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Zeitung Vinschgerwind 10-13 Vinschgau Suedtirol

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Nr. 10 (201) 16.05.13 I.P. 9 Jg.

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Beregner stehen still

Suche nach Lösung auf der oberen Malser Haide

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Am Radweg Etschbrücke Kastelbell


16.05.13

Inhalt

Vinschgerwind 10-13

/inhalt/ 3

Kommentar Auf der oberen Malser Haide stehen die Beregner still

Die Nachwehen bei den Windrädern

Seite 6

Seite 5

Vinschgau: Teurer Diesel bei der Vinschger Bahn

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Latsch: Der rechtliche Schuss vor dem Bug

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Vinschgau/Engadin: LH Durnwalder: „Das ist eine Schweinerei“

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Rom Vinschgau:“Abi“ schreibt für den Vinschgerwind

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8

Schnals: Aufbruchstimmung im Tourismus

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Mals: Synthetische Spritzmittel hinterlassen Spuren

Seite

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Laas/Vinschgau: Alle in einem Boot

Seite 10

Leserbriefe

ab Seite 11

Schlanders/Vinschgau: Das Reformdiktat der Handelskammer

Seite 14

Schlanders/Martell: Der Giro d’Italia rollt an

Seite 16

Porträt: Die Geschäftsfrau Maria Alber aus Naturns

Seite 17

Mals: Das Gabriel Grüner-Stipendien ist in Mals vergeben worden

Seite 18

Sonderthema: Wohnen und Reinigen

ab Seite 34

Nationalpark Stilfserjoch: Der Rotfuchs

Seite 42

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von Chefredakteur Erwin Bernhart

Der Brandherd Von der Gemeinde Mals geht ein Brandherd aus: Die Front gegen jedweden Pestizidund Herbizideinsatz wächst. In Mals geht es bei einer Gruppe von Leuten um ein „Wehret den Anfängen“. Dabei wird in einer bislang einzigartigen Leserbriefaktion (sh. Seite 12) der Bürgermeister der Gemeinde Mals gebeten „...dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährtet werden.“ Schaut man genauer hin, ist der eigentliche Streitpunkt in der Malser Gegend ein anderer: Dort geht es darum, dass Viehbauern, auch solche, welche biologischen Richtlinien folgen, neben den immer mehr werdenden Apfel- und Kirschanlagen existieren können. Und zwar, ohne dass irgendwelche Spritzmittel in Heu oder Grummet oder Kornfelder landen. Ein Rezept für ein friedliches Nebeneinander ist bisher nicht gefunden und auch nicht in Aussicht. Der Aufschrei der Viehbauern hat nun die Mitte der Gesellschaft, in Mals zumindest, erreicht. Deshalb der Brandherd. Ob die Flammen der AntiPestizid-Argumente auf benachbarte Gemeinden, auf das gesamte Tal oder gar auf das Obstbauland Südtirol übergreifen, ist fraglich. Denn innerhalb der bestehenden Monokulturen haben sich die Bauern, auch der Großteil der Biobauern, arrangiert: Bio-Randreihen werden als konventionelle Äpfel abgegeben. Dass das bisherige System nicht der Weisheit letzter Schluss ist und dass es Verbesserungsbedarf und -möglichkeiten gibt, steht außer Streit. Außer Streit steht auch, dass der Apfelanbau als landwirtschaftlicher Wirtschaftszweig den Talbauern einen bestimmten Wohlstand beschert hat. Ein ad-hoc Umkrempeln auf biologischen Anbau ist wohl auch nicht erwünscht: Dann stinkts im Langes im ganzen Tal nach Schwefelkalk. Und der Tourismus?

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Auch Mann kleidet sich ein von Kopf bis zum Schuh!


Vinschgerwind 10-13

Foto: Angelika Ploner

Kandidat Martin Daniel, Oberschullehrer und Schlanderser Gemeinderat der Liste „Für Schlanders“, ist Landtagskandidat für die Grünen im Herbst.

Vinschgau

Petition und Beschluss

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och bis gestern war es möglich, eine Petition der Umwelschutzgruppe Vinschgau zu unterschreiben: „Die Unterzeichner dieser Petition ersuchen die Südtiroler Landesregierung von der Umfahrung Forst (Baulos 1) abzusehen und stattdessen mit den dafür vorgesehenen 35,8 Millionen Euro die Elektrifizierung der Vinschger Bahn zu ermöglichen.” Nun sollen die Unterschriften an die Politiker übergeben werden. Seit der Wiederinbetriebnahme der Vinschger Bahn weisen die Umweltschützer auf die Elektrifizierung hin. Einen anderen Weg haben die Freiheitlichen eingeschlagen. Kürzlich wurde ein Beschlussanstrag im Landtag angenommen, „dass die Landesregierung schnellstens die Elektrifizierung der Vinschger Bahn in Auftrag gibt.“ Untermauert wurde dieser Antrag auch damit, dass „die Ausgaben für den Diesel sehr hoch sind“. 2011 lagen die Dieselkosten bei 1.833.018€ bei einem Verbrauch von 1.751.861 Litern. „Nebenbei wird der Diesel in Lavis im Trentino gekauft und somit werden auch die Steuern dort bezahlt,“ stellen die Freiheitlichen fest. Während in der Petition der Umweltschutzgruppe Vinschgau der Tunnel Forst mit der Elektrifizierung der Vinschger Bahn verknüpft wird, haben die Freiheitlichen keine Bedingungen für die Elektrifizierung vorgesehen.

16.05.13

Andreotti im Kloster Marienberg Eine Anekdote zum kürzlich verstorbenen Giulio Andreotti: Ein angekündigter Besuch des vielmaligen Ministerpräsidenten im Kloster Marienberg versetzt den damaligen Abt Stephan Pamer in Aufruhr. Was soll er als Marende dem illustren Gast an einem Freitag kredenzen? Man entschied sich für Speck und Käse. Andreotti enttäuschte allerdings den Gastgeber: Ein schönes Buffet sei hergerichtet, aber an einem Freitag esse er kein Fleisch. Überliefert ist die Anekdote von Leonardo Pellissetti, dem Andreotti für seine damalige Berichterstattung in einem persönlichen Brief dankte.

§ Berlusconi hausgemacht

Latsch - Rechtsanwalt Peter Tappeiner führt in seinem Gastkommentar rechtliche Bedenken zum bevorstehenden Deal zwischen der Gemeinde Latsch und dem Herilu-Besitzer Heinz Fuchs ins Felde.

D

er Stil des früheren Ministerpräsidenten Berlusconi war unter anderem dadurch geprägt, dass er seine politische Macht schamlos zur Durchsetzung seiner persönlichen Interessen nutzte und sich je nach Bedarf Gesetze einfach auf den Leib schneidern ließ. Die offizielle Politik unseres Landes betonte bei jeder Gelegenheit, wie anders im Vergleich dazu bei uns die Verhältnisse wären und wie positiv sich hier die politische Kultur von der Italiens abheben würde, weil wir quasi Politik nach dem deutschen Reinheitsgebot machten. Doch spätestens seit dem SEL-Skandal hat sich diese Betrachtungsweise als selbstgefällige Illusion herausgestellt. Solche Gedanken kommen einem in den Sinn, wenn man an das Angebot denkt, das Heinz Fuchs dem Bürgermeister von Latsch gemacht hat, um sich den rechtlichen Hick-Hack um sein Einkaufszentrum Herilu endgültig vom Hals zu schaffen. Doch alles der Reihe nach: Als Fuchs vor Jahren seinen Sägereibetrieb am Ortseingang von Latsch aufließ, wurde auf seinen Antrag hin das ganze Areal als Wohnbauzone ausgewiesen. Er erstellte den Durchführungsplan und errichtete auf dem für den freien Wohnbau bestimmten Bauland das Einkaufszentrum Herilu. Das war urbanistisch schon die erste Gratwanderung. Den Segen dazu scheint jedoch eine der unzähligen Novellen zum Landesraumordnungsgesetz geliefert zu haben. Die Auflagen in der Baukonzession

und in der Benützungsgenehmigung, auf dem restlichen Bauland Sozialwohnungen zu errichten, hat Fuchs bis heute nur zum Teil erfüllt, weshalb er für das Herilu nur eine bedingte Benützungsgenehmigung besitzt. Nun möchte er für seine „Wohnbauzone“ in der Weise freie Hand bekommen, dass er der Gemeinde einen Betrag von Euro 220.000 bezahlt. Als rechtliches Instrument für diesen „Deal“ ist an einen Raumordnungsvertrag zwischen Gemeinde und Fuchs gedacht. Ein solcher „Handel“ macht aus seiner Sicht durchaus Sinn. Heinz Fuchs ist ja als Grenzgänger bekannt. Auch haben seine unkonventionellen Geschäftsmethoden nicht unwesentlich zu seinem unternehmerischen Erfolg beigetragen. Doch der Vorschlag, den er jetzt der Gemeinde Latsch macht, muss deren ersten Bürger in arge Verlegenheit bringen. Voraussetzung für einen Urbanistikvertrag ist nämlich, dass dieser im öffentlichen Interesse ist. Der Wunsch des Heinz Fuchs, über das restliche Areal frei zu verfügen oder dort weitere Geschäfte zu errichten, kann allerdings beim besten Willen nicht als im öffentlichen Interesse liegend angesehen werden. Dem kann auch nicht in der Weise „nachgeholfen“ werden, dass der öffentlichen Hand als Gegenleistung Geld angeboten wird. Dieser Meinung sind übrigens auch zwei unverdächtige Zeugen, zu denen Fuchs angeblich einen guten Draht hat, nämlich der vormalige Landesrat Michl

Laimer und der Landeshauptmann selbst. Beide haben in einem Rundschreiben vom August 2010 die Gemeinden unmissverständlich darauf hingewiesen, dass die Vertragsurbanistik nicht als Geldbeschaffungsinstrument missbraucht werden darf und dass es nicht erlaubt ist, „die Leistungen der öffentlichen Verwaltung durch Geld zu erkaufen“. Unter diesen rechtlichen Voraussetzungen dürfte es dem Gemeindesekretär schwer fallen, seine Unbedenklichkeitserklärung abzugeben. Auch die übrigen in der Sache zu befassenden Gemeindegremien müssten „Bauchweh“ bekommen. Der Bürgermeister scheint zwar entschlossen, auf den „Handel“ einzugehen. Er übersieht dabei jedoch neben den eben dargestellten Hindernissen die Schwierigkeiten, welche ihm persönlich auch strafrechtlich daraus erwachsen könnten. Denn wenn schon das Landesgesetz es untersagt, für die Leistungen der öffentlichen Hand Geld zu nehmen, dann sind wir schon bedenklich in der Nähe des Tatbestandes der Wahrnehmung von Privatinteressen in Amtshandlungen. Sollte er es nun erlauben, dass ein Bürger sich mit Geld von seinen gesetzlichen Verpflichtungen freikauft, dann sind wir auf dem besten Weg in eine Klassengesellschaft. Und am Eingang zum Latscher Rathaus würden wir die Anbringung folgender Inschrift empfehlen: „Alle Latscher sind gleich, nur einige sind gleicher!“

Foto: stern.de

4 /politik/


16.05.13

Der Vinschger Wind 10-13

/politik/ 5

Mals/Bozen

Martell/Laas/Bozen

Nachwehen bei den Windrädern

Anklage

R

A

Zuvor hat man damals die Gesetzeslage dermaßen zurechtgebogen, dass anscheinend keine UVP notwendig war. Denn ein zweites Ermittlungsverfahren, welches laut Puccetti ebenfalls archiviert werden soll, ist gegen die Brüder Michl und Anton Seeber und gegen den damaligen Amtsdirektor Walter Huber angestrengt worden. Puccetti kommt zu dem Schluss, dass Huber auf Antrag von Leitner die Leistung von Windrädern, die einer UVP unterzogen werden sollten, kuzerhand von 0,5 Megawatt auf 1 MW heraufgesetzt hat. Mit dem Ansuchen, dass das erste Windrad „nur“ 950 kW Leistung habe, ist man unter die UVP ge-

schlüpft. „Allerdings sprechen die technischen Daten etwas anderes: Darin ist von 1,4/1,5 MW die Rede“, stellt Puccetti fest. Dem BM Ulrich Veith kann Puccetti keine Straftat nachweisen. Immerhin habe dieser am 28.02.2012 das Bauvergehen festgestellt und den Abbruch der Windräder verfügt. Im Lichte dieser Ermittlungen dürften sich die Windkraftgegner rehabilitiert fühlen, denen man den schwarzen Peter für den Abbruch in die Schuhe schieben will. Bleibt eine Frage: Warum soll, angesichts der aufgezeigten Fehltritte, die Gemeinschaft bzw. die Gemeinde die Kosten für den Abbruch tragen? (eb)

Mals/Bozen/Graubünden

Wind-Leserfoto

„Eine Schweinerei“

Weiß in Weiß

M

it Empörung reagiert LH Luis Durnwalder, der gleichzeitig Landesrat für Landwirtschaft ist, auf den Artikel, der am 26. April 2013 in der Zeitung „Die Südostschweiz“ erschienen ist. „Das ist ja unerhört“, sagt Durnwalder dem Vinschgerwind. Denn solche Schlagzeilen („Giftige Gefahr im Südtirol“ und „Spritzmittel verseuchen die Ferienregion Vinschgau“) seien nicht nur für den Tourismus schädlich, sondern stellen auch die Landwirtschaft in ein unverdient schiefes Licht

und sind sogar für das ganze Land schädlich. Denn die Spritzmittel, die über das AGRIOSProgramm Verwendung finden, seien weniger als die Hälfte, als von den Zulassungsbehörden zugelassene. Und die Zulassungsbehörden, so Durnwalder, prüfen die Pestizide und Herbizide auf ihre gesundheitsschädigende Wirkung. „Ich finde die Berichterstattung einfach eine Schweinerei.“ Im Artikel wird zitiert, dass der Antrag auf eine Volksabstimmung für ein Pestizid-freies Mals bei der Gemeinde abgegeben worden ist, und dass nun geprüft werde, ob der Antrag zu lässig ist. (eb)

m Ansuchen der Kraftwerkskonzession Martell/ Laas wurde manipuliert. Das hat Oberstaatsanwalt Guido Rispoli festgestellt und Anklage gegen den Ex-Landesrat Michl Laimer und gegen den Ex-SEL-Direktor Maximilian Rainer erhoben. Es sollen zwei Monate nach Abgabefrist einige Daten des Angebotes der SEL AG ausgetauscht worden sein. Rispoli wirft Laimer und Rainer allerdings keinen

Fotos: Erwin Bernhart

BM Ulrich Veith hat gecheckt, dass er die Windräder abreißen lassen muss, wenn er sich nicht einer Amtsunterlassung schuldig machen will

Foto: „Wind“-Archiv

und um die Windräder auf der Malser Haide gibt es Nachwehen. Von Seiten des Staatsanwaltes Lorenzo Puccetti hat es strafrechtliche Ermittlungen gegen Michl Seeber von der Firma Leitner, gegen den ehemaligen BM Sepp Noggler und gegen den jetzigen BM Ulrich Veith gegeben. Puccetti hat die Archivierung seiner Ermittlungsergebnisse am 30. April 2013 beantragt. Grund: Die Straftaten sind verjährt. Der Archivierungsantrag liegt dem Vinschgerwind vor. Die Neue Südtiroler Tageszeitung hat den Fall kürzlich ans Tageslicht geholt. Und Puccettis Ergebnisse lassen den Kampf rund um die Windräder ganz in einem neuen Licht erscheinen. Puccetti hat den Vorwurf des Amtsmissbrauchs gegen Noggler erhoben. Noggler hat am 20. Mai 2003 eine provisorische Baugenehmigung für das Aufstellen des ersten Windrades erlassen, ohne zuvor das erste Windrad einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterziehen zu lassen.

Betrug zu Lasten der Mitbewerber vor. Das VEK, das Vinschger Energiekonsortium, hatte, laut Neuer Südtiroler Tageszeitung, in seinem Ansuchen einen Fehler gemacht: Die Dauer der Zahlung der Umweltgelder war im Ansuchen auf 20 Jahre, anstatt auf 30 Jahre , ausgelegt. (eb)

Laaser Marmor - Laas, am 01.04.2013 Foto: Fliri Helmut, Laas

Haben auch Sie einen beeindruckenden und nicht alltäglichen Schnappschuss gemacht? Dann schicken Sie uns das Foto an redaktion@vinschgerwind.it - Stichwort „Wind-Leserfoto“. Wir veröffentlichen das Bild (bitte in guter Auflösung) in dieser Rubrik „Wind-Leserfoto“ bei Gelegenheit.


6 /Titel/

Vinschgerwind 10-13

16.05.13

Beregnungsprojekt liegt auf dem Tisch Mals/Graun - Die Beregnungsleitungen auf der oberen Malser Haide im Einflussbereich des „Meliorierungskonsortiums Oberes Vinschgau“ befinden sich in einem desolaten Zustand. Die Leitungen werden nach 2012 auch in diesem Sommer trocken bleiben. Der Vorstand übernimmt keine Verantwortung für eine Inbetriebnahme. Mittlerweile liegt ein ausgereiftes Projekt zum Neubau der Anlagen auf dem Tisch. Knackpunkt ist die Finanzierung. EU-Fördergelder können erst ab 2014 fließen. Das Bonifizierungskonsortium Vinschgau will die Trägerschaft übernehmen, vorausgesetzt das Projekt wird realisiert und zwei Drittel der Besitzer stehen dahinter. von Magdalena Dietl Sapelza

W

ir schalten die Beregnung sicher auch heuer nicht ein, denn wir können die Verantwortung nicht übernehmen“, sagten die Verantwortlichen vom „Meliorierungskonsortium Oberes Vinschgau“, der Obmann Stefan Stocker und die Vorstandsmitglieder Zeno Moriggl und Engelbert Fliri unisono. Am 30. April hatten sie zur Informationsversammlung ins Kulturhaus von St. Valentin geladen, einerseits um diese Entscheidung mitzuteilen und andererseits um die Bauern mit dem neuen Beregnungsprojekt, erstellt von Romano Comunello, vertraut zu machen. Das Interesse war groß und der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Denn das Ganze ist brisant und der Unmut über die trockenen Leitungen teilweise groß. Die Entscheidung des Vorstandes hängt mit dem desolaten Zustand des über dreißg Jahre alten Leitungssystems zusammen und nicht zuletzt mit dem folgenschweren Zugunglück 2010, bei dem ein leckes Rohr in der Beregnungsleitung an der „Latschander“ zwischen Latsch und Kastelbell eine Mure ausgelöst und Tote und Verletzte gefordert hatte. Derzeit stehen die Verantwortlichen vom Bonifizierungskonsortium Vinschgau vor den Richtern. Das wollen die Verantwortlichen des Meliorierungskonsortiums nicht erleben. „Die Rohre der Beregnungsanlage im oberen Vinschgau sind uralt, teilweise total durchgerostet und dünn wie ein Blatt Papier“, erklärt Stocker. Bei Rohrbrüchen sei es in Vergangenheit bereits zu mehreren Unterspülungen gekommen. Deshalb lassen die Vorstandsmitglieder nicht mit sich handeln. Tatsache ist, die Bauern werden sich heuer

zum zweiten Mal in Folge damit abfinden müssen, dass ihre Felder im oberen Teil der Malser Haide mit Plawenn, Alsack, Planeil, sowie bei St. Valentin und Kaschon (in den Gemeindegebieten Graun und Mals) auf einer Fläche von 554 Hektar nicht beregnet werden können. „Gewassert“ kann auch nicht werden, denn das Waalsystem ist nicht mehr intakt. Eines ist sicher: Diese Situation wird andauern, obwohl ein neues Beregnungsprojekt auf dem Tisch liegt. Der Knackpunkt ist die Finanzierung. Bereits vor einem Jahr waren die Verantwortlichen um Stocker aktiv geworden und hatten bei Comunello ein Projekt zur Sanierung der Beregnungsanlage in Auftrag gegeben. „Das Projekt ist technisch soweit ausgereift, dass es eingereicht und umgesetzt werden könnte“, sagt Comunello. Mit dem Projekt wurde auch ein wichtiger Schritt gesetzt, um den Anspruch auf die Wasser-Konzessionen zu sichern. Es handelt sich dabei um Ableitungen aus der Puni (64 l/s), aus dem Plawennbach (50 l/s), auf Kaschon (21 l/s) und aus dem Zerzerbach (168 l/s) – dorthin wurde die Konzession für den aufgelassenen „Friahwaal“ vom Karlinbach bis zum hohen Kreuz und Teile vom Plawennbach verlegt. Eine neue Beregnungsanlage könnte künftig eine Fläche von 597 Hektar zwischen St. Valentin und der oberen Malser Haide mit Beregnungswasser versorgen. Bei der Projektplanung wurde auch bedacht, dass es künftig unterschiedliche Nutzungsformen der Flächen geben könnte. „Rechnerisch würde man in vier Tagen alle Felder beregnen“, erklärte Comunello. Was die Finanzierung betrifft, hofft man auf Beiträge aus dem Landes- beziehungsweise dem EU-Topf. Dass es in der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Lage nicht mehr einfach sein könnte, ist allen bewusst. Die Frage lautet: Welche Kosten könnten

auf die einzelnen Besitzer zukommen? Laut aktuellen Schätzungen von Comunello würden die Gesamtkosten 7.237.724 Euro betragen. Das sind Kosten pro Hektar von 12.123 Euro. Von den öffentlichen Beiträgen hängt es dann ab, wie viel jeder Besitzer effektiv selbst berappen müsste. Auf die Vergabe der EU-Fördergelder für den ländlichen Raum müssen die Obervinschger Bauern jedoch warten. Der Kuchen für den Zeitraum 2014 bis 2020 muss in der EUKommission erst noch verteilt werden. Das


Land muss dann noch dessen Verwendung im Detail bestimmen. „Das Beregnungsprojekt würde alle Kriterien erfüllen, um in das Förderprogramm für den ländlichen Raum aufgenommen werden zu können“, sagte Gottfried Niedermair, Direktor des Bonifizierungskonsortiums Vinschgau. Dieses will die Trägerschaft übernehmen, vorausgesetzt, dass das Projekt realisiert wird. „Zwei Drittel der Besitzer müssen dahinter stehen“, sagt Stefan Stocker. Eine definitive Entscheidung darüber werde erst in gut einem Jahr fallen, nachdem geklärt ist, wie hoch die öffentlichen Beiträge tatsächlich ausfallen. Dass bereits ein schlüssiges Projekt auf dem Tisch liegt, sei jedenfalls eine gute Voraussetzung, bei der Beitragsvergabe auch berücksichtigt zu werden. Hilfe verspricht der Neo-Onorevole in Rom Albrecht Plangger. Er hat der Versammlung in einer Botschaft seine Unterstützung bei der Beschaffung der Finanzen zugesichert. Er erklärte sich auch bereit, das Projekt aktiv mitzubegleiten. Und seine Landsleute werden ihn beim Wort nehmen. Wenn alle an einem Strang ziehen, könnte mit dem Bau einer neuen Beregnungsanlage ein Neustart erfolgen und ein Schlussstrich unter die unrühmliche Geschichte um die 1980/81 gebaute, so genannte „Skandal-Beregnung“ im oberen Vinschgau gezogen werden. Anfangs der 70er Jahre war diese vom neu gegründeten „Meliorierungskonsortium Oberes Vinschgau“ in Auftrag gegeben worden. Die Vorbereitungsarbeiten zogen sich jedoch in die Länge. Vieles lief schief.

Schließlich erhöhten sich die veranschlagten Kosten auf das Dreifache. Schlechtes Management war auf Hochzinspolitik gestoßen (mit rund 20 Prozent auf den Kredit). „Die Zinsen für die Voramortisierung haben damals mehr gekostet, als das ganze Material“, sagt der Ex-Obmann des Konsortiums Sebastian Felderer. Die Vorstandsmitglieder bekamen damals kalte Füße und stiegen aus. Es fand sich niemand mehr für die Führungsspitze und das Meliorierungskonsortium kam unter kommissarische Verwaltung. Der Kommissar Georg Flora beschränkte sich auf das Abstottern der Schulden. Und das dauerte bis 2006 - also 26 Jahre lang. Für Investitionen war kein Knopf übrig. 2007 reaktivierte Felderer die Interessentschaft „Frühwiesen“ und stellte ein Projekt zur Wiederinbetriebnahme des „Friahwaales“ auf die Beine, um die bestehenden Konzessionen abzusichern. 2008 übernahm er die Führung des Meliorierungskonsortiums, weil die Sanierung der Beregnungsanlage immer dringender wurde. Felderer setzte sich intensiv mit der Konzessions-Thematik auseinander und kämpfte gegen die Gefahren im Hinblick auf ungenutzte Konzessionen. Denn 2009 wurden sämtliche Konzessionen von der Landesverwaltung neu bewertet. Und der Druck kam von allen Seiten. Ansprüche stellten die Betreiber der Puni Energie Gmbh und auch die SEL AG. „Die Konzession für das Puni-Wasser und für den ungenutzten „Friahwaal“ waren in höchster Gefahr“, erinnert sich Felderer. Der jetzige Projektant Comunello kam ins Spiel und machte ein

Projektant Romano Comunello stellt den Mitgliedern des „Meliorierungskonsortiums Oberes Vinschgau“ ein ausgereiftes und detailliertes Projekt für den Neubau der Beregnungsanlage vor

Der Vinschger Wind 10-13

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erstes Projekt. Das sicherte zwar fürs Erste die Konzessionen, doch mit der Umsetzung kam man nicht weiter. „Die Zeit war damals einfach noch nicht reif“, sagt Comunello. Bremser waren Querköpfe unter den Bauern. Auch gegen diese hatte Felderer zu kämpfen. Um was es bei den Konzessionen geht, erklärt er am Beispiel des stillgelegten „Friahwaal“. Die „Friawaal“-Konzession konnte er auf den Zerzerbach verlegen. Der „Friahwaal“ hatte eine Konzession für zwei Liter pro Sekunde und Hektar (2 l/s). Für die Beregnung sind lediglich 0,5 l/s vorgesehen. 1,5 l/s sind also frei und könnten verkauft werden. Bei der unteren Malser Haide ist ein Deal mit der Energiewirtschaft gelungen. „In Mals hat jeder Besitzer aus der eigenen Tasche pro Hektar rund 3.000 Euro bezahlt“, erklärte der Malser Bauernreferent Josef Thurner bei der Informationsversammlung. Thurner rief zur Geschlossenheit auf und plädierte für die Umsetzung des Beregnungsprojektes. Diese Investition sei wichtig, um den Bauern langfristig eine Chance zu geben, existenzsichernd zu wirtschaften. Dem pflichtete auch Bezirkspräsident und Bauernbund-Bezirksobmann Andreas Tappeiner bei. Tappeiner sieht in Spezialkulturen und in Nischenprodukten neue Möglichkeiten für die Landwirte auf der oberen Malser Haide. Das Ganze steht und fällt mit dem Neubau der Beregnungsanlage. Geduld werden die Bauern allerdings noch einge Zeit haben müssen. Es könnte dauern, bis es heißt: „Wir schalten die Beregnung wieder ein.“ Foto: Magdalena Dietl Sapelza

16.05.13


8 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 10-13

16.05.13

Fahrradtransport

Der 3. Vinschger Radtag

Südtirol und besonders der Vinschgau ziehen immer mehr Radfahrer an. Um Überfüllung zu vermeiden, steht entlang der Vinschgerbahn ab Samstag, 4. Mai, bis 31. Oktober wieder der Fahrradtransport per Lkw bereit.

„Wir sind stolz auf unseren Ragweg“, sagt hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser. Gemeinsam mit Vinschgau Marketing, hds und HGV und mit den Tourismusvereinen vor Ort wird heuer der dritte „Vinschger Radtag“ organisiert. Am 1. Juni 2013 heißt es wiederum „einkaufen und genießen entlang des Vinschger Radweges“. Bei schlechtem Wetter wird auf den 8. Juni ausgewichen.

Rom-Info ins Tal

D

as neue Parlament wurde am 15. März konstituiert. Am 7. Mai sind die Parlamentskommissionen zusammengestellt worden, welche „gscheite“, lesund umsetzbare Gesetze begutachten und verfassen sollen. Somit beginnt für mich persönlich mit dem 7. Mai die eigentliche Parlamentsarbeit. Ich wurde in die 1. Parlamentskommission entsandt (Affari costituzionali), in welcher in der vergangenen Legislatur Karl Zeller gesessen hat. Diese Kommission wird allgemein als die wichtigste angesehen, da sie praktisch bei allen Gesetzesvorschlägen „die Nase drin haben kann“. Unter den 46 Mitgliedern befinden sich mehrere ehemalige Minister (Gelmini,Bersani, Pollastrini, Romano), Unterstaatssekretäre und viele Universitätsprofessoren und Verfassungsrechtler, aber durchaus auch normale Abgeordnete. Ich treffe in dieser Kommission auch auf Florian Kronbichler – dem es vor allem darum gehen wird – die Aktionen der SVP (Anpassung Autonomiestatut) genauestens zu beobachten und gegebenenfalls auch zu „sabotieren“. Die Sitzordnung ist frei und ich setze mich neben den Bozner PD-Abgeordneten Gianclaudio Bressa, der Präsident dieser Kommission in der vergangenen Legislatur war. Er ist enttäuscht über seine Nicht-Nominierung, aber der PD stellt schon im Senat die Präsidentin dieser Kommission und somit muss es hier in der Kammer ein Vertreter der Berlusconi -Partei PDL werden. Die Nicht-Wahl von Bressa – der für uns immer eine „Garantie“ war , wird für die Südtiroler Themen in dieser Kommission zu einem nicht zu unterschätzenden Problem werden. Neben mir nimmt später Pier Luigi Bersani Platz, der eigentlich Ministerpräsident werden sollte. Gewählt wird der bekannte Strafrechtler SISTO Francesco Paolo. Er heißt mich als Vertreter der Sonderautonomien und als Nachfolger von Zeller willkommen. Eine nette Geste, obwohl ich bei der Wahl „weiß“ abgegeben habe , weil die SVP nicht angemessen in die Gespräche um die Besetzung der Präsidenten- oder Vizepräsidenten-Positionen einbezogen wurde.

Aufbruchstimmung Schnals - Ende April fand die Vollversammlung des Tourismusvereins Schnalstal statt. Der Präsident Alexander Rainer und der Direktor Manfred Waldner hielten gemeinsam Rückblick auf das Tourismusjahr 2012 und neue Projekte für 2013 wurden vorgestellt. Foto: „Wind“-Archiv

von Albrecht Plangger

v.l.: Manfred Waldner, Direktor TV Schnalstal, Alexander Rainer, Präsident TV Schnalstal und Thomas Aichner, Direktor MGM, Marketing Gesellschaft Meran

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uf Ebene der Zahlen kann das Jahr trotz Rückgängen am Markt Italien positiv bewertet werden: Bei 68.950 Ankünften konnten 309.063 Nächtigungen verbucht werden. Die Nächtigungen sind in den Märkten Deutschland (+6,4 %), Niederlande/Belgien (+19,03 %) und Schweiz (+7,67 %) gewachsen, einen leichten Rückgang gab es am Markt Polen (-1,20 %), signifikant geschrumpft ist dagegen der Markt Italien (-19,75 %). Die Aufenthaltsdauer ist im Jahr 2012 gegenüber 2011 von 4,9 auf 4,6 Tagen gesunken und damit setzt sich der Trend der Kurzurlaube weiter fort. Ein Schwerpunkt im Marketing ist das Infoportal, die sozialen Netzwerke und Bewertungs- und Buchungsportale. Diese relativ jungen Technologien bestimmen zunehmend die Entscheidungen der Menschen und werden damit zu Erfolgsfaktoren für Tourismusdestinationen. So wurden im Jahr 2012 auf dem Infoportal www.Schnalstal.com 1.282.000 Besuche registriert. Schwerpunktprojekte der MGM, wie das Qualitätsiegel „Qualität am Berg“, das Gesundheitsfestival „Merano Vitae“ und die Gastronomieveranstaltung „Sterne Schlösser Almen“ wurden vom Tourismusverein Schnalstal mitgestaltet. Erfolgreiche Pro-

duktentwicklungen wie die Pauschalangebote Winter und dazugehörigen Pakete, maßgeschneidert auf die Trendsportarten Freeriden und Skitouren, der Filzpantoffel ipotsch aus Schnalser Schafwolle und die Ötzi Glacier Tour haben zu einer positiven Entwicklung beigetragen. In der Kommunikation wurde in Zusammenarbeit mit der SMG und MGM von einem aktiven und erfolgreichen Jahr 2012 berichtet, so wurde in hochwertigen Medien, z.B. wie Servus Magazin & TV, Geo und Geolino, Süddeutsche, Die Zeit, zahlreiche polnische Medien über die Einzigartigkeiten des Schnalstals berichtet. Im Herbst waren die Langlauf Nationalteams aus der Schweiz, Norwegen, Russland, Schweden, Italien und Deutschland am Gletscher zum Höhentraining; die mediale Aufmerksamkeit war dementsprechend hoch. Thomas Aichner, Direktor der Marketing Gesellschaft Meran stellte das Projekt „Regionalentwicklung Schnalstal“ vor. Ab Juni 2013 wird eine verantwortliche Fachperson in Zusammenarbeit mit der MGM, dem Tourismusverein, den Schnalstaler Gletscherbahnen, der Gemeinde Schnals, dem Bauernbund, dem HGV, dem Handel und dem Handwerk die Entwicklung des Tales positiv mitbestimmen und vorantreiben.


16.05.13

Der Vinschger Wind 10-13

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Mals

Synthetische Spritzmittel hinterlassen Spuren

visionc.it

er Vortrag des Human Toxikologen Prof. Hermann Kruse zum Thema: „Wie gefährlich sind Spritzmittel wirklich“ hatte am 26. April im Kultursaal von Mals eine besondere Brisanz. Wiesen bei Tartsch, Mals und Glurns waren kurz zuvor mit dem Herbizid Roundup „niedergebrannt“ worden und alle warteten gespannt, was Kruse zu diesem Mittel zu sagen hatte. „Es gibt Hinweise, dass Roundup embryotoxisch ist, das heißt, Missbildungen beim Ungeborenen hervorrufen kann. Auch auf Lymphdrüsenkrebs gibt es Hinweise“, so Kruse. Der Einsatz von chemischen Keulen, ob Herbizide, Insektizide oder Fungizide, wird von der Bevölkerung als immer bedrohlicher empfunden. Das könnte sich über kurz oder lang sogar negativ auf die Tourismuswirtschaft auswirken, die mit der Apfelblüte wirbt. (Am 26. April ist in der Zeitung Südostschweiz ein kritischer Artikel mit dem Titel „Spritzmittel verseuchen die Ferienregion Vinschgau“ erschienen). Eines machte Kruse deutlich: Alle sythetisch hergestellten Mittel bauen sich nur langsam ab und hinterlassen Spuren in der Nahrungskette, sie schwächen das Immunsystem der Menschen, Tiere und

dezimieren Bienenvölker. Von Kruse den biologischen Anbau. 6022 Obst- und Gemüseproben Die verwendeten Substanzen aus dem konventionellen Anbau sind natürlichen Ursprungs und waren 56,2 Prozent belastet und bauen sich relativ schnell ab. 43 Prozent sehr belastet. Zwar Deshalb muss sogar öfters geüberschreiten die Substanzen spritzt werden. „In biologischen im Einzelnen nicht die vorgeProdukten ist nichts mehr nachgebenen Grenzwerte, doch der weisbar“ , so Kruse. „Schwefel Mix macht`s gefährlich, denn und Kupfer sind humantoxikoes kommen jeweils bis zu acht logisch unbedenklich.“ Alternaverschiedene Substanzen zum tiven in der SchädlingsbekämpEinsatz. Das kann fatale Wechfung könnten künftig auch die selwirkungen verursachen. „Der Sexuallockstoffe Pheromone Mix wird im Zusammenhang mit sein. den Grenzwerten zu wenig beNeu entstehende Intensivkulrücksichtigt“, bemängelt Kruse. turen um Mals sorgen derzeit Sensible Menschen reagieren be- Human-Toxikologe für Unbehagen. Viele wünschen sonders empfindlich. Die Folgen Hermann Kruse sich Regeln wie in Malosco am können Allergien sein, der Hor- stimmte das PubliNonsberg. Dort dürfen keine monhaushalt kann durcheinan- kum nachdenklich toxischen Mittel verwendet werder kommen oder auch das Nerden. Zu Häusern und Grünflävensystem. „Die Strukturen der Substanzen chen müssen Sprüher 50 Meter Abstand halwerden heute immer komplizierter und ten und Hecken müssen gepflanzt werden. deren Bewertungen durch die Toxikologen Eine Volksbefragung soll diese Wünsche in immer schwieriger“, räumt Kruse ein. AuMals dokumentieren, so planen es die Orßerdem halten Bauernlobbys und Großkonganisatoren des Vortrags von der Umweltzerne massiv dagegen. Als Alternative sieht schutzgruppe Vinschgau. (mds) Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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10 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 10-13

16.05.13

Laas/Vinschgau

Gründungsmitglieder

Vision: Alle in einem Boot

v.l.: Sepp Noggler, Günther Stocker, Oskar Blaas, Martin Mall, Siegfried Wegmann, Johann Sprenger, Ernst Hohenegger, BM Heinrich Noggler und Anton Waldner

B

ei der jüngsten Vollversammlung der Bioenergiegenossenschaft St. Valentin kamen die Gründungsmitglieder mit einer Eherenurkunde zu besonderen Ehren. Am 3. April 2006 haben mutige und weitsichtige Männer die Bioenergiegenossenschaft aus der Taufe gehoben. Die 3,3 Millionen Euro an Gesamtinvestitionen in die Fernwärme- und Photovoltaikanlage machen sich bezahlt: Mittlerweile werden 120 Mitglieder mit Wärme beliefert. Noch sind rund 1,2 Millionen Euro längerfristig abzubezahlen. Allerdings hat die Genossenschaft 2012 rund 80.000 Euro Gewinn erwirtschaftet. Damit kann geprüft werden, ob eine Heißluftturbine die Betriebssicherheit und die Rentabilität des Heizwerkes steigern könnte.

Laas/Vinschgau

Althandwerkertreffen

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Foto: „Wind“-Archiv

m 23. April sind über 30 Althandwerker -Innen mit dem Zug nach Laas gefahren. Dort wurden sie von Franz Schönthaler, Obmann Laas und Vizeobmann des Bezirks erwartet.Im Josefshaus wurden von Franz Waldner Dias über Gewinnung, Transport und Verarbeitung des Laaser Marmors gezeigt und erklärt. Anschließend ging es zur Fach- und Steinmetzschule. Dort konnte Waldner diverse Arbeiten der Schule, da-

runter viele Köpfe von Persönlichkeiten aus Laas und Umgebung zeigen, und außerdem über den Schulungsablauf berichten. Von dort ging es dann zu den zwei Kirchen, wo über die Geschichte und über die Baugeschichte berichtet wurde. Im Gasthof Sonne gab es bei einer Marende ein gemütliches Beisammensein. Der Bezirksobmann Alfred Stricker.

Der hds-Bezirksobmann Dietmar Spechtenhauser spricht im Vinschgerwind-Interview über Filialisten, die sich nicht in das Dorfgeschehen einbringen, über belebende Konkurrenz in den Ortskernen, über Fußgängerzonen und über seine Vision des Handels im Vinschgau. hds-Bezirksobmann Dietmar Spechtenhauser: „Das Zusammenspiel zwischen Handel, Gastronomie und Wohnen ist wichtig.“

Interview: Erwin Bernhart

Vinschgerwind: Kürzlich wur-

de bei der hds-Vollversammlung Bilanz gezogen. Was läuft gut in den Reihen der Vinschger Kaufleute? Dietmar Spechtenhauser: Den meisten Kaufleuten ist ihre Rolle bewusst. Als Nahversorger sind sie ganz nahe am Kunden, nich nur als Überbringer von Waren, sondern auch als Menschen im Dorf verwurzelt. Das ist eine wichtige Stärke der Vinschger Kaufleute, die in Zukunft noch ausbaufähig ist.

Foto: Erwin Bernhart

Foto: „Wind“-Archiv

St. Valentin a.d.H.

Nutzt man diese Stärke? Für meinen Geschmack noch etwas zu wenig. Ich glaube, dass wir uns in diesem Punkt von irgendwelchen Filialisten unterscheiden können, wenn wir uns stark in das Dorfleben einklinken. Uns ist es nicht egal, was außerhalb unserer Geschäftstüren geschieht. Viele von uns sind auch Mitglieder in Vereinen. In letzter Zeit ist z.B. Nordtiroler Konkurrenz, die M-Preis-Kette etwa, in die Dörfer gekommen. Ist eine solche Konkurrenz belebend? Objektiv betrachtet ist jede Konkurrenz belebend. Einzelne Kaufleute sind da anderer Meinung. Solange diese Konkurrenz in den Ortskernen stattfindet, entspricht dies unserer Philosophie. Auf der anderen Seite kümmern sich die Filialisten wenig um das Dorfleben. Die Ketten finden die noch intakte Handelsstruktur vor. Sie schöpfen sozusagen den Rahm ab, aber sie geben wenig davon wieder zurück. Ich wünsche mir, dass sich die Ketten aktiver am Dorfgeschehen beteiligen. An den Dorfrändern entstehen Kaufhäuser, das Herilu in Latsch etwa, in Schluderns ist an der Hauptstraße ein Geschäft geplant. Ein Widerspruch zur Dorfbelebung? Zwischen Latsch und Schluderns ist zu differenzieren. In Schluderns liegt das geplante Geschäft im Wohngebiet. Sicher optimal gelegen an der Hauptstraße. Grundsätzlich

ist das nicht Ortskern belebend, denn Kaufkraft wird aus dem Ortskern abgezogen. Wir sehen das mit gemischten Gefühlen, vor allem, wenn Kaufhäuser gewisse Dimensionen erreichen. Wir wissen, auf der anderen Seite gibt es gesetzlich immer mehr Spielraum und für uns immer weniger Handhabe. Unser Anliegen ist es, den Ortskern zu stärken. Das Zusammenspiel zwischen Handel, Gastronomie und Wohnen sehen wir als wichtig. Sind Fußgängerzonen grundsätzlich förderlich für die Ortskernbelebung? Grundsätzlich schon. Es ist allerdings ganz klar abzuschätzen, wie stark die zu erwartenden Frequenzen sein werden. Dazu braucht es genaue Eckdaten. In Mals wurde, meiner Meinung nach, einen Moment zu früh die Fußgängerzone als Fixum geschaffen. Möglichkeit: Fußgängerzone in der Hauptsaison, nicht sofort 12 Monate. Das ist aber meine persönliche Meinung und die Malser kennen ihre Realität natürlich besser als ich! Ihre Vision für die Geschäftelandschaft im Vinschgau? Ich wünsche mir viele kreative Geschäftsleute, die ihre eigene Persönlichkeit in ihre Geschäfte mit besonderem Sortiment hineinlegen und für den Ort als Team zusammenarbeiten. Natürlich braucht es nach wie vor das Standardsortiment. Gerade die Regionalität im Handel ist unsere Stärke, wo der Handel mit der Landwirtschaft und mit der Gastronomie eng zusammenwirken kann. Wenn wir alle, auch die Kunden spüren, dass wir in einem Boot sitzen und dass wir unser Tal miteinander entwickeln, mit neuen Geschäftsmodellen, dann ist das die richtige Richtung. Das ist meine Vision, mit der die Zukunft gelingen kann.


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Imageschaden „Obervinschgau“ für ganz Südtirol Es ist gut, sich auch mit unangenehmen Themen auseinanderzusetzen, eigene Standpunkte zu überprüfen und Kompromisse zu suchen. Die gezielte Kampagne gegen den Obstbau, die vom Obervinschgau aus geschickt mit den Medien geführt wird, hat sich weder der integrierte Anbau in Südtirol und schon gar nicht der Tourismus verdient. Letztendlich trifft der Bumerang auch die Biobauern, dessen Werkzeug nun mal auch der ungeliebte Sprüher ist, der zum Obstbau, wie zum Hausbau die Baustelle gehört, denn auch sie müssen mit Krankheiten und Schädlingen fertig werden. Im Rundumschlag stellt sie sogar die Milch unserer Viehbauern ins schlechte Licht, die bis jetzt eigentlich noch kein Problem damit hatte. Der integrierte Anbau hat ein kontrolliertes Programm und strengere Vorgaben als die vom Staat per Gesetz vorgegebenen. Sind wirklich alle Mittel recht, um eine Ideologie durchzusetzen? Die Obervinschger Bauern haben im Anbau mehrere Alternativen, wichtig ist dabei nur, dass ihre Höfe überlebensfähig bleiben und wie, diese Freiheit wird man den Bauern lassen müssen. Probleme sollten sie untereinander regeln. Kuppelwieser Spechtenhauser Andrea, Schluderns

Der Vinschger Wind 10-13

„Windräder in Südtirol unsinnig?“ Zunächst sei darauf hingewiesen, dass die gängige Bezeichnung „Windräder“ für Windkraftanlagen falsch ist. Der Begriff Windräder beruht auf einem bekannten Kinderspielzeug, früher aus Holz geschnitzt, heute aus Kunststoff, das sich beim Anblasen oder Halten im Wind dreht. Windkraftanlagen werden mittels einer Luftschraube und nicht von einem Rad durch Luftbewegung, das ist der im Vinschgau reichlich bekannte Wind, in Rotation gebracht und damit wird ein elektrischen Strom erzeugender Generator angetrieben. Wenn es nun darum geht, gegen diese verhassten Windkraftanlagen zu argumentieren, scheint die Kreativität keine Grenzen zu kennen. In dem Gespräch mit Herrn Peter Erlacher aus Naturns „Windräder sind in Südtirol ein Unsinn“ (200ste Ausgabe Vinschgerwind) ist zu lesen, dass in Südtirol zweimal so viel Strom produziert wie verbraucht wird. Als Nichtfachmann kann und will ich das nicht beurteilen, obschon ich ähnliche Hinweise schon öfters gehört bzw. gelesen habe. Ergibt sich daraus nicht zwangsläufig die Frage, wozu werden dann in unserem Land weiterhin Kraftwerke geplant, errichtet, in Betrieb genommen und beinahe jedes Fließgewässer für die Stromerzeugung missbraucht? Angeblich liegen im zuständigen Landesamt weitere Dutzende Pläne für Kraftwerke, auf de-

/Leserbriefe/ 11

ren Genehmigung verschiedene Betreiber sehnlichst hoffen und warten. Wenn also in Südtirol zweimal so viel elektr. Strom erzeugt wie verbraucht wird, sind dann wirklich nur Windkraftanlagen ein Unsinn? Sollte diese umstrittene, schier endlose Energiedebatte nicht auch einmal von einem anderen Blickwinkel betrachtet werden? Die vielen Großkraftwerke mit den Stauseen in unserem Land hat man einstmals im nationalen Interesse, ohne Rücksicht auf Natur, Landschaft und Menschen gebaut und dabei wurde von der in einem ohnehin kargen Landstrich lebenden Obervinschgauer Bevölkerung ein sehr großes Opfer abverlangt . Diese viel elektr. Strom (und viel Geld) erzeugenden Kraftwerke hat man nicht zum Wohlwollen und aus Liebe für uns Alto Atesini (für viele Italiener waren wir damals nur „crucchi“), sondern für den Ballungsraum von Oberitalien und dessen Industrie errichtet. Könnten diese nicht die angeblich „saubere grüne“ Energie mittels Wasserkraft aus den Bergen des Alto Adige beziehen, würden im oberitalienischen Raum schon längst einige Atomkraftwerke den erforderlichen elektr. Strom erzeugen und was Atomkraft in unserer Nachbarschaft, noch dazu in einem erdbebengefährdeten Gebiet bedeutet, erübrigt jedes weitere Wort. Walter Pöder, Naturns

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12 /Leserbriefe/

Vinschgerwind 10-13

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährdet werden. Zita Ziernhöld, Tartsch Albert Pritzi, Tartsch Nadine Flora, Mals Ziernheld Fritz, Mals Christine Taraboi, Mals

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährdet werden. Elisabeth von Scarpatetti, Mals Irene Thöni, Mals Dr. Paul Thöni, Mals Adolf Theiner, Mals Martina von Scarpatetti, Mals

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährdet werden. Margherita Köfler, Bozen/Mals Stefanie Winkler, Mals Jutta und Hanspeter Staffler, Mals Beatrice Raas, Laatsch Barbara Valentino, Mals

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere

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um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährdet werden. Andrea Vidal, Laatsch Bernhard Stocker, Laatsch Piergentili Luigi, Mals Piergentili Irina, Mals Ilse Marx, Mals Valeria Punt, Laatsch

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährdet werden. Martina Hellrigl, Mals Koen Hertoge, Mals Gertraud Mall Fontò, Tartsch Giana Andri, Burgeis Günther Wallnöfer, Laatsch

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährdet werden. Karin Hofer, Laatsch Peter Hofer, Laatsch Beate Patscheider, Mals Hubert Rauner, Laatsch

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesund-

heit nicht gefährdet werden. Margherita Köfler, Bozen/ Mals; Stefanie Winkler, Mals Steck Karin, Mals Angerer Jana, Mals; Plangger Josefina, St. Valentin Angerer Franz, St. Valentin Frans und Frieda Van den dries, Laatsch

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährdet werden. Thea Schenk, Mals Friedrich Steiner, Mals Georg Steiner, Mals Lena Steiner, Mals Gisella Steck, Laatsch

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährdet werden. Alexander Agethle, Schleis Irmgard Stocker, Mals; Anna Blaas, Mals; Erika Waldner, Mals

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährdet werden. Angerer Lia, Mals Steck Karl, Mals Steck Evi, Mals Pegger Emilia, Mals Angerer Günther, St. Valentin

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährdet werden. Bernhard Wellenzohn,Laatsch Annalies Hofer, Laatsch Burghard Hofer, Laatsch

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährdet werden. Pia-Dorothea Mattli, Laatsch Theodor Adam, Laatsch Marcel Adam, Laatsch Claudia Nischler, Naturns Alfred und Antonia Folie, Mals Evelyn Piergentili, Mals Stefan Dietl, Mals Franz Josef Paulmichl, Laatsch

Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns höchst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren Bürgermeister, den Verantwortlichen für die Gesundheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger, dafür Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gefährdet werden. Verena Pobitzer, Mals Elisabeth Viertler, Mals Georg Theiner, Mals Christiane Zöschg, Laatsch Anna Patscheider Stocker und Richard Stocker, Laatsch Pestizide - nicht nur in Mals NEIN DANKE! Valentin Kuenrath, Mals


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Der Vinschger Wind 10-13

/Impressionen/ 13

St. Urban Prozession in Tiss. Ohne Wein wäre unsere Kultur nicht denkbar, so sind für den Wein und die Trauben mehrere Heilige im Laufe des Jahres zuständig: Sebastian, Vinzenz, Ingenuin, Matthäus, Morandus, Medardus, Veit, Maria Magdalena, Jakob, Theodor, Sixtus, Donatus, Cyriakus, Laurentius, Florinus, Korbinian.... und wer ist für die Golden zuständig? Der heilige Pestizius? Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it


Vinschgerwind 10-13

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Literaturvorschläge

Bäuerinnenkochbücher

Die Bibliothek Laas lädt zur „literarischen Weltreise“ mit Markus Fritz und Donatella Gigli ein. Mittwoch, 29. Mai 2013 um 20 Uhr in der Bibliothek Laas.

Am 6. April 2013 fand in der Papier- und Buchhandlung Alfons Hanny in Naturns eine Buchvorstellung statt. Den Inhalt betreffend, bereitete Christine Viertler direkt vor dem Geschäft kulinarische Genüsse zu, die zur Verkostung angeboten wurden. Die Kastelbeller Biobäuerin ist Mitautorin der Kochbücher „Lieblingsrezepte der Südtiroler Bäuerinnen“ und „Südtiroler Bäuerinnen backen“, die im Löwenzahnverlag erschienen sind. Die Veranstaltung wurde von zahlreichen Besuchern genossen, welche für die kreative und zugleich einfache Küche große Begeisterung zeigten.

„Einsteigen bitte“

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Foto: Erwin Bernhart

nter dem Motto „Einsteigen bitte“ wurde am vergangenen Freitag in der Eisenbahnwelt von Rabland eine prächtige und sehenswerte Sonderausstellung eröffnet. Anlass und Inhalt sind 100 Jahre Lokalbahn Lana-Burgstall-Oberlana. Es war der 13. Dezember 1913, als die Lokalbahn feierlich in Betrieb genommen wurde (Man vergleiche das Datum mit der Wiederinbetriebnahme der Vinschgerbahn am 5.5.2005). Bei der Eröffnung sprachen neben dem Besitzer des Museums (Bild v.l.) Georg Laimer auch der Kurator der Ausstellung Albert Innerhofer und der BM von Lana Harald Stauder. LH Luis Durnwalder lobte die rührigen Eisenbahnwelt-Verwalter: „Dass die Eisenbahnwelt in Rabland so gut angenommen wird, das haben wir uns nicht erwartet.“ Mit mehr

als 35.000 Besuchern ist die Eisenbahnwelt inzwischen zu einem unwiderstehlichen Magnet geworden. Zusätzliches Interesse wecken die Sonderausstellungen. Wie auch die derzeitige über die Lokalbahn Lana-Burgstall. Dass im Zuge dieser Ausstellung auch Südtiroler Pioniere einen würdigen Rahmen erhalten, ist selbstverständlich. So werden der Ingenieur Josef Riehl und der Lananer Seilbahnpionier Luis Zuegg großformatig porträtiert. (eb)

Das Reformdiktat Vinschgau - Die Handelskammer und der Südtiroler Wirtschaftsring setzen zur Privatisierungsoffensive an: Im Papier „Reformagenda Südtirol“ sagt man dem Land, wo es sich zurücknehmen solle und wo man sparen könnte. Je weniger Land, desto besser. Um das Ganze unters Volk zu bringen, tingelte man durch Südtirol. Der Auftakt fand in Schlanders statt. von Angelika Ploner

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in erfolgreicher Auftakt sieht anders aus. Zählt man jene weg, die als Politiker oder Funktionäre - von Amts wegen sozusagen – am 2. Mai ins Kulturhaus von Schlanders kamen, dann bleibt eine Handvoll Interessierte übrig. Interessierte an der „Reformagenda für Südtirol“, jenem Papier gefüllt mit Wachstumsimpulsen und Sparmaßnahmen, die der Präsident der Handelskammer aufschreiben ließ und die nun unters Volk gebracht werden wollen. Perfekt in der Wahlkampfzeit fordert man zusammen mit dem Südtiroler Wirtschaftsring viel: die Auflösung der vier Gesundheitsbezirke und die Zentralisierung der Verwaltung des Sanitätsbetriebes etwa, die Reduzierung der Krankenhausbetten (während die Day-Hospitals ausgebaut werden sollen) oder die verstärkte Kostenbeteiligung der Patienten über das Ticket. Das Gesundheitsressort mit 1,1 Milliarden Euro Budget hat man besonders unter die Lupe genommen. Die Richtung, in die es geht - eine neoliberale - wird im Laufe des Abends immer klarer: mehr privat und weniger Land soll’s in Zukunft sein. Die öffentlichen Kollektivverträge sollen an die privaten angeglichen werden, eine Reduzierung des öffentlichen Eingriffs im Bereich des geförderten Wohnbaus sei sinnvoll, die Alternativmedizin solle

Am Podium: der SWR-Vorsitzende Hansi Pichler (r.) und Karl Tragust, Präsident der Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung

Foto: Angelika Ploner

Rabland

Foto: Maria Gerstgrasser

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dem privaten Markt überlassen werden und auch im Weiterbildungsbereich, „wo ein Überangebot besteht“, solle verstärkt auf private Anbieter gesetzt werden. Dann sind es vor allem Personaleinsparungen quer durch alle Bereiche, die im Papier „Reformagenda für Südtirol“ den Landeshaushalt drosseln sollen. Hans Tappeiner, der ehemalige Geschäftsführer der WMH ergriff als Erster im Publikum das Wort: „Es sieht so aus, als ob wir uns den Mensch nicht mehr leisten können.“ Und Andreas Nagl, der Bezirksobmann der Handwerker: „Wir reden immer von Personen sparen und nicht von Geld sparen, das hinausgeschmissen wird.“ Geht es nach dem SWR-

Vorsitzenden Hansi Pichler, der zusammen mit Karl Tragust am Podium im Kulturhaus gastierte, dann kann Gerhard Schröders Agenda 2010 durchaus Vorbild für Südtirol sein. Horst Gemassmer, interessierter Zuhörer fragte wenig später: „Wollen wir dann morgen auch bei uns Hartz IVEmpfänger haben?“ Der Weisheit letzter Schluss ist das Ganze nicht, ein Starren auf Haushaltszahlen, das ja. Und Karl Tragust sagte es ganz nebenbei: „Es ist der einfachste Weg sich über den Landeskuchen herzumachen.“ Ein Weg, der zudem schief in der Optik ist, weil er von jener Ecke kommt, die in der Landespolitik im Hintergrund kräftig mitmischt.


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Der Vinschger Wind 10-13

/Lokales/ 15

Mals/Vinschgau

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ie Ausstellung der Obervinschger Braunvieh-Jungzüchter beim alten Sportplatz in Mals stieß am Sonntag, den 28. April auf überaus großes Interesse. Züchter der Braunen Rasse kamen aus allen Südtiroler Landesteilen und aus der angrenzenden Schweiz und Österreich, um sich mit den Zuchtentwicklungen im Vinschgau vertraut zu machen. Aufmerksam verfolgten sie die Bewertung der Tiere in neun Kategorien. Die Obervinschger Jungzüchter sind bekannt für ihre Zuchterfolge bei der Braunviehrasse, die sie nicht zuletzt durch die gezielte Auswahl hochwertiger Stiersamen erreichen. 57 Kalbinnen, Jungrinder und Kühe schritten, geführt von schmucken Jungzüchterinnen und Jungzüchtern, in den Malser Ring, wo sie vom 24-jährigen Schweizer Preisrichter Roman Niederberger begutachtet wurden. Die-

ser versteht sein Fach, denn er war Sieger beim renommierten Jungrichterwettbewerb anlässlich der Europaschau im Jahre 2012 in St. Gallen. Die Zuchtbewertung ist entscheidend für den Preis, den die Züchter beim Verkauf der Tiere einstreichen können. Der Obmann des Jungzüchterclubs Obervinschgau, Stefan Stocker vom Pritzihof in Plawenn, räumte gleich dreimal die begehrten Preise ab. In der Kategorie Jungrinder und Kalbinnen stellte er mit „Merry“ die Gesamtsiegerin und mit „Gissy“ die Reservesiegerin. In der Kategorie Kühe holte er mit „Tarabel“ den Reservesieg. Zur Gesamtsiegerin und gleichzeitig Eutersiegerin in dieser Kategorie wurde die Kuh „Linse“ von Martin Spechtenhauser aus Burgeis gekürt. Der Vorführsieg ging in drei von neun Kategorien an den Jungzüchter Josef Waldner, vom Madeinhof in Schleis. Er hatte es

Foto: Peter Zischg

Jungzüchter zeigen ihr Braunvieh

v.l. Severin Beeli (Gehilfe des Preisrichters) Stefan Stocker mit Kalbin „Merry“, Braunvieh-Prinzessin Katrin Hellrigl, Roman Niederberger (Preisrichter) und Michael Spechtenhauser mit Kuh „Linse“ am professionellsten geschafft, seine Tiere im Ring zu führen und ansprechend und harmonisch zu präsentieren. Außerdem war er einer der vielen fleißigen Helferinnen und Helfer im Organisationsteam um Obmann Stocker. Für das leibliche Wohl

war bestens gesorgt. Als Überraschungsgast erschien zur Mittagszeit Landeshauptmann Luis Durnwalder in Begleitung vom Vinschger Landtagsabgeordneten Sepp Noggler. Beide ließen sich eine Bratwurst schmecken. (mds)


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Vinschgerwind 10-13

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Schlanders/Martell/Vinschgau

Der „Giro d’Italia“ rollt an m 24. und 25. Mai wird sich der Vinschgau - und vor allem Schlanders und Martell - im Ausnahmezustand befinden: Der „Giro d’Italia“ rollt an. Der Vinschgerwind hat mit dem Kopf des Organisationskomitees Matthias Tschenett (im Bild) gesprochen.

Vinschgerwind: Was wird in

Martell und Schlanders am 24. und 25. Mai los sein, wenn der „Giro d’Italia“ anrollt? Matthias Tschenett: Am Freitag, den 24. Mai erwarten wir so zwischen 15.30 und 16.30 Uhr die ersten Radfahrer in Schlanders, wo auch die Zwischensprintwertung „Mela Val Venosta” auf dem Programm steht. Zwischen 16.30 und 18.00 Uhr ist die Ankunft im Zielgelände im Martelltal vorgesehen. An

diesem Nachmittag wird in Schlanders ein „Giro-Dorf“ mit Großleinwand rund um den Kulturhausplatz Karl Schönherr eingerichtet. Später so von 17.00 bis 24.00 Uhr findet in der Fußgängerzone dann eine „Giro-Party“ statt. Am Samstag werden die Radfahrer ab 9.00 Uhr am Kulturhausplatz registriert und die Sieger der Zwischensprintwertung „Mela Val Venosta” geehrt. Um 10.55 Uhr fällt dann der Startschuss beim Sparkassenplatz in Schlanders und der „Giro“ fährt durch die Fußgängerzone weiter bis zu den Drei Zinnen. Foto: Angelika Ploner

A

Einige Zahlen und Fakten zum „Giro d’Italia“. Es sind 22 Fernsehstationen im Einsatz, die 325 Stunden im Fernsehen den „Giro d’Italia“ übertragen. Durchschnittlich

sehen pro Tag in Italien rund 1,7 Millionen zu, die Rekordquote liegt bei 3,7 Millionen Zusehern. 1086 Journalisten begleiten das Event, 178 italienische Tageszeitungen, 67 internationale Tageszeitungen und 502 Fotografen halten das Ganze in Bildern fest. Dazu kommen viele andere Medien: Radio, Facebook, Onlinemedien usw. Die Wertschöpfung wird mit ungefähr 6 Millionen pro Etappenort beziffert, davon 1,8 Millionen kurzfristig mit 1.600 akkreditierten Mitarbeitern, Übernachtungen und Vorortausgaben. 4,2 Millionen soll dann der mittelfristige Werbeeffekt einbringen. Stichwort Mobilität: Was gilt es für Einheimische und Gäste an beiden Tagen zu beachten? Die Straßen, auf denen die Route des „Giro” verläuft, werden im Normalfall zwei Stunden vor Durchfahrt gesperrt und

nach der Durchfahrt des letzten Fahrers wieder geöffnet.Im Martelltal tritt bereits zwei bis drei Tage vor Ankunft des „Giro” ein Fahrverbot in Kraft. Davon ausgenommen sind Einwohner und Gäste mit Buchungsbestätigung. Am Freitag werden die Straßen im Martelltal ab zirka 13.00 Uhr für den Verkehr gesperrt und gegen 19.00 Uhr wieder geöffnet. Parkplätze in Zentren oder dort, wo sie gebraucht werden, werden schon früher für Gäste und Einheimische gesperrt und bei Bedarf geräumt. Für Anrainer werden Ausweichparkplätze in der nahen Umgebung eingerichtet. Einheimische und Gäste mit den Zielen Schlanders, Latsch, Goldrain oder Martelltal werden gebeten, an den Renntagen die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, da speziell in diesen Orten sehr wenig Parkplätze zur Verfügung stehen. Interview: Angelika Ploner


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Der Vinschger Wind 10-13

/Menschen/ 17

Lebensmosaik von Maria Gerstgrasser

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uf ein intensives Leben kann die heute achtundachzigjährige Maria Weger, Witwe Alber, in Naturns zurückblicken. Sie wurde als älteste Tochter in Riffian geboren. Ihr Vater war Besitzer des Gasthofes „Kreuzwirt“ und eines angeschlossenen Geschäftes mit kleiner Landwirtschaft. Die Eltern hatten, wie damals verständlich und üblich, besondere Erwartungen an die Rolle der ältesten Tochter geknüpft. Bald schon musste sie überall mithelfen und tüchtig anpacken und so ist sie früh in die Arbeitswelt hineingewachsen. Sie lernte Selbständigkeit und Verantwortung und den liebevollen Umgang mit Kunden und Gästen. Auf diesen Fähigkeiten beruhten dann beruflicher Erfolg und privates Glück. Franz Alber, ein Verkaufsvertreter, hatte ein Auge auf sie geworfen, und bald beschlossen sie ein gemeinsames Leben im kaufmännischen Bereich. Sie haben dann in Riffian ein Geschäft geführt. In dieser Zeit gebar Maria sechs Kinder, wovon das älteste gleich nach der Geburt starb. Das jüngste Kind kam dann in Naturns zur Welt, nachdem die Familie hierhergekommen war und die Gemischtwarenhandlung des Luis Kristanell übernommen hatte. Diese befand sich an der Hauptstraße und war durch ein großes und ungewöhnliches Warenangebot bekannt. Neben Lebensmitteln, Stoffen und Kurzwaren, sakralen Gegenständen und Schreibzeug wurden Werkzeuge jeder Art, Futtermittel für das Vieh und Baumaterialien angeboten. Es konnte sogar Kalk gelöscht werden. An die erste Zeit in Naturns kann sich Frau Alber gut erinnern. Die Einheimischen haben sie offen aufgenommen und gleich akzeptiert.

Durch kaufmännisches Geschick und durch Freundlichkeit wurde bald ein treuer Kundenstock gewonnen. Der Bau des Elektrizitätswerkes trug dazu bei, ebenso die Belegschaft der gerade erst angesiedelten Ivoclar. Die bestellte Ware wurde anfänglich noch mit einem „Ziachwagele“ ausgeliefert. Die Geschäftsfrau stellte sich bereitwillig den neuen Anforderungen. Es war keine Morgenstunde zu früh. An Sonntagen waren vormittags die Geschäfte geöffnet. Vor allem machten die Bergbauern davon Gebrauch. Sie begegnete jedem Kunden mit Verständnis und Geduld. Zum Großteil oblag ihr der Dienst an der Kasse, die es im heutigen Sinne anfänglich noch nicht gab. Die einzelnen Posten wurden händisch auf ein Blatt Papier geschrieben und zusammengezählt. Dabei zeigte sie eine erstaunliche Fertigkeit und große Sicherheit. Durch die zeitbedingten Herausforderungen wurde der Verkaufsraum zu eng. So erbaute die Familie in der Bahnhofstraße ein Geschäftsund Wohnhaus mit moderner Einrichtung und neuartigen Behelfen. Mit der Neueröffnung stellte sich Frau Alber gleich hinter die Abteilung Stoff und Kurzwaren, wechselte aber dann wieder zur

„

Es war keine Morgenstunde zu früh. Kasse. Ihr Mann Franz betreute jahrelang die Obst- und Gemüseabteilung. Die Fähigkeiten und Liebe zur Verkaufstätigkeit hat das Ehepaar wohl an die Kinder weitervererbt, denn vier von sechs Kindern sind, zwar in unterschiedlichen Bereichen, in

Foto: Maria Gerstgrasser

Maria Alber, Naturns - Aus bunten Mosaiksteinen setzt sich unser Leben zusammen, und je älter wir werden, umso mehr Steine runden sich zu einem Lebensbild, geformt von Liebe und Glück, von Freude und Hoffnung, von Arbeit und Einsatz im Beruf und für den Nächsten, von Heirat und Kindern, von Tradition und Moderne und der Religiosität.

Frau Maria Alber erinnert sich lebhaft an ihre Vergangenheit als tüchtige Geschäftsfrau ihre Fußstapfen getreten. Unter der heimischen Bevölkerung ist die Bezeichnung „beim Alber“ geblieben. Geblieben ist auch die Erinnerung an Herrn Alber, auch als Wohltäter und Förderer der Vereine im Dorf, der nach langer harmonischer Ehe vor 10 Jahren verstorben ist. Jeder, der Frau Alber als tüchtige Geschäftsfrau kannte, bringt ihr heute noch Wertschätzung entgegen und freut sich, ihr auf Wanderwegen zu begegnen. Bis vor kurzem nahm sie noch an jeder AVS Seniorenwanderung teil und schafft heute noch beachtliche Wegstrecken. Über all die Jahre hindurch war sie nie krank, „hatte nie Kopfweh“, so ihre erfreuliche Aussage, sie führt noch selbständig für einen ihrer Söhne und für sich den

Haushalt. Und freut sich, wenn Kinder und Enkelkinder zu Besuch kommen. Eine besondere Überraschung mag es wohl gewesen sein, als die Enkeltochter Barbara Prieth zur Miss Südtirol gekürt wurde. Frau Alber legt immer noch großen Wert auf ein gepflegtes Aussehen und gefällige Kleidung, und Besuche bei der Friseurin scheut sie nicht. An Tagesausflügen und Wallfahrten nimmt sie teil und fährt ohne Begleitung mit dem Bus nach Meran. Schicksalsschlägen hat sie sich immer tapfer entgegengestellt und schaut nun voll Ruhe und Gelassenheit in die weitere Zukunft. Die Mosaiksteine ihres Lebens, das wir so kaum mehr kennen, werden als Wissen erhalten bleiben.


Vinschgerwind 10-13

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Filmabend

Erlebnisbahnhof Naturns ist eröffnet

Die Filmfreunde Prad zeigen am 17.5.2013 in der MS Prad noch nicht veröffentlichtes Filmmaterial von Sportpionieren zum Prader Fußballsport. Beginn 19.30 Uhr. Eintritt frei.

Die Saison 2013 des Erlebnisbahnhofes Naturns (Bahnhof Schnalsthal) in Staben ist kürzlich eröffnet worden: mit einer Ehrenrunde auf der Dampflok. Hinter der Fahnenpatin Birgit Theiner nahmen der Eisenbahnfreunde-Präsident Walter Weiss, BM Andreas Heidegger, LR Richard Theiner und Georg Lechner Platz. Lechner zeigte einen Transportwagen mit Marmorblock, den die Lasa Marmo als Leihgabe dem Erlebnisbahnhof zur Verfügung stellten. Ein eigens dafür angefertigter Film zeigte die Marmorgewinnung und den Marmortransport einst und jetzt.

Foto: „Wind“-Archiv

18 /Gesellschaft/

Gabriel Grüner Stipendium verliehen

Foto: Valentin Asam

Mals - Für das überzeugendste Exposé einer Reportage über Frauen in Tadschikistan, die allein gelassen von ihren in Russland arbeitenden Männern, für das Überleben der Gemeinden und Wirtschaft sorgen, wurde erstmals in Mals an Yasemin Ergin und Marcel Mettelsiefen das Gabriel-Grüner-Stipendium 2013 verliehen.

Die treibenden Kräfte für die Gabriel Grüner Projekte in Mals: v.l. Uli Reinhardt, (Stuttgart) Ludwig Fabi, Adelina Wallnöfer, Sibille Tschenett, Thomas Osterkorn (Chefredakteur Stern) und die Preisträger Yasemin Ergin und Marcel Mettelsiefen

von Ludwig Fabi

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s ist verführerisch einfach, über das Leid anderer Menschen zu berichten. Blut, Schweiß und Tränen ergeben immer eine Geschichte. Je größer das Elend, desto bunter die Reportage. Wer sich anmaßt, über das Leid anderer zu schreiben, braucht Neugier, Mitgefühl und ein sicheres Gefühl für Distanz und Nähe, und einen klaren Kopf. Deswegen ist das GabrielGrüner-Stipendium so wichtig. Weil es zeigt, wie schwer es ist, vom Leid anderer Menschen zu erzählen. Und wie wichtig es ist, es dennoch zu tun.“ Dieses Zitat von Jürgen Schäfer, einem ehemaligen Korrespondenten der Agentur Zeitenspiegel, nahm Sibille Tschenett zum Anlass, um auf die Besonderheit der Preisverleihung in Mals hinzuweisen.

Besonders waren auch die Gäste des Abends, darunter der Chefredakteur des „Stern“, Thomas Osterkorn, der Rai Journalist Roman Drescher, der Extrembergsteiger Hans Kammerlander und natürlich die beiden Preisträger Yasemin Ergin und Marcel Mettelsiefen. Freunde und Bekannte waren zudem aus nah und fern angereist, um der Person Gabriel Grüner und seinem Engagement für die kritische Sozialreportage ihre Wertschätzung entgegenzubringen. Reportagen sind bekanntlich das Salz in der Suppe des Journalismus. Reportagen, die ins Herz der Finsternis vorstoßen, die den Leisen und Verborgenen eine Stimme geben, die in einer von Informationen und Bildern überfluteten Welt unbekannte Aspekte enthüllen. Es sind Reportagen, wie sie auch

Gabriel Grüner für das Magazin „Stern“ schrieb und die nun in seinem Namen auch zukünftig ermöglicht werden. Junge Journalisten sollen dadurch angespornt werden, die Courage mit Ausdauer zu verbinden, Scharfsinn mit Beobachtungsgabe und analytisches Denken mit Formulierungskunst. Uli Reinhardt, enger Freund und Kollege von Gabriel Grüner und gleichzeitig Ideengeber, Initiator

„

Weil es zeigt, wie schwer es ist, vom Leid anderer Menschen zu erzählen. Und wie wichtig es ist, es dennoch zu tun. (Jürgen Schäfer)

und treibende Kraft des GabrielGrüner-Stipendiums, zeigte sich erfreut darüber, dass unweit des Grabes von Gabriel in Mals diese Verleihung nun erstmals durchgeführt wurde. „Korrnerliadr“ von Ernst, Martha und Hannes und ein vorzügliches Buffet mit regionalen Produkten machten die Preisverleihung zu einer authentischen und ehrlichen Veranstaltung. Bereits vor drei Jahren begann die befruchtende Zusammenarbeit zwischen der Agentur Zeitenspiegel, dem Bildungsausschuss Mals und den Geschwistern Grüner, welche vorerst in der Preisverleihung gipfelte. Zukünftig ist ein eigenes Schülerstipendium für Südtirol geplant. Von Beginn an wurden nämlich die Malser Oberschüler mit Vorträgen, Workshops und Fotoausstellungen ins Projekt einbezogen.


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Wollige Jubiläumsansichten

Kommen, Bleiben und Gehen

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er Schafzuchtverein Stilfs Edelweiss lud am 28. April anlässlich seines 20-jährigen Bestehens zu einer Jubiläumsausstellung nach Gomagoi. Auf der Ebene des Trushofs präsentierten 14 Aussteller ihre insgesamt 95 Rasseschafe - klassifiziert in verschiedenen Kategorien - welche sich außer der Begutachtung durch das zahlreiche Publikum zusätzlich einer fachmännischen Bewertung stellen mussten. Die 4 Preisrichter vom Kleintierzuchtverband Bozen sollten die Tiere während der Ringvorführung sorgfältig beurteilen und dann Schaf und Züchter adeln: Beim Bergschaf gewann das männliche Weiße von Josef Ratt und das weibliche von Franz Pichler, während sich beim Schwarzbraunen Bergschaf Männchen und Weibchen des Halters Theiner Hubert durchsetzen konnten. Beim Juraschaf hingegen gingen das männliche

Foto: Renate Eberhöfer

Stilfs

Jubiläumsausstellung S.Z.V. Stilfs Edelweiss Tier von Manuel Haas und dessen weibliches Pendant von Karl Kössler als Tagessieger hervor. Der Verein verfügt heute über 50 Mitglieder mit über 700 Schafen. Was den S.Z.V.-Obmann Adolf Pinggera aber besonders freut, ist das ansteigende Interesse an der Schafzucht allgemein, welche zunehmend auch die Jungen anzieht. Eine trotz launenhaftem Wetter gelungene Jubiläumsausstel-

pr-info Glurns Marketing

PUNI Destillerie Die PUNI Destillerie ist ein Familienunternehmen der Familie Ebensperger aus Glurns. Albrecht und Daniela arbeiten gemeinsam mit den beiden Söhnen Jonas und Lukas in der ersten und einzigen Whiskydestillerie Italiens. Benannt ist die Destillerie nach dem Fluss Puni im oberen Vinschgau. Nach jahrelanger Planung und Ideensammlung begannen Albrecht und Jonas 2008 damit, die Unterschiede von verschiedenen Getreidesorten für die Herstellung von Whisky genauer zu untersuchen. Aus Gerste, Weizen und Roggen wurden immer neue Mischungsverhältnisse ausprobiert und untersucht, sowohl sensorisch als auch chemisch analytisch. Aus mehr als hundert Destillatproben wurde jene ausgewählt, in welcher die Eigenschaften der verwendeten Malzsorten am besten zur Geltung kamen: Die Gerste bildet die malzig-würzige Basis, der Weizen bringt milde Süße und der Roggen gibt dem Destillat Körper und Tiefe. Das genaue Mischungsverhältnis ist mittlerweile Betriebsgeheimnis und wird für alle „Italian Single Malts“ verwendet.

lung mit schönen Schafen und vielen Gästen, welche sich vom Regen nicht aus der Stimmung bringen ließen. Obmann Pinggera jedenfalls zeigte sich sehr zufrieden und dankte allen, die für das erfolgreiche Gelingen der Ausstellung beigetragen haben. Für die Schafbauern war es jedenfalls ein Ansporn so weiterzumachen und für manch einen vielleicht ein Impuls zum Anfangen (re)

eit Dezember 2012 sitzen fünf in Berlin lebende Südtiroler an der ersten Ausgabe von 39NULL. Diese beschäftigt sich mit dem „Kommen, Bleiben, Gehen“ und will wissen, ob in Südtirol eine Landflucht der Kreativen existiert und dadurch ein so genannter Braindrain vorherrscht. In den vergangenen Monaten hat das Team eine Vielzahl von Interviews und Gesprächen zum Thema geführt, Menschen aus dem Kreativbereich getroffen und sie danach gefragt, warum sie Südtirol verlassen haben, warum sie zurückgekommen oder geblieben sind. Entstanden ist eine Sammlung aus sehr persönlichen Geschichten, aber auch kritischen Herangehensweisen an die Themen Kultur, zeitgenössische Kunst und Kulturpolitik in Südtirol. 39NULL wird am Freitag, den 17. Mai ab 19 Uhr im ehemaligen Schießstand Latsch vorgestellt.

Stadtführungen

mit Besichtigung der „Puni Destillerie oder der Stadtmühle

Ab dem Jahr 2013 konnte das Angebot der Stadtführungen in Glurns um 2 sehenswerte Attraktionen erweitert werden. Zum einen kann die erst kürzlich renovierte und funktionstüchtige Stadtmühle in Kombination mit einer Stadtführung besichtigt werden. Zudem bietet Glurns Marketing Stadtführungen mit einer Besichtigung der einzigen Whiskydestillerie Italiens, der „Puni Destillerie an. Dieses Angebot eignet sich ideal für Gruppen und Betriebsausflüge! Wenn Sie neugierig geworden sind und mehr über Glurns und die kulturellen Angebote wissen möchten, Informationen finden Sie unter www.glurns.eu, glurns.marketing@bb44.it oder Tel. 0473/831097.

Eine Initiative von Glurns Marketing www.glurns.eu


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Vinschgerwind 10-13

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Naturns

Vinschgau/Schluderns

„Ein Blick zurück“

Stammtisch der Nierenpatienten

Vinschgerwind: „Was gab dir

Foto: Maria Gerstgrasser

den Anlass, dieses Buch zu schreiben?“ Helmuth Rechenmacher: „Durch Gespräche über die Vergangenheit wurde mir klar, wie interessant diese für die heutige, moderne Zeit ist. So habe ich meine Erinnerungen einfach aus dem Kopf heraus aufs Papier gebracht und auch keinen Lektor hinzugenommen.“ „Für wen hast du es geschrieben“? „Geschrieben habe ich es in erster Linie für die Familie, die teilweise nicht gewusst hat, warum ich sooft unterwegs und von zu Hause weg war.“ „Welche Themen sind dir rückblickend am wichtigsten erschienen und was hat dich am meisten geprägt?“ „Ich war ein knallharter Vereinsmensch und hatte andere Prioritäten als Familie und Hof. ´A guatr Baur soll seine Viechr beim Noumen kennen`, ich habe aber nur ein paar wenige gekannt, den Gemeindehaushalt hingegen habe ich immer im Kopf gehabt. Heute würde ich die Prioritäten anders setzen.“ Interview: Maria Gerstgrasser

I

n Südtirol warten rund 75 Personen auf eine Spenderniere. Das heißt, sie sind Dialyse-Patienten, die sich regelmäßig einem Blutreinigungsverfahren unterziehen müssen. Im Vinschgau nehmen rund zehn Patientinnen und Patienten die Dialyse-Dienstleistung im Krankenhaus Schlanders in Anspruch. Die Kosten für den Transportdienst durch den Rettungsdienst „Weißes Kreuz“ übernimmt die Sanitätseinheit. „Das ist unser Glück und wir sind dankbar“, betont eine Betroffene. Nierenkranke sind seit 1974 im Südtiroler Nierenkran-

kenverein organisiert. Vinschger Delegierter im Verein ist Gustav Kofler aus Matsch. Sein Ziel ist es, regelmäßige Treffen im oberen Vinschgau zu organisieren, bei dem sich Nierenkranke, ob Dialysepatienten oder Menschen mit Spendernieren, speziell aus dem oberen Teil des Tales, zum Gedankenaustausch treffen können. Ein Stammtisch fand kürzlich im Raum des KVW in Schluderns statt. Hinter der Initiative steht auch der KVW Ortsobmann Egon Blaas, selbst ein Betroffener. Ein großes Anliegen ist der Gruppe die Prävention. Neben Blut-

Die Nierenpatienten im KVW-Raum in Schluderns. Die Sensibilisierung für mehr Bereitschaft zur Organspende ist ein großes Anliegen

druck- oder Choles-terinwerten sollte auch die Nierenfunktion überprüft werden. Rechtzeitiges Erkennen einer Insuffizienz kann Nierenversagen vorbeugen. Ein nächstes großes Anliegen ist die Sensibilisierung der Menschen für die Organspende. Derzeit beträgt die Wartezeit für eine Spenderniere mindestens sieben Jahre. (mds) Das nächste Treffen im KVW-Raum in Schluderns findet am Samstag, den 18.00 Mai mit Beginn um 18.00 statt. Informationen unter Tel. 3393645603

Partschins

Neue Töne bei der MK Partschins E

motionen wecken“, so hieß das selbst gesteckte Ziel der Musikkapelle Partschins beim traditionellen Frühjahrskonzert im Peter Thalguter Haus in Algund. Obmann Andreas Österreicher konnte, neben den Ehrenmitgliedern der Musikkapelle, zahlreiche Ehrengäste sowie viele Partschinserinnen und Partschinser, Freunde und Gönner der Blasmusik aus nah und fern begrüßen. Emotional war es auch für die Neuzugänge der Musikkapelle Partschins, die heuer ihr erstes Frühjahrskonzert bestritten. Es waren dies Franziska Österreicher am Alt-Saxophon, Jonas Nussbaumer am Schlagzeug und Benjamin Gorfer am Bariton. Kapellmeister Michael Pircher hat mit den knapp 60 MusikantInnen ein sehr anspruchsvolles, aber gleichzeitig sehr gefälliges Programm vorbereitet. Emotionen und Gefühle wurden bei den Zuhörern durch

Foto: „Wind“-Archiv

in Blick zurück“, so nennt sich eine Veröffentlichung, die in Kürze in Naturns vorgestellt wird. Verfasser ist Helmuth Rechenmacher vom Niedermayerhof in Tschirland, der vor allem durch seine rege Vereinstätigkeit allseits bekannt ist. Er erzählt von seiner Kinder- und Jugendzeit, vom bäuerlichen Leben in den 50er Jahren und seinen Erfahrungen als Besitzer der Rableidalm im Pfossental. Wie in seinem Leben, nimmt auch im Buch, die rege Vereinstätigkeit einen großen Stellenwert ein. Der Untertitel „Erlebte Veränderungen“ weist auf persönliche Erlebnisse hin, die in allen Bereichen seines Lebens stattfanden.

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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v.l.: Kapellmeister Michael Pircher, Obmann Andreas Österreicher, Franziska Österreicher, Jonas Nussbaumer, Benjamin Gorfer, Jugendleiter Albert Zerzer Feinfühligkeit, Eleganz, aber auch durch kraftvolle Akkorde, schnelle und langsame Passagen geweckt. Das Konzertprogramm mit „Europe`s Glory“, „Aroldo“, „Mountain Panorama“, „Appalachian Overture“, „Granada“, „The Cream of Clapton“ und „Disney Festival“ verlangte von den Musikanten der Musikkapelle Partschins höchste Konzentration und musikalisches Können. Die

Auswahl der Stücke traf den Geschmack des Publikums voll und ganz.Das Publikum wurde mit den Zugaben „Glanz der Sterne“, „Musikantensehnsucht“ und dem Marsch „per aspera ad astra“ abermals mit Klängen und Klangfarben der besonderen Art beschenkt. Die hervorragende Leistung wurde durch den kräftigen und lang anhaltenden Applaus der Zuhörer honoriert.


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Reschen/Marienberg/Schlinig/Mals

Vinschger-Porträts in Landesfotodokumentation 2013 D

ie Landesfotodokumentation in Innsbruck wird seit Jahren zwischen Medienzentrum und Fotoforum West erfolgreich umgesetzt.In Einzelprojekten, die meist ein Jahr dauern, werden verschiedene Aspekte des Landes (Nord-, Süd- und Osttirol) und des Lebens seiner Bevölkerung in einer Teamarbeit fotografisch dokumentiert und Fotos aus Fotoprojekt „Zweite Heimat Tirol“ Elisabeth Saurer stammt aus Deutschland/ Hildesheim und wohnt seit 1976 in Schlinig. Sie war ehrenamtlich in der Krebshilfe und in anderen sozialen Belangen (z.B. Krankenbesuche auf entlegenen Berghöfen) sowie im kirchlichen Bereich tätig. Foto: Peter Elvin Ludmila Mikheeva kommt aus Russland/ Mordovia. Die studierte Mathematikerin lebt seit 7 Jahren mit ihrem Mann und 2 Kindern in Mals/Laatsch. Zurzeit arbeitet sie als Zimmermädchen, hofft aber, bald als Mathelehrerin eingesetzt zu werden. Foto: Peter Elvin

in Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert. Angelegt als wertfreie Dokumentation des Ist-Zustandes und gedacht für die Menschen, die vielleicht in 50 oder 100 Jahren wissen möchten, wie Tirol um die Jahrhundertwende ausgeschaut und wie es sich gelebt hat. (aw) Fotos aus dem Projekt „Klerus“ Peppi Leone ist seit dem 14.09.2008 ständiger Diakon in Reschen. „Als Diakon habe ich die wichtige und auch freudige Aufgabe, das Evangelium zu verkünden“, beschreibt Herr Leone seinen Auftrag. Foto: Peter Elvin Peter Perkmann wurde 1976 von Bischof Paul Rusch zum Priester geweiht und trat 1977 in das Kloster Marienberg ein. 1986 hat er die Pfarre Schlinig übernommen, 1997 wurde er zum Superior des Klosters bestellt. Pater Peter ist hunderten Kindern aus nah und fern als Hostienbächer bekannt. Foto: Peter Elvin


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Glurns

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pr-info - Windegger

Mojenpfeifen

Tag der offenen Tür bei Windegger

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Einige bedeutende Neuigkeiten präsentiert der Lananer Experte für Erntemaschinen Windegger beim Tag der offenen Tür am Samstag, 25. und Sonntag, 26. Mai am Lananer Firmensitz.

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

ifrig entlockten die jungen Buben und Mädchen den „Mojenpfeifen“ die hell-schillernden Töne auf dem Stadtplatz von Glurns. Die einfachen Pfeifen aus jungen Weidenhölzern, einst beliebtes Spielzeug für die Kinder in früheren Jahrhunderten, lebten beim diesjährigen Maifest wieder auf. Die Initiative hatten die Schützen unter Hauptmann Martin Prieth ergriffen. Zusammen mit der Jungschar, geleitet von Dagmar Stocker, machten sie sich am Tag vor dem Maifest an die Arbeit und fertigten unterstützt von vielen fleißigen kleinen Händen die Pfeifen. Entscheidend für das Gelingen ist ein frisches Weidenstück, das gefühlvolle Klopfen auf die Rinde, damit sich diese löst und die rechte Kerbe samt geformtem

K8e mit Fernwartung

Lösung für Biobauern Auf der Fachmesse Interpoma im letzten Herbst stellte das Lananer Unternehmen sein neues Unterstockräumgerät vor. „Es ist in erster Linie für Biobauern gedacht, die auf Herbizideinsatz zur Pflege des Pflanzstreifens verzichten müssen“, erklärt der Erfinder Walter Windegger. Der neoB4robot ist auf der Basis des bekannten Kistentransportgerätes neo aufgebaut. Größte Flexibilität im Einsatz garantiert seine elektrisch verstellbare Arbeitsbreite von 2,5 bis 4 m und die variabel einstellbare Geschwindigkeit. Durch seine Satellitensteuerung ist das Ge-

rät vollständig autonom und kann Tag und Nacht im Dauerbetrieb eingesetzt werden. Es ist mit einem Hybridantrieb aus Elektro- und Benzinmotor ausgestattet und bearbeitet bis zu 5 ha innerhalb von 24 Stunden. Nach Beendigung des vorprogrammierten Arbeitsweges meldet sich der neoB4robot per SMS und kann einfach zum nächsten Einsatzort transportiert werden. Das Gerät eignet sich somit sowohl für größere Anbauflächen oder als Gemeinschaftsanschaffung für mehrere Bauern.

Die Produkte aus dem Hause Windegger punkten durch ihre ausgereifte Technik und durch ihre enorme Stabilität. Dies unterstreicht die in diesem Sektor wohl einzigartige Garantie von drei Jahren. Ein Novum im Bereich Serviceleistung bei Erntemaschinen bietet Windegger mit seinem Flaggschiff K8e seinen Kunden. „Durch eine eingebaute SIMKarte kann bei eventuell auftretenden Störungen von jedem Ort aus schnell auf die Software der Maschine zugegriffen werden und Fehlerquellen analysiert werden“, so Walter Windegger. Sofern sie nicht direkt behoben werden können, kann ein Technikereinsatz genau auf das aufgetretene Problem abgestimmt werden. Weitere Informationen finden Sie auf www.windegger.eu

Latsch

Mundstück. Der erste Pfeifversuch ist jedes Mal spannend, denn man kann sich nie sicher sein, ob die „Mojenpfeife“ auch auf Anhieb funktioniert. Es hat größtenteils funktioniert, denn das diesjährige feuchte Wetter hat die Weiden geschmeidig gemacht. „S nächst Johr moch i miar norr an gonz an Haufn Pfeifen“, sagte ein Junge, der mit einem Mädchen um die Wette pfiff. Eingeläutet wurde der Mai auch von einigen Glurnser Goaßlschnöllern und von den Klängen der Ziehharmonika, die für die Volkstanzgruppe aus Mals aufspielte. Die Tänzerinnen und Tänzer unter der Leitung von Ulrich Moser zeigten zuerst ihre Tanzkünste und bezogen dann die Zuschauerinnen und Zuschauer mit ein, indem sie sie zum Tanz aufforderten und sie zu einfachen Schritten und Drehungen animierten. (mds)

Fremde Wesen im Kubus D

ie östliche Einfahrt nach Latsch wird seit einigen Jahren von einem Bürogebäude aus Glas und Stahl geprägt. Dieses Bauwerk, der „Rizzi-Kubus“, ist ein architektonischer Blickfang, der auch des Nachts in unterschiedlichen Farben beleuchtet, Wirkung entfaltet. Die Konstruktion will Kunst sein und Kunst präsentiert Hausherr Walter Rizzi regelmäßig auch in der

ebenerdigen Etage des Kubus in seinem „Spazio-Rizzi“. Am 1. Mai öffnete sich diesmal für den Luttacher Friedrich Sebastian Feichter die Tür zum „Spazio Rizzi“. Der international anerkannte Bildhauer zeigt in Latsch noch bis Herbst seine geheimnisvollen bis heiteren Skulpturen. Einige größere seiner Werke sind als Blickfang vor dem Stahlbetonbau aufgestellt.

Im Ausstellungsraum selbst zeugen Plastiken sowie Skulpturen aus unterschiedlichsten Materialien und Größe von der handwerklichen, künstlerischen und philosophischen Meisterschaft des Bildhauers. Die beeindruckende Ausstellung wurde von Walter Rizzi selbst, der Kunsthistorikerin Ilse Thuile und LR Richard Theiner bei Anwesenheit des Künstlers eröffnet. (jan)

Mit seiner Ausstellung hat Friedrich Sebastian Feichter fremde Wesen in Rizzis Kubus gebracht

Foto: Philip Trafoier

Großer Spaß beim Pfeifen auf dem Glurnser Stadtplatz


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Naturns

Schüler bepflanzen Außenbereich der Texel ine ganz besondere Außengestaltung des Betriebsgeländes bei der OG TEXEL wurde schon bei der Planung ins Auge gefasst. Nach dem Grünraumkonzept des Landschaftsplaners Roland Dellagiacoma wurden die Parkplätze mit schattenspendenden Bäumen bepflanzt. Im Westen des Betriebsgeländes ist, einem Hausanger gleich, eine kleine Obstanlage mit sechzehn alten Sorten entstanden. So werden, beispielsweise durch Grafensteiner, Palabirn und Hauszwetschken, Geschichte und Entwicklung des Obstbaues in Erinnerung gerufen. Längs eines Abzugsgrabens der Etschgenossenschaft entstand eine naturnahe Auwaldoase mit Holunder, Espen, Weiden, Birken und anderen heimischen Gehölzen. An der Böschung des Versickerungsbeckens und des Obstangers wurde eine Wild-

Fotos: Maria Gerstgrasser

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Roland Dellagiacoma erklärt den Mittelschülern die Sinnhaftigkeit der Aktion; die Schüler zeigten vollen Einsatz strauchhecke mit Sanddorn, Berberitze, Haselnuss und ähnlichen Gewächsen angelegt. Es war die Absicht des Planers, ein Stück alter Kulturlandschaft in das Betriebsgelände zu holen. Vielen Kleintieren wird Unterschlupf geboten, Einblicke in ökologische Zusammenhänge werden verdeutlicht. Daher war es sinnvoll und naheliegend, Schüler der Mittel-

schulklassen 1B und 1E mit der Bepflanzung zu betrauen. Am 23.April machten sich fünfunddreißig Buben und Mädchen ans Werk. Insgesamt wurden sechshundertfünfzig Pflanzen und dreiundzwanzig verschiedene Gehölzarten in der Auwaldoase und an der Wildstrauchhecke eingesetzt. Die Schüler zeigten vollen Einsatz und fühlten sich durch die Anwesen-

heit der Verantwortlichen und Organisatoren bei ihrem Eifer bestärkt. Dem TEXEL-Obmann Rudi Höller, dem Direktor der Etschbaugenossenschaft Florian Ruatti, dem Vizebürgermeister Helmut Müller und dem Planer wurde Anerkennung entgegengebracht. Großer Dank galt den Schülern und den Lehrpersonen Astrid Tappeiner und Monika Kuppelwieser. (ria)

www.keramikmarkt.it

Laatsch

Florianifeier mit Fahnensegnung

Foto: Andreas Paulmichl

Fahnenweihe in Laatsch

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m letzten Sonntag im April beging die Freiwillige Feuerwehr von Laatsch, die heuer ihr 115-jähriges Bestehen feiert, das Fest ihres Schutzpatrons St. Florian. Begleitet von der Laatscher Musikkapelle zog die Wehr vom Dorfplatz in die Pfarrkirche ein, wo der Millander ComboniMissionar P. Giampietro Pellegrini den Gottesdienst zelebrierte. Musikalisch mitgestaltet wurde die Messe vom Männerchor Mals unter der Leitung von Siegfried Flora. Anschließend zogen die Wehrmänner gemeinsam mit der Dorfbevölkerung zur Feuer-

wehrhalle. Kommandant-Stellvertreter Alois Schuster erinnerte in einer kurzen Ansprache an die Fahnenweihe von 1961 und erklärte, dass es nun notwendig geworden sei, die Fahne einer gründlichen Restaurierung zu unterziehen. Die gesamten Kosten der durchgeführten Arbeiten übernahmen das Ehepaar Frans und Frida Van den dries, dem an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt sei. Anschließend lud Kommandant David Lechner alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. (pa)

Keramik-Markt Mercato Ceramica

31. –2. Mai Maggio

Juni Giugno 2013

Freitag / venerdì 31.05. ore 16.00 - 22.00 Uhr Samstag / sabato 01.06. ore 10.00 - 22.00 Uhr Sonntag / domenica 02.06. ore 10.00 - 18.00 Uhr

Naturns / Naturno


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Vinschgau

Tanzen ist gut für Körper, Geist und Seele

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it dem Tanzen muss man in jüngeren Jahren anfangen, wenn man sich die Schritte noch gut merken kann. Dann tut man sich im Alter leichter“, sagte eine jüngere Teilnehmerin aus der Tanzgruppe. Und die umstehenden Damen pflichteten ihr bei. Mit einem Ausflug nach Laas beendeten die Mitglieder der fünf Tanzgruppen in Graun, Taufers, Mals, Matsch und Schluderns kürzlich ihre Tanzsaison. Diese

lief von Anfang November bis Ende April. Erstes Ziel nach der Anfahrt mit dem Vinschgerzug war die „Lourdeskirche“, wo Diakon Norbert Punter mit den Tänzerinnen und Tänzern eine Andacht feierte. Petra Trafoier und Christoph Kneissl sorgten für die musikalische Umrahmung. Anschließend folgte ein gemeinsames Pizza-Essen in der Sportzone. Dort wurden Erfahrungen ausgetauscht und die Ge-

Goldrain

Stilfs

Schützen sammeln Müll

Stilfs feiert

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Foto: „Wind“-Archiv

m Samstag, 27 April organisierte die Schützenkompanie Goldrain einen ganz besonderen Frühjahrsputz. Zahlreiche fleißige Goldrainer sind dem Aufruf der Schützen gefolgt, um das Dorf und die umliegenden Wege vom vielem Müll und Unrat zu befreien. Den ganzen Vormittag wurde Müll eingesammelt. Die fleißigen Helfer fanden unzählige Plastikreste, Nylontaschen, Dosen, Becher, Verpackungen und vieles mehr an den Wegrändern und am Etschufer. Es ist schon erstaunlich, aber auch erschreckend, wie viel Müll einfach so weggeworfen wird, ob nun absichtlich oder gedankenlos.

ll jene Ehepaare, welche im heurigen Jahr das 25-jährige Ehejubiläum feiern oder dies bereits gelungen überschritten haben, wurden vom Katholischen Familienverband Stilfs kürzlich mit einer schönen Feier überrascht. Im Rahmen eines Festgottesdienstes, der musikalisch von Kindern und Jugendlichen lebendig ausgestaltet wurde, erneuerten 7 Paare ihr Eheversprechen vor versammelter Pfarrgemeinde. Anschließend beging man mit einem feinen Mittagessen dieses Fest. Aber auch der Katholische Familienverband selbst kann auf ein kleines Jubiläum zurückblicken: Seit nunmehr über 20 Jahren ist man in Stilfs erfolgreich präsent und kann heute beachtliche 75 Familien als ordentliche Mitglieder vermerken. Immer wieder haben es die engagierten Ehrenamtlichen verstanden, mit interessanten Veranstaltungen zu begeistern

selligkeit gepflegt. „Der gemeinsame Abschluss hat mittlerweile Tradition. Wir wechseln jedes Jahr ab, einmal ist es ein Fest, einmal ein Ausflug“, sagt Cilli Trafoier aus Tschengls. Sie ist ausgebildete Tanzlehrerin und leitet seit Jahren Gruppen im Rahmen des Projekts „Tanzen ab der Lebensmitte“, getragen vom KVW. Insgesamt 95 Tanzbegeisterte haben sich in den jeweiligen Orten wöchentlich unter

den Fittichen Trafoiers gedreht. Alle Altersgruppen ab Ende 40 bis ins hohe Alter waren vertreten. Die älteste Tänzerin ist Rosa Maas aus Reschen mit 90 Jahren. Das weibliche Geschlecht dominiert das Tanzgeschehen. Lediglich in der Malser Gruppe tanzen zwei Herren mit. Die Tanzmusik CD`s wählt Folie aus, Anregungen holt sie sich bei regelmäßigen Fortbildungskursen. Mit CD-Player gespielt werden internationale Volkstänze, die vereinfacht arrangiert werden. Bewegung mit Musik ist gut für Körper Geist und Seele. Es stärkt den Kreislauf, die Koordinationssinne, das Gleichgewicht, fördert zwischenmenschliche Kontakte und Geselligkeit, kurzum, Tanzen steigert das Wohlbefinden. Nach der Pause geht`s wieder weiter und alle Interessierten sind aufgerufen, sich den Gruppen anzuschließen. (mds)

Foto: Renate Eberhöfer

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Die Tanzgruppen aus fünf Ortschaften, geleitet von Cilli Trafoier (Vierte von links stehend) feierten ihren Saison-Abschluss mit einem Ausflug nach Laas

Der Ausschuss des Katholischen Familienverbandes Stilfs mit den Ehe-Jubilaren und christliche Gemeinschaft zu stärken. Familiengottesdienste, Faschings- und Familienfeste und viele andere kulturell informative Angebote haben in der Bevölkerung stets regen Zulauf erfahren. Deshalb gebührt an dieser Stelle allen freiwilligen Mitarbeitern und Ausschussmitgliedern Dank dafür, dass sie ihre Zeit geopfert und mit viel Wohlwollen soziale Akzente im

Dorf gesetzt haben. Seit Anfang dieses Jahres fungiert nun ein neuer Ausschuss, welcher die Geschicke des KF Stilfs familienorientiert weiterführen wird: Eberhart Aondio Monika, Fleischmann Doris, Lutz Cornelia, Mall Mazagg Renate, Pattis Jochberger Karin, Prieth Brunner Katharina, Riedl Marlies, Spiess Pinggera Gabi und Theiner Priska. (re)


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Bergtouren

Der Vinschger Wind 10-13

Wandertouren

/Wandern/ 25 Höhenwege

Wanderinfos: Aufstieg: 340 hm Abstieg: 260 hm Tourenlänge: gesamt 7,6 km

Der Laaser Herrensteig Wanderung von Laas über den Laaser-Herrensteig zur Schwefelquelle „Stinkabrunn“ und weiter nach Tschengls zur Tschenglsburg und weiter bis zum Eyrser Bahnhof. TOURENINFO: Ausgangspunkt des Laaser Herrensteiges, einem der schönsten Wanderwege rund um Laas ist das Marmordorf Laas, dort wo der Marmor seinen Besuchern im wörtlichen Sinne zu Füßen liegt. In Laas geht’s durch die Schießstandstraße zur Schmiedgasse und weiter bis zur Einmündung in die Parnetzerstraße. Dort gelangen wir zum Herrensteig, der am Eingang des Laaser Tals liegt, der Nr. 3 folgend führt der Weg vorbei an der Schrägseilbahn des Laaser Marmorbruchs entlang dem Waldrand zur Rodelbahn und zur Schwefelquelle „Stinkabrunn“. Das Wasser der Quelle ist trinkbar und wirkt heilend. Von dort folgen wir stets dem Weg Nr. 3 oberhalb der Schgumser Höfe bis nach Tschengls und zur Tschenglsburg. Auf der Landstraße, die Tschengls mit Eyrs verbindet kommt man zum Bahnhof Eyrs. Einkehrtipp: Sportbistro Eyrs. Gehzeit: ca. 4 Stunden / Höhenunterschied: ca. 80m, schöne Talwanderung mit einmaligem Blick

Route: Laas Bahnhof Nr. 5 Richtung Parnetz Laaser Herrensteig Nr. 3 Rodelbahn Schwefelquelle Schgumserhöfe (Jakobsweg) bei Durchfahrtsverbotsschild links Schgumserwiesen oberhalb Pulverlager Nr.3 Tschengls Tschenglsburg weiter auf der Straße Richtung Eyrs Bahnhof Eyrs Einkehrtipp Sportbistro Eyrs

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28 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 10-13

16.05.13

Schlanders/Vinschgau

WEB-Zone

„Marketing heißt erfolgreich verkaufen“

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F

ür sich selbst – als persönliche Weiterbildung - hat sie den Marketinglehrgang an der Landesberufsschule Schlanders gemacht, sagt Marion de Bon und fügt begeistert hinzu: „Es war ein ganz toller und vor allem praxisorientierter Kurs.“ Das Gelernte hat sie bereits bei den jüngsten Bestellungen angewandt und diese präziser – auf ihren Kundenkreis abgesteckt – ausgeführt. Mit dem nächsten Werbeauftritt ihres Modegeschäftes „Marions fashion“ und dem Ausverkauf will sie sich so präsentieren, wie in den 82 Stunden des Marketingkurses angeregt. Wirksam, am Kunden orientiert. Denn einen Schwerpunkt nahm jener Teil ein, in dem aus der Sicht des Kunden zu Preispolitik, Werbeauftritt und zum Verkauf im Allgemeinen argumentiert

Foto: Renate Eberhöfer

ie Handwerkskunst des Webens erfreut sich dank vielfältiger Webmaterialien und nahezu unbegrenzter Gestaltungsmöglichkeiten auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. So auch in Stilfs, wo die Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung von April bis Mai einen Kurs mit 2 gebündelten Modulen „Kreatives Handweben für Anfänger und Fortgeschrittene“ und „Potentialorientierte Begleitung von Gestaltungsprozessen“ anbot. Kursleiterin und Webgesellin Waldtraud Holzner brachte den 8 Teilnehmerinnen die Technik des Auf- und Einziehens am Webstuhl, sowie das Erstellen eines Webstücks mit verschiedensten

Foto: „Wind“-Archiv

Stilfs

Die Absolventen des Marketinglehrganges an der Landesberufsschule Schlanders, links Marion De Bon wurde. „Wir sind ganz einfach in die Rolle des Kunden geschlüpft“, sagt Marion de Bon. Das kann durchaus aufschlussreich sein und im Ergebnis längerfristig vor allem erfolgreich. Michaela Platter, die Referentin hat die Teilnehmer, neun waren es insgesamt, mehrere Tage im Zeitraum Jänner bis

Mai geschult und gelehrt, wie ein Marketingkonzept zu erarbeiten ist. Als Zuckerle wurde für die neun Teilnehmer ein Tag Zeitmanagement organisiert, „denn wie man sich die Zeit ganz individuell am besten einteilt, kann auch in Sachen Marketing eine Schlüsselgeschichte sein.“ (ap)

Matsch

Jugend-Musikkapelle brilliert

Einblick in den Stilfser Web-Kosmos

M

it musikalischen Leckerbissen begeisterten die 26 Musikantinnen und Musikanten der Jugend-Musikkapelle Matsch kürzlich das Publikum in Nals. Dirigiert von Kapellmeister Rupert Seidl gaben sie Werke zum Besten, wie „Fanfare for an occassion“, „Irish dream“, „The little Magyar“, „Olympic tune“ die Filmmusik „Pirates of the caribbien“, Rockklänge mit „Smoke on the Water“. Mit dem Stück „Auf der Vogelwiese“ von Franz Mosch sprachen sie die

Liebhaber der Egerländer-Musik an. 16 Jugendkapellen aus dem ganzen Land hatten sich zum Jugendkapellen-Treffen in Nals eingefunden, die Musikkapellen nahmen an Bewerben teil, oder gaben ein Konzert- wie die Gruppe aus Matsch. Alle Jugendlichen verbindet die Freude an der Blasmusik. Beim gemeinsamen „Nudel-Essen“ bot sich die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. In geselligem Rahmen ließen sich wertvolle Kontakte knüpfen. Höhepunkt war der

Festumzug aller Musikkapellen durch die Ortschaft Nals, bei dem die Jugend-Musikkapelle St. Lorenzen das zahlreiche Publikum mit einer Marsch-Show überraschte. Die Jugendkapelle Matsch war auf Betreiben einiger Musikanten der Musikkapelle Matsch gegründet worden, um den vielen jungen Musikschülern eine Möglichkeit zu geben, zu üben und ihr Können zu zeigen. Das Ziel, den Nachwuchs bei den Instrumenten zu halten, ist geglückt. (mds) Die Jugendmusikkapelle Matsch unter der Leitung von Kapellmeister Rupert Seidl ist hochmotiviert und begeisterte das Publikum kürzlich beim Treffen der Südtiroler Jugendkapellen in Nals

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Materialien (Wolle, Stoffe, Altkleider) in diversen Variationen näher, während Referentin Elisabeth Stillebacher im parallel laufenden Modul den Lernwilligen bunte Eindrücke aus der Farbenlehre gewinnen ließ, welche nahtlos in gewebte Kreationen einflossen. Ein lehrreicher Kurs selbst für Fortgeschrittene, um Fertigkeiten in einer antiquiert anmutenden Kunst zu vertiefen und neue Perspektiven auszuloten. Die Ausdruckskraft und Eigenheit des handgefertigten Stoffes, sei es als Handtasche, Vorhang, Wandbehang oder Teppich, ist Lohn und Antrieb zugleich. Zudem findet Schafwolle oder alte Kleidung - heute oftmals achtlos weggeschafft - gebührende Verwendung, um wertvolle Kunstwerke entstehen zu lassen.Eine Handvoll Stilfser Frauen pflegen bereits seit dem Jahre 2003 das uralte Brauchtum des Webens weiter und so ist man sichtlich erfreut ob der frischen Web-Impulse. (re)


16.05.13

Der Vinschger Wind 10-13

/Gesellschaft/ 29

Val Müstair

D

er Kirchenchor von Müstair feiert heuer seinen 40sten Geburtstag. Zu seiner Ehrung findet am Pfingstsonntag, 19. Mai 2013, anlässlich des Festgottesdienstes in der Klosterkirche St. Johann in Müstair eine schlichte Würdigung statt. Der Cor da baselgia Müstair besteht seit 1973. Er wurde von einigen ehemaligen Sängerinnen und Sängern aus dem damals eingegangenen Gemischtenchor gegründet. Das erste Ziel des neuen Sängerchors war und ist es immer noch, die Gottesdienste und die kirchlichen Feiertage zu verschönern. So singt der Verein regelmäßig in den Kirchen von Müstair und Valchava, sowie anlässlich von Gottesdiensten im Spital Val Müstair. In seiner 40-jährigen Existenz hat der Kirchenchor von Müstair zahlreiche Konzerte, auch in Zusammenarbeit

mit dem Vinschgerchor, aufgeführt. Eine weitere grenzüberschreitende Zusammenarbeit fand im September 2012 statt, als der Cor da baselgia Müstair die Sängerwanderung des Südtiroler Chorverbandes (SCV) und es Verbandes der Kirchenchöre Südtirols (VKS) organisierte. Dem Kirchenchor von Müstair wurde auch die Ehre zuteil, verschiedentlich im Fernsehen aufzutreten und für das Radio zu singen. In seinen 40 Aktivjahren produzierte der Chor zwei Tonträger mit kirchlichen und weltlichen Liedern und eine CD mit Weihnachtsliedern, darunter mehrere Kompositionen vom Einheimischen Alfred Oswald. Anlässlich des 20sten Todestages seines „Hauskomponisten“ Oswald (2011) veranstaltete der Kirchenchor ein Gedenkkonzert mit seinen

pr-info FF Eyrs

Foto: Ludwig Fabi

Wettkämpfe, Spaß und Unterhaltung Die Eyrser Sportzone ist am kommenden Wochenende wieder Austragungsort des traditionellen Zeltfestes. Die Freiwillige Feuerwehr von Eyrs hat heuer generationenübergreifend ein interessantes und spannendes Programm zusammengestellt. Auftakt und Höhepunkt bilden die Jugend- und Aktivwettbewerbe der einzelnen Feuerwehren am Samstag. Gefeiert wird abends mit Musik, Solokünstlern und Showeinlagen. Aber auch der Sonntag verspricht einiges. Neben dem traditionell guten kulinarischen Mittagsangebot beginnt ab 14.00 Uhr eine Wettveranstaltung. Sechs Wetten wurden eingereicht. Zwei davon haben mit der Geschicklichkeit von Feuerwehren zu tun, eine mit dem punktgenauen Steuern von drei Kranautos, eine befasst sich mit den Kirchenpatronen im Vinschgau, eine weitere mit dem Erkennen von Radio-Kassetten und eine ist eine Luftballon-Wette. Luftige Wette: Das Kinderprogramm und die Beate Patscheider wettet, dass Lotterieverlosung sind neben sie in drei Minuten mehr Luftden vielfältigen musikalischen ballons aufblasen kann, als 40 Angeboten weitere Höhepunkte erwachsene Personen am Pfingstsonntag. (lu)

Foto: Beat Grond

Vierzig Jahre im Dienst der Kirche

Der Cor da baselgia Müstair wird 40 Melodien. Dieses wurde auf einer weiteren CD festgehalten. Zudem wurden seine Lieder in einem Singbuch abgedruckt. 1996 wurde der Cor da baselgia Müstair mit dem Kulturpreis des romanischen Radios (CRR) ausgezeichnet, eine Ehre, die nur wenigen Gesangs- oder Musik-

vereinen im Kanton Graubünden zuteil wird. Seit der Gründung bis 2003 stand der Chor unter der Leitung von Beat Grond. Bis 2006 dirigierte Don Mario Pinggera und seitdem leitet Gernot Niederfriniger den Chor. Heute zählt der Verein 25 Mitglieder. (bg)

Freiwillige Feuerwehr

Eyrs

Zeltfest

am Pfingstwochenende 2013 in der Sportzone (Bahnhof Eyrs ca. 200 m) Samstag, 18. Mai Jugendbewerb: Bewerb-Aktive: 14:00 20:00 22:00 24:00

d Aben lt /SO + SA iscoze

DJ-D

JAHRE FEUERWEHRJUGEND SÜDTIROL

!

h Du mit

Mach auc

Beginn 07:00 – Siegerehrung 13:00 Uhr Beginn 13:30 – K.O. der 8 besten Gruppen um 18:00 Uhr – Siegerehrung 19:00 Uhr

Musik und Unterhaltung mit Die Vinschger Beginn Abendprogramm mit Die Trenkwalder Auftritt des Solokünstlers Markus Wohlfahrt Showeinlage mit Daniel & Eva Dance

Sonntag, 19. Mai 11:00 Festbeginn 11:30 Unterhaltung mit der Musikkapelle Eyrs 14:00 - Wetten … ??? in Eyrs - Musikalische Unterhaltung mit die Strawanza - Kinderprogramm am Nachmittag 19:00 Tanz und Unterhaltung mit den Südtiroler Spitzbuam 21:00 Lotterieverlosung

Mit freundlicher Unterstützung

Taxiunternehmen Taxi Top: 333 84 20 444 Taxi Stecher Gerd: 335 54 40 620 Skyline Shuttle: 348 04 27 229

nightliner Wochenende sicher mit dem Bus unterwegs

Am Samstag: 1 Freigetränk für Festbesucher im Dirndl oder in Lederhose

Weitere aktuelle Infos auf unserer Homepage: www.feuerwehr-eyrs.com


30 /Jugend/

Vinschgerwind 10-13

JuZe Freiraum Schlanders Ö Sa. 18.05.13 Geschlossen Ö Mi. 22. & 29.05.13 15.00 – 17.00 Uhr Nachmittag für Mittelschüler Ö Fr. 31.05.13 ab 20.30 Uhr Konzert mit Helden der Zeit und Faulty System Ö Sa. 01.06.13 um 10.00 Uhr GO KART @ INNSBRUCK; Treffpunkt: Juze Schlanders: Kosten Mitglieder 55 Euro; Info & Anmedung bis 21. Mai im JuZe Jugendtreff Laas Ö Fr. 17.05.13 ab 19.00 Uhr Lan Party Ö Sa. 25.05.13 ab 18.00 Uhr Tennis Fußball Turnier Ö Do. 30.05.13 um 16.30 Uhr Wandern Chill House Stilfs Ö Fr. 17.05.13 ab 17.00 Uhr Terrassen-Grill-Fete Ö Fr. 24.05.13: Fischn in Fischrteich; Wegen Giro d’Italia Treff erst später offen; Uhrzeit wird bekannt gegeben! Ö Sa. 25.05.13 ab 17.00 Uhr Filmabend für Mädchen Ö Fr. 31.05.13 ab 15.00 Uhr Vorbesprechung Floßfahrt Ö Mittwochs Treff von 18 bis 22 Uhr offen. Programm nach Lust und Laune! Jugendtreff Phönix Schluderns Ö So. 19.05.13 ab 11.00 Uhr 850 Jahr Feier Schluderns; Standl vor dem Jugendhaus Ö Fr. 24.05.13 ab 19.00 Uhr Tischtennisturnier, Schlag den Ale Ö Sa 25.05.13 ab 10.00 Uhr Graffitiprojekt, Anmeldung! Citytreff Glurns Ö Fr. 17.05.13 ab 16.00 Uhr Fragerunde mit Young & Direct Ö Fr. 24.05.13 + 31.05.13 ab 15.00 Uhr Papiermache Figuren herstellen, Anmeldung bis 22.05!! Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Fr. 24.05.13 ab 16.00 Uhr Maiausflug Jugendtreff Explosiv Prad Ö Fr. 24.05.13 ab 19.00 Uhr Cocktailabend Ö So. 26.05.13 – Graffityworkshop (Interreg IV Projekt), mit Anmeldung Ö Mi. 29.05.13 ab 15.00 Uhr Pimp your T-shirt Jugendcafé „Chillout“ Latsch Ö Mi. 22.05.13 ab 15.00 Uhr Chillout Backstube Ö Fr. 24.05.13 Kinofahrt nach Bozen Ö Sa. 25.05.13 ab 17.00 Uhr Traditionelles chilliges grillen Jugendtreff Tschengls Ö Do. 23.05.13 Radausflug zum Fischerteich Prad; Ö Do. 30.05.13 ab 15.00 Uhr Grillen (2te Runde) Jugendzentrum JuZe Naturns Ö Fr. 17.05.13 ab 19.30 Uhr Vollversammlung des Vereins mit Neuwahlen Ö Fr. 24.05.13 ab 15 Uhr Volleyballturnier Jugendtreff KOSMO Plaus Ö Fr. 24.05.13 ab 15 Uhr Tische und Stühle selbstgemacht Jugendtreff Burgeis Ö Di. 21.05.13 um 20.00 Uhr Vortrag zum Thema „Isst mein Kind richtig?“ Ö Mi. 22.05.13 ab 14.30 Fruchtsalat Jugendzentrum JUMA Mals Ö Di. 21.05.13 um 20.00 Uhr Vortrag „Is(s)t mein Kind richtig?“ im Jugendtreff Burgeis Ö Mi. 22.05.13 um 20.00 Uhr Zumba Ö Sa. 01.06.13 Cannyoning Imster Schlucht, Anmeldung!

16.05.13

THE ANNIVERSARY – 15 YEARS OF LIVE DESTRUCTION

ETERNITY OF ROCK Festival 2013: das Jubiläum – 15 Jahre Live und Laut Nach einjähriger Pause meldet sich die Nummer Eins der Vinschger Metal Festivals in alter Frische zurück – und sie haben direkt einen Anlass zum Feiern, nämlich den 15. Geburtstag der inzwischen legendären Veranstaltung in Lichtenberg bei Prad im oberen Vinschgau. Es ist den Veranstaltern bei den vergangenen Auflagen immer wieder gelungen, hochkarätige, internationale Metalacts zu verpflichten (u.a. Volbeat, Eluveitie), welche sich die Bühne mit lokalen Nachwuchsbands teilten. Jungen Nachwuchskünstlern wird somit eine Möglichkeit geboten sich auf professionelle Art und Weise live zu präsentieren. So hoffen die Organisatoren auch bei ihrer Jubiläumsauflage, ihr Publikum nicht zu enttäuschen und ein ansprechendes Programm zu bieten. Das Festival bleibt weiterhin eine eintägige Veranstaltung, jedoch ist man stolz auch der heurigen Auflage eine Warmup-Party mit Livemusik in der Bar Lollo in Mals vorausgehen zu lassen, um sich gemütlich auf das Festival einzustimmen. Für die Warmup-Party konnten zwei Bands aus dem Unterland bestätigt werden, die Rocker „Blind Alley“ und die Jungs von „High Voltage Overdrive“ werden erdigen Hard Rock zum Besten geben. Den Festivaltag eröffnen dann die Sarner „Fieberwahn“, welche deutschsprachigen Death Metal spielen. Anschließend betreten die Meraner Thrasher von „Gawither“ die Bühne, gefolgt von

Bierverkostung Ju!P organisierte heuer endlich eine Bierverkostung! Bier hat in Südtirol eine spezielle Bedeutung, da es zur Kultur dazugehört. Dennoch sei dies keine Ausrede, den Konsum als natürlich hinzustellen. Die Bierverkostung sollte dazu beitragen, dass es nicht nur „das“ Bier gibt, sondern es eine Vielfalt an Bieren gibt. Sie kommen aus unterschiedlichen Regionen der Welt, schmecken verschieden und werden auch ungleich hergestellt. Deshalb hieß es am 20. April für 15 TeilnehmerInnen TASTE IT & TEST IT. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Gadertaler Referenten Tobia Moroder für den gelungenen Abend.

den Pusterer Urgesteinen „Suncold“ die mit groovigen, melodischem Death Metal die Bühne entern werden. Mit „MyGist“ betritt die erste und einzige Vinschger Gruppe die Bühne, welche aus ehemaligen Mitgliedern von Exxit, Right2Silence und Black Sheep besteht und ihre Musik gerne als handgemacht und laut bezeichnet. Sie geben die Bühne frei für die finnischen Thrash Metal Newcomer von „Lost Society“. Danach wird dreckiger und böser Rock´ n Roll vom Allerfeinsten in seiner ursprünglichsten Weise dargeboten. Die Deutschen „Nitrogods“ erinnern an frühe Motörhead und wollen die Bühne in eine Achterbahn verwandeln. Als Hauptact spielen die Schweden „Grand Magus“. Ihren anfänglich von Black Sabbath inspirierten Stil verfeinerte die Band und wandte sich immer deutlicheren den traditionellen Metal-Einflüssen a la Judas Priest und Dio zu, ohne dabei ihre Wurzeln zu leugnen. Mit ihrer aktuellen CD „The Hunt“ konnte das Schweden-Trio Bestnoten in der Presse einfahren (u.a. Soundcheckgewinner im Metal Hammer Magazin) und bis auf Platz 42 der deutschen Charts einsteigen. Deshalb wird das Motto des Eternity of Rock Auftritts heißen: Raus aus der Deckung, auf in den Kampf – die Wölfe sind zurück, um den Staub von den Boxen zu blasen! Also: unterstützt eure lokale Rock- und Metalszene und besucht am Samstag, 1. Juni das ETERNITY OF ROCK! Weitere und detailliertere Informationen gibt es unter: http://eternity.isch.org oder www.facebook.com/eternityofrock

GARDALAND 2013

Viel Bewegung findet in letzter Zeit im JUMa stattder zweimonatige Fox-Tanzkurs endete im April, anschließend startete der Zumba- Tanzkurs, welcher bis Juni dauert. Für die Jungs kam ein Breakdancer nach Mals, um den Jugendlichen einige Drehungen zu zeigen. Ein modern-dancing- Tanzkurs findet ebenfalls im JuMa statt, die kühlen Frühlingsabende werden noch für Tanzstunden ausgenutzt, um in den lauen Sommernächten dann zu tanzen ;-) Die Tanzkurse werden alle vom Interreg IV Projekt finanziell unterstützt und vom Jugendzentrum Mals organisiert.

KEGELN!!! Am 03. Mai machten wir unseren geplanten Kegelausflug. Gemeinsam starteten wir um halb 5 vom Jugendraum Taufers und fuhren nach Mals zur Kegelbahn. Der Ausflug war für alle, die mitmachten, ein tolles Ereignis, einige konnten ihre Kegelfähigkeiten ausbauen, andere Kegeln erlernen und der Spaß hat uns auch nicht gefehlt. :)


16.05.13

Der Vinschger Wind 10-13

/Jugend/ 31

Schlanders

Prad

Schlüssel zu Zukunft bist du

Jugendliche führen Musical auf

H

eutzutage werden Jugendliche - wie nie zuvor - mit drastischen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert. Täglich technische Neuerungen, immer mehr Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten und ständig neue Lernfelder schaffen nicht selten Verwirrung auf dem Weg der Schul- und Berufswahl. Aus der Leidenschaft heraus, junge Leute zu unterstützen, sie zu motivieren und mit ihnen Ziele und Visionen für ihr Leben zu erarbeiten, wurde der erste Power Check in Südtirol organisiert. An drei Tagen (19.-21.04.2013) beschäftigten sich im Juze Freiraum 40 Jugendliche unter anderem mit den Fragen: Wer bin ich? Was kann ich? Was sind meine Träume und Leidenschaften? Was ist mir wichtig? Wie möchte ich meine Zukunft gestalten? Durch kreative Inputs, Fragebögen, praktische Beispiele und Workshops wurden Kindheitsträume neu geweckt, Talente entdeckt, Pläne für die Zukunft geschmiedet, Ziele gesetzt, neue Freundschaften geschmiedet und viel gelacht. 5 Trainer und mehrere ehrenamtliche Mitarbeiter halfen den Jugendlichen sich selbst besser kennen zu lernen. „Je genauer sie über ihre Stärken, Vorlieben und Leidenschaften Bescheid wissen, desto besser gelingt es ihnen, den eigenen Weg für ihre Zukunft zu finden“, so die Organisatorin Wopfner Verena.

Interview mit Sandra Alber: Was hat dir der Power Check gebracht? Sehr viel! Vorher wusste ich nicht, was ich in Zukunft machen möchte, welche Ausbildung für mich interessant wäre. Durch dieses Seminar wurde mir klar, dass Träume auch Wirklichkeit werden können, wenn man sich auf den Weg macht und daran arbeitet. Dankbar bin ich auch für die vielen jungen Leute, die mir Ratschläge gegeben haben. Würdest du den Power Check auch ande-

ren Jugendlichen empfehlen? Ja, auf jeden Fall! Man hat nicht nur die Möglichkeit herauszufinden, welchen beruflichen Weg man einschlagen möchte, sondern beschäftigt sich ein ganzes Wochenende einfach mal mit sich selbst und es ist erstaunlich, wie viel man über sich herausfindet.

E

ngagierte Prader Jugendliche haben in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Sängerinnen und Sängern des Kirchenchors Prad das Musical „Fünf Brote, zwei Fische und viel zu viele Gäste“ einstudiert. Das Stück stammt aus der Feder von Sr. Christel Schröder aus Aidlingen, die durch mehrere christliche Kindermusicals bekannt geworden ist. Der Inhalt dreht sich um die wundersame Brotvermehrung am See Genezareth, eine Geschichte aus dem Neuen Testament, die erzählt, wie Jesus, mit fünf Broten und zwei Fischen 5.000 Menschen satt machte. Für die musikalische Leitung zeichnete Verena Brunner verantwortlich. Sie hatte viel Zeit investiert und einen har-

Was fandest du am besten? … dass immer Ansprechpartner da waren und die Einzelgespräche mit den Trainern.

Interview mit Martin Karnutsch: Konntest du durch die verschiedenen Aufgaben neue Seiten an dir entdecken? Ja. Eigentlich bin ich an technischen Dingen interessiert und ich baue und zeichne gerne. Eines meiner Hobbies ist aber das Musizieren. Deshalb spiele ich in der Musikkapelle. Interessanterweise ist beim Workshop herausgekommen, dass Musik eine noch größere Leidenschaft von mir ist, als ich gedacht hätte. Das heißt nun für mich, wenn das Musizieren auch zukünftig nicht mein Hauptberuf sein wird, dass ich das Musizieren in meiner Prioritätenliste wieder ganz oben ansetzen werde. Hast du durch den Power Check eine Idee bekommen, was dein zukünftiger Beruf sein könnte? Durch die vielen Aufgaben, praktischen Übungen und Fragen, die wir beantwortet haben wurde mein Interesse an Architektur, am Bauwesen und am Gestalten im Allgemeinen bestätigt ….und es wurde mir bewusst, dass ich in der richtigen Schule bin, um meine zukünftigen Ziele erreichen zu können! Ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Organisation xpand-Südtirol, der Gruppe gemeindeorientierter Präventionsarbeit der Marktgemeinde Schlanders, dem Jugendreferenten Manuel Massl und dem Juze Freiraum.

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Fotos: „Wind“-Archiv

v.l.: Martin Roth (Trainer, studiert Philosophie und Management soz. Innovation), Theresa Essler (Trainerin, studiert kath. Theologie), Wopfner Verena (Organisatorin), Samuel Essler (Trainer, studiert Psychologie), Maike Waschkut (Mitarbeiterin), David Hüger (Trainer, studiert Musikproduktion), Ralph Waschkut (Mitarbeiter), Stephan Hüger (Trainer, studiert Management soz. Innovation)

Mit Begeisterung setzten sich die Jugendlichen theatralisch und musikalisch in Szene. Verena Brunner (unten links) hat mit ihnen das Musical einstudiert monischen Klangkörper geformt. Lieder und Texte wechselten ab. Die Choreographie entwarfen die Darsteller und Darstellerinnen selbst. Am Klavier begleitete Oliver Stilin. Unterstützung erhielten die Akteure vom Regisseur der Heimatbühne Prad, Alfons Paulmichl. Er und seinen Helferinnen und Helfer halfen bei der Schaffung des Bühnenbildes, sorgten für die richtige Beleuchtung, für die Kostüme und die passende Schminke. Sie begleiteten Proben und Aufführungen im Pfarrsaal von Prad. An drei Tagen Ende April traten die Schauspielerinnen und Schauspieler auf die Bühne und sie konnten sich über zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer im Saal freuen, die ihnen abschließend mit einem kräftigen Applaus und freiwilligen Spenden dankten. (mds)


32 /Kultur/

Vinschgerwind 10-13

16.05.13

Menhire und Briefe aus dem Jenseits von Hans Wielander

A

ufsehen erregte bei uns der Fund eines Menhirs in der Pichlkirche von Latsch. Der Archäologe Hans Nothdurfter entdeckte 1992 bei Restaurierungsarbeiten in der Altarabdeckung über dem Mauerwerk eine mit Zeichen übersäte Marmorplatte, die sofort als Menhir, als „Langstein“ aus der Megalithzeit gedeutet werden konnte. Nach Schätzung dürfte dieser Menhir etwa 5000 Jahre alt sein. Die auf dieser Statue abgebildeten Gegenstände - Dolche, Werkzeuge, Gürtel - rücken diesen Fund in die Nähe des Eismannes vom Similaun, also von Ötzi, den der Gletscher 1991 freigegeben hat. „Menhir“ bedeutet „Langer Stein“. Hügelkuppen, Höhlen, Kreuzungspunkte wichtiger Wege galten als heilige Orte; in christlicher Zeit wurden dort Kirchen, Kapellen, Wegkreuze errichtet. Dieser Übergang vom heidnischen zum christlichen Kult erfolgte nicht ohne Konflikte, konnten aber bald entschärft werden, zumal der Papst Gregor der Große bereits um das Jahr 600 die christlichen Missionare angeleitet hat, das religiöse Weltbild der Heiden mit christlichen Anschauungen zu versöhnen. Etwa 800 Jahre später denkt Cusanus (der gelehrte Kardinal Nikolaus von Kues und Bischof von Brixen) darüber nach, wie die verschiedenen Religionen miteinander in Einklang gebracht werden könnten. Dabei bestätigte er dem Heidentum große Liebe zur Schöpfung und somit auch wahre Gotteserkenntnis. Die Einschätzung alter Weisheit und die Achtung vor dem religiösen Ernst unserer Vorfahren hat allerdings nichts zu tun mit den Botschaften der Gottesmutter Maria, also mit den Briefen aus dem Jenseits, die seit einiger Zeit einer wundergläubigen Gemeinde auf den Prader Sandtn vorgelesen

werden. Die Briefe enthalten Warnungen von Verstorbenen, düstere Ahnungen, sofern sich die Menschen nicht gründlich ändern - Tod und Verderben. Es wird vor aufgeschichteten Steinen gebetet und gesungen, so etwa das Lied „Auf zum Schwur Tiroler Land“. Jemand wollte wissen, was dieses Lied mit dem nahen Weltuntergang zu tun hätte und ob Maria eine Vinschgerin wäre, zumal in einem der Botschaften, die fotokopiert verteilt wurden, im Text ein typischer Vinschger Fallfehler entdeckt wurde. Immer zahlreicher versammeln sich „verzweifelte“ Menschen, die das nahe Ende ahnen und kommen mit Autobussen von weit her, um zu beten. Verloren ist das Vertrauen zur alten Kirche. Es gibt für diese „Gläubigen“ nur mehr Unbehagen, auch mit dem Vatikan, der all die Erscheinungen, Botschaften, Visionen aus dem Jenseits nicht ohne weiteres anerkennen will. Wer sich mit diesbezüglichen Geschichten näher befassen möchte, kann dies in den Prozessakten des Buches über die Nonnen von Sant‘Ámbrogio nachlesen. Es geht darin um die zweifelhafte Heiligkeit der Gründerin dieses mittlerweile aufgelösten römischen Klosters. Und um die lesbischen Praktiken, die mit Botschaften der Gottesmutter Maria begründet wurden. Die Nonnen wollten unbedingt eine eigene Heilige und verehrten die Gründerin auch ohne päpstliche Anerkennung. Das war um das Jahr 1860; diese Ereignisse führten zu einem für die Kirche beschämenden Skandal, auch wenn der Vatikan damit gar nichts zu tun hatte.


Foto: Hans Wielander

16.05.13

Der Vinschger Wind 10-13

/Kultur/ 33

Links: Der ausgedehnte Schwemmkegel des Suldenbaches, in dem sich unter anderem ein großes Schotterwerk, ein See mit Fischerteich und die sogenannte „Kultur“ befinden. Hier werden im freien Gelände seit einigen Jahren wöchentliche Versammlungen abgehalten, mit Gebeten und dem Vorlesen der „Briefe“ und Botschaften aus dem Jenseits, die eine begnadete Frau von der Gottesmutter Maria „diktiert“ bekommt. Die „Prader Sandtn“ haben schon viel erlebt und werden noch für Überraschungen sorgen. Links unten: Der Kortscher Menhir wurde beim Bau der Umfahrungsstraße von Kortsch und Schlanders in den Vierzigerjahren des vorigen Jahrhunderts gefunden, ist aber seitdem verschollen. Angeblich wurde er in Steinäckern bei Waalarbeiten entdeckt, aber bald wieder vergraben; erhalten hat sich nur diese Zeichnung im Denkmalamt von Bozen.

Foto: Gianni Bodini

Unten: Der 1992 entdeckte Latscher Menhir ist beidseitig mit Zeichen bedeckt und kann in der Pichlkirche besichtigt werden. Menhire haben bei uns ein Alter von etwa 5000 Jahren und sind meist aus weißem Marmor. Die Ausstattung lässt auf eine wichtige männliche oder weibliche Gestalt schließen, vielleicht auf Priester eines Heiligtums. Erkennbar auf dieser Seite sind zwei Sonnenräder und der umlaufende Gürtel. Typologisch gehört dieser Kultstein zur Etschtalgruppe, die vom Vinschgau und Eisacktal bis Arco reicht.

Wundergläubigkeit, Stigmatisierung, Erscheinungen, Botschaften aus dem Jenseits ... immer mehr Menschen lassen sich davon beeindrucken und strömen auf die Prader Sandtn. Periodisch in den Abendstunden. Mit einer Taschenlampe wird eine kleine Josefstatue mit dem Jesuskind angeleuchtet. Dann werden die Botschaften vorgelesen. Der Prader Pfarrer wurde um seine Meinung befragt und hat angeblich geantwortet: Solange sie beten, ist nichts einzuwenden. Statt des abgelehnten Golfplatzes auf den Prader Sandtn jetzt Briefe der Gottesmutter Maria. Botschaften wie Golfbälle aus dem Jenseits? Vielleicht könnte damit auf wunderbare Weise dem krieselnden Fremdenverkehr geholfen werden? Wir brauchen unbedingt ein Wunder! Im Winter verwandelt der Schnee die Prader Sandtn in einen großen, weißen Menhir mit vielen Zeichen. Darin können wir vielleicht die Zukunft erkennen. Wir lesen darin wie in Handlinien, auch wenn diese Prophezeiung gar nicht allen gefällt: Obstanlagen im Obervinschgau werden wachsen, wachsen, wachsen... Vielleicht wurde dies bereits in geheimnisvoller Weise auf alten Menhiren angedeutet? P.S. Darüber werden wir demnächst mehr erfahren, zumal das Denkmalamt zur Zeit die neu gefundenen Vinschger Menhire wissenschaftlich untersucht. Nach Reinigung und Restaurierung werden die Ergebnisse und die Bilder demnächst in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit mitgeteilt.


34 /Sonderthema/

Vinschgerwind 10-13

16.05.13

Vinschgerwind

Wohnen&Reinigen

Zuhause im Bergfried Der Name der Burg Latsch fällt immer dann, wenn von vorbildlicher Sanierung im Vinschgau die Rede ist. Mehrere Jahre dauerte die intensive Planungs- und Bauphase der einzigen Wasserburg im Vinschgau, die über 900 Jahre auf ihrem Buckel trägt. Das Ergebnis darf stolz machen: Respekt vor alter Bausubstanz, Konsequenz im Einsatz natürlicher Baumaterialien und Wissen um die Einzigartigkeit der Burg begleiteten die Bauherren Irmi und Klaus Oberhofer und den Architekten Simon Wellenzohn. von Angelika Ploner

Ü

ber die Burg Latsch erzählt man sich Folgendes: Die einstigen Besitzer der Burg, das waren die von Breitenberg, ein Adelsgeschlecht aus Bozen. Einer dieser von Breitenberg soll eine geheime Liebschaft gehabt haben und zwar mit einer Dame, die auf Schloss Juval residierte. Um sich heimlich zu verabreden sandte man sich – damals vor über 100 Jahren - Leuchtsignale zu. Und steht man ganz oben auf dem Dach der Burg Latsch und blickt durch die Zinnen talauswärts, dann kann man die Umrisse von Schloss Juval erspähen, dort am Bergrücken des Juvaler Hügels,

nach dessen Bewohnerin man einst schmachtete. Das nur am Rande erwähnt. Heute bewohnen die Burg Latsch, deren Ursprünge im 11. Jahrhundert vermutet werden, drei Generationen: Irmi und Klaus Oberhofer mit ihren vier Kindern und die Eltern Frieda und Leo Oberhofer. Ganze drei Jahre lang – von 2004 bis 2007 – sanierte man die Burg Latsch grundlegend, seitdem zieht sie die Aufmerksamkeit auf sich und ist lohnendes Beispiel einer äußerst gelungenen Sanierung. Verwinkelt tritt sie auf, die Burg mit Bergfried, Nebengebäude, Verbindungsteil, die das Ensemble bilden und sich in sieben Ebenen gliedern. Die Treppen – in all ihren Variationen

- sind das zentrale Thema im Inneren, sind jenes Element, das Architekt Simon Wellenzohn zelebriert hat. „Die Stiege sollte nicht nur als Weg nach oben oder unten dienen, sondern das Gebäude erlebbar machen“, erklärt Wellenzohn, „wie ein Erlebnisweg.“ Das geht soweit, dass die letzte Treppe, jene, die bis auf die Dachterrasse – auf das zinnengekrönte Haupt des Bergfrieds - führt, wie eine Leiter mit höhenversetzten Stufen ausgeführt ist, „um das Hinaufklettern auf einen besonderen Ort zu unterstreichen.“ Mit der Treppe hat Wellenzohn die Räume in der Burg Latsch aufgefädelt, „wie eine alte Perlenkette, wo die Perlen verstreut daliegen und wieder zu einer schönen

Kette aufgefädelt werden wollen.“ Fast alle Treppen sind mit einer Zusatzfunktion ausgestattet: als Schuhschrank, als Küchenschrank, dann wieder als Wohnzimmerschrank. Bei einer Sanierung, ist Simon Wellenzohn überzeugt, hat der Architekt die primäre Aufgabe Situationen zu schaffen, wo der Bau erzählen darf. Von seiner Vergangenheit, die damit Zukunft wird. Die Burg Latsch darf erzählen: Der Bergfried trägt in seinem Inneren die jahrhundertealten Steinmauern auf Sicht. Ein Brandfleck in der Küche, Überbleibsel vom Dorfbrand in Latsch 1770, zieht in einer Nische besondere Aufmerksamkeit auf sich. Das einstige Plumpsklo im Freien, der Abor-


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terker, wo man die Schwerkraft direkt nutzte, ist heute Balkon. Dort, wo es möglich war, geht man auf den alten Böden, die abgetragen, nummeriert, restauriert und wieder zusammengefügt wurden. Abgelaugte, jahrhundertealte Türen öffnen Räume, die nur erahnen lassen, wie man damals vor hunderten von Jahren gelebt haben dürfte. Das Treppengeländer - herübergerettet in die heutige Zeit – gibt Halt beim Erkunden und Entdecken. Und ausschließlich natürliche Materialien – wie sie bei der Sanierung zum Vorschein kamen - Schilfmatten, Kalkanstriche, Lehmputze und Estrich wie er in alten Kirchen und Schlössern zu finden ist, sind verantwortlich für das wohn-

liche, angenehme, gesunde Klima im Inneren. Im Winter sorgen Wand-, Sockelleisten- und Bodenheizungen, die von einer autonomen Hackschnitzelanlage gespeist werden, für wohlige Wärme. Ein Ofen aus dem Jahr 1880 ist im Heizungskonzept integriert. Doch bis in den Dezember hinein geben die Steinmauern, die bis zu 1,20 Meter dick sind, jene Wärme an die Räume ab, die sie über den ganzen Sommer hindurch gespeichert haben. Dieses Steinmauerwerk halten Eisenschleudern zusammen und geben statische Sicherheit. Fünf Decken hat man im Bergfried, Turm nennen ihn Irmi und Klaus Oberhofer, neu eingezogen, ausgeführt in einer Holz-Beton-Verbunddecke. 

Fotos: Heinrich Wegmann

Das Ergebnis der Sanierung der Burg Latsch von Irmi und Klaus Oberhofer ist eines, auf das man stolz sein darf: Bei der Zusammenarbeit haben auch die jeweiligen Handwerksbetriebe eine wesentliche Rolle gespielt. Es waren Handwerker aus dem Tal, die mit ihrem Wissen und Fleiß zum guten Gelingen wesentlich beigetragen haben


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 Holzbalken mit sieben Metern Spannweite sind verbunden mit einer Betonplatte. Die Holzbalken nehmen dabei die Zugkräfte auf, während der Beton als Druckplatte wirkt. Und ganz nebenbei erwähnt: Die Burg hat kein Fundament. Viel Eigenleistung steckt hinter der Sanierung. Man sei mit der Bauaufgabe gewachsen, betonen Irmi und Klaus Oberhofer. Trotz komplexer Bauaufgabe, statischer Herausforderung,

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intensiver Planung, Bauleitung und den vielen Auflagen des Denkmalamts: Das Ergebnis macht stolz. Eine intensive Zusammenarbeit zwischen Denkmalamt, Bauherren und Architekt war die Voraussetzung für dieses Ergebnis. Und der Anspruch, das beste Resultat herauszuholen. Damit schließt sich der Kreis zur biologischen Landwirtschaft, die das Paar betreibt und ihren Bioprodukten:

dem EVA-Apfelsaft und EVAApfel-Johannisbeersaft. Auch hier ist der Anspruch, das Beste herauszuholen, ständiger Begleiter. Die neuen Elemente in der Burg Latsch tragen Stahl und Glas. „Glas haben wir vor allem verwendet, um viel Licht hereinzuholen“, erklärt Wellenzohn. Daneben sorgen ganze 48 Fenster für Helligkeit in den Räumen. Alle 48 haben eine andere Größe und tragen außen die für die Burg Latsch typische Farbe Rot. Daneben prangt auf der dorfzugewandten Seite das Wappen der Annenberger: drei rote Rosen auf einem Ast. Die Annenberger waren im 14. und 15. Jahrhundert die Besitzer der Burg Latsch. Und die Sage erzählt, dass einst ein Burgherr mit den Kreuzfahrern ins Heilige Land zog und eines Tages, früher als erwartet, in sein Schloss zurückkehrte. Anna, seine Frau, hieß ihn willkom-

men. Sie führte ihn glückstrahlend ins Schlafgemach zu einer Wiege, in der ein herziger Knabe lag, den sie ihm als Erstgeborenen vorstellte. Der Ritter wurde aber sofort argwöhnisch und schenkte den Worten der erschrockenen Gattin keinen Glauben. Von Eifersucht gepackt, warf er einen dürren Ast, den er zufällig in der Hand hielt, zornig auf den Boden und rief : „Wenn dieser Ast Rosen trägt, werde ich dir glauben, sonst nicht“ und stürmte zur Tür hinaus. Die junge Frau vertraute in ihrer Unschuld auf Gott und betete voll Inbrunst um ein Zeichen vom Himmel, das ihren Mann überzeugen könnte. Und siehe da, tags darauf blühten aus dem dürren Ast drei schöne, rote Rosen. Als dies der Ritter sah, bat er beschämt seine Gattin um Vergebung. Das Wappen der Annenberger wurde zu jenem der Gemeinde Latsch. 

Die Burg Latsch kurzer geschichtlicher Abriss - Vermutung: Turm aus dem 10. Jahrhundert - 1175-1327 die Herrn von Laz, erste schriftliche Erwähnung 1208 Chuno von Laz - 1327 – 1695 Herrn von Annaberg - 1695 – 1826 Grafen von Hendl - 1770: Der große Dorfbrand zerstörte alle Gebäude vom Roten Schloss bis zur Burg Latsch und die Pfarrkirche völlig. - 1843 – 1948 Familien von Martin bzw. von Breitenberg - seit 1948 ist die Burg Latsch im Besitz der Familie Oberhofer

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„Electro Peer“ in Eyrs

Hauptsitz modernisiert Die Verkaufsflächen im Hauptsitz von „Elektro Peer“ in Eyrs zeigen sich in einem neuen Erscheinungsbild - modern, übersichtlich, kundenfreundlich. Die erweiterte Angebotspalette bietet eine große Auswahl an Markenprodukten. Das Unternehmen wird seit fast 50 Jahren als Familienbetrieb geführt. Familienfreundlichkeit, Fachkompetenz und Zugehörigkeit zur europaweiten Verbundgruppe „ElektronicPartner EP“ mit rund 6.000 unabhängigen Fachgeschäften sind Garanten für Spitzenqualität zu fairen Preisen und guten Kundenservice.

Markenwaren modern präsentiert Die Geschäftsräume im Hauptsitz der Firma „Electro Peer“ in Eyrs wurden kürzlich innerhalb eines Monats umstrukturiert und wieder eröffnet. Die daran beteiligten Unternehmer, Handwerker und Dienstleister haben sich ins Zeug gelegt, zuverlässig und schnell gearbeitet. Der große Geschäftsraum ist nun ansprechend strukturiert, modern, übersichtlich und kundenfreundlich eingerichtet. Offene Regale schaffen zum einen genügend Platz für das umfassende Sortiment an unterschiedlichsten Markenartikeln und sorgen zum anderen für eine optische Unterbrechung des Geschäftsraumes. Die einzelnen Angebotspaletten konnten ausgebaut werden. Als einzelne Ausstellungsgruppen sind die Produkte übersichtlich einsehbar. Der Raum wird angenehm vom Licht aus den vielen integrierten Deckenlampen beleuchtet. Die unterschiedlichen Elektroartikel bekannter Hersteller erscheinen nun im wahrsten Sinne des Wortes in einem ganz neuen Licht. Die

Fachbetrieb „Electro Peer“ Hauptsitz Eyrs -Filialen: Prad und Mals Mitarbeiter/Innen: 14 Kooperationen: ElektonicPartner EP, CEA - Trient, Vodafone Referenz: familienfreundlicher Betrieb (seit Frühjahr 2013 mit Zertifikat) Verkauf: TV, HIFI, PC, Multimedia mit Kundenservice, Mobiltelefonie, Weiß- und Haushaltsgeräte Kundendienst und eigene Reperaturwerkstatt

Kundinnen und Kunden haben also einen hervorragenden Überblick über das Angebot. Eingerichtet wurden mehrere einzelne Verkaufsstationen. Es gibt Bereiche für die Beratung und den Verkauf von Handys, Computern, von Fernsehapparaten, von Haushaltsgeräten unterschiedlichster Art. Die Verkaufsstationen schaffen eine gewisse Anonymität für Kundinnen und Kunden bei den Gesprächen mit den einzelnen

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

von Magdalena Dietl Sapelza

Verkaufsfachkräften. Für grüne Farbtupfer sorgen Leuchtstreifen mit dem Logo „ElektronicPartner EP“, einer Verbundgruppe mit über 6.000 unabhängigen Fachgeschäften in ganz Europa, zu der auch das Unternehmen „Electro Peer“ gehört. Zur Wiedereröffnung des Eyrser Hauptsitzes dürfen sich die Kundinnen und Kunden über eine reichhaltige Palette an Spezialangeboten freuen.

Ausführung der gesamten Baumeisterarbeiten


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Der moderniesierte und neu gestaltete Geschäftsraum im Hauptsitz im Fachbetrieb „Electro Peer“ in Eyrs

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

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oben links: der Eingangsbereich mit Handy-Fachmann Mauro Burgo am Firmen-Computer oben Mitte: Benjamin Carbogno erklärt die neuesten TV- Geräte. Diese haben ihren Platz im hinteren Teil des Geschäftsraumes gefunden, wo keine äußeren Lichteinflüsse stören und die Bildqualität gut zum Ausdruck kommt oben rechts: Beratung- und Verkaufsstation mit dem Fachmann für Computer-Service, Martin Tumler links: die einsehbaren Regale mit den nach Fachgebieten eingereihten Markenprodukten. Die großen Zwischenflächen schaffen Freiräume für die Kunden unten: der modernisierte Geschäftsraum im Überblick, vom Eingangsbereich aus gesehen.


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 Die Innenausstattung trägt die Handschrift von EP-Einrichtern, die bei der Planung und beim Konzept auch in verkausftechnischer Hinsicht mitgewirkt haben. Die Mitgliedschaft bei einer Einkaufsgenossenschaft CEA in Trient und im EP-Verbund sind eine hervorragende Referenz für das Fachunternehmen „Electro Peer“. Ob im Computer-Bereich, bei Montagen, Reperaturen oder Lieferservice, die Mitgliedsbetriebe unter der Dachmarke ElectronicPartner EP punkten mit einem qualitativ hochwertigen Kundenservice, mit kompetenter Beratung und mit Markenwaren zu günstigen Preisen. Unterstützt werden die Fachbetriebe durch die Anziehungskraft der Marke EP und durch Schulungsangebote. Die Mitarbeiter sind ständig auf dem neusten Stand. Die „ElectronicPartner EP“-Verbundgruppe versucht zudem ihren Mitgliedern durch innovative Produkte unternehmerische Stärke zu verleihen. „Wir sind verrückt nach Technik“, so lautet ein bekannter Slogan bei Electronic Partner. EP wurde 1937 in Düsseldorf gegründet und avancierte in über 70 Jahren Firmengeschichte von einem deutschen Familienunternehmen zu einer europäischen Unternehmerfamilie. Europaweit nutzen täglich zirka. 200.000 Kunden das Angebot der EP-Fachgeschäfte.

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die Kompetenzen. Darin liegt die Stärke Frau Helene übernahm er zwei Jahre später des Unternehmens. Geachtet wird auf ein ein Elektrogeschäft in Prad. Neben Instalgutes Betriebsklima. Im Frühjahr 2013 erlationsmaterialien machte der Verkauf von hielt die Firma „Electro Peer“ das Zertifikat Waschmaschinen das Hauptgeschäft aus. für Familienfreundlichkeit. Das heißt: die Diese waren kurz zuvor in einfacher Form Firmenphilosophie ist so auf den Markt gekommen ausgerichtet, dass auf die waren, und die HausBedürfnisse der Mitarbeifrauen interessierten sich terinnen und Mitarbeiter brennend dafür. Nachdem im Hinblick auf deren die ersten deutschen ProElectro Peer: Ein Familiensituationen eingramme des Schweizer starkes dynamisches gegangen wird. Das wirkt Fernsehen SRG im VinschUnternehmen sich positiv auf das Begau zu empfangen waren, triebsklima aus. Und dazog der Verkauf von Fernvon profitieren nicht zuletzt die Kundinnen sehapparaten an und unzählige Antennen und Kunden. wurden montiert. Das Team von „Electro Peer“ mit insgesamt 1976 folgten Bau und Eröffnung der Ge14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überschäftsstelle in Eyrs, dem künftigen Hauptzeugt durch Freundlichkeit, Fachkompesitz. Das Geschäft in Prad wurde als Filiale tenz und Zuverlässigkeit, sei es bei Beraweitergeführt. 1997 kam die Filiale in Mals tung und Verkauf, beim Lieferservice, beim dazu. 1992 stieg Sohn Dietmar Peer als Bau von Antennensystemen, beim KundenBetriebsführer ins Unternehmen ein. Das dienst, bei Reparaturen, beim Austausch Geschäft in Prad fand 2004 moderne Räumund Einbau von Haushaltsgeräten und lichkeiten im neuen Einkaufzentrum. vieles mehr. Eine bestmögliche KundenbeIm Unternehmen arbeiten Senior- und Jutreuung ist garantiert.  niorschefs eng zusammen und teilens sich

„

Electro Peer – stark als Familienunternehmen Die Erfolgsgeschichte von „Electro Peer“ begann mit der Gründung eines Installationsbetriebes 1965 durch Seniorchef Otto Peer in Tschengls. Gemeinsam mit seiner

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Reinigen 16 Tipps

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Nicht bei praller Sonne Fenster putzen. Wer bei Sonne putzt, riskiert Streifen, weil die Scheiben zu schnell trocknen.

Dachfenster einfacher reinigen. Auf schrägen Dachfenstern bleiben Staub und Pollen besonders gut liegen. Wenn dann noch der Schmutz vom Dach dazu kommt, wird die Scheibe schnell unansehnlich. Das ist umso ärgerlicher, weil die Fenster oft schlechter zugänglich sind und das Putzen daher sehr beschwerlich ist. Um den Dreck leichter zu lösen, verteilen Sie vor dem nächsten Regen einfach etwas Reiniger auf der Scheibe. Der grobe Dreck wird vom Regen zumindest angelöst, wenn nicht gar komplett weggespült

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&

Pflegen Tricks

Die Duschkabine reinigen lässt sich am einfachsten mit Essigwasser. Dazu mischt man Essig und Wasser im Verhältnis eins zu zwei und reinigt mit der Lösung die Dusche. Danach mit kaltem Wasser ausspülen und mit einem Tuch blank polieren.

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5

Thermosflaschen richtig reinigen: Einen gehäuften Teelöffel Backpulver in die Thermosflasche geben, mit kochendem Wasser füllen, gut schließen und einige Stunden stehen lassen.

Als wirksames Hausmittel gegen Gerüche aller Art hat sich Natron erwiesen. Um Gestank in der Mülltonne zu vermeiden, genügt es, einige Esslöffel Natron auf den ausgelegten Boden der Tonne zu geben.

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6

Hartnäckigen Urinstein kann man mit Backpulver oder Natron bekämpfen. Man streut das Pulver auf die betroffenen Stellen und lässt es etwa eine halbe Stunde einwirken. Je nach Verschmutzung kommt dann nochmal die Bürste zum Einsatz. Oft genügt es auch, das Pulver anschließend wegzuspülen.

7

Rotweinflecken entfernen. Auf Stoffbezügen: Hier ist vor allem Eile geboten. Bei Rotweinflecken kann man sofort Salz, Weißwein oder Zitronensaft auf den Fleck geben und ungefähr eine Viertelstunde einwirken lassen, damit der Farbstoff zersetzt wird. Anschließend sollte man die Flüssigkeit durch das Auflegen von Toilettenoder Küchenpapier aufsaugen. Danach kann man Rückstände mit einer Seifenlösung auswaschen. Wichtig: Hinterher mit einem Tuch den Bezug möglichst trockenreiben, damit keine Wasserflecken entstehen. Viele Hausfrauen schwören auch auf Rasierschaum als Hausmittel gegen Rotweinflecken. Der Rasierschaum muss kurze Zeit einwirken und kann dann ausgewaschen werden. Auf Lederbezügen: Hier sollte man den Fleck einfach mit einem feuchten Tuch aufwischen. Falls im Haushalt vorhanden, sollte destilliertes Wasser zur Reinigung verwendet werden, damit keine Kalkflecken zurückbleiben. Präventiv kann man den Bezug regelmäßig mit Lederfett behandeln, dann dringen Flüssigkeiten nicht so leicht in das Leder ein.

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Kalkränder und Urinstein in der Toilette lassen sich mit Cola gut entfernen. Man schüttet einfach eine Flasche Cola in die Toilette und lässt sie – je nach Verschmutzungsgrad – eine halbe Stunde oder über Nacht einwirken. Anschließend kurz mit der Bürste nachsäubern und schon strahlt das WC wieder wie neu.


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Hartnäckige Kalkrückstände an Armaturen beseitigt man am besten mit Zahncreme und einer alten Zahnbürste. Einfach die Kalkablagerung mit der Zahnpasta bestreichen, kurz einwirken lassen und dann mit der Zahnbürste wegschrubben.

Wer hätte das gedacht? Mit Rasierschaum lassen sich Boden und Wände des Backofens wunderbar reinigen. Einfach einsprühen, einige Zeit einwirken lassen und mit klarem Wasser auswaschen. Bei Bedarf wiederholen und anschließend den Ofen einmal ohne Lebensmittel erhitzen - fertig!

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Stinkende Blumenvase? Mit Wasser und einem Esslöffel Backpulver füllen und ein paar Stunden einwirken lassen.

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11

Zum Staubwischen verwendet man am Besten ein weiches, leicht feuchtes Baumwolltuch. Die Feuchtigkeit bindet den Staub und verhindert, dass er beim Wischen nur aufgewirbelt wird. Das Tuch sollte allerdings nicht zu nass sein, da empfindliche Oberflächen wie furnierte oder unbehandelte Holzmöbel durch Nässe beschädigt werden könnten. Verwenden Sie einfach lauwarmes Wasser, eventuell mit ein wenig sanftem Allzweckreiniger. Ein zusätzlicher Vorteil: Durch ein feuchtes Tuch werden auch leichte Flecken gleich mit entfernt.

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Keime und Bakterien in Putzlappen. Geschirrschwämme und Putzlappen sind ein Schlaraffenland für Erreger. Deshalb ist es besonders wichtig, Schwämme und Lappen nach dem Gebrauch gut auszuspülen und vor allem auch trocknen zu lassen. Die meisten Putzlappen kann man auch einfach in die Waschmaschine geben.

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So bleibt der Kühlschrank gepflegt. Um hässliche Kratzer zu vermeiden und keinen zusätzlichen Nährboden für Keime zu bieten, sollten Sie bei der Reinigung Ihres Kühlschranks auf Scheuerschwämme und scharfe Putzmittel möglichst verzichten. So ist auch gewährleistet, dass die im Kühlschrank gelagerten Lebensmittel nicht mit schädlichen Rückständen in Berührung kommen. Geruchsneutralisierend wirkt Kaffee, den man als Pulver oder ganze Bohnen in einem kleinen Schälchen in den Kühlschrank stellen kann. Kaffeepads sind für diese Methode besonders praktisch und können bei Bedarf schnell ausgetauscht werden. Auch eine halbe Zitrone, auf die man etwas Natron streut, ein halber Apfel oder eine Kartoffel schützen vor Geruchsbildung.

15

Spinat gegen Milchkruste auf dem Herd. Mit dem gesunden Grün bekommt kann man ganz einfach starke Verkrustungen vom Herd: Den heißen Spinat auf die Schmutzstellen geben, etwa 30 Minuten einwirken lassen und den Brei anschließend mit einem Lappen oder Küchentuch entfernen. Die Reinigungskraft verdankt der Spinat der enthaltenen Oxalsäure, die den Flecken den Garaus macht.

16

Kaffeeflecken entfernen. Aus Stoffbezügen: Den Fleck zunächst mit Mineralwasser auswaschen, bevor man eine Lösung aus Feinwaschmittel zum Einsatz bringt. Aus Lederbezügen: Reinigung mit einem feuchten Tuch. Wie allgemein bei der Behandlung von Leder, ist auch hier der Einsatz von destilliertem Wasser zur Vermeidung von Kalkrückständen ratsam.

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42 /Nationalpark/

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Nationalpark Stifserjoch

Vulpes vulpes

Foto: Marco Andreola

Der Rotfuchs im Nationalparkhaus Lahnersäge St. Gertraud Ulten

Rotfuchs im Sommerfell. Die wachen Augen und die spitzen Ohren verraten Vorsicht, Wachsamkeit und Schläue.

12. Mai 2013

I

m Nationalparkhaus „Lahnersäge“ in St. Gertraud Ulten wird im Sommerhalbjahr 2013 eine neue Sonderschau über den Rotfuchs gezeigt. Konzept, Text und Regiebuch stammen von unserem Mitarbeiter Dr. Ronald Oberhofer. Ihm und unseren Tischlern danke ich für ihren Einsatz um diese Sonderausstellung. Mein heutiger Beitrag möchte zu einem Besuch unseres Nationalparkhauses in Hinterulten einladen. Neben der Sonderausstellung zum Rotfuchs stellen wir in der Lahnersäge den Lebensraum Wald mit seinen vielfältigen Schutz-, Nutz- und Wohlfahrtsfunktionen vor. Das Schauschneiden an der Wasser betriebenen Venezianersäge und das Mahlen von Korn an der ebenfalls Wasser betriebenen Getreidemühle sind

weitere Attraktionen. Das Freigelände an der Säge ist ein Phantasie anregender Spielort für Kinder. Das Nationalparkhaus in St. Gertraud Ulten ist auch mit dem öffentlichen Linienbus gut erreichbar. Die Bushaltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe unserer Besuchereinrichtung. Der nachstehende Infokasten enthält die Öffnungszeiten des Nationalparkhauses Lahnersäge

Foto: Alex Rambothom

Wolfgang Platter, am Tag des 1. Eisheiligen Pankratius,

Der Rotfuchs – ein Anpassungskünstler Der Rotfuchs ist ein Anpassungskünstler. Seine Flexibilität gegenüber Lebensraumund Nahrungsansprüchen hat es dem Rotfuchs erlaubt, weite Bereiche der Nordhalbkugel unserer Erde zu besiedeln: Er ist in ganz Europa außer Island verbreitet, außerdem in großen Teilen Asiens. Er lebt in Nordafrika und in Nordamerika. In Australien wurde er 1864 von England aus eingeführt.

Öffnungszeiten 2. April bis 30. Juni:

Di. – Fr. 09.00-12.00 und 13.30-17.30 Uhr Sa., 14.30-18.00 Uhr, So., Mo. und Feiertage geschlossen

Öffnungszeiten 1. Juli bis 31. Oktober:

Di. – Fr. 09.00-12.00 und 13.30-17.30 Uhr Sa., So. und Feiertage 14.30-18.00 Uhr, Mo. geschlossen

Information: Lahnersäge 62, I-39016 St. Gertraud Ulten Telefon: 0473 798123, Telefax: 0473 788079 info@lahnersaege.com


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Lebensraum

Die Füchsin (Fähe) gebiert ihre Jungen anfangs April. Die Wurfgröße liegt in der Regel zwischen 3 und 6 Jungen.

Der Rotfuchs bevorzugt deckungsreiches Gelände, vor allem Waldbestände mit reichlichem Unterwuchs, aber auch Felder und offene Steppenlandschaften. Er ist aber auch in der Wohnumgebung des Menschen und in Städten anzutreffen (sog. Stadtfüchse).

In der zoologischen Systematik gehört der Rotfuchs (Vulpes vulpes) zur Ordnung der Raubtiere (Carnivora) und innerhalb dieser Ordnung zur Familie der Hundeartigen (Canidae). Die Gattung Vulpes umfasst insgesamt 10 Arten.

Biometrisches Porträt: Körperlänge: Länge der Lunte: Körpergewicht: Schulterhöhe:

60-70 cm 32-48 cm 6-10 kg 38 cm

Fortpflanzung: Ranzzeit: Tragzeit: Wurf: Wurfgröße:

Ende Dezember bis Mitte Februar 49-58 Tage Ab Anfang April 4-6 Junge

Lebensweise und Nahrungsspektrum Der Rotfuchs lebt einzelgängerisch. Er ist ein Generalist und Nahrungsopportunist, welcher aufgrund seiner hohen Anpassungsfähigkeit in den unterschiedlichsten Lebensräumen überlebt. Als Allesfresser hat er ein breites Nahrungsspektrum. Die Hauptnahrung stellen Mäuse, andere Kleinsäuger, Würmer und Insekten dar. Auf seinem Speisezettel stehen auch Hasen, Rehkitze, Hühnervögel und Kleinhaustiere. In der Nähe von Wohnsiedlungen erschließt sich der Allesfresser mit den Müllbehältern, Komposthaufen, Obst- und Gemüsegärten ein weiteres Nahrungsangebot. Auch Futternäpfe von Hunden und Katzen, welche im Freien aufgestellt sind, lässt er nicht aus. Über 80% der Nahrung sind aber Mäuse. Ein Jungfuchs benötigt eine Tagesration von 300-500 Gramm. Dies entspricht 15-20 Mäusen. Somit ist der Fuchs trotz gelegentlicher Hühnerdiebstähle ein Helfer: Er erbeutet im Jahr rund 4.000 Mäuse.

Foto: Hans Frank

Systematische Einordnung

im Trab etwa 70-80 cm. Im Schnee setzt das Tier den Hinterfuß stets in das Trittsiegel des Vorderfußes. Die Fußabdrucke liegen auf einer Geraden, welche wie eine Schnur aussieht. Davon kommt der Ausdruck „Schnüren“ für diese Gangart. Beim Laufen (Galopp) setzt der Fuchs seine Hinterläufe vor die Vorderläufe. Die Trittsiegel sind in Vierergruppen angeordnet, wobei die Schrittlänge bis zu 120 cm beträgt.

Die Sinnesorgane Als Jäger der Nacht ist der Fuchs auf seine guten Sinnesleistungen angewiesen. Zu den Sinnen des Rotfuchses schreibt Ronald Oberhofer in den Begleittexten zur Ausstellung Folgendes:

wie Katzen. Auch bilden die Pupillen tagsüber einen Spalt und nachts ein Oval. Ein Fuchs kann nachts wesentlich besser sehen als die Menschen. Ausschlaggebend dafür ist eine reflektierende Schicht hinter der Retina. Die Farbwahrnehmung ist ähnlich wie bei Katzen, nicht so ausgeprägt wie beim Menschen.

Tastsinn Der Fuchs besitzt Tasthaare rund um den Fang, an den Backen, über den Augen und an den Fußballen. Mit Hilfe dieser Tasthaare spürt der Fuchs jede kleinste Bewegung. So kann er zum Beispiel Erschütterungen wahrnehmen, welche ihn auf Beute oder auf eine Gefahr aufmerksam machen.

Gehörsinn

Der Fuchsbau

Mit Hilfe der Ohren werden die Nahrungssuche und das Ausloten von Gefahren deutlich verbessert. Dem Rotfuchs ist es möglich, seinen Kopf um 180° und seine Ohren in fast alle Richtungen zu drehen. Dies ermöglicht es ihm, in eine Richtung zu schauen, während er die Ohren in eine andere Richtung spitzt. Mit seinen trichterförmigen Ohren werden nicht nur die Geräusche verstärkt, sondern auch Artgenossen verständigt.

Der Fuchsbau, auch Burg genannt, ist meist ein unterirdisches Gang- und Kesselsystem, welches neben der Hauptröhre auch Fluchtröhren besitzt. Meist sind es aber kleine Röhren, welche nach Südwesten orientiert sind, was diese vor Wind und Regen schützt. Im Fuchsbau beteiligen sich Fähe und Rüde gemeinsam an der Aufzucht ihrer Jungen und werden dabei auch von den weiblichen, nichtreproduzierenden Vorjahresfüchsen unterstützt.

Geruchssinn Mit 225 Millionen Riechzellen riecht der Fuchs 450 Mal besser als der Mensch, welcher auf lediglich 5 Millionen Riechzellen kommt. Der Geruchssinn dient neben der Ortung von Nahrung, außerdem der Identifikation von anderen Füchsen. Auch bei der Wahrnehmung von Gefahren ist der Fuchs auf seinen Riecher angewiesen.

Sehsinn Der Fuchs besitzt einen ähnlichen Sehsinn

Der schlaue Fuchs Der schlaue Fuchs baut seinen Bau nicht immer selbst. Manchmal lässt er sich seinen Bau vom Dachs graben und zieht in die Dachs-Höhle ein. In größeren Bauten wurden sogar Wohngemeinschaften zwischen Fuchs, Dachs, Iltis und sogar Kaninchen beobachtet. Innerhalb des Baus herrscht ein sogenannter Burgfrieden, wonach jeder friedlich in seinem eigenen Teil der Höhle wohnt. Im Sprung kann der Rotfuchs bis zu 4 Meter Sprungweite erreichen.

Der Fuchs ist ein Zehengänger: Er tritt nicht wie ein Sohlengänger mit der ganzen Pfote auf, sondern nur mit den Zehen. Der Fuchs besitzt viele Gangarten. Am häufigsten bewegt er sich im Trab. Die Schrittlänge beträgt

Foto: Hans Frank

Schnüren und Laufen


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Neuwahlen Fotos: Leonardo Pellissetti

Die fünf Hannes

v.l.: Lechner, Schwemm, Angerer, Stecher und Kuen

Auf Pokal setzen?

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Foto: Leonardo Pellissetti

as gefährliche Unentschieden, sogar in der 96’ Minute eingeloggt, gegen Goldrain macht den Kampf von Eyrs für den Aufstieg schwieriger. Die junge Goldrainer Mannschaft, sagt ein aufmerksamer Eyrser Beobachter, mit den vielen jungen Spielern war spritziger und reicher an Bewegung als die Hausherren. Nach dem wichtigen, aber eigentlich knappen Sieg gegen den Tabellenletzten Rentsch fehlen nun 4 Spiele bis zum Ende der Meisterschaft, 3 davon gegen die schwächere zweite Hälfte der Tabelle und eines gegen den Tabellenerste Girlan, zwei Punkte vorne liegend. Das mit Girlan punktegleiche Gries hat noch einen Pflichtruhetag. Alles also ganz knapp. Im Pokal steht Eyrs gut da. Am 8.5. war das Halbfinale gegen Laag, bei dem Eyrs zu Hause 6:2 gewonnen hat. Das Ergebnis war 1:1. Eyrs ist somit im Finale, welches am 9. Juni in Laas bestritten wird. Für die

v.l.: Patrick Trenkwalder, Trainer Christian Raffeiner und Philipp Niederfriniger Aufstiegsentscheidung kommen dann einige Ausscheidungsspiele. Die Meisterschaft und die Pokalrunde bieten also die gleichen Aufstiegschancen an. (lp)

In Schluderns gibt es Neuwahlen. Manche treue Mitarbeiter würden sich über frischen Wind freuen. Oben v.l.: FußballSektionsleiter Raimund Lingg mit Betreuer Roman Telser

Engagierte Führungsgruppe ASV Latsch Raiffeisen - Sektion Fußball - Der Latscher Sektionsleiter sieht als entscheidende Vereinsstärke für das Schicksal der Kampfmannschaft den Einsatz einer sehr motivierten Gruppe. Foto: Leonardo Pellissetti

ASV Eyrs Raiffeisen

Man könnte die Latscher Kampfmannschaft die „Hannes-Mannschaft“ nennen, weil nicht weniger als fünf Spieler den Vornamen Hannes tragen. Diese zufällige Tatsache hat der Latscher Betreuer Hansjörg Stecher, eben Vater eines Hannes, beobachtet. (lp)

Die U 11 von Latsch mit v.r.: Fußballpräsident Roland Pirhofer, Trainer Bernhard Hanni und Begleiter Walter Weithaler; vorne rechts Betreuer Werner Kuppelwieser, nicht im Bild Meinrad Kaserer von Leonardo Pellissetti

Ü

ber die Lage und Perspektive des Latscher Fußballs, welcher im Vinschgau immer eine prominente Rolle gespielt hat, haben wir die Meinung von Roland Pirhofer, der seit 3 Jahren an der Spitze der Sektion mitarbeitet, eingeholt. Pirhofer hat sich lang für den Rodelsport eingesetzt und seine Fähigkeiten und Leistungen haben ihn zum Fußball gebracht. „Was die Kampfmannschaft betriff, sind wir auf einem guten Weg“, fasst er zusammen, „es gibt 4 ganz wichtige Spiele für die Mannschaften, die direkt im Abstieg involviert sind. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Ganz wichtig ist das Miteinander,

das heißt mitarbeiten, so formuliert: wenn jeder jedem hilft. Abgesehen von der Latscher Lage ist es wichtig für den Vinschgau ,dass man in der Landesliga vertreten ist. (Diese Stellungnahme ist für Naturns sehr freundlich, weil die Nachbar-Mannschaft in Gefahr ist, in die Landesliga absteigen zu müssen!) Die Arbeit im Ausschuss funktioniert sehr gut, weil alle sehr engagiert sind“. Mit Roland Pirhofer sind noch sein Stellvertreter Gaio Sandro, Vent Erwin, Schwemm Roland, Lechner Andi, Pirhofer Artur, Hanni Bernhard im Ausschuss vertreten. Gaio glänzt in der Rolle des Pressereferenten, er fasst nämlich nach jedem

Spiel schriftlich vorbildlich die Informationen für alle Medien zusammen. Nach dem prophetischen Zukunftsblick mit Pirhofer kam der ganz wichtige Sieg gegen den Landesliga Tabellenzweiten Neugries, welcher die Lage um den Klassenerhalt stark verbesserte. Ein Überblick über die Mannschaften in Latsch: zwei U 8, zwei U 10, U 11, Altherren, Landesliga. SpG (Goldrain, Morter, Martell, Kastelbell/Tschars): C-Jugend, U 13, U 15, A-Jugend, Junioren. Beim Pokal Halbfinalspiele am 25. April in Kastelbell – Latsch, Prad, Kastelbell/Tschars und Laatsch/Taufers - qualifizierte sich die U 11 des SV Latsch für das Finale in Mals.


Der Vinschger Wind 10-13

Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen

Schlanders/Kastelbell

Starke Naturnser Mannschaftsleistung

Trainerwechsel

Foto: Sarah Mitterer

Die stimmungsvolle Aufnahme zeigt das erfolgreiche Team der Schwimmer in ihrem Element

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rei Mal Gold und vier Bronzemedaillen, so lautete die Ausbeute der Naturnser und Vinschger Schwimmer bei den VSS Frühjahrsmeisterschaften in Meran, was zu Platz 5 in der Gesamtwertung reichte. Miriam Innerhofer holte sich den Sieg über 100 m Kraul in der hervorragenden neuen Bestzeit von 1:07,90 Minuten. Die Naturnserin ist in diesem Jahr auf dieser Strecke noch ungeschlagen. Ihr Vereinskollege Ivandro Gögele krönte sich zum Doppelsieger.

Bronze gab es für Simon Jungdolf (zwei Mal), Emma Rainer und die Mädchenstaffel. Sehr gute Leistungen zeigten Sonja Profaizer (sie gehörte zu den Schnellsten ihres Jahrgangs), Tobias Geneth, Michael und Andreas Tscholl. Top 10 Platzierungen gelangen Alena Lamprecht, Michel Niedermair, Celine Gerstl, Karoline Wielander, Lukas Hanny und Nora Gruber. Einen guten Wettkampf schwammen Nadja Windegger, Lisa Maringgele, Sophie Abler,

Emma Hanny, Lukas Niedermair, Sofia Marcadent, Claudia Peer, Vanessa Luggin, Leonardo Recchia, Alexander Unterthiner und Eliah Trojer. Kurz zuvor sicherte sich Miriam Innerhofer beim FIN-Schwimmen das Double über 50 und 100 m Kraul. Michel Niedermair schrammte knapp am Podest vorbei. Beim Kinderwettkampf zeigte der Nachwuchs was in ihm steckt. Medaillen gab es für Ivandro Gögele, Eliah Trojer und Tobias Geneth. (sam)

D

er 41-jährige Thomas Thanai (unten im Bild) spielte als talentierter Fußballer in der Schlanderser Kampfmannschaft 20 Jahre lang treu. Nicht wenige erinnern sich heute noch, wie er früher auch starker C- und B-Jugend-Fußballer war. Wegen der Liebe ließ er sich nach Kastelbell versetzen, wo er heiratete und in einem Baumarkt arbeitet. Nach einigen Jahren als Jugendtr ainer in Göflan und Vetzan ist Thomas seit 2 Jahren geschätzter U 11 Trainer in Kastelbell. Die Mannschaft hat nur 9 Spieler und beim Pokalspiel am 25. April setzte er fünf U 10 Spieler ein. (lp)

Kastelbell/Tschars Raiffeisen

Spannung auch im Pokal Halbfinale

I

n der 2. Liga bleibt der Kampf um den Aufstieg der Vinschger Mannschaften spannend. Im Heimspiel für das Halbfinale (Endergebnis 3:3) haben beide Mannschaften gute Leistungen im Sturm und Schwäche in der Verteidigung gezeigt. Das haben beide Trainer ehrlich zugegeben. Nach einem von Tormann von Steinegg parierten Elfmeter erzielte Ahmedi Liridon das Tor für Kastelbell. Steinegg gab dennoch nicht

Foto: Leonardo Pellissetti

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auf, attackierte mit Erfolg, erzielte den Ausgleich und ging sogar in Führung. Tuttolomondo schoss dann zwei Tore und brachte die Heimmannschaft in Führung. Nach drei unglaublich riesigen aber verpassten Chancen der Gäste kam in der 92’ Minute das verdiente 3:3 Unentschieden. Nach dem wenig begeisternden Pokalspiel kam dann beste Luft für Kastelbell mit dem auswärtigen 5:1 Sieg gegen Ulten. (lp) Wie im Bild zu sehen ist, schießt Liridon mit korrekter Technik den letztlich erfolglosen Elfmeter, weil der Steinegg’ersche Tormann gut reagiert hat

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Foto: Leonardo Pellissetti

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Vinschgerwind 10-13

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Leichtathletik

Südtirol Cup 2013

Mehrkampf der Mittelschüler Foto: Michael Traut

Naturns

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Foto: Elke Wasmund

as erste Rennen der Mountainbike-Serie fand in Naturns statt. Bei diesem City trugen Matteo Olivotto und Juniorin Greta Weithaler den Gesamtsieg davon. Das ausrichtende „Ötzi Bike Team“ hatte im Zentrum von Naturns einen schönen Rundkurs auf die Beine gestellt, der die knapp 150 Teilnehmer bis aufs Letzte forderte. Bei den Männern war Matteo Olivotto von den „Sunshine Racers Nals“ am schnellsten. Er bewältigte die acht Runden in einer Zeit von 49:30:4 Minuten und war damit rund drei Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Efrem Bonelli. Dritter wurde Martin Pollinger, ein Teamkollege Olivottos mit13 Sekunden Rückstand.

Rudi Wellenzohn übergibt an Mattia Moretti

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er leichtathletische Mehrkampf hat in Latsch seine Tradition. So treffen sich dort die besten Erstklassler der Mittelschulen des Vinschgaus und Naturns zum alljährlichen Dreikampf. Unter der Führung

von Frau Direktor Sonja Saurer vom Schulsprengel Graun wetteiferten so die jüngsten Mehrkämpfer in den Disziplinen 60m Lauf, Weitsprung, Vortex Weitwurf und Staffelläufen. Obwohl die beiden Erstplat-

zierten der Knaben, Mattia Moretti und Julian Gurschler, aus Schlanders kamen, boten die Naturnser mit einem Zweifachsieg bei den Mädchen, Nicol Santer und Franziska Marsoner, Paroli und sorgten mit weiteren guten Ergebnissen in der Endwertung für klare Verhältnisse. Die Schützlinge von Richard Perkmann und Esther Muther gewannen die Schulwertung, die sich aus vier Knaben und Mädchen zusammen ergibt, souverän vor Latsch und Mals. Beachtliche Leistungen boten Mattia Moretti im Weitsprung mit 4,44m, Moritz Kreidl aus Mals mit 40,02m im Vortex sowie Nicol Santer, die mit 34,38m den Vortex um fast 10m weiter schleuderte als ihre Konkurrenz. Bei den anschließenden Staffeln konnten die Mädchen sogar die Jungs abhängen. (ah)

Latsch

Fabian Waldner als Lokalmatador

Die Siegerin Greta Weithaler aus Naturns Bei den Frauen hingegen war Juniorin Greta Weithaler aus Naturns vom ausrichtenden „Ötzi Bike Team“ in 44.35,0 fast sieben Sekunden schneller als Judith Pollinger („Sunshine Racers Nals“), die in der Openklasse startete. Dritte wurde die Deutsche Cristina Weber vom „RSC Kelheim“. (ew)

um ersten Mal sah sich der achtzehn Jahre alte Latscher am Start über zehn Disziplinen. 100m, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 400m werden am ersten Tag und 110m Hürden, Diskus, Stabhoch, Speer und 1500m am zweiten Tag absolviert. Dabei zeigte Fabian am ersten Tag nur Stärken. Mit 3267 Punkten lag er noch mit gut 200 Punkten in Führung und ging einem fast sicheren Sieg bei den Regionalmeisterschaften in Latsch entgegen. Doch am zweiten Tag sollte es anders kommen. Der Hürdenlauf ging mit 16,37 in Ordnung und der Diskus landete noch bei guten 32,11m. Im Stabhochsprung (2,70m), Speerwurf (36,51) und 1500m (5,18) büßte er dann aber gut 400 Punkte auf seine Konkurrenz ein und er musste den Landesmeistertitel an den Grödner Alex Verginer abtreten. Trotz-

dem demonstriert Fabian in einigen Disziplinen sein Potential, das in ihm steckt. Mit 13,64m im Kugelstoßen erreichte er bereits das Limit für die Italienmeisterschaft in der Einzeldisziplin. In Relation dazu geben die bei schwierigen Windverhältnissen gelaufenen 53,56 Sekunden über 400m Aufschluss über sein Leistungsver-

mögen. Auf den Sportanlagen der Viva Latsch, die sich für Mehrkampfveranstaltungen bestens eignen, holten Georg Gasser bei den Männern, Matteo Paternoster in der Jugendklasse, Marion Kastl bei den Frauen, Jasmin Marmsoler (Junioren) und Lisa Seppi bei der Jugend ihren Landesmeistertitel ab. (ah) Foto: Michael Traut

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v.l.: Gertrud Bacher, Georg Gasser, Alex Verginer, Fabian Waldner, Walter Theiner


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Der Vinschger Wind 10-13

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Lichtenberg

Schach schärft die Konzentration er Schachverein Lichtenberg hat heuer allen Grund zum Feiern. Den fünf Spielern (Jugendliche und Erwachsene), die in der C-Liga die Südtiroler Schach-Meisterschaft bestritten haben, ist der Aufstieg in die BLiga geglückt. Bereits seit 1990 wird in Lichtenberg Schach gespielt und die „scharfen Denker“ (derzeit 15 aktive Spieler, darunter 7 Kinder und Jugendliche) sind sehr ausdauernd und noch längst nicht müde. Schachspielen steigert die Konzentrationsfähigkeit, schult das logische Denken, die Kombinationsfähigkeit, das räumliche Denken, den Teamgeist und vieles mehr. Fähigkeiten, die vor allem im Kindesalter geweckt werden können. Dieses Bewusstsein motiviert den Präsidenten des Schachvereins Lichtenberg Reinhold Schöpf seit Jahren,

Beim Jugend Grand Prix im Haus der Dorfgemeinschaft in Lichtenberg war es mucksmäuschenstill. Voll konzentriert setzten die rund 50 jungen Schachspielerinnen und Schachspieler Zug um Zug und versuchten, ihre Gegnerinnen und Gegner mit Bauer, Dame, Springer und König zu überlisten

Foto: Reinhold Schöpf

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ehrenamtlich Kindern und Jugendlichen das Schachspielen beizubringen. Gerne nimmt er junge Mitglieder auf und führt sie mit Kursen in die Kunst des königlichen Spiels ein. Kurse bietet er auch regelmäßig für Fortgeschrittene an. Offen ist der Schach-Verein für alle Interessierte, auch über die Ortsgrenzen hinaus. Seine Schützlinge haben öfters die Möglichkeit, sich bei Bewerben mit Gegnern

anderer Vereine zu messen, so beim traditionellen Jugend Grand Prix, der etappenweise in mehreren Orten ausgetragen wird. Eine Etappe findet, unterstützt von der Raiffeisenkasse Prad/Taufers, seit Jahren in Lichtenberg statt. Am 17. März waren wiederum rund 50 junge Schachspieler aus ganz Südtirol in Begleitung von Eltern und Betreuern zu Gast im Haus der Dorfgemeinschaft in Lich-

tenberg. Die Kleinen sinnierten stundenlang voll konzentriert über den Schachbrettern. Stefanie Wallnöfer aus Lichtenberg eroberte schließlich den zweiten Platz in der U 10. David Platzer aus Stilfs konnte sich über den dritten Platz freuen. (mds) Wer an Schachkursen für Anfänger und Fortgeschrittene interessiert ist, kann sich unter der Nummer 3474720972 melden.

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Vinschgerwind 10-13

16.05.13

Jahrestag/Danksagungen Nun ruhen die fleißigen Mutterhände, die stets sorgten für unser Wohl, die tätig waren bis ans Ende, nun ruht ein Herz so liebevoll.

Hedwig Gratl Wwe. Stecher * 13.04.1925 † 19.04.2013 Laatsch

Wir danken allen für die Anteilnahme, mündlich oder schriftlich, für die Gestaltung und die Teilnahme an den Seelenrosenkränzen und an der Beerdigung. Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt Dr. Christian Hofer und dem Altersheim Schluderns. Danke allen, die unsere liebe Hedwig in Erinnerung behalten und Ihrer im Gebet gedenken. Die Trauerfamilie Laatsch/Schluderns

In lieber Erinnerung an Meinrad

Bezirkstheater „Don Quijote“ nach Miguel de Cervantes Bearbeitung & Regie: Christoph Brück Ort: Kulturhaus Karl Schönherr, Schlanders Aufführungstermin: Premiere: Sa. 25.05.13, 20.00 Uhr Do. 30.05.13, 20.00 Uhr; Sa. 01.06.13, 20.00 Uhr; So. 02.06.13, 20.00 Uhr; Di. 04.06.13, 20.00 Uhr; Fr. 07.06.13, 20.00 Uhr; Sa. 08.06.13, 20.00 Uhr; So. 09.06.13, 17.00 Uhr; Di. 11.06.13, 20.00 Uhr; Do. 13.06.13, 20.00 Uhr; Sa. 15.06.13, 20.00 Uhr; So. 16.06.13, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 348 74 39 724 Nadja Senoner – täglich ab 16.00 Uhr oder über info@vinschgauspielttheater.it Eintrittspreise: Erwachsene: 15,00 Euro; Jugendliche bis 14: 8,00 Euro Spieldauer ca. zwei Stunden mit einer Pause Einführung in das Stück: jeweils 40 Min. vor Aufführungsbeginn

Angerer Meinrad *21.04.1943 † 22.03.2013 Prad

Leise bist du von uns gegangen, der Freund, der Kumpel, das Mitglied, der Fan der Sonderklasse- einer, der für den FC Bayern München alles gegeben hat. Meinrad du warst unser geschätzter Weggefährte beim „F.C.B. Fan-Club Ortler“, in guten und in schlechten Spielzeiten. Du hast deine Linie immer beibehalten. Auch ein „Parloggerle“ gehörte zu dir. Als großen „Parlogger“ haben wir dich geschätzt und viel von dir dazugelernt. Bei unseren Weißwurstrunden hast du eine große Lücke hinterlassen, und wir werden oft an dich denken. Lieber Meinrad, in deiner Art warst du für uns in jeder Beziehung einer der Besten und wir werden dich nie vergessen.

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Jahrestag/Danksagungen

Deine Kumpels Ludwig, Alois, Sepp, Herbert, Othmar und Heino

Du warst ein wichtiger Mensch in unserem Leben. Du hast uns Mut, Kraft und viel Liebe gegeben. Du bist für uns nicht mehr greifbar. Und doch bist du unseren Herzen ganz nah

Ganz leise ohne ein Wort, gingst du für immer von uns fort. Es ist so schwer dies zu verstehen, doch einst werden wir uns wiedersehen.

Josef Tumler

3. Jahrestag

Eisenbrander Sepp

Walter Wegmann

*25.09.1933 †5.05.2013 Schlanderser Nördersberg

„Halmer Walter“ * 28.04.1940 † 19.05.2010 Schluderns

Wir denken in der hl. Messe ganz besonders an dich am Samstag, den 18. Mai um 19.30 in der Pfarrkirche von Schluderns. Alle, die daran teilnehmen ein herzliches Dankeschön.

In Liebe deine Kinder und Enkel

Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt der hochw. Geistlichkeit Dekan Josef Mair, Pfarrer Oberhöller, dem Vorbeter Gottfried Gurschler, den Ministranten für die Würdevolle Gestaltung der Trauerfeier. Danke dem Notarztteam Dr. Theiner, sowie der Seelsorge. Danke für einen Händedruck, weil die Worte fehlten, für alle Hilfe und Verbundenheit in der schweren Zeit, für die zahlreiche Teilnahme an den Rosenkränzen und an der Beerdigung, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für die vielen Blumen- und Gedächtnisspenden, sowie für die zahlreichen Beileidsbekundungen, gesprochen oder geschrieben. Ein herzlicher Dank gilt allen, die unseren lieben Verstorbenen in Erinnerung behalten und im Geiste gedenken. Die Angehörigen


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Info – Anmeldung: Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr


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