Werner Lenzin
100 Jahre am Ball
Geschichte des Thurgauer Fussballverbandes 1920 – 2020
Werner Lenzin
100 Jahre am Ball Geschichte des Thurgauer Fussballverbandes 1920 – 2020
Impressum Herausgeber
Thurgauer Fussballverband
Bilder
Archiv Thurgauer Fussballverband Archive der Fussball- und Sportclubs Mario Gaccioli, Werner Lenzin Diverse ehemalige Trainer, Funktionäre und Spieler des TFV
Für den historischen Teil der Chronik standen viele Originalfotos nicht mehr zur Verfügung. Die Bilder mussten ab gedruckten Vorlagen (Bücher, Zeitungen und Zeitschriften) gescannt und aufbereitet werden.
Layout, Satz, Bildbearbeitung
Ueli Mattenberger · VMA Media AG, Affeltrangen
Druck
BRÜGGLI MEDIEN · Romanshorn
Herbst 2020 2
Inhaltsverzeichnis
Ehrenamtlich für den Fussball
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Vorwort des Präsidenten
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Kantonsschüler gründeten erste Mannschaft
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Chronik 1920 – 2020
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Thurgauer Nachwuchsfussball
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Karin Bernet – Fussballerin aus Leidenschaft
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Fussball ist meine grosse Leidenschaft
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Die Sportschule kommt unserer Fussballbegeisterung entgegen
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Prominenter Absolvent der Sportschule
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Der steinige Weg zum Frauenfussball
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Fussballvereine und Clubs im Kanton Thurgau und TFV
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Verbandspräsidenten · Ehrenpräsidenten · Ehrenmitglieder
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Sponsoren
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Ehrenamtlich für den Fussball Jahrzehntelang bin ich mit der Karte und dem Kompass in der Hand in den Wäldern der näheren und weiteren Region, einmal auch in Schweden, herum gespurtet. Gleichzeitig traf man mich auch mit der Packung am Rücken im grossen Feld der Waffenläufer an. Sport spielt in meinem Leben eine wichtige Rolle, obwohl ich eher der Einzelsportler bin. Mit dem Fussball in Kontakt kam ich als Knabe durch meine Schulkameraden. Ich erinnere mich gut daran, als wir vor dem Schwarz-Weiss-Fernsehapparat im kleinen Saal des Restaurants «Kreuzstrasse» unseres Dorfes mit grosser Spannung die damaligen Fussball-Weltmeisterschaften verfolgten. Später war ich auf verschiedenen Fussballplätzen des Thurgaus anzutreffen, um meinen ältesten Enkel anzufeuern.
dere meiner Frau Heidi und meinem Enkel Noah. Die Chronik soll die Leistungen der Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern, Funktionären, Eltern, und nicht zuletzt der Sportler selbst, während der hundertjährigen Vereinsgeschichte würdigen und diese für die Nachwelt erhalten.
Aus diesen Gründen habe ich die Anfrage für die Schaffung einer Chronik anlässlich des Hundertjährigen Jubiläums des Fussballverbandes Thurgau mit grosser Freude angenommen. Aus einer Vielzahl von prägenden Dokumenten und Bildern aus dem Archiv habe ich versucht, das Wichtigste in der vorliegenden Chronik mit dem Titel «100 Jahre am Ball» zusammen zu fassen. Ein Dank gilt an dieser Stelle all jenen, die mich bei meiner Arbeit unterstützt haben, insbeson-
In diesem Sinne wünsche ich dem Fussballverband und allen Fussballbegeisterten eine erfolgreiche Zukunft. Möge die Glut für den Fussballsport auch in Zukunft weiterhin tüchtig glühen.
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Heute ist aus einer der schönsten Nebensachen der Welt, dem Fussball, ein riesiges Geschäft geworden und wer am Ball bleibt, der bleibt am Puls des Lebens. Zwei Milliarden Menschen sind heute direkt oder indirekt mit dem Fussball verbunden. Fussball verbindet und bringt Menschen zusammen. Deshalb hat dieser Sport auch eine wichtige soziale Funktion. Ich wünsche mir, dass Sie als Leserin oder Leser dieser Chronik Zeit und Musse finden, um besinnlich auf diese 100 bewegten Lebensjahre des Thurgauer Fussballverbandes zurückzublicken.
im Herbst 2020 Werner Lenzin
Vorwort des Verbandspräsidenten Déjà-vu – Schon bei der Gründung, genau wie heute im Jubiläumsjahr, waren die Vorzeichen düster. Doch gerade in solchen Zeiten zeigt sich die Kraft des Fussballs: Zusammenhalt und die Liebe zur schönsten Nebensache der Welt. Als sich im Jahre 1920 die sechs Gründervereine trafen, waren Monate bzw. Jahre voller Entbehrungen vorausgegangen. Aber weder die Spanische Grippe noch die im Jahr 1920 grassierende Maul- und Klauenseuche vermochte die Gründungsväter aufzuhalten. Trotz eines damit verbundenen Verbots von Sitzungen liessen es sich die Vertreter nicht nehmen, sich an einem sonnigen Frühlingstag, notabene war der 21. Februar gemeint, sich zu versammeln und den T.F.V. aus der Wiege zu heben! Das Gründungsdatum des Thurgauer Fussballverbandes war nicht der Start des Fussballspiels im Thurgau, sondern der Anfang einer geregelten Thurgauer Meisterschaft. Schon vor und auch nach der Gründung kam es immer wieder zu Streitigkeiten unter den verschiedenen Funktionären und Vereinen. In diesen ersten Jahren drehte sich das Karussell rasant. Ein reger Wechsel an der Spitze des TFV sowie Ein- und Austritte bei den Vereinen waren die Folge. Ein wahrer Hitchcock! Und gerade wegen der Liebe zum Fussball
hat man sich immer wieder überwunden und das Ruder herumgerissen. Vielleicht auch deshalb, weil man als noch junger Sport und Verband immer wieder gegen aussen, gegen ältere Verbände zusammenstehen musste und dieser Umstand gegen innen wieder kittete. Der Fussball im Thurgau ist nachweislich viel älter und weist seine ersten Spuren im Spieldirigentenbuch – was für ein schönes Wort für Captain – des FC St. Gallen 1879 aus, mit einem Eintrag von 1887 aus einem Spiel in Frauenfeld. War der Verband jahrelang nur für die Durchführung der TG Meisterschaft der Aktiven und Juniorenteams zuständig, änderte sich dies im Jahr 1989, wo ein Meilenstein mit den Partnern TKB und Sportamt gesetzt wurde: die Nachwuchsförderung. Ab 2002 kam ein weiterer Meilenstein hinzu, die Thurgauer Sport-Tagesschule in Bürglen. Heute gehen junge talentierte Mädchen und Knaben in der Sportschule ein und aus und werden fussballerisch wie auch menschlich in ihrer Persönlichkeit geschult. Fussball als eine Lebensschule! Allen Lesern wünsche ich viel Spass bei den kleinen und süffisanten Anekdoten und wünsche dem TFV weitere tolle und abwechslungsreiche Jahre mit der schönsten Nebensache der Welt, dem Fussball! im Herbst 2020 Patrick Küng 5
KantonsschĂźler grĂźndeten erste Mannschaft
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Kantonsschüler gründeten erste Mannschaft
Vermutlich haben schon die Chinesen vor 3000 Jahren mit etwas Ähnlichem wie einem Fussball gespielt. Dieser war aus Lederstücken zusammengesetzt und nicht mit Luft gefüllt, sondern mit Haaren und Federn. Soldaten benützten ihn für ihr damaliges Training. Die uns heute bekannte Sportart Fussball entstand in England. 1848 schuf man dort auch die ersten Regeln und eine Mannschaft setzte sich aus 15 bis 20 Spielern zusammen. Im Verlaufe der Jahre sind die Regeln immer wieder geändert worden und seit 1870 bestehen die Mannschaften aus elf Spielern. Die gelbe Karte wurde erst hundert Jahre später eingeführt. Die ersten Spuren des Fussballs gehen im Thurgau zurück auf die Kantonsschule Frauenfeld. Schon 1887 und 1888 spielte der FC St. Gallen in Frauenfeld gegen Fussballer aus Frauenfeld. Aus einem Protokoll des Konvents vom 26. August 1897 geht hervor, dass damals an der Kantonsschule Frauenfeld zwei Fussballmannschaften existierten. Diese setzten sich zusammen aus je sechs Spielern. Zwischen 1906 und 1910 soll der Vorgänger des FC Frauenfeld, der FC Kurzdorf, gegen die etwas besser trainierten Kantonsschüler einen Match mit 1:14 verloren haben, wobei das Resultat der Revanche etwas glimpflicher ausgefallen sein soll. Auf dieses Jahr geht auch die Fusionierung der beiden Vereine zurück. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Thurgauer
Fussballs war am 1. Juli 1904, die Gründung des FC Romanshorn, damals genannt «Football-Club», des ältesten Vereins im Thurgau. Gründung weiterer Vereine FC Romanshorn (1904), FC Arbon (1905), FC Kreuzlingen (1905), FC Frauenfeld (1906), FC Amriswil (1910) und der FC Hauptwil (Gründungsdatum unbekannt). Zu Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 wurde in Weinfelden der FC Sirius gegründet. Dieser wurde 14 Jahre später in FC Weinfelden umbenannt. Während den Wirren der Kriegsjahre drohten die Mannschaften infolge Dienstleistungen oftmals auseinander gerissen zu werden. Insbesondere spielten damals die Zusammengehörigkeit und das Miteinander innerhalb einer Mannschaft eine wichtige Rolle. Die Vereine rund um den Bodensee gründeten 1909 die «Bodensee-Fussballvereinigung», welcher Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angehörten. Dadurch entstand eine separate Meisterschaft zu den Landesverbänden. 1913 wurde diese Fussballvereinigung wieder aufgelöst. Grosse Probleme bestanden in jener Zeit bei der Beschaffung von Spielfeldern und oft spielte man auf gewöhnlichen Wiesen oder am Waldrand. Mangels finanzieller Mittel besass man damals weder Bälle, Tenüs oder sonstige Ausrüstungsgegenstände.
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Chronik 1920 – 2020
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Chronik 1920 – 2020
1920 Der FC Arbon ergreift die Initiative für die Gründung des Thurgauer Fussballverbandes, dies wegen Uneinigkeiten und den damit verbundenen Schlichtungen im Rahmen der Spiele um den Titel des Thurgauer Meisters. In der Folge treffen sich die Vertreter der Thurgauer Fussballvereine am 21. Februar 1920 in Sulgen. Acht Tage später, nämlich am 29. Februar 1920, kommt es zur konstituierenden Vorstandssitzung des Thurgauer Fussballverbandes in Romanshorn: «An einem sonnigen Frühlingstag finden sich in dem stillen Ort Sulgen, wo zufälligerweise nicht einmal ein Fussballverein existiert, die Vertrauensmänner aller regulären Fussballclubs im Kanton zusammen.» Anwesend sind die Vertreter der Vereine Amriswil, Arbon, Frauenfeld, Hauptwil, Kreuzlingen und Romanshorn. Damals hat sich eine Influenzawelle ausgebreitet, Scharlach und Masern waren ausgebrochen. Bereits acht Tage später versammeln sich die Hauptverantwortlichen in Romanshorn zur konstituierenden Sitzung. Karl Schmid aus Romanshorn wählt man zum ersten Präsidenten. Es ist schwierig, dem Fussballsport zum Durchbruch zu verhelfen und deshalb braucht es engagierte Idealisten, die trotz den damaligen Widerwertigkeiten zum Fussball halten. Alle beteiligten Gründungsvereine spielten schon damals um Punkte beim Schwei-
zerischen Fussball- und Athletikverband. Gleichzeitig kämpfte man in den Kategorien A und B um den Titel eines Thurgauer Meisters. Bereits Ende Jahr tritt Präsident Karl Schmid zurück. Auch seine Nachfolger halten nicht lange in ihrem Amt aus und die Suche nach einem neuen Präsidenten erweist sich als schwierig.
1921 Die ersten Jahre des Thurgauer Fussballverbandes gestalten sich schwierig. Auseinandersetzungen und unterschiedliche Meinungen zwischen den einzelnen Vereinen führen zu Problemen. Allerdings findet man sich nach heftigen Diskussionen immer wieder und man darf annehmen: Die Begeisterung für den Fussball ist grösser als die Widerstände. In diesem Jahr übernimmt der Frauenfelder Dr. Willi Germann das Präsidium des noch jungen Verbandes. Seine Hauptaufgabe besteht aus dem Verfassen der Verbandsstatuten und einem Wettspielreglement. In diesem Jahr gipfeln die Meinungsverschiedenheiten mit dem Austritt des FC Arbon und des FC Kreuzlingen. Ersterem wurde der Austritt nicht bewilligt, da er die Busse nicht bezahlt hatte.
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Ein historisches Dokument aus der Zeit vor der Gründung des TFV – Der Fussballclub Arbon 2. Mannschaft im Jahr 1914
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Die Trophäensammlung des Fussballclubs Arbon. Zweiter Pokal von links: Wanderpokal Thurgauer Meisterschaft, dritter von rechts: Ostschweizer Wanderpokal Serie A.
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1922 August Ponton lässt sich zum dritten Präsidenten des sich immer noch in unruhigem Gewässer befindenden Verbandsschiffs wählen. Trotz grosser Anstrengungen kann man den FC Kreuzlingen und den FC Arbon nicht dazu bewegen, wieder in den Verband zurückzukehren. Der Vorstand findet sich lediglich zu einer Sitzung zusammen und beschliesst, das Sekretariat und das Kassieramt zusammen zu legen. Auch verschiedene Gespräche zusammen mit Vertretern der beiden ausgetretenen Vereine führen zu keinem Ziel. Deshalb treten der Präsident und sein Sekretär von ihrem Amt zurück, müssen aber infolge fehlender Nachfolge noch in ihren Ämtern verbleiben.
1923 Den Auftakt zu diesem Verbandsjahr bildet die ausserordentliche Delegiertenversammlung vom 23. Februar. Trotz grossem Bitten lassen sich die beiden Demissionäre Ponton und Brüschweiler nicht dazu bewegen, länger in ihrem Amt zu bleiben. In der Folge zeigen der FC Kreuzlingen und der FC Arbon ihre Bereitschaft, wieder dem Verband beizutreten. Als Nachfolger für den zurückgetretenen Präsidenten wählen die Mitglieder der Delegiertenversammlung den Romanshorner Jean Ruckstuhl. Gleichzeitig ändern die
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Delegierten die Statuten: «Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Präsident, Sekretär und Kassier, Schiedsrichterkommissär, erster Beisitzer und zweiter Beisitzer. Dabei müssen Präsident, Sekretär und Kassier dem gleichen, die übrigen Vorstandsmitglieder verschiedenen Clubs angehören.» Dem neuen Präsident gelingt es, nicht nur die Probleme mit dem FC Kreuzlingen und dem FC Arbon zu lösen, sondern man beschliesst auch unter seiner Leitung die erstmalige Durchführung einer Seniorenmeisterschaft.
1924 Da Präsident Jean Ruckstuhl den Verband verlässt, muss erneut ein neuer Präsident gewählt werden. Zum fünften Präsident in der jungen Vereinsgeschichte wird Hermann Denzler vom FC Kreuzlingen gewählt. Gleichzeitig tritt Fritz Müller aus Weinfelden als gewähltes Mitglied in den Vorstand ein. Ihm gelingt es, in den kommenden Jahren die Vorstands- und Verbandsgeschichte massgebend zu prägen. Eine heftige Diskussion entwickelt sich in diesem Jahr um das Thema «Thurgauer Meisterschaft». Der FC Arbon verkündet, dass seine Mannschaft in Zukunft nicht mehr an diesen Meisterschaften teilnehmen wird. Eine Aussage, die bei den übrigen Vereinen eine Kettenreaktion auslöst.
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Der Fussballclub Frauenfeld war der erste Thurgauermeister bei der Neugründung des Verbandes 1920 in der Serie A.
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Sieger Serie B 1922: FC Frauenfeld II
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1925 An der Delegiertenversammlung vom 17. Januar im damaligen Hotel «Jägerhof» in Weinfelden wählen die Anwesenden Fritz MüllerWächli zum neuen Verbandspräsidenten. Ein wichtiger Meilenstein in der damaligen jungen Geschichte des Verbandes, denn der Neugewählte ist massgebend dafür verantwortlich, dass im Verband endlich mehr Ruhe einkehrt. Viel Positives gibt es sonst nicht an dieser Versammlung. Da der sportliche Teil ruht, fehlen die Einnahmen und der Jahresbericht mangels Aktivitäten. Erneut befasst sich die Versammlung analog des Vorjahres mit der Durchführung eines Seniorenturniers. Über dessen tatsächliche Durchführung gibt es keine Dokumente.
1926 Der erste Jahresbericht von Präsident Fritz Müller widerspiegelt die Sorgen der vergangenen Jahre: «Es war gar keine Freude, unter den vorliegenden Umständen das Vorwort zu übernehmen, doch meine Herren, wenn einem der Fussballsport am Herzen liegt, so kann ein Fussballer da nicht unselig zu-
schauen. In andern Kantonen geht es auch, warum soll es im Thurgau nicht gehen…». Sorge bereitet dem neugewählten Vorstand an der ordentlichen Delegiertenversammlung vom 30. Januar in Weinfelden das Gesuch des FC Frauenfeld. Dieser stellt den Antrag, aus dem Verband auszutreten. Auslöser war ein Konflikt zwischen dem FC Frauenfeld und dem FC Kreuzlingen anlässlich eines Turniers in Gossau. Bei der Thurgauer Meisterschaft zeichnet sich eine Änderung ab. Die Meisterschaft wird in Cupform gespielt und die beiden Finalisten der Vorrunde treffen auf den FC Romanshorn und den FC Arbon, damals die beiden stärksten Teams im Thurgau. Die ein Jahr zuvor aufgenommenen Vereine, der FC Littenheid und der FC Steckborn-Berlingen müssen aus dem Verband austreten. Letzterem fehlt es an Funktionären und Spielern und schlimm ging es dem FC Littenheid: Der Kassier und zwei Mitglieder suchen mit der Vereinskasse das Weite und die restlichen Mitglieder haben den fehlenden Betrag zu berappen.
Ehren präsident Fritz Müller Präsident TFV 1925 – 1930
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Spielfeld und einer Liste mit 70 Mitgliedern, wird der Antrag in geheimer Abstimmung abgelehnt, dies mit dem Vorwand, dass es beim Sportclub aus Kreuzlingen drei Mitglieder habe, welche dem FC Kreuzlingen noch Geld schulden. Die Aufnahme des SC Kreuzlingen wurde abgelehnt, anlässlich der ausserordentlichen DV vom 9. April wurde der Verein dann doch in den Verband aufgenommen. Einstimmig wird eine Seniorenmeisterschaft in Cupform beschlossen, und diese wird wie folgt ausgelost und durchgeführt: SC Kreuzlingen-Weinfelden, FC Kreuzlingen-Romanshorn, FC Arbon-Amriswil.
Die 1. Mannschaft des FC Amriswil Sieger Thurgauer Meisterschaft Serie A
1927 Diskussionen gibt es an der diesjährigen Delegiertenversammlung im Zusammenhang mit einem Gesuch vom Sportclub Kreuzlingen. Dieser stellt den Antrag, in den Thurgauer Fussballverband aufgenommen zu werden. Man macht kein Hehl daraus, dass dieser Club und der FC Kreuzlingen das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben. Trotz vorliegender Dokumente des damaligen Stadtammanns, einem vorhandenen
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1928 Mit Freude begrüsst und einstimmig angenommen wird an der Delegiertenversammlung vom 18. Februar das Gesuch des FC Frauenfeld, wieder in den Verband aufgenommen zu werden. Von kurzer Dauer war allerdings die Mitgliedschaft des FC Saxonia Frauenfeld und des FC Glarisegg. Beschlossen wird ferner, dass die SFAV-Meisterschaft während des Winters gespielt wird, dies, damit die Thurgauer Meisterschaft nach deren Beendigung Ende März stattfindet. Ebenfalls an dieser DV erfolgt der Beschluss, dass der Verband mit einem Vertreter im Regionalkomitee des SFAV der Ostschweiz II vertreten sein soll.
Chronik 1920 – 2020
1929 Der amtierende Präsident Fritz Müller beabsichtigt, anlässlich der Delegiertenversammlung vom März dieses Jahres sein Amt einem Nachfolger zu übergeben. Ein Mitglied des FC Kreuzlingen stellt den Antrag: «Der amtierende Präsident soll für seine in uneigennütziger Weise geleistete Arbeit während den vergangenen vier Jahren eine Gratifikation von 20 Franken erhalten.» Der Präsident lehnt dankend ab und es gelingt dank zahlreichen Überredungskünsten, Fritz Müller für ein weiteres Jahr als Verbandspräsident zu gewinnen. An dieser DV wird aus nicht bekannten Gründen der FC Steckborn als Aktivmitglied, der FC Glarisegg hingegen nur als Passivmitglied in den Verband aufgenommen.
1930 Dieses Jahr versammeln sich die Delegierten am 10. Januar im Hotel «Schweizerhof» in Kreuzlingen. Es wird mitgeteilt, dass im Hinterthurgau in Sirnach die Gründung eines neuen Vereins geplant ist. Obwohl offiziell auf 14.30 Uhr eingeladen, müssen die Delegierten auf den Versammlungsbeginn warten, da die Rechnungsrevisoren noch die Kontrolle des Kassaberichts zu erledigen haben. Präsident Fritz Müller nimmt Stellung zu den Meinungsverschiedenheiten zwischen dem
Thurgauer Fussballverband und dem Regionalkomitee Ostschweiz II.
1931 Mit Präsident Fritz Müller tritt an der Delegiertenversammlung vom 10. Januar in Arbon eine überaus verdiente Persönlichkeit von der Bühne ab. Seine Nachfolge gestaltet sich äusserst schwierig, zumal sich der FC Arbon weigert, das Präsidium zu übernehmen. Letztlich erklärt sich der Frauenfelder Eisenhändler Hans Plüss, damals bekannt unter dem Übernamen «Zangenhans» bereit, die Nachfolge von Fritz Müller zu übernehmen. Dieser wird in Anerkennung seiner ersten Verdienste zum ersten Ehrenpräsidenten des Verbandes ernannt. Der damalige Protokollführer Colombo aus Arbon verfasst seine Aufzeichnung erstmals seit der Gründung des Verbandes in Maschinenschrift. Die Verbandsmeisterschaft wird bei den Aktiven in den drei Kategorien A, B und C durchgeführt. Insbesondere bei den Senioren erfreut sich die Ermittlung des Thurgauermeisters einer steigenden Beliebtheit. Dieses Turnier wurde immer mehr zu einem gesellschaftlichen Anlass mit humoristischen und gesanglichen Einlagen, aber auch mit Musik für die Tanzlustigen.
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FC Arbon, Ostschweizer Meister in der Juniorenklasse 1932
Flutlichtanlage Fussballplatz Kreuzlingen Am 23. August 1933 wurde die Flutlichtanlage auf dem Fussballplatz des Fussballclubs Kreuzlingen installiert. Der Gegner des Einweihungsspiels war der Fussballclub Basel.
1932 Nicht sehr glücklich verläuft die Amtszeit des neuen Präsidenten Arnold Keller, der an der Delegiertenversammlung vom 16. Januar in Frauenfeld gewählt wird. Verschiedene Ungereimtheiten im Verlaufe dieses Verbandsjahres bewegen den Neugewählten, schon im
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Wahljahr wieder zurück zu treten. Obwohl der 1913 gegründete FC Bischofszell zu einem der ältesten Vereine im Thurgau zählt, wird er erst an dieser Delegiertenversammlung in den Thurgauer Fussballverband aufgenommen. Erneute Diskussionen entwickeln sich
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einmal mehr um die Austragung der Serie A. Während ein Teil der Delegierten der Turnierform zustimmen, unterstützen die andern die Cupform. Schliesslich obsiegt die alte Form der Cupaustragung.
1933 Schon wieder ein neuer Präsident: Die Delegierten wählen an der DV vom 28. Januar in Bischofszell Adolf Stürzinger vom FC Kreuzlingen an die Spitze des Verbandes. Er bemängelt, dass «an den Delegiertenversammlungen jeweils drei Viertel der Zeit für unproduktive Schwätzereien gebraucht werde und für die Hauptsache, den Spielbetrieb, infolge vorgerückter Stunde keine Zeit mehr zur Verfügung steht, dann ist es ja klar, dass auch kein ernster Betrieb aufkommen kann». Erstmals tauchen in diesem Jahr auch Vorschläge für die Durchführung einer Junioren-Meisterschaft des Thurgauer Fussballverbandes auf. Zunehmende Bedeutung gibt es auch für die damaligen Repräsentativ-Spiele. In Frauenfeld spielt eine Thurgauer-Auswahl gegen die Stadtmannschaft von Winterthur. Die Einheimischen siegen knapp 4 : 3. Einen Grosserfolg verzeichnete in diesem Jahr der FC Kreuzlingen. In der damaligen SFAV-Meisterschaft dominieren die Grenzstädter die 1. Liga und steigen somit in die Meisterklasse auf.
Fussball bei Nacht am Dienstag, 10. April 1934. Sportplatz Konstanzerstrasse in Kreuzlingen Thurg. Kantonalmannschaft spielt gegen die Spiel vereinigung Konstanz I. Traber (Romanshorn), Walz (Arbon), Rickenbacher (Frauenfeld), Huwyler (Arbon), Kappeler (Arbon), Förstler (Frauenfeld), Laifer (Kreuzlingen), Goepfert (Frauenfeld), Anderegg (Kreuzlingen), Wilhelm (Arbon), Robein (Amriswil)
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Chronik 1920 – 2020
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Dieses Jahr findet keine Delegiertenversammlung statt, denn man hat diese auf den 4. Dezember 1933 vorverlegt. Austragungsort ist Amriswil. Der amtierende Präsident wird für ein weiteres Jahr bestätigt. Aus beruflichen Gründen muss er noch in diesem Jahr seinen Rücktritt bekanntgeben. Verfasst wird ein neues Wettspiel-Reglement für den Thurgauer Fussballverband. In diesem findet auch die Junioren Aufnahme statt. Ferner beschliessen die Delegierten, für den Vorstand eine Schreibmaschine anzuschaffen. Einen sportlichen Höhepunkt bildet das Flutlichtspiel auf dem Sportplatz des FC Kreuzlingen an der Konstanzerstrasse. Im Beisein von 800 Zuschauern besiegt die Thurgauer Kantonalmannschaft Konstanz mit 4 : 3. Die Presse betitelt den damaligen Sportanlass als «Fussball bei Nacht». Der FC Kreuzlingen darf sich als beste Mannschaft im Thurgau und auch als 1.LigaSchweizermeister feiern lassen. In diesem und im folgenden Jahr werden die Vereine Red Boys aus KradolfSulgen, der FC Uttwil, der FC Güttingen und der FC Landschlacht in den Thurgauer Fussballverband aufgenommen. Ihre Mitgliedschaft ist leider nur von kurzer Dauer.
Zum zweiten Mal wird die Delegiertenversammlung ins Vorjahr vorvorschoben, nämlich auf den 21. Oktober 1934 nach Romanshorn. Präsident Adolf Stürzinger vom FC Kreuzlingen tritt mit dem besten Dank für seine geleisteten Dienste zurück. «Der Sport soll Mittel zum Zweck sein, im Thurgau aber nicht als Selbstzweck überhand nehmen», schreibt der scheidende Präsident. Er zeigt sich überzeugt davon: «Wenn der Thurgauer Fussballverband in dieser angetretenen Bahn weiter marschiert, so wird ihm bald auch die Achtung und das Ansehen im Thurgau beschieden sein, die dem Verband, sowie dem Fussballsport gebührt.» Die Wahl eines Nachfolgers ist an dieser DV nicht möglich. Bereits an der Sitzung des alten und des neuen Vorstandes vom 10. November des Vorjahres wurde Walter Bamert vom FC Amriswil für den Posten des Präsidenten vorgestellt. Somit war der Verband während drei Wochen ohne Präsident. Bamert war jedoch schnell amtsmüde. Zu seinem Nachfolger wählen die Delegierten den Frauenfelder Josef Kohler. Trotz der Anschaffung einer Schreibmaschine «Triumph» werden die Protokolle weiterhin in Handschrift verfasst.
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1936 Das Vorverlegen der Delegiertenversammlung ins Vorjahr scheint sich einzubürgern. So versammeln sich in Weinfelden die Delegierten bereits am 27. Oktober 1935. In den Verband aufgenommen wird dabei der FC Wiesendangen, der FC Landschlacht-Lengwil, der FC Red-Boys Sulgen, der FC Uttwil und der FC Güttingen. In diesem Jahr wird ein Schiedsrichter von der Thurgauer Liste gestrichen. Der Grund dafür sind schlechte Leistung und zu spätes Erscheinen zu einem Spiel. Die Meisterschaft kann in allen Kategorien durchgeführt werden. Allerdings gibt es einige Rekurse und Protestfälle zu behandeln, welche der Vorstand gemäss Statuten abwickelt.
1937 Nach dem FC Wiesendangen wird an der diesjährigen Delegiertenversammlung mit dem FC Ellikon an der Thur ein zweiter Zürcher Verein einstimmig in den Verband aufgenommen. Dieser reicht aber bereits am 25. April schriftlich seinen Rücktritt ein und muss eine Busse von zehn Franken wegen einer Absenz an einer Sitzung begleichen. Für einmal eine ru-
hige und speditiv verlaufende Versammlung. Nur der Übertritt einiger Spieler des FC Amriswil zum FC Güttingen wirbelt Staub auf, versucht doch der FC Amriswil diesen Schritt zu verhindern. Zum Schutz der einzelnen Vereine wird der Beschluss gefasst, dass Junioren nur bei einem Wohnortwechsel in einen anderen Club wechseln dürfen.
1938 Für dieses Jahr hat Präsident Josef Kohler seinen Rücktritt angekündigt, doch wie schon in früheren Jahren gelingt es nicht, einen Nachfolger zu finden. Einem Antrag des FC Landschlacht-Lengwil, wonach eine Ausbildungskommission für Trainer erstellt werden soll, wird zwar stattgegeben, doch muss das Vorhaben aus finanziellen Gründen abgelehnt werden. Probleme hat der Verband mit Blick auf die Zusammenarbeit mit dem FC Bischofszell, der beinahe alle zwei Wochen von einem andern Präsidenten geleitet wird. Der FC Arbon darf als Sieger der Seniorenmeisterschaft in den vergangenen drei Jahren den Wanderbecher für immer übernehmen. Als aufgelöst gemeldet werden an der DV die Vereine FC
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Chronik 1920 – 2020
Red-Boys Kradolf-Sulgen und der FC Mammern. Zugestimmt wird dem Antrag, dass ein Verein, der die DV frühzeitig verlässt, mit zehn Franken bestraft wird.
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Ehrenmitglied Walter Wydler Präsident TFV 1941 – 1958
Dunkle Wolken ziehen in diesem Jahr auf und dies aus verschiedenen Gründen. Krisenstimmung herrscht wegen der Mobilmachung am 31. Aug. 1939, die nach dem deutschen Überfall auf Polen und dem vermeintlichen Angriff auf den Sender Gleiwitz auch die Fussballspieler unter die Fahne ruft. Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche verhindert bereits im Frühjahr die Thurgauer Meisterschaft und diese muss zusammen mit der Delegiertenversammlung infolge der Mobilmachung gänzlich abgesagt werden. Für den inzwischen amtsmüde gewordenen Präsident kann auch dieses Jahr kein Nachfolger bekannt gegeben werden.
1940 Präsident Josef Kohler tritt an der DV vom 6. Oktober endgültig zurück. Als schönstes
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sportliches Ereignis dieses Verbandsjahres nennt der scheidende Präsident das Juniorenturnier. Dieses wird zur Ermittlung des Thurgauer Meisters erstmals durchgeführt. Von den sieben teilnehmenden Mannschaften geht der FC Kreuzlingen als Sieger hervor, gefolgt vom FC Amriswil. Den Fairnesspreis erhalten die jungen Fussballer aus Arbon. Arbon ist der neue Vorort, doch ein neuer Vorstand kann sich nicht konstituieren. Der Vorstand trifft sich zu einer einzigen Sitzung und dies nicht der Traktanden wegen, sondern aus informativen Gründen. Besprochen wird auch das Ausscheiden von drei Vorstandskollegen aus Frauenfeld. «Kollege Ilg aus Arbon legt man ans Herz, die Tätigkeit beim Thurgauer Fussballverband bald in geeignete Hände zu legen.»
1941 Der neue Vorstand des Verbandes präsentiert sich am 1. März wie folgt: Walter Wydler (Präsident), Johann Ilg, Gründungsmitglied des Verbandes (Sekretär), Otto Binkert (Kassier). In Anerkennung seiner grossen Verdienste um den Thurgauer Fussballverband ernennen die
Chronik 1920 – 2020
Delegierten den scheidenden Präsident Josef Kohler aus Frauenfeld zu ihrem zweiten Ehrenmitglied. Kohler hat während fünf Jahren den Verband in nicht immer einfachen Situationen souverän und pflichtbewusst geführt. Erstmals erhält der Verband in diesem Jahr vom Sport Toto eine Subvention in der Höhe von 2400 Franken. Finanziell unterstützt werden dabei Vereine, die sich um einen Unkostenbeitrag für Sportplatzbauten bewerben. Dies sind die Vereine Aadorf, Arbon, Kreuzlingen und Weinfelden. Die Verbandskasse verzeichnet bei Einnahmen von 133.90 Franken und Ausgaben von 258.95 einen Rückschlag von 125.05 Franken.
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Statistik über die Fussballclubs und die Fussballplätze 1941
In diesem Jahr erhält der Verband bereits doppelt so viele Sport Toto-Gelder wie im Vorjahr, nämlich in der Höhe von 4800 Franken. Bereits zehn Vereine dürfen nun von dieser Unterstützung profitieren. Eingeführt wird der Turnerische Vorunterricht (VU). Diese Neuerung beschert dem Vorstand eine beträchtliche Mehrarbeit. Andererseits bringt das Mitmachen beim VU den Anreiz, finanzielle
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Chronik 1920 – 2020
1943 Thurgauer Auswahlmannschaft zum Spiel in Chur Stehend von links: Präsident Wydler, Veltin?, Singer, Roth, Imhof, Schmalz, Clematide (späterer NLA- und FIFA-Schiedsrichter), Engeli. Kniend von links: Späth, Wilhelm, Schuepp, Häberlin (Captain)
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Chronik 1920 – 2020
Mittel für die Vereinskassen zu generieren. Als Thurgauer Meister dürfen sich feiern lassen: A: Frauenfeld, B: Amriswil, Junioren: Amriswil und Senioren: Arbon. Gemäss den Ausführungen des Präsidenten haben die Klubs in ihren administrativen Pflichten gegenüber dem Verband grosse Nachlässigkeiten gezeigt und er hofft, dass im kommenden Jahr die Vereine die Arbeit des Komitees durch prompte Erledigung der Verbandsangelegenheiten erleichtern. Da der FC Amriswil am Vorbereitungssonntag das Cupspiel Winterthur-Amriswil austrägt, muss er gemäss der Thurgauer Gesetzgebung eine Busse ausrichten. Von einem Gesuch an die Regierung, diesen veralteten Gesetzesartikel aufzuheben, sieht man ab.
1943 Unter den Wirren des wütenden Krieges leidet auch die Tätigkeit des Thurgauer Fussballverbandes sehr stark. Insbesondere der Spielbetrieb und die Thurgauer Meisterschaft sind betroffen. Das Spiel vom 10. April zwischen Graubünden und dem Thurgau gewannen die Bündner knapp 2 : 1. Für diese folgt eine bittere Revanche am 26. Dezember in Arbon, müssen
die Bündner mit einer 8 : 0-Niederlage heimkehren. Auch dieses Jahr macht der Präsident darauf aufmerksam, dass die pendenten Geschäfte mit dem Verband von den verschiedenen Clubs schneller und zuverlässiger erledigt werden sollen. Bedeutend mehr Arbeit gibt es für den Präsident im Zusammenhang mit dem Vorunterrichtswesen. «Umso bedauerlicher ist es, dass ihm in der abgelaufenen Saison diverse Unannehmlichkeiten bereitet worden sind», schreibt der damalige Tagesaktuar Hefti aus Amriswil.
1944 Der Vorstand beschliesst, dem FC Bischofszell anlässlich einer Inspektion durch den Präsidenten Walter Wydler, die Hälfte des bewilligten Lottogeldes, nämlich 100 Franken, zu überbringen. Paul König und Albert Knöpfli, beide aus Arbon, bilden die Juniorenkommission. Das an Weihnachten ausgetragene Rückspiel gegen die Bündner verursachte ein Defizit von 30 Franken. Erstmals kommt es in diesem Jahr zur Austragung eines AltherrenSpiels. Das Mindestalter eines Spielers wird auf 45 Jahre festgelegt. Weinfelden gewinnt
Ehrenmitglied Otto Binkert mehr als 30 Jahre TFV-Kassier
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gegen Arbon im Verlaufe eines zähen Spiels mit 1 : 0. Der Thurgauer Fussballverband schliesst sich dem am 9. Juli in Herisau gegründeten Ostschweizer Fussballverband an, dies, nachdem er zuvor während Jahren dem Regional-Komitee angehörte. Beschlossen wird auch die Durchführung eines Junioren-Leiter-Kurses in Weinfelden in Verbindung mit den VorunterrichtsRiegenleitern. Zudem wird auch der Besuch einer Theateraufführung des St. Galler-Verbandes am 2. Februar 1945 genehmigt. Das Stück trägt den Titel «Erziehung zum Menschen» und den Klubs werden die Spesen für die Junioren und eines Begleiters vom Verband vergütet. Präsident Walter Wydler hebt die grossen Schwierigkeiten hervor, welche die Kriegszeit den Clubvorständen und dem Verbandsvorstand bereitet.
1945 Dieses Jahr steht unter einem ganz besonderen Zeichen: Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Schweizerische Fussballverband feiert in Bern sein 50-jähriges und der Thurgauer Fussballverband in schlichtem Rahmen sein 25-jähriges Bestehen. Die Junioren veranstalten eine Sternfahrt nach Steckborn, wobei rund 20 Kilometer zu Fuss zurückgelegt werden. Der Höhepunkt des Jubiläums des schweizerischen Verbandes bildet das Länderspiel Schweiz – England. Vor dem
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Spiel zeigen Junioren aus der ganzen Schweiz ihr Können unter dem Motto: «Wir lernen Fussball spielen». Auch der Thurgau ist mit sieben Junioren vertreten, trainiert und geleitet von VU-Inspektor A. Haberthür aus Kreuzlingen. Die Beteiligung der Thurgauer Junioren an einem Lager im Bündnerland wird mit Blick auf die zu grossen finanziellen Auslagen abgelehnt. Im Jubiläumsjahr setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Walter Wydler, Arbon (Präsident), Johann Ilg, Arbon (Sekretär), Otto Binkert, Arbon (Kassier), Fritz Müller, Weinfelden, und Gino Scalabrin, Romanshorn (Beisitzer), A. Haberthür, Kreuzlingen, Steiner und Wirz, beide aus Frauenfeld (Juniorenkommission), Max Sulger, Weinfelden (Seniorenobmann), Walter Wydler, Arbon (VU-Obmann), A. Habertür, Kreuzlingen (VU-Inspektor) und der Vorort war Arbon. Der Präsident weist hin auf den grossen Einsatz im Vorstand: «Nur der Kenner von Fussballangelegenheiten kann sich ein Bild machen über die grosse Arbeit, die einem Vorstand auferlegt ist.» Eine besondere Erwähnung finden nochmals die unangenehmen Nebenerscheinungen des Krieges, die sich auch in der sportlichen Tätigkeit besonders stark auswirken. Ebenfalls in diesem Jahr erfolgt die Gründung des Lutteurs-Kantone-Cups und die erste Austragung dieses KantoneCups schien in den Vereinen noch genügend Termine für Wettspiele gehabt zu haben. Aargau, Graubünden,
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TFV-Juniorendelegation Stehend von links: Roth (Amriswil), Bamert (Amriswil), Tribelhorn (Arbon), Strasser (Kreuzlingen), Zimmermann (Kreuzlingen) Kniend von links: Baumann (Weinfelden), Lanker (Frauenfeld)
Sieger Lutteurs-Cup 1945/46 Stehend von links: Lanz (Frauenfeld), Hess (Bischofszell), Müller (Weinfelden), Bornhauser (Weinfelden), Soltermann (Frauenfeld), Norbert Schüepp (Amriswil) Kniend von links: Hans Roth (Amriswil, Thomas Roth (Frauenfeld), Walther (Frauenfeld), Clematide (Amriswil), Kuster (Frauenfeld)
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Schaffhausen, Zürich, Glarus, St. Gallen, Thurgau und das Fürstentum Liechtenstein bildeten das erste Teilnehmerfeld. Im Finalspiel standen sich Thurgau und Aargau gegenüber; erst in der Wiederholung schwangen die Thurgauer obenaus. Sie wurden die ersten Cupsieger. 1947 und 1948 trug sich dann zweimal die St.Galler Kantonalauswahl, betreut von Gusti Lehmann, in die Siegerliste ein, und zwar durch Finalsiege von 3 : 1 über Schaffhausen und 5 : 1 über Aargau. Die nächsten drei Sieger waren Graubünden, Zürich und Thurgau, so dass von den sechs Siegerformationen fünf aus dem OFV-Gebiet stammen. Je älter dieser Cup aber wurde, desto mehr gaben ihm die Termine zu schaffen. Das vorerst noch rege Interesse erlahmte, und auch die finanzielle Ausbeute war nicht derart überwältigend, dass sie die Konkurrenz noch hätte über Wasser halten können, und so verschwand der Lutteurs-Cup wieder aus dem Geschehen. Die Abrechnung des Juniorentages in Bischofszell wird zurückgewiesen. Grund: «Für einen Schüblig mit Kartoffelsalat ist denn doch mit vier Franken zu viel berechnet». Es wird der Versuch gestartet, den Turnleh-
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rer des Seminars Kreuzlingen für die Teilnahme an der Lehrer-Demonstration in St. Gallen zu motivieren.
1946 Gemäss Protokoll der Vorstandssitzung vom 11. Januar ist die Lehrerdemonstration in St. Gallen laut Präsident Walter Wydler glänzend verlaufen. Ebenfalls an dieser Sitzung beschliesst der Vorstand, auf Kosten des Verbandes in allen Klubs einen Spielregelabend durchzuführen. Die beiden Schiedsrichter Allenspach aus Frauenfeld und Bornhauser aus Arbon können als Referenten gewonnen werden. Auf den 5. Mai (Ersatzdatum 12. oder 18. Mai) wird der Marsch des JuniorenVorunterrichts mit einer Distanz von 25 Kilometern festgesetzt. Am erstmals in Davos durchgeführten Juniorenlager des Ostschweizer Fussballverbandes nehmen auch einige Thurgauer teil, welche vom Verband mit 50 Franken unterstützt werden. Präsident Walter Wydler opfert seine Ferien und betätigt sich als Lagerkoch. Der gesamte Vorstand und die Seniorenobmänner von Amriswil, Arbon, Romanshorn, Kreuzlingen, Frauenfeld und Weinfelden treffen sich am 7. Dezember zu einer Seniorenobmänner-Sitzung in der Brauerei Weinfelden. Abwesend sind die Vertreter der Fussballklubs aus Aadorf, Bischofszell und Steckborn. Recht kameradschaftlich verlaufen die Spiele in der Al-
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tersklasse und der FC Arbon zieht seinen Seniorenprotest zurück. Herzlich begrüsst man den im Verlaufe der Sitzung vom 7. Dezember eintreffenden Ehrenpräsident Fritz Müller. Als Folge einer rücksichtslosen Spielverschiebung eines Vereinspräsidenten bestimmt man neu zu Sachverständigen für Spielplätze: Fritz Müller, Weinfelden, A. Haberthür, Kreuzlingen, die Herren Wendel aus Amriswil und Kunz aus Romanshorn, sowie Präsident Walter Wydler aus Arbon. Johann Ilg Protokollführer schreibt weiter: «Wegen der Verwendung eines unqualifizierten Spielers ist das Spiel Kreuzlingen – Amriswil für Kreuzlingen verloren.» Auch kommt das Spiel Arbon – Amriswil zur Sprache, zumal Amriswil nicht zum Spiel in Arbon erschien. Nach langer und hitziger Diskussion beschliesst der Vorstand, dass Amriswil für die Spieler aus Arbon beim Retourspiel in Arbon die Reisespesen übernehmen müsse. Für die Austragung der SeniorenLandsgemeinde (Seniorenturnier) von Ende April oder anfangs Mai 1947 bestimmte der Vorstand Kreuzlingen. Der Präsident hebt hervor, dass er dieses Mal über den Eindruck «Enttäuscht» nicht hinweg komme. Die erste Friedenssaison habe nicht so viel Gutes gebracht wie erwartet. «Verschiedene höhere Geschäftsleitungen lassen zu wünschen übrig und die herrschenden Missstände in den oberen Regionen haben sich leider
auf unseren Verband abgefärbt», sagt der Präsident und gab bekannt: «Unter diesen Umständen wird mir der Wille für eine weitere Mitarbeit genommen und ich hoffe, dass in Zukunft alles besser wird.»
1947 Mit der Person von Hans Keller aus Arbon wählen die Teilnehmer der Delegiertenversammlung erstmals in der Vereinsgeschichte einen Vizepräsidenten in den Vorstand des Thurgauer Fussballverbandes. Mit dieser Neuerung will der Vorstand seinen Präsidenten Walter Wydler entlasten. Für das auf den Ostermontag angesetzte Juniorenturnier melden sich acht Mannschaften an. Die Auslosung ergibt folgende Paarungen: 1. Gruppe: Amriswil, Arbon, Kreuzlingen und Steckborn. 2. Gruppe: Aadorf, Arbon, Romanshorn und Weinfelden. Der Vorstand stellt den Spielplan zusammen und setzt den Turnierbeginn auf 13.30 Uhr fest. Das Juniorenlager in Davos, welches im Rahmen des Vorunterrichts zur Durchführung gelangt und für das die Verpflegung vom Militär bezogen werden kann, startet am 26. Juli und erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit. Als eigentlicher Junioren-Sachverständiger begleitet A. Haberthür das Lager. Erneut als Koch wirkt Präsident Walter Wydler. Er und seine Frau erhalten für das Kochen zusammen eine Entschädigung von
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Fussballclub Frauenfeld in Kufstein (Österreich) 1947
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150 Franken, A. Haberthür eine solche von 80 Franken. Keine finanzielle Unterstützung gibt es für eine Filmvorführung in Amriswil, zumal diese ohne das Wissen des Vorstandes durchgeführt wird. Aus dem Protokoll geht nicht hervor, weshalb man ein «sehr ungebührliches Schreiben» des FC Frauenfeld zurückweisen muss. Nach eigenem Gutdünken setzt der Vorstand das Finalspiel Weinfelden – Romanshorn fest, weil die beiden Mannschaften keine Einigung für einen gemeinsamen Termin festlegen können. Wieder von der Bildfläche verschwindet der FC Altnau. Der kantonale Seniorenobmann Max Sulger informiert an der Oktobersitzung über den Verlauf einer Sitzung zusammen mit Regierungsrat Dr. Altwegg im Zusammenhang mit der Verteilung der Sport-Toto-Gelder. An dieser Sitzung berät man auch die Verteilung der Sport-Toto-Gelder an die Vereine. Die pro Mannschaft abgezogene Mannschaftssteuer von 12 Franken und zehn Prozent für den Junioren-Fonds finden Zustimmung. Auf Ablehnung stösst das Entschuldigungsgesuch des FC Tobel wegen des Fernbleibens an der Delegiertenversammlung und der fehlbare Verein «wird vom Vorstand zur statutarischen Busse von 20 Franken verknurrt.» Dem Antrag des Kassiers Otto Binkert für die Anschaffung einer zweiten Schreibmaschine steht nichts im Wege.
Ostschweiz-Vorarlberg am 18. April 1948 in Arbon, 4 : 3 für die Ostschweiz
1948 Zu Diskussionen Anlass gibt das Defizit von 70 Franken anlässlich des Lutteur-Trainingsspiel in Amriswil und das Defizit von 170 Franken anlässlich des Kantonalspiels Aargau – Thurgau. Das Kantonal-Komitee St. Gallen verspricht letzteres zu regeln, dies im Zu-
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stattfinden. Sie wird auf den 28. August in Frauenfeld festgesetzt. Eine Zunahme verzeichnet die Erstellung von Platzbeleuchtungen von Trainingsplätzen, unterstützt von den Sport-Toto-Geldern. Der FC Tägerwilen richtet ein Gesuch an den Gemeinderat für einen neuen Spielplatz. Im Anschluss an die Sitzung vom 18. April besucht der Vorstand das Spiel Ostschweiz – Vorarlberg in Arbon. Einstimmig bestätigt man an der Delegiertenversammlung Präsident Walter Wydler und den gesamten Vorstand in Globo. Sekretär Johann Ilg schreibt: «Die Lutteur-Cupspiele haben für den Verband nichts als Auslagen gebracht» und der Präsident schildert die stürmische Sitzung mit dem Regionalkomitee. Ferner wird berichtet: «Das Juniorenlager wird nochmals gründlich besprochen, da wir keine DamenModeschau mehr dulden.» Junioren A Thurgauer Meister 1950 FC Arbon
1949 sammenhang mit der verfehlten Platzwahl. Grosse Diskussionen verursacht das Nachtragsgesuch des FC Kreuzlingen im Zusammenhang mit Sport-Toto-Geldern. Nachdem man die Vertreter des Clubs anhörte, folgt eine Ablehnung des Gesuchs. Gemäss Beschluss sollte die diesjährige Delegiertenversammlung im Vorfeld der Schweizerischen Delegiertenversammlung
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Mit den von den Sport-Toto-Geldern an den Fussballverband Thurgau ausbezahlten 21 000 Franken gelingt es, nicht nur die 16 Vereine, sondern auch den Verband selbst und die Kantonale Schiedsrichter-Vereinigung wirksam zu unterstützen. Einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen sich die von den Vereinen organisierten Filmabende. Bestätigt wird die Demission von Walter Wydler als Vizepräsident des Regio-
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nal-Komitees. Ausgiebig bespricht man die LutteursCup-Spiele und es folgt ein klarer Entschluss: «Zu den derzeitigen Bedingungen wird nicht mehr mitgemacht.» Die Abrechnung über das Juniorenlager 1948 trifft erst acht Tage vor Beginn des neuen Lagers ein und der Präsident stellt fest: «Das beweist nicht gerade Promptheit.»
1950 An der Delegiertenversammlung vom 15. Juli gibt der Präsident dem Bedauern darüber Ausdruck, dass der FC Kreuzlingen «unglücklicherweise in die 2. Liga abgestiegen ist». Er fordert die Mannschaft auf, sich nicht entmutigen zu lassen und hofft, dass sie bald wieder einen bedeutsamen Platz in der oberen Liga einnehmen darf. Ein Vertreter des Kantonalverbandes St. Gallen gratuliert dem Thurgauer Fussballverband zum 30-jährigen Jubiläum und überreicht dem Vorstand zur Überraschung aller ein Geschenk, welches ein Sportsmann geschnitzt hat. Zustimmung fand ein Antrag des FC Weinfelden, die Vorunterrichtsriegen durch den Verband zu finanzieren. «Mit einem kräftigen Händeklatschen wird Präsident Walter Wydler für eine weitere Amtsdauer bestätigt, die übrigen Vorstandsmitglieder in Globo wiedergewählt und somit der Vorort Arbon weiterhin auserkoren», schreibt
der Tagesaktuar. Eine längere Diskussion entwickelte sich um den Modus für die Austragung des Thurgauer Meisters. Man entschliesst sich, diese in Form eines Turniers in Bischofszell durchzuführen.
1951 Eine Neuerung gibt es im Lutteurs-Kantone-Cup: Die Lutteursfirma bezahlt dem Sieger zusätzlich 100 Franken. Verhandlungen mit dem Fussballverband Innerschweiz ergeben, dass ein erstes Spiel am 20. Mai stattfinden soll. Das Vorunterrichtsbüro bemängelt das nicht Einhalten der Riegenstunden des FC Weinfelden. Präsident Walter Wydler untersucht den Fall persönlich und stellte fest, dass die Sache nicht so tragisch sei, er aber dem FC Weinfelden trotzdem eine Rüge erteilen müsse. Ferner stellt sich heraus, dass dem Gesuch des SC Aadorf, welches nachträgliche Subventionen fordert und vom Verbandsvorstand zurückgestellt worden ist, durch den Regierungsrat nun doch bewilligt wurde. Diese Auszahlung rügt der Vorstand. Auf Ablehnung stösst das Gesuch des FC Tobel für einen Beitrag an den Ausbau seiner Hütte für das Training. Zurückgestellt wird das Gesuch des FC Diessenhofen (Bau einer Hütte für das Umkleiden) und des FC Amriswil (Platzbeleuchtung). Persönlich überprüft der Verbandspräsident die Platzfrage des FC Tägerwilen
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und der Vorstand appelliert auf ein einjähriges Abwarten. Der neue FC Güttingen verschwindet wieder von der Bildfläche. In das 1. Liga-Komitee wählt man Vizepräsident Hans Keller. Zur Durchführung gelangt, dies nachdem in den Schulturnstunden nur das Turnen im Vordergrund gestanden hat, erstmals im Thurgau ein Kurs mit dem Titel «Fussball in der Schule» für fussballbegeisterte Lehrer. Der Thurgauer Verband freut sich über ein gutes Verhältnis mit dem Ostschweizer Fussballverband.
1952 Der Kanton Schaffhausen startet die Saison 1952/1953 zusammen mit dem Zürcher Verband. Dies hat zur Folge, dass auch der FC Diessenhofen dort eingeteilt ist, weiterhin aber Mitglied beim Thurgauer Verband bleibt. Im Zusammenhang mit einem Todesfall eines Aktivmitgliedes des FC Weinfelden (Name fehlt im Protokoll) wünscht der Präsident, dass Todesfälle im Zusammenhang mit einer Ehrung dem Vorstand mitgeteilt werden. Zudem fragt er bei den Clubpräsidenten, ob deren Vereine am Palmsonntag nicht zum Einsatz kommen. Dies hat zur Folge, dass man die Spieler bei der Kantonalmannschaft einsetzen könne. Die Anfrage eines Vertreters des SC Aadorf beantwortet der Vorstand insofern, dass das Platzmähen nicht sub-
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ventioniert werden darf. Für den FC Steckborn, der sich schon seit zehn Jahren um einen richtigen Sportplatz bemüht, möchte der Vorstand nun eine annehmbare Lösung suchen. Der Vorstand unterstützt den Vorschlag, dass sich nur noch örtliche Spieler an den Grümpelturnieren beteiligen und keine auswärtigen Spieler. Der Vorstand erhält Informationen über die Tagung mit dem Ostschwäbischen Fussballverband in Bregenz, an der auch der Thurgauer und der St. Galler Verband teilgenommen haben und die Bedingungen für die neue Saison der Senioren werden bekanntgegeben. Ein Vorwurf von Seiten eines Votanten, wonach der Schiedsrichter beim Spiel Münchwilen – Affeltragen «geschmiert» worden sei, weist man mit Entrüstung zurück. An einer Sitzung im Anschluss an das Spiel Thurgau – Schaffhausen muss der Präsident mitteilen, dass die Abrechnung der Sport-Toto-Gelder von den Fussballclubs Amriswil, Frauenfeld, Münsterlingen, Diessenhofen und Tägerwilen noch fehlen. Beschluss des Vorstandes: «Die Säumigen verfallen einer Ordnungsbusse von zehn Franken innerhalb von fünf Tagen, ansonsten sich die Busse verdoppelt.»
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1953 Man beschliesst die Anschaffung einer Schreibmaschine für den Kassier. Für die Subventionsgesuche der einzelnen Vereine hinsichtlich Auszahlung der Sport-Toto-Gelder nimmt sich der Vorstand sehr viel Zeit, will man doch den Gesuchen der einzelnen Vereine einigermassen gerecht werden. Fallen lässt man aus Terminnot die kantonale Präsidenten-Konferenz. Eine besondere Ehrung ist die Wahl von Hans Keller in das Komitee der 1. Liga und ins Komitee der Nationalliga B. Der Präsident gibt seinem Wunsch Ausdruck, dass in den Landclubs vermehrt Kegel-Abende stattfinden sollten. Am 21. März findet im Restaurant Brauerei in Weinfelden die Seniorenobmänner-Tagung statt. Walter Wydler (Präsident) und Gino Scalabrin (Beisitzer) nehmen an der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Fussball-Verbandes vom 2. und 3. Mai in Bern teil. Gemäss einem weiteren Beschluss werden dem Vizepräsidenten die Vervielfältigungsarbeiten vergütet, ebenso die Schreibmaschinenarbeit der Vorstandsmitglieder. Als Freimitglieder nimmt man die zwei Handballvereine Romanshorn und den SportClub Frauenfeld in den Verband auf. Anlässlich der Seniorenobmänner-Tagung gibt Senioren-Obmann Max Sulger aus Weinfelden seinen Rücktritt bekannt. Der Präsident bittet ihn, doch sein Amt noch weiterhin auszuführen. Ebenfalls seinen Rücktritt erklärt
Herr Schreiber vom Vorunterrichtsbüro. Die Junioren des vergangenen Jahres und diejenigen der jüngsten Jahrgänge können infolge Geldmangels nicht mehr sportärztlich untersucht werden und erwarten eine Unterstützung seitens des kantonalen Verbandes. Im Protokoll vom 1. Juni sind folgende wichtige Anlässe festgehalten: Spiel Ostschweiz – Oberschwaben vom 24. Mai, Junioren-Obmänner-Tagung vom 6. und 7. Juni in St. Gallen, Senioren-Landsgemeinde vom 7. Juni in Amriswil und die Delegiertenversammlung des Thurgauer Fussballverbandes vom 11. Juli in Bürglen. Aus dem Vorstand liegen keine Demissionen vor und auch Max Sulger liess sich dazu bewegen, weiterhin als Seniorenobmann zu amten.
1954/1955 Da aus diesen beiden Jahren keine Protokollaufzeichnungen vorhanden sind, entsteht hier eine Lücke in der Chronik.
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Der Fussballclub Weinfelden mit dem Pokal für die Thurgauer Meisterschaft im Jahr 1956 in der Serie B am 3. Liga-Turnier in Bürglen.
1956 An der Delegiertenversammlung vom 14. Juli im Hotel «Hecht» werden die Thurgauer Meister 1955/56 bekannt gegeben, wobei die Spiele der Serie A noch fehlten, sodass der FC Arbon an den Aufstiegsspielen in der 1. Liga teilnehmen musste: Serie B: 1. Weinfelden, 2. Bürglen; Serie C: 1. Arbon, 2. Bischofszell; Junioren A: 1. Romanshorn, 2. Weinfelden; Junioren B: 1. Arbon; Senioren: nicht ausgetragen. Repräsentativ-
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spiel in Altdorf: Innerschweiz: Thurgau (3 : 2). Der gesamte Verbands-Vorstand wird für eine weitere Amtsdauer ehrenvoll bestätigt: Walter Wydler (Präsident), Arbon; Hans Keller (Vizepräsident), Arbon; Johann Jlg (Aktuar), Arbon; Fritz Müller (Ehrenpräsident und Beisitzer), Weinfelden; Max Sulger (Kantonaler SeniorenObmann), Weinfelden; Gino Scalabrin (Beisitzer), Romanshorn. Letzterer wird als ZUS-Delegierter gewählt. Zwei Versammlungsteilnehmer rügen, dass neben der
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Billettsteuer noch eine Plakatsteuer zu entrichten sei. Sie erwartet vom Vorstand, dass sich dieser mit der Thurgauer Regierung in Verbindung setzt, um diesem Übel abzuhelfen. Präsident Walter Wydler appelliert an die Vereine, dass viel mehr Junioren an den Vorunterrichts-Prüfungen teilnehmen sollten. Aus der Mitte der Versammlung wird zudem der Antrag gestellt, dass der Verband die Bewilligung für Samstagsspiele einholen sollte. Ehrenpräsident Fritz Müller kritisiert, dass es immer wieder an Schiedsrichtern fehle und deren Qualität nicht immer gelobt werden könne. Vizepräsident Hans Keller warnt die Vereine, sich nicht auf den Handel mit Spielern einzulassen und bei der Kaperung von Junioren faire Verhandlungen zu führen.
1957 Präsident Walter Wydler lobt die grossen Bemühungen bezüglich des Juniorenwesens. Er appelliert an die Adresse der Vereine, den Verband bei der Erfüllung seiner Aufgaben besser zu unterstützen. Gleichzeitig dankt er diesen aber auch für die Mitarbeit. Seniorenobmann Max Sulger weist darauf hin, dass es nicht einfach sei, die auftretenden Schwierigkeiten im Seniorenwesen zu meistern und für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Die Thurgauer Meister 1956/57 lauten: Serie A noch nicht fertig ausgetragen; Serie B:
1. Kreuzlingen, 2. Bürglen; Serie C: 1. Frauenfeld, 2. Arbon; Junioren A: 1. Arbon, 2. Frauenfeld; Junioren B: 1. Bischofszell, 2. Frauenfeld; Senioren: 1. Frauenfeld, 2. Arbon. Nach einjähriger provisorischer Mitgliedschaft erfolgt die definitive Aufnahme des Sportclubs Frauenfeld als B-Mitglied. Trotz angekündigten Rücktrittsabsichten stellt sich Präsident Walter Wydler nochmals zur Verfügung. Definitiv die Demission eingereicht haben Hans Keller (Vizepräsident) und Max Sulger (Kantonaler Senioren-Obmann). Keller nimmt das grosse Bedauern seiner Kollegen über den Rücktritt zur Kenntnis und erklärt sich bereit, bis zur Präsidentenkonferenz im Frühjahr 1958 im Amt zu bleiben, dies um genügend Zeit zu schaffen für die Suche eines geeigneten Nachfolgers. Die Teilnehmer der Delegiertenversammlung würdigen Max Sulger mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft und als seinen Nachfolger wählt man den Frauenfelder Werner Stuber. Beschlossen wird die Bildung einer Kommission, welche die Aufgabe hat, die in die Jahre gekommenen Statuten des Verbandes zu überarbeiten.
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Ehrenmitglied Hans Keller Präsident TFV 1958 – 1970
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Dieses Jahr ist geprägt vom grossen und wichtigen Wechsel in den Reihen des Vorstands. Nach 18-jähriger erfolgreicher und engagierter Tätigkeit tritt Präsident Walter Wydler vom FC Arbon zurück. Zu seinem Nachfolger wählten die Delegierten den bisherigen Vizepräsident Hans Keller, ebenfalls vom FC Arbon. Sekretär und Aktuar Johann Ilg hat ebenfalls sein Amt zur Verfügung gestellt. Zu seinem Nachfolger wählten die Delegierten Ernst Haus vom FC Arbon und zum neuen Aktuar Franz Schalk vom FC Kreuzlingen. Wydler bleibt im Vorstand und betreut dort das Vorunterrichtswesen. Beide Demissionäre werden in Anerkennung ihrer Verdienste mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Neu setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Hans Keller (Präsident), Arbon; Otto Binkert (Kassier), Stachen; Ernst Haus (Sekretär und Vizepräsident), Arbon; Fritz Müller (Schiedsrichterwesen und Verbindung zum Ostschweizer Fussballverband), Weinfelden; Walter Wydler (Vorunterrichtswesen), Arbon; Franz Schalk (Aktuar), Kreuzlingen; Werner Stuber (Kantonaler Senioren-Obmann), Frauenfeld. Neu ruft man für die Senioren neben der «Lands-
gemeinde» den Wendel-Cup ins Leben, für den Carlo Wendel aus Amriswil den Pokal stiftete.
1959 Für den Kanton Thurgau ein Grossereignis: in Frauenfeld weiht man am 25. und 26. April die kantonsweit grösste Sportanlage mit Tribüne ein. Diese bietet 400 Zuschauern Platz. Hochkarätige polysportive Darbietungen und herrliches Wetter prägen den Anlass und begeistern die Grosszahl von Zuschauern. Auch der FC Tägerwilen kann einen neuen Fussballplatz einweihen, dies dank der finanziellen Unterstützung durch den Sport-Toto-Fonds. Regierungsrat Dr. Jakob Müller verleiht der Verband die TFV-Ehrenmitgliedschaft. Er bekleidete nicht nur das Amt des Sport-TotoKommission-Vorsitzenden, sondern zeigt sich dem Sport immer wieder sehr zugetan. Franz Schalk folgt auf Gino Scalabrin als neuer ZUSDelegierter des TFV. Vorunterrichts-Obmann Walter Wydler rühmt die Junioren für ihre guten Leistungen im Vorunterricht. Während der Lutteurs-Kantone-Cup verschwindet, pflegt man vermehrt international die
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sportlichen Beziehungen mit Mannschaften aus dem Bodenseeraum. Der FC Amriswil und der FC Frauenfeld sollen wegen des Nichterscheinens zum Turnier der vierten Liga, beziehungsweise Verlassen des Spielfeldes an diesem Turnier, gebüsst werden. Da die Sache schon monatelang zurückliegt wird von einer Busse abgesehen, aber die betreffenden Vereine zu einer Aussprache eingeladen. Dabei kündigt man schärfere Massnahmen im Wiederholungsfall an.
1960 Ein Jahr mit einem Highlight für den Thurgauer Fussballverband: Er feiert am 10. September sein 40-jähriges Jubiläum in einem würdigen Rahmen. Im Beisein von 60 Personen folgt nach der offiziellen Delegiertenversammlung im Landenbergsaal des Schlosses Arbon der Jubiläumsakt, dies in Verbindung mit einem Nachtessen mit dem Ehrenwein des TFV. Eingeladen sind alle Vertreter der Thurgauer Vereine, alle ehemaligen Präsidenten des TFV, die Ehrenmitglieder, der Regionalvorstand, der ZUS-Vorstand und Gründungspräsident Karl Schmid aus Romanshorn, der im Militär den Grad eines Oberstdivisionärs bekleidet. Ihn ernennt man zum Ehrenmitglied des Verbandes. Zu schmunzeln gibt das besondere Blitzprotokoll von Kantonsrat Hausamman aus Steckborn. Für Unterhal-
tung sorgen das Humor-Trio aus Arbon und eine Gesangsgruppe der Junioren aus Arbon. Ein besonderes Geschenk erhalten die beiden Ehrenmitglieder Walter Wydler und Otto Binkert für ihre 20-jährige Tätigkeit beim Verband.
1961 An der Präsidentenkonferenz vom 18. März im Restaurant «Eisenbahn» in Weinfelden spricht Professor Widmer über das Thema «Erziehung und Sport». Dabei beleuchtet er die Werte, welche der Sport, insbesondere der Mannschaftssport, beinhaltet. Dieser habe einen grossen erzieherischen und psychologischen Einfluss auf die Entwicklung des jungen Menschen. Der junge Mensch müsse sich in eine Gemeinschaft einordnen und das eigene «Ich» zurückstellen, sagt Widmer und hebt hervor: «Er lernt die Achtung vor dem Gegner in der modernen Sprache Fairness.» Zudem gebe die Ausübung eines Sportes dem jungen Menschen die Gelegenheit, seine überschüssige Kraft zu verwenden, und zwar auf eine für den Körper gesunde Art. Für die Leitung der Junioren ist nur der beste Mann gut genug, sagt der Referent. Ihm seien die heranwachsenden Männer anvertraut, welche er zu ganzen und charakterfesten Erwachsenen bilden sollte. Für seine Ausführungen erhält Widmer gros-
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wahl von St. Gallen. Wenig Erfolg hat leider der geplante OFV-Cup der 2. Liga. In diesem Jahr stirbt Ehrenmitglied Johann Ilg.
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1962 Ostschweizer Juniorenauswahl mit Ehrenmitglied des TFV und Trainer Paul Schüepp. Die Auswahl besiegte die Auswahl Wallis mit 2 : 0 und wurde CH-Meister. Das Spiel fand als Vorspiel des CH-Cups Lausanne – Bellinzona 4 : 0 in Bern statt.
sen Beifall. In diesem Jahr ist erstmals die Rede von einer Junioren-Auswahl Thurgau. Betreut wird sie vom Amriswiler Paul Schüepp und spielt an Auffahrt in St. Gallen gegen die Aus-
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Die Gründung des FC Sirnach ist vollzogen und der Verein gehört bereits dem Eidgenössischen Fussballverband an. Zwar bestand vor rund 30 Jahren schon einmal ein Verein mit diesem Namen, doch verschwand dieser nach kurzer Zeit wieder von der Bildfläche. Ebenfalls eine Neugründung meldet der FC Dussnang. Mit Blick auf den Fussballplatz bestehen einige Schwierigkeiten. So geht eine Starkstromleitung mitten über das Spielfeld und muss vom kantonalen Elektrizitätswerk umgeleitet werden. Der Platz liegt auf einer Länge von drei bis vier Metern an der Staatsstrasse, weshalb der Kanton auf der ganzen Länge des Platzes einen Ballfänger verlangt. Nötig sind auch Erdbewegungen und ein teilweise neues Ansäen. Die Gesamtkosten liegen bei 2000 Franken. Die Hälfte davon kann aus SportToto-Geldern finanziert werden. Auch beim FC Arbon ist die Rede von einer neuen Sportplatzanlage. Zwischen diesem und dem FC
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Amriswil bestehen Differenzen wegen einer sogenannten Junioren-Kapperei. Auch der FC Kreuzlingen und der FC Bischofszell können auf die laufende Saison ihre neu renovierten Spielplätze übernehmen. Zuvor hatten sie ihre Heimspiele auswärts bestritten. Präsident Hans Keller aus Arbon schreibt in seinem Jahresbericht: «In den SFV-Meisterschaften zerrissen unsere thurgauischen Vereine für diesmal keine grossen Stricke.» Als Meister lassen sich feiern: 3. Liga: FC Kradolf, 4. Liga: FC Kradolf, Senioren: FC Kreuzlingen, Junioren A: FC Steckborn, Junioren B: FC Arbon, Junioren C: FC Kreuzlingen. 19 Fussballvereine und zwei Handballclubs gehören nun dem TFV an.
1963 Mit Blick auf neue Weisungen des Regierungsrats gibt es verschiedene Änderungen. In diesem Zusammenhang müssen die Sport-Toto-Abrechnungen nun neu gesondert von der Vereinsrechnung geführt werden. Diese Regelung betrifft alle Vereine und den Verband. Die Abrechnungen sind bis zum 1. Juni des folgenden Jahres einzureichen. Neu dürfen auch nur noch «Sport-Toto-fähige» Ausgaben verrechnet werden. Deshalb beschliesst der Vorstand des TFV, nur noch dann Sitzungen abzuhalten, wenn Sport-Toto-Angelegenheiten vorliegen. Beschlossen wird im Zusam-
menhang mit diesen Themen eine ausserordentliche Delegiertenversammlung am 16. März. Diese beginnt um 14.30 Uhr im Restaurant «Falken» in Weinfelden. Die Vertreter sämtlicher 20 Vereine, der gesamte Vorstand und Ruedi Schmied vom ZUS-Komitee sind anwesend. Gestützt auf die neuen Richtlinien des Polizeidepartements über die Abrechnung und Aufteilung der kantonalen Sport-Toto-Mittel wird folgendes beschlossen: 1. Der Verband führt rückwirkend auf den 1. Januar über Verbands- und Sport-Toto-Abrechnung je eine eigene Buchhaltung. 2. Die Zuteilung an die Vereine für die normalen Anschaffungen von Verbrauchsmaterialien und den normalen Platzunterhalt erfolgen jährlich durch den Vorstand, dies gemäss einem Schlüssel, der auf die Grösse der Vereine und deren Platzverhältnisse Rücksicht nimmt. 3. Spezialgesuche für grössere Renovationen, die Erweiterung bestehender oder neuer Anlagen sind mit einem genauen Kostenvoranschlag einzureichen. Für die Zuteilung sind dem Vorstand genaue Abrechnungen und die Originalbelege der Quittungen einzureichen. Im Zusammenhang mit der Einführung des Spielerpasses, dies als Folge des neuen Wettspielreglements auf die Saison 1963/64, finden am 31. Mai in Romanshorn und am 7. Juni in Weinfelden Orientierungsabende statt. Präsident Hans Keller ruft die Vereinsvertreter auf, dafür zu sorgen, dass sich die Vereine wieder vermehrt
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Tausende Arboner zur Einweihung der neuen Schul- und Sportanlage Stacherholz 1964
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für den Vorunterricht einsetzen. Aus den verschiedenen Vereinen beteiligen sich 19 Junioren am Juniorenlager in Davos.
reichen einer gravierten Zinnkanne. Am Wochenende vom 15. und 16. August weiht der FC Arbon seine neue Sportplatzanlage mit einem polysportiven Anlass ein.
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Am 19. Januar treffen sich die Vereinsfunktionäre, darunter auch diejenigen des TFV, in St. Gallen zur Vereinsfunktionären-Tagung. Das Juniorenlager in Davos findet vom 25. Juli bis 4. August zum 20. Mal statt. Es ist kein pompöses Fest geplant und trotzdem möchte sich der TFV den Möglichkeiten entsprechend beteiligen. Die Delegation des TFV spendet in Anbetracht des Jubiläums ein Dessert von 200 Franken. Die Delegiertenversammlung des vergangenen und des laufenden Jahres werden zusammengelegt, dies im Zusammenhang mit der Einführung des Spielerpasses und den damit verbundenen grossen Umstellungen für den Verband. Die Juniorenabteilung des FC Amriswil meldet 125 Knaben. Deshalb führt dieser Verein erstmals ein eigenes Juniorenlager durch. Der FC Bischofszell feiert sein 50-jähriges Bestehen. Allerdings bestehen anfänglich Zweifel, ob der Verein bereits so alt ist. Die Festschrift gibt aber Auskunft darüber, dass der Verein tatsächlich 1914 gegründet wurde, später allerdings zweimal für einige Jahre eingegangen ist. Der Verband anerkennt das Jubiläum mit dem Über-
Die Delegiertenversammlung vom 28. August ist geprägt von bedeutenden Rücktritten. Walter Wydler tritt als Verantwortlicher des Vorunterrichts zurück und gemäss Vorschlag des Vorstandes des TFV wählt man den Amriswiler Paul Schüepp in den Vorstand und überträgt ihm zugleich das Amt des Junioren-Obmanns des TFV. Auch Seniorenobmann Werner Stuber tritt zurück, sein Nachfolger wird Franz Schalk und neuer Aktuar der Frauenfelder Fredy Raas. Regierungsrat Dr. Erich Böckli ersetzt den zurücktretenden Regierungsrat Dr. Jakob Müller. Die Fussballclubs von Arbon, Kreuzlingen und Romanshorn feiern ihr 60-jähriges Bestehen. Der Anteil an Sport-Toto-Geldern beträgt für den Kanton Thurgau 179 047.15 Franken. Davon entfallen für den TFV 26.5 Prozent, nämlich 47 447.50 Franken. Dank der erhöhten Zuteilung ist es möglich, den Vereinen grössere Beiträge auszuschütten. Der Mehrbetrag beträgt gegenüber dem letzten Jahr 2300 Franken. Auch der FC Bischofszell plant die Durchführung eines eigenen Juniorenlagers und erwartet vom TFV eine finanzielle Unterstützung. Der
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OFV Juniorenlager in Davos 1969
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Vorstand verurteilt solche Bestrebungen, wie sie der FC Amriswil mit seinem eigenen Juniorenlager initiiert hat, und beschliesst, vereinsinterne Juniorenlager finanziell nicht zu unterstützen. Gemäss Vorschlag der Juniorenobmänner-Tagung soll anlässlich von Turnieren bei Punktegleichheit nicht mehr das Torverhältnis für den Gruppensieg entscheiden, sondern das Penaltyschiessen.
reich fusionierten der FC Affeltrangen und der FC Tobel mit der späteren Namensgebung FC Tobel-Affeltrangen. Dadurch ist die Anzahl Clubs von 20 auf 19 zurückgegangen. Dem FC Amriswil gelang der Aufstieg in die 1. Liga, in der nachfolgenden Saison gelang dies auch dem FC Frauenfeld.
1967 1966 Dieses Verbandsjahr ist geprägt vom Hinschied dreier bedeutender Persönlichkeiten des TFV. Kurz vor dem Auffahrtsturnier stirbt in Romanshorn Karl Schmid, der erste Präsident des Verbandes. Im Herbst stirbt Walter Wydler, der dem Vorstand des TFV während 25 Jahren angehörte, 18 davon als dessen Präsident. Auch der Tod von Ständerat Dr. Jakob Müller hinterlässt eine grosse Lücke. Als ehemaliger Fussballer traf man ihn immer wieder auf den Sportplätzen an und er betreute während Jahrzehnten die Belange des SportTotos. Für den verstorbenen Walter Wydler übernimmt Vizepräsident Ernst Haus das Präsidium des Sport-Totos. Im sportlichen Be-
Nicht wie ursprünglich geplant in Diessenhofen, sondern im benachbarten Ausland, nämlich in der «Linde» von Schaan im Fürstentum Liechtenstein, findet die Delegiertenversammlung vom 19. August statt. Dadurch wird es möglich, die DV des TFV und diejenige des OFV am gleichen Tag und am gleichen Ort durchzuführen. Im Verlaufe der Saison 1966/1967 haben aus dem Thurgau insgesamt 107 Mannschaften an Meisterschaften teilgenommen. Sorge bereitet den Verbands-Verantwortlichen die Stellung der Schiedsrichter. Der Thurgau verfügt lediglich über 45 gemeldete Schiedsrichter und der Präsident appelliert an die Vereine, dringend für Nachwuchs besorgt zu sein und geeignete Personen zur Verfügung zu stellen. Der Aktivmitgliederbestand zeigt
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Ehrenmitglied Franz Schalk 35 Jahre im TFV Vorstand
sich Ende 1966 wie folgt: Junioren (917 Mitglieder), Aktive (983 Mitglieder), Senioren (422 Mitglieder) und Schiedsrichter (45 Mitglieder). Seniorenobmann Franz Schalk wünscht sich bei den Spielen der Senioren mehr Fairness und Kameradschaft anstelle von verfehltem Ehrgeiz. Er beanstandet, dass oft hart und unerbittlich um Punkte gekämpft werde. Nach der Gründung der Seniorenmannschaften von Bürglen und Münsterlingen zählt der Verband nun 17 Mannschaften. Der neue Junioren-Obmann Paul Schüepp weist auf Missstände hin, die verbessert werden müssten. So dürfe die Qualifikation für die Interzugehörigkeit nicht mehr durch ein Penaltyschiessen entschieden werden. Schwierigkeiten gibt es auch bei den Terminansetzungen für das Juniorenturnier. Beim Vorunterricht erwartet der Juniorenobmann eine bessere Beteiligung der Junioren an Lagern, Gebirgs- und Schwimmkursen etc. Eine Sorge bereitet ihm der Mangel an qualifizierten Trainern und er ruft die Vereinsleitungen auf, fähige Leute zu melden, dies mit dem Ziel: Jede Juniorenmannschaft verfügt über einen ausgebildeten Trainer.
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1968/1969 Wie aus der Festschrift des Ostschweizer Fussballverbandes (OFV) hervorgeht, setzt sich der Vorstand in diesen Jahren bereits seit längerer Zeit wie folgt zusammen: Hans Keller, Arbon (Präsident), Ernst Haus, Arbon (Vizepräsident und Sekretär), Otto Binkert, Stachen (Kassier), Fritz Müller, Weinfelden (Ehrenmitglied), Franz Schalk, Kreuzlingen (Seniorenobmann), Paul Schüepp, Hohentannen (Junioren- und VorunterrichtsWesen) und Fredi Raas, Frauenfeld (Aktuar). Dem TFV gehören 21 thurgauische Fussballvereine an, deren Spielbetrieb, dies mit Ausnahme von Diessenhofen, das zusammen mit den Schaffhausern der Region Zürich angeschlossen ist, vom Ostschweizerischen Fussballverband betreut wird. 120 Mannschaften aus dem Thurgau beteiligen sich regelmässig an den Meisterschaften. Somit sind rund 2000 aktive Fussballer inkl. Junioren und Senioren aktiv. Erfreulicherweise haben die Junioren einen wesentlichen Anteil an diesen Zahlen.
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1970 Die Vorbereitungen für das 50-Jahr-Jubiläum überschattet der Tod des langjährigen Präsidenten Hans Keller. An der von Vizepräsident Ernst Haus geleiteten Jubiläums-Delegiertenversammlung vom 29. August in Arbon verzichtet man auf grosse Festivitäten. Anstelle des erkrankten Aktuars, Fredy Rass, amtet der Frauenfelder Hans Lanker als Tagesaktuar an dieser Jubiläums-Versammlung im Festzelt, welches für das damals bekannte BodenseeDerby aufgestellt wurde. Die Wahlgeschäfte stehen unter der Leitung von Ehrenpräsident Fritz Müller sen. aus Weinfelden. Einstimmig wählen die Delegierten den bisherigen Vizepräsident Ernst Haus zum neuen Verbandspräsidenten. Dieser blickt in seiner Festrede auf das erste halbe Jahrhundert des Verbandes zurück. Er würdigt insbesondere die grossen Verdienste des verstorbenen Präsidenten und bezeichnet ihn als geschätzten Pionier des Fussball-Sports. Die Wahlen des übrigen Vorstandes übernimmt der neue Präsident: Otto Kägi, Arbon (Vizepräsident); Hans Lanker, Frauenfeld (Aktuar); Otto Binkert, Arbon (Kassier), Paul Schüepp, Kreuzlingen (Juniorenwesen); Franz Schalk, Kreuzlingen (Se-
niorenwesen); Fritz Müller, Weinfelden (Ehrenpräsident). Eine Gratulation geht an die Adresse von Franz Schalk, der kurz vor dieser Delegiertenversammlung zum Vizepräsidenten des Ostschweizer Fussballverbandes gewählt wurde. Als Jubiläumsgeschenk erhalten alle 22 Vereine einen Matchball. Neben dem Arboner Gemeindeammann beglückwünschen weitere Redner den Verband zu seinem runden Geburtstag. Die Anwesenden freuen sich über das Festmenü und das freundschaftliche Wiedersehen. Mit Interesse verfolgen sie bei schönstem Wetter auch die Spiele des Bodensee-Derbys. Am 27. September entscheidet das Schweizer Volk, dass der bisherige Vorunterricht durch das neue Konzept Jugend und Sport abgelöst werden soll.
Ehren präsident Ernst Haus Präsident TFV 1970 – 1984
1971 Umsichtig und mit grossem Engagement arbeitet sich der neue Präsident Ernst Haus in das Präsidialamt ein. Dieses Jahr entschliesst sich der Vorstand, dies mit dem Einverständnis der Vereinsverantwortlichen, die Delegiertenversammlung inskünftig lediglich noch alle zwei Jahre durchzuführen.
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1972 Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des FC Kradolf-Schönenberg lädt der Verein die Delegierten am 24. Juni ins Restaurant Krone in Kradolf ein. Der Präsident beklagt den schlechten Besuch dieser Delegiertenversammlung. Anwesend sind lediglich die Vertreter von 14 Vereinen und entschuldigt haben sich die Vereine Bischofszell, Rot-Weiss Emmishofen und Romanshorn. Unentschuldigt abwesend sind Diessenhofen, Kreuzlingen, Littenheid, Steckborn, Tägerwilen und Wängi. Neben dem Jahresbericht des Präsidenten nehmen die Anwesenden auch Kenntnis von den Berichten des Junioren- und Seniorenobmanns. Der langjährige Kassier Otto Binkert tritt mit bester Verdankung für seine geleisteten Dienste zurück. Zu seinem Nachfolger wählen die Delegierten Kurt Huber aus Arbon. Die Fusion der beiden Fussballclubs Bürglen und Weinfelden hat die Gründung des FC WeinfeldenBürglen zur Folge. Der Vorunterricht wird als Folge der eidgenössischen Abstimmung vom 27. September 1979 von Jugend und Sport abgelöst. Juniorenobmann Paul Schüepp richtet an die Anwesenden den dringenden Appell, dass mehr Junioren-Trainer sich für die Aus-
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bildung als Jugend und Sport-Leiter zur Verfügung stellen sollten.
1973 Erstmals beteiligen sich an der ThurgauerMeisterschaft die Junioren D. Positiv aufgenommen wird die Tatsache, dass bei den Präsidenten-Tagungen des Thurgauer Fussballverbandes immer wieder informative Vorträge dargeboten werden.
1974 Anlässlich von Vorträgen informieren 1. LigaVorstandsmitglied Guido Cornella und der Junioren-Chef des Schweizerischen FussballVerbandes, Fritz Müller jun., über wichtige Neuerungen, unter anderem darüber, dass bei den Junioren die Inter-Klasse eingeführt wird. An der Delegierten-Versammlung vom 24. August in Arbon informiert Präsident Ernst Haus darüber, dass in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Spielfeld-, Umkleide- und Beleuchtungsprojekte realisiert werden konnten, dies trotz starken Kreditrestriktionen. Gemäss den Ausführungen des Präsidenten ist der Thur-
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gau hinsichtlich seiner Sportplätze schweizweit führend. Diese Tatsache unterstreiche – so Präsident Ernst Haus – das Verständnis der Behörden gegenüber dem Sport. Der Präsident beklagt, dass immer noch zu wenig Vereine die Vorteile von Jugend und Sport nutzen. Einer wachsenden Beliebtheit erfreut sich dagegen die Kantonale Meisterschaft, stieg doch die Beteiligung innert Jahresfrist von 63 auf 103 teilnehmende Mannschaften an. Senioren-Obmann Franz Schalk nennt die wachsende Bedeutung des Senioren-Fussballs und die Delegierten freuen sich darüber, dass sich Junioren-Obmann Paul Schüepp mit vereinten Kräften für den Junioren-Fussball und für Jugend und Sport einsetzt. Dieses Jahr stirbt mit Kassier Otto Binkert eine weitere wichtige Persönlichkeit des Thurgauer Fussballverbandes. Erfreulich ist der Anstieg der Sport-Toto und der Verband erhält in diesem Jahr die erfreuliche Summe von 70 000 Franken.
1975 In diesem Jahr wird von den Vereinsvertretern gerügt, dass gut ausgebildete Jugend- und Sporttrainer abgeworben werden. Ein Vorgehen, dass man bisher nur bei den Schiedsrichtern kannte. Ende dieses Jahres beklagen die Verbandsmitglieder den Tod ihres langjährigen Senioren-Obmanns Max Sulger.
1976 Die Delegiertenversammlung vom 19. Juni findet im Festzelt des Grümpelturniers des FC Frauenfeld auf dem Sportplatz der Kleinen Allmend in Frauenfeld statt. Stadtrat Hager dankt den Anwesenden für ihren Einsatz und unterstreicht die Wichtigkeit des Fussballsports und die Arbeit für die Jugend und die Thurgauer Fussballclubs. Der Fussball nimmt gemäss Hager als Freizeitbeschäftigung einen wichtigen Platz ein und im Thurgau dürfe man sich glücklich schätzen, beim Fussball mehr von Breiten- als von Spitzensport reden zu können. Gemäss Präsident Ernst Haus wickelten sich die Hauptgeschäfte in den vergangenen zwei Jahren in den Bereichen Sport-Toto-Wesen und Durchführung der kantonalen Meisterschaft ab. Stark gefördert wurden auch die Kontakte zum Ostschweizer Fussballverband und zu den Partnerverbänden. Trotz der begrenzten finanziellen Möglichkeiten ist es dem Thurgauer Fussballverband möglich, einige kleinere und grössere Projekte aus dem ausserordentlichen Sport-Toto-Fonds zu unterstützen. Gelobt wird auch der unermüdliche Einsatz von Juniorenobmann Paul Schüepp für die fussballbegeisterte Jugend. Zufrieden zeigt sich der Präsident ebenfalls über die Entwicklung der Thurgauer Fussballmeisterschaft. In den vergangenen beiden Jahren meldeten sich insgesamt 1650 Fussballer von 112 Mannschaften zum Wettkampf.
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FC Frauenfeld steigt 1978 in die NLB auf.
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Präsident Ernst Haus und Kassier Kurt Huber unterstreichen die ausgezeichnete und angenehme Zusammenarbeit im Bereich Sport-Toto zusammen mit Regierungsrat Dr. Erich Böckli und seinem Sekretär Oswald Schuppli. Die Beiträge für die Sanierung der Fussballplätze, der Bau neuer Plätze und die Sanierung von Flutlichtanlagen sind ein ständiges Bedürfnis der Thurgauer Fussballvereine. Neu gegründet wird in diesem Jahr der Junioren-Kantone-Cup, an dem die Partnerverbände des Ostschweizer Fussballverbandes und nun auch die Thurgauer Auswahl dabei ist. In diesem Jahr stirbt eine bedeutende Thurgauer Fussball-Persönlichkeit: Ehrenpräsident Fritz Müller (Präsident des Verbandes von 1925 bis 1931) und Ehrenpräsident (1931 bis 1976). Ebenfalls in diesem Jahr wird in der Person von Franz Schalk erstmals ein Thurgauer zum Präsidenten des Ostschweizer Fussballverbandes gewählt. Seine Amtszeit dauert bis 1992 und während diesen 16 Jahren trug Schalk viel zum Geschick und zum guten Gelingen des Verbandes bei.
1977 Gemäss dem Beschluss des Vorstandes, alle zwei Jahre eine Delegiertenversammlung zu machen, dies mit Zustimmung der Vereine, findet dieses Jahr keine Delegiertenversammlung statt.
1978 An der Delegiertenversammlung vom 24. Juni sind 22 der insgesamt 24 Vereine des Verbandes anwesend. Entschuldigt sind lediglich die Vertreter des FC Bettwiesen und des FC Rot-Weiss Emmishofen. Als Vertreter des FC Bischofszell und gleichzeitig als Gemeinderat der politischen Behörde begrüsst Hugo Weizenengger die Anwesenden. Er gibt seiner Freude darüber Ausdruck, dass im schmucken Städtchen nicht nur die Kultur, sondern auch der Sport, der ihm unterstellt ist, gross geschrieben wird. Dabei weist er insbesondere auf die neu erstellte Sporthalle Bruggfeld hin. Der bisherige Juniorenobmann Paul Schüepp hat seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er wird dem Vorstand weiterhin als Beisitzer angehören und das vakante Amt von Fritz Müller übernehmen. Als neuen Juniorenobmann wählen die Delegierten Alfons Steiner aus Münchwilen. Die Vorstandsmitglieder Ernst Haus (Präsident), Otto Kägi (Vizepräsident), Kurt Huber (Kassier), Franz Schalk (Seniorenobmann)
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und Hans Lanker (Protokollführer) werden für eine weitere Amtsdauer bestätigt. Zum Ehrenmitglied des Thurgauer Fussballverbandes ernennen die Anwesenden den Frauenfelder Ludwig Kuster. Er war nicht nur als Fussballer kantonsweit bekannt, sondern auch wegen seiner langjährigen administrativen Tätigkeit im Vorunterrichts-Büro und später im Amt für Jugend und Sport. Die Senioren schaffen den Wendel-Cup wegen fehlenden Terminen ab und beklagt wird einmal mehr der Schiedsrichter-Mangel. Der FC Frauenfeld feiert den Aufstieg in die Nationalliga B. Eine sportlich hervorragende Leistung, doch nach vierjähriger Zugehörigkeit sollte sich zeigen, dass sich der Aufstieg finanziell in keiner Weise lohnte. Neben dem JuniorenLager in Davos bietet sich seit letztem Jahr talentierten Junioren die Möglichkeit, sich im Lager des «Centro Sportivo Tenero» im Kanton Tessin weiter zu bilden.
1979 Präsident Ernst Haus teilt mit, dass dank den SportToto-Beiträgen im ganzen Kanton zahlreiche Sportanlagen realisiert werden konnten. Einmal mehr betont der Präsident, dass der Thurgau diesbezüglich einen Spitzenplatz einnehme.
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1980 Die Delegierten treffen sich am 21. Juni im Festzelt des FC Sirnach in Sirnach zur Delegiertenversammlung. Im Namen der dortigen Ortsbehörde begrüsst Paul Dahinden die Anwesenden. Er hütete zwischen 1933 und 1938 das Tor des FC Sirnach und war während seiner Studienzeit ein Freund von Nationalmannschafts-Keeper Willi Huber. Präsident Ernst Haus gibt bekannt, dass er sich entgegen seiner an der DV 1978 in Bischofszell geäusserten Rücktrittsabsichten und insbesondere wegen der neuen Situation im SportToto-Wesen nochmals für eine Amtsdauer zur Verfügung stelle. Er wird einstimmig bestätigt und vermittelt den Versammlungsteilnehmer einen interessanten Rückblick auf die vergangenen 60 Jahre des Thurgauer Fussballverbandes, welcher während dieser Zeit verschiedene Stürme zu überstehen hatte. Wichtiger Bestandteil der traktandierten Geschäfte ist die Verabschiedung der neuen Verbandsstatuten. Franz Schalk tritt als ZUS-Delegierter und Ernst Haus als Suppleant von ihren Ämtern zurück. An ihre Stelle wählen die Delegierten Hugo Weizenegger vom FC Bischofszell und Albert Kern von FC Münchwilen. Für ihre 10-jährige Mitarbeit im Verband werden Otto Kägi, Arbon (Vizepräsident) und Hans Lanker, Frauenfeld (Aktuar) zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die silberne Ehrennadel und einen Blumenstrauss erhalten für 20-jährige
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Vereinstätigkeit: Robert Holzer, Arbon; Kurt Huber, Arbon; Herr Brühwiler, Dussnang. Erfreulicherweise existieren im Thurgau genügend Mannschaften bei den A-, B- und C-Junioren, die um den Meistertitel kämpfen.
1981 Dieses Jahr führt der Ostschweizer Fussballverband die 5. Liga ein. Neu tritt die Bestimmung in Kraft, dass im Kanton Thurgau am Palmsonntag kein Sport mehr betrieben werden darf. Eine neue Regelung, die bei den Thurgauer Fussballclubs auf wenig Verständnis stösst.
1982 Der Diessenhofer Schülerchor unter der Leitung von Lehrer Peter Schuppli eröffnet die Delegiertenversammlung vom 19. Juni im Hotel «Rheinperle» in Diessenhofen. Infolge Erkrankung von Präsident Ernst Haus leitet Vizepräsident Otto Kägi die Versammlung und der präsidiale Jahresbericht liegt nicht vor. Stadtpräsident Ott erfreut die Delegierten mit fussballerischen Anekdoten und berichtet vom aus Diessenhofen stammenden Ex-Internationalen Hanspeter Friedländer. 20 der 24 Vereine sind anwesend. Der FC Wängi muss sich wegen seines Grümpelturniers ent-
schuldigen und die Vertreter der Clubs aus Kradolf, Littenheid und Romanshorn fehlen unentschuldigt. Der abwesende Präsident Ernst Haus und die übrigen Vorstandsmitglieder Otto Kägi, Arbon (Vizepräsident), Kurt Huber, Arbon (Kassier), Franz Schalk, Kreuzlingen (Seniorenobmann), Alfons Studer, Münchwilen (Juniorenobmann), Hans Lanker, Frauenfeld (Aktuar) und Paul Schüepp, Amriswil (Beisitzer) werden einstimmig bestätigt. Für seine 10-jährige Mitarbeit im Verband ernennen die Delegierten Kurt Huber zum Ehrenmitglied. Die beiden Ehrenmitglieder Ernst Haus und Franz Schalk gehören seit 25 Jahren dem Thurgauer Fussballverband an und werden deshalb vom Vorstand besonders geehrt.
1983 An der diesjährigen Präsidententagung sind Fussballgrössen dabei: FC-St. Gallen-Präsident Schärli und der Trainer der St. Galler Fussballer, Helmut Johannsen. Letzterer versteht es, die Anwesenden mit seinem interessanten Referat zu begeistern. Erstmals sind in diesem Jahr die E-Junioren an einem Thurgauer Turnier mit dabei. Dieses gewinnt der FC Weinfelden-Bürglen. Der Amriswiler Guido Cornella wird Präsident der 1. Liga und ist Vizepräsident des Schweizer Fussballverbandes.
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Otto Kägi Präsident TFV 1984 – 1988
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Präsident Ernst Haus eröffnet zusammen mit einer Kleinformation der Jugendmusik Kreuzlingen die Delegiertenversammlung vom 16. Juni im Gasthaus «Burg» in Kreuzlingen. Neben den 21 anwesenden Vereinen hat sich der FC Steckborn entschuldigt und die Clubs aus Aadorf und Bettwiesen müssen für ihre unentschuldigte Abwesenheit mit einer Busse rechnen. Der Präsident blickt in seinem Jahresbericht auf die vergangenen zwei Jahre zurück. Er hat bereits an der Präsidentenkonferenz im März dieses Jahres seinen Rücktritt angekündigt, dies nachdem er seit 1970 das Präsidentenamt bekleidet hat. Als Hauptgrund für seinen Rücktritt nennt er den vor zwei Jahren erlittenen Herzinfarkt. Der Zurücktretende wird in Anerkennung seiner grossen Verdienste zum Ehrenpräsidenten des Verbandes ernannt. Zu seinem Nachfolger ernennen die Delegierten den bisherigen Vizepräsident Otto Kägi. An seine Stelle wählen die Versamm-
lungsteilnehmer einstimmig Hans Braun, Lehrer in Arbon und Präsident des dortigen Fussballclubs. Regierungsrat Dr. Erich Böckli zeigte in den vergangenen Jahren grosses Wohlwollen gegenüber dem Thurgauer Fussballverband und erwarb sich grosse Verdienste als Chef des Konsultativausschusses im Sport-TotoWesen. Dies veranlasst die Delegierten, den verdienten Magistraten zum Ehrenmitglied des Verbandes zu ernennen. Beschlossen wird an dieser Versammlung auch die Erhöhung des Mannschaftsbeitrages für Aktive und Senioren von 20 Franken auf 25 Franken. Einen Wechsel verzeichnet man auf dem kantonalen Sportamt. Der bisherige Amtschef wird von Ernstpeter Huber abgelöst. Ausgebildete Jugend und SportLeiter werden finanziell wirkungsvoll unterstützt und auch die Fussballvereine profitieren davon, werden doch die Mannschafts-Reisespesen zurückerstattet. Das alljährlich von Fritz Affentranger vom FC Tägerwilen ausgezeichnet organisierte Lager für Junioren in Tenero erfreut sich einer immer grösseren Beliebtheit. Das bisherige Lager in Davos ersetzt der Ostschweizer Fussballverband durch ein Lager in Arbon.
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Der Damenmannschaft des Fussballclubs Weinfelden-Bürglen gelang 1984 der Aufstieg in die NLA.
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Die Juniorenmannschaft des Fussballclubs Weinfelden-Bürglen im Jahr 1984 Sie sind die ersten Sieger Kategorie E an der TG Meisterschaft und zudem Ostschweizer Meister.
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1985 An der Präsidentenkonferenz begrüsst man einen prominenten Redner: FIFA-Generalsekretär Sepp Blatter. Dieser berichtet in urchigem Walliser-Dialekt von seinen vielen Reisen durch die fünf Kontinente, für die er jährlich über 200 000 Kilometer zurücklegt. Etliche Mannschaften des Thurgauer Fussballverbandes sind an dem vom Ostschweizer Fussballverband organisierten Spielbetriebs der neu geschaffenen Kategorie F-Junioren für die Sieben- bis Achtjährigen dabei. Eine grosse Ehrung wird dem früheren Juniorenobmann und dem heutigen Beisitzer des Vorstandes Paul Schüepp zuteil. Der Kanton Thurgau ernennt den unermüdlichen Förderer des JuniorenFussball zum Sportförderer des Jahres 1985. Bei den Mannschaften der 1., 2. und 3. Liga ermittelt man die Meister neu im Cup-Modus.
1986 Präsident Otto Kägi unterstreicht in seinem Jahresbericht, den er an der Delegiertenversammlung vom 14. Juni im Hotel Löwen in Sirnach vorlegt, dass der Thurgauer Fussballverband in der laufenden Saison insgesamt
209 Mannschaften zählt. Dies bedeutet, dass während dieser Saison an einem Wochenende 3000 Fussballer auf den verschiedenen Fussballplätzen aktiv im Einsatz stehen. Gesundheitliche Probleme veranlassen den bisherigen Juniorenobmann Alfons Steiner, seinen Rücktritt einzureichen. Die Delegierten ernennen ihn in Anerkennung seiner grossen Verdienste zum neuen Ehrenmitglied des Verbandes, Sein Nachfolger wird Fritz Affentranger vom FC Tägerwilen, bekannt als langjähriger Leiter der Juniorenlager. Der Arboner Roland Schenk erhält für seine 20-jährige Tätigkeit als Seniorenobmann des FC Arbon die silberne Verbands-Nadel. Einmal mehr richtet sich der Appell an die einzelnen Vereine, der Werbung neuer Schiedsrichter mehr Beachtung zu schenken. Beklagt wird zudem ein zunehmend unfaires Verhalten auf den Fussballplätzen. Man stellt sich die Frage, welchen Wert die Plakate «Wir wollen fairen Sport» haben. Sollte man nicht jene Mannschaften feiern, welche ein Spiel ohne gelbe oder rote Karte beenden?
Paul Schüepp 25 Jahre im Vorstand. Thurgauer Sportförderer 1985
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Hans Braun Präsident TFV 1988 – 1992
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An der diesjährigen Präsidentenkonferenz steht das Referat von Beat Unternährer im Fokus. Mit einem vielbeachteten Referat beleuchtet er das aktuelle Thema «Der Schiedsrichter». Im Verlaufe seiner Ausführungen weist der ausgewiesene Fachmann hin auf den Schiedsrichtermangel, die Ausbildung und die grosse Rotation. Pro Saison soll es bis zu 40 Prozent Abmeldungen geben. Als wichtig nennt Unternährer die Institution des Schiedsrichter-Vereins. Eines seiner weiteren Anliegen beinhaltet das Verständnis, welches die Fussball-Trainer den Schiedsrichtern entgegenbringen sollten. Erstmals führt der Thurgauer Fussballverband im vergangenen Jahr einen Schiedsrichter-Schnupperkurs in Arbon durch. Dieses Angebot wurde von 24 Teilnehmern genutzt. Ebenfalls im vergangenen Jahr wurde Regierungsrat Dr. Erich Böckli als Chef der Sport-Toto-Kommission von Regierungsrat Dr. Hermann Bürgi abgelöst. Den schönen Betrag von 75 000 Franken hat der Thurgauer Fussballverband im Rahmen von Sport-Toto-Geldern im Jahr 1986 erhalten. Erstmals beteiligten sich in diesem Jahr F-Junioren am Thurgauer Turnier. Eingeteilt wa-
ren sie zusammen mit den E-Junioren. In diesem Jahr wurde der FC Kreuzlingen erstmals Sieger bei den jüngsten Fussballern.
1988 Die Stadtmusik Bischofszell sorgt mit ihren schmissigen Klängen, dies zusammen mit einem gestifteten Apéro der Firma Thurella, für einen würdigen Auftakt der Delegiertenversammlung vom 11. Juni im Vortragssaal der Thurella AG. Gastgeber ist der FC Bischofszell, der dieses Jahr sein 75-jähriges Jubiläum feiert. Enttäuschend stimmt die Tatsache, dass lediglich die Vertreter von 22 Vereinen anwesend sind und die Clubs Aadorf, Bettwiesen, Central Frauenfeld und Tobel-Affeltrangen durch eine unentschuldigte Abwesenheit glänzen. Präsident Otto Kägi gibt an dieser Delegiertenversammlung nach 18-jähriger Vorstandstätigkeit, vier Jahre davon als Präsident, seinen Rücktritt bekannt. Einstimmig wird der bisherige Vizepräsident Hans Braun aus Kreuzlingen zu seinem Nachfolger gewählt. Dessen Amt als Vizepräsident übernimmt Albert Kern vom FC Münchwilen. Als zweiten Beisitzer im Verbandsvorstand wählen die Delegierten Al-
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Das erste A-Team TG belegte beim Pfingstturnier 1990 in Chiasso den 6. Rang.
bert Eisenegger vom FC Weinfelden-Bürglen. Er übernimmt zugleich das Amt des Schiedsrichter-Obmanns. Ihm obliegt unter anderem auch die Aufgabe, die Probleme bei den Schiedsrichtern zu lösen. Einstimmig und in Globo bestätigt werden die bisherigen Vorstandsmitglieder: Kurt Huber, Arbon (Kassier), Franz Schalk, Kreuzlingen (Seniorenobmann), Fritz Affentranger, Tägerwilen (Juniorenobmann), Hans Lanker, Frauenfeld (Aktuar) und Paul Schüepp, Amriswil (1. Beisitzer). Erstmals in der Verbandsgeschichte wird in der Per-
son von Willi Germann, Nationalliga-Schiedsrichter aus Oberaach, ein Schiedsrichter zum Ehrenmitglied ernannt. Diskussionslos und einstimmig wird der FC Rickenbach in den Verband aufgenommen.
1989 Über seine Tätigkeit als National-Assistenztrainer berichtet Ernst Hasler an der Präsidentenkonferenz in Berg. In dieses Jahr zurück geht die Geburtsstunde
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des Projekts «Thurgauer Nachwuchsfussball». Markus Frei, ehemaliger Trainer des Nationalliga-A-Clubs St. Gallen, stellt den Vertretern der inzwischen 27 Vereine das Projekt und dessen Zielsetzungen vor. Das Projekt stösst bei den Vereinsvertretern auf grosses Interesse und Zustimmung. Dank den Vereinen, des Sportamtes, der Thurgauer Kantonalbank und zahlreicher Gönner kann das Vorhaben auch finanziell abgesichert werden.
1990 Die Delegiertenversammlung vom 16. Juni im Clubhaus des FC Romanshorn steht ganz im Zeichen «70 Jahre Thurgauer Fussballverband». Präsident Hans Braun erfreut die Anwesenden mit Reminiszenzen aus der Gründungszeit und überrascht alle mit einem Jubiläumsgeschenk. Alle Anwesenden und Gäste erhalten einen grossen Wimpel mit dem Emblem des Verbandes. Auch an dieser denkwürdigen Jubiläums-Delegiertenversammlung fehlen leider vier der insgesamt 27 Vereine unentschuldigt: Bettwiesen, Rickenbach, Sirnach und Wängi müssen gemäss Statuten mit einer Busse wegen Nichterscheinens rechnen. Aus dem Jahresbericht von Präsident Hans Braun geht hervor, dass das Projekt Thurgauer Nachwuchsfussball in letzter Zeit das Verbandsgeschehen dominierte. Das Ar-
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beitspensum des Vorstandes hat in den letzten Jahren markant zugenommen. Die Zahl der beim Verband gemeldeten aktiven Fussballer ist seit 1989 auf 4368 Spieler angestiegen. Obwohl der Thurgauer Fussballverband im Bereich der Nachwuchsförderung völlig andere Wege geht als der Ostschweizer Fussballverband, bezeichnet der Präsident die Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbänden als ausgezeichnet. Infolge Arbeitsüberlastung hat Juniorenobmann Fritz Affentranger seinen Rücktritt eingereicht. Er wird, dies im Zusammenhang mit seinen grossen Verdiensten, zum Ehrenmitglied ernannt. Der Vorstand ist in der glücklichen Lage, in der Person von Jonny Fischbacher vom FC Steckborn einen würdigen Nachfolger zur Wahl vorzuschlagen. Fischbacher wird einstimmig gewählt. Mit dem Nachwuchsprojekt Kinderfussball begeht der Thurgauer Fussballverband neue Wege. Zur Entlastung des Juniorenobmanns schlägt der Vorstand den Delegierten vor, einen neuen Obmann Kinder-Fussball zu wählen. Vorgeschlagen für dieses Amt ist Werner Rohner aus Erlen, dessen Wahl einstimmig bestätigt wird. Höhepunkt der Ehrungen ist diejenige des scheidenden Beisitzers und Ehrenmitglieds Paul Schüepp. Als eigentlicher Vater der Thurgauer Fussballjugend hat er während vielen Jahren sich engagiert und pflichtbewusst für den Verband eingesetzt. Die Anwesenden danken ihm mit Blumen, einer Treichel
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und einem grossen Applaus für das Geleisete. Als letzter Verein in der 70-jährigen Vereinsgeschichte wird der AS Nuova Italica aus Kreuzlingen in den Verband aufgenommen.
terlingen vom Triathlon-Club Frauenfeld übernommen und anschliessend nach Berg gebracht und den dortigen Sportvereinen übergeben. An der Präsidenten-Tagung präsentiert Sportamtschef Ernstpeter Huber seine Ausführungen und ergänzt diese mit einer gelungenen Diashow.
1991 Lehrer und Funktionär Göpf Künzli referiert an der Präsidenten-Tagung über das immer aktueller werdende Thema Kinderfussball. Er versteht es ausgezeichnet, die Thematik und die damit verbundenen Ideen aufzuzeigen. Die grosszügigen Beiträge vom Sport-Toto ermöglichen im Kanton den Bau einiger Finnenbahnen, welche den verschiedenen Fussballclubs ideale Trainingsmöglichkeiten bieten. Dank wertvollen Zuschüssen des Sport-Totos ist es einigen Landvereinen möglich, Fluchtlichtanlagen zu realisieren. Eingeweiht wird in Frauenfeld der Allwetterplatz «Rinderplatz». Anlässlich der Feierlichkeiten «700 Jahre Eidgenossenschaft» besuchen 40 Fussball-Junioren aus dem Kanton Wallis den Thurgau. Sie erleben zusammen mit den Thurgauer Junioren zwei unvergessliche, sportliche und kameradschaftliche Tage. Im Rahmen der Feierlichkeiten macht die Armbrust der «Stafette CH-91» auch im Thurgau halt. Das kostbare Stück wird vom Thurgauer Fussballverband anlässlich eines Junioren-Ferienkurses in Müns-
1992 Die Delegiertenversammlung vom 23. Mai im Bürgersaal des Frauenfelder Rathauses steht im Zeichen von Rücktritten. Von den inzwischen 28 Vereinen fehlen leider wieder deren vier (Berg, Ermatingen, Littenheid und Steckborn) unentschuldigt, was eine Busse mit je 50 Franken zur Folge hat. In seinem Jahresbericht weist Präsident Hans Braun auf das Projekt «Thurgauer Nachwuchsfussball» hin. Daneben hat die Drogenproblematik einen grossen Stellenwert. Der Präsident sieht eine enge Verbindung zwischen diesen beiden Themen, dies mit seinem Slogan: «Alle sind gegen Drogen – wir sind für eine sinnvolle Freizeit.» Die Zahlen sprechen klar für die sinnvolle Freizeit. Von den insgesamt 4729 Thurgauer Fussballern sind 2399 Junioren. Zählt man die Schüler, die in den neuen Fussballschulen und in den vielen F-Mannschaften Kinderfussball-Turnieren spielen, dazu, so bedeutet dies, dass seit 1990 rund 400 Knaben mehr Fussball spie-
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len und gemäss den Ausführungen von Präsident Hans Braun «im Fussball ihre sportliche und gesellschaftliche Heimat gefunden haben.» Dies entspricht im Juniorenbereich einer Zunahme von rund 18 Prozent. Der Präsident hält fest: «Wir alle investieren unsere Freizeit in eine sinnvolle Freizeit von jungen Thurgauer Fussballern.» Die Versammlungsteilnehmer müssen mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, dass Präsident Hans Braun nach achtjähriger Vorstandstätigkeit, vier davon als Präsident, und als eigentlicher Vater des Nachwuchsprojektes, von seinem Amt zurücktritt. Es gibt aber auch von weiteren gewichtigen Rücktritten Kenntnis zu nehmen: Franz Schalk, Kreuzlingen (Seniorenobmann) nach 35-jähriger Vorstandstätigkeit, Kurt Huber, Arbon (Kassier) nach 20-jähriger Vorsandstätigkeit, Sport-Chef Albert Eisenegger nach vierjähriger Vorstandstätigkeit und Hans Sidler, während zwei Jahren Projekt-Kassier. Einstimmig wählt man den bisherigen Vizepräsident Albert Kern von FC Münchwilen zum neuen Verbandspräsidenten und zu dessen Stellvertreter Hansjörg Schmid vom FC Dussnang. Gewählt wird als neuer Hauptkassier Marcel Hengartner Juniorenobmann vom FC Bischofszell. Er erklärt sich bereit, inskünftig die Verbandshauptkasse und die Kasse des Nachwuchsprojekts zusammen zu verwalten. Kinderfussball-Obmann Werner Rohner amtet inskünftig auch als Sport-Chef und der neue Vizeprä-
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sident Hansjörg Schmid wird auch das Schiedsrichterwesen betreuen. Rolf Bühler könnte sich vorstellen, das Amt des Seniorenobmanns zu übernehmen, kann sich aber noch nicht entscheiden. Deshalb bleibt dieses Amt vakant.
1993 An der diesjährigen Präsidenten-Tagung spricht GCTrainer Christian Gross über aktuelle Themen aus dem Bereich Nachwuchsfussball. Der ehemalige Nationalliga-A-Spieler und bekannte GC-Trainer erweist sich als bedeutender Befürworter des Nachwuchsfussballs und präsentiert überzeugende Argumente zur Weiterführung des Projekts. Er zeigt sich überzeugt davon, dass ausgezeichnete Stützpunkttrainer und insbesondere eine gute Mischung von Training und Betreuung von jungen Talenten mit Bestimmtheit Früchte tragen werde. Gross überzeugt auch, dass letztlich die Vereine von der Förderung des Nachwuchsfussballs profitieren können. Man stellt an dieser Tagung fest, dass im Thurgau noch zu wenig Junioren-Mannschaften Fussball spielen. Deshalb wird beschlossen, dass die Vereine in Zukunft anlässlich von Turnieren auch Inter-Junioren einsetzten dürfen.
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Seit der Saison 1994/95 bilden 18 der talentiertesten B-Junioren des Kantons eine Mannschaft, die am regionalen Meisterschaftsbetrieb teilnimmt.
1994 Die Musikgesellschaft Aadorf eröffnet die vom neuen Präsidenten Albert Kern geleitete Delegiertenversammlung vom 4. Juni im Hotel «Linde» in Aadorf. Leider blieben wieder fünf der 27 Vereine der Versammlung fern. Das dominierende Thema ist auch im ersten Jahresbericht des neuen Präsidenten das Projekt «Thurgauer Nachwuchsfussball». Nicht nur dieses, inzwischen weit über die Region hinaus viel be-
achtete Projekt, sondern auch die übrigen Aktivitäten wie TKB-Juniorentag, Kantone-Cup, Kantonalmeisterschaften und Sport-Toto bezeichnet der neue Präsident als erfreulich. Rolf Bühler vom FC Frauenfeld erklärt sich bereit, das Amt des Senioren-Obmanns zu übernehmen und wird einstimmig gewählt. Im Verlaufe der Wahlgeschäfte wird Präsident Albert Kern einstimmig wiedergewählt. Dies trifft auch für den in Globo gewählten Vorstand zu: Hansjörg Schmid,
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75-jähriges Jubiläum Thurgauer Fussballverband OK-Team Hansjörg Schmid Präsident
* Ehrenmitglieder des TFV
Hans Braun * Gäste
Rolf Bühler Unterhaltung
Hans Lanker * Festschrift
Marcel Hengartner * Finanzen
Hugo Weizenegger * Behörde
Paul Fuchs Sekretär
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Der Vorstand des Thurgauer Fussballverbandes im Jubiläumsjahr 1995
Von links: Johnny Fischbacher, Hans Lanker, Marcel Hengartner, Albert Kern, Hansjörg Schmid, Werner Rohner, Rolf Bühler
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Bronschhofen (Vizepräsident und zuständig für das Schiedsrichterwesen), Marcel Hengartner, Bischofszell (Kassier und Finanzchef), Hans Lanker, Frauenfeld (Aktuar), Jonny Fischbacher, Eschikofen (Juniorenobmann) und Werner Rohner, Erlen (Sportchef und Obmann Kinder-Fussball). Hugo Weizenegger tritt als langjähriger ZUS-Delegierter zurück. Präsident Albert Kern wird sein Nachfolger und Vizepräsident Hansjörg Schmid Suppleant. Ernannt werden zwei neue Ehrenmitglieder: FIFA-Schiedsrichter Arturo Martino, Neukirch, und der Schiedsrichter-Sachverständige Gert Zumkehr, Arbon. Markus Frei darf das höchste Diplom des Nationalen Komitees für EliteSport (NEKS) im Schweizer Fussball, entgegennehmen und erhält dafür Gratulationen und Applaus der Delegierten. Der Präsident bezeichnet die Zusammenarbeit mit dem Ostschweizer Fussballverband als gut. Ein Beweis dafür ist auch die permanente Teilnahme verschiedener Mitglieder des Ostschweizer Fussballverbandes an den Versammlungen des Thurgauer Fussballverbandes. Da der FC Central Frauenfeld keinen Schiedsrichter stellt und vom Ostschweizer und Thurgauer Fussballverband ausgeschlossen wurde, muss man sich von diesem Verein verabschieden. In diesem Jahr kann der Thurgauer Fussballverband 90 000 Franken Sport-Toto-Gelder entgegennehmen und 20 000 Franken für das Nachwuchsprojekt. Ein zusätzlicher
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Beitrag von 14 000 Franken fliesst vom Sport-Toto in die Juniorenkasse des Verbandes.
1995 Der Thurgauer Fussballverband feiert dieses Jahr mit verschiedenen Veranstaltungen, in die auch die Junioren kompetent eingebunden werden, sein 75-jähriges Jubiläum. Ein Höhepunkt der diesjährigen Präsidententagung ist die Bekanntgabe der Vertragsunterzeichnung mit der Thurgauer Kantonalbank bezüglich der Verlängerung des Sponsorings für das Nachwuchsprojekt des Thurgauer Fussballverbandes bis ins Jahr 1998. Mit den zugesicherten 45 000 Franken ist die finanzielle Basis für die kommenden drei Jahre gesichert und die Thurgauer Kantonalbank unterstreicht mit diesem Sponsoring: Auch beim Fussball gilt die Zukunft der Jugend. Im Zentrum steht ein Referat von Hansruedi Hasler, neuer Technischer Leiter des Schweizerischen Fussballverbandes. Er spricht über dessen Juniorenförderung und nimmt auch lobend Stellung zum Thurgauer Nachwuchsprojekt.
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Gönner Apéro Hauptsitz TKB Weinfelden Von links: Marcel Mathier SFV-Präsident, Johnny Fischbacher Juniorenobmann TFV SFV Vizepräsident Guido Cornella
1996 Zusammen mit den Musikerinnen und Musikern der Musikschule Charly Thür eröffnet Präsident Albert Kern die Delegiertenversammlung vom 1. Juni im Restaurant «Bären» in Kreuzlingen. Peter Matzpohl, Präsident des FC Kreuzlingen, und Stadtammann Josef
Bieri begrüssen als Gastgeber die Delegierten. Im Anschluss an die Totenehrung freut sich der Präsident darüber, dass 22 der eingeladenen 26 Vereine anwesend sind. Entschuldigt ist der FC Bettwiesen wegen einer Autopanne und der SC Ermatingen nimmt zurzeit nicht am Spielbetrieb teil. Unentschuldigt fehlen und
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Projekt «Thurgauer Nachwuchsfussball» Das Trio der ersten Stunden
Hans Braun
Markus Frei
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Ernstpeter Huber
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gebüsst werden der FC KS-Sulgen und der FC Steckborn. Der Präsident freut sich darüber zu informieren, dass das fantastische Projekt «Thurgauer Nachwuchsfussball» eine unabdingbare und mutige Fortsetzung geradezu verlangt und das vergangene Jubiläumsjahr eine willkommene Gelegenheit bot, den Thurgauer Fussballverband als eine bedeutende Institution für die Jugend, für den Sport und nicht zuletzt für den Fussball zu bestätigen und weiter zu festigen. Erfreulicherweise stellt sich der Präsident und der vor zwei Jahren bestätigte Vorstand für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Alle werden einstimmig für die kommenden zwei Jahre bestätigt. Zu Ehrenmitglieder ernennt man die «Bischofszeller Fussballlegende» Hugo Weizenegger und Markus Frei, «Vater des Thurgauer Fussballverband-Nachwuchsprojektes».
empfiehlt. Am 22. Juni findet anlässlich des Jubiläums «25 Jahre Jugend und Sport» eine Junioren-Verbandsstafette von Kreuzlingen nach Münchwilen statt. Den Höhepunkt des Anlasses bildet ein Freundschaftsspiel zwischen einer Auswahl von Thurgauer Politikern gegen eine Auswahl von Gönnern des Thurgauer Fussballverbandes, abgerundet durch zwei JuniorenAuswahlspielen gegen den FC Glarus und den FC St. Gallen. Ein voller Erfolg sind die am 16./17. August ausgetragenen Thurgauer Junioren-Meisterschaften. Demonstriert wird herrlicher Fussball und insbesondere die Jüngsten zeigen eindrücklich, wie schön der Fussballsport, ausgetragen mit Freude und Begeisterung, sein kann.
1997 Der erfreulich zahlreiche Besuch der Vereinsvertreter unterstreicht das grosse Interesse, welches der Präsidententagung im März dieses Jahres entgegengebracht wird. Den Höhepunkt der Tagung bildet ein Referat von Peter Keller, Präsident des Ostschweizer Fussballverbandes, über das Thema «Rund um das Schiedsrichterwesen», wichtige und interessante Informationen, welche der Präsident allen Vereinen bestens
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Oskar Müller Präsident TFV 1998 – 2000
In Anerkennung seiner grossen Verdienste für den Thurgauer Fussball ernennen die Delegierten Albert Kern, Präsident TFV 1992 – 1998, zum Ehrenpräsidenten.
1998 Umrahmt von den musikalischen Klängen der Metallharmonie Dussnang und unter der Leitung von Präsident Albert Kern findet die Delegiertenversammlung vom 6. Juni im Kneipp-Kurhaus von Dussnang statt. Von den 27 eingeladenen Vereinen sind deren 22 anwesend, zwei von ihnen haben sich ord-
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nungsgemäss entschuldigt. Gebüsst werden müssen wegen unentschuldigtem Fernbleiben die Clubs von Rickenbach, Romanshorn und Steckborn. Besonders gewichtet wird von Präsident Albert Kern die Nachwuchsförderung und das damit eng zusammenhängende Nachwuchsprojekt. Nach seiner Wahl zum Präsidenten des Ostschweizer Fussballverbandes hat Präsident Albert Kern seine Demission eingereicht. Zu seinem Nachfolger schlägt er den Delegierten Oskar Müller aus Güttingen vor. Dieser wird von den Delegierten einstimmig gewählt. Aus dem Vorstand liegen vier weitere Demissionen vor: Hansjörg Schmid (Vizepräsident), Hans Lanker (Aktuar), Werner Rohner (Sportchef) und Rolf Bühler (Seniorenobmann). Für eine Bestätigungswahl stellen sich lediglich noch die beiden Vorstandsmitglieder Jonny Fischbacher (Juniorenobmann) und Marcel Hangartner (Kassier und Finanzchef) zur Verfügung. Sie werden in ihrem Amt einstimmig bestätigt. Für die freigewordenen Vorstandsmandate stellen sich folgende Kandidaten zur Verfügung: Andy Hasler (SC Aadorf), Alexander Herculeijns (FC Frauenfeld), Ernst Kocherhans (FC Bischofszell), Roland Löw (FC Frauenfeld) und Paul Merz
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(FC Weinfelden-Bürglen). Roland Löw tritt bereits am 1. November wieder zurück und seine Nachfolge bleibt offen. Sie werden einstimmig gewählt und die Zuteilung der einzelnen Ressorts soll später innerhalb des Vorstands erfolgen. In Anerkennung um ihre grossen Verdienste für den Thurgauer Fussball ernennen die Delegierten Albert Kern zum Ehrenpräsidenten, Hans Lanker zum Ehrenaktuar und Werner Rohner zum Ehrenmitglied. Erstmals führt der TFV ein Hallenturnier unter dem Namen «Adidas-Hallenmasters» durch.
Spielbetrieb, Schiedsrichter und Sportplätze), Ernst Kocherhans, Bischofszell (Spielbetrieb, Schiedsrichter, Sportplätze und Veranstaltungen). Für das Sekretariat und Dienstleistungen sind Andreas Hasler (Ressortleiter), Alexander Herculeijns (Stellvertreter) und Lidwina Klemenz, Pfyn (Sekretärin) zuständig. Das Ressort Öffentlichkeitsarbeit und Marketing ist personell noch nicht besetzt und die Organisation ist in Bearbeitung. Enttäuscht stellt Jonny Fischbacher fest, dass der Thurgauische Nachwuchsfussball mit Beginn dieser Saison seine Startberechtigung bei der nationalen Meisterschaft U15 und U16 verliert.
1999 Nach dem Wahljahr 1998 und der Wahl des stark erneuerten Vorstandes steht dieses Jahr der Aufbau neuer organisatorischer Strukturen und die Neuausrichtung des Nachwuchsprojektes im Vordergrund. Gemäss Präsident Oskar Müller hat sich die Umstrukturierung und teilweise Neuorganisation der verschiedenen Ressorts bewährt. Der Vorstand setzt sich nach diesem Wechsel wie folgt zusammen: Oskar Müller, Güttingen (Präsident), Paul Merz, Weinfelden (Vizepräsident), Jonny Fischbacher, Dettighofen (Technische Abteilung und Stellvertretung Finanzen), Andreas Hasler, Aadorf (Stellvertreter Technische Abteilung), Alexander Herculeijns, Thundorf (Finanzen), Marcel Hengartner, Bischofszell (Vereine, Stellvertreter
2000 Am 27. Mai trifft sich der Thurgauer Fussballverband zu seiner Delegiertenversammlung in der «Rhyhalle» von Diessenhofen. Präsident Oskar Müller macht die Delegierten auf den grossen Wechsel im Vorstand vor zwei Jahren aufmerksam. Das Nachwuchsprojekt in der bisherigen Form ist beendet und es gilt nun ein neues Projekt auf die Füsse zu stellen und zu entwickeln. Eine neu gebildete Projektgruppe, die sich aus Hans Braun (Vorsitz) und den Mitgliedern Markus Frei, Matthias Stahel, Daniele Campitelli und Jonny Fischbacher zusammensetzt, erklärt sich bereit, sich dieser Thematik anzunehmen. Sie ist bestrebt, im Bereich der
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Trainerweiterbildung Herbst 2000 in Weinfelden
Thurgauer Nachwuchsfussball-Ausbildung mit einer Schullösung ein Konzept zu erstellen. Im Rahmen der Wahlgeschäfte erklären Jonny Fischbacher und Andreas Hasler ihren Rücktritt aus dem Verbandsvorstand. Ersterer wird für sein grosses und langjähriges Engagement für den Verband zusammen mit Peter Läubli, einer bedeutenden Persönlichkeit aus dem Schieds-
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trichterwesen, zum Ehrenmitglied ernannt. Für Jonny Fischbacher wird Harry Portmann, Steinebrunn, und für Andreas Hasler Daniele Campitelli, Kradolf-Schönenberg, einstimmig als Nachfolger gewählt. Der übrige Vorstand stellt sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung und die Delegierten sprechen ihm einstimmig das Vertrauen aus. Allerdings teilt Präsident
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Oskar Müller mit, dass er möglicherweise auf die Delegiertenversammlung 2001 seinen Rücktritt einreichen werde. Gemäss Vorstandsbeschluss wird der TKB-Juniorentag in eine TKB-Hallenmeisterschaft umgewandelt, mit dem Namen «TKB-Start-Cup». Dieser löst das seit 1998 bestehende «Adidas-Hallenmaster» ab. In Diessenhofen genehmigen die Delegierten die Revision der Statuten aus dem Jahre 1984. Zur Kenntnis genommen wird der Beschluss, dass die Delegiertenversammlungen in Zukunft wieder alle Jahre stattfinden und die Präsidentenkonferenz nach Bedarf einberufen wird.
2001 An der Delegiertenversammlung vom 19. Mai im Clubhaus des FC Romanshorn kommt es erneut zu einem Präsidentenwechsel. Nach seiner Vorankündigung im Vorjahr hat Präsident Oskar Müller seinen Rücktritt bekanntgegeben. Vizepräsident Paul Merz aus Weinfelden, der die diesjährige Versammlung leitet, wird einstimmig als neuer Präsident gewählt. Von den momentan 26 Vereinen fehlen der FC Bettwiesen,
Paul Merz, Präsident TFV 2000 – 2018, und seit 2018 Ehrenpräsident
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der FC Pfyn, AS Scintilla Arbon und der FC Tobel-Affeltrangen ohne Entschuldigungsgrund. Gemäss einem Antrag des Vorstandes und der Vereine erfolgt die Aufnahme des FC Neukirch-Egnach als 27. Verein des Thurgauer Fussballverbandes. Dieses Jahr ist das UNO-Jahr des Ehrenamtes. In diesem Zusammenhang hat die Sport-Toto-Kommission eine schöne Urkunde geschaffen. Diese erhalten drei Ehrenmitglieder des Thurgauer Fussballverbandes stellvertretend für alle stillen freiwilligen Helfer: Ehrenmitglied und ehemaliger Präsident Hans Braun als Motor der «Thurgauer Sporttagesschule (TST)», Ehrenmitglied Jonny Fischbacher für sein Werk «Sport macht Kinder stark» und Hans Lanker für sein stilles und langjähriges Wirken als Vorstandsmitglied und für seine Treue zum Sport.
2002 Ein Meilenstein in der Geschichte des Thurgauer Fussballverbandes: Mit Beginn des Schuljahres 2002/2003 werden in Bürglen 19 talentierte junge Fussballer in der dortigen Oberstufe eingeschult und kommen somit in den Genuss einer gezielten Begabtenförderung. Federführend bei diesem Projekt unter dem Motto «Mehr Sport» sind neben dem Thurgauer Fussballverband (Präsident Paul Merz), die Vereinigung Thurgauer Sportverbände (Präsident Rolf Sonderegger), das
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Sportamt Thurgau (Sportamtschef Ernspeter Huber) und die Schulgemeinde Bürglen (Schulpräsident Alois Wehrle). Seit einem Dutzend Jahren hat sich der Thurgauer Fussballverband bemüht, den Nachwuchs bewusst zu fördern. Den Start dazu vollzog in der Saison 1989/90 der heutige Junioren-Nationaltrainer Markus Frei mit seinem Nachwuchsprojekt. Als Folge dieses Projektes erfolgte die Aufnahme in die nationale U16- und U18-Meisterschaft, doch stiegen die Anforderung seitens des Schweizer Fussballverbandes in den vergangenen Jahren markant. Als dann der jurassische Verband die Sport-Tagesschule in Delsberg – sie diente dem Thurgauer Fussballverband als Vorbild für das Projekt in Bürglen – lancierte, wurde der Thurgauer Fussballverband wieder aus der SpitzenfussballMeisterschaft eliminiert. Projekttrainer wird in Bürglen der 48-jährige Eschlikoner Reallehrer Hans-Peter Schlittler, seit 1983 Instruktor des Schweizer Fussballverbandes. An der Delegiertenversammlung vom 25. Mai im «Goldenen Kreuz» in Frauenfeld sind erfreulicherweise die Vertreter von 24 der insgesamt 27 Vereine anwesend. Unentschuldigt fehlen der FC Littenheid, der FC Sirnach und der SC Berg. Präsident Paul Merz wird für eine weitere Amtsdauer einstimmig bestätigt. Die verbleibenden Vorstandsmitglieder Harry Portmann und Alexander Herculeijns werden ebenfalls einstimmig bestätigt, dies gilt auch für Ro-
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ger Schumacher vom FC Neukirch, der die Nachfolge für Daniele Campitelli übernimmt. Für die zwei restlichen Vorstandsmandate kann leider niemand gefunden werden. Somit setzt sich der Vorstand für die kommenden zwei Jahre wie folgt zusammen: Paul Merz (Präsident), Vizepräsident (vakant), Aktuar (vakant), Alexander Herculeijns (Finanzen) Harry Portmann und Roger Schumacher (Technische Abteilung), Hans Braun (Verbindungsperson zur Thurgauer Sporttagesschule TST) und Deborah Ventura (Internet). Für seine langjährigen Verdienste zu Gunsten des Thurgauer Fussballverbandes ernennen die Versammlungsteilnehmer Marcel Hengartner zum neuen Ehrenmitglied. Als Folge des Antrages von Harry Portmann, welchem die Delegierten ohne Gegenstimme zustimmen, wird das A-Team Thurgau, zurzeit in Amriswil, aus Kostengründen aufgelöst und die Spielberechtigung für AMeister an den FC Kreuzlingen zurückgegeben.
Vorstandes die Unsitte, dass Eltern ihre Junioren anmelden, ohne den Verein zu informieren, dies offensichtlich wegen einer schlechten Kommunikation innerhalb der Vereine. Noch deutlichere Worte spricht Harry Portmann von der Technischen Abteilung: «Die Stützpunkte werden immer noch von verschiedenen Vereinsfunktionären boykotiert und ich persönlich bin nicht bereit zuzusehen und werde, sollte keine Besserung eintreten, drastische Konsequenzen in Erwägung ziehen.» Für Portmann muss mit Blick auf die Meldung von Spielern an die Stützpunkte ein Umdenken stattfinden. Er bemängelt, dass die Bereitschaft für eine verbesserte Ausbildung der Thurgauer Junioren immer noch mangelhaft ist. Es erfolgt der Aufruf: «Spielt Sport-Toto im Thurgau, denn der Sport im Thurgau lebt von den eingelösten Coupons im Kanton und nur auf diese Weise kann Geld für den Sport flüssig gemacht werden.» Dieses Jahr ist kein Wahljahr und die beiden vakanten Stellen im Vorstand können noch immer nicht besetzt werden.
2003 Zur diesjährigen Delegiertenversammlung vom 24. Mai treffen sich die Vereinsvertreter, Gäste und Ehrenmitglieder im Landgasthof «Seelust» in Wiedehorn-Egnach. Das unentschuldigte Fernbleiben ist zu einer negativen Tradition geworden, denn wieder fehlen vier der 27 Vereine. Bemängelt wird von Seiten des
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2004 Keine Unterlagen vorhanden.
2005 Die Nachwuchsförderung ist ein zentrales Thema an der Delegiertenversammlung vom 27. August im Seemuseum Kreuzlingen. Gemäss Präsident Paul Merz wird weiterhin ein grosser Einsatz für die Nachwuchsarbeit im Thurgauer Fussballverband geleistet. Mit der einstimmigen Wahl der neuen Vorstandsmitglieder Patrick Küng, Berg, und Bruno Schweizer, Amriswil, und Maria Portmann (Sekretariat Technische Abteilung) gelingt es eindeutig, den personellen Notstand zu entschärfen. Die Fussballclubs aus Kreuzlingen, Arbon und Romanshorn feiern dieses Jahr ihr 100-Jahr-Jubiläum. Erfreut nimmt man zur Kenntnis, dass die Oberstufenschulgemeinde Bürglen für ihre Fussball-Sporttagesschule mit dem Prädikat «Swiss Olympic Partner School», ausgezeichnet wurde. Vermisst wird allerdings, dass das Projekt in Bürglen vom Regierungsrat noch nicht abgesegnet worden ist. Der Marketingleiter der Thurgauer Kantonalbank, Martin Briner, gibt seiner Genugtuung darüber Ausdruck, mit dem Thurgauer Fussballverband auf einen kompetenten Partner zählen zu dürfen, der mit Erfolg eine gezielte Nachwuchsförderung betreibt. Insbe-
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sondere erfreut zeigt sich Briner über die Entwicklung der U15-Auswahl. Die U12-Stützpunkte werden gemäss Harry Portmann wieder besser besucht. Das neue Vorstandsmitglied Patrick Küng wird sich mit dem Projekt «cool and clean» befassen, welches zum Ziel hat, die Jugendlichen vom Tabak- und Alkoholkonsum abzuhalten. Der Chef Technische Leitung, Jost Leuzinger, im Ostschweizer Fussballverband, appelliert dafür, dass insbesondere Fussballtalenten im Alter von elf und zwölf Jahren die Möglichkeit gegeben werden muss, genügend Trainingsmöglichkeiten zu haben. In der Talentförderung des Ostschweizer Fussballverbandes werden auch Mädchen miteinbezogen. Für Jost ist wichtig: «Im Mittelpunkt der Talentförderung muss klar der Junior stehen. Für diese Talente muss der beste Weg zum möglichen Spitzenfussballer gesucht werden, nicht für egoistische Trainer oder Vereinsfunktionäre.»
2006 Zu Rochaden im Vorstand kommt es an der Delegiertenversammlung von Ende August in Affeltrangen, organisiert vom jubilierenden FC Tobel-Affeltrangen. Während man Präsident Paul Merz für eine weitere Amtsdauer von zwei Jahren einstimmig bestätigt, wird Rolf Gmünder als Nachfolger von Alexander
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Herculeijns zum neuen Finanzchef, Patrick Küng zum neuen Leiter der Technischen Abteilung und Maria Portmann zur Aktuarin gewählt. Das neu geschaffene Amt des Marketing-Verantwortlichen und das Ressort Veranstaltungen übernehmen Dario Riccardi und Harry Portmann. Er berichtet von guten Leistungen aller Mannschaften und insbesondere derjenigen der U15- Mannschaft, welche in der vergangenen Saison an der Schweizermeisterschaft mit 35 Punkten den vierten Rang belegte. Portmann zeigt sich überzeugt davon, dass sich das neu geschaffene U14-Team auch im Spitzennachwuchs-Fussball bewähren werde. Bestätigt wird ferner Bruno Schweizer als Jugend und SportCoach und Cheftrainer Hans-Peter Schlittler wird neu auch die Koordination der Sport-Tagesschule Bürglen übernehmen. Diese besuchen zurzeit 45 Schüler. Marketingchef Martin Briner von der Thurgauer Kantonalbank, und Rolf Schönenberger, Leiter der Sport-Tagesschule Bürglen, bezeichnen die Nachwuchsarbeit des Thurgauer Fussballverbandes als effizient, vorbildlich und professionell. Erfreulicherweise hat die Schulbehörde von Bürglen beschlossen, die Weiterführung der Sport-Tagesschule zu unterstützen.
2007 Dieses Jahr treffen sich die rund 70 Delegierten, Gäste und Ehrenmitglieder auf Einladung des Sportclubs Berg zur Delegiertenversammlung. Eine erfreuliche Mitteilung steht im Mittelpunkt der Versammlung: Der Regierungsrat anerkennt die Thurgauer Sport-Tagesschule Bürglen und die dortige erfolgreiche Nachwuchsarbeit nach einer fünfjährigen Pilotphase. Somit ist die Sport-Tagesschule offiziell anerkannt und ins Thurgauer Schulsystem aufgenommen. Auch in sportlicher Hinsicht darf sich die Bilanz sehen lassen: 5. Rang für das U14-Team und 7. Platz für die U15 unter elf Teams. Zudem schaffen Marcel Thoma und Anil Aydeniz den Sprung ins Kader U16 des FC Zürich. Lena Bruderer und Laura Geerig sind die ersten auswärtigen Mädchen, die an der Thurgauer Sport-Tagesschule unterrichtet werden. Sie haben ein klares Ziel: die Nationalmannschaft. Seit kurzem verfügen die Thurgauer Fussballer über einen Bus. Dieser bringt nicht nur die Fussballer des Team Thurgau von der Thurgauer Sport-Tagesschule komfortabler und sicherer an die Spielorte, sondern ersetzt auch den beinahe 20-jährigen Bus. Gemäss dem Leiter der Technischen Kommission, Patrick Küng, freuen sich die drei U11/ U12-Stützpunkte Arbon, Kreuzlingen und Romanshorn über einen erfreulich regen Trainingsbesuch. Auf gute Leistungen blicken die Mannschaften des Thur-
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Der TFV erhält erstmals zwei neue Busse.
gauer Fussballverbandes im Schweizer Juniorenfussball. Die U15 belegten den siebten Rang, die U14 platzierten sich auf dem fünften Rang, unmittelbar hinter den Schweizer Grossclubs. Zudem konnten acht U15Spieler an den FC Zürich, den FC Wil und den FC Winterthur vermittelt werden. Der Leiter der Technischen Kommission ruft die Clubpräsidenten auf, ihre jungen Fussballer möglichst früh vom 9er-Fussball an den 11er-Fussball heranzuführen. Aurelio Petti hat nach der letztjährigen Delegiertenversammlung seine Tätigkeit
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erfolgreich aufgenommen und wird einstimmig zum Vizepräsidenten gewählt. Nach einem jahrzehntelangen Hin und Her kann der FC Pfyn sein Training auf dem Kunstrasen der 3.2 Millionen Franken kostenden Sportanlage in Betrieb nehmen. Zunehmend wichtiger erweist sich für die Vereine das Thema Sponsoring, weshalb man die neue Idee entwickelt, dass aus den beiden Produkten Hauptsponsor und Co-Sponsor ausgewählt werden kann.
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2008 An der diesjährigen Delegiertenversammlung in Egnach darf Präsident Paul Merz auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang insbesondere der erste Platz der Thurgauer U15-Mannschaft. Gratulieren darf der Präsident auch dem FC Sirnach zum Aufstieg in die zweite Liga, dem FC Bischofszell Labinoti zum Aufstieg in die dritte Liga und dem FC Tobel-Affeltrangen zum Aufstieg in die vierte Liga. Bedauert wird vom Präsidenten der Rücktritt von Hans-Peter Schlittler. Er hat seinen Vertrag mit dem Thurgauer Fussballverband nach erfolgreicher sechsjähriger Tätigkeit gekündigt. Mit der Person von Hanspeter Meier kann der Verband einen langjährigen Vertrag als Cheftrainer abschliessen. Der aus Schwarzenbach stammende erfahrene FussballInstruktor war unter anderem Assistenztrainer beim FC Winterthur und als Assistenztrainer und Ausbildungschef beim FC Wil. Für seine grossen Verdienste wird Hans-Peter Schlittler zum neuen Ehrenmitglied des Thurgauer Fussballverbandes ernannt. Über eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit freut sich der Leiter der Technischen Kommission, Patrick Küng. Daraus resultiert, dass mehrere junge Thurgauer Spieler zu den Spitzenvereinen Zürich, St. Gallen, Basel, Wil und Winterthur hinüberwechselten. Auch der Frauenfussball entwickelt sich im Thurgau erfreulich. Die
finanzielle Lage ist zufriedenstellend, beträgt doch das Eigenkapital 70 700 Franken, dies dank der Unterstützung durch den Sport-Toto (140 000 Franken) und durch die Thurgauer Kantonalbank (30 000 Franken). Um die Nachwuchsförderung noch effizienter zu gestalten legt der Vorstand verschiedene Statutenänderungen vor, welche die Delegierten gutheissen. Paul Merz wird als Präsident und die bisherigen Vorstandsmitglieder werden für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt.
2009 Das grosse Ziel dieses Verbandsjahres ist die Optimierung und Qualitätssteigerung der Thurgauer SportTagesschule Bürglen. Anlässlich einer Arbeitstagung erstellt der Verbands-Vorstand ein neues Funktionendiagramm. Dieses soll die Führung der Fussballschule auf eine neue Basis stellen und der Auftrag zur operativen Leitung der U14 und U15 wird der Thurgauer Sport-Tagesschule übergeben. Im Mai erhält Schulleiter Rolf Schönenberger den Auftrag, die Geschäftsleitung zu übernehmen. Die Präsidenten, Juniorenobmänner und Eltern werden über die neue Struktur informiert und die U10 bis U13 bleiben beim Thurgauer Fussballverband. Lobende Worte gibt es für den neuen Cheftrainer Hanspeter Meier, der ein volles
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Kreuzlingen in die 2. Liga inter ab, wodurch neu kein Thurgauer Club mehr in der ersten Liga dabei ist. Dagegen schafft der FC Amriswil wieder den Aufstieg in die zweite Liga interregional und freuen darf man sich deshalb in Zukunft wieder auf echte Thurgauer Derbys. Ein Dank geht an die Adresse von Marketing-Leiter Martin Briner von der Thurgauer Kantonalbank, der in den verdienten Ruhestand tritt. Sein Nachfolger ist Renato Vettori, beides Persönlichkeiten, die für den Thurgauer Fussballverband ein offenes Ohr hatten und haben. Abgesegnet wird auch der vom FC Zürich unterzeichnete Vertrag, der die Partnerschaft zwischen dem FC Zürich, dem FC Wil 1900 und dem FC Rapperswil-Jona besiegelt.
2010 Die TST erhält einen Kunstrasen in Bürglen.
Programm zur Zufriedenheit der Verbands-Verantwortlichen geleistet hat, dies zu Gunsten einer zukunftsorientierten Ausbildung der jungen Fussballer. Zufrieden zeigt sich die Verbands-Leitung über die Solidarität, welche alle Clubs gegenüber der Nachwuchsförderung bekunden. Bedauerlicherweise steigt der FC
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Im diesjährigen Jahresbericht haben Präsident Paul Merz und Finanzchef Rolf Gmünder ihren Rücktritt angekündigt. Als designierter Präsident stellt man Aurelio Petti und die beiden neu kandidierenden Katja Krüsi (Sekretariat, Anlässe) und Iris Willen-Rüegg (Finanzen) vor. «Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt»: Wegen positiven geschäftlichen Veränderungen zieht Petti seine Kandidatur als Präsident zurück und mit ihm verzichten auch Katja Krüsi und Iris Willen auf eine Kandidatur. In
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Anbetracht der schwierigen Situation erklärt sich der bisherige Präsident Paul Merz bereit, seine Demission zurückzuziehen und mindestens noch ein weiteres Jahr sein Amt auszuüben. Auch Finanzchef Rolf Gmünder zieht seinen Rücktritt zurück und Merz bekräftigt: «In zwei Jahren soll dann allenfalls endgültig Schluss sein.» Ihren Rücktritt aus dem Vorstand erklären Harry und Maria Portmann, Patrick Küng (Technischer Leiter) und Bruno Schweizer, aber auch die Trainer Daniel Böhi, Kurt Aeby, Paul Nay und Alexander Herculeijns. In den Vorstand für die kommenden zwei Jahre wählen die Delegierten einstimmig: Martin Hirt, Kreuzlingen (Technischer Leiter), Daniel Staub, Kreuzlingen und Bruno Schüepp, Eschlikon. Stephan Stroebele, Romanshorn, erklärt sich bereit im Vorstand mitzuarbeiten, möchte sich aber erst im kommenden Jahr definitiv wählen lassen. Die Delegierten folgen dem Antrag des Vorstandes, wonach die Verbands- und Nachwuchsrechnung inskünftig durch eine gemeinsame Rechnung ersetzt werden. Zustimmung findet ein weiterer Antrag, welcher die Zusammenarbeit mit der Sport-Tagesschule neu regelt. Dieser Entscheid hilft dem Verband, den Überblick über die finanzielle Ausrichtung zu behalten. Das Ausbildungspersonal soll in Zukunft von der Sport-Tagesschule übernommen werden und der Verbandsbeitrag beinhaltet Beiträge, die ausnahmslos für diese Ausbil-
dung verwendet werden. Für seine beinahe zwanzigjährige Tätigkeit im Vorstand ernennt man Harry Portmann zum neuen Ehrenmitglied.
2011 An der Delegiertenversammlung vom 27. August im Casino Frauenfeld weist Gemeinderat Michael Krucker, Präsident des FC Frauenfeld, darauf hin, dass sich die Thurgauer Hauptstadt als Sportstadt einen guten Namen erarbeitet hat. Ferner berichtet Luca Ruch über seine ersten Monate als Mister Schweiz. Dabei nennt er den Umgang mit den Medien als schwierig und betont, dass der Teamgedanke bei seiner neuen Arbeit im Vordergrund stehe, was ihm als Fussballer keine Mühe bereite. Erfreulicherweise verbessert sich die Teilnahme an der Delegiertenversammlung und es fehlen lediglich noch zwei Vereinsdelegationen unentschuldigt. Gratulationen dürfen der FC Frauenfeld für den Aufstieg in die zweite Liga interregional und der FC Weinfelden-Bürglen zum Aufstieg in die zweite Liga regional entgegennehmen. Als Geschenk erhalten die beiden erfolgreichen Vereine einen Matchball. Spitzentalente werden inskünftig im regionalen Ausbildungszentrum Bürglen ausgebildet. Trotzdem können aber talentierte junge Fussballer aus den Thurgauer Clubs die Tages-Sportschule Bürglen besuchen.
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Diese sollen im Anschluss an ihre Ausbildung wieder in ihren Stammvereinen spielen und dort das Gelernte anwenden können. Stefan Stroebele hat seit dem vergangenen Jahr im Vorstand mitgearbeitet und wird zusammen mit den verbleibenden Vorstandsmitgliedern einstimmig gewählt.
2012 Die Sport-Tagesschule Bürglen lädt die Delegierten, Gäste und Ehrenmitglieder am 25. Mai zur Delegiertenversammlung in Bürglen ein. Zwei der zurzeit 27 Vereine fehlten unentschuldigt. Pascal Kesseli, Roger Zürcher und Rolf Schönenberger präsentieren das Projekt «Future Champs Ostschweiz» (FCO) aus Sicht des Verwaltungsrats, der Technischen Leitung und der Sport-Tagesschule. Das Projekt, dem auch der Thurgauer Fussballverband angehört, ist auf guten Wegen. Als wichtige Punkte bezeichnen die Hauptverantwortlichen die gezielte Nachwuchsförderung in der Ostschweiz und das Ziel, dass Talente der Ostschweiz erhalten bleiben sollen. Man will eine Top-Ausbildungsadresse werden und die Kosten von 8.6 Millionen Franken verteilen sich auf drei Jahre. Dieses Jahr dürfen drei Vereine einen Matchball und Gratulationen für ihren Aufstieg entgegennehmen: FC Kreuzlingen (Erste Liga Classic), FC Sirnach (Zweite Liga in-
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terregional) und FC Tobel-Affeltrangen (Zweite Liga regional). Gratulationswünsche entgegennehmen darf auch der FC Dussnang für sein 50-Jahr-Jubiläum. Bei einem Verteilschlüssel von 125 Franken/Spieler zahlt der Verband 22 375 Franken aus an Vereine, von denen junge Fussballer die Tages-Sportschule Bürglen besuchen. Im Verlauf der Wahlgeschäfte werden Paul Merz, Weinfelden (Präsident), Rolf Gmünder, Bürglen (Finanzen) und Stefan Ströbele, Romanshorn (Marketing) in ihrem Amt einstimmig bestätigt. Neu in den Vorstand wählen die Delegierten ebenfalls einstimmig David Fall, Singen (Technischer Leiter), Patrick Küng, Berg (Anlässe und Vereine) und Gabi Bottinelli, Weinfelden (Aktuarin). Offensichtlich tragen die Bemühungen um die Schiedsrichterwerbung Früchte, besuchen doch am Tag der Delegiertenversammlung 50 Neuschiedsrichter einen Kurs. Am 1. Oktober dieses Jahres tritt das neue Sportgesetz in Kraft. Dessen Vorteile sind das Prinzip, dass wer mehr Sport treibt, mehr Geld bekommt. Andererseits gewährt das neue Gesetz mehr Transparenz als früher. Die Zusammenarbeit zwischen dem FCZ und dem Thurgauer Fussballverband ist Geschichte. Ernst Graf, Leiter der Academy des FC Zürich, bedankt sich mit herzlichen Worten und betont insbesondere das gegenseitige Vertrauen, welches die Zusammenarbeit geprägt habe. Als Geschenk überreicht er ein Trikot des FC Zürich und darf im Gegen-
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zug einen Korb mit Thurgauer Spezialitäten entgegennehmen. Begleitet wird Graf vom derzeit verletzten ehemaligen Schüler der Tages-Sportschule Bürglen und heutigen FCZ-Spieler Marcel Thoma.
2013 Als Veranstalter der diesjährigen Delegiertenversammlung im Landgasthof «Seelust» in Egnach zeichnet der FC Neukirch-Egnach verantwortlich. Freuen darf man sich über die wiederum verbesserte Disziplin seitens der inzwischen 28 Vereine, fehlt doch lediglich der nicht mehr aktive FC Bettwiesen. Der neu gegründete FC Märstetten und dessen Vertreter, Präsident Marco Olimpio, werden mit einem Vierer-Ball im Thurgauer Fussballverband willkommen geheissen. Die Verbandsrechnung weist einen Gewinn von 12 500 Franken und ein neues Eigenkapital von 91 000 Franken aus. Dank diesem guten Ergebnis kann der Verband den Vereinen die dreifache Auszahlung überweisen. Dies entspricht einem zusätzlichen Betrag von 25 600 Franken gegenüber dem Betrag im ordentlichen Budget. Dieses rechnet für das kommende Jahr mit einer doppelten Auszahlung an die Vereine. Einen Matchball und Gratulationen dürfen für ihren Aufstieg entgegennehmen: FC Amriswil (Zweite Liga interregional), FC Bischofszell (Zweite Liga regional) und
AS Calcio Kreuzlingen (Zweite Liga regional). Der FC Bischofszell feiert sein 100-Jahr-Jubiläum. Präsident Paul Merz lobt die sehr gute Qualität der Trainer und appelliert gleichzeitig an die Vereine, weiterhin grossen Wert auf die Rekrutierung guter Trainer zu legen. Verabschieden müssen sich der Vorstand und die Delegierten von den beiden U13-Assistenztrainern Thomas Ilg und Orkun Simsek, aber auch von Trainer Daniel Rossi, U11/U12-Stützpunkt Amriswil. Vakant bleibt die Durchführung der nächstjährigen Delegiertenversammlung und die Durchführung des Juniorentages, welche beide am 13. September 2014 stattfinden sollen. Eine Strukturänderung gibt es im Schweizerischen Fussballverband im Juniorenfussball. Neu werden die U13- und U14-Teams gemeinsam in einer Mannschaft mitmachen. Die U15-Mannschaften werden zusammen mit den U16-Teams auf der gleichen Ausbildungsstufe gefördert. Schwierig wird die Situation für den Thurgauer Fussballverband. Zwar bleiben die U13 bestehen, die U14 wechseln voraussichtlich auf den 9erFussball und das bedeutet, dass es gilt, das Team zu verkleinern. Geprüft wird für die U15 eine gemeinsame Lösung mit dem FC Wil, welche auch für U16-Spieler offen sein kann. Zum Abschluss der Delegiertenversammlung zitiert Präsident Paul Merz einen 73-jährigen Fussballfan: «Fussball ist heute noch geil. Meine Jugend wäre ohne ihn nicht so schön gewesen.»
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2014 Auch dieses Jahr treffen sich die Verantwortlichen des Thurgauer Fussballverbandes auf Einladung des FC Neukirch-Egnach im Landgasthof «Seelust» in Egnach. Aus triftigen Gründen entschuldigt sind der FC Romanhorn und der FC Märstetten, während der FC Diessenhofen und der FC Amriswil leider unentschuldigt fehlen und gebüsst werden müssen. Schulleiter Hansruedi Mächler hat im Februar dieses Jahres die Leitung der Sekundarschule Bürglen, des FCOCampus und der Sportschule Bürglen übernommen. Der Nicht-Fussballer bezeichnet den Spagat zwischen Schule und Spitzensport als nicht einfach: «Die Jugendlichen stehen unter einem ständigen Leistungsdruck im Fussball und in der Schule und erbringen dadurch eine Riesenleistung». Ein Ziel des neuen Schulleiters besteht darin, im kommenden Schuljahr vermehrt auch Mädchen in Bürglen auszubilden. Auch der Kongress von Swiss Olympic befasst sich mit dem Thema Nachwuchs: Wie fördern wir die Jugendlichen? Welchen Gefahren und positiven Aspekten sind sie ausgesetzt? Wie bringt man alles unter einen Hut? David Fall, Singen (Technischer Leiter) stellt als Koordinator der Sportschule Bürglen die Verbindung her zwischen der Schule und dem Training. Rainer Schalch, Co-Präsident der Thurgauer Sportverbände stellt fest, dass der Fussballverband eine neue Rolle übernommen
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habe, gehöre doch der Turnverein als erster Sportverein der Kinder der Vergangenheit an, da die Kinder zuerst in die Fussballvereine einträten. Der Verband ist dieses Jahr in der Lage, den Vereinen 40 000 Franken zu überweisen, dadurch wird der Aufwand in der Verbandstätigkeit leicht überschritten, zumal 13 000 Franken mehr an Vereinsbeiträgen ausbezahlt wurden. Trotzdem schliesst die Verbandsrechnung mit einem Gewinn von 16 000 Franken ab. Es wird beschlossen, neu eine kleine Delegiertenversammlung mit Imbiss am Freitagabend durchzuführen und nur bei den anstehenden Wahlgeschäften eine grosse Delegiertenversammlung am Samstagmorgen durchzuführen. Paul Merz stellt sich als Präsident zusammen mit den übrigen Vorstandsmitgliedern Rolf Gmünder, David Fall, Patrick Küng, Stefan Ströbele und Gabi Bottinelli nochmals zur Verfügung. Alle werden einstimmig bestätigt. Gratulationen und einen Matchball gibt es für den Aufstieg für: FC Arbon 05, FC Tägerwilen, FC Amriswil (Frauen). Auf eindrückliche Weise gedenkt man der drei in diesem Jahr verstorbenen Ehrenmitglieder Albert Zumkehr, Arbon, Werner Stuber, Frauenfeld, und Hugo Weizenegger, Bischofszell. Der SC Berg feiert im kommenden Jahr sein 40-Jahr-Jubiläum. Deshalb beschliesst man, die nächste Delegiertenversammlung am 11. September 2015 abends um 20.15 Uhr in Berg durchzuführen. Einen Tag später
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plant man den TKB Juniorentag. Eine wichtige Änderung beim Schweizerischen Fussballverband beinhaltet die Einführung der Fussball-Technik-Koordination (FooTeCo) als neues Nachwuchs-Projekt. Es gibt keine Doppellizenzen mehr, doch es ist ein Vorteil, wenn die Spieler untereinander ausgetauscht werden können und dadurch mehr Erfahrung sammeln. Da in Zukunft nur noch drei statt fünf U15-Teams in der Ostschweiz zugelassen sind, verliert der Thurgau sein eigenständiges U15-Team. In diesem Zusammenhang gilt es, Trainer Alex Tachie-Mensah aus dem Trainerteam zu verabschieden. Die beiden Trainer Miguel Da Silva und Adam Fall legen ihr Amt aus beruflichen und zeitlichen Gründen nieder.
2015 Bezugnehmend auf den letztjährigen Beschluss trifft man sich dieses Jahr zur Delegiertenversammlung am Freitagabend des 11. Septembers um 19.30 Uhr im Medienraum der MZH Berg. Erfreulicherweise fehlen nur zwei Vereine, einer entschuldigt und einer unentschuldigt. Gratulieren kann Präsident Paul Merz dem FC Tobel-Affeltrangen zum Aufstieg in die Zweite Liga regional, den Damen des FC Weinfelden-Bürglen für die Auszeichnung als fairstes Team der Schweiz. Marco Otero und Verruccio Vanins informieren über Neue-
rungen beim Konzept «Future Champs Ostschweiz» (FCO). Aufgezeigt wird dabei insbesondere der Weg vom Projekt zur Unternehmung, dies unter anderem in Form eines Organigramms. Ehrenmitglied Peter Läubli stellt die Fussball-Veteranenvereinigung Thurgau vor. Man will verhindern, dass viele Fussballer nach ihrer aktiven Zeit dem Sport den Rücken zukehren. Zurzeit sind schweizweit 11 000 Fussballer in 23 Sektionen der Veteranen-Vereinigung des SFV aktiv. Mit der neu gegründeten Sektion Thurgau sind es nun 24 Sektionen und Peter Läubli ruft alle Vereinspräsidenten auf, aktiv mitzumachen und die von ihm abgegebenen Flyer zu verteilen und aufzuhängen. Die neue Sektion sucht Mitglieder und der Jahresbeitrag beträgt pro Senior 30 Franken. Gemäss Ernst Kocherhans vom Ostschweizer Fussbalverband erhalten die Junioren A bis Junioren C einen Fairnesspreis in Form von Badetüchern. Es sind dies: FC Bischofszell, SC Berg (zweimal), FC Dussnang (zweimal), FC Littenheid, FC Neukirch-Egnach, FC Steckborn, FC Münsterlingen (zweimal) und der FC Weinfelden-Bürglen.
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2016 Einmal mehr treffen sich die Delegierten Gäste, Ehrenmitglieder und der Vorstand im Landgasthof «Seelust» in Egnach, und zwar am Samstag, 17. September um 09.45 Uhr auf Einladung des FC Arbon 05. Der gezeigte Film «Zurück zu den Wurzeln» zeigt das Problem engagierter Mitarbeiter in den Vereinen und die Sorgen und Nöten innerhalb der Vereinsarbeit auf. Von den nunmehr 27 Vereinen bleiben die Clubs aus Sirnach und Littenheid unentschuldigt der Versammlung fern und erhalten dafür die vorgesehene Busse. Gemäss den Ausführungen des Technischen Leiters David Fall ist man mit den gut eingeführten Strukturen nun an dem Punkt angelangt, mit allen Juniorenobmännern über allfällige Optimierungen zu diskutieren. Eine entsprechende Einladung kündet der Technische Leiter an. Fall erläutert zudem eine Übersicht über den Thurgauer Talentweg. Dieser neue Weg mit der Coca-Cola-League habe sich bewährt und zeige, dass die Entwicklung in die richtige Richtung gehe. Ein wichtiges Anliegen ist dem Thurgauer Fussballverband der Mädchenfussball. Dies ist mit einem Sprung von Null auf Fünf gelungen und Sarina Heeb ist gar in der Academy des FCZ, was für den hohen Level dieser Mädchen spricht. Präsident Paul Merz hat sich nochmals, aber nun endgültig das letzte Mal
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entschlossen, sich für die nächsten zwei Jahre als Präsident zur Verfügung zu stellen. Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Rolf Gmünder, David Fall, Patrick Küng, Stefan Ströbele und Gabi Bottinelli wird Paul Merz einstimmig in seinem Amt bestätigt. Gratulieren darf er dem FC Diessenhofen zum Aufstieg in die Zweite Liga regional und dem SC Berg zum Aufstieg in die Dritte Liga, dies in Verbindung mit der Übergabe des traditionellen Matchballs. Die Delegiertenversammlung soll gemäss Beschluss im kommenden Jahr in Wängi und der TKB Juniorentag in Bischofszell stattfinden. Markus Frei zieht nach fünf Jahren «Future Champs Ostschweiz» (FCO) eine Zwischenbilanz. Der FCO umfasst inzwischen rund 800 Kinder und 100 Trainer und Funktionäre. Das Projekt hat dazu beigetragen, die fähigen Jugendlichen zu suchen und zu finden. Aus dem Projekt geht die Erkenntnis hervor, dass fussballtechnisch ein sehr hoher Stellenwert erreicht worden ist, gepaart mit Schnelligkeit im Kopf ergibt sich eine grosse Spielintelligenz. Ehrenmitglied Peter Läubli bereiten Meldungen über den Einsatz nicht berechtigter Spieler, Doppelbesetzungen, Junioren mit roten Karten, Spielabbrüche und wöchentlich bis zu fünf Forfait-Entscheide Sorge. Funktionssperren von Trainern aufgrund von Beleidigungen dürfen für das langjäh-
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rige Ehrenmitglied nicht in diesem Ausmass vorfallen, deshalb Läublis Appell an die Adresse der anwesenden Präsidenten: «Es gilt bei solchen Vorfällen genau hinzuschauen, die Gründe zu suchen und zu lösen.»
2017 Für die Delegiertenversammlung vom 15. September im Gasthof «Linde» in Wängi müssen sich Präsident Paul Merz und Vorstandsmitglied Patrick Küng entschuldigen. Der Präsident erholt sich von einer Operation und Letzterer befindet sich auf einer mehrmonatigen Auslandreise. Für die Eröffnung und Begrüssung stellt sich Rolf Gmünder zur Verfügung und zum Tagespräsident wählt man Eddy Maurice. Nicht dabei sind unentschuldigt der FC Frauenfeld und der FC KS-Sulgen. Eingeladen hat zur diesjährigen Delegiertenversammlung der FC Wängi, der dieses Jahr sein 50-Jahr-Jubiläum feiert. Der jubilierende Verein zählt momentan 219 Junioren in 13 Teams und über 400 Mitglieder. Das offizielle Jubiläum soll am 17. Dezember dieses Jahres mit einem grossen Galaabend gefeiert werden. Auch die Gemeinde ist sich der Wichtigkeit ihres Fussballclubs bewusst. Sie wendet gemäss Gemeindepräsident Thomas Goldinger jährlich einen beträchtlichen Betrag dafür auf und schätzt die Wichtigkeit dieses Vereins hinsichtlich seiner Jugendarbeit.
Der Technische Leiter David Fall bezeichnet den Thurgauer Fussballverband hinsichtlich des Thurgauer Talentweges ein wenig als Durchlauferhitzer: die jungen Spieler werden darauf vorbereitet auf alles, was danach kommt. Allerdings wollen oder können viele Junioren den Weg nach oben nicht weitergehen. Gedankt und verabschiedet werden Ennio Caputo (Assistent FE-13) und Eric Wild (Talentsichter). Als neue Ausbildner begrüsst man Martin Hirt (FE-12-Ausbildner und Ausbildungstrainer Sportschule Bürglen) zusammen mit Delfim Fontes (Talentsichter). Als eines der Ziele der laufenden Saison sind die Verbandsdelegierten gewillt, in Zusammenarbeit mit den Thurgauer Vereinen, der Sportschule Bürglen, dem Projekt FCO und dem Sportamt Thurgau die weitere Umsetzung der Nachwuchsförderung zu optimieren. Mit Blick auf die anstehenden Veränderungen wählen die Delegierten Eddy Maurice und Thomas Schnyder neu in den Verbands-Vorstand.
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Patrick Küng Präsident TFV seit 2018
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Das Seerestaurant «Frohsinn» in Steckborn ist der diesjährige Austragungsort der Delegiertenversammlung vom 29. September. Und da gibt es noch einen Rekord zu verzeichnen. Alle 27 Vereine sind anwesend, dies wohl auch zu Ehren des scheidenden Präsidenten. Nach über 20-jähriger Vorstandstätigkeit, davon 18 Jahre als Präsident, tritt Paul Merz von seinem Amt zurück und wird von den Delegierten einstimmig zum Ehrenpräsidenten ernannt. Eine Woche zuvor hat ihn der Ostschweizer Fussballverband zum Ehrenmitglied ernannt. Zum neuen Präsidenten wählen die Delegierten Patrick Küng aus Berg. Ebenfalls ihren Rücktritt geben Gabi Bottinelli (Aktuarin) und Rolf Gmünder (Kasssier) nach langjähriger Vorstandstätigkeit. Ebenfalls einstimmig wählt man für eine weitere Amtsdauer David Fall, Stefan Ströbele, Eddy Maurice und Thomas Schnyder. Neu in den Vorstand erfolgt die Wahl von Silvia Heeb, Förderin des Frauen- und Mädchenfussballs, und Riccardo Loffreda, Mitglied des FC Wängi. Der Technische Leiter David Fall präsentiert einen Überblick über den Talentweg sowie ein Beispiel des Stundenplanes der Sportschule Bürglen.
Eindrücklich ist das Aufzeigen der Thurgauer Talente ab Jahrgang 2000. Als Ziel nennt der Technische Leiter die weitere Optimierung der Trainingsstrukturen, weitere Projekte im Bereich der Mädchenförderung, die Einführung von Coaching für die Thurgauer Talente. Zudem weist er hin auf eine allfällige obligatorische Einführung des Schweizerischen Fussballverbandes für eine FE12-Mannschaft auf die Saison 2019/2020. Erfreulicherweise hat die Thurgauer Kantonalbank für die kommenden zwei Jahre wieder jährlich 30 000 Franken zugesichert. Eine Gratulation geht an den FC Amriswil zum Aufstieg in die Zweite Liga interregional und an den FC Bischofszell zum Aufstieg in die Zweite Liga regional. Futsal Golden Lions und Futsal Club Internazionale sind nach der Aufnahme vom Ostschweizer Fussballverband auch beim Thurgauer Fussballverband dabei und als Mitglied von diesem einstimmig aufgenommen. Somit hat der TFV neu 27 Fussball- und 2 Futsal-Vereine in seinen Reihen.
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Patrick Küng, neu gewählter Präsident, ehrt Paul Merz für seine langjährige Tätigkeit beim TFV als Ehrenpräsident.
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23. April 2019 Ausbildner-Sitzung des TFV
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Erster TFV-girlsDay in Aadorf anlässlich des TKB-Junioren Tages 2019
2019 Dieses Jahr lädt der AS Scintilla Arbon ein zur Delegiertenversammlung im Restaurant «Ochsen» in Roggwil. Ein denkwürdiger Anlass, ist es doch die letzte Versammlung des Thurgauer Fussballverbandes in seinem zu Ende gehenden Jahrhundert. Im Zentrum steht neben einem Blick zurück ins vergangene Jahr der Ausblick auf das Jubiläumsjahr. Dass ein Funktio-
när aus dem technischen Bereich zum Ehrenmitglied ernannt wird, ist im Thurgauer Fussballverband eher selten. Dem Quereinsteiger Markus Stark aus Balterswil, der ursprünglich aus dem Bereich der Leichtathletik stammte und sich als Lauftrainer altershalber verabschiedet hat, wird diese Ehre zuteil. Mit eindrücklichen Zahlen präsentiert der Technische Leiter David Fall das Erfolgsmodell der Nachwuchsför-
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derung im Kanton Thurgau. Der Vorstand hat sich im vergangenen Jahr stark erneuert und bleibt in der jetzigen Zusammensetzung bestehen. Mit Blick auf das Jubiläumsjahr hält Präsident Patrick Küng fest, dass die Hundertjahrfeier im Pentorama in Amriswil am Freitag, den 13. November würdig begangen werden soll. Vorgesehen sind zudem auch einzelne Veranstaltungen an den Gründervereinsorten und eine Kommission ist daran, die wichtigsten Fakten in die Tat umzusetzen. «Es sind dabei frische Ideen und Inputs aufgenommen worden», erklärt der Präsident im Zusammenhang mit der Vorstandsarbeit des vergangenen Jahres. Die Arbeit im Vorstand verlangt nach einer grossen Intensität und die Ehrenamtlichkeit ist an der obersten Grenze angelangt. Zur Lösung dieser Situation bedingt es neuer Ideen und eines neuen Organigramms. Einen Matchball des Ostschweizer und des Kantonalen Verbandes und Gratulationen gibt es auch dieses Jahr für die Aufsteiger: Der FC Romanshorn darf dies gar dreifach erleben. Seine erste Mannschaft steigt in die Zweite Liga auf, das zweite Team in die Dritte Liga und die Damen spielen in dieser Saison in der zweiten Liga. Unter den Geehrten ist auch der AS Calcio Kreuzlingen, der in der vergangenen Saison ungeschlagen den Sprung in die Amateur-Liga schaffte. Beschenkt werden ferner die fairsten Teams, von denen es im Kanton Thurgau erfreulich viele gibt.
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2020 Im Zentrum dieses Jahres steht das Jubiläum «100 Jahre Thurgauer Fussballverband». Im Zusammenhang mit dem Jubiläum erfolgt die Gründung einer Kommission, welche sich wie folgt zusammensetzt: Patrick Küng (Präsident TFV), Eddy Maurice (Vizepräsident TFV), Paul Merz (Ehrenpräsident TFV), Gabriel Marcedo (Präsident ehemalige Sportschüler TST) und Christian Schöttli (FC Wängi). Die Kommission Chronik setzt sich zusammen aus Präsident Patrick Küng und Werner Lenzin, Verfasser der Chronik. Geplant wird kein gigantisches Fest, sondern vielmehr ein Jubiläumsanlass am Freitag, 13. Dezember im «Pentorama» in Amriswil. An diesem Abend soll auch die Chronik «100 Jahre am Ball» der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Geplant sind ergänzend Einzel-Veranstaltungen an den jeweiligen Gründervereinsorte: FC Arbon 05 (Spiel gegen die U21 des FC SG), FC Romanshorn, Montag, 1. Juni (Frauen- und Mädchenanlass), FC Frauenfeld, Freitag, 26. Juni (Legendenspiel gegen den FC Grossrat), FC Kreuzlingen, Sonntag, 20. September (TKB-Junioren Tag), FC Amriswil, Freitag, 13. November (100-Jahr-Jubiläum im Pentorama Amriswil), FC Hauptwil (Auflösung im Gründungsjahr des TFV 1920). Die eigentliche Jubiläums-Delegiertenversamm-
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lung des TFV findet am Freitag, 11. September im Landgasthof «Löwen» in Sulgen statt – wie schon vor 100 Jahren. Der Thurgauer Fussballverband hat das Ziel, mehr Mädchen für den Fussballsport zu motivieren. Silvia Heeb, im Verbandsvorstand für die Frauenförderung zuständig, sagt gegenüber der Thurgauer Zeitung: «Es gibt wenige Mädchen in diesem Sport und daher auch wenig Talente.» Deshalb veranstaltete der Thurgauer Fussballverband am Sonntag, 8. März in der Mehrzweckhalle Berg den 4. TFV-GirlsDay. Teilnehmen können an diesem Anlass alle Mädchen der Jahrgänge 2008/09/10/11. Es ist nebensächlich, ob die teilnehmenden Mädchen in einem Verein mitmachen. Wichtig ist, dass alle den Plausch und Interesse haben am Fussball. Man bietet den jungen Fussballerinnen, welche in Knabenmannschaften kicken die Möglichkeit, für einmal ausschliesslich mit Mädchen zu spielen. Der Event beinhaltet verschiedene Geschicklichkeitsposten, ein Mini-Turnier und eine Autogrammstunde mit Aussenverteidigerin Karin Bernet, welche aktuell beim FC St.Gallen-Staad in der Nationalliga A spielt. Alle Teilnehmerinnen erhielten ein kleines Präsent von der TKB. In der zweiten Februarhälfte und im März beherrscht der Corona-Virus «COVID-19» den
Alltag. Zahlreiche Fussballspiele werden abgesagt und verschoben, andere finden unter Ausschluss des Publikums als sogenannte «Geisterspiele» statt.
Der Corona-Virus und seine Folgen Am Freitag, 13. März verkünden Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und die drei Bundesräte Alain Berset, Karin Keller-Sutter und Guy Parmelin anlässlich einer Medienkonferenz um 15.30 Uhr die neuesten Massnahmen im Kampf gegen den Corona-Virus. Der Bundesrat bezeichnet die Situation als ausserordentlich und einschneidend. Er hat die bisher getroffenen Vorkehrungen nochmals drastisch verschärft und verbietet ab sofort und bis zum 30. April sämtliche Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen. In Restaurants, Bars und Diskotheken dürfen sich maximal 50 Personen aufhalten – Personal inklusive. Betroffen ist auch der Unterricht an Schulen. Dort dürfen bis am 4. April vor Ort kein Unterricht mehr stattfinden. Für die Grundschule können die Kantone allerdings Betreuungsangebote anbieten, dies um zu verhindern, dass die Kinder von ihren Grosseltern betreut werden. Die Einreise aus Italien wird weiter eingeschränkt. Sie ist nur noch Schweizer Bürgern und Personen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müs-
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sen, erlaubt. Zudem hat der Bundesrat entschieden, dass Schengen-Grenzkontrollen an sämtlichen Binnengrenzen mit sofortiger Wirkung lageabhängig wieder eingeführt werden. Personen über 65 Jahren wird empfohlen, den öffentlichen Verkehr nicht zu benützen, auch alle andern sollten den öffentlichen Verkehr möglichst meiden. Arbeitgeber sollen dies auch pendelnden Mitarbeitern ermöglichen, über flexible Arbeitszeiten und Homeoffice. Der Bundesrat sorgt sich um die Wirtschaft, weshalb er bis zu 10 Milliarden Franken als Soforthilfe zur Verfügung stellt. Ferner reduziert er die Karenzfrist für Kurzarbeit auf einen Tag. Die Unternehmen haben so nur den Arbeitsausfall von einem Tag selbständig zu tragen, bevor ihnen die Unterstützung der Arbeitslosenversicherung zusteht. Und er wird Kreditbürgschaften für besonders betroffene Unternehmen vergeben. Die neuen Regeln gelten ab sofort und bis mindestens am 30. April. Die vier Magistraten rufen die Bevölkerung zur Solidarität auf, gehe es doch nun darum, die Schwächeren zu schützen. Als wichtig bezeichnet der Bundesrat, dass nicht die Grosseltern zum Hüten eingesetzt und das Vermischen der Generationen vermieden wird, zumal Menschen ab 65 Jahren zur Risikogruppe gehören.
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Folgen für den Fussball Auch für den Schweizer Fussball gibt es eine grosse Pause in allen Bereichen. Die Super League und die Challenge League pausieren bis im Mai und das Ziel der Liga bleibt es aber, die Saison irgendwie zu Ende zu bringen. Die Hoffnung stirbt zuletzt: Die Verantwortlichen der Liga und der Vereine denken immer noch daran, die Saison doch noch weiterzuführen. Im Anschluss an die Medienkonferenz des Bundesrats handelt der Schweizer Fussballverband rasch. Die beiden Profi-Ligen sind vorerst ausgesetzt bis Ende April, der gesamte Amateurfussball auf unbestimmte Zeit. In ihrer Mitteilung schreibt die Swiss Football League: Es bleibt unser klares Ziel, die Saison bis zum Sommer zu Ende zu spielen. Würde die Fussball-Europameisterschaft in zwölf Ländern abgesagt, so bliebe der Schweiz die Möglichkeit, in den Monaten Juni, Juli und auch August zu spielen. Allenfalls könnte im Mai die Saison wieder aufgenommen werden, im Juli stünde der Meister fest und die Winterpause müsste dann gestrichen werden. Eines steht fest: Hundert Jahre nach der Gründung des Thurgauer Fussballverbandes wird die Saison 2019/2020 als Corona-Meisterschaft in die Geschichte eingehen. Am Mittwoch, 17. März ist es definitiv: Die Euro 2020 wird wegen des Coronara-Virus auf den Sommer 2021 verschoben. Betroffen sind von diesem Entscheid
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zwölf Gastgebernationen, 24 teilnehmende Mannschaften und Millionen von Fans. Das Uefa-Exekutivkomitee gab die erwartete Verschiebung an diesem 17. März nach mehreren Krisensitzungen bekannt. Im Rahmen von Videokonferenzen beriet sich die Uefa mit den nationalen Ligen, der Europäischen Klubvereinigung und den 55 Mitgliederverbänden. Offen bleibt, wann und in welcher Form der Europacup fortgesetzt wird. Die Champions-League und die Europa-League, in welcher der FC Basel noch vertreten ist, werden bis auf Weiteres unterbrochen. Am 30. April gibt der Bundesrat bekannt, dass die Spiele im CH-Cup ab 8. Juni in der Super-League und in der Challenge-League unter Ausschluss des Publikums weitergeführt werden können. Dagegen beendet der SFV die Amateur-Saison. Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte des Fussballs, dass der Fussballbetrieb der Swiss Football League lahmgelegt wird. Der Blick in die Geschichte des Schweizer Fussballs zeugt davon, dass etwas Ähnliches schon einmal vorgekommen ist. Unmittelbar vor der Gründung des Thurgauer Fussballverbandes mussten im Verlaufe der Saison 1918/1919 ebenfalls Spiele der höchsten Saison abgesagt werden. Grund dafür waren nicht die letzten Jahre des ersten Weltkriegs, sondern jene Grippewelle, die später als Spanische Grippe bezeichnet wurde. Der Jahresbericht für die Fussballsaison 1918/19 des
Central-Comités des Schweizerischen Fussball- und Athletikverbandes (SAFV), so nannte sich der Schweizerische Fussballverband damals, begann mit dem folgenden Hinweis: «Wenn auch die Clubs die Saison weniger mit den durch Mobilisation und Demobilisation – im Gegensatz zur Saison 1917/18 – hervorgerufenen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, so stellten sich doch solche Hindernisse dem Sportbetrieb in den Weg, dass mehr als einmal die Saison 1918/19 vor dem Zusammenbruch stand.» Die Spanische Grippe suchte damals die Schweiz zweimal heim. Vorerst im Sommer und das zweite Mal bedeutend heftiger im Herbst mit dem Höhepunkt zwischen dem 20. Oktober und Mitte November. Während diesen anderthalb Monaten ruhte der Spielbetrieb beinahe vollständig. Von den 55 Partien der damaligen Serie A, der Vorgängerin der späteren Nationalliga A und heutigen SuperLeague, konnten lediglich 15 Spiele durchgeführt werden. Ein weiteres Problem ergab sich dadurch, dass die SBB ab dem 2. Dezember den sonntäglichen Eisenbahnverkehr infolge der damaligen kriegsbedingten Kohlenknappheit einstellte. Trotzdem versuchten die Clubs möglichst viele Spiele austragen zu können und zeigten sich innovativ und voller Ideen für alternative Transportmöglichkeiten. So dienten Lastwagen, Taxis, Fahrräder und Fuhrwerke als Transportmöglichkeiten für die Spieler.
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dadurch entstandene Mangel an Spielfeldern führte dazu, dass verschiedene Spiele abgesagt werden mussten, dies weil bei den Clubs die Spielfelder fehlten.
Ausstellung «Museum Rosenegg» Kreuzlingen
Die Spieler des FC Schaffhausen fuhren 1919 beispielsweise mit einem Lastwagen dem Rhein entlang nach Konstanz zu einem Auswärtsspiel. Verschiedene Clubs der unteren Ligen bewältigten gar über vier Stunden Marschzeit, um zum Spielort zu gelangen. Auch zusätzliche infrastrukturelle Probleme stellten die Vereine damals vor grosse Herausforderungen. Im Zusammenhang mit der vom Bund während des Krieges beschlossenen Pflicht zur Selbstversorgung, galt es auch Fussballfelder für den Anbau zu nutzen. Der 96
Nach einer dreimonatigen Corona-Pause starten am 14. Juni die Viertelfinals des Schweizer Cups. Mit dem 3:2 des FC Basels gegen den FC Lausanne feiert der Schweizer Fussball im Cup-Viertelfinal sein Comeback. Dieses Spiel fand vor praktisch leeren Rängen im Beisein von knapp 100 Zuschauern statt. Im Rahmen der Lockerungen erlaubte der Bundesrat am 6. Juni Sportveranstaltungen mit 300 Personen. Der Fussball ist zurück in der Schweiz, aber von Normalität kann keine Rede sein. Der FC Basel steht mit seinem 3 : 2-Sieg im Halbfinal des Schweizer Cups. Die weiteren Viertelfinals finden am 5./6. August wie folgt statt: Luzern-Young Boys, Winterthur-Bavois, Rapperswil-Jona-Sion. Der Final gelangt am 12. August zur Durchführung.
Die bunte Welt der Kreuzlinger Vereine Vom 10. November 2019 bis 17. Mai 2020 zeigen Heidi und Ernst Hofstetter im Museum «Rosenegg» in Kreuzlingen unter dem Motto «Vereint» die bunte Welt der knapp 250 Kreuzlinger Vereine, darunter auch der 1905 gegründete FC Kreuzlingen. Alle Vereine spielten und spielen heute noch eine grosse Rolle im gesellschaftlichen Leben der Stadt.
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Der Vorstand des Thurgauer Fussballverbandes im Jubiläumsjahr 2020 Patrick Küng Präsident
Eddy Maurice Vizepräsident/Sponsoring
Silvia Heeb Mädchen- und Frauenfussball
Riccardo Loffreda Finanzen
David Fall Technischer Leiter
Thomas Schnyder Vereine/Anlässe
Stefan Ströbele Kommunikation
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Thurgauer Nachwuchsfussball
Im Sommer 1989 startete der Thurgauer Fussballverband und das Kantonale Sportamt gemeinsam das Projekt «Thurgauer Nachwuchsfussball». Dieses entstand mit der Absicht, dem Juniorenfussball im Kanton Thurgau neue Impulse zu verleihen. Sinnvolle Freizeitbeschäftigung Man war überzeugt davon: «Jeder Jugendliche, der dem Sport den Rücken kehrt, bedeutet eine Niederlage für den Trainer, den Verein und die Gesellschaft.» Die Initianten waren überzeugt davon, dass der Fussball als Volkssport für möglichst viele Jugendliche eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sei, dies nach dem Motto: «Alle sind gegen Drogen - wir sind für eine sinnvolle Freizeit.» Überzeugt davon, dass die Fussballvereine eine Gemeinschaft sein sollten, in der sich die jungen Fussballer wohlfühlen, war man gewillt, einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Jugendprobleme wie Drogen, Alkohol usw. zu leisten. Neue Impulse im Breitensport erwartete man durch eine verbesserte Ausbildung und durch Informationen seitens Trainer, Funktionären und Bevölkerung. Als weitere Devise galt: «Jeder Junior, der nicht gut und vollständig ausgebildet wird, vermindert die Qualität unseres Fussballs.» Ziel war es, wieder attraktiver Fussball zu spielen und dazu brauchte es technisch bessere Spieler mit
Aktivitäten in der ersten Nachwuchsförderungs-Saison 1989/90
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mehr Spielverständnis und -witz. Ein verbessertes Training mit den talentierten Junioren sollte zusammen mit einer intensiven Trainerweiterbildung zu einer besseren Qualität der jungen Fussballer beitragen.
Diplom Start Nachwuchsförderung 1989
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Auf finanziell gesunden Füssen 1989 erteilten die Präsidenten der Thurgauer Fussballvereine anlässlich ihrer Delegiertenversammlung grünes Licht für den Start des Nachwuchsprojektes, das bald einmal über die Region hinaus an Bedeutung gewann. Entscheidend zum geglückten Start des Projektes beigetragen hat der damalige Präsident des Thurgauer Fussballverbandes, Hans Braun. Tausende von Mädchen und Knaben durften seither von den verschiedenen Aktivitäten des Projekts profitieren. Der damalige Leiter des Sportamtes Thurgau, Ernstpeter Huber, war massgebend am guten Gelingen des Projekts beteiligt. Sein Amt unterstützte das Projekt mit Dienstleistungen sowie im Rahmen der finanziellen und administrativen Möglichkeiten von Jugend und Sport. Auch dank der SportToto-Beiträgen des Kantons stand die Nachwuchsförderung auf gesunden finanziellen Beinen. Als Projektleiter stellte sich der Frauenfelder Markus Frei zur Verfügung. Der Instruktor des Schweizer Fussballverbandes, ehemaliger Spieler des FC Diessenhofen (Zweite Liga), des FC Frauenfeld (Erste Liga/Nationalliga B) und Trainer beim FC Frauenfeld,
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FC Zürich, FC St. Gallen (NLA) und verschiedener nationaler und regionaler Junioren-Auswahlmannschaften, war mit seinen grossen sportlichen Erfahrungen geradezu prädestiniert für diese Aufgabe. Diese beinhaltete die Organisation, Koordination und Durch-
führung aller Aktivitäten mit Hilfe der damals 15 qualifizierten Trainern. Zur intensiven Förderung trugen die stärkeren Mit- und Gegenspieler bei. Bei den Junioren A gab es einen Stützpunkt, bei den Junioren B zwei und bei den Junioren C drei Stützpunkte.
Verlängerung des Sponsorenvertrages der TKB anlässlich der Präsidentenkonferenz am 14. März 1995
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Nach dem Aufstieg des B-Teams in die Inter-B Junioren durfte der TFV ab der Saison 1996/97 ein U16 Team Thurgau in der Nationalen Meisterschaft stellen.
Das Projekt bildete von Anfang an einen lebendigen Organismus, der schrittweise den Junioren und den Vereinen angepasst wurde und drei wichtige Aktivitäten umfasste. Bei der Trainerweiterbildung ergänzte man das offizielle Weiterbildungsprogramm des Schweizerischen Fussballverbandes durch zusätz102
liche Kurse für Trainer, Betreuer und Funktionäre. Zudem erfolgte das Einrichten einer Videothek und einer Bibliothek mit einer Sammlung wichtiger Videokassetten und einer interessanten Literatur. Diese gewährleistete den Trainern, ausbildungsmässig auf dem Laufenden zu bleiben, dies, ohne sich in grosse Unkosten
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Erstes A-Team Thurgau: Thurgauer Fussballverband lanciert A-Team in der U18-Schweizermeisterschaft in der Saison 1998/99.
stürzen zu müssen. Als Ergänzung zu den Vereinstrainings absolvierten rund 100 gute und willige Junioren an zentralen Orten im Rahmen von Stützpunkt-Trainings einmal wöchentlich ein zusätzliches Training unter der Leitung von qualifizierten Trainern. Aus den besten Junioren des Kantons bildete man kanto-
nale Auswahlmannschaften der Junioren C und B und während einigen Jahren auch der Junioren A. Durch diese Möglichkeit bot sich den jungen Fussballern die Chance, sich mit gegnerischen Spielern aus dem Inund Ausland zu messen. Die Auswahlteams beteiligten sich am Kantone-Cup des Ostschweizer Fussballver103
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C-Team Kreuzlingen/Regio See im Trainingslager in Bellinzona, April 1998
bandes, an nationalen und internationalen Turnieren und an verschiedenen Freundschaftsspielen. Für viele Thurgauer Junioren, die mit ihren Vereinsmannschaften in den unteren Leistungsklassen spielen, war die Kantonalauswahl die einzige Möglichkeit, sich mit stärkeren Gegnern messen zu können und diese Erfahrung förderte ihre Entwicklung massgebend. 104
Enge Zusammenarbeit mit den Vereinen Mit Beginn der Saison 1994/95 bilden 18 der talentiertesten B-Junioren des Kantons eine Mannschaft, welche sich an der regionalen Meisterschaft beteiligt. Während den Frühlings- und Herbstferien gelangen für die Junioren D einwöchige Ferienkurse zur Durchführung, dies in verschiedenen Regionen des Kantons.
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Ausbildung Kinder-Fussball Breiten-Fussball Finanzen
Verwaltung Begabten-Fรถrderung Polysport
Sponsoring
Besondere Aufgaben Medien
Vereine Kanton Thurgau 105
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TKB-Juniorentag 2005 auf dem Sportplatz «Meinenägger» in Berg am 11. September 2005
Voraussetzung für eine reibungslose Abwicklung der Aktivitäten ist ein enger Kontakt mit den Vereinen, den Junioren-Obmännern und den Trainern. Zum Saisonabschluss und als Höhepunkt findet der TKB-Juniorentag statt. An diesem Anlass messen sich Kinder- und Ju106
niorenfussballer. Das halbjährlich erscheinende Informationsblatt «Insider» orientiert Junioren, Trainer, Vereine und Gönner über die verschiedenen Aktivitäten. Es erscheint in einer Auflage von 1000 Exemplaren. Um die zahlreichen Aufgaben unter der Leitung von Junioren-Obmann Jonny Fischbacher bewältigen zu können, entschliesst man sich zur Gründung ei-
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Patrick Küng, Paul Merz (Präsident TFV) und Martin Briner (TKB) am TKB-Juniorentag vom 9. September 2007 in Tobel, anlässlich des Jubiläums «5 Jahre TST».
nes 30-köpfigen Coaching-Teams. Ein dabei geschaffener Baum symbolisiert die Lebendigkeit und Entwicklung des Projektes.
Sport-Toto-Beiträge und Thurgauer Kantonalbank Insgesamt entstehen Jahresausgaben von 120 000 Franken. Diese ergeben sich im Zusammenhang mit der 50-Prozent-Anstellung des Projektleiters und der Kosten für die 16 nebenamtlichen Auswahl- und Stütz107
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punkttrainer und den zahlreichen Aktivitäten. Die Kosten können zur Hauptsache gedeckt werden durch die Sport-Toto-Beiträge des Kantons und durch die Thurgauer Kantonalbank, welche das Projekt von Beginn an als Haupt-Sponsor unterstützt. Als Co-Sponsoren und Ausrüster sind seit 1993 die Metzgerei Bachmann, Matzingen, und die Firma Adidas bereit, das Projekt ebenfalls finanziell zu unterstützen und nebst weiteren Beiträgen des Thurgauer Fussballverbandes, der Junioren und der Vereine darf das Projekt auf die Unterstützung einer Gönnervereinigung zählen. «Der Baum des Projektes soll auch in Zukunft weiterwachsen und periodisch sollen in den verschiedenen Bereichen Schwerpunkte gesetzt werden», wünscht sich der Ausbildungsverantwortliche Markus Frei. Im Fokus steht für die Zukunft die Begabtenförderung, ist man doch bestrebt, den begabtesten Junioren die bestmögliche Ausbildung zukommen zu lassen, damit sie nicht schon frühzeitig von den Nationalliga-Clubs abgeworben werden. Der Ausbildner hält fest: «Eine optimale menschliche, berufliche und fussballtechnische Ausbildung in der näheren Umgebung und im gewohnten Umfeld erachten wir für junge Spieler als vorteilhafter als anstrengende Reisen.»
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Laubscher-Cup zum Jubiläum Auch die jungen Fussballer will man im Rahmen der Feierlichkeiten «75 Jahre Thurgauer Fussballverband» vom 9. September 1995 in Bischofszell integrieren. Allerdings ist ein solches Turnier mit den E-Junioren mit grösseren Kosten verbunden. In der Person von Möbelfabrikant Hans Laubscher aus Wängi gelingt es, einen Sponsor zu finden und es wird Realität, dass die Junioren E-Mannschaften am 9. September um den Laubscher-Cup spielen. Der Geldgeber zeigt sich überzeugt davon, dass das grösste Kapital und die Existenz der Thurgauer Fussballvereine und des Verbandes in den Junioren-Abteilungen liegen. «Die Freizeitbeschäftigung Fussballspielen ist eine attraktive, sinnvolle und daher echte Prävention gegen das heutige Drogenelend», davon ist Hans Laubscher überzeugt. Dass dies für ihn nicht nur leere Worte sind beweist der leidenschaftliche Fussballer aus Wängi auch als Supporter des Nachwuchsprojektes und mit der Bereitschaft, das Patronat der gesamten Junioren-Jubiläums-Veranstaltung zu übernehmen. Auch Imbiss und Getränk übernimmt der grosszügige Spender aus dem Hinterthurgau und bis zum kleinsten Fussballer hinunter dürfen alle Beteiligten eine Erinnerungs-Medaille und die besten Mannschaften einen Sieger-Pokal mit nach Hause nehmen, dies alles dank der Grosszügigkeit von Hans Laubscher.
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Startschuss für Fussballschule Zwölf Jahre später und mit Beginn der Saison 2002/03, lancierte der Thurgauer Fussballverband zusammen mit der Schule Bürglen das Projekt «Thurgauer Fussballschule». Diese startete am 12. August mit ihrem offiziellen Schul- und Trainingstag mit 19 talentierten jungen Fussballern. Der Schule Bürglen gelang es damit, den Fussballsport an ihrer Schule nicht nur zu ermöglichen, sondern diesen durch hoch flexible Strukturen zu unterstützen. Seit 2010 steht der Sportschule ein eigener Fitnessraum und ein Kunstrasen zur Verfügung. So kann täglich mehrmals im unmittelbaren Umfeld der Schule trainiert werden. Davon profitieren die jungen Fussballerinnen und Fussballer, die unter der Leitung von ausgewiesenen Trainern in unterschiedlichen Gruppen trainieren. Dieser Ausbildungsteil wird durch zwei Mannschafttrainings in den FE-12, FE-13 und FE-14 Teams komplettiert. Im Zentrum der Ausbildung steht nicht das Mannschaftsresultat, sondern der individuelle Fortschritt jedes einzelnen Talents. Diese Individualisierung setzt sich im Bereich der schulischen Ausbildung weiter fort. Fussballer, welche den Sprung in eine U15 Mannschaft beim FC St.
Gallen oder FC Wil schaffen, können während ihrer Sekundarschulzeit an der Schule verbleiben und profitieren weiterhin von den Tagestrainings. Am Abend gehen diese dann in die Mannschaftstrainings ihres Clubs. Auch für Einzelsportler ist der Besuch der Thurgauer Sport-Tagesschule möglich. Sportler aus Tennis, Eiskunstlaufen und MountainBike profitierten oder profitieren von den flexiblen Strukturen der Schule. Zusammen mit dem jeweiligen Verband gewährleisten die Eltern, dass mindestens zehn Stunden pro Woche trainiert wird. Durch das Abstimmen der Trainingspläne verpassen auch diese Sportler keine relevanten Fächer bzw. haben keinen Bedarf, Verpasstes in sogenannten Förderstunden nachzuholen.
Hanspeter Schlittler, erster Chef trainer TST und Ehrenmit glied bei einem Spiel im Jahr 2008
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Das Team Thurgau in der Vorbereitungssaison 2001/02
Das Schulmodell als Erfolgsfaktor Alle Schülerinnen und Schüler haben ihren eigenen Arbeitsplatz an der Schule. Die Schüler/-innen und Lehrpersonen arbeiten gemeinsam in drei Lernlandschaften und werden dort von ihren Lehrpersonen betreut wie auch in ihren Lernprozessen individuell begleitet. Die Schüler tragen Eigenverantwortung 110
in der Erledigung ihrer Aufträge. Sie setzen sich mit ihrem Lernen auseinander und bearbeiten selbständige Projekte. Sie tragen aber auch Mitverantwortung für Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Die Schule optimiert das Lernen, indem dieses nicht nur vom Lehrer gesteuert wird. Selbstverständlich bleibt sie mitverantwortlich für die Lerninhalte. Zusätzlich
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Erstes Team Thurgau U15 Start TST und Nationale Juniorenmeisterschaft 2002/03
werden der Beratung und Betreuung mehr Gewicht beigemessen als bisher. Diese Grundsätze gelten sowohl für die schulische als auch für die fussballerische Ausbildung der Jugendlichen. Diese Art von Schule braucht Gemeinschaftsräume und gemeinsame Zeit. Aus diesem Grund wurden Wände aus dem bestehenden Schulhaus entfernt. So werden gross gestaltete
Lernumgebungen (Lernlandschaften) geschaffen, die es ermöglichen, dass jede Schülerin und jeder Schüler über einen eigenen Arbeitsplatz verfügt. Weiter wurde durch die Definition von Teamzeiten für Lehrpersonen und Schüler/-innen gemeinsame Zeit für kooperatives Lernen geschaffen.
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Die Laufschule ist ein wichtiger Bestandteil des Trainings. Ehrenmitglied Markus Stark in seinen Element. Sommer 2006
7. Juni 2009 Langjährige gute Seele Kurt Aeby mit Spieler Marcel Krause bei einem Meisterschaftsspiel gegen Sopraceneri Locarno im Tessin.
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Teil des FutureChampsOstschweiz Die Ostschweiz rückte näher zusammen und heute ist die Thurgauer Sport-Tagesschule Teil des FutureChampsOstschweiz. Sie steht gemeinsam ein für die Förderung unserer talentierten Fussballerinnen und Fussballer. Dafür braucht es ein Ausbildungskonzept für die ganze Region und eine Philosophie, die Wert auf eine gute schulische wie fussballerische Ausbildung legt. In regionalen Sport-Tagesschulen werden talentierte Spieler gefördert. Sie profitieren von einer koordinierten Ausbildung unter der Leitung des FCO (FutureChampsOstschweiz). Die betreffenden Schulen ermöglichen zusätzliche Trainingseinheiten, in welchen die Jugendlichen fussballerisch gefördert werden. Die geeignetsten Fussballer eines Jahrgangs werden in einem Ausbildungszentrum zusammengezogen. In diesem werden sie sowohl schulisch als auch fussballerisch intensiv gefördert. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Sport ist institutionell so organisiert, dass die Ausbildung ein Ganzes bildet.
Von 2008 bis 2012 ist Hanspeter Meier Ausbildungsverantwortlicher.
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Karin Bernet – Fussballerin aus Leidenschaft
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Karin Bernet – Fussballerin aus Leidenschaft
Die 26-jährige Karin Bernet besuchte zusammen mit Knaben der Sportschule Bürglen das Training und durfte dabei viel für ihre sportliche Fussballkarriere mitnehmen. Zurzeit spielt sie beim FC St.Gallen-Staad in der Nationalliga A. Neben den vier wöchentlichen Trainings im Espenmoos, den 28 Meisterschaftsspielen und der Beteiligung am Cup, ist sie bei der Firma Model im Rahmen einer Hundertprozent-Anstellung als Assistentin des Betriebsleiters zuständig für die sechs Lernenden im Betrieb.
Die Begeisterung und die Leidenschaft strahlen aus ihren Augen und sie wirkt sportlich und aufgestellt. Karin Bernet trägt eine schwarze Bekleidung und ihre gepflegte Frisur wirkt frisch. «Ich habe schon mit fünf Jahren zusammen mit Nachbarskindern, meinen beiden jüngeren Geschwistern und später während den Pausen in der Schule, mit Fussballspielen begonnen», erinnert sie sich. Sie wuchs in Istighofen auf und besuchte dort die Primarschule. «Meine um zehn Jahre ältere Cousine spielte in der Frauen-Fussballnationalmannschaft und ich durfte mit ihr ins Stadion einlaufen vor dem Länderspiel Schweiz gegen Italien», strahlt die erfolgreiche Sportlerin. Schon während der Primarschulzeit spielte die begeisterte Fussballerin bei den D- und B-Juniorinnen des FC Weinfelden-Bürglen. Sie besuchte in Bürglen die erste Sekundarklasse
und während dieser Zeit bot sich ihr die Möglichkeit, einmal pro Woche mit den Knaben zu trainieren. Zwei weitere Schuljahre absolvierte sie am Ausbildungszentrum Huttwil des Schweizerischen Fussballverbandes. Am Wochenende spielte sie im damaligen Team Thurgau, hatte aber eine Doppellizenz mit dem FC Staad, sodass Einsätze mit dem U18 Team Bodensee Rheintal oder der NLA des FC Staad möglich waren. «Wichtig war für mich schon damals das Zusammensein mit Gleichgesinnten, das Miteinander und die Herausforderung, gemeinsam eine Leistung zu erbringen.» Das 10. Schuljahr verlief speziell: am Morgen besuchte sie in Bürglen die Sekundarschule und nachmittags bot sich ihr die Chance im Bildungszentrum «living sense» ein kaufmännisches Praktikum zu absolvieren.
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Fussballerfahrungen in den USA Während ihrem Praktikumsjahr spielte die Istighoferin bei der Nati-A-Mannschaft des FC St. Gallen und mit dem Lehrbeginn wechselte sie zum FC Zürich, mit dem sie sich 2011/12 als Meister und Cupsieger feiern lassen durfte. Drei Saisons spielte sie beim FCZ und entschloss sich 2015 für einen Sprachaufenthalt am Lindsey Wilson College, mit dessen Mannschaft sie den Titel des Liga-Gewinners errang. Zurück in 116
der Schweiz spielte sie bis 2019 beim FC Zürich. Seit Sommer 2019 gehört Karin Bernet wieder zum FC St. Gallen-Staad. Blickt sie zurück auf ihre bisherige Fussballtätigkeit, so steht ein besonderes Erlebnis im Vordergrund: «An der Weltmeisterschaft in Tokyo und Miyagi spielte ich mit der U20 Mannschaft gegen Mexiko, Neuseeland und Japan und obwohl wir alle drei Spiele verloren, war es eine einmalige Erfahrung.»
Karin Bernet – Fussballerin aus Leidenschaft
Ein Leben für den Fussball Zurzeit trainiert die Thurgauer Fussballerin viermal abends auf dem Espenmoos in St. Gallen. Dazu kommen 28 Spiele und die Teilnahme am Cup. Es ist für sie oftmals nicht so einfach, ihre 100-Prozent-Anstellung als Assistentin des Betriebsleiters bei der Firma Model unter einen Hut zu bringen. «Um beim Fussballsport etwas zu erreichen, braucht es den Verzicht auf Vergnügen, aber auch Freude und Leidenschaft, um etwas zu erreichen», erklärt sie. Der Fussballsport spielt in ihren Leben nach wie vor eine grosse Rolle und glücklich ist sie darüber, dass sie bisher von grösseren Verletzungen verschont blieb. Und was erwartet sie für den Frauenfussball der Zukunft? «Eine berufliche Entlastung, um dadurch mehr Zeit für Erholung zu erhalten, aber auch mehr Akzeptanz von der Seite der Medien.» Vergleicht sie den Männer- und den Frauenfussball stellt sie fest: «Frauen spielen leidenschaftlicher, stehen nach einem Sturz schnell wieder auf und betreiben ihr Hobby mit Begeisterung und meist mit kleinen Gagen.»
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Fussball ist meine grosse Leidenschaft
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David Fall ist Technischer Leiter beim Thurgauer Fussballverband und verantwortlicher Koordinator an der Thurgauer Sport-Tagesschule Bürglen. Der 42-jährige ehemalige deutsche Fussballspieler ist nicht nur verantwortlich für den Kontakt zu den Sportschülern und deren Familien, sondern auch für die Aufnahmegespräche, die Selektion und die Zusammenarbeit mit den einzelnen Fussballvereinen. Zudem ist er auch Trainer bei AS Calcio Kreuzlingen.
«Geboren in Paris kam ich als Vierjähriger mit meinem senegalesischen Vater und meiner deutschen Mutter nach Konstanz in den Stadtteil Petershausen», erinnert sich David Fall. Schon als kleiner Junge spielte er mit seinen Kollegen auf der Strasse Fussball und trat mit sechs Jahren in den FC Wollmatingen ein. Später spielte er in der U21 des FC St.Gallen und über den SC Pfullendorf kam er zum SV Litzelstetten und FC St. Gallen. Mit dem SV Waldhof Mannheim kam Fall in seiner ersten Profisaison auf zehn Einsätze. Später wechselte er in die Regionalliga zum FC Rot-Weiss Erfurt. Nach dem Abstieg der Erfurter im Jahr 2005 kam Fall zum Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn 07, wo er sofort zum Stammspieler wurde. Nachdem auch dieser Verein absteigen musste, wechselte David Fall in die
Schweiz zum FC Schaffhausen in die Challenge League. Für die Saison 2009/2010 unterschrieb er einen Vertrag beim West-Regionalligisten Preussen Münster. Während dieser Saison erlitt Fall am 6. April im Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf einen Kreuzbandriss. Für die Winterpause 2011 kehrte der 1.78 m grosse Fall, der auf der rechten offensiven Verteidigerposition durch seine schnelle Flügelsprints auffiel, in das Kader der Preussen zurück. Der im Sommer 2011 auslaufende Vertrag wurde nicht mehr erneuert. Und welches ist eines der grössten Highlights von Falls Fussballkarriere? «Im alten Müngersdorfer Stadion von Köln sass ich für den SV Waldhof Mannheim im Spiel gegen den FC Köln, enttäuscht vom Entscheid des Trainers, als Reservespieler auf der 119
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Ersatzbank. Nach etwa 30 Minuten wurde ich eingewechselt. Von diesem Moment an kann ich mich an dieses Spiel nicht mehr erinnern. Ein Traum wurde wahr.» Obwohl Fall mit seiner Mannschaft das Spiel verlor stand für ihn an vorderster Stelle: «Ich durfte in der zwei-
ten Bundesliga vor 30 000 Zuschauern spielen.» Besonders beeindruckend waren für ihn während seiner sportlichen Laufbahn die direkten Duelle mit absoluten Topspielern, wie zum Beispiel Lukas Podolski vom FC Köln. «Er war einer meiner stärksten direkten Ge-
David Fall im Theorieraum der Thurgauer Sport-Tagesschule Bürglen (TST)
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genspieler und verfügte damals schon in jungen Jahren über enorme fussballerische Qualitäten, nicht umsonst war er seinerzeit schon als Zweitliga-Spieler auch Mitglied der deutschen Nationalmannschaft.» Ganzes Leben begleitet Ein weiterer Höhepunkt in Falls Fussball-Leben war die Teilnahme an einem Trainingszusammenzug 2004/2005 im Trainingszentrum der französischen Nationalmannschaft in Fontainebleau mit der senegalesischen Nationalmannschaft. Lange war der Fussball für Fall ein Hobby. Mit 22 Jahren unterschrieb er seinen ersten Vertrag in der Bundesliga. Vorher diente der Fussball vor allem der Finanzierung des Studiums. «Fussball bedeutet für mich Leidenschaft und ein Hobby, das mich bisher das ganze Leben hindurch begleitet hat», strahlt Fall. Er hat in seinen geliebten Sport viel Zeit und Energie investiert und auch nach seinem Karrierende viel zurückerhalten. Bewusst wollte er sich mit dem Beginn des Wirtschafts-Psychologie-Studiums vom Fussballsport verabschieden. Doch es kam anders: «Nach einem Semester wechselte ich an die Universität Fribourg für ein Studium im Bereich Sportmanagement und widmete mich noch mehr dem Fussball als vorher.»
An die Träume glauben Aktuell besuchen an der TST in Bürglen 10 Schüler die 7. Klasse und 14 Schüler die achte Klasse, darunter auch zwei Mädchen. In Bürglen erhält David Fall in der Person von Ausbildungstrainer Martin Hirt in allen sportlichen Bereichen eine kompetente Unterstützung. Der Schulbesuch teilt sich für die Schüler auf in rund einen Drittel Sportausbildung und zwei Drittel Schulunterricht. «Der Fokus liegt im schulischen Bereich und wir bemühen uns, den Sport bestmöglich in die schulischen Rahmenbedingungen zu integrieren», hält Fall fest. Für ihn muss ein junger Mensch Freude, Leichtigkeit und Leidenschaft für den Fussballsport mitbringen, denn dieser Sport ist für Fall Spiel und wird ein Spiel bleiben. Seine bisherige Erfahrung zeigt: «Ziel ist es, dass die Sportlerinnen und Sportler ihren fordernden Alltag bei uns nicht als Stress empfinden, sondern mit grosser Freude und hoher Motivation versuchen, die Rahmenbedingungen optimal für sich zu nutzen und eine gute Entwicklung im schulischen und sportlichen Bereich zu erzielen.» Dieses Jahr konnten von den 34 interessierten Kandidaten deren 17 aufgenommen werden. Und welches sind die Voraussetzungen, um in die TST aufgenommen zu werden? «Wir prüfen neben den fussballerischen Komponenten auch
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Fussball ist meine grosse Leidenschaft
die physischen Anlagen und wichtig sind uns zudem auch Leistungsbereitschaft, Arbeitshaltung und die Persönlichkeit », fasst Fall zusammen. Er möchte die ihm anvertrauten Schüler motivieren, an ihre Träume zu glauben und alles dafür zu tun, diese wahr werden zu lassen. «Das Potential dieser jungen Menschen darf nicht im Keim erstickt werden», erklärt Fall. Für ihn vermittelt der Fussballsport den Schülern nicht nur sportliches Können, sondern auch Fähigkeiten wie Lernwillen, Disziplin, Einsatz, Respekt, Pünktlichkeit und vieles mehr, wovon sie auf ihrem weiteren Lebensweg sehr profitieren werden. Und besonders wichtig ist für ihn: «Wir versuchen aus Talenten Profis zu machen, die Professionen lassen wir dabei offen.» David Fall freut sich darüber, dass auch ein hoher Prozentsatz von Ehemaligen der TST die Thurgauer Fussballlandschaft prägen. Sei es als Spieler oder aber auch als Trainer oder Vereinsfunktionäre. Ein Beispiel für eine Thurgauer Erfolgsgeschichte ist für Fall der heute 19-jährige Julian Vonmoos. Seinen sportlichen Werdegang startete er beim FC Romanshorn und führte ihn über den Thurgauer Fussballverband, den FC St. Gallen und Grasshoppers Zürich zum FC Basel, wo er aktuell als Profi unter Vertrag steht. Ausserdem stand er 2018 als Captain bei der U17-EM für die Schweizer Nationalauswahl auf dem Platz. Und welches sind Falls Visionen und Wünsche für die Zukunft der Sportschule Bürglen? «Vor allem wünsche ich mir, dass die Schule Bürglen auch zukünftig für Mut, Leidenschaft und Qualität in allen Bereichen einsteht.»
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«Im Bereich Mädchenförderung haben wir schon einiges erreicht und möchten den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen», hebt er hervor. Mit Freude erfüllt ihn das, was der Thurgauer Fussballverband in Zusammenarbeit mit der Sportschule in Bürglen erreicht hat. Gemeinsam arbeitet man im ständigen Austausch mit der Schulleitung und den Lehrpersonen daran, den Thurgauer Talenten optimale Rahmenbedingungen zu bieten. So eine Möglichkeit ist keine Selbstverständlichkeit und sollte auch von den Sportschülerinnen und Sportschülern als Privileg empfunden werden. «Der Kontakt zwischen den Sportschülern und den übrigen Schülern ist mir sehr wichtig, dies um den sozialen Aspekt und auch den Austausch im schulischen Bereich zu berücksichtigen. Es ist eine grosse Freude und Bereicherung, mit jungen, talentierten Menschen arbeiten zu können und sie einen Teil ihres Weges begleiten zu dürfen», schliesst David Fall seine Ausführungen.
Die Sportschule kommt unserer Fussballbegeisterung entgegen 123
Die Sportschule kommt unserer Fussballbegeisterung entgegen
Der Frauenfelder Eduardo Cucciniello und Nicolas Ioannidis aus Weinfelden besuchen zurzeit die 7. und 8. Klasse an der Sportschule in Bürglen. Im Gespräch äusserten sie sich über ihre grosse Leidenschaft für den Fussball und über ihre Begeisterung für die Sportschule.
«Mein Vater spielte in der 3. Liga beim FC Frauenfeld und ich bin seit dem vierten Lebensjahr am Ball dran», berichtet Eduardo Cucciniello. Er begann mit sechs Jahren mit dem Fussballsport bei den G-Junioren und trat nach sechs Jahren Primarschule im Kurzdorf 2019 in die TST ein. «Meine Mutter empfahl mir, diese Chance zu packen und ich bin heute überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war», strahlt der 14-Jährige. Der Fussball ist seit seiner frühesten Kindheit sein Leben und hat für ihn eine ganz besondere Bedeutung: «Dieser Sport verbindet mich mit meiner Familie und mit meinem heute in Singapur lebenden Vater.» Und wie beurteilt er seinen Schulbesuch an der TST Bürglen? «Obwohl die Belastung anfänglich sehr gross war, habe ich mich inzwischen daran gewöhnt. Mich begeistert die Verbindung meines Lieblingssports mit dem Schulunterricht», sagt er spontan. Der grösste Wunsch des jungen Innenverteidigers ist es, einmal Fussballprofi zu werden und wichtig ist 124
für ihn die Aussage seines grossen Idols, dem peruanischen Fussballspieler Rinaldo Cruzado: «Als Fussballer muss man mehr arbeiten als die andern, auf die Trainer und die Eltern hören und an sich glauben.» Aber auch der spanische Fussballspieler Sergio Ramos García, der bei Real Madrid unter Vertrag steht und als Kapitän sowie Rekordspieler der spanischen Fussballnationalmannschaft als Innenverteidiger oder rechter Außenverteidiger eingesetzt wird, macht ihm grossen Eindruck: «Er spielt sehr intensiv und macht sehr viel für sein Team.» «Mein Idol ist Roman Bürki» «Ich besuchte in Weinfelden die Primarschule und mein Bruder spielte bei den B-Junioren des FC Weinfelden-Bürglen, deshalb spielte ich ab sechs Jahren bei den G-Junioren dieses Vereins», berichtet Nicolas Ioannidis. Seine Eltern liessen ihm die freie Wahl, in Weinfelden die Sekundarschule zu besuchen oder sich
Die Sportschule kommt unserer Fussballbegeisterung entgegen
für die TST Bürglen zu melden. Er spielt wie sein Kollege Eduardo aktuell bei FE-14 Thurgau. Die Schule ist ihm sehr wichtig und es ist für ihn eine einmalige Chance, den Schulunterricht mit seinem geliebten Sport verbinden zu können: «Es gefällt mir mega hier und ich bin glücklich, meine Leidenschaft Fussball auf diese ideale Weise mit zusätzlichen Trainings und dem Unterricht in Einklang zu bringen.» An das Schulsystem hat sich Nicolas inzwischen gewöhnt, den Grossteil seiner Hausaufgaben erledigt er in der Lernlandschaft und inzwischen hat er die Aufnahmeprüfung an die Kantonsschule Romanshorn bestanden. Der junge Torwart bewundert den Schweizer Fussballtorhüter Roman Bürki, der seit der Saison 2015/16 bei Borussia Dortmund spielt. «Seine Persönlichkeit, seine Leistungen als Torwart und seine Paraden haben für mich einen grossen Vorbildcharakter», sagt Nicolas, dessen geheimer Wunsch es ist, wohl auch einmal als Profifussballer im Tor zu stehen. Nicolas Ioannidis (Nummer 32) und Eduardo Cucciniello (Nummer 23) besuchen an der TST in Bürglen die achte und siebte Klasse.
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Amir Abrashi im Jahr 2004 an der TST als SportschĂźler
Amir Abrashi in der Bundesliga beim SC Freiburg
Prominenter Absolvent der Sportschule 126
Prominenter Absolvent der Sportschule
Der 30-jährige Mittelfeldspieler Amir Abrashi gehört zweifellos zu den prominentesten Absolventen der TST in Bürglen. Der Sohn albanischer Eltern aus dem Kosovo und heute Schweizer Bürger besuchte die dortige Schule 2002. Aktuell spielt er beim SC Freiburg, einem Fussballverein aus Freiburg im Breisgau, in der Bundesliga. In der ewigen Bundesligatabelle belegt der Verein den 22. Platz. «Wenn Amir beim Training dabei ist, verändert sich etwas und die jungen Spieler schauen zu ihm hinauf», sagt Christian Streich, der Trainer vom SC Freiburg. Er bezeichnet Abrashi als Schlüsselfigur bei der Entwicklung des Teams und für ihn ist es bedeutend, dass der einstige Absolvent der TST Bürglen sich sehr viel mit den Spielern unterhält und grossen Wert auf eine gute Stimmung legt. Als Sohn albanischer Eltern aus dem Kosovo ist Amir Abrashi in Bischofszell aufgewachsen. Er besuchte die Thurgauer Sport-Tagesschule TST in Bürglen 2002 und kam aus dem Stammverein FC Bischofszell. Dort spielte er bis Mitte 2005. Nachdem er zusammen mit seinen Eltern nach Winterthur umzog, wechselte er an die Talentschule in Winterthur-Veltheim. Der talentierte junge Fussballer schloss sich der Jugendabteilung des FC Winterthur an und stieg bis zur ersten Mannschaft auf. Er debütierte in der Spielzeit 2007/2008 und spielte in seiner zweiten Saison 2008/2009 an 24 Partien in der Challenge League. Beim 2 : 0-Auswärtssieg gegen den FC La Chaux-de-Fonds erzielte Abrashi sein erstes Tor für den FC Winterthur und in der Saison 2009/2010 verzeichnete er 28 Spiele und drei Tore. Zusammen mit seinen Mitspielern Innocent Emeghara und Emir Lenjani wechselte der damals 20-jährige ehemalige Schüler der TST Bürglen zu GC und somit in die höchste Schweizer Liga, die Super League.
Dank seinen starken Leistungen übernahm ihn der Zürcher Club ab Sommer 2011 für drei Jahre. Am 27. August dieses Jahres zog er sich im Meisterschaftsspiel gegen den FC Luzern einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und fiel dadurch mehrere Monate aus. Auf die Saison 2015/2016 wechselte Abrashi in die deutsche 2. Bundesliga zum SC Freiburg. Mit den Breisgauern durfte er im Frühjahr 2016 den Aufstieg in die Bundesliga feiern. Sein Anteil war die Beteiligung an 34 Spielen und drei Tore. Abrashi absolvierte Spiele für die Schweizer U18-, U19-, U20- und U21-Nationalmannschaft. Er wurde für die U21-Europameisterschaft in Dänemark ins Kader berufen und kam als Einwechselspieler aufs Feld. Am Ende des Turniers belegte er mit der Schweiz den zweiten Platz und löste somit auch das Ticket für die Olympischen Spiele 2012 in London. Seit 2013 spielt Abrashi für die albanische Fussballnationalmannschaft. Anlässlich der FussballEuropameisterschaft 2016 in Frankreich wurde er in das albanische Aufgebot aufgenommen und gehörte somit zum Stammaufgebot. Er gehörte zu den Spielern, die alle drei Gruppenspiele über die volle Spielzeit bestritten. Nach der Gruppenphase war für das Team mit zwei Niederlagen die Europameisterschaft beendet. Im Qualifikationsspiel für die Fussball-Europameisterschaft 2020 erzielte Amir Abrashi beim 3:0 gegen Andorra sein erstes Länderspieltor. 127
Der steinige Weg zum Frauenfussball 128
Der steinige Weg zum Frauenfussball
Die Zeitung «Le Sport Suisse» schreibt 1923 von einem Zusammenschluss fussballbegeisterter Frauen und von einer gegründeten Frauenfussball-Mannschaft unter dem Namen «Les sportives». Weltweit gehen die Spuren der weiblichen Fussballerinnen zurück ins 12. Jahrhundert. Im Thurgau waren es zwei Frauen, welche mit dem Frauenfussball in den 1970er Jahren eng in Verbindung stehen: Ruth Schmid-Senn und Beth Strässle.
Im Schatten des Männerfussballs gewann der Frauenfussball im Verlaufe der Zeit auch an Akzeptanz, keine Selbstverständlichkeit, wie die Geschichte des Frauenfussballs zeigt. Dessen erste Spuren findet man vor rund achthundert Jahren in Frankreich, wo das weibliche Geschlecht zu einem fussballähnlichen Spiel mit dem Namen «La soule» zusammenfand. Auch bei den Inuit waren Frauen schon vor Jahrhunderten in Ballspielen mit dem Fuss involviert und die Geschlechter- und Anstandsfrage stellte sich damals noch nicht.
Moderner Frauenfussball aus England Die Pioniertage des modernen Fussballs in England findet man in den 1860er Jahren. An den Eliteschulen auf der britischen Insel, von der das Spiel den Weg in die weite Welt antrat, nahm zunächst niemand daran Anstoss, dass auch Mädchen gegen den Ball traten. Im Gegenteil: Insbesondere im «Mutterland des Fussballs» war der Frauenfussball lange Zeit populär. Im Jahr 1894 erfolgte in England die Gründung des ersten Damenteams: die «British Ladies». We129
Der steinige Weg zum Frauenfussball
nige Monate später gelang bereits das erste «Länderspiel» im Frauenfußball, als es in London zum Duell England-Nord gegen England-Süd kam. Über 10’000 Zuschauer wohnten diesem Spiel bei und aus Gründen des Anstandes trugen die Damen Röcke über Knickerbockerhosen. Wenigstens für die Frauenfussballerinnen sah es positiv aus nach dem Ersten Weltkrieg. Da viele Männer an der Front waren und die Profiligen zwischen 1916 und 1919 pausierten, nutzten die Frauen diese Situation und ihre Spiele entwickelten sich zu einem wahren Publikumsmagnet. So verfolgten beispielsweise 53 000 Zuschauer das Spiel zwischen den Dick Kerr’s Ladies und den St. Helens Ladies im Jahr 1920. Stadion-Verbot für Frauen Auch in Europa, vor allem in Frankreich, erfreute sich der Frauenfussball früh einer grossen Beliebtheit, dies, während er in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckte und aufgrund des öffentlichen Widerstandes erst spät einen bescheidenen Aufschwung erlebte. Als für Frauen nicht geeignet, bezeichnete der englische Fussballverband den Fussballsport und verbot dem weiblichen Geschlecht kurzerhand die Nutzung der Stadien, ein Verbot, das gleichviel bedeutete wie Verbot des Frauenfussballs. Andere Länder und Kontinente folgten dieser Massnahme und der berühmte niederländische Philosoph und Psychologe Frederik Jacobus Johannes Buytendijk schrieb in seiner viel beachteten Psychologischen Studie über das Fußballspiel: «Das Spiel ist wesentlich eine Demonstration der Männlichkeit. Es ist noch nie 130
gelungen, Frauen Fußball spielen zu lassen. Das Treten ist wohl spezifisch männlich, ob darum getreten werden weiblich ist, lasse ich dahingestellt. Jedenfalls ist das Nichttreten weiblich.» Weltmeisterschaft in China Ende der 1960er Jahre begannen die Frauen sich mit Vehemenz gegen das Verbot gegenüber dem Frauenfussball aufzulehnen. Im Zusammenhang mit der Gründung der «Confederation of Independent European Female Football» im Jahre 1969 und der Austragung der ersten inoffiziellen Weltmeisterschaft im Frauenfussball im Jahre 1970 gab der Verband 1971 die Empfehlung heraus, den Frauenfussball wieder aufzunehmen und damit eine endgültige Spaltung abzuwenden. Als Folge dieser Entwicklung führen etliche Landesverbände offizielle Meisterschaften und Pokalwettbewerbe ein. Bei internationalen Wettbewerben waren die Asiaten Pioniere, womit sich auch die frühe Dominanz der Chinesinnen erklärt. Schon 1975 wurde in Hongkong die erste offizielle Asienmeisterschaft ausgespielt. Die UEFA zog erst 1984 mit der ersten Europameisterschaft nach. Rekordeuropameister ist Deutschland mit sieben Titeln bei bisher zehn ausgespielten Turnieren.1991 kam es in China zur ersten Weltmeisterschaft im Frauenfussball. Erster Weltmeister wurden die USA. Das Land hatte im Frauenfussball lange eine Ausnahmestellung inne, weil der Frauen- und Mädchenfussball an den dortigen Hochschulen und Colleges stark gefördert wurde und sich entsprechend einer grossen öffentlichen Akzeptanz erfreute. In-
Der steinige Weg zum Frauenfussball
zwischen hatten auch andere Länder, wie Deutschland oder Brasilien, zu den Amerikanerinnen aufgeschlossen. In Frankreich wurde 2019 zum achten Mal eine WM-Endrunde gespielt. Rekordweltmeister sind die USA mit vier Titeln und Deutschland mit zwei Titeln. Seit 1996 gehört der Frauenfußball zum Programm der Olympischen Sommerspiele. Anders als bei den Männern, wo nur drei Spieler je Land älter als 23 Jahre sein dürfen, gibt es bei den Frauen keine Einschränkungen, sodass jedes Land mit seinen besten Spielerinnen antreten darf. Rekordolympiasieger sind die USA mit drei Goldmedaillen. Die deutschen Damen mussten sich bisher mit drei Bronzemedaillen begnügen. Seit 2001 wird ein Europapokal auf Vereinsebene ausgespielt, der zunächst irreführenderweise UEFA Women’s Cup genannt wurde, obwohl dort nur die Landesmeisterinnen und einige Vizemeisterinnen starten durften. Mittlerweile hat die UEFA diesen Fehlgriff korrigiert, der Wettbewerb heißt seit 2009 UEFA Women’s Champions League. Ist der Frauenfussball nun gänzlich emanzipiert und überall auf der Welt anerkannt?
Damenfussball 1972: Rot Weiss Emmishofen
Für den heutigen 84-jährige Joseph «Sepp» Blatter aus Visp, ehemaliger Schweizer Fussballfunktionär und von 1998 bis 2016 Präsident des Weltfussballverbands FIFA, ist der Frauenfussball nicht «sexy» genug. Er forderte vor einigen Jahren, die Kleiderordnung im wahrsten Sinne des Wortes zu verschärfen. Die Spielerinnen sollten analog zum Beachvolleyball körperbetontere Trikots und knappere Hosen tragen. Sein Vorschlag stiess allerdings auf wenig Gegenliebe.
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Der steinige Weg zum Frauenfussball
Damenmannschaft des FC KS-Sulgen 1975
Das andere Extrem findet sich im Mittleren Osten: So ist es Frauen in Saudi-Arabien bis heute untersagt, überhaupt Fussball zu spielen. Nicht viel liberaler geht es im Iran zu, wo die Spielerinnen beim Fussballspielen ein Kopftuch tragen müssen. Diese Ausführungen zeigen deutlich: Der Frauenfussball hat eine lange Reise hinter sich und ist wohl noch lange nicht am Ziel angelangt. 132
Frauenfussball in der Schweiz und im Thurgau Auf die Spuren des schweizerischen Frauenfussballs stösst man in einem Artikel aus dem Jahre 1923, in welchem über «Les sportives», eine neu gegründete FrauenfussballMannschaft, berichtet wird. Weitere Berichte über diese Mannschaft gibt es leider nicht, dafür tauchte (allerdings erst im Jahre 1965) die 1963 gegründete Mannschaft «FC Goitschel» in den Medien auf. 1965 war auch das Jahr, in
Der steinige Weg zum Frauenfussball
welchem der Schweizerische Fussballverband Madeleine Boll irrtümlicherweise einen Spielerpass ausstellte. So konnte das Mädchen mit den C-Junioren des FC Sion das Vorspiel des UEFA-Cup Spiels zwischen dem FC Sion und Galatasaray Istanbul bestreiten und geriet dadurch in die internationale Presse. Der SFV reagierte mit dem Rückzug der Spielerlizenz und erklärte diesen Schritt damit, dass nur männliche Spieler zur Qualifikation berechtigt seien. Sie spielte zuerst nur auf Grümpelturnieren, bis dann 1967 ein erstes Freundschaftsspiel gegen eine kombinierte Elf aus Wohlen und Zürich stattfand. Daraufhin baten die Gründerinnen des «FC Goitschel» den Schweizerischen Fussballverband, offizielle Spiele im Rahmen des SFV durchführen zu können. Dieser lehnte dies ab, bot den Frauen jedoch als Alternative an, sich zu Schiedsrichterinnen ausbilden zu lassen. Das Angebot wurde prompt von 14 Frauen angenommen und stellte einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum aktiven Spielen dar.
Schiedsrichterinnen seit Bestehen des Verbandes und konnten 1984 anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums geehrt werden.
Zwei von ihnen stammten aus dem Kanton Thurgau, nämlich Ruth Schmid-Senn aus Affeltrangen und Beth Strässle. Sie besuchten 1974 den Schiedsrichter-Grundausbildungskurs und waren im gesamten Gebiet des Ostschweizer Fussballverbandes inmitten einer von Männern dominierten Sportart die einzigen beiden Frauen. Sie waren die einzigen
Bereits fünf Jahre zuvor gab es eine inoffizielle Frauenfussball-Meisterschaft. 1970 kam es zur Gründung der schweizerischen Damen-Fussball-Liga (SDFL). Hier kam es auch zur Austragung erster internationalen Spiele. 1993 folgte endlich die Integration des Frauenfussballs in den SFV. 2004 eröffnete man das Ausbildungszentrum für Mädchen in Huttwil und 2013 er-
Ruth Schmid-Senn als Goalie beim FV Veltheim 1975
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Der steinige Weg zum Frauenfussball
Ruth Schmid-Senn berichtet Die heute 67-jährige Ruth Schmid-Senn darf als eigentliche Legende des Thurgauer Frauenfussballs bezeichnet werden. Sie stand nicht nur im Tor bei verschiedenen Mannschaften, unter anderem auch bei der Frauen-Nati, sondern erhielt auch einen Eintrag im GuinessBuch der Weltrekorde für ihre über 40-jährige Schiedsrichtertätigkeit. Heute ist sie Wirtin des Restaurants «Frohsinn» in Affeltrangen und betreibt mit ihrem Gatten Kurt die angegliederte Bäckerei-Konditorei.
folgte der Umzug nach Biel. 2015 qualifizierte sich die A-Nationalmannschaft erstmals für eine WM-Endrunde. Sie erreichte in Kanada die Achtelfinals.
Beim Eintreten ins Restaurant «Frohsinn» fällt es dem aufmerksamen Beobachter sofort auf, das Zertifikat für den Eintrag ins Guinness-Buch der Weltrekorde. «Die langlebigste Fussballschiedsrichterin ist Ruth Schmid (geboren am 19. August 1953) und zwar vom 12. April 1975 bis zum 3. Oktober 2015, also 40 Jahre und 174 Tage.» Die älteste Schiedsrichterin der Schweiz war sie schon, als sie damals kurz nach ihrem 60. Geburtstag ihren Rücktritt mit einem grossen Fest feierte. «Dass ich weltweit die Nummer 1 werde, einen Eintrag ins Guinness-Buch und das Diplom dafür erhalte, glaubte ich erst, als ich das Schriftstück in den Händen hielt», strahlt die Affeltrangerin übers ganze Gesicht.
Dieses Jahr hat der SFV in der Person von Tatjana Haenni erstmals eine Ressortleiterin Frauenfussball ernannt.
Nun war es besiegelt: Schmid ist jetzt offiziell Weltrekordhalterin für die längste SchiriKarriere einer Frau. Wo blieb da noch die Zeit,
Ruth Schmid-Senn (mit Ball) am Grümpelturnier mit der Mannschaft «Rio Samba» in Sirnach August 1978. In der Kategorie Damen erreichte ihre Mannschaft den ersten Rang.
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Der steinige Weg zum Frauenfussball
neben dem Betrieb und der Familie mit vier Söhnen, vier Jahrzehnte als aktive Fussballerin und Torhüterin auf dem Platz zu stehen? «Für mich war das Pfeifen immer ein schöner Ausgleich. Dank einer guten Organisation und positivem Denken brachte ich alles unter einen Hut», erklärt sie. Kommt dazu, dass sie das Pfeifen immer sehr gerne gemacht habe. Nachdem eine Kundin ihrer Bäckerei den langwierigen Prozess mit den GuinnessBuch-Machern in Gang gesetzt hatte, entschloss sich die damals 62-jährige, nochmals eine Saison anzuhängen. Den nötigen Fitnesstest bestand sie im zweiten Versuch. «Im ersten habe ich die 12-Minuten-Limite verpasst. Im zweiten bin ich die 1800 Meter in 11.30 Minuten gelaufen», schmunzelt die leidenschaftliche Schiedsrichterin. So kam sie 2015 nochmals zum Einsatz und pfiff am 3. Oktober ihre Schiri-Karriere nach 41 Jahren ab. Mit einem grossen Fest, einer Weltrekord-Party, beendete sie am 24. Juni 2017 auf dem Fussballplatz Münchwilen ihre Schiedsrichtertätigkeit, die sie mit Leib und Seele ausgeübt hatte. Kuhweide in Eschenz Im Dachzimmer über der Bäckerei hat Ruth Schmid ihr eigenes kleines Fussballarchiv eingerichtet. Inmitten von Pokalen, Wimpeln, eingerahmten Diplomen und vielen Fotoalben und Ordnern mit Zeitungsausschnitten berichtet sie von ihren glorreichen Fussballzeiten. «Ich bin in Eschenz am Untersee gebo-
Ruth Schmid-Senn aus Affeltrangen inmitten von Pokalen und Wimpeln aus ihrer vergangenen Fussballzeit.
ren und mit zwei Brüdern und einer Schwester auf einem Bauernhof aufgewachsen», sagt sie. Schon während der Primarschulzeit traf man sie zusammen mit ihren Brüdern und den Nachbarskindern auf einer Wiese mit Kuhfladen und Mäusehaufen beim Fussballspielen an. Während ihrer Sekundarschulzeit beteiligte sich die begeisterte Fussballspielerin mit ihren Kolleginnen an einem Grümpelturnier in Steckborn. Und wann spielte sie erstmals in einer Mannschaft? Munter speedet die 135
Der steinige Weg zum Frauenfussball
das Fussballspielen verbieten.» Die Gründung der Damenfussballmannschaft FC Rot Weiss Emmishofen im Jahr 1972 steht im Einklang mit dem Beginn des Damenfussballs im Thurgau. Schwierige Akzeptanz Zuerst spielte Ruth Schmid als Mittelfeldspielerin. Doch dies änderte sich bald einmal. «Meine Kolleginnen spürten, dass ich keine Angst hatte vor dem Ball und hart war im Nehmen und so stand ich fortan im Tor», erinnert sie sich. Nach der Auflösung der Mannschaft von Rot Weiss Emmishofen wechselte sie zum 1973 gegründeten FC Kradolf-Schönenberg. Dort stand sie nicht nur im Tor, sondern übernahm auch die Führung der Vereinskasse. Später folgte der Wechsel ins Tor des FC Veltheims. Ihre Höhepunkte waren die Teilnahme an Länderspielen gegen Holland, England, Belgien, Italien, eine deutsche Auswahl und Österreich. Vier Jahre spielte die Affeltrangerin in der Nationalmannschaft. 1978 gab sie den Austritt mit der klaren Begründung: «Das Pfeifen sagt mir mehr zu als das aktive Spielen.»
rüstige Rentnerin durch den kleinen Raum und blättert in einem ihrer Ordner. «Mit der Frauenmannschaft ‹Rio Samba› gewannen wir das Grümpelturnier und die Männer von Rot Weiss Emmishofen fragten uns, ob wir bereit wären, eine Damenmannschaft zu gründen», lautet die Antwort. Es sprudelt aus ihr heraus und sie ergänzt aus der Ecke hervor: «Ich drohte damals meinem Vater, dass ich meine KV-Lehre bei der Helvetia-Leben in Kreuzlingen abbreche, sollte er mir 136
Der J+S-Leiterkurs und der Schiedsrichterkurs befähigte sie, inskünftig bei Spielen der Männer als Schiedsrichterin tätig zu sein. Und wie stand es mit der Akzeptanz gegenüber einer Frau? «Schlecht, man rief uns zu, dass Frauen hinter den Herd gehörten und nicht auf den Fussballplatz», lautet Schmids spontane Antwort. Und trotzdem traf man die begeisterte Schiedsrichterin während 41 Jahren auf den Fussballfeldern beim Pfeifen, nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland und Amerika an.
Fussballvereine und Clubs
Frauenfussballvereine 137
Fussballvereine und Clubs
01.07.1904
FC Romanshorn: Fusion 1907 zwischen dem FC Red-Stars und dem FC Thurgovia zum FC Romanshorn
01.07.1905
FC Arbon 05: Erste aktenkundige Spiele um 1902/03. Fusion FCA und FC Stachen im Jahre 1908
01.07.1905
FC Kreuzlingen: Gründung als Fussballclub Concordia Kreuzlingen am Pfingstmontag 1905. Um 1924 auch Nennung als FC Kreuzlingen-Emmishofen.
01.07.1906
FC Kurzdorf: (FC Frauenfeld) Vorgängerclub des FC Frauenfeld. 1910 Fusion FC Kurzdorf mit FC Kantonsschule (KTV Concordia) zum FC Frauenfeld. Offizielles Gründungsdatum des FCF: 01.07.1906
11.08.1910
FC Amriswil: 06. September 1913 Fusion mit dem FC Sulgen zum FC Amriswil-Sulgen. Wie lange dieser Name so bestehen blieb, ist nicht bekannt.
Um 1910
Young Boys Stachen-Arbon
Um 1910
Stadel Schlossberg Romanshorn
Um 1910
FC Holzenstein bei Romanshorn: Um 1910 in der Chronik des Juniorenclubs des FC Bischofszell erwähnt. Dieser Klub verlangte Aufnahme in den TFV an der Sitzung vom 04.12.1921, was aber abgelehnt wurde.
Um 1910
FC Hauptwil: Wurde im Jahr 1920 mangels Spieler und eines Spielfeldes aufgehoben. Der FCH ist ein Gründungsmitglied des TFV.
28.02.1913
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FC Bischofszell: Ab 1909 Juniorenclub FC Bischofszell mit einer frei zusammen kommenden Gruppe. Offizielle Gründung 1913. Nach 1927 fiel der Verein auseinander. Neugründung 1931. 1932 Aufnahme in den TFV
1914
FC Weinfelden Bürglen: Gründung als FC Sirius. Im Jahr 1928 Namensänderung zum FC Weinfelden. In den Jahren 1925 – 1927 auch als Sportclub Weinfelden geführt. 1972 Fusion zwischen dem FC Bürglen und dem FC Weinfelden zum FCWB. Eintritt des FCW in den TFV erst 1921.
1921
FC «Favorit» Sirnach: Wurde Mitglied des TFV, jedoch nicht mehr erwähnt.
Fussballvereine und Clubs
1923
FC Glarisegg: War ein Bildungsinstitut in Steckborn. Im Jahresbericht des FC Stein/Hemishofen 1923/24 und 1924/25 erwähnt. Wurde 1928 in den TFV aufgenommen.
1924
FC «Saxonia» Frauenfed: Wurde am 23.03.1924 in den TFV aufgenommen, jedoch nach 1925 in den Protokollen des TFV nicht mehr vermerkt.
1926
Sportclub Frauenfeld: Trat 1926 dem TFV bei, löste sich 1931 auf.
1926
Sportclub Kreuzlingen: Hatte ein Aufnahmegesuch in den TFV am 23.12.1926 gestellt. Wurde am 09.04.1927 in den TFV aufgenommen. Nahm an der TG-Meisterschaft 1930 mangels Spieler nicht mehr teil, 1931 aufgelöst.
1929
FC Eschenz: Wurde bei einem Spiel gegen den FC Diessenhofen erwähnt, ferner in der Chronik des FC Stein am Rhein 1931.
1932
Young-Stars Kreuzlingen: 1932 zum ersten Mal im TFV vermerkt, war eine Untersektion des Katholischen Jünglingsvereins Kreuzlingen und hatte sich nun losgelöst und Ende 1933 wieder aufgelöst.
01.07.1934
SC Aadorf: Wurde am 21.10.1934 erstmals in den Protokollen des TFV erwähnt und an dieser DV in den TFV aufgenommen.
21.10.1934
FC Lengwil: Wurde an diesem Datum provisorisch in den TFV aufgenommen und fusionierte 1935 mit dem FC Landschlacht-Münsterlingen. Spielte zuerst in Kreuzlingen, nach der Fusion auf dem Platze des FCLM.
01.12.1934
FC Güttingen: Als «wilder Verein» bezeichnet, wurde an die TFV-Sitzung eingeladen, jedoch vom FCG als noch «zu früh» abgewiesen. Nahm ab 1936 bei der Meisterschaft der «Freien Klasse» teil. Im Jahr 1951 letzte Erwähnung beim TFV und als aufgelöst gemeldet.
30.04.1935
FC Uttwil: Wollte an diesem Datum dem TFV beitreten. Nahm an der Meisterschaft der «Freien Klasse» teil.
30.04.1935
FC Landschlacht-Münsterlingen:
1935
FC Landschlacht-Lengwil: Fusion zwischen den Clubs FC Lengwil und FC Landschlacht-Münsterlingen.
27.10.1935
FC Wiesendangen: Wurde – obwohl Zürcher Verein – in den TFV aufgenommen.
26.09.1936
FC Ellikon an der Thur: wurde an dieser DV – obwohl Zürcher Verein – in den TFV aufgenommen.
18.07.1937
FC Mammern: An dieser DV in den TFV aufgenommen, jedoch bereits ein Jahr später als aufgelöst gemeldet.
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Fussballvereine und Clubs
01.07.1946
FC Steckborn: 17. Juni 1943 Gründung als FC Bernina Steckborn. Als FC Steckborn, schon 1923/24 in der Chronik des FC Stein/Hemishofen erwähnt, ebenfalls an der DV des TFV 1925, um eventuell an der TG-Meisterschaft teilzunehmen. An der DV vom 30.01.1926 wurde der FC Steckborn-Berlingen als Freimitglied in den TFV aufgenommen, löste sich aber im gleichen Jahr auf. Ein neuer FC Steckborn wurde 1928 in den TFV aufgenommen, löste sich aber ebenfalls im Jahr 1930 auf.
01.07.1946
FC Tägerwilen: Gründung im März 1933. Bereits an der DV im Jahre 1934 in den TFV aufgenommen. 1938 nach akuter Finanznot und internen Querelen und Mitgliederschwund aufgelöst. Neugründung im Jahr 1946.
12.09.1946
FC Tobel-Affeltrangen: 1966 Zusammenschluss von FC Tobel und dem FC Affeltrangen
1947
FC Altnau: Im DV Protokoll des TFV als aufgelöst gemeldet.
01.07.1947
FC Münsterlingen: 1935 fusionierte ein FC Landschlacht-Münsterlingen mit dem FC Lengwil.
17.04.1948
FC Diessenhofen: Erste Aktivitäten schon ab 1929 bekannt, am 04.12.1933 an der DV des TFV erwähnt Der FCD wollte sich dem Schaffhauser Kantonalverband anschliessen. Ab Saison 1952/53 dem Zürcher Verband zugehörig.
01.07.1949
FC Münchwilen: Im Jahre 1921 in den TFV aufgenommen, löste sich aber im Jahr 1923 auf.
1951
01.07.1952
1953 01.07.1958
140
FC Bürglen: 1951 gegründet und im Jahr 1972 nach dem Bau der Güttingersreuti mit dem FC Weinfelden zum FC Weinfelden-Bürglen fusioniert. FC KS-Sulgen: Erste Nennung schon um 1913. 1933 als FC Red-Boys von einigen Sekundarschülern gegründet, jedoch 1938 aufgelöst. Nach dem 2. Weltkrieg 1946 Neugründung des FC Sulgen. Von 1952 bis 1958 FC Sulgen-Kradolf. 1958 – 1994 FC Kradolf-Schönenberg und ab 1994 FC KS-Sulgen. 1935 wollte der FC Red-Boys Kradolf-Sulgen in den TFV beitreten. Handball-Club Romanshorn & Sport-Club Frauenfeld; Die beiden Handballvereine wurden von 1953 bis 1957 als Freimitglieder im TFV aufgenommen. FC Pfyn
1958
FC Italica Amriswil: Untersektion beim FC Amriswil
1958
FC Italica Frauenfeld: Untersektion beim FC Frauenfeld, 2011 aufgelöst
Fussballvereine und Clubs
31.08.1961
FC Sirnach: Im Jahre 1921 als FC Favorit Sirnach in den TFV aufgenommen, jedoch erst 1930 wieder aktiv. 1937 erneute Auflösung des FC Sirnach
01.07.1962
FC Dussnang
01.08.1967
FC Wängi: Erste Erwähnungen schon vor 1910
1968
FC Rot Weiss Emmishofen: Nach der Gründung des AS Calcio Kreuzlingen 1990 keine Spiele mehr, 1996 definitiv aufgelöst.
01.07.1970
FC Littenheid: Als Sportclub Littenheid schon im Protokoll 1925 als neu gegründeter Club erwähnt, ein Jahr später aufgelöst.
01.07.1971
FC Bettwiesen: Im Jahr 2012 aufgelöst.
1972
Central Frauenfeld: Am Anfang bei der Gründung lediglich ein Seniorenteam, am Schluss noch ein Veteranenteam, aufgelöst im Jahr 1994.
01.07.1975
SC Berg
01.07.1975
FC Eschlikon
1978
FC Thundorf-Kickers: Juniorenabteilung (F-D), keine Aktive. Heute bei der Juniorenabteilung des FC Tobel-Affeltrangen angeschlossen, da kein Mitglied des SFV
1983
SC Ermatingen: Stellte wegen eines fehlenden Platzes seine sportlichen Aktivitäten nach dem Aufstieg in die 4. Liga nach der Saison 89/90, ein. Der Verein wurde 1999 offiziell aufgelöst.
01.07.1985
FC Rickenbach
01.07.1990
AS Calcio Kreuzlingen: Offizielle Gründung im Jahr 1990. War seit 1978 eine Untersektion des FC Rot Weiss Emmishofen mit dem Namen FC Nuova Italica Rot Weiss Emmishofen
03.03.1997
AS Scintilla: 1963 gegründet von Auswanderern, die bei den Saurer-Werken arbeiteten. Zwischenzeitlich auch FC Arbon 63 genannt.
26.03.2000
FC Neukirch-Egnach
08.05.2009
Futsal Club Internazionale: Gegründet in Steckborn, im TFV seit der DV vom 29.09.2018
13.02.2012
FC Märstetten: im Jahr 2012 als FC Regio Märstetten gegründet. Ab 2018 als FC Märstetten geführt.
29.04.2018
Futsal Golden Lions: Aus dem Futsal Team des FCWB heraus gegründet und seit der DV vom 29.09.2018 im TFV
141
1970
FC Dussnang: Erstes Freundschaftsspiel gegen FC Ebnat-Kappel und einige Trainings. Ende 1970 aufgelöst.
1971
FC Rot Weiss Emmishofen: Erstes Freundschaftsspiel am 07.11.1971 gegen die C/B-Junioren. Meisterschaftsbetrieb Saison 1972/73 und somit erstes offizielles Frauenteam im Thurgau.
1972
FC Kradolf-Schönenberg: Gründung im Dezember 1972, löste sich 1975 auf.
1976
FC Weinfelden-Bürglen: 1984 und 1986 Aufstieg in die NLA. In der Saison 2005/06 keine Aktivmannschaft mehr und Gruppierung mit dem FC Wängi. Ab 2007 wieder eigenes Team.
1983
FC Münchwilen: Meisterschaft 1984. Mindestens ein Jahr früher schon trainiert und Freundschaftsspiele durchgeführt.
1988
DSC Berg: Starteten nach einem Jahr Training erstmals in die Saison 1989/90. Unterbruch während eines Jahres 1996/97. Wiedereinstieg in die Saison 1997/98.
1991
FC Münsterlingen: Unter Trainer Pino Barbitta erste Trainings und Freundschaftsspiele im Herbst 1991.
142
Frauenfussballvereine im Thurgau
1994
FC Amriswil: Sommer erste Trainings. Herbstrunde nur Freundschaftsspiele. Frühlingsrunde 1995 Meisterschaftsbetrieb. Winter 2019 aus dem Meisterschaftsbetrieb zurückgezogen.
1998
FC Eschlikon: Nachweislich 1998/1999 schon ein Team in der Meisterschaft. Wiederbelebung ab 2002 und in der Saison 2002/03 mit einer Aktivmannschaft.
2002
FC Sirnach: DFC Sirnach startet mit eigener Mannschaft in die Saison 2002/03. In der Herbstrunde 2004/05 Rückzug der Mannschaft. Aber in der Frühlingsrunde wieder dabei. Die Mannschaft spielte noch die Frühlingsrunde 2007, wurde danach aufgelöst.
2002
FC Wängi: Start in die Saison 2002/03, nach Saison 2012/13 aufgelöst.
2003
FC Diessenhofen
2004
FC Arbon 05: Offizieller Start in die Saison 2004/05.
2005
FC Frauenfeld: April 2005 erstes Training. 2005/06 Meisterschaftsbeginn, nach nur drei Spielen Rückzug der Mannschaft. Neustart in die Saison 2006/07. Bis dahin ausschliesslich Training.
2005
FC Pfyn: Nahmen an der Meisterschaft der Saisons 2005/06 und 2006/07 teil, danach Aktivmannschaft aufgelöst.
2006
FC Romanshorn: Aktivmannschaft startete in die Saison 2006/07.
2007
Team Bodensee: Gruppierung zwischen Münsterlingen, Calcio Kreuzlingen und Tägerwilen. In der Saison 2008/09 wurde das Team Bodensee als zweite Aktiv mannschaft in den FC Münsterlingen integriert.
2009
FC Rickenbach: Für ein Jahr ein Team mit Freundschaftsspielen.
143
FC Romanshorn As erster Fussballverein im Kanton Thurgau wurde 1904 der Football-Club Mars Romanshorn aus der Taufe gehoben. Weil der Fabrikant die Trikots statt mit blauen aber mit roten Sternen fertigte, wurde der Vereinsname kurzerhand in Red-Stars Romanshorn umbenannt. Den Namen FC Romanshorn trägt der Verein seit der Fusion zwischen dem FC RedStars und dem FC Thurgovia im Jahr 1907. Es gab damals schon zwei Aktiv- und zwei Junio ren-Mannschaften. Der Club war bereits in frühen Jahren über die Landesgrenzen hinaus aktiv. Weil ein eigentlicher Fussballplatz aber noch fehlte, wurde dem runden Leder auf einer grossen Wiese beim Seehof nachgejagt. Die Ziele des Vereins beschränken sich nicht nur auf sportliche Erfolge. Wichtig sind auch die Mitgestaltung 144
des Dorflebens. So lebt z.B. die jahrzehntelange Tradition der Schnitzelbanksänger des FC Romanshorn bis zum heutigen Tag weiter.
Gründungsjahr 1904 Präsident Angelo Dell‘Aquila Aktiv-Teams Herren 3 sowie Senioren 30+ Grp. mit FC Amriswil und Senioren 40+ Grp. mit FC Amriswil Aktiv-Teams Frauen 2 Junioren-Teams Knaben 16 Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter 10 TrainerInnen 37 Vereinsmitglieder 460 Fussballplätze 5
Die lokalen Fussballclubs im Kanton Thurgau
FC Romanshorn Grösste Erfolge: ► Schweizer Meister 1917/18 Serie C: Am 27. April 1918 wurde der FC Romanshorn vor 1600 Zuschauern im Entscheidungsspiel in Bern gegen Cantonal Neuchâtel (heute Neuchâtel Xamax) Schweizer Meister der Serie C und schaffte damit den Aufstieg in die Serie B ► 3-fach Aufstieg 2019: Am Ende der Saison 2018/19 haben gleich drei Aktiv-Mannschaften den Aufstieg in die nächst höhere Liga geschafft. Männer 1: Aufstieg in die 2. Liga Männer 2: Aufstieg in die 3. Liga Frauen 1: Aufstieg in die 2. Liga
Höhepunkt: ► 100-Jahrfeier: 24./25. April 2004 mit Prominenz, Gemeindevertretern, Ehemaligen, verschiedenen Vereinen aus der Region und der aktuellen Fussballfamilie
Die lokalen Fussballclubs im Kanton Thurgau
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FC Arbon 05 Der FC Arbon 05 wurde vor über 100 Jahren gegründet. Heute ist er mit rund 450 Mitgliedern einer der grössten Vereine der Stadt. Rund 250 Jugendliche spielen in der Jugendabteilung des FC Arbon 05 und damit steht der Verein in Arbon diesbezüglich an der Spitze in Sachen Juniorenausbildung. Der FC Arbon 05 ist bestrebt, diesen Junioren eine gute und altersgerechte Ausbildung zu ermöglichen. Teamgeist, Anstand und Disziplin stehen dabei an erster Stelle. In 18 Mannschaften von den G-Junioren bis zu den Veteranen wird regelmässig für Turniere und Meisterschaften trainiert. 146
Die erste Mannschaft spielt aktuell in der 2. Liga und kämpft ständig um den Aufstieg in die interregionale Spielklasse.
Gründungsjahr 1905 Präsident Migga Hug Aktiv-Teams Herren 5 Aktiv-Teams Frauen 1 Junioren-Teams 12 Schiedrichter 4 Vereinsmitglieder 450 Fussballplätze 4
Die lokalen Fussballclubs im Kanton Thurgau
FC Kreuzlingen Der FC Kreuzlingen wurde am 1. Juli 1905 gegründet und gehört damit zu den ältesten Fussballvereinen der Ostschweiz. Anfangs der 30er-Jahre feierte der FCK grosse Erfolge und wurde u.a. 1934 in Neuenburg Schweizer 1. Liga-Meister. Aktuell spielt die erste Mannschaft in der 2. Liga interregional. Seit rund 20 Jahren stellt der FCK fast immer die bestklassierte Mannschaft des Kantons. Spielstätte war bei den frühen Erfolgen das Stadion an der Konstanzerstrasse. Zusammen mit dem Hardhof in Zürich war dieses Stadion damals der einzige Schweizer Fussballplatz mit Flutlichtanlage. Die Mannschaften des FCK spielen heute auf dem direkt am Bodenseeufer gelegenen Gelände «Klein Venedig», wo nebst zwei Rasenplätzen ein Kunstrasenplatz zur Verfügung steht. Als Besonderheit hat der FCK
eine Handicap-Abteilung integriert und organisiert jährlich ein grosses PluSport-FussballTurnier. Traditionell wird beim FCK jährlich ein Firmenturnier ausgetragen. Ebenfalls zum Verein gehört eine Schiedsrichtergruppe mit aktuell 4 aktiven Mitgliedern. Geführt wird der Verein vom 8-köpfigen Vorstand. Gründungsdatum 1. Juli 1905 Präsident 2020 Daniel Geisselhardt Aktiv-Teams Herren 2 Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben 8 Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter 4 Trainer 12 Vereinsmitglieder 250 Fussballplätze 3 (davon 1 Kunstrasen)
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FC Frauenfeld Vereinsgeschichte 1906 1910
1965/66 1977/78
1980
1980/81
148
1981/82
Gründung des FC Kurzdorf Fusion FC Kurzdorf mit FC Kantonsschule Teilnahme an der Ostschweizer Meisterschaft Serie B Aufstieg in die 1-.Liga (insgesamt 32 Jahre 1.Liga) Gruppensieger und Aufstieg in NLB Siege gegen FC Köniz und FC Mendrisio Star Schweizer Cup Viertelfinale: FCF – Genf Servette = beste Cupklassierung in der Geschichte) 5. Rang NLB = beste Klassierung in der Geschichte
Abstieg in die 1.Liga (nach insgesamt 5 Saisons NL B) 1982 – 2019 Spielklassen: 1.Liga, 2.Liga Interregional, 2.Liga 2019/20 Spielklasse 2.Liga
Gründungsjahr 1906 Präsident Markus Frei Aktiv-Teams Herren Total 5 (davon 2 Senioren) Aktiv-Teams Frauen 1 Junioren-Teams Knaben 18 Junioren-Teams Mädchen 2 Schiedsrichter 8 Trainer/-innen 52 Vereinsmitglieder: 550 Fussballplätze: 7
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FC Amriswil Vor 110 Jahren, am 11. August 1910, wurde von einer Handvoll junger Burschen der FC Amriswil gegründet. In der Zwischenzeit ist der FC Amriswil mit ca. 650 Mitgliedern der mitgliederstärkste Verein in Amriswil und Umgebung. 400 Kinder und Jugendliche sowie 40 Trainer verbringen beim FC Amriswil einen Teil ihrer Freizeit. Zwischen 20 und 23 Mannschaften von den Bambinis bis zu den A-Junioren sowie 2 Mädchenteams spielen Meisterschaften und Turniere. Unsere 1. Mannschaft spielt aktuell in der höchsten Amateurliga der 2. Liga interregional. Im Jahr 2010 feierte der FC Amriswil sein 100-jähriges Bestehen. Ein weiteres Highlight im Jahr 2012 bildete das Cup-Spiel FC Amriswil - FC Basel mit mehr als 5000 Zuschauern auf dem Tellenfeld. Im Jahr 2018 wurde die 1. Mannschaft OFV-
Cupsieger und somit wieder in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups. Am 18. August 2018 war der FC Aarau zu Gast auf dem Tellenfeld. Leider ging dieses Spiel in der 119. Minute mit 1:2 verloren. Trotzdem war auch dieses Spiel ein unvergessliches Erlebnis. Gründungsjahr 1910 Präsident David Hungerbühler Aktiv-Teams Herren 4 Junioren-Teams Knaben 10 Sternkicker 3 Bambinis 1 Junioren-Teams Mädchen 2 Trainer 40 Schiedsrichter 6 Vereinsmitglieder 650 Fussballplätze 4
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FC Bischofszell Im Jahr 1913 wurde der FCB unter dem damaligen Gründerpräsidenten Albert C. Ott im Hotel Hecht in Bischofszell gegründet. Die Hauptaufgabe des Vereins besteht gemäss Leitbild darin, den Fussballbegeisterten jeden Alters eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, benötigt der Verein natürlich eine grosse Anzahl von freiwilligen Helfern. Der Vorstand, die Funktionäre und Trainer zählen zur Zeit über 30 Personen, welche hauptsächlich ehrenamtlich für den FCB tätig sind. Die Heimspiele trägt der FCB auf der städtischen Anlage Bruggfeld aus. Seit 1990 verfügt der Verein über ein eigenes Clubhaus mit an150
gebautem Garderobentrakt. Eine Erweiterung und Renovation der Anlage ist geplant. Nebst dem Fussballsport ist der FCB stets auch bemüht, sich am gesellschaftlichen Le-
Gründungsjahr 1913 Präsident Thomas Mauchle Aktiv-Teams Herren 3 Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben 11 Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter 4 Vereinsmitglieder 260 Fussballplätze 2 plus 2 Trainingsfelder
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FC Bischofszell ben in Bischofszell und Umgebung zu beteiligen. Alljährlich gelangt die bereits legendäre «Kornhallenfasnacht» zur Durchführung und im Januar/Februar findet zudem an zwei Wochenenden jeweils das internationale Juniorenhallenturnier mit gegen 100 Mannschaften statt. Dieses Turnier wird bereits seit 41 Jahren ohne Unterbruch durchgeführt. Wichtige sportliche Erfolge sowie Höhepunkte in der Vereinsgeschichte:
Viermal schaffte der FC Bischofszell in seiner Vereinsgeschichte bisher den Aufstieg in die 2. Liga. Letztmals am Ende der Saison 2017/18. 1988 grosse Feier zum 75-jährigen Jubiläum. 1990 Einweihung Clubhaus auf dem Sportplatz Bruggfeld. 1993 Herausgabe «Chronik 80 Jahre FC Bischofszell». 2013 grosse Feier zum 100-jährigen Jubiläum mit Spiel gegen GC Zürich.
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FC Weinfelden-Bürglen Der FC Weinfelden-Bürglen wurde 1914 als FC Sirius gegründet. 1915 hiess der erste Fussballplatz Tannenwies und der Standort war beim heutigen Käsereifungslager. 1927 konnte die erste Juniorenmannschaft gebildet werden und 1928 wurde der FC Sirius zum FC Weinfelden umbenannt. Der heutige FC Weinfelden-Bürglen wurde 1972 durch die Fusion der beiden Vereine FC Weinfelden und FC Bürglen gegründet. 1976 wurde eine Unterabteilung für eine Frauenmannschaft gegründet, welche damals die erste Frauenmannschaft im Kanton Thurgau war. Heute, über 100 Jahre nach der Gründung fokussiert sich der Verein mehr denn je auf die Ausbildung und Förderung der Juniorenabteilung. 124 Aktive, 284 Juniorinnen und Junio152
ren, 56 Frauen, 38 Trainer, 9 Schiedsrichter und 110 Ehren-, Vorstands- und Passivmitglieder bilden eine Gesamtanzahl von 632 Mitgliedern.
Gründungsjahr 1914 Präsident Franco De Vita Aktiv Teams Herren 3 Aktiv Teams Frauen 1 Senioren Teams 2 (30+ / 40+) Junioren Teams Knaben 16 Junioren Teams Mädchen 2 Schiedsrichter 9 TrainerInnen 38 Vereinsmitglieder 632 Fussballplätze 6 Rasenplätze 1 Kunstrasen
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FC Weinfelden-Bürglen Somit gehört der FC Weinfelden-Bürglen zu den grössten Vereinen in der Ostschweiz – darauf sind wir stolz! Der Nachwuchs ist das Herzstück des FC Weinfelden-Bürglen. Unser Ziel in der Nachwuchsförderung ist es, dass unsere Juniorinnen und Junioren einen einheitlichen fussballerischen «Aufbau» erleben, sich in unserem Verein zu Hause fühlen und sie auch später zum Erfolg des Vereins beitragen können. Dies kann im fussballerischen Bereich, in der Nachwuchsabteilung oder im sozialen Bereich bei einer aktiven Mitwirkung im Verein sein. Das Allerwichtigste ist, dass sie nie die Freude und Liebe zu diesem Sport verlieren. Eine stufengerechte Leistungsförderung und Entwicklung der Leistungsfreude ist uns wichtig. Trotz dieser Leistungsorientierung haben für uns Ausbildung, d.h. Schule und/oder Berufslehre Vorrang gegenüber dem Sport. Wir möchten auch eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern pflegen.
Die Nachwuchsabteilung des FCWB betrachtet es als ihre wichtigste Aufgabe, einen Beitrag zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung zu leisten und damit auch die Verantwortung zu übernehmen. Wir sind überzeugt, mit unserer Arbeit einen grossen Beitrag an die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen zu leisten, ihnen eine Orientierungshilfe bieten und damit positive Werte fördern. Das Wissen, dass Sport auch präventiv gegen gesellschaftliche Probleme wie Ausgrenzung, Drogen, Gewalt und Hass wirkt, verstärkt unser Engagement in der Juniorenabteilung. Aber auch gute Fussballer/innen sollen unsere Jugendliche werden! Wir fordern unsere Jugendliche, damit sie im Fussball für höhere Aufgaben gerüstet sind. Mit den Grundsätzen des SFV-Juniorenkonzeptes «fordern statt verwöhnen» versuchen wir möglichst viele leistungsstarke Spieler für unsere 1. Mannschaft sowie die Aktivabteilung zu formen.
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SC Aadorf Der Sportclub Aadorf wurde im Jahre 1934 von 17 wackeren Männern offiziell gegründet. Aktuell zählt der Verein rund 150 Aktivmitglieder und über 200 Junioren. Die Schiedsrichterabteilung besteht aus 8 aktiven Schiedsrichtern. Das sportliche Aushängeschild des Vereins, die 1. Mannschaft, spielt aktuell in der 3. Liga. Komplettiert wird die Aktivabteilung durch zwei 5. Liga-Mannschaften sowie 2 SeniorenTeams. Auf sämtlichen Juniorenstufen sind jeweils eine bis zwei Mannschaften im Einsatz. Der SC Aadorf darf auf eine moderne und zweckmässige Infrastruktur zurückgreifen, wobei der Neubau des Garderobengebäudes im Jahre 2014 ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte war. Auf den drei gepflegten Naturrasenplätzen ist jederzeit ein geregelter Trainings- und Spielbetrieb gewährleistet. 154
Wichtige sportliche Erfolge sowie Höhepunkte in der Vereinsgeschichte:
Gründungsjahr 1934 Präsident Hans-Joerg Schaub Aktiv-Teams Herren 5 Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben 10 Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter 8 Vereinsmitglieder 420 Fussballplätze 3
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SC Aadorf 1974 Einweihung Sportplatz Löhracker 1980 Erstmaliger Aufstieg in die 2. Liga, Abstieg Ende Saison 1982 Aufstieg in die 2. Liga, Abstieg Ende Saison 1984 50-Jahr Jubiläum, IFC-Spiel FC Zürich vs. Spartak Trnava 1985 Aufstieg in die 2. Liga, Abstieg Ende Saison 1988 Fertigstellung Zuschauer-Stehrampe 1991 Gründung Supporter-Vereinigung 1992 Einweihung umgebautes Schützenhaus zum Clubhaus 1994 60-Jahr Jubiläum, Spiel EHC Kloten vs. ZSC 1996 Neuer Benützungsvertrag mit der Gemeinde 1997 Erreichung Cup-Hauptrunde
2000 Einweihung neuer Kiosk mit Platzwart-Anbau, Aufstieg in die 2.Liga 2001 Bester Tabellenplatz mit dem 2. Rang in der 2. Liga 2002 Sanierung Platz 1 2003 Beleuchtung Platz 1 Abstieg in die 3.Liga 2004 Aufstieg in die 2. Liga, Abstieg Ende Saison 2009 75-Jahr Jubiläum, DV OFV 2014 Neubau Garderobengebäude und Umbau Clubhaus für Material und Schiedsrichter Namensänderung von „Sportplatz «Löhracker» in «Sportplatz Unterwiesen»
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FC Steckborn Obwohl am Untersee schon seit den 20er Jahren organsiert Fussball gespielt wurde, fällt die eigentliche Gründung des damals «FC Bernina Steckborn» auf den 17.06.1943. Ein grosser Wunsch erfüllte sich für den FC Steckborn, als zu Beginn der 50er Jahre der Sportplatz «Emmig» in Betrieb genommen wurde. Dadurch hatte «das Ball aus dem See fischen» und die engen Zuschauerrampen ein Ende, vor allem aber wies das neue Feld die damals geforderte Grösse auf. Zu feiern gab es sportliche Höhepunkte, wie die Aufstiege in die 2. Liga. Der heutige Verein mit rund 300 Mitgliedern hat einen Sportplatz mit der wohl schönsten Aussicht auf den Untersee. Trotzdem sehnt man sich seit Jahrzenten nach einer neuen Sportanlage. Eine Projektgruppe ist dran, dass die Eröffnung des neuen Platzes zeitnah gefeiert werden kann. Zu feiern gaben sportliche Höhepunkte, wie Aufstiege in die 2. Liga, welcher man während den Saisons 1960/61 61/62 sowie 81/82 angehörte. In der letzteren sorgte man gar für Schlagzeilen in der Fachzeitung «Sport», welche unseren Verein nach einem sensationellen 7:3 Sieg, nach 0:3 Pausenrückstand, gegen Rorschach als Amateurteam der Woche publizierte. Die156
ser Höhepunkt liess aber sogleich Negatives folgen, stieg man doch aus der zweiten, in die dritte Liga und gleich weiter in die vierte Liga ab. Zwischenzeitlich, ab der Saison 88/89, konnte sich das Team dann wieder in der dritten Liga als Spitzenteam etablieren, bevor dann der endgültige Absturz in die unterste Spielklasse, der fünften Liga, folgte. Im Jahre 1999 folgte dann der lang ersehnte Aufstieg in die vierte Liga, wo man sich allerdings überraschenderweise nicht halten konnte und sogleich wieder abstieg. Nach einem Neuanfang im Jahr darauf, konnte dann in der Saison 2003/04 der Aufstieg erneut geschafft werden.
Gründungsjahr 1943 Präsident Marco Mancuso Aktiv-Teams Herren 2 Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben 9 Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter: 4 Vereinsmitglieder: 300 Fussballplätze: 1
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FC Tägerwilen Zwischen 1933 und 1938 hatte in Tägerwilen bereits ein Fussballverein existiert. Der Tatendrang der Mitglieder nach der Neugründung 1946 wurde von vielen Einwohnern im Dorf eher argwöhnisch betrachtet. In den 1950-er Jahren schlitterte der Verein in eine tiefe Krise, unter anderem verursacht durch die ungelöste Frage nach einem «sicheren» Spiel- und Trainingsfeld: die bis dahin genutzte Fläche in der Nähe des Seerheins wurde immer wieder von Hochwassern heimgesucht. Erst 1968 wurde die Platzfrage mit dem Umzug an die heutige Spielstätte im Tägermoos nachhaltig gelöst und damit die zentrale Grundlage für einen prosperierenden Verein mit einer grossen Nachwuchsabteilung geschaffen. Um die Jahr-
tausendwende wurde diese Anlage im Zusammenhang mit der Trasséeverlegung der Bahn neu platziert und rundum erneuert. Gründungsjahr 1946 Präsident Peter Forster (Vizepräsident) Aktiv-Teams Herren 2 Aktiv-Teams Frauen – Senioren-Teams Herren 3 Junioren-Teams Knaben 12 Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter 5 TrainerInnen 26 Vereinsmitglieder 400 Fussballplätze 2
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FC Tägerwilen Wichtige sportliche Erfolge sowie Höhepunkte in der Vereinsgeschichte: 1961 Start der Nachwuchsarbeit mit einem C-Junioren-Team 1967 Gründung einer Seniorenmannschaft 1968 Umzug auf Trainings- und Spielfeld im Tägermoos und Bezug Clubhaus (1974), jeweils in Frondienstarbeit erstellt 1969 Erstmaliger Aufstieg in die 3. Liga und Wiederaufstieg 1972 1980 Inbetriebnahme eines zweiten, ebenfalls in Eigenleistung erstellten Spielfelds 1988 Erstmalige Qualifikation für die 1. Hauptrunde des Schweizer Cups (2 : 4 gegen FC Töss)
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1990 1994
2000
2007 2014
2020
Erstmaliger Aufstieg in die 2. Liga; 2. Rang (1993) Qualifikation für die 1. Schweizer Cup Hauptrunde gegen FC Rapperswil-Jona (Niederlage nach Elfmeterschiessen); Testspiel gegen die SS Lazio Roma (0 : 4) Einweihung der erneuerten und ausgebauten Sportanlage im Tägermoos; Übernahme der Anlage durch die Politische Gemeinde Tägerwilen. Aufstieg in die 2. Liga regional; 2. Rang (2009) Qualifikation für die 2. Runde Schweizer Cup gegen den FC Lugano (Challenge League, 3 : 9) Inbetriebnahme der komplett mit einem Winternaturrasen erneurten Sportanlage im Tägermoos
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FC Tobel-Affeltrangen 1946 Der FC Tobel-Affeltrangen wurde 1946 gegründet und fusionierte im Jahr 1966 mit dem FC Affeltrangen zum FC Tobel-Affeltrangen. Der Verein aus dem Hinterthurgau stellt aktuell 18 Mannschaften von den Junioren bis zu den Senioren 30+, welche ihre Heimspiele auf dem Sportplatz Breite in Tobel austragen. Die Vereinsgründung erfolgte am 12. September 1946 durch elf junge Männer. In den Statuten formulierten sie folgendes Ziel: «Die körperliche Ertüchtigung mit dem idealen Sport Fussball zu fördern, sowie das Vereinsleben kameradschaftlich und zum Wohle der Mitglieder zu gestalten!». Gerade dem letzten Absatz wird immer noch sehr viel Bedeutung bei-
gemessen, denn der FCTA1946 will mehr sein als nur ein Fussballverein – wir wollen Jung und Alt verbinden, sowie zur Verbesserung des Gemeinwohls und der Solidarität zwischen den Generationen beitragen. Unsere Mitglieder mit dem Tobler Blut sind berüchtigt und unser ganzer Stolz! Gründungsjahr 1946 Präsident Joël Pfister (seit 1. Juli 2018) Aktiv-Teams Herren 2 Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben 15 Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter 5 Vereinsmitglieder 350 Fussballplätze 2 (1 Wettspiel- und 1 Trainingsplatz)
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FC Tobel-Affeltrangen 1946
Wichtige sportliche Erfolge sowie Höhepunkte in der Vereinsgeschichte: ► 1950 erstmaliger Aufstieg in die 3. Liga ► Saison 1970/71: Gründung der Juniorenabteilung ► 1970/77/84 jeweils Aufstieg in die 3. Liga ► Saison 1985/86: erstmaliger Einzug in die 1. Hauptrunde des CH-Cupwettbewerbs ► Saison 2010/11: Aufstieg 1. Mannschaft 4. Liga → 3. Liga ► Saison 2011/12: Aufstieg 1. Mannschaft 3. Liga → 2. Liga ► Saison 2014/15: Aufstieg 1. Mannschaft 3. Liga → 2. Liga 160
► Saison 2015/16: erstmaliger Klassenerhalt 2. Liga der 1. Mannschaft ► Saison 2018/19: erstmals durchgehend höchste Spielstärke von D-A-Junioren ► Saison 2019/20: wiederum durchgehend höchste Spielstärke von D-A-Junioren ► September 2021: grosses 75-Jahr-Jubiläumsfest auf der Tobler Breite
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FC Münsterlingen
Der FC Münsterlingen wurde der Legende nach von einigen fussballbegeisterten Münsterlingern im Jahr 1947 im Café Schildknecht in Scherzingen gegründet. In die erste Saison wurde mit 16 Aktiven und 4 Junioren gestartet. Einen grossen Aufschwung erfuhr der FC Münsterlingen in der Folge mit der Gründung einer eigenen Juniorenabteilung unter der Präsidentschaft des heutigen Ehrenpräsidenten Manfred Assenheimer, der sein Amt im Jahr 1971 antrat. Während den letzten 20 bis 30 Jahren sorgte dann vor allem die SeasideParty am Grümpelturnier und der Aufstieg der Damenmannschaft in die NLB im Jahr 2009
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Gründungsjahr 1947 Präsident Hary Finocchi Aktiv-Teams Herren 2 Aktive und 1 Senioren Aktiv-Teams Frauen 1 Junioren-Teams Knaben 11 Junioren-Teams Mädchen 1 Schiedsrichter 5 Vereinsmitglieder 361 (114 Aktive und 247 Junioren) Fussballplätze 2 (einer davon wird gerade saniert und erweitert)
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FC Münsterlingen für überregionale Bekanntheit. Zudem konnten mit dem Neubau der Garderobengebäude (2008) und dem Umbau der Hafenschenke (2010) wichtige Infrastrukturprojekte realisiert werden. Ein letzter Wunsch geht zurzeit mit der Erweiterung und Sanierung unseres Trainingsplatzes in Erfüllung.
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fcm
Wichtige sportliche Erfolge sowie Höhepunkte in der Vereinsgeschichte: ► 1948: 1. Grümpelturnier in Münsterlingen ► 1976: Realisierung Flutlichtanlage auf dem Hafenfeld ► 1999: 1. Seaside-Party auf dem Hafenfeld ► 2000: Aufstieg Herren 1 in die 2. Liga ► 2009: Aufstieg Damen 1 in die NLB ► 2019: Start Sanierung und Erweiterung Trainingsplatz
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FC Diessenhofen Der Fussballclub Diessenhofen ist einer von vielen Vereinen, die das Freizeitverhalten im Rheinstädtchen mit ihren Angeboten prägen und somit zur Lebensqualität wesentlich beitragen. Im Gegensatz zu allen Thurgauer Fussballvereinen, die Mitglieder des OFV sind, gehört der FC Diessenhofen dem Fussballverband Region Zürich an. Wie das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben ist auch der Fussballsport rheinabwärts Richtungen Schaffhausen oder nach Südwesten Richtung Winterthur und Zürich ausgerichtet.
Gründungsjahr 17. April 1948 Präsident Antonio Palella Aktiv-Teams Herren 2 Aktiv-Teams Frauen 1 Junioren-Teams Knaben 10 Junioren-Teams Mädchen 2 Schiedsrichter 5 Vereinsmitglieder 341 Fussballplätze 2
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FC Diessenhofen
Obschon die offizielle Gründung des FC Diessenhofen im Jahre 1948 datiert, weiss man, dass bereits 1925 Fussball gespielt wurde. Mit Hanspeter Friedländer, Roli Frei, Markus Frei und dem aktuellen Trainer Gianluca Frontino brachte der FC Diessenhofen Spieler aus seinen Reihen hervor, die landesweite Bekanntschaft erlangten. Der FC Diessenhofen wird seitens der lokalen Behörden und Wirtschaft stets grosszügig unterstützt. 164
Wichtige sportliche Erfolge sowie Höhepunkte in der Vereinsgeschichte 1961 Aufstieg in die 3. Liga 1970 Aufstieg in die 2. Liga (Abstieg 1976) 1997 Einweihung Sportanlage Parkerwiesen 2001 Gründung Frauenabteilung 2006 Aufstieg in die 3. Liga (nach Abstieg 1998) 2016 Aufstieg in die 2. Liga
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FC Münchwilen Im Jahre 1949 gründeten 33 Fussballbegeisterte den Fussballclub Münchwilen. Anfangs wurde hinter dem Restaurant Freihof trainiert und gespielt. 1971 wurde der Fussballplatz an der Weinfelderstrasse eingeweiht. Der altehrwürdige Freihof diente bis zur Fertigstellung der Sporthalle und eines zweiten Spielfeldes im Jahr 2001 weiterhin für den Trainingsbetrieb. Seit der Gründung standen unzählige spannende Spiele, Hochs und Tiefs im Mittelpunkt des Vereinslebens. Unvergessen bleibt 1976 der erstmalige Aufstieg in die 2. Liga. Danach machte sich der FC Münchwilen vor allem einen Namen als Liftmannschaft. «Zu gut für die 3. Liga, zu schlecht für die 2. Liga», lautete der doch eher zweifelhafte Ruf. Nach mehreren Jahren in der 4. Liga spielt der FCM seit Sommer 2018 wieder in der 3. Liga.
Besonders stolz ist man in Münchwilen auf die Juniorinnenabteilung, die nach kontinuierlichem Aufbau in den vergangenen Jahren nun erste Früchte trägt.
Gründungsjahr 1949 Präsident Guido Keller Aktiv-Teams Herren 3 Aktive, sowie je 1 Senioren- und Veteranenmannschaft Aktiv-Teams Damen 1 Junioren-Teams Knaben 9 Junioren-Teams Mädchen 3 Schiedsrichter/Spielleiter 12 TrainerInnen 32 Vereinsmitglieder 400 (inkl. 190 Junioren und 60 Juniorinnen)
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FC Münchwilen Die wichtigesten Daten aus der Vereinsgeschichte 1949 Vereinsgründung 1951 1. Grümpelturnier, seit 1968 jährlich 1976 Erstmaliger Aufstieg 2. Liga 1984 Gründung der Damenmannschaft 2001 Fertigstellung der Sportanlage Waldegg 2018 Wiederaufstieg 3. Liga der 1. Mannschaft 2019 Erstmaliger Aufstieg der Damen
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FC KS-Sulgen Der FC Kradolf-Schönenberg wurde am 24. August 1952 gegründet. Das erste Team erreichte schon zwei Jahre später den Aufstieg in die 3. Liga. 1953 kam eine Juniorenmannschaft dazu. Seit 1958 spielt der Club auf dem Thurfeld in Schönenberg. 1963 stieg man zum zweiten Mal in die 4. Liga ab und schaffte den Aufstieg in die 3. Liga nie mehr. Kurz danach entstand die Seniorenmannschaft. Ab 1973 agierte erstaunlicherweise eine Frauenmannschaft vier Jahre lang. Die Namensänderung in FC KS-Sulgen erfolgte 1994. Seit 2018 trainiert eine altersdurchmischte Mädchengruppe und nimmt regelmässig an Turnieren teil.
Der Club gehört nun in der Region zu den grösseren Sportvereinen. Erfolge der Neuzeit waren der Aufstieg der ersten Mannschaft 2017/18 von der 5. in die 4. Liga. Die C-Junioren stiegen im Herbst 2019 in die erste Stärke klasse auf.
Gründungsjahr 1952 erste Erwähnung 1913 Präsident vakant Aktiv-Teams Herren 2 Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben 5 Junioren-Teams Mädchen 1 Schiedsrichter 3 Vereinsmitglieder 140 Fussballplätze 1
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FC Pfyn Der im Jahre 1958 gegründete FC Pfyn bekam nach jahrelangen und grossen politischen Bemühungen zum 50-jährigen Geburtstag im Jahre 2008 eine Heimat in Form eines Kunstrasenplatzes mit Garderobe und Clubhaus auf der «Obere Wiide» im Pfyner Industrie gebiet. Der FC Pfyn ermöglicht über 200 Juniorinnen und Junioren in allen Alterskategorien dem Fussball nachzujagen. Diese werden durch über 30 ehrenamtliche Juniorentrainer betreut und ausgebildet.Die erste Mannschaft spielt nach dem Abstieg aus der 3. Liga in der Saison 2017/2018 wieder an der Spitze der 4. Liga mit. Jedes Mitglied sowie die Angehörigen sollen sich als der Teil der Fussballfamilie sehen, welcher den Vereinszusammenhalt fördern soll. Dies wiederspiegelt sich bei den Aktivmannschaften, bei welchen die Mehrheit der Spieler die eigene Juniorenabteilung durchlaufen haben. Wichtige Sportliche Erfolge sowie Höhepunkte in der Vereinsgeschichte Erfolg bedeutet für uns, wenn wir den kleinsten Piccolo vom Sport und insbesondere vom Fussball be168
geistern können, damit auch dieser einmal in unserem Verein eine tragende Funktion einnehmen wird. 2011 Wiederaufstieg in die 3. Liga 1. Mannschaft 2015 bestes D-Junioren Team in der Ostschweiz 2016 Aufstieg C-Junioren in die Coca-Cola League Seit 1988 jährliche Erfolge an internationalen Turnieren mit dem FC PFYNgstturnier Gründungsjahr 1958 Präsident Remo Wettach Aktiv-Teams Herren 3 Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben 12 Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter 3 Vereinsmitglieder 336 (Aktivmitglieder) insgesamt 402 Fussballplätze 1
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FC Sirnach-Stella Erstmals wurde der FC Sirnach 1929 gegründet, musste aber 1937 wieder aufgelöst werden. Im Sommer 1961 wurde der Verein zum zweiten Mal ins Leben gerufen. In der Saison 1965/1966 stieg das Fanionteam in die 3. Liga auf und pendelte fortan zwischen der 3. und 4. Liga. Auf die Jahrtausendwende hin fusionierte der FC Sirnach mit dem FC Stella d’Italia Sirnach; es entstand der heutige FC Sirnach-Stella. 2004 gelang der ersten Mannschaft der Aufstieg in die 2. Liga. 2012 bis 2017 spielte sie gar in der 2. Liga interregional. Im August 2014 wurde aus dem Heimcupspiel gegen den Servette FC ein wahres Dorffest. Seit 1968 trägt der FC Sirnach seine Heimspiele auf dem Sportplatz Kett aus, wo im September 1996 feierlich das heutige Clubhaus eingeweiht werden konnte.
Wichtige sportliche Erfolge sowie Höhepunkte in der Vereinsgeschichte: ► Aufstieg in 3. Liga 1966 ► Einweihung Clubhaus Kett 1996 ► Aufstieg in 2. Liga 2004 ► 50-Jahr-Jubiläum 2011 ► Aufstieg in 2. Liga interregional 2012 Gründungsjahr 1961 Präsident Peter Sommer Aktiv-Teams Herren 4 Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben 8 Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter 3 TrainerInnen 17 Vereinsmitglieder 250 Fussballplätze 2
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FC Dussnang Der FC Dussnang wurde 1962 von einigen Fussballverrückten in der südlichsten Spitze des Thurgaus gegründet. Von einem Bauern erhielten sie eine Wiese, um ihr junges Hobby auszuleben. Noch heute, 58 Jahre später, trägt der FC Dussnang seine Heimspiele am selben Ort aus. Das erste Spiel fand gegen den FC Swissair statt. Dieses Spektakel wurde sogar durch einen offiziellen Fotografen bildlich dokumentiert. Verständlicherweise war den jungen Männern damals der Fussball wichtiger als die Buchhaltung. So musste bereits ein Jahr nach der Gründung des FC Dussnang der Thurgauer Fussballverband finanziell einspringen. Auch die Trainingsbedingungen waren anfangs 170
schwierig. Bei starkem Regen war das Training auf der Wiese unmöglich und musste auf die Strasse verlegt werden. Zwei Spieler durften dann nicht mitspielen, da sie das Team vor Autos warnen mussten. Glücklicherweise hielt sich zu dieser Zeit der Verkehr in Dussnang noch in Grenzen.
Gründungsjahr 1962 Präsident Ernst Bucher Aktiv-Teams 2 Junioren-Teams 7 Schiedsrichter 2 Vereinsmitglieder 300 Fussballplätze 1
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FC Dussnang Höhepunkte Der erste Aufstieg in die 3. Liga konnte 1979 realisiert werden und wurde dementsprechend ausgiebig gefeiert. Auch 2019 gelang dies der 1. Mannschaft wieder und sie spielt momentan in der 3. Liga. Mit der zweiten Mannschaft in der 5. Liga.
cher, sondern häufig gesellschaftlicher Natur. So konnte zum Beispiel am Jubiläums-Grümpelturnier der Ex-FIFA-Präsident Sepp Blatter begrüsst werden. Er sorgte für den Anstoss bei einem Plausch-Match und plauderte anschliessend noch stundenlang im Festzelt bei Wurst und Bier mit der Bevölkerung. Typisch FC Dussnang eben.
Die Verwurzelung in der Gemeinde ist beim FC Dussnang sicherlich einzigartig. Es gibt wohl keine Firma im Dorf, welche nicht mindestens ein Mitglied des FC Dussnang angestellt hat. Diese hervorragende Vernetzung hilft nicht nur bei Sponsoringanfragen, sondern auch bei der unkomplizierten Unterstützung von Anlässen. Daher sind Höhepunkte beim FC Dussnang nicht unbedingt sportliDie lokalen Fussballclubs im Kanton Thurgau
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Ein halbes Jahrhundert hat der FC Wängi schon auf dem Buckel und entsprechend zahlreich sind seine Geschichten und Abenteuer. Die Anhänger des FC Wängi, die dies alles erleben durften sind zahlreich und sie geraten sofort ins unermessliche Schwärmen, wenn sie von damals erzählen. Das Herzblut von fussballbegeisterten Junggebliebenen wird spürbar, wenn die Geschichten so erzählt werden, wie wenn sie gestern passiert wären. Der FC Wängi ist der grösste Verein im Dorf und einer der grössten Fussballvereine in der Region. Viele Mitglieder kommen aus den umliegenden Ortschaften von Matzingen, Lommis, Stettfurt bis Frauenfeld.
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Wichtige sportliche Erfolge sowie Höhepunkte in der Vereinsgeschichte: Die erste Mannschaft erreicht 2009 sensationell die erste Runde im Schweizer Cup und unterliegt vor über 1300 Zuschauern Locarno (CHL) mit 1:3
Gründungsjahr 1967 Präsident Anton Sopi Aktiv-Teams Herren 5 Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben 9 Junioren-Teams Mädchen 1 Schiedsrichter 9 Vereinsmitglieder 449 Fussballplätze 3
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I1 LCLUB WÄNG
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2017
Das Fanionteam erreicht erneut die erste Runde im Schweizer Cup und unterliegt diesmal vor über 700 Zuschauern Délémont (1. Liga Promotion) mit 0 : 1 2010 Erstmaliger Aufstieg in die 2. Liga interregional 2006 Erstmaliger Aufstieg in die 2. Liga regional 1967 Gründungsversammlung: Donnerstagabend, 13. Juni 1967 im Säli des Restaurants Ochsen in Wängi
1992 2005 2004 2002 2017
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FU
FC Wängi
SS
BA L
I1 LCLUB WÄNG
9
25-jähriges Jubiläum mit Präsident Paul Fuchs Damenmannschaft steigt in die 1. Liga auf Damenmannschaft erreicht das Viertelfinale im Schweizer Cup Einweihung Neues Spielfeld und Clubhaus 50-jähriges Jubiläum mit Interims-Präsident Fabbio Rasera
Die lokalen Fussballclubs im Kanton Thurgau
173
FC Littenheid Die Gründung des FC Littenheid erfolgte am 1. Juni 1970. Bis anfangs 1993 trug man die Spiele auf dem Platz in Littenheid aus. Mit dem Neubau der Primarschule Busswil zügelte der Verein dann für den Trainings- und Spielbetrieb nach Busswil. Der Name FC Littenheid aber blieb bestehen. Grösste Erfolge waren mehrere Aufstiege in die 4. Liga. Momentan spielt die erste Mannschaft wieder in der 4. Liga. Zudem haben wir in jeder Juniorenabteilung von den Junioren G bis zu den C- Junioren eine Mannschaft. Die Philosophie des FC Littenheid ist es, jeder Person, die Spass am Fussball hat, die Möglichkeit zu bieten, diesen wunderschönen Sport auszuüben. Wir sehen uns als Amateurverein, der allen Mitgliedern ein intaktes familiäres Vereinsleben bietet. Ziel ist es, unsere Spieler altersgerecht zu schulen und ihnen den Sport näher zu bringen. Für uns stehen der Spass am Sport, die Bewegung, die Zeit mit Freunden und die gemeinsamen Erfolge zuoberst. Wir stehen für Fairness und Kameradschaft im Fussballsport ein. Ziel aller Mannschaften des FC Littenheid ist es, dass alle Mitglieder aufgrund ihrer eigenen Erlebnisse und 174
Erfahrungen im Fussballsport persönlich wie auch als Mannschaft wachsen und reifen können. Sollten wir diese Grundsätze und Ziele erreichen, stehen auch im sportlichen Bereich alle Tore offen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist es, alle Mitglieder gemäss ihrem Alter und Erfahrungssand bestmöglich auszubilden, so dass sie sich weiter entwickeln können. Als Hauptziel verfolgen wir die Integration unserer Junioren in die 1. Mannschaft. Damit können wir deren Fortbestand auch in der Zukunft sichern. Alle Vorstandsmitglieder führen ihre Arbeit ehrenamtlich aus und erhalten für ihre Arbeit keinen Lohn. Die Trainer sowie Schiedsrichter werde dagegen für ihre Arbeit entschädigt. Gründungsjahr 1. Juni 1970 Präsident Florian Breu Aktiv-Teams Herren 1. Mannschaft, 4. Liga Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben 6 Junioren-Teams Damen – Trainer 12 Schiedsrichter Neu angemeldeter Schiedsrichter (IA) Vereinsmitglieder ca. 120 Fussballplätze 1, Hauptplatz Busswil
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SC Berg 1975 gründete eine Handvoll fussballverrückter Enthusiasten den Sportclub Berg. Der erste Fussballplatz war der «Heimenlachen», ein Stück Weideland, welches von einem Bauern der Region zur Verfügung gestellt wurde. Mit Peter Suter hatte der SC Berg einen finanzkräftigen Geldgeber im Rücken, So war es kaum verwunderlich, dass es nach fast jeder Saison einen Aufstieg zu feiern gab und Berg nach nur wenigen Jahren in der 2. Liga mitmischte. Im Sommer 1980 konnte der neue Fussballplatz «Andhausen» eingeweiht werden. Sportlich musste der SC Berg jedoch in den 90-er Jahren kleinere Brötchen backen, nachdem der Geldfluss des Hauptsponsors versiegte. Das Jahr 2000 war für den SC Berg
von besonderer Bedeutung, nahm der Verein doch den Betrieb auf dem Sportplatz «Meienägger» auf. Die neue Sportanlage mit zwei Fussballplätzen und dem Clubhaus wurde von Gründungsmitglied und Bauführer Eugen Neusch geplant. Gründungsjahr 1975 Präsident Mario Pargätzi Aktiv-Teams Herren 3 Aktiv-Teams Frauen 1 Junioren-Teams Knaben 11 Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter 5 Vereinsmitglieder 360 Fussballplätze 2
Die lokalen Fussballclubs im Kanton Thurgau
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SC Berg Benutzten damals sieben Mannschaften die Anlage, hat sich diese Zahl bis heute mehr als verdoppelt: Mit dem SC Berg identifizieren sich mittlerweile über 350 Mitglieder. Im Herbst 2007 ging in Berg eine Aera zu Ende: Franz Mäder trat nach 25 Jahren als Präsident zurück und verfolgt die Geschicke des Vereins seither als Ehrenpräsident. Im Sommer 2016 konnte die 1. Mannschaft nach 19 Jahren noch einmal den Aufstieg in die 3. Liga realisieren, was dazu führte, dass eine zweite Mannschaft den Spielbetrieb aufnehmen musste.
176
Auch wenn der Ausflug in die 3. Liga nach zwei Jahren ein Ende fand, erfreuen sich aktuell fünf Aktiv- und 11 Juniorenteams der herrlichen Sportanlage mit wunderbarem Panorama… und natürlich der schönsten Nebensache der Welt. Ende 2017 fand eine weitere Aera ihr Ende: Eugen Neusch - «Mann der ersten Stunde» - erklärte den Rücktritt nach 42-jähriger Vorstandstätigkeit. 2018, nach fünf präsidentenlosen Jahren, startet der SC Berg mit einem neuen Gesicht an der Vereinsspitze und vielen Visionen noch einmal richtig durch: «Hopp SC Berg!»
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FC Eschlikon Gründung 1. Juli 1975. Ab dem Jahre 1977 konnte bereits die zweite Mannschaft spielen. Die Juniorenbewegung begann im April 1979 und seit 1983 ist der FC Eschlikon in allen Kategorien vertreten. Alle Mitglieder des FC Eschlikon erlebten seit der Vereinsgründung im sportlichen Bereich alles was zum Fussball gehört. Die 1. Mannschaft kämpfte in den Anfängen jahrelang in der tiefsten und zweittiefsten Spielklasse. In der Saison 1991/1992 gelang der erstmalige Aufstieg in die 3. Liga. Danach folgten weitere Ab- und Aufstiege. In der Saison 2014/2015
konnte der Wiederaufstieg in die 3. Liga erreicht werden.
Gründungsjahr 1975 Präsident Walter Künzler Aktiv-Teams Herren 2 Aktiv-Teams Frauen 1 Junioren-Teams Knaben 6 Junioren-Teams Mädchen 1 Schiedsrichter 3 Vereinsmitglieder 295 Fussballplätze 2
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FC Eschlikon Der Zuwachs der Junioren stieg von Jahr zu Jahr in die Höhe. Als man in den Anfängen zwölf Jungs das Fussballspielen lehrte, waren es im Jahre 1987 bereits 70 Knaben. Heute ermöglicht man 144 Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Der Frauenfussball ist seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil des FC Eschlikon. Stets war man mit einer Aktivmannschaft vertreten. Nach über 10-jährigem Unterbruch ist auch ein Juniorinnen-Team wieder entstanden, welches seit 2018 am regulären Meisterschaftsbetrieb teilnimmt. Jedes Jahr veranstaltet der FC Eschlikon ein Grümpeli mit vielen verschiedenen Katego178
rien für alle Altersklassen. Der alljährliche Event ist immer ein Erfolg und zieht viele Fussballbegeisterte aus der Umgebung an. Wichtige sportliche Erfolge sowie Höhepunkte in der Vereinsgeschichte ► Verschiedene Aufstiege in die 3. Liga des Fanionteams ► Achtelfinale der Cup-Vorrunde www.fc-eschlikon.ch www.facebook.com/FC.ESCHLIKON.official www.instagram.com/fceschlikon
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FC Rickenbach Der FC Rickenbach wurde am 09. Mai 1985 im Restaurant Kreuz (X-Bar) gegründet. Ehemalige Schulkollegen bildeten die Gründungsmitglieder und einen Teil des Vorstandes. Anfangs spielte man wegen fehlender Infrastruktur alle Spiele auswärts, trainieren durfte die Mannschaft in Dussnang und Bettwiesen. 2 Jahre später durften wir in der Landwirtschaftszone auf dem Land von Hermine Hollenstein einen provisorischen Platz für Training und Spiele einrichten. Der FCR spielte in der 5. 4. und zwischenzeitlich in der 3. Liga und hatte A, B, C, und D Juniorenmannschaften. Die fehlende Infrastruktur verhinderte die Weiterentwicklung des Vereins nach heutigen Massstäben und brach in den letzten Jahren leider mehr und mehr auseinander. Das 35- jährige Provisorium wurde im
August 2019 rückgebaut, nichts erinnert mehr an die «alten» Zeiten. Aktuell hat der FC Rickenbach noch Junioren E, F, und G.
Gründungsjahr 9. Mai 1985 Präsident Dani Gehrig Aktiv-Teams Herren – Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben 3 Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter 1 TrainerInnen 6 Vereinsmitglieder 35 Fussballplätze –
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AS Calcio Kreuzlingen Die Gründung der AS Calcio Kreuzlingen, erfolgte im Jahr 1990 als AS Nuova Italica Kreuzlingen. Pietro Polieri wurde als erster Präsident gewählt. Neun Jahre später fusionierte die AS Nuova Italica mit dem FC Kreuzlingen Italica. Gleichzeitig erfolgte die Namensänderung zu «AS Calcio Kreuzlingen». Damals zählte der Verein 90 Junioren und eine aktive Mannschaft. In der Jahrtausendwende wurde Alessio Beneduce zum Präsidenten gewählt. Im gleichen Jahr wurde erstmalig der internationale Bodenseecup für Junioren durchgeführt. Ebenfalls Anlass zur Freude hatte der Aufstieg der 1. Mannschaft von der 4. In die 3. Liga. Die Freude dauerte jedoch nur kurz, so dass der Abstieg im Jahr 2002 in die 4. Liga Tatsache war. Es war in der Folge gesehen der erste und letzte Abstieg der 1. Mannschaft im Meister180
schaftsbetrieb. Bereits im Jahr 2005 zählte der Verein 160 Junioren. Die eigentliche Erfolgsgeschichte begann im Jahr 2008 mit der Wahl von Marcus Meloni als Präsidenten des AS Calcio Kreuzlingen. Zuerst wurde Calcio 2009 zum Lieblingsverein der Stadt Kreuzlingen. Gründungsjahr 1990 Präsident Marcus Meloni Aktiv-Teams Herren 3 Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben 15 Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter 5 Vereinsmitglieder 350 Fussballplätze Döbeli (2 Plätze) Hafenareal (Kunstrasen)
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AS Calcio Kreuzlingen Gleichzeitig stieg die 1. Mannschaft in die 3. Liga auf. Die erfolgreichen Jahre sollten noch kommen. 2012 Stieg unsere 2. Mannschaft in die 4. Liga auf und die Juniorenzahl erhöhte sich rasant auf 230. Wir schreiben bereits das Jahr 2013 in der jungen Geschichte der AS Calcio. Damals noch das erfolgreichste Jahr mit dem Aufstieg der 1. Mannschaft in die 2. Liga und die 2. Mannschaft in die 3. Liga. Es folgten unglaubliche sechs Jahre mit Höhen und Tiefen. 2019 hatte der AS Calcio das bis heute erfolgreichste Jahr seit der Vereinsgründung im Jahr 1990. Zwischendurch gewann man den OFV Cup 2016. Nach 29 Jahren stieg die 1. Mannschaft unter der Leitung von David Fall in die 2. Liga Interregional auf. Gleichzeitig holte man den Regionalmeister-Cup und als Krönung gewann die 1. Mannschaft den OFV Cup 2019, was die direkte Qualifikation in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cup bedeutete. Mit einem Hammerlos ging es in der ersten Hauptrunde gegen den Super Leagisten FC Luzern. Mit einer atemberaubenden Kulisse von ca. 4000 Zuschauern verlor man das Spiel des Jahrhunderts knapp mit 2 : 0. In der Vorrunde der 2. Liga Interregional steht die Mannschaft im Mittelfeld. In der Rückrunde will man an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. Neben den vielen Erfolgen ist zu erwähnen, dass der Verein bereits zum 24. Mal das traditionelle Internationale Junioren-Hallenfussballmaster in Kreuzlingen organisiert. Das Fussball-Hallenturnier ist mitt-
lerweile mit seinen jährlich rund 150 teilnehmenden Mannschaften das grösste Kinder-Fussballturnier der Region. Der Verein zählt heute mit ca. 350 Mitgliedern zu den grösseren Vereinen im Kanton Thurgau und engagiert sich für die Sportförderung und Integration von jugendlichen. Wichtige sportliche Erfolge sowie Höhepunkte in der Vereinsgeschichte: 1990 Gründung Verein AS Nuova Italica 1999 Fusion mit FC Kreuzlingen Italica. Neuer Name «AS Calcio Kreuzlingen» 2000 Aufstieg 1. Mannschaft in die 3. Liga 2008 Marcus Meloni als Präsident gewählt 2010 AS Calcio wird Lieblingsverein in der Stadt Kreuzlingen 2010 Aufstieg 1. Mannschaft in die 3. Liga 2012 Aufstieg 2. Mannschaft in die 4. Liga 2013 Aufstieg 1. Mannschaft in die 2. Liga, 2. Mannschaft in die 3. Liga 2016 Sieger OFV Cup 2016 2019 Aufstieg 1. Mannschaft in die 2. Liga Interregional 2019 Regionalmeister 2019 Sieger OFV Cup 2019 2019 1. Hauptrunde gegen FC Luzern (SL)
Die lokalen Fussballclubs im Kanton Thurgau
181
AS Scintilla Weil sie Heimweh hatten und Italienisch sprechen wollten, gründeten ein paar Saurer-Mitarbeiter im Jahr 1963 die A.S. Scintilla. Ende der 1950er-Jahre hat Saurer vier technische Zeichner des italienischen Autoherstellers Fiat beschäftigt. Diese hätten den Anstoss gegeben, eine Fussballmannschaft für Gastarbeiter zu gründen. 1963 wurde die A.S. Scintilla gegründet, als Untersektion des FC Arbon. Erster Präsident wurde Gino Gelain, erster Trainer war Silvestrin. 1996 löste sich die A.S. Scintilla vom FC Arbon 05 und gründete einen eigenen Verein. Zwischenzeitlich musste die A.S. Scintilla ihren Vereinsnamen auf FC Arbon 63 ändern. Der Grund: Die Geschäftsleitung der Firma Scintilla aus dem solothurnischen Grenchen liess dem Vereinsvorstand via Anwalt ausrichten, der Begriff «Scintilla» sei geschützt. Bei der Firma Scintilla gab es aber Jahre später grosse Veränderungen, worauf sich die italienische Mannschaft aus Arbon wieder A.S. Scintilla nennen durfte. Sportlich schaffte es die erste Mannschaft 182
immer wieder in die 3. Liga. Längst tragen auch Spanier, Portugiesen und Griechen die Farben der A.S. Scintilla – und etliche Schweizer.
Gründungsjahr
7. Juli 1996 (ab 1963 Untersektion des FC Arbon 05) Präsident Marrone Fiorentino Aktiv-Teams Herren 1 Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben – Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter – Schiedsrichter – Vereinsmitglieder 30 Fussballplätze 1
Die lokalen Fussballclubs im Kanton Thurgau
FC Neukirch-Egnach Zum Start des neuen Jahrtausends entschlossen sich eine Handvoll fussballbegeisterter Erwachsener aus der Gemeinde Egnach, eine aktive Fussballmannschaft in der 5. Liga zu gründen. Ein Inserat im Lokalanzeiger brachte den Ball sehr schnell ins Rollen. Die Resonanz war so gross, sodass am 26. März 2000 der FC Neukirch-Egnach gegründet wurde. Während der ersten Jahre durfte der Verein ein kontinuierliches Wachstum verzeichnen. Die bisher grössten Erfolge in der Vereinsgeschichte wurden in der Saison 2005/06 mit dem ersten Aufstieg in die 4. Liga, sowie in der Saison 2012/13 mit dem Aufstieg in die 3. Liga gefeiert. Aktuell zählt der Verein mehr als 200 Aktivmitglieder und rund 40 Vereinsfunktionäre, welche sich um die Abläufe und Koordination des Geschehens auf und neben dem Platz kümmern. Heute sind wir mit Stolz einer der jüngsten Fussballvereine des Thurgauer Fussballverbands.
Wichtige sportliche Erfolge sowie Höhepunkte in der Vereinsgeschichte: ► Erster Aufstieg in der Vereinsgeschichte in die 4. Liga in der Saison 2005/06 ► Erster Aufstieg in der Vereinsgeschichte in die 3. Liga in der Saison 2012/13 ► 2. Platz in der 3. Liga in der Saison 2017/18 und somit beinahe Aufstieg in die 2. Liga regional Gründungsjahr 2000 Präsident Thomas Würth Aktive Teams Herren 2 Aktive Teams Frauen – Junioren Teams Knaben 8 Junioren Teams Mädchen – Schiedsrichter 4 TrainerInnen 21 Vereinsmitglieder 225 Fussballplätze 2
Die lokalen Fussballclubs im Kanton Thurgau
183
Futsal Club Internazionale Steckborn
Der Futsal Club Internazionale Steckborn wurde im Jahr 2009 gegründet. Der eigenständige, reine Futsal-Verein ging aus dem Futsal Team Steckborn hervor, welches bereits in den Jahren 2007 und 2008 für den FC Steckborn in der damaligen Futsal Nationalliga B angetreten war. Die Gründungsmitglieder des Vereins haben alle eine Steckborner Vergangenheit im Juniorenfussball und sind zusammen aufgewachsen. Zur Zeit der Vereinsgründung spielten die einzelnen Vereinsmitglieder in 184
Gründungsjahr 08.05.2009 Präsident Alain Capt Aktiv-Teams Herren 1 Aktiv-Teams Frauen – Junioren-Teams Knaben – Junioren-Teams Mädchen – Schiedsrichter – TrainerInnen 1 Vereinsmitglieder 20 Fussballplätze Turnhalle
Futsal Club Internazionale Steckborn
den Fanionteams von Frauenfeld, Tägerwilen, Calcio Kreuzlingen, Pfyn und natürlich dem FC Steckborn, blieben aber über die Jahre in Freundschaft miteinander verbunden. Die Vereinsgründung wurde am 8. Mai 2009 in Steckborn vollzogen. Die Namensgebung des Vereins sollte daran erinnern, dass Freundschaften und gemeinsame Interessen unabhängig von Landes- und Kulturgrenzen möglich sind und gelebt werden können. So bestand das erste Team des Futsal Club In-
ternazionale aus Mitgliedern verschiedenster Nationalitäten, was im Vereinsnamen festgehalten wurde. Der grösste sportliche Erfolg datiert aus der Saison 2012/13 als das Team den souveränen Aufstieg in die Nationalliga A feiern durfte. Sportliche Erfolge Aufstieg in die NLA Saison 2012/13 NLB Gruppensieger Saison 2010/11, 2012/13, 2018/19 185
FC Märstetten Der FC Märstetten wurde 2012 unter dem Namen «Verein Fussball Sport Märstetten» gegründet. Zwei Jahre später erfolgte der Namenswechsel zu «FC Regio Märstetten». Der Zusatz «Regio» sollte unterstreichen, dass sämtliche Kinder aus dem näheren Einzugsgebiet im Verein willkommen sind. Bald wurde dann aber der junge Verein kurz und einfach in «FC Märstetten» getauft. Bis 2012 mussten die Märstetter Kinder und Jugendliche entweder nach Weinfelden oder nach Pfyn, um sich einem FC anzuschliessen. Dies wollte man mit der Gründung eines eigenen Vereines ändern. Heute trainieren und spielen Kinder aus acht verschiedenen Gemeinden im Verein. Innert kurzer Zeit ist der FC Märstetten zu einem der grössten Vereine der Gemeinde Märstetten geworden. Der Vorstand des FC Märstetten legt grossen Wert auf 186
die Ausbildung der Juniorentrainer. Der familiäre Verein zählt elf Trainer und vier Vorstandsmitglieder. In seiner noch jungen Vereinsgeschichte zählt der FC Märstetten bereits 120 Kinder, die auf acht Mannschaften verteilt sind. Trainiert wird in den fünf Kategorien Bambini bis und mit C-Junioren und dies grösstenteils in Märstetten, aber auch in den Umliegenden Gemeinden Bussnang, Wigoltingen und auch in Weinfelden. Gründungsjahr 2012 Präsident Marco Olimpio Aktiv-Teams – Junioren-Teams 8 Vereinsmitglieder 120 Fussballplätze 1 www.fcmaerstetten.ch
Die lokalen Fussballclubs im Kanton Thurgau
Futsal Golden Lions 2013, als der FC Weinfelden-Bürglen Futsal gegründet wurde, starteten wir die Saison in der NLB. Als unerfahrene Mannschaft sammelten wir viel Erfahrung. Die Meisterschaft konnten wir mit fünf Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage auf dem 3. Platz abschliessen. Es war ein starker Beginn für unsere neu gegründete Mannschaft. Die Euphorie und das harte Training konnten sich sehen lassen. In der Saison 2014/15 konnten wir jedes Spiel gewinnen und somit mit sieben Siegen und einem Torverhältnis von 99 : 23 die Meisterschaft auf dem ersten Rang beenden. In den anschliessenden Playoff-Runden konnte man sich durchsetzen. Somit konnten wir bereits in der zweiten Saison unseres Bestehens als FC WB Futsal den Aufstieg feiern. 2018 gründeten wir den eigenständigen Verein Futsal Golden Lions. Wir pflegen eine familiäre Stimmung im Team und teilen die vielen verschiedenen Aufga-
ben des Vereins abseits des Spielfeldes gemeinsam auf. Wir dürfen uns stärkstes Futsal-Team des Kantons Thurgau nennen und möchten daher den Kanton repräsentieren. Unsere Spieler und Helfer sind alle im Kanton Thurgau wohnhaft und eng verbunden mit dem Kanton. Zudem spielen unsere Akteure erfolgreich bei Vereinen aus dem Thurgau und Umgebung Fussball: Durch die Gründung des Vereins können wir uns frei vermarkten und uns eigene Ziele setzen. Das Ziel ist es, den Aufstieg in die höchste Schweizer Liga (Swiss Futsal Premier League) zu bewältigen.
Gründung Präsident Team Aktive Trainings- und Spielorte
Die lokalen Fussballclubs im Kanton Thurgau
1. April 2018 Marcel Gysi 1 Team, Trainer: Djordje Petrovic Turnhalle Güttingersreuti und Elisabetha Hess in Weinfelden
187
Verbandspräsidenten · Ehrenpräsidenten · Ehrenmitglieder
Verbandspräsidenten Name
Club
Amtsdauer
Karl Schmid
FC Romanshorn
1920
†
Dr. Willi Germann
FC Frauenfeld
1921
†
August Ponton
FC Amriswil
1922
†
Jean Ruckstuhl
FC Romanshorn
1923
†
Hermann Denzler
FC Kreuzlingen
1924
†
Fritz Müller
FC Weinfelden
1925 – 1930
†
Hans Plüss
FC Frauenfeld
1931
†
Arnold Keller
FC Arbon
1932
†
Adolf Stürzinger
FC Kreuzlingen
1933
†
Walter Bamert
FC Amriswil
1934
†
Josef Kohler
FC Frauenfeld
1935 – 1941
†
Walter Wydler
FC Arbon
1941 – 1958
†
Hans Keller
FC Arbon
1958 – 1970
†
Ernst Haus
FC Arbon
1970 – 1984
†
Otto Kägi
FC Arbon
1984 – 1988
†
Hans Braun
FC Arbon
1988 – 1992
Albert Kern
FC Münchwilen
1992 – 1998
Oskar Müller
Besonderes
1998 – 2000
Paul Merz
FC Weinfelden-Bürglen
2000 – 2018
Patrick Küng
SC Berg
2018 –
Ehrenpräsidenten Name
Club
Fritz Müller
FC Weinfelden
1937
†
Ernst Haus
FC Arbon
1984
†
Albert Kern
FC Münchwilen
1998
Paul Merz
FC Weinfelden
2018
188
seit
Besonderes
Verbandspräsidenten · Ehrenpräsidenten · Ehrenmitglieder
Ehrenmitglieder Name
Club
seit
Besonderes
Fritz Müller
FC Weinfelden
1937
Josef Kohler
FC Frauenfeld
1941
†
Hans Keller
FC Arbon
1957
†
Max Sulger
FC Weinfelden
1957
†
Johann Ilg
FC Arbon
1958
†
Gino Scalabrin
FC Romanshorn
1958
†
Walter Wydler
FC Arbon
1958
†
Otto Binkert
FC Arbon
1959
†
Jakob Müller
Regierungsrat Thurgau
1959
†
Karl Schmid
Erster Präsident TFV
1960
†
Franz Schalk
FC Kreuzlingen
1967
†
Werner Stuber
FC Frauenfeld
1967
†
Paul Schüepp
FC Amriswil
1975
†
Ludwig Kuster
FC Frauenfeld
1978
†
Otto Kägi
FC Arbon
1980
†
Hans Lanker
FC Frauenfeld
1980
Kurt Huber
FC Arbon
1982
Dr. Erich Böckli
Regierungsrat Thurgau
1984
Ehrenpräsident
Ehrenaktuar 1998
†
† †
189
Verbandspräsidenten · Ehrenpräsidenten · Ehrenmitglieder
Ehrenmitglieder Name
Club
seit
Besonderes
Ernst Haus
FC Arbon
1984
Ehrenpräsident
Alfons Steiner
FC Münchwilen
1986
†
Willi Germann
Schiedrichter
1988
†
Fritz Affentranger
FC Tägerwilen
1990
†
Hans Braun
FC Arbon
1992
Ernstpeter Huber
Chef Sportamt
1992
†
Arturo Martino
FIFA-SR
1994
†
Gert Zumkehr
FC Arbon
1994
†
Markus Frei
FC Frauenfeld
1996
Hugo Weizenegger
FC Bischofszell
1996
Albert Kern
FC Münchwilen
1998
Werner Rohner
FC Weinfelden-Bürglen
1998
Jonny Fischbacher
FC Münsterlingen
2000
Peter Läubli
Schiedsrichteraufgebotschef Thurgau
2000
Marcel Hengartner
FC Bischofszell
2002
Hans-Peter Schlittler
FC Niederurnen GL
2008
Martin Briner
Marketingverantwortlicher Thurg. Kantonalbank
2009
Erhard Portmann
FC Amriswil
2010
Paul Merz
FC Weinfelden-Bürglen
2018
Markus Stark
FC Eschlikon Leichtathletik
2019
190
†
† Ehrenpräsident
Ehrenpräsident
Sponsoren Platin Gönner TKB Jubiläums-Stiftung Vereinigung Thurgauer Sportverbände Ostschweizer Fussballverband VMA Media AG, Affeltrangen Patrick Küng, Berg
Gold Gönner Stadt Amriswil
Silber Gönner Politische Gemeinde Bussnang
Bronze Gönner Politische Gemeinde Sulgen
191
Das FE-14 Team Thurgau Saison 2019/20
Das FE-13 Team Thurgau Saison 2019/20
Meinem ältesten und fussballbegeisterten Enkel Noah gewidmet Werner Lenzin
Werner Lenzin
100 Jahre am Ball