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Vinschgerwind Ausgabe 20–26 (01.10.2026) – Aktuelle Lokalnews, Berichte & Termine aus dem Vinschgau,

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Nr. 20 (537) 01.10.26 I.P. 22 Jg.

www.vinschgerwind.it

25 Jahre GWR Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung Der Regionalentwickler Friedl Sapelza

G

www.nika-gmbh.com NIKA GmbH

Industriezone 1/C I - 39021 Latsch Tel. 0473 73 96 99 info@nika-gmbh.com

Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - periodicitá quattordicinale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - erscheint 14-tägig - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN

SPEZIAL

GESUNDHEIT 2026


SEIT-DAL

1955


01.10.26

Inhalt

Vinschgerwind 20-26

/INHALT/ 3

GWR: Impulsgeber in der Weiterbildung seit 25 Jahren Seite 6

Foto: Erwin Bernhart

Foto: Erwin Bernhart

Kommentar Aufruf an alle, zu den Wahlen hinzugehen: Fraktionswahlen im Herbst Seite 4

Vetzan: Radweganbindung kommt

Seite

4

Naturns: Naturns schläft noch

Seite

5

Schlanders: „So ist es schwierig, Georg!“

Seite

8

Rom/Vinschgau: Der Senatorin das Wort

Seite

8

Graun: Termine für Touristiker

Seite 10

Leserbriefe und Stellungnahmen

Seite 12

Vinschgau: Engagierte Kiwanier

Seite 14

Schlinig: Überraschung für Ehrenkapellmeister

Seite 14

Sta. Maria/Val Müstair: Einladung zur Flachsbrächete

Seite 16

Porträt: Der „Kassl-Valentin“ aus Burgeis

Seite

Schluderns: auf den Spuren des Kupfers im Vinschgau

Seite 18

Glurns: Gelungener Abschluss von „Glurns kocht“

Seite 18

Partschins: Gemeinsam feiern und Gutes tun

Seite 20

Schlanders: Ein schottischer Abend

Seite 21

Glurns: Morgenerwachen - Liebe, Lust und Palabiir

Seite 22

Marienberg/Trauttmansdorff: Mitten in der Pflanzenpracht

Seite 22

Schlanders: Großes Interesse für den Bartgeier

Seite 23

Mals: Karl Plattner belebt Mals

Seite 25

Spezial Gesundheit: Das Auge und psychische Gesundheit

Seite 30

Bauplatz I: Der neue Kindergarten in Naturns

Seite 42

Bauplatz Hotel: Willkommen im Tuberis in Taufers

17

ab Seite 44

Sport: Von Partschins in die Serie A - 33 Minuten für die Geschichtsbücher

Seite 54

Der Südtiroler Forstbericht 2025

Seite 52

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Happy Birthday Tageszeitung Zum 30-jährigen Bestehen gratulieren wir der Neuen Südtiroler Tageszeitung herzlich und wünschen dem Herausgeber und der Redaktion ad multos annos und der Leserschaft weiterhin jene Nachrichten, die sie ansonsten nirgends lesen können. Wir wünschen der Neuen Südtiroler Tageszeitung eine breitere Leserschaft auch im Vinschgau. Das schadet weder den Leser:innen noch der Tageszeitung. Im Gegenteil. Ohne die Tageszeitung, ohne den Christoph Franceschini, ohne den Artur Oberhofer und ohne den Arnold Tribus wär’, das wage ich mal zu behaupten, der Vinschgerwind kaum denkbar. Denn aus redaktioneller Sicht haben wir bei unserer Gründung vor gut 20 Jahren alle möglichen Kraftquellen, Begleiter und Mentoren gebraucht, um durchstarten zu können. Eine der Kraftquellen war die Tageszeitung. Frech, quer, frisch, aufrüttelnd, schmuddelig, voller Rechtschreibfehler, wenig katholisch, contra Ebner, mutig, übermütig, informativ, hervorragend und auch schlecht recherchierte Geschichten, ein laufender redaktioneller Lernprozess, exklusive Stories - einfach genial. Das Tagblatt hat alt und gestrig ausgesehen und die vom Tagblatt werden kaum zugeben, dass die Neue Südtiroler Tageszeitung auch dem altbackenen Blatt etwas neues Leben eingehaucht hat. Wohl unbeabsichtigt. Alsodann in die Bozner Silbergasse von der Schlanderser Dantestraße: happy Birthday Tageszeitung.

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4 /POLITIK/ Schlanders

Frisch gebackene Fremdenführer

Anbindung Vetzan kommt

Insgesamt sind in Südtirol über 280 Fremdenführerinnen und Fremdenführer tätig. Der Landesrat für Tourismus Luis Walcher überreichte kürzlich Diplome an 15 Personen, die im Juli die Befähigungsprüfung erfolgreich absolviert haben. Darunter mit Irene Rechenmacher, Karin Bonetta-Reinalter, Andrea Thanei, Erwin Bernhart und Manuel Schwembacher an 5 Vinschger:innen, die mit vielen anderen vor vier Jahren den herausfordernden und von Helene Dietl Laganda geleiteten Ausbildungskurs im Kloster Marienberg absolviert haben.

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ieses Projekt hat nichts mit dem geplanten Radweg Vetzan-Schlanders zu tun.“ Das stellte Referent Günther Bernhart bei der jüngsten Ratssitzung in Schlanders klar. Ingenieur Siegfried Pohl wurde mit einer Machbarkeitsstudie für mögliche Trassenführungen zwischen Vetzan und Schlanders beauftragt und „ist dabei die Details auszuarbeiten.“ Diese werden dem Gemeinderat dann vorgestellt werden. Konkret - und vom Gemeinderat am 17. September 2026 abgesegnet - ist hingegen das Projekt Radweg Vetzan mit Anbindung an die Industriezone und den Vinschger Radweg. Bürgermeisterin Christine Kaaserer erklärte: „2018 hat man mit der Eintragung bereits die urbanistischen Voraussetzungen geschaffen. Eine Machbarkeitsstudie von Ingenieur Ulrich Rechenmacher wurde 2025 eingereicht, um eine EFRE-Finanzierung zu erhalten. Jetzt hat das Projekt überraschend die Zusage erhalten“. Das Ingenieurbüro Bauteam aus Latsch mit Ingenieur Georg Bauer (siehe Bild unten) hat den Zuschlag erhalten. Bauer stellte den Gemeinderäten das Projekt im Detail vor. Die Trasse verläuft von der Meistergasse in Vetzan über den Tunnel bis zur Industriezone Vetzan über einen bestehenden Feldweg, die Anbindung an den Vinschger Radweg erfolgt über eine Brücke, „derer drei er schon vor 20 Jahren geplant und realisiert hat.“ Damit waren auch die Zweifel über mögliche statische Probleme ausgeräumt. Die neue Brücke wird eine Spannweite von 21,30 Meter haben und 968.000€ kosten. Der Zeitplan ist sportlich: Dezember 2026 bis Juni 2027. (ap)

Foto: Ulrike Schnitzer

Vinschgerwind 20-26 01.10.26

Fraktionswahlen Vinschgau - im Oktober und im November finden in den meisten Fraktionen (Eigenverwaltungen bürgerlicher Nutzungsrechte) die Wahlen der Verwaltungen statt. So auch im Vinschgau. Ein Aufruf vom Präsidenten des Landesverbandes der Eigenverwaltungen Südtirols, Oswald Angerer.

Vinschgerwind: Diese Fraktionswahlen sind in der Bevölkerung wenig bekannt. Oswald Angerer: Das ist historisch bedingt. Bei der Gründung der Eigenverwaltungen in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts waren nur Familienoberhäupter wahlberechtigt. Zudem hat damals zu rund 90 % der Bevölkerung eine bäuerliche Gesellschaft vorgeherrscht.

Foto: Angelika Ploner

Vinschgerwind: Sie sind Präsident des Landesverbandes der Fraktionen. Was rufen Sie den wahlberechtigten Bürger:innen zu? Oswald Angerer: Alle, die seit mindestens 4 Jahren in einer Fraktion wohnen und in den Wählerlisten eingetragen sind, sind nutzungs- und damit wahlberechtigt. Das sind Miteigentümer. Vinschgerwind: Machen Sie ein Beispiel. Oswald Angerer: Weidegründe zum Beispiel sind Gemeinschaftsgüter oder auch Wälder.

Oswald Angerer ist Obmann der Fraktion Laas und Obmann des Landesverbandes der Eigenverwaltungen Südtirols Die Nutzungsberechtigten sind dort Miteigentümer. Nehmen wir das Beispiel Laas, weil ich dort Obmann der Fraktion bin. Zur Fraktion Laas gehört neben dem Ort Laas auch die Weiler Parnetz und Tarnell. Auch ein Teil bei Allitz hinauf gehört der Fraktion Laas. Vinschgerwind: Warum ist es wichtig, dass die Leute wählen gehen? Oswald Angerer: Neben Wald, Weide und Almen gibt es in den Fraktionen auch genutzte Grundstücke. In Laas hat es früher ein gemeinsames Schlachthaus gegeben. Oder die Straßensituationen, die teilweise Allgemeingut und im Besitz der Fraktionen sind. Die Besitztümer auf der einen und der

demografische Wandel auf der anderen Seite: Die Leute sollen wissen, dass sie Miteigentümer sind und deshalb Verantwortung tragen. Vinschgerwind: Fraktionen generieren Einnahmen, die verteilt werden können. Oswald Angerer: Zu den Almen, Weiden und Wald sind, je nach Fraktion, andere Güter hinzugekommen. Wasser zur Stromgewinnung etwa, oder Marmorbrüche, oder nutzbare Immobilien. Von den Einnahmen bzw. vom Überschuss können laut derzeitigem Gesetz 10% an die Vereine und 30% an die bäuerliche Bevölkerung abgegeben werden. Interview: Erwin Bernhart

Foto: Erwin Bernhart

Vinschgerwind: Die Fraktionswahlen im Vinschgau werden im heurigen Herbst durchgeführt. Oswald Angerer: Beim Großteil der Eigenverwaltungen landesweit gibt es im Herbst, im Oktober und im November, Neuwahlen. Es sind im Vinschgau mit Goldrain, mit Laas und Tschengls wenige Ausnahmen, die zu einem anderen Zeitpunkt wählen.


01.10.26

Vinschgerwind 20-26

/POLITIK/ 5

Naturns/Schlanders

Tartsch/Mals

Naturns schläft (noch)

Schuster geschlossen

ie Basis Schlanders betreibt und begleitet mit Unterstützung der Gemeinde Naturns einen Coworking Space in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen am Bahnhof Naturns. Bei der Gemeinderatssitzung am 28. September nutzten Hannes Götsch und Katrin Gruber die Gelegenheit, die Naturnser Ratsmitglieder auf das Tun und auf das Ziel des Coworking Raumes hinzuweisen. Seit 2024 habe man mit der Gemeinde eine Vereinbarung getroffen, das ehemalige Wohnhaus am Bahnhof instand zu setzen und mit der Erfahrung des Coworking Spaces in Mals für zeitweilige Computerarbeitsplätze herzurichten. Die Gemeinde Naturns habe für die Instandsetzung einmalig 12.ooo Euro und jährlich einen Führungsbeitrag von 6.000 Euro zugesagt. Wer mit einem Laptop in den Coworking Space nach Naturns kommt, kann um 20 Euro pro Tag oder um 200 Euro pro Monat das Internet, den Drucker und die

eit dem gestrigen 30. September 2026 ist das Lebensmittelgeschäft Schuster an der Hauptstraße in Tartsch geschlossen. Geschäftsleiter Harald Schuster hat gekündigt. Bis auf weiteres bleiben die Türen für Kundinnen und Kunden geschlossen und die Lebensmittel-Nahversorgung in Tartsch ist derzeit unterbrochen. Was sich seit längerem abgezeichnet hat, ist eingetreten. Gründe dafür gibt es viele, es ist die Summe, die den Inhaberbetrieb, die Bäckerei Schuster aus Laatsch, zu diesem Schritt gezwungen hat, sagt Franz Schuster auf Nachfrage zum Vinschgerwind. Natürlich hatte sich auch die Personalsuche in den vergangenen Monaten immer schwieriger gestaltet. Das allein ist es aber nicht. Trotzdem ist die Bäckerei Schuster aus Laatsch zuversichtlich. Franz Schuster: „Ich bin dabei einen Ersatz zu finden, wir haben auch schon entsprechende Angebote. Das Geschäft in Tartsch wird nicht geschlossen bleiben.“ (ap)

v. l.: die Naturnser Gemeindesekretärin Katja Götsch, Hannes Götsch und Katrin Gruber von der Basis Vinschgau gesamte Infrastruktur nutzen. Es sei, so betonen Götsch und Gruber, ein niederschwelliger Zugang zu Büroräumlichkeiten. Einen klassischen Mietvertrag gebe es nicht. Die bisherigen Zahlen seien noch überschaubar. 2025 konnte man durch die Vermietungen Einnahmen von 9000 Euro erzielen und so die Führungskosten von 9000 Euro zur Gänze decken. Im laufenden Jahr 2026 generiere man rund 5000 Euro Einnahmen.

„Es braucht seine Zeit“, sagte Götsch und wies darauf hin, dass noch einiges herzurichten sei, im Außenbereich etwa bei der Behebung von Feuchtigkeitsschäden. Auch könne man die Remise nutzen, Ideen gebe es jede Mange. Naturns eigene sich gut als Brückenfunktion zwischen Schlanders und Meran. BM Zeno Christanell betonte, dass Naturns an dieser modernen Entwicklung partizipieren möchte. (eb)

VOM WIND GEFUNDEN

Naturns

Drei Gemeindesekretäre

s ist bekannt, dass die Gemeindesekretärin von Naturns, Katja Götsch, Ende des Jahres Naturns in Richtung Mals verlassen wird. Dort wird die Stelle der Generalsekretärin frei, weil Monika Platzgummer sich Ende des Jahres in die wohlverdiente Pension verabschieden möchte. Naturns kann sich glücklich schätzen, denn nach der Ausschreibung haben sich mit Mirko Campo, Philip Fliri und Karl-Georg Kröss gleich drei Anwärter für die Gemeindesekretärsposition beworben. Der Gemeinderat hat am 28. Sep-

ELIZA-Effekt

tember die Zulassung aller drei Bewerber zum Wettbewerb beschlossen und ebenso beschlossen wurde die Zusammensetzung der Prüfungskommission. Der Wettbewerb besteht aus einer schriftlichen und aus einer mündlichen Prüfung und die Position des Gemeindesekretärs in der Gemeinde Naturns ist der deutschen Sprachgruppe vorbehalten. Dies ging aus der Antwort von Katja Götsch auf eine entsprechende Anfrage durch die Gemeinderätin Natascha Zöschg von der Süd-Tiroler Freiheit hervor. (eb)

Foto: Erwin Bernhart

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Foto: Erwin Bernhart

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Wir leben in einer Zeit, in der Maschinen nicht nur Aufgaben erledigen, sondern Beziehungen simulieren. Sie schreiben Nachrichten, analysieren unsere Stimmung, spiegeln unsere Sprache. Sie wirken aufmerksam und zugewandt. Wir suchen nach Verbindung und glauben, sie gefunden zu haben, wenn eine künstliche Intelligenz unsere Worte scheinbar begreift. Doch genau hier beginnt das Problem. Was wie echtes Verständnis aussieht, ist nichts weiter als statistisch passende Reaktion. Der ELIZA-Effekt macht deutlich, wie schnell wir einem Programm Gefühle und Verständnis unterstellen, nur weil es sich so anhört, als wäre da jemand, der es ehrlich mit uns meint. Der Begriff ELIZA-Effekt geht zurück auf eines der frühesten Chatprogramme der Computergeschichte. In den 1960er Jahren entwickelte der Informatiker Joseph Weizenbaum ein Programm namens ELIZA. Es simulierte einen Psychotherapeuten nach der Methode von Carl Rogers. Der ELIZA-Effekt beschreibt die menschliche Neigung, in künstlicher Kommunikation mehr zu sehen als da ist. Wir hören Empathie, wo Algorithmen nur Satzstrukturen nachahmen. Wir spüren Verständnis, obwohl keine Bedeutung dahinter liegt. Manche beschreiben KI-Avatare als digitale Freunde. Doch es sind Freunde, die man bezahlen muss. Und sie sind darauf trainiert, zu gefallen. Was harmlos mit einem freundlichen Avatar beginnt, kann in krimineller Täuschung enden. Wenn wir Maschinen wie Menschen behandeln, verlieren wir das Gefühl für das, was echt ist. Nicht weil Maschinen böse wären, sondern weil wir selbst vergessen, was uns als Menschen ausmacht. (hzg)


6 /TITEL/

Vinschgerwind 20-26 01.10.26

25 Jahre GWR

Software für den Vinschgau Spondinig - Am 25. September 2001 war der Notartermin: Die „Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung“ ist vor 25 Jahren gegründet worden. Der Bahnhof in Spondinig wurde als Sitz auserkoren, lange bevor der Vinschgerzug seinen Betrieb aufgenommen hat. Von der Hauptstraße 1, Spondinig, in der Gemeinde Prad, gehen seither wesentliche Impulse für die Regionalentwicklung aus.

Foto: Erwin Bernhart

Der Sitz der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung befindet sich in Spondinig. Im Bild ein Teil der Angestellten v. l.: Caterina Agethle, Silvia Stieger, Katharina Eberhöfer, Stefanie Trafoier, Annerose Paulmichl und Friedl Sapelza

von Erwin Bernhart

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enn jemand das Gesicht der GWR, der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung, ist, dann ist das Friedrich „Friedl“ Sapelza. Aber: Wenn es irgendwie möglich ist, scheut Sapelza das Licht der Öffentlichkeit. Das ist Charaktersache. Dafür steuert Sapelza die Genossenschaft seit 25 Jahren als Geschäftsführer durch dick und dünn, oft auch gegen den Bozner Wind, mit Chuzpe und mit viel Hausverstand, mit dem Blick für Wesentliches, immer mit dem Ziel, dass das Tun der GWR dem oberen Vinschgau etwas zu bringen hat und von Nutzen sein kann. Sapelza ist eigentlich in Pension, kommt aber täglich nach Spondinig. Ein Loslassen ist

zwar vorgesehen, aber noch nicht in Sicht. Mit Peter Luis Thaler aus Schlanders steht sein Nachfolger bereits so gut wie fest. Der Genossenschafts-Vorstand ist insgesamt genauso auf die Umsetzung der Tätigkeiten mit Nutzwert fokussiert und weniger auf den großen Auftritt. Mit dem Obmann Gustav Tschenett, dem Vizeobmann Markus Joos, sind neben Sapelza Andreas Tappeiner, Florian Eller, Dieter Pinggera, Christian Stecher, Peter Luis Thaler auch die Präsidentin der Bezirksgemeinschaft Vinschgau Roselinde Gunsch im aktuellen Vorstand. Entstanden ist die GWR aus einem damaligen Verein „Zentrum für permanente Weiterbildung“, und die Richtung einer Genossenschaftsgründung wurde von neun Personen im Kloster Marienberg diskutiert und bestimmt. Allein, wie der Sitz der GWR

in Sponding zustande gekommen und dann ausgebaut worden ist, ist abenteuerlich. Genossenschaftsmitglieder der ersten Stunde haben mit dem eigenen Vermögen Bürge für eine Vorauszahlung für eine Nutzungsleihe an die Gemeinde Prad getan. Mit der Vorauszahlung von 528 Millionen Lire wurde der Fehlbetrag bezüglich der Sanierungskosten im Voraus ausgeglichen. Oder: Mitten durch den heutigen kleinen Seminarraum verlief die Gemeindegrenze zwischen Schluderns und Prad. Ein Unding wäre es, wenn man für das Schlagen eines Nagels zwei Gemeinden um Erlaubnis hätte fragen müssen. Es gab beherzte Freunde, die durch geschickte Manöver die Gemeindegrenze aus dem Raum gebracht haben. Wenn Friedl Spelza Episoden zu erzählen beginnt, sprudelt es, oft begleitet von beseeltem Lächeln.


01.10.26

Derzeit sind es 9 Mitarbeiterinnen, die die Geschicke der GWR gemeinsam stemmen. Der Jahresumsatz der GWR liegt bei 1,9 Millionen Euro. Das ist beachtlich für eine Genossenschaft, die als Dienstleister fungiert unter anderem mit dem dezidierten Ziel: „Förderung der beruflichen, fachlichen, sozialen und kulturellen Bildung in der Region des ländlichen und strukturschwachen Vinschgaus“. „Eine nachhaltige und qualitative Entwicklung der Region“ ist der Überbegriff der Tätigkeiten, der seit 25 Jahren mit Inhalt gefüllt wird.

Weiterbildung Ein großer Teil der Tätigkeiten fällt auf die Weiterbildung. Einen Ausschnitt der angebotenen Kurse, die die GWR koordiniert und auch in Teilen über Landesfinanzierungen bezahlt, finden aufmerksame Vinschgerwind-Leser:innen ganz oft am Schluss des Kleinanzeigers. Die Weiterbildungen in allen möglichen Bereichen finden vor Ort statt, in Schulen, in öffentlichen Gebäuden, in Zivilschutzzentren, nahe an den Teilnehmer:innen. Das ist die Grundphilosophie der GWR. Mauern in Form von Sälen, Räumen, Klassen sind genügend vorhanden. Die Kunst ist es, sie klug zu nutzen. Die Ausstattung der Computerräume in den Schulen zum Beispiel ist hervorragend und die Nutzung außerhalb der Schulzeiten kommt der Bevölkerung zugute. Die GWR war im Laufe der Jahre imstande, einen großen Kreis von einheimischen Referentinnen und Referenten aufzubauen, die ihr Know-How der Bevölkerung anbieten können und die dafür entsprechend bezahlt werden. Das Angebot ist unglaublich vielfältig und reicht von „Klangmeditation“ bis hin zu „Gabelstapler-Kursen“. Das Angebot spannt demnach einen großen Bogen von Entspannung bis hin zu notwendigen Kursen für Handwerks- und Industriebetriebe. Einen Teil der Weiterbildungsstunden bezahlt das GWR mit der entsprechenden Bezuschussung durch das Land. Einen Teil bezahlen die Kursteilnehmer selber. Das Gesamtvolumen der Weiterbildung macht jährlich ca. 450.000 Euro aus und umfasst sämtliche Weiterbildungsschienen, so auch die Integrierte Volkshochschule Vinschgau und die Sprachkurse. Eine erkleckliche Summe, die ins Territorium investiert wird. Ein gleichwertiger Fortbildungszweig ist die Integrierte Volkshochschule, der inklusiven Weiterbildung für alle. Die Weiterbildung, die Beschäftigung, das Inspirieren für Menschen mit Beeinträchtigung nimmt eben-

Vinschgerwind 20-26

/TITEL/ 7

der GWR nicht. Ein „Klick-Day“ ist fast wie eine Lotterie: Wer zuerst „klickt“, wer sich also zuerst anmeldet, bekommt einem Platz in der Sommerbetreuung. Pech für jene, die keinen Platz für ihr Kind mehr erhalten. Eben, einen solchen „KlickDay“ gibt es im Obervinschgau nicht. falls einen guten Teil der Koordination und der Finanzierung über die GWR ein und wird mit einer ähnlichen Summe wie die Weiterbildungen vom Land bezuschusst. Neben der Vermittlung von Fachwissen, von technischen Neuerungen in den Fortund Weiterbildungen geht es, so sagt es Sapelza, auch um die Psychohygiene, um soziale Werte, um das Knüpfen von Kontakten, also um all die Werte, die neben der fachlichen Weitergabe von Wissen stattfinden. Mit den Kursen, mit den Fortbildungen versorgt die GWR schwerpunktmäßig das Territorium von Schlanders bis Graun mit „gesellschaftlicher Software“. In anderen Orten des Vinschgaus gibt es auch dezentrale Bildungsangebote.

Sommerbetreuung Die GWR ist von den Gemeinden mit der Sommerbetreuung beauftragt. Was im Lande im Vorfeld des Sommers immer wieder für Aufschrei und Besorgnis sorgt, die Betreuung der Kleinkinder und der Schulkinder im Sommer, geht im oberen Vinschgau unprätenziös und ohne großes Aufheben über die Bühne. Im heurigen Jahr etwa hat die GWR 124 Arbeitsverträge mit Betreuungspersonal, überwiegend mit Stundentinnen und Studenten abschließen können. So konnten die Angebote von Sommerschule und Sommerkindergarten abgedeckt werden. Bei den Aktionswochen in der Sommerschule gab es 1140 Anmeldungen plus 7 Kinder mit Einzelbetreuung und beim Sommerkindergarten haben sich rund 880 Kinder gemeldet und davon 12 Kinder mit Einzelbetreuung. Obwohl der Fördersatz niedriger ist, wird ein Teil der Sommerangebote über die Weiterbildungsschiene aus inhaltlichen Gründen abgewickelt. Das ist inhaltlich sinnvoll, sagt Sapelza. Wichtig sei die Konstanz in den Partnerschaften. Mit den Sozialdiensten in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau bestehe eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit, ebenfalls mit den Gemeinden im Vinschgau, mit den Oberschulzentren Mals und Schlanders, mit dem Berufsbildungszentrum Schlanders und mit den Schulsprengeln. Ein sogenannten „Klick-Day“, wie er landesweit in Mode gekommen ist, gibt es bei

Terra Raetica Auf einen mit Engagement gepflegten Austausch blickt Friedl Sapelza mit besonderer Genugtuung: Auf die „Terra Raetica“. Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes. Hinter der „Terra Raetica“ verbirgt sich ein politisch gewolltes Zusammenschauen und ein Aufeinanderzugehen der Bevölkerungen aus dem Vinschgau, aus dem Bezirk Landeck und aus dem Unterengadin. Es ist dieses Dreiländereck, bestehend aus drei Nationen, die bis vor 28 Jahren durch Grenzbalken schmerzlich spürbar getrennt waren, das mit gezielten und sinnvollen Programmen nicht mehr als trennender Grenzraum empfunden werden soll. 2027 wird die „Terra Raetica“ 20 Jahre jung. „Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern“, ist auf der Webseite terraraetica.eu zu lesen. Die Terra Raetica ist politisch für die Umsetzung der EU-Förderprogramm, der Interreg-Programme Italien-Österreich, ItalienSchweiz und Österreich-Schweiz zuständig. Projektideen werden über den InterregRat Terra Raetica ausgewählt. Die GWR ist gemeinsam mit der Bezirksgemeinschaft Vinschgau für die Südtiroler Seite Ansprechpartner, RegioL ist dies in Landeck und für Graubünden ist es die Region Engiadina Bassa Val Müstair. Die Gründer bzw. die politischen Befürworter dieser „Terra Raetica“ haben allesamt noch die unangenehmen und vor allem trennenden Grenzkontrollen miterlebt und aus diesem Erlebten die Kraft und Energie für eine enge Zusammenarbeit geschöpft. 2027 wird ein großes Fest zum 20-jährigen der Terra Raetica gefeiert und damit wohl eine Stabübergabe stattfinden. Geht es nach den Gründervätern der Terra Raetica, soll die regionalpolitische Bedeutung bzw. Aufgabe der Terra Raetica beibehalten werden und es soll kein Abdriften in eine rein administrative Förderabwicklung geben.


8 /WIRTSCHAFT/

Vinschgerwind 20-26 01.10.26

Italiens Autosteuer verabschiedet sich

B

ereits 2008 war in Italien erstmals von einer Abschaffung der Autosteuer die Rede. Im Wahlkampf versprach das Mitte-rechts-Bündnis damals diese im Falle eines Wahlsiegs zu einer der ersten Maßnahmen der neuen Regierung zu machen. Das Versprechen wurde letztlich gehalten mit einer Verspätung von achtzehn Jahren. Die Autosteuer ist eine jährliche Abgabe, die man allein dafür zahlt, ein Auto oder Motorrad zu besitzen, selbst wenn das Fahrzeug nicht genutzt wird. Ab 2027 soll die Autosteuer für Fahrzeuge mit geringer Motorleistung entfallen – also vor allem für Kleinwagen, Motorräder und andere Fahrzeuge des täglichen Gebrauchs. Bei der Bezeichnung der Maßnahme gibt es einen wichtigen Unterschied. Die Regierung spricht von einer „Abschaffung“ der Autosteuer, das entsprechende Dekret sieht bislang nur eine einjährige Befreiung vor. Ohne einen neuen Beschluss würde die Autosteuer 2028 also wieder zurückkehren. Meloni versichert zwar, dass die Maßnahme dauerhaft werden soll, für den Moment steht allerdings nur fest, dass die Befreiung für 2027 gilt. Bereits 2016 hatte Matteo Renzi dasselbe Versprechen gemacht. Damals bezeichnete Meloni ihn allerdings dafür als „Verkäufer von Kochtöpfen“. Abseits der politischen Auseinandersetzungen hat die Maßnahme jedoch einen konkreten Vorteil. Von der Entlastung profitieren vor allem die gängigsten und weniger leistungsstarken Fahrzeuge und nicht etwa Luxusautos. Im Vergleich zu Maßnahmen, wie einer Senkung der Kraftstoffsteuern gibt es zudem einen weiteren Vorteil. Die Entlastung kommt direkt bei den BesitzerInnen der Fahrzeuge an und wird nicht durch steigende Preise an der Zapfsäule geschmälert. Allerdings muss so eine Maßnahme auch finanziert werden. Der Staat muss voraussichtlich rund 2,3 Milliarden Euro aufbringen, um den Einnahmeausfall auszugleichen und die Regionen zu entschädigen, die derzeit die Autosteuer beziehen. In jedem Fall bleibt eine auffallende zeitliche Koinzidenz. 2027 ist zugleich das Jahr der nächsten Parlamentswahlen. Nach achtzehn Jahren Wartezeit hat sich die Autosteuer also einen ziemlich günstigen Zeitpunkt ausgesucht, um sich zu verabschieden. Senatorin Julia Unterberger

„So ist es schwierig, Georg“ Der Tausch der Villa Ausserer und des Schotterparkplatzes neben dem Kasernenareal Schlanders mit dem Staat ist um über 1,7 Millionen vom Gemeinderat abgesegnet worden. Mehrheitlich. Gemeinderätin Karin Meister von der Südtiroler Freiheit ging in die Offensive. Ratsmitglied Karin Meister von der Südtiroler Freiheit in Richtung Generalsekretär Georg Sagmeister: „Es fehlen Unterlagen, der Text ist nur auf italienisch. So ist es schwierig, Georg.“

Fotos: Angelika Ploner

Bericht aus Rom 24. September 2026

von Angelika Ploner

W

arum ist hier ein Dringlichkeitsbeschluss vom Gemeindeausschuss gefasst worden, obwohl das eindeutig in die Zuständigkeit des Gemeinderates fällt? Warum ist nicht der Gemeinderat im Dringlichkeitswege einberufen worden? Es kann nicht sein, dass wir über eine Sache im Wert von über 1,7 Millionen Euro entscheiden müssen und uns nur ein italienischer Text vorgelegt wird.“ Die Sache ist der Tausch zweier Parzellen, jene der Villa Ausserer und jene, des angrenzenden Schotterparkplatzes neben dem Kasernenareal in Schlanders. Karin Meister, Schlanderser Ratsmitglied der Südtiroler Freiheit, stellte der Bürgermeisterin Christine Kaaserer und dem Sekretär Georg Sagmeister bei der Gemeinderatssitzung am 17. September 2026 unbequeme Fragen und pochte auf die deutsche Muttersprache. Beide, Generalsekretär und Bürgermeisterin, machten dann eher „brutta figura“. Dabei hatte Kaaserer vorab alle Überzeugungskraft walten lassen: „Die Operation, um die sich unsere Vorgänger intensiv bemüht haben, ist endlich gelungen und hat einen ersten Abschluss gefunden. Der Schotterparkplatz neben dem Kasernenareal bei der Villa Ausserer wird seit 14 Jahren genutzt. Im Tauschwege sollen die zwei Parzellen, eine Grundparzelle und eine Bauparzelle in den Besitz der Gemeinde kommen.“ Der Deal des Rahmenabkommens, das eine Gültigkeit von fünf Jahren hat: Für die beiden

Parzellen erhält die Finanzpolizei fünf Wohnungen im zu errichtenden Baulos 1 (sprich auf jenem Areal, das bereits abgerissen wurde), drei Wohnungen mit 100 Quadratmeter Bruttofläche und zwei Wohnungen mit 80 Quadratmeter Bruttofläche plus 10 GaragenStellplätze (der Vinschgerwind berichtete in der Ausgabe 18/26). Die Wertsumme, die von der Agentur für Staatsgüter als angemessen mitgeteilt wurde, beläuft sich auf 1.753.000 €. Sagmeister: „Wir haben die Übersetzung angefordert, aber nicht erhalten.“ Und: „Wir wollten das Ganze noch mit dem abberufenen Divisionsgeneral Gavino Putzu, dem Regionalkommandanten der Finazpolizei abschließen, deshalb musste alles schnell gehen.“ Schützenhilfe erhielt der Generalsekretär von SVP-Ratsmitglied Georg Hasenburger und Referent Günther Bernhart. Bernhart: „Rahmenabkommen sind Programmvereinbarungen und können vom Bürgermeister unterschrieben werden und innerhalb 30 Tagen zur Ratifizierung dem Gemeinderat vorgelegt werden. Genau an diesem Punkt beißen sich aber zwei Normen. Inhaltlich ist das ein strategisch wertvoller Grund und den nächsten Verwaltungen wird ein guter Dienst erwiesen.“ Hasenburger: „Das Recht auf Muttersprache gilt es zu verteidigen. Aber das ist ein Vertragspartner in Rom, deshalb ist der Einwand der Gleichwertigkeit der Sprachen im Vertragswesen mit dem Staat hinfällig.“ Bei drei Enthaltungen wurde dem Deal mehrheitlich zugestimmt.


01.10.26 Vinschgerwind 20-26

/DER HÖREXPERTE INFORMIERT/ 9

PR-INFO HÖRZENTRUM SÜDTIROL

“Hirnkaschtl-Medizin” Heute ist es mir im Hörzentrum Südtirol in Schlanders passiert, dass eine Kundin mir dieses Wort gesagt hat, das ich so noch nie gehört hatte. Und plötzlich hat es KLICK gemacht und ich habe mir gleich gedacht: Ja genau, genau das sind Hörgeräte: Hirnkaschtl-Medizin! Wenn man normalerweise an Medizin denkt, denkt man meist an Tabletten, Tropfen oder Salben. Dass aber auch ein kleines Gerät hinterm Ohr eine Art Medizin sein kann – und zwar Medizin fürs Gehirn – das bedenken die wenigsten. Dabei ist genau das der Fall, wenn es um unser Gehör geht. Unsere Ohren sind nämlich nicht einfach nur zwei kleine Trichter am Kopf, die Geräusche einsammeln. Sie sind der Anfang einer langen Reise, die mitten im Gehirn endet – dort, wo auch unser Gedächtnis, unsere Sprache und unser Denken zu Hause sind. Und wie jedes Organ braucht auch das Gehirn seine tägliche Portion „Bewegung“. Das Hören und somit auch das Verstehen (ja, das sind zwei verschiedene Sachen!) sind wichtige Übungen, die wir ihm jeden Tag geben, ganz automatisch, ohne dass wir groß darüber nachdenken. Lässt das Gehör nach, bekommt das Gehirn plötzlich viel weniger zu tun – und das über Jahre hinweg, oft ohne dass man es überhaupt bemerkt. Das Tückische am Hörverlust ist nämlich: Er kommt nicht über Nacht wie ein Schnupfen, sondern schleicht sich langsam ein, wie die Falten im Gesicht oder das Wachsen eines Baumes.

Man gewöhnt sich daran, dreht den Fernseher halt ein bisschen lauter, bittet die Enkelkinder, noch einmal zu wiederholen, was sie gesagt haben – und redet sich ein, das gehöre einfach zum Älterwerden dazu. Genau hier kommt die Medizin ins Spiel. Denn ein Hörgerät tut für das Gehirn, was eine gute Arznei für den Körper tut: Es versorgt es mit dem, was ihm fehlt. Bekommt das Gehirn wieder klare, vollständige Höreindrücke, bleiben auch die Bereiche aktiv, die fürs Verstehen, Merken und Nachdenken zuständig sind. Bleibt der Nachschub aber über Jahre aus, ziehen sich ungenutzte Bereiche im Gehirn zurück, ganz ähnlich wie ein Weg im Wald, den keiner mehr geht und der langsam zuwächst. Forscher sehen hier auch eine Verbindung zu geistiger Fitness im Alter – logisch eigentlich, denn wer ständig damit beschäftigt ist, sich Bruchstücke von Wörtern mühsam zusammen zu reimen, dem bleibt weniger Kraft fürs Merken und fürs Genießen eines guten Gesprächs. Wie bei jeder Medizin gilt auch hier: Je früher man sie nimmt, desto besser wirkt sie. Ein Hörgerät, das man erst nach zehn Jahren Schwerhörigkeit einsetzt, hat es beim Gehirn schwerer als eines, das gleich am Anfang zum Einsatz kommt. Es ist wie beim Radfahren: Wer öfter in die Pedale tritt, bleibt fit. Wer zu lange pausiert, tut sich beim Wiedereinstieg schwerer. Das Schöne daran: Diese „Medizin“ schmeckt nicht bitter, muss man

Markus Thaler, HörakustikMeister

nicht schlucken und hat auch keine Nebenwirkungen – außer vielleicht, dass man plötzlich wieder jedes Wort der Enkelkinder versteht, auch die leise gemurmelten. Kommen Sie vorbei, wir hören uns gemeinsam an, wie es um Ihre „Hirnkaschtl-Medizin“ steht – ganz unverbindlich und in aller Ruhe. Machen Sie einen Termin bei Anna direkt im Hörzentrum Südtirol in Schlanders, dort, wo früher das Spielgeschäft Wielander war – oder rufen Sie sie einfach an unter 0473 321028. Wir freuen uns auf Sie!

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10 /WIRTSCHAFT/

Vinschgerwind 20-26 01.10.26

Graun

Graun schreibt Touristikern Termine vor B

Es geht, wenn man’s ernst nimmt. BM Franz Prieth und Gemeinderat Ferdinand Sprenger Foto: Erwin Bernhart

ei der Ratssitzung am 14. September hat der Gemeinderat von Graun auf Vorschlag des Gemeindeausschusses und vor allem auf Vorschlag von BM Franz Prieth bauwilligen Touristikern die Tourismuszonen um 5 Jahre verlängert. Im Beschluss sind stringente und als „conditiones sine qua non“ (also unabdingbare und einzuhaltende Daten und Fristen) formulierte Bedingungen dafür aufgelistet, die im Vorfeld mit den Bauwilligen abgesprochen worden sind. Damit soll das Herumgewarte und das Hinausschieben von möglichen Verbauungen ein Ende haben. Schließlich habe man diese Schonfrist vom amtierenden Landesrat Luis Walcher als unterentwickelte und als Gemeinde mit weniger als 500.000 Nächtigungen erhalten. Das will man in Graun offensichtlich nicht vergeigen. Die 5-Jahresfrist, für die die Ver-

längerung gilt, wird in der Gemeinde Graun in Phasen gestaffelt. Bis innerhalb 2027 sollen die Bauwilligen alle rechtlichen Voraussetzungen schaffen, die für die Realisierung eines Bauvorhabens auf Basis der noch möglichen unverbauten Kubatur notwendig sind. Innerhalb 2028 soll dann die Ausstellung einer Baugenehmigung erfolgen. Bis innerhalb 2029 und zwar nicht später als ein Jahr nach Ausstellung der Bau-

genehmigung ist die Baubeginnsmeldung zu machen. Der Gemeinderat war einstimmig mit diesen Vorschriften einverstanden, die eine tatsächliche Perspektive für Verbauungen wiederspiegeln soll. Bis 31. Juli sind in der Gemeinde Graun 9 Anträge auf mögliche Verbauungen eingegangen. „Es geht größtenteils um Restkubaturen für bereits bestehende Tourismusbetriebe“, erläuterte BM Franz

Prieth. Eine Verbauung sei durchaus realistisch, wenn man die Sache ernst nehme. Und genau das wolle man mit den Bestimmungen im Beschluss anschieben. Es seien rund 500 Betten in den Anträgen und das würde der Gemeinde Graun gut zupasskommen, denn dann käme man in der Gemeinde auf rund 4000 Gästebetten. Das passe ins Gesamtkonzept der in Graun vorhandenen Infrastrukturen zwischen Seilbahnen, Schwimmbad und Campingplätze. Unter den Antragstellern befinden sich die „Skihaus Schöneben GmbH“, die „Alpines Lake and Mountain Residence“, die „Dorfalm KG“, die Mafo KG“, die Theiner Roman vGmbH, die „ZumSee GmbH“, das Camping Thöni und Camping Piz. Die verbaubaren Kubaturen seien zwischen 1500 und 4500 Kubikmetern. (eb)

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Das vorbereitete Gemüse gemeinsam mit der halben Knoblauchzehe in Olivenöl leicht anrösten. Danach mit der Fleisch- oder Gemüsebrühe aufgießen und bei geringer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse weich und gar ist. Anschließend die Suppe mit dem Stabmixer pürieren und dabei 2 EL Butter untermixen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken.

Zubereitung Den Kürbis schälen, die Kerne entfernen und das Kürbisfleisch in Würfel schneiden. Anschließend die Karotte, die geschälte Kartoffel und den Lauch ebenfalls klein schneiden.

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12 /LESERBRIEFE/

Vinschgerwind 20-26 01.10.26

Richtig gestellt

Ins richtige Licht gerückt

Im Vinschgerwind Nr. 18 vom 3. September 2025 habe ich in der Rubrik „Vom Wind gefunden“ unter dem Titel „Erschöpft vom Sein“ über eine Theorie der Philosophin Marina Christodoulou geschrieben. Sie meint: „Wir sind müde vom Sein, erschöpft von der Welt…Es ist das Gefühl, dass die Welt zu schwer geworden ist“. Ich habe in diesem Zusammenhang auch das Chronische Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) genannt. Aufmerksame Leser dieser Rubrik haben das so interpretiert, als würde ich ME/CFS nicht als Krankheit, sondern nur als Gefühl sehen. Das tut mir leid, und ich möchte mich für diese unklare Aussage entschuldigen. Ich habe das nicht so gesehen und auch nicht so gemeint. Für mich ist klar, dass ME/CFS eine schwere Krankheit ist, welche die Aufmerksamkeit der Gesellschaft erfordert.

Im letzten Wind war ein Bericht von der Gemeinderatssitzung, wo ich auch zitiert wurde. „Die Laatscher tun mir nicht leid“, betreffend Verkehrsregelung (Sperre Glurns). Was so auch richtig ist, jedoch wie geschrieben, ist es etwas aus dem Zusammenhang gerissen und klingt dann etwas „verfälscht“ und möchte das ins richtige Licht rücken. Es geht nicht nur darum, dass man von

Heinrich Zoderer (hzg)

HAIKU – Gedicht

abgedruckt im Dezember 2025 im Enkô/Japan: Herbstabendlicht – ein leiser Flügelschlag füllt den Himmel. © Helga Maria Gorfer Kommentare und Anfragen zum Thema Haiku an helga.gorfer58@gmail.com

der Schweiz kommend, durch zwei Schilder (Laatscher Abzweigung und Glurnser Abzweigung) die Leute über Prad Richtung Reschenpass lenkte, sondern was schwerwiegender ist, dass man vor ca. 2-3 Jahren über den gesamten Winter bei der Malser Kreuzung (alter Sportplatz), ein Schild anbrachte „Umleitung Livigno“ und somit alle Livigno Urlaubsgäste (gut 25% der ca. 15.000 Gä-

Edwin Lingg, Schluderns

INFOABEND in deutscher Sprache Gemeinsam für Kinder Freiwillige gesucht Die Caritas Diözese Bozen-Brixen und der Bereich Familien mit Kindern und Jugendlichen der Sozialdienste Vinschgau laden herzlich zu einem Informationsabend zum Thema „Wie kann ich mich freiwillig engagieren und was kann meine persönliche Bereicherung sein?“ ein. Was Sie erwartet: Einblick in die Freiwilligenarbeit mit Brigitte Hofmann, Leiterin der Dienststelle Pfarrcaritas und Freiwilligenarbeit Vorstellung des Projekts „Lies mit mir“ der Caritas und das Angebot der Freiwilligentätigkeit für Familien mit Kindern und

Leistbares Wohnen in Naturns Zu diesem heiklen Thema möchte ich folgendes festhalten, dass in unserer Gemeinde zur Zeit mehr als 200 Wohneinheiten leerstehen, über 130 Mitarbeiterwohnungen für die Hotellerie besetzt sind und ca. 150 Wohneinheiten für touristische Vermietungen verwendet werden, das sind mehr als 500 Wohneinheiten welche dem Mietoder Kaufmarkt entzogen sind. Der derzeitige m2 Preis einer Wohnfläche beträgt in Naturns ca. € 7.000,00 bis 10.000,00, welcher normal verdienende Bürger kann sich das noch leisten. In Naturns wurden meines Wissen in den Jahren 2025/26 keine Wohnbauzonen für geförderten bzw. sozialen Wohnbau mehr ausgewiesen, gibt es keinen Bedarf oder fehlt dazu der politische Wille. Ich jedenfalls glaube eher an das Letztere, seit ich die Pressemitteilung des SVP-BM Zeno Christanell vom 29.06.2026 gelesen habe, wo er einige Bauvorhaben für das nächste Jahr ankündigt. Derzeit

ste kommen aus Osteuropa) wurden über Glurns oder Tartsch - Schluderns - Prad umgeleitet. Daher kann man dann nicht jammern, wenn andere Dörfer dasselbe machen. Es ist wohl klar, dass nur eine ganzheitliche Lösung (große Umfahrung) allen betroffenen Dörfern mehr Lebensqualität bringt und das Verkehrsproblem verbessert.

Jugendlichen Wann: 21.10.2026 um 18:30 Uhr Wo:Mittelpunktbibliothek Schlandersburg, Schlandersburgstrasse 6, I-39028 Schlanders Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Für mehr Informationen: Dienststelle Pfarrcaritas und Freiwilligenarbeit Caritas Diözese Bozen-Brixen Tel: +39 0473 495 632 Bereich Familien mit Kindern & Jugendlichen der Sozialdienste Vinschgau Tel: +39 0473 736 700

Sternenstaub für Schnals

ist in Naturns regelrecht ein Bauboom ausgebrochen, denn mehr als 40 neue Wohneinheiten werden gebaut und keine davon entspricht den Kriterien für „Leistbares Wohnen“. Mit solchen Maßnahmen unterstützt man nur die Immobilienwirtschaft und sonst niemanden, denn solche Projekt sind nur für Wirtschaftstreibende, Investoren und Spekulanten bezahlbar und dienen nur der Gewinnmaximierung. Deshalb stelle ich mir weiters die Frage, wo enstehen dann die jährlichen 20 leistbaren Wohnungen für uns normal verdienende Bürger von Naturns die notwendig sind, laut „Vision Naturns 2030+“ Aber solange die Entscheidungsträger aus einer SVPMehrheit kommen, wird sich so schnell nichts ändern. Deshalb appelliere ich an alle Bürger/innen, seit wachsam und überlegt es euch gut wen ihr in der nächsten Zukunft vertraut und unterstützt in unserem Dorf Naturns.

Elmar Karl Müller, Naturns

Da haben Sie der Gemeindeverwaltung interessante neue Aufgaben zugeordnet. Obs den Frauen gefällt?

Richard Gufler

Garten und Golli Die Ferienregion Reschensee hat im Rahmen des Naturgartenwettbewerbs besondere Gärten und engagierte Gartenbesitzerinnen und -besitzer ausgezeichnet, die mit viel Liebe zum Detail einen wertvollen Beitrag zur Natur- und Artenvielfalt in unserer Region leisten und zwar in den Kategorien Bauern- und/oder Nutzgarten, Garten- und/oder Parkanlage, Parkplatz, Balkonblumen und Bauwerksbegrünung Nun werden die Gewinnerinnen und Gewinner in kleinem Rahmen beim Gollimorkt offiziell prämiert und zwar am 16. Oktober um 14 Uhr am Hauptplatz von Mals.


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Am Kortscher Sonnenberg. Die Kirchlein von St. Ägidius liegt zwischen St. Laurentius und St. Georg in einem archäologischen, sehr spannenden Gebiet. Nach St. Ägidius (1. September) Patron der Hirten, kehren die Schafe zurück und die Natur trägt die „Herbstkollektion.“

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Vinschgerwind 20-26

/IMPRESSIONEN/ 13


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Vinschgerwind 20-26 01.10.26

Schlinig

Keramik - Glas - Stoff

Überraschung für Ehrenkapellmeister

Christiane Ruepp arbeitet mit Keramik, Renate Rungger mit Glas und Franziska Staffler mit Stoff. Die drei Frauen stellen im Oktober und November 2026 ihre Werke im Schaufenster der BASIS aus. Die Vernissage findet dort am Freitag, den 9. Oktober 2026 um 18.00 Uhr statt. Alle sind herzlich eingeladen.

M

it einem musikalischen Ständchen überraschten die Musikanten der Obervinscher Böhmische ihren Ehrenkapellmeister Freek Mestrini kürzlich während seiner Geburtstagsfeier zum 85stn auf der Schliniger Alm. Und es erklang böhmische Musik. Denn Musiker und Komponist aus den Niederlanden war über 20 Jahre lang erster Flügelhornist des Blasorchesters „Original Egerländer Musikanten“. Er erwarb sich Verdienste auch als internationaler Wertungsrichter, Dozent und Seminarleiter im Fach Trompete und Flügelhorn. 1994 gründete er seinen eigenen Musikverlag mit Verkaufsladen in Kaufbäuren in Allgäu. Mestrinin schreibt bis heute Kompositionen und Arrangements für Blasorcher. Als regelmäßiger Urlauber in Burgeis förderte er die Obervinschger Böhmische. Er leitete Workshops und dirigierte auch mehrere Konzerte der Obervinschger Blaskapelle im Kulturhaus von Burgeis. Obmann Toni Punt gratulierte mit einem Holzrelief, das einen Trompeter zeigt. Zu den Gratulanten zählten der einstige Kapellmeister der Obervinschger Böhmischen Gottlieb Gamper, für den Mestrini einst ein Musikstück komponiert hatte, und der Musikfreund Hans Moriggl. (mds)

Engagierte Kiwanier Die Welt ein bisschen besser zu machen - dafür steht der Kiwanis Club Vinschgau. Am vergangenen 21. September 2026 fand im Graf-Hendl-Saal in Schloss Goldrain traditionell die Ämterübergabe statt. Auch Bilanz wurde gezogen und zurück und nach vorne geschaut. v. l. Martin Überbacher, Christian Walzl und Adolf Pircher gaben ihre Ämter an Ben Menche, Wolfgang Oberdörfer, Rudi Gartner (kooptiert), Uwe Rinner und Stephan Bauer ab (es fehlt Konrad Lechthaler)

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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Moriggl Hans und Freek Mestrinin

as Benefizkonzert mit Simon Stadler im Kulturhaus Schlanders war der Höhepunkt im abgelaufenen Geschäftsjahr des Kiwanis Clubs Vinschgau. Ein besonderer Dank für ihr Engagement bei der Organisation ging an Christian Walzl und Adalbert Linser, der die Gage und die Unterkunft des Künstlers übernommen hat. Applaus gab es dafür von den anwesenden Mitgliedern im Graf-Hendl-Saal in Schloss Goldrain. Am 21. September 2026 wurde dort von Vizepräsident Rudi Gartner, der kurzfristig für den scheidenden Präsidenten Konrad Lechthaler eingesprungen war, Bilanz gezogen. „Beim Benefizkonzert wurden 13.000 € eingenommen“, die symbolisch an Heidi Senoner, die Präsidentin des Kinder Palliativvereins Südtirol MOMO, übergeben wurden. „Wir zahlen kein Geld aus, sondern begleichen Rechnungen oder zahlen Aufenthalte, immer die betroffenen Kinder im Auge behaltend“, erklärte Senoner. Diesem Prinzip folgt auch der Kiwanis Club Vinschgau. „Wir spenden über 10.000 € pro Jahr,

Fotos: Angelika Ploner

von Angelika Ploner

indem Rechnungen beglichen oder Sachspenden etwa in Form von Gutscheinen gegeben werden, um die Welt ein bisschen besser zu machen“, sagte Martin Überbacher, der scheidende Kassier. Der Kiwanis Club Vinschgau leistet in erster Linie wertvolles soziales Engagement für Kinder, Jugendliche und deren Familien. Er ist Teil der Kiwanis Clubs Südtirol und kann gleichzeitig - durch seine Mitglieder - auf ein großes Netzwerk zurückgreifen. Man baut Brücken, schafft Begegnung und nimmt sich Themen an, die gesellschaftlich fordern. Die Grillfeier mit der Lebenshilfe wird seit 30 Jahren organisiert. Arbeitsmeetings stehen immer wieder an, die mit Vorträgen verbunden werden. Das Buch „Kuhnigunde und die Rauhnächte“ wurde beim Weihnachtsmarkt in Schlanders gut verkauft und der Erlös gespendet. Die Wechseljahre bei Män-

nern und Frauen, ein Vortrag mit Sonia Prader oder die Energieversorgung im Vinschgau mit den Referenten Thomas Egger und Michael Wunderer zeigen wie weitgespannt die Vinschger Kiwanier inhaltlich unterwegs sind. Auch die Firma holzius in Eyrs wurde besucht. Mit dem Anschlagen der Kiwanis-Glocke wurde das Geschäftsjahr offiziell beendet und - vom neuen Präsidenten - eröffnet. Die jährliche Ämterübergabe folgt einer genau festgelegten Tradition. Neuer Präsident ist dem Rotationsprinzip zwischen Schlanders, Latsch und dem Obervinschgau folgend - Ben Menche aus Latsch. Der neue Vorstand besteht namentlich aus Wolfgang Oberdörfer (Kassier), Sekretär Uwe Rinner und Stefan Bauer. Menche: „Dieses Amt ist Ehre und Verantwortung. Wir stellen das kommende Jahr unter das Motto: Wirksam, sichtbar und engagiert.“


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HEIMATBÜHNE ST. VALENTIN

Bäuerliche List und viel Humor Die Heimatbühne St. Valentin lässt mit dem Schwank „Der verkaufte Großvater“ von Anton Hamik alte Theaterkultur aufleben. Das Stück war bereits 1988 im Ort gespielt worden. Das Theaterteam hat sich bewusst für die Originalfassung aus dem Jahre 1939 entschieden. Die klassische Volkskomödie entführt Zuschauerinnen und Zuschauer in eine längst vergangene bäuerliche Welt mit typischen Elementen wie List, Familienkonflikten und einem humorvollen Schluss. Regie führen Hedwig Probst und Lukas Habicher. Für das Bühnenbild sorgte Urban Hellrigl mit seinem Team, unterstützt von seiner Frau Dagmar, die nicht nur mitspielt, sondern auch um vieles andere kümmert. Premiere ist am Freitag, 16. Oktober um 20.00 Uhr im Vereinshaus von St. Valentin. (mds) Weitere Termine: siehe Theaterwind. Reservierung unter: 0039 379 312 30 56 von 18.00 bis 19.00 Uhr oder über online Ticketleo - einfach den QRCode scannen.

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Lukas Habicher und Hedwig Probst

TAGE DER ROMANIK FASZINIERENDE MYSTIK

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Vinschgerwind 20-26

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Vinschgerwind 20-26 01.10.26

Sta. Maria/Val Müstair

Wenn es knackt, kracht und surrt nack. Knack. Knack. Zwischen den Händen und dem hölzernen, rätselhaft anmutenden Brechwerkzeug zerbrechen die trockenen Flachsstängel. Was harte Arbeit ist, ist ein wichtiger Schritt auf dem langen Weg zum feinen Leinenstoff. An der «Flachs-Brächete Val Müstair» lässt sich erleben, wie aus einer unscheinbaren Pflanze ein wertvolles Naturgewebe wird. Viele wissen es nicht: Flachs ist die Pflanze, Leinen das daraus gewonnene Textil. Bis ein Leinenhemd, eine Tischdecke oder ein feines Küchentuch entsteht, sind viele aufwändige Arbeitsschritte nötig. An der «Flachs-Brächete Val Müstair» wird dieser Weg zurück zu den Ursprüngen der traditionellen Flachsverarbeitung erlebbar. Die getrockneten Flachsstängel werden zunächst geriffelt, um die Samenkapseln mit den Leinsamen zu entfernen. Beim anschliessenden Brechen werden die harten Stängel aufgebrochen, damit die langen, geschmeidigen Fasern gewonnen und sodann gehechelt werden können. Danach werden die Fasern zu einem wertvollen Naturgarn von Hand versponnen. Jeder einzelne Arbeitsschritt verlangt Geschick – und

Fotos: Dominik Täuber

K

macht deutlich, wie viel Wissen einst selbstverständlich zum Alltag gehörte. Doch an der «FlachsBrächete Val Müstair» wird nicht nur Flachs verarbeitet. An verschiedenen Stationen gibt es Vorführungen von anderen traditionellen Handwerken: Es wird gesponnen, gestickt und

geklöppelt, Besen werden gebunden und Sgraffito hergestellt. Auch die Handweberei Tessanda öffnet ihre Türen. Es sind Techniken, die über Generationen weitergegeben wurden. Für manche Besucherinnen und Besucher dürfte dabei so manche Erinnerung wach werden, für andere ist es

eine spannende Entdeckungsreise in eine völlig unbekannte Welt. Und weil Tradition am schönsten ist, wenn sie gemeinsam erlebt wird, wird die Flachs-Brächete zum Fest. An Marktständen gibt es regionale Spezialitäten, die Gastronomie sorgt für die Verpflegung, Musik begleitet das Geschehen. Es wird geschaut, gefragt, degustiert und gestaunt. Die «Flachs-Brächete Val Müstair» ist Wissensvermittlung, Handwerksvorführung und ein Anlass für die ganze Familie. Der Eintritt ist kostenlos. «Flachs-Brächete Val Müstair», Sa. 10. Oktober 2026, 09.30 – 15.30 Uhr. Bei der Handweberei Tessanda in Sta. Maria Val Müstair. Infos auf tessanda.ch


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Vinschgerwind 20-26

/MENSCHEN/ 17

„Noch Martini moch i s’ Kirchl winterfescht“ Valentin Kuenrath aus Burgeis war Lehrer und passionierter Bergsteiger. Seit fast fünf Jahrzehnten kümmert er sich als Mesner um die Kirche „St. Martin in Zerz“. Er sorgt dafür, dass dort die Messtage „Jakobi“ am 25. Juli, „Laurenzi“ am 10. August und „Bartlmäh“ am 24. August festlich begangen werden. Die Mesnerei hat er einst von seinem Vater Kassian übernommen.

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ereits als Kind hatte Valentin zur kleinen Kirche „St. Martin in Zerz“ eine besondere Beziehung. Er begleitete seinen Vater oft dorthin. Zu den dargestellten Heiligen dachte er sich Geschichten aus, so auch zu den Aposteln an den Seitenwänden. Von denen sind nur elf sichtbar. „Der Judas kannt versteckt hinter der Konzel sein“, lacht er. Valentin wuchs mit vier Geschwistern auf einem kleinen Bauernhof in Burgeis auf. „I hon a scheane, ruhige Kindheit kopp“, sagt er. Nach der Volksschule sollte Valentin eigentlich Klosterschüler in Marienberg werden. Doch da dort umgebaut wurde, war das nicht möglich. Er besuchte die Mittelschule in Mals, was ihm nicht ungelegen kam. Denn so konnte er seine Freizeit frei gestalten und Gitarre spielen. Er organisierte mit Freunden sogar eine Party und sammelte Geld für „St. Martin in Zerz“. Sein bester Freund war Valentin Bernhart, mit dem er viel unterwegs war. Nach der Mittelschule trennten sich die Wege. Valentin Bernhart besuchte die LBA in Meran, Valentin Kuenrath das Wissenschaftliche Lyzeum in Schlanders. Im dortigen Gamperheim fühlte er sich eingeengt. „Miar sein oft über die Mauern oghaut unt hobm inz mit Madlen troffn“, verrät er. Das kam nicht gut an, und er musste sich ein Privatzimmer suchen. Er fühlte sich frei und genoss das Nachtleben. „I bin nia a Kind von Traurigkeit gwesn“, lacht er. Nach der Matura unterrichtete er literarische Fächer in der Mittelschule Prad. Sein Freund Valentin begann als Grundschullehrer in Reschen.

Die beiden machten Musik, besuchten Discos und genossen die jugendliche Unbeschwertheit bis zum verhängnisvollen 17. Oktober 1980. Die Beiden wollten in Laas den Grabstein für das Grab von Valentin Bernharts Vater holen, der ein halbes Jahr zuvor gestorben war. In einer Kurve vor Mals kam der Wagen ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Valentin Bernhart war auf der Stelle tot. „I bin mit Schnittwundn im Kopf in Spitol zu miar kemmen“, erinnert sich Valentin. Er war am Boden zerstört und dachte sich: „Wenns inz lei boade derwuschen hat.“ Doch sein Leben ging weiter. Er unterrichtete, bis er zum Militärdienst bei den Fallschirmspringern in Pisa einberufen wurde. Er liebte das Fallschirmspringen und später auch das Paragleiten. „Ongscht hon i nia kopp“, betont er. Nach dem Militärdienst nahm er die Unterrichtstätigkeit als Supplent wieder auf. Um der Unsicherheit rund um die jährlichen Stellenzuweisungen zu entgehen, absolvierte er ein Pädagogikstudium an der Universität Innsbruck. Anschließend kehrte er wieder in die Schule zurück, wo er bis zu seiner Pensionierung 2023 tätig war. Jahrelang lebte Valentin mit seiner Partnerin Elke Theiner und seinen zwei Töchtern Julia und Tabea im Eigenheim in Mals. Dann zog er aus. Valentin liebt das Wandern und Bergsteigen. Vor einer Trekkingtour mit Studienkollegen in Nepal wurde ihm bei einer Arztvisite eine Beeinträchtigung der Leber diagnostiziert. Er fiel aus allen Wolken. Verunsichert überlegte er, ob er die Tour absagen sollte. Doch dann fragte er sich: „Wenn i deis nit wissat, tat i selm fohrn?“ Und er kam zum Schluss das Aben-

Valentin Kuenrath, Jg. 1960, Burgeis, vor der Eingangstür der Kirche „St. Martin in Zerz“. Seit über 45 Jahren sorgt er dafür, dass sich innen und außen alles in perfektem Zustand befindet. Heuer zu „Lorenzi“ wurde ihm mit einer Urkunde für seinen Einsatz gedankt.

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

von Magdalena Dietl Sapelza

teuer zu wagen. Er schaffte die Bergüberquerungen im Langtang Tal ohne Probleme. „Zur Desinfektion hobm miar olm an Schluck Whisky trunkn“, lacht er. Die Diagnose kümmerte ihn anschließend nicht sonderlich. Als Mitglied der „Seilschaft“ lernte er auch die Anden in Südamerika kennen. „Af 6.000 Meter hot mi Montezumas Rache pockt“, sagt er. „Hundsübel isch miar gwesn.“ Er führte ein unbeschwertes Leben, bis sich ein Tremor bemerkbar machte, der seine Feinmotorik beeinträchtigt. Valentin vermutet, dass dieses Übel mit seiner Aorta-LeberGeschichte zusammenhängt.

Doch er lässt sich nicht entmutigen. Er schluckt Medikamente, die seine Werte stabil halten und behält seinen Humor. „I leb nou, i bin in Rente, wos will i mea“, lacht er. In seiner Wohnung in Burgeis fühlt er sich wohl. Gerne trifft er sich mit Sieglinde Tschenett aus Mals. Mit ihr unternimmt er Wanderungen, besucht kulturelle Veranstaltungen, geht auf Reisen. Regelmäßig schaut er in seinem Kirchlein nach dem Rechten. „Noch Martini moch i s’ Kirchl winterfescht“, sagt er. Mit einem Wortgottesdienst am 11. November schließt sich dort der Jahreskreis.


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Vinschgerwind 20-26 01.10.26

Gelungener Abschluss von „Glurns kocht“

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Fotos: Jürgen Gerstl

m 16. September 2026 begeisterte die LiveKochshow „Glurns kocht – Zwischen Mauern und Palabirabäumen“ im Rahmen der Palabiratage zahlreiche Genießerinnen und Genießer in der historischen Altstadt. Die Spitzenköche Hannes Ortler (Ortles 3905), Fabian Raffeiner (Matscher Alm), Fabrizio Cesarato (Kulturcafè Salina), Mara Marseiler und Naima Götsch (Das Gerstl) sowie Thomas Ortler (Restaurant Flurin) verzauberten das Publikum mit kreativen Gerichten rund um die Palabirne. Begleitet wurden die Speisen von feinen Tropfen des Vereins Vinschgau Wein. Moderatorin Karin Gschnitzer und die Band „Robins Huat & die Gauner“ sorgten für beste Unterhaltung und eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Veranstalter ziehen ein durchwegs positives Fazit und bedanken sich herzlich bei allen Gästen, Köchen und Partnern für diesen gelungenen Abend der Vinschger Genusskultur.

Kupfergewinnung im Vinschgau Schluderns/Vuseum - Thomas Koch Waldner aus Prad ist Montanarchäologe, der sich hauptsächlich mit der Kupferzeit in den Alpen beschäftigt. Durch seine Forschungen kommt er zum Schluss, dass die Kupferproduktion im Vinschgau vermutlich über 1.000 Jahre bis in die späte Eisenzeit durchgeführt wurde. von Heinrich Zoderer

T

homas Koch Waldner studierte prähistorische und historische Archäologie an den Universitäten Wien und Innsbruck. In den Jahren 2019 – 2021 leitete er ein Forschungsprojekt zum Thema „Alpenkupfer im Vinschgau“, des Deutschen Bergbau-Museums Bochum (DBM) und der Universität Wien, gefördert durch die Fritz-Thyssen-Stiftung und das Amt für Archäologie Südtirol. Bei diesen Untersuchungen konnte der junge Forscher den Beweis liefern, dass es in der Gegend von Stilfs und Prad einen bronzezeitlichen Kupferbergbau gab. Am 11. September präsentierte Thomas Koch Waldner im Vintscher Museum in Schluderns seine Forschungsergebnisse und sprach über die Bedeutung der prähistorischen Metallproduktion im Vinschgau. Die Kupferzeit in Mitteleuropa ist der Zeitabschnitt von 4.000 bis 2.200 v. Chr., eine Epoche zwischen der Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Ötzi stammt aus dieser Zeit und hatte ein Kupferbeil aus der Toskana bei sich. Es zählt zu den ältesten Metallobjekten des Alpenraums. Koch Waldner sprach über das Auffinden von Kupfer durch Erzsucher, die sogenannten Prospektoren, außerdem über die komplexe Kupfergewinnung und Verarbeitung in Schmelzöfen, den Kupferhandel und den Transfer der Technologie und von Waren weit über den Alpenraum hinaus. Durch den Kupferbergbau und den Handel entstanden überregionale Handelsnetze und es kam zu einer Bevölkerungszunahme. Der Reschenpass war

Foto: Heinrich Zoderer

Glurns

Thomas Koch Waldner, der Archäologe und Spezialist über den Kupferabbau in den Alpen, sprach im Vintschger Museum über die Bedeutung der prähistorischen Metallproduktion im Vinschgau ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, als Verbindungsweg in den Süddeutschen und in den Oberitalienischen Raum. Auch der Ofenpass, der Umbrailpass, der Schlinigpass und der Weg über das Stilfserjoch waren wichtige Verbindungen nach Westen ins Engadin, ins Rheintal und ins Veltlintal und weiter in die Lombardei. Neben den bekannten Höhensiedlungen in Kaschlin und auf dem Weiberbödele bei Stilfs und am Gonglegg oberhalb von Schluderns, wurden in den Gemeinden Stilfs, Prad und Laas insgesamt sechs Schmelzplätze ausfindig

gemacht: in Vellnair am Prader Berg, bei der Stilfserbrücke (Klein Boden), in Laas bei Platz am Eingang des Laaser Tales, in Gomagoi, am Faliafhof in Stilfs und auf der Stilfser Alm. Neben gesicherten Kupfervorkommen in Vellnair am Prader Berg, in Stilfs, in Eyrs unterhalb von St. Peter bei Tanas, gab es mögliche prähistorische Erzabbaugebiete auch in Sulden, Trafoi, im Sesvennagebirge, im Laaser Tal und im Martelltal. Um dies zu belegen, müsste aber noch vieles untersucht und genauer erforscht werden, so der Montanarchäologe.


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Vinschgerwind 20-26

/PR-INFO/ 19

PR-INFO TOURISMUSGENOSSENSCHAFT NATURNS

Törggelezeit in Naturns:

Herbstliche Genussmomente und gelebte Tradition Wenn der Duft frisch gebratener Kastanien durch das Zentrum von Naturns zieht, Suser eingeschenkt wird und beim Anstoßen die Gläser erklingen, ist sie wieder da: die Törggelezeit. Auch 2026 steht der Herbst in Naturns ganz im Zeichen dieser traditionsreichen Südtiroler Genusskultur. An den vier Oktober-Mittwochen, am 7., 14., 21. und 28. Oktober, lädt Naturns Einheimische und Gäste zum gemütlichen Törggelen beim Dorfbrunnen ein. Bei geselligem Beisammensein können typische Südtiroler Köstlichkeiten genossen werden. Frisch gebratene Kastanien, Krapfen und Suser sorgen für herbstliche Genussmomente und geben einen Vorgeschmack auf den Höhepunkt der Veranstaltungsreihe: das große „Törggelefest“ am 11. Oktober auf dem Rathausplatz in Naturns. Treffpunkt für alle, die Südtiroler Spezialitäten, Musik und gesellige Stunden schätzen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen das „Duo Südtirol“ und „Vollbluet“, die mit

ihren Klängen für beste Stimmung sorgen. Auch kulinarisch steht die Südtiroler Törggeletradition im Mittelpunkt. Der Sportverein Plaus verwöhnt die Besucher mit einer Auswahl an typischen Törggelegerichten. Auf der Speisekarte finden sich unter anderem Hauswurst, Schweinernes, Törggeleteller, Kraut, Knödel, Krapfen und

natürlich frisch gebratene Kastanien. Mit den Törggele-Nachmittagen und dem großen „Törggelefest“ verbindet Naturns Tradition, Kulinarik und Musik und lädt dazu ein, den Herbst in geselliger Runde zu genießen. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung nicht statt.

www.naturns.it

Törggelefest 11.10.2026

auf dem Rathausplatz Naturns von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Mit musikalischer Unterhaltung von

DUO SÜDTIROL & VOLLBLUET In Zusammenarbeit mit ASV Plaus Bei Schlechtwetter entfällt die Veranstaltung

Mit schmackhaften Törggelegerichten und Suser


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Vinschgerwind 20-26 01.10.26

Partschins

Gemeinsam feiern und Gutes tun K

inderfest in Partschins: Gemeinsam feiern und Gutes

tun Strahlende Kinderaugen und jede Menge Spaß: Beim Kinderfest im Widumgarten in Partschins stand auch heuer wieder eines im Mittelpunkt – die Kinder aus dem Dorf zusammenzubringen und ihnen einen besonderen gemeinsamen Nachmittag zu schenken. Bei verschiedenen Spielen, Kinderschminken und einem abwechslungsreichen Programm konnten sich die kleinen Besucher nach Herzenslust austoben. Für Staunen und Begeisterung sorgte Magic Amadeus mit seiner Zaubershow. Vor allem aber war es das herrliche Kinderlachen, das den Widumgarten an diesem Nachmittag erfüllte. Organisiert wurde das Kinderfest gemeinsam vom Ka-

Silke Steinbrink (Vorsitzende KFS Partschins), Philip Ganthaler (Präsident Tourismusverein Partschins), Sofie Mayr (Events, Tourismusverein Partschins), Kurt Mair (Magic Amadeus) tholischen Familienverband Partschins (KFS) und dem Tourismusverein Partschins. Ein herzliches Dankeschön gilt dem

KFS für die tolle Zusammenarbeit und den großen Einsatz. Im Rahmen des Kinderfestes konnte außerdem die jährliche

Spendenaktion abgeschlossen werden. Bei den heurigen beiden Castle Beats Konzerten im Innenhof der Stachlburg und dem Kinderfest kamen durch die freiwilligen Spenden von Gästen und Einheimischen insgesamt 887,78 Euro zusammen. Der Tourismusverein Partschins rundete diesen Betrag auf 1.000 Euro auf, der KFS Partschins unterstützt die wertvolle Initiative und spendet zusätzlich 250 Euro. Die gesamte Spendensumme kommt dem Wünschewagen zugute und unterstützt damit eine Initiative, die schwerkranken Menschen besondere Herzenswünsche erfüllt. Ein großes Dankeschön gilt allen, die bei den Veranstaltungen gespendet haben, sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Kinderfestes beigetragen haben.

Tartsch/Mals

Hildegard-von-Bingen-Produkte ziehen nach Mals um

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ie beliebten Hildegard-vonBingen-Produkte bleiben der Region erhalten: Nach der Schließung des Lebensmittelgeschäfts Schuster in Tartsch übernimmt der Bauernladen Pobitzer in Mals das bewährte Sortiment. Ende September schloss das traditionsreiche Lebensmittelgeschäft Schuster

in Tartsch seine Tore. Für viele Kundinnen und Kunden war das Geschäft nicht zuletzt wegen seiner Auswahl an Produkten nach der Lehre von Hildegard von Bingen eine feste Anlaufstelle. Damit niemand in Zukunft auf diese geschätzten

Artikel verzichten muss, gibt es bereits eine nahtlose N a c h f o lge l ö s u n g . Ab Anfang Oktober übernimmt der Bauernladen Pobitzer in Mals das gesamte Hildegardvon-Bingen-Sortiment des Geschäfts Schuster und erweitert

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damit sein eigenes Angebot. So bleibt die gewohnte Auswahl ganz in der Nähe und lückenlos verfügbar. Das Team vom Bauernladen – Felle und Lederwaren Pobitzer freut sich darauf, sowohl treue als auch neue Kundinnen und Kunden in Mals herzlich willkommen zu heißen. (lu)

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Vinschgerwind 20-26

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Schlanders/Taka Tuka

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aka Tuka ist ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene in der Martin-Teimer-Straße in Schlanders. Ein Pub mit einem besonderen Flair. Am 17. September gab es auf dem Freigelände einen schottischen Abend mit einer Lesung, Dudelsackmusik und natürlich mit schottischen Whiskeys, serviert von Dave. Roman Altstätter aus Kortsch ist Abenteurer und Schottlandfan. Seine Abenteuerreisen führen ihn in entlegene Länder Europas, die er zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Kanu durchquert. Nach Schottland zog es ihn bereits 10-Mal zwischen 1987 und 1997. Jede Reise ist eine intensive Begegnung mit der Landschaft, den Menschen und der Kultur. Und regelmäßig zeigt Roman nach der Rückkehr seine Bilder in einer öffentlichen Veranstaltung und erzählt von den ver-

schiedenen Begegnungen und Erlebnissen. Beim schottischen Abend zeigte Roman erstmals keine Bilder, sondern las aus seinen Reisetagebüchern vor. Die erste Reise 1987 unternahm er zu zweit. Per Anhalter, mit einem alten Rucksack und Zelt benötigten sie 2 ½ Tage, bis sie Schottland erreichten. Jede Reise war ein einmaliges Abenteuer. Sehr oft gab es Regen und kalte Winde, aber immer auch interessante Begegnungen in wunderschönen Landschaften. So erzählte er von einem Polarforscher, von buddhistischen Nonnen, Pub Betreibern, besonderen Schotten und Schottlandreisenden, aber auch von Möwen und Seehunden. Es waren Reisen entlang der Küsten, auf Inseln und Halbinseln, aber auch durch die Einsamkeit der schottischen Bergwelt. Roman spürte den Regen, genoss die Sonnenstrahlen, den Duft der

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

Foto: www.suedtirol.info/

Ein misantropischer Vortrag von Dietmar Gamper

Reservierung unter der Nummer 0473 737777, kulturhaus@schlanders.it oder online www.kulturhaus.it.

Ein schottischer Abend in Schlanders. Roman Altstätter las aus seinen schottischen Reisetagebüchern, Rudi Hölbling spielte auf dem schottischen Dudelsack. Küstenluft, genauso wie den verführerischen Geschmack des schottischen Whiskys. Abwechselnd zur Lesung begeisterte Rudi Hölbling aus Mals die vielen Zuhörer:innen mit seiner Dudelsackmusik, eine Musik der Magie, der Sehnsüchte und

der Träume. Rudi mit Schottenrock und die mystische, meditative Musik sorgten für eine besondere Atmosphäre. Gespielt wurde traditionelle Musik aus Schottland, Filmmusik und „Flower of Scotland“, die heimliche Hymne Schottlands. (hzg)

MENSCHSEIN

MENSCH - SEIN

Was macht den Menschen eigentlich zum Menschen? Was unterscheidet ihn von anderen Tieren und welchen Sinn hat er für Ökosystem und Universum? Mit viel Satire, Humor und philosophischem Tiefgang geht der Südtiroler Kabarettist und Theatermacher Dietmar Gamper diesen und noch vielen anderen Fragen auf den Grund: Warum brauchte der Mensch Technik, Kleidung, Gott und Geld? Und lohnt es sich überhaupt, einer zu sein? Ein philosophischer Spaziergang durch das Mensch-Sein – mit einem Augenzwinkern und vielleicht auch dem einen oder anderen Gedanken, der noch lange nachhallt.

Foto: Heinrich Zoderer

Ein schottischer Abend für alle Sinne

ein misanthropischer Vortrag des Kabarettisten Dietmar Gamper

Samstag, 10. Oktober 2026 um 19.30 Uhr im Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders Karten sind im Büro des Kulturhauses erhältlich - Biglietti sono disponibili presso l‘ufficio della Casa della Cultura Vormerkungen / Prenotazioni: T +39 0473 737777 - kulturhaus@schlanders.it - www.kulturhaus.it

Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders, Stiftung Sparkasse, Fleischmann Raumausstattung - Wohntextilien und Fa. Schönthaler A.& Söhne. IDEA Werbung Schlanders


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Glurns/Palabira Tage

Morgenerwachen – Liebe, Lust und Palabiir ie Vinschger Palabira Tage in Glurns sind eine Liebeserklärung an die Palabiir, an die Landschaften des oberen Vinschgaus und an Glurns. Das meinte Christof Anstein am 13. September um 7 Uhr in der Früh in der Frauenkirche in Glurns. Es war der Auftakt zum Morgenerwachen, ein musikalischer, literarischer Spaziergang am Sonntagmorgen im Rahmen der Vinschger Palabiratage, die vom 5. bis 20. September in Glurns stattfanden. Es war bereits die 17. Morgenwanderung, konzipiert und umgesetzt von Christof Anstein und organisiert vom OK Palabir. Nach einer musikalischen Einstimmung in der Frauenkirche durch die Goldeggmusi und einem besinnlichen Text aus dem Korintherbrief von Apostel Paulus über das Hohe Lied der Liebe, brachen die rund 40 Personen auf zu einer Wanderung entlang der Glurnser

Foto: Heinrich Zoderer

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Morgenerwachen: bei der literarisch, musikalischen Morgenwanderung las Christof Anstein Texte über die Liebe, musikalisch umrahmt von der Goldeggmusi. Zum Abschluss gab es ein großartiges Frühstück unter einem Palabirabaam im Anger von Pia und Karl Hofer Stadtmauern. Zuerst führte die Wanderung innerhalb der Stadtmauer und anschließend vorbei an vielen Gärten und alten Bäumen außerhalb der Stadtmauer. Auf diesem 2-stündigen Rundweg mit insgesamt 10 Stationen

gab es immer wieder Musik der vier Musiker:innen der Goldeggmusi aus Mals, mit Bernadette Kathrein (Harfe), Gernot Niederfriniger (Harfe und Akkordeon), Peter Moriggl (Trompete) und Myriam Tschnenett (Klarinet-

te). Das Thema der diesjährigen Wanderung war die Liebe, die Lust und die Leidenschaft. Die alten Griechen kannten drei Formen der Liebe: Agape, die selbstlose, die aufopfernde Liebe, Philia, die freundschaftliche Liebe und Eros, die leidenschaftliche, die sinnliche Liebe. Christof Anstein rezitierte Gedichte aus dem mittelalterlichen Minnegesang, aus der Nibelungensage, aus Tristan und Isolde, ein Gedicht von Walther von der Vogelweide und von Oswald von Wolkenstein. Er spielte die verschiedenen Rollen aus einem Theaterstück von Vigil Raber, in welchem der Vater seine Töchter verheiraten will. Zum Abschluss gab es ein reichhaltiges Frühstück im Anger von Pia und Karl Hofer, zubereitet vom OK Palabir. Unter einem 150 Jahre alten Palabirnbaum genossen die Teilnehmer:innen das Frühstück und die Morgensonne. (hzg)

Marienberg/Vinschgau/Trauttmansdorff

Mitten in der Pflanzenpracht urch die Pflanzenpracht der botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff gewandelt sind die rund 30 Mitglieder des Freundeskreises Marienberg am 19. September 2026. Denn der heurige Ausflug im Rahmen der traditionellen Serie „Kultur und Kulinarium“ ging vorerst direkt ins Touriseum von Schloss Trauttmannsdorff, mit dem Willkommen durch die Freundeskreispräsidentin

Siblille Tschenett und durch das Vorstandsmitglied Heinrich Moriggl. Kein geringerer als der ehemalige Touriseum-Direktor und Meraner ex-Bürgermeister Paul Rösch führte in die Entstehungsgeschichte und in die Ausstellungsideen des Landesmuseums für Tourismus ein. Rösch spannte einen spannenden und mit Episoden gespickten Bogen von der Geschichte von Schloss Trauttmanssdorff über die Ge-

schichte des anschwellenden Tourismus in Südtirol, dessen ungewollt erster „Influencer“ der Freiheitskämpfer Andreas Hofer gewesen sei bis hin zu aktuellen Diskussionen über Bettenstopp und TourismusInvestoren. Rösch glänzte mit verästeltem Detailwissen, mit Witz und Humor und zog die Mitglieder des Freundeskreises in seinem Bann. Mit Almkäse, Schüttelbrot und einer guten

Foto: Erwin Bernhart/r

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Erfreulicherweise kommt bei den Herbstausflügen und bei den Einkehrtagen im Frühling immer wieder eine stattliche Gruppe an Mitgliedern vom Freundeskreis Marienberg zusammen, wie auch vor Kurzem in Schloss Trauttmansdorff.

Flasche Wein bedankte sich Heinrich Moriggl stellvertretend für den Freundeskreis bei Rösch und formulierte die Überlegung, dass das Thema Tourismus auch im spirituellen Sinne durchaus einer Vertiefung bedürfe. Der Parcours durch das sehenswerte Tourismus-Museum entlockte dann einige Ah und Oh, weil bei einigen Mitgliedern Ausstellungsstücke Erinnerungen an eigene Erfahrungen im Tourismussektor wachriefen. Nach dem Mittagessen mit angeregten und anregenden Gesprächen ging es in die bunten Gärten, entlang der Wasserläufe, im Schatten von Bäumen und Sträuchern der Gärten von Schloss Trautttmansdorff. Der Pater Anselm und der Frater Aemilian vom Kloster Marienberg haben die Gruppe begleitet und der ehemalige Abt Pater Markus ist in den Gärten dazugekommen und er wurde allseitig herzlichst begrüßt. (eb)


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Schlanders

Großes Interesse für den Bartgeier or einem überaus interessiertem und wissbegierigem Publikum referierte Saba Cretti am vergangenen 24. September 2026 im Avimundus in Schlanders über den Bartgeier. Cretti, Studentin an der Uni Bozen und Mitarbeiterin des Avimundus, erhielt dafür anerkennenden Applaus vor gut gefüllten Stühlen. Der Bartgeier ist eine Mischung aus Geier und Adler. Charakteristisches Merkmal ist der Bart. „Er hat eine Flügelspannweite von fast drei Metern“, so Cretti. Interessant: Bartgeier sind zunächst braun und im Erwachsenenalter weiß. Cretti: „Sie suchen gezielt nach eisenoxidhaltigen Wasserstellen. Bei ausgiebigem Baden darin färbt sich ihr Brustgefieder in ein leuchtendes rot-orange.“ Der Skleralring rund um das Auge ist rot, „und wird intensiver, wenn er erregt ist.“ Bartgeier erreichen ihre Geschlechtsreife zwischen 5 und 7

Foto: Giovanni Cretti

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Saba Cretti referierte vor einem sehr interssiertem Publikum über den Bartgeier Jahren. Mit acht Jahren stellt sich der erste Bruterfolg ein. Ein Pärchen zieht pro Brutzeit nur ein Jungtier auf. Im November und Dezember bauen Bartgeier ihr Nest, bevor Ende Dezember das Weibchen zwei Eier im Abstand von einer Woche ablegt. Das zweite Ei dient als biologische Reserve. Nur ein Jungvogel, der Stärkere, überlebt. Der Bartgeier ist ein Aasfresser. Zu 90 Prozent ernährt er sich

von Knochen, da diese reich an Nährstoffen sind. Er lässt die Knochen von einer bestimmten Höhe auf Felsen fallen, damit diese zersplittern und er zum Knochenmark kommt. Früher, so Cretti, wurde der Bartgeier auch Lämmergeier genannt. Man meinte, er sei blutrünstig und nehme Lämmer und kleine Kinder mit. Deshalb jagte man ihn. 1913 wurde im Aostatal der letzte alpine Bartgeier er-

legt. 1978 starteten Projekte zur Wiederansiedlung. 1986 wurde der erste Bartgeier im österreichische Nationalpark „Hohe Tauern“ freigelassen. „Im Nationalpark Stilfserjoch erfolge die erste Freilassung im Schludertal im Jahr 2000.“ Der Stand 2024: Ca. 500 Bartgeier sind im Alpenraum beheimatet. Die größten Gefahren für den Bartgeier sind Bleivergiftungen etwa von nicht geborgenen Wildkadavern, Stromleitungen oder Störungen an Nistplätzen und ein begrenzter Genpool. Was können wir tun? „Abstand halten, nicht stören und Sichtungen meiden“, schloss Cretti ihren Vortrag. Michael Lochmann, der Leiter des Avimundus, lud die Anwesenden ein, die dreistöckige Welt der Vögel, zu erkunden. 520 Objekte umfasst die Ausstellung von Hansjörg Götsch. Vergleichbares gibt es in Südtirol nicht. (ap)

15. SÜDTIROLER ALPKÄSEVERKOSTUNG SAMSTAG 03. OKTOBER 2026 PUBLIKUMSVERKOSTUNG IN DER FÜRSTENBURG, BURGEIS

14.00 bis 16.00 Uhr Alpkäse aus Südtirol und dem raetischen Dreieck können verkostet werden. PRÄMIERUNG DER ALPKÄSE IN DER FÜRSTENBURG (Aula Neubau)

Autonome Provinz Bozen - Südtirol Deutsches Bildungsressort Bereich deutsche Berufsbildung

ProvinciA AutonomA di BolzAno - Alto Adige Dipartimento istruzione e formazione tedesca Area formazione professionale tedesca


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Vinschgerwind 20-26 01.10.26

Naturns/ World Cleanup Day

Laas/Krebshilfe

Gemeinsam gegen Umweltverschmutzung

Aquarellkurs

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er 20. September wurde von der UN-Generalversammlung im Dezember 2023 offiziell als „World Cleanup Day“ in den UN-Kalender aufgenommen und ist somit die größte weltweite Bürgerbewegung zur Beseitigung von Müll und gegen Umweltverschmutzung. Das Ziel ist dabei, die Bevölkerung für die Themen Umweltschutz, Müllvermeidung und das Problem des sogenannten „Litterings“ (Verunreinigung des öffentlichen Raumes) zu sensibilisieren. In Südtirol gab es dazu vom 17. bis zum 20. September verschiedene Projekte, so auch in Naturns, wo das Naturparkhaus Texelgruppe am Samstag, 19. September, zu einer gemeinsamen Müllsammelaktion aufrief. Die Informationen im

Vorfeld stießen in der Bevölkerung auf reges Interesse, berichtet Annamaria Gapp Leiterin des Naturparkhauses, die Aktion selbst wurde dann aber nur zu zweit durchgeführt. Dabei wurde der Fahrradweg entlang der Etsch von Plaus bis Naturns von achtlos weggeworfenem Abfall wie Dosen, Bierflaschen und Verpackungsmüll befreit. Außerdem wurden an den Sitzgelegenheiten unzählige Zigarettenstummel und Snoosebeutel eingesammelt. Im Rahmen der Aktion gab es am Naturparkhaus zudem einen Infostand mit Rätseln und interessanten Erklärungen zum Thema Müll und Ideen, wie jeder Einzelne selbst aktiv dazu beitragen kann, die Natur sauber und lebenswert zu halten. Anna Pfitscher

ie Krebshilfe Vinschgau organisierte am 17. und 18. September einen Aquarellkurs für ihre Mitglieder und Vorstandsmitglieder. Als Leiter des Kurses konnte der Laaser Künstler Reinhold Tappeiner gewonnen werden, der nicht nur sein Atelier in Laas am Lechner Marmorwerkplatz für die acht Teilnehmerinnen zur Verfügung stellte, sondern für die Krebshilfe den Kurs auch unentgeltlich leitete. Zum Abschluss des Kurses erzählten die Teilnehmerinnen am 18. September bei einer kleinen Feier über ihre Erlebnisse im Umgang mit den Farben. Es war ein spannendes Experiment und eine tolle Erfahrung. Einige waren das erste Mal bei einem Malkurs dabei und haben den Kurs und das Zusammenspiel von Wasser, Farben und Papier als große Bereicherung erlebt. Monika Kuenrath, die Bezirksvorsitzen-

de der Krebshilfe Vinschgau, dankte Reinhold Tappeiner und gratulierte den Kursteilnehmerinnen. Sehr erfreut zeigte sich Reinhold Tappeiner über die super Gruppe, die mit viel Energie in der kurzen Zeit interessante Arbeiten zustande gebracht hat. Wie er berichtete, war es der erste Kurs in seinem Atelier. Bei schönem Wetter wurde im Freien gearbeitet. Tappeiner führte die Kursteilnehmerinnen in die Aquarelltechnik ein und unterstützte sie beim Malen. Er hat aber auch über die Geschichte der Werkstatt und des Marmorwerkplatzes erzählt, wo früher Bildhauer gearbeitet und Marmorskulpturen hergestellt haben. Zum Abschluss wurden die Arbeiten im kleinen Ausstellungsraum, im Spaccio, besichtigt und bewundert und bei einem Buffet wurde noch lange über die Erfahrungen beim Malen gesprochen. (hzg)

Foto: Heinrich Zoderer

Foto: Anna Pfitscher

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Der Künstler und Kursleiter Reinhold Tappeiner mit den Kursteilnehmerinnen und Vorstandsmitgliedern der Krebshilfe Vinschgau.


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Mals

Karl Plattner belebt Mals Zum 40. Todestag von Karl Plattner wurde heuer im Frühjahr in Mals das K. Plattnerforum gegründet. Treibende Kraft neben Heinrich Moriggl, der eine starke, glaubhafte Bindung zu Mals herstellt, ist der Langtauferer Bildhauer und Besitzer des Bunker 23, Othmar Prenner. Ihm zur Seite steht der vielseitige Objektkünstler und Kurator Daniel Costa. „Es soll eine Ausstellung, eine Plattform sein, die sich alle zwei Jahre wiederholt. Im Zentrum steht jeweils ein Werk oder eine Auswahl von Werken Karl Plattners, während zwei weiteren Künstlern die Möglichkeit geboten wird, ihre Arbeiten zu präsentieren. Heuer wurden dafür der junge Künstler Philip Silvestro Geier und Kurt Hofer für sein Lebenswerk ausgewählt. Entstanden ist das Forum aus dem Wunsch, Karl Plattner auf eine zeitgenössische Wei-

Ein interessiertes Publikum war bei der Finissage im Plattnerforum in Mals zu Gast (Foto Heinrich Moriggl); rechts: Die beiden Künstler Kurt Hofer und Philip Silvestro Geier (Foto Peter Tscholl) se in Mals lebendig zu halten. Gleichzeitig entstand die Idee, die Ausstellung in veränderter Form weiterzuführen - im Dialog mit dem Museion in Bozen, wo anschließend die beiden Künstler in der Passage gezeigt werden“, sagte Daniel Costa bei der Finissage am 20. September im Ansitz Liechtenegg in Mals. „Es ist nicht nur eine Finissage, sondern auch ein Start zu etwas“, so Othmar Prenner. Eine

solche Initiative ist zweifellos ein wichtiges Lebenszeichen für das kulturelle Leben im oberen Vinschgau und braucht daher Aufmerksamkeit. Im Zentrum der diesjährigen Ausstellung stand Plattners „Pietà” von Alsack. Philip Silvestro Geier zeigte großformatige Bilder, welche Szenen in seiner typisch skurrilen Art darstellen, ausgeführt mit einer eigenen, selbst entwickelten Technik, bei

der sich Kohle und Acryl in einer besonderen Weise mischen. Kurt Hofer zeigte vor allem Arbeiten aus seinem zeichnerischen Schaffen, zugleich aber auch die ganze Bandbreite seines künstlerischen Ausdrucks, von Malerei über dreidimensionale Werke, bis hin zu neueren Arbeiten, die aus dem Flussbett des Trafoibaches bei Gomagoi stammen und bisher noch nie gezeigt wurden. (pt)

PR-INFO TOURISMUSVEREIN KASTELBELL-TSCHARS

Törggelezeit in Kastelbell-Tschars: Herbstgenuss mit Tradition Von Ende September bis Mitte November 2026 - Ein Jahr voll Sonnenstrahlen, Wind und Wetter wird in diesen Herbsttagen aus den Weintrauben von den Kastelbeller Südhängen gepresst und eingekellert. Dieser neue Wein will verkostet werden! Die Hof- und Buschenschänke servieren dazu Würste, Knödel und Sauerkraut. Auf dem Tisch landet auch eine Partie gebratener Kastanien. Und das alles bei musikalischer Umrahmung. Das ist Törggelen!

In den teilnehmenden Hof- und Buschenschänken, dem Hofschank Angerguterkeller und dem Törggelekeller Gstirnerhof - Kastelbell, dem Hofschank Niedermoar - Trumsberg, sowie dem Gasthaus Schlosswirt - Juval, werden Törggele - Spezialitäten angeboten. Während der Törggelezeit gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit wöchentlichen Weinführungen, Apfelfüh-

rungen und Kastanienführungen. Die Musikkapelle Tschars lädt zum Herbstkonzert mit Törggelen am 11. Oktober ab 11.00 Uhr am Dorfplatz Tschars ein. Ein weiterer Höhepunkt ist das Törggelefest in den Gassen und Kellern von Galsaun am Samstag, 17. Oktober, ab 17.00 Uhr, und am Sonntag, 18. Oktober, ab 11.00 Uhr mit regionalen Spezialitäten, Musik und geselligem Beisammensein.

Törggelezeit in Kastelbell-Tschars - Ende September bis Mitte November 2026 Events Sonntag, 11. Oktober Samstag, 17. Oktober Sonntag, 18. Oktober

Wöchentliche Veranstaltungen Herbstkonzert mit Törggelen der Musikkapelle Tschars um 11.00 Uhr am Dorfplatz Tschars Törggelefest in den Gassen und Kellern von Galsaun ab 17.00 Uhr Törggelefest in den Gassen und Kellern von Galsaun ab 11.00 Uhr

Törggelebetriebe Gasthaus Schlosswirt Juval

Mobil +39 392 8683244

info@schlosswirtjuval.it

Hofschank Angerguterkeller

Mobil +39 349 4249708

www.angerguterkeller.com

Hofschank Niedermoarhof, Trumsberg

Tel. +39 0473 624 091

reinhard.kaserer@hotmail.com

Törggelekeller Gstirnerhof

Tel. +39 0473 624 032

www.gstirnerhof.eu

dienstags

Apfelführung am Moarhof

um 14.00 Uhr

mittwochs

Besichtigung der Obstgen. Juval

um 10.00 Uhr

mittwochs

Weinführung am Rebhof

um 15.30 Uhr

donnerstags Apfel & Aroma: Genuss erleben

um 10.00 Uhr

donnerstags Wanderung und Verkostung am Lehengut

um 13.30 Uhr

donnerstags Besichtigung der Obstgen. Juval

um 14.00 Uhr

freitags

Führung durch den Kastanienhain in Tschars um 14.00 Uhr

freitags

Weinführung am Köfelgut

um 16.00 Uhr

Mehr Informationen zur Törggelezeit in Kastelbell-Tschars finden Sie hier

I n f o r m a t i o n e n & A n m e l d u n g : To u r i s m u s v e r e i n K a s t e l b e l l -Ts c h a r s | Te l . 0 47 3 6 2 41 9 3 | i n f o @ k a s t e l b e l l -t s c h a r s . c o m


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Laas

Weißer Marmor trifft pointierte Worte A

Mit der Lesung von Christina König, der Franz-Tumler-Literaturpreisträgerin 2025, wurden die Vinschger Literaturtage eröffnet; Im Anschluss an die Matinee fand der Vormittag bei anregenden Gesprächen einen gemütlichen Ausklang.

Fotos: Anna Alber

m Sonntag, den 20. September, las Christina König aus ihrem preisgekrönten Roman „Alles, was du wolltest“ in der Marmorfaktur Thomas Mayr in Laas. Ein gelungener Auftakt der Vinschger Literaturtage im besonders stimmungsvollen Marmor-Ambiente des Laaser Traditionsbetriebes. Christina König gewann mit ihrem Debütroman die Jubiläumsausgabe des Franz-TumlerLiteraturpreises im Jahr 2025. Die Schriftstellerin aus Linz thematisiert im Roman die toxische Beziehung zwischen zwei Frauen namens Alex und Viktoria, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Während Alex aus einfachen Verhältnissen stammt und sich mit Gelegenheitsjobs als Masseurin über Wasser hält, ist Viktoria eine erfolgreiche Immobilienmaklerin aus einem wohlhabenden Elternhaus. Wie sich

die Beziehung entwickelt, bleibt spannend, da die Autorin gleich drei mögliche Szenarien für das Ende vorgibt. Im Gespräch mit Katrin Klotz vom Südtiroler Künstlerbund verriet sie, dass der Roman ursprünglich nicht als solcher geplant war und aus zwei verschiedenen Kurzgeschichten entstanden ist. „Die Charaktere haben mich nicht mehr losgelassen, und ich habe sie liebgewonnen“, erzähl-

te König. Sie verbringt einen mehrtägigen Schreibaufenthalt in Laas, um mehrere Schriftstücke fertigzustellen und die traumhafte Laufstrecke entlang des Radweges zu genießen. Im Herbst 2027 erscheint ihr zweiter Roman. Gabriele Markart und Jasmin Tappeiner bereicherten die Literaturveranstaltung mit ihren Saxophonklängen. Zum Abschluss gab Thomas Mayr

Einblicke in die Geschichte des traditionsreichen Veranstaltungsorts: Er führt inzwischen den Steinmetzmeisterbetrieb, den er im April von seinem Vater übernommen hat. 1928 vom Großvater gegründet, liegt der Schwerpunkt des Handwerkbetriebs nach wie vor auf der Bildhauerei. Die beeindruckenden Meisterwerke lassen sich vor Ort bestaunen. Anna Alber

Vinschgau/Südtirol

Foto: „Wind“-Archiv

Neue Konzertreihe mit dem „Vocalensemble AllaBreve“

Beim Konzert in der Pfarrkirche Niederlana am 19.04.2026

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s ist an der Zeit, das renommierte Südtiroler Ensemble AllaBreve, geleitet von Nataliya Lukina, im Herbst 2026 an verschiedenen Orten unseres Landes erneut zu erleben! Im heurigen Frühling fand ein Konzertprojekt („Gloria“ von Vivaldi und Bachs Motette „Singet dem Herrn“) in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler

Barockorchester in Lana und Schlanders statt. Ein Mitschnitt davon ist mittlerweile auf YouTube (Südtirol in concert) zu finden, wobei Orchester, Chor, Solistinnen aus den eigenen Reihen und Dirigentin aus nächster Nähe mitverfolgt werden können. Der Herbst 2026 ist wieder der A-cappella-Chormusik ge-

widmet. Die Auswahl, die die Chorleiterin Nataliya Lukina dafür getroffen hat, setzt sich mit Gedanken und Visionen des hl. Franz von Assisi auseinander. In Werken aus verschiedenen Epochen spüren wir dieser Persönlichkeit nach. Das Ensemble, das seit Jahren als Garant für erlesene Vokalmusik und ebenso als Botschafter der musica sacra in allen Landesteilen unterwegs ist, hat Freude daran, in nur wenigen Probenwochenenden anspruchsvolle Programme zu erarbeiten und anschließend aufzuführen. 2027 wird bereits das 30. Gründungsjubiläum von AllaBreve gefeiert! Am 4. Oktober 2026, dem Gedenktag des hl. Franziskus, beginnt diese besondere Konzertreihe in der Franziskanerkirche von Bozen – nachdem am 3. Oktober genau 800 Jahre seit seinem Tod vergangen sind. Da die Anfrage für dieses Kon-

zert zufällig genau auf diesen Termin gefallen ist, kann Nataliya Lukina nun ein Programm realisieren, das sie schon seit vielen Jahren beschäftigt. Außerdem wird das Konzertprogramm auf dem Tartscher Bühel und in Abtei im Gadertal zu hören sein. Alle sind dazu eingeladen, unserem Singen zu lauschen und den hl. Franziskus in diesen Konzerten zu erfahren. Wir freuen uns darauf! Jakob Raffeiner

Konzerttermine: Sonntag, 4. Oktober 2026 um 17 Uhr in der Franziskanerkirche in Bozen Samstag, 17. Oktober 2026 um 17 Uhr in der Kirche St. Veit auf dem Tartscher Bühel Samstag, 14. November 2026 um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Leonhard von Abtei


WIR FEIERN 60 JAHRE KFS Partschins

Feine Feier zu 700 Jahre Spauregg Z

u einer Feier haben Baronesse Alexandra und Tochter Diana von Goldegg in den wunderbaren Garten von Schloss Spauregg geladen. Mit von der Partie waren die „Ritter von Andrian“, mit Schwerter und Rüstungen, mit mittelalterlich gekleideten Frauen und mit kleinem Markt. Das Organisatorische hat der Bildungsausschuss Partschins übernommen Grund für die Einladung war ein runder Geburtstag des Ansitzes Spauregg. Alexandra von Goldegg hat dazu mit finanzieller Hilfe von der Gemeinde und der Raiffeisen-Kasse Partschins und des Bildungsausschusses Partschins eine kleine Broschüre „Spauregg 1326 - 2026“ herausgegeben. Aus dieser Broschüre und aus dem Stegreif hat Alexandra von Goldegg aus der Geschichte des Anwesens Spauregg und vor allem von jenen Menschen erzählt, die Eingang und Erwähnungen in Urkunden gefunden haben. Alles beginnt mit einem Heinrich von Spaur, der in den Akten eines Rechtsstreites im Jahre 1326 als „Herr Ritter Heinrich, Sohn des verstorbenen Randold von Spaur, wohnhaft im Dorf Partschins ...“ Erwähnung findet. Ein Hans von Spaur findet sich

dann um 1431. Gegen Ende des 16. Jahhunderts wird bei den Schlossbesitzern neben dem „Gaudenndten thurn Diettrich von Stahlburg“ auch „ain paursmann Marthin Khircher genanndt“, der auf Spaur gewohnt hat. 1615 nennt sich ein Mang Cristain „von und zu Pauregg“. Über die Besitzer im 18. und im 19. Jahrhundert erzählte Alexandra von Goldegg weiter und verwies darauf, dass 1876 Spauregg grundlegend und zwar von ihrem Urgroßvater Hugo umgebaut worden ist. Hugo war ein Neffe jenes Franz Ferdinand Ritter von und zu Goldegg und Lindenburg, der die Musikkapelle von Partschins sozusagen gegründet hat. 1926 wechselte Spauregg um 800.000 Lire Besitzer und zwar an die Opera nazionale per i combattenti. 1946 ist dem Leonhard Baron Goldegg der Rückkauf von Spauregg gelungen. „Seit den 1980er Jahren bin ich nun „Herrin auf Spauregg“. Seit 1993 ist es Diana mit mir. Ich habe Spauregg erhalten und es war der Mühe wert“, sagt Alexandra von Goldegg. Zum Gelingen der Veranstaltung haben auch die Schützen, die Feuerwehr und eine Abordnung der Musikkapelle Partschins beigetragen. (eb) v.l.: die Präsidentin des BA Partschins Wally Nardelli, Baronesse Alexandra und Tochter Diana von Goldegg

„Volle Kanne!“ Kabarett zwischen Burnout und Spezialauftrag mit Ingrid Lechner Benefizveranstaltung zugunsten Sa., 24.10.2026: Aperitiv ab 18 Uhr Kabarett um 20 Uhr Latsch, CulturForum Anmeldungen ab sofort möglich:

Einfach QR-Code scannen! Weitere Infos unter: www.familienverband.it

Feiern. Danken. Weitertragen.

die „Ritter von Andrain“

Fotos: Erwin Bernhart

VIELEN DANK AN UNSERE GESCHÄTZTEN SPONSOREN


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Das Auge - ein Wunderwerk Auf das Thema Gesundheit legen wir in diesem Sonderthema unseren Fokus. Unser Spezial in dieser Ausgabe: Das Auge – ein Wunderwerk der Natur, das zweifelsohne beeindruckend ist. Ein näheres Hinschauen lohnt sich. Wie funktioniert das Auge?

Sehen ist eine zentrale Sinneswahrnehmung und das Auge ein faszinierendes Organ. Damit wir bewusst sehen, laufen unzählige Prozesse zwischen Auge und Gehirn ab.

Das Auge – Wunderwerk des Sehens

Sehen ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit und wir denken selten darüber nach, wie unser Auge funktioniert. Dabei ist nicht allein das Auge für das Sehen verantwortlich, sondern es bedarf zusätzlich des Zusammenspiels mit den Augenmuskeln und einer äußerst komplexen Leistung des Gehirns. Auge und Gehirn sind über die Sehnerven

und die Sehbahn in einem komplizierten Verarbeitungsund Rückkopplungsprozess miteinander verbunden. Vereinfacht ausgedrückt funktioniert das Sehen wie eine Digitalkamera: Das Auge nimmt Licht auf und bündelt es mit der Hornhaut und der Linse zu einem scharfen Bild auf der Netzhaut. Dieses Bild wird in eine Vielzahl von Nervenimpulsen umgewandelt, die zum Gehirn geleitet und dort verarbeitet werden, um die Sinneswahrnehmung des Sehens erzeugen. Das Auge wandelt ständig Lichtstrahlen in Nervensignale für das Gehirn um, wobei Millionen von Sinneszellen beteiligt sind.

Das menschliche Auge: Aufbau und Funktion der Komponenten

Wimpern und Augenlider schützen das Auge vor äußeren Einflüssen wie Fremdkörpern. Die Tränendrüsen produzieren Tränenflüssigkeit, die die Hornhaut feucht hält sowie Fremdkörper aus dem Auge schwemmt. Durch den regelmäßigen Lidschlag wird die Flüssigkeit aus den Tränendrüsen gleichmäßig über das Auge verteilt. Dieser Flüssigkeitsfilm verbessert auch die optischen Eigenschaften des Auges. Vom Augapfel ist nur ein kleiner Teil von außen sichtbar. Der Rest liegt geschützt in der Augenhöhle. Mehrere Muskeln sind mit dem Augapfel verbunden, damit wir ihn bewegen

und die Blickrichtung auch ohne Bewegung des Kopfes ändern können.

Erst das Gehirn lässt uns bewusst sehen

Schon der Weg des Bildes von der Hornhaut bis zur Netzhaut ist komplex. Noch komplizierter sind die Prozesse, die im Gehirn ablaufen. Nur durch ein fein abgestimmtes Zusammenspiel des Bildes mit den Nerven, die die Augenmuskeln steuern, können wir beide Augen gleichzeitig und schnell auf denselben Punkt genau ausrichten, ohne Doppelbilder zu haben. Die Helligkeit des Bildes bewirkt über einen der Sehnerven eine Anpassung der Pupillenweite und die Schärfe des Bildes


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eine Anpassung der Brechung der Augenlinse. Aber auch die Verschaltung der Bilder beider Augen in unseren beiden Gehirnhälften ist ein Wunderwerk. Ein wichtiger Prozess ist dabei auch die Zusammenführung der Einzelbilder beider Augen zu einer einzigen Wahrnehmung, so dass wir räumlich sehen können. Weitere optische Informationen, die von den Augen zum Gehirn gelangen, betref-

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fen Farbe, Form, Bewegung, Nähe, Ferne und so weiter. All diese Informationen müssen verarbeitet und zusammengeführt werden, und zwar, wie man heute sagt, in Echtzeit. Dazu werden mehrere Bereiche des Gehirns beansprucht, vom Hirnstamm, dem Mittelhirn bis zur Sehrinde (visueller Kortex) am hintersten Pol des Gehirns. Vor allem hier werden die optischen Eindrücke des Auges zu bewussten Wahrnehmungen.

Info: Wie hoch ist die maximale Auflösung des Auges? In der digitalen Fotografie gibt es einen Wettlauf um die maximale Auflösung, die in Megapixel angegeben wird. Neue SmartphoneModelle werben beispielsweise mit 48 Megapixeln. Ein Megapixel entspricht einer Million Bildpunkten. Eine Digitalkamera mit 48 Megapixel kann also Bilder mit 48.000.000 Bildpunkten erzeugen. Das menschliche Auge hat durchschnittlich etwa 6 Millionen Zapfen und 120 Millionen Stäbchen. Jede dieser Lichtsinneszellen erzeugt einen elektronischen Impuls. Hat das menschliche Auge also mehr als 120 Millionen Megapixel? Nein, denn das Auge ist keine Kamera, die Netzhaut ist kein Sensor und die Impulse sind keine Bildpunkte. Mit anderen Worten: Pixel sind kein geeignetes Maß, um die Auflösung unseres Auges zu erfassen. Die Frage muss also anders angegangen werden: Der Begriff Auflösungsvermögen bezeichnet in der Optik die Unterscheidbarkeit kleinster Objekte, das heißt den Mindestabstand, den zwei punkt-

förmige Objekte haben müssen, um als getrennt wahrgenommen zu werden. Als Maß dient hier der kleinste Winkel, den die beiden Punkte (vom Auge aus gemessen) mindestens haben müssen. Dieser Winkel wird in Bogenminuten angegeben. Das ist sehr kompliziert und für Nichtfachleute eine ungewohnte Maßeinheit. Die Information, dass ein normalsichtiges Auge sein maximales Auflösungsvermögen bei einem Sehwinkel von etwa einer Bogenminute hat, ist daher wenig hilfreich. Anders ausgedrückt wird es nachvollziehbarer: Bei einem Sehwinkel von einer Bogenminute können zwei Punkte, die einen Millimeter voneinander entfernt sind, aus einer Entfernung von drei Metern noch als getrennt erkannt werden. Um zwei einzelne Punkte wahrzunehmen, sind mindestens drei nebeneinander liegende Lichtsinneszellen nötig: eine, die das Licht von jedem der Punkte empfängt, und eine, die den Abstand zwischen den beiden Punkten wiedergibt.

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Psychische Gesundheit

Zwischen Schweigen und Darüber-Reden

Psychische Gesundheit ist laut der Weltgesundheitsorganisation ein wesentlicher Bestandteil unseres Wohlbefindens, unserer Lebensqualität und mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Dennoch sorgen Hemmungen dafür, dass wenig darüber gesprochen wird. Aber was genau ist eigentlich die Psyche? Während der Körper sichtbar ist, können wir die Psyche weder sehen noch anfassen. Sie umfasst unser Denken, Fühlen, Wahrnehmen, Erinnern und Handeln. Sie prägt, wie wir die Welt erleben, Beziehungen gestalten, unseren Alltag bewältigen und macht uns einzigartig. Psychische Gesundheit lässt sich wie ein Puzzle vorstellen: Wenn alle Teile gut zusammenspielen, fühlen wir uns ausgeglichen und handlungsfähig. Gerät ein Teil aus dem Gleichgewicht, etwa durch körperliche Erkrankungen, Konflikte, Verluste, Einsamkeit oder andere Veränderungen, kann eine psychische Belastung oder eine Erkrankung entstehen. Manchmal helfen innere Kräfte oder vertraute Menschen, die Balance wiederzufinden, manchmal ist professionelle Hilfe notwendig. Psychische Erkrankungen können sich unterschiedlich zeigen, etwa als Depression, Angst- oder Suchterkrankung und jeden Menschen, unabhängig von Alter oder sozialem

Status treffen. Sie sind weder ein persönliches Versagen noch ein Zeichen von Schwäche. Wie körperliche Beschwerden verdienen sie Aufmerksamkeit, Verständnis und professionelle Unterstützung. Doch nicht jede schwierige Lebenslage ist gleich eine Erkrankung. Auch ohne Diagnose darf man sich Hilfe holen – besonders, wenn eine Belastung länger anhält oder den Alltag erschwert. Im Vinschgau gibt es Anlaufstellen, die Betroffene begleiten. Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Judit Lechner Theiner, MSc BA Psychologin und Psychotherapeutin (Systemische Famiientherapie)

Hilfe in einer psychischen Krise: ➙ Psychologisches Krisentelefon: 800 101 800 (kostenlos, rund um die Uhr erreichbar) ➙ Notfall: 112


Quellenhof Luxury Resort Passeier

Quellenhof Luxury Resort Lazise

Quellenhof See Lodge

Zeit für besondere Momente

Zwischen alpiner Ruhe und mediterraner Leichtigkeit

Im Quellenhof Luxury Resort Passeier eröffnet sich auf 10.500 m2 eine außergewöhnliche Spa-Welt. Insgesamt 25 Saunen, darunter die mehrfach ausgezeichnete See-Event-Sauna mit Show-Aufgüssen, sowie 12 beheizte Indoor- und Outdoor-Pools machen Wellness hier zu einem Erlebnis mit vielen Facetten. Auch Familien finden ihren Lieblingsplatz: Im Acqua Family Parc, Südtirols größtem Wasserpark, sorgen Wasserattraktionen und abwechslungsreiche Erlebnisbereiche für gemeinsame Urlaubsmomente.

QUELLENHOF LUXURY RESORTS Südtirol | Gardasee

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Am Gardasee zeigt sich der Quellenhof von seiner mediterranen Seite. Das Quellenhof Luxury Resort Lazise verbindet stilvolles Ambiente mit einem großzügigen 2.000 m2 großen Wellness- und Spa-Bereich. Separate Ruhe- und Saunabereiche für Erwachsene und Familien mit Kindern ab 4 Jahren schaffen Raum für individuelle Erholung, während die mediterrane Gartenlandschaft zum Verweilen einlädt. Das Resort ist ganzjährig geöffnet und damit zu jeder Jahreszeit eine exklusive Adresse am „Lago“.

Ergänzt wird das Angebot durch die exklusive Quellenhof See Lodge in Südtirol. Das Adultsonly-Resort ab 14 Jahren begeistert mit einem 4.500 m2 großen See, in dem sich die alpine Kulisse eindrucksvoll widerspiegelt. Klare Architektur, viel Weite und ein leicht maledivisch anmutendes Ambiente verleihen der See Lodge ihre ganz besondere Atmosphäre. Auch kulinarisch bieten die Quellenhof Luxury Resorts besondere Erlebnisse. Im Quellenhof Luxury Resort Passeier lädt die Gourmetstube 1897 (2025 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet) zu Fine Dining in stilvollem Ambiente ein. Ergänzt wird das kulinarische Angebot durch das Sky-Restaurant Teppanyaki mit japanischem Show-Cooking direkt vor den Gästen und einem 360°-Panoramablick auf die umliegende Bergwelt. In der Quellenhof See Lodge bietet das underwater restaurant feine Fischspezialitäten in besonderer Atmosphäre. Und auch am Gardasee wird Genuss besonders inszeniert: Bei schönem Wetter öffnet sich das gläserne Cabriodach des Panorama Restaurants – für genussvolle Abende unter freiem Himmel. So unterschiedlich die drei Resorts auch sind, verbindet sie doch ein gemeinsamer Anspruch: besondere Orte für Erholung, Genuss sowie unbeschwerte und unvergessliche Urlaubsmomente zu schaffen.

Foto © Quellenhof Luxury Resorts - G&D Staschitz, zulupictures – CIN: IT021083A14BXNCSYW | IT021083A1UDA2XEZT | IT023043A1GPFDIWTJ

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üdtirols Bergwelt zeigt sich in warmen Herbstfarben, während am Gardasee die mediterrane Leichtigkeit noch lange spürbar bleibt: die ideale Gelegenheit für eine besondere Auszeit. Die Quellenhof Luxury Resorts verbinden an zwei Destinationen großzügige Wellnesswelten, feine Kulinarik und persönliche Gastfreundschaft mit viel Raum für Erholung und Genuss.


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Ö FFNUNGSZEITEN Jugendtreff „fResch“ Reschen JT Do.“fResch” 05.03.20Reschen ab 17.30 Uhr Eclairs selbst gemacht Do. 16:00 – 20:00 Uhr 15:00 – 22.00 UhrUhr SFr. a. 07.03.20 ab 19.00 JT “JuzeBUTTONS Hoad” St. Valentin Deine Mi. 16:00 – 20:00 Uhr Jugendtreff St.Valentin Fr. 15:00 – „Juze“ 22.00 Uhr M“JUBU” i. 11.03.20 ab 16.30 Uhr JT Burgeis Sa. 15:30 – 20:30 Uhr Strategiespiele JT Laatsch Sa.“JULO” 14.03.20 ab 19.00 Uhr Mi. 15:30 – 19:30 Uhr Dekoideen neuer Treff Fr. 15:30 – 16:00 Uhr Mädelstreff Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs JZ “JuMa” Mals Fr. Di.06.03.2020 um 17.00 16:00 – 20:00 Uhr Uhr Mi.Osterdeko 14:30 – 16:00 Uhr DIY nur für Mittelschüler*innen Jugendtreff „Citytreff“ Glurns Mi. 16:00 – 20:00 Uhr DDo. o. 12.03.20 ab 15:00 16: – 20:00 Uhr Uhr Vollversammlung Fr. 16:00 – 21:00 Uhr 16:00 – 21:00 Uhr ÖSa. ffnungszeiten: JT Glurns Di.“Citytreff” 16.00 – 20.00 Di 15:00 – 19:00 Uhr Do. 17.00 – 21.00 Mi 16:00 – 20:00 Uhr Fr.Fr18.00 16:00––22.00 22:00 Uhr Jugendhaus Phönix JT “Revoluzer” TaufersSchluderns i. 16:30 – 20:00 Fr D07. + 13.03.20 ab Uhr 15.00 Uhr Sa. 16:00 – 22:00 Mädchentreff: PizzaUhr machen + JH “Phönix” Schluderns Vatertagsgeschenk basteln Di 17:00 – 19:00 Uhr MMi i 11.03.20 16.00 16:00 – ab 20:00 UhrUhr Vatertagsgeschenk basteln Do 16:00 – 20:00 Uhr Fr 18:00 – 21:00JuMa Uhr Mals Jugendzentrum Sa 16:00 –GESCHLOSSEN 22:00 Uhr Fr.06.03.20 JT “Ju!P” Prad M Mi.i.11.03.20 17.00 16:00 – von 20:00 Uhrbis 20.00 Uhr Spieleabend Do.16:00 – 20:00 Uhr 15:00 – GESCHLOSSEN 21:00 Uhr SFr. a.14.03.20 Sa 15:00 – Burgeis 21:00 Uhr Jugendtreff JT “Jurali“ Lichtenberg Fr. Di.06.03.20 von 18.00 bis 23.00 Uhr 17:00 – 20:00 Uhr Treff geöffnet mit Kochabend Fr. 17:00 – 21:00 Uhr Sa.“Chillhouse” 07.03.20 GESCHLOSSEN JT Stilfs 15:15 – 20:00 Uhr bis 17.00 Uhr M Mi.i.11.03.20 von 15.00 Do. 15:15 – 20:00 Uhr BubbelWaffeln backen Sa. 16:00 – 22:00 Uhr Sa.“JuTsche” 14.03.20 Tschengls von 18.00 bis 23.00 Uhr JT Treff geöffnet mit Kochabend Mi. 17:30 – 20:30 Uhr Sa. 18.30 –„La:Ma“ 21.30 UhrLaas Jugendtreff JT Sa.Eyrs 07.03.20 ab 19.00 Uhr Mi. 15.00 – 17.00 Uhr Lachs – Zucchininudel Sa. 15.00 – 18.00 Uhr Anmeldung bis 06.03.20 erforderlich JT “La:Ma” Laas S Da.i.14.03.20 ab 15.30 16:00 – 20:00 Uhr Weitere Infos zu den ÖZ unter Schwimmen Latsch Instagram: la.ma_laas Info & Anmeldung bis 11.03.20 JZ “Freiraum” Schlanders bei Andy im La:Ma Di. 17:00 – 22:00 Uhr Jugendtreff Mi. 17:00 –Tschengls 22:00 Uhr Fr.Do. 6.03.20 18.00Uhr bis 22.00 Uhr 17:00von – 22:00 Fr. 17:00 – 23:00mit UhrNudel & langer Filmabend Sa. 17:00 – 23:00 Uhr Schokofondue JT “Check In” Goldrain JuZe „Freiraum“ Schlanders Derzeit geschlossen Di.“Green 03.03.20 JZ Turtle” Latsch Di. JuZe 15:00bleibt – 20:00 Uhr Das geschlossen 15:00 –ab 20:00 Fr.Mi. 06.03.20 20.00Uhr Uhr Do. 15:00 – 21:00 Uhr Filmabend im JuZe Fr. 15:00 – 21:00 Uhr Jugendzentrum „Green Sa. 15:00 – 21:00 Uhr Turtle“ Latsch JC “Taifun” Martell 16:00 22:00 D Si.a.16.00 – –19.00 UhrUhr JT Mi.Tarsch 15.00 – 18.00 Uhr Mi. 18:00 – 20:00 Uhr Di. 16.00 – 20.00 Uhr JT “All In” Kastelbell/Tschars Fr. M15.00 – 21.00 UhrUhr i. 16:00 – 21:00 Sa. Do.14.00 16:00– –21.00 21:00Uhr Uhr Fr. 17:00 – 22:00 UhrIn Goldrain Jugendraum Check 17:00––21.00 22:00Uhr Uhr MSa. i. 18.00 JT “Time Out” Schnals Jugendclub Taifun Martell Mi. 16.30 – 20.30 Uhr Sa.“JuZe” 07.03.20 von 14.00 – 20.00 Uhr JZ Naturns Geöffnet Mo. 16:00 – 22:00 Uhr 16:00 – von 22:00 Uhr– 18.00 Uhr SMi. a. 14.03.20 15.00 Do. 16:00 – 22:00 Uhr „Gianmo suchten“ Fr. 16:00 – 22:00 Uhr Workshop Sa. 16:00 – 20:00 Uhr Jugendtreff Tarsch JT “Kosmo” Plaus 15:00 – 19:00 M Mi.i.11.03.20 15.00 –Uhr 17.00 Uhr Do. 15:00 – 20:00 Uhr Filmnachmittag

Burgeis

JuBo hat wieder geöffnet Es freut uns ihnen mitteilen zu dürfen, dass das JuBo in Burgeis nach einer Pause wieder offen hat. Wir können hier gemeinsam spielen, quatschen oder Aktivitäten planen auf die ihr Lust habt. Kommt gerne vorbei, wir freuen uns auf euch!

Morter

Jugendtreff Morter Im Kulturhaus Morter entsteht derzeit ein neuer Jugendtreff. Auch wenn dieser noch nicht eröffnet hat, ist bei uns schon einiges los! Wir treffen uns regelmäßig, erleben gemeinsam eine gute Zeit und viele schöne Momente. Sei auch du gern ein Teil davon! Jugendzentrum Green Turtle Latsch Marion: Tel. +39 39 352 066 84 marion.greenturtle@jugendzentrum.bz


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Eine amüsante Knobelei wünschen wir euch. 1. Legendäre Figur von As Zu gewinnen gibt es diesmal wieder einen 2. Senatorin Julia ... 3. In Rabland ist die neue 50€ Einkaufsgutschein, einlösbar in den 4. 2027 startet der ... in G Eurospin-Filialen. Sende uns das neue5. die Direktorin des ache Lösungswort mit deinem Namen und dem 6. Letzte Woche gab es da 7. Die Gemeinde Taufens Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it 8. Vinschgerwind-Fotogra Einsendeschluss: 12.10.26, 9:00 Uhr 9. die Kirche in Tschirland

10. die Seitenaltäre in Tsc 11. die Landesrätin für So 12. die Fundstelle von Ötz 13. ein autofreies Schnals 14. ein König von Preußen BRD auch: ... März 15. der Arnold ... hat den T 16. der Trump heiß mit Vo 17. die Marienberger Patr 18. "längsgestreifte" Com 19. den KI Assistenten "C 20. Die keltscih-ilyrischen

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1. Legendäre Figur von Astrid Lindgren, Pippi ... 2. Senatorin Julia ... 3. In Rabland ist die neue Umfahrungstraße in den ... eingetragen worden 4. 2027 startet der ... in Graun neu 5. die Direktorin des acheoparc in Schnals heißt Johanna ... 1 2Woche 3 gab 4 es 5das "Festival 6 7 hinter 8 9den10 11 12 13 6. Letzte Bergen", "a ..." 7. Die Gemeinde Taufers im ... hat einen europäischen Preis gewonnen 8. Vinschgerwind-Fotograf, Gianni 9. die Kirche in Tschirland ist dem hl. ... geweiht 10. die Seitenaltäre in Tschirland hat der Naturnser Simon ... gemalt 11. die Landesrätin für Soziales heißt Rosmarie ... 12. die Fundstelle von Ötzi 13. ein autofreies Schnals ventilierender Ingenieur, Helmuth ... 14. ein König von Preußen hieß so, ein Philosoph und der aktuelle Kanzler der BRD auch: ... März 15. der Arnold ... hat den Terminator gespielt

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16. der Trump heiß mit Vornamen wie der ... Duck 17. die Marienberger Patres leben auch der Regel des hl. ... 18. "längsgestreifte" Comicfigur in Asterix 19. den KI Assistenten "Claude" hat ... entwickelt 20. Die keltisch-illyrischen Ureinwohner haben Schlanders "..." genannt „Nahrungsergaenzungsmittel“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels. Den Einkaufsgutschein gewinnt Michaela Renner aus Taufers im Münstertal. Der Gutschein ist ab 01.10.26 in der Wind-Redaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.

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ZWISCHEN

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s ist mittlerweile lieb gewordene Tradition, dass eine Delegation des Südtiroler Kulturinstituts, des Kulturhauses und der Gemeinde Schlanders pünktlich zum Start der Theatersaison des Südtiroler Kulturinstituts in Schlanders zu Besuch in die Vinschgerwind-Redaktion kommt. Heuer trudelten Hans-Christoph von Hohenbühel, der Vorsitzende des Südtiroler Kulturinstituts, Peter Silbernagl, der Direktor desselben, Martin Trafoier, Verwaltungsratsmitglied des Südtiroler Kulturinstituts, Daniel Clemente, der neue Präsident des Kulturhauses Schlanders und die Schlanderser Kulturreferentin Kunhilde von Marsoner am 16. September ein und überbrachten Programmhefte und viel Information dazu. Es ist genauso lieb gewordene Tradition der Kulturdelegation

jeweils zwei Fragen zu stellen: persönliche und unpersönliche – immer mit Bezug zu Stücken und Programm. Dem Neuling in der Runde, Clemente, haben wir zwei Fragerunden zukommen lassen. Vinschgerwind: Herr Clemente, was war Ihr letztes Geheimnis, das Sie gelüftet haben? Daniel Clemente: Ich kann sehr gut ein Geheimnis bewahren. Meistens lüftet es jemand vor mir. Dann gilt: Erstaunt sein. Das fällt in solchen Momenten auch einem Schauspieler schwer.

zwischen die Fronten gerät. Auf was freuen Sie sich mehr, auf die Schauspieler oder das Stück? Daniel Clemente: Das Kulturinstitut hat es auch in dieser Spielzeit wieder geschafft spannende Stücke und hochkarätige SchauspielerInnen aus Film und Fernsehen in unser Programm zu holen. Natürlich freut man sich, die Akteure live auf der Bühne erleben zu dürfen. Aber das Stück ist auch wichtig. Wenn das Stück nicht gefällt, retten den Abend die bekannten Namen auch nicht. Daher freue ich mich auf beides.

Vinschgerwind: Hochkarätiges Theater ist mit Sebastian Bezzel und Götz Otto auf der Bühne in Schlanders mit dem Auftakt-Stück „Geheimnisse“ garantiert. Zwillingsbrüder und ein Freund, der durch Geheimnisse

Vinschgerwind: Frau Marsoner, Demokratie ist…. Kunhilde von Marsoner: ...eine Staatsform, in der die politische Macht vom Volk ausgeht und diese durch freie Wahlen sowie

AUFFÜHRUNGEN KULTURHAUS KARL SCHÖNHERR SCHLANDERS 2026/27 Dienstag, 13. Oktober 2026

Mittwoch, 20. Jänner 2027

GEHEIMNISSE

FRIDA VIVA LA VIDA

VON SÉBASTIAN BLANC ST. PAULI THEATER, HAMBURG

VON LEOPOLD HUBER, LANDESTHEATER VORARLBERG/ WEITERSPIELEN

Dienstag, 14. November 2026

Dienstag, 02 . März 2027

PUTSCH

DIE QUELLE

VON DIETMAR JACOBS/ ALISTAIR BEATON, METROPOLTHEATER, MÜNCHEN

VON CALLE FUHR, THEATER AM WERK, WIEN

Samstag, 12. Dezember 2026

Dienstag, 04. April 2027

DIE WEIHNACHTSGESCHICHTE

SOPHIA ODER DAS ENDE DER HUMANISTEN

VON CHARLES DIECKENS, SAMUEL FINZI/HERBERT KNAUP

VON MORITZ RINKE, RENAISSANCE-THEATER BERLIN

Infos: Beginn jeweils um 19:30 Uhr I Einzelkarten Reservierung unter www.kulturinstitut.org oder Abendkasse Tel. 0473 732052


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Vinschgerwind: Das Stück „Putsch“ mit dem Metropoltheater München ist eine Anleitung zur Zerstörung einer Demokratie und bringt die Fragilität derselben auf die Bühne. Wie schützen Sie in Ihrem täglichen Tun die Demokratie? Kunhilde von Marsoner: Auf Gemeindeebene bedeutet Demokratie für mich vor allem, zuzuhören, unterschiedliche Argumente abzuwägen und gemeinsam nach guten Lösungen zu suchen. Als Gemeindereferentin möchte ich dazu beitragen, dass sich die Menschen gehört, ernst genommen und als Teil unserer Gemeinschaft verstanden fühlen. Demokratie lebt nicht nur von Wahlen, sondern vom täglichen respektvollen Miteinander, vom Dialog und von der Bereitschaft, auch andere Meinungen auszuhalten. Vinschgerwind: Herr Silbernagl, verläuft Weihnachten bei Ihnen immer harmonisch? Peter Silbernagl: Je nachdem in welchem Moment Sie uns erwischen. Das Wort „immer“ würden ich und meine Familie wohl bestreiten, aber harmonische Weihnachtsminuten hat es auf jeden Fall schon mal gegeben. Vinschgerwind: Samuel Finzi und Herbert Knaup stehen auf der Bühne in Schlanders und rezitieren und spielen „Eine Weihnachtsgeschichte“. Weihnachten ist Geldund Zeitverschwendung sagt das Stück. Was sagen Sie? Peter Silbernagl: Das Stück flüstert aber auch das Wort „Menschlichkeit“, ganz leise, fast weihnachtlich in den hoffentlich verschneiten, aber durch den Klimawandel wohl eher feucht-matschigen Theaterabend. In dem Sinne: Alle Jahre wieder kann das Theater familiäre und andere Verspannungen lösen. Vinschgerwind: Herr Clemente, was ist die Kunst des Lebens? Daniel Clemente: Die Kunst des Lebens ist zu leben. Glücklich zu sein und auch im Alltäglichen das Schöne und Wunderbare zu sehen. Wir haben schließlich nur das Eine. Dafür sollten wir unsere Zeit auch nutzen. Vinschgerwind: Frida Kahlo führte ein Leben für die Kunst. Frida nennt sich das Stück, das im Jänner in Schlanders zu sehen sein wird. Warum sollte man sich das Stück mit Vivienne Causemann ansehen?

Foto: Angelika Ploner

den Schutz von Grundrechten gesichert wird. Aber für mich bedeutet Demokratie auch, dass Menschen ihre Meinung frei äußern können, dass unterschiedliche Sichtweisen ihren Platz haben und dass verantwortungsvolle Entscheidungen gemeinsam getroffen werden.

Die Kulturdelegation zu Besuch beim Vinschgerwind: v. l. Peter Silbernagl, Hans-Christoph von Hohenbühel, Kunhilde von Marsoner, Martin Trafoier und Daniel Clemente Daniel Clemente: Ich glaube Frida Kahlo hat mittlerweile nicht nur in Mexiko Kultstatus, sondern gilt weltweit als Kunst- und Kultur-Ikone. Besonders junge Menschen identifizieren sich mit der Künstlerin, ihren Werken und ihrer Lebenseinstellung. Deshalb wünsche ich mir, das dieses Stück auf großes Interesse bei den neuen Generationen stößt und wir junges Publikum ins Theater bringen. Ein sicherlich sehenswertes, kunstvolles Stück, über ein Leben, das nicht ganz einfach war. Vinschgerwind: Herr Trafoier, die Medienlandschaft in Südtirol: Was sagen Sie dazu? Martin Trafoier: Mit der Medienlandschaft in Südtirol verhält es sich wie mit den Kirchturmglocken in einem Dorf. Da gibt es die große Glocke, die immer wieder einmal alle anderen übertönt, aber es gibt auch die anderen, kleineren, etwas leiseren, aber nicht weniger wichtigen Glocken, die sich auch Gehör zu verschaffen wissen und manchmal - wie das Zügenglöckchen - mit ihrer Botschaft aufschrecken und aufhorchen lassen. Vinschgerwind: Die Quelle bringt das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Journalisten und Politik und die Mechanismen des Whistleblowings auf die Bühne und ist eine Uraufführung u.a. mit Gerti Drassl. Warum werden Sie sich das Stück anschauen? Martin Trafoier: Diktatoren und Fanatiker aller Couleur schalten zuallererst Meinungsvielfalt und freie Presse aus und werfen ihre Kritiker ins Gefängnis; von Profit getriebene Konzerne vertuschen oder verharmlosen z. B. immer wieder gesundheits- oder umweltschädliche Produktionsverfahren, entlassen oder schüchtern Mitarbeiter*innen ein, die auf Risiken, Unregelmäßigkeiten oder Ungesetzlichkeiten hinweisen, und Whistleblower, die über solche Vorgänge und Praktiken Medien oder Gesetzesorgane informieren, müssen - wenn es um Millionengewinne geht - nicht selten um ihr Leben fürchten.

Dieses Stück von Calle Fuhr, der uns in der letzten Spielzeit mit „Aufstieg und Fall des René Benko“ begeistert hat, handelt von all dem und verspricht deshalb ein spannender Theaterabend zu werden. Vinschgerwind: Herr von Hohenbühel, wie oft haben Sie heute die KI verwendet? Hans-Christoph von Hohenbühel: Ich dachte zunächst: heute noch gar nicht – schließlich bin ich gleich nach dem Frühstück nach Schlanders gefahren; dann fiel mir ein, dass Direktor Silbernagl mich im E-Auto in Ihre Redaktion chauffiert hat: Die KI hatte ihren Arbeitstag also wohl schon vor mir begonnen – und vermutlich ist das typisch, denn wir begegnen ihr heute hundertfach, ohne es überhaupt zu bemerken. Vinschgerwind: „Sophia“ ist ein Stück über eine Maschine, die sich menschliche Züge aneignet. Die jüngsten Prognosen der KI Bosse sehen die KI als unkontrollierbares Risiko. Wie lautet Ihre Meinung dazu? Hans-Christoph von Hohenbühel: Das Stück heißt nicht zufällig ‚Sophia. Oder das Ende der Humanisten‘. Es erzählt von einem Wissenschaftler, der eine künstliche Sophia erschafft – und sich schließlich in sie verliebt. Damit stellt der Autor Moritz Rinke eine Frage, die weit über die Technik hinausgeht: Wenn eine Maschine Sprache, Empathie und vielleicht sogar Zuneigung überzeugend simulieren kann, worin besteht dann eigentlich das unverwechselbar Menschliche? Wie kontrollierbar die Risiken künftig sein werden, lässt sich schwer beurteilen. Spannend und herausfordernd finde ich aber: Je menschlicher Maschinen erscheinen, desto stärker zwingen sie uns, über Liebe, Nähe, Verantwortung – und letztlich über unser eigenes Menschsein – nachzudenken, unser Bewusstsein dafür zu schärfen, was Menschlichkeit ausmacht, und diese Menschlichkeit nicht preiszugeben. Interview: Angelika Ploner


38 /GESELLSCHAFT/

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Tschengls - Europa

Zwei E-Bikes auf Abwegen

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onntag, 17. Mai 2026: FCO Obermais spielt gegen Vigasio (bei Verona), ein spannendes Playout-Match steht an. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Wir reisen schon am Samstag an und unternehmen mit den E-Bikes eine Radtour im Hinterland vom Gardasee. Klappt unfallfrei, bleibt aber bis auf Weiteres die letzte Tour. Vor dem Fußballspiel treffen wir uns mit Obermais-Fans in einem vielbesuchten Restaurant in Bussolengo. Wir parken auf einem riesigen Parkplatz, werden sogar von einem Mann eingewiesen. Auf der Anhängerkupplung unseres Autos sind zu diesem Zeitpunkt ein Fahrradträger und zwei E-Bikes fixiert und abgesperrt. Nach dem Essen, das Adrenalin steigt, will sich die Gruppe auf dem Weg ins Stadion machen. Als mein Mann hinter das Auto geht, traut er seinen Augen nicht. Vom Fahrradträger samt Rädern keine Spur, nur ein abgeschnittenes Elektrokabel baumelt am Auto. Diebstahl. Was, hier? Wie kann das sein? Jemand muss doch etwas gesehen haben. Das war’s mit dem Plan vom Fußballspiel, es folgen Gespräche mit einem Geschäftsführer des Restaurants („schon mal vorgekommen“). Die entscheidende Wendung: Einem der E-Bikes hat mein Mann einen Tracker eingebaut, sodass er am Handy den Standort sieht. Das Diebesgut befindet sich in der Strada La Rizza in Verona. Kein gutes

Zeichen, wie uns der Herr vom Restaurant zu verstehen gibt. Der Grund dafür bleibt unklar. Auf jeden Fall sollten wir nicht selbst dorthin gehen, könnte gefährlich sein. Aha. Dann eben zur nächstgelegenen Carabinieristation. Eine Anzeige wollen wir machen? Am Sonntag? Das werde aber dauern. Und ob das was bringe? In Verona seien die Räder? Das sei nicht seine Zone. Bevor uns der Geduldsfaden reißt, telefoniert der Beamte dann doch mit den Kollegen der Polizia di Stato in Verona. Hoffnungsvoll verschieben wir die Anzeige auf später und vereinbaren einen Treffpunkt. Drei Polizeiautos mit je zwei Mann warten auf uns. „Andiamo a vedere“, heißt es öfters. Kurzum: Man sieht und findet nichts. Die Behörden sind freundlich, verhelfen uns aber trotz Standortangabe nicht zu den E-Bikes. Es handle sich um ein Nomadenlager in besagter Straße, dort einzudringen sei nicht möglich. Wir kehren nach Bussolengo zurück, um Anzeige zu erstatten: Fahrradträger und zwei E-Bikes futsch. Parallel läuft ein Fußballkrimi, mit dem Handy auf den Knien schaue ich im Carabinierikammerle am Livestream mit. So eine Anzeige dauert. Inzwischen wissen wir, dass der FCO den Klassenerhalt in der Serie D geschafft hat, das bleibt an diesem Tag allerdings die einzige Erfolgsmeldung. Wir fahren wie die Abgestiegenen mit gesenkten Köpfen nach Hause. Tags darauf sehen wir am Han-

dy eine Standortveränderung, ein weiterer Anruf auf der Quästur in Verona bleibt wirkungslos. Dann beginnt der eigentliche Radlkrimi. Nach zwei Tagen lautet der neue Standort des Rads Ungarn! Das getrackte Rad befindet sich auf einer Autobahnraststätte. Der nächste Standort bringt dann Schwung in die Sache: In Recea in der Region Walachei im südwestlichen Rumänien bleiben die GPS-Angaben stehen. Wieso denn Rumänien? Wir wissen es nicht. Mein Mann handelt (ich habe zugegeben schon bei der Heimfahrt von Bussolengo aufgegeben und muss deshalb sämtliche Lorbeeren an Hartnäckigkeit und kriminalistischem Spürsinn weiterreichen, war eher der zweifelnde Klotz am Bein …) und sucht auf GoogleMaps die nächstgelegene Polizeistation, der er kurzerhand eine E-Mail mit der Kompaktversion des Sachverhalts und die Standortangabe schickt. Wir wissen zu diesem Zeitpunkt nur, dass eines der Fahrräder dort ist, denn das andere ist nicht getrackt. Mitgeschickt wurden das Protokoll der Anzeige und die Kontaktdaten. Kurz darauf meldet sich ein rumänischer Polizist über Whatsapp. Er kümmere sich um den Fall und bitte laufend um die Aktualisierung des Standorts. Wir zweifeln an der Vertrauenswürdigkeit. Handelt es sich tatsächlich um eine Polizeistation oder tappen wir gerade irgendwo rein? Nach Beratungen mit Carabinieri aus

Foto: Maria Raffeiner

Dieses gestohlene und aufgefundene Fahrradpaar ist wieder zuhause.

dem Vinschgau (danke!) schreiben wir an die italienische Botschaft in Bukarest. Bis heute keine Antwort. Dann heißt es eben zu vertrauen und den Unbekannten mit den Standortangaben und mit Fotomaterial zu versorgen, damit er auch das richtige Fahrrad findet. Wenig später dann der Paukenschlag als Whatsapp-Nachricht: „La informo che le vostre biciclette sono state identificate e si trovano attualmente sotto la custodia della polizia romena.“ Er konnte beide unsere E-Bikes (sie sind zusammengeblieben, was für ein Zufall!) in Gewahrsam nehmen. Wir können es kaum glauben, erhalten dann aber Fotos. Ja, das sind sie. Blankgeputzt und wohl für einen Verkauf vorbereitet. Näheres ist uns nicht bekannt. Zunächst kommen sie für einige Wochen in die Polizeistation von Drobeta-Turnu Severin, einer Kleinstadt an der serbischen Grenze. 1.200 km von Tschengls entfernt. Um sie wieder zu erhalten, müssen wir den Besitz nachweisen. Wir suchen Kassazettel, Seriennummern (Empfehlung: notieren!) und Fotos, erhalten von einem Radgeschäft eine schriftliche Bestätigung. Dann kommt grünes Licht: Wir dürfen nun die Fahrräder abholen lassen, dafür braucht es aber eine notariell beglaubigte Vollmacht. Eine Freundin kennt sich mit Speditionsfirmen bestens aus und stellt uns den Kontakt zu einem rumänischen Frächter her (danke!), dann unterschreibt uns ein Notar die Vollmacht. Am 7. August verändert sich der Standort und wir verfolgen am Handy, wie die E-Bikes über Wien nach Innsbruck kommen, wo wir sie in Empfang nehmen. Darüber freuen wir uns, denn der Schaden hält sich nun in Grenzen (Fahrradträger) und wir düsen wieder mit E-Bikes durch die Gegend. Sie haben zwar ein paar Schrammen davongetragen von den Erlebnissen der letzten Monate, doch lassen sie sich die weite Reise nicht anmerken. Maria Raffeiner


01.10.26

Vinschgerwind 20-26

/WANDERN/ 39

WANDERTOUR NATURNSER SONNENBERG

Fotos: Fotostudio 2000

Kult- und Kraftplatz Wallburgboden

Die Wanderung startet im Zentrum von Naturns. Über die Feldgasse und die St.-Prokulus-Straße erreicht man den Einstieg in den Wanderweg Nr. 39/91. Dieser Beschilderung folgend, gelangt man auf die asphaltierte Zufahrtsstraße zum Restaurant Wiedenplatzer Keller. Vom Restaurant ausgehend führt ein Wanderweg, umsäumt von Edelkastanien-Bäumen, lichtem Wald und Gebüsch für etwa 5 Gehminuten relativ steil bergan zum „Wallburgweg“. Dem eben verlaufenden Weg folgend, geht es, einmal die Zufahrtsstraße zu den Höfen am Sonnenberg querend, weiter entlang der Hänge des Naturnser Sonnenbergs. Der ehemalige Waalweg führt an der alten Waalerhütte vorbei in westliche Richtung bis zum Aussichtspunkt Wallburgboden. Dieser geschichtsträchtige Ort war, vermutlich in der Eisenzeit, Standort einer „unteren“ und „oberen“ Wallburg. Auch heute

noch verströmt dieser Kraftplatz eine ganz besondere Energie. Der Rückweg verläuft auf dem ersten Teilstück gleich wie der Hinweg. An der zweiten Abzweigung mit der Beschilderung zum „Schwalbennest“ geht es leicht bergab bis zur Jausenstation. Nach dem „Maurbamhof“ erfolgt das letzte Stück des Abstiegs über eine schmale Teerstraße. Dem Schlossweg und der Feldgasse folgend, erreicht man schließlich wieder den Ausgangspunkt im Ortszentrum. Besonderheiten/Tipps Entlang von einstigen historischen Bewässerungskanälen gelangt man zu einem leicht erreichbaren, sehr lohnenswerten Aussichtspunkt oberhalb von Naturns. Die Wanderung zeichnet sich durch das tolle Panorama mit Blick ins Schnalstal, auf Schloss Juval und in den Vinschgau aus

TOURENDATEN Wegverlauf: Naturns - Panoramaweg Wiedenplatzer Keller - Wallburgweg - Wallburgboden Schwalbennest - Naturns Höhenmeter: 470 hm Strecke: 7,2 km Dauer: 2,15 h i

TOURISMUSGENOSSENSCHAFT NATURNS RATHAUSSTRASSE 1 – 39025 NATURNS TEL. +39 0473 666077 WWW.NATURNS.IT


40 /BILDUNGSZUG/

Bildungsausschuss Taufers i.M. – Mals

Vinschger Literaturtage 20. September – 11. Oktober 2026

Freitag, 02.10.2026, um 19.30 Uhr St. Johann-Kirche – Taufers i.M.

Lesung mit Lorena Pircher Musik: Lukas Punter Vinschger Literaturtage Lorena Pircher liest unveröffentlichte Langgedichte aus 20. September – 11. Oktober 2026 ihrem neuen literarischen Projekt „retrouvailles“ sowie Passagen aus ihrem zuletzt erschienenen Lyrikband Laas – Schlanders – Taufers i.M.„eure – Mals stimmen eure sprachen“ (edition exil, Wien, 2024). Die Autorin aus Taufers i.M. studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Englisch und Französisch und arbeitet als Lektorin im Verlagswesen sowie als Dolmetscherin aus dem Italienischen, Französischen und Spanischen in Wien. Für ihr Schreiben erhielt sie Stipendien und wurde mehrmals ausgezeichnet.

Sonntag, 11.10.2026, um 17:00 Uhr St.-Benedikt-Kirche in Mals Lesung mit Roberta Dapunt Ausstellung von Antoinette Bader Einführung: Michael Fliri

Bildungsausschuss Prad

„Immer Hier“ – Queere Geschichte Südtirols wird hörbar und sichtbar Mit dem Projekt „Immer Hier“ werden die queere Geschichte und LSBTQIA+ Geschichten mehrerer Generationen aus ganz Südtirol sichtbar und hörbar. In der ersten Phase wurden Audio-Interviews mit Menschen aus verschiedenen Teilen des Landes geführt. Die Interviews, die Einblicke in persönliche und gemeinschaftliche Erfahrungen geben, werden auf einer eigens gestalteten Webseite in voller Länge veröffentlicht. In der zweiten Projekt-Phase kommen die Geschichten direkt in die Gemeinden. Am 08.10.2026 um 19:30 Uhr macht „Immer hier“ Station in der Bibliothek Prad. An diesem Termin haben die Besucher die Möglichkeit, die Geschichten vor Ort kennenzulernen und mehr über das Projekt zu erfahren. Beim anschließenden Gesprächsabend gibt es Raum für Fragen, Begegnung und Austausch. „Immer Hier“ möchte zeigen, dass LSBTQIA+ Menschen schon immer Teil Südtirols waren und sind – als Familienmitglieder, Nachbarinnen, Freunde oder Kolleginnen. Gleichzeitig soll das Projekt durch Erzählen einerseits und Zuhören andererseits dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und Austausch anzuregen. Initiiert wurde das Projekt von der Regisseurin Martine De Biasi, Projektträgerin ist die Sozialgenossenschaft Eklektika. Die zweite Phase wird von der Fachstelle Gewaltprävention im Forum Prävention begleitet. Martine De Biasi koordiniert das Projekt.

Die Bände von Roberta Dapunt in deutscher Sprache „Nauz, die krankheit wunder“ und „Synkope“ wurden 2012, 2021, und 2022 in den Lyrik-Empfehlungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung nominiert. Kürzlich gewann sie den Premio Montale, den wichtigsten Lyrikpreis Italiens. Im Herbst 2026 erscheint „Das Wort gegenüber / Il verbo di fronte“ im Folio Verlag, in der deutschen Übersetzung von Alma Vallazza.

Queere Geschichte Südtirols sichtbar machen Do, 08.10.2026 www.eklektika.it

Die Designerin Antoinette Bader präsentiert eine neue Kollektion von Tierköpfen, die aus zweifarbigem Filz gefertigt sind. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen die außergewöhnlichen Eigenschaften des Materials. In ihrer gestalterischen Auseinandersetzung mit Filz experimentiert sie mit Verformung, Eigenspannung und raffinierten Schnitttechniken. So verwandelt sie die flache Meterware in ausdrucksstarke, dreidimensionale Objekte, die die Vielseitigkeit und das skulpturale Potenzial des Materials eindrucksvoll sichtbar machen. Nach ihrer Ausbildung zur Schneiderin und zur Fachlehrerin für Textile und Technische Gestaltung absolvierte sie ein Designstudium an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Ihre Arbeiten verbinden gestalterische Klarheit mit handwerklicher Präzision und einer sinnlichen Auseinandersetzung mit Material, Form und Haptik.

GESPRÄCHSABEND Queere Geschichte Südtirols sichtbar machen GESPRÄCHSABEND Queere Geschichte Südtirols sichtbar machen GESPRÄCHSABEND

www.eklektika.it www.eklektika.it

Sehe es deutlich, beständig mir an der Seite „Meine existenzielle Einsamkeit ist ein Perpetuum mobile, schwebend zwischen Isolation und dem Bedürfnis, sich mitzuteilen. Hinter der Fassade öffentlicher Reden und geschriebener Worte verbergen sich die Zeichen eines inneren Leidens. Es ist die Einsamkeit der Seele: keine sichtbare, äußere Isolation, sondern ein tiefgründiger Zustand, den nicht einmal das Schreiben zu heilen vermag. Der poetische Akt trägt meine Worte in die Welt hinaus, doch sie entspringen einem Geist, der vor der inneren Leere kapituliert. All dies geschieht auf einem Weg, auf dem mich die Poesie von jeher begleitet. Daher könnte ich mir keine treuere Gefährtin vorstellen.“

KASTELBELL/TSCHARS

TARSCH

LATSCH

MARTELL

GOLDRAIN/MORTER

SCHLANDERS

KORTSCH

LAAS

STILFS

PRAD

SCHLUDERNS

GLURNS/TAUFERS I. M.

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU

MALS

Vinschgerwind 20-26 01.10.26

GRAUN

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Uhr 19:30 Do, 08.10.2026 Bibliothek Do, 08.10.2026 Uhr Prad 19:30 19:30 Uhr Prad Bibliothek Bibliothek Prad


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Bildungsausschuss Mals

Bildungsausschuss Schlanders

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Vor Ort unterstützt du Sul posto puoi sostenere unterstützt du Sulevento posto puoi sostenere dieses EventVor mitOrt deinem questo con il tuo dieses Event mit deinem

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solidarischen solidarischen contributo contributo Beitrag solidale Beitrag solidale

Der Perlagger-Club EO veranstaltet in Zusammenarbeit Öffnungszeiten | orari: 9-12 & 19:30-22 mit dem Bildungsausschuss Schlanders einen

Bibliothek, Gen. I. Verdroßstr. 26 Bibliothek,| Gen. I. Verdroßstr. Öffnungszeiten orari: 9-12 & 19:30-22 26

Work Up - Streetwork - HUB37, Otto Huber Str. 37 Work Up& -19:30-22 Streetwork - HUB37, Otto Huber Str. 37 Öffnungszeiten | orari: 9-12

Öffnungszeiten | orari: 9-12 & 19:30-22

Alle Veranstaltungen sind barrierefrei zugänglich Tutti gli eventi sono privi di barriere Alle Veranstaltungen sind barrierefrei zugänglich architettoniche

05.10. montag | lunedí

19.10. montag | lunedí

05.10. montag | lunedí 9-11 Uhr (de) Larissa Fliri

Tutti gli eventi sono privi di barriere architettoniche

Perlaggerkurs

9-11 Uhr (de)19.10. Ulrike Nagler Una montag | lunedí Dance for Health – Reise zu deiner Placenta

Kundalini Yoga

9-11 UhrUhr (de) Larissa Fliri 19:30-21:30 (de) Elisabeth Paris Yoga der Natur Auflösung patriarchaler YinKundalini & Yang, Urprinzip Prägungen

9-11 Uhr (de) Ulrike Nagler Una

19:30-21:30 Uhr (de) Andrea Fleckinger Dance for Healthund – Reise zu deiner Placenta Balance statt Dominanz, GeschlechterGenerationverhältnisse in matriarchalen Gesellschaften

19:30-21:30 Uhr (de) Elisabeth Paris 19:30-21:30 Uhr (de) Andrea Fleckinger & Yang, Urprinzip der Natur Auflösung patriarchaler 06.10. Yin dienstag | martedí Balance statt Dominanz, Geschlechter- und 20.10. dienstag | martedí Prägungen Generationverhältnisse in matriarchalen Gesellschaften

Anmeldung | Iscrizione

9-11 Uhr (de) Gabi Gufler Corepower - Stärke dein Zentrum - deine Mitte

blufink.com/rotes-zelt/

Anmeldung | Iscrizione

mit Beginn am Mittwoch, den 04.11.2026 um 19:00 Uhr in der BASIS in Schlanders 20.10. dienstag | martedí weitere Termine sind: Dienstag, der 10.11.2026, 9-11 Uhr (de) Katharina Vögele Primal.Body.Power Deiner Kraft und Lust auf der Spur der 18.11.2026, Mittwoch, der 25.11.2026 21.10. mittwoch | Mittwoch, mercoledí 9-11 Uhr (de) Katharina Vögele Primal.Body.Power Deiner Kraft und Lust auf der Spur

06.10. dienstag | martedí

19:30-21:30 Uhr (de) Carmen Gerstl Schoßraumprozessbegleitung – eine Reise in die Welt 9-11 Uhr (de) Gabi Gufler deines Schoßraums

blufink.com/rotes-zelt/

19:30-21:30 Uhr (de) Silvia Krautwald Einführung in die Hormonbalance

Corepower - Stärke dein Zentrum - deine Mitte

07.10. mittwoch | mercoledí 19:30-21:30 Uhr (de) Carmen Gerstl 9-11 Uhr (de) Julia Maria Kuenrath Schoßraumprozessbegleitung – eine Reise in die Welt Pilates – Zeit für dich & deinen Wohlfühlkörper deines Schoßraums 19:30-21:30 Uhr (de) Bridgette Kuntner & Sophia Christandl

Zurück zur eigenen Stimme 07.10. mittwoch | mercoledí

08.10. donnerstag | giovedí 9-11 Uhr (de) Julia Maria Kuenrath 9-12 Uhr – Zeit für dich & deinen Wohlfühlkörper Pilates

9-11 Uhr (it) Lisa Di Gennaro 19:30-21:30 Uhr (de) Silvia Krautwald Alla scoperta del Chakra dell’energia e delle emozioni e Einführung in die Hormonbalance come equilibrarlo

Die Teilnahmegebühr beträgt 25 €, in diesem Betrag ist9-11der Mitgliedsbeitrag 2027 enthalten. Anmeldung: Uhr (it) Lisa Di Gennaro Alla 3246296788 scoperta del Chakra dell’energia delle emozioni e 22.10. donnerstag | giovedí Tel. oder eperlaggerclub@gmail.com come equilibrarlo 19:30-21:30 Uhr (de) Astrid Weiss | mercoledí 21.10. mittwoch Meine Stärken – Meine Farben: Eine kreative Reise zur eigenen Kraft

9-12 Uhr Raum für dich, Austausch, Bücher stöbern, einfach sein Raum für dich, Austausch, Bücher Uhr stöbern, einfach sein 19:30-21:30 (de) Astrid Weiss Spazio per te, perUhr scambiarsi, sfogliare libri o rilassarsi 19:30-21:30 (de) Bridgette Kuntner & Sophia Christandl Spazio per te, per scambiarsi, sfogliare libri o rilassarsi

bitte Yogamatte/Decke/Sitzkissen mitbringen portare tappetino yoga/coperta/cuscino

Sprachencafé / Caffè delle lingue / Language Café Sprachencafé / Caffè delle lingue / Meine Stärken – Meine Farben: Eine kreative Reise zur

19:30-21:30 Uhreigenen (de) Eva Kainz Zurück zur Stimme Entdecke deine Wutkraft Wut ist Klarheit, Fokus und Energie, Einführungsworkshop 08.10. donnerstag | giovedí

19:30-21:30 Uhr (de) Petra Massardi eigenen Kraft Weibliche Lust – Sexualität & Lebenskraft

22.10. donnerstag | giovedí

09.10. 9-12 freitag | venerdí Uhr

23.10. freitag | venerdí

9-12 Raum fürSilvia dich,Holzner Austausch, Bücher stöbern, einfach sein 9-11 Uhr (de) Martina 9-11 Uhr (de) & Martina Wienchol De Uhr Rosi für dich, Austausch, Bücher stöbern, einfach sein Verbindung – Quelle unseres Seins / Yoga und Klang Herbstes Spazio per te, per scambiarsi, sfogliare libri o rilassarsi Die Geschenke des Raum

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Spazio per te, per scambiarsi, sfogliare libri o rilassarsi

19:30-21:30 Uhr (de) Marlene Patscheider 19:30-21:30 Uhr (de) Eva Kainz Rio Abierto – der offene Fluss

Entdecke deine Wutkraft Wut ist Klarheit, Fokus und Energie, Einführungsworkshop

19:30-21:30 Uhr (it) Mariatullia Pedrotti Contact / Improvisation 19:30-21:30 Uhr (de) Petra Massardi

in der Bibliothek Schlandersburg am / nellaCafé Biblioteca Language di Silandro il / at theinlibrary Schlandersburg on der Bibliothek Schlandersburg am / nella Biblioteca di Silandro il / 9-11 Uhr (de) Martina De Rosi at the/ library Schlandersburg on 3.,Die10., 17.,des 24. Oktober / Ottobre October Geschenke Herbstes Uhr (it) Mariatullia Pedrotti 3., 7.,19:30-21:30 14., 21., 28. November / 10., Novembre 17., 24. Oktober// November Ottobre / October 2026 Contact / Improvisation 7., 14., 21., 28. November / Novembre / November 2026 10:00–11:30 Sprachen/Lingue/Languages: 10:00–11:30 *Deutsch+Dialekt - Italiano - English Weibliche Lust – Sexualität & Lebenskraft

09.10. freitag | venerdí

23.10. freitag | venerdí

9-11 Uhr (de) Silvia Holzner & Martina Wienchol Verbindung – Quelle unseres Seins / Yoga und Klang

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19:30-21:30 Uhr (de) Marlene Patscheider Rio Abierto – der offene Fluss

Glurnser Orgelherbst

DieOrgelkonzert Schöne Biest

Orgelkonzert

Bildungsausschuss Glurns/Taufers i. M.

und das

r e D

Organist und Kirchenmusiker, Bern (CH) an der historischen Mauracher – Orgel

*Hinweis zu HELLO CIAO Deutsch+Dialekt: In HALLO Organist und Kirchenmusiker, Bern (CH) an der historischen Mauracher – Orgel den Einheiten im Oktober wird Deutsch angeGlurnser Orgelherbst boten, während in den Einheiten im November anstelle Sprachen/Lingue/Languages: *Deutsch+Dialekt - Italiano - English von Deutsch der Südtiroler Dialekt angeboten wird. Orgelkonzert

*Hinweis zu Deutsch+Dialekt: In den Einheiten im Oktober wird Deutsch angeboten, während in den Einheiten im November anstelle von Deutsch der Südtiroler Dialekt angeboten wird.

mit

Die Schöne Biest undUhr in der Fr., 02. Oktober 2026 um 20:00 das Pfarrkirche von Glurns

Jürg Brunner

Organist und Kirchenmusiker, Bern (CH)

Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachencafé. An jedem Tisch wird ein/e Gesprächsleiter/in die Konversation in Gang setzen.

Persone, culture e lingue si incontrano al Caffè delle lingue. A ogni tavolo un moderatore di madrelingua guiderà la conversazione.

an der historischen Mauracher – Orgel

Die Schöne Biest und das

Sprachencafé / Caffè delle lingue / Language Café

Bildungsausschuss Kastelbell - Tschars

in der Bibliothek Schlandersburg am / nella Biblioteca di Silandro il / at the library Schlandersburg on

Bildungsausschuss Kastelbell - Tschars

Fr., 02. Oktober 2026 Pfarrkirche Glurns Uhr TANZ MIT20:00 UNS

3., 10., 17., 24. Oktober / Ottobre / October 2026 7., 14., 21., 28. November / Novembre / November 2026 10:00–11:30 SCHNITZKURS

Mit Josef Stricker -

Du hast Spaß am Tanzen? Du liebst es, dich zur Musik zu bewegen?

BLUATSCHINK BLUATSCHINK MUSIK & KABARETT BLUATSCHINK MUSIK & KABARETT MUSIK & KABARETT

WO

Turnhalle Grundschule Kastelbell

Freitag, - Reschen/Vereinshaus Beginn: Freitag,20.11.2026 20.11.2026 - Reschen/Vereinshaus - Beginn:-20:00 Uhr 20:00 Uhr scan me

scan me

Reservierung: online: https//reservation.ticketleo.com/event/36439/bluatschink-kabarett Reservierung: Reservierung: online: https//reservation.ticketleo.com/event/36439/bluatschink-kabarett online: https//reservation.ticketleo.com/event/36439/bluatschink-kabarett Tel.: +39 348 737 6282 oder über Whatsapp

+39737 348 6282 737 6282 oderüber über Whatsapp Tel.: +39Tel.: 348 oder Whatsapp

25 Jahre

scan me

KOSTEN BEITRAG

90€

Bezirksservice Bildungsausschüsse Vinschgau Ludwig Fabi

Die Freude am Schnitzen HELLO CIAO entdecken HALLO

Günther Brenn aus Schlanders zeigt uns einen Gruppentanz den jeder für sich alleine tanzen kann. Es ist eine choreografische Tanzform, bei der einzelne Tänzer unabhängig von der Geschlechterzugehörigkeit in Reihen und Linien vor- und nebeneinander tanzen. Die Tänze sind passend zur Musik choreografiert, die meist aus den Kategorien Country und Pop stammen.

reitag, 20.11.2026 - Reschen/Vereinshaus - Beginn: 20:00 Uhr Eintritt: 20,00 Euro inkl. Fingerfood Eintritt: 20,00 Euro inkl. Fingerfood Eintritt: 20,00 Euro inkl. Fingerfood

People, cultures and languages meet at the Language Café. At each table a conversation leader will get the conversation going.

Fr., 02. Oktober 2026 Pfarrkirche Glurns Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars 20:00 Uhr

Bildungsausschuss Graun

Der

mit

Jürg Brunner

mit Jürg Brunner

r e D

/BILDUNGSZUG/ 41

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KURS I Dienstag 06.10 20.00 - 21.30 Uhr 8 Treffen

Beim Schnitzkurs mit Josef Stricker dreht sich alles um die Freude am Arbeiten mit Holz. Mit fachkundiger Anleitung entstehen aus einem Stück Holz Schritt für Schritt eigene kreative Werke. Ein Kurs für alle, die das traditionelle Handwerk kennenlernen und selbst ausprobieren möchten. Sprachen/Lingue/Languages:

*Deutsch+Dialekt - Italiano - English

*Hinweis zu Deutsch+Dialekt: In denWO Einheiten im Oktober wird WANN Deutsch angeboten, während in denSPÄT WIE KURS IV Einheiten im November anstelle von Deutsch der Südtiroler Dialekt angeboten wird.

Grundschule Samstag jeweils Montag 05.10 Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachencafé. An jedem Tisch wird Kastelbell 10. Oktober 14.30 - 17.30 20.00 - 21.30 Uhr ein/e Gesprächsleiter/in die Konversation in Gang setzen. 8 Treffen 8 Treffen

Anmeldung bis 30. September Kathi Donà: 338 215 2648

Persone, culture e lingue si incontrano al Caffè delle lingue. A ogni tavolo un moderatore di madrelingua guiderà la conversazione.

KOSTEN People, cultures and languages meet at the Language Café. At each table Anmeldungen bei BEITRAG a conversation leader will get the conversation going. Helga Pircher: 388 936 9048

100€

Tel. 348 7651492 bezirksservice.vinschgau@kre-aktiv.it https://deutsche-kultur.provinz.bz.it/de/weiterbildung-und-sprache/home

jetzt auch auf www.facebook.com/ vinschger.bildungszug


42 /BAUPLATZ/

Vinschgerwind 20-26 01.10.26

Großzügige Innen- und Außenbereiche schaffen beim neuen Kindergarten Feldgasse viel Platz zum Spielen, Entdecken, Lernen und für Begegnung.; Schul- und Bildungsreferent Michael Ganthaler und Bürgermeister Zeno Christanell freuen sich darüber, den Kindergartenkindern von Naturns zeitgemäße Strukturen zur Verfügung stellen zu können.

Neuer Kindergarten in der Feldgasse startet ins Bildungsjahr 2026/27

N

aturns setzt zum Beginn des neuen Bildungsjahres auf moderne Bildungs- und Betreuungsangebote: Der neue Kindergarten in der Feldgasse bietet Platz für 100 Kinder und verbindet zeitgemäße Architektur mit einem innovativen pädagogischen Konzept. Pünktlich zum Start des Bildungsjahres 2026/27 ist der neue Kindergarten in der Feldgasse in Betrieb gegangen. Nach rund zwei Jahren Bauzeit steht den jüngsten Bürgerinnen und Bürgern damit eine moderne Einrichtung zur Verfügung. In vier Gruppen werden derzeit 86 Kinder betreut. Das Gebäude wurde von der Bietergemeinschaft rund um das Büro KUPArch aus Brixen geplant und bietet neben großzügigen Gruppenräumen auch flexibel nutzbare pädagogische Bereiche, Rückzugsorte und Begegnungsflächen. „Mit dem neuen Kindergarten schaffen wir Räume, die den heutigen Anforderungen an Bildung und Betreuung entsprechen. Kin-

der brauchen Platz zum Spielen, Entdecken, Lernen und für Begegnung – genau diese Möglichkeiten bietet die neue Einrichtung“, betont Schul- und Bildungsreferent Michael Ganthaler. Ein besonderes Augenmerk lag bei der Planung auf der Verbindung von Architektur und Pädagogik. Je zwei Gruppenräume befinden sich auf jedem Stockwerk und bilden mit Garderobe und Waschraum jeweils eine Funktionseinheit. Dazwischen liegen pädagogische Räume, die flexibel genutzt werden können. Rund um die großzügige Haupttreppe entsteht ein Spielkorridor mit Nischen, die sowohl Erlebnis- als auch Rückzugsräume schaffen. Auch energetisch und ökologisch ist der Neubau zeitgemäß ausgestattet. Das extensiv begrünte Dach verfügt über eine Photovoltaikanlage, die Aufenthaltsräume sind nach Süden ausgerichtet und große Fenster sorgen für viel Tageslicht. Ein überdachter

Hof und ein großzügiger Garten bieten den Kindern unterschiedliche Möglichkeiten für Bewegung, Spiel und Rückzug. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Bauleitung und den Firmen ist es nicht nur gelungen zeitgerecht und im Kostenrahmen zu bauen, mit den Abgeboten wurde sogar die komplette Realisierung der neuen Küche (ca. 460.000 Euro) sowie Teile der Außengestaltung (ca. 60.000 €) finanziert. „Der neue Kindergarten ist eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Gemeinde. Wir schaffen damit nicht nur ein modernes Gebäude, sondern verbessern auch langfristig die Rahmenbedingungen für Kinder, Familien und das pädagogische Personal“, erklärt Bürgermeister Zeno Christanell. „Dass gleichzeitig der Kindergartenstandort im Generationenpark weiterentwickelt werden konnte, ermöglicht uns eine noch bessere und zukunftsfähige Ordnung der Kinderbetreuung in Naturns.“


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Diese Räumlichkeiten stehen nun dem Kindergarten Generationenpark und der Kindertagesstätte zur Verfügung. Dort werden im Bildungsjahr 2026/27 insgesamt 41 Kindergartenkinder in zwei Gruppen betreut, zudem stehen 30 Plätze in der Kindertagesstätte zur Verfügung. Diese können in Zukunft dank der Fördermittel aus dem Piano Nazionale di Ripresa e Resilienza (PNRR) bei Bedarf bis auf 50 Plätze aufgestockt werden. Auch am Kindergartenstandort Staben bleibt das Angebot bestehen: Dort werden in einer Gruppe 21 Kinder betreut. Zum neuen Kindergartenjahr gibt es zudem eine Neuerung bei den Öffnungszeiten: In der Einrichtung in der Feldgasse wird die reguläre Öffnungszeit für eigens dafür eingeschriebene Kinder bis 16 Uhr verlängert. Damit soll das Betreuungsangebot noch besser an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Familien angepasst werden. Der Neubau ist Teil einer längerfristigen Entwicklung der Kinderbetreuung in Naturns. Der frühere Kindergarten im „FloraAnger“ war 1975 gemeinsam mit der Grundschule eingeweiht worden. Aufgrund des Bevölkerungswachstums wurde das Gebäude im Laufe der Jahre mehrfach erweitert und beherbergte schließlich sechs Gruppen. Veränderte pädagogische Konzepte und neue Anforderungen an die Räume machten eine Neuorganisation notwendig. Mit dem Kindergarten im Generationenpark und nun dem Neubau in der Feldgasse verfügt die Gemeinde heute über zwei absolut zeitgemäße Strukturen für die Kinderbetreuung. Auch für die weiteren Bildungsangebote beginnt im September wieder der Betrieb: Im Schulsprengel Naturns besuchen insgesamt 659 Schülerinnen und Schüler die Grundund Mittelschule – 424 Kinder die Grundschule und 235 Jugendliche die Mittelschule. An der Musikschule Naturns sind 432 Schülerinnen und Schüler eingeschrieben, weitere

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54 besuchen die Außenstelle in Schnals. Der Musikschulunterricht beginnt am Montag, 14. September 2026; die genaue Stundeneinteilung wird Anfang September telefonisch über die jeweilige Lehrperson mitgeteilt. „Gute Bildung beginnt mit den richtigen Rahmenbedingungen“, sagt Schul- und Bildungsreferent Michael Ganthaler. „Mit den neuen Räumlichkeiten in der Feldgasse und den weiteren Angeboten der Gemeinde wollen wir Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten geben, sich von Anfang an gut zu entwickeln und ihre Interessen und Fähigkeiten zu entfalten.“ Auch die Kindergartendirektorin Renate Kollmann, ihre erste Mitarbeiterin Judith Holzeisen und die neue Leiterin des Kin-

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dergartens Feldgasse Sabine Rizzi mit ihrem Team freuen sich über den gelungenen Neubau. „Das primäre Ziel ist es, die Kinder durch freies Spiel, kreative Aktivitäten und gezielte erste Bildungsangebote spielerisch auf das Leben und den späteren Schuleintritt vorzubereiten. Durch die neuen Räumlichkeiten und den großzügigen Außenbereich sind dafür optimale Rahmenbedingungen geschaffen worden“, heben sie hervor. Die offizielle Einweihungsfeier des neuen Kindergartens ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Bis dahin steht das neue Gebäude bereits ganz im Zeichen seines eigentlichen Zweckes: als Ort, an dem Kinder gemeinsam spielen, lernen, entdecken und wachsen können. 

Geschichte des Kindergartens Naturns Der erste „Kindergarten“ von Naturns war im angrenzenden „Spital“ (Armenhospiz), dem heutigen Gebäude für den sozialen Wohnbau, als sogenannte „Kinderbewahrungsanstalt“ untergebracht. Geführt wurde diese von 1903 bis 1970 von Schulschwestern des Frauenordens der „Barmherzigen Schwestern“. Dann übersiedelten die zwei Gruppen provisorisch in eine alte, private Villa in die Bahnhofstraße. Zeitgleich wurde nach den Plänen des Architekten Stefan Rabanser mit dem Bau eines neuen Kindergartens im „Flora-Anger“ am jetzigen Standort begonnen. 1975 wurde dieser schließlich gemeinsam mit dem neuen Gebäude der Grundschule unter dem Bürgermeister Arthur Lesina-Debiasi von Dekan Georg Peer eingeweiht. Durch kindgerechtere pädagogische Ansätze und veränderte Raumanforderungen wurde nach der Jahrtausendwende eine Neukonzeption notwendig. Aus diesem Grund

entschloss sich die Gemeindeverwaltung 2014 dazu, die Gruppen aufzuteilen. Vorerst provisorisch in einem Nebenhaus im Rathauspark, schließlich durch die Errichtung eines neuen Kindergartengebäudes in Holzfertigbauweise im Generationenpark. Dieses wurde nach nur neunmonatiger Bauzeit 2024 feierlich übergeben und bietet seit dem Kindergartenjahr 2026/27 für rund 46 Kindergartenkinder sowie für bis zu 50 Kinder in der Kindertagesstätte Platz. Auf Basis des Siegerprojektes einer Bietergemeinschaft rund um das Büro KUP-Arch aus Brixen fand ab 2024 der Neubau des Kindergartens in der Feldgasse statt. Es ist eine zeitgemäße Einrichtung für 100 Kinder entstanden. Der neue Kindergarten „Feldgasse“ konnte von Bürgermeister Zeno Christanell und Kulrurreferent Michael Ganthaler nach der Segnung durch Dekan Christoph Wiesler für das Kindergartenjahr 2026/27 übergeben werden.

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Wir laden ein ins

TUBERIS

Die mutige Familie Steiner, allen voran Chef Andreas, hat in Taufers im Münstertal durch feinfühligen Umbau und durch qualitative Erweiterungen eine Oase geschaffen, die Erholung und Auszeit bietet und die auf der Basis von familiärer Gastfreundschaft und von zukunftsweisender Technik lebt. von Erwin Bernhart


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as Tuberis in Taufers im Münstertal ist eine Begegnungszone. Und das auf vielen Ebenen. Der Hotelier Andreas nimmt sich für Erklärungen und für Einblicke in die Hotelphilosophie viel Zeit für den Vinschgerwind. Spürbar sind Begeisterung, Freude und Zuversicht. Die Steiners sind keine Neulinge im Gastgewerbe. Die dritte Generation blickt auf eine fast hundertjährige Gasthausgeschichte in Taufers. Aus dem „Gasthof Lamm“ hat sich mittlerweile das „Tuberis Life Balance & Nature Farm“ entwickelt. Die Zeit bleibt eben nicht stehen. Der Tourismus auch nicht. Das Angebot schon gar nicht. Andreas mit Lebensgefährtin Sabrina und Schwester Herta haben mit Mut und Zuversicht umgebaut und dabei ganz klare

Ziele verfolgt: aus dem ehemaligen Parkplatz an der Oberfläche ist eine Parklandschaft mit Schwimmbad, Whirlpool und Ruheräumen entstanden und darunter prächtige Suiten. Unter der Parklandschaft sind die Autos in einer großzügigen Tiefgarage untergebracht und so von der Oberfläche verschwunden. Neu gestaltet ist ein Naturbadeteich, neu ausgestattet sind Saunen und großzügige Ruheräume. Neu gestaltet sind der Eingang, die Rezeption, der Barbereich, die Terrasse und wunderbare Speisesäle. Neu und ausgeklügelt, unsichtbar aber enorm wichtig, sind die Kühlund Heiztechnik, eine neue Photovoltaikanlage, Wärmepumpen und die Stromverteilung. Das Gesamtwerk ist atemberaubend. Aber nun zu den Begegnungszonen. ▸

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Das „Tuberis Life Balance & Nature Farm“ in Taufers im Münstertal fügt sich in das Dorfbild ein, weil es terrassenförmig in die Hanglage eingepasst ist. Mals ist im Osten sichtbar und im Westen ist die Bergkettenkulisse des Val Müstair in der Schweiz Blickfang.


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Warmherzig Mit abgestimmten Farb- und Materialkonzept wird der Wohlfühlaspekt im Tuberis unterstützt. Das Sprichwort „Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“ wird im Tuberis im hauseigenen Reitstall Wirklichkeit

SPA Das „Salus per aquam“ , also Gesundheit durch Wasser, wird im Tuberis in vielerlei Hinsicht zelebriert: vom allen zugänglichen Whirlpool über die Schwimmbäder und Saunaanlagen bis hinein in die Badezimmer

▸ Andreas ist Vereinsmensch, der Tradition verpflichtet und vielseitig engagiert. Dass die Bar, das Restaurant, das Schwimmbad und viele Dienstleistungen allen zugänglich sind, ist deshalb eine Selbstverständlichkeit. Die Einheimischen wissen diese Gelegenheiten zu nutzen. Man kann für das Frühstück reservieren, man kann Massa-

gen, Pediküren und Maniküren in Anspruch nehmen, man kann auf Voranmeldung das Schwimmbad benutzen. In diesem Sinne hat das traditionelle Dorfgasthaus als Treffpunkt für die einheimische Bevölkerung weiterhin Bestand - nur ganz neu interpretiert. Eine zweite Begegnungszone ist jene mit dem Personal. Inklusive der Familie

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Steiner arbeiten im Tuberis rund 50 Mitarbeiter:innen. Als Teamhouse ist das ehemalige Gasthaus hergerichtet. Das Personal ist nach dem Umbau zwischen Herbst 2025 und Frühjahr 2026 ins Tuberis zurückgekehrt und dies spricht für den familiären und umsichtigen Führungsstil der Gastgeberfamilie. Ein großer Dank gilt allen Mitarbeitern

für die Treue! Auch können die Angestellten hausinterne Strukturen nutzen und so an den neu gewonnenen Qualitäten in den Angeboten profitieren. Andreas sagt, dass die Größenordnung von 61 Gästezimmern noch eine familiäre Führungsstruktur zulässt. Während unseres Gespräches gibt Andreas nebenbei Anweisungen und Anregungen. ▸


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▸ Das Tuberis hat einen Zwillingsbetrieb und das ist der hauseigene Bauernhof. Die Kombination von Gasthaus und Bauernhof ist eine uralte Tradition. Diese Tradition wird im Tuberis nicht getrennt, im Gegenteil. Der Rückgriff auf diese Tradition wird neu und mit Erfolg belebt. Die Produkte am Bauernhof werden allesamt der Hotelküche zur Verfügung gestellt, die Eier und der Speck zum Frühstück etwa, allerlei Gemüse und Beeren, die Fleischprodukte. Was also vor langer Zeit selbstverständlich war, wird wieder zur Selbstverständlichkeit. Viele Produkte werden von umliegenden Bauernhöfen hinzugekauft. Regionalität

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ist kein Schlagwort, sondern gelebte Realität. Auf die Teller kommen immer frische und soweit möglich regionale Produkte. Selbstverständlich ist es, auf die Bedürfnisse der Gäste, ob veganes Essen, gluten- oder laktosefrei, einzugehen. Die Küchenbrigade um Küchenmeister Uwe, seit 10 Jahren Küchenchef im Tuberis, ist ein eingespieltes Team, für das höchste Qualität selbstverständlich ist. So werden, als Beispiel, die Nudelteige täglich frisch zubereitet. Eines sagt Andreas noch beiläufig. Man habe sich bewusst gegen eine Dreiviertelpension entschieden. Das nachmittägliche Buffet setze Gäste lediglich unter Druck, dies in Anspruch zu

nehmen. So werden Ausflüge und damit Erlebnisse unnötig unterbrochen. Die Gäste sollen die Umgebung stressfrei erkunden können und es sollen auch umliegende Restaurants, Almen und Geschäfte von dieser Form des Tourismus profitieren können. Zudem hat das Tuberis einen eigenen Pferdestall - ein Alleinstellungsmerkmal weitum. Gäste können Ausritte und Ausflüge auf dem Rücken von Pferden buchen, oder in der Reithalle Reiterfahrungen sammeln.

Im Maschinenraum der Hotelanlage Ein Ausflug in die Haus-Tech-

nik sei erlaubt, weil es dort vorbildliche Konzepte und vorausschauende Vorkehrungen gibt, die die Nutzung von erneuerbaren Energien und Energieeinsparungen ermöglichen. Die ausschließliche Nutzung von erneuerbaren Energien ist dem Hausherren Andreas, wie im Übrigen auch die eigene Landwirtschaft, eine Herzensangelegenheit. Die Photovoltaikanlage beliefert mit einer Leistung von rund 400 Kilowatt untertags große Teile der Endverbraucher. Ein intelligentes Stromverteilungssystem dämmt Spitzenstromverbräuche ein, nimmt nicht unbedingt benötigte Maschinen zeitweilig vom Netz. In der Tiefgarage


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/BAUPLATZ/ 49 Regional Vom elektrischen Strom aus der hauseigenen Photovoltaikanlage bis hin zu Lebensmitteln aus dem eigenen Bauernhof: Regionalität wird im Tuberis groß geschrieben

Alle Einrichtungen sind Ausdruck für ene besondere Gastfreundschaft steht es den Gästen frei, ihre E-Autos direkt mit Solarstrom aufzuladen oder in der Nacht mit zertifiziertem Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Geheizt wird mit Fernwärme und seit kurzem alternativ mit Wärmepumpen. Die öffentlichen Räume, die Speisesäle, die Fitnessräume usw. können auch gekühlt werden, wobei die dabei anfallende Wärme für die Beheizung der vier Pools und der 12 Whirlpools herangezogen wird. Das Wassermanagement für die Schwimmbäder ist mit diversen Filteranlagen so ausgestattet, dass das Wasser weitgehend im Kreislauf gehalten werden kann. Übers Jahr gesehen, sagt Andreas Steiner,

wird der gesamte Energieverbrauch hausintern gedeckt. Die Begegnungszone zwischen den Urlaubsgästen und den technischen Anlagen ist eine in großen Teilen unsichtbare. Sichtbar ist die große Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bauernhofes und diese bietet Ausgangspunkte für die Erzählungen über Nachhaltigkeit, über den gezielten Einsatz von Ressourcen. Die Haustechnik ist ein Teil jener Auszeichnung, die in Südtirol noch nicht allzu oft vergeben worden ist. Das Tuberis ist auf der höchsten Stufe, nämlich auf Level 3 der strengen Nachhaltigkeitszertifizierung. Andreas sieht diese Auszeichnung als Folge der

konsequenten Haltung im Umgang mit den Energieressourcen.

Der Quantensprung Mit den baulichen Maßnahmen, die zwischen November 2025 und Juli 2026 durchgeführt worden sind, hat das Tuberis einen Quantensprung gemacht. Der SPA- und Wellnessbereich ist großzügig ausgebaut und mit heimeligen und angenehmen Ruheräumen versehen worden, 13 neue Zimmer und Suiten ergänzen das bisherige Angebot und alle Speisebereiche, die Bar und die Lounge, ein ansprechender Weinverkostungsbereich sind neu ausgebaut.

Mit einem Fitnessturm hinterm ehemaligen Gasthof ist die Abschottung von der Durchzugsstraßensituation gelungen. In den Hotelbereich dringt kein Lärm vor. Im Turm sind modernste Räume für Fitness, Yoga und für die Teenager untergebracht, allesamt mit prächtigem Ausblick auf das Münstertal. Ein Kinderspielplatz im Freien ist mit einem Kinderspielzimmer kombiniert. Draußen vor der Terrasse ist eine Hundewiese mit Wasserlauf entstanden. Alle diese Einrichtungen sind Ausdruck für eine besondere Gastfreundschaft und für ein besonderes Hotelkonzept. ▸


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Wein und Fitness Geselligkeit findet im Tuberis in offenen Räumen statt. Sogar aus dem Fitenssraum hat man einen prächtigen Ausblick in richtung Münstertal

Jeder Gast findet im Tuberis seinen Platz, der zu ihm passt.

▸ Denn das Tuberis spricht verschiedene und auf den ersten Blick nicht leicht vereinbare Zielgruppen an. Paare und Singles sind ebenso willkommen wie Familien mit Kleinkindern oder Familien mit Teenagern. Und auch Familien oder Personen mit Hund sind willkom-

men. Hausintern gibt es für die unterschiedlichen Bedürfnisse getrennte Bereiche, so dass alle Gäste - ohne sich gegenseitig einzuschränken - einen unbeschwerten Urlaub genießen können. Dieses Konzept findet seinen Ausgang im Restaurantbereich. Die Speisebereiche

sind großzügig und geschmeidig so eingeteilt, dass jeder Gast, jedes Paar und jede Familie seinen Platz in angenehmer Atmosphäre findet, der zu ihm passt. Beim Ausbau der neuen Bereiche wurde in allen Bereichen, in den Zimmern, auf

den Gängen, in den Restaurantbereichen und in den Lounges viel Wert auf die Auswahl und auf die Zusammenstellung der Materialien gelegt. Herausgekommen ist nicht der Showeffekt, sondern eine angenehm warme Umgebung. Diese warme Umgebung spie-

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gelt den Umgang der Gastgeber untereinander und gegenüber den Gästen wider: familiär, warmherzig, authentisch. Gastfreundschaft ist selbstverständlich. Eines noch: Regionalität zieht sich nicht nur durch Keller und Küche. Auch bei der Auswahl der auszuführenden Gewerke wurde Wert auf heimische Handwerksbetriebe gelegt. Die Handwerker lassen ihre Kunst im neuen Tuberis glänzen, auf Sicht und auch jene Arbeiten, die nicht auf Sicht sind. Dann kommt Andreas auf die nähere Umgebung zu sprechen. Den wunderbaren Nachbarn sei gedankt. Dafür, dass sie mit Verständnis auf die lärmenden Bautätigkeiten rea-

giert haben und dafür, dass es den Besitzern ermöglicht worden ist, mit den Bauwerken, wo es denn notwendig war, ganz nahe an die Nachbarn zu rücken. Auch die Gemeindeverwaltung von Taufers im Münstertal habe immer ein offenes Ohr für die immer neu auftauchenden Anliegen und Problemstellungen gehabt und die Verwalter haben administrativ und konstruktiv weitergeholfen.

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Gastfreundschaft in einem entspannten Ambiente begleitet. Aus Küche und Keller kommen regionale Produkte und werden im Spannungsfeld zwischen traditionellen und mediterranen Gerichten serviert. Preisgekrönt ist das Streben nach Nachhaltigkeit auf allen Ebenen. Willkommen sagt die Familie Steiner mit Team. 

Fazit Das neue „Tuberis Life Balance & Nature Farm“ lädt Einheimische und Urlaubsgäste auf eine sinnliche Reise der Erholung und Entspannung ein und diese Reise wird durch natürliche

Herzlichen Glückwunsch! Wir gratulieren dem Hotel Tuberis in Taufers im Münstertal zum gelungenen Um- und Neubau – und sagen Danke für das Vertrauen in unsere Expertise! Wir freuen uns auf viele weitere Jahre der partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

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Die 3. landesweite Forstinventur (INFC 2015 Inventario delle Foreste e dei Serbatoi di Carbonio) hat ergeben, dass in Südtirol 339.270 ha Wald stocken und weitere 36.081 ha andere bewaldete Flächen vorkommen. Mit 60 % Anteil ist die Fichte die Hauptbaumart in Südtirols Wäldern, gefolgt von der Lärche mit 19 %, der Rotföhre mit 10 %, der Zirbe mit 6 % und der Tanne mit 3 %. Die Laubhölzer machen 2 % des Waldes aus. ZIRBE

TANNE LAUBHÖLZER

ROTFÖHRE

FICHTE

Foto: Franz Platter

LÄRCHE

Almen und Bergwirtschaft

In Südtirol gibt es ca. 1.700 Almen. Gut zwei Drittel sind in Privatbesitz, 20 % sind Interessentschafts-Almen oder Almen im Miteigentum. Weitere 8 % sind im Eigentum einer Gemeinde oder einer Eigenverwaltung für bürgerliche Nutzungsrechte. 2025 waren 1.522 Almen (also noch fast 90 %) mit Weidetieren bestoßen. Auf 65 Südtiroler Almen erfolgte Milchverarbeitung, welche vom Sennereiverband betreut wird. Die meisten Milchvieh-Almen befinden sich im Vinschgau und in den Pfunderer Bergen. Auf rund 30 % der Südtiroler Almen (454) wurden Schafe oder Ziegen gealpt. Die Zahl der gealpten Schafe ist im 5Jahres-Zeitraum 2021-2025 um 4 %, jene der Ziegen um 20 % gestiegen.

Fotos: Wolfgang Platter

Waldfläche und Holzarten

In der letzten Ausgabe dieser Zeitung habe ich die Produktionsfelder der Südtiroler Landwirtschaft aus dem Agrar- und Forstbericht 2025 der APBZ Südtirol vorgestellt. Heute fasse ich daraus den Forstbericht zusammen. Der Wald bedeckt in Südtirol knapp über die Hälfte der Landesfläche. Rund 58 % des Südtiroler Waldes ist Bergwald mit direkter Schutzfunktion. Er schützt den Boden vor Erosion und die Siedlungen und Infrastrukturen vor Lawinen, Steinschlag und Muren. Nur ein gesunder, ökologisch stabiler Bergwald kann diese Schutzaufgabe gut erfüllen. Überalterung, mangelnde Verjüngung und zu hoher Wilddruck beeinträchtigen seine Schutz und Wohlfahrtswirkungen.

Der Südtiroler Forstbericht 2025 Ein statistischer Auszug Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Michael, 29. September 2026

Waldzustand - Forstschutz und Waldschäden

In Südtirol dürfen Waldbäume nur gegen vorausgehende Auszeige durch das Forstpersonal gefällt oder aus dem Wald entnommen werden. Die Auswahl der zu fällenden Bäume erfolgt unter Berücksichtigung der natürlichen Verjüngungfähigkeit des Waldes. Ziel ist, die Stabilität, Resilienz und Widerstandsfähigkeit der Wahlbestände zu gewährleisten. Im Jahr 2025 wurde eine Holzmasse von 1.079.662 Volumenfestmetern (Vfm) ausgewiesen. Die am häufigsten genutzte Baumart war mit 86 % die Fichte. Seit dem Sturmereignis „Vaia“ vom Oktober 2018 gab es in Südtirol vorwiegend Schadholzfälle: Von 10,8 Millionen Vfm entfielen 8,5 Millionen Vfm auf die Aufräumung des Schadholzes (78 %).

Foto: Adobe Stock

Der Wald ist natürlichen Störungen ausgesetzt, die biotischer oder abiotischer Natur sein können. Zu den biotischen Faktoren gehören Insekten, Pilze, Bakterien u.a., zu den abiotischen dagegen Windwurf, Hagel, Schneedruck und Waldbrände. Nach dem Sturmtief „Vaia“ 2018, den Schneedruckereignissen 2019 und 2020 und dem Borkenkäferbefall 2021-24 bleibt der Wald widerstandsfähig, benötigt aber deutlich längere Erholungszeiten.

Fichtenborkenkäfer

Der Befall durch den Borkenkäfer (Ips typographicus) begann in Südtirol im Jahr 2020. Dabei befielen die Käfer zu Beginn das liegende Schadholz aus dem Schneedruckereignissen 2019-2020, welches im Wald liegen gebliebenen war. Mit der ersten Wärmewelle ab Juni 2021 vermehrten sich die Fichtenborkenkäfer sehr stark und es begann der auffällige Stehendholzbefall. 2022 begünstigten ein niederschlagsarmes Frühjahr und ein heißer Sommer erneut die Vermehrung, so dass auch die höher gelegenen Waldgebiete betroffen waren. Wegen des unbeständigen, niederschlagsreichen Wetters gab es 2023 im späten Frühjahr eine leichte Entspannung: In den Jahren 2024 und 2025 hat sich diese positive Tendenz bestätigt. Das Monitoringnetz mit südtirolweit 120 Pheromonfallen hat positive Resultate geliefert. Foto: Adobe Stock

Waldbewirtschaftung


Waldbrandereignisse

Braunbären in Südtirol

2025 verursachten 25 Wald – und Buschbrände in Südtirol einen Verlust von 237,37 ha Wald. 2025 gab es acht Waldbrandeinsätze mit Hubschraubern und acht Hubschraubereinsätze für Waldbrandübungen. Besonders in Erinnerung sind noch die Waldbrände am Latscher Sonnenberg und zwischen Prad und Stilfs. Der verheerende Waldbrand am Latscher Sonnenberg brach am 6. März 2025 aus und war erst nach etwa zwei Wochen unter Kontrolle. Es wurden rund 90 ha Schutzwald zerstört. Fünf Wochen später brannte der Wald zwischen Agums und Stilfs auf 60 ha Fläche. 5 Löschhubschrauber und 400 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen.

Bekämpfung des Prozessionsspinners

Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren konnte für Südtirol im Jahr 2025 ein leichter Anstieg an Bären festgestellt werden, v.a. im südwestlichen Teil der Provinz. Landesweit wurden 2025 sieben männliche Bären und erstmals eine Bärin genetisch nachgewiesen. Es handelt sich um die Bären M 73 (sechs Jahre), M 99 (vier Jahre), M 102 (vier Jahre), M 105 (vier Jahre), M 106 (drei Jahre), M 119 (im September 2025 im Gemeindegebiet von Fondo Trentino Landsberg tot aufgefunden), M 128 und das Weibchen F 105. Der genetische Nachweis des vermutlich jungen Weibchens gelang an Bärenhaaren an einem beschädigten Heuballen in Martell. Anhand der genetischen Nachweise konnten in den letzten 25 Jahren in Südtirol insgesamt 45 Bären genetisch erhoben werden.

Wildtiermanagement

Der Wolf breitet sich weiter aus.

Südtirol weit konnten im Jahre 2025 mindestens 49 verschiedene Wölfe (Canis lupus) genetisch erhoben werden. Davon waren 28 männliche und 21 weibliche Tiere. 46 Tiere stammen aus der italienischen Wolfspopulation, drei Tiere hingegen aus Osteuropa. Nur fünf der 21 genotypisierten Wolfsweibchen wurden über mehr als zwei aufeinanderfolgende Jahre nachgewiesen. Bei den Männchen traf dies nur auf drei Individuen für jeweils zwei Jahre zu. Im Jahr 2025 sind in Südtirol mindestens 98 Individuen vorgekommen. In Südtirol konnten 2025 9 Wolfsrudel bestätigt werden. Weiters wurden 8 Paare nachgewiesen. Für die Abgeltung von Schäden durch Wolfsrisse an Nutztieren wurden im Jahr 2025 74.220 € aufgewendet. Im August 2025 wurde im Gemeindegebiet von Mals erstmals ein Wolf in Südtirol legal erlegt. Foto: Dietmar Gander

Die aktuelle Wildsituation in Südtirol stellt das Wildmanagement vor vielfältige Herausforderungen. Ziel ist es, die Natur und die Land- und Forstwirtschaft und weitere menschliche Nutzungen in Einklang zu bringen. Neben biologischen und ökologischen Aspekten spielen dabei auch zunehmend sozioökonomische Faktoren eine Rolle. Wildtiere sind ein wertvoller Bestand der alpinen Fauna. Manche Arten werden teils auch jagdglich genutzt. Andere, wie Braunbär und Wolf oder Kormoran können jedoch auch Nutzungskonflikt verursachen. Unterschiedliche Interessen und eine komplexe Rechtslage erfordern daher eine sorgfältige Abwägung zwischen Schutz-und Nutzansprüchen.

Foto: Adobe Stock

Aus diesen Gründen hat die Abteilung Forstdienst bei wissenschaftlichen Betreuung durch die Universität Padua im September 2023 mit einer vom Sanitätsministerium erlassenen Sondergenehmigung eine flächendeckende Behandlung aus der Luft mit dem biologischen Bekämpfungsmittel Bazillus thuringengensis vorgenommen, das für Säugetiere harmlos ist. Dadurch wurde die Population des Prozessionsspinners stark reduziert. Die Anzahl der Nester hielt sich zwei Jahre lang in Grenzen. Nachdem der Befall zuletzt wieder zunahm, findet im Herbst 2026 wieder eine wissenschaftlich begleitete Bekämpfung aus der Luft statt.

Foto: Alessandro De Guelmi

Foto: Landesfeuerwehrverband

Foto: Adobe Stock

Der Kiefernprozessionsspinner (Thaumetopea pitycampa) befällt in Südtirol vorwiegend die Schwarzkiefern (Pinus nigra) und die Rotkiefern (Pinus sylvestris). Er ist deswegen in den SchwarzkiefernAufforstungen des Vinschgauer Sonnenberges besonders verbreitet. In den letzten Wintern hat er sich in diesen aufgeforsteten Wäldern besonders stark verbreitet. Es gab Kiefern mit Kahlfraß. Obwohl die Bäume neue Nadeln austreiben, bleiben sie abgeschwächt und auffällig für sekundäre letale Schädlinge. Die Larven des Falters sind ab der zweiten Häutung mit leichten Brennhaaren versehen, die er in Notsituationen in die Luft entlassen kann. Diese Brennhaare sind für die Schleimhäute von Menschen und Haustieren gefährlich.

Foto: Archiv Nationalpark Stilfserjoch

Der Kiefernprozessionsspinner


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33 Minuten für die Geschichtsbücher

Von Sarah Mitterer

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er 30. August 2026 ist für Raphael Kofler ein ganz besonderer Tag – und zugleich ein historischer für den gesamten Vinschgau. An jenem Sonntag feierte der 21-Jährige sein Debüt in der Serie A und schrieb damit ein Stück Vinschger Fußballgeschichte. In der 57. Spielminute wurde Kofler im Heimspiel von Cagliari gegen Inter Mailand eingewechselt und betrat erstmals den Rasen der höchsten italienischen Liga. Kofler bekam es dabei unter anderem mit internationalen Topspielern wie Lautaro Martínez und Nicolò Barella zu tun. Zwar musste sich Cagliari am Ende knapp mit 0:1 geschlagen geben, für Kofler dürfte das Ergebnis an diesem Abend dennoch nur eine Nebenrolle gespielt haben. Sein persönlicher Meilenstein war erreicht. Und seine 33 Minuten auf dem Platz reichten aus, um seinen Namen in die Fußballgeschichte des Vinschgaus einzutragen. Er ist nämlich der erste Serie-AFußballer überhaupt aus dem Westen Südtirols.

Drei Serie-A-Einsätze

Seine Fußballkarriere startete Kofler dort, wo für viele Fußballer alles seinen Anfang nimmt: beim Heimatverein. Im Alter von fünf Jahren begann Kofler beim ASV Partschins mit dem Fußball. Bis zur U10 spielte er dort, bevor er bereits

im zarten Alter von zehn Jahren zum Nachwuchs des FC Südtirol wechselte. Im FCS-Center durchlief Kofler sämtliche Jugendmannschaften bis hin zur Primavera. 2023 folgte schließlich der nächste große Schritt. Kofler wurde in den Profikader des FC Südtirol aufgenommen. Sein offizielles Debüt feierte er am 14. August 2023 im Pokalspiel gegen Sampdoria Genua. Nur wenige Tage später folgte sein Premiereneinsatz in der Serie B. In seiner ersten vollständigen Profisaison kam Kofler auf 15 Ligaeinsätze. In der Saison 2024/25 etablierte er sich endgültig in der ersten Elf und absolvierte 29 Serie-B-Spiele. Im Dezember 2024 erzielte er gegen Juve Stabia sein erstes Profitor. Auch in der vergangenen Saison gehörte Kofler zu den wichtigen Spielern des FC Südtirol. 28 Einsätze und drei Tore

Fotos: „Cagliari Calcio“

Vom Fußballplatz in Partschins auf den Rasen der Serie A – genau das ist Raphael Kofler gelungen. Der 21-Jährige aus Rabland, der zuletzt mehrere Jahren beim FC Südtirol in der Serie B gespielt hat, schaffte im Sommer den Sprung in Italiens höchste Spielklasse. Seit dieser Saison trägt der groß gewachsene Innenverteidiger das Trikot von Cagliari Calcio. Sein Debüt feierte er vor wenigen Wochen gegen Inter Mailand.

standen am Ende der Spielzeit zu Buche. Insgesamt brachte es Kofler beim FCS auf 74 Pflichtspiele und vier Treffer.

FCS-Rekordtransfer

Am 31. Juli war es dann so weit: Kofler wechselte zu Cagliari Calcio. Für ein Jahr verleiht ihn der FC Südtirol an den sardischen Fußballklub. Anschließend gibt es eine Kaufpflicht, sprich beim Eintreten gewisser vertraglich definierter Parameter. Diese soll bei rund drei Millionen Euro liegen, was Kofler zum RekordAbgang des FC Südtirol macht. Für den jungen Verteidiger begann damit ein neues Kapitel – und gleichzeitig erfüllte sich ein großer Traum: der Sprung in die Serie A. Kofler ist der 20.

Fußballer aus Südtirol, der in Italiens höchster Spielklasse zum Einsatz kam. Mittlerweile hat es Kofler dort bereits auf drei Kurzeinsätze gebracht und damit zum Höhenflug des Tabellenvierten Cagliari beigetragen. Vom kleinen Fußballplatz in Partschins bis zum Duell mit den Stars von Inter Mailand – Raphael Koflers Weg ist ein besonderer. Und für viele junge Fußballer in der Heimat ist er ein Beispiel dafür, wohin Leidenschaft, Talent, harte Arbeit und Geduld führen können. Seine Geschichte zeigt: Auch aus einem kleinen Dorf im Vinschgau kann der Weg bis ganz nach oben führen.


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Vinschgau/Sta. Christina-Gröden

Historischer Landesrekord und Medaillenregen E

Fotos: „Wind“-Archiv

in wettkampfintensives Wochenende ging für die Athletinnen und Athleten in St. Christina in Gröden mit herausragenden Erfolgen zu Ende. Für das absolute Highlight sorgte das Quartett über die 4x100 m Mixed-Staffel: Paul Mur (Mals), Lisa Moriggl (Mals), Daniel Moriggl (Mals) und Hannah Platzer (Latsch) sicherten sich in einem packenden Rennen nicht nur den Sieg, sondern stellten mit einer Zeit von 50,88 Sekunden auch einen neuen Landesrekord auf. Besonders Daniel Moriggl erwischte einen guten Tag und unterstrich seine starke Form mit gleich vier neuen persönlichen Bestleistungen. Über die 80m Sprintdistanz belegte er trotz leichtem Gegenwind in hervorragenden 10,08 Sekunden den zweiten Platz. Ebenfalls Silber holte er sich im Hochsprung mit übersprun-

Stabübergabe von Paul auf Lisa und Dreisprung von Julia genen 1,60m. Komplettiert wurde seine Medaillensammlung durch den dritten Rang im Speerwurf, wo sein Arbeitsgerät bei 31,76 m landete. Auch Paul Mur zeigte eine überzeugende Vorstellung und Höhengleichheit mit seinem Teamkollegen: Im Hochsprung sicherte er sich mit ebenfalls geknackten 1,60 m den dritten Platz auf dem Podium.

Kunstturnen

Die Turn-Abenteuer gehen los

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Die Anmeldung für die neue Saison findet am Freitag, 2. Oktober, ab 16.30 Uhr in der Turnhalle Latsch statt. Das Training findet mittwochs von 16.30 bis 17.30 Uhr statt, freitags wird von 17.00 bis 18.00 Uhr trainiert. Der ASV Latsch freut sich auf viele Mädchen, die Lust auf Bewegung haben und gemeinsam mit anderen in die Welt des Geräteturnens eintauchen möchten. (sam)

rend für Lisa eine Zeit von 11,11 Sekunden gestoppt wurde. Einen vielversprechenden Einstand feierte Julia Warger. Sie sammelte im Dreisprung erste wertvolle Wettkampferfahrung und übertraf dabei auf Anhieb deutlich die AchtMeter-Marke. Mit einer Weite von 8,60 m belohnte sie sich mit einem starken neunten Platz in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld.

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Foto: ASV Latsch

ewegung, Koordination und Freude am Sport stehen beim Geräteturnen des ASV Latsch im Mittelpunkt. Auch in diesem Jahr bietet der Verein Mädchen ab dem Alter von sechs Jahren die Möglichkeit, erste Erfahrungen im Turnsportunterricht zu sammeln und ihre Fähigkeiten an verschiedenen Turngeräten weiterzuentwickeln. Geräteturnen ist eine vielseitige Sportart, bei der Kraft, Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination und Körperbeherrschung gleichermaßen gefördert werden. Die Kinder lernen dabei unterschiedliche Bewegungsabläufe kennen – vom Springen und Balancieren über Rollen und Schwingen bis hin zu verschiedenen Übungen an den Turngeräten. Neben der sportlichen Entwicklung spielt auch Freude an der Bewegung für Sektionsleiterin und Trainerin Carla Wieser eine wichtige Rolle.

Bei den Athletinnen überzeugten Hannah Platzer und Lisa Moriggl mit soliden Leistungen in den Einzeldisziplinen. Im Hochsprung überquerten sie die Latte bei 1,46 m (Hannah) und 1,40 m (Lisa). Anschließend stellten beide ihr Stehvermögen auf der Sprintdistanz unter Beweis: Hannah überquerte nach 80m in 10,70 Sekunden die Ziellinie was die Silbermedaille bedeutete, wäh-

In Latsch wird wieder fleißig geturnt


56 /SPORT/

Vinschgerwind 20-26 01.10.26

Sportoberchule Mals

Fotos: Helmut Moling

15.000 Euro für die Sporthilfe Athleten

Stiftungspräsident Stefan Pan mit jenen 22 Athleten, die die Sportoberschule Mals besuchen, und Teil des Sporthilfe-Wintersportteams sind; rechts: Werner Oberthaler, Direktor des Oberschulzentrums Mals und Evi Hilpold, Geschäftsführerin der Südtiroler Sporthilfe freuen sich über die Fortführung der Zusammenarbeit.

D

ie langjährige Unterstützung der Südtiroler Sporthilfe durch die Sportoberschule Mals und die Stiftung Sparkasse wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Der Förderverein des Oberschulzentrums Mals übergab die Fördermittel, die von der Stiftung Sparkasse in Höhe von 15.000 Euro zur Verfügung gestellt wurden, an die Südti-

roler Sporthilfe – somit fließen diese direkt in die Athletenförderung. „Wir bedanken uns bei der Stiftung Sparkasse für diese Möglichkeit unsere Athleten über die Südtiroler Sporthilfe zu unterstützten“, erklärt Werner Oberthaler, Direktor des Oberschulzentrums Mals. Auch Evi Hilpold, Geschäftsführerin der Südtiroler Sporthilfe, betont die

Bedeutung der Unterstützung: „Diese Geste ist ein besonders starkes Zeichen der Wertschätzung und zeigt, wie wichtig das Zusammenspiel von Sport, Bildung, Wirtschaft und Politik ist, um jungen Talenten den Weg in den Spitzensport zu ermöglichen.“ Mit der erneuten Spende unterstreicht die Sportoberschule Mals sowie die Stif-

tung Sparkasse ihre langjährige Verbundenheit mit der Südtiroler Sporthilfe und ihr Engagement für die Förderung junger Sporttalente. Die Unterstützung kommt dabei direkt jenen Schülerinnen und Schülern zugute, die neben ihrer schulischen Ausbildung konsequent an ihrer sportlichen Karriere arbeiten.

Schlanders - Stabhochsprung der Weltklasse

Gemeinsam anpacken – gemeinsam feiern in herzliches Dankeschön an unsere freiwilligen Helfer Was wäre eine Veranstaltung ohne die vielen Menschen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass alles reibungslos funktioniert? Genau diesen engagierten Helferinnen und Helfern galt unser besonderer Dank beim diesjährigen Helferessen. Als kleines Zeichen der Wertschätzung wurden alle freiwilligen Helferinnen und Helfer zu einem gemütlichen gemeinsamen Essen eingeladen. Bei gutem Essen, welches vom Sprecher und OK Mitglied Josef Platter vorzüglich vorbereitet wurde, angeregten Gesprächen und geselligem Beisammensein konnte man den das diesjährige Stabhochspringen der Weltklasse noch einmal Revue passieren lassen und vor allem eines genießen: die Gemeinschaft. Ein besonderer Dank gilt, neben den Sponsoren, ohne

Foto: „Wind“-Archiv

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die eine solche internationale Veranstaltung der Extraklasse logischerweise nicht stattfinden könnte, auch den zahlreichen Freiwilligen, die mit ihrer Zeit, ihrer Energie und ihrem persönlichen Einsatz zum Gelingen des Stabhochspringens beigetragen haben. Ob beim Aufbau und Abbau, bei der Bewirtung, bei der Organisation, im Hintergrund oder spontan dort, wo Hilfe gebraucht wurde – jeder einzelne

Beitrag war wichtig und wurde sehr geschätzt. Freiwilliges Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Stunden werden unentgeltlich geleistet, oft neben Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, diesen Einsatz sichtbar zu machen und den Menschen dahinter DANKE zu sagen. Das Helferessen war daher nicht nur eine Einladung zum

gemeinsamen Essen, sondern vor allem ein herzliches Dankeschön an alle, die mit anpacken, Verantwortung übernehmen und unsere Veranstaltung mit ihrem Engagement bereichern. Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung und die vielen helfenden Hände. Ohne euch wäre vieles nicht möglich! Von Herzen: Danke für euren Einsatz, eure Zeit und eure Unterstützung!


01.10.26

Vinschgerwind 20-26

LAC Vinschgau/Pergine

Training mit Meerblick

Bestleistungen

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zu haben und natürlich auch das Meer und den Sommer zu genießen. So entstand eine gelungene Mischung aus intensivem Training und Ferienerlebnis. Besonders wertvoll war für die fünf Turnerinnen auch der Austausch mit anderen jungen Sportlerinnen und Sportlern. Neue Trainingsimpulse, unterschiedliche Erfahrungen und die besondere Atmosphäre eines internationalen Turncamps machten die Woche zu einer echten Bereicherung. (sam)

Glückwünsche Liebste Mammi, zum

ei den Regionalmeisterschaften in Pergine zeigten die Nachwuchsathletinnen durchwegs starke Leistungen und durften sich über mehrere persönliche Bestleistungen freuen. Über die 80m-Sprintdistanz sicherte sich Hannah Platzer in 10,56 Sekunden den dritten Rang auf dem Podest. Auch Lisa Moriggl mit 10,84 Sekunden auf Platz sechs und Julia Warger mit einer Zeit von 12,85 Sekunden überzeugten und stellten jeweils eine neue persönliche Bestmarke auf. Im Diskuswerfen erreichte Emma Gruber mit einer Weite von 21,91 Metern den siebten Platz. Zum Abschluss ging es für die Athletinnen in den Weitsprungwettbewerb: Hier gelang Hannah Platzer mit 4,83 Metern eine weitere persönliche Bestleistung, die ihr den siebten Gesamtrang einbrachte, während Lisa Moriggl auf eine Weite von 4,15 Metern kam. So

10

70. Geburtstag wünschen wir dir nur das Beste. Dass du noch weiterhin so gesund und munter bleibst.

Meinrad, Mirjam und Tobias

langsam nähert sich die Saison dem Ende zu und wird mit dem Grand Prix Finale in Bozen bzw. der Italienmeisterschaft Anfang Oktober abgeschlossen.

oben: Hannah Platzer beim Weitsprung unten: Lisa Moriggl beim Start 80m

Fotos: „Wind“-Archiv

port, Sonne und jede Menge neue Erfahrungen: Für fünf Mädchen des ASV Latsch Sektion Kunstturnen ging es in diesem Sommer zu einem ganz besonderen Turnabenteuer nach Fano an die italienische Adriaküste. Eine Woche lang durften sie am Sommercamp der Alma Juventus Fano Srl teilnehmen und dabei unter besten Bedingungen trainieren. Die Organisation verfügt direkt am Meer über hervorragende Anlagen für das Kunstturnen. In kleinen Gruppen und unter fachkundiger Betreuung standen täglich rund vier Stunden Training auf dem Programm. Kraft, Ausdauer und Technik wurden gezielt trainiert, neue Übungen ausprobiert und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Doch nicht nur sportlich hatte das Camp einiges zu bieten. Zwischen den Trainingseinheiten blieb genügend Zeit, sich zu erholen, gemeinsam Spaß

Foto: ASV Latsch

Kunstturnen

/SPORT/ 57

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60 /KLEINANZEIGER/

Vinschgerwind 20-26 01.10.26

Jahrtage/Danksagungen Auch wenn Du nicht mehr unter uns bist, in unseren Herzen lebst du weiter.

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.

9. Jahrestag

Hermann Mayr

10. Jahrestag

Elisabeth Kuenrath

*2.11.1943 † 5.10.2017 Naturns

geb. Renner

* 27.8.1936 † 29.9.2016 Mals

In Liebe gedenken wir deiner bei der hl. Messe am Samstag, 3. Oktober um 17:30 Uhr in der Pfarrkirche von Naturns. Vergelt’s Gott allen, die daran teilnehmen und allen, die unseren Hermann in lieber Erinnerung behalten. In Liebe deine Familie

In LIEBE deine 3 Kinder Andrea, Karola und Theo mit Familien.

Der Tod kann uns einen lieben Menschen nehmen, aber nicht die Erinnerung an ihn.

4. Jahrestag

Sepp Klotz

*2. August 1952

†5. Oktober 2022

Wir gedenken deiner bei der Vorabendmesse am Samstag, den 3. Oktober um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Laas. Du fehlst uns. In Liebe deine Familie


01.10.26

Vinschgerwind 20-26

/KLEINANZEIGER/ 61

Jahrtage/Danksagungen Begrenzt ist das Leben, doch unendlich die Erinnerung!

2. Jahrestag

Rosa Wwe. Tappeiner geb. Pinggera *7.5.1930 † 6.10.2024

Ihr habt uns das Leben geschenkt, uns geformt und bedingungslos geliebt. Zum 4. Jahresgedenken erinnern wir uns voller Stolz und Dankbarkeit an die gemeinsame Zeit.

4. Jahrestag

Franz Tappeiner Sen.

„Oberloretzer“ * 17.11.1926 † 24.10.2022

Wir denken ganz besonders an euch bei der hl. Messe am Samstag, den 17. Oktober um 19:30 Uhr in der Pfarrkirche von Laas. In Liebe eure Familie

4. Jahrestag

Erich Wegmann

Sogschneider-Erich * 29.09.1931 † 07.10.2022 Schluderns

4. Jahrestag Luzia Wwe. Wegmann

geb. Dengg

"Dengga-Luza" * 03.01.1933 † 20.10.2022 Schluderns

Wir gedenken eurer ganz besonders bei der hl. Messe am Mittwoch, 14.10.2026 um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche Hl. Katharina in Schluderns. In Liebe eure Kinder mit Familien

Patrik, wir vermissen dich mehr, als irgendjemand weiß. Mit der Zeit wächst die Leere. Wir lachen, wir reden, wir spielen unsere Rolle - aber hinter unserem Lächeln versteckt sich ein gebrochenes Herz. Patti du fehlst.

4. Jahrestag

Patrik Tschenett * 19 . 2 . 19 75

Sternenkinder � “ Wir sind nicht weg nur anders da“

† 5 . 1 0 . 2 02 2

Z i r l - P r a d -I n n s b r uck Herzlichen Dank allen, die Patrik in liebevoller Erinnerung behalten. Deine Elke mit Julia und Anna Deine Eltern Christl und Walter Dein Bruder Oliver mit Erika und Marcel Deine Schwiegereltern Siglinde und Herbert Dein Schwager Robert mit Familie

www.vinschgerwind.it Die Todesanzeigen von der Töll bis zum Reschen sind auf www.vinschgerwind.it abrufbar. Zur Verfügung gestellt von www.trauerhilfe.it

Raum und Zeit ♥ zum Erinnern, Trauern und für die Liebe Donnerstag, 15.Oktober 2026, um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. Für mich. Für Dich. FÜR ALLE.

Bestattungen ANGELUS


62 /KLEINANZEIGER/

Vinschgerwind 20-26 01.10.26

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darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005; Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485 Hergestellt aus Papier von UPM, das mit dem EUUmweltsiegel Reg.-Nr. FI/011/001 ausgezeichnet ist.

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01.10.26

Vinschgerwind 20-26

/KLEINANZEIGER/ 63

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Fachreferenten Do., 22.10. + Fr-. 23.10.2026 Theorie: Do., 13.30 - 17.30 Uhr Praxis: Fr., 08.30 - 15.30 Uhr Theorie: Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal + Praxis: Wird noch bekannt gegeben 280 Euro Mo., 12.10.2026

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Mitzurbringen Anmeldeschluss

Silvia Stieger Do., 22.10.2026 09.00 Uhr - 12.00 Uhr Seniorenclubraum, Mals (Schulgasse 5) 30 Euro (inkl. Basis für Gesteck und Naturmaterialien) eigene Dekoration und Kerzen Do., 15.10.2026

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Hedwig Brenner Fr., 23.10. + Do., 05.11. + Do., 12.11.2026 14.30 Uhr - 17.30 Uhr Sandweg 15a, Prad am Stj. 40 Euro (zzgl. Wolle nach Verbrauch) Do., 15.10.2026

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Auffrischung Arbeitssicherheit für Arbeitgeber*in Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

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