Skip to main content

Vinschgerwind ausgabe 6-14

Page 1

ORIGINAL

Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Nr. 6 (223) 20.03.14 I.P. 10 Jg.

www.vinschgerwind.it

SPIDER MURPHY GANG SONN3TA.2G014

30.0

ÜT TE MADR ITSCHH 13.00 UHR

Seilbahnen Sulden www.seilbahnensulden.it


20.03.14

Inhalt

Vinschgerwind 6-14

/inhalt/ 3

Kommentar Was die VinschgerInnen zum Rentenskandal sagen

Mals: Der Gemeinderat hat „Christus bekannt“ - mehrheitlich für BM Ulrich Veith Seite 4

Seite 6

Glurns: Umfahrung im Westen: abgelehnt - 100 m Bannstreifen: abgelehnt

Seite

5

Langtaufers/Graun/Bozen: Studie der Handelskammer fürs Oberland

Seite

5

Schlanders: Die Jagd im Kreuzfeuer der Meinungen - Hegeschau

Seite

8

Latsch: Räumt der neue BM Helmuth Fischer in Latsch auf?

Seite

9

Partschins: Nahtloser Übergang zum „Nächtigungsbeitrag“

Seite 10

Leserbriefe und Stellungnahmen

Seite 12

Graun: Neue Hausnummerierungen und Straßenbezeichnungen

Seite 14

Obervinschgau: Der FF-Bezirk ist gerüsgtet

Seite 15

Menschen: Ernst Wiestner - Initiator des Skiparadieses Reschenpass

Seite 17

Sonderthemen: Frühjahrsmode - Auto - Landwirtschaft

ab Seite 28

Nationalpark Stilfserjoch: Die Sieger des 9. Photowettbewerbes 2013

Seite 56

Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732196 Kathrin Gluderer: 0473 732196 Gerti Alber: 0473 73 21 96 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Elke Wasmund (ew), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Bruno Telser (uno), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Peter Pfeifer (pp), Heinrich Zoderer (hzg)

Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 150 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die

damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen

www.vinschgerwind.it

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Zirkus Maximus Nicht das Volk sondern bestimmte SVPKreise wollen Blut sehen. Der Rentenskandal zieht eine parteiinterne Zerfleischung nach sich. Der seit vier Jahren parteiberuhigend wirkende SVP-Obmann Richard Theiner wird - im SVP Zirkus Maximus - geopfert. Mit ihm wohl auch die Martha Stocker, als Kollateralschaden vielleicht auch der Thomas Widmann. Die SVP-Leitung hat am vergangenem Montag beschlossen, die Parteispitze bei der Landesversammlung am 3. Mai 2014 neu wählen zu lassen. Wohl auch um ein zu brutales Blutvergießen zu vermeiden. Was den Leuten als Erneuerung verkauft werden soll, ist mehr als ein Ablenkungsmanöver. Da wird der Rentenskandal parteipolitisch genutzt, um alte Rechnungen zu begleichen. Die Bozner wollen Macht zurück. Nach dem Motto: Der Theiner hat seine Schuldigkeit getan, er soll gehen. Und den Rentenskandal mitnehmen? So einfach wird’s nicht gehen. Die Partei entzieht sich durch Personaldiskussionen, durch Personalrochaden ein Stück weit der Verantwortung. Bestimmte Parteifunktionäre aus der Bozner Gegend lassen sich offensichtlich auch ins Bockshorn jagen. Auch mit der Drohung, dass von Bozen aus eine neue Wirtschaftspartei gegründet werden soll? So ähnlich, wie es in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts geschehen ist, als eine vermeintlich maßgebliche Gruppe mit dem sogenannten „Aufbau“ den Silvius Magnago loswerden wollte? Übrigens war damals auch der Toni Ebner Sen., also der Michl-Tata, mit von der Partie. Der Versuch ist gründlich in die Hosen gegangen - der Magnago hat eisern regieren und sich viele Verdienste einheimsen können. Und: Der SVP-Zirkus Maximus könnte auch noch auf die Landesregierung ausgedehnt werden. Armer Arno.

he Spargelwoc reif in Mals

estaurant G im Hotel - R bis So. 30. März von Fr. 21. Sonntags geöffnet! Dienstag Ruhetag

Tel.+39 0473 831189 www.hotel-greif.com

Raffinierte Menüs und exzellente Weine in angenehmer Atmosphäre. Alles was man für einen gemütlichen Abend braucht! Anmeldung erwünscht! 0473-831189 Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Familie Sagmeister


4 /politik/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Wind - online

Freiheit-liche Thomas Pichler und Josef (Sepp) Kofler sind für die Freiheitlichen als Gemeinderäte in Latsch gewählt. Christian Fasolt ist für die SüdtirolerFreiheit in den Rat eingezogen.

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Sind sie für vorgezogene Neuwahlen des Südtiroler Landtages aufgrund des jüngsten Rentenskandales? (41 abgegebene Stimmen)

63,4 % JA

(26 Stimmen)

36,6 % NEIN (15 Stimmen)

Neue Umfrage: Sollen Richard Theiner, Martha Stocker und Florian Mussner als Landesräte und Thomas Widmann als Landtagspräsident zurücktreten?

Politische Stellung Mals - Im Malser Gemeinderat hat eine notwendige, wenn auch schmerzhafte Diskussion stattgefunden. BM Ulrich Veith hat dabei politische Rückendeckung erfahren. Ein Rücktritt von Veith aufgrund der Voruntersuchungen des Staatsanwaltes in der Causa „Angestelltenverhältnis nach den Wahlen“ ist damit auf lange Sicht kein Thema. Über eine SMS wurden Unterstützer für BM Ulrich Veith zur Teilnahme an der Ratssitzung eingeladen

von Erwin Bernhart

Foto: Erwin Bernhart

D

ie Gestaltung der Tagesordnung einer Ratssitzung obliegt ausschließlich dem Gemeindeausschuss. Worüber abgestimmt werden soll, worüber, laut Geschäftsordnung und Statut, abgestimmt werden muss. Worüber informiert werden soll... Anträge, Anfragen, Beschlussanträge, Interpellationen sind Sache der Opposition, werden von der Mehrheit oft als lästig empfunden, als Störung auch. Aber sie zwingen zu Diskussion und dazu, politisch Stellung oder Haltung zu beziehen. All das wurde bei der Malser Ratssitzung sichtbar: Kurz vor den drei Anträgen, eingereicht von Peppi Stecher, Marcel Weirather, Erich Stocker (Freie Wähler) und Egon Alber (SVP) (sh. Vinschgerwind Nr. 5/14) informierte BM Ulrich Veith über den Stand des Energieleitplanes: Seit Veith am Ruder ist, schnellen die Stromproduktionszahlen in die Höhe. Lediglich bei der Windenergie habe man zurückstecken müssen. Das PuniKraftwerk, das Zerzerkraftwerk, das Arundakraftwerk, das Trinkwasserkraftwerk bei den Orglesquellen: Veiths Arbeit kann sich sehen lassen. Anerkennung auch im Publikum, welches aufgrund der Oppositions-Anträge zur moralischen Stützung Veiths gekommen war. Dann übergibt Veith den Vorsitz an die VizeBM Sibille Tschenett und verlässt den Saal. Sie wird sich nach der Diskussion

und nach der mehrheitlichen Ablehnung der drei Anträge für die „doch recht sachliche Diskussion“ bedanken. Antrag 1: Widerruf eines Ratsbeschlusses aus dem Jahre 2009 - darin eine Bilanzänderung, in der die Sozialbeiträge für einige Monate für Veith freigegeben worden sind. Der Beschluss damals: einstimmig. Egon Alber (SVP) sagt, er habe damals dafür gestimmt, weil er nachgefragt habe, ob das alles rechtens sei und die Antwort vom BM und vom Sekretär eine bejahende war. Nun hätte sich der Wissensstand geändert. Mit dem Beschlagnahmungsdekret vom 3.7.2013. Peppi Stecher sagt, dass die Anträge kein Misstrauen gegen den BM seien. Man vertrete die Institution Gemeinderat. Die Anträge bringen einige auf die Palme. Bruno Pileggi brescht vor und fragt: „Sind wir die heilige Inquisition?“ Und fügt hinzu: „Wer das Schwert erhebt, kommt durch das Schwert um.“

Die Generalsekretärin klärt über die rechtliche Seite auf: Den politischen Wartestand und die Zahlung der Sozialabgaben regle ein staatliches Gesetz. Die bisher gefassten Beschlüsse seien rechtens. Es gelte die Unschuldsvermutung bis zur letzten Instanz. Zudem habe die Formulierung „Widerruf“ eine „ex nunc“-Wirkung, das heißt ein Widerruf sei nicht rückwirkend. Spiess Platzgummer vermutet in der Absicht der Einbringer wenn schon eine „Annullierung“. Aber es lägen nur Anträge vor, keine echten Beschlussanträge. Alle Referenten nehmen dann Stellung. Andreas Heinisch: Es gebe keinen ehrlicheren Menschen als den Ulli. „So ehrlich, wie ihr alle miteinander nicht seid.“ Und wörtlich: „Das ist euch vorgesagt worden.“ Marion Januth: „Ich stehe hinter unserem BM.“ Josef Thurner: Der BM habe alles transparent dargelegt und „beim Gemeindenverband wurde die Sache positiv

bescheinigt.“ Joachim Theiner: „Wir haben ein gutes Verhältnis im Ausschuss. Die Projekte in der Gemeinde Mals können sich landesweit sehen lassen. Ich verstehe so einen Antrag nicht.“ Sibille Tschenett: „Ich bin gegen eine Vorverurteilung.“ Nur noch kurze Diskussionen gibt es bei den zwei anderen Anträgen. Es gebe keinen Grund, den Ausschussbeschluss (die Zahlung der Sozialabgaben für 2014) auszusetzen, sagt Tschenett. Und Platzgummer Spiess sagt, dass sie als Sekretärin keinen Grund für eine Nebenklage der Gemeinde sehe. Die vier Einbringer stimmen für die Anträge, Gerold Frank enthält sich, Johann Ziernheld enthält sich beim 3. Antrag. Ulrich Veith betritt nach der Abstimmung den Saal und sagt: „Ich mache derzeit keine leichte Zeit durch. Ich bedanke mich bei den Leuten, die hinter mir stehen.“ Veith bekommt Applaus aus dem Publikum.


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/politik/ 5

Glurns

Zwei Goggelen in Glurns D

Hat man sich damals im Gemeinderat mächtig für eine Umfahrung ins Zeug gelegt, ist man nun mit dem Kopf an die Wand geknallt

Foto: Erwin Bernhart

en neuen Wind in der Landesregierung unter LH Arno Kompatscher bekommt die Stadtgemeinde Glurns zu spüren. Am Montag vor einer Woche hat die Landesregierung die von der Gemeinde Glurns per Ratsbeschluss eingebrachte und höchst umstrittene Abänderung des Bauleitplanes abgelehnt. Es geht um die Umwidmung von Landwirtschaftsgebiet in Gemeindestraße Typ A - kurz die West-Umfahrung von Glurns. „Die Landesregierung macht sich das Gutachten der Kommission für Natur-, Landschaft und Raumentwicklung zu eigen“, heißt es im Beschluss. Besagte Kommission hat ein negatives Gutachten abgegeben. Im Beschluss der Landesregierung: „Für die vorgeschlagene neue Umfahrungsstraße liegt keine entsprechende Verkehrsstudie vor, um eine ausreichende Beurteilung abgeben zu können. Zudem hat das Amt für Straßendienst kein Gutachten erteilt, da in Ermangelung einer Studie für die Ausfahrten eine Begutach-

tung nicht möglich ist. Auch die Gutachten des Amtes für Bauund Kunstdenkmäler (...) sind negativ, da die Umfahrung die Stadt in ihrer gesamten Erscheinung erheblich beeinträchtigen würde.“ Positive Gutachten mit Bedingungen - haben das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung und das Amt für Gewässerschutz erteilt. In Glurns ist es wegen dieser Bauleitplanänderung bei der Ratssitzung am 30. September 2013 heiß hergegangen. Die vielen Einwände von Grundbesitzern und Bürgern samt Protestschreiben gegen die Bauleitplanänderung wurden damals im Rat mit knapper Mehrheit

abgelehnt. Man wollte mit dem Kopf durch die Wand. BM Erich Wallnöfer sagt, dass man derzeit in Bozen nicht wisse, wo oben und unten sei. Die Ära Durnwalder ist vorbei und jener Deal - die Stadt Glurns kauft das Kasernenareal um 1,2 Millionen Euro und erhält im Gegenzug eine kleine Umfahrung - gilt nicht mehr. Auf der anderen Seite habe man es bisher verabsäumt, entsprechende Straßenschilder an der Brücken-Kreuzung in Spondinig Richtung Schweiz aufzustellen, ebenso kurz vor Glurns im Westen in Richtung Prad. Damit könnte man rasch viel Verkehr aus der Stadt haben.

Langtaufers/Graun/Watles/Bozen

Wind-Leser-Foto

Was rentiert sich?

Stille

or einer Woche waren zwei Delegationen aus dem Vinschger Oberland bei LH Arno Kompatscher (Bild). Aus dem vom Grauner HGV-Chef Sepp Thöni eingefädelte Termin wurden gleich zwei Termine. Der Grauner BM Heinrich Noggler wollte nämlich nicht gleichzeitig mit den Befürwortern des Zusammenschlusses von Langtaufers mit dem Kaunertal vor dem LH treten. So sind zuerst Noggler gemeinsam mit den Präsidenten von Schöneben und der Haideralm, Oswald Folie und Roman Hohenegger vor dem LH getreten und haben ihm die Verbindung St. ValentinSchöneben erläutern können. Der Vorteil für die Gemeinde und

für die beiden Gesellschaften: Für diese Verbindung gibt es einen Gemeinderatsbeschluss, also eine politische Rückendeckung vor Ort. Dann hat eine Delegation von Langtauferern unter der Führung von Thöni gemeinsam mit dem Präsidenten vom Watles, Günther Bernhart, ihre Anliegen für eventuelle Zusammenschlüsse vom Watles mit der Haideralm und von Langtaufers mit dem Kaunertal vorgetragen. Fazit: LH Kompatscher hat keine Akten angenommen, dafür aber in Aussicht gestellt, dass die Handelskammer eine Rentabilitätsstudie für mehrere Varianten erstellen wird. Dann sehe man weiter. (eb) Foto: Erwin Bernhart

V

Aber was Wallnöfer noch viel mehr ärgert, ist die Ablehnung der Landesregierung vom 100-Meter Bannstreifen um die Stadtmauern. „Wenn Prominenz aus dem Ausland da ist, wie der damalige deutsche Bundespräsident Horst Köhler, die Kanzlerin Angela Merkel, der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer und viele andere, dann sonnt man sich in solchen Präsenzen. Wenn es aber darum geht, dem Juwel Glurns konkret Schutz zu bieten, dann kneift die Politik,“ sagt Wallnöfer. Im Stadtrat ist man sich sofort einig geworden: Man wird gegen diese Ablehnung beim Verwaltungsgericht rekurrieren. (eb)

Friedliche Stille unter einer dicken Schneedecke auf dem Friedhof von Stilfs im Vinschgau - fotografiert von Helga Zischg-Weger aus Mals.


6 /Titel/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

„...totale Verarschung“ „Was sagen Sie zu den goldenen Politpensionen und welche Kosequenzen erwarten Sie sich?“ Das haben wir Vinschgerinnen und Vinschger beim „Londsprochmarkt“ in Goldrain am vergangenen Montag gefragt. Die Wut unter den Bürgerinnen und Bürgern ist groß. Einig ist man sich darin, dass einiges passieren muss, um die Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. Umfrage: Magdalena Dietl Sapelza | Fotos: Angelika Ploner

Partick Blaas, (23) Metzger, Mals Das ist eine Schweinerei. Wir müssen „buggeln“ und andere stecken das Geld ein. Die es brauchen, bekommen nichts. Das Vertrauen in die Politik ist dahin. Gerhard Marx (49) Arbeitnehmer, Schlanders Die Politiker haben einen guten Zahltag, verdienen oft auf mehreren Ebenen, haben goldene Renten und haben sich jetzt sogar einen satten Rentenvorschuss genehmigt. Das ist nicht richtig. Wir Arbeitnehmer bekommen keinen Vorschuss, warum sollen die Politiker einen bekommen? Es muss eine Obergrenze geben. Mich wundert, dass bei den Protesten niemand mit Eiern geworfen hat. Ich erwarte mir, dass alle das Geld zurückgeben, damit die Politik wieder glaubwürdig wird. Politiker sollen ein gutes Gehalt bekommen, aber sich selbst versichern. Und wir sollten bis zu den nächsten Wahlen nicht wieder alles vergessen.

Franz Schuster, (65) Rentner, Göflan Ich täte es verdoppeln, dass es sich auszahlt und dass sie endlich genug haben.

Martina Kuenz (81) Rentnerin, Martell Was da passiert ist, ist nichts Gescheites. Ich finde es nicht richtig, dass Politiker so viel verdienen und so hohe Pensionen bekommen. Wir haben gearbeitet und geschuftet. Ich bekomme die Mindestrente und muss froh sein, dass ich auf dem Hof leben kann und keine Miete bezahlen muss. Die Politiker sollten normale Bezüge haben, und sie sollten das Geld zurückgeben. Peter Paul Schweizer (19) Jungunternehmer, Latsch Wir arbeiten acht Stunden und zahlen für die Politiker. Diese arbeiten nicht mehr und sollen den gleichen Lohn haben wie wir. Alle Parteien haben auf den eigenen Vorteil geschaut. Sie sollen mehr auf die Bevölkerung schauen und weniger abkassieren. Das Geld sollen sie zurückgeben und in soziale Einrichtungen investieren.

Christian Bachmann (21) Bauer, Latsch Die Politiker sollen weniger Geld bekommen und die einfachen Bürger mehr. Das Ganze muss viel gerechter werden und sie müssen jetzt eine Lösung finden. Rücktritte nutzen wenig.

Walter Pircher (62) Rentner, Allitz Es ist eine gnadenlose Frechheit. Sie müssen die Privilegien abschaffen und zwar schnell. Die sollen sich die Rentenbeiträge selber einzahlen, wie alle anderen auch. Margret Stecher (72) pensionierte Geschäftsfrau, St. Valentin a.d.H Ich frage mich, ob es gesetzlich erlaubt ist, einen Vorschuss zu bezahlen. Das gibt es sonst nirgendwo. Da sind sie zu weit gegangen. Ich möchte das Gesetz einmal sehen. Da fehlt der Hausverstand. Alle sollen das Geld zurückgeben, auch die Herren, die aus der Politik ausgeschieden sind. Sie müssten das eigentlich von sich aus tun, wenn sie Charakter haben. Dass sie spenden wollen, lehne ich ab. Es ist ja unser Geld. Sie sollen nicht mehrfach kassieren und sich selbst versichern, dass sie im Rentenalter etwas herausbekommen, wie andere auch. Schade ist, dass die Jungen das alles nicht interessiert.

Manuel Trojer (39) Unternehmer, Schlanders Es ist einer der größten Skandale in der Politik. 99 Prozent schimpfen gegen die SVP, aber betroffen sind alle Parteien. Deshalb sollen jetzt auch alle Parteien gemeinsam eine Lösung finden. Rita Angerer (48) Köchin, Prad In der Politik sind viele drinnen, die nur Geld kassieren wollen. Alle Parteien nehmen, wo sie kriegen. Wir schuften, müssen jeden Euro umdrehen und immer heißt es zahlen, zahlen… Die Faulen werden belohnt und die Fleißigen bestraft. Bei normalen Bezügen würden sich vielleicht wieder Menschen politisch einsetzen, die Herzblut und Idealismus haben und die für das Wohl der Menschen arbeiten und nicht für ihre eigene Brieftasche. Wenn die Politik wieder glaubwürdig werden will, müssen Gehälter reduziert und Pensionen abgeschafft werden. Die meisten Politiker haben den Bezug zur Realität verloren. Es fehlt ihnen das Gespür für die einfachen Bürger, die oft mit Renten von 500 Euro auskommen müssen. Die Politiker sollten einmal eine zeitlang wie Rentner oder Arbeiter leben müssen. Die Pensionsvorschüsse müssen zurückgezahlt werden. Man könnte damit die Hungerrenten aufbessern. „Los von Rom“ gilt nicht mehr. Ich sage „Los von dieser Politik“. Leonhard Wellenzohn (46) Bauer, Schlanders Man hat den Eindruck, die Politiker haben die Bodenhaftung verloren. Die Verhältnismäßigkeit ist nicht mehr gegeben. Politiker sollten gut bezahlt werden, doch so, dass die Verhältnismäßigkeit wieder hergestellt wird.


20.03.14

Irmgard Raffeiner (67) Pensionistin, Latsch Ich bin maßlos enttäuscht, von allen Parteien, und ich ärgere mich sehr. Die Politiker sollen das Geld zurückgeben und für alle eine angemessene Mindestrente einführen. Karl Gerstgrasser, (84) Rentner Kastelbell/ Tomberg Da kann man nur noch staunen. Man hat keine Worte mehr. Das hätte ich den Politikern nicht zugetraut, und ich möchte keine Partei ausnehmen. Sie haben uns alle belogen und betrogen, denn sie haben alles schon vor den Wahlen gewusst. Das Fass war mit dem SEL-Skandal voll und jetzt ist es übergelaufen. Wenn die Politiker, die mit dem Gesetz einverstanden gewesen sind, Charakter haben, dann sollen sie zurücktreten und das Geld zurückgeben. Der neue Landeshauptmann tut mir leid. Der kann jetzt ausmisten. Wenn die Politiker glauben, das wird vergessen, dann haben sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Rosmarie Traut (66) Hausfrau, Goldrain Mich würde interessieren, wer auf die Idee gekommen ist, die Vorauszahlungen zu machen. Das gibt es wohl nirgends. Was passiert mit dem Geld, wenn der Begünstigte stirbt? Ich bin wütend. Das Ganze ist ein Hammer. Die da oben haben sich „a groaßas Maßl“ erlaubt. Leo Telfser (75) Rentner, Galsaun Die Alten gehören alle ausgewechselt, denn sie stecken die Jungen an. Uns haben sie geraten eine zweite Rentenversicherung zu bezahlen. Und wir haben auch keinen Rentenvorschuss bekommen. Dass Politiker so viel bekommen, ist ungerecht. Ich frage mich, wie viele Stunden machen die? Viele tun wenig und kassieren überall ab und das mehrfach. Wir zahlen das alles und arbeiten viel ehrenamtlich.

Vinschgerwind 6-14

Monika Bachmann (47) Buchhalterin und Hofschank-Wirtin, Tomberg Tschars/Kastelbell Die Politiker haben seit jeher Privilegien. Sie haben immer das getan, was sie wollten und oft auf die eigene Tasche geschaut. Was sich Politiker erlaubt haben, ist gravierend: Zuerst der SEL-Skandal und jetzt haben sie sich vergoldet. Als Normalsterbliche bezahle ich jahrelang ein und bekomme wenig heraus. Ganz anders ist es bei den Plotikern. Sie haben sich Rentenvorschüsse in Millionenhöhe genehmigt. Im Nachhinein könnte man einiges ändern, wenn man will - so wie es bei der Mitteilung der Wahlkampfkosten der Fall war. Aber da war es ja zugunsten der Politiker… Ein Bürgermeister hat viel mehr Verantwortung. Nun ist die Spitze erreicht, es muss gehandelt werden. Die Frage ist nur, ob es die Politiker auch tun. Es braucht eine Höchstgrenze bei den Bezügen. Und für ihre Pension sollen die Politiker selbst sorgen, wie alle anderen auch. Möglicherweise gibt es keine Konsequenzen. Die Sache könnte ausgesessen werden mit dem Hintergedanken: das Wahlvolk vergisst schnell.

Rudi Gartner (60) Bauer, Laas „Ohne Worte“

Richard Telser (60) Maurer und Maria Telser (55) Hausfrau, Schluderns Es ist eine große Sauerei, dass Politiker so hohe Bezüge kassieren und das sogar doppelt und dreifach, und andere wissen nicht, wie sie bis zum Ende des Monats kommen. Ein kleiner Handwerker muss sich mit einem kleinen Zahltag und einer kleinen Rente zufrieden geben. Die Politiker sollen das Geld zurückzahlen und damit die niederen Renten aufbessern.

Siegfried Schwarz (62) Fahrer, Tarsch/Latsch Die Politiker sollen weniger bekommen und wir mehr. Das Ganze sollte gerechter sein. Die Politiker sollten weniger überheblich sein und mit der Scheinheiligkeit aufhören. Es ist verlogen und schäbig zu sagen, sie hätten nichts gewusst. Der Kompatscher steht vor einem Scherbenhaufen und muss jetzt alles ausbaden. Man darf nicht im selben Rad bleiben. Die Alten gehören weg und die Jungen hinein. Die Politiker müssen das Geld zurückgeben und es muss neu gestartet werden. Paul Wellenzohn (46) Bauer, Kortsch Das alles ist nicht gerecht. Nun kommt es darauf an, wie reagiert wird. Es soll sachlich diskutiert und keine Treibjagd veranstaltet werden. Die Lösung muss die Politik selbst finden. Diese muss so sein, dass sie für alle gut geht. Ich halte nichts vom Köpferollen. Es sollte aber niemand glauben, wenn ich das Geld zurückgebe, dann bin ich rein. Renate Lösch, (49) Kindergärtnerin, Goldrain Das mit den goldenen Bezügen hat mich sehr aufgeregt. Es ist ungerecht und eine Verarschung. Überall heißt es sparen, Stellen werden abgebaut. Mit den Pensionsvorschüssen könnte man einige junge Leute beschäftigen. Das System ist gründlich zu reformieren. Für die Pensionen sollen Politiker selber sorgen. Dass Politmillionäre wie der Hanspeter Munter auch noch Arbeitslosengeld kassieren, ist eine bodenlose Frechheit. Wenn wir Arbeitslosengeld brauchen, tun wir uns schwer, dann heißt es: „Das ist öffentliches Geld.“ Politiker können öffentliche Gelder schamlos abkassieren. Alle Parteien sind betroffen, alle haben die Hand aufgehalten, nach dem Motto: Geld stinkt nicht.

/Titel/ 7

Irene Zöggeler (73) Rentnerin, Schluderns Für uns Hausfrauen mit der Mindestrente war es ein Schock, als wir erfahren haben, dass Politiker so viel bekommen. Unsere Rente ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Hans Niedermair (82J Bauer, Sonnenberg Schlanders Als ich das gehört habe, habe ich gedacht: Es gibt keine ehrlichen Leute mehr. Das ist unverschämt. Die viel haben, wollen immer mehr. Alle Parteien haben zusammengehalten, wenn es um die eigene Tasche ging. Und jetzt sind sie alle still. Die sollen das Geld zurückgeben. Ich habe zwar nur eine kleine Rente, aber ich bin zufrieden. Denn ich habe noch die „Lotterzeiten“ miterlebt. Margit Ladurner (50) Bäuerin, Goldrain Das Ganze ist unverschämt, man fühlt sich betrogen. Scheinbar haben die Politiker kein schlechtes Gewissen gegenüber der Bevölkerung, sonst wären sie nicht imstande gewesen, solche Gesetze zu machen. Alle Parteien sitzen im selben Boot. Das ist die traurige Erfahrung. Ich hoffe, dass die neu gewählten unbelasteten Politiker den Druck der Bevölkerung spüren und nun wissen, was zu tun ist. Margarete Auer (55) Reinigungskraft, Goldrain Das Ganze ist eine totale Verarschung. Die Politikerbezüge sollten um die Hälfte reduziert werden. Die Politiker sollten sich wie Normalsterbliche selbst versichern und die Pensionen erst im Rentenalter ausbezahlt bekommen. Das Recht soll für alle gleich sein. Die kassiert haben, sollen alle daheim bleiben. Ich denke, dass man auch einmal die Gehälter der Manager und Amtsdirektoren im öffentlichen Dienst kritisch betrachten sollte. Auch die berappen wir Steuerzahler.


8 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Zahlen der Nachbarn

Simon Laimer ausgezeichnet

In Ischgl präparieren während der Nachtstunden 36 Pistengeräte die Abfahrten. Jedes dieser Pistengeräte kostet ca. 400.000 €. Die Aufstiegsanlagen können ca. 90.200 Personen pro Stunde befördern und sind letzten Winter 26,7 Mio. Mal benützt worden. (aw)

Der Preis des Fürstentums Liechtenstein zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck und wird jährlich seit 1983 verliehen. Kürzlich wurde der aus Schlanders stammende Rechtswissenschaftler Simon Laimer für seine Leistung in zwei Aufsätzen mit dem Liechtensteinpreis ausgezeichnet. Aurelia Frick, Regierungsrätin für Bildung im Fürstentum Liechtenstein freut sich über eine wertvolle Kooperation mit den Universitäten in Innsbruck.

von Albrecht Plangger

Rom-Info ins Tal Dienstag, 11. März 19.15 Uhr Südtirol erhält ein neues demokratischeres Wahlgesetz, das alle Sprach – und Volksgruppen schützt. 414 : 71 - Der sogenannte „emendamento Plangger“ (Abänderungsantrag zum Basistext der Regierung mit Ein Mann Wahlkreisen) wird nach hitzigen Debatten angenommen. Auch die „5 Sterne Bewegung“ war letztendlich dafür eine Sonderregelung für die Region Trentino/Südtirol einzuführen. Nicht als Privileg für meine Partei, (obwohl wir für alle der Prügelknabe waren), sondern weil einerseits der Verfassungsgerichtshof einen „Korrekturmechanismus“ in Regionen mit sprachlich anerkannten Minderheiten vorgeschrieben hatte und weil andererseits mit dem reinen Verhältniswahlrecht (wie es zum Beispiel von den Freiheitlichen verlangt wurde) bei der extremen Aufsplitterung der lokalen italienischen Parteien die Italiener leer ausgegangen wären. In Simulationen waren alle 5 Parlamentssitze an die deutschen Parteien gegangen. Dies war absolut keine Option , alsdann vom jetzigen Unterstaatssekretär und PD Abgeordneten in Bozen Bressa und unserem Senator Zeller und einigen überaus kompetenten Parlamentsbeamten das nunmehr verabschiedete Gesetz geschrieben wurde. Meine spezifische Aufgabe der letzten 2 Monate war hauptsächlich die eines „Wachhundes“, d.h. ich musste sicherstellen, dass alle direkten und indirekten Angriffe auf unsere Sonderregelung abgewiesen werden konnten und auch sonst „nichts anbrennt“, Kontakte pflegen u.s.w.. Das Wahlgesetz kommt jetzt in den „Wartestand“ und soll dann in Kraft treten, sobald endlich auch das Zwei-Kammersystem abgeschafft und der Senat in eine Kammer der Regionen (ähnlich Bundesrat in Deutschland) oder der „Autonomien“ mit anderen Kompetenzen (Verhältnis Staat/Regionen/Gemeinden oder Italien/ EU) umgestaltet , aber in seiner heutigen Form abgeschafft wird.

Hegeschau – Die Jagd im Kreuzfeuer der Meinungen Letztes Wochenende gab es die Trophäenschau in Schlanders. Die 848 Jäger und 28 Jägerinnen im Vinschgau präsentierten ihre Jagdbeute. Die Akzeptanz der Jagd ist im Sinken und deshalb sind nach Auffassung des Jagdverbandes eine bessere Ausbildungen der Jäger und öffentliche Informationsveranstaltungen notwendig.

Die Jägerschaft im Bezirk Vinschgau präsentierte die Abschüsse des letzten Jahres; Heinrich Aukenthaler, der Direktor des Jagdverbandes mit dem Landesjägermeister Berthold Marx

von Heinrich Zoderer

D

ie jährliche Hegeschau ist ein Pflichttermin für die Jäger. Viele erschienen in ihrer Tracht. Die Kastelbeller Jagdhornbläsergruppe „Spielegg“ umrahmte die Eröffnung musikalisch und der Bezirksjägermeister Berthold Marx, zugleich auch Landesjägermeister, konnte Jagdkameraden, Vertreter der Bauernschaft, der Landesverwaltung, des Nationalparks, der Gemeinde und auch Altlandeshauptmann Durnwalder und Landesrat Theiner begrüßen. Die Umgestaltung des Landes ist überall sichtbar, meinte Marx. 35 Jahre leitete Durnwalder die Geschicke der Jagd und damit wurde vieles selbstverständlich. Heute geht nicht mehr alles so glatt. Obwohl die Abschusspläne fast zu 100% durchgeführt wurden, gibt es immer wieder Auseinandersetzungen mit der Forstverwaltung und den Bauern und zunehmend auch mit einer Öffentlichkeit, die der Jagd immer kritischer gegenüber steht. Das Verständnis für die Jagd ist wichtig, so Marx und deshalb soll es öffentliche Infor-

mationsveranstaltungen geben. Es braucht mehr Zusammenhalt unter der Jägerschaft, aber auch eine bessere Aus- und Weiterbildung. Die Jagd ist nach Marx ein Stück Volkskultur und das muss erhalten werden, aber die Jäger müssen auch Respekt im Umgang mit der Natur zeigen. 1.196 Hirsche, 703 Rehe und 430 Gämse wurden im letzten Jahr geschossen. Nach Heinrich Aukenthaler, dem Direktor des Jagdverbandes kritisieren Tierrechtsorganisationen solche Abschüsse. Diese sehen die Jäger nicht als Heger und Pfleger, die für die Artenvielfalt und ein Gleichgewicht in der Natur sorgen, sondern als Menschen, die einfach Tiere töten. Es gibt einen Wertewandel und eine Diskussion über Tierethik. Aukenthaler nennt die weltweite Organisation PETA, die sich nicht nur gegen Tierquälerei und eine bessere Lebensweise von Tieren einsetzt, sondern auch der Jagd sehr kritisch gegenüber steht. Damit muss sich die Jägerschaft auseinander setzen, damit die Jagd auch in Zukunft ihren positiven Stellenwert bei der Bevölkerung erhalten kann.


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Wirtschaft/ 9

Latsch/Goldrain/Morter/Tarsch/St. Martin im Kofel

Aufräumen angesagt

H

elmuth Fischer (Bild) ist in Latsch neuer BM. Mit 1446 Stimmen hat Fischer seinen Kontrahenten Christian Stricker (1038 Stimmen) auf Distanz halten können. Stricker, eine Periode einfacher Gemeinderat, eine Periode VizeBM und eine Periode Referent, wird wieder einfacher Gemeinderat. Noch bevor Fischer seine 4 Ausschussmitglieder namhaft gemacht hat, platzt eine erste Unannehmlichkeit in Latsch. In der gemeindeeigenen Gesellschaft VIVA-Latsch, die unter anderem das Schwimmbad, das Eisstadion und die Sportanlage führt, ist der bisherige Geschäftsführer Egon Zuggal vorzeitig mit einem Vergleich aus seiner Position mit Ende April 2014 entbunden worden. Gemobbt sei er geworden, schreibt die „Neue Südtiroler Tageszeitung“ am vergangenen

Donnerstag. Auch soll, so heißt es in Latsch, der bisherige Präsident Hannes Gamper an der Spitze abgelöst werden. An seine Stelle will der bisherige Gemeindereferent Walter Theiner kommen. Theiner war als Referent für die VIVA zuständig und er hat in der Vergangenheit mit einer bestimmten Eigenmächtigkeit und am Ausschuss vorbei Gelder für Investitionen an der Sauna freigemacht. Eine Krisensitzung des Verwaltungsrates gemeinsam mit dem neuen BM folgte am selben Tag stante pede und daraus erwuchs eine Presseaussendung, in der es heißt, dass einige Missverständnisse ausgeräumt werden konnten: „Alle hinter vorgehaltener Hand vorgebrachten Gerüchte und Anschuldigungen aller Beteiligten konnten durch Fakten ausgeräumt werden.“ (eb)

5HVLGHQFH Klimahaus A

:LHODQGHU Martin-Teimer-Straße, Schlanders

Josef Aichner Mobil 340 4103928 156.000,- € =LPPHU :RKQXQJ

178.000,- € =LPPHU :RKQXQJ

172.000,- €

AIMO IMMOBILIEN GMBH Cadornastraße 17-A 39100 Bozen T. 0471 401 818 Fax 0471 401 826 www.aimo.bz immobilien@aimo.bz

=LPPHU :RKQXQJ

236.000,- € =LPPHU :RKQXQJ

247.000,- € =LPPHU :RKQXQJ


10 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Rabland/Partschins/Töll

Fotos: Erwin Bernhart

Vom „Bettenbeitrag“ zum „Nächtigungsbeitrag“

v.l.: BM Albert Gögele, VizeBM Luis Forcher, Tourismusreferentin Birgit Egger, TV-Präsident Hans Weiss und TV-Geschäftsführerin Karin Thaler; Lois Kronbichler von Kohl & Partner: „Wenn Sie nicht Lebensqualität haben, können Sie keine solche verkaufen.“

S

ie müssen aufpassen, nicht in die touristische Bedeutungslosigkeit abzudriften“, Lois Kronbichler sagte diesen Satz so nebenbei. Die Begründung dafür war, dass es in der Gemeinde Partschins 1996 2.979 Gästebetten gab, 2013 sind es noch 1.919. Kronbichler betreut derzeit das TourismusEntwicklungs-Konzept (TEK) in Partschins und dazu werden neue Wege beschritten. Es soll ein längerfristiges, strategisches Entwicklungskonzept werden, an dem viele Köpfe mit vielen Ideen mitarbeiten. Auf die Ergebnisse freut sich auch die Referentin

Birgit Egger. Diese sollen im Juni im Gemeinderat vorgestellt werden. Partschins ist touristisch gut aufgestellt, muss aber Initiativen ergreifen. Mit etwas mehr als 300.000 Nächtigungen hat man zwar, wie es der Vereinspräsident Hans Weiss ausdrückt, die „psychologische Hürde“ überwunden, man habe eine „verhaltene Saison“ hinter sich. Lösungen wolle man gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung angehen, etwa im Bereich Fahrrad und Mountainbike. BM Albert Gögele beschwor in diesem Bereich ein gemeinsames Vorgehen, ein Auskommen

auch mit der Landwirtschaft, denn durch Beregnung, Traktorfahrten und Spritzungen werde es Konflikte auf Fahrradwegen geben. Gögele verwies auf das Bemühen, die von Muren und Felsstürzen beschädigten Wanderwege auf Vordermann bringen zu wollen. Mit einer „FrühlingsCard“, in der attraktive Vergünstigungen für exklusive Leistungen enthalten sind, will Partschins gemeinsam mit Naturns den Frühling tourristisch besser aufstellen, so die Geschäftsführerin Karin Thaler in der Vorschau auf 2014. Der Nörderberg wird für Mountainbikerouten gemeinsam mit Naturns und Kastelbell und auch Marling und Lana ausgebaut - in Richtung „Bike Highline Meran/o“. Jeden Montag von April bis Mai wird es eine abendliche Wanderung zum Wasserfall unter dem Motto „Im Rausch der Sinne“ geben. Auch auf der Webseite wird es Neuerungen geben. Das Umstellen der freiwilligen Beiträge vom bisherigen „Bettenbetrag“ auf einen „Nächtigungsbeitrag“ zu 40 Cent pro Nächtigung war Formsache. Die Betriebe zahlen damit um mehr als die Hälfte weniger: Rund 100.000 Euro werden damit erwartet. Die Ortstaxe kommt mit 214.000 Euro dazu. Unterm Strich sind das Mehreinnahmen für den Tourismusverein von 90.000 Euro gegenüber 2013. (eb)

Latsch - pr-info KARL PEDROSS AG

Betriebsbesichtigung für die Waldarbeiter im LVH und für die Förster

E

Die Förster und Waldarbeiter im LVH konnten hautnah die Produktionsabläufe in der Karl Pedross AG verfolgen

Foto: KARL PEDROSS AG

nde Februar haben die Förster und Waldarbeiter im LVH die Firma KARL PEDROSS AG in Latsch besichtigt. Nach der Begrüßung und allgemeinen Informationen über das Unternehmen vom Mitarbeiter des technischen Büros, Werner Egger, startete die Führung durch die Produktionshallen. Kundenorientierung, strukturierte Produktionsabläufe, effiziente Lagerhaltung konnten dabei hautnah erfahren werden. Interessant war zunächst der Blick in die Furnierabteilung, in der über 100 Echtholzfurniere verarbeitet werden und das nicht nur für die Leistenproduktion, sondern auch für die Möbel- und Türenindustrie. Auch den relativ jungen und innovativen Bereich des Digitaldruckverfahrens schilderte Frau Stephanie Greiss eindrucksvoll in der eigens dafür errichteten Abteilung anhand der fast unbegrenzten Möglichkeiten, die sich durch dieses Verfahren ergeben. Besonders die Arbeitsabläufe in der Massivholzverarbeitung waren aufgrund des Rohstoffes Holz besonders interessant für

die Besucher. Abschließend wurden die Lackierabteilung und der Verpackungsbereich besichtigt. Im Anschluss an die 1,5 Stunden dauernde Betriebsbesichtigung berichtete Werner Egger über die Geschichte des Unternehmens und vertiefte die Thematik der Holzverarbeitung. Herr Michael Stauder vom TIS Innovation Park hielt im Anschluss daran einen Vortrag über mög-

liche Holzernteverfahren bzw. Holzerntesysteme für Südtirol und sprach das Problem Schlagabraum als Chance an. Der Obmann Alois Frank bedankte sich für das große Interesse und vertiefte zuvor angesprochene Themen, welche in der Runde weiter diskutiert wurden. Der Abend fand einen gemütlichen Abschluss in geselliger Runde bei einer kleinen Marende und einem Glas Wein.


Meine Energie Vorteilhaft und günstig.

Verteile deine Gaskosten.

Azienda Energetica Trading - Etschwerke Trading

Bei Vertragsabschluss bis 30.04.14 das exklusive Plaid „MIO“ von DaunenStep als Geschenk

sle Wech

in de

s tore S y g Ener traße

Ma

u raße

thest /Goe

zen in Bo

Wähle aew als deinen Strom- und Gasversorger und entdecke die vielen Vorteile von aew in unseren neuen Energy Stores.

Tania Cagnotto Erfolgreiche Wasserspringerin

www.aew.eu

In Zusammenarbeit mit:

e! spar

s euen ran/Freiheits n e r e nse nd M

ch u

Besu

ien n Fre

nd rkt u


Vinschgerwind 6-14

Korrektur durch direkte Demokratie Im letzten Satz seines Kommentars „Korrektur ist notwendig“ weist Chefredakteur Erwin Bernhart aufgrund der Ereignisse in Südtirols Landespolitik hin, dass ein weitreichendes Gesetz für die direkte Demokratie ein gutes Instrument wäre. Die Initiative für mehr Demokratie setzt sich seit über 10 Jahren ehrenamtlich dafür ein, damit endlich ein gutes, bürgerfreundliches Gesetz zur Bürgerbeteiligung eingeführt würde. Bisher hat sich die SVP dagegen gewehrt. Nun frage ich mich ganz besonders, wie lange uns immer noch ein gutes Instrument zur Bürgerbeteiligung verwehrt bleibt. Dazu gehört selbstverständlich auch das Recht für die Bürger, über die Höhe der PolitikerEntschädigungen entscheiden zu dürfen. Rudi Maurer, Prad

Initiative Zukunftssicherung Obervinschgau Wir möchten hiermit einige in der letzten Zeit geäußerten Stellungnahmen bzw. Aussagen bezüglich der Skigebiete im Obervinschgau richtigstellen. Die Aussage vom Bürgermeister Dr. Heinrich Noggler, dass sich die Mehrheit (98%) der Aktionäre der Haider AG für einen Zusammenschluss „Talstation Haider Alm mit Schöneben“ ausgesprochen hat, stimmt so nicht. Es haben sich lediglich 215.753 von 1.072.356 für einen solchen Zusammenschluss ausgesprochen, was in etwa 20 % der Anteile ausmacht. Wie ein Hohn klingt die Aussage vom Bürgermeister, das kein Vorschlag zu einer Eintragung bzw. Änderung im Skipistenplan von Langtauferer Seite eingereicht wurde, wo doch im Vorfeld alles erdenkliche von der Gemeinde unternommen wurde, um einen solchen Vorschlag zu verhindern. Die Behauptung von Herrn Folie (im Vinschger Wind Nr. 1/14 vom 09.01.2014) was den Zusammenschluss Langtaufers – Kaunertal und Sanierung Haider Alm angeht, überhaupt nie gefragt worden zu sein, stimmt nicht. Bereits im April 2013 wurde Herr Hohenegger Roman (jetziger Präsident der Haider AG) von der Arbeitsgruppe „Zukunft Haider

20.03.14

Alm“ beauftragt mit Herrn Folie abzuklären, ob man zusammen das Vorhaben Sanierung Haider Alm - Zusammenschluss der Skigebiete und Gletscheranbindung Langtaufers-Kaunertal, zusammen angehen möchte. Die Antwort, so wurde uns vom Herrn Hohenegger Roman mitgeteilt: „Es komme nicht in Frage, dass man mit einem Fremdinvestor zusammen arbeiten wolle“. Wir als Initiativ Gruppe „Sanierung und Ausbau Haider Alm und Zusammenschluss Langtaufers – Kaunertal“ können in keinem Fall mit einer solchen Lösung (Verbindung Talstation Haider Alm mit Schöneben) einverstanden sein, da dies unweigerlich zur Schließung sämtlicher Lifte auf der Haider Alm mit sich bringt, und eine Verbindung mit Watles somit nicht mehr machbar wird. Auch ein Gletscheranschluss wäre für viele Jahre nicht mehr realisierbar, denn man kennt ja die Einstellung der Schöneben AG dazu, und ebendiese würde dann in Sachen Skigebiete im Obervinschgau alleinig bestimmen, was unweigerlich zu einen Ausbaustopp aller anderer Skigebiete zufolge hätte. Keineswegs nachvollziehbar finden wir die Aussage von Herrn Bürgermeister: „Die Gemeinde ist ihrer Linie treu geblieben, und lässt keinen Fremdinvestor zu“, wo doch überall Investoren gesucht werden und auch herzlich willkommen sind (aktuelles Beispiel Schnalstal). Wir sind immer noch in Kontakt mit Herrn Rubatscher, welcher uns versichert hat, dass er nach wie vor an einer Zusammenarbeit interessiert wäre, allerdings nur, wenn man sich auf gleicher Augenhöhe sieht und man als Investor willkommen ist (wer kann es ihm verdenken). Sprecher: Thöni Heinrich, Hofer Christoph und Thöni Josef

Bushaltestelle vor der Pension Hofer In den vergangenen Monaten haben sich einige Leute über die Absperrung bzw. den Schneehaufen auf dem Gehweg vor der Pension Hofer geärgert, was ich durchaus nachvollziehen kann. Was viele aber nicht sehen, sind die Unannehmlichkeiten, die wir als Anwohner seit Errich-

tung der Bushaltestelle direkt an unserem Haus hinnehmen mussten und sicherlich wieder werden müssen, sobald besagte Schneebarriere geschmolzen ist. Als Beispiele: regelmäßig vor unserer Haustür liegender Müll (leere Trinkflaschen, Zigarettenschachteln, Tempos usw.); lautstark über die metallene Abdeckung vor unserer Haustür gehende Schüler (bei einem Gehsteig von sage und schreibe 2m Breite), die regelmäßig auch gleich den unteren Teil des Regenrohres an der Hauswand wegtreten; Leute, die nicht am Haltestellenschild auf den Bus warten, sondern direkt vor unserem Küchenfenster oder sich besser noch an unsere Haustür (Milchglaseinsatz) lehnen, bevorzugt bei Regen; einmaliges Erlebnis letzten Sommer: Eine Mutter steigt mit ihrem Kleinkind aus dem Bus und lässt es hinter unserem geparkten Auto direkt vor unsere Haustür pinkeln. Ich verstehe sehr gut, dass es schnell gehen muss, wenn ein Kind in diesem Alter aufs Klo muss. Allerdings stehen 2m weiter an der Hausecke Stauden. Die meisten Menschen, die an dieser Bushaltestelle warten, stellen keinen Grund für ein Ärgernis dar. Dass es immer Ausnahmen gibt (die oft nicht einmal vorsätzlich handeln), weiß jeder. Und dass die Errichtung einer Haltestelle direkt neben einem Wohnhaus keine erfreulichen Veränderungen mit sich bringt, ist fast von vornherein klar. Da macht es für mich persönlich keinen Unterschied, ob sich das Schild auf dem Nachbargrundstück befindet, denn es steht an unserem Haus, und die beschriebenen Vorkommnisse spielen sich vor unserer Haustüre ab. Im Moment ist die Situation wohl für beide Seiten erträglich: Der gemeindeeigene Grund wurde genau vermessen und geräumt, der restliche Schnee auf unseren Wunsch hin belassen, so dass wenigstens noch für kurze Zeit eine Schneebarriere für etwas Privatsphäre unsererseits sorgen wird. Dass für diese Vorkommnisse weder der Bürgermeister noch

die Gemeindeverteter etwas können, ist mir klar. Dass keiner der hier Angeführten diese Bushaltestelle vor seiner eigenen Haustüre errichtet hätte, ist mir ebenso klar. Schade finde ich persönlich, dass von Seiten der Gemeinde lange Zeit kein Handlungsbedarf gesehen wurde und erst Bewegung in die Sache kam, als der Topf schon übergekocht war. Tina Fruth, St. Valentin a.d.H.

Schädel-Hirntrauma – Betroffener berichtet Ein schwerer Unfall und das Leben dreht sich um 180°. Elvis Thanei (Bild) aus Matsch hat das erlebt und gerade das, was ihm am meisten zu schaffen macht, wäre vermeidbar. Das Ausgegrenztsein aus der Gesellschaft: „Der Freundeskreis schrumpft um mehr als die Hälfte, nur wenige verstehen, dass man nicht mehr der Mensch ist, der man vor dem Unfall war; man wird verspottet und ausgelacht und niemand weiß, wie es demjenigen geht, der solch ein schlimmes Unglück erlebt hat. Man wacht im Spital auf und hat keine Erinnerung, das heißt, ich wusste nicht, wo ich mich befinde, konnte nicht laufen, nicht sprechen – gar nichts mehr, musste alles neu lernen, man kommt sich hilflos vor. Das Schlimmste kommt erst, wenn man die erste Zeit außer Haus verbringt, man wird von vielen ausgeschlossen, gehört einfach nicht mehr dazu, die erste Zeit versteht man nicht warum, bis man merkt, dass man nicht mehr der Mensch ist, der man vorher war. Dann erst versteht man auch, warum man so behandelt wird. Das zu akzeptieren ist sehr schwer. Kleine Einschränkungen werde ich ein Leben lang haben. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass mich die Leute so nehmen wie ich bin, denn ich fühle mich einsam und allein. Elvis Thanei, Matsch

Foto: Erwin Bernhart

12 /Leserbriefe/


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

ausschlüpfen. Ja, ich weiß, auf dem Bild ist scheinbar wenig zu sehen, aber vielleicht tun manchmal weniger Pixel und mehr Poesie gut.

Zaun in Schlinig. Für die Meteorologen ist der Winter längst vorbei. Bald werden der Zaun und die Krokusse von der Schneedecke und dem Saharasand

20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Impressionen/ 13


Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Todesursachen

Frühlingsblumen zugunsten der Krebsforschung

Die Sterberate aufgrund von Herzkrankheiten war 1985 im Vinschgau die höchste im Lande. 2011 ist sie das immer noch: Details unter www.provincia. bz.it/astat

Die SVP-Frauen von Naturns haben sich auch heuer wieder an der landesweiten Primelaktion rund um den Tag der Frau am 08. März beteiligt. Der Erlös der Aktion geht an die Krebshilfevereinigung zugunsten der Forschungsarbeit der Südtiroler Mikrobiologin Petra Obexer am Tiroler Krebsforschungsinstitut. „Wir danken allen Spenderinnen und Spendern herzlich für die Unterstützung für diese wertvolle Aktion,“ freuen sich die Naturnser Gemeindefrauenreferentin Margarete Weiss und Bezirksfrauenreferentin Astrid Pichler.

„Scheibnschlogn – Oubrdorf Mols“

F

otos und Texte in einmaligem Buch gedruckt Zwei Architekturstudenten – einer begeisterter Scheibenschlager aus dem oberen, der andere aus dem unteren Vinschgau und unwissend was den alten Brauch betrifft. Mit einer Fotokamera kehren die beiden von einer Studienreise aus Amerika zurück, bereit das Scheibenschlagen zu zeigen, bzw. kennen zu lernen. Die gemeinsamen Fotos haben der Malser Simon Laganda und der Tscharser Michael Kaserer in dem Buch „Scheibnschlogen – Oubrdorf Mols“ mit Texten von Helene Dietl Laganda herausgegeben. Den Druck sponserten Malser Betriebe, das Buch konnte am Scheibenschlagsonntag auf dem Scheibenschlagegg bei den Oberdörflern erworben werden. (ba)

Foto: Brigitte Alber

Foto: Simon Laganda

„Durch den guten Zusammenhalt aller Oberderfler ist es gelungen, dieses Büchlein herauszugeben.“

Mit großem Einsatz beteiligt sich Simon beim Aufstellen der Hexe (Bildmitte mit blauer Trägerhose)

Neue Hausnummerierungen und Straßenbezeichnungen Graun - Durch die vermehrte Bautätigkeit in den letzten Jahrzehnten in der Gemeinde Graun ist die Übersichtlichkeit in das Adressensystem in einem bestimmten Ausmaß verloren gegangen. Die daraus entstehenden Umstände stellen für die heimische Bevölkerung und die Gemeindeverwaltung eine erhebliche Belastung dar.

Fotos: Andreas Waldner

Mals

Foto: „Wind“-Archiv

14 /Lokales/

von Andreas Waldner

P

raktische Probleme ergeben sich nicht nur für Rettungs- und Katastrophendienste, Notarzteinsätze, Feuerwehr und Polizei, sondern auch für Zusteller, Postdienste, Gäste und Privatpersonen. Auf Dauer ist ein derartiger Zustand ohne Zweifel unverantwortbar. Deshalb hat die Gemeindeverwaltung bereits vor 2 Jahren beschlossen, in allen vier Fraktionen neue Straßenbezeichnungen und Hausnummern einzuführen, in der Überzeugung, dass der Nutzen dieser Bereinigung für die Allgemeinheit den einmaligen Aufwand bei weitem übersteigen wird. Es wurde beschlossen, einheitliche Straßenschilder mit dem Gemeindewappen anzuschaffen. Diese sollten gut leserlich, schwarz beschriftet, blau umrandet, auf weißem Hintergrund gestaltet werden. Die Hausnummern, befüllt mit Zahl

und Straßenname, sollen dann von den Gemeindearbeitern kostenlos und gut sichtbar an den Objekten angebracht werden. Diese Systemänderung sollte vernünftigerweise nicht in allen Fraktionen gleichzeitig durchgeführt werden. Die Gemeindevertreter einigten sich, im Rahmen eines Pilotprojektes mit der Ortschaft Graun und den dazugehörigen Weilern Grein, Spin, Giern, Klopair und Arlund zu beginnen. Vizebürgermeisterin Karoline Gasser Waldner (Bild) wurde mit dieser nicht ganz einfachen Aufgabe betraut. Sie hat, begleitet vom Gemeindesekretär und der Standesbeamtin, begonnen, in öffentlichen Veranstaltungen den Dorfbewohnern den Sachverhalt zu erklären, Bedenken auszuräumen und aufgeworfene Fragen zu beantworten. Daraufhin wurden Vorschläge für Straßennamen gesammelt. „Ein großer, mehrmals geäußerter Wunsch der Leute war, den Namen des unvergessenen Pfarrers

Rieper als Bezeichnung zu verwenden“, erinnert sich die Vizebürgermeisterin. Darüber hinaus wurden Flurnamen, auch solche von vor der Seestauung, und Namen zu Ehren berühmter Grauner Bürger eingebracht. Schließlich wurden die ausgewählten Namen im Dorf- Plan eingetragen. Die Weiler-Namen werden zukünftig auch als Straßennamen verwendet. „Im Nachhinein muss ich sagen: Die Leute haben das Projekt positiv mitgetragen. Alle sind nun froh, dass wir diesen Schritt gemacht haben“, freut sich Karoline Gasser-Waldner. Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde beschlossen, die Hausnummerierung und Straßenbezeichnung in Langtaufers neu zu gestalten. Auch dort sollen mit Hilfe einer Arbeitsgruppe und der Bevölkerung, dem Vorzeigeprojekt Graun folgend, im Laufe 2014 neue Namen gesucht und die Hausnummern zugeteilt werden.


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Lokales/ 15

Obervinschgau

FF-Bezirk ist gerüstet

Vinschgerwind: Viel investiert die FF in Ausbildung. Eine Übung simulierte ein Zugunglück am Tartscher Bichl. Klaus Obwegeser: Die Übung dieser Größenordnung war eine Herausforderung. Es galt die Aufgabenbereiche der Einsatzkräfte von Feuerwehr, Weißes Kreuzes, Bergrettung, Carabinieri, Notfallseelsorge…effizient zu koordinieren. Insgesamt waren 320 Leute

aus dem ganzen Bezirk und darüber hinaus eingebunden. Die Vorbereitungen waren aufwändig und auch die Aufarbeitung. Welche Erkenntnisse wurden gewonnen? Es wurde klar, dass viele Kräfte und technisches Gerät, wie z.B. Rollwagen zum Transport von Material und Verletzten notwendig sind. Entsprechend wurden die für die Zugtrasse im Abschnitt zwischen Spondinig und Mals vorgesehenen Allarmpläne zu einem einzigen zusammengefasst. Die Feuerwehren wurden in Theorie und Praxis im korrekten Vorgehen das Rollmaterial betreffend geschult. Neben der Brandbekämpfung leistet die FF vor allem technische Nothilfe. Gab es auch witterungsbedingte Einsätze? Nach den starken SchneefälFoto: Magdalena Dietl Sapelza

Am 6. April findet in Schluderns der Bezirksfeuerwehrtagung Obervinschgau statt. 830 Aktive haben 2013 insgesamt 26.805 Stunden ehrenamtlichen Dienst geleistet. Viel Zeit ist in die Ausbildung und in Übungen investiert worden. Der Vinschgerwind hat mit dem BezirksSchriftführer Klaus Obwegeser gesprochen.

11111111111111111111111

Originalproduktion aus Irland

=

�he

Liv Musei k

�y s t ical �usic and �ance of �reland Ceol Chiarraí, Irland Direktor: Michael Carr

11111111111111111111111

Ein mitreißender irischer Abend

in In Südtirol nur se n Schlanders zu he 11111111111111111111111

Montag, 24. März 2014 um 20.00 Uhr

im Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders Kartenvorverkauf im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr in der Göflanerstraße 27 und an der Abendkasse ab 19 Uhr.

Tourneeleitung: Konzertdirektion Landgraf GmbH & Co KG, Lärchenweg 1, 79822 Titisee-Neustadt, Telefon 07651/207-0, www.landgraf.de

Plakatgestaltung: Michael Kaiser-Schmid, Fotos: Ceol Chiarraí, 79822 Titisee-Neustadt, 2014

Statistik - Feuerwehrbezirk Obervinschgau 2013 Brandeinsätze Technische Einsätze Fehlalarm Brandschutz& Ordnungsdienste Ausbildung TOTALE Lehrgänge Tot. mit Lehrgänge

len waren die Feuerwehren bei der Beseitigung von Bruchholz gefordert und bei der Wiederherstellung der Stromversorgung. Nach dem Felssturz im Münstertal organisierte die FF u. a. die Lebensmitteltransporte nach Taufers. Jeder Einsatz ist eine Herausforderung für die Wehrmänner. Deshalb wurde vom Bezirksverband ein Seminar zur technischen Rettung mit hydraulischem Gerät organisiert. Das Einsatzspektrum erstreckt sich von blockierten Aufzügen, über Lawinen-Einsatze bis hin

Anzahl

Wehrleute

Stunden

55 226 10 287

623 1.565 205 1.022

1.560 3.769 115 5.945

423 1001

5.092 8.507 121 8.628

12.879 24.269 2.536 26.805

zu LKW-Unfällen. Grundsätzlich stehen wir immer bereit, wenn Menschen uns brauchen. Die Fuhrparks und Gerätehallen sind gut bestückt. Sparen angesagt? Künftig werden lediglich alte Fahrzeuge und Geräte ausgetauscht. Neue zusätzliche Fahrzeuge werden nicht mehr genehmigt. 2013 hat die FF Reschen ein Einsatzboot in Betrieb genommen und die Einsatzkräfte entsprechend geschult. Interview: Magdalena Dietl Sapelza


16 /Lokales/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Konzepte

§ Im finsteren Tal

N

D

Schlanders

ach der mehrjährigen Ortsmarketing-Planung durch die Vorarlberger Innovative Holding von Gerhard Rainalter, welche der Gemeinde ßber 270.000 Euro gekostet hat (siehe die letzte Ausgabe vom Vinschgerwind Nr. 5) hat der Gemeindeausschuss von Schlanders mit Beschluss Nr. 97 vom 25. Februar 2014 beschlossen, die Fa. Kohl & Partner Sßdtirol in Gais mit der Erarbeitung eines Tourismusentwicklungskonzeptes fßr die Marktgemeinde Schlanders zu beauftragen. Gesamtkosten: 22.204 Euro. (hzg)

Aus dem Gerichtssaal

er Alpenwestern hat Konjunktur. Wenn man an das Genre denkt, kommen einem unweigerlich Bilder von am Galgen baumelnden Viehdieben in den Sinn. Auch in unserem Land gilt der Diebstahl von gewissem Vieh als schweres Delikt: nämlich wenn es um pferdeartige oder rinderartige Tiere geht. Wenn man weniger als drei Ziegen aus einer Herde stiehlt, dann gilt man unter Verbrechern als kleiner Fisch. Ist ja auch keine Hexerei, sich zwei aus dem Haufen unter den Nagel zu reiĂ&#x;en. Auch der Diebstahl von zehn Schafen wäre noch kein erschwertes Verbrechen, solange die zehn Lämmer nur nicht alle in einer Herde grasen. Nun dĂźrfte es wesentlich schwieriger sein, mehrere Rinder oder Pferde von der Weide verschwinden zu lassen, denn

die Viecher sind gemeinhin doch etwas individualistischer veranlagt als ihre paarhufigen Stallgenossen. Also mĂźsste der Unhold jedes Tier einzeln stellen und gefĂźgig machen. Es wĂźrde auch eher auffallen, wenn mehrere dieser doch etwas grĂśĂ&#x;eren Viecher auf einem Male verschwinden wĂźrden. Der Gesetzgeber von 1930 verstand noch etwas vom Vieh, denn er beschloss, einen Diebstahl von drei oder mehr Pferden als erschwert zu ahnden, auch wenn diese Tiere nicht gemeinsam in einer Herde grasen. Also gilt der Diebstahl von drei oder mehr RĂśssern immer als erschwert, auch wenn z.B. eines aus dem Stall, ein anderes von der Wiese und das dritte beim Tierarzt gestohlen wĂźrden. Gleiches gilt natĂźrlich fĂźr drei Ochsen. Der Einzelrichter beim Lan-

desgericht in Meran hat nun, in einem der letzten Meraner Urteile, einen Mann freigesprochen, der einen Esel gestohlen hatte. Der Dieb war von den Carabinieri angezeigt worden, denn ein Esel ist nun einmal ein pferdeartiges Tier, der Diebstahl somit erschwert, und ein schwerer Diebstahl wird verfolgt, auch wenn kein Strafantrag des Eselhalters vorliegt. Doch weit gefehlt! Der Richter hat, einem Einwand der Verteidigung stattgebend, das Verfahren auf Grund des Fehlens erschwerender Umstände eingestellt, nachdem die Anzeige des Eseleigners zurßckgezogen worden war. Ein Esel allein macht also keinen Schwerverbrecher aus. Ein Urteil, das an vielen Lagerfeuern besungen wird. Christoph Tappeiner www.rechtsanwalt-tappeiner.it

EINLADUNG ZUM TAG DER OFFENEN TĂœR

22

„FĂœRSTENBURGER VISIONEN“ FACHSCHULE FĂœR LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT FĂœRSTENBURG

22. MÄRZ 2014 10:00 - 17:00 UHR PROGRAMM: t Burgfßhrungen t &JOCMJDL JOT )FJNMFCFO t 1SÊTFOUBUJPO EFS FJO[FMOFO 'BDICFSFJDIF

t INFORMATIONSVERANSTALTUNG ZUM 5. SCHULJAHR

VN 6IS VOE VN 6IS 5SFGGQVOLU 'PZFS /FVCBV


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Menschen/ 17

„Für mich hat es nie eine Grenze gegeben“ Ernst Wiestner ist mitten im zweiten Weltkrieg 1941 in Zams geboren und hat in Strengen am Arlberg seine ersten, kargen Kindheitsjahre verbracht. 1945 ist sein Vater vom Krieg zurückgekommen. 1948 übersiedelte der Heimkehrer mit seiner Familie nach Serfaus, wo er ein Geschäft gepachtet hatte. 1952 zog er endgültig nach Nauders und pachtete dort wiederholt ein Geschäft. von Andreas Waldner

Ernst Wiestner - auf seine Initiative hin entstand das Skiparadies Reschenpass

Foto: Andreas Waldner

E

rnst sollte Kaufmann werden. Deshalb wechselte er im selben Jahr die Schule. Er verließ das Gymnasium in Zams und besuchte nunmehr die Handelsschule von Feldkirch. 1957 kam er endgültig nach Nauders und arbeitet als Verkäufer im elterlichen Betrieb. Nebenbei besuchte er, sozusagen als Werkstudent, die Lebensmittelfachschule in Neuwied am Rhein. 1963 suchte das Tiroler-Landes-Reisebüro einen Leiter für die Filiale am Reschenpass. Wiestner hat sich erfolgreich darum beworben und wurde angestellt. „Da draußen hat man anfänglich nur Geld gewechselt“, erinnert sich Wiestner. „Neben dem TLR teilten sich diesen Kuchen im Laufe der Zeit auf österreichischer Seite noch die Raika Nauders und auf italienischer Seite die Raika Reschen, die Südtiroler Sparkassa und der italienische Atomobilclub“. Schon bald wurde das Geldwechselhäuschen zu klein. Deshalb wurde in unmittelbarer Nachbarschaft ein moderner, großräumiger Kiosk gebaut. Nachdem Wiestner aufgrund des Handelsschul- und des Lebensmittelfachschulabschlusses einen entsprechenden Befähigungsnachweis besaß, konnte er das Warenangebot von Zigaretten, Schokoladen und Souvenirartikeln auf Zeitungen, Spirituosen, Erfrischungen und Lebensmittel ausdehnen. In Zusammenarbeit mit dem ADAC wurde mit dem Verkauf von Benzinscheinen begonnen. Ein weiteres Angebot, das besonders Vinschger und Burggräfler Kunden anzog, war die Annahmestelle für Lotto Toto. Aber auch auf das Kerngeschäft des Landesreisebüros besann sich der Visionär Wiestner. So begann er schon in den 70ger Jahren mit Outgoing. Mit seiner Devise -immer eine Nasenlänge voraus zu seinbaute er die Filiale geschickt zu einem der erfolgreichsten Reisebüros zwischen Meran und Landeck aus. Er war selber aushilfsmäßig als Busreiseleiter in Jugoslawien und Italien unterwegs. In den 90ziger Jahren begann er sogar weltweite Gruppenreisen zu organisieren. Dadurch hat er sehr viele Südtiroler kennen gelernt, mit denen er bis heute noch freundschaftlich verbunden ist.

Ab 1972 entwickelte sich neben dem Gütertransport ein sehr starker Sommerreiseverkehr über dem Reschenpass. Die Warteschlangen stauten sich bis Nauders und bis Reschen zurück. Darauf hat die Gastronomie mit zwei Lokalen diesseits und vier jenseits der Grenze reagiert. Es gab zwei Tankstellen auf Südtiroler Seite und eine auf österreichischem Boden. Ebenso hatten drei Speditionen den Sitz an der Grenze. Die bedeutendste war die Spedition Brigl mit 15 Mitarbeitern. Sowohl auf italienischer als auch auf österreichischer Seite gab es zeitweilig je drei Geschäfte bzw. Kioske. 1962 wurde das Zollamt Nauders neu erbaut. Dort waren bis zu 30 Zollbeamte beschäftigt. Auf italienischer Seite hingegen fanden zwischen Carabinieri, Finanzer und zivilen Zöllner sicherlich 100 bis 130 Personen Arbeit. Durch das Schengener Abkommen traten Reisefreiheit und Erleichterung der Warenbeförderung in Kraft. Das Zollamt wurde überflüssig und wurde ab 1996 nur mehr mit einigen Kontrollposten besetzt. Der Abriss des Zollgebäudes erfolgte 2005. Viele sich im Dienst befindliche Zöllner wurden als Polizisten umgeschult oder versetzt. Der Rest ging in Frühpension. Das Landesreisebüro wurde mit Einführung des Euro am

31.12.2001 geschlossen und Wiestner ist am gleichen Tag in Pension gegangen. Im November 1972 entwickelte sich ein Arbeitskreis von 5 Personen, mit dem Ziel, das Skigebietsprojekt Bergkastelbahn publik zu machen. Als Sprecher ging Ernst Wiestner hervor. Am 08.05.1973 wurde dann die Nauderer-Bergbahn Ges.m.b.H & Co. KG gegründet. Wiestner wurde als Generalhandlungsbevollmächtigter bestätigt. Der Bergbahnbetrieb mit Bergrestaurant eröffnete am 21.12.1974. Bereits im Winter 1976/77 wurde auf Initiative der Nauderer Bergbahnen ein Dreiländerskipass kreiert, welcher in Nauders, Schöneben, Haider Alm, Watles und Schuls gültig war. Weiters entstand 1998/99 auf Initiative Wiestners hin das Skiparadies Reschenpass. Fast nebenher hat Wiestner, so scheint es, 1977 das renommierte 4-Sternehotel Astoria gebaut und 1984 die Pension Tyrol gekauft. Darüber will ich ein anderes Mal schreiben. Eine Meinung und einen Wunsch von Wiestner möchte ich noch unterbringen. Laut ihm hätte die Staatsgrenze bei der Klausen-Festung unten gehört, weil Nauders immer schon zum Vinschgau gehörte. Und, es wäre längst an der Zeit, dass die Ortler Skiarena und Regiocard Tirol kooperieren möchten.


18 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Was dient dem Glück? A- CH- D- und Südtirol gemeinsam

Schlanders/Schnals

Premierenflair im Filmclub

E

Foto: Elke Wasmund

inen Publikumsmagneten wie den Film „Das finsterere Tal“, der größtenteils im Schnalstal gedreht wurde, hat der Filmklub in Schlanders noch nicht gehabt. Der Saal im Kulturhaus war überfüllt und viele Zuschauer mussten sich auf eine Zusatzvorstellung vertrösten lassen. Im Publikum saßen viele Komparsen und auf der Bühne wurden die beiden Menschen durch Martin Ruepp vom Filmclub begrüßt, die den Film erst ermöglicht haben. Helene Tumler und Mathias „Hias“ Kofler hatten das Abenteuer auf sich genommen, ihre Höfe für die Dreharbeiten zur Verfügung zu stellen und entsprechend „umbauen“ zu lassen. Das Angebot, seine altgediente Küche im Oberkofelhof durch eine Einbauküche nebst Mikrowelle etc. nach den Dreharbeiten zu ersetzen, hat „Hias“ dankend abgelehnt. Helene Tumler hat im Marchegghof einigen Schauspielern das Leben gerettet: Tobias Moretti schwärmte von ihren Spaghetti Carbonara und Sam Riley vom Schnaps gegen die Kälte. Hier sind die Kulissen erhalten geblieben und mit Tafeln beschriftet. Im Sommer sollen Führungen angeboten werden. (ew)

v.l.: Manfred Waldner vom TV Schnals, Mathias Kofler, Helene Tumler und Martin Ruepp vom Filmclub

In der Bibliothek Schlandersburg wird vom 5. bis 30. April eine besondere Ausstellung zu sehen sein: „Syn - music&art“. „Syn“ heißt aus dem Griechischen übersetzt „miteinander“ und die Ausstellung werden 12 Künstler, welche aus der Schweiz, aus Österreich, Deutschland und aus Südtirol kommen, gemeinsam bestreiten. Im Jänner war diese Ausstellung bereits in Mals, im Februar in der Tschengelsburg zu sehen. Infos und Öffnungszieten: www.schlandersburg.it

Pestiziddebatte im Mittelpunkt Mals/Vinschgau - Fast ein Viertel der insgesamt 200 Mitglieder der Umweltschutzgruppe Vinschgau konnte die Vorsitzende Eva Prantl bei der Jahresversammlung im Malserhof am 7. Mai begrüßen. Die Pestiziddebatte und die Abhaltung einer Volksbefragung in Mals stand im Mittelpunkt der zahlreichen Aktivitäten im letzten Jahr. Sehr lebendig wurden in vielen Bildern die Aktionen der Umweltschutzgruppe Vinschgau des letzten Jahres präsentiert

Foto: Heinrich Zoderer

Am 26. März 2014 findet um 20 Uhr im Kulturhaus „Karl Schönherr“ der Vortrag „Was dient dem Glück des Menschen?“ statt. Verein für christl. Erziehung (Hans Lunger)

von Heinrich Zoderer

B

reite Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch fundierte und hartnäckige Kleinarbeit kennzeichnen die Tätigkeit der Umweltschutzgruppe Vinschgau. Wie Rudi Maurer bei der Jahresversammlung ausführte, musste man letztes Jahr eine Niederlage hinnehmen, nachdem am 7. April die Bevölkerung von Taufers sich mit knapper Mehrheit für den Bau eines Kraftwerkes am Rambach ausgesprochen hat. Schwerpunkte des letzten Jahres waren die Unterschriftensammlung zur Umschichtung der 35,8 Millionen Euro für das 1. Baulos der Umfahrung Forst zugunsten der Elektrifizierung der Vinschgerbahn und die Unterstützung der Initiative für mehr Demokratie bei der Volksabstimmung zur direkten Demokratie. Die Hauptarbeit waren die vielen Vorarbeiten zur Vorbereitung ei-

ner Volksabstimmung in Mals zum Schutz der Gesundheit und Umwelt, indem gesundheitsschädliche Pflanzenschutzmittel verboten werden. Nachdem eine Meinungsumfrage durch das Forschungsinstitut Apollis zum Obstanbau in Mals durchgeführt wurde, ist im Frühjahr ein erster Antrag zur Abhaltung einer Volksbefragung eingereicht worden, der abgelehnt wurde. Im August haben Ärzte, Apotheker und Biologen ein Manifest für den Schutz der Gesundheit unterzeichnet und das Promotorenkomitee unter der Führung des Apothekers Johannes Fragner Unterpertinger hat einen neuen Antrag formuliert. Bis zum 13. Mai werden nun Unterschriften für diesen Antrag gesammelt. Anschließend wird der Termin für die Volksbefragung festgesetzt. Diese Initiative hat nicht nur in Mals, sondern besonders unter den Landwirten im ganzen Lande eine Debatte über den

Einsatz von Pestiziden und deren mögliche gesundheitsschädliche Auswirkungen ausgelöst. Die Umweltschutzgruppe und das Promotorenkomitee haben den Bauernbund in Zugzwang gebracht und ihn gezwungen, sich intensiv mit der Thematik auseinander zu setzen. Die Diskussionen waren teilweise sehr heftig und emotional. Die Volksabstimmung wird zu einer wichtigen Weichenstellung. Weitere Initiativen der Umweltschutzgruppe waren eine Mähaktion in den Schgumser Mösern, um diese wertvollen Feuchtwiesen zu erhalten, eine Lehrfahrt in die Bioregion Ramsau am Dachstein, eine botanische Wanderung in Samnaun sowie die Besichtigung der Biohofbäckerei Folie in Prad. Sehr aufmerksam wurde auch die Diskussion um neue Liftverbindungen im Obervinschgau verfolgt, ebenso wie die Pläne von neuen Verkehrsverbindungen nach Bormio.


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Gesellschaft/ 19

Schlanders/Vinschgau

D

ein Netzwerk gespannt werden. „Die Zusammenarbeit im Suchtbereich ist im Vinschgau vorbildlich“, sagt Folie. Partner der Caritas Beratungsstelle sind der psychiatrische Dienst, die Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft, Basisärzte, Ärzte im Krankenhaus, Therapiezentrum Bad Bachgart, Arbeitsamt, Selbsthilfegruppen…. Kürzlich trafen sich die Vertreter der einzelnen Sparten im Widum der Caritas in Schlanders. Dabei wurde Bilanz gezogen. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der einzelnen Dienste hatten die Möglichkeit sich lernen sich kennen und sich auszutauschen. Das Netzwerk-Treffen findet jedes Jahr statt. CaritasMitarbeiterin Christiane Folie gab mit Hilfe einer Power Point Präsentation Einblick in die Statistik der Beratungstätigkeiten. Im vergangenen Jahr 3.000 wurden Gespräche geführt. Bei der

KOFEL graphic&print

ie Sensibilisierung der Bevölkerung hat bewirkt, dass Menschen mit Abhängigkeitsproblemen und psychischen Problemen heute schneller Hilfe suchen als früher. Das stellt der Leiter der psychosozialen Beratungsstelle der Caritas in Schlanders Christian Folie fest. Diese positive Entwicklung kann Leidenswege verkürzen. Die Beratungsstelle ist meist erste Anlaufstelle, wenn Alkoholkranke, psychisch Kranke, Menschen mit Suchtproblemen …nicht mehr weiter wissen und einen Weg aus ihrer Krisensituation suchen. Sie werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Psychologen und Psychotherapeuten der Caritas aufgefangen und betreut- während einer Therapie und auch bei der Nachsorge. Unterstützungen bieten je nach Erfordernissen auch andere Dienste im Tal. Mittlerweile konnte

Die falsche Braut Lustspiel von Toni Bichler Regie: Petra Platzer

Haus der Dorfgemeinschaft Stilfs Samstag, Sonntag, Samstag, Sonntag, Freitag, Samstag, Sonntag,

PREMIERE

22. März 2014, um 20.30 Uhr 23. März 2014, um 15.00 Uhr 29. März 2014, um 20.30 Uhr 30. März 2014, um 15.00 Uhr 04. April 2014, um 20.30 Uhr 05. April 2014, um 20.30 Uhr 06. April 2014, um 15.00 Uhr Pause nach dem 1. Akt

Kartenreservierung von 10.00 bis 17.00 Uhr unter Tel. 348 8538821

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Netzwerk fängt Menschen auf

Netzwerk-Treffen im Widum der Caritas in Schlanders Alkoholsucht waren 65 Prozent der Betroffenen Männer, sehr viele der Altersgruppe 40 bis 50. Unter den Mediakamentensüchtigen befinden sich in der Mehrheit Frauen. Problematisch ist auch die Spielsucht. 2013 erhielten 24 Menschen aus dem Vinschgau einen Therapieplatz in Bad Bachgart (13

Suchtkranke und 11 psychisch Kranke). Wertvolle Präventionsarbeit zum Beispiel zur Vorbeugung von Alkohol- und Spielsucht leistet das Projekt HALT (hart am Limit). Wichtig in der Suchtbehandlung ist es, die Wurzeln des Übels zu finden, um Heilung zu erreichen. (mds)


20 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Nachgedacht

von Don Mario Pinggera

Was war das für ein medialer Aufschrei, als die Pensionen unserer Landespolitiker bekannt wurden. Sogar der Bischof hat sich in dem Sinne zu Wort gemeldet, dass Eigentum auch verpflichtet. Allerdings sind diese Pensionen offensichtlich auf völlig legalem Wege zustande gekommen und rechtmäßig verabschiedet worden. Hier zeigt sich einmal mehr, dass rechtlich korrekt nicht immer auch richtig heißen muss. Im Gegenteil: Die Gerechtigkeit kann – wie im

vorliegenden Fall – auf der Strecke bleiben. Hoffentlich siegt die Einsicht der Verhältnismäßigkeit, damit der soziale Friede wieder hergestellt ist. Papst Franziskus hat es wunderbar auf den Punkt gebracht, indem er sagte, dass niemand etwas von seinem Besitz mit ins Grab nimmt, sondern nur das, was er teilt. Dieser Grundsatz gilt für uns alle, ob Politiker, Unternehmer, Obstbauern, Geistliche, Banker usw.. Im Vorfeld der olympischen Winterspiele wurde der deutsche Bundespräsident Gauck wie auch andere Staatstragende fast gerügt und belächelt, weil sie nicht nach Sotchi reisten und damit ihren, wenn auch unausgesprochenen Protest gegen ein restriktives Regime zum Ausdruck brachten. Jetzt lächelt niemand mehr. Man hätte das Zeichen des Ostdeutschen Gauck ruhig ernst neh-

zustünde, durch fadenscheinige Absagen nun plötzlich die Gefolgschaft verweigert, nachdem bei den regulären Winterspielen noch eifrig mit Putin und Wodka angestoßen wurde zeigt, wie sehr der Verlust jedweden Stils auch bei denen ganz oben angekommen ist. Die derzeitige Entwicklung lässt die Olympischen Winterspiele in einem fahlen Licht erscheinen. Die Medaillen sind zwar mit beachtlichen Leistungen erworben, aber eben auch im Schatten der Toten von Kiew. Fast ähnelt die Situation jener aus dem Jahre 1936, wo die Olympischen Spiele im August in Berlin ausgetragen wurden. Während dieser Zeit stellten die Nazis auch jedwede Verfolgungen ein, um sie später umso mörderischer voranzutreiben. Und was daraus hervorging, traumatisiert die Welt noch bis zum heutigen Tag!

men dürfen. Kennt er doch wie kaum ein Anderer eine Diktatur von innen und - er kennt vor allem Russland. Wäre es nicht auch ein höchst sportliches Zeichen der Athleten gewesen, NICHT nach Sotchi zu reisen? Kann man im Ernst Sportsgeist beweisen, indem man in einem Land antritt, das die Pfade der Menschenrechte verlässt? Leider geht es wieder – wie bei den vorgenannten Pensionen – um Geld. Beim Sport noch um viel mehr Geld. Und das fließt nur, wenn die Performance stimmt. Leider ein mitunter ziemlich dreckiges Geschäft. Ein totaler Boykott von Seiten der Athleten hätte ein Zeichen sein können, das unübersehbar Russland die Grenzen aufzeigt. DAS wäre Sportsgeist. Dass der Schweizer Bundesrat (wie auch andere Politiker) ausgerechnet den Athleten der Paralympics, denen die Präsenz von Staatsoberhäuptern sicher am meisten

Naturns

Ein besonderer Tag für die Pfarre Naturns er 23. Februar wird in der Pfarr- und Gemeindechronik sicher als denkwürdiger Tag festgehalten, denn da erfolgten die Segnung und Besichtigung des neu sanierten Pfarrsaales mit Küche, Sitzungsraum und Büro für den Jugenddienst. Neu dazu gekommen ist das Büro des Pastoralassistenten, das durch die Umgestaltung eines Abstellraumes verwirklicht werden konnte. Nach dem Dankgottesdienst in der Pfarrkirche folgten dort Informationen zur Sanierung der Räumlichkeiten, die Franz Fliri vom Vermögens-Verwaltungsrat dargelegt hat. Er erinnerte daran, dass am alten Bau aus den fünfziger Jahren an der Grundstruktur kaum Veränderungen vorgenommen worden waren und, dass diese heute nicht mehr den gestiegenen Anforderungen entsprach. So wurden im vergangenen Jahr

Foto: Karl Wieser

D

Dekan Rudolf Hilpold bei der Segnung des Pfarrheimes umfassende Sanierungsarbeiten begonnen und in relativ kurzer Zeit, durch gute Planung und Bauaufsicht, reibungslos vollendet. Franz Fliri hob in seiner Rede auch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor und erinnerte, dass die

Arbeiten von ortsansässigen Betrieben ausgeführt wurden. Er dankte allen Gönnern, die durch finanzielle Beiträge und Spenden geholfen haben. Nach den Grußworten des Bürgermeisters in der Kirche begaben sich interessierte Gottesdienst-

teilnehmer zur Segnung und Besichtigung in das Pfarrheim. Dort wurden sie von den Klängen der Pichl-Bömischen empfangen und mit Einblicken in einzelne Arbeitsschritte überrascht. Bei der Besichtigung boten sich Begegnungen mit den Arbeitskreisen der Pfarre Naturns und der Seelsorgeeinheit. Bei einem Umtrunk, sorgfältig betreut durch den Pfarrgemeinderat und die katholischen Frauenbewegung, wurden Erinnerungen an den ursprünglichen Bau, sowie an die mehrfache Auslastung lebendig und Informationen für die Zukunft ins Gespräch geführt. Vorrangig werden die Räume weiterhin wieder für pfarreigene Zwecke vergeben, aber auch den Vereinen und Verbänden Nutzungsmöglichkeiten geboten. Am Sonntagnachmittag stand das Pfarrheim offen und bot Anlass zu weiterer Besichtigung. (ria)


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Gesellschaft/ 21

Schlanders

Vinschger Chronisten wollen Zeitzeugen befragen 4

Raimund Rechenmacher von der Bibliothek Schlandersburg, der Bezirkschronist Erwin Altstätter und die Historikerin Martha Verdorfer Foto: Heinrich Zoderer

00 Chronisten gibt es im ganzen Land, welche in erster Linie die Dorfereignisse in Bildern und Texten festhalten und für die Nachwelt aufarbeiten. Zuerst waren es Einzelpersonen, die vieles gesammelt haben. In den letzten Jahren wird in Zusammenarbeit mit dem Landesarchiv systematisch gesammelt und in Jahresberichten das Dorfleben dokumentiert. In fast allen Gemeinden gibt es eine Gruppe von Dorfchronisten, die sich die Arbeit aufteilen und in regelmäßigen Treffen Erfahrungen austauschen, um die Arbeit zu verbessern. Der Bezirksausschuss der Vinschger Chronisten unter der Führung von Altbürgermeister Erwin Altstätter will nun ein neues Projekt starten. Damit Erinnerungen aus den bewegten 20er, 30er und 40er Jahre nicht verloren gehen, will man ältere Menschen be-

fragen und ihre Erlebnisse aus dieser Zeit festhalten. Es gibt nur mehr wenige Menschen, welche über ihr Leben und die Ereignisse in der Zwischenkriegszeit, der Zeit des Faschismus und der Nachkriegszeit erzählen können und deshalb ist es höchste Zeit, dies anzugehen und für die Nachwelt festzuhalten, meinte Altstätter. Deshalb wurde Anfang März die Historikerin Martha Verdorfer zu einer

Fortbildungsveranstaltung eingeladen, um mit den Vinschger Chronisten die Vorgehensweise bei einer solchen Befragung zu besprechen. Verdorfer betonte, dass die Lebensgeschichte einzelner Personen ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der Zeitgeschichte werden kann und zunehmend von Historikern verwendet wird. Am Anfang ist es schwierig, die Leute zum Reden zu bringen, dann

erzählen die meisten aber sehr gerne, manchmal fließen auch Tränen, aber die Erfahrungen einzelner Menschen können beitragen, um politische Veränderungen und soziale Umbrüche besser zu verstehen. Sie regte an, die Gespräche nicht nur mit einem Tonband, sondern auch mit einer Videokamera festzuhalten, falls die Betroffenen damit einverstanden sind. (hzg)

Italien- und deutsche Meisterschaften im SkiCross am Watles am 28. und 29. März 2014

Seit dieser Wintersaison und dem Bau der neuen, permanenten SkiCross Piste organisiert der Watles nun auch Rennen für diese seit 2010 olympische Disziplin SkiCross: Bereits während der Bauarbeiten, die im Jänner diesen Jahres abgeschlossen wurden, kamen verschiedene Mannschaften aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien und Kanada, um hier zu trainieren. Kurze Zeit später folgte der FIS Euro-

paCup SkiCross und um diesen austragen zu dürfen, im Vorfeld auch ein FIS SkiCross Rennen. Binnen 2er Wochen stand die Planung, Organisation und der Aufbau für diese Rennserie und die teilnehmenden Athleten aus 14 Nationen, sowie die Verantwortlichen vor Ort waren begeistert und gaben die Empfehlung für weitere EuropaCup Rennen im SkiCross. Nun ist es dem Watles gelungen, die nächsten Rennen noch

vor Saisonende für sich zu gewinnen: Vom 28. bis 29. März 2014 finden die Italien- und deutsche Meisterschaften im SkiCross statt. Die Preisverteilung mit tollem Tiroler Rahmenprogramm ist für den Samstag Abend auf dem Hauptplatz in Mals geplant, zu welcher alle Interessierten recht herzlich eingeladen sind und endet mit einer Abschlussparty in der Bärenlounge Mals!

NORDIC SCHLINIG .


22 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Schlanders

Zeitbilder - Zeitstühle und Brotzeit D

Zeitstühle aus Pappmachee und Zeitbilder mit kalligraphischen Schriftzügen in der Bibliothek Schlandersburg

Foto: Heinrich Zoderer

ie Bibliothek Schlandersburg überrascht immer wieder mit neuen Ausstellungen. Nach der Briefmarkenausstellung von Sebastian Felderer wurde am 8. März eine neue Ausstellung von zwei Künstlern aus Lajen eröffnet, welche bis am 28. März besichtigt werden kann. Die beiden Künstler Elisabeth Frei und Konrad Psaier arbeiten unterschiedlich und präsentieren ganz verschiedene Werke. Die Auseinandersetzung mit der Zeit verbindet beide, weshalb die Ausstellung auch den Titel „Zeit-Schrift“ trägt, was aber auf den ersten Blick nicht gleich verständlich wird. Konrad Psaier ist Drucker und Mediengestalter, der in seinen „Zeitbildern“ Zitate zum Thema Zeit aus dem Zauberberg von Thomas Mann aufs Papier bringt und durch schwungvolle, kalligrafische Schriftzüge und Tintenklekse dem Bild eine bestimmte Kraft und Dynamik gibt. Es ist der Versuch das Fließen und Verfließen der Zeit darzustellen und die Gegenwart für die Zukunft festzuhalten. Elisabeth Frei war Kunsterzieherin in der Mittelschule. In der Schlandersburg sind ihre dreidimensi-

onalen Stuhlobjekte zu besichtigen. Es sind Stühle und Hocker in recht fantasievoller Ausführung aus Pappmachee. Zeitungspapier der deutschen Wochenzeitschrift „Die Zeit“, das ausgelesen ist und damit zum Abfallprodukt wird, führt sie einer neuen Funktion zu und schafft „Zeitstühle“. So kann man sich auf den Nachrichten von gestern ausruhen, wie die Künstlerin meinte. Nach der Ausstellungseröffnung mit einer philo-

sophischen Einführung zum Thema Zeit von Georg Demetz gab es eine „Brotzeit“, d.h. kleine, feine Häppchen, selbstgemachten Jogurt und selbstgemachte Säfte vom Niederwieshof aus Morter. Die Bäuerin Monika Stocker ist Mitglied in der Südtiroler Bäuerinnenorganisation „Bäuerinnen Brotzeit“, welche gesunde, regionale und geschmackvolle Nahrungsmittel für verschiedene Feste und Feiern zubereitet. (hzg)

Schlanders

I Carabinieri Foto: „Wind“-Archiv

Carabinieri gegangen. Auf uns wartete schon Brigadier Höchenberger Josef, um uns zu begleiten. Er zeigte uns das schönste Carabinieriauto. Wir durften die Schutzweste und die Handschellen ausprobieren. Die Schutzweste war ganz lustig, aber die Hand-

A

m 6. Februar 2014 ist die Klasse 5A. der Grundschule Schlanders mit der Italienisch Lehrerin in die Kaserne der

schellen taten weh. Später erzählte Brigadier Höchenberger uns etwas von den Pistolen und, dass jeder eine eigene Pistole hat, die durch einen Code kontrolliert wird. Kurz darauf zeigte er uns die Zellen, in die er uns einsperrte. Natürlich die Jungs in die Männerzelle und die Mädchen in die Frauenzelle. Wir wollten danach sofort zum

Schießstand. Dort musste man Brillen und Kopfhörer anziehen, denn es ist sehr laut, wenn jemand schießt. Wie freuten uns schon auf das Phantombild und die Fingerabdrücke. Zuletzt durften wir noch einen Film ansehen und Patatine, Salzstangen und Saft nehmen. Sophia Wieser & Romina Adami 5A GS. Schlanders


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Gesellschaft/ 23

Taufers i.M.

Neuer Schwung V

Tel. 0473-723574

Foto: Brigitte Thoma

iele ehrenamtliche Tätigkeiten im Dienste der anderen leistet die Bergrettung Taufers i. M.. Bei der Jahreshauptversammlung, zu welcher Stellenleiter Wolfgang Gunsch die Bergrettungskameraden am 01. März ins Gasthaus Avinga lud, nach einem Dankgottesdienst zelebriert von Pfarrer Albert Obexer in der St. Nikolauskirche, zeichnete sich ein junger neuer Schwung ab. Neben Bßrgermeister Hermann Fliri, Raikavertreter Gerhard Kapeller, Patrick Gentilini von der Bergrettung Trafoi, Feuerwehrhauptmann Arnold Abart, Giordano Gentilini von der Bergwacht Mals war der Präsident des Cnsas – Sßdtiroler Berg und HÜhlenrettung - Lorenzo Zampatti anwesend. Er konnte erfreulicherweise Ehrungen an verdiente Rettungshelfer vergeben. Fßr 44-jährige Treue erhielt Hans Hellrigl

44 Jahre Treue zum Verein; v.l.: BM Hermann Fliri, Jubilar Johann Hellrigl, Lorenzo Zampatti, Wolfgang Gunsch und Karl Anton Pegoraro eine Ehrenurkunde und ein Geschenk, Stefan Plangger fßr seine 32-jährige Tätigkeit in der Rettungsstelle, Thomas Hafner fßr 19 Jahre und Marco Basso fßr 18 Jahre ZugehÜrigkeit zum Verein. Hundefßhrer Karl Anton Pegoraro erhielt Lob und Anerkennung fßr die unzähligen Stunden, welche er in die Ausbildung seiner

Lawinenhßndin Gina steckt. Zum Tätigkeitsbericht gehÜrten auch Lawinenßbungen, das Mondscheinrodelrennen und der Zweiländermarsch, welcher in zweiter Auflage am 21. Juni 2014 stattfinden soll. Der Zivilschutz im Grenzdorf funktioniert bestens, dies bewiesen die ehrenamtlichen Vereine im Jänner beim Felssturz. (bbt)

0,49 /Dose 0,50 cl

NEU

Tel. 0473-723578

PIZZA-AKTION

ab 17 Uhr

Taufers i.M.

Werte, Tradition, Glauben D

Foto: Brigitte Thoma

ie Tauferer Schßtzen begingen den Gedenktag zum Todestag Andreas Hofers am 23. Februar 2014. Beginnend mit dem gemeinsamen Messbesuch nach einem feierlichen Einzug, musikalisch begleitet von der Musikkapelle Taufers i.M.. Den Gottesdienst zelebrierte Pater Albert Obexer. In seiner Predigt ging der Pfarrer auf das Leben Andreas Hofers Ehrung fßr 30-jährige Treue zum Schßtzenein, ein gläubiger wesen, v.l.: die Marketenderinnen Verena Fa m i l i e n m e n s ch , Stocker und Rosmarie Joos mit Hauptmann mit Traditionsbe- Tobias Wiesler wusstsein. Die Aufan die Verstorbenen, folgte der gabe der Schßtzen sei es, diese Messe. Nach dem Abmarsch Werte, Tradition und Glauben, ins Dorf folgte das gemeinsame weiterzufßhren. Eine KranznieMittagessen, zu dem auch die derlegung und Ehrensalve am Mitglieder des FrontkämpferverKriegerdenkmal, mit Gedenken

eines geladen waren. Mit Jahresbeginn haben die SchĂźtzenkompanie nun auch die Pflichten und Aufgaben dieses Vereins Ăźbernommen. Den Gedenktag nahmen sie zum Anlass, um mehrere langjährige Mitglieder zu ehren. Sandra Blam fĂźr 10 Jahre Mitgliedschaft, Rosmarie Joos bekam eine Ehrung fĂźr 30jährige Treue als Marketenderin, JĂźrgen Kofler fĂźr 18 Jahre im Ausschuss und 12 Jahre Oberleutnant, Hans Schwalt fĂźr 25 Jahre als SchieĂ&#x;leiter. Im Frontkämpferverein wurden Rosina Spiess fĂźr 24 Jahre Pflege des Denkmals am Kriegerfriedhof gedankt, Anna Joos fĂźr 16 Jahre Kassierin, Barbara Fliri und Engelbert Kapeller fĂźr langjährige Treue im Ausschuss des SKFV. Allen wurde ein Geschenkskorb und Blumen Ăźberreicht. Hauptmann Tobias Wiesler zeigte sich Ăźber die Aufnahme von Norbert Prossliner als Neuzugang zur Kompanie erfreut. (bbt)

5,00 Pizza Normal Abholpreise

Familienpizza

12,00

unter neuer FĂźhrung Metzger

Tel. 0473-723576

Norbert Lochmann

ANGEBOTE:

Speck am StĂźck 8,90/kg JHPLVFKWHV +DFNĂ€ HLVFK NJ Schweinskaiserteil 4,40/kg


24 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Marienberg/Vinschgau

„Literatur an der Grenze“ geht in die letzte Runde A Pater Ulrich Faust: „Demokratie war damals nicht das Zauberwort, das es heute auf der ganzen Welt ist.“

Foto: Andreas Waldner

m Montag (03.03.) fiel in Marienberg der Startschuss für die letzte Ausgabe der mehrjährigen Veranstaltung „Literatur an der Grenze“. Sie soll ein offenes Kulturerlebnis werden an verschiedenen Orten in und um Mals. Neun Monate lang, alles unter dem Motto: Freiheit, Fraktionen, Fraktale. Abt Markus begrüßte im großen Museumssaal eine Schar von Interessierten und Freunden der Literatur. Johannes FragnerUnterpertinger präsentierte bei seiner Eröffnungsansprache die aufschlussreiche und informierende Anthologie „freiheit, fraktionen, fraktale“ mit weißen Seiten eingestreut für persönliche Notizen und dem Jahresprogramm. „An der Grenze genügt ein einziger Schritt nur und man ist unversehens ein Fremder“. Mit diesem Bonmot von Jaques Guidon aus Zernez übergab Jo-

hannes Fragner-Unterpertinger das Wort an den Historiker und Prof. P. Ulrich Faust. Überleitend stellte er ihn dem Publikum in einem Kurzporträt vor. Hitler hätte alle möglichen Gründe erfunden, um Klöster aufzuheben und um ihre Kulturschätze dem staatlichen Vermögen einzuverleiben. Vor allem reizte ihn der immense Besitz mancher Österreichischer Stifte. Viele Gegner, aber auch einige Anhänger hätte Hitler unter den

pr-info Kulturhaus Schlanders

Mitreißender Abend

Foto: Rolf Spahn

THE MYSTICAL MUSIC AND DANCE OF IRELAND Ein mitreißender Abend voller Musik, Gesang und dem berühmten Step-Dance - am Montag, 24. März 2014 um 20 Uhr im Kulturhaus „Karl Schönherr“ in Schlanders THE MYSTICAL DANCE OF IRELAND – diese Show bietet mehr als nur kraftvollen, perfekten Tanz. Sie ist zugleich eine Reise in die irische Vergangenheit, zurück zu den Wurzeln der geheimnisvollen Gesänge und traditionellen Tänze. Virtuose Musiker zeigen die ganze Bandbreite der Klänge der grünen Insel – von Wehmut, Sehnsucht und Melancholie bis zu überschäumender Lebensfreude und völliger Ausgelassenheit. Unfassbar schnelle Wechselschritte, furiose Formationen und atemberaubende Sprünge: Die ausgezeichneten jungen Tänzer führen schwierigste Tanzschritte mit unnachahmlicher Eleganz und unwiderstehlichem Elan aus. Authentische Kostüme und ein überzeugendes Lichtkonzept tun ein Übriges, die archaische Schönheit und Magie der keltischen Welt zu beschwören. Tanz, Rhythmus, Gesang – das alte Irland grüßt die moderne Welt in der derzeit wohl rasantesten Steppshow, die Irland zu bieten hat. Den einzigen Gastauftritt dieses großartigen irischen Ensembles in Südtirol gibt es am Montag, 24. März 2014 im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders zu sehen. Kartenvorverkauf im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr in der Göflanerstraße 27 und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr.

Benediktinern gehabt. Ein paar Sympathisanten gab es in jedem Kloster, aber die allgemeine Haltung war eine Reaktion auf die klosterfeindlichen Aufhebungen dieser Stifte und Klöster. „Ich habe mich bei den Ausführungen an Beispiele aus Österreich und Bayern gehalten. Die Benediktiner, die hier exemplarisch für andere stehen, waren sich der Unvereinbarkeit von katholischem Glauben und nationalsozialistischer Welt-

anschauung bewusst“, sagte P. Ulrich zum Schluss seines Vortrages. „Vielleicht kann man ihnen vorwerfen, dass sie meist aus einem Treueverhältnis zu den untergegangenen Monarchien die Vorteile der demokratischen Staaten in Deutschland und Österreich nicht genügend erkannt und verteidigt haben. Aber Demokratie war damals nicht das Zauberwort, das es heute auf der ganzen Welt ist. Wenn auch die meisten Benediktiner eher konservativ eingestellt waren, haben sie noch lange nicht mit der NS-Ideologie sympathisiert. Denn diese war für Österreichs Stifte und die monastische Bewegung in Deutschland alles andere als zukunftsverheißend.“ Andreas Waldner Weitere Programminformationen zu „Literatur an der Grenze 2014“: www.mals-leben.com

pr-info Ayurvita

Figur-Verbesserung und Körperstraffung Hedi Altstätter startet mit neuem Schönheitsprogramm in den Frühling

D

urch Ericbehandlungen bei Kosmetik Ayurvita. Mit Luftdruck und Tiefenwärme wird entgiftet, entschlackt und ausgeleitet. Das ist geradezu optimal in der Fastenzeit, wo so mancher bereit ist, seine Ernährung und Bewegung zu ändern. Als Gesamtkonzept eignen sich Ericbehandlungen bestens. Sie erzielen nachweisbare Erfolge. Der Luftdruck weckt und bearbeitet die Adipozyten in den tieferen Geweben, zugleich findet eine Aktivierung des Lymphsystems statt. Dies sorgt für die Ausscheidung der Gewebsflüssigkeit, Toxine und Schlacken. Die Tiefenwärme entspannt, steigert das Wohlbefinden, fördert den Stoffwechsel und regt den Energieverbrauch an. Wirken Sie Ihren Problemzonen, ihrem schlaffen Gewebe, der Orangenhaut, Cellulite entgegen und steigern Sie Ihren Selbstwert und Ihr Wohlbefinden! Vereinbaren Sie Ihr Beratungsgespräch bei: Kosmetik Ayurvita, Grübelstraße, Schlanders unter Tel. 3336974606


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Gesellschaft/ 25

pr-info Air Clean Control

Neu: Air Clean Control - Wann haben Sie das letzte Mal Ihre kontrollierte Raumlüftung reinigen lassen?

E

inige Informationen vorab: Mit 2015 ist der KlimahausStandard A Pflicht für Bauherren, d.h. jedes Klimahaus A muss eine kontrollierte Wohnraumlüftung aufweisen. Zum anderen sieht eine von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) erlassene EU-weite Norm (VDI 6022) die regelmäßige professionelle Wartung, Reinigung und Inspektion von Lüftungsanlagen vor. Ziel dieser Norm ist es, eine gesundheitlich zuträgliche Atemluft in Gebäuden zu schaffen. Die Reinigung von Lüftungsrohranlagen ist aber auch aus ökonomischer Sicht und aus Sicherheitsgründen enorm wichtig: • Im Laufe der Zeit sammeln sich in den Rohren nicht nur Schmutz und Staub, sondern auch verschiedene Mikroorganismen an. Durch diese Störfaktoren kommt es zu einem verminderten Wir-

Verschmutztes Lüftungsrohr

kungsgrad der Anlage. • Außerdem ist eine regelmäßige Reinigung und Wartung der Lüftungsanlage auch aus brandschutztechnischen Gründen erforderlich, denn durch die Staubansammlung besteht Brandgefahr. • Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Raumluftqualität, Grundlage einer hohen Lebensqualität: Wir verbringen durchschnittlich etwa 80 % unseres Lebens in geschlossenen Räumen. Durch die Verschmutzung der Lüftungsrohre gelangen u.a. auch Staub, Bakterien, Keime und Pilze in die Luft; Stoffe, die wir automa-

tisch jeden Tag einatmen. Eine verschmutzte Lüftungsanlage kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben: Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Verminderung der Leistungsfähigkeit oder Übelkeit. Unsere Leistung. Wir bieten Ihnen einen umfassenden Service bei der Reinigung Ihrer Lüftungsanlage: • Erfassung des Rohrnetzes und des Verschmutzungsgrades der Anlage mittels Videoinspektion. Hier kommt ein eigens dafür entwickeltes System zum Einsatz, das den Ist-Zustand der Rohre und der Anlage erfasst. • Rundum-Reinigung der Anlage mit professionellen Geräten und anschließender sorgfältiger Überprüfung. • Zu unserem Serviceangebot

zählt die Wiederholung der Reinigungsmaßnahmen nach Absprache mit dem Eigentümer in definiertem Zeitabstand Je nach Verschmutzungsgrad ist eine regelmäßige Reinigung Ihrer Lüftungsrohre in einem Abstand von 3 Jahren ohne Luftbefeuchtung und 2 Jahren mit Luftbefeuchtung empfehlenswert, um ein einwandfreies Funktionieren der Anlage und eine gute Luftqualität der Wohn-und Arbeitsräume zu gewährleisten. Wichtig ist eine Reinigung auch vor Inbetriebnahme der Anlage: Durch die Bauarbeiten haben sich nämlich Schmutz und Staub bereits in den Lüftungsrohren abgelagert . Kontakt: Air Clean Control - Vinschgau aircleancontrol@gmail.com oder +39 388 905 21 46


26 /Jugend/

Vinschgerwind 6-14

JuZe Freiraum Schlanders Ö Sa. 22.03.14 ab 19.00 Uhr Pyjamaparty für Mädels; Info & Anmeldung im JuZe oder unter 339 8815119 Ö Sa. 29.03.14 ab 19.00 Uhr Mosaik – Sexualpädagogisches Angebot für Jugendliche zwischen 11 und 15. Citytreff Glurns Ö Sa 22.03.14 ab 15.00 Uhr Freerunning Ö Fr 28.03.14 ab 19.00 Uhr Knödelabend Phönix Schluderns Ö Mi 26.03.14 ab 15.00 Uhr Fimoschmuck basteln Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Fr. 21.03.14 ab 16.00 Uhr Infonachmittag: „Spendenaktion für Kindergarten in Nepal“ Ö Sa. 29.03.14 (Vormittag) Spendenaktion Jugendtreff Ju!p Prad Ö Sa. 22.03.14 ab 13.00 Uhr Dj Workshop Ö Sa. 29.03.14 ab 15.00 Uhr Südtirolcalcettocup-Bezirksrunde Jugendtreff Chill House Stilfs Ö Fr. 21.03.14 ab 15.00 Uhr Frühlingswanderung Anmeldeschluss Gardaland! Ö Sa. 29.03. um 14.30 Uhr Fahrt zum Calcetto-Cup Bezirksfinale nach Prad JuZe Naturns Ö Sa. 29.03.14 Beginn: 15.00 Uhr Bezirksfinale Calcettoturnier Kosmo Plaus Ö Fr. 21.03.14 ab 17.00 Uhr Triathlon Calcetto, Darts, Billard Ö Sa. 22.03.14 11.00 – 15.00 Uhr 4 Girls Only – Mädelstreff Jugendzentrum JuMa Mals Ö Sa. 22.03.14 ab 19.00 Uhr Supertalent Ö Do. 26.03.14 ab 16.00 Uhr Gardaland Anmeldeschluss Jugendcafé Chillout Latsch Ö Sa. 22.03.14 ab 18.00 Uhr Häppchen und Cocktailabend (analkoholisch) ab 1. Klasse Mittelschule Ö Mi. 26.03.14 Girls only – Filmnachmittag und Schokofondue Jugendtreff Eyrs Ö Di. 1.04.14 ab 17.00 Uhr Kinonachmittag Jugendtreff Tarsch Ö Sa. 22.03.14 Öffnungszeit Treff Jugendclub „Taifun“ Martell Ö So. 30.03.14 Playstationturnier und Spaghettata Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 22.03.14 ab 19.00 Uhr Spieleabend Ö Fr. 28.03.14 Fifa Turnier Jugendtreff Burgeis Ö Sa. 22.3.14 ab 18 Uhr Calcetto-Cup – Vorausscheidung Ö Mi. 26.3.14 ab 14.30 Uhr Schokofondue Jugendtreff Reschen Ö Fr. 21.03.14 ab 18 Uhr Mädchenabend: Just Dance (Wii) + selbstgemachtes Eis (Kosten ca. 1,50 €) Ö Sa. 29.03.14 ab 19 Uhr Smoothies?! (bringt euer Lieblingsobst selbst mit!!!) Jugendtreff „Juze“ Hoad Ö Sa. 22.03.14, um 17.15 Uhr Kinobesuch in Schlanders: „Fack ju Göthe“ (Infos bei Jolanda oder Jutta) (Treffpunkt „Juze“)

20.03.14

Luftschlangen und Konfetti im Jugendraum Enjoy in Graun

Am 01. März wurde der Jugendraum Enjoy in Graun zu einem Treffpunkt von lebendigen Erdbeeren, Piraten, Schulmädchen und vielen anderen mehr. Zwischen Konfetti, Luftschlangen, Faschingsgirlanden und mehreren selbstgebastelten Clowns standen Snacks wie Pop-corn, Chips und Pizza bereit. Auch Faschingskrapfen in allen Variationen durften nicht fehlen. Nachdem sich alle reichlich gestärkt hatten, spielten wir mehrere lustige Spiele. Den Abschluss der Party bildete dann die Prämierung der besten Verkleidung, wobei es mehrere auf den ersten Platz schafften. Die Siegerinnen freuten sich über einen Gutschein zum Pizzaabend und zum Kinoabend in Schlanders. Maria Rosa Paulmichl

Jugendtreff Partschins „Inside“

MädchenNacht

Heuer fand im Jugendtreff Partschins „Inside“ zum ersten Mal eine Mädchennacht statt. Am Donnerstag, den 31. Jänner, durften die Mädels im Treff übernachten. Es nahmen 11 Girls an der Mädchennacht teil. Sie begann um 21.00 Uhr abends und endete am nächsten Morgen um 09.00 Uhr. Ein typischer Mädchenabend mit abwechslungsreichem Programm wurde ihnen geboten. Bei Singstar und Tanz hatten die Mädels die Möglichkeit sich richtig auszutoben. Wer nachher immer noch genügend Power hatte, konnte beim Gesellschaftsspiel

„Twister“ noch einmal alles geben. Kurz vor Mitternacht kochten sich die Mädchen Thunfischnudeln zur Stärkung. Anschließend vertrieben sie sich die Zeit mit einem Gesichtspeeling und Feuchtigkeitsmasken. Zur späten Stunde, beim Filme schauen, fiel schließlich ein „Äuglein“ nach dem anderen zu. Um acht Uhr morgens wurde ein leckeres Frühstück zubereitet. Dazu gehörten auch selbstgemachte Croissants. Bei einer gemütlichen Frühstücksrunde ließen die Mädels die Nacht noch einmal Revue passieren. Es war eine gelungene Mädchennacht.

Tontechnik Workshop im Tonstudio “AT Tommis” (Freiraum Schlanders) An jedem Wochenende im Februar und fand im neuen Tonstudio “At Tommis” ein Tontechnik Workshop statt. Geleitet wurde der Workshop vom Meraner Tontechniker “Silvio Frajria”. Die 5 Teilnehmer wurden in Sachen Akustik, Aufnahme, Mikrophonierungstechnik, Mixing und Mastering geschult. Ein Knowhow dass es braucht um sich in der Musikproduktion zu entfalten. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Interregg für das Finanzieren dieses Workshops und an die Gemeinde Schlanders, die es jungen Musikern möglich macht, solche Möglichkeiten zu nutzen.

Jugendliche starten mit Sommerwünschen Gemeinsam mit den Jugendlichen wurde die Berlin-Reise von den Faschingsferien auf den Juni verschoben – auf dem Programm für die Reise stehen u.a. Stadtführung, Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, Fernsehturm, Brandenburger Tor, Checkpoint Charly, Kurfürstendamm, die Mauer (east side gallery), Kulinarisches für Jugendliche (Beste hot dog, Pizzacono…) Kosten wird die Fahrt inkl. Unterkunft & Eintritte 350 €, das neue Datum wurde auf 15. bis 21. Juni für Jugendliche ab 16 Jahren festgelegt. Außerdem steht eine Fahrt nach Bibione für die Kids ab 12 auf dem Programm. Sonne, Strand und Meer, Tretbootfahrten, Tandemfahrten, Märkte, Luna Park & viele Chillzonen, Einiges an Spaß & (Ent)Spannung warten für 260 € (all inclusive) vom 29.Juni bis 5.Juli. Infos und Anmeldung bei Veronika: 327 83 52 518 oder juma@jugendzentrum.bz


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Jugend/ 27

Taufers i.M.

Mittelpunkt Bibliothek

1. Sunnta-Hoangert

D

A

v.r.: Leiterin Brigitte Thoma, Katja Koch, Präsidentin Angelika Pircher, Michaela Kapeller, Frieda Plangger, Referentin Roselinde Gunsch Koch dem Motto „Wias wor, vor 40 Johr!“ Zum Häkelkurs im Februar haben sich viele interessierte Frauen und Kinder angemeldet. Im März findet die Buchvorstellung „Weil i di mog“ mit Toni Fiung statt. (bbt) Öffnungszeiten: Dienstag von 8.30 Uhr bis 10.10 Uhr, Donnerstag von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr und Samstag von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

m 15.12.2013 organisierte die Schützenkompanie in Zusammenarbeit mit der Jugendgruppe Taufers i. M. den 1. SunntaHoangert in deren Räumlichkeiten und vor dem Vereinshaus. Bei Weißwurst , Glühwein und selbstgemachten Keksen konnte sich jeder bedienen und in den Räumlichkeiten einen „Ratscher oder Kortar“ machen. Begleitet wurde dieser Vormittag von Fabian Blaas mit seiner Ziachorgel. Der Reinerlös wurde an die Kinderkrebshilfe Peter Pan gespendet, wobei die Jugendgruppe noch einen Teil aus ihrer Kasse dazugelegt hat. Wir bedanken uns nochmals bei allen, die dazu beigetragen haben, dass dieser Tag ein kleiner Erfolg wurde. Foto: „Wind“-Archiv

as 10-köpfige Bibliotheksteam der öffentlichen Bibliothek Taufers i. M. nahm kürzlich mehrere Gründe als Anlass zum Feiern. Anfang Oktober konnten die neuen Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Schulhauses bezogen werden. Helle und freundliche Räume bieten Platz für die vielen Medien. Durch die Integration im Schulgebäude wird die Bibliothek intensiv von den Schülern benutzt und die Zusammenarbeit zwischen Bibliothekarinnen und Lehrerteam ist intensiver. Seit November gehört der 23-jährige Markus Wenin zum Team, mit großem Einsatz arbeitet er in der Bibliothek mit. Die Kulturreferentin der Gemeinde Roselinde Gunsch Koch und Bibliotheksratspräsidentin Angelika Pircher bedankten sich zum Jahreswechsel bei Frieda Plangger für ihren 15-jährigen Einsatz, für die 10-jährige Treue bei Michaela Kapeller und Katja Koch. Die Jubilare erhielten eine Ehrenurkunde vom Bibliotheksverband Südtirol und eine Keramik von Margot Christandl. Mit mehreren Veranstaltungen belebt die Bibliothek die Kulturlandschaft des Dorfes. Kürzlich hielt Wolfgang Kapeller in Zusammenarbeit mit Reto und Roman Wiesler einen digitalen Bildervortrag unter

Foto: „Wind“-Archiv

Taufers i.M.

Vinschgau

Sommerschule und Freizeitangebote 2014

Fotos: Ludwig Fabi

„Spielend lernen“ für die Grundschüler, „Activity“ für die Mittelschüler: Im Sommer stehen viele Angebote auf dem Programm

W

er für seine Kinder während der Sommermonate eine sinnvolle und unterhaltsame Beschäftigung sucht, kann diese schon jetzt bei den Sommerangeboten für Kinder und Jugendliche einschreiben. Die Grundschüler können sich unter dem Motto „Spielend lernen“ zu den Sommerschulen in den Schulsprengeln Graun, Mals, Schluderns, Prad und Laas innerhalb 28.03.2014 anmelden. Für Mittelschüler gibt es spezielle Freizeitangebote wie das „Activity“, welches die Möglichkeit bietet, in die Berufswelt einzutauchen. Weitere Themenwochen für

Mittelschüler sind eine Trekkingwoche, spezielle Sportangebote, ein Klettercamp sowie Hüttenlager, Kreativangebote und Ausflüge. Zusätzlich wird eine Einzelbetreuung für Kinder angeboten, welche diese auf Grund ihrer Beeinträchtigung benötigen. Für Grund- und Mittelschüler gibt es eine gemeinsame Musik- und Tanzwoche in Laas vom 28.07.2014 bis 02.08.2014. Diese umfassenden Sommerangebote werden zwischen den einzelnen Kooperationspartnern der GWR-Spondinig, der Bezirksgemeinschaft Vinschgau/Sozialdienste, den Gemeinden, den Jugenddiensten,

der Landesberufsschule Schlanders und den Schulsprengeln des Vinschgaus inhaltlich abgestimmt und logistisch geplant. Das Amt für Schulfürsorge der Autonomen Provinz Bozen ermöglicht mit einer Projektförderung, dass die Teilnehmerbeiträge den finanziellen Möglichkeiten der Familien angepasst sind. Informieren Sie sich über das beigefügte Informationsblatt, beachten Sie die Mitteilungen der jeweiligen Schulsprengel oder sehen Sie im Internet unter www.gwr.it nach, damit Sie die umfassenden Sommerangebote nicht verpassen. (lu)


28 /Sonderthema/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Vinschgerwind von Angelika Ploner

Frühlingsgefühle 2014

Trench-Coat florales Muster

von Moncler mit

roter Henkeltasche

von Victoria Beckham und Ballerinas in dunkelblau von Pretty Ballerinas. Gesehen bei Alber Mode in Naturns.

Jacke grau von Moncler, Hose rot von Jeckerson und Mokassins von Corneliani. Gesehen bei Alber Mode in Naturns.

Schluderns Tel. 0473 61 51 05

FRÜHLINGS GEFÜHLE


ab E 29,00

Die bunte Welt der Ballerinas zu Ihren Füßen. Ballerinas zählen zu den Lieblingsschuhen der Frauen, mit diesen Modellen haben Sie die Qual der Wahl. Gesehen bei Schuhe Reporter, Schluderns.

POLAR LOOP

- 24h Aktivitäts Messung - erreiche dein Tagesziel - zählt deine Schritte - zählt die Kalorien - Schlaf-Messung - Auswertung über Handy oder PC

Preis E 89,00

Gesehen bei Bikeman Schlanders.

http://www.polarloop.com/de/see.php


Modisches Sommerkleid in der Trend-

farbe PINK der Marke FLYGIRL: Italienische Mode aus italienischer Produktion. Gesehen bei Live Jeans Wear in Schlanders.

Hochwertige Mode aus Südtirol: ReBello steht für ökologische Mode aus Südtirol. Eukalypthus, Bambus und Bio-Baumwolle werden zu modischen Hinguckern verarbeitet, die man/ frau nicht nur sieht, sondern auch spürt. Gesehen bei Live Jeans Wear in Schlanders

Moderne Dirndln und fesche Lederhosen zum Träumen. Für Sie, Ihn und auch für Kinder ab Größe 92. Dazu eine große Auswahl sämtlicher Accessoires: Dirndl-BH, Hemden, Strickjacken .... Gesehen im Trachtenoutlet an der Staatsstraße in Eyrs.


BahnhofstraĂ&#x;e 22 | 39025 Naturns | Tel. 0473 666326 | info@alber-mode.com | www.alber-mode.com


34 /Sonderthema/

Vinschgerwind 1-14

09.01.14

in Eyrs Bei uns finden Sie ständig preisgßnstige Trachtenmode fßr die ganze Familie. Egal ob Dirndl, Lederhose, Kinderdirndl, Trachtenhemd oder Trachtenbluse, Sie werden ßberwältigt sein von der unglaublichen Auswahl und den reduzierten Outlet-Preisen. Unser Team freut sich auf Ihren Besuch.

Bild dient nur zur Ansicht

Ă–ffnungszeiten: 0RQWDJ ă )UHLWDJ ă 8KU 6DPVWDJ ă 8KU

VingschgerstraĂ&#x;e Nr. 22/a | I-39020 Eyrs (BZ)


34 /Sonderthema/

Vinschgerwind 1-14

09.01.14


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Sonderthema/ 37

Vinschgerwind

Auto&Landwirtschaft

Infos: www.autobrenner.it Nur bei Auto Brenner Bozen, Brixen, Bruneck, Mals und MotorUnion Meran

Starten Sie mit dem neuen up! City Pro mit einem Lächeln in den Arbeitstag! Der up! City Pro ist kompakt, bestens für die Stadt geeignet und gleichzeitig ein wahres Raumwunder: Mit einem Ladevolumen von 1 Kubikmeter und einer Zuladung von 340 Kilogramm sieht er aus, wie ein ganz Kleiner, ist aber bei jedem Transport ein ganz Großer und insbesondere für Firmen, Klein- und Mittelbetriebe, Handwerker, Gemeindeämter, Sanitätseinheiten, Krankenhäuser, Banken, Schulen, Gärtnereien, usw. geeignet. Mit dem neuen up! Es handelt sich um City Pro fahren Sie besonders kraftstoffsparend. Das liegt – Zu einen up! mit LKW em an seinem geringen Gewicht und an seinen sparsamen es di lassung und aus Motoren. Der up! City Pro ist mit dem bewährten 1.0l, schreibGrund zu 100% ab 3 Zylinder – Motor mit 60 PS (44kW) inkl. Klimaanlage, t. wS bar, ebenso die M Zentralverriegelung mit Fernbedienung und anderen Extras ab € 9.800,00.- (zuzügl. MwSt) zu haben. Auf Wunsch gibt es ab 11.900 € (zuzgl. MwSt) auch den metangasbetriebenen Eco-up! mit 68 PS (50kW). Der up! City Pro verfügt über ein Trenngitter zwischen Fahrerhaus und Laderaumsowie einem durchgehenden Laderaumboden. In Sachen aktiver Sicherheit sind Front- und Kopf-Thorax-Seitenairbags plus Gurtanschnallaufforderung für Fahrer und Beifahrer, Gurtstraffer, ABS und das elektronische Stabilisierungsprogramm ESP an Bord.

24 Stunden im Einsatz.

Volkswagen erleben.

von Angelika Ploner

Unfall, Panne oder ein Auto, das einfach nicht mehr anspringen will: Der schelle, flexible und effiziente Abschleppdienst von Karosseriebau Toni ist rund um die Uhr erreichbar und schleppt das unfallbeschädigte oder liegengebliebene Auto sicher ab. Auf schnelle Hilfe ist in jedem Fall Verlass, die Firma Karosseriebau Toni ist für Notsituationen gerüstet. Zudem beseitigt das Team – auf Wunsch - Unfallschäden an der Karosserie fachgerecht und erledigt sämtliche Karosserie- und Lackierarbeiten zügig.

r ist Tipp: Bei Reparatu ni’s To t mi n pe ep hl sc das Ab ATIS. GR en ag Abschleppw tsch. La , ni To au ieb er Kaross


20.03.14

Warum zählt die Autobeschriftung wohl zu den wirksamsten Werbemitteln? Weil Autobeschriftungen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, nicht übersehen werden, ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis bieten und immer unterwegs sind. Die Fahrzeuge tragen die Werbung nach außen, jeden Tag an einen anderen Ort, immer aber direkt zu den Kunden. Seit 10 Jahren hat die Naturnser Firma IDEA-Werbetechnik Erfahrung im professionellen Bekleben von Autos. Den Unterschied sieht man spätestens nach einigen Jahren: Eine professionelle Fahrzeugbeschriftung sieht auch dann noch gut aus. Markus Gamper: „Unsere Drucker drucken mit ECO Solvent und gewähren Farbechtheit auch noch nach Jahren. Dies ist zur Zeit die effektivste und langlebigste Drucktechnik für den Außeneinsatz.“ Eine zusätzliche UV-Schutzlaminierung mit der die Drucke bei IDEA veredelt werden, bietet zudem noch UV – und Kratzschutz. Der Autolack wird geschützt und auch nach dem Entfernen der Drucke ist eine Politur nicht notwendig. Machbar ist bei IDEA alles: Von der einfachen Plotterschrift, über Digitaldrucke bis hin zur Vollverklebung gesamter Fahrzeugen. Neueste Folientechniken – Wrappingfolien - erlauben das Komplettverkleben. Abgerundet wird das Foliensortiment mit hochwertigen Tönungsfolien für die Autoglasscheiben. „Unsere Folien sind getestet und geneheinen Blick: migt. IDEA ist die Die Vorteile auf ah l an Farben sw einzige zertifizierte is • Unbegrenzte Au -Leistungs-Verhältn eis Pr es nd ge Fachwerkstatt en • hervorra ng bu eleichte Bekle für Foliatecfolien • langlebige, pfleg n Lack de n tze hü in Südtirol“, sagt , • Folien sc signfolien (Chrom De • Breite Palette an Zebralook u.v.m.) Michael Schuster, , Carbon, Jeanslook das zweite Gesicht IDEA d Entwurf erledigt un k afi Gr • hinter IDEA.

Frühlingscheck.

Blickfang AUTOBESCHRIFTUNGEN .

Vinschgerwind 6-14

Was ist die Mobilitätsgarantie?

38 /Sonderthema/

Die Mobilitätsgarantie ist Bestandteil der Fahrzeug-Gewährleistung. Wie erhalten Sie die Garantie? Die Mobilitätsgarantie erneuert sich automatisch bei jedem Inspektions-/Intervallservice, wenn dieser innerhalb der vorgeschriebenen Zeit bei einem Volkswagen Partner durchgeführt wird. Somit kann die Mobilitätsgarantie für die gesamte Lebensdauer Ihres Fahrzeugs gewährleistet werden. Was beinhaltet die Garantie? Wenn Ihr Fahrzeug nach einer Panne abgeschleppt werden muss und nicht innerhalb desselben Tages fahrtüchtig gemacht werden kann, haben Sie Anspruch auf: • Kostenloses Abschleppen bis zum nächsten VW Service Partner • Ersatzwagen bis zu 3 Tagen oder 1 Hotelübernachtung • Taxi-, Bahn- und Flugkosten für Heimreise oder Fortführen der Reise • Übernahme der Kosten für die Fahrzeugrückholung (Flug, Bahn o.ä.)

Wichtig!

er Panne Rufen Sie bei ein en Abein st lb NICHT se , sondern an en ag pw ep hl sc ende Sereinfach direkt folg 8 oder 897 37 vicenummer: 800 02 39 66 165 577. s dem Ausland: 00

au

fach einen Termin Vereinbaren Sie ein für Ihren nächsten , lin bei Autocenter Po llservice, um die va er nt -/I ns anInspektio gen Mobilitätsgar wa Vorteile der Volks . nnen tie genießen zu kö

Mit dem Frühling erwachen auch die Angebote bei Harry’s Tankstelle in Latsch. Ob das der notwendige Frühjahrscheck ist oder aber der erforderliche Reifentausch, attraktive Angebote stehen bereit. Gut bedient sind auch jene Autofahrer, die ihre vorhandenen Autoreifen professionen Blick: Die Vorteile auf ei nell montiert wissen wollen. Eine kurze • Frühjahrs-Check n Terminvereinbarung genügt. Und das, was r das Entfernen vo • Waschanlage fü n Zuhause der Frühjahrsputz, ist beim Auto zreste Salz- und Schmut vice to- und Reifenser die Frühjahrswäsche. In der Waschanlage • v erlässlicher Au bei Harry’s Tankstelle werden Salz- und Schmutzrest mühelos entfernt. Das nennt man Autoservice aus einer Hand: Reifentausch, Frühjahrs-Check, Autowäsche. Gesehen bei Harry’s Tankstelle in Latsch.

Nutzen Sie alle Vorteile: Waschanlage, Self Waschen | Österreichische Vignette Auto- und Reifenservice | Aufladen von allen Handywertkarten Verkaufsstelle von Liquigas, Butangas, Agipgas NEU: Verkauf von Rubbellosen


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Sonderthema/ 39

WERBETECHNIK

n

TĂ–NUNGSFOLIEN fĂźr ihr Auto

Sommerreifen-Aktio t "VUPXBTDIBOMBHF t ,BSPTTFSJF -BDLJFSVOH t ,'; .FDIBOJLFS

NEU

• Blendschutz • Wärmeschutz • Sichtschutz • Splitterschutz • ZERTIFIZIERT MIT GARANTIE !!!

TĂ–NUNGSFOLIEN FĂœR SCHEINWERFER

Mehr Informationen unter: www.foliatec.net Terminvereinbarung: 0473 666220

t ,'; &MFLUSJLFS t 3FJGFOEJFOTU t "CTDIMFQQEJFOTU t )BVQUVOUFSTVDIVOH $PMMBVEP t "VUPWFSNJFUVOH t -BDLWFSTJFHFMVOH t 'MVHSPTU FOUGFSOFO t 1PMJFSFO t 4JU[F TDIBNQPOJFSFO

www.volkswagenservice.it

Wir fĂźhlen uns verantwortlich fĂźr alles was wir unseren Kunden anbieten. Deshalb sind wir auch bei unerwarteten Problemen mit effizienten und kostenfreien* LĂśsungen fĂźr Sie da: 24h vor Ort Service, Ersatzfahrzeug, Ăœbernachtung im Hotel, Heimreise oder fortsetzen der geplanten Reise und weitere Dienstleistungen.

Damit Dein Volkswagen immer ein Volkswagen bleibt. Volkswagen Service.

Autocenter Polin GmbH Hauptstrasse 20, 39024 Mals - 0473 831228

* Die Wartung welche Sie bei einem Volkswagen Service Partner durchfßhren garantiert Ihnen diese kostenlose Dienstleistung fßr die Lebensdauer Ihres Fahrzeugs. Fßr Informationen zum Ablauf und Einschränkungen der Dienstleistung wenden Sie sich einfach an Ihren Volkswagen Service Partner oder auf www.volkswagenservice.it


40 /Sonderthema/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Die Landtierärztin und ihr liebes Vieh

Fotos: Barbara Wopfner

Festes Schuhwerk, am besten Gummistiefel, eine kleine fahrende Praxis, ein robustes Auto, Schneeketten und ihr Hund Arthur: So hab ich Frau Susanne Mendini kennen gelernt, als ich sie bei einer Visite begleiten durfte.

von Barbara Wopfner

S

usanne Mendini ist praktizierende Tierärztin, an sich nichts Außergewöhnliches, doch würde man sie vergebens in einer Praxis suchen. Mendini, von den Bauern Susi genannt, ist die einzige konventionierte Landtierärztin im Lande, mit ihrer fahrenden Praxis betreut sie Tiere am Hof, berät Bauern und ist deren erste Ansprechpartnerin in Sachen Rindergesundheit. Ich durfte sie für ein paar Stunden begleiten und bekam einen kleinen Einblick in ihren Tagesablauf. Ein Knochenjob, der Kraft, Energie und Leidenschaft abverlangt. Das Erste, das ich sehe, als ich zu ihr ins Auto steige, sind Schneeketten, treue Begleiter im heurigen Winter. Ob nun Ketten montiert werden müssen, oder ein Hof auch mal zu Fuß erreicht werden muss, (wie es heuer auf Grund der großen Schneemengen vorkam), die Tiere müssen versorgt werden. Steigt sie vom Auto aus, ist ihr erster Weg meistens in den Stall, ein Arbeitsplatz der nicht jedermanns/frau Sache ist. Gummistiefel, Fieberthermometer und schulterhohe Handschuhe sind die ersten Arbeitsutensilien, die sie braucht.

Kleines Mädchen, große Kühe, erste Leidenschaft Fragt man Mädchen nach ihrem Traumbe-

ruf, antworten viele „Tierärtztin“ und so war es auch bei Susi. Auf der Fahrt hoch zum Latscher Sonnenberg erzählt sie mir wie sie zu ihren „Rindviechern“ kam und sich ihren Traum der Veterinärmedizin ermöglichte. Das Interesse zur Medizin weckte in ihr ihr Vater, auch wenn sie nur wenig Zeit mit ihm verbringen durfte, da er verstarb als sie 4 Jahre alt war. Die Leidenschaft zu den Rindern, entdeckte sie in Verona. Ihr Großvater bewirtschaftete dort Obstgüter und sein Nachbar besaß einen Großbetrieb mit Kühen. Die Zeit verbrachte sie lieber dort, zum Leidwesen des Großvaters, denn für ein kleines Mädchen war doch der große Laufstall viel zu gefährlich! Doch es zog sie immer wieder dorthin, jede mögliche, freie Minute steckte sie im Stall. So studierte sie in den 80er Jahren in Turin Veterinärmedizin und lernte bald schon die raue Realität kennen, denn Frauen in diesem Bereich waren rar und nicht gern gesehen. Zu Studienzeiten half sie in einer Kleintierpraxis in Obermais aus und dort fand sie Zuspruch, die wichtige Bestätigung an sich zu glauben und ihren Weg zu gehen. Ihre Dissertation widmete sie sozusagen „ihren Rindviechern“ und kam beim Schreiben und Forschen ihrem Thema näher. Doch gleichzeitig spürte sie die Abwehrhaltung von Kollegen, denn zu ihrer Anfangszeit

war der Beruf eine Männerdomäne. So war sie die erste auszubildende Frau in einer Praxis in Landshut, als sie als Praktikantin wichtige Erfahrungen sammelte.

So mancher Bauer ließ mich nicht in seinen Stall. Die Anfänge, so erzählt sie, waren kein Honigschlecken. So mancher Bauer meinte, muaß zearsch der Popst kemmen, bevor du in mein Stoll innikimmsch. Und wie es scheint kam der Papst, denn heute betreut sie auch diese Zweifler und das mit großem Eifer, Hingabe und gegenseitigem Respekt. Man merkt ihr die Liebe zu ihrem Beruf, zu ihren Tieren an, sie ist mit vollem Einsatz dabei. In den letzten 10 – 15 Jahren hat sich vieles geändert, zum Glück, es stiegen mehr Frauen in diesen Beruf ein und das Bild hat sich gewandelt. Frau Mendini konnte sich ein gutes Netzwerk aufbauen, auch mit ihren Kollegen, zu denen sie ein gutes Verhältnis hält. Man hilft sich gegenseitig. Als Landtierärztin arbeitet sie für die Sanitätseinheit; in einem öffentlichen Wettbewerb gewann sie vor 8 Jahren den Zuschlag für das Gebiet Martell, Latsch und Kastelbell. Ihr Gebiet ist flächenmäßig relativ groß, die Bauernhöfe ziemlich weit zerstreut und dies bedeutet vor allem weite Anfahrtswege,


20.03.14

zudem zimperlich darf sie nicht sein. Als Veterinärmedizinerin der Sanitätseinheit muss sie einen 24 Stunden Dienst über das gesamte Jahr garantieren. Das bedeutet „abrufbereit“ rund um die Uhr, an jedem Tag im Jahr, egal ob nachts oder an Feiertagen.

„

muaß zearsch der Popst kemmen, bevor du in mein Stoll innikimmsch. von Susanne Mendini

…da stellt sich mir die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Susi lebt mit ihrer Familie in Obermais, ihr Sohn hat sie auf so manchen Visiten begleitet, doch ohne gutem Netzwerk, Verständnis und Hilfe wäre es nicht möglich gewesen, alles unter einen Hut zu bringen. Sie kann am Morgen nie mit Garantie sagen, ob die Zeit für ein Mittagessen reicht oder ob sie am Abend pünktlich nach Hause kommt. Da braucht es jede Unterstützung, Kraft und Willen, um allen Rollen (Mutter, Hausfrau, Ärztin usw...) gerecht zu werden. Es gibt Momente, in denen auch sie zweifelt und hadert, doch im selben Moment wird sie auch wieder entschädigt.

Vinschgerwind 6-14

/Sonderthema/ 41

Mit dem Ultraschallgerät im Stall Gerufen wurde sie, da eine trächtige Kuh nicht mehr frisst. Untersucht wird sie genau, es scheint mit der Geburt nicht mehr lange zu dauern, da kann eine Aufbaukur noch gut tun. Es braucht schon etwas Mut, den großen Rindviechern entgegenzutreten, da sie auch zu meist am Hinterteil zu tun hat, als am Kopf. Aber das macht ihr nichts aus und da sie gerade hier ist, werden noch die anderen Kühe im Stall mit geschultem Auge gemustert. Da hat sie sich auch schon das Ultraschallgerät geholt und mit einem Dreh zeigt sie mir das kleine heranwachsende Kälbchen, Momente die für sie jedes Mal aufs Neue besonders sind. Der Bauer schmunzelt und stellt mir eine Kuh vor: „Des isch insre vierbeinige Susi, a von der Susi koult.“ Von der Susanne zur Susi, ich finde ein Zeichen der Wertschätzung der besonderen Art, für ihren unermüdlichen Einsatz. Die meisten ihrer Patienten sind Rinder, Ziegen, Schafe, Schweine und ein paar Pferde, wobei die Pferdepraxis nochmals ein eigenes Gebiet wäre. Zum Unterschied zum Amtstrierarzt, hat sie nur mit lebenden Tieren zu tun. Schlachtung und Fleischbeschau sind nicht ihr Aufgabenbereich, es besteht ein Austausch unter den Ärzten, doch mit dem Zeitpunkt der Schlachtung gibt sie ihre Aufgaben ab.

Lammweg 23/c, 39057 Girlan (BZ) Tel +39 0471 660640 Fax +39 0471 660190 www.braun-apple.com

www.kiku-apple.com

Susanne Mendini Ihre Leidenschaft hat sie zu ihrem Beruf gemacht, verbringt man Zeit mit ihr, springt dieser Funke über. Wahrscheinlich schätzen sie die Bauern gerade deswegen. 

Eigenproduktion


42 /Sonderthema/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Das Köfelgut am Kastelbeller Sonnenhang Martin Pohl, ein Landwirt aus Überzeugung, der nicht nur auf Apfelkultur setzt, sondern sich mit speziellen Produkten am Markt platzieren konnte. Saisonalität, Qualität, Genuss und den Erhalt der Natürlichkeit, sind für ihn grundlegende Werte, die sich in seinen Produkten widerspiegeln. „Die Natur in ihrer Reinheit zu nutzen“, setzt der ambitionierte Landwirt sich als Credo und übernahm vor 11 Jahren den Hof von seinem Vater, Hubert Pohl. von Barbara Wopfner

D

ie Familie Pohl hat sich in Kastelbell und über die Gemeindegrenzen hinaus einen Namen in der Landwirtschaft erarbeitet. Sie steht für Innovation, Qualität und Pioniergeist und hat sich dadurch am Markt mit einer Vielfalt an Qualitätsprodukten positionieren können.

Tradition und Innovation: Das Köfelgut wird bereits seit 1786 von der Familie geführt, ein Traditionsbetrieb, der seit dem von Generation zu Generation an den Sohn weitergegeben wurde. Hubert Pohl, der Vater vom jetzigen Landwirt Martin Pohl, war ein Pionier im Bereich der Landwirtschaft, der Wissen mit Experimentiergeist verband. Vor 25 Jahren ließ ihn die Idee des Spargelanbaus nicht mehr los und er setzte prompt diesen Gedanken in die Tat um. So wird seit Jahren am Köfelgut „Kastelbeller Spargel“ angebaut und verkauft, eine Besonderheit im Tal. Martin Pohl unterstreicht die Saisonalität des Produktes. Es kann nur von Mitte April bis Ende Mai geerntet werden und in dieser Zeit wird die beste Qualität garantiert. Spargel aus Peru und Griechenland, die wir fast ganzjährig kaufen können, sind hierzu kaum ein Vergleich.

„

… denn man soll doch auch die Ostereier nicht zu Weihnachten essen

von Martin Pohl

Elisabeth und Ferdinand Pohl beim Spargelstechen Eine Aussage, in der sehr vieles steckt. „Überlegter Konsum“, Lokalität, Saisonalität, Genuss und Qualität, all dies finden wir bei uns, hier, vor Ort. Die sandigen Böden der Auen entlang der Etsch, das milde Klima und die gute Pflege, lassen den Spargel die gewünschte Zartheit und seinen vollen Geschmack entfalten. Da besteht auch jeder Qualitätscheck, Martin Pohl erklärt mir den Biegetest, mit dem jeder die

Frische von Spargel testen kann. Frischer Spargel besitzt einen hohen Wasseranteil, ca. 94%, daher lässt er sich nicht verbiegen, sondern MUSS zuvor brechen. Passend zum Spargel keltert Martin Pohl auch den Ruländer, oder Pinot grigio. Ein Weißwein, der jedes Spargelessen abrundet. Er kommt ins Schwärmen, wenn er an die bevorstehende Spargelzeit denkt, wenn er wieder frischen Spargel und eigenen Wein am Hof verbinden kann. Die Weinproduktion ist ein weiteres, wichtiges Standbein des Hofes, auch dies vom Vater übernommen und aus Leidenschaft zum Produkt erweitert. Vier Weißweine und vier Rotweine produziert Martin Pohl aus den Trauben, die auf den Sonnenhängen hinter dem Hof gedeihen. Unter seinen Rotweinen befindet sich eine Vinschger Rarität. Stolz zeigt mir der Landwirt den Cabernet Franc Vermoy, ein edler Tropfen, dessen Rebe spezielle Voraussetzungen braucht. Nur auf einem kleinen Fleck seines Weinberges, im Altfleck, in besonders warmen Jahren, kann er die Traube für diesen Wein ernten. Sein Hof bietet sich geradewegs für den Weinbau an, die Sonnenhänge, das trockene Klima (Kastelbell ist eine der niederschlagsärmsten Gemeinden des Vinschgaus) und die durchlässigen Böden, sind ideal für seine Weine. „Dies sind für mich gute Bedingungen, um auf mineralische Düngungen verzichten zu können und geringe Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Somit kann ich die Traubenqualität erhalten und ihre Reinheit hervorheben“, erklärt mir Martin Pohl. Heuer will er eine kleine Prämiere versuchen, eine Spätlese des Gewürztraminers soll einen feinen Süßwein hervorbringen. Auf das Ergebnis sei man gespannt.


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

Rotweine: • Blauburgunder Fleck • Blauburgunder Schloss Kasten • Blauburgunder Fleck Riserva • Cabernet Franc Vermoy

Tipp: - 27. Juni 2014 Hoffest im Rahmen des „Kastelbeller Weinsommers“ mit kulinarischen Köstlichkeiten und kulturellen Besonderheiten auf dem Hofgelände.

Vom Wein zum hochprozentigen Edeltropfen Seit 1992 führt der Hof eine eigene Hofbrennerei, in der Edelbrände erzeugt werden. Die Früchte für die besonderen Destillate gedeihen alle am Hof. Dies ist Martin Pohl besonders wichtig, denn er kann dem Konsumenten die Herkunft seiner Produkte garantieren. „Ich lege viel Wert darauf, dass wir ausschließlich eigenes Obst verarbeiten und unsere eigenen Früchte veredeln.“ Dazu baut er die Vinschger Marille, Zwetschgen,

Fotos: Barbara Wopfner

Weißweine: • Weißburgunder • Ruländer - Pinot grigio • Riesling • Gewürztraminer (Spätlese) Edelbrände: • Vinschger Marillenbrand • Zwetschgenbrand • Apfelbrand • Birnenbrand • Blauburgunder Treber • Gewürztraminer Treber

/Sonderthema/ 43

- Verkostungen und Führungen durch den Weinberg oder über das Spargelfeld (während der Spargelernte) sind in Absprache immer möglich.

Der Winzer Martin Pohl Birnen, die Äpfel und Trauben auf seinem Gut an, wobei er die Liebe zur Vinschger Marille wieder entdeckt hat. „Sie ist eine besondere Frucht, die im Tal Tradition und einen hohen Wiedererkennungswert hat.“ Martin Pohl baut diese Frucht wieder vermehrt an und widmete ihr einen halben Hektar seiner Hoffläche. Die größte Anbaufläche, ca. die Hälfte des Hofes gehört dem integrierten Apfelanbau und ca. 35% widmet er dem Wein und produziert damit ca. 24.000 Flaschen im Jahr. Das Spargelfeld gehört mit gut einem Hektar zu den größten Feldern im Land und erweiterte die Erntezeit des Hofes um einige Monate, denn Martin Pohl geht mit seinen Erntehelfern bereits Mitte April auf die Felder.

Der Name „Köfelgut“ steht für Authentizität und Qualität, somit hat er es geschafft, sich am Markt zu positionieren. Aber auch direkt am Hof kann man alle Produkte erwerben, dadurch bietet sich dem Konsumenten die Möglichkeit, den Produzenten und seine Philosophie kennen zu lernen. So erhält ein Produkt Charakter und der Landwirt wird zum Erzähler einer Geschichte, als Konsument erhalte ich einen Bezug zum Produkt. Mich lässt hierzu der Gedanke von einem überlegten Konsum nicht los. Qualität, Saisonalität, Lokalität, Genuss, das Schonen der Umwelt, sind nicht nur abgedroschene Schlagwörter, sondern werden greifbar und mit Leben gefüllt. 


Betriebsheftservice

powered by WINFARMER® - Team Gritsch Stefan und Ladurner Markus

„

Wie lassen sich die Zusatzausbildungen in den ner ausgearbeiteten persönlichen Vorlage, die eine Hauptberuf integrieren? Vor dieser Frage standen schnellstmögliche Aufzeichnung gewährt. Diese Stefan Gritsch und Markus Ladurner vor genau fünf Unterlagen gibt er an Stefan Gritsch und Markus LaJahren. Hauptberuflich sind die beiden Landwirte, durner weiter. Die Übermittlung der Aufzeichnundaneben haben sie sich im Bereich Informatik und gen wird flexibel gehandhabt: ob per Fax, Email, Post oder auf persönSoftware-Entwicklung auslichem Wege. Die Aufgebildet. Die Antwort auf zeichnungen übertradie Frage gab die Software gen die beiden dann in „Winfarmer“ der Firma NoMit der Arbeit des Betriebsheftservice die Software „Winfarvasys aus Salurn. Gritsch und bin ich sehr zufrieden, da ich sehr mer“ und übermitteln Ladurner arbeiteten lange entlastet werde. Durch das händische zum Abgabetermin die mit dem Unternehmen eng Aufschreiben und das Verschicken Daten telematisch an zusammen und entwickelten der Daten an Betriebsheftservice per die Vi.P. Vor der Abgabe daraus die „Winfarmer“ KunMail habe ich eine 3 fache Kontrolle werden die Aufzeichdenbetreuung im Vinschgau. meiner Aufzeichnungen. nungen von Gritsch Die praktischen Erfahrungen 'SJU[ .BOUJOHFS -BUTDI [VGSJFEFOFS ,VOEF und Ladurner zusamder beiden Landwirte sind men mit dem Kunden für die Kunden wertvoll und für die Dienstleistung unentbehrlich. Denn das pra- genau kontrolliert. Der Kunde profitiert dabei von xisbezogene Produkt, das die beiden den Kunden der mehrjährigen Erfahrung, die Stefan Gritsch und anbieten, stellt die persönliche Betreuung in den Markus Ladurner als Vorreiter auf diesem Gebiet, Mittelpunkt: einmal bei der Benutzung der Soft- dem Original „Betriebsheftservice“, als erste Anbieware, zum anderen bei der Dienstleistung „Digita- ter der Dienstleistung „Digitalisierung“ vorweisen lisierung der Aufzeichnungen“, besser als „Betriebs- können. Die weiteren Vorteile der Kunden sind schnell erheftservice“ bekannt. Dieser Dienst übernimmt die komplette Digitalisie- klärt: Bei der Dienstleistung ist keine Softwarelirung der Pflichtaufzeichnungen im Obstbau. Der zenz, sondern nur eine einjährige Kunde dokumentiert seine Behandlungen auf ei- Vertragsbindung notwendig. Aufgerechnet auf zehn

Weitere Infos bezüglich Betriebsheftservice oder Winfarmer bei:

Stefan Gritsch Tschirland 87 - I-39035 Naturns Mobile: +39 335 6659000

Ladurner Markus Eichgasse 17 - I-39025 Naturns Mobile: +39 335 6645665

335 6659000 oder 335 6645665

Jahre ist die Software die Software „Winfamer“ die günstigste Variante aller Anbieter, selbst OnlineVarianten sind teurer. Noch dazu sind die beiden Landwirte ständig erreichbar, leisten telefonischen Support oder Fernwartung per Email. Die persönliche Einführung ist im Preis inkludiert. Ist die Winfarmer Software gekauft, fallen jedes Jahr nur mehr 50 Euro an Wartungskosten an. Tipp: 6 Monate kann „Winfarmer“ mit vollem Funktionsumfang GRATIS getestet werden.

Gritsch Stefan (Wirtschaftsdoktor, Abschluss der landwirtschaftlichen Oberschule Laimburg, sowie Ausbildung im Bereich Informatik und Softwareentwicklung) und Ladurner Markus (Abschluss der Handelsschule mit Matura, Abschluss der landwirtschaftlichen Oberschule Fürstenburg, Ausbildung im Bereich Informatik und Softwareentwicklung). Bis Frühjahr 2014 gibt es weitere Informationsveranstaltungen. Die genauen Termine geben wir noch bekannt. www.betriebsheftservice.com


Prad a. Stj. - Kiefernhainweg 67/B Tel. 0473 61 60 36 - info@samatec.info

www.samatec.info

Schwieriges Gelände ist die Stärke von EVO4, mit einer äuĂ&#x;erst stabilen BĂźhne. Starker Allrad. Jedes Rad hat seinen eigenen Antrieb und kann jederzeit freigeschaltet werden.

Kompakte Erntewagen (ZĂźggelen)

EVO6 Extreme: FĂźr Kirschenanlagen bis zu 3,5 m BĂźhnenhĂśhe und 3 m BĂźhnenbreite.

NEU: Einfaches Roden mit Hydraulik-Schere VorfĂźhrvideo unter: www.vinschgerwind.it

&. #".0&$"+ -."&/2".0

$"/ %2"&50" %) $ +(". JHVFKZHL‰WH SDWHQWLHUWH 6FKODJDQNHU 41* "#"/0&$"+ !". 1*$".7/0" ]XP %HIHVWLJHQ GHU %DXPJHU VWH ". +(". 2&.! ,!"+/ %,+"+! *&00")/ ."&# $$". $"/ %) $"+ 1+! 1# ,++"+ +$"4,$"+ / $& 0 ("&+" %-104 . "&0"+ &"#".1+$ 1 % 7 ". -"!&0&,+ *6$)& %

Info und Angebotsanfrage: info@lasertechnik.it &"#".+% &+2"$ . ! * 0' ") 3

"%. 1+0". 222 ) /".0" %+&( &0

CE-ZERTIFIZIERT


46 /Sonderthema/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

„Pan Pochn brauchts Labholz…“ Neben der Viehhaltung baut die Familie Burger vom „Winklhof“ in Prad auf vier Hektar Ackerland Roggen, Weizen und Dinkel an. Das Getreide wird in der eigenen Mühle gemahlen und zweimal wöchentlich in der eigenen Backstube nach alter Tradition verarbeitet. Der Brotverkauf im Rahmen der Direktvermarktung ist mittlerweile zu einem wichtigen wirtschaftlichen Standbein für die Familie geworden. Und den Konsumenten schmeckt das Brot.


„ 20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Sonderthema/ 47

- Typ FS: extrem niedrige Bauart - Typ FU: sehr robuste Bauart für - Heck- und Frontanbau erfor- - Viele verschiedene Breiten - Kurze Lieferzeiten

- für Draht und Stahlseil geeignet - Dreipunktaufnahme - mit Trommelbremse - diverse Versionen

mehrere Stunden bis die ® derlichen 380 Grad erreicht sind. ehutsam, ja fast andächVorbereitet werden auch die Wenn‘ s hohl klingt, tig, holt Lene Burger ein Späne aus Erlen- und Birkenholz isches durch BAUMSCHNEIDEMASCHINE ÖKO CLEANER duftendes „Paarl“ aus für das Leuchtfeuer. Dieses wird dem Ofen und tippt es mit den kurz vor dem Backvorgang in von Lene Burger Fingern kurz an. „Wenn‘ s hohl einer Ecke des Ofens entzündet, klingt, isches durch“, erklärt sie. nachdem die Asche säuberlich Dann legt sie es zum Auskühlen entfernt worden ist. Das kleine Am späten Nachmittag beginnt auf das Holzbrett. Sie wiederholt Feuer spendet Licht und sorgt, Lene mit dem Backen. Mehrere den Vorgang und schiebt die dass die Hitze im Ofen nicht abStunden ist sie damit beschäfnächste Partie aufgequollener sinkt. „Pan Pochn brauchts Labtigt, je nachdem wie viele Brote Brote in den Ofen. holz, weil sel nit spritzt“, erklärt gebraucht werden. Montags sind Geschick und FingerspitAlois Burger, Lenes Vater. Am es rund 150, freitags 450 Stück. zengefühl sind gefragt, denn frühen Nachmittag bereitet sie Lene ist gelernte Verkäuferin allzu leicht kann sich der Brotim mechanischen Rührgerät das und hat sich vor gut einem Jahr teig verformen. „Wenn a Paarl „Hefe-Dampfl“ vor und gibt dann- Doppelmesserbalken für die Mitarbeit im elterlichen Zum Bearbeiten des Unterstockes in Obst und Weinbau, mit 2,80m Schnittbreite ÖkoCleaner misslingt, norr ischas insr Hausje nach Brotsorte Gewürze, WasHof und speziell für die Arbeit in - Heck- Front und Zwischenachsanbau - Horizontaler Schneidebalken und Unterschnittbalken Zum Bearbeiten des Unterstockes in - Einseitig und doppelseitig für jeden Traktor verstellbar inentschieden. jede Richtung brot“, sagt Lene. Mittlerweile ser, Salz und Mehlgemisch dazu. - Hydraulisch der Backstube Und - ErhältlichObstauch mit autonomer Ölversorgung und Weinbau - Kombinierbar mit anderen Geräten passiert das nur noch selten. Aus dem gekneteten Teig formen - Schnittstärke ihre Eltern - Geeignet für Reihenbreiten von 1,6 bis 5m bis freut‘s. zu 50mm möglich HeckFront und Zwischenachsanbau Maximal finden 32 „Paarlen“ im Lene und ihrer Mutter Anne Die Idee zum Brotbacken Einseitig und doppelseitig für jeden Traktor Schamott-Ofen Platz. Zweimal Lore die Brote und legen sie auf entwickelte Luis Burger in seiAuch mit autonomer Ölversorgung wöchentlich - am Montag und die mit Leinentüchern ner Zeit als Förster auf den Geeignet für Reihenbreiten von 1,6 bis 5m HMFbelegten MULCHER DRAHTABSPULER am Freitag- ist Backtag. In der „Holzfleckn“. Die Brote müssen „Rimpfhöfen“, wo er mit seinen Früh wird Lärchen- und Fichzirka zwei Stunden „gehen“. „Je Kollegen hie und da ein Brotretenholz in den Ofen gestapelt längr s Paarl geat, umso dünner zept ausprobierte. Im Zuge von und entzündet. Denn es braucht weart’s“, sagt Anne Lore Burger. Umbauarbeiten am Hof richtete er 2006 eine Backstube ein. Er VIMAS GmbH - Latsch Industriezone 4/C kaufte eine neue Mühle und ein Tel: +39 0473 749 545 gebrauchtes Knetgerät. Nach Fax: +39 0473 749 670 seiner Pensionierung 2010 trieb info@vimas.bz.it er das Brotbacken voran. www.vimas.bz.it Das Getreide reift auf den hofeigenen Ackerflächen. „Mitn Obst hon i nit sou di Gaudi“, sagt Alois. Er düngt die Felder mit Mist und Bio-Gülle – auch aus Drahtabspuler eigenen Stall. Bauart Denn dort - Typ FS: dem extrem niedrige fürStahlseil Draht und Stah Für Draht- und geeignet sechs Kühe und für sechs - Typ FU: stehen sehr robuste Bauart Dreipunktaufnahme mit-Trommelbremse Dreipunktau Jungrinder. Die Milch liefert Diverse Versionen. - Heckund Frontanbau Alois in die Prader Sennerei, de- mit Tromme - Viele verschiedene Breiten ren Obmann er ist. Er zählte zu - diverse Ver - Kurze Lieferzeiten den treibenden Kräften für deren Wiedereröffnung 2012. Auf dem „Winklhof“ werden regelmäßig vier Brotsorten aus hofeigenem Getreide gebacken, BAUMSCHNEIDEMASCHINE das vor jedem Backtag frisch gemahlen wird. Die Zutaten für die „Paarlen“ und die „Leabalen“ sind Roggen, Weizen und Dinkel. Die „Struzen“ sind aus derselben Mischung mit „Feiln“ als Zusatz )H\TWÅ HUaMYpZL (Eiweißkontentrat, das bei der ,YT NSPJO[ KPL (\ќ YpZ\UN KLZ Herstellung von Butterschmalz 7Å HUaNYHILUZ und Lockerung entsteht). Die „Mini-Paarlen“ KLZ )VKLUZ PU KLY 7Å HUaYLPOL sind aus Roggen, Dinkel und A\Y JRNLISPLILUL >\YaLSU ^LYKLU Brotklee. Die Brotsorten vom aLYRSLPULY[ \UK [YLPILU UPJO[ TLOY H\Z „Winklhof“ finden Abnehmer in )LP ]VYOHUKLULU :p\SLU PZ[ LPUL Gastbetrieben und Geschäfte im genaue Unterbrechung der ganzen Tal und in Meran. Viele -YpZ\UN T NSPJO Private holen sich das Brot im Hofladen, der jeden Dienstag Vimas GmbH Latschund Samstag vormittags geöffIndustriezone 4/C net ist. Als Verkäuferin nimmt Zum +39 Bearbeiten des 545 Unterstocke - Doppelmesserbalken mit 2,80m Schnittbreite Tel. 0473 749 oben links: Alois Burger setzt die Mühle in Betrieb, rechts: Anna Lene die Brote ein letztes Mal in HeckFront und Zwisc - Horizontaler Schneidebalken und Unterschnittbalken Fax. +39 0473 749 670 Magdalena Burger, genannt Lene, formt „Leabalen“; links unten: die Hände und füllt die Tüten – Einseitig und doppelseitig - Hydraulisch verstellbar in jede Richtung der Teig „geht“ auf den „Fleckn“, rechts: Konzentration am Backofen sachte und behutsam.  info@vimas.bz.it - Erhältlich auch mit autonom - Kombinierbar mit anderen Geräten - Geeignet für Reihenbreite www.vimas.bz.it - Schnittstärke bis zu 50mm möglich von Magdalena Dietl Sapelza

B

VINSCHGER MASCHINENBAU

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

ÖKO CLEANER


48 /Sonderthema/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Dorfsennerei Prad – mutiger Neuanfang mit einigen Schwierigkeiten Die Dorfsennerei war früher für die Milchbauern die wichtigste Einrichtung. Jedes Dorf hatte eine eigene Sennerei. Der Senn produzierte Butter und Käse und verkaufte Milch. In der Früh und am Abend standen die Bauern Schlange, um ihre Milch abzuliefern. Alle wichtigen Informationen wurden am Schwarzen Brett angeschlagen. Somit war die Sennerei nicht nur Verarbeitungsstätte, sondern auch ein wichtiges Informations- und Kommunikationszentrum. von Heinrich Zoderer

N

achdem 1962 in Spondinig von 10 Vinschgauer Sennereien der Grundstein für die Gründung der Mila beschlossen wurde, begann langfristig auch der Niedergang der Dorfsennereien. Heute gibt es im Vinschgau nur mehr die Dorfsennerei in Burgeis und in Prad. Die Sennerei Prad kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

Früher hatte jedes Dorf seine Sennerei, heute gibt es nur mehr in Burgeis und Prad eine Ein „Sennerei-Büchl“ aus dem Jahre 1873 weist auf die Existenz eines Sennereibetriebes im 19. Jahrhundert hin. 1903 wurde ein neues Gebäude errichtet, welches über 100 Jahre als Dorf-

Der Senn Martin Paulmichl und die Verkäuferin Doris Kostner Riedl

sennerei diente. In den 60er Jahren hat die Milchproduktion kontinuierlich zugenommen und mit 700.000 Liter pro Jahr in den 70er Jahren den Spitzenwert erreicht. In den 80er Jahren stand es sehr kritisch um den Fortbe-

stand der Dorfsennerei. Bereits in den 70er Jahren hatten Beamte der Landesgesundheitspolizei hygienische Verbesserungen gefordert. Wegen gravierender Verschmutzung der Milchprodukte und des Fehlens eines Pasteu-

risierungsapparates wurde vom Landesamtsarzt die Schließung der Sennerei angedroht. Georg Stillebacher, der von 1969 bis 1990 mit einer kurzen Unterbrechung Obmann der Sennerei und auch lange Bürgermeister von Prad war, musste in vielen Resolutionen und Protestschreiben die bedrohte Schließung abwehren. Aber die Landesregierung unter dem damaligen Landwirtschaftsassessor Durnwalder gab kein Geld für alt gewachsene Dorfstrukturen wie eine Sennerei aus, sondern förderte lieber Großstrukturen wie die Mila.

Hygienekontrollen und viele Vorschriften führten beinahe zur Schließung Die Mila konnte den Bauern

nte a s s e r te Sehr in te für Ihr o Angeb nholz Bren

Für Ihren Wald Der Maschinenring Service – Ihr Starker Partner im Forstbereich – kauft Ihr Holz ab Stock oder frei Waldstraße: Durchforstung, Entrümpelung, Vor- und Endnutzung.

Maschinenring Service – Sam GmbH Innsbruckerstr. 27, 39100 Bozen Ihr Berater: Rene Kuppelwieser Mobil: 345 3607759 rene@maschinenring.it


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Sonderthema/ 49

Die Dorfsennerei Prad in einem modernen Gebäude im Zentrum von Prad

Verkauf & Service Rasenmähen

Fotos: Heinrich Zoderer

ohne Lärm, ohne Fangkorb; keine Abfälle NEU: Batteriebetrieben

auch sehr lange gute Milchpreise und damit ein sicheres Einkommen garantieren. Deshalb ist es verständlich, dass die meisten Bauern ihre Milch an die Mila lieferten. Gleichzeitig an die Mila und an die Dorfsennerei Milch zu liefern, war nicht möglich. Nur durch die finanzielle Unterstützung der Raiffeisenkasse Prad ab 1986 konnte die Dorfsennerei erhalten werden. 1999 wurde von 24 Bauern die „Sennerei-Genossenschaft-Prad“ gegründet und damit der Grundstein für einen Neubeginn gelegt. Nachdem im Jahre 2005 im Leitbild Prad von der Bevölkerung der Wunsch zur Erhaltung der Dorfsennerei sehr stark geäußert wurde, kaufte die Eigenverwaltung Prad 2006 das alte Sennereigebäude und setzte alles daran, an derselben Stelle ein neues Gebäude mit einem kleinen Laden zu errichten. Der junge Prader Architekt Martin Stecher projektierte neben dem Dorfplatz ein modernes Gebäude mit ebenerdigem Eingang. Die Baukosten übernahm die Eigenverwaltung, 80.000 Euro stellte die Gemeinde für die Einrichtung bereit und die Raiffeisenkasse gab einen günstigen Kredit.

Am 2. November 2011 wurde im neuen Sennereigebäude die Produktion aufgenommen Mit viel Idealismus hat der neue

KompostHächsler

Vorstand unter dem Obmann Alois Burger den Neustart gewagt. Am 2. November 2011 konnte die Produktion im neuen Gebäude aufgenommen werden. Regionale Produkte von hoher Qualität lagen im Trend, 13 Bauern lieferten täglich ihre gentechnik- und silofreie Milch. Mit Martin Paulmichl, der seine Ausbildung als Senn in der Schweiz gemacht und bereits seit 2002 in der Sennerei gearbeitet hatte, konnte eine qualifizierte Person für die Milchverarbeitung gewonnen werden. Doris Kostner Riedl ist die freundliche Verkäuferin im Geschäft. Das Ziel war es, rund 450.000 Liter Milch jährlich zu verarbeiten und den Bauern einen Preis von 0,40 Euro pro kg auszuzahlen. Ein Drittel der Produkte sollte im eigenen Geschäft, ein Drittel an die Gastronomie der Umgebung und ein Drittel an verschiedene Geschäfte im Lande verkauft werden. Alois Burger, der Obmann, berichtet mit großem Bedauern, dass diese Ziele nicht erreicht wurden und deshalb der junge Sennereibetrieb in einer kritischen Situation steckt. Zwei Bauern sind abgesprungen, nachdem nur 37 Cent pro kg ausbezahlt werden konnten. Insgesamt werden heute rund 1.000 Liter Milch täglich zu 90 kg Käse verarbeitet. In den Sommermonaten sind es nur 400 bis 500 Liter. Drei Sorten Käse, Sennereibutter und das Prader

Butterschmalz werden täglich hergestellt. Eine Besonderheit stellt dabei das Prader Butterschmalz dar, das nach Martin Paulmichl zum Kochen für eine gesunde Ernährung sehr geeignet ist. Die Milch wird nicht pasteurisiert, sondern auf 65 Grad erhitzt und dann verarbeitet.

Es braucht neue Verkaufskonzepte und Kooperationspartner Nach Obmann Burger sind die Lebensmittelgeschäfte Rungg und der Genussmarkt „Pur Südtirol“ aus Meran heute die wichtigsten Kunden, es ist aber nicht richtig gelungen, die Gastronomie und andere große Geschäfte als wichtige Abnehmer zu gewinnen. Durch den Umstieg vieler Milchbetriebe auf den Obstanbau wird insgesamt viel weniger Milch produziert. Sollte das so weitergehen, ist ein Fortbestand des Sennereibetriebes gefährdet. Deshalb sind neue Verkaufskonzepte und neue Kooperationspartner gefragt. Ende April wird bei der Vollversammlung ein neuer Vorstand gewählt. Dieser muss die Weichen für die Zukunft stellen. Aber wahrscheinlich braucht es die Mithilfe der ganzen Bevölkerung und verschiedener Institutionen, damit die Sennerei auf eine sichere Zukunft bauen und die alte Tradition auch im 21. Jahrhundert fortführen kann. 

InverterStromagregat 2000 Watt

InverterStromagregat 3000 Watt

TransportRaupe 350 kg

Hochdruckreiniger mit Warmwasser


50 /Sonderthema/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Vinschgau - Landwirtschaft - Aktuelles kurz notiert

Englhorn holt „Goldkäse“ er beste Käse aller Südtiroler Hofkäsereien ist ein Vinschger. Alexander Agethle von der Bio-Hofkäserei Englhorn in Schleis gewann kürzlich beim renommierten Käsefestival in Sand in Taufers den „Goldkäse“, die Auszeichnung für Südtirols besten Hofkäse mit seinem „Rims“. Dieser Käse war mit 22 Monaten Reifezeit der mit Abstand älteste Käse beim Käsewettbewerb und überzeugte die Fachjury insbesondere „durch sein ansprechendes Äußeres und das komplexe Aroma“. Das Sprichwort „Alter Käse verrät die Milch“ trifft auf den „Rims“ der Familie Agethle zweifelsohne zu und bestätigt den unermüdlichen Fleiß und vor allem das Können.
Bemerkenswert auch der Erfolg des Schlossbauers in Kastelbell in der Kategorie „Schnittkäse jung“: Mit seinem Ziegenkäse Schlossegg belegte er Rang zwei und wurde mit „sehr gut“ von der strengen Jury benotet. Insgesamt standen 49 Käse von 20 Hofkäsereien beim elften Käsefestival in Sand in Taufers in Konkurrenz zueinander und wurden nach Geruch und Geschmack, Konsistenz, Inneres und Äußeres beurteilt.
 Das Fazit der Jury: Eine Zunahme an Vielfalt und Qualität bei den Produkten der Südtiroler Hofkäsereien und mehrere interessante Eigenkreationen. (ap)

KATEGORIE SCHNITTKÄSE ALT 1. Englhorn/Schleis – Rims – Note: ausgezeichnet
 KATEGORIE SCHNITTKÄSE JUNG 2. Schlossbauer/Kastelbell – Ziegenkäse Schlossegg – Note sehr gut

Foto: Andreas Waldner

D

Zweite Regiokorn-Brotbewertung: Vinschger Bäcker räumen ab ie Ergebnisse der Vinschger Bäcker vorab. Für die Laatscher Bäckerei Schuster gab es gleich zwei Mal Silber: Einmal für das Biodinkelfrischflockenbrot, zum anderen für das Urpaarl. Für die Kortscher Bäckerei Pilser standen am Ende einmal Silber und einmal Bronze: Silber für das Roggen-Dinkel-Laibchen und Bronze für das Vinschger Urpaarl. Und die Latscher Bäckerei Egger überzeugte die Juroren mit ihrem Bio-Vinschgerpaarl, dieses wurde mit Silber ausgezeichnet. Verkostet wurden bei dieser zweiten Regiokorn-Brotbewertung 39 Brotsorten, die aus Regiokorn hergestellt und mit dem Qualitätszeichen Südtirol versehen sind. 18 verschiedene Südtiroler Bäckereien stellten sich der professionellen Fachjury in fünf Kategorien: Dinkelbrot, Paarln, Breatl, Roggenbrot und Schüttelbrot. Bewertet wurde nach dem DLG (Deutsche LandwirtschaftsGesellschaft)-Schema. Bei der Bewertung waren die Kriterien Geschmack, Aussehen und Geruch ausschlaggebend. „Das DLG-Schema, nach dem die Brote bewertet wurden, ist komplex und streng, deshalb ist es sehr schwierig, die maximale Punktezahl zu erreichen: In der Tat konnte heuer nur ein einziges Brot mit Gold ausgezeichnet werden. Dennoch ist das allgemeine Ergebnis dieser zweiten Regiokorn-Verkostung sehr erfreulich, da mehr als die Hälfte der Brote mit Silber ausgezeichnet wurde. Alle Brote konnten mindestens mit Bronze ausgezeichnet werden. Somit hat sich die durchschnittliche Qualität der regionalen Brote im Vergleich zum letzten Jahr merklich gesteigert,“ resümiert Christian Passler, der Leiter der Regiokorn-Brotverkostung, die heurige Veranstaltung, die anfangs März stattfand. (ap)

Foto: Bäckerei Schuster

D

Die Ergebnisse der Vinschger Bäckereien. Kategorie Dinkelbrot Bäckerei Schuster Mals/ Laatsch Bio Dinkelfrischflockenbrot Silber Kategorie Breatl Bäckerei Pilser Schlanders Roggen Dinkel-Laibchen Silber Kategorie Paarln Bäckerei Eggerbrot Bio Vinschgerpaarl Silber Bäckerei Schuster Urpaarl Silber Bäckerei Pilser Vinschger Urpaarl Bronze


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Sonderthema/ 51

pr-info Maschinenring

Der Maschinenringservice Der Maschinenringservice (SAM GmbH) ist das gewerbliche Tochterunternehmen des Südtiroler Maschinenrings und arbeitet mit qualifizierten Landwirten zusammen, die ihr Knowhow gewinnbringend einsetzen. Sie erledigen Dienstleistungen wie die Grünraumpflege, Baumpflege, Garten- und Landschaftsgestaltung, den Winterdienst sowie die Tätigkeiten in der gesamten Waldbewirtschaftung. Die Schlägerungsarbeiten werden von bäuerlichen Holzakkordanten, welche auch Maschinenringmitglieder sind bzw. von professionellen Schlägerungsunternehmen durchgeführt. Den Transport des Holzes von der Waldstraße bis zum Holzabnehmer bzw. Lagerplatz erledigt ein eingetragener Transportunternehmer. Bereits seit dem Jahr 2009 übernehmen wir im Wald jegliche anfallende Dienstleistungen: Durchforstungen, Schadholzaufarbeitung, Entrümpelungen, Vor- und Endnutzungen, sowie Rundholz- und Brennholzvermarktung. Der Großteil unserer Projekte wird „ab Stock“ abgewickelt, bei dem wir das stehende Holz im Wald übernehmen. Anschließend organisieren wir als Gesamtdienstleistung für den Waldbesitzer die Schlägerung, Sortierung, den Transport und den Verkauf des Holzes.

Unsere Baumschule produziert qualitativ hochwertiges Pflanzmaterial um Ihnen hohe Erträge zu sichern!

Baumschule Werth - Unterrain 65/A - I-39050 St. Pauls-Eppan Tel. 0471 637 030 - Mobil 335 531 63 86 - Fax 0471 637 600

PROFIS FÜR IHREN GARTEN

Garten- und Landschaftsbau Neugestaltung Individuelle Planung Bepflanzungen Teichanlagen Bewässerungsanlagen Pflasterarbeiten Dachbegrünungen Pflegearbeiten jeglicher Art Rollrasen

Holzarbeiten: Sichtschutz Gartenzäune Terrassenböden Pergola Stege & kleine Brücken Mauerwerke: Pergonen & Gabionen Trockenmauern

Besuchen Sie uns auf unserer Webseite: www.kapl.it Schanzenstraße 29 | 39021 Goldrain | Andy 3802547188 | Peter 3408455160


52 /Kultur/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

oben: - Speise- sowie Maskensaal, Detail der Fresken, zwischen 1893 und 1918 - Schloss Juval von Südosten, Fotografie zwischen 1893 und 1918 - Familie Rowland bei der Talstation der Juvaler Seilbahn in Staben, 1922-23 - Postkartenrückseite, Werbung der Juvaler Calvill-Äpfel, 1927 - Ehepaar Rowland mit Gästen im Speisesaal, 1930 - Fresken Eingangstür, Eingangsbereich - Schloss Juval von Westen während der Errichtung des Glasdachs, 1996 rechts: - Juvaler Hügel von Osten: Bauernladen und Parkplatz, Unterortlhof, Schloss Juval - Cover, Tappeiner Verlag, ISBN: 978-88-7073-766-0 - Autorin Magdalena Maria Messner


20.03.14

Juwel Juval A

usgezeichnete Diplomarbeit der Kunst-geschichte: Das klingt im ersten Moment eher trocken. „Juwel Juval - Chronik eines Gesamt(kunst) werkes“, kürzlich im Tappeiner Verlag erschienen, beweist aber das genaue Gegenteil. (Kunst-)Geschichte kann richtig spannend sein. Den besonderen Unterschied macht in diesem Fall mit Sicherheit auch die Autorin Magdalena Maria Messner, Jahrgang 1988, aus. In fast jeder Passage des Werkes spürt man ihren persönlichen Bezug zu ihrer „Heimat“, wie die Tochter von Extrembergsteiger Reinhold Messner im Gespräch selbst sagt. Ihre Augen leuchten, wenn sie von ihren Sommern auf dem Schloss erzählt und welcher wichtige Bezugspunkt es in ihrem durch viele Reisen geprägten Leben ist. Trotzdem behält sie stets den notwendigen wissenschaftlichen Abstand zum Beschriebenen. Und man spürt bei ihrer lebhaften Erzählung, dass die Widmung des Buches ihren Weg für die Zukunft bestimmen wird: „Für all jene, die Schloss Juval zu dem gemacht haben, was es heute ist. Und für diejenigen, die es weiterhin bewahren werden.“ Sie erzählt: „Es ist ein ganz besonderer Ort. Ähnlich hat dies auch Irmela Rowland empfunden, die noch Jahrzehnte unter dem Verlust des Schlosses litt.“ Obwohl der Anlage seit jeher eine starke Anziehungskraft anhaftet, ist dies die erste eigenständige und authentische Monografie zu ihrer Geschichte. Der Hügel Juval ist bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt, was Funde belegen. Schalensteine sind heute noch stumme Zeugen dieser prähistorischen Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg als Grenzfeste und Wehrburg stammt aus dem Jahre 1278 mit dem Besitzer Hugo von Montalban. Viele Besitzer folgen bis sie Hans Sinkmoser im Jahre 1540 in einem „ruinösen Zustand“ übernimmt und daraus ein repräsentatives Renaissanceschloss mit prunkvoller Innenausstattung macht. Es folgen 1581 als Besitzer die Grafen von Hendl, die den Besitz 200 Jahre halten, bis sich Anfang des 19. Jahrhunderts die sozialen Verhältnisse radikal ändern und sie den Besitz an Bauern veräußern müssen. Bis zum Jahre 1914 verfällt die Burg mehr und mehr zur Ruine. Hier beginnt der eher unbekannte

Teil der Geschichte, der mit Briefen und Tagebucheintragungen aus dem MessnerArchiv eindrücklich untermauert wird: William Robert Rowland tritt auf den Plan. Der Sohn eines Engländers und einer Österreicherin hatte in Sumatra und in Malaysia Kaffee-, Kautschuk- und Tabakplantagen erworben und betätigte sich als freier Autor und Journalist. Entgegen der damals „romantisierenden“ Strömung seiner Zeit lässt er mit Hilfe des Meraner Architekten Adalbert Wietek das Anwesen vorbildlich sanieren. Rowlands Interesse galt aber nicht nur der eigentlichen Burg, sondern er belebte die Landwirtschaft auf dem ganzen Schlosshügel und kaufte den unteren Schlosshof dazu. Per Holzkisten wurden die ersten Äpfel in die ganze Welt verschickt. Bis 1939 beschäftigte er auf seinen Gütern dauerhaft etwa 20 Personen, bis dieser Zustand abrupt beendet wurde: Rowland musste über Nacht das Land verlassen und ließ sich in München nieder. Über die Gründe und über den unmittelbaren Anlass existieren viele Theorien. In den letzten Kriegsjahren nutzt die SS die Burg als Schuh- und Wäschefabrik, in der etwa 40 Gefangene unter katastrophalen Bedingungen ihre Arbeit verrichten mussten. Gerade als zehn Gefangene in einer Strafaktion erschossen werden sollen, ist der Krieg zu Ende. Ihre Peiniger fliehen in Richtung Norden und eine hemmungslose Plünderung des Schlosses durch die Bevölkerung beginnt. 1954 kauft der Meraner Ingenieur Hans Klotzner die Anlage von Rowlands Witwe, aber eine bereits damals notwendige Instandsetzung unterbleibt und die unbewohnte Burg verfällt zusehends. Fast drei Jahrzehnte später erwirbt Reinhold Messner im Jahre 1983 Juval zunächst als Sommerwohnsitz und saniert es aufwendig. Dies genügt ihm aber nicht, er möchte das Schloss der Öffentlichkeit zugänglich machen. Parallel zur Errichtung des umstrittenen Glasdaches über dem Nordtrakt wird 1996 das erste „Messner Mountain Museum“ eingerichtet. Den Gedanken Rowlands einer gesamthaften nachhaltigen Bewirtschaftung des Hügels mit Landwirtschaft, Obst- und Weinanbau führt der Extrembergsteiger konsequent fort. Elke Wasmund

Vinschgerwind 6-14

/Kultur/ 53


Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

Schlanders

Kortsch

Laas

Stilfs

Prad

20.03.14

Schluderns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

Vinschgerwind 6-14

Glurns

54 /Bildungszug/

Bildungsausschuss Laas

Einladung zur Diskussionsveranstaltung

Wer war Franz Tumler? Ein Schriftsteller zwischen Ideologie und Moderne

Samstag, 22.03.2014 von 14.00 bis 17.00 Uhr Laas – Bibliothek Franz Tumler Ablauf: Begrüßung 14.00 Uhr - Andreas Tappeiner, Bürgermeister der Gemeinde Laas Kurzreferate · Dr. Hans Heiss – Historiker (Brixen) „Die Annexionspolitik Deutschlands und Italiens vor dem Zweiten Weltkrieg“ · Univ. Prof. Dr. Johann Holzner – Literaturwissenschaftler (Innsbruck) „Ideologie und Ideologiekritik in den Schriften Franz Tumlers“ Pause 15.30 Uhr ·Mag. Dorothea Zanon – Haymon Verlag (Innsbruck) „Tumlers Werk im Haymon Verlag“ ·Dr. Wilhelm Burger – Germanist (Berlin) „Neuere deutsche Literatur und Franz Tumler“ Diskussion Moderation: Dr. Ferruccio Delle Cave Kleiner Umtrunk

Bildungsausschuss Schlanders

Interkultureller Kochkurs Marokkanische Küche

LITERATURRUNDE Besprechung des Romans

Die grauen Seelen von Philippe Claudel

Montag, 24.03.2014 19.30 Uhr Bibliothek Schlandersburg

am 31.03.2014 von 19.00 bis 22.o0 Uhr

Thailändische Küche

am 07.04.2014 von 19.00 bis 22.00 Uhr

Indische Küche

am 14.04.2014 von 19.00 bis 22.00 Uhr Ort: Küche der Feuerwehrhalle Schlanders Unkostenbeitrag: 30 E für alle 3 Abende Anmeldung und Information: BA Schlanders Tel. 333 32 03 093, ba.schlanders@rolmail.net Sprachenzentrum Schlanders sabina.mair@provinz.bz.it


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Bildungszug/ 55

Bildungsausschuss Prad

Prader

Vortrag

Gesundheitstage

Informations- und Kulturveranstaltungen Donnerstag, 06. März 2014 – Montag, 31. März 2014 Informationsveranstaltung

„Symtome und Behandlung von Allergien“ nach Hildegard von Bingen Referentin: Dr. Christiane Paregger Datum: Mittwoch, 26. März 2014 Beginn: 20.00 Uhr Treffpunkt: Bibliothek Prad Veranstalter: KFS

Erste Hilfe im Haus

Buchvorstellung

Krimi und Wein

mit Diskussion Referenten: Datum: Beginn: Ort: Veranstalter:

Referent: Datum: Beginn: Ort: Veranstalter:

Klaus Obwegeser Donnerstag, 20. März 2014 14.00 Uhr Bibliothek Prad KVW Prad

Lesung mit spannender Literatur und mörderisch guten Weinen Referentinnen: Ingrid Egger (Sommelier) und Gabi Mitternöckler (Schauspielerin) Datum: Freitag, 21. März 2014 Beginn: 20.00 Uhr Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: Bibliothek Prad und Bildungsausschuss Prad Vortrag

„Einblicke in die autistische Welt“ Referentin: Datum: Beginn: Ort: Veranstalter:

Mag. Silke Saurer Samstag, 22. März 2014 19.30 Uhr Bibliothek Prad KVW und Bildungsausschuss Prad

Wahnsinn: Leben Christine Losso und Markus Telser Freitag, 28. März 2014 20.00 Uhr Bibliothek Prad Bibliothek Prad

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Prad Datum: Samstag, 29. März 2014 Beginn: 20.00 Uhr Ort: Aquaprad – Raiffeisensaal Für alle Interessierten

Ein Abend mit indianischem Trommelritual und Heilgesängen

Referentin: Martina Wienchol Datum: Montag, 31. März 2014 Beginn: 20.00 Uhr Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: Bibliothek Prad und Bildungsausschuss Prad Ankündigung

Info-Veranstaltung

Kochkurs in Lichtenberg

„Die Patientenverfügung“

Referent: Dr. Franzoni Datum: Dienstag, 25. März 2014 Beginn: 14.00 Uhr Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: KVW und Bibliothek Prad

Köstliche Menüs Referent: Dario Pietroantonio Datum: Mo. – Mi. 28., 29., 30. April 2014 Beginn: 19.00 Uhr Ort: Haus der Dorfgemeinschaft Lichtenberg Anmeldung: Tel.0473 616 100 oder Tel. 0473 616 041

Information und Anmeldung: Bibliothek Prad – Tel. 0473 617 060 Bildungsausschuss Mals

Hoangart - G’sungen, g’spielt und tonzt in Freita, 4. April 2014 ab 20 Uhr im Gosthaus Iris in Mols Sa, 22.03.2014 Freiheit in memorian Karl der Große. Lesung am offenen Kaminfeuer aus der Novelle „Ein uraltes Holzfass“ belauscht von E.T.A. Schweizer Vortragender: Ernst Theodor Amadeus Schweizer St. Maria (CH) Ritterhaus „Chasa de Capol“ Beginn: 20:00 Uhr Information: Chasa de Capol Sta. Maria - direkt bei Ramun Schweizer, Tel. +41 (0)81 8585728, Fax +41 (0)81 8585956, info@chasa-capol.ch

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

Olle SängerInnen, MusikontInnen und TänzerInnen sein willkommen! Die Molser Volkstänzer loden herzlich in. Mit drbei sein die: dr Volksmusikkreis, die Musikschual Oberer Vinschgau und dr Bildungsausschuss Mols.

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


56 /Nationalpark/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Nationalpark Stilfserjoch

Geduldiges Warten auf den Augenblick Die Sieger des 9. Fotowettbewerbes 2013

Der 1. Platz in der Kategorie Fauna ging an Georg Kantioler für sein Foto vom balzenden Auerhahn im Schneegestöber.

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Gregor des Großen (Papst um 540), 12. März 2014

A

m Mittwoch, 5. März 2014 hat am Zentralsitz des Konsortiums Nationalpark Stilfserjoch in Bormio die Abschlusssitzung der Fachjury zur Bewertung der Bilder stattgefunden, welche im Rahmen der 9. Auflage des Fotowettbewerbes „Den Nationalpark fotografieren“ eingesendet worden waren. Der Fotowettbewerb wird seit seiner ersten Auflage in Zusammenarbeit mit dem italienischen Generalimporteur der optischen Geräte des Tiroler Unternehmens Swarovski Optik ausgelobt und durchgeführt. In der nunmehr zum Abschluss gekommenen Auflage 2013 war der Wettbewerb zum vierten Mal vom Nationalpark Stilfserjoch zusammen mit den zwei italienischen Nationalparken Gran Paradiso und Abruzzen, Latium und Molise und dem französischen Nationalpark La Vanoise durchgeführt worden.

Vier Kategorien Bei der letztjährigen Auflage des Wettbe-

werbes für Naturfotografien wurden Digitalfotos in vier Kategorien zugelassen und außerdem drei Preise für die Kategorie übergreifenden „Gesamtsieger“ vergeben. Die zugelassenen Kategorien mit den jeweils eingesendeten Fotos waren: Landschaftsfotos mit insgesamt 570 Einsendungen, Wildtierfauna (676), Makrofotografie (512), Digiskoping (23). Das Digiskoping ist eine neuere Technik aus der Zeit der Pocket-Digitalkameras. Bei dieser Fototechnik wird die Digitalkamera mit dem Fernrohr gemeinsam eingesetzt. Der Fotoapparat wird mittels einer Adaptervorrichtung hinter dem Okular des Spektivs montiert. Die Sachpreise in Form von optischen Geräten und Zubehören sowie Fotoapparaten wurden von Swarovski Optik Italien und Canon zur Verfügung gestellt. Weitere Preise in Form von Kurzaufenthalten und Büchern oder Fotoveröffentlichungen in der Fachzeitschrift „Natura“ werden von den Nationalparken und dem Verlagshaus Edinat beigesteuert.

Ein Bisschen Statistik: Im Jahr 2013 waren insgesamt 1.781 Bilder eingesendet worden. Sie wurden von der Fachjury unter dem Vorsitz von Lello Piazza, Professor für Fotographie und Design an der Universität Mailand bewertet.

Die Sieger:

Als absolute „Gesamtsieger“, aus allen Kategorien ermittelt, wurden prämiert. 1. Preis: Guido Muratore mit dem Foto „Der Bartgeier und die Gämse“ 2. Preis: Luca Fassio mit dem Motiv „Wollgräser im Schnee“ 3. Preis: Giuseppe Bonali mit dem Foto „Erste Lichtstrahlen“, einen Marienkäfer auf einer taunassen Blüte abbildend. In der Kategorie „Wildtierfauna“ wurden prämiert: 1. Preis: Georg Kantioler „Auerhahn“; 2. Preis: Manuel Plaickner „Habicht bei Schneefall”; 3. Preis: S ergio Peroceschi “Hermelin”. In der Kategorie „Landschaften“ wurden prämiert:


20.03.14

Landschaft im Nationalpark Stilfserjoch: Matteo Berbenni „Foggy sunset“. Das Foto bildet einen See und eine Bergspitze im Nebel beim abendlichen Sonnenuntergang ab. Landschaft im Nationalpark Gran Paradiso: Von Luca Fassio „Ciarforon“ Bergspitze im Morgenlicht. Landschaft im Nationalpark Abruzzen Latium Molise: Michele di Gennaros „Monte Meta“. Landschaft im Nationalpark La Vanoise:

Vinschgerwind 6-14

Bruno Sandretto: Bergsee im Morgengrauen In der Kategorie „Makrofotografie“ siegten: 1. Preis: G iuseppe Bonali „Piccolo mondo“, Schnecke auf Pilzstängel. 2. Preis: M aurizio Lancini “Coccinella in genziana”, Marienkäfer im Schlund einer Enzianblüte. 3. Preis: C laudio Pia “Cicala comune in controluce”, Grille im Gegenlicht. Als bestes Foto einer Blütenpflanze wurde

/Nationalpark/ 57 das Foto „Leucanthemopsis alpina“ von Claudio Pia ausgezeichnet. Es zeigt die Alpen-Wucherblume oder Alpen-Margerithe mit Blättern in der Bodenrosette und mit Blütenstielen. In der Kategorie Digiscoping siegte Andrea Roverselli mit dem Foto „Bianca e sfocato“. Das Bild zeigt ein Schneehuhn im Kopfporträt und Sommergefieder. Die Jury hat außerdem 10 Fotos als besonders gelungen und hochwertig mit der Verleihung eines Diplomes belobigt.

2

1 1 2 3 4 5 6 7

Die Schwarzweiß-Aufnahme „Wollgras im Schnee“ von Luca Fassio wurde von der Jury auf dem 2. Platz in der Gesamtkategorie gereiht. 3. Preis in der Gesamtkategorie: „Erstes Morgenlicht“ von Giuseppe Bonali Der 1. Platz in der Kategorie Makro ging an Giuspeppe Bonali für das Foto „Mikrowelt“ Das Siegerfoto 2013: „Bartgeier und Gämse“ von Guido Muratore. 3. Platz in der Kategorie Fauna: „Hermelin“ von Sergio Peroceschi 2. Preis in der Kategorie Fauna: „Habicht im Schnee“ von Manuel Plaickner Der 1. Platz in der Kategorie Landschaften im Nationalpark Stilfserjoch ging an das Foto „Fuggy sunset“ von Matteo Berbenni, das einen Bergesse im Gaviatal in der Abenddämmerung bei Nebel zeigt.

3

5

7

6

4


Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Schulmeisterschaft und Juniorencup

Kletterzentrum in Martell

Am 27. und 28. März finden auf den AVS Kletterblöcken in Latsch die Schulmeisterschaften der Oberschulen und Mittelschulen statt. Latsch ist zudem Ausrichter einer Juniorencupstation. Die U20 misst sich am 29. März, die U14 einen Tag später. (sam)

Im Jahre 1993/94 wurde die Kletterhalle von Martell fertig gestellt. Da die Beliebtheit der Sportart immer weiter anstieg, wurde die Halle 2007 ausgebaut und erweitert. Auf mittlerweile knapp 300m² Kletterfläche kommt jeder Kletterbegeisterte auf seine Kosten. (sam)

Fotoquelle: Martin Schönthaler

58 /Sport/

Schüler klettern zu Gold Höher, weiter, schneller und härter. Nach diesem Motto leben Martin Schönthaler, Stefan Fleischmann und Philip Oberhammer ihre große Leidenschaft aus: das Sportklettern. Mit dem Sieg bei den Schulitalienmeisterschaften gelang den drei Vinschgern ihr bisher größter Erfolg. IeMartin an der Felsenwand

Fotoquelle: Martin Schönthaler

v.l.: Stefan, Martin und Philip

von Sarah Mitterer

K

lettern ist die neue Trendsportart. Egal ob in der Halle oder in der freien Natur an einer Felswand. Immer mehr Sportbegeisterte finden Gefallen an dieser Sportart. Längst hat sich das Klettern zu einem Breiten- und Wettkampfsport entwickelt. Sportklettern verlangt Eigenschaften wie Kraft, Athletik, Ästhetik, Körperbeherrschung und Energie. Bei den Kletterwettkämpfen gibt es drei verschiedene Disziplinen: Lead, Bouldern und Speed. Alle drei stellen unterschiedliche Anforderungen an die Athleten. Beim Lead (Schwierigkeitsklettern im Vorstieg) geht es darum, eine Route sturzfrei im Vorstieg zu durchsteigen und

dabei jede Zwischensicherung einzuhängen. Derjenige, der am höchsten klettert, gewinnt. Bouldern ist das Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe. Beim Speedklettern sagt der Name bereits alles: Die Geschwindigkeit entscheidet über den Sieg, wer am schnellsten den Gipfel erklimmt, ist der Sieger. Auch Martin Schönthaler, Stefan Fleischmann und Philip Oberhammer haben vor einigen Jahren die Liebe zu diesem Sport entdeckt. Den Rucksack mit speziellen Kletterschuhen, Seilen und Sicherungsgeräten gepackt, treffen sich die Jungs an verschiedenen Orten im Vinschgau, um ihrer Leidenschaft nachzu-

gehen. Nicht nur die Marteller Kletterhalle oder der Sonnenberg bieten ihnen die Möglichkeit, diese Sportart auszuüben, mittlerweile gibt es einige tolle Plätze im Vinschgau, wie in Allitz, im Laaser Tal, Schnals oder Schlanders, um den Klettersport auszuprobieren. Immer wieder suchen die drei Schüler nach neuen Herausforderungen und probieren neue Routen und Wege aus. Von großen Verletzungen blieben die drei bisher zum Glück verschont. Denn vor allem das Klettern an Felswänden bringt einige Gefahren mit sich. Doch das Riskio gehen die jungen Vinschger ein, denn für sie ist es nicht nur eine Sportart, sondern ihre große Passion. Die gemeinsamen Treffen nutzen sie als

Training, um sich optimal auf die verschiedenen Wettkämpfe auf landes- und nationaler Ebene vorzubereiten. Und das mit Erfolg. Als Dreierteam qualifizierten sich die drei Schüler der Schlanderser Gewerbeoberschule für die Schulitalienmeisterschaften in Rom und kamen mit dem Gewinn der Goldmedaille zurück. Die Vinschger mussten in allen drei Disziplinen antreten, dabei konnte der 17-jährige Schönthaler in allen drei Bewerben siegen und steuerte einen großen Teil zum Gesamtgewinn bei. Fleischmann und Oberhammer gelangen ebenfalls Topplatzierungen. Die Ergebnisse der drei Kletterer wurden addiert und in der Endabrechnung reichte es zum Titelgewinn.


20.03.14

Rodel

Vinschgerwind 6-14

/Sport/ 59

Fußball - Oberliga

D

Europacupfinale in Wolkenstein sicherte sie sich den Europacup-Gesamtsieg. Einen weiteren Titel für den Vinschgau holte Melanie Schwarz, die nach dem heurigen Winter ihre Karriere beenden wird. Bei der Europameisterschaft in Umhausen gewann die Tarscherin hinter der Russin Ekatharina Lavrentjeva die Silbermedaille, im Teambewerb holte sie sich mit Alex Gruber, Patrick Pigneter und Florian Clara souverän Gold. (sam)

Fotos: Sarah Mitterer

ie Vinschger Naturbahnrodlerinnen sind auf dem Vormarsch. In der heurigen Saison konnten die Rodlerinnen große Erfolge feiern. Ende Februar krönte sich Greta Pinggera zur neuen Juniorenweltmeisterin. Im rumänischen Vatra Dornei deklassierte die Laaserin ihre Konkurrenz. Mit über zwei Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierte sicherte sich die 19-Jährige souverän den Titel. Die Latscherin Sara Bachmann schrammte knapp am Podest vorbei und belegte Rang 4. Auch im Teambewerb konnte Pinggera Edelmetall holen. Mit ihren Teamkollegen sicherte sie sich mit gerade einmal 12 Hundertstell Rückstand auf Russland die Silbermedaille. Ein toller Erfolg gelang auch für Bachmann. Mit ihrem vierten Platz beim

pr-info Marmotta Trophy

7. Marmotta Trophy 7. Auflage der Marmotta Trophy am 30. März spektakulärer Wettkampf im Ortler-Cevedale Gebiet - internationales Teilnehmerfeld erwartet - Einschreibungen laufen bis zum 26. März 2014 Im Martelltal haben vor kurzem die Vorbereitungen für die 7. Auflage des Skitourenrennens um die „Marmotta Trophy“ begonnen. Der Wettkampf ist für Sonntag, 30. März angesetzt und soll auch heuer wieder ein Event für die Liebhaber dieser Sportart werden. Die ergiebigen Schneefälle der letzten Wochen und Monate haben eine meterdicke Schneeschicht hinterlassen. Damit sollten beste Voraussetzungen herrschen, um die anspruchsvolle und teilweise spektakuläre Wettkampfroute perfekt vorzubereiten. Vorgesehen sind dabei zwei verschiedene Strecken, und zwar eine 15km lange Route mit 1.750m Höhenunterschied für die Männer und eine 10,5km lange Route mit 1.280m Höhenunterschied für die Frauen bzw. Junioren. Der Start zum Rennen erfolgt wie in den vergangenen Jahren beim ehemaligen Hotel Paradiso in Hintermartell. Die Marmotta Trophy wird heuer gewertet als nationales FISI Rennen sowie als internationaler Wettkampf der ISMF. Natürlich zählt sie auch wieder zum Südtirol Skitour Cup. In den Jahren 2011 und 2012 zählte die „Marmotta” zum ISMF Skitouren Weltcup und die gesamte Elite dieser Disziplin war hier schon am Start. Die Einschreibungen zum Rennen laufen bis zum 26. März. Für die Senioren beträgt die Startgebühr 40€ (inklusive Essen und Startpaket), für die Jugendkategorien 20€ (ebenfalls inklusive Essen und Startpaket). Alle Informationen rund um das Rennen findet man auf der offiziellen Website www.marmotta-trophy.it.

Foto: Leonardo Pellissetti

Drei Titel gehen in den Vinschgau Fest in Naturns

Wie das Bild klar zeigt, wurde der Ball zu zentral geschossen

A

m Ende des letzten Heimspiels stieg ein Fest am Naturnser Sportplatz. Alle (natürlich einheimischen) Gesichter zeigten Freude. Die Spannung, die für zwei Drittel des Spieles geherrscht hatte, war endlich vorbei. Vorher hatte es so ausgeschaut, als ob in diesem Pechjahr kein Sieg möglich wäre. Zuerst gab es einen vom starken Kapitän Armin Rungg nicht erzielten Elfmeter. Dann, obwohl in Zahlüberlegenheit, schaute so aus, als ob die Naturnser das

Spiel nicht in den Griff bekommen und somit nicht gewinnen könnten. Als in der 69. Minute genau Armin Rungg das Tor zur Führung erzielte und in der 88. Matthias Bacher jenes der Sicherheit schoss, war die Freude riesig. Trainer Engl Grünfelder stieg die Treppe von der Bar zur Spielerkabine mit einem riesigen Pokal voll Bier herunter. BM Andreas Heidegger fasste zusammen: „Wenn ich zu den Spielen komme, bringe ich Glück!“ (lp)

y h p o r T a t t o m r 7. Mlla/ Val Martello - 30.03.2014 Marte

Programm:

2014 » Mittwoch, 26.03. der Einschreibefrist 18.00 Uhr: Ende

2014

» Samstag, 29.03.

im Bürgerhaus nummernausgabe ab 16.00 Uhr: Start isches Briefing im Bürgerhaus 18.00 Uhr: Techn

2014 » Sonntag, 30.03. mernausgabe ng Rennbüro - Num 06.00 Uhr: Öffnu Startbereich ffen Teilnehmer im 08.30 Uhr: Eintre tti Cade Master 09.00 Uhr: Start Männer Senioren und Start Uhr: 0 09.1 Frauen und Junioren 09.20 Uhr: Start ion im Ziel entat rpräs Siege s ca. 12.00 Uhr: rehrung im Bürgerhau 14.30 Uhr: Siege

» Teilnehmer:

Athleten nur FISI-tesserierte nde. Teilnehmen dürfen hgestellter ausl. Verbä bzw. Athleten gleic

ung: » Info und Anmeld eldeformulare nen sowie die Anm

Weitere Informatio netseite www.marmotta-trophy.it finden Sie auf der Inter otta-trophy.it oder Email: info@marm

Programma:

03.2014 » Mercoledì, 26.ura iscrizioni ore 18.00: chius

4 » Sabato, 29.03.201buzione pettorali

inizio distri culturale dalle ore 16.00: ng tecnico nella casa ore 18.00: briefi

03.2014 » Domenica, 30.ura ufficio gare

nza ore 06.00: apert o atleti - area di parte ore 08.30: ritrov Cadetti nza ore 09.00: parte Senior e Master maschile nza ore 09.10: parte donne e junior nza ore 09.20: parte ntazione dei vincitori ore 12.00 ca.: prese iazione nella casa culturale ore 14.30: prem

» Partecipanti: e solo gli atleti tesserati FISI oppure Possono partecipar i estere i tesserari di federazion

» Info e iscrizioni:oni e per l’iscrizione consultate Per ulteriori informazi a-trophy.it oppure mandate il sito www.marmott otta-trophy.it un email a: info@marm

rophy.it

www.marmotta-t


60 /Sport/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Mals/Vinschgau

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Sportoberschule öffnet sich für Kicker

Neue Chancen für junge Kicker- VSS erfreut: Karl Schuster (oben) und Raimund Lingg (unten)

D

ie Sportschule im Oberschulzentrum Mals öffnet sich im Schuljahr 2014/15 erstmals dem Fußballsport. 16 Schülerinnen und Schüler können aufgenommen werden (Jahrgänge 1999/2000, 1. und 2. Klasse). Ziel ist es, eine professionelle sportliche Förderung mit einer gediegenen Schulausbildung zu koppeln. – wie es bereits im Bereich der Wintersportdisziplinen der Fall ist. (In Sotchi holten Malser Sportschulabsolventen drei Medaillen). Fußballbegeisterte Jugendliche brauchen sich also nicht

mehr anderswo eine FußballSportschule suchen. Einige Vinschger Jugendliche haben in der Vergangenheit zum Beispiel die Fußball-Sportschule in Regensburg besucht, was die Eltern einen Patzen Geld gekostet hat. Gewährleistet ist die Zusammenarbeit mit dem Verband der Sportvereine Südtirols VSS. Dessen Verantwortliche haben die schulische Initiative angeregt und stehen nun voll dahinter. „Wir sind froh darüber, dass Jugendliche im Vinschgau die Chance bekommen, sich fußballerisch weiterzuentwickeln“, sagt VSS Bezirkschef

Karl Schuster. „Und von gut ausgebildeten Fußballspielern profitieren auch die Vereine im Tal.“ Der VSS investiert seit Jahren einiges in den FußballNachwuchs und betreibt landesweit drei Förderzentren für kleine Kicker (in Eppan Vahrn und Latsch). In Latsch trainieren derzeit 44 Kinder der Jahrgänge 2001/02 und 2002/03. „Das Förderzentrum kann den jungen Fußballern die ideale Vorbereitung für den Einstieg in die Sportoberschule in Mals bieten“, unterstreicht Raimund Lingg, der Verantwortliche für das Förderzentrum in Latsch.

Die Ausbildung an der Sportschule findet vereinsunabhängig statt. Für die praktische Umsetzung des Fußballprogramms wird der von der Schule angestellte Trainer Arnold Schwellensattel verantwortlich sein. Er hat die UEFA-A-Lizenz. Der Unterrichtsplan beinhaltet mehrere Stunden fußballspezifisches Training. Gepflegt wird die Zusammenarbeit mit den Herkunftsvereinen der Schülerinnen und Schüler, in denen diese auch weiterhin trainieren und spielen. Die schulischen Trainingspläne werden mit den Vereinen ausgearbeitet und mit den jeweiligen Gegebenheiten abgestimmt. Über die Gründung einer Schul-Mannschaft wird nachgedacht. Voraussetzung dafür sind mindestens 15 interessierte Spieler. Diese Mannschaft soll ausschließlich bei Schulmeisterschaften, Freundschaftsspielen und Turnieren zum Einsatz kommen. Das Spielen in den Herkunftsvereinen hat Priorität. Sollten sich mehr als 16 Interessierte in der Sportoberschule melden, dann entscheidet ein Auswahlverfahren auf der Grundlage von Aufnahme-Kriterien wie Spielbewertung, Schnelligkeit- und Geschicklichkeitstest. (mds) Infos: Sportoberschule Mals 0473 831 259

Laas - Rodeln

Laaser Mannschaftsstärke

Foto: „Wind“-Archiv

A

uch im Bezug auf die letzten Rodelveranstaltungen muss die Stärke der Laaser Mannschaft unterstrichen werden. Beim 1. Jugendrennen in Deutschnofen (im Bild RodlerInnen mit Trainer und Familien) waren insgesamt 14 Laaser Athleten am Start (Mannschaftswertung 1. Platz.), in Latsch/ Tarsch 13: Tappeiner Jasmin (1., 5. Platz), Tinzl Elisabeth (3., 3. Platz), Lechner Ruth (-, 6. Platz), Tappeiner Julia (1., 3. Platz), Staffler Patrick (-, 7. Platz), Schönthaler Hannes (3., 8. Platz), Oberhofer Alex (-, 2. Platz), De Martin Alexander (3., 5. Platz), Tinzl Stefan (-, 8. Platz), Kuntner Andrea (2., 3. Platz), Staffler Nadine (3., 4. Platz), De Martin Patrick (2., 6. Platz), Ritsch Julian (-, 14. Platz). (lp)


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Sport/ 61

ASV Martell Raiffeisen - Vereinsmeisterschaft Langlauf/Biathlon

Fotos: Leonardo Pellissetti

Familiensport für Aufbau

E

ine besondere Stimmung strahlte die Veranstaltung vom Samstag, den 8. März aus. Es war ein Familien-Schneewettkampf, bei dem die Eltern hauptsächlich ihre Kinder in den Langlauf-Sport einführten. Die Kinder praktizierten Langlauf, die Erwachsenen Biathlon. Verena Ratschiller, Mutter von Lisa und Felix (Gold bzw. Silber) definiert diese Veranstaltung als „wichtigstes Rennen der Saison“. 49 Teilnehmer waren dabei mit Hauptvertretung aus Martell, Latsch, Schlanders und Prad. BM Georg Altstätter leitete die Organisation. Humorvoll und scherzhaft waren manche Situationen

wie z.B. in der Kategorie Erwachsene: Jan und Hannes Kuppelwieser waren besser als ihr Vater Andi, welcher ihr Trainer und Biathlon-Landestrainer ist. Scherzhafterweise – hört man – wurde sein Gewehr vorne gebogen, um das Schießen zu verschlechtern. Viele Vertreter der Familie vom Latscher AltBM Karl Weiss mit seiner Frau Waltraud waren dabei. Zu erwähnen auch der seit 7 Jahren in Martell tätige Trainer Manuel Ilmer, der seine Tochter Hannah Götsch begleitete sowie Simon Ladurner aus Goldrain, seit 5 Jahren Langlauftrainer, mit ihm war auch Co-Trainer (für Schießen) Josef Weiss. (lp)

Ergebnisse.

Baby w. Jg. 2008 und jünger: 1. Lisa Weiss, 2. Hannah Hohenegger, 3. Hannah Götsch, 4. Maria Weiss (Bild links), m.: 1. Noah Kaserer, 2. Jonas Tscholl, 3. Paul Gasser, 4. Mark Holzknecht, Kinder w. 2006-07: 1: Eva Weiss, 2. Carmen Stricker, 3. Hannah Gallia, 4. Inga Weiss, 5. Jana Schwienbacher, m.: 1. Rene Holzknecht, 2. Jonas Kobald, 3. Jonatan Gurschler, Kinder w. 2004-05: 1. Selina Bystrianska, 2. Mara Perkmann, 3. Anna Dalpiaz, m.: 1. Simon Weiss, 2. Manuel Matzohl, Leonardo Recchia, Kinder w. 2002-03: 1. Deborah Kobald, 2. Vanessa Zöschg, m.: 1. Philipp Tumler, 2. Felix Ratschiller, 3. Alex Stricker, Lukas Weiss, Kinder w. 2000-01: 1 Selina Gurschler, 2. Marina Gruber, 3. Greta Gallia Kinder m.: 1. Felix Marx, 2. Bachmann Jakob, 3. Tobias Alber, 4. Bachmann Konrad, Erwachsene w.: 1. Lisa Ratschiller, 2. Andrea Ladurner, 3. Elisa Kuenz, 4. Anne Gufler, 5. Margit Ladurner, 6. Erika Stricker, 7. Priska Marx, Erwachsene m.: 1. Jan Kuppelwieser, 2. Simon Ladurner, 3. Hannes Kuppelwieser, 4. Andi Kuppelwieser, 5. Seppl Weiss, 6. Stricker Hubi, 7. Rudi Bachmann (Bild rechts).

Freizeithockey

Triumph und Niederlage beim Hockeyfest

Fotos: Sarah Mitterer

Trotz der Niederlage konnten die Naturnser stolz auf Platz 2 sein

S

pannende Spiele, zahlreiche Fans und eine tolle Stimmung. Das Abschlussturnier des Prifa CCM Cups, das auch heuer wieder in Prad ausgetragen wurde, war erneut ein tolles Eishockeyfest, bei dem die Zuschauer auf ihre Kosten kamen.

Mit dem SSV Naturns stand ein Vinschger Team im Finale. In der Halbfinalserie besiegten die Naturnser, die den Grunddurchgang für sich entschieden hatten, im fünften und alles entscheidenden Spiel die Prader mit 2:0 und konnten weiterhin

vom Titel träumen. Im Endspiel trafen die Blue Cannibals auf den HC Gardena Bulls-Queens. Die Naturnser kämpften tapfer, doch fanden kein Rezept gegen die Grödner und mussten sich am Ende mit 0:3 geschlagen geben. Einen kleinen Triumph gab es dennoch für die Untervinschger: Mit Simon Allneider befindet sich der Torschützenkönig (30 Skorerpunkte) in ihren Reihen, Florian Kirchler sicherte sich mit 21 Punkten Rang drei.

Für die Prader gab es einen versöhnlichen Saisonabschluss. Im Spiel um Platz 3 trafen die Geier auf den HC Power Bulldogs. Die Obervinschger zeigten großes Kämpferherz, denn sie wollten in ihrem Heimstadion unbedingt den dritten Platz unter Dach und Fach bringen und beschenkten ihre Fans am Ende mit einem 5:2 Sieg. Im Anschluss ans Turnier fand in der Countrystadt die große Abschlussfete statt. (sam) Die Prader belegten am Ende Rang 3


62 /Sport/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Schlanders

Pokalspiel am Faschingstag

Wandertrophäe in neuen Händen

A

A

us dem vor zwei Jahren auf Maximalkraft definierten Wettkampf ist nun ein spannender Zweikampf mit Bankdrücken und Klimmzügen geworden. Die hart erarbeitete Summe der Wiederholungen führte schließlich zum Sieg, wobei dabei ein gekonntes Maß an Einteilung der Kraft schon beim Training und dann eben genau beim Wettkampf am Tag der offenen Tür der Landesberufsschule Schlanders gefragt war. Die Geräte wurden allesamt an den Fachschulen gefertigt, an der Laaser Schule für Steinbearbeitung wurden bereits letztes Jahr die Marmorscheiben als Gewichte gemacht und die neue Klimmzugstation kam heuer von der Metallfachschule unter der Regie von Fachlehrer Markus Koch hinzu. Vor ca. 250 Zuschauern zeigte Elias Wallnöfer keine Schwächen und zeigte mit 25 Wiederholungen im Bankdrücken und 18 Klimmzü-

Die sich selbst als „Spielerfrauen“ definierenden Silke Alber und Jutta Riedl in Faschingsstimmung kassierten am Sportplatz Spenden von den Zuschauern

Foto: Leonardo Pellissetti

m Samstag, den 1. März wurde in Kortsch ein FußballPokal gespielt. Die Heimmannschaft spielte am Vormittag um 11 Uhr gegen Morter. Am Nachmittag hatte nämlich in Schlanders der Faschingsumzug stattgefunden. Bei wechselhaftem Wetter und qualifizierten Zuschauern, wie dem Schlanderser Skl. Gambaro, entwickelte sich das 3. Liga Vinschger Derby. Zuerst attackierten die Kortscher mehr - besonders an den Seiten - aber die Torchancen seitens der beiden Mannschaften waren wenige. In der zweiten Hälfte brachte Patrick Stark mit seinem Tor Kortsch in Führung. Er nutzte ein Fehler welche dem Morterer Tormann selten passiert. Die Morterer gaben aber

nicht auf und war in der letzten Spielphase aggressiver, wobei der Trainer Bernd Muther selbst ins Feld stieg. Auch er konnte aber das Ergebnis nicht mehr ändern. „Es handelte sich um ein auch für die 3. Liga schwaches Spiel“, kommentierte Trainer Muther, „Das bedeutet, dass im Vinschger Fußball noch viel Arbeit zu leisten bleibt. (lp)

Foto: „Wind“-Archiv

Fußball in Kortsch

v.l.: Michael Traut, Werner Sagmeister, Elias Wallnöfer, Frau Dir. Virginia Tanzer, Roland Kannegiesser gen eine souveräne Vorstellung. In Abwesenheit von Titelverteidiger Christian Gruber gewann er mit 43 Zählern klar den Wanderpokal vor dem Schlanderser Werner Sagmeister mit 39 Zählern. Werner überzeugte vor allem mit sehr starken Klimmzügen. Dritter wurde Roland Kannegiesser aus Leipzig mit 38 Wiederholungen. Unter den Teilnehmern war auch der Konstrukteur der Klimmzugstation Markus Koch, der mit 45 Jahren noch glänzende 30 Wiederholungen zeigte. (ah)

Leichathletik

Schöneben

Filippidis Weltmeister

Ski Club Trainingszentrum Vinschgau in Schöneben

6,16m am Knöchel verletzte. Nach Raphael Holzdeppe ist der Grieche bereits der zweite Weltmeister, dessen Karriere auch über Schlanders verlief. Der überaus athletische Sportler hält mit 5,73m immer noch den Platzrekord im Vinschger Hauptdorf. Viele Schlanderser haben in den letzten drei Jahren eine enge Beziehung zu ihm aufgebaut, zeigte er sich auch nach dem Wettkampf von seiner sehr geselligen Seite.(ah)

Foto: „Wind“-Archiv

reimal sollte der charmante Konstadínos Filippidis in Schlanders das Stabhochspringen gewonnen haben, bevor er seinen größten Erfolg feiern durfte. Bei der Hallenweltmeisterschaft im polnischen Sopot übersprang der Rekordhalter von Schlanders gleich beim ersten Versuch die 5,80m und brachte damit den vor allem stark eingeschätzen Deutschen Malte Mohr in Bedrängnis. Malte konnte die 5,80 m erst im zweiten Versuch nehmen, musste dann bei 5,85 m zu härteren Stäben greifen und scheiterte. Vor allem profitierte Konstadínos aber von der Abwesenheit des neuen Weltrekordhalters Renaud Lavillenie, der sich nach seinem Rekord von

Foto: Michael Traut

D

1

65 Kinder der Zone 1 (Vinschgau, Burggrafenamt, Ulten und Passeier) in den Kat. Super Baby 06/07, Baby 04/05 und Kinder 02/03 gingen am 16/02/2014 in Schöneben beim letzten Ausscheidungsrennen zur VSS Raiffeisen Kinderskimeisterschaft an den Start. Organisiert wurde dieses Gim Kana Rennen, ein Mix von Slalom, Riesenslalom, SuperG und einem kleinen Sprung vom ATZV Trainingszentrum Vinschgau mit

Sitz in Latsch. Dank tatkräftiger Unterstützung vieler freiwilliger Helfer, ganz besonders aber der Schöneben AG und dem ASC Rechen konnte das Rennen trotz Schneefalls problemlos durchgeführt werden. Floreani Sara, Floreani Verena, Stricker Emma, Mitterrutzner Viktoria, Wellenzohn Anna, Ganthaler Lisa, Stricker Paul, Grüner Felix und Trafoier Josef gingen für den ATZV Vinschgau an den Start und konnten gute Ergebnisse einfahren. Mit Wellenzohn Anna als 3. und Stricker Paul als Sieger seiner Kategorie konnten wir auch ganz vorne mitreden. Ein großer Dank gilt allen Sponsoren , die uns Preise für die Kinder zur Verfügung gestellt haben.


20.03.14

Kaufen/Verkaufen/Immobilien

Vinschgerwind 6-14

/Kleinanzeiger/ 63 Glückwünsche

Wo Wohlfühlen an erster Stelle steht ... www.wohntraeume.it

Zu verkaufen: Schlanders: • Komplett möblierte Kleinwohnung mit Garage in ruhiger, sonniger Lage, ideale Investition • Sehr schöne, exklusive, teilmöblierte 4-Zimmerwohnung mit Doppelgarage in kleinem Wohnhaus Latsch: • Zweizimmerwohnung mit Garage, ideales Investitionsobjekt • Bergbauernhof 9,5 ha Wald/Wiesen, mit gut erhaltenen WohnWirtschaftsgebäuden, Stall-Stadel und Nebengebäuden Goldrain: • € 198.000.- 3-Zimmerwohnung mit Garten und Garage Naturns: • € 279.000.- Neue, bezugsfertige 3-Zimmerwohnung mit Südbalkon, KlimaHaus A, käuferprovisionsfrei Rabland: • Sehr geräumige Pension (1.100 m³), 4 Stockwerke, Garagen und Hofraum in ruhiger Lage Plaus: • Schöne, sehr gemütliche 4-Zimmerwohnung auf zwei Stockwerken mit Doppelgarage

NEUE

Frühjahrskollektion eingetroffen

GESCHENKE UND SPIELWAREN

Große Auswahl an TASCHEN in trendigen Frühjahrsfarben & FRÜHLINGSDEKO neu eingetroffen!

Kinderkrebshilfe Südtirol „Regenbogen“ www.kinderkrebshilfe.it

Ihre Spende hilft! Infos unter 0472 83 48 24

Erfolg mit Kleinanzeigen

Heidelinde Gurschler · Immobilien Goldrain - Tel. +39 0473 743057 heidelinde@wohntraeume.it

1 Modul (44 mm x 21 mm) Euro 20 + MwSt. Rufen Sie an: 0473 73 21 96 | Fax: 0473 73 24 51 | info@vinschgerwind.it

Zu verkaufen:

IMMOBILIENBÜRO Schlanders Tel. 0473 73 20 99 Mobil 335 67 86 680 Termin nach Vereinbarung info@tschenett.com www.tschenett.com

Agums: landwirtschaftliches Grundstück in zentraler Lage, ca. 3.200 m², alter Baumbestand und Beregnung GELEGENHEIT: Latsch/Tarsch: Stellplatz in Tiefgarage für € 9.800,00 Morter: schöne Kleinwohnung mit Garage in guter Wohnlage, absolut ruhig, EK G, komplett möbliert, % 79.000,00 Schlanders: sehr schöne, große 3 Zimmerwohnung im letzten Stock, separate Küche, EK G, % 180.000,00 Mals/Laatsch: neuwertige 3 Zimmerwohnung mit traumhaftem Ausblick, inkl. Keller und Garage, KH B, € 168.000,00 und viele weiteren Objekte auf www.tschenett.com

Außerdem erledigen wir für Sie: Vermittlungen, Schätzungen, Kaufverträge, Mietverträge, Grundbuchangelegenheiten und wir suchen für unsere Kunden ständig Wohnungen, Häuser, Wiesen, Baugründe usw.


64 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Kaufen/Verkaufen/Immobilien

Ăœber 4.000 Immobilien online

Je nach GrĂśĂ&#x;e des Pferdes liegt der Preis bei 150 – 250 Euro. Misten, Rauhfutter (Heunetze), Kugeltränke, Salzleckstein, Reitplatz (nicht Ăźberdacht), GrĂśĂ&#x;e: 15 x 21 m stehen zur VerfĂźgung. Weitere Infos gerne am Telefon, freue mich auch auf Besuch. Tel. 348 044 83 80

www.immoweb.it kpl, Solaranlagen, Hygiene und Pufferspeicher, Holz und Pelletskessel direkt vom Hersteller (auch mit Montage) preiswert ab Lager Meran zu verkaufen. Ikarus Solarsysteme Tel. 335 59 18 485

Zu verkaufen:

Obstwiese, 2162 m2

Hanglage, in GĂśflan von Privat zu verkaufen Tel. 340 32 68 329 SchĂśne, helle

Wohnung (85 m ) in 2

Laas an Einheimische zu vermieten. Mit KĂźche, Wohnzimmer, 2 Schlafzimmer, mĂśbliertes Bad, Balkon, Tiefgaragenstellplatz, Keller und kleiner Garten inklusive Tel. 348 39 20 001

*2/' 81' 6,/%(5+$1'(/

Betriebs- und Lagerhalle in Mals, GlurnserstraĂ&#x;e, gĂźnstig zu vermieten.

6WHIDQ +RKHQHJJHU $Q 9HUNDXI YRQ $OWJROG 6LOEHU =DKQJROG 6FKPXFN 6RIRUWDXV]DKOXQJ QDFK 7DJHVNXUV 6FKODQGHUV .LUFKEUHLWVWU 7HO +DQG\ ZZZ KRKHQHJJHU LW Mßnchner Familie (Kinderärztin/ Kapitän) mit 2 netten Kindern in Partschins ansässig suchen

in Partschins Haus/Hof oder

Wohnung mit Garten,

auch renovierungsbedßrftig zu mieten/pachten oder kaufen. Tel. 333 209 11 31 – Oliver Remus

Tel: 349 06 78 356 0049 15 770 305 232

Gut fĂźr den Ausblick Neue Fenster aus Lagerbestand ab Werk.

IDEENSERVICE

Sonnenkollektoren,

Gutgsell

Fenster - Finestre

I-39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 39 0473 616666

Obstbauern aufgepasst!

Betriebsheftservice das Original

einfach – ßbersichtlich – schnell Stefan Gritsch: 335 66 59 000 Markus Ladurner: 335 66 45 665

Beauty by

MiMa N a g e l s t u d i o

NEU in Galsaun – RĂśmerstr. 25 ärztl. geprĂźfte FuĂ&#x;pflegerin

Gepflegte Hände & FĂźĂ&#x;e

Marina Mitterer

Biete neuen Offenstall fĂźr 2-3 Pferde in Langtaufers.

Geschenksgutscheine; Flexible Arbeitszeiten, auf Wunsch Hausbesuche Terminvereinbarung: Tel. 333 1179 071

Messner Immobilien Tel. 335 12 07 248 www.messnerimmobilien.it verkauft • Grundsanierte Wohnung bestehend aus 2 Schlafzimmern, Wohnzimmer mit Kochecke, Bad, Keller, Dachgeschoss, Garten in Schluderns, Euro 140.000

www.fensterbau.it

Obstbaufähige Wiese, in Prad,

Naturns – HauptstraĂ&#x;e 35 – Tel. 0473 66 74 47

verkauft:

Naturns: r #BS m #JTUSP JO [FOUSBMFS -BHF r HSP“FT (FTDIÅGUTMPLBM JN &SEHFTDIPTT JO ,PNQBUTDI r TBOJFSVOHTCFEÛSGUJHFT 8PIOIBVT JO 5TDIJSMBOE 4BOE r 3FJIFOIBVT JO ,PNQBUTDI m #BVKBIS m #JOEVOH "SU r TFIS HSP“F OFVXFSUJHF UFJMNÕCMJFSUF 7JFS[JNNFSXPIOVOH r UFJMNÕCMJFSUF %SFJ[JNNFSXPIOVOH NJU (BSUFO ,FMMFS VOE (BSBHF r TFIS HSP“F %SFJ[JNNFSXPIOVOH NJU TPOOJHFN 4ÛEXFTUCBMLPO r TBOJFSUF HSP“[ÛHJHF %SFJ[JNNFSXPIOVOH JO [FOUSBMFS -BHF r %SFJ[JNNFSXPIOVOH NJU EBSÛCFS MJFHFOEFN %BDICPEFO VOE DB NĢ HSP“F (BSBHF 1BSLQMBU[ ,FMMFS VOE LMFJOFS (BSUFO Plaus: r &JO[JNNFSXPIOVOH NJU HSP“FS 4ÛEUFSSBTTF JN MFU[UFO 4UPDL r LPNQMFUU TBOJFSUF NÕCMJFSUF &JO[JNNFSXPIOVOH JN 4UPDL Partschins: r XPIOFO BN 4POOFOCFSH BVG )ÕIFONFUFS m 3FJIFOIBVT NJU IFSSMJDIFN "VTCMJDL BVG EFO .FSBOFS 5BMLFTTFM LPOWFOUJPOJFSU

r TFIS HSP“F NÕCMJFSUF %SFJ[JNNFSXPIOVOH JN &SEHFTDIPTT r ;XFJ[JNNFSXPIOVOH NJU HSP“FN 8FTUCBMLPO JO 3BCMBOE

Fragen zur WohnbaufÜrderung? – Rufen Sie an! Weitere interessante Angebote auf der Internetseite www.spiss-immobilien.com

ca. 1.20 ha, zu verkaufen Tel. 392 32 38 897

Kleinwohnung,

mĂśbliert (WohnkĂźche, Bad, Schlafzimmer) in Taufers i.M. zu vermieten Tel. 0473 420605 oder 348 3696286 (abends) Sehr helle und sonnige, vollmĂśblierte

Kleinwohnung,

mit Keller und Autoabstellplatz in Mals ab sofort zu vermieten Tel. 348 24 33 331

Kleine, mĂśblierte

Wohnung

in Schlanders zu vermieten Tel. 335 81 15 007

Suche gebrauchten

Brennofen fĂźr Ton Tel. 335 606 70 70

POHL IMMOBILIEN SCHLANDERS

2-3 Zimmerwohnungen in hochwertiger Wohnanlage in Schlanders zu verkaufen. Klimahaus B, Erdwärme.

KORTSCH

r 3-Zimmerwohnung mit Garten r 2-Zimmerwohnung mit Garten r 2-Zimmerwohnung mit Terrasse im 2. OG in der „Wohnanlage Maneid� in Kortsch zu verkaufen. Klimahaus A, Fernwärme. info@pohl-immobilien.it Tel. 0473 622 196

MĂśbilierte Wohnung

in Taufers i. M., Wohnraum mit KĂźche, Schlafzimmer, Bad, Keller, ab sofort um 420.- warm zu vermieten. AuskĂźnfte bei Telser Remo Tel. 0041 76 415 56 64


20.03.14

Vinschgerwind 6-14

/Kleinanzeiger/ 65

Stellenmarkt

Maschinenring Zürich sucht:

Zimmermann / Landwirt Gartenbauer / Maurer Schreiner Zimmer vorhanden Maschinenring plus AG Neuwiesenstrasse 5, CH - 8630 Rüti 0041 55 251 41 41

Suchen ab sofort Barist/in mit flexiblen Arbeitszeiten für Bar/Imbissstube Tenniscamp Naturns. Bewerbungen und genauere Infos direkt im Tenniscamp oder unter info@tenniscamp-naturns.com oder Tel. 338 12 01 416

Einheimische Service-Mit-

arbeiterin und Küchenhilfe mit Erfahrung in Vollzeit ab April gesucht Tel. 0473 626 117

www.maschinenring–jobs.ch

Gasthaus Krone in Laas

Die Lasa Marmo GmbH/Lechner Marmor AG ist ein Traditionsunternehmen mit Sitz in Laas (BZ), tätig im Abbau und der Verarbeitung des weltberühmten Laaser Marmors.

Das Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders sucht eine

Reinigungskraft für 8 Stunden wöchentlich. Vorraussetzungen: Erfahrung im Bereich Raumpflege, selbständig und flexibel. Bewerbung bis am 25. März 2014 Arbeitsbeginn: voraussichtlich am 02. April 2014 Bitte schicken Sie ihre Bewerbung an: Jugendzentrum „Freiraum“ Göflanerstraße 4; 39028 Schlanders juze-schlanders@gmx.net Infos: Kathrin 339 88 15 119

Wir suchen

Geometer oder Technischen Zeichner (m/w) für den Bereich Projekt- und Prozessmanagement Ihre Aufgaben: • Im Bereich Produktion-, Projekt- und Prozessmanagement bringen Sie sich zielführend ein und gestalten Abläufe maßgeblich mit. • Als wichtige Schnittstelle zwischen verschiedenen Fachbereichen wie Management, Produktion, Einkauf und Qualität, aber auch zu Kunden und Lieferanten sind Sie verantwortlich für die Einhaltung und Umsetzung von Vorgaben und Prozessen. • Die Termin- und Budgetplanung sowie die Kontrolle der Einhaltung obliegen Ihnen ebenfalls. • Unterstützung der Projektleitung bei der Erreichung der Zeit-, Budget- und Qualitätsziele • Organisation der Teams und der Unterprojekte als Assistenz der Produktions- und Geschäftsleitung • Reporting der Projektergebnisse Ihr Profil: • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift. • Abschluss einer technischen Oberschule sowie Erfahrung im Bau- und Produktionsbereich sind Ihre Basis. • Interdisziplinäres Arbeiten, Begeisterungsfähigkeit, Dynamik, kommunikatives Geschick und Durchsetzungsvermögen zeichnen Sie ebenso aus wie Teamfähigkeit. • Aufgeschlossenheit gegenüber internationale Kontakte und Mitarbeiter sind für Sie selbstverständlich. Unser Angebot: • Mitarbeit in einem internationalen, aufgeschlossenen, jungen Team mit interessanten Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten • Leistungsorientierte Vergütung Schicken Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung an

Lasa Marmo GmbH, Herrn Erich Tscholl, Marmorstr. 4, 39023 Laas (BZ) oder via E-Mail an erich.tscholl@lasamarmo.it

BAUUNTERNEHMEN L AT S C H G.M.B.H.

Einheimischer

Baggerist ab sofort gesucht

von Fertigbeton

Tel. 0473 623 277 (zu Bürozeiten)

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir für die Sommersaison ab Mitte Mai 2014

- Zimmermädchen - Servicemitarbeiterin - Springerin für Zimmer und Frühstück - Commis für Küche Gerne erwarten wir Ihren Anruf oder Email. ***s Hotel zum Mohren & Plavina Burgeis 81 – Tel. 0473 831 223 Email: info@mohren-plavina.com Bonifizierung Eyrs sucht zuverlässigen, einheimischen

Beregnungswart

für die Saison 2014 Auskunft unter Tel. 348 22 69 295

Wir suchen per sofort selbständige

Verkäuferin

mit Schwerpunkt Chascharia (Molkerei) in Müstair. 3 Tages Stelle. Interessenten melden sich bitte bei: Meier-beck AG Frau Lucia Meier, Herr Giancarlo Marco De Santis Via Veglia 99 7536 Sta. Maria V.M. Tel: +41 81 858 51 16

Das Team der Oberetteshütte sucht für den Sommer eine

Studentin haupts. für den

Suche für Garni in Schlanders

Zimmermädchen ab Mitte April auf Abruf Tel. 345 40 69 605

Baristin ab sofort in Schluderns gesucht Tel. 0473 615 278 Wir suchen einheimische Bedienung und Lehrling im

Service (Erfahrung bevorzugt)

Service (2. oder 3.Lehrjahr)

Mädchen für die Küche bis

Tel. 0473 615 238 Hotel Alte Mühle Schluderns

von Juli bis Ende Sept. und ein

Ende August. info@oberettes.it oder Tel. 348 33 89 526

Freundliche, nette

Verkäuferin mit Erfahrung

Suche italienischsprachiges

Kindermädchen

in Boutique gesucht Tel. 0473 622 066 (zu Geschäftszeiten) Marion’s Fashion Latsch

für Juli/August in Mals.

Verkäuferin für Geschäft (Feinkost und Geschenksartikel) in Glurns gesucht

Wir suchen motivierte Mitarbeiter für einen neuen Telefonladen in Latsch. Bei Interesse senden Sie bitte Ihren Lebenslauf an:

Tel. 329 654 2671

ricercapersonale@pr-distribuzioni.it

Tel. 347 816 90 82


66 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 6-14

20.03.14

Allfälliges

Suppen-Sonntag der KFB am 30. März ab 11.00 Uhr im Schießstand Goldrain. Der Reinerlös geht an Sepp Lösch Jahrestag/Danksagungen Ich wär noch gern bei euch geblieben, ich weiß, dass ihr jetzt einsam seid. Doch meine Zeit war vorgeschrieben, Gott stärke euch in eurem Leid. 1. Jahrestag

Angerer Meinrad *21.04.1943 † 22.03.2013 Prad

In liebevoller und dankbaren Erinnerung gedenken wir deiner am Samstag, 22. März 2014 um 18.00 Uhr bei der hl. Messe in der Pfarrkirche von Prad. Wir danken allen, die daran teilnehmen. Deine Familie Gedanken – Augenblicke, sie werden uns immer an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

Die vielen Zeichen der Anteilnahme in den schweren Stunden des Abschieds unseres lieben

Valerio Canal *07.08.1953

† 26.02.2014

Laatsch

haben uns tief bewegt und waren uns ein großer Trost.

D A N K E

- für jeden Händedruck - für jede stumme Umarmung - für die vielen tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben - an Kooperator Josef Augsten, den Diakon Luigi Piergentili und den Chor für die schöne Gestaltung der Trauerfeier - dem Bestattungsdienst Raimund Polin und Robert Wolf für die tatkräftige Mithilfe - dem Hausarzt Dr. Hofer Christian, den Krankenschwestern des Sprengels Mals, das Weiße Kreuz, Dr. Pragal und dem Team des Day Hospitals Schlanders für die liebevolle Betreuung - und allen, die in irgendeiner Weise mitgewirkt haben, unseren Valerio würdevoll auf seinen letzten Weg zu begleiten und ihn in liebevoller Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie

s‘Lorgagassl

Stilfs

„Die falsche Braut“

Lustspiel von Toni Bichler Regie: Petra Platzer Ort: Haus der Dorfgemeinschaft Stilfs Aufführungstermin: Premiere: Sa. 22.03.14, 20.30 Uhr; So. 23.03.14, 15.00 Uhr; Sa. 29.03.14, 20.30 Uhr; So. 30.03.14, 15.00 Uhr; Fr. 04.04.14, 20.30 Uhr; Sa. 05.04.14, 20.30 Uhr; So. 06.04.14, 15.00 Uhr; Reservierung: Tel. 348 85 38 821 (10.00 – 17.00 Uhr)

Allfälliges/Weiterbildung Vinschgau Business & Industry Leaders… Expand your International Business Potential with improved Business English language skills… But how? Very simple! With: ·C ustomised business ENGLISH Courses · I ndividualized English Tutoring or Coaching Services · Global Standards (CEFR) · A native speaker of ENGLISH & German with years of international business experience For further details and bookings, call or text: 348 714 5236

GESUND UND FIT MIT YOGA

· ab 09.04.14 in EYRS (evtl. Fortsetzungskurs) · ab 03.04.14 in NATURNS mit Ajay Nanda Anm./Info: 0473 447 358

LESBEN TELEFON 0471 976342 INFO + BERATUNG > JEDEN DO. 20–22 UHR > LESBIANLINE@CENTAURUS.ORG

Europawahlen 2014

Im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen des Europäischen Parlaments am 25. Mai 2014 steht der „Vinschgerwind“ (Ausgaben 03.04./17.04./30.04. und 15.05.2014) allen Wahl werbenden Parteien und Personen für entgeltliche Anzeigen zu ihrem politischen Programm zur Verfügung.

Zur Auswahl stehen folgende Module und Preise: 216 x 297 mm Euro: 1400 216 x 143 mm Euro: 780 102 x 297 mm Euro: 780 216 x 84 mm Euro: 650 188 x 63 mm Euro: 480 Preise zuzüglich Mehrwertsteuer, 20 Prozent Platzierungszuschlag, Zahlung: 30 Tage nach Rechnungslegung. Vormerkungen per Fax (0473 732451) oder direkt im Büro des „Vinschgerwind“ (Dantestraße 4, Schlanders) werden ab sofort vorgenommen. Andere Formate auf Anfrage. Die Aufträge müssen alle wesentlichen Elemente (inkl. Steuernummer des Auftraggebers) enthalten und mit leserlicher Unterschrift versehen sein. Des Weiteren gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen, die zu Bürozeiten (8 – 12 und 14 – 18 Uhr) in der Dantestraße 4, Schlanders eingesehen werden können.


20.03.14

Wind-Termine Irische Live-Musik. Irische (Step) Tänze. Irisches Feeling

Foto: Ceol Chiarraí

Allfälliges/Weiterbildung

Kursangebote

/Kleinanzeiger/ 67

Englisch lernen leicht gemacht! · Auslands-semester/jahr · Sommerlager · Intensivsprachwoche(n) · Au-pair · P raktikum (für Oberschüler und Universitätsstudenten) … in Irland, County Kerry für weitere Informationen: Tel. +32471512722 (Deutsch) +353868644971 (Englisch) website: irishhostfamily.ie

THE MYSTICAL DANCE OF IRELAND

Wann: Montag, 24. März 2014 um 20.00 Uhr Wo: im Kulturhaus „Karl Schönherr“ in Schlanders Kartenvorverkauf: im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr

Vinschgerwind 6-14

E-mail: antoinette@irishhostfamily.ie

Naturns • Hauptstraße 26

Werden Sie bei uns Mitglied Info: 0473 621 721

Info unter Tel. 0473 73 79 05 – www.schlanders.berufsschule.it

Verkaufspsychologie

Erfolgreich Verkaufen – Kunden im Gespräch überzeugen

Zielgruppe: TeilnehmerInnen des Verkaufsseminars mit Platter Michaela Referentin: Platter Michaela, Fachreferentin Zeitraum: Do, 27.03.2014, Fr, 04.04.2014; Dauer:16 Stunden jeweils von 08.30-17.30

Referentin: Platter Michaela, Fachreferentin Termin: Do, 08.05.2014 Dauer: 8 Stunden, 8.30 – 17.30 Uhr

Schweißen – Aufbaukurs

Referent: Andreas Kiefler, Schweißfachmann Wifi IBK Zeitraum: Fr, 28.03. Sa, 29.03. Fr, 04.04. Sa, 05.04. Fr, 11.04. Sa, 12.04.2014 Dauer: 33 Stunden, freitags 16.00 – 20.00 Uhr und samstags 8.00 – 16.00 Uhr

Sicherheitskurse

Die Sicherheitskurse werden laut den neuen Bestimmungen des G.v.D. 81/2008, G.v.D. 106/2009 und der Staat – Regionen – Konferenz durchgeführt. Alle Sicherheitskurse werden bei Anfrage und Erreichen der Mindestteilnehmerzahl durchgeführt. • Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer (niedriges- mittleres- hohes Risiko) • Sicherheitskurse für Vorarbeiter und Vorgesetzte • Baggerkurs • Baukrankurs • Absturzsicherung (PSA 3. Kategorie) • Brandschutzkurs BS2 • Gabelstaplerkurs • Teleskopstaplerkurs • Hebebühnenkurs • Traktorkurs • Auffrischungskurse

AutoCAD – Aufbaukurs

Referent: Kaserer Peter Zeitraum: Do, 03.04. Sa, 05.04. Mo, 07.04. Do, 10.04. Sa, 12.04. Mo, 14.04. Do, 17.04. 2014 Dauer: 24 Stunden, Samstag jeweils von 08.00 Uhr – 12.30 Uhr Montag und Donnerstag jeweils von 19.00 Uhr – 22.00 Uhr

Kommunikations – Fresh – Up Referent: Abi Wagner und Ralph A. Oetker Termin: Mo, 08.04.2014 Dauer: 8 Stunden, 08.30 – 17.30 Uhr

Schlauer als der Klauer – bei Kundendiebstahl Referent: Ralph A. Oetker, Unternehmensberater Termin: Mi, 09.04.2014 Dauer: 4 Stunden, 08.30 – 12.30 Uhr

Anmeldung: Landesberufsschule Schlanders, Protzenweg 8/a, 39028 Schlanders Fax: 0473/737949, E-mail: lbs.schlanders@schule.suedtirol.it

Weiterbildung vor Ort IVHS – Freizeit

Frühlingsgefühle. Ein gemeinsamer Tag im JUZE

REFERENT/IN Martina Thanei TERMINE Sa, 29.03.2014 UHRZEIT 09.30 Uhr – 15.30 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Schlanders (JUZE) Kursbeitrag 20 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Mi, 26.03.2014

Info – Anmeldung:

Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

IVHS – Freizeit

Mach dein eigenes Papier. Papierschöpfen

REFERENT/IN Martina Thanei TERMINE Mi, 23.04. – Mi, 30.04.2014 (jeweils Mi) UHRZEIT 15.00 Uhr – 18.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Kastelbell (Grundschule) Kursbeitrag 20 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Mi, 16.04.2014

Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it

www

gwr.. it


Entdecken Sie alle Angebote, die Volkswagen Financial Services für Sie erdacht hat.

Volkswagen empfiehlt

BERNI

Der neue Golf

www.volkswagen.it

Jetzt ab 16.950 Euro.* - Touchscreen-Infotainment-System mit Bluetooth - Parksensoren - Multifunktionslenkrad in Leder - Nebelscheinwerfer - Bordcomputer

Nur bei uns: - Brand + Diebstahlversicherung für 1 Jahr inklusive - Wartungspaket Volkswagen Service Plan jetzt zum Sonderpreis von 368 Euro** - Garantieverlängerung: Extra Time bis zu 5 Jahre FÜHRERSCHEIN-NEULINGE

WIR ERWARTEN SIE AM SAMSTAG 22. UND SONNTAG 23. MÄRZ.

Auto Brenner

MotorUnion

BOZEN - Lanciastraße 3 - Tel. 0471 519430 BRIXEN - Bahnhofstraße 32 - Tel. 0472 519430 BRUNECK - J.-G.-Mahl-Straße 32a - Tel. 0474 519400 MALS - Hauptstraße 20 - Tel. 0473 519480 www.autobrenner.it

MERAN - Goethestraße 37 Tel. 0473 519430 www.motorunion.it

* Preis bezogen auf Golf 1.2 TSI Tech&Sound BlueMotion Technology 63 kW/85 PS 3-türig ab € 16.950 (zuzügl. IPT). Listenpreis € 17.950 (zuzügl. IPT) abzügl. € 1.000 (MwSt. inkl.) Beitrag der Volkswagen Händler. Zuzüglich Altreifenabgabe (PFU) ex DM n.82/2011. ** 2 Jahre Herstellergarantie + 2 Jahre Extra Time Garantieverlängerung EA 4 gültig bis zu einer Laufleistung von 40.000 km. *** Wartungspaket Volkswagen Service Plan 4 Jahre / 40.000 km. € 368 MwSt. inklusive. Listenpreis € 736 (MwSt. inkl.) abzüglich € 368 (MwSt. inkl.). Angebot gültig solange Vorrat reicht.

Max. Werte: Kraftstoffverbrauch komb. 4,9 l/100 km - CO2 113 g/km.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Vinschgerwind ausgabe 6-14 by Vinschgerwind - Issuu