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16.10.14
Inhalt
Vinschgerwind 21-14
/inhalt/ 5
Kommentar Was wollen die Bozner aus unserem Krankenhaus machen?
Schluderns: Für den Kindergarten oder für das Altenheim?
Seite 12
Seite 6
Intern/Extern: Vinschgerwind-Berichte bekommen Flügel
Seite
6
Partschins: Für die Umfahrung und für einen Weg nach Nasereit
Seite
6
Graun/Mals/Bozen: Kompliziertes Paradies
Seite
7
Titel 2: PR-Info - Klinik mit Biss - Die Südtirol Dental Clinic in Latsch
Seite
8
Naturns/Vinschgau: Lasst uns arbeiten, sagen die Unternehmer
Seite 10
Schlinig/Laas/Mailand: Mit 20.000 Bäumen gut versichert
Seite 11
Leserbriefe/Stellungnahmen
Seite 14
Valchava/Val Müstair: Großes Erntedankfest
Seite 16
Müstair: Alt werden im Val Müstair
Seite 17
Menschen: Paul Christanell aus Naturns
Seite 19
Sonderthema: Landwirtschaft im Vinschgau I Auto&Service
ab Seite 38
Nationalpark Stilfserjoch: Hummeln Wenn di Boazner ehrlich sain, nor miasn si sogn, dass si s’Kronkenhaus fa Schlondersch zuatian welln. Unt it amanondgoggelen.
Seite 56
Unt nor konn di Partei s’nächste Mol mit an Haufn Italiener fa Boazn koaliern. Wail di Stimmen fa dr Peripherie gean sellm irgendwo ondersch hin. Wenn ma sell will...
von Chefredakteur Erwin Bernhart
Welche Reform? Wenn im Vinschgau an die 8.000 Unterschriften von der jungen Goldrainerin Pia Tscholl für den Erhalt der Geburtenstationen gesammelt worden sind und diese kürzlich der Martha Stocker und dem LH Arno Kompatscher übergeben worden sind, wenn in Sterzing an die 2.000 Leute auf der Straße protestieren, wenn in Innichen Aufruhr herrscht: Kann die Landesrätin Martha Stocker diese Willensbekundungen aus dem Volke ignorieren? Ist es eine Reform, wenn in der Sanität vieles in Bozen konzentriert werden soll? Der Reform-Vorschlag von Gesundheitslandesrätin Martha Stocker kommt nicht an. Vor allem nicht in den kleinen Krankenhäusern, die laut diesem Vorschlag ausbluten sollen. Stockers Vorschlag ist es, die kleinen Krankenhäuser in Tageskliniken umzuwandeln. Sprich: Morgens aufsperren und abends zusperren. Wer vormittags operiert wird, wird am Nachmittag nach Hause geschickt. Ist es erforderlich, dass man nach der Operation einige Tage im Krankenhaus bleiben wird müssen, dann wird in Meran operiert - und so weiter und so fort. Das Krankenhaus Schlanders hat, so sagt es der Schlanderser BM Dieter Pinggera im Interview, 25 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung. Macht umgerechnet rund 70.000 Euro pro Tag. Das sind 2 Prozent von dem, was die Sanität in Südtirol insgesamt kostet. Große Sparmaßnahmen bei diesen 2 Prozent? Da wird man sich wohl etwas anderes einfallen lassen müssen, um das den Leuten, den Vinschgerinnen und Vinschgern, klarmachen zu können. Eines noch: Im Vorschlag von Martha Stocker, das KH Schlanders in eine Tagesklinik umzuwandeln, ist keine einzige Zahl enthalten, auch kein Zahlenvergleich - wie viel etwa in Bozen eingespart werden könnte.
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6 /politik/
Vinschgerwind 21-14
Radio digital
Vinschgau/Bozen
Wind-Nachrichten mit Flügel
B
erichte und Kommentare vom Vinschgerwind bekommen zuweilen Flügel. So haben gleich zwei Meldungen vom letzten Vinschgerwind Niederschlag in lokalen Medien gefunden: Die Frage nach der illegalen Baukonzession in der Gemeinde Mals haben die Internetportale salto und stol aufgegriffen. Ohne Bezug auf die Erstquelle. Der Kommentar von Andreas Waldner „Anschlussbruch. Tut das weh?“, in dem er den zeitlich zu knapp bemessenen BusAnschluss in Nauders in Richtung Mals angeprangert hat, hat den Freiheitlichen Landtagsabgeordnete Pius Leitner zu einer Landtagsanfrage animiert. Ob die Landesregierung diese Problematik bei der nächsten Fahrplanänderung zu berücksichtigen gedenke und ob die Landesregierung bei den Verantwortlichen des Postbusdienstes in Landeck bzw. in Innsbruck einwirken wolle, fragt Leitner. Und noch eine Geschichte fand kürzlich politischen Niederschlag: Bei der aktuellen Fragestunde am 7. Oktober wollte Josef Noggler wissen, was aus der Studie Pinggera/Gufler (Titelgeschichte Vinschgerwind Nr. 17 am 21.08.2014) geworden sei und was die Landesregierung gegen die Abwanderung unternommen habe. LH Arno Kompatscher antwortete, dass der ländliche Raum zu den Prioritäten für die Landesregierung gehöre. Die Studie von Pinggera und Gufler (30.000 Euro) habe viele positive Inputs gebracht, sei aber nur zum Teil umgesetzt worden. (eb/hzg)
Wind - online
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
Sind Sie mit dem Waren-Angebot der Kaufleute im Vinschgau zufrieden? Neue Umfrage: Sind Sie mit den Busverbindungen im Dreiländereck (Landeck-Schuls-Mals) zufrieden?
73,9 %
JA
26,1 % NEIN
Kindergarten oder Altenheim? Schluderns - Was hat Priorität – der Neubau des Kindergartens mit Musikprobelokal oder der Neubau des Altenheimes? Diese Frage beschäftigt den Schludernser Gemeinderat. Die Ratskommission für „Großprojekte“ hat die geschätzten Zahlen für beide Bauvorhaben als Diskussionsgrundlage auf den Tisch gelegt.
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
33 Radioprogramme können seit dem gestrigen Mittwoch in ganz Südtirol digital empfangen werden. Den Startschuss dafür hat LH Arno Kompatscher am 13. Oktober gegeben
16.10.14
VizeBM Astrid Reinstadler und Gemeinderat Armin Bernhard (beide MitnondFreie Liste Schluderns)
von Magdalena Dietl Sapelza
W
ichtig ist es, dass wir endlich etwas entscheiden und nicht nur reden“, sagt der neu gewählte Gemeinderat Rudi Stocker (SVP). Die unendliche Geschichte um den Kindergartenneubau in Schluderns mit integriertem Musikprobelokal hat bereits vor zehn Jahren begonnen. Nach mehreren Planungspannen liegt nun das Projekt auf dem Tisch. „Wir könnten im Frühjahr 2015 mit dem Bau beginnen“, sagt BM Erwin Wegmann. Mittlerweile ist jedoch eine Diskussion um den Bau eines neuen Altenheimes entbrannt, das als dringend notwendig erachtet wird. Im Mai 2013 war eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden. Das Altenheim (Altbau mit Zubau aus dem Jahre 1990) entspricht nicht mehr den modernen Pflegestandards. Es braucht mehr Einzelzimmer,
großzügige Aufenthalts- und Tagespflegebereiche, sanitäre Strukturen und vieles mehr. Nun steht der Gemeinderat vor der heiklen Frage: Welches der Großprojekte hat Priorität? Denn beide Bauvorhaben gleichzeitig könnten die Gemeindekasse sprengen. Bei der Gemeinderatsitzung am 30. 09. 2014 nannte der Vorsitzende der neu eingesetzten Ratskommission für „Großprojekte“, Armin Bernhard (Mitnond-Freie Liste Schluderns), die geschätzten Zahlen als Diskussionsgrundlage. Die Kosten für den Kindergarten betragen 3,2 Millionen Euro. Davon müsste die Gemeinde 2,6 Mio. (80 Prozent) selbst berappen. Dazu kommen für die Gemeinde noch die 1,2 Millionen Euro Zusatzkosten für das integrierte Musikprobelokal. Denn dafür gibt es keine Förderungen mehr. Das Altenheim würde 5,3 Millionen Euro kosten. Davon müsste die Gemeinde 1,1 Millionen (20
Prozent) selbst aufbringen. 60 Prozent an Landesförderungen sind derzeit noch zu erwarten. Den Rest würden Kreditvergünstigungen abdecken. Die Zahlen bzw. die Förderungen sprechen für das Altenheim. Die Direktorin des Konsortium Betriebes Laas/ Schluderns, Sibille Tschenett gibt zu bedenken: „Das Altenheim ist ein ständiger Wohnort von pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren - 365 Tage im Jahr - 24 Stunden Tag und Nacht.“ Es wäre aber der falsche Weg, Altenheim gegen Kindergarten auszuspielen. Optimistisch gibt sich BM Wegmann. Er erachtet es als „leicht möglich“, beide Bauvorhaben gleichzeitig zu realisieren. Gemeinderäte aller Parteien warnen jedoch davor, ein zu großes Risiko einzugehen. Bei der nächsten Gemeinderatsitzung im November soll weiter diskutiert, und wie Stocker hofft, auch entschieden werden. (mds)
16.10.14
Vinschgerwind 21-14
/politik/ 7
Partschins
Seilbahn braucht mehr Attraktivität er Gemeinderat von Partschins bleibt bei der Umfahrung von Rabland am Ball. Der Grundsatzbeschluss für die Neutrassierung wurde bei der letzten Ratssitzung nochmals ausführlich besprochen, an den Wünschen der Verwaltung für den Bauablauf nochmals gefeilt. Mit den Landesämtern habe man für das Procedere gutes Einvernehmen und es sei nicht selbstverständlich, dass man innerhalb eines dreiviertel Jahre für die Neutrassierung gemeindeintern größtmöglichen Konsens herstellen konnte. Der Grundsatzbeschluss wurde mit 15 zu 1 Stimme angenommen. Walter Weger sagte, er sei für die Umfahrung, müsse aber dagegen stimmen, weil es vor allem seinen Grund betreffe. Mit Schwung wolle man an der Umfahrung nun weiter dranbleiben, zumal die Landes-Prioritätenliste für Bauvorhaben eine dynamische sei, wie es Gemeindereferent Stefan Ganterer ausdrückte.
Unter Allfälligem de solle etwas tun. warf Ewald Lassnig Sagen wir es offen, ein brennendes Thesagte BM Albert Göma in die Runde: gele: Wenn wir mit Damit die Texelbahn einem 5-Tonner den erfolgreich bleibe, Weg in steilem Gebrauche es einen gulände hineinbrechen ten Verbindungsweg müssten, werde der nach Nasereit. Die Weg 1,8 bis 2 Meter Nasereithütte und breit. „Wenn ich von die Bergstation der der Forst und vom Bahn seien niveauNaturpark Texelgleich. Die derzeitige gruppe ein positives Verbindung, hinauf Heftiger Disput im Gemeinderat Partschins mit der Gutachten dafür zur Bärenfall und Aufforderung an die Gemeindeverwaltung, in Sachen habe, kein Problem. dann hinunter nach Wanderweg von der Bergstation der Texelbahn Richtung Was machen wir Nasereit sei nicht Nassereithütte aktiv zu werden aber mit einem negaattraktiv. Die Leute tiven Gutachten?“ fahren deshalb hinauf zur Stein- Breite können wir unsere Klien„Seit Nassereit als Jausenstaerbrücke. Ob das umweltfreund- tel nicht hineinschicken“, sagte tion wieder in Betrieb ist, spürt lich sei, fragte Lassnig. das die Bahn“, sagte Egger Ladie Tourismusreferentin Birgit Es entbrannte ein heftiger Egger Ladurner. Die Texelbahn durner. Aber es fehlen der Bahn Disput. Bereits 5 Varianten für ei- möchte einen 1,2 Meter breiten an die 35 Fahrgäste pro Tag. nen Verbindungsweg habe man Weg. Zudem benötige die TexelTatsache ist, dass das Erlebausgearbeitet, sagte VizeBM Luis bahn rund 1,5 Kabinenfahrten nis am Berg nur mit gut ausgeForcher. Peter Klotz, der Amtsdi- pro Tag mehr als bisher, um bauten und für möglichst viele rektor der Forstation Meran, be- nicht rote Zahlen schreiben zu Gäste gangbare Wanderwege stehe darauf, dass die Wegbreite müssen. Mehrheitseigener der ermöglicht wird. Die Texelbahn höchstens 80 cm betragen dürfe. Aktiengesellschaft ist die Gesitzt diesbezüglich zwischen „Bei einem Steig von 60-80 cm meinde Partschins. Die GemeinHammer und Amboss. (eb) Foto: Erwin Bernhart
D
Graun/Mals/Bozen
Leserbrief
Kompliziertes Skiparadies Obervinschgau
Hilflos!
A
Braucht unser Land ein so großes Bibliotheken Zentrum um zig Mio. Euro? Braucht unser Land einen weiteren Ausbau des Flughafens, der nur wenigen der Südtiroler Bevölkerung dient? Ist es nicht sinnvoller dieses Geld in die Gesundheitsdienste zu investieren? Was können wir einfachen Bürger/innen tun, um unsere Politiker davon zu überzeugen was uns wichtig ist? Eines ist klar: wir möchten, dass das Geld vorrangig in die peripheren Krankenhäuser investiert wird! Dann kommt es vielen zugute und zeigt, dass die Gesundheit als unser höchstes Gut ihren bisherigen Stellenwert behält. Aber was kann ich als einfache Bürgerin tun, um das der hohen Politik bewusst zu machen? Ich fühle mich so hilflos! Angelika Meister, Schlanders
auf die Beschlüsse des Gemeinderates und der beiden Skiliftgesellschaften Schöneben AG und Haider AG berufen, die sich in Richtung Liftverbindung St. Valentin - Schöneben ausgeprochen haben. Auf der anderen Seite wird von Seiten der Landespolitik die Forderung erhoben, endlich einen gemeinsamen Skipass im Obervinschgau zu installieren - sprich die Zusammenarbeit Watles, Haideralm, Schöneben, Maseben und auch Nauders zu forcieren. „Ohne gemeinsame Karte wird es wohl auch keine Investitionen bzw. Förderungen von Seiten des Landes geben“, sagt Joachim Theiner zum Ergebnis Foto: Erwin Bernhart
m 2. Oktober 2014 waren der Grauner BM Heinrich Noggler (Bild), der Malser Tourismusreferent Joachim Theiner und der Bezirkspräsident Andreas Tappeiner bei LH Arno Kompatscher und LR Richard Theiner, um sich über die künftige Entwicklung der Skigebiete im Obervinschgau auszutauschen. Die Lage im Obervinschgau ist kompliziert und vertrackt. Noggler hat in Bozen deponiert, dass für die Gemeinde Graun zuallererst die gemeindeinterne Lösung für den skitechnischen Zusammenschluss zwischen St. Valentin und Schöneben angestrebt wird. Dann sehe man weiter. Noggler kann sich dabei
des Treffens. Die Obervinschger Skigebiete hatten schon eine unterschriftsreife Vereinbarung vorliegen, bevor im Sommer die Nauderer den Skipass gekündigt haben (sh. Vinschgerwind 20/14). Wieder auf einer anderen Seite haben die Malser Gemeindeverwalter die Handelskammer Bozen um eine Studie gebeten, in der die touristische Entwicklungsmöglichkeiten des Obervinschgaus aufgezeigt werden sollten. In der Handelskammer sei man darüber nicht sonderlich amüsiert, denn die Gemeinde Graun sollte - wenn schon - mit dabei sein. In der Landesregierung will man derweil keine neue Studie. Vorhandene Daten sollen zusammengefasst und dann auch für eine mögliche Skipistenplanänderung bewertet werden. (eb)
8 /Pr-Info/
Vinschgerwind 21-14
16.10.14
Klinik mit Biss! Die Zahnmedizin hat im Vinschgau eine neue Dimension erreicht: Mit spezialisiertem Fachpersonal und modernster Technik hat die Südtirol Dental Clinic mitten in Latsch ihre Arbeit aufgenommen. Allen Fragen rund um Ihre Zähne begegnen wir mit kompetenten Lösungen.
Die Spezialisten der Südtirol Dental Clinic Dr. med. dent. Robert Jokisch 1997 Staatsexamen Zahnmedizin Freie Universität in Berlin 2000-2001 Weiterbildung zum I m p l a n to l oge n durch die DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantation); 2002-2003 Weiterbildung zum Parodontologen durch die DGP (Deutsche Gesellschaft für Parodontologen); 2004 Übernahme einer Zahnarztpraxis in Bozen; 2006/2007 Fortbildungen im Bereich Endodontie 2007 Vollständige Übersiedelung nach Südtirol und Übernahme einer Praxis in Schlanders; 2008/2009 Fortbildungen durch die DGÄZ (Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnheilkunde); September 2013 Eröffung Südtirol Dental Clinic August 2014 Klinik-Zulassung
Dr. med. dent. Tassilo Göz Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Fachzahnarzt für Kieferorthopädie Südtirol Dental Clinic Marktstraße Nr.12, I-39021 Latsch (BZ)
Bereits vor einem Jahr eröffnete die Südtirol Dental Clinic in Latsch ihre Tore. Der Gedanke dahinter war und ist es, der Bevölkerung ein zahnmedizinisches Komplettangebot unter einem Dach anbieten zu können. Nach einem Jahr erfolgreichen Arbeitens erfolgte im August 2014 die offizielle KlinikZulassung. Das Besondere für die Patienten ist es dabei, neueste Behandlungsmethoden angeboten zu bekommen und zwar auf allen Gebieten der Zahnmedizin. Seien es nun herkömmliche Zahnschmerzen oder eine Komplettsanierung mit Implantaten nach paradontaler Restaurierung des Restgebisses - es kann in jedem Fall geholfen werden durch Nennung verschiedener Alternativen zur Gebisssanierung. Der behandelnde Zahnarzt Dr. med. dent. Robert Jokisch aus Deutschland berät Sie gerne. Sind ein oder mehrere Zähne schief oder gekippt, wird im Team mit Dr. med. dent. Tassilo Göz, dem Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, die Behandlung Schritt für Schritt gemeinsam mit dem Patienten geplant. Durch regelmäßige Kontrollen, alle 4 bis 6 Monate, kann garantiert werden, dass Behandlungserfolge auch Erfolge bleiben. Durch Anrufe und SMS werden die Pati-
enten frühzeitig an ihre Termine erinnert. Ein weiteres Extra der Zahnklinik ist es, dass auch samstags behandelt werden kann. Ein zahnärztlicher Notdienst außerhalb der „normalen“ Zeiten ist derzeit im Aufbau. Die Klinik bedient sich modernster Diagnostik- und Therapiemethoden. Ein modernes 3-D-Röntgengerät mit minimaler Strahlung, Lachgas-Sedierung bei Angstpatienten, Behandlungen mit einem Operationsmikroskop sind Beispiele für zeitgemäße zahnmedizinische Behandlungsmethoden. Eine Paradedisziplin der Südtirol Dental Clinic sind zudem die „Zahnverschönerungen“, also Behandlungen innerhalb der ästhetischen Zahnmedizin: Durch so genannte Verblendschalen oder „Veneers“ können unschöne, schiefe oder lückenhaft stehende Zähne wieder in richtiger Position und Farbe erstrahlen. Durch die speziell ausgebildeten Fachkräfte können dann noch Aufhellungen durch „Bleaching“ nach erfolgter professioneller Zahnreinigung erfolgen. Das momentan zehnköpfige Team ist voll motiviert und steht den Patienten jederzeit zur Verfügung.
Weiße, gleichmäßig geformte Zähne strahlen Kraft, Erfolg und Lebensfreude aus. Menschen mit gepflegten Zähnen werden als zielstrebiger, erfolgreicher und konsequenter beurteilt. Ob Sie sich nun perfekte Zähne á la Hollywood wünschen oder die sanften Korrekturen Ihr natürliches Lächeln verschönern sollen. Die Möglichkeiten der modernen Zahnheilkunde Ihr Lächeln wiederherzustellen sind so umfangreich wie nie zuvor. Da die Ausstrahlung und das Wohlbefinden maßgeblich vom Zustand der Zähne bestimmt werden, ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen die Leistungen der ästhetischen Zahnheilkunde für sich entdecken und nutzen. Informationsabend für Implantatpatienten am Mittwoch, 12.11.2014 um 18.00 Uhr (Dr. med. dent. Robert Jokisch) Informationsabend für Kieferorthopädie-Patienten am Dienstag, 18.11.2014 um 19.00 Uhr (Dr. med. dent. Tassilo Göz) Die Informationsabende sind kostenlos, Voranmeldung erbeten unter: 0473 621764
Telefon: 0473 62 17 64 E-Mail: info@sueden.it
Bürozeiten für Terminvereinbarungen: Montag und Dienstag von 09.00 bis 17.00 Uhr Mittwoch und Donnerstag von 08.00 bis 16.00 Uhr Freitag von 08.00 bis 13.00 Uhr
16.10.14
Vinschgerwind 21-14
/Pr-Info/ 9
von links: Holzknecht Sabine, Alber Lisa, Dr. med. dent. Jokisch Robert, Raffeiner Juliane, Tappeiner Magdalena, Jokisch Stephanie, Niedermair Karin, Dr. med. dent. Göz Tassilo, Privora Verena, Angerer Heidi
Die Südtirol Dental Clinic hat sich zur Aufgabe gemacht, das gesamte Spektrum der Zahnheilkunde abzudecken. Vor Ort bietet unsere Clinic Spezialisten für: – Prophylaxe / Laserbleaching – konservierende Zahnheilkunde – ästhetische Zahnheilkunde – Implantologie – Paradontologie – Chirurgie (inkl. zahnmed. Notfälle) – Kinderzahnheilkunde – Kieferorthophädie – Endodontie (Wurzelbehandlung) – Lachgas-Sedierung – Narkose
Lächeln wie ein Star. Kontaktlinsen-Dünne Veeners für Ihr Strahlend weißes Lächeln. Die innovative Technologie macht es möglich, Ihnen ein perfektes und dennoch natürlich aussehendes Lächeln zu geben. VENEERS können so dünn wie Kontaktlinsen sein, sind jedoch so transparent, dass sie wie natürliche Zähne aussehen. Das Beste daran ist aber die völlig schmerzfreie Behandlung ohne Bohren oder Narkose zur Vorbereitung der Zähne. Mit anderen Worten, wer schön sein will, muss NICHT mehr leiden. Gönnen Sie sich das Lächeln, das Sie schon immer wollten.
oben: Der großzügige Eingangs- und Wartebereich strahlt die vom Südtirol-Dental-Clinic-Team gelebte Freundlichkeit aus links: Die moderne und ergonomische Einrichtung bringt ein angenehmes Arbeitsklima mit sich
Moderne Kieferorthopädie in der Südtirol Dental Clinic Bei Kindern: Wir erkennen und behandeln die Kieferfehlstellungen bei Kindern frühzeitig. Gewohnheiten wie Daumenlutschen, Lippenbeißen, Lippensaugen, falsches Schluckmuster, fehlender, ungezwungener Lippenschluss oder andauernde Mundatmung führen zu Kiefer- und Zahnfehlstellungen und beeinträchtigen die normale Kiefer- und Zahnentwicklung. Auch angeborene Kieferfehlstellungen sind in den frühen Kindesjahren gut zu behandeln. Nach erfolgreicher Behandlung kann eine normale Gebissentwicklung erfolgen. Bei Erwachsenen: Kieferorthopädie ist keine Frage des Alters - innovative Behandlungsmethoden und Techniken ermöglichen eine Korrektur der Zahnfehlstellung in jedem Alter. Entscheidend ist, dass Sie Ihr Aussehen verändern wollen. Wir helfen Ihnen dabei und zeigen Ihnen Wege auf, die in der heutigen ästhetischen Erwachsenenkieferorthopädie möglich sind, um dieses Ziel zu erreichen. Mit Hilfe von „Invisalign - Schienen“ ist es möglich, Zahnfehlstellungen äußerst unauffällig zu korrigieren.
Vinschgerwind 21-14
16.10.14
Literatur & Edelbrände
Der Vinschger Tourismus in geselliger Runde
Am Freitag, den 17. Oktober - 20 Uhr erzählt Lorenz Langenegger von seinem zweiten Roman „Bei 30 Grad im Schatten“. Die Lesung findet im Außerloretzhof in Laas statt. Christine und Günther Tappeiner präsentieren dazu preisgekrönte Edelbrände.
Am 23. Oktober findet im Culturforum in Latsch die „3. Vinschger TourismusRunde“ statt. Auf Einladung von Vinschgau Marketing treffen sich die Mitgliederbetriebe aller Vinschger Tourismusvereine, Geschäftspartner, Kultur- und Freizeitorganisationen und die Betreiber touristisch relevanter Einrichtungen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Rück- und einen Ausblick von Vinschgau Marketing Direktor Kurt Sagmeister. Vortrag von Referent Markus Ehrensberger: „Herausforderungen und Chancen im Alpinen Tourismus“.
Rom-Infos ins Tal Die neuen Verfassungsrichter sind immer noch nicht gewählt. Mit mittlerweile 18 leer ausgegangenen Abstimmungen haben wir einen historischen Rekord aufgestellt. Der Ministerpräsident Renzi wird aber nicht aufgeben, im Gegenteil, er marschiert mit der Arbeitsmarktreform und mit dem sog. Dekret “sblocca Italia” (in dem es bei der BrennerAutobahn um die „Wurst” geht) durch, auch wenn er dazu immer wieder die Vertrauensfrage stellen muss. Die Finanzverhandlungen Land/Staat kommen in den nächsten Wochen in die heikle Endphase. Der Landeshaushalt braucht Planungssicherheit, daher soll das Abkommen mindestens 10 Jahre gelten. Auch an den Summen, auf die unser Land für den Abbau der Staatsverschuldung verzichten müssen wird, stößt man sich noch und an der Vertragsgarantie durch Österreich. Es geht um 10 oder 5 Jahre, um 800 oder 700 oder 600 Mio €uro jährlich für den Abbau der Staatsverschuldung, um eine internationale Absicherung, die den Namen auch verdient und international einklagbar wäre. Bei uns in der Kammer ist mittlerweile auch das Gesetz über den sog. „Interessenskonflikt” angekommen. Kann ein Mann, dem, wie z. B. Berlusconi – ein Medienimperium gehört – überhaupt Ministerpräsident oder auch nur Minister werden, ohne bei der täglichen - Regierungsarbeit eigene private Interessen zu verfolgen? Zu dieser Thematik gibt es in Italien leider haufenweise negative Fälle in der Vergangenheit, daher wird jetzt im Parlament einmal ordentlich „dreckige Wäsche” gewaschen. Alle fordern saubere und vollkommen unabhängige Politiker in der Regierung, aber hinter den Kulissen sind sicher schon wieder gar einige dabei, Schlupflöcher vorzusehen und nur zeitweilig zu verstecken. Lobbyismus und der sog. „åcorporativismo” gehören zum System Italien.
„Lasst uns arbeiten mehr Freiräume für die Unternehmen“ Naturns - Beeindruckt von der Leistungskraft der inhabergeführten Unternehmensgruppe Schweitzer zeigten sich Landesrätin Waltraud Deeg und die über 30 Unternehmer und Manager aus den Mitgliedsbetrieben im Burggrafenamt und Vinschgau bei der Bezirksversammlung des Unternehmerverbandes, die am 25. September am Hauptsitz von Schweitzer in Naturns stattfand.
Foto: „Wind“-Archiv
von Albrecht Plangger
Foto: Frieder Blickle
10 /Wirtschaft/
Landesrätin Waltraud Deeg trifft die Unternehmer mit den Bezirksvertretern Norbert Nägele (5.v.r.) und Gustav Rechenmacher (7.v.l.), dem Vizepräsidenten des Unternehmerverbandes Südtirols, Oswald Eller (6.v.l.) und rechts davon Hausherr Bernhard Schweitzer
D
as 1927 vom Großvater des heutigen Chefs Bernhard Schweitzer gegründete Unternehmen ist heute weltweit führend in der Entwicklung und Realisierung von Läden und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rd. 145 Mio. Euro. Über 700 Mitarbeiter, die 14 Sprachen sprechen, denken Einzelhandel und fertigen neben IndividualLösungen auch Serienprodukte für die Rollout Kunden. Zu den Kunden von Schweitzer zählen klingende Namen wie Armani, Benetton, Burberry, Galeries Lafayette, Kadewe, Migros, Napapijri, Nespresso oder Nike. Der Vizepräsident des Unternehmerverbandes Oswald Eller (Eller GmbH) dankte der Familie Schweitzer für die Gastfreundschaft und hob die Leistungskraft dieses innovationsorientierten Unternehmens hervor. Die Bezirksvertreter Norbert Nägele (Nägele K.&A. GmbH) für das Burggrafenamt und Gustav Rechenmacher (systems GmbH) für den Vinschgau unterstrichen den großen Willen der Südtiroler Unternehmen etwas zu tun, zeigten aber auch deutlich auf, wieviele Steine ihnen dabei in den Weg gelegt werden. „Die Reduzierung der Bürokratie muss daher ein vorrangiges Ziel sein, denn damit sind keine Kosten verbunden und das Leben der Unternehmen und der Bürger wird
erleichtert“, so unisono die beiden Bezirksvertreter. „Lasst uns arbeiten und gebt uns mehr Freiräume“: Diesen klaren Wunsch deponierten die Unternehmer anhand von zahlreichen Beispielen aus der Praxis bei Verwaltungs-Landesrätin Waltraud Deeg, die sich sehr erfreut zeigte über den direkten Austausch mit den Unternehmern, der eine Grundvoraussetzung sei, um gemeinsam Lösungen umzusetzen. Die Landesrätin zeigte Verständnis für die Anliegen der Unternehmer und schilderte die Bemühungen der Landesregierung, tiefgreifende Reformen u.a. der öffentlichen Verwaltung umzusetzen. Klare Ziele seien, die Strukturen zu verschlanken, ein strategisches Management aufzubauen sowie Qualitätsdenken und Kundenorientierung zu verbessern. Deeg ging auch auf die Vorhaben der Landesregierung ein, wie z.B. das Projekt „Südtirol Digital 2020“, die Neugestaltung des Internetauftrittes der Landes oder die Verwaltungsreform 2018. „Gerade die Erfahrungen aus der Privatwirtschaft können sehr wertvoll sein, Reformprozesse erfolgreich umzusetzen. Bei der Umsetzung braucht es die Unterstützung aller und kluge Köpfe, die mitdenken, mitmachen und mitgestalten“, betonte die Landesrätin.
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Vinschgerwind 21-14
/Wirtschaft/ 11
Vinschgau/Mailand
20.000 Bäume für den Vinschgau ie Schweizer Versicherungsgesellschaft Helvetia, welche auch in Italien vertreten ist und die unter anderem als Sponsor für den Langläufer Roland Clara auftritt, klinkt sich seit Jahren in bestehende Umwelt-Projekte vor allem im Waldbereich ein. Die italienische Niederlassung unterstützt als erstes Projekt auf italienischem Staatsgebiet zwei Waldgebiete im Vinschgau: Am Laaser Sonnenberg sollen die bestehenden Schwarzföhrenbestände mit Laubbäumen durchmischt werden. Die damit einhergehende Biodiversität soll der derzeitigen Monokultur mit Bäumen gleichen Alters mehr Abwehrkräfte bieten können. Das zweite Projekt betrifft den Schutzwald in der Örtlichkeit „Rasitsches“, oberhalb von Schlinig. Die Aufforstung dort dient der Unterstützung des Waldes als Schutzwald. Seit 1972 wird dort von Seiten der Forst gearbeitet. Im Forstinspektorat Schlanders mit Mario Broll als Amtsdirektor an der Spitze habe man einen geeigneten Partner gefunden, mit dem man das „Schutzwaldprojekt Helvetia“ umsetzen könne, betonten die Vertreter von Helvetia Italia und auch der Präsident Francesco La Gioia. Mit großer Freude und Genugtuung
20.000 Bäume von Helvetia für den Vinschgau, v.l.: Georg Pircher, Klaus Unterweger, LR Arnold Schuler, Kristine Schulze, Francesco La Gioia CEO Gruppo Helvetia Italia, Roberto Lecciso, Sandro Scapellato, Paul Profanter und Mario Broll
Foto: Erwin Bernhart
D
konnte Amtsdirektor Mario Broll die Unterstützung, die sich auf rund 55.000 Euro beläuft, mit denen 20.000 Bäume ihren Platz finden werden, entgegennehmen. Broll zeichnete in einem Kurzreferat die Rolle des Schutzwaldes im Vinschgau auf: Während landesweit rund 58 Prozent des Waldes als Schutzwald deklariert würden, seien es im Vinschgau rund 74 Prozent. 1400 Hektar Wald bedürfen in den nächsten 10 Jahren höchster Zuwendung. Der Temperaturanstieg und die hohe Wilddichte machten dem Jungwald schwer zu schaffen. Und Jungwald fehle. „Rund 60 Jahre fehlen uns im Wald“, sagte
Broll. Gerade deshalb sei dem Wald im Vinschgau besondere Beachtung zu schenken. Die Arbeiten der Forstbehörde fasste Broll in Zahlen: Rund 100 Arbeitsplätze (2012) biete die Forstverwaltung im Vinschgau. Die Arbeiten in Eigenregie und die Weideverbesserungen machen pro Jahr ein Volumen von rund 2,5 Millionen Euro aus. Lob für die Helvetia-Initiative kam auch von Seiten der Landespolitik, vertreten durch LR Arnold Schuler. Bei der Pressekonferenz am 3. Oktober 2014 in Schlanders war neben viel Politprominenz auch viel Forstpersonal des Landes anwesend. (eb)
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12 /Titel/
16.10.14
Foto: Erwin Bernhart
Vinschgerwind 21-14
Unser Krankenhaus Martha Stocker will eine Sanitätsreform. Wer, wenn nicht Stocker, könnte so etwas durchziehen. Sie kommt mit dem Diskussions-Vorschlag nach Schlanders, das Krankenhaus hier in eine Tagesklinik umwandeln zu wollen. Die Bürger sind empört, das Krankenhauspersonal gelähmt, die Primare schockiert. Die Politik im Vinschgau stemmt sich vehement dagegen. Eine Reform wäre zwar notwendig, aber welche? von Erwin Bernhart
M
it konstruktiver Vehemenz wird man auf allen politischen Ebenen des Tales das Bestehen des Krankenhauses von Schlanders verteidigen (sh. Interview mit BM Dieter Pinggera). Gesundheitslandesrätin Martha Stocker will die Sanität gesundschrumpfen - reformieren, umschichten, zurückstufen, verschlanken, einiges auf das Territorium umlagern. Was auch immer. Jedenfalls soll eingespart werden - landesweit. Die Kostensteigerungen im Sanitätswesen betragen jährlich 20 Millionen Euro. Rund 1200 Millionen Euro kosten Krankenhäuser, Medikamente, Sanitätssprengel und Verwaltung pro Jahr. Sie sei angetreten, um eine langfristige Finanzierbarkeit des Systems Sanität zu sichern. Plakativ hat Martha Stocker in der Mensa des Krankenhauses von Schlanders die Zahl von 3,3 Millionen Euro an die Wand projiziert. Soviel kostet die Sanität Südtirol pro Tag. Vor der internen Veranstaltung für das
Krankenhauspersonal am 2. Oktober schritt Stocker eine mit Kerzen schweigend protestierende Menschenmenge ab. Viele haben den Handschlag der leutseligen Landesrätin abgewiesen. Eine frostige Begegnung, die sich dann in der Krankenhausmensa fortzusetzen drohte. Die ansonsten farbenfroh gekleidete Stocker hat für den Abend in Schlanders schwarz gewählt, mit weißpunktierter Bluse. Stocker brachte Vorschläge, welche sanitäts-interne Arbeitsgruppen ausgearbeitet hatten. Demnach soll das Krankenhaus Schlanders in eine Tagesklinik umgewandelt werden: Tagesklinik für die Abteilungen Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, Pädiatrie und Notaufnahme. Stationär soll eine interdisziplinäre Bettenstation mit Schwerpunkt innere Medizin bleiben. Die Erstversorgung, den Notdienst, sollen die Basismediziner in einem 24-Stundendienst übernehmen. Will heißen: Ein Blinddarm würde künftig in Meran operiert. Die Schlanderser Chirurgie wäre demnach zum Koma verdammt. Ein Aufwachen ungewiss.
Die Diskussion danach war heftig: Es ist der ärztliche Leiter Anton Theiner, der als Erster das Wort ergreift. „Wenn wir als Chirurgie in eine Tagesklinik zurückgestuft werden, würde unser Grundversorgungsauftrag nicht mehr gegeben sein. Ich glaube, dass wir als Krankenhaus über kurz oder lang dann aufhören zu existieren“, sagt Theiner. „Wir haben in letzter Zeit viele Anstrengungen gemacht, in der Orthopädie, in der Chirurgie, in der HNO usw. und mit einem Federstrich wären alle diese Dinge vorbei.“ Theiner erntet mit seinen Aussagen großen Applaus. Ganz weg sei die Chirurgie oder die Orthopädie in Schlanders in diesem Reformvorschlag nicht , entgegnet Stocker und erntet Murren im Saal. In ganz Europa gehe es hin in Richtung Tageschirurgie. Deutlich wird der Orthopäde Michael Raffl: „Tageschirurgie ist für mich keine Orthopädie.“ Er sei 2006 als Oberarzt in Salzburg mit der Bitte kontaktiert worden, mitzuhelfen eine Orthopädie in Schlanders aufzubauen. 2006 sei die erste Hüfte in Schlanders operiert worden. Das Hüftprothesenproblem
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/Titel/ 13
„Tagesklinik ist für uns ein absolutes Tabu“ Vinschgerwind: Martha Stocker schlägt vor, das KH Schlanders in eine Tagesklinik umzuwandeln. Die Ärzteschaft befürchtet dann das Ende des KH. Was halten Sie davon? Dieter Pinggera: Es ist sonnenklar, dass für den Vinschgau eine Umwandlung der Chirurgie oder einer anderen Abteilung in eine Tagesklinik absolut nicht in Frage kommt. Dies ist für uns ein absolutes Tabu! Stocker hat in Schlanders gesagt, dass sich das Krankenhauspersonal keine Sorgen um die Arbeitsplätze machen muss. Ist so eine Aussage glaubhaft? Die Arbeitsplätze waren bei den vielen Aussprachen immer ein Thema, ebenso wie die Wertschöpfung, die volkswirtschaftliche Bedeutung des Krankenhauses, die Strukturschwäche unseres Tales und die Gefahr der Abwanderung. Es wurde uns auch von der Landesrätin immer bestätigt, dass keiner um seinen Arbeitsplatz fürchten muss. Ich denke, ihre Aussage bezogen auf die bestehenden Arbeitsplätze ist glaubhaft. Eines sind die Arbeitsplätze für das Stammrollenpersonal, etwas anders das Werksvertragspersonal. Jene mit Werksvertrag befinden sich sicherlich in einer schwächeren Position. Aber, ich wiederhole, der Vinschgau verteidigt das Krankenhaus, so wie es heute da steht mit all seinen Abteilungen. Und wir setzen uns dafür ein, dass Spezialisierungen und neue Angebote, wie vereinbart, in Schlanders angesiedelt und ausgebaut werden. Als BM des KH-Standortes Schlanders haben Sie Informationen aus erster Hand. Ist der Reformvorschlag bereits beschlossene Sache? Nein, mit Sicherheit nicht! Es ist ein Vorschlag, den interne Arbeitsgruppen des Sanitätsbetriebes ausgearbeitet haben. Uns wurde mehrfach versichert, dass die Bezirke und Krankenhäuser nun alternative Vorschläge unterbreiten können und diese bewertet und gemeinsam diskutiert werden. Ist das KH Schlanders tatsächlich zu teuer? Nein, wir haben bereits heute Zahlenmaterial zur Verfügung, das belegt, dass das Krankenhaus Schlanders eine sehr gute Performance leistet und unter den Südtiroler Standardkosten liegt! Das Krankenhaus Schlanders hat ein Budget von rund 25 Millionen Euro; bei einem Haushalt im Sanitätsbereich von 1.200 Millionen Euro macht das Krankenhaus Schlanders somit nur rund 2 % des Gesamtbudgets aus! Die Standartkostenvergleiche, die Benchmarks und die PasderaStudie stellen dem Krankenhaus Schlanders ein sehr zufriedenstellendes Zeugnis aus und wir brauchen keine Vergleiche zu scheuen.
Wir gehen davon aus, dass Sie die Pasdera-Studie in der Hand haben. Ich kenne erste Auszüge der Pasdera-Studie, und die Landesrätin hat uns kürzlich versichert, dass wir das gesamte Zahlenmaterial zur Verfügung gestellt bekommen, allerdings für den internen Gebrauch. Die Menschen im Tal gehen auf die Barrikaden und protestieren. Was gedenken die Vinschger Politiker zu tun? Die Vinschger Politiker sind seit Monaten sehr aktiv. Wir verteidigen die Anliegen und Interessen unseres Krankenhauses, der Mitarbeiter und vor allem der Patienten des Vinschgaus. Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht Gespräche mit der Landesrätin, mit dem Ressort, auf Parteiebene oder mit den Spitzenfunktionären des Sanitätsbetriebes führen. Wir haben das gesamte Da-
Foto: Erwin Bernhart
habe man in Südtirol durch die Leistung der peripheren Krankenhäuser gelöst. Innerhalb 2-3 Monaten könne implantiert werden. 2010 wurde im Zuge der klinischen Reform von der Landesregierung beschlossen, dass unter anderem das Zentrum für Gelenksprothesen und Alterstraumatologie in Schlanders errichtet werden solle. Allerdings, so Raffl, sei dieses Zentrum dann in Brixen geplant worden, was „wie zufällig mit dem Wechsel des Landesrates zeitlich zusammengefallen ist.“ Es habe keine Beschlüsse gegeben, die jenen Landesregierungsbeschluss aufgehoben hätten. „Und wir arbeiten jetzt daran, die Orthopädie in Schlanders ganz zu schließen“, sagt ein verbitterter Raffl. Dass 2012 ihm, Raffl, mündlich zumindest, zwei weitere Orthopäden versprochen wurden, erwähnt er nebenbei. Und bringt mit dieser Wortmeldung eigenwillige Betriebsinternas aufs Tapet. Als Orthopäde am KH Schlanders ist Raffl jenes Symbol, welches für die Stärkung eines peripheren Krankenhauses als Kompetenzzentrum steht. Sein Vorschlag: Man solle Einnahmen über Privatpatienten - über Versicherungen - generieren. Das von Landesrätin Stocker vorgeschlagene Konzept sehe vor, dass ein Blinddarm künftig in Meran operiert werde. Der Sanitätsdirektor Oswald Mayr beantwortete damit die präzise Frage von Chirurgie-Primar Peter Stecher. Buh-Rufe im Saal. Eine chirurgische Tagesklinik sehe das vor. Ansonsten müsse man das vorgeschlagene Konzept ändern, sagte Mayr. Und anstelle einer Tagesklinik die Chirurgie und die Orthopädie belassen. Für diese Überlegung erntete Mayr Applaus. Die Landesrätin sei nicht mit fertigen Vorstellungen gekommen. „Mir ist wichtig, zu hören, was Sie an Argumenten einzubringen haben“, sagt Stocker. Vehement wehrte sich Stocker gegen Unterstellungen, dass man Entscheidungen ohne sachlichen Hintergrund getroffen habe. Das sei ihr noch nie passiert. Raffl wird sich später für seine Aussagen entschuldigen. Zu Wort meldeten sich die Primare Robert Rainer und Oreste Pieramico. Der Prader Gemeindearzt Wunibald Wallnöfer sprach die Problematik des Territoriums an. Man solle sich doch überlegen, die Primariate für die Allgemeinmedizin abzuschaffen. Der OP-Koordinator Karl Rinner wies auf Widersprüchlichkeiten im vorgeschlagenen Konzept hin. Wenn die Geburtshilfe aufrecht erhalten bleibt und mit dem 24 Stundendienst, dann würde dies auch die Chirurgie aufrechterhalten. Die Chirurgie soll ja auf Tagesklinikniveau zurückgestuft werden. Was denn nun? Gleichzeitig zur Informationsveranstaltung im KH Schlanders gab es im Vinschgau eine Art lokale Elefantenrunde: Politische Vertreter, BM und Mandatare trafen sich mit BM Dieter Pinggera zu einer Strategiebesprechung der anderen Art. Das was dort besprochen wurde, verrät in Grundzügen Pinggera im Interview.
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Dieter Pinggera ist BM von Schlanders, Vizepräsident der Bezirkgemeinschaft Vinschgau und dort für soziale Belange zuständig tenmaterial angefordert und erstellen einen Alternativvorschlag, der keine wesentlichen Einschnitte für das Krankenhaus Schlanders mit sich bringt. Wird es bei Ihren Alternativvorschlägen zu Einsparungen kommen? Das ist ja die große Idee der Reform. Unser Ziel ist es, Einsparungen auf Sanitätsbezirksebene zu erreichen. Eines noch: Schlanders kann unmöglich mit Innichen und Sterzing verglichen werden. Wir haben eine völlig andere Ausgangssituation, ein völlig anderes Einzugsgebiet abzudecken und völlig andere Distanzen zu bewältigen. Wir haben bei der Geburtenabteilung Gehör gefunden, und das freut uns, da die Geburtenabteilung im Vorschlag der Landesrätin nicht in Frage gestellt ist. Aber all diese Argumente müssen um so mehr noch für die Chirurgie, das Herzstück eines jeden Krankenhauses, gelten. Interview: Milena Maas
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Südtirol und das Milliteuer Bekanntlich macht Geldnot auch den italienischen Staat erfinderisch. So wurde in einem Einvernehmens Protokoll aus dem Jahr 2008 zwischen Verteidigungsministerium, staatlicher Domänenverwaltung und Land Südtirol die Schritte für ein mehrjähriges Tauschprogramm festgelegt. Im Tausch gegen vom Heer nicht mehr genutzte Areale, an die etwa 90 ha, verpflichtete sich die Provinz zu Bau- und Instandsetzungsarbeiten fürs Militär. Auf der einen Seite bescherte dieser fragwürdige Handel, durch den Verkauf von 1178 Grundstücken an Privaten, dem Land an die 14,3 Millionen Euro. Auf der anderen Seite muss erwähnt sein das bereits allein der Bau eines einzigen Gebäudes, welches 2013 in der „Polonio“-Kaserne in der Meraner Cadornastraße übergeben wurde, dem Steuerzahler knapp 6 Millionen Euro gekostet hat. Rechnet man den für Bezirkshauptstädten angepeilten Wohnungskaufpreis pro Quadratmeter hinzu, welcher im Durchschnitt zwischen 2.000 und 3.000 Euro umfasst, ergibt das für die 56 Wohneinheiten, auf einer Grundfläche von etwa 4000 Quadratmetern die stolze Summe zwischen 8-12 Millionen Euro. So gesehen verschenkt das Land Südtirol nagelneue Wohnbauten an die Armee. Gerade in einer Zeit, wo die Wirtschaftskrise auch in Südtirol spürbarer und Wohnraum knapper wird, ist dieses Vorgehen abstrus. Einmal ganz abgesehen davon, dass weiterhin hunderte Südtiroler Steuermillionen an den maroden Staat Italien fließen sollen. Dietmar Weithaler, Partschins
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16.10.14
Gemeinden drohen durch den Rost zu fallen
In guter Hoffnung - Recht auf Hebammenbetreuung
Im Landeswohnbauprogramm für die Jahre 2006 bis 2015 scheinen einige Bauvorhaben auf, die eigentlich in besonders strukturschwachen und abwanderungsgefährdeten Gemeinden längst realisiert werden müssten. „Aufgrund fehlender finanzieller Mittel blieben diese aber auf dem Abstellgleis“, merkt Regionalassessor Josef Noggler an. „Für die Bürgermeister, die vor Ort gegen die Abwanderung kämpfen, ist es äußerst wichtig, dass versprochene Maßnahmen umgesetzt werden.“ Es ginge dabei, so Noggler, „auch um das Gefühl, vom Land nicht alleine gelassen zu werden. Und natürlich um Investitionen, die dem lokalen Wirtschaftskreislauf zu Gute kommen.“ Mit einer Landtagsanfrage hat Noggler auf diesen Umstand hingewiesen. Die Landesregierung verspricht nun zeitnahe Besserung: „In den kommenden Wochen will die Landesregierung außerordentliche Maßnahmen im Wohnbauprogramm für die Jahre 2015 und 2015 beschließen. So solle künftig in strukturschwachen Gemeinden außerhalb der normalen Rangordnung gebaut werden. Ansonsten drohten diese Gemeinden weiterhin durch den Rost zu fallen.“ Die Reaktion der Landesregierung wertet Noggler als eine erfreuliche Entwicklung, „die Vertrauen schafft und auf Seiten der Bürgermeister die berechtigte Hoffnung begründet, dass ab dem kommenden Jahr etwas weiter geht.“ Josef Noggler, Regionalassessor
„In guter Hoffnung sein“, dieser Begriff für das „schwanger Sein“ ist in den vergangenen Wochen sehr ins Wanken geraten, besonders wenn wir an die Familien rund um Innichen, Sterzing und Schlanders denken. Die Landesregierung scheint sich ihre Rechnung bereits gemacht zu haben. Geburtenabteilungen mit weniger als 500 Geburten jährlich, sollen finanziell und gesetzlich nicht mehr tragbar sein. Wir, die Berufsgruppe der Hebammen im KVW sprechen uns gegen eine voreilige Schließung der peripheren Geburtshilfen aus. Die Familien dürfen nicht in der Luft hängen! In jahrelanger Arbeit, mit viel Motivation und Investition wurden die peripheren Geburtshilfen auf- und ausgebaut, auch räumliche Strukturen neu errichtet. Auch die ca. 30 Hebammen und weiteres Personal in den betroffenen Krankenhäusern blicken in eine unsichere Zukunft. Sollte eine Schließung wirklich unabwendbar sein, müssen unbedingt vorher Alternativen geschaffen und umgesetzt werden, um die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten aufzufangen! Die flächendeckende kostenlose Hebammenbetreuung in allen Bezirken unseres Landes vor, während und nach der Geburt ist nämlich ein gesetzlich verankertes Recht. Basierend auf diesem Grundrecht ist es nun von höchster Notwendigkeit in allen Bezirken die Sprengel mit Hebammen zu besetzen, sodass Frauen, Paare, Eltern jederzeit eine möglichst nahe Anlaufstelle haben. Schwangere müssen von der Hebamme in ihrer Nähe betreut werden. Bei gesunden Schwangerschaftsverläufen benötigt frau keine monatlichen ärztlichen Visiten. Hebammen sind hierfür die spezialisierten Fachkräfte. Deshalb ist es höchst an der Zeit, Hebammen in den Sprengeln anzutreffen. Hebammen möchten die Möglichkeit erhalten, im Belegsystem arbeiten zu können. Beleghebammen arbeiten als Angestellte eines Gesundheitsbezirkes oder auch freiberuflich und begleiten Frauen bereits während deren gesamten Schwangerschaft. Die
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werdenden Eltern kennen also ihre Hebamme von Anfang an, werden von ihr bei der Geburt betreut und im Wochenbett weiter versorgt. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass eine individuelle Betreuung das Outcome von Mutter, Vater, Kind signifikant verbessert und somit von hohem gesellschaftlichem Nutzen ist.Die bestehenden Gebärzimmer in Innichen, Sterzing und Schlanders könnten in Zukunft von Hebammen geleitet werden. Der Hebammenkreissaal steht unter einem anderen gesetzlichen Stern, als das bisherige Krankenhausmodell und wäre deshalb eine reelle Alternative! Der physiologische (gesunde) Geburtsverlauf liegt ja ausschließlich im Kompetenzbereich der Hebamme. Weiters wird es dringend notwendig, die freiberuflichen Hebammen zu unterstützen. Ihre erbrachten Leistungen müssen abgerechnet werden können. Bisher bezahlen Eltern diese Betreuung selbst. Dies kann nicht im Sinne unserer Gesundheitspolitiksein. FAZIT Paare müssen weiterhin ihren Geburtsort frei auswählen können. Hinzu zur freien Wahl des Geburtsortes soll eben die freie Wahl ihrer Hebamme kommen, welche sie individuell betreuen, aufklären und begleiten kann. Die Geburt kann dann im nahegelegenen Hebammenkreissaal mit Geburtshauscharakter stattfinden oder im zentralen, größeren Krankenhaus mit oder ohne Begleitung der eigenen Beleghebamme. All diese Vorschläge wurden bereits auch unserer Landesregierung unterbreitet und wir hoffen auf offene Türen, Ohren und Herzen. „In guter Hoffnung“ sind wir also weiterhin. Die drohende Schließung der peripheren Geburtshilfen birgt eine Menge Chancen in sich. Die Chance auf individuelle Betreuung, auf Sicherheit, Qualität und Kontinuität. Frauenbrauchen Hebammen, kämpfen wir für Umstrukturierungen! Rebecca Nischler Vorsitzende der Berufsgruppe der Hebammen im KVW
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/Impressionen/ 15
Warten. Der Hochnebel bei Aussereggen war hartnäckig. Die Landschaft nur eine Skala von GrautÜnen, sogar die Strahlen der Beregnung waren schwarz... Ich wollte schon gehen und dann hoch am Himmel zwei leuchtende Farbstriche. Das Bild war perfekt. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
Vinschgerwind 21-14
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Organ-Spende
„Schräge Heimat 2“
Der Verein Nierene informiert am Freitag, 24. Oktober um 19.30 Uhr im Bürger-und Rathaussaal von Naturns über Organspende. Mit dabei ist Prof. Dr. Raimund Margreiter
„Schräge Heimat 2“: Eine besondere Lesung mit den beiden Südtiroler Schauspielern Christine Lasta und Toni Taschler. Begleitet werden die beiden von der bekannten und beliebten Musikgruppe Titlà mit echter, neuer Volksmusik. Die Veranstaltung findet anlässlich des Tages der Bibliotheken statt. Am Samstag, 25. Oktober 2014, um 20.00 Uhr, in der Bibliothek Partschins.
Bozen/Vinschgau
Landesmeisterschaft der Berufe
Erntedankfest Valchava/Val Müstair/Münstertal - Großes Erntedankfest mit Festumzug - Bereits zum 9. Mal gab es am 5. Oktober das Erntedankfest mit einem großen Festumzug in Valchava. Über 5.000 Personen verfolgten den bunten Festumzug und feierten bis am späten Nachmittag.
Vinschgau sind einige der Erstbis Drittplatzierten GewinnerInnen vertreten; Erstplatzierte: Stefanie Peskoller aus Hofern (Floristen), Martin Leo Rungg aus Prad am Stilfser Joch (Hafner), Dennis Federspiel aus Taufers im Münstertal (Maler & Lackierer), Carolin Pircher aus Prad (Tapezierer) sowie Gabriel Wellenzohn aus Prad (Steinmetze) Zweitplatzierte: Thomas Schöpf aus Schlanders (Elektrotechniker) und Elias Prantl aus Partschins (Steinmetze) Drittplatzierte: Patrick Angerer aus Mals (Schmiede und Schlosser), Sara Bachmann aus Latsch (Steinmetze), Daniel Paris aus Schlanders (Tischler) und Patrick Pedross aus Latsch (Bauspengler)
Fotos: Heinrich Zoderer
Foto: „Wind“-Archiv
Unter dem Motto „Handwerk ist Erfahren mit allen Sinnen“ bewältigten 192 Jugendliche aus 26 verschiedenen praktischen Berufen den diesjährigen Berufswettbewerb in der Bozner Messehalle. Die Teilnehmer hatten die Aufgabe, in einem eingeschränkten Zeitraum von max.17 Stunden ein vorgegebenes Werkstück in Schauwerkstätten anzufertigen. Eine Fachjury bewertete abschließend die Meisterwerke. Die Gewinner haben die Chance auf ein Ticket für die Berufsweltmeisterschaft 2015 in São Paulo. Auch aus dem
Foto: „Wind“-Archiv
16 /Lokales/
von Heinrich Zoderer
I
n der Schweiz ist einiges etwas anders als bei uns. Das Erntedankfest wird dort bereits am ersten Sonntag im Oktober gefeiert. Und es wird ordentlich gefeiert, bevor der lange Winter kommt. Unter dem Motto „100 Jahre Schweizer Nationalpark“ kamen dieses Jahr am 5. Oktober weit über 5.000 Personen nach Valchava zum größten Dorffest im benachbarten Münstertal. Es kamen nicht nur Münstertaler, sondern auch Personen aus dem Unter- und Oberengadin und aus
dem Prättigau. Auch einige Vinschger waren anwesend. Nach dem ökumenischen Gottesdienst zog der große Erntedank-Festumzug durch das Dorf. Die Musikkapelle, der Männergesangsverein, Frauen in ihren schönen Trachten, die Jäger, Alphornbläser, eine Ziegenherde, Männer mit großen Kuhglocken, der Fanclub des mehrfachen Olympiasiegers Dario Cologna und seines jüngeren Bruders Gianluca und mehrere Gruppen, welche die Tier- und Pflanzenwelt im Nationalpark darstellten, sowie Pferdewagen und Traktoren mit den
Früchten aus der Landwirtschaft bildeten ein buntes, lebendiges Bild. Auch die Dorfbrunnen wurden mit Blumen und verschiedenen Früchten geschmückt. Über 70 Verkaufsstände mit allerlei Spezialitäten aus dem Tal gab es entlang der Dorfstraße. Eine unüberschaubare Menschenmenge applaudierte dem Festumzug. Anschließend spielte die Musikkapelle, der Männerchor sang und weitere Musikgruppen spielten auf. Geboten wurden verschiedene Spiele und für Speis und Trank war bestens gesorgt.
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/Lokales/ 17
Müstair
Unter der Lupe: „Alt werden im Val Müstair“ ie Seniorinnen und Senioren im Val Müstair sind mit ihrem Leben zufrieden, die Lebensqualität ist hoch und es braucht nur wenige Verbesserungen. Diese wichtige Erkenntnis brachte kürzlich eine Umfrage im Auftrag der Pro Senectute Graubünden. Diese hatte zum Ziel, die Bedürfnisse der alten Menschen im Val Müstair zu erforschen, um auf Mängel reagieren und Verbesserungsvorschläge auszuarbeiten zu können. 383 Fragebögen waren verschickt worden. 75 kamen ausgefüllt zurück. Das bedeutet einen Rücklauf von 20 Prozent. Herausgehoben wurden beispielweise die gute Spitalführung im Krankenhaus Sta.Maria, die dort angebotenen Leistungen, die gute Pflege, die vielfältigen Freizeitangebote, die Information durch die Lokalzeitung „Mas-chalch“ und vieles mehr. Bemängelt wurde das Fehlen
Foto: „Wind“-Archiv
D
Senioren in der Kleingruppe diskutieren über die Umfrage-Ergebnisse und formulieren weitere Wünsche eines Hausarztes und speziell eines Augenarztes, die fehlende Nähe zum Pfarrer (wegen Fusionen der Pfarreien), fehlende Beratungsangebote und einiges mehr. Gewünscht werden zum Beispiel, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben zu können, der Ausbau der betreute Wohnformen
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Was ist das Krautlet in Laas?! Mit einer neuen „krautigen Idee“ warten 7 Laaser Geschäfte pünktlich zu den Laaser Krautwochen auf. Unter dem Kunstwort „Krautlet“ richten diese Betriebe einen temporären Bereich ein, wo Herbst-Winterkollektionen von renomierten Marken zu Outletpreisen angeboten werden. Eine tolle Gelegenheit auch für Sie noch vor Saisonbeginn ein tolles Schnäppchen zu machen. So bietet z.B. die Apotheke Gadria Markenware von PHYTO und GARDA, die Konfektionsabteilung im Konsum Laas von KENNY S und von Maier Sports, Konfektion Stecher von bugatti und MODA PIÙ Schuh Spechtenhauser von Tamaris und Marco Tozzi u.a.m. Das Geschäft am Dorfplatz Insr Lodn reduziert die Marken Excelsa und Bormioli und Blumen Lechner reduziert besondere Blumenvasen! fish & hunt hat in seinem Outletbereich Sportbekleidung von Jack Wolfskin und ASTRI Jagd! Das gabs bisher im Vinschgau noch nie, 7 Geschäfte, die sich zu einem temporären Outletdorf zusammenschließen und dies ganz in Ihrer Nähe in der Mitte des Vinschgaus. Selbstverständlich erwarten Sie in diesen Geschäften auch die aktuellsten Herbst-Winterkollektionen, woraus Sie ihr Lieblingsstück wählen und sich etwas Besonderes gönnen können.
und der Freiwilligenarbeit, Möglichkeiten und Räume zur Begegnung, Freizeitangebote wie Spazieren und Wandern. Die Ergebnisse der Umfrage wurden anfangs September in Sta. Maria öffentlich vorgestellt und diskutiert. Othmar Lässer, der Stellenleiter Südbünden für Projekte und Gemeinwe-
senarbeit spricht spricht von einem Erfolg. 45 Seniorinnen und Senioren waren gekommen. Nach dem offiziellen Teil setzten diese sich in Kleingruppen zusammen. In angeregten Diskussionen bestätigten die Seniorinnen und Senioren die Ergebnisse der Umfrage weitgehend. Etwas mager fiel die abschließende Plenumsdiskussion aus und spontan meldete sich niemand zur Mitarbeit in weiterführenden Arbeitsgruppen. „Die Arbeit in der Projektgruppe wird weiter gehen und wir rechnen damit, dass interessierte Senioren dazu stoßen werden, denn der Wünsch nach einer Wiederholung der Gesprächsrunden wurde klar geäußert “, sagt Lässer. Der Prozess „alt werden im Val Müstair“ konnte angestoßen werden. Und das ist auch gut so, denn die Zahl der alten Menschen im Val Müstair steigt, während viele Jugendliche abwandern. (mds)
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Aus dem Gerichtssaal
In iudicando celeritas criminosa (est)
Die Leser dieser Rubrik mögen es mir nachsehen, wenn ich öfters mit hochtrabend klingenden Sentenzen daherkomme. Aber die Ironie lässt sich manchmal eben besser in lateinische Spruchweisheiten verpacken! Und an Absurditäten, die man nur mit einem gehörigen Schuss schwarzem Humor bewältigen kann, mangelt es im Dunstkreis der Justiz wahrlich nicht! Wir haben in der letzten Ausgabe über den Schildbürgerstreich der Gemeinde Prad berichtet, welche es zugelassen hat, dass eine im Bauleitplan ausgewiesene Zufahrtsstraße zu einer Wohnbauzone verbaut werden konnte. Bis zur Stunde stehen Reaktionen darauf sowohl von offizieller Seite als auch von den Gemeinderäten noch aus. Wahrscheinlich will man eingedenk des obigen Wahlspruchs auch dort nichts überstürzen. Der nächste Akt der Komödie könnte spätestens dann eingeläutet wer-
den, wenn die Gemeinde für die Ausstellung der Baugenehmigung für den erst über ein Gerichtsurteil nutzbar gewordenen Baugrund auch noch Erschließungsgebühren verlangen sollte! Den in der Einleitung zitierten Wahlspruch des altrömischen Rechtsgelehrten Publius Syrus, wonach Eile beim Rechtsprechen ein Verbrechen ist, muss auch der Richter im Kopf gehabt haben, der über folgenden Fall zu urteilen hatte: Da hat doch das Land Südtirol vor ca. 10 Jahren vom Staat Kasernen und andere ausrangierte Militärareale übernommen. Zum Teil nutzte es sie selbst, zum Teil wurden sie an die Gemeinden (z.B. Schlanderser Kaserne) abgetreten. Gründe, für welche nur eine private Nutzung in Frage kam, wurden im Wege einer privaten Versteigerung „an den Mann“ gebracht. Die Verkaufsabsicht des Landes wurde in der Weise der Öffentlichkeit
kundgemacht, dass an der Anschlagetafel der jeweiligen Gemeinde ein Aushang angebracht wurde. So geschah es auch in Glurns mit einem Bunker samt umliegendem Grund. Doch als der Käufer von seiner „Festung“ Besitz ergreifen wollte, machten ihm seine Grundstücksnachbarn einen Strich durch die Rechnung: Sie wären als Anrainer und selbstbearbeitende Landwirte vorkaufsberechtigt; von den Verkaufsabsichten des Landes hätten sie keine Kenntnis gehabt, auch weil sie nicht in der Gemeinde Glurns ansässig waren und damit auch nicht wissen konnten, was dort an der Amtstafel für Anschläge aushingen. Das Verfahren auf Rückkaufsrecht wurde im Jahre 2006 vor dem Gericht in Schlanders anhängig gemacht. Im Jahre 2008 kamen dem dortigen Richter Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Bestimmungen des Landes, wonach
die Verkaufsabsicht auch durch öffentlichen Aushang kundgetan werden konnte. Die Entscheidung darüber muss ihm wohl einiges Kopfzerbrechen bereitet haben, denn seit dem Jahre 2008 dachte …. und dachte …. und dachte …. und dachte er über die Begründung nach. Und wenn er nicht Ende September 2014 endlich seinen Beschluss verkündet hätte, dann dächte er wahrscheinlich immer noch nach. So aber kommt der Fall nun vor den Verfassungsgerichtshof, und der wird auch wieder seine Zeit zum Denken brauchen. Und ich denke mir, ich werde den Ausgang des Verfahrens wahrscheinlich nicht mehr erleben. Aber ich kann den Fall beruhigt „zu den Akten“ legen oder meinem Sohn übergeben in der Gewissheit, dass in dieser Sache wohl überlegt und nicht übereilt geurteilt wurde! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt
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Neu in Südtirol: Vorbei mit dem Gift im Hausinneren Eines sei vorausgeschickt: Neueste Forschungsergebnisse belegen, dass nicht nur unsere Umwelt, sondern auch unsere Raumluft erheblich mit Schadstoffen belastet ist. Die Folge sind gesundheitliche Beschwerden: Allergien, Atembeschwerden, Augenbrennen, Kopfschmerzen und auch unerklärlich ständige Müdigkeit. 3.000 Wohnungen wurden untersucht. Zu den Schadstoffquellen im Hausinneren zählen zum Beispiel Hausstaub, Lackierungen, formaldehydbelastete Möbel, Reinigungsmittel, Sprays und Kosmetika. Gerade im Hausstaub finden sich häufig zahlreiche Chemikalien, menschliche Hautpartikel, Milbenkot, Schimmelpilze und Microorganismen – insgesamt eine besonders schädliche Mischung. Fakt ist: Lüften allein reicht nicht aus, um die Schadstoffbelastung in den Wohnräumen deutlich zu verringern. Entwickelt wurde nun ein Gerät, das nach dem Prinzip der Natur arbeitet: Regen, Schnee, Nebel, Tau und nächtlicher Dunst sorgen für die ausreichende Reinigung der Außenluft. Wasser bindet nämlich Schmutz und Umweltgifte. HYLA – das neue Raumreinigungssystem – entfernt während einer normalen Reinigung sämtliche Schadstoffe und aromatisiert gleichzeitig die Raumluft. Weltweit zählt HYLA zu den gesündesten Raumreinigungssystemen und schon wenige Minuten Luftreinigung abends vor dem Zubettgehen reicht für eine ganze Nacht frische reine Luft aus. Hyla macht atmen zum Erlebnis.
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Qualität kennt keine Grenzen Von Naturns über Deutschland bis hin in die ferne Welt führte Paul Christanells Weg. Eines hatten alle Ziele gemein: die Steigerung der Qualität von Fleischerzeugnissen. von Maria Gerstgrasser
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ls achtes Kind der Großfamilie Christanell in Naturns aufgewachsen, absolvierte Paul Christanell zunächst die dreijährige Handelsschule bis er nach Abschluss dieser das Metzgerhandwerk im elterlichen Betrieb erlernte. Bereits in jungen Jahren erkannte Paul, dass die Qualität von Fleischerzeugnissen das höchste Prinzip in der Herstellung sein sollte und so absolvierte er die Meisterprüfung in Landshut bei München und war somit zugleich der jüngste Metzgermeister Italiens. Diese Leistung verbreitete sich schnell im ganzen Land, auch die Berufsschulen in Südtirol wurden auf Paul Christanell aufmerksam und versuchten ihn für Lehraufträge zu gewinnen. Fünfzehn Jahre lehrte er an den Berufsschulen von Schlanders, Meran, Bozen und Brixen und es war nicht verwunderlich, dass er als Fachlehrer für den ersten Meisterkurs für Metzger in Bozen angeworben wurde. Er lehrte seinen Schülern Respekt vor Natur und allen Lebewesen, sowie schonende und feinere Methoden bei Schlachtung und Zerlegung. Spezialisiert hat sich Paul Christanell im Laufe der Zeit auf die Speck-, Wurst- und Schinkenherstellung und wurde dann selbst als renommierter Referent auf verschiedenen Aus- und Weiterbildungen im gesamten europäischen Ausland tätig. Einmal, so erinnert sich Paul Christanell, erhielt er vom größten Parma-Schinkenhersteller Italiens den Auftrag, einige Hotel- und Gastbetriebe zu überprüfen, welche Parmaschinken auf ihrem Speisezettel anboten: „Es stellte sich heraus, dass nicht immer
echter Parmaschinken auf den Tellern landete“, erzählt er mit einem Lächeln. Auch an Bemerkungen, wie „Er weiß zuviel“ oder „Er sucht das Haar in der Suppe“, erinnert er sich. Sein Wissen über die Salamiherstellung, welches er bei der Firma „Marsilli“ und „Baldo“ in Rovereto vertiefte, konnte er in verschiedenen wurst- und schinkenherstellenden Betrieben in Südtirol einbringen. Doch damit sollte es nicht genug sein, so kam es, dass Paul Christanell als Sachverständiger für die Handelskammer Bozen einige Male Qualitätsberichte erstellte; seit 1990 ist er auch Qualitätsprüfer für Italien bei der DLG (Deutsche Landwirtschaft Gesellschaft Frankfurt am Main); außerdem absolvierte er im Jahre 1991 die Prüfung zum EU- Klassifizierer für Rind- und Schweinefleisch. In den BSE-Jahren (2000-2001) kontrollierte und beurteilte er Rindfleisch in den Schlachthöfen von Bamberg (Deutschland) und in Bozen. Auch für den Südtiroler Verbraucherschutz war und ist er tätig und so kam es nicht von ungefähr, dass er vom Staate Italien die höchste Auszeichnung im Berufsleben, den Titel des „Maestro del Lavoro/Meister der Arbeit“ (MdL), verliehen bekam. Auch in seiner Pensionszeit ist Paul Christanell immer noch aktiv im Fleischsektor tätig, so betreute er in der letzten Zeit ein Schulungsprojekt in Sizilien, ist Mitglied des SES (Senior Expert Service) Deutschland und begleitet derzeit eine Produktinnovation in Asiago. Er unterhält diverse Kontakte zu Fleisch produzierenden Firmen und führt Beratungen zur Wurst- und Schinkenherstellung in Kroatien, China, Russland und Vietnam durch.
MdL Paul Christanell, nicht nur ein gefragter Fachmann für Fleischerzeugnisse in der ganzen Welt, sondern auch tatkräftiger Helfer in Vietnam für notleidende Kinder Vor allem in Vietnam ist Paul Christanell seit dem Jahre 2008 aktiv; er ist dort nicht nur als Experte für Fleischprodukte an verschiedenen Schulen und Betrieben tätig, sondern unterstützt in diesem Land auch soziale Einrichtungen und Projekte. Dort erweist er sich als Entwicklungshelfer und Wohltäter, indem er vor allem bei „Stars of Vietnam“ ehrenamtlich und direkt bei den Betroffenen arbeitet. Diese Organisation versucht behinderten Kindern und Opfern von Agent
Orange zu helfen. Dankesbriefe von höchster Stelle beweisen seinen ehrenamtlichen Einsatz in Schule und Heim und bei finanziellen Hilfsaktionen. Seit Jahren und auch heute immer wieder erscheinen Berichte und Beiträge von Paul Christanell in renommierten Fachjournalen und über seine Hingabe an Leidende und Bedürftige. Wie es scheint, soll ihn der Weg der Qualitätssteigerung von Fleischerzeugnissen noch weiter um die Welt führen.
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Paul-Flora-Preis
Tauschmarkt für Kindersachen
LR Philipp Achammer und seine Tiroler Amtskollegin Beate Palfrader haben die Südtiroler Künstlerin Gabriela Oberkofler in Innsbruck mit dem PaulFlora-Preis ausgezeichnet.
Die VKE-Sektion Schlanders veranstaltet am Samstag, den 18. Oktober wiederum einen Tauschmarkt für Kindersachen im Speisesaal der Lebenshilfe in Schlanders. Von 8:30 -12 und von 14 - 16 Uhr werden gut erhaltene Babykleidung und -ausstattung, Kinderbekleidung, Kinderwagen, Hochstühle, Autositze, Fahrräder, Sport- und Spielsachen, Wintersportartikel u.v.m. verkauft. Das Angebot ist seit Jahren bei Eltern sehr beliebt.
Sonderprogramm
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Foto: „Wind“-Archiv
it einem Sonderprogramm zur Errichtung neuer Sozialwohnungen will man der Abwanderung entgegenwirken. Dies hat Wohnbau- und Bautenlandesrat Christian Tommasini den Gemeindevertretern angekündigt und gleichzeitig unterstrichen, dass auch die Verbesserung der Schul- und Verkehrsinfrastruktur anstehe. „Wir können durch dieses Sonderprogramm den Bedarf decken, was über das ‚normale‘ Bauprogramm des Wohnbauinstituts mit den dafür geltenden Kriterien nicht möglich gewesen wäre“, so Tommasini. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Verbesserung der Straßen im Bezirk. Das größte Projekt ist dabei die Umfahrung von Kastelbell, deren Bau mit Investitionen in Höhe von 81 Millionen Euro verknüpft ist. 2016 sollen die Bauarbeiten ausgeschrieben werden. Mit 7,5 Millionen Euro wird zudem der Steinschlagschutz der Vinschger Straße in Graun verbessert. Im Schulbau nannte Tommasini drei Projekte als prioritär: Im kommenden März starten die Arbeiten zur Erweiterung der Landesberufsschule in Schlanders. 2017 sollte der Ausbau der Schule abgeschlossen sein. 2015 ausgeschrieben werden sollen die Arbeiten für den Bau eines neuen Schülerheims in Burgeis (5,3 Millionen Euro) sowie die Einrichtung der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg, ebenfalls in Burgeis (8,4 Millionen Euro).
Mönche mit Laptop Mals/Schlanders/Bozen – Heuer ist erstmals der Gabriel-Grüner-Schülerwettbewerb „Engagierte Reportagen“ gestartet. Maturanten der Oberschulzentren Mals und Schlanders werden in exklusiver Form von den Zeitenspiegel-Journalisten Uli Reinhardt und Rainer Nübel und von ff-Journalist Georg Mair betreut. Eine spannende Geschichte – Prämierung im Frühjahr 2015.
Foto: Erwin Bernhart
Bozen/Vinschgau
Weitere Infos unter: schlanders@vke.it
Rainer Nübel und Uli Reinhardt betreuen in einem Workshop die Schülergruppen der Oberschulzentren Mals und Schlanders
von Erwin Bernhart
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as Thema Adoption/Adoptivkinder haben Elisabeth Steiner und Mirjam Platzgummer wieder verworfen. In ihrem Bekanntenkreis wollen adoptierte Kinder nicht in der Öffentlichkeit stehen. Die beiden Maturantinnen vom Oberschulzentrum Schlanders haben kurzerhand umgesattelt: Cowboy und Indiander im Vinschgau. Uli Reinhardt und Rainer Nübel von der Agentur Zeitenspiegel betreuen Spannendes: Im Rahmen des heuer erstmals stattfindenden „Gabriel Grüner Schülerwettbewerbes“ haben die beiden erfahrenen Journalisten am Mittwoch, den 1. Oktober 2014, den zweiten Workshop mit MaturantInnen der beiden Oberschulzentren Mals und Schlanders abgehalten. Ungezwungen sitzen die Schüler in der Bibliothek des Oberschulzentrums von Mals. Hannah Lechner und Valentina
Salutt (OSZ Schlanders) haben das Thema Ein- und Auswanderung gewählt. Anna Alber und Manuel Gruber werden sich mit der Option befassen und sie haben im Sommer bereits mit einem Ausflug nach Zell am See begonnen. Eine „engagierte Reportage“ - unter diesem Titel läuft der Schülerwettbewerb - über die Pestizide wollen Andrea Ladurner und Jasmin Welscher angehen. Über Marienberg wollen sich Anna Mall und Marco Pritzi (OSZ Mals) informieren. Da tauchen viele Fragen auf, bemerkt Nübel, der die SchülerInnen behutsam auf Möglichkeiten der Recherche aufmerksam macht. Haben die Mönche einen Laptop? Jede Zweiergruppe wird so betreut. Auch wird das jeweilige Thema wieder in die ganze Schülergruppe zurückgespielt. Was denken die anderen über das Thema? Was ist möglich? Zwei Maturanten sind das erste Mal dabei. Denn bei einem ersten Workshop im Früh-
jahr wurden von den Schülern bereits die Themen ausgewählt. Die zwei Schüler sind sich noch nicht sicher. Theaterschminken? Karrner? Uli Reinhardt, als Fotograf damals Freund von Gabriel Grüner, und Rainer Nübel sind begeistert. Eine solche Flexibilität hat er bei seinen erstsemestrigen Studenten noch nicht erlebt, wie hier in Mals. Die Schüler werden in die Ortschaft zur Recherche, zum Fotografieren geschickt. Der zweite Teil des Workshops findet in Bozen statt. Am Sitz der Wochenzeitung ff hat der stellvertretende Chefredakteur Georg Mair die Schüler in die Alltagsarbeit von Journalisten eingeführt. Der Schülerwettbewerb wird vom Zeitenspiegel gemeinsam mit der ff veranstaltet. Im Frühjahr werden die besten Arbeiten prämiert. Nun sind die Schüler der beiden Oberschulzentren dran, mit engagierten Reportagen.
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Mals/Taufers/Val Müstair
Interreg Projekt: Vielfalt in der Kulturlandschaft m 4. Oktober, Gedenktag von Franz von Assisi, lud die Gemeinde Mals zu einer Wanderung auf dem Sonnensteig von Marienberg bis zum ehemaligen Pflanzgarten in Mals ein. Dort wurde das Interreg-IV Projekt „Diversicoltura – Biodiversität in der Kulturlandschaft“ abgeschlossen und eine Broschüre mit den durchgeführten Initiativen vorgestellt. Auch Ansichtskarten mit unterschiedlichen Motiven aus den drei Gemeinden wurden verteilt. Vor vier Jahren begann das grenzüberschreitende Projekt zur Förderung der Artenvielfalt. Unter der Federführung der Gemeinde Mals beteiligten sich auch die Gemeinde Taufers und die Graubündner Gemeinde Val Müstair an dem Vorhaben. Wie der Malser Bürgermeister Ulrich Veith ausführte, wurde ein Landschaftsinventar in der Kulturlandschaft Hoache erstellt und verschiedene Füh-
Fotos: Heinrich Zoderer
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Eine Einkehrmöglichkeit mit Bioprodukten aus der Region soll es für die Wanderer am Sonnensteig im Frühjahr geben; v.l: BM Hermann Fliri, Vizepräsidentin Gabriella Binkert und BM Ulrich Veith rungen, Vorträge und Wanderungen wurden durchgeführt. Joachim Winkler, der Initiator dieses Projektes, sensibilisierte durch mehrere Initiativen Kindergartenkindern, Grund- und Mittelschülern. Kurse zum Errichten von Trockensteinmauern wurden abgehalten und 500 Heckensträucher wurden gesetzt. Mit großem Stolz berichtete Veith, dass es mit tatkräftiger Hilfe durch die Forst-
verwaltung gelungen ist, den Oberwaal herzurichten, so dass wieder Wasser fließt und er von Einheimischen und Gästen als beliebter Spazierweg benutzt werden kann. Der Tauferer Bürgermeister Hermann Fliri berichtete, dass es auch in Taufers im Rahmen dieses Interregprojektes gelungen ist, zwei aufgelassene Waale mit Wasser einzuspeisen und die Waalwege wieder herzurichten. Gabriella
Binkert, die Vizepräsidentin der Gemeinde Val Müstair und ehemalige Präsidentin von Biosfera Val Müstair erzählte, dass auch in ihrer Gemeinde mehrere hundert Meter Wasserwaale instand gesetzt wurden. In Taufers wurde außerdem eine alte Venezianersäge, sowie die Burgruine Rotund restauriert. In der Gemeinde Val Müstair wurde die Züchtung reinrassiger Schwarzer Bienen mit großem Erfolg fortgeführt. Zum Schluss berichtete BM Veith vom restaurierten und neu gebauten Gebäude im ehemaligen Pflanzgarten am Malser Oberwaal. Auf halber Strecke des Sonnensteiges zwischen Marienberg und Spondinig soll hier eine besondere Einkehrmöglichkeit geschaffen werden. Selbst angebaute Bioerzeugnisse, Produkte aus der Region bzw. aus dem Fairtrade sollten hier, einer Oase der Ruhe mit Ortlerblick, den Wanderern angeboten werden. (hzg)
Gute Erinnerungen tragen das Leben
LANGE NACHT DER MUSIK
ZEITLIEDER KONZERT MIT DEM TRIO GEORG CLEMENTI
+ MUSIKFILM NACH WAHL Samstag, 18. Oktober 2014 um 20.00 Uhr im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders Eintrittskarten sind im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr in der Göflanerstr. 27 (Schlanders) sowie an der Abendkasse ab 19.00 Uhr erhältlich.
Allerheiligen im Gartenbau Pozzi, Naturns
gartenbau
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Naturns
Schluderns
Buchvorstellung
Jugendliche malen Graffiti
ast 40 Jahre lang war der Fotograf Udo Bernhart mit seiner Kamera immer wieder am Schnatzhof auf dem Naturnser Sonnenberg. So entstand eine wohl für den ganzen Alpenraum gleichermaßen einzigartige und exemplarische Dokumentation des Wandels einer vermeintlich so festgefügten Welt: von einer Generation zur nächsten, vom Kornanbau zur Milchwirtschaft, von der Kraxe zum Traktor, von der Jausenstation zum DreiSterne-Urlaub auf dem Bauernhof. Geblieben ist die geduldige Arbeit, das Bewusstsein für die Tradition, der stille Stolz auf dieses Erbe. Der Journalist Erwin Brunner spürt diesem Wandel behutsam nach.
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
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links: Konzentration beim Sprayen; oben: die Graffiti-Gruppe vor ihrem Kunstwerk auf dem Bolz- und Beachplatz in Schluderns
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on der Rückwand des Bolz- und Beachplatzes in Schluderns leuchten seit vergangenem Sonntag bunte Graffiti. „Die Bemalung hat den Jugendlichen riesen Spaß gemacht“, sagt Romina Eberhöfer. „Es ist ein erster Schritt zur Neugestaltung der sanierungsbedürftigen Anlage.“ Das Projekt
Graffiti-Malerei hatte Eberhöfer als frisch gebackene Jugendreferentin in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des „Jugendhauses Phönix“ gestartet. Als Projektbegleiter konnte sie Tobias Ploner und Philipp Klammsteiner gewinnen, die als Künstler-Duo in Sachen Graffitimalerei unterwegs sind. Jugend-
liche und Betreuer entwickelten zuerst die Ideen und Motive vor Ort. Dann zeichneten sie vor und gestalteten Kunstwerke mit den Sprühdosen. Den ganzen Sonntag über waren sie beschäftigt. Spaziergänger beobachteten die Aktion. Die einen zeigten sich erfreut, die anderen schüttelten den Kopf. (mds)
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Notfallübung in der Staumauer U
m die Sicherheit in der Staumauer des Zufritt Stausees im Martelltal zu erhöhen, ist am Samstag, 4. Oktober, eine große Notfallübung organisiert worden. Simuliert wurde ein Unfall mit zwei Verletzten im Inneren der Stollen, die aus zwei verschiedenen Bereichen geborgen werden mussten. Der Zufritt Stausee ist Teil des Wasserkraftwerks Laas-Martell und wird von der SEL-Tochter Hydros betrieben. Die Simulierung des Ernstfalls wurde von der Bergrettung Martelltal organisiert und durchgeführt, gemeinsam mit dem CAI Martell und der Bergrettung der Finanzwache Schlanders. Mit dabei waren auch Mitglieder der Bergrettungen Latsch und Schlanders sowie eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Martell. Insgesamt beteiligten sich
Foto: „Wind“-Archiv
• Einzigartig: eine Bilddokumentation über die letzten 40 Jahre eines Bergbauernhofes • G enerationenübergreifend: Altbauer, Jungbauer, Enkel • Zukunftsweisend: mit neuen Ideen einen Erbhof bewirtschaften • Rasante Entwicklung: vom Ochsenpflug zum Traktor mit Joystick • Ein gelungenes Beispiel gegen das Bauernsterben im Alpenraum Buchvorstellung am 16. Oktober 2014 um 20 Uhr im Theatersaal von Naturns, Schlossweg 1
Die Beteiligten an der Notfallübung in der Staumauer des Zufrittstausees an der Notfallübung 33 Freiwillige. Für die Betreibergesellschaft Hydros waren der Leiter des Arbeitsschutzdienstes, Emanuele Baldi, und die Staudammwärter, De Vido Guido, Alois Grassl und Altstätter Josef vor Ort dabei. Durch die Notfallübung, die in
regelmäßigen Abständen organisiert wird, kann zum einen die Betreibergesellschaft Hydros die Sicherheitsaspekte laufend verbessern, zum anderen lernen die beteiligten Rettungskräfte die Anlagen ganz genau kennen.
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Naturns
Naturns/Tschirland/Staben
„Bozen-Bremen-Brasilien“
Schwarzplentenschnitt am Lorenziacker
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Foto: Maria Gerstgrasser
er Heimatpflegeverein Naturns-Plaus hatte heuer bereits zum siebten Male auf dem Lorenziacker zwischen Tschirland und Staben Buchweizen, auch „Schwarzplentn“ genannt, angebaut. Somit wurde eine fast vergessene Kulturpflanze wieder ins Gedächtnis gerufen. Buchweizenfelder sind heute fast gänzlich aus dem Landschaftsbild verschwunden. Der Anbau ist heute bis auf kleine Restflächen zurückgegangen, umso bedeutsamer ist jetzt die Aufwertung dieser Körnerfrucht geworden. Der Buchweizen braucht eine kurze Vegetationszeit und
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ozen-Bremen-Brasilien“ – das war der Titel der musikalischen Lesung, die am Freitag, 19. September, in der Bibliothek Naturns stattfand, zu der sich ein zahlreiches Publikum eingefunden hatte. Unter der Bezeichnung „trio dakapo“ stellten sich Monika Gruber, Michl Schaller und Gabriel Neuert als Gestalter vor. Texte von sehr unterschiedlichen Schriftstellern wurden zu Gehör gebracht. Gabriel Neuert las Anekdoten des Bremer Humoristen Karl Lerbs, der kleine, feine Stilbilder von Menschen und Umständen in seiner Heimatstadt zeichnete. Roland Kristanell, auch er meisterhafter Beobachter von Menschen, hatte mit anderen Mitteln versucht, lebendige Bilder von typischen Menschen seiner Heimat in Erinnerung zu rufen. Michl Schaller,
Neffe des Autors, las Rolands ironisch gehaltene Texte. Durch die Gegenüberstellung wurde die Veranstaltung zu einem Abend voller Gegensätze. Die Überleitung von einem zum andern geschah durch beschwingte Rhythmen des Bossa Nova aus Brasilien, gesungen von Monika Gruber. Die Lieder, die sie sehr temperamentvoll darzubieten wusste, wurden teils von Michl auf der Gitarre und teils vom Akkordeonisten Gabriel begleitet. Die flotte Abfolge von Literatur, Musik und Gesang erreichte durch die Verkostung von Naturnser Weinen einen effektvollen Abschluss. Der Naturnser Winzer Alfons Hanny stellte die Weine vor, die dann auch beim Imbiss zu näherer Probe und Begutachtung eingeschenkt wurden. (ria)
Schlanders
Informationsabend e-Commerce
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Foto: „Wind“-Archiv
ie Landesberufsschule Schlanders schreibt heuer zum ersten Mal einen Lehrgang zum „Internet-Shopmanager und E-Commerce Specialist“ aus. Inhalte des berufsbegleitenden Kurses sind unter anderem Suchmaschinen-Marketing, Web-Programmierung, Oberflächengestaltung und Benutzerfreundlichkeit im Web sowie
Projektmanagement. Der Kurs startet Mitte November 2014 und endet im Mai 2015. Beim Informationsabend am 20. Oktober 2014 um 19 Uhr in der Landesberufsschule Schlanders erfahren Interessierte alle weiteren Details. Eine genaue Kursbeschreibung ist auf der Homepage der Schule unter www.schlanders. berufsschule.it ersichtlich.
Viele fleißige Helfer schnitten den Buchweizen und bündelten ihn zu kleinen Hocken
Foto: Johanna Weithaler
Gabriel Neuert, Monika Gruber und Michl Schaller sind das „trio dakapo“
acht Uhr in der Früh haben sich die Schnitter bei günstiger Witterung eingefunden. Bei einem zünftigen Halbmittag, der aufs Feld gebracht wurde, konnten sich die Männer stärken und eine kurze Ruhepause gönnen. Die Arbeit vollzog sich nach traditioneller Art. Die geschnittenen Pflanzen wurden locker gebündelt und zu kleinen Hocken aufgestellt. Diese ziehen nun die Aufmerksamkeit der Wanderer und Vorbeifahrenden auf sich. Die Hocken verbleiben, je nach Witterung, einige Tage auf dem Feld, werden dann in die Scheune gebracht und gleich gedroschen.
wird daher als Zweitfrucht nach der Roggenernte angebaut. Bei der Blüte fällt auch das noch so kleine Feld durch die Attraktivität der weiß-rosa Blüten in der Landschaft auf. Etwas problematisch ist die ungleiche Reifezeit. So muss eine mittlere Reife abgewartet werden. Auf dem „Lorenziacker“ konnte heuer der Schnitt am Samstag, den 4. Oktober stattfinden. Bereits um
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Den Abschluss des „Plentenschnittes“ bildete ein gemeinsames Mittagessen, das vorwiegend aus Produkten des „Lorenziackers“ zubereitet worden war. Dabei wurde bewusst, dass der Buchweizen einst für die Selbstversorgung einen entscheidenden Anteil hatte und auch für medizinische und ernährungswissenschaftliche Berufskreise interessant war. (ria)
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Burgeis
Gelungene Sanierung der Heimkehrer-Glocke it einem kleinen Festakt nach dem Dankgottesdienst, umrahmt von Burgeiser Bläsern, feierten passend am Michaelistag, 29. September 2014, abends die BurgeiserInnen in der St. Michaelskirche den Abschluss der Sanierung der Glocke und der Installation der elektrischen Läuteanlage. Die Initiative zur Durchführung dieser Arbeiten ist von der Ortsgruppe Burgeis des Vinschgauer Kameraden Verbandes (vormalig S.K.F.V.) pünktlich zum Jubiläum „50 Jahre Glockenweihe“ ausgegangen. Der Einladung zur Feier sind Gemeindevertreter mit Bürgermeister Ulrich Veith, der Fraktionsvorsteher Florian Punt und der Bezirksobmann des Vinschgauer Kameraden Verbandes Engelbert Agethle gefolgt, die in ihren Grußworten den Verein zu dieser sinnvollen Aktion beglückwünschten und besonders dem Obmann Toni Punt für sein persönliches Engagement dankten. Auch Pfarrer P. Martin Angerer zeigte sich erfreut über das gelungene Werk. Die Geschichte der Glocken in den Türmen der St. Michaels- und St. Nikolauskirche rief Roland Peer in Erinnerung. Die ersten wurden während des 1. Weltkrieges von den Kriegsmächten zu Kanonen eingeschmolzen. Bis zum Jahre 1964 waren
Fotos: Roland Peer/Archiv
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links: Pater Martin Angerer und Toni Punt; Mitte: die Glockenweihe 1964 mit den Paten Michael Paulmichl und Kreszenz Jörg; rechts: die sanierte Glocke in der St. Michaelskirche dann die Türme verwaist. Als Dank für eine glückliche Heimkehr aus den Kriegswirren und im Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege haben die Kameraden des S.K.F.V. Burgeis unter Obmann Josef Strobl „Warbele“ für die beiden Kirchen neue Glocken angeschafft. Eine erfolgreiche Spendenaktion hat den Guss der zwei Glocken durch die Fa. Grassmayr aus Innsbruck mit einem Kostenaufwand von 195.000 Lire ermöglicht. Bei der Glockenweihe am 29. Juni 1964 durch Abt Stephan Pamer vom Kloster Marienberg standen die Nachbarn der Kirchen Michael Paulmichl und Kreszenz Jörg Pate. Deren Familien versahen seitdem den Mesnerdienst und sorgten für das Läuten der Glocken.Die beiden Kirchtürme am südlichen und nördlichen Ein-
gang des Dorfes haben somit Lebensklang erhalten und die Glocken stehen für: „Dem Frieden zu dienen und zu leben.“ Toni Punt schilderte den Ablauf der gegenwärtigen Arbeiten mit der Stromzuleitung im Herbst 2013 und der Instandsetzung der 32 kg schweren Glocke mit Einbau der elektrischen Läuteanlage im Februar 2014. Sie wurde von der Tiroler Fa. Absamer Läuteanlagen neu herausgeputzt, mit einem neuen Klöppel versehen, anstelle des Stahljoches wurde ein Holzjoch aufgesetzt. Gleichzeitig wurde auch eine Beleuchtungsanlage für den Altarraum der Kirche installiert. Die Ausgaben bezifferte er mit 6.500 Euro, die durch Beiträge der Gemeinde Mals, Fraktion Burgeis, privaten Spendern und durch die ihm für diesen Zweck
zugedachten Geldgeschenke anlässlich seines 60. Geburtstages gedeckt sind. Für die finanzielle Unterstützung bedankte er sich bei den Geldgebern, aber auch bei jenen Personen, die sich bisher für die St. Michaelskirche nützlich gemacht haben. Am 23. Februar 2014 läutete die Glocke erstmals elektrisch und vollautomatisch. An jedem Sonn- und Feiertag um 8 Uhr abends ist der Ruf der Glocken zum Ave Maria-Gebet zu hören und seitdem die St. Michaelskirche als Totenkapelle dient, begleitet der Glockenklang bei Beerdigungen den Trauerzug auf dem Weg in die Pfarrkirche. Mit einem Umtrunk fand das Fest an dem lauen Herbstabend im Freien einen gemütlichen Ausklang.
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Schlanders/Literaturrunde
Das neue Lebensgefühl der 68er iegfried Nitz ist 1949 geboren und unterrichtete viele Jahre als Deutschlehrer an Oberschulen. Dieses Jahr gab er sein Buch „Fieber68“ heraus und präsentierte es bei der Literaturrunde in Schlanders. Die 60er Jahre waren eine aufregende Zeit. Gegen das autoritäre Elternhaus, eine konservative Kirche, Schule und Politik wurde rebelliert. Das Medienmonopol wurde angeklagt, der Ruf nach Freiheit wurde immer lauter. Aus Amerika kamen die Rock- und Popmusik und die Proteste gegen den Vietnamkrieg. Auch in Berlin und Paris, in Rom und Mailand wurde protestiert, etwas zaghafter auch in Bozen, Meran und Bruneck. Die Jugend erfasste ein neues Lebensgefühl, der Wille zum selbst gestalteten Leben, der Traum von einem besseren Menschen. Man ließ sich die Haare wachsen und kleidete sich anders. Musik, Drogen und freie Liebe wurden konsumiert.
Die Kunst wurde politisch. In Südtirol wurde das Bestreben nach Autonomie und Selbstbestimmung von der kritischen Hochschuljugend neu interpretiert. Der einzelne Mensch sollte autonom und selbstbestimmt über sein Leben und seine Zukunft bestimmen. Viele Leuchtgestalten dieser weltweiten Bewegung starben an Drogen, einige führte der Weg in den Terrorismus, andere machten den Marsch durch die Instituti- Siegfried Nitz las aus seinem Buch onen, wieder andere „Fieber68“ und erzählte über die zogen sich enttäuscht bewegende Zeit der 68er zurück und verfielen in Depression. Das Buch ist ein wir heute weniger frei wären, Stück Südtiroler Zeitgeschichte meinte Erich Daniel in seiner über eine Bewegung, ohne die Einführung. (hzg) Foto: Heinrich Zoderer
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em Heimatpflegeverein Partschins ist es in Zusammenarbeit mit der Familie Sigmund Kripp zu verdanken, dass im ansonsten nicht zugänglichen „Rittersaal“ der Stachlburg jeweils im Herbst ein besonderes „Klangerlebnis zur Zeit der Weinlese“ veranstaltet wird. Der Brixner Musikkünstler am Violoncello, Nikolaus Meßner, schafft es zudem seit sechs Jahren als künstlerischer Leiter renommierte Musiker nach Partschins zu lotsen. Am 3. Oktober 2014 gastierten – zur Freude der Heimatpflege-
Obfrau Hanni Laimer und der Gastgeberin Ludmilla Kripp – mit Alexander Shevchenko und Maciej Golebiowski zwei Virtuosen der Extraklasse im bis auf den letzten Platz besetzten „Salettl“ der Stachlburg. Mit jiddischer Klezmermusik – Klarinette, Akkordeon und Violoncello und Gesang- virtuos, frech und teilweise improvisiert vorgetragen, eroberte das Trio die Herzen der aufmerksamen und begeisterten ZuhörerInnen im Sturm, bewegten sogar zum Mitklatschen und Mitsingen. (eb)
Foto: Erwin Bernhart
Foto: Sarah Mitterer
or kurzem feierte die älteste Bürgerin von Latsch, Maria Rechenmacher, im Latscher Altenheim „Annenbergheim“ ihren 105. Geburtstag. „Moidl“, wie sie von allen genannt wird, erblickte am 7. Oktober 1909 in Tarsch das Licht der Welt. Auch ihre Das Geburtstagskind Maria Rechenmacher Geschwister haben der ehemalige Annenbergheimbereits ein beachtliches Alter Präsident Josef Pramstaller, der erreicht. Anna, mit der Maria in neue Präsident Alexander Janeiner Altenwohnung des Altenser und die Vizebürgermeisterin heims lebt, ist 92 Jahre alt, der Sonja Platzer waren ins Altengemeinsame Bruder Johann, heim gekommen, um mit Maria der in Kastelbell wohnt, blickt dieses Jubiläum zu feiern. Dass auf stolze 95 Jahre LebenserfahMoidl noch längst nicht zum rung zurück. alten Eisen gehört, bewies sie Dieser besondere Geburtsunter anderem bei der gemeintag wurde natürlich entspresamen Tanzeinlage mit dem Gechend groß gefeiert: Verwandmeindereferenten Mauro Dalla te, Freunde, Bewohner und Barba. (sam) weitere Gratulanten, darunter
pr-info Laaser Kratuwochen
Die Laaser Krautwochen Die Laaser Krautwochen sind mittlerweile seit Jahren fixer Bestandteil im Vinschger Herbst. Gerne wird die Gelegenheit genutzt, bei den Spezialitätenwochen in den Laaser Gastbetrieben Sonne, Krone, Schwarzer Adler und Pizzeria St. Sisinius sowie im Gasthaus Sonneck in Allitz diese Besonderheit des Tales in all seinen Variationen zu genießen. Das Highlight schlechthin in diesen 5 Betrieben wird sicher wieder das Kulinarische Kraut-Kuintett, am Freitag, 31.10.2014 mit Beginn um 19.30 sein. Anmeldungen bis 30.10. unter 0473 626523 oder 730155 Nicht zu übersehen sind sicherlich die lustigen Krautweibelen und Mandl`n vor den teilnehmenden Betrieben. Außerdem gibt es sonst noch allerhand Interessantes in Laas zu entdecken, wie z.B. die Kastanienherzen im Cafe Greta oder die herbstlichen Drinks in der Lottobar. Wer wieder mal richtig Party machen möchte, ist im Zone-Treff nach einer typischen Schlachtplatte mit Laaser Sauerkraut und bei der 1. „After-Kraut-Party“ am 25.10. ab 18 Uhr genau richtig. Wie immer gibt es in allen Geschäften lockende Angebote passend zum Thema Sauerkraut, so z.B. in den Metzgereien Muther und Alber die frischgeselchten Fleisch-und Wurstspezialitäten, oder in der Bäckerei Tröger die schmackhaften Krautbrötchen, bei Creativ tolle Geschenksideen rund um die Venustis-Schokoladen und im Steinmetzbetrieb Mayr, Wertvolles aus feinstem Laaser Marmor. Ihr Friseursalon Carmen hat wieder Pflegeprodukte im Angebot und im FohlenhofEdelbrände finden sie feinste Destillate hofeigener Früchte. Bei Despar Kofler sind rechtzeitig zu Allerheiligen die Grabkerzen im Angebot. Mehr zum gesamten Rahmenprogramm der Laaser Krautwochen finden Sie unter www.laas.info.
Schlanders/Eventreihe Kultur Café
Lesungen zum Thema Berg B
Foto: Heinrich Zoderer
ereits zum dritBeerdigung eines ten Mal lud die Bergsteigers, der Gemeinde Schlaneinfach am Berg ders im Rahmen der oben blieb. Kevin, Eventreihe „Kultur wie er von allen Café Schlanders“ zu genannt wurde, einer Autorenlesung war ein einfacher in ein Schlanderser Bauernbub, der Gasthaus. Während Tischler gelernt im Frühjahr und im hat. Die Berge Herbst letzten Jahres zogen ihn an. die Lesung im HoIrene Prugger, tel Vier Jahreszeiten die zweite Autostattfand, so trafen v.l.: Karin Meister von Schlanders Marketing, die Organirin, stammt aus sich rund 20 Interes- satorin der Eventreihe „Kultur Café Schlanders“, der Autor Nordtirol. Sie sierte zur diesjäh- Sepp Mall aus Graun, die Nordtiroler Autorin Irene Prugger schreibt Romarigen Herbstlesung und der Moderator der Literaturinitiative Andreas Neeser ne, Erzählungen, im Gasthof SchwarKurzgeschichten, den ORF geschrieben hat. Sepp Hörspiele und Reportagen. Sie zer Adler. Andreas Neeser, ein Mall erzählte über den Schreib- hat ein Buch über Südtiroler Alm Schweizer Schriftsteller und Moprozess, wo jedes Gedicht 9 oder Geschichten geschrieben. Es derator dieser Literaturinitiative 10 Mal überarbeitet wird, bis die sind Aufzeichnungen von Almkonnte wiederum zwei Autoren Welt durch die Wörter zu singen besuchen, von Gesprächen mit begrüßen und in ihre Werke beginnt, wie er sich ausdrückte. Hirten und Sennern. Vorgelesen einführen. Sepp Mall aus Graun Viele Gedichte enthalten Spuren hat sie auch aus ihrem neuesten las aus seinem neuen Gedichtseiner Obervinschger Heimat. Buch „Nerven wie Seile – die band „Schläft ein Lied“, sowie Das Hörspielt erzählt von der Bergrettung im Einsatz“. (hzg) aus einem Hörspiel, das er für
Matsch/Literatur an der Grenze
Dem Wild auf der Spur D
Foto: Heinrich Zoderer
em wahren Jäger geht es nicht ausschließlich um die Trophäe, sondern vor allem um das Naturerlebnis, um die großen Harmonien und die Wunder der Schöpfung. Deshalb widmet Duregger sein Buch „Dem Wild auf der Spur“ vor Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Literatur an der Grenze“ stellte Josef allem diesen Jägern. Duregger am Glieshof in Matsch sein Buch „Dem Wild auf der Spur“ vor; Im Buch findet man rechts: die Jagdhornbläsergruppe „Weißkugel“ aus Matsch deshalb nicht nur Fragner-Unterpertinger und dem die Jagdtradition, die KameradJagdgeschichten, sondern auch Bildungsausschuss Mals nach schaft und das Warten. Jagd betiefe Naturerlebnisse, ganz Matsch, um im kleinen Kreis von deutet für ihn, unterwegs sein zu gleich ob er über den LiebesJägern und Naturfreunden sein sich selbst, um Ruhe zu finden tanz der Spielhähne oder über neues Buch vorzustellen. Die und still zu werden in der lauten die Kletterkünste der SteinJagdhornbläsergruppe „Weißku- Welt. Er schreibt auch über seiböcke schreibt. Josef Duregger, gel“ umrahmte den Abend mit ne Jagderlebnisse in Masuren, aufgewachsen im Ahrntal, ist ihren musikalischen Einlagen. im schwedischen Lappland und erst spät zum Jäger geworden. Das Buch enthält Gedichte und in Namibia. Diese Jagdausflüge Er war Lehrer, Direktor und InJagderlebnisse, aber auch beein- sind für Duregger auch Begegspektor. Heute ist in Prettau sein druckende Fotos von Naturfoto- nungen mit der Kultur und der Jagdrevier. Vom Pustertal kam grafen. Duregger schreibt über Geschichte dieser Länder. (hzg) er auf Einladung von Johannes
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Schlanders
Was alles nicht verdaut wird...
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chen am stärksten betroffen sind. Dann folgen Frauen im mittleren Erwachsenenalter. Wir beobachten jedoch seit einigen Jahren zunehmend junge Männer, die essgestörtes Verhalten entwickeln.
m zu überleben, müssen wir täglich essen und darum zählen Essstörungen zu den latenten Erkrankungen, die meist schwer vom Betroffenen und vom Umfeld als solche erkannt werden. Die Caritas-Beratungsstelle in Schlanders bietet Beratung und Hilfen zu Essstörungen an, gerade weil immer mehr Menschen ihre Schwierigkeiten/Probleme über das Essen zu lösen versuchen.
Gibt es auch bei den Essstörungen sogenannte Einstiegsdrogen? Damit es zu einer Essstörung kommt, müssen mehrere Faktoren zusammentreffen. Oft beobachten wir dass zu Diätverhalten gleichzeitig eine emotionale Überforderungssituation kommt. Diese Gleichzeitigkeit begünstigt die Entwicklung einer Essstörung. Wollte man eine „Einstiegsdroge“ benennen, so kann man sagen, dass Diät nie hilfreich ist.
Die Ess-Brechsucht (Bulimie), die Magersucht (Anorexie) und die Binge-Eating-Störung, bei der es zu periodischen Heißhungeranfällen (Fressanfällen) mit Verlust der bewussten Kontrolle über das Essverhalten kommt, zählen zu den bekannten Krankheitsbildern rund um die Essstörungen. Diese werden interdisziplinär mit einem ernährungs- und psychotherapeutischen Ansatz behandelt. Das heißt konkret, dass der Dienst für Diät und Ernährung im Krankenhaus Meran und die Caritas Beratungsstelle in Schlanders eng zusammenarbeiten, um den Körper und die Psyche der betreffenden Personen wieder in Einklang zu bringen. Essstörungen haben aber wie Süchte im Allgemeinen eine Vorlaufzeit und oft stehen nicht verdaute Erlebnisse und Probleme am Anfang eines falschen Essverhaltens. Wie man sogenannte „Frühwarnmechanismen“ für Essstörungen erkennen kann und welche vorbeugenden Maßnahmen es gibt, haben wir bei der Psychotherapeutin Martina Trafoier von der Caritas Beratungsstelle in Schlanders nachgefragt: Vinschgerwind: Ist Über- bzw. Untergewicht bereits eine Essstörung? Nein. Das Gewicht allein sagt nichts darüber aus, ob jemand an einer Essstörung
Foto: „Wind“-Archiv
von Ludwig Fabi
Martina Trafoier
leidet. Es gibt Menschen, die von Natur aus sehr zart gebaut sind und wenig wiegen, oder eben mehr wiegen und schwerer sind. Ausschlaggebend, ob es sich um eine Essstörung handelt, ist das Zusammenspiel von Gewicht, Kontrollverlust beim Essen, erlebter Leidensdruck und dass Essen zu einem lebensbestimmenden Thema wird. Welche Personen sind besonders gefährdet? Wir wissen, dass nach wie vor junge Mäd-
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Was kann man vorbeugend tun? Ich kann wesentlich zur Vorbeugung beitragen, wenn ich meine Vorbildfunktion wahrnehme. Kinder lernen am Modell und wenn sie täglich eine Mutter oder einen Vater erleben, die auch nur beiläufig den eigenen Körper aburteilen, hinterlässt dies einen tiefen Eindruck. Anders gesagt, ein wertschätzender freier Umgang mit der eigenen „Unperfektion“ schützt Kinder vor Essstörungen. Ein weiterer Punkt ist ein möglichst natürliches, freies Essverhalten ohne Diäten und Tabus. Wenn dann aber doch Anlass zur Sorge besteht, ist es besser, sich möglichst früh an Beratungsstellen zu wenden. Oft reicht eine Informationsberatung, um konkret vorbeugen zu können. Caritas-Beratungsstelle Schlanders Öffnungszeiten Büro Schlanders – Widum Mo. bis Do. von 09.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr Fr. von 09.00 – 12.00 Uhr – Im Sprengel Mals und Naturns nach Vereinbarung Tel.: 0473 621 237 E-Mail: psb@caritas.bz.it
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Marienberg/Schlinig
Wandern auf Pfaden voller Erinnerungen en Weg, den sie als Schüler oft und gerne gewandert sind, haben die Altmarienberger und ihre Freunde vom Freundeskreis Marienberg als heurige Herbstwanderung am 27. September 2014 auserkoren: über Verschlei von St. Stephan nach Schlinig, ein Weg mit lebhaften Erinnerungen aus Jugendtagen gepflastert. Zum Start gab es, nach dem Willkommensgruß durch Freundeskreispräsident Andreas Folie, eine Premiere: Eröffnet wurde die Wanderung nämlich vom neu gegründeten Freundeskreis-Chor unter der Leitung von Meinrad Warger, der mit seinen Sängern Leo Stocker, Hans Aondio, Reinhard Wetzel,
Klostersäge und auf dem Weg nach Schlinig hinauf, zeigte und erklärte Abt Markus der gut gelaunte Truppe das neue, klostereigene E-Werk als willkommene Einnahmequelle zur teilweisen Querfinanzierung v.l.: Oskar Hilpold, Andreas Folie und Josef der neuen Bibliothek Telser und weiterer Bauvorhaben im Kloster. Peter Spechtenhauser und Josef Nach der zweistündigen Hofer ein Marienlied vortrug. Wanderung kehrte man im GastVon Abt Markus Spanier, Pater haus Edelweiß ein, dort, wo die Anselm und Frater Ralph beglei- ehemaligen, älteren Klostertet (später stieß auch Pater Pius schüler jeweils Ende Oktober dazu) ging es zur ehemaligen ihre jährliche Köschtnpartie
Foto: Erwin Bernhart
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abgehalten haben und dabei auch ihre schauspielerischen Fähigkeiten zeigten. Für die jüngeren Klosterschüler wurde die Köschtnpartie auf Lutes Metz verlegt. Die Familie Peer wartete mit reichhaltigem Buffet auf und servierte als Nachspeise gebratene Kastanien mit Trauben. Besondere Beachtung wird traditionell jenen zuteil, welche vor 50 Jahren das erste Mal als Schüler das Kloster betreten haben. Von den 11 Schülern, die vor 50 Jahren in die 1. Klasse eingetreten waren, konnten heuer nur zwei der Einladung zum Klassentreffen Folge leisten: Oskar Hilpold und Josef Telser. (eb)
Spondinig/Vinschgau
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er langjährige Geschäftsführer des Jugenddienstes Obervinschgau, Stefan Hellweger hat sich neu orientiert und ist kürzlich im Rahmen einer kleinen Feier verabschiedet worden. Einige Vorstandmitglieder und der Präsident Pfarrer Paul Schwienbacher dankten ihm für seinen langjährigen vorbildlichen Einsatz und für sein Einfühlungsvermögen Hellwegers Nachfolge tritt Tobias Stecher aus Prad an. Die Koordinationsstelle befindet sich im Bahnhof Spondinig.
26.10.2014
Von dort aus wird seit Jahren die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Jugendeinrichtungen koordiniert. Es werden zum Beispiel unterschiedlichste Hilfestellungen zur sinnvollen Freizeitgestaltung geleistet. „Jugendarbeit bedeutet, Jugendkultur in seiner Vielfalt und Andersartigkeit anzuerkennen, zu fördern und Brücken zu bauen“, schreibt Stecher. Er will Bewährtes weiterentwickeln. Vision des Jugenddienstes bleibt es, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit aus Jugendlichen
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Foto: „Wind“-Archiv
Wechsel im Jugendienst Obervinschgau
v. l. Tobias Stecher, Stefan Hellweger, Pfarrer Paul Schwienbacher und Prader Gemeindereferent Josef Gritsch. mündige, wertorientierte und kritisch denkende Menschen werden. Im Vorstand wirkenneben Schwienbacher weiters mit: Egon Blaas (Vizepräsi-
dent), Alexander Telser (alle drei Schluderns) Josef Gritsch (Prad), Sonja Theiner (Burgeis) und der Malser Kooperator Josef Augsten. (mds)
Bildungsausschuss Graun
Kastelbell/ Tschars
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Prad
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Glurns
Mals
Bildungsausschüsse Vinschgau
Graun
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Schluderns
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Bildungsausschuss Mals
„Hennastund“ in memorian Wilhelmine Habicher
Oberländer
Aktionstage 2014
v.l.: Herbert Habicher, Magdalena Habicher, Hubert Eberhöfer, Sibille Tschenett, Martin Achmüller (Vorsitzender der ARGE Mundart Südtirol), Luis Habicher, Spiess Rosina, Ludwig Schöpf Familien-Konzert
Kurs
Bluatschink
Phantasievolles aus Dosen
Termin: Fr. 17.10.2014 – 16.00 Uhr Ort: Vereinshaus Reschen Kurs
Öl-Malkurs/AquarellMalkurs
Termin: Sa. 18. & Fr. 24.10.2014 ab 09.00 Uhr Ort: Alte Bibliothek St. Valentin Vortrag
Was ist Onkologie? Termin: Mo. 20.10.2014 – 20.00 Uhr Ort: Vereinshaus Graun Filmvorführung
Filmabend mit Hansi Klöckner Termin: Di. 21.10.14 – 20.00 Uhr Ort: Gasthof Alpenfriede – Langtaufers Vortrag
Eine eigene Rente hat viel mit Selbstwert und Lebensqualität im Alter zu tun Termin: Fr. 24.10.14 – 20.00 Uhr Ort: Vereinshaus Graun
Termin: Sa. 25.10.14 | 14.30 – 17.30 Uhr Ort: Alte Bibliothek St. Valentin Feier
Endlich 18
Bunkerführung mit Musik für den Jahrgang 1996 Termin: Sa. 25.10.14 – 19.00 Uhr Ort: Parkplatz am Sportplatz Reschen (Treffpunkt) Kochabend und Buchvorstellung
Pasta on the Rocks Termin: Mo. 27.10.14 – 20.00 Uhr Ort: Graun Vereinssaal Infoabend
Die Gemeindechroniken – Gedenken an den 1. Weltkrieg Termin: Mi. 29.10.14 – 20.30 Uhr Ort: Graun – Museum Vortrag
Patientenverfügung Termin: Do. 30.10.14 – 14.30 Uhr Ort: Vereinshaus Graun
Die „Hennastund“ war Mina Habichers literarisches Kind. Im Rahmen dieser Veranstaltung rief sie alljährlich ihre Mundart-KollegInnen aus allen Landesteilen, vornehmlich aus dem Vinschgau zusammen, um Werke und Gedanken zu einem vorgegebenen Thema einem interessierten Publikum zum Besten zu geben. Nach Minas Ableben haben Ludwig Schöpf und Sibille Tschenett gemeinsam entschieden, die „Hennastund“ weiterzuführen. Der Bildungsausschuss Mals organisierte diese heuer, nachdem er sie viele Jahre im Rahmen des Bildungsherbstes finanziell unterstützt hatte, im Rahmen des Projektes „Literatur an der
Grenze“. Die klassische Form wird es so zum letzten Mal geben, denn ab dem kommenden Jahr soll die „Hennastund“ verjüngt werden und Jugendliche in einer Art „Mundart Poetry Slam“ in den Mittelpunkt gestellt werden. Dafür legten sich heuer nochmals alle Mitwirkenden, darunter Rosina Spiess, Martin Achmüller, Anton Angerer, Ludwig Wilhalm mit ihren Texten sowie Gernot Niederfriniger, Myriam Tschenett, Anja Theiner und Lisa Cortese mit musikalischen Einlagen kräftig ins Zeug. Originell moderiert wurde die „Hennastund“ von Ludwig Schöpf, dem Hubert Eberhöfer an der Technik zur Seite stand. (lu)
Bildungsausschuss Laas
Lorenz Langenegger liest in Laas Literatur und Edelbrände vom Feinsten am Freitag, 17.10.2014, 20.00 Uhr im Außerloretzhof Lorenz Langenegger erzählt uns in seinem zweiten Roman „Bei 30 Grad im Schatten“, wie das Leben seines Buchhelden Jakob Walter weitergegangen ist. Die Lesung ist im Verkostungsraum des Außerloretzhofes unter dem Kandlwaal-beim Schießstandweg 11 in Laas. Christine und Günther Tappeiner werden uns einige preisgekrönte Edelbrände präsentieren. Bildungsausschuss Schlanders
Chorprojekt
Der Chor der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt lädt wieder ein zu einem Chorprojekt am Sonntag, 16. November 2014. Dem Gottesdienst gehen drei Proben voraus: Di., 4. November, Fr. 7. November, Fr. 14. November, um 20.00 Uhr im Chorraum des Pfarrwidums. Eingeladen sind Männer und Frauen, die gerne singen und auch an Stimmbildung interessiert sind. Der Gottesdienst am 16. November beginnt um 10.00 Uhr.
Veranstaltungen Bildungsausschuss Bildung sa Kastelbell - Tschars Kastelb usschuss Verans Oktober-November 2014 ell - Tsc hars talt Veranstaltungen Bildungsausschuss 16.10.14 Vinschgerwind Oktobe 21-14ungen r -Novem Buchvorstellung mit Showkochen Kastelbell - Tschars ber 2014 Oktober-November 2014 „Pasta on the Rocks“ Buchvo rstellu
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von und mit Markus Holzer Buchvorstellung mit Showkochen
Chef des Restaurants JoraKastelbell Mountain Dining in Innichen ƵŶĚ ůĞŝĚĞŶƐĐŚĂŌůŝĐŚĞƌ :ƵŶŐBildungsausschuss
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DŝƩǁŽĐŚ͕ Ϯϵ͘ϭϬ͘ϮϬϭϰ͕ ϭϵ͘ϯϬ hŚƌ Kan?st DelŝƩbe njƵƌ ĞŝŝƐŬŶĞ ƌ ŐĞŶ͘ ƌƵE e ď Ŷ͕ Ɛƚ͘ ƵƐƐ n ƂƐ Ƶ ^Đ ƐŝŽ /ŵ ZĂŚŵ Ăƌ ĐŚ ƌĞ ǁŽ Ŷ͘ ll ĐŚ ͚Ɛ ǁŝƌĚ Ă ŐĞƐĞƟŐ Wo? Ra ĞŶĂŌ ƌŬƌĂĞŶŝŶŐ͕ >ŝĨĞƐƚLJrk ra ĞŶ un Alle sind herzlich eingeladen. DŝƩǁŽĐ DϬ͘Ϯ tss l Ka ͕ Ϯϵ͘ϭ ƵĨ ǀĞƌƐĐůůƐĐŚ ƂŐϬϭ ƐƉŽůŝƟƐŶŬ ůĞ͕ ŶĞƵĞ nk ůŝĐϰ͕ Ś͕ ŚŬϭϵ Wo?Interessierten Ratssaal Kastelbell Referent aaVeronika ĐŚƵŶ gen der Kainz und Wilfried Stimpfl Ğŝ͘ϯϬ ŚŝĞĚĞŶGoldrain); (Ba Annemarie Ğ &ŐĞ Ŷ Ŷ nj ƚĞTraut hĚĞ ƌĂ ĚĞ Śƌ ƌ d Ŷ ll ŐĞ ŬƚŽďĞƌ: Ϯ ƌ͘ ,Ğƌstelbe „Einfach Ϯϵ͘ K ď Ɛ h Ğ dŚ dŚĞŵĞŶ Ƶ ĚŝĞƐŶƚ ŚĞƌĂƉŝĞ Ğƌ ůĞŝďĞƐ Frau“ ďĞƌƚ ,ĞĞŵĂ ŬŽŵ Ğŵ e ƚĞŝůƵŶŐ ŝŵϬϭϰ Ͳ ϭ ǁ Ğŝ ŝĚĞŐŐĞƌ͕ ŵĞŶ njƵ Ƶ ŽŶŶĞƌ TippsAlun <ƌĂŶŬĞ ϵ͘ Referent: WϯϬ WƌŝŵĂƌ ͲϮn? an ƌ ŝƐŬƵƐ ŶŐĞŐĂŶŐĞŶ͘ ŝĞ WƌćǀĞŶƟŽŶ͕ ^ ŶĚ ĚĞƌ ƌƵƐƚ ϭ͘ ŶŚ Gute Fotos ƌ͘ ,ĞƌďĞƌƚ ,ĞŝĚĞŐŐĞƌ͕ WƌŝŵĂƌ ĚĞƌ ŐLJŶćŬŽůŽŐŝƐĐŚĞŶ sind kein Zufall! IntRe ge ϯϬ ƐƚĂŐ͕ ϯϬ͘ le d ĂƵ D eres ĚĞ ln h Ɛ D ͘ /ŵFabi ŝƩ ƵĐŚ ŐĞƐĞ ƌ ŐLJŶPhilipp fü ŚƌŽĐLR ĐƌĞĞ (Ba Laas); Achammer; Ludwig (BezirksservicestelĞƌĂŶ ǁ Ŷ͘ ZĂŚ ćŬŽůŽƐŝŽ KŬƚŽďĞƌsierte Ŷŝ ͣtŝĞ ƺďĞ n rsinei nhe Ś͕ Ϯ W ge o? ůůƐ ŐŝƐ d ϵ͘ lu ĐŚ Ra ĐŚ ϭϬ ng rzl ĂŌƐƉŽůŝƟ ŶŐ͕ >ŝĨĞƐƚLJůĞ͕ Ŷ ŵĞŶ Ϯ ͘ϮϬϭϰ͕ ϭĞŶ ďƚĞŝůƵŶŐ ŝŵ <ƌĂŶŬĞŶŚĂƵƐ DĞƌĂŶ en ichts sa ein ales ge Fo Ka ĞƵĞ ƐĐ lad ^ĂŵƐƚĂŐ ƌůŝƐƚĞ ŝĐŚ ŵĞŝŶĞ Ϭϭϰ Ͳ ϭRe ϵ͘ to ϵ͘fe st ŚĞ ϯϬ en el “ ϯϬ &ƌĂŐĞŶ hŚƌ . bell reͲϮntϭ͘: ϯϬ ŝŐle ͕ Ϭϴ͘ EŽǀ ƌ h njƵ ĚŝĞƐĞ ŝƚĂ ͘ , Vinschgau); Christine Holzer (Ba Schlanders); Franz Prieth (Ba Śƌ ůŬ Ğƌ <ƌĞĂƟǀ Ăŵ Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. ďĞƌƚ ,Ğŝ ƚĞĞƌ ŵ ŝůƵĂ ŶŐ Ğ hŵƐĞ ĞŵďĞƌ ϮϬϭϰ Ͳ ϭ ď ƵŶ ŝŵ ĚĞ Ě ŐŐ ǁ <Ž Ğƌ͕ Wƌŝŵ ƌĂŚŝ ƚnjƵŶ ŶŬůŌ ϰ͘le Al Mitzub ϬϬIn ĞŶ ŵ Ͳϭte ŚĂŝƌ D Ăƌ ĚĞƌ Ő ϳ͘re ringen: GuteŐ FoĚĞ ϬϬss h Ğ Ğƌ toƌ ď hŵ ďĞƐƐĞƌĞ &ŽƚŽƐ njƵ ŬƌĞŝĞƌĞŶ ďƌĂƵĐŚƚ ĞƐ ŬĞŝŶĞ ƚĞƵƌĞ WƌŽĮͲ ƵƐƌƺƐƚƵŶŐ͘ ƵĂŶ ieHeiko s sinĞŝdĚĞ LJŶćŬSchluderns); Śƌ rten sin ƵƐĚŝ Ŷ ď ƚŽ Graun); Hauser (Ba Sibille Tschenett (Ba Mals) ŵ Ŷ ŝŐ ke Žů ŝƚĂ ĂƟ ĞŶ in ŽŐ ŵ d ůĞ Zu Ŭ͍ ĞůĚƵŶŐ ŝƐĐŚĞŶ herzlich Gute Fotos sind kein Zufall! ͞ l! ĚĞ tok ^uƉŝrsĞŐĞůƌĞŇĞfal eingelad ŝƐ D ďĞŝ WůĂƚnj ĞŶ ďFo dž <ĂŵĞƌ ŝŐŶĞƚ ŵĂŶ ƐŝĐŚ ĞŝŶ ŶƂƟŐĞƐ ĂƐŝƐǁŝƐƐĞŶ ĂŶ͕ ǁćŚůƚ ĚŝĞ ƌŝĐŚƟŐĞŶ ŝŶƐƚĞůůƵŶŐĞŶ ƐĞŝŶĞƌ <Ăen. ƚĂŐ͕ Ϯ ŐƵ hŵ ďĞŽŶ Ă ĞƌĞ &Žƚ Ϭ͘ KŬƚŽďĞƌ Teilnehm ŵŵĞƌ ŶŶƐƐĂŵ ŽƐ ŝŐ Ϯ njƵ ŶĞ Ϭϭ Ăƌ er ŵĞƌĂ͕ ŝƐƚ ĚŝĞƐ ƐĐŚŽŶ ĞŝŶ ŐƵƚĞƌ ŶĨĂŶŐ Ĩƺƌ ƚŽůůĞ &ŽƚŽƐ͘ zahl begr ƚ ŵĂŶ ƐŝĐŚŝĂ͗ dĞů Ŭƌ ϰ ͗ ϯĞŝĞ ϯϱƌĞŶ ď ŵĞƌĂ͕ en ƵĐŚƚ ĞƐ zt! ĞŝŶ ŶƂƟ ϲϴƌĂϮϮ ŝƐƚ Ěŝ ŐĞƐ Ͳϱ ŬĞŝŶĞ ƚĞ Gu ŝƐǁ ϰϳ ZĞĨĞƌĞŶƟ ĞƐ ƐĐŚŽŶ Ğ Seit 15 Jahren gibt es im Vin15 Jahre positiver Erfahrung zuƵƌ teƚĞFoĂƐfast ZĞĨĞƌĞŶƟŶ͗ Julia Lesina Debiasi ĞŶ ĂŶ ŝŶ ŐƵ tos ŝƐƐ Ŷ͗ Julia ͕ ǁćŚůƚ Ě Ğ WƌŽĮͲ ƵƐƌƺƐƚƵ sin hŵ ďĞƐƐĞƌĞ &ŽƚŽƐ njƵ ŬƌĞŝĞƌĞŶ ďƌĂƵĐŚƚ ĞƐ ŬĞŝŶĞ ƚĞƵƌĞ WƌŽĮͲ ƵƐƌƺƐƚƵŶŐ͘ d ƚŽ Teilnah Lesina De ƌ ŶĨĂŶ keůůĞ ŶŐ Ő Ĩƺƌ ƌŝĐŚƟŐĞ in &ŽZufaŝĞ meg biasi Ŷ ŝŶƐƚĞ ͘ Gute Fotos sind kein Zufall! ƚŽƐ͘ ll! Ort: Grun ebühr: ϱϬF Teilnahmegebühr: ϱϬ Φ o ůůƵŶŐĞŶ Φ toku schgau eine Bezirksservicestelle rückgreifen kann. Zudem wird ƐĞŝŶĞƌ < ŝŐŶĞƚ ŵĂŶ ƐŝĐŚ ĞŝŶ ŶƂƟŐĞƐ ĂƐŝƐǁŝƐƐĞŶ ĂŶ͕ ǁćŚůƚ ĚŝĞ ƌŝĐŚƟŐĞŶ ŝŶƐƚĞůůƵŶŐĞŶ ƐĞŝŶĞƌ <Ă- Termine dschule Kaste rs Ăhŵ lbe : ďllĞƐƐĞƌĞ Ort: Grundschule Kastelbell DŝƩǁŽ &ŽƚŽƐ njƵ ĐŚ ŵĞƌĂ͕ ŝƐƚ ĚŝĞƐ ƐĐŚŽŶ ĞŝŶ ŐƵƚĞƌ ŶĨĂŶŐ Ĩƺƌ ƚŽůůĞ &ŽƚŽƐ͘ ŐŶĞƚ die ŬƌĞŝĞ „Einfac ͕ Ϯϵ͘ KŬƚŽďĞ ŝ für Bildungsausschüsse, von Fachleuten bestätigt, dass ƌĞŶ ďƌĂƵ ƌ ϮϬϭϰ Ͳ ŵĂŶ ƐŝĐŚ ĞŝŶ14 he Tipps Termine: ŵ ϭϵ ĐŚƚ ĞƐ Ŭ und Re ĞƌĂ͕ ŝƐƚ Ě͘ϯϬͲϮϭ͘ϯ ŶƂƟŐĞ ŽŶŶĞƌ ZĞĨĞƌĞŶƟŶ͗ Julia Lesina Debiasi geln für ŝĞƐ Ɛ Ϭ hŚƌ ƐƚĂ ĞŝŶĞ ƚĞƵƌ ĐŚŽŶ ĞŝŶ Ɛ ĂƐŝƐǁŝƐƐĞŶ ein gelun ͣtŝĞ ƺď Ő͕ ϯϬ͘ KŬƚŽď ZĞĞƌĨĞ hŵ ďĞƐƐĞƌĞ &ŽƚŽƐ njƵ ŬƌĞŝĞƌĞŶ ďƌĂƵĐŚƚ ĞƐ ŬĞŝŶĞ ƚĞƵƌĞ WƌŽĮͲ ƵƐƌƺƐƚƵŶŐ͘ ƌĞϭϰŶƟ ĂLudwig gene Ğƌ ϮϬ DŝƩǁŽĐŚ͕ Ϯϵ͘ KŬƚŽďĞƌ ϮϬϭϰ Ͳ ϭϵ͘ϯϬͲϮϭ͘ϯϬ hŚƌ Ŷ͕ ǁćŚůƚ Ğ WƌŽĮgeleiwelche von Fabi eine persönliche Betreuung vor Ͳ ƵƐƌƺƐƚ s Fo Ő Ͳ ϭŶ͗ϵ͘ϯ JuϬͲlia ^ĂŵƐƚĂ ůŝƐƚĞ ŝĐŚ ŵĞŝŶ toƵƚ “ Ğƌ ŶĨĂŶŐ Ĩƺ TeĞ Teilnahmegebühr: ϱϬ Φ Ěŝ Le ƵŶ Ϯϭ Ğ ilnah sin Ő͕ Ϭϴ͘ E ͘ϯϬ Ő͘ ƌŝĐ ŝŐŝ a ŚƟŐĞŶ ŝ ƌ ƚŽůůĞ & hŚƌ Debias můŬĂ ƚĂ egŵeb Žǀ ŝŐŶĞƚ ŵĂŶ ƐŝĐŚ ĞŝŶ ŶƂƟŐĞƐ ĂƐŝƐǁŝƐƐĞŶ ĂŶ͕ ǁćŚůƚ ĚŝĞ ƌŝĐŚƟŐĞŶ ŝŶƐƚĞůůƵŶŐĞŶ ƐĞŝŶĞƌ <Ă<ƌĞĂƟǀ Ğƌüh ŽƚŽƐ͘ i ŶƐƚĞůůƵŶŐ Ă Ƶr: „Einfache Tipps und Regeln für ein gelungenes Foto“ Ğ hŵƐĞ ĞŵďĞ O ƌ Ϯ: Ϭϭ ŶĚϱϬ ǁŽ Ś Grϰ Ͳ ΦAuf ϭϰ ƚnjƵŶŐ ĚĞrttet un ĞŶ ƐĞOrt Mitzub ŝůŌ ŵŝƌ den Weg gebracht ͘ϬϬ Ort: Grundschule Kastelbell ds wird. 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Diese und sicherte zu, sich bei der beͣtŝĞ ƺďĞƌůŝƐƚĞ ŝĐŚ ŵĞŝŶĞ ŝŐŝƚĂůŬĂŵĞƌĂ ƵŶĚ ǁŽ ŚŝůŌ ŵŝƌ ĚŝĞ ƵƚŽŵĂƟŬ͍͞ ŶŵĞůĚƵŶŐĞŶ ďŝƐ DŽŶƚĂŐ͕ ϮϬ͘ KŬƚŽďĞƌ ϮϬϭϰ ^ĂŵƐƚĂŐ͕ Ϭϴ͘ EŽǀĞŵďĞƌ ϮϬϭϰ Ͳ ϭϰ͘ϬϬͲϭϳ͘ϬϬ hŚƌ Servicestelle hat ein Büro am vorstehenden Überarbeitung der ďĞŝ WůĂƚnjŐƵŵŵĞƌ ŶŶĂŵĂƌŝĂ͗ dĞů͗ ϯϯϱͲϱϲϴϮϮϰϳ <ƌĞĂƟǀĞ hŵƐĞƚnjƵŶŐ ĚĞƌ ďĞŝĚĞŶ ďĞŶĚĞ Bildungsausschuss Teilnehmerzahl begrenzt! Schlanders Bahnhof Spondinig angemietet, Förderkriterien des Amtes für Mitzubringen: ŝŐŝƚĂůĞ ^ƉŝĞŐĞůƌĞŇĞdž <ĂŵĞƌĂ ŶŵĞůĚƵŶŐĞŶ ďŝƐ DŽŶƚĂŐ͕ ϮϬ͘ KŬƚŽďĞƌ ϮϬϭϰ ist ohne Rechtspersönlichkeit Weiterbildung dafür einzusetzen, ďĞŝ WůĂƚnjŐƵŵŵĞƌ ŶŶĂŵĂƌŝĂ͗ dĞů͗ ϯϯϱͲϱϲϴϮϮϰϳ und arbeitet in enger Zusamdie Bezirksservicestellen landesTeilnehmerzahl begrenzt!
Bezirksservicestellen für die Bildungsausschüsse stabilisieren
„Pasta on the Rocks“
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„Das ABC der bösartigen Erkrankungen der Frau“
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„Das ABC der bösartigen Erkrankungen der Frau“ „Das ABC der bösartigen Erkrankungen der Frau“
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• Die letzten Tage der Menschheit
Mittwoch, 22. Oktober; 20.00 Uhr (Szenische Lesung von und mit Sebastian Baur) Kulturhaus Schlanders „Die letzten Tage der Menschheit“ des österreichischen Realsatirikers Karl Kraus sind ein grausam komischer und erschütternder Bilderreigen des Ersten Weltkriegs, der mit dem Mord des Thronfolgers in Sarajewo beginnt und mit dem Zusammenbruch Österreichs endet. Karl Kraus montierte Zeitungsausschnitte, Postkarten, Briefe, Flugblätter, erlauschte Gesprächsfetzen zu bildkräftigen Szenen, in welchen er Vertreter aller Gesellschafts-
schichten karikiert und die allgemeine Kriegsbegeisterung, die Korruption in der Politik und die Macht der Medien schonungslos brandmarkt. „Die letzten Tage der Menschheit“ ist eines der wichtigen literarischen Werke über den Ersten Weltkrieg. Der aus Toblach stammende Schau- und Sprachspieler Sebastian Baur interpretiert Szenen aus diesem Werk.
• Literaturrunde Montag, 27.10.2014 – 20.00 Uhr Bibliothek Schlandersburg Besprochen wird der Roman: „14“ von Jean Echenuz (Erster Weltkrieg) mit Erich Daniel und Peppi Feichtinger
Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi
menarbeit mit der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung, welche auch die steuerrechtlichen Belange für die Vinschger Bildungsausschüsse abwickelt. Neben pädagogischer, organisatorischer und technischer Hilfe fungiert sie auch als Bindeglied zwischen öffentlichen Stellen und den Ehrenamtlichen vor Ort. Regelmäßig werden Bezirkstreffen abgehalten, bei denen aktuelle Fragen erörtert und gemeinsame Entscheidungen getroffen werden. Kürzlich war KulturLandesrat Philipp Achammer zu Gast bei einem solchen Bezirkstreffen am Bahnhof in Spondinig. Die Bildungsausschüsse forderten dabei mit Nachdruck die gesetzliche Verankerung dieser Bezirksservicestelle. Es sei nicht tragbar, dass dieser Dienst immer nur für ein Jahr vergeben wird, nachdem man nun auf fast
weit gesetzlich zu verankern und damit zu stabilisieren. In seinem Statement streifte er auch kurz allgemeine Ziele seiner Bildungspolitik. In Zukunft wird in der Erwachsenenbildung mehr Wert auf Qualität anstatt auf Quantität gelegt, die Vernetzung nach innen und nach außen muss forciert und eine Profilierung der Anbieter erfolgen, damit nicht jeder alles machen kann oder soll. Was die Bildungsausschüsse betrifft, sollen diese auch in Zukunft weiter nach dem Subsidiaritätsprinzip unterstützt werden. Hilfe zur Selbsthilfe steht im Mittelpunkt, um die Eigeninitiative vor Ort hochzuhalten. Die Vinschger Bildungsausschüsse sind gewillt, die Herausforderungen der immer komplexeren und anspruchsvolleren Gemeinwesenarbeit anzunehmen, wenn für die entsprechenden Rahmenbedingungen gesorgt wird.
Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
32 /Jugend/
Vinschgerwind 21-14
JuZe Freiraum Schlanders Ö Do. 30.10.14 von 10.00 – 18.00 Uhr Mädchentag; Anmeldung bis 23.10 Ö Fr. 31.10.14 ab 19.00 Uhr Disconight; Eintritt: 3€ (Wer verkleidet kommt hat freien Eintritt.) Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 25.10.14 ab 19.00 Uhr Calcetto Turnier Ö Von 28.10.14 bis 04.11.14 Umbau Treff Geschlossen Jugendtreff Time out Schnals Ö Sa. 18.10.14 MiniCup (Minigolfplatz Naturns) Ö Sa. 25.10.14 von 18.00 – 20.00 Uhr Kürbis- und Krampusschnitzen (mit Anmeldung) Jugendtreff „all in“ Kastelbell/Tschars Ö Fr. 24.10.14 ab 14.00 Uhr Taschenworkshop im Jugendhaus Tschars Ö Fr. 24.10.14 ab 18.00 Uhr Das Perfekte Dinner im Freiraum Schlanders Jugendtreff Burgeis Ö Sa. 18.10.14 ab 18.30 Uhr Törggelen Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Di. 28.10.14 Imst/Anmeldeschluss 18.10! Infos & Anmeldungen: 3293333361 Citytreff Glurns Ö Fr. 24.10.14 ab 18.00 Uhr Wir machen Lasagne Phönix Schluderns Ö Sa. 18.10.14 ab 18.00 Uhr Törggelen Ö Mi. 29.10.14 ab 15.00 Uhr Halloween Snacks machen Jugendtreff „Juze“ St. Valentin Ö Sa. 25.10.14 ab 19 Uhr Flugdrachen selbst machen (Kosten 5€) Anmeldung im Treff Jugendtreffs Oberland Ö Di. 28.10.14 ab 9.20 Uhr mit SAD ab Reschen Mädelsnacht - 2 Tage ONLY FOR GIRLS in Schluderns und im JuMa Mals (Kosten: 12€, Anmeldung in den Treffs im Oberland) Jugendcafé Chillout Latsch Ö Sa. 25.10.14 Mittelschulparty Infos & Anmeldung bei Myri Ö Di. 28.10. – Mi. 29.10.14 ab 11 Uhr II Vinschger Girlsnight Info & Anmeldung bei Myri Jugendtreff Tschengls Ö Do. 23.10.14 ab 17.00 Uhr Hot Dog und Filmnachmittag Ö Sa. 18.10.14 ab 15.00 Uhr Jugendtreff Chillhouse Stilfs Ö Sa. 18.10.14 ab 15.00 Uhr Köschtnbrotnen JuZe Naturns Ö ab Di. 21.10.14 19.30 bis 21.00 Uhr JuZe Sports in der Turnhalle der Volksschule Ö Mi. 22.10.14 15.00 bis 17.00 Uhr U16 – Keschtn brotn Kosmo Plaus Ö Mi. 22.10.14 ab 17.00 Uhr Pizza selbst gemacht Jugendzentrum JuMa Mals Ö Mo. 27.10.14 bis Mi. 29.10.14 Juma Tag & Nacht Girlscamp Anmeldung im JuMa Jugendzentrum JuMa, Jugendtreff Phönix Schluderns, Chillout Latsch, Jugendtreff Goldrain, Jugendtreffs Oberland Ö Di. 28.10.14 bis Mi. 29.10.14 Vinschger Girlscamp Anmeldung in deinem Treff Jugendzentrum Juma, Jugendtreff Burgeis, Jugendtreff Taufers Ö 30. bis 31.10.14 Buabmcamp für 1. Klasse Mittelschüler
16.10.14
Präventionstage 2014 zum Thema Aggression
Das Jugendzentrum JuZe Naturns wird im Rahmen der heurigen Präventionstage an insgesamt neun Tagen Workshops, Theateraufführungen und Abendreferate zum Thema „Aggression“ organisieren. Angesprochen werden insbesondere Jugendliche im Mittel- und Oberschulalter und ihre Eltern, aber auch LehrerInnen, ErzieherInnen und interessierte Erwachsene. Ziel ist, Informationen zum Phänomen Aggression und Gewalt zu geben, sowie über Orte, wo Betroffene Hilfe erhalten. Die Diskussion zum Thema soll anregen, die Situation im Umfeld und das eigene Verhalten zu reflektieren, besonders auch im Hinblick auf die eigene Zivilcourage. Für die Schüler der 3. Mittelschule von Naturns werden ein interaktives Theater mit den Schauspielern des Krahforumtheater Südtirol sowie der bewährte Workshop zum Thema Alkohol „Al(l) cool?!“ organisiert. Weiters fand für Jugendliche ein Ausflug zum Paintballfeld nach Bozen statt. Bei einem Abendreferat am 5.
November stellt die mobile soziale Jugendarbeit – Streetwork Burggrafenamt ihre Tätigkeit vor und am 6. Februar führen die Schüler der Europäischen Theaterschule Bruneck das Stück „Tatort“ auf. Beide Veranstaltungen finden im Jugendzentrum JuZe Naturns jeweils um 19.30 Uhr statt und sind an Jugendliche, Lehrpersonen, Eltern und Interessierte gerichtet. Der Eintritt ist frei. Hingegen nur für Erwachsene ist die Abendveranstaltung am 13. November um 19.30 Uhr im Jugendteff Kosmo in Plaus. Der Medienpädagoge Helmar Oberlechner spricht zum Thema „Aggression in den elektronischen Medien“. Auch hier ist der Eintritt frei. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie auf der Homepage des Jugendzentrums www.juze-naturns.it oder bei der Organisatorin Gufler Evi unter der Rufnummer 389 67 98 026.
Erstklässler der Mittelschule lernten Jugendtreffs kennen Phönix Schluderns, Citytreff Glurns, Revoluzer Taufers Am 03. Oktober hatten heuer zum zweiten Mal alle Erstklässler der Mittelschule Glurns die Möglichkeit, die Jugendtreffs Jugendhaus Phönix, Citytreff Glurns und Revoluzer in Taufers kennenzulernen. Begleitet wurden die Jugendlichen von den Jugendarbeiterinnen Franziska und Annamaria die in den jeweiligen Treffs tätig sind. Nach der Schule kamen die Erstklässler mit dem Schulbus nach Schlu-
derns, wo sie ein Mittagessen im Jugendhaus Phönix bekamen. Anschließend hatten sie noch ein wenig Zeit sich im Jugendhaus zu unterhalten. Dann ging es weiter in den Citytreff in Glurns. Dort verbrachten wir den Nachmittag mit verschiedenen Spielen. Und zum Schluss fuhren wir noch nach Taufers, um dort den Jugendtreff Revoluzer kennenzulernen, wo es noch einige Snacks gab.
Für den Fall der Fälle…. Feuerwehrprobe im Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders Am 19. September 2014 rückt die „Freiwillige Feuerwehr Schlanders“ aus, um im Jugendzentrum „Freiraum“ für den Ernstfall zu üben. Im Vorfeld wurde mit den Zuständigen der Freiwilligen Feuerwehr Schlanders alles besprochen, um die Probe ohne Probleme über die Bühne zu bringen Die Jugendlichen und die Jugendarbeiter hatten die Möglichkeit, sich direkt an der Probe zu beteiligen, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Um den simulierten Brand so real wie möglich wirken zu lassen, kam künstlicher Rauch zum Einsatz. Die Jugendlichen bekamen den Auftrag, sich in den verschiedenen Räumlichkeiten zu verstecken und sich retten zu lassen. Jene Besucher, die sich im Jugendtreff befanden, konnten schnell über die Rampe ins Freie flüchten. Da der Ausgang über das Treppenhaus blockiert war, wurden alle, die sich im 2. Stock befanden,
durch das Fenster und mit Hilfe des Feuerwehrkrans in Sicherheit gebracht. Auch unsere Musiker in den Proberäumen konnten gerettet werden. Somit aber noch nicht genug, die Feuerwehmänner standen noch vor einer weiteren Herausforderung. „ Miar hobm nichts mear gsechn und des wor echt zach“, so zwei Jugendliche aus Schlanders, welche sich im Aufzug befanden. Die Feuerwehrmänner konnten natürlich auch diese beiden Jugendlichen befreien. Um uns bei allen für den Einsatz zu bedanken, gab es nach der Probe noch einen Umtrunk. Die Jugendlichen bekamen die Möglichkeit,s sich mit den Feuerwehrmännern auszutauschen. Wir möchten uns ganz herzlich bei der „Freiwilligen Feuerwehr Schlanders“ und bei den tapferen Jugendlichen für die gelungene Probe bedanken.
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/Jugend/ 33
Laas/Stilfserjoch
S
trahlend blauer Himmel mit vereinzelten Wolken, eine atemberaubende Bergkulisse mit ausgeschliffenen Tälern und interessante geschichtliche Fakten: Am Donnerstag, den 11. September 2014, konnten die beiden 3. Klassen der Mittelschule Laas all diese Dinge auf ihrer Lehrfahrt genießen. Zusammen mit Manfred Haringer, dem Experten schlechthin für den Gebirgskrieg, und einigen Mitgliedern der Schützenkompanie Laas, welche die Exkursion großzügig finanzierte, wandelten die Schüler auf den Spuren des 1. Weltkrieges am Stilfser Joch. Genau vor 100 Jahren brach der 1. Weltkrieg zwischen den Mittelmächten und der Entente aus. Im Jahre 1915 begann der Krieg auch im damals noch österreichischen Südtirol gegen Italien. Zu diesem „Jubiläum“ wurde die Lehrfahrt für die SchülerInnen der 3. Klassen organisiert. Um 7.25 Uhr fanden sich alle Schüler und deren Begleitpersonen gut ausgerüstet am Treffpunkt vor dem Josefshaus in Laas ein. Mit drei Kleinbussen ging es nach Gomagoi, wo die Festung besichtigt wurde. Diese wurde errichtet, um die italienischen Soldaten abzuwehren, sie kam aber nie wirklich zum Einsatz . Danach ging es hinauf auf das Stilf-
ser Joch und von dort auf den 3.095 Meter hohen Monte Scorluzzo. Auf der knapp 2-stündigen Wanderung fanden die Schüler zahlreiche Gegenstände, wie zum Beispiel Granatsplitter, einen alten Schuh und sogar eine Schusspatrone, die noch scharf war. Herr Haringer erzählte unterwegs vom 1. Weltkrieg an der Ortlerfront, wo es zu einem Wettlauf zwischen den Österreichern und Italienern Ausflug Stilfser Joch 3B und 3C 006 Am Start auf dem um die höchsten Berggipfel kam. Joch – im Hintergrund die Drei-Sprachenspitze Er zeigte den Schülern zahlreiche Die Schüler und Lehrpersonen der MittelStellungen und Einschusskrater rund um schule Laas bedanken sich herzlich bei Herrn den Scorluzzo, den man auch den „Berg aus Haringer und der Schützenkompanie Laas für Eisen und Blut“ nennt. Nach einem kurzen den interessanten und lehrreichen Tag. Aufenthalt auf dem Gipfel wanderten sie wei... An der Ortlerfront verteidigten tausenter zu einem Rastplatz, wo das Mittagessen de Soldaten das Vaterland und viele von ihverzehrt wurde. Hier las Herr Haringer den nen starben bei den blutigen Schlachten und Schülern noch einige Einträge aus dem Tagewegen der schlimmen Witterungszustände. buch eines Soldaten vor, die den Alltag der Letztendlich verloren die Mittelmächte gegen Soldaten an der Ortlerfront widerspiegelten. die Entente und Österreich-Ungarn musste Wieder auf dem Stilfser Joch angekommen, Südtirol und das Trentino an Italien abtreten. besuchten alle das dortige Museum, wo es Marie Ratschiller interessante Fundstücke zu besichtigen gibt. und ihre MitschülerInnen Pünktlich um 17.00 Uhr kehrten die Schüler nach Laas zurück.
Laas/Venedig/Kaliningrad
Russische Studenten auf Weiterbildung in Laas ine Woche lang begleiteten Goldschmiedstudenten des College of Jewelry Kaliningrad, sowie Studenten der Staatlichen Universität Moskau Kaliningrad den Unterrichtsalltag der Meisterklasse an der Fachschule für Steinbearbeitung in Laas. Nach einem Aufenthalt in Venedig am Liceo Artistico Guggenheim, wo u.a. die Glasbearbeitung auf dem Programm stand, konnten die Schüler in Laas erste Erfahrungen im Umgang mit Marmor sammeln. Alle zeigten sich beeindruckt von dem Naturstein und manch einer konstatierte „Hard work!“ (harte Arbeit). In Kaliningrad wird vor allem mit Bernstein gearbeitet. Dieses ungewöhnliche Material durften im letzten Jahr auch zwei Schüler der Laaser Spezialisierungsklasse in der „Hauptstadt des Bernsteins“ kennenlernen. Während ihres Aufenthalts im Vinschgau nahmen die Kaliningrader Gäste nicht nur am Unterricht teil, sondern besuchten auch den Göflaner Marmorbruch und die Fachmesse marmomacc in Verona. Betreut wurden die Schmuckstudenten von Fachlehrer Walter Blaas und Sandra Heidenwolf, die ihnen in der knappen Zeit die grundlegenden Kenntnisse der Steinbearbeitung vermittelten und
Foto: „Wind“-Archiv
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Zogen eine positive Bilanz am Ende des Austauschprojekts Laas-Kaliningrad, v.l.: Walter Blaas, Maria Luise Laimer, Virginia Tanzer, Andreas Tappeiner, Konrad Laimer und Daria Suworowa die Verwirklichung der Entwürfe begleiteten. Bei der Diplomübergabe und Verabschiedung am Ende der intensiven Woche wurden die Arbeiten vorgestellt und ein durchwegs positives Resümee gezogen. Konrad Laimer, Initiator und Koordinator des Projektes „Claudia Augusta“ bedankte sich herzlich bei Direktorin Virginia Tanzer, Bürgermeister Andreas Tappeiner und Rudi Gartner vom Tou-
rismusverein für die gute Zusammenarbeit. „So unkompliziert war es noch nie“, drückte er seine Zufriedenheit über den erstmaligen Austausch mit der Fachschule Laas aus. Bürgermeister Andreas Tappeiner äußerte sich ebenfalls sehr positiv über das außergewöhnliche Projekt: „So wie der Marmor in alle Teile der Welt geht, so kommt die Welt zum Marmor.“ Die Direktorin der Landesberufsschule Schlanders Virginia Tanzer freute sich über das gute Gelingen des russischen Gastaufenthalts an der Fachschule: „Jeder Austausch ist bereichernd, denn Austausch bedeutet Entwicklung.“ Fachlehrer Walter Blaas zeigte sich beeindruckt, in welch kurzer Zeit sehr interessante Objekte entstanden sind. „Ihr seid eine sehr disziplinierte und motivierte Gruppe. Wir haben alle voneinander gelernt und egal, ob auf Russisch, Englisch, Deutsch oder mit Händen und Füßen, es hat sehr gut funktioniert,“ lobte er den Einsatz sowohl der Laaser als auch der Kaliningrader Schüler. Erheblich erleichtert wurde die Kommunikation durch Daria Suworowa, Kuratorin des Bernsteinmuseums in Kaliningrad und Koordinatorin des Projektes auf russischer Seite, die als Übersetzerin fungierte.
Foto: „Wind“-Archiv
Auf den Spuren des Ersten Weltkrieges
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Nun denn, dann dürfen wir – laut Isabella Rossellini – ganz entspannt unvollkommen sein. Ein befreiendes Gefühl an sich, doch die Gratwanderung ist schmal – zwischen Lässigkeit und Nachlässigkeit, zwischen höflicher Zurückhaltung und störrischer Schweigsamkeit. Im modischen Bereich jedoch, finde ich eine wohl dosierte Unvollkommenheit äußerst spannend und eben auch einzigartig. Klarerweise gehört eine ge- Claudia Pinggera Modefachfrau – Farb-Typ-Stilberawisse innere Gelassenheit terin bei Modegalerie Leo – Latsch/ und auch eine bestimmte Zentrum Portion an Mut dazu, z.B. sportive Sneakers zum Abendkleid zu tragen (kürzlich gesichtet, an den Füßen einer Prinzessin des europäischen Hochadels). Doch die Kunst der Gelassenheit erlernen wir gewöhnlich mit den Jahren, das notwendige Selbstbewusstsein sowieso und bei sehr jungen Frauen sieht in der Regel sowieso (fast) alles gut aus. Also, was hält uns davon ab, unsere Outfits gelegentlich gegen recht unkonventionelle Kreationen auszutauschen, wenn uns grad danach ist? Spitzenkleid mit (feiner) Daunenjacke, Dirndlkleid mit Lederjacke im Bikerstil, klass. Cashmere-Twinset mit (Löcher)Jeans, Taillenblazer mit Chinohose, feine Perlenstecker zu grobem Strickpullover. Erlaubt ist, was gefällt. Erwünscht, ein gewisses modisches Feingespür und die innere Freiheit, nicht jedem Trend nachhecheln zu müssen, sondern zuerst sich die Fragen zu stellen: Mag ich das? Bin ich das? Oder mag ich eine Runde aussetzen? Ihnen nun einen entspannten „Mode-Herbst“ – genießen Sie, wann und wo immer Sie können, denn das allerschönste „Kleid“ ist und bleibt die positive Ausstrahlung einer inneren Zufriedenheit.
Foto: „Wind“-Archiv
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36 /Kultur/
Vinschgerwind 21-14
16.10.14
Bilder und Gedanken auf Schloss Kastelbell
Heidrun Pupp bei der Eröffnung der Ausstellung „Ich kam von dort und bin jetzt hier“. Begrüßung am 21. September 2014 durch den Vorsitzendenden des Kuratoriums Schloss Kastelbell, Dr. Georg Wielander. Gezeigt werden ihre Werke noch bis zum Monatsende. Am Donnerstag und Freitag, 30. und 31.Oktober, wird die Künstlerin anwesend sein und macht Führungen. Ausgebildet wurde sie an der Kunstakademie in Wien. Ihre jetzige Adresse: Mag.Art. Heidrun Pupp, Solothurner Straße 88, D 81475 MÜNCHEN+498972483999.
Ein Titel für dieses Bild: „Lichtblitze von Gras“ oder „Raum durch Schatten“… die Ausstellung mit über 100 Werken ist wegen der poetischen Namen auch ein sprachliches Kunstwerk … Titel wie Schmetterlinge, auf deren Flügel wir entführt werden und uns im „Getöse von Licht“ wieder finden.
„Ich kam von dort und bin jetzt hier“… Künstler sind Botschafter ihrer Heimat, oft auch im politischen Sinn. Botschafter, manchmal ihr Heimatland lobend oder auch beschimpfend. Anregungen des Lebens in der „Fremde“ werden als Bereicherung erfahren, als Weg zur Meisterschaft. Das gilt auch für Heidrun Pupp. „1942 geboren. Kindheit und Jugend in Kohlern bei Bozen„ lesen wir in der Ankündigung der Kastelbeller Ausstellung. Heidrun Pupp zeigt in dieser großen Retrospektive in acht Räumen ihr Werk. Dabei wird ihr Werdegang auf drei Ebenen sichtbar: „Vom Duft der Natur zur Tiefe der Seele“ zu führen verspricht die Künstlerin am Beginn der Saalfolge. Im ersten Raum hängen frühe Arbeiten, Aktstudien, perfekt gezeichnet. Der Akt enthält alle Maße, Verhältnisse und Perspektiven, die wir brauchen, um uns in der Welt zurecht zu finden. Sie hat Schubladen voll mit Studien zum menschlichen Körper. Erotische Bilder aber gibt es keine, sie sind nicht notwendig. Die Erotik ist allgegenwärtig in der ganzen Schöpfung. Vor allem erfahrbar auch mit den Füßen auf der Erde. „Babys Füße“ aus dem Jahr 1989, Öl auf Leinwand, die Heidrun entdeckt eine neue Welt. Ein neues Sinnesorgan, ähnlich den Augen. Füße sind aber meist verschlossen, „verkleidet“, eingeschnürt. Begreifen mit den Füßen, den Fußsohlen. Liegen im Gras, barfuß. Das niedergedrückte Gras erhebt sich. Symbol für das Elend in der Fremde? „Von dort kam sie“, die Heidrun, von der Sommerfrische in Kohlern. Dort gab es den Reichtum der grünen Heimat, Wiesen, Wald, den freien Atem und den Blick hinunter auf das Getriebe des Tales: Straßen, Fabriken, Häuser, Wühlarbeiten überall. All das konnte sie von Kohlern aus mit Distanz betrachten, ohne davon berührt zu werden, mit den Augen des Sommerfrischlers … das ist ein ganz eigener Zugang zur Wirklichkeit. Eine Bozner Erfahrung. Natürlich gibt es auch anderswo Sommerfrischen mit entsprechendem Weltbild, aber die Neigung zum Rückzug in eine eigene Welt ist hier besonders ausgeprägt. „Wildwechsel“ fällt mir ein, wenn ich an die vielen Künstler und Kulturschaffenden denken, die unser Land aus den verschiedensten Gründen für kurze oder längere Zeit verlassen. Und manchmal wieder zurückkehren in die alte Heimat. Bereichert oder vielleicht auch verzweifelt? Wie ist das mit dem Wildwechsel? Entsteht er wegen zu engem Lebensraum? Ich verstehe nichts von der Jagd … werden dabei überzählige Hirsche, Rehe, Gämsen von ihresgleichen verjagt ohne Gnade und ohne Wiederkehr? Auf derartige Anspielungen antwortet die Künstlerin mit Bildern, wenn Kinder ihre Ausstellung besuchen und alles erklärt haben wollen; besonders wenn sie von Ängsten und Befreiung erzählt. Überzeugend mit Erfahrung in der Psychotherapie für Jugendliche.
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Leise verwandeln sich Farbbotschaften in Wörter, die nach anderen suchen und sich im Gehirn zu Sätzen fügen. Die Heidrun ist eigentlich eine Erzählerin. Aber dann ist sie doch wieder Malerin. „Die Farben - in Suppentellern angerührt - fege und bürste ich mit handbreiten Pinseln vehement über die ausladende Stoffbahn. Dann zurücktreten. Oh! Das Gelb! Schrill und schrecklich! Schnell abkratzen! Mit Weiß vermengen - auftragen - leblos - stumpf!“ Das schreibt sie in einem erklärenden Text zum Bild „Crescita“ aus dem Jahre 1998. Ein großes Ölbild auf Leinwand in den Maßen 170 x 130 cm, eine Auftragsarbeit mit dem Untertitel „Ein Lichtsystem“. Der Besitzer ist Manager, also ein Unternehmer, der durch Betrachten dieses Bildes gestärkt wird und sicher entscheiden kann - wie er zufrieden bestätigt. Schloss Kastelbell wird durch diese Ausstellung mit jenem Leben erfüllt, das die Erbauer und adeligen Besitzer lange Zeit gepflegt haben, das allerdings fast zum Erliegen kam. Was wird die nächste Ausstellung bringen? Seit vielen Jahren wird das Schloss nun wieder belebt, auch im alten Geiste, jetzt vor allem durch die Kunst. Das „schöne Schloss“ Kastelbell macht seinem Namen Ehre ... zum unermüdlichen Einsatz des Kuratoriums: „Ich kam von dort und bin jetzt hier“. Hans Wielander
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/Kultur/ 37
oben: Befreundete Kunsthistoriker aus Wien im Gespräch mit der Künstlerin. Auf die Frage nach ihrem Eindruck zur Retrospektive im Schloss Kastelbell, erklären sie das Motto auf Heidruns Einladung „Ich kam von dort und bin jetzt hier“. oben links: „Von Glück und Plage innerer Bilder“ weiß die Künstlerin. „Mit großer Systematik öffne, sortiere, numeriere und ergänze ich Farbtuben, 120 an der Zahl, lege Farbtafeln, Probeflächen und Mischungen an …“ unten links: Und dann kommt der Bagger, die rohe Gewalt, das Böse, wie im Kasperltheater scheint der Teufel alles verschlingen zu wollen. Wo ist die Rettung? Im Hintergrund die Sonne, die aufsteigende Hoffnung. Wir schauen wieder mit Kinderaugen. unten rechts: Niedergedrücktes Gras, sich langsam erhebend durch die Strahlen des Lichtes - Widerstreit zwischen Schwerkraft und Sonne. Die vielen Grasbilder in den oberen Räumen des Schlosses sind Feste der Farbe und Fruchtbarkeit - ein Trost für den verregneten Sommer.
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Spezial Landwirtschaft Die Landwirtschaft im Vinschgau ist eigen. Die ganz unterschiedliche geografische Lage der Betriebe, die Realteilung oder das niederschlagsarme Klima etwa prägen die Landwirtschaft im Vinschgau. Weil rund 20 Prozent der Höfe am Übergang zum „Hobbybetrieb“ stehen, ist der Anteil am Zu- und Nebenerwerb deutlich höher als im Rest von Südtirol. von Angelika Ploner
358.738 Tonnen Über
7 Äpfel wurden 2013 geerntet
95% der Ernte des Vinschger Obstbaus wird genossenschaftlich vermarktet.
Genossenschaften mit
1.745 Mitgliedern und über 5.000 Hektar Anbaufläche sind in der Vi.P (Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse) vereint.
219 t Birnen
687 t
Beeren wurden 2013 geerntet
2.451 t Gemüse wurden 2013 angeliefert
362 t Marillen
199 t anderes Obst.
46 Märkte bearbeitete
die Vi.P 2013
250 70 Hektar
Weinbauern bewirtschaften im Vinschgau
Weingüter vorwiegend in Terrassenlage.
58 %
machen flächenmäßig die Rotweine aus.
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Vinschgerwind 21-14
beträgt der Anteil der Erwerbstätigen
17% in der Landwirtschaft im Vinschgau
1.250 viehhaltende Betriebe gibt es im Vinschgau mit rund
15.750
Rindern. Die Hauptrinderrasse ist nach wie vor das Braunvieh, das rund zwei Drittel am Gesamtbestand ausmacht.
Die knapp
30
Sennalmen im Vinschgau produzieren zusammen rund
/Spezial-Landwirtschaft/ 39
40 % der Bergbauernhöfe im Vinschgau fallen im Erschwernispunktesystem in die Kategorie „extrem“, jeweils rund
30 % in die „flacheren“ und mittleren“ Kategorien.
4.000
Ziegen halten die Bauern im Vinschgau.
750 Milchlieferanten liefern jährlich rund
38 Millionen kg Milch ab.
Der größte Teil der Vinschgauer Milch, genau
85 Prozent
wird in Bozen von der Genossenschaft „Bergmilch Südtirol“, (Zusammenschluss MILA und SENNI) verarbeitet.
Der Vinschgau ist niederschlagsarm. 655 mm sind’s in Burgeis im Mittel, 572 mm in Schlanders.
130.000 kg
Die Mitteltemperaturen: Im Winter - 1,5 Grad Celsius in Burgeis, 1,3 Grad hingegen in Schlanders. Im Sommer: 15,3 Grad Celsius in Burgeis und 18,6 Grad in Schlanders.
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40 /Spezial-Landwirtschaft/
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Fotos: Angelika Ploner
Vinschgerwind 21-14
Werner und Michaela Perkmann mit den Kindern Martin und Johanna in der getäfelten Stube des Unterratschill-Hofes
Werner Perkmann erhielt heuer die goldene Ehrennadel der SBJ und ist seit sechs Jahren Präsident des hiesigen Bodenverbesserungskonsortiums
Latscher Bergbauernfleisch Oberhalb von Schloss Annaberg - auf St. Martin im Kofel - thront der Unterratschill-Hof auf 1.285 Meter. Werner Perkmann zĂźchtet dort Rinder, Schafe, Schweine und Truthennen. Das hoch qualitative Fleisch der Tiere vermarktet er unter dem GĂźtesiegel des „Roten Hahns“: als Latscher Bergbauernfleisch - zart und einzigartig im Geschmack.
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/Spezial-Landwirtschaft/ 41 Das Latscher Bergbauernfleisch ist auf Vorbestellung erhältlich. Die Frischfleischpakete zu 10 oder 15 kg gibt es von Vitellone, Lamm, Schwein und Truthenne. Latscher Bergbauernfleisch Fam. Perkmann St. Martin im Kofel Nr. 38 Infos unter Tel. 328 808 25 66 perkmann.werner@libero.it
von Angelika Ploner
D
ass es Mut brauche, sagt Werner Perkmann, das stimme schon, allein Mut reiche hier oben aber nicht aus, hier brauche es schon „gonz viel Leidenschoft“. Hier oben, das ist St. Martin im Kofel, hoch über Latsch. Mit seinen 33 Jahren ist Werner Perkmann, der Bauer vom UnterratschillHof eigentlich ein Jungspund, und doch weiß er genau was er will. Bevor er den Hof übernahm, erzählt er, hat er sich erst einmal eine Frau gesucht. Vor neun Jahren hat er die Michaela gefunden. Nachwuchs ist mittlerweile bereits das dritte Mal unterwegs: „So wia’s ausschaug, werd des a Nikolaus“, lacht Michaela. „Vielleicht a a Krampuss“, fügt Werner grinsend hinzu. Die Bedingungen hier oben auf 1.285 Meter Meereshöhe sind harte. Die Wiesenhänge fallen rund 50 Grad steil ins Tal, mancherorts noch steiler. In dieser extremen Hanglage muss vieles mit der Hand erledigt werden. Werner Perkmann verdient sein Geld nicht mit Milch wie andere hier oben. Nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr ins Tal zur Arbeit zu fahren, suchte er nach einem Auskommen auf dem Hof. Gefühlssache - reine Gefühlssache - war die Idee damals, Frischfleisch als Südtiroler Qualitätsprodukt zu vertreiben und die Nische im Qualitätsportfolio des „Roten Hahns“ zu schließen. „98 Prozent meiner Produkte vertreibe ich als Direktvermarkter“, erklärt Werner Perkmann. Neben Schwein, Lamm und Truthenne, vermarktet er auch „Vitellone“ – Jungochse und bietet das Fleisch in Paketen unter dem Namen „Latscher Bergbauernfleisch“ an. „Vitellone ist Hochqualitätsfleisch, geschmacklich wie Rind, zart wie Kalbsfleisch“, weiß Perkmann um die Qualität seines Fleisches, „die Kochzeit des Gulasch darf 20 Minuten nicht überschreiten, sonst ist es verkocht.“ Da weiß man halt, was man in der Pfanne hat, habe ihm eine Kundin erst jüngst gesagt. Kurzum eine Delikatesse. Ohne Hormone und ohne Antibiotika wachsen die Tiere am Unterratschill-Hof auf, silofrei werden sie gefüttert. „Es ist einfach ein natürliches Fleisch, wo man die Natur im Teller schmeckt.“ Einem Labyrinth gleicht der Unterratschill-Hof, das Hofensemble gibt viele Un-
terschlüpfe frei: Der alte Stall gehört den Lämmern. Die sind gerade erst von der Sommerfrische zurückgekehrt und werden nun einen Monat lang mit Heu gefüttert, bevor sie geschlachtet werden. Mit dieser sogenannten Trockenheufütterung wird die Fleischqualität gesteigert: Das Fleisch wird dadurch „schön fest“. Dass die Lämmer im Frühjahr bereits mit sechs und im Herbst mit acht Monaten geschlachtet werden, hat einen ganz bestimmten Grund: Hernach beginnt die Geschlechtsreife und das Fleisch riecht,
„
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„Man hat die Natur im Teller“
schmeckt nach „Schöpsernen“. Diesen Geruch mögen viele Kunden nicht. Nur einen Steinwurf entfernt öffnet sich das Reich der Truthennen. 40 an der Zahl züchtete Perkmann heuer: Seit Juni ist das Fleisch bereits vorbestellt. Den Stall neben dem Wohnhaus hingegen teilen sich Rinder und Schweine. Alle Altersstufen der Rinder sind hier zu finden: vom 2 Wochen alten Kälbchen bis zum schlachtreifen Jungochsen. „Schiane Arschlen“ müssten die Jungochsen haben, deshalb ist die Kreuzung eine besonders fleischige: Braunvieh mit Blaubelgier. Drei Mal am Tag werden die Tiere gefüttert. Heu und eine kleine Menge an Getreidemischung landet im Futtertrog, die Kleinen bekommen die Milch der vier Milchkühe, die mit prallen Eutern im Stall stehen. Die Mahlzeiten der Schweine und der Truthennen unterscheiden sich kaum: Siebheu und Getreidschrot - beides mit Wasser vermischt. Familientradition verpflichtet: Seit 1857 ist der Bergbauernhof in Familienbesitz. Sein Aussehen hat der Unterratschill-Hof allerdings verändert. Die Hofzufahrt verbesserte der junge Unterratschill-Bauer vor sechs Jahren. Die 200.000 Euro, die das Projekt verschlang, deckte zu 80 Prozent das Land, den Rest stemmte er mit der Jungbauern-Förderung. Mit der neuen Hofzufahrt ebnete er gleichzeitig den Weg für den Bau eines neuen Bauernhauses. Dieses bietet genügend Platz. Auch für den künftigen Nachwuchs: Ob nun Krampuss oder Nikolaus ...
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Edle Weine vom „Englberg“ in den „Scheanen“ Schluderns: Die Weiß- und Rotweine „Englberg“ von Elmar Luggin aus Schluderns sind längst keine Weine mehr, bei denen es „einem den Hematzipfl hintn inniziacht“. „Müller Thurgau“, „Kerner“ „Zweiglt“ können sich in Qualität und Geschmack längst mit den edlen Tropfen aus den renommierten Weingegenden Südtirols messen. Dahinter steckt viel Fachkenntnis und Fleiß.
von Magdalena Dietl Sapelza
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lmar Luggin hat für seine Weine bereits mehrere Auszeichnungen erhalten. Bei der Landesverkostung 2013 im Weinmuseum in Kaltern erreichte er mit dem „Kerner“ den dritten Platz. Er füllt jährlich bis zu 800 Liter Wein ab. Das sind rund 1000 Flaschen zu 7/10. Einen Großteil davon verkauft er als Direktvermarkter ab Hof. Wichtig ist ihm ein guter Tropfen für den Eigenbedarf und für Freunde, die ihn im Weinkeller besuchen. Luggin zählt zu den WeinbauPionieren im Obervinschgau. Er ist Gemeindearbeiter und hat vor 18
„
Jahren in seiner Freizeit mit dem Weinbau begonnen. Auf 1.000 Metern Meereshöhe bewirtschftet er das Weingut „Englberg“. Luggins Weinberg war damals der höchstgelegene im oberen Vinschgau. Eine etwas tiefer gelegene Rebenanlage befand sich bereits am Fuße des Tartscher Bichls. Mittlerweile hat der Weinanbau sogar die Hänge des Klosters Marienberg erreicht. Luggins Weingut „Englberg“ ist Teil der so genannten „Scheanen“. Es handelt sich dabei um die Felder in steiler Hanglage in den „Leiten“ bei Schluderns. Dort wurde in den vergangenen Jahrhunderten hauptsächlich Korn angebaut. „Foscht jeds Fleckl fa Groaßfeld bis Scheanen hot sein Nomen“, erklärt Luggin. Es gibt den „Nebl-Ocker“, den „Speckpochn“ den „Mottlocker“, den „Schinter Ocker“. Das Arbeiten
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
„Die Leidenschoft fürn Wein hot mi ountriebm“
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links: Elmar Luggin beim Wimmen im Weingut „Engelberg“ bei Schluderns , oben rechts: Er kontrolliert jede einzelne Traube in der Steilheit hatte seine Tücken, als noch keine Maschinen zur Verfügung standen. Heute ist die Bewirtschaftung etwas einfacher geworden. „Obr a pissl tiggisch isches a heint nou“, lacht er. Nachdem Luggin 1986 in das Elternhaus seiner Mutter in Schluderns eingezogen war, liebäugelte er mit der „Scheanen“ und suchte dort nach einem Grundstück. Er wurde 1996 fündig und kaufte den „Englberg“ mit 4.000 Quadratmetern. „Di Leidenschoft fürn Wein hot mi ountriebm“, erklärt er. Seine Experimentierfreude hatte sich bereits in seinem Heimathof dem „Kandlwaalhof“ in Laas entwickelt, wo sein älterer Bruder Karl erfolgreich Produkte veredelt. Luggin reizte die Herausforde-
rung, Reben in hoher Lage zu kultivieren und guten Wein zu produzieren. Er war überzeugt, dass das gelingen konnte. Denn auf den Weinbau in Schluderns weist der Flurnamen „Weingart“ nahe der Churburg hin. In mühevoller Kleinarbeit legte er schmale Terrassen an und sicherte sie mit Trockenmauern. Dann pflanzte er die Reben der Sorte „Müller Thurgau“. Das Fachwissen erwarb er sich in vielen Ausbildungsstunden und in Gesprächen mit Winzern. 1998 produzierte er den ersten Weißwein. „Es isch a Gaudi gwesn, s erscht Tröpfl z koschtn“, erinnert er sich. Erfreut stellte er fest, dass der Probelauf geglückt war. Zum „Müller Thurgau“ gesellten sich „Kerner“ und „Zweiglt“. Die drei
Sorten eignen sich gut für höhere Lagen. 2006 rekultivierte Luggin eine 3.000 Quadratmeter große angrenzende und verwilderte Pachtfläche. Nun besitzt
„
„Dr sunnige Herbscht hot olz guat gmocht“ er rund 1.500 Weinstöcke. Entscheidend für die Qualität ist das Ausschneiden. „Pa inz torf a Reb bis zu oan Kilo Trauben trogn“, erklärt Luggin. Damit er auch ernten kann, muss er die Trauben mit Netzen vor den Vögeln schützen. Während der Reife misst er regelmäßig Säure und Zuckergehalt.
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Mit Pflanzenschutzmitteln geht Luggin sparsam um. Herbizide sind tabu. „I bin fa Bio nit weit aweck“, meint er. Die Qualität passt auch heuer, trotz des verregneten Sommers. „Dr sunnige Herbscht hot olz guat gmocht. Di Beern hoob nou gnua Sunn auftankt“, freut er sich. Beim Wimmen, beim Rebeln und Pressen helfen viele Hände, seine Frau Andrea, die drei Söhne und Freunde. Die Gärung und den Reifeprozess überwacht Luggin selbst. Die Temperatur muss stimmen. Zwei bis maximal fünf Mal zieht er den Wein um. Mit jedem Mal wird dieser reiner. „Bis heint isch miar dr Wein nou olm glungan“, sagt er. Die erste Verkostung ist ein besonderer Moment. Meist sind Freunde dabei und es geht recht lustig zu.
Der Anhänger mit Qualität
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UNO Jahresthema: Internationales Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe von Barbara Wopfner
Foto: Barbara Wopfner
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iesem Thema hat sich auch der Südtiroler Bauernbund angeschlossen und die Jahresaktivitäten darauf ausgerichtet. Der bäuerliche Familienbetrieb ist in Südtirol ein Erfolgsmodell, darauf verweist der Landesobmann des Südtiroler Bauernbundes Leo Tiefenthaler. Er betonte auf der diesjährigen Jahresvollversammlung, dass bäuerliche Familien langfristig planen, sich nicht an kurzfristigen Gewinnen orientieren, sondern in Generationen denken. Dies unterstreicht die Nachhaltigkeit und zeigt die Anpassungsfähigkeit dieser Betriebe. Sie leben mit und von der Natur, passen sich an die-
se Gegebenheiten an, denn auf vieles, wie das Wetter, haben sie keinen Einfluss. Durch dieses Jahresthema soll die Öffentlichkeit verstärkt für die Anliegen der Landwirtschaft sensibilisiert werden und die wichtigen
Leistungen, wie Nahrungsmittelproduktion, Pflege und Schutz der Kulturlandschaften, Umweltschutz, Erhaltung der Artenvielfalt, usw.… aufzeigen. Das Jahresthema der UNO hat einen übergeordneten Blickwinkel auf die weltweite Entwicklung der Landwirtschaft und bringt es mit der Überwindung von Hunger und Armut in Zusammenhang. Bäuerliche Familienbetriebe tragen auf jedem Kontinent maßgeblich zur Versorgung bei, dies kommt aus dem Weltagrarbericht von 2008 deutlich hervor. Familienbetriebe sichern die langfristige
Ernährung der Weltbevölkerung. Sie produzieren für die Bevölkerung vor Ort und einen Teil für den Export. Und an diesem Punkt kann der Fokus auf Südtirol gelegt werden. Südtirols Landwirtschaft ist geprägt durch eine unglaubliche Vielfalt, eine große Anzahl von unterschiedlichen, hochwertigen Produkten. Es sind rückverfolgbare Lebensmittel, welche die Bauern versuchen im Einklang mit Umwelt, Klima und Tierschutz herzustellen. All dies sind Leistungen, die kaum eine andere Branche zu leisten vermag. Dieses Jahresthema soll die Öffentlichkeit über die Bedeutung dieser Arbeit informieren und sensibilisieren, denn darin liegt Zukunft, aus der noch viele Generationen schöpfen können. Dabei wird deutlich, dass der Konsument vieles zur Wertschätzung und Wertschöpfung dieser Arbeit beitragen kann. „Die kleinen bäuerlichen Betriebe mit ihren überschaubaren Strukturen sind das Rückgrat der Landwirtschaft und damit der Lebensmittelproduktion,“ so Tiefenthaler.
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Familie Ruepp vom „Gialhof“ am Schludernser Sonnenberg von Barbara Wopfner
und seine Familie sind auf einen Zusatzverdienst angewiesen, den er sich als Förs-
ter im Forstamt von Schlanders sichert. Die Familie muss Hand in Hand arbeiten, leben und wirtschaften, denn nur so funktioniert es. Da braucht es Eltern, die helfen, eine starke Frau, die unterstützt und Kinder, denen es Freude bereitet dabei zu sein. Seit 1998 wird der Hof als Bio-
Foto: Barbara Wopfner
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er Gialhof liegt auf 1.550m Meereshöhe oberhalb von Schluderns und bietet eine atemberaubende Aussicht über das Tal darunter. Diesen Blick ins Tal, die Ruhe, die Nähe zur Natur und die Verbundenheit zur Familie, tragen über so manche Entbehrungen hinweg, lässt mich Ulrich Ruepp, der Jungbauer am Hof, erfahren. Im Gespräch mit ihm erzählt er über Familienzusammenhalt, die Vereinbarkeit von Hof, Beruf und Familie, über die Arbeit und das Leben mit und von der Natur. 2010 hat er den elterlichen Hof offiziell mit seiner Frau Nadja und den 3 Kindern übernommen. 13 Hektar Wiesen, die gemäht werden und 9 Hektar Weideflächen, die in Schuss gehalten werden müssen, sind die Basis für den Hof. Ohne die Hilfe der Eltern wäre die Bewirtschaftung dieser Fläche so nicht zu schaffen, denn Ulrich Ruepp ist „Teilzeitbauer“. Auch er
Nadja und Ulrich Ruepp, mit ihren Kindern Lina, Simon und Tobias hof geführt. Die Milchlieferung hat der Jungbauer eingestellt, da sie als Nebenverdienst kaum lukrativ war. Sein Standbein für den Hof ist die Aufzucht von Jungvieh, das vor allem für andere Bauern großgezogen wird, oder für die Fleischproduktion gedacht ist. Abnehmer für seine Produkte sind vor allem lokale private Betriebe, die die Qualität seiner Ware schätzen und bereit sind, einen angemessenen Preis dafür zu bezahlen.
„Der Bauer ist nicht nur Landschaftspfleger, sondern auch Lebensmittelproduzent“ und das wünscht
sich Ulrich Ruepp, soll wieder geschätzt werden. Wenn er wählen könnte, würde er lieber für seine Produkte einen höheren Preis erhalten, als auf Subventionen angewiesen zu sein, denn diese bringen viele Verpflichtungen und Auflagen mit sich, welche
nicht im Sinne des Bauern sind. Auf den ersten Blick eröffnet sich eine idyllische Familienkulisse, 3 Kinder, die im Hof spielen, Großeltern, die emsig mithelfen, der Bauer, der seine Tiere abends in den Stall holt. Ein voller Heustadel sowie ein neues und altes Bauernhaus geben sich mir Preis. Mit der Familie leben am Hof 4 Milchkühe, dessen Milch er für die Aufzucht der Kälber benötigt, 17 Jungrinder, 5 Kälber und 15 Schafe, die demnächst ins Winterquartier zurückkommen. Zudem einige Hühner, Hähne, ein Schwein, Katzen und ein Hund. Das ist jedoch nur der erste Blick. Die Zweifachbelastung und der lange Arbeitstag um das Über-Leben zu sichern, sind nur im Gespräch erfahrbar. Abends wird die Arbeitskleidung gegen die nächste eingetauscht, denn dann ist Hof- oder Stallarbeit an der Reihe. Der lange Weg zur Ar-
beit, in den Kindergarten, in die Schule oder zum Einkauf ist teils mit Risiko verbunden. Vereiste und verschneite Straßen sind im Winter Alltag und im Herbst immer wieder eine Frage aufs Neue, ob es den Schülertransport noch gibt. Mal schnell zum Zug oder auf die Bushaltestelle, oder ein kurzer Einkauf in das nächste Lebensmittelgeschäft, sind nicht so einfach. Das Leben am Bergbauernhof hat einen anderen Rhythmus, das aber auch so manche Vorzüge hat. Doch kann Ulrich Ruepp jeden verstehen, der in Zukunft aus wirt-
schaftlichen Gründen „die Stalltür von außen schließt und einer geregelten Arbeit nachgeht.“ (Ulrich Ruepp)
Schauen er und seine Frau in die Zukunft, so ist für sie klar, dass das Leben am Hof für sie die erste Wahl ist und bleibt. Hier liegen familiäre Wurzeln, Freude und Stolz für das eigene Stück Land. Mit einem nachhaltigen Gedanken schließt er dieses Gespräch: Der Hof wird in Zukunft einen Mehrwert erfahren, vielleicht nicht in dieser Generation, doch aber in kommender Zeit. Eine innovative Landwirtschaft, neue Ideen, Visionen und ein Umdenken in der Bevölkerung braucht es dazu, um diesen
Wirtschaftszweig aufrechtzuerhalten und eine wichtige Produktionsquelle für hochwertige und lokale Lebensmittel zu sichern.
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Raimund Prugger, BauernbundObmann des Bezirkes Vinschgau
„Wir sind bestrebt, einen Konsens zu finden“ Seit Jänner 2014 ist Raimund Prugger aus Tschengls Obmann im Südtiroler Bauernbund Bezirk Vinschgau. Er hat Andreas Tappeiner aus Laas abgelöst. Die Pestizid-Diskussion, das Fallen der Milchquoten, die Wünsche der Bevölkerung an die Landwirtschaft, die Steuergerechtigkeit sind einige der Themen, denen er sich zu stellen hat. Der Vinschgerwind hat mit ihm gesprochen.
Interview: Magdalena Dietl Sapelza Foto. Angelika Ploner
Vinschgerwind: Sie haben Kühe gegen Äpfel getauscht. Warum? Raimund Prugger: Ja. Unser Hof hat eine normale Größe, wie sie im Vinschgau ist, zwischen fünf und sieben Hektar. Ich habe schon vor Jahren gesehen, dass es mit der Viehwirtschaft kein Auskommen gibt, um eine Familie anständig zu ernähren, den Kindern eine Ausbildung gewähren zu können und so weiter. Ich habe 1967 mit Gemüse begonnen und das Vieh langsam abgebaut. 1976 habe ich die ersten Apfelbäume gepflanzt und habe gesehen, dass das funktioniert. Nach und nach habe ich den Viehbestand zurückgefahren und mit Gemüse und Obst weitergewirtschaftet. Jetzt haben wir hauptsächlich Äpfel, zusätzlich noch eine Mutterkuh, die uns jedes
Jahr ein Kalb bringt, dass wir Fleisch haben und Schweine für Würste und Speck. Eine Ackerfläche haben wir frei gelassen, für unser Gemüse, unsere Kartoffel, unseren Lauch... Auch einige Marillen- und Kirschbäume dienen dem Eigenbedarf. Wir sind so quasi Selbstversorger. Was übrig bleibt, verkaufen wir. Heuer ist eine große Erntemenge in ganz Europa zu erwarten. Was bedeutet das für die Vinschger Apfelernte? Die Vinschger Äpfel werden auf dem Weltmarkt verkauft. Wir müssen uns dem Angebot und der Konkurrenz stellen. Aber ich denke, die Vinschger haben in Vergangenheit gezeigt, dass sie Qualität produzieren. Auch die Vermarktungsstrukturen funktionieren alle zentral zusammengefasst über die VIP. Ich denke, dass wir auf dem Markt gute Chancen haben. Und ich bin überzeugt, dass wir da auch bestehen können.
Und der Russlandmarkt? Dieser ist für uns Vinschger nicht so ausschlaggebend. Wir haben einiges an Russland exportiert. Mehr Sorge bereitet uns, dass Polen und andere Ostländer, die sehr viel Obst produzieren, nicht mehr nach Russland liefern können. Diese werden mit den Äpfeln nach Westeuropa drängen. Und da könnte es natürlich eng werden. Der Hauptabsatzmarkt für Vinschger Äpfel? Die Vinschger Äpfel fahren quer durch Europa, in die Nordstaaten, auch die Golfstaaten sind zunehmend interessant und es laufen Versuche, nach Amerika zu exportieren. Der Hauptmarkt ist Italien. Unter Ihrer Ära als OVEG –Obmann hat sich der Obstbau über Eyrs, Spondinig bis nach Prad und Schluderns ausgedehnt. Das ist richtig, wir haben damals in der OVEG versucht, die Struktur zu schaffen,
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um den Bauen in den genannten Orten die Möglichkeit zu geben, Obst anzubauen. Denn mittlerweile sind sehr viele Bauern draufgekommen, dass es mit der Viehwirtschaft allein nicht mehr funktioniert, um wirtschaftlich zu überleben, dass es zusätzliche Standbeine braucht. Sie sind dann vermehrt auf Gemüse- und auf Obstbau umgestiegen. Wir sehen in Zukunft Apfelbäume bis Burgeis. Was sehen Sie? Bis Burgeis sehe ich sie nicht ganz. Aber der Raum Mals ist natürlich interessant für den Obstbau. Dieser wird sich dort auch ausdehnen, weil die Höhenlage passt. Momentan ist eher eine Stagnation zu spüren, weil die ganze Diskussion, wie sie momentan in Mals stattfindet, eher ein Hemmnis ist. Ich höre jetzt oft, und bekomme Anrufe von jungen Bauern aus Mals, die mich fragen, was sie tun sollen? Sie überlegen, ob sie es mit Obstbau probieren sollen. Aber sie fragen sich, wie es weitergeht? Momentan ist die Verunsicherung groß, und man muss schauen, welchen Weg man nach dem Referendum einschlagen kann. Was hat die Malser Abstimmung in Obstbaukreisen bewirkt? Momentan hat ein Nachdenken eingesetzt. Die Situation sehe ich nicht so negativ. Es hat landesweit ein Nachdenkprozess bei uns Obstbauern begonnen. Man ist sich
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bewusst geworden, dass man bei der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln und Herbiziden vorsichtiger sein muss. Man weiß, dass man Abstände rigoroser einhalten muss. Für Mals selbst ist es momentan - ich will nicht sagen Resignation - eher eine Stagnation. Momentan geht es dort einfach nicht richtig weiter, weil, wie gesagt, vor allem jüngere Bauern verunsichert sind. Ich denke jedoch, dass sich in naher Zukunft schon ein Weg finden wird. Die Welt bleibt ja nach der Abstimmung in Mals nicht stehen. Sie haben in der Pestizid-Diskussion versucht ausgleichend zu wirken. Miteinander reden ist gut und recht. Was ist mit den Taten? Was die Taten anbelangt, kann auf den nationalen Aktionsplan verwiesen werden, der rigorose Abstandsregelungen beinhaltet. Und im Juli hat auch die Landesregierung in Südtirol nachgezogen und noch schärfere Maßnahmen eingeleitet. Das Land hat auch den Gemeinden die Möglichkeit gegeben, innerhalb von ihrem Gemeindegebiet größere Abstände oder andere Maßnahmen zu treffen, um die Pflanzenschutzproblematik wie die Abdrift in den Griff zu bekommen. Bioregion Obervinschgau eine Option? Ich sehe Bio positiv. Und die Bioregion Obervinschgau ist auch im Bauernbund ein Thema. Bereits im vergangenen Herbst war
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eine Tagung in Prad, wo das Ganze beleuchtet worden ist. Natürlich kann sich eine Bioregion nicht nur auf die Landwirtschaft beziehen. Bei der Bioregion müssen wir auch die Konsumenten und die Gastronomie usw. mitnehmen. Und Bio muss wachsen. Bio ist vor allem eine Kopfsache. Sie muss im Kopf reifen, speziell in der Landwirtschaft, dann kann man auf eine Bioproduktion umzusteigen. Wenn man Bio nur wegen des Geldes macht, dann, so sage ich, ist es zum Scheitern verurteilt. Die Milchquoten fallen 2015. Was bedeutet das für die Viehlandwirtschaft? In der Viehlandwirtschaft wird das derzeit sehr stark diskutiert. Man bekommt von Fachleuten noch keine konkreten Antworten. Eines ist klar: In der Viehwirtschaft können wir mit der Mengenproduktion nicht mithalten. Da haben wir keine Chance. Die Viehhaltungsbetriebe am Berg mit sieben bis zehn Hektar Grund und mit 20 bis 25 Stück Vieh benötigen einfach zu viel Arbeitskraft. Und es wird nicht möglich sein, mit so einem Betrieb rein aus der Produktion heraus eine lebensfähige Landwirtschaft zu haben, damit eine Familie leben kann. Es wird Zusatzförderungen brauchen. Und da ist natürlich die Frage, wie werden wir das handhaben. Ein Weg könnte über die Produktveredelung und Vermarktung regionaler Produkte führen.
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Die landwirtschaftlichen Förderungen sollen laut LR Arnold Schuler zugunsten der Bergbauern verschoben werden. Was haben diese zu erwarten? Die Bergbauern haben viel Arbeit zu erwarten. Die Förderungen sind wie sie sind.Und der Landeshaushalt wird kleiner. Die Umschichtung vom Obst hin zu den Bergbauern gibt es schon. Wenn jemand im Obstbau die Größe von 4 Hektar überschreitet, gibt es nichts mehr. Was möglich ist, werden wir für die Bergbauern ausschütten müssen. Auch das Wort Zu- und Nebenerwerb kommt ins Spiel. Jedoch bei 20 Stück Vieh wird das schwierig. Als wir noch Vieh gehabt haben, habe ich im Winter bei HOPPE gearbeitet. Das war fast nicht machbar. Da bist du dauernd unter Stress. Zweimal arbeiten, um einmal zu leben, das geht auf die Dauer nicht. Biomilch Obervinschgau – eine zukunftsweisende Alternative? Ja, die Bergmilch Südtirol hätte jetzt einen Partner mit Alce Nero. Der würde Biojoghurt von der Bergmilch vertreiben. Das würde ich positiv sehen. Natürlich müssten die Bauern die Voraussetzungen schaffen, dass sie Bio produzieren können und sich das schnell überlegen, denn die Umstellungszeit beträgt sechs Monate. Jeder muss selber prüfen, ob er die Möglichkeiten hat und ob es sich für ihn rechnet. Ich gebe jedem den Rat, selbst den Bleistift in die Hand zu nehmen.
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In Zukunft werden verstärkt Wünsche der Bevölkerung an die Bauern herangetragen, z.B. im Zusammenhang mit der Radweg-Nutzung. Wie gehen die bäuerlichen Kreise damit um? In der Vergangenheit ist man recht tolerant damit umgegangen. Man hat die Feldwege zur Verfügung gestellt. Aber in Zukunft, mit der ganzen Pestizid-Diskussion wird man schauen müssen, wie man damit umgeht. Der Vinschger Radweg führt mitten durch die Obstkulturen. Es wird vielleicht so sein, dass man beim Ausbringen des Pflanzenschutzes bestimmte Zeiten einhält. Das ist momentan in Diskussion. Ich kann noch keine schlüssige Antwort geben. Man ist natürlich von Seiten der Landwirtschaft bestrebt, keine größeren Einschränkungen zu machen. Wir haben ja das Schlagwort Landwirtschaft und Tourismus, und die Radfahrer sind ein wichtiger Betriebszweig. Wir sind bestrebt, einen Konsens zu finden. Sind die Steuerprivilegien angesichts der satten Hektar-Erträge der Obstbauern noch gerechtfertigt? Das ist eine Diskussion, die momentan sehr kontrovers geführt wird. Ich sag so: Momentan ist die Steuergesetzgebung so wie sie ist. Die haben nicht wir Bauern gemacht. Die ist irgendwann gemacht worden. Man kann da ruhig diskutieren, ob die so gerechtfertigt ist. Aber da ist der Staat, das Land, die Region gefragt. Die sollen sich überlegen, wie man
das gerechter machen soll. Ich zitiere nur den Landesrat Schuler, der gesagt hat. Wenn für die Landwirtschaft die gleichen Bestimmungen gelten, wie für andere Betriebszweige auch, kann man darüber reden. Ich speziell habe keinen Vorschlag. Aber wenn die Diskussion weiter geht, wird sich der Bauernbund dieser Diskussion nicht verschließen. Noch einmal, die Gesetze haben nicht wir gemacht, wir leben halt damit. Denn ich meine, wer zahlt schon gerne Steuern. Als Vinschger Bezirksobmann der SBB – wie sehen Sie sich – als Lobby-Vertreter oder als Visionär? Das Wort Lobby ist für mich negativ besetzt. Als solcher sehe ich mich nicht. Ich sehe mich als Bauernvertreter. Was ich mit meiner bescheidenen Kraft tun kann, werde ich tun. Ich möchte mich einsetzen, dass es den Bergund den Talbauern in Zukunft nicht schlechter geht als momentan. Visionen entwickeln… ja ich persönlich habe schon eine Vision … dass wir uns so weiterentwickeln, dass wir speziell auch mit dem Pflanzenschutz vorsichtiger werden, dass wir mehr gemeinsam weiterarbeiten und auch schauen, mit den anderen Wirtschaftzweigen auszukommen. Es ist ja so, dass der Vinschgau nicht nur Bauern hat. Er hat auch sonst Wirtschaft. Er hat Gastronomie. Er hat Arbeitnehmer. Wir müssen schauen, gemeinsam einen Weg zu finden. Dann werden wir auch in Zukunft bestehen können.
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pr-info Baumschule Nischler
Einer der größten Baumschulbetriebe in Italien
v.l.: Georg Nischler und Albert Weifner; rechts: die Baumschule Die Baumschule NISCHLER des Nischler Georg & Co. bewirtschaftet in der Provinz Verona: 220 ha Baumschule, 14 ha Obstanlage (Apfel), 8 ha EdelreiserSchnittgarten und 60 ha andere Kulturen. Insgesamt bewirtschaftet der Betrieb 300 ha landwirtschaftliche Flächen. Wir produzieren jährlich eine bedeutende Menge an Apfel-Jungbäumen und unsere Baumschule ist somit einer der größten Betriebe in Italien und Europa. Der Betrieb besitzt einen modernen Produktionssitz mit Strukturen für die Sortierung und Lagerung der Bäume sowie sämtliche Maschinen, welche für
die moderne und fachgerechte Bearbeitung der Baumschule erforderlich sind. Zudem verfügt unser Betrieb über 7 große Kühlzellen in welchen die Jungbäume bis zur Auslieferung an den Kunden fachgerecht gelagert werden können (derzeit haben wir eine Lagerkapazität für ca. 2,5 Mio. Jungbäume). Alle Jungbäume kommen nach deren Rodung direkt in die Kühlzellen, somit entfällt das Einschlagen der Bäume für die Wintermonate. Der Produktionssitz der Baumschule befindet sich in der PoEbene, Gemeinde Albaredo d’Adige (Provinz Verona). Der Firmen- und Verwaltungssitz
hingegen ist im Vinschgau. Die Baumschule wird in erster Linie vom Besitzer Nischler Georg selbst geführt und verwaltet. Die Mitarbeiter in Verwaltung und Verkauf sind: Weifner Albert, Perkmann Elisabeth, Wegmann Ingrid und Roccoberton Silvia. Zudem beschäftigt die Baumschule ca. 100 Arbeiter in der Baumschulproduktion in Verona. Der Besitzer Georg Nischler organisiert seit vielen Jahren die gesamte Baumproduktion. Außerdem ist er während der gesamten Produktionszeit immer Vor Ort, um sämtliche Produktionsphasen und Arbeitsgänge zu begleiten. Die Baumschule NISCHLER des Nischler Georg & Co. produziert die derzeit am Markt gefragtesten Apfelsorten. Außerdem sind wir bestrebt, Sortenneuheiten zu
entwickeln, zu erwerben, zu patentieren und dem Obstbauern zugänglich zu machen. Die von uns produzierten Jungbäume zeichnen sich durch ihre sehr hohe Qualität aus. Die Jungbäume haben eine gute Holzreife, eine gute Verzweigung mit vielen brauchbaren Seitentrieben, eine ausgeprägte Bewurzelung. Wir produzieren 50% KNIP und 50% 1-jährige Bäume. Die Produktion erfolgt in Schutzzonen, welche frei von Quarantäneschädlingen sind und vom Pflanzenschutzamt ausgewiesen werden. Unsere Bäume sind mit Pflanzenpass ZPb2 versehen. Ein wichtiger Absatzmarkt für unseren Betrieb ist Südtirol, Trentino und vor allem der Vinschgau. Im heimischen Markt (Südtirol, Vinschgau) werden ausschließlich Jungbäume mit bester Verzweigung und optimaler Baumhöhe verkauft. Kleinere Bäume mit geringerer Seitenverzweigung werden ins Ausland exportiert.
pr-info Windegger
Windegger K5-Familie erhält Zuwachs Im heurigen Frühjahr wurde die meistverkaufte Südtiroler Erntemaschine, die Windegger K4, durch den Nachfolger K5 abgelöst. Die Modellpalette mit den gewohnten Ausführungen classic und alpin wird nun mit einer zusätzlichen Option erweitert. Raupen bringen viele Vorteile Der Apfelanbau dringt in immer höhere Lagen vor, oftmals in schwieriges und unwegsames Gelände. Gleichzeitig gibt es in Talregionen Gebiete mit sehr weichem Boden. Dafür hat Windegger seine beiden K5-Modelle mit einem Raupenantrieb ausgestattet. „Durch die Raupentechnik verteilt sich das Gewicht der Maschine optimal auf dem Untergrund und ermöglicht so eine noch höhere Geländefähigkeit“, erklärt Wal-
ter Windegger die Vorzüge der Neuentwicklung. Mit der neuen K5r alpin sind Steigungen bis zu 50% Prozent möglich. Bevorzugte Einsatzgebiete für die classic-Variante der K5r sind Tallagen mit sehr feuchten und weichen Böden. Dort war bisher ein Maschineneinsatz vor allem nach ergiebigen Regenfällen für längere Zeit nicht möglich. „Die größere Auflagefläche belastet den Wiesenboden um ein Vielfaches weniger als der Reifenantrieb. Das ist ein zusätzlicher Beitrag für eine schonendere Landwirtschaft“, so Walter Windegger. Sicherheit geht vor Die Sicherheit für den Landwirt steht für Windegger immer im Mittelpunkt. Daher wurden auch die neuen Modelle von einer unabhängigen Prüfstelle über die gesetzlichen Vorgaben
Arbeiten zu ermöglichen.
hinaus getestet und zertifiziert. Das Ziel ist es, jegliches Risiko zu minimieren, um ein möglichst sicheres und sorgenfreies
Präsentation auf Interpoma Die beiden Raupenmodelle der K5 werden auf der heurigen Ausgabe der Interpoma dem internationalen Publikum (vom 20. bis 22. November in Bozen) vorgestellt. Nach den durchwegs positiven Resonanzen der ersten K5-Kunden will Windegger auch neue Marktsegmente erreichen. „Mit den neuen K5rModellen ist uns eine weitere Entwicklung gelungen, für die es auch im benachbarten Ausland Nachfrage gibt“, so Walter Windegger.
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pr-info Betriebsheftservice
5 Jahre Betriebsheftservice Eine Idee mit beeindruckendem Erfolg! Bereits seit Anfang unseres Jahrtausends kamen erste Impulse zur digitalen Aufzeichnung der landwirtschaftlichen Tätigkeiten. Ende des ersten Jahrzehntes des Jahrtausends befasste sich Gritsch Stefan intensiver mit der Thematik. Die Idee war es, gemeinsam mit einem Bekannten eine Agrar – Software zu entwickeln. Nach einer kurzen Marktrecherche wurde dieser Plan jedoch verworfen, da es bereits mehrere Softwareanbieter am Südtiroler Markt gab. Daraufhin wurde die Idee geboren, einen Digitalisierungsdienst für alle jene Landwirte anzubieten, welche aus verschiedensten persönlichen Gründen die Arbeit der Aufzeichnungen am Computer outsourcen woll(t)en. Somit entstand „Betriebsheftser-
vice“. Dabei waren und sind insbesondere die praktischen Erfahrungen von Gritsch Stefan in seinem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb für den Kunden von wesentlichem Vorteil: der Digitalisierungsdienst beschränkt sich nicht auf das reine Abschreiben der händischen Aufzeichnung des Kunden, sondern bietet auch Hilfestellungen beim Berechnen der verschiedenen maximal möglichen Dosierungen u.ä. an. Als Software – Partner wählte Gritsch Stefan die Software „Winfarmer“ der Firma Novasys aus Salurn. Hand in Hand durch die Zusammenarbeit mit Novasys ging und geht die Weiterentwicklung und Optimierung der Software sowie die Kundenakquise und Kunden-
betreuung im Burggrafenamt und im Vinschgau. Dabei steht die persönliche Betreuung im Mittelpunkt, sei es bei der Benutzung der Software, sei es bei der Dienstleistung „Digitalisierung der Aufzeichnungen“, besser als „Betriebsheftservice“ bekannt. Mittlerweile profitieren seine Kunden von der mehrjährigen Erfahrung, die Stefan Gritsch als Vorreiter auf diesem Gebiet, dem Original „Betriebsheftservice“, als erster Anbieter der Digitalisierungs-Dienstleistung vorweisen kann. In diesem Zusammenhang dankt Gritsch Stefan seinen zahlreichen Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und wünscht allen weiterhin eine erfolgreiche Zusammenarbeit!
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Der Winter stellt besondere Anforderungen an das Auto. Servicetipps und neue Technologien stellt der Vinschgerwind deshalb in diesem Sonderthema in den Mittelpunkt.
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Herbst und Winter verlangen von den Autos einiges ab. Eisige Temperaturen, Streusalz, Frost: Nur mit dem erforderlichen Reifentausch ist es meist nicht getan und das Auto noch lange nicht winterfit gemacht. Die Winterreifen aufziehen steht natürlich an erster Stelle, sagt Harald Trafoier von Harry’s Tankstelle in Latsch. Gut bedient sind hier auch jene Autofahrer, die ihre vorhandenen Autoreifen professionell montiert wissen wollen. Zu einem ordentlichen Wintercheck gehören aber noch eine Reihe von weiteren Dingen: Ob das nun die Vorbereitung der Kühl- und Scheibenwaschanlage auf den Winter ist, die Lackpflege oder die Kontrolle der Bremsen und der Batterie. Mit attraktiven Angebote steht Harrys Tankstelle hier bereit: Eine Die Vorteile auf einen kurze Terminvereinbarung geBlick: nügt. In der Waschanlage bei • Winter-Chec k Harry’s Tankstelle können Sie • Waschanla ge für das außerdem den Schutzwachs Aufbringen vo aufbringen. • verlässliche n Schutzwachs r Au Reifenservice to- und Servicetipp von Harry’s Tankstelle in Latsch.
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heiten jeglicher Art. Zudem bieten wir arbeitsmedizinische Untersuchungen für Betriebe, Arbeits- und Rechtsmedizin, Arbeitsschutz- und Risikobewertungen und natürlich Führerscheinverlängerungen aller Art an. Nur die Autosteuer kann nicht mehr hier - in der Agentur - einbezahlt werden.
Wenn die Einzahlung der Autosteuer auch nicht mehr bei Ihnen vorgenommen werden kann, so bieten Sie doch Hilfe bei Problemen. Für Probleme, die rund um die Autosteuer erfahrungsgemäß immer wieder auftreten, bleibe ich - entgegen einer Bearbeitungsgebühr - auch weiterhin Ansprechpartner. Auch ärztliche Visiten in Zusammenhang mit der Führerscheinverlängerung finden hier im Sitz in der Andreas-Hofer-Straße bei
der Bushaltestelle in Schlanders statt. Ja, Termine für ärztliche Visiten können telefonisch oder persönlich vereinbart werden. Allerdings gibt es seit Februar Neuerungen bei der Führerscheinverlängerung. Welche Neuerungen sind das? Was müssen Autofahrer, die den Führerschein verlängern müssen, wissen? Vor der ärztlichen Visite müssen Ausweis, Steuernummer, Führerschein und ein Passfoto in die Agentur gebracht werden, damit ich vorab alle Daten aufnehmen und kontrollieren kann. Das ist neu und muss aus organisatorischen Gründen vor der ärztlichen Visite gemacht werden.
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Nationalpark Stilfserjoch
Hummeln Foto: Sara Mocardi
Mit doppeltem Energieeinsatz der Kolibris die besten Tomatenbestäuber
Der Rotklee und mehrere andere Arten von Schmetterlingsblütlern werden ausschließlich von Hummeln bestäubt. Dies hat auch seinen Grund im langen Rüsseln der Hummeln und auch im besonders hohen Eiweißgehalt des Kleepollens. Mit Hilfe der Knöllchenbakterien in ihren Wurzeln erschließen sich die Schmetterlingsblütler den Luftstickstoff und bauen ihn als Eiweißbestandteil auch in ihren Pollenstaub ein. Der Pollenstaub dient dann den Hummeln als besonders nährstoffreiche Nahrung für ihre Larven.
Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Franz von Assisi,
Die heißblütige Hummel
4. Oktober 2014
Gemeinhin zählen wir die Insekten zu den kaltblütigen Tieren ohne eigene Körperwärme. Diese Einordnung ist zumindest für die Hummeln falsch. Hummeln können ihre Körpertemperatur nämlich aktiv regulieren: Fliegende Hummeln haben eine Körpertemperatur, die ziemlich weit über der Temperatur der Umgebungsluft liegt, und zwar meist konstant bei etwa 35°C. Bernd Heinrich, ein amerikanischer Naturwissenschaftler und Marathonläufer hat in den 1970er-Jahren mit Thermoelementen die Körpertemperaturen von Hummeln gemessen. Wie schafft es die Hummel sogar dann warm zu bleiben, wenn die Umgebungstemperatur 30°C unter ihrer Körpertemperatur liegt? Heinrich fand heraus, dass die Antwort auf diese Frage aus zwei Teilen besteht: Die Hitze muss bewahrt und überhaupt erst einmal erzeugt werden. Bekanntlich ist der Körper von Insekten in die drei Abschnitte Kopf, Brustsegment (Thorax) und Hinterleib (Abdomen) gegliedert. Heinrich konnte belegen, dass die Hummel vor allem ihr Brustsegment warm hält, denn hier sitzen die Flugmuskeln. Ist der Thorax nicht warm genug, können sich
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n diesen Herbsttagen fliegen noch die letzten Arbeiterinnen auf den Blüten von Astern und Erdbirnen. Dann sterben sie alle bis auf die befruchteten Königinnen: Hummeln bilden im Gegensatz zu den Honigbienen keinen Dauer-, sondern nur einen Sommerstaat. Hummeln gehören zu den Hautflüglern. In der Erdgeschichte treten die ersten Hummeln vor ungefähr 30 bis 40 Millionen Jahren auf. Als Ort werden die Berge Zentralasiens vermutet, weil es dort auch heute noch die meisten Hummelarten gibt. Von hier aus breiteten sich die Hummeln westlich, östlich und nördlich des Himmalayagebirges bis nach Europa, China, Sibirien und hinauf in den Polarkreis aus. Südwärts in Richtung Äquator fand keine Ausbreitung statt, da Hummeln sich in warmen Klimazonen überhitzen. Heute gibt es weltweit ca. 250 Hummelarten (bei etwa 25.000 bekannten Bienenspezies), für Deutschland sind 31 Arten von Hummeln beschrieben. 7 Arten gelten in Deutschland bereits als ausgestorben.
die Muskeln nicht schnell genug zusammenziehen und die Hummel kann nicht fliegen. Die Temperatur des Hinterleibes spielt beim Fliegen kaum eine Rolle. Thorax und Abdomen sind bei den Hummeln durch eine sehr schmale Taille verbunden und das vordere Segment des Abdomens enthält einen Luftsack: Luft ist ein schlechter Wärmeleiter und durch den Luftsack im Körper ist der Wärmeverlust von Thorax zum Abdomen minimal. Heinrich fand auch, dass der Hinterleib einer fliegenden Hummel oft 15°C kühler war als das Brustsegment. Ein pelzig behaarter Körper und wärmeisolierende Luftsäcke sind bei den Hummeln also die evolutionären Erfindungen zur Wärmespeicherung. Die Wärmeerzeugung erfolgt durch die Kontraktionen der Flugmuskeln. Beim Fliegen schlägt die Hummel 200 Mal pro Sekunde mit den Flügeln, was 12.000 Umdrehungen pro Minute und damit jenen eines hochtourigen Motorrad-Motors entspricht. Vom Energieverbrauch her betrachtet, ist der Hummelflug unglaublich teuer. Charles Ellington von der Cambridge University konnte den Sauerstoffverbrauch einer fliegenden Hummel messen. Er beträgt durchschnittlich 1,2 kJ pro Stun-
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de. Veranschaulicht dargestellt: Ein Läufer verbraucht die Kalorien eines Marsriegels in einer Stunde. Eine menschengroße Hummel würde die gleiche Kalorienzahl in weniger als 30 Sekunden verbrauchen. Damit liegt der Energieumsatz einer fliegenden Hummel noch um 75% über jenem bereits sehr hohen eines fliegenden Kolibris.
Kohlenhydrate und Eiweiß Bei diesem hohen Energieverbrauch für ihren Flug müssen Hummeln ständig fressen: Blütennektare sind die Kohlenhydrate für den Betriebsstoffwechsel der Hummeln. Hummeln brauchen daher in der Nähe ihrer Brutnester unbedingt Blütenpflanzen als Nektarspeicher. Sammlerinnen unter den Hummeln müssen bei ihren Sammelflügen nicht nur den eigenen Betriebsstoffwechsel aufrechterhalten, sondern auch noch Pollen für die Larven im Nest und Nektar mitbringen. Ellington konnte mit Präzisionswagen auch feststellen, dass manche Hummeln bis zu 150 mg Futter pro Sammelflug einbringen, indem er die Hummeln über schmale Schläuche und eine Präzisionswaage in ihr Labornest zurückfliegen ließ. Diese gesammelte Menge pro Flug entspricht fast ihrem eigenen Köpergewicht. Die Sammlerinnen sammelten diese Menge in knapp zwanzig Minuten und das viele Male am Tag.
Den Heimweg finden Hummel sind wie auch andere Insekten Meister der Orientierung und Navigation. Fest steht heute, dass sie Sonne oder Sterne als Kompass nutzen können und dies auch an stark bewölkten Tagen, weil sie die Ebene des polarisierten Lichtes wahrnehmen können. Es gibt auch Hinweise darauf, dass Miniaturmagnete im Gehirn die Hummeln dazu befähigen, das Magnetfeld der Erde wahrzunehmen. Der englische Hummelforscher und Universitätslehrer Dave Goulson konnte auch nachweisen, dass Hummeln sich markante Geländemarken einprägen, um wieder sicher zu ihrem Brutnest zurückzufinden. Die Orientierung der Hummeln im Gelände, wenn Goulson künstliche Hummelkästen an neue Standorte umstellte, dauerte knappe zwei Stunden, wobei die Hummeln sich in typischen Pendelflügen vor dem Flugloch hin und her bewegten und immer größere Distanzen vom Kasten wegflogen. Die Rekordentfernung, über die eine Hummel wieder erfolgreich zum Nest zurückgekehrt ist, betrug zehn Kilometer.
Das Hummeljahr Bei den Hummeln überwintert nur die befruchtete Königin. Diese verbringt je nach Art 6-7 Monate des Jahres im Winterschlaf. Wegen ihrer starken Körperbehaarung und Eigenwärme verträgt sie im Frühjahr kühle Lufttemperaturen und fliegt, wenn sie den Winter überlebt hat, ausgehungert oft schon im Februar oder März auf der Suche nach Pollenstaub und Nektar. Die Eierstöcke in ihrem
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Hinterleib sind geschrumpft und benötigen Protein, um sich auszudehnen und Eier zu entwickeln. Männliches Sperma ist in jedem Ovarium schon enthalten. Es stammt aus der Befruchtung des letzten Sommers von einem Männchen, das längst nicht mehr lebt. Im Laufe der nächsten Wochen werden die Königinnen allmählich dicker, und während sich ihre Eier langsam entwickeln, beginnt die Nestsuche. Viele Arten nisten gerne unter der Erde. Da Hummeln nicht besonders gut graben können, nehmen sie bestehende Löcher oder etwa Mausgänge an. Als Dämmmaterial tragen sie Federn, Haare, Moos oder Gras ein. Unabhängig vom Nistplatz formt die Hummelkönigin aus dem Isoliermaterial eine lockere Hohlkugel mit einer Öffnung, durch die sie sich hineinzwängen kann. In diesem etwa Tennisball großen Hohlraum baut sie einen fingerhutförmigen Behälter aus Wachs. Das Wachs scheidet sie aus speziellen Drüsen im Hinterleib ab. Die Wachsplättchen werden mit den Beinen und den Unterkiefern zu einem Topf geformt. Diesen Topf füllt die Königin mit Honig. Unmittelbar daneben formt sie in ihrem Brutnest noch einen zweiten Wachstopf, den sie mit Pollenstaub füllt, der von einem klebrigen Tropfen Honig zusammengehalten wird. Daraufhin legt sie in ein vorher geschaffenes Loch im Pollentopf sechzehn Eier, welche während der Ablage mit dem in ihrem Körper gespeicherten Sperma befruchtet werden. Die Zahl sechzehn wird durch die paarig angelegten Ovarien bestimmt, von denen jedes acht Eier auf einmal produzieren kann. Sodann bebrütet die Mutter die gelegten Eier ganz ähnlich wie ein Vogel! Sie formt die Pollenkugel so, dass oben eine flache Delle entsteht, in die sich ihr Körper schmiegt. Auf der Körperunterseite ist der Hummelpelz ganz dünn, genau wie der Brutfleck eines Vogels, so dass ein enger Kontakt zum Gelege gewährleistet ist. Nun beginnt die Hummel zu vibrieren und hält die Eier bei etwa 30°C warm, selbst wenn die Lufttemperatur außerhalb des Nestes zu Frühlingsbeginn nachts unter den Gefrierpunkt sinkt. Das Vibrieren verbraucht Unmengen von Energie. Eine Hummelkönigin verbraucht beim Bebrüten eine tägliche Zuckermenge, die ungefähr dem eigenen Körpergewicht entspricht, was den Besuch von bis zu 6.000 Blüten erfordert. Die Königin lebt vom angelegten Honigtopf, den sie unmittelbar neben dem Pollennest gebaut und gefüllt hatte. Wenn alles gut geht, schlüpfen nach etwa vier Tagen winzige kommaförmige weiße Larven. Diese Larven sind reine Fressmaschinen, die immer noch von der Königin selbst mit eingetragenem Futter versorgt werden müssen. Sind die Blumen als Futterquellen weit entfernt und die Sammelflüge der Königin lang, ist der Bruterfolg gering. Wer Hummelschutz betreiben will, muss deshalb Blumenstreifen säen und erhalten. Nach mehreren Häutungen verpuppen sich die Larven in eine Puppenhülle aus Seidenfäden und nach der Metamorphose schlüpfen die
/Nationalpark/ 57 Junghummeln. Im Frühjahr legt die Königin Eier, aus denen ausschließlich Arbeiterinnen entstehen. Diese ersten Arbeiterinnen übernehmen nach ihrem Schlupf die Aufgaben der Brutpflege und des Futtersammelns. Die Königin konzentriert sich jetzt auf das Eierlegen. Gegen den Sommer hin legen die Königin, aber auch weitere Arbeiterinnen unbefruchtete Eier, aus denen sich die männlichen Drohnen entwickeln. Die Königin legt außerdem noch weibliche Eier, aus denen die zunächst noch unbefruchteten Königinnen für den Sommerstaat im nächsten Frühling entstehen. Gegen den Herbst hin findet in dem nach außen so friedfertig scheinenden Sozialstaat der Hummeln ein regelrechtes Gemetzel mit der Tötung der alten Königin und der Drohnen statt. Die Arbeiterinnen sterben altersschwach nach mühsamer Sammeltätigkeit. Für den Fortbestand der Art bleiben befruchtete Königinnen übrig, welche im nächsten Frühjahr neue Hummelstaaten begründen. Je nach Art umfasst ein Hummelstaat zwischen 50 und 200 Tiere.
Hummeln als Vibrationsbestäuber von Tomaten Schon lange weiß man, dass Hummeln sehr effektive Bestäuber vieler Nutzpflanzen und Wildblumen sind. Rotklee und andere Pflanzen mit langen Kelchröhren werden ausschließlich von Hummeln bestäubt. 1985 hatte der belgische Veterinär Dr. Roland De Jonghe entdeckt, dass es zu einer erstaunlich effektiven Bestäubung von Gewächshaus-Tomaten kam, wenn man dort ein Hummelnest platzierte. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Tomaten als sogenannte Vibrationsbestäuber in Gewächshäusern von Hand bestäubt worden: Arbeitsteams waren dreimal wöchentlich mit vibrierenden Stäben durch die Gewächshäuser gegangen und hatten damit jede Blüte einzeln berührt. Die hohen Lohnkosten für diesen Arbeitsschritt beliefen sich auf 10.000 Euro je Hektar. 1987 gründete De Jonghe die Firma Biobest, welche seither Hummelvölker künstlich erzeugt. Heute werden Hummeln vorwiegend der Art Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris) weltweit in mindestens dreißig Betrieben produziert. Die europäischen Betriebe produzieren über eine Million Hummelvölker, die zur Bestäubung von Tomaten und Gurken in Gewächshauskulturen in alle Welt verschickt werden. Die kommerzielle Erzeugung von Hummelvölkern und deren Einsatz als Vibrationsbestäuber muss aber auch kritisch hinterfragt werden: Aufzucht und Vertrieb der Hummeln haben eine bedenkliche CO2-Bilanz. Hummeln entkommen aus Gewächshäusern in die Natur und treten dort in Konkurrenz zu den heimischen Hummeln oder hybridisieren mit ihnen. Die Massenzucht von Hummeln bietet optimale Bedingungen für die Ausbreitung von Insektenkrankheiten (durch Protozoen, Viren, Bakterien, Milben) ganz egal, wie sorgfältig Hummelzüchter zu Werke gehen.
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Jüngster Vorstand
Über das Derby Plaus-Laatsch/Taufers waren die Meinungen von Peter Unterholzer Vizeskl. von Partschins und Markus Gurschler, Kleinfeldspieler von Kastelbell, (v.l. im Bild) ähnlich: „Das Spiel war nicht besonders schön, aber sehr umkämpft“
Ein außerordentlich junger Vorstand ist jener von Plaus: Mit 26 Jahren ist Präsident Tobias Holzknecht der Älteste, Gregor Gufler und Julian Gorfer sind beide Jg. 90 und aktive Spieler, Alexander Zischg Jg, 93.
Foto: Leonardo Pellissetti
Meinungen zum Derby
Freude am Fußballspiel
Fotos: Leonardo Pellissetti
Der Sportvereinspräsident Tobias Holzknecht präsentiert den Bestand des jungen Vorstands, die Ziele und die Tätigkeit vom SV Plaus. Die gute Mitarbeit in der Spielgemeinschaft mit Naturns und Partschins haben zu sehr guten Resultaten geführt und das trotz der geringen Bevölkerungsanzahl – circa 700 Einwohner.
Die Kampfmannschaft von SV Plaus
von Leonardo Pellissetti
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ine gute Gelegenheit, das neben der Etsch gelegene Froschparkstadion zu besuchen, war das Derby PlausLaatsch/Taufers. Imponierend dabei war die Teilnahme von wichtigen Beobachtern aus dem Obervinschgau, vor allem aus Schluderns: Präsident Raimund Pali mit Fußball-Sektionsleiter Marco Egua und Vize Roman Telser, der Malser Trainer Rainer Dengg, um nur einige Namen zu nennen. Das Spiel war von Motivation und Bewegung charakterisiert, jedoch fehlte es etwas an ruhiger Rationalität. Nach einem Tor von Hannes Stecher für Plaus und dem Ausgleich 4 Minuten später von Pius Schuster für die Gastmannschaft entstand am Ende ein Unentschieden. „Ein verdientes Ergebnis“, kommentierte am Ende
diplomatischerweise der Malser Trainer Dengg.
von Plaus so zusammen: „2001 ist Plaus neu gegründet worden. Nach 10 Jahren 3. Liga ist Plaus vor 3 Jahren in die 2. Liga aufgestiegen, wo es momentan den 4. Tabellenplatz besetzt.“ Das scheint sicher keine schlechte Leistung für eine Gemeinde mit wenig mehr als 700 Einwohnern.
Gestaltung vom SV Plaus. Plaus verfügt über einen dynamischen und außerordentlich jungen Vorstand, angefangen mit dem Präsidenten. In der heutigen Zeit ist es schwierig, neue, junge Präsidenten zu finden, deshalb sind die aktuellen PräZiel der Meisterschaft? sidenten meist älteren Kalibers. „In den vorderen Plätzen bleiPräsident ist der 26-jährige Toben. Im Vorjahr haben wir den bias Holzknecht, welcher als ak5. Platz erreicht. Unser Hauptziel tiver Fußballer der SpG Naturnsist allerdings, junge Spieler in Junioren nach langer Zeit direkt der Spielgemeinschaft mit Nanach Plaus gewechturns und Partschins selt ist. Nach einer aufzubauen und zum Kreuzbandoperation Fußball zu motiviehat Tobias, laut eiren. In der SpG, in gener Aussage, die der 15 Spieler aktiv Fußballschuhe erstsind, ist die Mitarmals an den Nagel beit gut. Wir setzen gehängt. Präsident natürlich auch auf Holzknecht fasst die unsere Stärken: Fußballgeschichte Tobias Holzknecht In unserer Kampf-
mannschaft spielen 7 Plauser.“ Präsident Holzknecht richtet seine Worte an die ganze Gemeinschaft. Sein Ziel ist es, den Fußball in der Gemeinschaft von Plaus gut zu präsentieren. „Man versucht“, argumentierte er, „die Leute als Zuschauer zu motivieren. Das ist teilweise schon gelungen, weil Fußball in Plaus immer mehr an Interesse gewinnt. Im Sportverein Plaus gibt es bis jetzt nur die Sektion Fußball.“ Holzknecht vergisst dabei nicht, den Trainer Willi Platzgummer zu loben. Willi, dem ein großer Anteil am Erfolg der Plauser Mannschaft zu verdanken ist und der sie zum Aufstieg geführt hat, trainiert jetzt im 5. Jahr den Sportverein. Er identifiziert sich sehr mit Plaus. Fragt man den jungen Präsidenten nach seinem Motto, antwortet er entschlossen: „Zusammenhalt und Freude am Fußballspiel!“
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ASC Laas Raiffeisen
Der Erfolgshunger ist noch nicht gestillt
„Punkte fehlen mehr als das Spiel“
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m Juni feierten die Red Lions der U14 den Titelhattrick, nun beginnt eine neue Saison und die Mission ist ganz klar: der Titel soll verteidigt werden. Dafür haben die Mädchen auch im Sommer hart trainiert. Den Grundstein zu einer erfolgreichen Titelverteidigung hat die hochmotivierte Truppe von Trainerin Karin Pohl bereits in den ersten vier Spielen gelegt: Jedes Mal verließen die Löwinnen als Sieger den Platz. Vor allem der 2:1 Sieg zum Saisonauftakt gegen die Südtiroler Damen, der ärgste Titelkonkurrent in der vergangenen Saison, war enorm wichtig. In den bisherigen vier Partien schoss der amtierende Meister 14 Tore und musste lediglich zwei Gegentreffer hinnehmen. Einen besseren Start hätte man sich nicht wünschen können. Doch auf den Lorbeeren ausruhen dürfen sich die Mädchen nicht, denn mit Sterzing, Obermais und den Südtiroler Damen
Foto: Sarah Mitterer
Frauenfußball - Red Lions U14
Nadine Prantl (links) im Zweikampf haben drei weitere Teams große Ambitionen auf den Titel erhoben und werden versuchen, die
Siegesserie der Löwinnen zu stoppen. (sam)
Prad und Latsch. Innerhalb weniger Tage sind zwei Personen, die sich für den Sport im Vinschgau sehr eingesetzt haben, gestorben. Edi Luca in Prad war Sportler, Fußballspieler und Trainer. General Aramis Ansaloni hat sich für den Sport in Latsch organisatorisch bei wichtigen Veranstaltungen beteiligt. Bei den Begräbnissen am 6. und 7. Oktober war somit die Sportvertretung zahlreich erschienen. (lp)
Interlaken: Jungfrau-Marathon
Rekordbeteiligung aus dem Vinschgau ie lang ist der JungfrauMarathon?“, fragte mich kürzlich jemand. Nun, für Nichteingeweihte: Ein Marathon hat immer seine 42,195km, aber beim Jungfrau-Marathon kommen vom Start in Interlaken bis zum Ziel auf der Kleinen Scheidegg als besonderer Schwierigkeitsgrad 1829 Höhenmeter dazu. Kein Marathon in Europa ist sooo zaaach! Insgesamt 13 Bergspezialisten aus dem Vinschgau gingen heuer in Interlaken an den Start. Zwei blieben gar unter 4 Stunden: Karl Tappeiner (03:58:24) und Thomas Hellrigl (03:58:53). Nur wenig über 4 Stunden brauchten Patrick Wallnöfer (4:06:52) und Rudi Hölbling (4:09:18). Auch der Ferdi Waldner (Jahrgang 1953) beendete den Marathon. Aber was wäre der JungfrauMarathon ohne Frauen! Gar 7
Foto: Helmut Zischg
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Lieselotte Staudacher und Tamara Schwienbacher
Vinschgerinnen sind heuer bei diesem Bergmarathon an den Start gegangen. Kompliment! Schnellste war die gebürtige Laatscherin Verena Pratzner; sie wurde 8. in ihrer Klasse und 27. Frau insgesamt mit 4:16:01, gefolgt von Tamara Schwienbacher (4:32:01), Anna Kerschbaumer (5:02:38), Dunja Pitscheider, die es wieder wissen wollte (5:07:09), Elke Blaas (5:20:35) und Lotte Staudacher, Jg. 1942; auch sie das 2. Mal dabei; sie siegte in ihrer Kategorie. Helmut Zischg
er Laaser Fußball genießt bekanntlich hohes Ansehen im Vinschgau. Somit scheint es interessant, über die Anfangslage der Laaser Fußball-Kampfmannschaft in der 2. Liga die Meinung von Herbert Markt, dem ehemaligen Laaser Sektionsleiter, zu hören. Zurzeit liegt die mit Motivation von Karl Paulmichl trainierte Mannschaft mit einem einzigen Sieg und drei Unentschieden in der unteren Hälfte der Tabelle. „Die Lage“, fasst Markt zusammen, „ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben, vor allem wegen der schwächeren Punkteausbeute. So konnte man den einzigen Sieg gegen Schluderns erzielen. In den meisten Spielen - außer gegen Prad - war man bisher die spielbestimmende Mannschaft, konnte aber die Torchancen nicht nutzen. Bis jetzt war das das größte Manko. Zudem hat man zweimal eine Führung (gegen Eyrs und Ulten) in der letzten Minute abgegeben. Seit Saisonbeginn fehlen immer wieder wichtige Spieler, verletzungsbedingt und durch Sperren. Die letzten Hinrundenspiele sollten jetzt konsequent gewonnen werden, um nicht ganz den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu verlieren.“ (lp)
06.06.2015
Ortler Bike Marathon
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ine neue Rad-Veranstaltung wird am 6.6.15 im Obervinschgau stattfinden. Glurns wird der Start- und Zielort sein und die Strecke führt durch Wiesen, Wälder, an Kulturobjekten wie Marienberg und Churburg vorbei. Für das von Gerald Burger geleitete Rad-Rennen kann man sich ab sofort anmelden (www.ortler-bikemarathon.it), um sich einen vorderen Startplatz sichern zu können.
Foto: Leonardo Pellissetti
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Eishockey
Die Zeit des Wartens ist vorbei N
Die VinschgerMeraner Daniel Rizzi, Thomas Mitterer, Stefan Kobler und Stefan Palla
Fotos: Sarah Mitterer
ach Jahren des Wartens ist es wieder soweit. In der heurigen Saison der Serie B trifft der AHC Vinschgau auf den HC Meran Junior. In der Vergangenheit waren die Partien zwischen den beiden Teams immer ein Publikumsmagnet, so manche Spiele bleiben unvergessen. Auch heuer könnte das Duell viele Eishockeyliebhaber ins Stadion locken. Bereits am 18. Oktober um 20 Uhr findet im Latscher IceForum das Match gegen die Passerstädter statt. Für zwei „Meraner“ wird es eine Rückkehr in die Stätte sein, in der sie ihre ersten Schritte auf dem Eis gemacht haben. Der Latscher Thomas Mitterer und Daniel Rizzi aus Plaus machten
erste Hockeyerfahrungen beim LSC Vinschgau, ehe sie noch im Jugendalter (im Jahre 2000) nach Meran wechselten. Neben den beiden stehen mit Stefan Kobler (Prad) und Stefan Palla (Naturns) bei Meran noch zwei weitere Vinschger im Kader der Adler, die zu den Favoriten der heurigen Meisterschaft zählen.
Was den Kader der Eisfix betrifft, so gab es zwei Neuzugänge aus Bozen, Riccardo Tombolato und Alberto Virzi, die den Sturm der Vinschger verstärken. Auch hinter der Bande gibt es ein neues Gesicht: Der Deutsche Alfred Weindl hat das Kommando übernommen. Zwar verlief der Auftakt der Meisterschaft nicht
erfolgreich (1:2 Heimniederlage gegen den EV Bozen 84), doch davon lassen sich die Eisfix nicht entmutigen. An der heurigen Serie B - Meisterschaft nehmen elf Teams teil, neben dem Vinschger Team sind vier weitere Mannschaften aus Südtirol am Start (Meran, Auer, Pustertal Junior, EV Bozen 84). (sam)
Wintersport
Tour de Ski in Vorbereitung - mit Fußballblick nach Nals
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Alfred Lingg mit Frau, Tochter und Familienfreundin auf der Tribüne in Nals, wo die Malser 2:3 unterlagen; unten: der von Sandbichler erzielte Elfmeter
Fotos: Leonardo Pellissetti
m letzten Jahr seiner 22-jährigen Tätigkeit als Malser Sportpräsident hat Alfred Lingg auch die Aufgabe des Präsidenten des Organisationskomitees Tour de Ski übernommen. Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt. Am 1. Jänner 2013 fand mit Start in Oberhof die erste Auflage statt, am 6. Jänner 2015 wird die zweite mit Start am Oberstdorf – immer in Deutschland –, wo auch schon die Langlauf WM abgehalten wurde, starten. Der Parcours geht in Müstair und in Toblach und mit dem Finale im Fleimstal über die Bühne. Die Strecke entlang verfolgten 7000 Zuschauer das Rennen, wobei 25 Millionen Zuschauer vor den Fernsehgeräten dabei waren. Da das Budget der Veranstaltung nur rund 750 Tausend Schweizer Franken beträgt, kann man sich vorstellen, wie beschäftigt Alfred war. Dies schließt jedoch nicht aus, dass er sich die Zeit nimmt, um bei Fußballspielen anwesend
zu sein. Zum letzten Spiel in Nals gab Alfred aus Respekt für die neue Sportführung keine Stellungnahme ab. Während des Spiels warf er dem Schiedsrichter vor, die zweite Gelbe an einen Nalser Verteidiger nicht gegeben zu haben, welcher ins Spiel
eingetreten war, ohne auf die Genehmigung des Schiedsrichters
zu warten. Abgesehen von dieser Tat hatte die Malser Mannschaft einige Schwächen in Verteidigung und Angriff, wo die Nalser eindeutig schneller und somit wirksamer waren. Die Malser machten mehr Druck nach vorne, obwohl der gegnerische Strafraum ziemlich besetzt war. (lp)
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Fußball - Landesliga
Fußball - 1. Liga
Der Lauf geht weiter
Weiter mit Überraschungen
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– nicht umsonst Tabellenzweite ihrer Meisterschaft – verstehen sich gut und haben sich in die Kampfmannschaft schnell integriert. Bei dem letzten Pokalspiel (auf dessen Ergebnis übrigens wenig Wert gelegt wird) haben die jungen Naturnser verloren, aber spielerisch überzeugt. Was Partschins betrifft, merken feinfühlige Beobachter an, dass die Anwesenheit von Armin Rungg in der Mannschaft von großer und wirksamer Bedeutung ist. (lp)
n der 1. Liga sorgte die letzte raschenden zweiten TabellenWoche für reichlich Sensatiplatzes, sowie die 1:5 Niederlage onen. Dass Latsch wieder gevon Kastelbell/Tschars, bei der wonnen hat scheint ziemlich das Kassieren von 3 Toren in fünf normal, wie zu Beginn der MeiMinuten ein klares Zeichen von sterschaft. Die Pause mit der Nervenschwäche ist. Schlanders Niederlage in Auer findet mit der bleibt dennoch mit den Füßen auf Verstärkung jener Mannschaft dem Boden, wie Sektionsleiter eine Erklärung. Sofortige RePaolo Gambaro ruhig kommenvanche im Spiel gegen Riffian, tiert, weil die Tabelle eng ist und wo gut gespielt und auch etwas der Kampf bis zum Ende dauern verschwendet wurde, nämlich wird. Vertreter der Kastelbeller ein nicht erzielter Elfmeter und Mannschaft versprechen die sozwei Pfostenschüsse. Mittlerweifortige Heimrevanche gegen den le ist Hannes Schwemm Kapitän Tabellenletzten Meran. (lp) geworden und auch Spielmacher im Mittelfeld. Latsch setzt wie immer viel auf die Jugend, die im Pokal zahlreich eingesetzt wurde. Die echten Sensationen sind der 5:1 Sieg von Schlanders in Meran, mit der Die Latscher v.l.: Lukas Schuler, Christian Eroberung des über- Platzer und Moritz Frötscher Foto: Leonardo Pellissetti
Foto: Leonardo Pellissetti
n der Landesliga läuft die Meisterschaft für Naturns und Partschins, erste bzw. dritte der Tabelle, immer hervorragend: in sieben Spielen, sechs Siege für Naturns und vier für Partschins. Natürlich bleibt der Tabellenzweite Lana immer gefährlich aufgrund der hohen Toranzahl. Für Naturns war der Sieg in Gsies bedeutsam, weil das starke Trio Matthias Bacher, Peter Mair und Elias Tappeiner (im Bild v. l.) nicht komplett war, wegen der Disqualifizierung von Mair. Das Stürmer-Trio Bacher, Tappeiner und Mair versteht sich sehr gut und ist imstande, mit plötzlichen Angriffen sehr gefährlich für die Gegner zu werden. Die eingesetzten jungen Spieler aus der Junioren Mannschaft
Glurns
Sportverein Glurns feiert 50-Jahr-Jubiläum
Foto: „Wind“-Archiv
Ehrengäste und Sportbegeisterte bei der Jubiläumsfeier auf dem Sportplatz in Glurns. Anschließend fand das Fußballturnier „Kinder gegen Eltern“ statt. Und der VKE bot für die Kleinen Spiele an
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er Sportverein Glurns ist 50 Jahre alt. Zum Jubiläum wurde kürzlich ein Fest gefeiert. Den Auftakt bildeten der feierliche Einzug der Funktionäre und Athleten in die Sportzone, begleitet von der Musikkapelle Glurns, ein Festgottesdienst und Ansprachen. Zahlreiche Vertreter des VSS, der Politik und Gesellschaft waren zur Feierstunde gekommen. Der Präsident Stefan Sagmeister ging in seiner Festrede auf die Geschichte des Sportvereins ein, die von Höhen und Tiefen
geprägt war. Es gab Führungswechsel, sportliche Auf- und Abstiege. Gründungspräsident war im Jänner 1964 der Gemeindearzt Josef Garber. Nach sechs Monaten übergab er das Amt an Alois Windegger. Und dieser begann eine 23-jährige ununterbrochene Periode als Vereinspräsident. Fußball gespielt wurde einst innerhalb der Stadt, wo sich heute der Schulhof und Parkplätze befinden. Anfangs betrug dort die bespielbare Fläche 80 x 30 Meter. 1966 erfolgte die Erweite-
rung auf die erforderlichen 90 x 45 Meter. Um das Mauerstadion ranken sich viele Geschichten. Dort soll es sogar Tormännern gelungen sein, den Ball im gegnerischen Tor zu platzieren. 1979 erhielt Glurns den Sportplatz vor den Toren der Stadt. Zwei Jahre später wurde die Tennisanlage errichtet. Beide Infrastrukturen wurden laufend verbessert. Zuschauertribünen kamen dazu, 2004 gelang die Sanierung der Umkleidekabinen und 2004 wurde unter dem Präsidenten Hermann Moriggl
mit der Gestaltung des neuen Sportgebäudes begonnen, das 2008 eingeweiht werden konnte. Im Bereich Fußball hat vor Jahren die Zusammenarbeit mit dem Nachbarverein ASV Schluderns begonnen. In Spielgemeinschaft werden heuer junge Kicker in der U 8, U 10, U 11, U 13 und in der A-Jugend betreut. Eine Kampfmannschaft in einer Amateurliga hat Glurns derzeit nicht mehr. Das ist ein Wermutstropfen zum Jubiläum. Aber was nicht ist, kann ja wieder werden. (mds)
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Wind-Termine
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Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it
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unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen
www.vinschgerwind.it
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Stellenmarkt
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen
Mechaniker-Gesellen Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung an: info@garageziernheld.it Burgeis Tel. 0473 831 380 Für unsere Filiale am Reschenpass suchen wir zum sofortigen Eintritt
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mit folgenden Voraussetzungen: - Lust auf Arbeit im Team - Computerkenntnisse - Führerschein B - Perfekt zweisprachig Senden Sie bitte Ihren Lebenslauf an: evi.mitterhofer@brigl.it Brigl Spedition, Reschen / www.brigl.it
Für die Wintersaison 2014/15 aber auch längerfristig suchen wir Mitarbeiter in folgenden Bereichen:
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– Zimmermädchen – Kellner/Kellnerin – Abwäscher
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Jahrestag/Danksagungen 1. Jahrestag
Sebastian Conrad *13.08.1929 † 18.10.2013 Müstair
1. Jahrestag
David Astner Cino
*05.05.1986 † 0 1.11.2013 Schluderns
Viele gingen viel zu früh... Oder sie gingen einfach so... Wenn wir den Himmel anschauen gefällt uns der Gedanke, dass sie uns ansehen... Oft erinnern wir uns an sie... Am Morgen... In der Nacht, wenn wir die Sterne ansehen... Ein Datum... Ein Lied... Ein Ort... Ein Geruch... Lieber David, du bist da und doch so weit weg…. Wir vermissen dich sehr Wir denken ganz besonders an dich, bei der hl. Messe am Donnerstag, den 30. Oktober um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. Danke allen, die daran teilnehmen und unseren David in lieber Erinnerung behalten In Liebe deine Eltern Irmgard und Erich, deine Brüder Daniel und Stefan, deine Mutti Luisa, dein Pate Franz mit Familie, dein Onkel Fridl mit Familie und dein Freund Jaggy mit Caro
Tag für Tag stand Sebastian Conrad in seinem Kiosk an der Tankstelle hinter der Grenze im Münstertal. Rührig und humorvoll bediente er jahrzehntelang seine Kunden. Es gibt keinen Tag, an dem die Familie und die Mitarbeiter seiner nicht gedenken. Denn sein Geist ist allgegenwärtig. Lieber Vater, lieber Chef, du warst für uns alle eine große Bereicherung in allen Lebenslagen. Dein Rat, dein poisitves Denken, deine weisen Ratschläge fehlen uns sehr. Lieber Mann, lieber Vater, Großvater, Urgroßvater - wir alle vermissen dich sehr. Wir möchten uns bei unserer Mutter bedanken, dass sie uns in dieser schweren Zeit zur Seite gestanden ist und uns Mut gegeben hat durch ihren tiefen Glauben. Familie Conrad mit Mitarbeiter
Aus unserer Mitte genommen, doch für immer in unserem Herzen.
Lieber Tata, zusammen beten wir für Dich am Sonntag, 19. Oktober um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Mals. Danke allen, die das Grab besuchen, am Jahrtag mit uns beten und dich auch weiterhin in lieber Erinnerung behalten. In Liebe und Dankbarkeit deine Familie
2. Jahrestag
Kurt Waldner
* 24.12.1936 † 22.10.2012 Mals
Was man tief im Herzen besitzt, kann man durch Trennung nicht verlieren. 1. Jahrestag
Karl Sachsalber *14.12.1925 † 27.10.2013 Tarsch
Du starbst so früh, wie weh das tut. Es ist schwer das zu verstehen, dass wir dich nicht mehr wiedersehen.
In Liebe denken wir an dich, ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 26.10.14 um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche Tarsch. Deine Familie
7. Jahrestag
Fredy Schöpf *20.10.1966 † 17.10.2007 Prad
Wir gedenken deiner, ganz besonders bei der heiligen Messe am Sa., 18.10.2014 um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche von Prad. Danke allen, die daran teilnehmen.
Anita, Dominik & Julia
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Jahrestag/Danksagungen Wir lassen nur die Hand los, nicht den Menschen. Du fehlst uns, deine Lieben.
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Weiterbildung/Allfälliges
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5. Jahrestag
Erhard Tschenett * 30.09.1954 † 26.10.2009 Vetzan
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Wir gedenken deiner bei der hl. Messe am Sonntag, 26. Oktober 2014 um 08.30 Uhr in der St. Nikolaus Kirche in Vetzan.
Zum Einkaufszentrum Nico nach Bassano
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am Samstag, 22.11.2014
Zum Christkindlmarkt nach München
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am Montag, 08.12.2014
Anmeldung: Tel. 347 798 72 65
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Auffrischungskurs Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer (D.LGS. NR. 81 VOM 09.04.2008)
REFERENT/IN Erwin Folie
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Humor und Heiterkeit im christlichen Glauben REFERENT/IN Philipp Kuschmann TERMINE So, 02.11. – Fr, 07.11.2014 ORT Kloster Marienberg Kursbeitrag 405 Euro ANMELDUNG Kloster Marienberg, Annemarie Schwarz, Tel. 0473 843 989 ANMELDESCHLUSS Mo, 20.10.2014 IVHS – Freizeit
Filzerei für Erwachsene REFERENT/IN Hedwig Brenner TERMINE Fr, 07.11., Fr, 14.11., Fr, 21.11.2014 UHRZEIT 15.00 Uhr – 18.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen ORT Sandweg 15a Prad am Stilfserjoch Kursbeitrag 30 Euro (zuzüglich Wolle nach Verbrauch) ANMELDESCHLUSS Di, 04.11.2014
Info – Anmeldung: Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
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Mo, 10.11., Di, 11.11., Do, 13.11.2014 19.30 Uhr – 23.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen OSZ Mals 75 Euro Do, 06.11.2014
REFERENT/IN
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Religion
Desserts aus regionalen Zutaten
Gesundheit
Kinaesthetics – Gesundheit am Arbeitsplatz REFERENT/IN
Sabine Kaserer, Jakob Reichegger TERMINE Do, 13.11. – Do, 11.12.2014 UHRZEIT 09.00 Uhr – 16.30 Uhr, insgesamt 4 Treffen ORT Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius Laas Kursbeitrag 145 Euro (inkl. Kursunterlagen) ANMELDESCHLUSS Do, 30.10.2014
Sprachen
Spanisch für Anfänger REFERENT/IN
Vanessa Cahuana TERMINE Di, 18.11. – Do, 18.12.2014 UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT Mittelschule Laas Kursbeitrag 130 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 13.11.2014
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