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18.02.16
Titel: Integrierte Volkshochschule Vinschgau
Seite 6
Prad/Vinschgau: VEK will Strom verteilen
Seite 4
Nauders/Bozen: Die Anfrage von Pius Leitner
Seite 4
Schlanders: Die Eingaben beim Rechnungshof
Seite 5
Schluderns: Auf der Suche nach dem Frieden
Seite 5
Tschars: Imker im Untervinschgau
Seite 9
Leserbriefe und Stellungnahmen
Seite 10 ab Seite 11
Vinschgau: Vollversammlung BB-Bezirk Vinschgau
Seite 14
Latsch: VI.P prüft Interesse
Seite 15
Aus dem Gerichtssaal: „Der langseckelte Schnalser“
Seite 16
Menschen: Der Kupferschmied Heinrich Zwick
Seite 17
Schlanders: Schlonderser Fosching
Seite 18
Laatsch: Lootscher Bauernfosnocht
Seite 19
Burgeis: Jungbergbauernpreis 2016
Seite 20
St. Valentin: 16 GRuppen trieben es bunt
Seite 20
Laatsch/Schlanders: Fasnachtsbegräbnis
Seite 21
St. Valentin: Seit 40 Jahren neues Zuhause
Seite 22
Kultur: Stilzer Pfluagziachn
Seite 34
Sonderthemen: Gesundheit - Bauvorstellungen
/inhalt/ 3
Kommentar
Inhalt
Mals: Landwirtschaft - Wohin wollen wir?
Vinschgerwind 4-16
ab Seite 36
Nationalpark Stilfserjoch: Der Wolf in den Alpen
Seite 44
Sport: Freude am Eis
Seite 46
von Chefredakteur Erwin Bernhart
Aufbruch In Graun hat die erste Vollversammlung der Aktionäre für die „Oberländer Gletscherbahn“ stattgefunden - das Startgeld sei beisammen, die Gesellschaft ist gegründet. Das Oberland beginnt zu vibrieren. Nachdem eine erste Machbarkeitsstudie, von den Skigebieten Haideralm und Schöneben in Auftrag gegeben, über einen skitechnischen Zusammenschluss zwischen St. Valentin und Schöneben bereits mit positivem Gutachten der Gemeinde Graun nach Bozen geschickt worden ist, wird demnächst eine zweite Machbarkeitsstudie folgen. Die „Oberländer Gletscherbahn AG“ wird diese Studie vorlegen. Darin soll dargelegt werden, wie eine Lifttrasse von Pedross auf das Karlesjoch aussehen könnte, was diese kosten soll, wie man diese Investition stemmen
will und was das Unterfangen bringen soll. Die Gemeinderäte von Graun werden sich eines positiven Gutachtens wohl kaum entziehen können. Denn direktes Geld wird von der Gemeinde wohl keines gefordert werden. Auf der anderen Seite ist wohl kaum zu erwarten, dass ausgerechnet in Langtaufers ein zweites Ischgl oder gar ein zweites St. Moritz entstehen wird. Wer die Langtauferer kennt, kann beruhigt sein. Wenn alles glattgeht, ist allerdings für Langtaufers, für St. Valentin, für Reschen, für das Oberland allgemein, vielleicht darüber hinaus, einiges im Tourismus zu erwarten: ein schneesicheres Gletscherskigebiet im Angebot, die erste grenzüberschreitende (Südtirol-Norditol) Liftverbindung, ein starker Investoren-Partner mit potenziell starkem Werbeauftritt... Aufbruch? Aufbruch!
4 /politik/
Vinschgerwind 4-16
„Landraub“
18.02.16
Wind - online
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
Das Team vom Weltladen Latsch zeigt am Donnerstag, 18.02.2016 um 19.00 Uhr den Kinofilm von Kurt Langbein „LANDRAUB“ im CulturForum Latsch. Eintritt frei.
Das Vinschgauer Energiekonsortium VEK sucht einen Namen für den Stromverkauf. Welcher der angeführten Namen gefällt Ihnen am besten?
Prad/Vinschgau
„Ausländische Milch“ Teil III
Neue Umfrage: Ein neuer Grenzzaun ist wegen der Flüchtlinge auch am Reschen möglich. Ist ein solcher notwendig?
Strom liefern
Foto: Erwin Bernhart
35,5 %
Vinschger Strom
5,6 % vius
Foto: Erwin Bernhart
Foto: Angelika Ploner
Warum wird den Bauern in Nauders verwehrt, was im Wipptal möglich ist? Mit einer Landtagsanfrage ist der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Pius Leitner dieser Frage nachgegangen. Auslöser dazu war die Titelgeschichte im Vinschgerwind 2/2016. Die Fragen und die dazugehörigen Antworten von Landesrat Arnold Schuler bringen wir deshalb vollinhaltlich.
A
lle Hände voll zu tun haben derzeit die Mitarbeiter des Vinschgauer Energiekonsortium VEK. In Prad hat man neue Räumlichkeiten bezogen, auf der rechten Seite auf der von Spondinig kommenden Stilfserjochstraße. „Wir sind dabei, das Stromtrading aufzubauen“, sagt der Obmann des VEK Alexander Telser (Bild). Ziel sei es, ab Frühsommer zwischen Laas und Graun Strom an die Haushalte liefern zu können. Seit 1. Jänner 2016 ist das VEK in der operativen Phase. Das Stromnetz, welches das VEK verwaltet, wird im laufenden Jahr von der SELnet gewartet und betreut. „Wir sind in der Lernphase“, sagt Telser. Der technische Direktor Egon Alber kümmert sich um Sicherheitspläne, um Dienstbarkeiten, um die Netztopologie usw. Der Verwaltungsdirektor Florian Pinggera ist für diverse Ansuchen und auch für den Personalaufbau zuständig. Denn für einen gediegenen Start für die Stromlieferung wird geschultes und fachkundiges Personal benötigt. Über die Umfrage auf der We b s e i t e des Vinschgerwind hat man bereits einen Markennamen für die Stromlieferung gefunden: VION hat das Rennen gemacht, VI steht dabei für Vinschgau und ON für „switch on“, also für „einschalten“. (eb)
58,9 % Vion
Den Fragen vorausgeschickt hat Pius Leitner folgendes: „Seit einiger Zeit liefern Bauern aus dem Wipptal nördlich des Brenners ihre Milch an den Milchhof Sterzing. Bestrebungen von Bauern aus Nauders, ihre Milch ebenfalls an einen Südtiroler Milchhof (Mila bzw. Südtirolmilch) zu liefern, sind bisher jedoch gescheitert — wie die Bezirkszeitung „Vinschger Wind“ in ihrer Ausgabe vom 21. Jänner 2016 berichtet. Die Gründe dieses Scheiterns sind für den Normalbürger, der immer wieder schöne Sonntagsreden über die Europaregion Tirol hört, nicht nachvollziehbar. An die Landesregierung werden dazu folgende Fragen gerichtet:“ Der Vinschgerwind hat die Antworten von LR Arnold Schuler direkt unter die Fragen von Pius Leitner platziert: „1. Wie viele Bauern aus dem Bundesland Tirol liefern derzeit Milch an den Milchhof
Sterzing? Aktuell liefern 186 Bauern aus dem Bundesland Tirol Milch nach Sterzing (153 konventionelle Milch und 33 Biomilch). 2. Welche Menge liefern sie an? Die gelieferte Milchmenge beläuft sich auf ca. 10 Mio. kg. 3. Wie hoch ist aktuell der Auszahlungspreis? Der Auszahlungspreis im Jahr 2014 (2015 ist noch nicht bekannt) war: Sterzing: konventionelle Milch 0,5922E/kg / Biomilch 0,74E/kg Durchschnitt in Südtirol: konventionelle Milch 0,5403E/kg / Biomilch 0,6797E/kg. 4. Warum scheiterte bisher die Milchlieferung von Bauern aus Nauders nach Südtirol? Entzieht sich der Kenntnis der Landesregierung. 5. Gedenkt die Landesregierung sich dafür einzusetzen, um auch dem Gedanken der Europaregion gerecht zu werden?
Unterstützend bringt sich die Landesregierung zweifelsohne ein, sollte es Initiativen zur Zusammenarbeit geben, um den Gedanken der Europaregion entsprechend Rechnung zu tragen.“ Interessant und vor allem widersprüchlich sind die Aussagen der Mila- bzw. Bergmilchvertreter. So sagt etwa der Vize-Obmann der Bergmilch Südtirol Alfred Pobitzer in einem Interview, dass man immer mehr Milch zu vermarkten habe. Dass auf der anderen Seite zu wenig Bio-Milch vorhanden ist, sagt Pobitzer so „Es könnte mehr sein.“. Ähnlich hat dies auch Bergmilch-Direktor Robert Zampieri in der letzen Vinschgerwind-Ausgabe gemacht: „Wir haben noch überschüssige Milch... Wir wünschen uns mehr Bio-Bauern.“ Biobauern und deren Biomilch wären in Nauders abholbereit. (eb)
18.02.16
Vinschgerwind 4-16
/politik/ 5
Schlanders
O
b es denn stimme, dass vom Bund der Steuerzahler eine Eingabe beim Rechnungshof gemacht worden sein, wollte Gemeinderat Kurt Schönthaler bei der Gemeinderatssitzung am 29. Dezember 2015 von BM Dieter Pinggera wissen. Das stimme, sagte Pinggera und auf eine weitere Nachfrage von Gemeindereferentin Monika Weilander Habicher wischte Pinggera mit einem „Das ist nicht so wichtig“ die Sache vom Tisch. Tatsache ist, dass der Bund der Steuerzahler Südtirol, der im März 2015 gegründet worden ist, bei der Staatsanwalt beim Rechnungshof zwei Eingaben gemacht hat. Die erste betrifft den Konzessionsvertrag um den marmorbruch am Göflaner Wantl. Diese Eingabe ist bereits Mitte Oktober erfolgt. Und die zweite betrifft das Schwimmbad. Der Bund der Steuerzahler Südtirol, dem der Eppaner Unternehmensberater Robert Janek vorsitzt, bezieht sich bei der ersten Eingabe auf eine Klausel
im Konzessionsvertrag, welche den Konzssionär für die Laufzeit des Vertrages verpflichtet, „dass 95 % der vom Göflaner Marmorbruch abtransportierten Marmorblöcke in der eigenen Betriebsstätte (...) weiterverarbeitet“ werden. Der Bund der Steuerzahler schreibt in seiner Eingabe: „Trotz dieser klar formulierten Vertragsklauseln hat sich die Göflaner Marmorwerke G.m.b.H., welche an Stelle des ursprünglichen Konzessionärs in den Vertrag eingetreten ist, bis heute nicht oder nur in unzureichendem Maße an die Verpflichtung zur Verarbeitung vor Ort gehalten.“ Und weiter: „Durch die nichtbzw. nur unzureichende Umsetzung der Beschäftigungsklausel erleiden die Gemeinde Schlanders und deren nähere Umgebung alljährlich einen erheblichen wirtschaftlichen Nachteil in Form von Wertschöpfungsbzw. Kaufkraftverlust von jährlich mindestens 1 Million Euro.“ Und: „Nachdem das unterbliebene Einschreiten der Gemeinde
Foto: „Wind“-Archiv
Die Eingaben beim Rechnungshof
die Kündigung des Pachtvertrages beim Schwimmbad und durch das Führen desselben im Jahr 2014 der Gemeinde und also dem Steuerzahler ein Verlust von mehr als 126.000 Euro an Schaden entstanden sei. „Dies deckt sich jedoch nicht mit der Verpflichtung der öffentlichen Verwalter, mit Steuergeldern sorgsam umzugehen und macht sie für den Schaden verantwortlich, der den Gemeindefinanzen durch diese wirtschaftliche und rechtliche Fehlentscheidung erwachsen ist“, steht in der Eingabe unter anderem. Ob das alles „nicht so wichtig“ ist, ob der Rechnungshof einschreiten wird, oder ob die Sache im Sande verlaufen wird, werden die nächsten Monate zeigen. (eb)
und deren Untätigkeit bei der Geltendmachung von für sie vorteilhaften Vertragsklauseln (Vollbeschäftigung!) sich negativ auf das gesamte Wirtschaftsleben der Gemeinde auswirkt, wird die Staatsanwaltschaft beim Rechnungshof in Bozen ersucht, dagegen im Rahmen ihrer Zuständigkeit einzuschreiten und die genauere Quantifizierung des Schadens eventuell durch ein Gutachten errechnen zu lassen.“ Und in der zweiten Eingabe ersucht der Bund der Steuerzahler den Rechnungshof „Ermittlungen gegen die Verantwortlichen bei der Gemeinde Schlanders einzuleiten und diese zur Verantwortung zu ziehen“. Weil, so der Bund der Steuerzahler sinngemäß, durch
Schluderns
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chluderns ist dabei, sich politisch finden zu wollen. Der frisch gekürte InterimsSVP-Ortsobmann Heiko Hauser sagt, dass man mit allen Listen rede und weiter reden wolle, wegen einer Zusammenarbeit auch nach den Wahlen. Es solle Frieden in die Gemeinde einziehen, so das hehre Ziel. Auch Armin Bernhard von der „Liste Mitnond“ sagt, dass man Gespräche nach allen Seiten führen wolle. Fix ist, dass die „Liste Mitnond“ für den Gemeinderat kandidieren wird. Noch nicht fix ist, ob man einen eigenen BM-Kandidaten aufstellen wird. Die Bürgerliste Schluderns, die vor zwei Jahren Erwin Wegmann wieder in den BM-Sessel gebracht hat, hat vorgeschlagen, eine Einheitsliste, also eine Liste, auf der alle Kandidaten
vertreten sein sollten, zu machen. Weder die SVP noch die „Liste Mitnond“ haben dieser Einheitsliste zugestimmt. Innerhalb der Bürgerliste ist aber allerhand in Bewegung: Als BM Kandidat hat man intern Andreas Hauser gekürt. Erwin Wegmann habe sich in die zweite Reihe zurückgezogen und ist einfacher Gemeinderatskandidat. Neben anderen wollen sich auch die bisherigen Gemeinderätinnen Martha Frank Innerhofer und Brigitte Stecher der Wahl stellen. Man sei noch auf der Suche nach einigen Kandidaten, neun seien schon fix. Auf der SVP-Seite hat man sich auch schon auf einen BMKandidaten geeinigt: Peter Trafojer soll’s machen. Noch sei zwar einiges abzuklären, sagt Trafojer, bis Ende Februar sol-
Foto: Erwin Bernhart
Wohin geht’s? Wegmann nicht mehr BM-Kandiat
So wie’s ausschaut, tritt Erwin Wegmann als Gemeinderatskandidat für die Bürgerliste an len die Sachen allerdings klar sein. Man sei auf Kandidatensuche, heißt es aus der SVP, vor allem auf Kandidatinnensuche. Aus den bisherigen Freiheilichen könnte eine Art „Freie
Liste“ entstehen. Zu Romina Eberhöfer, seit knapp zwei Jahren im Gemeindeausschuss, hat sich Franz Kofler gesellt. Aus einer bestimmten Protesthaltung heraus, weil der letzte Gemeinderat in Sachen Jagd nichts umgesetzt habe, obwohl der Gemeinderat zuvor einen einstimmigen Beschluss zur Änderung der Reviergrenze gefasst hatte. Und Kofler sagt, dass in einer Woche entschieden ist, ob er als BM-Kandidat für diese neue Liste antreten werde, oder ob man einen anderen Kandidaten unterstützen könnte. Bis hierher wären’s wieder vier Listen. Es könnte aber eine fünfte dazukommen: Die SüdTiroler Freiheit, in anderen Gemeinderäten des Tales gut vertreten, wittert ihre Chance in Schluderns. (eb)
6 /Titel/
Vinschgerwind 4-16
18.02.16
IVHS - Eine Erfolgsgeschichte aus dem Vinschgau
Anfragen zur Präsentation auf internationalen Fachtagungen und als gefragtes Ziel von Studienreisen ist das erfreuliche Interesse, welches der Integrierten Volkshochschule Vinschgau (IVHS) entgegengebracht wird. Seit 2007 ist diese als Weiterbildungsprojekt in der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung in Spondinig angesiedelt und Vinschgau weit tätig. Dabei war der Start alles andere als einfach. Durch die konsequente Umsetzung der pädagogischen Ziele, Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammenführen und Situationen zu schaffen, in denen sie gemeinsam lernen, Verantwortung und Sinn erfahren können, hat sich die IVHS etabliert und über den Vinschgau hinaus einen Namen gemacht. von Ludwig Fabi
I
nklusive Erwachsenenbildung ist zentraler Bestandteil des pädagogischen Konzeptes der Integrierten Volkshochschule Vinschgau. Juliane Stocker, Sascha Plangger und Friedl Sapelza haben gemeinsam an diesem Konzept gearbeitet und es für die Bedürfnisse im Vinschgau adaptiert. Dank der finanziellen Förderung der Autonomen Provinz Bozen - Amt für Weiterbildung - wurde 2008 das erste Bildungsprogramm erarbeitet. Es orientiert sich am Grundsatz, dass allen Menschen die gleichen Möglichkeiten offen stehen müssen, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und so ihre Potentiale zu entwickeln. Dabei wird nicht in Menschen mit und ohne Behinderung unterschieden, sondern Hilfen angeboten einen selbstbestimmten Platz in einer möglichst barrierefreien Gesellschaft zu finden. Mit lebenspraktischen, sowie kreativen, politischen und sozialen Inhalten soll durch das Bildungsangebot eine konsequente Verbesserung der Lebensqualität und der persönlichen Autonomie erzielt werden. Dass dieser Ansatz nicht allein oder isoliert umgesetzt werden kann, war den Verantwortlichen von Anfang an klar und so wurden Netzwerke und Kooperationen vorangetrieben. In Rahmen des IVHS-Forums, das sich dreimal im Jahr trifft, stehen Bedarfserhebungen und die inhaltliche Gestaltung des Bildungsangebotes im Mittelpunkt. Die didaktisch-methodischen Grundsätze der IVHS brechen mit dem antiquierten Bild von behinderten Menschen, als nicht lern- und entwicklungsfähige, unmündige, bemitleidenswerte, zu beschützende und unselbstständige Personen. Die IVHS fühlt sich einer ressourcenorientierten Stärken-Perspektive verpflichtet. Mit
diesen Vorgaben werden die ReferentInnen konfrontiert und entsprechend ausgesucht. Die Einsetzung eines Bildungstutors und verschiedene Evaluationsformen tragen dazu bei, die Qualität zu sichern und die bestehenden Ansätze weiter zu entwickeln. Bei den Veranstaltungsorten wird darauf geachtet, dass diese mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Im vergangenen Jahr wurden 91 Kurse abgehalten. Davon 44 Angebote mit gemischten Gruppen und 47 Kurse an denen ausschließlich Personen mit Behinderung teilnahmen. Zwei Bildungsangebote – die im Folgenden beschrieben werden - haben wichtige Akzente im Bereich der inklusiven Erwachsenenbildung gesetzt und große Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Raum erfahren haben.
Kurs: Selbstvertretungsgruppe Vinschgau „Am Anfang wusste niemand von uns, was bei einem Kurs Selbstvertretung eigentlich passiert. Das erste Treffen war spannend. Wir haben uns vorgestellt und kennen gelernt. Gleich zu Beginn überraschte uns der Kursleiter. Er sagte, dass es bei diesem Kurs Selbstvertretung eigentlich keinen Kursleiter gibt, sondern einen Unterstützer.“ Denn wenn es um Selbstvertretung geht, dann entscheiden die Teilnehmer selbst. Sie be-
stimmen über welche Themen gesprochen wird, welche Informationen sie gerne hören möchten, was sie gerne lernen möchten. Der Kursleiter unterstützt die Teilnehmer, damit sie ihre eigenen Themen besprechen. Denn das ist Selbstvertretung. „In Schlanders treffen wir uns regelmäßig zum Kurs Selbstvertretung Vinschgau. Wir treffen uns meistens am Freitagnachmittag. Unsere Treffen dauern ungefähr 3 Stunden. Wir treffen uns 2-mal im Monat, im Sommer machen wir Pause. Wir bestimmen unsere Themen und Ziele. Ein Thema war leichte Sprache. Wir haben erfahren, dass Informationen in leichter Sprache für uns sehr wertvoll sind. Wir besprechen, wie Politik funktioniert. Wir haben geübt, unsere Meinung zu sagen. Wir sind selbstbewusster und selbstsicherer geworden. Wir wissen nicht, ob dies mit unseren Kurs-Treffen zu tun hat. Aber wir haben es bei uns jedenfalls gespürt. Bei unseren Treffen können wir auch alles besprechen, was im Alltag passiert. Das tut uns gut! Deshalb freue ich mich jedes Mal, wenn ich weiß dass wieder ein Kurs-Treffen ist. Es würde uns freuen, wenn noch andere Menschen mit Lernschwierigkeiten zu unserem Kurs kommen. Die mit ihren neuen Ideen unseren Kurs bereichern. So würde unser Gruppe größer.“
Karl Angerer, Lukas Graiss und Ursula Tappeiner besprechen selbstbestimmt aktuelle Tagesthemen im Rahmen des Kursangebotes der IVHS: Selbstvertretungsgruppe
18.02.16
Kulturführung durch die Stadt Glurns mit „INDIE GUIDE“ Indie-Guide ist ein Bildungsangebot der IVHS Vinschgau, welches 2010 im Herbst das erste Mal gestartet wurde. Die TeilnehmerInnen erwarben mittels eigener Methoden geschichtliche und kulturelle Kenntnisse, um historische Städten auf individueller Art und Weise zu vermitteln. Sie wurden befähigt als unabhängige KulturführerInnen tätig zu sein. Entstanden ist dadurch ein Angebot einer etwas anderen Art der Kulturführung durch die Stadt Glurns. Auf amüsante, einfache und kindgerechte Weise bringen Evelyn Bliem und Martin Former Interessierten des schmucken Städtchen näher. Sie wurden durch die Kurse der IVHS so ausgebildet, dass diese Stadtführung jedem Gast in bester Erinnerung bleibt. Geeignet ist die Führung für Grund- und Mittelschulklassen, aber auch für Familien mit Kindern. Interessierte Erwachsene sind ebenfalls willkommen. Historische Sehenswürdigkeiten von Glurns haben Evelyn Bliem und Martin Former für „ihre“ Stadtführung grafisch gestaltet
Steckbrief IVHS Trägerschaft und Leitung: Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung in Spondinig/Friedl Sapelza Finanzielle Förderung: Aut. Prov. Bozen/Kulturabteilung – Sonderförderung des Amtes für Weiterbildung Bildungsstandorte: Mals, Glurns, Schluderns, Prad, Laas; Schlanders, Laatsch, Kastelbell, Naturns und Meran Gern besuchte Kurse 2015: Linedance; Kulturführungen in Glurns; Triff dich & Triff dich Kids; Schnelle Geschenke; Entspannen und Malen; Genial einfach Töpfern; Alles Holz; Just Fun – Reiten; Einfach Schreiben; Einfach Rechnen; Keine Angst vor dem PC; So lerne ich das schnelle Tippen; Miteinander in Schlanders; INmusik; Runter vom Sofa! Ich will tanzen; Tanzen macht stark; Selbstvertretungsgruppe Vinschgau. Wissenschaftliche Begleitung: Univ.-Ass. Dr. Sascha Plangger, Universität Innsbruck. Vorstandsmitglied der Gesellschaft Erwachsenenbildung und Behinderung als auch Redaktionsmitglied der gleichnamigen Zeitschrift. Statistk 2015: Teilnehmer insgesamt: 602 Weiterbildungsstunden: 1.470 Kursangebote: 91 , davon 44 Kurse mit Gemischten und 47 Kurse mit homogenen Gruppen Lokaler ReferentInnenstab: 65 Personen Aktuelles Programm und Info: www.gwr.it/ivhs-vinschgau
Vinschgerwind 4-16
/Titel/ 7
Vinschgerwind: Was macht die IVHS aus? Juliane Stocker: Die IVHS verfolgt seit ihrer Gründung konsequent ein Konzept der inklusiven Weiterbildung im ländlichen Raum. Inklusive Angebote gibt es eigentlich ausschließlich in größeren Städten. Juliane Stocker, Für uns im Vinschgau bestand die Bildungstutorin Herausforderung darin, dezentrale IVHS Angebote an unterschiedlichen Standorten zu schaffen, damit so viele Menschen wie möglich Kurse nutzen können. Wir müssen also zu den Menschen hin und nicht umgekehrt. Gleichzeitig orientieren wir uns an internationale Entwicklungen, wobei es uns gelungen ist in mehreren Bildungsbereichen eine Vorreiterrolle einzunehmen. Das zeigt sich dadurch, dass wir zu internationale Tagungen eingeladen werden und dass sich zunehmend Fachleute aus dem Ausland für die IVHS interessieren. Zum Beispiel macht im April der Martinsclub aus Bremen eine Studiereise zu uns in den Vinschgau. Außerdem ist es wichtig, dass wir uns als lernende Organisation begreifen. Wir lernen aus den Erfahrungen der Teilnehmenden, der Referenten und Referentinnen und nutzen dies um uns zu verbessern und um uns weiter zu entwickeln. Die Erfolgsgeschichte der IVHS rührt auch daher, dass wir im Vinschgau mittlerweile auf einen Pool von engagierten und qualifizierten Referentinnen und Referenten zurückgreifen können. Vinschgerwind: Wer kann die Angebote der IVHS nutzen? Alle interessierten Personen können die Angebote der IVHS nutzen. Es gibt viele Beispiele von Bildungsangeboten in denen Senioren und Seniorinnen, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund teilnehmen und gemeinsam lernen. Diese Vielfalt sehen wir als Stärke, als erfahrbare und gelebte Inklusion. Die IVHS schafft dafür den notwendigen Rahmen. Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass die Menschen sich unglaublich gern weiterbilden und wenn es uns gelingt, die verschiedenen Interessen der Menschen zu berühren, dann macht Lernen richtig Spaß. Vinschgerwind: Wo braucht die IVHS noch Unterstützung? Die Koordination der IVHS ist eine Herausforderung, der ich mich mit viel Engagement stelle. Seit Jänner werde ich dabei von Martina Thanei, einer erfahrenen Erwachsenenbildnerin unterstützt und so meistern wir diese Aufgabe nun im Team. Ein Grundsatz der IVHS ist kostengünstige Bildungsangebote anzubieten, damit Bildung für alle erschwinglich ist. Viele unserer Teilnehmenden und vor allem Menschen mit Behinderungen verfügen über eingeschränkte finanzielle Mittel, sodass niedere Kursbeiträge ökonomische Barrieren beseitigen helfen und dadurch den Zugang zur Weiter- und Erwachsenenbildung ermöglichen. Aus diesem Grund ist die finanzielle Unterstützung des Amtes für Weiterbildung sehr wichtig. Und nicht zuletzt lebt die IVHS von den vielen interessierten Menschen die unsere Bildungsangebot nutzen, die neugierig sind, die sich gern weiterbilden und die offen sind gemeinsam mit anderen Menschen zu lernen und in Austausch zu treten. Interview: Ludwig Fabi
8 /Wirtschaft/
Vinschgerwind 4-16
Leichtverkehr Taufers i.M. hat von den 3.310 Fahrzeugen im Vinschgau den meisten Anteil an Leichtverkehr. 3.212 davon sind nämlich Personenkraftwagen, was einen Anteil von 97 % entspricht. Südtirolweit ist Taufers damit an 5. Stelle beim Leichtverkehrsanteil.
von Albrecht Plangger
Rom-Info ins Tal Im Senat dreht sich alles um die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Eine Mediation scheint schwierig. Die Regierung will das Gesetz aber durchbringen. Renzi will das schaffen, was andere Regierungen vor ihm in ca. einem guten Dutzend Versuchen nicht geschafft haben. Persönlich traue ich es ihm zu. Gleichzeitig behandelt der Senat einen Gesetzesentwurf zur „Konkurrenz“. Wir möchten unsere kleinen Stromverteilerbetriebe (Gemeinden und Genossenschaften im Alpenbogen) von viel Bürokratie befreien, die es bei den Großen Verteilern wie z.B. ENEL braucht und sicherstellen, daß groß und klein nicht gleichbehandelt wird. Wenn dies gelingt, dann werden unsere kleinen Stromverteiler auch neben der großen „ALPERIA“ bestehen können und ihre Aufgaben im Interesse Der Mitglieder wahrnehmen. In der Abgeordnetenkammer behandeln wir das Vertagungsgesetz „milleproroghe“. Einen Aufschub für die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen bei den kleinen Gastbetrieben bis 50 Betten und der Revisionspflicht bei landwirtschaftlichen Maschinen konnten wir mit Hilfe auch anderer Parlamentarier erreichen. Beide Aufschübe waren notwendig, weil der Staat, nicht imstande war, die technischen Vorschriften zeitgerecht zu verabschieden. „Politischer“ wird es aber in den nächsten Wochen: Das Gesetz über den Interessenskonflikt der Politiker. Staats- und Regierungsmitglieder (Staat-Regionen-autonome Provinzen) werden in Zukunft von einer unabhängigen Kommission „durchleuchtet“ und auch im Vorfeld überprüft, um sicherzustellen, daß Interessenskonflikte wie zu Berlusconi´s Regierungszeiten in Zukunft vorab vermieden werden können. Vollste Transparenz ist angesagt. Wer vor dem Einstieg in die Politik „wirtschaftlich erfolgreich“ unterwegs war, wird es in Zukunft schwierig haben, wenn nicht klare „statt politische“ Regeln erlassen werden.
18.02.16
Wenn der falsche Ton zum Stachel wird…. Tschars: Jahreshauptversammlung des Imkerbezirkes Untervinschgau - Das Verhältnis zwischen Imkern und Obstbauern ist nach außen hin ein gutes. Das erlebten auch die Besucher der Jahreshauptversammlung des Imkerbezirkes Untervinschgau, welche am 14. Februar im Tscharser Josef- Maschler-Haus stattgefunden hat.
Insgesamt elf Imker wurden für ihre langjährige Tätigkeit ausgezeichnet. v.l. Konrad Tscholl, Helmuth Kiem, Anton Schwalt, Max Pöhl, Manfred Lindenthaler, Alois Schönthaler und Christian Pircher bekamen ihr Diplom von Bundesobmann Engelbert Pohl in Galsaun überreicht.
von Philipp Trafoier
Z
ur Versammlung samt abschließendem gemeinsamem Mittagessen hatten sich an diesem sonntäglichen Vormittag viele Imker des Bezirkes versammelt. Sie erlebten eine über weite Strecken wohlige Veranstaltung mit gewohnten Höhepunkten. Diese reichten von der Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste über die Ehrungen langjähriger Mitglieder hin zu den Rechenschaftsberichten der Vereinsfunktionäre. Bezirksobmann Konrad Tscholl führte dabei souverän durch die Tagesordnung. Auch Landesrat Arnold Schuler umschiffte in seinen Grußworten bravourös gefährliche Stellungnahmen. Der Landesrat für Landwirtschaft benannte zwar das Thema Pflanzenschutz und mahnte davor, das Thema zu „bagatellisieren“. Gleichzeitig würdigte er die Anstrengungen des integrierten Obstbaues um einen bienengerechten Anbau, beteuerte „unsere Gesetze gehen weiter als anderenorts“ und vermerkte versöhnend, „die Landwirtschaft weiß, was sie an der Imkerei hat.“ Bürgermeister Gustav Tappeiner hielt als Gastgeber mit kurzen, freundlichen Grußworten das Publikum bei Laune. Die Harmonie im Volke der Bienenzüchter schwand erst beim nächsten Redner: Luis Alber als geladener Vertreter der VIP erwähnte einleitend zwar, dass sie im vergangenen Jahr „recht gut mit den Imkern gefahren“ seien. „Sauer aufgestoßen“ sei es ihnen aber, als sie im Sommer einen „Forderungskatalog“ übererreicht bekommen hätten. Er mahnte
„gegenseitigen Respekt und den richtigen Umgangston“ an und vergaß auch nicht auf die „circa 100.000 Euro an Vergütungen für die Imkerei im Vinschgau“ hinzuweisen, die von Seiten der Landwirtschaft geflossen seien. Er beendete seinen Redebeitrag mit einem Gesprächsangebot, stellte gleichzeitig aber fest, der „Ton macht die Musik“ und wenn sich der nicht ändere, „dann werden wir uns überlegen, ob es so weitergeht!“ Damit erreichte er, dass Engelbert Pohl, der Bundesobmann der Imker, in seinem folgenden Redebeitrag den Giftstachel kurzeitig ausfuhr und sowohl Albers, wie auch einige Aussagen von LR Schuler in Frage stellte. Pohl rechtfertigte seine deutlichen Ausführungen mit der Bemerkung, „wir haben auf unsere Bienen zu schauen“ und bewertete die erwähnten 100.000 Euro Beitrag der Landwirtschaft mit der Frage, wer sich „frei kaufen“ wolle? Darüber hinaus zeigte sich der Obmann aber gesprächsbereit und betonte immer wieder den Willen zur Zusammenarbeit. Mit seinen deutlichen Worten erreichte er, dass Luis Alber sich noch einmal zu Wort meldetet und beteuerte, er habe „kein Benzin ins Feuer“ gießen wollen, auch gehe es beim Beitrag sicher nicht um den Versuch, sich „frei zu kaufen“. Alber betonte abschließend, auch von Seiten seiner Organisation sei der Wille zur Zusammenarbeit gegeben. Der folgende Vortrag von Wanderlehrer Andreas Platzer zum Thema: „Wärmebehandlung: Sinn oder Unsinn“ beruhigte die Gemüter rasch wieder.
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schneiden und zu nähen. Ist jeder Patient mit der neuen Methode behandelbar? Fast jeder. In sehr seltenen Fällen geht es nicht. Natürlich ist eine genaue Untersuchung davor notwendig. Wenn wir aber beschlossen haben, einen Patienten nach der neuen Methode zu behandeln, dann ziehen wir das auch durch. Die Erfolgsaussichten sind wesentlich besser als bei der traditionellen Implantologie. Sofortversorgungen werden ja nun von vielen Zahnärzten angeboten? Ja, das stimmt. Man muss aber genau hinsehen was angeboten wird? Freihändig oder navigiert, Zähne sofort drauf oder in 1-2 Tagen. Mit einem Minimum an Implantaten oder einer sicheren Basis aus mehreren Implantaten, die eine langfristige sichere
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Vinschgerwind 4-16
18.02.16
Mals/Vinschgau
Landwirtschaft: wohin wollen wir?
Fotos: Heinrich Zoderer
Rund 500 Personen verfolgten im Oberschulzentrum von Mals die Ausführungen von Hans Rudolf Herren. Die RAI-Journalistin Gudrun Esser moderierte den Abend. In den vielen Wortmeldungen kam klar zum Ausdruck, dass über die Zukunft der Landwirtschaft, die Nahrungsmittelproduktion und die Landschaftsgestaltung nicht nur die Bauern entscheiden dürfen, sondern es einen breiten gesellschaftlichen Dialog braucht.
O
bwohl weltweit die Landwirtschaft jährlich mit 400 Milliarden Dollar subventioniert wird, gibt es Hunger und Unterernährung in armen Ländern und Übergewicht und Fettleibigkeit in Industrieländern. Fruchtbare Böden werden zerstört, das Grundwasser belastet und die Biodiversität nimmt ab. Die Landwirtschaft verursacht mehr als 40% der globalen Treibhausgasemissionen. Deshalb braucht es einen Kurswechsel hin zu einer ökologischen, nachhaltigen Landwirtschaft. Diese Aussagen machte Hans Rudolf Herren, der Träger des Alternativen Nobelpreises bei einem sehr gut besuchten Vortrag in Mals, organisiert von der Umweltschutzgruppe Vinschgau. Der aus der Schweiz stammende Insektenforscher
und Pionier der biologischen Schädlingsbekämpfung war CoVorsitzender des Weltagrarberichtes von 2008. Herren ist außerdem Präsident der Stiftung Biovision, die sich für eine ökologische Entwicklung einsetzt. Bekannt wurde Herren, nachdem er in den 80er Jahren mit der Schlupfwespe aus Südamerika erfolgreich eine Schmierlaus in Afrika bekämpfte, die die Maniokernte von Millionen Menschen bedrohte. Heute stehen wir vor einem Paradigmawechsel, meinte Herren. Weiter so wie bisher ist keine Option. Die konventionelle, industrielle Landwirtschaft mit Massentierhaltung, Monokulturen, Gentechnik und dem Einsatz von Chemie hat keine Zukunft. Heute wird viel, billig und schnell produziert und 40% der Nah-
rungsmittel werden weggeworfen. Diese Produktionsweise ist nicht nachhaltig und geht auf Kosten der Gesundheit und der Umwelt. Wir müssen weniger Fleisch und mehr Gemüse essen. Es darf nicht gegen die Natur, sondern es muss natur- und menschengerecht produziert werden. Eine ökologische Landwirtschaft mit einem ganzheitlichen Ansatz führt nach Herren dorthin. Es geht um gesunde Nahrungsmittel, die Gesundheit von Menschen und Tieren, die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, das Klima, die Umwelt, aber auch um Arbeitsplätze und den sozialen Frieden. Deshalb braucht es einen breiten Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft. Das werden nicht die Bauern alleine entscheiden können. Neben den Produ-
zenten, d.h. den Bauern, sind auch die Konsumenten und die Politiker gefordert. Die Forschung, die sich heute zu 90% mit der konventionellen Landwirtschaft beschäftigt, muss verstärkt Forschungsmittel in die biologische Landwirtschaft investieren. Die Nachhaltigkeitsziele der UNO geben Orientierung. Und Mals hat einen wichtigen Impuls gegeben und zu einer breiten Diskussion über die Zukunft der Landwirtschaft angeregt. BM Ulrich Veith erklärte am Ende einer langen und vielfältigen Diskussion, dass die Gemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit Landesämtern und Verbänden an der Umsetzung einer vielfältigen und pestizidfreien Landwirtschaft in Mals weiter arbeiten wird. (hzg)
Nachgedacht Februar 2016 von Don Mario Pinggera
Es ist schon kaum mehr zu ertragen, das Leid der vielen Flüchtlinge, die ihre Heimat verlassen müssen, um gerade noch den Bomben zu entgehen, welche zum Beispiel die syrische Regierung und die Russen auf Aleppo werfen. Ebenfalls unerträglich ist die weitgehende Hilflosigkeit der Politik. Niemand hat ein Patentrezept angesichts dieses grossen Elends. Am allerwenigsten jene, welche das Maul gar zu weit aufreissen. Mit Stammtischgeschwätz ist der Situation am allerwenigsten gedient. Da haben
die vielen Helferinnen und Helfer, welche die Flüchtlinge mit dem allernötigsten versorgen, deutlich segensreicher gewirkt als so mancher vermeintliche Klugredner. Menschlichkeit ist gefragt, in aller erster Linie! Ganz sicher kontraproduktiv ist es, Zäune zu bauen. Haben wir bereits vergessen, dass ganz Europa bis 1989 durch einen riesigen Zaun getrennt war? Wollen wir das wirklich wieder haben? Nicht umsonst reagiert Südtirol besorgt bei dem Gedanken, dass am Reschen oder Brenner wieder ein Zaun installiert werden könnte. Von Österreich. Soviel zum Thema „Schutzmacht“, sollte es denn soweit kommen! Stattdessen ist dieses Problem nur gemeinsam zu lösen. Zäune
und endlose Grenzkontrollen machen das Schengen Abkommen weitgehend zunichte. Ein Abkommen, welches am Zusammenwachsen Europas einen grossen Anteil hat! Dieses jetzt in Frage zu stellen, bedeutet den Rückfall in die nationalideologische Steinzeit. In diese Reihung des Konfusen passt auch ein Thema, welches in der Schweiz am 28. Februar unter anderen zur Abstimmung kommt: Die „Durchsetzungsinitiative“ der Schweizerischen Volkspartei. Obschon die Gesetze mittlerweile soweit sind, dass straffällig gewordene Ausländer durch eine rechtskräftige Verurteilung ausgewiesen werden können, setzt die Initiative noch eins drauf: im Wiederholungsfall
wird sofort ausgewiesen, ohne Prozess. Das Delikate dabei ist, dass die „Durchsetzungsinitiative“ nicht nur Kapitalverbrecher und Schwerkriminelle erfasst, sondern auch leichtere Delikte. Ein falsch ausgefülltes Formular auf dem Sozialamt reicht auch schon für eine automatische Ausweisung. Diese Initiative ist wohl die gefährlichste, über die das Schweizer Volk jemals abgestimmt hat, weil sie an den Grundpfeilern wertvoller demokratischer Errungenschaften rüttelt. Durch die Initiative werden nämlich die Gerichtsbarkeit und das Parlament ausgeschaltet. Dass auch in anderen Teilen Europas Sympathie für derartige Unmenschlichkeit keimt, lässt nichts Gutes erwarten.
18.02.16
Leserbriefe Vergelt’s Gott, Gianni! Gianni Bodini sieht wunderbar und spricht lehrreichste Worte in die Welt. Vergelt’s Gott, Gianni! Leider sind das die letzten Natur-Kultur-Lebensbäume! (Siehe Foto und Text im Vinschgerwind vom 4.2.2016). Paul Gruber, Mals
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ger gewohnt sind, regelmäßig nach Meran und Bozen fahren zu müssen. Vielleicht mangelt es dem anwesenden Redakteur des Vinschger Winds selbst an Leidenschaft für die heimische Wirtschaft, sonst hätte er den Mehrwert der Handelskammerveranstaltung erkannt. Mit freundlichen Grüßen, Alfred Aberer
Positives Feedback
Stellungnahme zur Antwort von Frau Dr.in Irene Pechlaner
Das Ziel des in Prad organisierten Neujahrstreffs der Handelskammer war es, für die Vinschger Unternehmen vor Ort eine Veranstaltung zum aktuellen Thema Digitalisierung zu organisieren. Dafür konnte die Handelskammer den Vinschger Vorzeigebetrieb Holzbau Lechner & Co OHG aus Prad gewinnen. Der Neujahrstreff war ein Treffpunkt für die Vinschger Unternehmer/innen, um gemeinsam innovative Ideen zu diskutieren. Dabei konnte die Gelegenheit genutzt werden, dem Handelskammerpräsidenten Michl Ebner und dem Generalsekretär Alfred Aberer die Anliegen der Wirtschaft des Tales vorzubringen. Der Einladung zum Neujahrstreff sind 50 Wirtschaftstreibende gefolgt. Von diesen hat die Handelskammer viel positives Feedback erhalten. Geschätzt wurde vor allem, dass die Veranstaltung vor der Haustür der Betriebe stattgefunden hat, da vor allem die Vinsch-
Werte Frau Dr.in Irene Pechlaner ! Ich habe Ihre Antwort auf meinen Leserbrief gelesen und bedanke mich für die Darstellung der Dinge nach Ihrer Sicht und Kenntnis. Ich möchte jedoch festhalten, dass ich in keiner Weise weder dem Land Südtirol irgendeine Nachlässigkeit unterstellt, noch irgendjemanden einer Sache beschuldigt habe, sondern die zeitgemässe Inrechnungstellung von Leistungen, in diesem Fall vom November/Dezember 2014, des Sanitätsbetriebes in Frage stellte und mein Interesse bekundete, wie Landesrätin Frau Dr. Martha Stocker als verantwortliche Person des Sanitätswesens, angesichts der Sanitätsreform, dieses Problem dem Sanitätspersonal und Herrn und Frau Südtiroler erklärt und was Sie gedenkt dagegen zu unternehmen. Wie Sie in Ihrem Bericht erwähnen, werden zur Verrechnung der Leistungen riesige Datenmen-
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gen zwischen den EU/CH Staaten periodisch und vollautomatisch ausgetauscht. Dies ist auch gut so. Durch diese Automatismen werden Zeit und Kosten gespart und Abläufe werden effizienter abgewickelt. In meinem Fall müssten diese Automatismen aber total versagt haben. Ich möchte Ihnen dazu noch kurz etwas erklären. Ich kann jederzeit die Leistungen meiner Krankenversicherung am PC abrufen und bin so immer auf dem neuesten Stand, wann, an wen, wie viel bezahlt wurde oder noch zu bezahlen ist. Die Rechnung des Sanitätsbetriebes war, vor meinem Leserbrief im Dezember 2015, in keiner Liste aufgeführt. Also musste ich annehmen, dass diese bis zu diesem Zeitpunkt nicht bei meiner Versicherung eingegangen ist und somit auch nicht bezahlt wurde. Ich habe nun am 10.Januar2016 , also nach der Veröffentlichung des Leserbriefes die Versicherungsleistungen wieder kontrolliert und festgestellt, dass nun die Rechnung vom Sanitätsbetrieb mit dem Vermerk“ in Bearbeitung“ aufgeführt war. Am 25. Januar 2016 hat mir die Krankenversicherung schriftlich mitgeteilt, dass die Rechnung am 22. Januar 2016 abgerechnet und somit erledigt wurde. Nun bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, ob diese Automatismen nicht doch sehr gut funktioniert haben oder ob das alles nur ein reiner Zufall ist. Rudolf Tratter, Winterthur
12 /Leserbriefe/ Wind - Klick-Tipps
Blog
von Roland Sprenger, Online-Berater roland@opc.online
F
ast jeder hat den Begriff Blog schon gehört, doch nicht alle wissen was das eigentlich ist. Ein Blog ist laut Wikipedia: “auf einer Website geführtes Journal oder Tagebuch”. Mit dem Beginn des Web 2.0 hat auch die Zeit der Blogs begonnen. Es gibt auch kostenlose Bloganbieter wie z.B. Blogspot oder Wordpress, die es einem Jeden ermöglichen sein eigenes Journal öffentlich zu führen. Dabei kann es um die verschiedensten Themen gehen wie z.B. Reise, Auto, Bauen, Mode, Gourmet usw. Der jeweilige “Blogger” schreibt seine Gedanken, Erfahrungen und Tipps zum jeweiligen Thema als Artikel (ähnlich Zeitungsartikel) in den Blog. Ab Veröffentlichung ist dieser weltweit sichtbar, und wird auch von den Suchmaschinen gefunden. Daher wurde es in den letzten Jahren möglich, dass sich Blogger mit guten und interessanten, sowie auch kritischen Artikeln einen Namen gemacht haben, und damit auch Geld verdienen. Wohl jeder ist bei der Suche im Internet schon mal auf einen Blog gestoßen, ohne es vielleicht gleich zu bemerken, da es ja auch eine “Website” ist, bei der aber oftmals eher der Inhalt im Mittelpunkt steht als das Aussehen. Auch für Unternehmen, die ihre Kunden übers Internet bekommen, kann ein eigener Blog interessant sein, um über Produkte, Tipps & Tricks, Neuheiten uvm. zu berichten, da jeder Blogartikel von der Suchmaschine gefunden wird, oft auch mit vermeintlich “unwichtigen” Begriffen.
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Sehr geehrte Frau Landesrätin Wir als Freunde Krankenhaus Schlanders möchten zu Ihrem Interview im Vinschger Wind vom 21.01.2016 Stellung nehmen. Wir möchten vorausschicken, dass wir der absoluten Meinung sind, dass es dringend eine Gesundheitsreform braucht! Doch kritisieren wir, sowohl die Vorgehensweise als auch Teile des Inhaltes. Bei jeder Gelegenheit wird von Ihnen immer wieder betont, dass nie die Rede von einer Schließung der Krankenhäuser war….. da haben Sie vollkommen recht. Das wissen wir alle selber...Unser Logo heisst: Krankenhaus Schlanders muss offen bleiben, mit all seinen Abteilungen, Diensten und Primariaten. Dieses wurde Ihnen gegenüber auch mehrmals so geäußert, sie möchten es aber wohl gerne immer wieder missverstehen!!! Nicht die Krankenhäuser, sondern einzelne, für uns absolut notwendige Abteilungen sollen geschlossen werden oder wie Sie ja immer so schön betonen: „zusammengelegt“. Zu Ihrer Aussage betreffend „Beruhigung der Bediensteten“ hatten wir bis heute noch nie das Gefühl, dass Sie sich auch nur in irgendeiner positiven und zuversichtlichen Form geäußert hätten. Im Gegenteil…. wir haben seit Beginn der Diskussion um die Schließung der Geburtenabteilungen in Sterzing, Innichen (da ist sie bereits geschlossen) und Schlanders ihre Unternehmungen in diese Richtung beobachtet. Es wurde „schön geredet“ und immer alles im Raum stehen gelassen. In keinster Weise hatten die Bediensteten je das Gefühl, dass es Ihnen ein Anliegen ist, die Geburtenabteilungen in den drei Bezirken zu erhalten. Wie stellen Sie sich für uns Vinschger eine einzige Geburtenabteilung – nur in Meranvor???? Das ist doch absolut
untragbar für unser Tal!! Die Menschen im Vinschgau haben ein Recht auf eine wohnortnahe Geburtenabteilung und eine funktionierende Grundversorgung in Schlanders und falls sich diese wirtschaftlich nicht ganz rechnen sollte, dann muss sie eben querfinanziert werden; wie in anderen Krankenhäusern
(z.Beispiel in der Schweiz) auch. Das „Vinschger Modell“ der Reform würde auch sehr viel an Geld einsparen. Die Fallzahl von 80.000 Personen als Einzugsgebiet für eine Grundversorgung, funktioniert in einem großstädtischen Gebiet, nicht aber in einem abgeschiedenen, ländlichen Raum wie bei uns im Vinschgau. Kleine Anmerkung zum Schluss: Irrtümer werden erst dann zu Fehlern, wenn man sich weigert, sie zu korrigieren John F. Kennedy Freunde KH Schlanders
Vom wind gefunden
Autonomiekonvent Der Südtirol-Konvent oder Autonomiekonvent soll Visionen für die Weiterentwicklung der Autonomie ausarbeiten. Das Zweite Autonomiestatut wurde 1972 verabschiedet, deshalb soll es an die heutige Zeit angepasst werden. Alle Bürger können ihre Ideen über eine eigene Homepage (www.konvent.bz.it), bei offenen Veranstaltungen oder in verschiedenen Gremien (Forum der 100 und Konvent der 33) einbringen. Das Forum der 100 besteht aus 100 Südtiroler Bürgern über 16 Jahre, welche sich über die Homepage registrieren und nach dem Zufallsprinzip ausgelost werden. Der Konvent setzt sich aus 33 Mitgliedern zusammen, die der Südtiroler Landtag einsetzt. Auch 8 Vertreter aus dem Forum der 100 sind Mitglieder des Konventes. Am Ende dieses Prozesses soll ein Dokument stehen, das dem Südtiroler Landtag vorgelegt wird und als Grundlage für die Überarbeitung des Autonomiestatuts dienen soll. Dieses Dokument muss im Regionalrat von den 70 Abgeordneten aus dem Trentino und aus Südtirol genehmigt werden, damit es dann vom römischen Parlament beschlossen werden kann. Die offene Veranstaltung (Open Space) in Schlanders findet am Samstag, 20.02.2016 im Kulturhaus von 9 Uhr bis ca. 16:30 Uhr statt. Deshalb: hingehen und mitreden. (hzg)
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Die Umwandlung. Das „Betonierungskonsortium“ Mussolinis hat hässliche und massive Spuren im Obervinschgau hinterlassen. In letzter Zeit versucht man, sie zu entschärfen. Die Bunker werden als Scheune für die Bauern, als Whisky-Depot, als Künstlernest umgewandelt ...
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Definitiv
Wer heiratet wohin?
Die Durchführungsbestimmung zum Nationalpark wurde am 8. Februar im Amtsblatt der Republik veröffentlicht und tritt in 15 Tagen in Kraft. Damit ist der Übergang an das Land definitiv.
Das Kabinettsbüro der Marktgemeinde Schlanders bring zu Beginn eines jeden Jahres Gemeindstatisiken heraus. Ein Auszug: Schlanders liegt im südtirolweiten Trend, was die Vornamen betrifft. Am häufigsten kommen Josef und Maria vor. Interessant ist die Aufteilung zwischen weiblichen und männlichen Bürger und Bürgerinnen: Die bäuerlich geprägten Fraktionen Kortsch, Sonnenberg und Nörderberg haben signifikant höhere männliche Mitbewohner als weibliche. Im Ort Schlanders ist es umgekehrt. Dort stehen 1706 Männlein 1875 Weiblein gegenüber.
„Im Geschäft zu lokalen Produkten greifen“
„
Viel zu tun gab es für den Bauernbund-Bezirk Vinschgau im letzten Jahr. Und auch für heuer hat sich der Bezirk einiges vorgenommen, wurde auf der Bezirksversammlung des Südtiroler Bauernbundes in Schlanders klar.
Die Erbhofurkunde ist eine besondere Auszeichnung. Sie wird verliehen, wenn ein Hof seit mehr als 200 Jahren von derselben Familie bewirtschaftet wird.
Neuer Erbhof - Über 1.100 Höfe in Südtirol sind Erbhöfe. Seit heute gibt es einen Erbhof mehr. Arnold Schuler hat heute die Erbhofurkunde der Familie Anton Wieser vom Hof Pinet in Lichtenberg überreicht. Ein Erbhof ist ein Auftrag, den Betrieb weiterzuführen und weiterzugeben.
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er Bauernbund-Bezirk Vinschgau ist einer der aktivsten im Land. Groß schreibt der Bezirk die Zusammenarbeit mit verschiedensten Partner. „Die Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Wirtschaftsring war wieder sehr gut, genauso wie mit Vinschgau Marketing. In verschiedenen Arbeitsgruppen zu den Themen Leader, die Zukunft der Berglandwirtschaft im Obervinschgau oder Wildverbiss, wird mitgearbeitet“, erklärte der Bauernbund-Bezirksobmann Raimund Prugger. Auch mit dem Bauernbund in Nordtirol gibt es einen regen Austausch. Zudem hat der Bezirk eine Petition der Milchviehalmen unterstützt. In Richtung Kon-
sumenten appellierte Prugger, „beim Einkauf zu heimischen Produkten zu greifen und damit zu zeigen: Die Landwirtschaft ist mir ein Anliegen.“ Auf drei Schwerpunkte für die kommenden Jahre ging Landesrat Arnold Schuler ein. Ausgebaut werden soll die Kommunikation mit der Bevölkerung. „Da immer weniger Menschen direkt mit der Landwirtschaft zu tun haben, muss der Kontakt zwischen Produzenten und Konsumenten gestärkt werden“, so Schuler. Ging es früher darum, dass genügend Lebensmittel produziert wurden, fragen sich heute immer mehr Verbraucher, wie produziert wird. Ein zweiter Schwerpunkt wird die Forschung
sein, wobei der Klimawandel, die Berglandwirtschaft und der Pflanzenschutz im Mittelpunkt stehen werden. Zunehmend bedeutend wird die Ökologisierung. Dritter Schwerpunkt des Landesrates sind die Förderungen. Mit Hochdruck wird an der Verbesserung der EDV-Systeme gearbeitet, die für große Probleme und Verzögerungen bei der Auszahlung sorgen. Dank der neuen Förderkriterien will Schuler die Betriebe gezielter fördern. Ein Hauptaugenmerk bleibt natürlich die Berglandwirtschaft. Auch SBB-Landesobmann Leo Tiefenthaler ist auf die Schwerpunkte für die nächsten Jahre eingegangen. Potential sieht Tiefenthaler in der Fleisch-
Foto: Erwin Bernhart
von Arnold Schuler
produktion. Ein Qualitätsfleischprogramm soll die Produktion forcieren. Interessant ist aber auch die soziale Landwirtschaft. „Die Nachfrage nach Kinderoder Altenbetreuung am Hof wird größer und kann eine Chance für bäuerliche Betriebe sein.“ Mehr Geld forderte der Obmann für die Sanierung alter Bauernhöfe. Gedanken zur Landwirtschaft hat sich Pater Urs Maria Stadelmann vom Kloster Marienberg gemacht. Er appellierte, in der Diskussion über die Lebensmittelproduktion und die Ernährung, aber auch in der Diskussion zwischen biologischer und konventioneller Landwirtschaft, nicht in die Ideologie abzugleiten, sondern transparent und sachlich zu bleiben. Er ermutigte die Bäuerinnen und Bauern, kreativ zu sein und sich neue Chancen für den eigenen Hof zu suchen. Im Zusammenspiel zwischen Direktvermarktung und Tourismus sieht Pater Urs großes Potential für die Landwirtschaft.
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Latsch/Vinschgau
Fotos: „Wind“-Archiv
VI.P prüft Interesse für neue Nischen-Kulturarten
Die Veranstaltung in Latsch im gut gefüllten Saal der VI.P; Himbeere und Heidelbeere als Beispiel für Nischenprodukte
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ie VI.P, der Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse, organisierte kürzlich in Latsch eine Informationsveranstaltung über die Möglichkeiten im Anbau von Beerenobst, Steinobst und Gemüse im Vinschgau. Interessierte haben sich dabei Informationen von Experten über Gemüse, Kirsche, Marille, Heidel-, Brombeere und Erdbeere geholt. Expertenwissen gab es vom Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau, dem Versuchszentrum Laimburg, der Bergbauernberatung BRING und der Abteilung Landwirtschaft der Autonomen Provinz Bozen. Details gab es über Chancen und Risiken im Anbau, über die integrierte
Produktion, den Bioanbau, der Verarbeitung und Lagerung, über finanzielle Beihilfen und die Vermarktung der Obst- und Gemüsesorten.
VI.P gibt Hilfestellung „Die Nischenprodukte haben durchwegs ihre Daseinsberechtigung. Als Anbaugebiet hat der Vinschgau die besten klimatischen Voraussetzungen nicht nur für den Anbau von Äpfeln, sondern auch von einer Vielfalt anderer Kulturarten. Wir als Interessensverband möchten nun herausfinden, inwiefern es Interessierte gibt, welche den Anbau von Beeren, Kirschen und Gemüse einführen bzw. ausbauen möchten. Der Verband hilft, berät und unterstützt bezüglich
des Anbaus und bei der Vermarktung, “ sagt Josef Wielander, Direktor der VI.P. Der Verband sieht seine Aufgabe vor allem in der Vermittlung von Erfahrung und Wissen. „Konsumenten wollen bzw. wünschen sich regionale Produkte und vertrauen auf deren hohe Qualität. Wer das imstande ist zu liefern, hat gute Chancen auf dem Markt, “ bringt es der Obmann der VI.P Thomas Oberhofer auf den Punkt.
Nischenkulturen als interessanter Zuerwerb Gerade für viele Bergbauern in den Seitentälern oder im Oberen Vinschgau könnte der Anbau von Nischenprodukten ein interessanter Zuerwerb sein.
Oft sind solche Nischenkulturen gut kombinierbar mit einer Arbeit außerhalb des Hofes und sie können gerade in der Berglandwirtschaft interessant sein, da auch kleine Anbauflächen ausreichen. Durchwegs interessant kann eine Überlegung in diese Richtung auch für Besitzer von Grundstücken sein, welche nicht selbst Landwirt von Beruf sind. Eine neue Anlage ist zwar oft mit hohen Investitionskosten und mit viel Arbeit verbunden und Einsteiger müssen sich viel Wissen aneignen, doch das Potential der Produkte ist gegeben. Bauern, welche Interesse haben, in den genannten Anbaubereichen einzusteigen, können sich gerne bei der nächst gelegenen Genossenschaft melden. Der Geschäftsführer oder auch der Obmann können den Interessierten gerne Auskunft geben. Auch Reinhard Ladurner (ALPE), Markus Niederegger (OVEG), Gerhard Eberhöfer (VI.P) und Philip Brunner (MEG) stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Dann liegt die Entscheidung letztendlich beim Anbauer selbst abzuwägen, ob sein Standort für die Nischenkultur geeignet ist und ob er gewillt ist, sich das notwendige Fachwissen anzueignen.
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§ Der langseckelte Schnalser Aus dem Gerichtssaal
Scherz, zu den Schnalsern!“ Die Beweisaufnahme war angesichts des Geständnisses des Beschuldigten bald erledigt, worauf der Richter den Anklagevertreter um sein Plädoyer bat. Allen Beteiligten fiel es sichtlich schwer, nicht in schallendes Gelächter auszubrechen. Um aber wenigstens den Schein einer ernsten Verhandlungsführung zu wahren, verlegte sich der Ankläger aufs Dozieren: Der Ausdruck „Seckel“ sei kein Schimpfwort, er sei zumindest im süddeutschen Raum weit verbreitet! In Reutligen im Schwabenland sei ein Einheimischer, der einen Norddeutschen einen „verseckelten Zugezogenen“ genannt hatte, vom dortigen Gericht mit der Begründung freigesprochen worden, der einfache Seckel könne durchaus auch zärtlich und anerkennend gemeint sein und stelle allenfalls eine milde Form der Kritik
dar, welche Auswärtigen zuzumuten sei, weil sie ihre Empfindlichkeiten gegenüber einer bilderreichen Landessprache ablegen müssten. In Pforzheim sei Seckel kein Schimpfwort, sondern gar ein Kompliment. Auf dem dortigen Rathausplatz gäbe es eine Bronzefigur, welche „Seckel“ genannt wird, weil in den Zeiten, da in der Stadt die Goldindustrie florierte, Goldschmiede mit einem vollen Seckel angesehene Leute waren. Die Schnalser, so dozierte der Anklagevertreter weiter, seien aus einem ähnlichen Grund zu ihrem Seckel gekommen. Im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit seien sie wohlhabende Bauern gewesen, welche auch Geld verliehen. Zum Landsprachmarkt im März trafen sie sich in Goldrain mit ihren Schuldnern und trieben das ausgeliehene Geld ein. Je erfolgreicher sie dabei waren, umso
länger wurde ihr (Geld)beutel aus Stoff oder Leder, welcher am Gürtel hing. Also wäre „langseckelt“ nur gleichbedeutend mit münzreich und wohlhabend, somit alles andere als ein Schimpfwort. Aber selbst wenn man den „Seckel“ auf das rein Genitale beschränken wollte, wäre es für einen Mann noch immer nichts Schimpfliches, wenn man ihm ein langes Glied „anhängen“ wollte. Also sei, so das Schlusswort des Anklägers, der Tscharser voll freizusprechen. Der Richter folgte bereitwillig diesem Antrag. Der Schnalser verließ kopfschüttelnd und „hänglochet“ den Gerichtssaal, der Tscharser schüttelte sich vor Lachen, und spätestens seit diesem Präzedenzfall des Schlanderser Bezirksgerichts können die Schnalser ungestraft als „langseckelt“ apostrophiert werden! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt
Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders
Am Horizont Dieses Stück ist etwas Besonderes. Es handelt von einem sehr sensiblen Thema, ist hoch aktuell und spielt mitten im Leben. Es berührt und macht Mut, erzählt mit feinem Gespür die Realität, wie sie ist, hält aber auch viele schöne Momente fest. Petra Wüllenweber erzählt einfühlsam die Geschichte des kleinen Jungen Janek, der miterleben muss, wie sein geliebter Großvater immer unselbständiger und unzurechnungsfähiger wird. Sein Opa leidet an Alzheimer. Zum Inhalt: Janek ist ein leidenschaftlicher Schwimmer. Sein Opa trainiert ihn. Doch während Janek immer besser schwimmt, wird Opa immer komischer. Er liest die Zeitung von gestern, will im Wohnzimmer Feuer anzünden und erkennt irgendwann nicht
Foto: MAYER ORIGINALS
Hier also die erste der angekündigten Geschichten aus dem früheren Bezirksgericht Schlanders. Verhandelt wurde der Fall in den 1980-iger Jahren. Ich musste damals turnusmäßig den Staatsanwalt vertreten. Gleich der erste zu verhandelnde Fall erregte mein Interesse. Da war ein Tscharser angeklagt, die Ehre und die menschliche Würde eines Schnalsers in der Weise verletzt zu haben, dass er diesen im Gasthaus mit den Worten begrüßte: “Hoi, bisch a schun do, du longseckelter Schnolser?“ Der mit solchen Worten Empfangene verließ wortlos das Gasthaus und fuhr schnurstracks nach Schlanders zu seinem Anwalt, um gegen die vermeintlich ehrenrührige Anrede Strafantrag einzubringen. Bei der Verhandlung verneinte der Tscharser jede ehrabschneiderische Absicht: „So sogt man holt bei uns, aber eher zum
einmal mehr sein eigenes Spiegelbild. Von einem Tag auf den anderen ist Janek es, der auf Opa aufpassen muss, der versucht, seinen Zustand mit allen Mitteln zu verbergen, weil er ihn liebt und nicht will, dass Opa in ein Heim kommt.... „Am Horizont“ inszeniert von Bettina Montazem für das Kölner Theater „die baustelle“ wurde auch auf der Theatermesse Inthega prämiert. Karten sind im Kulturhausbüro und an der Abendkasse ab 19 Uhr erhältlich.
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Schade, dass die Jungen nicht mit Kupfer arbeiten von Heinrich Zoderer
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einrich Zwick ist ein neugieriger und interessierter Mensch geblieben. Vor wenigen Jahren hat er einen zweijährigen Lehrgang für Gestaltung an der Landesberufsschule Schlanders besucht, aber die Arbeiten mit Kupfer hat er sich selbst beigebracht. Heute arbeitet Zwick, wann immer er Zeit hat, in seiner Werkstätte in der Industriezone Vetzan. Dort hat er ein kleines Holzhaus, ein selbst gebautes Gartenhaus, 3x3 Meter groß hinter dem Metallbetrieb Zwick, den sein Sohn Andreas führt. Hier hat er alles, was er für seine Arbeiten braucht: die verschiedenen Werkzeuge, einen Arbeitstisch und die Ruhe, um seine Figuren aus dem Metall herauszuholen bzw. hineinzuklopfen. Derzeit arbeitet er an einem Kupferkreuz für einen Freund, einen alten Bekannten aus Deutschland. Im Mittelpunkt des Bildes ist die Geburt Christi mit den Hirten und Engeln, außen herum sind die vier Evangelisten. Heinrich Zwick ist ein Handwerker, ein Schlosser mit einer langen Erfahrung. Die Familie und die Religion sind für ihn wichtig, er interessiert sich für Kunst und auch für Politik, auch wenn er heute weniger liest als früher. Zu Fuß gehen wir von Schlanders nach Vetzan, wo er mir seine Arbeitsstätte zeigt. Im Juli 2015 wurde er 80 Jahre alt, aber er marschiert wie ein Junger und erzählt von seinen Lehrjahren und der Familientradition. Heinrich Zwick entstammt einer Familie von Kupferschmieden und Schlossern. Stolz zeigt er mir die Familien- und Firmenchronik, die er vor ein paar Jahren geschrieben und schön gestaltet hat. Da gibt es eine Urkunde seines Urgroß-
vaters, der 1815, also vor 200 Jahren den Gesellenbrief als Kupferschmied erhalten hat. „Johann Josef Zwick, gebürtig aus Burgeis, hat die Feyertagsschule zu Latsch fleißig besucht, auch den christlichen Unterricht und er hat sich in seinem sittlichen Betragen mit aller Zufriedenheit ausgewiesen. Deshalb kann er ein löbliches Kupferschmiedehandwerk ausüben.“ Auch sein Großvater Josef Zwick wurde 1839 Kupferschmied und gründete 1848 in Schlanders einen eigenen Betrieb. Sein Vater und er haben den Betrieb weitergeführt. 1998 konnte das Unternehmen Zwick das 150-jähriges Bestehen feiern und 2005 hat der LVH seinem Sohn Andreas Zwick als Schlosser und Schmied in der 5. Generation eine Urkunde überreicht. Heinrich Zwick hat nach dem Zweiten Weltkrieg 1949 in Bozen eine Schlosserlehre begonnen. Nachher ging er nach München, denn er wollte Neues kennenlernen. Ein halbes Jahr besuchte Zwick eine Meisterschule und später arbeitete er noch in zwei Betrieben in München. 1955 fuhr er als 20-Jähriger mit einem Fahrrad drei Monate durch Deutschland bis nach Hamburg. Er übernachtete in Kolpinghäusern. Später hat er im Vinschgau die erste Kolpingfamilie gegründet. Bei der Radfahrt durch Deutschland besuchte Heinrich Zwick viele Museen und Kirchen. Nach dem Militär stieg er im elterlichen Betrieb ein. 1959 übernahm er den Betrieb und 1968 eröffnete er als erster Unternehmer in der heutigen Industriezone in Vetzan ein neues Betriebsgebäude. Am Anfang waren 6 -7 Mitarbeiter, bald waren es 15, heute sind es rund doppelt so viele. Damals wurde vieles aus Aluminium hergestellt: Zäune, Geländer, Türe, Fenster. Heinrich Zwick las nicht
Foto: Heinrich Zoderer
Nach seiner Pensionierung im Jahre 2000 hat der gelernte Schlosser Heinrich Zwick aus Schlanders angefangen mit Kupfer zu arbeiten und dort anzuschließen wo seine Vorfahren begonnen haben. Heute pflegt er sein Hobby, wann immer er Zeit hat.
Heinrich Zwick, Schlosser und Kupferschmied aus Schlanders mit einem seiner Werke: Moses mit den Gesetzestafeln nur regelmäßig die internationale Fachzeitschrift für Metallgestalter „Hephaistos“, er besuchte auch viele Fachmessen. Dort hat er auch einen Partner zur Produktion von Briefkästen gefunden und sich später darauf spezialisiert. Heute werden im Betrieb mit moderner Lasertechnik verschiedene Briefkästen für den europäischen Raum produziert. Auf dem Rückweg von Vetzan nach Schlanders reden wir über das Kolpingwerk, die Aktien der Südtiroler Sparkasse, den Bozner Flughafen, die Freiheitsstatue in New York und die Anfänge der Kupferarbeiten. Die 46 m hohe Freiheitsstatue in New York, ein Geschenk der Franzosen an die Amerikaner, ist wahrscheinlich die bekannteste Kupferarbeit. Bereits vor 10.000
Jahren wurden Waffen, Werkzeuge und Schmuck aus Kupfer hergestellt. Es veränderte das Leben der Menschen. Jeder, der mit Kupfer arbeitet, kann deshalb auf eine jahrtausendealte Tradition zurückgreifen, er bekommt ein Gefühl für das Material und die Formbarkeit dieses wichtigen Rohstoffes. Gebrauchsgegenstände und Kunstgegenstände können hergestellt werden. Gerne würde Heinrich Zwick seine Arbeiten in einer Ausstellung präsentieren, um damit auf die alte Technik der Kupferschmiede hinzuweisen. Zwick findet es schade, dass es in der Berufsschule keinen Platz für das Bearbeiten von Kupfer gibt. Es würde die Hände und den Geist für das Metall und deren Bearbeitung schulen.
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Katholische Soziallehre Wie bereits in der letzten Kolumne angekündigt, beschäftigt sich das Internationale Kolpingwerk und somit Kolping Südtirol im Jahre 2016 mit einem Grundpfeiler der katholischen Soziallehre: das Gemeinwohl. Gemeinwohl definiert als allgemeines Wohl, auch mit der Frage versehen: Was macht Kolping oder was tun Kolpinger für das Gemeinwohl? Durch Partnerschaftsarbeit, durch Bildungsarbeit ist es gelungen, Menschen in politische Verantwortung zu bringen, die sich dann in den verschiedenen Gremien verstärkt für das Gemeinwohl einsetzen. Ein weiterer Bereich für die Gemeinwohlarbeit ist durch den Einsatz von Kolping gelungen und gelingt immer noch, dass sich Menschen ihrer je eigenen Würde und ihrer Fähigkeit bewusst werden und ihnen allen zu einer ganzheitlichen Entwicklung verhelfen. Weiters ist es durch die Organisation von Menschen in Kolpingsfamilien und in Kolpingverbänden weltweit gelungen ihnen in der Gemeinschaft eine Stimme zu geben, um sich für mehr Gerechtigkeit und Frieden einsetzen zu können. Auch das bedeutet im Konkreten, Gemeinwohl weitertragen! Aber es müssen auch Ziele formuliert werden, Ziele im Sinne des Gemeinwohls. Eines ist sicherlich durch die Stärkung der Familie gegeben. Gerade so kann man jungen Menschen Werte vermitteln, die für den Zusammenhalt der Gesellschaft wichtig sind. Das kann man in der Familie – konkret in der Kolpingsfamilie – besser lernen. Wir sind uns als Kolpinger auch bewusst, dass wir Mitverantwortung tragen für die Gestaltung der Wirtschaft und die Wirtschaft wieder verstärkt ihre Dienstfunktion für den Menschen erkennen muss. Auch da gilt es, unseren Einsatz erkennbar und sichtbar werden zu lassen!
Handwerker und Gastwirte in den Mittelschulen Dass es im Handwerk und im Hotel- und Gastgewerbe zahlreiche Berufsmöglichkeiten gibt, davon konnten sich kürzlich die Schüler der Mittelschule Mals überzeugen. Auch an der Mittelschule Prad wurde diese Berufsgruppen vorgestellt ebenso in der Mittelschule Graun. Fragen zu den einzelnen Berufen wurden von Vertretern des Wirtschaftsverbandes für Handwerk und Dienstleister (lvh) und von der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) beantwortet und die Schüler erhielten entscheidende Tipps für die eigene Berufswahl.
Schlonderser
Fosching
Der Bürgermeister führte den Faschingstross an, in seinem Gefolge waren 16 weitere Faschingsgruppen und -wägen. Der Schlonderser Fosching zog am Faschingssamstag zahlreiche Schaulustige an: Gesundheitsreform, Stocker und Schäl mit den letzten Vinschgerlen, der VW-Abgas-Skandal (der Ferrariclub), das Disneyland, die Nasa, die Altweibermühle, der musikalische Zoo, der Kampf der Giganten, der Schuh des Manitu, Forst-Bier und Cola ... die Ideen waren originelle und belustigten das Publikum. Rund zwei Stunden schlängelte sich der Faschingsumzug durch das Dorf. Dort ging das Faschingstreiben bis in die Abendstunden weiter....
Fotos: Angelika Ploner
Kolping im Vinschgau
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Laatsch
Lootscher Bauernfosnocht ngekündigt waren Regen oder Schnee. Gekommen ist es zum Glück anders. Der Nebel hing zwar bis tief ins Tal, aber es regnete nicht und es schneite auch nicht. So konnte am Faschingssonntag ab 14 Uhr die Lootscher Bauernfosnacht mit Umzug, Aufführungen und der traditionellen Larchversteigerung wiederum vor vielen Zuschauern durchgeführt werden. Ein Traktor mit einem langen Lärchenstamm führte den Zug an, dann folgten der Straßenkehrer, der Scheibenschloger und der Nachtwächter mit seiner Frau. Dahinter kamen die Bauersleut mit ihren Gerätschaften, die Fosnachtsmusi und dann mehrere geschmückte Wagen. Auf dem Hauptplatz und auf dem Kirchplatz spielte die Musi und dann wurden die Nachrichten verlesen und mehrere Stücke aufgeführt. Die Laatscher Heimatdichte-
NEUE FÜHRUNG NUOVA GESTIONE
Fotos: Heinrich Zoderer
A
Ein bunter Fasnachtszug zog durchs Dorf. Ganz vorne ein langer Lärchenstamm, der zuletzt versteigert wurde. In Reimform wurden aktuelle Themen verlesen und aufgeführt: die Pestiziddebatte in Mals, ein Besuch bei der Erotikmesse in Lana, ein Langtauferer, der mit dem Zug nach Meran fährt, ein Streit zwischen Tochter und Mutter, sowie zwei gewichtige Burschen und ihre Fitnesstrainerin
rin Genoveva Blaas Telser hat das ganze Jahr Menschliches und Zwischenmenschliches, Politisches und Unpolitisches beobachtet und in Reime gegossen. Andreas Paulmichl hat
alles gekonnt moderiert, die Nachrichten verlesen und zusammen mit anderen Burschen aus Laatsch das Gedichtete vorgespielt. Auch der Lootscher Volks-Rapper Wolfgang Schöpf
alias DJ Hamala Leif hatte seinen Auftritt. (hzg) Weitere Fotos auf der Fotogalerie unserer Homepage: www.vinschgerwind.it
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Burgeis/Kastelbell/Vinschgau
Verleihung des Jungbergbauernpreises 2016 A
Von links: Hubert Zwick Vertretung für die Stiftung Südtiroler Sparkasse, Martina Niedermair Bezirklsleiterin Bauernjugend Vinschgau, Altbäuerin Johanna Brunner, Bankdirektor der Sparkasse Schlanders, Andreas Zischg, Jungbäuerin Miriam Auer mit Sohn Janik, Jungbauer Martin Brunner, Altbauer Adolf Brunner und Bezirksobmann Vinschgau Georg Mantinger
Foto: „Wind“-Archiv
m letzten Samstag im Jänner, war die Fürstenburg in Burgeis Schauplatz für die Verleihung des Jungbergbauernpreises 2016. Jedes Jahr wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung „Südtiroler Sparkasse“ ein Förderpreis für junge Bauern vergeben, die sich für den Erhalt und Ausbau ihres Hofes besonders engagieren. Kriterien für die Vergabe sind unter anderem das Alter, das nicht über 35 Jahre liegen darf, die Übernahme des Hofes, die Erschwernispunkte über 75, Kinder, sowie ein besonderes Engagement für den Erhalt und Ausbau des Hofes. In diesem Jahr ging der Preis im Vinschgau nach Kastelbell, auf den Flatscher-Hof am Trumser Sonnenberg. Verliehen wurde er an Martin Brunner und seine Lebensgefährtin Miriam Auer. Martin Brunner ist 30Jhre alt, hat vor 8 Jahren den
elterlichen Hof übernommen und seitdem den Hof schrittweise energetisch saniert, erweitert und umgestaltet. Eine Bewässerungsanlage erbaut, die nun rund die Hälfte der Hoffläche bewässert und von Milchproduktion auf Rinderzucht umgestellt. Die Jungrinderzucht ist ein wichtiges Einkommen für die junge Familie, die in den letzten Jahren stetig aufgebaut wurde. Den Beruf als Bauern
einem Geschäft. Die Arbeit begleitet die Familie durch das gesamte Jahr, Auszeiten sind gering, doch durch die gegenseitige Ergänzung und auch die Mithilfe der Eltern, ist eine Arbeitsteilung noch möglich. Und dennoch finden beide Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten bei der Bauernjugend, dem Braunvieh Jungzüchterclub Untervinschgau, den Bäuerinnen und der Feuerwehr. (bw)
übt er mit Leidenschaft aus, jedoch im Nebenerwerb. Wie so viele Bergbauern benötigt er einen Zweitberuf, um seinen Betrieb aufrecht zu erhalten. Als ausgebildeter Maurer kann er einen Zusatzverdienst einbringen und diese Fähigkeiten auch am Hof einsetzen. Seine Partnerin Miriam unterstützt die Arbeit am Hof, das Brotbacken und versorgt die Familie, doch auch sie arbeitet in Teilzeit in
St. Valentin
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rotz schlechter Witterung feierten die Narren von St.Valentin fröhlich ihr Fest und ließen den Fasnacht-Sonntag am neuen Festplatz und in den Gastlokalen ausklingen. Die Vorbereitungen dauerten über Wochen und beschäftigten das ganze Dorf. Dadurch ergaben sich faszinierende Spiele von Farben, Masken und Figuren, womit sich die ein-
zelnen Gruppen mit aktuellen und brisanten Thematiken auseinandersetzten. Der Narrenzug begann am „Ponte Canale“, zog sich, gesäumt von unzähligen Zuschauern, durch die Kirchgasse zur Lourdeskreuzung, weiter über die Landstrasse durch das Dorf zum Raiffeisenplatz, bog dort in den Waldweg ein, bis er den neuen Festplatz Lawerz erreichte. Angeführt
von der „Schweitzer Garde“ der Schützenkompanie „F. Padöller“ fogten die 6ser Jahrgänge, die freiwillige Feuerwehr, der Skiclub, die Musikkapelle, die Heimatbühne, der AVS und das Weisse Kreuz. Im Anschluss an den Umzug feierten die Narren auf dem Festplatz und anschließend in ihren Stammlokalen bis in den späten Abend hinein. (aw)
Fotos: Andreas Waldner
16 Gruppen trieben es in St. Valentin bunt
v.l.: Die Musikkapelle Haid als Sträflinge, die 2006 Gegorenen als Winkinger, Leo Noggler (Jahrgang 1926) als Papst Franziskus und oben die Parodie auf die neue Weißkugelhütte
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Laatsch/Schlanders
Fasnacht-Begräbnisse – skurril und schräg E
seit zwei Jahren zelebriert, auf Initiative von Miriam Mair und Heinz Fritz, die vor sechs Jahr auch den Faschingsumzug ins Leben gerufen haben. Im Rahmen des schrägen Begräbnisses wird das Zepter im Gemeindeamt zurückgegeben, das beim Faschingsauftakt am 11.11. dort abgeholt worden ist. (mds)
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Am Aschermittwoch: die Laatscher Fasnachter (links), das Schlanderser Faschingskomitee (unten) 12 Uhr ist Schluss. Der Aschermittwoch-Brauch ist uralt, hat Jahrhunderte lang allen Widerständen der Kirche getrotzt und nichts an Originalität eingebüßt. Auch in Schlanders zog am Aschermittwoch ein makaberer Zug mit Sarg und schwarz gekleideten Frauen und Männern durch die Fußgängerzone. Dort wird das Fasching-Begräbnis
Theaterbühne Matsch
A Monn muas her! Am Samstag, 20. Februar 2016 öffnet sich endlich der Vorhang für die Premiere des Schwanks in 3 Akten „A Monn muas he“ von Hermann Schuster. Seit Monaten wurde fleißig unter der Regie von Gotthard Theiner geprobt. Nun sind alle bereit und freuen sich schon riesig auf die Aufführungen. Obwohl der reiche Bummlerhof seinen Namen von der Haltung prachtvoller Zuchtochsen, den „Bummlern“, her hat, ist es ausgerechnet ein Weibliches, nicht mehr ganz frisches Wesen, das sich ganz als „der Herr vom Bummlerhof“ aufführt.
Auch wenn die alte Bäuerin Barbara bereits einen verwitweten Sohn, Nazl, in den besten Jahren und einen heiratswilligen Enkelsohn hat, will sie das Regiment nicht aus der Hand geben. Fast siebzigjährig, ist sie ebenso rüstig wie kratzbürstig und fühlt sich noch viel zu frisch für einen „unnützen Fresser, der nur mehr für die Ofenbank taugt“. Darum beschließt sie, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und so nahm die Geschichte ihren Lauf… Kartenreservierung unter Tel.: +39 333 195 0586
Foto: Erwin Bernhart
in skurriler Begräbniszug setzt sich alle zwei Jahre am Aschermittwoch in Laatsch vom Ortsteil Pflutsch aus in Bewegung –mit Fähnrich, Ziehharmonika-Spieler, mit Pfarrer, Ministranten, mit Sarg und Trägern, mit Totengräber und Trauernden, von denen einige Stangen mit Luft gefüllte Fasten-Würste umher schwingen. Einen Vormittag lang tragen die Laatscher in originalen Begräbnisgewändern ihre „scheane Fosnocht“ zu Grabe. Der Pfarrer huldigt der verflossene „fünfte Jahreszeit“ mit einer Leier von possenhaften Gebeten. Und die Trauernden antworten mit der Antwortformel „lachet für uns“. Die Gebetsweiber versuchen einander mit lautstarkem Gejammer zu übertönen. Mitmachen dürfen nur Männer. Halt macht der Zug in den Gasthäusern. Zum Schluss werden die leeren Geldtaschen gewaschen und um
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St. Valentin
Seit 40 Jahren zweites Zuhause S
v.l.: Schwettmann Cornelia, Dieter Ostermeier, Karin Kare, Karl Heinrich Becker, Bürgermeister Heinrich Noggler, Gastwirt Martin Mall, Präsidentin Ferienregion Reschenpass, Zanzotti Deborah, Direktor Ulrich Stampfer
Foto: Andreas Waldner
t. Valentin ist für die Landjugend Kreis Minden-Lübbecke/Herford seit 40 Jahren ein zweites Zuhause: Zu einer tollen Party mit Musik und Tanz hat die in St. Valentin unter dem Namen bekannte „BeckerGruppe“ ihre Gastgeber und einheimischen Freunde in den Vereinssaal geladen. Vor 40 Jahren brach Karl Heinrich Becker zum ersten Mal mit einer Gruppe Jugendlicher zu einem Skiurlaub nach St. Valentin in die gemietete Villa Waldkönigin auf. Heuer war die Gruppe mit 50 Personen in Hotel Mall anwesend, um mit den Hoadern 40 Jahre Ski-Alpin zu feiern. Mit Stolz ließ Cornelia Schwettmann, die Vertreterin der TirolSkifahrgruppe, die Geladenen wissen, dass viele bereits in der dritten Generation auf der Haid Urlaub machen. Sie bedankte sich abschließend ganz herzlich bei Karin und Martin Mall für die tolle Unterstützung bei
der Organisation des Jubiläums. Als nächstes ließ Karl Heinrich Becker die vierzig Jahre Revue passieren. Mit 45 Leuten und 2 Köchinnen sind wir damals zur Villa gefahren und haben St. Valentin kennen gelernt. „Viele Geschichten könnte man erzählen. Die, die dabei waren, bewahren Stillschweigen über die Vorkommnisse, das ist Ehrensache. Nur so viel sei gesagt: Es gab immer viel Spaß! Wir sind Freunde geworden. Den Verantwortlichen rufe ich zu: Trefft für die Zukunft die richtigen Ent-
scheidungen sowohl privat als auch im Ort. Euer Ort hat es nötig, weiter entwickelt zu werden. Springt vielleicht mal auch über den eigenen Schatten, denn wir sind verliebt in die Haider Alm“. „Man sieht, die Verbundenheit ist groß, ihr habt dem Dorf geholfen, sich zu entwickeln und ich hoffe auf weitere vierzig Jahre, dass ihr uns treu bleibt. St. Valentin ist euch zweite Heimat geworden und sollte es weiterhin bleiben.“ sagte BM Heinrich Noggler anerkennend und überreichte eine entsprechende
Urkunde und einen prallen Geschenkkorb. Roman Hohenegger von der Haideralm AG überreichte einen Gutschein für eine Pastapary im Almrestaurant. „Stammgäste kommen jedes Jahr an demselben Ort zurück, wo sie Menschen kennen gelernt und Beziehungen aufgebaut haben, wo sie sich geborgen fühlen. Sie haben uns heute bestätigt, dass St. Valentin ihr zweites „kleines“ Zuhause geworden ist.“ bemerkte Ulrich Stampfer von der Ferienregion Reschenpass und überreichte Urkunden als“ Dankeschön“ für 40 Jahre Treue zu St.Valentin an Karl Heinrich Becker, Dieter Ostermeier und Karin Kahre. Die offizielle Feier wurde von der Musikkapelle St.Valentin musikalisch umrahmt. Bis spät wurden Neuigkeiten ausgetauscht, in Erinnerungen geschwelgt, gemeinsam gelacht, dank „Duo Bergkristall“ getanzt und das Jubiläum begossen. (aw)
Schlanders
Fotos: Angelika Ploner
NS-Opfer Rosa Unterweger ein Gesicht gegeben
G
änsehaut. Beklommenheit. Schauder. Das Schicksal von Rosa Unterweger berührt, mehr noch: bewegt tief. Rosa Unterweger, in Schlanders am 12. Mai 1931 geboren - die Mutter Dienstmagd, der Vater unbekannt – wird mit 11 Jahren in die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren überstellt. Die Diagnose:
„...angeborener Schwachsinn erheblichen Grades.“ Für medizinische Experimente – für eine Tuberkolose-Impfung – wurde Rosa herangezogen und starb fast auf den Tag genau ein Jahr später an den Folgen dieser. Schlanders als Geburtsort ist nun Gedenkort. Der Primar der Psychiatrie Bozen Andreas
Conca übergab die Krankenakte der Rosa Unterweger an Bürgermeister Dieter Pinggera, dieser wiederum seinerseits an das Realgymnasium Schlanders. Die letztjährige 4. Klasse desselben zeichnete das Unfassbare nach, fand Worte, wo letztlich Sprachlosigkeit überwiegt. Eine Ausstellung, die am 29. Jänner in
der Bibliothek Schlandersburg eröffnet wurde, versammelte jene, die an der Aufarbeitung von Rosas Schicksal beteiligt waren. Für Conca, dem Initiator, ist Rosa Unterweger und deren zehn Südtiroler Weg- und Schicksalsgefährten zur Herzensangelegenheit geworden: „Die Gemeinde gibt der Geschichte Raum, die jungen Leute hingegen haben dem Individuum ein Gesicht gegeben.“ Aus dem Kind hat das Nazi-Regime ein Objekt gemacht und aus diesem ist nun wieder ein Subjekt geworden. „Man hat das Kind wieder zurückgenommen.“ Thomas Simeaner, der das Thema Euthanasie künstlerisch aufbereitete, ist eine metaforische Spurensuche gelungen. Einen Namen, ein Gesicht und einen bleibenden Wert gibt dem NSOpfer Rosa Unterweger eine Stele neben der Spitalskirche. (ap)
Das Privileg der Jugend Es ist für die Firma Pedross eine Premiere, genauso wie es eine Premiere für die junge Praktikantin Sabrina Weyrich ist bzw. war. Die 20-jährige Studentin Weyrich hat sich in Ihrem 18-wöchigen Praxissemester in die Tiefe des Sockelleistenherstellers Pedross in Latsch begeben. „Man sucht Unternehmen aus, um die theoretischen Dinge von der praktischen Sicht ansehen zu können“, sagt Weyrich. Sie studiert im 5. Semester an der Fachhochschule in Rosenheim Holztechnik. „Holzer“, lacht Weyrich, nenne man die Studenten in diesem Studienzweig. Energie und Gebäudetechnik und auch Innenausbau werden an der FH Rosenheim neben vielen anderen Studienrichtungen gelehrt. Die Studenten haben im 5. Semester eine Praktikumspflicht. Einen ersten Einblick hat Weyrich im Rahmen einer Exkursion im vorigen Jahr bei der Firma Pedross erhalten. Bei Besuchen in Holzbetrieben in Bayern, in Österreich und eben auch bei Pedross holten sich die Studenten Informationen und praktisches Anschauungsmaterial. Weyrich hat dann bei Pedross um das Praktikum angesucht.
„Da war schon auch ein Bedarf da“, sagt Weyrich. Sie stürzte sich in die Arbeit, hat sich in den Produktionshallen die einzelnen Arbeitsschritte in den verschiedenen Abteilungen vorgenommen, hat mit den Bereichsleitern, mit den Mitarbeitern gesprochen, hat so die Ist-Situation erhoben und penibel dokumentiert. Darin werden auch die Zeiten und Kosten der einzelnen Arbeitsschritte niedergeschrieben. „Da kamen von Seiten der MitarbeiterInnen schon einige Anregungen, darüber, was nicht optimal läuft“, sagt Weyrich. Die
„Das war einmal in der Verpackung“, sagt Weyrich, „das war mein erstes Projekt.“ Da gebe es zwei Anlagen. In der ersten werden die Bodenprofile verpackt, also „geschrumpft“, so dass die Verpackungsfolie wie eine Haut um die Profile anliegt. „Die zweite Anlage ist schon älteren Baujahres und nur auf eine Produktgruppe ausgelegt“, sagt Weyrich ohne Zögern. „Mein Projektvorschlag ist, dass man diese zwei Anlagen zusammenlegen soll. Die alte Maschine kommt weg und die andere wird etwas erweitert, so dass da mehr Profile drüberlaufen können. Und das Zubehör soll händisch dazugegeben werden, auch weil im Verhältnis nur kleine Mengen an solchen Bodenprofilen hergestellt werden“, erzählt Weyrich. Ein zweites Optimierungsprojekt hat Weyrich in der Lackierung ausgemacht. Die Farbe der Sockelleisten wird dort der Farbe des dazugehörigen Bodens entsprechend angepasst. Mit großem Fingerspitzengefühl mischt der zuständige Mitarbeiter die entsprechende Lackmischung ab.
Foto: Erwin Bernhart
Weil es Philosophie der Firma Pedross und vor allem jene von Firmenchef Martin Pedross ist, dass ein Praktikum nicht nur dem Betrieb sondern auch dem Praktikanten etwas bringen solle, hat man der jungen Studentin, betreut vom technischen Leiter Sebastian Kurz, einige Freiräume im Betrieb geschaffen. Allerdings mit konkreten Zielformulierungen. Der Betrieb gab die Anforderung vor, den internen Ablauf bei der „Kaschierung“, Verleimung von Furnier und Kaschiervlies, zu untersuchen. Die Prozesssicherheit bei der Verleimung sollte optimiert werden. Das Privileg der Jugend ausnutzend hat Weyrich dem Betrieb andere Vorschläge unterbreitet. Sie interessiere sich für Prozessabläufe, für Prozessoptimierungen. Taube Ohren kennt man bei Pedross nicht und man hat die Studentin machen lassen.
Weyrich hat sich Schicht für Schicht in die Tiefe von Pedross vorgearbeitet. Aus den vielen kleinen Anregungen haben sich schließlich zwei größere Optimierungsvorschläge entwickelt.
Sabrina Weyrich: die 20-jährige FH-Studentin hat als Praktikantin einen Blick von außen in die Latscher Firma Pedross geworfen, viel gelernt und Anregungen ausgearbeitet mit Lern-Nutzen für die Praktikantin und mit praktischem Nutzen für die Firma Pedross Mitarbeiter wüssten am besten, was bei den Arbeitsschritten so laufe. Überlegungen gingen nun dahin, welche Optimierungsschritte möglich wären. „Man muss schon genau schauen. Denn, wenn in einzelnen Abteilungen Optimierungsschritte gesetzt werden, kann das noch nicht unbedingt eine Optimierung des Gesamtprozesses bedeuten“, überlegt Weyrich. Was bedeutet eine Veränderung in einer Abteilung für die Abteilung davor und für jene danach?
Weyrich bringt die Idee eines Farbmessgerätes in den Betrieb, hat bereits die Firma ausgemacht, die sowas bewerkstelligen kann. Ziel sei es, die entsprechende Farbmischung in kürzerer Zeit, mit weniger Anfahrmaterial und höherer Genauigkeit erzeugen zu können. Der nächste Schritt wäre, dass die Tester des Farbmessgerätes in die Firma Pedross kommen. Weyrich hat dazu eine Farbreihe, insgesamt 75 verschiedene Abmischungen, vorbereitet, auf die die Software dann zugreifen könnte. „Die Herstellerfirma kommt demnächst und meine Praktikumszeit ist leider schon vorher vorbei“, bedauert Weyrich, dass sie den Abschluss bzw. die mögliche konkrete Umsetzung ihres zweiten Optimierungsprojektes nicht mehr mitverfolgen kann. Die Premiere in Latsch ist demnach - mit beidseitigem Nutzen - und deshalb erfolgreich zu Ende gegangen. (eb)
Bildungsausschuss Laas
Bildungsausschuss Tarsch
Einladung zum Vortrag
für den guten Zweck
Waldgrenze-ÖtziAlpwirtschaft
Kastelbell/ Tschars
TarscH
LatscH
Martell
Goldrain
Schlanders
Kortsch
Laas
Stilfs
Prad
18.02.16
Schluderns
Graun
Bildungsausschüsse Vinschgau
Mals
Vinschgerwind 4-16
Glurns
24 /Bildungszug/
Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars
Vortrag
Hautkrebs
Wie kann ich vorbeugen?
Traditioneller Suppnsunnta Sonntag, 24. Februar 2013 von 10 bis 14 Uhr
Traditioneller Suppnsunnta in Tarsch
Vereinshaus Sigmunt Angerer, Tarsch Mit dem Erlös wird ein Schulprojekt für Mädchen in Uganda unterstützt. Mehr darüber erfahren Sie auf dem Suppnsunnta.
Gulaschsuppe, Chili con Carne, Knödelsuppe, Kürbissuppe Nudelsuppe, Saure Suppe, Fischsuppe, Kaffee und Kuchen
Der menschliche Einfluss auf die Waldgrenze seit der Jungsteinzeit und die Entstehung/Entwicklung der Alpwirtschaft im Alpenraum
Wir danken allen freiwilligen Helfern und Gönnern. Angeboten werden verschiedene Suppen, Die Initiativgruppe Suppnsunnta in Zusammenarbeit mit dem Bildungsausschuss Tarsch. Kaffee und Kuchen. Der Erlös wird wiederum gespendet – nähere Informationen dazu gibt es direkt vor Ort!
Datum: Freitag 26.02.2016
Datum: Sonntag,
Beginn: Ort: Referent:
20.00 Uhr Tanas-Volksschule Hanspeter Staffler Vorsitzender der Stiftung Landschaft Südtirol
Veranstalter: Referat für Natur und Umwelt im AVS; Alpenverein Südtirol - Sektion Laas; Fraktion und SBB-Ortsstelle Tanas; Bildungsausschuss Laas
Bildungsausschuss Martell
mit Dr. Zampieri Pierfrancesco Primar der Dermatologie am Krankenhaus Meran
Gemeinde Latsch
21. Februar 2016
Ort: Vereinshaus S. Angerer in Tarsch Dauer: 10.00 bis 14.00 Uhr Veranstalter: Organisationskomitee „Suppnsunnta“
Südtirol hat die höchste Hautkrebs-Quote in ganz Europa. Frühzeitig erkannt, lässt sich Hautkrebs gut behandeln. Noch besser ist es allerdings, sich davor zu schützen. Hautkrebs ist tückisch, er verursacht zunächst keine Beschwerden. Deswegen ist Vorsorge wichtig. Sonnenschutz und schon bei den ersten Anzeichen zum Arzt gehen ist entscheidend – damit heller und schwarzer Hautkrebs keine Chance haben.
Mittwoch, 2. März 2016
Kinder im Netz… und wir?
um 19.30 Uhr im Ratssaal Kastelbell
In Zusammenarbeit mit der Südtiroler Krebshilfe – Bezirk Vinschgau Bezirksservice Vinschgau
Marteller Gesundheitstage
Die Kunst der Erziehung - Grundkurs
Dienstag, den 23. Februar 2016 um 20.00 Uhr im Bürgerhaus Martell
Ein praktischer Kurs für Mütter und Väter von Kindern zwischen 3 und 12 Jahren sowie Großeltern
Vortrag mit Prof. Dr. Gardetto Alexander zum Thema
Informationen und Praktisches zum WEB.2.0 für Eltern und Interessierte
„Meine Erlebnisse als Arzt in Afrika“
Datum: Dienstag, 23. Februar 2016
Alle Bürger sind zu diesem Vortrag recht herzlich eingeladen! Organisation: Gemeinde Martell, Bildungsausschuss Martell und Bibliothek Martell, Arbeitsgruppe Sozialzentrum
Ort: Beginn: Referent: Veranstalter:
Grundschule Tarsch 19.00 Uhr Hannes Waldner Bildungsausschuss Tarsch
am 3., 10. und 18. März und 1. April 2016 Beginn 19 Uhr im CulturForum in Latsch
Referentinnen: Elisabeth Hickmann und Heike Rainer, FamilienTeam® Trainerinnen Anmeldung innerhalb 25. Februar 2016 KFS-Büro, Tel. 0471 974 778, info@familienverband.it, www.familienverband.it
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Bildungsausschuss Goldrain
27. Goldrainer Dorftage Di. 16.02.2016 bis Fr. 26.02.2016 Unsere Tracht
Welche Bedeutung hat die Tracht für uns? Wie wird sie getragen und richtig gepflegt?
Datum: Samstag, 20.02.2016 Beginn: 16.00 Uhr Ort: Feuerwehrhalle Goldrain Referentin: Agnes Andergassen Organisation: Musikkapelle GoldrainMorter
Tänze aus Europa
Feurig wie ungarische Paprika, elegant wie französischer Rotwein, atemberaubend wie norwegische Fjorde, mystisch wie die griechische Antike…. . So vielfältig sind Europas Volkstänze. Die Volkstanzgruppe Schlanders feierte im vergangenen Jahr das 50jährige Jubiläum ihres Bestehens. Zum Repertoire der Volkstanzgruppe zählen deshalb nicht nur die bekannten Tiroler und alpenländischen Tänze, sondern auch über 100 Tänze aus aller Welt. Eine Auswahl davon werden wir Ihnen zeigen. Datum: Sonntag, 21.02.2016 Beginn: 15.00 Uhr Ort: Rittersaal auf Schloss Goldrain
Leitung: Volkstanzgruppe Schlanders Organisation: Volkstanzgruppe Schlanders
Gesunder Darm Gesundes Leben
Warum der Darm für unsere Gesundheit so wichtig ist. In unserem Darm leben zirka 2 Kg Bakterien, die für unsere Gesundheit unentbehrlich sind. Der Darm beschafft Energie, trainiert das Immunsystem und beeinflusst unsere psychische und physische Gesundheit. Die Ernährung ist der Schlüssel für unsere Gesundheit. Welche sind die Folgen einer gestörten Zusammensetzung der Darmflora? Was kann ich tun, um meinen Darm in Schwung zu halten? Datum: Dienstag, 23.02.2016 Beginn: 20.00 Uhr Ort: Graf Hendl Saal auf Schloss Goldrain Referentin: Dr. Cristina Tomasi, Fachärztin für Innere Medizin Organisation: Bildungsausschuss Goldrain
Hör nie auf neu anzufangen
Wer stößt in seinem Leben nicht an Grenzen? Sie sind da, oft unerwartet, oft schleichend, oft herausfordernd! Jeder muss sich mit seinen Grenzen auseinandersetzen, Lösungen
suchen und Entscheidungen treffen, auch der christliche Glaube kann uns dabei Hilfe sein. Datum: Donnerstag, 25.02.2016 Beginn: 20.00 Uhr Ort: Graf Hendl Saal auf Schloss Goldrain Referent: Don Klaus Rohrer Organisation: Katholischen Verbände Goldrain
Kaffeeschnupperkurs mit Röstereibesichtigung
in der Kaffeerösterei Caroma des Valentin Hofer in Völs am Schlern Lassen Sie sich von Valentin Hofer in die Welt des Kaffees entführen. Der Kurs vermittelt Ihnen neben wesentlichem Grundwissen auch die Leidenschaft für diese Materie. Datum: Freitag, 26.02.2016 Start: 13.00 Uhr Bahnhof Goldrain Rückkehr: ca.18.30 Uhr Referent: Valentin Hofer Organisation: Bildungsausschuss Goldrain, SBO Kostenbeitrag für Bus:10 € Anmeldung innerhalb 23.02.2016 bei Despar Gamper Hansi, Supermarket Götsch, Gabi Tscholl Tel 320 9487626, Veronika Traut 3408218933
Bildungsausschuss Schlanders
Autogenes Training mit Marlene Horrer
Do. 25.02.16 (5x), von 20.00 bis 21.30 Uhr Anmeldung: Bildungsausschuss Schlanders, Tel. 333 3203093 oder ba.schlanders@rolmail.net bis Mi., 24.02.16
Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi
LITERATURRUNDE Wir sprechen über den Roman:
Ein Mann namens Ove
von Fredrik Backmann Bibliothek Schlandersburg Montag, 29.02.2016, Beginn: 19.30 Uhr Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
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Mals /Vinschgau
Bewährtes und Neues
Eine Gesellschaft mit viel Nachwuchs D
Foto: Angelika Ploner
Vollversammlung der VKE-Sektion Schlanders beim Rosenwirt: 138 Familien zählt die Sektion derzeit als Mitglieder Schlanders liegt. Bewährtes und Neues waren dabei: Spielgruppe, Tauschmarkt, Kinderfasching, Kinderkino oder Tanzangebote. Mit den neuen Angeboten Einradkurs und „Haare flechten“ kam man dem Wunsch einiger Mitglieder nach. Alles in allem wiederum ein gelungenes Jahr, einziger Wehrmutstropfen: Das Kinderfest „Radau in der Matscher Au“ fand im vergangenen Jahr nicht statt. Die Unterstützung der Mitglieder fehlte, wohl auch deshalb weil das Dorffest, an dem man sich Ende Juli tatkräftig beteiligte, die begrenzten Ressourcen der Sektion ausschöpfte. Zwei Ausschussmitglieder zogen sich zurück: Sybille Mair und Sonja Tribus. Was die Spielplätze – ureigenes Anliegen – der VKE-Sektion betrifft wird auf dem PalabirnSpielplatz nach Bauende ein Schlangendrache, der auf dem Boden zum Balancieren einladen soll, an den alten Drachen von Künstler Roman Moser anlehnen. Dieser wurde in einer Nacht- und Nebel-Aktion ohne den Künstler zu informieren – einfach abgetragen. (ap)
er Präsident der „Königlichen und Altehrwürdigen Eisbärengesellschaft“ Martin Trafoier hat die Geschicke des Vinschger Ablegers der weltweiten Gesellschaft mit Sitz in Norwegen uneingeschränkt und fest in seinen Händen. „Wir haben den rührigsten Präsidenten, den je ein Verein hatte“, lobte ein Vereinsmitglied bei der 14. Vinschger Jahreshauptversammlung am 24. Jänner im Garberhof in Mals. Diese war wiederum gut besucht. Mehrere Mitglieder brachten sogar ihre Kleinen mit, damit diese als mögliche künftige Mitglieder frühzeitig eine Beziehung zum Präsidenten aufbauen können. „Wir sind eine Gesellschaft mit viel Nachwuchs“, stellte Trafoier erfreut fest. Die Geschichte des illustren Vereins begann vor 15 Jahren nach einem Schüleraustausch mit Hammerfest. Im dortigen Rathaus – denn nur dort ist es möglich - waren
Bei der Vollversammlung der Eisbärengesellschaft: Frühzeitige Nachwuchsförderung wird sehr ernst genommen die ersten Vinschger Mitglieder geadelt und in die Gesellschaft aufgenommen worden. Auf Initiative Trafoiers kam es zur Gründung des Ablegers hier im Tal. Im Laufe der Jahre kamen nach Norwegen-Aufenthalten weitere Vinschger Geadelte dazu. 44 sind es derzeit. Sie alle pflegen den Kontakt zum Präsidenten und tragen dessen unzählige Petitionen für den
Klimaschutz mit, die er unermüdlich an die Mächtigen der Welt richtet. Und sie pflanzen beim jährlichen Baum-Fest fleißig Bäume, um selbst einen aktiven Beitrag zu leisten. Der Präsident kündigte ein weiteres Baum-Fest im kommenden Frühjahr an, und die Planung einer Reise nach Hammerfest – nicht zuletzt um die Zahl der Mitglieder zu erhöhen. (mds)
Schluderns/Vinschgau
8.500 Euro für eine „Schönere Welt“
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
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ie lockere, fast schon familiäre Atmosphäre herrschte auch bei der diesjährigen Vollversammlung Ende Jänner und machte aus der jährlichen Pflichtübung ein gemütliches Beisammensein. Zum Auftakt ließ VKE-Sektionsleiterin Elke Kofler das Jahr in Bildern Revue passieren, und zeigte ein buntes, auch intensives Jahr, das hinter der VKE-Sektion
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Schlanders VKE
Obmann der Heimatbühne Josef Trafoier, Moderatorin Christl Stocker Perkmann und Michi Rainer Lingg von der Gruppe „Einklang“
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chönere Welt“, so lautet ein Lied von Martina Sapelza. Deshalb war dieser Titel auch das Motto des Benefiz-Konzertes in Memoriam Matschgi (geb. 1988 - gest. 2015) Ein Jahr zuvor war die junge Frau treibende Kraft für das Benefizkonzert für die Südtiroler Kinderkrebshilfe Regenbogen. Am 27. Dezember 2015 luden nun die Mitglieder der Gruppe „Einklang“, der Martina ange-
hörte, zusammen mit Freunden zur Neuauflage des Konzertes in den Kultursaal von Schluderns. Die Lieder und Instrumentalstücke am Klavier und mit Ziehharmonika berührten die Herzen. Und berührt waren die unzähligen Gäste auch von den Notsituationen im Vinschgau, die Moderatorin Christl Stocker Perkmann treffend beschrieb, genauso wie die Hilfen, die die Vinzenz-Gemeinschaft schnell
und unbürokratisch leistet. Die Spendenbereitschaft war groß. Kürzlich konnten 8.500 Euro überwiesen werden. Der Vertreter der Vinzenzgemeinschaft Herbert Habicher aus Schlanders zeigt sich erfreut und verbürgt sich dafür, dass jeder Euro da ankommt, wo er notwendig gebraucht wird, bei alten Menschen, bei kinderreichen Familien, bei Obdachlosen... Denn auch im reichen Land Südtirol gibt es Menschen, die auf der Schattenseite leben und sich aus unterschiedlichsten Gründen schwer tun, über die Runden zu kommen. Die Mitarbeiter der Vinzenz-Gemeinschaft arbeiten alle ehrenamtlich. Kein Euro fließt in die Bürokratie. Sponsoren waren: Wein Plus/Karner, die Raiffeisenkasse Prad Taufers, die Gemeinde Schuderns, die Firma LICO und die Heimatbühne Schluderns als Trägerin der Veranstaltung. (mds)
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Schluderns/Vinschgau
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rganspende kann Leben retten. Die Zahl der Menschen, die auf ein Spenderorgan warten, wird ständig größer. Es braucht dringend Spender. Die Vereinigung für Organspende AIDO setzt sich mit Informationskampagnen für die Sensibilisierung der Bevölkerung ein, informiert und klärt auf, um Ängste abzubauen. Denn nach wie vor gibt es viele Fragen rund um die Organspende und die Transplantation, die Menschen verunsichern. Die brennendste Frage: Bin ich wirklich tot, bevor Organe entnommen werden? Mittlerweile bieten 64 Gemeinden in Südtirol die Möglichkeit, dass die Bürgerinnen und Bürger bei der Erneuerung des Personalausweises auch die Bereitschaft zur Organspende vermerken lassen können. Auch Vinschger Gemeinden sind dabei. Die Erklärung beruht auf Freiwilligkeit. Man ist nicht ver-
pflichtet Ja oder Nein zu sagen. Für die Organspende wirbt auch die vor einem Jahr gegründete AIDO-Gruppe Vinschgau, die inzwischen 262 Mitglieder zählt und Teil von AIDO Südtirol ist. Am vergangenen Samstag fand in Schluderns die Vollversammlung statt. Aus Bozen waren Annamaria Saviolo (Präsidentin AIDO Südtirol) und Ulderico Squeo (Präsident AIDO Bozen) angereist. Herbert Raffeiner, Vertreter der Blutspender AVIS im Vinschgau, überbrachte eine Grußbotschaft der Vereinigung: „Wir haben unterschiedliche Aufgaben, aber ein gemeinsames Ziel. Und das heißt: Den Menschen zu helfen.“ Präsident Gustav Kofler berichtete von mehreren Initiativen im vergangenen Jahr und von erfolgreicher Mitgliederwerbung, so bei den Südtiroler Ritterspielen, beim Reschenseelauf, beim Ortler-Bike-Marathon, beim Benefizfest. Ziel der Vinschger
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
AIDO-Gruppe Vinschgau organisiert sich
Sie setzen auf Information und bemühen sich um Mitglieder (ohne Mitgliedsbeitrag): von links: der Vinschger AIDO-Präsident Gustav Kofler mit den Ausschussmitgliedern Pietro Zanolin, Eleonora Egua, Tiziana Scisci und Egon Blaas Vereinigung ist es, Koordinationsstellen mit Freiwilligen in den Gemeinden Mals, Schlanders und Naturns aufzubauen und die Zusammenarbeit mit AVIS, dem Nierenkrankenverband NIRENE und anderen zu fördern. Bei den Neuwahlen wurde Kofler als Präsident bestätigt. Im Vorstand arbeiten
mit: Egon Blaas (Vizepräsident), Pietro Zanolin (Verwalter des Vorstandes), Tiziana Scisci (Sekretärin) und Eleonora Egua (Archivarin) (mds) Info: Nächste große Informationsveranstaltung zur Organspende: Freitag, den 18. März um 19.30 Uhr im aquaprad in Prad.
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an Traditionen und Bräuchen, so groß, vielfältig und unterschiedlich. Die facettenreiche Kultur spiegelt sich in der farbenreichen Kleidung, den grafischen Mustern, den kunst-
vollen Schnitzereien und den Töpfer- und Holzwaren des Kontinents wieder. Der davon inspirierte afrikanische EthnoStil liegt derzeit im Trend und erobert heimische Wohnzimmer im Sturm. Afrikanische Schnitzereien, Statuen, Teelichthalter, große Bilder, Teller und Vasen im Afrika-Design sind für diesen Wohnstil unverzichtbar. Zusammen mit Stoffen aus warmen Tönen und Mustern schlägt das wilde Herz Afrikas direkt in den eigenen vier Wänden und bringt die schönsten Seiten Afrikas in dein Zuhause! Tolle Ideen jetzt - in der Abteilung für Accessoires bei Avanti Trendstore in Bozen Süd und Latsch Industriezone.
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Glurns
18.02.16
Schlanders/Kortsch
Kriegstreiberei und Ernüchterung
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Foto: Magdalena Dietl Sapelza
er Kirchenchor Glurns zählt zu den rührigsten im Land. Chorleiter Martin Moriggl blickte bei einem Essen zu Dreikönig auf ein Jahr mit vielen Höhepunkten zurück, wie zum Beispiel auf die beliebte Veranstaltung „Glurns singt, tanzt und musiziert“. Als Dank für ihren Einsatz erhielten Chormitglieder Ehrenurkunden und Anstecknadeln überreicht. (mds)
v.l. Christoph Anstein (25Jahre), Walter Gärber 25Jahre), Josefine von Scarpatetti (45 Jahre), Bürgermeister Luis Frank, Robert Wiest vom Chorverband und Chorleiter Martin Moriggl
ls mir Pepi Feichtinger dieses Stück zu lesen gab, war ich sofort fasziniert von den Personen, Geschichten und Schicksalen“, schreibt Konrad Lechthaler im Faltblatt zum Stück „Hauptmann Spadone marschiert“. Und Autor Josef Feichtinger zeigt sich genauso fasziniert von Lechthalers Inszenierung und lobt die großartige Leitung der 31 Schauspielerinnen und Schauspieler von der Theatergruppe Kortsch, die im Kulturhaus von Schlanders überzeugen. Vor beeindruckender Kulisse bringen die Darstellerinnen und Darsteller 22 Szenen aus dem 1. Weltkrieg auf die Bühne. Das Geschehen spielt in einem Dorf im südlichen Tirol. Nationalistisches Gedankengut, Hass auf die Italiener, fanatische Kriegstreiberei von der Kanzel und auf den Plätzen heizen die Kriegsbegeisterung an und verblenden die
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
Ehrung
oben: Standschützen-Hauptmann Spadone (Christian Telser) ruft zum Kampf und Pfarrer (Hanspeter Plagg) gibt dazu den Segen Bewohner. Die Männer kämpfen an der Ortler- und Dolomitenfront. Frauen und Minderjährige sorgen, dass das Leben daheim weitergeht. Zurückkehrende, schwer verwundete Burschen, seelisch gezeichnete Männer, Hunger und Not führen bald zur Ernüchterung. Der Schrecken des Krieges zeigt sein blutiges
und mörderisches Gesicht in allen Facetten und lässt schwelende Konflikte aufbrechen. Ein ungewöhnliches Musik-Arrangement verwandelt die wechselnde Stimmung auf der Bühne in treffende und markante Tonkompositionen. (mds) Weitere Aufführungen: siehe Theaterwind
Schlanders/Staatstheater Kassl
„Mutters Courage“ von George Tabori inige Theaterbesucher kamen, um das angekündigte Stück „Drei Mal Leben“ von Yasmina Rezas zu sehen. Viele haben zwei Tage vor der Aufführung gelesen, dass das Stück aufgrund der schweren Erkrankung eines Hauptdarstellers abgesagt werden musste und dafür vom Staatstheater Kassl
BAUMSCHULE
des Nischler Georg & Co.
Ihr Ansprechpartner für den Vinschgau Fissneider Daniel Tel. +39 339 8450512 SCHLANDERS Gewerbezone 1 Vetzan
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www.nischler.it
„Mutters Courage“ aufgeführt würde. Ein paar meinten, es wäre das bekannte Stück „Mutter Courage“ von Bert Brecht. So gab es für die Theaterbesucher einige Überraschungen. „Mutters Courage“ von George Tabori ist ein besonderes Stück des 2007 verstorbenen ungarischen Juden, der in Nachrufen als der dienstälteste Theatermann Deutschlands bezeichnet wurde. Es ist die Geschichte seiner Mutter Elsa Tabori, die mit 4030 anderen Häftlingen im Viehwagen nach Auschwitz transportiert wurde und als einzige überlebte, weil sie im richtigen Moment Courage zeigte. An einer Haltestelle erklärte sie einem NS-Offizier, ihre Verhaftung sei Unrecht, sie habe nämlich einen Schutzausweis des Roten Kreuzes. Den Ausweis hat sie nicht dabei, da sie verhaftet worden sei. Der junge Nazi setzte die alte Dame in den Zug zurück nach Budapest. Mit
Mutters Courage von George Tabori gibt es seit 1979 als Theaterstück und Hörspiel, seit 1994 auch als Film, in Schlanders wurde das Erzähltheater von Thomas Bockelmann und von Sigrun Schneider-Kaethner aufgeführt.
Foto: Heinrich Zoderer
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jüdischem Witz und schwarzen Humor wird die Geschichte erzählt. Es ist ein Zwei-Personenstück, ein Erzähltheater, eine inszenierte Lesung. Der Sohn erzählt die Geschichte vom Leben und Überleben seiner Mutter. Seine Mutter korrigiert ihn, erzählt wie es wirklich war, denn er übertreibt in seiner Erzählung, so sagt sie. Mutter und Sohn sitzen an einem Tisch, sie trinken Tee und Wein, stehen auf und gehen im Raum umher. Vor allem aber wird geredet.
Die beiden Schauspieler Thomas Bockelmann und Sigrun Schneider-Kaethner spielen das Stück mit einigen Pausen seit 20 Jahren, bis jetzt rund 120 Mal. Man merkte, dass die Schauspieler Theaterprofis sind, die jedem Wort das richtige Gewicht gaben und so in dem langen Sprechtext auch einen Spannungsbogen erzeugen konnten. Passende Hintergrundmusik und besondere Lichteffekte haben hat dies noch verstärkt. (hzg)
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Burgeis
Schlanders/Vinschgau
Marienberg in Geschichte und Gegenwart
Achttausendste Teilnehmerin an CHRIS-Studie
Foto: Andreas Waldner
„Ora et labora et lege, Deus adest sine mora“ lässt sich mit Bete und arbeite und lies, Gott ist da ohne Verzug übersetzen. Die Mönche schreiten seit fast tausend Jahren nach der Mittagshore vom Oratorium durch den Kreuzgang in das Refektorium, um dort schweigend das Mittagessen ein zu nehmen. Ein Mönch liest aus der Bibel, ein Kapitel aus der Regel des hl. Benedikt und aus einem aktuellen Buch über Zeitgeschehen. feldern. Diese wurden eingeteilt in: Erste Eindrücke; Filmsequenz zur Projektbegleitung; Habit der Benediktiner; Geschichtliches: Bibliothek, Goswin, Weltkriege, Klosterschule; Making off zum Projekt (filmisch); Leben und Alltag im Kloster; Kloster auf Zeit; Organigramm; Erfahrungswerte. Ein sehr interessantes Arbeitsfeld präsentierten Max und Tobias. Marienberg besitzt eine Bibliothek mit ca. 140.000 Büchern und zwei Archive. Benjamin Santer stellte den Schülern das Projekt „Erschließung Historischer Bibliotheken in Südtirol“ vor. EHB ist ein Förderprojekt der Stiftung Südtiroler Sparkasse, welches das historische Bucherbe Südtirols erfasst und schützt. „Wir haben verschiedene Mosaiksteine aus Geschichte und Gegenwart des Klosters aufgearbeitet. Aber am meisten
gewonnen haben wir aus der Begegnung mit den Patres als Klostergemeinschaft und mit den Mitarbeitern des Klosters“ sagte Geschichtelehrer Oberthaler. Schuldirektor Gustav Tschenett bedankte sich bei der Klostergemeinschaft im Namen der Schulgemeinschaft, dass die Schüler die Möglichkeit hatten, diese Erfahrungen zu machen. Er beschreibt die Klasse als eine ganz tolle, als aufgeweckte und als unkonventionelle. „Hoffentlich stellen sie das Kloster nicht aauf den Kopf“ resümiert Tschenett. Aber alles hätte gut funktioniert und die Schüler wären sehr motiviert und diszipliniert bei der Arbeit gewesen. Abgerundet wurde die Abschlussveranstaltung des Projektes mit einem Umtrunk, bevor noch ein Gruppenfoto beim Kirchenportal geschossen wurde. (aw)
V
or kurzem wurde im CHRISZentrum Schlanders die 8000 Teilnehmerin verzeichnet: Birgit Prieth aus Glurns, die gemeinsam mit ihren Eltern an der Studie teilnahm. Auch der Bruder war schon angemeldet, musste den Termin aber verschieben. Birgit Prieth und ihre Mutter Rosa Pichler hatten sich bei einem CHRIS-Vortrag in Glurns informiert und sofort entschieden, mitzumachen. Mit der CHRIS-Studie sammeln die Ärzte und Forscher des EURAC-Zentrums für Biomedizin Informationen über den Gesundheitszustand der Südtiroler. Ziel ist es, die Ursachen für verbreitete Krankheiten besser zu erforschen. Der Schwerpunkt liegt auf Herzkreislauf-Erkrankungen, neurologischen Erkrankungen und Erkrankungen des Stoffwechsels wie zum Beispiel Diabetes.
Weitere Informationen zur CHRIS-Studie und Anmeldungen von Montag bis Freitag von 9 bis 12 und 15 bis 17 Uhr telefonisch bei Vanessa Leitner im CHRISSekretariat unter 0471 055 502 oder per E-Mail unter info.chris@ eurac.edu
Foto: „Wind“-Archiv
W
er fragt, gewinnt. Daran hat sich die Klasse II. FOWI vom Oberschulzentrum Mals gehalten, um Informationen über „Marienberg – damals und heute“ zu gewinnen. Die Schüler haben unzählige offene Fragen formuliert, weil offene Fragen die Beziehung zwischen den Gesprächspartnern fördern. Außerdem eignen sie sich vor allem am Beginn eines Gespräches. Das Projekt wurde vom Klassenlehrer Werner Oberthaler und dem Museumsteam Marienberg, dem auch Prior Philipp Kuschmann angehört, betreut. Pater Philipp besuchte die Klasse drei Mal, um Themenfelder festzulegen und auszufeilen. Die Klasse begab sich ihrerseits 2 Mal ins Kloster: das erste Mal, um das Haus kennen zu lernen. Fünf Stunden dauerte die Führung durch die Klosteranlage. Das zweite Mal, um alle Patres zu interviewen. „Es ist das erste Projekt mit einer Schulklasse, welches über ein Schulhalbjahr lief, bei dem eine Schulklasse öfter hier oben war und bei dem alle Patres beteiligt waren“ bestätigte Pater Philipp. „Ich hoffe, ihr konntet gute Erfahrungen sammeln, dabei das Kloster als Kloster und die Mönche auch als Menschen kennen lernen. Ich bin selber gespannt, auf die Eindrücke und die Bilder, die ihr nun präsentieren werdet.“ Die Präsentation der Projektthemen durch die Schülerinnen und Schüler wurde von Melanie Riedl und Max Ebensperger moderiert. Alle beeindruckten durch gewandtes und sicheres Auftreten bei der Präsentation der Ergebnisse zu den einzelnen Arbeits-
Birgit Prieth mit Studienassistentin Roselinde Gunsch
Wir öffnen unsere Türen für euch
Die Tage der offenen Tür für unsere Schulen des OSZ Schlanders Samstag, 20. Februar 2016 (10 – 16 Uhr)
RG Realgymnasium, SG Sprachengymnasium, St. Franziskusstraße 6, Tel. 0473 730 004 Samstag, 05. März 2016 (10 – 16 Uhr)
TFO Technologische Fachoberschule, Protzenweg 8 B, Tel. 0473 737 950
… du bist neugierig auf unsere Schulen?
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… wir freuen uns auf dich.
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> dir eine vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln und selbstständiges Lernen und Arbeiten zu ermöglichen; > deine kreativen und emotionalen Fähigkeiten zu fördern und damit zur Entfaltung deiner Persönlichkeit beizutragen; > dir grundlegende Strategien und spezifische Kompetenzen für
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Jugendtreff „fResch“ Reschen Ö Sa. 20.02.16 ab 19.00 Uhr „Nutella“ – selbst gemacht Ö Fr. 26.12.16 ab 18.00 Uhr Alkoholfreie Cocktails mixen (für alle!!!) Jugendtreff „JuZe“ Hoad Ö Fr. 19.02.16 ab 18.00 Uhr Raclette-Essen für alle Ö Sa. 27.02.16 ab 19.00 Uhr Fingerfood Jugendzentrum JuMa Mals Ö Mi. 18.02.16 um 14.00 Uhr Mädelstreff Ö Mi. 24.02.16 ab 16.30 Uhr DJ Workshop Jugendtreff Chillhouse Stilfs Ö Sa. 20.02.2016 Schlittschuhlaufen (Anmeldung erforderlich) Ö Fr. 26.02.2016 Filmabend mit Popcorn Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Di. 16.02.16 um 17.30 Uhr Kochtreff „cheese bread“ Ö Fr. 04.03.16 um 19.30 Uhr Theater „liebe,love&the sexperts“ Citytreff Glurns Jugenshaus Phönix Schluderns Ö Fr. 19. + 26.02.2016 15 – 16 Uhr Girls only: Brownies backen + Naturkosmetik herstellen Ö Di. 23.02.2016 ab 17.00 Uhr Schneeschuhwanderung zur Höfer Alm am Watles, ab 16 Jahren, Anmeldung erforderlich Jugendtreff JU!P Explosiv Ö Öffnungszeiten im Februar: Mi. 18.30 – 21.00 Uhr Sa. 18.00 – 23.00 Uhr Jugendtreff Tschengls Ö Fr. 19.02.16 ab 19.00 Uhr Kinoabend & Popcorn Ö Sa. 27.02.16 19.00 bis 20.30 Uhr Karaokeabend – Alle Töne sind erlaubt Jugendtreff Tschars Ö Mi. 24.02.16 ab 19.30 Uhr Infoabend für Eltern und Interessierte im Jugendtreff Tarsch Jugendtreff Time Out Schnals Ö Sa. 20.02.16 ab 16.00 Uhr Paint my JuZe 2.0 Ö Sa. 27.02.16 ab 16.00 Uhr Geöffnet Jugendzentrum JuZe Naturns Ö Mi. 24.02.16 von 15.00 – 17.00 Uhr U16 – Funparkaction Ö Sa. 27.02.16 ab 20.00 Uhr Bandcontest „Take Your Chance“ mit Klangholz (Meran) – Atop the Hill (Bozen) – Four (Meran) – Lord Riddim (Naturns) Jugendtreff Kosmo Plaus Ö Mi. 24.02.16 ab 15.00 Uhr Kartenspielenachmittag
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Schwimmausflug
mit Meraner Flüchtlingen Die Etschside Crew, das Organisationsteam des Etschside Open Air Naturns, stellte die vierte Aktion mit Flüchtlingen aus Meran auf die Beine. Am Sa. 16.01.16 luden die Jungs und Mädels 10 Männer vom Flüchtlingsheim beim Meraner Bahnhof zum Schwimmen nach Naturns ein. Die Männer aus Westafrika, Afghanistan und Pakistan kamen mit dem Zug nach Naturns und wurden dort von der Etschside Crew abgeholt und gemeinsam ging es dann Richtung Erlebnisbad Naturns. Den ganzen Tag wurde gerutscht, geplantscht und Ball gespielt. Den jungen Männern machte es sichtlich Spaß, so einen Tag im Hallenbad zu erleben. Mit Freude konnten die Jugendlichen der Etschside Crew feststellen, dass einzelne bereits große Fortschritte mit der deutschen und italienischen Sprache gemacht haben. Ein Dankeschön gilt auch Stocker Valentin, dem Präsidenten der Kultur & Freizeit GmbH, der einige Eintrittsgutscheine zur Verfügung stellte und somit diese Aktion unterstützte.
Zwei tolle Workshops fanden im Dezember statt – gemeinsam mit der integrierten Volkshochschule (IVHS) und unserer tollen Referentin Martina Wallnöfer wurden drei Mal Geschenke gebastelt. Dabei wurde vor allem mit Naturmaterialien gebastelt. Es haben sich so viele angemeldet, dass 2 Gruppen gebildet wurden. Wir werden im Mai einen weiteren Kurs mit Martina machen! Es gab noch einen Termin, an welchem sprudelnde Badepralinen und knuspernde Schokoladepralinen gemacht wurden – auch diese Geschenke konnten sich unter dem Weihnachtsbaum sehen lassen!
Mädelsnight im Jugendtreff Revoluzzer Taufers Die erste Mädelsnacht im Jugendtreff Taufers verlief sehr aufregend und wir brachten unsere Vorhaben fast nicht unter – nach dem Schokofondue wurde an Tagebüchern gebastelt, Zeitungen gelesen, diskutiert und gelacht, anschließend legten wir eine Komödie ein, verschliefen es aber immer wieder. Am Morgen gab es dann frische Pancakes und wir lackierten uns noch mit „Internet-Tutorials“ die Nägel… Toll war’s, wir freuen uns schon aufs nächste Mal! In den Faschingsferien erwartet uns – den Mädels und Jungs eine Spielenacht – verschieden Brett- Würfel & Actionspiele finden dort Platz!
Vinschgau goes Gardaland! Auch heuer organisieren alle Jugendtreffs- und Zentren im Vinschgau die gemeinsame Fahrt ins Gardaland. Am Samstag, 2. April ist es wieder soweit – die Busse starten Richtung Süden für einen unbeschwerten Tag im Vergnügungspark! Seid auch ihr dabei, Spass & Adrenalin ist garantiert… Anmeldung: in deinem Jugendzentrum bzw. Jugendtreff Kosten: 40 € (Fahrt&Eintritt) Anmeldeschluss: 28.02.2016
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/Jugend/ 33
Mals
Kita Mals in großen, hellen Räumen S
Einen großen, hellen Spielraum, einen Schlafraum und einen Essraum:. 16 Kleinkinder und die drei Betreuerinnen Gunhild Plangger, Heidi Plagg und Martina Gurschler fühlen sich sehr wohl. Über die Gemeindehomepage oder die Kita können schon jetzt Anmeldungen für Herbst gemacht werden. Jederzeit kann man die Kita besuchen. Anmelden bitte unter: 3467286650
Foto: Heinrich Zoderer
eit 20. Juli 2015 gibt es auch in Mals eine Kindertagesstätte (Kita) für Kleinkinder von drei Monaten bis drei Jahren. Die Gemeindeverwaltung von Mals hat nach Umbau- und Restaurierungsarbeiten im Erdgeschoss der alten Handelsschule große, helle Räumlichkeiten eingerichtet, um für viele Familien eine Betreuungsstätte für Kleinkinder zu schaffen. Wie Heidi Plagg, die Leiterin der Kita Mals mitteilte, wurde mit fünf Kindern gestartet, mittlerweile besuchen 16 Kinder die Kita. Platz wäre für insgesamt 20 Kinder, die derzeit von drei Betreuerinnen versorgt und gefördert werden. Neben Heidi Plagg arbeiten in der Kita noch die Betreuerin Martina Gurschler und die Springerin Gunhild Plangger. Die Öffnungszeiten und die Austrittszeiten sind sehr flexibel, die Kita ist auch das ganze Jahr geöffnet. Heuer
ist die Kita nur zu Weihnachten, Ostern und im August für wenige Tage geschlossen. Finanziert wird die Betreuungsstätte vom Land, der Gemeinde und den Eltern. Die Eltern bezahlen je nach Einkommen 0,90 bis 3,60 Euro pro Stunde. Die Führung der Kindertagesstätte wurde nach einer Ausschreibung von der Sozialgenossenschaft „Die Kinderfreunde Südtirols“ übernommen. Die Kinder werden in der Kita nicht nur betreut, sondern in ihrer Selbständigkeit unterstützt und auch in der sozialen, sprachlichen und motorischen Entwicklung gefördert. In einem
Passionsspiele Lana 2016
Portfolio für jedes Kind werden die Entwicklungsschritte festgehalten. Ulrike Obermair, die pädagogische Leiterin, kommt ca. zweimal im Monat nach Mals, um mit den Betreuerinnen das pädagogische Programm zu besprechen und allfällige Fragen zu klären. Heidi Plagg trifft sich regelmäßig mit den anderen Kitasleiterinnen. Die Monatsprogramme werden dort besprochen und Erfahrungen werden ausgetauscht. Nach dem Ankommen am Morgen, starten die Kinder individuell in den Tag. Es wird gespielt und um 9 Uhr gibt es den Morgenkreis. Alle wer-
den begrüßt, dem Monatsthema entsprechend, werden passende Lieder gesungen, Kinderbücher werden angeschaut, es wird vorgelesen und erzählt. Anschließend wird gemeinsam gefrühstückt und dann geht es in den Garten oder zu einem Spaziergang in den Park bzw. ins Dorf. Nach dem Mittagessen werden einige Kinder abgeholt, die anderen legen eine Mittagsruhe ein. In einem eigenen Schlafsaal können sich die Kinder ausruhen. Nach dem Aufwachen gibt es eine kleine Jause, dann wird noch gespielt, gemalt oder gebastelt. (hzg)
Heimatbühne Schluderns
Schlüssel für zwei Liebhaber
Am 03. März 2016 lädt die Braunsbergbühne Lana zur Premiere der Passionsspiele in die Heilig-Kreuz-Kirche. Zum ersten Mal wird Jesus von einem Vinschger gespielt, nämlich von Markus Gamper aus Goldrain. Mit dabei sind auch der Tscharser Johannes Kofler als Rädelsführer der Sadduzäer und Jürgen Tonezzer aus Schlanders als Wortführer der
Ein plötzlicher Ausrutscher bringt die Lage außer Kontrolle. Und die Hektik beginnt. Nach dem großen Erfolg mit dem Drama „Anne Frank“ 2013 bringen die Schauspielerinnen und Schauspieler der Heimatbühne Schluderns die humorvolle englische Anne (Tina Pali) und Charles (Martin Klotz) Komödie „Schlüs- in verfänglicher Situation sel für zwei“ auf die raschend zu Besuch. Sie wird Bühne. Regie führt Christl Stoeingeweiht und spielt mit. Doch cker Perkmann. schon bald läuft es nicht mehr Der Inhalt dreht sich um die wie geplant, und die beiden lebenslustige geschiedene HerFrauen geraten in missliche Siriet, die sich von zwei verheituationen. (mds rateten Männern „aushalten“ Premiere: Samstag, 20. Februlässt. Beide bezahlen Miete, ar um 20.00 Uhr im Kulturhaus Rechnungen und HaushaltsSchluderns geld. Den Terminplan klügelt Weitere Aufführungen: siehe Herriet so aus, dass sich die beiTheaterwind den Liebhaber nicht begegnen. Reservierung: 339 76 00 113 Freundin Anne kommt über-
Foto: „Wind“-Archiv
Pharisäer, zu denen auch Robert Breitenberger aus Göflan gehört. Brigitte Maria Pircher, ebenfalls aus Göflan, unterstützt den Regisseur Peter Huber als Szenenleiterin bei der Regie. Die anderen Schauspieler und weitere fleißige Helfer kommen jedoch größtenteils aus Lana, und das sind immerhin an die 100 Personen. Nicht verwunderlich also, dass die Proben seit Monaten auf Hochtouren laufen. Eigens komponierte Chorpartien versprechen ein emotionsgeladenes Schauspiel.
Jischmael (Jürgen Tonezzer) und Nittai (Johannes Kofler) reden auf Jesus (Markus Gamper) ein
Kartenreservierung unter 3381812602 von 10.00-12.00 Uhr oder online unter www.passionsspiele. it, Abendkasse ab 19.00 Uhr. Termine sh. Theaterwind
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Vinschger Gesichter mit dabei
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Stilzer Pfluagziachn S
tilfs ist bekannt für seine eigenen Bräuche und Traditionen, tief verwurzelt in der Geschichte des Dorfes. Es sind Bräuche, die sich über Jahrhunderte überliefern, pflegen, feiern ließen und die Dorfgemeinschaft über den gesamten Jahreskreis begleiten. Die Stilfser feiern nicht nur, sie zelebrieren, schauspielern und präsentieren. Jetzt, wenn der Winter seine harte Seite verliert, die Kälte langsam weicht und die Tage wieder länger werden, laden sie den Frühling ein, verjagen die Dämonen des Winters und stimmen mit dem „Pfluagziachn“ auf ein arbeitsreiches Jahr ein. Seit nun rund 25 Jahren wurde dem Baruch wieder eine Kontinuität geschenkt und wird seit dem mit vereinten Kräften im zwei Jahresrhythmus in der Fastnachtzeit zelebriert. Das „Pfluagziachn“ steht für die Fruchtbarkeit, das Leben und die Kraft des Frühlings und in vieler Hinsicht auch als Spiegel der Gesellschaft. Der Pflug, als das Symbol der Fruchtbarkeit, mit dem die neue Saat auf den Feldern ausgebracht wird, steht im Mittelpunkt. Er wird von einem Gespann von
„
Text: Barbara Wopfner | Fotos: Markus Götsch
Das „Pfluagziachn“ steht für die Fruchtbarkeit, das Leben und die Kraft des Frühlings und in vieler Hinsicht auch als Spiegel der Gesellschaft. „sechs Öchslein“ gezogen, angeführt vom Schimmel, gelenkt und angetrieben von Bauer und Bäuerin. Das Dorf wird an allen Ecken und Plätzen zur Freilichtbühne, wo dramatische Szenen improvisiert werden. Vorausgeschickt sei, dass alle Rollen von Männern dargestellt werden, vom Schimmel bis zu den Ochsen, vom Bauer und Bäuerin bis hin zu den vielen Handwerken, Knechten, Dirnen und dem Sämann. Wie jeder Brauch, folgt auch das Pfluagziachn einem vorgeschriebenen Verlauf, eine Art Regie die dem Theater einen roten Faden verleiht. Der Brauch lebt und pulsiert von Bildern und Symbolen. Das Treiben zieht mit dem fruchtbringenden Sonnenzyklus von Osten nach Westen durch das Dorf. Das
Wandern mit dem Sonnenschein, steht für die Fruchtbarkeit des Frühlings, das Suchen der Brunnen, steht für das Wasser des Lebens spendet. Dargestellt werden die Aufgaben, Konflikte und Herausforderungen des alltäglichen, bäuerlichen Lebens. Das verletzte Öchslein, das aufwändig operiert wird, zeigt wie wichtig die Tiere für Überleben und die harte Arbeit waren. Der Umzug lebt vom Inszenieren der Gegensätze. Die Bauern, welche als Sesshafte sich um ihren Besitz sorgen und das „Gsindl“, die als Handwerker, als Besitzlose durch die Lande ziehen. Ständig geraten sie aneinander, Überleben, Neid, Angst, und Unsicherheit schwingen in den Szenen mit, besonders im abschließenden Knödelstehlen. Bilder die überspitzt durchwegs einen Aktualitätsbezug haben. Es ist ein ganzes Dorf auf den Beinen. Es ist gelebtes Brauchtum dem Zeit, Freude, Kraft und Herzblut geschenkt werden. Die Besucher sehen nicht nur zu, sondern werden ins Geschehen mit eingebunden. Der Frühling wird erwartet, die Kälte schwindet, die Menschen kommen aus den Häusern, Begegnung in all ihren Formen findet wieder statt und ein neues Arbeitsjahr beginnt.
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von links: Der Umzug mit Schimmel, Öchslein, Bauer und Bäuerin, Sähmann, Drescher; Altbauer und Altbäuerin bei einer gemütlicher Pause; die Schmied-Handwerker
von links: Bauer trägt das verletzte Öchslein zur Operation; die Bäuerin wird vom Bauer bestraft, da sie unachtsam war und die Öchslein ausbrechen konnten; heiße Diskussionen zwischen den Bauern; die „Zussl“ ergattert beim Knödelstehlen einen Knödel
von links: die leidende „Zussl“ ruft nach Hilfe; Besucher werden ins Geschehen mit eingebunden
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Spezial Gesundheit Gesunde gepflegte Zähne sind ein optisches Aushängeschild des Menschen. Sie sorgen für gute Verdauung und Wohlbefinden. Der Vinschgerwind hat einige Tipps zur richtigen Zahnpflege zusammengestellt. von Angelika Ploner
Gesundheit beginnt im Mund
Tipps zur Zah
Zähne putzen Mindestens zweimal täglich sollten die Zähne zwei bis drei Minuten lang geputzt werden und zwar gründlich - das heißt am besten immer in einer bestimmten Reihenfolge, zum Beispiel zuerst alle Kauflächen, dann die Außenflächen und zum Schluss die Innenflächen. „Mit leicht kreisenden Bewegungen sollten die Zähne geputzt werden, nicht zu fest,
sondern mit leichtem Druck mit Zahnpasta und Zahnbürste“, sagt Massimilano Sauto von der Zahnarztpraxis in Latsch. Der Bürstenkopf soll nicht zu groß, der Griff hingegen stabil sein und gut in der Hand liegen. Das Borstenfeld sollte gerade sein und die Borsten weich bis mittel. Vier bis sechs Wochen, spätestens aber nach zwei Monaten, sollte die Zahnbürste gewechselt werden. Dann ist die „alte“ nämlich abgenutzt und voller Bakterien. Mit einer elektrisch rotierenden Zahnbürste oder einer Schallzahnbürste ist das Zähneputzen komfortabler. Diese Geräte reinigen besser als Handbürsten und sind auch für Kinder geeignet: Die schnellen, automatischen Bewegungen der Bürste vereinfachen das Putzen.
npflege
Zahnseide oder Interdentalbürste?
Mundgeruch vorbeugen
Nicht nur die Zähne, auch die Zahnzwischenräume sollten täglich gesäubert werden. Denn gerade in den Z ahnzwischenräumen sammeln sich leicht Bakterien an. Die schwer zugänglichen Bereiche sollten täglich mit Zahnseide oder einer ZahnZwischenraumbürste gereinigt werden. Bei engstehenden Zähnen ist Zahnseide zu empfehlen. Die ungewachste Variante hat übrigens die größte Reinigungskraft.
Um Mundgeruch vorzubeugen sollte die Zunge mitgeputzt werden. Bei der täglichen Mundhygiene kommt diese oft zu kurz. Dabei sammeln sich auf der Zunge viele Bakterien, die mitunter für Mundgeruch verantwortlich sind. Auch eine Mundspülung kann Abhilfe schaffen, allerdings ist darauf zu achten, dass diese ohne Alkohol ist, da sonst auf Dauer die Schleimhäu-
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te austrocknen können. Nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln sollte man rund eine Stunde mit dem Putzen der Zähne warten, da die Säuren den Zahnschmelz aufscheuern. „Säurehaltige Speisen wie etwa Essigdressings oder Fruchtsäuren fördern die Entstehung von Karies“, informiert Artur Defatsch von der gleichnamigen Zahnarztpraxis in Naturns. „Wir sind am meisten mit Karies und mit Parodontose konfrontiert.“ In einer Mundhöhle wohnen Millionen von Bakterien. „Man hat noch nie herausgefunden, welche Bakterienart genau für Karies verantwortlich ist. Karies ist vielmehr multifaktoriell“, ist Defatsch überzeugt.
Der erste Besuch beim Zahnarzt. Der ideale Zeitpunkt für den ersten Besuch beim Zahnarzt ist schon mit zwei, drei Jahren bei den Milchzähnen sinnvoll.
Das ist keinesfalls zu früh. Eine rechtzeitige Gewöhnung des Kindes an den regelmäßigen Kontrollbesuch schafft Vertrauen und lässt Schäden oder Unregelmäßigkeiten zeitig erkennen. Das Kind lernt den Zahnarzt und die Praxis spielerisch kennen, und der Zaharzt kann erste Eindrücke über Zahn- und Kieferentwicklung gewinnen. Wie auch bei der Gewöhnung an den Zahnarztbesuch sollten Kinder auch an das Zähneputzen langsam vom ersten Milchzahn an gewöhnt werden. Bis zum zweiten Lebensjahr empfiehlt sich das Zähneputzen einmal täglich abends nach dem Essen und ab dem zweiten Lebensjahr zweimal täglich, morgens und abends nach dem Essen - jeweils durch die Eltern.
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Gesunde Ernährung – SüSSigkeiten sind hin und wieder erlaubt. Kinder dürfen Süßes essen oder trinken. Die Frequenz spielt allerdings eine große Rolle. Ein Nachtisch nach dem Mittagessen darf sein. Wichtig ist, dass die Zähne viele Ruhepausen haben und tagsüber keine Selbstbedienung für Kinder stattfindet. Nach dem Essen wird geputzt, und dann soll bis zum Abend Ruhe für die Zähne sein. Der Speichel hat genug Zeit zu wirken, um die Säuren im Mund zu neutralisieren. Süße oder säurehaltige Getränke und Limonaden.umspülen auf Dauer die Zähne mit Zucker und Säuren, die beide den Zahnschmelz
angreifen. Wasser ist nachweislich der beste Durstlöscher und auch der zahnfreundlichste. Nach dem Genuss von Obst, isotonischen Sportgetränken oder Kaffee sollten man sich mit dem Zähneputzen mindestens 30 Minuten Zeit lassen. Denn die Säure weicht den Zahnschmelz auf. Wer sofort putzt, läuft Gefahr, die Zähne zu stark abzureiben. TIPP: Gesunde Omega-3-Fettsäuren in fetten Fischen wie Lachs oder Hering wirken entzündungshemmend und schützen das Zahnfleisch.
Kauen ist Fitnesstraining für die Zähne. Nahrungsmittel wie Äpfel, Karotten oder Nüsse regen den Speichelfluss an - Speichel spült und härtet die Zähne.
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Eine ballaststoffreiche Ernährung wie rohes Gemüse wirkt sich positiv für gesunde Zähne aus. Wer ständig unterwegs ist, hat wenig Zeit zum Zähneputzen. Da ist es ratsam, nach dem Essen einen zuckerfreien Kaugummi zu kauen - die dadurch angeregte Speichelproduktion schützt vor Karies oder Paradontitis. Kaugummi ist der optimale Begleiter für unterwegs, wenn gerade keine Zahnbürste zur Hand ist. Xylit im Kaugummi hemmt Kariesbakterien zudem.
Mindestens zweimal im Jahr zum Zahnarzt.
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Defatsch erklärt: „Chronische Erkrankungen wie Rheuma, Gelenkserkrankungen oder Stoffwechselstörungen können durchaus ihre Ursache in kranken Zähnen haben. Manchmal lohnt es sich die Zähne dahingehend kontrollieren zu lassen.“
Fehlstellungen.
Zahlen
Zähne:
4 – 6 Wochen: Nach diesem Zeitraum sollte man spätestens seine Zahnbürste wechseln.
2 x 2 Minuten, noch besser 3 Mal 2 Minuten sollte man täglich seine Zähne putzen.
30 – 60 Minuten
Es ist so simpel und wird doch oft vergessen: Zweimal im Jahr sollte der Zahnarzt aufgesucht werden. Hier werden die Zähne kontrolliert, professionell gereinigt und Probleme individuell gelöst. Die halbjährliche Vorsorge-Untersuchung beim Zahnarzt hilft Karies frühzeitig zu erkennen. Überhaupt, und darin sind sich die Zahnärzte im Vinschgau einig, muss viel mehr in die Prophylaxe, sprich in die Vorsorge, investiert werden. „Frühzeitig kann man vieles einfach beheben“, betont Massimiliano Sauto. Auch Artur
Schlanders Schlanders
Zahnfehlstellungen im Kindes- und Jugendalter rechtzeitig zu korrigieren, ist auch eine Vorbeugung gegen Karies und Parodontal-Erkrankungen. Hinzu kommt die Ästhetik. „Es ist wichtig früh genug anzufangen“, erklärt Doktor Gyöngyike Kallos, Zahnärztin in Schlanders. „Mit einem einfachen, abnehmbaren Zahnregulierungsapparat kann man bereits bei der Frühbehandlung große Erfolge erzielen.“ Vor allem das Verhältnis zwischen Ober- und Unterkiefer kann man frühzeitig besser behandeln. Wichtig ist aber nicht nur die ästhetische Behandlung, die Verzahnung und der Biss müssen stimmen, ansonsten besteht die Gefahr, dass sich die Zähne wieder verstellen können.
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sollte man nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln mit dem Zähneputzen warten.
2 Mal im Jahr sollte der Zahnarzt aufgesucht werden.
2. Lebensjahr
Bis zum empfiehlt sich das Zähneputzen täglich abends nach dem Essen und ab dem
1x
2. Lebensjahr 2x
täglich, morgens und abends nach dem Essen jeweils durch die Eltern.
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ZAHNPROTHETIK Ein Aspekt, der von den Patienten manchmal vernachlässigt oder verdrängt wird, ist jener der Zahnprothetik. Wird ein Zahn extrahiert, ist es sehr wichtig die Lücke zeitnah mit einem Implantat oder einer Brücke prothetisch zu versorgen. Erfolgt dies nicht, kommt die gesamte Gebisssituation in Unordnung. Nachbarzähne können in die Lücke kippen, Zähne im Gegenkiefer in Richtung der Lücke wachsen, wobei „Wachsen“ in diesem Fall nicht positiv zu verstehen ist, sondern dahingehend, dass sich die Zähne aus dem Kiefer herausbewegen und dadurch auch mit der Zeit locker werden können und man sie im schlimmsten Fall verliert. Zähne bleiben nämlich in erster Linie durch den Kontakt zu Nachbarzähnen und Antagonisten (Zähne im Gegenkiefer) an Ort und Stelle. In Extremfällen wendet sich jemand erst an den Zahnarzt, weil er sich mit einem Zahn, der in die Lücke hineingewachsen ist, in das Zahnfleisch im Gegenkiefer beißt und dies Schmerzen verursacht.
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Neu in Prad: Zahnarztpraxis Dr. Gerlinde Siegmund Das Team der Zahnartzpraxis Dr. Gerlinde Siegmund ist von Schluderns nach Prad übersiedelt. Die Praxis befindet sich seit 1. Februar 2016 im Sprengel - erster Stock. Damit startet ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Praxis, die 2004 in Schluderns begonnen hat. Die hellen Räumlichkeiten in Prad schaffen ein angenehmes Ambiente und bieten ideale Bedingungen für eine optimale Behandlung der Patientinnen und Patienten. Die Zahnarztpraxis Dr Gerlinde Siegmund bietet: - Mund- und Zahnheilkunde: Extraktionen, Füllungen, Zahnreinigung, Zahnschmuck, Zahnaufhellungen - Kiefer-Chirurgie: Implantate
In solchen Fällen bleibt meist einzig die Extraktion des betreffenden Zahnes. Jedenfalls ist eine befriedigende Behandlung dann häufig nicht mehr möglich. Weiters ist zu beachten: Je mehr Zähne fehlen, desto mehr werden die noch verbliebenen Zähne durch den Kaudruck überbelastet und in Mitleidenschaft gezogen.
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Fotos: Erwin Bernhart
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„Willkommen im neuen Zuhause“ „Willkommen im neuen Zuhause“ ist die Firmenphilosophie des Bauunternehmens Oberhofer in Schnals. Diese spürt man im neu errichteten Firmensitz in der Handwerkerzone zwischen Karthaus und Unser Frau: Helle, entspannte Kundengespräche fördernde Büroräume und eine aufgeräumte Betriebshalle.
S
eit 2002 leiten die Brüder Andreas und Hannes Oberhofer das Familienunternehmen Oberhofer. Die Geschwister Alexander und Angelika Oberhofer arbeiten tatkräftig mit. Die im Jahr 1971 von Maurermeister Johann Oberhofer ge-
gründete Baufirma, mit damals 2 bis 3 Mitarbeitern und mit kleiner Lagerhalle, in welcher alle drei Söhne die Lehre abgeschlossen haben und Hannes den Meisterabschluss machte, ist nun ein leistungsstarker und verlässlicher Meisterbetrieb mit 12 qualifizierten Mitarbeitern
geworden, darunter ein Lehrling. Auf die Mitarbeiter des Bauunternehmens ist Verlass und das wissen die Inhaber sehr zu schätzen. Das Bauunternehmen Oberhofer ist mittlerweile weit über das Schnalstal hinaus vom
Vinschgau bis ins Unterland tätig und realisiert durch den Einsatz, die Erfahrung, das angeeigneten Fachwissen in Zusammenarbeit mit heimischen, fachkundigen Partnern und dem Einsatz seiner Mitarbeiter Projekte im privaten und im öffentlichen Bereich.
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Realisierung des Objektes in Massivbauweise mit Betonfertigteilen
Klein- & Großflächenabdichtungen im Hoch- & Tiefbau Tel.: 0473/222 351 | Cell: 348/7279454 | info@isofol.it www.isofol.it | Lidostraße 24 / 39012 Meran
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Fotos: privat/Oberhofer
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v.l.: Der Sitz der Baufirma Oberhofer in der Handwerkerzone Pifrail in Schnals; der Eingangsbereich; die Büroräumlichkeiten; die Bauunternehmerfamilie vorne von links: Hannes und Andreas, hinten von links: Alexander, Angelika und Hans Oberhofer Das ständige Wachstum des Betriebes und das zunehmende Auftragsvolumen, im Bereich Hoch- und Tiefbau, durch die Planung und Realisierung von Neubauten, schlüsselfertigen Projekten, Sanierungen und die geänderten logistischen Anforderungen haben Umbauten am Firmensitz notwendig gemacht. Ein größeres Lager für das Baustellen- und Hilfsmaterial, Werkzeuge, Fahrzeuge usw. wurde angepeilt. Mit dem Abbruch- und dem Wiederaufbau der Lagerhalle und der Errichtung der Büroräume, in Zusammenarbeit mit Geom. Mirko Monauni, mit welchem bereits zahlreiche Projekte erfolgreich realisiert wurden, wurde das Projekt geplant.
Mit fachkundigen und jahrelangen Geschäftspartnern hat man den Bau realisiert. Mit Spritzbeton und Absicherungsarbeiten des Hanges, ausgeführt von der Firma Spritzbeton Granig, wurde der erste Baustein gesetzt. Exaktes Timing war für den Antransport, das Abladen und den Einbau der Fertigteile Thermowände und Decken - erforderlich. Die Farbgebung hat der Schnalser Maler Santer Ulrich übernommen, so dass sich in der Handwerkerzone Pifrail ein in die Landschaft passender Betriebssitz präsentiert. Wichtiger Bestandteil des neuen Sitzes bilden die Büroräumlichkeiten, welche bisher nicht zufriedenstellend unterge-
Unser Frau 173 - 39020 Schnals Tel. 329 7759045 Fax 0473 669729 info@energyteam.bz www.energyteam.bz
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bracht waren und die nun den Bau als oberstes Stockwerk abschließen. Denn den jungen Betriebsinhabern sind eine direkte, offene und zielorientierte Zusammenarbeit mit den Bauherren und den Architekten wichtig. Gegenseitiges Vertrauen ist ihnen dabei wichtig. Dazu braucht es
eine einladende Umgebung und diese hat man mit den hellen Büroräumen mit Weitblick geschaffen. Und genau in dieser Umgebung kann die Betriebsphilosophie „Willkommen im neuen Zuhause“ von den Kunden gespürt und dem Team Oberhofer konkret umgesetzt werden.
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Fotos: Erwin Bernhart
42 /Bauplatz/
„Jeder soll sich wohlfühlen“ Ein beliebter Treffpunkt ist das Hotel-Restaurant Edelweiss auf der Töll. Bekannt ist das Edelweiss auch wegen seiner unvergleichlich gemütlichen vertäfelten Stube. Kürzlich haben Günther und Mutter Rosemarie Schönweger zwei Säle umbauen lassen - eine moderne Pizzeria und ein elegantes Ambiente im Speisesaal sind daraus geworden. von Erwin Bernhart
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A bissl schöner, a bissl eleganter ist es geworden, sagt Chef Günther Schönweger bescheiden. Jeder soll sich wohlfühlen im Traditionshaus Edelweiss auf der Töll.
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ür uns bedeutet Essen erleben, deshalb sorgen wir dafür, dass für Sie jeder Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis wird“, steht unter anderem in der neuen Speisekarte des Hotel Restaurant Edelweiss auf der Töll. Die Familie Schönweger verspricht nichts, was nicht gehalten werden kann. Ein Erlebnis ist bereits die alte Gaststube. Die Holzvertäfelung, der gemauerte Bauernofen, der Dielenboden verbinden sich mit edel
gedeckten und dekorierten Tischen. Altes bewahren und vorsichtig Neues hinzufügen - das ist das Credo der Familie Schönweger. Mit der neuen Pizzeria zieht mediterranes Flair in das Edelweiss ein. Ein großzügiges und feines Ambiente in Bistro-Stil ist so entstanden, mit angenehmer Akustik, mit einer guten Musikanlage. Pizzaiolo Alex, der eine 25-jährige Erfahrung aufweisen kann, verarbeitet neben normalem Pizzateig, auch Kamutmehl, Dinkelvollkornmehl und ab sofort auch einen sehr gesunden und bekömmlichen Teig mit Aktivkohle. Alex lässt seinen Teig 48 Stunden gehen, so dass jede Pizza leicht verdaulich ist. Neu eingerichtet ist auch der hinter Restaurantteil. Die Ausrichtung für die Handwerker auch die technischen Details hat Günther Schönweger vorgegeben, bei der Farbgebung, bei den Details beweist Rosemarie Schönweger ein gutes Händchen. Die elegante Ausstattung und die sorgfältig gewählte De-
Wir bedanken uns bei der Familie Schönweger für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen viel Erfolg
J. Kravoglstr. 17 - I-39020 Partschins / Töll (BZ)
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koration passen genau in die neu aufgelegte Küchenphilosophie des Restaurant Edelweiss: mit selbst gemachten Nudeln und Vielem mehr ist sie alpinmediterran angehaucht. Und die Tiroler Küche wird modern interpretiert. Mit den schön umgebauten Räumen gelingt es der Familie Schönweger, den Restaurantgästen mit der urigen Stube, der modernen Pizzeria und mit dem
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eleganten Restaurant mehrere Ambiente-Stimmungen anzubieten. „Jeder soll sich wohlfühlen“, sagt Günther Schönweger. Im Übrigen sind bis 28. Februar 2016 im Edelweiss Knödelwochen angesagt, dann schließt die Familie Schönweger ihren Betrieb - aber nur kurz, denn mit neuer Terrasse, mit Kuchen und Eisbechern soll auch der Sommer im Edelweiss zum Erlebnis werden.
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Nationalpark Stilfserjoch
Der Wolf in den Alpen Foto: Riccardo Catalani
Eine spontane Rückkehr auf leisen Pfoten
Der Wolf kehrt spontan und auf leisen Pfoten auch in die Zentralalpen zurück. Er ist ein Anpassungs- und Überlebenskünstler, der auch bevorzugt in jene Berggebiete der Alpen zurückkehrt, wo die Landwirtschaft aufgegeben wird und die vormalig bewirtschafteten Flächen verbuschen und sich wiederbewalden.
Wolfgang Platter, am Tag der Hlg. Scholastika von Nursia, 10. Februar 2016
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er Wolf ist ein fleischfressendes Wildtier, das in den Alpen in den 1920erJahren ausgerottet worden war und zur Zeit von alleine in die Zentralalpen zurückkehrt. Diese spontane Rückkehr des Wolfes in unsere Gebirgstäler erfolgt sowohl vom Westen als auch vom Osten her. Die Wiederbesiedlung der Zentralalpen durch den Opportunisten und Anpassungsstrategen Wolf wird von verschiedenen Faktoren begünstigt: Das Auflassen der Berglandwirtschaft in Extremlagen der Alpen führt zur Verbuschung, Wiederbewaldung und Verwilderung der Landschaft. Die vom Menschen verlassenen und vormals bewirtschafteten Flächen werden mancherorts auch als „alpine Brache“ bezeichnet. Diese Landstriche stellen geeignete Lebensräume für den scheuen Wolf dar, die er zunehmend wieder besetzt. Eine weitere Erklärung für die Rück-
kehr des Wolfes in die Zentralalpen liegt in der Sozialstruktur des Wolfsrudels selbst: In der Wolfsfamilie, die mehrere Generationen umfasst, gilt eine strenge hierarchische Ordnung. Nur die Leitwölfin und der Leitwolf, als Alpha-Paar bezeichnet, pflanzen sich fort. Jungwölfe der vorigen Würfe müssen sich im Rudel unterordnen oder auf der Suche nach neuen Territorien das Rudel verlassen. Die Rangordnung im Wolfsrudel fördert und verstärkt somit die Ausbreitungstendenz der Art. Hinzu kommt noch, dass der Wolf ein Anpassungs- und Überlebenskünstler ist. Er kann lange Hungerphasen überstehen und sich flexibel an das jeweilige Nahrungsangebot und Beutespektrum anpassen. Alle diese Eigenschaften sind Voraussetzungen, die den Wolf relativ schnell in neue Lebensräume vordringen lassen. Das ursprüngliche Verbreitungsareal des Wolfes im Holozän (dem Zeitalter der Nacheiszeit vor ca. 11.000 Jahren) umfasste den gesamten europäischen Kontinent und Nordamerika.
Der Wolf in Europa Der Bestand des Wolfes in Europa wird derzeit auf ca. 10.000 Individuen geschätzt. Größere Bestände des Europäischen Wolfes (Canis lupus lupus) gibt es dabei in der dinarisch-balkanischen Population (ca. 3.900 Exemplare) und in den Karpaten (ca. 3.000 Wölfe), während die iberische Population in Spanien auf 2.200 -2.500 Individuen geschätzt wird. Im italienischen Apenninengebirge ist der Wolf nie ganz ausgestorben. Dort gibt es die Unterart des italienischen Wolfes (Canis lupus italicus). Der Wolf-Bestand in den Apenninen wird heute auf 1.400 Tiere geschätzt. Aus Bastardierung mit verwilderten Haushunden werden zunehmend Fälle der Veränderung des genetischen Erbgutes des Italien-Wolfes dokumentiert.
Wieviel Wölfe gibt es in den Alpen? Der Wolf-Bestand in den Zentralalpen wird von den Experten auf derzeit ca. 120 Indivi-
Die Erhebung der Almen im Westen Südtirols Wie oben ausgeführt, sind Einzelwölfe in Südtirol schon eingewandert. Die Paarund Rudelbildung ist nicht eine Frage des Ob, sondern des Wann. Derzeit erheben
/Nationalpark/ 45 Das Heulen im Wolfsrudel dient unter anderem der sozialen Verständigung.
wir in der Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Landesamt für Jagd und Fischerei und dem Nationalpark Stilfserjoch mit der Schweizer Forschungs- und Beratungsstelle für Landwirtschaft Agridea alle Almen im Burggrafenamt und im Vinschgau. Bei dieser Erhebung werden unter anderem die Bewirtschaftungsformen, die Almgrößen und Weideflächen, die Arten und Stückzahlen der gealpten Haustiere erhoben. Ziel der Erhebung ist, aus den Ergebnissen Vorschläge zu erarbeiten, welche Vorbeugemaßnahmen in der jeweiligen Almsituation gesetzt werden können, um zukünftig Wolfattacken und Bärenangriffe auf gesömmerte Weidetiere möglichst zu vermeiden und zu vermindern.
Ist der Wolf für den Menschen gefährlich? In historischer Vergangenheit waren Angriffe von Wölfen auf Menschen in ländlichen und Berggebieten dokumentiert worden. Ein Großteil dieser Wolfattacken auf Menschen war auf den Tollwutbefall der Wölfe zurückzuführen. Die Tollwut ist in Italien aber in den Jahren zwischen 1997 und 2008 nicht mehr dokumentiert worden. Nach einzelnen Fällen von Tollwut, welche in den Jahren 2008 – 2011 und eingegrenzt
Foto: Bildagentur 4nature
duen geschätzt. Wie die Paarbildung und der Wurf im Jahre 2014 in den Lessinischen Alpen (an der Grenze der Provinzen Trient und Verona) belegt, begegnen sich in den Zentralalpen die sogenannten „Westwölfe“ und „Ostwölfe“. Die Westwölfe sind Wölfe aus dem italienischen Apennin, welche über die französischen und italienischen Westalpen in die Zentralalpen einwandern. Die Ostwölfe stammen hingegen aus der dinarisch-balkanischen Population, welche über Slowenien und Österreich in die Zentralalpen kommen. Dem letzten und aktuellsten Bericht der Fachgruppe „Wolf Alpine Group“, welche die Wolf-Experten aller Alpenländer vereint, ist zu entnehmen, dass für das abgelaufene Jahr 2015 im italienischen Teil des Alpenbogens 22 sich reproduzierende Wolfsrudel bekannt sind: 17 im Piemont, 3 im Grenzgebiet zwischen den Regionen Piemont und Ligurien, 1 Rudel zwischen Piemont und Aosta und 1 Rudel im Trentino. Dabei wird das Wolfrudel im Trentino aus dem Alpha-Paar einer Apenninen-Wölfin und dem Rüden „Slavko“ gebildet, einem in Slowenien mit Halsbandsender ausgestatteten Ostwolf. Dieses Paar hat 2014 den ersten Wurf in den bereits oben erwähnten Lessinischen Alpen erbracht. Der Wurf ist mittels Fotofallen fotodokumentiert. In der nordwestlichen Umgebung Südtirols ist das Rudel „Calanda“ bei Chur im Kanton Graubünden bekannt, welches ebenfalls auf einen ersten Wurf 2014 zurückgeht. Im Vinschgau konnte im März 2014 aus dem Rissbild ein Riss von Rotwild bei Kastelbell dem Wolf zugeordnet werden. Die stabile Anwesenheit eines Einzelwolfes am Grenzkamm zwischen Ulten und Deutschnonsberg seit nunmehr einigen Jahren ist bekannt und mehrfach dokumentiert worden.
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auf Gebiete Nordost-Italiens belegt wurden, gilt Italien heute als Tollwut freies Gebiet. Die offizielle Erklärung als Tollwut freies Gebiet gemäß den Kriterien der Internationalen Organisation für die Tiergesundheit wurde dank einer Impfkampagne bei Füchsen und dank anderer Maßnahmen erreicht, nachdem der letzte nachgewiesene Fall von Tollwut vom 14. Februar 2011 mehr als zwei Jahre zurückliegt. Die Wahrscheinlichkeit, heute von einem tollwütigen Wolf als Mensch angegriffen zu werden, ist daher faktisch nicht mehr gegeben. Heute so wie früher ist der Wolf ein opportunistischer und intelligenter Beutegreifer: Der Mensch gehört nicht zur möglichen Beute des Wolfes. Der Wolf identifiziert den Menschen als eine Bedrohung für sich, aus der es sich so schnell als möglich zurückzuziehen gilt. In der heutigen Situation mit ausreichendem Beuteangebot aus der Natur und im Kontext der heutigen ökologischen und sozialen Gegebenheiten gehören Attacken auf schwierige und potentiell für ihn gefährliche Ziele wie Menschen nicht zu den Strategien des intelligenten Fleischfressers Wolf. In Italien sind seit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges keine Angriffe von Wölfen auf Menschen mehr zu verzeichnen gewesen.
Im Wolfrudel gibt es eine streng hierarchische Rangordnung: Es pflanzen sich nur die dominante Wölfin und der dominante Rüde, das sogenannte Alpha-Paar fort. Jungwölfe der vorausgehenden Würfe verlassen das Rudel auf der Suche nach neuen und eigenen Territorien. Dies trägt zur beschleunigten Ausbreitung der Art bei.
Foto: Lorenzo Shoubridge
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Apropos Tourismus oder ihre besondere Ausstrahlung haben. Genau dieses Alleinstellungsmerkmal hebt die Ferienregion Reschenpass von anderen Alpenregionen ab. Sie bekommt einen eindeutigen touristischen Charakter. Deshalb sind die Seen mit ihren abwechslungsreichen Angeboten, welche vielfach auch neue Nischen ansprechen, für den Tourismus in Zukunft immer wichtiger“. Geschäftsführer Ferienregion Uli Stampfer (lp)
Fotos: Leonardo Pellissetti
„Nachdem der Reschensee aus geschichtlichen Gründen bis vor einigen Jahren wenig genützt wurde, wird jetzt das Potential der Seen immer mehr erkannt und genutzt. In den letzten Jahren hat sich auf den und um die Seen gar einiges entwickelt. Vor allem der sportliche und touristische Nutzen kommt zum Vorschein. Viele Aktivitäten aber auch Events sind entstanden, die z. T. nur hier möglich sind
Freude am Eis Im Vinschgau gibt es im Winter neben dem Skilauf verschiedene andere sportliche Tätigkeiten, insbesondere auf dem Eis. Priviligierte Gebiete für Eissportarten sind der auf fast 1500 Metern Höhe liegende Reschensee, der größte See Südtirols, und der Haidersee. Für Landschaft und Tourismus von enormer Wichtigkeit, sind sie ständiger Anziehungspunkt für viele Besucher aus In- und Ausland. Von Leonardo Pellissetti
I
n den letzten Tagen vor dem Jahresende, als Regen- und Schneemangel das Leben mit vielen negativen klimatischen Konsequenzen charakterisierten, gab es im Obervinschgau rege sportliche Aktivität auf der Eisoberfläche des Haider- und des Reschensees. Eissegler, Eisläufer, viele auf dem Eis spazierende Personen, sowie herumtollende Kinder und Hunde, waren zu beobachten. Ruhige Spaziergänge mit Momenten für Gespräche und Emotionen auf einer Seite, auf der anderen Seite die sich rasend schnell fortbewegenden Eissegler, die einer sich rasch verbreitenden Sportart nachgehen. Am 30. Dezember waren auf dem Haidersee circa 25 Eisboote im Einsatz. Wie ein begeisterte Eisbootfahrer aus der Schweiz erklärte, kostet ein Eisboot, alles inbegriffen, circa 10 Tausend Euro. Die Eisboote fanden ihren
Anfang im 17. Jahrhundert und zwar als Nutzfahrzeuge. Diese ermöglichten es, Erzeugnisse auch auf zugefrorenen Oberflächen zu bewegen. Danach wurde diese Praxis mit der Zeit zu einem mit immer mehr Freude betriebenen Sport. Auf dem Reschensee und dem Haidersee kann das Eisbootfahren im Dezember und Jänner praktiziert werden. Eine weitere Sportart auf dem Eis ist das Snowkitefahren, bei dem ein Skifahrer, Snowboarder oder ein Eisläufer sich
von einem Lenkdrachen über das Eis ziehen läßt. Von der Windkraft angetrieben kann man akrobatische, waghalsige Sprünge von bis zu 10 Metern vollbringen. Der Spaßfaktor dieser Sportart ist am Reschen- und Haidersee aufgrund des starken Windes im Vinschger Oberland besonders groß. An den besagten Tagen vor dem Jahreswechsel war auf dem Haidersee ein kleiner Junge mit einem besonderen Talent zum Snowkitefahren zu sehen. Besonders hervorzuheben war sei-
ne Fähigkeit, auch den Gegenwind zu nützen. Die beiden Seen laden zu schönen und ausgedehnten Spaziergängen ein. Bequeme und sich drehende Sitzplätze bieten die Möglichkeit, das schöne Panorama zu genießen. Die 15 Kilometer lange Promenade um den Reschensee ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt als Strecke des Reschensee-Laufs, bei dem in den vergangenen Jahren schon bis 3700 Teilnehmer an den Start gingen.
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Prad/Vinschgau
Ski heil am Pfasch in Prad
Fotos: Barbara Wopfner
60 Kinder beim Skikurs - Siegerehrungen beim Abschlussrennen
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ki heil hieß es wieder am sechsten Jänner zum Abschlussrennen des traditionellen Kinder-Skikurses. Der Amateursportverein Prad, Sektion Ski Alpin unter der Leitung von Roland Sprenger, organisiert bereits seit Jahren Skikurse für die ganz Kleinen. „Pfasch“ hat sich mittlerweile bewährt. Jedes Jahr wird aufs neue eine kleine Piste beschneit, ein ein-
facher Lift installiert und los geht es mit den ersten Rutschversuchen. 60 Kinder haben in diesen Weihnachtsferien den Skikurs besucht, Anfänger und erste Fortgeschrittene erprobten sich am Hang. Die Skilehrer, vielfach selber ehemalige Skirennläufer kümmerten sich um die Kinder. Der krönender Abschluss des Kurses war das Rennen am Drei-Königs-Tag. Das
treue Maskottchen, der Pinguin, der jeden Tag die Kinder auf der Piste besuchte, empfing jedes Kind im Ziel und jedes durfte am Ende einen Pokal mit nach Hause nehmen. Stolze Kindergesichter verließen da die Piste und die Jugendarbeit lohnt sich. Einerseits baut der Verein mit den Kursen seine Skirenngruppe auf, denn einige bleiben im Verein und trainieren weiter.
Dies belegen die Teilnehmerzahlen, denn Prad kann mit der größten Jugendrenngruppe im Vinschgau aufhorchen lassen. Zahlreiche Rennen werden an den Wochenenden bestritten und der Grundstein dafür wurde in Pfasch gelegt. Auf der anderen Seit fördert der Verein den Nachwuchs, der in den kommenden Jahren den Skigebieten zu Gute kommt. (bw)
Latsch
AHC Vinschgau Freetime - WILD HOGS eneralmanager Andreas Lampacher führt die Freizeithockey Mannschaft des AHC Vinschgau Freetime - WILD HOGS in das dritte Meisterschaftsjahr im Pro Hockey Cup. Es gilt, den 3. Platz der Vorsaison zu verteidigen und geht es nach den Plänen der Mannschaft – in das FINALEDAHOAM am 27.02.2016 im Iceforum Latsch einzuziehen und um den Meisterschaftstitel zu spielen. Das Team um Kapitän Gerd Trenkwalder hat sich in dieser Saison nochmals mit drei Latscher Eishockeyurgesteinen verstärkt: die Verteidiger Martin Ennemoser und Patrick Holzknecht, sowie den Stürmern Benny Tragust und Martin Fuchs sind zum Team dazu gestoßen und haben nochmals für einen Qualitätsund Motivationsschub gesorgt. Zweimal wöchentlich wird im
IceForum von Latsch unter Aufsicht des Headcoaches des AHC Vinschgau, Jeffrey Job, fleißig trainiert und die Truppe der WILD HOGS ist zu einem eingeschworenen Haufen zusammen gewachsen, der in erster Linie zusammen großen Spaß an der schnellsten und emotionalsten Sportart der Welt hat, aber auch stets das zusammen gesteckte sportliche Ziel nicht aus den Augen verliert. Die Regular-Season 2015/16 konnte auf dem 3. Platz abgeschlossen werden und der Start in die Playoff steht an. Wenn die 5. Jahreszeit im Eishockey mit dem Heimspiel am 05.02.2016 gegen die Hurricans aus Eppan für das FreetimeTeam des AHC Vinschgau WILD HOGS beginnt, die Playoffbärte bei den Hockeycraks sprießen, erwarten alle begeisterten Hockeyfans sicher wieder spannende und emotionsgeladene
Heimspiele im IceForum von Latsch. Am 27.02.2016 werden im ICEFORUM in Latsch die Finalspiele des Pro Hockey Cup 2015/16 ausgetragen und der
AHC VINSCHGAU und die WILD HOGS freuen sich auf die Finalspiele im eigen Stadion und hoffen auf die Unterstützung aller Hockeyfans. Jürgen Pircher Foto: Jürgen Pircher
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Der Traum ist es, das Finale im Iceforum in Latsch spielen zu können
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Latsch
Jugendrennen der Rodler vor dem WM
Fotos: Leonardo Pellissetti
v.l. Patrick Staffler und Stefan Tinzl, bei der 2. Etappe in Laas verletzt, in Latsch guter Dinge
Hermann Castiglioni mit Enkel Alex
v.l. Johannes Gruber, Julian Ladurner, David Ladurner, Daniel Gruber vor dem Gebäude am Zielgelände
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sport in Latsch zu fördern, sind unermüdlich: derzeit sind acht junge Athleten tätig, drei davon nehmen am Weltcup teil. In diesem Jahr ist der Umbau des Zielgeländes mit Tribüne vorgesehen. Bei der Austragung des Weltcup-Rennens 2017 ist mit einer regelrechten Stadionatmosphäre zu rechnen. Die Vorbereitungen laufen, die Bahn ist perfekt, trotz Schneemangels. Zurück zum 2. Raiffeisen Jugendrennen: 99 Rodler waren am Start, 97 aus Südtirol und 2 aus Österreich. Aus dem Vinschgau waren acht Laaser, sieben Latscher und zwei Schleiser
m Rahmen des 2. Raiffeisen Jugendrennens 2016, das über fünf Etappen geht, wurde in Latsch die 3. Etappe ausgetragen. Dieser Anlass liefert eine Gelegenheit, über den Latscher Rodelsport nachzudenken. Für die Familie Castiglioni ist Rodeln so etwas wie ein Familiensport: Andreas amtiert seit 2014 als Sektionsleiter; seine Frau Renate Kasslatter ist Trainerin und seit wann sein Vater Hermann als Pistenchef tätig ist, daran kann er sich gar nicht mehr erinnern - 40 Jahre werden es aber wohl schon sein. Die Bemühungen, den Rodel-
Der wegen der Erfolge der Brüder Gruber strahlende Lorenz Abart mit Nina Zöggeler, Tochter des großen Armin
dabei. Leider gab es auch diesmal einen Verletzten und zwar Alexander De Martin aus Laas. Er wurde vom Weissen Kreuz erstversorgt, dabei war auch der Latscher BM Helmut Fischer im Einsatz. Im Rennrodeln lautete der Vereins-Hauptsieger wieder Arunda Schleis, dessen zwei Teilnehmer, Johannes und Daniel Gruber, ihr jeweiliges Rennen gewannen. Daniel lieferte übrigens mit 48,35 die Tagesbestzeit. Noah Tinzl und Nina Castiglioni gewannen in den Kategorien Baby männlich bzw. weiblich. Silbermedaillen gab
Paul Stürz es für Jenny Castiglioni und Jasmin Tappeiner. In der Vereinswertung war der ASV Latsch mit Julian und David Ladurner und Jenny Castiglioni der beste Vinschger Verein. (lp)
Rodeln
Greta krönt sich zu Europas Vizekönigin reta Pinggera (Bild rechts), die ihre bisher beste Saison im Weltcup der Naturbahnrodler bestreitet, zeigte auch bei den Europameisterschaften in Moos in Passeier, dass sie zu den aktuell besten Naturbahnrodlerinnen gehört. Nach dem ersten Lauf lag die Laaserin in Lauerstellung; lediglich 12 Hundertstel fehlten ihr auf die Führende Evelin Lanthaler. Somit war noch alles möglich, auch der ganz große Coup. Doch Lanthaler zeigte auch im zweiten Lauf eine perfekte Vorstellung, ließ sich Gold nicht mehr nehmen und Pinggera sicherte sich mit 37 Hundertstel Rückstand Silber. Die Laa-
Fotos: Sarah Mitterer
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serin scheint ein Abo auf zweite Plätze zu haben, denn auch im Weltcup gelang ihr einige Male der Sprung auf Platz Zwei. Auch wenn es bisher noch nicht mit
einem Sieg im Weltcup geklappt hat, eins ist klar: Greta ist in der Liga der ganz Großen angekommen und wird in Zukunft sicher ein Wörtchen um Siege und Titel
mitreden. Der erste Weltcupsieg ist nur noch eine Frage der Zeit. Nicht ganz nach Wunsch verlief es für die Latscherin Sara Bachmann (oben), die kurz zuvor noch im Weltcup ihr erstes Podest holte und sich gute Chancen auf eine Top 3 Platzierung bei der EM ausrechnete. Mit 1,3 Sekunden Rückstand landete sie auf dem 5. Platz. (sam)
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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, telefonisch unter 0473/831 223 oder per Mail an: christian@mohren-plavina.com **** Hotel zum Mohren & Plavina – Burgeis 81 ,39024 Mals
dass der Kunde und nicht die Ware zurückkommt.“
augustin@immobilienservice.bz.it www.immobilienservice.bz.it
Pächter für Gasthof Neue Post in Prad gesucht. (evtl. auch nur Barbetrieb) Tel. 347 03 05 829
Das Sport & Wellness Hotel Cristallo in Levico Terme Trentino sucht einen engagierten, sportlichen Koch m/w und bietet eine maßgeschneiderte Stelle für die Sommersaison von Ostern bis September Arbeitszeit: 6.00 bis 14.00 Uhr Weiters suchen wir einen 1. Oberkellner m/w mit perfekten Deutschkenntnissen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung an info@hotelcristallo.trentino.it Tel. 347 97 68 593 Erfahrene Frau übernimmt Betreuung pflegebedürftiger, älterer Personen, auch nachts Tel. 380 74 27 215 oder Tel. 320 29 86 446
Brennholzbörse Vinschgau Absolut trockenes Buchen und Lärchenholz
In verschiedenen Längen erhältlich mit Zustellung. Buchenholz auch speziell für Pizzaöfen oder Backöfen. Tel. +39 340 736 7831 oder ab 19.00 Uhr +39 348 769 1525 Alte Stuben, Truhen, Kommoden, Tische, Stühle, Speissekästen, Bilder, ganze Nachlässe zu kaufen gesucht.
Tel. 338 32 00 159
Glückwünsche
52 /Kleinanzeiger/
Vinschgerwind 4-16
18.02.16
Jahrestag/Danksagungen Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.
Margaretha Warger Wwe. Angerer
Veita-Greatl *10.07.1931 † 22.01.2016 – Schlinig
Wind-Termine Kloster Marienberg
Orte der Kraft – Orte der Stille Kraft schöpfen im Kloster Referent: Philipp Kuschmann Wann: Fr. 22.04. – Mo. 25.04.2016; ganztags Anmeldung: Tel. 0473 843 989 verwaltung@marienberg.it
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ … für alle Zeichen der Verbundenheit … für jeden stillen Händedruck … für jede stille Umarmung … für alle persönlichen Worte – gesprochen und geschrieben … für jedes stille Gebet … für die Teilnahme an den Rosenkränzen … für die Begleitung auf dem letzten Weg … der Geistlichkeit für die würdige Gestaltung der Beerdigung … dem Chor für die musikalische Umrahmung … an Dr. Christian Hofer, an die Krankenschwestern und das Team des Hauspflegedienstes Die Kinder mit Familien
Erfolg mit einer Anzeige in „Wind-Termine“! Wollen Sie Ihre Veranstaltung, Ihre Kurse, Ihre Vorträge usw. erfolgreich ankündigen? Anzeige mit Bild und Text (92 x 30 mm) in „Wind-Termine“ Euro 50 + MwSt. Sie können Ihre Anzeige telefonisch (0473 73 21 96), per Fax (0473 73 24 51) oder per E-mail (info@vinschgerwind.it) aufgeben.
Jahrestag/Danksagungen 1. Jahrestag
11. Jahrestag
Katherina Gamper Christian Kuntner *15.10.1932 † 14.02.2015 Prad
*15.01.1962 † 18.05.2005 Prad
Dank sei dem Herrn, denn er ist gut. Ewig währt sein Erbarmen.
1. Jahrestag
Hw. Alois Wallnöfer Pfarrer in Martell
* 13.12.1931 † 01.03.2015 In Dankbarkeit denken wir besonders an dich beim Festgottesdienst zur Kichenpatronin, der hl. Walburga, am Sonntag, den 28. Februar um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Martell. Auch am Sonntag, den 28. Februar findet für dich um 8.30 Uhr der Jahrgottesdienst in der Pfarrkirche von Schlanders statt. Allen, die an den Gottesdiensten teilnehmen, ein aufrichtiges Vergelt’s Gott. Die Pfarrgemeinde, die Angehörigen und die Pfarrhaushälterin
Es gibt nichts, was die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann. Je schöner und voller die Erinnerung, desto härter die Trennung, aber die Dankbarkeit schenkt in der Trauer eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich. (Bonhoeffer) In Liebe. Eure Familie mit Klein-Dorian.
Wir vermissen dich so oft und hatten doch gehofft, die Tür geht auf, du kommst herein und alles wird wie früher sein. Die Zeit ist schnell vergangen doch unsere Trauer nicht. Du bist von uns gegangen, aber aus unserem Herzen nicht. Was wir an der verloren, versteht so mancher nicht, nur die, die wirklich liebten, wissen wovon man spricht.
10. Jahrestag
Unvergessen bleibt der Tag, an dem du uns verlassen hast. Was bleibt sind dankbare Erinnerungen, die uns für immer begleiten.
1. Jahrestag
Simon Platzer
Georg Eberhöfer
* 21.06.1926 † 23.02.2015 Morter
*11.05.1972 †16.02.2006 Martell
In Liebe gedenken wir deiner, ganz besonders bei der hl. Messe am Samstag, 20. Februar um 16.00 Uhr in der Pfarrkirche von Martell. Allen die daran teilnehmen – Danke.
Deine Lieben
Ganz besonders denken wir an dich bei der hl. Messe am Sonntag, 28.02.2016 um 08.30 Uhr, in der Pfarrkirche von Morter. Allen die daran teilnehmen ein herzliches Vergelt’s Gott
In Liebe deine Familie
18.02.16
Stellenmarkt
TAVERNINI
Vinschgerwind 4-16
/Kleinanzeiger/ 53
Das Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders sucht eine
Reinigungskraft
GmbH/Srl
HEIZUNG • KLIMA • SANITÄR in Vetzan sucht
Hydraulikergeselle oder Arbeiter mit Heizungs- & Sanitärkenntnissen Tel. 348 58 11 356 oder Tel. 0473 740 003
Wir suchen:
einen Techniker/Zeichner oder einen Tischler für die Arbeitsvorbereitung
Selbständige/r Florist/in im Raum Mittelvinschgau gesucht rinner.lorenz@rolmail.net
für 8 Stunden wöchentlich. Vorraussetzungen: Erfahrung im Bereich Raumpflege, selbständig und flexibel. Bewerbung bis am 19. Februar 2016 Arbeitsbeginn: voraussichtlich am 02. März 2016 Bitte schicken Sie ihre Bewerbung an: Jugendzentrum „Freiraum“ Göflanerstraße 4 – 39028 Schlanders – kathrin.freiraum@jugendzentrum.bz Infos: Kathrin 339 88 15 119
Mithilfe für Markt
von März bis Dezember gesucht Infos: 340 60 43 510
Einheimische
Pflegekraft/Haushälterin für Familie (Frau im Rollstuhl) in Naturns gesucht. Tel. 339 12 34 347
www.hofer-tiefbau.com Wir suchen zum sofortigem Eintritt:
· Vorarbeiter
für die Bereiche Tief- und Straßenbau
Café Helene in Latsch sucht ab März
Tischlerei Telser OHG Handwerkerzone 191 Mals/Burgeis Tel. 0473 836 811 info@telser.it Hotel Langtauferer Hof Zur Verstärkung unseres Küchenteams suchen wir ab sofort einen motivierten Kochlehrling in Ganzjahresstelle. Bewerbung unter: hotel@langtaufererhof.it oder 0473/633551
Baristin oder Aushilfe in Teilzeit für Wochenenden und Feiertagen Tel. 366 17 72 999
· LKW Fahrer
für LKW mit Kran und für Dumper 4-Achser
· Mitarbeiter Tiefbau
vorzugsweise Tiefbauer, Maurer oder Hydrauliker
Südtirol Dental Clinic, Latsch sucht ab sofort zur Verstärkung des Teams eine/einen
Dentalhygieniker/in mit flexiblen Arbeitszeiten Tel. 0473 621 764 info@sueden.it
Schicken Sie Ihre aussagekräftige Bewerbungen an: info@hofer-tiefbau.com oder telefonisch unter Tel. 0473 616 282
Die Erzeugergenossenschaft MEG in Martell sucht für die Sommersaison (Juni – September) 2016:
· Mitarbeiter/innen in der Verpackung · Mitarbeiter bei der Warenannahme/Warenzustellung (Staplerführerschein oder Führerschein C erwünscht)
· Mitarbeiterin für den Verkauf im Detailgeschäft
Bewerbungen richten Sie bitte an die Erzeugergenossenschaft MEG 39020 Martell, Ennewasser 249; z.Hd. Philipp Brunner, Tel. 0473 744 700 oder E-mail an philipp.brunner@vip.coop
www.meinalmhof.at
Wir suchen Verstärkung für unser Team! Das 4****superior Hotel Mein Almhof ist das Top-Hotel in Nauders im Dreiländereck. Wir suchen bestens ausgebildete und engagierte Verstärkung für unser Dream-Team!
Wir suchen zum sofortigen Eintritt für die bevorstehende Saison eine/n junge/n
MITARBEITER/IN
für unsere Zweigstelle PRAD am Stilfserjoch Wenn Sie Freude am Verkauf von Pflanzen und anderen Produkten für den Garten haben, dann wenden Sie sich bitte an den Leiter der Zweigstelle, Herrn Andreas Ortler, Tel. Nr. 0473 616083 E-mail: prad@ca.bz.it
Bardame/Barkeeper Wir bieten geregelte Arbeitszeit mit 6-Tagewoche oder nach Vereinbarung sowie eine Top-Entlohnung! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Hotel Mein Almhof Bewerbungen bitte an Hans Kulovits hans.kulovits@meinalmhof.at Tel.: +43 (0) 5473 87313
54 /Kleinanzeiger/
Vinschgerwind 4-16
18.02.16
Ich bin gegangen, nur einen kleinen Schritt und gar nicht mal weit. Und wenn du dorthin kommst, wo ich jetzt bin, wirst du dich fragen warum du geweint hast.
Wer im Herzen seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern.
Karl Folie
*22.07.1929 †17.01.2016 Schlanders
D A N K E
für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für einen Händedruck, für jede Umarmung, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für das letzte Geleit, das stille Gebet und die vielen Spenden.
1. Jahrestag
Alois Bernhart * 13.08.1930 † 17.02.2015 Mals Vor einem Jahr hast du uns verlassen, und doch bist du immer mitten unter uns. Überall sind Spuren deines Lebens, kein Tag vergeht ohne lieben Gedanken an dich.
Herzlichen Dank allen, die uns in diesen schweren Tagen beigestanden sind.
In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders beim Gedächtnisgottesdienst am Sonntag 21. Februar um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Mals an dich.
Am 26.02.2016 jährt sich zum 10. Mal der Todestag von unserem
Allen, die in liebevoller Erinnerung an unseren Luis daran teilnehmen, seiner im Gebet gedenken, ihn an seinem Grabe besuchen und einen liebenden Platz im Herzen für ihn haben, ein herzliches Vergelt’s Gott. In Liebe deine Familie
Die Trauerfamilie
Mario Pritz
Menschen, die von uns gehen, sind wie die Sonne, die für immer versinkt. Aber etwas von ihrem Licht bleibt für immer in unseren Herzen zurück.
*5.1.1978 † 26.02.2006 Sulden
Karl Peer
Warum musste das sein, weiß Gott die Antwort? Wird er unseren Glauben stärken, damit wir weiter diesen Schmerz ertragen können? Werden wir je eine Antwort finden? WARUM!
Plawenn *25.04.1935 † 09.01.2016
Im Herzen mit Dir verbunden, Deine Familie
Gegangen bist du aus unserer Mitte, jedoch nicht aus unseren Herzen. 1. Jahrestag
Hermann Thialer
* 07.11.1932 † 26.02.2015 Schlosser Hermann – Prad Wir denken an dich, ganz besonders, bei der Jahrtagsmesse am Samstag, 27. Februar 2016 um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche von Prad. Deine Familie
Auf diesem Wege möchten wir allen DANKE sagen: · für die vielen Zeichen der Anteilnahme · für die vielen Gedächtnisspenden, Blumen und Kerzen · für die zahlreiche Teilnahme an den Seelenrosenkränzen und an der Beerdigung · den Sarg-, Licht- und Kranzträgern, den Vorbeterinnen, den Jagdhornbläsern und der musikalischen Umrahmung · der Geistlichkeit für die würdige Gestaltung des Beerdigungsgottesdienstes · für jedes stille Gebet DANKE allen, die unseren Tata in guter Erinnerung behalten. Die Trauerfamilien Den 7. und 30. von unserem Tata sowie die 1. Jahrmesse unserer Mama feiern wir am Sonntag, 21.02.2016 um 10.30 Uhr bei der Hl. Messe in der Kirche von Plawenn. Von den Menschen, die wir liebten, wird immer etwas in unseren Herzen zurückbleiben: etwas von ihren Träumen, etwas von ihren Hoffnungen, etwas von ihrem Leben, alles von ihrer Liebe.
Es gab einen Tag, da blieb die Welt für einen Moment steh’n; und als sie sich weiterdrehte, war alles anders…
3. Jahrestag
9. Jahrestag
Manfred Gemassmer
Andreas Rieder
*4.2.1960 † 22.2.2013 Versicherungsagent – Kortsch
*19.11.1983 †16.02.2007 Naturns
In Liebe denken wir an dich bei der hl. Messe am Samstag 20.02.2016 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Naturns. Deine Familie
In Liebe gedenken wir deiner bei der hl. Messe am Samstag, 20.02.2015 um 19.30 Uhr in der St. Johannes Kirche in Kortsch. Wir danken allen herzlich, die daran teilnehmen und Manfred in lieber Erinnerung behalten. Deine Lieben
18.02.16
Vinschgerwind 4-16
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IVHS – Freizeit
Johanna Wassermann Do, 25.02. – Do, 28.04.2016 (jeweils Do) 09.00 Uhr – 11.00 Uhr, insgesamt 9 Treffen 18.00 Uhr – 20.00 Uhr, insgesamt 9 Treffen Sozialsprengel Mals OSZ Mals 90 Euro Mo, 22.02.2016
Erste Hilfe im Rahmen der Arbeitssicherheit (Betriebe gemäß Klassifizierung A)
Gemeinsam werken, basteln und spielen wir. Du kannst deine Ideen einbringen und das Programm aktiv mitgestalten. REFERENT/IN Martin Spechtenhauser TERMINE Sa, 05.03. – Sa, 23.04.2016 (jeweils Sa) UHRZEIT 16.00 Uhr – 18.00 Uhr, insgesamt 6 Treffen ORT Jugendzentrum Schlanders Kursbeitrag 30 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Di, 01.03.2016 Freizeit
EDV
Word und Excel Grundkurs REFERENT/IN
TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
IVHS – Freizeit
Fr, 26.02. + Sa, 27.02.2016 Fr, 08.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sa, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen Feuerwehrhalle Prad am Stilfserjoch 195 Euro Mo, 22.02.2016
Patrik Tschenett Fr, 26.02. – Sa, 19.03.2016 (jeweils Fr und Sa) 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen OSZ Mals 115 Euro Mo, 22.02.2016
Einfach reden Miteinander reden ist wichtig. Es ist aber auch oft schwierig. In diesem Bildungsangebot lernen Sie, welche Möglichkeiten es gibt, mit schwierigen Situationen umzugehen. REFERENT/IN Elisabeth Hickmann TERMINE Mo, 29.02., Mo, 07.03., Mo, 14.03.2016 UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen ORT WFO Schlanders Kursbeitrag 12 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 25.02.2016
Fleischkochkurs für Männer REFERENT/IN
REFERENT/IN Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes – WK Bozen
TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
Jungstreff
TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
IVHS – Freizeit
Erwin Folie Mo, 07.03., Di, 08.03., Do, 10.03.2016 19.30 Uhr – 23.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen OSZ Mals 80 Euro Do, 03.03.2016
Kunterbunte Kartenideen Selbst gebastelte Einladungs- und Glückwunschkarte bereiten viel Freude. REFERENT/IN Martina Thanei TERMINE Sa, 12.03. + Sa, 19.03.2016 UHRZEIT 09.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Jugendzentrum Schlanders Kursbeitrag 15 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Mi, 09.03.2016
Info – Anmeldung:
Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it
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