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Leseprobe Visit 3/26: Goldenes Handwerk

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Visit

Nr. 3 /Herbst 2026

Magazin von Pro Senectute Kanton Zürich www.pszh.ch

Goldenes Handwerk

Wie aus altem Wissen neue Werke entstehen. Und warum das glücklich macht.

Grenzen respektieren

Wenn Überforderung in der Pflege belastet – wer hilft?

Kein Griesgram Schauspieler Max Rüdlinger geniesst sein Rentnerleben.

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Liebe Leserin, lieber Leser

Haben Sie schon einmal etwas mit den eigenen Händen geschaffen? Vielleicht eine Keramikschale, einen gestrickten Pullover, ein geschnitztes Holzobjekt? Der Moment, in dem aus einer Idee etwas Greifbares entsteht, er füllt viele Menschen mit Stolz und Freude. Es ist faszinierend zu erleben, was mit Geduld, Kreativität und handwerklichem Geschick entstehen kann.

Genau dieser Faszination widmen wir uns. Wir begegnen Menschen, die altes Handwerk mit grosser Leidenschaft pflegen. Unsere Titelgeschichte zeigt: Handwerk ist mehr als Hobby oder Beruf – es ist Sinnstiftung, Lebenskunst und soziale Brücke. Wer ein Handwerk pflegt, tut sich viel Gutes. Denn handwerkliche Tätigkeiten machen nicht nur Spass, sondern bauen auch Stress ab, halten das Gehirn fit, stärken das Selbstvertrauen.

Warum ist Handwerk so erfüllend? Das fragten wir unter anderen eine Steinbildhauerin. > ab Seite 6

Die Kraft kreativen Schaffens entdecken auch viele ältere Menschen, etwa in den über 20 Kreativkursen von Pro Senectute Kanton Zürich – von Kunst über Musik bis zum kreativen Schreiben. Hier pflegen sie wertvolles Wissen, schaffen schöne neue Werke. Nicht zuletzt sind solche Kurse auch eine ideale Plattform, um soziale Kontakte zu knüpfen und sich zwischen Generationen auszutauschen.

Lassen Sie sich inspirieren!

Lebensraum

Véronique Tischhauser-Ducrot Vorsitzende der Geschäftsleitung Lebenslust

4 kurz und gut

6 Titelgeschichte: Glück aus eigenen Händen

14 «Es ist ein guter Tipp, ein Handwerk zu betreiben»: Gespräch mit Sandra Oppikofer

17 Medientipps

Lebensweg

18 «Ältere Menschen sind oft sehr verletzlich»: Gespräch mit Franziska Marty über Grenzüberschreitungen 22 «Ich schwebe durch die Tage»: Schauspieler Max Rüdlinger im Porträt 27 Kolumne Christine Brand

28 Saffainsel im Zürichsee

30 Wanderung: Im Land der kleinen Seen

32 Aus unserem Kursangebot

33 Meine Passion: Wenn Fäden Halt geben

34 Agenda

35 Ernährung

36 Rätsel

38 Marktplatz, Impressum

39 Goldene Zeiten

Folgen Sie uns auf Facebook und LinkedIn.

Idyllische Wanderung durchs Luzernbiet. > Seite 30
Schauspieler Max Rüdlinger über sein Leben. > Seite 22

KI-Mediathek 60+

Künstliche Intelligenz und digitale Anwendungen gewinnen im Alltag an Bedeutung. Mit der KI-Mediathek 60+ von AIAS erhalten Seniorinnen und Senioren neu die Möglichkeit, sich unkompliziert und praxisnah mit der künstlichen Intelligenz vertraut zu machen. Die OnlinePlattform bietet verständliche Lerninhalte zu Gesundheit, Reisen, Finanzen, Bildung und Unterstützung im Alltag. Dank flexibler Nutzung und einfacher Sprache können die Inhalte im eigenen Tempo erarbeitet werden. Demo-Video und Anmeldung: aias.swiss

Hinwil, 8. Juni 2026

Pro Senectute Kanton Zürich bedankt sich regelmässig für das Engagement der Freiwilligen, unter anderem mit Wertschätzungsanlässen. Über hundert Freiwillige folgten der diesjährigen Einladung des Dienstleistungscenters Oberland. Ein besonderer Höhepunkt war die Keynote von Patrik Mäder, der gemeinsam mit seinem Blindenhund eindrücklich von seinem Weg in di e Erblindung und den damit verbundenen Veränderungen erzählte. Statt fertiger Antworten hinterliess er eine Frage: Wo lohnt es sich, im eigenen Leben loszulassen – und wo, sich zu verändern?

120 000-mal Danke schön

Wir sind überwältigt: Über 120 000 Mützchen haben uns zwischen Oktober 2025 und Ende Juli 2026 im Rahmen der Aktion «Das grosse Stricken» erreicht. Damit wurden zahlreiche kleine Kunstwerke geschaffen, die nicht nur innocent-Smoothies dekorieren, sondern ein Zeichen der Solidarität mit älteren Menschen setzen. Für jeden verkauften Smoothie mit Mützchen spendet innocent einen Betrag zugunsten älterer Menschen. Herzlichen Dank an alle fleissigen Strickbegeisterten!

Fotos:

Wohnen für Hilfe:

Wenn Generationen sich unterstützen

Manchmal entstehen die schönsten Wohngemeinschaften dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Bei «Wohnen für Hilfe» teilen ältere Menschen im Kanton Zürich ihren Wohnraum mit Studierenden. Statt einer klassischen Miete leisten die jungen Menschen vereinbarte Unterstützungsstunden im Alltag. Im Zentrum stehen neben praktischen Hilfeleistungen auch Begegnungen, Gespräche und das gegenseitige Lernen. Wie bereichernd dieses Zusammenleben sein kann, zeigt die Geschichte von Lea Wyler. Die ehemalige Schauspielerin ist Mitgründerin und Präsidentin von ROKPA INTERNATIONAL , einer Hilfsorganisation, die sich weltweit für benachteiligte Menschen einsetzt (siehe unten).

Gemeinsam mit einer Studentin lebt sie im Rahmen von «Wohnen für Hilfe» unter einem Dach. Aus der Wohnpartnerschaft entstand ein wertvoller Austausch. Als Lea Wyler zum Beispiel von ihren alten VHS ­Ka ssetten mit Film­ und Theateraufnahmen erzählte, nahm sich ihre Mitbewohnerin der besonderen Aufgabe an: Sie digitalisierte die Erinnerungen sorgfältig und machte sie wieder zugänglich. Heute kann Lea Wyler ihre früheren Werke jederzeit anschauen, mit anderen teilen und ein Stück ihrer Lebensgeschichte bewahren. «Wohnen für Hilfe» schafft genau solche Momente: Es verbindet Generationen, fördert gegenseitige Unterstützung und lässt Beziehungen entstehen, die weit über das Wohnen hinausgehen. Denn manchmal ist die wertvollste Hilfe nicht nur praktisch, sondern persönlich.

Hilfswerk ROKPA INTERNATIONAL

Lea Wyler gründete 1980 ROKPA INTERNATIONAL zusammen mit ihrem Lehrer und ihrem Vater. Bis heute setzt sie sich für Hilfsprojekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Ernährung in Nepal und in Afrika ein. rokpa.org

Haben Sie auch ein freies Zimmer? Öffnen Sie Ihre Tür für eine neue Begegnung: Mit «Wohnen für Hilfe» bringen wir Menschen zusammen, die voneinander profitieren. Wir begleiten Sie persönlich während des gesamten Vermittlungsprozesses und stehen Ihnen jederzeit zur Seite. pszh.ch/wfh oder 058 451 50 26.

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generationenübergreifende Wohnpartnerschaften kamen schon durch «Wohnen für Hilfe» im Kanton Zürich zustande. Seit 2009 bringt das Projekt Jung und Alt zusammen.

Persönlich

Monika Hänggi

Arbeitet als Freiwillige bei «Wohnen für Hilfe»

Was ist Ihre Aufgabe bei Pro Senectute Kanton Zürich? Ich treffe die Seniorinnen und Senioren, schaue mir die Wohnung an und erfrage ihre Bedürfnisse und Wünsche in einer Wohnpartnerschaft. Danach besuche ich sie mit einer oder einem Studieren den. Wenn die beiden sich sympa thisch sind, kommt es zu einer Vereinbarung.

Was schätzen Sie an dieser Tätigkeit besonders?

Ältere Menschen erzählen mir vertrauensvoll aus ihrem Leben. Es berührt mich, wie sie sich – oft nach dem Tod des Partners – neu orientieren und bereit sind, mit einem jungen Men schen zusammenzuwohnen. Auch die Begegnungen mit den Studierenden schätze ich sehr.

Was gefällt Ihnen an älteren Menschen vor allem?

Ihre Gesichter mit Falten und Furchen. Sie zeugen von faszinierenden Lebensgeschichten, Erfahrungen, Enttäuschungen und Freuden. Viele strahlen zudem Ruhe und Gelassenheit aus – trotz körperlicher Einschränkungen. Was können Ältere von jüngeren Menschen lernen? Unbeschwertheit und sich auf Neues einzulassen. Sehr viele ältere Menschen leben allein. Das Zuhause zu öffnen – zum Beispiel durch «Wohnen für Hilfe» – ermöglicht neue Erfahrungen.

Wenn Sie zaubern könnten: Was würden Sie verändern? Ich wünsche mir, dass das Nachlassen der körperlichen und geistigen Kräfte im Alter in der Gesellschaft als normal angesehen wird und nicht als individuelle Schwäche.

Glück aus eigenen Händen

Wer ein Handwerk pflegt, tut Körper und Seele viel Gutes. Ob Töpfern, Stricken oder Schreinern: Handwerkliche Tätigkeiten bauen Stress ab, halten das Gehirn fit und stärken das Selbstvertrauen. Eine kunstvolle Entdeckungsreise.

Text: Robert Bösiger Fotos: Christian Roth

Finden Erfüllung, Glück und Stolz in ihrem Handwerk (von links): Alphornbauer Martin Furrer, Kunstgiesser Richard Bründler und Steinbildhauerin Simone Karthaus.

Haben Sie schon einmal etwas Handwerkliches oder sogar Kunsthandwerkliches geschaffen? Wenn ja, haben Sie mit grosser Wahrscheinlichkeit das Glücksgefühl erlebt, wenn zum Beispiel der selbstgetöpferte Krug vor Ihnen steht oder das selbstgeschreinerte Möbelstück. Oder wenn der Enkel den selbstgestrickten Pullover trägt.

In früheren Zeiten hatte Handwerk eine klare Bedeutung: ein Werk oder eine Tätigkeit, geschaffen durch Hände. Hand­Werk eben. Heutzutage ist der Begriff umfassender: Als Handwerk wird die berufsmässige, durch handwerkliches Geschick und Fachwissen geprägte Tätigkeit bezeichnet; es umfasst die handwerkliche Herstellung, Verarbeitung oder Reparatur von Gütern. Und: Der Begriff bezeichnet sowohl die Tätigkeit selbst als auch den gesamten Berufsstand.

POSITIV FÜR SEELE UND KÖRPER

Wer ein Handwerk ausübt, profitiert von positiven Effekten. Und hier ist nicht in erster Linie der monetäre Profit getreu dem Sprichwort «Handwerk hat goldenen Boden» gemeint. Vielmehr wirkt sich das Handwerk positiv auf Seele und Körper aus.

Gemäss einer jüngeren deutschen Studie schätzen 85 Prozent der aktiven Handwerkerinnen und Handwerker ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden als gut oder sehr gut ein – gegenüber knapp 70 Prozent in der Gesamtbevölkerung. Als Hauptgründe nennt die Studie das hohe Mass an Sinnhaftigkeit der Arbeit und die Arbeit in kleinen Teams – und dies, obwohl viele Handwerkerinnen und Handwerker ebenso grossen körperlichen und mentalen Anforderungen unterworfen sind wie Beschäftigte anderer Berufe.

Was bei berufstätigen Leuten zum Tragen kommt, gilt noch in vermehrtem Mass bei Menschen, die ein Handwerk als Beschäftigung oder als Hobby betreiben. Dazu zählt selbstredend auch das Kunsthandwerk.

GLÜCK UND ZUFRIEDENHEIT

Handwerkliche Tätigkeiten – auch Basteln gehört dazu – können gerade auch älteren Menschen ein Glücksempfinden bringen und letztlich ein höheres Mass an Lebenszufriedenheit. Wer sich handwerklich betätigt oder bastelt, profitiert von einer Reihe von Vorteilen, wie Studien belegen.

Stressabbau: Eine handwerkliche Tätigkeit holt uns vom Bildschirm weg, mit Glück auch vom Grübeln über Probleme. Wir können uns voll und ganz in die kreative Tätigkeit vertiefen.

Geistige Klarheit: Durch eine manuelle Tätigkeit lassen sich Probleme neu bewerten und Pläne klarer und ruhiger schmieden. Ausserdem soll künstlerisches und handwerkliches Schaffen die Bildung neuer Neuronen fördern. Auch unsere Psyche wird belastbarer.

Stolz und Selbstvertrauen: Neugier und Kreativität sind Eigenschaften, die bei allen Menschen mehr oder weniger vorhanden sind. Wer sich traut, den ersten Schritt zu tun, um ein Handwerk auszuüben, darf sich über ein gestärktes Selbstvertrauen freuen. Zu einem echten Erfolgserlebnis wird der Blick aufs fertige Werk, geschaffen mit den eigenen Händen. Wir werden glücklicher und zufriedener mit uns selbst.

Dass Handarbeiten und Handwerk im positiven Sinne süchtig machen können, ist ebenfalls eine gute Nachricht: Wer einmal angefangen hat, wird nicht mehr so einfach wieder aufhören.

EINE ART «JUNGBRUNNEN»

Viele ältere Menschen verfügen über ein enormes kreatives Potenzial. Sie verbinden altes Wissen und lebenslange Erfahrung mit Neugier, tradieren kostbares Handwerk und schaffen neue Handwerkskunst. Kreatives Schaffen wirkt bei vielen wie ein Jungbrunnen. Weshalb?

Gehirnjogging: Weil kreatives Werken mehrere Hirnareale gleichzeitig aktiviert und diese miteinander vernetzt, kann etwa regelmässiges Malen das Gehirn messbar jung erhalten.

Motorik : Handwerkliche Projekte wie Basteln, Stricken oder Holzarbeiten trainieren die Feinmotorik und Beweglichkeit der Hände. Dieser Effekt ist besonders wichtig, wenn die Gelenkigkeit im Alltag nachlässt.

Soziale Brücken: Gemeinschaftliches Handwerken, zum Beispiel im Rahmen eines Kurses, bietet die ideale Plattform, um soziale Kontakte zu pflegen und der Gefahr der Vereinsamung entgegenzutreten. Gemeinsames Werken ermöglicht auch den Austausch zwischen den Generationen.

ALLES HAT HAND UND FUSS

Visit besucht drei Handwerksbetriebe im Kanton Zürich, die altes Handwerk betreiben. Zunächst machen wir Halt in Hombrechtikon im Steinhaueratelier Winiger Stein AG. Steinbildhauerin Simone Karthaus ist gerade dabei, der 18 ­jä hrigen Caylin Cargnel etwas zu erklären. Die junge Frau wird nach einem Schnupperjahr in diesem Betrieb ab Sommer 2026 die vierjährige Ausbildung zur Steinmetzin und Steinbildhauerin

mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis in Angriff nehmen. Karthaus, die diesen Beruf seit bald vier Jahrzehnten mit Freude und Leidenschaft ausübt, wird die Ausbildnerin von Cargnel sein. Denn auch in diesem Handwerksberuf ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – auch keine Meisterin. Beide Frauen wissen, dass dieser Beruf erfüllend, aber auch schweisstreibend sein kann. Besonders schön und wohltuend ist für Simone Karthaus, «dass ich am Abend sehen kann, was ich geschaffen habe».

AUS EINEM GUSS

Unsere Tour durch das Zürichbiet führt uns weiter gen Norden nach Oberwinterthur in die Kunstgiesserei Bründler. Die beiden Brüder Richard und Andreas Bründler giessen hier in einem Einfamilienhausanbau die Objekte von Künstlerinnen und Künstlern in Bronze. Im Schweisse ihres Angesichts entstehen so alle fünf Wochen Bronzestücke. Die beiden gehören einer sehr seltenen Berufsgattung an; hierzulande gibt es nur noch etwa drei Kunstgiessereien, die dieses alte Handwerk betreiben.

Bis zum Giessvorgang braucht es eine Reihe von Vorarbeiten: So wird das Modell zunächst mit einer dünnen Tonschicht überzogen und später mit Gips. Nach weiteren Arbeitsschritten liegt das Positiv als Wachsfigur vor. Am Giesstag wird flüssiges Metall hineingegossen. Dann wird die Wachsform mit Schamottgips eingepackt.

Zur Vorbereitung der Gussform wird die Schamottform im Ofen stufenweise erhitzt. Am Giesstag werden die Gussformen in Sand eingegraben, um den Giessdruck aufzufangen. Bronze – im Schmelzofen auf eine Temperatur von über 1000 Grad erhitzt – wird in die Formen gegossen. Wenn es passt wie angegossen, ist die Arbeit gelungen. Danach müssen die Giessformen ausgegraben und die Bronzeskulpturen aus der Schamotte geklopft werden.

Richard und Andreas Bründler führen den von Vater Andreas Bründler anno 1982 gegründeten Familienbetrieb in zweiter Generation. Die Begeisterung, das Wissen und die Erfahrung haben sie von ihrem Vater übernehmen dürfen. Weil ihre Söhne kein Interesse mehr an diesem Handwerk bekunden, wird wohl bald auch die letzte Giesserei in Winterthur verschwinden.

WO GEHOBELT WIRD …

Unsere Reise endet in Rikon, wo ein junger Berufsfeuerwehrmann in seiner Freizeit Alphörner baut. Martin Furrer begann vor zehn Jahren aus lauter Neugier, sich mit dem Bau dieses urtümlichen Instruments zu befassen. Sein Vater – ein

Schreinermeister – war erst skeptisch, hat ihn schliesslich jedoch mit seinem Fachwissen unterstützt. Furrer weiss, dass dieses Handwerk Präzision, Geduld und Erfahrung erfordert. Und dass er besser keinen Schnitzer machen sollte.

Eine handwerkliche Tätigkeit holt uns vom Bildschirm weg. Und mit Glück auch vom Grübeln über Probleme.

Fallenbauer und Geschirrflicker

In der Schweiz gibt es viele handwerkliche Berufe, die seit einiger Zeit als ausgestorben gelten. Dazu gehören etwa: Bleicher, Eissäger, Fallenbauer, Flösser, Geschirrflicker, Harnischschmied, Leimsieder, Pechsieder, Schirmmacher, Stempelschneider, Verhütter und Vogelfänger.

Zu den Berufen, die gefährdet sind, gehören unter anderem die folgenden: Gerber, Pinselmacher, Riemenmacher, Säumer, Schriftgiesser, Seifensieder, Sensenschmied, Papierschöpfer, Störmetzger, Strohdachdecker, Stumpendreher, Torfstecher, Tüchelbohrer, Wagner, Zigarrenmacher und Zinngiesser.

Da diese Berufe damals fast ausschliesslich von Männern ausgeübt worden sind, verzichten wir hier sprachlich auf die weibliche Form.

Bleiben Sie kreativ!

Entdecken Sie die Freude am kreativen Schaffen: Die Kurse von Pro Senectute Kanton Zürich bieten etwas für jeden Geschmack.

Kunstwerke schaffen: Möchten Sie künstlerisch aktiv werden?

Lassen Sie Ihrer Fantasie beim Zeichnen und Malen freien Lauf. Freuen Sie sich am Schluss über Ihr persönliches Kunstwerk. Musizieren, Kunst und Märchen: In diversen Kursen können Sie neue Klangwelten entdecken, sich in die Welt der Märchen entführen.

Kreativ schreiben: Erzählen Sie der Welt Ihre Geschichte! In unseren Schreibwerkstätten spielen Sie mit der Vergangenheit und Ihrer Vorstellungskraft. Lassen Sie sich von Ihren Ideen, Erinnerungen und Fantasien überraschen.

Weitere Infos und alle Kursdaten: pszh.ch/kreative-kurse

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