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Vinschgerwind ausgabe 3_14

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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n째 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Nr. 3 (220) 06.02.14 I.P. 10 Jg.

www.vinschgerwind.it

Ja

Volksabstimmung am 09. Februar 2014 zum

B체rgerbeteiligungsgesetz

Nein


2 /wandern/

Vinschgerwind 3-14

Schneeschuhtouren

06.02.14

Winterwanderungen

Höhentouren

Aufstieg zur Sesvennahütte Tief verschneite Winterlandschaft, das erleben Tourengeher und Schneeschuhwanderer auf dem Aufstieg zur Sesvennahütte. Wintergenuss vom Feinsten: Eine Märchenwinterlandschaft und Sonne von früh bis spät. Informationen über Tourenmöglichkeiten oder die Bedingungen – Lawinengefahr etwa – holen sich Tourengeher, Winter- und Schneeschuhwanderer direkt bei der Familie Pobitzer auf der Sesvennahütte ein. Die Sesvenna Hütte ist eine Einkehre, die mit Südtiroler Küche und regionalen Produkten lockt und vom morgigen 7. Februar bis am 4. Mai geöffnet ist.

Info und Tipp: Start: Dorf Schlinig Ziel: Dorf Schlinig Tipp: Die Sesvennahütte ist vom 7. Februar bis am 4 Mai geöffnet. Achtung: Wunderschöne Tour, bei unsicheren Verhältnissen Informationen über die Verhältnisse bei der Sesvennahütte (0473 830234 oder 347 211 54 76) eingeholt werden. Vorsicht bei Lawinengefahr.

Toureninfo: Die Tour startet in Schlinig. Vom Parkplatz, links am Eingang von Schlinig geht’s bis zum Nordischen Skizentrum und weiter auf einem breit und gut gewalzten Winterwanderweg - erst kurz ansteigend dann nahezu eben verlaufend - in rund 45 Minuten ohne Mühen bis zur Schliniger Alm auf 1.868 Höhenmeter. Von dort geht es auf einem gespurten Weg weiter bis zur Talstation der Materialseilbahn in Richtung „Schwarze Wand“. Die Tour führt rechts weiter über einen Rücken bis ein markanter Felsen erreicht wird. Von dort ist eine Querung von rund 50 Metern zu absolvieren, die bei unsicheren Verhältnissen heikel und gefährlich ist. Oberhalb der Wand folgt die weitere Tour nicht dem Wandrand, sondern steigt rechts über eine Rippe hinauf, quert nach links und führt nach rund 100 Metern zu einem Zaun. Dort erblickt man das Ziel: die Sesvennahütte, die nun problemlos über flaches Gelände erreichbar ist. Die Sesvennahütte ist bekannt für die ausgezeichnete Südtiroler Küche, die dort aufgetischt wird. Nur regionale Produkte kommen in die Pfanne: Knödel, Nocken, Schmugglerteller, die Nudelpfonn, der Kaiserschmarrn oder verschiedene Wildgerichte stehen zur Auswahl. 4 und 5 Bettzimmer mit Dusche und WC bieten zudem Übernachtungsmöglichkeiten. Denn die Sesvennahütte ist gleichzeitig Ausgangspunkt für viele weitere Skitouren oder auch Schneeschuhwanderungen. (ap)


06.02.14

Inhalt

Vinschgerwind 3-14

/inhalt/ 3

Kommentar Für und Wider zur Volksabstimmung am 9. Februar 2014

Politischer Scherbenhaufen in Schluderns. Wer kittet?

Seite 6

Seite 4

Vinschgau: Der SVP-Bezirk ist wieder in Männerhand

Seite

4

Schnals/Bozen/Innsbruck: Gletscherbahnen sind verkauft

Seite

5

St. Valentin: Auf wessen Grund liegt der Schneehaufen?

Seite

5

Graun: Zu viel Nähe zum Gemeindeausschuss?

Seite

5

Schlanders/Vinschgau: Bauern fürchten Image-Problem

Seite

8

Graun: Rat begutachtet Pistentrasse Haideralm-Schöneben positiv

Seite 10

Staben/Vinschgau: Die Vinschgerbahn soll in drei Jahren elektrifiziert sein

Seite 11

Leserbriefe/Stellungnahmen

ab Seite 13

Müstair: Großes Karlsjahr (am 28. Januar 814 ist Karl der Große gestorben)

Seite 16

Menschen: „...ein Traum...“, Thomas Zischg aus Prad

Seite 18

Gastkommentar: Karl Heinz Steiner - Vinschger Oberland

Seite 32

Sonderthema: Neuheiten und Trends beim Einrichten&Bauen

ab Seite 34

Nationalpark Stilfserjoch: Jäger am Nachthimmel - Fledermäuse

Seite 44

Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it | grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732196 Esther Stricker: 339 78 90 036 Gerti Alber: 0473 73 21 96 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Elke Wasmund (ew), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Bruno Telser (uno), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Peter Pfeifer (pp), Heinrich Zoderer (hzg)

Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 150 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die

damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen

www.vinschgerwind.it

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Falsches Signal Die SVP hat Schulden. Und dies, trotz üppiger Parteienfinanzierung in der Vergangenheit. Die Parteienfinanzierung, die Wahlkampfkostenrückerstattung sind Steuergelder, also Gelder, die wir Bürger, die die Wirtschaft dem Staat bezahlt haben. Was macht die SVP? Sie will, sie muss ihren Haushalt sanieren, klar. Sie will dabei Mitarbeiter kündigen. Stellen abbauen. Das ist das falsche Signal. Gerade auch, wenn man sich die üppigen Pensionen und die üppigen Gehälter jener vor Augen führt, die vor allem mit Hilfe der Partei, mit Hilfe der Parteistrukturen und dann natürlich mit Hilfe der SVP-Wählerstimmen an lukrative Polit-Positionen gelangt sind. Der parteiinterne finanzielle Rücklauf scheint nicht besonders gut zu klappen. Der bevorstehende Abbau von Arbeitsstellen in den SVP-Bezirksbüros ist ein unanständiges Treten nach unten. Nach dem Motto: Die da unten haben ihre Arbeit getan, die können jetzt gehen. Wie erklärt man sich den Umstand, dass gerade SVPPolitiker immer dann in Betrieben aufkreuzen, in denen von möglichen Entlassungen gesprochen wird? Die danach abgegebenen Versprechungen, alles tun zu wollen, um Arbeitsplätze zu sichern, haben angesichts der möglichen Entlassungen in der eigenen Partei einen schalen Beigeschmack. Oder ist ein anderes Spiel im Gange? Will man die peripheren Bezirke innherhalb der SVP schwächen, weil diese gerade in letzter Zeit - im Gegensatz zu den Zentren - politisch an Gewicht zugelegt haben? Man denke nur an die Landtagswahlen im vergangenen Herbst: Der Vinschgau etwa hat da gut abgeschnitten. Der parteiinterne Stellenabbau und die Schwächung der Bezirke: komplett falsche Signale.

Bauen, Wohnen, Leben mit Holz

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Gewerbezone Kiefernhain 93 I-39026 Prad am Stilfserjoch (BZ) Tel. 0473 616570 - Fax 0473 618822 E-Mail: info@holzbaulechner.com


4 /politik/

Vinschgerwind 3-14

Latscher Wahlen

Vinschgau

SVP Bezirk wieder in Männerhand

D

Foto: Angelika Ploner

ie Wahlen zur Neubestückung der SVP-Bezirksgremien waren am vergangenen Freitag Formsache und der Ausgang hatte etwas Bulgarisches: Albrecht Plangger ist als einziger Kandidat und mit 94,3 Prozent der Stimmrechte gewählt, der neue SVP-Bezirksobmann, sein Stellvertreter, mit ebensoviel Stimmrechten gewählt, ist der Latscher SVPOrtsobmann Helmuth Fischer. Die Aufteilung zwischen Ober- und Untervinschgau ist damit gewährleistet, dafür ist die Geschlechteraufteilung auf der Strecke geblieben. Mit Roselinde Gunsch Koch geht die damals südtirolweit erste SVP-Bezirksobfrau von der Bezirksbühne und mit ihr der lange Zeit einzige „SVPBezirksobfrau-Stellvertreter“ Manfred Pinzger. In die Männer am SVP-Bezirksruder: der Kammerabgeordnete Albrecht Plangger ist neuer SVP-Bezirksobmann

SVP-Bezirksleitung wurden Sonja Platzer (Morter), Alois Lechner (Prad), Kurt Ziernhöld (Reschen), Gerhard Dietl (Kortsch) und Ralph Muther (Laas) gewählt. In den Bozner Parteiausschuss entsenden die Vinschger Ulrich Veith (BM Mals), Dieter Pinggera (BM Schlanders) und die Martellerin Heidi Gamper. (eb)

Wind - online

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Sind Investoren von auswärts im Vinschgau grundsätzlich willkommen? (32 abgegebene Stimmen)

59,4 % (19 Stimmen)

40,6 % (13 Stimmen)

JA

NEIN

Neue Umfrage: Glauben Sie, dass die Landwirtschaft in Zukunft in Südtirol/im Vinschgau ein Image-Problem bekommen wird?

Scherbenhaufen Der Schludernser Ex-BM Erwin Wegmann steht vor einem politischen Scherbenhaufen. Das Dorf ist wegen des Rücktritts von acht Gemeinderäten kurz vor Weihnachten gespalten. Bei einer gut besuchten Bürgerversammlung standen Gemeinderäte und BM Rede und Antwort. links: Moderatorin der Bürgerversammlung Landesrätin Martha Stocker mit SVPOrtsobmann Martin Rainalter, rechts: Ex-BM Erwin Wegmann

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Die Süd-Tiroler Freiheit wird in Latsch zu den Gemeinderatswahlen am 9. März antreten. Als Wahlkoordinator wurde von der Bezirksleitung Benjamin Pixner beauftragt.

06.02.14

von Magdalena Dietl Sapelza

W

as in Schluderns derzeit politisch passiert, sei keine Katastrophe, sondern ein demokratischer Vorgang, sagte der Dorfchronist Robert Ruepp. Er steht mit seiner Meinung nicht alleine da. Im Dezember 2013 waren sieben SVP-Gemeinderäte zurückgetreten, darunter zwei Referenten und eine Vertreterin der Freiheitlichen. Der Gemeinderat wurde aufgelöst und Erwin Wegmann musste den BM-Sessel räumen. Kürzlich erklärten die Zurückgetretenen bei einer Bürgerversammlung die Gründe für ihre Rücktritte. Geladen hatte die SVP-Ortsgruppe. Wegmanns Verwaltungsstil wurde seit längerem kritisiert. Bei einer SVP-Fraktionssitzung im Mai 2013 hatten sich 13 der 15 Anwesenden gegen Wegmann ausgesprochen. Wegmann gelobte Besserung, doch es änderte sich nichts. Bei der Fraktionssitzung im November votierten

10 der 13 Anwesenden erneut gegen ihn. Mangelnde Transparenz, Alleingänge, Fehlinformationen, Fehlentscheidungen, Hinhaltetaktiken, ungerechtfertigte Schuldzuweisungen, Unwahrheiten, Missachtung der SVP-Vorgaben... Das warfen die Zurückgetretenen Wegmann vor. Sie untermauerten die Vorwürfe mit Fakten. Einige von Wegmanns Alleingängen fallen für die Gemeinde finanziell ins Gewicht. Bei der ersten Ausschreibung für den Kindergarten-Neubau hat er beispielsweise 55.000 Euro in den Sand gesetzt. Die politische Verantwortung dafür hat er zwar übernommen, doch das Steuergeld ist versenkt. Rund um die Werke der Elektrogesellschaft Gschneirer Wal GmbH, die privat satte Gewinne einfährt, werden Wegmann grobe Versäumnisse vorgeworfen. Er habe sich überrumpeln lassen und eine mögliche Beteiligung der Gemeinde verspielt. Wegmann verteidigte sich und versuchte

seine Sicht der Dinge darzustellen. Verständlich entkräften konnte er die Vorwürfe nicht. Die Redezeit dafür habe nicht gereicht, so Wegmann. Und die nicht zurückgetretenen Gemeinderäte am Podium ließen ihn in seiner Erklärungsnot allein. Zuspruch erhielt er vereinzelt aus dem Publikum, darunter auch von einem E-Werk-Nutznießer. Wegmann gestand Fehler ein, die ihm jedoch in gutem Glauben passiert seien. Stets habe er versucht, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu handeln. Tatsache ist: In Schluderns hat sich auf der politischen Bühne ein Riss aufgetan. Diesen zu kitten wird nun zur Sisyphus-Arbeit. Denn im Mai wird gewählt. Ein neuer BMKandidat ist nicht in Sicht. Und Wegmann will´s möglicherweise noch einmal wissen. Auftrieb geben ihm die rund 800 Stimmen, die er 2010 erhalten hat. Vieles ist in Bewegung und man kann gespannt sein, wies weitergeht. Auch das ist Demokratie.


06.02.14

Vinschgerwind 3-14

/politik/ 5

Schnals/Bozen/Innsbruck

Graun

Schnals gehört Athesia

Schnellschuss

D

F

St. Valentin auf der Haide

Wind-Leser Foto

Schneebarriere sorgt für Unmut

Mahlzeit

A

I

generell ein Problem. Kürzlich hat die Gemeindeverwaltung an alle Haushalte eine Verordnung verschickt, keinen Schnee auf öffentlichen Plätzen und Gehwegen abzulagern, was für Irritationen gesorgt und grundsätzlich die Frage aufgeworfen hat: Wohin mit dem vielen Schnee? Öffentliche Orte, an denen dieser ohne zu behindern abgelagert werden kann, sollten doch genutzt werden können. An der Bushaltestelle ist die Schneebarriere ein gefährliches Hindernis. Eine Lösung dieses Problems hängt an der umstrittenen und ungeklärten Frage: Wem gehört der Grund, ist er öffentlich oder privat? (mds) Foto: Magdalena Dietl Sapelza

n der Bushaltestelle nahe der Mittelschule St. Valentin behindert ein großer Schneewall das Ein- und Aussteigen. Die Schüler sind gezwungen, die Straße zu benutzen. Ein unzumutbarer Umstand. Die Eltern der Fahrschüler ärgern sich und auch Fußgänger, die den Schneewall umgehen müssen und sich der Gefahr ausgesetzt sehen, von einem Auto angefahren zu werden. Die Schneeräumung in der Gemeinde Graun ist derzeit

ür die Kaserne in Rojen wurden letzte Woche bei der Versteigerung 66.000 Euro von einem Privaten geboten. Die Gemeinde Graun hat am 30. Dezember 2013 ein Enteignungsverfahren eingeleitet. Für das Vermögensamt völlig unverständlich. Der dortige Vizedirektor Theo Rösch zum Vinschgerwind: „Die Gemeinde hat ein Vorkaufsrecht. Wir werden sehen, ob sie dieses innerhalb von 15 Tagen wahrnehmen wird. Ein Vorkaufsrecht hat danach auch die Fraktion Reschen.“ Erst wenn diese zwei

Foto: Andreas Waldner

Foto: „Wind“-Archiv

ie offizielle Pressemitteilung kam am vergangenen Donnerstag in die Redaktionen. Dies war der Startschuss, dass auch die Athesia-Medien über den Deal berichten durften. Die „Tageszeitung“ Die Unterzeichner der Übertragung der Anteile an der Caravan Park Schnals GmbH und auch der Vin- v.l.: Die vier Caravan-Park-Schnals-Miteigentümer Ulrich Innerhofer, Renate König, schgerwind haben Helmuth Sartori und Florian Kiem, Notar Elena Lanzi, die beiden Vertreter der bereits im Vorfeld Schnalstaler Beteiligungsgesellschaft Markus Schröcksnadel und Michl Ebner über die potenziellen sowie Vereinigte-Bergbahnen-Mehrheitseigentümer Peter Schröcksnadel Käufer der Schnales in der Pressemitteilung. Im „Feratel Media Technologies staler Gletscherbahnen berichKlartext: ÖSV-Präsident Peter AG“ zählt nach eigenen Angaben tet. „Das 1975 eröffnete Skigebiet Schröcksnadel und Athesia- zu den führenden touristischen am Schnalstaler Gletscher hat Direktor und Handelskammer- Gesamtlösungsanbietern in Euseit heute Mittag einen neuen präsident Michl Ebner haben ropa, als Geschäftsfelder sind Hauptaktionär. Die Schnalstaler die Gletscherbahnen gekauft. Telekommunikation, InformaBeteiligungsgesellschaft mbH, Neu ist das Duo Schröcksnadel- tions- und Reservierungssysteme zu der sich die Südtiroler UnterEbner nicht. Denn Michl Ebner und Medien genannt. Die Invenehmung Athesiadruck GmbH war vor einigen Jahren bereits im storen sind durch die Hintertür und die Nordtiroler Gesellschaft Aufsichtsrat der „Feratel Media gekommen, und zwar über den Vereinigte Bergbahnen mbH Technologies AG“, welche mehr- Caravan Park Schnals, so wurde zusammengeschlossen hatten, heitlich Schröcksnadel gehört, das Vorkaufsrecht der Aktionäre übernimmt über die heute zu in Wien börsennotiert war und umgangen. Schnals erhofft sich 100% akquirierte Caravan Park heute von einer Tourismus- und durch den Einstieg der potenten Schnals GmbH gut zwei DritMedien-Beteiligungs GmbH in und erfahrenen Investoren neutel der Aktien der Schnalstaler Innsbruck gesteuert wird. Die en Aufschwung. (eb) Gletscherbahnen AG“, heißt

ihr Vorkaufsrecht nicht wahrnehmen, wird die Kaserne an einen Privaten abgegeben. Namen von Interessenten will und darf Rösch keine nennen. (eb)

ch habe im letzten Herbst in meinem Garten bewusst zwei „Golden“ hängen lassen, damit die Vögel im Winter auch was zum Fressen haben. So ist es dann auch gekommen. Einen Apfel haben die Vögel - unbeobachtet - gestohlen und verzehrt. Somit hing am Apfelbaum nur noch einer und dieser wurde hin und wieder angepickt, ohne dass ich oder meine Familie den „Dieb“ sehen konnten. Am Fackltöni-Tag, (17. Jänner, Eyrser Kirchta), ist mir beim Mittagessen dieser Schnappschuss gelungen. Meine Familie und ich konnten mit ansehen und fotografieren, wie die hungrige Amsel am Golden pickt. Mahlzeit haben wir uns gedacht. Text und Bild: Richard Telser, Eyrs


6 /Titel/

Vinschgerwind 3-14

06.02.14

Nein

zum Bürgerbeteiligungsgesetz

Foto: Heinrich Zoderer

Mitglieder der Bezirksgruppe Vinschgau der Initiative für mehr Demokratie treffen sich regelmäßig seit 2008, um mehr Mitsprache und Mitentscheidung auf Gemeinde- und Landesebene zu erreichen.

Vinschgau/Volksbefragung - Am kommenden Sonntag findet eine Volksabstimmung statt. Die Bürger können erstmals entscheiden, ob das, allein von der SVP im Juni letzten Jahres verabschiedete Gesetz zur Bürgerbeteiligung in Kraft tritt oder nicht. Dabei gibt es kein Beteiligungsquorum, d.h. das Ergebnis ist gültig, unabhängig davon, wie viele Menschen zur Wahl gehen werden. von Heinrich Zoderer

D

ie Bezirksgruppe Vinschgau der Initiative für mehr Demokratie empfiehlt bei der kürzlich abgehaltenen Bezirksversammlung ganz klar mit Nein zu stimmen, weil dieses Gesetz mehrere Mängel und hohe Hürden enthält. Nach Josef Gruber wurde durch das Gesetz zwar das Quorum von 40% abgeschafft, was positiv ist, insgesamt aber die Mitentscheidung durch die hohen Hürden fast unmöglich gemacht. Die Bürger haben nur ein Vorschlagsrecht, aber kein Mitbestimmungsrecht. Im Gesetz kommt die Angst vor dem Volkswillen zum Ausdruck. Die Politiker wollen weiterhin selbst entscheiden, das Volk darf nur Vorschläge machen und auf Gesetzesmängel hinweisen. Wer das Volk wirklich mitentscheiden lassen will, muss ein anderes Gesetz machen, so Josef Gruber und Karl Zerzer von der Bezirksgruppe Vinschgau. Das Gesetz enthält ein sogenanntes Zweistufenmodell. In der ersten Stufe, d.h. als erste Maßnahme gibt es zwei Möglichkeiten zur Mitsprache: den Bürgerantrag (4.000 Unterschriften) und die Bürgerinitiative (8.000 Unterschriften). Durch den Bürgerantrag wird der Landtag oder die Landesregierung aufgefordert, zu einem bestimmten Thema aktiv zu werden. Durch die Bürgerinitiative können Gesetzesvorschläge eingereicht oder die Aufhebung bzw. Abänderung von bestehenden Gesetzen beantragt werden. In beiden Fäl-

len entscheidet dann die Landesregierung bzw. der Landtag über die Vorschläge und Einwände der Bürger. Falls ein Bürgerantrag abgelehnt wird, kann in einer zweiten Maßnahme eine Volksbefragung gemacht werden und falls eine Bürgerinitiative abgelehnt wird, kann darüber ein Volksentscheid herbeigeführt werden. Die Hürden für diese zweite Stufe sind aber sehr hoch. Innerhalb von zwei Monaten müssen 26.000 beglaubigte Unterschriften gesammelt werden, was nach Gruber fast unmöglich ist. Nach den Vorstellungen der Initiative für mehr Demokratie sollten 10.000 Unterschriften für die Beantragung einer Volksbefragung genügen. Wichtig wäre auch die Aufhebung der Sperrfristen. Nach dem Bürgerbeteiligungsgesetz dürfen 12 Monate vor und 6 Monate nach Wahlen keine Volksbefragungen stattfinden. Damit bleiben die Zeitfenster für mögliche Volksbefragungen sehr eng. Gerhard Kapeller von der Bezirksgruppe hofft, dass die Mehrheit mit Nein stimmt wird, damit sich anschließend die neue Landesregierung, alle Parteien und interessierten Verbände daran machen können, ein besseres Gesetz auszuarbeiten, das nicht nur Mitsprache, sondern auch wirkliche Mitentscheidung ermöglicht, denn nach Überzeugung der Bezirksgruppe können in Zukunft wichtige Entscheidungen nur zufriedenstellend umgesetzt werden, wenn die Bevölkerung am Diskussions- und am Entscheidungsprozess eingebunden wird.

Volksabstimmung am Sonntag, den 9. Febru welches vom Südtiroler Landtag allein mit den Stim

Der Kern des Bürgerbeteiligung

Zwei-Stufe

1. Stufe: die Bevölkerung Bürgerantrag (4.000 Unterschriften) Die Landesregierung bzw. der Landtag wird aufgefordert, zu einem bestimmten Thema aktiv zu werden

2. Stufe: Bei Ablehnung eines Bürgerant

das Volk über die eingebrac

Volksbefragung (26.000 Unterschriften) Bei der Ablehnung eines Bürgerantrages kommt es zur Volksbefragung

Empfehlungen der Parteien zur Volksabstimmung am 9. Februar 2014:

Ja Südtiroler Volkspartei (SVP) Nein alle anderen im Südtiroler Landtag vertretenen Parteien empfehlen mit Nein zu stimmen.


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/Titel/ 7

JA

zum Bürgerbeteiligungsgesetz Das Gesetz zur Bügerbeteiligung ist unter Ihrer Federführung eingebracht worden. Was ist gut an diesem Gesetz? Arnold Schuler: Man muss das vorherige Gesetzt mit in Betracht ziehen. Bis heute ist es nur möglich, ganze Gesetzestexte einzubringen bzw. über ganze Gesetzestexte abzustimmen. Eine komplizierte Materie. Mit unserem Gesetz wäre es nun möglich, ganz einfache Anliegen vorzubringen. Das ist es, was die Leute grundsätzlich interessiert: Ob man etwa will oder ob man etwas nicht will. Also jene klassischen Abstimmungen, die in der Schweiz die Regel sind, sollten auch bei uns ermöglicht werden. Mit unserem Gesetz könnten die Bürger ganz einfache Anträge einbringen, damit der Landtag oder die Landesregierung dahingehend aktiv wird.

uar 2014 über das Bürgerbeteiligungsgesetz, mmen der SVP am 6. Juni 2013 genehmigt worden ist.

gsgesetzes in ein sogenanntes

en-Modell

g kann Vorschläge einbringen

Bürgerinitiative (8.000 Unterschriften) Gesetzesvorschläge, Abänderung bestehender Gesetze bzw. die Aufhebung von Beschlüssen der Landesregierung werden beantragt

trages oder einer Bürgerinitiative entscheidet chten Anträge und Initiativen

Volksentscheid (26.000 Unterschriften) Bei der Ablehnung einer Bürgerinitiative kommt es zum Volksentscheid

Gewinnt das JA, dann tritt das am 6. Juni 2013 vom Landtag genehmigte Gesetz in Kraft. Gewinnt das NEIN, ist das am 6. Juni 2013 genehmigte Gesetz abgelehnt und das alte Gesetz aus dem Jahre 2005 mit dem Titel „Volksbegehren und Volksabstimmungen“ bleibt vorerst in Kraft.

Grafik: Vinschgerwind/Heinrich Zoderer

Und wenn der Landtag oder die Landesregierung nicht dahingehend aktiv wird?

Dann kann zu diesem Thema ein Volksentscheid bzw. eine Volksbefragung beantragt werden. Deshalb haben wir auch die Einteilung in zwei Phasen gewählt: In der ersten Phase soll es sehr leicht gemacht werden, sich einzubringen. In der zweiten Phase soll dann mit einer höheren Unterschriftenhürde, damit das Anliegen auch eine bestimmte Legitimation erfährt, dafür aber ohne Quorum abgestimmt werden. Genau diese Aufteilung in zwei Phasen wird von der Initiative für mehr Demokratie besonders kritisiert. Ich weise aber darauf hin, dass der Verein für direkte Demokratie in Deutschland genau ein solches Zweiphasenmodell empfiehlt. Da ist man, unter Brüdern sozusagen, unterschiedlicher Meinung. Der Vorteil des Zweistufensystems besteht auch darin, dass ein Dialog zwischen Volk und Landtag entstehen soll, damit nicht über alles in einer Volksbefragung abgestimmt werden muss. Der Idealfall ist, dass das, was die Leute einbringen, von der Politik umgesetzt wird. Deshalb der einfache Zugang. Auch muss ein Gesetz, welches von einer Initiativgruppe über eine Volksbefragung eingebracht wird – wie auch ein Gesetz, welches über einen oder mehrere Landtagsabgeordnete eingebracht wird, eine rechtliche Vorprüfung erfahren. Sonst passiert es, wie bei der Volksabstimmung 2009, bei der der eingebrachte Gesetzesvorschlag von Andreas Pöder grobe rechtliche Mängel aufgewiesen hat. Wenn eine Mehrheit ein solches Gesetz befürwortet, dann ist das dann in Kraft. Innerhalb der Südtiroler Volkspartei ist Ihr Gesetz der kleinste gemeinsame Nenner. Glaubt man innerhalb der SVP dem Volk damit genügend Mitsprache bzw. Mitbestimmung geben zu können? Tatsache ist, dass wir uns mit der Kommunikation schwer tun. Es ist wesentlich einfacher zu kommunizieren, dass man gegen etwas ist. Es ist eine komplexe und schwierige Thematik. Tatsache ist aber, dass es kein Modell in Europa – außer jenes in der Schweiz – gibt, welches auch nur annähernd so weit geht, wie das Gesetz der SVP. Sei es, was die Themen anbelangt, sei es auch, was die Hürden anbelangt. LH Arno Kompatscher ist für ein Ja für dieses SVP-Gesetz. Damals als Gemeindenverbandspräsident war Kompatscher allerdings dagegen. Wie erklären Sie sich

den Sinneswandel? Kompatscher hat damals gesagt, dass die Unterschriftenhürde zu hoch sei. Der Gemeindenverband hat 2011 das Gesetz positiv begutachtet, aber die hohe Hürde kritisiert. Wir haben dann die Unterschriftenhürde von 38.000 auf 26.000 gesenkt. Aber genau bei diesem Punkt wird in der Kritik verschwiegen, dass da auch die elektronische Unterschriftenabgabe mit der Bürgerkarte vorgesehen ist. Dieser Umstand erleichtert die Unterschriftensammlung wesentlich. Diese Innovation gibt es in Europa sonst nirgends. Zudem gibt es in unserem Gesetz bei der Abstimmung kein Quorum mehr. Foto: „Wind“-Archiv

Interview: Erwin Bernhart

Wie erklären Sie sich, dass nur die SVP für ein Ja dieses Bürgerbeteiligungsgesetzes ist? Alle anderen Parteien werben für ein Nein. Die Erfahrungen aus der Schweiz zeigen, dass sich die politische Mehrheit mit Abstimmungen immer schwer tut. Ich habe mir die Statistik der Abstimmungen in der Schweiz angeschaut. Anträge, die von der Opposition gekommen sind, sind da in den ersten Jahren der direkten Demokratie zu mehr als 80 Prozent vom Volk angenommen worden. Daraufhin wurde die Regierungsform in der Schweiz abgeändert, was zur Folge hat, dass im Parlament die Opposition kaum noch vertreten ist. Trotzdem verliert die Regierung fast 80 Prozent der Volksabstimmungen. Bei uns ist es derzeit so, dass viele aus der Opposition unser Bürgerbeteiligungsgesetz als Mittel zum Zweck kritisieren und dagegen mobil machen. Ihre Erwartungen an die Volksbefragung am kommenden Sonntag, den 9. Februar 2014? Ich halte fest, dass sich Regierungen, anhand des Beispiels Schweiz, bei Volksabstimmungen grundsätzlich schwer tun. Es ist offensichtlich leichter, gegen etwas zu sein. Wobei sich unsere Gegner vor allem auf die 26.000 Unterschriften einschießen, wobei die nur ein kleiner Teil des komplexen Gesetzes sind. Nicht erwähnt wird in der Kritik, dass die Unterschriftensammlung auch auf elektronischem Wege ermöglicht wird. Wenn man dagegenschreien kann, ist das in der Kommunikation einfacher. Noch einmal: Unser Gesetz geht im europäischen Vergleich am weitesten.


Vinschgerwind 3-14

Schach in Lichtenberg Schach-Junioren-Landesmeisterschaft in Lichtenberg, am Sonntag, 16. Februar von 10 bis 16 Uhr. Teilnehmen werden rund 60 Jugendliche zwischen 7 und 16 Jahren aus ganz Südtirol. Die Sieger werden an der Italienmeisterschaft teilnehmen.

06.02.14

Erbhof-Urkunden Die Familie Alexander Gruber vom Hof „Spreng“ in Prad und die Familie Mair vom Hof „Tschontschafron“ in Tschars bekamen die Erbhof-Urkunde. Seit 200 Jahren sind diese Höfe in Familienbesitz und durchgehend bewirtschaftet. Die Landesregierung setzt mit der Erbhof-Urkunde gemeinsam mit dem Bauernbund ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung den Besitzerfamilien gegenüber.

Foto: Erwin Bernhart

8 /Wirtschaft/

Image-Problem Zur Bezirksversammlung des Bauernbundes in Schlanders sind so viele Bauern gekommen wie selten zuvor. Der Wechsel von Andreas Tappeiner zum neuen BB-Bezirksobmann Raimund Prugger und von Luis Durnwalder zum Neo-Landesrat Arnold Schuler wurde vollzogen und vor allem die Angst vor einem Imageproblem wurde fühlbar.

Foto: Erwin Bernhart

Äpfel und Birnen aus Marmor aus der Marmorwerkstatt von Josef „Peppi“ Lechner gab es für den nach drei Legislaturen ausscheidenden BB-Bezirksobmann Andreas Tappeiner von seinem Nachfolger Raimund Prugger und BB-Obmann Leo Tiefenthaler

von Erwin Bernhart

P

robleme, Wünsche, Vorhaben: Die Bauern im Lande sind zwar gut aufgestellt und haben mit Arnold Schuler als Landwirtschafts-Landesrat einen potenziellen Feuerlöscher installiert. Denn es beginnt zu brennen: Wie ein roter Faden hat sich die Pflanzenschutz-Debatte, die Pestizid-Problematik, durch die Versammlung gezogen. Schuler verwies darauf, dass sich in den letzten Jahrzehnten die Art der Mittel und die Ausbringungstechnik wesentlich verändert hätten, ohne zu verschweigen, dass sich die „Sensibilität in der Gesellschaft“ verändert habe. Schuler beschwor ein Miteinander. „Eine Abstimmung ist immer problematisch. Da schlägt man Türen zu“, sagte Schuler im Hinblick auf eine

mögliche Volksbefragung in der Gemeinde Mals. Man solle Entwicklung zulassen und nicht mit Verboten reagieren. BB-Obmann Leo Tiefenthaler vermied in seiner Rückund Vorschau das Pestizid-Thema, rief aber zu einer sachlichen Diskussion darüber auf. Tiefenthaler beklagte die Bürokratie: „Wenn Erntehelfer 4 Tage lang einen Kurs in Arbeitssicherheit machen müssen, das ist zuviel.“ Auch die Kontrollen der Hebebühnen, die rechtlich den 70 Meter hohen Putzhebebühnen gleichgestellt seien, seien ein großes Problem. Man sei auch dabei, die Gülle im Obst- und Weinbau unterbringen zu können. Alt-LH Luis Durnwalder referierte über „den geschlossenen Hof“ und rief die Bauern dazu auf, sich in dieser Angelegenheit und vor allem im Erbrecht vom Bauern-

bund beraten zu lassen. In der Diskussion wünschte sich Biobauer Leonhard Wellenzohn mehr Sensibilität gegenüber den Biobauern. Ägidius Wellenzohn und Günther Wallnöfer warfen der Politik und den Bauernvertretern politische Versäumnisse vor. Wallnöfer: „Wir wissen, dass Biokräuter neben Apfelanlagen Probleme haben, dass Bioviehbauern Probleme haben.“ Die Ergebnisse des Versuchfeldes bei Laatsch seien erst in 5 Jahren zu erwarten und derweil wachsen die Apfelwiesen. Es gehe schon um die Gesundheit, es gehe auch um das Image der Landwirtschaft, sagte Schuler. Durnwalder reagierte heftiger: Einige wollen sich in der Gemeinde Mals profilieren und es gehe auch um die Grundpreise und um die Grundkäufe in der Gemeinde Mals.


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Vinschgerwind 3-14

/Wirtschaft/ 9

pr-info Moriggl GmbH - Moriggl GmbH begeht „Auftakt 2014“

„Mit Gottes Segen“ A

Mitarbeiter geehrt Der gemeinsame und mittlerweile traditi-

Gruppenfoto der Belegschaft Moriggl GmbH am Tag des Auftaktes 2014

Foto: „Wind“-Archiv

uch dieses Jahr hat das Unternehmen Moriggl GmbH wieder einen außergewöhnlichen Einstieg in das neue Geschäftsjahr gewählt. Auf Kloster Marienberg wurde bei einem gemeinsamen Gottesdienst mit der 80-köpfigen Belegschaft für das abgelaufene Geschäftsjahr gedankt und Gottes Segen für das angebrochene Jahr erbeten. Den sprichwörtlichen „Auftakt 2014“ bildete am ersten Arbeitstag des neuen Jahres die heilige Messe in der Marienberger Klosterkirche, die von Pfarrer Pater Philipp Kuschmann OSB zelebriert wurde. Nach der feierlichen Messe wurden die Mitarbeiter ins Kulturhaus von Burgeis gebeten, wo auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und eine Vorschau auf die Herausforderungen des neuen Jahres gewagt wurde. Insbesondere dankten die beiden Geschäftsführer Thomas und Gunnar Moriggl allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und sprachen ihre Überzeugung darüber aus, dass für ein zufriedenstellendes und unfallfreies Arbeitsjahr auch die schützende Hand ‚von oben‘ mitverantwortlich ist.

onelle Jahresauftakt innerhalb der historischen Klostermauern bildete zudem auch diesmal wieder den würdigen Rahmen, um langjährige Mitarbeiter der Moriggl GmbH zu ehren. An folgende sieben Mitarbeiter konnte als Wertschätzung für ihre verdienstvolle Tätigkeit im Unternehmen eine Ehrenurkunde überreicht werden: Günther Angerer – 10 Jahre Mattias Moriggl – 10 Jahre Manuel Schwarz – 10 Jahre Marcel Sciranka – 10 Jahre Siegmar Köllemann – 15 Jahre Egon Moriggl – 20 Jahre Karl Malloth – 30 Jahre (!)

Beim abschließenden Brunch im Romantikhotel „Weißes Kreuz“ in Burgeis wurde abschließend noch mit einem guten Glas Wein auf das neue Geschäftsjahr angestoßen. Und obwohl die wirtschaftlichen Herausforderungen im angelaufenen Jahr sicher nicht einfacher werden, blickt man bei Moriggl optimistisch in die Zukunft. Die Auftragslage ist vielversprechend und die Arbeitsplätze für alle 80 Mitarbeiter sind vorerst gesichert. Vom Motto „Regionaler Marktführer für saubere Lösungen im Bereich Energie- und Wassertechnik“ wird man auch 2014 nicht abweichen und dieses Ziel gemeinsam, konsequent und mit Gottes Segen verfolgen.


10 /Wirtschaft/

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Graun

Wie’s Nudelschmelzen

Fotos: Erwin Bernhart

Das eingereichte Projekt von der Schöneben AG und von der Haider AG; BM Heinrich Noggler, Referent Peter Eller und Wolfgang Thöni

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a haben wir morgen ein gemeinsames Skigebiet“, sagt BM Heinrich Noggler. Bei der Ratssitzung am 29. Jänner 2014 ging’s wie das Nudelschmelzen: Keine Diuskussion gab es bei der letztlich mehrheitlich (eine Gegenstimme, eine Enthaltung) positiven Begutachtung über ein von der Schöneben AG und von der Haider AG eingereichtes Projekt. Das Projekt, welches auf eine Verbindung zwischen den zwei Skigebieten abzielt, ist ein Ansuchen um Eintragung in den Fachplan für Skipisten, bzw. um eine Abänderung des Skipistenplanes zu erreichen. Die Eckdaten des Projektes: Der Verbindungslift startet von St. Valentin

und führt direkt ins Skigebiet Schöneben. Die Mehrheit der Aktionäre der Haider AG hätten dieser Richtung zugestimmt, zwar nicht per Beschluss, aber im Grundsatz, sagte BM Noggler. Interessant dabei ist, dass kein Vorschlag für eine Abänderung des Skipistenplanes aus Langtaufers, aus dem Skigebiet Maseben, gekommen ist. Mit diesem positiven Gutachten bleibt die aktuelle Gemeindeverwaltung ihrem Grundsatz treu, keinen Investor in ihrem Revier dulden zu wollen. Das, was vor gut einem Jahr noch als „nicht finanzierbar“ gegolten hat, wird heute anstandslos durchgewunken. Breiteren Raum hingegen haben die Ausführungen

um den Mehrjahreshaushalt eingenommen, vor allem die Erklärungen des Investitionshaushaltes. Die Gemeinde Graun rechnet, aufgrund der derzeitigen Unsicherheiten, mit Einnahmen für 2014 von rund 8 Millionen Euro. Die laufenden Ausgaben nehmen rund 4,7 Millionen Euro ein, 1,1 Millionen müssen für Schuldentilgungen aufgebracht werden, bleiben rund 1,5 Millionen für Investitionen übrig. Der Gemeinderat sollte bei der Erstellung des Investitionsprogrammes frühzeitig miteinbezogen werden, begründete Heinrich Thöni seine Gegenstimme. Auch Thomas Oberhofer (beide Freiheitliche) stimmte dagegen. (eb)

pr-info Karl Pedross AG

Latsch

SVP-Gremien neu

Langjährige Mitarbeiter geehrt

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ür ihre Treue zum Unternehmen hat Firmeninhaber Martin Pedross bei der traditionellen Weihnachtsfeier 18 langjährige Mitarbeiter der Karl Pedross AG ausgezeichnet. Er bedankte sich mit Geschenken und in seiner Ansprache mit anerkennenden Worten bei den langjährigen Wegbegleitern für die vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit: „Besonders wertvoll in unserem Unternehmen sind die Menschen, die hier arbeiten. Unsere Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen und fühlen sich für v.l.: Peter Paul Mitterer, Martin Pedross und Armin den Erfolg verantwortlich!“ Geehrt wurden: Die Brüder Mitterer Peter Paul und Armin Mitterer stian Santer für 15 Jahre und Verena Hanni, für 40 Jahre Firmenzugehörigkeit. Herbert Zöschg, Hansjörg Mitterhofer und Richard Raffeiner, Pircher Heinrich und Maria Grazia Ocera für 10 Jahre FirmenzuHöllrigl Luis für 25 Jahre Mitarbeit . Alberta gehörigkeit. Pinggera, Michaela Palfrader und Sebastian Die Geschäftsleitung wünscht seinen Stecher für 20 Jahre Mitarbeit. Andrea RinMitarbeitern alles Gute und noch viele gener, Randolf Trenkwalder, Robert Theiner, meinsame, erfolgreiche Jahre! Lydia Sachsalber, Daniel Rieder und ChriFoto: „Wind“-Archiv

nfang Jänner hatten die SVP-Mitglieder die Möglichkeit durch eine Briefwahl die neuen SVP Gremien der Wirtschaft, Gemeinde Sozialausschuss und Jugend zu wählen. Dabei wurden bei denkonstituierenden Sitzungen der Wirtschaft Trafoier Harald als Vorsitzender und Kiem Werner als sein Stellvertreter ernannt. Beim Gemeinde Sozialausschuss ist Sachsalber Christine Vorsitzende und Stellvertreter Prantner Markus und bei der Jungen Generation hat Theiner Michael den Vorsitz und als seine Stellvertreterin wurde Theiner Kathrin ernannt. Die BM-Vorwahlen in Latsch haben eindeutige Präferenzen zu Tage gefördert: In Latsch wird die SVP zu den Wahlen im März mit zwei Bauernvertretern antreten: Helmuth Fischer und Christian „Diddi“ Stricker.


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Staben/Vinschgau/Südtirol - Jahresversammlung Freunde der Eisenbahn

Vinschgerbahn: Elektrifizierung in drei Jahren alter Weiss, seit der Gründung im Jahre 2000 der Präsident der Freunde der Eisenbahn, kommt ins Schwärmen, wenn er von den Zugfahrten in der Schweiz oder in den USA erzählt. Aber wie auf der Jahresversammlung des Vereins am 23. Jänner deutlich sichtbar wurde, ist es ihm gelungen viele aus dem ganzen Land, auch Bürgermeister und Landespolitiker für die Bahn zu sensibilisieren. Zur Jahresversammlung kamen nicht nur die Bürgermeister aus Naturns, Meran, Eppan, Terlan und NatzSchabs, sondern auch Landesrat Theiner und der Alt-Landeshauptmann Durnwalder, der Weiss einen Visionär mit missionarischem Eifer bezeichnete. Hans-Peter Leu, der Leiter der internationalen Beziehungen der Schweizer Bundesbahn ist regelmäßig Gast bei den Freunden der Eisenbahn und konnte in seinem Referat von einer Reise mit Bahnfreunden und Journalisten durch unser Land berichten, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gemacht wurde. Günther Burger, der Abteilungsdirektor im Amt für Mobilität in Südtirol betonte auf der Versammlung, dass die Vinschgerbahn heute ein Vorzeigeprojekt ist, in den letzten

Foto: Heinrich Zoderer

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v.l.: Arthur Scheidle, Walter Weiss, Walter Mairhofer (BM von Marling) und rechts im Hintergrund Hans-Peter Leu aus der Schweiz Jahren viele Bahnhöfe modernisiert, neue Züge und Busse angekauft, der Südtiroltakt und der Südtirolpass eingeführt wurden. In Zukunft soll es mehrere Skizüge geben, die Bahnlinie Bozen – Meran soll vom Land übernommen werden und in drei Jahren soll der Vinschgerzug elektrifiziert sein, so dass man mit modernen Zügen von Mals bis

Foto: Angelika Ploner

Ein Weg zum Selbst. Schmerzen in den Schultern, den Armen, Händen oder Beinen, Stechen im Rücken, nervöse Unruhe: Die Probleme, die sanft über die Wirbelsäule gelöst werden können sind vielseitig und betreffen jene Bereiche, Muskeln und Gelenke, die direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule verbunden sind. Denn das Spiegelbild der Seele und der Zustand des Geistes finden sich in der Wirbelsäule wieder. Die Wirbelsäule und das Rückenmark sind unser seelisches Gedächtnis: Blockaden, Traumatas, negative Erfahrungen legen sich hier ab und sind fest gespeichert. Und: können eben Schmerzen verursachen. Ziel ist es, diesen gestörten Fluss der Lebensenergie, der durch die Wirbelsäule fließt, sanft wieder herzustellen. Durch gezielte manuelle energetische Wirbelsäulenarbeit, das „Sanfte Lösen über die Wirbelsäule“ werden Blockaden aufgehoben und damit neue Türen geöffnet: Alles findet wieder seinen Platz. Die Selbstheilungskräfte werden gestärkt, Regeneration und Heilung angeregt und das körperliche und seelische Gleichgewicht gefördert. Unterstützend hilft das „Sanfte Lösen über die Wirbelsäule“ auch bei Burn-Out oder Therapie-Resistenz.

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nach Innichen oder nach Innsbruck fahren kann. Arthur Scheidle gab als Präsident der Jury bekannt, dass Marling zum Bahnhof des Jahres ausgewählt wurde, weil der Bahnhof gut in den Ort integriert und alles hervorragend beschildert und sauber ist. Deshalb wird das nächste Bahnfest am 3. Mai auch in Marling stattfinden. (hzg)


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Ich, die täglich den Vinschger Zug benutze, um zur Arbeit zu kommen, konnte bisher über die scheinbaren Zustände in der Bahn nichts merken. Ab einem bestimmten Alter hat doch ein jeder Mensch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung zu tragen. Wenn es einem zu kalt ist, hat man immer noch die Möglichkeit, sich die Jacke überzuziehen und im Gegenzug bei Hitze kann man sich der Jacke entledigen. Personen, die öfters und weiter in der Welt herumgekommen sind, haben mit anderen unhaltbaren Zuständen im öffentlichen Verkehr zu kämpfen (Beispiel Paris: Dort sind die U-Bahnen täglich überfüllt, oder sie kommen erst gar nicht). Die Vinschger Bahn ist an Sauberkeit, Bequemlichkeit und Pünktlichkeit nicht zu übertreffen und bringt Alt wie Jung durch das Tal. Manche Menschen wissen diesen Luxus nicht zu schätzen und finden immer etwas zu bemängeln, ganz nach dem Motto, wer eine Reise tut, der hat was zu erzählen. Diese Reise sollte jedoch länger sein als von Schluderns nach Meran und die passende Kleidung sollte mit im Gepäck sein. Christiane Karnutsch, Laas

Römische Verhältnisse in Schluderns… Nach der Informationsveranstaltung in Schluderns am letzten Freitag zum Thema „Warum sind die Gemeinderäte

zurückgetreten“ habe ich mir folgende Fragen gestellt: Am 16.05.2010 fanden die letzten Gemeinderatswahlen statt. Am 28.06.2010 hat Exbürgermeister Wegmann der Elektrogesellschaft Gschneirer Wal GmbH die Grundverfügbarkeitserklärung unterschrieben, d.h. die Elektrogesellschaft hat das Recht, durch den öffentlichen Grund – 6 Grundparzellen – die Rohre zu verlegen. Der Gemeindeausschuss und der Gemeinderat wurden dabei nicht informiert oder in Kenntnis gesetzt. War diese Unterschrift ein Wahlversprechen? Der Nachweis der Grundverfügbarkeit war im Jahr 2010 ein wesentlicher Bestandteil, um die Wasserkonzession zur Erzeugung von elektrischem Strom zu erhalten. Die Elektrogesellschaft Gschneirer Wal GmbH hat somit mithilfe des Exbürgermeisters Wegmann diese Wasserkonzession zur Erzeugung von elektrischem Strom vom zuständigen Amt erhalten. Die Elektrogesellschaft Gschneirer Waal GmbH ist derzeit dabei, das Kraftwerk hinter dem alten Tennisplatz zu bauen, wobei sich jetzt herausstellt, dass das Projekt größer gebaut wurde, als von der Baukommission genehmigt. Das Varianteprojekt wurde bei der letzten Baukommissionssitzung abgelehnt. Zum „guten Glück“ sind nicht mehr die Rebellen im Gemeinderat, sonst müssten sie sich auch für diese Ablehnung noch öffentlich rechtfertigen. Mal schauen wie dieses Varianteprojekt vom

Gewalt ist kein Schicksal!

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Zum Leserbrief Kälte und Hitze vom 24.01.2014

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Kommissar behandelt wird! Überrascht war ich von der Aussage des Exbürgermeisters Wegmann, dass er dem Ritterspielpräsidenten Edwin Lingg, Inhaber eines großen Unternehmens mit fast 100 Mitarbeitern, die großteils Schludernser Bürgerinnen und Bürger sind, die Fähigkeit zu wirtschaften öffentlich in Frage stellt. Paul Strobl, Mitglied der Freiheitlichen, Schluderns

Stellungnahme zum Leserbrief von Hubert Tscholl im Vinschgerwind Nr. 1/14 zum Interview mit Herrn Hoppe Auch wir von der SEG schätzen Herrn Hoppe als Unternehmer und Arbeitgeber sehr. Wir müssen aber Herrn Hubert Tscholl als „Steuerberater“ daran erinnern, dass wir in Südtirol leider dem nationalen Steuergesetz unterliegen und seine vorgeschlagenen, mit der Schweiz vergleichenden Steuersätze, mit Ausnahme der Mehrwertsteuer, auch für die Schweiz nur Wunschträume sind, welche den schweizerischen Finanzhaushalt arg in Bedrängnis bringen würden. Was seine Äußerungen und Belehrungen bezüglich Betreibung des Fernheizwerks Schluderns betrifft, sind wir sehr überrascht, dass ein „Wirtschaftsberater“ so schlecht über die Genossenschafts-Reglemente informiert ist, und wir erachten es deshalb als erforderlich, dass wir Herrn Tscholl in dieser Angelegenheit etwas nachhelfen. Geführt wird eine Genossenschaft von einem Verwaltungsrat, welcher aus ihren Mitgliedern gewählt wird. Damit alles mit rechten Dingen zugeht, oder wie Herr Tscholl es formuliert, damit kein Mitglied „gemaust“ wird, fungiert als internes Kontrollorgan ein Kontrollausschuss und zudem wird die Geschäftsgebarung auch noch durch externe Organe des Genossenschaftsverbandes regelmäßig überwacht. Die Gemeinden Schluderns, Glurns und Taufers sind dabei Genossenschafts-Mitglieder mit den gleichen Rechten wie jedes andere private Mitglied auch. Ziel der SEG ist es, ihre Mitglieder

mit Energie zu versorgen, so günstig wie möglich. Sollten dabei Gewinne erzielt werden, dann ist der Energie-Preis so zu gestalten, dass eine ausgeglichene Jahresrechnung erreicht wird. Was den Verlauf des Energiepreises betrifft, möchten wir es dem Herrn Tscholl als Hausaufgabe überlassen, den Teuerungsprozentsatz selbst zu errechnen, wenn im Startjahr 2002 der kWh-Preis für Hoppe bei Euro 0,0609 lag und heute Euro 0,120 kostet. Dabei muss erwähnt werden, dass bei der Bedarfserhebung im Jahre 2001 für Hoppe, aufgrund ihres damaligen Heizölverbrauches, ein jährlicher Energiebedarf von ca. 3,5 Millionen kWh errechnet wurde, welcher jedoch niemals erreicht wurde und in den letzten Jahren aufgrund interner Anpassungen sich bei ca.1,5 Millionen einpendelte. Aufgrund dieser damaligen Bedarfsangabe wurde mit Hoppe ein reduzierter GroßAbnehmerpreis ausgehandelt, welcher sich aber infolge der bedeutend kleineren Bezugsmenge nicht mehr rechtfertigte und deshalb der Energiepreis auch für Hoppe ab dem 01.09. 2011 dem der übrigen Mitglieder gleichgestellt wurde. Fakt ist somit, dass der Energiepreis für alle übrigen Mitglieder (mit Ausnahme Hoppe) seit 2002, also innerhalb 12 Jahren um lediglich 53,8 Prozent angestiegen ist. Beim Heizöl verzeichnen wir im gleichen Zeitraum eine Teuerung von 75,8 Prozent. Im Auftrag des Verwaltungsrates - der Kontrollausschuss der SEG Josef Trafoier, Schluderns

Pestizide In der industriellen Landwirtschaft werden Insektizide (töten Insekten), Akarizide (töten Milben), Fungizide (töten Pilze), Herbizide (töten Pflanzen), Rhodentizide (töten Nagetiere) u.a. verwendet. Und noch immer suchen wir wissenschaftliche Nachweise über deren schädigende Wirkung auf Mensch und Tier? Alexander Agethle, Bauer und Agronom


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/Impressionen/ 13

Am Hintergrat. Am muss fr端h aufstehen und ein wenig Gl端ck haben, um so ein Spektakel zu erleben. Die ersten Sonnenstrahlen haben den Mond verblassen lassen und mich in eine Stimmung der Gl端ckseligkeit versetzt. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it


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Fairplay in Latsch (Teil 1) Sehr geehrte Gemeindeverwaltung von Latsch. Vorweg erst mal Danke. Denn die ganzen Probleme der Leute, die Bürokratie, es allen Recht machen sollen: kein leichter Job. Und ihr macht ihn gut, glaube ich. Doch bei der Sache mit dem Raumordnungsvertrag mit „Herilu“ tue ich mich schwer mit der Entscheidungsfindung eurer Beschlüsse und bin besorgt über deren Folgen. Ich denke, es ist richtig, wenn ich sage, dass mit diesem Raumordnungsvertrag die Konventionierungspflicht für geförderten

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Wohnbau freigekauft wurde, d.h. schon vom Wortsinn her, wie Schulpflicht, Gurtpflicht im Auto, Militärpflicht, Helmpflicht usw. ist ersichtlich, dass Pflichten ein Tun bedeuten, das nicht so leicht freigekauft werden kann. Hier wird aber noch weiter gegangen. Konventionierungspflicht beinhaltet aber auch ein Recht: und zwar den Schutz dieses Baulands für sozial Schwächere. Recht in Latsch gilt hoffentlich in ganz Südtirol. Bei Licht betrachtet hat die Gemeinde von Latsch Folgendes beschlossen: (einige Beispiele) 1. Geld kauft Sozialrechte. Ge-

Nachgedacht von Don Mario Pinggera

Die letzen Tage und Wochen waren geprägt von starken Schneefällen, den damit verbundenen Schwierigkeiten, wie z.B. Stromausfällen und – nicht zuletzt – von Felsstürzen. In der Höhe des Calvenwaldes ist gar ein erheblicher Teil des Berges in Bewegung. Diese Ereignisse sind alles andere als neu. Wer beispielsweise durch das benachbarte Veltlin fährt, sieht heute noch die eindrücklichen Spuren vom Juli 1987, als tatsächlich der ganze Berg ins Rutschen kam und das Veltlin quasi von der Außenwelt abgeschnitten war. Bei diesem furchtbaren Ereignis waren dann auch nicht wenige Todesopfer zu beklagen. In den letzten Tagen wurden wir durch die Ereignisse aber auch daran erinnert, wie abhängig wir (geworden) sind. Wie wenig uns so etwas in den Kram passt. Oder auch, wie sehr es uns Angst bereitet. Dabei ist es eigentlich völlig normal, dass ein Berg sich bewegt. Genauso normal, wie für einen Einwohner an der Donau, der mit Hochwasser rechnen muss. Interessant ist nur, dass kurz nach Eintreten eines solchen Ereignisses leider kräftig gemotzt wird. Manchmal von kompetenter Seite zu Recht, manchmal vom Gegenteil in Form von dummem Geschwätz! Dabei sind es gerade diese Situationen, an denen wir wachsen könnten. Wenn eben nicht alles so läuft, wie wir uns das vorstellen. Wenn Improvisation und Flexibilität gefragt sind. Wenn es darum geht, endlich einmal zusammenzustehen. Ein gutes Beispiel dafür ist die relativ schnelle Planung und Errichtung der Straße am Calvenwald. Sicher kann man immer etwas im Ablauf verbessern oder optimieren, aber für die Durchführung in der Kürze der Zeit haben sich die Beteiligten Lob verdient. So etwas ist nicht selbstverständlich! Oder haben wir vollends verlernt, für Dinge, die nun einmal gelungen sind, dankbar zu sein? Und übrigens: Bei all den Ereignissen der letzten Zeit sind (wie durch ein Wunder!) keine Menschen zu Schaden gekommen. Allein diese Tatsache ist Anlass genug für etwas mehr Demut und nicht für Sprüche der Dummheit. Leider wird Demut oft mit Dummheit verwechselt, was einleuchtet: Die Worte Demut und Dummheit fangen nicht nur mit dem gleichen Buchstaben an, sie hören auch mit dem gleichen auf. Das könnte ohne Zweifel für so manchen und für so manche eine Unterscheidung erschweren.

schütztes Bauland ist eine der Grundlagen des gesamten Wohnbauförderungskonzepts. Und keine Gemeinde kann sich mehr sicher sein, was überhaupt gebaut wird. Kenne ich so noch nicht, in keinem Parteiprogramm. 2. Das gesellschaftliche Leben wird aus dem Ortszentrum abgezogen und ist längerfristig nicht positiv für das Ortsbild insgesamt. Parteirichtlinien sind auch hier anders. 3. Der Punkt -Unterstützung der Familien- und Kleinbetriebe – wurde eher kontraproduktiv umgesetzt. 4. Der zusätzliche Grundverbrauch; weil der Raumordnungsvertrag neuen Baugrund bedingt. Gegen Richtlinien der Partei, SBB ..... 5. Der gesellschaftspolitische Aspekt von Gleichheit usw... und öffentliches Interesse kann ich auch im Kopfstand nicht erkennen. Die Entscheidungen des Gemeinderats werden u.a. mit einem Gutachten der Landesraumordnungskommision begründet. Was sagen Gutachten von z.B. Amt für Soziales, Wohnbauförderungsamt, Kompatscher (Amt für Wirtschaft...), der Landesrat für Raumordnung, Durnwalder, KVW und viele mehr, die von dieser Entscheidung betroffen sind. Was sagen sie? Ein Blick etwas mehr in die Breite und fernere Zukunft und weniger in die Tiefe der Paragrafen wäre wünschenswert gewesen. Ich bin kein Vollblut-Kaufmann, eher auch kulturorientiert. Und beobachte ein großes Theater um das „Herilu“. Ein neidloses Kompliment an Fuchs Heinz und „Herilu“, wenn man in diesem Theater so spielt, dass der Gemeinderat gegen eigene Beschlüsse stimmt und grundlegende Richtlinien der Parteipolitik über den Haufen wirft. Es tauchen Fragen zu einem gewissen Politikstil auf. Und dass dieser zu nichts Gutem führt, kann man täglich in den Medien verfolgen, z.B. wie weit Italien damit gekommen ist. Interessieren würde mich, welch lustiger Freigeist dem Gemeinderat zum einstimmig ablehnenden Vorschlag der

Landesregierung geflüstert hat, dass die Meinung der Landesregierung keinen Sinn ergibt. Und noch was. Weil der Ortsobmann der Kaufleute keine Zeit hatte, ein paar Unterschriften für die Eingabe gegen den Beschluss des Gemeinderats zu sammeln, habe ich mich dazu bereit erklärt. Leute mit wässrigen Augen sagten: „Bitte, bitte macht was“... „wiasou geat des“... „sain miar nichts mehr wert in Dorf“... „ i tat sofort unterschreibn, obr woasch wegen...“ Was sollte ich antworten? Doch, was zählen hier ein paar Unterschriften mehr oder weniger? Aus der „Dolomiten“ vom 9. September 2004 - Landeshauptmann Luis Durnwalder stellte darin klar: „Wir als Landesregierung haben nach Rücksprache mit unseren Rechtsexperten lediglich mitgeteilt bzw. zugesagt, dass eine Benützungsgenehmigung ausgestellt werden kann, wenn die Garantie gegeben wird, dass der restliche Teil später gebaut wird (...).“ Wie man sieht, haben wir eine Rechtssicherheit, die nicht mal 10 Jahre übersteht. Frage: Wie weit liegt Latsch südlich von Rom? Apfel- oder Bananendorf? Und wie geht’s weiter? Wird am Ende ein Richter (der von der ganzen Sache nur ein paar Akten sieht und wahrscheinlich nie in Latsch war) über uns entscheiden. Und wird sich damit der Gemeinderat, der eigentlich für die schiefe Sachlage verantwortlich ist, seine Hände in Unschuld waschen können? Ehrlich gesagt, passt mir diese Art von Politik nicht. Deshalb bitte ich obgenannten Rat oder Bürgermeisterstellvertreter um eine öffentliche Stellungnahme zu meiner Kritik. Fast haben wir jetzt eine neue Art „Stadelgesetz“, wo nicht mehr Kubatur von z.B. Langtaufers nach Meran verschoben wird, sondern jetzt kauft man geschützte Kubatur frei. Um einen Flächenbrand (wie gehabt) zu vermeiden, wird sich die Politik etwas einfallen lassen müssen. Gute Arbeit. M.f.G. Karl Gamper, Latsch


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/Gesellschaft/ 15

Staben

Aktive Seniorengruppe im AVS-Untervinschgau leißige Frauenhände haben alles sehr stimmungsvoll hergerichtet, als der Erste Vorsitzende Siegfried Kerschbamer am 18. Jänner zur Vollversammlung des AVS- Untervinschgau ins Bürgerund Schulhaus nach Staben einlud. Von den 1600 Mitgliedern kamen auch über 100 Personen. Während die Berichte der Vorstandsmitglieder vorgetragen wurden, wurde Tee serviert und anschließend gab es für alle Wurst und Kraut. Beim Jahresbericht wurde die rege Tätigkeit des Vereins sichtbar. Es wurden 27 Touren durchgeführt, davon Schneeschuhwanderungen, Skitouren und mehrere Tageswanderungen und Bergtouren in Südtirol, im Trentino, in der Schweiz und am Lago Maggiore. Auch einige Klettertouren wurden gemacht. Zum Jahresabschluss begab man sich auf die traditionelle Wallfahrt nach Weißenstein. Für die Jugend und

Foto: Heinrich Zoderer

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Die Vorstandsmitglieder berichteten über die vielfältigen Tätigkeiten im AVS-Untervinschgau, dann wurde bei Wurst und Kraut die Jahresversammlung abgeschlossen die Familien wurden eigene Programme angeboten. Die aktivste Gruppe sind die Senioren, wie Helmut Weiss berichtete. Von Mai bis Oktober wurden zweimal im Monat Wanderungen organisiert, wobei jeweils 40 bis 50 Personen teilnahmen. Ein Problem stellen die vielen Mountainbiker dar. Vom Vigiljoch bis Latsch soll

eine Route ausgewiesen werden, um so die großen Massen etwas zu kanalisieren. Einiges herzurichten und aufzuräumen gibt es bei der Marteller Hütte, die vom AVS-Untervinschgau verwaltet wird. Erfreuliches konnte der Schatzmeister Christoph Tappeiner berichten. 2.400 Euro sind allein durch die Zuweisung der 5

Promille bei der Steuererklärung in die Vereinskasse geflossen. Am Ende der Jahresversammlung wurden mehrere Personen für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Besonders geehrt wurden Annelies Götsch verh. Weiss und Maria Götsch, welche seit 50 Jahren AVS Mitglieder sind. (hzg)


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Foto: „Wind“-Archiv

16 /Lokales/ Briefmarken

Opas Diandl in Schlanders

Die Briefmarkenausstellung von Sebastian Felderer zum Thema „Große Meister, kleine Werke“ ist vom 19. Februar bis 5. März in der Bibliothek Schlandersburg zu sehen.

Die Gruppe Opas Diandl aus Südtirol hat weder Genre noch Konzept: Opas Diandl hat Charakter! Seit 2007 gibt es die Gruppe um Veronika Egger, Markus Prieth, Daniel Faranna, Jan Langer und Thomas Lamprecht. Ausgehend von den Traditionen der alpenländischen Volksmusik und garniert mit den musikalisch-persönlichen Hintergründen jedes Einzelnen,- welche von Barock bis Punkrock reichen-, arrangieren die fünf Musiker alte Weisen und Tänze, komponieren eigene Jodler und schreiben Instrumentalstücke. Sehens- und hörenswert am 7.2.2014 ab 20.30 Uhr im Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders.

Großes Karlsjahr von Elke Larcher

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ernab von jedem Jubiläumstrubel, in einer der entlegensten Ecken der Schweiz, hat das Kulturfestival Origen sein „Großes Karlsjahr“ eröffnet: im Kloster Sankt Johann in Müstair. Dies nicht ohne Grund: Kaiser Karl hat das prächtige Gotteshaus im ausgehenden 8. Jahrhundert gegründet. Ein Schneesturm – so will es die Legende – habe ihn am Umbrailpass überrascht und in Todesnot gebracht. Die Klosterstiftung war der Dank für ein gerettetes Kaiserleben, das Europa prägen sollte. Fast vierzig Jahre nach der Überquerung des Umbrail verstarb Karl in Aachen. Seitdem gedenkt das Kloster Müstair alljährlich des großzügigen Stifters. An wohl keinem anderen Ort der Welt ist Karl so lebendig präsent wie hier, im stillen Tagesgebet der Benediktinerinnen von Müstair. Ein „Ständlein“ für den Kaiser Der Todestag des Kaisers ist Feiertag im Kloster. Abends, vor

Fotos: Benjamin Hofer

Origens „Großes Karlsjahr“ ist festlich, verdichtet, markant gestartet. Am Todestag Karls des Großen, der sich kürzlich zum 1200. Mal jährte, lud das Festival zum monastischen Gedenken an einen Ort, den Kaiser Karl in Seelennot erschaffen hat. Im Kloster Sankt Johann in Müstair wurde Gion Antoni Derungs letztes Werk, die benediktinische „Complet“, uraufgeführt. Das Publikum war begeistert, das klirrend kalte Gotteshaus bis auf den letzten Platz belegt.

unten: die Karlsstatue im Kloster St. Johann in Müstair; das Origen Ensemble Vocal bei der Uraufführung in der Klosterkirche

dem Nachtgebet, singen die Schwestern ein „Ständlein“ für den Verstorbenen. Im Südhof des Klosters, vor einem Fresko Karls des Großen, klirrend kalt unter sternenklarem Himmel, wird dem Kaiser gedankt. Fürbitten werden dargebracht, für Kaiser Karl, das Kloster, das Tal, die Welt. Und für den klösterlichen Nachwuchs. Denn das ist die heilige Pflicht des Gründers: im Himmel für den Fortbestand seines Hauses zu sorgen. Derungs letztes Werk, die monastische „Complet“ In seiner Einführung zum Konzert erläuterte Indendant Giovanni Netzer die liturgische Bedeutung der Complet. Im monastischen Abendgebet beschließe der Mensch den Tag und lege die Nacht in die Hände seines Schöpfers. Die Complet sei Vorbe-

reitung auf den Schlaf und habe des Beters Tod im Auge. Nicht feierliches, öffentliches Gedenken ist das Wesen der „Complet“, sondern der persönliche Abschied vom Tag, vom Leben, der intim und heilig ist. „Gion Antoni Derungs „Complet“ ist ein sehr persönliches Testament, das von Zuversicht und Hoffnung spricht. Es ist ein berührender Abschied eines Freundes, der niemals laut war, aber immer dicht, beseelt, schnörkellos – und hoffnungsvoll. Gion Antoni Derungs Complet lässt vermuten, dass es den Himmel gibt. Wir feiern heute ein doppeltes Gedenken: der Ort gedenkt des Kaisers, die Musik des Komponisten.“ Uraufführung Nach dem „Ständlein“ der Schwestern wurde das Publikum durch den Kreuzgang des Klo-

sters in die Klosterkirche geleitet. Dort brachte das Origen Ensemble Vocal Gion Antoni Derungs „Complet“ unter der Leitung von Clau Scherrer zur Uraufführung. Das Werk für Solisten und Vokalensemble, beruhend auf den lateinischen Texten des monastischen Nachtgebetes, vermochte das Publikum zu überzeugen und wird als eine der stärksten Schöpfungen des Bünder Komponisten in die Musikgeschichte eingehen. Und: Die „Complet“ verband sich eindrücklich mit einem großartigen Raum, dem Vokalgesang auf den Leib geschrieben ist. Denn zu den wichtigsten Errungenschaften der Regentschaft Kaiser Karls gehörte die Förderung des gregorianischen Chorals. Oder anders gesagt: Ohne Kaiser Karl hätte Gion Antoni Derungs seine „Complet“ vielleicht nie geschrieben.


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Schlanders

Großartiges Musical-Porträt berührt ie Zuschauerinnen und Zuschauer im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders genossen kürzlich die weltbekannten Songs von Harry Belafonte und tauchten zwei Stunden lang in die spannende Lebensgeschichte des berühmten amerikanischen Sängers ein. Melodramatische Höhen und Tiefen, gekoppelt mit einer Evergreen-Hitparade vom Feinsten, berührten das Publikum und sind eine Hommage an den Künstler. Belafonte hatte sich stets für die Armen, die Unterdrückten eingesetzt, für die Rechte der Schwarzen gekämpft und den Vietnam-Krieg schärfstens verurteilt. Er beschritt mit seinem Kampf für Bürgerrechte einen steinigen Weg, der auch seine Schauspielkarriere bremste. Belafonte war Weggefährte von Martin Luther King, verhandelte mit John F. und Bob Kenedy,

Foto: Theatergastspiele Kempf

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Daniela Kiefer als Julie und Ron Williams als Harry Belafonte - ein bezauberndes Duo auf der Bühne im Kulturhaus von Schlanders die alle drei ermordet wurden. Im Musical verschmelzen private Stationen seines Lebens mit geschichtlichen Ereignissen. Es verschmelzen Rückblende in die 1950er Jahre und Gegenwart. Amüsant inszeniert

sind Begebenheiten aus der Ehe Belafontes mit seiner weißen Frau Julie. Eine Episode des Musicals rankt sich um die Geschichte der Freiheitsstatue vor den Toren New Yorks. Diese war ein Geschenk Frankreichs.

Aus der ursprünglich geplanten schwarzen Sklavin musste jedoch auf Druck der amerikanischen Südstaaten eine Weiße werden. Denn die Verärgerung über die Abschaffung der Sklaverei war dort groß. Aus der Sklavin wurde also „Lady Liberty“. Die Fußfesseln und Ketten an den Füßen sind als Symbole der Sklaverei jedoch erhalten geblieben. Das Musical „Harry Belafonte Story“ ist mit hervorragenden singenden Darstellerinnen und Darstellern besetzt. Die Rolle Belafontes ist dem Hauptdarsteller Ron Williams auf den Leib geschneidert. Bei ihm und beim gesamten Ensemble bedankte sich das Publikum mit stehenden Ovationen. Und es gab prompt das Lied „Matilda“ als Zugabe. Das großartige Gastspiel der Kempf Theatergastspiele hätte sich einen ausverkauften Saal verdient. (mds)


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§ Ein moderner Ablasshandel Aus dem Gerichtssaal

Zusammenhang mit der leidigen Herilu-Geschichte in Latsch. Da hat doch Anfang der 80er Jahre die Gemeinde – auf Antrag von Fuchs Heinz wohlgemerkt! – die Wohnbauzone „Fuchs-Säge“ ausgewiesen. Laut Landesgesetz unterliegt eine solche Erweiterungszone der Teilung in freien und geförderten Wohnbau. Den freien Teil nutzte der Eigentümer in der Weise, dass er darauf das Einkaufszentrum Herilu errichtete. Bei der Realisierung der geförderten Wohnungen geriet er hingegen ins Stocken. Die Baukonzession für das Herilu war jedoch an die Auflage gebunden, dass auch das für den sozialen Wohnbau reservierte Areal dieser Nutzung zugeführt würde. Diese Auflage blieb bis heute weitgehend toter Buchstabe. Den ganzen damit verbundenen Rattenschwanz an Illegalitäten wollte Fuchs Heinz nun in der Weise aus der Welt schaffen,

Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

Premiere: Donnerstag, den 6. 2. 2014 20 Uhr

im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch

09.02.14 14.02.14 15.02.14 16.02.14 23.02.14 26.02.14

17 Uhr 20 Uhr 20 Uhr 17 Uhr 17 Uhr 20 Uhr

Reservierungen tägl.: Tel. 346 4066069 von 10.30-13.30 Uhr und 17.30-19.30 Uhr www.theatergruppe-kortsch.it

Das Sparschwein (La Cagnotte), nach Eugene Labiche, bearbeitet von Christoph Brück Die honorigen Bürger der französischen Provinzstadt La Ferte sous Jouarre treffen sich Ende des !8. Jahrhunderts regelmäßig zum gemeinsamen Singen. Mittelpunkt und Symbol ihres Vereins ist ein Sparschwein, in das zwar ungern, aber notgedrungen eingezahlt wird. Nun ist es voll und muss geschlachtet werden. Das erwirtschaftete Geld soll für einen gemeinsamen Zweck eingesetzt werden. Man beschließt nach einer heftigen Debatte, das Geld im weit entfernten Paris zu verbrassen. Dort erleben die Provinzler allerdings ihr blaues Wunder. Sie geraten in den Strudel unglaublicher Ereignisse. In einem Restaurant lassen sie sich durch eine irreführende Preisgestaltung täuschen, was sie an den Rand des finanziellen Ruins bringt, sie werden verhaftet und landen im Gefängnis, können entkommen, landen aber in den Fängen eines zwielichtigen Heiratsvermittlers. Sie werden Opfer zahlreicher Betrügereien, Irrtümer und Pannen und landen nachts ohne Geld und Obdach auf der Straße. Was als Vergnügungsreise geplant war, wird zum Alptraum. Aufführungstermine und Reservierungen sh. Theaterwind

Foto: Volksbühne Kortsch

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Beschluss vom 21.10.2013 die „heiße Kartoffel“ wieder nach Latsch zurückschickte, worauf die Gemeinde „den Ball“ prompt mit der gleichen Begründung wieder nach Bozen „weiterspielte“. Diesem „Spiel“ könnte man ja mit etwas sportlicher Einstellung einen gewissen Reiz abgewinnen, ginge es dabei nicht um ernsthafte Dinge, nämlich um die Frage, ob wirklich alle Bürger gleich sind und ob nicht manche etwas gleicher als andere behandelt werden. Was schließlich der ganzen „Geschichte“ eine zusätzliche Brisanz verleiht: Sie spielt sich praktisch vor der Haustür des Parteiobmannes Richard Theiner ab und ist wohl schwer mit dem Stil der neuen Landesregierung unter Arno Kompatscher zu vereinbaren!

Das Sparschwein

Ko m Ne ödi ufa e v o s Re sung n Eu gie : C gèn : K hri e L on sto rad ph abich Le Brü e cht hal ck er

Sonntag Freitag Samstag Sonntag Sonntag Mittwoch

dass er der Gemeinde Latsch folgenden „Deal“ in der Form eines Raumordnungsvertrages vorschlug: Ich zahle Euch 230.000 Euro, dafür hebt ihr alle auf dem restlichen Areal lastenden Bindungen auf, lasst mir freie Hand bei dessen zukünftiger Nutzung und saniert alle Unregelmäßigkeiten. Aus der Sicht von Heinz Fuchs macht das alles Sinn, käme es doch nach der Art einer päpstlichen Generalabsolution einem vollkommenen Nachlass aller Bausünden gleich. Die Gemeinde Latsch hat er mit diesem zweifelhaften Angebot jedoch in arge Verlegenheit gebracht. Die kann nämlich als dem Gemeinwohl verpflichtete öffentliche Körperschaft nicht einfach nur auf ihren Säckel schauen, sondern muss bei ihrem Handeln die Gesetze und den Gleichheitssatz beachten. Dies dürfte auch der Grund dafür gewesen sein, dass die Landesregierung mit

Volksbühne Kortsch

we in

„Vor dem Gesetz sind alle gleich“. Der Gleichheitssatz ist so oder in ähnlichem Wortlaut in allen europäischen Verfassungen festgeschrieben. Auch in den italienischen Gerichtssälen wird er in großen Lettern verkündet. Der Grundsatz entspricht im Übrigen einem allgemein ausgeprägten Rechtsempfinden: Der Staat und die öffentliche Verwaltung sind verpflichtet, vergleichbare Fälle rechtlich gleich zu behandeln und sich jeder Willkür zu enthalten. Wenn also der Gesetzgeber den Bürgern bestimmte Pflichten auferlegt, dann müssen diese von allen und ohne Ahnsehen der Person eingehalten werden. Es widerspräche dem elementarsten Rechtsempfinden, wenn sich Einzelne von solchen Verpflichtungen freikaufen, z.B. die allgemeine Wehrpflicht durch Bezahlung einer Geldsumme umgehen könnten. Diese Betrachtungen drängen sich auf im


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/Menschen/ 19

... a Traum ... von Karin Thöni Heinisch

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usrangierte Türen, abgewetzte Stühle, kaputte Kästen und Tische, lackierte Treppen, staubige Stuben, ja ganze französische Schlösser und sogar verfaulte Oldtimer … alles „a Traum“. Jedenfalls wenn man Thomas Zischg, seines Zeichens Prader Tischlermeister in Familientradition, fragt. Altes Holz, alte Handwerkskunst und er kommt ins Schwärmen, fast ununterbrochen und man merkt, der Mann versteht etwas von seinem Beruf. Zischg ist Restaurator mit dem besonderen Blick, ein Tausendsassa, detailversessen und, wer kann’s ihm verdenken, mit Sinn fürs Geschäft. Vor gut fünfzehn Jahren hat er begonnen, sich auf Restaurator für Holz zu spezialisieren, jedes Jahr kommen neue Kurse und Qualifikationen dazu: Vergolden, Stilkunde, Furniereinlegearbeiten… mit seinem Restauratorenteam kann er so einen Rundumservice anbieten. Das Alte hat ihn immer schon interessiert, Dinge mit Geschichte, Möbel aus gutem, altem Handwerk. Die Faszination, wie die Menschen früher mit primitivsten Mitteln Stuben, Böden, Tische oder Kästen gefertigt haben, lässt ihn nicht los. „Die Leute waren Profis, sie konnten noch Massivholz bearbeiten, heute können das so nur noch Wenige.“ Die Arbeitstechniken haben sich natürlich verändert: Leim, Silikon, Kleber, Furniere und die Unmengen an Arbeitsmaschinen, aber auch der billige Preis des Holzes. Früher kostete die Arbeitszeit, die Arbeitskraft fast nichts, dafür war Holz teu-

er und wertvoll. Fürs Schlafen und Essen und ein paar Heller oder Kronen konnte man über den Winter eine getäfelte Stube bekommen, „heute könnte man sich solche Arbeiten kaum mehr leisten.“ Damals war es noch wichtig, den richtigen Zeitpunkt für die Rodung abzuwarten, das gute Zeichen zum Schneiden des Holzes zu erwischen und man konnte es sich leisten, Holzstämme jahrelang im Wasser (!) trocknen zu lassen. Zeitdruck im heutigen Sinn kannte man ja nicht wirklich. Herausgekommen sind so zum Beispiel breite, massive Bodenbretter, von Hand geschnitten und kaum kaputt zu kriegen; Möbel, die für die Ewigkeit gedacht waren und nicht bis zur Erscheinung der nächsten Möbelkollektion. Zischg ist vertraut mit der Arbeitsweise von früher und er ist vertraut mit der Geschichte des Holzes. Von der Gotik bis Art déco beherrscht er das Repertoire. „Unsere Leute“, so Zischg, „schätzen heute zum Glück wieder das Alte und erkennen häufig den Wert- vor fünfzig Jahren war das leider noch nicht so.“ In den Jahren damals wurde vieles für eine Bagatelle an italienische Händler verscherbelt. Truhen, Bauerntische, Stühle, Stuben wechselten so im Handumdrehen den Besitzer. Im Modernisierungswahn der 70er wurde das Alte, Massive gegen Plastik, Glas und Teppich getauscht. Und doch gibt es für den Restaurator noch genügend Arbeit: von der Restauration eines Kastens bis zu Rittersälen oder den Vinschger Bahnhöfen, häufig arbeitet er auch für das Denkmalamt. Gotische Stuben aus dem 14. Jahrhundert aber sind auch für ihn Highlights-

Foto: Karin Thöni Heinisch

Prad am Stilfserjoch - Die Faszination, wie die Menschen früher mit primitivsten Mitteln Stuben, Böden, Tische oder Kästen gefertigt haben, lässt Thomas Zischg nicht los. Als Restaurator hat Zischg eigene Verfahren entwickelt.

Thomas Zischg, altes Holz ist seine Leidenschaft vor allem im Vinschgau- wo Napoleons Truppen im Verwüstungswahn das meiste unwiederbringlich zerstört haben. Ablaugen muss er häufig, übermalene Stuben aus den 30ern hauptsächlich; heute gibt es wieder eine Rückkehr zur Natürlichkeit. Darauf legt auch er großen Wert: die von ihm behandelten Möbelstücke, Stuben und Böden sind frei von jeglichen Giftstoffen, dafür hat er eigene Verfahren entwickelt.

Das und die originalgetreue Restaurierung liegen ihm am Herzen: „Man darf keinen Unterschied erkennen und man muss mit den selben alten Techniken arbeiten können. Die Kunden sind oft überrascht, wenn sie ihr altes, kaputtes Möbel nach der Restaurierung sehen. Das ist das Schönste an meinem Beruf- solche Augenblicke- und das Wissen ein Stück Geschichte bewahrt zu haben.“


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Unser Frau/Karthaus

Blasmusik kennt keine Grenzen Foto: Franz Messner

Erstaunlich, welche Höchstleistungen Kapellmeister Dietmar Rainer immer wieder aus seiner Schnalstaler Kapelle holt

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ie Musikkapelle Unser Frau-Karthaus lud gemeinsam mit Kapellmeister Dietmar Rainer bei ihrem diesjährigen Winterkonzert auf eine musikalische Reise ein. Schwungvoll und gleichsam einfühlungsvoll wurde diese in Nordfrankreich mit dem ursprünglichen Volkstanz „Gaillarde“ von Pierre

D’Attaignant eröffnet. Barock ging es weiter mit dem „Barocco Buffo“ vom belgischen Komponisten Bald Wyntin. Musikalisch nach Italien orientiert, setzte man die Reise fort mit dem „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik. Auch das nächste Stück erzählte von der musikalischen Vielfalt Italiens. Belcan-

to steht für „schönen Gesang“ voller Ausdruck, Virtuosität und entstammt der italienischen Opernkomposition Anfang des 19. Jahrhunderts. Komponisten wie Rossini, Bellini und Donizetti verschrieben sich dem Belcanto und der Niederländer Johannes Willy Hautvast hat dies in der „Belcanto Ouvertüre“ umgesetzt. Der imposanten Berglandschaft des Tessins gewidmet, entführte der Komponist Franco Cesarini mit dem Konzertmarsch „Terra Ticinese“ in die Schweiz. Was lag näher, als auch unsere nächsten Nachbarn aus dem rätoromanischen Graubünden zu besuchen? Die „Legenda Rumantscha“ von Oliver Waespi vereint 6 rätoro-

manische Volkslieder zu einer einzigartigen Rhapsodie und forderte die Konzentration der Musikkapelle aufs Äußerste. Mit der Präsentation des Stücks „Visions“ des Schweizers Mario Bürki setzte die Musikkapelle neue Akzente: Die Musiker stiegen hinab in den Zuhörerraum und „umzingelten“ sozusagen ihr Publikum. „Licht aus“ und die betörenden Töne des modernen Stückes sprachen die Sinne besonders intensiv an. Das Publikum bedankte sich mit rauschendem Applaus für diese neue Klangerfahrung bei den 43 Musikern, unter denen auch wieder ein Neuzugang mit Josef Grüner am Schlagzeug zu verzeichnen war. (ew)

Marienberg

Seminar für Museumsmitarbeiter

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ie plane und gestalte ich eine sachkundige Führung durch das Museum für Kinder und Jugendliche? Wie wecke ich Neugierde und Interesse dieser Zielgruppe an Sammlungen von künstlerischen, wissenschaftlichen und technischen Gegenständen aus Vergangenheit und Gegenwart? Auf diese Fragen möchte ein zweitägiger Kurs im Kloster MarienbergAntworten

und Lösungskonzepte bieten bzw. erarbeiten. Die Inhalte werden in theoretischen Sequenzen vermittelt, von allen TeilnehmerInnen in Kleingruppen vertieft und vor Ort bei praktischen Übungen ausprobiert. Jeder hat auch die Möglichkeit, Situationen aus seinem eigenen Museum mit eizubringen. Erörter und evaluiert werden folgende Themen: Charakteristika der

verschiedenen Altersgruppen; Vermittlungsmethoden für Kinder und Jugendliche; Konzeptentwicklung mit Konzeptmatrix; Körpersprache und Auftreten; die richtige Sprache für Kinder und Jugendliche finden; der Umgang mit besonderen Kindern bei der Führung. Leitung: Doris Hefner M.A. Beginn: Do, 20.02.2014 und Fr. 21.02.2014, jeweils von 08.30 bis

18.00 Uhr Ort: Kloster Marienberg Kosten: € 145,00 inkl. Seminarunterlagen Anmeldung: bis 12. Februar 2014 Tel. 0473 843989 oder info@marienberg.it Eine Lehrveranstaltung vom Kloster Marienberg und der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung – www.gwr.it


HaiderAlm Malga San Valentino

Oberland

Die Ortsstelle Oberland im AVS ist 40!

Foto: Andreas Waldner

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Die Ortsstellenleitung im Jubiläumsjahr v.l.: Verena Agethle Waldner, Doris Stecher, Georg Piffrader, Christoph Lutz und Hannes Pobitzer

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ie vierzigste Jahreshauptversammlung stand ganz im Zeichen „40 Jahre Ortsstelle Oberland“. Die westlichste Ortsstelle im AVS, gegr. 1973, blickte auf ihre Geschichte zurück und berichtete über ihre abwechslungsreichen und vielfältigen Aktivitäten. Sozusagen als Geschenk zum Vierzigsten konnte das neue Vereinslokal in St.Valentin bezogen werden. Bei der Vollversammlung im Jänner 2013 erlebte der Verein einen Schub von Erneuerung. Gleich drei junge Leute konnten für eine Mitarbeit im Ausschuss gewonnen werden: Hannes Pobitzer, der die Aufgaben des Schriftführers übernommen hat und Stecher Doris und Agethle Waldner Verena, die als Beirätinnen im Ausschuss mitarbeiten. Das Tätigkeitsjahr begann im Februar mit dem traditionellen Scheibenschlagen. Ein unvergesslicher Höhepunkt war sicherlich das 2-tägige Familienzeltlager im Juli am Bergsee in Schöneben. Aber auch der Rodelnachmittag im Ochsenberg, die Frühlingswanderung am Naturnser Höhenweg, das Herzjesufeuern, die Uinaschluchtwanderung mit Käseverkostung und die Hochtour auf den Cevedale waren gutorganisierte und gutbesuchte Veranstaltungen. Im Angebot 2014 wurden alle Altersschichten berücksichtigt. Die Veranstaltungen werden den Mitgliedern per SMS mitgeteilt. Der junge Ausschuss hofft, mit dem neuen Programm noch mehr Mitglieder für das Angebot des Vereins begeistern zu können.

Christoph Lutz hat in aufwändiger Suche nach alten Fotos einen informativen und aufschlussreichen Bildervortrag vorbereitet und damit die 40 Vereinsjahre noch einmal in allen Einzelheiten Revue passieren lassen. Besonders aufmerksam folgten den Ausführungen der Präsident des AVS Georg Simeoni und Sektionsleiter von Mals Kassian Winkler. Sie waren als Ehrengäste gekommen. In den Grußworten zollten sie unisono Anerkennung und gratulierten für die 40-jährige Tätigkeit der Ortsstelle. Sie ermunterten die Mitglieder, weiterhin an den Idealen des Vereines festzuhalten: das Eintreten für fairen und respektvollen Bergsport, der Einsatz für Natur und Umwelt, die Erhaltung unserer Kultur. Anschließend überreichten sie abwechselnd den Alpenvereinsstern für 25-jährige Mitgliedschaft an Cavalletti Silvia, Warger Thomas und Stecher Marion. Nicht anwesend waren Hubert Punter und Norbert Hohenegger, denen für 40 Jahre Mitgliedschaft Lob gezollt wurde. Den ehemaligen Ortsstellenleitern Andreas Waldner, Erwin Baldauf und Stecher Gerhard wurde je ein Laib Biokäse vom Engelhof, eine Flasche Wein und ein Landschaftsfoto mit einem rosa marillenroten Sonnenuntergang als Anerkennung für ihre Vereinsarbeit überreicht. Obmann Georg Piffrader bedankte sich bei den Ehrengästen und den zahlreichen Mitgliedern für die Teilnahme, lud sie ein, an der Verlosung schöner Sachpreise teilzunehmen und das sorgfältig hergerichtete und leckere Buffet zu genießen. (aw)

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Snowkite am Reschensee

Flamenco im Vinschgau

Am 15. und 16. Februar 2014 findet das Finale der Tourmeisterschaft im Snowkiten am Reschensee statt. Jeweils um 10.30 Uhr ist der Start zu dieser coolen Italienmeisterschaft im „Race“ und „Freestyle“.

Roberta Rio, bekannte Flamenco-Tänzerin und Historikerin kommt gleich zwei Mal in den Vinschgau: 28.02.2014: Flamenco meets Business 01.03.2014: Flamenco Tanzworkshop Ort, Informationen und Anmeldung: Schloss Goldrain

Rom-Info ins Tal Ein neues Wahlgesetz muss her. Lieber Schiffbruch erleiden, als wieder im Sand hängen bleiben. Zeitenweis habe ich vom berlusconischen Populismus des neuen Sekretärs (Parteiobmanns) der Demokratischen Partei Matteo Renzi nicht viel gehalten, nun beim Wahlgesetz muss ich die Meinung ändern. Kein Wahlgesetz kann es aber allen Parteien recht machen. Die Grundprinzipien von Recht auf Vertretung (Verhältnissystem) und die Notwendigkeit, dem Land die Regierbarkeit zu garantieren (Wahlhürden, Koalitionen usw.) werden von jedem meiner Kollegen anders gewertet.Daher wird uns jetzt ein Wahlgesetz von außen aufgezwungen, welches die Grillini auch durch „Straßenkampfmaßnahmen“ und höchst undemokratische Vorgangsweisen nicht aufheben können . Und das kann im verkrusteten Italien nur gut sein. Ich bin daher überzeugt, dass wir bald ein neues (altes) Wahlgesetz haben werden: zwar wieder keine Vorzugsstimmen (dem können wir mit „für alle offenen Vorwahlen (primarie) abhelfen), dafür aber keine 4%Wahlhürden auf nationaler Ebene mehr – kleine übersichtliche Wahlkreise usw.. Der neue Vorschlag hat auch die undemokratische Wahlhürde von 40 Prozent abgeschafft und führt wieder das Mehrheitswahlrecht, also die vier Einmann-Einfrau-Wahlkreise in Südtirol ein ,ohne Wahlhürde, der beste Kandidat ist gewählt. Diesmal sind alle Südtiroler Parteien auch bei der Verteilung der Restsitze mit dabei ,wenn sie mit einer nationalen Groß-Partei ein Wahlbündnis eingehen (und diese dann auch die Wahlen gewinnt) oder wenn es einer lokalen Partei gelingt ,in der Region zwar kein Direktmandat zu erlangen, aber dann der beste Verlierer ist. Bis hier alles gut, alle Parteien kennen die Auswirkungen und können nun die entsprechenden Wahlsimulationen vornehmen.

Alle Fragen offen Der Prader Autor Toni Bernhart zerlegt das herkömmliche Dorftheater, legt eingefahrene Dorfstrukturen schonungslos offen. Der Regisseur Dietmar Gamper setzt Bernharts Vorgaben kongenial um und die Heimatbühne Prad spielt das Dorf Prad. Prad kann aber überall sein. Das Stück nennt sich „Rita“. Absolut sehenswert. Schlüsselszene in Prad: Ist „Rita“ eine Art Büchse der Pandora? Bekanntlich blieb nur noch die Hoffnung in der vermaledeiten Büchse, nachdem allerlei Übel vorher entwichen waren

Foto: Erwin Bernhart

von Albrecht Plangger

von Erwin Bernhart

D

ie Schauspieler tragen Hauspatschen und sind weiß geschminkt mit schwarzen Rändern um die Augen, es gibt keine klassische Bühne, die Zuschauer sitzen rund um ein großes Quadrat im Mittelteil des Saales. Der große Raum im aquaprad wird mit Licht in Gassen geteilt, Bühnenbild ist keines notwendig. Es ist heimelig im ersten Akt, das Dorf ist wie eine große Stube, mit Christbaum gar. Gerüchte, Dialogfetzen, Fragen-Antworten, wie sie in jedem Gasthaus, in jeder Gasse eines Dorfes auftreten können und anzutreffen sind. Aufgefädelt an jenem Gerücht, dass „Rita“ kommt. Über diese Rita gibt es Gerüchte, Halbwissen, Vermutungen. Ein Dorf ist in Aufruhr. Der Auftritt der Prader Rapper „Krawatte und Krawalle“ passt da allemal. Das Duo singt „Das ist ein ganz normaler Tag, bei uns da in Prad.“ Im zweiten Akt schaffen es der Autor Toni Bernhart und der Gast-Regisseur Dietmar Gamper zusammen mit den Schauspielern, dass die Heimeligkeit in eine Unheimlichkeit kippt und die Zuschauer ertappen sich dabei, dass sie mit ihrer Neugier, mit ihren Ver-

dächtigungen, mit ihrem Voyeurismus in das Stück hineingezogen werden. Die Zuschauer sind plötzlich Teil des Theaterstückes. Die Unheimlichkeit gipfelt in einem Mord, an dem alle Dorfbewohner beteiligt sind. Hinter den Kulissen gibt es noch zwei Tote. „Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen“, lässt der berühmte Theaterautor Bert Brecht sein Stück „Der gute Mensch von Sezuan“ enden. Toni Bernhart lässt sein Stück „Rita“ mit vielen offenen Fragen enden. Einzige Hoffnung ist das unschuldige Kind, welches mit dem „Schutzengelemein“ das Stück eröffnet und das Stück beendet - und welches ausgetretene Pfade, verkrustete Strukturen durchbricht. Das Kind betritt als einziges jenen Raum, welcher für alle andern Dorfbewohner nicht (mehr) zugänglich ist. Auch nicht für „Krawatte und Krawalle“. Prad bzw. der Inhalt des Stückes können überall sein. Bernhart hat das Stück „Rita“ für die Heimatbühne Prad geschrieben. Tauscht man allerdings die Worte und Orte „Prad“ und „Spondinig“ aus, ist es in jedem Dorf spielbar. Ein universelles Theaterstück. Chapeau.


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Rabland

Geistig fit bleiben emeinsam mit dem KVW Rabland/Senioren lud die Bibliothek Rabland Ende Jänner alle interessierten Seniorinnen und Senioren zu einem Besuch in die Bibliothek ein. Die Bibliotheksleiterin Barbara hatte wieder einen Vortrag mit dem Sporttherapeuten Dr. Michele Cattani von der Stiftung Vital organisiert, der diesmal zum Thema „Geistig fit bleiben“ berichtete. Der Referent informierte auf jugendliche und erfrischende Art die zahlreich anwesenden Seniorinnen und Senioren über tägliche und alltägliche Möglichkeiten zur geistigen und körperlichen Fitness, wobei er auch jede Menge Tipps und Tricks für einen abwechslungsreichen, bewegten und geistig aktiven Tag gab. Dass dabei auch immer wieder „Bewegungs- und Denkpausen“ vorgesehen waren, versteht sich von selbst. Begeistert pro-

Foto: „Wind“-Archiv

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„Geistig fit bleiben“: Gelungener Seniorennachmittag in der Bibliothek Rabland bierten die 33 SeniorInnen - im Bibliotheksraum und auch im Freien - die kleinen, aber effektiven Übungen aus; natürlich quittiert mit viel Gelächter und humorvollen Kommentaren. Ein Nachmittag, der allen Anwesenden viel Lehrreiches, aber auch jede Menge Spaß gebracht hat und allen Altersgruppen wärmstens empfohlen werden kann. Barbara Rechenmacher

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Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars

Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

Schlanders

Kortsch

Laas

Stilfs

Prad

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Schluderns

Graun

Bildungsausschüsse Vinschgau

Mals

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Glurns

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Bildungsausschuss Martell

15 Jahre Bildungsausschuss

Neuer Vorsitzender in Martell

Dem Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars ist es nach fünfzehn Jahren gelungen, sich als verlässlicher Partner und Impulsgeber für das Bildungs- und Kulturangebot im gesamten Gemeindegebiet zu etablieren. Dies unterstrich die fast vollständige Anwesenheit der Vereine bei der heurigen Jubiläumsvollversammlung. Bürgermeister Gustav Tappeiner lobte den Bildungsausschuss als treibende Kraft für die Bildungsangebote vor Ort und dessen Arbeit bei der Koordination der Veranstaltungen. Auch Kulturreferent Johannes Kofler würdigte den Einsatz des Bildungsausschusses, welcher es verstehe, aktuelle Themen aufzugreifen und auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort anzupassen. Die Vorsitzende Katharina Donà berichtete über die durchgeführten Kurs- und Kulturangebote, aber auch von größeren Projekten und Aktionen. Ihr Vorgänger Robert Kaserer hatte den Bildungsausschuss bei der Dorf-Leitbild-Entwicklung ins Spiel gebracht und förderte vor allem das Chronistenwesen. Bildungstage, Bildungsfahrten, Sprach- und Kreativkurse folgten. Das zweijährige Projekt „einfach xund“ wurde ein voller Erfolg. Mit der Aktion „Weihnachten im Dorf“ versucht der Bildungsausschuss bestehende Angebote zu koordinieren und mit eigenen interessanten Aktionen zu ergänzen. (lu)

Regina Marth Gardetto übergibt nach über dreizehnjähriger Tätigkeit das Ruder an Martin Stricker. Der Marteller Bildungsausschuss besteht schon seit 42 Jahren und ist einer der „ältesten“ im Land. Im vergangenen Regina Gardetto und BM Georg Jahrzehnt erlangte er mit zwei großen Veranstaltungen Altstätter - Der neue Vorsitzende: Martin Stricker von vielen Seiten Bewunderung. Dabei spielte die Jahrtausendwende eine bedeutende Rolle. Zu diesem Anlass wurde ein Vereinsfest abgehalten, welches den Marteller BürgerInnen noch besonders gut in Erinnerung ist. Ein weiterer Höhepunkt war im Jahre 2007 die 35-Jahr-Feier des Bildungsausschusses mit der Präsentation des „Album 2000“. In diesem Album sind auf 302 Seiten die gesamten Familien des Martell-Tales fotografisch abgebildet und mit interessanten Informationen beschrieben. Dieses aufwendige und einmalige Projekt erfuhr landesweite Beachtung und dessen kultureller Wert wird sich von Jahr zu Jahr noch steigern. Der Bildungsausschuss führte oder förderte darüber hinaus viele Kurse und kulturelle Angebote in Zusammenarbeit mit den Vereinen, Bibliothek und Schule durch. Bürgermeister Georg Altstätter würdigte die Arbeit von Regina Marth Gardetto, welche es mit ihrem besonderen Humor und ihrer Geradlinigkeit verstehe, Motivation und Einsatz zum Wohle der Dorfgemeinschaft hochzuhalten. Martin Stricker und dem Ausschuss wünschte er für ihre zukünftige Arbeit viel Ausdauer und Kreativität. (lu)

v.l.: Robert Kaserer, Karin Fissneider, Monika Gitterle, Annemarie Platzgummer, Karin Telfser, Kathi Donà, Bernadette Tapfer, Johannes Kofler, Emilia Tappeiner

Bildungsausschuss Stilfs

Grundkurs: Schindeldächer selbst eindecken Von Heimatfilmen, Bildbänden und Almdokumentationen sind sie hinlänglich bekannt: die (zumeist) romantisch gelegenen Bauernhöfe und Almhütten mit Holzschindeldeckung. Kein Ziegelwerk oder gar Blechplatten stören den nach alpenländischer Kultur ausgerichteten Blick. Dabei ist Holzschindeldach nicht gleich Holzschindeldach. Grundsätzlich gehören die Holzschindeldächer zu den sogenannten Weichdächern. Dabei verwendet man bei diesen Dachkonstruktionen „Leg- bzw. Schwarschindeln“ oder „Nagel- bzw. Scharschindeln“. Wie der Name schon sagt, werden beim Legschindeldach mehrere Reihen von Holzschindeln schuppig übereinander gelegt. Um das mögliche Abrutschen der Schindeln

zu vermeiden, beschwerte man diese mit Steinen und nicht zuletzt den waagrecht aufliegenden „Schwarstangen“ (= Stangen, die „beschweren“ sollten). 30 bis 50 Jahre kann ein solches Dach halten – dies nicht zuletzt deshalb, weil man die Schindeln durch das Umdrehen öfter benutzen konnte. Bei den Nagelschindeldächern verzichtete man auf die Steine bzw. Stangen und befestigte die Holzplatten mit Holz- und später mit Drahtstiften bzw. Metallnägeln. Diese Holzschindeln waren zwar besser befestigt, die Haltbarkeit entpuppte sich aber als geringer. Holzschindeldächer erleben seit einigen Jahrzehnten wieder eine Renaissance. Traditionelle Baukultur neu vermitteln Es gibt (noch) Handwerker, welche diese Technik beherrschen. Daher versucht dieser Grundkurs die Technik des Schindeldachverlegens zu vermitteln, welche auf vielfäl-

tige Weise eingesetzt werden kann: - Wegkreuze - Gartenlauben - Holzhütten - Stadeldächer - Kunstwerke aus Holz Termine: Sa., 15.03.14; Sa., 22.03.14; Sa.,29.03.14; Sa., 05.04.14; Dauer: jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr Ort: Prad – Handwerkerzone (Fa. Lechner Holzbau) Leitung: Sepp Patscheider Teilnehmerzahl: max. 10 Personen Kurskosten: 50 Euro inkl. Material Anmeldung: innerhalb 25.02.2014 Information und Anmeldung: Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung m.b.H. Bahnhof Spondinig 39026 Prad a. Stj., Tel. 0473 618166, info@gwr.it


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/Bildungszug/ 25

Bildungsausschuss Laas

Bildungsausschuss Goldrain

25. Goldrainer Dorftage

Hoangart - G’sungen, g’spielt und tonzt

Orts- und Flurnamen/Spurensuche zur Toponomastik

in Freita, 7. Februar 2014 ab 20 Uhr im Gosthaus Edelweiß in Eyrs

Mo., 27.01.2014 bis Sa.,15.02.2014

Datum: Freitag, 07.02.2014 Beginn: 20.00 Uhr Ort: Graf Hendl Saal auf Schloss Goldrain Referent: Arno Rainer Organisation: Bildungsausschuss und Schützenkompanie Goldrain

Olle SängerInnen, Musikonten/Innen und TänzerInnen sein willkommen! Die Eyrser Volkstänzer lodn herzlich in. Mit drbei sein die Volkstonzgruppen und dr Volksmusikkreis im Bezirk Vinschgau, die Musikschual Oberer Vinschgau und dr Bildungsauschuss Loos.

Tattoo - Kultur oder Mode

Datum: Samstag, 08.02.2014 Beginn: 20.15 Uhr Ort: Sportheim (Sportplatz) Goldrain Referent: Vincenzo De Cristofaro Organisation: Bildungsausschuss Goldrain

Das Dorfbuch von 1583 über Goldrain, Schanzen, Tiss und Morter und spätere Dokumente

Datum: Sonntag, 09.02.2014 Beginn: 10.30 Uhr Ort: Restaurant auf Schloss Goldrain Referenten: Hermann Theiner und Richard Huber Musik mit dem Männerchor Vierklang und Kulinarisches Organisation: Bildungsausschuss Goldrain

Geführte Bierreise durch Europa - Ein Genuss-Angebot Datum: Samstag 15.02.2014 Beginn: 20.00 Uhr Ort: Restaurant auf Schloss Goldrain Leitung: Norbert Nägele - Biersommelier Organisation: Bäuerliche Organisationen und Bildungsausschuss Goldrain Anmeldung bis 13.02.2014 bei Gamper Hansi, Tel 0473 742012 Kostenbeitrag 15 €

Bildungsausschuss Latsch/Tarsch/Kastelbell/Goldrain

Elternfortbildung Einladung an die Eltern des Schulsprengels Latsch, sowie an alle Interessierten zum Vortrag:

„Pubertät“

Zeit der seelischen und körperlichen Veränderungen – Wie kann ich für mein Kind Ansprechpartner sein? Referentin: Kuppelwieser Marina Ort: Grundschule Latsch (Aula) Datum: Montag, 10. Februar 2014 Uhrzeit: um 19.30 Uhr Organisiert vom Schulsprengel Latsch in Zusammenarbeit mit dem Elternrat des Schulsprengels Latsch, sowie den Bildungsausschüssen Latsch, Tarsch, Kastelbell und Goldrain.

Bezirksservice Bildungsausschüsse Einladung zu den Informationsveranstaltungen

Kinaesthetics - Bewegungskompetenz schafft Lebensqualität Die Art und Weise, wie wir uns bewegen, ist Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden! Das zentrale Thema von Kinaesthetics ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegung in alltäglichen Aktivitäten. Termine: Mittwoch, 12. Februar 2014 Laas, Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius Donnerstag, 13. Februar 2014 Mals, Martinsheim Mittwoch, 19. Februar 2014 Naturns, Alten- und Pflegeheim St. Zeno jeweils von 19.30 bis 21.00 Uhr Referenten: Sabine Kaserer, Krankenpflegerin und Kinaesthetics Trainerin im Gesundheitsbezirk Bozen Edeltraud Kiesenebner, Physiotherapeutin und Kinaesthetics Trainerin im Bürgerheim Schlanders Jakob Reichegger, Krankenpfleger und Kinaesthetics Trainer im Gesundheitsbezirk Meran Anita Pichler, Pflegende Angehörige

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

Zielgruppe: • alle Interessierten, die Gesundheit und Lebensqualität selbstverantwortlich gestalten wollen und ihre Gesundheit und Produktivität am Arbeitsplatz langfristig erhalten möchten • alle Interessierten, denen die Pflege von Mitmenschen ein Anliegen ist • KVW- Ortsgruppen Leitungen • Gemeindereferenten für Soziales und Familie • freiwillige in den Alters- und Pflegeheimen • Führungsmitarbeiterinnen von Institutionen mit Pflege- und Gesundheitsausrichtung (Alters- und Pflegeheime, KH, Lebenshilfe) • Hausärzte Organisation: GWR-Genossenschaft Spondinig in Zusammenarbeit mit den KVWOrtsgruppen, Bildungsausschüssen und Alten- und Pflegeheimen von Mals, Laas und Naturns, Bezirksgemeinschaft Vinschgau Hauspflegedienst, Sanitätsbetrieb Hauskrankenpflege

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


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Schluderns/Südtirol

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Volksbühne Latsch

Todsünden zum Jubiläum

Organspende ie Zahl der Organspender ist 2013 auf einen neuen Tiefpunkt angelangt. Gründe dafür sind die 2012 aufgedeckten Manipulationen bei der Organtransplantation. In Deutschland wurden beispielsweise die Wartelisten umgangen. Viel Vertrauen ist dadurch verlorenen gegangen. Darunter leiden all jene, die auf ein Organ warten. Und viele sterben noch bevor sie eins bekommen. Bei einem Informationsabend am Freitag, den 21. Februar 2014 mit Beginn um 19.30 Uhr im Raiffeisensaal des Kulturhauses von Schluderns werden Organspende und Transplantation im Mittelpunkt stehen. Den Organisatoren Gustav Kofler aus Matsch und Egon Blaas aus Schluderns (beide Dialysepatienten und Mitglieder des Südtiroler Nierenkrankenvereins Nierene) ist es gelungen, hochkarätige Referenten zu gewin-

Foto: Angelika Ploner

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M

it dramatischen und berührenden Momenten feiert die Volksbühne Latsch heuer ihr 25 Jähriges Bestehen. Mit dem Dramenzyklus „Die 7 Todsünden“ von Franz Kranewitter hat man zu anspruchsvollem Theater gegriffen und bringt drei der sieben Todsünden auf die Bühne. Heftige und packende Augenblicke wechseln sich in Naz – Seastaller – Joch

Drei von „Die sieben Todsünden“ von Franz Kranewitter zeigt die Volksbühne Latsch heuer zu ihrem 25 Jährigen Jubiläum

ab, dann und wann ist auch was zum Schmunzeln dabei, immer aber umgibt eine beklemmende und düstere Atmosphäre Spielerinnen, Spieler und Publikum, verstärkt durch ein schwarzes Bühnenbild, manchmal durch Musik. Während das Bühnenbild aufs Minimalste reduziert ist, geben die Spielerinnen und Spielern alles und leisten Großartiges. Maximales abverlangt

wird vor allem von jenen, die die Todsünde personifizieren: der Naz (Lorenz Marsoner) den Geiz, der Seastaller (Markus Gamper) den Zorn und der Joch (Andreas Telser)die Unmäßigkeit. Alle drei Einakter spielen voneinander unabhängig, doch unweigerlich fordert jede Todsünde, jedes Laster seine Konsequenz: den Tod. Angespannt vom Inhalt und tief berührt von den 15 Spielerinnen und Spielern verbleibt das Publikum nach knapp anderthalb Stunden Spielzeit. Dramaturgie und Regie führte Petra Pedross (auch selbst auf der Bühne). Am Rande erwähnt: Eine Fotoausstellung im Foyer erinnert an Spielmomente der vergangenen 25 Jahre. Die letzten Aufführungstermine: Samstag, 8. Februar 20 Uhr und Sonntag, 9. Februar um 17 Uhr. (ap) Reservierung unter 334 2449120 (13 bis 18 Uhr).

Egon Blaas, Gustav Kofler und Gertrud Zöschg (stellv.Vorsitzende Nierene) nen.. Rede und Antwort stehen der weltbekannte ehemalige Leiter der Transplantationschirurgie an der Universitätsklinik Innsbruck, Raimund Margreiter, die dortige Oberärztin der Abteilung Transplantation, Primar Bruno Giacon von der ärztlichen Landeskoordinationsstelle für Transplantation, Peter Zanon, Primar für Anästhesie und Intensivmedizin Bozen, der Oberarzt für Anästesie und Wiederbelebung im Krankenhaus Schlanders, Kurt Habicher, Pfarrer Paul Schwienbacher und viele mehr. Die Bevölkerung soll sachlich zu informiert und für die Organspende sensibilisiert werden. (mds)

Musikkapellen arbeiten Verbandsgeschichte auf

Z

wischen Tschars und Schnals bis Reschen gibt es 24 Musikkapellen mit insgesamt über 1.000 Musikanten und Musikantinnen. Die Vertreter dieser Kapellen hat der Bezirksobmann im Verband Südtiroler Musikkapellen (VSM) Manfred Horrer am 26. Jänner zur 65. Jahreshauptversammlung nach Schlanders eingeladen. Im Mittelpunkt stand neben dem Tätigkeitsbericht auch ein Referat über Sinn und Nutzen der Marschierwettbewerbe und Informationen zum Projekt „Die Geschichte der Südtiroler Blasmusik in der Zeit von 1918 – 1948“. Martin Punter, der Schriftführer im Bezirk Schlanders berichtete, dass neben der Organisation eines Bezirkmusikfestes, von Konzertwertungsspielen und Marschmusikbewertungen die Tätigkeit des Bezirksblasorchesters, des Bezirksjugendblasorchesters und der Bezirksseniorenkapelle im

Mittelpunkt steht. Großer Wert wird auf die Jugendförderung gelegt, wie Benjamin Blaas, der Bezirksjugendleiter ausführte. Auch die Weiterbildung der Kapellmeister und Stabsführer ist ein großes Anliegen. Gerald Embacher aus Nordtirol referierte zum Thema Marschierwettbewerbe und betonte, dass es nicht um einen Wettbewerb, sondern um eine Bewertung gehen sollte. In Nordtirol wird großer Wert auf ein geordnetes, fesches Auftreten gelegt, denn ein ungeordnetes Marschieren wird

leichter erkannt als ein falsch gespielter Ton. Zum Abschluss der Bezirksjahresversammlung berichtete der Landesobmann Pepi Fauster über das Projekt, in Zusammenarbeit mit dem Landesarchiv die Verbandsgeschichte aufzuarbeiten und dabei auch die dunklen Seiten des Verbandes der Musikkapellen sichtbar zu machen, ohne jemand bloßzustellen oder zu verurteilen. Hingewiesen wurde auch auf das nächste Bezirksfest, das am 2. August in Latsch stattfinden wird. (hzg)

Foto: Heinrich Zoderer

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Schlanders/Vinschgau

Vorstandsmitglieder des VSM-Bezirk Schlanders und Gäste bei der Jahreshauptversammlung


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/Gesellschaft/ 27

Mals

Vox Feminae - Frauen eine Stimme bieten

Fotos: Ludwig Fabi

Freuten sich mit Christiane Folie (links) über Praxiseröffnung und das neue Angebot in Mals, Vize-BM Sibille Tschenett, Pater Philipp Kuschmann, Kurt Moriggl; auch über Männerbesuch kann sich Christiane Folie freuen

E

inen persönlichen Traum verwirklicht hat sich Christiane Folie aus Mals mit der Eröffnung ihrer eigenen Praxis unter der Bezeichnung „Vox Feminae“. In unmittelbarer Nähe des Malser Bahnhofs sticht daher der Schriftzug „Vox Feminae - Praxis für psychotherapeutische Beratung der Christiane Folie“ an einer Glasfassade sofort ins Auge. Für Christiane Folie war schon

immer klar, dass sie diese lateinische Bezeichnung auswählt, sollte sie einmal eine eigene Praxis eröffnen. Frauen eine Stimme zu geben, ihnen zuzuhören, ihnen in ihren vielen Übergangsphasen beratend zur Seite zu stehen und zudem einen Ort der Entspannung und Ruhe zu bieten, das ist die inhaltliche Ausrichtung von Christiane Folie. Dabei arbeitet sie mit der Methode der

Volksbühne Laas

Pinguinwetter in Laas

Foto: „Wind“-Archiv

Es geht um Liebe, Klischees, um Witz und Humor: Die Uraufführung, die von der Volksbühne Laas heuer auf die Bühne gebracht wird, verspricht gute Unterhaltung. „Pinguinwetter“ nennt sich die Komödie von Britta Sabbag, die ganz Sorgen für humorvolle Unterhaltung: Die nebenbei das erste Mal Darsteller der Volksbühne Laas in Südtirol aufgeführt wird. „Pinguinwetter“, der letztjährige Erfolgsroman wurde von Sabine Misiorny und Tom Müller für die Bühne bearbeitet und hält jede Menge Überraschungen fürs Publikum bereit: Charlotte wird aus heiterem Himmel gefeuert, vom Gelegenheits-Lover für die „Richtige“ verlassen und ist umgeben von erfolgreichen Frauen und glücklichen Muttis. Es ist zum Verzweifeln, als ihr dann noch ihre Freundin Trine ihren waghalsigen Sohn Finn aufs Auge drückt. Ausgerechnet dann begegnet sie Traummann Erich und der Schlamassel geht damit erst richtig los... Regie führt Heidemarie Stecher. Aufführungsort: Josefshaus Laas. Termine: Samstag, 1. März um 20 Uhr, Sonntag, 2. März um 17 Uhr, Samstag, 8. März um 20 Uhr, Sonntag, 9. März um 18 Uhr, Samstag, 15. März um 20 Uhr und am Sonntag, 16. März um 17 Uhr. (ap) Kartenreservierung unter 377 1869082.

kognitiven Verhaltenstherapie und achtsamkeitsbasiertem Verfahren. Ihren derzeitigen Teilzeit-Arbeitsplatz bei der Caritas-Beratungsstelle in Schlanders wird sie beibehalten und in Mals ein zweites Standbein aufbauen, damit vor allem Frauen aus dem oberen Vinschgau dieses Angebot vor Ort wahrnehmen können. Aber auch Anfragen von Männern wird in der neuen Praxis die Stimme nicht verweigert. Die neue Praxis kann bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden, welche stündlich am Bahnhof in Mals aus allen Himmelsrichtungen eintreffen. Vize Bürgermeisterin Sibille Tschenett überbrachte die Glückwünsche der Gemeindeverwaltung und wünschte Christiane Folie,

dass sich ihre lebensbejahende und freundliche Art auch auf die ratsuchenden Frauen übertragen lässt. Pater Philipp vom Kloster Marienberg segnete die Räumlichkeiten und bot seine Zusammenarbeit an, da auch er in der „Seelsorge“ tätig sei. Gernot Niederfriniger sorgte auf der Harfe für die musikalischen Zwischentöne. Viele Freunde und Bekannte waren zur Einweihung erschienen und bestaunten die einladenden und interessant ausgeführten Räume, welche Christiane mit ihrem Mann Kurt, Opa Peppi und dem Planungsstudio Horst Thöni umgesetzt hat. (lu) Termine können unter der Telefon-Nr. 347 1998362 oder über E-Mail: vox.feminae@ yahoo.de vorgemerkt werden.

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JuZe Freiraum Schlanders Ö Sa. 15.02.14 um 7.00 Uhr Fahrt nach Innsbruck; Kosten: ca. 25€; Anmeldung im Juze Jugendtreff Schluderns Phönix Ö Mi. 12.02. + 19.02. 14 ab 15.00 Uhr Faschingsmasken kreieren Ö Do. 13.02.14 + 20.02. ab 18.00 Uhr Cooking Time! Citytreff Glurns Ö Sa. 08.02.14 ab 14.00 Uhr Seniorenkortn Ö Sa. 15.02.14 ab 14.00 Uhr Kegeln Jugendtreff JuZe Naturns Ö Sa. 15.02.ab 20.00 Uhr Live-Konzert: TAKE YOUR CHANCE mit Blessed by Purity, Add us on Faezpuuk, CellarHead, Fieberwahn; der Gewinner des Abends spielt beim Etsch Side Open Air 2014 Ö Mi. 12.02.14 ab 15.00 Uhr U16 Dartsturnier Kosmo Plaus Ö Mo. 10.02.14 ab 15.00 Uhr Spielenachmittag Ö Fr. 21.02.14 ab 15.00 Uhr Billardturnier Jugendzentrum JUMA Mals Ö Fr. 07.02.14 ab 16.30 Uhr Girlsnachmittag Ö Sa. 08.02.14 um 09.00 Uhr Schwimmen Chill House Stilfs Ö Fr. 07.02.14 ab 15.00 Uhr Mädelsnachmittag Ö Sa. 08.02.14 bis Sa. 15.02.14 Treff geschlossen Jugendtreff Revoluzer Ö Fr. 07.02.14 ab 16.00 Uhr Turnhalle Ö Fr. 14.02.14 ab 16.00 Uhr Cocktailnachmittag Jugendtreff Explosiv Prad Ö Sa. 08.02.14 ab 20.00 Uhr Reggeafete Ö Fr. 14.02.14 ab 19.00 Uhr Herzblatt Jugendcafé „Chillout“ Latsch Ö Fr. 14.02.14 Kinofahrt nach Bozen; Info & Anmeldung bis innerhalb 07. 02.14 bei Myri im Chillout Ö Sa. 15.02.14 von 15.00 – 18.00 Uhr Playstation-Turnier; Info & Anmeldung bei Myri Jugendtreff Tschengls Ö Do. 13.02.14 Elternabend „Natürlich, heimlich oder peinlich?“ Infos bei Myri Ö Do. 20.02.14 ab 17.00 Uhr „Go fit“ Info bei Myri Jugendtreff „Taifun“ Martell Ö Fr. 14.02.2014 ab 21.30 Uhr Filmnacht Info & Anmeld. bei Myri Jugendtreff Tarsch Ö Sa. 08.02.2014 ab 18.00 Uhr Öffnungszeiten Jugendtreff „La:Ma“ Laas Ö Fr. 07.02.14 Fifa-Turnier Ö Sa. 15.02.14 Schwimmen in Latsch Info & Anmeldung bei Andy Ö Mo. 17.02.14 – Mo.24.02.14 Treff geschlossen Jugendtreff Reschen Ö Sa. 15.02.14 ab 19.00 Uhr Ideensammlung für Cocktailabend, Mädchenabende, Kochabende usw. Jugendtreff „Juze“ St. Valentin: Ö Sa. 08.02.14 ab 19.00 Uhr „Spaghettata – à la Valentinstag“ Kosten ca. 2 € AB HEUTE WIEDER JEDEN SAMSTAG OFFEN!!! Burgeis Ö Mi. 12.02.14 ab 14.30 Uhr Filzen Ö Sa. 15.02.14 ab 18.00 Uhr Sing Star Ö Di. 18.02.2014 ab 14.30 Uhr Spielenachmittag

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Wir 4 „Reschr Girls“ haben uns freiwillig gemeldet, unseren Jugendtreff zu putzen, da er wirklich dreckig war. Zwei Abende lang haben wir den Jugendtreff geputzt und neu gestaltet, weil am Freitag Jugendliche anderer Treffs nach Reschen kamen, um mit uns zu rodeln und dann Chili con Carne zu essen. Das war einer der Hauptgründe, aber einer war auch unser Wohlbefinden. Wir haben die Sofas geschrubbt, den Billard- und Calcettotisch gesäubert, den Boden gekehrt, gesaugt und gewischt, das Klo und Waschbecken geputzt, ... Einen der Räume haben wir komplett umgestylt, da er wirklich altmodisch war. XD (lei fir enk Buabn :** <3) Ellen, Laura, Anna und Anja :o)

Kurzfilmabend Am Fr., 21.02.14 findet ab 20.00 Uhr ein Kurzfilmabend im JuZe Naturns statt. Alle begeisterten FilmemacherInnen können ihre Filme zeigen. Melde dich bis zum 19.02.14 unter Tel. 0473 673297 oder schreibe eine kurze Nachricht an luk@juze-naturns.it Einzige Vorgabe ist die Laufzeit. Der Film darf nicht länger als 3 Minuten dauern. Eine Jury wird die gezeigten Filme bewerten und den besten prämieren. Die MacherInnen des besten Filmprojekts gewinnen Freikarten fürs Etsch Side Open Air des JuZe Naturns im Juni 2014.

Tontechnik Workshop im

Tonstudio “AT Tommis” (Freiraum Schlanders)

Nachdem das Jugendzentrum Freiraum in Schlanders den Liedermacher Workshop, in Zusammenarbeit mit Interegg und Markus Mair organisiert hat, geht es nun in die zweite Runde. Im neuen Tonstudio “At Tommis” (Der Name wurde dem verstorbenen Schlagzeuger und Freund Thomas Holzner gewidmet), das sich im untersten Stock des Jugendzentrums befindet, wird an jeden Wochenende im Februar ein Tontechnikworkshop organisiert. Geleitet wird der Workshop vom Meraner Tontechniker „Silvio Frajria”. Verschiedene Themen wie Akustik, Aufnahme, Mikrophonierungstechnik, Mixing und Mastering werden behandelt. Dieser Workshop soll jungen Menschen das „Know How” über das Arbeiten in einem Tonstudio geben. Anmeldung und Infos unter: Ugos Nr. 3298547070 – Juze Email juze-schlanders@gmx.net

Viel los im Jugendtreff Burgeis Eine tolle Fahrt ins Kino nach Bozen zum Film „Ich, einfach unverbesserlich 2“ machte den tollen Anfang. Am 23. November wurde gemeinsam mit dem JUMA Mals eine Fahrt zum Krampusschaulauf nach Landeck organisiert, wo inmitten von vielen Schneeflocken gruselige Krampusse ihr Unwesen trieben und viel Eindruck auf uns hinterließen. Weiters fand am 6.Dezember in Burgeis ein großer Umzug statt, zum 10-jährigen Bestehen des Krampusvereins, wo auch viele Jugendliche mitliefen und fleißig mithalfen, damit der Abend zu einem vollen Erfolg wurde. Pünktlich zum ersten Adventsonntag bastelten die Jugendlichen einen etwas anderen Adventkranz aus Haselnussruten für ihre Familien. Zudem fuhren wir Anfang Dezember nach Innsbruck, um Media Markt, H&M, MC Donalds und viele andere Geschäfte unsicher zu machen.


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/Jugend/ 31

Schlanders/Schluderns

Vinschgau

Schüler blicken hinter die Kulissen

Vinschger Kinderportal: Kinderkram

Ü

K Foto: Magdalena Dietl Sapelza

berrascht waren die Schülerinnen und Schüler des Grundlehrganges zur Berufsfindung und Anlehre der Berufsschule Schlanders, als sich am Montag, den 13. Jänner 2014 vormittags für sie der Vorhang im Schludernser Kultursaal öffnete und sie vor dem Bühnenbild für das Schauspiel „Das Tagebuch der Anne Frank“ standen. Dann erhielten sie die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu blicken. Staunend betrachteten sie die aufwändige Bühnenkonstruktion, die Einrichtungsstücke, die Kostüme und die Requisiten. Als Theatertechniker Roger Wieser den einleitenden Film zu „Anne Frank“ einspielte und die Beleuchtung und den Ton startete, leuchteten die Augen. Was fehlte, waren nur noch die Schauspielerinnen und Schauspieler. Als die jungen Besucherinnen und Besucher anschließend in die „Unterwelt“ des Kulturhauses eintauchten, kam Spannung auf. Sie wurden über einen unterirdischen Gang und ein enges Treppenhaus in den Regieraum geführt, von wo aus sie Saal und Bühne überblicken konnten. Gezeigt wurde ihnen auch die Küche, die Gar-

Im Foyer des Schludernser Kulturhauses derobe und die Theater-Bar im Foyer. Dem Besuch im Kulturhaus von Schluderns waren Unterrichtseinheiten rund um öffentliche Einrichtungen vorausgegangen. Begleitet wurde die Schülergruppe von Edeltraud Rainalter – sie hatte die Kontakte geknüpft – von Julia Theiner und Helene Malloth. Nach einer Erfrischung, spendiert von der Heimatbühne Schluderns, zogen Schüler und Betreuer durch Schluderns. Halt machten sie vor dem Haflinger-Denkmal und vor dem „Vintschger Museum“. Der Zug brachte die Gruppe wieder nach Schlanders zurück. (mds)

Naturns

Ein Jahr Eltern-Kind-Zentrum Naturns

A

m 4. Februar 2013 wurde der Verein für das Elki Naturns gegründet, am 7. September 2013 wurde das zentrum offiziell eröffnet: Seither hat sich einiges getan: 155 Mitglieder, 1717 Besucher im offenen Treff in 8 Monaten, über 250 Besucher bei fast 50 Kursen und Veranstaltungen, 30 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, über 700 Stunden ehrenamtlich geleistete Stunden, 15 Referenten, mehr als 300 bezahlte Arbeitsstunden, 2500 gedruckte Programmhefte.

Das Eltern Kind Zentrum Naturns, in der Hauptstr. 57 b, bleibt täglich, außer am Freitag, von 9.00-11.00 Uhr und am Mittwoch und Donnerstag von 14.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. All jene, die auch 2014 wieder an den offenen Treffs, Veranstaltungen und Vorträgen teilnehmen möchten, können ab sofort auch die Jahresmitgliedschaft (15 € pro Familie) erneuern. Aktuelle Neuigkeiten auf www.elki.bz.it

ennen Sie das Rezept der lustigen Krümelmonstermuffins? Und wussten Sie, dass man Silvester vor 150 Jahren noch Jahresendfest nannte? Oder, dass die Idee des Adventskranzes vom evangelischen Gottesgelehrten Johann Hinrich Wichern stammt? Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen. Und doch bündelt es bereits jetzt allerlei Wissenswertes und Interessantes zu ganz verschiedenen Themen. Die Rede ist von „Kinderkram“ – dem neuen Kinderportal für den Vinschgau. Karolin Evers, die hinter der neuen Webseite steht, möchte mit dem neuen Portal „große und kleine User ansprechen.“ Kinder und Eltern gleichermaßen dürfen sich demnach auf www.kinderkram.

Das Vinschger Kinderportal

it kostenlos durch Geschichten, Gedichte, Ausmalbilder oder Basteltipps surfen. Die Seiten entstehen nicht allein, deshalb ist jeder redaktionelle Beitrag willkommen. Auch jeder Anruf oder jede Anregung. Die Elternecke, für Eltern gedacht, wartet etwa mit Veranstaltungsberichten auf, die Rubrik „Kleine Künstler“ hingegen gehört ganz den Kleinen und deren Werken. Auf dem Laufenden halten Kinder und Eltern der Terminkalender und die Kleinanzeigen mit Angeboten und Veranstaltungshinweisen. „Ich hoffe, dass ihr mit „Kinderkram“ viel Spaß habt und freue mich schon auf Eure Tipps und Anregungen. Denn schließlich ist diese Seite für Euch gedacht“, lässt Karolin Evers ihre User wissen. (ap)

SCHLONDERSER FOSCHINGs

5+5.

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in Somsta 1. Merz Start um 14.30 Uhr fan Kulturhausplotz


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Zur Person - einige Auslandserfahrung in der Gastronomie (5* Hotels) - 5 Jahre Mitarbeit bei Architekt Tscholl Werner - Gewinn mehrerer Wettbewerbe für die Sonderausstellungen „Botanischer Garten Meran“ - 2012 Holzbaupreis für Bürogebäude LICO CH - 2013 Internationaler Design-Wettwerb (5. Platz)

MITGEDACHT

Gastkommentar von Karl Heinz Steiner

Der Tourismus im Vinschger Oberland –Alternativen zum Lifte bauen? Die zum Teil hart geführten Diskussionen um die Zukunftsperspektiven des Tourismus in der Gemeinde Graun habe ich mit Interesse verfolgt. Dabei geht es meiner Ansicht nach immer nur um dasselbe Thema: Zusammenschluss der Skigebiete, Ja oder Nein! Bei der letzten Bürgerversammlung kam aber eines deutlich zur Sprache, dass nämlich die Skigebiete im Vinschger Oberland auf Grund der natürlichen und geologischen Beschaffenheit keine idealen Voraussetzungen für jegliche Art von Zusammenschluss bieten. Lediglich eine Verbindungsbahn von St. Valentin a.d.H. ins Skigebiet Schöneben soll machbar und finanzierbar sein. Diese Notlösung finde ich langfristig weder zielführend noch nachhaltig, weil sie die Sicht auf die wesentlichen Zukunftsfragen versperrt. Und die sind meiner Meinung nach folgende: • Was für Qualitäten hätte das Vinschger Oberland noch zu bieten, um im harten Wettbewerb um Gäste punkten zu können? • Wofür steht das Vinschger Oberland überhaupt?

• W ohin soll sich der Tourismus im Vinschger Oberland entwickeln? • Wie kann das Vinschger Oberland seine zweifellos vorhandenen touristischen Ressourcen und Chancen zugunsten der gesamten Bevölkerung besser nutzen? • Skigebiete zusammenzuschließen, ist das das Tourismuskonzept für das wir seit Jahren kämpfen? • Wie können wir eine positive Entwicklung und Stimmung in der Gemeinde Graun, insbesondere im Tourismus fördern, bei denen Werte wie Zusammenarbeit, Solidarität, Respekt und Zufriedenheit eine große Rolle spielen? Wenn diese Fragen angegangen werden, erübrigt sich die Frage, welche Lifte gebaut oder zusammengeschlossen werden, sondern was wir unter nachhaltigem Tourismus verstehen. Folgende Gedanken sind mir dabei in den Sinn gekommen:

Ökotourismus in der Sportregion Vinschgauer Oberland als Chance Gesellschaftlich ist ein Trend zu mehr Umweltbewusstsein, Lust zum Abenteuer, Erlebnis- und Sinnurlaub zu verzeichnen. Und gerade dabei kann das Vinschger Oberland punkten, denn unsere noch unzerstörte Naturlandschaft, die Artenvielfalt, die kulturellen Traditionen, Frieden und Sicherheit können sich sehen lassen. Darauf müssten wir bauen und sinnvoll investieren. Eine intakte Umwelt ist die Existenzgrundlage für den zukünftigen Tourismus. Immer mehr Touristen sind am Erleben „authentischer“ Kultur interessiert, wollen Berge, Natur und die Ruhe genießen, sich entspannen um wieder zu

sich zu finden. Der ökologische Gedanke könnte sich mit der Sportregion Vinschgauer Oberland verknüpfen und Chance für eine nachhaltige Entwicklung bieten. Es wäre bedauerlich, wenn wir auf einen Billigtourismus hinsteuern (z.B. nur Pizzerias und illegale Campingplätze). Ein wertschöpfungsorientierter Qualitäts- und Nischentourismus wäre anzustreben. Daher braucht es Strategien, um mit kleinen aber auch großen Schritten und überschaubaren Kosten wichtige Ziele zu definieren, welche durch Wettbewerbe ausgeschrieben und mit viel Begeisterung realisiert werden können.

Wie könnte sich das Vinschger Oberland bzw. die Gemeinde Graun entwickeln? Grundsätzlich würde ich mir in der Gemeinde eine Aufbruchstimmung für neue Ideen wünschen, welche die Umsetzung der gesetzten Strategien

zum Wohle der Bevölkerung ermöglicht. Dazu folgende Beispiele für die einzelnen Fraktionen:


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Ski- und Wassersporterlebniswelt in der Fraktion Reschen Im Skigebiet Schöneben könnten noch kreative Ideen realisiert werden z.B. alle Pistenfahrzeuge auf Strom umrüsten, Gratisskifahren und Skikurse für die Jüngsten, um die Begeisterung zum Skifahren wieder zu wecken, die Errichtung einer Rodelbahn von Schöneben ins Tal, eine Piste für Schneeschuh- und Skiwanderer, Nachtskilauf, die Liftbahn in Zukunft nicht nur als Transportmittel, sondern auch als ein Erlebnisprodukt vermarkten. Verschiedene Wassersportarten professionell fördern.Ein Windpark auf

Plamort könnte als umweltfreundliche Energiequelle für die notwendigen finanziellen Mittel sorgen. Das Rojental ist ein ideales Tal für Abenteuertourismus (Heudufterlebnis, Ruheplätze, Wandern, Radfahren und Skitouren). Eine Jugendherberge für sportbegeisterte Jugendliche aufbauen. Das sind die Gäste von Morgen. Ein 0 Sterne Hotel wäre eine neue, interessante Herausforderung. Der Gast ist der Stern. Solche Hotels haben bereits großen Erfolg.

Sport- und Freizeitpark in der Fraktion Graun Die Auffüllzone wird zu einem genialen Naturfreizeitpark mit großem Kinderspielplatz, Golfplatz mit Golfschule, Kiteschule, Pferdesportarten, Rollschuhfahren, Skikensport (Rollanglaufskier) auch um den Reschensee, Fußballplatz, Skateboardpark, Bühne für Events. Rund um den Turm wäre

längst an der Zeit, ein Museum zu errichten (geschichtliche Aufarbeitung Seestauung), den Turm begehbar zu machen (Teil des Museums), Seebühne, Schlittschuhlaufen um den Turm, Langlauf, Marktplatz für Bauern-, Vieh-, Handwerker-, und Wintermarkt, Tourismusbüro.

Kur- und Erholungsparadies in der Fraktion Langtaufers Langtaufers hätte ein großes Potential und alle Voraussetzungen für Ruheund Erholungssuchende. Es könnte eine Art Kurort/Kurtal entstehen. Man muss nach Langtaufers fahren, um zu verstehen, wie ein Tal heute noch aussehen kann, man muss dorthin, um zu begreifen, welche positive Rückwirkung ein Tal auf die Wertschöpfung der Urproduktion noch hat. Eine Perle im Oberland. Das Tal ist sozusagen eine alpine Naturheilklinik. Heubäder, Naturwellness (Kräuter- Laatschenkiefersaunas, Massagen mit ätherischen Ölen, Balsame, Honig, Harze, Ziegenbuttersalben und

Murmentenfette), Inhalieren von gesunder Bergluft, hochwertiges Wasser, allergiefreies Gebiet; Bau eines Gesundheits- und Sporthotels auf hohem Niveau wäre anzustreben. Langtaufers , das Tal für gehobene regionale Küche (Null Kilometermenüs), ein botanischer Alpengarten mit einem Bergzoo, Höhenwege der besonderen Art mit Erlebnis Jagd oder „Sonnenaufgang“. Autofreies Anreisen gewährleisten, Shuttle-Service, Wandertaxis, gratis Busse oder E-Bikes.

Abenteuer-Bergwelt und Badeoase am Haidersee in der Fraktion St. Valentin Abenteuer Bergwelt an der Bergbahnstation (Sommerrodelbahn, Angeln im Fischteich, Gourmetrestaurant, Aussichtsplattform, Wanderwege, Ruheplätze, Spieloase für Kinder, Downhillradfahrer), Badespaß zu jeder Jahres- und Tageszeit auf höchster Ebene (Baden im Holzfass und Ausruhen in Jurtezelte). Der Haidersee, eine Naturlandschaft für Genießer, Sportler und Abenteurer ( Eine Wasseranlage zum Sportangeln. Ein Badehaus am See mit beheiztem Schwimmbadeteich im See auf Solarbasis, Ruheplätze am Wasser, schwimmende Sauna, Übernachten im Floß. Baumhäuser = Schlafen wie die Vögel).

Das Vinschger Oberland bräuchte dringendst einen touristischen Entwicklungsschub, vielleicht könnte ein solches Konzept ein Umdenken und mehr Zusammenarbeit in der Bevölkerung bewirken. Die vorliegenden Ideen können verbessert und vertieft werden. Mit einer starken Tourismusmarke hätte Oberland die Möglichkeit, eine Leuchtturmfunktion einzunehmen. Ökotourismus als Chance für eine nachhaltige Entwicklung. „Die Natur zu erhalten ist teuer, sie nicht zu erhalten ist unbezahlbar“ (Hans Immler)

Hinweis: Das vollständige Konzept/Ideen können auf unserer Hompage www.vinschgerwind.it nachgelesen werden.


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Trends & Neuheiten 2014 Unikate aus der Natur, Bäder zum Wohlfühlen und Interieur zum Verlieben: Das sind die Trends und Neuheiten 2014. Sie verwandeln einen Wohnraum in einen Wohntraum und schaffen Lebensräume wie sie schöner nicht sein könnten.

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Der Hocker, der sich im Handumdrehen in einen Sessel verwandelt. Gesehen im Einrichtungsstudio Gerstl in Latsch.

in hoher und niederer Ausführung. Architektonisch klar und trotzdem weich verschönern diese beiden Waschtischmischer das moderne Bad. Die Optik lebt von der Kreativität, die Technik hingegen von der Qualität. Gesehen bei Mairösl Josef in Schlanders.


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Teich mit Barfußweg und Naschgarten – eine schöne

Sinneserfahrung. Kühles Holz, warme Steine oder frisches Wasser gilt es zu erfühlen. Das BarfußErlebnis ist nicht nur im Trend, sondern auch gesund. „Gute Planung in Zusammenspiel mit der richtigen Teichtechnik ist entscheidend für sauberes und klares Wasser“, sagt Peter Plieger von Kapl. Kapl ist ein junges, kreatives Team, namentlich Peter und Andy. Gesehen bei Garten- und Landschaftsbau Kapl – Peter & Andy.

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Dampfgaren, aber richtig! Schonend Kochen – gesund Ernähren Dampfgaren zählt zu den ältesten bekannten Kochmethoden und ist mittlerweile zum Trend in der privaten Küche geworden. Ohne Zugabe von Fett oder Öl bleiben wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Aromen nahezu vollständig erhalten. Gleichzeitig kann man sparsamer mit Salz und Gewürzen umgehen. Mit einem Kombi-Dampfgarer lassen sich mehrere Gänge zeitsparend gleichzeitig herstellen - problemlos ohne Anbrennen, Überkochen oder Verkleben.

Empfehlung chten Sie darauf, dass °A sich Ihr Dampfgarer in der Nähe der Spüle befindet (Restwasser-Entlehrung). ° Geben Sie das Gargut immer kalt und gefrorenes Gemüse ohne Auftauen in den Dampfgarer. ° Legen Sie Dörrgemüse vor dem Dampfgaren immer in Wasser ein. ° M it Lochschale oder Siebeinsatz vermeiden Sie den Kontakt von Gargut und Fond. ° B ei gleichzeitigem Dampfgaren verwenden Sie gleich das Serviergeschirr. Den Fond schütten Sie vor dem Servieren ab.

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Für ein schönes Zuhause.

Tischa Teppiche sind von Hand gearbeitete Teppiche. Die Schurwolle stammt von Schafen aus Europa oder Neuseeland. Qualitativ hochwertig, langlebig, doppelseitig verwendbar, mit naturbelassener Schafschurwolle sorgen TischaTeppiche für ein angenehmes Wohnklima. Gesehen im Einrichtungsstudio Gerstl, Latsch.

Klar, modern und geradlinig im Design, eine flexible Komfortlösung von KERAMAG. Gesehen bei Mairösl Josef in Schlanders.

DAS BAD - eine Wohlfühloase.

Neben der Hygiene und der Körperpflege gewinnen im Bad die Aspekte Design und Ästhetik an Bedeutung. Das Bad verwandelt sich also zusehends in einen Bereich, in dem etwas Gutes für Körper, Geist und Seele getan wird. Mehr noch: Es wird zu einem Ort, an dem das angenehme Raumklima oder die einladende Optik eine wichtige Rolle einnehmen und ein entspannendes Vollbad zu einem Sinnesgenuss wird. Gesehen bei Ebensperger GmbH in Prad.

Fenster-Qualität, die überzeugt.

Dieses Holz-Alu-Fenster, eine Symbiose aus Holz und Aluminium, ist das Fenster für designbewusste Sanierer und Bauherren, denen Nachhaltigkeit sehr wichtig ist. Es zeichnet sich durch hohe Stabilität und Beständigkeit durch ausgesuchte Hölzer aus. Die Vorteile auf einen Blick: - Fenster super energiesparend mit 3-fach-Verglasung Ug 0,5 - Holz mit Alu-Deckschale - Wärmedämmung Fenster Uw < 0,8 - Trockenverglasung ohne Wartungsfuge - Höchstleistungen bei Effizienz durch hohe Dämmwerte - absolute Dichtheit und außergewöhnliche Qualität - dank der Aluschale außen kein Streichen mehr und innen dank Holz ein natürliches und sehr angenehmes Wohlfühlklima Wir freuen uns, Sie in unserem Schauraum von den verschiedenen Fenster- und Beschattungssystemen überzeugen zu dürfen. Lassen Sie sich professionell beraten. TIPP: Fensteraustausch mit Steuerabschreibung 65% (Abwicklung übernimmt Fenstercenter/Goldrain) Gesehen bei Fenstercenter in Goldrain.


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Natursteinfurnier.

Leicht, flexibel und hauchdünn ist Stone-Veneer®, das Natursteinfurnier, der erste Stein, den auch der Schreiner und Heimwerker bearbeiten kann. Mit nur 1 - 2 mm Stärke ist es einsetzbar im Möbel- und Innenausbau und ideal als Wandverkleidung für den Innen- und Außenbereich. Diese neue Generation von Naturstein ist eine optimale Lösung mit einfacher Handhabung, ideal für Renovierung und Sanierung. Stone-Veneer® ist in 12 Natursteintypen erhältich. Gesehen bei Fliesen Fuchs in Schlanders und Keramikmarket Fuchs Sinich.

Windlichter.

In verschiedensten Formen. Immer aber Unikate und liebevoll gestaltet. Als Dekoration vielseitig einsetzbar. Gesehen im Einrichtungsstudio Gerstl in Latsch.

/Sonderthema/ 37

Infrarot ist Wellnesswärme pur.

Redwell Infrarot-Heizsysteme bieten gesunde Wärme in For m von qualitativ hochwertig entwic kelten Heizelementen. Die gesund e Wärme der Redwell Infrarot-Heizelem ente ist gepaart mit elegantem Des ign, traditioneller Handarbeit und unendlicher Vielfalt. Die Heizpa neele sind als Heizung nicht erkenn bar, sondern treten als Bilder, als Spiegel, als Handtuchtrockne r oder sogar als Decken-Heizsyste m auf. Die Infrarot-Wärmewellen, die die Heizpaneele ausstrahlen, bee influssen unser Immunsystem pos itiv und sorgen für wohlige Wärme. Gesehen bei Thermosol in Tscherms.


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Wohnmöbel Cubus Pure:

natürliche Asteiche kombiniert mit matten FarbglasElementen, unsichtbarer Tip-On Bedienung. Gesehen im Einrichtungshaus Fleischmann in Goldrain.

Türen in Schwarzstahl Blaustahl geölt. Ausdrucksstarke Ästhetik. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Geeignet für Haus- und Innentüren.

Ganzglasgeländer vermitteln Transparenz in jedem Stiegenhaus. Gesehen bei Schlosserei Armin Gritsch in Prad a.Stj.

Naturstein - lebendig und echt. Naturstein strahlt

Ruhe und Geborgenheit aus und ist echt und lebendig. Das spürt man auf Anhieb. Gerade die Unebenheiten des Materials und die verschiedenen Farbnuancen schaffen Charakter und sind von Natürlichkeit geprägt. Wärme, Behaglichkeit und Wohlfühlatmosphäre: Die Strahlkraft von Naturstein ist unbestritten. Gesehen bei Fliesen 3000 in Mals.


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Im Überblick: Die

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Förderungen

Bei Gebäudesanierung und Neubau sehen Land und Staat verschiedene Förderungen vor. Mit 27. Dezember 2013 wurde das Haushaltsgesetz für das Jahr 2014 im staatlichen Amtsblatt veröffentlicht. Nun ist offiziell, dass die Steuerabzüge für Gebäudesanierungen um ein Jahr unverändert weiter gehen. Gastbeitrag Christine Romen, dipl. Energieberaterin des Energieforum Südtirol

50% Steuerabzug für Sanierungsmaßnahmen Für außerordentliche Instandhaltungen, Sanierungen, Umbau und Wiedergewinnungsarbeiten von Wohnungen und Wohngebäuden können bis Jahresende 50 % der Investitionskosten von der Einkommenssteuer abgezogen werden. An Gemeinschaftsteilen von Mehrfamilienhäusern sind auch die ordentlichen Instandhaltungsarbeiten zulässig. Seit 6. Juni 2013 können im Rahmen der genannten Sanierungsmaßnahmen auch Möbel und energieeffiziente Elektrogeräte, die für die sanierte Wohnung bestimmt sind, zu 50 % von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Beispiele für absetzbare Kosten: • Außerordentliche Instandhaltungen, wie z.B. Austausch von Fenstern, Einbau einer Heizanlage oder eines Aufzugs, Einbau und Ergänzung der sanitären Anlagen, Ersetzen von Trennwänden und Energiesparmaßnamen (Wärmedämmungen) • Restaurierungen und Sanierungen, wie z.B. Neu- oder Umverteilung der einzelnen Gebäudeeinheiten, Anpassung oder Veränderung der Zwischendecken, Schaffung von neuen Öffnungen (Fenstern) und Errichtung von Balkonen • Abbau architektonischer Barrieren • Sicherheitsvorschriften, wie z.B. Anpassung der Elektroanlage an die gesetzlichen Bestimmungen • Verkabelung von Gebäuden, wie z.B. der Einbau von Gemeinschaftsantennen oder neuen Telefonleitungen • Schallisolierung, neben den verschiedenen baulichen Maßnahmen zur Erhöhung des Schallschutzes können z.B. auch nur die Fensterscheiben ausgetauscht werden • Bauliche Umgestaltungen, wie z.B. die Umgestaltung der einzelnen Wohneinheiten (Anzahl u. Größe) • Ordentliche Instandhaltungen, wie z.B. Austausch von Böden, Reparatur der Wasserleitungen, Erneuerung des Verputzes und Austausch der Dachziegel • Bau oder Kauf von Parkplätzen und Garagen als Zubehör für die Wohnung • Weitere förderungswürdige Maßnahmen: z.B. Einbau oder Austausch von Fenstergittern, Sicherheitstüren, Alarmanalgen, Sanierungsmaßnahmen zur Beseitigung von Asbest, Einbau einer Photovoltaikanlage. • Möbel als Einrichtung für die sanierte Wohnung

• Energieeffiziente Elektrogeräte für die sanierte Wohnung. Die Geräte müssen die Energieeffizienzklasse A+ bzw. die Backöfen A vorweisen können. Wichtiges: Wird im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen auch das Bauvolumen erhöht, so steht der Absetzbetrag jeweils nur für den bereits bestehenden Gebäudeteil zu. Bei Abbruch und Wiederaufbau mit gleichzeitiger Erhöhung des Bauvolumens kann der Steuerabzug nicht in Anspruch genommen werden. Der Steuerabzug im Ausmaß von 50 % sieht eine Ausnahme im Bereich des Baus oder Kaufs von Parkplätzen und Garage als Zubehör für die Wohnung dar. In diesem Fall kann der Steuerabzug auch im Falle eines Neubaus in Anspruch genommen werden. Der Steuerabzug ist zu gleichen Teilen auf 10 Jahre aufzuteilen. Da es sich hierbei um einen Abzug von der Einkommenssteuer handelt, sollte vorab geklärt werden, ob und wie viel Einkommenssteuer bezahlt wird. Für Instandhaltungs-, Sanierungs- Umbau- und Wiedergewinnungsarbeiten gilt Folgendes: Zeitlicher Rahmen

Höhe Abzug

abzugsfähiger Höchstbetrag

bis 31.12.14

50%

48.000 €/Wohneinheit

01.01.15 – 31.12.15

40%

38.400 €/Wohneinheit

ab 01.01.16

36%

17.280 €/Wohneinheit

Für Möbel und energieeffiziente Elektrogeräte (nur im Rahmen einer Sanierung) gilt Folgendes: Zeitlicher Rahmen

Höhe Abzug abzugsfähiger Höchstbetrag

bis 31.12.14

50%

5.000 €/ sanierte Wohneinheit

Steuerabzug in Anspruch nehmen. Die Rechnungen müssen ordnungsgemäß bezahlt (Angabe Zahlungsgrund, Steuernummer des Auftraggebers, MwSt.Nr. der Firma) sein und in der Steuererklärung angeführt werden. Nur für Sanierungsmaßnahmen, die dem Gesetz zur Sicherheit auf der Baustelle unterliegen, muss vor Beginn der Arbeiten zusätzlich ein Einschreibebrief an das Arbeitsinspektorat in Bozen gerichtet werden.

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GEWERBEGEBIET VETZAN 37 – SCHLANDERS Tel. + Fax 0473 742 488 – www.tappeiner.bz


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06.02.14

30% Landesbeitrag für energiesparende Maßnahmen Bis zu 30% Beitrag vergibt das Land für verschiedensten Energiesparmaßnahmen und unabhängig vom Einkommen und somit der geschuldeten Einkommenssteuer. Folgende Maßnahmen werden bezuschusst: Gilt nur für Gebäudesanierungen: • Wärmedämmung von Außenmauern, Dächern, obersten und untersten Geschossdecken, Lauben und Terrassen an bestehenden Gebäuden (Baukonzession vor dem 12.01.2005 sowie Erreichen des KlimaHaus C-Standards) • Austausch der Fenster und Fenstertüren an Gebäuden deren Baukonzession vor dem 12.01.2005 ausgestellt wurde, sowie Erreichen des KlimaHaus C-Standards • Einbau von Systemen zur verbrauchsabhängigen Erfassung und Abrechnung des Energiebedarfes für Heizung, Kühlung und Warmwasser in bestehenden Gebäuden (Voraussetzung: Baukonzession vor dem 30. Juni 2000 und Mindestausgabe von 4.000 Euro zuzügl. MwSt.) Gilt für Gebäudesanierungen und Neubauten: • Einbau von thermischen Solaranlagen für die Warmwasserbereitung und / oder Schwimmbaderwärmung • Einbau von thermischen Solaranlagen für die Heizungsunterstützung und / oder Kühlung (Voraussetzung: KlimaHaus A-Standard, Niedrigtemperaturheizsystem) • Einbau von Hackschnitzel- oder und Pelletsanlagen (Baukonzession vor dem 14.12.2009 Voraussetzung KlimaHaus C-Standard, Baukonzession danach A-Standard)

• E inbau von Stückholzvergaserkesseln (Baukonzession vor dem 14.12.2009 Voraussetzung KlimaHaus C-Standard, Baukonzession danach A-Standard) • Einbau von geothermischen Wärmepumpen (Baukonzession vor dem 14.12.2009 Voraussetzung KlimaHaus C-Standard, Baukonzession danach A-Standard) • Erstellung von Machbarkeitsstudien für Projekte mit besonders innovativem Charakter zur Energieeinsparung oder zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen • Wärmerückgewinnung aus Anlagen zur Kühlung von Produkten • Bau und Erweiterung von Fernheizanlagen aus erneuerbaren Energiequellen oder Abwärme aus Produktionsprozessen oder aus Stromerzeugung Für den Einbau von Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen werden ebenso Beiträge vergeben. Vorausgesetzt es werden keine nationalen Fördertarife in Anspruch genommen und es besteht keine Anschlussmöglichkeit ans öffentliche Stromnetz. Wichtiger Hinweis: Im Einzugsgebiet von Fernheizwerken werden keine Beiträge für Anlagen zur Wärmeerzeugung und für Solaranlagen gewährt. Landesbeitrag in Anspruch nehmen Im Gegensatz zu den Steuerabzügen, muss um den Landesbeitrag vor Beginn der Arbeiten angesucht werden. Die Ansuchsformulare sind auf der Internetseite der Provinz enthalten.


06.02.14

65% Steuerabzug für energetische Sanierungsmaßnahmenmaßnahmen Für energetische Sanierungsmaßnahmen können bis Jahresende 65 % der Investitionskosten von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Danach wird der Steuerabzug auf 50 % und ab 2016 auf 36 % reduziert. Für Maßnahmen an Gemeinschaftsanteilen von Mehrfamiliengebäuden und Maßnahmen, die alle Einheiten betreffen, gilt der Steuerabzug jeweils 6 Monate länger. Dieser Ökobonus bezieht sich auf Maßnahmen, die Energieeinsparungen zum Ziel haben. Der Steuerabzug wird zu gleichen Teilen auf 10 Jahre aufgeteilt und jeweils von der Einkommenssteuer abgezogen. Steuerabzug in Anspruch nehmen. Neben den geforderten gesetzlichen Mindeststandards, muss eine Mitteilung an die ENEA nach Rom gerichtet werden (innerhalb 90 Tage nach Fertigstellung der Arbeiten). In den meisten Fällen muss die Gesuchsstellung durch einen qualifizierten Techniker erfolgen. Maßnahme Gesamtsanierung

Abzugsfähiger Höchstbetrag 100.000 €

Wärmedämmmaßnahmen an Außenwand, Dach, von Decken und Böden, sowie Fensteraustausch

60.000 €

Austausch der alten Heizanlage und deren Ersetzung durch einen Brennwertkessel, eine Geothermieanlage oder eine Wärmepumpe

30.000 €

Austausch des Warmwasserbereiters und deren Ersetzen durch eine Wärmepumpe

30.000 €

Anschaffung von Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung

60.000 €

Hausbau- und Sanierungs-Seminare 2014. Gebäudesanierungsseminar im Frühjahr (22. März, 5. und 12. April und 10. Mai) im Herbst (8., 15. und 22. November sowie 13. Dezember); Hausbauseminar für Neubau im Frühjahr (22. März, 26. April sowie 3. und 10.Mai) und imHerbst (8., 29. November sowie 6. und 13. Dezember) Anmeldung: AFB, Arbeiter-, Freizeit- und Bidlungsverein, Energieforum Südtirol 0471/254199; info@afb. bz; info@energieforum.bz, Infos unter: http://www.afb-efs.it/afb_de/kurse/index.html

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Wohnbauförderung Für den Bau, Kauf und Wiedergewinnung der Erstwohnung gibt es einen Beitrag, dessen Höhe z.B. vom Einkommen der Familie, der Anzahl der Familienmitglieder oder der Dauer der Ansässigkeit abhängig ist. Wohnbauförderung in Anspruch nehmen. Um in den Genuss der Wohnbauförderung zu kommen, müssen verschiedene Kriterien wie Ansässigkeit in der Provinz, Alter, Lebensminimum, kein Besitz, Besitz der Eltern usw. erfüllt werden. Derzeit wird die Wohnbauförderung überarbeitet.

Wärmekonto (Conto termico) Für den Einsatz erneuerbarer Energiequellen gibt es alternativ zu den Steuerabzügen eine Förderung vom Staat. Für Privatpersonen und Kondominien sieht das neue Fördersystem (Conto termico) einen Beitrag im Ausmaß von bis zu 40% der Ausgaben vor. Die Förderung wird zu gleichen Teilen auf 2 bzw. 5 Jahre aufgeteilt. Die Maximalbeträge der Förderung orientieren sich an der Art der Investition, der Leistung der Heizanlage und der Klimazone. Folgende Maßnahmen werden gefördert: der Austausch der alten Heizanlage durch eine Wärmepumpe (Luft, Erdwärme, Wasser), der Austausch des elektrischen Warmwasserboilers mit einer Wärmepumpe, der Einbau einer thermischen Solaranlage (Warmwasserproduktion) auch kombiniert mit einem solaren Kühlsystem und der Austausch der alten Heizanlagen in einem Gewächshaus oder einem ländlichen Gebäude und deren Ersetzen mit einer Biomasseanlage (Stückholz, Pellets, Hackgut) Wärmekonto in Anspruch nehmen. Um in den Genuss der Förderung zu kommen muss innerhalb 60 Tage ab Durchführung bzw. Fertigstellung der Arbeiten der Antrag an die GSE (italienischen Netzbetreiber) in elektronischer Form erfolgen.


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„Fast alles ist Geschmackssache“

Foto: Angelika Ploner

Alfred und Alexandra Gerstl und Thomas Götsch im Interview übers Einrichten und über Trends

Vinschgerwind: Herr Gerstl, erlaubt ist, was gefällt. Ist das so? Alfred Gerstl: Im Prinzip, ist das so, ja. Das gilt für alle Bereiche, außer vielleicht für die Küche. Dort sollte man – wenn möglich - den Arbeitsablauf berücksichtigen. Wie wohnen Sie selbst? Alfred Gerstl: Wir haben vor 20 Jahren eingerichtet. Natürlich hat sich in den vergangenen Jahren viel getan, aber wir wohnen immer noch zeitlos. Das heißt wir haben zum Beispiel eine weiße, helle Küche, die sich einem genauen Arbeitsablauf anpasst. Die Hölzer waren damals hell, Ahorn und Buche waren im Trend.

Ist Einrichten eine Frage des Geldes? Alfred Gerstl: Ja und Nein. Das kommt ganz auf den jeweiligen Anspruch an. Wenn ich Wert auf Designermöbel lege, dann kosten diese natürlich entsprechend und dann ist Einrichten auch eine Frage des Geldes. Alexandra Gerstl: Man kann aber auch schön und günstiger einrichten. Anders gefragt: Wie wichtig ist aktuell Qualität beim Einrichten? Alfred Gerst: Ich kann jetzt nur von unseren Kunden sprechen: Für unsere Kunden ist Qualität sehr wichtig. Auch weil die Möbel lange leben sollen, das heißt man richtet für die nächsten zwanzig bis dreißig

Jahre ein und nicht nur für ein paar wenige Jahre. Welches sind die häufigsten Fehler beim Einrichten, die gemacht werden? Alfred Gerstl: Es ist besser, eine Wohnung oder ein Heim Schritt für Schritt und mit Qualität einzurichten, als alles auf einmal und bei der Qualität Abstriche zu machen. Der Idealfall ist natürlich, wenn der Kunde bereits mit dem Plan zu uns kommt, wenn der Rohbau noch nicht steht. Dann kann man nämlich ein Konzept ausarbeiten, was zum Beispiel die Installationen betrifft oder die Beleuchtung oder den Kamin. Aber wenn das auch nicht der Fall ist, versuchen


06.02.14

wir einfach, die besten Lösungen herauszuholen. Wir reagieren auf die Situationen. Deshalb gibt es Fehler in diesem Sinne eigentlich gar nicht. Die klassische Raumaufteilung wird abgelöst von offenen Räumen: Wohn- und Essbereiche verschmelzen. Welche Trends machen sich aktuell noch bemerkbar? Alfred Gerstl: Begehbare Kleiderschränke sind ein Trend, der nun schon seit einigen Jahren anhält. Genauso der Minimalismus. Weniger ist mehr: Dieser Trend zieht sich durch Küche, Wohnzimmer, Bad und Schlafzimmer. Ob das dann gemütlich ist, ist eine andere Diskussion. Das ist Geschmackssache. Bei den Hölzern ist ganz klar Eiche im Trend. Thomas Götsch: Steinmauern oder gespaltene Marmorwände sieht man auch immer öfter in einem Raum. Mit welchen Trends warten die aktuellen Küchenneuheiten auf? Thomas Götsch: Die Abzugshauben verschwinden und sind nicht mehr sichtbar, hängen nicht mehr von der Decke herunter. Holz und Hochglanz werden in Kücheneinrichtungen immer mehr kombiniert, dadurch wirken die Küchen nicht zu steril. Ist die Küche nach wie vor Lebensmittelpunkt? Alfred Gerstl: Mit dem Essbereich. Von der Küche hat sich das gemeinsame Leben in den Küchen-Essbereich verschoben, in die sogenannte Wohnküche.

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Gesund schlafen: Kommt es allein auf die richtige Matratze an? Thomas Götsch: Ich glaube, es kommt nicht nur auf die Matratze an, sondern auch auf den Raum. Wenn Zirbenholz in einem Schlafzimmer zum Einsatz kommt, dann wirkt das gesundheitsfördernd. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Alfred Gerstl: Die Matratze hat meiner Meinung nach die Aufgabe, den Körper zu stützen, damit er sich ausruhen und erholen kann. Aber gesunder Schlaf kommt auch auf die Umgebung an. Der Geruch ist wichtig, die Farbe, das Raumklima, die Temperatur. In einem Schlafzimmer sollte eine Temperatur zwischen 16 und 18 Grad sein. Alexandra Gerstl: Natürlich kommt es auch auf die Umgebung an. Es gibt nicht nur beim Schlafzimmer Räume, wo man gerne hineingeht und sich auf Anhieb wohl fühlt und es gibt Räume, da fühlt man sich weniger wohl. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Auch beim Einrichten. Was schafft Charakter in einem Raum? Ihre Meinung. Alfred Gerstl: Die richtige Einteilung, die Dekoration und die Beleuchtung. Mit der falschen Beleuchtung kann man die teuersten Möbel abwerten und umgekehrt die billigsten Möbel aufwerten. Alexandra Gerstl: Mit der Dekoration bekommt der Raum Persönlichkeit. Die Dekoration ist ganz wichtig.

/Sonderthema/ 43 Thomas Götsch: Die richtige Kombination der Materialien schafft meiner Meinung nach Charakter in einem Raum. Was zeichnet ein wohnliches Zuhause aus? Ihre Meinung. Thomas Götsch: Das Zusammenspiel von ganz Vielem: Teppichen, Vorhängen, Farben. Einheitliche Materialien sind wichtig: Es reicht eine Holzart und eine Fliesenart aus, die sich durchzieht. Das strahlt Ruhe aus. Wenn viele Materialien aufeinandertreffen, dann wird es unruhig. Alfred Gerstl: Bilder, Pflanzen, Teppiche, Vorhänge, Farben dezent eingesetzt zeichnen ein wohnliches Zuhause aus. Damit setzt man Wohnakzente. Alexandra Gerstl: Ein wohnliches Zuhause hat meiner Meinung nach mit der Persönlichkeit des Menschen zu tun. Ihr Lieblingsmöbelstück ist? Alfred Gerstl: Das ist unsere Couch zum Relaxen. Das Einrichtungsstudio Gerstl arbeitet nun seit 55 Jahren im Bereich Wohnen. Was hat sich verändert in den vergangenen Jahren? Alfred Gerstl: Wir haben mit Möbel angefangen und ganz klassisch eine Kredenze oder ein Schlafzimmer verkauft. Heute spielt die Beratung eine große Rolle, diese ist viel intensiver geworden und nimmt einen großen Stellenwert ein. Auch weil jeder großen Wert auf Individualität legt.


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06.02.14

Nationalpark Stilfserjoch

Jäger am Nachthimmel Monitoring der Fledermäuse 2013

Nordfledermaus Mopsfledermaus

Kleine Bartfledermaus

Die Abbildungen wurden der Publikation „Pareys Buch der Säugetiere“ von G. Corbet/D. Ovenden (1982) entnommen.

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Blasius, 3. Februar 2014

D

ie Fledermäuse sind in unserem kontinentalen Klima passive Überwinterer. Derzeit befinden sie sich daher in der Winterstarre. Mit den Hinterbeinen hängen sie sich dabei an einen Dachbalken oder überwintern in einem hohlen Baumstamm oder in einem feuchtkühlen, störungsfreien Raum wie beispielsweise in den Militärbunkern. Um Energie zu sparen, ist die Stoffwechselaktivität in der Winterstarre extrem reduziert. Auch andere Körperfunktionen wie Herzschlag, Blutkreislauf und Körpertemperatur fahren auf Sparflamme. Neben einem jahreszeitlich bedingten Biorhythmus mit Sommeraktivität und Winterstarre gibt es bei den heimischen Fledermaus-Arten auch einen tageszeitlichen Gang der Körpertemperatur und der Herzaktivität: Während der nächtlichen Beuteflüge wird die Körpertemperatur bei einer Herzaktivität von bis zu 1.000 Schlägen pro Minute auf 40°C gehalten. In den Ruhe- und Schlafphasen tagsüber, in denen keine Nahrungsaufnahme erfolgt und die Energiebilanz daher negativ ist, sinken die Körpertemperatur auf 15°C und die Herz-

frequenz auf 200 Schläge pro Minute. Diese Absenkung des Aktivitätsrhythmus´ in einen physiologischen Schlafzustand nennt man in der Fachsprache Torpor (lateinisch für Erstarren).

Natura 2000-Arten Fledermäuse gehören zu den bedrohten Tierarten. Sie sind deshalb in den Anhängen der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) der Europäischen Gemeinschaft als Teil des Natura 2000-Regelwerkes als besonders schützenswerte Arten aufgelistet.

Unser Forschungsinteresse Wegen ihres Bedrohungszustandes, dann aber auch wegen ihrer wichtigen Rolle als Bioindikatoren für die Qualität von Lebensräumen sind die Fledermäuse auch Forschungsobjekte, die uns im Nationalpark im abgelaufenen Jahr 2013 erneut interessiert und beschäftigt haben.

Die Erhebungen im Sommer 2011 Eine erste Erhebung der Fledermaus-Arten, welche im Gebiet des Nationalparks Stilfserjoch vorkommen, haben wir mit den

Zweifarbfledermaus

Fledermaus-Experten des wissenschaftlichen Institutes Oikos aus Mailand und den Nationalparkförstern im Sommer 2011 durchgeführt: In Kirchtürmen, Dachböden, Scheunen, Bäumen und leerstehenden Gebäuden mit offenen Einflugs Luken konnten im Parkgebiet insgesamt 20 verschiedene Arten von Fledermäusen erhoben werden. Italienweit sind heute 33 Arten beschrieben, in Europa sind es 42 Arten und weltweit sind es gar 1.150 Arten. Mit dieser großen Anzahl von Arten bilden die Fledermäuse ¼ aller Säugetier-Arten. Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt dabei in den tropischen und subtropischen Ländern der Südhalbkugel. In seiner wertvollen Arbeit zur Aktualisierung des Arteninventars der Fledermäuse hat Oskar Niederfriniger 1994 in der Roten Liste der gefährdeten Tierarten für Südtirol insgesamt 28 Fledermausarten aufgelistet. Seit den Beobachtungen, Aufzeichnungen und Sammlungen von Pater Vinzenz M. Gredler vom Franziskanergymnasium in Bozen gab es ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bis Oskar Niederfrinigers Erhebung keine systematische Erfassung der Fledermäuse in Südtirol mehr.


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/Nationalpark/ 45

Bildernachweis: Wolfgang Platter

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Die Erhebungen im Sommer 2013 Nach unserer ersten Erhebung zum Arteninventar, zu den Brutstuben und Schlafplätzen im Sommer 2011 haben wir in den Monaten Mai – September 2013 ein vertiefendes Fledermaus-Monitoring vorgenommen. Eine Frage, die uns dabei interessierte, war jene, wie sich in Zeiten der Klimaänderung klimatische Parameter wie die Lufttemperatur, deren Tagesextreme und Schwankungsbreite und die Luftfeuchtigkeit auf das Vorkommen und die Verbreitung der Fledermäuse auswirken. Auch die Größe und die Ausstattung ihrer Jagdreviere haben wir untersucht. Hierzu wurden in 17 Fangnächten 160 Exemplare von Fledermäusen von 10 verschiedenen Arten mit speziellen Netzen gefangen und in ihren biometrischen Daten vermessen und wieder freigelassen. Zehn Tiere wurden mit einem Radiosender bestückt. Das Gewicht eines solchen Minisenders beträgt 0,3 Gramm, das Körpergewicht beispielsweise einer Nordfledermaus etwa 8 g. Das Sendergewicht macht damit weniger als 5% des Körpergewichtes der Fledermaus aus. Deren Flugaktivität wird durch die Rückentrage nicht beeinträchtigt. Die besenderten Tiere waren allesamt Weibchen, um mit Hilfe von Peilantennen auch die Brutkolonie der jeweiligen Art ausfindig zu machen. Die besenderten Tiere gehörten vier verschiedenen Arten an. Dabei wurden zwei nördliche Arten ausgewählt, die dem borealen Verbreitungsgebiet zuzuordnen sind, aber in den Alpen ebenfalls vorkommen: • die Nordfledermaus (mit wissenschaftlichem Namen Eptesicus nilssonii, italienisch: serotino di Nilsson) und

• d ie Zweifarbfledermaus (Vespertilio murinus). Aus dem Lebensraum und Verbreitungsgebiet mit gemäßigtem Klima wurden hingegen besendert: • die Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus, vespertillio mustacchino) und • die Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus, barbastello). Für die Bestimmung der Größe und Ausstattung der jeweiligen Lebensraumareale konnten von den 10 besenderten Tieren insgesamt 630 Ortungen mittels Peilantenne vorgenommen werden.

Lebensraum: Größe und Ausstattung Das von den Fledermäusen beflogene Jagdareal schwankt in seiner Größe, ist aber aus den Daten unserer besenderten Tiere kleiner als bisher in der Literatur angegeben. Bei den fünf besenderten Exemplaren der Nordfledermaus (Eptesicus nilssonii) schwankte das Areal von 2 bis 1.000 Hektar, im Mittel betrug es 339 ha. Ausschlaggebend für die Größe des Jagdgebietes sind Struktur und Qualität des Lebensraumes und der Vorrat an Insekten als Beutetiere: Je strukturreicher die Landschaft und folglich auch das Beutespektrum ist, umso kleiner ist das Streifgebiet der Fledermäuse.

Schlafplätze und Flugkorridore Was die Schlafplätze angeht, hat unser Monitoring der Fledermäuse ergeben, dass die Schlafplätze bevorzugt in einzeln stehenden Gebäuden an den Ortsrändern ausgesucht werden, wo es zur offenen Landschaft hin noch gute Baum- und Heckenbestände gibt.

Fledermäuse brauchen eine strukturreiche Landschaft. Laubwälder, Nadelwälder, Mischwälder und Baumbestände sowie Heckenlandschaften in der Kulturlandschaft sind insektenreiche Jagdgebiete. Bachbegleitende lineare Baumstrukturen sind deckungsgebende Flugschneisen beim Wechsel von den Schlafplätzen unter Hausdächern oder in Baumhöhlen in die nächtlichen Jagdgebiete. Der Vinschgau bei Eyrs und Tschengls im Quer- und Höhenprofil.

Die Bedeutung von Gehölzstreifen als günstige Flugschneisen mit Deckung zwischen den Schlafplätzen von untertags und dem nächtlichen Jagdgebiet der Fledermäuse ist durch unsere Erhebungen bestätigt worden. Es ist auch bekannt, dass Fledermäuse zur Verdauung der Insektenkörper häufig Wasser aufnehmen müssen. Auch deswegen fliegen sie häufig an und über Wasserläufen.

Info Im Vinschgau und Ultental konnten wir bis 1.000 Meter Meereshöhe Fledermausarten der mediterranen und gemäßigten Klimazone nachweisen, während die in den Alpen vorkommenden Arten der nordisch borealen Nadelwaldzone als Waldfledermäuse höher in die Berge aufsteigen und im Extremfall auf 2.000 Metern MH gefunden wurden. Einige Beispiele: In Prad, Tschengls und Laas wurde die Kleinhufeisennase (Rhinolophus hipposideros), in Schluderns und Göflan die Großhufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum) nachgewiesen. In Laatsch und Vezzan gibt es noch große Kolonien des Mausohrs oder der Riesenfledermaus (Myotis myotis), in Schlanders kommt die Wimpernfledermaus (Myotis emarginatus) vor, in Martell die Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus), in St. Walburg in Ulten das Alpen-Langohr (Plectotus macrobullaris) und die Riesenfledermaus (Myotis myotis).


Vinschgerwind 3-14

Vinschger im Landeskader Foto: Sarah Mitterer

Gleich Fünf Vinschger Nachwuchsbiathleten gehören dem Südtiroler Landeskader an. Es sind dies Paul Traut, Jan Kuppelwieser, Lisa Ratschiller, Peter Tumler und Hannes Kuppelwieser (im Bild). (sam)

06.02.14

Russen holen sich Feinschliff Die russische Herrenmannschaft der Biathleten bereitete sich im Marteller Biathlonzentrum auf die Olympischen Spiele vor. Täglich trainierten die Profis auf der Loipe und am Schießstand um bestens vorbereitet in Sotschi auf Titeljagd gehen zu können. Im Bild die beiden Biathlonstars Anton Shipulin und Dimitry Malyshko. (sam)

Foto: Sarah Mitterer

46 /Sport/

Silber glänzt wie Gold Im Jänner wurden im Biathlonzentrum von Martell die Nachwuchs-Italienmeisterschaften ausgetragen. Sieben Vinschger Biathleten waren dort am Start. Den einzigen Podestplatz für die Hausherren sicherte sich Jan Kuppelwieser, der sich nach einer spannenden Aufholjagd zum Vize-Italienmeister krönte. von Sarah Mitterer

Fotos: Sarah Mitterer

S

kilanglauf und Schießen, Ausdauersport und Präzisionssport; das ist Biathlon. Die größte Kunst in dieser Sportart liegt vor allem darin, nach der körperlichen Anstrengung am Schießstand ein ruhiges Händchen zu bewahren und die Zielscheiben zu treffen. Spannung ist somit bis zum letzten Schuss garantiert. So war es auch bei den Jugenditalienmeisterschaften in Martell. Die Organisatoren hatten für perfekte Bedingungen gesorgt, auch das Wetter spielte mit und so erlebten die Zuschauer und Athleten tolle Titelkämpfe. Sieben Biathleten des ASV Martell Raiffeisen waren am Start und zeigten auf ihrer Heimstrecke sehr gute Leistungen. Beim Sprintrennen, bei dem einmal liegend und einmal stehend geschossen wird, verpassten die Hausherren knapp eine Medaille. In der Jugendkategorie belegte Paul Traut mit 3 Fehlschüssen Rang 8, Andrea Ladurner blieb fehlerfrei und wurde Siebte. Bei den Anwärtern belegte Peter Tumler mit drei Strafrunden und 14 Sekunden Rückstand auf Bronze den undankbaren vierten Platz. Jan Kuppelwieser lag lange Zeit auf Medaillenkurs, wurde jedoch von Muskelkrämpfen geplagt, und fuhr als 7. über die Ziellinie. Ebenfalls in dieser Kategorie am Start waren Jonas Stieger (Platz 11) und Hannes Kuppelwieser (Platz 28). Bei den Mädchen belegte Lisa Ratschiller Platz 11. Einen Tag später fand das Verfolgungsrennen statt, bei dem jeweils zwei Mal liegend

und zwei Mal stehend geschossen wird. Vor allem Peter Tumler und Jan Kuppelwieser rechneten sich einiges aus. Zu viele Strafrunden kosteten Tumler jedoch einen Podestplatz und am Ende musste er sich erneut mit Blech zufrieden geben. Jan Kuppelwieser, der mit einem Rückstand von 1:19 Minuten auf den Ersten ins Rennen ging, zeigte eine starke Leistung. Runde für Runde überholte einen Konkurrenten nach dem anderen und

kam dem Führenden immer näher. Am Ende fuhr er als Zweiter, mit einem Rückstand von 8,5 Sekunden auf den Sieger Patrick Braunhofer, über die Ziellinie und die Freude über Silber war grenzenlos. Jonas Stieger kam als 12. ins Ziel, Hannes Kuppelwieser verbesserte sich auf Platz 23. Paul Traut verbesserte sich auf Rang 5, Andrea Ladurner und Lisa Ratschiller machten im Vergleich zum Vortag ebenfalls einige Plätze gut.

oben: Jan Kuppelwieser (70) links: Peter Tumler am Schießstand Mitte: Jan Kuppelwieser (77) mit Simon Leitgeb ASV Antholzertal (71) rechts: Paul Traut hat alles gegeben


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Vinschgerwind 3-14

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Prad/St. Valentin/Kitzbühl

Heiratsantrag vor Millionenpublikum Hans Daniel Fahrner, AlpinChef von Aserbaidschan und erfolgreicher Skitrainer im Welcupzirkus mit seiner zukünftigen Ehefrau Sonja Theiner in St. Valentin und Sonja Theiner leben bereits seit elf Jahren zusammen und haben zwei gemeinsame Kinder, die 8-jährige Samira und den 5-jährigen Sandiro. Heirat war hie und da ein Thema und Sonja meinte dann, wenn schon, müsse sich Hans Daniel einen ganz speziellen Heiratsantrag einfallen lassen. Und er ließ sich einen einfallen und zwar zusammen mit dem Schützling

in seiner Rennschule Patrick Thaler, dem ORF-Kommentator Rainer Pariasek und dem CoKommentator Thomas Sykora. Nach Thalers dritten Platz in Val d’Isere vereinbarten sie Folgendes: Sollte Thaler in Kitzbühl erneut einen Podest-Platz erreichen, so könnte Fahrner beim ORF-Interview seinen Heiratsantrag an Sonja richten. Dass es tatsächlich so kommen

konnte, war Thalers Spritzigkeit im Stangenwald am Ganslernhang zu verdanken. Er wurde hinter dem Sieger Felix Neureuther (Deutschland) und Hendrik Kristoffersen (Norwegen) Dritter. Die Antwort Sonjas sollte die mediale Überraschung nach einem weiteren Top-Ergebnis Thalers in Schladming werden. Doch daraus wurde nichts, denn Thaler schied aus. Nun sei verraten: Sonja hat „Ja“ gesagt, zuerst über SMS und dann persönlich. Im Mai 2014 feiert das Paar die standesamtliche Hochzeit mit den Familienangehörigen. Im Sommer 2015 folgt die kirchliche Hochzeit mit den Athleten der Rennschule, mit Freunden und Weggefährten, mit den ORFReportern und möglicherweise auch mit Norbert Rier und seinem Lied „Ich schwör“. (mds)

Schlanders

Ergänzung:

Ski & Snowboardkurs 2014

Über die wichtige Funktion von Renate Kasslatter als Kindertrainerin im Rodelsport, wie in Nr. 2 berichtet, bleibt hinzuzufügen, dass sich neben der Koordinatorin noch zwei wichtige Kindertrainer, nämlich der Schleiser Lorenz Abart und der Laaser Johann Staffler, im Vinschgau verdient machen. (lp)

S

wieder der 5-tägige Kurs ohne Probleme und Verletzungen abgehalten werden. Es braucht immer wieder die Mithilfe dieser Betreuer, die Unterstützung der Sponsoren (Tirol Pneus, Karner Getränke, Gasthof Schwarzer Adler, Mairösl Josef und Raika), Eltern, die gute Zusammenarbeit mit der Schöneben AG und dem Busunternehmen Spechtenhauser Martell. Hiermit nochmals ein

Fotos: „Wind“-Archiv

eit über 35 Jahren organisiert die Sektion Ski & Snowboard schon den traditionellen Kinderkurs, seit ca. 30 Jahren auf Schöneben. Im Laufe der Zeit hat sich viel verändert, die Anzahl der Kinder im Durchschnitt fast verdreifacht, auch heuer wieder konnte eine beachtliche Teilnehmerzahl von eingeschriebenen Kindern gezählt werden. Mit Hilfe von insgesamt 42 Betreuern konnte

Die Kursteilnehmer, rechts oben: ein Snowboarder

Dankeschön an alle. Dass wieder jedes Jahr ca. zwischen 75 und 95 Kinder teilnehmen, zeigt, dass die Organisation von Seiten der Sektion sicherlich erwähnenswert ist und das Vertrauen in uns von Seiten der Eltern da ist. Vielleicht den größten Dank an die Eltern, da diese ihre Sprösslinge 5 Tage von früh bis abends in unsere Obhut geben und sich dabei sicher fühlen. Dankeschön . Die Sektion möchte hiermit nochmals daran erinnern, da dieser Kurs ein Aushängeschild von uns ist und wir diesen sicherlich jedes Jahr mit bestem Einsatz abhalten werden. Die Sektionsleitung Trojer Manuel

3 Bürgermeister: In der Biathlonzeit in Martell sind auch die BM zu sehen. Beim Italien Cup und bei der Jugend Italienmeisterschaft waren sogar 3 anzutreffen, wie im Bild v.l.: Georg und Erwin Altstätter, mittendrin LR Richard Theiner und Peter Gamper. (lp)

Foto: Leonardo Pellissetti

onja, willsch mi heiratn“, mit diesen Worten vor laufender Kamera des ORF überraschte der Trainer Hans Daniel Fahrner nicht nur seine Lebensgefährtin in St. Valentin, sondern auch ein Millionenpublikum vor den Bildschirmen. Der Heiratsantrag während des Interviews in Kitzbühl sorgte für viel Gesprächsstoff und für Freudentränen daheim. Fahrner erhielt unzähligen E-Mails, Kurzmitteilungen und Anrufe. Selbst Norbert Rier von den „Kastelruther Spatzen“ beglückwünschte ihn. „Wenn du kimmsch, hon i di Musi jo aa schun“, meinte Fahrner lachend. Der spontane Anruf mit Sonjas Antwort ging im lautstarken Getümmel unter, denn Fahrner verstand kein Wort. Wie war es zu diesem medienwirksamen Heiratsantrag gekommen? Fahrner

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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Vinschgerwind 3-14

06.02.14

St. Valentin a.d.H.

Foto: Andreas Waldner

Kitewing – eine neue Action Sportart

Nur der Wind, der Flügel und Er! Man benötigt weder Leinen noch einen Mast. Der Kitewing wird mit den Händen gehalten wie ein Segel und ist so konstruiert, dass er sich bei entsprechendem Wind selbst trägt. Ein Kitewing ist schnell aufgebaut, leicht zu handhaben, sehr wendig und vielseitig einsetzbar: Schlittschuhe, Ski, Snowbord.

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u Kathrein frieren die Seen zu“ - lautet eine alte Bauernweisheit, die sich jedes Jahr auf’s Neue im Oberland bestätigt. Pünktlich um den 25. November (Katharina) beginnt sich auf den ufernahen Teilen der Seen eine dünne Eisschicht zu bilden. Von Mitte Dezember bis Ende März kann man auf

der bis zu 40 cm dicken Eisdecke eislaufen, eisschnelllaufen, eisstockschießen, eishockeyspielen, eistauchen, eissurfen und –segeln, snowkiten und seit neuestem kitewingen. Man begegnet auch Pferdeschlitten, Langläufern und Winterwanderern, die die einzigartige Kulisse und das Licht genießen.

An einem Sonntag im Dezember entdecke ich einen Eissportler auf dem Spiegeleis (Schwarzeis) des Haiderseees, wie dieser mit unheimlicher Geschwindigkeit nur mit einem Flügel in den Händen auf Schlittschuhen den See quert und umrundet. Ich begebe mich auf die Seepromenade, um mir von ihm -er kommt aus Neumarkt- dieses neuartige Sportgerät erklären zu lassen. Und so beschreibt er bereitwillig seinen Sport und sein Sportgerät: „Der Sport heißt Kitewing. Also kite heißt Flugdrachen und wing Flügel. Das ist eigentlich kein Schirm wie Paraglider oder so, das ist ein Flügel, wie die früheren Drachen. Den kann man in der Hand halten. Man stellt ihn so in den Wind, dass er eine Kraft seitlich macht auf den Körper, dann kann man mit den Skiern fahren, noch idealer ist es mit den Schlittschuhen, weil man dann fast keinen Widerstand am Boden hat. Es braucht nur ganz wenig Wind und nur einen ganz kleinen Kitewing. Der hat

dann den Vorteil, dass man ganz leicht manövrieren kann, hinund herschieben. Wenn starker Wind ist, stellt man ihn so ein, dass er fast nichts mitnimmt vom Wind, und man wird langsam oder man kann ganz stark im Wind stehen, dann wird man ganz schnell. Das Sportgerät ist leicht manövrierbar und einfach aufzubauen. Es gibt praktisch dem Menschen einen Flügel und man kann besser in alle Richtungen fahren. Ich stelle mich auf Schlittschuhe oder Skier und auf geht´s.“ Sie sind mit einer unheimlichen Geschwindigkeit über den Haider See gesaust. Wie schnell waren Sie, frage ich ihn. „Ja ich habe hier ein GPS mit, so kann ich die Geschwindigkeit aufzeichnen. Man kann bis zu 100 km pro Stunde erreichen. Bei dieser Geschwindigkeit sind 5 m hohe und bis zu 170 m lange Sprünge möglich. Man muss allerdings aufpassen, dass man nicht in Löcher oder Spalten gerät.“ Andreas Waldner

Latsch

Fakiecupwertung geht nach Latsch eide Mannschaftssiege holten sich beim traditionellen Hallenmehrkampf die Buben und Mädchen der Mittelschule Latsch. Die unter den Fittichen von Sportlehrer Werner Rinner angetretenen Teams konnten zwar keinen Einzelsieg erkämpfen, holten sich aber mit Jonas Tscholl, Noah Unterberger und Manuel Modica sowie bei den Mädchen mit Elisabeth Trafoier, Nadine Prantl und Nina Bachmann jeweils mit 6682 und 5859 Punkten die Fakie Gesamtsiege. Die Mittelschule Naturns wurde sowohl bei den Buben mit 5948 und bei den Mädchen mit 5479 Zählern jeweils Zweite. Dritte wurden die Knaben und Mädchen aus Laas mit 5664 und 5292 Punkten. Die Einzelsiege gingen an Franziska Marsoner aus Naturns mit sehr guten 2328

Foto: Michael Traut

B

Punkten, die sie vor allem mit einem ausgezeichneten Sprung in die Weite von 4,46m und 1,38m in die Höhe holte. Philipp Angerer aus Laas sicherte sich die Einzelwertung der Buben mit 2601 Punkten. Seine Stärken

waren der Hürdenlauf und der Sprint über 2 mal 60m. Für das beste Ergebnis des Tages sorgte der Latscher Jonas Tscholl. Der in der Klasse Schüler A startende Sprinter des Jahrgangs 2000 schaffte die 2 mal 60m in

ausgezeichneten 4,07 und 4,02 Sekunden. Schneller war nur der um fünf Jahre ältere Fabian Waldner aus Latsch, der mit 3,96 und 3,98 Sekunden als Einziger unter der Viersekundenmarke blieb. (ah)


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um 15-jährigen Bestehen des Yoseikan Budo in Mals wird am Samstag, den 15. und am Sonntag, den 16. Februar 2014 die Landesmeisterschaft 2014 im Oberschulzentrum von Mals ausgetragen. Am Samstag, ab ca. 15.30 Uhr finden die Mannschafts- und Einzelwettbewerbe der Kategorien U18/U21 und Senioren statt. Besonderes Highlight: um ca. 19.30 Uhr der Vergleichskampf Südtirol vs. Slowakei. Am Sonntag finden ab ca. 9.30 Uhr die Mannschafts- und Einzelwettbewerbe der Kategorien U12 und U15 statt. Dass die Landesmeisterschaft 2014 in Mals stattfindet, ist auch ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes von Seiten des Südtiroler Verbandes Yoseikan Budo für die Malser Budokas und ihre Führung, die das Yoseikan Budo im westlichsten Landesteil würdig vertritt.

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Thomas Mair (Technischer Leiter, Yoseikan Budo Mals) der nun schon seit zehn Jahren mit Können und Begeisterung in Mals das Yoseikan Budo vermittelt, lädt alle Interessierten herzlich zur Meisterschaft ein und wünscht spannende Wettkämpfe im Rahmen eines fairen Miteinanders.


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2. Jahrestag

Christian Riedl * 10.12.1985 † 12.02.2012 Lichtenberg Oberhitt

Wir gedenken deiner ganz besonders bei der Hl. Messe am Sonntag, 16. Februar um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche von Lichtenberg. Mama, Tata und die Geschwister

„Das Sparschwein“

Komödie von Eugène Labiche; Neufassung: Christoph Brück; Regie: Konrad Lechthaler Ort: Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch Aufführungstermin: Premiere: Do. 06.02.14, 20.00 Uhr; So. 09.02.14, 17.00 Uhr; Fr. 14.02.14, 20.00 Uhr; Sa. 15.02.14, 20.00 Uhr; So. 16.02.14, 17.00 Uhr; So. 23.02.14, 17.00 Uhr; Mi. 26.02.14, 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 346 40 66 069 (tägl. von 10.30 – 13.30 & 17.30 – 19.30 Uhr)

Volksbühne Latsch

„Sieben Todsünden“ Festhalten, was man nicht halten kann, begreifen wollen, was unbegreiflich ist, im Herzen tragen, was ewig ist.

In lieber Erinnerung an

Maria Reinstadler geb. Polin

* 31.08.1932 † 13.01.2014 Schluderns

DANKE, • für die Begleitung, Unterstützung und Anteilnahme • allen Verwandten, Nachbaren, Freunden und Bekannten.

Danke, • allen, die beim gemeinsamen Beten und bei der Beerdigung dabei waren, • den Ortsgeistlichen und besonders dem Altdekan Hochwürden Unterweger, • Mila und Gusti, für die würdevolle und gelungene musikalische Gestaltung der Trauerfeier, • dem Arzt Dr. W. Wallnöfer für die professionelle, palliative Betreuung und Begleitung, • den Krankenpflegerinnen vom Sprengel Obervinschgau.

Aus den „Sieben Todsünden“ von Franz Kranewitter Naz – Geiz, Seastaller –Zorn, Joch – Unmässigkeit Regie: Petra Pedross Ort: Culturforum, Latsch Aufführungstermin: Sa. 08.02.14, 20.00 Uhr; So. 09.02.14, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 334 24 49 120 (ab 13.01.2014) von 13 – 18 Uhr

Heimatbühne Prad „Rita“

von Toni Bernhart; Special Guests: Kravatte & Kravalle Regie: Dietmar Gamper Ort: Raiffeisensaal „aquaprad“ in Prad Aufführungstermin: Sa. 08.02.14, 20.00 Uhr; So. 09.02.14, 17.00 Uhr; Sa. 15.02.14, 20.00 Uhr; So. 16.02.14, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 346 60 37 889

Volksbühne Laas

„Pinguinwetter“

von Britta Sabbag (für die Bühne bearbeitet von Sabine Misiorny und Tom Müller) Regie: Heidemarie Stecher Ort: Josefshaus Laas Aufführungstermin: Premiere: Sa. 01.03.14, 20.00 Uhr; So. 02.03.14, 17.00 Uhr; Sa. 08.03.14, 20.00 Uhr; So. 09.03.14, 18.00 Uhr; Sa. 15.03.14, 20.00 Uhr; So. 16.03.14, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 377 18 69 082

Wir danken allen

• für die vielen tröstenden Worte und Umarmungen, • für Blumen, Kerzen und Spenden. Die Trauerfamilie

Manchmal bist du in unseren Träumen, oft in unseren Gedanken, immer in unserer Mitte und für ewig in unseren Herzen.

Jahrestag/Danksagungen

5. Jahrestag

Karl Trafoier Schneidermeister *12.11.1933 †10.02.2009 Latsch

In liebevoller und dankbarer Erinnerung gedenken wir deiner am Samstag, den 08. Februar 2014 um 19.00 Uhr bei der Hl. Messe in der Pfarrkirche von Latsch.

Deine Familie


06.02.14

Vinschgerwind 3-14

/Kleinanzeiger/ 55

Allfälliges/Weiterbildung

Wind-Termine

TOMMY HILFIGER für Damen und Herren

NEU

Tanzcafe

bei Mode Leo

eben eingetroffen… u.v.a. mehr…

in Schluderns mit Livemusik: Duo Bergkristall Wann: Samstag, 08.02.2014 – 20.30 Uhr Wo: im Kulturhaus Schluderns.

Modegalerie Leo in Latsch/Zentrum www.leoni.bz.it

Der FC BAYERN-FANCLUB Latsch lädt herzlich ein zum

bereits traditionellen Preiskarten

Busfahrt Samstag, 22. Feb. 2014 (über Reschen)

Wann: am Sonntag, 09. Februar 2014 Beginn: 14.00 Uhr Wo: im Fraktionssaal von Latsch Schöne Preise sind zu gewinnen. Auf Ihren Besuch freut sich der Fanclub Latsch

Salzburg

mit Jassen und Blind-Watten

Jagd- & Fischereimesse Busfahrt Samstag, 01. März 2014

Karneval in Venedig

Schluderns Tel. 0473 61 51 05

Wir machen Ferien von Mo. 10.02. bis einschl. Sa. 15.02.14 Winterschlussverkauf

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Geschickt Nein sagen

auf

GESUND UND FIT MIT YOGA in EYRS ab 12.02.2014 mit Ajay Nanda aus Indien

Abendseminar – Wie sage ich Nein, ohne zu verletzen? Wann: Do. 20. 2. 2014 von 18.30 bis 22 Uhr Wo: Meran Infos/Anm.: Tel. 333 3229797 www.renate-gluderer.com

ALLES Laas Tel. 0473 626 553

Anm./Info: 0473 447 358

Sprechstunden Betriebsheft-Service

Entdecken Sie, was Sie stark macht

Ort Mivor Geos Alpe Oveg VIP

Seminar – Das eigene Potenzial entfalten Wann: Fr. 28. 2. 2014 von 14.00 bis 22 Uhr – Sa. 1.3.2014 von 9 bis 17 Uhr Wo: Meran Infos/Anm.: Tel. 333 3229797 www.renate-gluderer.com

Datum Mo., 10. Feb. 14 Mi., 12. Feb. 14 Mo., 17. Feb. 14 Mo., 24. Feb. 14 Mi., 5. März 14

Uhrzeit 18.00 Uhr 18.00 Uhr 18.00 Uhr 18.00 Uhr 18.00 Uhr

bis 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr

Weiterbildung vor Ort Beruf

Beruf

Beruf

Erste Hilfe im Rahmen der Arbeitssicherheit

(Betriebe gemäß Klassifizierung A) REFERENT/IN Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes – WK Bozen TERMINE Fr, 14.02. + Sa, 15.02.2014 UHRZEIT Fr, 08.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sa, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Feuerwehrhalle Prad am Stilfserjoch Kursbeitrag 195 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 10.02.2014

Der richtige Dreh

Neu!

Museumsführungen für Kinder und Jugendliche planen und durchführen im REFERENT/IN Doris Hefner M. A. Kloster TERMINE Do, 20.02. + Fr, 21.02.2014 Marien UHRZEIT 08.30 Uhr – 18.00 Uhr, berg insgesamt 2 Treffen ORT Kloster Marienberg Kursbeitrag 145 Euro (inkl. Seminarunterlagen) Anmeldung Kloster Marienberg, Annemarie Schwarz, Tel. 0473 843989 ANMELDESCHLUSS Mi, 12.02.2014 Teilnehmerzahl max. 15 Teilnehmer/innen

Auffrischungskurs Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer (D.LGS. NR. 81 VOM 09.04.2008)

REFERENT/IN Jürgen Hafner TERMINE Mo, 24.02.2014 UHRZEIT 08.30 Uhr – 15.30 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT GWR Spondinig Kursbeitrag 75 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 20.02.2014

Beruf

Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer niedriges Risiko (D.LGS. NR. 81 VOM 09.04.2008)

REFERENT/IN Jürgen Hafner TERMINE Fr, 28.02.2014 UHRZEIT 08.30 Uhr – 17.30 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT GWR Spondinig Kursbeitrag 80 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 24.02.2014

IVHS – Freizeit

Kunstreich

REFERENT/IN Vincenzo de Cristofaro TERMINE Sa, 15.02. – Sa, 12.04.2014 (jeweils Sa) UHRZEIT 14.00 Uhr – 18.00 Uhr, insgesamt 7 Treffen ORT Alte Handelsschule Mals Kursbeitrag 45 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Do, 13.02.2014

Info – Anmeldung:

Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it

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