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Nr. 26 (217) 19.12.13 I.P. 9 Jg.

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2013 Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Tops & Flops

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INFOS Weitere Informationen zu dieser Initiative und en Projekten von Helfen ohne Grenzen finden Sie unter

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19.12.13

Inhalt

Vinschgerwind 26-13

/inhalt/ 3

Kommentar Tops und Flops im Jahr 2013 - ein Rückblick mit enger Auswahl

Graun: O-Ton von BM Heinrich Noggler zum Rubatscher-Angebot Seite 18

Seite 6

Mals/Burgeis: Der Watles setzt auf Events

Seite

Graun: „Kirchturmpolitik ist das!“

Seite 10

Glurns/Vinschgau: Inspirierende Räume für Vinschgau Marketing

Seite 11

Leserbriefe/Stellungnahmen

ab Seite 12

Menschen: Erna Pfeifer Wallnöfer - Außersulden/Prad

Wind - online

8

Seite 17

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Empfinden Sie es als kulturelle Bereicherung, wenn Krampusschauläufe auch im Vinschgau bereits im November stattfinden? (41 abgegebene Stimmen)

78 % NEIN

(32 Stimmen)

22 % JA

(9 Stimmen)

Neue Umfrage: Wie viele Bezirkszeitungen braucht der Vinschgau?

Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it | grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732196 Esther Stricker: 339 78 90 036 Gerti Alber: 0473 73 21 96 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Elke Wasmund (ew), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Bruno Telser (uno), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Peter Pfeifer (pp), Heinrich Zoderer (hzg)

Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 150 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die

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damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen

von Chefredakteur Erwin Bernhart

...und tschüss! Mein Namensvetter, der Erwin Wegmann, BM von Schluderns, ist nicht mehr Bürgermeister von Schluderns. Mit einer für Vinschger Verhältnisse einmaligen und letztlich spektakulären Aktion ist er versenkt worden. Acht Gemeinderäte sind am vergangenen Dienstag zurückgetreten. Der Gemeinderat von Schluderns verfällt somit. Neuwahlen sind unumgänglich. Was ist geschehen in Schluderns? Man hört oft, dass Gemeinderäte nur dazu da seien, um die Hand bei Abstimmungen aufzuheben. Also Handaufheber. In Schluderns jedenfalls ist das nicht der Fall. Wegmann hat bereits seit längerem auch im Gemeinderat zu spüren bekommen, dass man mit seiner Vorgangsweise nicht einverstanden ist. Vor allem in der Kommunikation, in der Aufklärung hat es gefehlt. Nach außen sichtbar wurden diese Differenzen bei diversen Abstimmungsverhalten im Gemeinderat. Wegmann hatte oft keine Mehrheit. Wir haben darüber berichtet und auch Wegmanns Kritik über unsere Berichterstattung einstecken dürfen. Wir haben allerdings gehört, dass es in Schluderns viele interne Diskussionen gegeben hat, dass die Bezirksobfrau Roselinde Gunsch Koch zu Rate gezogen worden ist, dass man dem Wegmann vorgeschlagen hat, einen Mediator kommen zu lassen, der die Wogen hätte glätten können. Also dass man schon einiges unternommen hat, um mit dem oft eigenmächtig handelnden Wegmann einen Weg der Gemeinsamkeiten finden zu können. Es hat offensichtlich alles nichts genutzt, so dass nun der Massen-Rücktritt gekommen ist. Erwin Wegmann hat alle Signale überhört oder nicht hören wollen. Wie sagt das Sprichwort: „Wer nicht hören will, muss fühlen.“


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Vinschgerwind 26-13

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Tops & Flops

Jahresrückblick 2013 Beleidigt. Mit uns beleidigt waren drei Landtagskandidaten unterschiedlicher Coleur. Weil wir „chancenlose Idealisten“ getitelt haben, wurde geschmollt. Sowas sage man nicht vor einer Wahl. Christine Taraboi (Bürgerunion), Martin Daniel (Grüne) und Benjamin Pixner (SüdTiroler Freiheit) blieben - mit unterschiedlichem Erfolg - immerhin Stimmenfänger für ihre Parteibosse.

Katapultiert. Viele Wählerstimmen wirken wie Katapulte. Regelrecht katapultiert wurden heuer einige Vinschger: Den Albrecht Plangger - einige Zeit schmerzlich ohne gewähltes Mandat - haben Vinschger und Burggräfler in die Abgeordnetenkammer nach Rom

Leidensfähig. Politisch leid tun kann einem die Roselinde. Die Tauferer VizeBM Roselinde Koch Gunsch rechnete sich heuer gute Chancen aus, in den Landtag zu kommen. Daraus ist nichts geworden, trotz langjähriger Parteidienerschaft als SVP-Bezirksobfrau. Die ParteiMänner hätten sie ausgebootet, beklagt sie und will nicht mehr SVP-Bezirksobfrau sein.

gewählt. Den Arnold Schuler und den Sepp Noggler haben die SVP-Wähler mit gewaltiger Stimmenzahl in den Landtag katapultiert, den Richard Theiner, der im Vinschgau Stimmen verloren hat, dazu. Dass der Vinschgau anders wählt als der Rest des Landes, musste Neo-LH Arno Kompat-

scher zur Kenntnis nehmen: Er landete in der Vinschger Wählergunst auf Platz vier. Knapp 300 Stimmen haben gefehlt, und es wär’ noch ein Vinschger im Südtiroler Landtag gelandet: Nogglers Schwager Peppi Stecher, der hoffnungsvoll für die Freiheitlichen in den Ring gestiegen ist.

Gesegelt.

Dass der Manfred Pinzger ganz ein ausgekochter ist und einigen politischen Instinkt hat, hat er in der Vergangenheit des Öfteren bewiesen. Schließlich wurde er Senator - für zwei Regierungen. Dann kam Karl. Pinzger musste im Vorfeld weichen, denn Karl Zeller wollte Senator werden, auch weil er sich nicht einer landesweiten

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Vorwahl für die Kammer stellen wollte. Pinzger strich die Segel und setzte sie gleich wieder - aber auf einen anderen Kurs: Eines Meisters Nachfolger war sein Ziel. Tatsächlich ist ihm die Nachfolge von Walter Meister als landesweiter HGV-Präsident gelungen. Der Vetzaner Wirt ist damit - nach dem Zwischenpiel als Senator - wieder unter seinesgleichen, aber als Primus inter pares.

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Naiv. Blauäugig ins offene Messer gelaufen sind die Vinschger, und mit ihnen einige Burggräfler Gemeinden. Der Schlanderser BM Dieter Pinggera wurde von den Vinschgern als möglicher Nachfolger von Arno Kompatscher als Gemeindenverbandspräsident vorgeschlagen. Der Westen hatte bis dahin keinen Kandidaten. Pinggera - neu, frisch, unverbraucht - hatte durchaus Chancen. Aber Wahlen, vor allem wenn sie von Mandataren bestritten werden, haben andere Regeln. Die Geheim-Absprachen zwischen dem Osten, dem Sarntal und dem Bozner BM Gigi Spagnolli verhinderten Pinggera (und die anderen Kandidaten). Arno Kompatscher wird’s freuen: Nun ist der Gemeindenverband und dessen Präsident Andreas Schatzer für finanzielle Abkommen mit der Gemeinde Bozen - zu Lasten der Kleingemeinden - verantwortlich.

Ende. Einmalig im Vinschgau: Der BM von Schluderns Erwin Wegmann hat ein politisch vergiftetes Weihnachtspaket bekommen: Am vergangenen Dienstag sind 8 Gemeinderäte, darunter zwei Referenten und eine Rätin der Freiheitlichen, zurückgetreten. Es sei keine Vertrauensbasis mehr da. Der Schritt hat sich besonders im Laufe dieses Jahres angekündigt. Bei bestimmten Themen hatte Weg-

mann im Rat keine Mehrheit mehr. Mangelnde Transparenz und Falschinformationen, so der gebündelte Vorwurf. Es ist das Ende der Ära Wegmann, denn der SVP-Ortsausschuss gibt Wegmann keine Chance mehr. Nun wird ein Kommissar kommen müssen. Auch für den Malser BM Ulrich Veith wird’s brenzlig: Im Herbst schließt der Staatsanwalt die Ermittlungen in der „Causa Angestelltenverhältnis“ ab. Ein

Hauptverfahren steht Veith bevor - oder die Archivierung des Verfahrens. Der Vorwurf: Veith habe die Gemeinde in die Irre geführt, weil er sich nach der BM-Wahl bei seinem Bruder hat anstellen lassen. Die Gemeinde zahlt die Sozialabgaben dafür.

Gebrodelt. Glurns brodelt heuer: Zuerst hat man die Stadtler bei einem möglichen RambachE-Werk nicht mitmachen lassen. Die Gemeinden Mals, Taufers und Schluderns und die Fraktion Laatsch haben den RambachTurt vorerst unter sich aufgeteilt. Der Glurnser Stadtrat hat deshalb ein eigenes Rambach-Projekt eingereicht. Dann hat es Proteste gehagelt, weil BM Erich Wallnöfer in einer Ratssitzung eine kleine WestUmfahrung in den Bauleitplan hat eintragen lassen. Wallnöfer ist hart geblieben und hat sogar den Johann Oberthaler, den Präsidenten von Glurns Marketing, vergrämt.

Da sei kein Vertrauen mehr da, so Wallnöfer, weil sich auch Oberthaler öffentlich gegen eine West-Umfahrung ausgesprochen hat. Oberthaler ist daraufhin zurückgetreten. Für ihn kam Elisabeth Weissenhorn. In diesem Zusammenhang den Vogel abgeschossen oder das Bonmot des Jahres geliefert hat mit seiner Aussage im Gemeinderat der Teilzeitstadtgemeindesekretär Georg Sagmeister: „Die freie Meinungsäußerung hat Grenzen. Denn ein Rechtsverhältnis schränkt die freie Meinung ein.“

Taktiert. In der Gemeinde Graun wird taktiert, was das Zeug hält: Der Innsbrucker Hans Rubatscher bietet an, die Haider AG zu übernehmen und im Gegenzug eine Liftverbindung von Langtaufers auf den Kaunertaler Gletscher. Ein Angebot, von dem andere Gemeinden träumen. BM Heinrich Noggler ist imstande, durch Taktieren und Verzögern den Rubatscher anständig zu

Gewildert. verprellen. Der zieht sein Angebot zurück. In der Haider AG gehen die Wogen hoch. Haider-Präsident Johann Sprenger tritt zurück, an seiner Stelle kommt Roman Hohenegger. Das Umschwenken in Richtung Zusammenschluss mit Schöneben gelingt: Am vergangenen Montag hat die Vollversammlung der Haider AG einem solchen Zusammenschluss mehrheitlich zugestimmt.

Der Protest gegen den Landesjägermeister kam ursprünglich aus dem Vinschgau. Klaus Stocker, in der Causa SEL und Stein an Sein vor Gericht, sollte endlich den Sessel räumen. Folgerichtig, dass Stockers Nachfolger aus dem Vinschgau kommt. Der Schlanderser Bezirksjägermeister Berthold Marx, vehementer Stocker-Kritiker, ist seit März 2013 Landesjägermeister und führt seither den 6000 Mitglieder zählenden Jagdverband.


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Vinschgerwind 26-13

Getrennt.

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Gespritzt.

Der Direktor von Vinschgau Marketing, Kurt Sagmeister, kann es nicht verhindern. In der Ferienregion Ortler trennen sich die Tourismusvereine. Die Prader Touristiker wollen die Zukunft allein gestalten, ohne die Suldner. Grund für die Trennung: Die Suldner wollen vermehrt in die Bewerbung des Winters investieren, die Prader mehr in den Sommer. Und das in der Zeit, in der Vinschgau Marketing erkannt hat, dass man bisher die Winterwerbung vernachlässigt hat. Alfred Karrner, HotelDoppelbesitzer - Hotel Zentral und Garden Parc Hotel - ist designierter Präsident des neuen Prader Tourismusvereines. Lukas Wallnöfer bleibt Präsident der Ferienregion Ortlergebiet.

In der Gemeinde Mals sind heuer die Spritzmittel in der Landwirtschaft Mittelpunkt der Diskussion. Eine Initiativgruppe strengt eine Volksbefragung an. Vorerst wird die Fragestellung und so die Volksbefragung nicht zugelassen. Die Malser Generalsekretärin Monika Platzgummer scheidet aus der dreiköpfigen Kommission aus, die die Fragestellung bewerten soll. In einem zweiten Anlauf, unter der Federführung des Malser Apothekers Johannes Fragner Unterpertinger gelingt es der Initiativgruppe, dass die Volksbefragung zugelassen wird. Dazwischen gibt es leidenschaftliche Diskussionen, Probenentnahmen, wissenschaftliche Untersuchungen, Gegenproben, Podi-

umsdiskussionen. An der Grundschule Tartsch werden Grasproben gezogen, die Umweltschutzgruppe Vinschgau schlägt Alarm. Der Lärm verpufft vor allem in Landwirtschaftskreisen um BB-Bezirksobmann Andreas Tappeiner, weil der Verantwortliche der „Betrieblichen Sektion für Umweltmedizin“, Lino Wegher, eine Expertise über die Tartscher Proben angefertigt hat: „Die nachgewiesenen Werte können im Vergleich zu den auf Lebensmitteln zugelassenen Rückstandshöchstgehalten als gering eingestuft werden.“ Und: „Es besteht somit keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit der Schüler der Grundschule Tartsch.“

Gefallen. Heuer im Mai ist der 200. Vinschgerwind erschienen. Mit einer Layoutänderung haben wir diesem kleinen Jubiläum eine besondere Note gegeben. Unsere Leser sagen, dass der Vinschgerwind nun leichter lesbar ist. Mit mehreren Spezialausgaben tragen wir zudem zum wirtschaftlich nicht zu unterschätzenden

Tourismus bei, nach dem Motto „Was uns Einheimischen gefällt, gefällt auch unseren Gästen.“

Verlautet.

Der „Sommerwind“ hat in Richtung Gäste reißenden Absatz gefunden. Der „Winterwind“, in dem sich alle Skigebiete und deren Umgebung präsentieren, ist schon seit knapp einem Monat auf unserer Webseite online und kürzlich zu Ihnen gelangt.

Gestorben.

Wirtschaftskapitäne sorgen mitunter für Wirbel. Die Firma Hoppe schließt im Herbst ihren Standort in St. Martin in Passeier. In den Hoppewerken von Laas und Schluderns geht die Angst um. Was wird aus den Arbeitsplätzen im Vinschgau? Christoph Hoppe beruhigt im Interview mit dem Vinschgerwind: Die Hoppe-Standorte im Vinschgau würden sogar ausgebaut. Allerdings: Für bisher verborgene Diskussionen in Fernheizwerks-

vorständen hat das Interview mit Hoppe geführt. Hoppe, der im Herbst das Werk in St. Martin in Passeier schließen hat lassen, hat die Preissteigerungen für Wärme der letzten Jahre in den Fernheizwerken Schluderns und Laas thematisiert und mit Zahlen unterlegt. In den Fernheizwerken sind die Aussagen Hoppes auf Unverständnis gestoßen. Man sei, so wird verlautet, mit dem Wärmepreis immer noch 20 Prozent unter dem Ölpreis.

Karl Weiss verstirbt im Juli als amtierender Bürgermeister von Latsch. Der geradlinige Genossenschaftsmensch und Bauer Weiss hat die Geschicke der Latscher Gemeinde seit 2005 geleitet und er hat sich, obwohl von Krankheit gezeichnet, bis zuletzt für die Gemeinde eingesetzt. Weiss brachte einiges auf den Weg: Das Fernheizwerk wurde genossenschaftlich organisiert und vom spanischen Investor Jaime Blanco ließ sich Weiss nicht blenden.

Allen ein besinnliches Weihnachtsfest und die besten Wünsche für 2014 Staatsstr. 15 - Mals Tel. 0473 83 53 81 Fax 0473 84 58 58 Mobil: 347 58 88 171


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Vinschgerwind 26-13

Fleißig. Der neue Abt von Marienberg, Markus Spanier, bringt neuen Schwung ins Kloster. Er lässt im Anger zu Füßen des Klosters einen Weinberg anlegen, er lässt die Trennmauern zwischen Botenstübele und Pfortenraum für eine Empfangshalle herausnehmen, er installiert eine neue Klosterküche, lässt das Refektorium ablaugen... Im Herbst gibt es - ein äußerst seltenes Zeremoniell - zwei Priesterweihen im Kloster: Pater Philipp Kuschmann und Pater Urs Maria Stadelmann werden von Bischof Ivo Muser geweiht.

Verklagt. Das Thema Marmor genauer der Marmorabtransport - nimmt auch heuer enormen medialen Platz ein - und wird dies wohl im kommenden Jahr weiter tun. In der Schlanderser Gemeindestube tüftelt man daran, den Weg vom Göflaner Wantl-Bruch bis zur Verarbeitungsstätte von Burkhard Pohl

Geweschselt. Im Unternehmerverband - Bezirk Vinschgau - hat es heuer einen Wechsel gegeben: Hans Moriggl, 14 Jahre lang Bezirkspräsident, macht an der Spitze Platz für einen jüngeren. Mit dem landesweit tätigen Unternehmer Gustav Rechenmacher kommt frisches Blut in den Bezirk. Moriggl bleibt Vize, so dass die Erfahrung erhalten bleibt. Auch die Themen bleiben: Die Unternehmer fordern schon seit Jahren eine anständige Verkehrslösung, vor allem für den Obervinschgau, und favorisieren jene Lösung, die Geometer und Straßenchef Werner Stecher im Vinschgerwind präsentiert und dabei die Entscheidungsträger in den Gemeindestuben gerügt hat.

in Schlanders endlich definitiv zu machen. Der Schlanderser Generalsekretär, gleichzeitig Sekretär der Fraktion Göflan, Georg Sagmeister hatte die grandiose Idee, die Forststraße in eine Gemeindestraße umzuwandeln. Der Gemeinderat beschloss dies voriges Jahr einstimmig. Das Land bzw. LH

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Luis Durnwalder hat gegen dieses Ansinnen rekurriert - und im März vom Verwaltungsgericht Recht bekommen. Die Schlanderser gingen dann vor den Staatsrat und haben dort verloren. LH Durnwalder hat für heuer keine provisorische Abtransportgenehmigung ausgestellt, die Schlanderser sind trotzdem gefahren. Einmal sogar kurz über die Schrägbahn von Lasa-Chef Georg Lechner, nachdem sie der Gemeinde Laas vorgeworfen hatten, dass die Schrägbahn ohne Betriebsgenehmigung fahre. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft - und bald der Rechnungshof.

Gesucht. Eines haben die zwei Gemeinden im Untervinschgau gemeinsam. Beide sind auf der Suche nach Energie. Die Gemeinde Plaus mit BM Jürgen Klotz an der Spitze muss ein Zentrum für geistige Energie, sprich eine neue Kirche, bauen. Allerdings wächst der Gemeindehaushalt nicht in den Prozentmaßen wie es die Bevölkerung tut. Die Gemeinde verfügt nicht über die Geldmittel für einen Kirchenbau, weshalb

das Thema zum Politikum wird und in einer informellen Volksbefragung mündet. Die Leute sagen, dass sie eine neue Kirche wollen. Anders gelagert ist die Energiesuche in der Gemeinde Partschins um BM Albert Gögele: Das neue Kraftwerk „Birkenwald“ konnte eingeweiht werden, mit einer Produktionssteigerung gegenüber dem alten Kraftwerk „Wasserfall“ von rund 250 Prozent.

Gewonnen. Wirtschaftspreise gibt es für den Vinschgau: Die E-Werkgenossenschaft Prad um Präsident Georg Wunderer wird Sieger der „Comuni rinnovabili 2013“. Der Preis wird von Legambiente vergeben. Bereits 2010 war die Genossenschaft „Champinos League“ Sieger für erneuerbare Energien. Die Karl Pedross AG lässt ihre Kundenzufriedenheit testen. Das Ergebnis ist für Firmeninhaber Martin Pedross mehr als zufriedenstellen. Die Karl Pedross AG erhält das Zertifikat „vom Kunden empfohlen test.eu.com“.


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Vinschgerwind 26-13

Die durchschnittliche Jahresbruttoentlohnung beträgt in Südtirol im Jahr 2011 27.241 Euro und weist gegenüber dem Jahr 2010 inflationsbereinigt eine Abnahme von 1,2% auf. Dies sagt das ASTAT, welches die Entlohnungen 2006- 2011 untersucht hat.

von Albrecht Plangger

Rom-Info ins Tal Ministerpräsident Letta hat am vergangenen Mittwoch, 11. Dezember die Vertauensabstimmung nach dem Ausscheiden von Berlusconi und seiner „Forza Italia“ aus der Mehrheit bestanden und bei der Gelegenheit auch einmal ordentlich „Dampf“ abgelassen. Letta hat seinen Zeigefinger hauptsächlich auf uns Parlamentarier gerichtet: entweder wir kommen bei den Reformen (Verfassungsreform mit Abschaffung des Zweikammernsystems, Neuordnung und dann Abschaffung der Provinzen, Abschaffung der öffentlichen Parteienfinanzierung, neues Wahlgesetz) unseren parlamentarischen Verpflichtungen nach und finden zu gangbaren Kompromissen, ansonsten muss die Regierung mit Eilverordnungen und weiteren Vertrauensabstimmungen das Parlament „umgehen“ und die Reformen auf andere Weise durchdrücken. Meine Kollegen von der Mehrheit haben die Botschaft verstanden und auch die Kollegen auf der Oppositionsbank werden nun wieder verstehen müssen, dass die Neuwahlen in weite Ferne gerückt sind und die Reformen jetzt einfach gemacht werden müssen (ob sie einem passen oder nicht - einfach weil sie notwendig sind). Der Wink des Ministerpräsidenten hat Wirkung gezeigt: Die Ausarbeitung des neuen Wahlgesetzes wurde dem Senat entzogen und der Abgeordnetenkammer zugewiesen, wo die Mehrheitsverhältnisse klarer sind. Auch muss die Neuordnung der Provinzen (außer Bozen und Trient) - die dann in einem zweiten Moment mit Verfassungsgesetz abgeschafft werden sollten- noch vor Weihnachten definitiv über die Bühne (wenn notwendig auch am 23.Dezember). Mit diesem Gesetz soll in Erwartung der etwas langwierigen Verfassungsreform einstweilen eine Neuwahl der politischen Organe im Mai 2014 unbedingt vermieden und ein „Provisorium“ errichtet werden.

„Wir setzen auf Erlebnisberg und Sport-Events“ Mals - Die Touristik und Freizeit AG TUFAG ist für das Skigebiet Watles, für das Langlaufzentrum Schlinig und für die Sportanlage Sportwell in Mals verantwortlich. Kürzlich wurden ein Business-Plan für die nächsten zehn Jahre und ein einheitliches Erscheinungsbild vorgestellt. Mit innovativen Ideen will man Besucher anlocken. Der Vinschgerwind hat beim geschäftsführenden Präsidenten Günther Bernhart nachgefragt. Der geschäftsführende Präsident der Touristik und Freizeit AG - Mals, Günther Bernhart

Interview: Magdalena Dietl Sapelza

Vinschgerwind: Durch Businessplan fit für die Zukunft? Günther Bernhart: Ja. Durch den Businessplan und durch Neuinvestitionen wollen wir attraktiver werden und innerhalb einiger Jahre schwarze Zahlen schreiben. Ein wichtiger Schritt ist die Umwandlung des Skigebietes Watles in den Erlebnisberg Watles, mit Attraktionen im Sommer und im Winter. Der künstlich angelegte See war im vergangenen Sommer Anziehungspunkt. Der Umsatz ist von 387.000 Euro auf 511.000 Euro gestiegen. Das hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Der Watles soll sich ganzjährig als Familien-Erlebnisberg etablieren. Ja. Wir wollen mit dem punkten, was wir haben. Mit großen Skigebieten können wir, was die Pistenkilometer betrifft, nicht konkurrieren. Deshalb setzen wir auf Gemütlichkeit und Familienfreundlichkeit. Wir bieten neben den Pisten, eine Rodelbahn, eine Tagesaufstiegsspur für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer bis zum Watles Kreuz und den Winterwanderweg zur Höfer Alm. Künftig setzen wir auch auf die spektakuläre Skisportdisziplin Skicross. Neu ist die Zusammenarbeit mit der Marmorschule in Laas. Bildhauer wollen eine Schneewelt erschaffen. Skicross als neues Zugpferd für das Skigebiet Watles? Ja. In dieser Skisaison bauen wir die erste Skicross-Bahn im Vinschgau. Sie wird dem natürlichen Gelände angepasst und es braucht keine Erdbewegungsmaßnahmen. Skicross ist stark im Kommen. Unser Ziel ist es, Großveranstaltungen wie FIS- und Weltcup-Rennen und Trainingslager auf den Erlebnisberg zu bringen. Ein bis zwei Skicross-

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Weniger Lohn

19.12.13

Rennen könnte es bereits im Jahr 2014 geben. Auch im Bereich Langlaufsport in Schlinig werden wir uns um internationale Rennen und Trainingsgruppen bemühen. Wir setzen auf Sport-Events.

Und was passiert in der Sportanlage Sportwell? Wir werden alle bewährten Aktivitäten beibehalten. Und wir versuchen wiederum, namhafte Fußballmannschaften und Leichtathletik-Gruppen zum Trainingslager hierher zu bekommen. Derzeit laufen mehrere Gespräche. Die Anlage mit Sportplatz, Leichtathletik-Bahn, Hallenbad, Saunalandschaft, Tennishalle, Kegelbahn sucht ihres gleichen und ist seit jeher eine ideale Trainingsstruktur. Die Gemeinde Mals hat die Sportanlage kürzlich von der TUFAG übernommen und wird die Struktur baulich den modernen Anforderungen anpassen. Großveranstaltungen und Trainingslager bringen Gäste ins Tal. Arbeiten Sie mit der Ferienregion und mit Vinschgau Marketing zusammen? Ja, wir sind dabei gemeinsame MarketingStrategien festzulegen. Demnächst wird es Aussprachen geben, bei denen auch die Gemeinde mit dabei sein wird. Gespräche führen wir auch mit den Verantwortlichen des „Skiparadies Reschenpass“. Wir möchten dem Kartenverbund beitreten, als ersten Schritt in Richtung skitechnischem Zusammenschluss.


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Vinschgerwind 26-13

19.12.13

Interview - Peter Oberhofer

„Kirchturmpolitik ist das!“

Sie werfen der Gemeindeverwaltung Privatinteressen vor und dass sie nicht zum Wohle der Gemeinschaft arbeitet? Ja, so meine ich das. Eine Rückblende: Vor knapp 15 Jahren war eine ähnliche Situation. 1999 hat man ein ausgearbeitetes Projekt Kaunertal vorgestellt. Dies wurde damals von der Gemeindeverwaltung und von den Skigesellschaften im Oberland versenkt. Wiederholt sich die Geschichte? Mehr oder weniger sind wir wieder am gleichen Standpunkt angelangt. Mit dem einen großen Unterschied, dass wir heute einen Investor gehabt hätten, der alles vorfinanziert hätte. Bei uns in Graun wurde der Hans Rubatscher nicht mit Respekt behandelt. Der Rubatscher ist kein Pinco-Palino. Er hat die Pitztaler Gletscherbahnen aufgebaut, er hat Kaunertal saniert. Die haben heute einen Brutto-Cash-Flow von 2 Millionen Euro. Rubatscher hat die Rathausgalerie in Innsbruck bauen lassen. Er ist in Nordtirol eine angesehene Wirtschaftsgröße. Die Verhinderungspolitik in der Gemeinde Graun hat ihm und der Arbeitsgruppe leider die Leidenschaft genommen. Ein ernsthafter Investor, der das Gewerbe kennt, weiß was und in welcher Reihenfolge zu investieren ist. Leider Gottes steht bei uns im Vinschgau nicht die „Sache“ im Vordergrund, sondern die „Personen“, wodurch es keine sinnvolle Entwicklung geben kann. Menschen können manipuliert werden, die „Sache“ nicht. Das Konzept, welches ich miterstellt habe, war für die Gemeinde nichts wert. Für die Gemeinde Graun gibt es anscheinend nur die gemeindeinterne Lösung, den Zusammenschluss Haideralm

mit Schöneben. Fertig. Für einen möglichen Zusammenschluss Haideralm-Schöneben wurde die letzten 14 Jahre geplant. Das Ergebnis laut Expertenmeinung (Ing. Zegg u. Ing. Gasser): „Der Zusammenschluss ist aus wirtschaftlicher u. technischer Sicht nicht sinnvoll und würde mit Sicherheit kein Mehr an Skifahrern bringen“. Weiters ist das Projekt UVP-mäßig nicht durchführbar u. zulässig! Haben Sie das Gefühl, dass das Verhalten des Gemeindeausschusses mit den Wünschen der Bevölkerung konform geht? In keinster Weise. Die Bevölkerung war imstande, sich die Vorschläge anzuhören. Die Gemeindeverwalter haben das teilweise nicht getan. Und dann geht man her und stellt die fachliche Kompetenz von Hans Rubatscher in Frage. Der Investor wird schon Peter Oberhofer, Geometer in Graun, hat maßgeblich selbst wissen, was ihm das Pro- an der Konzepterstellung „Sanierung durch qualitative jekt kosten wird. Er muss sich ja Aufwertung Haider Alm - Maseben mittels Gletscheranauch einen Zeitplan machen. Mei- bindung“ mitgewirkt ner Meinung nach hat sich die Gemeinde zu wenig Zeit genommen, das Angebot seriös zu überprüfen. Ein Beimit enormen Potenzial haben - immer mit spiel: BM Heinrich Noggler hat gesagt, dass Rücksicht auf die Natur, das möchte ich beihm die Investitionszahlen von insgesamt 25 tonen. Aber wir Vinschger sind offensichtlich Millionen Euro zu ungenau seien. Wir sollten dermaßen Karrner, die sich das Weiße in den einen Techniker unserer Wahl mit der geAugen nicht gönnen. nauen Ausarbeitung beauftragen. Das haben wir mit Ingenieur Calderara gemacht. Aber Die Landespolitik, der HGV, die Wirtder Bürgermeister hat dann zusätzlich eine schaftskammern Tirol und Südtirol und Bahn auf die Seebodenspitze verlangt, die verschiedene Verbände stehen einem Zugesamte Beschneiungsanlage, die gesamten sammenschluss mit dem Kaunertal positiv Pisten und die gesamte Lawinenverbauung. gegenüber. Nur die örtliche Politik stellt Dasselbe für das Projekt Kaunertal. Da war sich dagegen. es logisch, dass für das Projekt Kaunertal anKirchturmpolitik ist das. So wird es keine statt 16 Millionen Euro 29 Millionen herausEntwicklung im Oberland geben. Die Kongekommen sind und auf Haider Seite statt 9 sequenz könnte sein, dass die Haideralm Millionen 13 Millionen Euro. Wenn ich heute schließen wird. Wir haben das Potenzial der eine Suppe bestelle, sind die Kosten natürlich Landschaft, wir haben eine bestimmte Infraanders als bei einem 4-gängigen Menü. struktur, die noch auszubauen ist. Auch die Einstellung dem Gast gegenüber ist im OberWas wäre Ihre Vision fürs Oberland? land zu verbessern. In Mals steige ich vom Zug aus, komme - das ist noch zu definieren - auf den Watles, vom Es ist die Aussage im Raum, dass es im Watles fahre ich mit den Skiern zur Haideralm, Oberland zu viele Lifte im Verhältnis zu der von dort auf Schöneben. Von Schöneben auf Bettenanzahl gibt. Diese Aussage hat es Nauders und von dort ins Langtauferertal - da bereits vor 15 Jahren gegeben. hat es auch schon Pläne dafür gegeben und Die Aussage ist teilweise richtig, weil wir zu vom Tal aufs Karlesjoch. Und die Krönung viele kalte Betten haben. Von Pfunds bis Mals, wäre, wenn eine Eisenbahn von Mals bis das haben wir auch in der Konzepterstellung nach Nauders hinauffahren würde - eine Erfestgehalten, gibt es 13.000 Gästebetten. In lebnisbahn wie beim Jungfraujoch. Das wäre der Hochsaison geht das für die vorhandenen meine Vision. Auch weil wir eine Landschaft Liftanlagen gut, in der Nebensaison fehlen

Foto: „Wind“-Archiv

Vinschgerwind: Sie waren maßgeblich beteiligt an der Erstellung des Gesamtkonzeptes „Sanierung durch qualitative Aufwertung Haideralm-Maseben mittels Gletscheranbindung“. Geht es nach der Gemeindeverwaltung von Graun wird aus diesem Konzept wohl nichts werden. Sind Sie enttäuscht? Peter Oberhofer: Ich habe das Konzept mitgestaltet und mitgeschrieben, das ist richtig. Sicher bin ich enttäuscht und zwar aus mehreren Gründen. Zum Einen hat sich die Gemeinde Graun nicht die Mühe gemacht, das Konzept anzuschauen. Meiner Meinung nach sollte eine Gemeindeverwaltung eine weitsichtige Entscheidung treffen zum Wohle der gesamten Bevölkerung. Gerade auch, weil es hunderte Arbeitsplätze betrifft und das in einer Zeit der Krise, in der Arbeitsplätze nicht leicht zu schaffen sind. Ich habe den Eindruck, dass zum Teil Privatinteressen vertreten werden.


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Was erwarten Sie sich von der derzeitigen Gemeindepolitik in Graun für die Zukunft? Ich erwarte mir, dass beide Konzepte abgewogen und seriös geprüft werden und dann eine weitsichtige Entscheidung für die Gesamtbevölkerung getroffen wird. Und dass nicht Privatinteressen im Vordergrund stehen oder gewisse Lobbys unterstützt werden. Ich frage mich, wenn in Langtaufers die Mehrheit der Bevölkerung für das Kaunertalprojekt ist, warum es nicht verwirklicht werden kann. Umgekehrt: Wenn die Verbindung Haideralm-Schöneben verwirklicht werden sollte, werden die Langtauferer auch nicht gefragt. Und ich erwarte mir von der Gemeindeverwaltung, dass sie den Leuten gegenüber Respekt hat, auch wenn diese eine andere Meinung haben. Meine Gedanken möchte ich als Hilfe in der Entscheidungsfindung verstanden wissen, die schlussendlich bei der Bevölkerung liegt und zu respektieren ist. Interview: Erwin Bernhart

/Wirtschaft/ 11

Glurns/Vinschgau

Inspirierende Räume Den Termin hat man gut koordiniert: Fast alle BM des Tales statteten den neuen Räumlichkeiten von Vinschgau Marketing in Glurns einen Besuch ab Foto: Erwin Bernhart

die Gäste. Wir haben eine Auslastung von 110 Vollbelegungstagen. Alle Skigebiete, die in letzter Zeit zusammengeschlossen worden sind - Beispiel Gitschberg-Jochtal, haben eine Gästesteigerung von bis zu 30 Prozent gehabt. Sind die in Fiss-Serfaus blöd? Sind die Kaunertaler blöd? Sind die Pusterer alle blöd? Nur Zusammenschlüsse garantieren die Überlebensfähigkeit von Skigebieten.

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D

er Nikolaustag, der 6. Dezember 2013, war für den Tag der offenen Tür wohlgewählt. Der Direktor von Vinschgau Marketing, Kurt Sagmeister, hat mit seinem Team nach Glurns geladen und gekommen sind neben einigen Tourismuspräsidenten durchaus prominente Gäste: Fast die gesamte Bürgermeisterriege ist nach einem Energie-Gipfel auf Stippvisite in die Stadt des Kollegen Erich Wallnöfer gekommen, nebst dem Landtagsabgeordneten Sepp Noggler, dem Kammerabgeordneten Albrecht Plangger und allen voraus dem HGVObmann Manfred Pinzger. Vinschgau-Mar-

keting-Präsident Matthias Tschenett freute sich über eine derart große Wertschätzung. Als inspirierend empfinden die Mitarbeiterinnen die neuen Räumlichkeiten im Altbau des Söleshauses, als Ideenschmiede. Pinzger nahm die Gelegenheit beim Schopfe, um die Bürgermeister darauf hinzuweisen, dass sie im kommenden Jahr die Gebäudesteuer für Gastbetriebe um die Hälfte senken sollten, denn nur so werden auch notwendige Investitionen frei. Die Abwanderung des Büros von Schlanders nach Glurns sei zudem ohne größere Probleme vonstatten gegangen. (eb)

DalÛ\a]k]eÛN]a`fY[`lk_jmvÛ n]jZaf\]fÛoajÛmfk]j]fÛ;YfcÛ ^1jÛ\a]ÛYf_]f]`e] QmkYee]fYjZ]al mf\Ûo1fk[`]f ^1jÛ\YkÛf]m]ÛAY`jÛ >]kmf\`]al• >d1[cÛmf\Û<j^gd_

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12 /Leserbriefe/

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Volksabstimmung kann in Mals zugelassen werden! Ein 72-köpfiges „Promotorenkomitee“ hat Ende August 2013 einen zweiten Antrag um Volksabstimmung bezüglich des Einsatzes von chemisch- synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Herbiziden in der Gemeinde Mals eingereicht. Die von der Gemeinde Mals eingesetzte Kommission für Abstimmungen (bestehend aus drei Juristen: Dr. Martin Fischer, Dr. Marion Markart, Dr. Christoph Gögele) hat – nach Studium des Abstimmungstextes, nach der Begutachtung der schriftlichen Begründung des

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Promotorenkomitees und nach Anhörung des Sprechers des Promotorenkomitees, am 5. Dezember gegen den Antrag nichts mehr eingewendet und ihn für gesetzeskonform erklärt. Somit hätte sich das „Promotorenkomitee“ an die Aufgabe der Unterschriftensammlung machen können, wenn nicht eine neuerliche Sperrfrist wegen des „Landesreferendums vom 9. Februar 2014“ eingetreten wäre. Die Promotoren und viele Bürgerinnen und Bürger von Mals freuen sich jedenfalls, dass für sie nun der Weg für echte Bürgerbeteiligung frei geworden ist.

Nachgedacht von Don Mario Pinggera

Vor wenigen Tagen traf ich einen Bischof, der mir etwas ratlos schilderte, dass an seinem Ordinariat, der diözesanen Behörde, einiges nicht so läuft, wie er sich das vorstellt. Als ich ihn bat, konkreter zu werden, sprach er davon, dass die Ordinariatsräte, das Domkapitel und der Generalvikar mehr oder weniger ein Eigenleben führen. Absprachen gibt es so gut wie keine. Nach einer kleinen Pause sagte ich ihm sehr deutlich, dass es vielleicht an ihm liegen könnte, indem er seine Leitungsaufgabe nur ungenügend wahrnimmt. Und ich wies darauf hin, dass wir seit Jahrzehnten wieder einen Papst haben, der seine Leitungsaufgabe wahrnimmt, der nicht nur da ist, Bücher schreibt oder reist (was auch wichtig ist), sondern der bei der eigenen Behörde die Zügel in die Hand nimmt. Der Bischof gab mir etwas resigniert recht und meinte, es sei nicht unbedingt seine Stärke, zwischen sich konkurrierenden Mächten zu vermitteln. In der Tat: Die Aufgabe der Leitung wird oft unterschätzt. Mit fatalen Folgen! Weil nämlich dann andere das Zepter in die Hand nehmen, die es gar nicht in die Hand nehmen dürften. Dann werden eben jene unheilvollen Seilschaften gebildet, die nach Loyalität entscheiden und nicht nach Kompetenz. Unsere Kirche hat dafür bitteres Lehrgeld zahlen müssen, angefangen von Skandalen um die Vatikanbank über Ernennungen von teilweise völlig ungeeigneten Bischöfen bis hin zum Missbrauchsskandal, der immer noch in der Aufarbeitung befindlich ist. Mit sehr viel Mut und Entschlossenheit greift Papst Franziskus beispielsweise in der Glaubenskongregation oder auch im Staatssekretariat ein. Gut! Sehr gut! Gott stehe ihm bei! Er ist hier übrigens auch ein Beispiel für viele andere hierarchische Strukturen: Auch in der freien Wirtschaft braucht es Leitung, ebenso in Regierungen und Gemeindeverwaltungen. Wenn etwas in Schieflage gerät, Angestellte drangsaliert werden oder die Kunden von der guten Laune der sie Bedienenden abhängig werden, dann stimmt meistens die Leitung nicht. Im Wort Leitung steckt leiten, also etwas eine Richtung geben. Das braucht Umsicht, Konsequenz, Beharrlichkeit und in persönlichen Belangen eben auch ein weites Herz. Der heilige Benedikt sagt über den Abt, der das Kloster leiten soll, wichtiger als das Vorstehen sei das Vorsehen. Und das verlangt ein scharfes Auge, wache Ohren, Aufmerksamkeit und besonnenes Handeln.

Sie haben jetzt erstmals die Chance, selbst die Gestaltung ihres Lebensraumes für sich und für ihre Kinder mitzubestimmen. Durch die Volksabstimmung wird kein generelles Verbot von Pestiziden angestrebt, sondern nur der Einsatz sehr giftiger, giftiger, gesundheitsschädlicher und umweltschädlicher chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel und Herbizide soll untersagt werden. Damit wird einem verantwortungsvollen, nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen im Einklang mit dem verfassungsrechtlich und europarechtlich verankerten Schutz der Gesundheit Rechnung getragen. Jeder Acker- und ViehzuchtBauer soll weiterarbeiten können wie bisher. Auch wer Obst anbauen will, kann dies frei tun, nur eben auf eine Weise, die ihn selbst und auch sonst niemand gesundheitlich schadet. Wie Gras- und Heuproben deutlich belegen, ist aufgrund der extremen Windverhältnisse im Malser Gemeindegebiet die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft mit starker Abdrift verbunden. Die Pestizide gelangen somit an Orte, wo sie nicht hingehören: aufs Viehfutter, auf biologisch bewirtschaftete Felder und Äcker, auf Hausgärten, auf Wohnhäuser, auf Schulhöfe und Spielplätze… Überall wurden Pestizide in erhöhten, z.T. sehr hohen Mengen nachgewiesen. Sollte sich die Bevölkerung für ein Verbot dieser gefährlichen

Substanzen entscheiden, wird die Gemeindeverwaltung sinnvolle Übergangsfristen setzen, um einem konventionellen Obstbauern genügend Zeit für die Umstellung zu gewähren. An alle, die durch die Ermöglichung der Volksabstimmung zur Aufwertung der Gemeindeautonomie und zur Bürgerbeteiligung beigetragen haben, ergeht ein herzlicher Dank. Fragner-Unterpertinger Johannes, Sprecher des Promotorenkomitees für eine pestizidfreie Gemeinde Mals

Als der »Goldene Sonntag« aufhörte zu glänzen Als »silberner und goldener Sonntag« werden der dritte und der vierte Adventsonntag bezeichnet. Aber gelten diese noch als die Haupteinkaufstage vor Weihnachten? Stellt sich nicht eher die Frage wann heutzutage Ladenschluss ist? Die vielen verkaufsoffenen Adventswochenenden zeigen eine ernüchternde Erfahrung. Weihnachten ist immer weniger das »Fest der Liebe«, sondern vielmehr das Fest des Einkaufens. Viele Gaben unter dem Baum glitzern und blinken. Darunter leidet jedoch die kleinste soziale Gemeinschaft, die Familie. Könnte man die sogenannte stille Zeit im Jahr bewusster wahrnehmen, wäre mehr Zeit für die Familie. Könnten der »silberne und goldene Sonntag« glänzen, würde auch diese Säule der Gesellschaft wieder glänzen. Dietmar Weithaler, Partschins


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/Impressionen/ 13

Marienberg. Ich bin kein Grafiker, aber wenn ich von der Spitzigen Lun die Klosteranlage gesehen habe, dachte ich schon an ein Weinetikett oder auch nicht. So habe ich Hartwig gebeten, die Farben zu reduzieren. Dies ist das Resultat. Prosit, neues Jahr! Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it


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Skihütten

Jürgen Todenhöfer kommt nach Schlanders

Die Höferalm am Watles und die Madritschhütte in Sulden sind zur Wahl der schönsten Skihütte auf stol.it nominiert. Noch bis zum 3. Jänner 2014 kann abgestimmt werden.

Der Kiwanis Club Vinschgau lädt am 7. Jänner um 20 Uhr zu einer hochkarätigen Veranstaltung mit einem exklusiven Gast: Jürgen Todenhöfer. Todenhöfer liest aus seinem Buch „Du sollst nicht töten“, im Anschluss daran stehen eine Diskussion und eine Buchsignierung auf dem Programm. Die freiwilligen Spenden der Benefizveranstaltung, die im Sparkassensaal des Kulturhauses Schlanders stattfindet, kommen Kindern in Afghanistan und Syrien zugute. Todenhöfer war Bundestagsabgeordneter der CDU, ist promovierter Jurist und bereist immer wieder Krisenregionen.

Naturns

Leserbrief

Rieslingtage Südtirol

Immer noch nichts gelernt

Der Herbst in Naturns steht bereits seit 9 Jahren im Zeichen dieser Rebsorte. Auf dem Programm stehen Weinreisen, Riesling-Führungen und -Verkostungen sowie kulinarische Galaabende. Organisiert wird das Ganze vom Tourismusverein Naturns und einigen Weinliebhabern, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, der Koordinierungsgruppe Naturns Aktiv und dem HGV. Höhepunkt war der 8. Nationale Rieslingwettbewerb, in dessen Rahmen eine Fachjury 47 italienische Rieslinge Jahrgang 2012 bewertete. Als „bester Riesling 2012“ wurde der „Südtiroler Riesling“ des Landesweingutes Laimburg gekürt. Den 2. Platz belegte der „Südtirol Eisacktaler Riesling“ vom Köfererhof, während der „Südtirol Riesling Montiggl“ von der Kellerei St. Michael-Eppan den 3. Platz erzielte. Unter den 10 besten Rieslingen auch diesmal zwei Vinschger: „Südtirol Vinschgau Riesling DOC“ vom Köfelgut Martin Pohl und der „Südtirol Vinschgau Riesling DOC Castel Juval“ vom Weingut Unterortl Familie Aurich. „Das Ergebnis und auch die rege Beteiligung am Wettbewerb sind sehr erfreulich“, sagt Monika Unterthurner, Präsidentin der Rieslingtage.

Foto: Rieslingtage Naturns

Im Herbst wird Naturns zur RieslingHochburg

Am 03.12.2013 fand eine weitere Bürger- und Informationsveranstaltung in der Gemeinde Graun statt. Vorherrschendes Thema war erneut die Situation der einzelnen Ski-Gebiete und die Möglichkeit verschiedener Zusammenschlüsse (unter anderem auch der grenzübergreifende Anschluss ins Kaunertal), die in Form von mehreren Machbarkeitsstudien präsentiert werden sollten. Und obwohl das im Vorfeld ausgeteilte Infoblatt zunächst tatsächlich auf eine „Informations-Veranstaltung“ hindeutete, entpuppte sich der ganze Abend bereits nach wenigen Minuten als ein einziger, allumfassender Rechtfertigungsversuch seitens Gemeindevertreter für das vergangene Versäumnis des nicht wahrgenommenen Investitions-Angebots eines gewissen Herrn Dr. Rubatscher. Durch den zwar anfänglich raffiniert anmutenden, aber für den scharfsinnigen Beobachter letztendlich doch plumpen und leicht durchschaubaren dramaturgischen Kniff, gleich zu Beginn das Angebot Rubatschers vor der versammelten Bevölkerung zu präsentieren (und damit Offenheit und Ehrlichkeit zu suggerieren), versuchte BM Noggler sogleich aufzuzeigen, warum man keine Möglichkeit sah, auf das Angebot einzugehen. Seine übertrieben reinwaschenden Ausführungen und die unmittelbar darauf präsentierten Machbarkeitsstudien dienten augenscheinlich dem alleinigen Zwecke, die Haltung der Gemeinde gegenüber Rubatscher zu legitimieren. Der Einsatz eines Mediators (Herr Eberhard Daum höchstpersönlich)- der, entgegen des eigentlichen Berufsbildes, beharrlich für die Gemeindeführung Partei ergriff und dabei lu-

stigerweise trotzdem nicht müde wurde, Neutralität zu suggerieren- sollte hier als strategisch amüsantester Schachzug nicht ungenannt bleiben. So konnte man immerhin ausgefuchst jeglicher Kritik kommentarlos aus dem Weg gehen, bedachte dabei aber offenbar nicht, dass solch ein Verhalten nicht unbedingt von kompetenter Führungsqualität zeugt. Und an diesem Punkt frage ich mich- warum dieser krampfhaft inszenierte und sterile Überzeugungsversuch? Wozu eine so ausufernde Unschuldsbekundung, wo doch gemäß aller bisherigen Schilderungen doch so offensichtlich und klar, stets richtig und im besten Sinne des Volkes gehandelt wurde? Nur so viel sei dazu noch gesagt: Eine Rechtfertigung schickt ausnahmslos immer voraus, dass für ein bestimmtes Verhalten Klärungsbedarf herrscht, ansonsten verlöre die Rechtfertigung ihre Zweckmäßigkeit. Angesichts dieser Tatsache muss also selbst unserer obersten Führungsebene klar gewesen sein, dass ihr Verhalten nicht plausibel und schon gar nicht nachvollziehbar gewesen sein kann und aller Bemühungen zum Trotz natürlich auch immer noch nicht ist. In diesem Sinne noch ein direkter Wink an die Häupter unserer Gemeinde: Sollte nochmals ein Angebot vorliegen, indem es womöglich indirekt, jedoch eindeutig um mehrere Millionen Euro geht- wie wäre es mit einem Anruf? Eine mündliche Bekundung von Interesse ist kein mit Blut unterschriebener, rechtsverbindlicher Vertrag, jedoch hält man sich damit alle Möglichkeiten offen. Und ich bin überzeugt, innerhalb eines Monats könnte mit ein paar Anrufen so manche Unklarheit aus dem Weg geräumt und eventuell sogar eine geschäftliche Beziehung erarbeitet werden.

Ich wage nun wirklich nicht zu behaupten, dass dieser Gedankengang keinem unserer Führungskräfte in den Sinn gekommen sein mag, was wahrlich ein Armutszeugnis wäre. Und dies vorausgesetzt, wird somit einmal mehr nur allzu deutlich, dass von Anfang an sowie bereits seit 20 Jahren niemals Interesse an einem gletscherübergreifenden Zusammenschluss bestand und dass man Rubatschers Angebot vollkommen bewusst und absichtlich kommentarlos verstreichen ließ. Aber genug der Offensichtlichkeiten. Was an dieser Stelle allerdings noch erwähnt werden sollte, ist, dass man sich im Oberland jetzt offenkundig dazu entschieden hat, zunächst einen „kleineren“ Schritt zu wagen und das Projekt einer lediglich 20 Millionen Euro teuren Zubringer-Liftschaukel von St. Valentin nach Schöneben zu realisieren, da diese um galaktische 5 Millionen preiswerter als die Kaunertal-Variante ist und noch dazu schlechte Aussichten auf wirtschaftlichen Erfolg zu bieten hat. Man müsse auf „dem Boden bleiben“, hieß es. Angestrebter Baubeginn ist das Jahr 2015. Meiner bescheidenen Meinung nach ist die Wahrscheinlichkeit bedeutend höher, dass im selben Jahr ein pinkfarbenes UFO auf der Spitze unseres Grauner Kirchturms landet und dort dann von lustigen noch pinkeren Geschöpfen das Portal in eine fremde Welt errichtet wird. Was also am Ende des Abends bleibt, ist die ebenso dramatische wie unbarmherzige Erkenntnis, dass die Gemeinde Graun sich wohl auch noch weitere 15-20 Jahre, weder politisch noch ökonomisch weiterentwickeln wird und dass es bis dahin zwar sicherlich noch einige weitere Köpfe an der Spitze geben wird, die „wahren“ Regierenden jedoch immer dieselben bleiben werden. Patrik Eller, Langtaufers

http://upload.wikimedia.org

14 /Lokales/


Weihnachten in Mals

Wir wĂźnschen frohe Festtage und ein erfolgreiches Jahr 2014

VerdrossstraĂ&#x;e 4 39024 Mals Tel. 335 70 46 996

Agentur Mals Tel. 0473 831394


16 /Lokales/

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Reschen

Harfenmeditation zu Silvester

Geheimtipp: Testsieger Schöneben D

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Foto: Erwin Bernhart

in Jahresausklang der besonderen Art wird in der Klosterkirche von Marienberg geboten. An der Harfe: Isabel Goller Besinnliche Texte werden von den Mönchen gelesen Dienstag, 31.12.2013 um 15.00 Uhr

Wir laden Sie ein mit uns das Jahr in einer ganz besonderen Atmosphäre ausklingen zu lassen. Rhythmische Klänge und besinnliche Texte zum Entspannen und Loslassen. Anschließend verabschieden wir uns gemeinsam bei einem Umtrunk.

as skiresort.de ist so etwas wie eine Rating-Agentur für Skigebiete weltweit. Die Testberichte bzw. das Vergeben von Sternen in verschiedenen Bereichen werden jährlich von den Skigebieten mit einer gewissen Anspannung und - wenn positiv - mit großer Freude zur Kenntnis genommen. Auch weil diese Testberichte, im Internet auf skiresort.de veröffentlicht, zu einer guten Werbung beitragen können. Schöneben stellt sich seit Jahren den Testern, die die Größe des Skigebietes, das Pistenangebot, Lifte und Bahnen, Schneesicherheit und Pistenpräparierung als Top-Bewertungskriterien hernehmen und daneben andere Bewertungskriterien in die Endbewertung miteinfließen lassen. Dass unsere kleinen Skigebiete mit der Größe nicht beste Platzierungen erreichen, liegt auf der Hand. Aber Schöneben erzielt

Foto: „Wind“-Archiv

Marienberg

bei den Top-Bewertungen (Lifte und Bahnen, Schneesicherheit und Pistenpräparierung) immer wieder die Höchst-SterneZahl, jeweils 5 von 5 Sternen. Im heurigen Jahr konnte sich Schöneben als Gewinner „Geheimtipp: Führendes Skigebiet bis 30 km Pisten“ bei skiresort. de platzieren. Bei der Freundlichkeit des Personals gab’s 5 von 5 Sternen, ebenso beim Bewertungskriterium „Familien

Heimatbühne Tschengls

Die Heimatbühne Tschengls präsentiert die Komödie in 3 Akten von Ute Tretter-Schlicker / Regie: Cilli Trafoier

und Kinder“. Auch beim Kriterium „Snowparks“ gab es die Höchstnote für Schöneben. Mit insgesamt 4,1 von 5 Sternen behauptete sich Schöneben auch heuer wieder in den Top-Platzierungen. Ein schöner Erfolg, denn alle anderen Skigebiete erhielten in dieser Kategorie „Geheimtipp“ weniger Punkte als Schöneben (z.B. Ratschings, Kvitfjell in Norwegen, Obersdorf in Deutschland...). (eb)

Kann denn Liebe Sünde sein?

S

Kann denn

Liebe

Sünde sein?

Premiere: So. Mo. Sa. So. Do. Sa. So.

05.01.2014 06.01.2014 11.01.2014 12.01.2014 16.01.2014 18.01.2014 19.01.2014

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20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 17.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 17.00 Uhr

im Kultursaal Tschengls Reservierung: Tel. 345 444 76 13 Mit freundlicher Unterstützung Südtiroler Theaterverband

chon seit November probt die Heimatbühne Tschengls unter der Regie von Cilli Trafoier die Komödie „Kann denn Liebe Sünde sein?“, damit im Jänner das Publikum wieder voll auf seine Kosten kommt. Auch heuer gibt es etwas für die Lachmuskeln und die 7 Schauspieler werden auf der Bühne ihr Bestes geben. Zum Stück: Traudl legt großen Wert auf ein sauberes und anständiges Haus, doch als sich ein Stripper ankündigt, wächst Traudl alles über den Kopf. Denn Maria und sie wollen beide unbedingt Pfarrhaushälterin beim neuen Dorfpfarrer werden. Auch weitere Personen sorgen noch dafür, dass dieses Haus alles andere als anständig ist. Ist hier noch ein Happy End in Sicht? Premiere ist am 05. Jänner 2014 um 20:00 Uhr im Kulturhaus Tschengls, Reservierungen unter 345 444 76 13


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/Menschen/ 17

„Deis isch a ormselige Weihnacht gweesn“ Am Tag vor dem Heiligen Abend 1935 lag auf dem „Ratschöl-Hof“ in Außersulden ein neugeborenes Mädchen auf der Ofenbank. Dessen Mutter hatte es in der Einsamkeit alleine auf die Welt gebracht und notdürftig in Windeln gewickelt. Niemand hatte etwas von der Schwangerschaft gewusst. Das Neugeborene war Erna Pfeifer. Erna Pfeifer-Wallnöfer, geboren am 23. Dezember 1935 auf „Ratschöl“, Außersulden. Sie war Bäuerin auf dem „Untervellnairhof“ auf dem Prader Berg und lebt heute mit ihrem Mann in Prad. „Wer mai Voter isch, hot miar di Muatr nia gsogg.“

von Magdalena Dietl Sapelza

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

E

rnas Mutter lebte zum Zeitpunkt der Geburt allein auf dem Hof. Die Eltern waren gestorben, der Bruder leistete Militärdienst und die Schwester war ausgewandert. Am Hl. Abend erhielt die junge Mutter Besuch aus dem Tal, und die Nachricht vom ledigen Kind auf „Ratschöl“ verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Bei der Christmette in Stilfs sprach der Pfarrer auf der Kanzel die Schande an und forderte die Gläubigen auf, darauf zu achten, dass die Kleine auf „Rätschöl“ nicht „verputzt“ wird. „Deis isch für mai Muatr s‘ Traurigste gweesn“, erzählt Erna. Immer wenn sie nach ihrem Vater fragte, begann die Mutter zu weinen. Erna hörte schließlich mit dem Fragen auf, um ihrer Mutter nicht weh zu tun. „Do isch selm eppas passiert, wos si miar nit hot drzeiln gwellt“, meint Erna. Was immer auch geschehen sein mochte, an Mutterliebe fehlte es der kleinen Erna nie. Doch das Leben auf dem Hof mit wenigen Stück Vieh war karg und beschwerlich. „Miar hoobm gschuntn bis geat nicht mea“, betont sie. Etwas leichter wurde es für die beiden nach dem Krieg, als der Onkel mithalf, wenn er nicht als Bergführer unterwegs war. 1947 änderte sich Ernas Leben durch die Heirat ihrer Mutter mit Franz Schöpf vom „Untervellnairhof“. Sie zog mit ihrer Mutter dorthin und bekam endlich einen Vater - einen Ziehvater. „I honn an guatn Ziavoter kopp – a ogener hat nit kennt besser sein“, unterstreicht sie. Sie blieb einziges Kind. Mit der Übersiedelung nach „Untervellnair“ brachen bessere Zeiten an, obwohl es auch dort zupacken hieß. In der Bergschule begegnete Erna den fünf Jahre ältere Heinrich Wallnöfer vom „Löschhof“, den sie nie mehr aus den Augen verlieren sollte. Mit 18 Jahren verdiente sie sich als „Mädchen für alles“ auf einer Suldener Berghütten ihr erstes Geld. Es folgten

weitere Saisonen. Daheim kreuzten sich Ernas und Heinrichs Wege. Gemeinsam unternahmen sie Bergtouren und besuchten jene Höfe, auf denen mit der Ziehharmonika aufgespielt wurde. Erna tanzte gerne. „Er hot nit tonzt, er hot miar olm lai zuagschaug“, lacht sie. Im November 1961 traten beide vor den Traualtar und zogen in Ernas Elternhaus. Sie bewirtschaftete den Hof, unterstützt von ihren Eltern, während Heinrich sich als Waldarbeiter etwas dazu verdiente. Er kam meist nur am Wochenende heim. 1962 erblickten Zwillingsbuben das Licht der Welt. Ein Jahr später kam ein weiterer Bub dazu. Die Kinder entwickelten sich prächtig und das Leben nahm seinen Lauf. Erna war glücklich. Dann kam die neblige Nacht vom 14. auf den 15. Oktober 1973. Ein lautes Krachen und Feuerschein riss die Familienmitglieder jäh aus dem Schlaf. In Panik stürzten sie.sich ins Freie. Erna war die Letzte, denn sie mus-

ste ihre mittlerweile halbseitig gelähmte Mutter stützen. Weinend konnten sie nur noch zuschauen, wie Stall, Stadel und Haus ein Raub der Flammen wurden. Die Feuerwehren hatten im Nebel Mühe gehabt, den Brand zu lokalisieren und waren zu spät gekommen. „Zun Glück sain miar olle ausi kemman“, sagt Erna. „Fünf Minutn spater, unt miar warn olle drstickt“. Brandstiftung wurde als Brandursache vermutet. „Norr sain miar nockat dogstondn“, erinnert sich Erna. Die Familie fand zuerst Unterschlupf auf einem Nachbarhof und dann in der Schulwohnung. Zu Weihnachten 1973 flossen dort Tränen, obwohl ein Christbaum im Raum stand und Menschen aus dem Dorf einige Päckchen darunter hingelegt hatten. „Deis isch a ormselige Weihnacht gweesn“, erinnert sie sich. Drei Jahre lebte die Familie in der Schulwohnung und Erna kochte auch für den Lehrer. Dann war der wieder aufgebaute Hof bezugsfertig. „Mit Gott unt guate Leit hoobm miar insn Houf obr aufbaut“, erklärt sie. Es fehlte zwar an allen Ecken und Enden, doch sie lebten wieder in den eigenen vier Wänden. Jede Münze drehte Erna zweimal um, bevor sie etwas kaufte. Erst langsam ging‘s aufwärts. Nachdem der älteste Sohn die Zügel auf dem Hof in die Hände genommen hatte, verbrachte Erna mit ihren Mann mehrere Sommer auf den Vinschger Almen, wo dieser als Hirte arbeitete. Vor einem Jahr zog das Paar nach Prad, um den Jungen auf dem Hof Platz zu machen. Erna und Heinrich leben jetzt dort in einer Wohnung und fühlen sich wohl. „Christbam, sell stell i oan auf, suscht tuatn nit weihnachtalan“, meint sie. Oft denkt sie an die traurigen Umstände ihrer Geburt auf „Ratschöl“. Besonders lebendig werden die Erinnerungen an ihrem Geburtstag, am Tag vor dem Hl. Abend.


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Gleiche Tarife

Unikate zu Weihnachten

Die selben Mindest- und Höchsttarife für die Kleinkinderbetreuung wird es ab 2014 im ganzen Land geben. Dies hat die Landesregierung am 2. Dezember beschlossen.

An Weihnachten darf es gern etwas Besonderes, Außergewöhnliches sein. Wer noch auf der Suche ist, findet das im Ausstellungsraum der KERAMISCHEN WERKSTATT , die vielleicht schon immer gewünschte Brotschachtel oder ein vielgeliebtes Windlicht. Die Arbeiten von Elfi Sommavilla sind alles Unikate aus natürlichem Material und mit sehr viel Liebe zum Detail hergestellt. Ausstellung am Damml in Schlanders, Do.19. + Fr. 20. Dez. von 15-19Uhr; Sa. 21. + So. 22. Dez. von 1012 & 14-18 Uhr; Termine auch gerne nach Vereinbarung. www.elfi-sommavilla.it Mobil: 335 60 54 146

„Das Angebot gilt nicht mehr“ Graun - Am Dienstag (03.12.) lud die Gemeinde Graun zu einer Informations- und Bürgerversammlung in den Vereinssaal von Graun. Um einen zivilisierten Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten, wurde vorsorglich kein geringerer Moderator bzw. Mediator beauftragt als Eberhard Daum. Wir bringen den O-Ton von BM Heinrich Noggler, der um Verständnis für die Vorgehensweise der Gemeinde wirbt. von Andreas Waldner

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m überfüllten Vereinssaal begrüßte BM Heinrich Noggler namentlich die Liftpräsidenten vom Watles, Haideralm, Maseben, Schöneben und Nauders und die Ingenieure Massimo Calderara und Erwin Gasser. Im Anschluss erläuterte er im Detail die gescheiterte Zusammenarbeit mit dem Investor, mit dem vermeintlichen Investor, wie sich Noggler ausdrückte. „Ich habe mich 2-mal mit ihm getroffen. Es hat unverbindliche Aussprachen gegeben. Dann habe ich ihn gebeten, dass er ein Angebot, ein schriftliches Angebot an die Gemeinde schicken soll. Das hat er dann gemacht. Dieses Angebot ist am 13.06. in der Gemeinde eingelangt. Ich möchte euch dieses Angebot auch vorstellen, denn viele wissen von diesem Angebot nichts. Es ist wichtig, dass ihr wisst, was da drinnen steht und so auch die Vorgehensweise der Gemeinde verstehen könnt,“ so der Bürgermeister. „Da heißt es z.B. für die Haider Alm: Vorrangiges Ziel wäre der Bau einer neuen Bahn (...) Der Begriff „Ziel“ ist für die Gemeindeverwalter zu vage, zu schwammig, es ist eine Idee aber kein verbindliches Angebot. Dann steht ein Angebot einer Verbindung mit Watles, nichts hingegen von einer Verbindung mit Schöneben.“ Zu Punkt 2.: Verbindliche Zusage von Seiten des Landes über bereits mündlich geäußerte Zuschüsse von 75%. Der Bürgermeister: „Da weiß man nicht genau, wofür man 75% bekommt. Ist das auf das gesamte Projekt? Ist das nur auf einen Teil vom Projekt? Da muss man wissen: Vom ganzen Projekt kann man sie nie kriegen. Ich glaube, das ist rechtlich nicht möglich. Es steht ein großes Fragezeichen dahinter. Was wäre wenn nur von einem Teil die 75 % zu bekommen wären, auf den Rest eben nicht?“ Für Liquidationsengpässe bei der HaiderAlm AG hätte Rubatscher bis zu € 500.000

bereitgestellt. Noggler dazu. „Diese € 500.000 sind eine Summe, die sein kann oder auch nicht. € 500.000 können auch nur € 100.000 sein, es können auch € 150.000 sein oder € 200.000. (...) Was passiert eigentlich mit den Schulden von der Haider AG? Die Schulden belaufen sich immerhin auf ungefähr € 600.000. Was passiert mit der anstehenden Revision, die ja auch gemacht werden muss? In diesem Angebot wird darauf kein Bezug genommen.“ Zu - verpflichtet sich die Kaunertaler Gletscherbahn, den Betrieb der Haider-Alm AG für mindestens 10 Jahre aufrecht zu erhalten. Dies aber unter der Voraussetzung, dass die Kaunertaler Gletscherbahn einen bestimmenden Einfluss auf die Geschäftsführung ausüben kann. Dazu der Bürgermeister: „Was heißt Betrieb Haider AG? Heute sind 5

Herr Rubatscher war niemals da in der Gemeinde. BM Heinrich Noggler

Lifte in Betrieb. Heißt das morgen, dass die 5 Lifte bestehen bleiben? Oder bleiben nur 3 bestehen? Oder bleibt nur einer bestehen? Das weiß man da nicht, das geht aus diesem Angebot zu wenig hervor. Der Einfluss, das heißt, wenn ein Fremder Einfluss hat, über ein Skigebiet, dann ist es fremdbestimmt. Das bedeutet, dass nicht mehr selbst die Öffnungszeiten, Investitionen und Entwicklungen bestimmt werden können. Das kann gut sein, das kann aber auch schlecht sein. Jedenfalls steht nicht drinnen, wie lange das Skigebiet offen bleibt, wann es eröffnet wird, wann es geschlossen wird.“ Bei einer Gesellschafterversammlung der Kaunertaler Gletscherbahn wurde beschlossen, dass diese Zusagen bis 10. Juli 2013 befri-

stet werden. Noggler: „Das heißt: Am 13.06. hätten wir innerhalb von 4 Wochen, das sind 28 Tage, entscheiden sollen, in welche Richtung es geht, obwohl das Angebot nicht verbindlich war. Da muss man sagen: Das Angebot war für uns als Gemeinde zu ungenau, zu unverbindlich. Garantien wurden keine geboten. Zumindest eine Bankgarantie wäre ein mögliches Angebot gewesen. Und eines möchte ich auch noch sagen: wenn von den Anwesenden jemand bauen, sanieren, meliorieren möchte, dann werdet ihr zum Bürgermeister gehen und ein entsprechendes Gesuch einreichen. Dann bekommt ihr nach Überprüfung und Genehmigung eine Zusage. Herr Rubatscher war niemals da in der Gemeinde. Das muss man ganz klar und laut und deutlich sagen. Er hat mit uns nie in offiziellen Räumen gesprochen, wir haben uns immer nur außerhalb getroffen. Wenn ich schon etwas will, dann muss ich auch einmal hergehen und muss es sagen. Ich bin überzeugt, dass auch Herr Rubatscher seine Machbarkeitsstudie gemacht und seine Zahlen erarbeitet hat. Aber er hat sie uns nicht gezeigt. Weil so viele Unklarheiten gewesen sind, waren wir gezwungen, uns die Informationen zu beschaffen. Wir haben die Techniker beauftragt, welche die Informationen gesammelt haben. Am 03.10. wurde Rubatscher aufgefordert, eine Stellungnahme zur erarbeiten Machbarkeitsstudie der Gemeinde abzugeben. Folgendes sollte im Antwortschreiben enthalten sein: ob und wenn ja und unter welchen Umständen sie welches Vorhaben in welcher Höhe in welchem Zeitraum mit welchen Auflagen .... Nur so könnte in der Gemeinde Graun eine faire und sachliche Disskussion über die Zukunft der Skigebiete geführt werden. Die Gemeinde hat dann erst am 11.11. eine Absage erhalten, was so viel bedeutet, dass es das Angebot vom 13.06. von Rubatscher nicht mehr gibt.“

Foto: „Wind“-Archiv

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Heimatbühne Schluderns

Versteckt im Hinterhaus

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Das Tagebuch der Anne Frank

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it dem Stück „Das Tagebuch der Anne Frank“ wagen sich die Schauspielerinnen und Schauspieler der Heimatbühne Schluderns unter der Regie von Christl Stocker Perkmann an das beklemmende Thema Judenverfolgung im Dritten Reich heran. Das Stück erzählt die wahre Geschichte der jüdischen Kaufmannsfamilie Frank, die 1934 von Frankfurt a. M. nach Amsterdam flieht, um den Nazi-Häschern der SS und SA zu entgehen. 1940 besetzen die Nazis die Niederlande. Die

Familie Frank versteckt sich ab Juni 1942 im Dachgeschoss eines Hinterhauses, zusammen mit der Familie Van Daan und dem Zahnarzt Jan Dussel. Die 13-jährige Anne Frank führt Tagebuch. Sie beschreibt die beklemmende Enge, die Angst… aber auch die heiteren Begebenheiten und ihre Träume. Die Eintragungen enden im August 1944. Das Tagebuch wird nach dem Krieg gefunden und 1947 veröffentlicht. Der Inhalt löst weltweit große Betroffenheit aus. (mds)

Premiere: Sa. 28.12.13 So. 29.12.13 Sa. 04.01.14 So. 05.01.14 Mo. 06.01.14 Sa. 11.01.14 So. 12.01.14

– 20.00 Uhr – 17.00 Uhr – 20.00 Uhr – 17.00 Uhr – 17.00 Uhr – 20.00 Uhr – 17.00 Uhr

Kulturhaus

Schluderns Platzreservierung: 339 76 00 113


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Die Welt am Zaun

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Foto: Peter Puintner

ltes Porzellan, Plastik oder andere Dinge wurden und werden derzeit in Schlanders gesammelt. Gemeinsam mit dem Künstler Peter Puintner alias LUXebel sind psychisch kranke Menschen, die sich mitunter im Treffpunkt der Bezirksgemeinschaft Vinschgau beim Bahnhof in Schlanders einfinden, unterwegs. Das künstlerische Motto: „Wir wollen die Welt an unserem Zaun holen.“ Der Zaun beim Treffpunkt soll gemeinsam mit den gesammelten Dingen künstlerisch gestaltet werden. Begleitet wird das Projekt vom bekannten Filmemacher Karl Prossliner, der die Vorgänge mit der Kamera festhält. Es ist dies nicht das erste Projekt, welches im Treffpunkt mit namhaften Künstlern in Angriff genommen wird. Roman Altstätter, der Leiter des Treffpunktes, und auch Karin Tschurtschenthaler, die Direktorin der Sozialdienste

Für die Kunst unterwegs Vinschgau sehen in der Kunst, im kreativen Gestalten jenen Freiraum für psychisch Kranke, der Ansätze für Problemlösungen bieten kann. „Kreatives muss immer wieder gefördert werden“, sagt Altstätter, „deshalb suchen wir die Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern.“ (eb)

Prad am Stilfserjoch

Bioregion Obervinschgau als Wunschziel D

er Obervinschgau hat ideale Voraussetzungen sich zu einer Bioregion zu entwickeln. Landesrat Theiner bezeichnete dieses Vorhaben sogar als Wunschziel. Deshalb organisierte der Bauernbund in Prad eine Informationsveranstaltung. Nach dem Bezirksobmann des Bauernbundes, Andreas Tappeiner geht es darum, eine breite Diskussion zu führen und dabei alle Akteure mitzunehmen. Bei dieser Versammlung wurde die Bioregion Mühlviertel in Oberösterreich vorgestellt. In Österreich gibt es bereits neun Bioregionen und in Italien sind mehrere geplant, auch im Val di Gresta im benachbarten Trentino. Es geht darum, ein Leitbild für eine Region zu erstellen. Nach Daniel Breitenfellner, dem Projektleiter der Bioregion Mühlviertel bildet die Biolandwirtschaft dabei die zentrale Rolle, das Entwicklungskonzept der Bioregion Mühlviertel sieht aber vor, dass auch die Schulen, die Vermarkter, der Tourismus, das Handwerk und die Energieerzeuger mit einbezogen werden. Es geht um eine Bewusstseinsbildung für Bio in allen Lebensbereichen, um die Pflege der Natur- und Kulturlandschaft, um die Stärkung der regionalen Kreisläufe und die Bildung von Kooperationspartnerschaften. Im Mühlviertel hat man 2010 begonnen. Damals gab es in der Region bereits 2.000 Biobetriebe, rund 25% der landwirtschaftlichen Betriebe. Gestartet wurde mit einem Beteiligungsprozess. „Entscheidend sind die

Foto: Heinrich Zoderer

Schlanders

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Daniel Breitenfellner stellt die Bioregion Mühlviertel in Oberösterreich vor Leute, die Ideen haben. Deren Visionen müssen breit diskutiert werden, nicht nur innerhalb der Landwirtschaft. Wichtig ist ein wertschätzender Umgang miteinander“, betonte Breitenfellner. „Bio darf nicht von oben verordnet werden. Bio muss aus Überzeugung wachsen und die konventionelle Landwirtschaft muss auch in einer Bioregion Platz haben“, meinte Breitenfellner. In der Diskussion bezeichnete dies ein Teilnehmer als Etikettenschwindel. „Wenn Bio drauf steht, muss auch Bio drin sein“. Im Mühlviertel wurden OnlineBefragungen, Versammlungen und Themenworkshops abgehalten. Erst nachher wurde mit der Umsetzung begonnen. Den Nutzen einer Bioregion sollen aber nicht nur die Bauern haben. Durch die Bioregion soll die regionale Wertschöpfung und das Einkommen erhöht werden. Damit soll der Bekanntheitsgrad einer Region gesteigert und so der

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Tourismus und das Handwerk gestärkt und der Druck zur Abwanderung vermindert werden. Michael Oberhuber vom Versuchszentrum Laimburg wies auf den hohen Anteil an Biobauern in Südtirol hin. „Die Bioregion ist eine reizvolle Idee, es gibt Hürden, aber die kann man meistern“, meinte Oberhuber und sicherte die Unterstützung der Laimburg zu. „Ein geschlossenes Siedlungsgebiet für den Bioanbau hat viele Vorteile und führt zu höheren Auszahlungspreisen“, sagte Joachim Reinalter vom Sennereiverband. „Südtirol hat den höchsten Anteil an Bioäpfeln in Europa“, sagte Gerhard Eberhöfer, der Verkaufsleiter der Abteilung Bio beim VI.P., „aber irgendwann wird der Sättigungsgrad erreicht sein.“ Andreas Tappeiner kündigte an, eine Diskussionsplattform einzurichten, um diese Diskussionen zu vertiefen und weiterzuführen. (hzg)


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Patientenverfügung immer wichtiger

„Bollini rosa“

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as passiert mit Menschen, die eine unheilbare, tödlich verlaufende Krankheit haben, dement sind oder nach einem Unfall nicht mehr selber Entscheidungen treffen können? Diese Frage und das Erstellen einer Patientenverfügung behandelte kürzlich Anita Tscholl von der Caritas Hospizbewegung bei einer Informationsveranstaltung des KVW. Die Fortschritte der Medizin stellt die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Die Angst von Maschinen beherrscht zu werden und das Leben durch die medizinischen Fortschritte künstlich zu verlängern, führt zu neuen Fragen und großen Unsicherheiten. Die Patientenverfügung kann Angehörigen, Medizinern und dem Pflegepersonal bei schwierigen Entscheidungen Sicherheit geben. Deshalb sollte nach Anita Tscholl jeder Erwachsene frühzeitig eine schriftliche Patientenverfügung erstellen,

Foto: Heinrich Zoderer

Schlanders

Persönliche Beratung gibt Anita Tscholl von der Caritas Hospizbewegung am Vormittag von Montag bis Donnerstag bei der Caritas in Schlanders. Voranmeldung unter +39 3665889441 bei einer Vertrauensperson oder beim Vertrauensarzt hinterlegen und nach einigen Jahren wieder überprüfen. Es geht dabei nicht nur darum, einen von der Ethikkommission ausgearbeiteten Fragebogen auszufüllen,

Neujahrskonzert 2014

NEUJAHR IN WIEN JUNGE PHILHARMONIE WIEN Leitung: Michael Lessky / Sopran: Ute Döring

Freitag, 3. Jänner 2014 um 20 Uhr

Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders/Sparkassensaal Kartenvorverkauf im Tourismusverein Schlanders-Laas (Kapuzinerstr. 10) von Montag bis Freitag jeweils von 9.00-12.30 Uhr und von 14.00-18 Uhr sowie an der Abendkasse ab 19.00 Uhr.

MARKTGEMEINDE

SCHLANDERS

sondern notwendig ist die Auseinandersetzung mit dem Tod und die Formulierung persönlicher Wünsche für den Fall, dass man nicht mehr selber die Entscheidungen treffen kann. Gespräche mit dem Vertrauensarzt und mit Angehörigen sind deshalb sehr wichtig. Liegt eine Patientenverfügung vor und steht dabei klar formuliert, welche medizinischen Maßnahmen der Patient wünscht und welche er ablehnt, dann steht der Wille des Patienten im Vordergrund und muss vom Arzt respektiert werden. Damit wird die Würde des Menschen geschützt und das Sterben menschlicher gestaltet. (hzg) Infos zur Patientenverfügung im Internet: http://www.provinz. bz.it/gesundheitswesen/komitees/patientenverfuegung.asp http://www.verbraucherzentrale. it/16v16d60882.html

echs der sieben Krankenhäuser Südtirols haben sich auch 2013 um die Auszeichnung „besonders frauenfreundlich“ (die sogenannten „Bollini rosa“, rosa Punkte) beworben. Erfolg auf der ganzen Linie: alle sechs wurden prämiert. Darunter auch das KH Schlanders. In Schlanders ist neben der Behandlung von Essstörungen und der Zusammenarbeit mit der Komplementärmedizin besonders die gynäkologische Betreuung zu nennen, vor allem die Vulva- und Beckenbodenchirurgie. Auch das Engagement des Psychiatrischen Dienstes rund um das Thema Depressionen brachte Punkte.

Foto: Erwin Bernhart

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Buch

Prächtiges Buch

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20 TE 12 ST /1 3

Top Skigebiet Gesamtbewertung:

4,1 von 5 Sternen

...einfach herrlich!

aszinierende Bilder und in sich ruhende, persönliche Texte: Der aus Schluderns stammende Buchautor Sebastian Marseiler und der aus Kastelbell stammende Fotograf Udo Bernhart haben im blv-Verlag ein prächtiges Buch herausgebracht. „Vom einfachen Leben in der Natur“, so der Titel des Buches, lässt einen wunderbaren Blick hinter Klostermauern zu. Die Autoren haben die Klöster Marienberg, Säben, Neustift, St. Johann in Müstair, das Stift Stams, die Kartause Allerengelberg und das Hospiz Großer St. Bernhard besucht, beschnuppert, auf sich wirken lassen und geben ganz persönliche Empfindungen und Eindrücke im Buch wieder. Die Großzügigkeit des Formates lässt es zu, dass diese Eindrücke auf den Leser Eindruck machen, ihn entführen in eine ansonsten verschlossene Welt der Klöster, in denen, neben dem

Gebet, gearbeitet und gelebt wird und auch Vorlieben ausgelebt werden. Und weil Marseiler selbst Klosterschüler war, fällt jener Teil des Buches aus dem Rahmen, der persönliche Erlebnisse, auch aus der Jugendzeit, beschreibt. Der Teil über Marienberg. (eb)

144 Seiten, 150 Farbfotos, 29.8 x 32.6 cm, fest gebunden mit Schutzumschlag; ISBN 978-3-8354-1165-4

Vinschgau/Südtirol

Mit Ihrer Hilfe helfen

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Bei uns finden Sie traumhafte Pisten, einen Top-Snowpark für Snowboarder und Skifahrer, perfekte Schneelagen und für Kinder gibt es ein ausgezeichnetes Kinderland. Dazu noch die Funslope, das abwechslungsreiche Pistenerlebnis.

AUSGEZEICHNETE SCHNEEVERHÄLTNISSE! Busdienst täglich: ab Bahnhof Mals nach Schöneben vorerst vom 25.12.2013 bis 06.01.2014 Bahnhof Mals 9:45 Uhr Abfahrt nach Schöneben (nach Ankunft Zug) Schöneben Talstation um 15:45 Uhr Abfahrt nach Mals Bahnhof Webcam und Wetterdienst finden Sie auf unserer Webseite!

s war in aller Traurigkeit und Niedergeschlagenheit ein wohltuender Moment, als ich erfuhr, dass mir die Südtiroler Kinderkrebshilfe Regenbogen die Übernachtung im Marienheim und das Mittagessen in der Klinik-Mensa bezahlte“, sagt eine Mutter, die über Monate bei ihrem krebskranken Kind in Innsbruck lebte. Die Südtiroler Krebshilfe Regenbogen unterstützt Betroffene seit 25 Jahren. Die Hilfestellungen sind vielfältig. Bezahlt werden neben Übernachtungen auch Fahrtkostenzuschüsse, damit Eltern und Geschwister das kranke Kind so oft wie möglich in der Klinik besuchen können. Eine unbürokratische finanzielle Soforthilfe greift auch, wenn beispielsweise Eltern ihre Arbeit aussetzen müssen, um beim kleinen Patienten zu bleiben. Bezahlt werden Schülerhilfen, Elterntreffen, Rehabilitationsaufenthalte,

Therapien, die von der Sanität nicht übernommen werden, gemeinsame Fahrten, Meeraufenthalte und einiges mehr. „Nur dank ihrer Hilfe können wir helfen“, betont der Vorsitzende der Vereinigung Josef Larcher. Er leitet diese seit der Gründung. Die Südtiroler Kinderkrebshilfe Regenbogen wurde 1988 als Sektion der ein Jahr zuvor von Eltern, Schwestern und Ärzten der Universitätsklinik Innsbruck gegründeten „Kinderkrebshilfe Tirol und Vorarlberg“ aus der Taufe gehoben. Damals wurden fast alle krebskranken Kinder Südtirols in Innsbruck behandelt. Das Jubiläum nehmen Larcher und sein Vorstandsteam, die alle ehrenamtlich arbeiten, zum Anlass, allen Spenderinnen und Spendern herzlichst zu danken. (mds) Infos unter 0472 834824 www.kinderkrebshilfe.it


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Schlanders

Partschins

Kafkaeskes Theater

Sponsorvertrag

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an hätte eine Stecknadel fallen hören können, so still ward’s bei Kafkas „Der Prozess“. Eine Stunde und zehn Minuten lang folgte das Publikum im Kulturhaus in Schlanders – ausverkauft war der Theatersaal am 29. November – gespannt dem, was Philipp Hochmair vom Thalia Theater Hamburg da auf die Bühne brachte. Kafkaeskes zweifelsohne, Beklemmendes, Bedrohliches, auch

Geheimnisvolles. Das Bühnenbild: Ein Tisch mit Leselampe und Mikrophon, etwas dahinter eine Leinwand, auf der er immer wieder Dias abspulte. Hochmairs Krimi beginnt als Lektüre: „Jemand muss Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines morgens verhaftet.“ Josef K. ist angeklagt, unschuldig, und muss sich vor einem Gericht verantworten.

Zum Schluss wird er hingerichtet: Das Todesurteil wird gnadenlos vollstreckt. „Der Prozess“ war die zweite Gastvorstellung des Südtiroler Kulturinstituts in Schlanders. Zwei weitere folgen im nächsten Jahr: Christa Wolfs „Der geteilte Himmel“ (30. Jänner 2014) und als Abschluss Theresia Walsers Uraufführung „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ am 28. März 2014. (ap)

Vinschgau/Laimburg

Vinschger LVH-Frauen beim LH

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as Ambiente war dem Anlass entsprechend. Über 50 Frauen aus dem Handwerksbezirk Vinschgau waren am 3. Dezember

v.l.: Marlies Dabringer, LH Luis Durnwalder, Rita Egger und Maria Wallnöfer

zu einem abendlichen Gedankenaustausch mit dem scheidenden LH Luis Durnwalder in den Felsenkeller der Laimburg geladen. Auf Initiative der Bezirksvorsitzenden Rita Egger und Maria Wallnöfer, zeigte sich Durnwalder als stolzer Gastgeber.

er Sponsorvertrag Raiffeisenkasse mit Tourismusverein Partschins ist erneuert. Am 2. Dezember wurde der Werbevertrag zwischen Raiffeisenkasse und Tourismusverein unterzeichnet. Mit der Unterschrift von Christian Ungerer, Obmann der Raiffeisenkasse Partschins und Hans Weiss, dem Präsidenten des Tourismusvereins Partschins, Rabland, Töll wurde die finanzielle Unterstützung des laufenden Jahres besiegelt. Mit diesem Beitrag werden Veranstaltungen und Projekte finanziert, welche für Gäste und Einheimische zugänglich sind. Im Gegenzug wird u. a. bei den

Foto: „Wind“-Archiv

Foto: Krafft Angerer

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v.l.: die TV-Direktorin Karin Thaler, TV-Präsident Hans Weiss, Raika-Obmann Christian Ungerer und Raika-Direktor Christoph Ladurner Drucksorten des Tourismusvereins auf die Raiffeisenkasse Partschins hingewiesen. Durch die bereits seit vielen Jahren bestehende Kooperation ist es dem Tourismusverein möglich, gezielt zu planen und Neues umzusetzen.


Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

Schlanders

Kortsch

Laas

Stilfs

Prad

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Glurns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

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Schluderns

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Bildungsausschuss Laas

Kreativer Umgang mit dem Wertstoff Holz

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rippenfiguren aus Marmor gibt es in Laas Krippenfiguren zeugten von der künstlerischen Ent„noch“ nicht. An der Tradition des Wertwicklung der KursteilnehmerInnen bei über zwanzig stoffes Holz beim Erstellen von Krippenfiguren Kursangeboten. Beim Rundgang durch die Ausstelkonnte und wollte auch das Marmordorf lung fielen neben der gekonnten Inszenierung der nicht rütteln. Seit über einem Jahrzehnt Schnitzarbeiten auch einige selbstverfasste Texte organisiert der dortige Bildungsausschuss auf, welche einzelnen Ausstellungsstücken beigeSchnitzkurse und ein Teil der dabei gefertigfügt wurden. Liselotte Parth in Vertretung des Bilten Arbeiten wurde kürzlich im Josefshaus ausdungsausschusses Laas hob bei der Eröffnung den gestellt. Das Spektrum sozialen und kulturellen der „Freizeitkünstler“ Charakter dieser Schnitzkurse ging dabei aber weit hervor, welche eine aktive und über Krippenfiguren sinnvolle Freizeitgestaltung hinaus, was auf die darstellen. Kursleiter Josef Kreativität der TeilStricker zeigte sich mit BürnehmerInnen und die germeis-ter Andreas Tappeigefühlvolle Begleitung ner erfreut darüber, dass die durch den Kursleiter Motivation und Kreativität Josef Stricker zurückzuimmer noch anhält und der führen ist. „Tuifllorven“, FiWertstoff Holz in Laas nicht gurenensembles, Portraits, Josef Stricker begleitet seit 14 Jahren ganz aus den Augen verloren Skulpturen und natürlich Schnitzhungrige in Laas wird. (lu)

Bildungsausschuss Schluderns

Pendlergeschichten auf die Bühne gebracht

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nlässlich des Fest- und Gedenkjahres 850 Jahre Schluderns stellte der Bildungsausschuss Schluderns Geschichten rund um das Pendlerwesen in den Mittelpunkt. Gemeinsame historische Wurzeln und Arbeitsplätze im Münstertal und dem Engadin waren der Ausgangspunkt zu einem informativen und unterhaltsamen Nachmittag, welcher im Rahmen der Schludernser Dorfbildungstage „Katharina Wochen“ organisiert wurde. Die Troubadouren-Peder und Benedict aus dem Unterengadin-waren zu Gast und trugen rätoromanische Lieder vor, die originell und ironisch vom Alltag in Graubünden erzählten.

Sepp Trafoier als langjähriger Grenzpendler ging auf die wechselvolle Geschichte der Grenzpendler ein, welche sich auf alle Lebensbereiche niederschlug. Drei Themen daraus wurden dann in Theaterform auf die Bühne gebracht. Im Stück „Jo, Jo Herr Pfarrer“ ging es darum, wie mit der nicht zu unterschätzenden Problematik der zum Großteil nicht katholisch gläubigen“Schweizer Arbeitgebern umgegangen werden musste. Mit „Kaffee und Mohrenköpfe“ wurde das Schwarzgeld-Thema angeschnitten, welches die Banken und die Arbeitgeber in der Schweiz weißwaschen sollten. Als Höhepunkt des Grenzpendlertums wurde

eine „Resolution“ verfasst, mit der die Doppelstaatsbürgerschaft mit der Schweiz gefordert wurde. Inzwischen waren sich Pendler und Arbeitgeber so nahe gekommen, dass es keine Ausreden mehr brauchte, um bei den verschieden abgehaltenen Festtagen in der Schweiz und Italien nicht bei der Arbeit zu erscheinen, sondern gemeinsam gefeiert wurde. Anni Thaler las Texte aus verschiedenen Büchern und Bürgermeister Erwin Wegmann bedankte sich für das Engagement des Bildungsausschusses, sich mit den „Katharina Tagen“ für die Dorfidentität zu bemühen und ein ansprechendes Kulturangebot anzubieten. (lu)

Sepp Trafoier überzeugt Pfarrer (Werner Kofler), Arbeitgeber (Martin Lechthaler) und Politik (Peter Trafoier) – Peder und Benedikt, die musikalischen Gäste aus dem Unterengadin.


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Bildungsausschuss Graun

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Bildungsausschuss Latsch

„Reschr Advent“ 01.12.2013 – 06.01.2014

Jede Station bietet etwas Besinnliches, Musik und Kulinarisches....

Wie schon in den vergangenen Jahren, werden auch heuer während der Advents- und Weihnachtszeit in Langtaufers acht Kapellen angeleuchtet. Von Raffein bis Melag erinnern die angeleuchteten Kapellen an die Verkündigung und Geburt Christi. Am zweiten Advent- Sonntag (08.12.2013) wurde wiederum die Lichterwanderung von Patzin bis Perwarg durchgeführt. Der Bildungsausschuss bedankt sich bei allen Besitzern der Kapellen für die Zusammenarbeit.

Start: Spitalkirche Beginn: 18.00 Uhr Datum: Sonntag, 22.12.2013

Samstag, 21.12.2013

18.00 Uhr – Brunnenwinkel /Altdorf • Begrüßung und musikalische Umrahmung mit der Jugendkapelle Reschen. • Gemeinsamer Lichterzug über die Hauptstraße bis zur Kirche- alte Volksschule und weiter zur Dorfkrippe am Kugelplatz mit besinnlichen Texten • Vereinshaus Reschen: Adventsstimmung mit Liedern der Grundschule und Musikstücke der Jugendkapelle Reschen •K  rippenausstellung und Segnung der neuen Krippen • Weihnachtsgebäck und Getränke

Bitte eine Laterne mitbringen. Geeignet für die gesamte Familie Koordination: Bildungsausschuss Latsch mit verschiedenen Latscher Vereinen

Bildungsausschuss Stilfs

Organisation: Bildungsausschuss, Krippenverein, Grundschule, Jungschar, Kath. Familienverband und Kath. Frauenbewegung Reschen

Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars

Adventskonzert mit der Band Tun

Na Kata

Samstag, 21. Dezember 2013 um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Marein; Freiwillige Spende

Lichterprozession zur Schlosskapelle Kasten – Galsaun am Freitag, 20. Dezember 2013, um 16.30 Uhr • Start Rebhof Galsaun (Parkmöglichkeiten), über die Eichgasse • FF Galsaun begleitet mit Fackeln • Besinnliches zum Advent in der Kapelle mit Forcher Inge • Weihnachtliche Weisen (Bläser der MK Kastelbell) • Zurück ins Dorf durch die Hohlgasse Lichter selbst mitbringen: Laternen, Stirnlampen…

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


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Schlanders

„Jeder dieser Menschen ist ein Original“ D

Christine Holzer vom BA Schlanders eröffnete die Ausstellung mit dem Namen „Ich + Ich“

Schnobl unt itt in a Vouglsteig. Naa ...! A Vougl isch a Vougl...“. Bis zum 21. Dezember, zwei Tage also noch, ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zugänglich. Das Kunstprojekt ist eine Kooperation zwischen der Integrierten Volkshochschule Vinschgau und dem Haus Slaranusa der Lebenshilfe Schlanders, finanziert durch den Bildungsausschuss Schlanders und die Stiftung Südtiroler Sparkasse. (ap)

Foto: Angelika Ploner

ie Ausstellung „Ich + Ich“ samt Bildkatalog beschreibt Kurt Hofer als doppelte Premiere. Erstmals sprechen Bilder, die im Kunstatelier der Lebenshilfe Schlanders entstanden sind, die Öffentlichkeit an; begleitet von einem Katalog in dem die Künstler in Wort und Bild „aufbewahrt werden“ (Kurt Hofer). Die Künstler sind namentlich: Peter Rechenmacher, Christina Gurschler, Margit Gamper, Manfred Planötscher und Reinhard Breitenberger, allesamt anwesend jüngst bei der Ausstellungseröffnung „Ich + Ich“ in der Mittelpunktbibliothek Schlandersburg. Es sind authentische, ehrliche Arbeiten, sagt Kurt Ho-

fer, der das Atelier leitet und „immer wieder fasziniert ist“. Denn „ein Kunstwerk ist immer ein Original und jeder dieser Menschen ist ein Original.“ Die

Rückseite des Bildkatalogs trägt die Gedanken, beeindruckende zweifellos, von Peter Rechenmacher: „A Vougl keart aussi in dr Freiheit mit di Fliegl unt an

Theaterbühne Matsch

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ür die diesjährige Theatersaison hatten sich die Schauspielerinnen und Schauspieler der Theaterbühne Matsch den Bauernschwank „Opa es reicht“ aus der Feder von Bernd Gambold ausgesucht. Sie hatten den Titel ins Vinschgerische übersetzt und „Neina, iats glongt`s“ genannt. Regie führte zum zweiten Mal in Folge Michaela Tschiggfrei. Die fünf Aufführungen im Kultursaal von Matsch waren gut besucht. Denn wenn die

Matscher Theater spielen, gibt’s immer etwas zu lachen, so die allgemeine Erfahrung. Und das war auch diesmal wieder so. Der Inhalt drehte sich um ein turbulentes Familiendurcheinander mit dem findigen Opa Karl (Erwin Salutt) als zentrale Figur, der auf Kriegsfuß mit der geizigen Schwiegertochter (Petra Gunsch) ist, um den Sohn (Hubert Salutt), um die Tochter (Maria Kofler) und deren Freund (Martin Stocker), die zu schlich-

ten versuchen. Für Lacher sorgte die leicht demente, verwirrte Oma (Elisabeth Wallnöfer). Im Geschehen mischten ein Versicherungsverkäufer (Gustav Kofler) mit und ein tollpatschiges deutsches Ehepaar (Alex Walter und Katja Salutt) mit. Zu Schluss lösten sich die Verwirrungen in Wohlgefallen auf. (mds) Elisabeth Wallnöfer als verwirrte Oma und Erwin Salutt als Opa

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Bauerntheater sorgt für Erheiterung

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Wir wünschen unseren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern ein frohes Fest und alles Gute im neuen Jahr. Danke für die gute Zusammenarbeit. SCHLANDERS - VETZAN / MERAN - SINICH

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Marienberg

Bibliothek von den Substruktionsmauern in den Herrengarten

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Foto: Andreas Waldner

m Montag (02.12.), dem Todestag der Stiftergattin Uta, fand die erste offizielle Pressekonferenz des neugegründeten Fördervereins „Goswin“ statt. Vereinsobmann Johannes Fragner-Unterpertinger ließ wissen, dass der Verein bereits 60 Mitglieder und 10 Stifter hat. Mitglied wird man mit einer Spendenüberweisung von mindestens 10 € und Stifter mit einer Zahlung von 500 €. Abt Markus stellte dann die von Architket Werner Tscholl geplante neue Struktur im Herrengarten vor. Den strengen Auflagen des Denkmalamtes entsprechend darf nicht in die Höhe gebaut werden. Also wird in die Tiefe gebaut. Das eigentliche Bibliotheksgebäude existiert schon. Es handelt sich dabei um die sogenannte zweistöckige Ägidius Kirche. Dort ist oben der Lesesaal vorgesehen und unten das Bibliotheksdepot. Weil dieser Bereich für die vielen Bücher aber nicht ausreichend sein wird, wird die Gartenanlage unterkellert. Dadurch werden auch eine Anbindung an das Kloster und ein unterirdischer Zugang zum Lesesaal möglich. Ein großes Anliegen ist, die Bibliothek für Interessierte öffentlich zugänglich zu machen. Bisher befinden sich die Bibliotheken innerhalb der Klausur in den Substruktionsmauern der Klosteranlage, die nur begrenzt zugänglich sind. Deshalb ist ein separater Zugang an der Nordseite der Kirche geplant. In dem Lesesaal werden dann auch PCs stehen, mit dem Verzeichnis bzw. mit dem Katalog der vorhandenen Bücher. Es wird dann nicht so sein, dass man ans Regal geht, und sich

ein Buch heraus nimmt oder schmökert, sondern man muss zumindest den Titel oder den Autor kennen, sodass dann der Bibliothekar in das Depot geht und das gewünschte Buch zur Verfügung stellt. Es ist auch nicht vorgesehen, Bücher auszuleihen. Das wäre für das Kloster zu kompliziert. Der Bau wird 2,2 Mio. verschlingen. Die Bauzeit erstreckt sich vermutlich über 6 Jahre. An der Finanzierung beteiligen sich das Land Südtirol, die Landesgedächtnisstiftung von Nordtirol, das Land Nordtirol und die Kulturabteilung vom Land Tirol. Auch das Kloster wird einen größeren Teil aufbringen. Eine Stiftung hat signalisiert, einen größeren Betrag zur Verfügung zu stellen. Der Fehlbetrag soll durch den Förder-Verein Goswin aufgebracht werden. Diese öffentlichen und privaten Finanzierungen verpflichten das Kloster aber seinerseits, die Bibliothek öffentlich zugänglich zu machen. Ein weiterer wichtiger Bereich ist das Archiv. Das Kloster verfügt über viele Pergamenturkunden und andere Archivalien, die immer noch in einem mittelalterlichen kleinen Raum untergebracht sind, in dem es weder Heizung noch Licht gibt. Dieser Raum ist im Winter kaum zu benutzen. Zusätzlich gibt es das Problem mit den Mäusen. Die Archivalien würden in den schon bestehenden Renaissanceturm mit der welschen Haube in der Außenmauer, den man von unten sehr schön sieht, untergebracht. Durch eine Ausgrabung auf 7 Metern würden 3 Etagen entstehen. Im oberen Bereich wird der Archivar sitzen in den unteren Bereichen werden die Archivalien aufgestellt.(aw) v.l.: Abt Markus Spanier, Vereinsobmann Johannes FragnerUnterpertinger und Schriftführer Othmar Parteli

HaiderAlm

Die Haideralm vibriert SAISON-ERÖFFNUNG am Freitag, den 20.12.2013

Großer Auftritt am Samstag, den 21.12.2013 (11x15m) mit an der Bergstation MUSIC, SNOW, FUN, SPECIAL DRINKS anschließend Iglu-Fete an der Talstation Jeden Donnerstag abends erwarten Schneeschuhwanderer und Tourengeher und alle, die einen gemütlichen Abend verbringen wollen, „geschmackige Hausmannskost“ in der Bergstation Der Schnee-Sterne-Preisträger Alessandro Secci ist ab heuer Hüttenwirt an der Bergstation auf der Haideralm. Alle sind auf der Haideralm herzlich willkommen!


28 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 26-13

19.12.13

Schlanders/Vinschgau

Burgeis/Planeil

Nachahmenswertes

Sänger im E-Werk

Die zwei Preisträger des Ă&#x2013;kologiepreises 2013: die Familie Gurschler (links) und die â&#x20AC;&#x17E;Schlanderser Tafelâ&#x20AC;&#x153;

D

en diesjährigen Ă&#x2013;kologiepreis Vinschgau teilen sich zwei: Die Familie Harald Gurschler vom â&#x20AC;&#x17E;Grushofâ&#x20AC;&#x153; auf 1.250 Meter HĂśhe in Lichtenberg und die â&#x20AC;&#x17E;Schlanderser Tafelâ&#x20AC;&#x153;, sechs Freiwillige um Präsidentin Monika Wielander Habicher. Vergangene Woche erhielten beide Preisträger jeweils 1.000 Euro fĂźr ihre â&#x20AC;&#x17E;nachahmenswerte und beispielgebendeâ&#x20AC;&#x153; Leistung. Harald Gurschler baute den â&#x20AC;&#x17E;Grushofâ&#x20AC;&#x153; in Lichtenberg, der weder Zufahrt noch bewohnbare Räume besaĂ&#x;, neu - nach baubiologischen Richtlinien - auf und bearbeitet ihn heute als zertifizierten Biobetrieb zukunftsfähig und nachhaltig. Die Schlanderser Tafel hingegen beeindruckte

die Jury als ein besonders soziales Projekt, das im Verbund mit dem â&#x20AC;&#x17E;banco alimentareâ&#x20AC;&#x153; der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenwirkt und bedĂźrftigen Menschen â&#x20AC;&#x17E;einen gedeckten Tischâ&#x20AC;&#x153; beschert. Insgesamt waren sechs Projekte fĂźr den Ă&#x2013;kologiepreis Vinschgau, der alle zwei Jahre und heuer zum 10. Mal vergeben wird, nominiert: die Biohofbäckerei Folie aus Prad, die Familie Holzer fĂźr ihre Pionierarbeit im BioBereich, Paul Gruber mit seiner Initiative Wildbienenpflege in Mals, die Mittelschulmensa Schlanders fĂźr die Verwendung biologisch-regionaler Lebensmittel und die genannten zwei Preisträger. (ap)

Ăźrzlich besuchten die Sängerinnen und Sänger der Singgemeinschaft Burgeis das E-Werk in Planeil. Der Präsident der E-Werk-Gesellschaft Walter Gostner und sein Mitarbeiter Eduard Steiner erklärten die Abläufe des Kraftwerks, die Wasserfassung, die Turbinen, die Stromeinspeisung. Sie beantworteten Fragen zu den technischen Details, zur Umweltverträglichkeit des Werkes, zu dessen Wirtschaftlichkeit und vieles mehr. AnschlieĂ&#x;end luden sie zu einem kleinen Umtrunk. Obfrau Hilde Theiner bedankte sich im Namen der Sängerinnen und Sänger fĂźr die Gastfreundschaft und fĂźr die

informative FĂźhrung. AnschlieĂ&#x;end wanderte die Gruppe bei herrlichem Sonnenschein zum â&#x20AC;&#x17E;TĂśrggelenâ&#x20AC;&#x153; auf die Planeiler Alm. Dort verwĂśhnte Koch â&#x20AC;&#x17E;Gillyâ&#x20AC;&#x153; die musikalischen Feinschmecker mit feiner Schaumsuppe, schmackhaftem Braten, saftiger Vinschger â&#x20AC;&#x17E;Schneamilchâ&#x20AC;&#x153; und abschlieĂ&#x;end mit heiĂ&#x;en Kastanien. Ein gutes Glas Wein fehlte natĂźrlich auch nicht. FĂźr die passende Tischmusik sorgten die Gäste selbst mit Liedern aus ihrem Repertoire. Alle genossen die gute Bewirtung, die heitere Stimmung und das gesellige Beisammensein bis in die späten Abendstunden. (mds)

Foto: â&#x20AC;&#x17E;Windâ&#x20AC;&#x153;-Archiv

Foto: Angelika Ploner

K

Die Sängerinnen und Sänger der Singgemeinschaft Burgeis informieren sich im E-Werk Planeil ßber die Stromgewinnung

Paulmichl Karl Bei Tannenduft und Kerzenschein Laatsch 136/E mĂśge alles frĂśhlich und friedlich sein. GemĂźtliche Weihnachten und 39024 Mals die besten WĂźnsche fĂźr das neue Jahr! Tel. u. Fax 0473 83 10 44 Mobil 335 30 79 22

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19.12.13

Vinschgerwind 26-13

/Gesellschaft/ 29

Prad/Vinschgau

Blasmusikanten 50+ begeistern ihr Publikum it dem Konzertmarsch in BDur des Südtiroler Komponisten Gottfried Veit begrüßten die fünfzig Musikantinnen und Musikanten des VSM Bezirksblasorchesters 50+ ihre Zuhörerinnen und Zuhörer am Abend des ersten Adventsonntags im Nationalparkhaus „aquaprad“. Weiter ging`s mit Blasmusik vom Feinsten. Zum Ohrenschmaus wurden die Werke „Gainnina e Bernadone“ von Domenico Cimarosa, „Der Festtag“ von Sepp Tanzer, „Das Tor zum Süden“ von Dieter Herborg, „Ungarns Kinder“ von von Emil Toft, die „Stephans Polka“ von Alexander Pflug. Den krönenden Abschluss des offiziellen Konzertprogramms bildete „Jesus Christ Superstar“ aus dem gleichnamigen Musical von Andrew Lloyd Webber. Zum Abschluss gab`s die obligatorische Zugabe

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

M

Dirigent Christian Prister hat seine Musikantinnen und Musikanten bestens im Griff und einen kräftigen Applaus. Dirigent Christian Prister hatte das individuelle Können der einzelnen Bläserinnen und Bläser reiferen Alters aus fast allen Ortschaften des Vinschgaus in zahlreichen Proben geformt und zu einem harmonischen Klang-

körper zusammengeführt. Einzelne Besetzungslücken füllten jugendliche Bläser aus einzelnen Musikkapellen des Tales. Diese fühlten sich im Kreise der älteren Musikantinnen und Musikanten sichtlich wohl. Bezirksobmann Manfred Horrer zeigte

sich über die Begeisterung aller Akteure erfreut. Angetan war auch das zahlreiche Publikum. Für viele ist das mittlerweile traditionelle Bezirkskonzert des Blasorchesters 50+ zu einem fixen Pragrammpunkt geworden. (mds)

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30 /Jugend/

Vinschgerwind 26-13

Juze Freiraum Schlanders Ö Fr. 20.12.13 ab 20.00 Uhr Art Café Hope, Music & Colors mit Dominik Plangger und Melanie Längerer Ö Fr. 27.12.13 Eislauf in Latsch (mit Anmeldung) Info & Anmeldung im JuZe Jugendzentrum Mals Ö Sa. 20.12.13 ab 18.00 Uhr fingerfood selbst gesteckt Anmeldung! Ö Sa. 21.12.13 ab 19.00 Uhr Mittelschulfete Jugendtreff Burgeis Ö Fr. 20.12.13 ab 18.00 Uhr kleine Weihnachtsfeier Ö Fr. 03.01.14 Freeriding Schöneben Anmeldung erforderlich Jugentreff „All In“ Kastelbell Tschars Ö Mo. 23.12.13 von 15.30 – 19.00 Uhr Recyceltaschen selber herstellen Ö Fr. 27.12.13 ab 16.00 Uhr bis Sa. 28.12.13 LAN Turnier im JuZe Tschars (nur mit Anmeldung) Jugentreff „Time Out“ Schnals Ö Sa. 21.12.13 von 16.00 bis 20.00 Uhr Gitschen Treff; Taschen machen leicht gemacht Jugendtreff Revoluzer, Taufers Ö Fr. 27.12.13 Fahrt nach Imst Anmeldung bis 18.12.13 (Anmeldung und Info bei Annamaria) Ö Do. 02.01.13 ab 21.30 Uhr Filmnacht für unter 14-Jährige Citytreff Glurns Ö Fr. 20.12.13 ab 19.00 Uhr Weihnachtsfeier Jugendtreff Ju!p, Prad Ö Fr. 27.12.13 Fahrt nach Imst, Info und Anmeldung im Treff/Anmeldeschluss: 18.12.) Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 21.12.13 ab 18.00 Uhr Weinachts Filme Ö Sa. 28.12.13 ab 19.00 Uhr Party Time Jugendtreff Chill House Stilfs Ö Fr. 20.12.13 ab 15.00 Uhr Fußball und Action im Kulturhaus Ö Sa. 21.12.13 ab 19.00 Uhr Weihnachtsfeier Jugendcafé „Chillout“ Latsch Ö Sa. 21.12.13 ab 19.00 Uhr Traditionelles Weihnachtsessen Info & Anmeldung bei Myri (innerhalb 14.12.13) Ö Sa. 28.12.13 ab 10.00 Uhr Alle Jahre wieder – Stadtbummel Meran Info & Anmeldung bei Myri Jugendtreff Tschengls Ö Do. 31.12.13 ab 10.00 Uhr Silvesterbummelei Info & Anmeldung bei Myri Jugendtreff Tarsch Ö Sa. 21.12.13 18.00 – 22.00 Uhr Öffnungszeit Jugendtreff Reschen: Ö Fr. 20.12.13 ab 18.00 Uhr Mädchenabend: Pyjama – Party mit Schoko – Fondue (Pyjama + Lieblingsobst mirbringen!) Ö Sa. 21.12.13 Treff geschlossen! (wegen Oberländer Advent: „Reschr Advent“) Jugendtreff „Juze“ St. Valentin Ö Sa. 21.12.13 ab 19 Uhr Es weihnachtet… im „Juze“ Jugendtreff JuZe Naturns Ö Sa. 21.12.13 ab 17.30 Uhr Weihnachtsfeier Ö 23.12.13 – 06.01.14 WeihnachtsferienJuZe bleibt geschlossen Kosmo Plaus Ö Fr. 20.12.13 ab 16.00 Uhr Weihnachtsfeier Ö 23.12.13 – 06.01.14 Weihnachtsferien Kosmo bleibt geschlossen

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STOP! Ich wehre mich… Präventionsworkshop „Ich sag Nein“ und 10 Einheiten Selbstverteidigungskurs für Mädchen. Das Jugendzentrum „Freiraum“ bietet gemeinsam mit dem Verein Yoseikan Budo Schlanders ein Präventionsangebot zum Thema Stärkung von Mädchen und jungen Frauen im Umgang mit Gewalt und Übergriffen an. Das Präventionsangebot ist auf zwei Ebenen aufgebaut: 1. „Ich sag Nein“ – Workshop Ein kostenloser Workshop, in dem es darum geht, Grenzen zu erkennen, zu benennen und sich bewusst zu schützen. Das Körperbewusstsein wird gestärkt und die Teilnehmerinnen setzen sich in einem geschützten Rahmen mit dem Thema Gewalt auseinander. Zwei Fachfrauen für mädchenspezifische Gewaltprävention und die Jugendarbeiterin Fleischmann Kathrin vom JuZe begleiten den Workshop. Für Mädchen ab 12 Jahren am 04.01.14 im Jugendzentrum Freiraum. 2. Selbstverteidigungskurs Dieser Kurs wird zusammen mit dem Verein Yoseikan

Budo Schlanders organisiert. Es finden 10 Treffen statt. Selbstschutz für Mädchen ist so wesentlich und wichtig, dass man es nicht oft genug erwähnen kann. Ziele dieses Kurses: Die Mädchen lernen Gefahrensituationen zu erkennen und diesen aus dem Weg zu gehen (Prävention ist die beste Selbstverteidigung!), sie erkennen und schulen ihre individuellen und natürlichen Stärken und lernen wirkungsvolle Techniken der Selbstverteidigung. Für Mädchen ab 12 Jahren, die Kosten betragen 80€. Der Kurs findet jeweils am Mittwoch von 18.30 bis 20.00 Uhr statt, die genauen Termine werden bei der Anmeldung mitgeteilt. Ziel des Kurses ist unter anderem, das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen der Mädchen zu stärken. Genauere Informationen erhalten Sie im Jugendzentrum „Freiraum“. Anmeldung im Jugendzentrum „Freiraum“ bis am 20.12.13 bei Kathi (339/8815119)

Projekt KreAktiv zu Ende Hauptziel des Interreg VI- Projekts „KreAktiv“ war es, die Jugendlichen durch verschiedene erlebnispädagogische Maßnahmen in ihrer Teamfähigkeit und ihrem Durchhaltevermögen zu stärken und weiterzubilden. Das Konzept für das Projekt wurde von den Jugendarbeiterinnen Myriam vom Jugenddienst Mittelvinschgau und Veronika vom JuMa Mals entwickelt. Die Ziele wurden durch folgende Aktionen erreicht: Im Februar waren bei allen die Fähigkeit zur Kommunikation und zur Zusammenarbeit im Team gefragt, denn das Iglu, welches gemeinsam im Pustertal gebaut wurde, diente als Übernachtungsmöglichkeit. Im Juni ging es dann über die Grenze nach Österreich, um beim Rafting

gemeinsam die Hürden zu überwinden, nur durch Teamarbeit und die richtige Kommunikation war es möglich, ans Ziel zu kommen. Zwei Wochen darauf starteten 17 Jugendliche zur Floßtour von Burgstall bis Rovereto und verbrachten anschließend noch 2 Tage am Gardasee. Selbstsicherheit jedes Einzelnen und Teamfähigkeit, sowie die eigene Motivation, Teil eines Teams zu sein, waren nur einige der Ansprüche,welche diese Reise bereitstellte. Im Herbst ging es zum survivalTraining in Pfunds in Österreich, und Ende November, beim letzten Teil des Projektes starteten die tapferen Jugendlichen in den Hochseilgarten Terlan. Eigene Grenzen, aber auch

Zusammenhalt und Motivation der Anderen lernten die Jugendlichen an diesen Tagen kennen. Die Bereitschaft der Jugendlichen, sich auf Unbekanntes einzulassen und Herausforderungen anzunehmen, wurde bei den Projekten gefördert, sie lernten ihre unterschiedlichen und individuellen Fähigkeiten in der Gruppe gezielt und effektiv einzusetzen und fanden Gefallen am gemeinsamen Erleben in der Natur.

Gelungener Krampusumzug

Girls only!

Seit Anfang Oktober bastelten rund 20 Kinder zusammen mit Petra und Magdalena im Jugendtreff „Time Out“ in Unser Frau an ihren Krampusmasken- sie klebten, malten, schraubten und formten bis die Masken perfekt waren. Nach mehr als 25h Arbeit konnten sich die neuen Krampusse beim Krampusumzug zeigen lassen: Von Groß bis Klein waren alle aufgeregt. Am 5.Dezember war es schließlich soweit- Vom Dorfplatz in Unser Frau startete man mit Getose und Gebrüll. Nachdem das gesamte Dorf von kleinen und großen Krampussen und mit einer spektakulären Feuershow unsicher gemacht worden war, kam man schließlich wieder zum Dorfplatz zurück. Dort gab es warme Getränke, gute Unterhaltung und etwas zum Knabbern. Unterstützt wurden die Schnalser Krampusse von mehreren Krampussen aus dem Vinschgau, vom KFS und vom Leitbild Unser Frau.

Jetzt ist es endlich soweit: Ab Dezember startet der Jugendtreff Reschen mit 2-stündigen Mädchennachmittagen und -abenden, die nur von und mit Mädchen stattfinden. Was das genau bedeutet? Interessierte Mädchen sagen, was sie gerne im Treff machen möchten und helfen bei der Umsetzung mit. Es wurden bereits Vorschläge wie Mädchenfilmabend mit Popcorn, Kochen oder Pyjama-Party genannt. Letzteren werden wir bereits am Freitag, 20.12.13 ab 18.00 Uhr realisieren: Pyjama-Party only for girls + Schoko-Fondue (Pyjama + Lieblingsobst selbst mitbringen!). Also Mädels, kommt vorbei!

des Jugendtreffs „Time Out“ Schnals!

Öffnungszeiten für Mädchen

Weihnachtsfeier

alias ‘Tag der offenen Tür’ Am Samstag, 14. Dezember sind alle ( Jung und Alt, Groß und Klein) im Jugendtreff Prad-JU!P – Explosiv, herzlich willkommen um mit uns gemeinsam ein wenig weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen. Unsere BesuchernInnen sind eingeladen, ab 17.00 Uhr den Jugendtreff kennenzulernen. Das Jugendtreffteam


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Vinschgerwind 26-13

/Jugend/ 31

Schlanders

Burgeis

ArtCafe erfolgreich gestartet

Solidaritätsprojekt Apfelmosten

Fotos: Bruno Telser

unten: Ugo Stona neben einem Werk des Künstlers Giovanni Zuanelli aus Rovereto

B

ereits seit einigen Wochen gibt es im Jugendzentrum Schlanders das „ArtCafe“. An insgesamt 8 Abenden, getreu dem Motto „unter vier Augen mit Kunst und Kultur“, treffen sich fast jeden Freitag Abend noch bis zum 24. Jänner Jugendliche und Junggebliebene. Die Idee stammt von JuZe-Mitarbeiter Ugo Stona, der in Zusammenarbeit mit JuZe-Leiterin Katharina Fleischmann und interessierten Jugendlichen das Projekt auf

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die Beine stellte. In einem freundlichen und jugendlichem Ambiente mit musikalischer Umrahmung, bietet das ArtCafe einen Treffpunkt für Künstler und Kunstinteressierte, in direktem Kontakt mit den Kunstschaffenden selbst. Für Stona liegt genau darin das Hauptaugenmerk des Projekts, dabei soll es ein Treffpunkt sein nicht nur für die Schlanderser Jugend, sondern auch für jene von außerhalb, aber auch für ältere. Stona betont die Wichtigkeit etwas alternative Kultur ins Tal zu bringen. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Angelehnt an den typischen „aperetivo italiano“ gibt es am Freitagabend Fingerfood und kleinere Köstlichkeiten, sowie erlesene Weine, Tee und „Bionade“. Unter der Woche dient der abgetrennte Bereich im JuZe als Raum der Inspiration für die Jugendlichen. Die JuZe Mitarbeiter betonen die gute Zusammenarbeit mit den Gemeindeverwaltern, allen voran Jugendreferent Manuel Massl, die immer wieder versuchen, die Jugend und deren Projekte zu unterstützen. (uno)

A

uch heuer haben wir Schüler der Grundschule Burgeis mit unserem Religionslehrer und dem Lehrerteam das Projekt „Apfelmosten“ für einen guten Zweck durchgeführt. An einem Donnerstag Nachmittag bei der Werkstatt „Fit und gesund“ haben wir ungespritzte Apfelbäume in Tartsch leer geschüttelt und die Äpfel fleißig aufgesammelt. Zusätzlich haben wir von der Obstgenossenschaft Eyrs 4 Großkisten Äpfel bekommen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die VIP für die Äpfel und für den Gratis-Schülertransport. Am Samstag haben wir mithilfe vieler Eltern und Lehrer den ganzen Vormittag im Schulhof gemostet. Den Apfelsaft konnten Interessierte kaufen. Das dafür erhaltene Geld (1420€) wird für Hilfsprojekte der Caritas (Hunger macht keine Ferien und Katastro-

Foto: „Wind“-Archiv

links: Treffpunkt für Jung und Alt, das ArtCafe im JuZe Schlanders

phenhilfe für die Philippinen) gespendet. Ein großes Dankeschön möchten wir allen sagen, die uns geholfen und unterstützt haben. Für die Grundschule Burgeis, 5. Klasse Rebekka Jörg, Patrick Punt, Michael Zagler und Manuel Gruber

Unseren Kunden und all unseren Freunden wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr.

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32 /Kultur/

Vinschgerwind 26-13

19.12.13

Nachbarn Der unterhalb der Spitalskirche von Schlanders gelegene „Tröger Anger“ war einst eine große Wiese; heute befindet sich dort ein hochmodernes Bürgerheim mit dem Namen des Schweizer Nationalheiligen St. Nikolaus von der Flühe. Der „Bruder Klaus“ lebte von 1417 bis 1487 und wurde 1947 vom Papst Pius XII. heilig gesprochen; sein Name sollte an die Verbindung des Vinschgaus mit dem Nachbarland Graubünden erinnern und an das Bistum Chur, zu dem unser Gebiet bis ins 19. Jahrhundert kirchlich gehörte. Die Geschichte dieses heiligen Einsiedlers, der bei den Eidgenossen großes Ansehen genießt, wird im großen Freskenzyklus der Kapelle ausführlich erzählt; erste Entwürfe für dieses Kunstwerk von Robert Scherer entstanden 1989. Dem Bürgerheim gegenüber, also in direkter Nachbarschaft, stehen die Gebäude für die Lebenshilfe. Über dem Eingang erinnert das Bronzerelief „Der barmherzige Samariter“ an unsere

soziale Verantwortung. Es ist das Werk des Kortscher Künstlers Karl Graser, der heuer, am 23. Dezember 2013, seinen 90. Geburtstag feiern kann, wozu wir ihn alle herzlich beglückwünschen! Glückliche und hilfsbereite Hände walten in diesem vielseitigen Haus, das jetzt SLARANUSA heißt, in Erinnerung an den uralten, wahrscheinlich keltischen Namen von Schlanders; das Wort bedeutet „am Weidenbach“, wie die Sprachforscher vermuten. In einer der vielen Abteilungen dieses Hauses in der künstlerischen, von Kurt Hofer betreuten - wird ebenfalls viel geforscht. Dort wird um Erkenntnis und Ausdruck gerungen. Die hier wirkenden Talente suchen vor allem nach ihrem eigenen Ich. Sie versuchen sich immer wieder selbst darzustellen und fragen nach ihrer Rolle in der Gemeinschaft. Dazu ist kürzlich ein schöner Katalog mit dem Titel „ich + ich“ erschienen, worin einleitend geschrieben steht: „Dies ist ein dokumentarisches Fragment aus einer Kunstgattung, deren Vertreter wunderbare Menschen sind“. „Wunderbare Menschen“… der Künstler Kurt Hofer versteht es, diesen Menschen Bilder zu entlocken. Sie zum Sprechen zu bringen, sie zu sich selbst zu führen. Es sind Menschen, die oft in meditativer Stille um sich selbst kreisen. Wie Planeten um die Sonne. Wobei alle Kräfte angesprochen werden: Die Kräfte der liebessüchtigen Venus ebenso wie die des Raufboldes Mars; das Treiben des herrsch- und frauensüchtigen Jupiters, den seine Ehefrau eifersüchtig verfolgt. Die listigen Einfälle des Götterboten Merkur ... alles kosmische Kräfte. In den Sternen ist alles geschrieben … wir müssen nur hinhören, auch auf die Erfahrungen der Druiden. Das sind die Priestern unserer heidnischen Vorfahren. Ihre Zauberkraft, ihr geheimes Wissen wird nur mündlich weitergegeben. Auch in dieser Werkstätte wird gezaubert. Es genügt eine Vorgabe, eine Anregung und schon wird das Thema listig und lustig weiter entwickelt. Um diese Menschen zu verstehen, müssen wir tief in den mythischen Urgrund der Seele hinabsteigen. Bis zu den „Weiden“, zu den Ursprüngen. Die Arbeiten sind ergreifend und offenbaren Ähnliches, wie die Werke von Künstlern.


Der Vinschger Wind 26-13

/Kultur/ 33

Fotos: Hans Wielander

19.12.13

Damit sind wir wieder bei unserem Geburtstagskind, bei Karl Grasser. Sein Bronzerelief mit dem geschundenen, behinderten Mensch auf dem Rollstuhl umspannt den ganzen Bogen der Nächstenliebe. In künstlerischer Überhöhung, entwickelt von einer begabten Hand. Vertieft durch abwägendes, vereinfachendes, erklärendes Denken; die künstlerische Aussage wird zum priesterlichen Wirken. Während die Bürger von Slaranusa vor allem um sich selbst kreisen, zeigt uns Karl Grasser, was Gemeinschaft ist: Kraft und Liebe … das Werk des barmherzigen Samariters und das Glück durch den hilfreichen Nachbar, vereint in einem großen Lebenswerk. Hans Wielander

Oben: Das völlig erneuerte Bürgerheim „Nikolaus von der Flüe“ in Schlanders; der ursprüngliche Bau ist ein Werk der Architekten Willi Gutweniger; rechts im Bild sichtbar die Kapelle mit dem Freskenzyklus „Nikolaus von der Flüe“ von Robert Scherer. Links oben: Karl Grasser, Bronzerelief „Barmherziger Samariter“,170x120 cm, 1990/91, über dem Eingang der Lebenshilfe „Slaranusa“ in Schlanders. Links unten: Gemeinschaftsarbeit der einstigen „Spitalmandlen“ und „Weibelen“ im Tröger Anger, wo heute das Bürgerheim steht. Die Frauen tragen noch Kopftuch. Die Aufnahme ist etwa 45 Jahre alt. Wer kennt den Namen des Mannes neben dem Hackstock? Unten: Foto und Selbstbildnis von Christina Gurschler. Sie kommt aus Schnals, vom Mastaunhof; das Bild wurde dem Katalog „ich + ich“ entnommen.


34 /Sonderthema/

Vinschgerwind 26-13

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Text und Bild

Schlanders

Lerche oder Lärche?

Kultur Café im Hotel

Text: Ingo Baumgartner Foto: Andreas Waldner

R

und 50 Personen trafen sich am ersten Adventsonntag an einem ungewöhnlichen Ort zu einer Autorenlesung. Das Hotel Vier Jahreszeiten in Schlanders lud in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Künstlerbund, der Bibliothek Schlandersburg und der Gemeinde Schlanders zu dieser Advents-Matinée. Damit hat die Gemeinde Schlanders ihre neue Eventreihe „KulturCafé-Schlanders“ gestartet und wird sie im Frühjahr und Herbst fortsetzen. Aus ihren beiden Gedichtbänden „Gebettete Landschaft“ und „Am Hafen“ las zuerst die junge Meraner Pharmazeutin Vera Vieider. Ihre Gedichte sind wie mit Worten gemalte Bilder, die nachdenklich machen und die Grenzen unseres Daseins aufzeigen. Es sind lebendige Stimmungsbilder in einer klaren

vorne sitzend v.l.: die Autoren Christian Haller und Vera Vieider, Feruccio delle Cave vom Südtiroler Künstlerbund, hinten stehend v.l.: Matthias Kröber vom Hotel Vier Jahreszeiten, VizeBM Monika Wunderer und der Moderator Andreas Neeser

Foto: Heinrich Zoderer

Vom Fliegen müd´ macht eine Lerche Zwischenstopp auf einer Lärche. „Bist du der Vogel mit dem E?“, versucht´s die Lärch´ mit Wiener Schmäh. Der Vogel grinst: „Na, freilich, ja. Du bist der Baum mit Umlaut A!“

Sprache. Der zweite Autor war der Schweizer Christian Haller. Haller hat bereits 15 Einzelwerke und mehrere Theaterstücke geschrieben. Am Adventsonntag las er aus seiner jüngsten Publikation „Die Stecknadel des Herrn Nabokov“. Mit großer Präzision und viel Humor erzählt er in seinen Geschichten Alltagshandlungen. Er beschreibt beispielsweise einen Zeitungsleser bei dem Versuch die komplizierte

Welt zu verstehen und seinen Platz in dieser Welt zu finden. Moderiert wurde diese Autorenlesung vom Schweizer Schriftsteller Andreas Neeser. Er stellte die beiden Autoren vor, führte ein Gespräch mit ihnen und erleichterte den Zuhörern so den Zugang zu den Werken. Feruccio Delle Cave vom Südtiroler Künstlerbund eröffnete die Autorenlesung und stellte diese Eventreihe vor. (hzg)

Schlanders

Weihnachtszeit in Schlanders enn am 5. Dezember die Krampusse ihr Unwesen treiben, wird in Schlanders traditionell die Weihnachtszeit eingeläutet. Und spätestens, wenn die Weihnachtsbeleuchtung die Schlanderser Fußgängerzone in eine stimmungsvolle Flaniermeile verwandelt, die einem Lichtermeer gleicht, dann weihnachtet es im Vinschger Hauptort. Das kommende ist das sogenannte goldene Wochenende, das sich nahtlos in das weihnachtliche Programm einreiht. Die Geschäfte halten ihre Türen am Samstag, den 21. Dezember von 8 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr offen. Entspannt darf gebummelt werden, wenn weihnachtliche Klänge der „Böhmischen Laas“ erklingen. Am „Goldenen

Foto: Angelika Ploner

W

Der Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone in Schlanders lockt mit Hand- und Hausgemachtem

Sonntag“ hingegen, den 22. Dezember sind die Geschäfte von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet und die „Böhmische Kortsch“ versetzt jene, die durch die Fußgängerzone schlendern und sich vielleicht bei einem Glühwein oder Apfelglühmix wärmen, in weihnachtliche Stimmung. An beiden Tagen ist von 10 bis 18 Uhr der Weihnachtsmarkt, der mit Haus- und Handgemachtem lockt, zudem einen Besuch wert. Festlich geht’s am „Goldenen Sonntag“ weiter, wenn um 17 Uhr die Musikschule „Unterer Vinschgau“ und die Klassen mit musikalischer Ausrichtung an der Mittelschule Schlanders zum traditionellen Weihnachtskonzert in die Pfarrkirche laden. (ap)


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Vinschgerwind 26-13

/Sonderthema/ 35


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Neuer BRD-Chef ehrt seine Vorgänger

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er Anlass für die Feierstun- im bei Lawinenabgängen, bei de in der Bergrettungsgrup- der Suche nach vermissten Perpe von Trafoi in der Tschengls- sonen, bei Fortbildungskursen burg war kürzlich die Ehrung oder Rettungsübungen und der verdienten Mitglieder Jo- vieles mehr im Dienst sind“, hann Mazagg, Nicki Wallnöfer so Gentilini. Er lobte auch die und Alfred Thöni. „Wir wollten gute Zusammenarbeit mit den danke sagen für alles was die Rettungsmännern der Finanzdrei in Vergangenheit gelei- wache Schlanders. 20 bis stet und aufgebaut haben“, 30 unterschiedliche Einsätze sagt der neue frisch gebackene fallen durchschnittlich jährBRD-Chef der Ortsstelle Trafoi Patrick Gentilini, der seit Frühjahr 2013 die Geschicke leitet. Theiner und Mazagg haben sich als langjährige Chefs eingesetzt und Wallnöfer war treibende Kraft beim Aufbau einer BRD-Jugendgruppe vor vier Jahren. Alle v.l.: Nicki Wallnöfer, BRD-Chef von Trafoi, damals eingetretene Patrick Gentilini und sein Vorgänger Johann Jugendliche sind Mazagg bei der Feier in Tschengels heute noch aktiv dabei. Bei der Feier mit dabei lich an. Derzeit plant der BRDwaren auch die Familienmit- Trafoi die Organisation einer glieder der Rettungskräfte. Etappe des Dynafit-Touren-und „Diese müssen im Laufe des Schneeschuhrennens, die am Jahres einige Entbehrungen in 10. Jänner in Trafoi ausgetragen Kauf nehmen, wenn die Retter wird. (mds)

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Vinschgerwind 26-13

Schlanders

Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe

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edes Jahr präsentiert die Lebenshilfe Schlanders am ersten Adventsonntag auf einem Markt ihre Produkte. Insgesamt 30 Personen arbeiten das ganze Jahr in mehreren Arbeitsgruppen und stellen verschiedenes her. Erzeugt werden praktische Gegenstände von hoher Qualität und schöner Ausfertigung. Neben Weihnachtskarten, Weihnachtsschmuck und Adventskränzen, gab es Kerzen in verschiedenen Formen und Farben, Stickarbeiten, Holzspielzeug, Teppiche, Keramikvasen, Socken, Pullover, Körbe und sogar Weihnachtskrippen. Viele Personen aus dem ganzen Vinschgau besuchten den Markt und besichtigten die Räumlichkeiten der Lebenshil-

fe. Wie Georg Horrer, der Leiter der Werkstätte berichtete, können Interessierte nicht nur beim nächsten Weihnachtsmarkt die Produkte kaufen, sondern jederzeit die Werkstätte besuchen und die verschiedenen Produkte erwerben. (hzg)

Foto: Heinrich Zoderer

36 /Sonderthema/

Holzspielzeug aus der Werkstätte der Lebenshilfe Schlanders


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Unser Frau - Karthaus

Fotos: Elke Wasmund

Musikalische Ehrung über Ehrung

v.l.: Hermann Tumler, Bezirkskapellmeister Georg Horrer, Charlotte Rainer, Alois Santer, Otto Rainer, Marlene Gamper und Dietmar Rainer

v.l.: Charlotte Rainer, Sibylle Gurschler, Gudrun Nischler, Kathrin Gurschler, Elisabeth Santer und Silvia Engeljähringer

A

meiner Karriere bin ich auf der Cäcilienfeier einer anderen Kapelle“, betonte er. Gleich drei Musikanten erhielten das Verbandabzeichen in Silber: Alois Santer, Obmann der MK Unser Frau und Hermann Tumler, Obmann MK Karthaus sowie Kapellmeister Dietmar Rainer.

nlässlich der Cäcilienfeier konnte die Musikkapelle Unser Frau–Karthaus wieder auf ein erfolgreiches Jahr durch den Koordinator der Kapellen Otto Rainer zurückblicken. Ein besonderer Dank ging an die Frauen, die trotz Mutterschaft ihre Aktivität weiterhin

ausüben. Charlotte Rainer hat nebenbei auch noch den Kapellmeister gemacht. Bezirkskapellmeister Georg Horrer aus Schlanders hatte es sich nicht nehmen lassen, höchstpersönlich zu kommen, denn es standen hohe Ehrungen an: „Zum ersten Mal in

Marlene Gamper erhielt das Jungbläserabzeichen in Bronze. Vorgestellt wurde auch das Programm des Winterkonzerts, das am 19. Januar stattfindet. Nach soviel Ehrungen wurde natürlich ausgiebig weitergefeiert. (ew)

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38 /Sonderthema/

Vinschgerwind 26-13

19.12.13

Stilfs

Klosn in Stilfs D

Die Scheller führen den Nikolauszug an; rechts: ein Tuifl mit Karl Kössler, dem ältesten Klaubauf Pflichttermin, zu dem sie in ihr altes Heimatdorf zurückkehren. Alle jungen Burschen machen mit. Karl Kössler ist der älteste Teilnehmer. Er ist 61 Jahre alt und bereits seit 45 Jahren dabei. Und das heuer sicher nicht zum letzten Mal. Es dauert zwei Stunden bis der ganze Zug auf dem Weg ins Dorf durch die schmalen Gassen endlich am Kirchplatz ankommt. Die Scheller bilden auf dem Platz

einen Kreis und schellen minutenlang im Rhythmus. Die Klaubauf wirbeln die Besucher im Kreis herum, der Nikolaus verteilt Kekse und Mandarinen. Um 17 Uhr knien alle nieder, nehmen die Masken ab und verharren still im Gebet. Nachher geht das bunte Treiben weiter. Um 20 Uhr verlässt der ganze Nikolauszug das Dorf und zieht wiederum zum Ausgangspunkt zurück. (hzg)

Fotos: Heinrich Zoderer

er Nikolausumzug in Stilfs unterscheidet sich deutlich von den vielen anderen Umzügen im Lande. Wahrscheinlich ist es der älteste, der originellste, der bunteste und der lauteste Umzug. In Stilfs wartet man nicht bis es dunkel wird. Schon um 14 Uhr kommt der Nikolaus, begleitet von den Weisen, den Engeln, die einen Gabenkorb tragen und den Schellern. Das sind die Esel. Einige von ihnen tragen große, schwere Kuhglocken und machen einen Höllenlärm, andere haben kleine Glocken. Sie tragen ein buntes Kleid, eine Stoffmaske mit einer roten Zunge und zwicken die Besucher. Im Dorf warten viele Klaubauf und drei Tuifl. Diese Gruppe wird begleitet von den Chargen, die als Sheriffs oder Polizisten auftreten und die wilden Klaubauf in Schach halten. Die Klaubauf tragen Holzlarven und eine Kette. Auf einem Mantel sind lange, bunte Stofffetzen aufgenäht, an der Maske ist ein Tierfell angebracht, das über den Kopf nach hinten hängt. Das Klosen ist ein alter Brauch in Stilfs, es gibt genaue Regeln und Rituale. Der gesamte Nikolauszug besteht aus rund 100 Personen. Früher waren nur Stilfser Burschen dabei, heute sind sogar Kinder von ehemaligen Stilfsern, die in Schlanders oder Prad leben, die beim Umzug aktiv mitmachen. Und für viele abgewanderte Stilfser ist das Klosen ein

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/Sonderthema/ 39

Glurns

Glurnser Advent V

Weihnachtliche Stimmung auf dem Glurnser Advent

Foto: Heinrich Zoderer

ielleicht ist es der schönste Adventsmarkt im Lande. Klein, aber fein und unverwechselbar. Der Zauber der kleinen, mittelalterlichen Stadt mit den niederen Lauben und engen Gassen wirkt auf die Besucher schon bei Tageslicht. Am Abend, wenn es dunkel wird und die weihnachtlichen Lichtinstallationen die alten Mauern zum Leuchten bringen, dann kommt Adventstimmung auf. Bereits zum 13. Mal hat die Stadt am 6., 7. und 8. Dezember zum Glurnser Advent geladen. Beim Spaziergang durch die Laubengasse und über den Dorfplatz, konnte man Zimtund Lebkuchendüfte einatmen. Krauttaschen, Vinschger Marillenschokolade, Palabirnbrot, Honig und Würste wurden verkaufen. Der Pfarrgemeinderat war mit einem Stand vertreten, genauso wie die Lebenshilfe Vinschgau und der KVW Lang-

taufers. Siegi Platzer verkaufte seine Stilfser Bergkräuter. Auf dem Markt gab es schöne Puppen, Hüte, Ohrringe, Trachtentaschen und viele andere Kunsthandwerksarbeiten. Am Freitag

Wir wünschen all unseren Kunden frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins Jahr 2014 und bedanken uns für ihr Vertrauen.

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zog der Nikolaus mit den Engeln durch die Laubengasse, sie hielten an und sangen Weihnachtslieder. Eine Bläsergruppe spielte weihnachtliche Weisen auf dem Dorfplatz. Ganz ver-

schiedene Weihnachtskrippen wurden ausgestellt und für die Besucher gab es Gulaschsuppe oder Kastaniensuppe, Apfelglühmix, Glühwein oder eine warmen Tee. (hzg)


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19.12.13

Latsch

Prad am Stilfserjoch

Der Wunsch von Lisa

Koatlacker Nikolausumzug

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Der Nikolaus begleitet von einer Engelschar auf dem Dorfplatz; die beiden Goaßlschnöller mit einem Carabinieri vor dem Glühweinstand

Fotos: Heinrich Zoderer

ei den Weihnachtswünschen der Kinderschar in der Vinschgerwind -Nummer 25 ist uns ein Kind entwischt. Wir haben es wieder eingefangen und wünschen in diesem Zusammenhang allen Eltern ein frohes Weihnachtsfest.

U „I mecht gearn an Legozug wia dr Onkl Tobi kop hot.“ Lisa Walter, fast 2 Jahre aus Latsch

m 18 Uhr am 4. Dezember startet der Nikolaus, umgeben von einer Engelsschar am Ende des Dorfes im Ortsteil Koatlack. Alle gehen zu Fuß, der Hauptstraße entlang bis zum Hauptplatz, wo der Nikolaus seine Weihnachtsgeschichte erzählt, die Eltern daran erinnert sich Zeit für die Kinder zu nehmen und seinen Auftritt mit einem kurzen Gebet und einem Nikolauslied abschließt. Es ist ein schönes Bild am Dorfplatz.

Viele Kinder und auch Erwachsene sind gekommen, viele kaufen Nikolauspakete und trinken Glühwein. Es ist nicht kalt und die Stimmung ist gut. Vor allem sind die vielen Menschen aber gekommen, um die rund 90 großen und kleinen Tuifl und die vielen Tuiflwagen zu sehen, die nach dem Nikolaus durch die Hauptstraße ziehen. Die Tuifl beherrschen das Bild. Sie schlagen mit ihren Ruten auf die Füße der Zuschauer, ziehen einige Zu-

schauer mitten auf die Straße und setzen sich in Szene. Wenn der Nikolaus mit den Engeln den Dorfplatz verlässt, dann gibt es nur noch die Tuifl. Es ist ein buntes Treiben mit viel Lärm, ein Spiel mit Feuer und Rauch. Die beiden Goaßlschnöller zeigen schon vor 18 Uhr ihr Können und setzen sich immer wieder in Szene, die Zwickesel machen mit ihren Schellen viel Lärm und wen sie erwischen, der versteht warum sie so heißen. (hzg)


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Vinschgerwind 26-13

/Sonderthema/ 41

Musik

Buch

Musik schenken

„Auf der Lebkuchenstraße“

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erzblut flutet in ihrer Musik. In den langen Tönen hauptsächlich, die sich wie ein See ausbreiten, oder wie ein breiter Bach dahin fließen oder aber sich dem Sprudeln und Perlen hingeben. Die Gruppe Federspiel legt mit der CD „Unerhört Bumm!“ bestrickende Musik vor - charmant bestrickend, weil theatralisch und nachdenklich, geerdet und doch auch federleicht, meditativ und witzig, bäuerlich fesch. Die Intellektualität, mit der die sieben Bläser (Wien) in der Interpretation ans Werk gehen, bleibt solide im Hintergrund, Ton angebend sind die Resonanz und der Klang der inneren (Musik)Bilder. Für die Aufnahme haben die Musiker besondere Räume ausgesucht, Räume, die zugleich Instrumente sind: ein Museum, eine Fahrradwerkstatt, ein Wohnzimmer und die Halle eines Instrumentenbauers, durchwegs Quellen der Inspiration. So integrieren die Federspieler die Orte in ihre Musik, die jeweilige Akustik, Stimmung und Schwingung. Zusammen mit dem Können und dem innovativen Umgang mit dem Überbrachten entsteht Volksmusik auf hohem Niveau. 14 Stücke enthält die CD, Musik aus Wien, dem Innviertel, aus Mexiko, Bulgarien… Besonders packend ist der Naturjodler in Ges, in dem die Bass-Trompete den Part des Alphorns übernimmt. Eine Musik-CD absolut schön, absolut sympathisch. Absolut Bumm. Claudia Theiner

elma Mahlknecht hat sich mit Romanen und Erzählbänden in der Literaturwelt etabliert. „Helena“ wurde 2012 zum besten deutschsprachigen historischen Roman gekürt. Nun legt die Südtiroler Autorin einen Weihnachtsband vor. Geschichten und Gedichte, Sketche und Predigten sorgen für aufgeklärte Besinnlichkeit. Mit Humor und Kritik begegnet die Autorin dem allgemeinen Trubel, gleichzeitig gelingt es ihr eine feierlich-erwartungsvolle Stimmung zu schaffen. Es ist dieser ehrliche Zugang gepaart mit einem Augenzwinkern, der die Texte auszeichnet. Illustriert wird dieses außergewöhnliche Weihnachtsbuch von Armin Barducci, einem preisgekrönten Grafiker, der im klassischen Scherenschnitt-Stil weihnachtliche Motive zaubert. So verspricht „Auf der Lebkuchenstraße“ nicht nur inhaltlich, sondern auch gestalterisch ein besonderes Buch zu werden. Selma Mahlknecht Auf der Lebkuchenstraße Heiter bis wolkig durch die Weihnachtszeit 224 Seiten Euro 19,90 ISBN 978-88-7283-468-8

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42 /Sonderthema/

Vinschgerwind 26-13

19.12.13

Schnals

Filmpremiere war großer Erfolg Kommen von Amtsdirektorin Barbara Weis und den Mitarbeitern Marlene

Fotos: „Wind“-Archiv

Alte Bildsequenzen aus dem Schnalstal: „Wer Vergangneheit hat, hat auch Zukunft.“

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und 650 Schnalserinnen und Schnalser, darunter auch viele junge Leute, ließen es sich nicht nehmen, bei den beiden Filmprämieren „Bewegtes Leben. Schnalstal: Einblicke ins Gestern“ am 1. Dezember dabeizusein. Die Bilder der Vergangenheit und der eigenen Kindheit besitzen Anziehungskraft, interessieren und mobilisieren. Der Aufruf des Kulturvereines Schnals vor einem Jahr nach altem Filmmaterial über das Schnalstal und seine Bewohner hatte Früchte getragen. In Zusammenarbeit mit dem Amt für audiovisuelle Medien

im Kulturassessorat des Landes wurde das Filmmaterial digitalisiert und katalogisiert und in viel Kleinarbeit zu einem bunten Film-Potpourrie verarbeitet. Noch nicht gesehene Bilder vom Stauseebau, vom Transport der Seile für die Gletscherbahn über die unwegsame Straße ins Schnalstal, von lustigen Gaudi-Skirennen, Jagdabenteuern, den ersten Gästen im Tal und vielem mehr begeisterten. Der Präsident des Kulturvereines Schnals Benjamin Santer freute sich über das große Interesse und ganz besonders über das

Huber und Oscar La Rosa vom Amt für audiovisuelle Medien sowie über das Dabeisein des legendären Super8-Filmers Rolf Mandolesi. Die Projektleiterin und Vizepräsidentin des Kulturvereines Monika Gamper Grüner unterstrich die Wichtigkeit der Sicherung alten Filmmaterials für die zukünftigen Generationen. Weiters sieht sie ein Anliegen darin, das Bewusstsein für die jüngere Geschichte des Tales zu fördern und damit die Identität gemäß der Botschaft: „Wer Vergangenheit hat, hat auch Zukunft!“ Der Film soll nun auch in den Schulen des Tales gezeigt werden und stellt ein wichtiges Zeitdokument von den 50er- bis in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts dar. Der Kulturverein Schnals ruft alle Hobbyfilmer auf, welche noch weiteres Schmalfilmmaterial über das Schnalstal zwischen 1950 und 1980 für das Archiv zur Verfügung stellen möchten, sich zu melden: info@kulturverein-schnals.it

Schluderns

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ie Weihnachtsfeier für die Senioren, organisiert vom KVW in Schluderns, hat seit Jahrzehnten Tradition. Im Foyer des Kulturhauses versammelten sich am Sonntag, den 8. Dezember rund 50 Seniorinnen und Senioren zu einem Plausch bei Suppe, Kaffee, Gebäck und vorweihnachtlichen Klängen. Die musikalischen Darbietungen der Frauensinggruppe unter der Leitung von Erna Rauch berührten. Betreut wurden

die alten Menschen von der rührigen Frauengruppe um Seniorenleiterin Gertraud Warger Weissenhorn. Sie schickte den Gästen zum Abschluss einige besinnliche Worte für die Advent- und Weihnachtszeit mit nach Hause. (mds) Die Schludernser Frauensinggruppe unter der Leitung von Erna Rauch sorgen für die musikalische Umrahmung der Feier

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Frauensinggruppe erfreut Senioren


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Schlanders

AVS Ausstellung im Kulturhaus Schlanders Foto: Heinrich Zoderer

Berg Heil! E

ine Ausstellung über den Alpenverein und das Bergsteigen: Um diese dunkle Geschichte des deutschen und österreichischen Alpenvereins aufzuarbeiten, wurde eine Historikerkommission beauftragt. Das Ergebnis ist ein 635 Seiten dickes Buch mit dem Titel „Berg Heil!“ und eine gleichnamige Wanderausstellung. Der Alpenverein war vor 100 Jahren deutsch-national und antisemitisch eingestellt. Bereits nach dem Ersten Weltkrieg, also lange bevor Hitler in Deutschland die Macht übernommen hat, wurde vom österreichischen Alpenverein beschlossen, keine jüdischen Mitglieder aufzunehmen. Der Kulturreferent im AVS und Historiker Florian Trojer hat die Südtiroler Geschichte des Alpenvereins von 1918 bis 1945 aufgearbeitet und für Südtirol eine Wanderausstellung zusammengestellt. Diese Ausstellung wurde Anfang Dezember im Kulturhaus von Schlanders vom Ersten Vorsitzenden im Alpenverein, Georg Simeoni und dem Gemeindereferenten Manuel Massl eröffnet. Der AVS Schlanders hat die Organisation übernommen.

Nach dem Ersten Weltkrieg war der Berg für viele enttäuschte Kriegsteilnehmer ein Rückzugsort. Der Alpinismus gab in der Weltwirtschaftskrise neuen Lebenssinn und durch Erfolge am Berg gab es gesellschaftliche Anerkennung. In dieser Zeit gewann das Extrembergsteigen an Bedeutung. Der Kampf um die Eiger Nordwand wurde von einer breiten Öffentlichkeit verfolgt. Als 1938 dem Deutschen Anderl Heckmair und dem Österreicher Heinrich Harrer die Durchsteigung der Eiger Nordwand gelang, war dies nicht nur eine bergsteigerische Leistung, sondern wurde von den Nazis auch propagandistisch ausgeschlachtet. Zu einer neuen Herausforderung wurde die Besteigung der Achttausender im Himalaja, besonders der Nanga Parbat, der zum deutschen Schicksalsberg wurde. Zwischen 1932 und 1939 scheiterten 5 Expeditionen, 11 deutsche und österreichische Bergsteiger und 15 einheimische Träger starben. In der Ausstellung wird

auch auf das Bozner Bergsteigerehepar Paula Wiesinger und Hans Steger hingewiesen. Paula Wiesinger war eine ausgezeichnete Klettererin und eine sehr gute Schifahrerin. Den begeisterten Bergsteigern gelangen einige Erstbegehungen und die Wiederholung schwieriger Routen in den Dolomiten. Paula Wiesinger war damals eine der wenigen Frauen, die bis zum sechsten Grad kletterte. Manfred Haringer zeigte bei der Ausstellung ein Modell der Troppauer Hütte im Laaser Tal, welche 1910 eingeweiht, aber bereits 1919 durch einen Lawinenabgang zerstört wurde. In der Ausstellung wird auch auf die schwierige Zeit unter dem Faschismus hingewiesen. 1923 wurden alle 60 Schutzhütten in Südtirol enteignet, der Alpenverein wurde bis 1946 verboten, hat aber teilweise im Untergrund weiter seine Tätigkeit fortgesetzt. Heute ist der Alpenverein mit fast 60.000 Mitgliedern, 32 Sektionen und 58 Ortsgruppen einer der größten Vereine im Lande.


44 /Sonderthema/

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Latsch/Vinschgau

Erinnerungen an Hans Ebensperger im Kubus er „spazio-Rizzi“ in Latsch hat schon vielen Kunstwerken Raum zur Wirkung geboten. Was immer Hausherr Rizzi in seinen vier Wänden der Öffentlichkeit zeigt, ist anerkannt und wird vom Publikum auch so wahrgenommen. Kunst wird im „spazio“-Rizzi zelebriert, präsentiert und gefeiert. Eine Ausstellung im unteren Geschoss der Latscher Glas- und Betonkonstruktion ehrt Kunstschaffende und kennzeichnet Erfolg. Nichts ist anziehender als die Mischung aus Kunst und Erfolg. Und so überrascht es nicht, dass auch die Eröffnungen von Ausstellungen im Latscher Kubus immer kunstvoller, immer

Foto: Philipp Trafoier

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Souverän, locker und gutgelaunt. Walter Rizzi, Ilse Thuile und Richard Theiner begrüßen das Publikum zur Ausstellung (v.r.) erfolgreicher werden. Latsch, bzw. der Kubus von Walter Rizzi ist längst zu einem Mekka Südtiroler Künstler und Kunstliebhaber geworden.

Deutlich wurde dies wieder einmal am letzten Samstagabend im November bei der Eröffnung der Ausstellung „Hans Ebensperger – der außergewöhnliche

Vinschger Künstler“. Vor den Bildern des aus Prad stammenden, 1971 verstorbenen Künstlers drängte sich, was in der lokalen Kunstszene Rang und Namen hat. Hausherr Rizzi bat am Ende seiner Begrüßungsrede souverän um Verzeihung, falls er vergessen hätte, den einen oder anderen Prominenten namentlich zu erwähnen. Ähnlich locker präsentierte sich LR Richard Theiner in seiner Eröffnungsrede, bevor die Kunstexpertin Ilse Thuile dem Publikum Leben und Werk von Hans Ebensperger nahebrachte. Die Ausstellung bleibt bis zum 9. März 2014 unter der Woche nachmittags und an Wochenenden vormittags geöffnet. (jan)

Schlanders

Weihnachten im Kindergarten „Il grillo parlante“

Foto: Barbara Wopfner

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Die Kinder aus dem italienischen Kindergarten Schlanders „Il grillo parlante“, besuchten die BewohnerInnen des umgebauten Bürgerheimes „St. Nikolaus von der Flüe“ unter der Leitung von Doretta Guerriero

m Rahmen eines Weihnachtsprojektes, liegt es den Kindergärtnerinnen am Herzen, den Kindern den Gedanken der Solidarität und der Gemeinschaft näherzubringen. In der vorweihnachtlichen Zeit setzten sie mehrere Akzente, um mit den Kindern immer wieder diese Themen aufzugreifen. Dazu feierten sie in der Kapuzinerkapelle eine kleine, ruhige Nikolausfeier, in der das „Danke sagen“ im Mittelpunkt stand. Ein Besuch im Altersheim war

GmbH www.ebensperger.com

die zweite Station, wo sie den Bewohnern mit Liedern und Weihnachtssternen eine große Freude bereiteten. Abschluss des Projektes wird eine besinnliche Weihnachtsfeier sein. Für diese Feier entstanden in Zusammenarbeit mit der italienischen Schule Schlanders kleine selbstgemachte Geschenke mit denen sie Spenden sammeln möchten. Die Einnahmen kommen den Projekten von Petra Theiner zu Gute, welche Straßenkinder in Indien unterstützt. (bw)


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Mals

Socklorvn und hoache Lorvn er Nikolaus mit den Engeln auf einem Wagen führt den Umzug an. Es folgen Krampusse ... stinkende Felle, scheppernde Schellen, Brüllen, auf einem Wagen ein gegrilltes Skelett über dem Feuer … schaurige Eindrücke beim Krampusumzug in Mals am 5. Dezember. Zahlreiche ZuschauerInnen, die diesem Treiben beiwohnen und ab und an von einem zottligen Krampus geschüttelt werden oder den Rossschwanz um die Unterschenkel kriegen. Das Besondere: Einige Malser wollen eine fast vergessene Tradition erhalten. Ein Foto aus den 30 - Jahren motivierte Peppi Stecher zu recherchieren. Er fand heraus, dass in Mals und Umgebung Krampuslarven aus rupfenen Säcken gebaut wurden. Eine Gruppe um ihn und Luis Weger versuchte, diese Formen nachzubauen und

die Materialien der damaligen Zeit zu verwenden. Der Jutesack wird über eine Gesichtsform aus Holz gestülpt, mit „Mehlpopp“ oder Knochenleim bestrichen, um die Form zu fixieren. Die Larve wird bemalt oder mit Ruß bestrichen, als Haare wird Katzen- oder Ziegenfell oder Hanf aufgeklebt. Die ersten Exemplare sind recht lustig geworden und nicht jeder Krampus wäre mit so einer Maske durch das Dorf gegangen. Doch inzwischen sind die Larven authentischer. Immer mehr Malser interessieren sich für diese Sacklarven, die typisch für das Obervinschger Dorf sind und es von anderen unterscheidet. Mit einer Sacklarve ist ein Krampus sehr beweglich, was bei den früheren Raufereien zwischen Buben und Krampussen das Wichtigste war. Der eine war stolz, einen Krampus abzuraufen. Der Krampus prahlte,

Eine fast vergessene Tradition wurde in Mals wiederbelebt, welche sich von anderen Dörfern unterscheidet - die Sacklarven

Foto: Brigitte Alber

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wenn die Buben vor ihm kniend „Vater unser“ beten mussten. Da Raufen und Rangeln einem mehr oder weniger festen Schlagen mit Ruten oder Rossschwänzen gewichen sind, gab es in Mals auch Krampusse mit den faszinierend hohen Larven. Diese sind ebenso typisch für das Dorf und werden jährlich im Jugendzentrum Juma zusammen mit dem Krampusverein und mit Jugendlichen unter 16 Jahren hergestellt, berichtet

Andrea Ceol. Krampusse mit den in den letzten Jahren aufgekommenen enterpriceanmutenden Masken trugen auch zum Spektakel bei. Es waren weniger Krampusse als andere Jahre, diese tanzten nach dem Umzug ausgelassen auf dem Dorfplatz und amüsierten sich mit Zuschauern etwa in der für den Anlass gebauten Krampushöhle in einem alten Keller des Gasthauses. Langer Abend, gute Stimmung. (ba)

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Afrika/Vinschgau

Fotos: „Wind“-Archiv

Von dreien, die auszogen, um…

Sabrina Stecher in einem Waisenhaus; Kathrin Stecher und Sabine Kofler: unterschiedliche Erfahrungen

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a um was? Was bewegt drei junge Vinschger Mädchen nach Afrika zu reisen und für Wochen zu bleiben? Ein Gespräch über große Erwartungen, afrikanische Klischees und die Einsicht, doch wenig bewegen zu können. Einer von vielen regenreichen Tagen im Oktober in Matsch. Es schüttet aus Kübeln, die Berge sind schon längst in Weiß getaucht. Eine Stimmung, die nicht weiter von Afrika entfernt sein könnte. Die drei Mädchen, zwei aus Matsch, eine aus Reschen, rücken an, mit Laptop und Festplatte. Nicht nur dort sind ihre Erinnerungen an die letzten Wochen gespeichert. Sofort beginnt ein reges Gespräch zwischen den Mädchen. Erfahrungen, Eindrücke werden ausgetauscht. „Wou bisch du gweesn?“, „Hotts bo enk a zu olls olm Kaffei geibn?“ Die Unterhaltung geht auch weiter, wenn ich für eine kurze Zeit nicht mit am Tisch sitze. Kathrin Stecher und Sabine Kofler, beide Jahrgang `87 aus Matsch, waren für drei Monate gemeinsam in Uganda, haben dort unter anderem in einer Klinik gearbeitet. Organisiert wurde die Reise von der OEW in Brixen (Organisation für eine solidarische Welt). Sabrina Stecher, Jahrgang `89 aus Reschen, war einen Monat in Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien. Auch sie arbeitete in einer Privatklinik mitten in der Stadt, organisiert von „Projects abroad“ aus Deutschland. Alle drei sind erst seit ein paar Tagen zu Hause, die Erinnerungen sind noch ganz frisch, genauso wie die Erleichterung von

Eltern, Familie und Freunden über die wohlbehaltene Rückkehr. In meinem Kopf spielen sich die typischen Nachrichtenszenen ab, wenn ich an Entwicklungshilfe in Afrika denke: Flüchtlingslager, Hunger, Krieg, Verzweiflung, Tod. All das, was bei uns tagtäglich über den Kasten flimmert und häufig nur mehr am Rande wahrgenommen wird. Jetzt interessiert es mich, was die Mädchen erlebt haben. Zu meinem Erstaunen decken sich ihre Erlebnisse kaum mit meinem Kopfkino. Kathrin und Sabine waren auf dem Land, in einer Klinik nahe an dem Dorf Birongo, versorgt und abgeschirmt von den Verantwortlichen der Organisation. Sie haben richtig gut gegessen und eigentlich haben sie häufig nach Arbeiten gesucht, denn „Es isch nit sou viel lous gwesn, wia miar gmoant hobn.“ Also haben sie auch mal die Kirche neu gestrichen oder Apfelstrudel für die anderen gebacken. Und vom Land haben sie bei den verschiedenen Ausflügen auch etwas gesehen. Das Land sei außerordentlich schön, grün und fruchtbar. Richtige Armut ist ihnen nicht begegnet, Mangelerscheinungen bei den Menschen und natürlich sehr einfache Wohn- und Lebensverhältnisse schon. Sabrina hingegen landete in einer typisch afrikanischen Großstadt, zwar auf einer ungewöhnlichen Meereshöhe von 2.355m, aber ansonsten typisch. Chaotisch, laut, unübersichtlich und dreckig. So erlebte Sabrina vor allem die erste Woche. Sie wollte nur noch zurück nach Hause. All das Fremde und vor

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allem die Armut erschlugen sie fast. Doch es gilt hier dasselbe, wie überall: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und so fand sie sich bald zurecht. Sie lernte, wie man die Straße überquerte ohne drauf zu gehen, sie lernte sich zu orientieren und mit den Gemeinschaftsbussen zu fahren und sie lernte die Armut als Teil der Stadt anzunehmen und, daran vorbei zu gehen. Denn wie alle drei betonen: „Olle konnma nit helfn, des isch a Selbstschutz und die Organisation hot ins af sell a vorbereitet.“ Sabrina half in einer Privatklinik, aber auch sie war dort nicht ausgelastet, denn nur die Wenigsten konnten sich eine Behandlung in dieser Klinik leisten. Also ergriff sie bald selbst die Initiative und weitete ihr Arbeitsfeld auf ein öffentliches Spital aus. Untergebracht war sie in einer Gastfamilie, mit der sie immer noch in innigem Kontakt steht. Wovon alle drei sofort einstimmig erzählen, ist die herzliche Gastfreundschaft, die ihnen von den Einheimischen entgegengebracht worden war und auch die Dankbarkeit für ihre Arbeit. Dies entschädigte für das manchmal aufkommende Gefühl, eigentlich nicht wirklich helfen zu können und auch nicht sicher zu sein, ob ihre, die europäische Hilfe, überhaupt gut für die Menschen dort ist. Als ich das Gespräch ein wenig auf Sinn und Unsinn von Entwicklungshilfe und Mission lenke, merke ich bald, dass es schon rumort in den Köpfen der jungen Mädchen. Sie wissen, so sagen sie alle drei, dass sie diese Reise hauptsächlich für sich selbst gemacht haben, um eine andere Sicht der Dinge zu bekommen und wieder zufriedener zu sein. Und, dass man Entwicklungshilfe skeptisch sehen muss. Es geht mehr um einen Erfahrungsaustausch in Kultur und Arbeit, weg von der typischen Perspektive des Afrikatouristen. Weg von den überbordenden Klischees, sei es von den Klischees, das die Europäer über Afrika haben, wie eben auch umgekehrt. Man merkt, ein kleiner Teil der von uns so heiß geliebten und praktizierten Schwarzweißmalerei über die Welt und das Leben ist von den Mädchen abgefallen. Karin Thöni Heinisch

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Vinschgerwind 26-13

/Sonderthema/ 47

Schluderns/Vinschgau

Morter

Einzigartig im Alpenraum

Besinnlichkeit

Aaron Nutzinger aus Schluderns mit seiner selbst gebastelten „Blechlorv“ die maskierten Dreikäsehochs aus ihren Häusern und laufen zum Hauptplatz, wo sie von Schaulustigen gespannt erwartet werden. Die Kleinen lassen ihre Ruten spüren und gehen dabei nicht zimperlich vor. Das „Schemenrennen“ und das „Schemenschaugn“ prägen nun die Abende bis Nikolaus. Und mit jedem Abend werden die Schemen größer. An manchen Tagen kann es durchaus vorkommen, dass keine Schemen

auftauchen, weil zufällig alle gleichzeitig entschieden haben, nur schauen zu gehen. Denn nichts ist geplant. Typisch für die Schludernser „Schemen“ sind die roten – hie und da auch schwarzen„Blechlorvn“- mit spitzer Nase, Hörnern und Fell. Der Kopfschmuck aus Blech ist eine Besonderheit, typisch für den Ort und in seiner Form einzigartig im Alpenraum. Gelegentlich gefühlte Minderwertigkeitskomplexe sind also fehl am Platz. Und Stänkereien aus umliegenden Orten können gelassen hingenommen werden. Wie die Schludernser zu den „Blechlorvn“ gekommen sind, weiß niemand genau. Dokumentiert ist beispielsweise, dass ein Lehrling aus dem Pustertal, der beim „Atzwanger-Schmied“ angestellt war, eine selbst gemachte „Blechlorv“ trug, als er 1954 erstmals ausnahmsweise beim „Schemenrennen“ mitmachen durfte. Die Ansiedlung der Firma HOPPE, wo seit den 1960er Jahren Schlosser am Werk sind, dürfte beim Basteln von „Blechlarven“ auch eine Rolle gespielt haben. Kurzum, der blecherne Kopfschmuck ist typisch für Schluderns und hat dort Tradition, so wie neuerdings auch der Südtiroler Kinder –Schemen-Umzug. (mds)

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icht allen Kindern wird warm ums Herz, angesichts knatternder Mähmaschinen und brummender Traktoren, mit wilden Krampussen darauf, aus deren Augen rote und blaue Lichter brennen. Hausbesuche sind mehr denn je gefragt. Ebenfalls ausweichen kann man dem ganzen Rummel in Morter. Dort wird auf Besinnlichkeit und familiäre Stimmung gesetzt. Seit 23 Jahren organisiert das Nikolaus Team Morter den Nikolausabend. Seit einigen Jahren wird den Kindern zuliebe, ganz auf Krampusse verzichtet. Feierlich beginnt der Einzug in die Kirche mit dem Nikolaus, dem Knecht Ruprecht, samt seinen Engeln. Besinnlich gestalteten die Kinder der Grundschule und des Kindergartens den Nikolaus Besuch mit. Für Speis und Trank

Foto: Sylvia Ilmer Wieser

Grölend und Ruten schwingend marschierten die kleinen Krampusse und „Schemen“ zum Rathausplatz. Deren Eltern begleiteten den Zug mit Applaus und freuten sich mit ihren Kleinen. Der Einladung zum „2. Südtiroler-Kinder Schemen-Umzug“ waren wiederum viele KinderKrampus-Gruppen gefolgt. Der „Schludernser Schemenverein“ um Edmund Tragust und Heiko Hauser hatte den Umzug 2012 ins Leben gerufen. Selbstbewusst zeigten sich die Lokalmatadoren mit ihren Blechlarven. Der Katharina-Markt wird in Schluderns jedes Jahr heiß herbeigesehnt, vor allem von jenen Kleinen, die sich zum ersten Mal mit ihren selbst gebastelten „Blechlorven“ zeigen dürfen. Wenn es dunkel wird, huschen

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Unzählige Kinder aus vielen Orten das Tales zogen beim „2 Südtiroler KinderSchemen-Umzug“ am 30. November durch Schluderns. Wenn das Krampustreiben auch grundsätzlich in den Dezember gehört, so darf in Schluderns eine Ausnahme gemacht werden. Denn nach alter Tradition beginnt dort das „Schemenrennen“ am Abend nach dem Katharina Markt am 22. November mit den Kleinsten.

war gesorgt und die Kinder konnten ihr „Sackel“ entgegennehmen. Gedankt wird allen für die freiwillige Spende, den fleißigen Helfern, sowie der Raiffeisenkasse Goldrain. (sil)


48 /Sonderthema/

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19.12.13

Burgeis

Krampus schweißt Jugend zusammen ie Burgeiser haben besondere und eigene Krampuslorvn: hoch, selbstgebaut, Fell, Zähne, Hörner, mit Lichtern in den Augen. Jeder Lorvnbauer kann eigene Vorlieben ausleben, die Kombinationen zwischen Fellfarben und Hörnergröße, zwischen Maulzahngröße und Lichtfarbe... sind unendlich. Das Lorvnbauen haben die Alten den Jungen weitergegeben und so soll es auch weitergehen. Grundvoraussetzung für einen Burgeiser Krampus ist eine stabile „Kripp“ und gute Kondition, denn die Krampuslorvn sind schwer. Der Krampusumzug in Burgeis - von der St. Michaelskir-

Fotos: Erwin Bernhart

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Die Krampusse mischen sich in die Zuschauermenge, kleines Bild: Günther Ziernheld che zum Dorfplatz - ist demnach ein Schaulaufen der furchterregenden Extraklasse. Heuer hat sich die Jugendgruppe und vor allem der im Hintergrund operierende Organisator Günther

Der grösste Reichtum unseres Lebens sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen.

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Wir wünschen unseren Kunden ein frohes Weihnachtsfest, Gesundheit und Erfolg für das kommende Jahr. Firma Nicolodi Unsere Spende übergeben wir heuer Isabell Öttl (Creative Hands) und dem Notstandsfond Südtirol „Menschen helfen”.

Ziernheld etwas Besonderes einfallen lassen, mit dem Ergebnis: Die Burgeiser Krampusse gehören zu den Guten. Nach dem feuerbegleiteten Umzug wurde auf dem Dorfplatz the-

atralisch eine Geschichte zum Besten gegeben: Dem Nikolaus und dem Knecht Ruprecht wurden die Geschenke von einer Hexe gestohlen. Die Krampusse sind es, die sowohl Hexe als auch Geschenke zurückbringen. Viele Zuschauer haben das heurige Spektakel - es war der 10. organisierte Krampusumzug in Folge - in Burgeis miterlebt, auch weil am 6. Dezember andernorts keine Umzüge mehr stattgefunden haben. Die Organisatoren, die Jugend von Burgeis, wurden durch die Anwesenheit vieler Burgeiser und auch Gäste von außerhalb in ihrem Bemühen aufs Beste belohnt. (eb)


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/Sonderthema/ 49

Laatsch

Krampusaufwecken

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Foto: „Wind“-Archiv

ie jedes Jahr am 5. Dezember, rannten die Kinder aus Laatsch auch heuer wieder am Nachmittag durch das Dorf. Seit jeher ist dieser alte Brauch sehr aufregend für die Kinder, und sie fiebern dem Tag entgegen, an welchem sie durchs Dorf ziehen und mit lautem Schellen und Bockhornblasen und „an mortz Radau“ die Krampusse aufwecken. Die Gruppe ist bunt gemischt mit Mädchen, Buben und jungen Calvatuifln und Tuifelinnen vom Kindergarten- bis zum Mittelschulalter. Einige der Jungs und Mädels waren mit selbstgemachten „Lorvn“ unterwegs, die sie in Gruppen oder auch selber Zuhause mit großer Kreativität und Bastelkunst aus verschiedenen Materialien (Holz, Gips, Dass,...)

gemacht hatten. Auch dieses Jahr durften die kleinen Krampusse beim großen Calvatuifl-Umzug als Vorgruppe dabei sein, wo sie mit Stolz ihre neuen Lorvn den zahlreichen Besuchern aus nah und fern präsentieren konnten. Die Begeisterung wächst daher, jedes Jahr eine neue und bessere Lorv zu machen. Schon im Sommer wird unter den Jungs diskutiert und beraten, wie die neue Lorv ausschauen könnte und es ist erstaunlich, was da für kleine „Kunstwerke“ entstehen. Christian Schöpf

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Vinschgerwind 26-13

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Nationalpark Stilfserjoch

Bartgeier 2013 Foto Dimitri Pozzi

Ein Situationsbericht zum Wiederansiedlungsprojekt

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Johannes vom Kreuz, 14. Dezember 2013

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m abgelaufenen Monat November hat im Aostatal die diesjährige Vollversammlung des Internationalen Bartgeier Monitoring (IBM) stattgefunden. Für den Nationalpark Stilfserjoch haben mit ca. 80 weiteren Experten der Ornithologe Dr. Enrico Bassi und der Förster Andrea Buffa von der Parkstation Martell teilgenommen. Das Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen hat im Jahre 1986 begonnen und läuft somit seit 27 Jahren. Im heutigen Beitrag möchte ich einen Situationsbericht und eine statistische Übersicht zum Projekt versuchen.

Das Bartgeierprojekt 1986-2013 Das Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen kann europaweit als eines der erfolgreichsten Projekte zum

Artenschutz und zur Erhöhung der Biodiversität angesehen werden. Die Population der Bartgeier in den Alpen steigt. Sie wird heute auf ca. 200 Individuen geschätzt bei 25 -28 Brutpaaren. Aus Aufzuchtstationen und Zoos wurden im Laufe des Projektes insgesamt 197 Junggeier freigelassen, davon 8 im Frühsommer des heurigen Jahres. Aus Naturbruten sind seit dem Jahre 1997 (also 11 Jahre nach den ersten Freilassungen) bis heute 109 Jungvögel flügge geworden. Das Jahr 2013 war in Sachen Bruterfolg ein besonders erfolgreiches: 16 Jungvögel sind im abgelaufenen Sommer aus Naturbruten in den Alpen ausgeflogen. In den Zentralalpen sind derzeit 11 Brutpaare bekannt: 5 davon im italienischen Teil der Zentralalpen, 6 im westlichen Teil des Kantons Graubünden. Die drei „historischen“ Bargeierpaare innerhalb des Nationalparks Stilfserjoch „Zebrù“, „Livigno“ und „Braulio“ haben 2013 zwei Junge zum

Ausflug gebracht. Erstmals hat es im Jahre 2013 auch zwei Brutversuche von Bartgeierpaaren im Vinschgau außerhalb des Nationalparks gegeben. Leider sind die beiden Brutversuche in Horsten an der linken Talflanke des Vinschgaues abgebrochen worden. Hoffen wir auf erneute und erfolgreiche Versuche im laufenden Winter. Insgesamt kann das Wiederansiedlungsprojekt als gelungen angesehen werden. Die Erkenntnis aus 27 Projektjahren lautet, dass die Wiederansiedlung einer ausgerotteten Art, wenn sie überhaupt gelingt, des großen fachlichen, ökonomischen und personellen Einsatzes bedarf. Dies sollte uns Mahnung genug sein im verantwortungsbewussten Umgang mit Arten, Lebensräumen und der Schöpfung. Im Jahr 2013 waren erste Anzeichen für ein Zusamentreffen von Bartgeiern aus den Alpen und aus den Pyrenäen zu beobachten. Bartgeier, welche im Französischen Zen-


tralmassiv und in Vercours freigelassen worden waren, haben sowohl die Pyrenäen als auch die Alpen besucht. Bekanntlich sollte durch die Wahl der letzthin gewählten Freilassungsorte diese Brücke geschlagen werden, was zu gelingen scheint.

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Skleralring im Auge des Bartgeiers

Die Reproduktionsrate Die Reproduktionsrate der Bartgeier in den Alpen ist hoch. Bei insgesamt 109 seit 1997 aus Naturbruten ausgeflogenen Jungvögeln liegt sie im langjährigen Mittel bei 0,50, im Jahr 2013 sogar bei 0,59. Zum Verständnis der Zahlen: 0,50 bedeutet, dass aus der Ablage von zwei Eiern ein Jungvogel flügge wird. Die Freilandgeburten (n=109) werden bald die Zahl der Freilassungen aus Zoo- und Gehege-Geburten (n=197) überholen. Zwischen den West- und Ostalpen und den Nord- und Süd-Alpen streut der Bruterfolg: In den Nordwest- und in den Zentral-Alpen ist die Reproduktionsrate sehr hoch. Dort gibt es 22-23 Brutpaare mit einem Erfolgsindex von 0,51-0,65. In den Südwest-Alpen und in den Ost-Alpen ist die Produktivität noch niedrig (4-5 Paare, Index 0,17-0,24).

Erhöhung der genetischen Variabilität Weitere Freilassungen aus Zoo-Geburten sind jedenfalls notwendig, um die genetische Variabiltät der Bartgeierpopulation zu verbreitern. Die genetische Vielfalt ist derzeit nicht sehr groß: In den Alpen sind 14 genetische Linien präsent. Die Experten sagen, dass diese genetische Variabiltät auf mindestens 22 genetische Linien gebracht werden sollte. Es folgt daraus, dass das genetische Monitoring im Rahmen des Bartgeier-Projektes fortgesetzt werden soll. Zur individuellen Ansprache der Jungen aus Naturbruten soll auch versucht werden, die

/Nationalpark/ 51 Foto Ralf Bögel

19.12.13

Toxisches Blei Es scheint, dass die Vergiftung durch Blei eine der größten Gefahren für die Bartgeier darstellt. Verstärkte Anstrengungen zum Ersetzen der Bleimunition in der Jagd durch bleifreie Munition sind daher notwendig. Versuche, die Bleimunition bei der Jagd zu ersetzen laufen in der Schweiz, in Österreich und in der Provinz Sondrio in einer Zusammenarbeit zwischen dem Landesamt für Jagd und dem Nationalpark Stilfserjoch. Dem Bartgeier gefährlich werden können auch Windräder zur energetischen Nutzung der Windkraft, welche in höhergelegenen Gebieten über der Waldgrenze im Streifgebiet des Bartgeiers errichtet werden.

Aufzuchten im Gehege Jungen im Horst zu beringen, dort, wo dies möglich ist.

Satellitentelemetrie Die Flugbewegungen sollen weiterhin durch GPS-Sender überwacht werden. Interessant ist auch, dass die Flugkreise der Bartgeier in den Alpen größer sind als jene der Bartgeier in den Pyrenäen. Dies ist auf die Einrichtung von Futterplätzen in den Pyrenäen zurückzuführen. Futterplätze verleiten die Vögel dazu, eher zu „Standvögeln“ zu werden. Von besenderten Junggeiern aus den Alpen sind Tagesflugstrecken von bis zu 100 km erhoben worden. Die Auswertung der Satellitentelemetrie hat auch gezeigt, dass die Flugkreise in der zweiten Jahreshälfte, wenn die Junggeier schon um einige Wochen älter und an Flugerfahrung reicher sind, größer werden als in der ersten Jahreshälfte. Trotzdem wird aber das Verhalten der Patrophilie bestätigt. Patrophilie bedeutet Bindung und Rückkehr an den Freilassungs- bzw. Geburtsort.

Das Netz der Aufzuchtstationen umfasst 5 Zuchtzentren und 35 Zoos. In diesen Strukturen werden insgesamt 161 Tiere betreut, darunter sind 35 Brutpaare. In diesen Stationen sind in den letzten 30 Jahren insgesamt 422 Bartgeier flügge geworden. 225 (gleich 53%) davon konnten in die Natur entlassen werden.

Der Blick nach Europa und weltweit Besonders kritisch steht es um die Bartgeier auf der Insel Korsika. Dort ist 2013 nur ein Jungvogel geboren worden und seit 2008 sind nur mehr 8 Brutpaare präsent. In Fachkreisen wird daher eine künstliche Aufstockung der korsischen Bartgeier-Population erwogen. Unsere Kenntnisse über die Bartgeier-Populationen in den Alpen, Pyrenäen, Andalusien, Kreta und Korsika sind gut. Hingegen wissen wir über die Bartgeier in Äthiopien, in der Türkei, im Kaukasus, und in Zentralasien wenig bis gar nichts. Ein Aktionsplan für das weltweite Monitoring der Bartgeier ist daher in Vorbereitung.

5 Sonderbriefmarken zu Vogelarten der Alpen Die italienische Post hat eine Sonderserie von Briefmarken zu 5 Vogelarten der Alpen herausgebracht. Die auf den Marken im Geldwert von je 70 Cent abgebildeten Vögel sind der Grünspecht, der Raufußkauz, der Auerhahn, das Schneehuhn und der Bartgeier. Am Mittwoch, 4. Dezember d.J. ist an 5 verschiedenen Orten in National- oder Naturparken der Alpen die Vorstellung je einer dieser Sondermarken erfolgt und der Ersttagsstempel ange-

bracht worden. Am Zentralsitz des Nationalparks Stilfserjoch ist die Briefmarke zum Grauspecht abgestempelt worden. Der Grauspecht ist eine östliche Vogelart, welche sich nach Westen ausbreitet. Im Moment hat der Grauspecht ist seiner Ausbreitung nach Westeuropa die Linie Zernez - Livigno erreicht. Die LIPU (Lega Italiana Protezione Uccelli) schätzt den derzeitigen Bestand von Grauspechten in Italien auf 700-1.500 Brutpaare.


Vinschgerwind 26-13

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Bekanntschaften auf Schnee

Gustav Thöni und Frau Ingrid waren kürzlich in Bad Kleinkirchheim und gratulierten Skiass Franz Klammer zum 60. Geburtstag.

Während des Italien Cups in Martell tauschten HelferInnen mit den AthletInnen Gratulationen aus. Von links im Bild Pietro Dutto (4. Platz in beiden Wettkämpfen), Erika Stricker, Heidi Perkmann und Daniel Taschler (5. im Sprint und 2. in der Verfolgung). (lp)

Foto: Leonardo Pellissetti

Gustav und Franz

Foto: Leonardo Pellissetti

52 /Sport/

Weihnachtliches Biathlon Mit dem Italien Cup hat die Biathlon Saison für Südtirol und Martell begonnen. Podiumsplätze und gute Platzierungen gab es für Marteller Athleten. Spitzenathlet der Jungen war Jan Kuppelwieser. Dank der guten Organisation und des günstigen Wetters ist das Wochenende sehr gut gelungen.

Fotos: Leonardo Pellissetti

Die Athleten des ASV Martell Raiffeisen mit den Athleten der Sportschule Mals und den Trainern

von Leonardo Pellissetti

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n einer ausgeprägten weihnachtlichen Stimmung hat die sportliche Wintersaison vom 6. bis 8. Dezember im Marteller Biathlonzentrum begonnen. Eine besondere Atmosphäre entstand auch dadurch, dass Besucher des Weihnachtsmarktes auf der Enzianalm auf 2000 Metern Höhe beim Biathlon vorbeischauten. Die Veranstaltung betraf den Italien Cup von Biathlon, bei dem 116 AthletInnen aus 11 nationalen Sportgruppen sich im Sprint und in der Verfolgung maßen. Neben den 32 Junior-Senior Athleten waren die Jungen zahlreicher, eben 84, von denen 8 vom Sportverein Martell Raiffeisen kamen. Nach 17 Jahren Führung von Georg Altstätter, mittlerweile BM, wird der Sportverein seit 3 Jahren von Roland

Schwienbacher geleitet. Interessanterweise waren alle Sieger Doppelsieger, das heißt, wer am ersten Tag im Sprint gewonnen hat, war auch in der Verfolgung Sieger. Und dies, obwohl die Wetterbedingungen verschieden waren: windig der Samstag, sonnig und ruhig der Sonntag. Die bekannten Namen der Sieger waren Alexia Runggaldier und Christian Martinelli. Am ersten Tag waren drei vom ASV Martell am Podium

der Anwärter: Jan Kuppelwieser (Gold), Peter Tumler (Silber) und Lisa Ratschiller (Bronze). Hannes Kuppelwieser wurde 14., Elisa Kuenz 16., Anne Gufler 24., Paul Traut war 4. und Andrea Ladurner 6. der Jungen. In der Verfolgung gab es wieder Gold für Jan Kuppelwieser, 5. Platz für Peter Tumler, Hannes Kuppelwieser 18., Lisa Ratschiller 3., Elisa Kuenz 19.. Bei den Mädchen wurde Andrea Ladurner 7., bei Jan Kuppelwieser hat geschossen und fährt weiter zum Sieg, neben ihm noch am Boden Peter Tumler (Nr. 82) und Patrick Braunhofer (Nr. 83)

den Jungen eroberte Paul Traut eine respektable 6. Stelle. Ca. 50 freiwillige Mitarbeiter, nicht nur aus Martell, unter Führung von Renate Stricker halfen beispielhaft bei der Veranstaltung mit. Ulrich Walder war wieder Rennleiter. Der für Biathlon immer stark engagierte BM Altstätter, bedankte sich bei den freiwilligen Helfern, bei den Sponsoren, beim Organisationskomitee und bei allen, die den Wintersport im Martelltal unterstützen. Sprecher Luis Mahlknecht erklärte, dass Biathlon in Südtirol blühe, während es im Trentino in der Krise stecke, obwohl dort schöne Anlagen zur Verfügung stünden. Wintersport hat auch wirtschaftliche Wirkungen. In diesem Zusammenhang scheint es verständlich, dass alle Sieger aus Antholz, Gröden, Martell und Ridnaun kamen.


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Vinschgerwind 26-13

/Sport/ 53

Tragust gewinnt „doppeltes Derby“

Zahlreiche Podestplätze beim Saisonstart

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n der heurigen INL-Meisterschaft (Internationale Liga), einer grenzüberschreitenden Meisterschaft mit Teams aus Südtirol, Österreich und Slowenien, sind die Partien Meran gegen Eppan gleichzeitig auch Vinschger Duelle. Beim HC Meran Pircher stehen mit den Verteidigern Stefan Palla und Daniel Valgoi, sowie den drei Stürmern Thomas Mitterer, Stefan Kobler und Daniel Rizzi gleich fünf Vinschger im Kader der Passerstädter. Bei Eppan hingegen hütet mit Thomas Tragust einer der bekanntesten Vinschger Hockeyspieler das Tor der Piraten. Gleichzeitig sind die Partien aufgrund der beiden Goldrainer Tragust und Mitterer erstmals auch ein „Dorf-Derby“. Die bisherigen zwei INL-Aufeinandertreffen gewann Tragust mit seinen Piraten. Im Hinspiel siegte er mit 4:2, beim Rückspiel behielt Eppan mit 3:2 die Oberhand über die Meraner Adler, wobei Tragust ausgerechnet von seinem Dorfkumpanen Mitterer ein Tor hinnehmen musste. In den bisherigen 17 Spielen der heurigen Meisterschaft kassierte Tragust 34 Tore und hält zurzeit bei einer Fangquote von 92,75%. Was die Torschützenliste betrifft, so konnten

Thomas Tragust (links) und Thomas Mitterer sind nur auf dem Eis Gegner sich auch die Vinschger bereits eintragen. Rizzi und Mitterer erzielten bisher fünf Tore in der laufenden Meisterschaft, Palla traf ein Mal. Neben der INL wird zusätzlich auch die italienische A2 Meisterschaft ausgetragen. Das reine Serie-A2 Spiel konnten die Adler mit 2:1 für sich entscheiden. Während Tragust mit Eppan in der INL vor Meran in der Tabelle liegt, ist es in der A2 umgekehrt und die Meraner (und Vinschger) Adler liegen vor dem Goldrainer Goalie. Auch wenn die Spiele der beiden Mannschaften immer hart und emotionsgeladen sind, nach dem Match ist die Konkurrenzsituation wieder vergessen, denn eine Regel im Eishockey lautet: Was auf dem Eis passiert, bleibt auf dem Eis. (sam)

er Start in die neue Saison ist für die Vinschger und Naturnser Schwimmer mehr als geglückt. Beim Wettkampf um die Alpentrophäe, die in Meran ausgetragen wurde, sicherten sie sich zwei Podestplätze. Anita Wielander wurde über 50 m Brust Dritte, der Naturnser Lukas Hanny belegte über 50 m Freistil ebenfalls Platz drei. Sein Vereinskollege, Ivandro Gögele, schrammte dabei knapp am Podest vorbei und wurde Fünfter. Unter den besten Acht platzierten sich zudem Sophie Abler und Michel Niedermair. Emma Rainer, Joel Weissenegger und Leonardo Recchia konnten ebenfalls mit dem Saisonstart zufrieden sein. Auch die ganz kleinen Schwimmer haben ihren ersten Wettkampfeinsatz absolviert. So nahm der SSV Naturns mit seinen jüngsten Athleten am

Foto: Sarah Mitterer

Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen – SSV Naturns

Foto: Sarah Mitterer

Eishockey

Lukas Hanny und Ivandro Gögele unten: Anita Wielander Kinderschwimmen in St. Ulrich teil. Dabei gelang Simon Holzer ein Sieg, Norah Gruber gewann zwei Mal Silber und Jana Ausserer schwamm auf Platz 3. Mit der Staffel, zu der auch Michaela Holzer gehörte, konnten sich die Naturnser ebenfalls Bronze sichern. Auch in Latsch wird Mitte März ein Kinderschwimmen ausgetragen, an dem die Vinschger Nachwuchsschwimmer weitere Wettkampferfahrung sammeln können. (sam)


54 /Sport/

Vinschgerwind 26-13

19.12.13

Fußball der 1. Liga: Kastelbell/Tschars Raiffeisen

Vorsichtige Kastelbeller Anti-Strafschuss-Barriere, v.l.: Max Nanni, Patrick Magitteri, Max Tschenett, Gianluca Tuttolomondo, Josef Spechtenhauser, Liridon Ahmedi

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ür Kastelbell/Tschars hat die Hinrunde mit einem schönen Pokalsieg über den Tabellenersten Partschins geendet. Partschins war eigentlich nicht besonders motiviert, weil es an der Tabellenspitze liegt und auch wegen des eisigen Bodens des Sportplatzes. Die Tore wurden von Gianluca Tuttolomon-

do und Ewald Kiem erzielt. Über die sehr positive Hinrunde der ersten Meisterschaft nach dem Aufstieg in die 1. Liga bringen wir die Meinungen von Präsident Gerhard Eberhöfer und von Sektionsleiter Remo Mengon, beide in der fünften Saison in der Vereins- bzw. Sektionsführung. „Wir haben mehr Punkte geholt,

sagt Mengon, „mehr Punkte, als man vorgesehen hatte. Unsere Absicht war es, 36 Punkte im Laufe der Meisterschaft am schnellsten zu machen, um den Klassenerhalt zu sichern. Die zweite positive Note ist, dass alle Junge der Jahrgänge ’94, ’95, ’96 einen recht positiven Beitrag geleistet haben.“ Präsident Eberhöfer merkt an, dass „wir Pech gehabt haben mit Lukas Schuler und David Jennewein, die wegen Verletzung zwei Monate abwesend waren. Wir hoffen, dass sie bei der Rückrunde schon bei uns sein werden. Die Mannschaft besteht aus einer schönen Gruppe in einem guten Klima. Wir hoffen, dass unsere Anhänger zur Unterstützung der Mannschaft zum Sportplatz kommen werden. Komplimente gebühren dem Trainer Alessandro Puppin und dem Betreuer Toni Telfser.“ „Was die 1. Liga betrifft“, fügt Mengon hinzu, „ist der Aufstiegs-

kampf für Lana, Partschins und Terlan reserviert, welche über mehr Potenzial verfügen. Eher negativ sind die Leistungen und die Lage von Laas und Sarntal. Diese Mannschaften werden sicher eine sehr motivierte Rückrunde bestreiten und sind nicht zu unterschätzen. Die schönste Note dieser Hinrunde“, schließt Mengon mit Einverständnis von Präsident Eberhöfer, „ist der glückliche und gelungene Einstand der fünf Jungen, welche von den Allievi in die erste Mannschaft gekommen sind.“ (lp)

v.l.: Remo Mengon und Gerhard Eberhöfer

Fußball - Oberliga SSV Naturns Raiffeisen Industriepool

Konstruktive Pause

Zeit für Entscheidungen

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ach dem brillanten 4:1 Sieg gegen Auer hat die Laaser Kampfmannschaft die Hinrunde der Saison 2013/2014 mit einer klaren 0:3 Niederlage gegen den starken Tabellenersten Partschins abgeschlossen. Der Trainer Karl Paulmichl nimmt zur Kenntnis, dass seine Mannschaft in der heurigen Saison mit 8 Spielern, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr dabei sind, es schon von Anfang an schwierig hatte. Es handelte sich praktisch um einen Neuanfang. Der energische und fußballpassionierte Trainer aus Laatsch erklärt, sich aber nicht auf eine resignierte und kampflose Fortsetzung der Meisterschaft in der Rückrunde einlassen zu wollen. Er verliert somit auf keinem Fall seine Entschlossenheit, eine gute Arbeit machen zu wollen. Auch andere Trainer sind der Meinung, dass

Foto: Leonardo Pellissetti

Fußball – 1. Liga SC Laas Raiffeisen

Karl Paulmichl mit dem Laaser Betreuer Hansjörg Raffeiner auf der Naturnser Tribüne: der Sohn von Karl - Alex (Jg. 1995), Student am Realgymnasium Schlanders, ist nämlich Reserve-Tormann der Naturnser Mannschaft Paulmichl alles andere als aufgeben wird. Die Winterpause ist sicher wichtig, um die Rückrunde vorzubereiten. (lp)

n der Winterpause wird nicht nur gerastet, sondern es werden auch Bilanzen gemacht und Entscheidungen getroffen. Wie offiziell schon bekannt, wird es in Naturns bald einen Trainerwechsel geben. Engelbert Grünfelder, der im Dezember den Trainerkurs fertig absolviert, folgt mit Markus Pircher als Co-Trainer Luciano Chini nach. Grünfelder wird, wie es schon zweimal passierte, die Naturnser Mannschaft in einer schwierigen Lage übernehmen. Das geschah zuerst als Nachfolger von Paul Pircher, dann als Nachfolger seines eigenen Bruders Gustav. In Naturns wird viel Wert darauf gelegt, dass man in der Oberliga bleibt, aber auch, dass dieses Ziel mit eigenen Spielern erreicht wird. Laut

gut informierter Personen war die Verfolgung der Ziele mit eigenen Spielern ein Grund von Meinungsdifferenzen zwischen Chini und dem Verein. Zwei Überlegungen. Die erste: Es gibt auf dem Markt nicht so viele verfügbare große Talente zu „mieten“. Zweitens, es ist klar, dass Fußballspielen für alle großes Engagement und Opfer erfordern. Dass in einer Mannschaft fast alle ohne Bezahlung arbeiten, andere bezahlt werden, bringt sicher Verstimmungen. (lp)

Foto: Leonardo Pellissetti

Fotos: Leonardo Pellissetti

Gute Bilanz und junge Perspektive


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Vinschgerwind 26-13

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Göflan

ASV Prad Raiffeisen Werbering

Yoseikan Budo Mals

Halbzeit

INDOOR 2013

Women Safety Training in Mals

v.r.: Fredy und Arthur Alber

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u seinen 5osten Geburtstag lud Fredy Alber, begleitet von Frau und Töchtern, am 7. Dezember seine ehemaligen Spielerkollegen, Präsidenten, Trainer usw. zu einem schönen Fest ins Göflaner Kulturhaus. Fredy Alber, wie sich Karl Schuster erinnert, war ein Vorbild für Spielfähigkeiten, Motivation und Charakter. Mit ihm, dem langjährigen Mannschaftskapitän, gewann Schlanders die 2. Liga-Meisterschaft im Jahr 1996/97, mit Aufstieg in die 1. Liga, wobei sein Bruder Arthur Trainer war. Auch der Landespokal wurde mit Fredy gewonnen. (lp)

er ASV Prad organisiert auch heuer wieder das traditionelle Hallenturnier „Indoor 2013“ für Freizeitmannschaften und Fußballbegeisterte. Gespielt wird mit 1 Torwart und 4 Feldspielern. Achtung NEU: Heuer wird das Turnier erstmals als Nachtturnier durchgeführt. Gespielt wird am Samstag, 28. Dezember 2013 in der Turnhalle von Prad. Start ist um ca. 20.00 Uhr, gespielt und gefeiert wird bis in die Morgenstunden. Zudem findet auch in diesem Jahr wieder das „youth INDOOR“Turnier für Jugendmannschaften statt: U12 Mannschaften Samstag Vormittag und U10 Mannschaften Samstag Nachmittag. Anmeldung und Infos bei Masiero Marco (348/2444564) und bei Alber Rafael (349/8751121) nach 18h, E-Mail: alber_rafael@yahoo.de Anmeldeschluss ist der Mittwoch, 25. Dezember.

Foto: Yosiekan Budo Mals

Foto: „Wind“-Archiv

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Die Teilnehmerinnen des Workshops „Women Safety Training“ in Mals mit Raffaele D’Ambra (vorne)

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er 25. November ist der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“. Anlässlich dieses Tages organisierten die Vereine des Südtiroler Verbandes Yoseikan Budo, in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Kommission für Chancengleichheit einen Informationstag. In einigen Yoseikan Budo-Hallen wurde ein kostenloses Women Safety Training angeboten, so auch in der

Halle Mals. Unter der Leitung von Raffaele D’Ambra wurde offen über das Thema Gewalt an Frauen diskutiert. Laut D’Ambra sind die gewaltbereiten Täter oft im Bekanntenkreis zu finden. Leider gibt es bei den Gewaltopfern eine große Dunkelziffer. Damit sich Frauen selbst schützen können, wurden einfache und doch effiziente Techniken erprobt, die im Notfall angewandt werden können.

Wir wünschen unseren Kundinnen und Kunden ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr! Landesdirektor Dieter Bader und das Team der Landesdirektion Tirol

Schlossergasse 1, 6020 Innsbruck tirol@donauversicherung.at


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Vinschgerwind 26-13

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Schlanders/Latsch

Juni 2014 - Mini Weltmeisterschaft

Sportfamilie Lechner

Fußball der Jungen in Vorbereitungsphase

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Foto: Leonardo Pellissetti

Deutschland WM Sieger 2008 wird in Schlanders prämiert

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ie Mini WM 2014 ist in der Vorbereitungsphase. Bisher wurde die Mini EM im Vinschgau mit 16 Mannschaften im Jahr 2008 organisiert. Im Jahr 2010 wurde die Mini WM in Südtirol mit 26 Mannschaften abgehalten. Im Jahr 2012 wurde im Vinschgau die Mini EM mit 16 Mannschaften abgehalten. Nachdem es leichter ist, im Vinschgau die Veranstaltung zu organisieren, ist für heuer die Mini WM im geographische nVinschgau, also von der Töll aufwärts, geplant. Es werden

24 Mannschaften teilnehmen, während es bei einer echten WM 32 sind. Die organisatorische Arbeit, mit großer Mühe von Karl Schuster geleitet, sieht vor, dass 10 bis 12 Sportplätze notwendig sein werden. Die Spiele werden von 3 Mannschaften in 8 Runden durchgeführt, wobei die Spieler des Jahrganges 2001 im Jahr 2014 13 Jahre alt sein werden. Anfangsdatum ist der 12. Juni 2014 - das gleiche Datum wie der Beginn der echten WM in Brasilien. Das WM Turnier wird 3 Tage

dauern, also bis 15. Juni 2014. Neben Mannschaften aus dem Vinschgau werden aber viele Mannschaften von auswärts kommen. Bei der Mini EM sind 3 Mannschaften aus Deutschland, 2 aus Österreich, 2 aus der Schweiz, eine jeweils aus Kroatien, Slowenien und Ungarn sowie 8 aus Italien. Alle werden zur Mini WM 2014 eingeladen. Die Organisatoren bedanken sich schon jetzt bei Region, Land, Raiffeisenkasse und weiteren Sponsoren. (lp)

Laas

Segnung des Einsatzfahrzeuges der Bergrettung Laas

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ank großzügiger Unterstützung von Seiten der Provinz Bozen, der Gemeinde Laas, der Südtiroler Volksbank, der Lasa Marmo, der Eigenverwaltung Laas und der Raiffeisenkasse Laas kann sich die Bergrettungsstelle von Laas über ein eigenes Einsatzfahrzeug erfreuen. Seit Juli ist es nun schon in ihrem Besitz, und hat mittlerweile bei 4 Einsätzen gezeigt, dass es eine längst überfällige Investition war. Bisher wurden die Einsätze immer mit Privatfahrzeugen durchgeführt, was zu großen Zeitverlusten führte. Am Sonntag, den 10. November, wurde das Einsatzfahrzeug feierlich, durch Pfarrer Werth, einst auch Mitglied der Bergrettung Seis, gesegnet. Der stolze Autopate, Georg Lechner, Leiter

Foto: „Wind“-Archiv

Foto: Leonardo Pellissetti

er Vater Andreas Lechner war zuerst Tormann in Schlanders und ist seit längerem Trainer in Latsch, Mutter Regina Platzer, Schwester des mytischen Fußballers Franz Platzer, war 10 Jahre Volleyballerin und Sektions-Ausschussmitglied in Schlanders. Die Kinder: die Zwillinge, Hannes Tormann der Kampfmannschaft von Kastelbell/ Tschars, Marion Fußballerin, die Tochter Sabine (im Bild mit den Eltern) war 8 Jahre lang Eiskunstläuferin. (lp)

der Lasa Marmo AG, nannte es einen „unglücklichen Zufall“, dass der erste Einsatz mit Auto in den Weißwasserbruch führte. Als Ehrengäste konnten der Landesleiter der Bergrettung Toni Preindl, der Bezirksvertreter Hansi Mahlknecht, Bürgermeister Andreas Tappeiner, Obmann der Eigenverwaltung Oswald Angerer, für den Alpenverein Laas Siegfried Tappeiner, Filialleiter Südt. Volksbank Manfred Tappeiner sowie die Feuerwehr Kommandanten der Gemeinde Laas begrüßt werden.


19.12.13

Vinschgerwind 26-13

/Kleinanzeiger/ 57

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58 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 26-13

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Leitung: Michael Lessky / Sopran: Ute Döring

Freitag, 3. Jänner 2014 um 20 Uhr

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Wind-Termine

Heimatbühne Schluderns

„Das Tagebuch der Anne Frank“

Regie: Christl Stocker Perkmann Ort: Kulturhaus, Schluderns Aufführungstermin: P  remiere: Sa. 28.12.13, 20.00 Uhr; So. 29.12.13, 17.00 Uhr; Sa. 04.01.14, 20.00 Uhr; So. 05.01.14, 17.00 Uhr; Mo. 06.01.14, 17.00 Uhr; Sa. 11.01.14, 20.00 Uhr; So. 12.01.14, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 339 76 00 113

Heimatbühne Tschengls

„Kann denn Liebe Sünde sein?“

Komödie in 3 Akten von Ute Tretter-Schlicker Regie: Cilli Trafoier Ort: Kultursaal, Tschengls Aufführungstermin: P  remiere: So. 05.01.14, 20.00 Uhr; Mo. 06.01.14, 20.00 Uhr; Sa. 11.01.14, 20.00 Uhr; So. 12.01.14, 17.00 Uhr; Do. 16.01.14, 20.00 Uhr; Sa. 18.01.14, 20.00 Uhr; So. 19.01.14, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 345 444 76 13

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Neujahrskonzert 2014

mit der Jungen Philharmonie Wien Wo: im Kulturhaus Karl Schönherr, in Schlanders Wann: Freitag, 03. Jänner 2014 um 20 Uhr Kartenvorverkauf: im Tourismusverein SchlandersLaas in der Kapuzinerstraße in Schlanders oder an der Abendkasse ab 19 Uhr

Mit dem Salonorchester Südtirol ins Neue Jahr

unter der Leitung von Martin Zalodek mit Priska Malsiner, Sopran; Karl T. Kogler, Moderation Wo: im Raiffeisensaal des Bürger- und Rathauses, Naturns Wann: am Samstag, 4. Jänner 2014 um 19.00 Uhr Kartenreservierung: Tourismusbüro Naturns Tel. 0473 666 077 (9.00 – 12.00 & 14.00 – 18.00 Uhr) Informationen unter

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der vinschger

Allen unseren geschätzten Lesern, Kunden und Gönnern wünschen wir

ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2014 verbunden mit unserem Dank für die Treue und die gute Zusammenarbeit, die wir gerne im neuen Jahr fortsetzen. Das VinschgerWind Team Am Donnerstag, 9. Januar 2014 erscheint unsere erste Ausgabe im neuen Jahr 2014. Ab Donnerstag, 2. Januar sind wir wieder für Sie da.

MARKTGEM

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/Kleinanzeiger/ 59 Wir wünschen gesegnete Weihnacht und ein glückseliges neues Jahr

Ihnen allen eine angenehme

Weihnachtszeit.

Gesundheit und viel Freude auch im Neuen Jahr. von Herzen, Fam. Leoni und Team Info: an Silvester bleibt unser Geschäft geschlossen. Vor Weihnachten auch samstags u. Goldener Sonntag ganztägig geöffnet.

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/Kleinanzeiger/ 61

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Jahrestag/Danksagungen

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D A N K E

fĂźr das stille Gebet, fĂźr jeden Händedruck und jede Umarmung, fĂźr die trĂśstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, fĂźr alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, fĂźr die Kränze, Blumen und Geldspenden, fĂźr die Teilnahme am Gottesdienst und das ehrende Geleit. Die Ăźberwältigende Anteilnahme war uns ein groĂ&#x;er Trost.

Jahrestag/Danksagungen

Familie Altstätter Bestattungen Tonezzer, Schlanders, Tel. 0473/730210

Zum 2. Jahrestag fĂźr unseren Thomi Der Tod ist nichtsâ&#x20AC;Ś Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen Ich bin ich, ihr seid ihr. Das, was ich fĂźr euch war, bin ich immer noch. Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt. Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt. Gebraucht keine andere Redeweise, seid nicht feierlich oder traurig. Lacht weiterhin Ăźber das, worĂźber wir gemeinsam gelacht haben. Betet, lacht, denkt an mich, betet fĂźr mich, damit mein Name ausgesprochen wird, so wie es immer war, ohne irgendeine besondere Betonung, ohne die Spur eines Schattens. Das Leben bedeutet das, was es immer war. Der Faden ist nicht durchschnitten. Weshalb soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin? Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges.

Thomas Holzer * 3.6.1983 â&#x20AC; 17.12.2011 Schlanders

Wir gedenken Deiner ganz besonders bei der heiligen Messe am Samstag, den 21. Dezember um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. In Liebe Deine Familie

Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe. (Aurelius Augustinus)

Danksagung

Rita Maria EberhĂśfer Wwe. Telser

* 11.05.1963 â&#x20AC;  06.11.2013 ObertrĂśghof, Allitz

Wir danken allen, die uns in den schweren Stunden des Abschieds von Rita begleitet haben. Es war uns ein groĂ&#x;er Trost und hat uns tief berĂźhrt. Danke fĂźr jeden Händedruck, fĂźr jede Umarmung, fĂźr jedes trĂśstende Wort, fĂźr jede Hilfe und Zuwendung. - Danke den unzähligen Menschen, die an den Abendrosenkränzen und an der Beerdigungsfeier teilgenommen haben und denen, die einen Dienst Ăźbernommen haben. - Ein groĂ&#x;er Dank geht an die gesamten Rettungskräfte, die Freiwilligen Feuerwehren und an das Team der Intensivstation Bozen. - Unser Dank gilt allen, die Rita in lieber Erinnerung behalten und ihrer im Gebet gedenken. Die Trauerfamilie


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19.12.13

Jahrestag/Danksagungen

Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung.

Heute vor 3 Jahren, liebe Mama haben sich unsere Wege getrennt. Wege, die wir niemals alleine gehen wollten… Mama, du fehlst uns jeden Tag Unsere Herzen und unsere Gedanken bleiben auch über den Abschied hinaus verbunden und wir werden uns eines Tages wiederfinden.

Die vielen Beweise und Zeichen der Anteilnahme in den schweren Stunden des Abschieds unserer lieben

Herta Wwe. Wieser geb. Platter

3. Jahrestag

Paula Wwe. Niederholzer geb. Kofler Anwalthof-Bäuerin in Laatsch * 22.01.1922 † 21.12.2010

Liebe Mama, wir denken ganz besonders an dich bei der Hl. Messe am Samstag, 21. Dezember um 18 Uhr in der Pfarrkirche von Laas. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Lieben

Immer wenn wir von dir erzählen fallen Sonnenstrahlen in unsere Herzen. Überall wo wir sind, sind Spuren deines Lebens. Wir vermissen dich sehr.

* 28.5.1952

Göflan, im Dezember 2013

2. Jahrestag

Sabine Lingg

Bestattungen

geb. Obkircher

* 25. Mai 1977 † 31. Dezember 2011 Prad am Stilfserjoch

Wir denken an Dich, ganz besonders am Dienstag, 31. Dezember um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche von Prad. In Liebe dein Mann Peter und deine Kinder Lorena und Jonas.

Danksagung Wir danken allen, die meine liebe Frau, unsere Mama und Nana

Elfriede Christandl geb. Noggler

* 11.11.1941 † 29.11.2013 Rifair

auf ihren letzten Weg begleitet haben. Ein herzliches Vergelt’s Gott geht an dieser Stelle an Pfarrer Mag. Paul Schwienbacher, Pater Peter und den Diakon Norbert Punter für die würdevolle Messgestaltung, und an den Chor für die Umrahmung der Trauerfeier. Danke der Hausärztin Dr. Raffaela Stocker, und dem Pflegepersonal vom Martinsheim Mals. Allen, die an den Rosenkränzen, an der Beerdigung teilgenommen haben und sie in liebevoller Erinnerung behalten, herzlichen Dank. Die Trauerfamilie

† 4.12.2013

haben uns tief bewegt. Es war uns ein großer Trost. Darum sagen wir danke - allen Verwandten, Bekannten und Freunden - dem hochw. Dekan Dr. Josef Mair, dem Pfarrer Alois Oberhöller und dem Kirchenchor Göflan für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier - dem Vorbeter Herbert Mair - dem Mesner Josef Mair und den Ministranten - allen, die einen Dienst bei der Beerdigung übernommen haben - dem gesamten Team der Tagesklinik, der Ersten Hilfe und der Abteilung Medizin des Krankenhauses von Schlanders sowie der Abteilung Urologie des Krankenhauses von Meran für die liebevolle Betreuung - allen, die an den Rosenkränzen und an der Beerdigung teilgenommen haben - für die Blumen- und Gedächtnisspenden - allen, die uns ihr Mitgefühl ausgedrückt haben und unsere Mama weiterhin in lieber Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie

TONEZZER Schlanders

Liebe Mama, grau und leblos sind die Tage, doch die Erinnerung an dich lebt in uns und füllt unser Herz aus. Wir danken von Herzen für die Anteilnahme anlässlich des Todes unserer lieben

Irma Brunner

geb. Müller - Wolder Irma * 14.12.1940 † 3.12.2013 Naturns

Unser besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Geistlichkeit für die würdevolle Messgestaltung, an den Kirchenchor für die Umrahmung der Trauerfeier sowie an die Vorbeter bei den Rosenkränzen und an den Jahrgang 1940. Ein Vergelt´s Gott gilt all jenen, die an den Beerdigungsfeierlichkeiten mitgewirkt und allen aus Nah und Fern, die daran teilgenommen haben. Ein herzlicher Dank auch für die vielen tröstenden Worte, für die Blumen- und Gedächtnisspenden. Insbesondere möchten wir aber unseren Nachbarn, Freunden, den Verwandten sowie Jonas und Silvia vom Bestattungsdienst Christanell für den Beistand und die Unterstützung in der schweren Zeit danken. Die große Anteilnahme und die vielen Besuche während ihrer Krankheit zeigten uns, dass meine Frau, unsere Mama in vielen Herzen weiterleben wird und so bleiben wir mit allen verbunden, die sie in guter Erinnerung behalten und ihrer im Gebete gedenken. Naturns, im Dezember 2013 - die Trauerfamilie


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Weiterbildung vor Ort Vorbereitung auf die Zweisprachigkeitsprüfung

(Internationales Sprachenzertifikat) REFERENT/IN IN Schlanders Cristina Baldi REFERENT/IN IN MALS Luana Ivana Cavalet TERMINE Auf Anfrage UHRZEIT 18.30 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen ORT SCHLANDERS WFO Schlanders ORT MALS OSZ Mals Kursbeitrag 180 Euro (ohne Prüfungsgebühren) ANMELDESCHLUSS Di, 07.01.2014

Neu!

Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer – niedriges bis hohes Risiko (D.LGS. NR. 81 vom 09.04.2008) REFERENT/IN Egon Pattis TERMINE Di, 14.01. + 17.01.2014 UHRZEIT 08.30 Uhr – 17.30 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT GWR Spondinig Kursbeitrag 150 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 09.01.2014

Yoga für Anfänger mit und ohne Yogaerfahrung

REFERENT/IN Marlene Horrer TERMINE mit Erfahrung Mi, 15.01. – Mi, 26.02.2014 (jeweils Mi) TERMINE OHNE ERFAHRUNG Do, 16.01. – Do, 27.02.2014 (jeweils Do) UHRZEIT 20.00 Uhr – 22.15 Uhr, insgesamt 7 Treffen ORT Mittelschule Schlanders Kursbeitrag 98 Euro (ohne Unterlagen) ANMELDESCHLUSS Mo, 13.01.2014

Duft-Qigong I + II

REFERENT/IN Brigitta Seissl TERMINE DIenstag Di, 21.01. – Di, 13.05.2014 (jeweils Di) TERMINE Donnerstag Do, 23.01. – Do, 29.05.2014 (jeweils Do) UHRZEIT DIenstag 10.00 Uhr – 11.00 Uhr, insgesamt 17 Treffen UHRZEIT Donnerstag 18.00 Uhr – 19.00 Uhr, insgesamt 17 Treffen ORT Wohn- und Pflegeheim „St. Sisinius“ Laas Kursbeitrag 100 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 16.01.2014

Taijiquan/Tai Chi Chuan

REFERENT/IN Brigitta Seissl TERMINE Do, 23.01. – Do, 29.05.2014 (jeweils Do) UHRZEIT 19.15 Uhr – 20.45 Uhr, insgesamt 17 Treffen ORT Wohn- und Pflegeheim „St. Sisinius“ Laas Kursbeitrag 140 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 20.01.2014

Spanisch für Anfänger

REFERENT/IN Vanessa Cahuana TERMINE Do, 23.01. – Di, 25.02.2014 (jeweils Di und Do) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT Mittelschule Laas Kursbeitrag 130 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 20.01.2014

Erste Hilfe im Rahmen der Arbeitssicherheit

(Betriebe gemäß Klassifizierung A) REFERENT/IN Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes – WK Bozen TERMINE Fr, 24.01. + Sa, 25.01.2013 UHRZEIT Fr, 08.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sa, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Feuerwehrhalle Prad am Stilferjoch Kursbeitrag 195 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 16.01.2014

Auffrischungskurs Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer (D.LGS. NR. 81 vom 09.04.2008) REFERENT/IN Egon Pattis TERMINE Mo, 27.01.2014 UHRZEIT 08.30 Uhr – 15.30 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT GWR Spondinig Kursbeitrag 75 Euro ANMELDESCHLUSS Mi, 22.01.2014

Englisch für Anfänger

REFERENT/IN Michaela Parth TERMINE Di, 28.01. – Do, 27.02.2014 (jeweils Di und Do) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 130 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 23.01.2014

Regionale Fleischgerichte

REFERENT/IN Erwin Folie TERMINE Di, 28.01. – Fr, 31.01.2014 (jeweils Di, Mi und Fr) UHRZEIT 19.30 Uhr – 23.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 75 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 23.01.2014

Info – Anmeldung:

Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Eltern-Kind-Musizieren

REFERENT/IN Martina Wienchol TERMINE Do, 30.01. – Do, 10.04 2014 (jeweils Do) UHRZEIT 09.00 Uhr – 09.45 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT Mittelschule Mals Kursbeitrag 50 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 27.01.2014

Mit Sinn und Führungsstärke den wachsenden Herausforderungen trotzen

Neu!

F ührende aus Unternehmen, Schulen und Verwaltung, die erfolgreich und nachhaltig auf der Basis von Sinn und Werten führen wollen. REFERENT/IN Anna Maria Pircher-Friedrich TERMINE Do, 30.01. + Fr, 31.01.2014 UHRZEIT 09.00 Uhr – 17.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Kloster Marienberg Kursbeitrag 275 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 23.01.2014

Comuperkurs 50+

REFERENT/IN Patrik Tschenett TERMINE Fr, 31.01. – Sa, 22.02.2014 (jeweils Fr und Sa) UHRZEIT Fr, 17.45 Uhr – 19.45 Uhr, Sa, 16.45 Uhr – 18.45 Uhr, insgesamt 8 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 110 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 27.01.2014

EDV Grundkurs

REFERENT/IN Patrik Tschenett TERMINE Fr, 31.01. – Sa, 22.02.2014 (jeweils Fr und Sa) UHRZEIT Fr, 20.00 Uhr – 22.00 Uhr, Sa, 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 110 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 27.01.2014

Integrierte Volkshochschule Vinschgau Weiterbildung für Menschen mit und ohne Behinderung Taschenworkshop

REFERENT/IN Martina Thanei KURSBESCHREIBUNG Du kannst eine Tasche selber machen und eine Tasche nähen die zu dir passt. Egal ob Schultertaschen, Strandtaschen oder iPhoneTaschen. Alle diese Taschen lassen sich mit den unterschiedlichsten Materialien wie zum Beispiel Filz, Stoff oder Lkw-Planen selbst herstellen. INFOTREFFEN Do, 09.01.2014 – 16.00 Uhr TERMINE Mo, 13.01. + Mo, 20.01.2014 (jeweils Mo) UHRZEIT 15.00 Uhr – 19.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Jugendhaus Schluderns Kursbeitrag 32 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Di, 07.01.2014

Freies malen in Latsch

REFERENT/IN Martina Thanei KURSBESCHREIBUNG Beim Freien Malen geht es nicht darum, ‹Kunst› zu machen. Wir brauchen dazu keine besondere Begabung. Wir lassen uns von den Farben einladen. Wir malen das, was wir ausdrücken wollen. So können die Bilder ganz langsam entstehen. Und sich entwickeln. Wir malen auf großem Papier. Und verwenden tolle Farben und verschiedene Pinsel. TERMINE Mi, 15.01. – Mi, 26.03.2014 (jeweils Mi) UHRZEIT 16.15 Uhr – 18.45 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT Pflege- und Altenheim Latsch Kursbeitrag 70 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Do, 09.01.2014

Genial einfach töpfern.

REFERENT/IN Andrea Raich KURSBESCHREIBUNG Ton ist ein angenehmes Material. Es ist einfach mit Ton zu arbeiten. Sie können ihre eigenen Ideen umsetzen und verschiedene Dinge töpfern. TERMINE Sa, 25.01. – Sa, 22.03.2014 (jeweils Sa) UHRZEIT 17.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 6 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 80 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Mi, 22.01.2014

Unser Büro bleibt vom 24.12.2013 bis 06.01.2014 geschlossen! Sie können uns gerne während unserer Weihnachtsferien via Fax oder E-Mail kontaktieren! Ab Dienstag, 07.01.2014 sind wir wieder erreichbar und werden Ihre eingegangenen Anfragen beantworten!! Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it

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Frohe Weihnachten.

Wir bedanken uns f端r das Vertrauen und w端nschen Ihnen Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.

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Vinschgerwind ausgabe 26-13