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Leistungskatalog Infrastruktur 2014

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Leistungskatalog Infrastruktur 2014. F端r die Bestellung und Durchf端hrung von Verkehren im Fahrplan vom 15. Dezember 2013 bis 13. Dezember 2014.


Inhaltsverzeichnis.

Einleitung.

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1. Grundleistungen. 1.1. Basispreis 1.1.1. Differenzierter Basispreis Trasse 1.1.1.1. Basispreis Trasse 1.1.1.2. Nachfragefaktor Hauptverkehrszeiten (HVZ) 1.1.1.3. Trassenqualität 1.1.2. Haltezuschlag 1.1.3. Differenzierter Basispreis Gewicht 1.1.3.1. Basispreis Gewicht 1.1.3.2. Verschleissfaktor 1.1.4. Zuschlag für Züge mit thermischer Traktion 1.1.5. Gefahrgutzuschlag im Güterverkehr 1.1.6. Lärmbonus im Güterverkehr 1.1.7. Rabatt für Zugsicherungssystem ETCS 1.1.8. Stornierungsentgelt 1.1.9. Zuschlag für kurzfristige Trassenbestellungen 1.1.10. Änderungsgebühr 1.2. Deckungsbeitrag 1.2.1. Konzessionierter Personenverkehr 1.2.2. Nicht konzessionierter Personenverkehr 1.3. Energiepreis 1.3.1. Differenzierter Energiepreis 1.3.1.1. Energiebezug ab Fahrdraht 1.3.1.2. Netzlastfaktor Energie 1.4. Bonus/Malus

7 9 9 9 9 10 11 11 12 12 12 13 13 14 14 16 17 19 19 20 21 21 21 23 24

2. Zusatzleistungen. 2.1. Trassenoptionen 2.2. Rangieren 2.2.1. Einstellen von Rangierungen (ausgenommen Züge im Verarbeitungsprozess in Rangierbahnhöfen der ISB SBB) 2.2.2. Rangieren in Rangierbahnhöfen 2.2.2.1. Wagendurchlauf im Rangierbahnhof 2.2.2.2. Formationsgruppen 2.2.2.3. Zuschlag Sonderrangierungen 2.2.2.4. Zuschlag Aussetzen von Wagen/Einsetzen von Wagen 2.3. Abstellen von Eisenbahnfahrzeugen 2.4. Versorgung mit Wasser und elektrischer Energie 2.4.1. Wasser 2.4.2. Energie 2.5. Nutzung der Strecke ausserhalb der Streckenöffnungszeiten 2.6. Benutzung von Gleis- oder Strassenwaagen 2.7. Kranbenutzung 2.8. Benutzung von Vorbremsanlagen 2.9. Bestellte Halte auf Streckengleisen (weitergehend als Trassenbenutzung) 2.10. Ausserordentliche Halte auf Bahnhöfen und Haltestellen

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2.11. 2.12. 2.13. 2.14. 2.15. 2.16. 2.17.

Anzeigegeräte für die Kundeninformation (über dem Grundstandard) Videoüberwachung der Perronkanten (Zugabfertigung) Planungs- und Sonderaufgaben Bezug der geltenden Vorschriften für die Benutzung der Infrastruktur Fahrplanstudien Kurzfristige Bearbeitungen von Gesuchen für Sicherheitsbescheinigungen oder Fahrten ohne ausreichende Zugsicherung Mahngebühren

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3. Serviceleistungen.

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4. Verrechnungsgrundsätze. 4.1. Verbindlichkeit/Haftung 4.2. Rechnungsstellung 4.3. Ermittlung der Bruttotonnen/Fehlende Datenlieferung 4.3.1. Durchschnittliches Gewicht pro angebotenen Sitzplatz 4.3.2. Fehlende Datenlieferung betreffend Zugdaten 4.4. Verrechnung im Störungsfall 4.5. Berechnungsbeispiele 4.5.1. Berechnung des differenzierten Basispreis Trasse anhand Beispiel eines InterCity 4.5.2. Berechnung des differenzierten Basispreis Trasse anhand Beispiel Ferngüterzug 4.5.3. Berechnung Haltezuschlag

46 46 46 46 46 47 47 48

5. Glossar/Abkürzungsverzeichnis. Abkürzungsverzeichnis und Begriffsdefinitionen

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6. Anhänge. Anhang 1: Änderungsverzeichnis Anhang 2: Bahnhofliste für ZL Abstellen von Eisenbahnfahrzeugen Anhang 3: Umwandlungstabelle NeTS-Kategorie in Zuggattung I-Prix

55 55 57 61

48 50 52


Einleitung.

Die Schweiz verfügt über das weltweit am stärksten genutzte Schienennetz. Täglich rollen über 10 000 Züge durch die Schweiz. Allein die SBB Infrastruktur verkaufte 2011 über 165 Mil­ lionen Trassenkilometer an die Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU), Tendenz steigend. Für ihre Leistungen an die EVU werden die Infrastrukturbetreiberinnen (ISB) mit dem Trassenpreis entschädigt. Die Grundlagen für die Trassenpreisberechnung sind in der EisenbahnNetzzugangsverordnung (NZV) und in der Verordnung des Bundesamtes für Verkehr zur Eisen­ bahn-Netzzugangsverordnung (NZV-BAV) publiziert. Im vorliegenden Leistungskatalog (LK) Infrastruktur werden die Trassenpreise für die Grundund Zusatzleistungen folgender normalspurigen Infrastrukturen veröffentlicht: SBB AG, Thurbo, Sensetalbahn (STB), Schweizerische Südostbahn AG (SOB), BLS Netz AG, Hafenbahn Schweiz AG (HBSAG). Die aufgeführten Preise sind Nettopreise in Schweizerfranken (CHF) exkl. Mehrwertsteuer. Die publizierten Preise sind gültig für Bestellungen und Durchführung von Verkehren im Fahrplan vom 15.12.2013 bis 13.12.2014. Der Leistungskatalog wird in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch erstellt. Bei Differenzen zwischen den Sprachfassungen ist Deutsch die rechtsverbindliche Fassung.

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1. Grundleistungen. (Art. 18–21 NZV)

Der Preis für die Grundleistungen setzt sich zusammen aus dem Basispreis, dem Deckungs­ beitrag und dem Preis für die Energie. Als Ergänzung zu den Grundleistungen kommt ein ­Bonus-/Malus-­System zur Anwendung. Die Preise der Grund­leistungen werden durch das BAV festgelegt. Die Grundleistungen umfassen die Benutzung der Trasse, einschliesslich der Fahrdienstleistung, den Energiebezug ab Fahrdraht, die zeitgerechte und sichere Betriebsabwicklung einschliesslich der erforderlichen Telekommunikations- und Informatikleistungen, die Gleisbenutzung des ­unveränderten Zuges im Güterverkehr sowie im Personenverkehr das Zurverfügungstellen eines Gleises mit Perronkante inklusive Zugang zu den Publikumsanlagen.

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Schematische Darstellung des Preismodells:

Grundleistungen Basispreis = Differenzierter Basispreis Trasse = Basispreis Trasse ×

Nachfragefaktor Hauptverkehrszeiten (HVZ) × Trassenqualität + Haltezuschlag + Differenzierter Basispreis Gewicht = Basispreis Gewicht × Verschleissfaktor + Zuschlag für Züge mit thermischer Traktion + Gefahrgutzuschlag – Lärmbonus – Rabatt für Zugsicherungssystem ETCS + Stornierungsentgelt

Trassenbestellungen

Trassenänderungen ohne Einnahmenausfall

+

Deckungsbeitrag Personenverkehr = Konzessionierter Personenverkehr

Nicht konzessionierter Personenverkehr +

Differenzierter Energiepreis = Energiebezug ab Fahrdraht × Netzlastfaktor Energie +/–

Bonus/Malus


1.1. Basispreis

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1.1.1. Differenzierter Basispreis Trasse Basispreis Trasse

×

Nachfragefaktor (HVZ)

×

Trassenqualität

Beschreibung Jeder Zug zahlt pro Trassenkilometer einen Basispreis, der je Streckenkategorien variiert. Der Basispreis wird mit Faktoren für Nachfrage und Trassenqualität multipliziert. Formel Trassenkm × Basispreis Trasse × Nachfragefaktor × Faktor Trassenqualität 1.1.1.1. Basispreis Trasse (Art. 19 NZV) Basispreis Trasse

×

Nachfragefaktor (HVZ)

×

Trassenqualität

Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Netz-Kategorie A

3.42/Trkm

Netz-Kategorie B

1.42/Trkm

Netz-Kategorie C

1.05/Trkm

Beschreibung Der Basispreis Trasse trägt den unterschiedlichen Betriebs- und Anlagestandards Rechnung. Die Einteilung der Strecken werden vom BAV festgelegt und publiziert. Details siehe NZV-BAV.

Die Preisdifferenz zwischen den Netz-Kategorien A und B ist durch die Anlagen für Betrieb, Unterhalt, Alarm und Rettung begründet. Netz-Kategorie C beschränkt sich auf Einspurstrecken mit tiefem A ­ nlagenstandard. Es sind Strecken mit langen Kreuzungsabständen (> 5 km) und einfachen Publikumsanlagen (keine schienenfreien Zugänge). Berechnung Trassenkm × Preisansatz Basispreis Trasse 1.1.1.2. Nachfragefaktor Hauptverkehrszeiten (HVZ) (Art. 19a NZV) Basispreis Trasse

×

Nachfragefaktor (HVZ)

×

Trassenqualität

Nachfragefaktoren

Faktor

Strecken ohne Nachfragefaktor (HVZ)

1

Strecken mit Nachfragefaktor (HVZ)

2


10

Beschreibung Der Nachfragefaktor (HVZ) trägt der Trassenknappheit in den Hauptverkehrszeiten Rechnung. Als hochbelastet gilt eine Strecke, die in der HVZ mindestens von sechs Zügen pro Hauptgleiskilometer und Stunde befahren wird. Die ­Ein­teilung der Strecken wird vom BAV festgelegt und publiziert. Details siehe NZV-BAV. Berechnung Der Basispreis Trasse wird in den HVZ auf hoch belasteten Normalspurstrecken verdoppelt. Für die Erhebung des Nachfragefaktors ist entscheidend, zu welchem Zeitpunkt ein Zug einen Betriebspunkt gemäss dem SOLL-Fahrplan verlässt. Als Hauptverkehrszeit gelten Montag bis Freitag von 6.00 bis 8.59 Uhr sowie von 16.00 bis 18.59 Uhr.

Allgemeine Feiertage gelten als Sonntage, somit wird an diesen Tagen der Nachfragefaktor mit Faktor 1 berechnet. Allgemeine Feiertage sind: 1. und 2. Januar, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, 1. August, 25. und 26. Dezember. 1.1.1.3. Trassenqualität (Art. 19a NZV)

(Art. 19a NZV) Basispreis Trasse

×

Nachfragefaktor (HVZ)

×

Trassenqualität

Kategorien

Faktor

Kategorie A (konzessionierter Personenfernverkehr)

1.25

Kategorie B (übriger konzessionierter Personenverkehr)

1.0

Kategorie C (Trassen des nicht konzessionierten Verkehrs)

0.7

Kategorie D (Güterzugtrassen mit Wartezeiten von mindestens 15 Minuten; Trassen für den Verkehr mit Zwischenstationen; Lokzüge)

0.6

Bei Fahrten auf den Lötschberg- und Gotthard-Basisstrecken wird für Kategorie C und D der Faktor der jeweils nächsten höheren Kategorie angewendet. Beschreibung Für die Trassenzuteilung ist die Prioritätenregelung gemäss Art. 9a EBG massgebend. Der Faktor Trassenqualität soll diesem Umstand Rechnung tragen. Berechnung Der Faktor Trassenqualität wird mit dem Basispreis Trasse und dem Nachfragefaktor multi­ pliziert. Berechnungsbeispiele siehe Ziffer 4.5.


1.1.2. Haltezuschlag (Art. 19a NZV)

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Haltezuschlag

Preisansatz

Preis in CHF/Einheit

Haltezuschlag auf Strecken mit Mischverkehr

2.00/Halt

Beschreibung Der Haltezuschlag ist ein kapazitätsbezogenes Preis­ele­ment, da jeder Halt (auf Mischverkehrs­­­ strecken) Trassenkapazität konsumiert. Der Haltezuschlag wird auf Strecken mit Mischverkehr (neben Regionalverkehr täglich mindestens 12 Züge des Personenfernverkehrs oder des über­regionalen Güterverkehrs) erhoben. Der Zuschlag gilt für bestellte kommerzielle und be­trieb­ liche Halte der EVU. Die Einteilung der Bahnhöfe wird vom BAV festgelegt und publiziert. Weitere Details siehe Anhang 2 NZV-BAV.

Der Haltezuschlag wird auch für Halte an Ausgangs- und Endstationen erhoben. Der Haltezuschlag wird für Personenzüge (Flügelzüge), die an einem Bahnhof geteilt oder vereint werden, pro Vorgang nur einmal erhoben. Für Rangierbahnhöfe gemäss Anhang 2 NZV-BAV wird der Haltezuschlag nicht erhoben. Berechnung Anzahl Halte je Zug × Preisansatz. Berechnungsbeispiele siehe Ziffer 4.5. 1.1.3. Differenzierter Basispreis Gewicht (Art. 19 NZV) Basispreis Gewicht

×

Verschleissfaktor

Beschreibung Jeder Zug zahlt pro Bruttotonnenkilometer einen Basispreis Gewicht. Der Basispreis wird mit dem Verschleissfaktor multipliziert. Berechnung Trassenkm × Bruttotonnen × Preisansatz Basispreis Gewicht × Verschleissfaktor


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1.1.3.1. Basispreis Gewicht (Art. 19 NZV) Basispreis Gewicht

×

Verschleissfaktor

Preisansatz

Preis in CHF/Einheit

Basispreis Gewicht

0.0027/Btkm

Beschreibung Jeder Zug zahlt pro Bruttotonnenkilometer einen Basispreis. Der Basispreis Gewicht berücksichtigt die gewichtsbasierten Grenzkosten je Zug.

Im Personenverkehr wird zur Ermittlung der Bruttotonnen pro Sitzplatz ein Durchschnitts­ gewicht von 20 kg berechnet und zum Tara des Zuges addiert (siehe Ziff. 4.3.1). 1.1.3.2. Verschleissfaktor Beschreibung Mit einem Verschleissfaktor soll künftig die Qualität des Rollmaterials bezüglich Verschleiss der Infrastruktur berücksichtigt werden. Die Einführung ist auf einen späteren Zeitpunkt geplant. 1.1.4. Zuschlag für Züge mit thermischer Traktion (Art. 19a NZV) Zuschlag für Züge mit thermischer Traktion

Preisansatz

Preis in CHF/Einheit

Zuschlag für Züge mit thermischer Traktion

0.003/Btkm

Beschreibung Der Zuschlag wird für Züge mit thermischer Traktion auf elektrifizierten Strecken berechnet. Ausgenommen sind Versuchsfahrten, Fahrten mit historischen Fahrzeugen und Dienstzüge von Infrastrukturbetreibe­rinnen. Dieser Zuschlag soll den Umweltemissionen Rechnung tragen. Berechnung Trassenkilometer × Bruttotonnen × Zuschlag für Züge mit thermischer Traktion


1.1.5. Gefahrgutzuschlag im Güterverkehr (Art. 19a NZV)

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Gefahrgutzuschlag

Preisansatz

Preis in CHF/Einheit

Gefahrgutzuschlag

0.02/Achskilometer

Beschreibung Er trägt dem Umstand Rechnung, dass spezifische Kosten (z. B. Betriebswehr, Einschränkung ­Betrieb und Vorhaltekosten Wehrdienste Kantone) wegen der Transporte gefährlicher Güter entstehen.

Für die Berechnung des Gefahrgutzuschlages sind die Achsen aller Wagen massgebend, ­welche gemäss Erfassung (bzw. Datenübermittlung) in CIS Infra RID-Güter enthalten. Das Gewicht des ­Gefahrgutes je Wagen ist für die Preisberechnung nicht relevant. Um die Achs­ kilometer zu ermitteln, werden die Anzahl Achsen der Wagen mit RID-Gütern, mit den effektiven Trassenkilometern ­multipliziert. Ausnahme: Für die 8-achsigen Wagentypen Saadkms (4984) und Saadkmms (4986) werden nur 4 statt 8 Achsen in die Achskilometerermittlung einbezogen. Berechnung Trassenkilometer × Achsen × Gefahrgutzuschlag 1.1.6. Lärmbonus im Güterverkehr (Art. 19b NZV) Lärmbonus

Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Typ 1; Fahrzeuge, die mit Scheibenbremsen ausgerüstet sind und deren Raddurchmesser 50 cm oder mehr beträgt

Bonus: 0.03/Achskm

Typ 2; Fahrzeuge, die mit Verbundstoffbremsklötzen oder Trommelbremsen ausgerüstet sind und deren Raddurchmesser 50 cm oder mehr beträgt

Bonus: 0.02/Achskm

Typ 3; Fahrzeuge, die mit den oben genannten Bremssystemen ausgestattet sind und deren Raddurchmesser weniger als 50 cm beträgt

Bonus: 0.01/Achskm

Beschreibung Die EVU haben für Fahrten von Fahrzeugen des Güterverkehrs, die über Scheibenbremsen, Trommelbremsen oder Verbundstoffbremsklötze verfügen, auf Gesuch hin Anspruch auf einen Lärmbonus. Das entsprechende Gesuch ist für ein Kalenderjahr zu erstellen und im folgenden Jahr bis spätestens Ende Juni beim BAV einzureichen. Mit der Bestätigung der Richtigkeit durch das BAV kann ein Rückerstattungsantrag mit allen Detailangaben an die jeweilige ISB gestellt werden.


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Berechnung Gutschrift auf Basis der BAV-Verfügung. 1.1.7. Rabatt für Zugsicherungssystem ETCS (Art. 19c NZV) Rabatt für Zugsicherungssystem ETCS (CHF/Anzahl)

Preisansatz

Preis in CHF/Einheit

ETCS-Rabatt je Fahrzeugausrüstung

25 000

Beschreibung Auf Gesuch hin wird für Fahrten auf Strecken, die auf das Zugsicherungssystem ETCS umgebaut wurden, ein Rabatt auf dem Trassenpreis gewährt. Der Rabatt wird erstmals für das Jahr 2015 gewährt.

Der Rabatt wird für Fahrzeuge gewährt, die vor dem 1. Januar 2013 in Betrieb genommen ­wurden und die weder die Strecke Mattstetten–Rothrist, die Lötschberg-Basis­strecke, die Gotthard-Basis­strecke noch die Ceneri-Basisstrecke befahren. Die zum Rabatt berechtigten Strecken sind in den NZV-BAV aufgelistet. Vom Rabatt ausgeschlossen sind Fahrzeuge, deren ETCS-Ausrüstung vom Bund subventioniert worden ist. Berechnung Gutschrift auf Basis der BAV-Verfügung. 1.1.8. Stornierungsentgelt (Art. 19d NZV) Stornierungsentgelt

Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Abbestellungen 61 und mehr Tage vor dem Verkehrstag

0.10/Trkm

Abbestellungen 31 bis 60 Tage vor dem Verkehrstag

0.50/Trkm

Abbestellungen 30 Tage – bis 17 Uhr des Vortags des Verkehrstags

0.80/Trkm

Abbestellungen (nach 17 Uhr des Vortages)

1.20/Trkm

Abbestellungen Trassen im Verkehr mit Zwischenstationen

0.10/Trkm

Beschreibung Für Abbestellungen von definitiv zugeteilten Trassen kommen obenstehende Termine und Preisansätze pro abbestellten Trassenkilometer und Verkehrstag zur Anwendung.


Im Jahresfahrplanprozess sind Abbestellungen bis spätestens ein Monat nach der definitiven Trassenzuteilung kostenlos (vor dem Jahresfahrplanwechsel). Im grenzüberschreitenden Verkehr in Basel und Genève gilt dies bis spätestens 2 Monate nach der definitiven Trassenzuteilung (Nur anwendbar auf folgenden Strecken: Basel Bad Grenze– Basel SBB RB bzw. PB, Basel St. Johann Grenze–Basel SBB RB bzw. PB, La Plaine Grenze– Genève La Praille bzw. Genève, bzw. umgekehrt.) Die Termine im Zusammenhang mit dem definitiven Trassenvergabeprozess werden im Schreiben BAV (Termine und Fristen für das Fahrplan- und Bestellverfahren) geregelt. Ebenfalls kostenlos sind Abbestellungen von Lokzügen, Leermaterialzügen des Personenverkehrs sowie von Autozügen zwischen Kandersteg und Goppenstein. Sofern der ISB durch die Ab- und Neubestellung der zugeteilten Trasse keine Einnahmen­ einbussen entstehen, kommt die Änderungsgebühr zur Anwendung. Wird eine Trasse vom EVU nicht abbestellt, wird der Zug mit den Standardwerten gemäss Ziff. 4.3.2 berechnet. Die Verantwortung für den unternehmerischen Entscheid (abbestellen oder fahren) wird den EVU überlassen. Führt ein vorzeitig oder verspätet verkehrender Zug zu betrieblichen Problemen, kann die Infrastruktur bei mehr als vier Stunden vorzeitiger Verkehrszeit bzw. zehn Stunden Verspätung beim EVU eine Abbestellung der zugeteilten Trasse verlangen. Die EVU muss eine neue Trasse bestellen, wenn die tatsächliche Fahrzeit bekannt ist. Die kurzfristigen Be- und Abbestellungen werden in Rechnung gestellt. Massgebend für die Anwendung der Fristen ist der Kalendertag der Abbestellung. Für Festtagsverkehre und Ferragosto können spezielle Regelungen getroffen werden. Es gelten die von der ISB für das betreffende Jahr speziell kommunizierten Termine. Die Verrechnung im Störungsfall ist in Ziff. 4.4 beschrieben. Berechnung Trassenkilometer der abbestellten Strecke bzw. Teilstrecke pro Verkehrstag × Preisansatz

15


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1.1.9. Zuschlag für kurzfristige Trassenbestellungen (Art. 11 NZV) Preisansatz

Preis in CHF/Einheit

Trassenbestellungen nach 17 Uhr des Tages vor der Durchführung des ­bestellten Verkehrs

50.00/Bestellung

Für kurzfristige Bestellungen ausserhalb der Bestellfrist (nach 17 Uhr des Tages vor der Durchführung des bestellten Verkehrs) wird obenstehender Zuschlag in Rechnung gestellt. Massgebend ist der Zeitpunkt des Bestelleingangs bei der ISB. Für kurzfristige Bestellungen für Traktorgüterzüge werden keine Bearbeitungskosten erhoben. Führt ein vorzeitig oder verspätet verkehrender Zug zu betrieblichen Problemen, kann die Infrastruktur bei mehr als 4 Stunden vorzeitiger Verkehrszeit bzw. 10 Stunden Verspätung beim EVU eine Abbestellung der zugeteilten Trasse verlangen. Die EVU muss eine neue Trasse bestellen, wenn die tatsächliche Fahrzeit bekannt ist. Die kurzfristigen Be- und Abbestellungen werden in Rechnung gestellt. Für Festtagsverkehre und Ferragosto können spezielle Abmachungen getroffen werden. Es gelten die von der ISB für das betreffende Jahr speziell kommunizierten Termine. Ändert die EVU eine beantragte Trasse vor der Zuteilung oder verlangt sie Änderungen einer offerierten Trasse vor der Zuteilung, so gilt dies als Variante. Verlangt die EVU von der Trassenanfrage bis zur definitiven Trassenzuteilung mehrere Varianten, so gelten ab der zweiten Variante die Bedingungen für Fahrplanstudien (vgl. Ziff. 2.15). Die Verrechnung im Störungsfall ist in Ziff. 4.4 beschrieben. Berechnung Anzahl × Preis Trassenbestellungen


1.1.10. Änderungsgebühr

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Preisansatz

Preis in CHF/Einheit

Änderungsgebühr

200.00/Änderung

Beschreibung Änderungsgebühren gelten für alle Änderungen, bei denen die Trasse über die ganze ursprüng­ lich bestellte Distanz und die Anzahl Verkehrstage bestehen bleibt. Die Gebühr wird pro Trasse und Änderungsauftrag in Rechnung gestellt, ungeachtet ob dieser eine oder mehrere Änderungen für eine einzelne Trasse beinhaltet oder für einen einzelnen Verkehrstag oder einen ganzen Jahresfahrplan gilt.

Ob eine bereits zugeteilte Trasse geändert werden kann (Änderungsbestellung), richtet sich nach den Voraussetzungen im Network Statement (Kap. 4). Sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, so muss die Trasse ab- und neu bestellt werden. Ungeachtet der Form (Änderungs­ bestellung oder Ab-/Neubestellung) kommt obenstehende Gebühr für die Änderung von zugeteilten Trassen zur Anwendung. Die Termine im Zusammenhang mit dem definitiven Trassenvergabeprozess werden im ­Schreiben BAV (Termine und Fristen für das Fahrplan- und Bestellverfahren) geregelt. Ebenfalls kostenlos sind Änderungen von Lokzügen, Leermaterialzügen des Personenverkehrs sowie von Autozügen zwischen Kandersteg und Goppenstein. Die Änderungsgebühren werden einer EVU mit einer zugeteilten Trasse nicht verrechnet, wenn die Anpassung im Zusammenhang mit einer nachrangigen Trassenbestellung einer anderen EVU notwendig wird. Ab 17 Uhr des Vortages werden keine Änderungsbestellungen mehr angenommen. Sofern die Infrastrukturbetreibern dennoch freiwillig Änderungsanträge bearbeitet, so kommen die Kostensätze der Abbestellung (gemäss Ziffer 1.1.8) und Neubestellung (gemäss Ziffer 1.1.9) zur Anwendung. Für Festtagsverkehre und Ferragosto können spezielle Regelungen getroffen werden. Es gelten die von der ISB für das betreffende Jahr speziell kommunizierten Termine. Für die Änderung von Trassenbestellungen vor der Zuteilung gelten die Bedingungen der ­Bestellungen (vgl. Ziff. 1.1.9). Änderung des Nutzungsberechtigten Nach Artikel 11a NZV dürfen die EVU ihre Rechte an den Trassen nicht auf Dritte über­tragen. Keine Übertragung stellt es dar, wenn die wirtschaftliche Verantwortung an den Nutzungsrechten nicht ändert. Das heisst, sofern die bisherige EVU der ISB gegenüber ver­antwortlich bleibt und lediglich der Traktionär wechselt (die neue EVU also im Auftrag und auf Rechnung der bisherigen EVU und unter deren Debitorencode bestellt und fährt). Für die B ­ estellung mit fremden Debitorencodes durch Kooperationspartner einer EVU sind die erteilten Vollmachten (vgl. Anhang 2 der Netzzugangsvereinbarung) massgebend.


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Der Wechsel der Nutzungsberechtigten wird dem neuen EVU als Änderung im Sinne von ­ Ziff. 1.1.10 in Rechnung gestellt, sofern Art und Typ der ursprünglich zugeteilten Trassen identisch bleiben und auch die Zusatzleistungen von der neuen EVU identisch b ­ estellt werden. Bei Abweichungen werden der bisherigen EVU die Abbestellungsgebühren gemäss Ziff. 1.1.8 in Rechnung gestellt. Bei einer Trassenbestellung durch ein Nicht-EVU (Drittbesteller gemäss EBG, Art. 9a, Abs. 4) fällt die Änderungsgebühr von CHF 200.– zum Zeitpunkt der Abtretung an und wird dem Nicht-EVU pro Trasse in Rechnung gestellt, ungeachtet ob diese für einen einzelnen Verkehrstag oder einen ganzen Jahresfahrplan gilt. Eine Änderung des Nutzungsberechtigten ist nur einmal pro Fahrplanjahr möglich. Die Verrechnung im Störungsfall ist in Ziff. 4.4 beschrieben. Berechnung Je Trasse und Änderungsauftrag × Preis Änderungsgebühr.


1.2. Deckungsbeitrag (Art. 20 NZV)

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Deckungsbeitrag Personenverkehr

Beschreibung Mit dem erlösbezogenen Deckungsbeitrag im Personenverkehr wird ein Beitrag an die Fix­kosten entrichtet. Der Deckungsbeitrag wird nach konzessioniertem Personenverkehr und nicht konzessioniertem Personenverkehr unterschiedlich festgelegt.

Der Deckungsbeitrag im konzessionierten Personenverkehr wird von der Konzessionsbehörde festgelegt. Erfolgt die Trassenzuteilung der zuständigen Stelle im Rahmen eines Bietverfahrens, so ist zusätzlich zum Preis nach LK, auch der gebotene Deckungsbeitrag geschuldet. 1.2.1. Konzessionierter Personenverkehr Art der Konzession

Prozentsatz

Personenfernverkehr

13 % der Verkehrs­erlöse

Regionaler Personenverkehr

8 % der Verkehrserlöse

Massgebend für die Ansätze ist die entsprechende Konzession. Beschreibung In Absprache mit dem BAV wird die Berechnungsmethodik für die Deckungsbeitragserlöse wie folgt festgelegt: • Basis für den Deckungsbeitrag bildet der effektiv verbuchte Verkehrsertrag. Darin sind die Erträge aus sämtlichen Fahrausweisarten, Reservationen, Zuschlägen und Reisegepäck­ beförderungen enthalten. • Erträge aus Nebengeschäften ohne Bezug zu Transportleistungen (z. B. Schliessfächer, ­Velomieten) sind davon ausgenommen. • Die im Ausland erzielten Verkehrserträge sind für den betreffenden schweizerischen Infrastrukturabschnitt zu berücksichtigen. • Die Verkehrserträge sind anteilsmässig auf die jeweiligen ISB aufzuteilen. • Die definitive Abrechnung erfolgt rückwirkend auf der Basis der von den EVU gemeldeten und effektiv erzielten Erlöse.

Die Netzbenutzerin (EVU) gewährleistet und verpflichtet sich, dass der Infrastrukturbetreiberin zur Berechnung des Deckungsbeitrages im konzessionierten Personenverkehr die effektiven Verkehrserlöse gemeldet werden. Für den nicht abgeltungsberechtigten konzessionierten Personenverkehr hat die Netzbenutzerin neben dem Verkehrserlös der Linie(n) im Netzzugang, auch den Gesamterlös aller nicht abgeltungsberechtigten Personenverkehrslinien auszuweisen. Diese Abrechnung ist jährlich durch die Revisionsstelle der Netzbenutzerin zu bestätigen. Berechnung Vom EVU gemeldeter Verkehrserlös × Prozentualer Ansatz.


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1.2.2. Nicht konzessionierter Personenverkehr Preisansatz

Preis in CHF/Einheit

Nicht konzessionierter Personenverkehr

0.0027/Akm

Beschreibung Die Berechnung des Deckungsbeitrags erfolgt aufgrund der Angebotskilometer. Für Leerfahrten wird kein Deckungsbeitrag erhoben. Berechnung Trassenkilometer × angebotene Sitzplätze × Preisansatz nicht konzessionierter Personenverkehr


1.3. Energiepreis

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1.3.1. Differenzierter Energiepreis (Art. 20a NZV) Energiebezug ab Fahrdraht

×

Netzlastfaktor Energie

Beschreibung Das BAV legt den Energiepreis nach den Angaben der ISB so fest, dass insgesamt keine ungedeckten Kosten entstehen.

Der Energiepreis wird mit dem Netzlastfaktor multipliziert. Dieser wird in der HVZ um 20 % erhöht und in der Nacht um 40 % gesenkt. Für Fahrzeuge ohne Rekuperationsbremsen (Einspeisung der Bremsenergie in die Fahrleitung) wird ein Zuschlag erhoben. Auf Strecken, die von der SBB mit Strom versorgt werden, erhalten die EVU für abgeltungsberechtigte Züge sowie für Autoverladezüge und Güterzüge bis zum 31. Dezember 2015 ­einen Rabatt von 10 % auf dem Strompreis (Art. 3 NZV-BAV). Sämtliche Strecken der an diesem Leistungskatalog beteiligten ISB werden von der SBB mit Strom versorgt. Berechnung Trassenkilometer × Bruttotonnen × Preisansatz Energiebezug ab Fahrdraht × Netzlastfaktor Für rabattberechtigte Züge kommt die Tabelle «Preisansätze Normaltarif mit 10 % Rabatt» zur Anwendung. 1.3.1.1. Energiebezug ab Fahrdraht (Art. 20a NZV) Energiebezug ab Fahrdraht

×

Netzlastfaktor Energie

Preisansätze Normaltarif in CHF je Btkm Zuggattung I-Prix

Fahrzeuge mit Rekupera­tions­ bremsen

Fahrzeuge ohne Rekupera­tions­ bremsen

1 InterCity/EuroCity

0.0029

0.0033

2 Schnellzug/Interregio

0.0029

0.0033

3 Regionalzug

0.0049

0.0071

4 S-Bahn

0.0049

0.0071

5 RegioExpress

0.0029

0.0033

6 Ferngüterzug

0.0028

0.0033

8 Traktorgüterzug

0.0043

0.0050

9 Lokzug

0.0050

0.0057

10 Leermaterialzüge des Personenverkehrs

0.0039

0.0045


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Preisansätze Normaltarif mit 10 % Rabatt in CHF je Btkm Zuggattung I-Prix

Fahrzeuge mit Rekupera­tions­ bremsen

Fahrzeuge ohne Rekupera­tions­ bremsen

1 InterCity/EuroCity

0.0026

0.0030

2 Schnellzug/Interregio

0.0026

0.0030

3 Regionalzug

0.0044

0.0064

4 S-Bahn

0.0044

0.0064

5 RegioExpress

0.0026

0.0030

6 Ferngüterzug

0.0025

0.0030

8 Traktorgüterzug

0.0039

0.0045

9 Lokzug

0.0045

0.0051

10 Leermaterialzüge des Personenverkehrs

0.0035

0.0041

Für Autoverladezüge mit Re 425 am Lötschberg sowie von und nach Iselle kommt beim Normal­tarif ein genereller Preisansatz von CHF 0.0048 pro Btkm zur Anwendung. Beschreibung Um die Preisansätze des Normaltarifs je Zugskategorie zu berechnen, wurden relative Verbrauchswerte (Wattstunden pro Btkm) je Zuggattung ermittelt.

Für Fahrzeuge ohne Rekuperationsbremsen erfolgt eine Differenzierung mit dem Faktor 1.45 für Fahrten des regionalen Personenverkehrs (Zuggattungen 3 und 4) sowie mit dem Faktor 1.15 für die übrigen Fahrten (alle übrigen Zuggattungen). Berechnung Relative Verbrauchswerte je Zuggattung Zuggattung I-Prix

Relative Verbrauchswerte (Wh pro Btkm) Tag Fahrzeuge mit Rekupera­ tionsbremsen

Fahrzeuge ohne Rekupera­ tionsbremsen

1 InterCity/EuroCity

23.1

26.6

2 Schnellzug/Interregio

23.1

26.6

3 Regionalzug

39.4

57.1

4 S-Bahn

39.4

57.1

5 RegioExpress

23.1

26.6

6 Ferngüterzug

22.6

26.0

8 Traktorgüterzug

34.7

39.9

9 Lokzug

39.7

45.7

10 Leermaterialzüge des Personenverkehrs

31.3

35.9

Für Autoverladezüge mit Re 425 am Lötschberg sowie von und nach Iselle gilt generell ein ­relativer Verbrauchswert von 42 Wh pro Btkm.


Berechnungsformel für Bildung der Ansätze je Zuggattung Tagesansatz NZV-BAV/1000 × relativer Verbrauchswert Wh pro Btkm = Preisansatz CHF je Btkm. Kaufmännische Rundung auf 4 Nachkommastellen.

Beispiel Zuggattung 1, Fahrzeug mit Rekuperationsbremsen: 0.125 CHF/1000 × 23.1 = 0.0029 CHF/Bktm 1.3.1.2. Netzlastfaktor Energie (Art. 20a NZV) Energiebezug ab Fahrdraht

×

Netzlastfaktor Energie

Netzlastfaktoren

Faktor

Normaltarif (zwischen 9.00 und 15.59 Uhr sowie zwischen 19.00 und 21.59 Uhr)

Faktor 1.0

HVZ (Mo bis Fr zwischen 6.00 und 8.59 Uhr sowie zwischen 16.00 und 18.59 Uhr)

Faktor 1.2

Nachttarif (zwischen 22.00 und 5.59 Uhr)

Faktor 0.6

Samstag und Sonntag gibt es keine HVZ, sondern der Normaltarif gilt ­zwischen 6.00 und 21.59 Uhr.

Allgemeine Feiertage gelten als Sonntage. Allgemeine Feiertage sind: 1. und 2. Januar, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, 1. August, 25. und 26. Dezember. Beschreibung Der Netzlastfaktor trägt der unterschiedlichen Nachfrage und der damit resultierenden Produktionskosten über den Tagesverlauf Rechnung.

Für die Erhebung des Netzlastfaktors ist entscheidend, zu welchem Zeitpunkt ein Zug einen Betriebspunkt gemäss SOLL-Fahrplan verlässt. Der Netzlastfaktor kommt auf allen Netzen zur Anwendung.

23


24

1.4. Bonus/Malus (Art. 21 NZV) Bonus/Malus

Beschreibung Der Grundpreis wird als Anreiz zur Minimierung von Störungen und zur Erhöhung der Leistung des Schienennetzes durch ein Bonus-/Malus-System ergänzt. Das BAV regelt die Einzelheiten. Zurzeit besteht kein Bonus-/Malus-System mit finanziellen Auswirkungen.

Dieses Trassenpreiselement wird im LK aufgeführt um das gesamte Trassenpreismodell abzubilden.


25


2. Zusatzleistungen.

26

Bei den Zusatzleistungen (ZL) handelt es sich um vereinbarte Planleistungen (Vorhaltung) ­sowie um kurzfristig benötigte Leistungen, die unter dem Vorbehalt von vorhandenen Ressourcen (Personal und Fahrzeuge) und Kapazitäten (Anlagen) erbracht werden. Auf kurzfristig ­bestellte Einzelleistungen innerhalb der Fahrplanperiode kann kein Anspruch erhoben werden. Diesen wird nach dem Prinzip «first in = first served» entsprochen.


2.1. Trassenoptionen (Art. 22 Abs. 1 lit. a NZV)

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Preisansätze

Preis in CHF

Preis pro Verkehrstag und Fahrplanperiode

4000.00

Im grenzüberschreitenden Verkehr in Basel, Buchs SG, Genève, Schaffhausen, St. Margrethen und Vallorbe: Preis pro Verkehrstag und Fahrplanjahr

kostenlos

Beschreibung Trassenoptionen können für regelmässige und im Fahrplan programmierte Leistungen bestellt werden. Als Grundlage dazu dienen die Verkehrsperioden (VP). Für bestellte Trassenoptionen, welche später als einen Monat nach der definitiven Trassenzuteilung abbestellt werden, sind die Optionsgebühren geschuldet.

Es können auch unterjährig eingeführte Trassen mit Optionen belegt werden, sofern es sich ab dem Zeitpunkt der Einführung ebenfalls um regelmässige, im Fahrplan programmierte Trassen handelt. Die Preise dafür sind dieselben wie für ganzjährige Optionen. Die Option verfällt um 17 Uhr am Vortag der Ausführung, sofern die Trasse vom Kunden nicht definitiv bestellt wurde. Eine Trassenoption wird entzogen, wenn für den gleichen Zeitraum eine definitive Bestellung einer anderen EVU vorliegt und die Optionsnehmerin die Option nicht in eine Bestellung ­umwandelt. Falls die Option innerhalb der zurück liegenden 60 Kalendertage (frühestens ab dem ersten geplanten Verkehrstag nach Fahrplanwechsel) nicht mindestens zu 50 % der ­Verkehrstage genutzt wurde, wird die Optionsgebühr nicht rückerstattet. Andernfalls wird die Optionsgebühr anteilsmässig rückerstattet. Die Sonderregelung im grenzüberschreitenden Verkehr als A ­ nschluss zu Trassenoptionen der Nachbarnetze ist für die folgenden Strecken anwendbar: Basel Bad Grenze–Basel SBB RB bzw. PB Basel St. Johann Grenze–Basel SBB RB bzw. PB Buchs SG Landesgrenze (LGCL)–Buchs SG La Plaine Grenze–Genève La Praille bzw. Genève Schaffhausen Nord bzw. Süd–Schaffhausen GB St. Margrethen Landesgrenze (SMLG)–St. Margrethen Vallorbe Grenze–Vallorbe bzw. umgekehrt. Berechnungsbeispiele Verkehrstag(e)

Verkehrsperiode (VP)

Montag

11

4000.00

Montag bis Freitag

15

20 000.00

Mittwoch bis Donnerstag

34

8000.00

Berechnung Anzahl Verkehrstage × Preis Trassenoption

Preis in CHF


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2.2. Rangieren (Art. 22 Abs. 1 lit. d und g NZV) 2.2.1. Einstellen von Rangierungen (ausgenommen Züge im Verarbeitungsprozess in Rangierbahnhöfen der ISB SBB) Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Rangieren mit elektrischen Fahrzeugen

7.01/Rangierung

Rangieren mit elektrischen Fahrzeugen für rabattberechtigte Züge

6.89/Rangierung

Rangieren mit thermischen Fahrzeugen

5.85/Rangierung

Beschreibung Der Rangierbetrieb in den Bahnhöfen der ISB wird in der Regel durch die EVU ausgeführt. Der Preis für die Rangierungen umfasst die Absprache über den Ablauf (unabhängig der Kommunikationsart z. B. Telefon, Funk oder Funkgleismelder), die Stellwerkbedienung, die Fahr­ erlaubnis und die Benutzung der Verkehrsanlagen sowie gegebenenfalls den Energiebezug ab Fahrdraht.

Als Rangierungen gelten: • Eine Rangierfahrt vom Start bis Ziel auf dem möglichen Fahrweg ohne eine freiwillige zeitliche Unterbrechung (gilt nur innerhalb eines Bahnhofes). • Umfahren des Zuges mit Lok ohne Lasten/Formationsänderungen des Zuges. • Wagenzustellung/Wagenabholung werden je als getrennte Rangierungen berechnet. • Fahrten zur Beförderung von Personal (Taxifahrten) in ein Gleis und zurück (Wendefahrt) werden als mindestens zwei getrennte Rangierungen berechnet. Berechnung Anzahl Rangierungen × entsprechender Preisansatz Für rabattberechtigte Züge gemäss Art. 3 NZV-BAV wird der Bahnstrompreis um 10 % reduziert. 2.2.2. Rangieren in Rangierbahnhöfen Beschreibung Zerlegen, sortieren und bilden von Güterzügen des nationalen und internationalen Güterverkehrs durch die ISB in den folgenden Rangierbahnhöfen: • Basel SBB RB • Buchs SG • Chiasso SM • Lausanne Triage • Rangierbahnhof Limmattal, einschliesslich Rangieranlage Zürich Mülligen • Rangieranlage Däniken RB

Für Fahrten zwischen dem Rangierbahnhof Limmattal und der Rangieranlage Zürich Mülligen werden die Trassengebühren in Rechnung gestellt.


2.2.2.1. Wagendurchlauf im Rangierbahnhof Preisansätze

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Preis in CHF/Einheit

Wagendurchlauf im Rangierbahnhof

Einfahrt

5.00/Wagen

Ausfahrt

5.00/Wagen

Beschreibung Der Verarbeitungsprozess «Wagendurchlauf im Rangierbahnhof» beginnt ab dem Einfahrgleis und endet mit der Bereitstellung im Abfahrgleis (gilt auch für die Dreieckverkehre in Basel). Enthalten sind nachstehende Leistungen: Einfahrgruppe: • Entleeren der Luftbehälter, entkuppeln, zerlegen des Zuges, rangiertechnische Aufbereitung der Wagendaten. Richtungsgleis/Ausfahrgruppe: • Kuppeln der Wagen, überführen der Wagen von der Ausfahrgruppe ins Abfahrgleis.

Folgende Leistungen sind im Verarbeitungsprozess nicht enthalten und werden, wenn sie ­beansprucht werden, als Serviceleistungen gemäss Ziff. 3 in Rechnung gestellt: Einfahrt • Lok abhängen, Schlusssignal abnehmen • Eingangskontrolle CIS (EK/TREK) Ausfahrt • Lok anhängen • Transport und anbringen des Schlusssignals • Bremsprobe • Meldung an den Lokführer • Meldung der Abfahrtsbereitschaft • Abgangskontrolle CIS (AK, TRAK) Berechnung Die Preise werden für die Einfahrt und Ausfahrt je getrennt berechnet und der bestellenden EVU in Rechnung gestellt. Verschiebungen zwischen Basel RB I und Basel RB II werden nicht als zusätzlicher Wageneingang und -ausgang berechnet.


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2.2.2.2. Formationsgruppen Preisansatz

Preis in CHF

Formationsgruppe ab 2. Gruppe

100.00

Beschreibung Formationsgruppen sind geplante Gruppenbildungen für Güterzüge in den Rangierbahnhöfen der ISB SBB. Da die geplanten Gruppenbildungen Vorhaltungen von Personal, Triebfahrzeugen und Gleisanlagen auslösen, basiert die Preisbildung auf den Planmengen.

Wagengruppen mit Ablaufbergverbot werden nicht als Formationsgruppen verrechnet. Berechnung Anzahl Gruppen je Zug und geplanten Verkehrstagen × Preisansatz. Die erste Gruppe je Zug wird nicht verrechnet. 2.2.2.3. Zuschlag Sonderrangierungen Preisansatz

Preis in CHF/Einheit

Zuschlag Sonderrangierungen

9.50/Wagen

Beschreibung Zusätzliche Rangierungen in Rangierbahnhöfen ausserhalb des üblichen Verarbeitungsprozesses. Die Leistung gilt ab Entnahme des Wagens aus dem üblichen Verarbeitungsprozess bis zur Wiedereinführung in den üblichen Verarbeitungsprozess. Die Zusatzleistung gemäss Ziff. 2.2.2.1 wird dadurch nicht hinfällig.

Rangierungen in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Zugbildung/-auflösung von Zügen, deren Lasten in den Rangieranlagen verarbeitet werden, sind in den Preisen der Ziff. 2.2.2.1 ­enthalten. Für Lokwechsel bei Zügen, die nicht im Verarbeitungsprozess eines RB sind, werden die Rangierungen gemäss Ziff. 2.2.1 in Rechnung gestellt. Als Sonderrangierung werden verrechnet: • Wagen mit folgenden Codes der Beförderungsbeschränkungen: 07 Abstoss und Ablauf nur mit bedienter Handbremse 09 mit Personal besetzten Wagen (begleitet) 15 Befahren des Ablaufbergs verboten. Ablaufen lassen verboten. 16 Ablaufen lassen und abstossen verboten. 18 Wagen, die Gleisbremsen und andere Rangier- und Hemmeinrichtungen in wirksamer Stellung nicht befahren dürfen. 41 An der Spitze einreihen 42 Am Schluss einreihen 63 Aussergewöhnlicher Transport 93 Schlussläufer


• Rangieren innerhalb Anlagen RB sofern Auftrag vor Zerlegung bekannt (Zustellen von Wagen an die Zollrampen/Zollgleis, in den Freiverlad, zur Reparatur usw.). • Behandlung von Wagen ohne Disposition (insbesondere Sammlung von Wagen für Leer­wagenmanagement, von Eintreffen Wagen bis Abgang Wagen RB wird nur eine Sonderrangierung verrechnet). • Umstellen von Zügen/Wagengruppen innerhalb der Anlagen RB, (Umstellen in Abstellgeleise, Ablasten bei Überlast, Überführen von Zügen usw.). In den Rangierbahnhöfen Basel SBB RB und Chiasso SM werden pro Sonderrangierung bzw. pro Rangierauftrag maximal 15 Wagen verrechnet. • Sonderübergänge von Wagen ausserhalb des Systemverkehrs (Zwangsanschlüsse). • Nach besonderen Beförderungsplänen (Tageskurse in festgelegtem Nummernbereich). Bei kurzfristigen Bestellungen besteht kein Anspruch auf eine Sonderrangierung. Bei ausgelasteten Ressourcen oder belegten Anlagen behalten sich die RB-Betreiber vor, die Aus­ führung abzulehnen oder auf ein anderes Zeitfenster zu verschieben. Es gilt die Reihenfolge des Bestelleingangs. Sind Wagen für Sonderrangierungen mit Codes 15, 16 oder 18 im ankommenden Zug nicht ­entsprechend den geltenden Vorschriften eingereiht, wird zusätzlich ein Zuschlag für Aussetzen von Wagen gemäss Ziff. 2.2.2.4 erhoben. Berechnung Anzahl Wagen × Preisansatz 2.2.2.4. Zuschlag Aussetzen von Wagen/Einsetzen von Wagen Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Zuschlag Aussetzen von Wagen

88.00/Wagen

Zuschlag Einsetzen von Wagen

88.00/Wagen

Beschreibung Aussetzen von Wagen im Ankunfts- oder Abgangszug und Überstellen in definiertes Zielgleis. Dieser Zuschlag wird auch für Wagen mit CIS-Codes 15, 16 oder 18 erhoben, die im ankommenden Zug nicht entsprechend den geltenden Vorschriften eingereiht eintreffen.

Verlangt ein EVU das Einsetzen von Wagen in eine bestimmte Position im Abgangszug, so kommt der Zuschlag «Einsetzen von Wagen» zur Anwendung. Für das Einsetzen von Wagen an der Spitze oder am Schluss des Zuges kommt der Zuschlag für Sonderrangierungen zur Anwendung. Berechnung Anzahl Wagen × Preisansatz

31


32

2.3. Abstellen von Eisenbahnfahrzeugen (Art. 22 Abs. 1 lit. c NZV) Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Bahnhöfe der Kategorie A

0.036/Meter-Stunde

Bahnhöfe der Kategorie B

0.024/Meter-Stunde

Bahnhöfe der Kategorie C

0.012/Meter-Stunde

Diese Preisansätze sind auf der ISB HBSAG nicht gültig. Beschreibung Der Preis umfasst die Planung, Absprache und die Nutzung der Abstellanlagen unabhängig des örtlichen Ausbaustandards sowie deren Unterhalt (inklusive Fusswege und Übergänge). Die Preisdifferenzierung erfolgt nach Auslastungsgrad und Landwert der betreffenden Bahnhöfe in drei Kategorien gemäss der Liste im Anhang 2.

Das Abstellen kommt für alle Fahrzeuge und Züge zur Anwendung, welche nach Zugsankunft oder vor der Zugsabfahrt mehr als 2 Stunden unverändert (Beistellen oder Wegstellen von Triebfahrzeugen gelten nicht als Veränderung der Zugskomposition) stehen bleiben. Die Abstellungen sind je Zugsnummer/Debitorencode und Bahnhof zu bestellen (inklusive Freiverlad). ­­ Je Zug und Verkehrstag werden maximal 12 Stunden verrechnet. Die Abstellzeiten und -meter sind auch zu bestellen, wenn die Dauer weniger als 2 Stunden beträgt. Für das Ab­stellen von Zügen wird die maximale Zugslänge im Rahmen der zugeteilten Menge der Grundleistung verrechnet, für Fahrzeuge ohne Bezug zu einer Grundleistung die benötigte Gleislänge in ­Metern. Aufgrund der Vorhaltekosten ist die Abstellgebühr auch geschuldet, wenn der Zug nicht verkehrt oder für die Abstellung nicht die gesamte bestellte Zeitdauer oder Gleislänge ­beansprucht. Abbestellungen sind nur kostenlos, wenn sie im Rahmen der unterjährigen Fahrplantermine erfolgen. Bezieht eine EVU Leistungen, welche die zugeteilte Menge um einen Tole­ranz­wert von 20 Prozent in den Gleis­metern oder 1 Stunde in der Zeitdauer überschreitet, wird ein Preiszuschlag von 100 Prozent auf der ganzen Menge erhoben. Der Zuschlag entfällt, wenn die EVU die Abweichung zur Bestellung spätestens um 17 Uhr des Vortages dem OSS per Mail (onestopshop@sbb.ch) meldet. Die Zuteilung der Abstellkapazitäten erfolgt je Bahnhof nach den Vorgaben der trasse.ch. Es gibt kein Anrecht auf eine spezifische Gleisnutzung. Bei Nichtverfügbarkeit der Gleise in der entsprechenden Qualität (z. B. mit Wasseranschluss oder Vorheizanlage) und fehlender Alternative am gleichen Bahnhof entfällt die Abstellgebühr für diese Dauer. Eine Anerkennung der Haftpflicht für Beschädigungen und Vandalismus an Fahrzeugen ­besteht nicht (Ziff. 16ff AGB-ISB). RID-Gefahrgüter dürfen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen auf der Infrastruktur SBB und der BLS Netz AG und der durch sie betriebenen Infrastrukturen (Strecken und Bahnhöfen) nicht abgestellt werden. Für Züge und Wagen, die sich im Verarbeitungsprozess eines RB befinden, werden die ­Gebühren für den Wagendurchlauf gemäss der Ziff. 2.2.2.1 erhoben. Der Aufenthalt ist in den Durchlaufgebühren bereits enthalten. Der Verarbeitungsprozess beginnt mit Ankunft des


Zuges und dauert bis zur planmässigen Abfahrt des Anschlusszuges ab dem Plangleis. Für Wagen, die nicht planmässig weiter geleitet werden können (z. B. Wagen ohne Disposition) wird die Abstellgebühr verrechnet. Für Züge ohne Verarbeitung (z. B. Lokwechsel) werden auch in einem RB bei einem Aufenthalt von mehr als zwei Stunden Abstellgebühren erhoben. Für den Be- und Entlad in den Freiverladegleisen werden während max. 8 Geschäftsstunden keine Abstellgebühren verrechnet. Betrieblich besteht kein generelles Anrecht auf die Nutzung der vollen 8 Stunden. Das Nutzungsrecht bezieht sich auf die zuvor vereinbarten Abstell­ meter, Verkehrstage und die Zeitdauer. Als Geschäftsstunden für den Be- und Entlad in den Freiverladegleisen gelten von Montag bis Freitag die Stunden zwischen 7 und 17 Uhr. Wenn die gebührenfreie Frist auf einen Samstag, Sonntag oder anerkannten Feiertag fällt, wird diese Zeit nicht angerechnet. Diese Beschreibung ist nicht gültig für die ISB HBSAG. Die Zusatzleistung Abstellen von Eisenbahnfahrzeugen muss mit der ISB HBSAG separat vereinbart werden. RID-Gefahrgüter dürfen bei entsprechender Bewilligung auf der Infrastruktur der HBSAG abgestellt werden. Verrechnungsgrundsätze: Die Gebühren werden dem ankommenden Zug belastet. Ausnahmen: Für Züge in Grenzbahnhöfen ab dem Ausland oder für neu formierte Züge ohne Ankunft werden die Gebühren dem abgehenden Zug belastet. Die Verrechnung im Störungsfall ist in Ziff. 4.4 beschrieben. Berechnung Meter × Stunden × bahnhofspezifischer Preisansatz

Für die Berechnung der Kosten werden die ersten zwei Stunden von der gesamten Abstelldauer abgezogen. Angebrochene Stunden werden auf die nächste Stunde aufgerundet. Verrechnet wird die auf ganze Meter aufgerundete Länge über Puffer (aller Fahrzeuge).

33


34

2.4. Versorgung mit Wasser und elektrischer Energie (Art. 22 Abs. 1 lit. e NZV) Beschreibung Stationäre Versorgung von Fahrzeugen mit Wasser und elektrischer Energie. 2.4.1. Wasser Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Bezug von Wasser

5.55/m3

Bezug von Wasser

2.15/Fahrzeug

Beschreibung Befüllung der Fahrzeuge mit Wasser ab Wasserzapfstelle. Der Ansatz pro Fahrzeug kommt nur zur Anwendung, wenn die bezogene Menge in m3 nicht bekannt ist.

Die Preise verstehen sich ohne Mitwirkung von Personal der ISB. Berechnung Menge in m3 oder Anzahl Fahrzeuge × entsprechender Preisansatz 2.4.2. Energie Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Bezug von elektrischer Energie

0.1025/kWh

Bezug von elektrischer Energie für rabattberechtigte Züge

0.0923/kWh

Bezug von elektrischer Energie

2.45/Fahrzeug und ½ Stunde

Bezug von elektrischer Energie für rabattberechtigte Züge

2.21/Fahrzeug und ½ Stunde

Beschreibung Versorgung von Fahrzeugen mit Strom ab Heizanlage oder Fahrleitung für die Vorheizung und Klimatisierung.

Die Preise kommen bei einem Energiebezug ab Fahrdraht oder ab Steckdosen mit einer Spannung von 1000V (elektrische Zugvorheizanlage) zur Anwendung. Wenn der Energiebezug direkt durch einen für die Infrastruktur nachvollziehbaren und plau­ siblen Verbrauchsnachweis der EVU für die gesamte Fahrzeugflotte. berechnet werden kann, kommt der Ansatz pro kWh zur Anwendung. Die Preise verstehen sich ohne Mitwirkung von Personal der ISB. Berechnung Menge in kWh oder Anzahl Fahrzeugen × entsprechender Preisansatz Für rabattberechtigte Züge gemäss Art. 3 NZV-BAV wird der Bahnstrompreis um 10 % reduziert.


2.5. Nutzung der Strecke ausserhalb der Streckenöffnungszeiten (Art. 22 Abs. 1 lit. h NZV)

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Preisansatz

Preis in CHF

Je ausserordentlich besetzten Bahnhof/Fernsteuerbereich ZSW und je ­angebrochene Stunde und Mitarbeiter

112.00

Beschreibung Während den veröffentlichten Streckenöffnungszeiten können die Strecken- und/oder Strecken­ abschnitte befahren werden. Jeder Bahnhof in den bezeichneten Strecken kann auch Startoder Zielbahnhof sein. Für diese Leistungen werden unabhängig der technischen Ausrüstung der Bahnhöfe keine zusätzlichen Kosten berechnet. Befahren ausserhalb der Streckenöffnungszeiten Wenn die Machbarkeit gegeben ist, kann eine Strecke auch ausserhalb der Öffnungszeiten befahren werden. Für das Befahren einer Strecke ausserhalb der veröffentlichten Strecken­ öffnungszeiten wird neben dem Trassenpreis ein Zuschlag für die ausserordentlichen Bahnhofbesetzungen pro zu besetzendem Bahnhof/Fernsteuerbereich berechnet. Berechnung Berechnungsgrundlage ist die geplante, fahrplanmässige Start-, Ankunfts- oder Durchfahrtszeit im bzw. beim Ein- und Austritt in den Streckenabschnitt. Massgebend ist die Start- ­ oder Eintrittszeit in den Streckenabschnitt. Für die EVU wird die günstigere Berechnungsart gewählt.

Pro angefangene Stunde wird der Stundenpreis mit den aus technischen Gründen besetzten Dienststellen multipliziert (mehrere Stellwerke pro Dienststelle = 1 Dienststelle). Wenn mehrere Kunden eine Ausdehnung der Streckenöffnungszeiten beanspruchen, wird der Betrag für jede gemeinsame Stunde durch die Anzahl Kunden geteilt.

2.6. Benutzung von Gleis- oder Strassenwaagen (Art. 22 Abs. 1 lit. f NZV) Preisansatz

Preis in CHF

Je Abwägung

10.00

Beschreibung Abwägung von Fahrzeugen und Wagen auf Gleis- und Strassenwaagen.

Die Preise verstehen sich ohne Mitwirkung von Personal der ISB. Personal der ISB kann ­ nur zur Verfügung gestellt werden, wenn dies betrieblich machbar ist. Die Verrechnung erfolgt in diesem Fall als Serviceleistung. Berechnung Anzahl Abwägungen × Preisansatz


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2.7. Kranbenutzung (Art. 22 Abs. 1 lit. f NZV) Preisansatz

Preis in CHF/Einheit

Kranbenutzung

80.00/angebrochene Stunde

Beschreibung Benutzung von Krananlagen (Verladeanlagen).

Die Preise verstehen sich ohne Mitwirkung von Personal der ISB. Personal der ISB kann nur zur Verfügung gestellt werden, wenn dies betrieblich machbar ist. Die Verrechnung erfolgt in diesem Fall als Serviceleistung. Berechnung Anzahl Stunden × Preisansatz

2.8. Benutzung von Vorbremsanlagen (Art. 22 Abs. 1 lit. e NZV) Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Benutzung der Vorbremsanlagen auf ISB SBB

0.15/Wagen

Benutzung der Vorbremsanlagen auf ISB HBSAG

0.60/Wagen

Beschreibung Benutzung von Vorbremsanlagen.

Die Preise verstehen sich ohne Mitwirkung von Personal der ISB. Personal der ISB kann nur zur Verfügung gestellt werden, wenn dies betrieblich machbar ist. Die Verrechnung erfolgt in diesem Fall als Serviceleistung. Für die Benützung der Vorbremsanlagen der ISB HBSAG gelten spezielle Vereinbarungen. Berechnung Anzahl Wagen × Preisansatz


2.9. Bestellte Halte auf Streckengleisen (weitergehend als Trassenbenutzung) (Art. 22 Abs. 1 lit. b NZV) Preisansatz

Preis in CHF/Einheit

Bestellte Halte auf Streckengleisen

100.00/Halt

Beschreibung Der Ansatz wird erhoben, wenn der Halt auf der Strecke durch das EVU bestellt wird (zum Beispiel für Fotohalte, Ein- und Ausstieg von Reisenden). Halte werden nur erlaubt, sofern diese betrieblich möglich sind.

Keine Verrechnung erfolgt bei Halten für Bremsmessungen, Halte auf Haltestellen oder provisorisch angelegten Haltestellen. Berechnung Anzahl Halte je Zug × Preisansatz

2.10. Ausserordentliche Halte auf Bahnhöfen und Haltestellen (Art. 22 Abs. 1 lit. b NZV) Preisansatz

Preis in CHF/Einheit

Ausserordentlicher Halt auf Bahnhöfen und Haltestellen (auch provisorisch angelegte Haltestellen)

50.00/Halt

Beschreibung Ein ausserordentlicher Halt ergibt sich, wenn das EVU bei der Trassenzuteilung den Halt nicht bestellt hat. Ausserordentliche Halte werden nur bewilligt, sofern sie betrieblich möglich sind.

Keine Verrechnung erfolgt bei ausserordentlichen Halten von Traktorgüterzügen sowie durch die ISB angeordneten Halte im Störungsfall. Die Verrechnung im Störungsfall ist in Ziffer 4.4. beschrieben. Berechnung Anzahl ausserordentliche Halte je Zug × Anzahl Verkehrstage × Preisansatz

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38

2.11. Anzeigegeräte für die Kundeninformation (über dem Grundstandard) (Art. 22 Abs. 1 lit. j NZV) Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Gleisanzeiger normal

7400.00/je Gerät und Jahr auf ISB SBB

Gleisanzeiger gross

9600.00/je Gerät und Jahr auf ISB SBB

Monitor für Ankünfte oder Abfahrten

7160.00/je Gerät und Jahr auf ISB SBB

Gleiszugangsanzeiger

8570.00/je Gerät und Jahr auf ISB SBB

Beschreibung Diese Zusatzleistung kann einzig bei der SBB Infrastruktur bestellt werden.

Für die Kundeninformation am Bahnhof besteht ein Grundstandard, welcher vom Bund finanziert wird. Im Grundstandard enthalten sind neben dem Standard an Ausgabegeräten in Bahnhöfen auch die IT-Basisplattform, die Informationsaufbereitung sowie die Ausgabesteuerung. Es steht den an SBB-Bahnhöfen verkehrenden EVU frei, darüber hinaus zusätzliche Ausgabegeräte zu beziehen. Die Ausgabegeräte bleiben im Eigentum der SBB Infrastruktur und sind gemäss den CI-Vorgaben (Corporate Identity) der SBB gestaltet. Der jährliche Preis pro Gerät beinhaltet folgende Leistungen: • Betrieb des Geräts 7× 24h • Gerät und Installation • Stromkosten • Anbindung ans Datennetz • Präventive und korrektive Instandhaltung • Reparaturen • Funktionskontrollen vor Ort • Innen- und Aussenreinigung • Life Cycle Management, Service Management Details zu den Informationsinhalten und den Layouts der Displays sind dem Dokument ­ I-32130 «Dynamische Kundeninformation am Bahnhof» sowie dem Dokument I-50010 «Ausrüstungsstandards und Bestellwesen Ausgabegeräte Kundeninformation am Bahnhof» zu entnehmen. Geräte

Durchschnittliche ­Lebensdauer

Gleisanzeiger normal

15 Jahre

Gleisanzeiger gross

15 Jahre

Monitor für Ankünfte oder Abfahrten

8 Jahre

Gleiszugangsanzeiger

15 Jahre


Erfolgt eine Bestellung für ein zusätzliches Anzeigegerät, verpflichtet sich die Bestellerin, die jährlichen Kosten bis zum Lebensende des Gerätes zu bezahlen. Die Zusatzleistung muss nicht jährlich neu bestellt werden. Es erfolgt eine Meldung an die Bestellerin, sobald das Gerät das Lebensende erreicht hat. Für Anfragen bezüglich diesen Zusatzleistungen und dem Grundstandard Kundeninformation sowie für Bestellungen schreiben Sie bitte an kistandard@sbb.ch. Berechnung Anzahl Geräte × entsprechender Preisansatz

2.12. Videoüberwachung der Perronkanten (Zugabfertigung) (Art. 22 Abs. 1 lit. k NZV) Preisansatz

Preis in CHF

Videoanlage zur Überwachung der Perronkanten

1750.00/Kamera

Beschreibung Die Zugabfertigungsanlagen dienen als Arbeitshilfen für Zugbegleiter und -begleiterinnen des Fernverkehrs zur Verbesserung der ­Betriebsabwicklung, insbesondere zur Videoüberwachung der Perronkanten.

Die Investition für die Videoüberwachung wird durch die Infrastruktur getragen. Die EVU beziehen einen Video-Service. Die jährlich wiederkehrenden Kosten pro Kamera beinhalten folgende Leistungen: • Installationskosten (Engineering, Planung, Bau, Verkabelung) • Betriebskosten (Kameras, Speicher, Datentransport, Datensicherung) • Wartungs- und Unterhaltskosten (Software Up-Date, Wartung, Fehlerbehebung, usw.) • Technischer Support • Datenauslagerung Berechnung Anzahl Geräte × Preisansatz

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2.13. Planungs- und Sonderaufgaben Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Aussergewöhnliche Sendungen

Planungsaufwand für aussergewöhnliche Sendungen

425.00/pro Beförderungsnummer

Zusätzlicher Aufwand bei Lademassüberschreitungen

Aufwand Infrastruktur Betrieb

112.00/je ange­ brochene Stunde

Aufwand Infrastruktur Anlagen und Technologie (Bauplanung)

80.00/je ange­brochene Stunde

Aufwand Infrastruktur für Trassenplanung und Anordnung

106.00/je ange­ brochene Stunde

Beschreibung Planungsaufwand «Aussergewöhnliche Sendung» Als aussergewöhnliche Sendungen gelten alle Transporte, die aufgrund ihrer äusseren Abmessungen, ihres Gewichts oder ihrer Beschaffenheit nur unter besonderen technischen oder betrieblichen Bedingungen befördert werden können.

Aussergewöhnliche Transporte benötigen besondere Beförderungsbestimmungen, die mit einer Beförderungsnummer angezeigt werden. Diese Kosten fallen unabhängig von einer späteren Zuganordnung bzw. Ausführung an. Dieser Planungsaufwand beinhaltet kein Begleitpersonal von Infrastruktur und keine baulichen Massnahmen. Planungsaufwand «Lademassüberschreitungen» Als Sendung mit «Lademassüberschreitung» gelten Transporte, für die z. B. Demontagen von Infrastrukturinstallationen (Signale, Perrondächer usw.) geplant werden müssen oder die ­Begleitung von Personal der Infrastruktur vorgesehen werden muss. Diese Kosten fallen unabhängig von einer späteren Zuganordnung bzw. Ausführung an. Infrastruktur Betrieb Aufwand für die Erarbeitung der Beförderungsbestimmungen. Infrastruktur Anlagen und Technologie Aufwand für Abklärungen und Aufwendungen für Spezialtransporte. Ebenfalls verrechnet werden die Aufwände z. B. für die Demontage von Signalen, Begleitung der Sendung mit Personal usw. Aufwand für Trassenplanung/Anordnungen Die ausgearbeiteten Beförderungsbestimmungen führen anlässlich der Erarbeitung der Fahrordnung zu einem Zusatzaufwand, welcher über die Planung einer Trasse ohne Lademassüberschreitung hinausgeht. Diese Leistung beinhaltet die Trassenplanung und fällt zusätzlich zum Planungsaufwand der Beförderungsbestimmungen an. Die Stunden werden pro An­ ordnung berechnet.


Berechnung «Aussergewöhnliche Sendungen» werden mit einem Preisansatz pro Beförderungsnummer je Transport verrechnet. Je nach Fall kommen die zusätzlichen Aufwände für die «Lade­ massüberschreitungen» zur Anwendung. Diese werden mit den effektiv aufgewendeten ISTStunden nach Stundensätzen verrechnet.

2.14. Bezug der geltenden Vorschriften für die Benutzung der Infrastruktur Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Grundausrüstung inkl. Updates

200.00/pro Set für das Fahrplanjahr

Updates

50.00/pro Jahr und Set

FDV Fahrdienstvorschriften (Inhalt, Ordner, Register) – R300.1-15

65.00/je Dokument d, f, i

Ausführungsbestimmungen zu den FDV – R30111

28.00/je Dokument d, f, i

Lokale Bestimmungen zu den Zugfahrten und Rangierbewegungen – R30121

22.00/je Dokument d, f, i

Streckentabellen RADN – R30131

37.00/je Dokument d, f, i

Betrieb von Starkstromanlagen der Bahn – R323.1

8.80/je Dokument d, f, i

Fahrleitungsanlagen, Sicherstellen der Verfügbarkeit, Vorgehen bei ­Störungen – R323.2

5.50/je Dokument d, f, i

Beschreibung Bezug der für die Verkehrsleistungen notwendigen Vorschriften (Ziff. 1.3 AGB-ISB).

Auskunft über die notwendigen Vorschriften und Empfehlungen der SBB Infrastruktur erhalten Sie bei nachfolgender Stelle: SBB AG Infrastruktur – Fahrplan und Netzdesign Verträge und Trassenverkauf Hilfikerstrasse 3 3000 Bern 65 Telefon: +41 (0)79 894 90 15 E-Mail: info.nzvp@sbb.ch Auskunft über die notwendigen Vorschriften und Empfehlungen der BLS Netz AG erhalten Sie bei nachfolgender Stelle: BLS Netz AG Betrieb – Planung Bahnhofstrasse 12 3700 Spiez Telefon: +41 (0)58 327 35 78 E-Mail: vorschriften.betrieb@bls.ch

41


42

Auskunft über die notwendigen Vorschriften und Empfehlungen der SOB Infrastruktur ­erhalten Sie bei nachfolgender Stelle: Schweizerische Südostbahn AG Infrastruktur – Betrieb Bahnhofplatz 7 CH-9100 Herisau Telefon: +41 (0)71 353 36 15 E-Mail: planung@sob.ch Berechnung Anzahl Vorschriften × Preisansatz

2.15. Fahrplanstudien Preisansätze

Preis in CHF/Einheit

Fahrplanstudien ab der 2. Ergänzung

50.00/je ¼ Stunde

Fahrplanstudien ab der 2. Ergänzung

200.00/je Stunde

Beschreibung Trassenanfragen beinhalten den Fahrplan und/oder den Preis. Die Ergänzung umfasst alle Faktoren, welche das Angebot (Fahrplan, Preis) als Antwort auf die Trassenanfrage beeinflussen. Der Aufwand für Fahrplanstudien wird unabhängig davon, ob die Anfrage zur Ausführung ­gelangt, erhoben. Es erfolgt keine Rückerstattung oder Anrechnung. Bei Zügen, die bei der Trasse Schweiz AG definitiv bestellt wurden (im Rahmen des Fahrplanverfahren), gilt diese Bestellung als Trassenanfrage. Berechnung Anzahl ¼ Stunden × Preisansatz. Es wird mindestens 1 Stunde verrechnet.


2.16. Kurzfristige Bearbeitungen von Gesuchen für Sicherheitsbescheinigungen oder Fahrten ohne ausreichende Zugsicherung Preisansatz

Preis in CHF

Gebühr für die Bearbeitung eines Gesuchs

300.00

Beschreibung Die Richtlinie des BAV zum «Erlangen von Netzzugangsbewilligung und Sicherheitsbescheinigung sowie Sicherheitsgenehmigung» (Stand 1.7.2013) legt die Bearbeitungsfristen der ISB bei der Anhörung zum beantragten Verkehr durch die EVU wie folgt fest: • Neuerstellung und Erneuerung SiBe Teil B 20 Arbeitstage • Erweiterung SiBe Teil B 10 Arbeitstage

Die Bearbeitungsfrist der ISB bei Gesuchen der EVU für «Fahrten ohne ausreichende Zug­ beeinflussung» beträgt 10 Arbeitstage. Für die Bearbeitung dieser Gesuchsarten innerhalb der vorgesehenen Fristen, wird von Seite der Infrastrukturbetreiber keine Gebühr erhoben. Die Gebühr ist dann geschuldet, wenn die Dringlichkeit des Gesuchs zur Unterschreitung der vorgesehenen Minimalfristen bei den ISB führt. Berechnung Anzahl kurzfristige Gesuche × Preisansatz

2.17. Mahngebühren Preisansatz

Preis in CHF

Mahngebühr ab der 2. Mahnung

100.00

Beschreibung Ab der zweiten Mahnung, die infolge Zahlungsverzuges erstellt werden muss, werden Mahngebühren in Rechnung gestellt. Berechnung Anzahl 2. Mahnung × Preisansatz

43


44


3. Serviceleistungen. (Art. 23 NZV)

Serviceleistungen gehören nicht zum Netzzugang und umfassen z. B. Distributionsleistungen im Personenverkehr, Handling von Reisegepäck, Nachbearbeitung von Störungsinterven­ tionen bei nicht betriebsbehindernden Mängeln, Fahrzeugreinigung, Lok an-/abhängen, usw. Die Infrastrukturen der SBB und BLS bieten im Rahmen der zur Verfügung stehenden ­Möglichkeiten und vorhandenen Ressourcen verschiedene Serviceleistungen an. Weitere Auskünfte über die angebotenen Leistungen und Konditionen erhalten Sie bei: Für das Netz der SBB SBB AG Infrastruktur – Fahrplan und Netzdesign Trassenverkauf Hilfikerstrasse 3 3000 Bern 65

E-Mail: onestopshop@sbb.ch Für das Netz der BLS BLS Netz AG Trassenverkauf Bahnhofstrasse 12 3700 Spiez

Telefon: +41 (0)58 327 33 10 E-Mail: werner.kunz@bls.ch Für das Netz der SOB Schweizerische Südostbahn AG Infrastruktur – Betrieb Bahnhofplatz 7 CH-9100 Herisau

Telefon: +41 (0)71 353 36 15 E-Mail: planung@sob.ch Serviceleistungen können von der EVU zu frei aushandelbaren Preisen auch bei anderen ­Unternehmen als der ISB eingekauft werden.

45


4. Verrechnungsgrundsätze.

46

4.1. Verbindlichkeit/Haftung Für EVU, die eine Netzzugangsvereinbarung abgeschlossen haben, ist der LK ein integrierender Bestandteil der Vereinbarung. Widersprechen sich Bestimmungen der v­ erschiedenen Vertragsbestandteile, so gilt die Widerspruchsregelung gem. Ziffer 1.3 der Netzzugangsvereinbarung.

Sämtliche vorliegend publizierten Preise gelten vorbehältlich nachträglicher Rechtsänderungen. Soweit der Gesetzgeber Schweizerische Gesetze und Verordnungen nach der Publikation des LK revidiert und neue oder andere als die vorliegend publizierten Preise eingeführt werden, gelten die gesetzlichen Preisansätze. Die ISB haftet nicht für Vermögensschäden aufgrund von Preisänderungen durch den Gesetzgeber nach der Publikation des vorliegenden LK. Bei Abweichungen zwischen den verschiedenen Sprachversionen des LK ist der deutsche Text massgebend. Wo nichts anderes erwähnt ist, werden für die Infrastrukturen BLS Netz AG, SOB, Thurbo, STB und HBSAG die Preisansätze der Infrastruktur SBB verwendet. Gültigkeit der Offerten: Offerten für Preise und Fahrpläne haben, wo nichts anderes vermerkt ist, generell eine ­Gültigkeit von 30 Tagen. Falls die Offertanfrage weniger als 30 Tage vor der geplanten Durchführung eintrifft, endet die Gültigkeit am Vortag der geplanten Durchführung um 17 Uhr. Die in der Offerte aufgeführte Gültigkeit gilt für offerierte Preise und Fahrpläne. Auf Strecken mit starker Nachfrage behält sich die Infrastruktur vor eine kürzere Gültigkeitsdauer vorzugeben.

4.2. Rechnungsstellung Die Rechnungen werden auf ganze Rappen (nach Addition der Preiskomponenten) je Zug gerundet. Ohne spezielle Abmachung werden die Rechnungen in CHF berechnet und ausgestellt. Eine EVU kann mit den ISB SBB, Thurbo und STB vereinbaren, dass die Rechnungsstellung in EURO (EUR) erfolgt. Die EVU verpflichtet sich in diesem Fall, diese Regelung für ein ganzes Fahrplanjahr beizubehalten. Das Datum der Rechnungsstellung ist massgebend für den Umrechnungskurs. Die ISB BLS Netz AG, SOB und HBSAG stellen ihre Leistungen ausschliesslich in CHF in Rechnung.

4.3. Ermittlung der Bruttotonnen/Fehlende Datenlieferung 4.3.1. Durchschnittliches Gewicht pro angebotenen Sitzplatz Im Personenverkehr wird zur Ermittlung der Bruttotonnen pro Sitzplatz ein Durchschnitts­ gewicht von 20 kg berechnet und zum Tara des Zuges addiert.


4.3.2. Fehlende Datenlieferung betreffend Zugdaten Bei fehlenden Angaben von Seiten der EVU werden die nachstehend in der Spalte «Standardwerte» aufgeführten Ansätze für die Berechnung des Trassenpreises angewendet: Zuggattung I-Prix

Standardwerte Nettotonnen

Bruttotonnen

Sitzplätze

Energiecode

1 InterCity/EuroCity

590

750

Z

2 Schnellzug/Interregio

490

500

Z

3 Regionalzug

240

350

Z

4 S-Bahn

295

750

Z

490

500

Z

5 RegioExpress   6 Ferngüterzug

500

1050

Z

8 Traktorgüterzug

100

300

Z

9 Lokzug

200

Z

10 Leermaterialzüge des Personenverkehrs

350

Z

Mit der Anwendung des Energiecodes «Z» wird der differenzierte Energiepreis für Fahrzeuge ohne Rekuperationsbremsen verrechnet. 4.4. Verrechnung im Störungsfall Die Leistungen Stornierungsentgelt (Ziff. 1.1.8.), Trassenbestellungen (Ziff. 1.1.9.), Änderungsgebühr (Ziff. 1.1.10.) Abstellen von Eisenbahnfahr­zeugen (Ziff. 2.3.) sowie ausserordentliche Halte auf Bahnhöfen und Haltestellen (Ziff. 2.10) werden im Störungsfall wie folgt verrechnet: • Alle Ereignisse im Ausland, z. B. Streckenunterbrüche, Streik, Unfall, Weigerung von Zügen, usw. • Alle Ereignisse verursacht durch EVU, z. B. Stromausfall, Schienenfahrzeugdefekt, Entgleisung, usw. • Unfall mit Strassenfahrzeug.

Bei Ereignissen grösseren Ausmasses können die ISB von den Verrechnungsgrundsätzen ­abweichen. Den EVU wird fallweise das Vorgehen kommuniziert.

47


48

4.5. Berechnungsbeispiele 4.5.1. Berechnung des differenzierten Basispreis Trasse anhand Beispiel eines InterCity Beispielzug: InterCity des konzessionierten Personenfernverkehrs auf der Strecke Zürich HB nach Brig via Lötschberg Basisstrecke. Fahrplan siehe untenstehende Tabellen, Zuteilung zu den Netzen Basispreis siehe Liste der Strecken in der Anlage 3.

Relevant für den Basispreis Trasse ist die Einteilung der Strecke in die Kategorien Netz A, B und C (siehe Ziff. 1.1.1.1.) Beim Nachfragefaktor sind die zwei Bedingungen Netz mit Nachfragefaktor und Fahrt ­während den Hauptverkehrszeiten entscheidend (siehe Ziff. 1.1.1.2.). Wenn eine Bedingung nicht erfüllt ist, wird kein Nachfragefaktor berechnet. Bei der Trassenqualität werden die Züge in vier Kategorien gemäss Ziff. 1.1.1.3. eingeteilt. Zuteilung der Streckenabschnitte in Kategorien mit Preisansatz respektive Faktor. Preis­ komponente

Abschnitt

Fahrplan

Basispreis Trasse

Zürich HB–Othmarsingen

6.(02)–6.(18)

Othmarsingen–Lenzburg Lenzburg–Rothrist

Kategorie

Ansatz/ Faktor

27.900

Netz B

1.42

6.(18)–6.(20)

4.270

Netz B

1.42

6.(20)–6.(36)

28.751

Netz B

1.42

Rothrist–Aespli via NBS

6.(36)–6.(50)

44.095

Netz B

1.42

Aespli–Bern

6.(50)–6.58

12.304

Netz B

1.42

Bern–Thun Schadau

7.07–7.(27)

32.261

Netz B

1.42

Thun Schadau–Spiez

7.(27)–7.34

9.297

Netz B

1.42

Spiez–Wengi Ey

7.37–7.(44)

10.121

Netz B

1.42

Wengi Ey–St. German

7.(44)–7.(59)

39.910

Netz A

3.42

St.German–Visp

7.(59)–8.02

3.474

Netz B

1.42

Visp–Brig

8.04–8.11

8.890

Netz B

1.42

Summe Nachfragefaktor HVZ

km

221.273

Zürich HB–Othmarsingen

6.(02)–6.(18)

27.900

HVZ

2.00

Othmarsingen–Lenzburg

6.(18)–6.(20)

4.270

HVZ

2.00

Lenzburg–Rothrist

6.(20)–6.(36)

28.751

HVZ

2.00

Rothrist–Aespli via NBS

6.(36)–6.(50)

44.095

HVZ

2.00

Aespli–Bern

6.(50)–6.58

12.304

HVZ

2.00

Bern–Thun Schadau

7.07–7.(27)

32.261

HVZ

2.00

Thun Schadau–Spiez

7.(27)–7.34

9.297

HVZ

2.00

Spiez–Wengi Ey

7.37–7.(44)

10.121

Strecke ohne HVZ

1.00

Wengi Ey–St. German

7.(44)–7.(59)

39.910

Strecke ohne HVZ

1.00

St.German–Visp

7.(59)–8.02

3.474

Strecke ohne HVZ

1.00

Visp–Brig

8.04–8.11

8.890

Strecke ohne HVZ

1.00


Preis­ komponente

Abschnitt

Fahrplan

km

Kategorie

Ansatz/ Faktor

Trassen­ qualität

Zürich HB–Othmarsingen

6.(02)–6.(18)

27.900

A (konz. Personenfernverkehr)

1.25

Othmarsingen–Lenzburg

6.(18)–6.(20)

4.270

A (konz. Personenfernverkehr)

1.25

Lenzburg–Rothrist

6.(20)–6.(36)

28.751

A (konz. Personenfernverkehr)

1.25

Rothrist–Aespli via NBS

6.(36)–6.(50)

44.095

A (konz. Personenfernverkehr)

1.25

Aespli–Bern

6.(50)–6.58

12.304

A (konz. Personenfernverkehr)

1.25

Bern–Thun Schadau

7.07–7.(27)

32.261

A (konz. Personenfernverkehr)

1.25

Thun Schadau–Spiez

7.(27)–7.34

9.297

A (konz. Personenfernverkehr)

1.25

Spiez–Wengi Ey

7.37–7.(44)

10.121

A (konz. Personenfernverkehr)

1.25

Wengi Ey–St. German

7.(44)–7.(59)

39.910

A (konz. Personenfernverkehr)

1.25

St.German–Visp

7.(59)–8.02

3.474

A (konz. Personenfernverkehr)

1.25

Visp–Brig

8.04–8.11

8.890

A (konz. Personenfernverkehr)

1.25

Ergebnis Differenzierter Basispreis Trasse Formel Trkm × Basispreis Trasse × Nachfragefaktor × Faktor Trassenqualität Preis­ komponente

Abschnitt

Fahrplan

Differenzierter ­Basispreis Trasse

Zürich HB–Othmarsingen 6.(02)–6.(18)

km

Formel

27.900

27.900 × 1.42 × 2 × 1.25 =

Trassenpreis CHF

99.05

Othmarsingen–Lenzburg

6.(18)–6.(20)

4.270

4.270 × 1.42 × 2 × 1.25 =

15.16

Lenzburg–Rothrist

6.(20)–6.(36)

28.751

28.751 × 1.42 × 2 × 1.25 =

102.07

Rothrist–Aespli via NBS

6.(36)–6.(50)

44.095

44.095 × 1.42 × 2 × 1.25 =

156.54

Aespli–Bern

6.(50)–6.58

12.304

12.304 × 1.42 × 2 × 1.25 =

43.68

Bern–Thun Schadau

7.07–7.(27)

32.261

32.261 × 1.42 × 2 × 1.25 =

114.53

Thun Schadau–Spiez

7.(27)–7.34

9.297

9.297 × 1.42 × 2 × 1.25 =

33.00

Spiez–Wengi Ey

7.37–7.(44)

10.121

10.121  × 1.42  × 1  × 1.25 =

17.96

Wengi Ey–St. German

7.(44)–7.(59)

39.910

39.910 × 3.42 × 1 × 1.25 =

170.62

St.German–Visp

7.(59)–8.02

3.474

3.474  × 1.42  × 1  × 1.25 =

6.17

Visp–Brig

8.04–8.11

8.890

8.890  × 1.42  × 1  × 1.25 =

15.78

Summe

774.54

49


50

4.5.2. Berechnung des differenzierten Basispreis Trasse anhand Beispiel Ferngüterzug Beispielzug: Ferngüterzug (Wartezeit von mehr als 15 Minuten) auf der Strecke Basel ­Netzgrenze nach Iselle via Lötschberg Basisstrecke. Fahrplan siehe Tabellen, Zuteilung zu den Netzen Basispreis siehe Liste der Strecken in der Anlage 3.

Zuteilung der Streckenabschnitte in Kategorien mit Preisansatz respektive Faktor Preis­ komponente

Abschnitt

Fahrplan

Basispreis Trasse

Basel Netzgrenze–Basel SBB RB A

3.(34)–3.40

Basel SBB RB A–Löchligut Süd (NBS)

4.01–5.(15)

Löchligut Süd–Wankdorf Wankdorf–Thun Schadau

Kategorie

Ansatz/ Faktor

3.950

Netz B

1.42

98.314

Netz B

1.42

5.(15)–5.(15)

0.673

Netz B

1.42

5.(15)–5.(36)

28.534

Netz B

1.42

Thun Schadau–Spiez

5.(36)–5.45

9.297

Netz B

1.42

Spiez–Frutigen Nordportal

6.01–6.(19)

14.801

Netz B

1.42

Frutigen Nordportal– St. German

6.(19)–6.(42)

35.374

Netz A

3.42

St.German–Visp

6.(42)–6.(45)

3.474

Netz B

1.42

Visp–Brig RB

6.(45)–6.(53)

9.891

Netz B

1.42

Brig RB–Iselle

6.(57)–7.(15)

20.913

Netz B

1.42

Summe Nachfragefaktor HVZ

km

225.221

Basel Netzgrenze–Basel SBB RB A

3.(34)–3.40

3.950

HVZ *

1.00

Basel SBB RB A–Löchligut Süd (NBS)

4.01–5.(15)

98.314

HVZ *

1.00

Löchligut Süd–Wankdorf

5.(15)–5.(15)

0.673

Strecke ohne HVZ

1.00

Wankdorf–Thun Schadau

5.(15)–5.(36)

28.534

HVZ *

1.00

Thun Schadau–Spiez

5.(36)–5.45

9.297

HVZ *

1.00

Spiez–Frutigen Nordportal

6.01–06.(19)

14.801

Strecke ohne HVZ

1.00

Frutigen Nordportal– St. German

6.(19)–6.(42)

35.374

Strecke ohne HVZ

1.00

St. German–Visp

6.(42)–6.(45)

3.474

Strecke ohne HVZ

1.00

Visp–Brig RB

6.(45)–6.(53)

9.891

Strecke ohne HVZ

1.00

Brig RB–Iselle

6.(57)–7.(15)

20.913

Strecke ohne HVZ

1.00

Bemerkung zu HVZ *: Die Strecke wird mit dem Nachfragefaktor berechnet, die Verkehrszeit liegt jedoch ausserhalb der HVZ. Deshalb Faktor 1.


Preis­ komponente

Abschnitt

Fahrplan

Trassen­ qualität

Basel Netzgrenze–Basel SBB RB A

3.(34)–3.40

Basel SBB RB A–Löchligut Süd (NBS)

4.01–5.(15)

Löchligut Süd–Wankdorf

km

Kategorie

Ansatz/ Faktor

3.950

D (Trasse mit Wartezeiten von 15 Min.)

0.60

98.314

D (Trasse mit Wartezeiten von 15 Min.)

0.60

5.(15)–5.(15)

0.673

D (Trasse mit Wartezeiten von 15 Min.)

0.60

Wankdorf–Thun Schadau 5.(15)–5.(36)

28.534

D (Trasse mit Wartezeiten von 15 Min.)

0.60

Thun Schadau–Spiez

5.(36)–5.45

9.297

D (Trasse mit Wartezeiten von 15 Min.)

0.60

Spiez–Frutigen Nord­ portal

6.01–6.(19)

14.801

D (Trasse mit Wartezeiten von 15 Min.)

0.60

Frutigen Nordportal– St. German

6.(19)–6.(42)

35.374

C (Fahrt auf der Lötschberg-Basisstr.)

0.70

St. German–Visp

6.(42)–6.(45)

3.474

D (Trasse mit Wartezeiten von 15 Min.)

0.60

Visp–Brig RB

6.(45)–6.(53)

9.891

D (Trasse mit Wartezeiten von 15 Min.)

0.60

Brig RB–Iselle

6.(57)–7.(15)

20.913

D (Trasse mit Wartezeiten von 15 Min.)

0.60

Ergebnis Differenzierter Basispreis Trasse Formel Trkm × Basispreis Trasse × Nachfragefaktor × Faktor Trassenqualität Preis­ komponente

Abschnitt

Fahrplan

km

Formel

Trassenpreis CHF

Differen­ zierter ­Basispreis Trasse

Basel Netzgrenze–Basel SBB RB A

3.(34)–3.40

3.950

3.950 × 1.42 × 1 × 0.6 =

3.37

Basel SBB RB A–Löchligut Süd (NBS)

4.01–5.(15)

98.314

98.314 × 1.42 × 1 × 0.6 =

83.76

Löchligut Süd–Wankdorf

5.(15)–5.(15)

0.673

0.673 × 1.42 × 1 × 0.6 =

0.57

Wankdorf–Thun Schadau

5.(15)–5.(36)

28.534

28.534 × 1.42 × 1 × 0.6 =

24.31

Thun Schadau–Spiez

5.(36)–5.45

9.297

9.297 × 1.42 × 1 × 0.6 =

7.92

Spiez–Frutigen Nordportal 6.01–6.(19)

14.801

14.801 × 1.42 × 1 × 0.6 =

12.61

Frutigen Nordportal– St. German

6.(19)–6.(42)

35.374

35.374 × 3.42 × 1 × 0.7 =

84.69

St. German–Visp

6.(42)–6.(45)

3.474

3.474 × 1.42 × 1 × 0.6 =

2.96

Visp–Brig RB

6.(45)–6.(53)

9.891

9.891 × 1.42 × 1 × 0.6 =

8.43

Brig RB–Iselle

6.(57)–7.(15)

20.913

20.913 × 1.42 × 1 × 0.6 =

Summe

Preisberechnungen erfolgen ohne Gewähr.

17.82 246.44

51


52

4.5.3. Berechnung Haltezuschlag Auf jeder Station, die auf einer so genannten Mischstrecke liegt, wird der H ­ altezuschlag ­gemäss Ziffer 1.1.2. je Zug berechnet.

Beispiel 1: S-Bahn verkehrt auf einer Mischstrecke von A nach B (Zug 6025) und nach dem Wenden wieder von B nach A (Zug 6026): • Zug 6025 bezahlt den Haltezuschlag von CHF 2.00 bei der Abfahrt in A und bei der ­Ankunft in B. • Zug 6026 bezahlt den Haltezuschlag von CHF 2.00 bei der Abfahrt in B und bei der ­Ankunft in A. Beispiel 2: Abgangsbahnhof und Endbahnhof liegen auf einer Strecke ohne Mischverkehr, unterwegs werden jedoch Bahnhöfe einer Strecke mit Mischverkehr befahren. Der Haltezuschlag ist für die Bahnhöfe der Mischstrecke zu bezahlen. Schematische Darstellung:

Strecke mit Mischverkehr

Zug 5529 Bahnhof ohne Verrechnung Haltezuschlag Bahnhof mit Verrechnung Haltezuschlag Zug 5529 bezahlt 2 mal den Haltezuschlag.

Strecke ohne Mischverkehr


5. Glossar/Abkürzungsverzeichnis.

Abkürzungsverzeichnis und Begriffsdefinitionen Abkürzung/Begriff

Definition

NZV-BAV

Verordnung des BAV zur Eisenbahn-Netzzugangsverordnung

AGB-ISB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Infrastruktur

Akm

Angebotskilometer. Anzahl angebotene Sitzplätze multipliziert mit den Trkm. Masseinheit für die Berechnung des Deckungsbeitrages im nicht konzessionierten Personenverkehr.

BAV

Bundesamt für Verkehr

BLS

BLS Netz AG

Btkm

Bruttotonnenkilometer

Bruttotonnenkilometer

Masseinheit für die Verkehrsleistung. Ein Bruttotonnenkilometer entspricht der Beförderung einer Bruttotonne (Gesamtgewicht des Zuges inklusive Wagen und Lok) über eine Entfernung von einem Kilometer.

CHF

Schweizer Franken

Definitive Trassen­zuteilung

Die definitive Trassenzuteilung ist gegeben, sobald die EVU eine schriftliche Bestätigung der Zuteilung der bestellten Trasse erhält.

EVU

Eisenbahnverkehrsunternehmen

Grenzkosten

Kosten der ISB, welche direkt durch die gefahrenen Trassen- und Bruttotonnenkilometer ausgelöst werden.

Hauptgleiskilometer

Umfasst alle Gleisabschnitte, die im Regelbetrieb vom Personen- und ­Güterverkehr genutzt werden.

HBS AG

Hafenbahn Schweiz AG; Strecken Basel Bad Rbf–Basel Kl. Hafen und ­Basel SBB RB–Birsfelden Hafen. Durch SBB Infrastruktur ­betriebene und abgerechnete Strecke.

I-Prix

Applikation zur Verrechnung der Infrastrukturbenützung

ISB

Infrastrukturbetreiberin

Konzessionierter ­Personenverkehr

Regelmässige und gewerbsmässige Personenbeförderung mittels Eisenbahnen (…) und anderen spurgeführten Transportmitteln (vgl. Art. 1 Abs. 2 Bundesgesetz über die Personenbeförderung (PBG)).

kWh

Kilowattstunde

LK

Leistungskatalog Infrastruktur

MwSt.

Mehrwertsteuer

Nicht konzessionierter Personenverkehr

Verkehre, die nicht unter das Personenbeförderungsregal fallen wie z. B. Güterverkehr und Ausflugsfahrten/Dampffahrten (vgl. Art. 8 Verordnung über die Personenbeförderung [VPB]).

NZV

Netzzugangsverordnung (SR 742.122)

PBG

Bundesgesetz über die Personenbeförderung (SR 745.1)

Regeltrasse

Eine Regeltrasse ist eine im Jahresfahrplan eingeplante Trasse mit einer definierten Verkehrsperiode.

RPV

Regionaler Personenverkehr

SBB

Schweizerische Bundesbahnen

SOB

Schweizerische Südostbahn AG

SOLL-Fahrplan

Fahrplan der definitiv zugeteilten Trasse

53


54

Abkürzung/Begriff

Definition

STB

Sensetalbahn, Strecke Flamatt–Laupen. Durch SBB Infrastruktur betriebene und abgerechnete Strecke.

THURBO

Strecke Wil–Weinfelden–Kreuzlingen. Durch SBB Infrastruktur ­betriebene und abgerechnete Strecke.

Trasse

Eine Trasse ist der zur Verfügung stehende örtlich und zeitlich ­definierte Fahrweg.

Trassenkilometer

Masseinheit. Ein Trassenkilometer entspricht der Benutzung der Schieneninfrastruktur durch einen Zug über eine Entfernung von einem Kilometer.

Trassenoption

Die Trassenoption sichert ein Vorrecht auf eine bestimmte Trasse. Will eine andere EVU eine mit einer Option belegte Trasse definitiv bestellen, muss die Optionsnehmerin die Trasse entweder bestellen oder freigeben.

Trkm

Trassenkilometer

VP

Verkehrsperiode: Festlegung der Tage, an denen der Zug verkehrt

VPB

Verordnung über die Personenbeförderung (SR 745.11)

Wartezeit

Verwendung bei der Zuteilung der Trassenqualität. Die Wartezeit ergibt sich aus betrieblichen Haltezeiten sowie aus Fahrzeiterhöhungen im SOLLFahrplan, zum Beispiel aufgrund Distanz zu vorausfahrenden langsameren Zügen. Allfällige Zeitdifferenzen zwischen einer vom EVU bestellten und der von der ISB zugeteilten Haltezeit gelten nicht als Wartezeit.

Wh

Wattstunde

ZSW

Zentralstellwerk

Zwischenstation

Bei den Verkehren mit Zwischenstationen handelt es sich um Güterverkehrs-­ Zubringerzüge für die Überführung beladener und leerer Wagen zwischen den sich auf dem schweizerischen Schienennetz befindenden Güterverkehrs­ stellen und Zugbildungsanlagen in der Fläche oder den Rangierbahnhöfen. Die mitgeführten Wagen müssen zur Sammlung beziehungsweise Verteilung auf mehrere Güterverkehrsstellen vorgesehen sein.


6. Anhänge.

Anhang 1: Änderungsverzeichnis

55

Informationen über geänderte Ziffern im LK 2014 gegenüber dem LK 2013 (Ausgabe Juni 2012) Kapitel

Ziffern

Generell

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) wird neu in den Leistungs­ katalog integriert (Übernahme LK, einfügen Adressen). Redaktionelle Änderungen

1. Grundleistungen

Ziffer 1.1.8.: Stornierungsentgelt und Ziffer 1.1.9. – Zuschlag für kurzfristige Trassenbestellungen: Der Absatz «Rückvergütung» wurde gestrichen und in die Ziffer 4.4. (Verrechnung im Störungsfall) übernommen. Ziffer 1.1.10.: Änderungsbestellungen sind nach der definitiven ­Trassenbestellung nicht mehr kostenlos.

2. Zusatzleistungen

Ziffer 2.3.: Abstellen von Eisenbahnfahrzeugen: Präzisierung ­Verrechnungsgrundsatz. Ziffer 2.10.: Ausserordentliche Halte: Präzisierung auf «Ausser­ ordentliche Halte auf Bahnhöfen und Haltestellen».

4. Verrechnungsgrundsätze

Ziffer 4.4.: Verrechnung im Störungsfall: Kapitel neu überarbeitet ­(Anwendung neuer Vorgehensweise «Orientierung der EVU über ­Vorgehensweise und Verrechnung bei Ereignissen von grösseren Ausmasses»).

6. Anhänge

Anhang 2: Wegfall der Bahnhöfe Berg, Bettwiesen, Bronschhofen AMP, Siegershausen (Keine Abstellungen mehr auf Gebiet Infrastrukur Thurbo möglich). Anhang 2: Integrieren Bahnhöfe der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) in die Bahnhofliste ZL Abstellen. Anhang 3: Neue Zugskategorien RSM (Rangierzug auf Strecke ­Leermat. P), RSP (Rangierzug auf Strecke mit Personenbeförderung), JAT (Jail Train).

Änderungen in der Ausgabe vom März 2013 gegenüber der Ausgabe vom Oktober 2012. Ziffer

Inhalt der Änderung

Gültig ab

1.1.10. Trassenän­ derung ohne ­Einnahmenausfall

Ergänzung der Bestimmungen bei Unternehmen ohne ­EVU-Status

15.12.2013

1.3.1. Differenzierter Energiepreis

Das BAV hat für die Jahre 2013 bis 2015 einen Rabatt von 10 % auf dem Energiepreis für Züge der Güter- und ­Regionalverkehrsunternehmen sowie für den Autoverlad ­angeordnet (Art. 3 NZV-BAV). Aufnahme einer neuen Tabelle mit den Preisansätzen Normal­ tarif mit 10 % Rabatt. Anpassung der Preise für den Autoverlad.

15.12.2013

2.2.1. Einstellen von Rangierungen

Aufnahme eines reduzierten Preises in Zusammenhang mit Art. 3 NZV-BAV.

15.12.2013

2.4.2. Energie

Aufnahme von reduzierten Preisen in Zusammenhang mit Art. 3 NZV-BAV.

15.12.2013

Anhang 2

Ergänzungen Bahnhofsliste

15.12.2013


56

Änderungen in der Ausgabe vom August 2013 gegenüber der Ausgabe vom März 2013. Ziffer

Inhalt der Änderung

Gültig ab

1.1.10. Änderungs­ gebühr

Leistung «Trassenänderung ohne Einnahmenausfall» heisst neu «Änderungsgebühr»

15.12.2013

1.1.5. Gefahrgut­ zuschlag im Güterverkehr

Präzisierung der Beschreibung

15.12.2013

2.10 und 4.4

Präzisierung der Verrechnung im Störungsfall, bei ausser­ ordentlichen Halten auf Bahnhöfen und Haltestellen

15.12.2013

2.16. Kurzfristige Be­ arbeitungen von Gesuchen für Sicher­ heitsbescheinigungen oder Fahrten ohne ausreichende Zug­ sicherung

Inhaltliche Anpassung der Zusatzleistung, auf Grund Änderung der Richtlinie BAV «Erlangen von Netzzugangsbewilligung und Sicherheitsbescheinigung sowie Sicherheitsgenehmigung»

15.12.2013

Anhang 2

Ergänzungen Bahnhofsliste

15.12.2013

Anhang 3

Neue Zugskategorien: ReiseExtrazug Public (AGP), ReiseExtrazug Non-Public (AG), Voralpenexpress (VAE)

15.12.2013

Änderungen in der Ausgabe vom September 2014 gegenüber der Ausgabe vom August 2013. Ziffer

Inhalt der Änderung

Gültig ab

Generell

Adressänderungen bei der Infrastruktur SBB: •  Neue Adresse: Hilfikerstrasse 3, 3000 Bern 65 •  Neue Telefonnummern

8.9.2014

Anhang 2

Ergänzungen Bahnhofsliste

1.9.2014


Anhang 2: Bahnhofliste für ZL Abstellen von Eisenbahnfahrzeugen Kategorie A

Kategorie B

Kategorie C

Baar

Aarau

Airolo

Basel SBB

Aarau GB

Allaman

Basel SBB GB

Aarberg

Altdorf

Basel SBB RB

Affoltern am Albis

Altstätten SG

Basel St. Johann

Aigle

Ambri

Bellinzona

Arnegg

Amsteg-Silenen

Bern

Arth-Goldau

Arbon

Bern JKLM

Au ZH

Arch

Bern Weyermannshaus

Baden

Ardon

Bern Wylerfeld

Bassersdorf

Avenches

Biasca

Beinwil am See

Baldegg

Biel/Bienne

Bern Bümpliz-Nord

Bauma

Biel/Bienne RB

Biberbrugg

Bazenheid

Brig

Biberist BLS

Bellach

Brig RB

Bilten

Bettwiesen

Brugg AG

Birmensdorf Industrie

Bex

Buchs SG

Birmensdorf ZH

Biel Mett

Buchs SG RB

Bischofszell Nord

Bonstetten

Bussigny

Bodio

Brittnau-Wikon

Cham

Buchs-Dällikon

Brunnadern-Neckertal

Chiasso

Bülach

Brunnen

Chiasso Smistamento

Burgdorf

Bubikon

Chur

Busswil

Bürglen

Delémont

Däniken

Bütschwil

Dietikon

Däniken RB

Cadenazzo

Dottikon USA

Dielsdorf

Capolago

Dübendorf

Effretikon

Castione-Arbedo

Erstfeld

Egerkingen

Châteauneuf-Conthey

Frutigen

Eichwald

Châtillens

Genève

Embrach

Chavornay

Genève La Praille

Emmenbrücke

Chénens

Genève-Aéroport

Etzwilen

Claro

Gerlafingen

Frauenfeld

Colombier

Glattbrugg

Fribourg

Cornaux

Herisau

Gisikon-Root

Cossonay

Interlaken Ost

Gland

Courtemaîche

Kloten

Glarus

Croy-Romainmôtier

Langenthal

Goldach

Dagmersellen

Langenthal GB

Goppenstein

Daillens

57


58

Kategorie A

Kategorie B

Kategorie C

Lausanne

Gossau SG

Degersheim

Lausanne-Sébeillon

Gümligen

Diessenhofen

Lausanne Triage

Häggenschwil-Winden

Domdidier

Luzern

Hinwil

Dottikon-Dintikon

Menznau

Horgen

Düdingen

Murten/Morat

Horw

Ebikon

Niederglatt

Hüntwangen-Wil

Ebnat-Kappel

Oberwinterthur

Huttwil

Eclépens

Oberwinterthur UA

Ins

Eglisau

Olten

Interlaken West

Einsiedeln

Olten Hammer

Kaiseraugst

Elgg

Olten RB

Kandersteg

Emmenmatt

Pfäffikon SZ

Kemptthal

Entlebuch

Rapperswil

Killwangen-Spreitenbach

Ependes

Rangierbahnhof Limmattal RBL

Koblenz

Erlen

Regensdorf-Watt

Kreuzlingen

Ermatingen

Renens VD

Kreuzlingen Hafen

Eschenz

Romanshorn

La Chaux-de-Fonds

Estavayer-le-Lac

Romanshorn GB

Lachen

Evionnaz

Rorschach

Landquart

Flawil

Rotkreuz

Langnau

Flüelen

S. Paolo

Lenzburg

Flums

Schlieren

Locarno

Frenkendorf-Füllinsdorf

Schwerzenbach ZH

Lugano Vedeggio

Frick

Spiez

Lyss

Gampel-Steg

St. Gallen

Mägenwil

Giubiasco

St. Gallen GB

Martigny

Glovelier

St. Gallen Haggen

Meilen

Göschenen

St. Gallen St. Fiden

Mendrisio

Grandson

St. Gallen Winkeln

Möhlin

Granges-Marnand

Steinhausen

Monthey

Grellingen

Tankanlage Rümlang

Morges

Grenchen Süd

Vernier-Meyrin Cargo

Münchenstein

Grolley

Walchwil

Muttenz

Gurtnellen

Wallisellen

Näfels-Mollis

Güttingen

Winterthur

Netstal

Haag-Gams

Winterthur GB

Neuchâtel

Hägendorf

Winterthur Grüze

Neuchâtel-Triage

Hasle-Rüegsau

Winterthur Töss

Nieder- und Oberurnen

Härkingen Paketpost

Zug

Nyon

Hauptwil

Zürich Altstetten

Ostermundigen

Hedingen


Kategorie A

Kategorie B

Kategorie C

Zürich Hardbrücke

Otelfingen

Heerbrugg

Zürich Herdern Abstellgruppe

Payerne

Henggart

Zürich Mülligen

Pfäffikon ZH

Herzogenbuchsee

Zürich Oerlikon

Porrentruy

Hindelbank

Zürich PB

Pratteln

Hochdorf

Zürich Seebach

Puidoux-Chexbres

Horn

Zürich Tiefenbrunnen

Rekingen AG

Hornussen

Zürich Vorbahnhof

Rheinfelden

Hunzenschwil

Zürich Wiedikon

Richterswil

Kempten

Zürich Wollishofen

Romont

Kerzers

Zweisimmen

Rothenburg

Kirchberg

Rothrist

Konolfingen

Rothrist GB

Küssnacht a/R

Rümlang

Laufen

Rüti ZH

Laufenburg

Samstagern

Laupen

Sargans

Lausen

Schaffhausen

Lavorgo

Schaffhausen GB

Le Locle

Schindellegi-Feusisberg

Le Locle Col d. Roche

Schönbühl SBB

Les Hauts-Geneveys

Schwarzenbach SG

Les Verrières

Schwyz

Leuzigen

Sion

Lichtensteig

Sissach

Liesberg

Solothurn

Linthal

St. Margrethen

Lucens

Stäfa

Lupfig

St-Maurice

Lüsslingen

St-Triphon

Luterbach-Attisholz

Sulgen

Lütisburg

Sursee

Malters

Thalwil

Maroggia-Melano

Thörishaus Station

Marthalen

Thun

Märstetten

Thun GB

Meggen

Turgi

Mellingen

Uetikon

Mels

Uster

Mogelsberg

Uzwil

Moudon

Vallorbe

Moutier

59


60

Kategorie A

Kategorie B

Kategorie C

Vevey

Mühlehorn

Villeneuve

Muolen

Wädenswil

Murgenthal

Waldibrücke

Nebikon

Wangen bei Olten

Nesslau-Neu St. Johann

Wattwil

Neukirch-Egnach

Weesen

Niederbipp

Weinfelden

Niederweningen

Wettingen

Oberaach

Wetzikon

Oberbuchsiten

Wittenbach

Oberriet

Wil

Oberrüti

Yverdon-les-Bains

Oensingen

Ziegelbrücke

Osogna-Cresciano

Zofingen

Othmarsingen

Zollikofen

Palézieux

Rebstein-Marbach

Reichenburg Reuchenette-Péry

Rheineck

Rivera-B.

Roche VD

Rodi-Fiesso

Roggwil Rosé Rupperswil

Safenwil

Salez-Sennwald

Sattel-Aegeri

Schachen LU

Schüpfheim Schwanden Selzach

Sempach-Neuenkirch

Siebnen-Wangen

Sierre/Siders Sins

Siggenthal-Würenlingen Sisseln

Staad

Steckborn


Kategorie A

Kategorie B

Kategorie C

Stein am Rhein

Steinmaur

Stein-Säckingen

St-Prex Suberg-Grossaffoltern

Suhr

Sumiswald-Grünen Tavannes

Taverne-Torricella Tecknau

Tenero Thalheim Turtmann Uznach Visp Vufflens-la-Ville Wichtrach Wiggen Wildegg Wohlen Wolhusen Wollerau Worb SBB Yvonand Zweidlen Zwingen

Infrastruktur BLS: Nicht aufgeführte Bahnhöfe der ISB BLS sind der Kategorie C zugeteilt.

61


62

Anhang 3: Umwandlungstabelle NeTS-Kategorie in Zuggattung I-Prix Planung

Abrechnung

Zuteilung Trassenqualität

NeTS ID

NeTS Kategorie

Zuggattung I-Prix

Code I-Prix

Kategorien

RJ EC ICE TGV CI CIS EN CNL TGO NZ ICN IC

Railjet EuroCity InterCityExpress Train à grande vitesse Neigezug International <= 200 km/h Neigezug International > 200 km/h EuroNight City Night Line Talgo Hotelzug Nachtzug InterCity Neigezug national InterCity

InterCity/ EuroCity

1

A/B1 A/B1 A/B1 A/B1 A/B1 A/B1 C C C C A/B1 A/B1

IR SZ EZ VAE AG AGP ARZ JAT RSP

InterRegio Schnellzug Eilzug Voralpenexpress ReiseExtrazug Non-Public ReiseExtrazug Public Autoreisezug Jail Train Rangierzug auf die Strecke mit Personenbeförderung

Schnellzug/ InterRegio

2

A/B1 A/B1 A/B1 A/B1 C C C C C

R MP AT

Regio Leermaterialzug mit Personenbeförderung Autotunnelzug inkl. Autoverlad Kandersteg–Goppenstein

Regionalzug

3

A/B1 C A/B1

SN S

S-Bahn Nachtzug S-Bahnzug

S-Bahn

4

A/B1 A/B1

RE

RegioExpress

RegioExpress

5

A/B1

GI UKV BKV

Güterzug WLV International Güterzug des unbegleiteten kombinierten Verkehrs (UKV) Güterzug des begleiteten kombinierten Verkehrs, Rollende Landstrasse (RLS) Leerwagenzug (Güterzug) Güterzug kombinierter Verkehr (SIM Lötschberg–Simplon) Ferngüterzug Ganzzug Cargo Expresszug/Postzug Nahgüterzug EWLV Versuchs- und Messzug (Güterverkehr)

Ferngüterzug/ Nahgüterzug

6

D 2 D 2 D 2

GM SIM FG GZ CEX/PZ NG PRG

D 2 D 2 D 2 D 2 D 2 D D 2

Bei Zügen mit einer Fernverkehrs-Konzession kommt die Kategorie A zur Anwendung, in allen anderen Fällen die Kategorie B. 2 Bei Wartezeiten von weniger als 15 Minuten kommt Qualität/Kategorie C zur Anwendung. 1


Planung

Abrechnung

Zuteilung Trassenqualität

NeTS ID

NeTS Kategorie

Zuggattung I-Prix

Code I-Prix

Kategorien

NGU TG RSL/RSI

Traktorgüterzug

8

D D D

TGU GP LRZ DZU

Güterzug ohne Bremsrechnung Traktorgüterzug Rangierzug auf die Strecke mit Last/Fahrten ohne Signalbedienung Traktorgüterzug ohne Bremsrechnung Güterzug mit Personenbeförderung Lösch- und Rettungszug, Hilfswagen Dienstzug ohne Bremsrechnung

T RS TL L/LE BML BMV DZ

Traktorlok (EVU) Rangierzug auf Strecke ohne Last Traktorlok (Infrastruktur) Lokzug/Lokextrazug Baumaschinenzug <= 80 km/h (nur selbstfahrend) Baumaschinenzug > 80 km/h (nur selbstfahrend) Übrige Dienstzüge (Infrastruktur)

Lokzug

9

D D D D D D D

MAT MU PRP RSM

Leermaterialzug (Reisezugwagen) Leermaterialzug (Reisezugwagen) ohne Bremsrechnung Versuchs- und Messzug (Personenzug) Rangierzug auf die Strecke Leermaterial P

Leermaterialzug des Personenverkehrs

10

C C C C

D D D D

63


SBB AG Infrastruktur â&#x20AC;&#x201C; Fahrplan und Netzdesign Hilfikerstrasse 3 3000 Bern 65, Schweiz www.onestopshop.ch September 2014


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