Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n째 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen
Nr. 7 (273) 31.03.16 I.P. 12 Jg.
www.vinschgerwind.it
Agenda 2020 in Latsch
Wie eine Gemeinde um Bauprojekte ringt
2 /Wandern/
Vinschgerwind 7-16
31.03.16
Bergtour
Höhenweg
Fotos: TV Latsch-Martell, Angelika Ploner
Wandertour
Die Ritter-Runde Die 12 km lange Ritter-Runde führt an nicht weniger als sieben Burgen, Ruinen und Ansitzen vorbei. Der kulturelle Erkundungs-Wanderweg ist auch für ungeübte Wanderer geeignet und ohne den Abschnitt Bierkeller-Plimabrücke auch kinderwagentauglich.
Wanderinfos: Start: Latsch Ziel: Latsch Höhenmeter: 250 m Wegmarkierungen: Nr. 5A,5,3 Länge: 12 Kilometer Dauer: rund 3 Stunden Einkehrtipp: Restaurant, Pizzeria Laurin in Goldrain
Nicht weniger als sieben Burgen, Ruinen und Ansitze bekommen Wanderer entlang dieser gemütlichen Rundwanderung zwischen Latsch, Morter und Goldrain zu Gesicht. Und das alles auf leichten Wegen ohne größere Anstrengungen. Nur der Abschnitt Bierkeller – Wegmarkierung 5A – Burgruine Obermontani – Wegmarkierung 5 bis zur Plimabrücke ist nicht kinderwagentauglich. Ansonsten sind die Wege auch mit Kinderwagen gut befahrbar. Jedenfalls sind Wanderer bei diesem kulturellen Erkundungsspaziergang mitten im Apfelgarten Mittelvinschgau umgeben von den mitunter wichtigsten Kulturgütern des Vinschgaus. Da ist zum einen die Burgruine Obermontani, welche 1228 von Albert II. von Tirol als Trutzburg gegen die Churer Bischöfe errichtet wurde und heute privat ist. Die heutige Burgruine ist zudem Fundort der Original-Handschrift des Nibelungenliedes, eine Sensation: Die Handschrift befindet sich derzeit im Staatsarchiv von Berlin-Daalem. Der Wegverlauf: Start im Dorfzentrum von Latsch oder beim Parkplatz bei den Sportanlagen in Latsch - SportForum – weiter zum IceForum – Bierkeller (ausgeschildert) – Weg Nr. 5A Richtung Obermontani – Burgruine Obermontani - Untermontani – Morter – Goldrain – Weg Nr. 3 – Tiss – Poppele Knottn – Latsch zurück zum Ausgangspunkt.(Quelle: TV Latsch-Martell, ap) Einkehrtipp: Restaurant Pizzeria Laurin (liegt auf halbem Weg dieser Rundwanderung)
Gutbürgerliche Küche Schmackhafte Pizzas
39020 Goldrain – Vinschgaustr. 7 - Tel. 0473 74 26 94
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Inhalt
Vinschgerwind 7-16
/inhalt/ 3
Kommentar Gelingt in Latsch mit der StadionSanierung auch ein Jugendzentrum?
Kommt in Taufers mit einem Interreg-Projekt ein Golfplatz?
Seite 6
Seite 4
von Chefredakteur Erwin Bernhart
Was das Volk will?
Bozen/Rom: Gemeindenfinanzierung wird verteidigt
Seite
4
Lichtenberg: Vereinsobleute sind für Wohnbau
Seite
5
Mals/Tartsch: Alles legal bei der Baukonzession?
Seite
5
Glurns: Der hungrige Bär
Seite
5
Schlanders/Vinschgau: Die Hegeschau in Zahlen
Seite
8
Latsch: „Hut ab vor dem Liftkauf“
Seite 10
Schlanders: Handyumsetzer ohne Alternative
Seite 10
Obervinschgau: Ideenlieferant für Regionalentwicklung
Seite 11
Leserbriefe und Stellungnahmen
Seite 12
Menschen: Vom Suldner Schnee zum Bodensee - Werner Reinstadler
Seite 17
Sonderthema: Frühjahrsmode
ab Seite 43
Nationalpark: Zugvögel als Heimkehrer Dr Stoff umman Golfplotz geat in Vinschgau it aus. Sell isch flott, wail nor hom di Gostwirt ollm an Tram. Tramen muas ma a kennen.
Seite 48
Dr Zug in di Schweiz, di Umfohrungen fa Glurns und Schluderns, schnellz Internet... „Tal der Träume(r)“ war eppes firn Tourismus.
In diesen Tagen stimmen die Bozner in einer Art Volksabstimmung darüber ab, ob sie den René Benko das Kaufhaus, die Garagen, die Untertunnelungen, das Herrichten des Bahnhofparkes usw. bauen lassen sollen, oder eben nicht. Den Bozner Laubenkönigen geht ganz schön der Reis, denn Benko und seine Truppe haben des Öfteren schon bewiesen, dass sie’s können. Beispiel Kaufhaus Tyrol in der Innsbrucker Theresienstraße. Neben der Altstadt und neben der Rathausgalerie (welche zum Großteil dem Hans Rubatscher, dem möglichen Seilbahninvestor in Langtaufers, gehört) ist das Kaufhaus Tyrol auch als Magnet für die Innsbrucker Innenstadt zu sehen - als Gegenpol zum DEZ, zu dem ja viele Südtiroler hinauspilgern und dort viel Geld liegen lassen. Wahrscheinlich fahren auch viele Bozner ins DEZ. Also, so Benkos Plan, könnte man ja viele dieser Einkaufspilger, die in Richtung „grüne Wiese“ bei Innsbruck oder auch in Richtung „grüne Wiese“ bei Affi unterwegs sind, in Bozen abfangen. Und nebenbei dieses Bozen beleben. Was ist falsch daran? Im Sommer soll dann über den Ausbau des Flughafens abgestimmt werden. Abstimmungen, Volksbefragungen - das kennt man im Vinschgau. In Mals und in Taufers etwa. Da hat man vor Jahren über die hydroelektrische Nutzung des Rambaches abgestimmt, also darüber, ob ein Kraftwerk gebaut werden soll oder nicht. Die Mehrheit - in den Gemeinden Mals und Taufers - hat für ein solches Kraftwerk abgestimmt. Und dann ist nichts mehr passiert. Der „Volkswille“ wird nicht umgesetzt. Wenn die Leute in Bozen gegen das BenkoProjekt stimmen und es wird dann trotzdem umgesetzt, ist es in etwa dasselbe wie beim Rambach. Der Volkswille sagt so, getan wird dann etwas anderes.
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4 /politik/
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Leere Kirchen
Bozen/Rom
„Weniger schwerfällig“
V
Foto: Angelika Ploner
or drei Monaten hatte der Südtiroler Landtag das neue Gesetz über die Buchhaltung und Finanzierung von Gemeinden und Bezirksgemeinschaften genehmigt. Mit dieser neuen Regelung soll den europäischen und staatlichen Vorgaben Rechnung getragen werden und die Vergleichbarkeit der Haushalte verbessert werden. Nun hat der Ministerrat in Rom die Verfassungsmäßigkeit einer Reihe von Artikeln dieses Gesetzes aufgeworfen. Das neue Landesgesetz über die Gemeindenfinanzierung stehe im Widerspruch zu den gesamtstaatlichen Bestimmungen über die Harmonisierung der Haushaltsführung, beanstandet die Regierung, zudem verletzte sie staatliche Zuständigkeiten. Die Landesregierung hingegen vertritt den Standpunkt, im Rahmen ihrer autonomen Zuständigkeiten gesetzgeberisch tätig geworden zu sein. „Wir haben versucht, eine weniger schwerfällige und bürokratische Regelung zu treffen, als sie der staatliche Gesetzgeber vorsieht“, so Landeshauptmann Kompatscher. Daher wird sie dem Verfahren beitreten und ihre Bemerkungen und Argumente vor dem Verfassungsgericht vorbringen. (LPA/r)
Wind - online
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
57,1 %
Machen Sie mindestens einmal in der Woche eine Wanderung? Neue Umfrage: Soll der Flugplatz in Bozen mit Hilfe von Steuergeld (2,5 Millionen/Jahr) erweitert werden?
42,9 %
JA
NEIN
Golfplatz - die Vision Taufers i.M./Val Müstair - Im Vinschgau ist die Golfplatzdiskussion am Nullpunkt. Nix wird es mit der oberen Glurnser Au, nix ist es geworden zwischen Glurns und Calvawald. Der Traum von einem Golfplatz bleibt. In Taufers im Münstertal ist kürzlich ein Golfplatz als Vision ins Gespräch gekommen.
Das wär’ was: Ein Golfplatz zwischen dem Weltkulturerbe St. Johann in Müstair und Taufers im Münstertal: Über die Grenze pitchen Foto: Erwin Bernhart
Die Zahl der Personen, die mindestens einmal wöchentlich in die Kirche geht, nimmt ab. Von 1999 bis 2015 ist ihr Anteil von 43,9 auf 25,0 Prozent gesunken. (ASTAT)
31.03.16
von Erwin Bernhart
E
s ist eine Vision von vielen, die man durchaus weiterdenken kann“, sagt die Tauferer BMin Roselinde Gunsch Koch. Bei einem losen und lockeren Klausurgespräch, einer Standortbestimmung zwischen den Gemeinderäten bzw. dem Gemeindenvorstand von Taufers und vom Val Müstair hat man über diverse Themen, die von möglicher Relevanz für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit sein könnten, gesprochen. Über den Tourismus ebenso wie über die Landwirtschaft. Begleitet wurde diese Klausur von Josef Bernhart von der EURAC in Kooperation mit Günther Bötschen von der Uni Innsbruck und mit Ursin Fetz und Dominik Just von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur. Nach dem Erstellen einer Stärken-Schwächenanalyse wurden gemeinsame Wünsche
artikuliert, z.B. eine gemeinsame Nutzung des Spitals im Val Müstair etwa kam zur Sprache, einen gemeinsamen Gemeindearzt könnte man sich vorstellen, grenzüberschreitende Bikerouten, bei den Sportaktivitäten eine Zusammenarbeit fördern, sogar einen gemeinsamen touristischen Auftritt könnte man ins Auge fassen. Es war der Tauferer Gemeindereferent für Wirtschaft und Sport, Karl Christandl, der die Vision eines grenzüberschreitenden Golfplatzes auf’s Parkett brachte. Es sei noch viel zu verfrüht, über Konkretes zu sprechen, sagt Christandl dem Vinschgerwind, mehr als eine Vision, die im Rahmen dieser Klausur in den Raum gestellt worden sei, ist das Ganze noch nicht. Auch habe man sich über einen möglichen Standort keinen Gedanken gemacht. Die Gemeindenverwalter vom Val Müstair waren dem Vorschlag nicht abgeneigt und wie
BMin Gunsch Koch sagte, man könne die Vision weiterdenken. Tatsächlich hätte ein grenzüberschreitender Golfplatz einen Alleinstellungswert sondergleichen. Und die touristisch darbenden Grenzgemeinden Taufers und das Val Müstair könnten diesen Alleinstellungswert auch für sich nutzen. Die Vision bleibt allerdings nicht lange in der Luft, wenn man den Aufruf zu InterregProjekten mitdenkt. Es mache Sinn, ein gemeinsames Projekt von Grund auf gemeinsam und langfristig zu bearbeiten - einen Golfplatz zum Beispiel. Aus deinem Treffen der Gemeindeausschüsse im vergangenen Dezember ist der Wunsch nach öfterem und engerem Gedankenaustausch erwachsen. Man wolle sich, so Gunsch Koch zwei Mal jährlich treffen. Den Auftakt bildete die von der Eurac betreute Klausur am 17. März 2016 in der Gemeinde Taufers.
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/politik/ 5
Lichtenberg
Vereinsobleute zum Palabirn-Anger ier junge Familien warten darauf, in der neu ausgewiesenen Wohnbauzone im Palabiranger in Lichtenberg endlich bauen zu dürfen. Vertreter der Umweltschutzgruppe Vinschgau halten dagegen, fordern eine totale Unterschutzstellung des Areals. Sie haben ein entsprechendes Verfahren eingeleitet. In Lichtenberg versteht man die Welt nicht mehr. „In den Medien wird der Anschein erweckt, als ob die ganze Bevölkerung von Lichtenberg die Unterschutzstellung will. Doch das stimmt nicht.“ Das sagen die Vereins- und Verbands-Obleute von Lichtenberg unisono. Bei einem Treffen haben sie kürzlich klar Position bezogen. Es werde wortstark, emotional und einseitig argumentiert ohne das Gespräch mit der Bevölkerung zu suchen. Die große Mehrheit der Lichtenberger Bewohner stehe hinter den jungen bauwilligen Familien und hinter der von der Gemeinde ausgewiesenen Wohnbauzone. Denn es werde nur ein kleiner
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
V
links: der Streifen, auf dem vier Wohneinheiten entstehen sollen; rechts: Obleute der Lichtenberger Vereinen und Verbänden: v.l. Reinhold Schöpf (Freizeitverein), Andreas Kristandl (Schützen), Patrik Prugger (Sportverein), Peter Ortler BB-Chef und Gemeindereferent), Erika Wallnöfer (Ortsbäuerin) und Renate Gostner (SVP Ortsausschuss). Auch der KVW und der Verband der Vereine stehen hinter ihnen Streifen nahe der bestehenden Häuserzeile des großen Angers dafür benötigt. Von den elf Palabir-Bäumen – deren Schutz auch den Vereinsvertretern und der Bevölkerung wichtig sei, müsste nur ein einziger Baum wegen der Wohnbauzone weichen. Und das sei vertretbar. „Als großes Glück sehe ich den Umstand, dass es der Gemeindeverwaltung gelungen ist, den Palabirn Anger zu erwerben und den Großteil des Angers als öffentliches Grün umzuwidmen
und somit zu erhalten. Dort können die Palabirn Bäume stehen bleiben, und es gibt viel Platz neue zu pflanzen.“ Das schreibt die SVP- Vertreterin Renate Gostner an den Vorstand der Umweltschutzgruppe. Sie fordert dazu auf, beim Einsatz für Natur und Umwelt die Menschen nicht zu vergessen. Man müsse Entwicklungsmöglichkeiten zulassen um einer Abwanderung entgegen zu wirken. Zum Argument der Bebauungsgegner und Um-
weltschützer, zuerst die alte Baukubatur im Ort zu nutzen, erklären die Verbands- und Vereins-Vertreter: Es wurde bereits einiges seitens der Gemeindeverwaltung getan. Und die entsprechenden Bemühungen laufen weiter. Doch schwierige Besitzverhältnisse seien oft hinderlich. So mancher Besitzer wolle auch nicht verkaufen. In Sachen Palabir-Anger wird nun in Bozen entschieden. Und die vier jungen Familien müssen weiter warten. (mds)
Mals/Tartsch
Glurns
Friedensplattform sorgt für Naserümpfen
Bär an die Leine
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delt werden“, so begründet es der Bunkerbesitzer Bernhard von Spinn. Der Entwurf für die Plattform stammt von Othmar Prenner. In Tartsch sorgen die Bautätigkeiten für Unmut, nicht zuletzt weil die schweren LKW die Interessentschaftsstraße und landwirtschaftliche Grün-
Foto: „Wind“-Archiv
er Bunker oberhalb von Tartsch, bekannt geworden durch das aus der Mauer ragende Wohnmobil, bekommt eine Dachterrasse - eine „Friedensplattform“. Das für „kriegerische Zwecke gebaute Relikt sollte in einen Ort des Friedens und der Begegnung umgewan-
de beschädigt haben. Denn der Bunker befindet sich in Landwirtschaftsgebiet - und da gilt ein strenges Reglement für Bautätigkeiten, welche grundsätzlich landwirtschaftlichen Zwecken dienen müssen. BM Ulrich Veith hat im April vorigen Jahres eine Baukonzession für „Bodenmeliorierungs- und Instandhaltungsarbeiten am bestehenden Bunker“ ausgestellt - mit der abschließenden Vorschrift: „Das Bunkergebäude ist ausschließlich auf Nutzungen beschränkt, die laut Gesetz im Landwirtschaftsgebiet zulässig sind.“ Schräg oberhalb des Bunkers befindet sich das neue Interreg-Gebäude im Pflanzgarten, welches als Schankbetrieb vorgesehen wäre. Kommt nun ein Schankbetrieb auch auf dem Bunker hinzu? (eb)
in aus dem Winterschlaf erwachter Bär treibt im Raum Glurns-Calvawald sein Unwesen. Besonders auf Bienenstände hat es der hungrige Bär abgesehen und einige schon geplündert und zerstört, obwohl sie vorschriftsmäßig mit einem Bärenzaun abgeriegelt waren. Der Bär lässt sich offensichtlich durch Umzäunung nicht abschrecken. Der Bär ist Chefsache und den zuständigen Behörden sind die Hände gebunden. Das ärgert die Bauern und besonders die Imker. Weder eine Besenderung und schon gar nicht Vergrämungsmaßnahmen kommen derzeit in Frage. Die Bauern fordern, den Bären endlich an die Leine zu nehmen. „Ginge der Bär über die Grenze, wär’ er möglicherweise schon verräumt“, sagt man im Obervinschgau. (eb)
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„Latsch 2020“ Bild & Titelbild: Arch. Florian Holzknecht
In Latsch sind für Bauvorhaben oft mehrere Anläufe notwendig. Beispiel Jugendzentrum: Auch nach mehreren Anläufen, welche im Planungsstadium und in der Genehmigunsphase weit fortgeschritten waren, gibt es in Latsch noch kein eigenes Jugendzentrum. Die Räumlichkeiten für den Sportverein sind zudem prekär. 2020 wird der Sportverein 100 Jahre - klappt die Sanierung bzw. die Erweiterung beim Latscher Stadion und auch der damit verbundene Bau eines Jugendzentrums bis dahin?
von Erwin Bernhart
I
n Gemeinden, in Provinzen, ja in Staaten ist es üblich geworden, Visionen in Jahreszahlen zu kleiden. Agenda 2010 vom ehemaligen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland Gerhard Schröder war etwa so eine Visionsformel. 2020 hat in Latsch eine andere, eine konkretere Bedeutung. Im Jahr 2020 wird der Sportverein Latsch 100 Jahre alt. Es wäre schön, wenn der weit über den Vinschgau hinaus legendäre Sportverein diese Feier in angemessener Baulichkeit feiern könnte. So der Wunsch innerhalb des Sportvereines. Denn seit Jahren ist das Büro in einer umfunktionierten Umkleidekabine im Latscher Stadion untergebracht, ein eines 100-Jährigen würdiger Archivraum ist nicht vorhanden. Die Garagen für die Vereinsbusse sind baufällig. Vor zwei Jahren hat man, so erzählt es Dolores Stecher, einen Anlauf genommen,
die Räumlichkeiten umzuplanen und den Bedürfnissen anzupassen. Stecher ist seit 7 Jahren Präsidentin des Sportvereines Latsch, 2017 sind Neuwahlen und da will sie sich nicht mehr zur Verfügung stellen. In Absprache mit BM Helmut Fischer und dem Gemeindeausschuss hat der Sportverein die Sportlegende Franz Rinner um eine Überarbeitung der Baulichkeiten rund um das Latscher Stadion gebeten. Vor einem Jahr hat man mit Beschluss des Gemeindeausschusses das Vorhaben „Sanierung und Erweiterung des Sportstadion Latsch Genehmigung des Projektes und des Finanzierungsplanes“, vorgelegt vom Architekten Uwe Rinner, genehmigt und nach Bozen geschickt. Der Hintergedanke: Man wollte eine Finanzierungsschiene über das Sportressort von Landesrätin Martha Stocker auftun. Auch weil es geheißen hat, dass es eine solche, wenn ein Projekt frühzeitig eingereicht werde, noch geben solle.
Es gab aber keine Finanzierung. Die Durnwalder’schen Sondertöpfe, in diesem Falle für Sportanlagen, gibt es nicht mehr. Die neue Landesregierung macht es anders. Die angegebenen Kosten von rund einer Million Euro blieben in Latsch in der Luft, ebenso das Projekt aus dem Hause Rinner. Ebenso die Kosten für die Projekterstellung. Die Gemeinde Latsch hat nun einen erneuten Anlauf genommen um „Latsch 2020“ doch noch auf Schiene zu bringen. Eine Arbeitsgruppe aus Leuten vom Sportverein, aus der Reihe der Jugend, aus dem Katholischen Familienverband und aus Gemeindeverwaltern bestehend, hat ein Raumprogramm erarbeitet, welches als rigide Vorlage in Form eines Wettbewerbes für ein Vorprojekt ausgeschrieben worden ist. Aus dem Rinner’schen Projekt ist eine Zielvorgabe übriggeblieben, die BM Helmut Fischer als Leitplanke vorgegeben hat: Die
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/Titel/ 7
Foto:s Erwin Bernhart
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links: großes Interesse bekundeten Jugendliche und Sportvereinsmitglieder am Vorprojekt und für die Diskussion im Latscher Gemeinderat; rechts - v.l.: VizeBMin Sonja Platzer, für Sport und Jugend zuständig, und BM Helmut Fischer gerieten wegen der unsicheren Finanzierung ins Kreuzfeuer; den Wettbewerb für das Vorprojekt hat Architekt Florian Holzknecht gewonnen, dabei mitgearbeitet hat Werner Tscholl reine Bausumme darf 1 Million Euro nicht überschreiten. Gewonnen hat diesen Wettbewerb der junge Latscher Architekt Florian Holzknecht, begleitet von Thomas Stecher und dem renommierten Architekten Werner Tscholl. Holzknecht hat sein geniales Vorprojekt bei der jüngsten Latscher Gemeinderatssitzung erstmals öffentlich vorgestellt: ein Jugendzentrum ist demnach im Westen des Stadions geplant, mit Zugang in die Stadionräumlichkeiten, Archiv und Büro für den Sportverein, ein eigener Raum auch für die Aktivitäten des katholischen Familienverbandes, die Damenfußballerinnen von Red Lion werden einbezogen, die derzeitigen Garagen werden abgerissen und mit etwas Abstand im Osten des Stadions wiedererrichtet, die Bar wird am Stadion-Ostrand im Obergeschoss untergebracht mit einer Dacherweiterung - und ein Verbindungsweg zwischen Marktstraße und Moosweg ist geplant. Selten hat eine Projektvorstellung dermaßen viele Leute in eine Latscher Ratssitzung gebracht. Jugendliche und Sportler waren anwesend. Die Anwesenheit zeuge von großem Interesse, sagte BM Helmut Fischer einleitend. Und die Diskussion über das Vorprojekt, die Finanzierung des Vorhabens, über verunsicherte Gemeinderäte und letztlich über den Auftrag an Bürgermeister und Ausschuss war eine demokratische Lehrstunde in Latsch.
„Ein flottes Projekt“
Das Vorprojekt, die Architektenideen, das Aufräumen des derzeitig „städtebaulich unbefriedigenden Areals“ (Holzknecht) fand bei den Gemeinderäten durchwegs Wohlgefallen. Es gab Applaus. „Ein flottes Siegerprojekt“, sagte die für Jugend und Sport zuständige VizeBMin Sonja Platzer. Aber: Woher soll das Geld kommen? Tho-
mas Pichler, Gemeinderat für die Freiheitlichen aus Tarsch, brach als erster in die Freude über den geplanten Doppelschlag Jugend-Sportverein ein. Sonja Platzer lieferte Ungefähres: Eine Million Euro sollen die reinen Baukosten sein, eine genaue Berechnung werde nachgereicht.
Woher kommt das Geld?
Für das Jugendzentrum habe sie ein Mail vom zuständigen Landesrat Philipp Achammer mit der Zusage über 450.000 Euro, aufgeteilt zu je 150.000 Euro in den Jahren 2016, 2017 und 2018. Weil die Gemeinde Latsch bei den Ansuchen für ein Jugendzentrum seit dem Jahr 2009 ganz vorne sei. Damals sei ein Projekt mit einem Kostenvolumen von 900.000 Euro eingereicht worden. Die hälfte davon, jene 450.000 Euro würde das Land finanzieren. Für den Sport, so Platzer, sei kein Beitrag vorgesehen. Wir hatten bisher tolle Projekte, die sind aber an der Finanzierung gescheitert, sagte die Gemeinderätin Verena Rinner. Wie sollen wir das finanzieren, wenn wir schon den Kindergarten in Planung haben, die Sanierung der Mittelschule, das Trinkwasserbecken in Tarsch, die Feuerwehrhalle, das Vereinshaus in Goldrain. Die Gesamtsumme werde auf 1,6 Millionen Euro geschätzt, sagte Platzer. Darin seien, neben den reinen Baukosten, die Mehrwertsteuer, der Abriss der Garagen, die technischen Spesen (182.000 Euro) und der Grunderwerb (200.000 Euro) enthalten. Der Grund gehört der Fraktion Latsch, die grundsätzlich einem Verkauf zustimme. Dies teilte Hans Mitterer von der Fraktionsverwaltung mit. Es sei eine Schätzung unterwegs, man werde sich einigen können. Und die Einrichtung? Die Gestaltung des Außenbereiches? Eine Aufteilung des Baues in zwei Baulose regte Christian Stricker an.
Jenes Projekt von Franz bzw. Uwe Rinner kam dann doch zur Sprache. Der Freiheitliche Sepp Kofler mahnte die Gemeindeverwalter, dass der Sportverein bei den Spesen nicht hängen gelassen werden dürfe. Der Sportverein werde mit Franz Rinner reden und man wird ein Lösung finden, entgegnete Platzer. Das werde man mit einem Beitrag lösen, sagt später BM Helmut Fischer zu diesem Thema. Es gehe nicht an, dass für den Sport keine Beiträge mehr vorhanden seine, sagte Fischer. Ob sich das Südtirol leisten könne? Die Umstellung der Finanzierungen in der Landesregierung habe auch ihre Tücken. Wenn der Gemeinderat sich für diesen Weg ausspreche, dann werde er sich um sämtliche Fördertöpfe bemühen, sagte Fischer. Ein Aufbäumen noch von Thomas Pichler: „Wir haben kein Löschwasser in Tarsch. 15 Minuten rinnt es, dann ist fertig. Ich möchte, dass das Löschwasserbecken gemacht wird. Sonst stimme ich nichts mehr zu.“ Auch das undichte Trinkwasserbecken in Tarsch müsse saniert werden. Pichler wird seine Drohung nicht wahrmachen und stimmt dem Vorprojekt schließlich zu. Mit Ausnahme von Stefan Bauer, der sich enthält, stimmen schließlich alle Gemeinderäte dem Vorprojekt zu. Kurz zuvor hat der Gemeindsekretär Georg Schuster noch erklärt, dass die neue Gemeindenfinanzierung vorsehe, dass ohne Ausführungsprojekt kein Geld fließe. Seit Jahren, seit Jahrzehnten - es sind mehr als 20 Jahre - wird in Latsch über ein Jugendzentrum diskutiert, geplant, wurden Pläne wieder verworfen, neu geplant, wieder verworfen... Die an damaligen Diskussionen beteiligten Jugendlichen sind längst erwachsen. Und nun könnte eine Symbiose mit dem Sportverein auch dem Jugendzentrum zur Geburt verhelfen. Mit der konkreten Jahrzahl 2020 im Hintergrund.
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Messner Mountain Museum
Waidmanns Heil ....
Schloss Sigmundskron ist seit Sonntag, den 20. März 2016, wieder geöffnet. Nicht nur der Kinoneubau von Werner Tscholl, auch die Ausstellung „Berge in der Malerei“ und die Wechselausstellung „Eiger-Direttissima 1966“ sind neue Besucherattraktionen.
„Es geht nur gemeinsam. Den Streit in den eigenen Reihen können wir uns nicht leisten. Dies möchte ich vor allem jenen ans Herz legen, die mit anderen Botschaften unterwegs sind“, ließ Bezirksjägermeister Berthold Marx die Jäger bei der Hegeschau 2016 am Josefitag wissen. Deutlich mehr Rotwild ist im Vergleich zu den Vorjahren zur Strecke gebracht worden. Die genauen Zahlen zur Wildbewirtschaftung sind im untenstehenden Bericht aufbereitet. (ap)
von Albrecht Plangger
Rom-Infos ins Tal Die Osterwoche war sehr lebhaft. Das Dekret zu den Genossenschaftsbanken und somit zu unseren Raiffeisenkassen stand im Mittelpunkt Der politischer Debatte. Die Südtirol -Lösung konnte trotz massiver Zentralisierungsgtendenzen umgesetzt werden. Mittlerweile kennen alle meine Kollegen die „Marke“ Raiffeisen, die zur Zeit wieder ganz heftig für Privilegien und Sonderbehandlung Südtirols steht. Vom Grundgedanken Friedrich Wilhelm Raiffeisens und des Genossenschaftsgedankens zur Selbsthilfe ist leider nicht viel übergegangen. Von der Verwurzelung mit dem Territorium und der Verantwortung für das Territorium, in welchem man das Geld verdient, könnten viele Genossenschaftsbanken außerhalb Südtirols aber viel lernen . Meine Kollegin Gebhard hat die Sache sehr gut betreut und die Übersicht behalten. Das sollte gesagt sein.Nun wird unseren Kassen nicht die zentrale Genossenschaftsholding in Rom in die „Karten schauen“, sondern - immer neben der Banca d’Italia - die eigene Landesbank. Das ist auch gut. Wir wollen unsere Eigenverwaltung - und dies heißt nun mal auch Eigenkontrolle und Eigenverantwortung - im Sinne F. W. Raiffeisens! Das ist gut so, dann wird es uns nicht so ergehen wie letzthin vielen Kleinsparern in Mittelitalien. Nach Ostern befassen wir uns im Parlament mit dem Gesetz zur öffentlichen Trinkwasserversorgung (ripubblicizzazione dell‘acqua). Wir kämpfen für unsere Sicherungsklausel, weil auf dem übrigen Staatsgebiet längst alles anders und darunter viel privatisiert ist - aber auf keinen Fall besser. Unser System mit der von den Gemeinden garantieren Trinkasserversorgung ist viel besser als große Provinzkolosse.
Foto: Angelika Ploner
8 /Wirtschaft/
Die Hegeschau 2016 Die Abschusszahlen
Das Rotwild macht im Vinschgau seit Jahren Probleme. Den Forderungen der Forst- und Landwirtschaft, mehr Tiere zu erlegen, ist man im vergangenen Jahr verstärkt nachgekommen: „Noch nie wurde im Vinschgau so viel Rotwild erlegt wie 2015“, sagte Bezirks- und Landesjägermeister Berthold Marx bei der heurigen Hegeschau. von Angelika Ploner
Rotwild: 106
J ährlingshirsche* erlegt (*111 ausgegeben)
265
T rophäenhirsche* zur Strecke gebracht (*312 Trophäenhirsche freigegeben)
936
Stück Kahlwild erlegt (jedes 2. Stück war ein Schmal- oder ein Alttier, damit wurde klar in den Rotwildbestand eingegriffen)
636
Stück Rotwild wurden von Graun bis Schluderns erlegt,
729
Stück von Laas bis Schnals.
Rehwild: 344 383
männliche und weibliche Rehe wurden zur
Strecke gebracht,
674
Rehe insgesamt, über 90 % Abschlussplanerfüllung.
Gamswild: 414 Gamsen wurden erlegt: 148 Böcke, 120 Geißen und 146 Jährlinge
2016 gingen 890 Jägerinnen und Jäger im Vinschgau auf die Jagd: Auf jede/n entfallen damit rund
2,7 Stück Schalenwild.
12 Reviere und 2 Eigenjagden gibt es im Jagdbezirk
Vinschgau.
Niederwild: 261 Füchse wurden erlegt, 209 Feldhasen und 46 Schneehasen, dazu kommen
26 27 13
Spielhähne, Schneehühner Steinhühner
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/Wirtschaft/ 9
Vinschgau
Foto: „Wind“-Archiv
Vinschgau Marketing Verwaltungsrat neu bestimmt
D
er Verwaltungsrat der Tourismusorganisation Vinschgau Marketing wurde bei der Gesellschafterversammlung am Donnerstag, 17. März in Glurns neu gewählt. Das Statut von Vinschgau Marketing sieht die Neuwahl nach 4 Jahren vor. Mit dem Beschluss der Gesellschafterversammlung wurde die Zahl der Ratsmitglieder von 5 auf 7 angehoben. Im Amt bestätigt wurde der Präsident Matthias Tschenett aus Schlanders, er sitzt außerdem für die Ferienregion SchlandersLaas im Verwaltungsrat. Für die Ferien-
region Reschenpass übernimmt Deborah Zanzotti das Amt ihres Vorgängers Ulrich Stampfer. Georg Steiner wurde für die Ferienregion Obervinschgau in den Verwaltungsrat gewählt. Für das Ortlergebiet im Amt bestätigt wurde Holger Gander, neu dazu kommt Alfred Karner für die Ferienregion Prad und Manfred Prantl für Kastelbell-Tschars. Ebenso bestätigt wurde Günther Pircher für die Ferienregion Latsch-Martell. Als Beiräte wurden Raimund Prugger (Südtiroler Bauernbund), Karl Pfitscher (HGV), Ulrich Veith (poli-
Kurt Sagmeister Direktor, Karl Pfitscher Beirat HGV, Raimund Prugger Beirat SBB, Matthias Tschenett Präsident, Günther Pircher VizePräsident, Deborah Zanzotti Verwaltungsrätin, Manfred Prantl Verwaltungsrat, Georg Steiner Verwaltungsrat, Holger Gander Verwaltungsrat, Walter Holzeisen Beirat hds, Siegfried Wegmann Beirat Wirtschaft
tischer Vertreter) bestätigt sowie Walter Holzeisen (hds) und Siegfried Wegmann (Steuerberater). Nach der Aufbauarbeit und der Konsolidierung von Vinschgau Marketing in den vergangenen vier Jahren, besteht die Herausforderung für die nächsten Jahre darin, die Zusammenlegung von Vinschgau Marketing und Marketinggesellschaft Meran zur neuen Regionalen Managementeinheit gut vorzubereiten und in die richtige Richtung zu lenken. Claudia Gruber, Vinschgau Marketing
.com • FOTO: DIETER DRESCHER CCR REVIVED 2016
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Tarsch/Latsch
Aufwärtstrend: Die „Bergbahnen Latsch“ er Liftkauf, da sind sich der Präsident der TV Lift GmbH Thomas Rinner, sein Vizepräsident Robert Martin und Vorstandsmitglied Hansjörg Dietl einig, war ein gelungener Akt. „Hut ab vor dieser Aktion“, sagt Rinner auch angesichts der Tatsache, dass die Vereinsmitglieder ihre Mitgliedsbeiträge 7 Jahre im Voraus bezahlen mussten. Rund 800.000 Euro sind so zusammengekommen. Zu Beginn des Jahres 2014 kaufte der Tourismusverein in einem gemeinsamen Kraftakt die Liftanlagen, im Juli 2014 ist die Aufstiegsanlage erstmals in Betrieb gegangen. Mehr als 16.000 Ersteintritte bis Oktober (in einem wettermäßig lausigen Sommer) gaben den Touristikern recht. Die Gemeinde Latsch habe das Unterfangen von Anfang an tatkräftig unterstützt, dem damaligen Präsidenten des Tourismusvereines Günther Pircher waren einige schlaflose Nächte beschieden. Im vergangenen Jahr 2015 konnten die Ersteintritte von Mai bis Oktober auf knapp 30.000 gesteigert werden. Thomas Rinner sagt, dass die maximale Sommerleistung in früheren Zeiten bei rund 36.000 Eintritte war. „Da möchten wir anknüpfen“, sagt Rinner. Ein mehr oder weniger ausgewogenes Betriebsergebnis kann man für 2015 vorweisen. Es sei von Anfang an gelungen, einen gemeinsamen Marketingauftritt mit der Seilbahn St. Martin zu bewerkstelligen, sagt Robert Martin, der als Vizepräsident der TV Lift GmbH auch für das Marketing zuständig ist. Mit den „Bergbahnen Latsch“ werde mit Erfolg eine eigene Webseite mit interaktiver
Foto: Erwin Bernhart
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v.l.: Hansjörg Dietl, Thomas Rinner und Robert Martin: „Von der Bevölkerung ist der Liftankauf gut aufgenommen worden. Die Gäste genießen das Wander- und Naturerlebnis auf der Tarscher Alm.“ Karte betrieben (www.bergbahnen-latsch. com). Gemeinsam mit der Gemeinde Latsch und mit Verkehrslandesrat Florian Mussner sei es gelungen, vom Bahnhof Latsch einen Zubringerbus bis zur Talstation des Liftes Tarscher Alm einzurichten. Mehr als 10.000 Frequenzen weise dieser 2015 auf, an einem Spitzentag 185 Personen. Auch der Bogensportparcours an der Talstation werde gut angenommen, sagt Martin. Hansjörg Dietl sagt, dass alle emotional am Almgebiet mit der Tarscher, der Latscher Alm und der Almlounge hängen. Auch die Gäste seien vom imposanten Panorama mit
langer Sonneneinstrahlung begeistert. Auch für ältere Leute sei es eine Herrlichkeit. Die Vision sei deshalb auch, einen Senioren- bzw. Familienrundwanderweg anzulegen. Mit dem Betrieb der Liftanlage hänge es acuh zusammen, dass 2015 ein Nächtigungsplus von knapp 3 Prozent zu verzeichnen sei. „Das, was man an Wanderern beim stillstand der Anlagen verloren , werden wir langsam wieder zurückerobern“, sagt Dietl. Und: Man werde auf der Alm eine konsequente Trennung zwischen Bikern und Wanderern anstreben. Der Tarscher See soll mittelfristig bikefrei sein. (eb)
Schlanders
Handyumsetzer ohne Alternative B
Foto: Heinrich Zoderer
esorgte Bürger sprachen bei der Gemeinde Schlanders vor und sammelten Unterschriften, um den 24 m hohen Handyumsetzer bei der Dorfeinfahrt neLuca Verdi von der Landesagentur für Umwelt konnte nur Tipps im Umgang mit dem Handy geben. Messungen in Schlanders ergaben, dass die strengen Grenzwerte eingehalten werden.
ben dem Grundbuch an eine andere Stelle außerhalb des Dorfes zu verlegen. Die Gemeindeverwaltung hat sich mit den Netzbetreibern in Verbindung gesetzt und Luca Verdi, den Amtsdirektor im Labor für physikalische Chemie der Landesagentur für Umwelt zu einem Vortrag nach Schlanders eingeladen. Der Amtsdirektor zeigte die rasante Entwicklung der Handys und der Elektrogeräte insgesamt auf. In der Mobilfunktechnologie stehen wir momentan bei der 4. Generation (4G), d.h. nach GSM und UMTS ist LTE die neueste Mobilfunktechnologie. Und die Entwicklung wird sicher weitergehen, meinte Verdi. In Italien gibt es 80 Millionen Handys und weltweit über 7 Milliarden. 60% der Handys sind Smartphones und dienen nicht nur zum Telefonieren. Solche Handys sind ständig in Verbindung mit Mobilfunkumsetzern. Je
mehr Handys, desto mehr Umsetzer. Können wir diese Entwicklung aufhalten? Diese Frage stellte Luca Verdi an das Publikum und bekam keine Antwort. Er berichtete über Messungen in Schlanders und teilte mit, dass die Grenzwerte nicht überschritten wurden. Eine Verlegung des Handyumsetzers wäre aus technischer Sicht nicht sinnvoll. Nach Auskunft der Netzbetreiber wäre der Kirchturm, das Rathaus oder der Dorfplatz der ideale Platz für einen Handyumsetzer, teilte BM Dieter Pinggera mit. Luca Verdi sagte, dass es allein in Bozen 110 Handyumsetzer gibt und im ganzen Land wird aufgerüstet. Der Amtsdirektor konnte nur Tipps im persönlichen Umgang mit dem Handy geben. Solange die Grenzwerte eingehalten werden, kann weder das Land noch die Gemeinde etwas gegen Mobilfunkanlagen unternehmen. (hzg)
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Vinschgerwind 7-16
/Wirtschaft/ 11
Obervinschgau
m Mittwoch (01.03.) fand das 5. Wirtschaftsbeiratstreffen der Raiffeisenkasse Obervinschgau in Graun statt. Direktor Moriggl begrüßte die Vertreter von Institutionen und Interessengruppen und die politischen Repräsentanten. Ein besonderer Gruß galt den beiden Referenten des Abends Rudi Rienzner (Bild rechts), Direktor des SEV und Alexander Agethle (Bild links) vom Englhof in Schleis. „Unser Stolz ist die Themenlandkarte Obervinschgau als klassischer U-Bahnplan, in welcher die Ideen und Anregungen des Wirtschaftsbeirates gesammelt und zusammengefasst werden. Wir haben mittlerweile 15 U-Bahnlinien, vom Arbeitsmakt, Tourismus, Landwirtschaft über Sporttrends, Aufstiegsanlagen und Biking bis hin zu Lebensqualität für Familien und Kultur und Weiterbildung“ sagte Moriggl und beamte das Netzwerk an die Wand. Dieses „Wissensnetz“ wird mit jedem Treffen ergänzt. Die Kreuzungen zeigen bildlich alle Themen, die irgendwie zusammengehören und zeigen, welche Möglichkeiten und Potenziale im Obervinschgau vorhanden sind und die diskutiert und umgesetzt werden können. Ak-
Fotos: Andreas Waldner
Großartiger Ideenlieferant für Regionalentwicklung A
tuell ist das Thema „Zielgruppenorientierter Ausbau von Almen und Hütten“. Deshalb übergab Moriggl das Wort an Josef Plangger, der über den Gemeinderatsbeschluss in Bezug auf den neuen Standort der Weisskugelhütte informierte. Dort entstünde eine Infrastruktur, die 12 Monate genutzt werden könne und in Kombination mit den alpintechnischen Möglichkeiten ein einzigartiges Potential in den Ötztaler Alpen darstelle. Rudi Rienzner referierte über den Südtiroler Energie Verband. Als Kompetenzzentrum setzt sich der SEV für den Einstieg in eine den örtlichen Bedürfnissen angepasste, dezentrale und demokratische Energiewirt-
schaft ein. Werte wie Nachhaltigkeit, Eigenständigkeit und Kundennähe stehen für den Verband ganz weit oben. Alexander Agethle ist Agronom. Er stellte den väterlichen Betrieb um auf Bioproduktion und finanzierte die Sennerei-Erweiterung über Käse-Aktien: Für 500 Euro Mindestbetrag kann man bei ihm in Käse investieren – und sich in Käse ausbezahlen lassen. Die Auswahl hat man zwischen dem Weichkäse Arunda, dem Schnittkäse Tella und dem Hartkäse Rims. Dr. Mathias Theiner hat die Veranstaltung moderiert und die Ausführungen dokumentiert. Das nächste Beiratstreffen wird am 03. Mai stattfinden. (aw)
Danke
sagen wir vom Vinschgerwind den Einzahlern eines Abo-, Gönner- oder Förderbeitrages für das Jahr 2016. Es gibt viele, die den Vinschgerwind seit dem ersten Erscheinen im Jahr 2005 jährlich unterstützt haben. Dafür ein besonders herzliches Dankeschön. Die Einzahlungen sind mehr als eine Anerkennung für den journalistischen Weg – sie helfen mit, die Existenz des Vinschgerwind und damit den eigenständigen publizistischen Weg des Vinschgaus zu sichern.
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rufen wir den noch Unentschlossenen zu, sie mögen sich doch noch zu einer Abo-, Gönner- oder Fördererzahlung für das Jahr 2016 für den Vinschgerwind entschließen. Wir nehmen an, dass auch die Unentschlossenen den Vinschgerwind gern lesen und die journalistische Arbeit durchaus zu schätzen wissen. Vielen Dank Das Vinschgerwind-Team • Raiffeisenkasse Fil. Schlanders: IT29 W 08244 58920 000 300 005151 • Südtiroler Sparkasse Fil. Mals: IT58 Q 060 4558 5400 0000 5000 943 • Südtiroler Volksbank Fil. Schlanders: IT70 E 058 5658 9200 4757 0000 777 • Post K/K: IT31 L 076 0111 6000 0006 4900 442
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12 /Leserbriefe/ Frohen Mutes Meine Erkenntnis aus dem Autonomiekonvent lautet: Wir akzeptieren unsere Vergangenheit und Gegenwart. Aus dem was vor uns liegt, machen wir das Beste, ruhig, besonnen und frohen Mutes. Bernd Christanell, Naturns
Berge auch weiterhin gemeinsam erleben Liebe Mountainbiker und Bergfreunde Auf den Wegen, die doppelt genutzt werden, kommt es auf die gegenseitige Rücksichtnahme an. Bin überzeugt, dass wir nur mit Respekt und etwas Feingefühl in den Bergen sicher an einander vorbei kommen werden. Es gibt bereits ausgewiesene Downhill Strecken, unbedingt sollte das Radverbot auf Waalwegen und Wandersteigen beachtet werden – dafür sind wohl Kontrollen nötig. Schauen wir doch ab und zu über die Grenze und auf die Erfahrungen unserer Nachbarn:
eine ausgeklügeltes Beschilderungs-System der Wanderwege mit Hinweis auf die Biker. Das hunderte Kilometer lange Forstwege Netz in Südtirol
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sollte für die Radfahrer reichen. Sensible Gebiete oberhalb der Waldgrenze sollten verschont bleiben. Wanderführer Reto Wiesler, Taufers im Münstertal
Neue Gülle-Regelung in Natura-2000 Gebieten: Ist das das Ende für blumenreiche Goldhaferwiesen? Grundlegende Bemerkungen Ein aus naturschutzfachlicher Hinsicht nicht nachvollziehbar Regelung soll im neuen Beschluss der LR festgeschrieben werden. Blumenreiche wenig intensive Gold- und Glatthaferwiesen (der sog, Wiesentyp C) dürfen künftig wieder mit Gülle gedüngt werden. Mit einem für Natura 2000 Gebieten erstaunlich hoch angesetzten Viehbesatz von 2,4 GVE/ha sind sie den intensiven Fettwiesen nahezu gleichgestellt (2,5 GVE/ ha) und können genau wie diese entsprechend intensiv gedüngt werden. Das Paradoxe an dieser neuen Regelung: Glatt- und Goldhaferwiesen in Natura 2000 Gebieten können nunmehr intensiver gedüngt werden als für Wiesen im Bioanbau und Wiesen für EU-Prämien vorgesehen ist. Dies ist eine eindeutige Verschlechterung, was die nachhaltige Nutzung dieser Naturschutzflächen betrifft. Wie man aus Studien und praktischen Erfahrungswerten weiß, vertragen Gold- und Glatthaferwiesen keine größeren Mengen an Gülle. Werden sie intensiv gedüngt, sind Bio-
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Sunniten – Schiiten Der Nahe Osten ist die Geburtsstätte von drei Weltreligionen: Judentum, Christentum und Islam. Das Zusammenleben führt oft zu Konflikten. Alle drei Weltreligionen haben sich in verschiedene Glaubensrichtungen aufgespalten und damit die Konflikte vergrößert. Die beiden größten Glaubensrichtungen im Islam sind die Sunniten und die Schiiten. Die Sunniten bilden mit etwa 85 Prozent die zahlenmäßig größte Gruppierung innerhalb des Islams. Eine schiitische Mehrheit gibt es nur im Iran und Irak, sowie in Bahrain, im Libanon und Aserbaidschan. Die unterschiedliche Entwicklung der beiden Glaubensrichtungen begann mit dem Tod des Propheten Mohammed. Die Schiiten glauben, dass Mohammeds Schwiegersohn Ali der rechtmäßige Nachfolger gewesen wäre. Stattdessen wurde Abu Bakr, ein enger Berater des Propheten dessen Nachfolger. Hinzu kommt, dass es innerhalb der Sunniten verschiedene Rechtsschulen gibt. Andere muslimische Glaubensrichtungen, teilweise auch als Abspaltungen der Sunniten bzw. Schiiten sind die Drusen, Alawiten, Wahhabiten, Salafisten und Sufi. (hzg)
diversität und Blumenreichtum nach wenigen Jahren unwiederbringlich verloren. Genau diese artenreichen Gold- und Glatthaferwiesen zählen aber EU-weit zu den nach der FFHRichtlinie besonders geschützten Lebensräumen und müssen, um erhalten werden zu können, unbedingt weniger intensiv bewirtschaftet werden, wie es die die neue GülleRegelung vorsieht. Das Verschwinden der Goldund Glatthaferwiesen in Südtirol hätte aber auch für Italien Auswirkungen, da Südtirol einen besonders hohen Flächenanteil dieser zwei Wiesentypen aufweist. Ein großflächiger Verlust könnte Italien von Seiten der EU ein Vertragsverletzungsverfahren vonseiten der EU einbringen. In der Folge wäre auch denkbar, dass Südtirol auf Druck Roms Neuausweisungen von Natura 2000-Gebieten durchführen müsste. Die Vereinigung Südtiroler Biologen fordert die Landesregierung auf, den vorgelegten Entwurf abzuändern und die Gold- und Glatthaferwiesen aus der Kategorie der intensiven Fettwiesen herauszunehmen und als eigene Wiesenkategorie getrennt zu behandeln mit entsprechend reduziertem Viehbesatz und einer maßvollen Düngung. Denkbar wäre auch, diese Wiesen mit Landschaftspflegeprämien zu bezu-
schussen, um auch für die Bauern einen Anreiz zu schaffen, diese ökologisch nachhaltig und dennoch wirtschaftlich zu bearbeiten. Zudem fordert sie, die fachlich nicht begründete hohe Bestandszahl von 2,4 GVE/ha auf eine sinnvolle Anzahl zu reduzieren, so wie es von Experten bereits vorgeschlagen wurde. Der Beschluss enthält noch etliche fachlich nicht nachvollziehbare Annahmen und Schlussfolgerungen, ist in Teilen widersprüchlich und unpräzise. Diese Mängel, die wir Punkt für Punkt aufgelistet haben, gilt es nachzubessern. Die Vereinigung Südtiroler Biologen bewertetet die im Beschlussentwurf der LR zur Ausbringung von Gülle in Natura-2000-Gebieten (vorgelegt am 14.03. 2016 in der Sitzung der Arbeitsgruppe “Gülle”) vorgeschlagene Regelung in einigen Punkten aus naturschutzfachlicher Hinsicht als unpräzise, auf falschen Annahmen aufbauend und nicht nachvollziehbar. Eine Nachbesserung des Beschlussentwurfes ist dringend erforderlich. Norbert Dejori / Vorsitzender
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
Die Auferstehung der Natur. Ob kalendarisch oder astronomisch oder meteorologisch, unaufhaltsam kommt der Fr端hling. Sehnsucht nach Gr端n, Sehnsucht nach Leben.
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Watt-Turnier für das Schulprojekt von „Vida y Esperanza“ in Bolivien: Sonntag, 17. April um 14 Uhr im Culturforum Latsch Anmeldung: 349 007 40 78 (Sabrina Eberhöfer)
Martell
Aquarellimpressionen Angelika Hört, Hobbymalerin aus Kortsch, zeigt vom 26. März bis 30. Juni 2016 im ErdbeerCafé Hölderle in Martell ihre Aquarellimpressionen. Die Bilder haben etwas „Atmosphärisches“. Im Mittelpunkt steht der persönliche Eindruck, der momentane Augenblick, Farbimpressionen und Lichtreflexe werden zu wichtigen Bildgestaltungsmerkmalen. Nicht das Motiv steht im Vordergrund, sondern die Farbe, das Licht, Spannung, Ruhe und Spontanität. Ihre Sensibilität für atmosphärische Erscheinungen lassen freie und künstlerische Landschaften, Stillleben sowie Blumen entstehen. (hzg) Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9:00 bis 20:00 Uhr.
Leserbild
Ufos am Reschensee? Das Foto wurde uns von Cristoph Federspiel vom Romatic Hotel Schlössl am See in Reschen zugeschickt. Ufos am Reschensee?
Sammelaktion für Flüchtlinge Die Vinzenzgemeinschaft von Schlanders organisiert in Zusammenarbeit mit den Kaufleuten von Schlanders eine Sammelaktion für Flüchtlinge. Am Samstag, den 2. April 2016 werden von 8.30 bis 12.30 Uhr Halbschuhe, Turn- und Sportschuhe für Männer, sportliche Hosen, Jeans und T-Shirts für Männer, große Reisetaschen und große Rucksäcke und Schlafsäcke im Dammlhaus, 1. Stock, gesammelt. Alle Sachen sollen sauber gewaschen und in einwandfreiem Zustand sein - zusammengehörende Schuhe bitte zusammenbinden.
Landschaftsschutz und Landwirtschaft im Mittelpunkt Mals/Vinschgau - Der Umweltschutzgruppe Vinschgau ist es in den letzten Jahren immer wieder gelungen öffentliche Diskussionen anzuregen. Stand früher das Thema Verkehr im Mittelpunkt, so war es in den letzten Jahren der Landschaftsschutz und die Ökologisierung der Landwirtschaft.
Zu viele hatten sich angemeldet, so dass die Vollversammlung der Umweltschutzgruppe Vinschgau kurzfristig vom Gasthof Greif in das Kulturhaus von Mals verlegt werden musste
von Heinrich Zoderer
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ei der Vollversammlung am 11. März im Kulturhaus von Mals zeigten die Vorsitzende Eva Prantl und mehreren Ausschussmitgliedern auf, dass man sich sehr engagiert und medienwirksam für den Landschaftsschutz einsetzt und in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen versucht, wichtige Entscheidungen zu beeinflussen. Prantl berichtete, dass es gelungen ist, die Errichtung eines Golfplatzes in der Oberen Au in Glurns zu verhindern und das Gebiet unter Schutz zu stellen. In Zukunft soll in der Au eine Naherholungszone entstehen. Das Projekt Heckenverbund auf der Malser Haide wurde weitergeführt und auch letztes Jahr wurden wieder 3.000 Sträucher gepflanzt. Durch Schutzge-
biets-Patenschaften sollen 35 Biotope bzw. Naturdenkmäler im Vinschgau geschützt werden. Rudi Maurer berichtete über die Bemühungen, den Palabirn-Anger in Lichtenberg zu erhalten und das gesamte Ensemble als Naturdenkmal unter Schutz zu stellen. In der Diskussion zeigte Udo Thoma, Mitglied der Biologenvereinigung und Naturschutzreferent in der Gemeinde Prad den Standpunkt der Gemeindeverwaltung auf. Er warf der Umweltschutzgruppe Engstirnigkeit vor und versprach so viel wie möglich zu retten. Die Gemeindeverwaltung hat den Plan für die Wohnbauzone abgeändert, so dass einer von vier gefährdeten Palabirnbäumen gerettet ist. Ob die Feuerwehrhalle an der geplanten Stelle gebaut wird und zwei weitere Bäume gefällt werden müssen,
wird sich erst in Zukunft zeigen. Bei der Vollversammlung wurde an den Vortrag über „Pestizide und Bienensterben“ und den Informationsabend von Hans Rudolf Herren über den „Kurswechsel in der Landwirtschaft“ erinnert. Bilder von der Lehrfahrt nach Niederösterreich und von der Besichtigung des Hanffeldes in Lichtenberg wurden gezeigt. Geweht hat sich die Umweltschutzgruppe auch gegen eine Skipistenerweiterung im Schnalstal. Die drei Gewinner des Fotowettbewerbs „Boden, Wasser, Luft im Vinschgau“ wurden zum Abschluss der Vollversammlung geehrt. Roman Gurschler, Claudia Patscheider und Reto Wiesler erhielten Preise, gespendet vom Biohotel Panorama, dem Dorfladen Schluderns und der Umweltschutzgruppe Vinschgau.
Foto: Heinrich Zoderer
Watt-Turnier
31.03.16 © Mohamed Ben Khalifa/AP/dpa
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Langtaufers/Maseben
Auftakt für Cerealps in Nauders
Ein Erlebnis
Foto: Andreas Waldner
Nauders
WK-Bezirksobmann Toni Prantauer, Bgm. Helmut Spöttl, Helmut Fuchs, Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, David Fuchs, BH Markus Maaß und Simon Fuchs
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enn das kein gutes Omen ist. Gleich vier hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft und die drei Firmeninhaber schritten am Mittwoch (09.03.) zur Tat und leisteten für die Cerealps GmbH in Nauders den symbolischen ersten Spatenstich für das zukünftige Betriebsgebäude. Alles in allem werden rund sechs Millionen Euro in die ca. 3.500 m2 große Produktionshalle investiert und im Endausbau 80 Mitarbeiter beschäftigt. Heuer schon sollen Lebensmittel auf Getreidebasis wie Müsli, Müsliriegel, Cornflakes und Frühstückscerealien und mehr vom
Band laufen. Die Fertigstellung des Objekts ist für August geplant, anschließend soll die Cerealien-Produktion mit 20 Mitarbeitern starten. Bis in fünf Jahren ist der Ausbau auf 80 Jobs geplant. Eine Jahresproduktion von 15.000 Tonnen wird angestrebt. „So wie die Sonne heute vom Himmel scheint, so strahlt die Gemeinde Nauders über den Anlass des heutigen Treffens“ freute sich der neue Bürgermeister Helmut Spöttl. Nauders sei ein Tourismusort und suche seit längerem nach einem zweiten Standbein. Viele hätten sich im Gemeindeamt nach den Kontakten erkundigt, um sich für einen
Arbeitsplatz zu bewerben. „Naturprodukte in einer so schönen Landschaft produziert, das ist stimmig, das kann man verkaufen, das kann man exportieren“ meinte Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. „Wir leben auch hier die Europaregion, von der so viel gesprochen wird. Die kann man nur mit Leben füllen, wenn man eben solche Projekte auch umsetzt. Auch deshalb herzlichen Dank fürs Dasein.“ „Wir haben uns Standorte zwischen Verona und Landeck angeschaut“, schilderte Helmut Fuchs „die besten Rahmenbedingungen sehen wir hier in Nauders. Altbürgermeister Robert Mair und sein Nachfolger Helmut Spöttl haben uns bestens aufgenommen.“ Und mit Nauders fand man einen Standort mit vielen Pluspunkten: Akzeptanz von Seiten der lokalen Politik und der Bevölkerung, ein geeignetes Grundstück zu einem akzeptablen Preis, niedrige Energiekosten, vernünftige Gesetze und in Maßen gehaltene Bürokratie, eine gerechte Steuerlast, gute Umweltbedingungen – da sich diese direkt auf die Produktqualität auswirken (Wasser, Luft, Meereshöhe), eine gute Verkehrsanbindung und Unterstützung in Form von Landes- und Staatsförderungen. (aw)
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as kleine Skigebiet Maseben läuft erfolgreich. Die anfänglichen Schwierigkeiten mit den Schneeverhältnissen und mit dem Zubringer hat man überwunden. Der Zubringerlift ist geschlossen, aber das Hinauffahren mit Hägglung und mit einer für Personentransporte umgebauten Schneekatze ist schon ein Erlebnis. Die aktive Unterstützung von Seiten der Langtauferer Hoteliers fehlt zwar, aber die Leute, die auf der Berghütte Maseben Sonne und gutes Essen genießen und jene, die am Schlepplift oder beim Förderband oben das Skifahren genießen, sind begeistert. Eltern haben ihre Kinder von der
Terrasse aus im Auge. Weil Maseben an einem Nordhang liegt, sind dort im Frühjahr noch gute Schneeverhältnisse anzutreffen. Deshalb ist der Betrieb mit Übernachtungsmöglichkeit voraussichtlich bis 20. April 2016 geöffnet. Für Tourengeher ist Maseben idealer Ausgangspunkt und Schneeschuhwanderer erreichen das Berggasthaus in knapp 1,5 Stunden.
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§ Der Richters Gockelhahn Aus dem Gerichtssaal
n dieser Rubrik gäbe es jetzt einige ernsthafte Themen abzuhandeln, so zum Beispiel die Pläne von Fuchs Heinz, in der Gewerbezone von Eyrs in großem Stil einen Detailhandel für Lebensmittel und anderem nach dem erprobten Strickmuster des Herilu in Latsch aufzuziehen. Die Gemeinde Laas hat zwar mit einer Schließungsverfügung reagiert, doch in dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Bozen dürfte sie „schlechte Karten“ haben, denn seit einem Urteil des Verfassungsgerichts aus dem Jahre 2013 steht die ganze einschlägige Landesgesetzgebung auf wackligen Beinen. Ob hingegen die Gemeinde Schlanders mit ihrem letzten Vorstoß, alle Straßen auf dem Schlanderser Nördersberg zu Gemeindestraßen zu deklarieren und auf diese Weise das Problem der Zufahrt zum Göflaner „Wantlbruch“ zu
lösen, erfolgreich sein wird, ist nach den vorangegangenen untauglichen Versuchen mehr als fraglich und könnte vor dem Verwaltungsgericht als „alter Wein in neuen Schläuchen“, wenn nicht gar als Vollstreckungsvereitelung eines rechtskräftigen Urteils gewertet werden. Doch wir wollten doch eigentlich von etwas Heiterem aus dem früheren Bezirksgericht Schlanders berichten! Der frühere Bezirksrichter Albert Frötscher war außerhalb seiner Amtsräume ein großer Tierliebhaber. Neben seiner Wohnung konnte er über eine Baracke verfügen, in welcher er jede Art von Kleintieren wie Kaninchen, Ziegen, Schafe und Hennen hielt. Auch pflegte er sich von seinem beruflich bedingten Aufenthalt im Paragrafenwald in der Weise zu erholen, dass er durch die Wälder des Nördersberges streifte und diese von herumliegenden Stämmen,
Theaterspaß in Langtaufers
Mit freundlicher Unterstützung des Südtiroler Theaterverbandes
Kein Dinner
Die Heimatbühne Langtaufers lädt zum Theater. Das Team um Gesamtkoordinator Helmuth Blaas bringt die Komödie „Kein Dinner für Sünder“ von Ewald Taylor auf die Bühne im Kulturhaus von Pedross. Derzeit bereitet Regisseur Patrick Eller die sechs Schauspielerinnen und Schauspieler auf die Premiere am Freitag, den 15. April um 20 Uhr vor. Zum Inhalt: Keine Ehefrau zu haben, wenn man dem spießigen Chef eine solche präsentieren muss, ist schon proble-
Sünder Komödie von Edward Taylor im Kulturhaus von Pedross
Langtaufers
Premiere: 15. 17. 23. 24. 29. 1.
April 2016 April 2016 April 2016 April 2016 April 2016 Mai 2016
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20.00 Uhr 16.00 Uhr 20.00 Uhr 16.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr
Platzreservierungen: Tel. 347 251 59 27 (werden nur bis 15 Min. vor Spielbeginn freigehalten)
© v.poth - Fotolia.com
Fr. So. Sa. So. Fr. So.
sich für nicht zuständig und verwiesen die Beschwerdeführer an den Bürgermeister. Der erklärte sich seinerseits für unzuständig und schickte sie wieder zu den Ordnungshütern zurück. Die so „Unerhörten“ kamen sich als „verarscht“ vor und griffen zur Selbsthilfe: Immer wenn der Hahn wieder dreimal gekräht hatte, griffen sie zum Telefon und riefen den Richter persönlich an. Als dieser schlaftrunken nach dem Namen des Anrufers fragte, bekam er als Antwort nur ein Wort: “Kickericki!“ Der Streit wäre sicher noch in die nächste Runde gegangen und hätte sehr zur Belustigung beigetragen, wenn nicht der Richter versetzt worden wäre. Den Gockel nahm er mit nach Sterzing, und wenn er nicht gestorben ist, dann kräht er dort noch heut! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt
Heimatbühne Langtaufers
Heimatbühne Langtaufers
für
Ästen und Stöcken säuberte. Bei solchen Vorlieben mag es nicht verwundern, dass ihm zu seinem 50. Geburtstag Geschenke gemacht wurden, die bei ihm gut ankamen, wie etwa Strohund Heuballen, scharfe Beile, Sägen sowie auch eine Schar Hennen samt dazugehörigem Hahn. Richter Frötscher nahm die Geschenke mit nach Hause, den Hahn sperrte er in ein eingezäuntes Gehege an der Grenze zum Nachbarhaus ein. Des Richters Gockel verhielt sich jedoch nicht anders als seine Artgenossen: beim ersten Morgengrauen begrüßte er den erwachenden Tag mit einem fröhlichen „Kickericki“! Diese Laute erregten jedoch das Missfallen der Nachbarn, welche sich in ihrer Nachtruhe gestört fühlten und sich hilfesuchend an die Carabinieri wandten. Als diese erfuhren, dass der krähende Gockel dem Richter gehörte, erklärten sie
matisch. Gleich mehrere um sich zu scharen führt aber erst recht nicht zu der so sehnlich erhofften Beförderung. So erwartet Benni Zwischenbrugger zum Abendessen seinen übertrieben moralischen Chef. Da wäre es gut, wenn Benni mit seiner Freundin Helene nicht nur befreundet, sondern auch verheiratet wäre. Helene weigert sich, diese infame Komödie mitzuspielen. Ob Benni einen Ausweg finden wird? Platzreservierung unter der Telefonnummer 347 251 5927
Stefanie Patscheider als Tina Pringles und Thomas Pinggera als Benni Zwischenbrugger Foto: „Wind“-Archiv
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Vom Suldner Schnee zum Bodensee Werner Reinstadler war zehn Jahre lang als Betreuer von Ski-Ass Marc Girardelli im internationalen Skizirkus unterwegs. Als Begleiter des einstigen Besitzers der Seilbahnen Sulden, dem Kommerzialrat Walter Klaus, kam er an den Bodensee und zur Vorarlberg Lines mit dem Luxusschiff „Sonnenkönigin“ von Magdalena Dietl Sapelza
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
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ie Schiffstaufe der „Sonnenkönigin“ im Jahre 2008 zählt zu Werners unvergesslichen Erlebnissen. Angespannt schwang er vom Hubschrauber aus das Seil mit der riesigen Sektflasche in Richtung Bug. Das Glas zerbarst punktgenau oberhalb des Schriftzuges. Der Sekt schäumte und die illustren Festgäste applaudierten. Seither geht er im luxuriösen Event- und Charter-Schiff am Bodensee ein und aus. In seiner Kindheit in Sulden war der Schnee sein Element. Mit vier Jahren lernte er das Skifahren und befand sich schon bald auf der Siegerstraße. Nur Gustav und Roland Thöni waren schneller. Als Internat-Schüler in Meran schaffte er es in den Jugendkader und verließ die Schule. Die Erfolge beflügelten ihn und verleiteten ihn zu riskanten Fahrten. Bei einem Sturz erlitt er einen Wirbelbruch und Beinverletzungen. Seine Träume Rennläufer zu werden lösten sich in Luft auf. Er orientierte sich neu und entschied sich für einen Beruf im Gastgewerbe. Er besuchte die Hotelfachschule im Meran. Ein Praktikum führte ihn nach Genua. „Das war die Wende in meinem Leben“, erklärt er. „Der ständige Nebel hat mich schwermütig gemacht.“ Erst unter dem blauen Himmel von Sulden blühte er wieder auf. Er schnallte die Skier an und machte die ersten zaghaften Schwünge nach der Verletzung. Und er merkte, dass es funktionierte. „Zum Rennläufer wird es nicht reichen, aber zum Skilehrer allemal“, sagte er sich. Also steuerte er dieses Ziel an. Er bestand die Skilehrer-Prüfung und später auch die des Ski-Instruktors. Anfangs betreute er junge Vinschger Nachwuchstalente und
Werner Reinstadler, geboren 1952, Sulden/Bregenz auf dem Oberdeck der „Sonnenkönigin“ : Der humorvolle Vinschger Allrounder hat viel von der Welt gesehen: „Mein Leben war nie langweilig“ dann Abfahrer der italienischen Ski-Nationalmannschaft. Seinen Militärdienst leistete er zuerst in Cuneo und dann als Mitglied der Sportgruppe im Aostatal. Das Tor zum internationalen Skizirkus öffnete sich 1986, als Werner den Ausnahmekönner Marc Girardelli traf. Dieser verpflichtete ihn als Betreuer „Marcs Vater Helmut, ein Servicemann und ich haben zehn Jahre lang als Dreiergespann mit Marc gearbeitet“, er-
klärt er. Es war eine bewegende Zeit. Werner war der Mann für alles. Verlässlich steckte er Läufe, präparierte Skier, transportierte diese oft unter Zeitdruck von einem Ort zum andern, analysierte Videoaufnahmen, nahm an Mannschaftssitzungen teil. Oft war er auch Puffer, wenn sich Marc und sein strenger und aufbrausender Vater in die Haare gerieten. Marc fuhr in vier Disziplinen einen Sieg nach dem an-
deren ein. Er gewann alles was es zu gewinnen gab. Zum Feiern blieb kaum Zeit. Arbeitsvertrag hatte Werner keinen. „Für Marc und Helmut hat stets der Handschlag gezählt“, betont er. In den Zwischensaisonen arbeitete Werner als Skilehrer. Sogar der Skiclub Neapel verpflichtete ihn für den Nachwuchs am Gran Sasso. „Mit der Pünktlichkeit war es da nicht so genau“, lacht er. 1984 machte ihn Walter Klaus, der Besitzer der Seilbahnen Sulden, zu seinem Privat-Skilehrer und 1998 zu seinem Chauffeur. und Buttler. Werner begleitet ihn nach Augsburg, auf seine Insel bei Venedig. Er arrangiert Feste und Empfänge und zog im Jahr 2000 mit ihm ins Montafon. Klaus stieg in die Bodenseeschifffahrt ein, und aus dem Skilehrer Werner wurde ein SeeMann. Nach dem Tod von Klaus übernahm Werner Netzer die Geschäfte. Heute betreut Werner Reinstadler im Auftrag des neuen Chefs die Buchungen für die fünf Ausflugsschiffe und für die „Sonnenkönigin“, die man für Veranstaltungen mieten kann. Werners unstetes Leben brachte es mit sich, dass er kaum Zeit für Privates hatte. Die Ehe, die er als 25-Jähriger eingegangen war und der zwei Kinder entsprossen, scheiterte nach sieben Jahren. Immerhin 24 Jahre dauerte die nächste Beziehung. Mit der zweiten Partnerin pflegt er ein freundschaftliches Verhältnis, genauso wie mit seiner jüngsten Tochter Michaela. Diese schenkte ihm kürzlich den Enkel Max, der sein ganzer Stolz ist. Um den Kleinen zu sehen, fährt Werner nun regelmäßig nach Sulden. Er besitzt dort eine Wohnung. Möglicherweise kommt er nach der Pensionierung für immer zurück - vom Bodensee zum Suldner Schnee.
18 /Gesellschaft/
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Kolping im Vinschgau
Bibelausstellung im Kloster Marienberg
Vorbild
Die Ausstellung „Expedition Bibel“ ermöglicht eine Entdeckungsreise der besonderen Art, nämlich mit allen Sinnen: tasten und spüren, sehen und erfassen, riechen und hören. Das heißt „Bitte berühren“. Neben wertvollen Bibeln in verschiedenen Sprachen entführen original jüdische Kultgegenstände, Gewürze, Hölzer, Musik, Spiele aller Arten und vieles mehr in die biblische Alltagswelt. Bereichert wird die Ausstellung durch ein buntes Rahmenprogramm für Jung und Alt, das geradezu einlädt sich auf das Experiment Bibel einzulassen. Bibelausstellung vom 06.04.– 19.04.2016
Organspende rettet Leben Prad - Es war bereits der 16. Informationsabend zum Thema Organspende. Neben der LRin Martha Stocker und dem ehemaligen bundesdeutschen Gesundheitsminister Daniel Bahr, ergriffen mehrere Fachärzte und Betroffene das Wort und appellierten dazu in der Familie über das Thema zu reden. Fachärzte und Betroffene informierten in Prad über die Organspende. V.l: Emanuela Egua, Bruno Giacon, Paul Schwienbacher, Ulrich Seitz, Andreas Jung, Daniel Bahr, Johann Pratschke
Foto: Heinrich Zoderer
In den letzten beiden Folgen haben wir uns mit dem Verbandsgründer Adolph Kolping beschäftigt. Diesmal wollen wir uns die Frage stellen: Ist Adolph Kolping einer, der zur Nachahmung empfohlen werden kann? Entscheidend für das Leben des am 08.12.1813 in Kerpen bei Köln geborenen Adolph Kolping war seine persönliche und innige Beziehung zu Christus. Ausgezeichnet haben ihn nicht nur sein unerschütterliches Gottvertrauen, sondern auch sein tiefer Glaube. Sein Einsatz war immer verbunden mit seinem leidenschaftlichen Engagement für Menschen und zwar vor allem für Menschen in Not. Deshalb hat nicht umsonst der Publizist Christian Feldmann ihn mit Papst Franziskus verglichen: Engagement für Menschen in Not! Sein persönlicher Einsatz aber galt vor allem Menschen in der Arbeitswelt und zwar besonders für jene im Handwerksberuf. Seine Liebe zur Kirche, sein tiefer Glaube, seine persönliche Beziehung zu Jesus Christus kann nur dann richtig verstanden werden, wenn wir uns über sein sozial- und gesellschaftspolitisches Engagement bewusst sind. Seine Aussage lautet: „Ich schaffe nicht ein Werk für die Betkammern, ich siedle mich an der Schnittstelle zwischen Kirche und Gesellschaft an.“ Nicht umsonst hat Papst Johannes Paul II. 1980 in der Minoritenkirche – der Grabeskirche Kolpings in Köln – gesagt: „Solche Leitbilder wie Adolph Kolping brauchen wir für die Kirche von heute.“ Wir müssen unser Engagement als Kolpinger und darüber hinaus für die Nöte unserer Zeit bündeln! Vielleicht überlegen wir, wo die Nöte unserer Zeit liegen!
von Heinrich Zoderer
I
m Rahmen der Prader Gesundheitstage luden AIDO Vinschgau, die Vereinigung der freiwilligen Organspender und das Landesamt für Krankenhäuser zu dieser Informationsveranstaltung, moderiert von Ulrich Seitz, dem Direktor des Landesamtes für Krankenhäuser. Johann Pratschke, Leiter der Klinik für Transplantationschirurgie der Charité in Berlin erinnerte an die erste Nierentransplantation 1954 und an die Unterarmtransplantation im Jahre 2000. Heute werden viele Organe wie Nieren, Herz, Lunge und Leber, aber auch Gewebe transplantiert. Die Herztransplantation ist bereits Routine, Lebertransplantationen werden auch bei Neugeborenen vorgenommen. Durch solche Transplantationen kann Leben gerettet bzw. ein normales Fa-
milienleben möglich werden. Das ist aber nur möglich, wenn genügend Menschen ihre Organe nach einem Gehirntod zur Verfügung stellen. Damit Angehörige bei einem Todesfall nicht in eine schwierige Entscheidung gebracht werden, appellierten alle Referenten, frühzeitig in der Familie darüber zu reden und sich zu entscheiden ob man bereit ist Organe zu spenden oder nicht. Die Warteliste ist sehr lange, viele warten 4 bis 8 Jahre. Bruno Giacon, Primar im KH Bozen und Landeskoordinator für Transplantationen, berichtete, dass 2013 insgesamt 79 Personen auf der Warteliste standen, 66 waren es im Jahre 2014. Damals wurden 50 Südtiroler in Innsbruck transplantiert, aber es gab nur 20 Spender. Im letzten Jahr gab es 44 Spender und 37 Transplantationen, aber immer noch 30 auf der Warteliste. Deshalb wird seit zwei Jahren
diese Informationskampagne durchgeführt. Martha Stocker und Gustav Kofler, der Präsident der AIDO-Gruppe Vinschgau informierten, dass man bei der Erneuerung der Identitätskarte seine Willenserklärung zur Organspende im Ausweis eintragen lassen kann oder dass man Mitglied bei AIDO werden kann und dann einen Organspenderausweis erhält. Diskussionen gab es über den Ablauf der Transplantation und über den Gehirntod. Mehrere Fachärzte erklärten, dass nach heutigem Wissensstand der Gehirntod die sicherste Methode zur Feststellung des Todes ist. Vor der Organentnahme müssen zwei Ärzte den Gehirntod feststellen. Paul Schwienbacher, der Pfarrer von Schluderns, bezeichnete die Organspende als Akt der Nächstenliebe und meinte, dass die Kirche dies unterstützt, weil so Leben gerettet werden kann.
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Taufers im Münstertal
Erste Hegeschau lockt unzählige Besucher D
links: Karl Anton Pegoraro erklärt den Grundschülern die Trophäen; rechts: Revierleiter Dietrich Spiess Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
er Andrang hat alle überrascht. Die „Erste Tauferer Hegeschau“ am 12. und 13. März lockte unzählige Besucherinnen und Besucher in die Schulturnhalle von Taufers. Diese bestaunten die vielen anschaulich präsentierten Trophäen und die Wild-Präparate, darunter viele heimische Vogelarten. Und sie genossen den Frühschoppen und das Mittagessen, das mit hausgemachten Hirschwürsten, mit Hirschgulasch, Knödel und Kraut einige Leckerbissen bereit hielt. Die Jäger und vor allem ihre Frauen hatten für die Köstlichkeiten gesorgt. Es herrschte Volksfeststimmung. Klänge einer Ziehharmonika und der Tauferer Tanzlmusi umrahmten die gesellige Runde. Am Montag waren die Kindergarten- und Grundschulkinder geladen. Diese interessierten sich bren-
nend für die ausgestopften Tiere und hörten den Ausführungen der Jäger und Förster aufmerksam zu. Im Mittelpunkt standen Jäger und Förster als Heger und Pfleger. Auch die Kleinen ließen sich die Hirschwurst zum Halbmittag schmecken. Das Jagdrevier Taufers i. M. zählt 38 Jäger und eine Jägerin (der Älteste ist Oswald Adami Jg. 1928, der Jüngste Patrick Peer Jg.1989).
pr-info Marmotta Trophy
Skitourenrennen im MARTELLTAL Im Martelltal haben bereits schon vor langem die Vorbereitungen für die 9. Auflage des Skitourenrennens um die „Marmotta Trophy“ begonnen. Der Wettkampf findet heuer wiederum an 2 Renntagen statt und soll auch heuer wieder ein Event für die Liebhaber dieser Sportart werden. Das Tal inmitten des Stilfserjoch Nationalparks präsentiert sich Dank der Schneefälle der letzten Wochen tief winterlich. Vorgesehen sind zwei verschiedene Strecken beim Marmotta classic, und zwar eine 15km lange Route mit 1.750m Höhenunterschied für die Männer und eine 10,5km lange Route mit 1.280m Höhenunterschied für die Frauen bzw. Junioren. Heuer findet erstmals in der Geschichte der Marmotta Trophy das Rennen Marmotta vertical statt. Am ersten Renntag Samstag, den 09/04 um 10.00 Uhr wird in Hintermartell ein spektakuläres Aufstiegsrennen ausgetragen. Martell vertical wird ein Aufstiegsrennen – Rennklasse und Hobbyklasse mit Richtzeit zur Martellerhütte. Teilnahmeberechtigt sind alle FISI-tesserierten Athleten, sowie Mitglieder anderer gleichgestellter Verbände für die Rennklasse. Alle Hobbyathleten ohne ärztliches Zeugnis für die Hobbyklasse. Die Einschreibungen zum Rennen laufen bereits. Für Marmotta Classic für Senioren beträgt die Startgebühr 40€ (inklusive Essen und Startpaket), für die Jugendkategorien 20€ (ebenfalls inklusive Essen und Startpaket. Die Ausrüstung muss laut FISI Reglement sein. Für Marmotta Vertical beträgt die Einschreibegebühr 20,00 Euro inkl. Nudelgericht. Der Kleidertransport erfolgt bis 9:45 Talstation Seilbahn Martellerhütte. Alle Informationen rund um das Rennen findet man auf der offiziellen Website www.martell.it
Das Revier umfasst eine Fläche von 3.500 Hektar. 1.000 Hektar des Gemeindegebietes befinden sich im Bereich des Stilfser Joch Nationalparks. Mit dessen Verwaltern herrsche gutes Einvernehmen, genauso wie mit der Forstbehörde und den Bauern, sagt Revierleiter Dietrich Spiess. Er sieht sich nicht als Jäger-Chef, sondern als einer von vielen. Im vergangenen Jahr
wurden im Tauferer Revier 80 Stück Rotwild, 30 Rehe und 15 Gämsen erlegt. Der Abschussplan sei erfüllt, so Spiess. Es gibt kaum Probleme mit Krankheiten. Das Fleisch der erlegten Tiere wird fast zu 100 Prozent in den eigenen Reihen verwertet. Der Erfolg der ersten Hegeschau beflügelt die Jägergruppe nun, im nächetsn Jahr eine zweite zu organisieren. (mds)
9. MARMOTTA TROPHY 09.-10.04.2016 Marmotta Vertical - Marmotta Classic Martell - Südtirol - Italy
NE Ma U I NO rmo VIT t À 09.0 ta Vert ic 4.20 16 al
www.marmotta-trophy.it
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Naturns
Klangerlebnis für fachkundiges Publikum zum fixen Repertoire der Naturnser Musikkapelle. Das letzte Stück des Konzertes stammte schließlich wieder aus Europa. Dabei handelte es sich um das bekannte Stück Riverdance des Iren Bill Whelan, das vom Niederländer Johan de Meij für Blasorchester arrangiert worden ist. Der lang andauernde Applaus zwang die Kapelle zu insgesamt zwei Zugaben. Es ist der Kapelle unter der Leitung von Kapellmeister Dietmar Rainer und Obmann Roman Tumler gelungen, das Publikum für mehr als zwei Stunden zu verzaubern. Dazu trug wesentlich auch die perfekte Moderation von Judith Leiter und Daniel Götsch bei. (jan)
dann wieder aufs Podium zurück. Auch dieser Klassiker überzeugte. Mit einem erneuten Klangerlebnis moderner Blasmusik, dem Stück Diagram des vor kurzem verstorbenen belgischen Komponisten André Waignein, endete der erste Teil des Konzertes. Nach der Pause setzte die Kapelle ihr anspruchsvolles Spiel
fort: Mit drei Sätzen aus dem Symphonic Suite - Intrada, Choral & March - des US-Amerikaners Clifton William spielte sie Stücke eines Komponisten, der die moderne Blasmusik prägte. Mit dem folgenden Intermezzo von Alfred Reed setzte die Kapelle die musikalische Reise durch die amerikanische Blasmusik fort. Die Werke dieses Komponisten zählen seit Jahren
Schlanders
Haydenorchester exklusiv für Schüler Z
wei exklusive Konzertstunden des Hayden Orchesters konnten kürzlich die Schülerinnen und Schüler der drei Schlanderser Mittelschulklassen mit musikalischer Ausrichtung im Kulturhaus Karl Schönherr genießen. Das renommierte Orchester der Region Südtirol und Trentino spielte ausschließlich für sie und ihre Lehrer. Das Hayden Orchseter wurde 1960 auf Initiative der Städte Bozen und Trient und der Provinzialverwaltung gegründet. Es spielt vorwiegend in den beiden Städten, aber auch in den großen Konzerthallen Europas wie beispielsweise im Mozarteum in Salzburg oder im Wiener Musikverein. „Das Hayden-Orchester hat neben der allgemeinen Konzerttätigkeit auch die Aufgabe übernommen, Jugendlichen in den Schulen die klassische Musik (vom Barock bis zur zeigenössischen Musik) näher zu bringen“, erklärt Berthold Ste-
Das Hayden Orchester spielte zwei Stunden lang exklusiv für die Schüllerinnen und Schüler der drei Schlanderser Mittelschulklassen mit musikalischer Ausrichtung; hinten links: der junge Musiker Berthold Stecher aus Mals
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
ie Musikkapelle Naturns geht neue Wege. Bei ihrem letzten Frühjahrskonzert am Samstag, dem 12. März, überraschte die Blasmusikkapelle das Publikum im restlos gefüllten Saal des Bürger- und Rathauses in Naturns mit einem besonderen Klangerlebnis. Das erste Stück des Konzertes aus der Feder des USamerikanischen Komponisten Ron Nelson bereitete den Ohren der Konzertbesucher ein bislang unbekanntes Hörerlebnis. Anders als gewohnt stiegen bei dieser modernen Komposition einzelne Musiker des Orchesters vom Podium herab und spielten verteilt im Publikum. Der lang anhaltende Applaus zeigte, dass das fachkundige Publikum dieses Experiment goutierte. Für das zweite Stück des Abends, das bekannte Divertimento in B von Joseph Haydn, kehrten die Musiker
Foto: Philipp Trafojer
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cher aus Mals. Er ist seit vier Jahren Mitglied des 45 Mann/Frau starken Orchesters und bläst die Trompete. Zur Aufführungen kamen Werke von Domenico Cimarosa, Ludwig Van Beethoven und Franz Joseph Haydn. In kurzen Einführungen erklärten Konzertmeister Marco Mandolini
und Orchestermitglieder die einzelnen Stücke, die Intentionen der Komponisten, die Instrumente. Die interessierten jungen Konzertbesucher wissen nun, dass die Querflöte die Stimme der Nachtigall erklingen lassen kann, die Klarinette die des Kuckucks und die Oboe die einer Wachtel. (mds)
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Schlinig
40 Jahre Almenpfad-Loipe Das Loipen-Wunder von Schlinig
Foto: Ludwig Fabi
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as derzeit im Marketingdeutsch als Gemeinwohlökonomie und „Crowd-Financing“ bezeichnet wird, kann mit dem Idealismus und ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle einer Dorfgemeinschaft oder eines Bezirkes gleich gesetzt werden, welchen Sepp Saurer in Zusammenarbeit mit vielen engagierten SchlinigerInnen bereits vor mehr als 50 Jahren an den Tag legten. Alles begann 1963 mit der Gründung des Skiclub Sesvenna und 1975 mit dem Umstieg vom Ski Alpin zum Langlaufsport und der Inbetriebnahme der Skiwanderloipe „Almenpfad“. Sepp Saurer sah nicht zuletzt aufgrund finanzieller Überlegungen und seiner Erfahrungen in der Schweiz im Langlaufsport eine Zukunft für Schlinig. Nach einiger Überzeugungsarbeit wurde das erste Loipen-Pistengerät dank der finanziellen Hilfe der Fraktionsverwaltung (Holzverkauf), des Verkehrsvereins und vor allem durch die Mittelbeschaffung (Crowdfunding) der Skiclub-Mitglieder angekauft. Diese hatten sich nämlich verpflichtet, im Interesse der zukünftigen Entwicklung ihres Tales, für 12 Jahre im Voraus ihren Mitgliedsbeitrag (damals 50.000 Lire) einzuzahlen. Und so nahm am 08.12.1975 mit dem Ziehen der ersten Langlaufspuren eine sportliche und wirtschaftliche Erfolgsgeschich-
Zwei Generationen die sich um die Loipen und den Langlaufsport in Schlinig verdient gemacht haben: Sepp Saurer vor seinem schon fast legendären Skiverleih und Klara Angerer, Präsidentin und Trainerin im ASC Sesvenna/Volksbank te des Schlinigtales ihren Lauf, welche die kühnsten Erwartungen übertraf. Der Skiclub SC Sesvenna konnte sich nun ganz dem Langlaufsport widmen und bereits nach wenigen Jahren stellten sich die ersten sportliche Erfolge ein. Die Almenpfad-Loipe erwies sich aufgrund ihrer Höhenlage und des Schwierigkeitsgrades als ideale Trainingsund Wettkampfstrecke. Das Interesse am Langlaufsport im Dorf stieg und Schlinig wurde bald über die Gemeindegrenzen, im gesamten Vinschgau und landesweit zu einem anerkannten Langlaufzentrum. Die Austragung der Junioren- und U23 Weltmeisterschaften sowie Italienund Landesmeisterschaften und unzählige Qualifikationsrennen im Rahmen der landesweiten Langlauftrophäe um die Süd-
tiroler Volksbank sind Beweis für die Qualität der Schliniger Loipen. Die sportlichen Erfolge der Schliniger Läuferinnen von Klara Angerer über Christian Saurer und die Geschwister Thomas und Barbara Moriggl motivierten zudem viele Kinder und Jugendliche mit dem Langlaufsport zu beginnen. Langlaufkurse wurden organisiert, aber auch Mondschein und GaudiRennen, um die Breitensportler anzusprechen. Siebzehn staatlich geprüfte SkilehrerInnen des Skiclub Sesvenna haben auf der Almenpfad-Loipe ihr Handwerk gelernt. Als Schlussetappe im Rahmen der Wintertriathlons stand die Almenpfad-Loipe ebenfalls mehrere Jahre im Mittelpunkt. Die strukturellen Verbesserungen der Loipen gingen mit diesen Großereignissen
und nicht zuletzt als Trainingsstrecke der Sportoberschule in Mals einher. Die Errichtung von Parkplätzen, ein Skiverleih mit Servicestation, Bau des Mehrzweckgebäudes im Schling, Verbreiterung der Loipen und Brücken, die Errichtung der Sommer-Skiroll-Bahn, der Bau von Umkleidekabinen und Hygienestrukturen, Errichtung des Start- und Zielgeländes sind nur einige der durchgeführten Maßnahmen. Seit der Führung durch die Touristik- und Freizeit AG wird die Langlaufloipe als Nordisches Skizentrum gemeinsam mit dem Skigebiet Waltes vermarktet. Von Anfang an wussten die Schliniger um die Symbiose von Langlaufen und Skiwandern in unberührter Natur. Heute sind die Trendsportarten Schneewandern und Skitourengehen fixer Bestandteil des sanften Wintersport-Angebotes im nordischen Skizentrum Schlinig. Schlinig hat sich auch dank der Loipen zu einem angesagten Naherholungsgebiet mit entsprechenden Strukturen entwickelt und trotzdem noch seine Authentizität und Einfachheit bewahrt. Am Samstag, den 02. April 2016 wird im Rahmen der Vollversammlung des SC Sesvenna das 40Jährige Bestehen der Skiwanderloipe „Almenpfad“ gefeiert und auf das Loipenwunder von Schlinig angestoßen. (lu)
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Kortsch/Schlanders
Kortsch ladet zur Groass Gmuan edes Jahr ladet die Eigenverwaltung Kortsch alle Bürger zu einer Bürgerversammlung, der „Groass Gmuan“, um Bericht zu erstatten und Vorhaben zu erläutern. Außerdem berichtet der Bürgermeister über wichtige Projekte in der Gemeinde. Bei der heurige Versammlung am 10. März machte der bisherige Fraktionsvorsteher Heinrich Lechthaler einen Rückblick auf die 20-jährige Tätigkeit und kündigte auch an, dass er bei den Neuwahlen am 10. April nicht mehr zur Verfügung steht. In den letzten Jahrzehnten wurde einiges gemacht, es hat sich aber auch viel verändert. War die Eigenverwaltung früher z.B. auch für den Friedhof in Kortsch zuständig, so ist sie heute nur noch für die Wälder und Weiden zuständig und tut sich auch schwer, Vereine finanziell zu unterstützen. Mit Stolz berichtete Lechthaler von der
Foto: Heinrich Zoderer
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Fraktionsvorsteher Heinrich Lechthaler und die Sekretärin Krista Schwalt. Die anderen Mitglieder der Eigenverwaltung Kortsch sind: Rudolf Alber, Manfred Greis, Andreas Pilser und Martin Raich
KLIMAHAUS INFORMIERT LATSCH, 7. APRIL 2016 - 19.00 UHR CULTUR FORUM LATSCH
19.00
Neue KlimaHaus-Richtlinien: warum weniger oft mehr ist Ulrich Santa, Direktor der KlimaHaus Agentur
19.30
Die KlimaHaus Zertifizierung: Werkzeuge und Hilfestellung Ulrich Klammsteiner, Technischer Leiter der KlimaHaus Agentur
19.55
Die Luftqualität in Innenräumen: Analyse und Ergebnisse Luca Verdi, Amtsdirektor des Labors für physikalische Chemie
20.20 Wieso kontrollierte Wohnraumlüftung?
Josef Blasbichler, Energieberater und Installateurmeister
20.35 Fragen und Diskussion
gelungenen Sanierung der Kortscher Alm, der Röthütte, der Kirche St. Georg und besonders der Rimpfhöfe zusammen mit dem Kulturverein Rimpfhöfe. Auch der Kortscher Fischerteich am Radweg ist nach Lechthaler eine Aufwertung für die Zone und ein schönes Ausflugsziel. Mehrere Bergstraßen und Zufahrtsstraßen wurden gemacht, Quellfassungen saniert, alte Waale hergerichtet und Wasserleitungen verlegt. Unklare Besitzverhältnisse mussten geregelt werden. Lechthaler berichtete, dass man erst im letzten Jahr draufgekommen ist, dass der Grund des Sportplatzes in Kortsch der Fraktion gehört und nun von der Gemeinde abgelöst wird. Da die Fraktion Kortsch weder Strom erzeugt, noch Marmor abbaut, sind die Einnahmen nur über Holzschläge zu erzielen, meinte Krista Schwalt, die Sekretärin
der Fraktionsverwaltung. Da mit dem Brennholz nichts zu verdienen ist, bringt nur der Verkauf von Bauholz Erträge. Lechthaler teilte mit, dass mit den Einnahmen durch die Abtretung des Sportplatzes der von Karl Grasser geplante Dorfbrunnen mitfinanziert wird. BM Dieter Pinggera stellte den Haushalt der Gemeinde, sowie die geplanten Großprojekte vor. Vize-BM Reinhard Schwalt berichtete über den geplanten Umbau des Hauses der Dorfgemeinschaft. Mitte April soll mit dem Umbau begonnen werden. Außerdem berichtete er über die Trinkwasserversorgung, den Bau eines neuen Trinkwasserspeichers, sowie die geplante Verlegung des Glasfasernetzes. Am Ende der Versammlung wurde den fünf Mitgliedern der Eigenverwaltung, die sich monatlich zu den Sitzungen getroffen haben, gedankt. (hzg)
pr-info Klimahaus-Agentur
Aufgepasst! KlimaHaus-Standard überarbeitet Ein energieeffizienter Gebäudebestand ist ein ganz zentraler Baustein zur Erreichung der europäischen Klimaschutzziele, denn unsere Häuser verschlingen mehr als ein Drittel unseres Gesamtenergiebedarfs. Gemäß der europäischen Vorgaben werden sich 2017 auch in Südtirol die Anforderungen an Neubauten ändern. Gleichzeitig wurden aber auch die KlimaHaus-Richtlinien grundlegend überarbeitet und entbürokratisiert. Aufgrund der zahlreichen Vereinfachungen wird der zukünftige Mindeststandard noch praxistauglicher und vor allem wirtschaftlicher. Weniger kann manchmal auch mehr sein! Beim Info-Abend in Latsch können sich interessierte Bauherren und Planer über die Neuerungen informieren. Ulrich Santa und Ulrich Klammsteiner von der KlimaHaus Agentur werden die neuen Richtlinien sowie Werkzeuge und Hilfestellungen zur Zertifizierung vorstellen. Luca Verdi wird zur Luftqualität in Innenräumen referieren und Josef Blasbichler über die kontrollierte Wohnraumlüftung sprechen. Für Fragen und eine anschließende Diskussion steht genügend Zeit zur Verfügung.
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Burgeis
KVW Jahresversammlung in Burgeis m 12. März 2016 wurde die Jahresversammlung abgehalten. Der Ortsvorsitzende Herbert Pfeifer konnte in der Schloss Bar außer den zahlreichen Mitgliedern den Bezirksobmann Heinrich Fliri, Roland Pircher von der Ortsstelle Mals – sowie die Gemeindevertreterin Gertrud Schwabl begrüßen. Pfarrer Pater Martin ließ sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen. Dann verlas die Schriftführerin Franziska Thöni den Tätigkeitsbericht, aus dem allerlei Aktivitäten hervorgingen. Es folgte der Kassabericht von Andrea Felderer vorgetragen, der aber keine großen Zahlen aufzuweisen hatte. Im Anschluss ergriff der Bezirksobmann das Wort, begrüßte die Anwesenden und ermunterte alle fleißig weiterzumachen und zusammenzuhalten. Roland Pircher klärte über Rentenangelegenheiten und
Foto: „Wind“-Archiv
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v.l.n.r.: Heinrich Thöni, Herbert Pfeifer, Regina Rossner, Andrea Felderer, Theresia Fabi, Anton Punt, Michaela Moser über sonstige Gesuche auf, da oft Leute erst zu spät in sein Büro kommen. Auch Gertraud Schwabl wusste viel Neues aus der Gemeinde und aus ihrer Zuständigkeit zu erzählen. Unter Punkt 7 waren Neuwahlen auf der Tagesordnung. Franziska Thöni und die Vertreterin von Schlinig, Marlene Bernhart er-
pr-info Restaurant Ferdy - Kastelbell
Leckerer Spargel und frischer Fisch im Restaurant Ferdy Am Samstag, 19.März 2016, fanden sich zahlreiche Freunde, Verwandte und Genießer in der Bar & Restaurant Ferdy an der Staatsstraße 43 in Kastelbell/Tschars, ein, um dort mit den neuen Pächtern, Arnold und Melanie, die Eröffnung zu feiern. Ab sofort werden dort vor allem regionale, mediterrane Speisen serviert. Erwähnenswert hier auch die raffinierten hausgemachten Pastagerichte. Jetzt in der Spargelzeit finden sich natürlich auch zahlreiche Spargelgerichte auf der Speisekarte, aber auch frischer Fisch an den Freitagabenden, zu dem eine große Auswahl an erlesenen Weinen angeboten wird. Das Lokal mit sonniger Terrasse und Garten, sowie großzügigen Parkmöglichkeiten, heißt mittags auch Arbeiter herzlich willkommen, für welche ein Arbeitermenü angeboten wird. Ebenso geeignet sind die Räumlichkeiten für Feiern mit bis zu vierzig Personen. Vor und nach dem Essen lädt der Barbereich zum Verweilen ein. Bar & Restaurant Ferdy Staatsstraße 43 - Kastelbell / Tschars Tel. 339 8757405 restaurantferdy@hotmail.com Montag – Samstag 10.00 Uhr – 23.00 Uhr Sonntag Ruhetag
klärten aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Der Orts- und der Bezirksobmann dankten ihnen für die ehrenamtliche Tätigkeit, die sie für den KVW geleistet haben. Marlene Bernhart hat über 20 Jahre die Anliegen für Schlinig vertreten, dafür ein extra Dank.
Der neue Ausschuss wurde mit folgenden Personen vorgestellt: Herbert Pfeifer, Andrea Felderer, Thresl Fabi, und als Neumitglieder Anton Punt, Regina Rossner und Michaela Kuenrath. Sie alle wurden einstimmig per Akklamation für ihre Aufgaben bestimmt. Zum Abschluss gab es noch eine Gulaschsuppe als Stärkung. Eine Woche später traf sich der neue Ausschuss um die verschiedenen Aufgaben an jedes Mitglied zu vergeben. Als Obmann wurde wieder Herbert Pfeifer bestimmt, als Stellvertreter Anton Punt, Schriftführerin Regina Rossner, als Frauenvertreterin Theresia Fabi, die Geldangelegenheiten übernimmt Andrea Felderer, als Jugendvertretung und allgemeines wird sich Michaela Moser einsetzen und die Heimat-Fernen-Arbeit wird Heinrich Thöni beibehalten.
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Kastelbell
Kastanienbauern ziehen positive Bilanz ine positive Rückschau auf das abgelaufene Jahr hielt der Kastanienverein Vinschgau bei seiner 16.ten Vollversammlung am 11. März im Raika-Saal von Kastelbell. Obmann Max Gögele konnte bei dieser Veranstaltung neben zahlreichen Ehrengäste rund 45 der insgesamt 160 eingeschriebenen Mitglieder begrüßen. Gögele berichtete den Gästen, dass sowohl die Blüte wie die Ernte der Vinschger Kastanien 2015 gut verlaufen seien. Dies habe sich auch in annehmbaren Preisen wieder gespiegelt. Positiv zum guten Ergebnis beigetragen habe der insgesamt geringe Befall von Wicklern und dass die Gallwespe „eins auf den Deckel bekommen“ habe. Dabei deutete
Foto: Philipp Trafojer
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Schriftführer Johann Thoman und Obmann Max Gögele lauschen den Ausführungen von Barbara Alber zum Schutz der Kastanienbäume vor der Gallwespe. er auch an, dass die getätigten Schnittmaßnahmen an den Bäumen durchaus „kontrovers diskutiert“ werde. Die Tätigkeitsbilanz des Vereines zeigte eine sehr rührige Organisation, die sehr viel un-
ternimmt, um der Bevölkerung die Kastanie näher zu bringen und die alte Kulturpflanze in Südtirol zu erhalten. Auf die Geschichte der Kastanie im Vinschgau ging Barbara Alber in einem Kurzreferat ein.
Mönche hatten zur Zeit MariaTheresias die ersten Bäume in den Vinschgau gebracht. Heute werden im Tal noch auf rund 50 Hektar Kastanien angebaut. Dabei ist eine erste Ernte ist erst nach fünf Jahren möglich und die Bäume müssen regelmäßig mit Wasser versorgt werden. Alber erläuterte auch den Kampf der Kastanienbauern gegen die seit 2008 in Südtirol vorkommende Gallwespe mit Hilfe einer Schlupfwespenart als natürlichem Gegenspieler. Hans Laimer ging im letzten Vortrag des Abends auf Schnittmaßnahmen ein, mit denen Kastanienbäume gepflegt werden. Die Vollversammlung endete mit angeregten Diskussionen rund um die verschiedenen Schnittmaßnahmen. (jan)
Obervinschgau
Foto: Ludwig Fabi
Obervinschgau Dialog - Jugendarbeit vernetzen
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ur Umsetzung des Ziels im Rahmen des „Obervinschgau Dialogs“ die Vernetzung und Zusammenarbeit der Jugendleiter/innen auf Bezirksebene zu festigen, wurde kürzlich ein er-
stes Treffen mit VertreterInnen der Jugend-Musikkapellen organisiert. Dabei wurde als Schwerpunkt am Thema „Zukunftswerkstatt – Herausforderungen in der Musikkapelle“ in Zusam-
v.l.: Katja Salutt, Judith Heinisch, Peter Dietl, Christine, Dietrich Barbara, Myriam Tschenett, Lara Brighenti, Hanspeter Joos, Tobias Stecher und Bezirksjugendleiter Benjamin Blaas.
menarbeit mit Bezirksjugendleiter Benjamin Blaas und der Fachstelle des Jugenddienstes Obervinschgau gearbeitet. Die Jugendleiter/innen und deren Stellvertreter/innen erstellten
gemeinsame Handlungs- und Veränderungsmöglichkeiten, entwickelten neue Inhalte zur Nachwuchsförderung, der zeitlichen Einteilung, der Steigerung der Motivation sowie der Verbesserung der Fortbildungsangebote. Den Teilnehmer/ innen wurde dabei bewusst, dass sie in ihrer Tätigkeit ähnlichen Herausforderungen begegnen und somit von einer gemeinsamen Zusammenarbeit profitieren. Der regelmäßige Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Reflektieren soll daher auf jeden Fall weitergeführt werden. (lu)
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pr-info AVANTI TRENDSTORE Latsch
Avanti schließt Lücken im Vinschgau Nach der großen Neueröffnung des Avanti-Trendstores in Latsch schließt Avanti Lücken – mit der größten Babyabteilung Vinschgaus und einem gut sortierten Heimwerkermarkt. Gleichzeitig wird Einkaufen zum Erlebnis. Für Stelzengeher, Heißluftballon-Fahrten, Bogenschießen, Lama-Tracking, und Tipi-Zelt strömten am 18., 19. und 20. März Tausende zur Eröffnung des neu gestalteten Trendstores nach Latsch. Zwar hat der Vinschger-Wind dafür gesorgt, dass der AvantiHeißluftballon nicht ständig steigen konnte, doch eine Neuauflage kommt ganz bestimmt. Die Eröffnung war trotzdem ein voller Erfolg und ein Vorgeschmack auf das neue Avanti Abenteuer-Programm, das künftig dreimal wöchentlich Einkaufen auch für Kinder zum Erlebnis macht. Pünktlich zur Neueröffnung bekam Avanti gleich doppelt Zuwachs: Ein Eröffnungsbaby im Lama-Gehege und eine 600 Quadratmeter große Babyabteilung. Der größte Markenstore Vinschgaus bietet bekannte Marken zu besten Preisen ganz nach dem Motto „Für das Baby nur das Beste“. Daneben war die Neueröffnung auch der Startschuss für die 400 Quadratmeter große Heimwerkerabteilung: Von Fließen, Leisten über Vinylböden bis hin zu Werkzeugen, Farben, Schrauben und Kleingeräten lässt Avanti künftig mit seiner großen Auswahl auch jedes Heimwerker-Herz höher schlagen. Das Avanti-Trendstore Team freut sich auf Euren Besuch! Die neu eröffnete Avanti-Heimwerkermarkt und die größte Babyabteilung des Vinschgaus warten darauf entdeckt zu werden!
Stelzengeher und Lamas im neu gestalteten Avanti-Trendstore während der großen Neueröffnung: Hier wird Einkaufen zum ganz großen Erlebnis!
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Bildungsausschuss Glurns
Bildungsausschuss Schluderns
Lesung im Wirtshaus
Einladung zum Gartenvortrag
Die Kunst, von oben zu leben
„Gärtnern für intelligente Faule“
Eine beeindruckende Reise in die Bergbauernwelt Südtirols Näher bei den Sternen und mit den Beinen fest am Boden – der Autor Florian Kronbichler und der Fotograf Christjan Ladurner haben 21 Südtiroler Bergbäuerinnen und -bauern besucht. Mit bewegenden Worten und beeindruckenden Bildern führen sie in ihren Arbeits- und Lebensalltag ein, schildern Erfahrungen und Denkweisen. Die authentischen Porträts geben vielseitige und faszinierende Einblicke in das Leben am Bergbauernhof. Die Arbeit der Bergbauern ist schwer und die Ernte oft karg, und dennoch ist eines für die meisten von ihnen ganz klar: Sie möchten mit niemandem tauschen. Erfrischend anders, ist Die Kunst, von oben zu leben kein Abgesang auf eine untergehende Welt, sondern stellt Vorbilder für Bauern von morgen vor. Lesung mit Florian Kronbichler (Autor) Freitag, 08.04.2016 Datum: Beginn: 20.00 Uhr Ort: Teesalon in den Glurnser Lauben Musikalische Umrahmung: Marian Telser Organisation: Bildungsausschuss Glurns mitgetragen von der Bibliothek Glurns Bildungsausschuss Schlanders
Ausstellung Rosmarie Burger Der BILDUNGSAUSSCHUSS SCHLANDERS lädt zur Eröffnung der Ausstellung ROSMARIE BURGER (1959- 2010) am Samstag, den 2. April 2016, um 18.00 Uhr in der BIBLIOTHEK SCHLANDERSBURG ein. Dauer der Ausstellung: 4.4. - 16.4.2016 Öffnungszeiten der Bibliothek Kontakt: Heidi Prenner - h-prenner@web.de
Kastelbell/ Tschars
TarscH
LatscH
Martell
Goldrain
Schlanders
Kortsch
Laas
Stilfs
Prad
Schluderns
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Glurns
Mals
Bildungsausschüsse Vinschgau
Graun
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mit Martha Canestrini
Gärtnern muss nicht ein ständiger Kampf sein; ein paar Tricks helfen den Gärtner/ innen, die Mühen des Gartelns in Grenzen zu halten. Wenn wir mit der Natur arbeiten und nicht gegen sie, wenn wir unseren Garten so planen, dass wir die Eigenheiten vieler Pflanzen nutzen und wenn wir die richtigen Pflanzen an denrichtigen Orten setzen, so wird die Gartenarbeit auf ein Minimum reduziert. Da findet sogar ein Liegestuhl seine Verwendung!
Donnerstag, 07. April 2016
um 20.00 Uhr im Raiffeisensaal Kulturhaus Schluderns Veranstalter: öffentliche Bibliothek und Bildungsausschuss Schluderns In Kooperation mit der Gen. für Weiterbildung und Regionalentwicklung m.b.H Bildungsausschuss Mals
Das neue Bild-Abenteuer von Helmut Pichler:
Abenteuer Afrika Namibia | Stamm der Himba | Berggorillas & Weiße Haie Urvölker, wilde Tiere und großartige Landschaften: Der Kontinent Afrika ist ein unerschöpfliches Paradies für Abenteurer wie Helmut Pichler aus Gosau. Die bewegendsten Momente mehrerer Afrika-Reisen in den vergangenen beiden Jahren sind Thema seines neuesten Bild-Abenteuers. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem Land Namibia. Aber auch über spannende Erlebnisse in Südafrika, Ruanda und Uganda handelt die neue Vortragsserie. Termin: Freitag, 08.04.2016 Ort: Burgeis - Kulturhaus Beginn: 19.30 Uhr
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Bildungsausschuss Prad
Prader Gesundheitstage Informations- und Kulturveranstaltungen „Durch Entspannung zur Ruhe finden“ Datum: Mittwoch, 06.04.2016 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Musiksaal Grundschule Prad Referentin: Christine Telser Veranstalter: Bildungsausschuss Decken und Kissen mitbringen. Bei Interesse finden Folgetreffen statt. Vortrag „Mein Kind vor Sucht schützen“ Datum: Donnerstag, 07.04.2016 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Mittelschule Referent: Manuel Oberkalmsteiner (Forum Prävention) Veranstalter: Schulsprengel, Bildungsausschuss Lesung „Aufgewachsen bin ich allmählich“ Datum: Freitag, 08.04.2016 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Bibliothek Prad Referentin: Johanna Procheddu Musik: Greta und Anna Brenner Veranstalter: Frauenhaus Meran, Bildungsausschuss Anschließend findet ein kleiner Umtrunk statt.
Kochkurs für Frauen Datum: Zeit:
13., 14. und 15.04.2016 19.00 Uhr
Bildungsausschuss Schlanders
Ort: Vereinshaus Lichtenberg Referent: Dario Pietroantonio Veranstalter: KVW Lichtenberg Anmeldung unter Tel. 347 9893431 (Rosmarie) oder Tel. 346 6656454 (Bernarda) Eine etwas andere Lesung „Bibliotherapie“ Datum: Donnerstag, 14.04.2016 Zeit: 20.00 Uhr Ort: Bibliothek Referent: Markus Fritz u. a. Veranstalter: Bibliothek Anschließend findet ein kleiner Umtrunk statt
Infostand zum „Equal Pay Day“ Datum: Freitag, 15.04.2016 Zeit: Vormittags Ort: Hauptplatz Prad Veranstalter: Beirat für Chancengleichheit Vortrag zum „Equal Pay Day“
„Sag mal, wie schaffst du das“ Mutter, Job, Ehefrau – Wie soll Frau das alles unter einen Hut bringen und dabei glücklich sein? Datum: Freitag, 15.04.2016 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Bürgersaal der Gemeinde Prad Referentin: Sabine Fischer Veranstalter: Beirat für Chancengleichheit, Frauenbüro der Südtiroler Landesverwaltung
Bezirksservice Vinschgau
Pakistanischer Abend
Deutsch- und Italienischkurse für MigrantInnen im Vinschgau
Bosnischer Abend
April 2016 Anmelde- und Einstufungstreffen
Marokkanischer Abend
Mittwoch, 06. April 2016
Interkultureller Kochkurs am Mo. 04.04.2016 von 19.30 bis 22.30 Uhr am Mo. 11.04.2016 von 19.30 bis 22.30 Uhr am Mo. 18.04.2016 von 19.30 bis 22.30 Uhr Ort: Küche des Bürgerheimes Schlanders Unkostenbeitrag: 10 E pro Abend Anmeldung und Information: bis Sa. 02.04.2016 Tel. 333 3203093, ba.schlanders@rolmail.net
Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi
Donnerstag, 03. März 2016 – Donnerstag, 21. April 2016
um 17.00 Uhr - 18.00 Uhr im KVW Vinschgau, Hauptstraße 131, Schlanders Anmeldung: Bringen Sie bitte den Personalausweis und die Anmeldegebühr von Euro 30,00 beim Anmelde- und Einstufungstag mit.
Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
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Jugendzentrum JuMa Mals Ö Do. 07.04.16 um 18.00 Uhr Kochtreff Ö Sa. 09.04.16 ab 19.30 Uhr „Die Bestimmung Teil ll“ auf Leinwand Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Sa. 09.04.16 um 9.00 Uhr Fahrt nach Imst Ö Mi. 13.04.16 um 13.30 Uhr Girlsnachmittag mit Mittagessen Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs Ö Sa. 02.04.16 Gardaland Ö So. 03.04.16 – So.10.04.16 Geschlossen Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Fr. 08.04.16 ab 18.00 Uhr Calcettocup Vorausscheidung Ö Sa. 09.04.16 ab 14.00 Uhr Frühjahrsputz Jugendtreff JU!P Explosiv Ö Di. 05.04.16 ab 16.00 Uhr Schokofondue Ö Sa. 09.04.16 ab 18.00 Uhr Calcettocup Vorausscheidung Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 09.04.16 ab 18.00 Uhr Injustice PS3 Turnier Ö Fr. 15.04.16 – Kegelabend Infos im Treff by Andy JuZe Freiraum Schlanders Ö Sa. 02.04.16 GARDALAND AUSFLUG Ö Mi. 06.04.16 15.00 – 17.00 Uhr JuZe Nachmittag für Mittelschüler Jugendzentrum JuZe Naturns Ö So. 03.04.16 16.00 – 20.00 Uhr JuZe-Sunntig Ö Mi. 13.04.16 15.00 – 17.00 Uhr U16 – Funparkaction Jugendtreff Kosmo Plaus Ö Mi. 06.04.16 15.00 – 19.00 Uhr Außenbereich gestalten Ö Mo. 11.04.16 15.00 – 19.00 Uhr Außenbereich gestalten
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erts p x e s e h t & e v o l , e Lieb s r e f u a T n i e n h ü B … rocken die Am Freitag, 4. März kamen die Schauspielergruppe aus Wittenberg mit dem Stück „liebe,love&the sexperts“ zu uns nach Taufers. Das lustvolles Stück über Liebe und Sexualität, thematisiert Geheimnisse, Tabus und vermeintliche Peinlichkeiten. Mit viel Musik und Gesang, Live-Raps und Komik, betreibt das Stück humor- und lustvoll Aufklärung. Beim Thema Aufklärung mal Anders gab es viel Gekicher, Geschmunzel und alt wie Jung wurden bestens unterhalten! Das Stück wurde finanziert vom Amt für Jugend-und Kulturarbeit.
INFO & ANMELDUNGEN Anmeldungen für KINDERSOMMER SCHLANDERS und SOMMER KREATIV ab 1. April 2016 ab 9.00 Uhr im Jugenddienst Mittelvinschgau Öffnungszeiten Jugenddienst Mittelvinschgau Hauptstraße 131, 39028 Schlanders Di – Fr 9.00 – 12.00 Uhr 0473 62 12 36 – mittelvinschgau@jugenddienst.it Anmeldungen für ERLEBNISWOCHEN LATSCH ausschließlich am Freitag 1. April 2016 und Samstag 2. April 2016 jeweils von 8.00 – 12.00 Uhr im Jugendcafé „Chillout“ in Latsch. Infos und Anmeldung zu ÄKTSCHENWIEK im Jugenddienst Mittelvinschgau und Jugendcafé „Chillout“ Latsch.
Orchideenverkauf in Latsch Heuer veranstaltet das Jugendcafé Latsch am 1. Mai einen Orchideenverkauf für den guten Zweck. Der Verkauf findet beim Maifest auf dem Lacusplatz statt und be-ginnt um 9.00 Uhr. Für eine Spende von 15 Euro erhält man eine Orchidee. Die ein-genommenen Spenden für die Orchideen gehen an die UNICEF Italien. Diese hilft Kindern und Müttern in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung sowie Bildung und leistet humanitäre Hilfe in Notsituationen. Wir freuen uns auf euer kommen.
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Mals/Oberschulzentrum
Islamischer Staat als Schulprojekt D
Fünf Arbeitsgruppen beschäftigten sich im Oberschulzentrum Mals mit dem Islamischen Staat und präsentierten das Erarbeitete auf sehr anschauliche und verständliche Weise
Foto: Heinrich Zoderer
ie Terroranschläge vom 13. November 2015 in Paris mit 130 Toten, sowie weitere Anschläge und Massenhinrichtungen haben uns auf die reichste Terrorgruppe aufmerksam gemacht: den Islamischen Staat (IS). Dies hat die Klasse 4B vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (SoGym) im Oberschulzentrum Mals zum Anlass genommen, um in Projektgruppen verschiedene Seiten zu beleuchten und aufzuarbeiten. Am 10. März präsentierten die fünf Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse. Vor rund einem Monat wurde als Einstieg der Terrorismusforscher Curt Covi eingeladen, um über Entstehung, Zielsetzung und Arbeitsweise des IS zu referieren. Es ist die erste Terrororganisation, welche ein großes Territorium kontrolliert und besonders durch den Erdölverkauf über große Einnahmequellen verfügt und viele jun-
ge Männer aus der arabischen Welt, aber auch aus Europa als Terroristen anheuert. Drei Tage hatten die fünf Arbeitsgruppen Zeit, um zu recherchieren, die vielen Informationen zu ordnen und die Präsentation vorzubereiten. Folgende fünf Themenfelder wurden aufgearbeitet: Der IS und das Kalifat: Entstehung und Zielsetzung, der IS-Terror und die Medien, die Finanzierung des IS, der IS und die Rolle der Türkei, Ursachen und Rolle der Religionen.
Zur Projektpräsentation wurden auch die beiden Klassen 4A und 3B vom SoGym eingeladen. Nach einer Einleitung durch den Projektleiter Martin Daniel und einer kurzen Vorstellung der fünf Projektthemen, wurden die einzelnen Projekte in den verschiedenen Klassenräumen präsentiert. 100.000 Kämpfer hat der IS und ein Territorium so groß wie Großbritannien. Entstanden ist die Terrorgruppe nach dem Irakkrieg im Jahre 2003. Sie verfügen
über modernste Waffen und arbeiten hochprofessionell über moderne Medien. Viele junge Männer, meist ohne Zukunftsperspektiven, Außenseiter und Abenteurer, lassen sich anheuern, um für einen Gottesstaat zu kämpfen und zu sterben. Auch Frauen stellen sich in den Dienst der Terroristen. Neben dem Erdölhandel werden auch antike Kunstschätze verkauft, Steuern eingehoben, Menschen entführt und Lösegelder gefordert. Die Rolle der Türkei wurde beleuchtet, genauso wie die verschiedenen muslimischen Religionsgemeinschaften der Sunniten, Schiiten, Salafisten, Alawiten und die Rolle der Kurden. So konnte durch das Projekt die vielschichtige Verflechtung aufgearbeitet, verschiedene Begriffe geklärt und vor allem das Interesse für den Nahen Osten und die blutigen Kämpfe in der Region geweckt werden. (hzg)
Kortsch/Schlanders
Latsch
Am Schlagzeug
Energie in der Mittelschule
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itte Februar fand in der Grundschule von Schlanders und Kortsch ein interessantes Musikprojekt statt. Philipp Lamprecht, ein professioneller und erfolgreicher Schlagzeuger war zu Gast. Bei seinen Konzerten spielte er uns nicht nur auf gekauften Instrumenten (Vibraphon, Xylophon, Marimba, kleine Trommel, Glockenspiel…), sondern auch auf selbstgemachten Naturinstrumenten (z.B. Muscheln, Steine, Schneckenhäusern…) vor. Er musizierte auch auf Instrumenten aus China und einem Tombak aus Persien. Aber wer gut spielen will, muss auch
sehr viel üben. Philipp erzählte uns, dass er schon seit vielen Jahren pro Tag 6 Stunden Schlagzeug übt. Deshalb trat er schon mit Orchestern, Ensembles und Soloprojekten in weiten Teilen Europas und Asiens auf. Besonders spannend waren die Rhythmusspiele und das Musizieren mit Naturmaterialien. Wir durften auch auf professionellen Schlaginstrumenten spielen. Uns hat der Schlagzeug – Workshop sehr gut gefallen, da wir neue Instrumente gesehen, und sogar selbst auf ihnen spielen konnten. Jakob Al Hasan/Noah Frischmann, 4.A GS Schlanders
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ie Energiewerkstatt kehrte kürzlich in der Mittelschule Latsch ein. Für die von der Landesagentur für Umwelt angebotene Energiewerkstatt hatten sich alle 10 Klassen der Mittleschule Latsch beworben und den Zuschlag bekommen. An 21 Stationen konnten die SchülerInnen eine Menge über das Thema Energie erfahren, ausprobieren, diskutieren und damit lernen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen und führen Experimente zu den Themen „Was ist Energie?“, Vor dem Parabolkocher v.l.: der SSPDirektor Stefan Ganterer, Matheund Naturkundelehrerin Barbara Pichler, LR Richard Theiner und Heidi Thaler von der Landesumweltagentur
Foto: Erwin Bernhart
Foto: „Wind“-Archiv
Philipp Lamprecht beim SchlagzeugWorkshop in der Gs Schlanders
„Energieverbrauch“, „Treibhauseffekt“, „Energieeinsparung“ und „Alternative Energieträger“ durch. Sie lernen unter anderem die Funktion eines Wasserkraftwerkes und einer Solaranlage kennen, kochen mit dem Parabolkocher, lassen einen Solarzeppelin steigen, bringen mit dem Energiefahrrad Wasser zum Kochen, ermitteln ihren täglichen Energieverbrauch, erfahren die Wirksamkeit der Wärmedämmung und lernen, wie und wo sie am besten Energie sparen können. (r/eb)
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Schluderns
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
„Vieles steht in den Sternen“
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ngesichts der Wichtigkeit dieser Vollversammlung wird um pünktliches und zahlreiches Erscheinen gebeten. Dieser Hinweis auf der Einladung des Bonifizierungskonsortiums hatte Wirkung. Und Andreas Hauser zeigte sich angenehm überrascht. Die vielen Anwesenden wollten in erster Linie etwas über den neuesten Stand in Sachen Beregnung
Schludernser Ebene und Querfinanzierung durch ein E-Werk der Gemeinde erfahren. Nach der Bestellung der Waalmeister wurde das Thema angesprochen. Das Einreichprojekt von Patscheider&Partner liege unten in Bozen und stehe vor der Umweltverträglichkeitsprüfung, erklärte Hauser. Man habe mit vielen Auflagen zu kämpfen. Wenn alles genehmi-
Grundbesitzer besezten alle Stühle im Gemeindesaal und warteten auf klare Informationen zur Beregnung Schludernser Ebene; links am Tisch Andreas Hauser
ser. Die Förderungen, die es vor Jahren noch gegeben hat, sind mittlerweile so geschrumpft, dass es sich kaum noch rechnet. Wenn beispielsweise 2 Millionen Euro in das Projekt hineinsteckt werden und nur 1,8 Millionen herauskommen, ist es problematisch. Derzeit wäre mit einem Defizit zu rechnen. Genau Zahlen nannte Hauser nicht. Nur eines sei klar: „Wenn es kein E-Werk gibt, gibt es keine Beregnung. Wenn es keine Beregnung gibt, gibt es kein E-Werk.“ Enttäuschung war in vielen Gesichtern zu lesen. Viele hatten sich mehr erwartet. Der Bau einer Beregnung wird auch im Hinblick auf immer neuen Tiefbrunnen als dringend notwendig erachtet. Bitter ist die Erkenntnis, dass man in den vergangenen Jahren einiges verschlafen hat. (mds)
gt sei, könne man über die Finanzierung und über die möglichen Beiträge reden. Ob vom Land etwas komme oder vom Staat, müsse man erst schauen. „Vieles steht in den Sternen“, so Hauser. Mit der vom Gemeinderat bereits genehmigten Querfinanzierung des Beregnungsbaues durch ein gemeindeeigenes E-Werk schaue es derzeit nicht gut aus, so Hau-
Mals/Marienberg
Theaterprojekt „Griseldis“ geht weiter ür die Umsetzung des kulturellen Höhepunktes 2016 in der Gemeinde Mals, der Theateraufführung „Griseldis“ im Kloster Marienberg, wurden bereits im vergangenen Jahr entsprechende Vorarbeiten getätigt und die Voraussetzungen zur Durchführung geschaffen. Nun geht es darum, das Ensemble zusammenzustellen, damit für den Probenbeginn ab Anfang September und den Aufführungen vom 05. bis 27. November 2016 alles bereit ist. Sämtliche Theatervereine und -gruppen der Gemeinde Mals haben ihre Mitarbeit am gemeinsames Theaterprojekt unter der Koordination des Bildungsausschusses Mals zugesagt. Außergewöhnlich wird der Aufführungsort sein, denn gespielt wird im Neubau der zweigeschossigen und unterirdischen Stiftsbibliothek im Klostergarten. Über ihren Charakter als Schauspiel hinaus, bieten die Aufführungen der kulturinteressierten Öffentlichkeit auch die einmalige
Foto: „Wind“-Archiv
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Freuen sich jetzt schon auf das gemeinsame Theaterprojekt „Griseldis“ im November 2016 in Marienberg: v.l.: Judith Abart und Max Eller (Dorftheater Schleis); Fabian Pircher (Volxtheater Oubrwind Mals); Anja Haller (Schminke); Christian Mair (TG Laatsch); Toni Bernhart (Inszenierung und Text); Ernst Thoma (Musikalische Leitung); Johanna Notte (Schminke/Kostüme); Sepp Punter (TG Tartsch); Ruth Thöni (Heimatbühne Burgeis); Alessio Notte (Technik); Lydia Riedl (TG Tartsch); Ludwig Fabi (Projektleitung) Gelegenheit, die neuen Räume leer zu erleben, bevor sie ihrer eigentlichen Zweckbestimmung als Bibliothek zugeführt werden.
Rahmenden Anlass für das Theaterprojekt „Griseldis“ bildet das Jubiläum der 200-jährigen Wiedergründung, welches das
Benediktinerstift Marienberg im Jahre 2016 begehen wird. Initiator und Verantwortlicher für die Textfassung ist Toni Bernhart, welcher gemeinsam mit Janina Janke aus Berlin für die Inszenierung, Bühne und Kostüme zuständig ist. Sie versuchen mit der „Griseldis“ einen kulturellen und künstlerischen Brückenschlag zwischen Mittelalter, Barock und Gegenwart nicht nur für die am Projekt Beteiligten, sondern auch für das Publikum zu schlagen. Das nächste wichtige Treffen ist am Freitag 20.05.2016 und Samstag, 21.05.2016, bei dem mit den ersten Leseproben auch die Zuteilung der Rollen stattfindet. Jede/r, wer an diesen beiden Tagen anwesend und in der Gemeinde Mals wohnhaft ist, kann als Darsteller/in mitwirken. Interessierte können sich bei den jeweiligen Bühnen im Gemeindegebiet oder beim Träger Bildungsausschuss Mals/Sibille Tschenett über weitere Details informieren. (lu)
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/Gesellschaft/ 35
Laas
Foto: Heinrich Zoderer
Bürgerversammlung zu Frühlingsbeginn
Die Mitglieder der Gemeindeverwaltung und der Präsident der Eigenverwaltung Laas berichteten über abgeschlossene Arbeiten und neue Vorhaben: v.l. Ralf Muther, Verena Tröger, BM Andreas Tappeiner, Renate Weiss, Johann Thurner, Oswald Angerer und Benedikt Zangerle
N
icht wie in Vergangenheit am Josefitag, sondern zu Frühlingsbeginn am 21. März wurde heuer in Laas die Bürgerversammlungen abhalten, damit die Gemeinde- und die Fraktionsverwaltung über durchgeführte und geplante Arbeiten berichten konnten. In diesem Jahr gab es außerdem einen Bericht über die Baumaßnahmen im Zuge der Elektrifizierung der Vinschgerbahn. Martin Außerdorfer, sowie Mario Cagol und Alfred Marsoner von der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) berichteten, dass heute 50 Züge mit 7.500 Sitzplätzen, morgen aber 60 Züge mit 16.500 Sitzplätzen durch unser Tal fahren werden. Laas wird nicht mehr Kreuzungsbahnhof sein. Damit die Züge zwischen Schlanders und Laas 100 km/h fahren können, müssen drei Kurven begradigt werden. Um insgesamt 1.500 Masten neben der Bahnstrecke aufzustellen, sowie Unterführungen machen zu können, wird der Bahnverkehr zweimal für drei Monate einge-
stellt. Nachher werden die Züge im Halbstundentakt bis nach Bozen fahren. Anschließend zu diesen Informationen gaben Oswald Angerer als Präsident der Eigenverwaltung Laas, sowie der Gemeindeausschuss ihre Berichte ab. Neben dem Dauerthema Marmor, wurde auch über die erfolgreiche Durchführung der Sommerschule, den Tumler Literaturpreis, die Umstellung auf LED Beleuchtung, den geplanten Neubau der Grundschule in Eyrs, das geplante Glasfasernetz, den Hochwasserschutz an der Etsch und den geplanten Kultur- bzw. Vereinssaal in Laas gesprochen. Im letzten Jahr sprach sich BM Andreas Tappeiner noch ganz klar gegen den Bau eines neuen Kulturhauses aus. Ein Umdenken erfolgte im Zuge der Gemeinderatswahlen. Nun wird zusammen mit den Vereinen nach einem geeigneten Standort gesucht. Sehr erfreut zeigte sich Gemeindereferent Ralf Muther über die verschiedenen Initiativen rund um das Thema Marmor. Nicht nur das Dorffest „Marmor
& Marille“ wird seit Jahren erfolgreich durchgeführt, auch das Marmorsymposium hat sich einen Namen gemacht. Erfolgreich sind auch die Marmorführungen. Im letzten Jahr gab es 260 Führungen mit 5.500 Besuchern. Große Unsicherheiten gibt es in Bezug auf die Schrägbahn. In Laas sagen sowohl die Eigenverwaltung als auch die Gemeindeverwaltung ja zur Schrägbahn, aber der Kurs der Landesregierung hat sich geändert. „Ich weiß nicht mehr wie es weiter geht“, meinte ein sichtlich enttäuschter Oswald Angerer. Auch mehrere Bürger äußerten ihren Unmut über die Vorgangsweise der Landesregierung und die zweifelhafte Rolle der Nationalparkverwaltung. Im letzten Jahr gab es 60 LKW Fahrten mit Marmortransport über die Straße, 2014 waren es sogar 100 LKW Fahrten. „Wenn über die Schrägbahn nicht mehr Marmor transportiert wird, dann ist die Schrägbahn uninteressant“, meinte Dietmar Spechtenhauser, der Obmann der Kaufleute Laas. (hzg)
Prad
150 Jahre Musikkapelle Prad
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ie Musikkapelle Prad feiert heuer ihr 150-jähriges Bestehen. Das Jubiläumskonzert wird der musikalische Höhepunkt im ereignisreichen Jubiläumsjahr. Das Konzertprogramm beinhaltete die Uraufführung des Stückes „Prada“, Szenen aus Heimat und Brauchtum, eigens von Thorsten Reinau komponiert. Der Kapellmeister Alois Kuntner feiert das 10-jährige Kapellmeisterjubiläum bei der MK Prad, insgesamt das 20-jährige Jubiläum als Kapellmeister und gleichzeitig 40 Jahre Musikant. Jubiläumskonzert der Musikkappelle Prad am Samstag, 02. April 2016 um 20:00 Uhr im Raiffeisensaal „aquaprad“
Unser Liebling zu SAISONSBEGINN Zu allererst möchte ich Sie ganz herzlich begrüßen und mich mit Ihnen an den NEUEN FRÜHLINGS-KOLLEKTIONEN erfreuen. Nun dürfen wir uns in modischer Hinsicht wieder ein wenig „ins Zeug“ legen, da u.a. die Zeit der ANLÄSSE wieder im Kommen ist. Eine gewisse HERAUSFORDERUNG natürlich auch immer, sich mit seiner Garderobe zu beschäftigen. Gerne sind wir Ihnen dabei behilflich, sich gut angezogen, aber nicht „verkleidet“ zu fühlen. Dazu vorzüglich geeignet ist u.a. unser aktueller SAISONS-LIEBLING, nämlich der PONCHO. Er wärmt und schmückt uns, getragen über Kleider, Shirts oder auch Blazer. Die verschiedenen „Drapier-Möglichkeiten“ mit Anleitungsfotos senden wir Ihnen gerne über unsere beliebte RUNDMAIL ZUR MODE. Wenn Sie dabei sein wollen, so senden Sie bitte Ihre e-mail-adresse an: info@leoni.bz.it (diese Ihre Adresse bleibt strikt bei uns und wird nicht zu Werbezwecken missbraucht – jederzeit abmeldbar) Herzlichst, Ihre Claudia P. Modefachfrau bei MODEGALERIE LEO-LATSCH www.leoni.bz.it Tel. 0473 623 250
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Der Baum der Kaiserin Der gewaltige Stamm einer uralten Edelkastanie thront majestätisch inmitten anderer Baumriesen in der „Köschtnegert“ am Kortscher Sonnenberg. Der Baum ist etwa 300 Jahren alt, stammt aus der Maria Theresianischen Landreform. Damals hat man begonnen, den steilen Berghang mit Trockenmauern zu verbauen. Und so entstanden die landschaftsprägenden Terrassen von Vetzan, Schlanders und Kortsch mit den zahlreiche Edelkastanien. Sie waren ein wichtiges Volksnahrungsmittel. Ein großer Kastanienbaum lieferte Ernährung für eine Person, mit zwei konnte man sogar heiraten... so will es die Überlieferung. Einer dieser Riesenbäume - hier im Bild - erweckt
den Eindruck, als wäre er aus einem anderen, älteren herausgewachsen. Ein tiefer, rundum laufender Schnitt hat zwar das Wachstum verändert, konnte aber die Dynamik des Baumes nicht brechen. Und gibt Anlass zu allerhand Vermutungen. Zu historischen Überlegungen. Der Baum ist so alt, wie die Kaiserin Maria Theresia - oder wie ihr Sohn Josef, der ebenfalls recht fleißig war. Und wir stellen die Frage nach anderen Denkmälern aus habsburgischer Zeit. Schulen wurden gebaut, Krankenhäuser, überall gibt es Zeugnisse sozialer Einrichtungen unter dem Doppeladler. Aber am deutlichsten hat sich das Kaiserzeitliche in der Mode erhalten, genauer gesagt in der Jagdmode. Das mag verwundern, aber seit der Trophäenschau im Kulturhaus von Schlanders weiß ich es genau. Dabei geht es mir gar nicht um mächtige Hirschgeweihe oder um Gämskrucken - davon verstehe ich nichts -, was mich beeindruckte, war das Auftreten der Jäger und Jägerinnen. Sie bewegen sich würdevoll, als würde der oberste Jagdherr ihr Benehmen kontrollieren. Und wer ist der oberste Jagdherr? Dabei meine ich nicht den Landeshauptmann, sondern den Kaiser selbst. Den Kaiser Franz Josef, den großen Jäger. Oder den anderen Habsburger, der für uns Tiroler von großer Wichtigkeit ist, den Erzherzog Johann. Von ihm stammt das „Steirische“, der österreichisch Smoking, wie auch gesagt wird, weil dieser graugrüne Trachtenanzug gesellschaftsfähig ist, auch für Diplomaten und bei Hochzeiten. Aber bleiben wir bei den Jägern, bei der österreichisch, bairisch, tirolererischen Nation. Sie entsteht zur Jagdzeit und übernimmt für kurze Zeit die Herrschaft über das Land. Mit oder ohne Gamsbart. Wie erging es den Südtiroler Jägern unter den Faschisten? Aus jener Zeit wird überliefert, dass es in den vierziger Jahren fast kein Wild mehr gab. Weil alles „zusammen“ geschossen wurde; auch um das wertvolle Fleisch nicht den Italienern zu überlassen. Inzwischen hat sich das Bild geändert. Der Staat überlässt die Jagd und die entsprechende Gesetzgebung der Landesregierung und den eingesessenen Bürgern. Die Jäger, die ja bewaffnet sind, spielen Staat im Staat, halten sich aber zurück und schwärmen nur in geheimen Treffen von einem Jägerreich. Es ist ein Reich von wenig Auserwählten. Eine noble Adelsgesellschaft mit eigener Musik, mit eigener Sprache, mit eigenem Gruß... auch er stammt aus mythischen Zeiten, als Jäger noch Priester waren. Zurück zur Kortscher Edelkastanie. Sie ist für mich ein Symbol der Geschichte Tirols. Der große Schnitt, das ist der Erste Weltkrieg, die Trennung von Österreich, schmerzhaft und noch nicht vergessen. Weitere Eingriffe
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des Schicksals brachte die Option, die dem Land beinahe die Menschen geraubt hätte. Aber Südtirol hatte Glück und so konnte alles heilen, verwachsen. Neue Triebe helfen den Stürmen der Zeit zu trotzen. Aus einem geknechteten wurde ein stolzes Volk, das die Werte der Jagd pflegt und verteidigt. Früher war die Jagd ein Privileg für wenige, heute hat jedermann Zugang, vorausgesetzt er unterwirft sich der Jagdmoral, die mit fast religiösem Ernst eingehalten wird. Jagdbilder gehören zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit und stehen am Anfang auch der religiösen Kultur aller Völker. Das älteste Südtiroler Dokument aus jener fernen Zeit ist das Hirschhorn vom Tartscher Pichl, etwa 2500 Jahre alt, das dem Jagdgott Lavisius geweiht war. Beschnitzte Hirschhörner als Fruchtbarkeitssymbole finden sich überall in den Alpentälern; sie beschwören das Jagdglück und die Fruchtbarkeit. Hans Wielander
Links: Etwa 300 Jahre alte Edelkastanie in der Kortscher Köschtn egert mit verwachsenen Spuren tiefer Einschnitte. Unten und rechts: Trophäenschau im Kulturhaus von Schlanders. Die Jäger verehren und achten die Beute; das Geweih begleitet den Jäger bis in die Stube, wo es einen Ehrenplatz neben dem Herrgottswinkel bekommt.
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Schlanders
Schluderns/Vinschgau
“Galanacht des Schüttelreims”
Uralter kirchlicher Brauch lebt auf
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Foto: Martin Moriggl
ie “Galanacht des Schüttelreims” findet am 16. April um 20.00 Uhr im Kulturhaus Schlanders statt. Die drei bekannten Sprachkünstler Ludwig Müller, Christoph Krall und Simon Pichler sind als passionierte Schüttelreimer und wahre Schüttelprofis weitum bekannt. Ein Schüttelreim ist ein Reim, bei dem sich‘s am Ende „verschüttelt“: manchmal nur Buchstaben, meistens einzelne oder mehrere Silben, und das oft kompliziert und kunstvoll, im wahrsten Sinne des Wortes ver-rückt. Es ist ein geistreiches und vergnügliches Spiel mit Worten und Reimen, bei dem meist der Witz im Vordergrund steht.
Die Passions-Sängerinnen und Sänger am Ziel des besinnlichen Weges bei den drei Kreuzen auf dem Kalvarienberg
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Einen guten Schüttelreim kann man nicht einfach schreiben. Dazu braucht es eine feine Dichternase, die Fähigkeit knapp und genau zu formulieren und natürlich das Talent, ihn zu einem erbaulichen Reim zu modellieren, wie z.B. „Es schwärmten kaum für Schweinehirten, die Damen die um Heine schwirrten.“
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des Nischler Georg & Co.
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Denn es berührt auch die Menschen der heutigen Zeit. Viele suchten Kraft in der Besinnung und stimmten sich singend und betend auf die Karwoche ein. Bereits zum elften Male trafen sich am Sonntag, den 13. März zahlreiche Gläubige, darunter vor allem Sängerinnen und Sän-
Latsch/Marienberg/Meran
Hommage für Pater Pius Zingerle S
eine Diplomarbeit für sein Zweitstudim hat Otmar Kollmann, Professor am humanistischen Gymnasium „Beda Weber“ in Meran, in Buchform herausgegeben. Im Spazio Rizzi hat Kollmann den Inhalt vorgestellt. Es geht um den in Vergessenheit geratenen Benediktinerpater Pius Zingerle, jenen sprachbegabten Orientalisten, der unter anderem von Papst Pius IX. an die römische Universität „La Sapienza“ berufen worden ist. Zingerle gehört - neben den Patres Beda Weber und Alber Jäger - zum berühmten Dreigestirn des Klosters Marienberg, welches im 19. Jahrhundert auf unterschiedlichen Ebenen gewirkt hat. Zingerle eben als mehrfach ausgezeichneter Orientalist, der neben mehreren europäischen Sprachen die syrische Sprache, die arabische, die aramäische, die hebräische, auch die afghanische erforschte und beherrschte. Zingerle
v.l.: Walter Rizzi, Buchautor Otmar Kollmann und Hermann Raffeiner Foto: Erwin Bernhart
Foto: „Wind“-Archiv
it dem Passionssingen am Schludernser Kalvarienberg ist ein uralter kirchlicher Brauch wieder lebendig geworden. Dieser ist vor Jahrhunderten aus der tiefen Volksfrömmigkeit heraus entstanden. Das Passionssingen erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit.
ger aus verschiedenen Ortschaften zuerst in der Schludernser Pfarrkirche. Dann brachen sie, begleitet vom Ortspfarrer Paul Schwienbacher, zum Kalvarienberg auf. Der Chorleiter aus Mals, Ernst Thoma, leitete die Sängergruppe. An den geschmückten Ölberg-Kapellen, die vor einigen Jahren im Auftrag der Schludernser Schützenkompanie mustergültig saniert worden waren, blieben die Pilger stehen. Der Pfarrer zeichnete mit passenden Worten und Gebeten den Leidensweg Christi nach. Sängerinnen und Sänger stimmten Lieder aus dem Passionsheft an. Begleitet wurden sie von einem Klarinetten-Quartett der Musikkapelle Schluderns. Das Ziel der Pilgergruppe waren die drei Kreuze, die auf der Anhöhe an der Schludernser Sonnenseite an das leiden Jesu erinnern. (mds)
war es auch, der die syrische Poesie gegenüber den einflussreichen Klassikern wie Johann Gottfried Herder, welcher das Syrische geringgeschätzt hat, in einer Defensio verteidigte. Kollmann konnte für seine Diplomarbeit in Originaldokumente in der klösterlichen Bibliothek Einsicht nehmen. Dort gebe es auch rund 400 Briefe, die von lebhafter Korrespondenz Zingerles mit damals namhaften Wissenschaftlern und Orientalisten zeugen. Den Kontakt zum Kloster hat
der ehemalige Klosterschüler und ehemaliger Direktor des „Beda Weber“-Gymnasiums Hermann Raffeiner hergestellt. Raffeiner hat in seiner Einführung Kollmann als präzisen Wissenschaftler beschrieben. Die Buchvorstellung wurde vom Bläserquintett Philomusia, dem Kollmann mit der Oboe angehört, musikalisch umrahmt. Die Buchvorstellung am vergangenen Palmsonntag war auch die Finnisage der Ausstellung von Hartmut Pircher und Hansjörg Oberprantacher. (eb)
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Dirndl-Mode 2016 Prachtvolle Farben
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Fotos: Günther Staschitz
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Edle Materialien, Seide und Spitze tragen die neuen Dirndln der Saison. Die Dirndlstube Praxmarer erstrahlt wie jedes Jahr in prachtvollen Farben und in sommerlicher Frische.
46 /spezial-Mode/
Vinschgerwind 7-16
31.03.16
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Vinschgerwind 7-16
Foto: Celestino Vuillermoz
48 /Nationalpark/
31.03.16
Der Neuntöter links (Lanius collurio) macht dem Wendehals (Jynx torquilla) den Aussichtsplatz auf der Sitzwarte streitig. Beide Arten sind Zugvögel. Dem Fotografen Celestino Vuillermoz war das Glück des Augenblicks hold.
Nationalpark Stilfserjoch
Zugvögel als Heimkehrer Kurz- und Langstreckenzieher
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Der Buchfink (Fringilla coelebs) ist kein Zugvogel. Der lateinische Artname coelebs bedeutet lediger Fink. Beim Buchfinken fliegen im Winter nur die allermeisten Weibchen nach Süden, die Männchen bleiben in unseren Breitengraden, so dass die Finkenmännchen im Winter „ledig“ sind.
Foto: Vincenzo Iacovoni
Foto: Roberto Maruzzo
as kontinentale Klima unserer Breitengrade ist durch einen markanten Wechsel von kalten und warmen Jahreszeiten charakterisiert. Dabei ist der Winter als nahrungsknappe Zeit für die Wildtiere der begrenzende Faktor, den es zu überstehen gilt. Eine der Strategien, die manche Arten im Laufe ihrer Evolution entwickelt haben, ist jene, dem Winter auszuweichen. Dazu unternehmen beispielsweise Huftiere Wanderungen von den Sommer- in die Wintereinstände. Bei den Vögeln sind es vor allem viele Insekten fressende Arten, welche als Zugvögel zweimal jährlich einen großräumigen Ortswechsel vornehmen. Im Herbst fliegen viele Arten vom Norden Europas in den Süden dies- und jenseits des Mittelmeeres in ihr Winterquartier, aber auch vom Sibirischen Raum im Nordosten nach Westen auf die Iberische Halbinsel oder in die Golfstromregion. Jetzt im beginnenden Frühling kehren sie vom Winter- in ihr Sommerquartier zurück. Wir unterschei-
den bei den Zugvögeln Kurzsteckenzieher von Langstreckenziehern. Die Kurzstreckenzieher fliegen im Herbst nach Südeuropa oder überqueren auch noch das Mittelmeer, um im nordafrikanischen Raum zu überwintern. Die Langstreckenzieher hingegen fliegen während des Herbstzuges in Gebiete südlich der Sahara und nach Äquatorialafrika. Ob der kürzeren Flugdistanz und ihrer größeren Kälteresistenz ist es verständlich, dass die Kurzstreckenzieher im Frühjahr „Frühheimkehrer“ sind. Die Langstreckenzieher sind hingegen Spätheimkehrer. Die Rückkehr der Zugvögel in ihr sommerliches Brutgebiet erfolgt zeitlich gestaffelt. Zu den frühen Rückkehrern gehören z.B. die Bachstelze, der Zilpzalp, die Singdrossel und die Felsenschwalbe. Schon vor Tagesanbruch füllt der melodische und variantenreiche Gesang der Singdrossel schon seit Mitte März die morgendliche Stille und beglückt die Frühaufsteher unter den Menschen. Zu den Spätheimkehrern gehören die Rauchschwalbe, der Wendehals, die Mönchsgrasmücke, der Neuntöter und der Kuckuck.
Der Zilpzalp (Phylloscopus collybita) ist ein Frühheimkehrer. Schon im März ist sein zweisilbiger Ruf „zilpzalp“ zu hören.
Foto: Simone Di Benedetto
Wolfgang Platter, am Tag der Hlg. Katharina von Schweden, 24. März 2016
Auch die Singdrossel (Turdus philomelos) ist ein früher Rückkehrer. Schon seit der ersten Märzdekade erfüllt sie das Morgengrauen mit ihrem imposanten Gesang.
Der Kuckuck (Cuculus canorus) ist ein später Rückkehrer. Nicht vor Ende April ist sein unverkennbarer Ruf aus unseren Wäldern zu vernehmen. Seine Eier wird er als Brutschmarotzer anderen Wirtseltern anvertrauen.
Foto: Gabriella Manno
Foto: Stefano Tribuzi
Das Braunkehlchen (Saxicula rubetra) ist ein bodenbrütender Wiesenvogel. Frühe Mahd gefährdet sein Gelege und seine Brut.
Die Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla) ist ein hervorragender Sänger in der Heckenlandschaft. Das Männchen hat eine schwarze, das Weibchen eine braune Kopfplatte.
Foto: Christian Simon
Die Gebirgsstelze (Motacilla cinerea) zieht nach ihrer Rückkehr im Frühjahr mit der aufsteigenden Wärme den Bachläufen entlang in das Gebirge.
Foto: Simone Di Benedetto
Der Trauerfliegenschnäpper (Ficedula hypoleuca) ist ein Bewohner der Laub- und Mischwälder tieferer Lagen. Im Vinschgau ist er an der Etsch und in den Auwaldresten während der Zugzeit beim Insektenfang zu beobachten.
Foto: Francesco Renzi
Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist ein Limikole, der in der mittelvinschgauer Talsohle um die Auwaldreste herum auch als Brutvogel vorkam. Er braucht Ackerflächen und Wiesen, um dort nach Würmern und Insekten zu stochern. Mit der Bodennutzung als Obstanlagen ist er verschwunden.
Foto: Adalberto Tombolini
Foto: Maurizio Bonora
Foto: Igino Falco
Der Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus), in unserem Dialekt das „Brantele“ ist ein Gartenbewohner und als Höhlenbrüter dankbar für das Aufhängen von Nistkästen in der Landschaft, in der Astlöcher und Mauerritzen zunehmend seltener werden.
Foto: Laura Pelosi
Das Männchen des Hausrotschwanzes (Phoenicurus ochruros). Dieser Insektenfresser hat eine große Höhenamplitude; er steigt im Gebirge weit über die Baumgrenze bis in die Blockschutthalden auf.
Der Steinrötel (Monticola saxatilis) war ein ornithologisches Kleinod der Vinschgauer Leiten. In den letzten Jahren bleiben frühere Brutareale immer häufiger unbesetzt.
Die Alpendohle hat fleischrote Füße und einen zitronengelben Schnabel.
Die Alpenkrähe (Pyrrhocorax pyrrhocorax) ist ein felsenbrütender Standvogel, der so wie die Alpendohle (Pyrrhocorax graculus) zu den Rabenvögeln gehört. Die Alpenkrähe besiedelt schneearme Gebirgslagen. Auf tiefliegenden Ackerflächen bzw. in offenen Lebensräumen mit niedriger Vegetation findet sie ihre Insektennahrung. Da diese Flächen im 20. Jahrhundert in Europa selten geworden oder ganz verschwunden sind, gilt die Art als verletzlich. In den Zentralalpen sind die Alpenkrähen als Brutvogel verschwunden, in den Westalpen ab dem Wallis kommen sie noch vor. Die Schweizerische Vogelschutzwarte Sempach möchte mit anderen Partnern ein Projekt lancieren, um die Alpenkrähe in den Ostalpen wieder anzusiedeln. Einzelne Exemplare von Alpenkrähen fliegen oft in den Schwärmen der Alpendohle mit. Vogelfreunde und Naturbeobachter sind daher gebeten, bei der Beobachtung von Alpendohlen nach der Alpenkrähe Ausschau zu halten und Meldung an das Nationalparkamt in Glurns zu machen. Man kann die beiden Arten gut unterscheiden: Beide Arten haben gleiche Körpergröße und ein glänzend schwarzes Gefieder, aber die Alpendohle (in unserem Dialekt „Docht“ oder „Matscher Henne“ genannt) hat fleischrote Füße und einen zitronengelben Schnabel. Die Alpenkrähe hat korallenrote Füße und einen ebenfalls roten, aber gebogenen und längeren Stocherschnabel.
Foto: Marco Barone
Foto: Giuseppe Chianese
INFO und Bitte: Die Suche nach der Alpenkrähe
Die Alpenkrähe hat korallenrote Füße und einen ebenso roten gebogenen Schnabel.
50 /Sport/
Vinschgerwind 7-16
31.03.16
Ein Geier wird Topscorer
Fotos: Sarah Mitterer
Jubelszenen nach dem Sieg
Es war nicht die Saison des ASV Prad. Den Grunddurchgang beendete der Vorjahresfinalist auf Platz 4, das Halbfinale war in Greifweite. Doch in der Zwischenrunde rutschten die Geier auf den 5. Platz zurück und schafften somit nicht den Play Off Einzug. Das Spiel um Platz 5 verloren die Vinschger mit 7:8. Einen Titel aber sicherten sie sich am Ende doch noch. Dietmar Tscholl (im Bild) holte sich mit 24 Punkten die Topscorer-Krone. (sam)
Die Meistertruppe
Foto: Sarah Mitterer
Pokal bleibt in Vinschger Hand Sie starteten als Favoriten in die Saison, die Blue Cannibals des SSV Naturns, doch im gesamten Meisterschaftsverlauf erlebte der Titelverteidiger Höhen und Tiefen. Am Ende jedoch fand das Team zu alter Stärke zurück und durfte den Meisterschaftspokal in die Höhe stemmen. In einem spannenden Finale gegen den HC Gardena Bull-Dogs setzten sich die Vinschger mit 4:1 durch und sorgten dafür, dass der Titel im Vinschgau bleibt. Von Sarah Mitterer
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inen ganzen Tag lang herrschte in der Sportzone von Prad das Eishockeyfieber. Grund dafür war der Finaltag des Prifa-CCM-Cups, an mit den Geiern des ASV Prad sowie den Blue Cannibals aus Naturns zwei Vinschger Teams teilnahmen. Während die Prader das Match um Platz 5 bestritten, hatte es der Titelverteidiger aus Naturns erneut ins Finale geschafft. Nach dem Grunddurchgang und der anschließenden Zwischenrunde belegte die Truppe von Coach Walter Allneider Platz drei und musste in Halbfinale gegen den EV Bulldogs Bozen ran, wo die Vinschger die Best of
3 Serie mit 2:0 für sich entscheiden konnten und zum dritten Mal in Serie ins Finale einzogen. Nun fehlte nur noch ein Sieg um den Titel zu verteidigen, doch die Aufgabe war alles andere als einfach. Mit dem HC Gardena stand der Sieger des Grunddurchgangs den Vinschgern als Finalgegner auf dem Eis gegenüber. Die Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison konnte stets die Heimmannschaft gewinnen, da das Finale jedoch in Prad stattfand und somit keine der beiden Mannschaften auf den Heimvorteil bauen konnte, gab es nicht wirklich einen Favoriten. Einen Vorteil hatten die Naturnser allerdings doch: Über 100 Fans der „Blau-
Gelben“ waren nach Prad gekommen und feuerten ihr Team das gesamte Match über an. Der Auftakt des Finales begann für die Vinschger alles andere als gut. Nach wenigen Minuten lagen die „Kannibalen“ mit 0:1 im Hintertreffen und es schien so, als würden die Grödner kurzen Prozess machen. Doch Naturns kämpfte aufopferungsvoll weiter, überstand eine doppelte Unterzahlsituation ohne Gegentor und fand schließlich in einer Überzahlsituation zurück ins Spiel. Marco Boriero buxierte den Puck über die Linie und das Match war wieder offen. Im zweiten Drittel zogen die Naturnser durch die Tore von Gabriel Pirhofer und Da-
niel Christanell auf 3:1 davon. Der Gegner wirkte geschockt und fand kein Rezept, den starken Goalie der Vinschger, Michael Egger, ein weiteres Mal zu bezwingen. In den letzten zwanzig Minuten verwaltete der Titelverteidiger geschickt den Vorsprung, und Daniel Schwellensattels Tor zum 4:1 bedeutete den endgültigen Sieg der Cannibals. Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr, der Jubel über die erfolgreiche Titelverteidigung war grenzenlos. Im Anschluss an der Pokalübergabe wurden der Sieg und das Saisonende auf der der AfterGame Party im legendären Saloon gebührend gefeiert wurde.
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Vinschgerwind 7-16
/Sport/ 51
Vicenza/Südtirol/Goldrain
Florian Stampfer mit Jango Vize-Italienmeister m 5. und 6. März 2016 fand in Marostica (Vicenza) die heurige Italienmeisterschaft der Fährtenspürhunde statt. 15 Teilnehmer von Sizilien bis Südtirol stellten sich an diesen zwei Tagen den sportlichen Herausforderungen. Die Richter Agatino Corvaia, Egidio Budelli und Enzo Monaco bewerteten die Leistungen der Hunde. Als Bewerb hatten die Hunde jeweils zwei Spurensuch-Einsätze auf einem anspruchsvollen Parcours in einem Flächenausmaß von ca. zwei Hektar zu bewältigen. Sieben kleine Gegenstände, die von den Fährtenlegern drei Stunden
Foto: „Wind“-Archiv
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Ausscheidungsrichter Agatino Corvaia (rechts) und Florian Stampfer mit Hund Jango zuvor auf den Spuren ausgelegt wurden, mussten im vorgegebenen Zeitraum von weniger als
45 Minuten aufgefunden und korrekt verwiesen werden. Die Arbeit der Hunde zeigte sich heuer als besonders schwierig, da zum Teil heftiger Regen die Spuren und das Geruchsbild stark einschränkten. Nur sechs Hunde konnten die anspruchsvollen Bewertungen bestehen. Franz Blasinger aus dem Sarntal schaffte mit Hund Tina mit insgesamt 185 Punkten von möglichen 200 Punkten, den ersten Platz. Gefolgt auf Platz zwei mit 184 Punkte, Florian Stampfer aus Goldrain mit Jango. Platz drei ging mit 183 Punkten an Giovanni Greco
mit Hund Fato nach Brindisi. Die Meisterschaft wird zugleich als Ausscheidungsprüfung für die Weltmeisterschaft, die heuer in der Ukraine stattfinden wird, gewertet. Der Ausscheidungsrichter Agatino Corvaia dankte den TeilnehmerInnen für das sportliche Verhalten und lobte die gute Vorbereitung der Hunde. Es bleibt zu erwähnen dass der Vinschger Hunde-Expert Florian Stampfer eine lange Laufbahn hinter sich hat und die Eroberung dieses Vize-Italienmeistertitels eine verdiente Krönung seiner intensiven Tätigkeit ist. (lp)
Dynafit Vinschgau Cup
Skitourengeher erobern Wintersportgebiete ie vierte Ausgabe des Dynafit Vinschgau Cup ist bereits wieder Geschichte. Auch in diesem Jahr erfreute sich die Amateursportveranstaltung, die auf den schneesicheren Strecken der Vinschger Wintersportgebiete ausgetragen wurde, großer Beliebtheit. 342 passionierte Skitourengeher stellten sich in diesem Jahr der Herausforderung. An fünf Wochenenden wurden die einzelnen Rennen ausgetragen, jeweils an einem anderen Ort im oberen Vinschgau. Man konnte am gesamten Cup oder auch nur an einzelnen
Rennen teilnehmen. Gestartet wurde in zwei Kategorien: die Rennklasse und die Hobbyklasse. Wer an allen fünf Rennen teilnahm, der hatte am Ende eine Strecke von 15,1 Kilometern und 3430 Höhenmeter an fünf Wochenenden gemeistert. Den Auftakt machte der Bewerb in Schöneben, es folgten Rennen in Sulden, Nauders und auf der Haideralm. Das Fina-
gorie Master, bei den Damen konnte Anna Pircher aus Morter einen weiteren Titel gewinnen. Der Burgeiser Alex Erhard holte sich den Sieg bei den Senioren. Auch der gute Zweck kam nicht zu kurz. 5.650 Euro übergab der Veranstalter den KFS für Familien in Not. (sam) Fotos: Alex Erhard
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le fand schließlich am Watles statt. Dort krönte sich der Malser Oswald Weisenhorn zum Gesamtsieger in der Kate-
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Vinschgerwind 7-16
31.03.16
Jugendfußball - B-Jugend/Giovanissimi
Fotos: Leonardo Pellissetti
Zwei B-Jugend Mannschaften in Kortsch
Schlanders
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chlanders wird von Michael Scherer trainiert. Der Kortscher Scherer war 5 Jahre Trainer der C-Jugend, der U 13 und der B-Jugend. Bei der B-Jugend ist er, als Nachfolger von Raimund
Prad Platzer, Trainer seit der Rückrunde. Scherer, der über 16 Spieler verfügt, erklärt, dass man Zeit braucht, um das Spiel zu entwickeln. Prad wird seit drei Jahren von Manuel Masiero trainiert, der
2. Ortler Bike Marathon
zuerst Betreuer und dann Nachfolger von Edi Luca ist. Masiero verfügt über 15 Spieler. Das Ergebnis war 3:3. Die Tore für Schlanders wurden zweimal von Dominik Gruber und das
dritte von Thomas Schuler erzielt. Für Prad wurde das erste Tor von Fabian Lechner erzielt die anderen zwei von Noah Riedl, der Sohn des berühmten Romeo Masiero ist. (lp)
Rückrundenbeginn der VSS-Meisterschaft 2015/2016
Hobbybiker im Mittelpunkt 800 Jugendfußballer
Das OK-Team des Orlter Bike Marathon
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ie Premiere des Ortler Bike Marathon im vergangenen Jahr hat alle Erwartungen übertroffen. Gleich 1600 Hobbybiker waren damals am Start und machten dieses Sportevent zu einem der größten im Jahr 2015 im Vinschgau. Die Planungen und Vorbereitungen für die 2. Auflage laufen bereits auf Hochtouren. Alle Hobbybiker sollten sich jetzt schon den Renntag, den 11. Juni, im Kalender rot anstreichen. Vor kurzem lud das OK-Team rund um OK-Chef Gerald Burger zur Präsentation der heurigen Ausgabe ein und stellte die etwas veränderte Strecke vor. Gefahren werden können auch dieses Mal wieder zwei Stre-
cken, bei denen die Teilnehmer einige der schönsten Plätze des Vinschgaus durchkreuzen: die große Runde mit 90 Kilometern und 3000 Höhenmeter oder die kleine Runde mit 51 Kilometern und 1600 Höhenmeter. Der Start- und Zielbereich befindet sich außerhalb der Stadt Glurns. Die größte Neuheit in diesem Jahr ist die Teilnahme mit dem E-Bike. Starter, die sich hierfür entscheiden, starten am Ende des Teilnehmerfeldes. Bis dato haben sich über 800 Teilnehmer gemeldet. (sam) Weitere Informationen sowie Online-Anmeldungen unter http://www.ortler-bikemarathon.it/de.
or kurzem hat die Rückrunde der VSS Meisterschaft angefangen. Hier die teilnehmenden Vinschger Mannschaften: U-8 3 Nachmeldungen zur Rückrunde: 23 Mannschaften U-10 4 Nachmeldungen zur Rückrunde: 29 Mannschaften U-11 3 Mannschaften U-12 4 Mannschaften U-13 4 Mannschaften U-15 1 Mannschaft Insgesamt gibt es 64 Jugend-Mannschaften im Vinschgau. Insgesamt rund 800 Jugendfußballer spielen bei den VSS-Meisterschaften, Turnieren und Pokalspielen mit. Am 2. Juni 2016 finden die Pokalendspiele mit Preisverteilung der U-10, U-11, U-12 und U-13 statt. Der Ort steht noch nicht fest. Die U-8 Turniere finden am 17.04.2016 in Burgeis, Taufers i. M. und Morter statt, am 22.05.2016 in Reschen, Tschengls und Kastelbell. Das Abschlussturnier der 23 U-8 Mannschaften findet am 11.06.2016 statt. Die Orte werden noch bekannt gegeben.
Foto: Leonardo Pellissetti
Foto: „Wind“-Archiv
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Ein Moment der Siegerehrung der U-8 im Vorjahr
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Vinschgerwind 7-16
/Sport/ 53
Goldrain - Fußball der 3. Liga
Spiel der Emotionen ei den ersten RückrundeSpielen der 3. Liga hat das Derby Goldrain-Oberland viele Emotionen geboten: viel Motivation der Spieler, 8 Tore, 3 Elfmeter (1 für die Hausherren, 2 für die Gäste), wobei ein Elfer der Gäste vergeben worden ist. Ein großer Ballon der Firma Avanti begleitete das Spiel mit gratis Ballonfahrten für die Interessierten. Wie die Anzahl der Tore zeigt, verfügten die Stürmer über die besten Karten. Oberland griff ständig an und war gefährlich. Die Heimmannschaft konnte erst in der 95. Minute das Unentschieden erreichen. Bei Goldrain fehlten allerdings 5 Spieler. Das Publikum verfolgte mit leidenschaftlicher Teilnahme das Spiel. Für Präsident Klaus Gluderer hätte Samstag der letzte Tag seiner Präsidentschaft sein sollen,
Fotos: Leonardo Pellissetti
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Ein Spielmoment obwohl nicht klar war, welche der zwei Vizepräsidenten, Manuela Zöschg oder Kurt Stricker, sein Nachfolger geworden wäre. Jetzt ist es entschieden: Klaus Gluderer bleibt Präsident, weil wie es im Vinschgau sehr häufig ist - einen neuen Präsidenten zu finden nicht leicht ist.
Heinrich Pirhofer, Trainer von Goldrain, im Kurzinterview: Vinschgerwind: Wie ist die Lage beim ASV Goldrain? Die Lage ist gut. Wir sind in einer Aufbauphase. Viele junge Spieler müssen integriert und an die Spielweise herangeführt werden. Das erfordert eine gewisse Zeit. Ein großes Problem ist sicherlich die dünne Spielerdecke. Wie sehen Sie die Rückrunde der 3. Liga?
Die Vinschger Mannschaften, sprich Oberland, Eyrs, Kortsch und Goldrain, abgesehen von Morter, haben einen relativ jungen Kader, in dem sich die Jungen kontinuierlich weiterentwickeln. Im Gegensatz zu Meran oder Mölten/Vöran fehlt es sicherlich an der notwendigen Erfahrung. Wünschenswert wäre eine bessere Zusammenarbeit innerhalb des Vinschgaus mit den höherklassigen Mannschaften. (lp)
links: Neue Trainer Heinrich Pirhofer neben einige seiner Spieler am Spielende; rechts: Manuela Zöschg
Yoseikan Budo Vinschgau/St. Michele all’Adige
Gratulation! Vinschger Budokas erfolgreich I
Fotos: SVYB
m Wettmessen mit Spechtenhauser, den Besten der Reu.a. Trainer der itagion zeigten die vier lienischen NationalVinschger – Tomasmannschaft und der so Köllemann BaldiSchlanderser Athni, Kai Platzgummer, leten, ist KonzentraElias Kaufmann und tion gefragt – eine Michael Pircher ihr vorgegebene BeweKönnen und nutzten gungsabfolge muss die zweite, wichtige vor dem Gegner, Meisterschaft der den Schiedsrichtern Saison als Sprungund den Zuschaubrett zur Italienmeiern präzise und im sterschaft. Diese finRhythmus präsenvl.: Tomasso Köllemann Baldini, Kai Platzgummer, Elias det am 16. und 17. tiert werden. Kaufmann und Michael Pircher bei der Preisverleihung April in Langhirano Thomas Mair, Traistatt. ner in Mals: „Die Aber zurück zum Anfang. Am kämpfe und beeindruckende herausragende Leistung der Samstag, 19. und Sonntag, 20. Aktionen der jungen Budokas in Südtiroler Budokas stellt die März 2016 fand die Regionalverschiedenen Disziplinen. Auf professionelle Arbeit, die in der meisterschaft und der Regional dem Programm standen freies Jugendarbeit des Verbandes und Cup „Memorial Franco Martitechnisches Kämpfen und ver- landesweit in den Hallen geleignoni“ (für U9 & U12) in San schiedene Sportwaffen, wo es vor stet wird, nachhaltig unter BeMichele all’Adige statt. Die Südallem um das richtige Zeit- und weis“, und ergänzt: „Auf Grund tiroler Athleten dominierten die Distanzgefühl geht, während im der Ergebnisse bei der LandersKämpfe durch ihr technisches Kampf Schläge, Würfe, Halte und meisterschaft, wurden zwei Können und sicherten sich so Blockiertechniken zum Einsatz weitere meiner Athleten für die die vorderen Platzierungen. In kommen. Auch die Präsentation Italienmeisterschaft zugelassen allen Kategorien sah man spanvon Katas war gefragt. Beim Vor- – nämlich Franziska Riedl und nende und hochklassige Wettführen des Kata, erklärt Florian Jakob Reichelt.“
Die Platzierungen der Regionalmeisterschaft Yoseikan Budo am Sa. 19. März 2016 im Überblick: ASV Mals Yoseikan Budo: Platz 2: Tomasso Köllemann Baldini (U15 –50 kg); ASC Schlanders-Raiffeisen: Platz 2: Kai Platzgummer (U15 –60 kg); Platz 3: Elias Kaufmann (U15 –70 kg); Platz 3: Michael Pircher (U15 –35 kg); Die Yoseikan-Saison orientiert sich am Schulkalender – von Anfang Oktober bis Ende Mai bzw. Juni wird mehrmals wöchentlich trainiert. Spontane können auch während der Saison einstiegen. Wer sich für diese lebendige und vielseitige Kampfkunst interessiert kann sich unter Tel. 338 9341901 (Florian Spechtenhauser, Schlanders) oder Tel. 347 6749499 (Thomas Mair, Mals) melden. Über die Woche verteilt finden sowohl in Schlanders als auch in Mals verschiedene Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters statt.
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Vinschgerwind 7-16
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Heimatbühne Langtaufers „Kein Dinner für Sünder“ Komödie von Edward Taylor Ort: Kulturhaus von Pedross, Langtaufers Aufführungstermine: Premiere: Fr. 15.04.16, 20.00 Uhr; So. 17.04.16, 16.00 Uhr; Sa. 23.04.16, 20.00 Uhr; So. 24.04.16, 16.00 Uhr; Fr. 29.04.16, 20.00 Uhr; So. 01.05.16, 20.00 Uhr; Reservierung: 347 251 59 27 (Sylvia Klöckner)
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Vinschgerwind 7-16
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Zuschriften mit den üblichen Unterlagen und mit Angabe des möglichen Arbeitsbeginns sind bis spätestens 11.04.2016 – auch per e.mail – an folgende Adresse zu richten: Direktion der Raiffeisenkasse Schlanders Hauptstraße Nr. 33 39028 Schlanders rk.schlanders@raiffeisen.net
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Vinschgerwind 7-16
31.03.16
Jahrestag/Danksagungen Es gibt eine Zeit der Freude, des Glücks, eine Zeit beisammen zu sein, eine Zeit sich zu trennen, eine der Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer, eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
Rosa Maria Prenner verw. Maas „Prenner Rosl“ – Reschen * 20.07.1923 † 04.03.2016
Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Jedoch zu wissen, wie viele ihn schätzten und gern hatten, gibt uns Trost. Auf diesem Weg möchten wir allen danken, die uns in dieser schweren Zeit der Trauer beigestanden sind und noch beistehen. Herzlichen Dank für die tröstenden Worte, für die Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft, für jede Umarmung. Danken möchten wir auch allen, die so zahlreich an den Seelenrosenkränzen und der Beerdigung teilgenommen haben. Die Familie
Wind-Termine Kloster Marienberg
Orte der Kraft – Orte der Stille Kraft schöpfen im Kloster Referent: Philipp Kuschmann Wann: Fr. 22.04. – Mo. 25.04.2016; ganztags Anmeldung: Tel. 0473 843 989 verwaltung@marienberg.it
Die Vinzenzgemeinschaft hilft Menschen in Not
Infos: Herbert Habicher Tel. 0473 731 080
infogay 6342 0471 97
Info + Beratung von Schwulen für Schwule, BISex und freunde > jeden dI. 20–22 uhr > infogay@centaurus.org
Jahrestag/Danksagungen Wir sind traurig, dass du gingst, aber dankbar, dass es dich gab.
Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind, und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.
W. Shakespeare
Evi Tappeiner
1. Jahrestag
Franziska Waschgler geb. Knobel Fanny
*03.06.1925 † 06.04.2015 Schluderns
Wir denken an dich, ganz besonders bei der Jahrtagsmesse am Samstag, 9. April 2016 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. In Liebe deine Familie
*11.02.1969 † 15.03.2016 Latsch DANKE, dem gesamten Team des Krankenhauses Schlanders und allen, die einen Dienst bei der Beerdigung übernommen haben. Danke allen, die unsere Evi in lieber Erinnerung behalten und ihrer im Gebet gedenken. Die Trauerfamilie
Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it
Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr
Auch wenn du nicht mehr in unserem Leben bist, im Herzen wirst du für immer bleiben.
3. Jahrestag
Margit Schaller geb. Telser
* 22. August 1953
† 7. April 2013
Zeit heilt keine Wunden, Zeit lehrt, mit dem Schmerz und dem Verlust zu leben, sich an den schönen Erinnerungen festzuhalten. Wir gedenken meiner lieben Margit am Sonntag, 3. April 2016, um 9.45 Uhr bei der Messe in der St.-Johannes - Kirche von Kortsch. © Bestattungen TONEZZER Schlanders
Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht
unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485
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Vinschgerwind 7-16
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„Warum sind Sie Pfarrer geworden?“ fragt Lena (Nadia Abart) den Pfarrer (Peter Abarth). „Weil mein Vater schon Pfarrer war und mein Großvater auch“. Das ist nur einer der spaßiger Dialoge, die im Sparkassensaal für Lachen sorgen. Beherzt bespielen die Akteure des Dorftheaters Schleis die perfekt gezimmerte Bühne. Der Schwank „Oh Gott, Herr Pfarrer“ dreht sich um die wenig christlichen Bemühungen des Pfarrers, mit seinen Kumpels Charly (Richard Hirschberger) und Hias (Max Eller) Geld in die leere Pfarrkasse zu spülen. Das Trio will sogar Taufwasser verkaufen, das den Kinderwunsch erfüllen soll. Lena ist bereits vom Amerikaner Peter (Florian Waldner) schwanger. Niemand weiß davon. Ihre Mutter Helga (Petra Staffler) plant für ihre Tochter einen Klosteraufenthalt. Die übergeschäftige Pfarrgemeinderatsvorsitzende und Expertin
oben: Taufwasser soll Babys bringen ; v.l. Max Eller, Richard Hirschberger, Peter Abarth und Nadia Abart;rechts: Judith Abart und Petra Staffler suchen einen Dedektiven für Royales, Sieglinde (Judith Abart), glaubt der Pfarrer werde Vater. Deshalb wird ein Dedektiv verpflichtet. Und die Witwe Gerda (Anna Patscheider) kommt nicht zu Wort. Das Publikum genießt das humorvoll servierte Chaos. Der Andrang ist so groß,
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Mike Kofler wird bekannt gegeben wird bekannt gegeben OSZ Mals wird bekannt gegeben Do, 07.04.2016
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Lustiger NÄHnachmittag Habt ihr Lust in gemütlicher Runde mit mir zu nähen? Denn Nähen ist zurzeit einfach wieder „in“. Wir fertigen Decoideen für den Frühling. Wir nähen Taschen und Täschchen. Und bunte Geschenksideen. Sei auch du dabei. REFERENT/IN Melanie Perkmann TERMINE Sa, 30.04.2016 UHRZEIT 14.00 Uhr – 18.00 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Mittelschule St. Valentin a. d. H. Kursbeitrag 12 Euro ANMELDESCHLUSS Di, 26.04.2016 Zielgruppe Kinder ab 6 Jahren
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