Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen
Nr. 3 (245) 05.02.15 I.P. 11 Jg.
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Die Sozialdienste
Direktorin Karin Tschurtschenthaler im „Wind“-Gespräch
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8
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9.
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Abo-Aktion 2015
05.02.15
Inhalt
Vinschgerwind 3-15
/inhalt/ 3
Die Sozialdienste Vinschgau - Aufgaben, Tätigkeitsfelder
Foto: Erwin Bernhart
Foto: Erwin Bernhart
Kommentar
Seite 6
In Eyrs kommt die Gewerbezone an der Hauptstraße unter Druck Seite 4
Mals: BM Ulrich Veith ist Bauhüttenmeister und Direktor
Seite
4
Graun: In der Gemeinde sprießen die BM-Kandidaten-Pilze
Seite
5
Taufers: Das Kandidatengespann „Luiselinde“
Seite
5
Schluderns: Das Kindergartenprojekt ist „snaturato“
Seite
5
Schlanders/Vinschgau: Bauern werden auf Ratswahlen eingeschworen
Seite
8
St. Valentin auf der Haide: Glanzeis ist Besonderheit
Seite 10
Staben/Vinschgau: Elektrifizierung hat oberste Priorität
Seite 10
Leserbriefe/Stellungnahmen
ab Seite 11
Menschen: Ludwig Wilhalm, Klopairhof Graun Sonderthema: Einrichten - Küche - Garten - das Bausparmodell
Seite 17 ab Seite 32
Nationalpark Stilfserjoch: Kompentenzen an die Länder
Di Kindergartn in Latsch unt in Schluderns solln saniert und erweitert wearn. Saniern gstott nui bauen ischs nuie Signal.
Holla! Saniern isch gwehnla glaich tuir wia a Nuibau. Gschpoort isch sellm eppr nicht. Obr prum it, wenns a flotter Oltbau isch...
Seite 40
von Chefredakteur Erwin Bernhart
„Chaosclub“ Bozen Jetzt haben wir gleich zwei ehemalige Präsidenten des Gemeindenverbandes an der Landesspitze: Arno Kompatscher war der Präsident der Südtiroler Gemeinden, bevor er Landeshauptmann geworden ist, Arnold Schuler - der mittlerweile für die Gemeinden als Landesrat zuständig ist - war Kompatschers Vorgänger im Gemeindenverband. Beide, Kompatscher und Schuler, waren Bürgermeister, beide haben also fundierten Einblick in die Gemeindearbeit. Und nun sitzen sie auf der anderen Seite des Verhandlungstisches - den Gemeinden gegenüber: Als Geldgeber, als Zuteiler von Quoten, als jene, die das Finanzabkommen mit den Gemeinden abzuschließen haben. Und was hört man landauf und landab in den Gemeinderäten? Ächzen, stöhnen, jammern, schimpfen auch. Jedenfalls alles andere als Lobeshymnen. In den Gemeinden sind die Haushalte für das laufende Jahr zu erstellen. Und in den Gemeinden weiß man nicht, wieviel Geld man vom Land bekommen wird, mit welchen Summen man rechnen kann. Unter dieser Voraussetzung ist ein Planen schwierig, wenn nicht unmöglich. In den Gemeinden sprechen die SekretärInnen von einem „synthetischen Haushalt“, einem ungefähren. Man stelle sich das in einem Privathaushalt vor: Der Arbeitgeber sagt, er werde im Laufe des heurigen Jahres schon etwas zahlen. Wieviel das sein wird, sagt er nicht. Vielleicht ungefähr soviel, wie im vorigen Jahr.... Kann man da etwas planen, etwas investieren, oder plant man höchstens das Essen für jedes Monat ein? Die Alten sind geneigt zu sagen, „früher war alles besser....“ Diesen Spruch hat der „Chaosclub“ in Bozen sicher umgewandelt: „Früher war’s anders...“ Besser? Jedenfalls planungssicherer.
4 /politik/
Vinschgerwind 3-15
Von anderen lernen
Mals/Müstair
In der Bauhütte
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Foto: Erwin Bernhart
er Malser BM Ulrich Veith hat ein vom Vinschgerwind angebotenes Streitgespräch mit Sepp Noggler in Bezug auf unterschiedliche Auffassungen in der Pestizidfrage ausgeschlagen. Veith sagt, dass sich die Gemüter in Mals etwas beruhigt hätten und deswegen nicht weiter Öl in die Glut gegossen werden soll. Veith hat seit 1. Jänner 2015 eine neue Arbeitsstelle im Val Müstair. Er ist Geschäftsführer der Stiftung Pro Kloster St. Johann, bei der auch seine Lebensgefährtin Marion Veith wissenschaftliche Mitarbeiterin ist. Auf der entsprechenden Internetseite ist er zudem als „Bauhüttenmeister“ ausgewiesen. Am 13. Jänner hat der Malser Gemeindeausschuss die Übernahme der Kosten für bezahlte Freistunden beschlossen. Bereits am 15. Juli 2014 hat der Ausschuss eine Kostenübernahme für bezahlte Freistunden beschlossen. Damals war Veith bei seinem Bruder Gerd Veith zu 50 % angestellt. Die Veith Gmbh habe, so sagt BM Ulrich Veith dem Vinschgerwind, die Freistunden der Gemeinde nicht in Rechnung gestellt. In der Stiftung Pro Kloster St. Johann ist Ulrich Veith zu 70 Prozent angestellt. „Ich arbeite allerdings 50 %“, sagt Veith. Die Differenz seien die Freistunden für das Bürgermeisteramt. Ob der Schweizer Arbeitgeber die Freistunden der Gemeinde Mals in Rechnung stellen wird, sei noch nicht entschieden, sagt Veith. (eb)
Wind - online
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
Braucht es eine Opposition im Gemeinderat?
66,7 % 33,3 %
Neue Umfrage: Sind Sie für eine Elektrifizierung des Vinschgerzuges?
JA
NEIN
Fuchs ist „Pronto“ Eyrs - Der wohl umtriebigste Wirtschaftsgeist im Tale, Heinz Fuchs, hat kürzlich in Eyrs, in der Gewerbezone dort, einen Getränkegroßhandel eröffnet gesetzeskonform. Wer Fuchs kennt, kann erahnen, dass dies wohl ein erster Schritt zu Größerem sein wird. Die unsichere Gesetzeslage in der Raumordnung weckt Interessen.
„
Weil noch nicht alles perfekt ist, haben wir auf eine große Eröffnung verzichtet Heinz Fuchs setzt mit dem Getränkemarkt „Pronto“ einen Fuß in die Gewerbezone Eyrs, in der er rund 2 Hektar Grund besitzt
von Erwin Bernhart
D
ie Gerüchteküche brodelt weit über Eyrs hinaus. Was wird der HeriluMacher Heinz Fuchs aus der Gewerbezone in Eyrs machen? Wird er zuerst sein Möbelhaus Avanti in Latsch nach Eyrs verlegen? Es wird gesagt, dass Fuchs das Avantiareal bereits verkauft habe und zwar an die Obstgenossenschaft Mivor. Stimmt nicht, sagt Mivor-Obmann Thomas Oberhofer. Wahr ist, die Mivor hat ein kleines Grundstück vom Avantibesitzer abgekauft, rund 1800 Quadratmeter. Der Grund für diesen Grundankauf sind Überlegungen innerhalb der Obstgenossenschaft, neue Kühlzellen schaffen zu wollen. Oberhofer sagt, dass die Genossenschaft vor der Entscheidung gestanden habe, entweder die Zellen im alten Obstmagazin im Dorfzentrum zu erneuern oder am bestehenden Standort in der Gewerbezone zu erweitern.
Man habe sich für Letzteres entschieden, deshalb auch der Grundkauf. Den Grundverkauf bestätigt auch Heinz Fuchs dem Vinschgerwind. Auf die Frage, ob das Gerücht stimme, dass Fuchs seinen Avanti-Betrieb nach Eyrs verlegen möchte, sagt Fuchs: „Das ist total aus der Luft gegriffen.“ Erst vor kurzem hat Fuchs allerdings in Eyrs direkt neben der Hauptstraße einen Getränkegroßhandel „Pronto“ ohne großes Aufsehen eröffnet. „Weil noch nicht alles perfekt ist, haben wir auf eine große Eröffnung verzichtet“, gibt sich Fuchs bescheiden. Fuchs hat damit einen sichtbaren Fuß in die Eyrser Gewerbezone gesetzt. Denn im Hintergrund gehören ihm mittlerweile davon fast zwei Hektar Grund. Mit dem Getränkegroßhandel ist Fuchs gesetzeskonform, denn das geltende Landesraumordnungsgesetz lässt in Gewerbegebieten unter anderem den Verkauf von „Getränken in Großhandelspackungen“ zu. Al-
lerdings ist dieses Landesraumordnungsgesetz eine wackelige Geschichte, das wissen die Kaufleute im Tal, das wissen die Bürgermeister, das weiß der neue Landesrat für Raumordnung Richard Theiner, genau. Der Ministerrat in Rom hat dieses Raumordnungsgesetz gerichtlich angefochten. Hintergrund dafür ist jenes aus der Optik der Kaufleute unsägliche Gesetz des damaligen Ministerpräsidenten Mario Monti. Man hat dieses Gesetz „Salva Italia“ getauft und es enthält Liberalisierungen auf allen Ebenen, auch was die Gewerbegebiete betrifft. Mit einem Federstrich hat Monti alle Einschränkungen aufgehoben, was einen totalen Eingriff in Südtirolautonome Befugnisse bewirkte. Fuchs sagt: „Vorerst werden wir den Getränkehandel mit einem Zelt oder einer vorgefertigten Halle etwas vergrößern. Später wird ein Gesamtprojekt in Eyrs gemacht, um zu schauen, was überhaupt möglich ist.“
Foto: Leonardo Pellissetti
„Der ökologische Anbau“, sagte Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler kürzlich beim Bioland-Seminar am Ritten, „kann vom integrierten lernen und umgekehrt.“
05.02.15
05.02.15
Vinschgerwind 3-15
/politik/ 5
Schluderns
In Graun bewegt sich allerhand
„Snaturato“
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Andreas Waldner möchte als BM-Kandidat in die Arena der Vorwahlen steigen. Waldner sieht sich der Wirtschaft zugeordnet. Unter anderem die Verbindung Langtaufers-Kaunertal würde er vorantreiben wollen. Vor 5 Jahren waren es auch vier Männer, die sich als BM-Kandidaten in Vorwahlen gemessen haben. Warum soll dies diesmal anders sein? Allerdings hat die Männerwelt in der Gemeinde Graun vor einer Knieschlottern: Was
macht die bisherige Vize-BM Karoline Gasser Waldner? Gasser, die wohl erfahrenste Grauner Gemeindepolitikerin, hat 5 Jahre Gemeinderat und 15 Jahre Gemeindeausschuss hinter sich und darf, aufgrund der Mandatsbeschränkung, nicht mehr als Ausschussmitglied tätig werden. Bleibt die Flucht nach vorne - oder der Rückzug. Gasser lässt beide Richtungen offen und sagt: „Abgabetermin für eine Kandidatur ist der 16. Februar.“ (eb)
Taufers im Münstertal
Latsch
Luiselinde oder es kommt anders
Der Fahrplan
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Foto: Erwin Bernhart
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
er Hellrigl Luis (oben) will’s wissen. Er ist der Erste, der seine BM-Kandidatur in der Grenzgemeinde Taufers offiziell ankündigt. Der Obmann des Südtiroler Braunviehzuchtverbandes hat sich als SVP-Ortsobmann bereits seit längerem seine Startposition gebaut. Roselinde Koch Gunsch kandidiert, auch wenn sie dies so öffentlich nicht sagt. Einer wird in Taufers immer öfter auf eine BM-Kandidatur angesprochen: Gerhard Kapeller (unten). Kapellers Meinung und Wortmeldung finden in Taufers - außerhalb des Gemeinderates - immer wieder Beachtung. Der langjährige Obmann der Raika Taufers hat angekündigt, bei den Vorstandswahlen der mittlerweile fusionierten Raika Prad-Taufers nicht mehr antreten zu wollen. Genau dies wurde in Taufers als Zeichen für ein mögliches politisches Engagement Kapellers gedeutet. Kapeller sagt dem Vinschgerwind, dass er zu seiner Verwunderung in Taufers tatsächlich auf eine mögliche Kandidatur des Öfteren angesprochen werde. Kapeller, ITVerantwortlicher der HOPPE-Gruppe, stellt sich, wenn überhaupt, eine völlig neue Art der Politik vor. (eb)
er Gemeinderat von Schluderns hat kürzlich mit knapper Mehrheit (6:7 Stimmen) in Richtung Sanierung des Kindergartens entschieden. Damit ist das Siegerprojekt des Architekturbüros Baldi, welches einen 4-Sektionen umfassenden Neubau vorgesehen hat, „snaturato“, denaturiert - bei einer Sanierung also nicht mehr erkennbar. Es wird damit wohl eine Neuausschreibung geben müssen. BM Erwin Wegmann hat sich weder in der dem Gemeinderat vo rge l age r ten Ratskommission für Großprojekte noch im Gemeinderat selbst durchsetzen können. Wegmann wäre mit einem Neubau von drei Sektionen zufrieden gewesen - auch wenn dabei das bislang unterirdisch geplante Musikprobelokal ausgelagert würde. (eb) Foto: Erwin Bernhart
v.l.: Andreas Waldner hat sich als BM-Kandidat gemeldet, noch beim Überlegen sind die bisherige VizeBM Karoline Gasser Waldner und HGV-Chef Sepp Thöni
ie Gemeinde Latsch doktert seit Jahrzehnten an einer Erweiterung oder an einem Neubau des Kindergartens im Hauptort Latsch. Im fernen Jahr 1986 hat man ein erstes Projekt aufgelegt und seither gab es unzählige Studien und Anläufe - ohne zu einem konkreten Ziel zu kommen. In der Ära des verstorbenen BM Karl Weiss war man mit Plänen eines Neubaues weit gekommen, aber nicht zur Realisierung. Die neue Verwaltung unter Helmut Fischer hat nun umgeschwenkt und will eine Sanierung mit Erweiterung. Die Gemeinderätin Verena Rinner hat bei der Ratssitzung am 30. Jänner 2015 mit einem Beschlussantrag erwirkt, dass ein konkreter Zeitplan aufgestellt worden ist, bis wann der Kindergarten bezugsfertig sein soll. Der zuständige Referent Mauro Dalla Barba gab, in Absprache mit den Planern, die Zeitleiste bekannt: Das Vorprojekt soll bis Dezember 2015 stehen; ab Jänner 2016 geht das Projekt in die Validierungsphase; im November 2016 soll im Haushalt die Restfinanzierung festgelegt werden; im Jänner 2017 sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden; Baubeginn ist im Sommer 2017 und die Hülle soll im Juni 2018 stehen; im Juli 2018 wird eingerichtet und Ende August 2018 kann eingezogen werden. Dalla Barba nannte die Zeitplanung realistisch. Der Beschlussanstrag wurde dann einstimmig angenommen. (eb) Foto: Erwin Bernhart
n der Gemeinde Graun bewegt sich im Hinblick auf die Gemeinderatswahlen allerhand. Neben wilden Spekulationen werden Konturen von möglichen Kandidaten allmählich sichtbarer - vor allem von Bürgermeister-Kandidaten. Während Franz Prieth aus Reschen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gesetzt ist und es BM Heinrich Noggler wahrscheinlich nochmals versuchen will (Vinschgerwind 2/15), kommen andere aus den Stauden. So ist der HGV-Obmann der Gemeinde Graun, der Langtauferer Hotelier Sepp Thöni ernsthaft beim Überlegen, ob er als BM-Kandidat antreten soll. „Abgabetermin für eine Kandidatur ist der 16. Februar“, sagt Thöni dem Vinschgerwind und verschließt sich sybillinisch einer konkreten Aussage. In St. Valentin hat sich ein zusätzlicher Kandidat bei der dortigen SVP-Ortsobfrau Andrea Frank gemeldet: der langjährige Volksbankdirektor von Mals und Vinschgerwind-Mitarbeiter
Fotos: Erwin Bernhart
Graun/Langtaufers/Reschen
6 /Titel/
Vinschgerwind 3-15
05.02.15
Was machen die
Sozialdienste? Vinschgau - Mit rund 100 MitarbeiterInnen nehmen die Sozialdienste im Aufgabenbereich der Bezirksgemeinschaft Vinschgau den größten Raum ein. Die SozialbetreuerInnen, AltenpflegerInnen, die Sozialpädagogen, SozialassistentInnen, die BehindertenerzieherInnen, die PädagogInnen und die PsychologInnen arbeiten abseits des Rampenlichtes - und verrichten unverzichtbare Dienste im Tal. von Erwin Bernhart
W
enn mediale Aufmerksamkeit und entsprechendes Rampenlicht gleichgesetzt werden mit Wertschätzung, dann erhalten die Sozialdienste wenig davon. Dabei sind die Leistungen, die von den qualifizierten MitarbeiterInnen angeboten und erbracht werden, in ihrem gesellschaftlichen Wert nicht hoch genug zu bewerten. Die Arbeit ist nicht technischer sondern menschlicher Natur. „Soziale Themen sind randständig“, sagt die Direktorin der Sozialdienste Vinschgau Karin Tschurtschenthaler. Den Doppelsinn der Randständigkeit lässt sie bewusst im Raum stehen. Politische Lorbeeren sind im Sozialbereich rar und deshalb ist die Behandlung eher stiefmütterlich. Die andere Seite ist, dass die Sozialdienste Erscheinungen an den Gesellschaftsrändern abzufedern versuchen - dies durchaus von der Geburt bis ins hohe Alter. Was sind und was machen die Sozialdienste? Diese Frage ist so einfach nicht zu beantworten. Die organisatorischen Fäden laufen bei der seit 2012 Direktorin Karin Tschurtschenthaler zusammen. Sie koordiniert die Aufgaben, die Leistungen, die Fortbildungen, neue Projekte, pflegt den Kontakt zur Politik in der Bezirksgemeinschaft, klärt mit Generalsekretär Konrad Raffeiner Organisatorisches und Finanzierungsfragen. Die Sozialdienste sind dort gefragt, wo es Schwierigkeiten gibt. Mit dem neu gestarteten Projekt „Netzwerk frühe Bindung“ etwa, welches gemeinsam mit dem Krankenhaus Schlanders betreut wird, sollen Frauen oder Eltern, bei denen Anzeichen von Schwierigkeiten, psychischer Natur etwa, bereits bei der Geburt eines Kindes begleitet werden. „Je früher wir Eltern Hilfsangebote angedeihen lassen, desto früher erwerben diese die Fähigkeiten zur Selbstständigkeit“, sagt Tschurtschenthaler.
Für Kindergarten und Schule, um den Altersstufen zu folgen, arbeiten die Sozialdienste in Arbeitsgruppen an Themenschwerpunkten. Die AG Kinder- und Jugendschutz wird sich heuer gemeinsam mit dem psychologischen Dienst und Kinderärzten mit dem Thema „Schulverweigerung“ befassen. Diese Arbeitsgruppe ist auch zuständig für minderjährige SchülerInnen, die durch Auffälligkeiten im Verhalten, Anzeichen von Vernachlässigung usw. aus dem Raster der Norm fallen. Die Problemlösung kann, eingebettet im psychologischen Dienst des Sanitätsbetriebes und neuerdings auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, bis zum Jugendgericht gehen, welches aufgrund fundierter Einschätzungen entsprechende Dekrete erlässt. In letzter Konsequenz ist das eine Fremdunterbringung eines Kindes außerhalb von seiner Familie. 2014 waren es 20 Kinder, welche fremduntergebracht werden mussten. „Grundtenor und Ziel ist es allerdings, Kinder und deren Eltern viel mehr zuhause zu betreuen und zu unterstützen“, sagt Tschurtschenthaler. Im Jahr 2013 waren es 176 Kinder bzw. Minderjährige, welche in
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Die Wohnbegleitung, also die Betreuung von Menschen in Schwierigkeiten vor Ort, ist ausbaufähig. Karin Tschurtschentaler
eine sozialpädagogische Grundbetreuung eingebettet waren. Im gleichen Zeitraum waren es 101 Erwachsene, welche aufgrund von Schwierigkeiten, Alkohol etwa oder psychologischer oder sozialer Probleme, ambulante Hilfe aus den Sozialsprengeln Ober- und Mittelvinschgau erfahren haben.
Die Betreuung von Menschen mit Schwierigkeiten, welcher Art auch immer, zehrt auch an den Betreuern. Deshalb sind Fortbildungen, Ruhephasen, Ausgleichsbetätigungen von enormer Wichtigkeit. Auch dieser Schonung der Humanressourcen wird in der Verwaltung der Sozialdienste Rechnung getragen. Neben dem Ausschwärmen der Mitarbeiterinnen, denn von den rund 100 Angestellten sind etwa 80 Prozent Frauen, für ambulante Dienste, gehören auch fixe Einrichtungen zu den Sozialdiensten. Die Werkstatt und Tagesförderung für Menschen mit Behinderung in Prad etwa, der Arbeitsrehabilitationsdienst für Menschen mit psychischer Erkrankung in Latsch, die Wohngemeinschaft für Menschen mit psychischer Erkrankung in Laas, der Treffpunkt für Menschen mit psychischer Erkrankung in Schlanders. „Für Menschen mit Behinderung bestehen derzeit in Prad und in Schlanders keine Wartelisten“, sagt Tschurtschenthaler. Dieser Dienst sei gut abgedeckt. Ein größeres Thema sind die psychischen Probleme in der Bevölkerung. Tschurtschenthaler macht zwei Themenfelder aus: Menschen im mittleren Alter, die aufgrund der Wirtschaftskrise aus dem Arbeitsmarkt fallen und schwer vermittelbar sind, fallen oft in ein tiefes Loch und werden von den Sozialdiensten aufgefangen. Noch gravierender ist die Zunahme von Jugendlichen und von jungen Menschen mit psychischen Problemen. Schizophrenie, Autismus, Menschen, welche offensichtlich mit dem steigenden Druck der Gesellschaft nicht oder kaum zurecht kommen, wagt Tschurtschenthaler eine Diagnose, welche durch Studien belegt ist. Zuspruch findet eine Einrichtung für Senioren: die Tagespflegeheime. In Prad wird seit zwei Jahren in der Wohngemeinschaft St. Antonius betreutes Wohnen angeboten, in Konvention mit der Gemeinde
05.02.15
Prad. Ein Mitarbeiter der Sozialdienste ist vor Ort und kümmert sich um Wünsche und Bedürfnisse der Senioren. „Das kommt gut an“, sagt Tschurtschenthaler. Eine Bezugsperson vor Ort sei für den Erfolg von Seniorenwohnungen unabdingbar. Die Angst, allein gelassen zu sein, sei ansonsten zu groß. Zudem wird das Tagespflegeheim in Prad, welches 5 Öffnungstage in der Woche hat, immer stärker von den Senioren in Anspruch genommen. Im März 2015 wird in Martell mit 12 Wohnungen ein betreutes Wohnen gestartet. In den Seniorenheimen von Mals, Latsch und Schlanders unterstützt die Bezirksgemeinschaft finanziell das Tagespflegeheim: Senioren aus dem Einzugsgebiet können sich dort in offener Runde treffen, 5 Mal die Woche in Latsch und fünfmal die Woche in Mals. In den Sprengeln von Mals und von Schlanders ist die finanzielle Sozialhilfe angesiedelt. Auch dieser Bereich gehört zu den Sozialdiensten im Vinschgau. Den wohl größten Bereich bei den Sozialdiensten nimmt die Hauspflege ein. 40 Mitarbeiterinnen sind täglich unterwegs,
um stundenweise Menschen zu Hause zu pflegen, nachzuschauen, Hilfestellungen zu geben. Dieser Dienst, der jederzeit abrufbar und in den Sozialsprengeln anzumelden ist, ist kostenpflichtig und wird einkommensabhängig berechnet. Eine Ganztagsbetreuung ist nicht vorgesehen. Im vorigen Jahr 2014 wurden 850 Leute im Rahmen der Hauspflege betreut. „Dieser Dienst wird gern und sehr oft in Anspruch genommen“, sagt Tschurtschenthaler. Man bekomme sehr postive Rückmeldungen über die engagierten Mitarbeiterinnen. Die Senioren seien für das Kommen sehr dankbar. Die Hauspflege wird bereits seit Jahrzehnten angeboten und ist mittlerweile eine nicht mehr wegzudenkende Notwendigkeit. Trotzdem geht der Trend in Richtung kürzere Einheiten, in Richtung Rückgang der angeforderten Pflegestunden. Mit dem eingeführten Pflegegeld und der sich stark ändernden Arbeitssituation der Frau im Allgemeinen werden vermehrt Badante angestellt, welche eine Ganztagsbetreuung garantieren. Dieser Umstand ist auch Thema im Haus der Sozialdienste. „Wir arbeiten permanent an der Frage, wie wir unsere
Vinschgerwind 3-15
/Titel/ 7
Dienstleistungen gut anbieten können“, sagt Tschurtschenthaler dazu. In anderen Bezirksgemeinschaften sei die Hauspflege ausgelagert. Zudem sind Pflegeleistungen auch von anderen, privaten oder genossenschaftlich organisierten Anbietern abrufbar. Die Sozialdienste arbeiten in einem stark geknüpften und immer wieder pflegebedürftigen Netzwerk. Ausgehend von der Bezirksgemeinschaft laufen Fäden zu den einzelnen Gemeinden, in die Schulen, die Zusammenarbeit mit der Sanität ist gefragt, mit Basisärzten, mit Psychologen, Psychiatern, mit der Caritas, mit dem Dienst für Abhängigkeiten, mit dem psychologischen Dienst. Tschurtschenthaler wünscht sich eine zusätzliche Einrichtung: Eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung im Obervinschgau. Man sei dabei, eine solche im alten Altersheim von Mals zu installieren. Die Sozialdienste sind die Lobby für die Stimmlosen. Auch wenn diese Lobby im medialen Getöse oft zu wenig Beachtung oder Gehör findet.
Vinschgerwind: Was ist Ihre Aufgabe im Netzwerk der Sozialdienste? Karin Tschurtschenthaler: Ich sehe meine Aufgabe in der Koordinierung unserer Angebote, auch in der Bedarfserhebung im Vinschgau. Welche Strukturen wir eventuell noch bräuchten. Vor allem aber liegt meine Aufgabe darin, das Geld, welches wir vom Land Südtirol zugewiesen bekommen, so zu verwalten, dass es auch an jenen Stellen ankommt, wo es gebraucht wird. Haben Sie das Gefühl, dass dieses Geld in die Gesellschaft gut investiert wird? Im Moment schon. Aufgrund der Wirtschaftskrise und der damit einhergehenden Umstrukturierungen ist es notwendig, dass man genau hinschaut, dass das Geld gut eingesetzt wird. Und es ist darauf zu achten, dass es keine Kürzungen gibt. Das Geld für Sozialleistungen soll nicht gekürzt werden. Mögliche Kürzungen beim Krankenhaus haben zu großen Protesten in der Bevölkerung geführt. Wären solche Proteste auch bei Kürzungen bei den Sozialdiensten zu erwarten? Das hängt vom Bereich ab. Aber Proteste in dieser Größenordnung wären sicher nicht zu erwarten. Weil unsere Dienste eine kleinere Bevökerungsgruppe betreffen. Die Sozialdienste im Vinschgau sind strukturmäßig gut aufgestellt. Gibt es
noch Bedarf? Bedarf ist im Bereich Menschen mit psychischen Erkrankungen im oberen Vinschgau gegeben. Auch ambulante Betreuungen für zuhause sind noch auszubauen. Auch die Wohnbegleitung, also die Betreuung von Menschen in Schwierigkeiten vor Ort, ist noch ausbaufähig. Dabei handelt es sich um Unterstüztung bei der Lebensführung, Lebensplanung und auch bei der Freizeitbeschäftigung, die von vier Mitarbeiterinnen betreut werden. Welcher Bereich in den Sozialdiensten verlangt von den MitarbeiterInnen viel Substanz und Engagement ab? Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen großen Einsatz und großes Engagement. Alle Bereiche, die von den Sozialdiensten betreut werden, sind sehr komplex und fordern unsere Mitarbeiter, sei es die Arbeit mit Menschen mit Behinderung, mit Menschen mit psychischer Erkrankung oder auch in der Hauspflege. Die Belastung ist sehr hoch. Mit welchen Maßnahmen werden die psychologischen Belastungen der Mitarbeiter abgefedert? Mit Fortbildungen, Supervision, Intervision, psychophysischer Wartestand, aber auch mit betrieblicher Gesundheitsförderung unterstützen wir unsere Mitarbeiter in ihrem komplexen Aufgabenbereich. Dies ist auch ein wichtiges betriebliches Ziel. Welchen Stellenwert nehmen die Sozial-
Foto: Erwin Bernhart
„MitarbeiterInnen zeigen großen Einsatz“
Karin Tschurtschenthaler arbeitet seit 1999 bei den Sozialdiensten Vinschgau. Sie leitete bis 2012 den Sprengel Obervinschgau und ist seit knapp drei Jahren Direktorin der Sozialdienste dienste im politischen Gefüge der Bezirksgemeinschaft ein? Wir erfahren sehr viel Unterstüztung vom Präsidenten der Bezirksgemeinschaft und vom Generalsekretär. Die sozialen Themen sind im Vinschgau immer wieder präsent und werden besprochen. Interview: Erwin Bernhart
8 /Wirtschaft/
Vinschgerwind 3-15
05.02.15
Süd-Tiroler Freiheit
Spendenrekord beim Forster Weihnachtswald
Mit Benjamin Pixner wird die Süd-Tiroler Freiheit wiederum bei den Gemeinderatswahlen in Kastelbell/Tschars antreten. Pixner will Mitstreiter gewinnen, um die Anzahl der Gemeinderäte für die Süd-Tiroler Freiheit aufzustocken.
Ziel des Forster Weihnachtswaldes war das Sammeln von Spenden für die Hilfsplattform „Südtirol hilft“. Im Vorjahr waren es 25.000 Euro, dieses Jahr 50.000 Euro. „Wir sind froh, dass wir nach dem Betrag von 25.000 Euro zugunsten von „Vergissmeinnicht“ weitere 25.000 Euro an „Südtirol hilft“ überweisen konnten. Somit hat der Forster Weihnachtswald beide Organisationen mit dem gleichen Betrag unterstützt“, erklärt die Ideatorin des Forster Weihnachtswaldes Cellina von Mannstein.
Rom-Infos ins Tal Bei den Reformen ist die erste große Hürde geschafft. Das neue Wahlgesetz ist mit breiter Mehrheit (dafür 177 dagegen 64) im Senat genehmigt worden. Wir kehren wieder zu den alten (bisher nur mehr für den Senat geltenden) 1-Mann/Frau Wahlkreisen zurück. Im Wahlkreis Burggrafenamt/Vinschgau wird ein/e Abgeordnete/r gewählt. Es war vorgesehen, auch die Verfassungsreform noch vor der Staatspräsidentenwahl zu beschließen. Dies haben wir in der Kammer nicht geschafft. Wir haben uns den Hintern abgesessen, in der Sache neue Kompetenzen für Südtirol sind wir nicht weitergekommen. Die Regierung und vor allem die Reformen-Ministerin Boschi wehrt sich vehement gegen jede Bevorteilung der Sonderautonomien. Wollen diese vom Staat Kompetenzen übernehmen (z.B. bei der Umwelt, die im Autonomiestatut nicht berücksichtigt ist), dann nur mit einem Staatsgesetz, das den neuen Senat und die Abgeordnetenkammer durchlaufen muss, und keine „Abkürzung“ über eine Durchführungsbestimmung. Wir drohen mit Stimmenthaltung, sollte man uns nicht doch noch ein bisschen entgegen kommen. Die Arbeit machen nur wir in Bozen, alle anderen - sei es Friulaner oder Aostaner - kümmern sich überhaupt nicht. Wohl aber werden sie danach eventuelle Erfolge zu Hause als große Leistung verkaufen. Das ist merkwürdig, aber leider die Realität, dass wir Südtiroler fast allein die Sonderautonomien verteidigen und ausbauen müssen. Die eher bösartigen Aktionen unserer Kollegin Biancofiore wurden sogar mit den Stimmen ihrer eigenen Parteigenossen niedergestimmt. Wir haben uns nicht provozieren lassen und die Attacken einfach ignoriert. Der provokative Vorschlag, die deutsche Bezeichnung Südtirol wieder aus der Verfassung zu streichen, ist mit 397 zu 28 Stimmen versenkt worden, obwohl Forza Italia und Fratelli d’Italia über 79 Stimmen verfügen.
Eingeschworen Schlanders - Auf ein bewegtes Jahr mit bewegenden Themen blickte man bei der Bezirksversammlung des Bauernbundes in Schlanders zurück. Einige Themen werden auch heuer und wohl länger bleiben. Direktor Siegfried Rinner hat die Bauern zudem auf die Gemeinderatswahlen eingeschworen. links: LR Arnold Schuler neben BM Dieter Pinggera und BM Andreas Tappeiner; rechts: BB-Bezirksobamnn Raimund Prugger: Spannungsfeld Landwirtschaft - Gesellschaft
Fotos: Erwin Bernhart
von Albrecht Plangger
von Erwin Bernhart
A
ufgrund des nassen Wetters hatten die Bergbauern 2014 Probleme mit dem Futter; ein Ja zur Biomilch, wenn der Aufwand dafür verhälnismäßig ist; bei den Äpfeln sind die Verkaufspreise derzeit niedrig; beim Weinanbau ist man sehr zufrieden - waren es 1985 50 Hektar Wein, so sind es heute 85 Hektar; das Gemüse erzielt anständige Preise, da kann noch mehr angebaut werden; sehr interessant ist der Anbau von Beeren und Steinobst, allerdings bereitet die Kirschessigfliege Sorgen. Der Bauernbund-Bezirksobmann Raimund Prugger zeichnet vor fast vollbesetztem Saal im Kulturhaus von Schlanders ein vielfältiges Bild der Vinschger Landwirtschaft mit ebenso vielfältigen Problemen und Erfolgen. Der Pflanzenschutz sei ein großes Thema, welches einen großen Schub von Mals aus erfahren habe. Mit dem nationalen Aktionsplan, den Landesrichtlinien, dem Abkommen zwischen Biobauern und konventionellen Bauern und den AgriosRichtlinien gebe es Rahmenbedingungen. Mit den Grünlandbauern müsse ein eigenes Abkommen gemacht werden. Da sei man
dabei. (Der Biobauer Ägidius Wellenzohn weist gegen Ende der Vollversammlung auf die Dringlichkeit von Änderungen in diesem Bereich hin). Dass Rücksichtnahme und gegenseitige Sensibilisierung trotzdem notwendig seien, unterstreicht Prugger. „Wir müssen mit unseren Pflanzenschutzmitteln auf unserem Grund bleiben“, mahnt auch SBB-Obmann Leo Tiefenthaler die Mitglieder. Man sei mit den Agrios-Richtlinien einer „kontrollierten Produktion“ zwar weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, aber trotzdem gelte der Respekt vor den Nachbarn. Man solle zur Abdriftvermeidung die beste Technik nutzen und vor allem den Kopf. Auch Landwirtschafts-Landesrat Arnold Schuler widmete dem Thema Pestizide breiten Raum. Am Ende der Legislatur wolle er im Bereich der Berglandwirtschaft gemessen werden, sagt Schuler. SBB-Direktor Siegfried Rinner schwor die Bauern auf die Gemeinderatswahlen ein. Denn auf Gemeindeebene betreffen viele Themen die Landwirtschaft. Fragen von Seiten der Bauern wurden zum Thema Jagd, Maschinenring, zur Finanzierung von Heuproben, zu den Waalen, zu den Zufahrtswegen und zum Nationalpark aufgeworfen.
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ENGIADINA
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IMST
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LANDECK
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/Terra raetica/ 9
VAL MÜSTAIR • VINSCHGAU
INTERREG – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Bozen/Vinschgau/Engadin
Elektrifizierung der Vinschger Bahn INTERREG macht’s möglich
Bild für die Zukunft: Vinschger Bahn am Stromnetz der Rhätischen Bahn sowie die Anschlussstrecke Meran-Bozen bereits elektrifiziert sind, musste die geplante Bahnverbindung zwischen dem Vinschgau und dem Engadin auch elektrisch betrieben werden. Die Elektrifizierung der Strecke Meran-Mals war somit unbedingte Voraussetzung für die weitere Vorgangsweise. Die eingesetzte grenzüberschreitende Arbeitsgruppe und die Abteilung Mobilität des Landes haben einen Änderungsantrag zur Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie für die Elektrifizierung der Strecke Meran-Mals einge-
von Ludwig Fabi
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009 wurde in Scuol unter der Leitung von Georg Fallet (Val Müstair), Sepp Noggler (Landtagsabgeordneter Südtirol), Jon Domenic Parolini (Gemeindepräsident) ein weiterer Anlauf gestartet, die Bahnlücke zwischen dem Vinschgau und dem Engadin zu schließen. Ziel war es, die Möglichkeit einer künftigen Bahnverbindung über die Grenzen hinaus von Norden nach Süden und umgekehrt näher zu untersuchen und eventuell die Projektierung voranzutreiben. Die Einreichung und Genehmigung eines INTERREG IV-Projektes Italien-Schweiz im Herbst 2010 ermöglichte es dann, die Machbarkeit dieses Vorhabens tiefergehend zu überprüfen. In mehreren Projektphasen und Teilprojekten wurden die volkswirtschaftlichen Auswirkungen und die technische Umsetzbarkeit ausgelotet. Als ökonomisch günstigste Variante wurde diejenige, die von Scuol direkt nach Mals und/oder umgekehrt führt, in Betracht gezogen. Da aber sowohl die Linien
reicht und es wurden INTERREG-Mittel für dieses Vorhaben in Höhe von 225.000 Euro genehmigt. Damit konnten die entsprechenden Studien zu Landschafts- und Ortsbild, zur Variantenanalyse, für Projekte zur Stromversorgung, geologische Studien für Mastfundierung, die Machbarkeit zur Verlängerung der Bahnsteige, Signalsystemoptimierung, Risikoanalyse, dynamische Lastflussanalyse und natürlich eine umfassende Kostenanalyse durchgeführt werden. Dank dieser Vorarbeiten erfolgte am 16.12.2014 der Beschluss der Landesregierung zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn. Die Vorteile dafür liegen auf der Hand: internationale Anbindung, verbesserter Fahrkomfort, Reduzierung der CO2 Emission, Reduktion von Betriebskosten durch Anbindungen an lokale Energienetze und einheitliche Zugflotte im ganzen Land. Die Weichen wären damit gestellt, um an dem bestehenden Lückenschluss zwischen der Vereinalinie der RhB und der Vinschger Bahn weiterzuarbeiten. Aber auch dafür wurden mit der Erstellung einer volkswirtschaftlichen Studie und der Planung der technischen Variante einige Voraussetzungen im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bereits geschaffen. Diese Projektgruppe leistete die Vorarbeit dazu: v.l.: Ovidio Martini (Landesabteilung für Mobilität/BZ), Friedl Sapelza (GWRSpondinig), Paul Stoppner, (Verkehrsplaner/CH), Karin Canini (Landesabteilung für Mobilität/BZ), Andrea Gilli (Pro Engiadina Passa-CH)
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UNIONE EUROPEA Fondo europeo per lo sviluppo regionale
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EUROPÄISCHE UNION Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
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Italien • Österreich
Foto: Fotomontage Vinschgerwind/Hartwig Spechtenhauser
Kurz vor Jahresende hat die Landesregierung den Betrag von 56.170.464,00 Euro für die Elektrifizierung der Bahnlinie Meran-Mals zweckgebunden. Diese Entscheidung ist zukunftsweisend für den Vinschgau und zudem ein Erfolg für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, da die Erstellung der Machbarkeitsstudie zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn mit Mitteln aus dem EU-Förderprogramm INTERREG IV-ITA-SUI finanziert und vom INTERREG-Rat Terra Raetica koordiniert wurde.
Italia • Austria
Homepage: www.terraraetica.eu
10 /Wirtschaft/
Vinschgerwind 3-15
05.02.15
St. Valentin a.d. H. - Haidersee
Foto: Andreas Waldner
Glanzeis
vom 14. auf den 15. Jänner zugefroren ist. Diese Fläche wird auch über Winter die dünnste Eisschicht haben und für schwere Fahrzeuge gefährlich bleiben. Und solange es friert, wird die Eisdecke nicht nur dicker, sondern sie dehnt sich auch aus. Das sieht man am Seeufer, wo sich das Eis Tag für Tag etwas höher schiebt. Und wenn man bei Frost eine verschlossene Flasche mit Wasser auf den Balkon stellt, dehnt sich der Inhalt so aus, dass das Glas platzt. Wie ein Eissegler aus der Schweiz berichtet, hat er den See über die Webcam der Raiffeisenkasse beobachtet und hat sich kurz entschlossen, mit einem Dutzend seiner Eissegelfreunde hierher zu kommen. Sie konnten bereits am Silvester die ersten Regatten austragen. Das Eis hatte bereits eine Dicke von durchschnittlich 12 cm. Wenn es schneit, ist die Zeit der Eissportler am Haidersee wieder für ein Jahr vorbei. Schade nur, dass die Einheimischen das Glanzeis nicht genießen. Sogar die Touristiker haben ihren Blick nur nach Westen gerichtet, nur auf die Haider Alm. Für Eissportler hingegen ist und bleibt der Haidersee ein Geheimtipp. (aw)
S
o lange wie heuer hat es auf dem Haidersee seit Jahrzehnten solches Spiegeleis nicht gegeben. In der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember bildete sich bei Windstille und -6° C eine hauchdünne schwimmende Eisschicht. Der See fror von außen nach innen und natürlich von oben nach unten. Denn Wasser hat bei 4°C seine
größte Dichte, ist bei dieser Temperatur am schwersten und sinkt deshalb auf den Seegrund. Damit ist das kältere Wasser oben. Weil das Wasser am Ufer die geringste Höhe hat, beginnt es hier zuerst zu gefrieren. Zuletzt friert die tiefste Stelle eines stehenden Gewässers. Das erklärt die eisfreie Fläche mitten im Haidersee, die erst in der Nacht
Staben/Vinschgau
Elektrifizierung hat oberste Priorität B
weniger CO2 Ausstoß, aber auch die Kapazität kann erhöht werden. Bis 2019 soll das Vorhaben umgesetzt sein. An zweiter Stelle der Prioritätenliste steht die Übernahme und Modernisierung der Bahnlinie Bozen-Meran. Für die Fahrt wird man nach der Modernisierung nur mehr 30 Minuten, anstatt wie bisher 45 Minuten benötigen. Günther Januth, der Bürgermeister von Meran, berichtete in seinem Kurzreferat von der Modernisierung der Bahnhöfe in Meran und Untermais. Meran soll zum Mobilitäts-
Foto: Heinrich Zoderer
ei der Jahresversammlung des Vereins Freunde der Eisenbahn wird mit großer Begeisterung über den öffentlichen Verkehr geredet und von politischer Seite über die zukünftige Entwicklung berichtet. Dem Vereinspräsidenten Walter Weiss gelang es am 22. Jänner wieder viele Personen aus dem Vinschgau und Burggrafenamt, aber auch aus dem Pustertal, Eisacktal und Überetsch nach Staben zu laden. Im Hauptreferat konnte Landesrat Florian Mussner viele Erfolge aufzählen. In den letzten 5 Jahren konnten im Vinschgau und im Etschtal die Fahrgastzahlen verdoppelt werden, im Pustertal wurden sie vervierfacht. Im Oktober 2014 gab es die bisher höchste Anzahl von Zugentwertungen in Südtirol: insgesamt 932.000. Die Vinschger Bahn befördert im Jahr 2 Millionen Fahrgäste und stößt damit an ihre Kapazitätsgrenzen. Deshalb wurde im Dezember letzten Jahres beschlossen, die Bahn zu elektrifizieren. In der Prioritätenliste des Landes steht dieses Vorhaben an erster Stelle. Nach der Elektrifizierung können die Züge direkt von Mals bis Bozen fahren. Die Züge werden leiser und haben
zentrum und zur Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs im Bezirk werden. Paul Stopper aus der Schweiz berichtet über die vielen Initiativen im Dreiländereck. Zum Schluss stellte Weiss den Tätigkeitsbericht vor. Neben Aussprachen und runden Tischen werden wiederum mehrere Eisenbahnfahrten angeboten. Am 2. Mai gibt es ein Bahnhofsfest in Schlanders und am 13. Juni ein Eisenbahnfest in Schluderns, denn Schluderns wurde zum Bahnhof des Jahres gewählt. (hzg) Schluderns wird zum Bahnhof des Jahres 2015. Eine Delegation mit BM Erwin Wegmann an der Spitze nimmt die Auszeichnung entgegen. Vereinspräsident Walter Weiss und Landesrat Florian Mussner gratulieren
FUNSLOPE
SNOWPARK 08.01.15
Vinschgerwind 1-15
KINDERLAND
/Leserbriefe/ 11
Leserbriefe Sehr geehrter Herr Landesrat, ohne auf die zum Teil fragwürdigen Behauptungen bezüglich der Sanitätsreform und Ihrer Vorleistungen dazu, die Sie im Interview des Vinschgerwindes Nr.1, 2015, S. 6/7aufstellen, einzugehen, muss ich Ihren Hinweis auf die „großen Bozner Lobbys“ als populistische Darstellung anprangern. Ein korrekter, guter politischer Stil ist dieses Interview, soweit es Ihre Nachfolgerin betrifft, wahrlich nicht. Hochachtungsvoll Günther Ziernhöld
BM Ulrich Veith? Bitte schaue genau hin! Wie hat er sich vor zwei Jahren, als Umwelt- und Zukunftsschützer das Referendum gegen die Verrohrung des letzten Talflusses Rom herbeiführten, verhalten? Er setzte alle seine Kräfte dafür ein und erhielt Unterstützung von allen Räten, um das Volk für die Verrohrung zu stimulieren. Mit sehr knapper Mehrheit stimmte das verführte Volk leider Gottes für die Verrohrung. Das zweite Referendum im vergangenen Jahr, welches ebenso von gutwilligen Menschen über mehrere Hürden vorangetragen wurde, wurde zwar vom BM zugelassen, - könnte er es verhindern? Nein! Es hat die zuständige, gesetzeskonforme Referendums-Kommission entschieden. – aber mit keinem Wort dahin unterstützt, dass er ein Wort gegen Pestizide u. Herbizide äußerte, als ob er urplötzlich seine Meinung zur gegebenen Zeit nicht sagen dürfte. Diesbezüglich hatte er alle Gemeinderäte, einschließlich des Nur-Oppositionellen - Hatte er jemals einen Lösungsvorschlag eingebracht? Nein! - Peppi Stecher, hinter sich. Sie allesamt schwiegen und hielten fleißigfaul ihr Maul. Sie verhielten sich also vor der Wahl wie in einer Bande, nach der Wahl ängstlich und verzögernd. Nämlich sofort nach der Wahl wurde eine „Arbeitsgruppe“ ernannt, - anstatt selbst frisch und froh die Arbeit in die Hand zu nehmen – die aber auch nicht „ihre Arbeit“
in Angriff nehmen konnte. Die Ratlosen holten Rat bei Rechtsanwälten ein und schließlich nach 7 Wochen Verspätung verteilten, zerrissen sie das zukuftsfreundliche Wahlergebnis wie Räubersbeute 9:11 gegen den 75%igen Volkswillen. Volksvertreter? Volksverräter! Der BM eilt nach Fulda, Berlin, um an vorderster Front – im Rampenlicht – für Biobauern zu reden. Groß zu reden! Hier vor Ort hat er kein Wort in die richtige Richtung vorausgeschickt. In Berlin fragt er verwundert, warum nicht mehr Menschen gegen diese Gifte aufträten. Wer meint, Veith und/oder welche von den Räten sollten wiedergewählt werden, der hat nicht aufgepasst, täuscht sich selbst und andere. Veith hat nicht das Charisma, die weltweit drängende Herausforderung, wie es die einzigartige Vorreiterschaft Mals angenommen hat, zu übernehmen und erfolgreich weiterzutragen. Die Versuchung, alles zu monokultivieren, ist sehr groß. Die Lösung heißt: Bewirtung des Natur-, Kulturlandes, agrochemikalienfreie Mischkultur mit richtiger Fruchtfolge, organische Düngung, anorganische Düngung mit Gesteinsmehl u. Knochenschrot. (Kunstdünger verdrängt, ersetzt, tötet die Bodenlebewesen, welche mit der Muttererde bzw. mit den Pflanzen eine Lebensgemeinschaft erleben… Der Boden verdichtet sich, er degeneriert zu einer unfruchtbaren Masse , zu einer für höhere Lebewesen anaeroben, unbrauchbaren Kloake, die im Gelände abschwemmt, oder in die Ebene durch Wind erodiert). Hochstämmige, bekronte Obstbäume verstreut, Beerenobst-Reihen, eine hier und die nächste weiter dort, vielfältige Tierhaltung, Blumenwiesen, die nicht bis auf die Grasnarbe abgeerntet, abgeweidet werden dürfen, Renaturierungen mancher Gewässer u. Fluren, Naturkorridors, die auch die Talsohle queren und Ähnliches mehr. Das Bürgermeisteramt soll eine charismatische, junge Frau in wunderbarer Weise übernehmen. Paul Gruber, Mals
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Bei uns finden Sie traumhafte Pisten, einen Top-Snowpark für Snowboarder und Skifahrer, perfekte Schneelagen und für Kinder gibt es ein ausgezeichnetes Kinderland. Funslope, das abwechslungsreiche Pistenerlebnis.
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Kein guter politischer Stil
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Vinschgerwind 3-15
05.02.15
Wind - Klick-Tipps
Was wird aus unserem schönen Tal?
Kneipe Facebook
Betreff: Weiterleben ohne Arbeit oder abwandern und es unserer Jugend nachmachen, die schon lange gezwungen wurde, ihr tägliches Brot auswärts zu verdienen und nie mehr nach Hause kommt, weil sie keine Zukunft sieht und gezwungen ist, ihr Häuschen zur Gründung einer Familie anderswo zu bauen. So geht es abwärts in unserem Tal durch: 1. Schließung der einzigen für den Toutrismus Infrastruktur (Maseben) Skigebiet/Atlantis. Keine Hilfe von Seiten der Gemeinde nach Vorschlag des Landes, kleine Skigebiete zu fördern, damit die Jugemd kostenfrei das Skifahren aufrecht erhält. 2. Schließung der Raiffeisenbank in Graun-Langtaufers. Unvorstellbar! Es handelt sich um die einzige Bank im Zentrum von der Gemeinde Graun, wo sich alles abspielt (Ämter, Gemeindearzt, Aphoteke, Forstamt) 3. Schließung von Gasthöfen/ Hotels und privaten ZimmerVermietungen: Hotel Weisskugel 70 Betten, Pension Eller 20 Betten, Pension Bergland 20 Betten. Berghaus Atlantis 60 Betten. Diverse Zimmervermietungen mit ca. 50 Betten. Insgesamt 220 Gäste weniger! Keine Arbeitsplätze mehr im Tal , Liftangestellte,Gas tronomieangestellte. 4. Keine Bautätigkeit im Tal. Die bereits bestehende Hotelzone wurde anderswo angewendet ohne Pflicht, eine touristische Infrastruktur innerhalb der vorgesehenen Zeit zu errichten, um eben dem Skigebiet Maseben mehr Frequenz zu sichern. 5. Die seit 30 Jahren angestrebten Projekte für eine Aufwertung des Tourismus wurden leider bewusst immer ignoriert, Kaunertal. Obwohl von Seiten der Wirtschaft, Handelskammer, HGV, Gemeinden und Liftgesellschaften wie Nauders, Watles, Haider Alm als positive Erweiterung für den Wintertourismus im gesamten Vinschgauer Oberland das Projekt Zusammenschluss mit dem Kaunertal befürwortet wurde. Niemand will Verantwortung übernehmen, schon gar nicht die Gemeinde. Promotoren, Investoren, Sponsoren, namhafte Pioniere und Geldgeber wurden ignoriert und sogar verärgert und beleidigt.
von Roland Sprenger, online-Berater
V
iele von uns haben einen Facebook-Account, aber was ist Facebook eigentlich? Facebook ist ein soziales Netzwerk und kann mit einer Kneipe mit vielen Stammtischen verglichen werden. Jeder Gast kann sich einen „Tisch” zu seinem Lieblingsthema aussuchen, trifft dort „Freunde und Bekannte”, kann anderen eine Nachricht zukommen lassen, sich an Gesprächen beteiligen oder neue Leute mit gleichen Interessen kennenlernen. Das alles passiert, ohne aus dem Haus zu gehen, nur über PC, Tablet oder Smartphone. Durch das Anlegen eines FacebookProfils mit eigener Mailadresse und Passwort, erhält man Zugang zu dem weltweiten „Stammtisch-Lokal”. Vielen Facebooknutzern ist es nicht bewusst, dass sich online vieles gleich abspielt, wie im „echten” Leben. Grundsätzlich gibt es auch auf Facebook 3 diverse Möglichkeiten, um sich mit anderen auszutauschen: 1) Profil, dahinter steht ein Mensch, der „Freund werden” kann 2) Gruppe, das ist ein Verein, Gruppierung zum „Beitreten” 3) Seite, ist ein Unternehmen, öffentliche Person die man mit „gefällt mir” markieren kann. Bezahlte Werbung auf Facebook ist mit dem Begriff „gesponsert” gekennzeichnet. Wichtig für alle Facebooknutzer: Verhalte dich auf Facebook so, wie auch in deinem Stammtisch-Lokal. Schreibe, kommentiere und teile nur das, was du auch dort neben anderen sagen, bemerken und verbreiten würdest. Mehr zu Facebook in einem anderen Artikel.
So zum Beispiel: Gegenstudien, die das Projekt Kaunertal die Kosten verdoppelten. Ignoriert wurde auch die Bereitstellung von 16 Milionen Euro von Seiten Herrn Dr. Hans Rubatscher aus Innsbruck ( Hauptinvestor ) 6. Auch die Politik hat versagt, keine Stellungnahmen, nur unlogische Aussagen wie: DER BAU EINER VERBINDUNGSBAHN ZUM KARLSJOCH WÄRE NUR EIN ZUBRINGERDIENST FÜR DAS KAUNERTAL. Eine unlogische Behauptung, denn je mehr Angebote für den Wintertourismus in der Region Oberland bestehen ,um so mehr steigt das Interesse der Gäste und die Bereitschaft der Bautätigkeit für mehr Betten im Tal und auch in der Gemeinde selbst. Vor den Wahlen viele Versprechungen, so auch zu den Gemeindewahlen im Mai sind alle Wähler auch von Langtaufers gebeten ihre Stimmen jenen zu geben, die uns schon lange so viel versprochen haben und nichts geschehen ist, außer Studien und sogar Gegenstudien mit großem Aufwand an Geldmitteln, die für Langtaufers kein Resultat gebracht haben und auch keines in Aussicht ist. Es wurde kürzlich ein Projekt in Millionenhöhe für den Langlauf als Alternative von Seiten der Gemeinde für die Zukunft des Tourismus in Langtaufers vorgelegt. Um aber das kleine Skigebiet zu retten, hätte nur ein kleiner Beitrag genügt. Auch 500 Unterschriften von Stammgästen, die nur wegen Maseben und dessen schönen Pisten nach Langtaufers gekommen sind, wurden ignoriert. Ich frage mich: Haben wir im Vinschgau nicht schon genügend Angebote für den nordischen Sport und wo bleibt ein Organisator, der alles im Griff hätte, Veranstaltungen zu organisieren, die eben auch Gäste ins Tal bringen? Und was unternimmt der Tourismusverein, alle Loipen in Reschen und St.Valentin aufrechtzuerhalten mit Spesen = 2 Pistenfahrzeuge und Fahrer einsparen, und nur Langtaufers für den Langlaufsport anzubieten? Das einzige Positive ist die Erlebnisschule in Langtaufers, wo wenigstens einige Bauern etwas verdienen und zahlreiche Schulen vom ganzen Land diese Ein-
richtung als positiv begutachten. In jedem Falle sehe ich als alter Pionier des Tourismus vollkommen SCHWARZ für die Zukunft unseres schönen Seitentales in der Gemeinde Graun und besonders für die Zukunft unserer Jugend, die gezwungen ist, andere Wege zu gehen. Hansi Klöckner Alpenfriede Langtaufers Graun
Zweierlei Maß und Frage der Optik Im Vinschgerwind 1/15 beklagte sich ein eifriger Vinscherwind Leser über ein abgestelltes Fahrzeug auf öffentlichem Grund oberhalb von Burgeis. Meines Wissens steht das Fahrzeug, wie viele andere auch, auf öffentlichem Grund. Die Gefahr der Umweltverschmutzung und Verschandelung der Landschaft besteht bei den anderen abgestellten Fahrzeugen genaugenommen genauso. Ich muss mir die Frage stellen, warum der Chronist und Schreiber nur das eine Fahrzeug geknipst und in die Zeitung gestellt hat? Hat er die anderen nicht wahrgenommen oder wollte er bewusst nur einer in Burgeis bekannten Person eins auswischen? Warum sollte diese Person den öffentlichen Grund nicht gleich benutzen dürfen wie all die anderen daneben auch? Wird in Burgeis vielleicht manchmal mit zweierlei Maß gemessen oder werden die Bürger in verschiedene Klassen eingestuft? Während wenige Bürger neulich für die Nutzung von Stellplätzen in Burgeis bezahlen, dürfen andere die öffentlichen Abstellflächen weiterhin gratis besetzen. Ich gebe dem Schreiber recht, wenn er von „behördlicher Zurückhaltung“ schreibt, denn nicht für alle Bürger gelten die gleichen Regeln. Moriggl Peppi, Burgeis
Foto: Peppi Moriggl
12 /Leserbriefe/
05.02.15
Vinschgerwind 3-15
/Impressionen/ 13
Zehn Uhr in Rojen. Hunderte von Neuner-, Zehner-, Elfer-, Zwรถlferspitzen sind im ganzen Alpenraum verstreut. Es sind uralte Sonnenuhren, die ohne Energieaufwand immer noch das Vergehen der Zeit messen. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
14 /Lokales/
Vinschgerwind 3-15
Helmuth Renzler wird am 24. Februar 2015 im Raiffeisensaal von Laas um 19.30 Uhr einen Vortrag zu „Arbeitsrecht im Krankheitsfall“ halten. Die Krebshilfe Bezirk Vinschgau lädt ein.
Taufers i.M.
Nepalabend
B
Foto: Brigitte Alber
rigitte Alber und Helmut Spiess berichteten am 24. Jänner in der Bibliothek von Taufers i. M. über das Projekt „Ein Kindergarten am Dach der Welt“ und zeigten Fotos von ihren Reiseerlebnissen in Mustang und im Annapurna South–Gebiet. Durch den Einsatz und die Motivation von Helga und Helmut Spiess konnte im Bergdorf Bolde in Nepal ein Kindergarten errichtet werden, der seit dem November 2012 in Betrieb ist. Kinder aus der Umgebung von drei bis sechs Jahren haben hier die Möglichkeit, mit anderen Kindern zusammen zu spielen und zu lernen und erhalten ein warmes Mittagessen. Paten aus Südtirol finanzieren die laufenden Kosten. Im vergangenen Herbst war Helmut Spiess in Bolde. Er besuchte den Kindergarten und besprach mit dem Kindergarten-Beirat weitere Schritte: ein neuer Fußboden und Fensterscheiben sollen errichtet, ein Grundstück für einen Spielplatz angekauft werden. Brigitte Alber unterstützte die Kindergärtnerin im pädagogischen Alltag. Seit dem letzten Besuch hat sie bereits viel gelernt. Nun bekommt sie die Möglichkeit, in einem Montessori-Kindergarten in der Hauptstadt Kathmandu zu praktizieren und sich weiter zu bilden. Die BesucherInnen des Nepal-Abends freuten sich über den Kindergarten für die Kinder in Bolde. Einige äußerten, gerne an diesem kleinen und vertrauenswürdigen Projekt mitzumachen. (ba)
Anna Pohl mit DLG-Preis ausgezeichnet Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat Anna Pohl aus Kastelbell mit dem Internationalen DLG-Preis 2015 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 2.500 EUR dotiert. Die Auszeichnung wurde von DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer und Stefan Teepker, Vorsitzender der Jungen DLG, im Rahmen der DLG-Wintertagung am 14. Januar 2015 in Berlin überreicht. Den Internationalen DLG-Preis möchte Anna Pohl dazu nutzen, die verschiedenen Praktika, Studienreisen und Abschlussarbeiten, die durch die Masterstudiengänge vorausgesetzt werden.
Mit Gottes Segen ins Jahr 2015 gestartet Glurns/Marienberg - Bei der Firma Moriggl ist es Tradition geworden, ein neues Jahr mit einem Auftakt einzuleiten, bei dem geistliches und weltliches verschmelzen. Einmal mehr wurde das Kloster Marienberg dazu ausgewählt.
Foto: „Wind“-Archiv
Arbeitsrecht
05.02.15
v.l.: Anton Josef und Thomas Moriggl, Markus Folie, Christian Frank, Monika Thomann Bachmann, Johann und Gunnar Moriggl
A
uch der diesjährige „Auftakt“ der Firma Moriggl fand am 9. Januar traditionsbewusst in geistlicher und weltlicher Symbiose statt. Im historischen Ambiente des Klosters Marienberg wurde im feierlichen Rahmen Dank für das Bisherige und Zuversicht für das Bevorstehende zum Ausdruck gebracht. Wie auch in den Vorjahren stellte das Familienunternehmen Moriggl seinen Start ins neue Geschäftsjahr unter den Segen Gottes. Dazu bildete auch heuer das Kloster Marienberg am Burgeiser Hausberg die würdevolle Kulisse für die feierliche Veranstaltung. Diese nahm ihren Anfang mit einer heiligen Messe in der Marienberger Klosterkirche für die 80köpfige Mannschaft, die von Pater Philipp Kuschmann zelebriert wurde. Die schützende Hand von oben sorgte bei Moriggl erneut für ein unfallfreies, und zufrie-
denstellendes Geschäftsjahr und zeigte einmal mehr die zeitlose und im Glauben gefestigte Unternehmenskultur auf. Im Anschluss ergriffen die Geschäftsführer Gunnar und Thomas Moriggl das Wort: Mit einem Rückblick erläuterten sie prägnant die abgelaufenen Geschäftsaktivitäten und strukturellen Rahmenbedingungen, die mit Blick in die Zukunft organisatorische Anpassungen nahelegten: Zur Wahrnehmung zukünftiger Geschäftsfelder und Erschließung neuer Märkte sind Unternehmensstrukturen neu und flexibel auszurichten. Dabei bleiben die Wurzeln und Werte getreu der Devise „keine Zukunft ohne Herkunft“ unangetastet! Ein etabliertes Familienunternehmen ist durch eine sehr enge Verbundenheit der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen gekennzeichnet. So war es nicht überraschend, dass auch heuer wieder einige Mitarbeiter für
mehrere Dekaden Zugehörigkeit, Engagement und Treue von der Unternehmensleitung Dank und Wertschätzung übermittelt bekamen. Drei Angehörige der Belegschaft nahmen die Anerkennung für ihre verdienstvolle Tätigkeit im Unternehmen entgegen: Monika Thomann Bachmann 10 Jahre Markus Folie 15 Jahre Christian Frank 20 Jahre Der feierliche Rahmen wurde abgelöst von einer schmackhaften Mittagstafel im Restaurant Schlossbar in Burgeis. Dabei wurden viele gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen ausgetauscht, Anekdoten erzählt und auf ein gesundes und erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 angestoßen.
08.01.15
Theaterbühne Matsch
Foto: Theaterbühne Matsch
Die Ledigensteuer
Die drei hartgesottenen Junggesellen Die Ledigensteuer - Schwank in drei Akten von Walter Kalkus Allen Junggesellen in diesem lustigen Stück steht eine neue Steuer ins Haus. Von dieser befreit wird nur, wer drei „Körbe“ schriftlich nachweisen kann oder ein anerkannter „Depp“ ist. Daraufhin beschließen drei hartgesottene Junggesellen, ihren Geldsack, ebenso wie ihre Freiheit, bis aufs Letzte zu verteidigen. Doch trotz raffinierter Manöver entkommen nicht alle dieser verflixten Ledigensteuer… Regie : Gotthard Theiner Gesamtleitung: Lea Stecher, Obfrau Premiere ist am 7. Februar 2015 um 20 Uhr im Kultursaal von Matsch Weitere Aufführungstermine sh. Theaterwind Kartenreservierung ist ab 17 Uhr unter der Nummer +39 348 734 70 09 möglich.
7. Feb. um 20 Uhr 8. Feb. um 15 Uhr 14. Feb. um 20 Uhr 15. Feb. um 15 Uhr Schwank in 3 Akten von Walter Kalkus
Die Ledigensteuer Platzreservierung ab 17 Uhr Tel. +39 348 734 70 09
im Kulturhaus Matsch
Vinschgerwind 1-15
/Lokales/ 15
16 /Lokales/
Vinschgerwind 3-15
05.02.15
§ Die kahlgesparte Peripherie Aus dem Gerichtssaal
Dieser Titel ist mir im Zusammenhang mit den Bestrebungen der Landesrätin Martha Stocker eingefallen, bei den Bezirkskrankenhäusern einschneidende Einsparungen vorzunehmen. Der Gedanke drängt sich auf, weil wir in der Justiz im letzten Jahr im Zuge der von Mario Monti verordneten Sparmaßnahmen Opfer eines radikalen Kahlschlages geworden sind. Mit einem Federstrich wurden nämlich sämtliche über das Land verstreuten früheren Bezirksgerichte und späteren Außenstellen des Landesgerichts Bozen aufgelöst. Die vor den peripheren Gerichten anhängigen Verfahren und das gesamte Personal wurden an den Hauptsitz nach Bozen verlagert. Um sich über die Auswirkungen dieses „Kahlschlages“ ein Bild zu machen, sollten Sie an einem gewöhnlichen Donnerstag das Gerichtsgebäude in der Italien-
allee aufsuchen: in den Gängen wimmelt es wie in einem Ameisenhaufen, vor den Zimmern der Richter bilden sich regelrechte Schwärme aus Anwälten und anderen Verfahrensbeteiligten, bei einem Außenstehenden muss der Eindruck entstehen, sich in einem Tollhaus zu befinden. Doch war diese Entwicklung vorhersehbar: wenn nämlich über Nacht die peripheren Gerichtsstellen abgeschafft und alles am Hauptsitz in Bozen konzentriert wird, dann kommt es dort unweigerlich zu einer „Blähung“. Die Außenstellen, die noch eine Justiz mit „menschlichem Antlitz“ ermöglichten, weil sie überschaubar, bürgernah und nach menschlichem Maß waren, sind einem großen bürokratischen Apparat gewichen, in dem es dem Volk schwerfällt, sich vorzustellen, dass dort Recht in seinem Namen gesprochen wird. Was haben diese Überle-
gungen mit den vieldiskutierten Einsparungen in der Sanität zu tun? Nun, ich gebe zu, nur indirekt, eher als abschreckendes Beispiel. Denn wenn man den Gesundheitsdienst nur von der Kostenseite her betrachtet, dann könnte man es am besten machen wie mit der Justiz: man errichtet in Bozen ein einziges großes Landeskrankenhaus und konzentriert dort alle Abteilungen. Die rein medizinische Versorgung der Patienten wäre unter Umständen vielleicht optimal und kostengünstig obendrein. Was aber dabei auf der Strecke bliebe wäre das persönliche Verhältnis zwischen Arzt, Patienten und Pflegepersonal, welches auch durch noch so aufwändige und hochgerüstete Apparaturen nicht ersetzt werden kann. Außerdem sollte man bei den geplanten Kürzungen auch einmal an deren volkswirtschaftliche
Auswirkungen denken. Denn wenn ich das Gericht in Schlanders oder das Krankenhaus in Innichen auflasse, dann habe ich möglicherweise im jeweiligen Ressort eine Einsparung. Aber die Rechnung bezahlt dann letztendlich doch wieder die Bevölkerung: durch verlorene Zeit, aufwändiges Pendeln und die Entwertung der Peripherie. Dabei ist noch nicht einmal gesichert, ob das Land Südtirol auf Grund der sekundären Zuständigkeit im Sanitätswesen nicht die Möglichkeit hätte, eigene Wege zu gehen und sich von den römischen Vorgaben abzukoppeln. Bevor an voreilige Schließungen gedacht wird wäre es angebracht, ein fundiertes Rechtsgutachten darüber einzuholen, wie weit das Land in Sachen Sanität gehen kann, und dies bevor man den Kahlschlag an der Peripherie beginnt. Peter Tappeiner, Rechtsanwalt
Theatergruppe Kortsch
EIN HAARIGER FALL
Kriminalposse in drei aKten von josef parzefall und richard oehmann regie Konrad lechthaler
Aufführungstermine premiere: freitag,
13. februar 20.00 uhr
donnerstag, samstag, sonntag, donnerstag, samstag,
19. februar 21. februar 22. februar 26. februar 28. februar
20.00 uhr 20.00 uhr 17.00 uhr 20.00 uhr 20.00 uhr
Reservierungen unter 346 40 66 069 von 10.30 bis 13.30 uhr und von 17.00 bis 19.00 uhr
(bitte keine sms)
„Ein haariger Fall“ Die Theatergruppe Kortsch lädt Sie ein, Ihre Lachmuskeln zu strapazieren. Unter der Regie von Konrad Lechthaler proben zurzeit fünf Darsteller an einem neuen Stück. Diesmal steht die lokale dreiaktige Kriminalposse „Ein haariger Fall“ der Autoren Josef Parzefall und Richard Oehmann auf dem Spielplan. „In Christls Friseurladen stehen Klatsch und Tratsch auf der Tagesordnung. Die Stammkundin Anna erfährt aus den aufliegenden Zeitschriften von einem Kriminalfall in ihrer Nähe. Zusammen mit dem willigen, doch mehr der Dichtkunst als dem Friseurhandwerk zugetanen Gehilfen Franz, glaubt sie Spuren dieses vermeintlichen Verbrechens im Friseursalon zu entdecken. Als ihre Freundin Christl, die Chefin des Salons, einen neuen, undurchsichtigen Verehrer mit ins Haus bringt und der Hydrauliker Gust plötzlich verschwindet, steht für Anna fest, dass der Fall geklärt werden muss. Doch nicht die Carabinieri findet sie dafür zuständig, nein, sie nimmt die Sache selbst in die Hand. Aber wie vorgehen?“ Für Spannung und Spaß ist gesorgt. Aufführungstermine im Haus der Dorfgemeinschaft Kortsch: Premiere: Freitag, 13. Februar, 20.00 Uhr - Telefonische Reservierung unter 346 4066069 - täglich von 10.30 bis 13.30 Uhr und von 17.30 bis 19.30 Uhr - weitere Aufführungen sh. Theaterwind
05.02.15
Vinschgerwind 3-15
/Menschen/ 17
Der Sinn des Lebens ist, es weiterzugeben Ludwig Wilhalm ist am 27. Februar 1934 auf dem Klopairhof in Graun geboren. Er wuchs dort mit einem Stiefbruder und drei jüngeren Geschwistern auf. Sein Vater, ein 1887-ziger, hat erst mit 46 Jahren die 14 Jahre jüngere Kreszenzia Seifart aus Froj geheiratet und starb, schon seit Jahren kränklich, 1959.
D
ieser Umstand machte Ludwig seit frühester Jugend am Hof unabkömmlich. Am 10. Juni 1957 heiratete er mit 23 Jahren die 19-jährige Cilli Ambach. 1958 übernahm er den Wilhalmhof. Am 02.06.2007 feierten Cilli und Ludwig ihre Goldene Hochzeit. Vor fast genau einem Jahr feierte er mit seiner Großfamilie in guter körperlicher und vor allem geistiger Verfassung seinen Achtzigsten. Ludwig hilft weiterhin in der Landwirtschaft, forscht und schreibt für die Chronistengruppe und veröffentlicht im Gemeindeblatt. Wir haben uns in der alten Stube im Wilhalmhof in Klopair verabredet. Ein unaufdringlicher, rauchig-appetitlicher Geruch von Geselchtem liegt in der Luft. Ludwig sitzt bereits am Tisch im Herrgottswinkel. Während ich das Diktiergerät auf den Tisch lege und den Notizzettel mit dem „roten Faden“ unseres Gesprächs entfalte, zeigt er zum Ehrenplatz in der Stube, zu einem ausdrucksstarken Porträtbild seines Großvaters Karl Ludwig, Jahrgang 1858. Dieser kam von Arlund, heiratet sich hier ein, weil der Hofnachfolger Priester wurde. Die Großmutter starb in Innsbruck und wurde bei ihrem geistlichen Bruder, Hochw. Gabriel Schöpf, in Telfs beerdigt. Die schönste Erinnerung an die frühe Kindheit sind die Wallfahrten nach Valliertegg mit der Mutter. Heimwärts kehrte sie bei ihrem Bruder in Froj und bei der Tante in Gandlan/ Reschen ein. Da gab es die schmackhaftesten Marenden. Im Oktober 1940 wurde Ludwig mit weiteren 30 Mitschülern in die Scuola elementare in Reschen eingeschult. Eine Zeit lang hat er sogar mit dem Priesterberuf liebäugelt. Der musikbegabte Ludwig war bereits mit 10 Jahren im Kirchenchor von Graun. Nach der Seestauung kam auch Cilli Ambach dazu. Ihre zarte, zierliche Figur, ihre engelhafte Stimme und ihr ganzes Wesen haben ihn gefesselt. Irgendwann haben sich Ihre Augenpaare getroffen und beide wussten sehr schnell, dass sie zusammengehören. Er erinnert sich noch an das erste Treffen in der Abenddämmerung in Altgraun. Sie saßen auf einer Bank, als sie ihm das Lied „Wo der Wildbach rauscht, dort im grünen Wald…“ in seine Ohren sang. Er hat ihr keinen Heirats-
antrag gemacht, sie haben einfach gespürt, dass sie sich mögen und heiraten werden, trotz Bedenken von Seiten der Eltern. Am 10.Juni 1957 um 7.00 Uhr wurde das Paar in Trafoi vor der Pilgermadonna vom Vetter und Neupriester Wilhalm Norbert getraut. Das Hochzeitsmahl in der Gastwirtschaft „Schöne Aussicht“, heute geführt von Gustav Thöni, war ein Frühstück. Es gab eine Schale Kaffee und die mitgebrachte Torte. Neun gesunde und tüchtige Menschen entsprossen dieser glücklichen Ehe. Seit den 60ziger Jahren bis 31.12.1989 betrieb die Familie im Nebenerwerb eine Jausenstation. Im Laufe der Jahre hat Ludwig das alte Haus saniert, sämtliche Wiesen planiert und eine neue Hofstelle errichtet. Was Ludwig für die Oberländer Öffentlichkeit im Laufe seines Lebens geleistet hat, schreibt er zurzeit detailliert Ludwig Wilhalm: Gibt es Entscheidungen in deinem Leben, in ein Buch. Seit 1951 ist Lud- die du bedauert hast? wig Mitglied der Musikkapelle Eigentlich keine. Ich habe bei allen größeren EntscheiReschen und das einzige noch dungen um die Hilfe Gottes gebetet und sie auch erhalten. lebende Gründungsmitglied. 10 Jahre war er ObmannstellProbelokal in Reschen, das Kriegerdenkmal vertreter und 20 Jahre Obmann. Er ist immer in Graun, die Straße zur Rossbodenalm, die noch aktives Chormitglied. Aufforstung des Klopairwaldes, die Zufahrt Mit 19 Jahren trat er der SVP bei und saß 4 und Umfahrung von Klopair. Perioden im Gemeinderat, in einer davon als Bei der Schöneben AG war er nicht nur Vizebürgermeister. 5 Jahre war er Fraktionsjahrelanger Mitarbeiter, sondern auch 3 Jahre vorsteher von Graun. Im Bauernbund war er lang ihr Präsident. Er hat die heutige Bahn in Ortsobmann, im Bezirksausschuss und sogar den Bauleitplan gebracht und erwirkt, dass im Landesbauernrat als Bergbauernvertreter. das Restaurant nicht in Rojen unten sondern Die schönsten Dinge, die er als politischer am heutigen Standort errichtet wurde. In seiMandatar erreicht hat, gibt er in folgender ner Amtszeit wurde auch der äußere Lift geReihenfolge wieder: Erschließung der Bergbaut. höfe durch Zufahrtswege in der Gemeinde Zum Abschied zeigt mir Ludwig die alte, Graun und die entsprechende Schneeräumit Speck und Würsten behangene Selchkümung, die Lawinenverbauung der Arlunder che und sagt noch einen Satz, den ich nicht Tauf, die Aufschüttung der Grauner Bucht, aufs Diktiergerät habe: „Etwas bedrückt mich die Straße zur Vivana Alm, die Wasserleitung manchmal, dass ich – vor lauter AllgemeinKlopair-Arlund, die Lawinenverbauung von heit und Vereine – meine große Kinderschar Graun, Strom- und Telefonleitung zu den zum Teil der Cilli alleine zur Obhut überlasKlopairhöfen, die Ehrenbürgerschaft für Pfarsen und sie damit sehr belastet habe“. rer Rieper und Stecher Eusebius, das neue Foto: Andreas Waldner
von Andreas Waldner
18 /Gesellschaft/
Vinschgerwind 3-15
Die MGV - Gala mit Revue findet am Samstag, den 07. Februar 2015 in den Sparkassensaal im Kulturhaus Schlanders statt. Einlass in Abendgarderobe ist um 19,00 Uhr. Welcome.
Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt Mithilfe einer nicht-invasiven fotografischen Technik haben die Forscher des EURAC-Instituts für Mumien und den Iceman alle Tätowierungen des Mannes aus dem Eis sichtbar gemacht. Dabei stießen sie auch auf ein bislang unbekanntes Tattoo auf seinem Brustkorb. Aufgrund der dunkel gefärbten Haut der Mumie ist es mit bloßem Auge nur schwer erkennbar. Die ausgefeilte Fototechnik erlaubte es nun auch Tätowierungen in tieferen Hautschichten zu identifizieren.
Vielleicht war es das Beste, was passieren konnte - Pestiziddebatte in Mals Ein Kommentar von Heinrich Zoderer
Die Bevölkerung der Gemeinde Mals hat in einer Volksabstimmung beschlossen, in die Gemeindesatzung unter anderem folgenden Text einzufügen „… den Einsatz sehr giftiger, giftiger, gesundheitsschädlicher und umweltschädlicher chemischsynthetischer Pflanzenschutzmittel und Herbizide auf dem Gemeindegebiet nicht zuzulassen.“ 69,22 % der Wahlberechtigten beteiligten sich an der Abstimmung, 2.377 stimmten mit Ja, 764 mit Nein, weiße und ungültige Stimmzettel: 82, beschädigte und unverschlossene Umschläge: 125. Das heißt 75,68 % stimmten mit „Ja“ und 24,32 % mit NEIN „Nein“. Damit kam der Wille der Bevölkerung, Mals zu einer pestizidfreien Gemeinde zu machen, sehr klar zum Ausdruck. Die Gemeinde Mals hat mit dem Akt. Nr. 3037 vom 05.09.2014 das Ergebnis dieser Volksabstimmung veröffentlicht. Am 10. Dezember 2014 berief der Bürgermeister den Gemeinderat ein, um die Abänderung der Gemeindesatzung zu genehmigen. Art. 3, Punkt 2 des Einheitstextes der Regionalgesetze über die Ordnung der Gemeinden der Autonomen Region Trentino-Südtirol vom 1. Februar 2005 Nr. 3/L, geändert durch das DPReg. vom 3. April 2013 Nr. 25, bestimmt sehr klar, wer die Gemeindesatzung genehmigen bzw. abändern kann: „Die Satzung wird vom Gemeinderat mit Zweidrittelmehrheit der die-
24,32%
sem zugewiesenen Mitglieder beschlossen. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, so wird die Abstimmung in nachfolgenden Sitzungen, die binnen dreißig Tagen erfolgen müssen, wiederholt; die Satzung gilt als genehmigt, wenn zweimal die absolute Mehrheit der zugewiesenen Ratsmitglieder erreicht wird. Die Bestimmungen dieses Absatzes gelten auch für Satzungsänderungen.“ Bei der ersten Abstimmung am 10. Dezember wurde die Zweidrittelmehrheit nicht erreicht. Deshalb wurden zwei weitere Gemeinderatsitzungen einberufen. Da bei der Gemeinderatsitzung vom 7. Jänner 2015 die einfache Mehrheit von 11 Stimmen nicht erreicht wurde, wurde die JA Gemeinderatsitzung vom 8. Jänner hinfällig. Die beantragte Satzungsänderung war damit abgelehnt, obwohl im Art. 40, Punkt 1 der Gemeindesatzung von Mals steht, dass Volksabstimmung eine bindende Wirkung haben. Soweit die Fakten.
75,68%
In vielen Medienberichten wurde den Gemeinderäten vorgeworfen, den Volkswillen nicht berücksichtigt zu haben. Diese Meinung teile ich nicht, obwohl ich das Ergebnis der Volksabstimmung begrüße und überzeugt bin, dass Mals eine wichtige Diskussion angestoßen und eine interessante Weichenstellung für die Entwicklung der Landwirtschaft im Obervinschgau, aber auch darüber hinaus, gesetzt hat. Das Regionalgesetz sagt ganz klar, dass Satzungs-
änderungen vom Gemeinderat beschlossen werden. Über eine Volksabstimmung kann eine Satzungsänderung nicht beschlossen werden. Deshalb hat der Bürgermeister die Satzungsänderung dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Volksbefragung war aber nicht umsonst, sie war politisch wichtig, aber streng rechtlich konnte sie nicht bindend sein, weil das Volk dafür nicht zuständig ist. Die Gemeinderäte konnten nur nach ihrer persönlichen Überzeugung, wie immer die motiviert war, abstimmen. Es kann sogar jedes Gemeinderatsmitglied behaupten, den Willen des Volkes vertreten zu haben, denn auch bei der Volksabstimmung gab es Befürworter, Gegenstimmen, Weißwähler und Nichtwähler. Dass sich die Ergebnisse nicht decken, heißt nur, dass sich in dieser Frage der Wille der Bevölkerung und der Wille des Gemeinderates nicht decken. Aber kann man das einem Gemeinderat vorwerfen? War damit die ganze Diskussion und die Volksabstimmung umsonst, wie mehrfach behauptet wurde? Ganz sicher nicht! Die Diskussion muss weitergehen und wird weitergehen. Bei allen wichtigen Veränderungen muss man mit Widerständen, Rückschlägen, Pausen und mehrfachen Anläufen rechnen. Es mag grotesk klingen, aber ich bin überzeugt, dass jetzt, nachdem die Promotoren durch die Volksabstimmung einen Erfolg erzielt, aber durch die Abstimmungen im Gemeinderat eine Niederlage erlitten haben, ein konstruktives Gespräch über
die Zukunft der Landwirtschaft auf Augenhöhe leichter möglich ist. Ein interessantes Projekt kann sich entwickeln, wenn folgendes berücksichtigt wird, was die Promotoren, die Plattform bäuerliche Zukunft sowie der Bauernbund in Diskussion gebracht bzw. gefordert haben: • Alle sind zu einem ehrlichen, offenen Dialog bereit und jede Gruppe geht davon aus, dass nicht nur sie selber, sondern auch die anderen sich für eine attraktive Wirtschaftsentwicklung und einen gesunden Lebensraum einsetzen. • Die Bauern müssen für die Vermeidung von Abdrift anwendbare Lösungen finden und für ev. Schäden die Verantwortung übernehmen. • Bio-Anbau kann nicht von oben verordnet werden, er funktioniert nicht mit Zwang und ist nicht immer und für jeden eine Alternative. Jede Umstellung braucht auch ihre Zeit. • Die Zukunftsvision von Mals ist ein gesunder Mix zwischen traditioneller und moderner Vieh- und Ackerwirtschaft und modernem Obst- und Gemüseanbau, der möglichst ohne sehr giftige, giftige, gesundheitsschädliche und umweltschonende Pestizide auskommt. Die Gemeinde Mals arbeitet darauf hin, diese zu verbieten, soweit dies im Rahmen der europäischen und der nationalen Gesetze möglich ist. • Ziel ist die Schaffung einer Bioregion Obervinschgau, wohl wissend, dass Bioregionen niemals zu 100% aus Biobetrieben bestehen.
Foto: Marco Samadelli
Spritzige Revue
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/Gesellschaft/ 19
Prad am Stilfserjoch
In einer Gesellschaft im Wandel ist auch die Familie herausgefordert, den Anforderungen zu entsprechen und mit neuen Strategien zu begegnen.
Foto: Heinrich Zoderer
Familienpolitik ist Querschnittsaufgabe
v.l. Ulrike Spiess, Christian Sölva, Judith Bertagnolli (Moderatorin), Tanja Ortler, Heinrich Fliri, Ulrich Veith und Armin Bernhard
von Heinrich Zoderer
F
rüher war die Familie das Fundament und Rückgrat der Gesellschaft, heute gerät sie immer mehr unter Druck. Deshalb ist es notwendig, dass alle gesellschaftlichen und politischen Kräfte die Familie stärken und unterstützen. Familienpolitik ist Querschnittsaufgabe. Dies war eine zentrale Aussage bei der familienpolitischen Diskussion am 21. Jänner in Prad, organisiert vom Katholischen Familienverband Südtirol. Im
einleitenden Referat meinte der Sozialwissenschaftler Armin Bernhard, dass die heutige Familie über die Verwandtschaft hinausreicht und umfassendere Netzwerke aufbauen muss. Durch den Abbau der Sozialsysteme, die zunehmende Überalterung und Individualisierung und dadurch, dass Vater und Mutter gezwungen sind zu arbeiten, gerät die Familie immer mehr unter Druck. Obwohl der Wunsch nach Familie auch bei Jugendlichen sehr groß ist,
können viele erst eine Familie gründen, wenn eine stabile Beziehung und eine sichere Arbeit vorhanden sind. Die Vaterrolle hat sich geändert und viele Väter wünschen sich mehr Zeit für die Familie, trotzdem verharren viele in der Erwerbsrolle und nach dem ersten Kind treten Entfremdungstendenzen auf. Es braucht auf Gemeindeebene Kindertagesstätten, MutterKind-Zentren, Tagesmütter, aber die jungen Väter müssen auch in ihrer Vaterrolle gestärkt werden.
Im Dorf braucht es Begegnungsräume, Treffpunkte, Spazierwege und nutzungsfreie Räume. Notwendig sind neue Wohnmodelle und ein generationenübergreifendes Wohnen und familienfreundliche Betriebe. Anschließend berichteten Gemeindevertreter und Vertreter von Vereinen über konkrete Maßnahmen auf Gemeindeebene. Ulrike Spiess berichtete über den Einsatz für einen Spielplatz in Mals, Tanja Ortler, Gemeindereferentin in Prad, Heinrich Fliri, Gemeindereferent in Schlanders und Ulrich Veith, der Bürgermeister von Mals, berichteten über die familienfreundlichen Gebühren in ihren Gemeinden, den verschiedenen Einrichtungen und dem vielfältigen Bemühen, das Dorf kinder- und familienfreundlich zu gestalten, Freiräume zu schaffen und die mündige Bürgerschaft in das politische Handeln einzubeziehen.
pr-info Faschingsumzug Latsch
3. Faschingsumzug Latsch Er steht in den Startlöchern, der 3. Latscher Faschingsumzug. Am Faschingssamstag, den 14. Februar – ganz nebenbei auch der Valentinstag - geht’s los. OK-Chef Stefan Oberhofer berichtet, dass 15 verschiedene Gruppen aus dem Gemeindegebiet ihre Zusage gegeben haben um an den Erfolg der zwei vorangegangenen Latscher Faschingsumzüge anzuknüpfen. Gearbeitet wird bereits auf Hochtouren, und an Ideen mangelt es nicht: Lacher bei den Zuschauern sind garantiert, Spaß und Unterhaltung vorprogrammiert. Vor sechs Jahren ganz bescheiden eingeführt, hat er sich bereits nach zwei Auflagen zu einem Publikumsmagnet entwickelt. Im zweijährigen Rhythmus findet er statt, der Latscher Faschingsumzug. Um 14:30 Uhr wird der farbenfrohe Umzug heuer starten und sich von der Feuerwehrhalle Latsch bis zum CulturForum seinen Weg bahnen. Los geht das Faschingstreiben aber Stefan Oberhofer und Hannes schon gegen 11 Uhr vormittags mit Gamper dem Ausschank der Musikkapelle Tarsch am Lacusplatz. Und nach dem Umzug ist noch lange nicht Schluss: Im CulturForum wird mit Musik der Gruppe „No way out“ weitergefeiert. (ap)
FASCHINGSUMZUG in LATSCH Samstag, 14. Februar 2015 am
den
danach
FASCHINGSFETE mit
LIVE-BAND
NO WAY OUT
ab 10.30 Uhr Warm up auf dem Lacusplatz um 14.30 Uhr Beginn des UMZUGS
www.kofel.com www.fotolia.com
20 /Gesellschaft/
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Landeck/Langtaufers
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Volksbühne Laas
Die Erbtante und ihr geldgieriger Anhang
7
I
4 Millionen Euro haben die Seilbahnen im Bezirk Landeck 2014 investiert. Der Umsatz der zehn Bergbahnen liegt bei 200 Millionen Euro. Sie beschäftigen 1.500 Mitarbeiter. Der Tourismus verzeichnete 2014 mit 7,97 Millionen Nächtigungen ein gutes Ergebnis und mit 2,2 Millionen Nächtigungen den besten Sommer aller Zeiten. Am Kaunertaler Gletscher wurde ein Skitunnel gebaut und so eine neue Piste erschlossen. „Der Wunsch,
das Skigebiet durch einen Zusammenschluss mit Langtaufers zu erweitern, bleibt aufrecht“, sagte WK-Bezirksobmann Anton Prantauer beim Neujahrsempfang in Landeck. (aw)
m Paradies gib`s keine Engel mehr“, aber nicht nur dort. Engel finden sich auch keine im Kreise der lieben Verwandtschaft. Die Neffen und Nichten mit Anhang bemühen sich mehr um das Erbe der Tante Sarah, als um deren Wohlergehen. Was diese nicht wissen: die alte Dame - dargestellt von Anna Hauser – hat das Ganze findig inszeniert, amüsiert sich und spielt mit den geldgierigen Gelüsten ihres Anhangs, der sich aus Gier gegenseitig zu zerfleischen versucht. Mit dem Lustspiel in drei Akten von Raymond Weissenburger, in Szene gesetzt von Heidemarie Stecher, bieten die Schauspielerinnen und Schauspieler der Laaser Bühne ihrem Publikum zwei unterhaltsame Theaterstunden mit humorvollen Höhepunkten, die zu herzhaftem Lachen anregen. Auf der Bühne – mit authentischem fotografischen
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Seilbahnen sind Motor der Region
Die Darsteller und Darstellerinnen auf der Laaser Bühne überzeugen mit erfrischendem Spielwitz Blick auf das Marmordorf - überzeugen neben Hauser Heinz Köfler, Heidi Perkmann, Albert Platter, Lore Stecher, Helena Alber und Karl Spechtenhauser als die „liebe Verwandtschaft“, sowie die Gesellschafterin (Sonia Turina) und der Notar (Marcel Schuster) als zwielichtige
Mit-Mischer. Nach witzigen Irrungen und Verwirrungen bekommen am Ende alle, was sie verdienen. Alle Darstellerinnen und Darsteller spielen erfrischend und beherzt auf. (mds) Weitere Aufführungen: siehe Theaterwind
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Kreativ sein im klösterlichen Ambiente Kunstakademie Kloster Neustift startet mit neuem Schwung Seit Februar lädt die Kunstakademie Kloster Neustift zum sechsten Mal ein, unvergessliche Tage in der historischen Atmosphäre des Kloster Neustift zu verbringen sowie Kunst zu erlernen und zu erleben. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, hier können Sie Kunst, Kultur und Bildung in Einklang bringen und einmal ganz bei sich sein. Für 2015 erwartet die Teilnehmenden wieder eine spannende und vielfältige Auswahl an Kursen. Neben den Angeboten von Acrylund Aquarellmalerei, Zeichnen und Fotografie werden erstmals auch Kurse zu den Themen Kalligrafie, Siebdruck und Ölmalerei angeboten. Die Kurse der Kunstakademie Neustift finden in kleinen Gruppen von maximal 15 Personen statt, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. Innerhalb von drei bis fünf Tagen geben die Referenten ihr Wissen über Farben, Techniken und Perspektive an die Teilnehmer weiter. Es besteht die Möglichkeit, im Kloster zu speisen und nach Verfügbarkeit zu nächtigen. Die hauseigene Küche bietet sowohl Mittagals auch Abendessen an. Am Ende eines kreativen Tages lädt die Wolkensteinlounge bei einem Glas Wein aus der klostereigenen Kellerei zum gemütlichen Ausklang ein. Alle Kurse und Termine, ausführliche Informationen zu den Referenten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie auch auf der Homepage der Kunstakademie Neustift www.kunstakademie.it, telefonisch unter 0472 835 588 oder per Mail an info@kunstakademie.it.
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/Gesellschaft/ 21
Mals/Nepal
Staunende Mandelaugen von Brigitte Alber
I
m Kindergartensprengel Schlanders sammelten die Kinder in der „Weihnachtsaktion 2012“ mit verschiedenen Tätigkeiten Geld für den Bau eines Kindergartens in Bolde / Nepal. Helmut und Helga Spiess aus Taufers i. M. organisierten daraufhin den Bau eines Kindergartengebäudes und die Einstellung einer Kindergärtnerin. Im vergangenen Herbst fuhr ich zum zweiten Mal nach Nepal, um die Menschen und Kinder in Bolde zu besuchen und zu unterstützen. November 2013. Die Ankunft in der Hauptstadt Kathmandu bedeutete für mich das Eintauchen in eine unüberschaubare Stadt, immer wieder ein kleiner Tempel der Hinduisten und Buddhisten, laut hupende Autos, verstümmelte Bettler, in der Nacht bellende Hunde. Ich schnaufte auf, als ich zusammen mit einigen Mitgliedern der Namaste-Stiftung Deutschlands mit dem Jeep nach Bolde fahren konnte. Die Fahrt ging über eine holprige Straße mit ausgesetzten steilen Stellen. Zweimal kam uns ein Bus entgegen, mit Menschen voll gestopft und auf das Dach gepfercht. Ebenso Jeeps, Last- und Viehwagen. Einmal blieben wir hängen, die Fahrzeuge steckten ineinander. Plötzlich - der türkisgrüne Sukosi Fluss ist tief im Tal zu sehen. Ich war überwältigt: weite Täler und Tiefen, goldfarbene Reisfelder, Bananen- und Papayabäume. Bolde – ein Dorf auf ca. 1000 m Meereshöhe, an den Hang gebaut. Die Menschen leben in einfachen Häusern. Das fließende Wasser ist vor dem Haus. Die Frauen kochen auf dem offenen Feuer. Reis, Linsensoße und Gemüse. Zum Schlafen rollen die Menschen die Reismatten auf dem Boden aus. Die täglichen Wege bewältigen sie zu
Fuß. Kinder mit fröhlichen Gesichtern und Rotznasen. Ich sehe keinen Ball, keine Puppe, kein Buch. Viele junge Männer sind fort, um in der Stadt oder als Träger beim Trekking Geld zu verdienen. Die Frauen bleiben meist mit mehreren Kindern zurück. Die schwere Arbeit im Haus und auf dem Feld füllt ihre Tage und die Kinder bleiben bei den Großeltern, die häufig überfordert sind. Sie streunen unbeaufsichtigt herum, kommen in Gefahren, die sie selbst nicht vorhersehen können. Dies veranlasste Herrn Tilak Lama, sich für einen sicheren Ort für die Kinder einzusetzen, an dem sie spielen und lernen können. Die Idee vom Kindergarten Bolde war geboren. Ein Kindergarten für alle Kinder, der Besuch wird über Patenschaften finanziert. In Nepal gibt es in größeren öffentlichen Schulen eine Einrichtung für die Vier- und Fünfjährigen. Hier spricht die Lehrerin Wörter und Laute vor und die Kinder sagen sie im Chor nach. A wie Apfel. Immer wieder. Hundert Mal... Einen anderen Kindergarten sah ich, der von einer italienischen Organisation vor 20 Jahren gegründet wurde, jetzt aber nicht mehr von dieser begleitet wird. Schmutzig, konzeptlos. Deshalb sind die Menschen in Bolde stolz auf ihren neuen Kindergarten. Ein Raum mit einem Tisch und 14 Stühlchen, eine Küche, ein Nebenraum, ein betonierter Platz vor dem Haus und ein rotes Toilettenhäuschen. Ein kleiner Steig führte mich zu dem neuen Gebäude. Die Kinder saßen barfuß um einen Tisch. Ruhig, erwartungsvoll schauten mich große dunkle Augen an. Ich machte einfache Fingerspiele und Lieder in Englisch und zeigte ihnen in den kommenden drei Wochen einige Spiele und Materialien vor. Ich führte das Händewaschen ein und organisierte den Besuch des Arztes von der Krankenstation. Er untersuchte die Kinder und erklärte ihnen das Zähneputzen. Am Nachmittag schlüpften sie in die Zehensandalen und liefen den Berg hinauf oder hinunter nach Hause. Vor kurzem war ich zum zweiten Mal in
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Schau ... ein Hubschrauber unten: Perlen fädeln
Foto: Brigitte Alber
Staunende Mandelaugen, Zehensandalen, wissbegierige Mädchen und Buben - als Kindergärtnerin in Nepal
Bolde. Ich staunte nicht schlecht, dass der Fußboden von Insekten zerfressen war. Doch ich war überrascht, dass die Kinder und die Kindergärtnerin Danmaya viel gelernt hatten. Sie kannten die Materialien, die es im Kindergarten gibt, spielten Puzzle und bauten Bausteine zusammen. Heuer hatte ich Perlenmaterial mitgebracht. Ich freute mich, wie die Mädchen und Buben eine Kette nach der anderen einfädelten, bis es Zeit zum Essen war. Auch am nächsten Tag gaben sie sich wieder dem Fädeln hin und ebenso am übernächsten. Ich hatte auch Bilderbücher mitgebracht und zeigte der Kindergärtnerin, worauf sie beim Vorlesen achten möge. Dann blätterten die Kinder selbständig und schauten die Bilder an. Am letzten Tag verabschiedete mich Danmaya, indem sie mir ein Tuch um den Hals legte, um mir Glück und Segen für die Reise zu wünschen. Und ich war froh darum – denn die Rückfahrt mit dem rostigen, engen und überfüllten Bus auf der holprigen einspurigen Straße war mehr als abenteuerlich.
Kastelbell/ Tschars
TarscH
LatscH
Martell
Goldrain
Schlanders
Kortsch
Laas
Stilfs
Prad
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Schluderns
Mals
Bildungsausschüsse Vinschgau
Graun
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Glurns
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Bildungsausschuss Goldrain
26. Goldrainer Dorftage So. 01.02.2015 bis Mi.11.02.2015 „WeinKultur“ Abend
Information und Genuss lokaler Weine Die große alte „Weintorggl“ in den Kellerräumen von Schloss Goldrain zeugt von alter Weinkultur und einer intensiven Weinwirtschaft bereits vor alter Zeit im Schloss. Ernst Steinkeller hat die Weinkultur im Schloss neu belebt und wird mit uns allen neun Schlossweine verkosten, davon vier Weißweine und fünf Rotweine, welche rund um das Schloss wachsen und „verkeltert“ werden. Angesprochen werden an diesem Abend auch der gesundheitliche Aspekt, sowie der passende Wein zum jeweiligen Essen. Alle Wein-Liebhaber und -Interessierte sind eingeladen, an diesem geselligen Abend teilzunehmen. Datum: Samstag, 07.02.2015 Beginn: 19.30 Uhr Ort: Restaurant auf Schloss Goldrain Referent: Weinbauer und Weinsommelier Ernst Steinkeller Organisation: Bildungsausschuss Goldrain Kostenbeitrag: 15,00 € Anmeldung: Innerhalb 05.02.2015 bei Gamper Hansi Tel.: 0473 742012
Permakultur in meinem Garten
Ein selbstregulierendes System im Einklang mit der Natur Der etwas andere Garten für neugierige, experimentier-freudige, für Neues offene und naturbegeisterte Gärtner. Erlangen Sie einen Einblick in die kunterbunte Welt der Permakultur und erfahren Sie welches Potential auch in Ihrem Garten steckt. Anregungen, Ideen und Vorschläge zum Nachahmen für jeden, die Welt zum Besseren zu verändern, beginnend vor seiner eigenen Haustür - im eigenen Garten. Datum: Beginn: Ort: Referent: Organisation:
Montag, 09.02.2015 20.00 Uhr Graf Hendl Saal auf Schloss Goldrain Christoph Haller Bildungsausschuss Goldrain
Zähne und Gesundheit
Auswirkungen der Gesundheit der Zähne auf den Gesamtorganismus Entzündete oder erkrankte Zähne, Amalgamfüllungen und wurzelbehandelte Zähne wirken sich negativ auf unsere Gesundheit aus. Erkrankungen wie Rheuma, Allergien, Herzprobleme und viele weitere entstehen auch durch eine schlechte Zahnsituation. Das Milieu im Mundraum spielt eine entscheidende Rolle bei der Zahngesundheit. Deshalb kommt es auf die richtige Zahnpflege an. Datum. Beginn: Ort: Referent: Organisation:
Mittwoch, 11.02.2015 20.00 Uhr Graf Hendl Saal auf Schloss Goldrain Dr. Robert Jokisch Bildungsausschuss Goldrain
Ausstellung: „Die Bürgschaft“ Friedrich von Schiller des Malers A. R. Hornbacher aus Goldrain Die Ausstellung ist vom 02.02. bis 11.02.2015 täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Während der Veranstaltungen der Dorftage kann die Ausstellung bis 22.00 Uhr besichtigt werden.
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Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars
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Bildungsausschuss Mals
Vortrag
Der neue Abenteuerbericht von Helmut Pichler:
Patientenverfügung mit Dr. Herbert Heidegger Primar und Präsident der Landesethikkommission »Was wird mit mir geschehen, wenn ich als Patient am Lebensende nicht mehr selbst entscheiden kann, was mit mir gemacht wird? Durch die Patientenverfügung erhalten wir die Möglichkeit, rechtzeitig die eigenen Wünsche in Hinblick auf unser Lebensende zu überdenken und schriftlich festzulegen. Doch was kann ich überhaupt festschreiben? Wie kann ich eine Patientenverfügung erstellen und wie verlässlich ist diese? Dr. Herbert Heidegger, Präsident der Landesethikkommission, informiert über den Sinn und die rechtlichen Möglichkeiten der Patientenverfügung.
Russische Arktis
Polar-Halbinsel Jamal | Baikalsee | Murmansk | Ural
Multimedia-Bericht: Russische Arktis Freitag, 20.02.2015 Beginn: 19.30 Uhr Ort:Kulturhaus Burgeis Gestaltung: Helmut Pichler
Mittwoch, 11. Februar 2015 um 19.30 Uhr Ratssaal Kastelbell Eintritt: Freiwillige Spende Wir freuen uns auf zahlreiche Beteiligung!
Tundra, so weit das Auge reicht. Von der Zivilisation vergessen. Bis zu minus 50 Grad bei maximal vier Stunden Tageslicht. Der Winter auf der Polar-Halbinsel Jamal ist hart und lebensfeindlich. Nur die Rentiernomaden vom Volk der Nenzen kommen damit zurecht. Im Jänner 2013 lebte der Gosauer Abenteurer Helmut Pichler eine Zeit lang bei ihnen. Zwei weitere RusslandReisen führten ihn an den Baikalsee, nach Murmansk und in das Uralgebirge. Einzigartige Eindrücke von Land und Menschen in der russischen Arktis teilt er in seinem neuesten Bild-Abenteuer.
Bildungsausschuss Laas
Am „Rand der Welt“
Hoangart G’sungen, g’spielt und tonzt Am Freitag, den 06. Februar 2015 ab 20.00 Uhr im Gasthaus Edelweiß in Eyrs Alle sind herzlich eingeladen gemeinsam zu singen, zu tanzen und zu musizieren! Die Volkstanzgruppe Eyrs, die Musikschule Oberer Vinschgau und der Volksmusikkreis Vinschgau gestalten den Abend. Der Bildungsausschuss Laas unterstützt die Veranstaltung. Info: 349 81 29 679
Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi
Das Wort Jamal bedeutet „Rand der Welt“ – und genau dort ist die Polar-Halbinsel Jamal auch zu finden: in Nordwest-Sibirien, weit ins Nördliche Eismeer hineinragend. „Auf Jamal leben die Nenzen, die letzten echten Nomaden auf diesem Planeten. Viele von ihnen ziehen das ganze Jahr mit ihren Rentierherden durch die Tundra. Bis zu 2.000 Kilometer weit. Rentierzucht, Jagd und Fischfang bestimmen ihren Alltag, den ich im Jänner 2013 kennenlernen durfte. Unter extremen Bedingungen, die mich an meine physischen und psychischen Leistungsgrenzen führten“, erzählt Helmut Pichler.
Die letzten Nomaden und der russische Energieriese
Von seiner Jamal-Winterexpedition brachte der Gosauer Weltenbummler einzigartiges Bildmaterial mit nach Hause. Es zeigt die raue Wildnis und faszinierende Tundra-Landschaften ebenso wie es spannende Einblicke in die traditionelle Lebensweise der Rentiernomaden eröffnet. Ihr Leben wird mehr und mehr durch ein riesiges Energieprojekt beeinflusst: Bovanenkovo, eine der größten Gasförderstätten der Welt. Der russische Konzern Gazprom erschließt die reichen Gasvorkommen auf der PolarHalbinsel Jamal. Die damit verbundenen Pipeline- und Infrastrukturbauten sind massive Eingriffe in die Umwelt.
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Vinschgau
Kolping im Vinschgau
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Volxteattr Mals
Ein Baby im Wäschekorb
Foto: Heinrich Zoderer
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14 Spieler standen auf der Bühne und präsentierten ein unterhaltsames Verwirrspiel. Heidi Plagg musste bei der Premiere für die erkrankte Lara Notte einspringen
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dige Bühnenbild zeigt ein vornehmes Wohnzimmer der wahlhabenden Familie Hamilton, die alles tut, um ihren guten Ruf zu bewahren. Die Turbulenzen beginnen, als in der Nacht plötzlich die Hausglocke läutet und vor der Tür ein Baby in einem Wäschekorb gefunden wird. Im Korb liegt ein Brief mit dem Satz: „Ich will, dass das Kind bei
s ist das zweite Theaterstück des jungen „Volxteattr Oberwind Mols“, das am 23. Jänner zur Premiere des Lustspiels „Baby Hamilton“ geladen hat. Fabian Pircher, der Obmann des Theatervereins und Hanspeter Plagg, der wiederum die Regie übernommen hat, versetzen die Theaterbesucher in das New York der 20er Jahre. Das aufwen-
seinem Vater ist“ Aber wer ist der Vater des geheimnisvollen Kindes? Sind es die drei Söhne James (Fabian Pircher), Charles (Hannes Plagg) oder Derek (Peter Sagmeister) oder ist es gar das Familienoberhaupt Bronson (Hannes Warger). Alle werden verdächtigt, die Männer beginnen nachzurechnen. Die Frauen (gespielt von Barbara Noggler, Barbara Stocker, Sarah de March, Elisabeth Zöggeler) werden auch aktiv. Verdächtigungen und Beschuldigungen werden in den Raum gesetzt, es kommt zu Bespitzelungen und zweifelhaften Versuchen, das Baby wieder los zu werden. Plötzlich wird der Butler (Martin Stocker) als Vater und das ehemalige Zimmermädchen als Mutter hingestellt. Ober ist vielleicht doch die rothaarige Tänzerin (Anja Haller) die Mutter? Das Lustspiel entwickelt sich zu einem spannenden Verwirrspiel, bis am Ende doch alles ganz anders kommt. (hzg)
Schlanders
Mitgliederversammlung AVS Schlanders
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er Alpenverein ist mit seinen 62.000 Mitgliedern der größte Verein in Südtirol. Die Sektion Schlanders hat 856 Mitglieder und ist damit in Schlanders der mitgliederstärkste Verein. Deshalb konnte der Sektionsleiter Christian Gamper mit großem Stolz nicht nur rund 60 Mitglieder, sondern auch den ersten Vorsitzenden Georg Simeoni, sowie den BM Dieter Pinggera und die Vize-BM Monika Wunderer begrüßen. Sehr reichhaltig und vielfältig war wiederum die Tätigkeit im letzten Jahr. 43 Touren wurden ausgeschrieben und 32 wurden durchgeführt. Mehrere Touren mussten wegen schlechter Witterung abgesagt werden. Besonders aktiv waren die Seniorengruppe und die Frauengruppe. Im Aufbau sind die Jugendgruppe und der Bereich Familie. Durchgeführt wurden mehrere Schnee-
Sektionsleiter Christian Gamper (ganz rechts), seine Stellvertreterin Monika Rechenmacher (hintere Reihe) und der AVS Vorsitzende Georg Simeoni (ganz links) ehrten mehrere Mitglieder
Foto: Heinrich Zoderer
ie Kolpingsfamilie Schlanders/Vinschgau hat sich beim Vortrag mit Primar Herbert Heidegger – Präsident des Landesethikkomitees - mit dem Thema „Patientenverfügung – für Jung und Alt?“ auseinandergesetzt. Viele Zuhörer haben auf diese brennende Frage eine Antwort gesucht: dem Referenten Heidegger ist es klar und einleuchtend positiv gelungen darauf konkrete Anregungen zu geben. Das ist Kolpingarbeit! Auseinandersetzung mit Fragen der Zeit, mit Fragen die die Menschen betreffen. Für Adolph Kolping war es immer sehr wichtig die Nöte der Zeit zu erkennen, er sagte: „Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist.“ Damit ist es Aufgabe einer Kolpingsfamilie, einer Kolpinggruppe, im Rahmen der Möglichkeiten die Nöte der Zeit zu erkennen und sie zu mindern. Fragen die in der Gesellschaft auftauchen gilt es zu erkennen und darauf zu reagieren. Eine Kolpingsfamilie will nicht nur Glaubens- und Lebensgemeinschaft sein, sondern vor allem auch Aktionsund Bildungsgemeinschaft! Diese Art von Arbeit, also Aktions- und Bildungsgemeinschaft zu sein, will Kolping nicht nur in Schlanders, sondern in ganz Südtirol und auf internationaler Ebene sein, mit dem Anspruch „Mit Kolping Brücken bauen“. Die Kolpingmitglieder wollen Brücken bauen, nicht nur zu ihren eigenen Mitgliedern und Sinnesgenossen, sondern hin zu allen Menschen, die bereit sind, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die in der Gesellschaft diskutiert werden.
schuhwanderungen, Almwanderungen, Klettertouren und Bergwanderungen in Südtirol und im Trentino. Es gab aber auch recht anspruchsvolle Gletschertouren, interessante Filmabende und mehrere Kurse: Erste-Hilfe-Kurs, Kletterkurs und Lawinenkurs. Um schwierige Touren sicher durchzuführen, wurde ein Satellitentelefon angekauft. Hervorgehoben wurde die gute Zusammenarbeit mit
der Bergrettung und dem VKE. Als wunder Punkt wurden das Mountainbiken und die fehlende Ausweisung von Mountainbikerouten bezeichnet. In Absprachen mit dem Tourismusverein und der Gemeinde will man daran arbeiten. Zum Abschluss wurden wiederum mehrere Mitglieder geehrt, u.a. Annemarie Hell und Herbert Mair, welche seit 50 Jahren AVS Mitglieder sind. (hzg)
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Schulfeste
gewähren Einblick An drei Samstagen in Folge öffneten die vier Schulstellen des Oberschulzentrums Schlanders ihre Türen und stellten sich vor. Geballte Programme sollten Mittelschülern und ihren Eltern Einblicke in den Schulalltag geben. Hier einige Eindrücke.
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am Fr. 13
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14. Februar Valentinstag
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liebe ist ... ... wenn zwei Herzen wie eins schlagen
Schenken und GenieĂ&#x;en mit dem Herzen ...
... am 14. Februar ist Valentinstag
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Alle Treffs & Zentren Ö Sa. 07.02.15 ab 15.00 Uhr FIFA 2015 Turnier im Citytreff Glurns Jugendtreff Reschen Ö Sa. 14.02.15 ab 18.00 Uhr Faschingsparty für 5. Klasse VS + MittelschülerInnen, 3€, + Schwarzlicht und Körperfarbe Jugendtreff JuZe St. Valentin Ö Sa. 07.02.15 ab 19.00 Uhr „Europa trifft Vinschgau“: Bruschetta all’Italiana (1,50€) Jugendtreff Burgeis Ö Mo. 16.02.15 + Di.17.02.15 ab 17.00 Uhr Workshop „bestärkt & beflügelt“ mit anschließender Übernachtung im Treff// Anmeldung erforderlich Ö Mi. 11.02.15 ab 16.30 Uhr Französische Küche/Crepes Jugendzentrum JuMa Mals Ö Sa. 07.02.15 ab 10.00 Uhr Fahrt nach Bozen zur Infobörse für Auslandsaufenthalte Ö Sa. 14.02.15 ab 18.00 Uhr Valentinstagmenü für Verliebte, Singles und Mingles Jugendtreff Chillhouse Stilfs Ö Mi. 18.02.15 ab 18.00 Uhr Einstimmung auf die Fastenzeit Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Fr. 06.02.15 ab 18.30 Uhr #Revoluzerfete# Ö Di. 10.02.15 ab 16.30 Uhr „...la vera pizza italiana“ Citytreff Glurns Ö Do 12.02.2015 ab 17.00 Uhr Faschingsparty Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Do. 05. + Mi. 11.02.15 ab 17.00 Uhr Faschingsdeko basteln Jugendtreff JU!P Explosiv Ö Fr. 13.02.15 ab 20.00 Uhr Faschingsparty mit DJ Jörg Ö Do. 19.02.15 ab 20.00 Uhr Filmnacht für Mädchen und Jungen Anmeldung erforderlich JuZe Freiraum Schlanders Ö Do. 12.02.15 ab 16.00 Uhr Faschingsspaß im JuZe Ö Di. 17.02.15 ab 19.00 Uhr Faschingsparty under 16. Jugendtreff All In Kastelbell/ Tschars Ö Fr. 06.02.15 ab 15.00 Uhr Mädlstag Ö Mi. 11.02.15 ab 17.00 Uhr Planung Faschingsfete Jugendtreff Time Out Schnals Ö Sa. 07.02.15 ab 15.00 Uhr Boshi Workshop; Infos und Anmeldung bei Magdalena Ö Sa. 14.02.15 ab 16.00 Uhr Valentisday Jugendzentrum JuZe Naturns Ö Fr. 06.02.15 ab 19.30 Uhr im Rahmen der Präv.tage 2014: Theateraufführung „Tatort“ Ö Fr. 13.02.15 ab 20.00 Uhr Live-Konzert „Kraut & Ruabm“ Line Up: Lord Riddim – Gassenstroiner – Jelly Brains – Bizarro Welt Jugendtreff Kosmo Plaus Ö Fr. 06.02.15 ab 17.00 Uhr Kochen mit Luk Ö Do. 12.02.15 ab 17.00 Uhr im JuZe Naturns Faschingsparty für Mittelschüler
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Jugendtreff Partschins „Inside“
Basteln für das Altersheim Partschins
Erste Hilfe Kurs @ Revoluzer Am 23. Jänner durften wir im Jugendtreff Taufers von unseren beiden Mitgliedern der Weiß-Kreuz-Jugend Einiges lernen, die beiden Mädels gaben uns einen großen Einblick in die Erste Hilfe. Gleichzeitig durften wir uns praktisch an diesem Workshop einbringen, denn sie brachten uns die ‚Mini Anne‘ mit, woran wir die Herz-Druck-Massage üben konnten. Auch die stabile Seitenlage fehlte nicht. Der theoretische Teil umfasste viele Tipps und Anweisungen für den Notfall. Dieser Input der Beiden endete mit angeregten Diskussionen und regen Erfahrungsaustausch. Danke Sophia und Deborah
Nach „4 Mittelschialer only“ kommt jetzt auch „4 Girls only“ im Jugendtreff „All In“ Kastelbell/Tschars
Schon seit September gibt es die eigenen Mittelschülerzeiten in den Jugendtreff Kastelbell und Tschars. Jeden Mittwoch und Freitag hat der Jugendtreff von 1517Uhr nur für 11+ geöffnet. Ein Programm speziell für Mittelschüler wird angeboten und a mords gaudi gibs Ab Jänner gibt es nun auch noch obendrauf dazu die Aktion „4 Girls only“: jeden ersten Freitag im Monat steht das Jugendhaus dir und deinen Freundinnen zur Verfügung. Ihr wollt Pyjamaparty, Schokofondue oder einen Filmnachmittag machen? Gemeinsam stellen wir alles was ihr wollt auf die Füße! Kommt vorbei und schauts euch an
„Schneehöhlen bauen mit Übernachtung“ Vom Mittwoch, 18.02. auf Donnerstag, 19.02. in den Faschingsferien geht’s für alle Mutigen auf den Watles zum Schneehöhlenbauen und darin übernachten, unser Referent, Naturexperte Felix wird Zeigen, wie genau man eine Höhle baut. Am Donnerstag wird ausprobiert, wie ein Piepser funktioniert und gefunden wird. Anmeldung unter: Jugendzentrum Juma Tel. 327 83 52 518 oder Chillout Latsch Tel. 346 37 18 597
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/Jugend/ 29
Schlanders/Vinschgau
Schlanders
Neues Sprachenangebot: Spanisch am Sprachengymnasium
„Dankeschön“
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Prad
Rund und bunt usizieren und Singen ist die Leidenschaft von Christina Angerer, Prad. „Singen schafft ein Gefühl der Freiheit und hat doch etwas Verbindendes“, sagt Christina. „Singen mit Menschen und vor allem mit Kindern liegt mir sehr am Herzen.“ Christina leitet das Offene Singen in Prad und den Pfarrchor Sulden. Die pädagogische Fachkraft im Kindergarten erfuhr in ihrer langjährigen Tätigkeit als solche, dass in jedem Kind ein musikalisches Potential steckt. Ihre Begeisterung brachte sie dazu, altes Liedgut zu sammeln und eine Cd auf zu nehmen. Einige Lieder darauf sind in Südtiroler Mundart, andere sind Lieder, die sehr ansprechend, aber allgemein kaum bekannt sind. Wichtig war ihr, sowohl mit der Stimme als auch mit Instrumenten etwas zu erzählen. Diese Musik lädt nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene zum Zuhören und Mitsingen ein. In Hannes Ortler fand Christina Angerer einen Musiker, der sie mit seiner Einfühlsamkeit, Spontaneität und Musikalität hervorragend mit den In-
strumenten bei der Cd - Aufnahme begleitete. Das Projekt wurde vom Südtiroler Kulturinstitut finanziell unterstützt. Im Rahmen einer der letzten Kollegiumsversammlungen schenkte Christina Angerer allen Kindergärten im Vinschgau eine Cd. Sie freut sich, wenn die Lieder von den pädagogischen Fachkräften an die Kinder weiter gegeben werden. Die Cd kann dem Fachpersonal im Kindergarten und in den ersten Klassen der Grundschule als gute Anleitung beim Singen und Musizieren dienen. (ba)
Foto: Brigitte Alber
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ie erste gute Nachricht: Erstmals ist die Anzahl der Mitglieder der VKESektion Schlanders wieder leicht ansteigend. 142 Familien führt die Sektion auf ihrer Mitgliederliste, eine stolze Zahl. Die zweite gute Nachricht: Elke Kofler, die langjährige Präsidentin kehrt nach einer Auszeit wieder in den VKE-Ausschuss zurück und arbeitet wieder in erster Reihe tatkräftig mit. Silvia Gasser und Ulrike Schwalt hingegen verlassen die VKE-Sektion nach vielen Jahren der ehrenamtlichen Mitarbeit. „Unzähligen Jahren“, sagte Elke Kofler in ihren Abschieds- und Dankesworten bei der Vollversammlung am 23. Jänner beim Pfitscher in Schlanders. Die Liste der Vorhaben für das bereits angebrochene Jahr ist wiederum eine lange: Das Kinderfest „Radau in der Matscher
Foto: Angelika Ploner
Foto: „Wind“-Archiv
n den übrigen Sprachengymnasien des Landes gibt es sie bereits: die Möglichkeit für die Schüler, die zweite Fremdsprache selbst zu wählen. Am Sprachengymnasium in Schlanders wurde bisher als 2. Fremdsprache Französisch unterrichtet. Ab dem Schuljahr 2015/16 können die Schüler/innen nun auch hier zwischen zwei Sprachen wählen, nämlich zwischen Französisch und Spanisch. „Spanisch ist eine Musizierende Schüler am Sprachengymnasium Sprache, die in den vergangenen angebot am Oberschulzentrum Schlanders Jahren weltweit an Bedeutung gewonnen ab Herbst 2015 insgesamt erweitert. Alle hat“, erklärt Verena Rinner, die Direktorin Schüler/innen des Realgymnasiums, der des Oberschulzentrums Schlanders, die Wirtschafts- und der technischen FachEntscheidung des Schulrates, ab dem nächoberschule erhalten die Möglichkeit, sich sten Schuljahr auch Spanisch als reguläres solide Grundkenntnisse in Französisch, Schulfach zu führen. „Als einziges SprachenSpanisch und Russisch anzueignen. „Damit gymnasium des Tales können wir nun dem können nun alle Jugendlichen am OberWunsch von Eltern und Betrieben nachkomschulzentrum Schlanders jene modernen men und eine gediegene, bis hin zur Matura Fremdsprachen lernen, die für ihre Zukunft führende Spanischausbildung anbieten.“ wichtig sind“, freut sich die OberschuldiNeben der Einführung von Spanisch am rektorin. Sprachengymnasium wird das Sprachen-
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Rund und Bunt - Kinderlieder auf CD: Vorstellung durch Christina Angerer und Hannes Ortler
v.l. Elke Kofler, Sonja Tribus, Sibylle Mair, Sarah Patscheider, Sarah Wegmann, Karin Brugger Tassiello und Tanja Mitterhofer. Nicht mehr im Ausschuss dabei ist Ulrike Schwalt (r.) Nicht auf dem Foto ist Ausschussmitglied Angelika Alber. Au“ ist wieder geplant, ein Schwimm- und Kletterkurs, Kinderkino, der zwei Mal im Jahr stattfindende Tauschmarkt, Spielplatzfeste oder Angebote zu Tanz und Bewegung. Zu diesen bewährten Veranstaltungen gesellen sich neue Angebote wie etwa Haare flechten oder ein Hüttenlager. Vizebürgermeisterin Monika Holzner Wunderer lobte: „Wir sind froh, dass es den VKE gibt. Es steckt viel Ehrenamtlichkeit dahinter, viel Zeit, ein großes Dankeschön. Komplimente für das vielfältige Programm und die tollen Ideen. “ Schnittmengen mit anderen Vereinen will man in Zukunft vermehrt finden: Mit dem AVS, mit der Bibliothek Schlandersburg, mit dem Eltern-Kind-Zentrum, kurz ELKI. Vor allem mit letzterem – der neuen Institution der Gemeinde Schlanders - ist eine Absprache von Nöten, da sich die Zielgruppen mitunter überschneiden. (ap)
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Zweiter Weltkrieg:
Vier Jahre in russischer Gef fangenschaft. Später wurde er Versicherungsvertreter, gründete eine Familie und baute ein Haus in Prad. Doch die Zeit der Kriegsgefangenschaft beschäftigte ihn sein ganzes Leben lang, so als wäre für ihn der Krieg und die Kriegsgefangenschaft nie zu Ende gegangen. Es vergeht kein Tag, an dem er nicht darüber spricht, Alpträume verfolgen ihn in der Nacht und seit Jahren schreibt er seine Erlebnisse auf. An seinem 80. Geburtstag hat seine Frau Theresia, eine pensionierte Grundschullehrerin, angefangen zusammen mit ihrem Mann diese Erlebnisse zu ordnen und Kapitel für Kapitel niederzuschreiben, von seiner Kindheit in Laas bis zu seiner Rückkehr. Seine Enkelin Sara hat die handgeschriebenen Geschichten mit dem Computer abgeschrieben. 2009 wurde das Buch im Athesia Verlag veröffentlicht. Bereits 2010 wurde die zweite Auflage gedruckt und Hans Raffeiner zeigte mir mit Stolz bei unserem Gespräch einen Brief der Verlagsanstalt Athesia, in dem diese mitteilt, dass eine dritte Auflage des Buches geplant ist. Auf 150 Seiten berichtet Hans Raffeiner über verschiedene Erlebnisse in russischer Gefangenschaft.
Hans Raffeiner aus Prad hat ein Buch über seine Erlebnisse in russischer Gefangenschaft geschrieben.
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ei der Musterung im Mai 1944 war Hans Raffeiner erst 16 Jahre alt. Er war 1,80 m groß, blond und blauäugig und damit ein richtiger Arier. Deshalb wurde er der Waffen-SS zugeteilt und bekam einen Stempel unter die Achsel. Kurz vor Kriegsende, im April 1945 kam der Einberufungsbefehl. Als Einziger aus Laas wurde er nach Prag geschickt. Zuhause waren sieben Kinder und im Stall nur zwei Kühe. Bei so vielen Kindern musste einer für das Vaterland in den Krieg, hieß es damals. Auf der Fahrt lernte er Otto Pircher aus Göflan und Max Wieser aus Schlanders kennen. Sie blieben bis zur Heimkehr zusammen. Das war ein kleiner Trost. Hans Raffeiner machte in Prag die Ausbildung zum Panzergrenadier. Am 8. Mai war der Zweite Weltkrieg zu Ende, Raffeiner versuchte sich mit anderen nach Westen durchzuschlagen, bis zu den Amerikanern. Es gelang ihm auch, doch die Amerikaner lieferten ihn an die Russen aus. Und damit begann für ihn der eigentliche Krieg, der Kampf ums Überleben, der Kampf gegen Hunger, gegen Demütigungen, gegen Krankheit, Heimweh und Verzweiflung. Erst nach vier Jahren, am 12. Oktober 1949 kehrte Hans Raffeiner nach Laas zurück. Er war 22 Jahre alt, ohne Beruf und traumatisiert von den Jahren in russischer Ge-
Im Viehwaggon nach Rustavi im Südkaukasus (Georgien) Da Hans Raffeiner das SS Abzeichen unter der Achsel trug, wurde er wie ein Kriegsverbrecher und nicht nur als gewöhnlicher Kriegsgefangener behandelt. Zusammen mit 40.000 Mann musste er tagelang nach Brünn marschieren, in die Ungewissheit. Sehr viele überlebten den Marsch nicht. Sie waren dem Regen und der Brutalität der Russen ausgesetzt. Später wurden sie in einem Viehwaggon nach Georgien gebracht. Die Reise dauerte eine Woche. „Die Ungewissheit, die Langeweile, das monotone Geratter der Räder, die Platzangst in den engen Waggons, der Hunger, der Durst, der Gestank und das Ungeziefer zehrten an unseren Nerven und machten uns gesundheitlich und moralisch so fertig, dass wir den Tod als Erlösung empfunden hätten“, schreibt Raffeiner. Einmal im Monat kam ein LKW mit Verpflegung. Dann gab es einen Monat lang eine fast ungenießbare Mehlsuppe ohne Salz und pro Tag 450 Gramm Brot. Im nächsten Monat gab es täglich Hirsesuppe. „Das Leben war von einer Eintönigkeit sondergleichen. Jeden Tag dieselbe Arbeit, derselbe Hunger, derselbe Kampf ums Überleben. Es gab keinen Sonntag, somit auch keinen Ruhetag. Wir hatten keinen Kalender und folglich keine Zeitorientierung.“
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fangenschaft Im Buch erzählt Hans Raffeiner, dass viele seiner Kameraden starben, an Krankheiten, an Unterernährung. Viele machten Selbstmord. Auch er wurde krank, wog nur mehr 40 Kilo und wäre oft lieber gestorben. Im Buch schreibt er aber auch von unvergesslichen Menschen, die durch einfache Gesten, durch wenige Worte Mut und Kraft gegeben haben. Er spricht von einer jungen Ärztin, die sie Engel von Rustavi nannten, weil sie alles tat, was in ihrer Macht stand, um den Gefangenen zu helfen. Sie hielt die Hand der Gefangenen und es tat gut. Sonja, eine russische Lehrerin und ihre Mutter halfen ihm, ein paar Sojabohnenfladen zu ergattern. Der Koch machte damit einen Brei und man konnte sich wieder einmal satt essen. Ein Diplomlandwirt lud Hans Raffeiner zu sich nach Hause ein. Seine Frau spielte am Klavier das Lied „Am Brunnen vor dem Tore“. Es waren schöne Stunden und er musste an seine Heimat denken. Zuletzt wurde Raffeiner im Hauptverpflegungslager untergebracht. Er war dort „Mädchen für alles“ und musste u. a. für einen Oberst die Hühner und Hasen füttern. Innerhalb eines halben Jahres nahm er 32 kg zu. Er konnte sich endlich mit Brotabfällen satt essen, es kam ihm vor wie im Schlaraffenland. Groß war die Freude als Raffeiner im Jahre 1948 dreimal ein Paket mit Zwieback und Ovomaltine von der Tiroler Landesregierung erhielt. Am 27. August 1949 wurde Raffeiner entnazifiziert und kam später nach Hause. Mit den wenigen Rubeln, die er hatte, kaufte er eine Armbanduhr und einen Silberring. Den Ring besitzt er noch heute.
Auszug aus dem Buch „Meine Erlebnisse in russischer Gefangenschaft“ Die Unkrautsuppe (Seite 76) Im Sommer 1947 arbeitete ich eine Zeit lang in Rustavi auf einer Baustelle. Diese war mit einem Stacheldrahtzaun umgeben, damit kein Gefangener abhauen konnte. Außerhalb des Zaunes stand ein Wachturm, auf dem ein Rotarmist mit Gewehr saß und die Aufgabe hatte, uns zu bewachen. Eines Tages, um die Mittagszeit,
Foto: Heinrich Zoderer
Der Engel von Rustavi und russische Gastfreundschaft
nachdem wir unser dünnes Süppchen abgeholt hatten, bemerkte ich, dass außerhalb des Stacheldrahtzaunes ein bestimmtes Unkraut wuchs, das essbar sein musste. Gerne hätte ich das Unkraut gepflückt und in mein dünnes Süppchen gekocht, um satter zu werden. Ich überlegte, wie ich es anstellen könnte, zu Unkraut zu gelangen. Da bemerkte ich eine schadhafte Stelle im Stacheldrahtzaun. Ich schaute unauffällig zum Wachsoldaten auf den Wachturm hinauf und bemerkte, dass er eingenickt war. Sofort versuchte ich durch die schadhafte Stelle im Zaun zu kriechen, um das Unkraut zu pflücken. Kaum hatte ich ein Bündel Unkraut in der Hand, schrie der Wachsoldat: „Stoj!“ (Halt!), und hantierte gleichzeitig am Gewehr herum. Ich wollte zurückkriechen, konnte aber nicht, weil ich wie erstarrt auf dem Bauch lag, in Erwartung des Schusses, der mein Leben beenden würde. Als der Wachsoldat das Unkraut in meiner Hand erblickte, brach er in ein schallendes Gelächter aus. Sofort lockerte sich meine Verkrampfung und ich konnte wieder zurückkriechen. Dankbar zeigte ich ihm das Unkrautbüschel, das ich darauf in meine Suppe brockte. Der Rotarmist ersparte sich die Kugel, und für mich gab es eine dickere Suppe. Nur wer etwas riskiert und keine Mühe scheute, konnte in der Gefangenschaft überleben. Heinrich Zoderer
Die Gefangenschaft beschäftigt Hans Raffeiner sein ganzes Leben lang. Mit 80 Jahren hat er angefangen zusammen mit seiner Frau Theresia ein Buch darüber zu schreiben.
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Spezial
Einrichten & Bauen Garten
Aktuelles Badinterieur, brandneue Fliesen, Tipps, wie die tägliche Hausarbeit leichter gelingt: Die neuen Trends rund um das Sonderthema Einrichten und Bauen haben wir hier für Sie zusammengestellt. von Angelika Ploner
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/Spezial-Einrichten/ 33
Das Bad - Die Wohlfühloase
Heutzutage vereint das Bad mehrere Funktionen Neben dem grundlegenden Faktor „Hygiene und Körperpflege“ kommt den Aspekten Design und Ästhetik immer größere Bedeutung zu. Das Bad verwandelt sich also vom Ort der rein hygienischen Pflege des Körpers in einen Bereich, in dem etwas Gutes für Körper Geist und Seele getan wird. Ebensperger bietet neben der Planung des Badezimmers ein umfangreiches Programm von Produkten, die neben der gehobenen Qualität Architekten und Planern extreme Flexibilität in der Gestaltung ermöglichen. Aufsatzwaschtische von Antonio Lupi (Bild oben), in verschiedenen Formen. Moderne Wandarmaturen (Bild unten) sind der neueste Trend. Gesehen bei Ebensperger Haustechnik, Prad am Stj.
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34 /Spezial-Einrichten/
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Die neuen Küchen stehen bereit .... .... im Einrichtungsstudio Gerstl von Angelika Ploner
Die Küche ist und bleibt der wichtigste Platz Zuhause. Dort spielt sich das Leben ab, sie ist Arbeits- Wohnund Lebensraum. Das Hauptaugenmerk bei den neuen Küchen liegt deshalb auf Qualität und Technik. Die Fronten sind grifflos, nahtlos fügen sich die Funktionen wie Spülbecken und Kochfeld ein. Große und auffällige Armaturen wollen eines zeigen: Es wird gearbeitet in der Küche. Das sind – kurz zusammengefasst – die neuen Küchentrends von morgen, gerade eben auf der internationalen Küchenmesse in Köln zur Schau gestellt. „Weiß bleibt die beliebteste Farbe bei den neuesten Küchen, dazu gesellen sich verschiedene Brauntöne. Gleichzeitig werden die Oberflächen in Hochglanz oder Lack mit Holz kombiniert“, erklärt Alfred Gerstl, frisch von der Kölner Küchenmesse zurück. „Perfekte Stauraumlösungen und die Technik sind die Themen, die in Zukunft dominieren.“ Ein Bild davon können sich Kunden im Einrichtungsstudio Gerstl in Latsch bereits jetzt machen. Das Modell INTUO, das neueste im Modellreigen vom renommierten Küchenhersteller EWE, ist im Einrichtungsstudio Gerstl frisch eingetroffen und will entdeckt werden. Unglaublich viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet INTUO. Und auch Neuheiten: Das neue EWE-Soundmodul, das sich nahtlos in die Küchenfront integriert, bringt Musik in die Küche. „Das heißt mit dem Smartphone kann die Lieblingsmusik über Bluetooth abgespielt werden und kommt direkt aus der Küchenfront“, erklärt Alfred Gerstl. Neu ist auch das EWE-Kaffeemodul (Bild rechts). Ausgestattet mit LED-Leuchten und ausziehbarem Glasfach verschwindet die Kaffee- oder Espressomaschine in der Kücheneinrichtung und steht nicht mehr störend herum, wie bisher.
Der Weinkühler aus dem Hause Liebherr ist hingegen eine Neuheit, die Genussfans begeistern dürfte. Die konstante Temperatur, die im Inneren herrscht, bietet optimale Bedingungen, um Wein in Genusstemperatur vorrätig zu halten. Abseits aller Trends, bleibt als wichtigstes Thema jedoch eines bestehen: Die perfekte Planung einer Küche. Gemeint ist damit, dass Arbeitsablauf und Ergonomie bei der Planung berücksichtigt werden. Weil gerade im Einrichtungsstudio Gerstl auf eine perfekte Planung Wert gelegt wird, bietet man auch die Koordination der Handwerker an. Will jemand eine neue Küche – etwa im Zuge einer Sanierung – dann organisiert das Einrichtungsstudio Gerstl sämtliche Handwerker: vom Elektriker bis zum Bodenleger.
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/Spezial-Bauen/ 35
Sich den eigenen Wohntraum erfüllen ...mit dem neuen Bausparmodell
Man spricht schon lange davon, nun hat das Land das neue Bauspar-Modell endlich auf den Weg gebracht. Der Vinschgerwind hat bei Wohnbau-Landesrat Christian Tommasini nachgefragt, was es damit auf sich hat. http://www.goinfo.it/it/news/brindano-solo-i-verdisel.html
Vinschgerwind: Das neue Bauspar-Modell: Was steckt dahinter? Was versteht man darunter? Christian Tommasini: Für die jungen Menschen wird es immer schwieriger für den Kauf einer Wohnung oder den Bau des Eigenheimes von den Banken das notwendige Darlehen zu bekommen. Dieses Modell soll dazu anregen, dass die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig beginnen für ihr Eigenheim Geld anzusparen. Im Unterschied zu unseren nördlichen Nachbarn, wo Bausparen das weitverbreiteste Modell ist, um sich den eigenen Wohntraum zu erfüllen, musste bei uns erst eine Form gefunden werden, die dies auch für den Sparer interessant macht, da bei uns völlig andere steuerrechtliche Voraussetzungen gegeben sind. Wer in diesem Bausparmodell Geld anspart, bekommt den doppelten Betrag
der angesparten Summe zu einem bevorzugten Zinssatz. Dafür muss er sich lediglich an eine Bank wenden, die dafür eine Konvention mit Pensplan abgeschlossen hat. Am Modell sind alle relevanten Banken im Lande beteiligt. Welche Vorteile hat das Bauspar-Modell? Das Bauspar Modell hat vor allem den Vorteil, dass der Sparer oder die Sparerin, die in dieser Form anspart, Zugang zu Krediten erhält, was in dieser wirtschaftlichen Fase eines der Probleme für junge Menschen ist. Weiters wird ihm oder ihr für die doppelte Summe des angesparten Kapitals ein Darlehen zum bevorzugter Zinssatz gewährt. Welche Voraussetzungen braucht es? Der oder die Interessierte, • muss seit mindestens 8 Jahren in einem vertragsgebundenen Rentenfonds einge-
schrieben sein • muss seit mindestens 5 Jahren in der Provinz Bozen ansässig sein • muss mindestens 15.000 Euro angereiftes Vermögen im Rentenfonds haben • darf nicht älter als 55 Jahre sein • die Immobilie muss sich in Südtirol befinden und als Erstwohnung dienen Wann können Anträge eingereicht werden, wo und wie? Die Vergabe des Bauspardarlehens erfolgt ab Frühjahr 2015 über die vertragsgebundenen Banken, welche nach Prüfung der Voraussetzungen, ein Darlehen in maximal doppelter Höhe des im Zusatzrentenfonds angesparten Kapitals gewähren. Was passiert mit der derzeitigen Wohnbauförderung? Die derzeitige Wohnbauförderung bleibt unverändert aufrecht.
Interview: Angelika Ploner
36 /Spezial/
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Lavendel
Zirmholzkissen Zirbe
Von Hand mit viel Liebe gemacht ... Duftsäckchen und Kissen
Natur für Körper, Geist und Seele: Bei Graber kreiert, produziert und exportiert man seit einigen Monaten Duftsäckchen und Kissen. Die Produkte überraschten den Markt, und die – auf Anhieb - große Nachfrage überraschte bei Graber. Der Erfolg: Immer der Nase nach voraus. von Angelika Ploner
Duftfetzen liegen in der Luft. Herber, blumiger Geruch, der auf Lavendel schließen lässt, die holzige Note von Zirbe ist dabei, und auch betörender Rosenduft lässt sich erschnuppern. Lavendel, Zirbe, Rosenblüten, Bergkräuter ... sie sind die natürlichen Zutaten einer ganz besonderen Kreation im Schlanderser Unternehmen Graber: Duftsäckchen und Duftkissen, von Hand und mit viel Liebe befüllt. Es ist ein neues Terrain auf das sich die Unternehmerfamilie Graber da begeben hat. Erst seit wenigen Monaten ist man mit
dieser hauseigenen Produktlinie unterwegs: Auf Messen in Deutschland, in Österreich, der Schweiz, übers Internet, vor Ort. Nicht gestartet, durchgestartet, ist man mit STELVIO, so nennt sich die dufte Linie. STELVIO, in Anlehnung an den Stilfser Nationalpark, das Sinnbild für reine Natur, wie es eben der Inhalt der Duftkissen und Duftsäckchen ist. Idee und Namen stammen von Thea Graber, der Hausherrin selbst. Und weil Ideen dazu da sind, verwirklicht zu werden, wuchsen aus der Idee konkrete Pläne. Und aus den Plänen schließlich die Produkte: Duftsäckchen, Kirschkernkissen,
Bergkräuterkissen, Duftherzen und -kissen. Die Kreativität zeigt sich nicht nur in der Komposition der Produkte selbst, sondern auch im Auftritt derselben. Das Design: Es ist kein großer, aber ein passender und perfekter Auftritt. Aus hochwertigen Stoffen werden die Säckchen und die Kissen gefertigt, kuschelweich, und gerade so, wie es gefällt. Muster – also Design – und Inhalt sind perfekt aufeinander abgestimmt. Und während Thea Graber für die Produktivität sorgt, ist Herbert Graber für die Organisation und den Vertrieb zuständig. Schließlich ist man ein eingespieltes Team bei Graber.
Eintauchen in die Welt der Düfte. Detailverliebt und kreativ treten die Duftsäckchen auf, Design und Duft sind – wie gesagt - aufeinander abgestimmt und wohl gewählt. Mit viel Liebe sind Hülle und Fülle gemacht, reine Handarbeit, handverlesen und erlesen sind die Naturfüllungen. „Wir und unsere kreativen Mitarbeiterinnen haben lange getüftelt und probiert, die Zutaten von Hand zusammengefügt, solange bis das Ergebnis stimmig war“, sagt Thea Graber. Wohlriechend und wohltuend sollte es sein, das Ergebnis, ein Erlebnis für die Sinne, mehr noch: ein Fest. Jede Mischung
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Rosenblüten
Apfelduft
hat schließlich seinen Adressaten. Wer Ruhe und Entspannung sucht, für den sind Lavendelsäckchen das Richtige. Der Duft von Lavendel beruhigt und vermindert Stress und Hektik. Und ganz nebenbei ist Lavendel auch der ideale Mottenschutz im Kleiderschrank. Wer Sinnliches liebt, der darf sich dem wunderbaren Duft der Rosenblüten hingeben. Die Rose ist als Köni-
„
Wir haben lange getüftelt und probiert, die Zutaten von Hand zusammengefügt, solange bis das Ergebnis stimmig war.
Thea Graber
gin unter den Blumen bekannt und hat einen wunderbaren, lieblichen Duft. Für den Sommer hält das Sortiment LemongrasDuftsäckchen bereit, Lemongras kommt als erfrischender Zirtrusduft daher, belebt Körper
und Geist, „lässt die Müdigkeit verfliegen und kreativ arbeiten.“ Dazu gesellt sich der Duft der Zitrone, der ebenfalls in Säckchen oder Herzen seinen Auftritt hat. Fruchtig und frisch ist dieser und hebt „unweigerlich die Stimmung, rüttelt den Geist wach“. Der Duft der Zitrone, so ist in der Broschüre von STELVIO nachzulesen, steht für Sauberkeit und für besondere Frische. Die Zitrone schärft den Verstand und stärkt das Gedächtnis. Süße Träume für die Kleinsten versprechen hingegen Kamille-Kissen. Die Kamille wirkt wohltuend und ist „ein wahrer Riese an Heilkraft. Ihr süßer, warmer Duft wirkt beruhigend im Schlaf.“ Und natürlich darf der Apfelduft im Tal des Apfelanbaus im Sortiment nicht fehlen. Aber auch die wohltuenden Aromen von Sandelholz und Zirbe entfalten ihre Wirkung in Säckchen und Naturkissen von STELVIO. Vor allem die Zirbe steht für erholsamen Schlaf und Wohlbefinden. Die ätherischen Öle der Zirbe führen zu tiefem und festem Schlaf und dadurch bester Er-
holung während der Nacht. Gute Laune am Morgen ist garantiert. Eine Einladung zum Wohlfühlen und einatmen. Mit Düften ein besonderes Flair in Räumen zu zaubern, ist essentiell für unser Wohngefühl. Das sei ganz allgemein erwähnt. Ein Duft spricht über den Geruchssinn direkt unser Unterbewusstsein an und beeinflusst so auch unsere jeweilige Stimmung. So kann ein Duft etwa nach einem stressigen Arbeitstag Entspannung bringen oder mit vitalisierenden Essenzen zu neuer Energie verhelfen. Ganz nebenbei sind die
Kissen und Säckchen auch wunderbare dekorative Accessoires. Doch zurück zu STELVIO. Und zu Graber. Die Produkte überraschten den Markt, und die – auf Anhieb - große Nachfrage überraschte bei Graber. Die Kunden kommen querbeet aus Hotelerie, Drogerien und ausgewählten Geschenksboutiquen. Und man hat sich – so scheint es – pünktlich zum Jubiläum selbst ein Geschenk gemacht, denn heuer fliegen die Korken bei Graber: 60 Jahre feiert das Unternehmen, das für Hochwertigkeit und Qualität über den Vinschgau hinaus bekannt ist.
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38 /Spezial-Garten/
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Vom Garten zum Traumgarten Die Kunst der Gartengestaltung ist eine Kunst für sich. Ein sorgfältig gestalteter Garten lebt von der Vielfalt seiner Formen, lebt von den Ideen. Ideen für den Garten gibt es natürlich viele. Und mindestens genauso viele Möglichkeiten gibt es, aus einem Garten einen ganz persönlichen Traumgarten zu machen. Am Besten Sie lassen sich inspirieren...
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Nationalpark Stilfserjoch
Der Übergang der Kompetenzen an die Länder Fotos: Wolfgang Platter
Ein Zwischenstandsbericht
Die Pilsenhöfe oberhalb von St. Gertraud in Ulten: Kulturlandschaft aus Menschenhand nach Generationen langer Arbeit und Schinderei am Berg.
Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Thomas von Aquin, 28. Januar 2015
I
m heutigen Beitrag möchte ich eine Zusammenfassung zur derzeitig behängenden Diskussion und Verhandlung zur Neuregelung der Kompetenzen zur Verwaltung des Nationalparks versuchen. Mit einem Absatz im staatlichen Stabilitätsgesetz 2014 (Art. 1, Absatz 515 des Gesetzes vom 27.12.2013, Nr. 147) sind die rechtlichen Voraussetzungen für den Übergang der Kompetenzen zur Verwaltung des Nationalparks Stilfserjoch vom Staat an die beiden Autonomen Provinzen Bozen Südtirol und Trient für ihren jeweiligen Flächenanteil des Schutzgebietes geschaffen worden. Der oben zitierte Absatz der Gesetzesnorm schreibt aber das Einvernehmen zwischen dem Staat und den beiden Provinzen vor. Das Rechtsinstrument für die
Neuregelung der Zuständigkeiten soll dabei eine neue Durchführungsbestimmung zum Sonderstatut der Autonomen Region Trentino Südtirol bilden. Von der Gesamtfläche des Nationalparks Stilfserjoch von ca. 131.000 Hektar liegen 45% in der Region Lombardei, 41% in Südtirol und 14% im Trentino. Die Bestimmungen des Sonderstatutes der Region Trentino Südtirol können rechtlich nicht einfach auf die Region Lombardei als eine Region mit Normalstatut übertragen werden. Daher bedurfte es einer weiteren Gesetzesbestimmung, kraft welcher die Region Lombardei in die Ausverhandlung des Einvernehmens zwischen dem Staat und den betroffenen Ländern einbezogen würde. Diese Gesetzeslücke ist mit dem Artikel 11, Absatz 8 des Gesetzesdekretes Nr. 91/2014 geschlossen worden. Das Gesetzesdekret ist fristgerecht in das Gesetz vom 11. August
2014, Nr. 116 umgewandelt worden und am 21. August 2015 rechtskräftig geworden.
Der prozedurale Weg Der prozedurale Weg einer Durchführungsbestimmung zum Autonomiestatut Trentino Südtirols beginnt in der „Zwölferkommission“, welche paritätisch aus 6 Vertretern des Staates und je 3 Vertretern der Länder Trentino und Südtirol bzw. der Region besetzt ist. Die Zwölferkommission erarbeitet einen Textvorschlag für jede neue Durchführungsbestimmung, zu welchem nach deren Verabschiedung in der Kommission die Gutachten der ressortzuständigen Ministerien eingeholt werden. Nach Abklärung der Divergenzen zum Kommissionstext mit den Ministerien kommt der Textvorschlag der Zwölferkommission zur Diskussion und Beschlussfassung in den Ministerrat. Zur Sitzung des Ministerrates werden die Lan-
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deshauptleute der Autonomen Provinzen Trient und Bozen Südtirol einberufen. Den positiven Beschluss des Ministerrates vorausgesetzt, erreicht eine Durchführungsbestimmung zum Autonomiestatut dann Rechtskraft, wenn sie vom Staatspräsidenten gegengezeichnet und anschließend im staatlichen Gesetzesanzeiger veröffentlicht wird. Von seinem Ansatz her sieht der von der Zwölferkommission verabschiedete Text zur neuen Durchführungsbestimmung für die Verwaltung des Nationalparks Stilfserjoch die Auflösung des derzeitigen Konsortiums als Führungsform vor und eben den Übergang der Verwaltungskompetenzen an die Länder. Was die Kostenabdeckung betrifft, würde sich der Staat aus der Finanzierung des Nationalparks zurückziehen. Die beiden autonomen Länder Trentino und Südtirol müssten die Kosten für ihren Flächenanteil am Nationalpark aus Eigenmitteln abdecken und zusätzlich auch die Kosten für den lombardischen Parkanteil anteilsmäßig übernehmen.
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Das Höhenprofil von der Talsohle bis zu den Bergspitzen bei Lichtenberg.
Die Position der Umweltschutzvereinigungen 15 gesamtstaatlich organisierte Naturschutzvereinigungen sprechen sich gegen den neuen Ansatz mit der Kompetenzübertragung an die Länder aus und haben ihre Position auch in einem Pressedokument und in einer Eingabe an den Umweltminister artikuliert. Die Naturschutzvereinigungen befürchten eine Rückstufung und Zerstückelung des Nationalparks in drei Länderparke ohne Garantie für eine einheitliche Führung des gesamten Nationalparks.
Das Subsidiaritätsprinzip
Holza in Martell: Baustil und Baumaterialien sind in sich stimmig und landschaftsangepasst.
Dem zentralistischen Ansatz gegenüber steht das Subsidiaritätsprinzip, das besagt, dass man Kompetenzen einer Zentralverwaltung an hierarchisch nachgeordnete Verwaltungseinheiten delegieren kann und soll: Was man auf der dezentralen Ebene besser, effizienter, bürgernäher und zukunftsfähig verwalten kann, sollte man nicht unbedingt auf der obersten Ebene belassen.
Naturschutz unter der Käseglocke ist nicht möglich Natur- und Landschaftsschutz gegen die Überzeugung der Wohnbevölkerung gleichsam als Erhalt eines Idealbildes von weit entfernten städtischen Schreibtischen aus, Naturschutz unter der Käseglocke, ist schwer vermittelbar und noch schwerer umsetzbar. Die Kulturlandschaft ist ein wesentlicher und wertvoller Teil auch des Schutzgebietes Nationalpark Stilfserjoch. Diese Kulturlandschaft ist durch die Jahrhunderte lange Arbeit vieler Generationen von Menschen im Berggebiet entstanden. Es wäre ein zu kurz gedachter Ansatz, wenn Natur- und Land-
Die Drollblume ist ein Indikator für die extensive Nutzung der Landwirtschaftsfläche, welche auch dem Grundsatz der Nachhaltigkeit entspricht. Der Schotterweg verlangsamt den Abfluss des Oberflachenwassers. schaftsschutz die Landflucht im Bergebiet fördern und die Entsiedlung des ländlichen Raumes verstärken würden. Aus meiner Erfahrung als derzeitiger Leiter des Nationalparks vertrete ich die Auffassung, dass Natur- und Landschaftsschutz und der Erhalt der Biodiversität von Lebensräumen und Arten von außen und
/Nationalpark/ 41 ohne den Einbezug der Wohnbevölkerung nicht möglich ist. Dabei muss allen Beteiligten klar sein, dass die Schaffung und Erhöhung der Akzeptanz eines Schutzgebietes ein Erziehungs- und Lernprozess ist, der unter Umständen lange dauert und eines geduldigen, verständnisvollen, fachkompetenten und überzeugten Eintretens für den Schutz des Gebietes bedarf, aber auch für die volkswirtschaftliche Zukunft des Gebietes lohnend ist.
Die geschichtliche Dimension Bekanntlich ist der Nationalpark Stilfserjoch unter dem faschistischen Regime im Jahre 1935 ausgewiesen worden. Das Wissen darum ist für das Verständnis bestimmter negativer Haltungen zum Nationalpark wesentlich. Das Gründungsjahr des Nationalparks fällt in jenes Jahr, in welchem unter der Diktatur Mussolini das Dekret zur Enteignung der landwirtschaftlichen Gründe für die nachmalige Industriezone Bozen unterzeichnet worden ist. Zum Hundertjahr-Jubiläum des Schweizerischen Nationalparks 1914 – 2014 hat der Berner Universitätsprofessor und Historiker Pattrick Kupper 2012 das Buch „Wildnis schaffen – Eine transnationale Geschichte des Schweizerischen Nationalparks“ verfasst und im Haupt-Verlag publiziert. Im ersten Kapitel seines Buches beschreibt Kupper u.a. die Entstehung der ersten Nationalparks auf unserer Erde. Bekanntlich wurde als allererster Nationalpark im Jahre 1872 der Yellowstone Nationalpark in den Vereinigten Staaten von Amerika ausgewiesen. In den 1870er und 1880er Jahren wurden in Kanada, Neuseeland und Australien eine Reihe von Nationalparks errichtet. Kupper schreibt hierzu: “Die britischen Siedlergesellschaften in diesen Ländern interpretierten die amerikanische Vorlage Yellowstone auf ihre eigene Weise….. Gemeinsam war diesen Initiativen, dass sie die Erschließung von Landstrichen in ein staatlich kontrolliertes Schema überführten“. Yellowstone war aber nach den Humanwissenschaftlern Dan Brockington, Rosaleen Duffy und Jim Igoe (2008), zitiert nach Kupper (2012) ein problematisches Vorbild, da die Praxis, indigene Bewohner aus den Nationalparks zu vertreiben, dort seinen Ausgang genommen hat. Interessant ist auch was Kupper als Beobachter von außen zur Ausweisung der ersten europäischen Nationalparks formuliert: “Das Potential durch die Designation von Nationalparks den Besitzanspruch des eigenen Nationalstaates auf umstrittenes Land zu demonstrieren, wurde in Europa erst im 20. Jahrhundert genutzt. Zu den frühen Beispielen zählen die Etablierung von Nationalparks in den von den Saami bewohnten Gebieten in Schweden seit 1909 und die Errichtung des Stelvio-Nationalparks 1935 durch das faschistische Italien auf vormals österreichischem Territorium“.
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Ein junger Teilnehmer
Zwei lustige Betreuer
Maximilian Hasenburger (links im Bild) ist einer der jüngsten und leidenschaftlicher Teilnehmer beim Ski und Snowboardkurs. Er verfügt über sehr viel Motivation und Einsatz. (lp)
Seit einigen Jahren haben Siegmar Mairösl und Patrick Fössinger, beide seit über 20 Jahren passionierte Snowboarder, die wertvolle Tätigkeit der Betreung für Snowboard entdeckt. Den jungen Anfängern lernen sie mit viel Fleiß und Einsatz die Grundkentnisse des Snowboardens. (lp)
100 Kinder auf dem Schnee Fotos: „Wind“-Archiv
Seit 20 Jahren organisiert der Sportclub Schlanders Raiffeisen unter der Führung von Manuel Trojer den Ski- und Snowboardkurs auf Schöneben. Sehr viele Kinder nutzen die Gelegenheit, dieses Angebot wahrzunehmen. Über Weihnachten 26.-30.12.2014 wurde der letzte Kurs bei super Verhältnissen und Schneebedingungen abgehalten.
Gruppenfoto der Betreuer von Kurs 2014 unten: die teilnehmende Kinder
von Leonardo Pellissetti
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er Schlanderser Kinderskikurs existiert seit den 60er Jahren. Seit 1994 führt Manuel Trojer als Leiter der Sektion Ski & Snowboard vom Sportclub Schlanders Raiffeisen die aktuelle organisatorische Mannschaft an, welche die Erbschaft des Kinderskikurses vom damaligen Sektionsleiter Urban Tragust und Robert Dietl mit Sorgfalt übernommen hat. Mit zwei großen Bussen (Martelltal- und Obervinschgau Reisen) und einem Sportbus werden die ca. 100 Kinder bis zum nicht weit entfernten Paradies des Schnees transportiert. Die Pisten von Schöneben verfügen über die idealen Voraussetzungen für das Erlernen dieses beliebten Sports. Manuel Trojer drückt einen großen Dank an die Schöneben AG und der
Skischule Reschen für die perfekte Mithilfe aus. Die Kinder werden sehr gut betreut und in den ca. 50 Jahren, bemerkt Trojer mit überzeugter Zufriedenheit, sind trotz der Sponsoren der Sektion Ski und Snowbboard ASC Schlanders Raiffeisen
natürlichen Begeisterung und des Schwunges der Kinder nie Unfälle passiert. Die Eltern verfolgten diesen Kurs mit viel Interesse und Teilnahme. Am letzten Tag - jenem des Abschlussren-
nens - konnten sie sich von den erworbenen Fortschritten ihrer Sprösslinge selbst überzeugen. Im Namen der Sektion bedankt sich Manuel Trojer bei der Gemeinde Schlanders, bei den Sponsoren Ski und Snowboard des ASC Schlanders Raiffeisen (Schwarzer Adler, Mairösl Josef Hydrauliker und Getränke Karner) sowie bei den freiwilligen Helfern, Familien und Kindern. Der 40-jährige Manuel Trojer, welcher als guter Schwimmer und Skifahrer Sport betrieben hat und oft drei Sachen auf einmal durchführt, erwähnt, dass die 40 Betreuer nicht nur auf den Pisten, sondern auch in der Küche mithelfen. „Nur so kann der Kurs organisiert werden.“
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Kegelclub Schlanders Raiffeisen
Zeit für ein erstes Fazit er KC. Schlanders Raiffeisen nimmt in der Saison 2014/2015 mit 4 Herren-, 2 Damen- und 2 Jugendmannschaften an der Meisterschaft des italienischen Sportkegelverbandes (ISKV) teil. Die 1. Damenmannschaft spielt in der „B“ Klasse. Von den 13 Pflichtspielen hat Schlanders I. 9 gewonnen , 1 Unentschieden und 4 verloren. Sie befindet sich zurzeit auf dem hervorragenden 2. Tabellenplatz. Dora Rinner gelang es am 28.10.2014 die „ersehnte“ 600er Marke zu durchbrechen. Die 2. Damenmannschaft Schlanders II. besteht zum Teil aus Anfängerinnen, die erste Spielpraxis sammeln müssen. Sie spielen ebenfalls in der „B“ Klasse, haben auch dieselben starken Gegner. Von den 13 Spielen wurden 3 gewonnen und 10 verloren, wobei sie den damaligen Tabellenersten, den ASKC Passeier, mit 6:0 besiegte. In der Tabelle befindet sie sich momentan an drittletzter Stelle mit deutlichem Aufwärtstrend. Die 1. Herrenmannschaft Schlanders I. spielt in der „B“ Klasse. Von den 11 Meister-
Fotos: „Wind“-Archiv
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Unsere „600er“ Dora, Ivo, Egon schaftsspielen wurden 6 gewonnen, 2 Unentschieden und 3 verloren. Trotzdem steht die 1. Mannschaft nach der Hinrunde mit 2 Punkten Rückstand auf dem vierten Platz, das vorgegebene Ziel, der Aufstieg in die A2, ist immer noch in Reichweite. Maßgeblichen Anteil an diesem Tabellenplatz hat Ivo Verdross, welcher mit 570 Holz die Gesamtschnittliste im Kreis B West anführt und in dieser Saison schon des Öfteren die 600er Kegelmarke übertroffen hat. Die 2. Herrenmannschaft Schlanders II. spielt in der „C“ Klasse. Es wurden 4 Spiele gewonnen, 6 verloren und 1 Unentschieden erzielt. Immer wieder mussten Aushilfsspieler aus der III.und IV. Mannschaft
„einspringen“, um überhaupt spielen zu können. Man gewann die letzten 2 Spiele und es war ein deutlicher Aufwärtstrend der gesamten Mannschaft zu erkennen. Gegen Lana, den Tabellenersten, wurde gewonnen, wobei die hervorragende Leistung, eines in dieser Liga wohl besten Spielers, besorders hervorzuheben ist. Alber Egon erzielte in diesem Spiel traumhafte 601 Kegel. Bei der 3. Herrenmannschaft Schlanders III. läuft es momentan wohl am besten. Sie spielt in der „D“ Klasse West und haben dort alle 12 Meisterschaftsspiele gewonnen, inklusive den Bezirksmeister -und Italienpokaltitel 2014. Sie sind in dieser Saison noch ungeschlagen.
Auch hier konnte auf Grund von Schlanders IV. die Mannschaft, die immer wieder, ohne zu zögern, Aushilfsspieler stellt, die Hinrunde absolviert werden. Die 4. Herrenmannschaft Schlanders IV. spielt ebenso wie Schlanders III. in der „D“ Klasse West und ist wohl auf Grund dessen, dass sie immer wieder Spieler an die Mannschaften in den oberen Klassen ausleihen muss, wohl die wichtigste Mannschaft im Verein. In diesem Kollektiv steckt sehr viel Potenzial. Sie wurde gegen Ende der Hinrunde immer stärker und man sah dass bei einigen Spielern das gewissenhafte Training langsam Früchte trägt und dass sie sicherlich in der Rückrunde nochmals den einen oder anderen ärgert. Bei den „A“ und „B“ Jugendmannschaften, die im Laufe einer Saison an 4-5 Turnieren teilnehmen, wird der Teamgeist gefördert. Den Jugendlichen wird versucht, die Freude am Kegelsport zu vermitteln und durch das Training werden sie langsam zu den Meisterschaften der „Großen“ hingeführt. Hugo Verdross
LATSCH - Hallenfußball „Budenzauber“
Rekordteilnahme beim Vinschgaucup pannende Matches, volle Zuschauerränge und beste Stimmung in der Latscher Turnhalle: seit 15 Jahren organisiert die Sektion Fußball des ASV Latsch zu Jahresbeginn ein Gauditurnier, besser bekannt unter dem Namen „Budenzauber“, damit Spieler und Fans auch im Winter nicht auf ihre Leidenschaft verzichten müssen. Mittlerweile hat sich das Turnier einen Namen nicht nur im Vinschgau gemacht, sondern weit über das Tal hinaus, wie die heurige Rekordteilnehmerzahl bewies. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Teilnehmerzahl von 24 auf 32 Teams aufgestockt und das Turnier wurde über zwei Tage
ausgetragen, dabei wurde zum vierten Mal um den Vinschgaucup gespielt. Nicht nur Team aus dem Vinschgau, sondern auch Mannschaften aus dem Burggrafenamt waren bei der diesjährigen Ausgabe dabei. Erneut glänzte der Verein mit einer perfekten und vorbildhaften Organisation und erhielt Lob von allen Die Gewinner aus Prad Seiten. Gespielt wurde mit vier Feld- Nach spannenden Spielen in spielern und einem Tormann der Gruppenphase ging es im ein Mal acht Minuten lang. k.o. System weiter. Den Sprung Foto: Manuel Platzgummer
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ins Finale schafften schließlich Nals und Prad; wobei die Vinschger die Oberhand behielten und sich und den Turniersieg sicherten. Platz drei sicherte sich am Ende die Mannschaft aus Laatsch gegen Lana. Zum Abschluss wurde gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden in der Diskothek „Treindlerhof“ gefeiert. Ein Teil der Einnahmen wurde, wie bereits in den Jahren zuvor, für einen wohltätigen Zweck gespendet. (sam)
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Schluderns
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ie erste Mannschaft des ASV Schluderns in der II. Amateurliga, trainiert von Roman Perfler aus Laas, ist als Herbstmeister der Spielsaison 2014/15 in die Winterpause gegangen - vor den Mannschaften aus Dorf Tirol und Schenna. Präsident Raimund Pali bringt seinen Kickern anscheinend Glück. Denn unter seiner Präsidentschaft vor zwanzig Jahren konnte die Schludernser Kampfmannschaft – damals in der I. Amateurliga - ebenfalls den Herbstmeistertitel feiern. Und damit nicht genug. Als Meister machten sie damals sogar den Sprung in die Landesliga, wo sie einige Zeit tapfer mithalten konnten. Tatkräftig unterstützt wird Präsident Pali von seinem Stellvertreter Marco Egua, der
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Wieder Herbstmeister nach zwanzig Jahren davon zirka 200 Aktive, nicht funktionieren würde. „I hon a Gaudi mitn Team“, sagt Pali. Der Sportverein habe im Dorf einen großen Stellenwert und sei allen sehr dankbar, die sich einsetzen, denn nur gemeinsam könne man den „großen v.L Betreuer Roman Telser, SVS Präsident Betrieb“ SportverRaimund Pali und Sektionsleiter und Vizeein weiterbringen. Präsident Marco Egua Gefordert sind auch die Gemeindevergleichzeitig Fußball-Sektionswalter. Es hat Unstimmigkeiten leiter ist, von Roman Telser als gegeben und die Sportfunktirührigen Betreuer, den Ausonäre dachten schon daran, schussmitgliedern und von viedas Handtuch zu werfen. Denn len freiwilligen Helferinnen und der Sportverein sah sich außerHelfern, ohne die der Sportverstande, die vielen notwendigen ein mit rund 500 Mitgliedern, Investitionen an den gemeinde-
eigenen Sport-Infrastrukturen zu tätigen. Mittlerweile ist man, auch dank der neuen Gemeinderäte und des Einsatzes der Sportreferentin Romina Eberhöfer, auf dem Weg zu einem Konsens. Der Sportverein soll sich künftig nur noch auf die sportlichen Tätigkeiten konzentrieren können. Und damit hat er alle Hände voll zu tun, sei es im Fußball mit sieben Mannschaften (einige in Spielgemeinschaft mit Glurns) und mehreren anderen Sektionen. Bald startet die Rückrunde und die Fans sind gespannt, wie’s weitergeht. Als Favoriten wollen sich die Schludernser nicht sehen. Neben den oben genannten Mannschaften werden auch Plaus und Ulten als Anwärter auf den Titel gehandelt. (mds)
Reschensee
Einmaliges Dreikönigssegeln
3hochk.de
eil das Wetter heuer verrückt spielt, gingen einige Segler des Segelvereins Reschensee unter die Eissegler. Peter Oberhofer, Franz Prieth und Christoph Federspiel vom Segelverein Reschensee holten am 7. Jänner kurzerhand ihr Segelschiff in Prad und stachen in See. Der Reschensee – aufgrund des Wetters im Ausnahmezustand - trägt heuer eben noch keine dicke Eisschicht und war
zu Jahresbeginn noch nicht zugefroren. Im Gegenteil: Weil der Wasserstand extrem hoch war, konnte man die Zufahrt über den Damm nehmen und sogar eine Runde um den Kirchturm drehen. Dazu muss der Wasserstand mindestens 1,30 Meter hoch sein. Schätzungsweise 20 Zentimeter dürften die Segler „Schmitz“ gehabt haben, ansonsten hätte ihnen eine Art Vollbremsung gedroht: Kein Vergnü-
Stachen am 7. Jänner in See: Einige Segler des Segelvereins Reschensee. Der Reschensee war heuer am Jahresanfang noch nicht zugefroren
Foto: „Wind“-Archiv
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gen in dieser Jahreszeit ins kalte Wasser zu fallen. Jedenfalls eröffneten die Segler das heurige
Segeljahr bereits im Jänner: Das dürfte einmalig in die Geschichte eingehen. (ap)
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Faschingskonzert Faschingskonzert in Zusammenarbeit mit Musica Viva Vinschgau am Faschingssonntag, 15. Februar 2015 um 17 Uhr im Sparkassensaal im Kulturhaus „Karl Schönherr“ in Schlanders Ein buntes Faschingsprogramm haben das Südtiroler Salonorchester, der Chor der Pfarrkirche Schlanders unter der Leitung von Karl Heinz Vater sowie die Kindersinggruppe der Musikschule Schlanders unter der Leitung von Judit Pixner einstudiert. Der „Karneval der Tiere“, Märsche wie „Jetzt geht’s los“ von Franz Lehar, Polkas wie die Pizzicato-Polka von Johann Strauß und Walzer von Josef Lanner, Teile der Nussknacker-Suite von Tschaikowsky und viele andere beschwingte Melodien, Lieder, Ohrwürmer und Volksweisen sorgen für eine ausgelassene und fröhliche Faschingsstimmung im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders.
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Faschings Konzert in zusammenarbeit mit Musica Viva Vinschgau
Das Salonorchester Südtirol, welches sich aus großartigen einheimischen Musikern zusammensetzt, tritt bei diesem Konzert, das von Karl T. Kogler moderiert wird, mit zwei Pianisten und acht Solisten auf. Dieses unterhaltsame Konzert wird zusammen mit Musica Viva Vinschgau organisiert und vom Amt für deutsche Kultur, der Raiffeisenkasse Schlanders, Dolomiten und Tappeiner Centro TIM/Schlanders unterstützt. Eintrittskarten gibt es im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr in der Göflanerstraße 27 in Schlanders und an der Konzertkasse ab 16 Uhr.
salonorchester südtirol
Leitung: Karl heinz Vater
chor der Pfarrkirche schlanders
Leitung: Judit Pixner
Kindersinggruppe der Musikschule schlanders
am Faschingssonntag, 15. Februar 2015 um 17 Uhr
im Kulturhaus Karl schönherr in schlanders (sparkassensaal)
eintrittspreise: €12; €9 (Kulturpass/Dolomiten Vorteilskarte); €5 (Schüler, Studenten, Senioren ab 65) Karten sind im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr in Schlanders (Göflanerstr. 27) und an der Konzertkasse ab 16 Uhr erhältlich
46 /Kleinanzeiger/
Vinschgerwind 3-15
Faschingskonzert
05.02.15
Wind-Termine
mit dem Salonorchester Südtirol, dem Chor der Pfarrkirche Schlanders und der Kindersinggruppe der Musikschule Schlanders Wann: am Faschingssonntag, 15. Februar 2015 um 17.00 Uhr Wo: im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders (Sparkassensaal) Karten: Büro des Kulturhauses Karl Schönherr, Schlanders (Göflanerstr. 27) & Konzertkasse ab 16 Uhr
Faschings Konzert in zusammenarbeit mit Musica Viva Vinschgau
salonorchester südtirol
Leitung: Karl heinz Vater
chor der Pfarrkirche schlanders
Leitung: Judit Pixner
Kindersinggruppe der Musikschule schlanders
am Faschingssonntag, 15. Februar 2015 um 17 Uhr
im Kulturhaus Karl schönherr in schlanders (sparkassensaal)
eintrittspreise: €12; €9 (Kulturpass/Dolomiten Vorteilskarte); €5 (Schüler, Studenten, Senioren ab 65) Karten sind im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr in Schlanders (Göflanerstr. 27) und an der Konzertkasse ab 16 Uhr erhältlich
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Vinschgerwind 3-15
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48 /Kleinanzeiger/
Vinschgerwind 3-15
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Jahrestag/Danksagungen Tränen des Dankes, dass es Dich gab. Tränen der Trauer an Deinem Grab. Tränen der Freude für die Jahre mit Dir. Tränen der Hoffnung, dass es Dir gut geht, das glauben wir. Tränen des Schmerzes, Du fehlst uns so sehr. Tränen der Gewissheit, Dein Platz bleibt leer. Tränen der Liebe, aus unseren Herzen wirst Du nie geh’n. Tränen des Trostes, vielleicht gibt es dort ein Wiederseh’n.
3. Jahrestag
Christian Riedl * 10.12.1985 † 12.02.2012 Lichtenberg Oberhitt Wir gedenken deiner ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 15. Februar um 10.30 in der Pfarrkirche von Lichtenberg. Deine Mama, dein Tata Oskar, Sieglinde und Hanspeter mit Familien
Mit dem Tod der lieben Mutter verliert man vieles – jedoch niemals die mit ihr verbrachte Zeit!
Elisabeth Wwe. Thaler geb. Holzknecht
*26.01.1920 † 04.01.2015 Eyrs
Herzlichen Dank allen, die unserer Mutter im Leben ihre Zuneigung und Freundschaft schenkten, ihr Achtung und Wertschätzung entgegenbrachten, ihr auch am Ende ihres Lebensweges zur Seite standen, ihr im Tode auf vielfältige Weise die Ehre erwiesen und uns Ihre Anteilnahme und Verbundenheit erfahren ließen. …und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich in seiner Hand… Gustl und Veronika
Gegangen bis du aus unserer Mitte, jedoch nicht aus unseren Herzen. 1. Jahrestag
Johann Rinner
* 16.09.1932 † 14.02.2014 Goldrain/Schlanders Wir denken an dich, ganz besonders, bei der hl. Messe am Samstag, 14. Februar 2015 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Deine Familie Die schönen Erinnerungen, die uns bleiben, sind Geschenke für uns.
Inge Platzer
geb. Schöpf *14.09.1965 † 12.01.2015 Morter Danke für die Anteilnahme, mündlich oder schriftlich, für die Gestaltung und die Teilnahme an den Seelenrosenkränzen und an der Beerdigung, den Geistlichen für die würdevolle Begräbnisfeier, für Blumen und Gedächtnisspenden. Den VII. und XXX. feiern wir am Samstag, den 07.02.2015 um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche von Morter. Danke allen, die unsere liebe Inge in Erinnerung behalten.
Die Trauerfamilien Platzer und Schöpf Wie es bis vor 2 Jahren war, so ist es nicht mehr. Du fehlst uns allen, dein Platz, der bleibt leer. Leise bis Du gegangen, doch für uns niemals ganz fort. Wir denken an Dich an diesem Ort. Deine Spuren werden niemals verweh’n. Viele Erinnerungen an Dich, schmerzlich doch schön. Du lässt sie zurück, für immer hier. Wir sagen „Danke“ dafür.
2. Jahrestag
Florin Frank „Rainolter Florl“
*22.09.1940 †16.01.2013 Montetschinig
Wir danken allen, die unseren Neina in guter Erinnerung behalten.
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. Joseph von Eichendorff
Franz Christanell
Kreiz – Franz * 21. Januar 1936 † 14. Januar 2015 Wir bedanken uns aufrichtig für jedes tröstende Wort, die rege Anteilnahme, die sehr feierliche Gestaltung des Begräbnisses und die zahlreichen Spenden für die Kirche und wohltätige Vereine. Die Trauerfamilie
Deine Familie
Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten. 10. Jahrestag
Georg Arthur Kaaserer *11.12.1961 † 16.02.2005 Latsch
Ganz besonders denken wir an dich bei der Hl. Messe am Sonntag, 15.02. um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Latsch. Ein herzliches Dankeschön allen, die daran teilnehmen. Die Familie
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Ferien
„Baby Hamilton“ Komödie von Anita Hart und Maurice Braddel Regie: Hanspeter Plagg Ort: Kulturhaus Mals Aufführungstermine: Fr. 06.02.15, 20.00 Uhr; Sa. 07.02.15, 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 333 77 32 680 (ab 16.00 Uhr)
von Mi. 11. Februar bis einschließlich Sa. 21. Februar
Volksbühne Laas „Im Paradies gibt’s keine Engel mehr“ Lustspiel von Raymond Weissenburger Ort: Josefshaus in Laas Aufführungstermine: Sa. 07.02.15, 20.00 Uhr; So. 08.02.15, 17.00 Uhr; Sa. 14.02.15, 20.00 Uhr; So. 15.02.15, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 377 186 90 82 (von 15.00 – 19.00 Uhr) und an der Abendkasse eine Stunde vor Aufführungsbeginn
Schnelle Hilfe bei Kopfschmerzen, Nackenschmerzen oder Rückenschmerzen Bettina Christanell
Theaterbühne Matsch
Die Bäuerinnenorganisation Schnals lädt alle zum traditionellen
„Die Ledigensteuer“ Schwank in drei Akten von Walter Kalkus Regie: Gottfried Theiner Ort: Kultursaal Matsch Aufführungstermine: Premiere: Sa. 07.02.15, 20.00 Uhr; So. 08.02.15, 15.00 Uhr; Sa. 14.02.15, 20.00 Uhr; So. 15.02.15, 15.00 Uhr; Reservierung: Tel. 348 73 47 009 (ab 17.00 Uhr)
am Sa. 7.02.15 (ab 9.00 Uhr) nach Karthaus ein. Es werden eigene Produkte angeboten und verkauft!
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Theatergruppe Kortsch
Info + Beratung von Schwulen für Schwule, BISex und freunde > jeden dI. 20–22 uhr
„Ein haariger Fall“ lokale dreiaktige Kriminalposse von Josef Parzefall und Richard Oehmann Regie: Konrad Lechtaler Ort: Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch Aufführungstermine: Premiere: Fr. 13.02.15, 20.00 Uhr; Do. 19.02.15, 20.00 Uhr; Sa. 21.02.15, 20.00 Uhr; So. 22.02.15, 17.00 Uhr; Do. 26.02.15, 20.00 Uhr; Sa. 28.02.15, 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 346 40 66 069 (bitte keine SMS) Täglich von 10.30 – 13.30 Uhr und von 17.30 – 19.30 Uhr
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TERMINE Sa, 21.02. – Sa, 28.03.2015 (jeweils Sa) UHRZEIT 09.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 5 Treffen ORT Jugendzentrum Schlanders Kursbeitrag 40 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Mi, 18.02.2015
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TERMINE Mo, 23.02. – Mi, 25.03.2015 (jeweils Mo und Mi) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 140 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 19.02.2015 Freizeit
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Info – Anmeldung:
Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Auffrischungskurs Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer D.LGS. NR. 81 VOM 09.04.2008
Sprachen
Englisch für Wiedereinsteiger REFERENT/IN
Elisabeth Zwick TERMINE Di, 24.02. – Do, 26.03.2015 (jeweils Di u. Do) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 140 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 19.02.2015
IVHS – Freizeit
Heißer Draht. Löten, schrauben, schneiden, hämmern, … REFERENT/IN
Tobias Thialer TERMINE Fr, 13.03., 20.03., 27.03.2015 (jeweils Fr) UHRZEIT 14.00 Uhr – 17.30 Uhr, insgesamt 3 Treffen ORT Mittelschule Mals Kursbeitrag 25 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Do, 05.03.2015
Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it
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