ÖSTE RR. P O ST AG
02 _ 2026
EUR 14, _
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CUR ATE D C I R C L E FO R D E SI G N L O VE RS
DIE NEUE ELEKTRISCHE C-KLASSE. Welcome home.
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E D I T O R I A L
Ein Lederhandwerker namens Luigi, damals 89 Jahre alt, setzt sich mit einer Frau an den Tisch, die weder Kontakte in der Branche noch Modeerfahrung mitbringt. Dafür hat sie eine technische Zeichnung dabei, die ein Mitentwickler der Hourglass von Balenciaga als Ferrari unter den Handtaschen bezeichnet hat. Umsetzen konnte sie allerdings niemand. Luigi baut die ersten Versionen. Heute wird Kristina Thaden mit ihrer Whole Bag von der Bond Street bis New York auf offener Straße angesprochen, in Paris einmal 22-mal an einem einzigen Tag. Sie hat mitgezählt. Unser Gespräch mit der Gründerin des Zürcher Labels THADEN handelt vom Durchhalten in der „Painzone“ und von der Frage, was wäre, wenn wir uns alle radikal mögen würden. Altes und Neues sind sich in dieser Ausgabe öfter begegnet. Für unser Modeshooting „Belle Étoffe“ waren wir im Südbahnhotel am Semmering, jenem Grandhotel, in dem um 1900 die Wiener Gesellschaft ihre Sommerfrische verbrachte. Zwischen seinen Mauern tragen unsere Models Goldzobel, Lodendirndl und Lammfell. Auch beim Schmuckshooting kam Altes zum Einsatz: Diamantringe, bunte Saphire und Turmaline haben wir zwischen Antiquitäten in Szene gesetzt, die schon einige Generationen gesehen haben. Darunter ist auch eine alte Schreibmaschine der Marke Mercedes. Mit dem Autobauer hat sie nichts zu tun, der Name passt trotzdem gut zum nächsten Jubiläum. Vor 140 Jahren meldete Carl Benz seinen Motorwagen zum Patent an, und zum Geburtstag schickt Mercedes-Benz die neue S-Klasse an 140 Orte rund um den Globus. Wir erzählen die Geschichte lieber von ihrem Anfang her, und der gehört einer Frau. Bertha Benz fuhr 1888 mit ihren beiden Söhnen von Mannheim nach Pforzheim, während ihr Mann noch schlief. Sie kaufte in einer Apotheke Leichtbenzin und reparierte die verstopfte Leitung mit ihrer Hutnadel. Aus einer anderen Zeit berichten auch sechs österreichische Skirennläuferinnen, die in den 1960erJahren im internationalen Skizirkus gefahren und bis heute befreundet sind. Bei ihrem Wiedersehen in Werfenweng ging es um Bleiwesten am Dachstein, einen Schnaps im Ziel und einen Pokal, der für die Schönheit größer ausfiel als für die schnellste Zeit. Ganz ohne Botox hat sich die Wiener Mimik-Trainerin Constanze Sixt ihre Stirnfalten abtrainiert, mit nichts als
zehn sauberen Fingern. Wie man auch die Zornesfalte loswird, zeigt sie samt drei Übungen zum Ausprobieren. Die COCOtravel-Redaktion hat diesmal Thailand besucht, das lange nicht auf der Bucket-List stand. Zu voll, zu bekannt, dachten wir. In Hua Hin, vor Koh Samui und auf Koh Yao Noi haben wir mit zwei kleinen Kindern die leise Seite des Landes gefunden. Im Okavango-Delta waren wir als Safari-Neulinge in drei Camps zu Gast, auf den Malediven pendelten wir zwischen zwei Inseln, von denen sich die eine der Kunst und die andere der Gesundheit verschrieben hat. Noch weiter hinaus führt das Gespräch mit drei jungen Astronominnen. Von ihnen wissen wir jetzt, dass das Universum im Durchschnitt die Farbe von Milchkaffee hat. Die Forschung nennt sie „Cosmic Latte“. Und dann gibt es noch eine Neuigkeit, auf die man in Salzburg gern anstoßen darf, oder besser: hineinbeißen. Seit Anfang Oktober ist Xocolat in der Goldgasse zu finden. Der Schokoladentester Georg Bernardini nannte das Wiener Haus einst das beste Schokoladengeschäft Europas. Wer vor den Vitrinen mit mehr als 150 Schokoladen und über 70 Pralinensorten steht, versteht, warum. Wie aus der Begeisterung von Ramona Mahr und Werner Meisinger eine Reise von Chocolatier zu Chocolatier wurde, und warum man die besten Schokoladen der Welt nun in der Goldgasse findet, verraten die beiden selbst. Dass Sie dieses Heft in Händen halten, verdanken Sie einem Unternehmen, das Ihnen damit Danke sagen möchte. Ich schließe mich gerne an.
Schön, dass Sie wieder dabei sind. Viel Freude mit CC EDITION. Ihre Beatrix Voggenberger 3
C O N T E N T
PI ONI ERINNEN AUF SKI
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GOT T, K I UN D DIE WE LT
BOTSWA N A
BYE-BYE STIRN FA LTEN
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THADEN TIM E L E S S MOMENTS
… heißt es bei den Diamanten, Perlen und Turmalinen der Salzburger Juweliere Seite 40
Ohne Netzwerk, aber mit einem 89-jährigen Lederhandwerker: wie Kristina Thaden ihre Whole Bag von Zürich nach Paris und New York brachte Seite 6
BELLE ÉTO FFE Herbst- und Wintermode, fotografiert im Südbahnhotel am Semmering Seite 18
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Auf der Suche nach Orten ohne Massentourismus Seite 84
DIE LEISE SEITE THA ILA NDS Was passiert, wenn zwei Michelin-Sterne auf Gourmet-Neulinge treffen Seite 104
SE N N S . R E S T AUR AN T
C C LIV ING ED IT Die Zeit von „Alles beige“ ist vorbei: Fliesen in Blaugrün, eine Leuchte in Burgunderrot und ein Lounge Chair, der mitwippt Seite 66
EIN M A G A Z I N N I C H T F Ü R V I E L E . S ON DE R N F Ü R D I E R I C H TI G E N .
I M P R I N T
CC E DI T I ON – DAS EX K LU S I V E L I F E S T Y LE-P REM IUM -M AGA Z IN FÜR EIN E AUS G EWÄ HLT E L E SE RSCH A F T U N S ER ER I M M AGA ZI N P RÄS EN T IERT EN PA RT NERUN T ERN EHM EN. Medieninhaber CC Edition CC Media | Beatrix Voggenberger
Fotografen dieser Ausgabe Andreas Kolarik, Hersteller bzw. siehe Fotonachweis
Herausgeberin und Chefredaktion Beatrix Voggenberger
Art Direction & Publishing ADWERBA, adwerba.at
Erscheinungsweise Halbjährlich
Verlagsort Schützinggasse 1 | 5400 Hallein | ccedition.com
Redakteure dieser Ausgabe Jeanette Fuchs, Manuela Friedl, Mag.a Michaela Hessenberger, Martina Müllner, Mag.a Tanja Petritsch-Zopf, Nadine Pinezits, Gerald Voggenberger
Herstellung Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Wien
Copyright Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte und Informationen sind ausschließlich für den privaten Gebrauch zu verwenden. Die Rechte liegen, so nicht anders erwähnt, bei den beteiligten Partnerfirmen. Für digitale Links sind ausschließlich die Seiteninhaber verantwortlich. Wir verwenden aus Gründen der Lesbarkeit das generische Maskulinum – anerkennen und unterstützen aber aktiv die Gleichstellung der Geschlechter.
Gern e kön n en Sie »CC EDITION« auch direkt ab on n ieren . Alle Infos un d Bes tellmöglich keiten fin den Sie auf ccedition .com
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„Die Tasche erzählt mir immer weiter, wer ich bin“
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Text: Martina Müllner Fotos: Thaden
Ohne Netzwerk, ohne Modeerfahrung, mitten im Lockdown: So klopfte Kristina Thaden bei den besten Taschenproduzenten Italiens an. Heute wird die Gründerin des Labels THADEN in den angesagtesten Metropolen der Welt mitten auf der Straße auf ihre Whole Bag angesprochen. Ein Gespräch über die „Painzone“, einen 89-jährigen Lederhandwerker namens Luigi und die Frage, was wäre, wenn wir uns alle radikal mögen würden. 7
„DER MARKT BRAUCH NEUE HANDTASCHEN NEUE PRODUKTE.“
Ihre Tasche ist eher Kunstwerk als Accessoire. Ist sie ein Gesprächsöffner? Absolut, allein durch die ungewöhnliche Form. So etwas hat man bei den bekannten Luxusmarken noch nicht gesehen. Mir war von Anfang an klar: Der Markt braucht weder eine neue Handtaschenmarke noch neue Produkte. Wer da rein will, muss disruptiv sein. Mein Ziel ist, dass man meine skulpturalen Taschen irgendwann so erkennt wie eine Bottega Veneta oder eine Chanel. Wie reagieren die Menschen? Am ersten Tag, an dem ich sie getragen habe, wurde ich in Paris 22-mal angesprochen. Ich habe mitgezählt und es auf einen Zettel geschrieben. Gerade erst hat mir eine Kundin aus Spanien geschrieben, die ich nie getroffen habe: Sie werde überall auf der Welt auf ihre Tasche angesprochen. Das passiert mit einer Standardtasche nicht. Und mit Christian Dior kann man auch nicht hin- und herschreiben wie mit mir. Die Whole Bag hat ein Loch in der Mitte. Zufall? Natürlich ist es ein Wortspiel: hole und whole. Die Tasche steht für „Unfolding your true self“. Wir sind ständig im Werden, im Optimieren, im Vergleichen, gerade wir Frauen. Die hat diese Tasche, die hat jene. Aber selten ist es die Tasche, die einen ganz macht. Meine soll ihrer Trägerin immer wieder sagen: You are whole. Ich selbst bin davon nicht frei, deshalb ist sie für mich ein ständiges Feedback. Sie hat mir erzählt, wer ich bin, und tut es bis heute. 8
HT WEDER EINE NMARKE NOCH
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„SIE WOLLTEN WISSEN, WER DIESE ‚CRAZY‘ FRAU IST.“ Kristina Thaden Kristina Thaden stammt aus Köln und lebt in der Schweiz. Sie studierte Schauspiel und Regie, stand auf der Bühne, schrieb Theaterstücke und gründete ein politisches Theaterensemble. Später wechselte sie in die Wirtschaft. Sie arbeitete als Sprecherin, leitete ein Team in der Marktforschung und wurde stellvertretende Geschäftsführerin eines Schweizer Bauunternehmens. Neben ihren Führungsaufgaben setzte sie sich für Frauen in leitenden Positionen und für junge Gründerinnen ein. In ihrer Freizeit zeichnete sie seit Langem Skulpturen. Aus einer dieser Zeichnungen wurde 2020 die erste Tasche ihres Zürcher Labels THADEN. 10
© Netflix
Sie sind ohne jede Branchenerfahrung gestartet. Wie geht das? Im Sommer 2020 habe ich gegoogelt, wo Handtaschen gemacht werden, und bin nach Italien gefahren. Ich habe mich mit Beratern zusammengetan, guten wie schlechten, und versucht, so schnell wie möglich zu lernen und dabei wissend auszusehen. Wie viel Mikron Gold braucht eine gute Veredelung? Wie liest man eine technische Zeichnung? Bei allem musste ich so tun, als ob. Dass mir die besten Produzenten überhaupt die Tür geöffnet haben, lag am Lockdown: Sie hatten kaum Arbeit und wollten sehen, wer diese „crazy Frau“ ist. Und dann? Einer, der die Hourglass von Balenciaga mitentwickelt hat, sagte beim Anblick meiner technischen Zeichnung: „This is the Ferrari of handbags, but we don’t know how to make it.“ Danke für das Kompliment, aber wer baut mir jetzt die Tasche? Irgendwann hieß es: Du musst Luigi treffen. Luigi war damals 89, hat sich mit mir hingesetzt und die ersten Versionen gebaut. Ich bin fast wöchentlich voller Hoffnung nach Italien gefahren und zurück, und wieder hat es nicht geklappt. Als der erste Entwurf dann auf dem Tisch stand, war das ein großer Moment. Sie denken also nicht vom Nutzen her. Nein. Am Anfang wollte ich eine tragbare Skulptur machen, ob sie eine Funktion hat, war mir egal. Erst danach kam die Frage: Wie bekomme ich da noch etwas hinein? Für Produzenten ist das jedes Mal ein Schrecken. Die schlagen die Hände über dem Kopf zusammen und bitten um etwas Klassisches. Aber am Ende finden wir eine Antwort. Genau das macht den Unterschied, denn Handtaschenmarken gibt es genug.
Thaden goes Paris In der vierten Staffel von „Emily in Paris“, die 2024 auf Netflix lief, haben gleich drei Figuren eine Tasche von THADEN dabei. Emily selbst trägt die Little Rocket, Mindy und Héloïse die Whole Bag. Das Leder kommt von der italienischen Gerberei Rino Mastrotto. Gefertigt werden die Taschen in der Toskana, und die Seitenteile werden von Hand angenäht. Nach der Ausstrahlung waren beide Modelle ausverkauft. Seither verkauft die Marke ihre Taschen auch im Nahen Osten, in Asien und in den USA.
Was überzeugt Ihre Kundinnen? Aus der Distanz die Form. Auf der Bond Street hat mir eine Frau quer über die Straße „What a bag!“ zugerufen, drei Jahre später hat sie mir auf Instagram geschrieben. Beim Näherkommen zieht dann die Qualität nach: handgenäht und mit viel Ingenieurarbeit, etwa wenn die Frontpanels an die Seiten kommen. Diese Tasche könnte nie im Contemporary-Segment verkauft werden, das wäre schon der Produktionspreis. Wo bekommt man sie? International online. Es macht große Freude, wenn Bestellungen aus Australien kommen, wo wir nie aktiv geworben haben. Dazu kommen ausgewählte Multibrand-Stores und Hotels, ganz am Anfang war Harrods in London dabei, als „The new It-Bag“. Jetzt ist ein großer Pop-up in einem der bekanntesten Kaufhäuser New Yorks geplant. Manchmal hilft der Zufall: In einer New Yorker Bar sprach mich eine Dame auf die Tasche an, eine der Chefeinkäuferinnen eines großen Department-Stores. Was waren die großen Momente? Einer davon war natürlich „Emily in Paris“. Das Team ist an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert, mehr darf ich im Moment nicht sagen, gerade wird ja die letzte Staffel gedreht. Und dann der Moment, als Marina Abramovic vor mir stand. Ihr Satz „Beyond your fear lies what you desire“ war eine Inspiration für mich. Sie fand die Tasche wunderschön und fragte, wer sie gemacht hat. Ich sagte: ich. Dann habe ich ihr mein eigenes Modell in Light Rose geschenkt. Zwei Monate später kam eine lange E-Mail von ihr. Gänsehaut. Was haben Sie auf diesem Weg über sich gelernt? Dass ich resilient bin, wusste ich. Aber wie zäh ich bin und wie lange ich in der Painzone bleibe, weil ich etwas unbedingt will, das war mir nicht klar. 11
the edit
Zwischen Mönchsberg und Kunsthalle München liegen in diesem Herbst und Winter elf Termine, die wir uns rot im Kalender angestrichen haben. Zu jedem haben wir das passende Stück gesucht – vom Damenfrack bis zum Lammfell-Boot. Viel Freude beim Entdecken und einen schönen Winter, ob im Theater oder auf der Tribüne.
NOVEMBER Bis
21. 2. 2027 KUNSTHALLE MÜNCHEN
„Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso“ Um 1900 brachte Antoni Gaudí in Barcelona die Fassaden zum Schwingen, und ein junger Picasso stellte dort aus. Rund 160 Werke dieses Aufbruchs sind in der Kunsthalle München zu sehen. Die sanft gerundete Halfmoon Soft Triomphe von Celine in Braun, entdeckt bei liskafashion.com, greift die weichen Linien des Modernisme auf und begleitet den Museumsbesuch ganz unaufgeregt.
20. 11.
ST. GILGEN, ST. WOLFGANG UND STROBL
Wolfgangseer Advent Zum 20. Mal verbinden Schiffe die drei Orte am Wolfgangsee zu einem gemeinsamen Advent. Zwischen Punsch am Ufer und der Überfahrt in der Dämmerung bleiben die Füße in den Lammfell-Boots von danja-schorn.at behaglich – auch wenn der Wind über das Wasser pfeift.
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6. 11. (bis 28.2.2027)
14. 11.
MUSEUM DER MODERNE MÖNCHSBERG
SALZBURGARENA
„Am Ende des Tages: 100 Jahre Neue Sachlichkeit“
Bob Dylan
Kühle Blicke, klare Konturen, Frauen mit Bubikopf und Krawatte: Die Neue Sachlichkeit hat die Zwanzigerjahre ohne Weichzeichner festgehalten. Wer sich bei der Ausstellung dem Zeitgeist anpassen möchte, kommt im Damenfrack von icon-salzburg.com – vor hundert Jahren hätte er für einen kleinen Skandal gesorgt.
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Frack bauchfrei - skandalos ;-)
27.11. (Premiere)
GROSSES FESTSPIELHAUS
80 Jahre Salzburger Adventsingen 1946 erstmals aufgeführt, gehört das Salzburger Adventsingen zur Vorweihnachtszeit wie der Christkindlmarkt. Im Jubiläumsjahr ist „Das große Geheimnis“ im Festspielhaus zu erleben. Ein einziges festliches Detail genügt für den Besuch, etwa der mit Blumen verzierte Haarreif von Goscherl in der Goldgasse, der zur Tracht ebenso passt wie zum dunklen Samtkleid.
Seit mehr als sechzig Jahren gibt Bob Dylan Konzerte, und noch immer weiß vorher niemand, wie er seine eigenen Songs diesmal arrangiert. Verlässlich ist bei ihm nur der Hut. Wer es ihm im Publikum gleichtun will, findet bei Hut ab am Residenzplatz einen in warmem Nudeton.
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Ab
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28. 11. Skiopening Obertauern
Am 28. November stehen die Fantastischen Vier in Obertauern auf der Bühne, am 4. Dezember legt Anastacia nach. Wer zwischen Konzert und Piste pendelt, ist mit der Daunenjacke Piumino Jacquard Snowflake HD von Herno gut gerüstet, gesehen bei diva-salzburg.com. Der Name verrät, wofür sie gemacht ist.
Text: Beatrixger Voggenber
DEZEMBER 31. 12.
Fotos: oarik, AndreasstK Her eller
GROSSES FESTSPIELHAUS
Das Große Silvesterkonzert
Das Mozarteumorchester unter Leslie Suganandarajah läutet den letzten Abend des Jahres ein. Für die Stunden zwischen Schlussakkord und Mitternacht empfehlen wir das paillettenbesetzte Kleid mit Spitzenkragen von Self-Portrait, zu finden bei icon-salzburg.com. Es fängt jeden Lichtstrahl ein, bis zum ersten Feuerwerk.
n e k r e w r e u e F Den achen m z n e r r u k n o K
JÄNNER 04. 1.
22. – 31. 1.
29. – 30. 1.
HERMANN-MAIERWELTCUPSTRECKE
HAUS FÜR MOZART
FLUGPLATZ ZELL AM SEE
Mozartwoche: „Così fan tutte“
FAT Ice Race
Damen-Weltcup Flachau Unter Flutlicht kämpfen die Technikerinnen des Weltcups in Flachau an zwei Abenden um Hundertstel, im Riesentorlauf und im Slalom. Mitstoppen lässt sich das mit dem Navitimer B09 Chronograph 41. Breitling würdigt damit den Jazztrompeter Miles Davis, der seinen Navitimer ab Mitte der 1960er-Jahre trug. Auf 500 Stück limitiert und keineswegs nur etwas für Herren, mehr dazu auf breitling.com.
„So machen es alle“, behauptet schon der Titel, und Mozart lässt zwei Offiziere die Treue ihrer Verlobten prüfen. Dorabella gibt dabei das Medaillon mit dem Porträt ihres Bräutigams her und nimmt dafür einen Herzanhänger. Heute fiele ihre Wahl wohl auf einen der neuen Happy-Diamonds-Anhänger, die Chopard zum 50-Jahr-Jubiläum der Linie aufgelegt hat: In der rechteckigen Form bekommen die Diamanten mehr Raum und tanzen bei jeder Bewegung mit. Erhältlich bei boutiquebink.com.
Benzin, Schnee und eine Prise Nostalgie: Wenn die Klassiker beim FAT Ice Race über das Eis rutschen, denkt man unwillkürlich an die Rennen auf dem zugefrorenen Zeller See zurück. Die Fassung Easton von Blake Kuwahara greift die klassische Fliegerbrille auf, schmal, aus Metall und in Japan gefertigt. Mit getönten Gläsern von amadeus-optic.at begleitet sie einen ganzen Tag in der Wintersonne.
MÄRZ 20. 03. liner Philharmoniker und Lise Davidsen als Brünnhilde. Den Glanz für die Premiere liefert der Rock mit weinrot schimmernden Blüten von herzerl-hallein.at.
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Mit der „Walküre“ eröffnete Herbert von Karajan 1967 die ersten Osterfestspiele. Sechzig Jahre später kehrt Wagners Oper zurück, mit Kirill Petrenko am Pult der Ber-
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60 Jahre Osterfestspiele: „Die Walküre“
Blute n fur Brunn hilde :
GROSSES FESTSPIELHAUS
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sehen!wutscher: Die Brillentrends der kommenden Monate
»Es geht nicht darum, jedem Trend zu folgen, sondern gemeinsam die Brille zu finden, die wirklich zum persönlichen Stil passt.« Fritz Wutscher jr. und Alexandra Wutscher-Hold, Geschäftsführung sehen!wutscher
Man greift wieder zum Trenchcoat und zum dicken Strick – und merkt vor dem Spiegel, dass die Brille noch im Sommer steckt. Bei sehen!wutscher hat man darauf sechs Antworten, vom kräftigen Acetat der Siebzigerjahre bis zum Titanrahmen, den man kaum bemerkt. Bold Retro Breite Acetatkonturen, geometrische Linien und großzügige Gläser holen die 70er- und 80er-Jahre ins Gesicht, ohne nach Kostüm auszusehen. Die Farben folgen dem Laub: Burgund, Schokolade, Cognac und Amber, dazu neu gezeichnetes Havana und Violett als Akzent. Ein Statement setzen Modelle von Andy Wolf und FR!TZ EYEWEAR. Je präsenter die Brille, desto ruhiger darf der Rest sein. 90s Minimalism Am anderen Ende der Skala wird es leise: schmale Ovale und feine Metallrahmen wie in den späten Neunzigern, heute aus Titan und Edelstahl und damit angenehm leicht. Gold, Silber und Gunmetal geben dem Gesicht eine Linie, ohne es zu dominieren – zu finden etwa bei Miu Miu und Chanel. Transparent Klare Fassungen bleiben, diesmal mit Farbe im Acetat: Nude, Rosé, Grau und Pastell. Das nimmt ihnen die Kühle und passt zu Strick und natürlichen Herbst tönen. Für den ruhigen Auftritt empfehlen sich Brillen von Saint Laurent und Prada.
Aviator Große Gläser, Doppelsteg, feines Metall: Die Pilotenbrille kehrt verlässlich zurück, diesmal mit runderen Linien, die zum Anzug ebenso passen wie zum Wochenende. Elegant zeigt sie Bottega Veneta, klassisch Ray-Ban, modern FR!TZ EYEWEAR. Preppy Heritage Zu Loafern, Blazer und Strick gehört eine Pantoform in warmem Braun oder Havana, alternativ eine feine Metall fassung. Auch wenn der Trend schon mal da war, die Proportionen sind im Jahr 2026 moderner und doch etwas anders. Modelle führen Persol, Miu Miu und FR!TZ EYEWEAR. Smart Glasses Kamera, Audio, digitale Assistenz und KI stecken inzwischen in Fassungen, die nach der Saison aussehen und nicht nach Technik. Die Brille von Meta zeigt, wie weit das geht: Wer Neues ausprobieren möchte, muss beim Design keine Abstriche mehr machen. Fritz Wutscher jr. und Alexandra Wutscher-Hold, die sehen!wutscher gemeinsam führen, verstehen die sechs Richtungen nicht als Pflichtprogramm. Am Ende steht man also wieder vor einem Spiegel, diesmal jedoch mit den neuesten Brillentrends in der Hand und der Frage, ob man nicht am besten alle mitnehmen soll.
Fotos: Florian Matzi
SEHEN!WUTSCHER Linzer Gasse 17 | 5020 Salzburg +43 662 261680 | wutscher.com
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Fotos: Helge Kirchberger Photography
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bELLE
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Fotos Andreas Kolarik, kolarik-fotografie.at Produktion Beatrix Voggenberger Styling Roswitha Wieser Haare und Make-up Evelyn Karbach, evelynkarbach.com Models Mario Loncarski, Luna Vesely und Maria Vittoria Franzini von Wiener Models Location suedbahnhotel-semmering.at
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ÉTOFF
Liska Fashion Salzburg | Alter Markt 5, 5020 Salzburg | +43 662 27 65 19 | liskafashion.com
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KYBUN JOYA
Fotos: kybun Joya
Endlich schmerzfrei gehen Man bemerkt es meist erst, wenn es wehtut: in der Ferse beim ersten Schritt am Morgen, im Knie auf der Treppe, im Kreuz nach einem langen Tag auf den Beinen. Florian Alber kennt solche Geschichten aus vielen Gesprächen. In seinem kybun Joya Shop in der Salzburger Pfeifergasse sucht er mit seinen Kundinnen und Kunden den Schuh, mit dem das Gehen wieder Freude macht. 36
WAS HARTE BÖDEN MIT DEM RÜCKEN MACHEN Unsere Füße sind für Waldboden, Wiese und Sand gebaut. Den Großteil des Tages verbringen wir aber auf Beton, Asphalt, Fliesen und Parkett. Weil diese Flächen nicht nachgeben, fangen Gelenke, Bandscheiben und Muskeln jeden Stoß ab, tagein, tagaus, über Jahre. Dazu kommt Schuhwerk, das den Fuß fest führt und seine Muskulatur kaum fordert. Wer beruflich viel steht oder geht, spürt die Folgen oft zuerst: schwere Beine am Abend, Druckstellen, Verspannungen. Bei manchen werden daraus ein Fersensporn, ein schmerzender Hallux valgus oder Beschwerden in Knie, Hüfte und Rücken. Die Ursache liegt dann häufig weiter unten, als man vermutet. EINE SOHLE, IN DIE MAN EINSINKT Hinter kybun steht der Schweizer Ingenieur Karl Müller, der das Unternehmen 2007 in Roggwil im Thurgau gegründet hat. Die Idee stammt aus Korea, wo er lange als Unternehmer tätig war: Auf dem nachgiebigen Grund der Reisfelder geht es sich leichter als auf Asphalt. Joya wiederum hat sein Sohn Karl Müller IV. aufgebaut, seit 2022 gehören beide Marken zu einer Gruppe. Gemeinsam ist ihnen die weich-elastische Sohle. Der Fuß sinkt bei jedem Schritt ein wenig ein, der Druck verteilt sich auf die ganze Fläche, der Aufprall wird abgefedert. Und weil es darunter leicht nachgibt, arbeitet die Muskulatur mit, ähnlich wie auf einer Wiese.
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»Wenn mich Kunden nach ein paar Tagen anrufen und sich bedanken, weil sie endlich schmerzfrei gehen können, dann bestätigt das meine Arbeit und wie wichtig gute Beratung ist.«
GEHEN, FRAGEN, VERGLEICHEN Neu ist Florian Alber in der Gasse nicht: Ein paar Häuser weiter führt er seit über zwanzig Jahren Vega Nova, ein Geschäft für Schuhe, Naturbetten und Wollprodukte. Im kybun Joya Shop werden die Modelle nicht nur anprobiert, sondern auch ausprobiert, mit einigen Runden durch den Raum. Dabei fragt er nach den Beschwerden, nach dem Alltag und danach, wie viele Stunden jemand auf den Beinen ist. Wer bereits Schmerzen hat, merkt den Unterschied oft schon im Geschäft. Wer vorbeugen möchte, findet Modelle für das Büro ebenso wie für lange Stadtspaziergänge und Wanderungen. Wer seit Längerem mit seinen Füßen hadert, ist in der Pfeifergasse gut aufgehoben.
Florian Alber, kybun Joya Shop Salzburg
KYBUN JOYA SHOP SALZBURG Pfeifergasse 16 | 5020 Salzburg kyjo-salzburg.at | +43 662 829916
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Gallet: Die Uhr der ersten Weltreisenden Text: Beatrix Voggenberger Fotos: Gallet
Wer am Gallet-Corner einer Breitling Boutique stehen bleibt, greift früher oder später zur Flying Officer. Man dreht an der Lünette mit den Städtenamen und sucht, ob das nächste Reiseziel schon darauf steht. Gebaut wurde die Uhr 1939 für die ersten Interkontinentalflüge. Die Marke dahinter wird heuer 200 Jahre alt und ist nach langer Pause zurück: Breitling hat Gallet übernommen und fertigt die Uhren nun selbst.
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EINE FAMILIE MIT BLICK ÜBER DEN ATLANTIK Die Geschichte beginnt 1826 in La Chaux-deFonds, wo Julien Gallet sein Uhrenhaus gründet. Bald werden Gallet-Uhren auch in den Vereinigten Staaten verkauft. 1890 eröffnet sein Enkel Jules Racine in New York ein eigenes Importhaus und führt es 45 Jahre lang. Amerika bleibt über Jahrzehnte der wichtigste Markt der Familie. Dort landen die Uhren bei Menschen, die Neuland betreten. Als Wilbur und Orville Wright 1903 bei Kitty Hawk zum ersten Motorflug abheben, misst eine Stoppuhr von Gallet die Zeit. Später stoppen Gallet-Chronographen Flüge, Regatten und Autorennen. Der Rennfahrer Rex Mays bekommt für seinen Sieg auf der Springfield Mile eine Gallet überreicht.
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Alle drei werden von Hand aufgezogen und laufen mit Breitlings Manufakturkaliber B09. Bei den Kernkollektionen wechselt man die Bänder aus Leder, Kautschuk, Textil oder Stahl ohne Werkzeug in wenigen Sekunden. Wer vormittags einen Termin in der Stadt hat und nachmittags in die Berge will, kommt so mit einer einzigen Uhr aus.
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Rudolfskai 2 | 5020 Salzburg breitling.com | +43 664 88 000 940
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BREITLING BOUTIQUE SALZBURG
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EIN HAUCH SAFARI IN DER BOUTIQUE Erhältlich ist Gallet in den Breitling Boutiquen. Einige davon haben eigene, von Safaris inspirierte Gallet-Corners, so auch Salzburg. Dort lassen sich die Kollektionen in Ruhe ansehen und die Bänder gleich am eigenen Handgelenk tauschen. Julien Gallet hat seine Uhren für Menschen gebaut, die gern aufbrechen. Nach einem Besuch bleibt vor allem die schöne Frage, wohin die nächste Reise geht und welche Gallet dabei mitkommt.
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VIER KOLLEKTIONEN FÜR UNTERWEGS Die neue Flying Officer misst 40 mm. Ihre Lünette zeigt 24 heutige Reiseziele, von großen Drehkreuzen bis zu entlegenen Orten. Es gibt sie als Chronographen und als schlichtere Dreizeiger-Uhr für den Alltag. Für das Orange einer DreizeigerVariante stand die Patina eines gealterten VintageModells Pate. Aus diesem Farbton ist die orangegrüne Palette entstanden, an der man Gallet heute erkennt. Die Multichron Pilot geht auf ein Modell von 1969 zurück und ist für Expeditionen gedacht. Mit ihrer Telemeterskala lässt sich schätzen, wie weit ein Gewitter entfernt ist: Man stoppt vom Blitz bis zum Donner und liest die Entfernung ab. Die Multichron Sport stammt aus dem Motorsport und errechnet über die Tachymeterskala die Durchschnittsgeschwindigkeit.
Zum Jubiläum kommen drei Gallet Classics dazu, Hommagen an historische Chronographen: Die Tribute to Yachting Big Eye hat einen großen Countdown-Zähler für die letzten Minuten vor dem Regattastart. Die Tribute to Multichron 45 hat ein tiefschwarzes Zifferblatt für die Abendstunden. Das Vorbild der Tribute to Silverlight wies seinem Träger den Weg nach Norden.
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EIN PRÄSIDENT UND SEINE WELTZEITUHR 1939 bringt Gallet die Flying Officer heraus. Auf ihrer drehbaren Lünette stehen Städtenamen, mit denen Piloten auf langen Strecken ablesen, wie spät es gerade in den Metropolen der Welt ist. Einer, der sie trägt, ist Harry S. Truman. Er bekommt die Uhr zu Weihnachten geschenkt, im Boden die Gravur „Col. Truman From Vic Paul“. Er trägt sie regelmäßig, auch während seiner Präsidentschaft. »Die raffinierteste Armbanduhr, die ich je gesehen habe.« — Harry S. Truman über seine Flying Officer Wie so viele mechanische Uhrenmarken übersteht Gallet die Quarzkrise der 1970er- und 1980er-Jahre nicht, und es wird still um den Namen. 2025 übernimmt Breitling die Marke. Seither entstehen die Uhren in der Infrastruktur von Breitling, mit deren Technik, Kundendienst und Vertriebsnetz. Das Comeback fällt genau auf das Jahr, in dem Gallet zweihundert wird.
BREITLING BOUTIQUE WIEN Kohlmarkt 3 | 1010 Wien | +4315336001 39
Timeless
MOMENTS Diamantringe 18 Kt. Weißgold ab € 10.800,– Ring 18 Kt. Weißgold mit Diamanten und pfirsichfarbenen Zirkon € 2.540,– Ring 18 Kt. Weißgold Fancy Yellow Zirkon 6,8ct mit 1,28 ct. Diamanten Emerald Cut GIA Cert. € 6.300,– Armband 18 Kt. Weißgold mit bunten Saphiren und Diamanten, Sonderanfertigung Kreuzanhänger 18 Kt. Roségold mit Turmalinen und Aquamarin € 5.280,– Großer Herzanhäger 18 Kt. Weißgold mit Diamanten, Sonderanfertigung
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Div. Edelsteine und Diamanten warten noch auf kreative Verarbeitung.
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Fotos Andreas Kolarik Produktion Beatrix Voggenberger Danke an salzburgerschatzkammer.at für die zur Verfügung gestellten Antiquitäten.
Brigitte Helm | Schwarzstraße 18 | 5020 Salzburg +43 664 3939095
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OMEGA BOUT AM SALZBURGER KRANZLMARKT Fotos: Omega, Raphael Fasching Text: Tanja Petritsch-Zopf
Ein Besuch, sieben neue Lieblingsuhren Im Herzen der Salzburger Altstadt, am Kranzlmarkt 5, hat die neue OMEGA Boutique zu Beginn dieses Jahres ihre Türen zur Welt der Schweizer Uhrmacherkunst geöffnet. Zwischen Altstadtflair und modernem Design gibt es hier seit Kurzem auch die jüngste Generation der Speedmaster 38 mm zu entdecken: sieben neue Modelle mit vertrautem Charakter, aber umso überraschenderen Details. 48
Ecklage am Kranzlmarkt: Aus dem Erdgeschoss fällt der Blick hinaus auf den Alten Markt.
IQUE EIN GUTER ZEITPUNKT ZUM EINTRETEN Mitten in der Salzburger Altstadt, an der Ecke zum Alten Markt, lädt die neue OMEGA Boutique dazu ein, sich Zeit zu nehmen – im wahrsten Sinn des Wortes. Schon vom Erdgeschoss aus fällt der Blick durch einen offenen Deckenausschnitt auf den imposanten Kronleuchter im Obergeschoß. Dort warten weitere Uhren, Schmuck und Accessoires – und eine Lounge, in der man die Eindrücke in Ruhe auf sich wirken lassen kann. Auf mehr als 120 Quadratmetern und zwei Ebenen treffen Naturholz und cremefarbenes Leder auf Akzente in typischem OMEGA Rot und Gold. Die denkmalgeschützte Holzbalkendecke bildet einen optischen Kontrapunkt zum modernen Interieur, gibt ihm aber ein Stück Salzburger Geschichte mit. So ist ein Ort entstanden, an dem man gern etwas länger bleibt.
Der Deckenausschnitt verbindet beide Ebenen und gibt den Blick auf den Chandelier im Obergeschoß frei.
VIER KOLLEKTIONEN, VIELE GESCHICHTEN Wer sich in der Boutique umsieht, begegnet den vier großen OMEGA Kollektionen: der eleganten Constellation, die für absolute Präzision steht. Der vom Meer und der Forschung inspirierten Seamaster. Der stilvoll-zurückhaltenden De Ville. Und natürlich der Speedmaster, die als „Moonwatch“ Uhrengeschichte geschrieben hat. Ihre sieben neuen 38-Millimeter-Modelle greifen diesen legendären Look auf und interpretieren ihn in ganz unterschiedlichen Farben und Materialien. Ergänzt werden die Zeitmesser durch die Schmuckkreationen der Marke.
besonders nahe und verzichtet als einziges der sieben Speedmaster auf eine Datumsanzeige. Die weiße Variante setzt mit blauen Details einen frischen Kontrast, während der Einsatz von Silber und warmen Grautönen für ein eher zurückhaltendes Auftreten sorgt.
MEHR MOONWATCH IM DETAIL Auf den ersten Blick wirken die Neuerungen an der Speedmaster zurückhaltend. Auf den zweiten zeigen sie, was die neue Speedmaster 38 mm ausmacht: Runde statt ovale Hilfszifferblätter betonen ihren sportlichen Charakter. Weniger Schrift auf dem Zifferblatt sorgt für Ruhe, während die breitere Lünette markanter auftritt. Dazu kommt bei allen sieben Modellen ein fünfgliedriges Armband im unverkennbaren Moonwatch-Stil.
VON CAPPUCCINO BIS EISBLAU Wer Farbe und edle Materialien mag, bleibt vielleicht bei den zweifarbigen Modellen: Hier trifft unter anderem Grün auf Moonshine™Gold. Die elfenbeinfarbene Variante knüpft mit braunen Hilfszifferblättern an das beliebte „Cappuccino“-Design der Speedmaster 38 mm an. Zwei weitere Modelle bringen mit eisblauem beziehungsweise weißem Perlmuttzifferblatt und diamantbesetzten Lünetten noch mehr Glamour in die neue Speedmaster-Auswahl. Sieben Speedmaster also auf einen Streich – das gibt’s am Kranzlmarkt zu entdecken.
Wie verschieden diese gemeinsame Basis aussehen kann, zeigt sich beim genaueren Hinschauen: Das Modell mit schwarzem Zifferblatt kommt dem klassischen Moonwatch-Look
Fakt ist: Welche Speedmaster dann schlussendlich am besten ans eigene Handgelenk passt, lässt sich anhand von Bildern nur schwer sagen. Umso besser, dass man in der OMEGA Boutique am Kranzlmarkt die Unterschiede aus nächster Nähe entdecken, die Uhren in aller Ruhe anprobieren und sich für einen kurzen Moment „Zeit nehmen“ kann.
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52 Diamanten, zusammen 1,53 Karat: die Speedmaster 38 mm mit eisblauem Zifferblatt.
OMEGA BOUTIQUE SALZBURG Kranzlmarkt 5 | 5020 Salzburg | +43 662 202004 | omegawatches.com | Öffnungszeiten: Mo–Fr 10:00–18:30 | Sa 10:00–18:00
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EIN BUCH FÜR DIE EWIGKEIT
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576 SEITEN, ROTES LEDER, AUF DEM DECKEL EINE VERGOLDETE JAKOBSMUSCHEL: MEHR ALS EIN JAHR HAT THOMAS SALZBURGER AN EINEM EVANGELIAR FÜR DIE STADTHAUPTPFARRE VILLACH GEARBEITET. EIN AUSSERGEWÖHNLICHER AUF TRAG. UND EINER, DER NICHT ZUFÄLLIG BEI DEM SALZBURGER GOLDSCHMIED GELANDET IST.
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Fotos: Andreas Kolarik
Die Jakobsmuschel sitzt genau in der Mitte des Buchdeckels. Sie ist das Zeichen der Pilger und zugleich das Symbol des heiligen Jakobus, dem die Villacher Stadthauptpfarre geweiht ist. Um die Muschel herum stehen die vier Evangelisten in ihren alten Sinnbildern: Matthäus als Mensch, Markus als Löwe, Lukas als Stier und Johannes als Adler. Auf der Rückseite findet sich das Wappen der Pfarrgemeinde. Thomas Salzburger hat die einzelnen Elemente aus Silber gefertigt und anschließend vergoldet. Sie sind mit dem Buchdeckel verschraubt. Müssen sie eines Tages restauriert werden, lassen sie sich abnehmen, ohne den Einband zu beschädigen. Über viele Monate hinweg beschäftigte das Evangeliar den Gold- und Silberschmied in seiner Werkstatt mit angegliedertem Geschäft in der Salzburger Sigmund-Haffner-Gasse. Auftraggeber war Richard Pirker, Stadthauptpfarrer von Villach, der zu seinem 25-jährigen Priesterjubiläum etwas stiften wollte, das in der Pfarre bleibt und dort auch tatsächlich verwendet wird. Das kunstvoll gestaltete liturgische Buch, das die Evangelien der Sonn- und Festtage enthält, soll künftig zu den Hochfesten zum Einsatz kommen.
Für Thomas Salzburger war es bereits das vierte Evangeliar seiner Laufbahn. Dass er immer wieder solche Aufträge erhält, hat mit einem Abschnitt seiner Biografie zu tun. Vierzehn Jahre lebte und arbeitete der gebürtige Kitzbüheler als Benediktiner im Europakloster Gut Aich in St. Gilgen, wo er eine Goldschmiedewerkstatt aufbaute. Ein mit zwölf Edelsteinen besetztes Evangeliar für das Stift Melk entstand in dieser Zeit. Als er das Kloster verließ, arbeitete er zunächst drei Jahre als Schätzmeister im Dorotheum Salzburg, bevor er sich schließlich selbstständig machte. WAPPEN, WERTE, EDELSTEINE Eine Verbindung zur kirchlichen Welt ist geblieben. Bis heute fertigt und restauriert Salzburger sakrale Gegenstände, darunter Brustkreuze und Schmuckstücke für kirchliche Würdenträger. Ein weiteres Spezialgebiet sind handgefertigte Siegelringe mit Familienwappen, Monogrammen oder persönlichen Symbolen. Die Motive graviert er von Hand in Lagensteine und andere Edelsteine oder direkt in das Edelmetall. Gerade bei jüngeren Menschen sind solche Ringe nach seiner Beobachtung in den vergangenen Jahren
wieder stärker gefragt. Darin sieht er auch ein neues Interesse an Traditionen, gerade in unsicheren Zeiten. Besonderes Fingerspitzengefühl beweist der Goldschmied im Umgang mit geerbtem Schmuck, denn an Ringen, Ketten oder anderen Erinnerungsstücken hängt oft weit mehr als ihr materieller Wert. Je nachdem, was die Besitzer damit verbinden und was sie sich wünschen, restauriert er sie oder arbeitet sie so um, dass sie weiterhin gerne getragen werden. Bei Neuanfertigungen hat er einen klaren Anspruch: Ein Schmuckstück soll zu dem Menschen passen, der es trägt. Ein Beispiel dafür sind seine Arbeiten mit Diamanten. Dafür verbindet er Blütenformen aus 18-karätigem Gold mit Diamanttropfen im Rosenschliff und Brillanten. Ein Evangeliar gestalten zu dürfen, bleibt trotz all seiner Erfahrung und der klösterlichen Vergangenheit auch für Thomas Salzburger eine Besonderheit. „So ein Buch schafft man schließlich für die Ewigkeit“, sagt er.
THOMAS SALZBURGER – GOLD- UND SILBERSCHMIEDEMEISTER Sigmund-Haffner-Gasse 16 | 5020 Salzburg | +43 662 84 50 00 | thomas-salzburger.at 51
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Ein Gespräch über Gott, Künstliche Intelligenz und die Welt
mit Benediktinermönch David Steindl-Rast
Von einem Mönch und Mystiker, der hundert Jahre lang mit Achtsamkeit und Dankbarkeit durch sein Leben gegangen ist, lässt sich einiges lernen. Seit Jahrzehnten vermittelt David Steindl-Rast eine Spiritualität, die Brücken zwischen den Religionen baut. Doch sein Blick, den er auch in zahlreichen Büchern teilt, ist nicht nur auf die zeitlosen Fragen des Menschseins gerichtet, er setzt sich ebenso mit den Entwicklungen unserer Gegenwart auseinander – auch mit Künstlicher Intelligenz. Seine Einsichten bieten wertvolle Orientierung für die Frage, wie wir in einer digitalen Welt bewusst leben können, ohne die Verbindung zu uns selbst und zueinander zu verlieren. Gemeinsam mit einem Informatikteam der Universität Salzburg hat Bruder David sogar einen eigenen Chatbot ins Leben gerufen, in den auch die Daten seines jüngsten Buches „Worauf es letztlich ankommt“ eingespeist wurden. Damit können Interessierte in einen digitalen Dialog mit seiner Gedankenwelt treten und die Antworten in seiner Stimme hören.
Wir haben Bruder David selbst gefragt, was der Einsatz von Künstlicher Intelligenz für unser Menschsein, unsere Sinnsuche und unser Vertrauen ins Leben bedeutet.
Was war die größte Veränderung, die Sie in Ihrem hundertjährigen Leben beobachtet haben? Die Ehrfurcht – vor Personen und Werten. War sie in meiner Jugend im öffentlichen Leben noch grundlegend, ist sie uns heute praktisch komplett verlorengegangen. Mit welcher Haltung begegnen Sie den aktuellen technologischen Entwicklungen? Ich versuche, für die positive Benützung neuer Möglichkeiten offen zu bleiben, aber ich bin gleichzeitig vorsichtig. Kann Künstliche Intelligenz auch im Bereich der Spiritualität sinnvoll eingesetzt werden? KI ist ein Werkzeug, das auch für die besten Zwecke verwendet werden kann. Die Universität Salzburg, die meinen Nachlass verwaltet, hat den „Bruder David Bot“ öffentlich verfügbar gemacht.
Interview: Jeanette Fuchs
Was hat Sie davon überzeugt, diesem Projekt zuzustimmen? Die Versicherung durch die Universität Salzburg, dass das Repertoire des „Bruder David Bot“ kein fremdes Material enthalten darf. Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen dieses Bots? Ein Bot kann vor allem Information vermitteln, auch wenn er die Sprachmelodie imitiert. Eine persönliche Begegnung vermittelt darüber hinaus „Präsenz“ – das kann die KI nicht. Kann die KI dennoch zu einer Art Gegenüber für uns werden – zu einem Du für unser Ich, mit dem wir unsere Lebensgeschichte teilen? Bei der KI geht es um Information. Ich selbst verwende sie, um Geschehnisse aus meiner eigenen Biografie zu verifizieren. Es handelt sich nicht um eine Person, mit der wir ein Gespräch führen können, auch wenn das Format das spielerisch nahelegt. 53
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„Es handelt sich bei KI um die Simulation von Sprache und Vernunft, nicht um ein tatsächliches Erleben.“
Wenn KI kein wirkliches Gegenüber ist: Könnte ein reflektiertes Gespräch mit ihr trotzdem dazu beitragen, neue Einsichten über uns selbst zu gewinnen? Ja, insofern, als KI ein enorm großes Reservoir psychologischer Daten verarbeitet. Durch geschickte Fragen an die KI können wir oft gute psychologische Antworten auf unsere Fragen erhalten, also auch über uns selbst Einsichten gewinnen. Wäre es zu gewagt, der KI eine Art Bewusstsein oder sogar eine Seele zuzuschreiben? Nicht nur „zu gewagt“, sondern abwegig und irrig. Es handelt sich bei KI um die Simulation von Sprache und Vernunft, nicht um ein tatsächliches Erleben. 54
Was macht uns angesichts all dieser technischen Möglichkeiten eigentlich menschlich? Der Mensch ist das Tier, das nicht umhinkann, sich früher oder später mit dem großen Geheimnis des Lebens auseinanderzusetzen.
Menschen erschaffen bereits KIZwillinge, um ihren Nachkommen Gedanken und Erinnerungen zu hinterlassen. Macht uns die Künstliche Intelligenz also auf eine gewisse Weise „unsterblich“? Sie kann gewisse, sehr begrenzte Aspekte unseres Lebens in der Zeit „unsterblich“ machen – mit der Art von „Unsterblichkeit“, von der man im Zeitalter so rascher Obsoleszenz in der Elektronik überhaupt sprechen kann.
Tech-Billionäre prophezeien in naher Zukunft einen Zustand der „Abundance“, in dem Geld keine Rolle mehr spielt und niemand mehr arbeiten muss. Was bedeutet es für Sie, „in Fülle zu leben“? Erfülltes Leben ist sinnerfülltes Leben. Soweit Zukunftsszenarien mehr Muße versprechen – zum Beispiel durch ein gesichertes Grundeinkommen – ermöglichen sie auch Raum für Sinnsuche. Wie realistisch solche Szenarien sind, kann ich allerdings nicht beurteilen.
Wie lässt sich ein solches Leben schon im Hier und Jetzt verwirklichen? Je mehr Zeit wir uns nehmen, um uns den großen Fragen zu stellen, umso wahrscheinlicher ist es, dass wir Sinn im Leben finden – und dadurch auch Freude und Zuversicht. Wird der Glaube an etwas Größeres inmitten technologischer Entwicklungen vielleicht wichtiger denn je? Das scheint mir so, wenn wir unter Glauben nicht ein Fürwahrhalten verstehen, sondern ein Vertrauen. Dann bedeutet „Glaube an etwas Größeres“ Lebensvertrauen und richtig verstanden auch Gottvertrauen. Elektronische Errungenschaften wie KI sind so überwältigend, dass sie oberflächlichere Beobachter dazu verleiten können, sich mehr auf sie zu verlassen als auf das Leben. Wir brauchen aber nur auf Herzschlag, Atmung oder Heilvermögen zu achten, um zu sehen, wie viel verlässlicher das Leben ist als alle von uns gebauten Instrumente.
Sie betonen oft, dass der Begriff „Gott“ leicht zu Missverständnissen führt. Kann Gott dennoch wieder zu einer verbindenden, verlässlichen Größe für uns Menschen werden? Da im Buddhismus gar nicht von Gott gesprochen wird, verwende ich in Texten, die sich ganz allgemein an spirituelle Menschen richten, lieber den Ausdruck „Großes Geheimnis“. In unserer Zeit, die durch fortgesetzte Trennung charakterisiert ist, scheint mir eine solche verbindende Entwicklung leider unwahrscheinlich. Allerdings ist es immer schwierig, Vorhersagen zu machen – „besonders wenn sie sich auf die Zukunft beziehen“, wie ein Witzbold gesagt hat. Was möchten Sie den Menschen aus der Erfahrung Ihres hundertjährigen Lebens für das nächste Jahrhundert mitgeben? Worauf es letztlich ankommt, scheint mir einzig und allein ein liebevolles Umgehen mit allen, die uns begegnen, zu sein – die Bemühung also, alle Geschöpfe glücklich zu machen.
Bruder David Steindl-Rast feierte am 12. Juli 2026 seinen 100. Geburtstag. 1952 folgte er seiner Familie in die USA und trat 1953 in das Benediktiner-Kloster Mount Saviour ein. Seit 2010 teilt er seine Botschaft der Achtsamkeit und Dankbarkeit im Europakloster Gut Aich in St. Gilgen. Der Bruder David Bot bruderdavid.bot/de Worauf es letztlich ankommt. 100 Fragen – 100 Antworten Buch von David Steindl-Rast und Mario Quintana, Tyrolia Verlag
© Andreas Kolarik
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PIONIERINNEN AUF SKI
DIE WILDEN 60ER IM SCHNEE Bleiwesten am Dachstein, ein Schnaps im Ziel und ein größerer Pokal für die Schönheit als für die schnellste Zeit: Wer in den 1960er-Jahren als Frau im internationalen Skisport unterwegs war, hat einiges erlebt. Sechs österreichische Skirennläuferinnen aus dieser Zeit sind bis heute befreundet und treffen sich regelmäßig. Diesmal führte ihr Wiedersehen die mittlerweile über 80-jährigen Damen ins Salzburger Land: Nach einem Besuch der Eisriesenwelt in Werfen erzählten sie bei einem Gesprächsabend in Werfenweng, wie es im aufkeimenden Skizirkus der 1960er-Jahre wirklich zuging. Wir haben die sechs Skilegenden begleitet und Geschichten gehört, bei denen schwierige Pistenverhältnisse noch das geringste Problem waren.
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Text: Michaela Hessenberger Fotos: Skimuseum Werfenweng, Selina Brandstätter
Was machen Skilegenden, wenn kein Schnee liegt? Sie reden übers Skifahren. Christl Ditfurth, Traudl Eder, Brigitte Seiwald, Christl Staffner und die Schwestern Edith und Heidi Zimmermann gehörten zu einer der ersten Generationen selbstbestimmter Frauen im Wintersport. Auf der Piste fuhren sie gegeneinander, echte Rivalität sei dabei aber nie aufgekommen, erzählen sie heute. Der Kontakt ist seit ihrer aktiven Zeit nie abgerissen, in den vergangenen Jahren ist die Freundschaft sogar noch enger geworden. Die sechs treffen sich regelmäßig, unternehmen gemeinsam Ausflüge – und landen dabei ziemlich schnell wieder bei den 1960er-Jahren und einem Sport, der sie bis heute verbindet.
VON BLEIWESTEN, BESTZEITEN – UND BENACHTEILIGUNG
„Mit dem Skifahren haben wir überhaupt nichts verdient und mussten die geliehenen Rennski über den Sommer wieder zurückgeben.“ Das berichtet die gebürtige Mittersillerin Traudl Eder. Außerdem erinnert sie sich immer noch sehr gut an Trainingseinheiten, bei denen die Damen mit Bleiwesten vom Dachstein heruntergelaufen sind. Mit einem Augenzwinkern fügt sie an, dass das auch notwendig gewesen sei. Immerhin übten alle Rennläuferinnen Berufe aus, wenn sie nicht im Winter auf der Piste waren. „Wenn die Skisaison zu Ende war, habe ich bei meiner Schwester in der Konditorei gearbeitet. Dort habe ich im Sommer gut gegessen. Im Herbst bin ich wieder viel gelaufen, um in Form zu kommen. Das war vielleicht ein Muskelkater!“
Die gebürtige Innsbruckerin Brigitte Seiwald erzählt, dass in den 1960er-Jahren im Skisport noch nicht viel professionell analysiert, sondern „einfach möglichst schnell gefahren“ worden ist. Erst durch Fernsehübertragungen Jahre später habe sie gelernt, wie wichtig für den entscheidenden Zeitvorteil Analysen gewesen wären. Offenbar hat man damals auch andere Dinge locker genommen: „Heute ist das unvorstellbar, aber im ersten Jahr, in dem ich mit der Mannschaft gefahren bin, gab es im Ziel immer zuerst einen Schnaps.“
„ICH HABE DIE ANDEREN LÄUFERINNEN NIE ALS GEGNERINNEN GESEHEN. MEIN GEGNER WAR IMMER DIE ZEIT.“ Apropos Muskelkater: Den gab es wohl auch beim Rennen am Ätna in Sizilien. Die Innsbruckerin Christl Staffner erinnert sich: „Wir haben unsere Ski genommen und sind mit den Skischuhen auf den Vulkan gegangen. Allerdings: Die Schuhe waren noch nicht aus Kunststoff, sondern aus Leder. Trotzdem war der Aufstieg beschwerlich. Es gab niemanden, der uns gefahren oder die Ausrüstung für uns getragen hätte.“ Christina Ditfurth ist im Salzburger Tenneck aufgewachsen und schon jung als Talent auf der Piste erkannt worden. Bei Bewerben hat sie immer wieder Bestzeiten geholt. Sie berichtet neben all den erhebenden Erfahrungen von Benachteiligungen, die ihr als Frau im Spitzensport ihrer Zeit widerfahren sind: „Einmal bin ich am Zehnerkar in Obertauern Tagesbestzeit gefahren. Da war ich sogar schneller als die Herren. Pokale habe ich immer geliebt, also habe ich mich auf die Preisverleihung gefreut. Da hieß es dann allerdings, dass den Preis schon ein Mann erhalten muss. Was für eine Enttäuschung!“ In Argentinien habe sie ein anderes Mal wieder eine Bestzeit geholt, diesmal mit dem dazugehörigen Pokal. In Erinnerung ist Ditfurth allerdings geblieben, dass sie nach diesem Rennen „wohl wegen meiner langen blonden Haare“ zur „Schneekönigin“ gewählt wurde – und dieser Pokal sei um einiges größer gewesen als jener für die schnellste Zeit im Bewerb.
SECHS KONKURRENTINNEN, 60 JAHRE FREUNDSCHAFT
Dass die sechs Skidamen sich bis heute regelmäßig schreiben (längst sind sie von Briefen auf eine Legenden-WhatsApp-Gruppe umgestiegen) und treffen, liegt für sie an der guten Kameradschaft während ihrer aktiven Zeit als Rennläuferinnen. Vielleicht war mehr Platz für Freundschaft statt für Konkurrenzdenken, weil es weder Preisgelder noch Sponsoringverträge gab, mutmaßen sie. Brigitte Seiwald bringt es auf den Punkt: „Ich habe die anderen Läuferinnen nie als Gegnerinnen gesehen. Mein Gegner war immer die Zeit.“ Jedenfalls: „In den 1960ern in die USA und durch Europa zu reisen, um Ski zu fahren, war eine Wahnsinns-Chance für uns junge Frauen“, sagt Edith Zimmermann. Diese Zeit habe die Frauen zusammengeschweißt. Seit 2001 organisiert die Vorarlbergerin die Treffen der weiblichen Skilegenden. Meist lädt Zimmermann zu sich an den Arlberg ein, doch nicht in diesem Jahr. Da hat Hans Müller die Einladung nach Salzburg ausgesprochen. Der Direktor des Skimuseums in Werfenweng zeigt nicht nur stolz Rennski und andere Erinnerungsstücke an die „wilden 60er“ auf den Pisten, er erinnert sich an Pistendetails und Zehntelsekunden. Die Zeitenjagd ist für Christl Ditfurth, Traudl Eder, Brigitte Seiwald, Christl Staffner und die Schwestern Edith und Heidi Zimmermann längst vorbei. Geblieben sind die Geschichten. Und die Lust, sie miteinander zu teilen. 57
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Duft-Essentials by MAISON COLLOREDO 58
en Vogg eatrix Text: B
F er / berg otos
arik Kol reas And
Wer bei Maison Colloredo nach einem Duft fragt, bekommt zuerst Gegenfragen: Für welchen Anlass? Welche Jahreszeit? Anamaria Stecher, die das Haus in der Getreidegasse führt, nimmt sich für die Antwort Zeit – und ihre Kundinnen und Kunden dürfen das auch. Ihre Düfte stammen fast ausschließlich von Nischenhäusern, viele davon Familienunternehmen, die mit kostbaren, natürlichen Essenzen arbeiten. Sieben davon hängen hier an Bändern: Penhaligon's aus London etwa, wo seit 1870 Parfum entsteht, oder Atelier des Ors, dessen Rouge Sarây Pflaume, Dattel
und Sandelholz verbindet und 24-karätige Goldflocken im Flakon trägt. Dazu Onda de Mar von Christian Provenzano, Dolce Melodia von Sospiro, Astroberry von De Gabor, Poetry in Palermo von Birkholz und Allegiance von Spirit of Kings. Wer die Menschen hinter den Flakons kennenlernen will, hat hier gute Chancen: Mehrmals im Jahr steht ein anderer Parfumeur allen Duftliebhaberinnen und Duftliebhabern und solchen, die es werden wollen, Rede und Antwort.
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Bye-bye Morgens steht Constanze Sixt in Wien vor ihrem Spiegel im Badezimmer. Kürzlich hat sie den 48. Geburtstag gefeiert. In ihrem Gesicht ist davon keine Spur zu sehen – die Stirn ist faltenfrei. Vor ein paar Monaten hat das noch anders ausgesehen. „In meinem Umfeld bin ich immer wieder darauf angesprochen worden, dass ich so müde aussehe“, sagt sie. Der Blick in den Spiegel hat ihr das zu der Zeit bestätigt. Sie hat die müden Augen und die deutlichen Falten auf der Stirn ebenfalls gesehen. Heute blickt ihr aus dem Spiegel eine muntere Frau mit glatter Stirn entgegen. Was ist passiert? Der ausgebildeten Yoga- und Face-Yoga-Trainerin ist beim Aneignen von Wissen plötzlich klar geworden, wie Menschen auf natürlichem Weg zurück zu einer Stirn ohne Falten gelangen.
Stirnfalten 60
Werkzeug: zehn saubere Finger Für Constanze Sixt ist glasklar, dass Stirnfalten nicht von allein entstehen. Auch das Alter ist nicht schuld an den Linien. Sie sind also weder Zufall noch Schicksal. „Wir selbst trainieren sie uns richtiggehend an, jeden einzelnen Tag und auch in der Nacht“, sagt Constanze Sixt. Die Mimik-Trainerin hat herausgefunden, wie eine bereits gezeichnete Stirn wieder entspannt wird und wie sich somit eine glatte Haut, ganz ohne Botox zu verwenden, beinahe wie von selbst einstellt. Was sie dazu braucht? Kein einziges Produkt, dafür gewaschene Finger. Es sind die kleinen, unbewussten Gewohnheiten, die mit der Zeit zu Stirnfalten führen, so Sixt. Diese wieder wegzubekommen ist möglich, ist sie überzeugt, auch jenseits der 40 oder 50 Jahre. Für sie ist das Zusammenziehen der Augenbrauen einer der größten Übeltäter, der unweigerlich zu immer tieferen Linien in der Stirnregion führt. Wer die Augenbrauenmuskulatur aktiviere und anrege, „züchte“ sich regelrecht Falten, erklärt die gebürtige Norddeutsche, die heute in Wien lebt. Da helfen weder Wassertrinken noch Supplements noch gesunde Ernährung. „Ich habe einen sehr gesunden Lifestyle – und mit Ende 30 trotzdem stark sichtbare Falten auf meiner Stirn“, erzählt sie. Glatt – und das auf Dauer In ihren Ausbildungen hat sich Constanze Sixt intensiv mit der Muskulatur im Körper und speziell im Gesicht beschäftigt. Sie berichtet: „Ich kenne den Mechanismus, durch den Botox wirkt. Dabei habe ich herausgefunden, was ich tun muss, um den Effekt der glatten Stirn ohne Injektionen herzustellen.“ Face Yoga schätzt sie nach wie vor; wie man das Gelernte in den Alltag überträgt und aus negativen Gewohnheiten positive Gewohnheiten macht – das ist für sie entscheidend. Und: „Etliche Trainerinnen und Trainer haben noch nicht verstanden, dass die Stirn nicht mittrainiert werden darf, wenn sie glatt werden soll. Das ist ein echter Schwachpunkt, denn im Kern geht es um Entspannung.“ Ihr Wissen gibt Constanze Sixt in ihrer „Mimik Mastery“ weiter. „Was ich oft sehe, ist die Freude bei meinen Teilnehmerinnen, wenn dieser Klick-Moment eintritt und ihre Stirn ruhig ist. Dann passiert die Magie, der wir richtig zusehen können: Die Stirn entspannt sich und wird glatt.“ Ein bisschen Training braucht es dafür. Im Fokus steht der Augenringmuskel. Sitzt die Technik einmal, muss man dafür auch gar nicht mehr weiterüben.
Frischer Look Einen besonderen Ort braucht das Training nicht. Sixts Übungen lassen sich vor dem Badezimmerspiegel ebenso ausführen wie beim Warten an der Ampel. Sie einfach in den Alltag zu integrieren, hält sie für essenziell. Ihre allererste Kundin, so erinnert sie sich, habe über einen langen Zeitraum starke Emotionen erlebt, die sich in den Stirnfalten widergespiegelt haben. Umso glücklicher sei diese Frau gewesen, als die Region zwischen Augenbrauen und Haaransatz wieder glatt wurde. Wie sehr eine glatte Stirn das Selbstbewusstsein hebt, beobachtet Constanze Sixt regelmäßig. Viele ihrer Kundinnen sind in Positionen, in denen sie in Unternehmen vor Teams oder auf Bühnen vor Publikum stehen. Andere möchten in Videocalls oder auf Social Media munter aussehen. „Da gehört ein frischer Look dazu.“ Endgegner Zornesfalte An der Nasenwurzel gräbt sich im Laufe der Jahre bei den allermeisten Frauen und Männern eine immer ausgeprägtere Furche ein: die sogenannte Zornesfalte. Auch sie lasse sich mit Training mildern und ganz wegbekommen, sagt Sixt. Zusätzlich zu den Übungen empfiehlt sie fachgerecht aufgeklebte Tape-Streifen; diese können auch in der Nacht, wenn die Mimik aktiv ist und nicht kontrolliert werden kann, die notwendige Entspannung bringen, damit die Falte verschwindet. Dass das funktioniert, zeigt die Wahlwienerin selbst. Mit Ende 30 hat Sixt lange überlegt, mit Botox gegen Zornes- und andere Falten im Gesicht vorzugehen. Heute, mit ihrem Wissen als Mimik-Trainerin, freut sie sich und sagt: „Keine Frau, die eine glatte Stirn will, muss sich Botox injizieren lassen.“ Sie bevorzuge eine natürliche Methode, „statt Nervengift in Regionen nahe dem Gehirn verabreicht zu bekommen“. Ob diese natürliche Methode auch bei all jenen jenseits des 70. oder 80. Lebensjahres wirkt? Sixt lacht und antwortet: „Eine ältere Dame, die meine Methode testet, fehlt mir noch und ist herzlich willkommen. Bei Frauen mit 40, 50 oder sogar 60 Jahren beobachte ich denselben nachhaltigen Effekt: Wenn sie ihre Stirn ruhigstellen und ihre Mimik richtig trainieren, glätten sich Falten und kommen nicht wieder.“
Übungen zum Hinspüren Um zu erfahren, wie es sich anfühlt, wenn der Augenringmuskel aktiviert wird, empfiehlt Constanze Sixt folgende Übungen: Step 1: „Zuerst geht es darum, die Augen gut aufzumachen. Wenn wir sie fünf Sekunden weit öffnen, danach fünf Sekunden entspannen und sie dann wieder bewusst öffnen, ist nach 30 Sekunden spürbar, dass die Muskulatur arbeitet.“ Step 2: Drei Sequenzen zu je 30 Sekunden mit weit geöffneten Augen, dazwischen und danach je kurze Entspannung. Step 3: „Nun üben wir, die Augen von unten zu schließen. Diese Bewegung kennen wir, wenn wir in die Sonne blinzeln. Das Auge schließt von unten und nicht mit dem Oberlid“, erklärt sie. Und wieder gilt es, die Bewegung fünf Sekunden zu halten, bevor fünf Sekunden entspannt wird – insgesamt eine halbe Minute lang. Danach tue es immer gut, den Nacken kurz zu massieren und den Kopf zu drehen, damit keine Verspannung entsteht.
Text: Michaela Hessenberger Fotos: Adobe Stock, Marta Napierala
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DAS LEBEN VERÄNDERT SICH. EIN TATTOO DARF ES AUCH. Laser Kompetenzzentrum im Haus der Schönheit in Salzburg. Bilder: Dang Tran
Manche Tattoos erzählen eine Geschichte, die wir behalten möchten. Andere passen irgendwann nicht mehr zu uns. Wer über eine Entfernung nachdenkt, hat oft viele Fragen: Lassen sich auch bunte Farben behandeln? Wie viele Termine sind nötig? Und was kann ich für meine Haut erwarten? Im Haus der Schönheit in der Alpenstraße 39 beginnt die Antwort mit einer persönlichen Beratung. Mit dem neuen NanoStar® C von Asclepion erweitert das Haus seine Möglichkeiten zur Behandlung dunkler und bunter Tattoo-Pigmente. DREI WELLENLÄNGEN. UNTERSCHIEDLICHE TATTOO-FARBEN. Tattoo-Farbe ist nicht gleich Tattoo-Farbe. Unterschiedliche Pigmente reagieren auf unterschiedliche Wellenlängen. Der NanoStar® C verfügt über drei davon und ermöglicht dadurch die gezielte Behandlung verschiedener dunkler und farbiger Pigmente. Kurze Laserimpulse zerlegen die Farbpartikel in kleinere Bestandteile, die der Körper anschließend schrittweise abbaut. Das braucht Zeit: Meist sind mehrere Behandlungen mit entsprechenden Abständen erforderlich. Wie gut sich ein Tattoo aufhellen oder entfernen lässt, hängt unter anderem von Farbe, Tiefe und Dichte der Pigmente sowie vom Hauttyp ab. Im persönlichen Gespräch wird beurteilt, welche Ergebnisse realistisch sind, welche Risiken bestehen und was bei der Nachpflege zu beachten ist. LASERKOMPETENZ GEHT UNTER DIE HAUT. Auch jenseits der Tattoo-Entfernung bietet das Haus der Schönheit ein breites Spektrum an Laserbehandlungen und ergänzenden Technologien. Jahrzehntelange Erfahrung mit CO2Laserbehandlungen bildet dabei einen Schwerpunkt. CO2-LASER VON LUTRONIC Hauterneuerung bei Falten und Narben Zwei CO2-Lasersysteme von Lutronic stehen im Haus zur Verfügung. Mit der fraktionierten Behandlung lassen sich gezielt Erneuerungsprozesse in der Haut anregen. Je nach Befund können feine Falten, bestimmte Narben und eine unregelmäßige Hautstruktur verbessert werden. Die Intensität und die erforderliche Erholungszeit werden individuell abgestimmt. 62
MORPHEUS8 Hautfestigkeit und Konturen im Fokus Morpheus8 kombiniert feine Mikronadeln mit Radio frequenzenergie. Die gezielte Wärme im Gewebe kann den Kollagenumbau anregen. Das Verfahren kommt unter anderem bei nachlassender Hautfestigkeit, feinen Falten und bestimmten Aknenarben infrage. PIGMENTFLECKEN Wenn Sonnenjahre Spuren hinterlassen Altersflecken und bestimmte gutartige Pigmentveränderungen können mit geeigneten Lasersystemen gezielt aufgehellt werden. Zuerst wird ärztlich abgeklärt, um welche Haut veränderung es sich handelt und ob eine Laserbehandlung geeignet ist. Sonnenschutz ist ein wichtiger Teil der Nachsorge. COUPEROSE UND ROSAZEA Weniger sichtbare Äderchen und Rötungen Feine Äderchen an Nase und Wangen sowie bestimmte anhaltende Rötungen lassen sich mit geeigneten Laserund Lichtverfahren reduzieren.
SICH TREU BLEIBEN. UND TROTZDEM ETWAS VERÄNDERN. MIRADRY Wenn Achselschweiß den Alltag bestimmt Schweißflecken trotz Antitranspirant? Übermäßiges Achsel schwitzen kann im Alltag belastend sein. Im Schweiß zentrum des Hauses bietet miraDry eine Behandlung ohne chirurgischen Schnitt. Mikrowellenenergie behandelt gezielt Schweißdrüsen im Achselbereich, um die Schweißproduktion dauerhaft zu reduzieren. Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung und nach medizinischer Abklärung. MEDIOSTAR® Weniger Haare. Weniger rasieren. Im Haus der Schönheit bieten wir mit dem MeDioStar® von Asclepion Laser-Haarentfernung für Gesicht und Körper: von Oberlippe und Kinn über Achseln, Arme und Beine bis zu Rücken, Bikinizone, äußerem Intimbereich und Po. Ziel ist eine langfristige Reduktion unerwünschter Haare – ab gestimmt auf Ihren Haut- und Haartyp. Für das gewünschte Ergebnis sind in der Regel mehrere Behandlungen erforderlich.
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ICOONE Lymphdrainage und Körperstraffung im Fokus Mit vier ICOONE-Geräten bietet das Haus der Schönheit gezielte Behandlungen mit Schwerpunkt auf Lymphdrainage und Körperstraffung. Mechanische Mikrostimulation durch spezielle Rollen und kontrollierten Unterdruck kann den Lymphfluss unterstützen und das Erscheinungsbild der Haut verbessern. Jede Behandlung wird auf die Körperregion und das persönliche Anliegen abgestimmt.
HOLLYWOOD PEELING Mehr Glow. Feinere Poren. Ihr Hautmoment. Carbon trifft auf den Q-Switched Nd Laser von Asclepion – für einen frischen, strahlenden Teint. Bei großen Poren, unreiner Haut und zur unterstützenden Behandlung von Akne. Porenverfeinernd. Hautklärend. Glättend. Glowgebend.
WELCHER LASER PASST ZU MEINEM HAUTBILD? Laser ist nicht gleich Laser. Je nach Hautbild und Behandlungsziel kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz – von Pigmenten und Gefäßen über Narben und Hautstruktur bis zur Tattooentfernung. Möglichkeiten, Ergebnisse und Regenerationszeiten im Überblick. Die passenden Laserbehandlungen im Haus der Schönheit entdecken:
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DAS HAUS DER SCHÖNHEIT LASER ZENTRUM SALZBURG Alpenstraße 39 | 5020 Salzburg | dashausderschoenheit.at 63
Vor der Behandlung Bereits ab 30 regeneriert sich die Haut nur noch alle 40 Tage. Falten graben sich tiefer ein, das Bindegewebe sackt ab.
Während der Behandlung Punktförmige Mikroverletzungen stimulieren Selbstheilungsprozesse zum Remodelling des Hautgewebes.
Nach der Behandlung Neubildung von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure. Verbesserung der Durchblutung, Hautgewebe ist gefestigt und straffer.
Text: Beatrix Voggenberger, Fotos: Andreas Kolarik, iStock
COSMETICO GUDRUN LEITNER
Die stärkste Waffe gegen Falten und Hängebäckchen 64
Im Oktober fällt es einem meist zuerst auf: Das Licht wird flacher, und im Spiegel zeigt sich, was der Sommer hinterlassen hat. Pigmentflecken, feine Linien, eine Kontur, die an Spannkraft verloren hat. Genau jetzt beginnt bei Gudrun Leitner in Salzburg die Arbeit an einer Haut, die man im nächsten Sommer gern zeigt – ohne Skalpell und Ausfallzeit. Eine Kosmetikerin, die zuerst fragt
Ein Programm für den Winter
Seit über 40 Jahren arbeitet Gudrun Leitner mit der Haut ihrer Kundinnen und Kunden, und ein Termin bei ihr beginnt selten an der Liege. Er beginnt mit Fragen: nach Schlaf, nach Ernährung, nach dem, was die Haut in den vergangenen Monaten mitgemacht hat. Für die Salzburger Kosmetikerin ist das Gesicht ein Spiegel dessen, was im Körper vor sich geht, Darm und Leber eingeschlossen. Erst danach stellt sie aus ihren Methoden zusammen, was die zu behandelnde Haut braucht.
Aus diesen Bausteinen hat Gudrun Leitner für die kommenden Monate ein Programm mit sechs Kombibehandlungen zusammengestellt. Es beginnt mit dem Lösen von alten Hornschichten durch Microdermabrasion, Aquabrasion und Fruchtsäure, danach folgen Radiofrequenz und Needling. Die Synergie aus diesen bewährten Technologien führt zu einem deutlich frischeren Hautbild – schmerzfrei, sicher und ohne Ausfallzeit.
Nadeln, Wärme, Vakuum
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Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Verbindung von Microneedling und Radiofrequenz. Hauchfeine Nadeln setzen winzige Kanäle in die Oberhaut, zwischen 0,5 und 1,5 mm tief. Der Körper antwortet auf diese kontrollierten Mikroverletzungen, indem er repariert – und dabei neues Kollagen und Elastin bildet. Die Radiofrequenz bringt zugleich Wärme in tiefere Hautschichten, wo sich die vorhandenen Kollagenfasern zusammenziehen. Ein Vakuum fördert die Durchblutung und hilft der Haut, Wirkstoffe aufzunehmen. Gesicht, Hals und Dekolleté lassen sich so behandeln, feine Linien werden weicher, und wo sich Hängebäckchen oder ein Doppelkinn abzeichnen, strafft sich die Kontur. Über Nacht geschieht das allerdings nicht. Kollagen braucht Wochen, um sich neu zu bilden, deshalb liegt zwischen zwei Terminen jeweils ein Monat.
Die Resultate: – Sichtbare Hautverjüngung – Straffung und Festigung der Haut –R eduktion von Falten und feinen Linien – Verfeinerung des Hautbilds – Aufhellung von Pigmentstörungen
Trocken durch den Tag Für ein ganz anderes Anliegen setzt Gudrun Leitner ein weiteres Verfahren ein: hochfokussierten Ultraschall, kurz CFU. Er gibt seine Energie gebündelt unter der Haut ab, die Oberfläche bleibt dabei unberührt. Damit lässt sich ein Thema behandeln, über das man selten spricht – übermäßiges Schwitzen unter den Achseln. Der Ultraschall erreicht die Schweißdrüsen, die ekkrinen ebenso wie die apokrinen, die für unangenehmen Geruch sorgen. Die Behandlung ist schmerzfrei, drei Termine im Monatsabstand reichen und die Wirkung hält bis zu zwei Jahre. Die Seidenbluse bleibt dann auch an heißen Tagen ohne dunkle Ränder. Wer im Oktober beginnt, sieht der eigenen Haut über den Winter beim Erneuern zu – Monat für Monat, bis zum ersten Sommerkleid.
ANGEBOTE Das Haut programm – 1× Microdermabrasion – 1× Aquabrasion – 1 × sanfte AHA-Fruchtsäurebehandlung – 3 × Radiofrequenz ABLAZE/Endoshape – 1× Needling – 1 × Needling mit Radiofrequenz 6 Kombibehandlungen, 1× im Monat, um € 1.687,– –G ratis dazu: 1 Maske für die Nachbehandlung zu Hause
* HyperhidroseBehandlung unter den Achseln 3 Behandlungen, 1× im Monat, um € 540,–
COSMETICO GUDRUN LEITNER Aigner Straße 70 | 5026 Salzburg +43 664 4660261 | cosmetico.at
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living edit Farben bringen Energie, erzählen Geschichten, setzen Kontraste. Sie holen das Leben ins Zuhause, machen Räume lebendig und individuell. Psychologen bestätigen, was wir intuitiv spüren: Warme Töne beruhigen, kräftige Akzente heben die Stimmung, ein durchdachtes Farbkonzept verändert, wie wir einen Raum erleben – und wie wir uns darin fühlen. Die Zeiten von »Alles Beige« sind vorbei – jetzt ist Platz für Mut, für Wärme, für Ausdruck.
LICHT ZUM MITNEHMEN Die Tischleuchte Bell von Tom Dixon gibt es als kabellose Akkuleuchte: in Burgunderrot, 28 Zentimeter groß, mit markanter Kuppel aus ABS. Die spiegelnde Oberfläche nimmt die Umgebung auf, ein verborgener Diffusor gibt gedämpftes Licht, heute am Esstisch, morgen am Nachttisch. Erhältlich bei famler.at
AUF FESTEM GRUND Der Tisch Bridge von Jehs + Laub für Studio by Mobimex ruht auf einem Hohlkörper aus Beton, der die Bootsform der Platte aufnimmt. Zwischen Sockel und Tischplatte aus massiver Eiche oder Nussbaum vermittelt ein Stahlelement nach dem Vorbild des Brückenbaus. Erhältlich bei scheicher.net
FILMREIFER AUFTRITT 66
Die Objektvase Sophia aus der Serie Buoni Amici von Leonardo wurde mit dem German Design Award 2026 ausgezeichnet. Auf rund 30 Zentimetern Höhe bilden schwarzes Opalglas, ein Ring aus Keramik und ein handgefertigter Holzkopf eine Figur, die an die Diven des großen Kinos erinnert. Erhältlich bei leonardo.de
Die Fliesen von L'argilla bringen südliche Farbigkeit an Wand und Boden. Die glasierten Kacheln in Blaugrün variieren im Ton von Stück zu Stück und lassen jede Fläche lebendig wirken. Kombiniert mit warmen Rottönen entsteht ein Raum mit mediterraner Gelassenheit.
GLASUR IN BLAUGRÜN
Erhältlich bei Largilla Salzburg, largilla.at
ZURÜCKLEHNEN ERLAUBT
Bascule heißt im Französischen Wippe, und genau das kann der neue Lounge Chair, den Studio Œ für Vitra entworfen hat. Eine verborgene Mechanik passt sich dem Körpergewicht an und begleitet jede Bewegung bis fast in die Horizontale. Der Bezug sitzt locker wie ein gut geschnittenes Sakko. Erhältlich bei scheicher.net
Für die Kollektion Dorica übersetzt Francesco Forcellini die Kannelur der dorischen Säule in Möbel: Konkave Lamellen geben Schrank, Sideboard und Beistelltisch von Decastelli einen vertikalen Rhythmus. Die Edelstahloberfläche DeFauvé geht vom polierten Sockel in ein durch Oxidation entstandenes Tiefrot über, innen glänzt burgunderroter Lack.
GLAMOUR
Erhältlich bei famler.at
WEICHE KANTE, KLARE LINIE Für den Tisch nya hat Stephanie Jasny mit TEAM 7 eine Form aus geschwungenen Konturen und sanft abgeflachtem Rand entwickelt. Das Gestell aus Aluminiumdruckguss wirkt dank leicht konischer Beine schlank, die Maserung des Naturholzes läuft ohne Bruch von der Tischplatte in die Einlegeplatte. Erhältlich bei team7-home.com 67
© Martin & Klein
Zeit, anzukommen …
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AM ANFANG STEHT DAS ZUHÖREN Der wichtigste Schritt eines Projekts geschieht, lange bevor das erste Möbel ausgewählt wird. In persönlichen Gesprächen geht es um Wünsche, Gewohnheiten und Lebensstil. Welche Lieblingsstücke sollen bleiben? Sind die Kinder inzwischen ausgezogen? Wird heute anders gekocht, gegessen und gewohnt als noch vor einigen Jahren?
„Ein einziger Stil entscheidet: Ihr eigener.“ Laura Famler Daraus entstehen individuelle Konzepte, die nicht kurzlebigen Trends folgen, sondern auf Substanz, Funktion, Zeitlosigkeit, Harmonie und Persönlichkeit setzen – die fünf Prinzipien, die die Arbeit von Famler Einrichtungen bestimmen. Materialien, Licht, Proportionen und Details werden dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines Ganzen.
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Wenn die Tage kürzer werden, verändert sich der Blick auf die eigenen vier Wände. Das Leben zieht nach drinnen, das Zuhause wird zum Rückzugsort. Der Herbst ist damit eine gute Zeit, Gewohntes neu zu betrachten: Passt unser Zuhause noch zu unserem Leben?
Genau hier setzt Famler in Salzburg an. Seit über 100 Jahren verbindet das Familienunternehmen Handwerk, Design und ein feines Gespür für Menschen. Heute führen Laura und Martin Famler den Betrieb in vierter Generation.
Gerade bei offenen Wohnräumen, in denen Küche, Essplatz und Wohnbereich fließend ineinander übergehen, ist dieses Zusammenspiel entscheidend. Wiederkehrende Materialien schaffen Verbindung, ausgewogene Proportionen Ruhe – und es bleibt Freiraum für Persönliches: für Kunst, Bücher oder einen Lieblingssessel. PLANUNG, DIE AUCH IN DER UMSETZUNG FUNKTIONIERT Famler verbindet hochwertige internationale Möbelmarken mit der Flexibilität und dem handwerklichen Know-how der eigenen Tischlerei. Bereits in der Planung wird berücksichtigt, wie Details präzise umgesetzt werden können. Von der ersten Idee bis zur Lieferung und Montage greifen die Schritte ineinander. Das Ziel ist nicht ein Raum, der möglichst „eingerichtet“ aussieht, sondern einer, der selbstverständlich wirkt – und zu den Menschen passt, die darin leben. RÄUME FÜR DIE ZEIT ZUHAUSE Wie aus unterschiedlichen Materialien ein stimmiges Ganzes entsteht, zeigt die aktuelle FamlerAusstellung. Im Wohnbereich trifft das großzügige Sofa Bézier von Minotti mit seinem weichen Chenille-Bezug auf die natürliche Struktur von Travertin. Satinierte Glasflächen bringen eine matte Eleganz ins Spiel, geräucherte Eiche schafft Wärme und Tiefe. Die Materialien werden bewusst durch die Räume weitergeführt: Die geräucherte Eiche der Schiebe-
© Poliform
türen findet sich in den Hochschränken der Küche und in den Barelementen wieder, Glasvitrinen verbinden Wohnbereich und Küche. So entsteht eine gemeinsame Sprache. Einen bewussten Gegenpol setzt der hochglänzende Esstisch – ein Ort, an dem man zusammenkommt, isst, spricht und gerne länger sitzen bleibt. Nicht das einzelne Möbel bestimmt den Raum, sondern das Verhältnis der Materialien, Formen und Oberflächen zueinander. So unterschiedlich Räume und Menschen auch sind – am Ende geht es immer um dasselbe: ein Zuhause zu schaffen, in dem man gerne ankommt und verweilt. © Angi Huber
FAMLER EINRICHTUNGEN GMBH Haydnstraße 16 5020 Salzburg +43 662 87 46 40-0 www.famler.at
Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09.30- 18.00 Uhr Sa: nach Vereinbarung
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DAS GANZE IM BLICK. IHR ZUHAUSE IM MITTELPUNKT. Text: Sendlhofer Hauser Roswitha Foto: Kirchberger
INDIVIDUELLE GESAMTKONZEPTE. HOCHWERTIGE GESAMTEINRICHTUNGEN. Ein Zuhause entfaltet seine besondere Qualität, wenn alles zusammenpasst: Raumaufteilung, Materialien, Licht und Einrichtung. Sendlhofer Design verbindet diese Elemente zu einem durchdachten Gesamtkonzept – abgestimmt auf Ihre Persönlichkeit, Ihre Lebensweise und die Architektur Ihres Zuhauses. Ob Neubau, Eigentumswohnung oder anspruchsvoller Umbau: Die Innenarchitekten von Sendlhofer Design gestalten Wohnräume mit einem roten Faden. Von der Küche über den Ess- und Wohnbereich bis zu Schlafzimmer und Bad greifen Funktion, Ästhetik und handwerkliche Details ineinander.
VON DER ERSTEN IDEE BIS ZUM FERTIGEN ZUHAUSE. In der eigenen Tischlerei entstehen maßgefertigte Küchen und Möbel, die sich präzise in das Gesamtkonzept einfügen. Ausgewählte Einrichtung und hochwertige Materialien vervollständigen das Zusammenspiel. Gemeinsam mit bewährten Handwerksbetrieben übernimmt Sendlhofer Design die gesamte Abwicklung, koordiniert die Gewerke und begleitet Ihr Projekt bis zur Fertigstellung. Für Sie bedeutet das: ein zentraler Ansprechpartner, kurze Abstimmungswege und mehr Zeit für die Vorfreude. Als Familienbetrieb mit über 30 Jahren Erfahrung verbindet Sendlhofer Design persönliche Beratung, gestalterischen Anspruch und handwerkliches Können. Für Räume mit Charakter – und ein Zuhause, das sich nach Ihnen anfühlt.
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SENDLHOFER DESIGN Showroom, Innenarchitekturbüro Hellbrunner Straße 7b (Alpenstraße) | 5020 Salzburg +43 662 841166 Tischlerei, Studio Pyrkerstraße 56 | 5630 Bad Hofgastein +43 6432 2468 | www.m-sendlhofer.at 71
Wenn Wenn sich sich Ideen Ideen entfalten entfalten Eine blaue IKEA-Tasche, die in ihre plissierten Falten zurückflippt. Sieben Meter Papier, die zum Wandobjekt werden. Ein Lampenschirm, der sich auf die Größe einer Weinflasche zusammenfalten lässt. Lisa Klingersberger entdeckt im Vertrauten neue Möglichkeiten. Die österreichische Industrie- und Textildesignerin verbindet in ihrem Salzburger Studio geometrische Präzision mit der Lust am Experiment. „Faltungen sind meine Designmethode“, sagt sie. Wir haben aus ihren verschiedenen Objekten fünf ausgewählt, die von Formen, Farben und Fantasie erzählen. Text: Tanja Petritsch-Zopf
CARVE | Sanftes Licht mit Ecken und Kanten 161 Falten verwandeln getöntes Zeichenpapier in die Tischleuchte Carve. Schirm und Fuß sind aus demselben gefalteten Papier, das sich selbst trägt und nur von einem Ring zusammengehalten wird. Und selbst wenn die Lampe auf den ersten Blick leicht und elegant wirkt, so steckt hinter der plastisch-gezackten Oberfläche absolute mathematische Präzision. Und vor allem auch ein geübter Blick: „Ich sehe Abweichungen in Mustern sofort. Darum finde ich auch ungewöhnlich oft vierblättrige Kleeblätter“, schmunzelt die Salzburger Designerin. Für Carve hat sie einen Faltplan entwickelt und diesen dann mit dem Schneidplotter aufs Papier übertragen. Sie arbeitet aber auch mal mit Textilien, Spiegelfolie oder Tyvek. Das Kunstpapier, aus dem – als dünnes Vlies verarbeitet – auch Schutzanzüge bestehen. Bei der Designerin wird daraus ein Lampenschirm, der sich auf die Größe einer Weinflasche zusammenlegen und abwaschen lässt. Und auch wenn die Faltmuster von der Maschine aufs Material übertragen werden – die Form aller Objekte entsteht am Ende immer mit den Händen. Übrigens: Die Tischlampe Carve war gerade in der Ausstellung Design Everyday bei der Vienna Design Week 2026 ausgestellt.
Re:Post | Ein zweites, faltiges Leben für Postler-Textilien Apropos Material: Wenn schon Kunststoff, warum nicht auch Stoff? Für die Österreichische Post verwandelte Lisa Klingersberger ausgediente Baumwollpullover in Polsterhüllen. Die Technik: Smocking. Dabei wird der Stoff durch Nähte gerafft und erhält so eine reliefartige Struktur. Was bleibt, sind das Post-Grau und -Gelb. Absolut neu ist die Oberfläche, die man am liebsten sofort angreifen möchte. Re:Post zeigt, wie Lisa Klingersberger mit ihrem Wissen aus dem Textildesign vorhandenes Material neu zur Geltung bringt. 72
Tipp Ab 15. April 2027 werden Arbeiten von Lisa Klingersberger im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg in einer Sonderausstellung über Faltungen als Designmethode zu sehen sein.
LOOP FAMILY | Eine Form, vielleicht bald mit Funktion … Sieben Meter Papier und unfassbare 2.240 Falten: Das ist die Wandskulptur Loop Family. Sie windet sich zu Schleifen, zeigt einmal spitze, einmal stumpfe Faltungen. Für die Designerin ist Loop ein Experiment, das vor Jahren im Kleinen begonnen und mittlerweile räumliche Präsenz gewonnen hat. Allerdings meint die Falt-Expertin: „Das ist noch nicht fertig.“ Ihr Plan: Sie möchte die Struktur in Filz übersetzen und als Akustikelement weiterdenken. Denn – nicht zuletzt durch ihr Industrial Design-Studium in Linz geprägt – ist sie davon überzeugt: Auch eine skulpturale, künstlerische Arbeit kann der Anfang einer neuen Funktion sein.
FRAKTA | Die ikonische, blaue Tasche mit Eigenleben Lisa Klingersberger hat sich schon bei vielen Materialien die Frage gestellt: Wie kann ich sie falten? Und eine Sache, die sie schon länger gereizt hat: die ikonische, blaue IKEA-Einkaufstasche. Mit Hilfe einer Faltschablone aus Karton, Hitze und Dampf plissierte sie ein Faltenmuster in die FRAKTA. Das Geniale daran: Verwendet man die Tasche und streicht sie danach glatt, flippt sie wieder in die kompakte, plissierte Form zurück. Das hat die Designerin gefilmt und auf Instagram gestellt. Das FRAKTA-Video erreichte an einem Wochenende über eine Million Aufrufe und mehr als 100 Kommentare. Also schickte sie den Post kurzerhand an IKEA Österreich – und wurde eingeladen, bei der Vienna Design Week vier Workshops abzuhalten. FRAKTAstisch!
3D-DRUCK | Starke Falten aus dem Drucker Lisa Klingersberger denkt weiter: Was geschieht, wenn eine Faltstruktur Materialstärke bekommt? Mit dem 3D-Drucker erforscht sie festere Werkstoffe und druckt in ihrem Studio Formen und faltbare Strukturen. „Die kleinen Modelle sind für mich Denkwerkzeuge für neue Anwendungen“, erklärt sie. Eine ihrer Zukunftsvisionen: ein gefräster Holz-Hocker, entwickelt auf der Basis eines Prototyps aus dem 3DDrucker, geprägt von ihrer geometrischen Falten- und Formensprache. Experimente mit Materialien und Techniken fließen auch in ihre Lehrveranstaltungen an der Kunstuniversität Linz und der FH Salzburg ein. Ein Gewinn für die Lehrende: „In diesem Umfeld sind junge Menschen mit spannenden Ideen, hier gibt es Innovationspotential und Möglichkeiten – und davon profitiere auch ich für meine Arbeit.“
Lisa Klingersberger
Geometrie trifft Gestaltung Nach einem Jahr Mathematikstudium in Salzburg studierte Lisa Klingersberger Industrial Design an der Kunstuniversität Linz und absolvierte parallel einen Bachelor in Textildesign. Ihre Masterarbeit widmete sie der zweckorientierten Anwendung computergestützter Faltungen im Industriedesign. Nach beruflichen Stationen in London und Wien gründete Lisa Klingersberger 2015 ihr Studio in Wien und übersiedelte 2020 damit nach Salzburg. Hier entwickelt sie Produkte, skulpturale Objekte und Materialexperimente mit geometrischen Faltungen. Ihr Wissen vermittelt sie unter anderem an der Kunstuniversität Linz und der FH Salzburg. Mehr Infos unter lisaklingersberger.com
© Eva trifft Fotografie
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R E S I D E N C E S 74
Zeitlose Architektur. Exklusives Wohnen. Salzburg Aigen.
In der Glaserstraße 8 entsteht mit G8 RESIDENCES ein außergewöhnliches Wohnensemble, das anspruchsvolle Architektur, hochwertige Materialien und ein besonderes Gefühl von Privatsphäre miteinander verbindet. Zwei harmonisch auf einander abgestimmte Baukörper mit jeweils nur sechs Eigentumswohnungen schaffen einen exklusiven Rahmen für modernes Wohnen. Klare Linien, großzügige Fensterflächen und fein abgestimmte Proportionen prägen die Architektur und verleihen dem Ensemble eine zeitlose, elegante Erscheinung.
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G S 8
Bilder: Riccardo Ceolan Visuals e.U.
Das Wohnungsangebot reicht von stilvoll geschnittenen 2-Zimmer- Wohnungen mit rund 54 m² bis hin zu großzügigen 4-Zimmer-Wohnungen mit bis zu 145 m² Wohnnutzfläche. Private Gärten, weitläufige Terrassen und großzügige Balkone erweitern die Wohnräume ins Freie und schaffen eine besondere Verbindung zwischen Architektur und Natur. Ein besonderes Highlight bilden die Dachgeschosswohnungen. Groß zügige Raumhöhen, Galerieebenen und offene Wohnbereiche sorgen für ein außergewöhnliches Raumgefühl. Von hier eröffnen sich eindrucks volle Blickachsen über die Salzburger Bergwelt – vom Untersberg über den Gaisberg bis hin zur Festung Hohensalzburg. DESIGN BIS INS DETAIL Im Inneren setzt sich der hohe architektonische Anspruch konsequent fort. Edle Eichenparkettböden, großformatige Fliesen und sorgfältig aus gewählte Markenprodukte schaffen ein stilvolles Ambiente mit klarer, zeitloser Ästhetik. Auch technisch erfüllt G8 RESIDENCES hohe Ansprü che: Fußbodenheizung, kontrollierte Wohnraumlüftung und elektrisch bedienbare Außenjalousien sorgen ganzjährig für hohen Wohnkomfort. Die Wärmeversorgung über Tiefenbohrung unterstreicht den modernen und energieeffizienten Charakter des Projekts. EINE ADRESSE MIT BESONDERER QUALITÄT Salzburg Aigen zählt zu den begehrtesten Wohnlagen der Stadt. Die Glaserstraße verbindet Ruhe, Grünraum und Privatsphäre mit der Nähe zur Salzburger Altstadt. Ein moderner Personenaufzug, 15 Tiefgaragen stellplätze, eigene Kellerabteile, Fahrrad- und Kinderwagenbereiche sowie ein eigener Kinderspielplatz ergänzen das durchdachte Gesamtkonzept. G8 RESIDENCES – EXKLUSIVES WOHNEN FÜR MENSCHEN MIT ANSPRUCH AN ARCHITEKTUR, QUALITÄT UND LEBENSGEFÜHL.
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WARUM BERUHIGT UNS EIN RAUM, WÄHREND UNS EIN ANDERER STRESST? „NERVOUS SYSTEM DESIGN“ GEHT GENAU DIESER FRAGE NACH UND NIMMT DABEI UNSER WOHLBEFINDEN ZUM AUSGANGSPUNKT DER RAUMGESTALTUNG. ES GEHT UM LICHT UND AKUSTIK, UM MATERIALIEN UND PFLANZEN, ABER AUCH UM DIE FRAGE, WARUM WIR RÄUME GANZ UNTERSCHIEDLICH WAHRNEHMEN UND WAS SIE HEUTE LEISTEN MÜSSEN, DAMIT WIR UNS ERHOLEN KÖNNEN.
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© Carl Hansen & Søn, YELLOW.DK erhältlich im Einrichtungshaus Scheicher, scheicher.net
Manchmal merkt man sofort: Das grelle Deckenlicht nervt, der Hall im Raum macht unruhig, kalte Wände und künstliche Materialien lassen uns nicht abschalten. Genau hier setzt Nervous System Design an. Der noch junge Begriff knüpft an Erkenntnisse aus Neuroarchitektur und Neurodesign an, richtet den Blick aber besonders darauf, wie Räume unser Stressempfinden und unser Gefühl von Sicherheit beeinflussen und so zur Regulation unseres Nervensystems beitragen. „Aktuell beobachten wir, wie das Außen immer unruhiger wird. Wir sehnen uns daher umso mehr nach Stabilität und Geborgenheit in unseren eigenen vier Wänden“, erklärt Architektin und Raumdesignerin Patricia HaidacherBachmayer von Studio Goldsinn. Gleichzeitig sei das Bewusstsein für Gesundheit und Wohlbefinden in den letzten Jahren deutlich gestiegen (Stichwort Longevity). Das eigene Zuhause soll heute also nicht nur schön aussehen, sondern uns im besten Fall auch dabei helfen, unsere mentale Balance zu halten.
muss – Arbeitsplatz, Erholungsort und Treffpunkt – lohnt sich ein genauerer Blick: Wie sieht der eigene Alltag aus? Wo entsteht Stress? Welche Funktionen sollten zusammenliegen, welche besser getrennt werden? Nervous System Design hilft dabei, die Wirkung einzelner Gestaltungselemente bewusst einzusetzen: warmes, indirektes Licht, das am Abend das Herunterfahren unterstützt, eine klare Aufteilung, die Konzentration fördert, weiche Textilien, die einen Raum wohnlicher und haptisch angenehmer machen, oder geschlossene Schränke, die visuelle Unruhe reduzieren. Was am Ende aber den wohl größten Unterschied macht? „Persönlichkeit“, sagt Patricia HaidacherBachmayer. Denn: Ein Raum kann das Nervensystem nur dann wirklich unterstützen, wenn er zu den Menschen passt, die ihn nutzen. Text: Nadine Pinezits
Mehr als eine Frage des guten Geschmacks Nervous System Design richtet den Blick dabei auf Faktoren, die wir im Alltag leicht übersehen. Besonders die Akustik werde häufig unterschätzt, sagt Patricia Haidacher-Bachmayer: „Gerade in großen, offenen Räumen oder bei vielen harten Oberflächen kann Hall schnell für Unruhe sorgen. Teppiche, Vorhänge und andere Textilien können dazu beitragen, einen Raum akustisch weicher zu machen.“ Ähnlich subtil kann der Einfluss der Natur sein. Pflanzen und der Blick ins Grüne können einen Raum harmonischer wirken lassen. In der Gestaltung wird dieser bewusste Einbezug natürlicher Elemente als „biophiles Design“ bezeichnet. Wie relevant dieser Naturbezug sein kann, zeigte bereits eine viel zitierte Studie des Architekten Roger Ulrich aus dem Jahr 1984: Patient:innen, die nach einer Operation aus ihrem Fenster auf Bäume statt auf eine Ziegelwand blickten, benötigten weniger Schmerzmittel, erholten sich schneller und riefen seltener nach dem Pflegepersonal. Klar, nicht jede:r kann sich mal eben einen Baum vors Fenster stellen, Pflanzen bringen aber auch in Innenräumen Farbe und Lebendigkeit, können Bereiche gliedern und unterschiedliche Zonen schaffen. Ein Naturbezug lässt sich im Interior außerdem über Materialien und Formen herstellen: „Ich arbeite gerne mit natürlichen Materialien wie Holz, Leinen, Wolle, Kork oder Naturstein. Auch organische Formen und geschwungene Linien können einen Raum sanfter wirken lassen“, sagt Patricia Haidacher-Bachmayer. Ähnlich wichtig für ein reguliertes Nervensystem ist das Licht. Helligkeit, Lichtfarbe und die Art der Beleuchtung beeinflussen, wie wir einen Raum erleben und ob wir zur Ruhe kommen oder aktiv bleiben. Gerade am Abend macht es einen Unterschied, ob eine einzige helle Deckenleuchte den gesamten Raum ausleuchtet oder mehrere indirekte Lichtquellen unterschiedliche Ebenen schaffen. Eine Steh- oder Tischleuchte auf niedriger Höhe, warmes Licht und dimmbare Leuchten können dabei eine ruhigere Lichtstimmung erzeugen, ohne den Raum komplett abzudunkeln. Was tut mir eigentlich gut? So hilfreich diese Prinzipien auch sein mögen: Was beruhigt, ist noch immer individuell. Ein aufgeräumter, minimalistischer Raum kann für einige Klarheit schaffen, während andere sich erst zwischen Büchern, Bildern und persönlichen Dingen richtig wohlfühlen. „Man sollte sich nicht fragen: ‚Was ist gerade modern?‘, sondern: ‚Was tut mir gut?‘“, rät die Raumdesignerin. Entscheidend ist auch, wie ein Raum tatsächlich genutzt wird. Gerade weil unser Zuhause heute vieles zugleich sein
© Vitra, Lounge Chair erhältlich im Einrichtungshaus Scheicher, scheicher.net
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Antiquitäten im Glasergewölbe
EIN HAUCH BRIDGERTON AUF DEM TEETISCH
Text: Tanja Petritsch-Zopf Foto: Andreas Kolarik
Silber flüstert Geheimnisse Draußen wird es früher dunkel. Drinnen flackert eine Kerze im silbernen Leuchter, die Teekanne steht bereit, auf der Etagere warten kleine Sandwiches und Süßigkeiten. Man könnte meinen, Lady Whistledown, Queen Charlotte und Penelope Featherington hätten bereits Platz genommen, um kleine Geheimnisse auszutauschen. Tatsächlich braucht es für diese Art von Bridgerton-Moment weder Ballsaal noch Einladungskarte. Nur die eigene Entscheidung, den Nachmittag einmal nicht zwischen Tür und Angel verstreichen zu lassen, sondern ihn zu zelebrieren. It’s Teatime! Katharina Baumgartner-Nedwed, Inhaberin von Antiquitäten im Glasergewölbe in der Salzburger Goldgasse, hat für die Teatime im BridgertonStyle englische Objekte aus Sterlingsilber versammelt. Die Kanne und die Zuckerdose verbindet das typische Rippenmuster des Queen-Anne-Stils. Sein Ursprung liegt in der Regierungszeit Queen Annes von 1702 bis 1714 – die klaren, eleganten Formen wurden später wieder aufgegriffen. Der Stil allein verrät also noch nicht das Alter eines Stücks. Beim Einschenken zeigt die Kanne einen ganz alltäglichen Vorzug: Ihr Holzgriff bleibt angenehm kühl in der Hand. Die Zuckerdose muss sich keineswegs auf Zucker festlegen lassen. Heute passen feine Süßigkeiten hinein, morgen edle Pralinen und zu Weihnachten vielleicht Kekse. Die zarte Silberschale mit Glaseinsatz nimmt 78
ebenso gern Konfekt wie eine Sauce auf. Und die Etagere mit ihren leicht zu reinigenden Glasböden macht sich nach der Teatime, für die sie mit Sandwiches und Sweets bestückt ist, auch mit Obst, Lachs, Schinken oder Käse gut. Die Bühne gehört der Epergne In der Mitte des Tisches erhebt sich eine Epergne: ein kunstvoller, mehrarmiger Tafelaufsatz, dessen Schalen und Vasen Früchten und Blumen Platz bieten. Kurioserweise ist ihr französischer Name vor allem im Englischen gebräuchlich. Möglicherweise geht er auf „épargner“, also „sparen“, zurück. Was genau gespart wurde, darüber gibt es verschiedene Theorien: Weil die Köstlichkeiten in die Höhe wandern, bleibt darunter mehr Platz auf dem Tisch. Zugleich sind Früchte, Nüsse und Süßigkeiten für alle Gäste derart erhöht auch leichter erreichbar – und müssen seltener von Bediensteten herumgereicht werden. Im Glasergewölbe gibt es Epergnes übrigens in verschiedenen Größen und Kombinationen: mit Schalen, Vasen oder Etagere. Ein Ritual, das bleibt Man schenkt also Tee nach, plaudert, vielleicht über Geheimes, greift nach einem Sandwich und bleibt noch ein wenig gemeinsam sitzen. Gerade darin liegt der Zauber eines schön gedeckten Tisches: Er gibt dem Zusammensein einen Rahmen. Die Silberstücke werden dabei nicht bloß zur Dekoration für einen Nachmittag. Man benutzt sie, erzählt ihre Geschichten weiter und gibt sie vielleicht eines Tages an Kinder oder Enkelkinder weiter. „Ja, Silber-Objekte sind Sachen, die man vielleicht nicht braucht. Aber sie machen das Leben schöner“, sagt Katharina Baumgartner-Nedwed. Und manchmal beginnt dieses schönere Leben mit einer Tasse Tee. Und während draußen der Abend anbricht und drinnen das Kerzenlicht im Silber tanzt, möchte man Lady Whistledown widersprechen: Über diesen Nachmittag braucht niemand in einem Klatschblatt zu schreiben. An ihn wird man sich auch so erinnern.
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Ein gedeckter Tisch, Tee und ein wenig Zeit füreinander: Mit englischem Sterlingsilber wird aus einer Pause ein kleines Fest – und wer weiß: vielleicht ein Ritual für Generationen. Die Schätze für eine Teatime wie bei den Bridgertons findet man bei Antiquitäten im Glasergewölbe in der Salzburger Goldgasse.
ANTIQUITÄTEN IM GLASERGEWÖLBE Goldgasse 16 | 5020 Salzburg +43 662 25 40 69 | glasergewoelbe.at 79
Handarbeit seit 1903
Der Schirm stammt aus der Werkstatt von Andreas Kirchtag. Sein Urgroßvater gründete das Geschäft 1903, seit 1942 ist die Getreidegasse 22 die Adresse der Familie. Kirchtag zählt zu den letzten Schirmmanufakturen: Der Stock wird über Dampf gebogen, das Gestell eingepasst, der Stoff von Hand zugeschnitten und vernäht. Rund sechs Stunden Arbeit stecken in einem Schirm, die Ruhezeiten des Holzes nicht eingerechnet – und auf die Uhr schaut dabei niemand. Was zählt, ist allein die Qualität, sagt Andreas Kirchtag.
Titan: Koffer aus dem Bayerischen Wald
Dieselbe Sorgfalt legt er an, wenn er Taschen und Koffer für sein Geschäft auswählt. Ihm ist wichtig, wo und wie seine Partner produzieren. Die neue Serie Overseas von TITAN besteht diese Prüfung leicht: Das Hamburger Familienunternehmen, inzwischen in vierter Generation geführt, fertigt seine Koffer komplett in Deutschland, im Werk in Obernzell, und das spürt man. Neu eingezogen sind die Trolleys in den Farben Moonstone Grey und Emberwood Red, samt passendem Beautycase. Ob man damit vor Schloss Leopoldskron vorfährt oder ganz unspektakulär am Flughafen Salzburg aussteigt, entscheidet jeder selbst. Gut ausgerüstet ist man in beiden Fällen. Fotos: Andreas Kolarik, Danke an Limousinenservice HWK, limousinenservice-salzburg.at
Getreidegasse 22 und im Europark 5020 Salzburg kirchtag.com
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KIRCHTAG
Koffer für den großen Auftritt Nicht jeder reist mit Chauffeur und Personenschutz an. Einen Schirm, unter dem man so aussteigen könnte, und Koffer, die neben einem Maybach eine gute Figur machen, bekommt man in Salzburg dennoch – und zwar bei Kirchtag, hinter einer Ladentür mit über hundert Jahren Familiengeschichte.
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Salzburger Land
Ein Reiseblog für alle, die genauer hinsehen. Getreu unserem Claim »Out of the Ordinary« berichten wir über außergewöhnliche Hotels, versteckte Hideaways und romantische Plätze. Wir schreiben über Häuser, in denen wir selbst übernachtet haben. So erfahren Sie, wie sich ein Aufenthalt wirklich anfühlt, was wir Spezielles erlebt und welche COCOtipps wir für Sie haben – Dinge, die man auf keiner Hotel-Website oder in Prospekten findet. Dabei bewerten wir nicht, wir berichten ehrlich. Denn nicht jedes Haus passt zu jedem Gast, aber für jeden Gast gibt es die perfekte Unterkunft. Wir möchten Sie nicht nur informieren, sondern auch inspirieren: hier im Magazin, auf unserer Website und natürlich auf unseren Social-Media-Kanälen. Zuletzt waren wir zu Gast auf einem Gutshof im Glemmtal, in einem Familienresort an der Oberen Adria, in einem Haus mit sechs Zimmern auf Therasia, auf einer jungen Insel im Süd-MaléAtoll und in einem Stadthotel in Wien. Noch mehr Places to be warten online unter
coco-travel.com
COCOoperation: Sie führen ein Hotel und möchten, dass wir darüber berichten? Schreiben Sie uns gerne an info@coco-travel.com 82
COCOtipp: Das Private Spa im WIESERGUT mieten – es befindet sich ganz oben im BadHaus. Der Blick von der Sauna über die Glemmtaler Bergwelt ist magisch.
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Kykladen SANTA IRINI RETREAT, THERASIA. „Willkommen auf Santorini vor 50 Jahren", sagen Dimitris und Paris, als sie uns am Steg abholen. Therasia liegt Santorini gegenüber, auf der anderen Seite der Caldera. Ihr Retreat steht in Alleinlage über dem Meer: sechs Zimmer, Adults-only, gekalkte Wände, besticktes Leinen und mit Absicht kein Fernseher. Abends sitzen alle Gäste an einem Holztisch vor der offenen Küche, Köchin Flora holt die Ziege mit Gartenkräutern aus dem Holzofen, und die Gastgeber setzen sich dazu. Für alle, die Santorini kennen und es diesmal von der stillen Seite erleben möchten. COCOtipp: Im Pool einmal umdrehen: In die eine Richtung schwimmt man auf Santorini zu, in die andere auf Ios, Paros und Naxos. COCOdeal: 20 % auf den Websitepreis bis Ende Oktober mit dem Code COCO20
© COCOtravel
Out of the Ordinary
WIESERGUT. Im Innenhof hört man nur den Brunnen und die Vögel, dabei liegt die Zwölferkogelbahn gleich nebenan. Der Gutshof der Familie Kröll in Hinterglemm reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Sepp Kröll bewegt sich mühelos zwischen Design und Stall: Auf der Wieseralm grasen seine Pinzgauer Kühe, Oma Elisabeth backt das Brot im Holzofen, und das Wasser für Suiten, Pools und Saunen kommt aus der eigenen Quelle. Die HideawaySuiten haben Sauna, Hotpot und offenen Kamin – ideal für Paare, die Ruhe und gute Architektur suchen. Spätabends brennt im Garten die Feuerschale.
© COCOtravel
CAVALLINO BIANCO CAORLE – VENEZIA. „Grüß Gott und Benvenuti" – so empfängt das erste Adria-Haus des Grödner Hoteliers Ralph A. Riffeser seine Gäste. Seit Mai 2026 führt er hier, unweit von Venedig, die Familienformel seines Stammhauses in Ortisei fort. Auf fünf Hektar Privatstrand trennen kleine Dünen die Liegen voneinander, die Kinderbetreuung reicht vom Baby bis zum Teenager und wird nur gebucht, wenn man möchte. Wir waren mit drei Kindern dort: Das jüngste hat seine Liebe zu Spaghetti al pomodoro entdeckt, die Großen fanden sich bald allein zurecht. Für Familien, die der Oberen Adria treu bleiben und sich ein Upgrade gönnen wollen.
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COCOtipp: Nach dem Abendessen in den Rooftop-Pool – dann ist er fast leer, und in der Ferne schimmern die Lichter von Caorle.
© RAH GILI MALDIVES
Wien HOTEL MOTTO. Der steirische Gastronom Bernd Schlacher hat 2021 das frühere Hotel Kummer an der Mariahilfer Straße neu eröffnet und ihm das Paris der Zwanzigerjahre eingehaucht. Die Rezeption ist wie eine Bar gebaut, jede Lampe eigens entworfen, die Uniformen stammen von Lena Hoschek. Im Erdgeschoss backt die Boulangerie MOTTO Brot Baguettes und Croissants, ganz oben serviert das Chez Bernard unter einer Glaskuppel Schnitzel und Coq au Vin. Die U3 hält vor der Tür, MuseumsQuartier und Naschmarkt erreicht man zu Fuß. Eine Adresse für Flaneure. COCOtipp: Zum Abschied ein MOTTO Brot aus der Boulangerie mitnehmen – so reicht die Reise noch für ein paar Frühstücke zu Hause.
© HOTEL MOTTO
© COCOtravel
Caorle
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Malediven RAH GILI MALDIVES. Auf dieser Insel im Süd-Malé-Atoll kennt jeder Juliette – einen Vogel mit gebrochenem Flügel, den man am Strand fand und gesund pflegte. Heute trägt das Frühstücksrestaurant ihren Namen, und der Künstler Baachy hat sie in seinen Werken verewigt. Das Resort hat im Februar 2026 eröffnet und befindet sich 45 Minuten per Speedboat vom Flughafen entfernt. Jede Villa hat einen eigenen Pool und einen persönlichen Butler, hier Edhuru genannt. Am späten Nachmittag tauchen in der Dolphin Lagoon Spinnerdelfine unter unserem Boot durch, nachts zählen wir am beleuchteten Steg junge Riffhaie. Für Familien (vor allem mit kleineren Kindern) und Paare gleichermaßen geeignet. COCOtipp: Den Sundowner im Amrit Beach Club nehmen – dort geht der Pool optisch fast nahtlos ins Meer über.
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Die leise Seite Thailands
THAILAND STAND LANGE NICHT AUF UNSERER LISTE. ZU VOLL, ZU BEKANNT, ZU OFT GEPOSTET, DACHTEN WIR, UND MIT MASSENTOURISMUS KÖNNEN WIR WENIG ANFANGEN. ALSO SIND WIR MIT FOLGENDER FRAGE LOSGEFAHREN: GIBT ES DORT NOCH ORTE, DIE SICH WIE EIN GEHEIMTIPP ANFÜHLEN? GESUCHT HABEN WIR SIE IN HUA HIN, VOR KOH SAMUI UND AUF KOH YAO NOI IN DER ANDAMANENSEE. 84
TEXT Gerald Voggenberger FOTOS Beatrix Voggenberger
Unsere Skepsis hatte Gründe. Bei diesem Reiseziel denken die meisten schnell an überlaufene Strände, Partymeilen und Ausflugsboote, die im Minutentakt dieselbe Lagune ansteuern. Wir wollten wissen, ob daneben noch ein anderes Thailand existiert, eines, in dem man den Sonnenaufgang nicht mit hundert Handys teilt. Die deutlichste Antwort bekamen wir ausgerechnet vor Koh Samui. Der Wagen fährt vom Strand direkt ins Meer. Unter den Reifen liegen Steinplatten, das Wasser der Bucht von Choeng Mon steht um die Räder und unser Sohn lehnt sich so weit aus dem Fahrzeug hinaus, als säße er im Trapez eines Segelboots, nur um alles ganz genau zu beobachten. Nach fünfzig Metern erreichen wir Koh Fahn. Bei Flut hätte uns ein Boot abgeholt. Mit zwei kleinen Kindern waren wir in drei Häusern der Cape & Kantary Hotels unterwegs, an beiden Küsten des Landes. Keines ist groß, und nur eines befindet sich auf dem Festland. Auf den folgenden Seiten erzählen wir, was wir gefunden haben. Den Rest – welche Villa, welche Uhrzeit, welcher Tisch – verraten wir in unseren ausführlichen Reiseberichten, verlinkt über den QR-Code bei jedem Haus.
WIR WAREN DA. Scannen Sie die QR-Codes, um zu lesen, wie wir die einzelnen Hotels erlebt haben!
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Sonnenaufgang über dem Golf von Thailand, gesehen von der Frühstücksterrasse des Cape Nidhra in Hua Hin.
Hua Hin
Cape Nidhra Hotel DER TAG BEGINNT AM GOLF
Um halb sieben ist die Sonne über dem Meer noch tief dunkelrot. Ein paar Minuten später wird sie fast unwirklich orange, dann golden. Sie hebt sich am Horizont aus dem Wasser und steigt zwischen den Palmen hoch. Wer auf der Terrasse des Cape Nidhra sitzt, sieht dabei zu, während an der Fruit Bar frisches Obst aufgeschnitten wird. Diesen Wecker haben wir uns jeden Morgen gerne gefallen lassen. Mitten in Hua Hin, eingerahmt von großen Kettenhotels, sind es nur wenige Gehminuten in die Altstadt. Vor dem Eingang des Hotels ist die Stadt laut, dahinter wird es mit jedem Schritt leiser. Dass man sich rasch gut aufgehoben fühlt, liegt nicht nur an der überschaubaren Größe, sondern auch an Christian Röschli. Der General Manager empfängt seine Gäste persönlich, ist sprichwörtlich den ganzen Tag im Hause unterwegs anzutreffen und findet immer Zeit für ein Schwätzchen. Zu jeder der 59 Suiten gehört ein privater Pool. Familien empfehlen wir die Garden Pool Suite oder die zweistöckige Nidhraroom Suite. Wer bis zum Abend Sonnenlicht haben möchte, bucht eine Moonlight Pool Suite im Obergeschoss. Der Strand vorm Haus ist schmal und bei Flut kaum zu sehen, dafür reicht der Blick vom InfinityBecken bis zum Horizont.
DIENSTAGS WIRD GEGRILLT
Dann leuchten Lampions rund ums Wasser, ein Saxofonist spielt zum Barbecue, dazwischen eine Feuershow. Die Stimmung erinnert an ein Familien-Gartenfest, zu dem das ganze Haus eingeladen ist, inklusive des schrägen Onkels, den alle versuchen zu meiden. Wer lieber selbst am Herd steht, meldet sich zwei Tage im Voraus für die Kochklasse bei Chef Taek an. Und ja, selbst weitab von der Adria gibt es sie, die beinah liebenswürdige Liegenreservierungswut mancher germanischen Gäste. Um dieser zu entgehen, stehen vier Cabanas am Pool bereit, die meistens frei sind. Wer dort den Tag verbringen will, sollte jedoch nasse Knöchel nicht scheuen.
Den Weg zu den Cabanas und unsere Streetfood-Adresse in Gehweite finden Sie im Reisebericht am COCOtravel Blog.
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Jede Suite des Cape Nidhra hat einen eigenen Pool.
Bei Ebbe fährt der Geländewagen über Steinplatten nach Koh Fahn, bei Flut übernimmt das Boot.
Koh Samui
Cape Fahn Hotel ©Cape & Kantary Hotels
EINE INSEL FÜR SICH
Koh Fahn gehört ganz dem Hotel: Auf der kleinen Insel stehen 24 Villen, betreut von rund hundert Menschen. Das zeigt sich in Aufmerksamkeiten, die niemand bestellt hat. Bereits bei der Ankunft wartet eine handgemachte Seife, ausgewählt nach dem eigenen Element im thailändischen Horoskop. Die Kinder bekommen selbst gemachtes Eis und eine Schatzkarte, die zur großen Entdeckungstour mit anschließender Überraschung einlädt. Wer danach seine Villa bezieht, wird ein zweites Mal begrüßt, diesmal von einem Kokosnuss-Affen. Mit Brille und Hut sitzt er auf einem Tablett neben frischer Ananas mit Salz und hat, wie sich später herausstellt, eine durchaus praktische Aufgabe. Für ungestörte Stunden liegt eine handgeknüpfte Muschelkette bereit, die man an die Tür hängt. Draußen tummeln sich etwa fünfzig Eichhörnchen, am lebhaftesten gegen sieben Uhr früh, und Petch, eines der Tiere, gilt als handzahm. Neben der kleinen Gebetsstätte begegneten wir außerdem dem einzigen Waran weit und breit, einem scheuen Jungtier, das sofort abdrehte. Unser Sohn war begeistert, unsere Tochter weniger. Wem die 24 Villen zu viel sind, der findet in Fahn Noi, der Private Island Pool Villa, den perfekten Rückzugsort. Vorgelagert auf einem weiteren kleinen Eiland bleiben Sie unter sich, inklusive eigenem Shuttledienst für Ebbe und Flut.
Was es mit dem Kokosnussaffen auf sich hat und wo unsere Villa lag, steht in unserem Bericht am COCOtravel Blog.
SCHARF WIE IM SÜDEN
Gefrühstückt wird am höchsten Punkt der Insel, den Blick zum Horizont gerichtet in Erwartung des Sonnenaufgangs. Am Abend kocht dort das Long Dtai die Fischküche Thailands, so scharf, wie man sie im südlichen Teil des Landes isst. Verwirklicht wurde das Restaurant in Zusammenarbeit mit dem australischen Koch David Thompson. Wer empfindlich reagiert, erwähnt das am besten schon bei der Anreise, mittwochs hat das Restaurant Ruhetag. Den Sonnenuntergang erlebten wir vom Bug der Fahn Farer, einer der beiden hauseigenen Yachten, die sich für besondere Ereignisse oder auch für eine Nacht an Bord chartern lassen. Der Himmel färbt sich erst orange, dann rosa, zuletzt blutrot. Demnächst wird die Flotte um eine dritte Yacht erweitert. Im Spa setzt Therapeutin Nid bei der Siamese Touch Massage Ellbogen und Unterarme ein und für das Deep Blue Sea Treatment wählt man aus acht verschiedenen Düften. 87
Koh Yao Noi
Cape Kudu Hotel NACHBARN MIT SCHNABEL
Von Phuket braucht das Speedboat 25 Minuten über die PhangNga-Bucht, danach geht es noch ein Stück mit dem Auto weiter. Koh Yao Noi hat rund 6.000 Einwohner, in den Reisfeldern stehen Rinder, und Verkehr gibt es kaum. Das Cape Kudu zählt nur 59 Zimmer und gehört zu den Small Luxury Hotels of the World. Am Pool schauten wir öfter nach oben als ins Buch. Genau über dem Becken nistet ein Paar Nashornvögel mit Nachwuchs, und wenn eines der Elterntiere mit Futter anfliegt, saust es wie ein schwarzer Pfeil knapp über die Badegäste hinweg. Wer gerade schwimmt oder liest, unterbricht seine Tätigkeit, um die Tiere dabei zu beobachten. Herumgeführt hat uns Mr. Pong. Beim Island Road Trip fährt er durch die Dörfer, vorbei an Reisfeldern, Ananasplantagen und einer Kokosfarm, und erklärt uns unter anderem, wie man sich im Wasser bewegt, damit einen keine Qualle erwischt. Mit The Kudu Wanderer, dem gemütlichen Boot des Hauses, erreicht man drei Inseln und den Big Tree bei Ao Kean, einen Baum, den erst zwanzig Menschen gemeinsam umarmen können. Wir waren dort fast allein.
Mit The Kudu Wanderer, dem Boot des Cape Kudu, zu den Inseln der Phang-Nga-Bucht.
Mehr von dieser Fahrt und vom Cape Kudu lesen Sie am COCOtravel Blog.
WARUM WIR FRÜH AUFSTANDEN Unser liebster Moment hatte jedoch mit keinem Ausflug zu tun. An der Roti-Station wird jeden Morgen Bananen-Roti gebacken, und wer um Viertel vor sieben erscheint, sichert sich dazu den Platz mit dem besten Blick aufs Meer. Familien raten wir zur Pool Villa, die Deluxe-Zimmer sind charmant, für vier Personen mit Koffern aber zu eng. Wer die Liege direkt am Sand erwartet, sollte wissen, dass der Strand öffentlich und nur über die Straße zugänglich ist. Auf eigene Faust ging es für uns mit einem Beiwagen-Moped los, getankt wurde an einer handbetriebenen Zapfsäule. 88
Die Frage, mit der wir losgefahren sind, können wir definitiv mit Ja beantworten. Es gibt sie noch, die stillen Ecken, man muss nur die richtigen Adressen kennen. In Erinnerung bleibt die Fülle an kleinen Ereignissen. Der Geschmack von Bananen-Roti am Morgen. Ein Stoffelefant aus der Schatzrallye im Cape Kudu, der daheim einen fixen Platz im Kinderzimmer bekommen hat. Und ein Wagen, der bei Ebbe durchs Meer fährt, während auf der Rückbank jemand vor Freude kaum stillsitzen kann.
ZWISCHENSTOPP PHUKET
Auf dem Weg nach Koh Yao Noi lohnt sich eine Nacht im Cape Panwa Hotel. Es verfügt über einen eigenen Strand (alle anderen Strände Thailands sind sonst öffentlich!) und mit dem Panwa House Restaurant über ein rund hundert Jahre altes Herrenhaus im sino-portugiesischen Stil. Nach dessen Vorbild wurden die sechs Panwa 2 Bedroom Pool Villas neu gestaltet: in Grün, mit geschnitztem Holz, Keramik aus Ratchaburi und Terrakotta aus Chiang Mai. Jede hat zwei Schlafzimmer und einen privaten Pool. Neu seit unserem Besuch ist die Panwa Lodge: eine exklusive Strandvilla mit 160 m² Wohnfläche, 37,6 m² privatem Pool, 2 Schlafzimmern mit eigenen Bädern, großzügigem Essbereich mit Barcounter und einem Relaxraum, der mit Schlafsofa zum zusätzlichen Schlafzimmer wird.
Gut zu wissen Von Bangkok nach Hua Hin braucht man mit dem Auto drei bis dreieinhalb Stunden. Koh Samui erreicht man per Flugzeug von der Hauptstadt aus, zwischen der Insel und Phuket verkehrt Bangkok Airways im Direktflug. Von dort bringt ein Speedboat Sie in 25 Minuten nach Koh Yao Noi. Am Golf und an der Andamanensee fällt der Regen zu verschiedenen Jahreszeiten. Auf Koh Samui sind Oktober und November am nassesten. In der Gegend um Koh Yao Noi regnet es dagegen vor allem von Mai bis September, trocken und sonnig ist es dort von Dezember bis März. Wer alle drei Häuser auf einer Reise verbinden möchte, plant sie deshalb am besten für die ersten Monate des Jahres. Seit 15. September 2026 dürfen Reisende aus Österreich und Deutschland als Touristen 30 Tage ohne Visum bleiben, zuvor waren es 60. Vor der Ankunft füllt man online die Thailand Digital Arrival Card aus.
FÜR UNSERE LESERINNEN UND LESER Alle drei Hotels bieten exklusive Deals für Sie an. QR-Code scannen und sparen. Die Angebote gelten für Buchungen bis 20. Dezember 2026.
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BOTSWANA
Drei Camps, drei Arten, das Delta zu erleben EIN ZELT AUF STELZEN, EINE INSEL IM SUMPF, EIN HAUS AUF DEM GRUND EINES HÄUPTLINGS. IM MAI HABEN WIR ALS SAFARI-NEULINGE DREI CAMPS VON NATURAL SELECTION IM OKAVANGO-DELTA BESUCHT UND BERICHTEN, WAS JEDES CAMP AUSMACHT. WAS DARÜBER HINAUS PASSIERT IST, LESEN SIE IN UNSEREN REISEBERICHTEN.
WIR WAREN DA. Scannen Sie die QR-Codes, um zu lesen, wie wir die einzelnen Camps erlebt haben!
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TEXT Gerald Voggenberger FOTOS Beatrix Voggenberger
EIN DELTA, DREI REGELWERKE Das Okavango-Delta bekommt sein Wasser aus dem Hochland Angolas. Über einen langen, schmalen Kanal, den Panhandle, fließt es nach Botswana und verzweigt sich in Arme, Lagunen und Inseln. Heuer stand die Flut so hoch wie seit 2015 nicht mehr. Aus dem Buschflieger sieht man ein Delta in allen Grüntönen. Unsere Vorerfahrung beschränkte sich bis dahin auf einen Nationalpark in Sri Lanka, eine Experience, die man in Insiderkreisen verschweigen sollte, um nicht den Argwohn der Safaristas auf sich zu ziehen. Die drei Camps gehören zur selben Gruppe, und doch gelten in jedem andere Regeln. Im Khwai Private Reserve darf der Wagen die Piste verlassen, und nach Sonnenuntergang geht es auf Nachtpirsch. Rund um North Island steht das ganze Jahr Wasser, dafür bleiben die Fahrzeuge auf der Piste. Im Moremi Game Reserve gelten die Regeln eines Nationalparks. Wer eine Safari plant, sollte diese Unterschiede kennen, denn sie prägen die Reise stärker als die Einrichtung der Zelte.
TULUDI – DIE ERSTE NACHT IM BUSCH Das Tuludi Camp liegt im Khwai Private Reserve, 200.000 Hektar Wildnis, die sich nur fünf Camps teilen. Schon der Transfer von der Landepiste wird zur ersten Ausfahrt: 45 Minuten durch Wasserlöcher und Kanäle, vorbei an den ersten Impalas. Dabei werden wir von unserem Chauffeur nach Vorlieben befragt, die er wiederum sofort ans Camp weitergibt. Beachtlich: Für sieben Zeltsuiten arbeiten hier 42 Menschen. Die Suiten stehen auf Stelzen unter Leadwood-Bäumen, mit Außenbadewanne und Plunge Pool am Deck. Bett und Wildnis trennt nur ein Insektengitter, das uns bei unserer Ankunft nicht unbehaglich erscheint. In der ersten Nacht jedoch höre ich etwas auf unserer Terrasse, das nach einem großen Tier klingt. Was danach geschah, war am nächsten Morgen die beste Geschichte am Frühstückstisch. Guide Tony bildet die neuen Guides aus und erklärt, warum man im offenen Wagen sicher ist, solange man ruhig bleibt. Mit ihm entdecken wir die ersten Löwen der Reise, gerade als wir zurück zum Camp wollen. Am späten Nachmittag bringt er uns an einen Kanal, wo Zee mit dem Mokoro wartet. Früher wurden diese Einbäume aus dem Stamm des Leberwurstbaums gefertigt, heute sind sie aus Fiberglas, damit die Bäume stehen bleiben. Zee steht am Heck, den langen Stab in der Hand, und dann gleiten wir dem Sonnenuntergang entgegen. Zu hören sind nur Grillen, leises Glucksen einzelner Luftblasen unter dem Boot und das Grunzen der Flusspferde aus der nächsten Bucht. Zee erzählt, dass Termiten und Flusspferde diese Landschaft am stärksten formen und dass der Sand der Kalahari das Wasser so filtert, dass Einheimische es aus vielen Kanälen trinken. Wir schweigen mit Tränen in den Augen, denn dieser Moment ist durch nichts in seiner Harmonie zu vervollständigen. Wer die Mokorofahrt auf den Nachmittag legt, bekommt das romantische Abendlicht dazu. Zurück an Land wartet Tony mit Snacks am Wagen, und es geht direkt weiter auf Nachtpirsch, unter einem Sternenhimmel, den er Bild für Bild erklärt.
Für wen: Safari-Neulinge, Fotografinnen und alle, die Bewegungsfreiheit im Gelände suchen, bei Tag und bei Nacht.
Was in der ersten Nacht vor unserem Zelt los war und was uns bei der Nachtpirsch erwartet hat: unser Reisebericht zum Tuludi Camp.
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NORTH ISLAND – OKAVANGO'S WATERWORLD Rund um North Island Okavango führen die Kanäle das ganze Jahr Wasser, weil die Flut aus Angola hier zuerst ankommt. Mokoro und Boot hängen deshalb nicht vom Monat ab, und in der Region sind über 350 Vogelarten gezählt. Das Camp steht auf einer eigenen Insel, erreichbar über lange Holzstege. Das Land gehört der Gemeinschaft der umliegenden Dörfer; einer der Partner von Natural Selection ist der Magobagoba Youth Trust, der seinen Anteil in Ausbildung und Arbeitsplätze für junge Leute steckt. Eine Rampe bringt den Ausstieg aus dem Geländewagen auf Sitzhöhe, auch für Gäste im Rollstuhl. In unserem Zelt steht die Badewanne direkt hinter dem Moskitogitter: Man badet drinnen und blickt auf die Lagune draußen. Offroad und Nachtpirsch sind hier nicht erlaubt. Trotzdem erleben wir die dichteste Tierwelt der ganzen Reise: zwei Leoparden, ein Hyänenrudel, dessen Junge unseren Wagen von allen Seiten prüfen, und Löwen bei einem Jagdversuch im Morgenlicht. Auf dem Rückweg von einer Bootstour knackt das Funkgerät. Guide Parks wendet und gibt Gas, ohne zu verraten, warum. Unter einem Baum liegt ein Tier, das viele Guides in ihrem ganzen Berufsleben nie zu Gesicht bekommen. Für wen: Vogelbegeisterte und Paare, denen Mokoro und Boot so wichtig sind wie der Geländewagen. Welches Tier unter dem Baum lag und mit welchem Satz sich unser Aufenthalt gedreht hat: unser Reisebericht zum North Island Okavango Camp.
TAWANA – ZU GAST BEIM HÄUPTLING Tawana ist das einzige Camp im Moremi Game Reserve, dem ältesten Schutzgebiet des Deltas. Bauen durfte Natural Selection hier nur, weil der Grund Häuptling Tawana gehört, dem Enkel jener Regentin, die das Reservat durchgesetzt hat. Er ist am Camp beteiligt, und seine Familie wohnt immer wieder selbst hier. Deshalb stehen anstatt der sonst üblichen Zeltbauten feste Häuser mit Grasdach, fugenlosem Korkboden und mit Strom ausschließlich aus Solarenergie. Ins Camp führt ein Tunnel aus Flussschilf, geflochten wie die traditionellen Fischreusen. Dahinter erzählt Front House Manager ET an drei Stahlfiguren die Geschichte der Batawana. Im Reservat gelten Nationalparkregeln, doch mit höchstens vier Gästen pro Wagen und selten mehr als drei Fahrzeugen im Gebiet fühlt sich jede Ausfahrt exklusiv an. Wir beobachten Löwenbabys beim Festmahl, als sich eines der Männchen des Rudels fünf Meter neben uns zu Wort meldet. Gänsehaut pur! Für wen: Gäste, die feste Wände schätzen und ein Haus mit Geschichte suchen. Von den acht Suiten sind drei für Familien ausgelegt, eine davon rollstuhlgerecht. 92
Warum wir trotzdem mit offener Schiebetür geschlafen haben und was Küche und Weinkeller können: unser Reisebericht zum Tawana Camp.
Summa Summarum Welches Camp das richtige ist, hängt davon ab, wie Sie das Delta erleben möchten: Tuludi für Bewegungsfreiheit, North Island für Wasser und Vögel, Tawana für Geschichte und feste Wände. Zusammen ergeben sie eine Route, die das Delta von drei Seiten zeigt. Hoher Wasserstand und damit beste Bedingungen für Mokoro und Boot herrschen von April bis Oktober, die grüne Saison von November bis März bringt Jungtiere und Zugvögel. Wir kommen unbedingt wieder, dann mit der gesamten Familie. Alle drei Reiseberichte mit vielen Tipps und Bildern finden Sie auf coco-travel.com. Mehr Infos zu den Camps finden Sie auch unter naturalselection.travel
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MALEDIVEN · RAA ATOLL Kunst auf der einen Insel, Klang auf der anderen
Text: Manuela Friedl / Fotos: © JOALI
Wer im Raa Atoll mit dem Speedboat von JOALI Maldives nach JOALI BEING übersetzt, ist nach einer Viertelstunde da. Die beiden Resorts teilen sich zwar das private Wasserflugzeug und auch den Namen des persönlichen Butlers, der hier Jadugar heißt. Übersetzt bedeutet das so viel wie Magier und gibt bereits einen Hinweis darauf, was die Gäste erwartet. Was man auf den beiden Inseln erlebt, unterscheidet sich jedoch deutlich. Wir haben beide mit unseren Kindern besucht und berichten von unseren Eindrücken. JOALI BEING aus der Luft: Lange Stege führen zu den Wasservillen hinaus, jede mit eigenem Pool.
Pool oder Meer? Am besten beides, und zwar ganz privat bei der Overwater-Villa im JOALI
JOALI Maldives: die Island of Joy Auf Muravandhoo dreht sich alles um Kunst, Familie, Kulinarik und Wassersport. 23 Installationen internationaler und maledivischer Künstler stehen verteilt zwischen Strand, Bar und Palmen, und jede davon darf man berühren, besteigen und benutzen. Porky Hefers Manta Tree House hängt als riesiger Rochen in den Baumwipfeln und wird für private Dinner gedeckt. Mit der Art Map aus der Villa wird der Rundgang zur Schnitzeljagd; unsere Kinder suchten nach dem dritten Fund allein weiter. 49 der 73 Villen reihen sich über der Lagune an einem langen Steg auf. So hohe Räume hatten wir über dem Wasser noch nicht gesehen, und vom Baldachinbett reicht der Blick über den eigenen Pool bis zum Horizont. Zum Sonnenuntergang sitzt man am Main Pool, wo die Sonne hinter den Wasservillen 94
Bad einer Villa auf JOALI BEING: Mosaik an der Decke, freistehende Wanne, dahinter der Blick aufs Meer.
versinkt. Der Signature-Duft, der einen beim Öffnen der Tür empfängt, steht inzwischen bei uns zu Hause im Flur. Im Wasserpark des Muramas Kids Club rutschen Eltern mit, im levantinischen TUH'U isst man barfuß im Sand – dem feinsten, den wir auf den Malediven bisher unter den Füßen hatten. Abends führt ein beleuchteter Steg hinaus zum Saoke, dem japanischen Overwater-Restaurant des Architekten Noriyoshi Muramatsu. Wer unterwegs nach unten schaut, sieht Ammenhaie im Licht ihre Runden drehen. Das Spa ist die perfekte Ergänzung neben Kunst, Kulinarik, Sport und Family Aktivitäten.
Out of the Ordinary Einen einzelnen Punkt hier anzuführen, wäre zu kurz gegriffen. Egal ob die Kunst, das Familienprogramm, der exzellente Longevity Wellnessbereich, die atemberaubende Architektur oder die außergewöhnlichen kulinarischen Erlebnisse – in diesen beiden Hotels ist einfach alles Out of the Ordinary.
WIR WAREN DA Welche Villa wir empfehlen, welche außergewöhnlichen Erlebnisse Sie für Groß und Klein erwarten und welchen Deal wir organisiert haben, lesen Sie in unseren Reiseberichten unter coco-travel.com
Am Strand von JOALI Maldives, dahinter Porky Hefers Manta Tree House, das für private Dinner gedeckt wird.
Wohnbereich einer Villa auf JOALI BEING: Töne in Rosé und Nude, Wandpaneele mit plastischer Struktur.
JOALI BEING: Wellbeing als Reisegrund Auf Bodufushi folgt alles den vier Säulen Mind, Skin, Microbiome und Energy. Schon vor der Anreise meldet sich das Haus zu einem Online-Gespräch, vor Ort berät Dr. Shetty, welche Behandlungen passen, und begleitet auf Wunsch auch nach der Heimkehr online weiter. Gebucht wird trotzdem nur, was man möchte. Im KAASHI warten Watsu und Hammam, im SEDA liegt man eine Stunde auf einem mit jedem Gong mitschwingenden Bett, und wer Kälte mag, probiert die Kryokammer. Im CORE, dem Fitnessbereich in der Inselmitte, findet sich ein Yogaraum, wie wir ihn in keinem anderen Hotel erlebt haben. Unsere Villa 9 mit zwei Schlafzimmern erinnert an eine Unterwasserwelt: aufgefächerte Paneele wie Fischkiemen, Mosaik an der Badezimmerdecke, dazu Töne in Rosé und Nude. Zur Kaffeemaschine gehört
Aerial Yoga auf dem Deck über dem Meer gehört auf JOALI BEING zum Bewegungsprogramm.
Meinl-Kaffee, für Gäste aus Österreich ein vertrauter Gruß im Indischen Ozean. Im Kinderclub B'Kidult (aus Kid und Adult – genau so ist er gemeint) rollen Groß und Klein gemeinsam mit Ye Ye Sushi, beim Tea Tasting stellt Amy Sorten aus einem Sortiment von bis zu 60 Tees vor, und geschnorchelt wird mit Pippa, die im Team als Meeresbiologin arbeitet und vom Schildkröten-Pflegezentrum erzählt. Welches der beiden Häuser besser zu Ihnen passt, entscheidet sich an der Frage, was Sie von der Reise erwarten. Am schönsten ist es, beide zu verbinden – oder zumindest für einen Lunch zur Schwesterinsel hinüberzufahren. Mehr Infos unter joali.com
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MONTAFONER TRADITION
AMRAI
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NEU ENTDECKEN BEI
Im Hotel AMRAI in Schruns spiegelt sich das kulturelle Erbe der Region in allen Ecken wider: Eine besondere Architektur aus Glas, heimischen Hölzern und Kupferelementen erinnert an den Montafoner Bergbau. AMRAIs Blumenranke ist ein wesentliches Element der Montafoner Tracht und findet sich in zahlreichen Designelementen des Hauses wieder. Nicht zu vergessen die flauschigen Wollmaterialien, die an das allgegenwärtige Montafoner Steinschaf erinnern. Vervollständigt wird das besondere Designhotel durch die typische Montafoner Maisäß-Bauart mit hellem Fichtenholz und historischen Ornamenten. „Grüaß Di, Amrai!“ – einst ein traditioneller Mädchenname aus dem Montafon, werden mittlerweile nur noch wenige Damen so gegrüßt. Grund genug, um „Amrai“, die fiktive Gastgeberin des Designhotels, als guten Geist des Hotels aufleben zu lassen. Tief mit der Heimat verwurzelt, lebt sie die Montafoner Traditionen auf charmante und stilsichere Weise. Gäste tauchen hier sofort ein in die in Vorarlberg allgegenwärtige Maisäßlandschaft. Als Maisäß wird die Voralpe, eine Art Mittelstation auf dem Weg zur Hochalpe, bezeichnet, auf der man früher so lange blieb, bis die Hochalpe schneefrei war. Ein Ort der Ruhe und Geselligkeit, der sich mit hellem Fichtenholz, Emaille- und historischen Trachtelementen stimmungsvoll im Hotel manifestiert. Das an die Umgebung angelehnte Design zieht sich wie ein roter Faden bis in die 53 Zimmer und 37 Suiten. Luxuriöse Spa-Ausstattungen in den Suiten bieten im AMRAI das perfekte Rundum-Wohlfühlprogramm mit exklusiver Privatsphäre. Bereits die Junior Suiten verwöhnen mit einer eigenen Sauna, Dampfdusche oder Außen-Whirlpool oder sogar der Kombi aus beidem. In den weiteren Kategorien relaxen die Gäste je nach Ausstattung in der privaten Sauna sowie on top im eigenen Außen-Pool, Dampf- oder Quellbad, in der Panorama-Badewanne und im Onsen-Badebecken. Entspannung und erholsamer Schlaf sind ohnehin garantiert, ganz ohne Schäfchen zählen zu müssen. Wenn der Magen knurrt, finden AMRAIs Gäste unter Blumendächern, mitten im Indoor-Grün oder auf der Terrasse mit Blick auf den illustren Litzdamm ein passendes Plätzchen zum Genießen: Im Restaurant kredenzt Küchenchef Thomas modern interpretierte, regionale Schmankerl von lokalen Lieferanten. Wie gut, dass eine 3/4 Pension möglich ist. Unvergesslich wird es, wenn im Spezialitätenrestaurant „KUPFR GRILL“ die Grillmeister gekonnt die Flammen vor den Augen der Gäste bändigen. Heimatliebe geht durch den Magen.
WELLNESSWELTEN & OUTDOOR-ABENTEUER Kupferelemente schimmern im Wasser, während man durch den Pool gleitet, und auch die Saunen in AMRAIs Stólla erinnern an die regionale Bergbautradition. Im Maisäß-Spa zieht es Ruhesuchende nicht nur auf den Dachgarten mit 360° Bergpanorama, sondern auch zum „Gipfelsee“ genannten Infinity Sky Pool, in dem den Gipfeln der Verwall- und Rätikongruppe entgegengeschwebt wird. Abgerundet durch auf die Region abgestimmte Anwendungen taucht man in den einzigartigen Wellnessbereichen in eine entschleunigte Welt ab. Wer nach so viel Entspannung Lust auf Abenteuer hat: Den Gästen der AMRAI stehen geführte, täglich wechselnde BergePLUS-Erlebnisse wie Wandern, Klettern oder Biken kostenlos zur Verfügung. Dieser Wohlfühlort ist in vielerlei Hinsicht „etschas bsundrix“.
AMRAI Außerlitzstraße 23 | 6780 Schruns | +43 5556 211200 | amrai.at
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HOTEL AMMERHAUSER:
Ein Herbst im Zeichen der Begegnung. Text: Beatrix Voggenberger / Fotos: Kathrin Gollackner
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Begegnung braucht offene Türen. Das hat sich Maria Ammerhauser zu Herzen genommen und Bar, Weinbar, Kaminzimmer und Lobby ihres Seminarhotels neu gestaltet. Vier Bereiche, die heute ineinanderfließen und sich anfühlen wie ein einziger großer Raum. Seit September führt außerdem ein eigener Eingang direkt in die Bar Raimund und ins Kaminzimmer, für Hotelgäste genauso wie für alle aus Anthering, die auf ein Glas vorbeischauen wollen.
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Offen für das ganze Dorf „Unser Haus versteht sich als Ort der Begegnung und Entwicklung“, sagt Maria Ammerhauser. Das familiengeführte Seminarhotel liegt eine Viertelstunde von der Salzburger Altstadt entfernt und wurde bereits 19-mal als bestes Seminarhotel Salzburgs ausgezeichnet, siebenmal zudem als Österreich-Sieger. Viele Unternehmen kommen seit Jahren mit ihren Mitarbeitern immer wieder. Willkommen sind dort aber nicht nur Seminargruppen: Mit der Bar Raimund hat die Familie einen Treffpunkt geschaffen, an dem Tagungsgäste und Nachbarn nach Feierabend zusammenfinden, auf einen Wein oder einen Cocktail mit Freunden.
»Großen Ideen muss man Zeit geben und Raum lassen. Bei uns finden Sie beides.« – Maria Ammerhauser, Gastgeberin
Drei Tage für sich selbst Anfang November gehören drei Tage im Ammerhauser ganz den Frauen. Das Damen-Retreat „Mitten im Leben“ vom 5. bis 7. November beginnt am Donnerstagabend im Kaminzimmer mit der Astrologin Daniela Hruschka. Am nächsten Morgen taucht sie mit den Teilnehmerinnen tiefer in die Astrologie ein und blickt auf die Frage, was 2027 bringt. Am Nachmittag leitet Christine Hackl den Workshop „Mein Leben, mein Sinn“. Nach dem Abendmenü mit drei Gängen lässt man den Tag mit einem Aroma-Coaching von Karoline Brugger ausklingen. Der Samstag startet mit Aroma-Yoga bei Hannah Brugger, gefolgt von einem ausgiebigen Frühstück. Später geht es mit Maria-Theresia Schinnerl um die „Marke ICH“, bevor man gemeinsam Bilanz zieht.
Feiern in jeder Größe Im Advent wird im Ammerhauser gefeiert, von der Weihnachtsfeier des ganzen Betriebs bis zum Weihnachtsessen im engsten Kreis. Für große Gesellschaften stehen die Seminarräume bereit, für den Aperitif davor oder den genussvollen Ausklang die Bar Raimund und das Kaminzimmer. Neu ist der Lieblingsplatz, ein Raum für bis zu zehn Personen, ideal für kleinere Teams, die in einem intimen Rahmen feiern möchten. Wer danach noch nicht nach Hause möchte, findet den Weg in die Bar Raimund ohne Mantel. Und wer gar nicht mehr fahren will, bleibt über Nacht in einem der 55 Zimmer.
HOTEL RESTAURANT AMMERHAUSER Dorfstraße 1 | 5102 Anthering | +43 6223 2204 | ammerhauser.at
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MERKEL
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MERKEL
Vertraute Handschrift an neuer Adresse: Seit Februar kochen Ramona und Alex Merkel in der Salzburger Neutorstraße. Ihr Handwerk ist so präzise wie eh und je, und im Herbst hat es einiges zu erzählen.
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Als »Gastronomen der alten Schule« bezeichnen sich die Merkels gern selbst. Daran hat der Umzug aus dem Gwandhaus nichts geändert. Gekocht wird weiterhin »heimatverbunden«, das Fleisch stammt aus Österreich, und was nicht auf den Punkt gelingt, verlässt die Küche erst gar nicht. Wie viel Raffinesse in diesem Anspruch steckt, zeigt die aktuelle Karte. Zum Auftakt etwa gebeizter Lachs mit Kohlrabicreme, Senfkaviar, Kohlechips und gehobelter Birne. Die Creme sorgt für Frische, der Senfkaviar für eine dezente Schärfe, die Birne für Süße, die Chips für Biss. Lauter kleine Gegenspieler, die den Fisch erst richtig zur Geltung bringen. Danach wird es herbstlich: Der rosa gebratene Hirschkalbsrücken kommt mit Haselnusskruste, dazu eingelegte Quitten, Steinpilze und Selleriecreme. Die Kruste knuspert, die Quitten setzen eine feine Säure, die Steinpilze bringen Waldaroma, und der Sellerie verbindet alles zu einem runden Ganzen. Bleibt die Frage nach dem Dessert. Die Antwort heißt Valrhona: ein Schoko-Nuss-Brownie mit weißem Schokoladenmousse, Kalamansi-Gel und Birnengelee. Die Zitrusnote der Kalamansi nimmt der Schokolade die Schwere, das Gelee rundet fruchtig ab.
Neue Räume, alte Tugenden – und ein Beweis dafür, wie gut Heimatküche schmecken kann, wenn Freigeister sie kochen.
MERKEL UND MERKEL Neutorstraße 31 | 5020 Salzburg | +43 676 66 17 161 | merkelundmerkel.at Öffnungszeiten: Mi – So 11:30 – 14:00 Uhr & 18:00 – 23:00 Uhr, Mo & Di Ruhetag
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Was ein Firmengeschenk über uns verrät Gleich nach dem „Grüß Gott“ hören Claudia und Raimund Katterbauer im magazin: in der Augustinergasse keinen Satz so oft wie „Ich suche ein Geschenk für …“. Und je näher Weihnachten rückt, desto öfter endet er mit „… unsere Mitarbeiter“, „… unsere besten Kunden“ oder „… einen Lieferanten, auf den wir uns das ganze Jahr verlassen konnten“. Manchmal steht dahinter eine lange Namensliste, manchmal ein einziger Name, der besonders zählt. Dann wird zugehört, nachgefragt und gemeinsam überlegt, womit man genau diesem Menschen eine Freude macht.
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Ihre Ansprechpartnerin Claudia Katterbauer Geschäftsführung
Die schönste Visitenkarte passt in eine Kiste
Jede Kiste wird im magazin: liebevoll verpackt, verschnürt und auf Wunsch direkt nach Hause geliefert.
„Mit einem Geschenk zeigt man, wie man über die Menschen denkt, mit denen man arbeitet“, sagt Claudia Katterbauer. Deshalb stellt das Team die Geschenkkisten mit viel Sorgfalt zusammen, als fertige Auswahl oder ganz nach Wunsch, mit kulinarischen Spezialitäten, die Claudia selbst ausgesucht hat, und mit Weinen, die Raimund in der Vinothek persönlich empfiehlt.
Geschenke, die nicht in der Schublade landen Kugelschreiber, Kalender oder Tassen mit Logo geraten schnell in Vergessenheit. Eine gute Flasche Wein dagegen wird geöffnet, ein feines Olivenöl landet auf dem Tisch, und plötzlich sitzt man mit Familie oder Freunden beisammen. „Genuss teilt man gern“, sagt Raimund Katterbauer. „Und genau in diesem Moment denkt man an den, von dem das Geschenk kommt.“ So wird aus einem Firmengeschenk ein schöner Abend, der in Erinnerung bleibt.
Von Hand gepackt, von Herzen geschenkt Für Unternehmen zählt außerdem, dass es einfach geht. Ein Anruf oder eine kurze Nachricht genügt, gemeinsam wird die passende Kiste gewählt. Den persönlichen Gruß übernimmt ein Geschenkanhänger, den das Team auf Wunsch mit Firmenlogo und individuellem Text gestaltet. Danach geht jede Kiste an die Firmenadresse oder direkt zu jedem einzelnen Empfänger. „Sie sagen uns, wen Sie beschenken möchten. Den Rest erledigen wir“, so Claudia Katterbauer.
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Ob kleines Dankeschön für das ganze Team oder ein besonderes Geschenk für langjährige Partner: Für jeden Anlass und jedes Budget lässt sich etwas Passendes finden. Damit alle, die das Jahr mitgetragen haben, spüren, dass sie gesehen werden.
Wein, kulinarische Spezialitäten und ein persönlicher Gruß: So wird aus einem Geschenk ein Dankeschön, das bleibt.
MAGAZIN Augustinergasse 13 | 5020 Salzburg +43 662 841584 | office@magazin.co.at | www.magazin.co.at Öffnungszeiten Dienstag bis Samstag ab 10.00 Uhr Im Dezember zusätzlich montags geöffnet
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Langostino mit Kohlrabi, Physalis und violettem Senf
Es ist eine der aufregendsten Locations und zugleich auch einer der absoluten Gourmet-Hotspots: Das SENNS.Restaurant im Salzburger Gusswerk zählt mit zwei Sternen im Guide Michelin, vier Gabeln im Falstaff und vier Hauben im Gault&Millau zu den besten Adressen Europas. Beheimatet ist das SENNS.Restaurant in einer aufgelassenen Glockengießerei am Rande der Stadt. In der Küche kommen nur die besten Produkte zum Einsatz, die Sternekoch und Inhaber Andreas Senn gemeinsam mit seinem Küchenchef Christian Geisler am Weltmarkt aufspüren kann. Mit einem außerordentlichen Feingefühl für Aromen, Texturen und überraschende Kompositionen bleibt die Konzentration immer auf das Wesentliche gerichtet: den Geschmack. So staunen die Gäste aus aller Welt über aufregende Gerichte und kulinarische Erlebnisse, denen keine Grenzen gesetzt sind. Seit Oktober öffnet Senn sein Haus bewusst für eine jüngere Generation. Unter dem Titel SENNS First Taste ist von Dienstag bis Donnerstag jeden Abend ein Tisch für zwei Personen unter 30 reserviert, die noch nie in der Spitzengastronomie gegessen haben. Serviert werden vier Gänge mit Weinbegleitung, auf Wunsch alkoholfrei, um 85 Euro pro Person. 25 Euro davon gehen direkt an das Team. Den Anstoß gab eine Befragung junger Erstbesucher: Den Preis nannten sie als größte Hürde, dazu kamen Unsicherheiten bei Kleiderordnung und Etikette. Mit First Taste will Senn zeigen, dass es in einem Sternerestaurant entspannt zugeht – nur eben mit geschmacklichen Höhepunkten am Gaumen, die man so noch nicht erlebt hat.
SENNS.RESTAURANT Mensch ärgere dich nicht aus Schokolade mit fruchtiger Füllung
Söllheimer Straße 16 | Objekt 6 | 5020 Salzburg +43 664 45 40 232 | senns.restaurant 105
BESTE SACHEN? EINFACH MACHEN! In Steinbach am Attersee residiert der wohl außergewöhnlichste Weinhändler Österreichs. Doch nicht nur Wein hat hier seine Exzellenzen gefunden, sondern auch eine Menge anderer Spezialitäten für Leib und Seele.
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KATE & KON wurde 2017 von Katharina Wolf, Florian Wolf-Haidegger und Katharinas Bruder Konstantin Wolf gegründet. Wein war in der Familie nichts Neues. Vater Carlo Wolf gehörte zu den prägenden Figuren des österreichischen und deutschen Weinhandels und war zudem Gründer von Rungis Express und Wein-Wolf. Er, der zu früh verstarb, hatte ein gutes Gespür dafür, was Menschen, die Wert auf Essen und Trinken legen, essen und trinken wollen. Die Kinder haben dieses Erbe übernommen, ohne daraus ein Museum zu machen. Denn neben den Flaschen, über deren Zuteilung Sammler nervös werden, steht bei KATE & KON ein breites Sortiment für Gastronomie und private Kunden. Große Bordeaux und Burgunder sind wunderbar. Ein guter Weinhandel kann sich aber nicht auf exklusive, namhafte und teure Flaschen beschränken.
Katharina Wolf besitzt die unaufgeregte Selbstgewissheit von Menschen, die mit guten Produkten aufgewachsen sind. Sie hält das Unternehmen organisatorisch zusammen und kümmert sich um Kunden, Partner und jene Beziehungen, von denen ein Weinhandel lebt. Ihr Mann Florian Wolf-Haidegger kommt aus der Spitzengastronomie, Bruder Konstantin treibt Marken, Kommunikation, Internationalisierung und neue Geschäftsfelder voran. Drei unterschiedliche Temperamente, die sich ergänzen – das gibt es in Familienunternehmen nicht oft. Bemerkenswert ist, dass KATE & KON den Begriff Luxus nicht besonders angestrengt behandelt. Natürlich kostet ein Château Lafleur viel Geld, natürlich gehört Pétrus zu den berühmtesten und teuersten Weinen der Welt. Daneben stehen aber Flaschen, die ein gutes Restaurant glas-
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Wer den kleinen Hügel hoch zum Forstamt nach Steinbach am Attersee fährt, weiß in der Sekunde: Hier ist die Welt noch einigermaßen in Ordnung. Das Haus liegt über dem See, der Blick geht weit über das Wasser hinüber zu den Bergen, die nie die Sonne verdecken. Seit drei Generationen ist das ehemalige kaiserliche Forstamt mit der Familie Wolf verbunden. Heute ist es Wohnort, Unternehmenssitz und das ziemlich perfekte Basislager von KATE & KON. Hier werden Weine gehandelt, deren Namen selbst Menschen kennen, die sonst nicht jeden Abend über Wein diskutieren: Lafite Rothschild, Figeac, Lafleur, Pétrus, Domaine Leflaive, Domaine d’Angerville, die Weine der Familie Moueix – sie alle importiert KATE & KON exklusiv nach Österreich. Wir könnten daraus eine jener Geschichten über Luxus, Raritäten und große Namen machen. Das wäre allerdings nur die halbe Geschichte.
der Käse in Europa kennt wie kaum ein Zweiter. Und unter der Marke Atterox gibt es Fleisch- und Wurstwaren von Rindern aus der Region, die auf naturnah bewirtschafteten Weiden aufwachsen. Daraus werden Steaks und Würste, bei denen Herkunft nicht als Werbewort auf die Packung gedruckt werden muss, sondern mit dem Tier und seinem Leben beginnt.
Das Forstamt selbst erklärt diese Haltung ziemlich gut. Hier zeigen Winzer ihre Weine, Köche entwickeln Menüs dazu, Firmen und private Gastgeber können Feste veranstalten, ohne die Luft eines Seminarhotels atmen zu müssen. Und wenn das Wetter mitspielt, erledigt der Attersee einen Teil der Inszenierung ohnehin selbst.
So fügt sich am Attersee am Ende zusammen, was andernorts gern mit sehr viel Marketing zu einer Genusswelt erklärt wird: große Weine, gutes Essen, Menschen an einem Tisch und ein Haus, in dem all das tatsächlich stattfindet. KATE & KON verkauft die guten Dinge nicht nur. Hier werden sie gelebt!
Spätestens beim Blick in die Profiküche versteht man, weshalb KATE & KON irgendwann aufgehört hat, ausschließlich Wein zu handeln. Zum Wein kamen Lebensmittel, für die dieselbe Auswahl gilt. Der KATE & KON Gold Selection Caviar gehört inzwischen zu den wichtigen eigenen Produkten. Aus dem Elsass kommen die Käse von Bernard Antony, jenem Maître Affineur,
© KARIN HACKL
weise ausschenken kann und die man zuhause öffnen darf, ohne zuvor den Familienrat einzuberufen. Das Sortiment reicht von Österreich über Deutschland, Frankreich und Italien bis Spanien, Slowenien und in die USA. Entscheidend ist weniger der Preis als die Frage, ob etwas perfekt genug ist. Und dieses Perfekt-genug kann auch nur 15 Euro kosten. Es muss passen. Punkt.
KATE & KON Forstamt 12 | 4853 Steinbach kateandkon.com
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im Gasthof Goldgasse
Wenn das Laub golden wird und man in der Salzburger Altstadt den Mantelkragen hochschlägt, sucht man einen warmen Tisch und eine Küche, die weiß, was die Jahreszeit hergibt. Beides findet sich in der Goldgasse, im gleichnamigen Gasthof. Das Haus beruft sich auf ein Salzburger Kochbuch aus dem Jahr 1719, verfasst von Konrad Hagger. Daher das barocke Backhendl und auch die Freude an Rezepten, die älter sind als jeder Trend. Jetzt zeigt sich diese Haltung vor allem darin, was Garten und Wald liefern. Zum Auftakt etwa ein Salat aus roten und gelben Rüben, erdig und mild süß, dazu Tomaten und kleine Pilze. Obenauf liegt karamellisierter Schafkäse, dessen goldene Kruste beim ersten Gabelstich nachgibt. Der salzige Käse bildet den Gegenpol, die Pilze bringen den Wald auf den Teller. Ein Herbstsalat, wie er sein soll. Dann der Rehrücken, begleitet von Kohlsprossen, glacierten Zwetschken und Steinpilzen. Klingt üppig, fügt sich aber im Mund sofort: Die Zwetschken sorgen für Süße, die Steinpilze für Tiefe, und die Kohlsprossen steuern jene feine Bitternote bei, die alles zusammenhält. Herrlich.
Im Gasthof Goldgasse ist es einfach die Mischung, die stimmt. Es gibt Klassisches und Besonderes, je nach Fasson. In den vergangenen Jahren hat man sich beinahe mühelos eine Alleinstellung zwischen klassischer österreichischer Küche mit dem gewissen Etwas und besonderen Gerichten erkocht, die einen wohltuenden Schwerpunkt auf saisonale Naturprodukte legen.
GASTHOF GOLDGASSE Goldgasse 10 | 5020 Salzburg +43 662 84 82 00 | gasthofgoldgasse.at
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Text: Beatrix Voggenberger / Fotos: Andreas Kolarik
Beim Dessert hätten wir auf eine Mousse au Chocolat gewettet – und verloren. Serviert wird ein Schokoküchlein mit Feigen und Zitrusfrüchten, deren Frische der Schokolade die Schwere nimmt.
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WO SALZBURG
DER LUXUS GEMEINSAMER ZEIT Wenn die Tage kürzer werden und sich Salzburg in festliches Licht hüllt, wächst die Sehnsucht nach Orten, an denen man zur Ruhe kommen kann. Orten, die Wärme ausstrahlen. Orten für gute Gespräche, genussvolle Stunden und gemeinsame Erlebnisse. Mitten im Andräviertel, direkt am Mirabell garten, versteht sich das Sheraton Grand Salzburg in der kalten Jahreszeit genau als ein solcher Treffpunkt. Nicht nur für Reisende aus aller Welt, sondern auch für Salzburgerinnen und Salzburger, die ihre Stadt von ihrer gemütlichsten Seite erleben möchten.
EIN PLATZ ZUM ANKOMMEN Schon beim Betreten des Hauses spürt man die besondere Atmosphäre der Winter monate. Warme Farben, stimmungsvolle Dekoration und der Duft der Saison schaf fen einen Rahmen, der zum Verweilen einlädt. Fernab der Hektik des Alltags ent stehen hier jene Momente, die den Winter besonders machen.
KLAVIERKLÄNGE UND GUTE GESPRÄCHE
ZUSAMMENKOMMT 110
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Bilder: Stefan Faullend
Das Herzstück dieser winterlichen Atmo sphäre ist die Piano Bar. Bei einem Glas Wein, einem klassischen Cocktail oder einer guten Tasse Kaffee wird sie zum Ort der Begegnung. Gäste treffen auf Einhei mische, Freunde kommen zusammen und aus einem kurzen Besuch wird oft ein langer Abend. Vom 20. November 2026 bis zum 1. Jänner 2027 sorgt zudem täglich Livemusik für den passenden Klang der Saison. Die mu sikalische Begleitung verleiht den Abenden eine besondere Leichtigkeit und macht die Piano Bar zu einem stimmungsvollen Rückzugsort mitten in der Stadt.
GEMEINSAM GENIESSEN Gerade in der Vorweihnachtszeit gewinnen gemeinsame Erlebnisse an Bedeutung. Ein besonderes Highlight der Wintersaison ist das traditionelle Hut-Essen. Direkt am Tisch wird gegrillt, geschmort und genossen. Das Essen wird dabei selbst zum Erlebnis. Hier steht nicht die Schnelligkeit im Vorder grund, sondern das Miteinander. Familie, Freunde oder Kolleginnen und Kollegen versammeln sich rund um den Hut und verbringen einen Abend voller Genuss und guter Gespräche. Eine wohltuende Form der Entschleunigung in einer oft hektischen Zeit.
ADVENT VOLLER VORFREUDE Auch die Adventszeit wird im Sheraton Grand Salzburg besonders zelebriert. Die beliebten Adventsbrunches laden dazu ein, gemeinsam in Weihnachtsstimmung zu kommen und die schönsten Seiten der Saison zu genießen. Winterliche Köstlich keiten, duftender Kaffee und entspannte Stunden machen jeden Sonntag zu einem kleinen Fest. Wer besondere Momente verschenken möchte, findet in den Wert- und Genuss gutscheinen eine schöne Geschenkidee. Denn oft sind es gemeinsame Erlebnisse, die länger in Erinnerung bleiben als mate rielle Geschenke.
Ob beim Adventsbrunch, bei einem Glas Wein in der Piano Bar, beim Hut-Essen mit Freunden oder beim Jahreswechsel in festlicher Atmosphäre: Das Sheraton Grand Salzburg lädt dazu ein, wiederzukommen, zu verweilen und gemeinsame Zeit zu genießen.
KURZ GESAGT: EIN ORT, AN DEM SALZBURG ZUSAMMENKOMMT.
EIN FESTLICHER JAHRESAUSKLANG Den Höhepunkt der Wintersaison bildet die Silvesterfeier im Sheraton Grand Salzburg. Kulinarische Höhepunkte, stilvolle Atmo sphäre und ein festlicher Rahmen machen den Jahreswechsel zu einem besonderen Erlebnis im Herzen der Stadt. So wird der letzte Abend des Jahres zu einem genussvollen Fest und zum perfekten Auftakt für ein neues Jahr. Für Gäste. Vor allem aber für Salzburg. Das Sheraton Grand Salzburg ist seit Jahr zehnten Teil des Salzburger Stadtbildes. Gerade in den Wintermonaten möchte das Haus wieder verstärkt als Ort der Begegnung wahrgenommen werden: als Treffpunkt für einen entspannten Abend, für gemeinsame Genussmomente und für besondere Anlässe.
KEIN EVENT MEHR VERPASSEN! NOCH AUF DER SUCHE NACH EINEM GESCHENK?
SHERATON GRAND SALZBURG Auerspergstraße 4 | 5020 Salzburg +43 662 889990 111
EIN SALZBURGER ORIGINAL IM GLAS
Gin ist nicht gleich Gin. Fans, die den Hype der vergangenen Jahre um das klare Destillat mit all seinen Kräutern und Gewürzen mitgemacht haben, wissen das. Mit 25 Jahren destilliert Kilian Koudelka in Salzburg den 5020 Gin und führt damit fort, was sein Vater vor rund zehn Jahren begonnen hat. Wir haben nachgefragt, was es mit dem Gin aus der Mozartstadt auf sich hat.
ARBEIT AN ALKOHOLFREIEM GIN Der 25-Jährige ist selbst vor einigen Jahren auf den Geschmack gekommen und mit vollem Einsatz dabei, die Produktpalette zu erweitern. Der Trend hin zu Getränken ohne Alkohol beschäftigt ihn dabei. „Was es aktuell am Markt so zu kaufen gibt, kommt dem noch nicht nahe, was ich mir vorstelle“, sagt Koudelka. Kräutertee in ein klares Destillat zu verwandeln sei nicht sein Ziel. Vielmehr arbeite er an einem „Konzept für einen alkoholfreien Gin, der etwas ganz anderes ist“.
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KREATIVITÄT IN INDIVIDUELL DESTILLIERTEM
Bis dahin haben Gin-Liebhaber neben dem Klassiker die Wahl zwischen „Morph“ und „Navy Strength“. Der fruchtig-beerige „Morph“ wechselt mit Tonic seine Farbe von Blau zu Rosa. Der „Navy“ ist mit 58 Prozent Alkohol das stärkste und exklusivste Produkt der 5020 Reihe. Italienische Zedernzitronen und ein Jahr Reifezeit machen ihn auch pur gut trinkbar. Leichter ist der „Ginari“, ein Limettenlikör auf Gin-Basis, der mit Prosecco zum Aperitif wird. Doch nicht nur der Sommer ist ideal, um Gin zu genießen, ist Kilian Koudelka überzeugt. Mit seinem Glüh-Gin, zubereitet mit Apfelsaft und Zimt, schmeckt ihm das Destillat auch in der kalten Jahreszeit.
Immer wieder entstehen auch Sondereditionen für Unternehmen, Hotels und Lokale in der Brennanlage in Salzburg. So wurde für ein Lokal bereits ein RhabarberGin entwickelt und für ein Hotel mit Wild auf der Speisekarte eine Variante mit Preiselbeeren und Orange. Zu kaufen gibt es 5020 Gin im Online-Shop unter 5020-gin.at sowie in Salzburg in der Goldgasse 12 im Modegeschäft von Koudelkas Mutter, im Fachl in der Kaigasse 13, bei Azwanger in der Getreidegasse 15 und in Maxglan im Stiegl Getränkeshop. Text: Michaela Hessenberger Fotos: Andreas Kolarik
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23 sogenannte Botanicals, also pflanzliche Zutaten, kommen in den klassischen London Dry Gin der Marke 5020. Das wichtigste Botanical ist dabei der Wacholder – denn ohne Wacholdercharakter kein Gin. Kräuter- und Pfeffer sorten kommen darüber hinaus dazu. „Destilliert wird zu Hause im Salzburger Stadtteil Maxglan. Der Alkohol, der die Basis für unsere Produkte bildet, stammt von einem kleinen Salzburger Produzenten. All unsere Zutaten fügen wir in Bio-Qualität hinzu“, sagt Kilian Koudelka. So steckt in jeder Flasche die geballte Kraft der Natur.
5020 DESTILLERIE Goldgasse 12 | 5020 Salzburg 0662 623046 | 5020-gin.at
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Marc-de-Champagne-Truffes aus der Xocolat Manufaktur: Die Fülle mit Edeldestillat aus Frankreich, die Hülle dunkle Schokolade, von Hand gerollt und in Puderzucker gewälzt – eine der besten ihrer Art. 114
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DIE BESTEN SCHOKOLADEN DER WELT UNTER EINEM DACH
Einmal quer durch Europa Aus der persönlichen Begeisterung für gute Schokolade wurde für Ramona Mahr und Werner Meisinger ein Plan. Gemeinsam reisten sie quer durch Europa, von einem Chocolatier zum nächsten, und probierten, was die angesehensten Häuser des Kontinents herstellten. 2001 eröffnete Ramona Mahr dann im Wiener Palais Ferstel ein Geschäft, das ausschließlich Schokolade führte. Damals war das eine gewagte Idee, und sie ging auf: Georg Bernardini, Autor des Buchs „Der Schokoladentester“, nannte Xocolat später das beste Schokoladengeschäft Europas. Wer heute an der Freyung die Tür aufmacht, hat sich möglicherweise nur eine Tafel vorgenommen und geht mit dreien wieder hinaus. In den Regalen liegen Schokoladen von Chocolatiers, deren Namen unter Kennern Gewicht haben, von Bonnat und Pralus über Michel Cluizel bis Valrhona, dazu Bean-to-Bar-Produzenten, die besonders rare Kakaobohnen verarbeiten. Dass dunkle Schokolade nicht einfach dunkel schmeckt, merkt man hier rasch: Zwei Kakaosorten können am Gaumen weit auseinanderliegen. Hinter Glas in der Servitengasse 2010 kam die eigene Produktion dazu. In der Manufaktur in der Servitengasse im neunten Bezirk trennt nur eine Glaswand die Werkstatt vom Verkaufsraum, man kann den Chocolatiers also bei der Arbeit zusehen. Werner Meisinger verarbeitet dort Kuvertüren vorwiegend aus Spanien und Frankreich und verzichtet auf Palmfett ebenso wie auf künstliche Zusätze. Bei jeder Rezeptur zählt, was am Ende schmeckt, auch wenn es in der Herstellung mehr Aufwand bedeutet. Mehr als 70 Sorten Konfekt und über 120 Tafelschokoladen verlassen heute die Werkstatt. Bei den Pralinen lohnt es sich, langsam zu werden. Die Ur-Zitrone bekommt ihre Frische von echtem Zitronenöl, die Yuzu bringt die herbe Säure der ostasiatischen Zitrusfrucht mit, und nach der Moosbeere verstummt man für einen Moment, weil der Gaumen gerade Wichtigeres zu tun hat. Heimatlicher wird
es mit Marillenknödel, Powidltascherl und Topfenknödel, die hier als Konfekt wiederkehren. Dazu kommen Truffes mit cremiger Ganache, hauchdünne Schokoladestäbchen und Katzenzungen, deren Aromen von Chili bis Maracuja reichen. Sein Wissen hat Meisinger kürzlich in einem Buch festgehalten, „Xocolat – Schokolade verstehen, verarbeiten und genießen“. Für alle, die selbst Hand anlegen möchten, gibt es Workshops in der Manufaktur, vom Einstieg bis zur Masterclass.
»GUTE SCHOKOLADE MUSS MAN ERLEBEN UND PROBIEREN. REINBEISSEN! IMMER WIEDER.« – Ramona Mahr und Werner Meisinger, Xocolat
Ein Dankeschön, das geöffnet wird Für Unternehmen ist Xocolat längst eine Adresse, wenn zum Jahresende Kundinnen und Kunden oder das eigene Team bedacht werden sollen. Bonbonnieren und Tafeln lassen sich auf das jeweilige Haus zuschneiden: mit bedruckter Verpackung, mit einem Relief, das direkt in die Schokolade geprägt wird, oder mit einer Banderole, wenn es schnell gehen muss. Bei der Auswahl der Pralinen berät Xocolat persönlich. Eine Schachtel, auf der der eigene Firmenname steht und in der Konfekt aus Wien liegt, bleibt selten lange zu. Neu in der Goldgasse Seit Anfang Oktober gibt es Xocolat auch in Salzburg, in der Goldgasse 5, als elften Standort in Österreich. In den Vitrinen warten mehr als 150 Schokoladen und über 70 Pralinensorten, dazu eine Kugel, an der in dieser Stadt niemand vorbeikommt. Die Xocolat Manufaktur-Mozart-Kugel besteht aus Nougat mit besonders hohem Nussanteil und Pistazienmarzipan in einer Hülle aus Kakao. Wer künftig durch die Goldgasse spaziert, darf sich also getrost an den Rat von Ramona Mahr und Werner Meisinger halten und einfach probieren.
XOCOLAT SALZBURG
XOCOLAT PALAIS FERSTEL
Goldgasse 5 | 5020 Salzburg xocolat.at | +43 662 431366
Freyung 2 | 1010 Wien xocolat.at | +43 1 535 43 63 115
EIN INTERVIEW MIT ASTRONOMINNEN, PHYSIKERINNEN & WISSENSCHAFTSKOMMUNIKATORINNEN:
AUF EINEN KAFFEE IM ALL Das Universum ist unendlich groß, voller Rätsel – aber: überraschenderweise nicht schwarz. Seine durchschnittliche Farbe ist ein helles MilchkaffeeBeige, das Forschende passenderweise „Cosmic Latte“ getauft haben. Und genau so heißt der Podcast, in dem Eva Freistetter, Jana Steuer und Elka Xharo im Zwei-Wochen-Rhythmus bei fiktiven Kaffeehausgesprächen über Galaxien, Sterne und andere Wunder des Weltalls plaudern. Aus diesen ebenso fundierten wie unterhaltsamen Gesprächen ist nun das Buch „Auf einen Kaffee im All“ entstanden.
Eva
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Elka Interview: Tanja Petritsch-Zopf In ihrem Buch nehmen die drei Wissenschaftlerinnen ihre Leser:innen mit auf eine Reise von Asteroiden, Atomen und Aliensignalen bis zu kosmischen Mythen und den oft übersehenen Leistungen von Frauen in der Wissenschaft. Mit Elka Xharo und Eva Freistetter haben wir darüber gesprochen, wie aus einem Podcast ein Buch wurde – und warum man kein Astronomie-Studium braucht, um das Universum zu verstehen.
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WOHER KOMMT EURE PERSÖNLICHE BEGEISTERUNG FÜR ASTRONOMIE UND WELTRAUMFORSCHUNG? Mich haben Weltraumthemen schon als Kind fasziniert – zuerst wegen „Star Wars“ und „Star Trek“, später wegen Stephen Hawking. Beruflich war ich lange in Werbung und Projektmanagement tätig. Erst mit Mitte 30 habe ich begonnen, neben dem Beruf Astronomie zu studieren. Auch unsere Dritte im Bunde, Jana Steuer, hat Astronomie studiert. Ich komme eigentlich aus Informatik und Medizinphysik. Zur Astronomie bin ich unter anderem über das Plane tarium Wien gekommen, wo ich Spezialshows gestaltet habe. Mich reizt besonders, komplizierte Inhalte verständlich zu vermitteln.
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WIE IST DER PODCAST-NAME „COSMIC LATTE“ ENTSTANDEN – UND WAS STECKT DAHINTER? Cosmic Latte ist die Durchschnittsfarbe des sichtbaren Universums. Forschende haben das Licht vieler Galaxien gemittelt – und dabei kam ein heller Beigeton heraus. „Cosmic“ steht für das Kosmische, „Latte“ für Milch und damit auch für unsere Milchstraße. Der Name passte für mich perfekt zum Podcast: Die Gespräche sollten klingen, als säße man im Kaffeehaus am Nebentisch, würde einem Gespräch zuhören und sich denken: Das ist spannend – und ich habe es verstanden! WIE IST AUS DEM PODCAST „COSMIC LATTE“ EIN BUCH GEWORDEN? Der Podcast ist vor vier Jahren aus einem Uni-Projekt entstanden. Er hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich ihn fortsetzte. Nach und nach kamen Elka und Jana dazu. Das Buch war dann quasi eine natürliche Weiterentwicklung aus dem Podcast. Wir haben die zwölf Kapitel unter uns drei Autorinnen aufgeteilt und jeweils vier Themen aus unseren Podcastfolgen ausgewählt. Die Themen wurden vertieft, erweitert oder neu zusammengeführt. Mir waren zum Beispiel Frauen in der Astronomie, Mythen und die Abgrenzung zwischen Astronomie und Astrologie besonders wichtig. WARUM IST ES EUCH WICHTIG, WISSENSCHAFT ALLGEMEIN VERSTÄNDLICH ZU VERMITTELN? Naturwissenschaft kann für alle spannend sein, wenn man einen guten Anknüpfungspunkt findet. Dazu kommt ein gesellschaftspolitischer Aspekt: Während der Pandemie haben wir gesehen, wohin Wissenschaftsfeindlichkeit und Misstrauen führen können. Forschung wird vielfach mit Steuergeld finanziert. Ihr Wissen sollte daher in die Gesellschaft zurückgetragen werden. Wissenschaft sollte Allgemeingut sein. Und dafür muss man sie verständlich machen … WEN WOLLT IHR AUF EINEN KAFFEE INS ALL MITNEHMEN? Alle, die sich für das Weltall interessieren – und vielleicht sogar jene, die das noch gar nicht wissen. Es ist ein Buch für Menschen jeden Alters, für Mädchen ebenso wie für Jungen. Man braucht kein Vorwissen. Uns als Frauen war es wichtig, auch aus dem Leben all dieser tollen Frauen aus der Astronomie und der Raumfahrt zu erzählen. Wenn diese Geschichten dann besonders Mädchen und junge Frauen ermutigen, sich mit MINT-Themen auseinanderzusetzen, sich dafür zu begeistern und später einen Weg ins Weltall einzuschlagen, freut uns das natürlich ganz besonders.
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Dabei war es aber keineswegs unser Ziel, ein eigenes Astronomiebuch für Frauen zu schreiben. Aber als drei junge Frauen, die über Astronomie und wenig bekannte Wissenschaftlerinnen schreiben, können wir vielleicht Vorbilder sein und Role Models sichtbar machen.
ersten Flug zum Mond seit Apollo 17 im Jahr 1972. Sie könnte erzählen, wie es ist, aus großer Entfernung auf die Erde zurückzublicken. Solche emotionalen Momente lassen uns Verbundenheit als Menschheit spüren – und geben der Wissenschaft fast so was wie Romantik.
WELCHE KAPITEL LIEGEN EUCH BESONDERS AM HERZEN? Ich mag das Kapitel über Mythen, weil es an den Alltag anknüpft. Oft vermischen sich Science-Fiction und Wirklichkeit: Waren wir nicht schon auf dem Mars? Kann man künstliche Gravitation erzeugen? Solche Vorstellungen wissenschaftlich zu beleuchten, hat mir großen Spaß gemacht. Mein Lieblingskapitel handelt von den Asteroiden und dem „Dinokiller“. Schon als Kind wollte ich wissen, warum die Dinosaurier ausgestorben sind. Wie der Beweis für den Einschlag über Jahre zusammengetragen wurde – mit neuen Messmethoden, Beharrlichkeit und etwas Zufall –, zeigt sehr schön: Wissenschaft braucht Zeit.
WAS MÖCHTET IHR DEN LESER:INNEN ZUM SCHLUSS MITGEBEN? Neugierig und mutig zu bleiben. Von Kindern erwarten wir selbstverständlich, dass sie Fragen stellen und Neues lernen. Dabei können wir uns von Kindern viel abschauen: Diese Neugier darf man sich ein Leben lang bewahren. Wissenschaft ist für alle da – und darum möchten wir sie so erklären, dass sie auch alle verstehen und spannend finden. Egal, ob Jung oder Alt, ob mit Vorwissen oder ohne.
FRAUEN HABEN DIE ERFORSCHUNG DES UNIVERSUMS ENTSCHEIDEND MITGEPRÄGT UND WAREN DENNOCH LANGE KAUM SICHTBAR. WARUM WAR EUCH DIESER SCHWERPUNKT WICHTIG? Ich wollte unbedingt über Lise Meitner schreiben. Die herausragende österreichische Physikerin ist noch immer viel zu wenig bekannt. Solche Biografien zeigen, welche Leistungen Frauen erbracht haben, auch wenn ihnen Anerkennung lange verwehrt wurde – immerhin war sie 49-mal für den Nobelpreis nominiert, hat ihn aber nie bekommen! Wir erzählen diese Geschichten nicht als Zusatz programm für Frauen. Sie gehören zur Wissenschafts geschichte. Sichtbare Vorbilder können jungen Menschen zeigen: Auch ich darf mich für Physik, Astronomie oder Technik interessieren. MIT WEM WÜRDET IHR GERNE EINMAL BEI EINEM „COSMIC LATTE“ ÜBER DAS UNIVERSUM SPRECHEN? Mit der italienischen ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti – sie steht schon länger auf meiner Wunschliste als Gästin für den Podcast. Und wenn auch historische Persönlichkeiten möglich wären: mit Lise Meitner. Zu Lise Meitner würde ich mich sofort dazusetzen. Unter den lebenden Persönlichkeiten wäre es die NASA- Astronautin Christina Koch. Sie ist die Frau mit dem bislang längsten Weltraumaufenthalt und im April 2026 war sie Besatzungsmitglied der Mission Artemis 2, dem
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KI-generiert
ZUM SCHMÖKERN: BUCH „AUF EINEN KAFFEE IM ALL“ Sternenwissen zum Mitnehmen. Von Asteroiden, Atomen und Aliensignalen Von Eva Freistetter, Jana Steuer und Elka Xharo Goldegg Verlag, 240 Seiten, Hardcover ISBN 978-3-99060-541-7, 22 Euro
ZUM REINHÖREN: PODCAST „COSMIC LATTE“ Im Podcast „Cosmic Latte“ laden Eva Freistetter, Jana Steuer und Elka Xharo in wechselnder Besetzung zu leicht zugänglichen Kaffeehausgesprächen über Astronomie, Raumfahrt und die großen Fragen des Universums ein: Gibt es Aliens? Werden wir es zum Mars schaffen? Oder: Was ist Dunkle Materie? Neue Folgen erscheinen im ZweiWochen-Rhythmus. Ergänzt wird das Format durch Science-Fiction-Specials mit Peter Koller. Zu hören auf den gängigen Podcastplattformen. 117
140 Jahre Mercedes-Benz Losgefahren, ohne zu fragen
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An einem Augustmorgen 1888 bricht in Mannheim eine Frau mit ihren beiden Söhnen auf, in einem dreirädrigen Wagen, den ihr Mann gebaut hat. Der schläft noch. Bertha Benz hat ihm eine Nachricht hinterlassen, mehr nicht. Dass man mit einem Automobil verreisen kann, hat bis dahin niemand ausprobiert. Zum 140. Geburtstag des Patents schickt Mercedes-Benz die neue S-Klasse an 140 Orte rund um den Globus. Wer diese Tour verstehen will, fängt am besten bei ihr an. Text: Beatrix Voggenberger / Fotos: Mercedes-Benz AG
Ein Patent und eine Verbündete
Ein Mädchenname aus Baden
Am 29. Januar 1886 meldet Carl Benz in Mannheim ein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ zum Patent an. Die Urkunde mit der Nummer 37435 zählt zum Weltdokumentenerbe der UNESCO und wird gern die Geburtsurkunde des Automobils genannt. Im selben Jahr baut Gottlieb Daimler seine Motorkutsche, den ersten Wagen auf vier Rädern. Die beiden Erfinder arbeiten unabhängig voneinander, ihre Firmen finden erst Jahrzehnte später zusammen. Im Juli 1886 führt Benz seinen Patent-Motorwagen erstmals öffentlich vor. Über kurze Probefahrten ist das Gefährt da noch nicht hinausgekommen. Eine, die trotzdem an die Sache glaubt, ist Bertha Benz. Schon zwei Jahre vor der Hochzeit hatte sie einen Teil ihrer Mitgift in die kriselnde Eisenbaufirma ihres Verlobten gesteckt.
Den Namen, unter dem die Marke fährt, verdankt sie einem österreichisch-ungarischen Geschäftsmann und Diplomaten. Emil Jellinek lebt in Nizza, bestellt bei Daimler Rennwagen und benennt sie nach seiner Tochter Mercédès, die 1889 in Baden bei Wien zur Welt gekommen ist. Wilhelm Maybach konstruiert den Mercedes 35 PS, der 1901 die Rennwoche von Nizza beherrscht und den man das erste moderne Automobil nennt. 1926 fusionieren Benz & Cie. und die Daimler-Motoren-Gesellschaft, seither steht der Stern im Lorbeerkranz für Mercedes-Benz. Was danach kommt, handelt von Silberpfeilen und Flügeltüren, vor allem aber von Sicherheit. Béla Barényi meldet 1951 eine Karosserie mit Knautschzonen und fester Fahrgastzelle zum Patent an. In der S-Klasse gehen Ende der Siebzigerjahre das Antiblockiersystem und wenige Jahre später der Fahrerairbag in Serie. Und 2013 fährt eine S-Klasse weitgehend selbstständig von Mannheim nach Pforzheim, auf Berthas Spuren.
Hutnadel, Strumpfband, Stadtapotheke Zweieinhalb Jahre nach der Patentanmeldung, am 5. August 1888, nimmt sie die Dinge selbst in die Hand. Bertha ist 39, Eugen 15, Richard 13. Das Ziel ist Pforzheim, ihre Geburtsstadt, 106 Kilometer entfernt. Tankstellen gibt es keine. In Wiesloch kauft sie in der Stadtapotheke Ligroin, ein Leichtbenzin, das man damals zum Reinigen verwendete. Die Apotheke gilt deshalb als erste Tankstelle der Welt. Repariert wird unterwegs mit dem, was man bei sich trägt. Eine verstopfte Benzinleitung macht Bertha mit ihrer Hutnadel frei, eine Zündleitung isoliert sie mit ihrem Strumpfband. Als die Bremsen nachlassen, nagelt ein Schuster Lederflecken auf die Bremsklötze. An den Steigungen schieben die Söhne. Nach Einbruch der Dunkelheit sind die drei am Ziel, Carl erfährt per Telegramm davon. Wie viel sie selbst gelenkt hat und wie viel ihr Ältester, darüber sind sich Historiker bis heute nicht einig. Unbestritten ist, was nach der Rückkehr geschieht: Bertha schlägt ihrem Mann einen zusätzlichen Gang für Bergfahrten vor, und Carl baut ihn ein. Die Fahrt hat bewiesen, dass das Automobil mehr kann als eine Vorführrunde. Und sie hat es besser gemacht.
»Die Liebe zum Erfinden höret nimmer auf.«
Drei Limousinen, sechs Kontinente Am 29. Januar 2026, auf den Tag 140 Jahre nach der Patentanmeldung, präsentiert Mercedes-Benz die neue S-Klasse. Gleich nach der Weltpremiere brechen drei der Limousinen auf: mehr als 50.000 Kilometer über sechs Kontinente, zu 140 Orten, die mit der Geschichte der Marke verbunden sind oder zeigen, wo sie heute zu Hause ist. In Nizza, wo der erste Mercedes seine Rennen gewann, fahren Kundenfahrzeuge im Konvoi mit. Es folgen St. Moritz, Paris und Brüssel, dann Südamerika. In Argentinien führt der Weg nach Balcarce, in die Heimatstadt von Juan Manuel Fangio, der in den Fünfzigerjahren mit Mercedes-Benz zwei seiner Weltmeistertitel holte. Weiter geht es über die Route 66, die heuer ihren Hundertsten feiert, zum Fuji nach Japan, nach Singapur, Australien, Neuseeland, Indien und Afrika. Die zweite Europa-Etappe verläuft über die Türkei, Griechenland und Ungarn ins Baltikum, nach Skandinavien und Großbritannien. Im September macht der Konvoi auch in Graz Station, dort, wo seit 1979 die G-Klasse gebaut wird. Begleitet werden die drei von Klassikern, aktuellen Modellen und Autos aus der jeweiligen Region. Wo sie haltmachen, warten Kundinnen und Kunden, Mitglieder der Mercedes-Benz Clubs und Fans. Mitte Oktober kommt der Konvoi dort an, wo er aufgebrochen ist: in Stuttgart, im Mercedes-Benz Museum. Wer den Anfang dieser Geschichte selbst erleben möchte, braucht dafür keine Weltreise. Berthas Strecke ist als Bertha Benz Memorial Route ausgeschildert, die Stadtapotheke in Wiesloch inklusive. Am schönsten fährt man sie früh an einem Sommermorgen, wenn die Straßen noch leer sind und man sich gut vorstellen kann, wie zwei Buben hier einen Wagen die Steigung hinaufschieben.
Carl Benz
1 Benz Patent-Motorwagen. Authentische Nachfertigung des ersten Automobils der Welt aus dem Jahr 1886. 2 1900 entsteht der Mercedes 35 PS. Er gilt als erstes modernes Automobil überhaupt und trägt als erster den Namen Mercedes. Von ihm wird ab 1902 die Modellfamilie Mercedes-Simplex abgeleitet. Fahraufnahme eines Mercedes-Simplex 40 PS aus dem Jahr 1903. 3 Die neue Mercedes-Benz S-Klasse zusammen mit einer Nachbildung des Benz Patent-Motorwagens in Wiesloch. Bertha Benz machte hier Halt, um in der Apotheke Benzin als Treibstoff zu erwerben.
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H O C H M A I R & F R I E N D S Drei Sommer lang war Philipp Hochmair der Jedermann am Domplatz. Zum Abschluss dieser Festspielsaison hat er auf eine Alm geladen. Rund 150 Gäste kamen auf die Wolfschwangalm in Großgmain, wo Hochmair als Gastgeber den Abend mit einer eigenen Performance gestaltete. Möglich gemacht haben den Abend Karoline und Michael Kühlwein, die das Ronald McDonald Haus Salzburg seit vielen Jahren unterstützen. Unter den Hammer kamen ein Privatjet-Flug nach Venedig, ein Rundflug mit der DC-6B der Flying Bulls und ein Graffiti, das während der Performance neben Hochmair entstand und das er zum Finale selbst versteigerte. Am Ende stand ein Scheck über 90.000 Euro. Das Haus liegt gleich neben dem Universitätsklinikum und gibt Eltern und Geschwistern schwer kranker Kinder ein Zuhause, solange die Behandlung dauert.
G L A N C E & G L A M
Bereits zum dritten Mal hat Lisa-Marie Pirker gemeinsam mit EM Invest Real Estate, dem Porsche Zentrum Salzburg und der Hausbetreuung Bauchinger zu Glance & Glam in den Hangar-7 geladen, wo unter dem Glasdach zwischen den Flugzeugen der Flying Bulls gefeiert wurde. Der Höhepunkt des Abends hatte einen Namen, den jeder kennt: Stargast Haddaway brachte „What Is Love“ mit, und die Stimmung war entsprechend. Gefeiert wurde nicht nur für sich selbst. 10.000 Euro gingen an Wings for Life, die Stiftung, die Forschung zur Heilung von Rückenmarksverletzungen finanziert.
society
S C H O K O L A D E I N D E R G O L D G A S S E Zur Eröffnung von Xocolat in der Salzburger Goldgasse hatte Gründer Werner Meisinger nur eine Bitte an seine Gäste: „Sagt es allen weiter, wie gut die Schokolade schmeckt." Zuerst kamen die Nachbarn vorbei, um sich selbst ein Urteil zu bilden, darunter Gundi Schirlbauer vom Heimatwerk, Goldschmied Martin Steiner und Katharina Baumgartner vom Glasergewölbe. Wer durch die Altstadt bummelt, hat jetzt einen Grund mehr, in die Goldgasse abzubiegen.
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Die Ruhe vorm Schmuckshooting. Oder eher das Gegenteil. Sitzt, passt, wackelt nicht: der letzte Handgriff von Roswitha vorm Auslosen. Fur das perfekte Bild geht Andreas auch im uf die Knie. Ballsaal a
KorrektbuernscihrgleeinfdewNummer ... ann au wir ha zu za..hfgeho..rt len.
s c e e n h t e d s n i h e B
Evelyn kummert sich um Haare und Haut, und um jede einzelne Locke.
Sieben Flakons, sieben Schleifen, keine K |. Nur sehr viel Geduld beim Aufhangen.
Tageslicht, Olgemalde, zwei Tische nur fur Schuhe: So viel Platz hatten wir im Stylingraum noch nie.
Vollzahlig minus eins: Andi stand hinter der Kamera. 121
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Seltsam: Was auch immer wir bauen, wird am Ende ein Sportwagen. DIE NEUEN CAYENNE COUPÉ ELECTRIC MODELLE MIT BIS ZU 1.156 PS.
Cayenne S Coupé Electric – Stromverbrauch kombiniert: 19,5–21,6 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km. Stand 09/2026. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 (in der gegenwärtig geltenden Fassung) im Rahmen der Typengenehmigung des Fahrzeugs auf Basis des neuen WLTP-Prüfverfahrens ermittelt.