Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n째 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen
Nr. 17 (258) 27.08.15 I.P. 11 Jg.
www.vinschgerwind.it
Alm in Not
Die Rifairer Alm: auflassen oder weitermachen?
i
2 /wandern/
Vinschgerwind 17-15
Wandertour
Höhenweg
Foto: Angelika Ploner
Bergtour
27.08.15
Wanderung zur Oberen Stilfser Alm Wanderinfos: Dauer insgesamt: 2 - 2,5 h Auf- und Abstieg: rund 300 Höhenmeter Tourendaten: Parkplatz Wildgehege Weg Nummer 2 - Almweg Untere Stilfser Alm (nicht bewirtschaftet) - Obere Stilfser Alm (2.077 m, bewirtschaftet)
Einkehrtipp: Obere Stilfser Alm mit Traditionellem und Schmackhaftem auf der Karte
Sommer wie Winter ist die Wanderung zur Oberen Stilfser Alm eine lohnende und einladende. Der Aufstieg führt über sanfte Waldhänge problemlos nach oben und ist vor allem auch für Familien mit gehfreudigen Kindern geeignet. TOURENINFO: Zwischen Gomagoi und Stilfs biegt eine Bergstraße links ab und führt zu verschiedenen Höfen. Man folgt dieser Straße weiter in Richtung Fragges (Fraches) bis zum Parkplatz am Wildgehege des Nationalparks auf 1.742 Metern, der genügend Parkplätze ausweist. Ab hier besteht Fahrverbot. Zu Fuß geht es weiter auf dem gut ausgeschilderten Weg Nummer 2, immer das Hinweisschild „Stilfser Alm“ im Blick, über einen schön angelegten Steig durch den Platzwald, der später in einen Almweg mündet. Dieser führt an der Unteren Stilfser vorbei direkt zu Oberen Stilfser Alm auf 2.077 Meter. Diese ist bewirtschaftet: Johann Matzagg serviert herzhafte Gerichte, die schmecken, Traditionelles und Vielfältiges. Hier auf der Oberen Stilfser Alm kann man Ent- und Ausspannen, gemütlich Verweilen inmitten bunter Bergwiesen und den Pfiffen der Murmeltiere lauschen. Der Abstieg erfolgt über dieselbe Route. TIPP: Von der Stilfser Alm zum Piz Chavalatsch. Kurz vor der Alm zweigt der Steig Nr. 5 ab, ein alter gut angelegter Militärweg, der ohne Probleme in rund 1,5 h auf den Gipfel des Piz Chavalatsch (2.763 m) führt. Oder aber man wandert von der Stilfser Alm zur Prader Alm und dann weiter zum Wildgehege des Nationalparks, wo das Auto wartet. (ap)
27.08.15
Inhalt
Vinschgerwind 17-15
/inhalt/ 3
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Kommentar Titel: Die Rifairer Alm ist ohne Zufahrt. Kommt eine neue Seilbahn?
Latsch: Wenn ein Bauer als BM einen Bauern wegen Pestizide strafen muss
Seite 6
Seite 4
Obervinschgau: Das Stromnetz geht an die Gemeinden
Seite
4
Oberland: Wenn Landeshauptleute Grenzen überschreiten
Seite
5
Vinschgau: LR Arnold Schuler und die Wölfe
Seite
5
Schlanders/Bozen: Die Sanität besser vernetzen
Seite
5
Glurns: Wird die Au geschützt, gibt’s keine Golfplatz
Seite
8
Schlanders/Göflan: 10 Jahre Göflaner Marmor
Seite
9
Vinschgau: Wasserstoff für den Vinschgerzug?
Seite 10
Mals: Der Gebirgskrieg vor der Haustür
Seite 12
Partschins: Ausstellung zum 1. Weltkrieg
Seite 14
Menschen: Hans Alber aus Schluderns
Seite 17
Sulden: Reinhold Messner live
Sonderthema: Schule und Werben
ab Seite 32
Nationalpark Stilfserjoch: Zwei neue Themenwege am Stilfserjoch
Seite 15 Seite 44
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von Chefredakteur Erwin Bernhart
Knallgas? Der Sepp Noggler ist mit der Idee vorgeprescht, dass man untersuchen solle, ob der Vinschgerzug mit Wasserstoff betrieben werden könnte. Mit einem Antrag will er (und der Wurzer Albert) den Landtag beschließen lassen, dass die Landesregierung eine Machbarkeitsstudie dazu erstellen solle. Dennoch solle die Landesregierung die bereits beschlossene Elektrifizierung des Vinschgerzuges nicht aus den Augen verlieren. So weit, so gut. Die Umweltschutzgruppe Vinschgau hat gegen die Idee vom Noggler Sepp heftig protestiert. Die Vinschgerbahn sei kein Wasserstoffexperiment, schreibt die Umweltschutzgruppe. „Deshalb fordern wir die zuständigen Politiker auf, die Elektrifizierung der Vinschger Bahn wie geplant ohne jegliche Verzögerung voranzutreiben und nicht als Lückenbüßer für die fehlende Nachfrage am Bozner WasserstoffZentrum aufs Spiel zu setzen“, mahnt die Umweltschutzgruppe zur Eile. Eine Überprüfung der Wasserstoff-Idee macht durchaus Sinn - bin ich der Meinung. Ergebnisoffen. Da könnten die Wasserstoffexperten im Lande, die bislang ein wenig wie die Alchimisten in Bozen herumwerkeln, endlich mal dem aktuellen Stand der Wasserstofftechnologie auf den Grund gehen und dieses Wissen der Öffentlichkeit präsentieren. Und auch mögliche finanzielle EU-Zuwendungen in diesem Zusammenhang ausfindig machen. Wenn dann der Stand der Dinge, „the state of the art“, trotzdem nicht passen sollte - dann soll die Bahn natürlich elektrifiziert werden, wie dies die Landesregierung ja bereits beschlossen hat. Aber den Wasserstoff so einfach mit Sauerstoff, also mit Kritik von vornherein anreichern und kurz zünden, würd’ ich nicht raten. Das ist nämlich Knallgas - und das explodiert und das ist ungenutzte Energie.
4 /politik/
Vinschgerwind 17-15
Julius Payer
Obervinschgau
Der Netzkauf
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eit Anfang August ist es offiziell. In 9 Vinschgauer Gemeinden wird das Ex-ENELStromnetz, welches derzeit von der SELnet GmbH verwaltet und geführt wird, an die lokalen Körperschaften und an die lokalen Energiebetriebe übergehen. Die Gemeinden Graun, Glurns, Laas, Mals, Schlanders, Schluderns, Taufers i. M. und die beiden historischen Genossenschaften Energie Werk Prad und Elektrizitätswerk Stilfs haben die Kaufvorverträge mit der SELNET GmbH zur Übertragung der Stromverteilungsanlagen auf dem jeweiligen Gemeindegebiet unterzeichnet. Damit ist eine wichtige Entscheidung in Sachen Netzkauf gefallen. Laut Kaufvorverträgen beläuft sich die Netzablöse in Summe (auf allen 9 Gemeindegebieten) auf 9,8 Mio. €. Die Gemeinde Schlanders und die beiden historischen Genossenschaften Prad und Stilfs werden die Stromnetze selbst betreiben. Die Gemeinden Graun, Glurns, Mals, Laas, Schluderns, Taufers i. M. planen, die Führung der Netze und den Verteilerdienst gemeinsam an einen Konzessionär abzugeben. Sie werden sich dabei für eine „Öffentliche-Private Partnerschaft“ (ÖPP) im Sinne des DPR 270 vom 05.10.2010 entscheiden. Das Vinschgauer Energiekonsortium (VEK) hat dabei die Initiative ergriffen und sich bei den 6 Gemeinden nach dem ÖPP-Modell um die Übernahme der Stromverteilung beworben. Der Antrag des VEK wird zurzeit von den 6 Gemeinden geprüft. Die Gemeinderäte müssen darüber befinden und eine Gemeinde bestimmen, die nun den öffentlichen Wettbewerb in die Wege leitet.
Wind - online
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
Soll bei der Stilfserjochstraße eine Maut eingeführt werden? Neue Umfrage: Sollen Leibchen mit der Aufschrift „Dem Land Tirol die Treue“ in Schulen verboten werden?
83,8 %
JA
16,2 % NEIN
Bauer straft Bauer Latsch/Goldrain - Der BM von Latsch, selbst Obstbauer, hat als erster Bürger der Gemeinde einen Bauerskollegen strafen müssen - wegen einer unsachgemäßen Ausbringung von Spritzmitteln. Urban Gluderer vom Kräuterschlössl in Goldrain hatte die unsachgemäße Ausbringung beanstandet.
Fotos: Philipp Trafojer
Julius Payer und das Martelltal: Martell und der Nationalpark laden zur Ausstellungseröffnung, am Samstag, den 29. August 2015. Mit einer Wanderung um 13 Uhr ab dem „Zufallstadel“.
27.08.15
Fischer: „Das halbe Land schaut auf mich: Wie ein Bauer einen Standeskollegen bestraft.“ Gluderer: „Wir haben keinen Streit, aber er hat alles falsch gemacht, was er falsch machen konnte.“
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r hat alles falsch gemacht, was er falsch machen konnte“, beurteilt Urban Gluderer, der Besitzer des Goldrainer Kräuterschlössl das Verhalten eines seiner Anrainer am Morgen des 22. Mai dieses Jahres. Obwohl an diesem Tag der Wind falsch geweht habe, „spritzte“ der Bauer. Die Art und Weise wie er das tat, erzürnte den „Schlossherrn“ besonders. Nach einem kurzen Disput, der nicht zum Erfolg führte, ging er zum Gegenangriff über. Wie vorgesehen, benachrichtigte er seinen Bürgermeister und forderte, der Gemeindepolizist möge eine Anzeige aufnehmen und das Vergehen dokumentieren. Helmut Fischer, BM von Latsch und selbst Obstbauer, musste ihm mitteilen, dass zu dieser frühen Stunde niemand im Dienst sei. Er empfahl Gluderer stattdessen, das Vergehen von den Carabinieri feststellen zu lassen. Die vorgesehenen Beweisproben entnahm noch am selben Tag Markus Joos vom Bezirksamt für Landwirtschaft Schlanders. Sie sollten schließlich einen
500fach erhöhten Rückstandswert auf den Kräutern des Biobetriebes ergeben. Der Latscher BM, der sich in weiser Voraussicht um die besondere Problematik der Abdrift speziell schulen hat lassen, war inzwischen auch zum Tatort geeilt. Er sprach mit den Beteiligten und sah sich auch die Videos der Überwachungskameras an. Auch Fischer bemängelte nun den Zeitpunkt und die unsachgemäße Art der Spritzung. Die Forderung des betreffenden Bauern, die Videos seien aus Gründen der Privacy nicht zulässig, lässt er nicht gelten. Stattdessen sei er froh um sie, weil sie die technischen Fehler des Landwirtes zeigen. Fischer meint dazu, der Bauer habe, gerade weil er es besonders gut gemeint habe, die schlimmsten Fehler gemacht. Zum ungünstigen Zeitpunkt der Spritzung merkt Fischer an, der betreffende Bauer sei durch einen Nebenerwerb am betreffenden Tag wahrscheinlich in Zeitnot geraten. Der Bürgermeister von Latsch, dem als Landwirt in dieser Geschichte eine undankbare
Rolle zufällt, erklärt sein weiteres Handeln mit den Worten: „Ich hätte nichts anderes tun können!“. Nachdem das Ergebnis der Proben feststand, ließ er dem Bauern einen Strafbescheid über 500 €uro zustellen. Dabei handle es sich um die kleinste gesetzlich vorgesehene Geldstrafe. Die Mindeststrafe von 250 €uro, so Fischer, müsse automatisch verdoppelt werden. Fischer, seither regelmäßig mit dem Vorwurf konfrontiert, „der erste Bauer zu sein, der einen Bauern gestraft habe“, merkt an, sogar im Falle des sensiblen Kräuterschlössl sei ein Zusammenleben zwischen Biobetrieben und konventioneller Landwirtschaft möglich. Auch dessen Besitzer nennt die Zusammenarbeit mit einigen seiner Bauersnachbarn „vorbildlich“. Fischer meint abschließend, es brauche eben Zeit, bis alle Bauern die neuen Techniken der abdriftarmen Pestizidausbringung beherrschen. Auch habe der Bauernbund angeboten, im Falle von Beschwerden, die betreffenden Bauern eigens zu schulen. (jan)
27.08.15
Vinschgerwind 17-15
/politik/ 5
Nauders/Reschen
Grenzüberschreitende Wanderung mit politscher Botschaft
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v.l.: Armin Falkner (Obmann TVB Tiroler Oberland), Landeshauptmann Günther Platter, Landeshauptmann Arno Kompatscher, Siegfried Gohm (ehem. Obmann Via Claudia) und Manuel Baldauf
Foto: Andreas Waldner
Der Trentiner Landeshauptmann musste seine Teilnahme leider absagen. Die übereinstimmende Botschaft des gemeinsamen Wandertages am Reschenpass von Platter und Kompatscher war: Man wolle die erfolgreich begonnene Zusammenarbeit der drei Landesteile vertiefen, verstärken und weiter ausbauen. „Unser gemeinsamer Weg kann nur einer sein: das Wiederherstellen der Landeseinheit auf dem europäischen Weg“, sagte Kompatscher. „Es gibt immer noch einige, die glauben, dass
Vinschgau/Südtirol
Schlanders/Vinschgau
Es rumpelt und pumpelt
Vernetzung
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s ist nur eine Frage der Zeit und der Wolf oder gar ein Wolfsrudel wird sich in Südtiroler Gegenden ansiedeln. Um auf diesen Umstand und auf heftige Reaktionen vorbereitet zu sein, hat sich Landesrat Arnold Schuler bzw. eine von ihm eingesetzte Arbeitsgruppe von Schweizer Experten Informationen eingeholt. Fazit: Hirtenhunde haben laut Erfahrungen in der Schweiz nur mäßigen bis keinen Erfolg gebracht. Schuler sagt zum Vinschgerwind, dass sich aufgrund der geänderten Hütmethoden Schafe und Ziegen wie auf dem Silbertablett präsentieren würden, weil Schafe und
Ziegen im Frühjahr aufgetrieben, ohne Hirten weiden und im Herbst wieder zurückgeholt würden. Tatsache sei, dass sich in der Schweiz, in Deutschland, in Frankreich und vor allem auch im Appenin Wölfe bereits ausbreiten und es eine Frage der Zeit sei, wann das Großraubtier auch bei uns einwandert. In Gesprächen mit der Agrarkommission in Rom ist Schuler zum Schluss gekommen, dass man auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene über eine Regulierung des Wolfes nachgedacht werden solle. Wie der Bär genießt auch der Wolf höchsten Tierschutzstatus in Europa. (eb)
touristischem Wert“. Zum noch nicht abgeschlossenen Lückenschluss zwischen Altfinstermünz und Nauders ließ Platter wissen: „Unsere Experten haben alle möglichen Möglichkeiten geprüft. Die Untersuchungen haben ergeben, dass die gewünschte und direkte Variante Altfinstermünz - Nauders machbar ist“. Die Grenzwanderung endete auf der Rescher Alm mit einem gemeinsamen Mittagessen mit anschließender Rückfahrt am späten Nachmittag zum Ausganspunkt in Nauders. (aw)
man das irgendwie anders machen kann, indem man versucht, das mit nationalstaatlichem Rezept zu machen. Das wird nicht gelingen, so sehr sich`s vielleicht viele Leute wünschen. Der Weg kann nur der europäische sein. Wir wachsen über Europa wieder Schritt für Schritt zusammen“. „Die Via Claudia ist in aller Munde. Es ist eine Marke geworden. Diese Marke verbindet Nord und Südtirol. Ich bin sehr dankbar dafür“ sagte Platter, derzeitiger Präsident der Euregio. „Die Via Claudia ist ein Kultur- und Wirtschaftsprojekt mit hohem
Foto: Erwin Bernhart
m November 2014 hatten sich die Landeshauptleute von Tirol, Südtirol und Trentino auf Schloss Landeck zur Verleihung des Kooperationspreises der Europaregion Tirol an den Verein „Via Claudia Augusta“ getroffen. Damals schlug der Präsident der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino Günther Platter vor, eine gemeinsame Wanderung entlang der via Claudia Augusta zu machen. Am Freitag (14.08) wurde der Vorschlag mit einer Tageswanderung von Nauders über den Schwarz- und Grünsee zum Dreiländergrenzstein A-Ch-IT umgesetzt. Treffpunk war im Hotel Post in Nauders. Mit einem „Guten Morgen Kaffee“ und einem zünftigen Nauderer Frühstück wurden Platter und Kompatscher mit ihren ca. 30 Begleitern empfangen. Darunter waren Landtagsvizepräsident Toni Mattle, Bezirkshauptmann Markus Maaß, Vertreter des Via-ClaudiaVereins, Bürgermeister, Touristiker und Vertreter der Regionalentwickler der Terra Raetica.
em neuen Geraldirektor des Sanitätsbetriebes Thomas Schael und dem GesundheitsMichael Mayr und Thomas RessortdirektorMichael Mayr Schael steht eine Herkulesaufgabe bevor. Die Zielvorgaben des Sanitätsbetriebes auf technischer Ebene gaben beide beim Besuch des Schlanderser Krankenhauses, einer der letzten Etappen einer Besuchsreihe, am 23. Juli bekannt. Die vorhandenen sehr guten Infrastrukturen und das motivierte Personal müssen im Verbund besser vernetzt werden. Dazu sei eine gut aufgestellte EDV notwendig. Die Vernetzung müsse am Faden Hausarzt-Pädiater-Sprengel und Krankenhaus gedacht werden. In den kommenden 5 Jahren soll in diese Richtung umstrukturiert werden. „Wir haben in ein Krankenhauslastiges Gesundheitsbild“, sagte Mayr. Das müsse sich durch die Vernetzung ändern. Die Geburtenstation in Schlanders müsste - aus technischer Sicht, so Schael - geschlossen werden. Denn europaweit werden kleine Geburtenstationen geschlossen. 1000 Geburten sei internationaler Standard, 500 Geburten pro Jahr die Ausnahme, alles was darunter liege, sei die Ausnahme der Ausnahme. Wenn, dann könne die Geburtenstation in Schlanders nur politisch entschieden werden, und dann müsse, so Schael, die Politik auch die Verantwortung übernehmen. Ihm gehe es um die Sicherheit, bei der Geburt, auch bei einem Notfall. (eb)
Vinschgerwind 17-15
Foto: Ottorino Mazzucco/Nationalpark Stilfserjoch
27.08.15
Auf der roten Liste Rifair/Münstertal - Die Rifairer Alm hat in den letzten drei Jahren mit gutem Käse Preise bei der Käseolympiade von Galtür erhalten. Die Weide ist top - die Almstrukturen sind am Boden. Die anfällige Materialseilbahn steht auf „Hagel und Wind“. Ein Zufahrtsweg von der Schweizer Seite her wurde mit der Begründung eines Auerwildbiotopes abgelehnt. Ist der Vorschlag für eine doppelt genutzte Seilbahn - Lasten- und Personentransport - die letzte Rettung? von Erwin Bernhart
E
s gibt sie noch. Die Alm ohne Zufahrt. Die Rifairer Alm ist eine solche. Eine Art Idylle am Nordhang des Chavalatsch. Oberhalb des Weilers Rifair im Münstertal. Der Zugang von Rifair aus ist steil und beschwerlich und er wurde für Mensch und Vieh wohl Jahrhundertelang benutzt. Die Alm hat, so sagt man in Rifair, von der Weide her beste Voraussetzungen. Die Milchqualität sei sehr gut und stabil. Anders ist es mit den Baulichkeiten. Die müssten dringend erneuert werden. Die hygienischen Voraussetzungen können mit besonders viel Fleiß aufrecht erhalten werden. Nicht zuletzt hat das in den vergangenen drei Jahren der Senn Ulrich Verginer aus Lajen bewiesen. Bei den Käse-olympiaden in Galtür hat er beim Schnittkäse Bronze 2012, Gold 2013 und wieder Bronze 2014 geholt. Paul Christandl, der Obmann der Interessentschaft Rifair, hat eine besondere Freude an den Preisen. Denn die Umstände sind alles andere als preisverdächtig: Christandl rennt sich die Haxen aus, um den Almbetrieb aufrecht zu erhalten.
Foto: Wind Archiv
6 /Titel/
Verginer ist zur Grauner Alm gewechselt. Für heuer konnte Christandl den jungen Pfelderer Johannes Pixner verpflichten. Bisher zur vollen Zufriedenheit der Bauern. Ein Senn auf der Rifairer Alm muss neben den für alle Almen geltenden Eigenschaften - dem handwerklichen Können und der Liebe zu den Kühen - eine andere Eigenschaft mitbringen, die für wenige, wenn nicht ausschließlich für die Rifairer Alm gilt: die Liebe zur Einsamkeit. Denn es kann vorkommen, dass tagelang kein Mensch vorbeikommt. Zudem ist der Transport von Notwendigkeiten über eine alte Materialseilbahn alles andere als leicht. Auch die Seilbahn müsste erneuert werden. Bei jeder Fahrt fährt die Befürchtung mit, dass die Kiste oben nicht mehr ankommt. Seit etwa 15 Jahren ist der Zugang auf die Alm anders. Kühe werden mit Transportwägen über die Grenze ins Val Müstair transportiert und von dort führt ein Forstweg wieder talauswärts, bis er im Wald endet. Eine knappe Stunde Fußweg bis zur Rifairer Alm auf mehr als 2.100 Metern bleibt niemandem erspart. Damals haben sich für diese Transportvariante der Tierarzt Wolfgang Kapeller, sein Amtskollege im Münstertal Toni Theus und der damalige Gemeindenpräsident von Müstair, Gilbert Ruinatscha eingesetzt. Mit dem Grenzwachkommando Schaffhausen II wurde eine Vereinbarung getroffen. Seither genießen die Kühe, die für die Rifairer Alm bestimmt sind, die Älpler und die Bauern eine Art Durchfahrtsgastrecht über die Schweizer Grenze und bergseits retour auf Südtiroler Gebiet. Und seither hat man darüber nachgedacht, ob dieser Almweg von der Schweizer Seite her nicht verlängert und bis zur Alm fortgesetzt werden könnte.
27.08.15
Ein unendliches Hick-Hack zwischen der Alminteressentschaft Rifair und hiesigen und schweizerischen Umweltschützern begann. Weil die Alminteressentschaft die Alm herrichten wollte, den Transport von Gütern und Kühen vereinfachen und dem Tierarzt einen günstigen Zugang verschaffen wollte. Auch um die Attraktivität für das Almpersonal zu steigern, so dass man sich bei der Suche nach Senn und Hirt leichter tun könnte. Das ist die Seite der Bauern. Die andere Seite, die Umweltschützer, kämpften gegen eine Wegerschließung: Auch weil die Alm im Nationalpark Stilfserjoch und zudem in einem Natura 2000 Gebiet liegt. Und auch, weil eine Wegverbindung Schweizer Gehölz und Getier betreffen könnte. Und, weil die Alm über eine Materialseilbahn genügend erschlossen sei, meinten die Umweltschützer. Die Alminteressentschaft Rifair stand im Jahr 2014 um Haaresbreite kurz vor der Almwegerschließung. Ein Ausführungsprojekt - den Waldweg über die Schweizer Seite um rund 400 Meter bis zur italienischen Grenze zu verlängern und rund einen Kilometer bis zur Rifairer Alm weiterzuführen - hatte von sämtlichen Instanzen grünes Licht erhalten: der Nationalpark Stilfserjoch hatte zugestimmt, Nationalparkdirektor Wolfgang Platter hat das Vorhaben tatkräftig unterstützt, die Landesagentur für Umweltschutz hatte in einer kleinen UVP ein zustimmendes Gutachten abgegeben, sogar von Natura 2000 kam Wohlwollen, die Gemeinde Taufers hatte ihre Zustimmung von der positiven Zustimmung der Gemeinde Val Müstair abhängig gemacht. Auch diese Zustimmung ist gekommen. Die Baugenehmigungen wurden diesseits und jenseits der Grenze ausgestellt. Als Ausgleichsmaßnahme hatte man schweizerseits eine Ausweisung von rund 200 Hektar Auerwildschutzzone in Aussicht gestellt. Dann kam die kalte Dusche Ende 2014 und der Triumph von Seiten der Umweltschützer. Nix wird es aus dem Almweg. Auf Schweizer Seite haben der WWF Schweiz, die Vereinigung Pro Natura und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz gegen die Bewilligung der Zufahrtsstraße rekurriert. Mit Hilfe der Umweltschutzgruppe Vinschgau. Das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden in Chur hat der Eingabe der Naturschutzverbände Recht gegeben. „Im Urteil selber gewichtet die Gerichtsbehörde am höchsten das öffentliche Interesse am Erhalt des Auerwildbiotopes auf der Schweizer Seite. Das Auerhuhn gehört als stark gefährdete Art zu den geschützten Tierarten Die geplante Straße hätte nämlich ein Auerwildbiotop durchquert und unweigerlich zu einer Zunahme von Störungen geführt. Das Schweizer Gericht weist darauf hin, dass „äusserst gewichtige Interessen des Naturschutzes, insbesondere der Arten- und Biotopschutz, dem Erschliessungsvorhaben entgegenstehen“. Das Projekt wurde als nicht genehmigungsfähig erklärt, auch nicht unter Auflagen des
Amtes für Jagd und Fischerei“, schreibt die Umweltschutzgruppe Vinschgau in ihrer Presseaussendung vom Jänner 2015 unter anderem. Damit haben die Umweltverbände ein starkes Zeichen setzen können. Obwohl man im Gutachten nur einen Auerhahn und einige Federn gefunden hat. Die Folge davon: Keine Almzufahrt und auch keine 200 Hektar Schutzzone. Gilbert Ruinatscha, der ehemalige Gemeindepräsident vom Ort Müstair, sieht das Ganze aus einem anderen Blickwinkel. Die große Gegenwehr gegen das Wegeprojekt sei deshalb ins Rollen gekommen, weil sich am Ende des Waldweges auf Schweizer Seite eine Jadghütte befinde. Und die gehöre den Pitschs. Es sei also in Wirklichkeit um die Jagd gegangen und um die Ruhe auf der Jagdhütte, sagt Ruinatscha dem Vinschgerwind. Diesseits der Grenze haben die Bauern in der Interessentschaft Rifair die Fäuste im Hosensack gemacht. Den letzten Weg zum Höchstgericht in Bern wollte man nicht wagen. Zu kostspielig für die kleine Alminteressentschaft. In der Kasse befinde sich derzeit kein Knopf. Denn auch die EU-Beiträge aus dem Jahr 2014 für die Almwirtschaft - das gilt für alle Almen - sei noch nicht eingelangt. Die Irritiation der Bauer wird vor allem dann verständllich, wenn man weiß, dass es für den Almweg eine Baubewilligung gab, allerdings keine Rodungsbewilligung. Man hat umgeschwenkt. Karl Christandl, von Beruf Ingenieur, mittlerweile Referent im Gemeindeausschuss von Taufers und auch Vorstandsmitglied der Interessentschaft hat eine Idee wieder aufleben lassen, die man vor 10 Jahren angedacht hatte: Eine Seilbahn von Puntweil, einer Örtlichkeit in Grenznähe hinauf zur Rifairer Alm. Überschlägiger Kostenvoranschlag: rund 2 Millionen Euro. Die Bahn, so Christandl, würde so konzipiert, dass eine Kabine Lasten und Kühe transportieren könnte und eine anddere Personen. Christandl sagt, dass so eine Bahn durchaus auch für den Tourismus interessant sein könnte. Für Taufers. Für das Münstertal, also auch die Schweizer Seite inbegriffen, ja sogar für den gesamten Obervinschgau. Die Alm könnte damit saniert werden. Die frisch gebackene Bürgermeisterin von Taufers Roselinde Gunsch Koch ist über das Ansinnen einer Bahn im Bilde. „Das ist eine Vision“, sagt sie. Auch Koch Gunsch sieht die touristische Nutzung für eine „wunderschöne Gegend am Hang des Chavalatsch“. Für das gesamte Münstertal. Man solle dieses Ansinnen weiter verfolgen, die Alm aufrichten und damit auch eine touristische Attraktion anpeilen. Auf der anderen Seite des Chavalatsch befinde sich die Furkelhütte, die Stilfseralm. Wenn von Tauferer Seite eine Aufstiegsanlage dazukäme, wäre ein schönes Wandergebiet auch bis zum Stilfserjoch, bis zum Umbrailpass erschlossen. Aber das stecke alles in den Kinderschuhen. Bei
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einem demnächst stattfindenen Treffen mit dem Ausschuss der Gemeinde Müstair wolle sie dieses Thema ansprechen. Und wenn nichts passiert bei der Rifairer Alm? Keine Zufahrt, keine neue Bahn? Roselinde Koch Gunsch: „Wenn nichts passiert, wächst die Alm oben zu. Als Milchviehalm wird sie dann wohl nicht mehr bewirtschaftet werden.“ Der Verlust wäre vor allem an der Biodiversität erkennbar. Das sagt auch Ruinatscha. In der Schweiz werde den Bauern die Almbewirtschaftung nahegelegt, vor allem auch mit der Begründung der Biodiversität. Werden Almen aufgelassen, verbuscht das nicht mehr beweidete Gelände. „Was für ein Widerspruch“, sagt Ruinatscha. Auf der einen Seite solle man die Almen auch aus Umweltschutzgründen betreiben, auf der anderen Seite wird eine Almzufahrt mit Umweltschutzgründen verhindert. Ihm wäre es am liebsten, wenn das Projekt Almweg über die Schweizer Seite nochmals aufgerollt würde. Jüngst bei der Almfeier auf der Rifairer Alm hat er die Bauern dazu aufgemuntert. Auch weil Ruinatscha vor allem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit als vordergründig sieht und dies an zwei Beispielen festmacht: Das Kloster Sankt Johann hatte einst ein Drittel des Avingabachwassers als Nutzungsrecht. Daraus wurde die Beregnung in Müstair gebaut. Italien hat allerdings diese Nutzungsrechte aufgehoben. Man sei also auf den guten Willen der Tauferer Nachbarn angewiesen. Sonst habe man kein Wasser mehr. Oder: Was spräche dagegen, wenn die Gemeinde Taufers auf die Abwasserrohre durch ihr Gemeindegebiet eine Durchleitungsgebühr verlange, sinniert Ruinatscha. Bisher mache sie das nicht. Also sei eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu pflegen. Auch, was die Rifairer Alm betreffe. Dem gegenüber steht die Interessentschaft Rifairer Alm. Derzeit versuchen 11 Rifairer Kühe und 22 auswärtige Kühe der Verbuschung entgegenzugrasen. „Es sind eigentlich zu wenige Kühe oben, um die Weide gut zu nutzen“, sagt Heinrich Schgör. Schgör war seit 2007 Schriftführer der Interessentschaft und hat aus Gesundheitsgründen heuer nicht mehr für den Ausschuss kandidiert. Wenn nicht noch ein paar Rosse oben weiden, würde die Verbuschung schneller voranschreiten. Was tun mit der Rifairer Alm? Dieser Frage stellt sich nun die Interessentschaft mit der Bahnidee entgegen. Allerdins ist allen Beteiligten klar, dass die Finanzierung nur über öffentliche Gelder gehen kann. Die Interessentschaft selbst hat keinen Knopf und deren Mitglieder werden sich wohl hüten, einen Knopf rauszurücken. Ist die Rifairer Alm damit auf der roten Liste der aussterbenden Arten, ähnlich dem Auerwild? Wenn dem so ist, wird sich etwas tun müssen. Sonst ist Verbuschung am Hang des Chavalatsch angesagt.
8 /Wirtschaft/
Vinschgerwind 17-15
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Die Texel spendet für guten Zweck
Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer, fordert in einem Beschlussantrag die Landesregierung dazu auf, sich für die Verwirklichung des Zusammenschlusses der Skigebiete Kaunertal-Langtaufers einzusetzen.
Im Rahmen des Betriebsfestes der Texel Genossenschaft haben die Mitarbeiter spontan für einen guten Zweck gespendet: Dabei konnten mehr als 800 € für den bäuerlichen Notstandsfonds gesammelt werden. Diesen Betrag hat die Texel Genossenschaft verdoppelt. Somit konnten mehr als 1600 € für das landesweite Projekt „Menschen helfen“ zur Verfügung gestellt werden. Im Bild links Geschäftsführer Christoph Tappeiner mit dem Obmann des BNF Sepp Dariz.
Foto: „Wind“-Archiv
Tirol wächst zusammen
Ist die Au schützenswert, gibt’s dort keinen Golfplatz
Fotos: Heinrich Zoderer
Glurns - Die Stadtgemeinde Glurns lud zu einem Informationsabend zum Thema Golfplatz in der Oberen Au. BM Luis Frank berichtete über die Projektidee, Prof. Florin Florineth erläuterte den Bodenaufbau und die Pflegemaßnahmen eines Golfplatzes. Nach Stellungnahmen verschiedener Verbände gab es eine anregende Diskussion im voll besetzten Dachgeschoss des Gemeindehauses.
BM Luis Frank berichtete über die Projektidee Golfplatz und Naherholungszone, Prof. Florineth zeigte konkrete Beispiele über die Gestaltung, den Bodenaufbau und die Pflegemaßnahmen von Golfplätzen. Das zahlreiche Publikum sprach sich klar gegen einen Golfplatz in der Oberen Au aus.
von Heinrich Zoderer
W
eder der Projektant, der St. Moritzer Golfarchitekt Mario Verdieri, noch ein Vertreter der Betreibergesellschaft des Golfprojektes „Obere Au“ waren erschienen, so musste der BM Luis Frank die Projektidee eines ökologischen Golfplatzes in Kombination mit einer Naherholungszone vorstellen. Frank erinnerte daran, dass vor fünf Jahren ein erstes Projekt eines 9-Loch-Golfplatzes in den IschglWiesen gescheitert ist und 2013 die Obere Au als neuer Standort von den Golfbetreibern ausgewählt wurde, daraufhin ein Promotorenkomitee um den Heimatpflegeverband die Unterschutzstellung der Au beantragte. Derzeit ist das Amt für Landschaftsökologie dabei, eine Erhebung durchzuführen,
um die Schutzwürdigkeit zu bewerten, wie Georg Praxmarer erklärte. Sollte diese Erhebung zum Ergebnis führen, dass die Obere Au schützenswert ist, dann wird die Idee zur Errichtung eines Golfplatzes fallen gelassen, meinte der Bürgermeister am Ende des Diskussionsabends. Florin Florineth von der BOKU Wien zeigte mehrere Golfplätze in Südtirol, Österreich und der Schweiz. Er betonte, dass ein 9-Loch-Golfplatz rund 20 bis 30 ha Grundfläche benötigt, der Boden besandet, wasserdurchlässig und trittfest sein sollte. Eine Au ist nach Florineth dafür höchst ungeeignet. Wahrscheinlich muss man 80 bis 100 cm Boden abtragen. Will man neben dem Golfplatz eine Naherholungszone machen, dann muss der Golfplatz aus Sicherheitsgründen mit einem hohen Zaun umgeben werden. Peter Ortner, der Obmann des
Heimatpflegeverbandes und Eva Prantl, die Vorsitzende der Umweltschutzgruppe Vinschgau unterstrichen den Schutz der letzten Auwälder, welche nach den EU Richtlinien zu den wertvollsten Lebensräumen gehören. Kurt Sagmeister, der Direktor der Vinschgau Marketing, betonte, dass man mit einem Golfplatz nicht den klassischen Golfspieler in den Vinschgau locken, sondern den Vinschgauurlaubern nur eine zusätzliche Attraktion anbieten möchte. In der Diskussion sprach sich niemand grundsätzlich gegen einen Golfplatz aus, die Obere Au sollte aber nur als Naherholungszone aufgewertet werden. Die Bauern sollten dort auch keine Gülle und keinen Mist ausbringen. Mehrere Redner verwiesen auf das Ex-Flughafengelände in Schluderns als geeigneteren Standort für einen Golfplatz.
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Schlanders/Göflan/Mitterwantlbruch
10 Jahre Göflaner Marmor m Jahre 2000 wurde der langjährige Pachtvertrag für den Marmorabbau mit der Lasa Marmo vonseiten der Fraktion Göflan gekündigt. Der Pacht wurde neu ausgeschrieben und diese Ausschreibung haben die „Tiroler Marmorwerke AG“ gewonnen. Seit 2005 wird der Marmor unter neuem Namen abgebaut, von Beginn an mit Hilfe von Ingenieur Burkhard Pohl. Im Jahr 2007 hat Pohl dann die „Tiroler Marmorwerke“ übernommen und seither baut Pohl den Marmor unter seinem Familienbetrieb „Göflaner Marmor GmbH“ ab und lässt ihn von der Gemeinde Schlanders in seine Verarbeitungsstätte bringen. Der Vinschgerwind begeht seit April 2015 ebenso sein 10-Jähriges wie der Abbau des Göflaner Marmors unter Federführung von Burkhard Pohl. Die erste Titelgeschichte war dem Göflaner Marmor gewidmet - damals waren sämtliche Genehmigungen beisammen und der erste Stein wurde im September 2005 in Göflan mit großer Feier in Empfang genommen. Und Burkhard Pohl ist kürzlich 80 geworden. Für eine eindrucksvolle Feier gab es also Gründe genug: Pohl hat am 8. August 2015 Freunde und Gönner für eine Betriebs- und
Anschluss daran wurde ein vom Kortscher Künstler Karl Grasser entworfenes Relief des hl. Martin geweiht. Pohl hatte den hl. Martin kurzerhand zum Schutzpatron des Bruches erkoren, weil „der den Mantel geteilt hat und wir den Marmor aus dem Bruch schneiden.“ Gulasch und Polenta, von Sohn Martin zubereitet, wurde von der gesamten PohlMannschaft den Gästen serviert. In einer Ansprache sagte Pohl, dass seine Belegschaft für ihn wie Belegschaft und Familienmitglieder überreichen dem eine erweiterte Familie sei. Die Jubilar Burkhard Pohl ein Karl-Grasser-Bild Angestellten und Familienmitglieder bedankten sich ihrerseits Bruchbesichtigung eingeladen. Mit reichbeim Jubilar mit einem Bild von Karl Graslich Rahmenprogramm: Der Komponist und ser. Auch mit einem Grasser-Biild bedankte Organist Dietrich Oberdörfer verschmolz sich der Fraktionsausschuss von Göflan für mit Orgel und Gesang gemeinsam mit Karin die bislang gute Zusammenarbeit. Der NatiNakagawa aus Japan auf einem 25-saitigen onalpark-Direktor Wolfgang Platter hielt ein Koto (einem japanisches Musikinstrument) Kurzreferat über die geologische Entstehung und Andreas Unterholzner auf der E-Gitarre des Marmors, betonte, dass auch der Gölfaverschiedener archaischer Musiksprachen ner Marmor der „Laaser Marmorlinie“ zugeim Bruch. Das Konzert „Unio mystica“ sorgte ordent sei und blickte auf die Geschichte des für Begeisterung und für Irritationen. Im Abbaues zurück. (eb) Foto: Erwin Bernhart
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Schlanders
Vinschgau/Bozen
Ausgezeichneter Neunter
Wasserstoff für den Vinschgerzug?
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Foto: Angelika Ploner
er SVP-Landtagsabgeordnete Sepp Noggler hat gemeinsam mit dem Pusterer Kollegen Albert Wurzer einen bemerkenswerten Beschlussantrag für den Südtiroler Landtag formuliert - mit ebenso bemerkenswertem Inhalt. Der Landtag solle laut Antrag die Landesregierung auffordern, so das Vinschger-Pusterer Duo, „insgesamt an der Umstellung der Vinschger-Bahn auf umweltfreundliche Antriebsformen festzuhalten, jedoch ihren Beschluss zur Elektrifizierung einstweilen zu überdenken, damit geprüft werden kann, inwiefern eine Umstellung der Bahn auf Wasserstoff aus wirtschaftlicher und umwelttechnischer Hinsicht mehr Sinn machen kann...“ Die Landesregierung solle eine Machbarkeitsstudie in Auftrag
Dennis Federspiel (Mitte) aus Taufers schaffte den ausgezeichneten 9. Platz bei der BerufeWeltmeisterschaft in Sao Paolo in Brasilien, l. Günther Wieser vom Ausbildungsbetrieb „Malermeister W.“ und r. Tutor Bruno Giongo
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Sepp Noggler bringt eine zündende Wasserstoffidee für den Vinschgerzug ins Spiel geben, „welche einen möglichen Wasserstoffantrieb der Vinschgerbahn überprüft, sowie Kosten und Nutzen im Vergleich zu einer Elektrifizierung beleuchtet...“ Und die Landesregierung solle sein solches Vorhaben mit Tirol und den Partnern in der Schweiz für eine mögliches Euregio-Projekt „Wasserstoffzug“ abklären und auch einen möglichen Förderbeitrag der Europäischen Union ausloten. Mit der Wasserstoffvariante gibt Noggler der Vinschgerbahn einen neuen Drall. Denn seine Begründungen zum Beschlussantrag sind nicht aus der Luft gegriffen: die Wasserstofftechnologie gelte, so Noggler, in Brüssel als eine der fünf wichtigsten zukunftsfähigen Technologien und werde dementsprechend gefördert; dem Klimaland Südtirol stünde eine derartige Technologie gut an; man könne den Wasserstoff mit einheimischen Strom selbst produzieren - ohne Schadstoffemissionen; die Umrüstung der Zuggarnituren könne bei laufendem Betrieb vorgenommen werden. Und - wasserstoffbetriebene Züge könnten überall fahren - unabhängig von verschiedenen Netzspannungen. (eb)
Federspiel hatte im vergangenen Jahr die Italienmeisterschaft der Maler gewonnen und so das Ticket für die Berufe-Weltmeisterschaft gelöst. Intensiv vorbereitet hatte sich Federspiel auf diese unter den Argusaugen von Tutor Bruno Giongo in der Landesberufsschule Schlanders. Über 220 Stunden absolvierte der Tauferer MalerLehrling und maß sich dann bei der Weltmeisterschaft mit Konkurrenten aus weiteren 18 Nationen.(ap)
Prad
Eine vorbildhafte Partnerschaft
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Fotos: Gerald Burger
Foto: Erwin Bernhart
r hat sein persönlich gestecktes Ziel erreicht: Unter die ersten Zehn zu kommen. Als Neunter und mit Exzellenzdiplom in der Tasche kehrte Dennis Federspiel vor wenigen Tagen aus Sao Paolo in Brasilien von der Berufe-Weltmeisterschaft zurück. Harte Tage liegen hinter dem Maler-Lehrling des Schlanderser Malerbetriebes „Malermeister Wieser“, Nervenkitzel, Anspannung und enormer Leistungsdruck, dem man erst standhalten muss.
Das Zeltlager der deutschen Jugendfeuerwehren
or 46 Jahren übernahm Neu Ulm die Patenschaft für die Gemeinde Prad. Die beiden Gründungsväter waren der Prader Anton Karner und der Deutsche Max Rauth. Diese Patenschaft entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer Partnerschaft; Projekte im kulturellen Bereich, aber vor allem der Jugendaustausch, der jedes Jahr stattfindet, zeugen von einer engen Zusammenarbeit. So reisten auch in diesem Jahr wieder Kinder aus Prad nach Neu-Ulm, um dort eine Ferienwoche zu verbringen, während Gleichaltrige aus Neu-Ulm parallel Prad besuchten. Wandern, Schwimmen, Sport treiben und vieles mehr stand dabei auf dem Programm für die deutschen Gäste. Anfang August verwandelte sich schließlich die Prader Sportzone in ein rießiges Zeltdorf. Grund dafür war ein Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Neu-Ulm, das in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr von Prad organisiert wurde. Fast 400 Jungen und Mädchen aus 20 verschiedenen Gruppen trainierten in diesen Tagen für die verschiedenen Bewerbe und lernten im Team zu arbeiten. (sam)
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pr-info Haideralm
Mals
Der Gebirgskrieg vor der Haustür
Auf zum Saligen-Marsch mit Kind und Kegel!
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Fotos: Andreas Waldner
verschoben, sondern nach dem Krieg kam es durch den Mythos vom verstümmelten Sieg zur Machtübernahme durch den Faschismus. Und der Faschismus war der Wegbereiter des Nationalsozialismus. Heiss berichtete von der großen Kriegsbegeisterung in Österreich und Deutschland und auch in Tirol zu Kriegsbeginn. Man war überzeugt, dass in wenigen Wochen der Kampf siegreich beendet würde. Tausende junge Tiroler wurden an die russische Ostfront nach Galizien im heutigen Polen verfrachtet. Viele fanden dort den Tod, kamen verwundet oder In Glasvitrinen werden vom Ortler Sammeltraumatisiert zurück. verein bereitgestellte Waffen, KleidungsNach dem Kriegseinstücke und Alltagsgegenstände von der tritt Italiens gab es Ortlerfront gezeigt. Hans Heiss berichtete in in Tirol mehrere Verseinem Vortrag über das große Leid und die teidigungsabschnitte vielen Existenzsorgen, die dieser sinnlose zwischen Ortler und Krieg mit sich brachte. Sexten, es begann ein Gebirgskrieg, wobei ältere Männer und halbwüchsige Jungschützen nicht nur gegen den Feind, sondern vor allem gegen Kälte, Schnee und Eis kämpfen mussten. Der Krieg an der Ortlerfront war der höchste Gebirgskrieg im Ersten Kriegseintritt Italiens und seine Weltkrieg. Besonders der WinAuswirkungen auf Südtirol und ter 1916/17 war ausgesprochen den Vinschgau. Der Erste Weltkalt und schneereich. Bei bis krieg wird vielfach als Urkatazu 10m Schneehöhe war nicht strophe des 20. Jahrhunderts nur der Nachschub eine große bezeichnet, weil damit die Saat Herausforderung. Am Ende gab ausgebracht wurde für neue es ein zerrissenes Land, Hunger, Gewalt, die im Faschismus, Arbeitslosigkeit und ExistenzStalinismus, Nationalsozialissorgen. Der Erste Weltkrieg war mus und in den beiden Weltnach Hans Heiss ein von den Rekriegen Millionen von Opfern gierungen fahrlässig geöffneter verschlang. Der Erste Weltkrieg Vorhof zur Hölle, aus dem Eurwar auch der erste Propagandaopa vielleicht eine Lektion daukrieg im 20. Jahrhundert. Reerhaften Friedens gelernt haben gierungen, Intellektuelle und mag. Ein weiterer Vortrag findet auch die Kirche mobilisierten am 31. August statt. Die Historidie Menschen für den Krieg. Der kerin und GesundheitslandesKriegseintritt Italiens am 23. Mai rätin Martha Stocker wird zum 1915 war nach Heiss von histoThema „Der Erste Weltkrieg - Tirischer Bedeutung. Es wurden rol und Welschtirol 1914 – 1918“ nicht nur die Machtverhältnisse referieren. (hzg) Fotos: Heinrich Zoderer
er Bildungsausschuss Mals, die Schützen und die Alpini präsentieren bis am 19. September im Kulturhaus Mals eine Ausstellung über die Ortlerfront im Ersten Weltkrieg. Als Rahmenprogramm gibt es mehrere Vorträge und Filme. Der Historiker und Landtagsabgeordnete Hans Heiss referierte am 18. August über den
Die Schaferhütte im Kirchertal ist die höchste Kontrollstelle beim Saligen-Marsch Unsere Alltagssprache ist von Redewendungen geprägt, deren ursprüngliche Bedeutung wir heute kaum mehr kennen. So hat auch die Redewendung „Mit Kind und Kegel“ ihre Wurzel, wie einige Weg-Strecken des Saligen-Marsches, im Mittelalter. Als „Kegel“ oder „Kegil“ wurden im Mittelalter die unehelichen Nachkommen bezeichnet, die im Normalfall vom väterlichen Erbe ausgeschlossen waren, aber trotzdem zur Familie gehörten. Besonders im gehobenen Stand wurde aus Staatsräson geheiratet, also aus dynastischen, stammbaumerhaltenden oder herrschaftssichernden Gründen. Die aus Liebe (oder Lust?!) mit einer Nebenfrau gezeugten Kinder galten als minderwertig. Sie konnten nicht Thronfolger werden. Sie steckten in einer schwierigen Lebenssituation, weil sie gemäß damaliger Moralvorstellung der allmächtigen Kirche als schwerer Sündenfall galten. Selbst die mittelalterlichen Handwerkszünfte untersagten ab und zu ihren Mitgliedern, „Kegel“ als Lehrlinge anzunehmen, weil diese über die Lehre auch Ansprüche auf Zunftrechte erwarben. Gott sei Dank hat sich die Rechtslage inzwischen zum Besseren verändert. Also: Kommen Sie mit Kind und Kegel zum Saligen-Marsch und erleben dabei einen informativen, abwechslungsreichen WanderTag! (aw) Infos: www.saligen-marsch.it
Ausgangspunkt: St. Valentin - Talstation Haideralm Ziel: Haideralm - Restaurant Länge: 17,2 km maximale Steigung: 39,5, -43 % durchschnittliche Steigung: 14 %, -11,5 Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittleschwer Höhendifferenz: 1195 m, -520 m
Beim „Ölberknott“ beginnt die Steigung über Fischgader ins Zerzertal
12 /Leserbriefe/ Wind - Klick-Tipps
Web 2.0
von Roland Sprenger, Online-Berater
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mmer wieder hört man vom “Web 2.0”, aber was versteht man darunter? Der Begriff beschreibt eine “neue” Ära des Internets. Gab es früher nur Websites, die man als “Konsument” besuchen konnte, wurde es durch neue Technologien möglich, sich auch als Konsument im Internet, z.B. durch Kommentare, zu äußern. Es entstand eine neue Sichtweise: Das Web 2.0 war geboren! Es ging nicht mehr nur darum, dass Websites aufwendig programmiert wurden, um Inhalte von Unternehmen für deren Kunden zu veröffentlichen, sondern es entstanden Blogsysteme, KommentarFunktionen, soziale Netzwerke, Bild- und Video Plattformen. Seitdem ist es jedem Internetnutzer möglich, selbst Inhalte ins Internet zu stellen und zu verbreiten. 2003 wurde der Begriff Web 2.0 zum ersten Mal öffentlich verwendet. Der Wandel von “nur” Konsument sein, bis hin zu “Produzent” sein, hat das Verhalten im Internet für Unternehmer, Konsument oder auch öffentliche Strukturen, grundlegend verändert. Jeder kann sich nun zu verschiedensten Themen äußern, sei es positiv oder negativ. Durch diesen Wandel wurden schon viele Skandale oder “Shitstorms” ausgelöst, worunter man negative Äußerungen zu Unternehmen, Dienstleistungen oder einer Person versteht. Aber das Web 2.0 ermöglicht es auch, die Bekanntheit einer Marke zu steigern oder auf soziale Missstände aufmerksam zu machen, man denke z.B. an die Musikerinnen Pussy-Riot aus Russland.
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Kein Platz für ein Kinderlachen Zum Leserbrief im „Vinschgerwind Nr. 16“ vom 06.08.2015 folgende Bemerkungen: Gegen das Spielen, Lachen und Fröhlichsein der Kinder in der Fußgängerzone hat sich bis heute niemand beschwert, wohl aber nach wochenlangem Radau bis 22 Uhr und immer nur am selben Ort. Gerügt wurden die Kinder zwei Mal anfangs August so gegen 21 Uhr, denn Radio hören, Fernseher schauen oder sich mit jemanden unterhalten, war nur möglich bei geschlossenen Fenstern oder Türen (bei diesen Temperaturen!). Die Fußgängerzone erstreckt sich vom Damml bis zum Kreuzwirt. Hat man die Kinder ersucht, abwechslungsweise vor dem Haus oder der Wohnung „Versteckalus“ zu spielen, da kam die prompte Antwort „Na, zem terfn miar des nit“. Das „VersteckalusSpiel“ mit dem Geschrei fand immer nur an ein- und demselben Platz statt. Die Fußgängerzone gibt es jetzt seit Jahren. Aber so einen Radau wochenlang gab es noch nie. Wo haben die Kinder vor 5, 10 oder 15 Jahren gespielt? Wahrscheinlich zu Hause, in deren Hof, in den Gassen, wo sie wohnten oder auf den schönen Kinderspielplätzen, derer es auch in der Nähe der Fußgängerzone gibt. Auch ohne Radau und Geschrei auf der Straße konnten die Kinder damals unbeschwert und glücklich aufwachsen ..... im Miteinander. Die Namen sind der Redaktion bekannt
Was soll das? Ein normaler Bürger muss die Gesetze einhalten und hier hat jemand Narrenfreiheit! Das ist reif für den Staatsanwalt! Der Anrainer August Oberegelsbacher
Lob an das Bürgerheim Schlanders Das herannahende Alter oder ein Unglück – wie ein Schlaganfall – machen einen Menschen über Nacht zum Pflegefall. Und so geschah es auch mir, Karl Breitenberger, dass ich vor 15 Jahren durch einen Schlaganfall zum Pflegefall wurde. Den Pflegedienst machen seitdem meine liebe Frau und Familie zu vollsten Zufriedenheit. Deshalb liegt es nahe, dass durch diese schwere Aufgabe, die sie all die Jahre hindurch liebevoll vollbringen, auch eine
höchsten Stand und kulinarisch erstklassig ist. Das Pflegepersonal arbeitet diskret und professionell, freundlich und beispielhaft. Leider lässt es der Dienstplan nicht zu mit jedem einzelnen Insassen ein persönliches Gespräch zu führen, dafür fehlt die Zeit, was auch den Bediensteten sehr leid tut. Der finanzielle Rahmen erlaubt das nicht. Aber das Pflegepersonal macht das beste daraus und kümmert sich fürsorglich um die Insassen. Dafür gebührt allen ein großes Lob. Karl Breitenberger, Schlanders
Nationalpark
Auszeit notwendig ist. So kam die Frage auf: Wohin mit dem zu Pflegenden während dieser einwöchigen Auszeit? Die Idee war mich ins Bürgerheim zu bringen. Durch die freundliche und hilfsbereite Unterstützung des Direktors Christoph Tumler wurde mir ein Einzelzimmer reserviert, das ich mit Vorbehalt angenommen habe. Alle schlechten Vorurteile meinerseits verflogen schnell, denn ich wurde eines Besseren belehrt, was mich auch zu diesen Zeilen bewog. Da ich nicht jedem Bediensteten des Bürgerheims Schlanders einzeln danken und jeden einzeln loben kann, möchte ich es auf diesem Wege tun. Gleichzeitig möchte ich mit diesen Zeilen den Leuten, die bedürftig sind, die Angst und die Vorurteile vor dem Bürgerheim nehmen. Niemand braucht Angst zu haben, pflegebedürftig oder gebrechlich zu werden, denn wir haben in Schlanders das Glück ein bestens und vorbildlich geführtes Haus zu haben, das auch medizinisch auf dem
„Die Durchführungsbestimmung zum Übergang der Verwaltung des Stilfser JochNationalparks auf die Region Lombardei sowie auf die autonomen Provinzen von Bozen und Trient wurde definitiv von der Zwölferkommission genehmigt. Nachdem endlich die definitive Norm beschlossen worden ist, kann diese nun dem Ministerrat weitergeleitet werden, der sie voraussichtlich im September erlassen wird”. Das teilen die SVP-Mitglieder der Zwölferkommission Karl Zeller und Daniel Alfreider mit. Wie bekannt sieht die Durchführungsbestimmung die Übertragung der Verwaltung des Nationalparks Stilfser Joch, einschließlich des Personals, an die Länder Südtirol und Trentino vor, wobei Bozen und Trient auch die Spesen dafür übernehmen. Der Parkplan und das Parkreglement wird ebenfalls durch die Länder ausgearbeitet und genehmigt, wobei das Umweltministerium ein bindendes Gutachten abgibt, um sicher zu stellen, dass die Leitlinien des Koordinierungsgremiums sowie die internationalen Konventionen und die Grundsätze der nationalen Schutzbestimmungen für Nationalparke eingehalten werden. Durch die dezentrale Verwaltung wird es jedenfalls möglich sein, den Nationalpark Stilfser Joch effizienter und bürgernäher zu gestalten”, so Zeller und Alfreider. Pressemitteilung von Karl Zeller und Daniel Alfreider
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
Blaue Stunden. Angeblich soll die Stilfserjochstraße zu einer Erlebnisstraße umfunktioniert werden. Nicht für mich. Ich stehe lieber früh auf und kann die magischen Momente erleben, ohne Infrastrukturen und ohne Photoshop versteht sich.
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Chris-Studie
Ausstellung in der Bibliothek Schlandersburg
Vier Jahre nach dem Start der Südtiroler Gesundheitsstudie CHRIS ist nun die 7.000er Marke geknackt: Margarete Moser aus Prad ist die 7.000ste Teilnehmerin.
Hubert Piccolruaz, Christine Wielander Schuster und Herbert Tappeiner, drei Schlanderser Künstler stellen ihre Werke in der Mittelpunkt - Bibliothek Schlandersburg aus. Eröffnet wird die Ausstellung am 5. September um 18 Uhr und bleibt bis am 25. September zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zugänglich.
Im 1. Weltkrieg
Schluderns
Bilder im „Ideenbandl“
Partschins - In einer Ausstellung, Fotografien, Landkarten, Briefe und Postkarten haben die Chronisten von Partschins Erinnerungen an die Zeit des 1. Weltkrieges zusammengetragen. Im Mittelpunkt steht dabei die 3. Kompanie von Partschins (es gab 4).
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as „Ideenbandl“, einstiges Geschäft für kunsthandwerkliche Erzeugnisse beziehungsweise Blumen im Erdgeschoss des historischen Widums am Schludernser Rathausplatz, bietet mittlerweile hie und da Platz für ausgewählte Ausstellungen. Anfangs August zeigte dort Anni Thaler zehn Tage lang ihre bunten Bilder. Die Frauen- Bezirksobfrau der SVP ist nicht nur politisch unterwegs, sondern auch künstlerisch sehr aktiv. Das Malen bedeutet für sie kreative Entfaltung, Abwechslung, Entspannung… Gerne wählt Thaler Motive aus der Natur, wie Blumen und verschiedene Gewächse, die sie farbenfroh auf Leinwand zaubert. Aber auch markante Gebäude wie Höfe und Kirchen hält sie regelmäßig fest. Zur Vernissage am 8. August fanden sich zahl-
von Erwin Bernhart
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
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Anni Thaler bewirtet die Vernissage-Besucher reiche Freunde und Bekannte aus nah und fern ein, die der Künstlerin gratulieren. Für die musikalische Umrahmung sorgten Steffi Eberhöfer und Hannes Frank. (mds)
roßes Interesse bezeugten die vielen Besucher bei der Ausstellungseröffnung am 6. August 2015 im Haus der Dorfgemeinschaft von Partschins. Ein zeitlich geordneter Parcours von Fotos, Skizzen, Briefen, Erläuterungen und Postkarten säumte den Saal. Die Chronistengruppe von Partschins, Renate Gstrein Schweitzer, Heinrich Frei und Gemeindereferent Hartmann Nischler haben in akribischer Vorarbeit Dokumente aus der Zeit des 1. Weltkrieges gesammelt, geordnet, vergrößert und eine sehenswerte Ausstellung von über 100 Zeugnissen erstellt. Anlass dazu war, dass vor 100 Jahren Italien dem Habsburgerreich den Krieg erklärt hatte und damit der Tiroler Landsturm, in dem Schützen und Standschützen zusammengefasst waren, an die Südfront eingezogen wurden. Nischler konnte neben benachbarten Chronisten und vielen Partsch-
insern auch eine Abordnung Kaiserjäger begrüßen. Der Hobbyhistoriker und leidenschaftlicher Sammler von Zeugnissen aller Art aus dem 1. Weltkrieg, Oswald Mederle referiert über die Geschichte der Schützen von Tirol und Vorarlberg, verwies dabei auf die jahrhundertelange Sonderstellung der Tiroler, aufgrund des im jahr 1512 mit Kaiser Maximilian geschlossenen „Landlibells“. Nur zur Verteidigung des eigenen Landes sollen die Tiroler Schützen dienen. Im Laufe der Zeit wurde diese Sonderstellung aufgeweicht (Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Standschützen dem Heer eingegliedert und in der Vorkriegszeit, 1913 waren die Schützen nicht mehr freiwillig sondern wurden im Landsturm „landsturmpflichtig“). Mit dem Kriegseintritt Italiens, ab dem 23. Mai 1915, waren die Schützen im Landsturm reguläre Truppen für die Landesverteidigung. Die 3. Kompanie Partschins wurde ins Fersental und dort
Fotos: Erwin Bernhart
v.l.: die Chronisten von Partschins Heinrich Frei, Hartmann Nischler, Renate Gstrein Schweitzer und der Brixner Sammler Oswald Mederle;
aufs Weitjoch geschickt. Neben gestellten Fotos sind auch Kriegstagebücher, vor allem jenes des Standschützenleutnants Benedikt Burger sen. und vom Josef Gstrein (Pfaffegander) erhalten. Aus diesen Tagebüchern zitierte Renate Gstrein Schweitzer und so wechselten sich Erlebnisberichte mit den Erklärungen von Mederle ab. Die 3. Kompanie Partschins wurde dem k.k Standbattailon II Meran eingegliedert und sie war auch bei der Eroberung des Forte Leone dabei. In diesem Kriegseck kam von den Partschinsern niemand zu schaden, nach Kriegsende wurde die Kompanie vor Ort aufgelöst. Ohne Gefangenschaft.
„Standschütz“ Dietmar Weithaler und die Ausstellung
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Sulden
Reinhold Messner live in Sulden in besonderes Erlebnis ist Reinhold Messner live: Perfekt vorbereitet zieht Messner die Zuhörer direkt in jene Geschichte hinein, die er erzählt. Am 30. Juli 2015 geschah dies in Sulden vor von Paul Hanny geschätzten rund 800 Zuhörer. Vor 150 Jahren lieferten sich der englische Jungspund Edward Whymper und der bergerfahrene Italiener Jean Antoine Carrel ein packendes Duell für die Erstbesteigung des Matterhorns. Messner verzichtet bei dieser Erzählung auf große Multivisionen, er verlässt sich auf seine Emotionen, auf seine Ausführungen - er kann sich in die Rivalen hineinversetzen. Messner bringt so eine dichte, spannungsgeladene Geschichte. Die Erstbesteigung des Matterhorns sei, so Messner, erstmals in der Alpingeschichte, ein Wettlauf von Nationen gewesen. Mit Carrel auf dem Gipfel wollte der frisch gegründete Club Alpi-
Foto: Erwin Bernhart
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Reinhold Messner entführt die Zuhörer 150 Jahre in die Vergangenheit - in die Zeit der Erstbesteigung des Matterhorns; sein Buch zu diesem Thema ist seit Wochen in der SPIEGEL-Bestelsellerliste no Italiano CAI ein Zeichen des Erfolges, ein nationales Zeichen auch, setzen. Dies misslang. Geblieben von der Erstbesteigung des als damals für „unmöglich“ gehaltene Matterhorns ist vor allem die Tragödie. Vier Bergsteiger, darunter mit Michel Croz einer der erfahrensten Bergführer und mit Lord Francis Douglas einen jungen englischen Aristokraten, stürzten beim Ab-
pr-info
Ein Lese- und Kochbuch zu Ehren der Palabirne Der Bildungsausschuss Glurns hat heuer ein Buchprojekt mit einer untrennbar mit der Kulturlandschaft des Obervinschaus und im speziellen mit der Stadt Glurns verbundenen Frucht umgesetzt: der Palabirne. Glurns, mit 142 Bäumen gewissermaßen das „Epizentrum“ der Palabirne im Vinschgau feiert seit Jahren diese Frucht im Rahmen der Vinschger Palabiratage im September. Mit Vorträgen, geführten Wanderungen, Kochkursen, Verkostungen und einem Markt werden dabei neben der kulinarischen Seite auch kulturelle Aspekte thematisiert. Höhepunkt und Abschluss bildet der traditionelle „Palabirasunnta“. Vom 11. bis 20 September finden diese heuer statt. Mit 51 kreativen Rezepten des Burgeiser Küchenchefs Manfred Ziernheld werden die vielfältigen Verwertungsmöglichkeiten der Birne in der Küche im neuen Lese- und Kochbuch vorgestellt. Philipp Niederholzer hat dazu stimmungsvolle Fotos der Gerichte und von Palabirnenbäumen in und rund um Glurns beigesteuert. Mit Beiträgen zur Geschichte, Verbreitung und Pflege der Palabirne soll das Buch den Wert dieser alten Kultursorte bewusst machen und das Verständnis für die Bedeutung und Erhalt der Bäume vertieft werden. Vorgestellt wird das Buch am 11.09. 2015 um 19.30 Uhr im Rathaus von Glurns. (lu)
stieg in den Tod. Whymper, der Erstbesteiger, spielte im Nachhinein eine unrühmliche Rolle, denn er beschuldigte und belastete die beiden mit ihm überlebenden Bergführer aus Zermatt, Vater und Sohn Taugwalder. Messner räumt auch mit Mythen auf: Es sei unmöglich, dass das Seil mit einem Messer oder mit einem Pickel durchtrennt worden ist. Das Seil ist in der
Luft zerrissen. Auch entspreche mindestens eine Szene in Luis Trenkers Film „Der Berg ruft“ nicht den Tatsachen. Carell (gepeilt von Luis Trenker) sei, so Messner, bereits mit seiner Gruppe beim Absteigen gewesen, als er Whymper auf dem Gipfel entdeckt habe. Messner schöpft aus dem Vollen. Sein Buch „Absturz des Himmels“ (S. Fischer-Verlag), in dem er die Geschichte rund um die Erstbesteigung des Matterhorns und die Schicksale von Whymper, jene der Taugwalders und jenes von Carell minutiös beschreibt, wird seit Wochen in der SPIEGEL-Bestesellerliste geführt. Unter den Zuhörern war als herausragendste Prominenz die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch Werner Netzer, der Besitzer unter anderem der Suldner Bergbahnen, ließ sich Reinhold Messner live nicht entgehen. (eb)
Vinschger
Palabira Tage in Glurns
• Freitag, 11.09.2015 – 19.30 Uhr Eröffnung der Palabiratage und Vorstellung des Leseund Kochbuches „Die Palabirne“ (im Gemeindehaus Glurns) • Samstag, 12.09.2015 – 10.00 bis 17.00 Uhr Markttag in den Lauben mit regionalen Produkten 19.00 Uhr Raben Spur – eine besondere Stadtführung (Treffpunkt: Informationsbüro Glurns) • Sonntag, 13.09.2015 – 7.00 Uhr Kultur & Natur „Morgenerwachen“ – „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde!“ – Natur und Schöpfung (Treffpunkt: Frauenkirche) 15.00 Uhr Glurnser Köche kochen Palabiragerichte (auf dem Stadtplatz von Glurns) • Dienstag, 15.09.2015 – 19.30 Uhr Bunte herbstliche Tischdekoration (KVW Seniorenraum, Glurns) • Donnerstag, 17.09.2015 – 17.00 Uhr Führung – Glurns und seine Kirchen (Treffpunkt: Schludernser Torturm, Glurns) • Sonntag, 20.09.2015 Palabirasunnta ab 10.00 Uhr Frühschoppen der FF Glurns auf dem Stadtplatz
Palabiragerichte in den Gasthäusern von Glurns Infos: 0039 0473 831 097 – www.glurns.eu
11. – 20. September 2015
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Vinschgerwind 17-15
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§ Berge ohne Gefahr sind keine Berge Aus dem Gerichtssaal
Auf das Thema dieses Beitrages gestoßen bin ich durch eine Aussendung des Oberlandesgerichts Innsbruck vom Juni dieses Jahres. Da hatte ein Tiroler Arzt an einer freiwilligen Übung des Österreichischen Bundesheeres für einen Felslehrgang im Wilden Kaiser teilgenommen. Der Arzt war von herabfallenden Steinen, ausgelöst durch den Vorkletterer, getroffen und schwer verletzt worden. Er verklagte den Seilgefährten auf Schadenersatz. Die Klage wurde sowohl von Erstgericht als auch von der Berufungsinstanz abgewiesen, denn… „auch bei sorgfältiger und vorsichtiger Bewegung im ungesicherten Hochgebirge ist es nicht zu vermeiden, dass durch Personen einzelne Steine gelöst werden können beziehungsweise ein Steinschlag verursacht wird“.
Schon allein die Klageführung mag verwundern. Allerdings entspricht sie einer mittlerweile weitverbreiteten Vollkaskomentalität und einem Anspruchsdenken, wonach es für jedes Unglück einen Schuldigen geben muss. Eigenverantwortung ist jedenfalls ein Fremdwort. Dabei sollte es gerade im Bergsport zum alltäglichen Vokabular gehören. Denn spätestens seit er zum Breitensport geworden ist, hat der Berg seine rechtliche Unschuld verloren und sind Wände und Gipfel kein rechtsfreier Raum mehr. Doch muss dies noch kein Grund zum Verzweifeln sein! Juristen sind nämlich nicht notwendigerweise berg-und wirklichkeitsferne Personen. Sie können vielmehr Rechtsgrundsätze entwickeln, welche bei der Lösung von straf- und zivilrechtlichen Problemen bei Bergunfällen
hilfreich sind. Als Beispiel mögen die tödlichen Unfälle beim Extremberglauf auf die Zugspitze (2962m) im Juli 2008 dienen. Dabei starben zwei Bergläufer an Unterkühlung und Erschöpfung, da sie sich in kurzen Hosen und Leibchen dem Schneetreiben und den eisigen Winden ausgesetzt hatten. Die Staatsanwaltschaft München erhob Anklage gegen den Veranstalter, das Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen sprach ihn jedoch frei: Die Verstorbenen hätten sich eigenverantwortlich selbst gefährdet! Und damit wären wir schon beim Grundsatz der Eigenverantwortung: Wer sich am Berg gefährdet, kann nicht die strafrechtliche Verantwortung eines weiteren Beteiligten einfordern. Klassisches Beispiel ein tödlicher Lawinenabgang: Zwei Skitourengeher befahren einzeln einen Gipfelhang, der
erste wartet an einem ihm sicher erscheinenden Standort. Der Zweite löst ein Schneebrett aus, das den unterhalb wartenden Skibergsteiger tödlich in die Tiefe reißt. Antwort des Juristen: So wie in den anderen gefährlichen Sportarten (Boxen, Radrennfahren, Rugby, Eishockey usw.) ist auch beim Bergsport das Risiko ständiger Begleiter und nicht immer beherrschbar. Und es macht auch rechtlich keinen Sinn, immer nach einem Schuldigen zu suchen, denn Berge sind nun einmal ohne Gefahren nicht zu haben! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt P.S.: Verwendete Literatur: Klaus Burger, Risiko, warum nicht? In „bergundsteigen“ 2/11
Glurns
Glurnser 45er feiern
U HERBST
ABO2015
JazzKonzert mit
4xKUlTUR € 40
Woody Black 4 Jazz-Bassklarinettenquartett
nlängst traf sich der Jahrgang 1945 aus Glurns, um mit einer Fahrt zum Gardasee den runden Geburtstag zu feiern. Elf 70er nahmen die Einladung des Jahrgangskollegen Graziano Carpi, der in Glurns aufgewachsen und zur Schule gegangen ist, an. Zeitig in der Früh startete die Gruppe mit dem Busunternehmen Martin
Reisen in Glurns. Nach einem zünftigen Frühschoppen genoss die Gruppe auf einem gemütlichen Schiff die Fahrt auf dem Gardasee. Im Restaurant „Diga“ in Bardolino wartete feiner Fisch zu Mittag. Gegen Abend traten die Jubilare wieder die Heimreise an. Für alle Beteiligten war der Ausflug einmalig schön. (pa)
19.09.2015 um 19.30 Uhr
24.09.2015 um 20.00 Uhr 01.10.2015 um 20.00 Uhr
RICCARDO MENEGHINI: TANZ
SORBISCHES NATIONAl-ENSEMBlE
All YOU NEED IS CHEESE: MUSICAl
Karten und abos sind im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr (Göflanerstraße 27) in Schlanders und an der abendkasse ab 19 Uhr erhältlich.
Foto: „Wind“-Archiv
am Freitag, 11. September 2015 um 20 Uhr im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders
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/Menschen/ 17
„Es isch oft a hort´s Leebm“ Etwas machen die Leute falsch. Wenn jemand auf die Welt kommt, dann feiern sie. Wenn jemand stirbt, dann trauern sie. Eigentlich müsste es umgekehrt sein. Denn der gegangen ist, hat es geschafft. Das sagt der „Olber Hans“, wie er in Schluderns genannt wird. Und er weiß, wovon er spricht. Denn er sitzt seit Jahren im Rollstuhl und wird oft von Schmerzen geplagt. Das Leben stellt ihn tagtäglich vor großen Herausforderungen.
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en Humor hat Hans trotz allem nicht verloren und auch nicht den Willen sich täglich in den elektrischen Rollstuhl zu setzen und im Dorf eine Runde zu drehen. Der Rollstuhl, den er sich selbst gekauft hat, schenkt ihm ein bisschen Freiheit. Einem „Ratscherle“ ist er nie abgeneigt. Hans hat viel zu erzählen, von guten und weniger guten Zeiten. Er wuchs zusammen mit vier Brüdern in Kortsch auf. Die Familie lebte von einer kleinen Landwirtschaft. Hans besuchte bis 1943 die italienische Schule dann die deutsche. „Di Lehrerinnen hoobm olm lai mea Heil Hitler in Kopf kopp“, ärgert er sich. „Inser Gebet isch gweesn: Ein Volk, ein Reich, ein Führer.“ Im Sommer hütete er Ziegen in Allitz und dann Jungrinder auf dem „Gmarhof“ am Kortscher Sonnenberg. Sein Hirtendienst begann am ersten Mai, und zu Allerheiligen kehrte er wieder nach Hause und in die Schule zurück. Nach dem Schulabschluss erhielt er eine Arbeit als Handlanger bei einer Schlanderser Maurerfirma. Weil er sehr geschickt war, bot ihm sein Chef an, Maurer zu lernen. Zur Berufsschule meldete ihn dieser jedoch nicht an. „Lai orbatn, orbatn hot`s ghoaßn“, meint Hans. Mit Schrecken erinnert er sich an den Großbrand in Kortsch in der Silvesternacht 1953. Er saß beim „Wirt“ und spielte Karten als plötzlich jemand schrie: „Es brennt, es brennt.“ Hans stürmte ins Freie und sah die lodernden Flammen, die sich seinem Heimathof näherten. Sofort weckte er seine Eltern und Geschwister. Ihnen blieb gerade noch so viel Zeit, die Tiere ins Freie zu bringen, dann fiel der Hof dem Feuer zum Opfer. Drei weitere Höfe waren betroffen. 56 Personen hatten kein Dach mehr über dem Kopf. Unterschlupf boten Nachbarn und Bekannte. Die Aufräumarbeiten zogen sich hin. Im Frühjahr begann die Familie mit dem Wiederaufbau. Im Spätherbst waren einige Räume notdürftig bezugsfertig. „Mea isch it gongan, dr Tschosch hot gfahlt“, sagt Hans. Um mehr zu verdienen, trat er eine Maurerstelle im Münstertal an. Schon bald leitete er als verantwortlicher Vorar-
der Pensionierung freute er sich auf einen unbeschwerten Lebensabend mit ihr. Doch es kam anders. Eine zu wenig beachtete Diabetes-Erkrankung bremste die Blutzirkulation in seinem linken Fuß. 2005 musste ein Teil davon amputiert werden. „Mai linkr Stumpf steckt lei in Schua“, erklärt er. Über neun Monate befand er sich im Meranen Krankenhaus. Seine Frau besuchte ihn jeden zweiten Tag und umsorgte ihn nach seiner Entlassung. Nach der Amputation traf ihn ein nächster Schicksalsschlag. 2007 starb seine Frau ganz plötzlich nach einem Herzinfarkt. Der Verlust schmerzte. Ein Jahr später versagte auch die Blutzirkulation im rechten Bein. Der Unterschenkel musste amputiert werden. Kaum war er einigermaßen genesen, stellten die Ärzte einen Tumor an der Schläfe fest. Es folgten Bestrahlungen mit schlimmen Folgen. Teile der Speicheldrüse und der Luftröhre wurden zerstört. Seither lebt Hans mit einer Kanüle im Hals. 2014 musste er auch seinen Hans Alber, geboren 1935 in Kortsch, lebt in SchluSohn Roman zu Grabe tragen, der derns. Der elektrisch betriebene Rollstuhl schenkt ihm an Krebs gestorben war. „Deis tut wertvolle Bewegungsfreiheit. schun olz wea“, sagt Hans. „Es isch oft a horts Leebm.“ Er ist auf Hilfe angewiesen, bemüht sich aber, so viel wie möglich selbst zu erledibeiter Baustellen im Engadin. Sein privates gen. Die Partnerin seines Enkels steht ihm Glück fand Hans mit Paula Schiechtl aus zur Seite. „Di Tina hilft miar fescht“, betont Schluderns. Mit ihr wohnte er zuerst in er. Oft plagen ihn Phantomschmerzen. „Es Kortsch. Dann bezog das Paar ein Eigenisch wia verhext. Wea tuat miar deis Stuck, heim in ihrem Heimatort. Hans freute sich wos nimmr droun isch“, beschreibt er. über die Geburt seiner zwei Söhne. Er sah Zweimal am Tag besuchte Hans die Gräsie meist nur an den Wochenenden. „I hon ber seiner Frau und seines Sohnes. „I muaß drfür nit schlecht verdiant“, erklärt er. An schaugn, ob olz brennt“, erklärt er. Er jamden Sonntagen begleitete er die Schludernmert selten - oft nur ganz leise. Er nimmt ser Fußballmannschaft. „Massaggiatore“ sein Los an und meint: „Irgendwann isch wurde er genannt. Denn er war in „Ersterolles vorbei. Miar hoobm olle s`gleiche Ziel. Hilfe“ geschult. 30 Jahre lang war Hans in Dr oane erreicht`s friaer, dr ondere spater. der Schweiz tätig. Seine Frau arbeitete als Unt selm miaßat ma norr feiern.“ Köchin im Schludernser Altenheim. Nach Foto: Magdalena Dietl Sapelza
von Magdalena Dietl Sapelza
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Vinschgau
Kolping im Vinschgau Ist Bannertragen heute noch zeitgemäß? Warum nicht? Immer wieder erleben wir bei Kolpingtagen sowie zahlreichen Jubiläen, aber auch bei anderen Anlässen, welch eine hohe Bedeutung unsere Kolpingbanner für unsere Gemeinschaften vor Ort haben. Sie zeichnen uns auch aus: dieses SchwarzOrange! Man kennt es! So verfügt auch die Kolpingsfamilie Vinschgau/Schlanders über ein solches Banner, welches den Mitgliedern vorausgetragen wird. Dies wird deutlich und erlebbar, wenn in einem langen Bannerzug die Banner mit der Namensnennung der Kolpingsfamilien einziehen. Unvergessen, das kann ich mit Fug und Recht sagen, bleibt vielen Kolpingmitgliedern der Einzug von fast 2.000 Bannern bei der Seligsprechung Adolph Kolpings 1991 auf dem Petersplatz in Rom. Als Papst Johannes Paul II. nach der Seligsprechung gefragt wurde, was ihn an die Seligsprechung Adolph Kolpings in besonderer Weise erinnere, so vermerkte er sofort, die vielen Tausenden Banner. Ebenso bei der 20-Jahr-Feier der Seligsprechung in Rom fielen den Menschen die Banner auf. Mit unseren Bannern sind wir in Öffentlichkeit und Kirche präsent, sind erkennbar und bringen zum Ausdruck: Wir sind Kolping! Ein Kolpingbanner zu tragen bedeutet zugleich Flagge zu zeigen für unsere Ziele und Aufgaben, für unsere Wertvorstellungen, eben für die Idee Adolph Kolpings. Mit unseren Bannern bringen wir zum Ausdruck, dass wir als Kolpingmitglieder einer weltweiten Gemeinschaft angehören. Wir versuchen als Christen verantwortlich zu leben und solidarisch zu handeln und unser Christsein nicht auf den Sonntag allein zu beschränken.
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30 Jahre dem Schupferwirt in Schlanders treu 30 Jahre ist die Familie Cubi aus Sant’ Ambrogio di Valpolicella bei Verona dem Schupferwirt in Schlanders treu. 30 Mal in Folge logierte die Familie dort und ist begeistert von Hotel und Hoteliersfamilie. Diese - die Familie Wieser - weiß die Treue zu schätzen und überraschte die Familie Cupi kurzerhand mit einem kleinen Fest als Dankeschön.
10. Ritterspiele Schluderns - Die Begeisterung für die Ritterspiele ist ungebrochen. Die 10. Auflage brach alle Rekorde. Über 14.000 Besucher waren zu Gast. Die Wertschöpfung für Schluderns und darüber hinaus ist beachtlich. Es profitieren Vereine, Zulieferer, Geschäfte, Handwerker, Gastbetriebe ...
oben: Eine viel bestaunte Attraktion war die Gänse-Show. unten:Tausende Schaulustige verfolgten den traditionellen Umzug durch Schluderns und die Vorführungen auf dem Ritterspiel-Gelände. Das Programm lief rund um die Uhr
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pr-info - lvh-Medieninformation
Algunder und Marlinger Betriebe präsentieren sich Wirtschaftstreibenden unseres Einzugsgebiets und können den Besuchern die lokale Wertschöpfung näher bringen“ betont lvh-Ortsobmann von Marling Roland Strimmer. Ziel ist es, den Besuchern ein umfassendes Bild vom vielfältigen Angebot der teilnehmenden Betriebe zu präsentieren, aber auch, informative Beiträge rund um die Wirtschaft und Unterhaltung zu bieten. „Abgerundet wird das Programm durch ein einmaliges Angebot aus Information, Innovation und Unterhaltung“, erklärt hdsOrtsobmann Joachim Tauber. Während am Freitagmorgen der Schülertag stattfindet, wird die Wirtschaftsschau am frühen Nachmittag feierlich eröffnet und am Abend lädt die Jazzband Flat 9 zum Konzert ab 18.30 Uhr. Am Samstag und Sonntag beginnt die Wirtschaftsschau mit einem Frühschoppen, gefolgt von verschiedenen Vorträgen rund um das gesunde Wohnen. Ein großes Highlight ist die Mo-
Die erste Wirtschaftsschau der Gemeinden Algund und Marling lädt zum Schauen, Staunen und Probieren ein. Von 11. Bis 13. September präsentieren sich über 50 Betriebe aus beiden Gemeinden im Peter Thalguterhaus in Algund. Neben der Produktpräsentation erwartet die Besucher ein umfassendes Informationsprogramm, kulinarische Highlights und Unterhaltung für Groß und Klein. Der Eintritt ist frei. „Die Wirtschaftsschau Algund und Marling steht in den Startlöchern und wird unvergessliche Höhepunkte bieten“, ist sich lvh-Ortsobmann von Algund und OK-Präsident Peter Tissot sicher. Über 50 Wirtschaftstreibende aus Algund und Marling aus den Bereichen Handwerk, Handel, Landwirtschaft und Gastronomie stellen gemeinsam bei der Großveranstaltung vom 11. bis 13. September im Peter Thalguterhaus in Algund aus. „So stärken wir das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den
deschau der Handballerinnen, welche am Samstagabend um 20.30 auf dem Festplatz des Thalguterhauses Jung und Alt verzaubern wird. Mit freundlicher Unterstützung der Gemeinden und der Raiffeisenkassen Algund und Marling.
Die Höhepunkte:
Freitag 10.00 – 12.00 Uhr Schülertag 13.00 Uhr Feierliche Eröffnung mit musikalischer Umrahmung des Quartett Young Brass 18.30 – 22.00 Uhr Flat 9 Jazzband Samstag 10.00 – 14.00 Uhr: Schützenfrühschoppen der Wirtschaftsschau 14.00 Uhr: Feuchtigkeit im Mauerwerk und dessen Lösungsansätze - ACCO Solutions GmbH 15.00 Uhr: Elektrosmog in den eigenen vier Wänden – Leonhard Plattner, Experte 17.00 Uhr : Gesundes Wohnambiente durch kontrollierte
Raumlüftung - Hoval 20.00 Uhr Modeschau der Algunder Handballerinnen mit musikalischer Umrahmung und Verpflegung Sonntag 10.00 – 14.00 Uhr: Schützenfrühschoppen der Wirtschaftsschau 14.00 Uhr: Die Schauschmiede – Heimatschutzverein 15.00 Uhr: Architektur von Le Corbusier – Keim Farben 16.00 Uhr: Schimmelsanierung: Natürliche Lösungen für ein gesünderes Wohnen, Matthias Bauer, Baubiologe (Naturalia Bau) 17.00 Uhr Prämierung Schülertag 18.00 Uhr Standprämierung Die erste Wirtschaftsschau der Gemeinden Algund und Marling findet vom 11. bis 13. September im Peter Thalguterhaus in Algund statt. Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie unter www.lvh.it oder www.facebook.com/wsalma2015
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GROSSE MODESCHAU DER HANDBALLERINNEN AM SAMSTAG ABEND!
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HIGHLIGHTS
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n: ER e T it U e G D z AL UN ngs hr H T LG nu U A ff 18 Ö 0– 1
Algund Marling
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Marlengo
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Laatsch
Goldrain
Musikalische Kirchenwanderung mit DJ Hamala
Musikferien im Schloss Goldrain
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as Bildungshaus Schloss Goldrain organisiert nicht nur Kurse und Kongresse für Südtiroler, sondern stellt ihre Räumlichkeiten Gruppen aus ganz Europa zur Verfügung. Seit 10 Jahren machen musikbegeisterte Sänger und Sängerinnen aus Deutschland Musikferien im Schloss Goldrain. Organisiert wird diese Urlaubswoche mit Musikunterricht von der Ferienmusikschule Musica Viva, dem größten europäischen Anbieter von Musikferien für erwachsene Hobbymusiker. Von der Klassik bis Folk und Jazz wird alles angeboten und zwar an besonderen Orten von der Toskana bis zur Nordsee. Vokalexpedition – der Klang der Kirchen, so nennt sich das Kursangebot von Musica Viva im
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Foto: Heinrich Zoderer
ls ehemaliger Mesner hat Wolfgang Schöpf einen besonderen Bezug zu den Kirchen in seinem Heimatdorf Laatsch. Und er hat ein großes Herz für alle vom Schicksal leidgeprüfte Menschen. Am Samstag, den 5. September lädt er zu einem „Musikalischen Spaziergang“ mit besinnlichen Texten durch die Gotteshäuser des Ortes zugunsten der drei kleinen Kinder von Cornelia Wilhalm Lechner in Schlanders, die vor kurzem den Kampf gegen den Krebs verloren haben. Der Rundgang beginnt um 17.05 Uhr in der Pfarrkirche St. Luzius, führt weiter in die Thomas-Kapelle, in die Kirchen St. Leonhard
Hobbymusiker und Musiklehrer aus Deutschland machen seit 10 Jahren Musikferien im Bildungshaus Schloss Goldrain. Neben dem Singen werden am Nachmittag auch kleine Wanderungen zu verschiedenen Kirchen gemacht, um deren Klang zu erkunden. Schloss Goldrain. Singen, Wandern und den Klang der Kirchen entdecken, stehen im Mittelpunkt der musikalischen Expedition. Am Vormittag werden unter professioneller Anleitung der Dozentin Ute von Genat neben der Stimmbildung noch ein- und mehrstimmige Werke aus verschiedenen Epochen einstudiert. Das Repertoire reicht von mittelalterlichen Pilgerlieder aus dem Llibre Vermell über geistliche Lieder aus Barock und Romantik bis zu zeitgenössischen Kompo-
sitionen. Am Nachmittag wandert die Gruppe in Begleitung von Helga Karner entlang einiger Waalwege zu verschiedenen Kirchen im Vinschgau und im Münstertal. Neben der Burgkapelle Schloss Kastelbell wird auch die St. Veit-Kirche am Tartscher Bühel, die Pfarrkirche St. Martin in Tschars, sowie die Klosteranlage St. Johann in Müstair besucht. Höhepunkt der musikalischen Woche war ein Abschlusskonzert am 14. August in der Klosterkirche Marienberg. (hzg)
Wolfgang Schöpf, bekannt als DJ Hamala, Laatsch und St. Cäsarius. Mitwirkende sind die Gruppe „Einklang“, der Viergesang Schleis und die Gruppe ALPSOUND. Der Rundgang endet mit einem Fest in Schöpfs Stadel, von wo aus auch die von ihm als originale Miniatur gebaute Hauskapelle im Garten besucht werden kann. Schöpf, bekannt als DJ Hamala, wird humorvolle Raps vortragen, die er sich regelmäßig zusammenreimt und die er in seinem Kopf gespeichert immer griffbereit hat. Er greift politische und sozialkritische Themen auf und hält der Gesellschaft oft einen Spiegel vor. In der Einladung formuliert Schöpf folgende Zeilen: „Lustige Liadr, unterholtsome Gschichtn, coole Raps – olz isch dabei. S`Bescht isch, es kemmts olle vorbei.“ (mds)
Bronzerelief für Pfarrer Alfred Rieper enthüllt
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ischof Johannes Geißler nannte ihn „Vater der Gemeinde“. Rieper hat in der Grauner Leidensgeschichte unauslöschliche Spuren hinterlassen. Mit Tatkraft, Heftigkeit und Mut stand er der Bevölkerung zur Seite und setzte alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel ein, um den Leuten zu ihrem Recht zu verhelfen. Gefährlich wurde für ihn die Lage, als er sich zum Anführer der aufgebrachten Bauern machte. Man drohte ihm sogar mit Gefängnis. „Pfarrer Rieper hat alles probiert, alles versucht, damit die Grauner nicht das Schicksal erleiden mögen. Das hat er leider nicht erreicht. Aber was er erreicht hat ist, dass die Grauner Bürger zumindest eine halbwegs gerechte Entschädigung gekriegt haben“ sagte Bürgermeister Heinrich Noggler. Er dankte der ehemaligen Vizebürgermeisterin Karoline Gasser Waldner, die sich eingesetzt hat,
nicht nur den Kirchplatz nach Pfarrer Alfred Rieper zu benennen sondern ihn zusätzlich mit einem Bronzerelief zu würdigen und so seine Verdienste für das Oberland in Erinnerung zu halten. Für die Ideengebung bedankte sich der Bürgermeister beim Lehrer Ludwig Schöpf. Dem Künstler Erich Pircher aus Taufers i.M. ist es gelungen, für eine her- Albrecht Plangger, Karoline Gasser vorragende Persön- Waldner, Bürgermeister Heinrich Noggler, lichkeit ein hervor Schöpf Ludwig, Erich Pircher, Pfarrer ragendes (konvexes) Siegfried Pfitscher, Seelsorger Peter Porträt zu schaffen. Giacomelli und Robert Steiner Seine Arbeit wirkt sehr lebendig, sie bringt die See- aus dem Leben seines geistle des Ehrenbürgers der Gemein- lichen Lehrers und Begleiters. de Graun zum Leuchten. Anschließend segnete Pfarrer Seelsorger Peter Giacomelli Siegfried Pfitscher das Denkmit Grauner Wurzeln erzählte mal. (aw) Foto: Andreas Waldner
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Graun
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Glurns - Acht-Gipfel-Marsch
Viele Teilnehmer trotz regnerischen Wetter
Fotos zum Marsch unter www.glurns.eu
mussten. An die 50 Teilnehmer kamen aus verschiedenen Europäischen Ländern, wie der Schweiz, Österreich, Deutschland, Belgien und der Niederlande um am spektakulären Marsch teilzunehmen. Zum ersten Mal erwarteten auf der Furkelscharte nicht nur Bergretter, sondern auch zwei Trompeter die Bergsteiger und halfen mit musikalischen Klängen zum weiter wandern. Ohne größere Verletzungen und Komplikationen konnte die 19. Ausgabe des 8-Gifpel-Marsches in Glurns gefeiert werden. Der Marsch macht nun wieder eine Pause und wird im Sommer 2017 wieder veranstaltet.
Partschins/Rabland/Töll
Auf den Spuren von Joyce und Rilke
Brunnen im Mittelpunkt
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riest und Umgebung waren kurz vor Schulschluss das Ziel einer Schülergruppe des Realgymnasiums Schlanders. Die Vinschger Jugendlichen hatten sich mit der zuvor mit der Geschichte und Entwicklung dieser Hafenstadt am Schnittpunkt mehrerer Kulturen beschäftigt und erkundeten während ihres Aufenthalts, der von der Raiffeisenkasse Schlanders
Foto: „Wind“-Archiv
Schlanders/Triest
gefördert wurde, auch Palmanova, Miramare, Duino sowie die weltbekannten Adelsberger Grotten, die Tropfsteinhöhlen im slowenischen Postojna. (mt)
ie Eröffnung am „Weirachtrog“ auf der Töll hat gestern stattgefunden. Am Samstag, den 29. August steht von 14 - 18 Uhr eine Quellenwanderung begleitet vom Geologen Konrad Messner und dem Trinkwasserwart Adolf Tappeiner an. Beim „Koltenbochertrog“ heißt es am Dienstag, den 1. September ab 14.30 Uhr „Woasch nou friar...“ Die ältere Generation wird über
Foto: Erwin Bernhart
as erste Mal in der Geschichte des 8-Gipfel-Marsches meldeten sich 500 Teilnehmer für den traditionellen Volksmarsch von Glurns zum Stilfserjoch an. Am 1. August 2015 erwartete die Teilnehmer jedoch unbeständiges und regnerisches Wetter. Nichtsdestotrotz ließen sich 495 Teilnehmer die Wanderung von Glurns über acht Gipfel zum Stilfserjoch nicht nehmen und bewältigten 3.300 Höhenmeter auf einer Strecke von 33 Kilometern. 407 Teilnehmer kamen glücklich und erschöpft am Stilfserjoch an, während 88 Teilnehmer den Marsch leider früher abbrechen
Foto: „Wind“-Archiv
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Brunnen erzählen. Und am Sonntag, den 6. September gibt es ein Frühstück am Jakobsbrunnen in Rabland (Bild), mit dem Kirchenchor St. Jakob, den Rablander Schützen und dem Künstler Friedrich Gurschler. Der Bildungsausschuss Partschins veranstaltet „Partschins fließt...“ mit verschiedenen Vereinen. (eb)
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Franz-Tumler-Literaturpreis: die Nominierungen Teil 4
Petra Hofmann: Nie mehr Frühling
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Schluderns - Dorflodn
Kas+Wein Obend im Dorfladen Schluderns
Kas und Wein - Gäste mit Caroline Trafoier
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in Abend um Wein und Käse fand am Freitag, den 21.08.2015, im Bistro des Dorfladens Schluderns statt. In der abendlichen Spätsommerstimmung warteten schön gedeckte Tische und ein von Hand geschriebener Willkommensgruß und das Menüblatt auf dem Tisch. Graf Johannes Trapp begrüßte die Gäste. Die Gräfin
Göess-Enzenberg gab Einblick in das Bioweingut und die Kellerei Manincor in Kaltern. Sie freute sich, mit Alexander Agethle Käse und Wein zusammen zu moderieren - zwei Köstlichkeiten, die gut harmonieren. Es ist beiden wichtig, im Anbau und in der Herstellung der Natur gegenüber Respekt zu zollen. Beide Betriebe haben es geschafft, nach biologisch dynamischen Richtlinien
Tschars/Tomberg
Ministrantenhüttenlager der Pfarre Tschars
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ie Ministranten-Gruppe der Pfarre Tschars verbrachte mit den Betreuern Vinzenz Alber, Anna Kiem, Margret Oberthaler, Luis Platzgummer und Anna Maria Schwarz, sowie unserer „Superköchin“ Traudl Breitenberger wie schon die letzten 5 Jahre 4 herrliche Tage im Jungendhaus am Tomberg in der Gemeinde Kastelbell-Tschars. Das gemeinsame Kartenspielen, der Waldspaziergang, das Schachspiel, das Fußballspiel, das „Steckelespiel“ und das Lagerfeuer am dritten Abend ( mit der Genehmigung vom Feuerwehrkommandanten der FFW Tschars Florian Semenza-
präsidenten Herbert Blaas und an die Eltern unserer Ministrantinnen und Ministranten, welche uns mit Apfelsaft, Kirschen, Erdbeeren, Schokoladewurst, Kuchen, Muffins und Eis versorgt und uns zum Jugendhaus und wieder zurückgefahren haben. Nadja, Hanni, Waltraud Debiasi und Adelina danken wir besonders für ihre Mithilfe im Haus und bei den Aufräumarbeiten zum Schluss im Jugendhaus. Nach diesen 4 Ferientagen kehrten wir wieder mit vielen schönen Erlebnissen und Erinnerungen nach Hause zurück. Die Ministrantenleiterin, Anna Maria Schwarz Foto: „Wind“-Archiv
arl und Hermine führen inmitten eines konservativen Dorfgefüges ein unkonventionelles Leben, den bescheidenen Verhältnissen der Zwischenkriegszeit angepasst, aber durchaus fröhlich. Die Hauptfigur Hermine wird als leidenschaftlich und aktiv charakterisiert, sie lässt sich den Mund nicht verbieten und fällt als Frau im Dorf auf. Sie setzt sich durch und eckt immer wieder an, so gelingt ihr auch die Heirat mit Karl. „Bis in den Tod und darüber hinaus“ schwören sie sich Liebe und Treue. Man ahnt es schon, etwas wird diesen Wirbelwind Hermine zu Fall bringen, die politischen Entwicklungen der 30er Jahre und schließlich Hitlers Machtergreifung steuern auf das große Unglück zu. Karl leistet Widerstand, doch der Bürgermeister sorgt dafür, dass auch er als Soldat der Wehrmacht in den Krieg ziehen muss. Hermine tobt und die Ungewissheit und Sorgen nagen an ihr, sodass sie sich gänzlich verändert. Darunter leiden vor allem die Söhne Paul und Dieter, die ihre Grobheit und Verzweiflung am meisten zu spüren bekommen. Eine Karte von der Front kommt: „Warte auf mich, dein Karl.“ Hermine hofft, doch die Lesenden ahnen, dass es in Hermine nie mehr Frühling werden wird. Die Sprache passt sich an den schmucklosen Alltag an, sie ist karg und direkt. Mit „Nie mehr Frühling“ ist Petra Hofmann ein packender Debütroman gelungen, der die Schrecken des Krieges von einer anderen Seite beleuchtet und darlegt, wie Hermine vor Liebe wahnsinnig wird. Maria Raffeiner
Foto: Brigitte Alber
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Weine und Käse ohne Chemie mit guten Ergebnissen herzustellen. Alexander Agethle erzählte von der Käseherstellung aus eigener Milch in seinem Familienbetrieb in der Hofkäserei Englhorn in Schleis. Er hatte ein Kuhhorn mitgebracht und erklärte die ursprüngliche Dynamik der Kuhherde, die Hörner tragen wie auf seinem Hof. Die Gäste verkosteten regionalen Bio-Käse von der Hofkäserei Englhorn und weiße und rote Weine von Manincor. Alexander Agethle und die Gräfin gingen von Tisch zu Tisch und gaben die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch. Caroline und Harald Trafoier und ihrem Team ist es gelungen, den Gästen einen Genussabend für alle Sinne zu bieten. Es war eine Besonderheit, die regionalen Spezialitäten Käse und Wein in Bioqualität zu verkosten. Sie haben eine Möglichkeit gezeigt, ihrem Motto „Biolougisch, guat und dosig“ gerecht zu werden. (ba)
to und der Forststation Latsch) gehörten zu den wichtigsten Abläufen unserer Ferientage. Animateur Matthias Gabl konnte die Ministrantinnen und Ministranten mit seinen Einlagen: Schatzsuche, WerwölfeSpiel usw. voll begeistern und zum Mitspielen animieren. Ein besonderer Dank geht an unseren Pfarrgemeinderats-
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Kortsch
Bauernjugend Göflan gewinnt Feuerwehr Wandertrophäe in Kortsch
Foto: „Wind“-Archiv
Favoriten die“ Bauernjugend Göflan“ hatten durch die nasse Straße zwar leichte Probleme beim Start, konnten aber doch mit einigem Vorsprung den dritten Sieg in Folge einfahren. Somit bleibt die Wandertrophäe
Siegerehrung mit der Gruppe Bauernjugend Göflan 1. Platz
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m Samstag den 08. August wurde im Rahmen des Sommerfestes der FF Kortsch bereits das 9. Südtiroler Tankerziehen ausgetragen. Trotz des vorangegangenen Regen lieferten sich einige Gruppen vor zahlreichem Publikum ein spannendes Ren-
nen , um die begehrte Wandertrophäe. Das 12 Tonnen schwere Tanklöschfahrzeug der FF Kortsch musste mit jeweils 6 Mann, oder 8 Frauen aus dem Stand über eine Strecke von 15 Metern gezogen werden. Die letztjährigen
1. Platz 2. Platz 3. Platz 4. Platz 5. Platz 5. Platz 6. Platz 7. Platz 8. Platz 9. Platz 10. Platz 11. Platz
nun in der Hand der Bauernjugend Göflan. Im Laufe des Abends konnte der Kommandant Rudi Lechthaler bei der Siegerehrung folgendes Ergebnis bekannt geben:
Bauernjugend Göflan Zeit: Feuerwehr Eyrs Die Berger Buabm FF Schlanders Die Eselgruppe FF Tschars Bauernjugend Kortsch Schweiter Motorradfreunde FF Backnang Bauernjugend Kortsch ASV Kortsch FC Nix -Jugendgruppe
20:94 sec. 23:65 sec. 23:98 sec. 25:51 sec. 27:30 sec. 27:46 sec. 28:75 sec. 28:33 sec. 28:49 sec 28:75 sec. 30:65 sec. 45:77 sec.
Für die Bereitstellung der Preise und Pokale wird der Südtiroler Sparkasse Schlanders, dem Gasthof Sonne und der Bar Rita in Kortsch, dem Fischerteich Brugg, der Metzgerei Kiem in Kastelbell, der Fa. Getränke Karner, der Obstgenossenschaft GEOS, sowie dem Bahnhofsgrill in Schlanders, recht herzlich gedankt.
pr-info ZEROCAL STEVIA
Die natürliche Zuckeralternative Die natürliche Zuckeralternative: ZEROCAL STEVIA WIE SETZT SICH ZEROCAL STEVIA ZUSAMMEN? ZeroCal Stevia ist eine Mischung aus dem Zuckeralkohol Erythrit und den Steviolglykosiden der Steviapflanze. WERDEN STEVIOLGLYKOSIDE GEWONNEN? Steviolglykoside sind ein komplett natürliches, pflanzliches Produkt, welches durch die Herauslösung aus den Steviablättern gewonnen wird. WIE WIRD ERYTHRIT GEWONNEN? Erythritol wird aus dem natürlichen Rohstoff Glukose hergestellt. Durch einen Fermentationsprozess, ähnlich dem Reifen von Obst oder Käse. KANN ZEROCAL VON DIABETIKERN VERWENDET WERDEN? ZeroCal erhöht nicht den Blutzuckerspiegel und hat auch keinerlei Einfluss auf die Ausschüttung von Insulin. Deshalb kann ZeroCal ohne Bedenken von Diabetikern verwendet werden. WIEVIELE KALORIEN HAT ZEROVAL? ZEROCAL ENTHÄLT = KALORIEN: Gewöhnlicher Haushaltszucker besitzt 400 Kalorien pro 100 Gramm. ZeroCal eignet sich auch hervorragend für eine kohlenhydratarme Ernährung. IST ZEROCAL DAS GLEICHE WIE SUCRALOSE ODER ASPARTAM? ZeroCal ist im Gegensatz zu Sucralose und Aspartam 100 Prozent natürlich. Sucralose und Aspartam sind, wie die meisten auf dem Markt erhältlichen Süßungsmittel, künstliche Produkte, die im Labor hergestellt werden.
Kristalliner Zuckerersatz mit 0 Kalorien
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Foto: Ferienregion Latsch-Martell
Latsch Goldrain Morter Tarsch St. Martin Latsch Goldrain Morter Tarsch St. Martin
Veranstaltungen
Do. 03.09.15 20.30 Uhr
So. 06.09.2015 10.00 Uhr Sa. 12.09.15 10.00 Uhr Fr. 18.09.15 20.00 Uhr Sa. 26.09.15 7.00 Uhr Sa. 26. und So. 27.09.2015 10.00 Uhr
Abendkonzert
der Bürgerkapelle Latsch im Musikpavillon
Almabtrieb
in Martell
Almabtrieb in Tarsch Konzert der Musikkapelle Tarsch „Micheli“ Markt im Martelltal
Latscher Waldele
Alles wild! Kulinarik, Fashion & mehr
Das Wichtigste von allem ist die innere Überzeugung. Das „in-sichhineinhorchen“, ob es sich gut, stimmig anfühlt, oder eben nicht. Anders ausgedrückt – ich darf hiermit eines meiner Lieblingszitate anbringen: „Wenn das Vertrauen fehlt, dann nützt das ganze Reden nichts“. Also, sparen wir uns so manchen intensiven Endlos-Dialog und lassen Fakten sprechen. In meinem Metier meint dies die Weichheit der Qualität, die exakte Schnittführung und das angenehmes Wohlgefühl, sobald Leoni Claudia man ein Kleidungsstück das erste Modefachfrau mal überzieht. Farb-Typ-Stilberaterin bei Mode Leo-Latsch Manche Menschen verabschieden sich in den nächsten Wochen eher schwer, von all der Leichtigkeit, die der zur Neige gehende Sommer uns beschert hat. Einige liebgewonnene Lebensgewohnheiten weichen so langsam wieder. All das „aussen und draussen“ kehrt sich ganz zart wieder nach innen. Ich habe zum Beispiel seit Monaten den Fernsehapparat nicht mehr eingeschaltet, weil für mich kein Programm so spannend sein kann, wie der allabendliche Blick von unserer Terrasse hinaus in die Natur. Das letzte Regen-Wochenende hat mir einen äußerst interessanten Film beschert. Ich habe dieses Schauspiel so richtig genossen, gilt es doch auch hier das qualitativ Hochwertige heraus zu holen, neben sehr viel Mäßigem und Niveaulosem. So bedeutet Qualitätsdenken eben für jeden etwas anderes. Meine Erfahrung im Laufe der Jahre hat mich jedenfalls gelehrt: „Weniger ist mehr“ in fast allen Bereichen. In dem Sinne, darf ich Ihnen eine schöne Zeit wünschen, ob auf Wanderungen in der herrlichen Natur oder auf Ihrer letzten „Schnäppchentour“ der Saison. Herzlichst, Ihre Claudia P. Mode Leo in Latsch
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26 /Jugend/
Vinschgerwind 17-15
27.08.15
Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 29.08.15 ab 18.00 Uhr Lustig Lustig The Challenge Ö Fr. 04.09.15 von 17.00 bis 8.00 Uhr Lan Party Anmeldung erforderlich JuZe Freiraum Schlanders Ö Sa. 29.08.15 ab 18.00 Uhr Kochen im Treff Ö Fr. 04.09.15 ab 19.30 Uhr Kinoabend Jugendzentrum JuZe Naturns Ö Ab Mo. 31.08.15 Öffnungszeiten: Mo, Mi, und Fr. 15.00 – 21.00 Uhr Di. 17.00 – 21.00 Uhr Sa. 15.00 – 19.00 Uhr Ö Fr. 04.09.15 ab 17.00 Uhr JuNwa Abschlussfeier Ö So. 06.09.15. ab 16.00 Uhr JuZe Suntig
Mädelscamp, Buabmcamp & Fischercamp
Shuttle ins Schnals Seit kurzem engagiert sich der Jugendtreff Schnals dafür, dass die Schnalser Jugend nach Festivalsbesuchen wieder sicher ins Schnalstal kommen. Für die Mitglieder im Jugendtreff werden Shuttlefahrten angeboten. Es funktioniert ganz einfach: Jugendliche teilen dem Treff mit wann sie ein Shuttle benötigen, der Shuttle wird organisiert und die Jugendlichen kommen günstig und sicher nach Hause. Interessiert? Kommt vorbei und fragt nach.
Bei super Wetter konnten heuer das Mädchen- und Buabmcamp, zeitgleich das Fischercamp stattfinden!!! Zu elft gings in der zweiten Juli- Woche zu den drei Mädelstagen voller Workshops, Bogenschießen, leckerem Essen & Reifen fahren… In der Woche darauf gings dann zu 14. zum Bubencamp, weitere 4 kamen mit zum Fischercamp auf den Pfaffenseen, drei Tage jumpen, Bogenschießen, Comicworkshop, Kuhhandel und vieles mehr stand auf dem Programm bei den Jungs, die Fischer kamen täglich mit frischem Fisch zurück zum Camp. Ein großes Dankeschön gilt dem Plantapatsch-Team für die Geduld & Gastfreundschaft, dem sport&well für die Möglichkeit und Unterstützung, und, dass wir nun schon den zweiten Sommer willkommen waren!
Die Jugendtreffs im Oberland stellen sich vor In der Gemeinde Graun gibt es zwei Jugendtreffs: „Juze“ Hoad in St. Valentin und einen Treff in Reschen. Beide werden von ehrenamtlichen HelferInnen und von einer Jugendarbeiterin betreut. Dazu gibt es noch den Jugendraum „Enjoy“ in Graun, der nur von freiwilligen Betreuern geführt wird. Sie alle bieten Freiräume für Jugendliche, in denen sie so einiges erleben können: mit Freunden treffen, Musik hören, kochen, chillen, Billard und Calcetto spielen und vieles mehr. Die Öffnungszeiten während der Schulzeit sind samstags von 19.00 – 22.00 Uhr. Komm doch einfach mal vorbei! Wir freuen uns auf dich! Die Teams der Jugendtreffs Oberland!
27.08.15
Vinschgerwind 17-15
/Jugend/ 27
Martell
Naturnser und Schnalser Jungmusikanten im Martelltal ie bereits im vergangenen Jahr brachen auch heuer die Jugendkapellen von Naturns und Schnals gemeinsam zu einigen Tagen voller Musik, Spaß und Abenteuer auf. Am Mittwoch, 29. Juli 2015 starteten insgesamt 29 Kinder und Jugendliche unter der Aufsicht von Daniel Götsch und Charlotte Rainer, samt einigen jungen (und jung gebliebenen) Mitgliedern der Musikkapellen ins hintere Martelltal. Die Groggalm beim Marteller Biathloncenter diente als Herberge und so wurde wetterbedingt nicht nur in den Zelten sondern auch in den hervorragenden Räumlichkeiten der Groggalm übernachtet. Nachdem die Zelte aufgebaut wurden klangen auch schon die ersten Töne durchs Martelltal. Geprobt wurde in den verschiedensten Zusammensetzungen und so konnten alle ihr Können in Holz- und Blechbläserensembles, in der Schlagzeuggruppe und auch gemeinsam im Orchester unter Beweis stellen. Dies wurde dann am Samstag, 2. August stolz dem zum kleinen Abschlusskonzert erschienenen Publikum präsentiert. Neben dem Musizieren standen aber vor
Foto: „Wind“-Archiv
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Neben dem Musizieren standen aber vor allem Spaß und die Gemeinschaft im Mittelpunkt
allem Spaß und die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Bei gemeinsamen Spielen im Freien und einer Wanderung auf die Zufallhütte kam dies sicherlich nicht zu kurz. Auch ein nächtliches Lagerfeuer durfte natürlich nicht fehlen und so wurde bei einem flackernden Feuer mit Gitarrenbegleitung lauthals gesungen und gelacht. Nach vier Tagen voller Regen und Sonnenschein, köstlichem Essen
und die gemeinsame Begeisterung für die Musik kehrten alle mit vielen schönen Erinnerungen nach Hause zurück. Wir bedanken uns auf diesem Wege für die Hilfe aller Beteiligten und jene, die sich das größte Dankeschön verdient haben, die Leiter der Jugendkapellen, dürfen auf ein gelungenes Sommercamp zurückblicken. Julia Wellenzohn
Martell
Nirgendwo scheint der Mond so schön wie in Afrika is auf den letzten Platz war der Theatersaal des Bürgerhauses von Martell am 7. August besetzt. Die sechste Ausgabe des „Kindersommers Martell“ fand in einer mitreißenden Theateraufführung einen wirklich krönenden Abschluss. 27 Kinder, vom Kindergarten- bis ins Mittelschulalter, begeisterten die Anwesenden des Bürgersaales Martell mit ihrem schauspielerischen Talent. „Kwela, kwela!“ war der Titel des Stücks, welches auf die Initiative von Fabian Fleischmann hin, dem pädagogischen Leiter des Kindersommers, über eine zweiwöchige Zeitspanne, mit Unterstützung des Betreuerteams, von den Kindern einstudiert wurde. Es geht um eine Horde afrikanischer Tiere, die aufgrund einer langen Dürreperiode an Wasserknappheit leidet und eine Lösung für das Problem finden muss. Sogar Südtiroler Tiere werden als Unterstützung eingeflogen- Ein spannendes Abenteuer beginnt, welches glücklicherweise für alle Beteiligten ein gutes Ende nimmt.
Musikalisch begleitet wurde der Kinderchor, der unter der Leitung von Fabian Fleischmann stand, durch eine fünfköpfige Band. Daniel Götsch arrangierte in hingebungsvoller Arbeit die Musik der Theateraufführung, die zwischendurch auch über den musikalischen Tellerrand der Vorlage hinausblickte und Pop-Lieder, wie etwa ein Revolverheld-Song, sowie traditionelle Südtiroler Klänge enthielt. Neben der herausragenden Leistung der Musiker ist auch die der drei Solosängerinnen zu nennen, welche das Publikum durch ihren live-Gesang ins Staunen versetzten. Foto: Renè Holzknecht
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Die Vorlage für das Theater war ein afrikanisches Märchen, Grundtext und Notensatz stammen aus der Feder von Andreas Schmittberger und wurde von Fabian Fleischmann, durch die Beigabe von Tanzeinlagen, weiteren Rollen, sowie neuen Textpassagen, mit einer ordentlichen Brise Charme und Witz gewürzt. „Das Stück soll die Kinder darin sensibilisieren, dass fließendes Wasser nicht in allen Teilen der Erde eine selbstverständliche Ressource ist“, meint Fabian Fleischmann und konfrontiert die Kinder dadurch spielerisch mit wichtigen interkulturellen Problemen.
Auf meine Frage hin, was denn die berührendsten Momente beim Arbeiten mit Kindern seien, antwortete Fabian zufrieden: „Vor allem ist es schön, wenn uns die Kinder mit einem Lächeln begegnen und sagen:‘wir freuen uns auf das nächste Jahr...spielen wir wieder Theater‘?“ Wir hoffen schon! (pia)
28 /Kultur/
Vinschgerwind 17-15
27.08.15
Der Foto-Samurai Fotoausstellung im Schlanderser Kulturhaus Alle zwei Wochen, am Donnerstag, warten wir auf Giannis Bild im Vinschger WIND, wie auf den Sonnenaufgang. Wo wird Apollo, die göttliche Sonne, ihre nächste Hochzeit feiern? Also Apollo, der Lichtgott, vermählt sich mit Geschöpfen unserer Welt, mit Gletschern und Bergspitzen am liebsten, aber auch mit Bäumen, Schafen, Flüssen, Quellen, Nymphen ... das sind weibliche Wesen, die sich im Wasser verstecken, auch im Schnee oder in den Wolken. Giannis Adlerauge, sein übergroßes Teleobjektiv, legt ihm alles vor die Füße. Und er klettert überall hinauf. Von der Grauwand im innersten Schnalstal blicken wir mit kühnem Auge über das Taschl Jöchl und Schlandrauntal auf die Marmorwände der Göflaner Alm. Weil er genauer hinschaut und mit Hilfe von Apollos Lichtkunst eine neue Welt erschafft. Verwirrend und herausfordernd. Vom Zaytal aus blicken wir auf Seilschaften, die insektengleich über mächtige Eiswülste kriechen. Es sind fromme Bergpilger, die sich der heiligen Ortlerspitze nähern. Große Räume werden spielerisch verschoben und neu zusammengefügt. Sie werden Kulissen einer ungewohnten Landschaft. Wo ist das? Was ist das? Verwirrend und herausfordernd. Der Gianni freut sich über solche Fragen. Hans Wielander
27.08.15
Oft sind Giannis Bilder voller Ironie. Vor allem, wenn er Bilder kombiniert, wie die beiden Bilder unten. „Ich bin meine Bilder“, sagt der Gianni und übt sich darin auch in Selbstironie, wie im Bild links. Sich selbst seine Dias umhängend gleicht das Bild Giannis einem Samurai in voller Rüstung. Die Fotos, die Gianni Bodini macht, sind seine Rüstung, sein Schutz, sein Selbstschutz. Imposant auch. Dabei hat er es vor allem mit Zartem zu tun, mit Licht und Schatten. Licht und Schatten sind die Elemente, aus denen Gianni seine Werke formt. Licht und Schatten wechseln im Laufe des Tages, lassen Landschaften und Dinge immer wieder anders aussehen. Gianni gelingt es, Augenblicke dann einzufangen, wenn Licht und Schatten für ihn stimmig sind. Das erfordert zuweilen in Allerhergottsfrüh genau dort zu sein, wo Licht und Schatten jene Hochzeit feiern, die Gianni dann im Bild nach Hause bringt. Dazu kommen die Motive, der Inhalt der Bilder. Gianni kennt den Vinschgau, kennt die Landschaft, kennt Aussichtspunkte. Und er kennt den jahreszeitlichen Wechsel und den Tageslichtwechsel. Dieses Gemisch machen die Bilder von Gianni unverwechselbar. Etwas Entscheidendes kommt hinzu: Gianni Bodini beherrscht die Kunst des Weglassens. Seine Bilder sind klar, in der Aussage kompakt, komprimiert. Oft auch verwirrend. Obwohl, auch das sieht man den Bilder an, Bodini stets um Ordnung bemüht ist. Um
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/Kultur/ 29
grafische Ordnung. Gianni ist in vielen Bildern Grafiker mit klaren Linien, mit klarer Aufteilung. Mitten in diese strengen Kompositionen lässt der Gianni Gegensätze hineinplatzen. Beim Betrachten atmet man fasziniert auf. Gianni gelingt damit eine oft brutale, eine unverwechselbare Ästhetik. Keine Kompromisse kennt Gianni bei seinen Bildern. Entweder die sind im Kasten, sonst geht er nochmals hin. Computergestütztes Nacharbeiten ist ihm fremd. Die Bilder bleiben so, wie sie vor Ort geschossen worden sind. Basta. Erwin Bernhart
Im Schlanderser Kulturhaus Karl Schönherr gibt es demnächst eine Fotoausstellung von Gianni Bodini. Das Motto: Gianni Bodini „Ich bin meine Bilder“ Bilder aus dem Vinschgau. Die Eröffnung ist am Freitag, den 4. September 2015 um 19.00 Uhr. Die Ausstellung geht bis zum 24. September 2015 und sie ist von Montag bis Freitag von 10 - 12 und von 16-18 Uhr zugänglich, am Samstag von 18-20 Uhr
Burgeiser Kirchtag 30 /Sonderthema/
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Sagra di Burgusio
5. & 6. September 2015
Samstag, 05. September: Eröffnungsparty der Schützen im Schulhof neben dem Kulturhaus
Sonntag, 06. September: Kirchtagsfest am Oberdörferplatz (Bar Gerda)
ab 10 Uhr: Musikkapelle Burgeis ab 13 Uhr: Obervinschger Böhmische ab 17 Uhr: Gruppe OlmanRausch
le n g e e i n k p a s n f r i e h Fisc Schm Kind Auf Euer Kommen freuen sich die Schützen, Imker, Chor und Sportverein Burgeis!
27.08.15
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/Gesellschaft/ 31
Burgeis
Ausgangspunkt vieler Wanderungen urgeis, mit knapp 852 Einwohnern der zweitgrößte Ort in der Gemeinde Mals, hat den schönsten und größten Dorfbrunnen im Vinschgau. Eingerahmt von vorbildlich restaurierten Gebäuden ist der ehemals vor allem als Viehtränke genutzte Brunnen heute begehrtes Fotomotiv von Gästen und von Radfahrern, welche die Via Claudia Augusta, also den Vinschger Radweg befahren. Auch nutzen die Radfahrer das Angebot, aus gleich zwei Brunnenrohren, was im Vinschgau selten ist, fließendes Wasser in ihre Radflaschen aufzufüllen. Eine Statue des hl. Michael überwacht mit flammendem Schwert und Waagschale mit Mühlstein und Mensch Platz und Brunnen. Der Dorfplatz von Burgeis ist mit seinem imposanten Brunnen ein Kraftort. Ausgangs- und Rückkehrort ist der Platz zu vielen Wanderungen. Zwei davon wollen wir unseren LeserInnen empfehlen, eine kurze und eine längere. Eine kurze Wanderung mit dem Bergsee oberhalb von Burgeis, die Einwohner nennen den Bergsee „Seali“, als lohnendes Ziel führt über die Örtlichkeit Plavinna, direkt am Brunnen abzweigend und gut beschildert. An der Sonnenflanke oberhalb von Burgeis führen mehrere Kehren eines leicht begehbaren Steiges zum kleinen, natürlichen Bergsee. Sonnenbaden, lesen, ruhen ermöglicht dort die schallgeschützten Mulde, in der sich der See befindet. Selbst Motorradfahrer, die auf der Vinschger Hauptstraße nach den Kehren Gas geben, werden völlig ausgeblendet. Ein Abschalten in der
Foto: www.mals-leben.com
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Natur wird dort Wirklichkeit. Der Rückweg erfolgt auf gleichem Steig wie der Aufstieg. Eine längere Wanderung ist jene, die durch das Kloster Marienberg in Richtung St. Stephan über Verschlei bis zur „Klostersäge“ führt. Es ist derselbe Aufstieg zum „Seali“ über den Ortsteil Plavinna. Nach wenigen Kehren führt der neu angelegte Sonnensteig links abzweigend zum Kloster Marienberg (allein das Kloster, dessen Kirche und das Museum, können schon Erholungsziel sein). Nach dem Durchschreiten des Klosterhofes biegt ein kleiner Steig rechts in den Laubwald und nach dem Überqueren der Straße wandert man Richtung St. Stephan. Dort beginnt der Wanderweg „Verschlei“, der bis hinein zum Schlinigerbach wunderbare Abwechslungen bietet: Die Aussicht in den oberen Vinschgau ist umwerfend. Die Vegetation spiegelt die mi-
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Die SinggemeinschaftBurgeis am Dorfbrunnen. In Burgeis wird gerne musiziert - die Gründung der Musikkapelle geht auf das Jahr 1818 zurück. Die Musikkapelle und die Obervinschger Böhmische werden am Sonntag, den 6. September das Kirchtagsfest am Oberdörferplatz bei der Bar Gerda musikalisch umrahmen.
kroklimatischen Bedinungen eindrucksvoll wieder. Nach üppigen, wassergenährten Laubmischwäldern geht die Natur in karge, dafür intensiv duftende Föhrenbestände über. Wasser- und Nährstoffreichtum wechseln zu Wasserarmut und Sonnenplätzen. Die Ortschaft Schleis direkt zu Füßen und den berühmten Polsterhof vis a vis wandert man bis zu schattenintensiven Fichten- und Lärchenwäldern bis zur Brücke an der „Klostesäge“. Eine Rundwanderung zum Polsterhof nach Schleis und von dort bergseits zurück nach Burgeis bietet sich an (nur für konditionsstarke Wanderer). Wenn der Hinweg „Verschlei“ gefallen hat, wählt man denselben Rückweg bis zum Dorfplatz von Burgeis. Dauer der gesamten Wanderung etwa 4 Stunden. Bis zum größten Brunnen im Vinschgau zurück. Erwin Bernhart
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WebTeam2000 Hier klappt es mit dem Service! „Bei uns wird ein vorinstalliertes Gerät prinzipiell nicht empfohlen“, betont Claudio Donati von WebTeam2000. Der Geschäftsführer des Computer-Fachgeschäftes in der Göflanerstraße in Schlanders rät von vorinstallierten Geräten dringend ab. Der Grund: Die eigenen Bedürfnisse gilt es bei einem Computerkauf zu berücksichtigen und das Gerät optimal abzustimmen. „Es ist wichtig die Software zu „entmüllen“ und zu optimieren, auch sicherheitstechnisch, ganz einfach damit der Computer schnell, stabil und zuverlässig arbeitet“, sagt Donati. Vor allem auf eine effiziente Wiederherstellungsmöglichkeit sollte nicht verzichtet werden. Optimiert man das Gerät nicht, läuft man Gefahr, dass der Computer langsam und „träge“ wird. Grundsätzlich gilt: Wenn man in Hard- und Software gut investiert, dann minimieren sich auch die Probleme nach einem Kauf. Sollte es dennoch Schwierigkeiten geben, dann ist es natürlich von Vorteil, wenn man einen Ansprechpartner vor Ort hat, um diese möglichst schnell zu lösen. Deshalb hat sich die Fa. Webteam 2000 auf einem garantiert zuverlässigen KUNDENSERVICE spezialisiert.
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pr-info Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders
Bunter Kulturherbst 2015 Im Herbst 2015 erwartet die Besucher/innen des Kulturhauses Karl Schönherr Schlanders wieder ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Konzerten, Musicals, Tanzdarbietungen, Ausstellungen, Kinofilmen und Theater.
Riccardo Meneghini
Am Freitag, 4. September 2015 wird um 19 Uhr im Foyer des Kulturhauses eine große Fotoausstellung von Gianni Bodini eröffnet. Der Schlanderser Ausnahmefotograf zeigt Momentaufnahmen aus dem Vinschgau und stellt gleichzeitig den dazu erschienenen Fotoband vor. Die Ausstellung kann bis zum 24. September besichtigt werden. Vier weitere besondere Kulturveranstaltungen zwischen dem 11. September und 1. Oktober können mit einem günstigen Herbst-Abonnement (€40) besucht werden. Am Freitag, 11. September um 20 Uhr gibt der Südtiroler Musiker Daniel Moser zusammen mit der Gruppe Woody Black 4 ein stimmungsvolles Jazzkonzert. Das Jazz-Bassklarinettenquartett spielt vorwiegend klassisch melodiöse Jazz-Stücke, aber auch einige schräge Eigenkompositionen. Eine Woche später, am Samstag, 19. September zeigt der Trentiner Ausnahmetänzer Riccardo Meneghini zusammen mit der sizilianischen Tänzerin Giulia Piana während einer Langen Nacht des Tanzes ab 19.30 Uhr beeindruckende Tanzchoreografien. Die Performance „Anima/Animus“ (bei gutem Wetter auf dem Kulturhausplatz) sprüht vor Energie, Bewegung und Rhythmik, und in der Solo-Performance „Je me souviens/Ich erinnere mich“, die einer verstorbenen Kollegin gewidmet ist, stellt Riccardo Meneghini seine einzigartige Körperbeherrschung unter Beweis. Als besondere Zugabe bieten die beiden Profitänzer am Donnerstag, 17. September um 20 Uhr einen Tanz- und Bewegungsworkshop für Interessierte an. Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung im Kulturhaus ist aber erforderlich. Mit ausdruckstarken Choreographien, farbenprächtigen Trachten, beeindruckenden Rhythmen, schwungvollen Tänzen und einprägsamen Melodien wird das Sorbische Nationalensemble am Donnerstag, 24. September ab 20 Uhr das Publikum begeistern. Ihr neues Programm „Der Slawen Seele“ bringt die Kultur und das Lebensgefühl der Sorben, dieser in Sachsen lebenden slawischen Minderheit, eindrucksvoll auf die Bühne.
Gianni Bodini
Woody Black 4
Schwung, gute Laune, Evergreens und Schlager der 50er Jahre verspricht am Donnerstag, 1. Oktober das Musical „All You Need Is Cheese“. Diese preisgekrönte Musicalproduktion des Kölner Theaters „die Baustelle“ lebt von Twist und Rock’n‘Roll sowie von Ohrwürmern wie „Lollipop“, „Que sera, sera“, „Rote Lippen soll man küssen“ oder „Schöner, fremder Mann“. Beginn: 20 Uhr. Am Donnerstag, 15. Oktober um 20 Uhr gastiert dann auf Einladung des Südtiroler Kulturinstituts das Maxim Gorki Theater Berlin im Kulturhaus. All diese Kulturveranstaltungen werden unterstützt von der Marktgemeinde Schlanders, dem Amt für Kultur der Autonomen Provinz Südtirol, der Raiffeisenkasse Schlanders, der SEL und der Stiftung Südtiroler Sparkasse sowie von zahlreichen Schlanderser und Vinschger Betrieben. Eintrittskarten und das Herbst-Abo sind im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr in Schlanders in der Göflanerstr. 27 erhältlich.
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Das Aktiv Hotel Edelweiss in Reschen nach dem gelungenen Umbau mit viel Holz von vorgegrauter Fichte
Umbau in Rekordzeit
Aktiv Hotel Edelweiss und Restaurant in neuem Glanz von Andreas Waldner
S
eit 1969 gibt es das Hotel Edelweiss in Reschen. In der Zwischensaison 2015 erhielten der Gastbetrieb, Elly’s Bar, Juwelier und Deco Raffeiner und der Bergstadl eine Rundum-Moderni-
sierung mit Erweiterung und gewinnen dadurch Anziehungskraft und neuen Flair. Auf dem Seenplateau im Grenzdorf Reschen ist zwischen fünfzehntem April und erstem August die Gaststätte Edelweiss der Familie Raffeiner in das moderne Aktiv Hotel Edelweiss ver-
wandelt worden. Behaglichkeit und Genuss mit Stil und Herz, gepaart mit klarer Fernsicht, frischer See- und Schneeluft, begeistern hier nun Individualurlauber, Paare, Familien und Best Ager zu jeder Jahreszeit. Das neue Edelweiss, geplant vom Architekt Robert Folie, be-
sticht in der architektonischen Sprache mit klarem Design und Linearität. Nachhaltige Baustoffe wie Holz und Glas wurden als örtliche traditionelle Materialien in eine moderne Formensprache interpretiert. Die Balkone wurden aufgrund des „Vinschgerwindes“ als ge-
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Wir bedanken uns bei der Fam. Raffeiner für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit Fertigung und Montage der gesamten Außen-, Innenwände und Geschoßdecken in Holzbau inkl. Dachstuhl, Terrassenböden und Fassadenverkleidung
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Fotos: Andreas Waldner
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die Aussicht vom Wellnessbereich auf den Reschensee und auf die umgebenden Bergspitzen; rechts oben: die gemütliche Longue; rechts unten: eines der geräumigen und modern eingerichteten Zimmer im neuen Edelweiss schützte und teilweise als geschlossene Loggen ausgeführt. Dadurch vermittelt die Erneuerung ein anregendes Gefühl von Individualität und Wohlbefinden. Im Innenbereich des Gastbetriebes wurden Treppenhaus und Gänge renoviert und ein Aufzug eingebaut. Hotelhalle und Rezeption wurden komplett umgestaltet und vergrößert. Auch das Restaurant erscheint mit seiner Hinterstube in neuem Glanz. Die umfangreichste Änderung fand aber in den Hotelzimmern statt: neue komfortable Zimmer in verschiedenen Größen mit eleganten und gemütlichen Ausstattungen wurden eingerichtet. So sind zum Beispiel die Fa-
miliensuiten in der Größe von 32 bis 45 m² mit 2 abgetrennten Schlafzimmern, einer komfortablen Sitzecke und Balkon mit TV, Safe und Badezimmer mit Dusche/WC ausgestattet. Die komfortable Panoramasuite mit 40 m² bietet hingegen eine großzügige Terrasse mit herrlichem Panoramablick auf den Reschensee. Sie verfügt über eine Sitzecke, einen begehbaren Schrank, TV, Safe und einem Badezimmer mit Dusche/ WC und selbstverständlich über kostenloses WLAN. Das Highlight im neuen Haus ist die Dachterrasse mit großzügigem Ruheraum und Finnischer Bio-Panoramasauna aus Zirmholz mit traumhaftem Seeblick.
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Die Hoteliersfamilie RaffeinerMall mit den Töchtern Milena und Madea
Eröffnungsfeier im neuen Edelweiss Am 1. August um 17.00 Uhr war es soweit: Aufgeregt, stolz und überglücklich empfing die Hoteliersfamilie Raffeiner-Mall Nachbarn, Partner, Freunde, Verwandte und Kollegen in der Lounge. „Es freut uns, dass ihr alle gekommen seid, um mit uns unser Lebenswerk einzuweihen!“ „So ein Projekt lässt sich nur mit starken Partnern und guten Freunden realisieren“ In ihrer emotionalen Eröffnungsrede bedankte sich Petra
vor allem bei ihrer Familie, den Partnern, den Freunden und Nachbarn. „Es war kurz und heftig, es war eine intensive Zeit mit vielen Begegnungen, Gesprächen und Emotionen“, beschrieb sie die Bauzeit, die vergangenen 12 Wochen. „Es war, wie einen Rucksack auf einen Berg zu tragen. Immer, wenn er zu schwer geworden ist, war jemand zur Stelle und hat ihn ein Stück getragen. Besonders schön war es, meine Geschwister hinter meiner Fa-
Fertigbäder in Leichtbau Bagni prefabbricati leggeri Prefabricated bathrooms
info@sanika.it www.sanika.it
milie zu wissen“. Ganz besonders bedankte sich Petra bei ihrer Schwester Miggi: „Ohne ihr war nix gongen.“ Und auch bei ihrem Patenkind Pierre bedankte sich Petra für seine Hilfe. Für die Mutter, die während der Bauzeit in Schlanders wohnte, wurde eine Kleinwohnung im ersten Stock eingerichtet. „Wir hoffen, dass du dich wieder Daheim fühlst.“ Ein leuchtendes Beispiel von Nachbarschaftshilfe lieferten Gäste, die zum Abbruch anreisten, Freunde,
die Abends noch die Bohrmaschine in die Hand nahmen und Frauen aus Reschen und Umgebung, die mit Besen und Kübel und Staubhuder ins Hotel kamen und die Endreinigung besorgten. Das hat die Hotelbesitzer besonders berührt. Petra nannte sie einfach die „Edelweiß-Engel“. „Wenn du mir zum ersten Mal den Plan gezeigt hast, dachte ich mir: das ist ein Wahnsinnsprojekt“, sagte Bürgermeister Heinrich Noggler. „Und das al-
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Fotos: Andreas Waldner
links: Verwandte, Freunde, Nachbarn, Wirtskollegen und Handwerker bei der Eröffnungsfeier, ganz rechts Emma Paulmichl-Mall unten v.l.: Mutter und Hotelgründerin Margarete; Petra Raffeiner mit Architekt Robert Folie; Pfarrer Siegfied Pfitscher und Don Klaus Rohrer; die Hoteliersfamilie mit BM Heinrich Noggler und HGV-Präsident Manfred Pinzger
les möchtet ihr in so kurzer Zeit durchziehen. Das ist fast nicht möglich. Und jetzt steht man da und muss wirklich den Hut ziehen. Da habt ihr wirklich eine hervorragende Arbeit gemacht. Ich hoffe, dass weitere Betriebe eurem Beispiel folgen“. Die Modernisierung des „Edelweisses“ hätte Signalwirkung, ist HGV-Obmann Pinzger überzeugt. Es sei wichtig, dass Akzente gesetzt werden und
auch von der Architektur her etwas Besonderes geschaffen werde. „Euch ist es gelungen, in relativ kurzer Zeit, eine Meisterleistung zu vollbringen“. Der designiert Pfarrer von Reschen Don Klaus Rohrer hat auch gestaunt, was da alles möglich ist, was da die Hotelbesitzer alles herausgeholt haben. „Worüber ich jedes Mal noch mehr gestaunt habe, das sind die Menschen. Mit euch ist auch
etwas passiert, ihr seid auch und immer noch im Umbau. Ihr seid gewachsen und gereift. Ich glaube, das ist das schönste am Ganzen, am neuen Edelweiß“. Anschließend segnete der Geistliche in Anwesenheit des scheidenden Pfarrers Siegfried Pfitscher das neue „Vital Hotel Edelweiß“. Abgerundet wurde die Eröffnungsfeier durch ein kaltes Büfett und geselliges Beisammensein.
HOTEL EDELWEISS Familie Raffeiner
Hauptstraße 28 39027 Reschen Vinschgau • Südtirol Tel. +39 0473 63 31 42 Mobil +39 348 9129 473 info@edelweiss-reschen.it www.edelweiss-reschen.it
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Nationalpark Stilfserjoch
Zwei neue Themenwege am Stilfserjoch Klimawandel und Permafrost
Versuchsfläche in den alpinen Rasengesellschaften oberhalb der Bormianer Alm: Mit den Glaskammern wird eine Erhöhung der Luft- und Bodentemperatur simuliert, um die Auswirkungen einer weiteren Erwärmung auf die Pflanzendecke zu erforschen. In natura findet die Erwärmung unseres Planeten durch den im wesentlichen vom Menschen bedingten Klimawandel statt.
Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Bartholomäus,
Der Lehrpfad zum Klimawandel
24. August 2015
Der Lehrpfad zum Klimawandel beginnt an der Kehre 3 von der Veltlintaler Rampe der Stilfserjochstraße auf 2.700 Metern Meereshöhe und endet bei Kehre 8 auf 2.300 m MH. Der Lehrweg kann auch in umgekehrter Richtung von unten nach oben begangen werden. Die Gehzeit beträgt bei einem Höhenunterschied von 400 Metern ungefähr drei Stunden. Die Wegstrecke ist 8 km lang. Der Themenweg wurde von der Botanikerin und Universitätsprofessorin Dr. Nicoletta Cannone konzipiert, beschrieben und auftrags des Konsortiums Nationalpark Stilfserjoch umgesetzt. Frau Prof. Cannone lehrt und forscht an der Universität Insubria in Varese. Sie erforscht unter anderem am Stilfserjoch und am Gaviapass die Auswirkungen des Klimawandels und der Erderwärmung auf die Pflanzendecke der oberen Vegeta-
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wischen der Passhöhe am Stilfserjoch und der Bormianer Alm im Brauliotal sind in den letzten Wochen zwei neue Themenlehrwege fertiggestellt und ausgeschildert worden. Der erste Lehrpfad betrifft den Klimawandel und seine derzeit schon absehbaren und die zukünftig zu erwartenden Auswirkungen auf die alpine Vegetation. Der zweite Lehrpfad betrifft die Kryosphäre und den Permafrost, die Gletscher und Karstphänomene. Die beiden Lehrpfade und die damit im Zusammenhang stehenden wissenschaftlichen Forschungsarbeiten möchte ich im heutigen Beitrag zusammenfassend vorstellen.
tionsstufen in den Alpen. Dabei führt sie mit ihren Diplomanden und Doktoranden auch Simulationsversuche mit experimentellen Veränderungen verschiedener Komponenten des Wetters durch, um die Auswirkungen der längerfristigen Änderungen von einzelnen Klimafaktoren auf die Vegetation verschiedener Lebensräume zu prognostizieren. Diese Simulationen erfolgen nach international standardisierten Methode des Protokolls ITEX (International Tundra Experiment). Die Simulationen betreffen: • die künstliche Erhöhung der Luft- und Bodentemperatur durch Abdeckung der Probeflächen mit kleinen, oben offenen Glaskammern (open top chambers); • die Veränderung der in flüssiger Form fallenden Niederschläge durch Abdeckung der Probeflächen mit einem Dach aus Plexiglas;
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• d ie Veränderung der Schneedecke in ihrer Mächtigkeit und Dauer durch vertikales Aufstellen einer Bretterwand, wobei der Wind die Schneeverfrachtung vor und hinter der Bretterwand verändert. Im Jahre 1953 hatte Univ. Prof. Pignatti in den gleichen Lebensräumen am Stilfserjoch vegetationskundliche Kartierungen vorgenommen. Der Vergleich der Artenlisten von damals und heute zeigt, dass das Pflanzenkleid in den Bergen durch die derzeit stattfindende Erderwärmung merkliche Veränderungen erfahren hat und erfährt. So dringen beispielsweise die verholzenden Zwergsträucher in die krautigen Gesellschaften der alpinen Rasen vor. Die Birke als Baumart steigt in größere Meereshöhen auf. Auch Lärche und Latsche verschieben ihre obere Verbreitungsgrenze ständig höher nach oben: An Extremstandorten lassen sich schon bis zu 40 Jahresringen an Bäumchen dieser beiden Arten zählen. Interessant ist auch die Anpassung bestimmter Bestäubungsinsekten: Bestimmte Arten von Widderchen oder Blutströpfchen fressen als Raupen bevorzugt an Schwarzbeeren (Vaccinium myrtillus). Diese Schmetterlinge sind als Bestäuberinsekten zusammen mit ihren Futterpflanzen in den letzten Jahren in größere Höhen aufgestiegen und können neuerdings als Falter zu Tausenden im höher gelegenen Lebensraum beobachtet werden.
Der Lehrpfad zur Kryosphäre Mit dem Begriff „Kryosphäre“ fasst man die Gesamtheit allen Eises auf unserem Planeten zusammen. Die Kryosphäre besteht aus zwei Elementen von saisonalem und mehrjährigem Bestand. Saisonalen Bestand haben die Schneedecke und das Meeresoder Packeis. Mehrjährigen Bestand haben die Gletscher und der Permafrost. Als Permafrostböden sind Böden definiert, welche für mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre nicht auftauen. Der Permafrost ist an der Oberfläche nicht sichtbar und eine bis heute eher wenig erforschte Komponente der Kryosphäre. Den Themenweg zur Kryosphäre am Stilfserjoch hat der Universitätsprofessor und Geologe Dr. Mauro Guglielmin von der Universität Mailand konzipiert und in der Umsetzung betreut. Der Lehrweg beginnt an der Passhöhe des Stilfserjoches bei der Talstation der Gletscherbahn und folgt dem Schotterweg auf der Gletschermoräne. Seine Länge beträgt 2 km und der Höhenunterschied 250 Meter. Der Themenweg führt u.a. am Bohrloch Stilfserjoch 3.000 vorbei: Es ist dies eine Forschungs- und Monitoring-Station von Prof. Guglielmin zur Erforschung des Permafrostes. Mit 235 Metern Bohrtiefe und dem Beginn der Bohrung im Jahre 1998 ist dieses Permafrost-Bohrloch das älteste Italiens und eines der tiefsten in Europa zu diesem Forschungszweck. Im Gebiet von „Platigliole“ in Richtung Monte Scorluzzo gibt es dann entlang des Themenweges ein
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aufgeschlagenes Lehrbuch der Gletscherkunde: Gletscher und ihre landschaftsformende Kraft, Moränen, Karstauswaschungen im Dolomitgestein, Gletscherschliffe, Calcitstufen und weitere Besonderheiten.
Die rezente Klimaveränderung Mit rezenter Klimaveränderung meint man jene von ca. 1860/1880 bis heute oder von der oben: Durch lichtdurchlässige zweiten industriellen Revoluti- Dächer wird ein verminderter on bis zur Nutzung des Erdöls. Niederschlag simuliert. Die Am besten dokumentiert ist die Beschaffenheit des Glases globale Klimaveränderung aus isr so gewählt, dass auch dem Anstieg der Lufttemperatur: der Anteil der UltravioDie Durchschnittstemperatur der lettstrahlung experimenLuft auf unserer Erde hat sich an tell verändert werden kann. deren Oberfläche im Zeitraum 1880-2000 um +0,6°C erhöht. rechts: Hinweistafel am Themenweg Dabei war der Anstieg der Luft- Klimawandel am Stilfserjoch zwischen temperatur auf unserem Pla- Kehre 3 und Kehre 8 auf der Bormianer neten weder zeitlich synchron Rampe der Passstraße. noch räumlich gleich hoch. In den Alpen war er mit +1,2°C doppelt so hoch als auf dem gesamten Planeten. Der Bezugszeitraum für die Lufttemperatur ist die 30-Jahres-Periode 1951-1980, in der die weltweite Durchschnittstemperatur +14,0 °C betrug. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Anstieg der Lufttemperatur beschleunigt: Ca. 70% der Erderwärmung geht auf die Jahre ab 1975 zurück. Bei den Niederschlägen ist der Trend weniger klar als bei Die Krummsegge (Carex curvula) als namensgebende der Lufttemperatur. Weltweit Pflanzenart für die Krummseggen-Rasengesellschaft haben die Niederschläge im auf sauren Böden. Zeitraum 1901-2000 im Vergleich zum Bezugszeitraum der 30 Jahre zwischen 1981-2000 nur um 0,1 - 0,3mm sich auch das Verhältnis von flüssigem zu pro Jahr zugenommen. Zu den Niederschläfestem Niederschlag: Über 2.500 Metern MH gen in den Alpen lässt sich bis jetzt sagen, hat in den Alpen der Anteil von Regen zudass sie generell abnehmen. Im Zeitraum und jener von Schnee abgenommen. Dies 1950-1990 war eine Zunahme der Niederhat auch zu einer Verfrühung der Schneeschläge im Winter zu verzeichnen. Ganz schmelze geführt mit Auswirkungen auf die anders liegen hingegen die sommerlichen Massenbilanz der Gletscher und auf die EnNiederschlagsmengen: Es gab eine Abnahergiebilanz des Permafrostes. me seit 1970, wobei der Sommer 2003 einer der trockensten der letzten 500 Jahre war. Die Zukunftsszenarien der Niederschläge sind unsicher: Es werden größere Niederschlagsintensitäten in Form von starken Zu den beiden Themenwegen ist Gewittern mit großen Regendichten vorausein Faltblatt und ein Begleitbuch gesagt. Schneebedeckung: In den Gebirgen und (vorerst nur )in italienischer Sprain den nördlichen Breiten betreffen die sigche erschienen: Nicoletto Cannone, nifikantesten Änderungen jene der SchneeMauro Guglielmin (2015): “Itinerari decke: Auf der nördlichen Hemisphäre hat Naturalistici al Passo dello Stelvio. die Flächenausdehnung der Schneedecke in den Jahren 1970-2010 im Vergleich zum Impatti del Cambiamento ClimatiZeitraum 1922-1970 um 9% abgenommen. co: passato, presente e sfide per il Es war auch ein vorzeitiges Abschmelzen futuro. der Schneedecke feststellbar. Verändert hat
INFO
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Alpinschule „feel the mountains“…
Für den Bau der neuen Kletterwand wurden… … 6.500 Löcher gebohrt … 2.500 Klettergriffe montiert … 220 Sicherungshaken angebracht … und ca. 60 Bohrer verbraucht
…hat ihren Sitz in Sulden und ist ein Verein von mehreren Bergführern, deren Aufgabe es ist, Gäste durch unsere Berge zu führen und Fels-, Eis-, sowie Kletterkurse anzubieten. Daneben werden Berg-und Skitouren, als auch Schneeschuhwanderungen organisiert. Im Bild die beiden Bergführer Daniel Tavernini und René Kuppelwieser.
Foto: Pia Tscholl
Foto: Pia Tscholl
Wissen to go
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Griffiges Abenteuer Martell - Ein komplett neues Konzept in Sachen Klettern wurde am Samstagvormittag im Vinschgau vorgestellt: Die erste künstliche Kletterwand Südtirols im Freien an den Zementmauern des Zufrittstausees in Martell.
von Pia Tscholl
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einer Regen rieselte aus dem Wolkenvorhang und legte sich wie ein dünner Schleier über das Martelltal. Einer grauen Leinwand gleich ragte die zementierte Fassade der Zufrittstaumauer aus der idyllischen Landschaft des Stilfserjoch Nationalparks hervor. Als hätte man viele kleine Pinseltupfer auf dem Malgrund platziert, verlaufen an ihr tausend bunter Punkte empor. Es sind die Griffe der neu errichteten Kletterwand im hinteren Martelltal, welche am 1. August eingeweiht wurde. Am 15. Mai dieses Jahres haben die Mitglieder der Alpinschule „feel the mountains“ mit den Bohrungen für die neue Attraktion begonnen. Geplant war das Projekt schon etwas länger: Die Hydros, eine Gesellschaft der SEL-Gruppe, die Gemeinde Mar-
tell sowie der AVS haben es ins Leben gerufen. Man wollte die Infrastruktur des Staudammes der Bevölkerung näher bringen, so Wolfram Sparber, der Präsident der SEL, dieses Mal wolle
Ein Blick auf das neue Kletterparadies im hinteren Martelltal vor verregneter Kulisse
Fotos: Pia Tscholl
SEL-Präsident Wolfram Sparber beim Erzwingen einer 80-Meter-Route der neuen Kletterwand im Martelltal während der Einweihungsfeier am 1. August
man durch Sport eine Brücke zur Allgemeinheit schlagen. Außerdem bot sich die Zufrittstaumauer exzellent für dieses Projekt an: Die Neigung, die Höhe, die doppelte Nutzbarkeit und nicht zuletzt das atemberaubende Panorama waren ausschlaggebende Kriterien. Nun, nach Fertigstellung der neuen Kletterwand, finden sich unter anderem die beiden höchsten künstlichen Kletterrouten Südtirols, welche eine Höhe von jeweils 80 Meter erreichen. Doch sie soll auch als Ergänzung zu den bereits bestehenden natürlichen Kletterrouten der Umgebung angesehen werden. Diese wurden über die letzten 3 Jahre hinweg von freiwilligen Helfern in mühevoller Arbeit errichtet. Zu Fuß sind die circa 50 natürlichen Kletterrouten von der Staumauer aus in 10 bis 30 Minuten erreichbar. Die Kosten für
das neue Kletterparadies belaufen sich übrigens auf 80 Tausend Euro, wobei 40 Tausend durch Umweltplangelder der Gemeinde Martell und die restlichen 40 Tausend durch Umweltplangelder der Hydros finanziert wurden. Man müsse natürlich auch die Kosten für die Pflege und den Erhalt der neuen Kletterwand bedenken, so Sparber, doch im Vergleich zu den Gesamtkosten des Staudammes sei dies eine gute Investition für die Kommunikation und die Kooperation mit der Bevölkerung. Nebenbei sind die rund 40 neuen Kletterrouten für jedermann täglich bis Ende September von 9 Uhr morgens bis halb 10 Uhr abends kostenlos zugänglich, jedoch auf eigene Gefahr. Ein besonderes Highlight bilden die Mittwochabende, an denen die Kletterwand bis 23 Uhr geöffnet ist und sogar beleuchtet wird.
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Mals
Sensationserfolg bei der Europameisterschaft
Foto: „Wind“-Archiv
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om 01. bis 12. August trafen sich die besten Einradfahrer Europas bei der UNIOEC Europameisterschaft in Mondovi in der Provinz Cuneo. Darunter waren auch die Einradfahrerinnen des SSV Naturns Raiffeisen, Nadia und Anna-Maria Perkmann. Sie starteten in 12 verschiedenen Disziplinen: Muni (Downhill, Cross Country und Uphill), Race (Bahn), Marathon und Freestyle. Sie bereiteten sich monatelang mit viel Fleiß und Ausdauer auf diese Meisterschaft vor. Dabei erzielten sie unerwartet ihre größten Erfolge. Nadia Perkmann gewann in ihrer Alterskategorie Gold in Slow Forward und Silber in Cross Country. Anna-Maria gewann in der Gesamtwertung Bronze in der Disziplin Uphill und ist somit drittbeste Europas. Außerdem erzielte sie in der jeweiligen Alterskategorie Gold in Uphill, Silber bei den 400m, drei Mal
Bronze in den Disziplinen Wheel Walk, 800m und Cross Country. Im Downhill-Wettkampf erreichte sie den 4. Rang und verpasste nur knapp den Podestplatz. Auch im 10km Marathon erzielten sie sehr gute Ergebnisse. Nach einer anspruchsvollen Wettkampfwoche, feierten alle Athleten gemeinsam
ihre Erfolge in der Altstadt von Mondoví. Die Athletinnen und Athleten des SSV Naturns-Raiffeisen bereiten sich jetzt schon mit viel Fleiß für die kommenden Meisterschaften vor. Für die Sektion Einrad SSV Naturns Raiffeisen Elisabeth Perkmann
Schluderns/Vinschgau
Beach-Volleyball-Team zeigt großes Herz as 8. Nachtvolleyball-Turnier am 10. und 11. Juli im Park von Schluderns war Anziehungspunkt für unzählige Sportbegeisterte und Partyfreunde. Die Fete stand im Zeichen von Martina Sapelza, die im Mai im Alter von 26 Jahren an Krebs gestorben war, und war ein voller Erfolg. „So viele Leute wie dieses Mal, sind noch nie gekommen“, staunten viele Besucher. Berührend waren das Motiv „Matschgisboll“ auf den Plakaten, die von Martina gesungenen und von Alin Gam-
per aufgenommenen Lieder, die Erinnerungsfotos der Power Point…. Die junge lebensfrohe Frau war begeisterte Volleyballspielerin und als treibende Kraft Mit-Initiatorin der vergangenen Turniere. Sie motivierte, kämpfte gegen alle Widerstände rund um das Nachtturnier. Einmal sammelte sie rund 400 Unterschriften für das Beachfest und wartete stundenlang in Bozen auf die „Morgen-Audienz“ bei Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder. Schließlich erhielt sie von ihm die Lizenz. Ihr BeDas Schludernser Beach-Volleyball-Team übergibt Spenden Foto: Magdalena Dietl Sapelza
D
ach-Team hat das nicht vergessen. Ihre Mitorganisatoren halten nicht nur die Erinnerung an ihre „Matschgi“ wach, sondern zeigen auch ein großes Herz. „In memory of Matschgi“ flossen die Nenngelder der Turniermannschaften und die Gagen der DJs in einen Spendentopf. Der Sportverein Schluderns legte als Nutznießer des Turniers noch etwas drauf. Kürzlich übergab das Beachteam im Sinne von „Matschgi“ 2.500 Euro an die Südtiroler Kinderkrebshilfe Regenbogen. Martina hatte noch im Dezember 2014 mit ihrer Gruppe Einklang ein Benefizkonzert für diese Vereinigung organisiert. Diese leistet unbürokratische Hilfe für Familien krebskranker Kinder. 1.000 Euro übergab das Beachteam an die drei kleinen Kinder von Cornelia Lechner Wilhalm aus Schlanders, die am 7. Juli den Kampf gegen den Krebs verloren hat. (mds)
Frische Luft
I
n Mals läuft die Vorbereitung auf die Meisterschaft auf Hochtouren. Für Kommentare und Prognosen, sagt der Trainer Alfred Lingg, ist es noch zu früh. Allerdings ist ein starker Verjungungsprozess in der Malser Kampfmannschaft festzustellen. Genau vier Spieler, wie der Sektionsleiter Roland Mur festhält, gehören dem Jahrgang 1999 an. Es handelt sich um Jan Bernhart, Fabian Lechthaler, Patrick Lechthaler und Salkurti Bruce. Jan Bernhart (im Bild), Student am Realgymnasium Schlanders, hat über seine künftige Rolle klare Vorstellungen. „Die Kampfmannschaft ist eine wichtige Erfahrung und es ist eine große Ehre, dass ich spielen kann, wobei ich gleichzeitig auch in der Mannschaft der A-Jugend weiterspielen werde. In der Mannschaft ist die Stimmung recht gut und alle haben das Ziel, ihr Bestes zu geben, vor ihren Augen.“ (lp)
Foto: Leonardo Pellissetti
Naturns/Mondoví
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Richtigstellung des Artikels „HIT- wenig Zeit, trotzdem fit “ In der vergangenen Ausgabe wurde über den HIT-Fitnesskurs berichtet, der im Sommer im Vinschgau abgehalten wurde. Der Kurs wurde jedoch nicht wie berichtet von Hannes Rainer sondern vom Unternehmen Personal Coach Südtirol, das von Manuel Hillebrand geleitet wird, organisiert. Der im Text erwähnte Kurs in Naturns findet nicht statt. (sam) Infos zu anderen Austragungsorten dieses Kurses und weitere Angebote findet man unter www.personalcoachsuedtirol.it.
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Schlanders
Vinschgau: Jugend-Fußball
Angekommen
57 Vinschger Mannschaften am Start
Foto: Leonardo Pellissetti
ach den bereits vermeldeten Neuigkeiten bezüglich Präsident Georg Hasenburger und Trainer Rainer Dengg, sind noch einige News bei der Schlanderser Kampfmannschaft hinzuzufügen. Der eigentlich schon im Vorjahr gewünschte Stürmer Renato Di Gallo wird zurückkommen. Aus Eyrs kommt Philipp Niederfriniger und nach einer Pause kehrt Bernd Muther wieder zum aktiven Sport gerade nach Schlanders zurück, wo er bereits gespielt hat, wie im Bild des Jahres 2012 zu sehen ist. Einige junge Spieler werden zudem noch in die Kampfmannschaft miteinbezogen. (lp)
zukommen solllten. In ganz Südtirol sind für die kommende Saison insgesamt 451 Jugendmannschaften angemeldet, was laut Schuster schätzungsweise über 6000 Spieler bedeutet. An der U13-Meisterschaft nehmen 4 Mannschaften aus dem Vinschgau und 6 aus dem Burgrafenamt teil, für die als U13 West Schuster verantwortlich ist. Als Beginn der kommenden Meisterschaft ist der 12. September vorgesehen. Die erste Bezirksversammlung für die U13 ist am 21. August, jene für die U10 und alle übrigen Kategorien ist am 24. August vorgesehen. (lp) Foto: Leonardo Pellissetti
N
Siegerehrung beim U8 Abschlussturnier in Goldrain
F
ür den Vinschger VSS-Bezirksobmann Karl Schuster ist die neue Saison mit viel Begeisterung und gleichzeitig mit viel Arbeit verbunden. Die bereits angemeldeten Mannschaften der U8, U1o, U12, U13, U15 sind insgesamt 57. Die größte
Gruppe ist die U10 mit 25 Mannschaften. Damit wurde der Rekord aus dem Vorjahr um eine Mannschaft übertroffen. Mit 20 Mannschaften folgt die U8. Die Gesamtanzahl, präzisiert Schuster, sollte noch steigen, weil noch andere Mannschaften da-
Schlanders
Latsch
FußballerInnen als Wirte
„Profi-Flair“ im Iceforum
Jürgen Tragust geführt. Seiner Aussage zufolge waren an den beiden Tagen des Dorffests 80 freiwillige HelferInnen inklusive jener von Kamasutra im Einsatz. Für das leibliche Wohl war Tobias Kristel verantwortlich, der seine kulinarischen Fähigkeiten von Oma und Mama erlernt hat.(lp) Im Bild Gerd Matscher, Jürgen Tragust, Frau Gambaro im Dienst, Karl Schuster als Kunde
Foto: Sarah Mitterer
ei dem nach 15 Jahren neu gestaltetem Schlanderser Dorffest gab es zahlreiche von verschiedenen Vereinen errichtete Stände. Für die Durchführung der Veranstaltung spielten die freiwilligen Helfer eine entscheidende Rolle. Der Stand der Schlanderser Sektion Fußball wurde von
Foto: Leonardo Pellissetti
B
F
ür internationales Eishockeyflair sorgte vor kurzem der Aufenthalt des ERC Ingolstadt in Latsch. Der aktuelle Vizemeister der DEL, der höchsten Liga Deutschlands, absolvierte ein einwöchiges Trainingslager im Sportdorf Latsch, wo das Team um Coach Emanuel Viveiros optimale Trainingsbedingungen vorfand. Neben Trainingseinheiten auf dem Eis, schwitzten die Cracks auch in der Kraftkammer und im Mar-
teller Biathlonzentrum. Highlight für die Hockeyfans, die auch das Training auf dem Eis von der Tribüne aus verfolgen konnten, war das Fantreffen auf der Tarscher Alm, wo sie mit ihren Stars Fotos knipsen und Autogramme ergattern konnten. Den ersten Härtetest haben die Panther bereits hinter sich. Das Team nahm am Dolomitencup teil, der in Neumarkt ausgetragen wurde und belegte Platz 2. (sam)
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Stilfser Joch/Prad
15. Radtour Stilfserjoch am 29.08.2015 ass der Stilfserjoch Radtag äußerst beliebt ist, zeigen beeindruckende Zahlen: 4104 gezählte Radler haben im Jahr 2014 das Joch erklommen, von der lombardischen Seite kamen 1120 Radfahrer hinzu. Die Vorbereitungen zur heurigen Auflage laufen auf Hochtouren. Denn der Radtag ist für die Veranstalter eine besondere Herausforderung. Aufrufe und Hinweise kommen aus dem Außenamt des Stilfserjoch-Nationparkes Glurns. Der Außenamtsleiter Hanspeter Gunsch betont, dass gute Kondition, Helm, warme Bekleidung und viel Wasser trinken eine Selbstverständlichkeit für alle Radfahrer sein sollen. An zwei Versorgungsständen - in den Kehren 31 und 14 - wird der Nationalpark für Tee, Fruchtsäften und Äpfel vom Sponsor V.IP sorgen. Auch WCs sind vorhanden. Gunsch ruft auch dazu auf, möglichst mit öffentlichen VEr-
Foto: Erwin Bernhart
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Gekleidet mit den heurigen Leibchen für die 15. Auflage der Radtour Stilfserjoch v.l.: Lukas Hofer, Thomas Rungg, Hanspeter Gunsch, Jessica Hofer und Florian Winkler kehrsmitteln nach Prad zu kommen und er weist mit dem Auto Kommende darauf hin, rücksichtsvoll und platzsparend in Prad zu parken. Von 8.00 bis 16.00 Uhr werden alle drei ZUfahrten zum Joch für den Autoverkehr gesperrt. Ab 7.00 Uhr sind 5 Positionen vom Weißen Kreuz bezogen. Von 9.00 bis 16.00 Uhr wird auch ein Rettungshubschrau-
ber am Joch positioniert sein. Florian Winkler vom Weißen Kreuz ruft die Radfahrer ebenso auf, einen Helm zu tragen und viel zu trinken. Die Rufnummer für Notfälle ist die 118 (in der Schweiz ist es die 144). Die Sektion Ski des ASV Prad wird heuer am Freitag, den 28. August ab 17 Uhr mit dem Fest starten. Und zwar auf dem Platz neben dem aquaprad. Der
Grund für die Standortwahl ist, dass man damit dem Verkehr ausweicht, betonen Jessica Hofer und Thomas Rungg vom ASV Prad. Am Radtag, am Samstag den 29. August 2015 gibt es ab 6.00 Uhr ein Frühstück und ab 11.00 Uhr beginnt wiederum der Festbetrieb. Für ein sicheres Rad-Depot ist auch gesorgt. Einen Pannendienst von bikeman aus Schlanders gibt es auf der Franzenshöhe. Darauf weist Nationalparkmitarbeiter Lukas Hofer hin. Heuer ist es die 15. Auflage der Radtour Stilfserjoch. Für 20 Euro können an zwei Verkaufspunkten und beim Fest in Prad JubiläumsRadtour-Leibchen erworben werden. Seit 2007 ist auch die Schweizer Seite am Umbrailpass mit von der Partie, sodass ein Abfahrt über den Umbrail (mittlerweile ganz geteert) nach Sta. Maria über Taufers nach Prad problemlos machbar ist. (eb)
Radtour Stilfserjoch Eckdaten: Strecke: 27 km Höhendifferenz: 1900 m Straßensperre: von 8.00 bis 16.00 Uhr ab Trafoi bis zur Passhöhe Pannendienst: auf der Franzenshöhe Versorgungsstationen: in den Kehren 31 und 14 Verkauf von Radtrikots in den Kehren 44 und 20 Stelviobike-Festival am 29. August 2015 ab 6.00 Uhr mit Frühstück am Dorfplatz in Prad
Prad am Stilfserjoch Kiefernhainweg 67/B Tel. 0473 61 60 36 info@samatec.info www.samatec.info
Apotheke prAd dr. hartmann köfler Kreuzweg 2A Tel. 0473 616 144 Fax: 0473 617 765
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Reschensee
Erfolgreiche 3. Internationale Turmregatta ereits zum dritten Mal fand am vergangenen Wochenende die Internationale Turmregatta auf dem Reschensee statt. 116 Segler in 6 Bootsklassen konnten bei perfekten Windbedingungen bis zu 8 Wettfahrten segeln. Der Reschensee entwickelt sich mehr und mehr zum Mekka der Alpen für Regattasegler. Bei den Topcats welche in 3 Kategorien K1, K2 und K3 segelten dominierte bei den K1 Klampfer Wolfgang und Klampfer Paul auf AUT 4412 das Feld von 11 Katamaranen. Mit 6 Laufsiegen und einem 2. Rang in der 6. Wettfahrt mussten Sie nicht mehr zum letzten Lauf antreten. Bei den K2 siegten Sepp Kipfer und Gabriele Hellenbroich auf SUI2491 mit der gleichen Anzahl Punkte wie GER2483 Kruse Albrecht und Kruse Christine. Da das Schweizer Boot aber mehr Laufsiege auf dem Konto hatten entschieden Sie die Serie für
anführte, konnten sich dann am zweiten Tag die gesetzten Favoriten Roman Koch, Von Hoermann Bernd und Koch Valentin nach einem Fotofinish bei dem es um Zentimeter ging durchsetzen. Mit einem Punkt Vorsprung holte sich somit das Team GER 1 den Wanderpreis in Form des Grauner Kirchturms aus Göflaner Marmor gestiftet von Christoph Koch und Dietmar Punter. Isgesamt fünf Teams des Segelvereins Reschensee waren ebenfalls am Start. Die beste Platzierung erreichte die Reschener Yache L.E.A mit Arnold und Edith Ortler verstärkt mit Maria Rosatti. Für die Fireballs war die Turmregatta das Warmup für die am Donnerstag 6. August startende Schweizermeisterschaft hier auf dem Reschensee. Nach 8 unangefochtenen Laufsiegen setzte sich einmal mehr SUI14799 mit Claude MerFoto: Andreas Waldner
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sich. Auf dem Einmann oder Einfrau Katamaran K3 gewann AUT699 mit Schallmoser Hubert. Im Anschluss an die Katamarane wurden jeweils die Solinge gestartet, die auch zum ersten Mal heuer den 1. Alpencup auf dem Reschensee ausgetragen haben. Dies war auch die erste internationale Regatta überhaupt, die jemals für Kielyachten auf dem Reschensee ausgetragen wurde. Insgesamt 14 Solinge aus Deutschland, Österreich und Italien waren am Start. Nachdem am ersten Tag das Boot GER308 mit Karl Haist, Zeileis Martin und Heist Irene das Feld noch
mod und Ruedi Moser durch und gewann die 3. Turmregatta der Fireballs. Damit gelten sie sicher auch als Favoriten für die Schweizermeisterschaft vom kommenden Wochenende. Nach 6 anspruchsvollen Wettfahrten bei den Finn Seglern gewann Martin Mitterer auf GER22 mit einem Punkt Vorsprung auf ITA89 Florian Demetz. Ab Donnerstag 6. August ging es weiter mit Regatta Fieber auf dem Reschensee. Zur Schweizermeisterschaft der Fireballsegler und Meisterschaft der Schweizer Contender Klasse werden wiederum 50 – 60 Boote aus mindestens 5 Ländern erwartet. Für spannende Wettfahrten auf dem Wasser ist gesorgt. Auf dem Regattagelände bietet der Segelverein Reschensee den Zuschauern Informationen, Kommentare und Interviews zu dem Geschehen auf dem Wasser. Wenn es die Wetterverhältnisse erlauben, können die Rennen auch hautnah von einer Besucherplattform aus mitverfolgt werden. Ebenfalls wird für das leibliche Wohl gesorgt.(aw)
Landesliga ASV Latsch Raiffeisen
Mit Teamgeist den Klassenerhalt sichern E
v.l. Andreas Vicentin, Max Greis, Coach Christian Platzer, Florian Pohl und Jonas Paler
Foto: Sarah Mitterer
ndlich wieder Landesliga! Nach einem Jahr in der 1. Amateurliga ist Latsch dank des Gewinns der Meisterschaft (zudem sicherte sich das Team auch den Pokalsieg) wieder zurück in der Landesliga. Die Vorbereitungen auf die Comeback-Saison laufen auf Hochtouren. Meistertrainer Christian Platzer übernimmt erneut das Kommando auf der Trainerbank und wird zudem weiterhin auch als Spieler auf dem Platz stehen. Was den Kader betrifft, so muss der Aufsteiger den Verlust von gleich sieben Stammkräften verkraften. Hannes Stecher, Manuel Mair, Lukas Schuler und Stefan Rinner (alle Auszeit), Martin Innerhofer (Plaus), Simon Mantinger (Morter) und Andreas Paul-
michl (Kastelbell-Tschars) werden in dieser Saison nicht mehr für Latsch auf dem Platz stehen. Was die Neuzugänge betrifft, so hat man sich mit fünf Spielern verstärkt. Florian Pohl wechselt
vom Landesligameister Naturns zu Latsch, Max Greis kehrt aus Kastelbell-Tschars zurück. Torhüter Jonas Paler stand in der vergangenen Saison für Dorf Tirol im Tor, Andreas Vicen-
tin wechselt von Terlan in den Vinschgau. Letzter Neuzugang ist David Frötscher, dessen Bruder Moritz seit der vergangenen Saison dem Latscher Kader angehört. „In der Landesliga sind viele starke Mannschaften. Latsch schickt eines der jüngsten Teams der Liga ins Meisterschaftsrennen!“, so Trainer Platzer. „Unser Ziel ist in erster Linie der Klassenerhalt. Wenn wir den Teamgeist, den wir in der vergangenen Saison gezeigt haben, auch heuer wieder an den Tag legen, bin ich überzeugt, dass wir es schaffen werden!“. Zum Landesligaauftakt treffen die Latscher am letzten Augustwochenende auswärts auf Plose. (sam)
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Vinschgerwind 17-15
/Sport/ 51
Prad/Schlanders
Fotos: Leonardo Pellissetti
Camp Sel Junior für junge Fußballer
Die Teilnehmer des Schlanderser Camp Sel
H
euer hat der Fußballcamp Sel Junior zum 2. Mal in Prad und zum 6. Mal in Schlanders stattgefunden. In Prad waren 40 Teilnehmer im Alter von 7 bis 13 Jahren. Die Trainer waren Arnold Schwellensattl, der ehemalige Serie A Spieler, Gianpaolo Morabito und Francesco Mairhofer.
In Schlanders waren 32 Teilnehmer im Alter von 7 bis 14 Jahren. Die Trainer waren Arnold Schwellensattl, der Kapitän von St. Martin i.P. Arthur Tschöll und Daniel Ochner, der ehemalige Jugendspieler des FC Südtirol und in der kommenden Saison Spieler vom Bozner FC in der Oberliga.
Am Ende des Fußballcamps hat der Haupttrainer Schwellensattl einige Betrachtungen zusammengefasst. Seine Meinung über die jungen Spieler ist sehr positiv, er schätzt sie als sehr lernwillig ein und die Freude am Fußball sei groß. Man muss die Jungen zum Spiel und auch zu offensivem Fußballspiel er-
v.l.: Manuel Trojer, Georg Hasenburger, Blidmund Kristler und Jürgen Tragust ziehen. Um das zu fördern, lässt man im Camp Junior nicht die Mannschaft, die mehr Punkte erzielt, gewinnen sondern jene, die mehr Tore schießt. Dieses Ziel hat Tisens erreich. Am Spielende bekam jeder Spieler ein Diplom. Organisator Blidmund Kristler, der Schlanderser Sportvereinspräsident Georg Hasenburger und Sportreferent Manuel Trojer begrüßten die Teilnehmer und drückten ihren herzlichen Dank an alle Mitarbeiter aus. (lp)
Kastelbell
Naturns
Latscher sichern sich 1. Vermoi-Cup
Überraschender Sieg der Junioren
2x30 Minuten, sollte es nach Ablauf der Spielzeit ein Unentschieden geben, so entschied das Elfmeterschießen. Das erste Match gewannen die Latscher mit 3:1 gegen Goldrain. Im anschließenden Spiel traf der Landesligaaufsteiger auf Kastelbell-Tschars. Zwar waren die Latscher das überlegene Team, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. So wurde die Partie im Elfmeterschießen entschieden, das Latsch mit 6:5 gewinnen konnte und sich somit vorzeitig den Gewinn des Vermoi-.Cups sicherte. Im letzten Match besiegte Kastelbell Goldrain mit 2:0 und sicherte sich Platz zwei. Spielszene Latsch gegen Kastelbell (sam) Foto: Sarah Mitterer
nfang August fand in der Sportzone Schlums die erste Austragung um die Wandertrophäe „Vermoi“ statt. Am Turnier nahmen die ersten Mannschaften aus Latsch (Meister 1. Amateurliga und Landesligaaufsteiger), KastelbellTschars (1. Amateurliga) und Goldrain (3. Amateurliga) teil. Gespielt wurden jeweils
Naturns, 3. Partschins, 4. Plaus. Die 45 Minuten dauernden Spiele wurden mit Fairplay geführt und von zahlreichem Publikum verfolgt. Laut Koordinator der SpG, Günther Pföstl, ist der Sieg der Junioren ein klarer Beweis für die gute Jugendarbeit. Ein erfahrener Naturnser Sportbeobachter unterstrich, dass die überraschenden Junioren sicher eine Hoffnung für die Zukunft sind. Mit diesen Junioren könnte man eine 1. Liga Meisterschaft bestreiten. So wie es in der Vergangenheit einige Vereine gehandhabt haben - eine erste und eine zweite Kampfmannschaft, um mehr Spielern Kampfpraxis zu ermöglichen. (lp) Foto: Leonardo Pellissetti
A
D
ie 6. Auflage des SpG-Cups wurde heuer in Naturns bestritten. Am Turnier nahmen die Mannschaften von Naturns, Partschins, Plaus und die Junioren der Spielgemeinschaft teil. Die Junioren waren die überraschenden Sieger der Veranstaltung. Sie gewannen nämlich 2:1 gegen Partschins und 6:5 (nach Elfmeterschießen) gegen Naturns. Bislang hatten in den vergangenen 5 SpG-Cups 3 Mal Naturns und 2 Mal Partschins den Cup gewonnen. Die Endtabelle heuer: 1. Junioren der SpG, 2.
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Vinschgerwind 17-15
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Vinschgerwind 17-15
27.08.15
Jahrestag/Danksagungen Menschen die wir lieben bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen
1. Jahrestag
Albert Kofler
* 04.08.1927 † 30.08.2014 Tschars
In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir deiner ganz besonders beim Gedächtnisgottesdienst am Sonntag, 30. August 2015 um 10.15 Uhr in der Pfarrkirche von Tschars. Danke allen, die daran teilnehmen und dich in lieber Erinnerung behalten. Deine Familie
Wind-Termine ICH BIN MEINE BILDER
IO SONO LE MIE FOTO
Ich bin meine Bilder
Gianni Bodini
Io sono le mie foto
Wann: 05.09 - 24.09.2015 MO-FR/LU-VE: 10-12/16-18 UHR/ORE SA-SO/SA-DO: 18-20 UHR/ORE Wo: Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders/Silandro
AUSSTELLUNG - MOSTRA
KULTURHAUS KaRL SCHöNHERR SCHLANDERS/SILANDRO - 05.09. - 24.09.2015 öFFNUNGSzEITEN/ORARI: MO-FR/LU-VE: 10 -12/16 -18 UHR/ORE - SA-SO/SA-DO: 18 -20 UHR/ORE
Jazzkonzert mit
Woody Black 4
Jazz-Bassklarinettenquartett Wann: am Freitag, 11. Sept. 2015, um 20.00 Uhr Wo: im Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders Karten und Abos sind im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr (Göflanerstraße 27) in Schlanders und an der Abendkasse ab 19 Uhr erhältlich. · Herbst-Abo 2015 – 4 x Kultur 40 Euro
Traditioneller Almabtrieb in Martell Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, ist nicht mehr. Er fehlt uns. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.
Wann: am Sonntag, den 06. September 2015 Festbetrieb ab 10.00 Uhr in der Freizeitanlage „Trattla“ Was: Eintreffen der geschmückten Kühe von der Alm um ca. 13.00 Uhr; Glückstopf, typische Südtiroler Spezialitäten, Almbutter und Almkäse; Marteller Goaßlschnöller; Für Stimmung und Unterhaltung sorgt „Sauguat“
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Woody Black 4 Jazz-Bassklarinettenquartett am Freitag, 11. September 2015 um 20 Uhr im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders 19.09.2015 um 19.30 Uhr
24.09.2015 um 20.00 Uhr 01.10.2015 um 20.00 Uhr
RICCARDO MENEGHINI: TANZ
SORBISCHES NATIONAl-ENSEMBlE
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*16.05.1965 † 29.07.2015 Latsch Außerstande jedem Einzelnen persönlich zu danken, sagen wir auf diesem Wege ein aufrichtiges Vergelt’s Gott · für jedes stille Gebet, für jede Umarmung, · für die tröstenden Worte, gesprochen oder liebevoll geschrieben · für jeden Händedruck, wenn Worte fehlten, · für das Mitwirken an der Trauerfeier und das letzte Geleit, · für die Blumen, Kerzen und Spenden, · für die Hilfe, die uns in dieser schweren Zeit zuteil wurde und immer noch wird. Die Trauerfamilie
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zum Kochen in der Erntezeit
Für unseren Wellnessbereich mit atemberaubendem Blick auf den St. Moritzer See und die Bergwelt des Oberengadins suchen wir für die kommende Wintersaison:
• Wellnessleiter/in / Fachrichtung KosmetikMassage/evtl. Physiotherapie Erfahrung • Masseur/in – Kosmetiker/in evtl. Physiotherapeut/in Ab anfangs Dezember 2015 Sie verfügen über eine abgeschlossene Ausbildung und haben bereits Erfahrung im Umgang mit internationaler und gehobener Klientel. Sie können offen auf Menschen zugehen, sind freundlich und möchten gerne in einem internationalen Team arbeiten. Gute Sprachkenntnisse D/E sind Voraussetzung und Kenntnisse weiterer Sprachen von Vorteil. Unterkunft vorhanden. Verstärken Sie unser aufgestelltes Team!
Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams eine/n MitarbeiterIn im Bereich
Qualitätsmanagement (Fruit/Food)
Der Aufgabenbereich umfasst die Umsetzung und Weiterentwicklung des bestehenden Qualitätsmanagementsystems. Sie werden unser Team u.a. in folgenden Bereichen unterstützen: Umsetzung und Weiterentwicklung der versch. Zertifizierungssysteme wie IFS, QS, GlobalG.A.P, Bio; Produktkontrollen, Produktanalysen, Ausarbeitung von Produktspezifikationen und Kennzeichnungsprüfungen. Profil: • Oberschul- bzw. Hochschulabschluss im Bereich Landwirtschaft/Lebensmitteltechnologie bzw. entsprechende Berufserfahrung • Verlässlichkeit, Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und Flexibilität, selbständige und eigenverantwortliche Arbeitsweise • Sehr gute MS-Office Kenntnisse (v.a. Excel) • Sehr gute Sprachkenntnisse (Deutsch/Italienisch), Englisch von Vorteil • Freude und Begeisterung bei der Arbeit Wir bieten: • Angenehmes Betriebsklima • Abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Arbeiten im Team • Weiterbildung und leistungsgerechte Entlohnung Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an simone.rizzi@rizzi-group.com oder melden Sie sich unter der Mobil-Nr. 335 8185510
OBERSCHULZENTRUM SCHLANDERS
Lehrkräfte gesucht Die Technologische Fachoberschule Fachrichtung Maschinenbau, Mechatronik und Energie in Schlanders sucht ab 01.09.2015 Lehrkräfte mit vollem Auftrag (20 Unterrichtsstunden) für den Bereich Mechanik, Systeme und Automation, Mechanische Prozessund Produkttechnologien. Sie haben entsprechende Ausbildung (Abschluss eines Studiums oder Matura im Bereich Maschinenbau und Mechatronik) Bewerbungen senden Sie an: os-osz.schlanders@schule.suedtirol.it Informationen unter: 0473 730 097
Schriftliche Bewerbungen, per E-Mail oder Post, mit Foto schicken Sie bitte an: Frau Ursina Meng / Frau Steffi Jösler, Art Boutique Hotel Monopol, Via Maistra 17, 7500 St. Moritz hr@monopol.ch
58 /Kleinanzeiger/
Vinschgerwind 17-15
27.08.15
Jahrestag/Danksagungen 1. Jahrestag
Sebastian Wiesler *07.04.1995 † 26.08.2014 Taufers i. M.
Lieber Sebastian, auch wenn wir Dich nicht sehen, bist du immer an unserer Seite, jeden Tag, für immer geliebt und für immer vermisst, bist unser Engel und begleitest uns durch unser Leben. Du stehst uns bei, bis wir uns wiedersehen. Wir feiern die Hl. Messe zum ersten Jahrtag am Sonntag, den 30.08.2015, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche in Taufers i. M. In Liebe die Trauerfamilie
4. Jahrtag
Olga Staffler geb. Platzer *1.07.1930 † 24.08.2011 Göflan
Liebe Mama,
in Dankbarkeit und Liebe sehen wir zurück und danken Gott für die Zeit, die Du bei uns gewesen bist. In Liebe, Trudi mit Familie
DA N K S AG U N G
Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um IHN und sprach: „Komm heim“.
Josef Anton Hellrigl " Toni Peater "
Du fehlst uns sehr. Du bist nicht hier, aber lebst in unseren Herzen weiter. 2. Jahrestag
26.2.1938 - †20.7.2015
Wir bedanken uns von Herzen für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme in Wort und Schrift, für die Beteiligung an den Abendrosenkränzen sowie für die Gedächtnisspenden. Ein herzliches Vergelt‘s Gott möchten wir allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten aussprechen, die unseren lieben Tata auf seinen letzten Weg begleitet haben. Es ist uns ein Trost, dass so viele Menschen unseren geschätzten Tata in lieber Erinnerung im Herzen tragen.
Unser besonderer Dank gilt: - Hochwürden Pater Albert, der Musikkapelle, der Freiwilligen Feuerwehr, dem Kirchenchor, den Ministranten, den Kranzund Kerzenträgern von Taufers i.M. für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier - dem Krankenhaus Schlanders für die liebevolle Betreuung - Bestattung Polin, Mals Die Trauerfamilie
Erich Weithaler *18.12.1939 † 30.08.2013 Tschirland
In lieber Erinnerung und tiefer Dankbarkeit gedenken wir deiner ganz besonders am Sonntag, 30. August, um 10.00 Uhr beim Hauptgottesdienst in der Pfarrkirche Naturns. In Liebe und Dankbarkeit, deine Familie
27.08.15
Vinschgerwind 17-15
/Kleinanzeiger/ 59
Weiterbildung/Allfälliges Das Fischgeschäft in Schlanders
Schluderns Neue Telefonnummer:
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Geöffnet: Dienstag bis Samstag
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Kartenlegerin Anna wieder in Schlanders! vom 09.09. – 22.09.15 Kontakt, Info und Termine unter: +49 8867 7139939 +49 1520 881 8221 oder www.anna-waffenschmidt.de
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Vorbereitungskurs auf die Zweisprachigkeitsprüfung - Internationales Sprachenzertifikat „Plida“ REFERENT/IN MALS Luana Ivana Cavalet REFERENT/IN SCHLANDERS Cristina Baldi TERMINE B1 MALS Di, 08.09. – Di, 24.11.2015 (jeweils Di) TERMINE B2 MALS Mo, 07.09. – Mo, 23.11.2015 (jeweils Mo) TERMINE B2 SCHLANDERS Di, 08.09. – Di, 24.11.2015 (jeweils Di) TERMINE C1 MALS Mi, 09.09. – Mi, 25.11.2015 (jeweils Mi) TERMINE C1 SCHLANDERS Fr, 11.09. – Fr, 20.11.2015 (jeweils Fr) UHRZEIT 18.30 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen ORT MALS OSZ Mals ORT SCHLANDERS WFO Schlanders Kursbeitrag 185 Euro (ohne Prüfungsgebühren) ANMELDESCHLUSS Do, 03.09.2015
IVHS – EDV
EDV
Gesundheit
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gwr.. it
Yoga für Anfänger ohne/mit Yoga-Erfahrung
REFERENT/IN Marlene Horrer TERMINE OHNE ERFAHRUNG Mo, 21.09. – Mo, 09.11.2015 (jeweils Mo) TERMINE MIT ERFAHRUNG Do, 24.09. – Do, 05.11.2015 (jeweils Do) UHRZEIT 20.00 Uhr – 22.15 Uhr, insgesamt 7 Treffen ORT Mittelschule Schlanders Kursbeitrag 105 Euro (ohne Unterlagen) ANMELDESCHLUSS Do, 17.09.2015 Freizeit
Freies Malen für Personen ab der Lebensmitte
REFERENT/IN Martina Thanei und Hans Thöni TERMINE Mo, 28.09. – Mo, 07.12.2015 (jeweils Mo) UHRZEIT 10.00 Uhr – 11.30 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT Alten- und Pflegeheim Schluderns Kursbeitrag 60 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 24.09.2015
Info – Anmeldung:
Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it ww
Computerkurs 50+
REFERENT/IN Patrik Tschenett TERMINE Fr, 18.09. – Sa, 10.10.2015 (jeweils Fr und Sa) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 115 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 14.09.2015
Eltern-Kind-Musizieren
REFERENT/IN Martina Wienchol TERMINE Do, 17.09. – Do, 03.12.2015 (jeweils Do) UHRZEIT Gruppe 1 08.50 Uhr – 09.35 Uhr, insgesamt 10 Treffen UHRZEIT Gruppe 2 09.40 Uhr – 10.25 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT Musikschule Schlanders Kursbeitrag 56 Euro (pro Erwachsenen-Kind-Paar) ANMELDESCHLUSS Mo, 14.09.2015
Eltern-Kind-Musizieren
REFERENT/IN Martina Wienchol TERMINE Fr, 18.09. – Fr, 04.12.2015 (jeweils Fr) UHRZEIT Gruppe 1 09.00 Uhr – 09.45 Uhr, insgesamt 10 Treffen UHRZEIT Gruppe 2 09.50 Uhr – 10.35 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT Musikschule Prad am Stilfserjoch Kursbeitrag 56 Euro (pro Erwachsenen-Kind-Paar) ANMELDESCHLUSS Mo, 14.09.2015
So lerne ich das schnelle Tippen. Zehn Finger Schreiben.
REFERENT/IN Marion Stecher TERMINE Mi, 16.09. – Mi, 21.10.2015 (jeweils Mi) UHRZEIT 17.30 Uhr – 19.00 Uhr, insgesamt 6 Treffen ORT WFO Schlanders Kursbeitrag 36 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 10.09.2015 Freizeit
Freizeit
Gesundheit
Duft-Qigong
REFERENT/IN Birgit Seissl TERMINE Mi, 30.09. – Mi, 16.12.2015 (jeweils Mi) UHRZEIT 18.30 Uhr – 20.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen ORT Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius Laas Kursbeitrag 120 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 24.09.2015