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28832 Berlin #30 Magazin f端r Druck | Medien


Inhalt Wir machen alles neu

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Machen Sie reinen Tisch

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Tabula Rasa machen

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Second Chance

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Archiv

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Fotografie: Markus Mueller

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Illustration: Katharina Leuzinger

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Wer hat Angst vor'm weiĂ&#x;en Blatt?

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Rettet den Papier

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Schrei nach Hilfe

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Wir ziehen neue Seiten auf

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Fragebogen, Impressum, Making-of

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Wir machen alles neu Farblos ist es in diesem strengen Winter lange genug gewesen! Wir können das Aufblühen der Natur gar nicht mehr erwarten – und nehmen es gewissermaßen schon einmal vorweg. Alles Triste lassen wir hinter uns zurück und fangen mit viel Farbe noch einmal ganz von vorne an. Das gilt nicht nur für dieses Heft, sondern ebenso für unseren brandneuen Internetauftritt unter www.berlindruck.de, der mit einem frischen neuen Design und auch diversen neuen Servicefunktionen aufwartet (mehr dazu auf Seite 22). Und weil wir gerade dabei sind, widmen wir uns dem Thema Neuanfang auf den folgenden Seiten etwas ausführlicher. Vielleicht können wir auf diese Weise ja auch Sie dazu anregen, neue Ziele ins Auge zu fassen und mutig umsetzen. Ob Sie damit Erfolg haben oder nicht, ist vor allem eine Frage der inneren Einstellung. „Erfolg, Wohlstand und Spitzenleistungen hängen nicht von Mühe, Disziplin und Anstrengung ab, sondern von deren emotionaler Bedeutung“, sagt der Dortmunder Diplom-Psychologe Andreas Winter, der sich selbst als „Psychocoach“ bezeichnet. Damit hat er gewiss Recht. Weiter kommt der, der den Sinn seines Zieles emotional erfasst und alle Risiken in Kauf nimmt. Wenn wir das ver­ innerlichen, wird es uns auch gelingen, aus der globalen Wirtschaftskrise als Gewinner hervorzugehen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr Reinhard Berlin

Editorial

Wir machen alles neu

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machen sie reinen tisch Titelthema

Machen Sie reinen Tisch!

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Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal ganz von vorn anfangen könnten? Sagen Sie nicht: gar nichts. Wir sind hier schließlich nicht in einem Bewerbungsgespräch. Sind Sie nicht gerade mit einigen guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet? Wollten Sie nicht mehr Sport machen? Mit dem Rauchen aufhören? ­Weniger Fernsehen? Den Job wechseln? Ihre Beziehung verbessern? Auswandern?

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Machen Sie reinen Tisch!

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Wenn Sie normal sind, sind Sie damit inzwischen gescheitert, denn kaum etwas ist mächtiger als der Drang zum Faulenzen und alles so laufen zu lassen wie bisher. Wenn wir uns auf etwas Neues stürzen, dann am liebsten auf Dinge, die uns versprechen, das Leben noch leichter und komfortabler zu machen. Am liebsten wäre ein Roboter, der uns jede Arbeit abnimmt, wie im neuesten Bruce-WillisFilm „Surrogates“. Wohin uns diese Entwicklung wohl führen wird? Egal. Fangen wir noch einmal anders an. Kehren wir zurück zur Ausgangsfrage: Stellen Sie sich bitte einfach mal vor, Sie hätten tatsächlich die

Möglichkeit, ganz neu anzufangen. Tabula rasa zu machen. Oder auch reinen Tisch. Den Reset-Knopf zu drücken. Stellen Sie sich vor, Ihr künftiges Leben wäre ein völlig unbeschriebenes Blatt, klar, sauber und rein. Nichts und niemand engt Sie ein, bremst Sie aus oder behindert Sie. Machen Sie Ihre kühnsten Träume wahr, ohne Rücksicht auf … vielleicht sollten wir auch hier besser stoppen und noch einmal ganz von vorne … Es klingt banal und alles andere als neu, aber es stimmt: Jeder ist seines Glückes Schmied! Zwar kann man sich nicht gegen jeden Schicksalsschlag feien, aber wenn sich Ihr Leben ändern soll, sind natürlich Sie der erste, der sich

Tabula rasa machen – heute und früher In der Antike war es einfacher, reinen Tisch zu machen und neu zu beginnen. Die Römer zum Beispiel verwendeten für ihre Korrespondenz gerne kleine mit Wachs überzogene Täfelchen. Wollten sie etwas Neues aufschreiben, schabten sie einfach die in den weichen Wachs eingeritzten Buchstaben weg, und schon waren die alten Aufzeichnungen ein für allemal ausgetilgt. Die Tabula rasa („abgeschabte Schreibtafel“) war sehr praktisch (und hat sogar Philosophen wie Platon, Aristoteles und John Locke inspiriert, die in der beschreibbaren Wachstafel eine Metapher für die Seele sahen). Heute hingegen muss man aufpassen, dass das, was man einmal notiert hat,

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nicht lebenslänglich gegen einen verwendet werden kann. Schließlich leben wir im elektronischen Zeitalter. Haben wir erst einmal eine Datei angelegt, werden wir sie selbst dadurch nicht los, dass wir sie in den elektronischen Papierkorb werfen und den dann entleeren. Abgesehen davon, dass man so etwas mit einer Seele niemals machen würde: Um alle Spuren zu verwischen, müssen wir schon die ganze Festplatte formatieren. Aber auch das hilft nicht, wenn wir die Daten per E-Mail verschickt oder gar ins Netz gestellt haben. Jede E-Mail, die wir verschicken, wird automatisch von den Telekommunikationsunternehmen gespeichert (davon konnte selbst die Stasi nur träumen).

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Alles, was wir mit unserem Rechner oder Mobilfunkgerät einmal an irgendwen weitergeben, hat das Potenzial, den halben Globus heimzusuchen. Google weiß heute noch, was wir vor Jahren gegoogelt haben. Falls Sie also wirklich Tabula rasa machen wollen, kann unser erster Rat an Sie nur lauten: Werden Sie analog!* *Autsch! Natürlich haben Sie recht: Genau so gut könnten wir Ihnen raten, nur noch unter Wasser zu leben. Wir sind ganz kleinlaut und geben zu, dass es selbst für uns, die wir das gedruckte Wort dem elektronisch gespeicherten Wort immer vorziehen werden, dafür längst zu spät ist.

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ändern muss. Schön, dass wir uns darin einig sind. Fragen Sie sich also: Was muss ich als erstes tun, um meinen geheimen Zielen näher zu kommen? Wenn Ihnen dazu etwas einfällt, was hindert Sie daran, diesen Schritt zu gehen? Oder wollen Sie, dass wir sie an die Hand nehmen und Ihnen ganz tolle Ratschläge geben? Verlangen Sie nicht ein bisschen viel? Aber gut, vielleicht lohnt sich für Sie ein Blick auf die Seiten 20 und 21. Genau so gut können Sie sich aber auch an diesen alten Sprichwörtern orientieren: Morgenstund hat Gold im Mund. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Der Glaube versetzt Berge. Ein Schritt nach dem anderen. Das Wichtigste zuerst. Ordnung ist das halbe Leben. Früher Vogel fängt den Wurm. Aus Fehlern wird man klug. Was du nicht willst, das man dir tut, das füg´ auch keinem anderen zu! Sicher kennen Sie selbst noch ein paar Sprüche dieses Kalibers. Suchen Sie sich doch einfach die passenden aus und ­leben Sie danach! Das hört sich zwar billig und unoriginell an, ist aber schwer genug.

sagte: „Ich verschiebe nichts auf morgen, was sich auch übermorgen erledigen lässt“? Dann haben wir einen anderen Ratschlag für Sie: Nutzen Sie die Kraft der Autosuggestion als Kraftquelle für Ihre Motivation! Ohne den Glauben, es auch schaffen zu können, geht es natürlich nicht. Wenn Sie zweifeln, denken Sie einfach an den Physiker Niels Bohr. Der hatte an seiner Skihütte ein Hufeisen hängen und wurde immer wieder gefragt, ob er als Naturwissenschaftler tatsächlich an so etwas glaube. Seine Antwort: „Nein, aber man versicherte mir, dass es auch wirkt, wenn man nicht daran glaubt.“ Das ist Ihnen alles nicht praxisbezogen genug? Okay …

Dann schauen Sie sich doch mal Ihren Schreibtisch an! Was davon muss tatsächlich dort liegen? Oder auf dem Desktop Ihres Computers? Papierstapel, unsortierte Dateien auf dem PC oder mangelhaft abgestimmte Prozesse sind ein Ärgernis für viele Firmen. In schlecht organisierten Büros wird rund ein Drittel der Arbeitszeit für Aufräumen und Wegräumen verwendet. Zu schwer für Sie? Sie wollen lieber Das entspricht gut 70 Arbeitstagen im Jahr, wie Forscher des StuttOscar Wilde folgen, der einmal

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garter Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung herausgefunden haben. Schmeißen Sie großzügig weg! Löschen Sie alle Dateien, die Sie höchstwahrscheinlich nicht mehr brauchen. Tabula rasa zu machen, ist die Grundvoraus­ setzung für einen Neuanfang. Zugegeben, in Deutschland ist es nicht gerade einfach, noch einmal von vorne anzufangen. Vor allem nicht, wenn man gerade gefeuert wurde oder mit einer Geschäftsidee gescheitert ist, weil einem die Banken keinen Kredit mehr geben wollen. In den USA dagegen hat man verinnerlicht, dass jedem Niedergang immer auch die Möglichkeit innewohnt, noch einmal neu anzufangen. Dass jeder eine zweite Chance verdient hat, ist dort nicht nur ein weit verbreiteter Spruch, ­sondern Teil des American Dream. Davon sollten wir uns eine ordentliche Scheibe abschneiden. Fangen Sie doch gleich damit an. Sie wissen ja: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.

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Second Chance Wer Mist gebaut hat und am Boden liegt, möchte seine Fehler am liebsten irgendwie wieder gut machen. Aber eine zweite Chance bekommt nicht jeder. Tiger Woods und Bill Clinton zum Beispiel haben sie bekommen, Margot Käßmann hingegen nicht. Dass Seitensprünge etwas ganz anderes sind als Trunkenheit am Steuer, ist dabei nicht der einzige Grund. ­Neben weiteren Aspekten wie etwa dem unterschiedlichen ethischen Selbstverständnis des Buddhisten Woods, des ­Baptisten Clinton und der ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche dürfte auch die unterschiedliche ­Landsmannschaft eine gewisse Rolle gespielt haben. Denn während in den USA die Idee, dass jeder eine Second Chance verdient hat, Teil des nationalen Selbstverständnisses ist, werden Fehler in Deutschland lange nicht so leicht verziehen. Das gilt vor allem für das Haifischbecken der Wirtschaft: In den Vereinigten Staaten ist ein gescheiterter Unternehmer gern gesehen, da er durch seine Pleite wertvolles Wissen erlangt hat. Wissen, das man an keiner Akademie ­erlernen kann, sondern nur durch persönliches Erleben.

Insolvenz gilt immer noch als Scheitern Hierzulande dagegen hat man meist schlechte Karten, wenn man mit einer Geschäftsidee baden gegangen ist und einen Kredit für ein neues Projekt benötigt. Anstatt anzuerkennen, dass ein gescheiterter Unternehmer ungleich mehr Managementerfahrungen erworben hat als jeder Uni-Absolvent, wird ihm schnell das Versager-Etikett aufgeklebt. Eine Stigmatisierung, die nicht nur den Neustart ehemaliger Selbstständiger erschwert, sondern auch dafür sorgt, dass die Angst vor dem Scheitern eines der größten Gründungshemmnisse ist. Umso bemerkenswerter, dass viele gescheiterte Unternehmer sich dennoch nicht entmutigen lassen und gegen alle Widerstände einen Neuanfang wagen. So schätzt das Bonner Institut für Mittelstandsforschung (IfM), dass zwischen 11 und 18 Prozent aller Gründer so genannte „Restarter“ sind. Und deren Erfolge belegen, dass die Einstellungen der Amerikaner mehr mit Realismus zu tun haben als das typisch deutsche Bedenkenträgertum: Laut IfM erzielen die Zweitgründer im Vergleich mit Erstgründern ein um durchschnittlich 30 Prozent höheres Einkommen. Dies sollte Mut machen, zum Beispiel auch den Inhabern der 32.687 Firmen, die allein im letzten Jahr pleite gingen.

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Archiv

Weil die Deutschen das unternehmerische Scheitern so negativ beurteilen, wird häufig auch eine andere Chance leichtfertig verspielt: die der rechtzeitigen Insolvenz. Obwohl es genügend Beispiele dafür gibt, dass sich ein in die Krise geratenes Unternehmen so wieder fit für den Wettbewerb macht, wird ein Insolvenzverfahren häufig verschleppt. Ohne die Hilfe eines Insolvenzverwalters aber ist es manchmal kaum möglich, nötige Restrukturierungsmaßnahmen umzusetzen, sich von unprofitablen Betriebsteilen zu trennen und überzählige Arbeitsplätze abzubauen. Auch in der Insolvenzfrage gibt es einen Unterschied zwischen Deutschland und den USA. Denn im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ scheuen die in eine Schieflage geratenen ­U nternehmen nicht so sehr davor zurück, Gläubigerschutz nach „Chapter 11“ zu beantragen. Und erstaunlich viele davon ­h aben sich mit Unterstützung des Konkursrichters saniert und sind heute noch am Markt. Eines jedoch gilt für Deutschland und die USA in gleichem Maße: die Bevorzugung gerade derjenigen Unternehmen, die am meisten Geld verbrannt haben. Ob Großbanken oder Industrieunternehmen wie General Motors und Opel – aus Sorge um Arbeitsplätze leistet der Staat immer wieder üppige Hilfszahlungen. Was die so Begünstigten aus ihrer Second Chance machen, steht auf einem anderen Blatt.

Essay | Archiv

von A–Z

+Malsy Anja Schnaars Axel Thomae Benjamin Tafel Boris Schimanski Burkhard Schittny Carsten Heidmann Christian Muhrbeck Christian Nielinger Christian Schaulin Christian Schmidt Claudia Schiffner Die Typonauten Dennis Orel Eckard Twistel Edgar Müller Elke Graalfs Emir Haveric Eva König Fjodor Sumkin Frank Hoffmann Frank Koenig Günter Zint Hartmut Neumann Helga Clauss Henrique Lemes Igor Tillmann Ikonen (Freeware) Ilan Hamra Jan Schmitt Jörg Bierfischer Julia Baier Kai Peters Kari Modén Kay Michalak Lars F. Herzog Leo Krumbacher Martina Wember Michael Jungblut Michel Meyer Monica Menez Myrzik und Jarisch Nikolai Wolff Nina Pagalies Norbert Bayer Nova Art Explosion Oblaten Ole Kaleschke Pascal Cloëtta Petra Beisse Thomas Karsten T. Marutschke Tristan Vankann Uli Mattes W. Eschenhagen

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12/2001 19/2005 12/2001 17/2004 02/1998 05/1999 03/1999 06/2000 09/2001 19/2005 26/2008 11/2001 16/2003 17/2004 04/1999 29/2009 15/2003 14/2003 05/1999 28/2009 25/2008 18/2004 24/2007 17/2004 01/1998 14/2003 29/2009 03/1999 27/2008 13/2002 01/1998 22/2006 04/1999 24/2007 20/2005 08/2000 16/2003 25/2008 08/2000 20/2005 28/2009 23/2006 13/2003 18/2004 21/2005 09/2001 11/2001 07/2000 22/2006 06/2000 21/2005 23/2006 07/2000 02/1998 05/2003


Fotografie MARKUS MUELLER wurde 1976 in Dresden geboren. Seit seinem Abschluss in Fotodesign an der Lette Schule Berlin 2003 ­arbeitet er frei. Sein Schwerpunkt liegt in den Bereichen portrait, people und landscape. www.m-mueller.org  contact@m-mueller.org Chodowieckistr. 33  10405 Berlin  +49.(0).172.373.92.43

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Markus Mueller

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Markus Mueller

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illustration Katharina Leuzinger kam als Kind schweizerisch-japanischer ­Eltern in Zürich zur Welt. 1996 zog es sie nach London, wo sie Grafik Design am namhaften Central Saint Martins College of Art  and Design studierte und maß­ geblich am Aufbau des bekannten Designunternehmens Unit9 be­ teiligt war. Seit 2006 konzentriert sie sich ganz auf ihre Liebe zur ­Illustration und arbeitet als Free­lancerin in diesem Bereich. www.katleuzinger.com  mail@katleuzinger.com 19 Selwyn Court  Lee Road  Blackheath  London  SE3  9SZ

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Katharina Leuzinger

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Katharina Leuzinger

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Katharina Leuzinger

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Keine Angst  vor‘m  weiSSen  Blatt 1 haptisch

Papiertrends 2010

2 natürlich

3 zertifiziert

4 voluminös

Wer hat Angst vor'm weißen Blatt?

5 weiß

6 wirtschaftlich

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1  Zum Streicheln schön sind manche Papiere – kennen Sie das? Sie halten, leider selten geworden, einen Briefbogen aus feinstem Bütten in der Hand und wollen ihn gar nicht mehr loslassen. Haptik begeistert, ob es sich nun um ein Papier mit Baumwollanteil handelt oder auch mit einer geprägten Struktur. Hochwertige Papiere und besondere Oberflächen sind gerade im Ausstattungsbereich wieder gefragt und machen ihre Botschaft erfühlbar. Diese Neuheit aus dem Hause M-real Zanders überzeugt außerdem durch wunderschöne Umschläge mit Seidenfutter in vier Standard­ farben: Zanders colana, M-real Zanders 2  Natürliche Töne dominieren derzeit die Farbranges im Feinstpapier­ segment. Crème- und Brauntöne, Terracotta, Grün und Curry … Wir denken an indische Gewürzmärkte, an braune Kamele auf Wüstensand, an alle Spielarten gängiger Kaffee-Mix-Getränke! Keine Saison für die Liebhaber zartpudriger Pastelltöne, ganz klar (wobei, wenn Sie darauf bestehen, finden wir welche für Sie). Daneben kommt mit der Sorte Black Magic ­(Papier Union) gerade das „schwärzeste Schwarz“ auf den Markt – mit ­e iner Gramma­tur-Bandbreite von 90–700 (!) g/qm. Wir zeigen hier: ­C offee to Print espresso, igepa 3  Umwelt, Umwelt, Umwelt – Klima, Kompensation, Blauer Engel und und und … Nein, wir sind noch lange nicht durch mit dem Thema. FSC gehört mittlerweile zwar fast zum Standard und die Range der „ÖkoPapiere“ ist längst über den trüb-grauen Klopapierstatus hinausgewachsen, und doch findet sich neben Altbekanntem (Papiere mit Fasereinschlüssen erleben z.Zt. laut Aussage der Hersteller eine regelrechte Renaissance) auch Neues, das umwelttechnische und ästhetische Ansprüche gleichermaßen befriedigt, wie zum Beispiel Gmund – Act Green, 100 % Recycling, Römerturm 4  Was in der Hand haben wollen auch immer mehr Menschen, die sich mit der Auswahl des richtigen Papiers beschäftigen. Griffigkeit, Stabilität stellen was dar, machen mehr her und werden auch 2010 ganz klar ein Thema sein. Gut, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Volumen und gute Bildwiedergabe einander ausschlossen! Jetzt auch wieder in Highwhite sowie einem wirklich schönen, sehr hellen Elfenbein: Arctic Volume Ivory, Arctic Paper 5  Wie weiß ist weiß? Die neue „Weißheit“ der letzten Jahre leuchtete heller und heller, immer noch ein bisschen mehr. Superweiße Sorten eroberten den Markt und polarisierten: die einen begeisterte das Strahlen, der blaue Farbort eines heaven42, den anderen tat eben dies in den Augen weh. Nichtsdestotrotz: Megaweiß hat seine Fans gefunden. Ist es vielleicht gerade der Kontrast zu natürlichem Zartweiß, das den Augen schmeichelt, der jetzt wieder die Nachfrage nach warmweißen Papieren steigen lässt? BlancBeige blanc, Schneidersöhne 6  Wirtschaftlichkeit und Papierwahl, was bedeutet das, abgesehen

vom reinen Einkaufspreis? In unseren, also in Druckeraugen, ist das ein Papier, auf das man sich verlassen kann – mit guten Lauf-, Trocknungsund Falzeigenschaften, scheuerfest, von beständig guter Qualität. Ist all das gewährleistet, sind Kunde und Drucker glücklich und zufrieden. Dieses Papier zum Beispiel ist ein wahrer Klassiker und hört bei einigen auf den wunderbaren Spitznamen „Trouble Free Paper“: BVS, Schneidersöhne

Kommentar

rettet den papier!

Die Sprache haben wir schon versaut. Jetzt vergreifen wir uns noch an dem Medium, auf dem wir uns auszudrücken pfleg(t)en. Und wieder ist ein Trend schuld. „Differenzierung durch Veredelung“ war ab 2005 ein viel gebrauchtes Schlagwort in der Druckindustrie. Dabei waren es nicht die Kunden oder Gestalter, die diese Vorgabe gemacht haben. Es waren die Maschinenhersteller, die Zusatzaggregate an ihren immer teurer werdenden Maschinen verkaufen wollten. Wenn man sich als Drucker dann für schneller, besser, produktiver entschieden hatte, kam als Sahnehäubchen auch noch die Veredelungsvariante dazu. Ein paar Euro mehr. „Aber dann können Sie viel mehr als der Wettbewerb.“ Dagegen ist nichts einzuwenden. Ein gezielt eingesetzter Spotlack, ein kleines, aber feines Detail mit UVVeredelung. Aber der Teufel steckt im Detail. Genau hier sollten sich jetzt alle Maschinenfreaks, Möglichmacher, Drucker und Kunden dezent zurückhalten. Dieses Feld gehört den Gestaltern. Und nur denen. Denn sonst wird aus Veredeln sehr schnell Versauen. Der Drucker möchte sein Sahnehäubchen verkaufen und der Kunde möchte vielleicht Produkt, Logo – ­eigentlich alles – hervorheben. Und damit beginnt der Leidensweg des Papiers. Es wird „auf Teufel komm raus“ UV-hochglanzlackiert. Das Naturprodukt Papier, die Haptik dieses edlen Stoffes, bleibt auf der Strecke. Wohin all dieser Veredelungshorror führen kann, sieht man, wenn man sich einmal englische oder amerikanische Taschenbücher anschaut. Geprägte Heißfolie, UV-Lack, wo er nicht hingehört und ganz nebenbei eine Typografie, die oft nur als visuelle Umweltverschmutzung bezeichnet werden kann. Weniger ist mehr. meint Reinhard Berlin

Papiertrends 2010 | Kommentar

Rettet den Papier!

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schrei nach hilfe

Sich verändern und neu anfangen wollen viele. Nur: Manche wissen nicht wie. Deshalb lesen sie Ratgeber. Ob das hilft? Kommt drauf an. Es soll ja Leute geben, die sind mit sich selbst zufrieden und fühlen sich rundum wohl. Aber lassen wir den Dalai Lama, Franz Beckenbauer und Florian Silbereisen mal aus dem Spiel: Der Rest der Menschheit hat an der Gesamtsituation oder Teilen davon immer irgendwie irgendwas auszusetzen. Oft auch an sich selbst. Oder besser: Gerade an sich selbst. Und weil Mutti – die ja bekanntlich alles weiß – eben doch nicht immer alles weiß oder zumindest nicht so richtig oder nicht immer verfügbar ist, weil sie in Rente ist und sich endlich mal eine ausgedehnte Kreuzfahrt gönnt (das hat sie sich nach all den Jahren ja wohl auch redlich verdient, oder etwa nicht?), gibt es Ratgeber in Buchform. Hilfeschreie sollen schließlich nicht ungehört verhallen. Wer die einschlägigen Bestsellerlisten betrachtet, könnte zu dem Schluss kommen, dass immer mehr Mütter auf Kreuzfahrt sind, denn Ratgeber

Ratgeber-Buchmarkt

sind der absolute Dauerbrenner unter den Sachbüchern. Zwischen zwei Buchdeckel gepress­tes Wie-soll-ich-mich-verhalten-Wissen hat ­H ochkonjunktur. Und erst das Internet: Allein 25.400.000 Treffer spuckt Google beim Suchbegriff „Ratgeber“ aus. Hat es sich nicht irgendwann mal ausgeratschlagt, und sollten wir bei soviel Weisheit nicht endlich mal glücklich werden? Das Gegenteil ist der Fall, wie viele Meinungsumfragen zeigen: Die Unzufriedenheit wird größer. Es ist ein bisschen wie mit den Gesetzen, die unser Leben klar regeln und damit ­e infacher machen sollen. Davon gibt es auch immer mehr – und kein Mensch blickt mehr durch. Vielleicht ist das alles ja auch Absicht von ­„ denen da oben“ und wir sollen gar nicht mehr durchblicken. Sie finden das verrückt? Dann denken Sie doch mal drüber nach, wie viele ­B ücher es zum Thema „Glücklichsein“ gibt, die sagen, man solle doch seiner inneren Stimme

Schrei nach Hilfe

lauschen. Und genauso viele, die das Gegenteil behaupten: man solle stattdessen auf sein Umfeld hören. Ein weiteres Beispiel gefällig? Aber gern: Hören Sie bei Entscheidungen auf Ihren Bauch oder auf Ihren Kopf? Sie werden für beide Möglichkeiten ein ganzes Ratgeberarsenal finden. Alles wissenschaftlich fundiert und auf den neuesten Erkenntnissen beruhend – das versteht sich doch von selbst. Ratgeberverwirrt Schlauer wird man dadurch nicht. Die Inflation der Ratgeber riecht ja förmlich nach einer gezielten Verwirrungsmaßnahme zum Erhalt der ­öffentlichen Ordnung. Gehen wir am Ende nur deshalb nicht auf die Barrikaden, weil wir hochgradig ratgeberverwirrt sind und überhaupt nicht wissen, was wir machen sollen? Es ist wie im Tierreich: Wenn sich Hähne im Kampf um die Hackordnung nicht zwischen Angriff und Flucht

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Der Exot Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin Kathrin Passig, Sascha Lobo, rororo, 8,95 Euro Inhalt: Der Titel klingt ein bisschen nach Laisser-faire und Kiffen. Inhaltlich geht es auch in diese Richtung: den faulen Hintern nur bewegen, wenn es gar nicht anders geht, keine To-do-Listen mehr führen und bloß nichts langfristig planen. Das könnte funktionieren, bedeutet aber gleichzeitig: nie wieder Frühbucherrabatt.

Der Samurai Hagakure: Der Weg des Samurai Tsunetomo Yamamoto, Kabel Verlag, 14,90 Euro (geb. Ausgabe) Inhalt: Hagakure ist der Ehrenkodex der japanischen Samurai-Krieger aus dem 18. Jahrhundert. Was soll man sagen? Die hatten es einfach drauf, kurze und knackige Weisheiten zu formulieren. Viele davon sind auch heute noch sinnvoll. Zum Beispiel, dass es mitunter ratsam ist, bei heftigen Auseinandersetzungen „daheimzubleiben und sich mit Gedichten und ähnlichem zu beschäftigen“.

Der Klassiker Simplify your Life: Einfacher und glücklicher leben Werner Tiki Küstenmacher, Lothar Seiwert, Knaur TB, 9,95 Euro Inhalt: Wenn einer schon Tiki heißt, ist ja wohl alles klar: Südsee, Strand und Easy-Going. Warum der gelernte Pfarrer und Journalist Küstenmacher sein Leben durchs Schreiben unnötig verkompliziert und ein hochkomplexes Simplify-Imperium aufgebaut hat, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Vielleicht, weil Südsee, Strand und Easy-Going ziemlich teuer sind?

Der Minimalistische Das kleine Buch vom wahren Glück Anselm Grün, Herder Spektrum, 7,00 Euro Inhalt: „Sei gut zu dir selbst. Achte auf das, was die Seele braucht. Und lebe jeden Tag, als sei er ein Geschenk für dich“, rät der Benediktinerpater Anselm Grün. Dafür braucht er 192 Seiten. Wir sagen’s Ihnen in 242 Zeichen (inklusive Leerzeichen).

Der Praktische

entscheiden können, fangen sie an, verzweifelt auf dem Boden herumzupicken. Verhaltensforscher bezeichnen das als Übersprungshandlung. Ist unsere Gesellschaft demzufolge eine Übersprungsgesellschaft? Nicht ganz. Zumindest in einer Situation beweisen wir unsere unbedingte Entscheidungsfähigkeit: im Bewerbungsgespräch. Da sind wir selbstbewusst und bescheiden, ­fleißig und kreativ, Individualisten und Teamplayer. Außerdem handeln wir schnell und wohl­ überlegt und sind offen für Neues und zugleich tra­d itionsbewusst. Ist doch toll! Wer neu anfangen und/oder sich verändern will, schreibt einfach eine Bewerbung und denkt sich darin nach ­B edarf zurecht. Wem dafür die Phantasie fehlt, kann sich zur Not immer noch einen Ratgeber kaufen – oder Mutti anrufen.

200 Tricks für ein besseres Leben Marc Schürmann (Hrsg.), Heyne, 8,95 Euro Inhalt: NEON, die Zeitschrift für Leute, die nicht erwachsen werden wollen, bietet 200 Tipps für Leute, die nicht erwachsen geworden sind und deshalb nicht wissen, wie sie sich in „Erwachsenensituationen“ verhalten sollen: versalzenes Essen retten, Sexpannen vermeiden oder im Meeting keinen Lachanfall kriegen. Hier können Peter und Petra Pan noch was fürs Leben lernen.

Der Witzige Glück kommt selten allein ... Eckart von Hirschhausen, Rowohlt, 18,90 Euro Inhalt: Der Comedy-Arzt Dr. med. Eckart von Hirschhausen erklärt, wie man seines Glückes Schmied wird. Das ist so, als würde man sich von Mario Barth den Blinddarm entfernen lassen – manche finden es lustig, anderen tut es weh.

Die haben doch sicher Telefon an Bord.

Ratgeber-Buchmarkt

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www.berlindruck.de

Wir ziehen neue Seiten auf Unser Magazin „28832 Berlin“ erschien schon mit der vierten Ausgabe, als wir im Juli 1999 die ersten Schritte ins Internet wagten. Der erste Aufmacher war eine damals gewagte Prognose: „Die Geschäftsbeziehungen der Zukunft finden in erster Linie digital statt. Schon im Jahr 2001 werden die Unternehmen mehr als ein Drittel ihres Geschäftsverkehrs (Einkauf und Verkauf) elektronisch abwickeln.“ Als wir am 14. November 2003 den zweiten Auftritt ins Netz stellten, war das alles längst „kalter Kaffee“. E-Mails waren die führende Kommunika­ tionsplattform, und unsere Programmierer wagten sich mit Flash an völlig neue Darstellungsformen. Das kam gut an: Der neue Web-Auftritt rangierte laut der Branchenfachzeitschrift „Deutscher Drucker“ unter den Top Ten der Dienstleister und glänzte mit der höchsten Einstufung „6 Sterne“. Kommentar: „Der komplett überarbeitete Auftritt präsentiert sich im souverän nach den neuesten ­D esignvorgaben gestalteten Layout. Der Besucher sollte sich beim Durchklicken Zeit lassen, es lohnt sich.“ Zum „Renner“ wurde der vielleicht erste Umrechner von Pantone in CMYK im Netz. Bis heute greifen täglich mindestens 30 Designer in aller Welt auf diesen praktischen Service zurück. Geradezu revolutionär war das Auftragsinformationssystem, mit dessen Hilfe sich Kunden über den Auftragsfortschritt aktueller Druckproduktionen online informieren konnten – und natürlich nach wie vor können. Fast sieben Jahre später hat Flash deutlich an Beliebtheit verloren. „State of the Art“ ist nun der Aufbau der Seiten in XHTML und CSS – so wie bei unserem brandneuen Auftritt, der nach Entwürfen der Bremer Werbeagentur moskito (www.moskito.de) im Hause Westermann MedienDienstLeistungen (www.wol.de) programmiert wurde. Mit vielen Servicefunktionen wartet der Bereich „Tools“ auf: Egal ob man die Rückenstärke eines Buches berechnen oder die maximalen Toleranzen im Kreuzbruchfalz nachlesen möchte: Hier wird Ihnen geholfen. Und ein Highlight ist sicher: dass nun sämtliche Ausgaben von „28832 Berlin“ als PDF zum Download bereitstehen – selbst die raren Hefte 1 bis 3, die wir noch als „Filmversionen“ mit klassischer Offsetmontage produzierten.

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BerlinDruck News

Wir ziehen neue Seiten auf

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f r a g e b o g e n

Jens Wetzel

Leiter Druckvorstufe

Was ist für Sie das größte Unglück? Bayern München Wo möchten Sie leben? Wieder am Meer Was ist für Sie das vollkommene Glück? Mein Leben Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten? Die, die ich auch mache oder machen würde Ihre Lieblingsgestalt in der Kulturgeschichte? John Sinclair Ihre liebste Werbefigur? Der Bärenmarke-Bär Ihre Lieblingsheldinnen in der ­­ Wirklichkeit? Frauen, die sich in Männerberufen durchsetzen Ihr Lieblingskomponist? Nikola Sarcevic Was aus der Welt der Technik hat Sie besonders beeindruckt? Das Internet Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten? Männlichkeit Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten? Weiblichkeit Was kauften Sie von Ihrem ersten selbstverdienten Geld? Ein Flugticket nach London Ihre Lieblingstugend? Ausgewogenheit Ihre Lieblingsbeschäftigung? Das Leben genießen

Wer oder was hätten Sie sein mögen? Nichts anderes Welches technische Produkt halten Sie für überflüssig? Regensensor Und welches für unentbehrlich? Geschirrspüler Ihr Hauptcharakterzug? Spontaneität Ihr Lieblingsschriftsteller? Akif Pirinçci Ihr Lieblingsname? Laura Ihre Lieblingsfarbe? Pantone 151 Ihre Lieblingsschrift? Myriad Ihr Lieblingspapier? EFI Gravure Proof Paper 4245 Semimatt Was verabscheuen Sie am meisten? Tomaten Welche kreativen Leistungen bewundern Sie am meisten? Zeichentrickfilme Wenn Sie einen Wunsch an die Technik frei hätten. Welcher wäre es? Teleportation Welches kulturelle Ereignis hat Sie besonders beeindruckt? Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen? Fliegen zu können Ihr Motto? Eala Frya Fresena

Impressum

Making-of

Herausgeber: BerlinDruck GmbH + Co KG, Oskar-Schulze-Straße 12, 28832 Achim Tel. 0421 43871-0, Fax 0421 43871-33, www.berlindruck.de

In unserem Prinergy Evo Workflow konnten wir die Seiten dieses Heftes auf einem farbverbindlichen 26 Zoll Quato Panorama-Bildschirm betrachten. Die Kodak-Druckplatten wurden auf unserer CtP-Anlage Magnus 800 Quantum belichtet. Gedruckt auf Arctic Volume Highwhite 150g/m² und 250g/m² von Arctic Paper (www.arcticpaper.com), einem Papier mit einer außerordentlich hohen Weiße. Für den Umschlag kamen 250 g/m², für den Inhalt 150 g/m² zum Einsatz. Auf unserer Heidelberger Speedmaster XL 105+L wurde im Offsetdruck mit Novaboard Skalenfarben und den beiden Sonderfarben Pantone 179 für Orange und Pantone 290 für Hellblau gedruckt. Die gleichbleibende Qualität nach DIN ISO 12647 (PSO) haben wir mit Image Control geprüft und dokumentiert. Die buchbinderische Verarbeitung erfolgte in unserem Hause über eine Stahl-Falzmaschine TH-66 und den Stahl-Sammelhefter Stitchmaster ST350.

Redaktion, Typografie, Design und Reinzeichnung: moskito public relations Auflage: 1.500

Fragebogen

Jens Wetzel

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Kundenmagazin BerlinDruck #30  

Kundenmagazin der Druckerei BerlinDruck GmbH + Co KG in 28832 Achim bei Bremen. www.berlindruck.de

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