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Vinschgerwind Ausgabe 9-14

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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Nr. 9 (226) 30.04.14 I.P. 10 Jg.

www.vinschgerwind.it

Schluderns fiebert

Die vier BM-Kandidaten im „Wind“-Streitgespräch


30.04.14

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Kommentar

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HANNES REICHELT

03.05.2014

Inhalt

Vinschgerwind 9-14

Die Schludernser BM-Kandidaten im „Wind“-Streitgespräch

Das kleine Skigebiet Maseben in Langtaufers

Seite 6

Seite 4

Vinschgau: Die Stromrechnung ist eine fixe Angelegenheit

Seite

4

Vinschgau/SĂźdtirol: Der Vinschgau ist immer noch das Armenhaus

Seite

5

Vinschgau/SĂźdtirol: Der nationale Aktionsplan beim Pflanzenschutz

Seite

5

Alsack/Mals: Jäger zäunen Kornfeld ein

Seite

9

Laas: LH Arno Kompatscher: „Der Staat schuldet uns 3 Milliarden Euro“

Seite 10

Leserbriefe und Stellungnahmen

Seite 12

Schluderns: Vom Einfachen Leben mit der Natur

Seite 16

Menschen: Marlene Patscheider aus Mals - Von Indien verzaubert

Seite 17

Val Mßstair/Taufers/Glurns: Abwässer willkommen

Seite 18

Sonderthema: KĂźchen - Spezial

ab Seite 34

Nationalpark Stilfserjoch: Der Wolf kehrt in die Alpen zurĂźck

Seite 42

Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it

DantestraĂ&#x;e 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 BĂźrozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732196 Kathrin Gluderer: 0473 732196 Gerti Alber: 0473 73 21 96 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin ThĂśni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Elke Wasmund (ew), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Bruno Telser (uno), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Peter Pfeifer (pp), Heinrich Zoderer (hzg)

Druck: Fotolito Varesco, Auer, NationalstraĂ&#x;e 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; auĂ&#x;erhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 150 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung verĂśffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurĂźckzuweisen. FĂźr die Inhalte der Werbeinserate und die

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damit zusammenhängenden Werbebotschaften Ăźbernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif Ăźbermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) kĂśnnen seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. FĂźr die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschlieĂ&#x;lich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. EigentĂźmer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen

von Chefredakteur Erwin Bernhart

WĂźnsche Gelassenheit Die Schludernser und die Schludernserinnen wählen am Sonntag einen neuen Gemeinderat. Auch einen BĂźrgermeister oder eine BĂźrgermeisterin. Notwendig geworden sind die Wahlen, weil eine Mehrheit der Gemeinderäte kurz vor Weihnachten zurĂźckgetreten ist und dadurch der Gemeinderat samt Ausschuss und BĂźrgermeister nicht mehr funktionsfähig war. Heftige VorwĂźrfe, heftige Gegenreden waren die Folge. Die Wogen haben sich nicht geglättet. Das sieht man daran, dass aus ehemals einer SVP-Liste zwei verschiedene geworden sind. Ich wĂźnsche den Schludernsern, dass sie sich einen Gemeinderat mit einer soliden Mehrheit fĂźr BĂźrgermeister und Ausschuss wählen mĂśgen. Dies kann auch mit zwei Parteien oder Listen funktionieren. Alle weitere politische Arbeit ergibt sich aus dieser soliden Mehrheit. Denn die Gemeinderatskandidaten treten ja offenbar alle mit gutem Willen an. Auch die BM-Kandidaten zeigen guten Willen. Mit Einschränkungen, das muss man klar sagen. Denn ein Miteinander der SVP um BM-Kandidat Martin Rainalter mit der „BĂźrgerliste Schluderns“ um BMKandidat Erwin Wegmann ist wohl kaum zu erwarten. Im Gegenteil - harte Kämpfe stehen bevor - je nach Wahlausgang. Im „Wind“-Streitgespräch sind die Wunden, die Verwerfungen, die persĂśnlichen Befindlichkeiten erneut aufgeflammt. Was ich den Schludernsern nicht wĂźnsche, ist, dass sie bald nach den Wahlen wieder wählen gehen mĂźssen. Das wäre fĂźr die stolze Kleingemeinde, die lange Zeit den Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Vinschgau gestellt hat, eine „brutta figura“. Denn vor den Wahlen ist nicht klar, wer in Schluderns eine Mehrheit zusammenbringen wird. Also wĂźnsch’ ich sonntägliche Gelassenheit in der Wahlkabine.


4 /politik/

Vinschgerwind 9-14

EU-Wahl

Wind - online

Am 25. Mai 2014 stellen sich drei Südtiroler Kandiaten - Herbert Dorfmann (SVP), Pius Leitner (Freiheitliche) und Oktavia Brugger (Grüne) - den Wahlen zum Europaparlament.

Vinschgau/Südtirol

Die Stromkosten

B

ei den Stromkosten ist nicht viel zu machen. Auch nicht von Genossenschaften, schon gar nicht von Genossenschaften, welche nach 2010 gegründet worden sind. Dies sagte unter anderem der Energieexperte Max Vidoni bei einem Vortrag in Rabland (Vinschgerwind 7/14). In der Grafik unten wird dargestellt, wie ein Euro der Stromrechnung im Schnitt aufgeteilt ist. Dies gilt für den „geschützten Markt“. Im „freien Markt“ kann nur der Stromanbieter bei den „Energiekosten“ etwas schrauben. Alle anderen Kosten bleiben fix. Fazit: Der Strompreis insgesamt ist ein recht starres Gebilde, wird grundsätzlich von der „Autoritá“ (AEEG) vorgeschrieben und gilt staatsweit. Der Strom wird demnach nicht billiger.

Wohin fließt ein Euro in der Stromrechnung? steuer

0,15 E 0,05 E

Mehrwert Steuern

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Grafik: Vinschgerwind; Quelle: Max Vidoni

0,25 E

o Systemk

osten

0,38 E

0,02 E 0,01 E 0,14 E

30.04.14

Energiek

Verkauf en Messung g Verteilun

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Soll im Vinschgau zum Schutz des Jungwaldes mehr Rotwild als bisher erlegt werden? (164 abgegebene Stimmen)

84,1 % NEIN

(138 Stimmen)

15,9 %

(26 Stimmen)

JA

Neue Umfrage: Hat der Landeshauptmann Arno Kompatscher recht, wenn er alle bisherigen - vor allem auch versprochenen - Projekte vorerst auf Eis legt?

Atlantis zu verkaufen? Langtaufers. „Berghaus Atlantis im Skigebiet Maseben zu verkaufen. Infos unter www.skimaseben.it oder...“ Die schlichte Anzeige in einem Athesia-Medium vor einiger Zeit hat in Langtaufers zu heftigen Diskussionen geführt. Was ist los in Egon Maier Hartmanns und Hansi Klöckners kleinem Imperium? Hansi Klöckner ist - mit einem Anteil an der Maseben KG von einem Prozent - noch der Macher vor Ort

von Erwin Bernhart

I

ch habe die Schnauze voll“, sagt Hansi Klöckner dem Vinschgerwind. Er sei zu alt, den Karren Maseben weiterzuführen. Die Anzeige für den Verkauf des Berggasthofes Atlantis sei eher ein Jux gewesen, eine Art Warnschuss. Wirklich zum Verkauf steht der Gasthof an der Bergstation von Maseben nicht. Die angegebene Telefonnummer führt nach Wolkenstein, zu Klöckners Kompagnon Egon Maier-Hartmann, der dort das Hotel Solaja führt. Maier Hartmann ist mit einer Beteiligung von 99 Prozent der eigentliche Besitzer des kleinen Skigebietes zuhinterst in Langtaufers. Den Jux der Anzeige beschreibt Maier-Hartmann anders als Hansi Klöckner: Die Raika Obervinschgau habe dem Skigebiet Maseben die Rute ins Fenster gestellt. Mit 250.000 Euro beziffert Hartmann den lächerlichen Betrag, den die Maseben KG der Bank schuldet. Man sei

seit mehr als einem Jahrzehnt bei der Bank Kunde, habe alle Forderungen bzw. Zinszahlungen bedient. Maier-Hartmann ist mehr als verschnupft und höchst verwundert. In der Raika Obervinschgau weht seit kurzem ein neuer Wind. Mit Markus Moriggl hat ein neuer Geschäftsführer das Ruder übernommen. Und der hat die Maseben-Betreiber mit dem Hinweis auf seinen Vorstand „wie die Schulbuben“ (Maier-Hartmann) behandelt. Im heurigen Winter habe man gut gearbeitet, 30 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr, sagen Klöckner und Maier-Hartmann. Der Lift sei revisioniert und könne noch einige Jahre laufen. Der Sommerbetrieb sei garantiert und auch den Winterbetrieb für die kommende Saison werde man ohne Wenn und Aber weiterführen. Klöckner sagt von sich, dass er aufgrund seines Alters wohl zurückstecken müsse. Klöckner ist desillusioniert - vor allem darüber, dass die Gemeindeverwal-

ter alles gegen einen Zusammenschluss Langtaufers-Kaunertal unternähmen, darüber dass man sich für einen Zusammenschluss Haideralm-Schöneben entschieden habe. Nur um die Verbindung zum Kaunertal zu verhindern. Klöckner sagt, die geplante Verbindung Haideralm-Schöneben sei ein Blödsinn, auch weil 35 Hektar Wald dafür geschlagen werden müssten und auch weil keine Skipiste von Schöneben zurück nach St. Valentin führe. Einen Hoffnungsschimmer hat Klöckner noch: Hans Rubatscher. Der könnte, der müsste das Skigebiet Maseben übernehmen. Natürlich mit dem Hintergedanken, dass dann der Zusammenschluss mit dem Kaunertal kommen müsste. Und weil derzeit über einen gemeinsamen Skipass WatlesHaideralm-Schöneben-MasebenNauders verhandelt wird, sieht Maier-Hartmann auch für das kleine Maseben Zukunft. Mittelfristig.


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Vinschgau

M

an kann es drehen und wenden, wie man will, der Vinschgau ist immer noch das Armenhaus Südtirols. Dies hat die Südtiroler Wirtschaftszeitung (SWZ) kürzlich durch die Veröffentlichung der steuerlich relevanten Durchschnittseinkommen aufgezeigt. Am besten verdienen die Brunecker in Südtirol. Drei Gemeinden aus dem Vinschgau bilden das Schlusslicht. Und in den 24 letztgereihten Gemeinden Südtirols befinden sich 12 Gemeinden aus dem Vinschgau. Nur Schlanders, Partschins, Plaus und Naturns sind dem „Armenhaus“ entkommen. Der SWZ-Chefredakteur Robert Weißensteiner hat dabei eine interessante Berechnung angestellt: Haben die durchschnittlichen Einkommen mit den Preissteigerungen in den letzten Jahren mithalten können? Er hat die durchschnittlichen Einkommen aus dem Jahre 2004 und aus dem Jahre 2012 in Beziehung zur Teuerungsrate laut Landesinstitut für Statistik

(ASTAT) in Beziehung gesetzt. Die Preise sind von Ende 2004 bis Ende 2012 um 21,7 Prozent gestiegen. Das Durchschnittseinkommen auf ganz Südtirol bezogen ist in jenem Zeitraum um 19,5 Prozent gestiegen. „Die Einkommenszuwächse haben nicht ganz ausgereicht, um die Kaufkraft zu erhalten“, schreibt Weißensteiner. Unterschiede gibt es auch zwischen den einzelnen Gemeinden. Nur in den Gemeinden Partschins, Plaus, Naturns, Latsch und Laas war der Einkommenszuwachs größer als die Preissteigerung. In den anderen Gemeinden des Vinschgaus verdienten die Leute im Jahr 2012 weniger als im Jahr 2004. Sie können diese Rechnung auf Ihr eigenes Einkommen anwenden. Nehmen Sie dazu Ihr Einkommen aus dem Jahre 2004 (Steuererklärung 2005), zählen Sie zu Ihrem Bruttoeinkommen 21,7 Prozent dazu und vergleichen dies mit dem Bruttoeinkommen aus dem Jahr 2012 (Steuererklärung 2013). Sind die

Gemeinde Bruneck . Bozen . . Schlanders Partschins Plaus Naturns Glurns Kastelbell Mals Prad Latsch Laas Schnals Graun Schluderns Stilfs Martell Taufers i.M. Südtirol

2004 25.131

aufgewertet* 30.584

2012 29.349

Differenz -3,7%

25.050

30.486

28.655

-6,0%

20.427 18.663 17.211 17.372 19.822 17.966 18.672 18.871 15.882 16.533 17.869 17.145 17.848 15.966 13.936 17.049 21.552

24.860 22.713 20.946 21.142 24.123 21.865 22.724 22.966 19.328 20.121 21.747 20.865 21.721 19.431 16.960 20.749 26.229

23.721 23.425 22.952 22.420 21.780 21.760 21.720 21.482 21.199 20.915 20.410 19.781 19.354 19.104 18.138 18.049 25.749

-4,6% 3,1% 9,6% 6,0% -9,7% -0,5% -4,4% -6,5% 9,7% 3,9% -6,1% -5,2% -10,9% -1,7% 6,9% -13,0% -1,8%

* Das Einkommen aus dem Jahr 2004 ist um die 21,7 Prozent Preissteigerung (laut ASTAT) aufgewertet

Werte gleich groß, haben Sie mit Ihrem Einkommen die Teuerung abfangen können und Sie haben 2012 gleich viel verdient wie 2004. Ist die Zahl für 2012

Vinschgau/Südtirol

Schlanders

Der nationale Aktionsplan

Blüte am 1. April

S

F

eit 13. Februar 2014 ist der „Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln“ in Kraft. Dieser nationale Aktionsplan nimmt Bezug auf eine EURichtlinie aus dem Jahre 2009. Obwohl in Südtirol schon viele dieser Normen umgesetzt werden, gibt es doch Neuerungen. Einige Beispiele: Ab sofort muss nach der Ausbringung eines jeden Pflanzenschutzmittels mindestens 24 Stunden gewartet werden, bevor die behandelte Anlage wieder betreten werden darf. Falls auf dem Etikett eines Pflanzenschutzmittels eine längere Wiedereintrittszeit als 24 Stunden vorgeschreiben ist, muss diese eingehalten werden. Die Gefahrenklasse „sehr giftig (T+)“ und „giftig (T)“ darf

im Abstand von 30 Metern zu Parks, Spielplätzen, Schulen usw. nicht eingesetzt werden. Allerdings kann das Land diesen Abstand auf 10 Metern reduzieren, wenn abdriftmindernde Maßnahmen eingeführt werden. Drakonische Verwaltungsstrafen sieht der Aktionsplan vor: Wird der Grenzabstand zu öffentlichen Flächen nicht eingehalten, sind Geldbußen von 5.000 bis zu 20.000 Euro vorgesehen. (eb)

niedriger, haben Sie 2012 letztlich „weniger“ verdient als im Jahr 2004. Andersrum können Sie sich glücklich schätzen. (eb)

rüher stand vor jedem Bauernhof ein Palabirnbaum. Die Birnen sind gesund und schmackhaft. Außerhalb von Glurns gibt es immer noch viele Palabirnbäume und deshalb gibt es in der Stadt auch die Palabirntage. In Schlanders stehen sechs große Bäume beim alten Drachenspielplatz. Der „Drache“, gebaut von Roman Moser, ist inzwischen verschwunden, die Bäume stehen jedes Jahr für wenige Tage in ihrer Blütenpracht. Dieses Jahr begann die Blüte am 1. April. Letztes Jahr war es fast drei Wochen später, erst Jedes Jahr stehen die sechs Palabirnbäume in ihrer Blütenpracht. Heuer war das am 18. April. Doch vor zwei Jahren standen die schon am 1. April Palabirnbäume schon am 29. März in voller Blütenpracht. Nur schade, dass im Herbst viele der guten Birnen einfach zu Boden fallen und liegen bleiben. Vielleicht sollte der VKE zusammen mit dem Familienverband und der Feuerwehr ein Palabirnfest organisieren, die saftigen Birnen pflücken und verteilen. (hzg)

Grafik: Vinschgerwind / Datenquelle: SWZ

Immer noch das Armenhaus


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Wahlfieber in Schluderns Am kommenden Sonntag finden in Schluderns Gemeinderatswahlen statt. Vier Parteien/Listen stellen sich mit insgesamt 50 Kandidaten der Wahl. Es geht dabei um eine Richtungswahl. Die Bürger werden in der Wahlkabine das in den letzen Monat Geschehene aufarbeiten: den Sturz von Erwin Wegmann, einen möglichen politischen Neubeginn. Für die SVP und auch für die Freiheitlichen wird es ein Prüfstand sein - eine Art TÜV. Die vier BM-Kandidaten im Streitgespräch. Moderation: Erwin Bernhart I Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Astrid Reinstadler - „Mitnond Freie Liste Schluderns“

Oswald Angerer Die Freiheitlichen

Vinschgerwind: Wer hat mit Wem schon Vorgespräche für eventuelle Koalitionsverhandlungen geführt? Oswald Angerer: Wir haben keine Vorgespräche geführt. Wir werden die Wahlen abwarten und Gespräche ergeben sich dann aus dem Ergebnis von alleine. Erwin Wegmann: Ich schließe mich dem an. Es haben Gespräche stattgefunden aber nicht im Hinblick auf mögliche Koalitionen. Man muss das Ergebnis der Wahlen effektiv abwarten. Astrid Reinstadler: Als Neueinsteigerin in die Politik weiß ich nicht, wie die Wahlen ausgehen werden. Deshalb müssen wir die Wahlen abwarten. Grundsätzlich muss ich sagen, dass noch keine Gespräche stattgefunden haben. Wenn es aber um Inhalte geht, sind wir sicher für eine partei- oder listenübergreifende Zusammenarbeit bereit. Martin Rainalter: Da kann ich mich anschließen. Meine Mitkandidaten und ich persönlich unterhalten uns ständig mit unseren Gegenkandidaten. Aber Koalitionsgespräche ergeben zu diesem Zeitpunkt auch keinen Sinn. Man muss den Ausgang der Wahlen abwarten. Schluderns hat 1800 Einwohner. Vier Listen, vier BM-Kandidaten, mehr als 50 Gemeinderats-Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 4. Mai 2014. Schluderns braucht sich weder über Politikmüdigkeit noch über mangelnde Demokratie beklagen. Rainalter: Ganz genau. Ich denke, dass dies eine positive Entwicklung ist und Schluderns ist dabei Vorreiter für das ganze Land. Soviel Politikinteresse ist doch schön, gerade in Zeiten, in denen die Politikmüdigkeit im Lande grassiert, wenn man sich die sinkende Wahlbeteiligung vor Augen führt. Ich finde es förderlich, wenn sich neue, politikinteressierte Leute zusammenschließen und etwas bewegen wollen. Wegmann: Ich sage, dass man auf diese Vorreiterrolle im Lande nicht stolz sein kann. Denn, wie es dazu gekommen ist, das ist eher unrühmlich. Darauf kann und soll man nicht stolz sein. Der Putsch in der Gemeinde Schluderns wurde von anderen Gemeinden nachgeahmt. Zustandegekommen ist dieser durch den Rücktritt eines Teiles des Gemeinderates und durch die ganzen vorhergehenden Querelen. Zuerst waren es sieben Gemeinderäte. Dann hat man die Gemeinderätin der Freiheitlichen dazugewonnen und schlussendlich durch den kollektiven Rücktritt den Gemeinderat gekippt. Dies als große demokratisch Erneuerung darzustellen, ist wohl nicht der richtige Ausdruck. Reinstadler: Ich glaube, dass die Zeit der Turbulenzen davon zeugt, dass wir einen Neuanfang brauchen. Es gibt ja nicht nur einen Umbruch in Schluderns, es gibt einen Umbruch im ganzen Land. Die Bürger wer-


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den mündiger, sie wollen mitbestimmen. Deshalb ist die Zeit auch reif für ein neues „Mitnond“. Es ist eine gute demokratische Basis, dass sich so viele Leute den Wahlen stellen. Ich bin überzeugt, dass unsere Liste dazu beträgt, dass viele Leute sich wieder für Politik interessieren. Das ist eine tolle Sache, die finde ich gut. Ich denke auch, dass die Bürger bereit sind, sich in Zukunft einzubringen. Wegmann: Das Einbringen ist sicher positiv, das Zustrandekommen ist eine andere Sache. Angerer: Ich möchte nochmals auf den Umbruch im ganzen Land zurückkommen. Tatsache ist, dass die etablierten Oppositionsparteien einen schweren Stand haben, seien es die Grünen, die Südtiroler-Freiheit oder die Freiheitlichen selbst. Dies ist bedingt durch den ganzen Rentenskandal. Die Brandstifter selber, die SVP, die kommen anscheinend ungeschoren davon. Die SVP hat das offensichtlich unbeschadet überstanden. Herr Angerer, Sie sind BM-Kandidat für die Freiheitlichen, die in Schluderns im Laufe der letzten vier Jahre eine besondere Rolle gespielt haben: Mit der Stimme eines Freiheitlichen wurde vor vier Jahren der Ausschuss von Wegmann erst möglich, mit einer entscheidenden „Stimme“ einer Freiheitlichen wurde der Gemeinderat gestürzt. Angerer: Wie auch in anderen Orten haben die Freiheitlichen in Schluderns das freie Mandat. Da entscheidet jeder nach freiem Wissen und Gewissen. Das wird auch nach den Wahlen so sein. Spielt der Rentenskandal auf Gemeindeebene eine Rolle? Rainalter: Ich denke schon, dass der Rentenskandal eine gewisse Rolle spielt und zudem ist die SVP nicht ungeschoren davongekommen. Wir haben das bei der Kandidatensuche gespürt, dass da ein Einfluss da war. Ich finde aber die Aussagen von Erwin Wegmann widersprüchlich. Auf der einen Seite begrüßt du die Demokratie, auf der anderen Seite lehnst du die demokratische Entscheidungen einer Mehrheit ab. Ist das nicht ein Widerspruch? Wegmann: Ich sage, dass das Zustandekommen der vier Listen, welches du als demokratische Vorreiterrolle gelobt hat, das verurteile ich. Weil dieses Zustandekommen keine demokratische Handlung in dem Sinne war, dass der Wähler nicht durch eine Wahl entscheiden konnte. Aber dass acht Gemeinderäte den Gemeinderat gestürzt haben, ist Fakt. Reinstadler: Mich macht das traurig. Im Moment geht es klar um einen Neuanfang. Das ist unserer Liste ganz wichtig. Ich glaube, dass der Wahlkampf nicht zu einem Konflikt ausarten sollte. Es geht darum, was wir unseren Bürgern für die Zukunft

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Martin Rainalter Südtiroler Volkspartei

Erwin Wegmann „Bürgerliste Schluderns“

anbieten, wie geht es weiter, und vor allem wie entwickelt sich Schluderns. Ich denke deshalb, dass eine Zusammenarbeit möglich ist, weil es in Zukunft um Themen, um Inhalte geht. Ich glaube, dass Konflikte aufgearbeitet werden sollen. Aber nicht unbedingt als Wahlkampfthema. Rainalter: Ich gebe der Astrid recht. Wir als Volkspartei und ich persönlich möchten mit dem Alten abschließen und einen Neubeginn machen. Wir haben viele junge und kompetente Leute, die sich der Wahl stellen und auf die ich mich verlassen kann und die auch gute Arbeit leisten werden. Wir haben diese Problematik im Wahlkampf nie zur Sprache gebracht. Trotzdem: Das Wahlergebnis wird man auch dahin deuten können, dass die WählerInnen in Schluderns diese Geschichte aufgearbeitet haben werden. Gehen wir auf die Sachpolitik. Nennen Sie drei Sachthemen, die Ihrer Meinung nach Priorität haben und die in Schluderns einer baldigen Umsetzung bedürfen.

Rainalter: Der Überbegriff ist die Etablierung eines neuen Politikstils. Ein Stil, der auf Vertrauen, Ehrlichkeit und Nachvollziehbarkeit basiert. Das Gespräch mit den Bürgern muss geführt werden, wo der Gemeinderat, Vereine, Verbände und Unternehmer miteinbezogen werden. Eine neue Arbeitsweise, eine neue Vorgangsweise, welche mit Verstand aufgezogen wird. Klare Konzepte. Sachthemen gibt es viele, die anzugehen sind und die lange Zeit brach gelegen haben. Die Schaffung von neuem Wohnraum nenne ich da. Dies soll durch Ausweisung von Bauland geschehen. Die Zone „In den Tälern 4“ ist schon in Ausarbeitung. Wenn nötig, sollen auch anderen Zonen ausgewiesen werden. Gleichzeitig wird man immer wieder mit klarem Konzept und mit einem durchdachten Plan die Altbauten im Auge behalten und nutzbar machen müssen. Angehen wird man auch den bisher aus verschiedentsen Gründen zu teuer geplanten Kindergarten.


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Ich würde das auch in Verbindung mit dem Altersheim sehen. Wahrscheinlich muss das Altersheim neu gebaut werden, um den Bedürfnissen der Senioren gerecht werden zu können. Man wird sich um entsprechende Förderungen bemühen müssen und ein für die Gemeinde finanzierbares Projekt ausarbeiten. Versprechungen machen, die man nicht finanzieren kann, geht nicht! Ebenfalls werden wir eine sinnvolle, neue Energiepolitik angehen müssen. Da wird das E-Werk in Konfall eine wichtige Rolle spielen. Angerer: Das Wichtigste, wenn nach drei Sachthemen gefragt ist, wird eine handlungsfähige Verwaltung sein. Das ist der erste Punkt. Eine vernünftige Verkehrspolitik in Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden, weil es anders gar nicht geht, wird wichtig sein. Und dass man Schluderns attraktiv für junge Familien gestaltet. Was verstehen die Freiheitlichen unter einer vernünftigen Verkehrspolitik? Angerer: Das ist nach wie vor die große Umfahrung, damit Schluderns entlastet werden kann. Und das funktioniert nur in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden. Reinstadler: In den genannten Themen finden wir uns als Liste wieder. Es sind dies die brennenden Themen. Was uns besonders wichtig ist, ist das Miteinander. Unsere Werte sind das Gemeinwohl und die Gemeinsamkeit. Dies wollen wir erreichen, indem wir den Bürgern eine Mitsprache, eine Entscheidungsfindung, eine Beteiligung einräumen möchten. Wir möchten, dass dazu die Statuten und die Satzungen überarbeitet werden. Ansonsten kann ich die genannten Themen teilen. Ich möchte aber das Thema Umwelt und Gesundheit hinzufügen. Da ist für mich klar, dass der Nutzen für einzelne oder Nutzen für Gruppen da aufhört, wo es zu einem Schaden für die Gemeinschaft kommt. Konkret? Reinstadler: Das heißt für uns, wenn Pestizide ein Schaden für die Gemeinschaft sind, dann soll dieses Thema angegangen werden. Ich bin für ein gutes Miteinander für alle. Der Nutzen für einzelne hört dort auf, wo es zum Schaden für die Gemeinschaft kommt. Man muss also Strategien finden, Lösungen suchen, jedenfalls muss man dieses Thema klar angehen. Ich wünsche mir, dass es zu einer stabilen Verwaltung kommt, das hätten sich die Schludernser verdient. Wegmann: Es sind mehr oder weniger jene Themen genannt worden, die wir im Jahr 2010 im Wahlprogramm hatten. Es ist mit allen zu reden, die in den Rat gewählt werden. Die Themen sind der Kindergarten, Altenheim und eine saubere Energiepolitik. Wir sind beim Letzteren schon auf gutem Weg, um eine bestimmte Unabhängigkeit und

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eine finanzielle Ressource für die Gemeinde zu schaffen. Das sind die großen Punkte, dazu gibt es eine ganze Reihe kleinerer Vorhaben. Ich pflichte auch der Astrid bei, dass man in der Landwirtschaft zusammenschauen wird müssen. Ich pflichte auch dem Martin bei, dass die Vergangenheit nach den Wahlen abgeschlossen werden muss. Dass man sich nicht mehr grüßt, das muss aufhören. Angerer: Ich möchte nochmals auf den Rentenskandal zurückkommen. Tatsache ist, dass dies vor allem die Südtiroler-Freiheit und die Freiheitlichen stark zu spüren bekommen. Ich war kürzlich mit fünf unserer Abgeordenten in Schluderns. Früher wären uns die Wähler die Bude eingerannt. Diesmal sind sie ausgeblieben. Die SVP hat sich da tatsächlich leichter getan: Es ist wie bei einer Fußballmannschaft. Wenn du vorn zwei Stürmer hast und die SVP noch 20 Stürmer auf der Reservebank, dann kann sie leicht auswechseln. Die etablierten Oppositionsparteien haben halt nur ein bis zwei Stürmer, dann ist fertig. Rainalter: Die SVP hat sich aber auch landesweit besser verhalten. Gelder wurde von uns sofort zurückgezahlt, was die Oppositionsparteien so schnell nicht getan haben. Dies hat aber lokal nicht große Auswirkungen. Angerer: Die Oppositionsparteien, das muss man sagen, sind da ihrer Kontrollfunktion nicht nachgegangen. Welchen Wahlausgang wünschen Sie sich und den Schludernsern? Reinstadler: Ich wünsche mir, dass unsere Liste viele Stimmen erhält, sogar, dass meine BM-Kandidatur durchgeht. Ich glaube, dass es Zeit ist für einen Neuanfang, dass man uns eine Chance gibt und dass sich die Umbruchstimmung auf Schluderns auswirkt. Und dass wir eine gute Arbeit für die Gemeinde Schluderns machen können. Angerer: Ich wünsche der jungen Truppe der Freiheitlichen genügend Mandate, so dass sie nachher mitreden können. Als Bürgermeister tue ich mich leicht, Verhandlungen und Sitzungen zu führen. (lacht). Herr Angerer, sollten Sie nicht als BM gewählt werden, gehen Sie dann in den Gemeinderat? Angerer: Nein. Wegmann: Ich wünsche mir, dass die Bürger so wählen, wie sie es für richtig halten. Ich möchte als BM gut gewählt werden, dass ich die Kraft für die Verantwortung vorfinde, mit dem Gemeinderat weiterhin Projekte angehen zu können. Auch gemeinsam mit einer anderen Partei. Denn es wird sich wohl keine Partei vorstellen können, im Gemeinderat die Mehrheit zu bekommen. Man wird zusammenschauen müssen. Ich wünsche mir, dass möglichst viele unserer

Kandidaten in den Gemeinderat gewählt werden. Wir sind eine erfahrene Gruppe. Das ist unser Kapital. Zu Ehrlichkeit und Alleingänge. Konrad Adenauer hat einmal gesagt: Ehrlichkeit in der Politik gibt es nicht, es gibt Geradlinigkeit. Rainalter: Die Frage die Sie dem Oswald Angerer gestellt haben, möchte ich dem Erwin Wegmann stellen: Gehst du in den Gemeinderat, wenn du nicht als BM gewählt wirst? Wegmann: Das wird man sehen. Ich trete als BM-Kandidat und als Gemeinderat an. Wie ist es umgekehrt? Rainalter: Ich gehe auf jeden Fall in den Gemeinderat. Mein Wunsch: Ich habe ein kompetentes Team, ich selbst habe Erfahrung, eine gute Ausbildung, ich wäre ein guter Bürgermeister. Wenn die SVP im Rat und ich als Bürgermeister die Mehrheit haben, dann können wir arbeiten. Natürlich wünsche ich mir, eine konstruktive Opposition, die eine andere Sichtweise vertritt. Wir können uns des Verdachtes nicht erwehren, dass das Wort „Miteinander“ auf die neue, unverbrauchte Liste wohl zutrifft, auf die anderen Listen nicht. Die Fronten im Wahlkampf sind klar und wir vermuten, dass die Fronten auch nach der Wahl bleiben werden. Trifft unsere Vermutung zu? Rainalter: Wir haben auf unserem Wahlprogramm das Wort „gemeinsam“. Gemeinsam mit dem Gemeinderat, den Bürgern, Vereinen usw.. In der Vergangenheit war es so, dass Ratschläge nicht angenommen wurden, was auch zu Konflikten geführt hat. Ich werde offen sein für Vorschläge und für eine konstruktive Opposition. Angerer: Das hängt vom Wahlausgang ab, wie sich die Stimmen verteilen werden. Fronten bleiben sicher. Die Frage ist, wer die Mehrheit bekommen wird. Wegmann: Sie haben Recht. Das Gefühl trügt nicht. Ich sage, grundsätzlich müssen, unabhängig vom Wahlausgang, alle vier Listen zusammenschauen. Wichtig ist, dass die Bürger wieder Frieden und Zusammenhalt im Dorf verspüren. Denn so geht es nicht weiter. Reinstadler: Es trifft je nach Ausgang der Wahlen zu. Wir sind tatsächlich unverbraucht, aber wir müssen uns erst beweisen. Es geht weniger um Vergangenheitsbewältigung, es geht mehr um die Zukunft. Der Mensch ist ein lernfähiges Wesen. Rainalter: Es werden immer die Gräben in der Bevölkerung angesprochen. Ich fühle diese Gräben nicht. Im Gegenteil, es sind einzelne Personen, die gezielt Unfrieden stiften. Wegmann: Wir müssen vermitteln, dass wir die Einigkeit im Dorf wieder herstellen wollen. Damit man wieder ein zufriedener Schludernser in Schluderns sein kann.


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/Wirtschaft/ 9

Alsack/Mals

Jäger errichten Wildzaun für Kornfeld s genügt mir nicht, dass ich den Wildschaden für eine entgangene Ernte bezahlt bekomme, mir geht es ums Korn“, sagt Christoph Hohenegger. Der Biobauer in Alsack in der Gemeinde Mals hat erreicht, dass ihm die Jäger aus dem Jagdrevier Mals ein neu angelegtes Getreidefeld von rund einem halben Hektar umzäunen. So kann das Feld vor dem Wild geschützt werden, das vor allem im Frühsommer und Herbst in Scharen auf den Feldern des Plawenner Schuttkegels äst. (Getreidefelder zählen nicht zu den Sonderkulturen, für deren Umzäunung jeder Bauer selbst aufkommen muss.) Die Jäger stellen, laut Hohenegger, das für den Zaun benötigte Material und leisten die Arbeitsstunden. „Ich helfe natürlich auch mit“, betont er. Verwundert beobachteten andere Bauern die Jäger beim Aufstellen des Wildzaunes und fragten sich, wie Hohenegger das wohl geschafft haben könnte. Denn die Beziehung zwischen Bauern der Gegend und Jägern ist spannungsgeladen. Die Bauern beklagen sich über zu viel Wild und fordern mehr Abschüsse. Die Jäger halten dagegen. Die Abschusspläne würden

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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Das neue Kornfeld bei Alsack

eingehalten und sie berufen sich auf die Auszahlung der Entschädigungen. Um diese Entschädigung ging es im Deal zwischen Hohenegger und den Jägern. „Ich habe auf die Auszahlung der Wildschäden für das Jahr 2013 verzichtet, und mir im Gegenzug mit den Jägern den Zaun ausgehandelt“, erklärt er. Die Verantwortlichen im Revier um Otto Jochberger seien offen für diese Verhandlungen gewesen. „Ich glaube es ist von der Jägerschaft aus gewollt, dass man miteinander redet, denn es soll kein Kampf werden“, meint Hohenegger. „Leider müssen die wenigen Getreidefelder eingezäunt werden,

wenn man ernten will. Erst wenn mehrere Felder da sind, könnte sich der Schaden für die einzelnen verringern und sich das Ganze erübrigen“, sagt Hohenegger. Er möchte seinen Teil dazu beitragen, dass wieder mehr Getreide aus altem Saatgut angebaut wird. Dass das Einzäunen keine Dauerlösung ist und dass Zäune auch nicht schön sind, räumt Hohenegger ein. Er möchte jedoch das Getreide ernten können, weil dieses für ihn den größeren Wert hat als das Geld. Das Abkommen mit den Jägern trägt dem Rechnung. Dieses Abkommen könnte jedoch ein Präzedenzfall werden. (mds)

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10 /Wirtschaft/

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Laas/Vinschgau

Pünktlich, eloquent, präzise

L

Foto: Erwin Bernhart

H Arno Kompatscher ist pünktlich. Auch dafür bekam er Lob am vorvergangenen Dienstag im Josefshaus in Laas. Bisher war Pünktlichkeit für einen LH nicht Usus. Die Gemeinde Laas ist die erste Gemeinde, die LH Kompatscher besucht, in Form einer Bürgerinformationsversammlung. „Das ist uns viel wert“, begrüßte BM Andreas Tappeiner. Im Laufe der laufenden Legislatur will er alle Gemeinden besucht haben. Vor der willkommenen und gesuchten Diskussion mit den Bürgern informierte Kompatscher über Grundsätzliches und über Weichenstellungen. Ehrenamt: Südtirol habe Lebensqualität auch wegen der vielen ehrenamtlich Tätigen. Es sei allerdings aufgrund der Haftungsfragen, aufgrund der Verantwortung schwieriger geworden. Die Landesregierung sei derzeit dabei, alles zu überprüfen, damit Versicherungen und Absicherungen von Seiten des Landes übernommen werden können. Zur Bürokratie, die die Vereine belasten, meinte Kompatscher, dass wir „a bissl viele Gesetze haben“. Regeln seien zu streichen, im Zweifelsfalle bräuchte es kein Gesetz. Dafür sei mehr Eigenverantwortlichkeit wahrzunehmen. Und: Für die Vereine werde es in Zukunft sicher nicht mehr Geld geben als bisher. Das Finanzabkommen Staat/Land: Die seit 1989 bestehende Regelung, dass 90 Prozent der Steuern dem Land Südtirol zur Verfügung stehen und mit den restlichen 10 Prozent der Staat eigene Leistungen (Polizei, Gerichte usw.) im Lande finanziert sei bis 2001 gut gegangen. Ab da sei das Land „Nettozahler“ für den Staat geworden. Mit dem Mailänder Abkommen wurde diese 90-10 Regelung erweitert: 100 Millionen zahlt das Land jährlich

Laaser Marmor als Geschenk: LH Arno Kompatscher erobert Köpfe und Herzen der Laaser an den Staat zusätzlich, dafür übernimmt Südtirol Dienste, z.B. die RAI usw. Der Staat hat sich seit 2009 allerdings rund 800 Millionen Euro jährlich zurückbehalten. „Drei Milliarden Euro ist uns der Staat insgesamt schuldig“, sagt Kompatscher. Dieses Geld ist im Staatshaushalt schon verbucht. Verbucht ist dieses Geld allerdings auch im Landeshaushalt. „Wir können dieses Geld natürlich

nicht ausgeben, weil wir es gar nicht haben“, erklärt Kompatscher. Paradox: Der Landeshaushalt steigt, es ist aber weniger Geld da. Die Provinz hat den Staat vor Gericht geklagt. Es gebe allerdings Verhandlungsspielraum: Man wolle mehr Kompetenzen einfordern und eine Regelung erzielen, welche auch vom Staat Österreich unterschrieben wird. Eine solche Kompetenz habe man schon eingeholt: Die Gemeindeimmobiliensteuer GIS. Die Freibeträge dazu sollen sich die Gemeinden selbst gestalten. Von 2 bis 3 Promille können die Gemeinden auch beim Urlaub auf dem Bauernhof entscheiden. Marmor. Man werde eine Lösung beim Abtransport finden, ohne dass ein Mitbewerber bevorzugt wird. Die Schrägbahn müsse als Industriedenkmal erhalten und weiterbetrieben werden. „Das kriegen wir hin“, zeigt sich Kompatscher zuversichtlich. Mitbestimmung/Mitgestaltung. Diskussionen und Anhörungen im Vorfeld müssen verstärkt eingesetzt werden. Das müssen wir lernen, sagt Kompatscher. Er erwarte sich für ein neues Gesetz für die direkte Demokratie Gesprächsbereitschaft von der Initiative für mehr Demokratie. Diskussion. Auf die Frage, wie die Landesregierung mit den von der Vorgängerregierung genährten Erwartungshaltungen umgehe, antwortet Kompatscher entwaffnend: Allein im Hochbau seien in der Vergangenheit Raumprogramme mit grundsätzlicher Finanzierung von rund 1,4 Milliarden Euro genehmigt worden. Wir bräuchten zur Abarbeitung allein dieser Vorhaben 7 Jahre. Er lasse eine Prioritätenliste ausarbeiten. „7 Bürgermeister werden jubeln, 109 beleidigt sein. Wir müssen lernen, unangenehme Wahrheiten zu sagen“, sagt Kompatscher. Die Diskussion dauerte lang. (eb)

Vinschgau

„Familienbetriebe stärken und Dörfer beleben“ I

Foto: „Wind“-Archiv

n der vor kurzem stattgefundenen konstituierenden Sitzung des neugewählten Bezirksausschusses des Handels- und Dienstleistungsverbandes Südtirol (hds) wurde Dietmar Spechtenhauser aus Laas einstimmig zum Bezirkspräsidenten von Vinschgau gewählt. Spechtenhauser ist Kaufmann in Laas und dortiger Ortsobmann des hds. Seine Stellvertreterin ist Martina Gamper, Kauf-

v.l.: hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser mit Vizepräsidentin Martina Gamper

frau aus Schlanders. „Zu den obersten Zielen des hds im Bezirk gehört die Stärkung unserer Familienbetriebe“, betont hds-Bezirkspräsident Spechtenhauser in einer ersten Stellungnahme. „Weiters möchten wir durch gezielte Bezirksmarketingaktionen unsere Dörfer und Orte beleben“, so der Präsident. Der Bezirksausschuss besteht neben Spechtenhauser aus folgenden Mitgliedern: Horst Egger aus Latsch, Doris Gstrein aus Kastelbell, Jessica Hofer aus Prad, Martina Gamper aus Schlanders, Robert Weirather und Peter Schuster aus Mals sowie Elke Weissenegger aus Glurns.


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ENGIADINA

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IMST

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Vinschgerwind 9-14

LANDECK

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/terra raetica/ 9

VAL MÜSTAIR • VINSCHGAU

INTERREG – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Laas/Tarrenz

Neuer Marmorpark mit grenzüberschreitenden Meilensteinen sehen. In Tarrenz wurde bereits ein neues Gebäude samt Ausstellungsraum errichtet, indem eine Zeitreise der Bergbaugeschichte an der Via Claudia Augusta und eine Sonderausstellung zur „Heilerin vom Gurgltal“ zu sehen sind. In Laas hat man bisher vor allem an der „Software“ intensiv gearbeitet, eine eigene Genossenschaft (Marmor Plus) gegründet und interessante Führungen mit gemeinsam geschulten Personal angeboten. Dieses Angebot wird heuer weiter ausgebaut. Erstmals wird eine Führung zu den alten unterirdischen „Brüchler Stiegen“ gesichert und begleitet möglich sein, um dann in einen stillgelegten Teil des Marmorbruchs hochzusteigen. Als sichtbares grenzüberschreitendes Verbindungselement haben für die beiden

von Ludwig Fabi

D

ie Durchführung und Umsetzung eines aus Mitteln des EU-INTERREG IVa ItalienÖsterreich Programms geförderten Projektes kommt demnächst in die entscheidende Phase. Inhalt dieses Projektes ist die Vermarktung und Positionierung des Bergbaues an der Via Claudia Augusta. Projektpartner sind die Gemeinde Laas (Genossenschaft Marmor Plus) und die Knappenwelt Gurgltal in Tarrenz, welche traditionell zu den bedeutsamsten Bergbauorten von Nord- und Südtirol zählen. Neben vielen gemeinsamen qualitativen Verbesserungen im Vermittlungsangebot, FührerInnenausbildung und Öffentlichkeitsarbeit sind auch Infrastrukturmaßnahmen vorge-

Laas bekommt im Rahmen eines INTERREG-Projektes einen „Marmorpark“. Wie kann man sich diesen vorstellen? Elmar Schwienbacher: Der Grünbereich im Eingangsbereich der „Lasa marmo“ wird zum Marmorpark umgestaltet und ein entsprechender Ein-

Elmar Schwienbacher (Marmor Plus)

gangs- und Informationsbereich für Führungen und Exkursionen eingerichtet. Das Versetzen eines Portalkrans über die Gleise der Vinschgerbahn wird zur Attraktion und Symbol der Zugänglichkeit. Weiters sind Skulpturengalerien und Werkstellen für Künstler im Marmorpark vorgesehen. Die Marmorfachschule hat eigene „Meilensteine“ für den Bergbau an der Via Claudia Augusta entworfen. Was hat es damit auf sich? Der Vinschger und Oberinntaler Radweg gehören zu den beliebtesten in ganz Europa. Daher wollen wir den unzähligen Radtouristen mit Meilensteinen auf die historische und

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UNIONE EUROPEA Fondo europeo per lo sviluppo regionale

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EUROPÄISCHE UNION Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

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Italia • Austria

Projektregionen (Vinschgau/Bezirk Landeck) Laaser Marmorschüler eigene „Meilensteine“ aus Laaser Marmor entworfen. Diese sollen zukünftig entlang des Radweges an der Via Claudia Augusta zwischen Laas und Tarrenz über die Bergbautradition beider Orte informieren. In Laas wird demnächst mit dem Bau der dort vorgesehenen Infrastrukturmaßnahmen begonnen. Der ausgediente Portalkran im Marmorlager am Bahnhof wird dabei so versetzt, dass er als Übergang über die Gleise vom Bahnhof zum Marmorwerk der „Lasa marmo“ dient. Dort entsteht dann in Form eines Marmorparks ein entsprechender Ausgangspunkt zu Führungen und Informationen rund um das weiße Gold von Laas und die Knappenwelt Gurgltal in Tarrenz.

gegenwärtige Geschichte des Bergbaues beider Regionen aufmerksam und die bestehenden Strukturen bekannter machen. Die Entwürfe sind derzeit in Ausarbeitung. In der Knappenwelt „Gurgltal“ schmückt Laaser Marmor den Eingangsbereich eines neuen Ausstellungsgebäudes. Welcher Qualitätssprung konnte aufgrund der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit generiert werden? Die gemeinsame Ausbildung von Fachkräften für die Durchführung von Führungen zum Thema Bergbau hat bewirkt, dass die Führungen methodisch und didaktisch ausgereifter und beide Strukturen somit attrak-

tiver wurden. Die Entwicklung von gemeinsamen Ausstellungen, gemeinsame Vermarktung und ein grenz-überschreitendes Programm für Schulen werden ebenfalls zur Steigerung der Nutzbarmachung beider Bergbaustrukturen beitragen. Info: www.marmorplus.it und www.knappenwelt.at

Terra Raetica - links Homepage: www.terraraetica.eu Kulturkalender: www.terraraetica.eu/de/ cultura-raetica Bus und Bahn: www.terraraetica.eu/de/ fahrplan-online Barrierefreier Tourismus: www.terraraetica.eu/barrierefrei


12 /Leserbriefe/

Vinschgerwind 9-14

Die Freiheitlichen geben bekannt, dass es keinen Parteiausschluss eines Gemeinderates der Freiheitlichen gegeben hat. Richtig ist, dass es im Dezember 2013 einen Austritt gab. Wäre der ehemalige Bezirksobmann Josef Stecher bei der entsprechenden Sitzung im Dezember und bei den sonstigen Sitzungen anwesend gewesen, müssten nicht Falschmeldungen über die Medien kommuniziert werden. Es bleibt daran zu erinnern, dass Josef Stecher kein freiheitlicher Gemeinderat, sondern Gemeinderat einer Bürgerliste ist. Michael Demanega, Generalsekretär der Freiheitlichen

Mobilfunkumsetzer Am 26.03.2014 fand im Maschlerhaus von Tschars eine Bürgerversammlung statt. Nach den Referaten der Gemeindeausschussmitglieder, kam der nunmehr bestehende Mobilfunkumsetzer der Betreibergesellschaft H3G zur Sprache. Dieser befindet sich am Ausgangspunkt des Waalweges nach Juval. Mehrere Bürger äußerten sich besorgt über die zu erwartende Strahlenbelastung. Da es im Vertrag zwischen Mobilfunkbetreiber und Grundeigentümer keine Klausel über eine unabhängige Strahlenbelastungsgrenze gibt, kann der Betreiber die Strahlenintensität im Rahmen des staatlich gültigen Grenzwertes von 6 Volt pro Meter (6V/m), bzw. des noch offiziellen Grenzwertes des Landes von 4,5 V/m voll aus-

nutzen. Zu befürchten ist, dass die geltenden Grenzwerte unter dem enormen Druck der Mobilfunkindustrie immer weiter angehoben und den europäischen Vorgaben angepasst werden. Damit könnte die Strahlenbelastungsgrenze mindestens um das 6-fache ansteigen. Zudem hat sich seit 2013 die Messmethode zur Ermittlung der Strahlenbelastung geändert. Zwar ist der italienweite Grenzwert bei 6V/m geblieben, doch die Strahlenbelastung wird nun als Durchschnittswert von 24 Stunden (Tag und Nacht) errechnet. Da in den Nachtstunden das Netz nicht ausgelastet ist, können die Spitzenwerte tagsüber den eigentlichen Grenzwert weit überschreiten. Es haben bereits zwei weitere Betreiber bei der Gemeinde angefragt. Auch sie möchten ihre Sendeanlagen in Tschars anbringen, was die Belastung für die Bevölkerung weiter erhöhen würde. Diesbezüglich wurde die Gemeindeverwaltung aufgefordert, alles zu unternehmen, um keine weiteren Betreiber am besagten Umsetzer anzusiedeln. Grundsätzlich sprechen sich das Amt für Landschaftsschutz und die Landesregierung für eine Zentralisierung mehrerer Betreiber auf einem Sendemasten (Umsetzer) aus. Im Amt für Physikalische Chemie (unter anderem zuständig für Strahlenmessungen) erklärte man diesbezüglich, dass es aus gesundheitlicher Sicht nicht ratsam ist, mehrere Betreiber an ein und demselben Platz zu stationieren, wenn er so nahe an bewohntem Gebiet liegt.

Gewalt ist kein Schicksal!

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„Kein freiheitlicher Gemeinderat“

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Bezüglich des eingangs erwähnten Vertrages wurde auch die lange Vertragsdauer von 15 Jahren beanstandet. Angesichts der rasanten Entwicklung im Telekommunikationswesen, ist es nicht abzusehen, was in dieser langen Zeitspanne noch alles auf die Bevölkerung zukommt. Die Gemeindeverwaltung wurde aufgefordert, die Bevölkerung besser zu informieren, sie aufzuklären und Messungen im Dorf vornehmen zu lassen. Jeder sollte zumindest die Möglichkeit haben, Informationen darüber zu erhalten, inwieweit er von der Strahlenbelastung betroffen ist. Denn Häuser, die im Hauptstrahlungskegel liegen (z.B. neue Wohnbauzone und Umgebung, Häuser an der Staatsstraße) sind weit mehr betroffen als angenommen. Kritisiert wurde die Gemeindeverwaltung dafür, dass zwischen dem ersten und einzigen Informationsabend bezüglich des eingangs erwähnten Umsetzers und der Genehmigung für die Errichtung desselben lediglich ein Werktag lag. Somit hatten die Bürger absolut keine Möglichkeit, sich mit Vor- und Nachteilen auseinanderzusetzen, Vorschläge zum Schutze der Bevölkerung einzubringen und die Notwendigkeit eines Umsetzers abzuklären und zu überdenken. Applaus erntete ein Jugendlicher, der seine kritische Haltung zur drahtlosen Telekommunikation zum Ausdruck brachte. Er habe verschiedene Studien gelesen und seine anfänglich gleichgültige Haltung der mobilen Internetnutzung gegenüber geändert. Er sagte, es seien nicht immer die Jugendlichen - wie so oft behauptet - die den Ausbau kabelloser Kommunikationsmöglichkeiten wollten und setzte sich für den Ausbau des Glaskabelnetzes ein. Heike Bernhart, Tschars

Kreisverkehr oder Kolosseum? Die Staatsstraße bei Spondinig, besser gesagt die „Via Claudia Augusta“, Europas Kulturachse und die Kulturregion Vinschgau werden aufgemöbelt, nach historischem Vorbild. Der Verkehrsknotenpunkt in den Stilfserjoch Nationalpark bekommt

eine neue Kulturstätte, ein Kolosseum oder ist es doch nur ein Kreisverkehr? Bitte nichts Falsches denken und es mit kolossal in Verbindung bringen. Die braunen Steine angeklebt wie Mosaike, in halbrunder Reihe, in mehreren Etagen. Nach Süden hin offen, mit direktem Blick über das Dach des renommierten Hotel Post in das Herzstück des Nationalpark von „König Ortler“ und alles wartet gespannt auf den Einzug der Gladia(mo)toren. Josef Plangger, Melag/Langtaufers

Einen Appell an alle Hundebesitzer. Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz; wenn man mit seinem unangeleinten Hund anderen Leuten begegnet, nimmt man den Hund an die Leine! Eine Selbstverständlichkeit sollte auch sein, wenn man Gastbetriebe, öffentliche Anlagen wie Kinderspielplätze und a.m. aufsucht. Wer einen Hund verantwortungsvoll hält, kann mit ihm viel Freude erleben. Er muss aber unter Kontrolle gehalten werden. Ein Hund bringt Abwechslung in den Alltag und verhilft zu wertvollen Erfahrungen und Begegnungen, sei es mit Joggern, Spaziergängern oder Kindern. Daher gehört der Hund im Zweifelsfall immer an die Leine oder unter Ihre direkte Kontrolle. Insbesondere der Jogger wird Ihnen dankbar sein, wenn er schon von weitem sieht, dass der Hund angeleint ist. Es ist mir als Hundebesitzer nicht entgangen, dass sehr viele Leute Angst vor Hunden haben. Ich mache auch keinen Hehl daraus, dass ich vielen Hundehaltern nicht über den Weg traue, zu oft erlebe ich, dass der „Hundeknigge“ nicht befolgt wird. Einen Hund muss man unverzüglich abrufen können, um ihn anzuleinen. Der beim Hundehalter beliebte Zuruf, der macht nichts, geht mir schon lange auf die Nerven! Das ist das Eingeständnis, dass der Hund eben nicht gehorcht! Nun wünsche ich allen Hundebesitzern viel Freude mit ihrem Hund sowie unseren Gästen unvergessliche Tage bei uns in dieser großartigen Bergwelt. Giacumin Bass, Müstair


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/Impressionen/ 13

Die hängenden Gärten ... Von den sieben Weltwundern ist bis heute nur eines noch nicht erörtert worden: die hängenden Gärten der Semiramis in Babylon. Wie wär’s mit den hängenden Gärten von Trauttmansdorff? Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it


Vinschgerwind 9-14

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Für Südtirol ins Finale

Am 9. Mai 2014 wird in der Mittelschule von Prad um 19.30 Uhr der Film „Der Prader Fußball 2. Teil“ (Filmdokumente aus dem Prader Fußballgeschehen der letzten 50 Jahre) gezeigt.

Am morgigen Donnerstag, den 1. Mai 2014 – Tag der Arbeit: “La prova del cuoco – il campanile“ auf RAI 1 moderiert von Antonella Clerici. Die Sendung beginnt um 12.00 Uhr und wird live übertragen. Janett Platino und Maria Chizzali vom Onkl Taa vertreten Südtirol und kochen gegen die Region Friaul-Julisch-Venetien. Die SMS-Nummer zum televoto lautet: 47 84 784 Kennwort: CODICE 1 als Text schicken (das sms`en funktioniert besser als das Telefonieren) Die Telefonnummer für den televoto lautet: 894 222 und CODICE 1 durchsagen / durchgeben.

Glurns

Rabland

Glurnser Laubenmärkte

James Bond in Rabland

Elmar Prieth verantwortlicher Projektleiter für die Laubenmärkte in Glurns

Vinschgerwind: Mit dem Blumen- und Gartenmarkt am 3. Mai starten die Glurnser Laubenmärkte in die dritte Saison. Eine Initiative mit Erfolg? Elmar Prieth: Ja, die Laubenmärkte als Themenmärkte haben sich etabliert. Wir schätzen durchschnittlich rund 2.000 Besucher pro Markt. Große Anziehungskraft haben zum Beispiel der „Blumen und Gartenmarkt“ (3. Mai), der Feinschmeckermarkt (12. Juli) der PalabiraMarkt (13. September). Die Märkte über das alte und traditionelle Handwerk (9. August) und der bunte Herbstmarkt (11. Oktober) finden ebenso ihre Liebhaber, wie der Markt „Freizeit und Hobby“, der heuer unter dem Motto „Hobby- und Dekormarkt“ (7. Juni) läuft. Was wird am Hobby- und Dekormarkt neu sein? Neben den Ständen mit unterschiedlichsten Freizeitangeboten gibt es mehrere Dekor-Stände. Vorgestellt werden auch die neuen Trendsportarten Bogenschießen, Rafting und Quad, Tandemfliegen und SlacklineShow. Was bedeuten die Laubenmärkte für die Stadt Glurns? Die Laubenmärkte knüpfen an alte Traditionen an und bedeuten eine Aufwertung der Stadt als einstigen Handelsplatz. Die Geschäfte profitieren und auch die Gastronomie.

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it rund 140 Miniaturmodellen aus der Sammlung von Stefan Santer wurde in der Eisenbahnwelt vor kurzem eine besondere Ausstellung eröffnet. Der Titel: „007 – Action & Cut – Actioncars aus Film und Fernsehen“. Modelle von Fahrzeugen, Hubschraubern, gepanzerte Boliden usw., welche in den James Bond-Filmen der vergangenen 50 Jahre zu sehen waren und auch solche, die von berühmten Schauspielern in Filmen und privat genutzt wurden. Die AusLeserbrief

„Bäuerliche Zukunft Mals“? Diese Initiativgruppe besteht aus konventionellen Obstbauern, oder solchen, die es werden möchten, oder die an solche Kulturgrund verkaufen möchten. Sie sind in Wort und Tat Umwelt- und Menschenfeinde. Weswegen sie das sind, dafür können sie sich bei den Politikern „bedanken“. Ihnen fehlt es ganz und gar an Logik in der Argumentation. Sie halten sich in keinster Weise an dem konsequenten Sachverhalt, denn niemals kann freiwillige Medikamenteneinnahme mit der den Mitmenschen aufgezwungenen Teilnahme an giftigen Agrochemikalien verglichen werden. Ob gesetzlich zugelassen oder nicht zugelassen: Diese Chemikalien töten „Schädlinge“ welche das Futter der Nützlinge sind. Ihre einzelne Nebenwirkung, ihre Kombinationswirkungen und ihre Anhäufung in der Umwelt und im Körper wurden nicht geprüft. Hierfür gibt es bis heute nicht einmal Untersuchungsmethoden, also keine Richtlinien. Das bedeutet: Im Endeffekt gibt

Bei der Eröffnung der Sonderausstellung in der Eisenbahnerlebniswelt in Rabland

Foto: Erwin Bernhart

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Filmfreunde Prad

Foto: „Wind“-Archiv

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stellung kommt gerade rechtzeitig zum 50-Jahr-Jubiläum des 1. Bond-Filmes. Vor dem Museum ein Rolls Royce. Mit dieser Sonderausstellung setzt man in der Rablander Eisenbahnwelt eine Tradition fort, welche in jedem

Jahr eine neue Sonderausstellung ermöglichen soll. Erfreut über die dauernde Bewegung in der Eisenbahnwelt zeigten sich neben Eisenbahnwelt-Präsident Georg Laimer auch die zur Eröffnung geladenen Gäste. (eb)

es bis heute keine brauchbaren Studien, die beweisen, dass eine Zulässigkeit erlaubt sei. Nein, die Schädigung von Boden, Wasser, Luft und allen Lebewesen ist himmelschreiend, abgrundtief und eindeutig sichtbar. Am Schwinden und Verschwinden vieler Arten von Pflanzen und Tieren, besonders der hochempfindlichen, mikroskopisch kleinen, unzählbar vielen Bodenlebewesen kann diese Tatsache – sie ist die Wahrheit – unwiderlegbar in allen Beispielen bewiesen und auch offensichtlich gesehen werden. Zum Beispiel: Die Bienenhaltung ist heute dermaßen schwierig geworden, dass sie ohne raffinierteste Vermehrungsmethoden und so vielmals mögliche Medikamenten-Einsätze nicht mehr existieren kann. Die Bodenfruchtbarkeit ist weltweit um 30% gesunken. Sie ist in den „intensiv“ behandelten Böden um 50 – 100% verloren gegangen. Wollen wir einem weltweiten Scherbenhaufen zusteuern? Wir müssen einsehen, dass die Giftigkeit aller Agrochemikalien in allen Fällen gegeben ist, unabhängig von der einzelnen Dosis und den einzelnen Kontaktintervallen. Der heutige „bäuerliche

Fortschritt“ ist in der Tat ein abgrundtiefer industrialisierender Rückschritt, beruhend auf der Monokultivierungs-Maschinerie. Gesundheitsrisiken? Wie viele Geburten würden ohne Hilfen heutzutage erfolgen können? Wie viele Mütter können noch stillen? – Die Muttermilch ist bis zu 10-mal mehr mit schädlichen Chemikalien belastet als bei Kuhmilch zugelassen ist – Wie viele Kinder würden heutzutage ohne Medizin und Chirurgie das Kindesalter überleben? Welche Lebenserwartungen haben die Menschen naturgemäß heutzutage überhaupt noch? Die Erzeugung von gesunden Lebensmitteln – sie sind die besten Heilmittel – kann nur in einer gesunden, biodiversen Umwelt erfolgen. Dies geschieht in einer Mischkultur mit richtiger Fruchtfolge bei organischer Düngung und anorganischer Düngung aus Gesteinsmehl und ohne Schädlingsvergiftung. Sie führt nicht zu einem Scherbenhaufen – siehe das kleine, kurzfristige Beispiel der Erdbeer-Monokultur von Martell – sondern nur sie ermöglicht eine bessere Qualität und auch eine größere Qualität. Paul Gruber, Mals


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Kastelbell

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er Kastelbeller Spargel hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht und heuer geht die Spargelsaison in ihre 8. Ausgabe. Landwirtschaft, Gastronomie und der Einzelhandel haben sich gefunden, treten gemeinsam auf und präsentieren ein genussvolles Gemeinschaftsprojekt. Manfred Prantl, Tourismuspräsident der Gemeinde Kastelbel-Tschars, beschreibt die Zusammenarbeit als Synergie zwischen Landwirtschaft und Gastronomie. Es wird im Gemeindegebiet produziert und hier direkt weiterverarbeitet. Ohne Umwege landet das edle Gemüse stechfrisch auf den Ladentischen oder in den Küchen der verschiedenen Betriebe. Die Frische und die Qualität werden garantiert, für dieses Siegel steht der Landwirt Martin Pohl, welcher nun seit 25 Jahren den Spargel anbaut und vermarktet. Dass im Vinschgau Spragel

angebaut wird, ist eine Rarität. Martin Pohl vom Köfelgut ist nunmehr der einzige Bauer, der die sandigen Auenböden der Etsch für den Anbau dieses edlen Gemüses nutzt. Der Kastelbeller Spargel kann in Frische und Qualität gut konkurrieren. So entstand in den vergangenen Jahren ein spannender Austausch zwischen Gastronomiebetrieben und Landwirtschaft. Wer sich für den Anbau und die Ernte interessiert, kann sich am Köfelgut melden und wird gerne über das Feld geführt. „Im Gemeindegebiet ist die Gastronomie vielfältig aufgestellt und dies nutzen wir vor allem in der Spargelzeit“, unterstreicht Manfred Prantl. Von traditionellen Küchen, über Fischrestaurant, Pizzeria und Haubenkoch, wird dem Gast vieles geboten und dies ist eine große Bereicherung vor allem für den Tagestourismus. Dazu

werden lokale Weine der Kastelbeller Bauern geboten, die jedes Spargelessen abrunden. „Unser Spargel – Unsere Weine“ ist ein Projekt, das aus dieser Zusammenarbeit entstand. Eine Veranstaltung, welche sozusagen die Spargelsaison heuer zum ersten Male schließt. Im Hotel Winkler wird am 14. Mai zu einer besonderen Weinverkostung geladen, bei der sich alle sechs Kastelbeller Winzer präsentieren. Begleitet wird die Verkostung von passenden Spargelhäppchen und somit findet auch diese Saison ein feines, stilvolles Ausklingen. (bw) Beteiligte Gastbetriebe Restaurant Himmelreich Gasthaus Schlosswirt Juval Pizzastube Sonne Restaurant Winkler Gasthof Gstirnerhof

Foto: Barbara Wopfner

Spargelanstich in Kastelbell

Manfred Prantl, Präsident des Tourismusvereines Kastelbell/ Tschars Weingüter Himmelreich-Hof Josmoarhof Köfelgut Marinushof Rebhof Unterortl Juval

8. Kastelbeller Spargelzeit

Foto: Vinschgau Marketing/ F.Blickle

Mitte April bis Ende Mai 2014

  Samstag, 3. Mai 2014

Sabato, 3 maggio 2014

von 10 bis 16 Uhr in den Glurnser Lauben

dalle ore 10 alle ore 16 sotto i portici di Glorenza

Frühlingszeit ist die Zeit für Blumen und den Garten. Verschiedene Gärtnereien, Geschäfte, Hobbyaussteller und der Nationalpark Stilfserjoch präsentieren sich entlang der alten Gemäuer. • Direktvermarkter mit hochwertigen landwirtschaftlichen Produkten • Basteln und Gesichtsmalerei mit der Jungschar • Ausstellung „Hinter dem Licht“ mit Maria Teresa Gonzalez Ramirez • Speis und Trank • Musikalische Einlagen

Floricoltori, negozi, espositori amatoriali e il Parco Nazionale dello Stelvio presenteranno i loro prodotti in Via dei Portici. • • • • •

produttori di prodotti agricoli con vendita diretta bricolage e dipinti di viso con la gioventù mostra “oltre la luce” di Maria Teresa Gonzalez Ramirez punto di ristoro accompagnamento musicale

Spargelspezialitäten Gasthof Gstirnerhof - Restaurant Himmelreich - Gasthaus Schlosswirt Juval - Pizzastube Sonne - Restaurant Winkler

Spargelanbau & Verkauf Köfelgut - Vinschger Bauernladen

Weingüter Himmelreich-Hof - Josmoarhof - Köfelgut - Marinushof Rebhof - Unterortl

„Unser Spargel – unsere Weine“ Weinverkostung der Kastelbeller Weinhöfe 14. Mai 2014 von 15.00 – 21.00 Uhr Hotel Winkler, Tombergweg 4, 39020 Kastelbell-Tschars Stehverkostung inkl. kleinem Imbiss € 15,00 Tourismusverein Kastelbell- Tschars Tel. + 39 0473 62 41 93 - www.kastelbell-tschars.com


16 /Lokales/

Vinschgerwind 9-14

Staben

Erlebnisbahnhof öffnet seine Tore

30.04.14

§ Der Latscher Osterhase Aus dem Gerichtssaal

Foto: „Wind“-Archiv

D

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m Sonntag, den 4. Mai ist es wieder soweit. Der Erlebnisbahnhof Naturns wird um 14 Uhr seine 9. Saison starten. Die Eröffnung erfolgt durch die PatInnen mit dem Hissen der Vereinsfahne. Anschließend werden im Waggon der Rhätischen Bahn die Ausstellungen zur Laaser Marmorbahn, zur Rhätischen Bahn mit OrginalFührerstand eröffnet und der Vereinsfilm gezeigt. Darauf wird eine Ehrenrunde gedreht. Bis 18 Uhr bleibt er geöffnet. Die Öffnungszeiten bleiben gleich. Jeden Sonntag bis 26. Oktober von 14 - 18 Uhr.

er neugewählte Latscher Bürgermeister hat gleich nach dem Amtsantritt auf seinem Schreibtisch ein Ei vorgefunden, auf das er wohl gerne verzichtet hätte. Wir meinen damit die Erblast rund um das Einkaufszentrum „Herilu“, welche ihm der Vorgänger hinterlassen hatte. Bekanntlich waren die Geschäfte auf dem frei verbaubaren Grund der Erweiterungszone „Fuchs-Säge“ errichtet worden. Der dem geförderten Wohnbau vorbehaltene Teil war vom Eigentümer nur zu einem Bruchteil dem sozialen Wohnbau zugeführt worden. Deswegen erhielt Fuchs Heinz von der Gemeinde nur eine provisorische Benützungsgenehmigung, verbunden mit der Auflage, die Sozialwohnungen spätestens innerhalb des Jahres 2011 zu errichten. Diese Frist ließ er ungenutzt verstreichen, bot aber der Ge-

meinde einen „Deal“ in der Form eines Raumordnungsvertrages an, mit welchem er sich gegen Bezahlung des Betrages von Euro 230.000 von der Sozialbindung freikaufen wollte. Der Gemeinderat billigte mehrheitlich diesen Vorschlag, die Landesregierung verwarf ihn aber gleich zweimal, zuletzt mit Beschluss vom 18.02.2014, womit die „heiße Kartoffel“ wieder in der Gemeindestube von Latsch gelandet ist. Das Thema „Herilu“ wurde zwar im früheren Gemeinderat auch kontrovers diskutiert, im Wahlkampf spielte es aber kaum eine Rolle. Erst eine Anfrage der „Grünen“ vom 01.04.2014, gerichtet an den Landesrat für Raumordnung Richard Theiner, brachte wieder „Leben in die Bude“. In seiner Antwort bestätigte der Landesrat, dass der Raumordnungsvertrag Fuchs-Gemeinde

Schluderns

o heißt der neu erschienene Bildband des gebürtigen Schludernser Autors Sebastian Marseiler. Er ist auf einem Berghof aufgewachsen. Das Buch gibt Einblick in das Leben der Mönche in Klöstern. Auf Einladung des Vintschger Museums und der öffentlichen Bibliothek Schluderns stellte Marseiler kürzlich den Bildband

vor. Nach der Begrüßung durch den Museumspräsidenten Kristian Klotz las Marseiler einige Passagen zu den einzelnen Klöstern vor. Dabei bestachen die lebendig geschriebenen Texte in der dem Autor eigenen archaischen Sprache. Diese bringt das Wesentliche ausdrucksstark auf den Punkt. Abläufe sind nachvollziehbar, authentisch, denn Marseiler hat als einstiger Klosterschüler vieles selbst miterlebt. Text und Bilder zeichnen eine Welt der Stille, des Gebets und der täglichen Arbeit. Die Neuerscheinung regt zum Nachdenken an, zum Innehalten, zum Meditieren. Augenblicke des einfachen Lebens hat der Fotograf Udo Bernhart mit seiner Kamera festgehalten. Der Burgeiser Viergesang umrahmte den Abend mit ausgewählten Liedern. Das Buch kann in der öffentlichen Bibliothek Schluderns ausgeliehen werden. (mds)

Lügen haben junge Beine

H

ans, der Taxifahrer….. „treu-sorgender“ Ehemann, führt ein idyllisches Familienleben….oder besser zwei….und ist stets um das Wohlergehen seiner Familie(n) bemüht. 18 Jahre funktioniert sein bigamistischer Akt, doch dann lernen sich seine beiden Kinder Vicky und Gabriel im Internet kennen und sein über Jahre aufgebautes Gerüst aus Lug und Trug droht in sich zusammenzubrechen. Stief, sein bester Freund muss ihm helfen, dieses Schicksal abzuwenden! Was die beiden alles dafür Jessica Patscheider und Renata Patscheider unternehmen, das bei den Proben seht selbst! Foto: „Wind“-Archiv

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

Heimatbühne Langtaufers

Vom einfachen Leben mit der Natur

Autor Sebastian Marseiler stellt seine Publikation vor

Latsch vom Land „definitiv abgelehnt“ wurde. Wie geht’s jetzt weiter? Am Zug ist nun wohl der Bürgermeister in seiner Eigenschaft als oberste Gemeindeinstanz in Bausachen. Ihm obliegt es, auf Einhaltung der seinerzeit mit der Bau- und der Benützungsgenehmigung gemachten Auflagen zu bestehen. Als Sanktion steht ihm notfalls auch der Widerruf der Einzugsgenehmigung für das „Herilu“ zur Verfügung. Und dabei kann sich der Bürgermeister nicht einfach um eine Entscheidung drücken, weil er sich sonst einer Anklage wegen Unterlassung von Amtspflichten aussetzen würde. Der Osterhase brachte ihm eine „heiße Kartoffel“!

Kartenreservierung unter: 347 251 59 27 bei Sylvia Klöckner, Premiere ist am 9. Mai 2014 um 20.00 Uhr im Kulturhaus von Pedross/Langtaufers; weitere Termine siehe Theaterwind.


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/Menschen/ 17

Sehen ist anders als erzählt bekommen Marlene Patscheider aus Mals hat sich einen Traum erfüllt: Sie hat Indien bereist. Alleine. Marlene Patscheider fand wieder zu sich selbst, entdeckte ihre soziale Ader und kehrt tief beeindruckt zurück.

Foto: Brigitte Thoma

Marlene Patscheider, die 52-jährige passionierte Bildhauerin und Malerin arbeitet als technische Zeichnerin. Sie machte Karikaturen für unsere Bezirkszeitung und bittet nun um Unterstützung eines sozialen Projektes in Indien

von Brigitte Thoma

I

n der Margunstraße in Mals werde ich von Marlene Patscheider mit einem köstlichen indischen Masala Chai Tee begrüßt, indische Musik und der Duft von Räucherstäbchen durchströmen den sonnendurchfluteten Raum. Marlene Patscheider, vor einem Monat aus Indien zurückgekommen, erzählt von ihrer Reise. Körperlich ist sie in Mals angekommen, die strahlenden Augen und der sehnsuchtsvolle Blick verraten mir, dass ihr Herz noch in Indien hängen geblieben ist. Nach einer Lebenskrise, dem Aufenthalt im Therapiezentrum Bad Bachgart in Rodeneck entdeckte sie ihre immer da gewesene Leidenschaft für Indien neu. Die Verwirklichung ihres Traumes, dieses Land zu bereisen, erfüllte sich vor kurzem. Die dreifache Mutter von erwachsenen Kindern, die ihr immer den Rücken gestärkt haben, spricht perfekt

deutsch und italienisch. Mit ihren wenigen Englischkenntnissen beschloss sie mutigerweise das ferne Land alleine zu bereisen. Schon die Reiseplanung erfüllte sie mit Vorfreude, Yoga und Meditation begleiten sie seit längerem. Ihre Reiseroute führte sie durch das nördliche Indien, die Region Uttar Pradesh von Delhi nach Vrindavan, über Agra nach Varanasi und zurück wieder nach Agra und Delhi, begleitet von ihrem Rucksack, einem Reisetagebuch und der Fotokamera. Mit der Armut, mit welcher Marlene während ihrer Reise konfrontiert wurde, musste sie lernen umzugehen. Anfangs wurde sie mit dem Elend nicht fertig, sperrte sich für einen Tag im Hotelzimmer ein. Ein Marktbesuch in der Altstadt, barfuß laufen durch die staubigen Straßen und das Tragen eines einfachen Baumwollsaris machten sie bereit für das Eintauchen in ihr „magic india“. In Vrindavan, bekannt als Stadt der weißen

Witwen leben viele mittellose, von der Familie verstoßene, hinduistische Witwen. Die meisten leben als Bettlerinnen, haben keinerlei soziale Absicherung und fallen durch ihre weiße Kleidung (Trauerfarbe in Indien) auf. Weiter ging es Richtung Agra, das Taj Mahal interessierte die technische Zeichnerin überraschenderweise weniger, als die Menschen mit ihrer Gelassenheit und Zufriedenheit. Der Zufall brachte sie in einer Seitengasse im Stadtteil Tajganj in eine kleine Grundschule. Von den vielen Kindern wurde sie herzlich empfangen, sie durfte fotografieren und beim Unterricht dabei sein. Ihrer Reiseplanung folgend fuhr sie im legendären Marudhar Nachtexpress weiter nach Varanasi. Ein schönes spirituelles Ereignis hier war das gemeinsame Yoga beim Sonnenaufgang am Assi Ghat. Am Ganges nahm sie auch an den Totenverbrennungen teil. Gerne mischte sie sich unter die Einhei-

mischen. Die Gastfreundlichkeit und Großzügigkeit überraschten Marlene immer wieder. Den Inder beschreibt sie als aufrichtigen Menschen mit direktem und würdevollen Blick. Dass sie sich in ihrem „magic india“ wiedergefunden hat, glaubt man ihr mit jedem Wort und jeder Geste. Ihre Erlebnisse in der Dorfschule ließen sie nicht los, die Kinder mischten sich immer wieder in ihre Gedanken. Kurzerhand beschloss sie nach Agra zurückzukehren. Plötzlich entdeckte sie ihre soziale Ader, von der sie immer glaubte, keine zu besitzen. Sie wurde herzlich empfangen und da beim Lehrpersonal Not am Mann war, übernahm sie kurzentschlossen die untere Klasse und unterrichtete die Kinder, bastelte mit ihnen mit den einfachsten Materialien. Für wenige Rupien kaufte sie Schulmaterial und verteilte es. Bereits ein Projekt unter der Leitung eines kanadischen Polizisten half beim Aufbau dieser Dorfschule. John Zivcic, „the dreamer“ starb im Dezember 2013 bei einem Autounfall; Marlene will weiterhelfen und seinen Traum weiter träumen. Jedoch überlebt diese Dorfschule nur mit Hilfe von Spendengeldern. Die Kinder brauchen eine weitere Lehrerin, sie brauchen Schulmaterial und sauberes Trinkwasser. Über Skype ist sie täglich in Kontakt mit ihren Freunden in Indien. Mit dem Projekt „The dreamers“ hofft sie nun auf Spendengelder aus dem Vinschgau. Näheres dazu unter: Facebook – Marlene Patscheider und „the dreamers“. „Jeder sollte einmal im Leben eine Reise alleine wagen, wohin auch immer; es ist der beste Weg, sich selbst zu erfahren, die eigenen Grenzen und das scheinbar Fremde anzunehmen!“


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Nummer 2 - Chapeau

Spende für Vinzenzgemeinschaft

Das Gourmetrestaurant Kuppelrain in Kastelbell ist - bei den renommierten Restaurantführern - auf regionaler Ebene zur Nummer 2, auf nationaler Ebene zur Nummer 42 aufgestiegen.

„Das ist im Sinne von Martl und seiner Schwester Emma“, sagte der Filmemacher Günther Neumair und übergab die 1.500 Euro an die VinzenzGemeinschaft. Der berührende Film über das karge Leben des inzwischen verstorbenen Geschwisterpaares auf dem Falegg Hof „Ohne Hergott bleib i nit“, war ein Publikumsmagnet. Es ist der zweite Film nach „Martl vom Sonnenberg“. Jahrelang hatte Neumair die zwei Menschen mit der Kamera begleitet. Im Bild: v. l Herbert Habicher, Günther Neumair und Martin Trafoier (mds)

Abwasser willkommen

Foto: Erwin Bernhart

Im oberen Vinschgau ist im Bereich der Abwasserreinigung eine praktische, grenzüberschreitende Lösung getroffen worden: Die eidgenössische Gemeinde Val Müstair wurde an die Kläranlage des Obervinschgaus angeschlossen. Der Kanalanschluss ist seit gestern (Dienstag, 29.04.2014) durch Umweltlandesrat Richard Theiner im Beisein von Bezirkspräsident Andreas Tappeiner und dem Gemeindenpräsidenten des Val Müstair Arno Lamprecht offiziell eröffnet. Vor vier Jahren hatte sich die Bündner Gemeinde Val Müstair bei der Bezirksgemeinschaft Vinschgau um einen Anschluss an die Kläranlage Obervinschgau in Glurns bemüht. Es folgte eine Reihe von Aussprachen und Verhandlungen, bei denen die Landesumweltagentur eine koordinierende Rolle spielte. Nach der Vertragsunterzeichnung wurde das Projekt für die Hauptkanalisation ausgearbeitet. Die Bauarbeiten

Beim Unterzeichnen des Abkommens im Jahr 2012, v.l.: Andreas Tappeiner, Arno Lamprecht und Not Manatschal konnten im vergangenen Jahr abgeschlossen werden. Ende 2013 wurde dann der Probebetrieb aufgenommen.

Markus Telser: Bluter, HIV-infiziert und blind Markus Telser lacht und strahlt Zuversicht aus. Gemeinsam mit der Autorin Christine Losso hat er seine Geschichte im Buch „Wahnsinn: Leben“ zusammengetragen. Einmal mehr wurde das Buch in Prad vorgestellt.

v.l.: Alexander Telser, Christine Losso, Markus und Patrizia Telser und der Blindenhund Pato

von Heinrich Zoderer

H

eute ist Markus Telser aus Schluderns zufrieden mit seinem Leben. Er hat gelernt sich anzunehmen und er glaubt an sich. Er lacht und strahlt Zuversicht aus und erzählt offen über sein Leben. Mit seinem Hund Pato geht er einkaufen, er unternimmt lange Spaziergänge, läuft beim Reschenseelauf mit, klettert und macht Paragleitflüge. Nur mit dem Auto kann er nicht fahren, das geht ihm ab, denn er ist immer gerne gefahren. Im September letzten Jahres hat er sein Buch „Wahnsinn: Leben“ veröffentlicht. Zwei Jahre hat Christine Losso, die bereits mehrere Bücher geschrieben hat, zusammen mit Markus an dem Buch gearbeitet. Es ist die Geschichte seines Lebens, sehr einfühlsam und behutsam geschrieben. Im

Rahmen der Prader Gesundheitstage wurde das Buch in der Bibliothek vorgestellt und Christine Losso las zwei Kapitel vor. Sehr beeindruckend erzählte Markus aus seinem Leben. Als Bluter geboren, hatte er immer große Schmerzen und verbrachte schon als Kind viel Zeit in verschiedenen Krankenhäusern. Er musste Blutplasma spritzen und infizierte sich dabei mit dem HIV-Virus. Die Ärzte gaben ihm nur noch ein halbes Jahr. Innerhalb von zwei Wochen erblindete er total. Für ihn begann der Wahnsinn. Er konnte nicht mehr arbeiten, war von anderen Menschen abhängig, musste mit der Blindheit und der Einsamkeit fertig werden. Er hatte Depressionen, Alkoholprobleme und es kam zur Scheidung von seiner ersten Frau. Er lag total am Boden, nur seine kleine Tochter Stefanie

gab ihm Kraft. Damals wurde ein neues Medikament zur Behandlung von HIV-Infizierten entwickelt und Markus wurde als Testperson ausgewählt. Erfreulicherweise verbesserten sich die Werte und es ging aufwärts. Die Firma Hoppe, bei der er früher gearbeitet hatte, seine Familie, besonders sein Bruder Alexander und sein Vater haben ihn immer tatkräftig unterstützt. Markus hat dann Patrizia, seine zweite Frau kennengelernt und Sam, den ersten Blindenhund bekommen. Er konnte ein neues Leben angefangen. Heute ist er immer noch auf die Hilfe anderer angewiesen, kommt aber im Alltag zusammen mit seinem neuen Blindenhund Pato gut zurecht. Er ist glücklich und stolz, mit Christine Losso das Buch über sein Leben geschrieben zu haben und will damit auch anderen Mut machen. (hzg)

Foto: Heinrich Zoderer

Val Müstair/Taufers/Glurns

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

18 /Gesellschaft/


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/Gesellschaft/ 19 Mals - AEW-Info

Zwei Mal Gold fĂźr Moser Speck

Schalter in Mals

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Vorjahr und drei Mal Gold im Jahr 2010 erneut mit seinen Produkten ßberzeugen und die Bedeutung des Sßdtiroler Specks unter den hochwertigsten Nahrungsmitteln in Europa festigen. Die DLG existiert seit 1885 und ist eine der wichtigsten, politisch unabhängigen und neutralen Organisationen, wenn es um die Qualitätsbewertung von Lebensmitteln geht. Die DLG untersucht jedes Jahr ßber 30.000

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als hat mit dem „Energy Corner“ einen neuen AEWSchalter. Ă–ffnungszeiten: Jeden Montag und Mittwoch (sofern nicht Feiertag) von 10.00-12.30 und von 14.00-16.00 Uhr. Der Energy Corner ist ein richtiger Schalter. Hier kĂśnnen sämtliche Operationen wie z.B. LeistungserhĂśhung, Umschreibungen oder auch neue Verträge direkt vor Ort abgeschlossen werden. Die BĂźrger mĂźssen also nicht nach Meran kommen oder eine GrĂźne Nummer anrufen. Die Mitarbeiter, die den Energy Corner betreuen, sind Angestellte des AEW. Es sind keine „windigen“ Vertreter, die wir fĂźr eine einzelne Aktion eingestellt haben und die auf Provision arbeiten. Ganz im Gegenteil. Es sind Mitarbeiter, die wir zum „Energie Berater“ ausgebildet haben und die qualifizierte AuskĂźnfte zum Thema Strom und Gas geben kĂśnnen.

Produkte aus Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die Produkttests sind objektiv und unabhängig und werden von wissenschaftlichen Experten auf Basis aktueller Qualitätsstandards und anerkannter Methoden durchgefĂźhrt, im Sinne des aktiven Verbraucherschutzes. Ziel der DLGLebensmittelprĂźfungen ist es, dem Verbraucher neutrale und unabhängige Ergebnisse Ăźber die Qualität von Lebensmitteln zu liefern. GeprĂźft werden Fleischerzeugnisse, TiefkĂźhlprodukte, Feinkost, Getränke und mehr. An den QualitätsprĂźfungen kann jeder Hersteller freiwillig teilnehmen. Neben den zwei Goldenen bei der DLG, darf sich Moser Speck auch Ăźber Nominierungen in drei Kategorien bei den „Salumi & Consumi Awards“: I premi dell‘eccellenza assegnati dal retail“ freuen. Am 6. Mai werden die Sieger gekĂźrt.

Azienda Energetica Trading - Etschwerke Trading

oser Speck gewinnt bei der DLG-LebensmittelprĂźfung zwei Mal Gold mit dem Alpino 80 g und dem SĂźdtiroler Speck g.g.A. 450 g. Bei den Salumi & Consumi Awards ist das Unternehmen Moser in drei Kategorien nominiert. Erneut hohe Auszeichnung fĂźr Moser Speck bei der QualitätsprĂźfung der DLG - Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.: Gold fĂźr den Alpino 80 g aus rein italienischem Schweineschinken und ebenso Gold fĂźr den SĂźdtiroler Markenspeck 450 g. Bewertet wurden äuĂ&#x;ere Herrichtung und Beschaffenheit, Aussehen, Konsistenz, ebenso wie Geruch und - mit grĂśĂ&#x;ter Gewichtung - der Geschmack. Zu den PrĂźfungskriterien zählen ebenso eine sorgfältige Rohstoffauswahl und eine optimale Verarbeitung und Zubereitung. Mit zwei Mal Gold konnte der SĂźdtiroler Speckproduzent Moser nach vier Mal Gold im

Foto: „Wind“-Archiv

Naturns


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Vinschgerwind 9-14

Unser Ziel: Die perfekte Silhouette

M

it sehr viel Liebe zum Detail, hohen Qualitätsansprüchen und im Laufe der Jahre erarbeitetem Fachwissen, prüfen wir sehr genau, welche Anbieter zu uns passen. Mit Atelier GARDEUR (www. atelier-gardeur.de) haben wir einen Partner gefunden, der ein absoluter Spezialist ist, für hochwertige Hosen für Damen und Herren. Fast alle Produkte dieses Firmenimperiums (größter Hosenproduzent Deutschlands) tragen das Siegel „Öko-Tex Standard 100“. Die Herstellerbetriebe sind ISO-zertifiziert. Es wird dafür gesorgt, dass die Mitarbeiter

Vinschgau/Südtirol

Im Talent-Show-Finale A

nnabell Malter und Martina Sapelza aus Schluderns haben sich im November 2013 aus Jux mit dem Lied „I will wait“ von Mumford & Sons (mit Hany aufgenommen) bei der „Talentshow Südtirols“ beworben. Über Facebook wurde dann abgestimmt. Zu ihrer Überraschung erreichten sie bei rund 30 Einsendungen das Finale der sechs Besten. In der „Exclusiv-Lounge“ in Lana stellten sie sich mit Gitarre, und von Michi Rainer mit der Chaconne begleitet, als erste Gruppe der Fachjury, in der auch der Vinschger Musikmacher Marco Diana saß. Und sie meisterten den Auftritt bravourös. Dass ein Auftakt-Auftritt seine Tücken haben kann, mussten sie gleich erfahren. Obwohl ihre Stimmen und das Zusammenspiel mit der Begleitung sehr gelobt wurden, fiel die erste Benotung etwas niedrig aus. Doch nichtsdesto trotz, den sechsten Platz werten die Vinschgerinnen als Erfolg.

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

pr-info Modegalerie Latsch

30.04.14

v.l.: Thomas Gapp, Martina Sapelza, Annabell Malter, Michi Rainer Lingg und Daria Habicher in der „Exclusiv Lounge“ in Lana Sie hatte viel Spaß, erhielten viel Zuspruch vom Publikum und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln. Verdiente Sieger wurde die Band „New Souls“ mit dem Naturnser Nico Platter, vor den Gruppen „Speziallieferung“ und „Acoustic Minds“. Die Organisatoren der Talentshow haben jungen Menschen in Südtirol erstmals eine Plattform geschaffen,

um ihr musikalisches und tänzerisches Können zu zeigen. Und die mutige Initiative fand großen Zuspruch. Moderator war Martin Perkmann aus Lana, der einst bei der ersten Staffel der Talentshow des ORF „Starmania“ erfolgreich dabei war, jedoch ausgestiegen war und dem späteren Sieger Michael Tschuggnal den Vortritt gelassen hatte. (mds)

Schlanders

ihren Leistungen entsprechend entlohnt werden und unter Bedingungen arbeiten, die den hohen Ansprüchen der Firmenphilosophie gerecht werden. Resultat für die Endverbraucher(innen) ist ein absolut fairer Anschaffungspreis (Euro 95 bis ca. Euro 140) für eine Atelier GARDEUR-Hose, die perfekt sitzt, bequem ist und besonders raffinierte Funktionen mitbringt – denn dann hat sie das Zeug zur Lieblingshose. Dass sie so ganz nebenbei, durch besonders raffinierte Schnittführungen, eine Größe schlanker wirkt, ist nur einer der angenehmen Nebeneffekte. Erhältlich bei Modegalerie Leo – Latsch/Zentrum – fachlich kompetente Beratung inclusive. Wir freuen uns.

D

er Vorhang ist geschlossen, doch die Theatervorstellung hat längst begonnen: Die Spieler wärmen sich noch ein, man hört summen, wuseln und huschen. Der Bühnenbildner ist am Werk, zumindest deutet die verwaiste Leiter, die auf der Bühne steht, darauf hin. Doch der Hannes fehlt und der Maria ist schlecht .... schließlich gelingt es doch „Pantalones Hochzeit“ eine „commedia dell’arte“

gebührend anzukündigen. Liebe fände sich darin ebenso wie Küsse, ein Fast-Duell, schöne Mädchen und Jungs. Und nicht zu vergessen ein „Happy end“. Denn die Schülerinnen und Schüler der Theaterwerkstatt des Real- und Sprachengymnasiums „Pantalones Hochzeit“ sind freudig im Experimentieren und hoben – zusammen mit den Regisseuren Helga Karner, Christof Anstein, Petra Pedross

Liebe auf den ersten Blick: Julia und Ottavio

Foto: Angelika Ploner

Foto: „Wind“-Archiv

Pantalones Hochzeit und Sarah Mair - ihre eigene Inszenierung von Shakespears „Romeo und Julia“ auf die Bühne in Schlanders. Der alte, unverheiratete Pantalone, mit einer römischen Charakternase und viel Geld ausgestattet, will sich Julia zur Frau nehmen. Seinen jungen und schönen Neffen Ottavio schickt er als Brautwerber nach Venezia. Und weil das „Glück gerade Wege verabscheut“, wird nicht Pantalone, sondern Ottavio Julias Mann und Pantalone muss bis zum Schluss mit der kratzbürstigen Eularia, Julias Amme, vorlieb nehmen. Der Selbstmord entfällt. Ende gut, alles gut. Dem Publikum gefiel’s ausnehmend gut. Der Spielwitz und die Lockerheit der Schülerinnen und Schüler zauberten eine vergnügliche Theatervorstellung auf die Bühne der Aula Magna in der WFO Schlanders. Bravo. (ap)


30.04.14

Schlanders - Caritas Beratungsstelle

Neue Suchtformen erfordern neue Hilfestellungen ucht entwickelt eine Eigendynamik, in der die Selbstbestimmung verloren geht. Sie bringt über die Betroffenen und über Angehörige erhebliche Belastungen und Leid. Nicht nur Substanzen wie Alkohol, Nikotin, Drogen und bestimmte Medikamente können abhängig machen. Auch Verhaltensweisen können suchtartigen Charakter annehmen, wie Spielsucht, Internet, Konsum oder problematisches Essverhalten. In diesem Sinne hat sich die Ausrichtung der ehemaligen Caritas-Anlaufstelle für Alkoholprobleme in Schlanders hin zu einer psychosozialen Beratungsstelle gewandelt. Ein fünfköpfiges Team aus Suchtberaterinnen, Psychologinnen und Therapeuten berät Betroffene und Angehörige über Behandlungsmöglichkeiten, bietet ambulante psychologische Beratungen und Therapien an, begleitet Betroffene während stationärer Behandlungsphasen (Krankenhaus/Therapieaufenthalte) und unterstützt mit Nachsorgeangeboten. Mit Verschwiegenheit, Anonymität und kurzen Wartezeiten werden hilfesuchende Erwachsene in ein professionelles Hilfs-Netzwerk eingebaut. (lu) Vinschgerwind: Welche Hemmschwellen haben Angehörige, eine Beratungsstelle zu kontaktieren? Oskar Giovanelli: Generell verhält es sich so, dass meist Angehörige, Vertrauenspersonen oder Ärzte mit der Beratungsstelle Kontakt aufnehmen, da die direkt Betroffenen die Auswirkungen ihres Konsums oft unterschätzen. Da in den Dörfern jeder jeden kennt, besteht oft die Angst davor, Bekannte könnten in Erfahrung bringen, dass man sich an die Beratungsstelle wendet und die Nachricht könne sich verbreiten. Besonders bei den älteren Generationen beobachten wir diese Befürchtungen. Jüngere Betroffene zeigen weniger Berührungsängste und stehen der Beratung und Behandlung offener gegenüber. Eine weitere Hemmschwelle für Angehörige

Foto: Ludwig Fabi

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Oskar Giovanelli: Betroffene unterschätzen oft die Auswirkungen des Konsums ist die Angst vor Veränderung innerhalb der Familiendynamik. Wenn der Suchtkranke sich verändert, muss sich meist auch das Verhalten der anderen Familienmitglieder ändern, um eine funktionierende Dynamik aufrechtzuerhalten. Dieser Aspekt ist sehr wichtig und wird von den Angehörigen oft nicht bedacht. Welchen Ansatz der Hilfestellungen verfolgen Sie? Da meist Angehörige die ersten Ansprechpartner sind und die Betroffenen anfangs meist auf Druck der Angehörigen kommen und weniger aus Eigenmotivation, versuchen wir vorerst zu beraten und zu informieren. Information fördert Motivation. Aufgrund des veränderten Konsumverhaltens unterscheiden wir prinzipiell zwischen „riskantem Konsum“, „Missbrauch“ und „psychischer und/oder körperlicher Abhängigkeit“. Nachdem wir die Situation eingeschätzt haben, schlagen wir den Betroffenen ein maßgeschneidertes Hilfsprogramm vor, welches im Idealfall die Angehörigen mit einbezieht. Da die Betroffenen Experten ihres eigenen Problems sind, werden die Ziele gemeinsam vereinbart. Hierbei darf man nicht vergessen, dass jedes Problem individuell zu handhaben ist und somit die Dauer einer Behandlung sehr unterschiedlich ausfallen kann. Öffnungszeiten Büro Schlanders - Widum Mo. bis Do. von 09.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr Fr. von 09.-12.00 Uhr - Im Sprengel Mals und Naturns nach Vereinbarung Tel. 0473 621237 E-Mail: psb@caritas.bz.it

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Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

Schlanders

Kortsch

Laas

Stilfs

Prad

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Schluderns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

Vinschgerwind 9-14

Glurns

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Bildungsausschuss Schlanders

Lesung und Buchvorstellung

„Kämpfen für das Heiligste Tiroler Stimmen zum Ersten Weltkrieg“ mit Josef Feichtinger, Luis Benedikter und Jutta Wieser Am Dienstag, 6. Mai um 20:30 Uhr liest in der Aula Magna der WFO in Schlanders, das ist die Fachoberschule für den wirtschaftlichen Bereich bzw. Ex-HOB, Josef Feichtinger aus seinem Buch. Unterstützt wird die szenische Lesung von Luis Benedikter und der Moderatorin Jutta Wieser von RAI-Südtirol. Musikalisch umrahmt wird sie von „Harmonisch Komisch“ mit Originalmusik der Jahrhundertwende. Tirol wurde zwar erst 1915 zum Kriegsschauplatz, doch die kriegstauglichen Jungen wurden schon gleich nach der Kriegserklärung der k.u.k. Monarchie an Serbien am 28. Juli 1914 eingezogen und nicht wenige starben in den ersten Kriegsmonaten in Galizien, wie es auf den Gefallenenlisten unserer Kriegerdenkmäler zu lesen ist.

Auch gab es in Tirol, wie in allen anderen Ländern, eine begeisterte Kriegsstimmung, die sich auch in der Literatur niederschlug. Zahlreiche Schriften belegen eindrucksvoll, dass der Erste Weltkrieg als Heiliger Krieg verstanden wurde. Volksdichter und Vertreter der Kirche wie Reimmichl und Bruder Willram riefen in ihren Texten zum Kampf für Gott und Vaterland auf. Texte gegen diese euphorische Kriegsstimmung konnten erst nach dem Krieg veröffentlicht werden. Josef Feichtinger hat die Archive nach Texten Tiroler Autoren durchstöbert, aber auch Zeitungen, Frontbriefe, Tagebuchaufzeichnungen, Inschriften und Sprüche mit einbezogen. Seine kommentierte Zusammenstellung gewährt einen einzigartigen Einblick in die für uns heute unverständ-

liche Stimmungslage. Das Audiofeature „Der Heilige Krieg“ von Jutta Wieser umfasst Interviews aus zweiter Hand sowie Originalaufnahmen und Originalmusik aus dieser Zeit. Zur Lesung dieser eindrucksvollen Texte laden Bibliothek und Bildungsausschuss Schlanders ein.

Bildungsausschuss Mals

Fotos: Geselliges Beisammensein in Mals mit „Desirè“

Geselliges Beisammen sein in Mals

links: Desiree Schlögl, Magdalena Jörg und Judith Felderer oben: generationsübergreifendes Beisammensein Der Grundidee der Veranstaltungsreihe „Vinschger Hoangart – gsungn, gspielt und tonzt“, in geselliger Runde spontanes Singen, Musizieren und Tanzen in verschiedenen Gasthäusern zu ermöglichen, ist man bei der zweiten Veranstaltung im Gasthof Iris in Mals wieder ein Stück nähergekommen. Diesmal organisierte die Volkstanzgruppe Mals in Zusammenarbeit mit dem Volksmusikkreis Vinschgau und der Musikschule

Oberer Vinschgau den Abend. In gewohnter Weise wirkte der Bildungsausschuss Mals unterstützend. Das zahlreich erschienene Publikum erlebte einen vielfältigen Abend, bei dem vor allem die rege Teilnahme der MusikschülerInnen auffiel. In kleinen Gruppen oder einzeln begeisterten die Schüler mit Flöte, Gitarre, Klarinette, Hackbrett und Steirischer. Zur Seite standen ihnen dabei die MusiklehrerInnen Judith Felderer, Ger-

not Niederfriniger und Miriam Tschenett. Ernst Thoma verstand es hervorragend, alle Anwesenden zum Mitsingen zu animieren. Zu Tanzeinlagen regte die Volkstanzgruppe Mals an. (lu) Eine weitere Ausgabe des „Vinschger Hoangart“ findet am Freitag, den 06. Juni 2014 um 20.00 Uhr im Gasthaus Riesen in Tarsch bei Latsch statt.


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Bildungsausschuss Mals

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/Bildungszug/ 23

Bildungsausschuss Latsch

KULTURTAGE 2014 humorvoll, lehrreich, musikalisch, provokant Freitag, 9. Mai, 19.30 Uhr, Spazio Rizzi Fr., 09.05.2014, 19:30 Uhr Thema: Wein & Gesundheit; Vortrag und Weinverkostung; Musikalische Begleitung: Martina Wienchol und Judith Felderer Autor: Prim. Dr. med Albin Thöni und Sommelier Christine Mayr Ort: Mals, Kulturhaus Information: Eintritt 25,00 E Achtung LITERATURKARTE GILT HIER NICHT - Anmeldung erforderlich und Karten erhältlich im Informationsbüro Mals Fr., 16.05.2014, 19:30 Uhr Thema: Autorenlesung und Musik bass & texte Autor: Günther Pitscheider und Albin Thöni, Langtaufers Ort: Mals, Strooßnkuch Information: Keine Anmeldung notwendig, kein Eintritt - freiwillige Spende - Getränke und Essen kostenpflichtig

Bildungsausschuss Schlanders und Kortsch

Neue Räume schaffen

Ausstellung: „Draußen. Mit der Kamera um die Welt“ Udo Bernhart, der Kastelbeller mit den überraschenden Blickwinkeln war mit der Kamera draußen. Ganz weit draußen, dort, wo der Osten aufhört und der Westen beginnt. Sein Draußen war diesmal Kamtschatka. Die Ausstellung im Bürohaus von Walter Rizzi wird mit Projektionen und Filmen ergänzt und versetzt uns in das Land der Vulkane, der heißen Quellen und der Ureinwohner, die eigentlich Indianer sind. Sonntag, 11. Mai, 20.00 Uhr, Pfarrkirche

Jubiläumskonzert – 425 Jahre Kirchenchor Latsch Der älteste Verein unserer Gemeinde leitet seine Ursprünge von jenen Sängern ab, denen vor 425 Jahren ein Auftritt in Schlanders und Tschengls vergütet worden ist. Unter Chorleiterin Agnes Trafoier wird die Jahrhundert-Tradition am Muttertag mit einer „Jubelmesse“ feierlich begangen. Die Latscher Chorsänger werden von der Bürgerkapelle begleitet.

Integrationsprojekt Begegnung – Austausch – Dialog

Bildungsausschuss Schlanders

Kann einer Orgel die Luft ausgehen? Am Samstag, 3. Mai 2014, erklärt der Organist der Pfarrkirche Schlanders, Karl H. Vater, allen Interessierten und Neugierigen, wie „seine“ Ciresa- Orgel funktioniert. Treffpunkt: 10.30 Uhr auf der Orgelempore

Chorprojekt

Bilder wirken - Farben heilen Ausstellung für die Bevölkerung und Workshops für die Schlanderser Oberschulen

Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders

Mo., 12. Mai 2014 bis So. 18. Mai Öffnungszeiten: 9.00 - 12.30 und 15.00 - 18.00 Uhr

Botschaft der Psalmen So., 11. Mai 2014, 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes in Kortsch

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

Der Chor der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Schlanders mit seinem Chorleiter Karl H. Vater lädt zu einem Chorprojekt am Sonntag, 1. Juni 2014, Christi Himmelfahrt, ein. Dem Gottesdienst gehen drei Proben voraus: jeweils freitags, 16., 23. und 30. Mai, um 20.00 Uhr im Chorraum des Pfarrwidums. Eingeladen sind Männer und Frauen, die gerne singen und auch an Stimmbildung interessiert sind.

Bildungsausschuss Kastelbell

Muttertagskonzert Am Samstag, 10.05.2014 um 20.00 Uhr im Josef Maschler Haus in Tschars Gestaltung: Ultner Gsang

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


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Obervinschgau

„Wo Mistus da Christus“ o Mistus da Christus“ ist ein Spruch von Pfarrer Trientl. Pfarrer Adolf Trientl, u.a. auch ein Düngerlehrer, predigte im 19. Jahrhundert den Bauern, dass sie die „Gottesgabe des Mistes“ und die „Goldtinktur der Jauche“, damals noch Mangelwaren, besser behandeln sollten. Weil das seine Lehre war, wurde er von den geistlichen Mitbrüdern verächtlich „Mistapostel“ genannt. Er trug diesen Spottnamen aber mit Stolz, wie man aus seinem eigenhändig geschriebenen Lebenslauf schließen darf. Auch Bürgermeister Heinrich Noggler berichtete im 21. Jahrhundert bei der Informationsversammlung (02.04.) des Bauernbundes in Pedross über Mist und Zogga (Jauche). Er sieht in diesen Nebenprodukten der Viehwirtschaft aber nicht wie Trientl einen Segen, sondern eher ein Problem. Diese Misthäufen im Gemeindegebiet, besonders jene von Graun, wären

Fotos: Andreas Waldner

W

links: Ein selten gewordenes Bildmotiv. Ein wohlgebauter Misthaufen war „der Stolz eines Bauern“; rechts: Wegen Grundwasserschutz muss in Europa eine Versickerung von Nähr- und Schadstoffen (z.B. Arzneimittelrückstände im Urin) im Boden verhindert werden. Daher müsste der Mist auf befestigtem und wasserundurchlässigem Untergrund mit nachgeschalteter Jauchegrube gelagert werden wirklich schonungslos, brutal und extrem exponiert. Man sehe sie überall, hautnah, man erlebe sie wirklich. „Das ist ein Thema, das uns in den letzten Jahren immer wieder beschäftigt hat und mich interessiert“, sagte der Bürgermeister. Es wurden Arbeitsgruppen von Vertretern der Gemeinde, der Bauern und der Fraktionen gebildet und nach Möglichkeiten gesucht, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. Eine

Lösung wäre eine Biogasanlage gewesen. Um eine solche Anlage rentabel führen zu können, bräuchte es eine Mindestmenge an Großvieheinheiten. Diese wurde nicht erreicht. Zu wenige Viehhalter in der Gemeinde und in den Orten Plawenn, Alsack, Ulten und Planeil waren daran interessiert. Man hat sich daraufhin für die Kompostierung in größerem Stil entschieden und im „Schotterloch“ hinter dem Recyclinghof (Wertstoff-

hof) einen passenden Ort gefunden. Nach dem OK von Bozen, der Eigentümerin (Fraktion St.Valentin), der Abbaugenossenschaft, der Bauernvertreter, der Fraktionen- und Gemeindevertreter kann nun die Anlage gebaut werden. Dazu müsse ein entsprechend großer, versiegelter Platz geschaffen werden, asphaltiert oder betoniert, und mit einer Grube für die Zogga und Gülle ausgestattet. Andreas Waldner

Spondinig/Laas

Schluderns

Mit weniger Kraft mehr bewirken

Ehrung am Karfreitag

E

inen Grundkurs für mehr Lebensqualität im Alter bietet die Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung für Menschen ab ungefähr 50 Jahren an. Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegung anhand der sechs Kinaesthetics- Konzepte, um beweglich älter zu werden. Die ReferentInnen Sabine Kaserer und Jakob Reichegger gehen dabei auf die eigenen Bewegungsmuster ein und erstellen

individuelle Konzepte, wie man mit weniger Kraft mehr bewirken kann. Diese können dann die TeilnehmerInnen in ihrem Alltag anpassen und wirken sich so positiv auf ihre Lebensqualität aus. Vier Treffen finden dazu ab Montag, 26. Mai 2014 im Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius Laas statt. (lu) Anmeldung und Information: GWR-Spondinig Tel. 04736188166 – www.gwr.it

I

n der Karwoche sind die Schützen von Schluderns immer besonders gefordert. Zum einen errichten sie das Hl. Grab und zum anderen tragen sie die liegende Statue vom Leichnam Jesu bei der Karfreitagsprozession durch das Dorf. Beim anschließenden Umtrunk im Vereinslokal berichtete Hauptmann Dietmar Pali über andere Aktivitäten der Kompanie. Kürzlich wurde zum Beispiel ein altes Wegkreuz beim Vernal-Hof restauriert. Mit Ehrungen drückt Pali seiner Schützen-Truppe Nach der Karfreitagsprozession im Vereinslokal: v.l.: Stephan Gander, Maria Pali und Hauptmann Dietmar Pali

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Foto: „Wind“-Archiv

Bewegungsabläufe erlernen, damit mit weniger Kraftaufwand mehr bewirkt werden kann

regelmäßig seine Wertschätzung aus. Eine Ehrenurkunde für fünfjährige Mitgliedschaft erhielt die 14-jährige Marketenderin Maria Pali. Die Kompanie besteht aus 30 Schützen und acht Marketenderinnen. Ein nächstes Ziel der Kompanie ist die Anschaffung der originalen historischen Tracht, wie sie auf alten Fotos abgebildet ist. „Wir sind dabei, die Finanzierung zu sichern. Der Trachtenexperte Helmut Rizzolli unterstützt uns mit Rat und Tat “, sagt Pali. (mds)


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pr-info Vinschger Berglandwirtschaftstage

Bergbauern und Berglandwirtschaft stärken om 5. bis 7. Mai finden im Kulturheim von Burgeis die „Vinschger Landwirtschaftstage“ statt. Beginn ist jeweils um 10.00 Uhr. Organisator ist der vor einem Jahr gegründete Verein „Beratungsring Berglandwirtschaft“ BRING. „Ziel des Vereins ist es, durch Beratung der Bergbauern Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie ihren Betrieb wirtschaftlich gut weiterführen können - in der Milchwirtschaft, mit Sonderkulturen und im Zu- und Nebenerwerb“, formuliert Obmann Daniel Gasser auf der BRING-Homepage. Die Kernziele der Tagung sind die Stärkung der Ertragskraft, der Positionierung der regionalen Produkte, die Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem Tourismus, Wissensaustausch zwischen den Berglandwirten. Gestärkt werden sollen auch deren Identifikation mit der Berglandwirtschaft und das Bewusstsein über die Potentiale des jeweiligen Gebietes, um diese besser nutzen zu können. An den drei Tagen in Burgeis werden allgemeine Vorträge angeboten, Fachvorträge zu Vorzeigebeispielen und Workshops, ein Bauernmarkt und eine Messe. Ein Thema wird die Almwirtschaft sein. Mit dabei sind Vermarktungsorganisationen und ein „Kuhflüsterer“, der über den richtigen Umgang mit den Nutztieren spricht. Die Veranstaltung unterstützen Vereinigungen und Verbände (siehe Anzeige unten), die Schule für Land- und Forstwirtschaft Burgeis und die Raiffeisenkassen des Vinschgaus. „Wir wollen einen Beitrag leisten, damit sich die Berglandwirtschaft weiterentwickeln kann. Das bedeutet gleichzeitig eine Stärkung der Region“,

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Vortragsreihe - Workshops - Bauernmarkt - Messe

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Montag, 05.05.2014

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Dienstag, 06.05.2014

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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sagt der Direktor der Raiffeisenkasse Obervinschgau Markus Moriggl. Er und sein Team haben sich zusammen mit den Verantwortlichen der Raiffeisenkasse Prad/Taufers für die Organisation der Veranstaltung stark gemacht. Eingeladen sind alle Interessierten. (mds) info@bring.bz.it

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Mittwoch, 07.05.2014

Ort: Kulturheim Burgeis – täglich ab 10.00 Uhr

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Partschins

Fotoausstellung im Taufenbrunn

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pr-info De Stefani Mals

In 15 Minuten zum perfekten Schlaf!

und hat kürzlich im Café Taufenbrunn gemeinsam mit der Taufenbrunn-Chefin Hanni Laimer eine Fotoausstellung eröffnet. Laimer stellt die Wände des Cafés immer wieder interessierten Künstlern zur Verfügung. In ihren Fotografien hat Wilhalm einen Bogen über den Vinschgau gespannt: Aufnahmen vom Reschensee bis nach Partschins. Bemerkenswert: Wilhalm sang bei der Eröffnung mehrere Lieder mit der Singgruppe „The Voice.“ (eb)

Neu im Einrichtungshaus De Stefani: Besserer Schlaf dank Ergotuning Wenn Sie Schwierigkeiten haben, sich für eine Matratze zu entscheiden oder Ihr optimales Schlafsystem noch nicht gefunden haben, dann können wir Ihnen mit der Ergo-Tuning-Liege helfen. Jeder Mensch hat vollkommen individuelle Schlafgewohnheiten, vor allem was die Liegeposition und Schlafhaltung angeht. Ergo-Tuning ist ein modernes und ganz neues Verfahren, das sehr präzise ermöglicht, die perfekten und zonenspezifischen Einstellungen für Ihre persönlichen Bedürfnisse zu finden. Vier Schritte zum erholsamen und perfekten Schlaf: 1. Beratungsgespräch Neben individuellen Schlafgewohnheiten spielen beim Kauf einer Matratze auch Größe und Gewicht eine wesentliche Rolle. Zu den Hauptkriterien gehören

Naturns

Latsch/Vinschgau

Neue Ministrantenkleider

Eintauchen in die Vinschger Filmwelt

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K

Foto: Klaus Abler

enn bei der heiligen Messe neben dem Priester die Ministranten zu sehen sind, so ist dies nicht nur eine optische Augenweide. Vielmehr assistieren die Messdiener dem Priester oder Diakon bei der Gestaltung der Gottesdienste. Bei ihrer Tätigkeit tragen die Minis eine spezielle liturgische Kleidung. Rechtzeitig mit Beginn der Osterfeiertage konnten die Naturnser Ministranten ihre neuen Kleider anziehen. Die alten liturgischen Gewänder wurden seit über dreißig Jahren getragen. Für die insgesamt 40 Ministranten wurden 50 Kleider angekauft. (klab)

inofilme, Fernsehserien, Videos auf YouTube, dies alles sind Geschichten, die mit bewegten Bildern erzählt werden. In den Genuss, solche Geschichten zu sehen, die im Vinschgau gedreht wurden, kamen vor kurzem die zahlreichen Besucher der 22. Filmvorstellung des Amateurfilmer Vereins Vinschgau, bei der elf Werke auf die Leinwand gebracht wurden. „Ein Film soll eine Geschichte erzählen“, mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende Josef Gufler den Abend. Filme dürfen alles, nur nicht langweilig sein, denn der Zuschauer soll unterhalten werden. Und darin liegt auch die große Kunst des Filmemachens, der „goldene Schnitt“, wie es die Profis nennen würden. Für neunzig Minuten tauchte das Publikum in die Welt der bewegten Bilder ein und war zu Gast bei der Segnung der Vetzaner Alm, ver-

ebenso gewünschter Härtegrad, Körperlage im Schlaf, Wärmeempfinden, etc. 2. Definition - Matratzenauswahl Aus dem anfänglichen Gespräch ergibt sich bereits ein Bild, welcher Matratzentyp für Sie geeignet sein könnte. Je nach Ihren Liegegewohnheiten (Seiten- oder Rückenlage) wird nun ein entsprechendes Modell ausgewählt und die Ergo-Tuner-Einstellungen ermittelt. 3. Anpassung der Ergo-TuningLiege Die Matratze wird im nächsten Schritt auf die Ergo-Tuner-Liege gelegt und die vorher ermittelten Werte eingestellt. Dabei wird jede Körperzone individuell berück-

sichtigt, z.B. aktive Schulterentlastung und Lordosestütze, die Beckenkomfortzone und der Kniebereich mit Anhebung. Diese ganzheitliche Aufteilung eröffnet völlig neue Perspektiven der Individualität. 4. Feintuning Im letzten Schritt testen Sie selbt das gewählte Liegesystem und wirken bei der Feinjustierung der Liege mit. In Ihrer bevorzugten Liegeposition können Sie je nach persönlichem Empfinden die Feinabstimmungen vornehmen lassen. Unser innovativer Ergo-Tuner ermöglicht mit höchster Präzision die rasche und unkomplizierte Zusammenstellung eines perfekt auf Ihren Körper abgestimmten Schlafsystems. Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns im Geschäft und beraten Sie gerne.

Foto: Sarah Mitterer

Foto: Erwin Bernhart

hristine Wilhalm stammt vom Klopairhof bei Reschen und ist seit Jahrzehnten in Partschins beheimatet. Wilhalm ist passionierte Hobbyfotografin

Der Amateurfilmer Verein Vinschgau: „Filme sollen Geschichten erzählen“ abschiedete sich vom Latscher Bürgermeister Karl Weiss, kochte perfekte Saucen und sah dem Großvater beim Rasieren zu. Einen Adrenalinschub bekamen die Zuschauer bei einer Downhill-Abfahrt, anschließend besuchten sie den Latscher Faschingsumzug, beobachteten die einheimische Tierwelt, schwelgten in Erinnerungen an

vergangene Tage, schwitzten mit den Bauern bei der Feldarbeit und hoben für einige Minuten mit Modellflugzeugen in die Luft ab. In jedem einzelnen Film steckt nicht nur eine Menge Arbeit, sondern auch viel Herz und Leidenschaft und dies wurde mit viel Applaus und Anerkennung belohnt. (sam)


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Vinschgau/Südtirol

Singen und tanzen für „Vida y esperanza“ Foto: Magdalena Dietl Sapelza

SüdtirolerInnen betreuen die Benefiztournee der bolivianischen Gruppe darunter v.l.: Katia Depian, Eva Aurich, Sabrina Eberhöfer und Ruth Dietl

S

Hilfe für Menschen in Bolivien investiert. Sie haben mit den Bewohnern der Stadt gelebt, haben mit ihnen Sorgen und Nöte geteilt, sie ernst genommen. „Wir begegnen den Menschen immer auf Augenhöhe“, sagt Eberhöfer. „Wir haben gelernt, die Überflussgesellschaft der westlichen Welt kritisch zu hinterfragen. Das Ganze steht im krassen Widerspruch.“ 80 Prozent der Menschen in Cochabama müssen tagtäglich ums Überleben kämpfen. Am härtesten trifft es die Kinder und vor allem die behinderten

abrina Eberhöfer aus Laas hat als freiwillige Helferin bereits mehrere Male einige Monate in der bolivianischen Stadt Cochabamba verbracht. Im Rahmen des Projektes „Vida y esperanza“ (Leben und Hoffnung) unter der Schirmherrschaft der Organisation für eine solidarische Welt OEW Brixen hat sie beispielsweise beim Aufbau eines Zentrums für Kinder mitgeholfen. Wie Eberhöfer haben auch viele andere Freiwillige aus dem Vinschgau und aus ganz Südtirol ihre Zeit in die

pr-info Braunvieh-Jungzücherterclub

Jungzüchter feiern Jubiläum

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Foto: Magdalena Dietl Sapelza

er Braunvieh-Jungzüchterclub Obervinschgau ist 25 Jahre alt. Im Zeichen dieses Jubiläums findet auf dem alten Sportplatz in Mals das diesjährige 2. JZ-Event mit Zeltfest statt, und zwar am Samstag, den 3. Mai mit Beginn um 20.00 Uhr. Die Verantwortlichen im Organisationskomitee um Obmann Stefan Stocker und seinen Stellvertreter Josef Waldner haben einiges vorbereitet, um den Wünschen der Züchter und der Gäste zu entsprechen. Jungbauern führen im Rahmen einer hochkarätig besetzten Braunvieh-Ausstellung zirka 60 Jungrinder und Kalbinnen zur Bewertung in den Ring. Nach der Sieger-Kür beginnt die große After-Show-Party mit Live-Musik von „DJ Tirol“ und der Gruppe „Die Vinschger“. Der Jungzüchterclub ist Das Braunvieh ist eine beliebte 1989 gegründet worden. Erster Rasse für junge Züchter Obmann war Herbert Schütz (Taufers. i. M.). Ihm folgten Ambros Peer (Schlinig), Anton Zanini (Langtaufers), Gabriel Bernhart (Schlinig), Matthias Thöni (Graun) und Stefan Stocker. Die Veranstaltung soll ein Fest der Begegnung sein. Bauern, Nicht-Bauern und Besucher aus nah und fern sind herzlich eingeladen. Für Speis und Trank wird gesorgt. Gefeiert wird bis in die Morgenstunden. (mds)

Kinder. Ihnen wird seitens der Südtiroler Projektgruppe eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Denn behindert zu sein, ist in Bolivien mit großer Scham verbunden. Eltern verstecken die beinträchtigten Kinder oft. Die Freiwilligen aus Südtirol versuchen die Kleinen aus den Verstecken zu holen und bieten Betreuungshilfen an. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer aus Südtirol sammeln regelmäßig Spenden und arbeiten eng mit ProjektpartnerInnen vor Ort zusammen. Diese

sorgen dafür, dass die Mittel treffsicher eingesetzt werden. Zwischen dem 20. April und dem 20. Mai sind sechs Mitglieder der bolivianischen Partnergruppe zu Gast in Südtirol. Sie werden bei mehreren Benefizveranstaltungen vom Projekt erzählen in ihren folkloristischen Kleidern tanzen und singen. Der Reinerlös geht an die Menschen in Cochabamba – als wertvolle Hilfe zur Selbsthilfe. (mds)

INFO Termine im Vinschgau: 2. Mai: Südtirol-Boliven-Festl culturforum Latsch (18.30Uhr); 9. Mai: Fest der Montessori MS Schlanders (17.00 Uhr); 10. Mai: Bolivia Viva Fest im Kulturhaus Schluderns (18.30 Uhr); 11. Mai: Mitgestaltung der hl. Messe in Laas (10.00 Uhr) und Auftritt auf dem Raiffeisenplatz.


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Am 11. Mai ist Muttertag:

Zeit, Danke zu sagen. Der Schöpfer hat alles weise gelenkt Und mir eine so liebevolle Mutter geschenkt. Du hast dich von Gott gebrauchen lassen Und mir geholfen, Seine Liebe zu erfassen. Du hast dich neun Monate lang auf mich gefreut. Du hast dann ein anstrengendes Baby betreut. Du bist jeden meiner Schritte mitgegangen. Du hast mich versorgt mit Mühe und Bangen. Keine Zeit meines Lebens war ich ohne dich. Sprichst du von deinem Kind, dann meinst du mich. Du hast mir gezeigt, wie wichtig ich dir bin. Ich nahm das zu oft als Selbstverständlichkeit hin.

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Alles, was du konntest, gabst du mir. Für mich gab es bei dir nie eine verschlossene Tür. Deine Aufgabe als Mutter hast du niemals beendet, sondern bis heute Liebe, Zeit und Fürsorge gesendet. Was eine Mutter war und ist, weißt du erst, wenn du selbst Vater oder Mutter bist. So kann sich fortsetzen, was eine Mutter gesät, indem eine glückliche Familie über Generationen besteht. Nicht nur zum Muttertag möchte ich dir danken. Wer dich als Mutter hat, steht auf sicheren Planken. Auf unserer Lebensreise sitzen wir in einem Boot und für dieses Geschenk danke ich Gott.

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JuZe Freiraum Schlanders Ö Di. 06.05.14 ab 18.00 Uhr Erstes Treffen für das Sommerangebot „Chiemsee“ Für Jugendliche ab 16 Jahre Ö Mi. 14.05.14 von 18.00 bis 20.30 Perfektes Dinner (1. Treffen in Kastelbell) Kosten: 10 Euro Anmeldung bis am 07.05.14 im Juze (3 Jugendliche können mit machen) Jugendtreff Ju!P Explosiv Prad Ö Sa. 10.05.14 Paintballausflug/Telfs für über 14 Jährige Chill House Stilfs Ö Sa. 03.05. ab 17.00 Uhr Fußball & Action im Kulturhaus Bitte Turnschuhe mitbringen! Ö Mi. 07.05. ab 18.00 Uhr Triathlon (Ping-Pong/Calcetto/ Darts) Jugendtreff Reschen Ö Sa. 10.05.14 ab 16.00 Uhr Mädchennachmittag: Armreifen selbst gemacht (bitte Stoffreste mitbringen!) Jugendtreff „Juze“ Hoad Ö Sa. 03.05.14 Kegeln in Mals + Pizzaessen (Infos + Anmeldung bei Jolanda, Cordula und Jutta) Ö Sa. 10.05.14 ab 19.00 Uhr Muttertags-Geschenk aus der Küche herstellen (Kosten ca. 3 €) Jugendtreff „Time Out!“ Schnals Ö Sa. 03.05.14 16.00 – 18.00 Uhr Cocktailworkshop, anschließend offener Treff bis 22 Uhr Ö So. 04.05.14 14.00 – 16.00 Uhr Cocktailworkshop Jugendcafé Chillout Latsch Ö Mi. 07.05.14 ab 15.00 Uhr Girls only – Schokofondue und Mädlsfilm Info & Anmeldung bei Myri Ö Sa. 10.05.14 Kinofahrt nach Bozen ins Cineplexx Infos & Anmeldungen bei Myri Jugendtreff Eyrs Ö Di. 06.05.14 17.00 – 19.00 Uhr Filmnachmittag Jugendtreff Tschengls Ö Do. 15.05.14 15.00 – 19.00 Uhr Ballspiele auf dem Sportplatz Jugendclub „Taifun“ Martell Ö Sa. 03.05.14 18.00 – 22.00 Uhr Calcettoturnier Jugendtreff Revoluzer-Taufers. Ö Fr. 02.05.14 ab 16.00 Uhr Kegeln/ Mals Ö Di. 06.05.14 ab 16.30 Uhr Muttertagsgeschenke basteln Jugendtreff Burgeis Ö Sa.03.05.14 ab 18 Uhr Quizabend Ö Mi.07.05.14 ab 14.30 Uhr Muttertagsgeschenk machen JuZe Naturns Ö So. 04.05.14 16.00 – 20.00 Uhr JuZe-Sunntig Ö Mo. 05.05.14 15.00 – 17.00 Uhr U16 – Buttons gestalten Ö Mi. 14.05.14 15.00 – 17.00 Uhr U16 – Fruchtige Cocktails mixen Kosmo Plaus Ö Fr. 09.05.14 ab 17.00 Uhr Pizza selbst gemacht Ö Mi. 14.05.14 ab 15.00 Uhr Kartenspielenachmittag

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Über 200 Teilnehmer aus dem ganzen Vinschgau verbrachten den Samstag, 5.April bei herrlichstem Wetter im Gardaland, um dort gemeinsam einen spaßigen, abenteuerreichen und adrenalinvollen Tag zu erleben. Die Zusammen- und Netzwerkarbeit zwischen den Jugendtreffs- und Zentren (Jugendtreff Pfunds, Jugendtreff Reschen & Graun, Jugendtreff Burgeis, Jugendzentrum JuMa Mals, Citytreff Glurns, Jugendhaus Phönix, Revoluzer

Taufers, Ju!P Prad, Chillhouse Stilfs, Lama Laas, Jugendtreffs Mittelvinschgau Tschengls, Eyrs, Martell, Tschars, Chillout Latsch, All In Kastelbell, Time Out Schnals und das JuZe Naturns) klappte sehr gut und es wurden weitere gemeinsame Projekte mit und für die Jugendlichen initiiert, unter anderem eine Mädelskulturnacht vom 3. bis 4. Mai und ein FIFA Turnier am 17.Mai – Anmeldung jetzt in deinem Jugendtreff/Zentrum vor Ort.

Mitbauen an einem jungen Europa

Warum soll ich am 25. Mai an der Wahl zum Europäischen Parlament teilnehmen? Wer darf überhaupt wählen? Wie wird genau gewählt? Um diese und weitere Fragen zu klären, lädt der Jugendrat Schlanders alle Interessierten zu einem Infoabend ein. Am Freitag, 16. Mai wird der amtierende Europaparlamentarier Herbert Dorfmann nach Schlanders kommen. Komm um 21.00 Uhr ins Jugendzentrum Schlanders und richte deine Fragen direkt an Herbert Dorfmann. Anschließend hast du in gemütlichem Ambiente im Art Café noch die Gelegenheit, dich persönlich mit Herbert Dorfmann zu unterhalten. Nutze diese Möglichkeit, komme am 16. Mai um 21.00 Uhr ins Juze und gehe am 25. Mai zur Wahl. Bau auch du gemeinsam mit vielen anderen an einem jungen Europa! Der Jugendrat Schlanders

Ostern im Treff Der Osterhase ist auch zu uns in den Jugendtreff nach Taufers gekommen, zwar etwas verfrüht, doch wir waren sehr zufrieden. Am Karfreitag, 18.04. waren die drei fleißigen Osterhasengehilfinnen in unserem Treff und backten uns einige Köstlichkeiten.

Airsofttag

Cocktailworkshop

Am 24. Mai organisiert der Jugendtreff „All In“ Kastelbell Tschars einen ganzen Tag voll Spannung und Spaß im Airsoftpark NordSüd in Sterzing. Auf einem mit Stellungen und Bunkern versehenen Spielgelände werden in Teams verschiedene Missionen durchgespielt. Gegnerische Stellungen werden erobert oder Missionsziele im Teamwork gelöst. Hast du Lust dabei zu sein? Dann informier dich bei Magdalena im Jugendtreff Kastelbell Tschars!! Öffnugnszeiten: Mittwoch 15.00 – 19.00 Uhr Jugendtreff Kastelbell, Donnerstag und Freitag im Jugendhaus Tschars (15.00 – 19.00/20.00 Uhr). Anmeldeschluss ist der 30. April!

Am ersten Wochenende im Mai (Samstag, 3. und Sonntag, 4. Mai) organisiert der Jugendtreff Time Out Schnals in Zusammenarbeit mit Didi Weithaler (Berghotel Tyrol, Unser Frau) einen an-alkoholischen Cocktailworkshop. Insgesamt fünf Stunden lang haben die Jugendlichen Zeit ihren eigenen Cocktail zu gestalten, Rezepte auszuprobieren und zu verkosten! Dem Gewinner des Cocktailworkshops winkt eine kostenlose Teilnahme an der nächsten JuZe Kinofahrt (inkl. Eintritt) ins Cineplexx Bozen. Beginn und Treffpunkt: Samstag, 3.Mai um 16.00 Uhr im Jugendtreff „Time Out!“. Infos und Anmeldungen: bei Magdalena Tel. 327 92 25 285

im NordSüdPark in Sterzing

im Jugendtreff „Time Out” Schnals


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pr-info Weißes Kreuz

Grüne Nummer: 800110911 oder 0471 444 382 zu Bürozeiten - E-Mail: zivildienst@wk-cb.bz.it oder direkt in der nächstgelegenen Sektion des Weißen Kreuzes.

Schlanders

„Hüpft das Wasser über sieben Stein- ist es wieder...“ eder soll den Schmutz, den er erzeugt, auch wieder verräumen“ - Mit diesen Worten beschreibt der Klärwärter der Ara Mittelvinschgau das, was er den Schülern der ersten Klassen des Sprachengymnasiums und Realgymnasiums beim Besuch der Kläranlage mitgeben will. So machten sie sich an zwei schönen Tagen im März auf Erkundungsreise ins Abwasser. Die ausgeklügelte Technik, mit der die vielen Mikroorganismen dazu gebracht werden, unser Abwasser zu reinigen, ist beeindruckend. Was alles über die Kanalisation in die Kläranlage geschwommen kommt, konnten sie vor Ort beobachten - Hygieneartikel, Verhütungsmittel, Essen, Spielzeug und Handys

- alles war zu sehen. Dass die Abwasserreinigung nicht damit erledigt ist, indem man das Wasser über sieben Steine hüpfen lässt, das war nun jedem klar. Trotzdem kostet es nur 0,00048 Cent, einen Liter Wasser im Vinschgau zu reinigen. Obwohl die Schüler manchmal die Nase gerümpft haben, waren sie sich einig: Eine Kläranlage muss man gesehen haben!

Foto: „Wind“-Archiv

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Online-Support für die Jugendarbeit

Foto: Ludwig Fabi

vom Land Südtirol anerkannte Ausbildung für Krankentransport und Rettungsdienst, sammelt wertvolle Erfahrungen für das Leben, erlebt Kameradschaft in einer großen Gemeinschaft und lernt nicht nur Freunde, sondern auch Land und Leute näher kennen und schätzen. Freiwillige Zivildiener erhalten für ihre zwölfmonatige Mitarbeit beim Weißen Kreuz eine Vergütung von 450 Euro pro Monat. Also, bist du zwischen 18 und 28 Jahren alt, motiviert und dazu bereit, Menschen zu helfen und sie zu begleiten?

Foto: „Wind“-Archiv

as gibt es Schöneres, als anderen Menschen in Notsituationen helfen zu können?“ – „Gar nichts!“, müsste die Antwort lauten. Beim Weißen Kreuz können sozial motivierte Jugendliche den freiwilligen Zivildienst leisten und dabei nur profitieren, in jeder Hinsicht. Einige Zivildiener wurden von uns befragt. Auf die Frage „Was ist Zivildienst für dich?“ wurden nur positive Antworten gegeben - wie zum Beispiel: „Zivildienst bedeutet für mich, ein Jahr lang spannende Erfahrungen zu sammeln! – Beim Zivildienst lerne ich Neues und kann über meine Zukunft nachdenken! – Zivildienst ist für mich ein Geben und Nehmen!“ Ein Zivi genießt eine umfangreiche und

/Jugend/ 31

Spondinig / Obervinschgau

Weiß-Kreuz-Zivildienst: Eine einmalige Erfahrung!

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Systems IT-Leader (Gustav Rechenmacher) und Jugenddienst Obervinschgau (Stefan Hellweger) ist es ein großes Anliegen, sich gemeinsam für Jugendliche und deren positive Persönlichkeitsentwicklung einzusetzen

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amit die MitarbeiterInnen in den Jugendtreffs jederzeit und dezentral auf Daten sowie E-Mails zugreifen können, hat der Jugenddienst Obervinschgau (Fachstelle zur Förderung der Jugendarbeit) vor kurzem mit Systems IT-Leader einen starken Partner und Förderer gewinnen können. Systems ITLeader stellt mit Unterstützung von Microsoft dem Jugenddienst als Non-Profit Organisation die Soft- als auch Hardware kostenlos zur Verfügung. Durch diese Unterstützung und kompetente Begleitung können die Jugend-

arbeiterInnen im Obervinschgau nun Arbeitsanforderungen in einer noch flexibleren und professionelleren Art und Weise bewältigen. Zusätzlich bestand das Bedürfnis nach Moderationstafeln, die für den mobilen Transport geeignet sind und schnell auf- und abgebaut werden können. Systems IT-Leader unterstützt auch in diesem Fall die Fachstelle zur Förderung der Jugendarbeit bei der Anschaffung des benötigten Equipments und stellt die notwendige Moderationstafel kostenlos zur Verfügung. (lu)


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„ZWEIGLEISIG UNTERWEGS ZU SEIN, IST NIE SCHLECHT“ FOTO Alexander Gehring

Der Prader Literaturwissenschaftler und Theaterautor Toni Bernhart sprach mit 39NULL über sein Erfolgsstück „Rita“, seine Wahlheimat Berlin und seine neue Aufgabe als Mitglied des Südtiroler Kulturbeirats.

Warum treffen wir uns vor der Philologischen Bibliothek der

Du lebst und arbeitest in Berlin, beschäftigst dich in deinen Stücken

Freien Universität Berlin?

aber meist mit dem Vinschgau, wo du aufgewachsen bist. Warum?

Ich arbeite an der FU Berlin als Literaturwissenschaftler, und die

Ich sehe darin keine Diskrepanz, nichts Inkompatibles. Meine letz-

Philologische Bibliothek ist mein wichtigster Ort. Der Neubau wurde

ten beiden Stücke sind im Dialekt aufgeführt worden und deshalb

vom britischen Architekten Norman Foster entworfen und wird

eindeutig dem Vinschgau zuzuordnen. Das war aber nicht geplant,

aufgrund seiner Form, die an ein menschliches Gehirn erinnert,

sondern hat sich so ergeben. Zuletzt wollte die Heimatbühne Prad

auch „The Brain“ genannt. Hier wurde 2005 die wohl wichtigste

gern ein Stück von mir aufführen, und durch den Dialekt wurde

Büchersammlung der Stadt im philologischen Bereich unter einem

„Rita“ überhaupt erst spielbar. Das war einerseits ein Zugeständnis

Dach zusammengeführt.

an die Schauspieler, die damit besser zurechtkamen, andererseits an das Publikum – denn die inhaltliche und sprachliche Vertraut-

Du bist Akademiker und Schriftsteller. Wie beeinflussen sich

heit erleichtert das Verständnis.

diese Bereiche? Wo bist du mehr zu Hause? In „Rita“ kritisierst du ein Stück weit die bäuerliche Lebenswelt. Die Bereiche Literaturwissenschaft und Schriftstellerei berühren

Ist es dir wichtig, neue Denkanstöße zu provozieren?

sich in einem wesentlichen Punkt, nämlich dort, wo es um Sprache, um Literatur geht. Als Schriftsteller produziere ich literarische

Nein, dieser Anspruch wäre mit ein wenig zu missionarisch. Ich will

Texte, als Wissenschaftler analysiere und interpretiere ich sie.

mit einem Theaterstück nichts anstoßen, niemandem etwas erklä-

Keiner der beiden ist dem anderen nach- oder untergeordnet. Im

ren und niemanden erziehen. Vielmehr möchte ich meine Fähigkeiten

Gegenteil, sie befruchten einander. Die Zweigleisigkeit eröffnet

und meine Erfahrungen anderen nahebringen. Mir war bewusst,

größere Freiräume, sie birgt geringere Risiken und erweitert die

dass die Heimatbühne Prad mit „Rita“ an ihre Grenzen stößt. Des-

Möglichkeiten der Beschäftigung mit der Welt.

halb auch der sprachliche Kompromiss. Abgesehen davon habe ich TONI BERNHART


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/Kultur/ 33

aber wenig Rücksicht genommen, weil ich überzeugt bin, dass ge-

Einerseits Beton und realsozialistische Tristesse, andererseits viel

nug ästhetische Erfahrung und theatrales Verständnis vorhanden

Grün. Diese Koexistenz macht den Stadtteil so bizarr und eigentüm-

sind, um eine leichte Überforderung im Vergleich zum gewohnten

lich. Man kann dort erkennen, wie ein altes, historisch gewachsenes

Theatererlebnis auszuhalten.

kleines Dorf am Rande Berlins mit der Stadt zusammengewachsen ist, von ihr einverleibt wurde. Außerdem empfehle ich einen

Wie hat das Publikum reagiert?

Spaziergang entlang des Boulevards Unter den Linden, vom Brandenburger Tor hinauf bis zum Alexanderplatz. Dabei erlebt man ca.

Ich habe mich sehr gefreut, dass alle Aufführungen ausverkauft

200 Jahre Berliner Kultur- und Architekturgeschichte.

waren. Es kamen Zuschauer aus allen Landesteilen Südtirols, aus der Schweiz und Nordtirol, und das Medienecho war sehr groß. Aber auch

Wie holst du dir ein Stück Vinschgau nach Berlin, wenn es dir fehlt?

Menschen, die sonst nie ins Theater gehen, haben sich das Stück angeschaut, vor allem wegen der Zusammenarbeit mit Kravatte &

Jedes Jahr an meinem Geburtstag koche ich mir Speckknödel,

Kravalle. Deshalb war das Stück so explosiv. Das Besondere war: Ich

mit eigens aus dem Vinschgau mitgebrachtem Knödelbrot. Sonst

konnte mit Bauern aus Prad genauso sachlich und feinsinnig über das

gelingen die nicht.

Stück sprechen wie mit Profis vom Theater aus Bozen oder Berlin. Das fand ich schön, das war der Beweis, dass das Stück funktioniert. Man muss in Südtirol auf zeitgenössischem kulturellen Niveau agieren, sonst hat es keinen Sinn. Mit „Rita“ ist mir das, glaube ich, gelungen. Könnte „Rita“ auch in Berlin funktionieren? Ich denke schon. Es muss eine Ebene geben, auf der das Stück auch losgelöst von der Eingrenzung und Identifikation durch den Dialekt funktioniert. Ich könnte mir durchaus vorstellen, den Text in eine hochartifizielle Kunstsprache zu transformieren. Ob dann aber die Inhalte verständlich wären? Es wäre wahrscheinlich wie in der Oper, da versteht man auch nie den Text. Du lebst seit über 15 Jahren in Berlin, was macht die Stadt für dich so besonders? Die Entfaltungsmöglichkeiten. Ich bin seit meinem Umzug im akademischen Bereich tätig, und mich hat diese Arbeit, diese Struktur, dieser Kosmos einer Universität wahnsinnig fasziniert. Wie hat sich Berlin in deinen Augen seither entwickelt? Die Identität der Stadt hat sich schon verändert. Ich war immer neugierig auf den ehemaligen Osten, wollte die Überbleibsel des Eisernen Vorhangs beobachten, mich auf Spurensuche begeben. In der Zeit zwischen meiner Ankunft 1996 und 2000 hat sich nicht viel getan. Aber mit der Jahrtausendwende ist plötzlich alles aufgebrochen, um-

Du wurdest vor wenigen Wochen von der Südtiroler Landesregie-

gebrochen, umgebaut worden. Berlin war eine einzige Baustelle, und

rung in den Kulturbeirat für die deutsche Sprachgruppe berufen.

das war symptomatisch für die Zeit. Zehn Jahre nach der Wende hatte

Gratuliere!

der Umbau des Ostens in jeder Hinsicht begonnen. 2010 hat dann ein extremer Internationalisierungsschub eingesetzt, der bis heute an-

Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Spannend wird vor al-

hält. Diese großen Zuzugswellen haben Berlin spürbar verändert.

lem der Spagat zwischen Tradition und Innovation. Tradition und die Besinnung auf die Vergangenheit sind Kräfte, die in Südtirol extrem

Was sind deine Tipps für Berlinbesucher – auch abseits der

stark wirken. Das Land wird sich in den nächsten Jahren kulturell

Touristenhotspots?

zwar nicht neu erfinden, aber im Zuge der aktuellen Auf- und Umbruchstimmung wird einiges frischer, internationaler und der

Der östliche Stadtbezirk Marzahn ist ein ganz eigener Kosmos und

Zukunft zugewandter werden, was ich mir sehr wünsche.

unbedingt sehenswert. Er ist eine ganz schräge Mischung aus kleinbürgerlicher Gartenkolonie und Ostblock-Satellitenstadt.

Das Interview führte Martin Santner.

www.39NULL.com TONI BERNHART


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Vinschgerwind von Angelika Ploner

Umbauen & Renovieren | Spezial: Küchen

Aus Alt wird neu Etwa drei Viertel aller Gebäude in Südtirol sind älter als 30 Jahre. Als die Wirtschaft in Südtirol in den 60er, 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts boomte, wurde investiert und gebaut. Nun sind diese Gebäude in die Jahre gekommen: Umbauten oder Renovierungen werden fällig. Und: Gilt der Hausbau als Abenteuer, so ist es ein Umbau oder eine Renovierung erst Recht.


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as ist der Unterschied zwischen einer Renovierung und einem Umbau? Die Antwort darauf ist schnell gegeben: Renovieren heißt, jene Abnutzungsschäden, die durch den täglichen Gebrauch entstehen, zu beseitigen. Das kann in kürzeren oder längeren Zeitabständen passieren. Dazu zählen konkret etwa das Streichen der Innenräume, der Fassade oder das Abschleifen von Holzfußböden, Reparaturen an den Elektroinstallationen oder Anpassungen beim Hei-

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zungssystem. Ein Umbau hingegen geht über eine Renovierung hinaus. Weil man Raumangebot, Wohnkomfort oder Energieeffizienz optimiert wissen möchte, greift ein Umbau oft in die Bausubstanz ein, um das Haus zu erneuern und wieder funktionstüchtig zu machen.

Der Umbau. In welchem Zustand befin-

det sich das Gebäude und welche Maßnahmen sind notwendig? Welche Wohnträume sollen realisiert werden? Welches Platz-

/Sonderthema/ 35 angebot steht zur Verfügung? Bevor ein Umbau oder eine Erweiterung angegangen werden, gilt es, das Bauvorhaben klar zu definieren, ohne ein Kostenbewusstsein und ökologisches Denken auszuschließen. Wie an einen Umbau herangegangen wird, hängt maßgeblich vom Gesicht des alten Hauses oder Gebäudes ab: von seiner Struktur und seinem Stil, von seiner Ausrichtung, seiner Dachform. Der Umbau sollte nämlich grundsätzlich zum Stil passen. 

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Gelungene Umbauten und Aufstockungen, die in den vergangenen Monaten im Vinschgerwind vorgestellt wurden, v.l.: Haus Spechtenhauser, Schlanders (Architekturbüro Marx/ Ladurner, Schlanders), Tischlerei Schwienbacher, Schlanders (Architekturbüro Dietl, Schlanders)

 Außer man entscheidet sich ganz bewusst für einen Stilbruch, der den Umbau als eigenständigen modernen Bau erkennbar macht, nicht aber mit dem alten Bau in Konkurrenz treten sollte. Ziel ist in jedem Fall ein stilvolles und geschmackvolles Ganzes. Oft vollzieht sich ein Umbau allerdings nur im Inneren. Deshalb werden gerne auch Innenarchitekten – immer aber Fachleute zu Rate gezogen.

und dadurch das Gefühl von Großzügigkeit und Offenheit unterstreichen. Wird der Umbau allerdings komplexer und greift etwa in die technische Struktur eines Gebäudes oder einer Wohnung ein, dann fällt das ganz klar in den Aufgabenbereich eines Architekten oder Technikers. Schnittstellen zwischen Architekten und Innenraumgestalter sind in jedem Fall genau zu definieren. Vom Architekten verlangt ein Umbau sorgfältige Planung ab. Denn gerade beim Umbauen oder beim Erweitern zeigen Erfahrungswerte, dass viele Probleme vermeidbar wären, wenn eine sorgfältige Bestandsaufnahme am Anfang gestanden hätte. Die Investition in eine detaillierte Bestandsaufnahme lohnt sich und steigert nicht nur die Kostensicherheit, sondern schützt auch – zum Teil – vor unliebsamen Überraschungen während eines Umbaus oder einer Aufstockung. Ganz auszuschließen sind böse Überraschungen aber dennoch nicht. 

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Sie können Antworten auf Bauaufgaben formulieren, die die Umgestaltung einzelner Räume oder eines gesamten Innenlebens vorsehen, können dem Wunsch nach mehr Platz oder hellen Räumen Ausdruck verleihen. Denn auch innerhalb der bestehenden Hülle können Räume eine neue Funktion erhalten oder Zwischenwände entfernt werden, vorausgesetzt die Gebäudestatik lässt dies zu. Beispiel: Wohn- und Essbereich. Verschmelzen diese beiden Räume zu einem durchgehenden, hat dieser dadurch das Potential zum neuen Mittelpunkt des Hauses zu werden: zu einer Einheit, in der sich das

Zusammenleben abspielt; zum neuen Herz, das dem Trend hin zu offenem Wohnen folgt und sich durch Großzügigkeit auszeichnet. Eine weitere Möglichkeit der flexibleren Innengestaltung ist jene der Vergrößerung der Türöffnung zwischen zwei kleinen Zimmern und des Einbaus einer Schiebetür. Der Vorteil: Der Platzbedarf einer Schiebetür ist gleich null, die Tür verschwindet in der Wand. Etwas engere Grenzen sind dem Umbau von Bad und Küche gesetzt. Ein erhöhter Flächenbedarf geht nämlich zu Lasten der übrigen Räume und ist im Fall von tragenden Wänden nur bedingt realisierbar. Allenfalls schafft die neue Anordnung von Einrichtungsgegenständen mehr Raum. Beim Küchenumbau wird die Arbeitsfläche gerne in den Raum hinein verlegt. Doch nicht überall kann die Küche gegen den Wohn- und Essbereich geöffnet werden. Wohnlich machen kann eine Küche aber auch einfach eine neue Einrichtung. Eine andere Möglichkeit: Mit einem zusätzlichen Mauerdurchbruch mehr Licht und Luft in die Küche bringen

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Die Finanzierung Bei der Finanzierung eines Bauvorhabens, ob nun Umbau, Aufstockung oder Renovierung, gibt es zwei Faktoren, die über das Bauvorhaben entscheiden: das vorhandene Eigenkapital und die maximale monatliche Belastung. Beides muss genau ermittelt werden. Zum Eigenkapital zählen gespartes Geld, Versicherungen, die ausbezahlt werden können, Aktien oder Erbschaften. Je höher das Eigenkapital, desto besser. Der Rest muss fremdfinanziert werden. Und um herauszufinden, wie der Kredit abbezahlt werden kann, müssen die monatlichen Einnahmen und Ausgaben genau geprüft werden. Weil Lebensgewohnheiten individuell verschieden sind, sollte über mehrere Monate lang ein Haushaltsbuch geführt werden, in dem die Ausgaben genau festgehalten werden. Fixposten sind dabei: Gebühren für Wasser, Strom, Müll, Fernsehen, Telefon und Internet, Heizkosten, Autokosten samt Steuern, Versicherungen und Kraftstoff, Freizeitausgaben, insbesondere Urlaub, Versicherungen oder andere Gemeindegebühren wie Kitas oder Kindergarten. Im Prinzip ist die Rechnung eine einfache: Das monatliche Netto-Einkommen minus die monatlichen Ausgaben ergeben jenen Betrag, der monatlich in die Tilgung des Kredits fließen kann. Nicht zu knapp sollte gerechnet und auch nicht davon ausgegangen werden, dass man in Hinkunft sparsamer lebt. Im Gegenteil, Reserven sollten freigehalten werden. Denn schließlich soll im neuen Traumhaus ja nicht nur gewohnt, sondern auch gelebt werden.

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/Sonderthema/ 37

DER BLICKFANG JEDES HAUSES

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Spannende Umbauten und Aufstockungen, die auch in ihrem Inneren zeigen, was alles möglich ist: v.l.: Haus Spechtenhauser, Schlanders und Haus Thaler, Partschins

 Denn während der Bauarbeiten muss immer wieder auf Gegebenheiten, die plötzlich zum Vorschein kommen, reagiert werden. Schnell und kompetent, deshalb sind Improvisation, Ruhe und Kompromissbereitschaft auch besonders gefragt. Für Architekten und Bauherren mitunter eine Herausforderung, Patentlösungen wie bei einem Neubau gibt es eben nicht.

Vieles, was stört – etwa niedrige Decken, tragende Wände, die nicht entfernt werden können oder eine unvorteilhafte Ausrichtung der Wohnräume – lässt sich oftmals nicht ändern. Anderes sollte unbedingt aufeinander abgestimmt werden. So sind neue Fenster mit einer Fassadendämmung zu kombinieren, da sich sonst Kondenswasser bilden kann. Oder die Heizanlage

erst dann zu ersetzen, wenn eine energetische Optimierung des Gebäudes abgeschlossen ist, da sie sonst überdimensioniert sein könnte. Der Umbau ist deshalb in der richtigen Reihenfolge zu planen und – wie gesagt - individuell zu betrachten. Fakt ist aber, dass ein modernisiertes, umgebautes Gebäude nicht nur an äußerer und innerer Attraktivität und Qualität gewinnt,


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meist geht auch ein finanzieller Vorteil mit der Aufwertung der Bausubstanz einher: die Betriebskosten, etwa Heiz- oder auch Stromkosten reduzieren sich spürbar.

Renovieren. In gewissen Zeitabständen

ist Renovieren eigentlich immer ein Thema. Jeder, der ein eigenes Haus besitzt und den Wert des Eigenheims erhalten oder sogar noch weiter erhöhen will, weiß, dass immer wieder Renovierungsarbeiten anfallen. Mal müssen die Türen gestrichen werden, mal braucht die Wand einen neuen Anstrich, weil das Wohnen eben Spuren hinterlässt oder die Farbe vergilbt ist. Zur Erinnerung: Helle Farben lassen Räume größer erscheinen und vermitteln das Gefühl von Weite. Dunkle Farben verkleinern den Raum optisch, begrenzen ihn, vermitteln andererseits aber auch Geborgenheit. Warme Farben wirken anregend und aktivierend, kühle Farben hingegen erweitern den Raum wiederum optisch, wirken aber kühlend und beruhigend. Wandbekleidungen sind ein neuer Trend, der tolle Effekte an die Wand und in

den Raum zaubert: Ein Blickfang aus Holz, Stein, Kunststoff, Metall oder Glas mit tollen Motiven, Dekoren oder Fotonachbildungen sorgt für einen individuellen Charakter eines Raumes, die Optik richtet sich ganz nach den Wünschen und Vorlieben der Bauherren und kann Geborgenheit, Natürlichkeit oder Behaglichkeit ausstrahlen. Viel aushalten über die Jahre müssen die Böden in einem Haus oder einer Wohnung. Deshalb ist nach ein paar Jahren zumindest ein Abschliff fällig, der neu versiegelt werden muss. Ist kein Abschleifen mehr möglich, muss der Fußboden durch einen neuen ersetzt werden. Ein Laminatboden kann nicht renoviert werden, dieser muss entfernt und neu verlegt werden. Ein Renovierungsklassiker – wenn man so will – ist das Bad und das WC. Der Renovierungsbedarf hier ist hoch, weil das Badezimmer ständiger Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Materialien, aus denen gewählt und die im Badezimmer eingesetzt werden können, gibt es viele: Glas lässt die Räume

Die häufigsten Fehler

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Viele bauen ein Gebäude um, ohne professionelle Vorbereitung. Je genauer ein Haus vor einem Umbau von Fachleuten untersucht und geprüft wird, desto geringer ist die Gefahr, während des Umbaus böse Überraschungen zu erleben. Und: Desto genauer kann man auch den Kosten- und Zeitrahmen abstecken. Den Umbau selber planen: Wichtig ist, die eigenen Wünsche zu definieren und zu formulieren. Einen Fachmann oder Architekten ersparen kann man sich dadurch aber nicht. Eine professionelle Begleitung ist unbedingt notwendig: Einmal für den bürokratischen Ablauf, zum Zweiten lohnt das Ergebnis in jedem Fall. Das Budget sollte vor dem Beginn eines Umbaus stehen. Wieviel Kredit kann gestemmt werden? Was kann man sich leisten? Ein Kassensturz ist vor Beginn der Bauarbeiten notwendig. Fotos machen: Den Umbau fotografisch dokumentieren. So kann Konflikten mit Handwerkern und Architekten vorgebeugt werden. Gleichzeitig werden die Umbauarbeiten schrittweise festgehalten.

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größer erscheinen und wirkt edel. Wer es warm und gemütlich haben will, der greift auf Holz zurück. Spezielle Beschichtungen können das Aufquellen des Holzes durch Feuchtigkeit verhindern. Für Boden und Wand eignen sich wasserfeste Materialien. Außen müssen gerade Dächer und Fassaden viel aushalten. Nässe, Wind und Kälte setzen den Häusern natürlich zu. Kleine Risse oder abblätternde Farbe an der Fassade oder verrutschte Dachziegel: Wer Schäden sofort entdeckt und durch Fachleute beseitigen lässt, vermeidet dadurch hohe Folgekosten. Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch die Außenwände des Hauses. Gerade an verputzten Fassaden kann durch feine Risse leicht Feuchtigkeit in den Putz eindringen und sich in Wand und Dämmung festsetzen. Schimmelbildung ist die Folge. Bei Alarmzeichen wie Rissen oder abblätterndem Putz sollten deshalb Hausbesitzer gleich einen Fachbetrieb mit der Reparatur beauftragen. Je schneller Mängel beseitigt werden, desto (Quelle: zuhause.de, dpa-tmn) besser. 


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„Die Details machen den Unterschied“ Vinschgerwind: Ihre persönliche Traumküche. Simon Fleischmann: Meine Küche ist mein zweites Wohnzimmer. Wichtig sind für mich eine gut durchdachte Einteilung und ein schlichtes klares Design für ein zeitloses Erscheinungsbild.

Simon Fleischmann vom Einrichtungshaus Fleischmann in Goldrain über die neuen Küchen, über Energieeffizienz und raffinierte Lösungen

Ist die Küche von heute mehr als nur ein Raum, wo gekocht wird? Ja, heute wird anders gekocht, als noch vor einigen Jahren. Das Kochen und das Essen haben einen größeren Stellenwert bekommen. Vor allem auf die Zubereitung, auf schonendes Kochen durch Dampfgaren wird geachtet. Gekocht wird nicht mehr nur alleine in einem abgeschlossenen Raum, sondern gemeinsam: zusammen mit der Familie oder mit Freunden. Die neuen Küchen: Wohin geht der Trend? Der Trend geht zu Küchen, die wohnlich sind und zum Kochen einladen. Die Küche wird zum Ausdruck des persönlichen Lebensstils der jeweiligen Personen. Der Trend geht zu Insellösungen und pflegeleichten Materialien. Optisch sind bei der Gestaltung monolithische Blöcke und Schrankwände, in denen sich die Küche versteckt, stark im Kommen, wie auch in Mailand auf der Eurocucina, der wahrscheinlich wichtigsten Küchenmesse in Europa, vor kurzem zu sehen war.

Foto: Angelika Ploner

Wie plant man eine individuelle Küche? Indem der Einrichtungsberater auf die Wünsche und Ansprüche der Kunden eingeht und mit dem Kunden die Küche gemeinsam erarbeitet. Arbeitsabläufe, Gehwege und Materialien sollten gut durchdacht und geplant sein, um die Küche funktionell zu gestalten. Deshalb ist es auch wichtig, einen flexiblen Küchenhersteller zu wählen. Ergonomie ist in der Küche immer ein großes Thema. Was heißt Ergonomie? Ergonomie ist nichts anderes, als das Anpassen der Küche an den Menschen. Dazu zählt zum Beispiel die richtige Höhe der Arbeitsfläche, um Fehlhaltungen und dadurch resultierende Rückenschmerzen zu vermeiden. Aus dem gleichen Grund


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Foto: Angelika Ploner

Das Team im Einrichtungshaus Fleischmann v.l.: Barbara Fleischmann, Bernhard Tscholl und Simon Fleischmann

werden auch Geschirrspüler hochgesetzt, um das tägliche Ein-und Ausräumen zu erleichtern. Weil viele Dinge berücksichtigt werden müssen, ist eine gute Ausbildung und ständige Weiterbildung der Küchenplaner wichtig. Ein guter Planer hat deshalb auch nie ausgelernt.

setzen? Materialien sind eine gute Möglichkeit, um Akzente zu setzen: etwa die Kombination Holz oder Farbe. Auch verschiedene Oberflächen wie glänzende oder matte Fronten oder Glasflächen können das Erscheinungsbild einer Küche akzentuieren.

Stichwort Energieeffizienz in der Küche. Ihre Meinung. Ich finde man sollte auch in der Küche an Energieeffizienz denken, um Strom und Ressourcen zu sparen und dadurch die Umwelt zu schonen.

Gefallen Ihnen bunte Küchen? Ja, wenn die Farben richtig eingesetzt werden. Die Küche sollte zeitlos wirken und die Farbwahl gut durchdacht sein.

Was hält die neue Küchentechnik bereit? Großzügige und praktische Spülen, um das Arbeiten zu erleichtern. Innovative Abfalltrennsysteme, die eine saubere Mülltrennung optimieren. Und: Backöfen bzw. Kombigeräte mit Dampfgarern, die mit professionellen – von Köchen entwickelten – Programmen aufwarten. Kochinseln: Hingucker oder perfekter Kochplatz? Eine Kochinsel kann beides sein, es kommt auf den Kundenwunsch an und die Planung macht den Unterschied. Durch viele Gestaltungsmöglichkeiten oder auch Sonderanfertigungen wird die jeweilige Nutzung unterstrichen, die Funktion der Insel als Essplatz, reiner Arbeitsplatz oder kommunikativer Mittelpunkt. Wie kann man in einer Küche Akzente

Welche Rolle spielen Details in einer Küche? Die Details machen den großen Unterschied. Die Details bestimmen die Qualität und die Funktionalität einer gut geplanten Küche. Wasser und Kochstelle hat jede Küche. Dunstabzugshauben. Was ist der Unterschied zwischen Umluft- und Ablufthauben? Der Unterschied liegt darin, dass beim Abluftsystem der Dunst, der beim Kochen entsteht, durch einen Kanal nach außen transportiert wird. Beim Abluftsystem gibt es eine Filterstufe, welche die Fettpartikel aus der Luft filtert, um so das Kanalsystem möglichst frei von Ablagerungen durch Fette zu halten. Beim Umluftsystem wird diese erste Filterstufe genauso verwendet, jedoch kommt noch eine weitere Filterstufe dazu. Die zweite Filterstufe ist meist ein

Aktiv-Kohlefilter, der die Geruchspartikel neutralisiert. Dieser Vorgang „verbraucht“ den Aktivkohlefilter und muss deshalb - je nach Belastung ausgetauscht oder wieder aufbereitet werden. Raffinierte Stauraumlösungen sorgen für ein praktisches Innenleben. Wie kann man ein Maximum an Stauraum herausholen? Drei Tipps oder Tricks. Erster Tipp: Richtige Ladeneinteilung, um alles platzsparend, übersichtlich und ordentlich verstauen zu können. Einsätze sollten auch groß genug für große Kochutensilien wie Kochlöffel sein. Zweiter Tipp: Intelligente Ecklösungen mit einfach zu bedienenden Systemen, denn nicht jedes Ecksystem ist auch praktisch und effizient. Und drittens: Bei Schränken ist die Erreichbarkeit zu beachten. Schränke mit Fächern sollten nicht allzu tief liegen und wenn, dann sollten Auszüge mit eingeplant werden. Beleuchtung in der Küche: Wie wichtig ist geplantes Licht? Sehr wichtig sind gut ausgeleuchtete Arbeitsflächen, helles Licht zum Arbeiten, sowie angenehmes Licht für Stimmung und Wohnlichkeit in der Küche. Eine optimal abgestimmte Beleuchtung schafft das gewünschte Ambiente in der Küche und unterstreicht eine schöne Küche. Interview: Angelika Ploner


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Nationalpark Stilfserjoch

Der Wolf kehrt in die Alpen zurück Foto: Michele Mendi

Ein Situationsbericht

Einzelwolf im Herbstwald

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Georg, 23. April 2014

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er Wolf (Canis lupus) kehrt spontan und von allein in den Alpenbogen zurück. Wegen der Verluste von Haustieren war der Wolf in den Alpen durch menschliche Bejagung und Auslegen von Giftködern völlig ausgerottet worden. Die Wildbiologen erwarten, dass sich in den nächsten Jahren die sogenannten „Westwölfe“ und „Ostwölfe“ in den Zentralalpen treffen werden. Die Westwölfe sind Apenninen-Wölfe, welche über die westlichen Seealpen einwandern. Die Ostwölfe werden von der dinarischen Population vom Balkan über Slowenien, Kärnten und Osttirol nach Südtirol kommen. Für das Jahr 2009 wird der Bestand der Wölfe in den Alpen von der Fachwelt mit 32

Rudeln und mindestens 150 Wölfen angegeben. Im Grenzgebiet zwischen Nonsberg und Ulten ist der männliche Wolf M24 seit nunmehr vier Jahren präsent. Ein Ostwolf aus Slowenien hat sich im Frühjahr 2013 in den Lessinischen Alpen im südöstlichen Trentino an der Grenze zur Provinz Verona mit einer Apenninen-Wölfin gepaart. Die Einwanderung des Wolfsrüden in den Nonsberg und nach Ulten und der erste Wurf einer Wölfin eben in den Lessinischen Alpen sind der Anlass, im heutigen Beitrag eine Zusammenfassung über die Ausbreitung des Wolfes zu versuchen und Informationen zu seiner Biologie zu liefern.

Der gesetzliche Schutzstatus Der Wolf ist durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES-Abkommen) in-

ternational geschützt. Diesem Abkommen vom 3. März 1973 sind 52 Staaten beigetreten. Die sogenannte „Berner Konvention“ führt den Wolf als gefährdete Art in ihrem Anhang 4. Die Richtlinie der Europäischen Gemeinschaft 92/43, besser bekannt unter dem Kürzel FFH-Richtlinie (Flora-FaunaHabitat-Richtlinie) aus dem Jahre 1992 wurde von allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft übernommen. Sie listet den Wolf im Anhang IV als stark geschützte Art und seine Lebensräume im Anhang II auf.

Zoologische Systematik Der Wolf (Canis lupus, Linnaeus 1758) gehört in der zoologischen Systematik zur Ordnung der Raubtiere (Carnivora) und innerhalb dieser Ordnung zur Familie


Soziale und räumliche Organisation der Wölfe Wölfe leben im Normalfall als Familienverband in Rudeln, in der Wildnis aber auch als Einzelwolf. Im Alter von zwei Jahren erreichen sie die Geschlechtsreife (Haushunde nach 7-11 Monaten). Die Eltern dominieren gegenüber den Jungen des letzten und des vorausgehenden Wurfes. Wölfe besetzen feste Reviere, die sich nur an den Rändern minimal überlappen. Die Größe eines Revieres wird von der Größe und der Anzahl der Beutetiere bestimmt. Der Lebensraum des Wolfes ist das Grasland und der Wald. Die Abgrenzung der Reviere erfolgt durch Harnmarkierungen und durch gemeinsames Heulen im Rudel. Von den polnischen Wölfen im BialowiezaWald sind Reviergrößen von 150-350 km² bekannt, die durchschnittlichen täglichen Laufstrecken von Wölfinnen betrugen dort 22,1 km, von Rüden 27,6 km.

Ernährung und Fortpflanzung Wölfe sind fleischfressende Raubtiere, die sich in der Regel von pflanzenfressenden Huftieren ernähren. In der bäuerlich bewirtschafteten Kulturlandschaft werden auch Weidetiere gerissen. Wölfe sind extrem anpassungsfähig und flexibel. In seiner weltweiten Verbreitung bewohnt der Wolf in verschiedenen Unterarten die Lebensräume von der arktischen Tundra bis zu den Wüsten Nordamerikas und Zentralasiens. Bei großem Beuteerfolg können Wölfe innerhalb 24 Stunden bis zu 12,5 kg Fleisch verzehren, ein Teil wird dabei wieder ausgewürgt und als Vorrat vergraben. Wölfe sind aber auch Hunger- und Überlebenskünstler. In Notzeiten nehmen sie Aas an. Die Paarungszeit der Wölfe fällt in die Monate Jänner bis März. Die Tragzeit beträgt 62-65 Tage, die durchschnittliche Wurfgröße liegt bei 4-6 Welpen. Die Jun-

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Foto: Archiv Nationalpark Stilfserjoch

der Hunde (Canidae) und zur Gattung der Wolfs- und Schakalartigen (Canis). Die Aufgliederung der Art Wolf in Unterarten ist bis heute umstritten. Aus den genetischen Untersuchungen von Mitochondrial-DNS haben sich die Systematiker auf 13 lebende und 2 ausgestorbene Unterarten geeinigt. Im Rahmen dieses Beitrages seien nur der Eurasische Wolf (Canis lupus lupus) und der Italienische Wolf (Canis lupus italicus) als zwei für die Alpen geographisch bedeutsame Unterarten genannt. Das Verbreitungsgebiet des Eurasischen Wolfes umfasst Europa, Skandinavien, Russland, China, Mongolei und Himalaya und sein Bestand wird auf 100.000 Exemplare geschätzt. Der Italienische Wolf hat im Apennin in einer Populationsstärke von ca. 100 Tieren überlebt. Er war von der Ausrottung bedroht, ist in den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts gesetzlich streng geschützt worden und sein Bestand ist heute auf geschätzt 800 – 1.000 Tiere angestiegen.

Vinschgerwind 9-14

Foto: Archiv Nationalpark Stilfserjoch

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oben: Das Heulen im Rudel dient unter anderem der Revierabgrenzung. rechts: In der zoologischen Systematik werden heute nach genetischen Kriterien beim Wolf in seinem weltweiten Vorkommen 13 rezente und 2 ausgestorbene Unterarten unterschieden.

gen werden blind und taub geboren und haben ein Geburtsgewicht von 300-500 Gramm. Sie werden 6-8 Wochen gesäugt. Heranwachsend betteln sie die Wölfe des Rudels durch Stupsen an den Mundwinkeln um Fleischnahrung an. Eltern und ältere Geschwister würgen dann vorverdaute Nahrung aus. In freier Wildbahn erreichen Wölfe ein Höchstalter von 10-13 Jahren.

Für die dinarische Wolfpopulation werden heute folgende Bestandszahlen angegeben: 32-42 Slowenien, 168-219 Kroatien, 650 Bosnien, 100 Bulgarien, 267 Mazedonien, 800 Serbien, 760 Griechenland, 200-250 Albanien. Für die iberische Population in Spanien werden 2.700 Wölfe genannt.

Die alpine und die italienische Population

Die meisten Menschen haben heute ein negatives Bild vom Wolf. In der Mythologie des Altertums hatte die säugende Wölfin noch die Zwillinge Romulus und Remus ernährt. Auch der Perser-König Kyros II soll von Wölfen aufgezogen worden sein. Zur Furcht vor dem Wolf tragen auch die Kindermärchen der „Sieben Geißlein“ oder des „Rotkäppchens“ bei. Ängste sind etwas Irrationales, müssen aber ernst genommen werden.

Im Alpenraum war der Wolf durch Abschießen und Vergiften vollständig ausgerottet worden, in Italien weitestgehend. In Großbritannien war der Wolf schon 1743 ausgerottet worden, in Deutschland wurde der letzte Wolf 1904 erlegt. In die deutsche Lausitz sind die ersten Wölfe aus Polen im Jahre 2000 eingewandert, im italienischen Teil des Alpenbogens tauchte der erste Wolf aus dem Apennin im Jahre 1985 auf, in den französischen Seealpen 1987. Die erste Rudelbildung erfolgte in den Westalpen im Jahre 1992.

Der europaweite Blick Die Wolfpopulation in den Staaten des Gebirgszuges um die Karpaten wird heute mit 3.000 Tieren angegeben (200-400 Wölfe in Slowakei, 2.300-2.700 in Rumänien, 250 in Ostpolen).

Das negative Image des Wolfes

Angriffe von Wölfen auf Menschen Die Erbeutung von Haustieren durch Wölfe ist unstrittig. Angriffe von Wölfen auf Menschen sind aus der verfügbaren Literatur selten beschrieben. Die Tollwuterkrankungen der Wölfe spielen bei den Attacken auf Menschen häufig eine Rolle. In den letzten 50 Jahren wird für Europa über neun Fälle von tödlichen Wolfattacken auf Menschen berichtet. Bei fünf dieser Fälle konnte bei den Wölfen Tollwut nachgewiesen werden.


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Vinschger Meistertrainer Der Prader Benjamin Wunderer, der die U16 in Meran trainiert, sicherte sich mit seinem Team den überregionalen Meistertitel. Im Team standen die Vinschger Hockeycracks Michael Schwienbacher, Fabian Platzer und René Gamper. (sam)

Drei Ligen, drei Titel Neben dem EBEL Gewinn mit Vinschger Beteiligung, gab es zwei weitere Titel für zwei Vinschger Hockeyspieler: Der Goldrainer Thomas Tragust gewann mit Eppan die Serie A2, der Latscher Goalie Martin Rizzi (Bild) sicherte sich mit Neumarkt die INL-Meisterschaft. (sam)

Foto: Sarah Mitterer

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Der Meistertraum wird wahr

In der Fankurve wurde Oberdörfer mit einem Transparent angefeuert

von Sarah Mitterer

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s ist die Eishockey-Sportsensation des Jahres. In seiner Premierensaison gewinnt der HC Bozen die Meisterschaft in der EBEL (Erste Bank Eishockey Liga), der österreichischen Topliga, an der Teams aus verschiedenen Ländern teilnehmen. Mittendrin steht Hannes Oberdörfer, der mit seinen heurigen Leistungen die Eishockeyexperten auch außerhalb der italienischen Grenze überzeugen konnte und sich schnell einen Stammplatz im Kader des neuen Meisters erspielte. Der 25-Jährige hat das geschafft, wovon viele Eishockeyspieler träumen: ein Leben als Profi. Seine ersten Schritte auf Schlittschuhen machte „Obi“ in Latsch, wenig später spielte er im Juniorenbereich und der ersten Mannschaft von Meran. Es folgten Spielstationen in Mailand und Fassa, ehe

Oberdörfer 2012 nach Bozen in die Serie A wechselte. Heuer nahm der Verteidiger mit dem HCB-Südtirol an der EBEL teil und schon nach kurzer Zeit wurde der Goldrainer zum Stammspieler. In 63 Spielen für den neuen Meister gelangen ihm drei Tore und sieben Assists. Schon das Erreichen des Finales, das im TV übertragen

wurde, war eine Sensation, dass es zum Titel reicht, hätte wohl kaum einer gedacht. Zwei Finalspiele fanden in Bozen statt, beide Male war die Eiswelle ausverkauft. Es herrschte eine unglaubliche Atmosphäre, 7200 Zuschauer feuerten „Obi“ und seine Füchse mit Transparenten und Sprechchören frenetisch an und wollten so ihr

Hannes Oberdörfer im Kampf gegen den Salzburger Florian Mühlstein

Team zum Sieg treiben. Erst im letzten Finalspiel, das in Salzburg ausgetragen wurde, wurde die Meisterschaft entschieden. Oberdörfer musste sich dies aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich im vierten Finalspiel zuzog, von der Tribüne aus ansehen. Das Match war ein echter Krimi und wurde erst in der Verlängerung entschieden. Als Bozen in der 72. Minute der Treffer zum Titel gelang, stürmte „Obi“ gemeinsam mit dem Prader Peter Wunderer, der heuer zu Kurzeinsätzen beim HCB kam und das erste EBEL-Tor in Italien schoss, zu seinen Mannschaftskameraden aufs Eis und konnte die 18,25 Kilogramm schwere Trophäe in die Höhe stemmen. Bozen ist das erste nichtösterreichische Team, das diese Meisterschaft gewinnen konnte und die beiden Vinschger Hockeycracks sicherten sich so einen Eintrag in die Sport-Geschichtsbücher.

Fotos: Sarah Mitterer

Sonntag, 13. April 2014, 20.54 Uhr: Die italienische Eishockeygeschichte ist um ein weiteres Kapitel reicher. Unter den Hauptdarstellern ist der Goldrainer Hannes Oberdörfer, der mit dem HC Bozen Südtirol den Meistertitel in der EBEL holt. Der Verteidiger gehört zu den großen Entdeckungen der Saison.


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Yoseikan Budo – Vinschgau/Verona

ehr gute Erfolge konnten die Vinschger Budokas auch heuer wieder bei der Yoseikan Budo Italienmeisterschaft erzielen. In einer ausgesprochen angenehmen und sportlichen Atmosphäre wurden interessante Wettkämpfe geboten. Bei der Regionalmeisterschaft am 15. und 16. März 2014 in Brixen (siehe Vinschgerwind 07-14) sicherten sich die Athleten die Qualifizierungen. Am Samstag, 12. April fanden die Einzel- und Mannschaftswettbewerbe der Kategorie U18, U21 und Senioren statt. Zwei Athleten aus dem Vinschgau waren dabei; Lena Ritsch sicherte sich den 4. Platz. Franziska Riedl erreichte den zweiten Platz und sicherte sich den VizeItalienmeistertitel. Am Sonntag, 13. April waren die Kategorien U12 und U15 mit Einzel- und Mannschaftswettbewerben an der Reihe. Die Vinschger Bu-

Foto: Monika Weithaler

Budokas holen Edelmetalle bei Italienmeisterschaft S

v.l.: Thomas Mair (Schiedsrichter und Trainier in Mals), Jan und Kai Platzgummer, Konrad Bachmann, Melanie Kuenrath, Carolin Kuenrath (Coach), Raffaele D’Ambra (Schiedsrichter) und Italienmeister Jakob Reichelt (vorne); nicht im Bild Franziska Riedl und Lena Ritsch dokas zeigten hier sehr großen Kampfgeist und sicherten sich top Platzierungen. Nach dem Landesmeistertitel holte sich Jakob Reichelt, der zum ersten Mal an einem nationalen Wettkampf teilnahm, nun auch den Italienpokal. Für ihn war es ein besonderer Augenblick, trotz

großer Aufregung gelang es ihm, das Beste zu geben, souverän erkämpfte er die goldene Medaille. Auch für Kai Platzgummer war es der erste nationale Wettkampf. Er schaffte es nicht aufs Podest. Konrad Bachmann und Jan Platzgummer hatten starke Gegner, mit viel

Geschick und Können gelang es ihnen jeweils den 2 Platz zu sichern. Eine besondere Leistung zeigte an diesem Tag auch Melanie Kuenrath, sie musste sich innerhalb kurzer Zeit bei drei kräfteraubenden Kämpfen hintereinander beweisen. Mittels gekonnter Technik und großem Kampfgeist eroberte sie den sehr verdienten dritten Platz. „Für den Vinschgau waren dies aus sportlicher Sicht eine der erfolgreichsten Italienmeisterschaften bis heute,“ freut sich Thomas Mair. Im Überblick: ASC Schlanders Raiffeisen: Platz 2: Konrad Bachmann (U15 -60 kg); Platz 2: Jan Platzgummer (U15 -55 kg); Platz 5: Kai Platzgummer (U12 -48 kg); Platz 4: Lena Ritsch (U18 -64 kg); ASV Mals: Platz 1: Jakob Reichelt (U12 -28 kg); Platz 2: Franziska Riedl (U18 open); Platz 3: Melanie Kuenrath (U15 -50 kg)

Schnalstal

Martell

Ötzi vertical

Wintersportkrönung Marmotta Götsch, Sieger des Ötzi Alpin Marathon 2011 und Zweiter im letzten Jahr, an die Spitze und kam in 57:28 auf der Bergstation an. Zweiter wurde Oswald Weisenhorn aus Mals mit 57:55. Mit 01:02:09 gelangte als Dritter Franz Hofer ins Ziel. Vierter wurde Roland Osele, Sieger des 1. Ötzi Alpin Marathons vor elf Jahren und im letzten Jahr Dritter beim Ötzi Vertical Race. Mit einer Topzeit von 1:04:12:04 auf Schneeschuhen kam Hubert Theiner aus Mals eine Sekunde früher als im Vorjahr ins Ziel und siegte überlegen vor David Bianchini mit 1:22:38. (ew) v.l.: Oswald Weisenhorn, Philip Götsch und Franz Hofer

D

ie Durchführung der 7. Marmotta Trophy war wieder sehr gelungen. Teilnehmer und Zuschauer genossen mit Begeisterung die mit viel Schnee gesegnete wunderschöne Natur. Über 100 Teilnehmer belebten die kühne Veranstaltung. Aus Österreich kamen Michaela Essl und Alexander Fasser, Sieger der Kategorie Senior. Besonders gefeiert wurde der Heimfavorit Anton Steiner des AVS Martell Raiffeisen, Sieger der Kategorie Master. Als Team aus dem Trentino kamen Alissa Micheli, Davide Magnini und Valentino Bacca, Sieger in der Jugendkategorie. Die erfolgreiche Veranstaltung und die immer beliebtere Teilnahme von Athleten aus dem Inland und Ausland überzeugen die Marteller Führung, auch für das Jahr 2015 die Marmotta Trophy als Weltpokal zu küren. Die wunderschöne Kulisse und die organisatorischen Fähigkeiten

Foto: Gianni Bodini

nde März fand das 2. Ötzi Vertical Race statt, ein Nachtrennen mit Tourenskiern und Schneeschuhen von Kurzras auf die Grawand. Ideales Training auf der Originalstrecke für den Ötzi Alpin Marathon, der am 26. April stattfinden wird. Das Rennen, das der Club Boardbreaker gemeinsam mit Gletscherbahnen, Skischule und Bergrettung veranstaltete, hatte es in sich: 6,2 km mit einer Höhendifferenz von 1.201 m. Athleten aus drei Nationen (I/D/CZ) nahmen teil. Wie im letzten Jahr setzte sich Philip

Foto: Elke Wasmund

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des Marteller Sportvereines wurden von Vertretern des Internationalen Skiverbandes einstimmig anerkannt. (lp)


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30.04.14

Radsport

Red Lions U14

Giro bald hier

Mission Titelverteidigung gestartet

n weniger als einem Monat kommt der Giro d’Italia in den Vinschgau. Am 27. Mai wird nämlich dieses berühmte Radrennen, dessen Werbeeffekt enorm ist, mit der 16. Etappe (von 21) den Vinschgau durchqueren. In Ponte di Legno (Lombardei) wird gestartet, über das Stilfserjoch aufgestiegen, dann hinunter nach Prad, Laas, an Schlanders vorbei, dann folgt der Aufstieg ins Martelltal und das Ziel ist auf 2059 Metern Höhe bei der Groggalm. (lp)

Fotos: Sarah Mitterer

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Melanie Kuenrath beim Kopfballduell

Foto: Leonardo Pellissetti

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Die wunderschöne Marteller Schneekulisse

it dem Gewinn des Herbstmeistertitels gingen die kleinen Löwinnen in die Winterpause, nun sind die Nachwuchsfußballerinnen wieder auf das Spielfeld zurückgekehrt und versuchen, ihren Meistertitel aus der vergangenen Saison zu verteidigen. Zum Auftakt in die Rückrunde kam es zum Spit-

Harte Zweikämpfe bei den Damen

zenspiel, die Löwinnen trafen auf den direkten Tabellennachbarn, die Südtiroler Damen. Vor eigenem Publikum kassierten sie jedoch eine 0:4 Niederlage. Doch diese war schnell verdaut und eine Woche später sicherten sich die Red Lions in Obermais mit einem 4:2 Sieg drei wertvolle Punkte in der Tabelle. Auch ge-

gen St. Martin in Passeier zeigten die Schützlinge von Karin Pohl eine starke und kompakte Mannschaftsleistung und feierten einen ungefährdeten Sieg. Was den Kampf um den Titel betrifft, so wird es wohl ein Kopf an Kopf Rennen gegen die Südtiroler Damen geben; für Spannung ist allemal gesorgt. (sam)

im Mittelfeld der Tabelle halten können. Die 8 Unentschieden waren das geringere Übel. In den folgenden Spielen änderte sich aber die Lage, weil die Nervosität mehr kontrolliert werden konnte. Am 19. April gewann Mals auswärts (1:0) gegen Sarntal. In einem für jedes Resultat offenen Spiel verlor Kastelbell/ Der Schlanderser Trainer Gustav Grünfelder Tschars knapp (2:1) zeigt taktische Spielzüge und ohne Schande gegen Partschins, eine Manntriebenen 5:0 Ausbeute. Dann schaft, welche eine ständig trikam für den Vinschger Fußball umphierende Siegmaschine ist: ein fröhliches Ostern. Am Spielnämlich 17 Siege in 20 Spielen, tag des Samstags vor Ostern gab Tabellenerste und deswegen es nämlich glücklicherweise 3 mit Spannung in der Landesliga Punkte Resultate für alle Vinscherwartet. Schlanders gewann in ger Mannschaften. Partschins Laas. Laut mehreren Zuschaugewann in Sarnthein (1:0). Laas ern doch mit einer etwas übergewann in Frangart (2:1), Kas-

telbell (3:1) in Neumarkt. Heimwärts schlug Schlanders (3:1) Terlan und Mals (2:1) Auer. Die Vinschger Mannschaften spielen in der 1. Liga eine wichtige Rolle. Das bedeutet aber nicht, dass der Klassenerhalt selbstverständlich ist. Es muss ständig gekämpft und vor allem Punkte gesammelt werden. Diese Stoßrichtung bestätigen alle die vom Vinschgerwind befragten Vereinsverantwortlichen. Nur für den Tabellenletzten Laas ist die Lage sehr schwierig, obwohl ein Abstieg noch nicht endgültig entschieden ist. Die unter Trainer Karl Paulmichl gut geleistete Arbeit wird jedenfalls für die Zukunft des Laaser Der Malser Fußballs positive VerteidiSpuren hinter- ger Josef Theiner lassen. (lp)

Fußball - 1. Liga

S

Foto: Leonardo Pellissetti

pürbare Nervosität hat vor kurzem die 1. Amateurliga beherrscht. Die Mannschaft von Kastelbell/Tschars war das größte Beispiel dafür. Die 5:1 heimwärtige Niederlage gegen „Voran Leifers“ am 6. April mit 3 kassierten Toren in den letzten 15 Spielminuten, 2 Tore sogar nach der 90. beweist, dass der richtige Aufholwunsch die taktische Disziplin hinter sich ließ. Das gesteht, allerdings ohne Dramatisierung, auch der erfahrene Ewald Kiem (links im Bild). Auch Mals zeigte Nervosität: 2:0 in Führung gegen das sturmstarke Partschins verlor Mals dann 2:3. Laas scheint weiter von Pech begleitet zu sein. Schlanders hat mit viel Gleichgewicht lange Zeit die Position

Fotos: Leonardo Pellissetti

Andauerndes Auf und Ab


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Prad am Stilfserjoch: VSS/RVD

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Fußball - Landesliga: Latsch

Viele Vinschger Läufer am Dorflauf Glückliche Wende nsgesamt 302 Athleten waren in Prad beim Auftakt zur VSS/ RVD Stadt- und Dorflaufserie 2014 am Start. Bereits zum 35. Mal findet diese statt. Traditionell stark vertreten ist dabei der Vinschgau. Von der Schnupperkategorie, über die Kategorie der Mädchen und Buben im Alter von fünf bis sieben Jahren (mit viel Spaß aber ohne Punktewertung und Platzierung) bis zur 68jährigen Seniorenläuferin war jedes Alter dabei. Bei den Männern war mit Daniel Hackhofer ein Athlet aus Toblach in 16:25,7 Minuten der Schnellste. Der Pusterer gewann vor Thomas Hellrigl (SC Haid/16:34,6) und Luca Nascimbeni (Sportler Team). Der Sieg bei den Frauen ging an Kathrin Hanspeter aus Sarntal. Sie siegte knapp vor Barbara Egger. Die Athletin des Südtiroler Laufvereins belegte mit nur einer Sekunde Rückstand Platz zwei. Der dritte Platz ging an Andrea Riedl vom Rennerclub Vinschgau. (r)

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Foto: www.running.bz.it

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Daniel Hackhofer, Thomas Hellrigl und Luca Nascimbeni (v. l.).

Die Ergebnisse: Männer: 2. Thomas Hellrigl (SC Haid) 16:34,6 Minuten Frauen: 3. Andrea Riedl (Rennerclub Vinschgau) 20:14,0 U20: Tischler Anja (LF Laatsch/Taufers) und Simon Egger (Südtiroler LV) U18: Heidi Messner (LF Sarntal) und Daniel Stecher (LF Laatsch/Taufers) U16: Laura Rifesser (LC Bozen) und Olaf Stark (ASC Laas) U10: Tina Hofer (LF Laatsch/ Taufers) und Karim Stecher (ASC Laas)

eil die Lage im Latscher Sportverein punktemäßig immer schwieriger geworden war, hat man versucht mit dem Trainerwechsel von Marco Nicoletti eine Wende herbeizuführen. Die Entscheidung wurde von Verein und Trainer einstimmig getroffen. Nicoletti bleibt demnach offiziell Trainer, weil sein Vertrag nicht annulliert wurde. In der Praxis aber hat ein bekanntes Trio aus Latsch die Führung übernommen: Bernhard Hanni, Franz Platzer und Patrick Kuppelwieser. Auch nach dieser Änderung blieb die Lage schwierig: Das Heimspiel Latsch-Meran gegen eine mögliche Abstiegs- Mannschaft wurde 1 zu 2 verloren. Dann kam tatsächlich die Wende. Im letzten Spiel gegen Nals, ein direkte Abstiegskonkurrent gab es buchstäblich eine Latscher Explosion: einen 5:0 Sieg. Medda, Thomas Tscholl, Stecher, Kuen, De Nadai waren

Nach den 5:0 gegen Nals herrschte in Latsch Freude wie beim Klassenerhalt in Mai 2013 die Torschützen. Aufgrund der noch 6 ausstehenden Spiele sind nun die Hoffnungen für den gewünschte Klassenerhalt berechtigterweise da. (lp)

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Wind-Termine 1. Vinschgauer Perlagger-Meisterschaft

Heimatbühne Langtaufers „Lügen haben junge Beine“ Komödie von Ray Cooney Regie: Patrik Eller Ort: Kulturhaus von Pedross – Langtaufers Achtung: wegen des Ausfalls eines Spielers gibt die Heimatbühne Langtaufers bekannt, dass die Premiere und die weiteren Aufführungstermine verschoben werden müssen. Die neuen Termine: P remiere: Fr. 09.05.14, 20.00 Uhr; Sa. 10.05.14, 20.00 Uhr; Sa. 17.05.14, 20.00 Uhr; So. 18.05.14, 16.00 Uhr; Sa. 24.05.14, 20.00 Uhr; So. 25.05.14, 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 347 251 59 27 (Sylvia Klöckner)

Jahrestag/Danksagungen

Wann: Sa,, 10. Mai 2014 mit Beginn um 16.00 Uhr Wo: im Hotel-Restaurant „Vinschgerhof“ in Vetzan-Schlanders Anmeldung: Paarweise unter Tel/SMS: 349 05 62 464 (abends) oder über unsere Homepage www.perlagger.org/Anmeldung Teilnahmegebühr: 20 Euro Der Perlagger-Club Schlanders freut sich auf Ihr Kommen.

Vinschger Berglandwirtschaftstage

Wann: von Montag, 5. Mai bis Mittwoch, 7. Mai 2014 täglich ab 10.00 Uhr Wo: Kulturheim Burgeis Nähere Infos und Veranstaltungsprogramm: www.raiffeisen.it/berglandwirtschaftstage

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Der Tod ordnet die Welt neu. Für die meisten, hat sich nichts verändert, doch für uns ist die Welt ganz anders geworden.

1. Jahrestag

Dr. Arnold Schütz * 28.04.1936 † 07.05.2013 Mals In stillem Gedenken und dankbarer Erinnerung an das Gute, das er uns in seinem Leben gab, feiern wir am Sonntag, den 04. Mai um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche von Mals den Gedächtnisgottesdienst. Allen die daran teilnehmen und seiner im Gebet gedenken ein herzliches Dankeschön. In Liebe verbunden deine Familie

Alles im Leben hat seine Zeit, jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel. Für das Geborenwerden gibt es eine Zeit und eine Zeit für das Sterben.

1. Jahrestag

Josef Tumler Eisenbrander Sepp

*25.09.1933 †5.05.2013 Schlanderser Nördersberg In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir deiner am Sonntag, 4. Mai bei der hl. Messe um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott Deine Familie

Jahrestag/Danksagungen Mütter sterben nicht, gleichen alten Bäumen, in uns leben sie und in unseren Träumen. Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht, zieht ihr Leben in unserem Kreise. Mütter sterben nicht. Mütter leben fort auf ihre Weise. Anonym

Für die vielen Zeichen der Anteilnahme, Verbundenheit und Freundschaft, die wir nach dem Tod unserer Mama, Nana und Urnana

Emma Fabi Wwe. Bernhart

*12.4.1920 † 26.3.2014 Prad

erfahren durften, danken wir herzlich. Bedanken möchten wir uns bei Pfarrer Martin und dem Vorbeter Thoma Werner, bei den Schwestern Theiner und Martina Sapelza mit ihren Freundinnen, sowie bei Greta, Christine und Annegret für die Gestaltung der Sterberosenkränze und der Beerdigungsfeier. Danke für alle Dienste und die Gedächtnisspenden. Ein großer Dank geht auch an die Hausärzte Skocir, Hofer und Wallnöfer für die fürsorgliche Betreuung, sowie an Lotte Fahrner und das Personal des Altersheimes Schluderns für die liebevolle Begleitung und Pflege. Die Trauerfamilie


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