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Auszug 13\14 Visuelle Kommunikation
Kunstuniversität Linz www.ufg.at
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\/ Intro \ 2—3 \/ Multiply Futures \ 4—7
internationales design symposium
\/ splace \ 8—11 das digitale magazin der kunstuni linz
\/ Daten verstehen und visualisieren \ 13—19 World of Information
\/ Projektsammlung \ 21—31 \/ Bachelor-Arbeiten \ 33—41 Grafik-Design und Fotografie
\/ Master-Arbeiten \ 43—47 visuelle kommunikation
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\/ Auszug 13\14 abteilung visuelle kommunikation
Der Auszug von Arbeiten aus dem Studienjahr 2013/14 zeigt einen Einblick in die gestalterische Praxis der Abteilung Visuelle Kommunikation. Der inhaltliche Fokus des vergangenen Jahres lag auf dem Thema Data: Wie können große Datenmengen visualisiert werden? Wie hängen Inhalt und Form zusammen? Welcher visuellen Sprache und Metaphern bedienen wir uns? Die entstandenen Arbeiten bewegen sich von ästhetischen bis hin zu gesellschaftskritischen An-sätzen und widmen sich den Themen Macht, Zeit und Liebe. Entstanden ist auch splace – das digitale Magazin der Kunstuniversität Linz. Die Abteilung Visuelle Kommunikation hat damit ein neues Medienformat geschaffen: Inhalte, Gestaltung sowie userspezifische Anforderungen wurden speziell für Tablet-basierte Lesegeräte konzipiert. Damit bietet es eine medienspezifische Antwort auf eine zunehmend digitalisierte Gesellschaft. Der Frage nach den Aufgaben, Bedürfnissen und Methoden in der Gestaltung ging auch das alle zwei Jahre stattfindende internationale Design Symposium der Abteilung nach. Multiply Futures beschäftigte sich diesmal mit Zukunftsperspektiven zwischen Utopie und Dystopie. So wurden mögliche und unmögliche Szenarien auf ihre Zukunftstauglichkeit getestet und die gesellschaftliche Rolle von Design auf den Prüfstand gebracht.
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Besonderes Augenmerk des Auszugs 13\14 gilt den Abschlussarbeiten des Bachelorstudiums GrafikDesign und Fotografie sowie dem Masterstudium Visuelle Kommunikation. Entstanden sind vielfältige Projekte im analogen wie digitalen Bereich, die sich durch kritisches Medienverständnis und starke inhaltliche Ausrichtung sowie gestalterische Formensprache auszeichnen. Das sechs-semestrige Bachelorstudium vermittelt gestalterische und technische Grundlagen im Bereich Grafik-Design und Fotografie und verbindet die beiden Bereiche auf einzigartige Weise. Die Studierenden lernen mit unterschiedlichen analogen und digitalen Medien umzugehen, eigene visuelle Ideen zu entwickeln und diese praktisch umzusetzen. Das zweijährige Masterstudium Visuelle Kommunikation gestaltet sich darüber hinaus als persönlichkünstlerische Forschung zwischen experimenteller Gestaltung und konzeptioneller Arbeit. Dabei werden gestalterische Prozesse und ihre Ergebnisse erforscht und als Spiel zwischen Inhalt und Form, Text und Bild, Theorie und Praxis verortet. Viel Spaß mit dem Auszug 13\14 wünscht Prof. Tina Frank
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23\05\2014 \/ internationales design symposium
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\/ Multiply Futures \/ Designing The Future \/ The Future Of Design \/ Designing The Society
Die Aufgaben, Bedürfnisse und Methoden der Gestaltung ändern sich mit den ökonomischen, technologischen und sozialen Veränderungen einer Gesellschaft. So gehen künstlerische Strömungen oft mit einem Paradigmenwechsel einher und dienen als Barometer für den Zustand einer Gesellschaft. Doch lässt sich daraus auch die Zukunft ableiten? Das internationale Design Symposium Multiply Futures erörterte die gesellschaftliche Rolle von Design und diskutierte mögliche und unmögliche Zukunftsszenarien.
www.multiply-symposium.at
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Fotos \ jürgen grünwald
Im Rahmen des zweijährlich statt findenden Symposiums galt es Zukunftsfragen zwischen Utopie und Dystopie zu begegnen und die Welt nicht einfach zu sehen wie sie ist, sondern wie sie sein könnte. Geladen waren DenkerInnen und PraktikerInnen, die sich mit diesen Herausforderungen in der Gestaltung beschäftigen und somit mögliche Veränderungen antizipieren. Dabei wurden fiktionale Prototypen auf ihre Zukunftsfähigkeit geprüft und Altbewährtes neu gedacht. So fanden mögliche und unmögliche Zukunftsperspektiven Platz in der Gegenwart, denn die wahrscheinlichsten Szenarien sind nicht immer die, die wir uns wünschen. website \/ elvira stein moving image \/ luca mikitz tv übertragung \/ dorf tv
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Fotos \ jürgen grünwald und Florian Voggeneder
\/ Future Generator Konzept und Design \/ Brigitte Höfler, Nataša Sienčnik Programmierung \/ Clemens Schrammel Hardware \/ Gregor Göttfert keramik \/ Deike JanSSen
Der Future Generator ist ein visuelles Mischwerkzeug, welches – ausgehend von bestimmten Parametern – Einfluss auf die grafische Gestaltung nimmt. Das Objekt diente im Rahmen des Design Symposiums Multiply Futures – About possible and impossible future scenarios zur Gestaltung der Kommunikationsmittel und war ein Versuch, spielerisch mit Zukunftsfragen im Design umzugehen.
Interaktive Installation \/ Objekt
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Fünf Schieberegler für die Parameter Vision, Gesellschaft, Politik, Technologie und Netzwerk beeinflussen dabei die Gestaltung: Während das Spektrum zwischen Utopie und Dystopie die Farbgebung bedingt, reagiert die Typografie auf die Wahl des politischen Systems. Die Schrift wiederum reflektiert den Technologieaspekt und die Komplexität der Netzwerkgrafik entspricht der Art der Vernetztheit einer Gesellschaft. Je nach dem ob wir uns eine Gesellschaft vorstellen, die sich auf das Individuum oder die Gemeinschaft fokussiert, werden die Namen und Bilder der SprecherInnen größer oder rücken in den Hintergrund. So entsteht ein dynamisches visuelles System, das sich schließlich »on demand« drucken lässt und für die individuellen Zukunftsvorstellungen der NutzerInnen steht.
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\/ splace das digitale magazin der kunstuni linz
splace ist das neue digitale Magazin der Kunstuniversität Linz zur Erforschung neuer Publikations-, Ausstellungs- und Medienformate. Inhalte, Gestaltung sowie userspezifische Anforderungen sind für tabletbasierte Lesegeräte konzipiert. splace schafft so die Grundlagen zur Erforschung von digitalem Erleben – ein Multiformat, das uns Gelegenheit bietet, das konventionelle Leseverhalten zu erweitern. splace informiert eine kultur- und medieninteressierte Öffentlichkeit zu aktuellen Positionen und Themen der Kunst-, Kultur- und Medienlandschaft.
\/ PROJEKT der abteilung
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www.splace-magazine.at
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www.splace-magazine.at
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\/ splace das digitale magazin der kunstuni linz
Tatsächlich handelt es sich bei splace um zwei Magazine in einem: Je nachdem, ob das Tablet senkrecht oder waagrecht gehalten wird, eröffnen sich unterschiedliche Versionen der Beiträge – lesen reicht nicht, splace muss man erleben. splace erscheint jährlich und widmet sich in seiner gestalterischen und inhaltlichen Konzeption jeweils einem Thema. Mittels Interviews, Essays und Gastbeiträgen auf Text-, Bild- und Tonebene kommentieren und reflektieren Lehrende gemeinsam mit Studierenden aktuelle Schwerpunkte der jeweiligen Ausgabe. Die erste Ausgabe beleuchtet das Thema Raum in seinen unterschiedlichen Facetten: ausgehend vom Raum als zentraler Kategorie der Kunst bis hin zum geopolitischen und sozialen Raum.
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Fotos der ausstellung \ jürgen grünwald
Projektleitung, Art-Direktion \/ Tina Frank Redaktionsleitung \/ Sabine Kienzer User Experience \/ Marianne Pührerfellner Programmierung Framework \/ Günther Kolar Projektmanagement \/ Katrin Steindl Design \/ Sarah Feilmayr, Florian Voggeneder, Martin Paschinger Satz & Dateneingabe \/ Victoria Tanczos, Lisa GroSSkopf Lektorat \/ Martina Aichhorn Übersetzung \/ Jonathan Quinn, David Westacott Presse \/ Alexandra Furtner Ausstellungsgestaltung \/ Brigitte Höfler
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\/ Daten verstehen und visualisieren World of Information
Wir sehen uns heute mit einer Vielzahl von Daten konfrontiert, die uns zwar zur Verfügung stehen aber nicht notwendiger Weise lesbar sind. Die Visualisierung von Daten macht es möglich, Informationen, Verhältnisse und Konflikte sichtbar zu machen. Dafür reichen traditionelle Darstellungsformen längst nicht mehr aus. Es bedarf einer visuellen Sprache, die sich als visuelle Metapher versteht und uns hilft, komplexe Informationen zu ordnen, verbinden und neu zu denken. Die Studierenden haben sich in einem 2-tägigen Workshop, geleitet von Philippe Rekacewicz – Journalist und Kartograf von Le Monde diplomatique, und in einem mehrtägigen Workshop unter der Leitung von Lehrenden des Design Departments des ArtEZ Institute of the Arts aus Arnhem mit dem Thema Big Data auseinandergesetzt. Darüber hinaus entstand in verschiedenen Lehrveranstaltungen über ein Semester lang eine Reihe von Projekten, die sich u.a. mit Machtverhältnissen, Zeit und Liebe auseinandersetzen. Die visuellen Formen leiten sich in den folgenden Beispielen von ihrem Inhalt, den sie repräsentieren, ab. Dabei gehen sie weit über eine objektive Darstellung der Fakten hinaus und offenbaren einen bestimmten Zweck bzw. eine Absicht der GestalterInnen, die sich zugleich als AutorInnen verstehen. Die bildlichen Darstellungen helfen uns, die Daten auszuwerten und daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. So bewegen sie sich durch semiotische Landschaften und kommunizieren durch Farbe, Form, Muster und die individuelle Schwerpunktsetzung. Dabei geht es nicht darum, das Thema einfach darzustellen, sondern vielmehr eine Balance zwischen Einfachheit und Komplexität zu finden, um aus Daten Information zu machen.
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website
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\/ The world’s education levels Rita Atteneder, Johanna Pötsch
Die Visualisierung zeigt, wie sich die Bildungsniveaus verschiedener Länder zusammensetzen sowie Unterschiede zwischen Männern und Frauen und den verschiedenen Altersgruppen. Jede Gruppe von Kreisen repräsentiert dabei ein Land. Die verschiedenen Farben verweisen auf die Bildungsstufen. Je größer der Umfang eines Kreises ist, desto mehr Personen gehören dieser Gruppe an. Die Vorauswahl dient als Vergleichswert, die User können eigene Länder auswählen und diese miteinander vergleichen.
\/ Data Visualisation
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versuchsanordnung
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100 dpi
800 dpi
300 dpi
1000 dpi
\/ evolution of resolution Stefanie Moshammer, Missy Skae, Amy Whittle
Ein leeres Blatt Papier wurde in unterschiedlichen Auflösungen von 100 bis 1000 dpi gescannt. Der Scanprozess produziert je anch Auflösung verschiedene Sounds. Diese Töne wurden aufgenommen und dienten als Tool, um ein neues Bild entstehen zu lassen. Der Ton der unterschiedlichen Scan-Auflösungen wurde in eine Bilddatei konvertiert. So lässt jede Auflösung und der damit entstandenen Scan-Ton, ein neues Bild entstehen: Scannen, Ton, Konvertierung von Ton in Bild.
\/ workshop
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App für Smartwatches und Smartphones
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\/ Timora Philipp Unterkircher
Timora ist das Konzept einer App für Smartwatches und Smartphones, die die Zeit anhand von Farbverläufen anzeigt. Mit der App kann jedem Zeitpunkt eine individuelle Farbe zugewiesen werden. Alle 12 bzw. 24 Stunden wiederholen sich die Farben. Die Uhr sammelt verschiedene Daten, die wiederum Einfluss auf die Darstellung des Farbverlaufes haben. Sinkt etwa der Empfang des verbundenen Smartphones, so erfolgt eine Tontrennung des dargestellten Farbverlaufes. Damit bekommt jeder Moment im Leben eine bestimmte Farbe.
\/ world of information
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poster
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ei ed b list lakate t r s h o b e st e p 100
Huy Do
Aus einer scheinbar unbrauchbaren Datenmenge von Text wird eine persönliche, visuelle Geschichte sichtbar. 11.493 Wörter wurden zwischen Mai und August 2013 mittels eines Nachrichtendienstes zwischen zwei frisch Verliebten ausgetauscht – eine digitale Fernbeziehung, bei einer durchschnittlichen Distanz von 1.236 km . Nachdem der Text eines Partners mit einem Marker durchgestrichen wurde, entstand aus dem ursprünglichen Dialog ein Monolog. Aus der Nähe betrachtet, ist der Text der ersten Person lesbar, die zweite wird gestrichen; aus der Ferne scheint die zweite Person die Kommunikation zu führen, während der Text der ersten Person unsichtbar wird. \/ world of information
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schmuck
\/ Salzburgs Tourismus-Juwelen Barbara Posch
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Nicht nur zur Festspielzeit übernimmt der Tourismus in der Stadt Salzburg eine der Hauptrollen bei den Einnahmequellen. 2.549.439 Nächtigungen wurden im vergangenen Tourismusjahr 2012/13 (November bis Oktober) in der Mozartstadt verbucht. Zahlen, mit denen sich Salzburg gerne schmückt. Daraus entstand ein Objekt aus 700 Stück Verpackungspapieren der Original Salzburger Mozartkugeln der CaféKonditorei Fürst – die Salzburger Tourismus-Juwelen stehen für die durchschnittlich 7.000 Touristen pro Tag.
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\/ world of information
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\/ Projektsammlung Der folgende Auszug an Arbeiten von Studierenden zeigt die groĂ&#x;e Bandbreite an Themen, die im Studium bearbeitet werden. Diese reicht von Illustration Ăźber Animationsfilm, Fotografie, experimentelles Font Design, konzeptionelle Arbeiten, Rapid Prototyping bis hin zu klassischem Grafik-Design.
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schriftgestaltung
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\/ Shadow Grotesk Philipp Pernkopf, philipp unterkircher
Ausgehend von einer Grotesk-Schrift, die im dreidimensionalen Raum positioniert worden ist, entstand eine Reihe von Schriftschnitten, die sich am Stand der Sonne orientieren. Dabei wurde mit Hilfe eines 3D-Programms der Verlauf der Sonne simuliert. Trifft das Licht auf die Buchstaben, entsteht ein Schatten, der sich je nach Uhrzeit ändert. Diese Schattenformen wurden anschlieĂ&#x;end vektorisiert und bilden die einzelnen Schnitte der Schriftfamilie.
\/ typografie und raum
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Animationsfilm \/ 01:27 min
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\/ younas and cecilia Cecilia Tasso
Wie kann man ein Schatten werden? Younas Khan nimmt uns auf seiner Flucht aus Afghanistan mit durch unbekannte Länder und verlorene Plätze, tief in den Übergangsort, wo seine Formen verschwinden und alles, was von ihm bleibt ein Schatten ist, der über sein neues Zuhause geworfen wird. Eine gezeichnete Erzählung, voller Poesie und Ernsthaftigkeit. vimeo.com/111264705
\/ bewegtbild
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buch
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\/ Geldrausch laura ita
Diese Graphic Novel zeichnet ein turbulentes und spannendes Bild über die Gier des Menschen. Über verwobene und komplexe Handlungsstränge bietet sich die Möglichkeit, direkt in die Abgründe und Motivationen ihrer verschrobenen Charaktere zu blicken, die auf der Jagd nach Geld und Macht keine Gräueltaten scheuen und ihrer Gier freien Lauf lassen.
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Gestaltung von geldscheinen
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\/ Money of Globalization Maia Parussel, Cecilia Tasso
In unserer Konsumgesellschaft bleiben keine Wünsche offen – nicht einmal jene, von denen wir vorher nicht wussten, dass wir sie haben. Als KonsumentInnen haben wir unzählige Wahlmöglichkeiten, aber nicht alleine der Preis ist ausschlaggebend für unsere Kaufentscheidungen. Gerade diese Faktoren macht die Arbeit Money of Globalization zum Thema. Auf den ersten Blick erscheinen gewöhnliche Banknoten, erst auf den zweiten Blick sehen wir, dass diese Fragen und Auswirkungen unseres Konsumverhaltens reflektieren.
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Platten-Covers
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\/ Lion Ray / Ytilaer johanna pötsch
Die Grundidee des Projekts war, eine visuelle Ausdrucksweise zu einer bestimmten Musik zu finden. So entstand aus der Kombination und Überlagerung verschiedener Strukturen aus der Natur – analog und digital generiert – eine abstrahierte und reduzierte visuelle Sprache für eine Serie von Platten-Covers für Edith Schneider. Übertragen in einen dreidimensionalen Raum, werden Situationen aus verschiedenen Strukturen inszeniert und zum Gestaltungsprinzip der Serie.
\/ freie arbeitEN
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installation
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\/ Chronokolorit Theresa Radlingmaier
Basierend auf der Subjektivierung der Zeit nach Augustinus von Hippo (*354 in Tagaste), bei der die Ich-Zeit statt der Weltzeit in den Vordergrund tritt, werden bei der Installation bis zu drei Herzfrequenzen durch Pulssensoren in Echtzeit auf eine Fläche übertragen. Diese werden in Form einer digitalen Zeitanzeige dargestellt. Jene drei Frequenzen erzeugen durch ihre Überlagerung und unterschiedlichen Farbwerte (RGB) ein sich stetig veränderndes Farbenspiel Chronokolorit. Werden keine oder weniger Herzfrequenzen übertragen, läuft die Anzeige im realen Sekundentakt weiter. vimeo.com/100001895
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\/ Bachelor-Arbeiten Grafik-Design und Fotografie
Die Studierenden des Bachelorstudiums GrafikDesign und Fotografie erkunden mit ihren Arbeiten die Grenzen der visuellen Kommunikation zwischen den beiden Disziplinen – analog wie digital – und begegnen ihnen mit inhaltlich-konzeptionellen Ansätzen. Der Auszug 13\14 zeigt vier Abschlussarbeiten von Lisa Großkopf, Stefanie Mooshammer, David Reiner und Victoria Tanczos, die die Bandbreite der entstandenen Bachelorarbeiten widerspiegelt. Sie stehen für ein kritisches Medienverständnis und zeigen gleichzeitig die gestalterischen sowie technischen Fähigkeiten, die sie sich während des sechs-semestrigen Bachelorstudiums angeeignet haben.
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Ausstellungsprojekt
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\/ #selfiextended Lisa GroSSkopf
#selfiextended ist ein Ausstellungsprojekt, das Bezüge zwischen Selfies und renommierten Kunstwerken anhand von zuvor definierten Leitmotiven [Körper, Jugend, Selbstbildnis, Grenzüberschreitung, Spiegel, Imagepflege] herstellt. Der Bilderkonsum der Internetkultur wird durch die räumliche Umsetzung in einem kabinenlosen Aufzug visualisiert. Dieses Ausstellungsformat ermöglicht es, dass die Besucher an den Werken vorbeifahren, ohne dass sie das Tempo kontrollieren können. Die Geschwindigkeit erzeugt eine Reizüberflutung, die auf das Überangebot an Informationen des Netzes und das beschleunigte Tempo der Generation Y verweist. \/ bachelor-arbeit
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spiel
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\/ Storygami Victoria Tanczos
Storygami ist ein abstraktes Spiel, das die Felder Industrie, Transport sowie Umwelt als Motiv aufgreift und die Rezeption des jeweiligen Themas heute in historische Verbindung mit den 1960er Jahren setzt. Jedes Set enthält 36 transparente, siebbedruckte Folien mit geometrisierten Motiven zu verschiedenen Szenarien, die miteinander und mit den 6 enthaltenen farbigen Hintergründen kombiniert werden können. Daraus wird die Bedeutung der Motive modifiziert sowie umgedeutet und ermöglicht der Benutzerin und dem Benutzer, ihren oder seinen eigenen Vorstellungen Ausdruck zu verleihen.
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Analoge Fotokamera (3D-Druck)
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\/ RE:PRODUCTION David Reiner
RE:PRODUKTION ist der Versuch einen funktionsfähigen analogen Fotoapparat mit Hilfe von additiver Fertigung herzustellen. Während spezialisierte Hersteller vom Markt verschwinden und analoge Kameras, aber auch Ersatzteile nicht mehr hergestellt werden, sind die Möglichkeiten der zeitgenössischen Produktion mit 3D-Druckverfahren vielversprechend. Das modulare Kamerasystem von RE:PRODUKTION beschränkt sich neben gedruckten Komponenten auf handelsübliche bzw. im Haushalt verfügbare Bauteile und schafft eine funktionierende Kamera, die sich nicht nur zuhause herstellen sondern auch den eigenen Bedürfnissen anpassen lässt. \/ bachelor-arbeit
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Fotobuch
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\/ Vegas and She Stefanie Moshammer
Aus einer intensiven Auseinandersetzung der Fotografin mit der Stadt Las Vegas entstand eine Serie von Bildern, die sie in Form eines Fotobuches zusammengetragen hat. Als Epizentrum an Widersprüchen und Absonderheiten begegnet sie einem Paralleluniversum inmitten der Mojave Wüste, ohne urbane Kultur oder volkstümliches Erbe. An diesem kontroversen Ort suchte sie nach Menschen, ihrem Umfeld und der Landschaft in der sie leben und schaffte einen Abriss ihrer gesellschaftlichen Umstände. Diese Auseinandersetzung ist aber auch immer eine selbstreferenzielle – somit ist Vegas and She eine Vermischung der Stadt und der Künstlerin selbst. \/ bachelor-arbeit
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\/ Master-Arbeiten master studium \/ visuelle kommunikation
Das zweijährige Masterstudium Visuelle Kommunikation gestaltet sich als persönlich-künstlerische Forschung, die sich zwischen experimenteller Gestaltung und konzeptioneller Arbeit bewegt. Die Masterarbeiten von Lisa Heidinger und Lea Lugarič aus dem Studienjahr 2013/14 erforschen in diesem Sinne gestalterische Prozesse und verorten diese als Wechselspiel zwischen Inhalt und Form, Text und Bild, Theorie und Praxis. Entstanden sind zwei Projekte, die sich jenseits von klassischen Kategorien denken lassen und neue gestalterische Räume öffnen.
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Objekt und buch
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\/ FADING Lisa Heidinger
FADING zeigt den Prozess des Vergessens und kann als Performance im weiteren Sinne verstanden werden. Kriechend langsam fallen einzelne Erinnerungsobjekte der Zeit zum Opfer, werden durch sie deformiert, bis sie sukzessiv ihre Form verlieren und zerfallen. Das verflüssigte Fett verlässt sein Archiv durch schlitzartige Öffnungen, das Vergessen hat eingesetzt, die Erinnerungen verblassen. Zurück bleibt nur die Spur der ehemaligen Existenz eines Gedächtnisses.
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\/ Spuren.Bildung21 Lea Lugarič
Der Diskurs über die Zukunft des Buches, das Ende des Brockhaus’ 2014 und der Siegeszug Wikipedias waren Ausgangspunkt dieser Arbeit. Der Brockhaus – Bildung21. Wissen im 21. Jahrhundert wird zur Arbeit Spuren.Bildung21. Das Lexikon wurde händisch bearbeitet, die Text- und Bildebene zum verschwinden gebracht, indem die Druckerfarbe auf 569 Seiten vom Papier gelöst wurde. Es entstand ein Buchobjekt, das das Neubeschreiben eines (Inhalts-)Raumes ermöglicht und einen Mangel sichtbar macht. Geschichtlichkeit und Verschwinden sowie die Transformation sollen greifbar werden und eine andere Art der Reflexion ermöglichen. \/ master-arbeit
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\/ Herausgeber
Institut für Medien \ Visuelle Kommunikation Kunstuniversität Linz, © 2015 Reindlstrasse 16–18, 4040 Linz, Österreich \/ Redaktion
Tina Frank Marianne Pührerfellner Nataša Sienčnik Brigitte Höfler \/ kontakt
Univ.Prof. Tina Frank gdf.info@ufg.at www.ufg.at \/ Texte
Nataša Sienčnik \/ Design
Brigitte Höfler
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