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Auszug 18/19 Visuelle Kommunikation

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VISUELLE KOMMUNIKATION KUNSTUNIVERSITÄT LINZ

Auszug 18/19


Einleitung  2 – 3 Rückblick Studienjahr 2018/19  4 – 23 Ausstellungen und Kooperationen  24 – 35 Bachelorarbeiten  36 – 43 Masterarbeiten  44 – 55 Impressum 56


Willkommen zur Jahresbroschüre

Auszug 18 /1   9 der Abteilung Visuelle Kommunikation der Kunstuni-

ver­­si­tät Linz. Nehmen Sie Ein­blick in das BestOff unserer Akti­vi­täten und

staunen Sie über den Quer­schnitt der

heraus­ragendsten Arbeiten unserer Studierenden des vergangenen Studienjahres.

Im Bachelor­studium

Studierende des ­Masterstudiums ­

Grafik-­Design und ­Fotografie ­

Visuelle ­Kommunika­tion

erkunden die Studierenden das

entwickeln Arbeiten, die als per-

und begegnen den Anforderungen

angelegt sind. Die Formu­lierung

Feld der visuellen Kommunikation

sönlich-künstlerische Forschung

der Disziplinen Grafik­design und

einer indivi­duellen E ­ rzählung mit

tionellen Ansätzen.

Vordergrund.

Fotografie mit inhaltlich-konzep­

visuellen Mitteln steht dabei im


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Abschied und Neubeginn prägten das vergangene Studienjahr 2018/19. Im Frühjahr verabschiedeten wir uns vom langjährigen Standort in Urfahr, um die neu adaptierten, jedoch nicht gänzlich fertiggestellten Räumlichkeiten unserer Abteilung am Hauptplatz 8, im Zentrum der Stadt, zu beziehen. Das tat der beträchtlichen Freude am umfassend neu gestalteten Brückenkopf­ gebäude West freilich keinen Abbruch. Dessen ungeachtet wurde sogleich der Lehrbetrieb aufgenommen, sämtliche zur Verfügung stehenden Räume sofort aktiviert und freudig belebt, dazu die zahlreich angesetzten Veranstaltungen erfolgreich abgehalten. Unser neues, einladendes Zuhause bestand seine Feuerprobe bravourös. Lassen wir das Studienjahr 2018/19 Revue passieren. Wir legen Ihnen im aktuellen Auszug beste gestalterische und fotografische Arbeiten unserer Studentinnen und Studenten vor: Im Rahmen von Lehrver­anstaltungen entwickelte innovative Projekte, außergewöhnliche, künstle­ rische Positonen, die auf Exkursionen entstanden sind, Werke, die für Ko­ope­ rationen und Ausstellungen kreiert wurden sowie ausgewählte Bachelor- und Masterarbeiten und vieles mehr. Wir schätzen Begegnungen und würden Sie gerne als interessierten Gast empfangen! Besuchen Sie uns – online auf unserer Webseite ebenso wie per­ sönlich vor Ort. Der Tag der offenen Tür am 18. März 2020 wäre doch eine gute Gelegenheit dazu. Aber jetzt erst mal viel Freude beim Durchblättern und Lesen der aktuellen Jahresbroschüre, wünscht Ihnen Tina Frank


Rückblick

Studienjahr 18/19


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Im Studienjahr 2018/19 richteten die

Bachelorstudierenden ihre Kameras auf

„Lost Places“ und inszenierten perfekt

die verlassenen Orte. Mit dem temporär bespielten Twitter-Blog „Type Daily“

stand die intensive Beschäftigung mit

Schrift und Raum im Mittelpunkt,

während im Projekt Grafikdesign „Muster und Identität“ unter die Lupe genom­-

men wurden. Die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Internet-

zensur in China fand letztlich illustrativ in einer bemerkenswerten Publikation

Niederschlag.

Das breite Spektrum im Master­

studium reichte von der Auseinander­ set­zung mit der zukünftigen Rolle

und Relevanz von GestalterInnen über die ein­gehende Beschäftigung mit

Informationsdesign bis hin zur Gestal-

tung eines buchkünstlerischen Bei-

trags für das Kunst­projekt „Com­rade

Conrade“. Der Fokus lag auf der künstlerischen Erarbeitung von neuem

Material, Inhalten, Methoden und Medien.


BACHELOR

Lost Places Die Lehrveranstaltungen „Einfüh-

rung in die Fotografie“ sowie

„Fotostudio Technik und Workflow digitale Fotografie“ standen ganz im Zeichen von „Lost Places“.

Ein verlassenes Hotel am Semme-

ring, ein Freibad im Winter sowie

das nach der Übersiedlung

verwaiste Gebäude der Kunstuni­ versität Linz in der Reindlstraße standen Pate für zahlreiche

Fotoarbeiten. Ziel beider Lehrveranstaltungen war, die theoretisch

erlernte Fototechnik anzuwenden und anhand frei zu w ­ ählender

Themen zu vertiefen. Die entstandenen Foto­grafien wurden in

einem sehenswerten Jahrbuch festgehalten.

Projektbetreuung: Florian Vierhauser


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BACHELOR

Type Daily: Display „Type Daily“ ist ein temporär

bespielter Twitter-Blog der Lehr-

veranstaltung „Typografie III“,

der sich mit alltäglichen Phäno­ menen von Schrift und/im

Raum befasst. Zum Thema des Displays – gedacht als vermit­

telnde (Ober-)fläche – zeigen

Poster, Artefakte und andere

Ob­jekte der Studier­enden ein-

zelne Frage­stellungen dazu auf. Projektbetreuung: Christian Hoffelner Gastkritiker: Benjamin Buchegger (Studio Beton)

und Holger Jagersberger (Atelierhaus Salzamt)

Nadine Marie Schütz

Linda Lachinger


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Vasilisa Aristarkhova

Susanna Katter


BACHELOR

Internet-Zensur in China Illustration verbotener Begriffe Das ZEITmagazin veröffentlichte

im März 2019 die Enzyklo­pädie

der Internet-Zensur: ein Lexikon

der in China verbotenen Begriffe. Unter den zahlreich gesperrten

Kröte

Wörtern findet sich auch „Winnie Puuh“, zumal dem chinesischen

Präsidenten Xi Jinping eine Ähn-

lichkeit zu dem Kinderbuch­bären nachge­sagt wird. Die Studieren-

Magdalena Martinak

„Spitzname für den früheren Präsidenten Jiang Zemin, dem eine gewisse Ähnlichkeit mit Amphibien nachgesagt wird.“

den befassten sich im Rahmen

der Lehrveranstaltung „Illustra­-

tion“ eingehend mit Fragen der

Zensur, wählten aus dem Lexikon einzelne verbotene Begiffe und

setzten diese illustrativ um. Die

gesammelten Illustrationen

wurden in einer anschaulichen

KRÖTE: Spitzname für den früheren Präsidenten Jiang Zemin, dem eine gewisse nachgesagt wird. Obwohl die meisten jungen Internetnutzer sich an die Amtszei können, legte der heute 92-Jährige in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Ka net hin. Videos wurden millionenfach im Netz geteilt, in denen Jiang Ukulele sp Presleys »Love Me Tender« singt. Als Jiang 1996 den spanischen König Carlos tra der Tasche und fixierte vor dem König seine Haare. In einem Interview mit CBS im in einem Gespräch über das Tiananmen-Massaker und Falun Gong chinesische V dem Unbekannte im Juli 2014 eine 21 Meter große aufblasbare Kröte in Pe Spitzname »Kröte« verboten.

Publikation in Buchform zusammengefasst.

Projektbetreuung: Blagovesta Bakardjieva

Winnie Puuh Viktoria Hörndler

„Gesperrt, weil Internet-User Präsident Xi Jingping äußerliche Ähnlichkeit zu dem Kinderbuchbären nachsagen.


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Oralsex Sophia Wäger

„Ohne Erklärung“

e Ähnlichkeit mit Amphibien it Jiangs nicht mehr erinnern arriere als Kultfigur im Interpielt, Walzer tanzt und Elvis af, nahm er einen Kamm aus m Jahr 2000 fing er an, mitten Volkslieder zu singen. Nacheking aufstellten, wurde der

Aspergillus Flavus Spela Senica

„Ein Pilz, der bei Säugetieren Leberkrebs ­auslösen kann. Nach dem Tod des Friedensnobelpreis­ trägers Liu Xiaobo gab es Spekulationen, dass Liu im Ge­fängnis vergiftetes Essen bekommen hatte.“


BACHELOR

Muster und Identität In „Projekt Grafikdesign“ unter-

suchten die Bachelorstudierenden

die grundlegenden Bausteine von

Gestaltung, Wiederholung und Ver­ änderung mittels Tuchmuster.

Wie verhält sich die Gestaltung,

wenn das zu bedruckende Material

ein fließender Stoff ist? Wie defi-

niert eigentlich eine Gesellschaft,

eine Gruppe oder Politik Identität bzw. wie zeigt sich unser ganz

individuelles Verständnis von Iden-

tität? Und überhaupt – was ist Identität?

Projektbetreuung: Tina Frank

Susanna Katter

Plakatwettbewerb Gewinner

Christian Azzouni


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Als wichtiges Element in der

Gestaltung begegnet uns Wieder­ holung überall – in der Natur,

Musik oder urbanen Landschaft. Ein zu simpel angelegtes Muster

wirkt schnell monoton und

eintönig. Erst durch die Abwechslung findet ein Muster zu einem

interessanten Rhythmus.

Fotos: Gabriel Rózsa

Hannah Shong

Gabriel Rózsa

Sarah Oos


MASTER

Do you need me? form follows society Visuelle Kommunikation besitzt die Kraft, gesellschaftliche

Veränderungen auszulösen, be­­ ste­hende Realitäten sichtbar zu

machen und zu gestalten. Im ver­

gangenen Studienjahr be­schäf­

tigten sich die Studierenden des Masterstudiums Visuelle Kom­

munikation mit der gesellschaft­ lichen Relevanz ihrer Disziplin

sowie ihrer Rolle als GestalterIn im Wandel unserer Zeit. Die

unterschiedlichen Perspektiven wurden im Rahmen einer Aus­

stellung gezeigt.

Projektbetreuung: Tina Frank, Marianne Pührerfellner,

Christa Amadea


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GEWINNER KATEGORIE: APP

LowWater

Bettina Mörz

Die App für ein nachhaltigeres Handeln und den bewussteren Umgang mit der Ressource Wasser. Uns ist im Alltag oft nicht bewusst, dass sauberes Wasser eine knappe und wertvolle Ressource ist. Über 400 Mio. Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Jedoch ver­ brauchen wir pro Tag/Kopf ~4.125 l Wasser. Die App „low water“ ist ein Guide zum nachhaltigeren Handeln – für den bewussteren Umgang mit der Ressource Wasser. Sie soll den UserInnen helfen, ihren individuellen Wasserkonsum (in Echtzeit) aufzuzeigen, zu reduzieren und „Wassersünden“ zu vermeiden. Ziel der App ist ein sofortiger sowie langfristiger Unterstützer, Ratgeber und Motivator zu sein.


MASTER

Be A Man

Raul Izkierdo

Ist es notwendig, patriarchalische Muster beizu­ behalten, um uns selbst als Männer zu definieren oder sind es eine Reihe von normierten Regeln, die ins Leere gehen? Das Projekt zeigt anhand unter­ schiedlicher Personen subjektive Sichtweisen auf die Männlichkeit. Was bedeutet „Be A Man“ für die Protagonisten und welche Materialität würden sie dafür wählen? Gibt es eine eindeutige Ant­wort auf die Frage nach der Männlichkeit oder können wir diese nur auf einer persönlichen Ebene im Lau­fe des Lebens beantworten?

Selfism

Vasilisa Aristarkhova

Jede/r fühlte sich schon einmal schuldig. Aber, lassen sich Schuldgefühle überhaupt vermeiden? Aktuell verlieren die Menschen ihr Instrument, um Schuld loszuwerden – die Religion. Neben dem Mangel an Mobilität und Flexibilität gelten Reli­ gionen als veraltetes Modell. Sie sind Unternehmen, die dies zu verbergen versuchen. Fokussieren sich auf ihre Lehren, lehren die Vergangenheit, ver­ weigern sich Wissenschaft und Bildung. Aber ist das wirklich gut für die Menschen? Egoismus ist die Antwort auf die veränderte Welt. Es ist eine neue Religion mit einem klaren Ziel, abseits von Regula­ tion und Kontrolle, ein Leben ohne Schuld zu führen.


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ICH WILL

Alexandra Möllner

Die Installation „ICH WILL“ besteht aus vier zu­ei­nan­derstehenden, jedoch voneinander unab­ hängigen Aussagen. Diese thematisieren die Beziehung zwischen Objekt und Mensch. Dabei bezieht sich der Fokus auf die Fragestellung, wie sich ein Objekt gegenüber einem Individuum verhält und wie dieses darauf reagiert. Was for­ dert das Objekt von seinem Gegenüber und welche Aufmerksamkeit kann es dadurch erreichen? Die Mitteilungen steigern sich inhaltlich in ihrer In­timität und provozieren dabei eine direkte Auffor­ derung an die Betrachtenden. Ausgangspunkt des Projektes ist ein konsumkritischer Blick auf unsere Gesellschaft. Stehen wir unter der ­Kontrolle von Objekten? Lässt sich der subjektive Zu­gang zum Thema Konsum bewusst machen, beziehungs­ weise objektivieren?

My Sight

Marjan Moradhasel

Innerhalb einer Kultur haben wir uns darauf verständigt, wie wir die Welt wahrnehmen. Doch wie nehmen Autisten unsere Welt wahr? „My Sight“ gibt einen kleinen Einblick in die Wahr­ nehmung eines autistischen Freundes – wie dieser die Welt sieht, hört und versteht.


MASTER

Informationsdesign Diese Gestaltungsdisziplin hat

zum Ziel, Informa­­tionen (Daten) für Menschen möglichst effizient

und effektiv erfassbar und nutzbar

an­zulegen. Dennoch suchen wir

nach ästhetisch ansprechen­den

alternativen Formen, denn Balken-

grafiken allein machen zu wenig

Lust, sich mit Zahlen und Fakten

zu beschäftigen. Das Auge liest stets mit!

Projektbetreuung: Tina Frank, Ramon Bauer, Katharina Mayrhofer

Luftverschmutzung Sophia Wäger

Ein Zine über die Ursachen und Auswirkungen der Luftverschmutzung. Ausführliche Daten­ visualisierungen geben dem/der LeserIn einen Einblick in diese Umweltproblematik.


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The European Flags Piyanka Karel

Eine Analyse von Europas Flaggen zeigt deren Farben, Proportionen und Gestaltungsraster mitsamt einer historischen Anzeige, zu welchen Zeiten die jeweiligen Flaggen entstanden.


MASTER

Plastik im Mittelmeer Barbara Oppelt

Mit der Scrollytelling-Webseite für Schulen, Lehrpersonen und Kinder im Grundschul­alter können aktuelle Umweltthemen im Unterricht behandelt und diskutiert werden.

Eurovisions Daniel Huber

Die Online-Datenvisualisierung begegnet dem Eurovision Song Contest auf unterhaltsame Weise und offenbart spannende, neue Perspektiven auf das „neue“ Europa und seine sich wandeln­ den „Euro-Visionen“, die jedes Frühjahr Musik, Kultur, Politik und Wirtschaft verbinden.


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Unterwegs auf Europas Autobahnen Bettina Mörz

Die Website vermittelt den UserInnen nicht nur alle wichtigen Informationen zu den europäischen Autobahnen, sondern zeigt auch interessante Aus­­ wer­tungen der letzten 10 Jahre auf.


MASTER

COMRADE CONRADE. Demokratie und Frieden auf der

Straße.

Auf Einladung der Künstlerin und Initiatorin Nicole Pruckermayr

gestalteten Masterstudentinnen

einen buchkünstlerischen Bei-

trag zum mehrjährigen Kunst-,

For­schungs- und Friedensprojekt

„COMRADE CONRADE. Demokratie und Frieden auf der Straße“.

Das Projekt untersuchte am Bei-

spiel eines repräsentativen Grazer Straßenzuges Zustand und Zu-

kunft von Demokratie und Frieden

in gelebter Form. Die Beiträge

wurden in die inhaltliche Ebene des Buchprojekts eingearbeitet

und entsprechend dokumentiert.

Studierende: Vasilisa Aristarkhova, Alexandra Möllner, Piyanka Karel

Die Ausarbeitung der Publikation

erging an Alexandra Möllner, die das Buch mit dem Verlag CLIO und Her-

ausgeberin Nicole Pruckermayr umsetzte. Es erschien im Herbst 2019.

Weitere Informationen unter:

comradeconrade.mur.at Projektbetreuung: Christian Hoffelner

www.clio-graz.net


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Ausstellungen und Kooperationen


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Die vielfältigen Aktivitäten unterschiedlichster F ­ ormate reflektieren inhaltlich

das breite Spektrum der Abteilung und verweisen auf die starke Vernetzung und intensive Zusammenarbeit mit

regionalen wie inter­nationalen Institutio-

nen und gesellschaftlichen E ­ inrichtungen. Die Abteilung Visuelle Kommunikation

legt einen ihrer Schwerpunkte auf Informationsdesign und Datenvisualisierung.

So wurden im Rahmen zahlreicher Lehrveranstaltungen innovative Kooperati-

onsprojekte in Angriff genommen, unter anderem mit der Stadt Wien. Die diversen Realisierungen zeigen sich in Form von Broschüren und einer Vielzahl an

Visualisierungen, die in sozialen Medien sowie gedruckten Broschüren der

Öffen­tlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Im Zuge von Ausstellungen präsentierten die Studierenden Abbildungen im

Genre des Film Noir, die auf einer Studienreise nach Manchester entstanden

sind sowie Fotografien, die sich mit dem letzten Bild auseinandersetzten.


KOOPER ATION

Zines for Science

›Copy. Print. Stamp. Fold. Publish! Masterstudierende der Abteilung

Visuelle Kommunikation erarbei­

teten im Austausch mit Forschenden des IFK – Internationales

For­schungs­zentrum Kultur­wissen­

schaf­ten der Kunstuniver­sität Linz in Wien visuelle Artefakte. In

kleinen Heftchen – den sogenann-

ten Zines – zeigten, mixten, interpretierten oder manipulierten

sie aktuelle Forschungsthemen in

di­ver­sen Formen und Formaten.

Die Heftserie besteht aus sech­zehn monothematischen und indivi­

duellen Sonderauflagen, die im Rah­ men der 25-Jahr-Feier des IFK

in Form eines immersiven Ausstel-

Fabian Estermann: Der Begriff

lungsformats gezeigt wurden.

des Selbstbewusstseins in der

Projektbetreuung: Tina Frank, Marianne Pührerfellner,

20. und 21. Jahrhunderts

Christian Hoffelner, Christa Amadea

vergleichenden Psychologie des

Bettina Mörz

Leila Alieva: Democracy/Auto-

cracy and Religious Attitudes in Post-Soviet Nation-States: The

Case of Islam in Azerbaijan

Hana Opresnik, Nina Mahringer


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Von links nach rechts:

Alexandra Möllner; Vasilisa

­Aristarkhova, Enikö Gál; Helena

­Kappelmüller, Valentina Recheis; Barbara Oppelt, Sophia Wäger;

Hana Opresnik, Nina Mahringer;

Katrin Ganglberger, Piyanka Karel Mit freundlicher Unterstützung von Fedrigoni Austria und Salzer Papier.

Tom Wappler: Praktiken der

musikalischen Intertextualität im frühen 20. Jahrhundert

Daniel Huber, Sophia Krayc


VER ANSTALTUNG

Bildjournalismus: Manchester Noir Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Bildjournalismus“ wurde eine Exkursion nach Manchester

unternommen. Die Studierenden

erhielten einen exemplarischen

Einblick in andere kulturelle Praxis-

formen zum Umgang mit (Bild-)

Sprache in der Alltagskultur. Die

Abbildungen im Genre des Film

Noir als Referenz zeigen Szenerien

aus dem Leben Manchesters. Projektbetreuung: Gerhard Umhaller

Exkursionsbeteiligte: Andrea Eiber Daniel Huber Jiyoon Ha Anna Jochum Sophia Krayc Yoonkyung Lee Claudia Lehmann Anna Miklavcic Gabriel Rózsa Eva-Maria Schitter Hannah Shong Engin Uzunkaya


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Analoge Großvergrößerungen von links nach rechts:

Sophia Krayc, Hannah Shong, Eva-Maria Schitter, Yoonkyung Lee,

Andrea Eiber, Daniel Huber, Anna Jochum, Gabriel Rózsa


VER ANSTALTUNG

Blue Eye Photo Award 2019 Fünf Jahre lang widmete sich der Blue Eye Photo Award dem Phä­

nomen Fotografie. Nun wurde der begehrte Award unter dem sinn­

gebenden Titel „Schlussbild“ zum letzten Mal vergeben. Die Stu­

dierenden der Abteilungen Visuelle Kom­munikation und Plastische

Konzeptionen / Keramik spielten mit

der Faszination, die von einem

letzten Bild ausgeht. Die aus Ernst Hilger, Peter Hauenschild, Dieter

Anderle und Johannes W ­ egerbauer bestehende Jury sprach den mit

dreitausend Euro dotierten Preis ­Christoph Breiner, Bachelorstu-

dium Grafik-Design und Fotografie, für seine Arbeit „Frame 37“ zu.

Projektbetreuung: Johannes Wegerbauer, Peter Hauenschild

Studierende: Christoph Breiner, Andrea Eiber, Anna

Eickhoff, April Fowlow, Bettina Gangl, Katrin

Ganglberger, Micha Gerersdorfer, Jiyoon Ha, Helena Kappelmüller, ­Sabine Köstler,

Sophia Krayc, Jung Ui Lee, ­Yoonkyung Lee, Hana Opresnik, Wendelin Pober, Gabriel

Rózsa, Eva-Maria ­Schitter, Jana Simbürger,

Sonja Thoms, Anna W ­ eberberger


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Im Werden

Eva-Maria Schitter (2. Platz)

Frame 37

Christoph Breiner (1. Platz)

Fotos: Stefan Kreiner


KOOPERATION

Wien in Zahlen Eine wesentliche Aufgabe im

Grafikdesign stellt die Entwick-

lung von gesamtheitlichen Unter­ nehmens­kom­munikationen dar

– eine Brand wird durch die visuellen Elemente ihres Auftritts

maßgeblich geprägt. Gegenwärtig kommen verstärkt quantitative Informationen als Mittel zur

Kommunikation zum Ein­satz. Seit Mai 2018 erstellt die Abteilung

Visuelle Kommunikation der Kunst­ universität Linz in Kooperation mit

der Statistik Wien eine visuelle Sprache, die den Bürger­Innen kontinuierlich von der Stadt

Wien ­erhobene Zahlen zugänglich

macht. In der Folge wurde für die

Magistratsabteilung 23 eine Serie

von Bro­schüren mit anschaulichen Informa­tionsgrafiken sowie

Basierend auf Otto und Marie Neuraths Visuali­sie­rungs­

formen wurde eine auf die

jeweilige Ziel- und Alters-

gruppe ausgerichtete visuelle Sprache entwickelt. Die von

der Statistik Wien erhobenen

Zahlen werden durch variierend ange­wandte Bildspra-

chen klar erläutert, übersichtlich dargestellt und so einer

breiten Bevölkerung zugänglich gemacht.

diversen Datenvisualisierungen

entwickelt.

Projektbetreuung: Tina Frank

Illustrationen Wien [er]zählt: Sophia Wäger, Barbara Oppelt

Illustration Wiener Wasser: Hanna Priemetzhofer


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Die Cover-Illustrationen wurden von Stu-

dierenden und Alumnis der Kunstuniversität Linz unter Einbeziehung von Prinzipien des

„Conditional Design Manifesto“ entwickelt:

Sara ­Koniarek, Hannah Shong, Marthe Manyi, ­Hanna Priemetzhofer und Sebastian Hierner.

Fotos: Gabriel Rózsa


KOOPERATION

Migration to Europe causes many deaths Die interaktive Datenvisualisier­ung

von Katharina Mayrhofer und

Julia Singer setzt sich mit Migrationsbewegungen und den damit

verbundenen Schicksalen auseinander. Sie erfasst Vorfälle und

Ereig­nisse im Leben von Menschen,

die zwischen 2000 und 2018

entlang der Migrationsrouten nach Europa verstarben oder vermisst

werden.

migrationeuropedeaths.com

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KOOPERATION

POREM Im Rahmen des Forschungsprojektes

POREM „Politics of Remembrance

and the Transition of Public Spaces.

A Political and Social Analysis of

Vienna“ der Universität Wien, Institut für Staatswissenschaft, realisierte

Tina Frank in Ko­operation mit den

Geographen und Datenvisualisierern Ramon Bauer (Stadt Wien) und

Christoph Fink (Universität Helsinki) die digitale Karte und Webseite

„Politics of Remembrance – Explore

Vienna’s Culture of Remembrance“. Diese zeigt die Entwicklung der

Erinnerungs­kultur in Wien zu Austro-

faschismus und Nationalsozialismus.

porem.wien

KATEGORIE: DIGITAL PRODUCTS GEWINNER


Bachelorarbeiten


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Die Bachelorarbeiten dokumentieren

ein kritisches Medienverständnis sowie die individuellen gestalterischen und

technischen Qualfikationen in den Bereichen Grafikdesign und Fotografie, die

die Studierenden im Laufe des Bachelorstudiums erworben haben.

Sie erlangten die Kompetenz, mit Text

und Bild, Form und Farbe sowie mit

Mitteln der Gestaltung und Fotografie Beziehungen sichtbar zu machen,

Sachverhalte zu erläutern und Emoti­onen

zu vermitteln.

Das Bachelorstudium Grafik-Design und

Fotografie bereitet seine AbsolventInnen bestens auf die vielfältigen Anforderun-

gen und Aufgaben im Kreativbereich vor.


BACHELOR ARBEITEN

Bachelorarbeit von

Anna Wäger

In der Hitze des Orients Es ist der Tag vor dem Sabbat und alles wartet auf einen Stillstand in der Hitze des Orients. Jerusalem, Stadt der Zeichen. Europäische Augen, erfüllt von der Befriedigung des Voyeurismus, die das Fremde vom Gewöhnlichen trennen, das Bekannte vom Unbekannten, den Osten vom Westen. Ein Klick mit der Kamera. Die Oberfläche der Realität wird zur Oberfläche des Bildes. Der Blick der westlichen Touristen wird als Bild wiedergegeben, das als Trophäe des ange­eig­ neten Landes, der Kultur und Erfahrung mit nach Hause genommen wird.


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Träum schön Träume ermöglichen einen Zugang zu Welten, in denen alles möglich erscheint. Sie erzählen fanta­sie­reiche Geschichten und lassen spannende Dinge erleben. Bleibt die Erinnerung daran bis zum nächsten Morgen, zeigt sich die Kreativität des Unterbewusstseins. Denn die Bilder der Träume sind oft absurd. Sie können erschrecken, irritieren, aber auch amüsieren. Die Auswahl illustrierter Träume unterhält, regt zum Weiterdenken an und lädt zum Träumen ein.

Bachelorarbeit von

Anna Miklavcic


BACHELOR ARBEITEN

Pink Slime „Pink Slime“ ist Sinnbild für eine Art und Weise, die Fotografie und den Kunstprozess zu betrach­ten. Gleich dem Pink Slime in der Fleischproduktion bleiben auch im künstlerischen Schaffen Reste und Abfälle über. In der Arbeit werden nicht perfekte Bilder verwendet, die wegen ihrer Unschärfe und Ver­zerrung für eine weitere Verwendung schein­ bar unbrauchbar geworden sind. Diese ausgewähl­ ten Fotografien werden nun wiederverwertet und er­halten durch den weiteren Gebrauch eine neue Bedeutung.

Bachelorarbeit von

Andrea Eiber


Lack of time ?

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Bachelorarbeit von

Stella Kucher

Mit „Lack of time?“ entstand ein interaktiver, digitaler Raum, der BetrachterInnen die Möglich­ keit bietet, in die Ereigniszeit einzutauchen. Formal orientiert sich der Raum an abstrakter, inter­ aktiver Webart und spielt mit bestehenden Parametern und erlernten Strukturen. Die Webseite setzt sich aus drei Visualisierungen zusammen, wovon jede einzelne auf eigene Weise die Ereignis­ zeit erleben lässt. Die Ereigniszeit baut auf dem Grundgedanken – ein Ereignis dauert so lange wie es dauert und wird von einem nächsten Ereignis abgelöst – auf. „Lack of Time?“ hinterfragt so exis­ tierende Systeme der Zeit und zeigt Alternativen auf, schafft gleichzeitig aber auch ein Bewusstsein für die Abhängigkeit der Uhrzeit in unserer Gesellschaft.


BACHELOR ARBEITEN

Bachelorarbeit von

Christoph Breiner

Power to the people Die Lagerstätten fossiler Energieträger leeren sich, wobei CO² zusehends die Atmosphäre schä­ digt. Das Thema Energie gewinnt immer mehr an Bedeutung – die gründliche Auseinanderset­ zung mit der Thematik steht im Mittel­punkt der Arbeit. Neben dem Versuch, Energie mittels der Direkteinwirkung von bis zu 140.000 Volt auf Negativmaterial abzubilden, wird am Beispiel Hambacher Forst und dem gegenüberliegen­ den „Loch“, dem größten Braunkohleabbaugebiet, ein aktuel­ler Konflikt aufgezeigt und fotogra­ fisch doku­mentiert, bei dem sich Umweltaktivist­ Innen gegen den umweltschädlichen Braun­ kohle­abbau stellen.

Das 45.000 Hektar (63.000 Fuß-

ballfelder) große und rund 300 m

tiefe Abbaugebiet gilt als die größte künstliche Narbe der Welt und ver-

schlingt jährlich ca. 300 Millionen Kubikmeter Erde.


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Europäisches Gegenwarts-Tarock Tarock-Decks enthalten 22 Trumpfkarten. Die Darstellungen auf diesen Extrakarten dienen seit jeher dazu, gesellschaftlich relevante Inhalte zu vermitteln. Ziel der Arbeit war, die Bilder des ältes­ ten und populärsten Tarockspieles, dem „Tarot de Marseille“, in die Gegenwart zu übertragen. Da diese Bilder grundlegende Begriffe des dama­ligen Lebens zeigen, lässt sich mit der Übersetzung in unsere Zeit kritisch Stellung beziehen. Für die Neugestaltung wurde ausschließlich Bildmaterial aus dem Internet herangezogen.

Bachelorarbeit von

Valerie Danzer


Masterarbeiten


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Das Masterstudium Visuelle Kommunika-

tion wendet sich unter besonderer Be-

rücksichtigung von Interdisziplinarität

inhaltlich einer forschenden Gestaltungs-

aufgabe zu. Mit der Fokussierung auf die

beiden Schwerpunkte „Medienforschung“

und „Bildgestaltung“ bietet das Masterstudium der Kunstuniversität Linz ein

Alleinstellungsmerkmal auf universitärer

Ebene. Es zielt auf eine Sensibilisierung

von Wahrnehmung, Rezeption und Wirkungsweise durch gezieltes, kritisches

Schauen, Erken­nen, Hinterfragen und Ana­ lysieren der Medien und Bilder.

Der Auszug fasst das geballte Potential

kreativer Masterarbeiten des ­vergangenen

Studienjahres zusammen und doku­

mentiert die kritische ­Auseinandersetzung

der Studierenden mit den relevanten

Themen unserer Gesellschaft. Die AbsolventInnen des Masterstudiums Visu­elle

Kommunikation sind somit bestens vorbe­ reitet, Entwicklungen mitzugestalten,

diese voranzutreiben und sogar vorweg-

zunehmen.


MASTER ARBEIT

Das Leben ist ein Ponyhof Die Arbeit steht ganz im Zeichen von Intimität und rückt das persönliche Umfeld der Künstlerin ins Zentrum. Der künstlerische Blick richtet sich gänzlich auf Romy und Julian, die beiden Kin­ der Sabine Köstlers. Unverblümt zeigt er ihre Art, die Welt zu entdecken, ihre unstillbare Neugier, ihren Tatendrang und ihre Verletzlichkeit. Die entstandenen Fotografien inszenieren perfekt pri­ vate Lebensverhältnisse. Kurzen Gedanken gleich verbinden sich die Bilder der Serie zu einer Geschichte – der Poesie kindlichen Lebens.

Masterarbeit von Sabine Köstler


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MASTER ARBEIT

OTA-Care

Entwicklung einer Anwendung zur Unterstützung von Panikattacken und Agoraphobie.

Masterarbeit von Ana-Maria Dumitrache

Das Projekt steht für die Digitalisierung einer Form der kognitiven Verhaltenstherapie, die auf Per­ sonen zugeschnitten ist, die an Panikstörung und Agoraphobie leiden. Die Intervention war, klas­ sische Techniken und Methoden, die von Klinikern verwendet werden, durch Design Thinking in ein mobiles, personalisiertes Service zu übertra­ gen – mit dem Ziel, das Auftreten einer Panik­ attacke durch einen Erholungspfad zu verringern. Das OTA-Care-Service stellt ein leicht zugäng­ liches Kognitionstherapieprogramm bereit, das für ein breites Spektrum von Fällen (leicht bis mittel­ schwer) verfügbar und personalisiert ist. Das Pro­ gramm beinhaltet: Psychoerzieherische Expo­si­ tionstherapie, ­kognitive ­Restrukturierungsaufgaben, Stimmungsanalyse, Panik-Hacks und einen Chatbot-Trainer.


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Auszeichnung DIFFERENT BRILLIANT fĂźr innovativen Forschungszugang (IConCMT 2019)


MASTER ARBEIT

Another Sun Unser Verständnis von Raum, Zeit und Dimension beruht auf laufender Beobachtungen des Him­mels und der Sterne. Die jüngste Entdeckung tausender Planeten, die die Sterne umkreisen, erweitert anthropozentrische Konzepte, und damit die Möglichkeit anderer Erden. Die Astronomie scheint nicht nur Science-Fiction-Utopien einzulö­ sen, sie bedient sich auch derselben Strate­gien in der Visualisierung ihrer Forschungsergebnisse. Von Raumfahrtagenturen generierte Bilder zeigen Landschaften, die durch konstruierte Sonnenun­ tergänge atmosphärisch inszenierte Welten zu visuellen Leitmotiven werden lassen. „Another Sun“ stellt populäre Bildsujets dem Archiv der Raum­ fahrt gegenüber und ergänzt diese mit Dokumen­ tationsmaterialien und Sachbüchern.


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Masterarbeit von Sarah Feilmayr


MASTER ARBEIT

KribbelZeit „KribbelZeit“ widmet sich der Sexualerziehung im deutschen Grundschulunterricht der 4. Klasse im Bundesland Baden-Württemberg. In Zusammen­ arbeit mit PädagogInnen entstand eine Sammlung von Lernmaterialien, die zur Unterstützung des Aufklärungsunterrichts dienen. Die Lehrkräfte können mit den Inhalten flexibel und kreativ arbeiten. Die Arbeit besteht aus einem Ordner, einem Früchtebeutel, einem Lexikon und einer Infor­ mationsbroschüre für die Eltern zu den Unter­ richtsmaterialien. Mit klaren Illustrationen und Wort­ karten wird das Thema den Acht- bis Elfjährigen einfach und punktuell vermittelt.

Masterarbeit von Anna Eickhoff


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MASTER ARBEIT

Insideout

Insideout – Ein performatives Selbstbildnis und die Erforschung einer Notation.

Das Unterbewusstsein generiert innere Impulse, die im Körper entstehen und über Bewegungen in den Raum gelangen. Davon ausgehend untersucht „Insideout“ zum einen die Improvisation in der Stille als visuelle Kommunikation zur Darstel­lung eines Selbstbildnisses und erforscht zum andern die repräsentative Visualisierung innerer Impulse. Im Rahmen der Teilnahme am Choreo­ graphic Coding Lab wurde die Notation von tän­ze­ rischer Performance mittels Fotografie, Film, Sound und Motion Capture hinterfragt und der Prozess der Teilnahme in Form von Gedan­­kenwolken aufgeschrieben und visualisiert.

Masterarbeit von Sonja Thoms


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Impressum

Herausgeber Kunstuniversität Linz Institut für Medien, Visuelle Kommunikation Hauptplatz 8 4020 Linz, Österreich e-Mail: viskom.info@ufg.at Redaktion Tina Frank, Daniel Huber, Elisabeth Egger-Mann, Katharina Mayrhofer © 2020 Schrift Calibre, Kris Sowersby Sporting Grotesque, Lucas Le Bihan www.ufg.at twitter.com/vis_kom facebook.com/VisKom


ufg.at/viskom twitter.com/vis_kom facebook.com/viskom


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