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Vinschgerwind Ausgabe 19_13

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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Nr. 19 (210) 19.09.13 I.P. 9 Jg.

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Die Reservemannschaft

Wie Bezirkskandidaten der kleinen Parteien Stimmen sammeln wollen

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HERBSTGEFÜHLE


19.09.13

Inhalt

Vinschgerwind 19-13

/inhalt/ 3

Kommentar Die Stimmenfänger für die Kleinparteien

Wie der Bürgermeister in Glurns einen Scherbenhaufen fabriziert

Seite 6

Seite 4

Schlanders/Laas: Die Marmor-Randspalte

Seite

4

Schluderns/Obervinschgau: Das Floriani-Prinzip bei der Umfahrung

Seite

5

Schleis/Mals/Laatsch: Arunda-E-Werk im Ämter Hick-Hack

Seite

5

Laatsch: „Soll ich die Felder alle überdachen?“

Seite

8

Ortler: Gletschereis ist eine wertvolle Zeitbibliothek

Seite

9

Prad: Almabtrieb für einen guten Zweck

Seite 10

Schlanders: Die Wunschliste bei der Politdiskussion

Seite 14

Marienberg: Zwei Neupriester - ein entscheidender Impuls

Seite 15

Menschen: Von Laatsch in die Schweiz - Maria Luise Stocker-Rieder

Seite 17

Sonderthemen: Heiraten - Herbst - Heizen

ab Seite 32

Nationalpark Stilfserjoch: Muse - Museum der Wisschenschaft in Trient

Seite 48

Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it | grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732196 Esther Stricker: 333 45 10 025 Gerti Alber: 0473 73 21 96 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Elke Wasmund (ew), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Bruno Telser (uno), Renate Eberhöfer (re), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Martin Platzgummer (map) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57

Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 150 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften

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EEVE? Familiengeld?

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von Chefredakteur Erwin Bernhart

Moral und Anstand Ich vertrete die Ansicht, dass in politischen Dingen auch Moral und Anstand Leitlinien sein sollen. Persönliche Dinge sollten aus der Politik draußen gehalten werden. Wenn es vorkommen sollte, dass - objektiv betrachtet oder zumindest mehrheitlich geteilt - eine gute Lösung herauskommen kann, wenn ein politischer Mandatar mit einer eigenen Immobilie zu dieser Lösung beitragen kann, dann muss die Diskussion bis zur Entscheidung eine sauberst geführte sein. In Burgeis ist nun ein Fall aufgetreten, bei dem die Entscheidungsfindung einer sauberen Diskussion nicht entsprochen hat. Der Fall schlägt hohe Wellen, die „Neue Südtiroler Tageszeitung“ hat darüber berichtet: Der Präsident des Tourismusvereines schlägt seinem Vorstand ein neues Lokal vor, in der das Tourismusbüro untergebracht werden kann. Die Immobilie, ein mustergültig saniertes, denkmalgeschütztes Gebäude direkt am Hauptplatz gehört dem Bruder. Dieser Bruder ist zudem Gemeindereferent für Tourismus. Eine verquickte, explosive und geradezu zu Konflikten einladende Situation. Die Entscheidungsgewalt, in dieser kniffligen Frage einen Beschluss zu fassen, liegt beim Vorstand des Tourismusvereines. Bei der Beschlussfassung waren beide Brüder anwesend, auch wenn sie nicht mitgestimmt haben. Man weiß aus Erfahrung ganz genau, dass bei Beschlussfassungen in Abwesenheit von Betroffenen anders oder offener diskutiert wird, als wenn diese anwesend sind. Deshalb ist diese Materie in politischen Gremien genau geregelt. In diesem Fall ist also bereits bei der Beschlussfassung nicht sauber vorgegangen worden. Moral und Anstand haben gefehlt. Nun ist eine Schieflage aufgetreten. Dies zumindest zurechtzubiegen gebieten Moral und Anstand.

Kostenlos für alle beim SBB-Patronat


4 /politik/

Vinschgerwind 19-13

sehr wichtig

wahllokal.it Der Südtiroler Jugendring (SJR) stellt eine Webseite online, die es ermöglicht, die Standpunkte der kandidierenden Parteien mit den eigenen Einstellungen und Meinungen zu vergleichen.

Laas/Schlanders

Randspalten

D

a beklagen sich die Göflaner und die Schlanderser Verwalter auf der Lokalseite der „Dolomiten“ in einer Randspalte darüber, dass es verdammt teuer sei, den Marmor vom Göflaner Wantl auf der Laaser Seite über die Schrägbahn abtransportieren zu müssen. Rund 10.500 Euro für drei Tranchen seien verdammt teuer. Es müssen wohl 100 Kubikmeter Göflaner Marmor gewesen sein. Der BM von Laas reagiert tags darauf auf einer Randspalte, dass die Kosten für den Abtransport „in keinem Verhältnis zum Wert des weißen Goldes“ stünden. Tatsächlich ist der Marktwert eines Kubikmeters Marmor, laut Tappeiner, mit rund 5000 Euro zu beziffern. (Die Dolomiten haben daraus 500 Euro gemacht). Und man kann vermuten, dass die Marmorbetriebe die genaue Marmorwertstellung wohl nicht gern in der Öffentlichkeit ausbreiten werden und deshalb die Euros wohl um ein Stück darüber liegen dürften. Mit den rund 100 Kubikmetern über die Schrägbahn abtransportierten Marmor hat die Göflaner Marmor GmbH also einen Gegenwert von gut einer halben Million Euro in ihrem Lager. Stimmt nicht, meldet sich Burkhard Pohl von der Göflaner Marmor GmbH dann in den „Dolomiten“ auf der inzwischen zur „MarmorRandspalte“ mutierten Rubrik zu Wort. Der Kubikmeter Marmor habe einen Marktwerkt von rund 2000 Euro. Es lebe die Randspalte. (eb)

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Wind - online

67,6 % (23 Stimmen)

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Ist eine starke Vertretung des Vinschgaus im Landtag, von welchen Parteien auch immer, wichtig? (34 abgegebene Stimmen)

UNWICHTIG

23,5 % (8 Stimmen) WICHTIG

8,8 % (3 Stimmen)

Die Hochzeitsbilder sind online. Auf www.vinschgerwind.it können Sie darüber abstimmen, welches Hochzeitspaar Ihnen am besten gefällt. Den vier Erstplatzierten winken nahrhafte Bücher aus der Arunda-Reihe, die uns Hans Wielander freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat: „Milch“, „Brot“, „Obst“ und „Kastanien“.

Der Rücktritt Glurns - Der Präsident von „Glurns Marketing“ Hans Oberthaler ist zurückgetreten. BM Erich Wallnöfer wirft ihm Vertrauensbruch vor, weil Oberthaler eine andere Meinung in der Causa Westumfahrung öffentlich vertritt. Wallnöfer nimmt mit der Westumfahrung, fahrlässig, einen Scherbenhaufen in Glurns in Kauf.

Hans Oberthaler und VizeBM Luis Frank: Scherbenhaufen in Glurns

von Erwin Bernhart

E

ine Provinzposse: Fast wie zum Schafott wurde Hans Oberthaler, der Präsident von Glurns Marketing, vor den Glurnser Stadtrat geladen. Thema am 4. September: Die ablehnenden Äußerungen von Oberthaler gegenüber einer geplanten Umfahrung im Westen von Glurns. Von einem Vertrauensbruch hat BM Erich Wallnöfer gesprochen. Als Privatperson könne er Meinungen vertreten, welche er wolle. Als Präsident der gemeindeeigenen Einrichtung „Glurns Marketing“ habe er, so frei übersetzt, in politischen Dingen die Klappe zu halten und schon gar nicht gegen politische Entscheidungen zu rebellieren. Nur zwei Stadträte hielten Oberthaler die Stange und forderten ihn zum Weitermachen auf: VizeBM Luis Frank und Astrid Patscheider Prader. Die zwei anderen pflichteten durch Schweigen dem bürgermeisterlichen Misstrau-

ensantrag bei. Oberthaler hat die Geste verstanden und hat mit einem knappen Mail dem Stadtrat und dem Gemeinderat seinen Rücktritt bekannt gegeben: „...aufgrund der jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit dem Bericht in der Tageszeitung „Dolomiten“ vom 30. August 2013 zur Glurnser „Westumfahrung“ erkläre ich hiermit, mit sofortiger Wirkung, meinen Rücktritt als Präsident der gemeindeeigenen Einrichtung „Glurns Marketing“. Es sei vorausgeschickt, dass meine Position zur oben genannten Umfahrungsstraße seit 2011 den Mitgliedern des Gemeinderates bekannt und durch mehrere Zeitungsartikel aus diesem Zeitraum dokumentiert ist. Durch die Vorgehensweise mir gegenüber und des vom Bürgermeister ausgesprochenen Vertrauensbruchs, ist die Basis für die Fortführung der bisherigen Zusammenarbeit nicht mehr gegeben.“ Tatsächlich war

Oberthaler immer schon gegen eine mögliche Umfahrung im Westen von Glurns und er hat dies auch öffentlich kundgetan. Auch Ulrike Riedl ist aus dem Vorstand von Glurns Marketing aus Solidarität mit Oberthaler zurückgetreten. Oberthaler, seit drei Jahren Glurns-Marketing-Präsident, hat mit den Akteuren vor Ort gut zusammengearbeitet, hat Ideen gebündelt und selbst eingebracht, hat für Glurns ein Corporate Design, einen einheitlichen Auftritt nach außen also, entwerfen und einen neu gestalteten Internetauftritt zimmern lassen. Die Strahlkraft für Glurns hat auch mit diesen Maßnahmen nach innen und nach außen sichtlich zugenommen. Noch etwas könnte mit Oberthalers Rücktritt ins Wanken geraten: ein möglicher Golfplatz, für den ein neuer Standort ausgekundschaftet ist. Oberthaler war nämlich treibende Kraft in Sachen Golfplatz.


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Vinschgerwind 19-13

/politik/ 5

Schluderns

Vinschgau

Das Floriani-Prinzip

Wahlkampf

D

D

er Schludernser BM Erwin Wegmann hat das politische Talent, gut Gemeintes in einen Schlag ins Wasser zu verwandeln. Allerdings spielt auch das Floriani-Prinzip in den Gemeinden eine bestimmte Rolle. Vor zwei Wochen hat Wegmann die benachbarten Bürgermeister Ulrich Veith, Erich Wallnöfer und Hubert Pinggera zu einer Aussprache eingeladen. Dazu Hans Moriggl vom Unternehmerverband, den neuen SWR Präsidenten Johann Wallnöfer und Peter Gasser von der Umweltschutzgruppe Vinschgau. Thema der Aussprache: die große Umfahrung. Herausgekommen ist so gut wie nichts. Einzig auf die Umfahrung von Kastelbell, die höchste Priorität genießt, konnte man sich verständigen. Bei der großen Umfahrung gab es überhaupt keine Annäherung. Die benachbarten BM beharrten auf eigenen Lösungen: die Umfahrung in Tartsch wurde von Veith favorisiert, eine Westumfahrung für Glurns von BM Wallnöfer und

BM Erwin Wegmann fordert eine für alle Gemeinden zufriedenstellende Verkehrslösung im Obervinschgau BM Pinggera graut vor einer großen Umfahrung, die großteils über das Gemeindegebiet von Prad führen würde. Und die Umweltschutzgruppe Vinschgau ist sowieso gegen eine großräumige Umfahrung, die die Wirtschaftsverbände wiederum durchaus begrüßen würden. Eine gegensätzlichere Truppe hätte Wegmann für das Vorbringen seines Anliegens nicht zusammenstellen können. Wegmann, so der Vorwurf einiger Teilnehmer, setze auf eine Umfahrung, die vor allem die Nachbargemeinden mit Grund-

einbußen betreffen würden und bringe keine neuen Ideen bzw. keine Kompromisslösungen, über die man sich mit einer gewissen Ernsthaftigkeit austauschen könnte. Nun soll ein weiterer Anlauf genommen werden. Zuerst in einer kleinen Bürgermeisterrunde. Einen weiteren Schlag ins Wasser können sich weder Wegmann noch die Diskussion um eine Verkehrslösung im oberen Vinschgau leisten. Ziel ist es, eine für alle befriedigende Verkehrslösung im oberen Vinschgau zu finden, sagt Wegmann. (eb)

Schleis/Mals/Laatsch/Bozen

Wind-Leserfoto

Im Bürokraten Hick-Hack

Kotzbecken

B

is Ende Oktober sollte alles über die Bühne gegangen sein“, sagt der Projektplaner Walter Gostner (Bild). Es geht um die Kollaudierung des Arunda-Kraftwerkes, an dem die Gemeinde Mals und die Fraktionen Schleis und Laatsch beteiligt sind. Tatsächlich hat sich die Endabnahme verzögert, weil das Projekt in einem bürokratischen Hick-Hack hängen geblieben ist. Die Dienststellenkonferenz habe vor Baubeginn, so Gostner aufklärend, eine bestimmte Kote bestimmt, auf der die Fassungsstelle gebaut werden sollte. Die Forstbehörde hat dann vor Ort angewiesen, die Fassungsstelle etwas nach oben zu verschieben, aus praktischen

und aus Sicherheitsgründen. Die Wildbachverbauung hat mit Abstrichen zugestimmt. Der Probebetrieb ist Ende 2012 relativ reibungslos über die Bühne gegangen. Man ist davon ausgegangen, dass es keinerlei weitere Genehmigungen durch die Dienststellenkonferenz braucht. Eine Endabnahme wäre demnach reine Formsache gewesen. Die Wildbachverbauung pochte allerdings auf eine Genehmigung durch die Dienststellenkonferenz. Mittlerweile ist dies passiert. Und eine Endabnahme steht unmittelbar bevor. „Das waren reine Missverständnisse innerhalb aller Beteiligten, ein kleiner bürokratischer Unfall“, sagt Walter Gostner. Man befinde sich immer noch im Zeitplan für die Erlangung der Grünzertifikate. (eb)

er Wahlkampf treibt, bevor er richtig angefangen hat, erste und erstaunliche Blüten. Die Bezirke werden von den peripheren SVP-Headquarters mit Terminen der lokalen Kandidaten dicht gemacht. Vor allem die Termine mit SVP Ortsgruppen. „Auswärtigen“, SVPKandidatInnen eines anderen Bezirkes, soll im eigenen Bezirk möglichst wenig Plattform geboten werden. Von dieser Abschottung verschont wird niemand, nicht einmal der SVPSpitzenkandidat Arno Kompatscher. Bisher hat dieser im

heißen Wahlkampf nur einen einzigen Termin im Vinschgau. Man hat Angst, an „Auswärtige“ die bitter nötigen Vorzugsstimmen zu verlieren. (eb)

Was es nicht alles gibt! Wir sehen im Bild ein Porzellanbecken mit abgerundeten Kanten und einem an der Wand befestigten Metallgriff, prominent platziert neben den Pissoirs. Es ist etwa in Brusthöhe montiert und hat eine leistungsfähige Wasserspülung und ein Fallrohr ähnlich einer Spültoilette. Der Wirt „Zum weißen Ross“ in Rasdorf (Hessen) ließ mich wissen, dass es der hygienischen und diskreten Entsorgung des Mageninhaltes diene, wenn sich jemand, zum Beispiel bei Schützenfesten, alkoholisch übernimmt und den so genannten Würfelhusten aufziehen fühlt. Dann schnell aufs Männerklo (bei den Damen gibt es kein Kotzbecken), Hände fest an den Griff, Kopf nach unten und tschüss. Bild und Text von Andreas Waldner


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Vinschgerwind 19-13

19.09.13

Die chancenlosen

Idealisten

Die eine tritt für die Bürgerunion in die Pedale, der andere für die Grünen und der Dritte für die SüdTiroler Freiheit. Christine Taraboi aus Mals, Martin Daniel aus Schlanders und Benjamin Pixner aus Kastelbell eint, dass sie für ihre Parteien im Tal Stimmen sammeln sollen. Ihre Ansichten, ihr Idealismus, ihre Vorstellungen bringen sie in einer als Streitgespräch gedachten Gesprächsrunde vor.

Fotos: Angelika Ploner

v.l.: Christine Taraboi, Martin Daniel und Benjamin Pixner - von den möglichen Themen haben sich die drei vor allem auf die Jugendarbeitslosigkeit eingeschossen. Alle drei sind davon überzeugt, dass ihre Parteien bei den heurigen Landtagswahlen an Stimmen zulegen werden

Moderation: Erwin Bernhart

Vinschgerwind: Der Wahlkampf zu den Landtagswahlen ist auf Personen zugespitzt. Dies gilt auch für Ihre Parteien. Weil Sie drei persönlich wohl keine Chance haben, gewählt zu werden, können wir über Inhalte reden. Selbstbestimmung, drohende Arbeitslosigkeit, Armut, Verkehrsprobleme, Aufstiegsanlagen, Pestizide, direkte Demokratie... Welche Sorgen brennen Ihrer Meinung nach den Menschen am meisten unter den Nägeln? Martin Daniel: Überraschend für mich ist die Jugendarbeitslosigkeit auch im Vinschgau ein brennendes Thema. Die jungen Leute tun sich schwer, einen passenden Job zu finden. Nicht nur nach der Matura. Es ist schwierig, Lehrstellen zu finden. Mir wurde ein Fall erzählt, dass ein Mechaniker

nach drei Jahren Berufsschule von Reschen bis zur Töll und auch in Bozen nur Absagen für eine Lehrstelle erhalten hat. Auch das Thema direkte Demokratie ist brennend. Nicht als Abstrakte Thema, sondern konkret, wenn man etwa an die Pestizide denkt, an Sexten auch. Gerade, wenn die Leute das Gefühl haben, mitreden zu wollen, aber dann übergangen werden, spielt das Thema direkte Demokratie eine große Rolle. Benjamin Pixner: Dem kann ich zustimmen. Vor allem bei der Jugendarbeitslosigkeit. Viele Jugendliche gehen in die Schweiz arbeiten. Vor allem im Bereich Handwerk. Erstens, weil sie hier bei uns keine Arbeit finden und zweitens, weil auch der Verdienst in der Schweiz größer ist. Zur direkten Demokratie: Im Vinschgau war noch nicht der richtige Fall da, abgesehen von der Abstimmung beim Rambach. Beim Thema Langtaufers-Kaunertal könnte

man die Direkte Demokratie einbauen. Wobei aus meiner Sicht die Verbindung mit dem Kaunertal eine gute Idee wäre, auch als Zusammenarbeit mit dem nördlichen Tirol. Christine Taraboi: Ich kann beiden zustimmen. Ich habe selbst vier Kinder und ich bin heilfroh, dass sich für alle eine Lehrstelle gefunden hat. Der Traumberuf war allerdings nicht dabei. Nicht dass die Betriebe keine Lehrlinge anstellen wollen, aber es fehlen die Aufträge. Pixner: Es ist von Beruf zu Beruf unterschiedlich. Mechaniker tun sich schwer... Taraboi: Schlosser auch.. Pixner: Im Gastgewerbe ist es anders. Lehrstellen findet man dort, das Problem ist, was passiert danach, sobald die Lehre beendet ist. Welche Ideen haben Sie, um der Jugendarbeitslosigkeit entgegenwirken zu können?

Taraboi: In erster Linie müssten die Betriebe von Seiten der Politik weniger Steuerabgaben und weniger Bürokratie auferlegt bekommen. Es ist eine Unmöglichkeit, was die Bürokratie an Geld und Zeit verschlingt. Auch bei den Auftagsvergaben ist anzusetzen. Bei Großaufträgen kommen nur die Großen zum Zuge. Pixner: Gewinnt eine auswärtige Firma bei einer europaweiten Ausschreibung, holt sie sich nicht die Arbeiter vor Ort. Großaufträge gibt es im Vinschgau derzeit keine. Taraboi: Es sind auch keine in Aussicht. Auch weil das Geld fehlt. Aber die Möglichkeit der Steuer- und Abgabenerleichterung für die Betriebe ist gegeben. Das duale Arbeitssystem, welches man von der Lombardei angeblich übernehmen will, ist beispielgebend: Ein älterer Arbeitnehmer verzichtet auf eine bestimmte Geldsumme und geht frühzeitig


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in Pension, um einem jüngeren den Arbeitsplatz zu überlassen. Daniel: Bei der Steuererleichterung widerspreche ich. Ich habe gelesen, dass der Staat ein Drittel des Bruttolohnes bei Lehrlingen bezahlen will und das Land zwei Jahre lang die Sozialabgaben für unter 29-Jährige und über 55-Jährige übernehmen will. Aber welcher Unternehmer wird Leute - trotz Steuererleichterungen - anstellen, wenn keine Aufträge da sind. Aufträge kommen nur, wenn die Leute wieder Geld in der Tasche haben und somit Nachfrage besteht. Wir werden nicht mehr in dem Maße nach der öffentlichen Hand rufen können wie früher. Der Boom im Baugewerbe ist vorbei. Primär wird man eben schauen müssen, dass die Leute wieder Geld in der Tasche haben. Pixner: Unsere Wirtschaftslage hängt von jener Italiens ab. Deshalb sind wir im gleichen Sumpf. Ihre Arbeit wird es sein, Ihre Partei bzw. Ihre jeweiligen Spitzenkandidaten unter die Leute zu bringen. Wie machen Sie das? Pixner: Wir von der jungen SüdTiroler Freiheit halten eine DiscoTour ab, um mit jungen Leuten Kontakt aufzunehmen. Wenn wir auftreten, sind die Eva Klotz und der Sven Knoll schon bekannt. Ist das bei Ihnen, Herr Daniel, ähnlich? Daniel: Bekannt sind die zwei amtierenden Landtagsabgeordneten sicher, auch die Listenführerin. Wir hatten kürzlich die Vorstellung unserer Kandidaten vom Burggrafenamt und Vinschgau in Meran. Riccardo Dello Sbarba und Brigitte Foppa waren dabei. Was machen Sie selbst? Daniel: Wie mache ich das? (Pause) Taraboi: Gute Frage. Ich tue mich insofern leicht, als den Andreas Pöder jeder kennt... ...das bezweifeln wir... Tarbaoi: Man sagt zwar zu mir oft „Du bist bei den Blauen“. Vielleicht hat die Listenverbindung Bürger-Union - Ladins - Wir Südtiroler etwas Verwirrung gestiftet. Ich gehe zu den Leuten und gebe mich als Mitglied der Bürger-Union zu erkennen, auch mit Ständen mit unserem Logo sind wir unterwegs. Wieviel Idealismus gehört dazu, sich auf die Kandidaten-Liste

Ihrer Parteien setzen zu lassen? Daniel: Es gehört natürlich eine gewisse Portion Idealismus dazu. Es ist eine Herausforderung, zu schauen, was kann man erreichen, ohne sich falsche Illusionen zu machen. Es ist ein Lernprozess mit interessanten Erfahrungen. Man bekommt Einblick, wie es in der Politik zugeht. Pixner: Ich bin voll überzeugt, dass in der Bewegung Süd-Tiroler Freiheit vom einfachen Mitglied bis hin zur Spitze Idealismus herrscht. Mir gefällt die politische Arbeit, auch als Gemeinderat. Ich sehe es als Verpflichtung, mich für unser gemeinsames Ziel einzusetzen. Tarabaoi: Ohne Idealismus wäre ich nicht nach fünf Jahren politischer Abstinenz nochmals angetreten. Ich habe einen neuen beruflichen Weg eingeschlagen. Aber die politischen Probleme haben mich wieder bewegt. Sie sind als oppositionelle Gemeinderäte tätig. Auf Gemeindeebene scheint alles ok zu sein, jedenfalls fallen Sie alle drei nicht durch harte Opposition auf. Verhält sich die Mehrheitspartei SVP auf Gemeindeebene anders als sie es auf Landesebene tut? Taraboi: Der Bürgermeisterwechsel in Mals hat gebracht, dass man als oppositioneller Gemeinderat mehr mitreden kann, dass man in Arbeitsgruppen eingebunden wird. Es hat sich dahingehend einiges gebessert. Andere Gemeinderatskollegen sehen das anders. Aus oppositionellem Prinzip zu Allem Nein zu sagen, das war nie mein Stil. Daniel: Auch in Schlanders hat es einen politischen Stilwechsel gegeben. Der Bürgermeister sucht zwei Tage vor der Gemeinderatssitzung das Gespräch. Mir wurde der Vorsitz der Kommission zur Überarbeitung der Gemeindesatzung überlassen. Da haben wir für Volksabstimmungen auf Gemeindeebene ein Nullquorum vorgesehen. Auch bei der Besetzung von Verwaltungsräten hat sich einiges geändert. Uns wurde ein Vorschlag für den Verwaltungsrat des Altersheimes überlassen. Pixner: Mit 19 war ich einer der jüngsten Gemeinderats-Kandidaten im Land. Ich muss in meiner Gemeinde als Oppositioneller nicht immer alles anprangern. Ich möchte Ideen einbringen. Vor allem für die Jungen. Mein Be-

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schlussantrag für die Aufwertung des alten Schießstandes etwa, wurde einstimmig angenommen. Sie haben noch etwas gemeinsam: Sie treten gegen die Mehrheitspartei SVP an. Was würden Sie „richtiger“ machen wollen? Pixner: Volksnaher werden. Die Politker müssen vom hohen Ross runter und mit den Menschen wirklich reden. Viele Leute sagen uns als Opposition viel mehr Sachen als den SVP-Vertretern. Die Leute kommen zu uns viel direkter mit den Problemen. Daniel: Als etwas vom Wichtigsten erachte ich die Ehrlichkeit in der Kommunikation. Es hat zu viele Fälle gegeben, wo die Leute für blöd verkauft wurden, beim Flughafen etwa, bei künstlich aufgebauschten Problemen in Rom, die dann mit großem medialen Pomp gelöst worden sind. Die Salamitaktiken, nur ein Baulos machen zu wollen, wobei man genau weiß, dass das nicht stimmt, falsche Zahlen über die Kosten von Großprojekten usw.. Taraboi: Ich finde es wichtig, dass die Instrumente der direkten Demokratie so umgesetzt werden, damit man damit arbeiten kann. Das fängt beim Quorum an, bei den Themen, worüber abgestimmt werden soll und die Ergebnisse sollen bindend sein. Derzeit werden Sachen einfach durchgeboxt. Nur um Ihre Parteien in eine Verhältnismäßigkeit zu setzen: Blickt man auf die Landtagswahlen von 2008 zurück, so hat der Vinschgau – Reschen bis Töll – für die Grünen 8 Prozent, für die Süd-Tiroler Freiheit 12 Prozent und für die Union für Südtirol 20 Prozent der Stimmen beigetragen. Überrascht Sie das? Taraboi: 2008 war ein personenbezogener Wahlkampf. Ist das heuer anders? Taraboi: Das ist heuer auch so. Die Sachpolitik bleibt im Hintergrund. Die Leute bringen im direkten Gespräch zwar Sachthemen vor, allerdings wird dann personenbezogen gewählt. Daniel: Mich überraschen die Zahlen nicht. Im Vinschgau gibt es die Grüne Partei in den Gemeinderäten nicht. Trotz starker Umweltschutzgruppe... Daniel: Bei der Umweltschutzgruppe gibt es starke Aktivisten.

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Die Frage ist, wieviel Leute es bei uns auf dem Land gibt, die sich mit bestimmten Schwerpunktthemen der Grünen wie Interethnizität, mehrsprachige Schule, Frauenrechte sofort identifizieren können. Ich glaube, Vinschger wählen die Grünen, weil ihnen Rechtsstaat und Demokratie wichtig sind, gegen Machtpräpotenz und Vetternwirtschaft und wegen der Umweltthemen Vinschgerzug, Ausbau Forst Töll, die Pestizide, die Skigebiete, die Almerschließungen, der Frevel im Wald, der Verkehr... Diese Themen werden eher von der Umweltschutzgruppe Vinschgau getragen als von den Grünen. Daniel: Von der Umweltschutzgruppe, das stimmt. Pixner: Wir waren 2008 neu. Heuer sind wir viel besser aufgestellt. Hauptthema ist natürlich die Volkstumspolitik sprich Selbstbestimmung. 2008 haben im Vinschgau 1832 Leute die Süd-Tiroler Freiheit gewählt, 1422 die Union für Südtirol und 1409 die Grünen. Ihr seids die Stimmenfänger im Vinschgau. Ihre Prognose für 2013? Daniel: Ich bin es gewohnt in Prozenten zu denken. Wir hatten 2008 mit Waltraud Plagg und Rudi Maurer zwei Kandidaten, heuer bin ich allein als Kandidat. Allerdings gibt es im Obervinschgau brennende Themen. Schwierige Prognose. Pixner: 2008 hatten wir zwei Kandidaten, heuer treten wir mit vier Vinschger Kandidaten an, darunter eine Frau aus Prad. Ich glaube, dass wir heuer noch besser abschneiden werden. Taraboi: Ich weiß, warum 2008 das passiert ist. Ich bin überzeugt, dass die unermüdliche Arbeit unseres Abgeordneten im Landtag in den letzten 5 Jahren, unser Programm hinsichtlich der Familienpolitik und dass uns die Öffnung zu einem Listenbündnis mit den Ladins und Wir Südtiroler Pluspunkte bringen wird. Daniel: Ich glaube, dass gerade die Themen im Obervinschgau, das Vorrücken des Obstbaues und die Angst vor den Pestiziden, auch andere als die klassischen Grünwähler von grünen Themen angesprochen werden. Deshalb werden wir das Ergebnis von 2008 verbessern können.


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19.09.13

Direkte Demokratie

Michelimarkt in Martell

Die 8.000 Unterschriften dürften nach ersten Prognosen beisammen sein. Die Initiative für direkte Demokratie hat diese gesammelt, um ein Referendum über das von der SVP verabschiedete Gesetz zur Bürgerbeteiligung abhalten zu können.

Der letzte Samstag im September, heuer der 28., gehört dem Michelimarkt in Martell. Seit 1989 findet der mit Kleidern, Schuhen, Werkzeug, landwirtschaftlichen Maschinen bestückte Markt in der Anlage Trattla statt. In den 20er Jahren fand der Michelimarkt im Dorf statt. In den 30er Jahren wurde der Markt in Bad Salt abgehalten oberhalb des Wachterhauses in der Wiese. Später war der Markt beim alten Thairmühl. Dann verlegte man den Markt wieder ins Dorf. Für Speis und Trank ist gesorgt.

Rom-Info ins Tal Am vorvergangenen Freitag ist die Parlamentsarbeit in Rom wieder voll angelaufen. Die Diskussion um den SenatsAusschluss von Silvio Berlusconi hat die Tagesdiskussion beherrscht. Aber da ist viel Inszenierung und Wichtiggetue dabei, die Sachpolitik für das wirtschaftlich kranke Italien kommt damit leider wieder nur ins Hintertreffen. Daher berichte ich nicht über Berlusconi sondern wieder über die anstehende Verfassungsreform und deren beachtliche Fortschritte. In einem etwas verkürztenaber deswegen nicht oberflächlicherem Verfahren - soll Italien innert 18 Monaten eine modernere Verfassung bekommen, die eine bessere Regierbarkeit und klare Kompetenzen zwischen Staatspräsident und Ministerpräsident, zwischen Zentralregierung, Regionen und Gemeinden garantiert und endlich das perfekte -von der Geschichte längst überholte 2 Kammernsystem abschafft, die Zahl der Parlamentarier verringert und einen Senat der Regionen nach deutschem Bundesratmuster schafft. Dafür steht meine Partei und dafür habe ich mich die letzten Wochen abgeplagt und letztendlich auch abwatschen lassen. Die Oppositionsvertreter haben uns als Verräter an der besten Verfassung der Welt angeklagt, andauernd beleidigt, auch mich persönlich. Und von unserem Parlamentskollegen der grillini aus Trient wurde sogar das Parlamentsdach besetzt. Mir wurde vorgeworfen, unser Autonomiestatut in Gefahr zu bringen, und noch viel Schlimmerses ... nur weil ich/wir in der Kommission nicht mitgeholfen hatten - durch die Zusammenlegung der Verfassungsreform mit einem von der SVP seit Jahren in der Warteschlange stehenden Verfassungsgesetzes zur noch besseren Absicherung des Autonomiestatutes - den Zeitplan von 18 Monaten und den konkreten Arbeitsbeginn der „42iger Kommission“- in der mit Sicherheit auch ein Vertreter von uns sitzt - noch vor Weihnachten zu kippen!

Felder überdachen? Laatsch - Der Laatscher Bio-Viehbauer Günther Wallnöfer klagt die Politik und den Bauernbund an, in der Causa Abdrift von Pestiziden im Obervinschgau untätig zu sein. Wallnöfer fordert ein verbindliches Landesgesetz, welches die Materie regeln soll.

Günther Wallnöfer: Es brennt der Hut

von Erwin Bernhart

C

aptan, Dithiocarbamat und Dodin - allesamt Fungizide - haben sich im Grumet in Proben, von „Abcert“ aus Terlan genommen und von einer zertifizierten Laborstelle in Italien untersucht, gefunden. Das Grumet einer Wiese, die an einer Obstanlage angrenzt, „in geschützter Lage“, (Wallnöfer), konnte in Wallnöfers Biobetrieb heuer nicht mehr verfüttert werden. Mit dem Heu, welches Chlorpirifos-Rückstände aufwies, konnte Wallnöfer ebenfalls nichts anfangen. Es ist das dritte Jahr, in dem Wallnöfer von der Untersuchungsstelle Abcert Proben nehmen lässt. „Mittlerweile lassen auch konventionelle Viehbauern im Obervinschgau von Heu und Grumet Proben untersuchen, von Wiesen, welche an Obstanlagen angrenzen. Mit manch alarmierenden Ergebnissen. Wallnöfer hat auch Heu untersuchen lassen, welches an einer Bio-Obstanlage angrenzt. Keine Beanstandung habe es da gegeben. Er habe kürzlich Grund getauscht. „Ich bin sozusagen auf der Flucht“, sagt Wallnöfer. Neben diesem getauschten Grund sollen nächstes Jahr angeblich Kirschen kommen. Dann wird Wallnöfer wohl wieder Grund zum Tauschen suchen müssen. Ein Unding. Wallnöfer ärgert

sich über Bauernbund, Landeshauptmann und Laimburg, weil noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden ist. Sein BiolandVerband hat damals, als das Versuchsfeld angelegt worden ist, alle Verantwortlichen zu einem Anbaustopp aufgerufen, bis handfeste Ergebnisse über die Abdrift vorliegen. Kein Amt, niemand, hat auf diese Aufforderung reagiert. Nun brennt der Hut. Ein Vorschlag vom Bauernbund, dass ein pestizid-ausbringender Nachbar die positiven Proben (ca. 220 Euro pro Probe) und den Heuersatz bezahlen soll, sieht Wallnöfer als kurzfristige Schmerzlösung. Wallnöfer fordert die Landespolitik auf, die Materie mit einem Landesgesetz zu regeln. Es könne nicht sein, dass die Verantwortung auf den Vermarkter, der VI.P etwa, geschoben wird. Dem Ansinnen, eine pestizidfreie Gemeinde Mals per Volksabstimmung zu erreichen, räumt Wallnöfer große Chancen ein. „Damit würde man einiges lösen: Zum Einen wäre pestizidfreier Anbau aufgrund der Trockenheit im Obervinschgau durchaus realistisch und zum anderen würde man jeglichen Nachbarschaftsstreit lösen“, sagt Wallnöfer, „und weil ich aufgrund meiner Erfahrung gesehen habe, dass die Abdrift nicht in Griff zu bekommen ist.“

Foto: Erwin Bernhart

von Albrecht Plangger

Foto: Leander Regensburger

8 /Wirtschaft/


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Ortler/Südtirol

Ortler-Eis ist wertvolles Archiv letscher sind ein wertvolles Archiv. Sie geben Aufschluss über Umwelt und Klima der Vergangenheit und gleichzeitig auch über gegenwärtige und zukünftige Entwicklungen. Um dieses Archiv anzuzapfen, bebohrten 2011 Experten der Abteilung Brand- und Zivilschutz der Autonomen Provinz Bozen gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam den Gletscher an der Ortlerspitze in 3859 Metern Meereshöhe. Sie drangen in bis zu 75 Meter Tiefe vor, um Eisbohrkerne zu entnehmen, die in den Laboren des Byrd Polar Research Centers der amerikanischen Universität Ohio, sowie an den Universitäten von Venedig und Innsbruck analysiert wurden. Die ersten Auswertungen zeigen, wie sich die Erwärmung der Atmosphäre auf das Innenleben des Gletschers auswirkt und ergänzen die bereits 30 Jahre währende Beobachtung der Gletscheroberflächen: Der Gletscher wandelt sich so schnell wie es in den vergangenen Jahrhunderten - und vermutlich sogar in den vergangenen Jahrtausenden – nicht der Fall war, so die Forscher. Die Eisbohrkerne machen deutlich, dass sowohl die Temperatur der Atmosphäre als auch das Schmelzen der

Foto: EURAC

G

peratur durch, um zu überprüfen, ob Permafrost vorhanden ist. Die ersten Analysen zeigen, dass der Gletscherboden trotz steigender Temperaturen immer noch gefroren ist. Die DatenForscher am Ortler: Das Eis schmilzt in rasendem Tempo erhebungen auf dem Gletscher boten auch Oberfläche in rasendem Tempo zunehmen. die Gelegenheit für eine medizinische Studie: Außerdem untersuchten die Wissenschaftler Die Forscher des EURAC-Instituts für Alpine auch die Luftverschmutzung. Sie entnahmen Notfallmedizin begleiteten die Expedition und Schnee aus der Oberflächenschicht des Ortuntersuchten, ob das Risiko der Höhenkranklers und entdeckten darin Spuren von verheit mithilfe von Ultraschalluntersuchungen schmutzenden Emissionen aus der Poebene. vorzeitig diagnostiziert werden kann. Ihre Dies bestätigt, dass durch die Luftzirkulation Studien deckten einen unmittelbaren ZusamPartikel aus den umliegenden Ebenen bis menhang zwischen den Symptomen der Höhoch auf die alpinen Gletscher getragen werhenkrankheit und einer Zunahme des Durchden. messers des Sehnervs auf, was mithilfe von Die Experten vom Landesamt für Geologie Ultraschall festgestellt werden kann. Dieses und Baustoffprüfung hingegen installierten Ergebnis gilt es noch weiter zu vertiefen, doch im Rahmen des Ortler-Projekts Sensoren am ist es ein neuer wichtiger Ansatz, um den Gletscher. Sie führen damit Messungen zur Erkrankungen vorzubeugen, die für HöhenOberflächen- sowie zur unterirdischen Tembergsteiger tödlich sein können.

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10 /Wirtschaft/

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Prad

Almabtrieb für den guten Zweck D

ie Almabtriebe werden landauf landab wie Volksfeste gefeiert. In Prad stand das Fest im Zeichen der Solidarität mit Werner Oberegger. Der junge Mann und Nebenerwerbsbauer hatte bei einem Arbeitsunfall beide Beine verloren. Sein Haus muss nun umgebaut werden. Die Prader Bauernjugend um Obmann Stefan Theiner hatte das Fest für den guten Zweck organisiert. Unterstützung kam von allen bäuerlichen Verbänden des Ortes und speziell von den Bäuerinnen, die sich bei der Verpflegung nützlich machten. Die 60 zum Großteil bekränzten Kühe der Prader Alm zogen mit dem Almpersonal publikumswirksam zum Festplatz in die Gewerbezone nahe der „Kultur“. Die überdimensionalen Kuhglocken sorgten für Staunen. Diese Glocken hatten Ultner Verleiher für die letzte kurze Wegstrecke der Tiere durchs Dorf bereit gestellt. Auf dem Festplatz wurde der Tross von Bauern und Bäuerinnen mit ihrem Anhang und von vielen Schaulustigen aus nah und fern empfangen. Es spielte Musik und für Speis und Trank war bestens gesorgt. Es gab einen Glückstopf, ein Schätzspiel. Die Kleinen vergnügten sich in der Hüpfburg oder bei den alt überlieferten Spielen,

die Roman Moser moderierte. Interessierte Blicke zog eine Gänsegruppe auf sich, die von einem Hund, angeleitet von seiner Herrin, zirkusreif durch einen Parcours marschierte. Mit einem Geschenkkorb wurde der Besitzer der besten Kuh Edwin Koch prämiert. Koch übergab den Korb spontan an Oberegger, der das Fest zusammen mit den zwei kleinen Kindern und seiner Frau verfolgte. „Der Reinerlös des Festes wird der Familie demnächst übergeben werden, nachdem wir die Abrechnung gemacht haben“, erklärt Theiner. (mds)

links: die großen Kuhglocken werden eingesammelt; oben: Roman Moser begeistert die Kleinen mit einfachen Spielen

Cevedale/Vinschgau

Unternehmer auf Hochtour D

er mit 3.769 m dritthöchste Berg Südtirols, der Cevedale, war das Ziel der mittlerweile traditionellen Hochtour, zu welcher der Bezirksausschuss Vinschgau im Unternehmerverband einmal jährlich einlädt. 13 Bergbegeisterte aus den Reihen der Mitgliedsunternehmen und der Verbandsmitarbeiter erreichten den prächtigen Aussichtsgipfel am 2. September. Nach der Nächtigung auf der Martellerhütte bestieg die Gruppe in Begleitung der Bergführer Josef Plangger, Ernst Reinstadler und Hubert Wegmann von der Alpinschule Ortler zunächst die 3.759 m hohe Zufallspitze und anschließend den Cevedale (3.769 m). Der Abstieg führte die Gruppe zu den Drei Kanonen, die an den 1. Weltkrieg erinnern, und dann über den Gletscher zurück zur Martellerhütte. „Diese lange Rundtour in prächtiger Hochgebirgslandschaft war für uns alle wieder ein sehr intensives und bereicherndes Erlebnis“, bringen Thomas Moriggl (Moriggl GmbH) und Martin Pedross (Pedross Karl AG) als Mitglieder des Bezirksausschusses Vinschgau im Unternehmerverband die Stimmung aller Teilnehmer auf den Punkt.

In den vergangenen Jahren hat der Bezirk Vinschgau bereits Touren zu schönen Gipfeln organisiert, wie z.B. auf den Ortler, die Weißkugel oder den Piz Palu. Da das Inte-

resse ungebrochen ist, wird der Bezirk auch in den kommenden Jahren weiter nach lohnenden Bergzielen suchen. Die Teilnehmer an der diesjährigen Hochtour des Unternehmerverbandes am Gipfel des Cevedale: Julia Hanni, Irene und Sebastian Kurz, Hannes Loacker, Thomas Moriggl, Katharina und Mark Ortler, Martin Pedross, Paulina Schwarz, Roland Zischg sowie die Verbandsmitarbeiter Peter Aichner (fehlt im Bild), Irene Kustatscher und Barbara Mathà und die Bergführer


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HGV-Vinschgau für Skiverbindungen Der Gebietsausschuss Vinschgau des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) hat sich auf seiner letzten Sitzung unter anderem mit der aktuellen Thematik um den Zusammenschluss der Skigebiete im Obervinschgau auseinandergesetzt. Grundsätzlich sind die Ausschussmitglieder der Meinung, dass es für eine nachhaltige Entwicklung unerlässlich ist, sowohl den Zusammenschluss Langtaufers-Kaunertaler Gletscher als auch jenen der Haider Alm mit dem Skigebiet Watles anzustreben. Da gerade kleinere Gebiete zusehends mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert sind, wäre ein Zusammenschluss der gesamten obervinschger Skigebiete und grenzüberschreitend auch mit jenen von Nauders und Kaunertal ein wichtiger Schritt für eine bessere Positionierung auf dem umkämpften Skimarkt in den Alpen und gleichzeitig auch die Garantie für eine solide Finanzsituation. Angesichts der Tatsache, dass sich auch ein privater Unternehmer in die Finanzierung der Vorhaben einbringen würde, fordern die Touristiker im HGV eine baldige Entscheidung von Seiten der Politik, damit Perspektiven für den Tourismus und somit für die Zukunft der Jugend geschaffen und Arbeitsplätze gesichert werden können. Abschließend betonen die Mitglieder des HGV-Gebietsausschusses, dass die negativen Aussagen von Landesrat Pichler-Rolle zu einer eventuellen Verbindung Haider Alm-Watles (Dolomiten vom 26. Juli d. J.) in keiner Weise akzeptiert werden können. Bei allem Respekt vor Landschaft und Natur gilt es sehr wohl zu bedenken, dass auch die Obervinschger Wirtschafts- und somit Überlebensspielraum brauchen. Pressemitteilung des HGVVinschgau

Cuius regio, eius religio. Cuius regio, eius religio. So lautet eine lateinische Redewendung, welche sinngemäß besagt, dass der Herrscher eines Landes berechtigt ist, die

Religion für dessen Bewohner vorzugeben. Diese Weisheit hat auch heute noch im übertragenen Sinn Gültigkeit. Der Gebrauch des Rechtes, über sich selbst zu bestimmen, ist ein gutes Beispiel hierfür. Einige Kreise in der Südtiroler Alltagspolitik beweisen, wie vehement das Recht auf Meinungsfreiheit eingeschränkt bzw. gelenkt werden soll. Dabei darf die Frage aufgeworfen werden, welche Risiken wirklich entstehen könnten. Könnte man durch eine neue Grenzverschiebung etwa nicht die persönliche Reisefreiheit verlieren? Will man wirklich zurück zu einer sogenannten Kleinstaaterei? Nun ja. Die viel geschmähte Kleinstaaterei kann als eine wesentliche Qualität Europas betrachtet werden. Dass die Aufklärung in Europa und nicht am anderen Ende Eurasiens begann, liegt nicht zuletzt an ihr. In China hielt sich ein riesiges, einiges Reich über die Jahrtausende; in Europa entstand eine Vielfalt von Staaten unterschiedlichster Verfassung. Wo es viele Formen der Herrschaft gibt, wird Herrschaft relativiert; wo es „cuius regio, eius religio“ heißt, setzt sich letztlich Freiheit durch. Zu Europa, wie ich es verstehe, gehört auch, dass man in Südtirol über sich und die Zukunft selbst bestimmen kann. Dietmar Weithaler, Partschins

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/Leserbriefe/ 11

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Tiroler Ehren? Süd-Tirol erneuern, das hat sich die SVP(D) auf ihre Wahlfahne in großen Lettern geschrieben. Nicht, dass wir Süd-Tiroler, eine österreichische Minderheit in Italien, jetzt den österreichischen Pass zugespielt bekommen würden, nein, die Italiener hier im faschistischen Lande bekommen in Zukunft einen Tiroler Verdienstorden. Das ist ohne Zweifel eine „Erneuerung“! Nur sollte man heute schon daran denken, die Straßen bis nach Innsbruck zweinamig zu beschildern, auch auf Tolomeiisch, damit die Geehrten besser hinfinden. Im Falle von Namen- Erfindungen, die Geehrten oder Durnwalder fragen, die wissen weiter. Gerhard Pali, Prad

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12 /Leserbriefe/

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Theiner und Theiner Das Tourismusbüro in Burgeis (Mals) soll eine neue Bleibe kriegen. Das neue Büro kommt in ein Gebäude, das dem Gemeindereferenten Theiner Joachim gehört. Der Präsident des Tourismusvereins heißt Theiner Thomas und ist dessen Bruder. Die neue Miete ist um das Dreifache gestiegen. Landesgelder für die neue Möblierung sind in Anspruch genommen worden. Beide Brüder sitzen im Vorstand des TV und haben in einer Sitzung darüber abgestimmt. Referent Theiner Joachim vergibt gleichzeitig den jährlichen Zuschuss der Gemeinde an den TV. Die Brüder beschließen also, dass der Bruder dem Bruder das neue Lokal vermietet und dass die Miete 3-mal höher sein wird. Der Bruder, der im Gemeindeausschuss sitzt, genehmigt dann dem TV einen Beitrag, den der Bruder, welcher Präsident des TV ist, dazu nutzt, um die Miete für das Lokal zu bezahlen, das dem Bruder gehört!? Ist echt praktisch, wenn man so tolle Geschwister hat. Jetzt stellt sich halt die Frage, ob es nur mangelndes Rechtsbewusstsein ist, oder schlicht und einfach maßlose SVP-Arroganz. Das System Südtirol lässt grüßen! Der Unterfertigte wird zum wiederholten Mal die Gemeindeaufsicht, den Gemeindeverband und die Staatsanwaltschaft bemühen, um die rechtliche Situa-

Spielzeit

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tion überprüfen zu lassen. Wenn nämlich öffentliche Gelder im Spiel sind, können Vetternwirtschaft und Amtsmissbrauch nicht geduldet werden! Stecher Peppi, Bezirksobmann der Freiheitlichen und Landtagskandidat

Frech und grenzwertig Wollen uns die zwei Frauen „aus“ Langtaufers ernsthaft unterstellen nicht das Beste für unser Tal zu wollen, weil wir Befürworter der Kaunertaler Gletscheranbindung sind? Es ist schon sehr grenzwertig, um nicht zu sagen frech, von „ein paar Einheimischen“ und „einem Fremden“ zu sprechen. Denn wenn man sich die mehrheitliche Meinung der Langtauferer anhört und diese auch gelten lässt (Unterschriftenaktion), spricht die Zahl der Befürworter für sich. Wir wünschen uns auch das Beste für unser Tal und es freut uns zu hören dass es einzelne Betriebe gibt, die genug wiederkehrende und neue Gäste haben. Eine wichtige Tatsache sollte aber hierbei nicht außer Acht gelassen werden: Die Idee, unser Tal als ruhigen, idyllischen- natürlichen und sauberen Ort zu präsentieren, der dem gestressten, schlechtgelaunten Großstadtmenschen jene Erholung und Erfüllung bietet, die er sonst nirgends bekommen kann, mag als Marketing-Strategie durchaus seine Reize haben und auch

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funktionieren (sofern das Konzept gut durchdacht und umgesetzt wird). Allerdings basiert der Erfolg dieser Strategie auf der Voraussetzung, dass unser Tal tatsächlich durchgehend frei von übermäßigem Tourismus bleibt, was nichts anderes heißt, als dass jene, die eine solche Konzeption erfolgreich umsetzen, davon profitieren, dass andere eben genau dazu nicht im Stande sind bzw. nicht die nötigen Voraussetzungen haben. Würden alle Zimmervermieter und Gastronomen diese Idee mit gleichem Erfolg realisieren, würde das Kartenhaus in sich zusammenbrechen, da der Gast (bedingt durch erneuten Verkehr und Menschenmassen) wieder nicht mehr jene Glückseligkeit vorfände, die ihm versprochen wird. Die logische Folge wäre, dass die Karten neu gemischt und wieder ein attraktiveres Angebot erarbeitet werden müsste, um die Gäste zu halten. Auch unterhaltsame rhetorische Kniffs und lustige Wortkreationen wie „WirkriegendenHalsnichtvollgenug“ oder „Großparkplatzbetonwüste“ können nicht dazu beitragen über diesen Umstand hinwegzutäuschen. Durchaus einleuchtender erscheint unter diesem Licht allerdings die Ansicht, warum für einige wenige Zimmer-Vermieter also die Gletscheranbindung im ersten Moment einen (jedoch nur scheinbaren) wirtschaftlichen Nachteil mit sich brächte: es bestünde die Möglichkeit, dass die derzeit kaum vorhandene Konkurrenz wieder wächst… Nicole und Patrik Eller, zwei gebürtige Langtauferer

Bioregion Obervinschgau? Die laufenden Konfrontationen zwischen Obstbauern und Bürgern im oberen Vinschgau, die Pestizide betreffend zeigen deutlich, dass intensiver Obstbau, wie er sich seit einigen Jahren in den oberen Vinschgau vorgeschoben hat, problembehaftet ist. Die Einen schwören auf die sogenannte integrierte Anbauweise, vorwiegend Äpfel und Kirschen, wenig Gemüse. Diese gehen mit chemischen Präparaten gegen die Schädlinge vor. Die Anderen schwören auf ihre

Behandlungsmethode mit vorwiegend naturnahen Mitteln. Im oberen Vinschgau arbeiten bereits eine ansehnliche Anzahl von Landwirten ökologisch, das heißt im Einklang mit der Natur. Sie erzeugen biologisches Obst, Gemüse, Beeren, Getreide, Wein u. v. a. m. Ihr Ziel ist Vielfalt. Sie verwenden allerdings nicht chemische Präparate, die der menschlichen Gesundheit schaden, die Natur belasten, die Böden verseuchen, für Nützlinge lebensbedrohlich sein können. Die Einen wie die Anderen haben das gleiche Ziel: Lebensmittel zu erzeugen. Und nun unsere Frage: da beide Gruppierungen doch dasselbe Ziel verfolgen, warum setzt man sich nicht zusammen, diskutiert, streitet, wägt die besseren Argumente ab. Sicherlich wird man sich allmählich näher kommen. Das könnte dann doch die einmalige Chance sein: aus dieser Zusammenarbeit vielleicht eine „Bioregion Oberer Vinschgau“ ins Leben zu rufen. Warum auch nicht? Warum sollen wir im oberen Vinschgau nicht BioObst, Bio-Gemüse, Bio-Beeren, Biogetreide u. v. a. m. erzeugen? Was spricht eigentlich gegen Wirtschaften im Einklang mit der Natur, biologische Landwirtschaft? Die Nachfrage nach Bioprodukten ist doch weltweit im Steigen begriffen. Sie ist nicht eine Mode „städtischer Einkaufsmilieus“. Auch bei uns wird verbreitet nach biologischen Lebensmitteln gefragt. In manchen Supermärkten werden solche angeboten, die oft von weit her gekarrt werden müssen. Warum also nicht diese Marktlücke füllen? Heißt es doch, die Vinschger wären kreativ. Warum sollte Kreativität nicht auch auf die Landwirtschaft übergreifen? „Bioregion Oberer Vinschgau“ wäre doch der Hammer! Ein Traum, der Wirklichkeit werden kann. „Wir Menschen können verschönern, verwandeln, verteilen - haben aber auch die Macht, auszulöschen und zu zerstören“. Haben wir als Christen letztlich nicht die Verpflichtung, diese Schöpfung für die folgnden Generationen intakt zu erhalten? Thresl und Robert Ruepp, Schluderns


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Eine goldene Oase. Ein Dreieck am Vinschger Sonnenberg. Hier reifen und gedeihen seltene Trauben, die Weine vom Feinsten hergeben. Eigenartig und charakteristisch wie die Landschaft, aus der sie kommen. Das soll die Zukunft des Vinschgaus sein. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it


14 /Lokales/

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Die Biene

Humor ist international, aber er ist nicht überall gleich

„Die Biene als Umweltanzeiger und neue Forschungen zur Varroamilbe“: Fachvortrag zur Honigbiene von Prof. Sergio Nationalparkhaus naturatrafoi am 19.09.13 um 20:30 Uhr.

In der öffentlichen Bibliothek Partschins macht die Gruppe Dakapo aus der Feststellung im obigen Titel ein gelesenes Experiment und zwar am Donnerstag, den 19. September 2013 ab 20.30 Uhr. Literarische Gegensätze mit Rhythmen des Bossa Nova gewürzt. Unter dem Titel „Tausend und eine Nacht“ stellen die „Happy Quilters“ vom 21.9.2013 bis kurz vor Weihnachten Patchworkarbeiten aus. Montag bis Mittwoch von 9.00-11.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 14.30-18.00 Uhr und freitags von 16.00-19.00 Uhr.

Die Wunschliste

Foto: Angelika Ploner

Schlanders/Vinschgau. In Südtirol wird die Gebärdensprache gesetzlich nicht anerkannt. Damit verstößt man klar gegen die UN-Behindertenrechtskonvention. Gehörlosen fehlt der Zugang zu Information und zu Bildung. Man müsse die Gebärdensprache endlich gesetzlich anerkennen: Bei der Veranstaltung „Dorf- und Stadtgespräche – Visionen für Südtirol gesucht“ kürzlich in Schlanders war dies der dringendste Wunsch an die Politik.

von Angelika Ploner

M

ag sein: Immer weniger Menschen interessieren sich für Politik. Das dürfte mit ein Grund gewesen sein, dass nur gut ein Dutzend Interessierte am 9. September in die Tennisbar nach Schlanders kamen. Georg Senoner und Katherina Longariva, der eine Unternehmensberater, letztere von der Sozialgenossenschaft „blufink“, war jenes Duo, das den Abend initiierte und moderierte, das mit den Teilnehmern Visionen für Südtirol ausmachte. So nannte sich auch die Veranstaltung selbst: Dorf- und Stadtgespräche: Visionen für Südtirol gesucht. Drei Stunden lang suchte man nach Botschaften für die noch zu wählenden Politiker,

formulierte Wehwehchen; erst an Stehtischen, später in Sitzgruppen. Open Space, offener Raum, nennt sich das Konzept, erklärte Katherina Longariva, bei dem in einem zweiten Moment alle in Dialog miteinander treten und diskutieren: im Kreis. Schlanders war der dritte Ort, an dem Visionen gesucht wurden, nach Meran und Riffian. „Es soll sich etwas ändern. An der ganzen Art, wie Politik gemacht wird. Der Bürger soll mehr zu Wort kommen, mehr gehört werden“, lautete das hehre Ziel. Am Ende war es dann doch mehr ein abstrakter Versuch, ein Versuch mit der Erkenntnis, dass sich die Menschen mehr Gemeinwohl und Gerechtigkeit wünschen. Doch was bedeutet Gemeinwohl konkret und was ist gerecht? Steuer-

gerechtigkeit meinten die einen, Anerkennung der Erziehungsund Pflegezeiten die anderen. Das Recht auf Arbeit, auf einen sicheren, unbefristeten Arbeitsplatz für jeden; auch das wurde im Laufe des Abends genannt. Doch zu Ende gedacht, präzisiert wurden die Vorstellungen nicht. Dafür fehlte auch die Zeit. Und wohl auch deshalb gebar man im Laufe des Abends die Idee eines Gesprächszirkels, regelmäßiger Treffen, ohne Moderation. Es war einzig ein Anliegen, das klar formuliert wurde, eine Botschaft, die dringend bei den Politikern ankommen soll, ja muss: Die Anerkennung der Gebärdensprache. „Italien und Südtirol sind Schlusslichter in ganz Europa. Gehörlosen wird in Südtirol der Zugang zu Information und

zu Bildung verwehrt“, erklärte eine Beteiligte klar. Es gibt keine Untertitel im Fernsehen bei lokalen Nachrichtensendern. Es gibt auch keine Dolmetscher für die Gebärdensprache etwa bei einem Behördengang. Gehörlose alte Menschen, die in Altenheimen leben, können mit den Menschen, die sie pflegen, nicht kommunizieren. Mit einem Satz: Südtirol verstößt gegen die UNBehindertenrechtskonvention. Es war diese eine dringende Forderung, die am Ende neben der Vision stand, dass Südtirol im Jahr 2030 Technologieland Nummer 1 sein solle. Organisiert haben die Veranstaltung: Blufink, das Amt für Weiterbildung, der Bildungsausschuss Schlanders, der KVW und die Bibliothek Schlandersburg.


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/Lokales/ 15

Kloster Marienberg

Entscheidender Impuls as für ein Fest! Die Priesterweihe im Vinschgau, im Kloster Marienberg, vom 14. September! Nachdem sich das Kloster auch rein äußerlich durch die notwendige Bautätigkeit erneuert hat, folgt nun analog dazu auch ein entscheidender Impuls im spirituellen Bereich. P. Philipp und P. UrsMaria sind die ersten Weihen für das Kloster seit Jahrzehnten und die ersten Weihen im Kloster überhaupt. Aus der Sicht eines musikalisch Mitwirkenden darf ich sagen, dass der Weihegottesdienst mit zum eindrucksvollsten zählt, was ich bisher miterleben durfte. Alles war perfekt organisiert und hat ebenso funktioniert. Eine beeindruckende Leistung von vielen helfenden Händen. Besonders berührend war, dass praktisch das ganze Tal auf den Beinen war. Die vielen Vereine und Gruppierungen, Alt und Jung,

Fotos: Erwin Bernhart

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links: Pater Urs Maria Stadelmann mit seinen Eltern; rechts: der humorvolle Pater Philipp Kuschmann im Herrengarten aus Südtirol und von jenseits der Grenzen, alle waren da. Das zeigt, wie sehr das Kloster vom Kirchenvolk und damit den Gläubigen nicht nur begleitet, sondern auch getragen wird. Selten wird so deutlich, dass das Volk Gottes gemeinsam unterwegs ist, wie bei dieser feierlichen Priesterweihe. Das zeigt auch, wie sehr wir aufeinander verwie-

sen sind. Was nützt eine volle Abtei mit vielen Mönchen, die sich aber nicht getragen weiß? Marienberg ist eher klein, aber ein bedeutender Fels des Glaubens in unserem Tal. Unzählige Hilfesuchende haben bisher Trost gefunden, zahlreiche Gläubige sind am sonntäglichen Hochamt zugegen. Was von dieser Weihe auch ausgeht, ist die

Gewissheit, dass nunmehr zwei Priester mehr im oberen Vinschgau wirken werden, zusätzlich zu den bereits bis anhin unverzichtbaren geistlichen Diensten des Klosters. Aber daraus entsteht für die Gläubigen auch die unbedingte Pflicht, das Kloster und seine Mitbrüder im Gebet mitzutragen. Dann kommt es gut. Ganz bestimmt! Wie völlig zu Recht stolz Abt Bruno wohl wäre, wenn er an jenem Samstag dabei gewesen wäre? Nun, er hat vom Himmel aus einen Gruß geschickt – der ankam! Die Feier hat berührt. Liebe Marienberger, Abt Markus, P. Philipp, P. Urs-Maria und Mitbrüder: Ihr seid auf einem segensreichen Weg. Die Gläubigen haben Euch eindrucksvoll gezeigt, was Ihr für sie seid: ein Ort der geistlichen Heimat. Möge Gott Euch begleiten und schützen! Don Mario Pinggera

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§ Schlanders ist anders Aus dem Gerichtssaal

In letzter Zeit häufen sich die Nachrichten rund um den Marmorabbau im Göflaner Bruch und um dessen Abtransport. Die Berichterstattung ist zumeist einseitig und oberflächlich, wobei eigentlich nur der Standpunkt der Gemeinde Schlanders berücksichtigt und verschwiegen wird, dass die Schlanderser sich selbst in diese Malaise manövriert haben. Denn zu meinen, man könne die bestehende Forststraße in den „Wantlbruch“ einfach in eine Gemeindestraße „umtaufen“, war reichlich blauäugig. Das Verwaltungsgericht in Bozen hat diesem Versuch jedenfalls eine klare Abfuhr erteilt: die Verkehrsregelungskompetenz für Straßen in Natur- und Nationalparks liegt ausschließlich beim Land; außerdem ist ein Marmorbruch, der zudem von einer privaten Gesellschaft betrieben wird, keine öffentliche Einrichtung, welche die Ausweisung einer Gemeindestraße rechtfertigt.

Was jedoch bei der ganzen Diskussion um den Abtransport unerwähnt bleibt, sind zwei wesentliche Punkte aus dem Konzessionsvertrag von 2003, mit dem die Eigenverwaltung Göflan und die Gemeinde Schlanders den Bruch für 30 Jahre verpachtet haben. Der eine betrifft die Entschädigung für den Abbau und den Transport, welche mit Euro 140 bzw. 60 pro m³ vereinbart wurden. Dort vorgesehen ist auch die alljährliche Angleichung dieser Beträge an die Schwankungen der Lebenshaltungskosten. Die Gemeinde Schlanders scheint bis heute deren Anpassung nie verlangt zu haben. Auf zehn Jahre gerechnet entspricht das einem Verlust für die Gemeindekasse von über 400.000.- Euro! Schwer verständlich sind daher bei dieser Großzügigkeit die Klagen über die angeblich hohen Kosten beim Abtransport über die Anlagen der Lasa Marmo. Aber noch gravierender ist die

Untätigkeit der Gemeinde Schlanders bei der Durchsetzung anderer Ansprüche aus dem Pachtvertrag. Der Konzessionär, jetzt die Göflaner Marmor G.m.b.H. um den Ing. Burkhard Pohl, ist verpflichtet, während der gesamten Laufzeit 95 Prozent der abgebauten Blöcke in eigenen Betriebsstätten in Schlanders oder Laas zu verarbeiten. In deren bescheidenen Hallen am Ortseingang von Schlanders kommen jedoch vielleicht 20 Prozent des Göflaner Marmors „unter die Sägen“, der Rest wird auf LKWs verladen und nach Verona oder Carrara weiterverfrachtet. Bei Einhaltung dieser Vertragsklausel und einer Mindestabbaumenge von 2000 m³ pro Jahr würde dies Arbeitsplätze für ca. 40 Personen bedeuten! Diese Zahl ergibt sich aus einer einfachen Hochrechnung: die Lasa Marmo fördert im Jahr zwischen 3.000 und 4.000 m³ Marmor, welcher zur Gänze vor Ort verarbeitet wird; sie beschäftigt 80 (!) Arbeiter. Die Göflaner

Marmor G.m.b.H. hat gerade mal zwischen 7 und 10 Leute auf ihrer Gehaltsliste, ein Großteil der Wertschöpfung erfolgt also außer Landes! Dabei wäre es für die Gemeinde Schlanders ein Leichtes, ihren Vertragspartner „auf Vordermann“ zu bringen. Als „schwerwiegende vertragliche Nichterfüllung“, welche die „automatische Vertragsauflösung“ nach sich zieht, gelten die „Nichterrichtung der Verarbeitungsstätten“ ebenso wie die „Nichteinhaltung des Anteils der vor Ort zu verarbeitenden Marmorblöcke“. Und als Sanktion könnte die Gemeinde auch gleich von einer Bankbürgschaft über den Betrag von Euro 500.000.- Gebrauch machen, welche für den Fall der Nichterfüllung wesentlicher Vertragsklauseln geleistet wurde. Was wundert: Über die ganze Geschichte hat der Gemeinderat bisher überhaupt kein Wort verloren! Schlanders ist offenbar wirklich anders! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

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/Menschen/ 17

„I hon drhoam lai an Stroasock kopp“ Vor 56 Jahren hat Maria Luise Stocker Laatsch verlassen und ihr Glück als Küchenmädchen in der Schweiz gesucht. Sie ist dort geblieben und hat eine Familie gegründet. Ein bisschen Heimweh begleitet sie bis heute. Dagegen hilft ihr alle 14 Tage der Vinschgerwind. „Der bringt a bissl fa dr Hoamat“, betont sie. „Es gang gor nit ohne deis Heftli“. Maria Luise Stocker Rieder, in der Schweiz „Marie Louise“ genannt, wurde 1939 in Laatsch geboren. Sie lebt in Brittern „Buechiberg“ im Kanton Solothurn. Neuerdings zieht es sie immer öfters in ihren Geburtsort. Auch ihr Mann, ihre zwei Kindern und die fünf Enkelkinder begleiten sie gerne in den Vinschgau

von Magdalena Dietl Sapelza

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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as „Schwitzer Tütsch“ klingt hie und da mit, wenn Marie Louise den Vinschger Dialekt spricht. „Oa Toal fa miar isch olm in Lootsch bliebm. Dies isch mai Hoamat“, sagt sie. In Laatsch ist sie in bescheidenen Verhältnissen in einer Bauersfamilie mit drei Geschwistern aufgewachsen. Ihr erstes Geld verdiente sie sich beim Baumsetzen in den Schludernser Leiten. Mit den 15.000 Lire kaufte sie sich ihre erste Matratze. „Deis wear i nia vergessn. I hon drhoam lai an Stroasock kopp“, so Marie Louise. Als 16-Jährige suchte sie Arbeit in der Schweiz und fand sie in der Küche eines Hotels in Wengen. Es war schon immer ihr Wunsch gewesen, Köchin zu werden und sie arbeitete geschickt. Das gefiel dem Küchenchef. In der nächsten Saison nahm er sie mit in ein Hotel nach Pontresina. Kurz darauf trat Marie Luise eine Stelle als Köchin in einer Arztfamilie in Gerlachingen an. Sie war dort ausschließlich für das Essen zuständig und hatte sogar eine Putzfrau zu ihrer Verfügung. Sie blieb den Ärzteleuten bis zu deren Tod verbunden. „Si hoobm miar nia mea gean glott“, erklärt sie. Bei einer Tanzveranstaltung lernte sie 1962 Max Rieder kennen, der als Gärtner bei den Ingebohl-Schwestern in Biberist beschäftigt war. Sie heiratete ihn und zog mit ihm nach Brittern „Buachiberg“. Marie Louise schenkte ihrem Mann einen Sohn und eine Tochter. Viele Jahre lang kochte sie für die Geleise-Bauer, die so-

genannten „Kramper“, der Schweizer Bundesbahn. „Deis isch für miar dr scheanste Job af dr Welt gwesn unt a scheane Zeit“, schwärmt sie. Die Arbeiter lobten ihre Kochkünste. Die unterschiedlichen Schichten verlangten, dass Marie Louise rund um die Uhr einsatzbereit sein musste. „Kocht hon i mängisch am Tog unt mängisch z`Nocht“, erklärt sie. Oft übernahm sie nebenbei den Schrankendienst.

Einige Male leistete sie als Köchin Dienst beim Schweizer Zivilschutz. In Solothurn schloss sie sich den Frauen der „Aktion für verfolgte Christen und Notleidende“ AVC an. In der „Brockenstube“ nimmt sie seither gebrauchte Kleider entgegen und versucht, diese wieder zu verkaufen. Der Erlös geht an die „Mutter Theresa Schwestern“. Stücke, die sich nicht verkaufen lassen, werden an andere AVC-

Stellen abgegeben zum Beispiel an jene in Bulgarien. Kürzlich hatte Marie Louise die Gelegenheit, dort zu kontrollieren, was mit den Kleidern passiert. Sie war überrascht, wie gut alles funktioniert. „Dort verkafn si di Sochn ebenfollz in den Brockenstuben unt geben so vielen Leuten Arbeit“, erklärt sie. Viele Male begleitete Marie Louise Kranke zum Marienwallfahrtsort „Lourdes“. Einmal übernahm sie spontan die Betreuung einer krebskranken Frau, die sie im Flugzeug kennengelernt hatte. Drei Wochen später erfuhr sie von deren Tod. Vor kurzem war Marie Louise auch daheim als Betreuerin gefordert. Liebevoll half sie ihrem Mann nach einem Herzinfarkt wieder auf die Beine. Er hat sich mittlerweile gut erholt. „ Iaz isch s Hilfswerk, s` Haus unt dr groaß Gorten meine Lebensaufgabe“, meint sie. Sie plant keine längeren Reisen mehr, sondern nur noch die Fahrten nach Laatsch, wo sie und ihr Mann vor einiger Zeit eine Wohnung gekauft haben. In jüngster Zeit zieht es Marie Louise besonders oft in ihre alte Heimat. Und mit jedem Mal klingt in ihrem Dialekt weniger vom „Schwyzer Tütsch“ mit.


18 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 19-13

Flamenco Roberta Rio ist mit ihrer „Flamenco Schule“ unterwegs: Am 1. 10. gibt’s in der Bibliothek Schlandersburg einen Vortrag, am 4.10. folgt ein Tanzworkshop im Schloss Goldrain.

Info

Lebensmittel für Arme

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ie „Schlanderser Tafel“– soviel zur Erklärung – ist ein Projekt, das Menschen in Not hilft. „Lebensmittel, die kurz vor dem Ablauf des Verfalls- oder Mindesthaltbarkeitsdatums stehen, werden von der „Schlanderser Tafel“ gesammelt und an bedürftige Personen an einem anonymen Ort ausgegeben“, erklärt Monika Wielander Habicher, die Initiatorin des Projekts. Möglich macht das eine Konvention des sogenannten „Banco alimentare“ mit mehreren Vinschger Unternehmen: derzeit sind das die Aspiag, die GEOS und die Bäckerei Egger. Der „Banco alimentare“ ist ein italienischer Onlus-Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken und armen Menschen zu helfen. Das Verteilungssystem ist ein gut organisiertes: OnlusVereine, in Schlanders ist das die Vinzenzkonferenz Schlanders mit Herbert Habicher als Vorsitzenden, sind die Träger vor Ort. Die Unternehmen, die Lebensmittel vor Ablauf des Verfalls- bzw. Ablaufdatums der „Schlanderser Tafel“ weitergeben, haben einen doppelten Vorteil: Sie müssen die Lebensmittel nicht wegschmeissen und dürfen die Mehrwertsteuer abziehen. Einmal im Monat holt die „Schlanderser Tafel“ zudem Produkte mit langer Haltbarkeit aus dem Magazin des „Banco alimentare“ in Trient. Auf Anonymität wird großer Wert gelegt. Melden können sich bedürftige Personen bei den Sozialdiensten, bei der Vinzenzkonferenz Schlanders oder unter folgender Tel. 345 92 39 399 (Mo., Mi., Fr.: 11-12 Uhr).

19.09.13

10 Jahre Besucherzentrum „Aquaprad“ Es ist nun schon zehn Jahre her, dass das Nationalparkhaus Aquaprad eröffnet worden ist. Am 27. September 2003 fand die offizielle Einweihung des kurz vorher eröffneten Besucherzentrums statt. Zu diesem Anlass organisieren die Mitarbeiter von Aquaprad einen Tag der offenen Tür am Samstag, 28. September und laden alle Interessierten recht herzlich dazu ein. Ab 11 Uhr bis 18 Uhr werden die Tore für die Besucher geöffnet. Es werden Führungen angeboten und vor allem für die Kleinen haben wir uns Mühe gegeben, ein ansprechendes Programm zusammenzustellen.

Die Schlanderser Tafel Fast wöchentlich werden neue bedürftige Personen gemeldet. Und „kämen die Lebensmittel nicht bei jemandem auf den Tisch, der es dringend notwendig hat, würden viele in der Mülltonne landen“, sagt die Initiatorin Monika Wielander Habicher. 153 Personen werden derzeit mit Lebensmitteln von Angelika Ploner von der sogenannten „Schlanderser Tafel“ versorgt.

153 Personen holen derzeit Lebensmittel von der „Schlanderser Tafel“. Rund ein Drittel, 58 davon sind Kinder. Noch vor einem Jahr waren es 12, zu Jahresende 2012 65 Personen.

3x in der Woche werden Lebensmittel ausgegeben. Der Ort ist ein anonymer. „Niemand soll sich wie auf dem Präsentierteller fühlen“, sagt die Initiatorin der „Schlanderser Tafel“ Monika Wielander Habicher.

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8.754,49

Kilogramm an Lebensmitteln wurden vom 1. September 2012 bis zum 31. August 2013 von der „Schlanderser Tafel“ an Bedürftige weitergegeben. 5.959,61 Kilogramm stammen von der Aspiag, der GEOS und der Bäckerei Egger, 2.794,88 Kilogramm kommen aus dem Magazin des „Banco alimentare“ in Trient.

04.09.2012

69 der 153 Personen kommen aus dem Hauptort Schlanders, 24 aus der Nachbargemeinde Latsch.

Das ist das Geburtsdatum der „Schlanderser Tafel“. Vor über einem Jahr hat man begonnen, Bedürftige im Vinschgau mit Lebensmittel zu versorgen. Mit drei Betrieben führt der „Banco alimentare“ eine Konvention: der Aspiag, der GEOS und mit der Bäckerei Egger in Latsch.

30.11.2013 13 Personen der 153 stammen aus Mals, ebensoviele aus Prad, 10 aus Laas, 6 aus Schluderns, jeweils 5 aus Kastelbell und Graun und jeweils 3 aus Goldrain und aus Taufers i. M.

An diesem Tag, dem letzten Samstag im Monat November nehmen die freiwilligen Helferinnen der „Schlanderser Tafel“ vor dem Eurospar in Schlanders Lebensmittel für die „Schlanderser Tafel“ entgegen.

46.343,46 Euro: Das ist der Wert der Lebensmittel, die im Zeitraum vom 1. September 2012 bis zum 31.08.2013 ausgegeben wurden. Ein Teil der Lebensmittel stammt aus dem Magazin des „banco alimentare“.

freiwillige Helferinnen sammeln und verteilen die Lebensmittel der „Schlanderser Tafel“. Es sind dies: Marianne Pircher, Isabella Tumler, Inge Dietl, Helga Wielander, Renate Holzner. Kurt Gufler fährt einmal im Monat nach Trient um Lebensmittel aus dem Magazin des „Banco alimentare“ zu holen.


19.09.13

Vinschgerwind 19-13

/Gesellschaft/ 19

Laas/Vinschgau/Südtirol

Krebspatienten besuchen das Marmordorf ie Verantwortlichen der Südtiroler Krebshilfe im Bezirks Vinschgau um Präsidentin Sigrid Burger Alber waren kürzlich in Laas die Gastgeber des traditionellen Ausflugs aller landesweiten Mitglieder. Der Ausflug wird von den Bezirken abwechslungsweise ausgerichtet. „295 Personen haben sich in diesem Jahr angemeldet“, erklärt Burger Alber. Unterstützt wurde sie von Rebecca Wallnöfer vom Sportclub (Sektion Läufer). Den Auftakt bildete die festliche Messfeier mit Pfarrer Arthur Werth in der Laaser Pfarrkirche. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Schul-Turnhalle konnten sich die Gäste mit Eigenheiten des Ortes vertraut machen. Auf dem Programm standen Führungen nach Wahl. Bei der Marmorführung wurden Geschichte und Verarbeitung des „Weißen Goldes“ aufgezeigt. Eine Gruppe machte sich

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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Fast 300 Mitglieder der Südtiroler Krebshilfe sind in Laas zu Gast. Im Bild: Besuch auf dem „Kanderwaalhof“: Karl Luggin gibt Einblick in die Vielfalt der Produktveredelung. im Kandelwaalhof mit der Veredelung der unterschiedlichsten landwirtschaftlichen Produkte vertraut. Eine Gruppe verkostete Schnaps in der Brennerei „Fohlenhof“, und eine Gruppe ließ sich Laaser Schokolade Spezialitäten von „Venustis“ auf

Laatsch

Turmsanierung

Foto: Andreas Paulmichl

PGR-Präsident Robert Wolf und Isabella Erhard Brunner vom Vermögensverwaltungsrat

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er romanische Pfarrturm, der von der alten Pfarrkirche St. Lucius erhalten geblieben ist und im Ortsfriedhof von Laatsch steht, stammt aus dem 13. Jahrhundert. So ist es nicht verwunderlich, dass der Zahn der Zeit am alten Gemäuer genagt hat und umfangreiche Sanierungs- und Sicherungsarbeiten durchgeführt werden mussten. Um die nötige Finanzierung zu sichern, konnte der Vermögensverwaltungsrat der Pfarre Laatsch, mit der Vorsitzenden Isabella Erhard Brunner an der Spitze, auf zahlreiche Institutionen

zählen, die einen Beitrag zu diesem nicht leichten Unterfangen gewährten. Auch die Stiftung Südtiroler Sparkasse unterstützte mit einer beachtlichen Summe die Turmsanierung, der auf diesem Wege ein herzliches Vergelt‘s Gott ausgedrückt wird. Mit dem Projekt „Sanierung alter Pfarrturm“ sind nun die „renovierungseifrigen“ Jahre vorbei und beinahe alle Laatscher Kirchen und Kapellen, und das sind für dieses kleine Dorf einige, erstrahlen in ihrem alten Glanz und erfreuen Gläubige sowie Gäste gleichermaßen.

der Zunge zergehen. Ein gemütliches Beisammensein folgte anschließend bei Kaffee und Kuchen. Kurzum, die Besucherinnen und Besucher waren von der facettenreichen Veranstaltung angetan. Und zufrieden waren auch die Organisatoren.

Die Krebshilfe Bezirk Vinschgau zählt derzeit 1665 unterstützende Mitglieder und betreut 260 betroffene Patientinnen und Patienten. Neben gesellschaftlichen Treffen zum Gedankenaustausch wie Törggelen und Weihnachtsessen finanziert die Krebshilfe regelmäßig Lymphdrainagen im Haus der Bezirksgemeinschaft in Schlanders. Die Krebshilfe übernimmt Behandlungen, die von der Krankenkasse nicht abgedeckt sind. Beiträge werden zum Beispiel für alternative Behandlungen im Bereich der Komplementärmedizin gewährt, oder für Fahrten zu Kontrollterminen. Finanzielle Hilfen gibt es auch in Härtefällen. Regelmäßig werden auch Schwimmkurse und Rückenschul-Treffen organisiert. (mds) Informationen: 0473 621721 oder 3474397499


20 /kultur/

Vinschgerwind 19-13

19.09.13

Das Ding an sich Stillleben im Schloss Kastelbell

Auf der Einladung zur heurigen Herbstausstellung wird das Bild eines deformierten Apfels gezeigt. Er wird zum Symbol unserer Welt, die kurz vor der Katastrophe steht. Verkündet diese Verformung Weltuntergang? Das Bild von Gotthard Bonell ist zweifellos ein Vanitasbild unserer Zeit. Untergang und Hoffnung zugleich. Schönheit des Unheimlichen? Mit den „Stillleben“ nähert sich diese Ausstellung einem auch philosophisch relevanten Kunstthema. Es geht um Stillleben, wofür in den romanischen Sprachen den Begriff natura morta üblich ist. „Das lässt anklingen, wie anders wir dem Tod begegnen als der Südländer, der, wenn er ein paar leblose Sachen für ein Bild arrangiert, das Ding beim Namen nennt, während wir noch dem ältesten Knochen stilles Leben bescheinigen“, schreibt Reiner Schiestl in einem Aufsatz über die Kraft der Farbe. Stillleben hat es zwar schon immer und überall gegeben, aber als regelrechtes Konzept gibt es sie erst in der Neuzeit und zwar zunehmend in Verbindung mit der Entwicklung der abstrakten Kunst. Zu den frühesten Beispielen zählt die Münchner Tafel von Jacopo de Barbari aus dem Jahr 1504, auf der ein totes Rebhuhn zusammen mit einem eisernen Handschuh dargestellt wird. Dieses Herauslösen eines Details wird immer häufiger und findet sich als Anregung unter anderem bei niederländischen Malern. Im 17. Jahrhundert wird dann das Stillleben zur selbstverständlichen Bildgattung. Zwei Jahrhunderte später werden die Impressionisten wiederum alles neu ordnen und durchdenken. Manets „Spargel“ wurde als epochales Bild gefeiert, weil in

ihm der Gegenstand nichts, die Kunst alles bedeutete. Das Stilleben ebnete den Weg, die Kunst von stofflichen Bindungen zu befreien. Wie beim Künstler Eddy von Ferrari. Er verbot bei Kursen des Südtiroler Künstlerbundes seinen Malschülern, sich auf Gegenstände zu konzentrieren: Sie durften nur Farben oder Formen „heraussehen“. Das normale Erkennen wurde also verdrängt, alles musste neu beleuchtet, durchdacht, mikroskopisch erforscht oder farblich aufgelöst werden, wie es die physikalische Optik lehrt. Gesucht wird nach Grundfarben, nach Geometrie, nach dem „Ding an sich“. Dieser Begriff stammt aus der Erkenntniskritik des Philosophen Immanuel Kant und meint den Unterschied zwischen dem Kern der Wirklichkeit und ihrer äußeren Erscheinung. Das „Ding an sich“ können wir nur erahnen, niemals ganz erkennen. Das gilt für Gott ebenso wie für die Seele, für die Freiheit, für die Unsterblichkeit … und die Schönheit. Aber wie darf Kant mit einer Grenze argumentieren, von der es kein sicheres Wissen gibt? An der Kritik dieser Grenzziehung und ihrer Überwindung entzündet sich die nachfolgende Philosophie. Links unten: Karin Welponer „Ad Maris Gloriam“ 1979, Mischtechnik auf Holz. Mitte: Reiner Schiestl „Stilleben mit Widderkopf“, Acryl 1987, Triptychon: 80 cm x 100 cm, 80 cm x 116 cm, 80 cm x 100 cm. Unten rechts: Robert Scherer „Stillleben“ etwa 1975, im Besitz seines Karl Grasser.


19.09.13

In ähnlicher Weise eröffnen Grenzgänger die Kunstrevolution der „Moderne“. Cézanne, Van Gogh, Picasso, Braque und viele andere erschaffen neue Szenerien, krönen das Verkrüppelte oder entdecken die Kraft der Stille. Für das 20. Jahrhundert ist hier ein großer Italiener, Giorgio Morandi (1890/1964) zu nennen, dessen Stilleben weltberühmt sind. Diese künstlerischen Meditationen, in denen Farben und Umrisse wie bei erlöschendem Licht verschwinden, wurden lange nicht verstanden und nur belächelt. Er wurde anfangs auch als „Flaschenmaler“ verspottet. 25 Künstler aus Süd-und Nordtirol zeigen Arbeiten aus sechs Jahrzehnten. Darunter befindet sich auch Robert Scherer. Dem hier gezeigten Stillleben entnehmen wir eine ganze Reihe von „kubistischen“ Spielregeln und den ganz neuen Umgang mit Gegenständen des Alltages. Buntes Leben auf der Tischfläche wie auf der Bühne arrangiert. Die Darsteller sind Äpfel, Vasen, Blumen. Alles verliert die vertrauten Umrisse, wird geometrischen Gesetzen untergeordnet. Raum und Zeit sind nur Anschauungsformen des Betrachters, keine objektiven Größen. Neue Gesetze, demokratische Gleichheit auch für Formen und Farben … was würde Kant dazu sagen? Aus den Niederlanden kennt die Kunstgeschichte die frühesten Vanitas- und Mahlzeitstillleben und aus Italien die frühesten bekannten Früchtestillleben. Ein solches Vanitas-Stillleben – allerdings mit einem Widderkopf statt des üblichen Totenschädels – enthält ein Triptychon von Reiner Schiestl. Er will damit nicht den Triumph des Todes darstellen, wie dies üblich war in vielen älteren Arbeiten, sondern die Idee vom Werden und Vergehen. Es erinnert an Betrachtungsbilder der

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protestantischen Niederländer. Es fehlen die üblichen religiösen Symbole. Die Dreiteilung rückt das Bild aber trotzdem in die Nähe des Altars und lässt es als mittelalterlich sakral erscheinen. „Ad Maris Gloriam“ heißt das Bild von Karin Welponer aus dem Jahr 1979, gemalt in Mischtechnik auf Holz. Es zeigt sieben Muscheln, die vorerst in ihrer dämonischen Schönheit gewürdigt sein wollen. Die Darstellung verlangt aber schon bald nach „mehr“. Die Gehäuse sind eigentlich leer, einsam, verloren und beginnen zu klagen. Es ist ein Vanitasbild. Statt des knochigen Schädels leere Muscheln. Einst bewegten sich darin hirnartige Schnecken, das Wasser genießend und „still das Meer lobend“ – so der Sinn des Titels. In ihnen rauscht noch immer das Epos der Wellen wie aus unheimlichen, „elektrischen Ohren“. Botschaften aus der Welt der Physik, das Muschelhorn unterliegt in seinem Aufbau mathematischen Gesetzen; es handelt sich um sogenannte Fraktale, um Selbstähnlichkeit … sehr geheimnisvoll das alles. Hans Wielander

Schon sind wir neugierig, welches Thema als nächstes im Schloss Kastelbell behandelt wird. Vielleicht weibliche und männliche „Akte“ – wer traut sich das schon bei uns? Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 22. September 2013. Öffnungszeiten und weitere Informationen zur Ausstellung auf Seite 19 hier im Vinschger Wind.


Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

Schlanders

Kortsch

Laas

Stilfs

Prad

19.09.13

Glurns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

Vinschgerwind 19-13

Schluderns

22 /Bildungszug/

Bildungsausschuss Laas

Laas im „Literaturpreis-Fieber“ In Laas wird seit 2007 der Franz Tumler Literaturpreis ausgetragen. Franz Tumler ist den Laasern ein Begriff. Laas ist die Heimat seines Vaters, er war häufig zu Besuch bei seinen Verwandten (Muther) und hat Laas bleibende Sprachdenkmale gesetzt. Heuer (19. und 20.09) sind wieder fünf junge AutorInnen in Laas zu Gast, um ihre Debutromane den Statements und Diskussionen einer hochkarätigen Jury zu stellen. Ein literarischer Höhepunkt, der mittlerweile über den Vinschgau und die Landesgrenzen hinaus auf sich aufmerksam macht und heuer mit neuen Namen in der Jury aufwartet.

Foto: Bildungsausschuss Laas

Alles ist vorbereitet für den 4. Franz-Tumler Literaturpreis 2013 am 20.09.2013. Die Organisatoren um den Bildungsausschuss Laas und Gemeinde Laas freuen sich gemeinsam auf spannende Lesungen und die Preisvergabe am Freitag, den 20.09.2013 um 19.00 Uhr in der Markus-Kirche von Laas.

Von Ludwig Fabi

Bildungsausschuss Schlanders

LI TE R AT UR RUNDE Montag, 30.09.2013 um 20.00 Uhr Mittelpunktbibliothek Schlandersburg Besprochen wird der Roman Vea Kaiser

„Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam“ mit Pepi Feichtinger

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er heuer im Zeitraum vom 1.1. bis zum 31.5.2013 den ersten Roman auf den Markt gebracht hat, kann sich zwar nicht an der Teilnahme am Franz Tumler Literaturpreis bewerben, hat aber die Chance, von einer fünfköpfigen Jury als Finalist in Laas nominiert zu werden. Hinter diesem Konzept stand neben den Initiatoren (Bildungsausschuss und Gemeinde Laas) Ferruccio Delle Cave, als Kurator des Preises, der dafür seit Beginn eine kompetente Jury engagierte. Die heurigen Jurorinnen und Juroren kennen den Literaturbetrieb bestens: Die aus Lana stammende und sehr erfolgreiche Autorin Sabine Gruber sitzt heuer neu in der Jury. Ebenso der deutsche Literaturvermittler und Autor Hauke Hückstädt, Manfred Papst (Kulturpublizist und Journalist) ist der Schweizer Vertreter und Gerhard Ruiss, Autor und Musiker aus Wien. Von der Jury 2011 ist die Wiener Literaturwissenschaftlerin und Literaturkritikerin Daniela Strigl dabei. Diese Jury hat folgende AutorInnen gewählt, die ca. 30 Minuten aus ihren Werken lesen: Barbara Aschenwald („Omka“) aus Innsbruck, Björn Bicker („Was

wir erben“) aus München, Michael Fehr („Kurz vor der Erlösung“) aus Bern, Jonas Lüscher („Frühling der Barbaren“) aus Zürich und Isabella Straub („Südbalkon“) aus Wien. Diese Lesungen ziehen immer viel Publikum und Oberschüler an. Die ZuhörerInnen haben auch die Möglichkeit mitzustimmen, denn es wird auch ein Publikumspreis vergeben. Dem Autor/der Autorin des Romans, der am meisten Stimmen erhält, steht für einen zweiwöchigen Aufenthalt die Künstlerwohnung am Rimpfhof bereit. Für die weit gereisten Jurymitglieder und Autoren bietet die Vinschgau Marketing heuer erstmals eine Kulturreise durch den Obervinschgau an. Das Preisgeld (8.000 Euro), über welches die Jury entscheidet, stiftet die Südtiroler Landesregierung. Der Bildungsausschuss Laas und die Gemeindeverwaltung von Laas koordinieren diesen einmaligen Literaturpreis. Finanziell wird der Preis zudem von der Region Trentino Südtirol, der Raiffeisenkasse Laas, der Eigenverwaltung Laas und vom Betrieb Lasa Marmo unterstützt. Der Franz-Tumler Literaturpreis bietet eine einmalige Gelegenheit, junge AutorInnen und etablierte Kulturschaffende aus ganz Europa vor Ort zu erleben.


19.09.13

Vinschgerwind 19-13

/Bildungszug/ 23

Bildungsausschuss Glurns

Palabirne be“geistert“ U

Fotos: Ludwig Fabi

nter dem Motto „Palabirne und Whiskey“ wurden die siebten Vinschger Palabirnentage in der Destillerie Puni in Glurns eröffnet. Geistiges, Musikalisches, Literarisches und Kulinarisches standen auf dem Programm. Ein sichtlich bewegter Luis Stefan Stecher las aus seinen neuen Gedichten, bei denen er teils wehmütig, teils mit Humor seine Stationen seines Lebensweges literarisch interpretierte. In Fahrt kam er dann mit den berühmten „Korrnliadrn“, bei denen er ja der Palabirne im Stück „Mai Madele, mai Tschuurale, mai rutschls Palabirl“ einen besonderen Platz zukommen ließ. Anerkennung zollte er der Vertonung seines Textes als „Glurnser Palabiralied“. Vorgetragen wurde dieses vom Kirchenchor Glurns unter der Leitung von Martin Moriggl, die Melodie dazu schrieb Gernot Niederfriniger. Die Erstverkostung des „Alba“ Whiskys und der Uraufführung die „Dauerbrenner-Polka“ zu Ehren der Familie Ebensperger bildeten zwei weitere Premieren an diesem gelungenen Eröffnungsabend. Der Bildungsausschuss Glurns hat die Vinschger Palabiratage immer weiter entwickelt und vermag für diese besondere Obstsorte zu begeistern. Die Teilnahme besonders der Glurnser Bevölkerung und der Vereine im Dorf ist ihm wichtig und motiviert. Aber auch viele Gäste aus nah und fern ließen es sich nicht nehmen, mit den Glurnsern zu feiern. Die Palabirne selbst zeigte sich heuer von der besten Seite, indem sie von ganz besonders guter Qualität und in angemessener Menge erntefrisch zur Verfügung stand. (lu)

Geistiges und Kulinarisches zog viele Menschen nach Glurns, um sich die kulturellen Angebote rund um die Palabirne nicht entgehen zu lassen

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


24 /Jugend/

Vinschgerwind 19-13

JuZe Freiraum Schlanders Ö Mi. 25.09.13 von 15.00 – 17.00 Uhr JuZe Nachmittag für Mittelschüler Ö Sa. 21.09.13 19 Uhr bis. So. 10 Uhr Pyjamaparty/Abendessen + Frühstück; Kosten: 7€ (Mitgl. 5€) Info & Anmeldung bis Do. 19.09.13 Ö Fr. 27.0913 ab 19.00 Uhr Film&Popkorn Ö Sa. 28.09.13 Lasergame; Kosten ca. 35€ Info & Anmeldung im JuZe Ö Mi. 02.10.13 von 15.00 – 17.00 Uhr JuZe Nachmittag für Mittelschüler Citytreff Glurns & Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Fr. 27.09.13 ab 13.00 Uhr Kennenlernen der Treffs Phönix Schluderns, Citytreff Glurns und Revoluzer für Mittelschüler Jugentreff Explosiv Prad Fr. 27.09.13 ab 19.00 Uhr Kochabend Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Mi. 02.10.13 ab 15.00 Uhr Pizza machen Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Fr. 20.09.13 ab 16.00 Uhr Calcettoturnier Ö Do. 26.09.13 ab 16.30 Uhr Fast and the Furiousday Ö Fr. 27.09.13 ab 16.00 Uhr – Kochen Jugendzentrum Juma Mals Ö Sa. 21.09.13 ab 20 Uhr – Kinoabend Ö Sa. 28.09.13 um 10.00 Uhr Go Kart (Kosten: ca. 40 €) Jugendcafé „Chillout“ Latsch Ö Fr. 27.09.13 – Beauty Day für Girls Info & Anmeldung bei MyriM Kosten: 4 € Mitbringen: Handtuch Ö Sa. 28.09.13 ab 17.00 Uhr Tischl deck di „Grüzi aus der Schweiz“ Jugendtreff Tschengls Ö Di. 24.09.13 von 17.00 – 20.00 Uhr Film – und Cocktailabend Info & Anmeldung bei Myri Jugendtreff LaMa Laas Ö Sa. 21.09.13 ab 18 Uhr – Ball Spiele Ö Sa. 28.09.13 ab 19 Uhr – Dart Turnier Jugendclub „Taifun“ Martell Ö ÖFFNUNGSZEITEN (bis Jahresende) Sa. 18 – 22 Uhr (jeden 1. & 3. Sa. im Monat) So. 15.00 – 17.00 Uhr Jugendtreff Burgeis Ö Sa. 21.09.13 von 19.00 – 22.00 Uhr Geöffnet Ö Sa. 28.09.13 ab 18.00 Uhr Jugendwallfahrt Jugendtreff Chill House Stilfs Ö Fr. 20.09.13 um 15.00 Uhr Fischen im Stilfser Fischerteich Treffpunkt: Chill House Ö Sa. 21.09.13 ab 17 Uhr Mädls-Abend Ö Fr. 27.09.13 ab 15.00 Uhr Vorbereitungen Info-Abend Ö Sa. 28.09.13 ab 19 Uhr – Info-Abend Alle Interessierten sind eingeladen! Treff für Vorbereitungen ab 17 Uhr

Alkoholprävention in Südtirol

19.09.13

Youth&summer&action @ Mals im Vinschgau In diesem Sommer ließen sich einige der Malser Jugendlichen neben den täglichen Öffnungszeiten auf abenteuerreiche Reisen & Erlebnisse gemeinsam mit den Jugendarbeiterinnen des Jugendzentrums JuMa Mals und des Jugendtreffs Burgeis ein. Anfang Juli ging es mit den MittelschülerInnen nach Bibione in zwei Selbstversorgerwohnungen. Am Strand chillen, im Schwimmbad Wasserball spielen, die Shoppingmeile unsicher machen, picknicken, Tandem fahren, kochen, Marktbesuch, Tretboot fahren, spielen, italienisch sprechen, die Achterbahnen im Lunapark – alles wurde ausprobiert. Nach einer Woche schönstem Wetter und tollen Erlebnissen ging es dann mit den zwei Kleinbussen wieder nach Hause in die Berge. Kaum zurück wurde der Versorgungsstand für den langen Freitag in Mals organisiert & aufgestellt. Die fleißigen Jugendlichen drehten Zuckerwatte, schnitten Wassermelone, belegten hot dogs und wärmten Pizza für die zahlreichen Gäste in der Fußgängerzone. Mitte Juli packten die Mädels ihre Koffer fürs Mädchencamp. Die drei Erlebnistage waren gefüllt mit Schnitzeljagd am Fischerteich, Armbandworkshop, Schwimmen, Naturkosmetikworkshop, Fahrt zum und mit dem Alpin Bob und natürlich jede Menge Mädelskram…. Im Juli fuhren eine Gruppe Jugendliche für 5 Tage an den Gardasee. Gemeinsam wurde alles geplant, entschieden und erlebt. Schwimmen im See, Schwimmen im

Schwimmbad, Zelten, Tanzen, Singen, Lazise unsicher machen und vieles mehr gehörte zum Chill-Camping dazu. Ende August stand das JuMa dann ganz im Zeichen interkultureller Erfahrungen und Begegnungen. Vormittags wurde immer eine gemeinsame Reise zu den verschiedenen Kontinenten mit deren Sprachen, Geschichten, Sitten und Wissenwertes gemacht. Zu Mittag gemeinsam kulinarisch Neues gekocht (immer passend zum Kontinent am Vormittag) und am Nachmittag ging es dann mit eigenem Referenten ran an die Djembos zum Trommeln. Das Projekt wurde finanziell unterstützt durch das InterregIV Projekt. Anfang August wurde der lange Freitag wieder von den Jugendlichen mitgestaltet – die Schmink- und Malecke für die Kleinen wurde von Jugendlichen betreut. Beim Kirchtagsfest Mitte August hieß es dann wieder Mitgestalten, gemeinsam mit der bank4fun wurde das „fishthe-price“ – Spiel gespielt und zusammen mit der Musikkapelle wurde die trendy Bar nach Mals geholt. Auf ein neues Schuljahr mit spannendem Programm wie Mädels & Jungsnachmittage, Mittelschulpartys, Konzerte, Workshops, Erlebnisse, Gespräche, und vieles mehr freuen sich eure Jugendarbeiterinnen Evelyn und Veronika.

Tag der Offenen Jugendarbeit Am 4. Oktober ist „Tag der Offenen Jugendarbeit“, einige Jugendzentren und Jugendtreffs in Südtirol bieten den Besuchern verschiedene und spezielle Angebote an. Das Jugendzentrum „Freiraum“ möchte die Gelegenheit nutzen, um all unseren Mitbürger einen Einblick in das JuZe Geschehen zu ermöglichen. Die Chance kann genutzt werden, um sich ein Bild davon zu machen, welche Möglichkeit das JuZe den Jugendlichen über das ganze Jahr hinweg gibt.

Wir bieten: Drei BetreuerInnen stehen den Teilnehmern bei all ihren Fragen zur Seite: • Kontinuierliche Begleitung bei den Hausaufgaben • Erarbeiten eigener Lernstrategien • Wir bieten individuelle Unterstützung beim Lernen und Vorbereiten auf Schularbeiten. • E s findet eine intensive Vorbereitung auf die Mittelschulprüfung statt. •D ie Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern ist uns sehr wichtig. Zudem wird in diesem Jahr auch besonders Wert auf Freizeitgestaltung gelegt: •D urch gezielte Freizeitangebote soll ein Ausgleich zu den Anforderungen der Schule geschaffen werden. • V erschiedene Aktivitäten sollen die Kreativität, Eigenverantwortung und das Sozialver-halten stärken.

Programm Freiraum Schlanders • ab 15 Uhr geöffnet • Hausführung mit allem Drum und Dran • Jam Session ab 16.00 Uhr • Workshop: Siebdruck (Kosten ca. 20€) Anmeldung bis am Do., 26. September im JuZE • Am Abend gibt es ein kleines Buffet mit Cocktails, gemütliches Zusammensitzen im Garten

Wo? Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders Wann? Montag, Mittwoch & Freitag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Kosten? Die genauen Kosten werden noch bekannt gegeben (ca. zwischen 50€ und 70€). Die Teilnehmerbeiträge werden jeweils zu Semesterbeginn bezahlt. Infoabend: Am Freitag, den 27.09.13 um 19.30 Uhr im 2. Stock vom Jugendzentrum Anmeldung: Anmeldung und weitere Informationen am Infoabend oder im Büro des Jugendzentrums (Dienstag bis Donnerstag, von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr) Tel. 339/8815119 Wir möchten ein Angebot für Jugendliche schaf fen, das allen offen steht, um auf diesem Weg Bege gnungen zu ermöglichen.


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Vinschgerwind 19-13

/Jugend/ 25

Mals/Innsbruck

Prader Sand

Von Wunschtoren und Weidekränzen Tastenkünstler

„Kreativ unterwegs“: Wahrnehmungsübungen und Spiele auf der Prader Sand

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nmitten der freien Natur ein eigenes Kunstwerk entwerfen und bauen konnten achtzehn Kinder im Rahmen des Sommerangebotes „kreativ unterwegs“. Unter der Leitung von Martina Thanei und Karin Gärber wurden eine Woche lang Wahrnehmungsübungen und Spiele im Gebiet der Prader Sand angeboten, welche die Kinder in der freien Natur dazu inspirierten, ein „Landartkunstwerk“ umzusetzen. Tag für Tag wurde originell und kreativ in kleinen Gruppen am begonnenen Werk weitergearbeitet. Am Ende konnte ein Wunschtor, ein Naturbilderrahmen und die Verbindung

zweier Bäume mit Weidenkränzen von den staunenden Eltern bewundert werden. Sogar im Regen arbeiteten die Kinder an ihren Werken weiter und hatten ihren Spaß dabei. Dieses Angebot bildete den Abschluss einer Reihe von kreativ handwerklichen Angeboten, welche von der GWR in Spondinig in Zusammenarbeit mit Martina Thanei im Laufe des Sommers angeboten wurden. Ziel dieser Angebote ist es, das schöpferisch/kreative Potential von Kindern und Jugendlichen zu fördern und das Verantwortungsgefühl gegenüber der Natur anzuregen. (lu)

eine CD-Reihe hat Peter Waldner, Professor am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck, 2011 begonnen. Bei diesem Projekt geht es darum, Meister und Schlüsselwerke der europäischen Tastenmusik aus der Renaissance, des Barock, der Klassik und der Fr ü h r o m a n t i k auf historischen Ta s t e n i n s t r u menten oder deren originalgetreuen Kopien zu interpretieren. Ziel dieser CD-Reihe ist es, diese Beschäftigung mit der alten Musik in eine Form zu bringen. Diese Reihe ist mittlerweilen auf 6 CDs angewachsen. Im Juli sind 2 neue CDs erschienen. Infos: www.peterwaldner.at

Naturns

Erstmalig und einzigartig im Vinschgau aturns wurde als familienfreundliche Gemeinde ausgezeichnet, noch bevor das Eltern-Kind Zentrum ins Leben gerufen wurde. In einer Umfrage wurde die Bildung einer solchen Einrichtung gewünscht. Die Gemeindereferentin Marianne Bauer suchte nach einer Projektgruppe, die dann von Marlene Preims begleitet wurde. So konnte im Februar dieses Jahres das Eltern-Kind-Zentrum gegründet werden, das seinen Sitz in Naturns an der Hauptstraße 57 gefunden hat. Seit Ende März steht die Tür offen und mittlerweile sind es bereits über tausend Besucher und der Verein ist auf hundert Mitglieder angewachsen. Die offizielle Eröffnung erfolgte am 7. September. Die Vereinspräsidentin Carmen Etztaler begrüßte die zahlreich erschienenen Familien und Ehrengäste. Darunter befanden sich der Landesrat Richard Theiner, Marianne Bauer, Bürgermeister

Foto: Maria Gerstgrasser

N

Das ELKI Naturns ist nun offiziell eröffnet und erfreut sich großer Beliebtheit Andreas Heidegger, Marlene Preims, Vertreter anderer ELKI Südtirols, Frau Kofler vom Amt der Familie, die Kindergartenleiterin Judith Holzeisen und die Leiterin des Sozialsprengels. Reger Andrang ergab sich durch die vielen Eltern und Kinder,

welche die Räume besichtigen und diese zu Spiel und Spaß nutzen konnten. So wurde diese Einrichtung gebührend gefeiert, nicht ohne einen Rückblick auf die Entstehung und Organisation gemacht zu haben. Dabei wurde auf über fünfhundert

ehrenamtlich geleistete Stunden verwiesen und allen Beteiligten, sowie der Gemeindeverwaltung Dank ausgesprochen. Die Ehrengäste betonten die Bedeutsamkeit dieser neuen Einrichtung, als einzige dieser Art im Vinschgau. (ria)

Foto: Andreas Waldner

Fotos: Ludwig Fabi

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Matsch

Naturns

Neues Gipfelkreuz und zwei neue Brücken

Abschlussfeier des Projektes JUNWA

iesen Spätsommer hat sich einiges getan in den Matscher Bergen. Die AVS- Ortsstelle Matsch hat, in Zusammenarbeit mit der Landesleitung, zwei neue Brücken entlang dem Wanderweg zur Klamm am Talschluss errichtet. Der Hubschrauber beförderte die

oben: Die freiwilligen Helfer hatten sichtlich Spaß an der Arbeit unten: Die komplette Familie Telser vor dem neuen Gipfelkreuz

m Garten des Juze Naturns gab es am 7. September ein kleines Abschlussfest für jene Jugendliche, die sich am Projekt JUNWA beteiligt hatten. Dass „junge Naturnser anpacken wollen“ zeigt die Statistik der drei Jahre, in denen diese Aktion durchgeführt wurde. Die Zahl der Beteiligten stieg heuer auf dreißig Jugendliche, die insgesamt fünfhundertsiebzig Arbeitsstunden absolvierten. Auch die Zahl der Betriebe, die bereitwillig Jugendliche aufnahmen, ist gestiegen. So fanden die jungen Leute Beschäftigung vor allem in öffentlichen und sozialen Einrichtungen der Gemeinde. Dabei boten sich viele Möglichkeiten, die verschiedenen Bereiche kennenzulernen und einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachzugehen. Die Rückmeldungen beiderseits waren durchwegs positiv und auch die Eltern bejahten dieses Projekt.

Barbara Wieser mit Elin Ladurner und Tanja Thurner bei der Vergabe der Gutscheine Foto: Maria Gerstgrasser

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Tanja Thurner vom Sozialsprengel Naturns hatte die Koordination übernommen. Sie und die zuständige Gemeindereferentin Barbara Wieser dankten all jenen, die das Projekt mitgetragen haben, vor allen den beteiligten Jugendlichen, den Partnerbetrieben, sowie den Sponsoren. Für zwei Einsatzstunden erhielten die Jugendlichen je einen Punkt. Am meisten erarbeitete Punkte hatten Simon Grüner

(30 Punkte) und Elin Ladurner (23 Punkte). Entsprechend der neuen Regelung, dass sich jene Jugendliche mit den meisten Punkten zuerst die Gutscheine aussuchen dürfen, hatten sie den Vorrang. Bei Kuchen und Erfrischungsgetränken holten sich dann alle anderen anwesenden Jugendlichen der Reihe nach ihre Gutscheine ab und nutzten die Gelegenheit, sich über die gemachten Erfahrungen auszutauschen. (ria)

Naturns

Eisentraversen und das Holz zur Baustelle. Die eigentliche Arbeit erledigten viele fleißige und freiwillige Matscher Helfer an nur einem Wochenende, wobei sie sichtlich auch viel Spaß hatten. Fast zur selben Zeit hat ebenfalls die AVS-Ortsstelle Matsch mit Unterstützung der Familie Telser ein Gipfelkreuz auf dem Pleresspitz errichten lassen. Die Familie betreibt, passend zum Gipfelnamen, die Bar Pleres in Matsch. In den Firmen Form Tec in Schluderns und Metallbau Glurns wurde das Kreuz gefertigt und am letzten Augustsamstag von zahlreichen AVS Mitgliedern und Freunden der Familie eingeweiht. Bei strahlendem Wetter konnten nun alle das drei Meter hohe Gipfelkreuz auf dem 3188m hohen Pleresspitz bewundern. (klf)

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udolf Hilpold ist seit 2008 in Naturns als Dekan tätig. Am 1. September feierte die Seelsorgeeinheit Naturns zugleich mit dem Patrozinium St. Zeno das 40-jährige Priesterjubiläum ihres Seelsorgers. Die Messe wurde von Kirchenchor und Orchester begleitet, die Predigt führte Diakon Robert Agostini. Im Anschluss an die Messe wurden auf gekonnt komische Weise die verschiedenen Lebensabschnitte des Dekans vorgetragen. Maria Fliri Gerstgrasser hatte diese Zeit in Reimform aufbereitet und mit Anekdoten angereichert: die Zeit im Kloster Marienberg, der Militärdienst bei den Mullis in Toblach, das Studium in München, das Wirken des gebürtigen Tartscher Priesters in Prad, Obermais und Naturns. Bürgermeister Andreas Heidegger hat es bei seiner Festrede sehr spitz formuliert: Dekan Hilpold ist seit vierzig Jahren

Fotos: Klaus Abler

Fotos: Karin Thöni

Priesterjubiläum in Naturns

Dekan Rudolf Hilpold; große Feier in Naturns immer im gleichen Betrieb tätig und hat seitdem immer den gleichen „Chef“. Das sei an und für sich schon eine herausragende Leistung, so ganz nebenbei ist Rudolf Hilpold noch Seelsorger über 8.000 Bürger in der Naturnser Seelsorgeeinheit. Er lobte den Priester für seine Einfachheit und die Fä-

higkeiten, mit seiner einfachen Art auf Menschen zuzugehen. Bei der Feier waren neben Verwandten auch Vertreter der verschiedenen Pfarreien, und der Meraner Kolpingfamilie anwesend. Der Festausklang wurde von der Musikkapelle Naturns, der Volkstanzgruppe, der Pichl Böhmischen begleitet. (klab)


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Latsch/Vinschgau

Bezirkstheater „Don Quijote“ war ein großer Erfolg

links: am Podium im Culturforum in Latsch: Konrad Lechthaler, Arnold Pirhofer, Veronika Fliri, Helmuth Burger (vom Südtiroler Theaterverband), Heidemarie Stecher und Roswitha Tappeiner; rechts: die Vertreter der Vinschger Bühnen

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ie einzelnen Bühnen bekommen ihr Geld zurück, das sie zur Vorfinanzierung des Bezirksspieles „Don Quijote“ unter der Regie von Christoph Brück zur Verfügung gestellt haben. Mit dieser guten Nachricht überraschten die Bezirksfunktionäre Arnold Pirhofer und Konrad Lechthaler die anwesenden Theaterleute kürzlich bei der Bezirksversammlung in Latsch. Die Bilanz der Produktion ist ausgeglichen, nicht zuletzt weil äußerst sparsam gewirtschaftet wurde. Träger der Großveranstaltung war der Theaterverein Schlanders. „Dank der tollen Zusammenarbeit im Theaterbezirk ist „Don Quijote“ zu einem großen Erfolg geworden“, freut sich Pirhofer. Er lobte den

Einsatz aller Akteure, die mit viel Herzblut mitgewirkt haben. „Mit Brück ist es uns gelungen, einen hervorragenden Regisseur zu verpflichten“, so Lechthaler. Inzwischen wurde entschieden, „Don Quijote“ erneut auf die Schlanderser Bühne zu bringen und zwar am 23., 24., 25. und 26. Mai 2014. „Bereits kurz nach der Bekanntgabe kamen Nachfragen aus dem ganzen Land“, sagt Lechthaler. Dieser ist überzeugt, dass die Arbeit Brücks die Theaterwelt im Vinschgau positiv beeinflusst hat. „Im gefühlvollen Umgang mit uns Spielern war Brück einzigartig“, beschreibt Hanspeter Plagg. Und Lechthalers Traum ist es nun, Brück einige Jahre lang mit einer Vinschger Bezirksthe-

atergruppe arbeiten zu lassen, um niveauvolles Theater zu fördern. Ein weiterer Schwerpunkt der Bezirksversammlung war die Koordinierung der Theatertermine für die kommende Theatersaison. Im Vinschgau gibt es 23 Bühnen. Neu gegründet wurde die Theatergruppe „Volxteattr Mols – Oubrwind“. „Wir versuchen die Theaterwelt in Mals zu beleben und spielen erstmals im Jänner. Wir arbeiten eng mit der „Theatergruppe Mals“ zusammen“, erklären Fabian Pircher und Martin Stocker. Wie die neue Gruppe in Mals, planen die meisten Vinschger Gruppen Aufführungen beziehungsweise proben bereits. Die Theaterfreunde können sich also freuen. (mds)

Mals

Altern im Dreiländereck D

as Zukunftskonzept „Altern im Dreiländereck Vinschgau“ wurde im Rahmen einer Pressekonferenz den Netzwerkpartnern im oberen Vinschgau vorgestellt. Der Schwerpunkt des Konzepts liegt in der Entwicklung eines Beratungs- und Begleitungsdienstes von Senioren und deren Angehörigen in den Bereichen Information, Orientierungshilfen, sowie Unterstützung und Anleitung bei der Planung von notwendig anstehenden Schritten bei der Pflege zu Hause. Ab 2014 wird das Angebot Tagespflegeheim im Martinsheim auf 5 Tage in der Woche ausgebaut. Des Weiteren gibt es derzeit auch verschiedene Überlegungen, das „alte Altersheim“ zu reaktivieren und für soziale Dienste zu nutzen. Die Pflege alter und bedürftiger Menschen betrifft die ganze Familie und im Besonderen die

Das betreute und begleitete Wohnen für Senioren soll eine Lücke im derzeitigen Betreuungsnetz schließen direkten Bezugspersonen. Als Hauptverantwortliche in der Pflege und Begleitung von alten Menschen stehen sie vor großen persönlichen und emotionalen Herausforderungen. „Wie kann in den Familien individuellem und familiärem Burnout vorgebeugt werden? Wie kann für pflegende Angehörige der Zugang zu bereits vorhandenen Fachkompetenzen und Ressourcen des Sozialen und des Netzwerkes der Gesundheitsdienste erleichtert werden?“ Auf diese und andere Fragen gab Univ. Prof. Klaus Garber, Mitglied der Konzeptgruppe konkrete

Antworten und zeigt konkrete Entwicklungspotentiale in den nächsten Jahren auf. Die Direktorin Roswitha Rinner betonte, dass es das Ziel der Heimleitung ist, dass das Martinsheim Mals im oberen Vinschgau eine zentrale Anlaufstelle für die frühzeitige Beratung von Senioren und deren Angehörigen wird. Zurzeit bietet das Martinsheim in Mals, das über 82 Betten verfügt, für zwei Tage in der Woche Tagesbetreuung im Tagespflegeheim an. Ab 2014 wird das Angebot auf fünf Tage die Woche für 5 Personen pro Tag ausgeweitet.

Aufgrund der langen Anfahrtswege im oberen Vinschgau ist es notwendig, einen kostengünstigen Transportdienst anzubieten, um den pflegenden Angehörigen konkrete Hilfen kurzfristig zu ermöglichen. Bereits im Herbst 2013 trifft sich die Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige im Martinsheim, um gegenseitig Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen, aber auch um über Freuden und Leiden bei der Pflege zu berichten. Die Intention, das „alte Altersheim“ in Mals mit einer sozialen Zweckbindung weiterzuführen, steht im Mittelpunkt des Vorhabens. Eine Erhebung zur Bedarfssituation im oberen Vinschgau im Bereich Wohnen und Tagesbetreuung hat die Notwendigkeit von ambulanten Diensten und finanzierbaren Betreuungsformen ergeben.


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ISCHIA IM HERBST wöchentliche Abfahrten bis 23. November 2013

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Unser schönster

28.09. – 05.10.2013 Insel Rab – Kroatien 29.09.2013 Kehlsteinhaus „Adlernest“ 05.10.2013 Almabtrieb in Mayrhofen/Zillertal 08.10. – 13.10.2013 Sardinien – die Insel der Feen & Hirten 13.10. – 17.10.2013 Amalfitanische Küste & Capri 16.10. – 20.10.2013 Kroatien & Plitvicer Seen

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Andrea Tragust & Elmar Zwick geheiratet am 11. Mai 2013 im Kloster Marienberg

20.10.2013 Fischessen (Tagesfahrt)

Verena Gandini & Christian Bonavigo geheiratet am 15. Juni 2013 in der St. Johanneskirche in Laas

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10.11. – 13.11.2013 Rom – die ewige Stadt, mit Papstaudienz

Barbara Blaas & Michael Gamper aus Eyrs, geheiratet am 25. Mai 2013

12.11. – 15.11.2013 Straßburg – mit Besuch des Europa Parlaments 12.11. – 20.11.2013 Wellness-Aufenthalt in Bad Füssing 14.11. – 25.11.2013 Südafrika – vom Krügerpark zum Tafelberg 15.11. – 17.11.2013 Städtereise nach Wien 16.11. – 17.11.2013 zum Volksfest der Oberkrainer nach Bled – Slovenien

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24.11.2013 Fischessen (Tagesfahrt)

Nadine Kupperion & Georg Gruber geheiratet am 27. Juli 2013 in Latsch

29.11. – 03.12.2013 Flusskreuzfahrt zu den schönsten Weihnachtsmärkten an der Donau 29.11. – 03.12.2013 Wellness-Aufenthalt in Bad Füssing

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5 Manuela Gluderer & Martin Wielander geheiratet am 31. August 2013 in der St. Martinskirche in Göflan

6 Maria Forcher & Lorenz Tappeiner aus Kastelbell geheiratet am 1. Juni 2013


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7 Christiane Ilmer & Klaus Patscheider aus Tschars geheiratet am 11. Mai 2013

8 Priska Paulmichl & Alexander Platzer geheiratet am 20. Juli 2013 in der St. Veitskirche am Tartscher Bichl

9 Birgit Pedross & Kurt Raich geheiratet am 13. Juli 2013 in der Ägidiuskirche in Kortsch

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10 Anita & Markus Gurschler mit Hannes geheiratet am 15. Juni 2013 in der Wallfahrtskirche Unser Frau in Schnals

12 Thomas & Helene Lesina Debiasi geheiratet am 18. Mai 2013 in der Pfarrkirche von Schlanders

11 Eva Oberhofer & Andreas Mair geheiratet am 25. Mai 2013 in der St. Kathrein-Kirche in Hafling

13 Marion Trafoier & Patrick Rietmann geheiratet am 01. Juni 2013 in der St. Johann Kirche in Prad

14 Carmen Probst & Mattias Moriggl geheiratet am 08. Juni 2013 in St. Valentin a.d.H.

16 15 Lisa Schuster & Bernd Stecher geheiratet am 01. Juni 2013 in der Pfarrkirche zur Hl. Katharina in Schluderns

Marion Spechtenhauser & Alexander Obexer mit Mara & Nadine geheiratet am 22. Juni 2013 in Unser Frau in Schnals

17 Irina Garber & Oliver Wellenzohn aus Schluderns geheiratet am 06. Juli 2013


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18 Daniela Rungg & Joachim Frank geheiratet am 15. Juni 2013 in Schlanders

Brigitte Fischer & Heiko Paulmichl geheiratet am 4. Mai 2013 in Latsch

20 Sabine & Peter Sapelza geheiratet am 29. Juni 2013 in der Pfarrkirche von Schluderns

22 Maria Baumg채rtner & Ivo Platzer geheiratet am 1. Juni 2013 in der St. Oswaldkirche in Tschirland

21 Carmen & Hubert Pinggera geheiratet am 06. Juli 2013 in der Pfarrkirche von Tschengls


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Vinschgerwind 19-13

19.09.13

23 Nathalie Stricker & Beniamin Blaas geheiratet am 3. August 2013 in der Kirche zum Hlg. Andreas, Marein – Kastelbell

24 Claudia Pircher & Florian Schönthaler geheiratet am 11. Mai 2013 in der Pfarrkirche von Schlanders

25 Evi Gufler & Urban Waldboth aus Morter/Naturns geheiratet am 6. April 2013

26 Verena Riedl & Fabian Schöpf geheiratet am 15. Juli 2013 im Standesamt von Glurns

27 Sandra Regensburger & Lukas Fissneider geheiratet am 4. Mai 2013 in der Pfarrkirche von Schlanders

28 Andrea Kaserer & Luca Piffer geheiratet am 27. Juli 2013 in der St. Kathreinkirche in Hafling


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02.05.13

Vinschgerwind

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Herbstgefühle 2013

von Angelika Ploner

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38 /Sonderthema/

Vinschgerwind 19-13

19.09.13

Herbstzeit im Vinschgau Im Herbst bittet die Natur zu Tisch: Äpfel, Trauben, Kastanien, Kraut, Karfiol oder Pilze sind nur eine Auswahl dessen, was im Herbst besonderen kulinarischen Genuss verspricht. Gleichzeitig lockt der Herbst ins Freie. Angenehm sind die Temperaturen untertags, während des Abends und des Nachts schon kühlere Temperaturen herrschen und am Morgen der Tau auf die Wiesen sich legt. Wandern ist angesagt. Die Fernsicht auskosten. Das bunte Herbstlaub bestaunen. Die wärmenden Sonnenstrahlen genießen.


19.09.13

Vinschgerwind 19-13

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INFO Text: Angelika Ploner Fotos: Gianni Bodini

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erbstzeit im Vinschgau, das ist Wandern, das ist Genuss. Kulinarischer Genuss und Naturgenuss. Der Herbst will mit allen Sinnen erlebt werden. Die Natur schmückt sich mit einem bunten Kleid, fast wie im Märchen ist’s, so schön mutet das Naturschauspiel an. Am frühen Morgen ist die Luft glasklar und frisch, tagsüber steigen die Temperaturen angenehm an. Die Sonne lässt den glitzernden Reif auf den Wiesen verschwinden. Das Vieh wird zu Tal gebracht, vorbei ist die Sommerfrische. Die Ernte beginnt: Äpfel, Trauben, Kastanien, Kartoffeln, Karfiol. Regionale Produkte bestimmen die Gerichte, die die Speisekarten listen. Und: Das Törggelen steht an. Von Anfang Oktober bis Ende November werden Schlutzkrapfen, Knödel, das Sauerkraut, und die Schlachtplatte mit Surfleisch und Würsten in Buschenschänken und Törggelekellern aufgetischt. Hochbetrieb herrscht. Verkostet wird der „Nuie“, der junge Wein und nicht fehlen dürfen zum Schluss die Kastanien und die Krapfen, der krönende Abschluss einer jeden Törggelepartie. Den Hunger, den holt man sich einfach bei lohnenden Wanderungen. Vier schöne Herbsttouren, wo das Wandern selbst zum Genuss wird, haben wir in Zusammenarbeit mit dem Vinschger Wanderportal „Berglouter“ hier zusammengestellt.

Der Vinschgau feiert seine Produkte.

Rieslingtage in Naturns.

Weingenuss vom Feinsten versprechen die Organisatoren der 9. Rieslingtage in Naturns. Der Riesling, vor allem in der Gegend um Naturns beheimatet, wird unter den Winzern des Vinschgaus als Star unter den Vinschgauer Weißweinen gehandelt. Wohl in keiner anderen Traube spiegeln sich Boden und Klima so wider, wie in der Rieslingtraube. Grund genug dieser edlen Rebsorte die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken: Rieslingtage in Naturns vom 12.10 bis 16.11.2013. www.rieslingtage.com

Laaser Krautwochen.

Immer wieder beeindruckend wie engagiert man in Laas ist: Laaser Kraut rückt bei den Laaser Krautwochen in den Mittelpunkt und ist Anlass für eine Reihe von Angeboten. Dass Laas zu den Krautwochen lädt, hat einen guten Grund. In Laas residiert Südtirols einziger Sauerkrauthersteller, Lechner Sauerkraut. Auf Feldern zwischen Laas und Prad pflanzt die Familie Lechner ihr Sauerkraut an, erntet es und verarbeitet es zu dem gesunden Sauerkraut. Die Laaser Gastbetriebe ihrerseits entwickeln ganz eigene Kreationen und adeln das Sauerkraut als einzigartiges regionales Produkt. Laaser Krautwochen: 24.10. bis 10.11. 2013 Nähere Infos: www.laas.info


Herbstzeit ist Wanderzeit

In Zusammenarbeit mit 

Berglouter.com

Berg- & Wandertouren

Weitere Informationen und Wandervorschläge unter: www.berglouter.com

Berglouter Pederköpfl (Pedertal – Lyfialm-Peder-Stieralm-Enzianalm)

.com

Berg- & Wandertouren

Wanderinfos: Ausgangspunkt: Talschluss hinteres Martelltal Max. Höhe: 2.558 m Aufstieg: 685 m Strecke: 10,5 km Dauer: 3:30 Std Route: Talschluss Hintermartell (2.050 m); Enzian Alm Nr. 20; Pedertal; Schildhütte Nr. 33 (2.460 m); Pederköpfl (2.585 m); Lyfital Nr. 10; Lyfialm Nr. 35 Peder-Stieralm Nr. 39 (2.252 m) Enzian Alm (2.061 m) Ausgangspunkt Hintermartell

Diese Bergwanderung führt in das Pedertal im hinteren Martelltal in eine unberührte Berglandschaft. TOURENINFO: Vom Parkplatz am Talende im hinteren Martelltal geht es auf der Straße kurz zurück bis zur Einfahrt zur Enzianalm. Gleich hinter dem Enzianalm-Stall verlässt man den Almweg und biegt links auf den Steig Nr. 20 ins Pedertal ab. Anfangs – bis zur Brücke - steigt der Weg etwas an, dann überquert man den Pederbach und folgt nach der Brücke stets der Markierung Nr. 20, die durch das Pedertal bis zur verfallenen Schildhütte führt. Bei der Schildhütte folgt man dem Weg, der zur Schildspitze führt. Der Steig mit der Markierung Nr. 33 führt ostwärts weiter bis zum Pederköpfl auf 2.585 Meter. Dort angekommen, dürfen Wanderer eine wunderbare Aussicht genießen. Hinunter geht’s dann in Richtung Lyfialm. Gleich hinter dem Stall bei der Lyfialm verlassen wir den Almweg und folgen dem Weg Nr. 35 bis zur Peder-Stieralm. Von der Peder-Stieralm führt der Weg Nr. 39 hinunter zum Almweg und zum Ausgangspunkt dieser Tour zurück.

Piz Chavalatsch – Stilfser Alm Wanderinfos: Ausgangspunkt: Wildgehege Fragges – Stilfs Max. Höhe: 2.763 m Aufstieg: 1.000 Höhenmeter Strecke: 14,5 km Dauer: 5 Std Route: Wildgehege (Parkplatz) (1.742 m) Untere Stilfser Alm Nr. 2 (2.057 m) Obere Stilfser Alm Nr. 5 (2.077 m) Piz Chavalatsch (2.763 m) Obere Stilfser Alm(2.077 m) Untere Stilfser Alm Nr. 2 (2.057 m) Wildgehege (Parkplatz) (1.742 m) Ausgangspunkt

Der Piz Chavalatsch auf 2.763 Metern ist ein Berg des Fallatschkammes, zwischen dem Stilfser Joch und dem Münstertal und bietet eine traumhafte Aussicht. TOURENINFO: Zwischen Gomagoi und Stilfs führt eine Bergstraße links zu verschiedenen Höfen und weiter in Richtung Fragges bis zum Wildgehege des Nationalparks auf 1.742 Höhenmetern (Parkmöglichkeit). Der Waldweg zur Stilfser Alm trägt die Markierung Nr. 2. In knapp einer Stunde erreicht man die Untere Stilfser Alm, nur wenige Meter weiter liegt die bewirtschaftete Obere Stilfser Alm auf 2.077 Metern. Kurz vor dieser zweigt der Steig Nr. 5 links ab, es ist dies ein gut angelegter Militärweg, der über Serpentinen ohne Probleme auf den Gipfel des Piz Chavalatsch führt. Etwa 20 Meter entfernt vom Gipfelkreuz befindet sich eine ehemalige italienische Zöllnerhütte, die zwischenzeitlich als Relaisstation für die Funkamateure des Vinschgaus dient. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute. Diese sehr lohnende Wanderung weist keine nennenswerten Schwierigkeiten auf. Die Wege sind sanft angelegt, ohne ausgesetzte oder gar schwierige Stelle.


19.09.13

Vinschgerwind 19-13

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Aschbach – Vigiljoch – Naturnser Alm

Wanderinfos:

Bei dieser Höhenwanderung erkunden Sie das Gebiet um das Vigiljoch und die Naturnser Alm, die sich unter der Hochwart, dem östlichen Ausläufer des Ortlermassivs, auf knapp 2.000 Meter Meereshöhe befindet. Ausgangspunkt ist das kleine Bergdorf Aschbach am Nöderberg auf 1.340 Meter.

Ausgangspunkt: Aschbach Seilbahn-Bergstation Max. Höhe: 1.950 m Aufstieg: 700 Höhenmeter Strecke: 11,3 km Dauer: 4 Std Route: Rabland Seilbahn Aschbach (513m); Aschbach Seilbahn Bergstation (1.362 m); Aschbacher Hof Nr. 27 + 29; WG – Vigiljoch-Naturnser Alm Nr. 28 (1.550 m); Vigiljoch (1.743 m); St. Vigilius Kirche Nr. 9; WG-Gabicht Nr. 9 (1.898 m); WG-Hochwart-Naturnser Alm Nr. 9a; Naturnser Alm Nr. 27 (1.922 m); Siebenbrunner Wald; WG-Naturnser Alm-Vigiljoch Nr. 28 (1.550 m); Aschbach Seilbahn Bergstation (1.362 m); Ausgangspunkt Rabland (513m)

Zirmtalsee – Zirmtalalm - Marzoner Alm

Wanderinfos: Ausgangspunkt: Freiberger Säge – Kastelbell Max. Höhe: 2.205 m Aufstieg: 808 Höhenmeter Strecke: 11,6 km Dauer: 4:15 Std Route: Kastelbell-Freiberg Freiberger Säge Nr. 7 (1.487 m) Marzoner Alm Nr.18 (1.595 m) Schweinstall (1.810 m) Zirmtalalm (2.114 m) Zirmtalsee Nr.18a Bärenloch (2.205 m) Altalm – Tomberger Alm Nr. A (1.841 m) Almweg – Forstweg Nr. 9 Marzoner Alm Nr. 7 (1.595 m) Freiberger Säge (1.487 m)

Eine Bergtour der besonderen Art. Landschaftlich sehr eindrucksvolle Berg- und Almenwanderung zum Zirmtalsee auf 2.114 Höhenmetern. Die kleine bewirtschaftete Zirmtalalm liegt direkt am See. TOURENINFO: Von Kastelbell aus fährt man bis zum Parkplatz „Freiberger Säge“. Über die Forststraße geht’s zur Marzoner Alm und weiter bis zum „Schweinstall“. Ein schöner Waldweg führt bergauf – etwas anstrengend - bis oberhalb der Baumgrenze. Dort liegen die idyllischen Zirmtal-Seen direkt an der Zirmtal-Alm. Die Mühen des Aufstiegs werden spätestens hier in dieser märchenhaften Kulisse belohnt. Im Herbst spiegelt sich im klaren Wasser der Seen das bunte Blättergewand der Bäume und lädt zum Verweilen, Träumen und Energie tanken. Der Abstieg erfolgt über die Tomberger –Alm, auch Altalm genannt, weiter bis zur Marzoner Alm und zurück zum Ausgangspunkt Freiberger Säge.

Weinhof · Hofschank In unseren gemütlichen Stuben können Sie in besonderer Atmosphäre unsere Produkte aus Keller und Küche verkosten und genießen.

Der ideale Ort zum Törggelen, feiern und entspannen. Törggelezeit ab Ende September.

Tschars, Klostergasse 15/A - Familie Fliri - www. himmelreich-hof.info Tel. +39 0473 624417 - Mobil +39 335 6087807 Geöffnet: Donnerstag bis Sonntag ab 17.00 Uhr Auf Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten


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Vinschgerwind 19-13

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Vinschgerwind

Sonderthema Heizen

von Angelika Ploner

Die OCHSNER-Wärmepumpe: Ein System für alle Anwendungen. Ersetzen Sie Ihren Heizkessel durch eine energiesparende und umweltfreundliche Wärmepumpe von OCHSNER. Mit Vorlauftemperaturen bis zu 65° C können auch herkömmliche Radiatoren betrieben werden. Bei OCHSNER haben Sie die Wahl: Erwärmen Sie Ihr Brauchwasser unabhängig von der Heizanlage mit einer Warmwasser-Wärmepumpe der Baureihe EUROPA - oder in Verbindung mit Ihrer Heizungs- Wärmepumpe mittels externem Warmwasserspeicher.

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KOMBIOFEN INDUO. Kombiofen Induo – RIKA – 10 kW. Der „Induo“ ist Kaminofen und Pelletofen zugleich und kann abwechselnd mit Scheitholz und Pellets beheizt werden. Ein Sensor erkennt automatisch, welcher Brennstoff eingelegt wurde und reguliert die Luftzufuhr von ganz alleine. Heiztipp von Baumänner, Kastelbell

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PELLETOFEN CATANIA –RLU aus dem Hause HAAS & SOHN. Schlank und flexibel, das ist der Pelletofen CATANIA. Ausgestattet mit innovativer Technologie besticht das Modell mit modernem Design, flexiblen Aufstellmöglichkeiten und wenig Platzbedarf. Der CATANIA-RLU ist fast wandbündig aufstellbar und mit rund 43 cm Tiefe ideal für Vorräume oder Gänge. Je nach Bedarf kann er links oder rechts aufgestellt werden oder bietet eine perfekte Eck-Lösung.

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Pelletofen RIKA-Fox II. Mit dem Fox II

präsentiert RIKA die Innovation eines Klassikers. Wie kein anderer Kaminofen ist der Fox II vielseitig in Design und Optik und einzigartig in seiner Behaglichkeit. Das Spezielle dieses Kaminofens: Die neue Handregelung der Luftzufuhr bietet Ihnen maximalen Komfort. Heiztipp

von Baumänner, Kastelbell


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pr-info Kuntner GmbH, Prad am Stilfserjoch

Die Firma Kuntner– ein verlässlicher Partner

Das Team der Firma KUNTNER GmbH in der Gewerbezone in Prad Seit Jahrzehnten ist die Firma KUNTNER GmbH in Prad ein verlässlicher Partner mit hohem Qualitätsstandard. Die Tätigkeitsfelder umfassen Heizungsbau, Bäder und Wellnessbereiche, Umwelttechnik wie Photovoltaik, thermische Solaranlagen, Wärmepumpen und Energiesteuerungen. Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft sind die Maxime der 13 kompetenten Mitarbeiter. Die Firma ist nach europäischen Normen ISO 9001.2008 für Qualität, ISO 14001.2004 für Umweltschutz und OHAS 1800.2007 für Sicherheit am Arbeitsplatz zertifiziert. Sie wird jährlich von unabhängigen Instituten auf die entsprechenden Anforderungen überprüft. Durch die Erschließung von zusätzlichen und neuen Geschäftsfeldern hat die Firma die Wirtschaftskrise der letzten Jahre gut überstanden. Für den Fernheizungsbau haben Mitarbeiter Schulungen und Spezialisierungskurse besucht. So konnten in der Gemeinde Prad und St. Valentin im Auftrag der Betreibergenossenschaften über 40.000 Meter an Fernheizungsleitungen verlegt werden. Die ÜbergabeStationen für die Fernheizung wurden selbst gefertigt und bei den Verbrauchern fachTiefenbohrung für eine Erdwärmesonmännisch installiert. Im de: Die Firma Kuntner bietet über das Bereich der WärmepumBohrunternehmen BauGrund Süd die pen konnten ebenfalls Bohrungen zum Festpreis an. neue Geschäftsfelder erschlossen werden. Fast zwei Dutzend Wärmepumpenanlagen wurden bereits realisiert, von der geothermischen Anlage für Wohnblocks bis zur Luft/Wasser Wärmepumpe für Klimahäuser. Qualität, Innovation, Weiterbildung und Kundenzufriedenheit sind auch in Zukunft die wichtigsten Ziele der Firma KUNTNER GmbH. (mds) KUNTNER GmbH, 39026 Prad am Stilfserjoch, Kiefernhainweg 85, Telefon: 0473 616 024

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„Müll gehört in keine Feuerungsanlage“ Vinschgerwind: Herr Schupfer, die nächste Heizperiode steht an. Richtiges Heizen ist ein Dauerbrenner. Wie heizt man richtig? Richard Schupfer: Die Voraussetzung für richtiges Heizen ist, dass die Heizanlagen alle gewartet und überprüft sind. Der zweite Schritt hin zum richtigen Heizen geht über den Brennstoff. Der Brennstoff muss trocken sein, konkret: Er soll mindestens zwei Jahre lang getrocknet sein. Mindestens genauso wichtig ist die richtige Handhabung, das heißt: Man muss den Brennraum so befüllen, dass genügend Verbrennungsluft vorhanden ist. Hanspeter Schwemm: Wichtig ist zudem, dass Kunden auf die Herstellerangaben achten. Diese definieren genau, wie man den Ofen befüllen und beschicken

soll. Aber unabhängig davon ist die Grundvoraussetzung für richtiges Heizen und richtiges Verbrennen das Einlegen des Brennstoffs, sprich des Holzes, die Handhabung, wie Richard bereits erwähnt hat. Man sollte das Holz gitterähnlich aufschichten, mit genügend Abstand dazwischen. Es ist wichtig, dass das Holz luftumspült und nicht in sich verkeilt ist, denn nur so kann eine saubere Verbrennung gelingen und ein optimaler Wirkungsgrad der Anlage erzielt werden. Richtiges Heizen fängt beim Brennstoff an. Die Qualität eines Brennstoffs ist für schadstoffarmes und effizientes Heizen ausschlaggebend. Hanspeter Schwemm: Das ist richtig. Ein gesundes Holz

Winter warm!

Dieser wird Pelletöfen & Kaminöfen

Pelletofen RIKA Modell MEMO

Leistung 9 KW H 97,8 x B 49,5 x T 54,4 cm

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brennt natürlich besser, als ein morsches. Wichtig ist auch die Dimensionierung der Scheite. Wenn ich beispielsweise aus einem Holzprügel mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern vier Scheite hacke, dann verbrennen die vier Scheite viel sauberer und besser, als der große Holzprügel. Es wird – und das sehe ich immer wieder - viel zu großes Holz gehackt und daraus entstehen Verbrennungsprobleme - ungewollt. Richard Schupfer: Ja, klein gespaltenes Holz liefert viel mehr Heizleistung und vielfach wird das aus reinem Unwissen außer Acht gelassen. Der Holzprügel verbrennt nicht richtig, stinkt und mottet vor sich hin. Und wie gesagt, das Holz muss trocken sein. Wie kann der Laie feststellen, ob das Holz ausreichend getrocknet ist? Richard Schupfer: Das kann man ganz einfach am Gewicht festmachen. Feuchtes Holz ist viel schwerer als trockenes Holz, weil es einen höheren Feuchtigkeitsgehalt hat. Beim Verbrennen im Feuerraum zischt feuchtes Holz und erbringt auch nicht die

gewünschte Heizleistung. Hanspeter Schwemm: Ich sage meinen Kunden immer: Haltet euch das Holz an die Wange. Wenn das Holz feucht ist, dann spürt ihr kühl, wenn es trocken ist, warm. Das ist jetzt eine Daumen mal Pi-Angabe, aber sie funktioniert. Ansonsten glaube ich, hat jeder Kaminkehrer einen Feuchtigkeitsmesser und jeder Kunde kann seinen Kaminkehrer zu Rate ziehen und seinen Brennstoff gezielt kontrollieren und die Feuchtigkeit messen lassen. Richard Schupfer: Was ich noch ergänzen möchte: Speziell bei den Holznudeln ist einiges auf dem Markt. Man soll hier auf geprüfte, genormte Briketts achten und nur diese verwenden. Wie kann richtiges Heizen noch gelingen. Fünf Tipps. Hanspeter Schwemm: Tipp eins: richtiges befüllen. Zweitens: kleines Material, also Spanlen zum Anfeuern nehmen. Richard Schupfer: Nicht Reisiger, wie viele meinen. Hanspeter Schwemm: Dann genormte Anzündhilfen verwenden und kein Zeitungspapier. Richard Schupfer: Den Raum lüften. Regelmäßig, kurz und oft.


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Dann kommt wieder Sauerstoff in den Raum und die Verbrennung ist eine bessere. Hanspeter Schwemm: Den Brennstoff von oben nach unten verbrennen: Die größeren Holzscheite kommen nach unten geschichtet und die Spanlen mit der Anzündhilfe werden drauf gesetzt. Mit diesem neuen Brennsystem optimiere ich meine Verbrennung. Somit brennt der Holzstock von oben nach unten, das führt zu einer verbesserten Verbrennung, zu einer erhöhten Energieausbeute und zu einer verminderten Rauchentwicklung. Das funktioniert eigentlich bei jeder Feuerstelle einwandfrei und ist optimal. Umgekehrt gefragt: Was machen viele falsch beim Heizen, was sind die häufigsten Fehler, die Ihnen unterkommen? Richard Schupfer: Ein häufig gemachter Fehler ist das Drosseln der Luftzufuhr. Wenn der Ofen zieht, drosseln viele die Luft mit einer Klappe oder Absperrvorrichtung und nehmen den Zug weg. Wenn ich dann den Feuerraum voll Holz habe, kann das Holz nicht mehr optimal verbrennen. Denn die Luftzufuhr optimiert die Verbrennung. Zudem bringt das Drosseln der Luft auch Rauch- und Geruchsbelästigung mit sich. Statistisch gesehen ist das der häufigste Fehler, der gemacht wird.

links: Hanspeter Schwemm, Schlanders, schon der Vater und Großvater waren Kaminkehrer, Kaminkehrer in der 3. Generation, 16 Dienstjahre rechts: Richard Schupfer, Naturns, im Dienst seit rund 30 Jahren und Obmann der Kaminkehrer seit rund zehn Jahren Hanspeter Schwemm: Und Müllverbrennung. Richard Schupfer: Das wird jetzt vor allem im Herbst wieder ein großes Thema sein. Viele werfen Papier oder Taschentücher den ganzen Sommer über in den Herd oder Ofen. Wenn es jetzt kalt wird, wird alles zusammen mit Holz angezündet und es gibt die größten Rauch- und Geruchsbelästigungen. Papier gehört auf den Recyclinghof und

nicht in den Ofen oder Herd. Müll im Allgemeinen gehört in keine Feuerungsanlage, das reduziert die Lebensdauer und kann bis hin zu einem Kaminbrand führen. Richard Schupfer: Mich fragen viele: Was soll ich tun, wenn es beim Nachbar stinkt und raucht. Für Reklamationen dahingehend sind nicht wir Kaminkehrer die richtige Anlaufstelle, sondern die Gemeinde.

Hanspeter Schwemm: Ein dritter Fehler ist das Überbefüllen des Ofens. Sind ein Herd oder ein Ofen heute noch zeitgemäß. Stichwort Klimahaus. Richard Schupfer: Das ist ein heißes Thema und das fragen sich viele: Brauche ich noch einen Herd oder einen Ofen, wenn ich ein Klimahaus habe? 

pr-info Alphasolar Schlanders

Notwendige Anpassung von bestehenden Photovoltaikanlagen Alphasolar teilt mit, dass alle bestehenden Photovoltaikanlagen, welche innerhalb 31.03.2012 in Betrieb gegangen sind und größer als 6 kWp sind, an die neuen Richtlinien der Norm 243/2013/R/EEL angepasst werden müssen. Die Fristen sind 30.06.2014 (Leistung größer als 20 kWp) bzw. 30.04.2015 (Leistung zwischen 6 und 20 kWp).

Als wichtigstes Argument für die Anpassung ist zu nennen, dass bei Versäumnis die zukünftige Vergütung seitens des GSE für den produzierten Strom gestrichen wird. Die betroffenen Anlagenbetreiber sind bereits oder werden demnächst von den Netzbetreibern angeschrieben. Deshalb rät Alphasolar den betroffenen Photovoltaik-Betreibern sich mit ihrem Installateur oder Techniker frühzeitig in Verbindung zu setzen, um finanzielle Einbußen zu vermeiden.

Da sich mittlerweile zahlreiche Photovoltaik-Installateure aus dem Geschäft zurückgezogen haben, bzw. nicht mehr existieren, bietet Alphasolar diesen Service der Anpassung (und auch weitere Dienstleistungen)

nicht nur für die eigenen Kunden an. Den Kunden von Alphasolar wird auf diesem Weg mitgeteilt, dass wir uns rechtzeitig bei Ihnen melden.


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 Energetisch kann die Antwort nein lauten. Was aber das Raumklima betrifft, die ein Ofen mit seiner angenehmen Strahlungswärme verbreitet, dann ist das durch nichts zu übertreffen. Ein Ofen muss heutzutage nicht mehr primäres Heizsystem sein, er hat aber nach wie vor Wohlfühlcharakter. Und er kann in der Übergangszeit Wärmespender sein. Ich rate Bauherren auf alle Fälle einen Kamin vorzusehen. Hanspeter Schwemm: Die Argumentation einiger Architekten, dass ein Kamin ästhetisch nicht mehr zum Design eines modernen Gebäudes passt, ist schlichtweg falsch. Denn ein Ofen ist Komfort, ist Behaglichkeit und spendet eine Wärme, auf die wenige verzichten wollen. Deshalb geht der Trend auch wieder zu den Festbrennstoffanlagen, sprich Öfen oder Herden zurück. Ich merke das stark. Und: Man muss auch sagen, mit Holz heizen ist immer noch am günstigsten. Der richtige Ofen fängt bei der Dimensionierung und der Posi-

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tionierung im Raum an. Was legen Sie angehenden Bauherren besonders ans Herz? Hanspeter Schwemm: In einem Neubau spielt die Dimensionierung eine große Rolle, weil der Energieverbrauch ja dermaßen klein ist, dass es nur mehr wenig Energieleistung braucht. Die Planung bei einem Ofen ist ganz wichtig. Die Positionierung hängt immer davon ab, was der Kunde beheizen will. Das ist eine ganz individuelle Geschichte. Richard Schupfer: Grundsätzlich gilt: Je zentraler, desto besser. Die Räume sollten im Idealfall um den Ofen aufgefädelt werden. Der Hafner berät Bauherren diesbezüglich sicher kompetent und berechnet auch die Heizleistung, die benötigt wird. Man soll hier Fachleute, und ich lege die Betonung auf Fachleute, zu Rate ziehen. Thema Kaminplanung samt Zuluft. Entsprechend den KlimaHaus-Standards sind die neuen Gebäudehüllen sehr dicht konzipiert, alte Gebäude werden energetisch optimiert. Die für

die Verbrennung erforderliche Zuluft muss daher direkt von außen zugeführt werden. Richard Schupfer: Die Zuluft ist ein wichtiges Thema. Gerade bei einem Ankauf von einem Ofen, einem Pelletofen oder einem Herd ist die Kontrolle, ob genügend Zuluft da ist, ganz wichtig. Hanspeter Schwemm: Dass, die für die Verbrennung erforderliche Zuluft nur direkt von außen zugeführt werden muss, ist nicht richtig. Richtig ist, dass im Aufstellungsraum ausreichend Frischluft sein muss. In welcher Form, das ist egal. Es muss in jedem Fall eine automatisierte Belüftung sein, ob das ein Rohr direkt ist oder mittels einer Unterdruckklappe in der Mauer, ist egal. Es ist jedenfalls nicht ausreichend das Fenster zu öffnen. Richard Schupfer: Es muss permanent Frischluft zugeführt werden. Hanspeter Schwemm: Wir haben oft ein Problem bei Sanierungen. Auf Frischluft wird da kaum oder gar nicht geachtet und wenn Fenster gewechselt werden, die Gebäudehülle iso-

liert wird und das alte Heizsystem bleibt, dann passiert es gerne, dass die Abzugshaube den Rauch vom Herd oder vom Ofen herauszieht. Das birgt eine erhöhte Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftungen in sich. Und das wissen viele nicht: Gerade bei einer Sanierung ist auf die Zuluft-Öffnung zu achten. Und da appelliere ich an die Planer, die das vielfach außer Acht lassen.

„

Ein Ofen bietet Behaglichkeit und spendet Wärme, auf die wenige verzichten wollen. Sollte man in der Heizperiode vermehrt unter Kopfschmerzen oder Migräne leiden, könnte dies ein Hinweis einer möglichen Kohlenmonoxid-Vergiftung sein. Man kann dies von seinem Kaminkehrer auch kontrollieren lassen und die komplette Heizanlage samt Frischluftzufuhr überprüfen lassen. Richard Schupfer: Aufzupassen


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ist bei Dachsanierungen. Brennbare Isolierungen werden oft zu nah an den Kamin gelegt oder der alte Kamin wird nicht mitsaniert. Wenn man ein Dach saniert, dann sollte man unbedingt den Kaminkehrer kontaktieren und um Rat fragen. Der Kamin muss beim Sanierungskonzept mitberücksichtigt werden. Hanspeter Schwemm: Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen: Bei jeder Sanierungsarbeit des Gebäudes gehört eine Kontrolle des Kamins und der Feuerstelle dazu. Wir kommen erst vor Ort, wenn alles schon fertig und Probleme da sind und sind dann der schwarze Peter. Die gesundheitlichen Auswirkungen von Schadstoffen, von Dioxinen, Feinstaub, Kohlenmonoxid sind? Richard Schupfer: Die Leute müssen sich schon eines bewusst sein: Wenn ich Müll verbrenne, dann entweichen die Schadstoffe nicht alle über den Kamin, sondern bleiben zu einem Teil im Raum. Ich schade also mir, meiner Familie und meinem Umfeld. Asthma und Allergien kommen laut Studien von Müllverbrennungen. Wie kann man in einem Haushalt im Allgemeinen Energie einsparen. Einige Tipps dazu. Hanspeter Schwemm: Tipp eins: richtiges Stoßlüften. Dann: Die Räumen richtig temperieren, denn ein jeder Grad mehr

verursacht Kosten. Zum Dritten ist da die richtige Steuerung zu nennen, sprich Heizkörperthermostate und Raumthermostate verwenden. Damit kann man sehr viel sparen. Richard Schupfer: Heizungsregelung ist sehr wichtig, ja, da kann man wirklich sehr viel einsparen. Noch etwas kann man hier vielleicht anführen: die automatische Abbrandregelung. Hanspeter Schwemm: Die automatische Abbrandregelung macht nichts anderes als die Feuerungsanlage mit der ausreichenden Menge an Frischluft zu versorgen. Das heißt: Eine Klappe öffnet und schließt sich je nah Verbrennungsstatus und drosselt die Zuluft in dem Maße, wie für eine ideale Verbrennung notwendig. Das ist machbar bei gemauerten Öfen, Kachelöfen, Herden, Eisenöfen, und ist bei vielen neueren Anlagen nachrüstbar. Die Wartung und Reinigung von Öfen und Heizsystemen. Gibt es hier gesetzliche Prüfungsintervalle?

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Richard Schupfer: Es gibt gesetzliche Überprüfungs- und Reinigungsintervalle für alle Heizanlagen. Für Festbrennanlagen gilt die Reinigungspflicht drei Mal jährlich, für ölbefeuerte Anlagen zweimal jährlich und für Gasanlagen einmal jährlich. Unabhängig vom Gesetzgeber ist eine regelmäßige Überprüfung und Wartung empfehlenswert. Warum? Hanspeter Schwemm: Ich empfehle mindestens einmal im Jahr alle Anlagen reinigen und überprüfen zu lassen. Der Betreiber muss sich im Klaren sein, wenn etwas passiert und er die Reinigung nicht durchführen hat lassen, ist dies strafbar. Richard Schupfer: Unabhängig vom Gesetzgeber ist eine regelmäßige Überprüfung und Reinigung eine Investition in den Brandschutz, in den Umweltschutz und in die Gesundheit. Weiteres ist hier anzuführen, dass auch in Zonen, wo eine Fernheizung besteht, eine einmal jährliche Überprüfung und Reinigung der Kamine, Herde und Öfen uner-

Im Überblick: Die Kaminkehrer im Vinschgau

lässlich ist. Hanspeter Schwemm: Zudem bringt eine saubere Heizanlage wiederum mehr an Heizleistung und spart Energie ein. Das heißt, wir sparen Brennstoff und Geld. Auch können wir so defekte Anlagen leichter finden und Kohlenmonoxid-Unfälle, die meist tödlich enden, vermeiden. Letzte Frage, eine an Sie persönlich gerichtete: Wie beheizen Sie Ihr Eigenheim und wie sparen Sie ganz konkret im Alltag – im privaten und beruflichen – Energie ein? Hanspeter Schwemm: Ich heize einmal mit Zentralheizung, die vom Fernheizwerk Schlanders gespeist wird und habe eine Grundraumtemperatur von ca. 18 Grad eingestellt. Die restliche Energie, die ich benötige erzeuge ich mit meinem Holzofen, günstig und behaglich. Richard Schupfer: Ich heize mit einem Ofen und einer Pelletheizung. Zum Energieeinsparen: Ich glaube der Kaminkehrer spart durch seine Tätigkeit schon seit eh und je Energie ein. 


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Nationalpark Stifserjoch

MUSE

Fotos: Wolfgang Platter

Das neue Museum der Wissenschaften in Trient Fassadenausschnitt von der Eingangsseite des neuen Museums der Wissenschaften MUSE in Trient.

Wolfgang Platter, am Tag der Hlg. Hildegard von Bingen, 17. September 2013

Mit dem MUSE haben die Stadt und die Provinz Trient seit dem 27. Juli dieses Jahres ein neues Museum der Wissenschaften. Zwischen dem Bahnhof und dem linken Ufer der Etsch ist das neue Stadtviertel „Le Albere“ entstanden, das auch diese neue Bildungseinrichtung beherbergt. Renzo Piano, der italienische Stararchitekt aus Ligurien, durch seine Bauten weltweit ausgewiesen, hat das neue Stadtviertel und darin auch das Museum entworfen und geplant. Für seine Verdienste um die Architektur, Baukultur und Kunst wurde Renzo Piano vor wenigen Wochen vom Staatspräsidenten Giorgio Napolitano mit anderen drei verdienstvollen italienischen Persönlichkeiten zum Senator auf Lebzeit ernannt. Der Name „Le Albere“ stammt übrigens von der vormaligen Allee aus Weißpappeln (Populus alba), die den alten Weg von der EtschLände in das Stadtzentrum gesäumt hat. Das

neue Museum für die Wissenschaften ist auf dem vormaligen Industriegelände der Reifenfabrik Michelin entstanden. Das Viertel ist in der neuen städtebaulichen Konzeption als ein Wohn- und Kulturviertel konzipiert und baulich auch schon realisiert worden.

Eine lange Tradition Die Geschichte des Naturmuseums beginnt in Trient vor 200 Jahren. Das „Museo Tridentino delle Scienze Naturali“ mit Sitz in der Via Calepina in der Altstadt von Trient unweit des Domes zum Heiligen Vigilius hat eine lange Tradition, einen guten Ruf als Ort des Sammelns, Dokumentierens, Forschens und Publizierens.

Das Netzwerk der Museen Heute gehört zum Museum für die Wissenschaften in der Stadt Trient auch ein Netz von musealen Strukturen und Forschungseinrichtungen in der Peripherie des Trentinos: • Das Pfahlbaumuseum am Ledrosee,

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das Alpinarium als botanischer Garten am Monte Bondone, das Luftfahrtsmuseum Giovanni Caproni in der Stadt Trient, das geologisch-mineralogische Museum in Predazzo, die astronomische Beobachtungsstelle Viote am Monte Bondone, die gewässerkundliche Station am Tovel- See, die afrikanische Außenstelle im Bergre- genwald der Udzungwo-Berge in Tanzania.

Die Architektur des neuen Museums

Das MUSE (Museo delle Scienze) ist ein Projekt der Provinz Trient. Das Gebäude aus der Feder von Renzo Piano ist eine gelungene Synthese zwischen der Hülle des Raumes und der Funktion als Ausstellungspavillon. In den Fassaden wollen die schrägen Dachflächen die Umrisse der umliegenden Dolomit-Berge aufnehmen. Bautechnisch sind im Gebäude Natur und Innovation vereint: Zur


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Energieversorgung mit erneuerbaren Energieträgern wird die Erdwärme ebenso genutzt wie das Sonnenlicht über die Photovoltaik. Die Ausstellungen in der sechsgeschossigen zentralen Glaspyramide regen zum Dialog über die Themen Natur, Wissenschaft und Innovation an. Transparente Wände fördern die Betrachtungen von Ausstellungswelten im Innern und realer Natur außen.

/Nationalpark/ 49 Innendetail des MUSE in Trient: Die Geschosse laufen nach oben pyramidenförmig zusammen. Glas als Baustoff sorgt für Lichtdurchflutung und ermöglicht beeindruckende Einblicke in die einzelnen Etagen aus der Frosch- und aus der Vogelperspektive.

Ein Dreigestirn

In Verbindung mit dem MART (Museo di arte moderna) in Rovereto und den Ausstellungen im Castello del Buonconsiglio als Trientner Stadtschloss ist somit ein weiterer Anziehungspunkt in den kulturell vielfältigen Territorium des Trentino entstanden. In unmittelbarer Nachbarschaft des MUSE befindet sich das historische Schloss „Castello delle Albere“. Dieses Schloss birgt heute noch einen Teil der Gemäldesammlung des MART und beherbergt dessen Verwaltungssitz.

Schnittzeichnung durch den Museumskomplex von Renzo Piano mit der zentralen 6-geschossigen Ausstellungspyramide.

Ausschnitt aus dem großen Freiraum im Inneren zwischen dem 1. Untergeschoss und dem 2. Obergeschoss: Die Evolution der Tiere von den Sauriern als Riesenreptilien bis zu den Säugetieren als Warmblütler.

Das MUSE – ein Glasberg der Wissenschaft Durch multimediale Ausstellungen, interaktive Spiele und aktives Experimentieren will sich das Muse in seinen insgesamt sechs Stockwerken auf neue Art und Weise mit dem Besucher auseinandersetzen: 5. Obergeschoss: Die Dachterrasse ist ein offener Bereich, der einen beeindruckenden Panoramablick auf die Stadt Trient, das Etschtal und die umliegenden Berge zulässt. 4. Obergeschoss: „Auf dem Gipfel der Dolomiten“: Der Besucher erlebt die Atmosphäre des Hochgebirges im Inneren eines Tunnels mit optischen und akustischen Eindrücken oder aber auch das Abenteuer Gletscher an einer Gletscherzunge aus Kunsteis. Er wird aufgeklärt über Gletscher- und Eisforschung sowie die Folgen des Klimawandels. 3. Obergeschoss: „Die Natur der Alpen“: Im „Labyrinth der Artenvielfalt“ werden in einem mäandrierenden Rundgang 26 hochalpine Lebensräume mit ausgewählten Pflanzen- und Tierarten in ihren Anpassungsstrategien an den Extremlebensraum Gebirge vorgestellt. Der Wechsel der Jahreszeiten wird dabei zum prägenden Ausleseverfahren für die überlebensfähigen Arten. Ein weiteres Ausstellungselement ist dem Wald und seinen Lebensgemeinschaften gewidmet. 2. Obergeschoss: „Die lange Geschichte der Dolomiten“: Die weißen Berge jetzt UNESCOWeltnaturerbe. In diesem Geschoss wird die Geologie der Dolomiten in ihrer Schichtenfolge nachgezeichnet. Berge, Vulkane, Wüsten, Lagunen eines tropischen Meeres mit Korallenriffen aus grauer Vorzeit werden dem Entdeckungswilligen dargeboten. Ein weiterer Ausstellungsbereich sind die mineralischen Bodenschätze des Trentinos sowie die Umweltrisiken am Berg und die Vorstellung von Zivilschutzeinrichtungen. 1. Obergeschoss: „In der Zeitmaschine“: In der Zeitmaschine werden die wichtigsten

Phasen der kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Menschheit inszeniert. Einblicke in die frühgeschichtliche Evolution der Hominiden weltweit und in den Alpen werden geboten, ebenso wie ein Blick hinter die Kulissen der Forschung zu Nachhaltigkeit und Innovation, an welcher auch Trentiner Unternehmen beteiligt sind. Erdgeschoss: Das Aha-Erlebnis für Kinder und das Fitness-Studio der Wissenschaft: Das Erdgeschoss birgt die Serviceeinrichtungen mit Info- und Kassenbereich, Museumsshop, Museumskaffee. Der Ausstellungsbereich widmet sich besonders den Kindern, welche hier zusammen mit ihren erwachsenen Begleitern einige einzigartige sensorische Erfahrungen machen können. Im Fitness-Studie der Wissenschaft gibt es Wissenschaft zum Anfassen: Objekte und Installationen ermöglichen dem Besucher, einige physikalische Phänomene zu verstehen und zu überprüfen. 1. Untergeschoss: Evolution, Dinosaurier und DNA: In dieser Galerie der Entwicklungsgeschichte werden Etappen einer 4,5 Milliarden Jahre langen Zeitreise dargestellt von der Entstehung unseres Planeten über die Saurier als Riesenreptilien bis zur Dominanz der Säugetiere. Auch der Aufbau der Desoxyribonukleinsäure (DNA) als Baustein der Eiweiße und als Grundmolekül der belebten Natur wird aufgeschlüsselt.

Der große Freiraum: Den zentralen Mittelraum der gläsernen Pyramide im MUSE bildet ein 18 Meter hoher Freiraum, der alle 6 Geschosse des Ausstellungstraktes überstreicht. In diesem Freiraum schweben, aufgehängt auf leichten Stahlseilen, scheinbar schwerlos eine Vielzahl von ausgestopften Tierarten inmitten von Klängen und visuellen Projektionen. Das Regenwaldhaus: An die ökologische Urwald-Forschung des Trentiner Naturmuseums in den Udzungwa-Bergen Tanzanias erinnert ein ebenfalls pyramidenförmiger Glasanbau an den Haupttrakt des Museums: Auf 600 m² Ausstellungsfläche birgt der nachgebaute Ausschnitt von Regenwald kleine Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und exotische Schmetterlinge. Öffnungszeiten und Preise: Das MUSE ist von Dienstag bis Freitag von 10 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 – 19 Uhr geöffnet. Die normale Eintrittskarte für Erwachsene kostet 9,00 €, die reduzierte 7,00 €. Der Eintrittspreis für Familien: aus 2 Erwachsenen und Kindern bis 14 Jahren beträgt 18,00 €; aus 1 Erwachsenen und Kindern bis 14 Jahren 9,00 €. Die Fahrdistanz von Schlanders nach Trient beträgt 115 km. Das MUSE ist auch mit der Eisenbahn gut erreichbar. Die Entfernung vom Bahnhof in Trient zum Museum ist fußläufig in wenigen Minuten zu bewältigen.


IBK-Fußballtraining

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Foto: Leonardo Pellissetti

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Raimund Lingg gibt bekannt, dass in Innsbruck jeden Mittwoch an der Universitätssportstätte unter einem Trainer der Innsbrucker Allievi trainiert werden kann. Anmeldung unter 348 744 6935. Bild: Raimund Lingg, der seit 3 Jahren den Fußball in Innsbruck koordiniert.

Engl Grünfelder hat sich für den Besuch des Trainerkurses entschieden. Da der Kurs abends stattfindet, kann Engl die U11 der SpG am Nachmittag trainieren: am Donnerstag auf dem Sportplatz von Unser Frau und am Dienstag in Naturns, weil die Schnalser an diesem Nachmittag in der Schule sind. Die stolze SpG Naturns verfügt über 2 U11 zu je 16 Spieler. Die andere U11 wird von Andi Kofler trainiert. (lp) Bild: Engl freut sich beim Fußballtraining

„Eltern sollen dabei sein, aber gemäßigt reagieren“

Analyse zum Saison-Start

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Foto: Leonardo Pellissetti

it 5 Mannschaften zeigt die 1. Liga eine starke Vinschger Präsenz. Einige Fragen stellen wir dem Kastelbeller Sektionsleiter Remo Mengon. Vinschgerwind: Wie sind die Perspektiven für Kastelbell/ Tschars? Mengon: Nach Vorbereitung und Freundschaftsspielen ist etwas Positives entstanden, wie die zwei ersten siegreichen Meisterschaftsspiele bewiesen haben. Eigentlich wurde die Mannschaft nicht verstärkt, sondern verjüngt, was mich stolz macht. Der Beweis, das man diesen Jungen das Vertrauen geben soll, war das Pokalspiel gegen Sarntal, welches wir gewannen (Tore von Tuttolomondo und Schuler), wo ein ’96 Luca Mengon, ein ’95 Andreas Gstrein und ein ’96 Maximilian Tschenett eingesetzt wurden. Ihre Meinung über die Liga im Allgemeinen? Es beginnt ein Jahr, in dem fast alle Vereine in dieser Liga einen Trainerwechsel hatten. Diesbezüglich bin ich überzeugt, dass Mals den momentan besten Vinschger Trainer geholt hat. Um den Aufstieg werden drei/ vier Vereine dabei sein wie Lana, Terlan, Auer, dann kommen Mals, Partschins, Neumarkt, Schlanders, Sarntal. Die restlichen Mannschaften, auch Kastelbell, werden um den Abstieg kämpfen. (lp)

Vinschgau - Wenn die Jüngsten Fußball spielen, stehen Eltern am Fußballrand. Wenn diese gestikulierend und schimpfend Anweisungen geben, wirkt das demotivierend. Die jungen Kicker werden verunsichert, ebenso die Trainer und Betreuer. VSS-Bezirksleiter Karl Schuster wünscht sich Zurückhaltung.

JugendPokalspiel in Schludners

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

1. Liga

v.r.: Remo Mengon, Peter Tschenett

Freude am Fußball und am Nachwuchs

Foto: Leonardo Pellissetti

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von Magdalena Dietl Sapelza

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ines sei vorausgeschickt. Eltern sind als Zuschauer erwünscht. Zahlreich verfolgen sie die Spiele in der U-8. Etwas weniger Interesse zeigen sie in den Kategorien U-11, U-12 und U-13. Was von Eltern oft als gut gemeinter Ansporn verstanden wird, führt oft zur Verunsicherung der jungen Kicker auf dem Spielfeld und der Trainer auf der Bank. Der Spielfluss wird dann negativ beeinflusst und Konflikte sind vorprogrammiert. „Im Jugendfußball geht es in erster Linie um die Freude am Spiel. Der Bewegungsdrang der Kinder, der Aufbau von sozialen Kontakten, das Erlernen von Disziplin und die Förderung des Selbstbewusstseins stehen im Vorder-

grund“, meint Karl Schuster. Das Fußballspielen darf nicht nur ergebnisorientiert sein. Wenn Fehler passieren, sind Überreaktionen fehl am Platz. „Eltern sollen dabei sein, aber gemäßigt reagieren“, fordert Schuster. Und er ruft einige Regeln in Erinnerung: 1. Das Fußballspielen muss Spaß machen. Die Anweisungen während der Spiele sind ausschließlich den Trainern vorbehalten. 2. Eltern sollten ihren Kindern Eigenverantwortung übertragen und ihnen die Gespräche mit den Trainern selbst überlassen. Das stärkt die Kleinen in ihrer Entwicklung. 3. Die Eltern sollten nicht dauernd meckern, sondern die positiven Leistungen der jungen Spieler hervorheben. Die

schlechte Stimmung nach einer Niederlage darf nicht mit nach Hause genommen werden. Es darf kein Leistungsdruck aufgebaut werden. Kinder vergessen Niederlagen schnell. 4. Die Anwesenheit der Eltern bei den Fußballspielen ist wichtig. Sie sollten sich jedoch auf das Dabeisein beschränken und sich so wenig wie möglich in das Geschehen einmischen. 5. Eltern sind aufgefordert zuzuhören, wenn ihre Kinder von Ereignissen auf dem Platz erzählen. Hitzige Situationen sollten ruhig und bedacht beleuchtet werden. Das entschärft Konflikte. 6. Erzielte Tore dürfen nicht mit Belohnungen für die Torschützen honoriert werden. Denn Fußball ist ein Mannschaftssport, bei dem jede Position wichtig ist.


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Mals/Gardasee

Zum „Höhen-Tanzen“ nach Mals ie besondere „Sommerluft“ in den Sportanlagen von Mals lockte heuer neben den Profi-FußballerInnen, Leichtathleten und SportlehrerInnen aus aller Welt auch Tanzbegeisterte nach Mals. Bereits zum dritten Mal schlug „GARDA-DANZE“, eine Tanzschule aus Castelnuovo am Gardasee, sein Trainingslager mit mehr als 30 Personen in Mals auf. Drei Tage Intensivvorbereitung in der Halle und im Freien stand auf dem Programm. Die Vorbereitung galt für Standard Turniertänze (Wiener - und Eng-

Foto: Ludwig Fabi

D

lischwalzer, Tango, Slow-FoxTrott und Quickstepp) und lateinamerikanische Tänze (Samba, Cha-Cha-Cha, Paso-doble, Rumba und Jive). An den Vormittagen

wurde an der Kondition gearbeitet, während an den Nachmittagen mit in- und ausländischen Lehrern an Technik, Rhythmik und Performance gefeilt wur-

de. Abends wurden zudem fingierte Wettkämpfe bestritten. Um dieses dichte Trainingsprogramm zu bewältigen, sind die TeilnehmerInnen auf freundliche und fleißige Menschen vor Ort angewiesen. Und diese fanden sie im Oberschulzentrum und in den Sportanlagen von Mals. Aber auch die GWR in Spondinig und die Malser Gastronomie sorgten dafür, dass es den sportlichen Gästen aus dem Veneto an nichts fehlte und sie sich optimal auf die anstehenden Tanzturniere vorbereiten konnten. (lu)

Fußball: 1. Liga

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as Derby Schlanders-Mals könnte als „Derby der Geschenke“ bezeichnet werden. Die Geschenke kamen aus Mals, weil die Obervinschger die eindeutige Chance hatten zu gewinnen. Beim 0:0 Stand wurden zwei Elfmeter für die Malser und einige andere riesige Chancen nicht genutzt. Die Schlanderser hingegen - absolut ohne Hilfe des Schiedsrichters nutzten ihre Torchancen und mit 3 Toren von Di Gallo und

einem von Gambaro gewannen sie das Derby. Der erste Elfmeter wurde von Kapitän Patscheider knapp am Pfosten vorbeigeschossen. Der zweite von Stecher geschossene Elfmeter wurde mit sicherer Intuition vom Schlanderser Tormann Lukas Schuster pariert, welcher auch mit zwei weiteren glänzenden Paraden für seine Mannschaft das Ergebnis rettete. Im Bild eine fliegende Rettung von Kapitän Metz.

Foto: Leonardo Pellissetti

Derby der Geschenke

Rettungsaktion von Kapitän Metz Am Spielende zeigten die Malser traurige Gesichter und sie waren enttäuscht, aber - wie Begleiter Martin Noggler kommentierte -

kam noch einmal die alte Regel: Wenn man große Chancen nicht nutzt, geht der Sieg an die andere Mannschaft. (lp)


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ARSV-Vinschgau

Transalpine-Run

Radsport

Schmerzen, Jubel und viele Tränen

Prad-Stilfserjoch Das Radrennen auf das Stilfserjoch hat einen neuen Sieger: Jarno Varesco. Die Entscheidung fiel auf den letzten paar Kilometern. Die 4 Fahrer zählende Spitzengruppe wurde durch eine Tempoverschärfung von Weisenhorn auseinandergerissen. Nur Varesco konnte das Tempo steigern und gewann in einem packenden Finale. Mit einer sehr schnellen Zeit (1.16.59) konnte er unseren Lokalmatador Oswald Weisenhorn um nur 10 Sekunden und den Stilfserjoch-Sieger von 2010, Hans Obwaller auf die Plätze verweisen. Eine deutsche Siegerin gab es bei den Damen. Carolin Pfister vom RSC Nürtingen erreichte nach 1.51.41 das Stilfserjoch.

Foto: „Wind“-Archiv

Vereinsrennen - 15.08.2013 Unser diesjähriges Vereinsrennen führte uns von Tartsch

Zieleinlauf in Latsch

von Sarah Mitterer

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in wahres Feuerwerk der Gefühle erlebten die Zuschauer beim diesjährigen Zieleinlauf des Gore-Tex Transalpine-Run in Latsch. Nicht nur die Schlussetappe, sondern die ganzen acht Tage waren eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

mit dem Erhalt des begehrten Finisher-Trikots vergessen und im Ziel ließen alle ihren Emotionen freien Lauf: Jubelschreie, Umarmungen, Sektduschen

Rennszene: Weisenhorn hier noch an dritter Stelle nach Matsch. 26 RadlerInnen haben am Rennen teilgenommen, für einige war es der erste „Ausflug“ ins Matschertal. Auf einer Gesamtstrecke von 6,5 km galt es 550 Höhenmeter zu erklimmen. Heimvorteil hatte natürlich Oswald Weisenhorn und er wusste diesen Vorteil auch gut zu nutzen: In der Zeit von 18.47 erreichte er das Ziel, gefolgt von Erhard Alexander (19.46) und Stefan Platzer (20.47). Bei den Damen erzielte Marina Ilmer die Bestzeit mit 21.37 vor Anna Pircher (26.10) und Elisabeth Neumair (33.59). Im Anschluss an das Rennen fand dann der gemütliche Teil statt: die obligatorische „Grigliata“ auf dem Tartscher Bühel, wo auch Familienangehörige herzlich eingeladen waren. Christian Pentori

Schöpf und Kuppelwieser Paulmichl und Wallnöfer Fast täglich legten die Sportler mehr als eine Marathonstrecke zurück und erlebten dabei neben vielen schönen Momenten vor allem schmerzvolle Augenblicke. Doch die Strapazen nach 260,3 Kilometern und 15.844 Höhenmetern waren am Ende

Anton Steiner und Wellenzohn

und sogar ein Heiratsantrag sorgten für zahlreiche Gänsehautmomente unter den Zuschauern. Allen voran aber flossen Tränen. Es waren Tränen des Schmerzes, der Erleichterung, aber vor allem der Freude, dass die Sportler ihre Grenzen überschritten und das Ziel bei einem der härtesten Etappenrennen der Welt erreicht haben. Den Gesamtsieg sicherten sich der US-Amerikaner Cameron Clayton und der Grieche Dimitris Theodorakakos, die alle acht Etappen für sich entscheiden konnten. Von den fünf gestarteten Vinschgerteams erreichten alle das Ziel. Das Duo Anton Steiner und Klaus Wellenzohn vom Team Dynafit-

Reschenpass, das in ihrer Kategorie eine Etappe gewinnen konnte und sogar einige Zeit in Führung lag, belegte bei den Masters den zweiten Platz. Ebenfalls einen zweiten Rang eroberten Florian Kuppelwieser und Rudi Schöpf vom Team Latsch 1 bei den Senior Master Men. „Finisher 2013“ dürfen sich zudem die Vinschger Patrick Wallnöfer und Ivan Paulmichl (Team Latsch 2), Michaela von Schoenbeck und Herald Mitterer (Team Sulden) und Daniel Spada (Team Naturns-Bad Saarow) nennen. Auch wenn es am Ende nur drei Podiumsplätze in jeder Kate-

Von Schönbeck und Mitterer gorie gab, so dürfen sich alle Teams Gewinner nennen. Denn wer es trotz dieser körperlichen und psychischen Strapazen ins Ziel schafft, hat einen unglaublichen Kampfeswillen und ist ein wahrer Sieger.

Fotos: Sarah Mitterer

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ASC Schlanders – Yoseikan Budo

Das war die Yoseikan Budo-Saison 2012/13 D

Auch die sportlichen Erfolge können sich sehen lassen, immer wieder berichtete der Vinschgerwind von den Erfolgen der Budokas, welche sich bei regionalen und nationalen Wettkämpfen beteiligten. Anfang Juni endeten die Kurse offiziell. Mit einer Feier für alle Budokas, Trai- Training in Bruneck mit Kyoshi Mochizuki ner und Eltern wur- (Mitte) v.l.: Marion Fritz, Raffaele D’Ambra, de die Saison abge- Klaus Schwienbacher, Christian Zischg schlossen. In den Sommermonaten traf man sich Zwei Athleten des ASC Schlanweiterhin zwei Mal die Woche ders nutzten die Chanze, beim um gemeinsam zu üben und zu internationalen Stage der École trainieren. Mochizuki in Salon de Provence Zudem standen zahlreiche (F) dabei zu sein. Vom 22. bis Sommeraktivitäten auf dem zum 26. Juli trafen sich über Programm. Einige Jugendliche 200 Budokas aus Italien, Frannutzten die landesweiten Somkreich, der Schweiz, Belgien, mercamp-Angebote. Andere Luxemburg, England, Slowakei, konnten sich für den Südtiroler Tunesien usw., um gemeinsam Landeskader qualifizieren und unter der Leitung des Großmeiverbrachten im August eine sters Hiroo Mochizuki und seiWoche Trainingscamp in Cesenen Söhnen Mitchi und Kyoshi natico. zu trainieren. Roman Patuzzi, Foto: „Wind“-Archiv

ie Vorbereitungen für die Saison 2013/14 laufen, der Start rückt immer näher, die vergangene Saison rundet sich ab. Zeit für einen Rückblick. Es war eine vollgepackte Zeit, eine intensive. Die Sektion Yoseikan Budo bot 9 verschiedene Kurse an. Für die jüngsten Teilnehmer – ab 4 Jahren – wurde in sektionsübergreifender Zusammenarbeit (Siglinde Hört und Margit Gemassmer –Yoseikan Budo, Francesco Incontri, Daniel und Andreas Rechenmacher – Fußball, Christian Prest – Tennis und Lucia di Gilio – Rückenschule) Mini Gym angeboten. Yoseikan Budo-Kurse wurden für Kinder bis 9 Jahren, für Jugendliche bis zum 14. Lebensjahr und für Erwachsene angeboten. Das Programm wurde durch Aikido, Qi Gong, KickBoxen und Self Defence abgerundet. Die Sektion betreute insgesamt 159 Athleten im Alter von 4 bis 64 Jahren. Ca. 70 Stunden investierten Trainer und Assistenten für Aus- und Weiterbildungen an regionalen und internationalen Kursen.

welcher beim SSV Bruneck unterrichtet und u.a. das Amt des Präsidenten des Weltverbandes Yoseikan Budo bekleidet, bekam in diesem Rahmen von Hiroo Mochizuki den 7. Dan verliehen. Somit stieg er zu einem der ranghöchsten „Schwarzgurtträger“ weltweit auf. Inzwischen zur Tradition geworden ist der Besuch von Kyoshi Mochizuki um den 15. August in Bruneck. Zahlreiche Südtiroler und Trentiner Budokas aber auch Gäste aus Belgien und der Slowakei ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, unter der Leitung von Roman Patuzzi und Kyoshi Mochizuki zu trainieren. Aus dem Vinschgau waren vier Budokas vertreten. Neben der intensiven Beschäftigung mit Yoseikan Budo kam auch der Spaß nicht zu kurz – z.B. bei einer abenteuerlichen Raftingtour inklusive Wasserschlacht mit Kyoshi Mochizuki. Anmeldungen & Infos zu den Kursen 2013/14 bei Sektionsleiter Heinz Fritz unter Tel. 349 58 39 070. Kurse starten ab 1. Oktober; Anmeldungen ab sofort.

Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen

A.S.V. Latsch/Raiffeisen

Ohne Schweiß kein Preis

Mädchenturnen

ie Vorbereitungen auf die neue Schwimmsaison laufen auf Hochtouren. Kurz vor offiziellem Trainingsbeginn absolvierten die Athleten des Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen und des SSV Naturns ein kurzes Trainingslager am Gardasee. Neben den täglichen Trainingseinheiten im Wasser (morgens und abends), standen auch Trocken- und Kraftübungen auf dem Programm. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz: Gemeinsames Volleyball oder Tischtennisspielen sorgten für Abwechslung im Camp. Für die Athleten war es der perfekte Start in die Saison 2013/14. Nun trainieren die Schwimmer wieder drei Mal in der Woche im AquaForum von Latsch, damit sie ab Mitte Oktober wieder in optimaler Form an

Fotos: Sarah Mitterer

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Wettkämpfen im In- und Ausland antreten und ihre Medaillensammlung erweitern können. Neueinschreibungen: Einschreibungen für Kinder und Jugendliche sowie für Erwachsene, die

ihren Schwimmstil verbessern möchten sollten mit einer E-Mail an schwimmclub.vinschgau@rolmail.net geschickt werden. (sam) Weitere Informationen unter 335/6780214.

Am Mittwoch, den 2. Oktober 2013 beginnt wieder das Mädchenturnen des A.S.V.Latsch/ Raiffeisen. Alle Mädchen, die Begeisterung und Freude am Turnen haben, können sich bei der Sektion/ Turnen melden. Die Einschreibungen werden am Mittwoch, den 2. Oktober in der Turnhalle des Sportzentrums Latsch von 17 bis 18 Uhr entgegengenommen. Das Training findet am Mittwoch und am Freitag von 17 bis 18 Uhr statt.


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Alutech 3-Länder Enduro, 8. September 2013

Fünf Sterne de luxe as Rennen mitsamt der Gegend rundherum wurde als großartig angekündigt, die meisten der 101 Starter und Starterinnen betraten dennoch Neuland und die Neugierde war bei allen groß. Wenn der Namenssponsor persönlich das BBQ zubereitet und das direkt neben dem See, die Trails frisch und natürlich vor einem liegen und das freudige Hochgefühl selbst in anstrengenden Tretpassagen nicht nachlässt, dann haben sich letztes Wochenende am Reschenpass zwei gefunden, die perfekt zusammenpassen – Trail und Biker. Stichwort Rennen, das neben all dem Spaß und Flow und schottrigem Geballer tatsächlich auch noch stattgefunden hat – eine Woche vor der Ischgl Overmountain Challenge, der inoffiziellen Enduro EM, holt sich mit Bestzeiten sowohl beim Prolog als auch auf allen Stages

Foto: BAUSE

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Die traumhafte Kulisse der Schweizer Gustav Wildhaber vor dem deutschen Doppelpack Maxi Dickerhoff und Tobias Reiser den Sieg. Gleiches vollbringt die Gewinnerin bei den Damen, Birgit Braumann. Die Österreicherin finisht vor Ursula Gründel (GER) und der Österreicherin Andrea Ralser von der Alutech Trail Force. Bei den Masters Men müssen sich die beiden Herren der Fahrtechnikschulen – Stefan Herrmann (MTB Academy)

und ein nasser Manfred Stromberg (Bikeride) dem Österreicher Markus Hauer geschlagen geben. Mit den Worten von Jens Krüger: „Fünf von fünf Sternen. Bisher bestes Enduro-Rennen, geht nicht besser“, wollen wir das Renngeschehen abschließen und uns noch einmal der neuentdeckten, Biker-freundlichen Gegend widmen. Und weil das ganze Wochenende in der Reschenregion

so schön war, darf auch eine großartige Abschlussgeschichte nicht fehlen und die wird hier im Originalton Manfred Stromberg nacherzählt: „Die Strecke führt einmal sehr eng an einem kleinen See vorbei und da hab ich mir gedacht, die Reschenregion ist nicht nur schön zum Fahrradfahren, sondern da kann man auch mal Badeurlaub machen und hab das gleich mal genutzt, indem ich in diesen See hineingefallen bin. Weil der Fahrer vor mir mich ein wenig aus dem Konzept gebracht hat, hab ich eingehakelt und bin dann umgekippt. Ich musste den „Eject“-Knopf drücken und der ging voll in den See. Ich bin wirklich einmal komplett eingetaucht.“ Trotz alledem will er, gleich wie viele andere, die bei diesem grenzenlosen EnduroVergnügen dabei waren, auf jeden Fall wiederkommen. Passt perfekt!

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Jahrestag/Danksagungen Leben zwischen zwei Fenstern dem Licht der Geburt und der Schwärze des Todes zusehen wie die Kerzen verbrennen Tag für Tag…

Patrick Paulmichl * 7.05.1990 † 29.09.2011 Laastch Lieber Pa, zwei Jahre Sehnsucht und Trauer. Tränen sind ein Zeichen, dass man etwas aus tiefstem Herzen liebt, ansonsten würden wir nicht weinen! Jede Träne ist es wert, die wir um dich weinen. Am Sonntag, 29. September um 10.30 Uhr feiern wir in der Pfarrkirche von Laastch eine hl. Messe. In Liebe deine Wunschmama, Tata und Marica

Wind-Termine Tanzcafe

in Schluderns mit Livemusik: Duo Bergkristall Wann: Samstag, 21.09.2013 – 20.30 Uhr Wo: im Kulturhaus Schluderns.

GALAKONZERT MIT DEM DON KOSAKEN CHOR SERGE JAROFF unter der Leitung von Wanja Hlibka

unter der Leitung von Francesco Ommassini Wann: a m Fr., 27. September 2013 um 20.00 Uhr Wo: Kulturhaus Karl Schönherr, Schlanders

Alles ist möglich, nichts ist unmöglich.

Überall, wo wir sind, sind Spuren deines Lebens. Gedanken, Augenblicke, sie erinnern uns an dich.

1. Jahrestag

Alfred Schwienbacher *12.11.1946 † 26.09.2012 Schlanders

In Liebe denken wir an dich, ganz besonders bei der hl. Messe am Samstag, 28.09.2013 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Deine Familie

Immer wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich umfangen, so als wärst du nie gegangen.

Monika Perkmann geb. Auer

* 31.10.1971

Taser-Moni

Der Erfolgsroman von Anna Gavalda in einer Inszenierung des Münchner a.gon Theaters Wann: am Freitag, 4. Oktober 2013 um 20.00 Uhr Wo: Kulturhaus Karl Schönherr, Schlanders

Allfälliges/ Weiterbildung Ganzheitliches BeckenbodenTraining für die Frau (von jung bis reif) Donnerstags von 19.15 bis 21.00 Uhr im Culturforum Latsch Beginn: 17.10.2013 6 Einheiten – € 80 Info: Karin Pedrotti, Tel. 338 99 85 138

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Jahrestag/Danksagungen Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi

† 28.7.2013

Martell DANKE sagen wir allen, die unserer Moni im Leben Freundschaft und Zuneigung schenkten und sich in den Tagen des Abschieds in liebevoller Weise mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme auf vielfältige Weise zum Ausdruck brachten. Danke für einen Händedruck weil die Worte fehlten, für alle Hilfe und Verbundenheit in der schweren Zeit, für die zahlreiche Teilnahme an den Rosenkränzen und an der Beerdigung, für all die Zeichen der Liebe und Freundschaft, für die vielen Spenden, sowie die zahlreichen Beileidsbekundungen, gesprochen oder geschrieben. Ein herzlicher Dank gilt allen, die unsere Moni in lieber Erinnerung behalten und ihrer im Gebet gedenken. Die Trauerfamilie Bestattungen Tonezzer, Schlanders, Tel. 0473/730210

ZUSAMMEN IST MAN WENIGER ALLEIN

Zita Wwe. Tscholl geb. Platter

* 21.12.1923 † 01.09.2013 Schlanders/Allitz

Danksagung Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten. Danke allen, die unsere Mutter, Oma und Uroma auf ihren letzten Weg begleitet haben, und sie weiterhin in lieber Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie


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Tel. 0473 624 320 info@sr-gest.it www.sr-gest.it Kursangebote: • Computerschulung vor Ort einzeln oder für Gruppen In Zusammenarbeit mit Schloss Goldrain: • Einführung in die Buchhaltung am PC für Anfänger • Einführung in die Dokumentverwaltung am PC für Anfänger

Allgemeine Weiterbildung ERSTE HILFE IM RAHMEN DER ARBEITSSICHERHEIT (BETRIEBE GEMÄß KLASSIFIZIERUNG A) REFERENT/IN Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes – WK Bozen TERMINE Fr, 27.09. – Sa, 28.09.2013 UHRZEIT Fr, 08.00 Uhr – 17.00 Uhr Sa, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Feuerwehrhalle Prad a. Stj. Kosten 195 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 23.09.2013

ENGLISCH FÜR ANFÄNGER REFERENT/IN Michaela Parth TERMINE Di, 01.10. – Do, 07.11.2013 (jeweils Di und Do) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 130 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 26.09.2013

REFRESH YOUR ENGLISH – ENGLISCH FÜR WIEDEREINSTEIGER REFERENT/IN Michaela Parth TERMIN Mi, 02.10. – Mi, 11.12.2013 (jeweils Mi) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 130 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 26.09.2013

Laas Tel. 0473 626 553

in Schlanders und Laas abends und vormittags Weitere Kurse: Step Aerobic, Pilates, BBP Start: 7. Oktober 2013 Infos: Thomas 347 85 95 458

MACH DEIN EIGENES PAPIER. PAPIERSCHÖPFEN REFERENT/IN Martina Thanei KURSBESCHREIBUNG Papierherstellung ist ein sehr altes Handwerk. In diesem Bildungsangebot lernt ihr den Zauberstoff Papier kennen: Wir zerkleinern und färben Altpapier mit einfachen Mitteln. Daraus machen wir hauchdünne Papiere, Kartons und Papierbögen. Und stellen zum Beispiel Faltbücher, Briefpapier und Papierbilder her. TERMINE Fr, 04.10. + Fr, 11.10.2013 (jeweils Fr) UHRZEIT 15.00 Uhr – 18.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Schlanders (JUZE) Kursbeitrag 20 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Di, 01.10.2013

KUNSTATELIER MALS UND KUNSTATELIER KIDS REFERENT/IN Vincenzo de Cristofaro KURSBESCHREIBUNG Sie können im Kunstatelier Malen, Zeichnen, Gestalten und Ausprobieren. Sie können mit Pinseln, Stiften und Farben arbeiten. Im Mittelpunkt steht die Kreativität. Sie können das Bildungsangebot in der Zeit zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr besuchen. TERMINE Sa, 05.10. – Sa, 30.11.2013 (jeweils Sa) UHRZEIT 14.00 Uhr – 16.00 Uhr, 7 Treffen ORT Mals (alte Handelsschule) Kursbeitrag 38 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Di, 01.10.2013

DEKORATIVE KRÄNZE AUS NATURMATERIALIEN I REFERENT/IN Gerlinde Pazeller TERMINE Fr, 04.10.2013 UHRZEIT 19.30 Uhr – 23.00 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 15 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 30.09.2013

FOTOBUCH UND FOTOKALENDER SELBST GESTALTEN REFERENT/IN Oliver Wieser TERMIN Schlanders Mi, 16.10.2013 oder Fr, 08.11.2013 TERMIN Mals Fr, 18.10.2013 oder Mi, 06.11.2013 UHRZEIT 20.00 Uhr – 22.00 Uhr, jeweils 1 Treffen ORT Schlanders WFO Schlanders ORT Mals OSZ Mals Kursbeitrag 20 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 14.10.2013

Integrierte Volkshochschule Vinschgau – Weiterbildung für Menschen mit und ohne Behinderung KEINE ANGST VOR PC UND INTERNET! REFERENT/IN Marion Stecher KURSBESCHREIBUNG In diesem Bildungsangebot lernen Sie Schritt für Schritt die Arbeit mit dem Computer kennen. Sie gewinnen Sicherheit in der Bedienung von Windows. Sie lernen Dateien speichern und wieder finden, Grundtechniken der Textverarbeitung, E - Mails schreiben und erste Schritte ins Internet. Im Bildungsangebot bleibt genügend Zeit, Fragen zu beantworten. TERMINE Mi, 02.10. – Mi, 27.11.2013 (jeweils Mi) UHRZEIT 17.30 Uhr – 18.30 Uhr, insgesamt 8 Treffen ORT Schlanders (WFO) Kursbeitrag 40 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 26.09.2013

PARADIESISCH KOCHEN MIT EVA. VEGANE KÜCHE DIE SPASS MACHT. REFERENT/IN Eva Runggaldier KURSBESCHREIBUNG Du bist, was Du isst. Wir kochen ohne Fleisch, Eier und Milchprodukte. Geht das, schmeckt das? Was kocht und isst man dann? Wir zeigen Ihnen wie einfach und raffiniert die vegane Küche ist. Wir zaubern gemeinsam abwechslungsreiche Menüs aus regionalen und saisonalen Produkten. Sie erhalten Tipps & Tricks zum leckeren, veganen Kochen in einer lockeren und entspannten Atmosphäre. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Ausprobieren sowie der Austausch untereinander. Und natürlich der Spaß am Kochen und Essen. TERMINE Sa, 05.10. – Sa, 19.10.2013 (jeweils Sa) UHRZEIT 15.00 Uhr – 19.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen ORT Mals (Oberschulzentrum) Kursbeitrag 45 Euro ANMELDESCHLUSS Di, 01.10.2013

Info – Anmeldung: Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr Details zu den Kursangeboten finden Sie auf unserer Homepage www.gwr.it


www.sel.bz.it 800 832 862

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