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Zeitung_Vinschgerwind_Ausgabe 22-14 Vinschgau-Südtirol

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Nr. 22 (239) 30.10.14 I.P. 10 Jg.

www.vinschgerwind.it

Allerseelen

Die Rückkehr der Toten

SEILBAHN UNTERSTELL á NATURNS


Der Bagger ist angerückt. Noch in diesem Jahr wird das Fundament für den innovativen Neubau, dem „Palabirnhaus” gegossen.

Foto: Gianni Bodini

Wohnanlage Palabirnhaus, Schlanders

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30.10.14

Inhalt

Vinschgerwind 22-14

/inhalt/ 3

Foto aus Et in Arcadia Ego, „Arunda“, 1993

Kommentar Allerheiligen Allerseelen - die Rückkehr unserer Ahnen

Der SVP laufen die Mitglieder davon - mit einem Minus von 38 Prozent im Vinschgau Seite 4

Seite 6

Schlanders: Dialogrunde direkte Demokratie

Seite

4

Nauders: Die Nauderer und das Skiparadies

Seite

5

Schlanders: Der Rechenfehler in der Gemeinde

Seite

5

Leserbrief: Krankenhäuser

Seite

5

Schluderns: Der Graf und seine Freunde

Seite

8

Graun: Raika Obervinschgau unter Zugzwang

Seite

9

Latsch: Wer schlägt die Profis? - Neue App

Seite 10

Leserbriefe/Stellungnahmen

Seite 12

Mals/Prad/Vinschgau: Tag der Romanik

Seite 14

Menschen: Karl Sagmeister - Glurns

Seite 17

Sonderthemen: Rund ums Holz I Wellness, Gesundheit, Wohlbefinden

ab Seite 30

Nationalpark Stilfserjoch: Sondrio Filmfestival Prum hosch du diamol s SVP-Kartl nimmer gnumman? I hon di 15 Euro zohlt. Obr wos solln iaz di Generäle tian, wenn di Soldotn aweckgean?

Seite 48

Miar gean di SVP-Generäle af di Sockn. Zearsch hobm si dia zachn Rentn kriag, iaz wellnsis nimmer zruckzohln. Unt ibrhaup: Sui welln lai kassiern. Derawegn hon i huir it zohlt.

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Ist das Beste gut genug? Alle tun ihr Bestes. Das war es, was bei der TourismusRunde in Latsch am 23. Oktober 2014 zu den Mitgliedern der Tourismusvereine, zu den Touristikern rüberkommen sollte. Es kam aber nicht rüber. Ein Impuls, eine Aufbruchstimmung, den der Tourismus im Vinschgau nötig hat, wurde nicht vermittelt. Der tapfere Direktor von Vinschgau Marketing, Kurt Sagmeister, hat in seinem Referat den Vinschgau-Gast vermessen, von oben bis unten: Der Vinschgau-Gast, verkürzt dargestellt, ist zwischen 35 und 65 Jahre alt, überwiegend Angestellter und er kam im Jahr 2013 im Schnitt 4,5 Tage in den Vinschgau. Die Schönheit der Landschaft und die Entspannung in der Natur, das Klima und das Wandern locke ihn an, sommers wie winters. Der Rest des Referates war eine einzige Selbstrechtfertigung für Vinschgau Marketing. Dabei hat Vinschgau Marketing als Nachfolgeorganisation des Tourismusverbandes Vinschgau längst keine Rechtfertigung für sich selbst mehr nötig. Von den im Vinschgau Marketing arbeitenden Experten wird anderes erwartet: Ein Fortführen von erfolgreichen Projekten und neue Visionen - erfolgversprechende Visionen - und wie man diese umzusetzen gedenkt. Es genügt wohl nicht, darauf hinzuweisen, dass der Vinschgau als Bikeregion vom bisherigen Platz 2 von den Dolomiten auf Platz drei verdrängt worden ist. Wenn Biken für den Vinschgau wichtig ist, dann wird man halt einige Strategien dafür parat haben müssen. Das war nicht der Fall. „Aufbruchstimmung schaut anders aus“, haben Zuhörer über diese Tourismusrunde ein nüchternes Resümee gezogen. Das gilt auch über den Inhalt des Gastvortrages: Die Zukunft im Tourismus heißt Asien. Das nützt nichts, wenn Hausaufgaben vor Ort nicht gemacht werden. Aber, alle geben ihr Bestes.


4 /politik/

Vinschgerwind 22-14

Selbstbestimmung

Schlanders

Direkte Demokratie

N

ach verschiedenen Landesräten hat nun auch die erste Gesetzgebungskommission mit der Vorsitzenden Magdalena Amhof einen Dialog mit den Bürgern eröffnet. Bei der Gesprächsrunde zum Thema Direkte Demokratie in Schlanders waren die Oppositionsvertreter mit Brigitte Foppa, Ulli Mair, Alessandro Urzi und Bernhard Zimmerhofer vollständig vertreten. Die SVP Vertreter fehlten. Auch sonst war das Interesse eher gering. Lediglich 20 Personen suchten das Gespräch mit den Politikern. Neu war die Methode. Auf mehreren Tischen wurde im kleinen Kreis intensiv diskutiert und alles auf Plakaten festgehalten. In drei Dialogrunden wurden mehrere Fragen diskutiert. Auf den Plakaten wurden u. a. folgende Wünsche festgehalten: mehr Information und Transparenz, keine Verbote, keine doppelten Hürden, vernünftige Zulassungshürden. Hauptsächlich zu Großprojekten und über das Gesetz zur Di-

rekten Demokratie sollte es eine Volksbefragung geben. Am Ende gab es noch eine Abschlussrunde in einem Sitzkreis. Alle Teilnehmer konnten ihre Überlegungen vorbringen. Magdalena Amhof versprach, diese Überlegungen und Vorschläge in der Kommission aufzuarbeiten. (hzg)

Wind - online

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

57,9 %

Sind Sie mit den Busverbindungen im Dreiländereck (Landeck-Schuls-Mals) zufrieden?

NEIN

42,1 % JA

Neue Umfrage: Sind Sie einverstanden, dass das Krankenhaus Schlanders in eine Tagesklinik umgewandelt werden soll?

Wilde Schlappe Vinschgau - Der Südtiroler Volkspartei laufen die Mitglieder davon. Besonders betroffen ist der Vinschgau: Waren es im Jahr 2013 noch 109 Stimmrechte, so sind es heuer nur noch 68. Der Vinschgau wird innerhalb der Partei also wenig zu melden haben. Die Anzahl der Mitglieder ist von 5.200 (2013) auf 3.220 (2014) gesunken. Ortsgruppe Goldrain Gomagoi Latsch Mals Schluderns Stilfs Sulden Trafoi Karthaus

Stimmrechte 2013 1 1 8 6 4 1 2 1 2

Mitglieder 2013 32 40 387 286 215 65 89 26 77

Stimmrechte 2014 0 0 4 2 1 0 1 0 1

Mitglieder 2014 14 18 182 90 40 20 32 8 29

Diff. 18 22 205 196 175 45 57 18 48

Verluste in

Prozent - 56,25 % - 55,00 % - 52,97 % - 68,53 % - 81,39 % - 69,23 % - 64,05 % -69,23 % - 62,34 %

Die vom Mitgliederschwund am stärksten betroffenen SVP-Ortsgruppen im Vinschgau

von Erwin Bernhart

W

as ist los mit der Südtiroler Volkspartei? Als Insel der Seligen hat man sich bisher empfunden, denn die SVP war eine Mitgliederpartei, tief im Volk verwurzelt, kapillar organisiert, in jedem Kaff zahlende Mitglieder. Ein System, auf welches Wahlen, Mitbestimmung, Richtungskämpfe aufgebaut worden sind. In jedem Dorf waren mitunter maßgebliche, einflussreiche Leute als Sprachrohr in der Partei. Der Einfluss - auch auf Nichtmitglieder -war groß, Erfolge bei Wahlen bisher sicher. Diese gloriosen Zeiten scheinen vorbei zu sein. Denn der SVP laufen die Mitglieder davon. Oder umgekehrt, die Leute wollen nicht mehr einzahlen und verweigern das Partei-Kartl. Rentenskandal, Krankenhaus-Diskussionen, SEL-Skandal, die Stabübergabe an höchsten Stellen: Die Leute sind unzufrieden, verunsichert,

sie schimpfen, sie kaufen das Partei-Kartl nicht mehr. Die Partei kommt damit doppelt in Schwierigkeiten: Zum einen schwinden Einfluss und Macht, denn gerade bei Wahlen hat sich das kapillare System als äußerst wirksam erwiesen. Zum anderen ist die Partei in argen finanziellen Nöten. Zur Linderung hätten eben die bitter nötigen Mitgliedsbeiträge beitragen sollen. Und: Gehen künftig Mandate verloren, sinken damit auch die Parteiabgaben. Eine Spirale nach unten könnte sich in Gang setzen. Dabei wäre erfolgreiche Sachpolitik für die Bevölkerung gerade in Zeiten der Krisen, der Unsicherheiten Balsam. „Die Aussicht auf politischen Erfolg im Tale bei der Sachpolitik ist nicht so schlecht, da werden wir diesen heurigen, absoluten Negativtrend auch überstehen und nächstes Jahr wieder durchstarten“, ließ der SVP-Bezirksobmann Albrecht Plangger seine

Ortsobleute kürzlich wissen. Der unverwüstliche Optimist Plangger: „Wenn wir auch Schlusslicht im Lande sind, so ist uns zumindest keine Ortsgruppe gänzlich abgebrochen.“ Wie schwer sich die Ortsobleute mit der Mitgliederwerbung getan haben, lässt sich an einigen vorläufigen Zahlen von Ortsgruppen ablesen (sh. Tabelle). Insgesamt muss der Vinschgau - von Reschen bis Schnals - einen rund 38-prozentigen Rückgang seiner Mitglieder hinnehmen. In manchen Ortsgruppen sind es gar rund 70 Prozent weniger Mitglieder wie im Vorjahr. Will man, wie es Plangger sagt, „im nächsten Jahr wieder durchstarten“, sind politische Erfolge der SVP auf Landesebene und vor allem auch auf Bezirksebene dringend nötig. Um die Moral innerhalb der Mitglieder, der Ortsobleute und vor allem jener heben zu können, die heuer das SVP-Kartl verweigert haben.

Grafik: Vinschgerwind; Quelle: SVP Vinschgau

Unter www.selbstbestimmung. com will die Süd-Tiroler Freiheit konkrete Fragen von den Bürgern zur Selbstbestimmung sammeln. Die Aktion läuft bis 30. Mai 2015.

30.10.14


30.10.14

Vinschgerwind 22-14

/politik/ 5

Nauders

Rabland

Zwidriges Oberland

Unterstützung

W

D Foto: Erwin Bernhart

enig amüsiert war man in Nauders über die Berichterstattung des Vinschgerwind in der Causa Skiparadies Reschenpass (Vinschgerwind Nr. 20/14). Das Skigebiet Bergkastel in Nauders stehe gut da, sagen die drei Geschäftsführer Robert Mair (BM von Nauders), Manfred Wolf (Tourismusverein Nauders) und Heinz Pfeifer (Direktor der Bergbahnen). Man habe in der Saison 2012/13 von der internen Wirtschaftsprüferin Lob erhalten und einen Gewinn im sechsstelligen Bereich erwirtschaften können. Mit rund 4.000 Betten werden in Nauders, zusammen mit Pfunds, etwa 500.000 Nächtigungen pro Jahr generiert, davon etwa 300.000 im Winter und 200.000 im Sommer. Mit 125 Angestellten arbeite man im Skigebiet Bergkastel im Winter, davon kommen etwa 40 Prozent aus dem Vinschgau. Mit rund 70 Pistenkilometern sei Nauders das größte Skigebiet im Kartenverbund des Skiparadieses Reschenpass. Es müsse daher erlaubt sein, die bisherigen Re-

v.l.: Heinz Pfeifer, BM Robert Mair und Manfred Wolf: Gelassenheit in Nauders gelungen und Abmachungen zwischen Schöneben-Haideralm und Nauders in Frage zu stellen. Denn die Regelung - welche seit 15 Jahren bestehe - sei ungerecht. Nauders zahle jährlich aufgrund der Ersteintritte rund eine halbe Million Euro nach Schöneben. „Wir wollen eine gerechtere Abrechnung“, sagen die Geschäftsführer unisono. In eine neue Regelung müssten etwa die Größe der Skigebiete, die Betriebskosten, die Pistenkilometer usw. miteinfließen. Auch sei der Kartenverbund auf die Skigebiete Watles und

Maseben auszudehnen, mit entsprechenden Stimmrechten. In Nauders wartet man gelassen auf künftige Verhandlungen. Die Gelassenheit wird damit begründet, dass das Skigebiet Nauders weniger zu befürchten habe als Schöneben, wenn ein Skipass nicht mehr zustande kommen würde. Aufgeben wolle man den Skipass keineswegs. „Es braucht wohl jemand, der vermittelt, einen Mediator“, sagt BM Robert Mair. Und er fügt kämpferisch hinzu: „Man kann auch einen Skipass ohne Schöneben andenken.“ (eb)

ie Partschinser bekommen für ihr Vorhaben der Untertunnelung von Rabland politische Unterstützung. Die Bezirksleitung der SVP im Burggrafenamt unterstützt das Vorhaben der Gemeinde Rabland einstimmig. „Seit Jahren wird an der Verbesserung gearbeitet, nun hat der Gemeinderat mit nur einer Enthaltung eine neue Trasse genehmigt, die auch dem Vorschlag des Landes entspricht“, zeigte Bürgermeister Albert Gögele bei der jüngsten Bezirksleitungssitzung auf. Der zuständige Gemeindereferent Stefan Ganterer lieferte dazu auch die Details: „Über 20.000 Autos fahren zu Spitzenzeiten durch das Zentrum von Rabland, der Großteil ist reiner Transit. Das stellt eine enorme Belastung und auch Verkehrsgefahr dar.“ Der neue Tunnel würde laut aktuellem Projekt rund 33 Millionen Euro kosten. Als nächste Schritte müssten durch das Landesamt die technischen Eigenschaften definiert und dann das Vorprojekt in Auftrag gegeben werden.

Schlanders

Leserbrief

Der Rechenfehler

Krankenhäuser

W

Jede Krankenhausreform ist gut, wenn sie das physische und psychische Wohl der Menschen fördert. Das kleine Krankenhaus in der Peripherie erleichtert und verstärkt die menschliche Zuwendung und Nähe durch Ärzte, Pflegepersonal und Krankenbesuche. In der Peripherie erbaute man kleinere Krankenhäuser, weil diese notwendig waren wegen der raschen Hilfe und leichteren Erreichbarkeit. Dort gibt es weniger Hast und Druck, entlastet die großen Spitäler, erleichtert die Überschaubarkeit, die intensive Pflege und die postoperative Nachbehandlung. Wie sollen bei Auflassung oder Umwandlung der Kleinspitäler in Tagesstätten die zentralen „Kliniken“ Platz finden, wenn ganze Talschaften dorthin müssen? Das Personal in die Zentren zu schicken, soll das für Schwestern mit Kindern und Familien sozial sein? Sämtliche Reformen, welche die „Massen“ beunruhigen und auf die Straße treiben, sind zu überdenken. Periphere Krankenhäuser können leichter Kontakte mit den Gemeindeärzten pflegen. Wer es plausibel machen möchte, dass die in Aussicht genommenen Reformen sparen helfen, der hat eine Schwerarbeit zu leisten mit wenig Erfolgen. Es wird sicher Bereiche geben, wo die Möglichkeiten des Sparens gefunden werden, ohne den Patienten zu schaden. Armin Pinggera, Hubert Piccolruaz, Josef Mair, Holzner Christine, Schlanders

Foto: Angelika Ploner

äre Georg Sagmeister der Fehler unterlaufen, man hätte es ihm ob der Dreifachbelastung als Schlanderser Generalsekretär, Glurnser Stadtsekretär und Tauferer Gemeindesekretär nachsehen müssen. Doch ausgerechnet seinem Schlanderser Vize Gilbert Platzer passierte der Fauxpas und Bürgermeister Dieter

Pinggera musste zu einer Dringlichkeitssitzung rufen. Platzer hatte die GIS-Rechnung ohne den gesetzlichen Freibetrag gemacht. Den jüngst gefassten Gemeinderatsbeschluss musste man deshalb korrigieren und den Freibetrag auf 1.050 Euro anheben. Nichts ändere das Ganze am politischen Willen, ließ Pinggera die herbeigeeilten Schlanderser Gemeinderäte wissen: Die Erstwohnungen sind bis auf wenige Ausnahmen GIS-befreit und die Gebäude der Katasterkategorie D mit einem reduzierten Steuersatz von 0,49 Prozent besteuert. Die Dringlichkeitssitzung fand am vergangenen 20. Oktober statt, in der sprichwörtlich letzten Sekunde: Der letzte Termin für die Festlegung der GIS war der 21. Oktober. (ap)


6 /Titel/

Vinschgerwind 22-14

30.10.14

Von den Toten lernen Synode, geschiedene Paare, leere Kirchen, Bischof Bonny, Erbarmen und Permafrost, Hel und Hölle, Allerheiligen, Allerseelen, Halloween, „Sealamorkt“, Kelten und Germanen, Freitod und Strohtod, Paul Flora und die Raben, Wodans Boten und Schamanen, frühes Christentum, Vertiefung, ein Tor öffnen. von Hans Wielander

W

arum füllen sich unsere Kirchen und Friedhöfe nur um Allerheiligen und Allerseelen? Oder um Weihnachten? Dafür gibt es eine ganze Reihe von Erklärungen, darunter auch den Rückgriff auf unsere heidnischen Vorfahren. Der Bischof von Antwerpen, Johan Bonny, hat dem Papst einen Brief geschrieben. Das war vor der kürzlich in Rom abgehaltenen Synode. Er fragt den Vatikan, wie sich die Kirche gegenüber geschiedenen und wieder verheirateten Paaren verhalten sollte? Hauptsächlich geht es um die Kommunion. Darf oder soll der Priester den Empfang dieses Sakramentes verweigern? Die Geschiedenen missachten das Sakrament der Ehe und leben in einem unerlaubten Dauerverhältnis. Meist besteht auch keine Absicht, diesen Zustand zu ändern. Wenn nun ein frommes Elternpaar weiterhin der kirchlichen Gemeinschaft angehören möchte, also auch durch den Empfang der heiligen Kommunion, dann ergeben sich scheinbar unlösbare Konflikte. Die Kinder einer katholisch geprägten Familie wundern sich

Dr. Thea Hofer schrieb in ihrer religionsgeschichtlichen Diplomarbeit über „Germanische und nordische Jenseitsvorstellungen und Totenbräuche“… Deutung des „Traumliedes“. Vieles hat sich in unsere Brauchtum erhalten, eindrucksvoll in den Tiergestalten der Romanik und Gotik.

vielleicht darüber, warum der Mutter oder dem Vater das begehrte Sakrament verweigert wird. Der Bischof Bonny aus dem fernen Belgien, 1955 in Ostende geboren, also verhältnismäßig jung, weist in seinem Brief auf den Umstand, dass wenige Gläubige in den Großstädten den Gottesdienst besuchen, dass die Kirchen leer sind und die Kirche kein Erbarmen zeigt. Auch Barmherzigkeit ist ein kirchliches Gebot. Aber In diesem Fall ist das juristische Denken wichtiger. Sonst, so wird argumentiert, kommt alles ins Wanken, es beginnt ein allgemeiner Erdrutsch … etwa vergleichbar den drohenden Schäden durch den Permafrost: Durch die Erwärmung, durch das Auftauen der gefrorenen Böden wird alles locker, beginnt zu gleiten, stürzt in die Tiefe, um nicht zu sagen „in die Hölle“. Der November bringt das Ende des Wachstums, die Sonne zieht sich zurück, letztes Erntefest, letzter Markttag in Glurns: „Sealamorkt“… die Welt der Götter und der Menschen kommen sich bei wachsender Dunkelheit besonders nahe. Die Kelten, so berichtet Caesar, rechnen in Winternächten … Weihnacht, Fasnacht. Die Verstorbenen, die nach germanischer Mythologie eigentlich nie ganz tot sind, bekommen um Allerseelen die Erlaubnis, für einige Tage zurück auf die Welt zu kommen, zu den Angehörigen und vertrauten Plätzen. Dieser Glaube wurde teilweise durch das Christentum übernommen und lebt weiter. Also begrüßen wir unsere Ahnen mit Lebenssymbolen, mit Lichtern, mit Feuer, beten für sie und reden mit ihnen. Unser Allerseelen folgt in vieler Hinsicht dem heidnischen Julfest, dem Fest der Wiedergeburt. Damit wurde alles neu „programmiert“, neu umgerührt, wie in einem großen

Glurns: Zwei Raben für Paul Flora, Grabnische gestaltet von seinem Vorarlberger Künstlerfreund Herbert Meusburger.

Kessel. Alles enthält Leben. Für die Kelten und die Germanen gibt es eigentlich nur Verwandlung, Übergang. Diese heidnische Tradition lebt in Amerika weiter unter dem Namen Halloween, was übersetzt etwa „Allerheiligennacht“ bedeutet. Auch dort ist es ein Erntedankfest, verbunden mit allerhand volkstümlichem Klamauk. Der ausgehöhlte Kürbiskopf mit dem Kerzenlicht ist zwar nicht mehr christlich zu verstehen, wohl aber als Symbol für Fruchtbarkeit. Über heidnische Relikte im christlichen Brauchtum schreibt Thea Hofer in ihrer Diplomarbeit ausführlich, wobei sie auch einige, meist unterschlagene, Aspekte dieser noch immer wirkenden Kultur herausarbeitet. Zum Beispiel, dass es für die Germanen


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keine Hölle mit ewiger Pein gibt, keinen Ort der moralischen Rache. Die „Hel“ - daher unser Wort „Hölle“ - ist zwar Totenwohnstätte, es ist aber auch der Name einer für die Geburt zuständigen Göttin. Kaum bekannt ist, dass Alte oder Gebrechliche freiwillig aus dem Leben schieden, um den demütigenden „Strohtod“ zu vermeiden. Sie opfern sich für das Wohlergehen der Sippe und brauchen keine ewige Verdammnis zu befürchten. Das Selbstopfer für die Menschheit bis in den Tod … eigentlich auch ein christlicher Gedanke. Auf dem Friedhof von Glurns befindet sich das Grab des Künstlers Paul Flora, geboren 1922 in Glurns, 2009 gestorben und hier begraben - auf eigenem Wunsch. Die Grabstätte hat sein Vorarlberger Künstlerfreund Herbert Meusburger gestaltet, mit zwei Raben, den Lieblingsvögel des Zeichners. Er hat ihren Flug bereits als Knabe am Himmel von Glurns beobachtet und zu verstehen versucht. Die schwarzen Vögel sind Wotans Boten, vermitteln zwischen dem Götterhimmel und den Menschen. Sie sind Totenvögel und Geburtshelfer zugleich. Glurns ist durch die Etsch mit Venedig verbunden… dort sitzt er immer noch, der große Meister der venezianischen Stadtdämonen, im Caffè Florian am Markusplatz. Ob ungläubig oder christlich, aus aller Welt kommen sie hierher, die Nachkommen, die Verwandten, die Freunde und Freundinnen, kommen ins Gespräch miteinander, mustern sich gegenseitig und zählen die Besucher dieses und jenes Grabes. Wundern sich über das Wegbleiben vertrauter Gestalten und stellen fest, dass die Absätze der gar nicht so jungen Freundin viel zu hoch sind. Der kalte Vinschger Wind vertreibt sie bald, sie verzieht sich ins Warme. Dabei hätte der Paul die hohen Absätze und die dazu gehörenden Beine so gerne gezeichnet! Er hat es aber meist vorgezogen, Störche und anderes dünnbeiniges Vogelzeug auf das Blatt zu zaubern, immer mit einer Botschaft, immer als Briefträger aus einer anderen Welt. Thea Hofer stellt an den Anfang ihrer Diplomarbeit einen Satz von Reinhold Schneider: „Es gehört zum großen Unglück der Welt, dass sie verlernt hat, mit den Toten zu leben und zu hören auf die stillen Einflüsterungen der Liebe aus dem anderen Bereich.“ In diesem Geist ist die Untersuchung über „Germanische und nordische Jenseitsvorstellungen“ entstanden, wobei auf sehr Aktuelles verwiesen sei. Das frühe Christentum musste unter anderem mit dem Jenseitsglauben der heidnischen Bevölkerung konkurrieren. Das ganze Brauchtum, den Totenkult betreffend, wollten sich die Menschen nicht „mir nichts, dir nichts“ nehmen lassen. Wohl aber war man zu einer neuen Deutung bereit. Die alten, bewährten Vorstellungen wurden nur „wiedergeboren“, christlich vertieft, gestrafft und geordnet. Fränkische Adelige, wissensdurstig und zum Studium bereit, waren begeistert von der ordnenden Kraft der lateinischen Kirche.

So manche Grausamkeit aus dem heidnischen Götterchaos musste dabei geschluckt und verdaut werden, ähnlich den heutigen Herausforderungen durch Armut und soziale Not. Schamanismus also Geschlechtsverwandlung, das Annehmen verschiedener Tiergestalten, Heilen durch Beschwörung und Reden mit den Toten, also Geisterzauber in aller Welt … eine zu große Toleranz des Papstes wird argwöhnisch überwacht. Aber Rom hat eine Tür geöffnet, sagen die Befürworter dieser Politik. Der Papst folgt insofern einem großen Vorbild. Es ist Gregor der Große aus dem 6. Jahrhundert, der die Bedeutung der germanischen Stämme für die junge Kirche erkannt hat und die Empfehlung aussprach, den Glauben der Heiden nicht zu „verteufeln“, sondern mit der neuen Botschaft zu verschmelzen. Neue Zeiten lassen sich nicht verbieten, vielleicht aber verstehen … auch durch Zwiesprache mit den Toten.

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/Titel/ 7

Auf dem Friedhof von Glurns: Tod und Liebe. Wer waren die beiden Kinder, die so früh ins Jenseits wandern mussten? Ihre Liebe aber ist ewig und die Flechten, die sich auf dem Marmor ausbreiten, sind Zeichen der Verwandlung. Dieses Bild von Marilù Eustachio wurde dem Buch“Et in arcadia Ego“ mit vielen Darstellungen von Gräbern aus Südtirol entnommen. Die Marilù wurde in Mals geboren, lebt aber als Künstlerin in Rom. Der lateinische Titel bedeutet etwa: „Auch ich bin ein Teil des Paradieses“, der Tod gehört zum Leben. Der Bildband mit ausführlichen Textbeiträgen ist 1993 als ARUNDA erschienen.


Vinschgerwind 22-14

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Mit Landeshauptmann

Die Landesabteilung für Museen zu Gast

Am 4. November lädt der Gemeindeausschuss von Schlanders zu einer Bürgerversammlung ins Kulturhaus Karl Schönherr. Beginn ist um 20.00 Uhr. Mit von der Partie wird auch LH Arno Kompatscher sein, der den Leuten Rede und Antwort stehen wird.

Besuch von der gesamten Landesabteilung für Museen erhielt unlängst das Schreibmaschinenmuseum in Partschins. 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren zusammen mit Abteilungsleiterin Karin Dalla Torre nach Partschins gekommen, um sich durch die derzeitige sehr spannende Sonderausstellung „Top Secret – Vom Verschlüsseln geheimer Botschaften“ führen zu lassen. Ewald Lassnig führte in Peter Mitterhofers Leben ein und Museumsleiterin Maria Mayr führte durch die Sonderausstellung.

Rom-Infos ins Tal Das Stabilitätsgesetz für 2015 ist veröffentlich. Die Mehrheit spricht von weniger Steuern, die Opposition von mehr Steuern. Beide werden teilweise Recht haben. Die € 80,00 im Monat mehr in der Lohntüte wird es auch nächstes Jahr geben, dazu Steuerabzüge bei unbefristeten Beträge, neue Regelungen bei den Freiberuflern, mehr Geld für die Familie, und vor allem finanzielle Zuschüsse für alle möglichen Institutionen und Körperschaften (diesbezüglich wird es ein regelrechtes Weltrennen unter den Parlamentariern geben, seinem „Wahlvolk“ oder „Wahlkreis“ etwas zukommen zu lassen). Ich werde mich wohl wieder, wie schon voriges Jahr, um die Veränderungen bei den Gemeindegesellschaften, um Vereinfachungen und Bürokratieabbau beim Vergabegesetz, den Kleineinkäufen der Gemeinden und den unbürokratischen Direktbeauftragungen bis zu € 40.000,00 bemühen. Das neue Finanzabkommen zwischen dem Staat und den autonomen Provinzen Bozen und Trient steht noch nicht im Entwurf, die Regierung wird es aber zum gegebenen Zeitpunkt einbringen, damit die Vereinbarung Gesetzeskraft erhält. Persönlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, speziell wenn ich jetzt sehe, wie es den Normal-Regionen „an den Kragen geht“. Wenn alles über die Bühne geht, dann wird in einem Gesetz stehen, daß sich unser Land – aufgrund seiner Wirtschaftsleistung – im gleichen Ausmaß am Finanzausgleich mit den ärmeren Regionen und an den Staatsschulden beteiligen wird wie die großen Regionen im Norden (VenetoLombardei und Piemont). Und somit muss auch das Vorurteil fallen, daß wir die „Geranien auf unseren Balkonen“ nicht selbst erarbeiten. Dies wird nicht leicht sein, weil dieses in vielen Köpfen mittlerweile tief verwurzelt ist.

Regionalität gegen Globalisierung Schluderns - Seit 1985 ladet Johannes Graf Trapp verschiedene Persönlichkeiten am zweiten Wochenende im Oktober zu den Wirtschaftsgesprächen auf seine Burg. Stand am Anfang die regionale Wirtschaftsentwicklung im Vordergrund, so wurden später globale Themen wie z.B. das Bankenwesen, die Energiefrage und die Altersversorgung behandelt. Dieses Jahr stand wieder die Regionalität als Gegenbewegung zur Globalisierung im Mittelpunkt. Johannes Graf Trapp konnte bei den 29. Churburger Wirtschaftsgesprächen den früheren EU-Kommissar Franz Fischler und Landeshauptmann Arno Kompatscher als Referenten begrüßen

von Heinrich Zoderer

E

s ist ein Freundeskreis, der sich jährlich trifft und zu jedem Thema auch immer wieder neue Personen anzieht. Neben Landeshauptmann Arno Kompatscher referierten dieses Jahr auch der frühere EU-Kommissar Franz Fischler und der Wirtschaftsprofessor Gottfried Tappeiner. Unter anderen referierten auch Walter Rizzi aus Latsch über die Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Regionalität und globalem Wettbewerb und Günther Reifer aus Schlanders über die Gemeinwohlregion Vinschgau. Franz Fischler sprach vom Megatrend Regionalität, betonte aber auch, dass der Begriff recht unklar ist. Es gibt nicht nur regionale Erzeugnisse, sondern auch Fremdenverkehrsregionen, Bergbauregionen und Industrieregionen. In Europa sind aber nach wie vor die Nationalstaaten bestimmend, das Europa der Regionen ist noch nicht umgesetzt worden. Auch der Ausschuss der Regionen hat keine rechtliche Durchsetzungskraft, sondern kann nur Stellungnahmen

Foto: Heinrich Zoderer

von Albrecht Plangger

Foto: „Wind“-Archiv

8 /Wirtschaft/

abgeben. Im Dezember letzten Jahres wurde beschlossen, die Makroregion Alpenländer zu gründen, um für diesen Raum gemeinsame Lösungsstrategien zu erarbeiten und umzusetzen. LH Kompatscher erhofft sich durch die Bewegungen in Schottland und Katalonien, dass es in Europa zu einer Stärkung der Regionen kommt. Der Trend zum Lokalen und Regionalen ist unverkennbar. Nicht nur in der Mode und in der Musik, sondern auch in der Wirtschaft kommt dies zum Ausdruck. Er warnte aber vor Abschottung und Protektionismus und meinte klar, dass Südtirol nicht Schottland ist. Er will die Europaregion Tirol zu einem Vorreiter in Europa machen. Eine Abtrennung von Italien nennt Kompatscher eine Illusion. Gottfried Tappeiner meinte, dass Regionalität nach innen und nach außen wirken muss. Regionalität ist wichtig für die Identität der Bevölkerung. Um lokale Produkte als Marke zu entwickeln, braucht es klare Regeln, Zeit und Geld. Solche Produkte sind nach Tappeiner nicht nur für die Landwirtschaft wichtig, sondern auch für den Tourismus und den Handel.


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Vinschgerwind 22-14

/Wirtschaft/ 9

Graun

Die Ersten werden die Letzten sein D

Heftige Proteste gab es in Graun von Seiten der Langtauferer und von den Graunern. Deshalb ist Raika-Direktor Markus Moriggl heftig ins Schwitzen geraten. Mehr als die Hälfte der anwesenden Raika-Mitglieder verließ kurz vor Diskussionsende aus Protest den Saal

Foto: Erwin Bernhart

er Ursprung der heutigen Raiffeisenkasse Obervinschgau liegt in Langtaufers. Dort wurde 1895 eine nach dem Selbsthilfeprinzip funktionierende Kassa gegründet, die 65. im südlichen Tirol. Zwei Jahre später folgte eine ähnliche Kassagründung in Graun. 120 Jahre nach der Gründung in Langtaufers wird nun der Raiffeisen-Schalter in Graun geschlossen - im ersten Trimester 2015. Dies hat der Verwaltungsrat der Raiffeisenkasse Obervinschgau vor 14 Tagen beschlossen. Die Ersten werden also die Letzten sein. Die Gründe für die Schließung haben vor gut einer Woche die Raika-Mitglieder in Graun bei einer Informationsversammlung erfahren. Raika-Direktor Markus Moriggl stellte in der derzeitigen Bankensituation drei Wege in Aussicht: Eigenständig bleiben, fusionieren oder kommisarische Verwaltung. „Wir können es uns nicht mehr leisten, Eigenkapital zu verbrennen“, sagte Moriggl. Die Bankenaufsicht der Banca d’Italia fordert seit 2001 einschneidende Maßnahmen für die Raika Obervinschgau. Bislang hat man im Verwaltungsrat und in der Direktion die Linie vorgezogen, alle Filialen im Sinne der Kunden beizubehalten. Dafür hat es dann Strafen gehagelt. Waren dies für die gewähl-

ten Verwalter und die Direktion im Jahr 2009 4.500 Euro pro Kopf, werden die Strafen für 2013 11.500 Euro sein. Im Jahr 2011 haben die 29 Mitarbeiter aufgrund der Drohungen der Bankenaufsicht auf 20 Prozent ihres Gehaltes verzichtet. Alles zu wenig, sagen Bankenaufsicht und der Raiffeisenverband. Wenn die Raika Obervinschgau selbstständig bleiben will, muss mehr eingespart werden. Die Schließung der Filiale Graun ist ein Schritt. Ein anderer ist der Verkauf von zwei Vesammlungssälen in Reschen, ein weiterer der Verkauf einer Wohnung in Burgeis. Unwidersprochen blieb auch die Frage oder die Feststellung, dass als nächste auch die Filiale in Reschen geschlossen würde. Denn die von Moriggl präsentierte Rechnung besagt, dass

eine Filiale ein Volumen von mindestens 50 Millionen Euro abwickeln muss, um rentabel zu sein. Während die Filiale in Graun derzeit ein Volumen von etwas mehr als 36 Millionen Euro betreut, sind es in der Filiale in Reschen etwas mehr als 41 Millionen. Die Hoffnung: Wenn Graun schließt, verschiebt sich ein Teil des Volumens nach Reschen. Die Langtauferer und die Grauner protestierten heftig gegen die Schließung. Mehrere, darunter BM Heinrich Noggler und die Referenten Karoline Gasser und Peter Eller mahnten ein Überdenken des Beschlusses an. Und einige befürchten, dass der Schuss nach hinten losgehen könnte: Ein Abwandern von Kunden in Richtung andere Banken. (eb)

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10 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 22-14

30.10.14

Latsch

Wer schlägt die Profis? elcher passionierte Radfahrer möchte sich nicht einmal mit einem Profi messen, um zu sehen, auf welchem sportlichen Stand er sich befindet. Seit einiger Zeit ist genau das möglich, denn die neueste App, die sich Giro Challenge Martelltal nennt, ermöglicht es Hobbysportlern, sich auf dem Zielanstieg der heurigen Giro d’Italia Königsetappe, die ins Martelltal führte, mit den Stars aus der Radsportszene zu messen. Diese App wurde nun im CulturForum von Latsch vorgestellt. An der Idee und der Ausführung hatten drei Vinschger großen Anteil. Josef Bernhart, stellvertretender Leiter des EURAC-Instituts für Public Management, sowie die beiden Studenten der Universität Bozen Kevin Wellenzohn und Hannes Mitterer gehörten zu den Hauptakteuren der Planung und Verwirklichung der App. „Mit diesem Projekt sollen das Radfahren sowie die Region Vinschgau unterstützt und gefördert werden“, so Bernhart. Auch von Seiten des Tourismusverbandes Latsch-Martell erhielt diese innovative Idee Unterstützung. „Latsch ist ein traditionelles Sportdorf und soll es auch bleiben“, so die Vizebürgermeisterin Sonia Platzer. Mit den

Fotos: Sarah Mitterer

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v.l.: Josef Bernhart (Eurac), Kevin Wellenzohn und Hannes Mitterer (beide Uni Bozen); die ehemaligen Radprofis Jörg Jaksche und Thomas Rohregger ehemaligen Radprofis Thomas Rohregger aus Österreich und den beiden Deutschen Jörg Jaksche und Dietrich „Didi“ Thurau wurden drei berühmte Testimonials gefunden, die sich von der App, welche nach dem Herunterladen keinen Internetzugriff benötigt, da sie über GPS funktioniert, begeistert zeigten. Aber nicht nur mit Radprofis kann man sich messen, auch mit Freunden oder frem-

den Radlern ist es möglich, denn bei der Zielankunft kann man sich in die Rangliste eintragen. Gestartet wird die Zeitnehmung beim Goldrainer Kreisverkehr, das Ziel ist nach 22 Kilometern erreicht. Wer also einmal wissen möchte, wie sich der Giro-König Nairo Quintana gefühlt hat, als er die Ziellinie überquerte, der kann sich die App gratis herunterladen, auf den Sattel schwingen und ins Martelltal radeln. (sam)

Stellungnahme

Mals - Autocenter Polin - Auto Brenner

Kindergarten oder Altenheim?

Herbstfest im Autocenter

Dem Siegerprojekt des Planungswettbewerbes für den Neubau des Kindergartens mit Musikprobelokal wurde vom Technischen Landesbeirat einstimmig in technischer, verwaltungsmäßiger und wirtschaftlicher Hinsicht ein POSITIVES GUTACHTEN erteilt. Laut Vereinbarung der Gemeindenfinanzierung werden die Kindergärten gemäß Hauptprogramm für Schulbauten finanziert, sowie gibt es die Möglichkeit zusätzliche Finanzierungen aus Art. 5 zu erhalten, (z.B. für Musikprobelokal!). Nach Genehmigung des Vorprojektes vom Kindergarten mit Musikprobelokal durch den Gemeinderat, nach Erstellung des Einreicheund Ausführungsprojektes, Ausschreibungen und Stillhaltefristen, kann bestenfalls in einem Jahr mit dem Bau begonnen werden. Zugleich kann sich die Gemeindeverwaltung auf die weitere Vorgehensweise des Um- bzw. Neubaus des Altenheimes konzentrieren: Schaffung der urbanistischen Voraussetzungen, Projektierung über einen internationalen Planungswettbewerb, usw.. Um korrekte Informationen und eine absolute TRANSPARENZ den Mitbürgern gegenüber zu gewährleisten, wird am 07. November eine Bürgerversammlung stattfinden. Erwin Wegmann, BM Schluderns

Mit dabei auch Volkswagen Nutzfahrzeuge wie der Caddy, der Transporter, der Amarok Doppelkabiner und das Freizeitmobil Multivan. Der Verkäufer Julian Stecher steht Ihnen vor Ort sowie telefonisch immer gerne zur Verfügung, Tel.: 0473 519480. Auto Brenner bedankt sich bei allen Anwesenden und Mitwirkenden, insbesondere bei der Familie Polin für das Engagement sowie beim Restaurant Försterbräu, welches für das kulinarische Angebot sorgte. Auto Brenner und Autocenter Polin - Ihre Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeug Partner im Obervinschgau. Foto: „Wind“-Archiv

Das Eine schließt das Andere nicht aus…

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ach dem Motto: „Alle Jahre wieder“ fand am Samstag den 18. Oktober in Mals bei Autocenter Polin das traditionelle Volkswagen Auto Brenner Herbstfest statt. Autoliebhaber, Interessierte und Kunden hatten die Gelegenheit, die Neuheiten von Volkswagen hautnah zu erleben & Probe zu fahren. Präsentiert wurden das Elektroauto e-up, der Polo WRC – das Rally Modell, der Sportsvan und die sportlich rasanten Golf Modelle wie der GTI, GTD, R.


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ENGIADINA

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IMST

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LANDECK

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/Terra raetica/ 11

VAL MÜSTAIR • VINSCHGAU

INTERREG – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Glurns/Landeck/Belluno/Karnien

AdMuseum - Grenzüberschreitendes Netz für kulturelle Mobilität AdMuseum nennt sich ein EU-INTERREG IVa ITA-AUT Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein grenzübergreifendes Museumsnetz zu schaffen, bei dem Optimierung der physischen und kulturellen Zugänglichkeit zu den einzelnen Strukturen und den dazugehörenden öffentlichen Bereich im Mittelpunkt steht. Die Stadtgemeinde Glurns ist eine der vier Projektpartner und ist mitten in der Umsetzungsphase. von Ludwig Fabi

A

us drei Arbeitspaketen, sogenannten „work package/WP“ besteht das EU-INTERREG-Projekt AdMuseum, bei dem die Aktionsgemeinschaft Alto Bellunese, die Stadtgemeinde Glurns, das Ethnografische Museum der Provinz Belluno, der Nationalpark Belluneser Dolomiten, die Berggemeinschaft Karnien und das Regionalmanagement Bezirk Landeck Projektpartner sind. Im WP1 sind umfassende Studien und Recherchen vorgesehen und dabei wird in Glurns die 700-jährige Stadtgeschichte mit besonderer Berücksichtigung des Bauernstandes und der Pfarre aufgearbeitet. Einige Ergebnisse werden dabei im Rahmen eines Ideenwettbewerbes präsentiert, bei welchem KünstlerInnen mit neuen Ausdrucksformen Geschichts- und Museumsvermittlung interpretieren. Investitionen zur Steigerung der Zugänglichkeit/ Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung und die Erstellung eines Konzeptes zur Ausbildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten als Kulturvermittler sind im WP2 vorgesehen. WP3 enthält Aktivitäten für die gemeinsame Vermarktung aller Ergebnisse. Kulturreferent Alois Frank ist verantwortlich für die Umsetzung vor Ort und erklärt, wie Glurns mit seinen beeindruckenden historischen Strukturen in diesem grenzüberschreitenden Kontext einen Mehrwert erzielen kann.

v.l.: Luis Frank: „Unsere kulturellen Strukturen im „Stadtl“ grenzüberschreitend aufwerten“ Im Rahmen des EU-Projektes AdMuseum erhielt das RegioL in Landeck für den Bau eines barrierefreien Zuganges im Piller Moor den EDEN Award 2013, Preis der EU-Kommission für nachhaltige Tourismusdestinationen und den Tirol Touristica 2013 der Ausstellungen im Tauferer und Schludernser Tor, damit auch Menschen mit Behinderung dieses Kulturangebot in Anspruch nehmen können. Zweitens die Entwicklung eines „Independent Guide-Konzeptes“, welches Menschen mit psychischen Probleme die Integration in die Arbeitswelt erleichtert. Drittens die umfangreiche Aufarbeitung der 700-jährige Stadtgeschichte mit entsprechenden Publikationen als kultureller Mehrwert für Glurns. Was wurde bisher umgesetzt? Das Konzept für einen „Independent Guide“ wurde von Irene Hager und Juliane Stocker ausgearbeitet und wird nun allen Projektpartnern zur Verfügung gestellt. Der Erforschung der 700-jährigen Stadtgeschichte widmen sich Christof Anstein sowie die Architektin Susanne Waiz und die Kunstkennerin Marion Piffer. Die Ergebnisse werden

Herr Frank, was genau bedeutet AdMuseum für Glurns? Luis Frank: AdMuseum ist ein grenzüberschreitender Ansatz, die kulturelle Mobilität in drei Richtungen zu verbessern. Erstens den Abbau von architektonischen Barrieren

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EUROPÄISCHE UNION Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

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mit Publikationen und der Ausschreibung und Abhaltung eines Ideenwettbewerbes noch innerhalb dieses Jahres vorgestellt. Der Ankauf eines „Swiss-Track“ als Hilfsgerät für RollstuhlfahrerInnen wurde ebenso in die Wege geleitet, wie die Programmierung von multimedialen Geräten. Wie erfolgt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit? Eine Steuerungsgruppe der fünf Projektpartner trifft sich regelmäßig und koordiniert das Projekt. Es wurde eine gemeinsame Projekt-Homepage eingerichtet und es sind gemeinsame Präsentationen geplant. Zudem wurde ein Checklist-Formular entwickelt, welches die Zugänglichkeit in den Museen, der Sammlungen und der Experimentaldienstleistungen bei der Planung von Interventionen bzw. Vermittlung der Inhalte allen Projektpartnern zu Gute kommt.

Homepage: www.terraraetica.eu


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Titelseite: Der Vinschger Wind

Was ist euch wichtiger in unserem Tale: Eine Klinik mit Biss oder ein gut funktionierendes Krankenhaus in Schlanders. Die Titelseite der letzten Ausgabe enttäuschte mich sehr und bitte daher um sensiblere Berichterstattung. Große Probleme und Herausforderungen, die eine ganze Bezirksgemeinschaft betreffen, sollten erstrangig behandelt und der Bevölkerung übermittelt werden. Schade, dass Geldnot vor Gesundheit steht! Brigitte Müller Schlanders

Jugendrat einstimmig für Erhalt der grundversorgenden Abteilungen im Krankenhaus Schlanders Der Jugendrat der Marktgemeinde Schlanders hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit der drohenden Schließung von grundversorgenden Abteilungen am Krankenhaus Schlanders wie der Geburtenabteilung befasst. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution stellt sich der Jugendrat geschlossen hinter den Erhalt dieser Abteilungen. Als Grund für den Erhalt der grundversorgenden Abteilungen wird darin erstens die besonderen geographischen Merkmale (große Ausdehnung, lange Seitentäler) angeführt. Auch ist das Krankenhaus Schlanders Arbeitsplatz vieler Vinschger und diese sollten auch für die Jugendlichen in Zukunft erhalten bleiben. Werden Abteilungen geschlossen, so ist das nicht mehr gegeben und Beschäftigung muss oft außerhalb der Bezirksgrenzen gesucht werden. Langfristige Abwanderung aus der Peripherie wäre die Folge. Vereinsleben, Traditionen und vieles Weitere mehr wären dadurch in unseren Dörfern und Gemeinden nicht mehr möglich. Ein Verlust von Lebensqualität

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würde sich einstellen und noch mehr Menschen, besonders Jugendliche dazu zwingen, außerhalb der Bezirksgrenzen Arbeit und Wohnung zu suchen. „Kann der Jugendliche seine Bedürfnisse vor Ort oder innerhalb eines gewissen Raumes nicht mehr decken, wandert er langfristig in Zentren ab und kommt auch nicht mehr zurück“, erklären die Jugendräte in der Resolution. Zu den grundlegenden Einrichtungen gehören aber auch Nahversorgungs-und Erholungsplätze sowie Bildungsstätten. Nichtsdestotrotz ist sich der Jugendrat der Kosten dieser Forderungen bewusst. Eine Aufteilung von Spezialbehandlungen auf je eines der Krankenhäuser des Landes wäre deshalb begrüßenswert, Grunddienste müssen aber erhalten bleiben. Deshalb fordert der Jugendrat die Südtiroler Landesregierung, die Abgeordneten zum Südtiroler Landtag, die Südtiroler Landesverwaltung, alle Gemeinden des Landes, die Gemeinderäte und alle Bürger, insbesondere die Jugend auf, gemeinsam für den Erhalt von peripheren Grundversorgung einzutreten. Manuel Gruber, Schriftführer des Jugendrats der Marktgemeinde Schlanders

Wo soll gespart werden? Mitten in der Diskussion um die Erhaltung bzw. Auflassung von wichtigen unverzichtbaren Diensten in den „kleinen“ Krankenhäusern erfahren wir aus der Tageszeitung, dass in der Sanität in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Direktions- und Führungsstellen geschaffen worden sind. Das darf und kann doch nicht wahr sein! Wo bleiben da die Sparmaßnahmen, die immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt werden? Oder muss nur bei der Grundversorgung der Patienten gespart werden? Wir Bürgerinnen und Bürger wissen: Man muss sparen! Wir sind aber überzeugt davon: Man muss sinnvoll und verantwortungsbewusst sparen! Die Schaffung von neuen kostenintensiven Direktions- und Verwaltungsstellen ist für uns nicht nachvollziehbar. Warum

wurde dies bisher nie erwähnt? Dies vermittelt den Eindruck, dass man uns immer noch wichtige Fakten vorenthält und die politischen Entscheidungsträger immer noch nicht verstehen wollen, worauf die Bevölkerung Wert legt. Christl Holzner, Schlanders

Jüngste Malser Volksabstimmung 70% Wahlbeteiligung, 75% stimmten für das Pestizidverbot. Ein aufrichtiges Vergelt’s Gott an all diejenigen, welche sich als meine gesundheits-, umwelt- und wirtschaftsfreundlichen Mitbürger erwiesen haben. Sie haben begonnen nachzudenken, was die positive gegenüber der negativen Seite des nur Nachsagens und Nachmachens ist. Sie haben sich als die Freien gegenüber den Sklaven ihrer selbst, Politiker und veralterten Bauernbundvertreter, ausgezeichnet. Sie haben ja gesagt zu sich selbst, zu den Mitmenschen, Nachkommen und zur Schöpfung Gottes. Dankeschön! Wem erfüllt dieses hehre Ergebnis nicht mit tiefgläubiger Freude? Ich glaube eigentlich schlussendlich alle! Dieser deutlich überwiegende Volkswille schafft einen klaren und stark verpflichtenden Auftrag für die Gemeindevertreter. Gemeindevertreter? Was sind das für Typen? Allesamt haben sie beim Referendum für oder gegen die Verrohrung massiv geschrien. Als es für oder gegen das Pestizidverbot ging, haben sie alle fleißig-faul ihr Maul gehalten. BM Ulrich Veith: „Ich habe mich nur um den Sachverhalt des Referendums gekümmert, d.h. der zuständigen Kommission überlassen.“ So verteidigt er sich gegenüber den frustrierten Pestizidfreunden. Der BM weiter: „Nur im Rahmen der Gesetze“ – welcher Gesetze? – wird die Umsetzung des Verbotes erfolgen.“ Und die Gemeindeverwaltung sitzt nur dann im Boot bei möglichen Gerichtsstreitigkeiten, wenn sie in der Umsetzung, Ausarbeitung – er meinte die Interpretierung – mitbestimmen darf“. Für mich ist es nun klar: Diesen

Gemeindevertretern vertraue ich kein Wort mehr. Sie wollen den Wortlaut der Referendumsumfrage nicht wortgetreu und nicht unverzüglich in die Gemeindesatzung aufnehmen. Genau das müssten sie! Stattdessen holen sie Rat bei Rechtsanwälten ein und ernennen eine „Arbeitsgruppe“, d.h. sie eröffnen eine endlose interne Diskussion. Gerade diese Verzögerung und Abänderung des Referendumskernes würde das Referendum als Ganzes wertlos machen, um dieses in den Wahlkampf hineinziehen, sodass es die Bürger animiert, sie wieder anzukreuzen. Nein! Sie sollen jetzt sofort ihren Posten verlassen und sich ja nicht mehr bei den neuen Kandidaten blicken lassen. Bozen und Rom schieben das Problem Brüssel zu. Sie sagen: „Die EURegierung verfüge über die Pestizide. Es sei ein EU-Recht, das über alles stehe…“ Im Hintergrund drücken sie sich böse das Fäustchen, - es freut sie, die Malser unterdrücken zu können – während sie vors Gesicht lächelnd-mahnend auf die EU verweisen. Wer ist die EU? Wer sind die Malser? Ich bin mir sicher, die Antwort wird lauten: „Ich gratuliere euch Malsern. Ihr habt die Initiative für eine nachhaltige Eigenverantwortung ergriffen. Diesbezügliches Recht ist euer Gesetz. Dieses hat Bestand.“ Was und wer denn sonst? Der Plauser, weil er „für“ die Malser in Bozen sitzt? Nein! Dieser soll sitzen bleiben, d.h. schnellstens den Sessel räumen. Die Malser schaffen entlang der Gemeindegrenzen zu Glurns und Schluderns einen Naturkorridor mit 50 m Mindestbreite, welcher die Talsohle quert. Solange die Glurnser und die Schludernser spritzen, dient er für trübe Augen als Giftfilter. Wunderbar?! Ja, es ist wahr! Paul Gruber, Mals

Ergänzung Organisator und Träger des Gabriel-Grüner-Schüler-Wettbewerbs ist der Bildungsausschuss Mals. Weil wir diesen beim Artikel „Mönche mit Laptop“ (Vinschgerwind 21/14) nicht erwähnt haben, holen wir das hiermit nach. die Redaktion


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Erster Schnee. Bald kommt der Winter und mit dem weiĂ&#x;en Schleier beginnen die anderen Farben mehr zu leuchten. Bald kommt der erste Schnee, wie jedes Jahr. Eigentlich nichts Neues und doch immer wieder etwas Neues. Das ist beruhigend!

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/Impressionen/ 13


14 /Lokales/

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Ausstellung: Sterbebilder und Sterbetücher von Naturns

Geführte Wanderung zum Ganglegg

Sterbebilder sind Zeugen der Vergangenheit. Sterbebildchen, wie sie sich heute in verschiedenen Sammlungen befinden, stammen aus dem 17. Jahrhundert und im 19. Jahrhundert verbreitete sich der Brauch der Sterbebildchen über das gesamte katholische Europa. Eine Ausstellung von Sterbebildchen und Sterbetüchern von und um Naturns wird am Donnerstag, den 30. Oktober 2014 um 19.30 Uhr im Bürger- und Rathaus von Naturns eröffnet (zugänglich bis zum 7. November von 9-11 und von 17-20 Uhr). Gestaltet wurde die Ausstellung von Maria Fliri Gerstgrasser und Jonas Christanell.

Günther Kaufmann vom Archäologiemuseum erklärt die Ausgrabungen am Ganglegg

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ur zirka 30 Prozent der Siedlung am Ganglegg sind bisher ausgegraben worden. In den 50er und 60er Jahren suchten Hobby-Archäologen nach Funden. Von 1997 bis 1999 fanden gefördert von EU-Geldern (Leader und Interreg) wissenschaftliche Grabungen statt. Die ältesten Funde stammen aus der Jungsteinzeit und der beginnenden Kupferzeit. Ihren Höhepunkt erreichte die Siedlung in der Bronzezeit. Ein Großteil der Funde stammt aus dieser Zeit. In der Eisenzeit entstand die so genannte Fritzens-San Zeno-Kultur – charakteristisch für die Rätische Kultur. Aufgegeben wurde die Siedlung gegen Ende der römischen Epoche. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Grabungsergebnisse bringt laufend neue Erkenntnisse. Laufend wird neu hinterfragt und ergänzt. Darüber informierte kürzlich der Konservator des Südtiroler Archäologie-Museums, Günther Kaufmann, bei einem Lokalaugenschein Mit dabei waren mehrere Mitglieder des Vereins Vintschger Museum. Nach der geführten Wanderung durch die Ausgrabungsstätte folgte die aufschlussreiche Besichtigung der archäologischen Sammlung im Museum. Auch zu mehreren Fundstücken gibt es neue Erkenntnisse. Informationen müssen erweitert und umgeschrieben werden. (mds)

Tag der Romanik Mals/Prad/Vinschgau - Im Vinschgau gibt es viele Kirchen, Kapellen und profane Bauten aus der Romanik, weil die Menschen im Tal arm waren und es sich schlicht und einfach nicht leisten konnten alles zu modernisieren und dem Geschmack der Zeit anzupassen. Heute zählen diese Bauten zu den Juwelen des Vinschgaus. Bereits zum sechsten Mal zeigten am 11. Oktober viele romanische Kulturstätten ihre Schätze einem interessierten Publikum und boten kostenlose Führungen an.

Fotos: Heinrich Zoderer

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Vintschger Museum

Drei Stationen auf der Straße der Romanik: St. Veit bei Tartsch, Fröhlichsturm in Mals und St. Johann bei Prad

von Heinrich Zoderer

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eine erste Station ist der Fröhlichsturm in Mals. Sein Rundbau hebt sich ab von den anderen Türmen des Dorfes. Erbaut im 12. Jahrhundert, war er später Gerichtssitz der Churer Bischöfe und kam dann in den Besitz der Herrn von Fröhlich. 1499 brannte alles nieder. Lange Zeit blieb die Burg eine Ruine. 1905 und 1952 wurden Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Vor 10 Jahren wurde vom Verein „Freunde des Fröhlichsturm“ alles nochmals gründlich restauriert. Heute gelangt man über 164 Stufen und 6 Geschosse auf eine Aussichtsplattform und kann einen wunderbaren

Rundblick genießen. Der Turm ist 33,5 Meter hoch, der Innenraum hat einen Durchmesser von 6 Metern und 2 Meter dick sind die Außenmauern. Ich fahre weiter nach Tartsch. Es regnet leicht, trotzdem gehe ich zu Fuß zur St. Veit Kirche am Tartscher Bühel. Es ist einer der geheimnisvollsten Orte im Vinschgau. Ich denke an die Sage vom Tartscher Bichl und bin erstaunt, wie die Führung erklärt, dass bei Luftaufnahmen rund 80 Häuser erkennbar sind. Stimmt die Sage also doch? Das Innere der Kirche ist sehr groß. Eine spätgotische Holzdecke ziert den Oberboden. Auf dem Freskenzyklus wird das Martyrium des heiligen Vitus (Veit) dargestellt. In der Kirche ist

ein Drei-Frauen-Altar. Frauen pilgerten hierher und beteten um Fruchtbarkeit. Meine dritte Station ist St. Johann in Prad. Die Kirche wurde von den Grafen von Tschengelsberg Ende des 13. Jh. als ihre Eigenkirche im romanischen Stil erbaut. Zu bewundern ist eine barocke Holzdecke, eine Grabplatte der Grafen von Tschengelsberg und die im vorigen Jahrhundert freigelegten Fresken. An den Seitenwänden sieht man auch zwei Freskenbilder des noch jungen Künstlers Karl Plattner aus dem Jahre 1948. Es ist 17 Uhr und hat aufgehört zu regnen, aber der Nebel hängt tief über das Tal. Es gäbe noch viele Stationen auf der Straße der Romanik.


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Mals

„Wenn auch das Hirn aussetzt, das Gefühl bleibt“ W

v.l.: Referent Ernst Viertler und Roland Reinalter Im Martinsheim in Mals werden derzeit 22 Menschen mit Hirnleistungsstörungen begleitet

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

enig Korrektur bedeutet wenig Konflikt. Das gab der Psychologe und Krankenpfleger Ernst Viertler den Besuchern des Seminars „Leben mit Menschen mit Demenz“ mit nach Hause. Im Laufe seines Vortrages im Martinsheim von Mals wies er immer wieder darauf hin, die betroffenen Menschen nicht ständig zu verbessern und zu schimpfen, sondern das anzunehmen, was sie sagen, auch wenn es schwerfällt. Viertler rät, langsam zu sprechen und die Betroffenen nur scheibchenweise zum Beispiel über einen geplanten Ausflug zu informieren, um diese nicht zu überfordern. Viertler spricht nicht gerne von Demenz. „Das Wort Demenz ist negativ besetzt, es ist gewissermaßen ein Stigma“, so Viertler. Er spricht von Hirnleistungsstörungen. „Wir begleiten nicht die Demenz, sondern den Menschen“.

Und er regte die Anwesenden an, sich in die Situation eines Betroffenen hineinzufühlen. Das führt zu mehr Verständnis. Der Zerfall der Hirnfunktionen geht schleichend vor sich. Der Prozess kann bis zu zehn Jahre dauern. Wenn sie merken, dass sie tagtäglich Dinge verlegen und diese nicht mehr finden, wenn ihre Erinnerung nachlässt und sie laufend die Namen der besten Freunde und

sogar der Familienmitglieder verwechseln oder vergessen, ist das traumatisch. Wenn ihnen bewusst wird, dass sich das Ganze tagtäglich wiederholt, dann überkommt sie große Angst, eine Angst die sie innerlich auffrisst und die ihnen die Lebensqualität raubt. Sie wissen, dass sie schon bald jemanden brauchen, der sie begleitet. Die Angst ist verbunden mit großer Scham, mit

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Traurigkeit, mit Flucht in die Zurückgezogenheit, mit Einsamkeit. Wenn alte Menschen regelmäßig nicht mehr das machen, was sie immer gemacht haben, lässt sich ihr Zustand nicht mehr vor den Angehörigen verbergen. Spätestens dann wird diesen klar, was auf sie zukommt. Angst und die Sorge um die Zukunft bedrückt auch diese. Und auch da ist die Scham groß, zum Beispiel, wenn sich Menschen mit Hirnleistungsstörungen in der Öffentlichkeit außergewöhnlich verhalten. Viertler plädiert für mehr Mut und fordert Toleranz. „In einer Gemeinschaft muss eine Kultur wachsen, die auch Menschen mit gestörten Hirnfunktionen eine Chance gibt“, sagt Viertler. Und er macht auch bewusst: „Wenn auch das Hirn aussetzt, das Gefühl bleibt, bis wir die Augen schließen“. (mds)


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GAP Glurns Art Point

Unterstützung

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AP Glurns Art Point lädt am 9. November 2014 ab 12.30 Uhr herzlich zur eintägigen Veranstaltung „KÜNSTLERiNNEN für KÜNSTLERiNNEN“ ins Atelierhaus GAP Glurns Art Point. Durch den Verkauf eines ihrer Werke unterstützen KünstlerInnen die kulturelle Tätigkeit der Non-ProfitInitiative GAP Glurns Art Point in Glurns. Ulrich Egger, Julia Frank, Erich Kofler Fuchsberg, Konrad Laimer, Georg Paulmichl, Hubert Patscheider, Klaus Pobitzer, Martin Pohl, Harald Punter, Jörg Reissner, Sven Sachsalber, Hubert Scheibe, Franziska Schink, Christian Stecher, Esther Stocker, Andy Tappeiner, Roland Veith, Christian Zanzotti, Alois Ziernheld und Angelika Ziernheld unterstützen das Anliegen von GAP und die Veranstaltung mit jeweils einem Kunstwerk. Auch die Hellebarde Galerie wird die Benefizveranstaltung mit einer Radierung des Künstlers Paul Flora unterstützen.

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§ Irrfahrt durch die Führerscheinämter Aus dem Gerichtssaal

In Krisenzeiten wird viel über Vereinfachung der Verwaltung und Kosteneinsparung durch Entbürokratisierung nachgedacht, und Brüssel zeigt seinen mahnenden Finger. Im Detail betrachtet, sind dennoch gerade innereuropäische Abläufe äußerst bürokratieintensiv. Wird etwa ein italienischer Führerschein in Deutschland wegen eines strafrechtlichen Vergehens entzogen, so wandert der Lappen von der Polizeibehörde zur Staatsanwaltschaft und von dort zum Gericht. Eigentlich müsste der Führerschein nach Vermerk einer zeitlich befristeten Gültigkeitsbeschränkung auf deutschem Staatsgebiet von der Polizei nach Italien geschickt werden, denn dort und in allen anderen Staaten ist die Fahrerlaubnis nach wie vor aufrecht. Doch meist erfolgt dies nicht und Führerscheininhaber müs-

sen die Rückgabe einfordern. Daraufhin gelangt das Dokument vom Gericht zum Kraftfahrtbundesamt nach Flensburg, von dort ins Transportministerium in Rom, um sodann über das Regierungskommissariat, das Führerscheinamt des Landes oder das Amt für Motorisierung an den Inhaber zurückgegeben zu werden. Ein solcher Amtsweg kann Monate dauern und stellt einen ungeheuren Aufwand dar. Wenn man nun bedenkt, dass Südtirol gleich vier öffentliche Einrichtungen hat, welche Zuständigkeiten in diesem Bereich aufweisen, dann wird es wahrhaft bunt. Im Falle eines Verkehrsunfalles mit Todesfolge oder Schwerverletzten ergibt sich folgende bizarre Konstellation: die Polizeikräfte machen eine Meldung an das Führer-

scheinamt beim Regierungskommissariat, an das Amt für Führerscheine und Fahrbefähigungen des Landes und an die Staatsanwaltschaft. Liegt eine Verletzung der Straßenverkehrsordnung vor, verhängt das Regierungskommissariat eine Aussetzung der Gültigkeit des Führerscheines, obwohl dies erst das Gericht im Anschluss an ein Strafverfahren tun dürfte, während das Landesamt eine medizinische und/oder technische Revision des Führerscheines anordnet. Einstweilen werden diese Maßnahme lediglich auf einen Verdachtsmoment hin getroffen, ohne dass eine Schuld erst einwandfrei festgestellt wird. Dem Bürger steht es sodann frei, ein Rechtsmittel einzulegen. Christoph Tappeiner www.rechtsanwalt-tappeiner.it

Heimatbühne Schnals

Die Gedächtnislücke Franz Gruber, stressgeplagter Bürgermeister der Gemeinde Schnals, hat es nicht leicht. Sein vergessener Hochzeitstag, ein Bürogehilfe, der lieber trinkt als arbeitet, eine zugezogene Mitbürgerin, die sich über jeglichen Lärm beschwert und eine neugierige Nachbarin sind nur einige der Probleme, die ihm das Leben schwer machen. Er kann dem Hahn ja schlecht das Krähen verbieten, aber die Kirchenglocken will er eigenhändig zum Schweigen bringen. Der Versuch geht schief und der Bürgermeister erhält einen Schlag auf den Kopf, der ihm das Gedächtnis der letzten fünf Jahre raubt. Diese Situation nutzt der gerissene Gemeindediener Sepp aus. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Irrungen, Verwechslungen und jede Menge Spaß sind garantiert in dieser turbulenten Komödie. Die Darsteller sind: Adalbert Weithaler, Heidi Santer, Herbert Rainer, Maria Magdalena Rainer, Irma Oberhofer, Helmuth Rainer, Armin Ladurner, Frieda Gorfer, Andreas Rainer, Harald Gamper und Helga Santer. Regie führt wieder Peter Rainer, der dem Stück wieder die richtige „Würze“ verpasst hat. Interessanter Tipp: Bücherflohmarkt der öffentlichen Bibliothek Schnals, geöffnet jeweils 1 Stunde vor und nach den Theateraufführungen. Foto: Hubert Grüner

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Aufführungstermine und Vorbestellung sh. Theaterwind


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„In Schlonders hoobm si miar s Lebm grettet“ Die Diskussionen und Pläne rund um eine mögliche Umgestaltung des Krankenhauses Schlanders in eine Tagesklinik ärgern Karl Sagmeister. „In Schlonders hoobm si miar s Lebm grettet“, bekräftigt er. Er spricht den Fachärzten und dem Pflegepersonal seine größte Hochachtung aus. Brunnen“ gab Karl seiner Maria das Ja-Wort. Das Paar zog in das Haus von Karls Zieheltern. Kurz darauf machte er sich selbständig und begann mit dem Bau eines Hauses am Etschdamm. Es entstand eine Garni mit der Werkstatt im Keller. „I hon viel selbst gmocht“, betont er. Maria umsorgte die vier Kinder und vermietete Zimmer. Karl bezog Sofas und verlegte Böden

von Magdalena Dietl Sapelza

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Foto: Magdalena Dietl Sapelza

ach einem Schädelbruch mit Gehirnblutung - verursacht durch einen Sturz - und einer Notoperation im Bozner Krankenhaus wurde Karl im Jänner 2010 ins Krankenhaus Schlanders verlegt. „Sterbm konn er selm a, hoobm si maine Ongehörige gsogg“, erklärt er. Nach mehreren Wochen im Koma wachte er auf. Dass es für ihn gut ausgegangen ist, schreibt er der Fachkompetenz der Schlanderser Ärzte und der fürsorglichen Pflege zu. Karl kam als „lediges Kind“ am 1. Jänner 1937 in Bozen zur Welt. „Di Faschistn hoobm selm di Entbindung zohlt“, sagt er. Nach dem „Wochenbett“ kehrten Mutter und Sohn wieder nach Glurns zurück. Ein „lediges Kind“ zu sein war damals ein Stigma. Es bedeutete für Karl so manche Ausgrenzung. Er durfte nicht ministrieren, obwohl er es gerne getan hätte. Wer sein Vater war, hat er nie erfahren. Immer wenn er seine Mutter danach gefragt hatte, war sie ihm ausgewichen. Schließlich hörte er auf „zu bohren“, denn er wollte sie nicht dauernd verletzen. Oft konnte er beobachten, wie sie das Bild eines gefallenen Glurnser Soldaten betrachtete. Karl lebte mit seiner Mutter in deren Elternhaus. Ein Ehepaar nebenan, das keine Kinder hatte, warb ständig um den Kleinen. Nachdem seine Mutter entschieden hatte, als Saisonarbeiterin in die Schweiz zu ziehen, gab sie dem Werben schweren Herzens nach und überließ ihren Sohn den Nachbarn. Karl war sechs Jahre alt. „I hat koane bessrn Zieheltern hoobm kennt“, bekräftigt Karl. Der Kontakt zur Mutter blieb stets aufrecht, auch nach-

Karl Sagmeister, geb. 1937, Glurns: „S‘ Kronknhaus muaß bleibm“ dem diese in der Schweiz geheiratet hatte. Nach Abschluss der Volksschule begann Karl die Sattler-Lehre in St. Lorenzen im Pustertal. Im Vinschgau hatte er keinen Ausbildungsplatz gefunden. „I hon olz gmocht, wos mit Rösser z`tian kopp hot, Komater Gschirrer unt norr aa Madrotzn“, erklärt er. Nach der Lehrzeit hängte er noch ein Jahr als Geselle an. Er war fleißig und gewissenhaft. „Glepp hon i foscht wia in an Kloaschtr“, scherzt er. Danach arbeitete er kurz in Partschins und trat dann den 18-monatigen Militärdienst

in Verona an. Nach der Ausbildung kam er nach Brixen. Er meldete sich als Blutspender. Das bedeutete für ihn mehr Urlaub. Mit Tapezieren besserte er sich seinen Sold auf. Nach der Soldatenzeit zog es ihn in die Schweiz. Er arbeitete als Sattler in Majenfeld, in Aarau und in Scoul. Dort traf er seine spätere Frau Maria Niederfriniger. Auch sie ist ein „lediges Kind“. Geboren in Allitz, kam sie nach der Heirat ihrer Mutter zuerst nach Graun und dann bei der Seestauung nach Glurns. Im Kirchlein zu den „Heiligen Drei

- 25 Jahre lang, bis zum 18. Juli 1985. An diesem Tag verlor er seinen Sohn Edwin durch einen Motorradunfall. Für Karl und seine Familie brach eine schwere Zeit an. Er war kaum noch zu etwas fähig. Eine Anstellung bei der Aufforstung führte ihn schließlich aus der Depression. Er wurde wieder aktiv und besuchte nebenbei einen SennKurs. Ein Abkommen zwischen Forst und Bauernbund machte es möglich, dass er im Sommer auf Almen Milch verarbeiten konnte. „S Olmlebm isch olm mai Jugendtraum gweesn“, sagt er. Und diesen Traum lebte er dann auf verschiedenen Almen aus, auch noch nach seiner schweren Kopfverletzung. Mittlerweile ist er ruhiger geworden. Oft trifft man ihn bei Streifzügen durch den Wald. Denn die Jagd ist seine Leidenschaft. Und leidenschaftlich gerne diskutiert er auch. Er ist ein kritischer Geist und sagt unverblümt seine Meinung, ob als Oppositioneller im Stadtrat, als Obmann der Heimatpfleger oder als Kämpfer für den Erhalt des Schlanderser Krankenhauses.


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Vortrag über Trauer

MGV Bozen in Schlanders zu Gast

Trauer als Quelle der Kraft und Lebenssfreude: Die Referentin Patrizia Pichler hält am 5.11.2014 ab 20 Uhr in der „Schlandersburg“ ein Plädoyer für eine Kultur des Trauerns.

Der Männergesangsverein Bozen ist einer der traditionsreichsten Vereine der Landeshauptstadt. Seit März steht dem Männer- und Frauen-Chor Michael Fink (Bild) als künstlerischer Leiter vor. In den vergangenen Monaten wurde an einem Programm mit Werken von Fauré, Bach, Rheinberger, Mendelssohn, Schubert und Brahms gearbeitet. Zu hören ist es am Sonntag, 9. November um 17 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. An der Orgel spielt Klaus Reiterer, Cellist ist Matthias Mayr. Der Eintritt ist frei.

Meditationen

mit Kristallschalen

E

in neues Kursangebot der GWR in Spondinig ist die Meditation mittels Kristallschalen. Die Kristallschalen sind Musikinstrumente aus Quarz, die Töne und Vibrationen von großer Reinheit erzeugen. Die meditative Kraft des Klangs hilft, in Kontakt mit dem gegenwärtigen Moment zu treten. Während der Meditation führen die Klänge auf eine Reise nach Innen, eine Reise zum Selbst. Die schlichte Einfachheit des Klangs, die bestechende Reinheit der Töne, führen zu einer tiefen Entspannung und münden in einen fast meditativen Zustand. Während des spielerischen Umgangs mit Kristallklangschalen lassen sich innere Störungen und Blockaden harmonisieren oder sogar ganz auflösen. Angeboten wird diese Form der Meditation in der Musikschule Prad ab Donnerstag, 06.11 und im Oberschulzentrum Mals ab Mittwoch 05.11.2014 jeweils ab 20.00 Uhr von Lidia Fritz und Christina Rabensteiner. (lu)

Foto: „Wind“-Archiv

Info und Anmeldung: www.gwr.it – Tel. 0473 618116

Frauen wimmen Fraueler Vetzan/Schlanders. Nur Frauen wimmen am Befehlhof in Vetzan die alte Rebsorte Fraueler. Das ist gute alte Tradition. Mit der Rebschere in der Hand und viel gutem Willen machte sich heuer am 18. Oktober eine bunte Frauenschar daran, die Rarität Fraueler zu wimmen und die Tradition fortzusetzen.

Fotos: Erwin Bernhart

Prad/Mals

von Angelika Ploner

I

m Glas schimmert helles Gelb, in der Nase und im Gaumen offenbaren sich blumige, fruchtige Aromen unterlegt von ausgeprägten frischen Mineralsalzen. Jung und mit viel Lokalkolorit kommt der Fraueler daher. Einem Gedichte gleich. Der Boden - Schiefergestein und Schotterlagen der Gletscher – liefert den unverwechselbaren Charakter. Eine alte, uralte, Sorte ist der Fraueler, eine echte Rarität, reinsortig am Befehlhof in Vetzan vinifiziert. Natürlich werden auch andere Rebsorten dort angebaut, doch dem Fraueler gehört eine besondere Liebe. War der Fraueler früher eine gern angebaute Weinsorte im Vinsch-

gau, darbte er später lange in Vergessenheit, bis Oswald Schuster vor einigen Jahren begann sich um den Fraueler zu bemühen. Mit Erfolg. Verkauft wird der reinsortige Wein unter dem Namen Jera. „Jera“, sagt Magdalena Schuster, die Tochter des Hauses „ist eine solare Rune, welche den Zyklus des Jahres widerspiegelt: entstehen, werden, sein, vergehen.“ Ein Synonym für das Weinjahr, die gute Ernte. Die Ernte des Frauelers fahren am Befehlhof traditionell die Frauen ein, will heißen: Nur Frauen wimmen den Fraueler. Das ist Tradition am Befehlhof. Deshalb trommelte Magdalena Schuster vergangenen 18. Oktober - als die Trauben am Höhepunkt ihrer Reife angelangt waren - eine bunte Frauenschar

am Befehlhof zusammen. Mit der Rebschere in der Hand, viel gutem Willen und flankiert von Magdalena Schuster, die den Laien genaue Anweisungen gab, füllte die Frauenschar die Kistchen nach und nach. Sorgfältig wurden die Trauben abgeschnitten und selektiert. Das Ergebnis darf dann in einigen Monaten verkostet werden, wenn der Wein auf die Flasche gebracht wird. Und wie heißt es in der „Südtiroler Weinlese“: „An heißen Sommertagen, wenn man von einem Weißwein eher frische Mineralsalze als betörende Duftnoten fordert -, im Winter, wenn man vor einer kräftigen Südtiroler Vorspeise steht – das sind die Momente für den Fraueler vom Befehlhof in Vetzan.“


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Schlanders

Nauders/Mals

Drei Frauen, drei Lebensentwürfe

Anschlussbruch bleibt

S

D

chlanders hat ein Drei Frauen aus drei Generationen. treues TheaterpuEin ernstes Stück mit viel Humor von blikum. Zum Auftakt Marianna Salzmann, lebendig gespielt der Theatersaison vom Deutschen Theater Berlin des Südtiroler Kulturinstituts ist der Saal im Kulturhaus Schlanders fast bis auf den letzten Platz besetzt. Geboten wird „Muttersprache Mameloschn“, ein Gastspiel des Deutschen Theaters Berlin. Es beginnt mit einem Witz und im Laufe des Stückes gegenüber, sie versuchen miteiwerden weitere Witze erzählt. nander zu reden und reden doch Die Autorin Marianna Salzmann meistens aneinander vorbei. Sie nennt das Stück eine Komödie versuchen einander zu versteund es wird tatsächlich viel gehen und bleiben doch in ihrer lacht. Obwohl ein sehr ernstes eigenen Welt. Die Großmutter, Thema behandelt wird. Es geht eine Jüdin, überlebte das KZ, sie um die Lebensentwürfe von drei war Sängerin und Kommunistin Frauen aus drei Generationen. in der DDR. Für die Tochter hatte Großmutter, Mutter und Tochsie keine Zeit. Ihre Tochter leidet ter stehen sich auf der Bühne

er Anschlussbruch bei der internationalen Bushaltestelle Nauders-Mühle (sh. Vinschgerwind Nr. 20/2014 - „Anschlussbruch - Tut das weh?“) bleibt wohl auch im nächsten Jahr aufrecht. Der Freiheitliche Pius Leitner hatte eine diesbezügliche Anfrage an Landesrat Florian Mussner gestellt, was die Landesregierung zu tun gedenke, um dem Übel Herr zu werden. Mussners Antwort: „Der nächste Fahrplanwechsel erfolgt am 14.12.2014, die dementsprechenden Fahrpläne sind jedoch schon definiert und genehmigt.“ Und: „Mit Fahrplanwechsel Dezember 2015 wird die Buslinie Landeck - Nauders voraussichtlich neu konzipiert. Dabei sind ein Zweistundentakt Landeck - Martina und ein weiterer Zweistundentakt Landeck - Nauders vorgesehen, beide Verbindungen mit ausreichender Umstiegszeit auf den Bus nach Mals.“

Foto: Heinrich Zoderer

noch im Alter darunter und macht ihr deshalb andauernd Vorwürfe. Sie will alles ganz anders machen und scheitert daran. Ihre Tochter will weg aus Deutschland und weg von der Mutter. Sie flieht nach New York und findet dort zu ihren eigenen jüdischen Wurzeln. Und unsichtbar gibt es im Stück noch eine vierte Figur. Es ist Davie, der Bruder von Rahel. Während sie nach Amerika flüchtet, brach er alle Brücken zu seiner Familie ab und zog nach Israel, um in einem Kibbuz seine jüdische Identität zu finden. So bleiben alle einsam und unverstanden, alle auf der Suche nach Identität, nach Freiheit und einem selbstbestimmten Leben. (hzg)

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Schlanders/ Bibliothek Schlandersburg

Menschen mit Demenz ir werden nicht nur alle älter, sondern bei rund 900 Menschen wird jährlich in Südtirol die Diagnose Demenz festgestellt. Dies ist eine große Herausforderung und wir müssen lernen, damit umzugehen, betonte Dieter Pinggera, der Bürgermeister von Schlanders, bei einer Ausstellungseröffnung in der Schlandersburg. Mit dieser Ausstellung wird ein Interreg-Projekt abgeschlossen, vor allem aber soll die Öffentlichkeit Einblicke in die Lebenswelt von Menschen mit Demenz gewinnen. Karin Tschurtschenthaler, die Direktorin der Sozialdienste in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau meinte, dass die Betroffenen meist zu spät Hilfe suchen und oft überfordert sind. Deshalb will man mit dieser Ausstellung und den verschiedenen Vorträgen, die vom 30. Oktober bis 12. November in Schlanders stattfinden, für die Thematik

Fotos: Heinrich Zoderer

W

v.l.: die Fotografin Paola Marcello, der Leiter der Tagessstätte Prad Martin Ohrwalder, die Direktorin der Sozialdienste Karin Tschurtschenthaler und der BM von Schlanders Dieter Pinggera

Ein Betroffener, der bereits gestorben ist. Um zu zeigen, dass er gebraucht wurde, ließ man ihn leichte Hausarbeiten erledigen

sensibilisiert und den Umgang mit dem Thema enttabuisieren. In Prad, Mals und Latsch gibt es ein Tagespflegeheim, wo Betroffene würde- und verständnisvoll betreut, unterhalten und auch in ihren Fähigkeiten gefördert werden. Vor rund einem Jahr begann die Fotografin Paola Marcello mit einer Dokumentation über die Tagesstätte mit Demenz in Prad. Wie sie bei der

von Menschen mit Demenz. Einige der abgebildeten Personen sind bereits gestorben. Martin Ohrwalder, der Leiter der Tagesstätte in Prad, drückte seine Hoffnung aus, dass durch diese Initiativen ein anderer Umgang mit Demenz gewonnen wird. Die Ausstellung „Schmetterlinge im Kopf“ kann bis am 13. November in der Bibliothek Schlandersburg besichtigt werden. (hzg)

Ausstellung berichtete, war dies eine große Herausforderung. Sie wollte nicht die Schattenseiten festhalten, sondern die Sonnenseiten, das Lachen und die Freude dieser Menschen. Die Fotos sollen Betroffenheit auslösen, aber auch die Individualität und die Würde dieser Menschen zeigen. Zu sehen sind mehrere Porträts und drei kurze Lebensgeschichten über den Alltag

Prad am Stilfserjoch

Junge Filmemacher zeigen Videofilme

Foto: Heinrich Zoderer

Samuel Gianordoli und sein Filmteam: v.l.: Elmar Andres, Samuel Gianordoli, Elias Gianordoli und Felix Niederegger

D

ie Filmfreunde Prad luden am 18. Oktober zu einem Filmabend in die Mittelschule. Es war bereits die 11te Abendveranstaltung der Filmfreunde. In den drei Jahren wurden immer wieder Filme von Prader Bürgern bzw. der umliegenden Orte gezeigt. Zum Auftakt des heurigen Herbstprogramms wurden mehrere Filmprojekte des 20-jährigen Filmemachers Samuel Gianordoli aus Prad gezeigt. Derzeit studiert er an der

Bayrischen Akademie für Film und Fernsehen in München, doch für das Filmen hat er sich bereits mit 14 Jahren begeistert. Ohne jemals einen Kurs zu besuchen, hat Samuel zusammen mit seinem Filmteam in den letzten Jahren mehrere Kurzfilme erstellt. Es sind Eventfilme von Konzert- und Discobesuchen, in denen das Lebensgefühl von Jugendlichen zum Ausdruck kommt. Die bekanntesten Bräuche in Stilfs, das Klosn und

Pflugziachn, sowie das Zusslrennen und der Tuiflumzug in Prad hat er gefilmt und in einem interessanten Zusammenschnitt den Filmfreunden präsentiert. Auch ein Hochzeitsvideo und einen Werbefilm über den Erlebnisberg Watles konnte er vorführen. Samuel Gianordoli berichtete bei dem Filmabend auch über die Arbeitsweise und Filmausstattung. Er filmt nicht mit einer teuren Filmkamera, sondern mit einer Spiegelre-

flexkamera, schneidet und bearbeitet das Filmmaterial mit dem Programm Adobe Premiere Pro und baut dabei viele Effekte und Übergänge ein. Zu den Filmen wird die passende Musik unterlegt. Dass hinter jedem kurzen Video viel Arbeit steckt, erläuterte er am Beispiel eines Hochzeitsvideos. Mit drei Kameras wurde die ganze Hochzeit gefilmt, insgesamt 26 Stunden Videomaterial entstand. 47 Stunden benötigte Samuel für den Videoschnitt und die Bearbeitung und daraus entstand ein Hochzeitsvideo von sechs Minuten. Samuel setzt auch Drohnen ein, um Filmaufnahmen aus der Luft zu erstellen. Am Ende der Veranstaltung konnte Bernhart Karl von den Filmfreunden Prad bereits auf den nächsten Filmabend hinweisen. Am Freitag, den 14. November wird der Dokumentarfilm „Auf mythischen Pfaden“ von Roland Rieder gezeigt. (hzg)


Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

Schlanders

Kortsch

Laas

Stilfs

Prad

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Glurns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

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Schluderns

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Bildungsausschuss Mals

2OI4

Kurs

Die AVS-Ortsstelle Mals lädt alle Interessierten zum Krippenbaukurs mit Wallnöfer Alfons in der Bibliothek von Mals ein.

Malettes BILDUNGS HERBST Kurs

Wann: 1. Treffen findet am Freitag, 07.11.2014 um 18.00 Uhr im Hotel Garberhof statt (hier werden dann alle weiteren Termine festgelegt) Leitung: Alfons Wallnöfer Ort: Mals – Bibliothek Kosten: 160 € / Person (inkl. Materialspesen) Anmeldung: Kassian Winkler (333 8785807)

Kristall-Klangmeditation Die Kristallschalen sind Musikinstrumente aus Quarz, die Töne und Vibrationen von großer Reinheit erzeugen. Die meditative Kraft des Klangs hilft uns, in Kontakt mit dem gegenwärtigen Moment zu treten. Während der Meditation führen uns die Klänge auf eine Reise nach Innen, eine Reise zu unserem Selbst, um uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind.

Kurs

Länderübergreifendes Gemeinschaftskonzert der Musikschulen Kultureller Austausch der Musikschulregionen Nord- und Südtirol. Mit Musik verschiedenster Kulturen (Österreich, Frankreich, Neue Welt) wird der interkulturelle Gedanken auch im Programm hörbar – Chor- und Instrumentalmusik vom Barock, über die Klassik bis zum Gospel. Mitwirkende: Ensembles der Musikschule Oberer Vinschgau gemeinsam mit dem Kinderchor Do-Re-Mi und dem Orchester Concertino der Musikschule Telfs und der Landesmusikschule Mittleres Oberinntal.

Termin: Abendkonzert am Freitag, 07.11.2014 Beginn: 20.00 Uhr Ort: Mals – Oberschulzentrum, Aula Magna Termin: Beginn: Ort:

Kindermesse am Samstag, 08.11.2014 10.00 Uhr Mals – Pfarrkirche

Entspannung leben! Entspannender Abend zum Kennenlernen von meditativen Kreistänzen, Trommelritualen und Heilgesängen KEINE ANMELDUNG NOTWENDIG – kommen Sie einfach vorbei und machen Sie mit.

Referentinnen: Lidia Fritz und Christina Rabensteiner Termine: Mittwoch, 05.11. + 12.11. + 19.11. + 26.11. + 10.12.2014 Beginn: 20.00 Uhr – 22.00 Uhr Ort: Mals – Oberschulzentrum Anmeldung: GWR-Spondinig Tel. 0473 618 166 info@gwr.it Konzert

Krippenbaukurs

Referentin: Martina Wienchol, Musikpädagogin und Tanzleiterin, Lichtenberg Vinschgau Termin: Mittwoch, 12.11.2014 Dauer: von 19.00 bis 21.00 Uhr Ort: Mals – Seniorenraum Theater

Zwei Herren spielen Dame Dorftheater Schleis

Schwank in drei Akten von Wilfried Reinehr.

Termine: Samstag, 15.11.2014 um 20.00 Uhr, Sonntag, 16.11.2014 um 18.00 Uhr Samstag, 22.11.2014 um 20.00 Uhr Sonntag, 23.11.2014 um 18.00 Uhr Ort: Schleis – Sparkassensaal Karten: Tel. 346 62 494 18 von 9.00 – 20.00 Uhr Lesung

Versäum nicht den Termin…! … und andere tiefsinnig-heitere und mutige Erzählungen in Gedenken an den großen Erzähler Siegfried Lenz. Mit Margret Bergmann, Geschichtenerzählerin aus Bozen. Die Texte werden stimmungsvoll musikalisch begleitet.

Termin: Beginn: Ort:

Mittwoch, 19.11.2014 19.30 Uhr Mals – Bärenwirt

(K)ein Bildnis vom Mensch – ANDORRA in Mals Die Identitätssuche eines jungen Mannes findet in Max Frischs „Andorra“ kein gutes Ende. Dabei zeigt sich, dass auch die toleranteste Gesellschaft nicht gegenüber Vorurteilen gefeit ist. Das unreflektierte Denken und Handeln zeigt sich in seiner gefährlichsten Prägung: dem Antisemitismus. Frischs Parabel ist nach über 50 Jahren tagesaktuell. Menschen machen sich ständig von ihrem Gegenüber ein Bild, das sich als (Vor-)Urteil in ihren Köpfen manifestiert. Als Konsequenzen wird nicht nur das eigene Denken, sondern gar die Identitätsentwicklung des Anderen beeinflusst. Dabei gilt vor allem: Was uns ferner liegt, hat die schlechteren Karten akzeptiert zu werden. Ein ewiger Sündenbock scheint sich heute schon in das kollektive Gedächtnis eingebrannt zu haben.

09.11.2014 17 Uhr MALS Kulturhaus Info und Kartenreservierung: info@ftb.bz.it oder 347 6819754


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Bildungsausschuss Schlanders & Kortsch

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eit fast zwei Jahrzehnten beschäftigt sich der Bildungsausschuss Schlanders mit der lokalen Zeitgeschichte. 1995 wurde das Projekt „Schlanders vor 50 Jahren“ und 1997 „Schlanders in 50 Jahren“ umgesetzt. Zur Jahrtausendwende die Aktion „Schlanders um 1900“, in den Jahren 2002 und 2004 lautete das Motto „Geschichten und Geschichte“ und 2006 wurde beim hundertjährigen Jubiläum der Markterhebung von Schlanders mitgewirkt. Aus Anlass zum Erinnerungsjahr „100 Jahre Ausbruch des Ersten Weltkrieges 19142014“ ruft der Bildungsausschuss Schlanders

Bildungsausschuss Mals und Kortsch die Ereignisse von damals in Erinnerung. Dabei wurde das Ziel gesetzt, vor allem einer sich langsam breitmachenden „Vergessens Kultur“ von Kriegsgeschehnissen und einer Verherrlichung von Kriegshelden entgegenzuwirken und eine Friedenskultur in den Mittelpunkt zu stellen. Darum werden Geschichten rund um das Kriegsgeschehen im Rahmen einer Veranstaltungsreihe in den Vordergrund gerückt, z.B. Geschichten von Frauen als Mütter, Töchter und SanitäterInnen während der Kriegsjahre. Jugendliche sollen sich mit diesen Realitäten befassen, nicht mit den Heldengeschichten. Ein weiteres Ziel ist es, mit Geschichtsaufbereitung immer auch einen Bezug zur Realität herzustellen und Möglichkeiten der Reflexion und eine möglichst objektive Selbstbeurteilung und Selbsteinschätzung zu ermöglichen. Eine Veranstaltungsreihe der Bildungsausschüsse Schlanders und Kortsch in Zusammenarbeit mit dem Ortler Sammelverein Trafoi, den Schützenkompanien von Schlanders, Kortsch und Göflan, der Mittelpunktbibliothek Schlanders und den Philatelisten Schlanders.

Fr., 07.11.2014, 19 Uhr Kulturhaus Schlanders Eröffnung der Ausstellung „Gegen das Vergessen” und „Granatsplitter”, philatelistische Dokumentation in Ansichts- u. Feldpostkarten von Sebastian Felderer und Maurizio Misinato. Vortrag von Dr. Christoph Anstein: „Aufgestanden ist er, welcher lange schlief ” Die Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges Öffnungszeiten der Ausstellung: Sa. 08.11. - So. 30.11.2014, Sa. - So. 10 - 12 Uhr / 14 - 18 Uhr; Mo. - Fr. 18 - 21 Uhr; Schulen nach Anmeldung am Vormittag Tel.: 333 3203093 oder E-Mail: bz.schlanders@rolmail.it

Sa. 08.11.2014, 19:30 Uhr Kulturhaus Schlanders - Kino Lange Nacht des Films - “Die Wälder sind noch grün” 2014 , Aut/Slo, Marko Nabersnik „Gallipoli” 1981, Australien/Peter Weier

In Südtirol gibt es immer mehr Patienten mit rheumatischen Erkrankungen. Bei nicht angemessener Behandlung kann das für die Betroffenen noch immer zu Behinderungen führen. Mehr über diese Krankheit erfahren wir bei diesem Vortrag. Referent: Dr. Armin Maier, Leiter der Rheumaambulanz am Krankenhaus Bozen Termin: Do., 6. November 2014 – 19.30 Uhr Ort: Josef-Maschler-Haus, Tschars; Freiwillige Spende

„Vinschger Hoangart“ in Laatsch

Die Obervinschger Tanzlmusi mit Marian Polin Ein gelungener Abend war auch die 5. Ausgabe des „Vinschger Hoangarts“ im Gasthaus Lamm (Mala Peppi) in Laatsch, welches den optimalen Rahmen dafür bot. Mittlerweile im ganzen Tal bekannt, erfreuen sich alle Veranstaltungen regen Zulaufs. Die Klänge der Obervinschger Tanzlmusi lockten viele Tanzfreudige auf die große Tanzfläche. Die MusiklehrerInnen mit Gernot Niederfriniger, Miriam Tschenett und Judith Felderer sorgten mit ihren SchülerInnen dafür, dass alle Musikliebhaber auf ihre Kosten kamen. Star des Abends war sicherlich der einzige Südtiroler „Volks-Rapper“, Original DC Hamala Leif, Wolfgang Schöpf aus Laatsch. Er begeisterte das Publikum mit seinen kritischen und unterhaltsamen Rappsongs. Das umfangreiche Programm rundete Gernot durch gemeinsam gesungene Lieder und eine Lehrstunde im Poschen ab. Dank der Unterstützung des Bildungsausschusses Mals kann der Abend spesenfrei für alle Besucher in schöner Erinnerung bleiben. Die nächste Ausgabe des „Vinschger Hoangart“ (siehe unten).

Bildungsausschuss Latsch & Tarsch

Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars

„Rheuma – Was ist dabei? Das haben doch alle“

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Gesundheitsgymnastik Wohltuende Gymnastik für alle, die Wohlbefinden und Entspannung suchen Verspannungen werden gelöst und vernachlässigte Muskeln gekräftigt. Diese Gymnas. tik verbessert die Haltung, gibt Kraft und steigert die Beweglichkeit. Kursleiterin: Paola Sartori, Lana Start: Mo. 03. November 2014, 19.00 Uhr Weitere Termine: 10., 17., und 24. November 2014 Ort: Raikasaal Kastelbell Kursgebühr: 35 Euro Anmeldung: bis spätestens Mo., 27. Oktober 2014 bei Platzgummer Annamaria: Tel.: 0473 727257 oder 335 56 82 247 Mitzubringen: Turnunterlage Teilnehmerzahl begrenzt

Hoangart

G’sungen, g’spielt und tonzt in Freita, 07. November 2014, ob 20 Uhr im Bierkeller Latsch Olle Sänger/Innen, Musikontn/Innen und Tänzer/Innen sein willkommen! Die Geschwister Pichler, die Musikschual Unterer Vinschgau und der Volksmusikkreis Vinschgau loden herzlich in. Der Bildungsausschuss Latsch unterstützt den Obend.

In Zusammenarbeit mit ASV Kastelbell-Tschars/Raiffeisen

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


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Naturns

Foto: „Wind“-Archiv

Ein Jahr Tafel Naturns

Christine Losso und Edith Noggler

I

m Seniorenbeirat von Naturns wurde im Frühjahr 2013 besprochen, eine Tafel auch im eigenen Dorf zu initiieren gemäß dem Beispiel in Schlanders, wo dieselbe bereits seit zwei Jahren hervorragend funktioniert. Nach dem Zuspruch aller ging Edith Noggler alsbald auf die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und sie wurde schnell fündig: Im Sozialsprengel Naturns fand sie unter großer Unterstützung von Christine Eberhöfer den rich-

tigen Raum. Danke auch an Ferdinando Polverino und Roland Mair, die das Lokal auf Vordermann gebracht haben. Einige Schwierigkeiten bereitete, einen geeigneten Trägerverein im Dorf zu finden. Was anfangs nicht so leicht schien, entpuppte sich dann bald als gelöst. Mit der Onlus-Organisation „hope for a better world“ unter dem Vorsitz von Christine Losso, konnte die Tafel dann sofort ihre Tätigkeit aufnehmen. Am 12. November 2013 begann die Ausgabe an vorerst vier Familien und insgesamt 14 Personen. „Und heute unterstützen wir bereits 36 Familien und 156 Personen im Gemeindegebiet Naturns, Partschins, Plaus und Schnals“, erklärt Edith Noggler mit Zufriedenheit. Insofern habe sich das Vorhaben voll und ganz bestätigt, da die Zahlen eine eindeutige Sprache sprechen. Nach dem Aufruf zur Mithilfe haben sich auch sehr

Skischule Schnals - Scuola Sci Senales

viele Freiwillige gemeldet, die gerne bereit sind, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Noggler und ihr Team waren erfreut über so viel Verständnis und Bereitwilligkeit, auch im eigenen Umfeld und in unmittelbarer Nachbarschaft den Menschen helfen zu können. Die Tätigkeit der Tafel besteht darin, von folgenden Geschäften: Despar Naturns, Kaufhaus Gritsch, Lebensmittel Unterthurner, Ware, die kurz vor dem Verfallsdatum steht, abholen zu dürfen und am selben Tag an die Betroffenen auszuteilen. Edith Noggler: „Auch können wir einmal im Monat ins Zentrum des Banco-Alimentare fahren, mit dem wir in Trient intensiv zusammenarbeiten, um dort Waren in Empfang zu nehmen, die ein längeres Verfallsdatum haben. Somit wird es möglich, unseren Familien zweimal wöchentlich ein Grundpaket an Lebensmittel abzugeben.“

Bei dieser Gelegenheit möchte die Naturnser Tafel folgenden Unterstützern danken: der Vereinigung der Krippenbauer Tabland, der Raiffeisenkasse Naturns, der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, der Partnergemeinde Mutterstadt, Bozner Brot, der Firma Alber Peter, Siwa-Bau, VKE-Naturns, Familie Santner, FZC-Naturns, der Katholischen Frauenbewegung Rabland, dem Seniorenclub Tschirland, Seniorenheim Naturns, Gurschler Christian-Staben, den Vereinen rund um Stefan Prieth, Frau Margot Svaldi Tschager und allen Familien, die zusätzlich Lebensmittel gespendet haben. In weiteren drei Geschäften stehen Körbe bereit, die mit dort eingekauften Lebensmitteln gefüllt werden können: LD- Kompatsch, Unterthurner und Gritsch. Ein Anliegen der Tafel ist es auch, allen Bürgern insgesamt für die Solidarität zu danken.

Prad

„Der Mensch im Mittelpunkt“

Auch dieses Jahr organisieren wir wieder für Euch einen Vorweihnachtski & Snowboardkurs. Wer Lust und Laune hat sich schon vor der Wintersaison fit zu machen meldet sich einfach bei uns. Anche per quest`anno organizziamo per voi un corso prenatale di sci e snowboard. Per chi ha voglia di partire con il piede giusto già all`inizio della stagione invernale, chiamateci e iscrivetevi ai nostri corsi.

Termine - Periodi 29.11.2014 30.11.2014 06.12.2014 07.12.2014 14.12.2014

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Am 13.12. für alle gratis Skitag beim KidsSnowDay Il 13.12. durante la manifestazione KidsSnowDay giornata gratis per tutti

Informationen und Anmeldung - Informazione e iscrizioni Tel. 0473 662170 - Mobil 329 5942992 info@skischuleschnalstal.com Online buchen unter: www.skischuleschnalstal.com

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ie Besonderheit der älteren Menschen in den Vordergrund zu stellen und ihnen jene Wertschätzung zu geben, die sie sich verdienen, haben sich die Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund und Die Wanderausstellung „Der Mensch im der Vinschger Foto- Mittelpunkt“ zeigt insgesamt 16 Porträts graf Kurt Tappeiner von älteren Menschen zum Ziel gesetzt. Prad am Stilfserjoch gezeigt. Sie Herausgekommen ist eine einist werktags von 8 Uhr bis 12.30 malige Wanderausstellung mit Uhr und von 14.30 bis 16.15 Uhr beeindruckenden Bildern und zugänglich. Eröffnet wird sie am berührenden Texten. 16 Senio7. November 2014 um 10 Uhr mit rinnen und Senioren zwischen einer kurzen Einführung und ei69 und 103 Jahren wurden daner kleinen Feier. für von Kurt Tappeiner porträDie Seniorenvereinigung im tiert. Auf Initiative des Bezirks Südtiroler Bauernbund lädt alle Vinschgau der SeniorenvereiniInteressierten ein, die Ausstelgung im Südtiroler Bauernbund lung zu besuchen, und freut wird die Wanderausstellung sich auf eine rege Teilnahme „Der Mensch im Mittelpunkt“ an dieser einmaligen Foto-Textvom 7. bis 14. November 2014 Reihe. im Sitz der Raiffeisenkasse in

Foto: „Wind“-Archiv

Kid`s! , hallo bini n r e t l E Liebe nitori e bam e Cari g


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Vinschgerwind 22-14

/Gesellschaft/ 25 Schlanders

Hanf – Wiederentdeckung eines Allroundtalents

Ein Hoch auf die Sprachenvielfalt!

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Traditionelle Handernte in Lichtenberg; Tatkräftige Unterstützung gab es auch von einer Gruppe von Helfern von der Arbeitsrehabilitation Latsch ren, in einem für den Menschen idealen Verhältnis. Die Nutzbarkeit des Hanfes ist bei genauer Recherche schier unendlich und die Produktion hinkt vor allem in Europa der Nachfrage weit hinterher. Schon in der Steinzeit wurde in unseren Breiten Hanf genutzt, Ötzi trug einen Behälter mit Hanfsamen mit sich herum. Seit 2 Jahren wird nun auch in Südtirol wieder Hanf angebaut. Ausgehend von dem Pustertaler Pionierunternehmen Ecopassion. Heuer wurden in Südtirol ca. 10 Hektar Hanf angebaut, ca. die Hälfte davon im Vinschgau. Nächstes Jahr sollen es einige Hektar mehr werden. Der Hanfanbau benötigt weder Dünger noch Pestizide. Durch seinen schnellen Wuchs verdrängt der Hanf jegliches Unkraut. Hanf wird je nach Höhenlage zwischen April und Juni ausgesät und ab September bis Anfang Oktober geerntet. Der im Süd-

tirol geerntete Hanf findet verschiedene Verwendungszwecke, Samen werden zu Speiseöl gepresst, aus Blüten wird wohlschmeckendes Hanfbier gebraut und aus den Fasern werden nach der sogenannten „Feldröste“ Textilien, Baumaterialien und Dämmstoffe hergestellt, um nur einige davon zu nennen. Noch steckt der Hanfanbau in Südtirol in den Kinderschuhen, den Landwirten fehlt noch die Erfahrung mit dieser Nutzpflanze. Die Vermarktung sowie Vernetzung zwischen Landwirten und potentiellen Abnehmern befindet sich noch in der Aufbauphase. Heuer wurde von einigen Vinschger Bauern wahre Pionierarbeit geleistet. Man munkelt, dass vor allem im oberen Vinschgau der Hanfanbau eine nachhaltige, chemiefreie Alternative zur vorherrschenden Monokultur werden könnte. Bruno Telser

.000 Sprachen werden derzeit weltweit gesprochen, davon einige wie Chinesisch oder Englisch von Milliarden von Menschen, andere Sprachen sterben dagegen aus, weil sie wie z. B. das Resígaro, eine Eingeborenensprache im kolumbianischperuanischen Regenwald, nur noch Familienmitgliedern eines Stammes gesprochen werden. Wie Verena Rinner, die neue Direktorin am Oberschulzentrum Schlanders am Tag der Sprachen beim Sprachenfest im Schulhof des Sprachen- und Realgymnasiums betonte, soll nicht nur in der Schule „die weltweite Sprachenvielfalt bewusst gemacht und die Bedeutung des Sprachenlernens hervorgehoben werden.“

Foto: „Wind“-Archiv

m oberen Vinschgau wurde heuer seit Jahrzehnten zum ersten Mal wieder Hanf angebaut. Bis in die vierziger Jahre war der Hanf eine weit verbreitete Nutzpflanze, vor allem in Mitteleuropa. Hanf – lateinisch Cannabis – ist eine der ältesten Kultur- und Nutzpflanzen der Menschheit. Nach dem 2. Weltkrieg geriet der Hanf jedoch in Verruf. Ausgehend von den USA wurde Hanf global wegen seiner Rauschwirkung verboten. Heute weiß man, dass es dabei vor allem darum ging, die vielseitig und einzigartige Nutzbarkeit der Hanffaser zuerst durch die Baumwolle, dann durch petrochemisch erzeugte Kunstfasern zu ersetzen. Ein weiterer Grund war das enorme Potential des Hanfes zur Herstellung von Medikamenten. Diese wurden ebenfalls Anfang des vergangenen Jahrhunderts durch petrochemisch erzeugte Medikamente verdrängt. Noch im 19. Jahrhundert wurden ca. 70% der in den US- Apotheken verkauften Arzneien aus Cannabisextrakten gewonnen, oder beinhalteten dieselben. In Europa wurde seit den 50er Jahren kaum noch Hanf angebaut, seit den 90er Jahren erlebt der Hanf jedoch eine Renaissance. Die Hanffaser ist eine der stabilsten in der Natur vorkommenden Fasern und ist der Baumwollfaser in vielerlei Hinsicht überlegen. Hanfsamen und das daraus gewonnene Hanfsamenöl enthalten hohe Konzentrationen an Omega 3-, 6- und 9- Fettsäu-

Fotos: Bruno Telser

Vinschgau

Die SchülerInnen setzten die Vorgaben ihrer Direktorin sehr gut um. Mit spanischen Liedern, italienischen und lateinischen Sprachspielen und Sprachrätseln, mit französischen Rollenspielen und einer musicalartigen Englischstunde zeigten sie, wie kreativ die verschiedenen Sprachen vermittelt werden können. Im Rahmen des Sprachenfestes wurden auch mehreren Schülern international anerkannte Sprachdiplome überreicht. (mt)

Kunstgalerie Morandell präsentiert

ERNST MÜLLER Dauer der Ausstellung vom 7. bis 22. November 2014 Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–12 / 15–18.30 Uhr l Sa 9–12 Uhr Dr. Streiter Gasse 39/B l Bozen Tel. 0471/974757 l Mobil 335/8366990 l www.morandell.it


26 /Jugend/

Vinschgerwind 22-14

JuZe Freiraum Schlanders Ö Do. 06.11.12 von 19.30 bis 20.30 Uhr Zumbakurs für Mutter und Tochter Info & Anmeldung bis 05.11. im Juze Ö Fr. 07.11.14. ab 19.00 Uhr Kochen & Film Jugendzentrum JuMa Mals Ö Mi. 07.11.14 um 18.00 Uhr Thanks giving dinner Ö Sa. 08.11.14 um 8.00 Uhr Airsoftausflug für Ü16 Jugendtreff „Time Out“ Schnals Ö Sa. 01.11.14 + So. 02.11.14 Der Jugendtreff bleibt geschlossen Jugendtreff „All In“ KastelbellTschars Ö Fr. 31.10.14 Der Jugendtreff bleibt geschlossen Jugendtreff Chill House Stilfs Ö Fr. 07.11.14 ab 17.00 Uhr Mädelsnachmittag. Kochen inklusive! Ö Mi. 12.11. ab 18.00 Uhr “Woasch nou?“ Wir zeigen alte Klosn-Filme Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 08.11.14 ab 19.00 Uhr Pokerabend Jugendcafé Chillout Latsch Ö Mi. 05.11.14 ab 15.00 Uhr Playstation – Calcetto – Billard Turnier Info & Anmeldung bei Myri Ö Mi. 12.11.14 ab 17.00 Uhr Filmabend & Hot Dog Jugendtreff Tschengls Ö Do. 06.11.14 ab 17.00 Uhr Wir machen Buttons Jugendtreff Eyrs Ö Mi. 11.11.14 ab 17.00 Uhr Calcettoturnier Info & Anmeldung bei Myri Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Fr 07.11.14 ab 18.00 Uhr Gwond tauschen! Bringt eure Kleider mit, die ihr nicht mehr anzieht und tauscht sie mit anderen!! Ö Do 13.11.14 ab 17.00 Uhr Schokospieße machen!! Citytreff Glurns Ö Fr. 07.11.14 ab 16.00 Uhr Schokofondue Ö Sa. 08.11.14 Pizza-night! Jugendtreff Burgeis Ö Sa. 08.11.14 ab 18.00 Uhr Kulinarische Europareise/Frankreich Ö Mi. 12.11.14 ab 14.30 Uhr Loops selbst gemacht Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Fr. 31.10.14 ab 18.30 Uhr Halloweenfete Ö Fr. 07.11.14 + Sa. 08.11.14 Übernachtung im Jugendtreff für MittelschülerInnen, Anmeldung erwünscht! Jugendtreff „Juze“ St. Valentin Ö Sa. 01.11.14 Geschlossen Ö Sa. 08.11.14 ab 19.00 Uhr (Grusel)Motive in Kürbisse schnitzen und mit nach Hause nehmen (vorher im Treff anmelden! Kosten: 2 €), Kürbis + Apfelchips zubereiten Ö Mi. 12.11.14 ab 17.30 Uhr „Juze“ – Burger (verschiedene Burger selbst gemacht, Kosten: 2 €) Jugendtreff Reschen Ö Fr. 31.10.14 ab 17.00 Uhr Mädels – Halloween – Abend: Grusel – Essen selbst gemacht (2 €) + Film „Corpse Bride“ - Hochzeit mit einer Leiche Ö Sa. 01.11.14 Geschlossen Jugendzentrum JuMa Mals Ö Mi. 07.11.14 um 18.00 Uhr Thanks giving dinner Ö Sa. 08.11.14 um 8.00 Uhr Airsoftausflug für Ü16 Jugendzentrum Juma, Jugendtreff Burgeis, Jugendtreff Taufers: Ö 30. – 31. Oktober 2014 Buabmcamp für 1.Klasse Mittelschüler

30.10.14

Wenn etwas passiert, muss es oft schnell gehen: Damit auch Jugendliche wissen, wie man unter anderem einen Notruf absetzt oder eine stabile Seitenlage funktioniert, hat das Jugendzentrum Schlanders in Zusammenarbeit mit der Weiß-KreuzJugend (WKJ) Schlanders einen Erste Hilfe-Kurs organisiert. Die Jugendlichen konnten sich professionelle Tipps für Sofortmaßnahmen holen. Die Begleitpersonen der WKJ gingen auch auf spezielle Fragen der Jugendlichen ein, so wie etwa Fragen zu typischen Sportverletzungen, da viele der Jugendlichen, die am Kurs teilnahmen, begeistert von der Sportart „Freerunning“ (Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von Punkt A zu Punkt B zu gelangen) sind.

Kosten? 10 Euro .00 Uhr Dauer? 10.00 bis 18 JuZe Naturns Wo?

Bei diesem Sport ist es fast unmöglich, Verletzungen zu vermeiden. Der Kurs war für die Jugendlichen eine gute Möglichkeit sich mit dem Thema Erste Hilfe auseinanderzusetzen und auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Einige Jugendliche ergriffen nach dem Kurs, während eines kleinen Umtrunkes, die Chance, um den Verein „Weißes Kreuz“ besser kennen zu lernen. Wir danken der WeißKreuz Jugend Schlanders recht herzlich für den gelungenen, lehrreichen und interessanten Nachmittag.

Auch in diesen Herbstferien ist es wieder soweit: Es wird genäht und geschnitten, verziert und geklebt, bis alle eine tolle Tasche haben: Am 30. Oktober findet der Taschenworkshop, organisiert von den Jugendtreffs „Time Out“ Schnals, „All In“ Kastelbell-Tschars, „Chillout“ Latsch sowie von den Jugendtzentren „Freiraum“ Schlanders und „JuZe“ Naturns statt. Mädels haben neben dem Taschenworkshop die Möglichkeit, tolle Freundschaften zu schließen und einen ganzen Tag lang unter sich zu sein, und beim gemeinsamen Kochen wird sicher viel gelacht und getuschelt! Teilnehmen können interessierte Mädchen von 10 – 18 Jahren. Infos und Anmeldungen in deinem Jugendtreff.

Jugendzentrum Mals – Ausflug in den Erlebnispark Das dritte Wochenende im Oktober gehörte den über 16-Jährigen mit dem Ausflug in den Europapark nach Rust in Deutschland – auf Wunsch wurde der Ausflug gemeinsam geplant und durchgeführt. Am Samstag in der Früh startete der 9-Sitzer, zu Mittag wurde dann die erste Achterbahn bestiegen, wenig später die nächste. Am Sonntag Abend gings dann – müde, aber zufrieden, wieder nach Hause, im Frühjahr werden wir noch einmal die Reise machen, da es sich lohnt!

Hi Kids! Hier ein paar Neuigkeiten aus den Oberländer Treffs: Der Jugendtreff Reschen und der „Juze“ Hoad haben nun einmal im Monat an einem Wochentag geöffnet. Unter www.Jugendtreff.bz/ oberland und links in der Spalte könnt ihr sehen, was dort gemacht wird. Bis dann in den Treffs im Oberland! Wir freuen uns, wenn auch DU dabei bist!


Schlanders/Vinschgau

100 Preise für fleißige Leser

Foto: Heinrich Zoderer

Aus dem ganzen Vinschgau kamen die Kinder mit ihren Eltern nach Schlanders, um im Kulturhaus tolle Preise für den Sommerleserpreis entgegenzunehmen

S

ommerzeit ist Lesezeit. Und da es in diesem Sommer oft regnete, lasen viele Kinder aus dem ganzen Vinschgau in den Sommermonaten die angebotenen Bücher und beantworteten die Fragebögen zu den einzelnen Büchern. Insgesamt 60 Bücher standen zur Auswahl. 477 Kinder aus den 20 Bibliotheken des Vinschgaus nahmen am Kindersommerleserpreis teil und 2070 richtige Fragebögen wurden abgegeben. Bei der abschließenden

Veranstaltung am 18. Oktober im Kulturhaus von Schlanders konnte die Präsidentin Margit Kuntner vom Verein Vinschger Bibliotheken zusammen mit Daniela di Pilla Stocker und Raimund Rechenmacher 100 Preise an die fleißigen Leser und Leserinnen vergeben. Neben vielen Buchpreisen gab es auch verschiedene Gutscheine z.B. für Kinokarten im Kulturhaus Schlanders, für das Hallenbad in Mals, sowie Tageskarten für das Schigebiet

Watles und die Seilbahn nach St. Martin im Kofel. Folgende Bücher wurden am meisten gelesen: Ein Kuchen verschwindet (76 Leser), Mathildas Katze (70), Hase Hugo hat Schluckauf (68), Julian fliegt ins Weltall (56), Was zur Hölle?! (56), Cowboy Klaus und die RodeoRüpel (55), Cowboy Klaus und Otto der Ochsenfrosch (55), Die coolste Schule der Welt (55) und Mana, da steht ein Bär vor der Tür! (54 Leser/Leserinnen). (hzg)

Tschars

Gesundheitsgefährdung durch Elektrosmog

A

Foto: Heinrich Zoderer

m 20. Oktober lud die Gruppe Familiendorf, zusammen mit dem VKE, der Grundschule und der Umweltschutzgruppe Vinschgau zu einem Informationsabend über die Strahlengefahr von Umsetzern und Elektrogeräten ins Josef Maschler Haus. Wie der Strahlenexperte Hubert Comploi ausführte, hat die Erde ein natürliches Magnetfeld, das für

uns lebenswichtig ist und vielen Tieren, wie z. B. den Zugvögeln zur Orientierung dient. Seit der Erfindung der Elektrizität und besonders durch die Einführung von Rundfunk, Fernsehen und Handys werden elektrische und magnetische Felder erzeugt, die zu einer elektromagnetischen Umweltbelastung führten, die als Elektrosmog bezeichnet wird. Da man diese v.l.: Gemeindereferent und Moderator Johannes Kofler, der Strahlenexperte Hubert Comploi und der Mediziner Herbert Campidell

Felder weder sehen, noch riechen kann, sind diese für die meisten Menschen kein Problem. Man erfreut sich einfach der modernen Technik, egal ob es das Smartphone, WLAN oder ein Tablet ist. In Südtirol und in Deutschland haben sich Bürger in einem Dachverband „Bürgerwelle“ zusammengeschlossen, um vor der Zunahme von Elektrosmog aufzuklären. Nach Campidell gibt es noch keine sicheren Langzeitstudien, aber viele Einzelstudien, welche die Gesundheitsgefährdung unterstreichen. Die Folge sind nicht nur Kopfweh und Schlafstörungen, sondern auch ein erhöhtes Vorkommen von Krebs, Tumoren und Demenz. Auch eine verminderte Fruchtbarkeit, ständige Müdigkeit und Erschöpfung kann eine Folge von Elektrosmog sein. (hzg)


28 /Kultur/

Vinschgerwind 22-14

von Heinrich Zoderer

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„Es ist Frühling, und ich lebe noch“

s gibt viele Bücher über den Ersten Weltkrieg. Sie berichten über Schlachten, Gebirgskriege, Stellungskriege, über die Ursachen, den Verlauf des Krieges und warum dieser Krieg die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts war. Kyra Waldner aus Laas hat mit Marcel Atze ein ganz anderes Buch über den Ersten Weltkrieg herausgegeben. Es ist ein Bildband mit verschiedenen Essays über Einzelschicksale und persönliche Kriegserlebnisse. Infinitive bilden das Inhaltsverzeichnis: Aufzeichnen, Dichten, Fotografieren, Gefangen, Kommunizieren, Komponieren, Kriegsberichterstatten, Lesen, Lieben, Malen, Mustern, Pflegen, Sterben, Versorgen, Verweigern und Zensieren. Erzählt wird von Ängsten und Hoffnungen, vom Überleben und vom Sterben. Kyra Waldner arbeitet in der Wienbibliothek im Rathaus, einer der drei größten wissenschaftlichen Bibliotheken Wiens. Dort gibt es eine Handschriftensammlung mit 250.000 Autographen, d.h. Manuskripte, Briefe, Dokumente und private Archivmaterialien aus dem kulturellen Leben Wiens von 1750 bis heute. Die Herausgeber haben sich auf Spurensuche gemacht und persönliche Dokumente wie Tagebuchaufzeichnungen, Briefe, Postkarten, Fotos, Verwaltungsakte, Zeichnungen und Gedichte aus dieser Zeit durchforscht und nach den Lebensgeschichten dahinter gesucht. Beim Durchlesen bin ich auf interessante Geschichten und tiefe emotionale Ereignisse gestoßen. Nachfolgend einige Beispiele: Am Anfang war die Kriegsbegeisterung sehr groß. 50.000 Kriegsgedichte wurden täglich im deutschsprachigen Raum an Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften gesandt. Es waren Marschlieder, Soldatenlieder, Trutz- und Mahnlieder. „Hurra, nun ist es an der Zeit. Nun stehen wir all fürs Reich bereit. Wie heißt die Losung? Mann an Mann. Wie heißt der Feldruf? Drauf und dran.“(S. 50) Viele Soldaten haben ein Tagebuch geschrieben. Das war ein wichtiges Instrument, um die schrecklichen Erfahrungen und Ängste irgendwie zu verarbeiten. Viele technische Erneuerungen wurden in diesem Krieg

Ein schönes Buch über den Ersten Weltkrieg


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eingesetzt: die Eisenbahn, das Flugzeug, das Telefon und die Fotografie. „Die Aufnahmen von Kriegsgefangenen dokumentieren stets ein Machtgefälle, sie bringen bildlich die Überlegenheit der eigenen Truppe zum Ausdruck, die Fotos beweisen die Niederlage des Kriegsgegners.“(S. 81) Viele Kriegsgefangene planten die Flucht, verschwanden zu zweit, zu dritt. Viele kehrten, halbtot geprügelt, in die Lager zurück. Einige wurden erschlagen, niemand erfuhr je von ihrer letzten Stund. Im Gefangenenlager wurde Theater gespielt und es wurden Lieder gesungen. „Mit dem Feldmesser wurde eine Geige und eine Gitarre geschnitzt“ (S.120) Erzählt wird von den Fußmärschen der Kriegsgefangenen, der Ungewissheit, der Kälte, der Nässe, dem Hunger, den Toten und Verwundeten, der Einsamkeit, der Sehnsucht nach der Heimat. „Ich kam in einen Schusterladen betteln und habe der Frau einen Esslöffel gestohlen, der mir von riesig großer Bedeutung war, um nämlich auf einmal Suppe essen zu können. Es wurde von nun an als mein höchstes Gut betrachtet. Wer keinen Löffel hatte, der musste immer Hunger leiden.“ (S. 132). Im Buch ist ein beeindruckender Brief abgebildet, den Moritz Erwin von Lempruch, der Kommandeur der Ortlerfront an Karl Kraus, den Herausgeber der Fackel geschickt hat. Die Frau, die glaubt, dass ihr Mann gefallen sei, erwartet von einem anderen Mann ein Kind.

Sie bittet in dem Brief ihren Mann um Verzeihung und hofft, dass das Kind stirbt, denn dann ist alles wieder gut. Sehr nachdenklich macht das abgeänderte Vaterunser eines elfjährigen Jungen, der sich nur wünscht, dass sein Vater nach Hause kommt. „Vater unser, der Du bist in Russland. Eduard ist Dein Name, komme bald nach Deutschösterreich, bezahle unsere Schulden, gib uns unser täglich Brot, führe uns nicht in Versuchung und erlöse uns vom Übel des Alleinseins. Dein Sohn Hans.“ (S. 165) Im Buch werden Überlegungen gemacht, an die man gar nicht denkt. „Man meint, das Hauptziel des Krieges sei es zu töten. Doch weit gefehlt. Etliche moderne Waffen, wie etwa Minen haben gar keinen primären Tötungsauftrag. Sie sollen vielmehr verletzen. Denn jeder möglichst schwer Verwundete bindet bis zu fünf Soldaten, die nicht weiterkämpfen können, weil sie den noch lebenden Soldaten versorgen oder in Sicherheit bringen.“ (S. 297) Die Eltern oder Angehörigen der gefallenen Soldaten erhielten kurze Mitteilungen über den „heldenhaften“ Tod ihres Sohnes. Der Schmerz über den Verlust war noch größer, weil es keinen Ort gab, um den Toten zu beweinen. Viele blieben vermisst, viele kamen in ein Massengrab. Für viele gab es nie die Möglichkeit, Abschied zu nehmen oder zu erfahren, wo und wie ihre Angehörigen gestorben sind. „Schmerzlich war es mir, das

Vinschgerwind 22-14

/Kultur/ 29

Grab meines Kindes in fremder Erde in einem Gebiet zu wissen, das in Feindesbesitz geraten war.“ (S. 351) Gleich in den ersten Kriegsjahren wurden Spenden gesammelt und Geschenkspakete an die Frontsoldaten verschickt. „Mit allen nur erdenklichen Sachen, die in Kartons verpackt waren, wurden die Kriegsgefangenen bedacht. Warme Hosen, Hemden, Socken, Leibbinden, Handschuhe und Fäustlinge, Haus- und Strapazschuhe, Essschalen und Löffel, Zwirn und Nähnadeln, Zahnbürsten und Seifen enthielten diese Kartons, ja selbst auf das in Russland hochwichtige Läusepulver hatten unsere fürsorglichen Mitmenschen in der Heimat nicht vergessen. Für viele war es der letzte Lichtblick, der ihnen in diesem Jammertal noch beschieden war.“ (S. 396) Am Ende des Buches wird von der Zensurgruppe berichtet. 1300 Zensoren, die dem Kriegsministerium unterstellt waren, kontrollierten täglich 300.000 Briefe. Was für ein Aufwand! Viele überlebten den Krieg nicht, viele kamen verwundet zurück und viele kamen verändert zurück und fanden sich nicht mehr zurecht. Die Rückkehr war eine Konfrontation mit der grausamen, schonungslosen Wahrheit: „Mein Vater tot, mein Sohn liegt draußen bei den anderen, die man Helden nennt. Gott sei Dank, mein Weib lebt. Nun eile ich zu ihr, der Vielgeprüften, um ihr die Hälfte der schweren Bürge abzunehmen.“ (S. 125)

links: Titelbild: „Es ist Frühling, und ich lebe noch“. Eine Geschichte des Ersten Weltkriegs in Infinitiven. Von Aufzeichnen bis Zensieren.“ Residenz Verlag, St. Pölten 2014, 439 Seiten. Herausgegeben von Marcel Atze und Kyra Waldner aus Laas unten v.l.: Vaterunser: Der elfjährige Hans Weigl schickt dieses abgeänderte Vaterunser an seinen Vater an die Front M.v. Lempruch: Moritz Erwin von Lempruch (Nr. 2), der Kommandeur der Ortlerfront Spenden für Soldaten: Für die Soldaten an der Front wurden allerlei Spenden gesammelt und als Pakete verschickt. Oft war es der letzte Gruß aus der Heimat. Brief einer Frau: M. E. v. Lempruch schickt diesen Brief einer verzweifelten Frau an Karl Kraus, dem Herausgeber der Fackel


30 /Spezial-holz/

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Spezial Holz

87%

Der Vinschger Wald auf einen Blick: Zahlen, Fakten, Eigenheiten. Eine der Eigenheiten etwa - im Vergleich zum restlichen Land - ist jene, dass 87 Prozent der Waldfläche in öffentlicher Hand ist. Nachstehend weitere Informationen rund um Holz und Wald.

des Vinschger Waldes sind in Privatbesitz

1%

des Waldes im Vinschgau gehört der Kirche

von Angelika Ploner

45%

9%

der Waldfläche besitzen im Vinschgau öffentliche Körperschaften wie Gemeinden, Fraktionen oder Agrargemeinschaften.

37%

Fichte

Zirbe

Lärche

3%

1%

1%

1%

Rotkiefer

Tanne

Schwarzkiefer

Laubholz

60%

1935 wurde der Nationalpark Stilfserjoch per Staatsgesetz eingerichtet. Er umfasst Trafoi und Sulden, die Schatthänge des Haupttales zwischen Taufers i.M. und Tarsch, das Laaser Tal, Martell und das hintere Ultental.

12%

der Wälder im Vinschgau werden durch die Weide beeinflusst, 27 Prozent davon sogar stark.

Die Hälfte des Schutzwaldes im Vinschgau hat eine Neigung zwischen

50 100 und

Prozent

100 99.869 saisonal angestellte Arbeiter leisteten im Jahr 2012

Arbeitsstunden.


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Forststationen – Graun, Mals, Prad, Schlanders und Latsch – gehören zum Forstinspektorat Schlanders.

/spezial-holz/ 31

Das Forstinspektorat Schlanders hat eine Katasterfläche von

123.000 ha 38.900 ha Waldfläche umfasst das Forstinspektorat Schlanders.

und ist somit das zweitgrößte von insgesamt 8 Forstinspektoraten.

591

6.970.000

www.bundesforste.at

5

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Waldbesitzer vereint das Forstinspektorat Schlanders auf sich.

Kubikmeter beträgt der gesamte Holzvorrat im Forstinspektorat Schlanders.

In den letzten 85 Jahren stieg die Temperatur durchschnittlich um

+ 1,5

60

Jahre beträgt das Verjüngungsdefizit des Vinschger Waldes.

Grad Celsius an.

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32 /spezial-Holz/

Vinschgerwind 22-14

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„Der Vinschger Schutzwald braucht Hilfe“ Interview: Marilena Maas und Angelika Ploner

Vinschgerwind: Herr Broll, Sie schlagen Alarm: Der Vinschger Schutzwald ist in Gefahr. Mario Broll: Ja, das ist richtig. Der Vinschger Schutzwald braucht Hilfe, er braucht Unterstützung und er braucht eine Identifikation, damit er weiterhin flächendeckend leistungsfähig bleiben kann. In welchem Zustand befindet sich der Vinschger Wald? Grundsätzlich kann man sagen, dass sich der Vinschger Wald in einem relativ guten Zustand befindet, er ist jedoch alt und hat Verjüngungsdefizite. Auf rund 76 Prozent seiner Waldfläche benötigt der Vinschger Wald Unterstützung, da er eine ausgesprochen große Schutzfunktion ausübt: hauptsächlich Schutz vor Lawinen, vor Murgängen und vor Steinschlag. Somit muss man die Entwicklung dieser Wälder besonders unter die Lupe nehmen. Stichwort Verjüngungsdefizit des Vinschger Schutzwaldes: Welche Auswirkungen haben

60 Jahre Rückstand konkret? Wenn ich einen Vergleich anstreben darf: Es ist ungefähr so, als ob unsere Gesellschaft nur aus 80-90-Jährigen bestünde, die Mittelklasse fehlen würde und nur noch ein paar Kindergartenkinder vorhanden wären. Wie würden wir damit umgehen? Die Alten müssten die Aufgaben der Gesellschaft übernehmen, weil die Zwischengruppe fehlt. Genau so ist es mit dem Verjüngungsdefizit des Vinschger Waldes. Welchen Wertverlust müssen die Bauern durch den hohen Anteil an Altholz in ihren Wäldern oder auch die öffentlichen Verwaltungen, die vielfach Besitzer sind, beklagen? Wenn die alten Bäume „über die Zeit gestreckt“ werden müssen und nicht entnommen werden können, weil Jungholz nicht reichlich nachkommt, dann sinkt natürlich der Ertrag. Wir schätzen den Ertrags- und Wertverlust auf 10 bis mancherorts sogar 25 Prozent. Eine kurze Erklärung: Welche Bedeutung hat der Schutzwald, welche Aufgaben erfüllt er? Die Bedeutung des Schutzwaldes

ist auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene definiert. Der Schutzwald hat eine sehr, sehr wichtige Bedeutung, was den Klimaschutz betrifft. Er ist Kohlenstoffspeicher, Sauerstofflieferant und dient - in unseren Gebieten - hauptsächlich zum Schutz vor Muren, vor Lawinen und auch vor Steinschlag. Außerdem ist er für den Wasserhaushalt zuständig, was grad in unserer heutigen Zeit wichtig ist, wo extreme Witterungsereignisse an Häufigkeit gewonnen haben. Ein großes Problem ist die hohe Wilddichte. Auf der einen Seite stehen die Einzigartigkeit, der lockere Aufbau, die Steilheit des Standortes und die Klimaerwärmung samt Temperaturanstieg, die dem Vinschger Schutzwald zusetzen. Wir wissen beispielsweise, dass im Vinschgau in den letzten 85 Jahren die Temperatur um 1,5 Grad angestiegen ist und sich die Niederschlagsverteilung geändert hat. Auf der anderen Seite gibt es die Problematik des Wildes, eine der wichtigsten Thematiken, die es zu berücksichtigen ist. Was verlangen Sie von der Vinschger Jägerschaft, allen vo-

Foto: Angelika Ploner

Mario Broll ist Amtsdirektor des Forstinspektorates Schlanders. Der Vinschgerwind hat mit ihm ein Gespräch geführt: über den Vinschger Schutzwald – dessen Funktion, dessen Leistungen – und wieviel jährlich in die Vinschger Wälder investiert wird.

Mario Broll, Amtsdirektor in Schlanders seit 2010, davor u. a. 15 Jahre lang im Amt für Forstplanung tätig, davon 7 als Leiter ran vom Jagdverantwortlichen Berthold Marx? Verlangen ist etwas zu spitz formuliert. Ich würde ersuchen die Wilddichte angemessen zu halten, damit eine nachhaltige Verjüngung unserer Schutzwälder gewährleistet wird. Wieviel Geld wird jährlich in den Schutzwald investiert? Durchschnittlich wurden in den letzten zehn Jahren circa zwei


Millionen Euro jährlich in den Schutzwald investiert. Darin enthalten sind verschiedene Kosten: für die Schutzwaldsanierung, für Forstschutzmaßnahmen, für Integralprojekte zur Hochlagenaufforstung und Waldpflege und für die sogenannte Verjüngungseinleitung bei bodenschonender Holznutzung. Es kommen nochmal circa 450.000 Euro dazu, welche in die Weideverbesserung investiert werden, damit es die Waldweide in den Schutzwäldern nicht mehr braucht. Waren die SchwarzkiefernPflanzungen in den „Leitn“ ein Fehlprojekt? In keinster Weise. Es war ein Erfolgsprojekt gegen Hochwasser und Erosion. Man muss auch bedenken, dass nicht nur Schwarzkiefern gepflanzt worden sind, sondern auch Laubhölzer. Die Schwarzkiefern haben ihre ursprüngliche Funktion des Bodenschutzes und den Schutz vor Bodenabtrag sehr, sehr gut erfüllt. Sie stehen jetzt in einer schwierigen Phase durch die Klimaerwärmung und durch

die Umstellung der Witterungsereignisse, die eigentlich den Schädlingsbefall steigern. Deshalb muss man den Schwarzkiefern unter die Arme greifen, damit sie schneller in Mischwälder umgewandelt werden können. Welche forstwirtschaftlichen Maßnahmen sind in den nächsten Jahren geplant? Die forstwirtschaftlichen Maßnahmen werden sich hauptsächlich auf zwei Risikobereiche konzentrieren. Das sind hauptsächlich die Schwarzföhrenwälder und die Lärchenschutzwälder. Mit dem Lärchenschutzwaldprojekt haben wir bereits 7.000 Hektar Lärchen kartiert und 470 Einheitsflächen definiert. Von den 7.000 Hektar Lärchenflächen haben 1.400 Hektar einen dringenden Bedarf in den nächsten zehn Jahren unterstützt zu werden, für eine Investition von circa einer halben Million Euro im Jahr. Was die Schwarzföhrenforste betrifft, möchten wir in zehn Jahren zehn Prozent dieser Waldfläche in Laubholz-Mischwald umwandeln.

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Die Frau im Mittelpunkt:

Die Bowen-Technik als Unterstützung für weibliches Wohlbefinden. Eine Frau kann in dem Verständnis geschult werden, dass sie Kontrolle über ihr Leben hat und sie sollte dahingehend motiviert werden, gesunde Gewohnheiten in ihrem Lebensstil einzubauen und Wohlbefinden zu erhalten. Geht es der Frau gut, geht es der ganzen Familie gut. Frauen sollen bewusst leben, den Wert ihrer Gesundheit erkennen und wahrnehmen, denn Ernährung und Lebensweise haben einen enormen Einfluss – auch auf die nächsten Generationen. Die Gesundheit der Mutter vor der Empfängnis und während der Schwangerschaft beeinflusst direkt das Gesundheitsund Lebenspotential der nächsten Generation, sogar schon vor der Geburt dieser. Die Unterstützung der Gesundheit beginnt bei der Geburt und geht bis weit in die späten Lebensjahre. Durch die Bowen-Technik gelingt es den Frauen mehr Achtsamkeit für sich selbst aufzubringen und mehr Verantwortung für ihr eigenes Wohlbefinden zu übernehmen. Im Laufe des Lebens muss man sich mit verschiedenen GesundheitsDie Bowen-Technik ist eine ganzheitliche Methode und geht davon aus, dass der Körper die angeborene Fähigkeit besitzt, sich selbst zu heilen. Bowtech setzt an Muskulatur, Sehnen und Nervensträngen an und mobilisiert mit wenigen, gezielten Griffen die Selbstheilungskräfte und bringt dadurch den Organismus wieder ins Gleichgewicht. Die Muskeln entspannen sich und das Nervensystem wird ausbalanciert.

herausforderungen auseinandersetzen. Einige davon sind: > Kiefergelenk > Blasenentzündungen > Skoliose > Menstruationsstörungen, > Migräne > Emotionale Schwankungen > Kinderwunsch > Schwangerschaftsbegleitung > Unterstützung der Mutter und Baby nach der Geburt > Herz- und Gefäßkrankheiten > Wechseljahre > Osteoporose > Harninkontinenz > Körperliche und geistige Veränderung im Alter

Wenn wir Frauen fördern, fördern wir die ganze Gemeinschaft (unbekannter Autor)

Wohlbefinden für die ganze Familie

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Gisela Hutter & Klaus Lampacher 32"'> > 4/3231 $>eb> > $+^>`dgc>fb>cf>a`

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Facial Harmony

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Eine Tiefenentspannungstechnik


36 /Spezial-Wellness/

Vinschgerwind 22-14

30.10.14

Beauty Deluxe SPA

Wohlfühlen im ersten Alpin-Lifestyle Resort Südtirols Osmo Thermy

Dauer: ca. 60 Min. Ist eine Schlankheits-Pflege, die auf einem osmotischen Gleichgewicht, der Remineralisierung des Körpers und dem aromatischen Wohlbefinden basiert. Die OSMO- THERMY Pflegebehandlung verbindet eine Peeling- und porentiefe Hautreinigungstechnik, reich an Meersalzen, Blüten- und Fruchtextrakten. Die Wirkung der Behandlung ist es den Organismus zu entgiften, Problemzonen zu beseitigen und die Hautqualität zu verbessern.

Wir möchten Sie einladen, Ihre Zeit in 1400 m Höhe bei uns im Beauty Deluxe SPA zu verbringen. Begeben Sie sich auf eine Reise abseits des Alltags und lassen Sie sich von unseren fachkompetenten Beautymitarbeitern verwöhnen. So wie jeder Mensch einzigartig ist, ist auch seine Haut und seine Körperkonstitution einzigartig. Durch eine persönliche Beratung können wir exklusiv auf Sie abgestimmte Behandlung und unsere luxuriosen Produkte empfehlen. Neben Massagen, Gesichtsbehandlungen, Bäder,

Packungen, Beautypaketen und Paarbehandlungen bieten wir außerdem therapeutische Massagen wie Dorn Breuss, Cranio Sacrale, Dorn Osteopathie, Shiatsu uvm.

Unser diplomierter Wellnesstrainer

Des Weiteren begleitet Sie unser Wellnesstrainer Christian Zöschg durch die Woche. Er zeigt Ihnen die Geheimnisse auf dem Weg zum Wohlbefinden und Tricks für zu Hause - um auch im Alltag Energie und Kraft zu finden. Gerne können Sie auch Personal-Training mit dem Wellnesstrainer buchen.


30.10.14

Wellness:

Die Seele baumeln lassen... Martin Reisen bietet vom 11. bis zum 14. Dezember einen viertägigen Wellnessurlaub in Bad Schallerbach mit Besuch der Weihnachtsmärkte von Linz, Steyr & Wolfgangsee an. Dabei erwartet Sie ein paradiesisches Thermenhotel mit unzähligen Wohlfühlorten verteilt auf einer Fläche von 3.600 Quadratmetern: Eine abwechslungsreiche Sauna-Welt, ein balinesisches Palmenhaus sowie ein japanisches Teehaus. Über einen beheizten „Bademantelgang“ erreichen Sie die ganztägig geöffneten Thermen mit zahlreichen Attraktionen für Groß und Klein. Auch Restaurant und Küche spielen im 4-Sterne-Superior Wellnesshotel eine genussvolle Rolle, so können Sie regionale Spezialitäten und edle Tropfen aus der Vinothek bei Halbpension genießen. Ob Sie vom Angebot – dem Besuch des Linzer Adventsmarktes (11. Dez.), des Steyrer Christkindlmarktes (13. Dez.) oder dem Advent am Wolfgangsee - Gebrauch machen, steht Ihnen frei. Im Preis von 630 Euro pro Person sind die Teilnahme am Gesundheits- und Sportprogramm, Badetaschen, kuschelige Bademäntel, Frottee Badeschuhe, Tees und Säfte, österreichisches Strudel- und Kuchenbuffet am Nachmittag und vieles mehr enthalten. Auch die Anfahrt von Lana mit modernem Reisebus ist inkludiert. Untergebracht sind Sie im Doppelzimmer Superior. Das Angebot ist ab sofort bei Martin Reisen buchbar: Wellness in Bad Schallerbach und die Weihnachtsmärkte von Linz, Steyr und Wolfgangsee.

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Programm 2014 Erholen – Entspannen – Relaxen – Kuren

Abano & Montegrotto

ISCHIA

Reif Reif für für die die Insel Insel wöchentliche Fahrten bis 23.11. (letzte Rückfahrt)

Mehrtagesfahrten NOVEMBER: 09.-12.11. 11.-19.11. 13.-16.11. 15.-16.11. 30.11.-02.12.

DEZEMBER: 06.-08.12. 07.-08.12. 11.-14.12.

30.12.-02.01.

Spanien

zum Frühbucherpreis... Eine achttägige Erlebnisreise durchs feurige Andalusien zu einem Preis von 1.260 Euro pro Person bietet das Reise- und Busunternehmen Martin Reisen. Vom 11. März bis zum 18. März 2015 erwartet Sie ein vielfältiges Programm quer durch Andalusien. Die Rundreise macht Sie mit den schönsten Landschaften und glanzvollen Städten bekannt. Sie tauchen ein in die Welt des jüdischen Geisteslebens und des christlichen Glaubens. Lassen Sie sich vom Charme des Landes einfangen.

wöchentliche Fahrten bis 14.12. (letzte Rückfahrt)

Rom, die ewige Stadt Wellness in Bad Füssing (5 oder 8 Nächte) Städtereise Berlin Zum Volksfest der Oberkrainer nach Bled Adventszauber mit der MS Amadeus Rhapsody von Regensburg nach Nürnberg Prag, die goldene Stadt Ulm & Rothenburg ob der Tauber Wellness in Bad Schallerbach mit Weihnachtsmärkte in Linz, Steyr & Wolfgangsee Silvesterreise nach Rüdesheim am Rhein

Tagesfahrten NOVEMBER/DEZEMBER:

23.11. + 07.12. Fischessen 14.12. Gut Aiderbichl bei Salzburg versch. Termine Mailand – Salzburg – Innsbruck – München

MÄRZ 2015: UDO JÜRGENS Mitten Im Leben Tour 2015 Freitag, 6. März 2015 Olympiahalle Innsbruck Preis: ab Euro 88 pro Person Fahren Sie mit uns zu diesem Konzerthighlight!

Das Programm: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Tag Deutschland- Málaga Tag Costa del Sol- Málaga – Nerja – Almunécar – Granada Tag Granada Tag Granada – Córdoba – Sevilla Tag Sevilla – Jerez de la Frontera Tag Jerez de la Frontera – Cádiz – Conil de la Frontera Tag Conil de la Frontera – Bolonia – Algeciras – Ronda – Costa del Sol Tag Rückflug nach Deutschland

Der Transfer zum Flughafen München ab/bis Südtirol und der Flug bis Málaga und zurück, 7 Nächte in Hotels der gehobenen Mittelklasse inkl. Halbpension, Rundreise im klimatisierten Reisebus, Eintrittsgelder sowie eine örtlich deutschsprechende Reiseleitung sind im Preis inkludiert.

Achtung: Bei einer Buchung der Reise bis zum 14. November 2014 erhalten sie einen Frühbucherpreis.

Flugreisen März 2015:

FRÜHBUCHERBONUS VON 150 % bis 14.11.14

April 2015:

FRÜHBUCHERBONUS VON 100 % bis 31.12.14

11.03.-18.03.15 Spanien – Feuriges Andalusien 12.04.-19.04.15 Spanien – Mallorca, Königin der Balearen

Reisebüro & Busunternehmen Martin Plattner

MARTIN Reisen 39011 LANA - Hofmann Platz 1 Tel. 0473 56 30 71 - Fax 0473 56 39 88 info@martinreisen.com - www.martinreisen.com

39052 KALTERN - Goldgasse 3 Tel. 0471 96 20 86 - Fax 0471 96 19 85 kaltern@martinreisen.com


38 /PR-Wellness/

Vinschgerwind 22-14

30.10.14

pr-info 10 Jahre AYURVITA Schlanders

Dauerhafte Haarentfernung

Foto: Angelika Ploner

Ein Weg zum Selbst. Schmerzen in den Schultern, den Armen, Händen oder Beinen, Stechen im Rücken, nervöse Unruhe: Die Probleme, die sanft über die Wirbelsäule gelöst werden können sind vielseitig und betreffen jene Bereiche, Muskeln und Gelenke, die direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule verbunden sind. Denn das Spiegelbild der Seele und der Zustand des Geistes finden sich in der Wirbelsäule wieder. Die Wirbelsäule und das Rückenmark sind unser seelisches Gedächtnis: Blockaden, Traumatas, negative Erfahrungen legen sich hier ab. Und: können eben Schmerzen verursachen. Ziel ist es, diesen gestörten Fluss der Lebensenergie sanft wieder herzustellen. Durch gezielte manuelle energetische Wirbelsäulenarbeit, das „Sanfte Lösen über die Wirbelsäule“ werden Blockaden aufgehoben und damit neue Türen geöffnet: Alles findet wieder seinen Platz. Die Selbstheilungskräfte werden gestärkt, Regeneration und Heilung angeregt und das körperliche und seelische Gleichgewicht gefördert.

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pr-info - Kibea Wohlfühloase - Mals

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Das Team von Kibea v. l. Julia Niederegger, Beate Koch und Fiona Lee Öffnungszeiten: Mo: 13.00 - 21.00 Uhr | Di/Do: 8.00 - 16.30 Uhr Mi/Fr: 12.00 - 20.00 Uhr Bahnhofsstraße 33 - Mals

Für Vereinbarungen: Tel. 0473 83 15 05


30.10.14

Vinschgerwind 22-14

Spezial ITAS-Versicherung für Klimahaus-Besitzer

Werbemitteilung zur Verkaufsförderung. *Der Zinsbeitrag von maximal 160 Euro wird für alle Bodenkredit- und Hypothekendarlehen an Privatkunden gewährt, für die eine Beratung im Zeitraum 01.10. - 31.12.2014 erfolgt. Die Gutschrift erfolgt auf die erste Amortisierungsrate (also ab dem Moment der ersten Rückzahlung des Kapitalanteils) sofern das Darlehen im Laufe des Kalenderjahres 2015 abgeschlossen wird. Die wirtschaftlichen und vertraglichen Bedingungen sind in den Informationsblättern angeführt, die in den Filialen der Südtiroler Sparkasse zur Einsicht aufliegen und im Internet unter www.sparkasse.it veröffentlicht sind.

Die Anforderungen der Bevölkerung in Südtirol und der Nachbarprovinz Trient unterliegen einem stetigen Wandel. „Darauf müssen auch wir als Versicherer reagieren, mit Lösungen, die sich neuen Bedürfnissen anpassen oder diese sogar vorwegnehmen“, ist der Versicherungsverein ITAS überzeugt. Jüngstes Beispiel hierfür ist ITAS Habitas Green, eine Polizze, die sich an Eigentümer von Niedrig-Energiegebäuden (z.B. Bauernhöfen und landwirtschaftlichen Gebäuden in Klimahaus- oder Bio-Bauweise) richtet. Als Partner holte sich ITAS die Klimahausagentur Südtirol ins Boot – die italienweite Nummer eins, wenn es um energetisches Bauen und Sanieren geht. Versichern: einfach und transparent. Bislang war es für Bauherren oder Eigentümer schwierig, speziell für zertifizierte Klimahäuser Versicherungsangebote zu interessanten Bedingungen vorzufinden. „Im Rahmen einer Masterarbeit an der Freien Universität Bozen, die von ITAS gefördert und von der Klimahaus-Agentur fachlich begleitet wurde, entstand eine einfache und transparente Lösung, die sich an den Besonderheiten von Klimahäusern der verschiedenen Effizienzklassen orientiert “. Zertifiziert von der Klimahausagentur. „Das Produkt trägt den Namen Habitas Green und wurde mit dem Logo der Klimahaus-Agentur versehen, die für ihr Know-How im Bereich der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in ganz Italien geschätzt wird.“ ITAS ist der erste Versicherer auf Staatsebene, der eine derartige Versicherung anbietet und dabei auf eine Partnerschaft mit der Klimahausagentur verweisen kann. Infos zu ITAS Habitas Green unter www.gruppoitas.it oder suedtirol@gruppoitas.it. Grüne Nummer 800 292 837.

Die Wohntage der Sparkasse

/Spezial-Versicherung/ 39

Versicherung/Eigenheim Investieren und profitieren. CityLiving.bz, ein zukunftsweisendes Wohnprojekt in Bozen als Anlage nutzen Eine Wohnung gilt als sichere, weitblickende Investition durch Wertstabilität. Dabei gelten nach wie vor die Kriterien Lage, Qualität des Baus und die richtige Größe für eine optimale Wertschöpfung und maximale Rendite. Pohl Immobilien baut in Bozen, nahe der Altstadt, in einer sich stark etablierenden Zone zwei Wohnhäuser in solider „Pohl-Immobilien-Bauqualität”. CityLiving.bz nennt sich das Pojekt, hinter dem ein innovatives und nachhaltiges Wohnkonzept steckt. Es entstehen komfortable Zwei-Drei-Zimmer-Wohnungen sowie luxuriöse ”Penthouses” mit vier und mehr Zimmern. Die große Nachfrage nach Mietwohnungen lassen die Mietpreise in Bozen nach wie vor steigen. Beste Rendite sind daher für Investoren in Kleinwohnungen im Zentrum von Bozen garantiert. Für Informationen zum Projekt wenden Sie sich an Pohl Immobilien, Latsch, T +39 0473 622 196.

ung Veranstalt en rt e p x E mit

Mittwoch

12.11. r ab 17.00 Uh Filiale Mals 1 Hauptplat z

Bei diesem Informationsnachmittag der Sparkasse stehen Ihnen Experten mit Rat zur Seite und geben praktische Tipps. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Handwerker LVH und der Notarkammer organisiert. Anmeldungen und Infos: andreas.zischg@sparkasse.it, Tel. 0473 836111 www.sparkasse.it

840 052 052

Mehr Bank.


40 /Spezial-Versicherung/

Vinschgerwind 22-14

30.10.14

Wohnung in Naturns gesucht? Trögerstraße: ca. 94m² Nettowohnfläche Sehr große, sonnige Dreizimmerwohnung im 1. Stock mit großem Südwestbalkon in absolut ruhiger Wohnlage.

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30.10.14

Vinschgerwind 22-14

/Spezial-Versicherung/ 41

Ihr verlässlicher Partner heißt Tiroler Tourismus: Die TIROLER VERSICHERUNG erstellt individuelle Angebote für die Hotellerie und Gastronomie Ein Hotelier und Gastwirt trägt eine große Verantwortung, sei es für sein Eigentum, seine Mitarbeiter oder Gäste. Umso wichtiger ist es, sich so gut wie möglich für Unvorhersehbares abzusichern. Hierfür ist die TIROLER VERSICHERUNG der verlässliche Partner. Speziell für den Bereich Hotellerie und Gastronomie hat die TIROLER die passenden Angebote, damit es nach dem Unvorhersehbaren zu keinen bösen Überraschungen kommt. • V ersicherungsdeckungen können individuell auf die Bedürfnisse des Betriebes angepasst werden. Wichtig ist, dass die versicherten Summen dem effektiven Wert der versicherten Sachen entsprechen, um eine Unterversicherung zu vermeiden. Nie vergessen darf man elektrische Schäden sowie Abbruch- und Aufräumkosten. • N ach einem großen Schaden durch Feuer-, Sturm- oder Leitungswasser kann es sein, dass der Betrieb seine Tätigkeit unterbrechen muss. Um finanziellen Einbußen entgegenzuwirken, ist es ratsam die Betriebsunterbrechung mitzuversichern: den reellen Ausfall, berechnet auf die Summe des Deckungsbeitrages. • H otels, Restaurants, Bars und Gastbetriebe haben häufig viele und große Scheiben. Die TIROLER versichert in der Glasbruchversicherung eine Höchstsumme für jedes einzelne Glaselement, somit ist man ausreichend abgesichert, wenn auch einmal mehrere Glaselemente beschädigt sind.

• W as geschieht, wenn ein Gast z.B. durch ein verabreichtes Gericht oder Getränk körperlicher Schaden erleidet und der Lokalbetreiber dafür verantwortlich ist? Eine sehr wichtige Deckung ist hier die Produkthaftpflichtversicherung, welche bei der TIROLER bereits in der Betriebshaftpflichtversicherung enthalten ist. Weitere Informationen unter: www.tiroler.it oder bei den Experten der TIROLER, welche Sie gerne persönlich beraten.

Felsenfest versichert.

Mit dem „Schutzschild“ der TIROLER VERSICHERUNG ist das Hotelgewerbe in besten Händen: Verlässlichkeit, verständliche Sprache und schnelle Hilfe – dafür stehen wir.

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Vor Unterschrift lesen Sie bitte unser Informationsblatt.

Direktor Rudi Theiner, Hotel Therme Meran:

24.10.14 12:36


42 /Bauplatz/

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30.10.14

Die neue Grundschule in Laas Kinderstimmen zur neuen Grundschule Laas „Die Gäng gfolln miar guat, a die Tisch und die Stiahl und die Tofel. A die gelbe Forb gfollt miar guat. Die Klass gfollt miar a guat. Und der Fuaßbollplotz isch super.“ Joachim Kneissl, A 7 Jahre, 2. Klasse

„Miar gfollt die Schual gonz guat, a bissl zuviel Gelb und a bissl zuviel Glos isch, und die Klass isch a a bissl kleaner und miar passt der Computer- und der Werkraum und der Basketballplotz.“

Eva Hutter, 8 Jahre, 3. Klasse B

Neugierig und auch ein bisschen stolz marschierten die Schüler und Lehrer der Grundschule Laas heuer am 8. September in ihre Schule. Der Grund: Pünktlich zum Schulbeginn war die neue Grundschule in Laas – nach fast zweijähriger Bauzeit – fertig gestellt worden. Zweifelsohne ein besonderer Tag. von Angelika Ploner

D

as Ergebnis kann sich sehen lassen: Viel Licht, viel Glas und ein maßgeschneidertes Raumangebot zeichnen die neue Grundschule in Laas aus. „Es war uns wichtig, Offenheit und Transparenz im wörtlichen als auch in einem übertragenen Sinne spürbar zu machen – für mündige Teilhaber an einer offenen, demokratischen Gesellschaft“, erklärt Kurt Rauch, Architekt beim Wiener Architekturbüro s.o.f.a.. Die s.o.f.a.-Architekten haben den europaweit ausgeschriebenen Architekturwettbewerb für die Grundschule Laas gewonnen: Von 100 eingereichten Projekten wurde ihres als das beste bewertet. Bezug zu Laas und zur Grundschule hat s.o.f.a.

vor allem durch Andreas Grasser, gebürtiger Laaser und einer der drei Köpfe, die hinter s.o.f.a. stehen. Das nur am Rande erwähnt. Den Baukörper der Grundschule hat das Architektentrio genau positioniert: Von keinem der Klassenräume blickt man frontal auf die benachbarten Häuserfronten. Dabei scheint es auf den ersten Blick so, als ob die neue Grundschule Laas scheinbar willkürlich auf dem Grundstück steht. „Aber das ist keineswegs der Fall“, erklärt Rauch, „bei näherem Hinsehen werden die Bezüge zur Umgebung erkennbar und nachvollziehbar.“ Schlicht ist der Baukörper gehalten. Paneele – verschiedenflächig - strukturieren die Fassade optisch und geben der Grundschule ein besonderes Gesicht: Streng geometrisch und doch spielerisch. Grüne Farbfelder lockern


30.10.14

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/Bauplatz/ 43

„Miar gfollt ’s Gelbe guat. Dr Computer- und dr Werkraum und die Klass sein groaß. Der Pausenhof isch viel fletter, als zerscht, a der Fuaßbollplotz isch flott.“

Fotos: Angelika Ploner

Die Farbe Gelb fördert die Kreativität, wirkt strahlend und vermittelt eine warme und behagliche Atmosphäre

das Gefüge auf, setzen Akzente und bestimbegeistert. Hell und luftig ist der Bau konzimen – zusammen mit übers Eck laufenden piert, mit dem Anspruch viel natürliches Fensterbändern - die Optik maßgeblich mit. Licht – Tageslicht – ins Innere zu holen. Dort, wo der Eingang platziert ist, läuft Harmonisch ist der sich wiederholende die Fassade spitz zu. Die Aufteilung der Dreiklang: Holz, Glas und die Farbe Gelb Räume im Inneren, sagt Martina Rainer, die an Garderoben und Schränken. „Diese Direktorin des Schulsprengels Laas, sei gut Farbgebung lässt die Räume hell und fröhgelungen. Im Erdgeschoss sind Lehrerzimlich wirken“, ist Rainer überzeugt. Holz – mer, eine Lehrküche - die Eichenholz – tragen in einem zweiten Moment nicht nur die Böden in als Mensa dienen könnte den Klassen, sondern - ein Musikraum, ein Büro auch verschiedene und ein Elternsprechraum Wandelemente, Glas Durch die großzügigen untergebracht. Die zehn hingegen tritt in FenVerglasungen wird der Klassen mit den 140 Schüstern und Glasbändern Blick immer wieder ins lerinnen und Schülern, oberhalb der KlassenFreie geleitet die in diesem Schuljahr räume auf. „Gebäuvon Martina Rainer, Direktorin SSP Laas die Grundschule Laas bedeintern versuchten suchen, verteilen sich auf wir, das flächenmäßig das erste und zweite Obergeschoss. Hier limitierte Raumprogramm auszuweiten, inoben, in diesen zwei Stockwerken, sind die dem wir durch Lufträume und Galerien Klassen ähnlich einem Rundgang angeordräumliche Zusammenhänge schufen, welnet. In einem Kubus – mit Holz verkleidet che die Wahrnehmung der Kinder fördern – sind hingegen die Sanitäranlagen unterund es ihnen erleichtern, sich im Haus zu gebracht. Glas ermöglicht hier immer wieorientieren – es zu entdecken und überder Ein- und Ausblicke. „Durch die großzürascht zu werden“, erklärt Rauch das Ingigen Verglasungen wird der Blick immer nenleben der neuen Grundschule aus arwieder ins Freie geleitet“, ist die Direktorin chitektonischer Sicht.

„

schler, Marilena Gur sse A la K 4. 9 Jahre,

„Mir gfollt’s guat. Olls isch nui, miar gfollts Rechnen lernen und ’s Lesen lernen in der nuien Schual. Die Klass isch fein und der Pausenhof isch a schean.“

Jonas Alber, 6 Jahre, 1. Klasse A

„Also die nuie Schual gfollt mir guat, der Pausenhof isch flott. Die gelben Garderoben sein zu gwehnen und a es Glos isch zu gwehnen. Olls isch a bissl ondersch und die Klass isch in Vergleich kleaner. Miar gfollts guat in der nuien Schual.“

ner, Julia Tappei sse A la K 5. 10 Jahre,

„Miar gfollt’s guat. Die Schual isch flott. Miar gfollt die Klass und a die Forb.“

Esther Lechner, 6 Jahre, 1. Klasse B


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„Miar gfollt die Schual gonz guat, der Computerraum isch gonz groaß. Die Klassen sein a kloans bissl kleaner. Die Forb isch stork. Flott isch, dass miar nuie Tisch und nuie Stiahl hobm.“ Valentina Rieger, A 8 Jahre, 3. Klasse

„Die Klass gfollt miar guat, miar hobm a bissl die greaßere Klass als vert. Des Gelbe gfollt miar net a so guat. Der Pausenhof isch flott, a dass miar Fuaßboll und Basketboll spielen kennen.“

Tobias Blaas, 9 Jahre, 4. Klasse B

„Miar gfollt die Schual gonz guat, es isch viel die geaßere Klass als in der ondern Schual und miar hobm iatz a an Werkraum und an Computerraum. Und der Pausenhof isch a viel greaßer.“ Denise Theiner, B 7 Jahre, 2. Klasse

30.10.14

Hell und geräumig sind die Klassen, heimelig das Ambiente. Akustikdecken schlucken den Schall im Schulgebäude und sorgen für eine optimale - auch wertschätzende - Lernatmosphäre. „Die gute Akustik und das angenehme Raumklima haben Schüler und Lehrer rasch zurückgemeldet“, bestätigt Martina Rainer. Der Schulbau orientiert sich klar an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler und sieht nicht nur einen Musikraum, sondern zudem einen Mal- und Bastelraum und einen Computerraum für die Kinder vor. Kleine Ausweichräume und Nischen in den Gängen laden zum Lernen und Arbeiten ein. Im Kellergeschoss ist die Aula untergebracht, die gebäudeintern, „als auch über eine großzügig überdachte Außentreppe erschlossen wird.“ (Architekt Kurt Rauch) Dies ermöglicht und gewährleistet zudem eine unkomplizierte außerschulische Nutzung. Gelungen ist nicht nur der Schulbau, der durchaus als Referenzobjekt im Vinschgau dienen kann, gelungen ist auch der Pausenhof mit Fußball- und Basketballplatz, der bei Schülern und Lehrern auf Anhieb großen Anklang fand. Die Architekten sind zufrieden mit dem Bau. Kurt Rauch zitiert Günther Benisch aus dem Jahr 1992: „ Die Schule ist ein Ort, an dem die Schüler sich selbst und ihren Platz in der Welt finden können. Es kann uns nicht gleichgültig sein, wie dieser Platz aussieht.“ Und Martina Rainer: „Ich bin sicher, dass der Neubau den Anforderungen eines zeitgemäßen Unterrichts entspricht und einen guten Rahmen für die Umsetzung der pädagogischen Arbeit und das Lernen der Kinder bietet.“

Fotos: Angelika Ploner

44 /Bauplatz/

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30.10.14

Vinschgerwind 22-14

Geschichtlicher Abriss:

„Die Schual gfollt miar von außen guat. A bissele zuviel Gelb isch, die Klassen sein kleaner, ober fein isches drinnen, und flott isch der Werkraum und der Computerraum.“

Das Schulwesen in Laas

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uf das ferne Jahr 1644 gehen die ersten Hinweise auf ein Schulwesen in Laas zurück. Aus diesem Jahr ist nämlich eine „Instruction für Schullehrer“ bekannt. 1774 führte die österreichische Kaiserin Maria Theresia die Schulpflicht ein: Alle zwischen dem sechsten und dem zwölften Lebensjahr mussten in die Schule. Mit dem Übergang Südtirols – nach dem Ersten Weltkrieg – zum Königreich Italien änderte sich anfangs im Schulbereich wenig. Dies änderte sich allerdings mit der Regierungsübernahme durch Mussolini. Im Herbst 1923 wurden deutschsprachige Schulen verboten und die italienische Sprache in den Schulen eingeführt. 1928 waren in Laas nur mehr italienischsprachige Lehrer angestellt. Von 1924 bis 1940 gab es in Laas im Schulhaus einen amtlichen Unterricht in italienischer Sprache mit dem Ziel, den kleinen Laasern faschistische Mentalität einzuflößen und ihnen die italienische Sprache beizubringen. In den Stuben hingegen gab es geheimen Deutschunterricht, der das Volkstum erhalten helfen sollte. Im Optionsabkommen zwischen Hitler und Mussolini im Jahre 1939 erhielten Auswan-

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derer das Recht auf zwei Stunden deutschsprachigen Unterricht, um sie „auf den Einzug nach Deutschland vorzubereiten.“ Diese zwei Stunden wurden dem italienischsprachigen Unterricht angehängt. Es gab nun in Laas zwei amtliche Schulen: Die staatliche italienische Schule mit den faschistischen Lerninhalten einerseits und die Sprachkurse mit den nationalsozialistischen Lerninhalten andererseits. Nach dem Zusammenbruch des deutschen Reiches kam Südtirol im April 1945 unter alliierte Verwaltung und 1946 wieder zu Italien. Nach dem Abschluss des Pariser Vertrages zwischen Österreich und Italien wurden bereits im Oktober 1946 in der Gemeinde Laas deutsche Grundschulen in Laas, Parnetz, Tarnell, Tanas und Eyrs eröffnet; ein Jahr später auch in Allitz, Tschengls und Obertels. Die Laaser Schule besuchten 188 Schüler, die auf fünf Klassen aufgeteilt waren. Im Jahr 1946 wurden Klassen für italienischsprachige Kinder eingerichtet, die 1954 insgesamt 54 Kinder besuchten. Im Jahre 1961 konnte in Laas das neue Grundschulgebäude bezogen werden, die große Raumnot wurde somit gemildert.

Felix Hanny, 10 Jahre, 5. Klasse B

„Das neue Sc hulgebäude ermöglicht un terschiedliche Zugänge zum Lernen und de n Einsatz von un terschiedliche n Lernmethode n und Unterrichtskonzept en. Ich bin si cher, dass der Neu bau derungen eine den Anfors zeitgemäßen Unterrichts en tspricht und einen guten Ra hmen für die pädagogische Arbeit bietet .“

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Foto: Franz Grassl

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Denn zuvor waren die Klassen auf vier Gebäude verteilt: im Widum, im Schulhaus Ecke Peerengasse und Vinschgaustraße (heute Apotheke), in der Marx-Kirche und im „Neubau oder Judentempel“ (heute

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Josefshaus). Im Dezember 1962 wurde in Rom ein Gesetz verabschiedet, das eine Mittelschule in jeder Gemeinde vorsah. In Laas wurde diese Einheitsmittelschule mit deutscher Unterrichtssprache am 5. Oktober 1964 eröffnet und vorerst als Außenstelle von Schlanders geführt. Leiter war damals Heinrich Kofler. 28 Jungen und 25 Mädchen besuchten die ersten Klassen, wobei Jungen und Mädchen getrennte Klassen besuchen mussten. Ein Jahr später wurde die Schule unter Direktor Franz Wel-

lenzohn selbständig. 1969 wurde Anton Karnutsch neuer Direktor und leitete diese bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1977. Wilfried Stimpfl folgte auf Karnutsch und leitete die Mittelschule Laas bis zur Zusammenlegung mit der Mittelschule Schlanders unter Direktor Hermann Schönthaler, Schulleiter der Außenstelle in Laas war Johann Tumler. Im Herbst 1982 wurde der Schulbetrieb im neuen Mittelschulgebäude aufgenommen. 2001 wurde die Mittelschule Laas wieder von Schlanders getrennt und mit der Grundschule Laas zu einer Direktion zusammengelegt. Dem neuen Schulsprengel stand Wilfried Stimpfl als Direktor vor, seit 2005 leitet Frau Martina Rainer den Schulsprengel Laas. (Quelle: SSP Laas)

„Wir hatten das Glück, viele heimische Betriebe mit Fleiß und Motivation am Bau zu haben“ Seit dem 8. September gehört die Grundschule Laas nicht mehr den Handwerkern, sondern den Laaser Grundschülerinnen und Grundschülern. Nach fast zwei Schuljahren in der adaptierten alten Feuerwehrhalle durften diese heuer in die neue Schule einziehen. Das Bauvorhaben war eines der größten in der Gemeinde Laas. Der Laaser Bürgermeister Andreas Tappeiner ist zufrieden mit dem neuen Schulbau: Der Vinschgerwind hat mit ihm gesprochen. men 400.000 Euro für die Einrichtung. Ein Teil der Möbel wurde allerdings wieder verwendet. Insgesamt - das muss vielleicht erwähnt werden – liegen wir 20 Prozent unter den veranschlagten Projektkosten.

Während der Bauzeit wurden die Grundschüler in die alte Feuerwehr-Halle ausgesiedelt. Das ist richtig. Die Kosten der Adaptierungsarbeiten beliefen sich auf rund 420.000 Euro. Die Container-Lösung hätte - im

mediapool.it

Vinschgerwind: Herr Tappeiner, vorab die Kosten. Wieviel hat die neue Grundschule Laas gekostet? Andreas Tappeiner: Der Kostenpunkt der neuen Grundschule liegt bei 4,8 Millionen reinen Baukosten. Hinzu kom-

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Vergleich - rund 500.000 Euro für zwei Jahre gekostet. Wurde der gesteckte Zeitrahmen eingehalten? Die Bauzeiten wurden eingehalten: Im Herbst 2012 wurde die alte Schule abgebrochen, 2013

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Ein Fazit Ihrerseits. Mit dem Bau der neuen Grundschule am Standort der alten Schule ist eine neue stilvolle Nutzung des schulischen Areals gelungen. Durch einen kompakten Baukörper konnten die Freiflächen erhalten, bzw. sogar einer optimaleren Nutzung zugeführt werden. Die straffe und kompetente Bauleitung sorgte dafür, dass das Konzept der Architekten termingerecht und in einem realistischen Kostenrahmen umgesetzt werden konnte. Was war den Gemeindeverwaltern ein besonderes Anliegen? Die Anliegen der Gemeindeverwaltung waren mehrere. Einmal wollte man mit der Aufteilung in Gewerken bewusst heimische Betriebe zum Zug kommen lassen. Des Weiteren wählte man mit den Betonfaserplatten eine Fassadengestaltung, die möglichst geringe Folgekosten entstehen lässt. Und zum Dritten war uns wichtig, dass die zehnklassige Schule optimal im räumlichen Konzept des Baulörper untergebracht wird. Warum fiel die Wahl auf die Wiener Architekten s.o.f.a.?

Lassen wir die Bauzeit gemeinsam Revue passieren. Was waren die Herausforderungen? Eine gute Vorbereitung in der Planungsphase, eine überlegte Aufteilung in Gewerken mit teilweiser qualitativer Bewertung, das Glück viele heimische Betriebe mit Fleiß und Motivation am Bau zu haben und das Verständnis der Nachbarn, dass bei solchen Bauvorhaben immer mit Beeinträchtigungen zu rechnen ist. Es galt den Spagat zu finden zwischen herangetragenen Wünschen und dem finanziellen Rahmen, den es einzuhalten galt.

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Die s.o.f.a.-Architekten aus Wien mit einem Laaser Architekten als Mitplaner gewannen den Planungswettbewerb. Über 100 Architekturbüros hatten sich im Vorfeld daran beteiligt.

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war die Hauptbauzeit und heuer im Sommer waren alle Bauarbeiten abgeschlossen.

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Nationalpark Stilfserjoch

Sondrio Filmfestival Foto: Aus dem Hummelfilm von Kurt Mündl

Die 28. Auflage für naturkundliche Dokumentarfilme

Hummel im Anflug auf die Blüten der Schwarzen Johannisbeere.

Wolfgang Platter, am Tag der Hlg. Judas Thaddäus und Simon Zelotes, 29. Oktober 2014

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om 5. bis 12. Oktober 2014 fand in Sondrio die 28. Auflage des SondrioFilmfestivals statt. Dieses Festival, organisiert vom Kulturverein Assomidop und der Stadt Sondrio, ist den naturkundlichen Dokumentarfilmen gewidmet. Der international renommierte Wettbewerb geniest jenen Ruf, den das Filmfestival von Trient für die Bergfilme in der Fachwelt geniest. Das Sondrio-Filmfestival ist mit drei Geldpreisen von 5.000,00 bzw. 3.000,00

Euro dotiert, deren Stifter die Stadt Sondrio, die Region Lombardei und der Nationalpark Stilfserjoch sind. Für die Ausgabe 2014 waren insgesamt 117 Dokumentarfilme eingesendet worden. Der wissenschaftliche Beirat hat in einer Vorauswahl die 16 Filme ausgewählt, welche der internationalen Jury zur Bewertung im Rahmen der Filmwoche im Oktober 2014 vorgeführt worden sind. Am Hauptplatz im Altstadtkern von Sondrio sind die 16 Filme während der Veranstaltungswoche in einem Kinozelt auch in öffentlichen Vorführungen gezeigt worden.

Der Siegerfilm Der Hauptpreis 2014, der mit 5.000,00 dotiert ist, wurde dem österreichischen Regisseur Kurt Mündl für seinen Film „Das Geheimnis der Hummeln“ zuerkannt. Der Film wurde 2013 auftrags des ORF im Nationalpark Hohe Tauern und in anderen Gebieten Österreichs gedreht. Er zeigt die Hummeln als kleine Insekten, die eigentlich allen bekannt sind, aber über deren große Ökosystemleistungen wenige Menschen hinreichend Bescheid wissen. Der Film zeigt außerdem den Nutzen der Hummeln als Bestäuber in der Landwirtschaft


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Der Preis des Nationalparks Stilfserjoch, mit 3.000,00 € dotiert, wurde von der Jury dem Film „Der letzte Ozean“ des neuseeländischen Regisseurs Peter Young zugesprochen. Der Film ist im Jahre 2012 in der antarktischen Ross-See entstanden. Er zeigt die ökologisch negativen Folgen der Überfischung für die marine Biodiversität auf. Trotz zweier Anläufe ist es bisher wegen der wirtschaftlichen Interessen nicht gelungen, diesen Teil der Weltmeere unter Schutz zu stellen. In ihrer Begründung schreibt die Jury, dass der Autor den Zuschauer auf packende Art und Weise mitnimmt und sensibilisiert für dieses Schutzanliegen.

Wussten Sie, dass

Der Preis der Region Lombardei Der ebenfalls mit 3.000,00 € dotierte Preis der Region Lombardei ging an den ungarischen Dokumentarfilm „Szigetköz – Das innere Delta der Donau“. Regisseur Szabolcs Mosonyi hat den Film im Jahre

• es bei den Hummeln Arbeiterinnen ganz verschiedener Körpergröße gibt? Bei den Honigbienen sind die Arbeiterinnen alle gleich groß; die Arbeiterinnen schlüpfen bei den Honigbienen aus den geometrisch sehr regelmäßig und gleichförmig gebauten Sechseckzellen. Bei den Hummeln sind die Arbeiterinnen nach dem Stockdienst im Jugendalter Sammlerinnen von Nektar und Pollenstaub im Außendienst erst gegen ihr Lebensende hin als gefährlichste Mission in ihrem Lebenszyklus. • die Hummeldrohnen als Lockmittel für noch unbefruchtete Königinnen in den Gipfeln von Bäumen Duftkorridore aus Kohlenwasserstoff-Verbindungen markieren, um die Königinnen an diesen Begattungsplatz anzulocken? Die Drohnen fliegen die mit ihrem Duftstoff markierte Strecke im sogenannten „Patroullierflug“ regelmäßig ab, um die Königin vor ihren Konkurrenten zur Befruchtung zu erwischen.

Ein Beispiel für die Vogelwelt im Donaudelta: Ein Paar des Haubentauchers im Balzschwimmen. 2013 fertiggestellt. Der Film zeigt in fantastischen Aufnahmen das Leben am und im Fluss zu Zeiten unterschiedlicher Wasserführung: Wasser zerstört, baut auf, formt um und schafft mit dieser Fließdynamik immer wieder neue Lebensräume. Die Donau wird auch als Arbeitsraum und Erholungsraum vorgestellt. Der Publikumspreis ging an den Film „Kalahari“ des englischen Regisseurs Hugh Pearson, den dieser auftrags der BBC London 2013 in den Wüsten Kalahari und Namib in Südafrika und Namibia gedreht hat. Der Schülerpreis ging ebenfalls an den Film über die Hummeln von Kurt Mündl. 47 Oberschüler aus der Landwirtschaftlichen Oberschule Sondrio und aus dem Realgymnasium „Carlo Donegani“ Sondrio hatten diese Sonderjury gebildet. Im Laufe der Filmwoche haben über 18.000 Personen an den Filmvorführungen im Zelt auf der Piazza Garibaldi teilgenommen. 4.000 Schüler haben auch die Rahmenausstellung besucht, welche heuer den landwirtschaftlichen Produkten von vier Biobetrieben im Veltlintal gewidmet war: Getreide, Wein, Gemüse und Milchprodukte aus der Kleinregion, nach biologischen Kriterien produziert, waren von den Veranstaltern als Thema gewählt worden: In Vorausschau auf die Weltausstellung EXPO 2015 in Mailand, welche unter vielen anderen Themen auch die Versorgung der Weltbevölkerung mit landwirtschaftlichen Produkten behandeln wird.

• es bei den Hummeln auch Arten von sogenannten „Kuckuckshummeln“ gibt? Diese Hummeln sind Brutparasiten bei anderen Hummelarten: Kuckuckshummeln bauen selbst keine Nester, sondern legen ihre Eier in die Nester von anderen Hummeln ab und lassen ihre Brut von den Pflegeeltern aufziehen. Eben wie der Kuckuck unter den Vögeln ein Brutschmarotzer ist, so ist Brutparasitismus im Laufe der Evolution auch bei den Hummeln entstanden. Foto: Kurt Mündl

Der Preis des Nationalparks Stilfserjoch

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Foto: Filmausschnitt aus dem Film von Szabolcs Mosonyi zum Donaudelta

und im intensivierten Anbau von Kulturpflanzen. In der Begründung des Siegerpreises hat die Jury unter dem Vorsitz des Schweizers Andreas Weissen besonders auch das Regiebuch belobigt: Anhand der Lebensgeschichte von Hummeln wird der weit größere Kosmos der Biodiversität verdeutlicht. Hervorgestrichen wurden auch die erstklassigen und technisch schwierigen Aufnahmen von Bildern auf engstem Raum, der Erzählfaden, die Filmmusik und die Drammatik zwischen Ruhephasen und Konkurrenzkämpfen im Jahreslauf des Hummelstaates. Für den Nationalpark Stilfserjoch saß Frau Dr. Loredana Dresti in der internationalen Jury. Kurt Mündl ist ein österreichischer Biologe, Publizist, Kameramann und Autor, der in den Jahren 1979-1989 wissenschaftsjournalistischer Begleiter von Konrad Lorenz war. Bekannt ist Kurt Mündl vor allem durch seine naturkundlichen Dokumentarfilme aus der Universum-Reihe des Österreichischen Rundfunks. Nicht wissend, dass Kurt Mündl einen Film über die Hummeln gedreht und zur Teilnahme am Dokumentarfilm-Wettbewerb Sondrio Festival eingesendet hatte, hatte ich meinen Beitrag in der letzten Nummer des „Der Vinschger Wind“ den Hummeln gewidmet. Im Infokasten auf dieser Seite habe ich noch ein paar weitere wissenswerte Fakten aus dem Leben der Hummeln zusammengefasst, die ich dem empfehlenswerten Buch von Dave Goulson „Und sie fliegt doch“ (2013, Hanser Verlag) entnommen habe.

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Kopfporträt einer Hummel.


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Hervorragende Jugendarbeit

Persönlicher Gruß

Seit Jahren leisten die Verantwortlichen der Red Lions eine tolle Arbeit im Frauenfußball, vor allem im Jugendbereich gehört der Verein zu den bekanntesten und besten Teams im ganzen Land. Zahlreiche Titel und die Aufnahme von Melanie beim FC Bayern zeugen von dieser erfolgreichen Jugendarbeit. (sam)

„Ich vermisse hier in München alle Teamkollegen und den Trainerstab um Karin, Hari und Hannes von den Red Lions sowie meine Freunde und möchte auf diesem Weg schöne Grüße nach Südtirol schicken!“, so Melanies Worte an die Heimat.

Foto: Sarah Mitterer

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Dem Traum ein Stück näher Fotos: Theo Kuenrath

Burgeis/München - Viele Nachwuchskicker träumen von einer professionellen Fußballkarriere. Auch Melanie Kuenrath würde eines Tages gern als Profi auf dem Platz stehen. Um ihrem Traum ein Stück näherzukommen, hat sie Nägel mit Köpfen gemacht, den Schritt ins Ausland gewagt und wurde in den Kader der U17 Damen des FC Bayern München aufgenommen. Von Sarah Mitterer

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räume nicht dein Leben, lebe deinen Traum“ - das ist das Motto von Melanie Kuenrath, einem der größten Talente in Südtirols NachwuchsKickerszene. Und genau das hat die 15-Jährige nun in die Tat umgesetzt. Es war der 1. April, der ihr Leben von einem Moment auf den anderen auf den Kopf stellte. An diesem Tag erhielt „Melly“ die Nachricht, in die 1. Mannschaft der U17 Damen des FC Bayern München aufgenommen worden zu sein. Ihre ersten Fußballspiele bestritt sie in der Bubenmannschaft von Burgeis, später wechselte Melanie zum Damenfußballverein Red Lions, wo die dortige Trainerin Karin Pohl das Talent der Kickerin erkannte und erfolgreich förderte. „Vor einem Jahr hätte ich nicht geglaubt, eines Tages bei einem der besten Vereine der Welt zu spielen!“, freut sich die Ballkünstlerin, die zuvor nicht nur bei den Bayern, sondern auch bei Freiburg einige Probetrainings absolviert hatte. Beide Vereine wollten das Vinschger Talent in ihren Reihen haben, schließlich fiel die Wahl auf den Münchner Traditionsverein. Seit 1. September lebt die Kickerin, die die 10. Klasse des Gerhardinger Wirtschaftsgymnasiums besucht, in der bayrischen Hauptstadt und versucht, Schule und Sport unter einen Hut zu bringen. „Der Sport ist für mich ein super Ausgleich zur Schule und ich freue mich immer auf

links: Melanie Kuenrath - die Ballkünstlerin oben: Melanie (Mitte) beim Training

das Training. Auch wenn es sehr intensiv und anstrengend ist, bin ich danach immer glücklich und gut gelaunt.“ Drei Mal in der Woche trainiert Melly auf dem Trai-

ningsgelände des offiziellen Vereinssitzes und hat dort die Möglichkeit, Robben und Co. über die Schulter zu schauen. Ein Training findet in Aschheim, der Heimspielstätte, statt.

Den Sprung ins Bayern-Team hat Melanie geschafft, nun steht nur noch die Bürokratie im Weg. Denn es fehlt momentan die Spielberechtigung; mittlerweile ist diese beim FC Bayern, dem Bayrischen Fußballverband und dem DFB in Frankfurt durch. Da Melanie noch nicht 16 Jahre alt ist und es sich um einen internationalen Transfer handelt, entscheidet nun das internationale Schiedsgericht der FIFA, ob die Vinschgerin trotzdem jetzt schon die Spielberechtigung erhält. Dem Traum von der Profikarriere ist Melanie bereits ein großes Stück näher gekommen und sie wird hart arbeiten, denn sie weiß, Fußballprofi wird man nicht von heute auf morgen: „Es gehören jede Menge Disziplin, keine Verletzungen und auch Glück dazu.“


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Schlanders - Volleyball

Bilanz über die Vergangenheit I

m Iuli 2008 hat Ulrich Wielander mit Begeisterung das Amt als Sektionsleiter vom Volleyball der ASC Schlanders Raiffeisen übernommen. Nach sechs Jahren Arbeit hat er kürzlich diese wichtige Funktion niedergelegt. Um eine Idee der Liebe zum Volleyball in Schlanders zu bekommen: Circa 100 Mitglieder sind in der Sektion und davon sind rund 70 aktive Sportlerinnen. Der Vinschgerwind stellt dem 53-Jährigen, der zuerst aktiver Sportler und dann Sektionsleiter wurde, einige Fragen über seine Erfahrungen seiner freiwilligen Tätigkeit.

Foto: Leonardo Pellissetti

terin), Karin Wielander, Maria Wielander, Steffi Tavernini und Vanessa Ladurner die Führung übernommen. Vanessa Ladurner ist im Hauptausschuss des Sportvereines.

Ulrich Wielander gehörten auch Annemarie Siller und Franz Steiner, an die meine Anerkennung geht. Wir hatten alle drei entschieden, uns zu verabschieden und gleichzeitig bis Jänner 2014 zu bleiben, um der neuen Sektionsführung zu helfen. In der Tat halfen wir weiter bis September 2014, wenn die Neuwahlen stattgefunden haben. Nach den Wahlen haben wir drei uns verabschiedet und Andrea Wielander (neue Sektionslei-

Vinschgerwind: Wie sind Sie dazu gekommen, Ihre Funktion abzugeben? Ulrich Wielander: Die Entscheidung hat sich schon im Vorjahr gestellt, als die gesamte Führung zu diesem Schluss gekommen war. Zum Vorstand

Welche Aufgaben hatten Sie als Sektionsleiter? Hauptsächlich handelte es sich um Logistik, wie etwa zusammen mit Franz Steiner und Anni Siller die Tätigkeit in der Turnhalle zu organisieren, die Stundenpläne der Trainings festzusetzen, die Trainer zur Verfügung zu stellen, die Anmeldung für die Meisterschaft und Schiedsrichterkurse vorzubereiten, die Organisation für Turniere und Turnierbesuche. Dazu kommt auch die Organisation des Spielertransportes, wo auch die Eltern involviert werden, und die Pflege von Kontakten und Beziehungen zu den Kollegen der Spielgemeinschaft von Kastelbell. Eine Auf-

gabe war zudem die Organisation von Feierlichkeiten. Welche Erfahrungen nehmen Sie aus Ihrer Laufbahn mit? Ich erinnere mich an die schönen Kontakte mit den jungen Sportlern und mit den Familien. Bekanntschaften konnte ich knüpfen. Die Arbeit mit Jungen ist immer interessant wegen ihrer neuen Ideen. Was würden Sie Ihrer Nachfolgerin raten? Ich erlaube mir zu raten, immer in Kontakt mit den Jungen zu bleiben um ihnen zu helfen, ihre Eigenschaften ausdrücken zu können, sowie in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft zu leben. Für die Jungen ist es wichtig, etwas zusammen zu machen und zu organisieren, sowie zu spielen und auch in der Freizeit zu feiern. Interview: Leonardo Pellissetti

Fußball 2. Liga: ASC Laas Raiffeisen

Eishockey

Glorreiche alte Helden

Ein Match wie in alten Zeiten

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Foto: Leonardo Pellissetti

Georg Kaufmann in einem Moment seiner Laufbann

Kleinfeldspieler ist, und Marian Perfler, der bei den Amatori spielt, eingesetzt worden sind. Das Ergebnis war einfach glorreich. Laas ging schnell mit 2:0 in Führung, zuerst mit Bernd Hauser dann mit Martin Perfler. Die Plauser verkürzten mit Di Gallo, kurze Zeit später - natürlich auch wegen der Fähigkeit des Tormannes Florian Holzknecht - konnte Stecher einen Elfmeter nicht verwandeln. In der zweiten Halbzeit wurde nach einem Foul der Plauser Tormann Ziviani (ehemaliger Tormann von Laas und Schlanders) mit der roten Karte bestraft. Auch der Laaser Gabl wurde nach zwei gelben Karten vom Platz verwiesen. Am Ende erzielte der nach Verletzung wieder zurückgekommene Georg Kaufmann noch zwei Tore. Nach einer schwierigen Zeit hat Laas mit dem sensationellen Sieg und den 3 Punkten viel Moral tanken können. (lp)

ore, Emotionen und Spannung pur. Das Spiel der Eisfix gegen den HC Meran Junior erinnerte an alte Hockeyzeiten. Die zahlreichen Zuschauer sorgten für eine tolle Stimmung und auf dem Eis ging es Michael Laimer Gerstl war der Held des hart zu. Es war keine Abends Partie für schwache Kämpferherz und kämpften sich Nerven. Die Adler aus Meran erneut mit dem Überzahltor von diktierten das erste Drittel, lagen Tombolato heran. Eine Minukurz nach Anpfiff des zweiten te vor dem Schlusspfiff erzielte Spielabschnittes mit 3:0 vorn Öster den viel umjubelten Ausund die Latscher schienen kein gleich und das Spiel ging in die Rezept zu finden. Als Michael Verlängerung. Da dort nach fünf Stocker das erste Tor des Abends Minuten keine Entscheidung für die Eisfix erzielte, wendete fiel, musste das Penaltyschießen sich das Blatt zu Gunsten der her. Hier behielten die Vinschger Vinschger. Andreas Pohl verdie besseren Nerven und Mikürzte in Unterzahl auf 2:3 und chael Laimer Gerstl gelang der die Latscher waren nun Herr Goldtreffer, der den Sieg über des Spiels. Als in der 46. Minudie Meraner besiegelte und die te die Gäste ihren vierten TrefSensation perfekt machte. (sam) fer erzielten, zeigten die Eisfix Foto: Sarah Mitterer

eim außerordentlich klingenden Sieg gegen Plaus war die Laaser Mannschaft eine Mannschaft der Ausnahme. Als Erstes ist zu dieser These zu erwähnen, dass 5 Spieler fehlten: Fleischmann, Fabian Horrer, Dietmar Hauser, Luggin, Jan Platzer. Der andere wichtige Grund ist, dass einige alte Helden, Bernd Hauser, der jetzt


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ARSV-Vinschgau

Fußball U8 Vetzan/Glurns

Walter Platzgummer

Am Ende gibt es nur Sieger

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Klettern

Kletterteam in die Saison gestartet

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Foto: „Wind“-Archiv

as Kletterteam Vinschgau ist wieder in die neue Saison gestartet. Seit Anfang September trainieren über 20 Kinder und Jugendliche 2-mal wöchentlich in der Kletterhalle Martell. Die Kinder und Jugendlichen kommen aus verschiedenen Vinschgauer Sektionen, von Naturns bis Laas. Mit dabei sind auch wieder Fleischmann Tamara und Stefan aus Martell, welche im letzten Jahr bei der regionalen Meisterschaft den hervorragenden ersten bzw. zweiten Platz belegt haben. Die erste Etappe des heurigen Juniorcups wird in Seis am 15.-16. November stattfinden. In der Kletterhalle Martell werden ab 05. November auch Kletterkurse für Kinder und Erwachsene angeboten. Nähere Infos unter www.kletterhalle.it/martell oder martell@kletterhalle.it

ei strahlendem S onnenschein trafen sich am vergangenen 19. Oktober die jüngsten Fußballkicker aus dem Vinschgau bei den U8-Turnieren in Vetzan und Glurns und jagten auf dem Fußballplatz dem Ball hinterher. Über 200 Kinder zwischen 6 und 8 Jahren zogen sich an jenem Sonntag die Fußballschuhe an und versuchten das Runde ins Eckige zu befördern. Nicht nur Buben standen auf dem Rasen, auch Mädchen befanden sich in den Teams. „Im Vinschgau gibt es mit den Red Lions sogar ein reines Mädchenteam bei der U10, das gegen alle Bubenmannschaften die Meisterschaft bestreitet. Foto: Sarah Mitterer

Foto: „Wind“-Archiv

alter Platzgummer, ein Urgestein unseres Vereins, hat heuer wieder eine lange, kräftezehrende, aber erfolgreiche Saison hinter sich. Insgesamt nahm er an 30 Rennen teil bei denen er, wie gewohnt, hervorragende Ergebnisse erzielte. Besonders zu erwähnen sind der 2. Gesamtrang bei der Transalp, Erstplatzierter in Saalbach und Verona. Wir wünschen „unserem Walter“ einen Walter bei der e r h o l s a m e n Transalp 2014 Winter, um im nächsten Jahr mit voller Kraft und Elan in die neue Saison zu starten. Christian Pentori

Das ist einmalig in ganz Südtirol“, erwähnte Karl Schuster, der VSS-Bezirksleiter im Referat Fußball. Während beim Turnier in Vetzan elf Mannschaften am Start waren, nahmen in Glurns 10 Teams teil. Gespielt wurde

mit sieben Feldspielern und dem Torwart; jedes Team bestritt zwei Spiele zu je 15 Minuten. Die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei, zeigten vollen Einsatz und kämpften um jeden Ball. Das Ergebnis war nebensächlich, einen offiziellen Turniersieger gab es nicht. Denn bei diesen Turnieren sollen der Spaß und die Freude an der Bewegung im Vordergrund stehen, sowie das Gemeinschaftsgefühl gefördert werden. Für Stimmung sorgten die zahlreichen Eltern am Spielfeldrand, die ihren Nachwuchs lauthals unterstützten. Dank der vielen freiwilligen Helfer waren die beiden Turniere erneut ein echtes Fußballfest und schlussendlich konnten sich nicht nur die Spieler, sondern auch der Veranstalter und der Sport selbst als Sieger fühlen. (sam)

Schluderns

In sportlich guten und weniger guten Zeiten

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eit fast 40 Jahren kassieren Richard Telser, Friedl Agethle und Hubert Kofler ehrenamtlich das Eintrittsgeld zu den Fußballspielen in Schluderns. In der diesjährigen Saison haben sie besonders viel zu tun. Denn in der II. Amateurliga sind laufend Derbys an der Tagesordnung. Im Kreis A sind von den zwölf Mannschaften sechs aus dem Vinschgau (Schluderns, Laatsch/Taufers, Eyrs, Laas, Prad, Plaus). Und das hat seinen besonderen Reiz, für die Athleten und für die Zuschauer. Unzählige fiebern leidenschaftlich mit – oft zu leidenschaftlich, vor allem wenn die Wortwahl unsportlich wird. Das Spielniveau in der Gruppe ist relativ hoch und jede Mannschaft kann gegen jede gewinnen. Als Favoriten gehandelt werden die Mannschaften aus Dorf Tirol, Plaus und Ulten. Doch auch die übrigen können

Unermüdlich am Eintritt zum Schludernser Sportplatz: v.l.: Richard Telser, Friedl Agethle und Hubert Kofler

für Überraschungen sorgen, so die Mannschaft aus Schluderns, trainiert vom Spielertrainer Roman Perkmann. Drei Spieltage lang führte die Mannschaft die Tabelle an. Der Schludernser Kader kann auf motivierte junge Spieler zählen, doch einige erfahrene Kicker fehlen bedingt durch Verletzungen. Das macht es schwer, konstant gute Leistungen zu erbringen und zu punkten. Beim Derby gegen

Eyrs fehlte den Schludernsern das Glück zum Torerfolg. Die Chancen waren gegeben. In der Hektik wurden zwei Spieler vom Platz verwiesen. Und das Spiel ging 0 : 1 verloren. Am vergangenen Sonntag holte die Mannschaft trotz fehlender Stammspieler einen Punkt in Ulten. Es bleibt also spannend. Die Motivation der drei Männer am Eintritt ist ungebrochenin sportlich guten und weniger guten Zeiten. (mds)


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Laatsch

Vinschger Dorfläufer haben die Nase vorn

Die erfolgreiche Leichtathletik-Gruppe des ASV Laatsch/ASV Taufers mit dem Betreuer-Team

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en Abschluss der erfolgreichen Dorflaufsaison feierten die Athleten mit einem unbeschwerten Tag im Erlebnisbad von Naturns mit anschließendem Pizza-Essen. Die rund 40 Kinder (ab dem Grund-

schulalter) der Langlaufgemeinschaft ASV Laatsch und ASV Taufers und einiger Nachbardörfer hatten neun VSS Dorfläufe bestritten und zwar in Prad, Oberwielenbach, St. Valentin, Mals, Prags, Sarnthein, Gröden,

Glurns und Algund. Sie erreichten in der Gesamtwertung den zweiten Platz vor den jungen Athleten der Laufgemeinschaft Laas/Prad. Die Vinschger Gruppen haben landesweit ganz klar die Nase vorne. Der Erfolg ist

der Verdienst vieler ehrenamtlicher Trainer und Betreuer. Bei der Spielgemeinschaft Laatsch/ Taufers sind das Werner Rufinatscha, Konrad Schwalt, Anna Stecher, Günther Tragust und seine Frau Resi. Sie trainieren die Gruppe zweimal wöchentlich von Ende März bis Anfang Oktober auf der Sportplatzbahn in Mals und im freien Gelände. Und sie verstehen es bestens, die Läufergruppe beim Training und vor dem Start der jeweiligen Läufe zu motivieren. Oberstes Ziel ist nicht das Podest, sondern der Spaß und die Freude an der Bewegung - ganz ohne Druck. Jede/jeder gab ihr/sein Bestes und sie punkteten jeweils mit hervorragenden Einzelleistungen, die dann zum Erfolg führten. Auch manche Eltern, die regelmäßig als Begleitpersonen mit dabei sind, ließen sich vom Lauffieber anstecken und machten mit. Nun gehen die Laufgruppen in die Winterpause. Im Frühjahr 2015 geht’s wieder mit Schwung weiter. (mds)

Bezirksmeister und Italien Pokalsieger 2014

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ie Kegler des KC Schlanders befanden sich bereits vor Meisterschaftsbeginn in Hochform. Nachdem die Mannschaft Schlanders III. die Qualifikationsspiele zur Bezirksmeisterschaft überstanden hatte blieben nur noch 4 Mannschaften übrig, die sich den Titel des Bezirksmeisters 2014 ausspielen konnten. Am 11.09.2014 war es dann soweit, auf der neuen Bahnanlage in der Sportzone Texel im Schnalstal wurden die Finalspiele ausgespielt die der KC Schlanders eindeutig dominierte und sich den Bezirksmeistertitel 2014 der D Klasse mit einem Schnitt von 524 Holz vor dem ASKC Passeier V/A, dem ASKC Passeier V/B und dem ASV Tirol Mutspitz IV holte. Zwischendurch ging es am 05.09.2014 nach Algund zum ersten Ausscheidungsspiel um den Italien Pokal 2014 der

D Klasse. Dieses Spiel wurde mit 6/2 klar gewonnen, womit man in die 2. Runde aufstieg. Der nächste Gegner war am 12.09.2014 Tramin II., dieses Spiel wurde in überzeugender Manier mit 7/1 Punkten gewonnen. Damit war der KC Schlanders III. ins Halbfinale aufgestiegen und musste ein paar Tage später nochmals ins Überetsch, diesmal am 17.09.2014 gegen den AKSV Montan III. Auch in diesem Spiel war der KC Schlanders nicht zu bremsen und besiegte die Überetscher durch einen starken Auftritt der gesamten Mannschaft ebenso klar mit 7/1 Punkten. Mit diesem Sieg war der Einzug ins Finale um den Italien Pokal 2014 der D Klasse perfekt. Dieses Finale wurde am Pfarrhof in Bozen ausgetragen, der Gegner des KC Schlanders III. war die Mannschaft des AKC Groeden

Foto: „Wind“-Archiv

Der Kegelclub Schlanders auf Erfolgskurs

Die erfolgreichen Kegler des KC Schlanders II.. Die Vinschger Kegler gingen die Partie von Anfang an sehr motiviert und konzentriert an, sofort wurde einem klar, dass sie diesen Pokal unbedingt mit ins Apfeltal nehmen wollten, was auch die Grödner zu spüren bekamen und mit 7/1 Punkten untergingen. Der Italien Pokalsieger 2014 der D Klasse heißt KC Schlanders III..

Notiz am Rande, der KC Schlanders nimmt zurzeit sehr erfolgreich mit 4 Herren und 2 Damenmannschaften an der Meisterschaft des Italienischen Kegel Verbandes teil. Ebenso messen sich auch eine A Jugend und eine B Jugendmannschaft in den entsprechenden Meisterschaften. Hugo Verdross


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Aikido Mochizuki – Schlanders

Aikido Mochizuki-Lehrgang in Schlanders ie Sektion Yoseikan Budo des ASC SchlandersRaiffeisen richtet wieder einen Aikido Mochizuki-Lehrgang aus, der von Klaus Schwienbacher (3. Dan Yoseikan Budo und 1. Dan Aikido Mochizuki), einem erfahrenen und kompetenten Budo-Leh- Aikido Mochizuki ist eine sehr elegante, aber wirkungsvolle Kampfkunst, die durch geschmeidige und fließende rer, der gemeinsam Bewegungen gekennzeichnet ist. Jetzt immer mittwochs von 19.30 – 21.00 Uhr in Schlanders. mit Heinz Fritz zu den sehr elegante, aber wirkungs- Aikido fördert körperliche sowie Beweglichkeit sorgen. Pionieren der Kampfkünste im volle Kampfkunst, die durch geistige Beweglichkeit, KonDer Kurs umfasst 10 Einheiten Vinschgau zählt, geleitet wird. geschmeidige und fließende Be- zentration, Koordination sowie (2 „Schnupperlektionen“ sind koAikido Mochizuki ist ein Aikiwegungen gekennzeichnet ist. Fitness und bietet eine nicht allstenlos, der Unkostenbeitrag für do-Stil, der durch besondere Geschicktes Ausweichen, Hebel- tägliche Aktivität als Ausgleichsden Lehrgang beträgt 80 Euro) Vorzüge gekennzeichnet ist. Er und Wurftechniken sowie harmo- und Entfaltungsmöglichkeit. Für und findet jeweils am Mittwoch wurde von Minoru Mochizuki, nische Bewegungsabläufe und das Aikido Mochizuki braucht von 19.30 – 21.00 Uhr im Untereinem der bedeutendsten Meientsprechende Körperbeherr- man keine speziellen Voraussetgeschoss der Großraumturnhalle ster der Kampfkünste des 20. schung sind die wesentlichen zungen mitzubringen – es kommt (Dojo) der Sektion statt. Jahrhunderts, entwickelt und Elemente dieser Kampfkunst, weder auf Muskelkraft noch auf Informationen können wird von dessen Sohn Hiroo, die in besonderer Weise geeignet Körpergröße an. Ein konstantes unter folgender Telefonnumdem Begründer des Yoseikan ist, das innere Kräftepotential Aikido-Training kann auch im mer eingeholt werden: Budo, weitergeführt. des Menschen zu entfalten. Das fortgeschrittenen Alter für große Tel. 335 692 0251 Aikido Mochizuki ist eine

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Ein lang ersehnter Wunsch geht für den Schlanderser Theaterverein mit der heurigen Produktion in Erfüllung. Die Theatergruppe kann ein Stück des Schlanderser Autors Horst Saller erstmals aufführen. „Die Schlanderser Bühne führt das Stück eines Schlanderser auf! Eine tiefgründige Komödie... mit Herz, ...die Fragen des Alltags aufwirft“, so kommentiert die Obfrau Nadja Senoner. Die Regisseurin Daniela Montini Alber sieht die Inszenierung des Stückes als große Herausforderung, ihr Anreiz erhöht sich durch die Zusammenarbeit mit dem Autor selbst. So langsam fiebern alle der Spielzeit entgegen, die mit der Premiere am 14. November um 20.00 Uhr im Kulturhaus Schlanders beginnt. Wer sich in eine etwas andere Welt entführen lassen möchte und gespannt ist auf eine Uraufführung, der kann sich schon im Vorfeld unter der Telefonnummer 348 74 39 724 gute Plätze sichern. Aufführungstermine und Vorbestellung siehe Theaterwind

28/10/2014 09:35:04

Fotos: Theaterverein Schlanders

Uraufführung für den Theaterverein Schlanders.

vom 12. bis 14. November 2014 Rathaus der Gemeinde Mals, Bahnhofstraße 19 9.00 - 12.30 Uhr und 13.30 - 17.30 Uhr

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unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen

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Jahrestag/Danksagungen Immer wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Herzen.

Siegberta Pinggera

Heimatbühne Schnals

„Die Gedächtnislücke“

Wwe. Moser

Lustspiel in drei Akten von Bernd Gombold Regie: Peter Rainer Ort: Haus der Dorfgemeinschaft in Unser Frau – Schnalstal Aufführungstermin: Premiere: Fr. 07.11.14, 20.00 Uhr; So. 09.11.14, 16.00 Uhr; Fr. 14.11.14, 20.00 Uhr; So. 16.11.14, 16.00 Uhr; Sa. 22.11.14, 20.00 Uhr; So. 23.11.14, 16.00 Uhr; Reservierung: Tel. 331 78 27 275 (tägl. von 15.00 bis 20.00 Uhr)

*29.09.1924 † 04.10.2014 Stilfs

Vergelt’s Gott für jede Umarmung, für jedes stille Gebet, für jeden Händedruck, wenn Worte fehlten, für alle Zeichen der Liebe und Verbundenheit, für die Anteilnahme und das letzte Geleit, für die Spenden und Kerzen.

Theater Verein Schlanders

„Das Herz ist ein Umzugskarton“ Die Trauerfamilie

Die Liebe zu den Deinen war stets dein großes Streben. Trotz Arbeit, Kummer und Sorgen, hast du immer Halt und Trost gegeben. Nun stehen wir alleine ohne deine starke Hand, doch in unseren Herzen liebster Herbert hält uns ein unzertrennliches Band. 1. Jahrestag In liebem Gedenken an

Herbert Raffeiner *10.02.1963 † 01.11.2013 Schnals

Dorftheater Schleis

„Zwei Herren spielen Dame“

Schwank in drei Akten von Wilfried Reinehr Ort: Sparkassensaal – Schleis Aufführungstermin: Premiere: Sa. 15.11.14, 20.00 Uhr; So. 16.11.14, 18.00 Uhr; Sa. 22.11.14, 20.00 Uhr; So. 23.11.14, 18.00 Uhr; Reservierung: Tel. 346 624 94 18 (von 9.00 bis 20.00 Uhr)

Theaterbühne St. Valentin

Wir gedenken deiner bei der hl. Messe am Sonntag, 02.11.2014 um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche von Karthaus Schnals. Deine Familie und Verwandten

Gedanken, Augenblicke sie werden uns immer an dich erinnern und uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

„Handylust und Handyfrust“

Ort: Kulturhaus St. Valentin a.d.H. Aufführungstermin: Premiere: Sa. 15.11.14, 20.00 Uhr; So. 16.11.14, 20.00 Uhr; Sa. 22.11.14, 20.00 Uhr; So. 23.11.14, 16.00 Uhr; Sa. 29.11.14, 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 334 97 67 176 (09.00 bis 11.00 Uhr & 17.00 bis 19.00 Uhr)

Jahrestag/Danksagungen Der Mensch, den wir lieben, ist nicht mehr da, wo er war, aber überall dort, wo wir sind und seiner gedenken.

Hermann Tappeiner Gastwirt in Goldrain

* 17.8.1929

Uraufführung einer Farce (ein Akt ohne Pause) von Horst Saller Regie: Daniela Montini Alber Ort: Kulturhaus Karl Schönherr – Schlanders Aufführungstermin: Premiere: Fr. 14.11.14, 20.00 Uhr; So. 16.11.14, 17.00 Uhr; Do. 20.11.14, 20.00 Uhr; Sa. 22.11.14, 20.00 Uhr; So. 23.11.14, 17.00 Uhr; Di. 25.11.14, 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 348 74 39 724 (ab 16.00 Uhr)

† 17.10.2014

DANKE

für jede Umarmung, für jedes stille Gebet, für jeden Händedruck, wenn Worte fehlten, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für die Blumen und Spenden, für das letzte Geleit. Danke allen, die unseren Hermann in lieber Erinnerung behalten.

Die Trauerfamilie Bestattungen Tonezzer, Schlanders, Tel. 0473/730210

1. Jahrestag

Hermann Plagg * 05.02.1941 † 05.11.2013 Mals

In Liebe denken wir an dich, ganz besonders bei der Abendmesse am Sonntag, 09.11.2014 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Mals. Deine Familie


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Weiterbildung/Allfälliges Busfahrt So., 09. November 2014

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Anmeldung Tel. 0473 668 058

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Wann: Sa. 8. November 10.00 – 23.00 Uhr So. 9. November 10.00 – 19.00 Uhr Wo: Oberschulzentrum Claudia von Medici, Mals Infos: www.spieletage.it

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REFERENT/IN Eva Runggaldier TERMINE Sa, 15.11. – Sa, 06.12.2014 (jeweils Sa) UHRZEIT 09.00 Uhr – 13.00 Uhr, insgesamt 4 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 50 Euro ANMELDESCHLUSS Mi, 12.11.2014 Sprachen

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REFERENT/IN Erwin Folie

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Mo, 10.11., Di, 11.11., Do, 13.11.2014 19.30 Uhr – 23.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen OSZ Mals 75 Euro Do, 06.11.2014

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Martina Thanei TERMINE Mo, 10.11. – Mo, 01.12.2014 (jeweils Mo) UHRZEIT 16.00 Uhr – 18.30 Uhr, insgesamt 4 Treffen ORT Mittelschule Schlanders Kursbeitrag 60 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 06.11.2014

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Selbstbewusstsein stärken REFERENT/IN Eva Runggaldier TERMINE Sa, 15.11. – Sa, 20.12.2014 (jeweils Sa) UHRZEIT 14.30 Uhr – 17.00 Uhr, insgesamt 6 Treffen ORT JUZE Schlanders Kursbeitrag 40 Euro ANMELDESCHLUSS Mi, 12.11.2014

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Beruf

Erste Hilfe im Rahmen der Arbeitssicherheit (Betriebe gemäĂ&#x; Klassifizierung A)

REFERENT/IN Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes – WK

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TRÄUMST DU NOCH ODER SCHLÄFST DU SCHON? Wohlfühlgarantie mit Rückgaberecht: Das bedeutet, dass Sie innerhalb von 3 Wochen die CLIMABALANCE ® Decke bei Nichtgefallen wieder zurückbringen können und im Gegenzug eine gleichwertige konventionelle Bettdecke aus dem Sanders - Programm erhalten.

Luftpolster in den Klimazonen regulieren Wärme und Feuchtigkeit.

SCHLAF NEU ERLEBEN! Wir wollen Ihnen einen entspannten Schlaf und damit mehr Lebensqualität schenken. Natürliche Rohstoffe, die traditionsreiche Kunst feinster Batiste daunendicht zu weben und erstklassige Füllstoffe zeugen von der hohen Qualität unserer Bettwaren. Aber erst die weltweite patentierten Klimazonen zeichnen CLIMABALANCE ® aus. In Untersuchungen wurde bestätigt: CLIMABALANCE ® reduziert die Schlafbewegungen, sorgt für einen ruhigeren Schlaf und verlängert die für die Regeneration des Körpers wichtigen Tiefschlafphasen um bis zu 50%. Genießen Sie die unbeschwerte Freiheit und Leichtigkeit, die Ihnen CLIMABALANCE ® - Bettenwaren bieten.

GESCHÄFTSZEITEN: MO – FR 8.30 – 12.00 15.00 – 18.30 SAMSTAG 9.00 – 12.00

Schlanders - Andreas-Hofer-Str. 28 Tel. 0473 730231

www.graber-kg.com


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