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Zeitung Vinschgerwind 16-20 vom 06.08.20 Bezirk Vinschgau Südtirol

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Nr. 16 (381) 06.08.20 I.P. 16 Jg.

www.vinschgerwind.it

Elektrifizierung rückt näher STA-Direktor Joachim Dejaco im Wind-Gespräch

SESSELLIFT TARSCHER ALM Wandern, biken und genießen am Latscher Nörderberg Tarscher Alm Berggasthof Latscher Alm

Bogenschießen

NEU 2020Trail,

Barbarossa wanderFamilienrund & Themenweg Latsch Bikeshuttle ab

www.bergbahnen-latsch.com Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - periodicitá quattordicinale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - erscheint 14-tägig - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN


2 /WANDERN/

Vinschgerwind 16-20

BERGTOUR

WANDERINFOS:

Dauer: insgesamt ca. 3h Strecke: ca. 6 km (insgesamt) Alternative: Wer die Wanderung verlängern will, der kann vom Restaurant Waldheim Richtung Martell auf dem Talweg Nr. 36 weiterwandern. Dieser beginnt bei der Erdbeerwelt beim Nationalparkhaus Culturamartell. Der bekannte Erdbeerweg mündet bei Gand im Talweg ein.

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WANDERTOUR

HÖHENWEG

Auf dem Marteller Talweg unterwegs... Das Martelltal bietet unzählige Wandermöglichkeiten für jede Schuhgröße, ob einfache Familienwanderungen, Berg-, Hoch- oder Gletschertouren. Voll auf ihre Kosten kommen aber auch Kletterfreunde. Ein Ausflug ins Martelltal lohnt sich in vielerlei Hinsicht – auch kulinarisch. TOURENINFO: Will man den Ausflug mit einem Abstecher in einen der Klettergärten im Hinteren Martelltal verbinden, so kann man das Auto direkt beim Biathlonzentrum, etwas hinter der Groggalm oder bei der Alperia Staumauer parken. Schilder weisen dann den Weg zu den Kletterwänden. Der Talweg Nr. 36 führt an den Klettersektionen vorbei. Der Talweg Nr. 36 verbindet auch die Groggalm und das Restaurant Waldheim. Man kann von der Groggalm in rund anderthalb Stunden zum Restaurant Waldheim wandern oder aber in umgekehrter Richtung. Das Wandererlebnis über Stock, Wurzelwerk und Stein wird mit einer Einkehre in der Groggalm oder im Waldheim zum kulinarischen Erlebnis. Auf der Groggalm werden an den Wochenenden – Samstag Abend und Sonntag

Im Sommer Samstagabend & Sonntag geöffnet. Pizza auch am Sonntagmittag & zum Mitnehmen

Bar Pizzeria Grogg Alm in Martell Hintermartell 292 • Tel. 0473 860830

ganztägig – Pizzaspezialitäten serviert. Diese können auf Wunsch auch mitgenommen werden. Das Restaurant Waldheim wartet mit regionalen kulinarischen Spezialitäten auf. Insidertipp vom Waldheim: Vom Waldheim dem Talweg Nr. 36 folgen dann oberhalb der Kapelle St. Maria in der Schmelz die Brücke überqueren (Langlaufloipe) und weiter auf dem Weg Nr. 34. Vor dem Schluderbach kommt eine Kreuzung 34A, die über einen romantischen Steg über die Plimaschlucht („Flitter Miehl“) führt. Anschließend die Straße überqueren und man folgt dem Talweg Nr. 36 Richtung Grogg. Diesen Weg könnte man auch auf dem Retourweg nehmen: Talweg Nr. 36 Richtung St. Maria in der Schmelz wandern, ca. 100 m vor der Galerie die Straße überqueren und den Weg Nr. 34A über einen romantischen Steg über die Plimaschlucht („Flitter Miehl“) nehmen. Weiter auf dem Weg 34 und hier talauswärts wandern. Oberhalb von St. Maria in der Schmelz die Brücke überqueren und weiter auf dem Talweg Nr. 36.

7 Tage die Woche geöffnet

Hotel & Restaurant Waldheim in Martell St. Maria in der Schmelz 16 • Tel.0473 744545


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Inhalt

Vinschgerwind 16-20

/INHALT/ 3

Bau der Elektrifizierung der Bahn startet im Herbst 2021 Seite 6

Foto: Erwin Bernhart

Kommentar Der „Schimpfbrief“ der Gemeinde Naturns Seite 5

Mals/Glurns/Schluderns/Taufers: Die Liquidatoren holen Unterlagen

Seite

4

Watles: Der Präsident der TuF geht im Dezember 2020

Seite

4

Naturns: Auf der Suche nach der Wahrheit

Seite

5

Mals: Viele Bauleitplanänderungen

Seite

8

Reschen/Schluderns/Mals: Geschenk an die Gipfelstürmer

Seite

9

Vinschgau/Italien: Der Werbebonus

Seite 10

Laas: Holz trifft Marmor

Seite 11

Leserbriefe und Stellungnahmen

Seite 12

Kastelbell: „Flouraschworz“ im Schloss Kastelbell

Seite 14

Naturns: Süd-Tiroler Freiheit - Alternative für Naturns

Seite 15

Aus dem Gerichtssaal: Vom Saulus zum Paulus

Seite 16

Porträt: Margherita Rufinatscha Dietl, Taufers im Münstertal

Seite 17

Laas: Fotoshooting im Marmorbruch

Seite 18

Schlanders: Alpinfolk und Blues mit David Frank

Seite 19

Schluderns: Einmal Urmensch und zurück

Seite 20

Schlanders: Bluesrock im Vintschger Dialekt

Seite 20

Vinschgau: SVP bereitet sich auf Gemeinderatswahlen vor

Seite 21

Latsch: Die neue Bürgerliste „Mitanond - Insieme“

Seite 21

Langtaufers/Glurns: Musikakademie „Wandern & Musik“ gibt Konzert

Seite 22

Vinschgau/Eurac: Erforschung unseres Naturinventars

Seite 22

Buchtipp: Süffige Urlaubslektüre „Unsere Seelen bei Nacht“

Seite 24

Wind-Spezial: Guats von insrn Hof...

ab Seite 26

Wind-Tipps: SUMMER ACTIVITY - Freizeittipps im Vinschgau

ab Seite 32

Wind-Bauplatz: AMOLARIS - Ein besonderer Wohlfühl- und Rückzugsort

ab Seite 38

Wind-Bauplatz II: Das Kraftwerk am Rambach

ab Seite 46

Nationalpark Stilfserjoch: Martell - Schianbliamltol

Seite 50

Stellenmarkt

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Die Toleranz Während bei uns rumänische (und bulgarische) Gastarbeiter für die Apfelernte von unseren Bauern offensichtlich dringend benötigt und willkommen geheißen werden, werden in Rumänien Gastarbeiter aus Vietnam eingeflogen, die den dortigen Bauern zu Diensten sind. Das Lohngefälle zwischen den Ländern ist das, was zu weltweiten Arbeitsmigrationen führt. Mit Covid 19 wird diese Arbeitsmigration plötzlich sichtbar. Italien hat verfügt, dass Einreisende aus Rumänien zwei Wochen in Quarantäne verbleiben müssen. Mit diesem Umstand muss man in Südtirol umgehen. Die Frage nach den CoronaTests für die „Gastarbeiter“ aus Rumänien und Bulgarien und vor allem die Frage, wer denn diese Tests bezahlen soll, hat in den vergangenen Tagen für kontroverse Diskussionen gesorgt. Der Landesrat für Gesundheit Thomas Widmann hat gesagt, dass die Tests und die Bezahlung dafür der Sanitätsbetrieb übernehmen wird. Es sei seine Aufgabe, für die Prävention und für die Gesundheit der Bevölkerung zu sorgen. Der Landesrat für Landwirtschaft Arnold Schuler hat gesagt, dass die Tests von den Bauern bezahlt werden sollen. Schuler ist offenbar besorgt darüber, dass das Image der Bauern bzw. der Landwirtschaft angeschlagen sein könnte, wenn die Steuerzahler für die Covid-Tests der Gastarbeiter aufkommen sollen. Schuler hat Recht: Die Bauern sollen die Tests für ihre Gastarbeiter selber bezahlen. Die Gesellschaft, also wir, das kann man feststellen, toleriert die Arbeitsmigration - die gibt es im Übrigen auch im Gastgewerbe - ist aber nicht bereit, diese in irgendeiner Form auch mitzufinanzieren.

Immobilien

Es ist ein öffentliches Auswahlverfahren zur befristeten Stellenbesetzung

eines/er Verwaltungsassistenten/in

in der 6. Funktionsebene mit Voll- oder Teilzeit

auch mittels horizontaler und vertikaler Mobilität zwischen den Körperschaften für die Verwaltungseinheit der Gemeinden Glurns, Graun und Taufers i.M. ausgeschrieben. Weitere Infos finden Sie unter www.gemeinde.taufers.bz.it oder im Personalamt unter Tel. 0473 83 21 64 Die Gesuche können bis Montag, 31.08.2020, 12.00 Uhr eingereicht werden. Die Bürgermeisterin, Roselinde Gunsch

KUNDMACHUNG Die Gemeinde Taufers i.M. beabsichtigt, den Teil, des im Bau befindlichen Gebäudes auf G.p. 1833/1 K.G. Taufers, Gastronomie (Bar, Imbiss) “Dreschmaschine” zu verpachten und lädt Interessierte ein, ihr Interesse kund zu tun. Sämtliche Details unter Tel. 0473 83 21 64 Die Bürgermeisterin, Roselinde Gunsch


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Süd-Tiroler Freiheit contra Südtiroler Volkspartei

Abgang

Die Gemeinderatswahlen kommen in Stilfs langsam in die Gänge: Weil Roland Brenner in der letzten Woche seine Kandidatur zum Bürgermeister in der Gemeinde Stilfs zurückgezogen hat, bleibt mit dem Suldner Franz Heinisch nur noch ein SVP-Kandidat übrig. Brenner kandidiert für den Gemeinderat. Konkurrenz für Heinisch kommt mit der Stilfserin Simone Platzer von der Südtiroler Freiheit.

Foto: Erwin Bernhart

as die Spatzen im Obervinschgau seit Wochen von den Dächern pfeifen, tritt ein: Günther Bernhart beendet sein Arbeitsverhältnis als Präsident der Touristik und Freizeit GmbH (TuF). Bernhart hat im Verwaltungsrat der TuF seinen Abgang bereits kundgetan. Bernhart hat eine neue Arbeitsstelle in Aussicht und zwar als Geschäftsführer der neuen Tankstelle bei der Einfahrt nach Planeil oberhalb von Mals. Zugleich wird er die Gebietsvertretung für die Produkte der Firma Kostner, die die Tankstelle In Mals gebaut hat und betreiben wird, in Südtirols Westen übernehmen. „Das Angebot war verlockend“, sagt Bernhart und blockt damit Gerüchte ab, wonach der Abgang einer Flucht gleichkomme. Das Datum für den Abgang von Günther Bernhart ist fix. Spätestens mit dem Ende des Bilanzjahres der Touristik und Freizeit im November 2020 wird es soweit sein. Derweil überlegen mehrere der aktuellen Verwaltungsräte der TuF, ob sie dann selbst noch weitermachen wollen. Im Verwaltungsrat der TuF, der den Watles und das Langlaufzentrum in Schlinig verwaltet sind der Präsident der Ferienregion Obervinschgau Lukas Gerstl, der Tourismusreferent Joachim Theiner, Hans Telser und der Hotelier Georg Ziernheld. Laut Auskunft von Gerstl und Theiner bleiben die Verwaltungsräte ebenfalls bis zum Ende des Bilanzjahres, also bis Ende November 2020. Dann gebe es ohnehin Neuwahlen. Das Personal für die Wintersaison 2020/21 wird also noch vom aktuellen Verwaltungsrat rekrutiert werden. Am Watles steht man unter anderem vor der Frage, ob der untere Lift revisioniert oder neu gebaut werden soll. (eb)

Die Liquidatoren

Mals/Taufers/Glurns/Schluderns/Laatsch - Die Rambach Konsortial GmbH ist in der Liquidationsphase. Kürzlich wurden die Akten an zwei von drei Liquidatoren übergeben.

Der Ex-Präsident der Rambach Konsortial GmbH Walter Gostner (links) übergibt die Unterlagen an die beiden Liquidatoren Barbara Riedl und Georg Sagmeister von Erwin Bernhart

W

eil das neue E-Werk am Rambach seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts das größte im Vinschgau ist (sh. Interview auf Seite 46), bleibt es von öffentlichem Interesse. Vor allem, weil die Gesellschafter öffentliche Körperschaften sind. Von einigem Interesse ist auch, wie das E-Werk in Zukunft verwaltet werden soll. Der Vinschgerwind hat des Öfteren über Diskussionen und Entscheidungen aus den Gemeinderäten der beteiltigten Gemeinden berichtet. Tatsache ist, dass die Rambach-Konsortial GmbH aufgelöst wird. Diese Richtung wurde spätestens mit dem Einstieg der Stadtgemeinde Glurns intern kommuniziert. Nun ist es soweit: Die Rambach-Konsortial GmbH ist in Liquidation. Am 23. Juli 2020 hat der Ex-Präsident Der Rambach Konsortial GmbH Walter Gostner die gesamten

Unterlagen der Gesellschaft an die zwei Liquidatoren Georg Sagmeister und Barbara Riedl übergeben. Der dritte Liquidator ist Stefan Sandrini. Barbara Riedl, die die Buchhaltung in der Gemeinde Taufers leitet, wird die Führung und die Buchhaltung des Rambachwerkes übernehmen. Die technische Leitung des Werkes ist bereits an das Vinschgauer Elektrizitätskonsortium (VEK) abgegeben worden. Die Einschulung der Mitarbeiter ist bereits erfolgt. In Zukunft soll das Rambachwerk von der Gemeinde Taufers, mit einer Quote von 39% der größte Miteigner des Rambachkraftwerkes, geführt werden. „Die Form einer Führung durch eine Gemeinde selbst ist eine erprobte Variante zur Konsortial GmbH“, sagt Georg Sagmeister, der Gemeindesekretär der Gemeinden Schlanders, Glurns und Taufers (und auch Graun). Die Gemeinde Schlanders sei

ein Beispiel dafür. Dort sei diese Form vor 5 Jahren eingeführt und der ehemalige Sonderbetrieb (E-Werk Schlanders) liquidiert worden. Mit der Führung, die mit einem Führungsvertrag geregelt werden soll, durch eine Gemeinde fallen keine direkten Steuern an, es sind keine Abschreibungen zu tätigen. Mehrwertsteuer für die Gestehungskosten fallen keine an, es entfällt die GIS für die Gemeinden Mals und Taufers. Keine Spesen für Verwaltungs- und Aufsichtsrat fallen an und für die kleinen Gemeinden das Entscheidende: Allfällige Investitionen können die Gemeinden aus dem Investitionshaushalt - und eben nicht aus dem laufenden Teil des Haushaltes - bedienen. Die Liquidation endet mit einem grundbuchsfähigen Rechtsakt, in dem Miteigentumsquoten sowohl für die Immobilien als auch für die Konzession eingetragen werden. (eb)

Foto: Erwin Bernhart

W

Foto: „Wind“-Archiv

Mals/Watles

Foto: Cornelia Knoll

4 /POLITIK/


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/POLITIK/ 5

Naturns - Staben

Der „Schimpfbrief“ und die maue Entschuldigung M

ehr als „brutta figura“ machen BM Andreas Heidegger und die Referentin unter anderem für Kultur und Bildung Astrid Pichler in Naturns und im Besonderen in Staben. Bei der Gemeinderatssitzung am 24. Juli 2020 haben sich Heidegger und Pichler öffentlich entschuldigt. Immerhin. Was ist geschehen? Vier Mitglieder des Motorradclubs Red Lions haben als Neubürger von Staben in der Gemeinde Naturns angesucht, eventuell die Holzhütte beim Stabner Spielplatz als ClubHaus nutzen zu können. Mit einer in nur 5 Tagen durchgeführten Unterschriftenaktion und einem Schreiben haben 65 StabnerInnen ihr Missfallen und ihre Bedenken dagegen ausgedrückt. Brief und Unterschriften sind am 26. Juni in der Gemeinde abgegeben worden. Der Gemeindeausschuss hat sich am 30. Juni gegen ein ClubHaus ausgesprochen. Damit hätte die Geschichte zu Ende sein können. War sie aber nicht,

denn mit Heidegger und Pichler dürften hernach die Gäule durchgegangen sein, denn sie haben „nachgetreten“ und damit all jene, die unterschrieben haben nicht nur vor den Kopf gestoßen, sondern regelrecht ve r u n s i c h e r t . Denn in einem Brief an die Unterzeichner haben sie nicht nur bekannt gegeben, dass es mit dem Club-Haus nichts werde sondern folgende Zeilen hinzugefügt: „Unabhängig von dieser Entscheidung ist der Gemeindeausschuss über die mit Datum 21.06.20 erfolgte Unterschriftensammlung gegen diese Anfrage verwundert, zumal der Erstunterzeichnerin Margarete Weiss mehrmals von Seiten der Gemeindereferentin Astrid

Pichler klar zugesichert worden ist, dass vor einer Entscheidung alle interessierten Parteien und Anrainer - so wie es in Naturns üblich ist - zu einem Treffen eingeladen und angehört werden. Die Unterschriftensammlung ist erfolgt, bevor es zu einer Aussprache kommen konnte und daher unbegründet und verfrüht. Das Schreiben enthält zudem eine Reihe von zweifelhaften und despektierlichen Mutmaßungen, die jeder Grundlage entbehren. Diese Vorgangsweise entspricht nicht der Vorstellung der Gemeindeverwaltung eines respektvollen und transparenten Umgangs mit den Anliegen, die von der Naturnser Bevölkerung - egal

Naturns II

Vom wind gefunden

Auf Wahrheitssuche D

Hagia Sophia

ie Liste Zukunft Naturns wollte mittels einer schriftlichen Anfrage vom Gemeindeausschuss wissen, ob es stimme, was Luise Ruattti in einer vorhergehenden Gemeinderatssitzung unwidersprochen in den Raum gestellt habe. Ruatti hatte behauptet, dass von den Verwaltern versprochen worden sei, den Saumoarhof nicht abreißen zu müssen. Auch habe

Foto: Erwin Bernhart

man dies ihrem Bruder versprochen. Man habe niemandem etwas versprochen und diesbezüglich keine Aussage gemacht, war die Antwort, die BM Andreas Heidegger bei der Ratssitzung am 24. Juli vorgelesen hat. Margot Svaldi bestand darauf, dass eben diese Anfrage samt Antwort auf sämtlichen der Gemeinde zur Verfügung stehenden Kanäle veröffentlicht werden solle. „Damit klar ist, dass die Aussagen von Luise Ruatti nicht wahr sind“, sagte Svaldi und sie möchte wissen, wie das die Gemeinderäte sehen. BM Heidegger ließ zu diesem Thema allerdings keine DisBM Andreas Heidegger: Wir haben keine kussion im GemeinVersprechen abgegeben derat zu. (eb)

von welchen Gruppen und zu welchem Thema auch immer vorgebracht werden.“ Dieser Absatz tue ihr leid und er sei wenig sensibel geschrieben, sagte Astrid Pichler bei der Gemeinderatssitzung. „Hart in der Formulierung und etwas überspitzt“, sagte BM Heidegger. Weil wir selbst unglücklich sein, zeuge es von Größe, für Aufklärung zu sorgen, fügte Heidegger hinzu. Stefan Lamprecht, der die Vorgangsweise und das Schreiben mehreren Gemeinderäten zur Kenntnis gebracht hatte, warf ein: „Ihr müsst’s euch vorstellen, es haben junge Mütter mit Kleinkindern unterschrieben. Viele haben zu mir gesagt, dass sie Angst haben.“ VizeBM Helmut Müller war, wie andere im Ausschuss über den Brief nicht informiert und mahnte seine Kollegen. Es darf wohl bezweifelt werden, dass die Sache mit den Entschuldigungen aus der Welt geschafft ist. (eb)

Hagia Sophia bedeutet „Heilige Weisheit“. Sie gilt als Wahrzeichen von Istanbul. Es ist eine Kuppelbasilika aus dem 6. Jahrhundert (532 bis 537 n. Chr. erbaut), die wegen ihrer besonderen Harmonie und den Proportionen weltweit zu den bedeutendsten Gebäuden zählt und auf Grund ihrer prachtvollen Innenausstattung mit Marmorplatten und Mosaiken als achtes Weltwunder gilt. Die der göttlichen Weisheit gewidmete Kirche steht auf einem Rechteck von rund 80 m Länge und 70 m Breite. Die Spannweite der Kuppel beträgt rund 32 m, der Kuppelraum ist 55 m hoch. Bis zur Fertigstellung des Petersdoms in Rom war die Hagia Sophia das größte christliche Gotteshaus der Welt. Sie wurde fast 1.000 Jahre bis zum Ende des Byzantinischen Reiches im Jahre 1453 als griechisch-orthodoxe Kathedrale genutzt. Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen wurde das Gebäude restauriert und in eine Moschee umgewandelt. Im Jahre 1934 wurde die Hagia Sophia durch Staatsgründer Kemal Atatürk in ein Museum umgebaut. Am 10. Juli 2020 wurde der Status des berühmten Bauwerks als Museum aufgehoben und dient nun wieder als Moschee. Auf Anordnung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan wurde am 24. Juli 2020 das erste islamische Freitagsgebet abgehalten. Im vergangenen Jahr zog die Hagia Sophia nach offiziellen Angaben 3,7 Millionen Besucher an. Sie war damit das meistbesuchte Museum in der Türkei. Durch diesen Schritt von Erdoğan wird klar, dass es nicht darum geht, Religion und Politik zu trennen, sondern darum durch die Religion Politik zu machen. (hzg)


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1200 Masten im Herbst 2021 Vinschgau - Joachim Dejaco ist der Direktor der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA). Die STA ist der Bauherr für die Elektrifizierung der Vinschgerbahn. Nicht nur: Die STA ist auch für das Land Südtirol und für die Gemeinden beratend tätig - in Richtung nachhaltige Mobilität. Vinschgerwind: Herr Dejaco, wir gehen davon aus, dass trotz Covid 19 die Planungen für die Elektrifizierung der Vinschgerbahn vorangetrieben worden sind. Wann wird der erste Pfahl für die Oberleitung stehen? Joachim Dejaco: Wenn alles normal geht, werden wir im Ende kommenden Jahres die Baustelle aufmachen.

Vinschgerwind: Das tun sie. Sie haben soeben die Gerüchte aus dem Weg geräumt. Ist die STA mit ihren Baustellen in dem Zeitplan drinnen, den ihr euch vor Jahren gegeben habt? Joachim Dejaco: Definitiv nicht. Das gesamte Projekt ist wesentlich komplexer, als wir es anfangs eingeschätzt hatten. Wir waren am Anfang wohl zu optimistisch. Aber Gut Ding braucht Weile und wenn es am Ende gut wird, haben sich Verzögerungen ausgezahlt und alle werden zufrieden sein. Vinschgerwind: Der Optimismus ist wohl vor allem Ihrem Naturell geschuldet. Joachim Dejaco: Absolut. Ich habe mein Handwerk bei Helmuth Moroder gelernt und der hat seinerzeit die Vinschgerbahn innerhalb von 5 Jahren von Null auf 100 gebracht. Vieleicht waren es damals andere Zeiten. Es war administrativ Vieles einfacher, technolo-

Foto: Erwin Bernhart

Vinschgerwind: Kann es sein, dass die Elektrifizierung für die Vinschgerbahn zurückstehen muss, weil Geldmittel für Olympia 2026 ins Pustertal fließen sollen? Joachim Dejaco: Nein, absolut nicht. Die Elektrifizierung der Vinschgerbahn ist von Anfang an voll finanziert. Alle Dekrete dafür sind ordnungsgemäß gebucht. Laut heutigem Stand sind wir innerhalb des vorgegebenen Budgets. Für Olympia 2026 sind Landeshauptmann und Landesrat intensiv dahinter, zusätzliche Mittelauf unsere Südtiroler Mühlen zu kehren. Das hat mit der Vinschgerbahn gar nichts zu tun. Gehen tatsächlich solche Gerüchte herum?

STA-Direktor Joachim Dejaco: „Das Image der Bahn ist mit dem Leuchtturmprojekt Vinschgerbahn in Südtirol umgedreht und sehr positiv besetzt worden.“ gisch vielleicht auch. Jetzt sind eben andere Zeiten,aber wir bleiben trotzdem guter Dinge. Vinschgerwind: Es ist auf der anderen Seite einiges gemacht worden: Die Verlängerung der Bahnsteige zum Beispiel, oder die Verlängerung der Remise in Mals.... Joachim Dejaco: Bahnsteige: erledigt. Remise Mals: erledigt. Der Ausbau zwischen Schlanders und Laas: erledigt. Die neuen Züge sind bestellt und sie werden gerade in Hennigsdorf bei Berlin gebaut. Wir sind der-

zeit dabei, die Genehmigungen für die großen Arbeiten einzuholen. Vinschgerwind: Die da sind? Joachim Dejaco: Diese 1200 Masten... Vinschgerwind: Für die künftige Stromversorgung der Züge ist das Umspannwerk in Latsch bzw. Goldrain Voraussetzung. Ist das Umspannwerk pronto? Joachim Dejaco: Das ist kurz vor der Fertigstellung. Da hat es eine tolle Zusammenarbeit zwischen Edyna, den Gemeinden Latsch


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und Schlanders und der STA. Gebaut wird es unter der Regie von Edyna. Als STA haben wir unsere eigene Strom-Kabine für die Versorgung der Züge mit Strom. Ein tolles Projekt. Das ist ein Baustein, den die Bürgerinnen und Bürger nicht so sehen, weil das Umspannwerk etwas versteckt in den Wiesen liegt. Aber ein wichtiger und komplexer Baustein. Vinschgerwind: Eine technologische Herausforderung? Joachim Dejaco: Von der Technologie her ist es keine Hexerei. Es ist ein Umspannwerk, welches den Strom von Hochspannung auf unsere 25 Kilovolt transformiert. Zugegeben: Wir waren aber sehr froh, dass uns jemand anderes diese Aufgabe abgenommen hat. Bei Edyna sind die Experten in der Stromversorgung. Vinschgerwind: Kann man die Behauptung aufstellen, dass die Vinschgerbahn in Zukunft mit Vinschger Strom fahren wird? Joachim Dejaco: Für die Stromlieferung haben wir noch keine Verträge. Ich glaube, dass die wenigsten Leute wissen, woher der Strom für ihr Licht kommt. Woher der Strom kommt, hängt im Wesentlichen vom Tarif ab. Bei hohem Tarif ist es Strom aus Wasserkraft, bei einem niederen Tarif ist wohl auch Strom aus Atomkraftwerken aus Frankreich drinnen. Unsere Aufgabe wird es sein, lokalen Strom zu verwenden. Wir brauchen netto 6,5 Gigawattstunden im Jahr. Die Züge brauchen 9 Gigawattstunden, 2,5 Gigawattstunden werden rekuperiert und wieder ins Netz eingespeist. Die Züge, die herunterfahren, also vor allem von der Töll nach Meran, müssen bremsen und produzieren damit gleichzeitig Strom. Der Zug ist also ein kleines Kraftwerk. Diese 6,5 Gigawattstunden werden wir ausschreiben. Und da werden wir schauen, dass wir möglichst grünen Strom verwenden. Vinschgerwind: Kann man sich diesen Strom so zertifizieren lassen, dass garantiert wird, dass es grüner Strom ist? Joachim Dejaco: Darüber haben wir, ehrlich gesagt, noch nicht nachgedacht. Aber in einem Land wie Südtirol mit den großen Wasserkraftwerken und das sich eine Nachhaltigkeitsvision gegeben hat - Südtirol will bis 2050 CO2-neutral sein - ist es ein Muss, nachhaltigen Strom zu nutzen. Vinschgerwind: Ein anderes Thema: Kürzlich gab es eine Videokonferenz der Landeshauptleute von Südtirol Arno Kompatscher, von Nordtirol Günther Platter und von der Lombardei Attilio Fontana und vom Vizepräsidenten des Kantons Graubünden Marion Cavigelli. Es ging vor allem um die Verbindung Mals-Scuol. Joachim Dejaco: Ich war bei der Videokonferenz nicht dabei und es gibt auch keine offizielle Medienmitteilung. Man redet sich zusammen, um das rhätische Dreieck ver-

kehrstechnisch gemeinsam zu erschließen. Aber das wird noch ein langer Weg sein. Es ist sicher wichtig und richtig, dass diese vier Regionen jetzt an einem Tisch sitzen und ausloten, wie man in eine gemeinsame Richtung marschieren will. Vinschgerwind: Was ist Ihre Meinung: Gelingt das auf politischer Ebene? Es ist ja seit längerem Wunsch der Landesregierung und auch von STA, die Zuglinie von Mals nach Scuol zu verlängern. Ist es die nächste Vision, dass die ÖBB von Landeck über Martina nach Scuol kommt? Joachim Dejaco: Als Vision wär’ das super. Dann haben wir mit Bormio den nächsten Partner dabei - was aber nicht genügt. Denn wenn schon, muss eine Linie nach Tirano mit Anschluss nach Mailand vorhanden sein. Dann wäre der Lückenschluss perfekt. Als Vision muss das verfolgt werden. Der Landeshauptmann ist ja seit Jahren für den Anschluss nach Graubünden. Mit Bormio gibt es das Abkommen, in dem die Südtiroler Seite ganz klar sagt, dass nur eine Eisenbahnverbindung nach Bormio in Frage kommt - keine Autoverbindung und kein Autoverlad. Wenn sich alle vier betreffenden Landeshauptleute der Sache annehmen, dann wird die Vision Schwung bekommen. Vinschgerwind: Welche Vorbereitungen trifft man für eine solche Verbindung auf der Verwaltungsebene, auf der Ebene der STA? Joachim Dejaco: Wir sind die Techniker, die den Fahrplan, also wann man wo mit dem Zug ankommen soll, erarbeiten. Damit unterstützen wir die politischen Entscheidungsträger. Die Studie in die Schweiz, also nach Scuol, und auch die Studie nach Bormio stehen. Vinschgerwind: Von den großen Visionen zur Realität: Es kommt immer wieder vor, dass der Anschluss in Meran in Richtung Vinschgau nicht funktioniert. Wie das? Jochim Dejaco: In Richtung Vinschgau gibt es ganz wenige Anschlussbrüche, in Richtung Bozen etwas mehr. Der Grund ist, dass RFI in Meran nicht auf den Vinschgerzug wartet. Die Züge, die von Meran starten fahren bis zum Brenner, deshalb ist RFI in den Abfahrtszeiten starr. Die Vinschgerbahn ist flexibler: Wir warten beim letzten Zug am Abend auch bis zu 20 Minuten. Es kann allerdings vorkommen, dass wir 3 bis 4 Minuten warten und der Zug von Bozen hat 7 Minuten Verspätung. Auf der Straße, mit Verlaub, wartet man oft länger im Stau. Beim öffentlichen Nahverkehr wird mit dem Finger gezeigt. Vinschgerwind: Die Südtiroler Transportstrukturen AG hat beim Ankauf von strategisch wichtigen Grundstücken gegenüber SAD-Chef Ingomar Gatterer den Kürzeren gezogen. Zum Beispiel hat Gatterer ein an das Bahnhofsareal angrenzendes Grundstück gekauft. Ärgert Sie das?

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Joachim Dejaco: STA und SAD sind zwei völlig unterschiedliche Dinge und sie sind auch keine Konkurrenten. SAD macht als Verkehrsunternehmen Bus- und Bahndienste, und STA ist ein öffentliches Unternehmen im Besitz des Landes, welches eisenbahntechnische und informatische Dienstleistungen bietet und Ideen, Studien und Konzepte für nachhaltige Mobilität entwickelt. Zum konkreten Fall in Mals: STA hat gemeinsam mit der Gemeinde Mals einen Masterplan für das Bahnhofsareal entwickelt. Alles, was die Mobilität betrifft, funktioniert auf dem Areal, so wie es ist. Für eine Weiterentwicklung wäre das Grundstück sicher geschickt. Ein Privater hat da sowohl vom Finanziellen her, als auch vom Agieren andere Möglichkeiten. Öffentliche Gelder müssen korrekt ausgegeben werden und der Preis für ein Grundstück ist der Schätzpreis vom Landesschätzamt. Da gibt es keinen Verhandlungsspielraum. Ein Privater kann anders verhandeln. Vinschgerwind: Wie beurteilen Sie den Umstand, dass die Gemeinden künftig bei Ausweisungen von Wohnbauzonen einen Verkehrsplan ausarbeiten und mitliefern sollen? Joachim Dejaco: Die Mobilität ist in das Regelwerk der neuen Raumordnung miteingeflossen. Bei einer neuen Wohnbauzone muss die Gemeinde die Mobilität, insbesondere die nachhaltige Mobilität, mitdenken. Das ist eine wichtige Botschaft. Ich beobachte, dass viele Südtiroler Gemeinden eine große Sensibilität in diese Richtung entwickeln. Eine spannende Geschichte. Die Raumordnung ist die Basis für eine vernünftige Entwicklung nachhaltiger Mobilität. Vinschgerwind: Ist STA, welche ein starres Schienensystem betreut, den Gemeinden mit Beratungen behilflich? Joachim Dejaco: Wir machen Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit, um das Bewusstsein bei den Entscheidungsträgern vor Ort zu schaffen. Das machen auch Bezirksgemeinschaften. Wir haben einen Leitfaden für Radwege, Radabstellanlagen in Vorbereitung. An und für sich einfache Dinge, wenn man weiß, wie’s geht, aber für Gemeindereferenten durchaus hilfreich. Zurück zur Starrheit der Eisenbahn: Es ist hilfreich, ein „Transit oriented Design“ anzuwenden. Das heißt, dass Ortsentwicklungen an den Mobilitätsinfrastrukturen ausgerichtet werden. Ein Beispiel: Dienste, die ortsübergreifend sind, eine Musikschule, ein Gesundheitssprengel, eine Bibliothek etc., die an einem Bahnhof angesiedelt sind, sind leichter erreichbar. Es gab eine Zeit, in der der Bahnhof der Ort schlechthin war. Es hat eine Zeit gegeben, in der Bahnhöfe gemieden worden sind. Derzeit ist der Trend wieder in Richtung Bahnhof. Das Image der Bahn ist mit dem Leuchtturmprojekt Vinschgerbahn in Südtirol umgedreht und sehr positiv besetzt worden. Interview: Erwin Bernhart


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Unsere Studenten

Veith im Rat verabschiedet

Laut ASTAT sind im Studienjahr 2018/19 12.841 SüdtirolerInnen an ital. und österr. Universitäten eingeschrieben; 1.920 davon sind erstimmatrikuliert. Die Universitätsbesuchsquote der Frauen liegt mit 34,8% über jener der Männer (25,9%).

Mit einer wilden Fichte und einem Korb Regionalprodukte, überreicht von VizeBM Josef Thurner und Referentin Marion Januth, wurde Ulrich Veith im offiziellen Teil aus dem Gemeinderat verabschiedet. Veith streute Rosen: Er bedankte sich bei den Ratsmitgliedern, die sich eingebracht hätten. Andere hätten den Wählerauftrag nicht so ernst genommen. Er bedankte sich auch bei Generalsekretärin Monika Platzgummer Spiess für „angenehme Zusammenarbeit inklusive kontroverse Diskussionen“.

von Albrecht Plangger

Bauleitplanänderungen

Fast hätte es wegen eines neuen Wahlgesetzes mit reinem Verhältniswahlrecht - aber einer Sperrklausel von 5% oder 15% in der Region für ethnische Minderheiten – eine Regierungskrise gegeben. Zwischen den Regierungspartnern 5 Sterne Bewegung, Partito Democratico, LEU und Italia Viva war vor einem Jahr ausgemacht worden, daß das neue Wahlgesetz noch vor der Abhaltung des Referendums zur Reduzierung der Abgeordneten in erster Lesung durchs Parlament sein müsste. Renzi und seine Italia Viva sind ausgeschert. Nun folgte prompt die Retourkutsche bei der Neubestellung der 28 Kommissionspräsidenten in Senat und Kammer. Den für Italia Viva vorgesehenen Finanz-Kommissionspräsidenten Marattin konnte man von 20.30 Uhr bis 03.00 Uhr in der Früh nicht wählen. Aus Angst vor „Heckenschützen“, wurden sämtliche parlamentarische Regeln gebrochen. Nun ist politische Provokation angesagt. Zum Glück kommt der Sommer und das Parlament schließt für 2 Wochen die Tore. Dann können wir uns im Herbst mit dem Vereinfachungsdekret (Entbürokratisierungsdekret für öffentliche Auftragsvergaben) sowie mit dem sog. „decreto agosto“ befassen, welches noch einmal die Lohnausgleichskasse um weitere 9 Wochen und soziale Abfederungsmaßnahmen (Entlassungsverbot usw.) verlängern soll. Gleichzeitig kommt dann auch noch der Wahlkampf zum Referendum und zu den Gemeinde- und Regionalratswahlen im halben Land. Da wird für die Sachpolitik nicht viel Zeit übrigbleiben, obwohl es dies jetzt dringend brauchen würde, gibt es doch die € 81,9 Milliarden aus dem europäischen „Recovery Fund“ verantwortungsvoll einzusetzen, damit die Wirtschaft wieder in Fahrt kommt. Ich wünsche einen erholsamen Mitsommer.

Mals - Bei der „allerletzten Ratssitzung“ (Veith) des amtierenden BM Ulrich Veith standen unter anderem eine Reihe von Bauleitplanänderungen an. Von der Opposition war Ruth Fabi anwesend

Foto: Erwin Bernhart

Rom Info ins Tal

Foto: Erwin Bernhart

8 /WIRTSCHAFT/

von Erwin Bernhart

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er Malser Gemeinderat hat am 21. Juli definitiv beschlossen, eigene Anteile an der Puni Konsortial GmbH an jene Fraktionen abzutreten, die bislang noch über keine Beteiligung an E-Werken halten. So soll die Fraktion Mals 11,9, Tartsch 4, Schlinig 2,4 und Ulten und Alsck 1,7 Prozent Anteile erhalten. Die Übergabe, sofern sich die Fraktionen statutarisch vorbereitet haben, erfolgt zum 1.1.2021. Zwei Drittel der Anteile verbleiben dann immer noch bei der Gemeinde Mals. Über die Anträge zur Abänderung des Bauleitplanes wurde dann einzeln abgestimmt. Mit einer Gegenstimme abgelehnt hat der Gemeinderat das Ansuchen eines Betriebes von Ferienwohnungen, in Röfen eine kleine Tourismuszone auszuweisen. Man folge damit, dem negativen Gutachten des Amtes für Natur, Landschaft und Raumordnung. Außerdem sei die Ausweisung einer Tourismuszone eine „Sanierung von einem illegalen Bauvorgehen, das geht nicht“, sagte BM Veith. VizeBM Josef Thurner fügte hinzu, dass da oben ohnehin ein Wasserproblem sei. Neue Quellen gebe es nicht. Abgelehnt hat der Gemeinderat auch ein Ansuchen, eine Golfübungsanlage oberhalb von Laatsch

errichten zu wollen. In Glurns, so Veith, sei ohnehin ein Golfübungsplatz geplant. Wenn dann ordentlich und nicht so einen „Spielplatz“. Aus Schlinig wurde ein Antrag angenommen, einen Teil der Hofstelle aus der Kernzone herauszunehmen. Der Umwandlung des Areals Ex-Enelhaus auf dem Kinoplatz von Zone für öffentliche Einrichtung in A-Zone wurde angenommen. Damit ist der Weg frei, dass der Käufer des Hauses Bernhard Wellenzohn Wohnungen und Geschäfte errichten kann. Zudem solle die Kubatur des ehemaligen Enalhauses nicht mehr realisiert werden. Für die Erweiterung der B-Zone in der Dietlwiese sei es der 3. Antrag. Man habe im Vorfeld darüber verhandelt, dass die Antragsteller auf eigene Kosten eine Zufahrt und einen Gehweg zu den darüber liegenden Häusern errichtet. Das sei nun geglückt. Auf der Dietlwiese sollen zu 100 Prozent konventionierte Wohnungen errichtet werden. Geförderter Wohnbau ist nicht vorgesehen, denn, so Veith, man wolle den eingeschlagenen Weg weitergehen und zwar, im Dorfzentrum Kubatur für geförderten Wohnbau kaufen. Mittlerweile seien dadurch 39 Familien ins Zentrum gezogen. Das beweise, dass man eine gute Strategie fahre.


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Ferienregion Reschenpass/Schluderns/Mals

Geschenk an die zwei 3.000er-Gipfelstürmer ie letzte Bergetappe der 30 Dreitausender-Tour mit der Ersteigung der Langtaufererspitz, der Weißkugel, des Inneren- und Außeren Bärenbartkogel an einem Wochenende beschreibt der 65-jährige Raimund Pali aus Schluderns als „Hammertour“. Diese sei kraftraubender gewesen als der Wiener Marathon, den er im Jahre 1991 geschafft hatte, damals in 3.45 Stunden gemeinsam mit dem gleichaltrigen Franz Sapelza, der knapp 4 Stunden brauchte. Auf der 30er Bergtour wurde Raimund von der 39-jährige Kellnerin Tschechin Rencà Halienkova (Renata) begleitet, die ihn immer wieder antrieb. Während Raimund beim Marathon noch seine eigenen Kniegelenke bewegte, waren es dieses Mal seine zwei Knieprothesen, die er 2017 eingesetzt bekam. Und es plagte ihn das Asthma. Allen Widrigkeiten zum Trotz standen Raimund und Rencà in der Zeit vom 2. Juni bis 9. Juli 2020 auf allen 3000er im Langtauferertal. Die Gipfel-Selfies zur Kontrolle erreichten laufend den Geschäftsführer der Ferienregion Reschenpass, Gerald Burger. Dieser hatte die 30- Dreitausender-Tour im

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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v.l. Gipfelstürmer der dreißig 3.000er im Langtauferertal Raimund Pali und Rencà Halienkova mit dem Geschäftsführer der Ferienregion Reschenpass Gerald Burger vergangenen Jahr ins Leben gerufen, um das Langtauferertal als ideales Wandergebiet zu bewerben. Die Initiative stößt seither auf großes Interesse, wenn auch längst nicht alle die 30 Gipfel anstreben. Ab fünf

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Gipfel gibt es Preise (für fünf Gipfel ein Messer, für 10 einen Flachmann, für 15 eine Thermoskanne und für 30 einen Rucksack). Zwei solcher Rucksäcke überreichte Burger kürzlich an die beiden Gipfelsieger. Rencà ist die erste Frau, die alle 30 Dreitausender erklommen hat, und Raimund ist der zweite Mann. Vor ihm hatte der Bergfreak Andreas Kristandl aus Lichtenberg 2019 alle 30 Gipfel in Rekordzeit von 11 Tagen erreicht. Das ursprüngliche Ziel von Raimund und Renata war es, die Tour innerhalb des Monats Juni zu schaffen. Doch die widrigen Wetterbedingungen mit Regen- und Schneefällen sorgten für Verzögerungen. „Wir mussten unsere Aufstiege einige Male abbrechen“, sagt Raimund. Neben der Dreitausender-Tour warten nun weitere Wanderinitiativen der Ferienregion Reschenpass auf Interessierte: Am 23. August wird der „Panoramamarsch“ vom Grauner Turm nach Melag gestartet und am 20. September der „Saligenmarsch“ von St. Valentin über die Brugger Alm, die Oberdörfer Alm und die Haider Alm zum Ausgangspunkt zurück. (mds)

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Vinschgau/Italien

Der Werbebonus 2020 ber 2020 gestellt werden. Insgesamt sind 60 Millionen Euro bereitgestellt worden. Sollten die bereitgestellten Finanzmittel nicht ausreichen, wird der Steuerbonus verhältnismäßig zugeteilt.

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it der Neustart-Verordnung („Decreto Rilancio“) wurde der Werbebonus von 30% auf 50% für 2020 erhöht. Grundlage für die Berechnung des Bonus ist der Gesamtwert der getätigten Werbeinvestitionen. Die Höhe der Steuergutschrift wird zu 50 % auf den steuerpflichtigen Betrag der gesamten Investition im Jahr 2020 berechnet. Will heißen: Der Bonus wird nicht mehr auf die Investitionssteigerung, sondern auf den Gesamtbetrag, der im Jahr 2020 getätigten Ausgaben berechnet. Der Antrag muss unter Verwendung des telematischen Modells vom 1. bis 30. Septem-

Werbebonus: Was ist das und wer kann davon profitieren? Der Werbebonus ist eine Steuervergünstigung in Form einer Steuergutschrift, die als Ausgleich für das F24-Modell verwendet wird. Mit anderen Worten: Ziel der Werbeprämie ist es, Anreize für Werbeinvestitionen in Zeitungen (Digital- und Printmedien), Fernsehen und Radio zu schaffen. Wer kann den Werbebonus in Anspruch nehmen? Anspruchsberechtigt sind weiterhin alle Unternehmen, Freiberufler sowie nicht gewerbliche Körperschaften. Begünstigt sind Werbeausgaben in: Zeitungen und Zeitschriften (national oder lokal), sowie Online-Zeitungen;

lokale Radio- oder Fernsehsender (analog oder digital). Zugelassen sind nur die effektiven Werbekosten; nicht zugelassen sind hingegen sämtliche Nebenkosten, Produktionskosten und Vermittlungskosten, die im Zusammenhang mit den Werbeausgaben entstehen oder Werbung in sozialen Medien (Facebook, Instagram, Youtube, Twitter usw.); Wie kommt man in den Genuss der Werbeprämie? Der Antrag um Vormerkung kann zwischen 01. – 30. September 2020 über das Portal der Einnahmenagentur versendet werden. Zwischen dem 1. – 31. Januar 2021 ist dann die entsprechende Ersatzerklärung für die tatsächlich durchgeführten Werbeausgaben zu versenden. In der telematischen Erklärung vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2021 ist der Gesamtbetrag der tatsächlich buchmäßig erfassten Rechnungen für die Werbeausgaben vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 anzugeben. Danach wird bis März 2021 die offizielle Mitteilung erfolgen.

PR-INFO VION

Internetdienst ab sofort auch in Mals S

eit 8. Juli bietet der InternetProvider VION InternetDienste auch in Mals an. Damit ist VION jetzt in Latsch, Laas, Partschins und Mals tätig und wir freuen uns über den regen Zuspruch und über das positive Feedback von unseren Kunden. Es wird von VION in Zusammenarbeit mit der Infranet AG, die für die Verwaltung des Glasfasernetzes in Südtirol zuständig ist, laufend daran gearbeitet, weitere Gemeinden zu erschließen. VION bietet ab sofort auch Internet-Telefonie-Dienste an, was für einige Haushalte, vor allem aber für Firmenkunden interessant ist. Technisch gesehen wird bei der Internet-Telefonie (Voice over IP oder kurz „Voip“) das Signal nicht mehr über die alten Kupferleitungen, sondern

VION - INFO

auch über die Glasfaser-Internetverbindung übertragen. Der Vorteil für den Kunden ist, dass die Grundgebühren bei der Internet-Telefonie wesentlich niedriger und Auslandsgespräche sehr günstig sind.

Haus eine Glasfaserverbindung zwischen Keller und Wohnung realisiert wird. „Die Rückmeldungen, die wir von unseren Glasfaser-Kunden bekommen, sind sehr gut“, be-

tont VION-Mitarbeiter Andreas Folie. „Wir möchten als lokaler Anbieter näher am Kunden sein und mit gutem Service und transparenten Tarifen überzeugen“, so Folie.

Ablauf Installation:

Nach der Erstberatung machen wir in der Regel einen Lokalaugenschein beim Kunden und planen vor Ort, wie das lokale Netzwerk (mit WLAN, Netzwerkgeräte usw.) aufgebaut werden kann. Im Zuge der Inbetriebnahme werden dann, falls notwendig, auch die sogenannten Spleiß-Arbeiten durchgeführt. Mit einem Spleiß wird eine Verbindung zwischen zwei Fasern hergestellt. Das wird beispielsweise erforderlich, wenn im

v.l.: Robert Telser, Andreas Prieth, Andreas Folie

Kontakt / Erklärung VEK/VION - Das Vinschgauer Energie Konsortium, kurz VEK, ist der lokale Netzanbieter vor Ort und als solcher mit dem Markennamen VION in den Bereichen Strom und Glasfaser tätig. Sie erreichen uns während der Bürozeiten unter 0473 057 300 und jederzeit per E-Mail unter der Adresse info@vion.bz.it.


06.08.20

Vinschgau/Laas

Fotos: „Wind“-Archiv

Holz trifft Marmor

Laaser Marmor in der Rubner Haus Boutique (Theke und Sitzungssaal), Kurt Ratschiller (links) und Patrick Pritzi (rechts) bei der Eröffnung der Boutique in Kiens Rubner Haus hat am 16. Juli am Firmensitz in Kiens im Pustertal mit der Rubner Haus Boutique einen neuen exklusiven Showroom für die Innen- und Außengestaltung eröffnet. Mit dabei: Laaser Marmor. „Auf einer Fläche von 550 m² bieten wir Fassadenverkleidungen, Fliesen, Fenster, Türen, Parkett- und Holzböden, Badeinrichtung und diverse Einrichtungsgegenstände zur Auswahl“, erklärt Geschäftsführerin Deborah Zani. Begleitet von Raumgestaltern finden die Kunden hier ihrem persönlichen Geschmack entsprechend alles: vom Klassiker bis hin zum neuesten Trendprodukt. „Wir haben auch Wert darauf gelegt lokale Partner mit ein zu beziehen. So haben wir jetzt den Laaser Marmor bei uns eingeführt. Das strahlende Weiß hat mich gleich bei meinem ersten Besuch in Laas in den Bann gezogen“, betont Zani, die im Zuge des Auswahlverfahrens der Partner selbst zwei Mal in Laas war und sich von der Qualität des Laaser Marmors vom Marmorbruch bis zur Verarbeitung überzeugt hat. „Gerade jetzt, wo die Globalisierung an ihre Grenzen stößt, ist eine Partnerschaft zweier lokaler Unternehmen mit kurzen Lieferketten und hauseigenem großem Produkt-Knowhow und Verarbeitung ein großer Vorteil für den Kunden. Mit Rubner Haus und Lasa Marmo haben sich zwei verbündet, die schon allein vom Material – Holz

und Naturstein - sehr gut zueinander passen. Mit der neuen Rubner Haus Boutique und der neuen Rubner Haus Linie STUDIO im Premiumsegment haben wir nun auch den geeigneten Rahmen gefunden, damit gemeinsam die richtige Zielgruppe anzusprechen“, erklärt Kurt Ratschiller, Product- und Marketingmanager der Lasa Marmo. Mit der Umsetzung des Showrooms wurde das Creative Studio des italienisch-brasilianischen Architekten-Duos Guto Biazzetto und Carolina Espezim Biazzetto beauftragt. Guto Biazzetto selbst konzipierte auch die Ausstellungsflächen und -stücke für den Laaser Marmor und wählte den Marmor dafür selbst aus. „Wichtig war uns nicht nur die klassischen Musterfliesen auszustellen, sondern konkrete Anwendungsmöglichkeiten mit dem Laaser Marmor zu zeigen“, so Kurt Ratschiller. Besondere Blickfänge in der Rubner Boutique sind eine 6 Meter lange Holztheke mit einer Abdeckung aus gebürstetem Laaser Marmor sowie die Wandverkleidung des Besprechungsraums, wofür Laaser Marmor mit einem speziellen dreidimensionalen Oberflächenmuster verwendet wurde. Im Vorfeld der Eröffnung wurde die 30köpfige Verkaufsmannschaft von Rubner Haus von Lasa Marmo Projectmanager Patrick Pritzi und Productmanager Kurt Ratschiller zum Laaser Marmor geschult und jeder konnte sich sein erstes Stück Laaser Marmor mitnehmen.

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Der ungewollte Radweg am Suldenbach in Prad Derzeit läuft das Verfahren zur Eintragung des neuen Radweges von Prad nach Gomagoi in die Bauleitpläne der Gemeinden Stilfs und Prad. Die Trasse verläuft ab der „Schmelz“ auf der neuen Druckrohrleitung neben der Stilfser Joch Straße. Die Trasse ab der SuldenbachBrücke oberhalb der Sportzone in Prad bis zum Ortsende in der Schmelz hat es jedoch in sich und ist aus vielerlei Hinsicht sehr problematisch. Hat man deshalb bewusst die Bevölkerung der Gemeinde Prad nicht informiert und um ihre Meinung befragt? Warum braucht es überhaupt einen neuen Radweg entlang des Suldenbaches im Dorf? Werden die zahlreichen Fußgänger mit ihren Kleinkindern oder Hunden und die Wanderer von den zukünftigen Radfahrer-Kolonnen ausgegrenzt? Sind nur mehr Radfahrer auf diesem Weg zugelassen? Wird der Schmelzer Spielpark beeinträchtigt? Wird diese Zone für die bisherigen Naherholungssuchungen zur Tabu-Zone? Wird dieser wertvolle Uferstreifen des Suldenbaches nachhaltig zerstört? Wird wieder Boden versiegelt? Wie kann es sein, dass man einen Radweg dort vorsieht, wo schon eine Landesstraße als mögliche Entlastungsstraße für das verkehrsgeplagte Dorf im Bauleitplan eingetragen ist? Warum geht Das Foto zeigt die Radwegtrasse man nicht einen mit den verschiedenen Varianten anderen Weg und (Quelle Bürgernetz „Eintragung verzichtet auf eine in den Bauleitplan - Realisierung Eintragung der einer Radroute zwischen Prad Radwegtrasse im und Gomagoi“ Ing. Patscheider Dorf, die keiner so Partner) will? Wenn man alle Hausaufgaben zur Verkehrssicherheit entlang des Kreuzweges und der Hauptstraße machen würde, dann bräuchte es keinen neuen Radweg und die Radfahrer könnten wie bisher die vorhandenen Straßen benützen. Man würde so wie bereits auf dem „Vinschger Radweg“ durchs Dorf im Reutweg und auf der Hauptstraße Richtung „Olber“ mit Geschwindigkeitsreduzierungen, mit entsprechenden Beschilderungen und mit den notwendigen Kontrollen dafür sorgen, dass ein Miteinander von motorisierten und nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmern möglich ist. Die Vorteile sind dreifach, nämlich: 1. Es braucht keinen neuen Radweg im Dorf. Dadurch würde die beliebte Naherholungszone erhalten bleiben und dieses Geld könnte man für mehr Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer auf der Straße einsetzen. 2. Die wertvollen Uferstreifen und die Teichanlagen und der Schmelzer Spielpark würden so erhalten bleiben wie sie sind. 3. Mehr Verkehrssicherheit auf der Straße bedeutet auch mehr Lebensqualität für die Anrainer und Feriengäste. Rudi Maurer, Prad am Stilfserjoch, 1.8.2020

06.08.20

Passstraßen: Keine Ausreden mehr! Einmal waren die Trientner Schuld, einmal die Straßenverkehrsordnung. Seit Jahren fordert der Dachverband für Natur- und Umweltschutz konkrete Maßnahmen auf den Passstraßen: Beim Thema Geschwindigkeitsbeschänkung wurde in der Vergangenheit immer wieder die Straßenverkehrsordnung, aber auch das Zaudern auf Trientner Seite ins Feld geführt. Beides war offensichtlich nur billige Ausrede, wie nunmehr der Trientner Vorstoß zeigt. Bleibt die Südtiroler Politik weiterhin untätig, hat sie ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Bereits beim damaligen Verkehrslandesrat Mussner hat der Dachverband für Natur- und Umweltschutz das Thema Geschwindigkeitsbeschränkung auf den Südtiroler Passstraßen, dies evtl. auch nur für Motorräder, immer wieder deponiert. Doch wurden jedes Mal verschiedene Gründe vorgeschoben, um selbst keine Maßnahmen zu setzen. Entweder war es laut italienischer Straßenverkehrsordnung nicht möglich, nur für bestimmte Fahrzeugkategorien Geschwindigkeitsbeschränkung einzuführen, oder von Trientner Seite gab es angeblich politische Ablehnung zu Verkehrsbeschränkungen auf den provinzverbindenden Passstraßen. Doch nun hat nach dem Bundesland

Tirol auch die Provinz Trient klare Fakten auf Passstraßen geschaffen. Seit dem vergangenen Samstag gilt auf vielen Trientner Passstraßen im Dolomitengebiet, aber auch außerhalb, 60km/h als zulässige Maximalgeschwindigkeit, abschnittsweise auch nur für Motorräder. Offensichtlich lässt die italienische Straßenverkehrsordnung durchaus solche Verkehrsregelungen zu. Auch scheinen die Trientner Kollegen weit ambitionierter zu sein, als es unsere politischen Vertreter behaupten. Mit diesem Trientner Vorstoß wird deutlich, dass vor allem der Unwillen der Südtiroler Politik Grund für die mangelnden Maßnahmen auf den Südtiroler Passstraßen ist. Also nichts weiter als faule Ausreden. Bleiben nach der Trientner Steilvorlage bei uns weiterhin konkrete verkehrbeschränkende Maßnahmen aus, hat die Politik in Sachen nachhaltige Mobilität für und in Südtirol tatsächlich ein veritables Glaubwürdigkeitsproblem. Dachverband für Natur- und Umweltschutz Klauspeter Dissinger - Vorsitzender Andreas Riedl - Geschäftsführer

Mit großer Verwunderung

Hat jemand geschlafen?

Bei einem Missgeschick habe ich mir in Katharinaberg beim Laden von Vieh auf meinen Viehtransporter eine Fingerkuppe abgetrennt. Ein befreundeter Bauer hat mich unverzüglich nach Naturns geführt. Mit dabei in Eis gekühlt die abgetrennte Fingerkuppe. Von dort, so die Überlegungen, könnte mich der Rettungswagen des Weißen Kreuzes nach Meran in die 1. Hilfe transportieren. Zu meiner großen Verwunderung hat man mir aber beim Weißen Kreuz zu verstehen gegeben, dass man mich wegen eines solchen Vorfalles nicht ins Krankenhaus fahren werde. Weil die Schmerzen groß waren und sich Unwohlsein eingestellt hat, hat mich der Bauer gutwilligerweise nach Schlanders in die dortige Erste Hilfe gebracht. Dort wurde ich nach einiger Zeit behandelt.

In der Nummer 14 vom 9.7.20 habe ich zufällig den Artikel „Arzt bleibt lange ohne Daten“ entdeckt. Meine Frage dazu: Wenn ein Arzt seinen Dienst quittiert (ob Pension, Ortswechsel oder was immer), müssen doch üblicherweise alle Patienten NEU WÄHLEN. Wäre es da nicht logisch, dass alle Patienten beim Wählen zugleich auch zustimmen, dass ihre Daten von Dr. Tappeiner auf seinen Nachfolger übergehen? Dann gäbe es das von Ihnen angeschnittene Problem nicht. Oder hat sich das geändert? Oder hat jemand geschlafen?

Oswald Riedl, Lichtenberg

Martin Achmüller, Kinderarzt in Ruhestand


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Freilicht-Kino. Im Juli war es möglich den Komet „Neowise“ zu bewundern. Selten bin ich beim Fotografieren eines Naturereignisses so stark emotional involviert gewesen. Es war wie eine Erscheinung! Hier „Neowise“ über Tanas, fotografiert von Tarnell aus.

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„SCHWARZER KNOBLAUCH“ Der Nutzen von Knoblauch auf Herz und Gefäße ist mittlerweile sehr bekannt. Er hat sich hilfreich gegen erhöhte Blutfettwerte erwiesen und beugt altersbedingten Gefäßveränderungen vor. Er kann sowohl als mildes Mittel gegen Bluthochdruck als auch vorbeugend gegen Arteriosklerose und Thrombosen verwendet werden. Zusätzlich weist das Multitalent Knoblauch auch antibakterielle, antimykotische (gegen Pilze) und antiparasitäre (z.B. gegen Würmer) Wirkungen auf. Aber natürlich kennt jeder auch die nicht unerheblichen Unannehmlichkeiten, die mit dem Verzehr der rohen Zehen einhergehen. Doch mit dem schwarzen Knoblauch, der unter kontrollierten Bedingungen auf natürliche Art gealtert (fermentiert) wird, kann man die unangenehmen Nebenerscheinungen vermeiden. Im Unterschied zu normalem Knoblauch ist der schwarze Knoblauch komplett geruchlos, ohne Nachgeschmack und verursacht weder Aufstossen, Blähungen noch unangenehme Ausdünstungen. Und dies ohne negativen Einfluss auf die wertbestimmenden Inhaltsstoffe und Wirkung.

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Festliche Orgelwerke in Schluderns Am Sonntag, 16. August 2020 um 20:30 Uhr wird Peter Waldner an der neuen Orgel der Pfarrkirche Schluderns unter dem Motto SOLI DEO GLORIA ein Konzert mit festlichen Orgelwerken des deutschen Barock geben, das von der Ferienregion Obervinschgau in Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat von Schluderns veranstaltet wird. Unter anderem Werke von Georg Muffat, Dieterich Buxtehude und Johann Sebastian Bach werden aufgeführt.

„Flouraschworz“

im Schloss Kastelbell Schloss Kastelbell - Konzerte im Schloss Kastelbell sind immer etwas Besonderes. So auch das Konzert „Flouraschworz“ am Mittwoch 29. Juni im „Allianz Saal“ des Schlosses.

Foto: Peter Tscholl

Kompetenzzentrum Drogerie Conrad

06.08.20

von Peter Tscholl

K

athi Dona, die Präsidentin des Bildungsausschuss Kastelbell Tschars begrüßte die Gäste und Musiker. Die Gruppe Flouraschworz besteht aus Franco Micheli (EBass), Michael Reissner (Schlagzeug und Percussion), Hannes Ortler (Blas- und Tasteninstrumente, Gesang) und Heinrich Stecher (Gesang und Gitarre). Die Freude am Musizieren sah man allen an. Heinrich Stecher, der Bandleader erzählte: „Ich habe schon als Kind gerne Musik gemacht. Es war eine Möglichkeit mich auszudrücken. Ich fühlte mich wohl dabei.“ 2014 tat sich die Gruppe erstmals zusammen um Musik zu machen. Aber irgendwann waren sie „stuff“ irgendetwas nachzuspielen. Sie wollten ihre eigene Musik machen. Zum 80 Geburtstag seines Vater Luis Ste-

fan Stecher, dem Autor der „Korrnliadr“, beabsichtigte Heiner als Geburtstagsständchen seine eigene musikalische Neuinterpretation von drei „Korrnrliadr“ zu schenken. Die Resonanz war positiv. „Da habe ich Blut geleckt und weitere Texte vertont. Somit sind wir heute da, wo wir sind.“ sagte er etwas stolz. Die traditionellen, braven, lieblichen Liadr eines Ernst Thoma wurden sozusagen aufgebrochen und die Texte des Vaters neu interpretiert. In den „nuien Korrnliadr“ sollte Platz für alles sein, jazzartiges, besinnliches, alles darf vorkommen. “Die Musik kann auch kantig und holprig sein. Wichtig ist, dass sie gefällt und dass man sich dabei fühlt.“ so Heiner. So bunt wie die Texte wurden also auch die „nuien Liadr“, welche im Herbst 2019 erstmals auf einer CD „KURZ UNT GUAT“ aufgenommen wurden.

„Die Themenkreise handeln von Menschen und Orten, die es gab und gibt, sie sprechen geheimnissvoll von Wahrheiten, die auch in unserer Zeit nützlich sein können.“sagte Luis Stefan Stecher im Vorwort zur vierten Auflage seiner „nuien Korrnliadr“. Aber es gibt auch Themen, die mit den Korrnern eigentlich gar nichts zu tun hatten. Das Lied „DI FLOURASCHWORZ“ wurde zu ihrer eigenen Hymne erkoren. Erstens, weil der Name einmalig ist und zweitens ist es eine kleine Hommage an die Schönheit einer Frau. Die geheime Vinschger Hymne „Mai Tschurele, mai Madele“ wurde am Abend des 29. Juli auf Schloss Kastelbell gar nicht gespielt. Flouraschworz hatte genug eigene Interpretationen. Und sie schreiben schon an weiteren Texten und „hobn a Hetz dabei“.


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Naturns - Süd-Tiroler Freiheit - Presseaussendung

Eine echte Alternative für Naturns V

v.l.: Natascha Santer Zöschg, Wolfgang Stocker, Tobias Gritsch, Karin Meister, Patrick Egger und Dietmar Rainer

Foto: „Wind“-Archiv

erantwortung übernehmen!“, unter diesem Motto stellte die Süd-Tiroler Freiheit in Naturns ihre Kerngruppe für den Wahlkampf, den Bürgermeisterkandidaten und das Wahlprogramm vor. Mit der offenen Liste und dem eigenem Bürgermeisterkandidaten will die Bewegung eine echte Alternative in Naturns anbieten. Der Ortssprecher der SüdTiroler Freiheit in Naturns, Dietmar Rainer: Seit 2010 ist die Bewegung im Gemeinderat vertreten. Zunächst mit einem Gemeinderat, ab 2015 dann mit zwei Vertretern. Bei den Gemeindewahlen im September soll nun der nächste Schritt gemacht werden: Durch die Öffnung der Liste für unabhängige Kandidaten, geht die Bewegung mit einer breit gefächerten Liste und eigenem Bürgermeisterkandidaten an den Start. „Mit zahlreichen Anträgen und

Anfragen haben Benjamin Theiner und ich uns als Gemeinderäte in den letzten Jahren aktiv für die Interessen der Bürger eingesetzt“, ergänzte Gemeinderätin Natascha Santer Zöschg. Gemeinderätin Santer Zöschg, 30 Jahre alt und von Beruf Friseurin, wird sich wieder zur Wahl stellen. Antreten werden auch Karin Meister (36, Geschäftsführerin im Bereich Tourismus), Patrick Egger (23, Handwerker), Michael Lochmann (44, Landesbediensteter) und Wolfgang Stocker (52, selbstständiger Hand-

PR-INFO UNVERPOCKT - NATURNS

Vinschgau

Handwerker rüsten für Gemeinderatswahlen okale Arbeits- und Ausbildungsplätze, verlässliche Nahversorgung sowie hohe Lebensqualität sind nur durch eine gesunde Wirtschaft möglich. Mehr denn je müssen diese Grundvoraussetzungen gefestigt werden. Südtirols Handwerker*innen wollen bei den kommenden Gemeinderatswahlen die Chance nutzen, die Gemeinde als Lebens- und Wirtschaftsraum mitzugestalten. Um die Präsenz der Handwerksvertreter in der Ge-

meinde zu stärken ersuchen die Obmänner alle Bürger im Vinschgau, eine Stimme dem Handwerk zu geben. Die Kandidatensuche sei bereits gut angelaufen. Ziel des lvh ist es, ähnlich wie bei den letzten Gemeinderatswahlen, mindestens 200 Handwerkerinnen und Handwerker für die Wahl zu gewinnen. „Von der Vertretung des Handwerk im Gemeinderat profitieren schlussendlich Wirtschaft und Gesellschaft“, betonen Raffeiner Kerschbaumer und Platter.

Fotos: „Wind“-Archiv

L

werker). Wolfgang Stocker war bereits zwischen 2010 bis 2015 für die Freiheitlichen als Gemeinderat in Naturns aktiv. Angeführt wird die Liste vom Bürgermeisterkandidaten Tobias Gritsch, 42 Jahre alt und von Beruf landwirtschaftlicher Unternehmer und Rechtsberater. Als unabhängiger Kandidat stellt er für Naturns eine echte, wählbare Alternative dar. Mit Gritsch unterstreicht die Liste ihre Intention, Verantwortung zu übernehmen und von der Opposition in die Regierung zu wechseln.

Gritsch spricht die wichtigsten Baustellen an, welchen er sich als Bürgermeister mit Nachdruck widmen würde: Gerechtigkeit und gleiches Recht für alle Bürger im Bereich Baurecht, Finanzgebarung und Haushaltskonsolidierung der Gemeinde, strategische Verkehrsplanung bzw. ein umfassendes Gesamtkonzept zur Verkehrsproblematik. „Die Bürger von Naturns gehören in den Mittelpunkt“, betont Gritsch. Thematisch setzten die Kandidaten ihre Schwerpunkte u.a. im sozialen Bereich: stärkere Förderung der Familien, tierfreundliche Gemeinde, mehr Mitspracherecht der Bürger, verantwortungsvoller Umgang mit Gemeindegeldern, Ausbau sicherer Schulwege, Förderung der Jugend und der Mobilität, Unterstützung der lokalen Betriebe und Vereine, sowie der Erhalt der Tiroler Kultur.

Die Bezirksobmänner im LVH Hermann Raffeiner Kerschbaumer (Untervinschgbau) und Günther Platter (Obervinschgau)

Einkaufen UNVERPOCKT Praktisch, bequem - und das Wichtigste - OHNE Verpackung: So kann man im neuen Geschäft UNVERPOCKT in Naturns einkaufen. Das Konzept hat Zukunft und bereits jetzt viele bewusste Kundinnen und Kunden, die Plastik vermeiden und nachhaltig einkaufen wollen. Das Prinzip ist einfach: Kunden haben die Möglichkeit lose in mitgebrachten Behältern einzukaufen oder auf jene Glasbehälter, Stoffsäckchen und Papiertüten zurückzugreifen, die von UNVERPOCKT angeboten werden. Die Idee zu UNVERPOCKT stammt von Marion Tribus und Andreas Petrini, vierfache Eltern und reich an Erfahrung, was Verpackungsmaterial für eine sechsköpfige Familie bedeutet. Zum einen. Zum anderen spielt natürlich auch der Umweltgedanke eine große Rolle. Vor dem Hintergrund, dass die Weltmeere voller Plastik und unser Körper stark belastet vom Mikroplastik ist, ist Müll vermeiden das Gebot der Stunde. Regionale Lieferanten, Bio-Hersteller und kleine Produzenten beliefern UNVERPOCKT mit hochwertigen und exklusiven Waren. Das Sortiment bietet alles für den täglichen Gebrauch: Getreide, Gewürze, Brot, Milch, Obst und Gemüse vom regionalen Biobauer, Käse vom Bauernhof in der Nähe, Kaffee vom Plantagen mit fairen Handel, Fairtrade Schokolade, Salami aus der Toskana, Olivenöl aus Sizilien bis hin zu Kosmetik im Glas mit Pfandsystem, Stoffwindeln und Kinderpflegeprodukte. Bei UNVERPOCKT einkaufen ist ein Erlebnis und einzigartig. Südtirolweit gibt es kein Geschäft, das das Konzept von verpackungsfreien und nachhaltigen Waren so konsequent verfolgt.


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06.08.20

Aus dem Gerichtssaal

Von Agums nach Mals, oder der Weg von Saulus nach Paulus

Beim Kulturwirt Karl Perfler in Tschengls hatte ich kürzlich eine interessante Begegnung. Ich traf dort einen Bekannten aus den ersten Jahren meiner Tätigkeit als Anwalt. Im fernen Jahre 1979 geriet der 1958 in Agums geborene Friedrich Steiner zwischen die Mühlsteine der Justiz, eine Erfahrung, die er noch heute in lebhafter Erinnerung hat. Damals gehörte das Wildern zur Freizeitbeschäftigung der ländlichen Jugend. Wer im Dorf unter den Gleichaltrigen was gelten wollte, der musste hin und wieder „das Büchserl knallen lassen“. Als auf dem „Gumperlehof“ in Agums im Winter 1979 ein Schwein geschlachtet worden war, meinte Friedrich’s Vater: “Bua, in die Schweinswürscht kört a Hirschfleisch, sieh zu, wie du eines besorgen kannst.“ Der ließ sich das nicht zweimal sagen. Mit zwei Komplizen machte er sich auf die Pirsch. Zwischen Lichtenberg und den Schludernser Auen fand jede Nacht ein reger Wildwech-

sel statt. Dort legten sie sich auf die Lauer. Doch statt eines liefen ihnen gleich vier Hirsche vor die Flinte. Sich da zu beherrschen hätte die Tugendhaftigkeit eines Mönchs erfordert. Und so brachten sie alle viere zur Strecke. Doch wohin mit diesem „Segen Gottes“? Ein Hirsch wanderte in die Würste des Gumperlebauern, für die anderen drei wusste der Friedrich einen zahlungsfähigen Abnehmer in einem Gasthaus in Algund. Der dortige Wirt hatte auch eine Metzgerei, und so galt es nur, die Hirsche von Prad nach drunten zu bringen. Irgendjemand musste die drei Wilderer wohl verpfiffen haben, denn als diese im Schutze der Nacht auf dem Weg nach Meran waren, gerieten sie in der Nähe von Staben in eine Straßensperre der Carabinieri. Friedrich, der im zweiten Auto fuhr, machte daraufhin kehrt und raste mit vollem Karacho wieder Richtung Oberland. Beim Sandwirt in Tschars tauchte er in einer Obstwiese erst

Lange Einkaufsabende serate lunghe con shopping

einmal unter. Als er die Luft rein wähnte, setzte er seine Heimreise fort. Er kam jedoch nicht weit, denn bei Vezzan hatten die Ordnungshüter inzwischen schon eine zweite Straßensperre errichtet, an der es kein Entrinnen mehr gab. Mit vorgehaltener Maschinenpistole zwangen sie ihn zum „Umsteigen“. Der Festnahme folgten scharfe Verhöre, bei denen die Polizisten mit den Wilderern nicht gerade sanft umgingen. Doch alle Fragen nach dem Verbleib der Waffen blieben unbeantwortet. Dieses hartnäckige Schweigen schlug sich im anschließenden Strafverfahren in der Weise nieder, dass die Richter exemplarische Strafen wegen der nachgewiesenen Straftaten verhängten: 24 Monate bedingte Haft und 12 Millionen Lire Schadenersatz für das „entnommene“ Wild. Drei Jahre Arbeit kostete Friedrich Steiner „der Spaß“. Den Stutzen mied er fortan, er wandelte sich vom Saulus zum Paulus, auch weil ihn die Wirt-

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stochter Dorothea Schenk auf andere Gedanken brachte. 1985 heirateten die Beiden. Sie führen seither das Hotel Panorama in Mals, seit dem Jahre 2000 als Biohotel. Und die Idee, dass die Landwirtschaft und die Gastronomie eng zusammengehören, lässt ihn seither nicht mehr los. Seine Gäste bekommen praktisch nur einheimische Produkte auf den Teller: 60 Lämmer, 15-20 Schweine, 10 Kälber und 3 Rinder von 5 verschiedenen Obervinschger Biobauern wandern im Panorama jährlich über den Küchentisch. Bei diesem Angebot an natürlichen Lebensmitteln besteht auch kein Bedarf nach Wildfleisch, zumal angrenzend an das Hotel Panorama auch noch ein 3.500 m² großer Biogarten betreut wird, aus dem ein Großteil des Gemüses und der Kräuter für die Hotelküche stammen. Peter Tappeiner, Rechtsanwalt peter.tappeiner@dnet.it

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erti fin Negozi ap alle ore 22

24.07.20 Spieleabend

31.07.20 Flohmarkt

07.08.20 Bauernmarkt

14.08.20

Sommernachtsmarktl

Die → persönliche oder → betriebliche finanzielle Situation und mögliche Herausforderungen in der Corona-Krise frühzeitig bewerten und aktiv Maßnahmen setzen.

Neustart Apps

Eine Initiative der Südtiroler Landesregierung mit Handelskammer und Sozial- und Wirtschaftsverbänden.

Jennifer Pizzardo & Familie Büroangestellte · Mitglied beim ASGB


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„A Weidenzegger hot miar s’ Glück procht“ Margherita träumte als Mädchen davon Friseurin zu werden. Doch ihre Eltern erlaubten es nicht mit dem Argument, dass sie ja eh heiraten werde und keinen Beruf brauche. Als gehorsame Tochter fügte sie sich. Außerdem musste sie ihrer kränklichen Mutter zur Hand gehen. Sie war die Zweitgeborene von vier Kindern. von Magdalena Dietl Sapelza

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

M

argherita wuchs in der Kriegs- und Nachkriegszeit in Taufers i. M. auf. Sie erlebte einen Bombeneinschlag bei Müstair, dessen Druckwelle die Scheiben des elterlichen Tischlereibetriebes „In den Mühlen“ bersten ließ. Und sie litt unter fehlendem Salz. „S Broat isch olm goal gweesn. Miar hobm sogor Viechsolz gwascht“, betont sie. Als Flüchtlinge ihr Nachtversteck im Haus mit Salz bezahlten, war das fast so, als hätten sie Gold gegeben. Ansonsten litt Margherita keine Not, denn ihre Familie betrieb auch eine kleine Landwirtschaft. Es war ihre Aufgabe, die Milch in der „Zumm“ zur Sennerei zu tragen. Im Winter benutzte sie eine kleine Holzrodel. Bei jedem Glockengeläute musste sie in die Kirche gehen. Sobald sie dort auch nur ein klein wenig schwätzte, packte sie die gestrenge Aufseherin beim Schopf, zerrte sie in den Gang und drehte ihren Kopf zu den Gläubigen.“Deis isch gonz peinlich gwesn“, meint sie. „Unt drhoam hon i norr a nou kennt afn Scheit knialn.“ Als junge Frau half Margherita einer Schneiderin beim Nähen und eignete sich selbst Näh-Fertigkeiten an. Kochen lernte sie fünf Monate lang in einem Gasthof in Burgeis, wo die Arbeit nie ausging. An einem Wochenende zu Cäcilia waren nacheinander der Chor, die Musikkapelle, eine Firsttrunkgesellschaft und die Jäger zu Gast. Spät in der Nacht erlaubte ihr die Chefin, ein Würstel mit ins Zimmer zu nehmen. „Z’ Morgaz bin i norr mitn Würschtl in dr Hont aufgwocht, so miad bin i gweesn“, erzählt sie. Nach der Eröffnung des Kindergartens in Taufers Ende der 1950er Jahre

Margherita Rufinatscha Dietl, Jg. 1937, Taufers im Münstertal. Sie liebt ihre Blumen, ist humorvoll, gesellig und „hoangortet“ gerne. Ihre größte Freude ist es, wenn sich ihre Töchter, Schwiegersöhne, ihre zehn Enkel und ihre fünf Urenkel um sie herum scharen. fand sie dort Arbeit als Köchin. Für die Kinder stand damals nur eine Kiste mit Bauklötzen bereit. Andere Spielsachen brachten später Vertreter der „Stillen Hilfe“ aus Deutschland. Um mit der Gruppe picknicken gehen zu können, suchte Margherita im Dorf nach einem großen Korb. Diese Suche führte sie auch in den „Konsum“, den Meinrad Dietl führte. Er hatte bereits ein Auto und bot ihr an, sie bei seiner Einkaufsfahrt ins Passeiertal mitzunehmen, wo er einen Korbflechter kannte. Sie nahm das Angebot an und wurde auch fündig. Heimwärts gab er ihr den ersten Kuss. „A Weidenzegger hot miar s’ Glück procht“, lacht

sie. Sie war damals 22 Jahre alt, er 36. Sie trafen sich heimlich. Denn es plagte sie der Gedanke, was wohl ihre Eltern zum Altersunterschied sagen würden. Doch diese akzeptierten die Verbindung und im Juli 1961 läuteten die Hochzeitsglocken. Die 10-tägige Hochzeitsreise führte die Frischvermählten zu Meinrads Kriegskameraden nach Dornbirn und Konstanz und zu seinen Verwandten nach Zürich. Wieder in Taufers bezog das Paar eine Mietwohnung zusammen mit Margheritas Schwägerin Fani, der sie kurz darauf den Kindergartendienst übergab. 1962 lag Tochter Valeria in der Wiege. Die Familie kaufte ein altes Haus in

der Dorfmitte und zog um. 1963 kam Tochter Genoveva zur Welt, 1964 Tochter Adele und schließlich 1968 noch Nesthäkchen Lucia. Margherita hatte alle Hände voll zu tun, mit den Kleinen und auch mit der Betreuung der einstigen Hausbesitzerin, deren Pflege sie übernommen hatte. Sie nähte Kleider für ihre Mädchen und umsorgte Gäste, denen sie Zimmer mit Frühstück anbot. Irgendwann reifte die Idee, eine Bar zu eröffnen. Die Umsetzung gelang nur, weil diese von zwei anderen Gastbetrieben die geforderten 40 Meter Entfernung aufwies. „Miar hoobm amol in dr Nocht hoamla olz ausgmessen unt gschaug ob’s a stimmt“, verrät sie. Die „Bar Dietl“ war dann jahrelang ein beliebter Treffpunkt, natürlich auch für junge Burschen, die den vier „Dietl Madlen“ den Hof machten. Die Jahre vergingen. Die Schwägerin zog aus und später auch die drei älteren Töchter nach deren Heirat. Die Bar und die Zimmervermietung wurden aufgegeben. In schlechter Erinnerung hat Margherita das Jahr 2000. Es brachte ihr eine Brustoperation mit Chemotherapie und Bestrahlung. Sie kämpfte tapfer und siegte über die Krankheit. Und sie dankte Gott, dass sie weitere glückliche Jahre mit ihrem Mann verbringen konnte. Noch kurz vor seinem Tod 2013 tanzte sie mit ihm in einer Strandbar am Meer. Dann blieb ihr nur noch der Seniorentanz, den sie seit 20 Jahren pflegt. Margherita versorgt sich noch selbst. Regelmäßig schaut sie bei ihrer jüngsten Tochter vorbei, die in der ehemaligen Bar nebenan einen Friseursalon führt. Es erfüllt sie mit Genugtuung, dass Lucia im Gegensatz zu ihr heute ihren Traumberuf als Friseurin ausüben kann.


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Die altehrwürdige Minoritenkirche in Köln - der Grundstein wurde quasi parallel zum Grundstein des Kölner Doms gelegt- liegt im Herzen Kölns und ist der Unbefleckten Empfängnis Mariens geweiht. In ihr ist der Heilige Duns Scotus ( gestorben 1308 ), ein großer Theologe des Mittelalters begraben. Die Seelsorge lag von jeher in der Hand der Minoriten, einem Zweig der Franziskaner. Im Zuge der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts mussten diese ihr Kloster verlassen. Danach wurde die Kirche abwechselnd als Lagerhalle, als Pferdestall oder Heustadel genutzt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts bildete sich aus der Kölner Bürgerschaft heraus ein Verein mit dem Ziel, die Minoritenkirche wiederherzustellen. Ungefähr zu dieser Zeit kommt Adolph Kolping mit ins Spiel, und somit beginnt auch die Bedeutung der Minoritenkirche für das Kolpingwerk. Am 13. April 1845 wurde Adolph Kolping in der Minoritenkirche zum Priester geweiht. Und nachdem die Kirche äußerlich wieder im alten Glanz erstrahlte, erfüllte sie Kolping auch von innen wieder mit geistlichem Leben. Er wurde nicht müde, sich der wandernden Gesellen anzunehmen. Wie kaum ein anderer seiner Zeitgenossen erkannte er die Bindung zwischen Kirche und sozialer Frage. Nach seinem Tod wurde Adolph Kolping in der Minoritenkirche begraben; schon bald kamen immer wieder wandernde Gesellen an sein Grab, erst recht seit seiner Seligsprechung im Oktober 1991. Vielleicht findest auch Du einmal den Weg dorthin. Otto von Dellemann

Mode & Marmor Nach einem beeindruckenden Fotoshooting im Laaser Marmorbruch präsentierte das südtirol-deutsche Modelabel Grenz/gang kürzlich in der Lasa Marmo die aktuelle Kollektion „Marmor&Marille.“

Fotos: Fotograf: Luca Meneghel

Bedeutung der MINORITENKIRCHE Grabeskirche Kolpings

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s war kein Zufall, dass das südtiroldeutsche Modelabel Grenz/gang bei den Marmor&Marillen-Tagen in Laas eine Auswahl aus der aktuellen Kollektion präsentierte. Schließlich trägt diese den Namen Marmor&Marille. Auch das ist kein Zufall. Denn vergangenen Sommer waren der Laaser Marmorbruch und der Steinmetzbetrieb Mayr Josef die Kulisse für das Fotoshooting von Grenz/gang, ein Label, das für exklusive, lokal produzierte, zeitlose Mode steht (erhältlich bei Lore Stecher, Laas). Die Modepräsentation vergangenen Samstag mit Marmorschmuck von Venustis reihte sich als einer der Höhepunkte im Programm der Marmor&Marillen-Tage ein. Weil man das traditionelle Fest nicht abhalten konnte, organisierte man kurzerhand die m&m-tage, die am 8. August weitergehen. Denn einfach nichts tun ist für Laas keine Alternative. (ap)

Fotos: Angelika Ploner

Kolping im Vinschgau

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Schlanders/Drususkaserne

Alpinfolk & Blues mit David Frank s sollte ein entspannter musikalischer Abend im Freien werden. Die Organisatoren von BASIS Vinschgau hatten Angst vor dem Regen, der dann doch nicht kam, doch sie unterschätzten den Vinschgerwind, der am 17. Juli recht ungemütlich durch das Freigelände in der Drususkaserne blies. Angesagt war der junge Musiker David Frank aus Matsch, der am Ende des letzten Jahres seine erste CD „Amazia – Blues trifft alpin Folk“ mit 12 Eigenkompositionen zusammen mit Frank Hauser, Lorenz Delle Donne, Lena Lazzari und Thomas Singer präsentierte. Frank, der in Wien Agrarwirtschaft studierte, hat an der Musikschule Mals das Spielen der Steirischen Harmonika erlernt. Als er zum Studium nach Wien zog, nahm er auch seine „Steirische“ mit. Angeregt von Musikern der Neuen Volksmusik wie Hubert von Goisern und Herbert Pixner hat auch

Fotos: Heinrich Zoderer

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Auf dem Freigelände der Drususkaserne präsentierte David Frank (rechts im Bild), der junge Musiker aus Matsch, auf der Steirischen Harmonika zusammen mit dem Gitarristen Marc Perin aus dem Pustertal einige seiner Lieder aus dem Debütalbum „Amazia“ Frank nicht einfach nur Volksmusik gespielt, sondern seine Musik mit verschiedenen Musikstilen vermischt. Seine lebendige, lebensfrohe und stark rhythmische Musik enthält neben Elementen der Volksmusik auch Stilelemente vom Blues, Pop und Jazz.

GRILL ZEIT Steaks mit Espresso-Sauce Für 4 Personen Zubereitungszeit: 20 Min.

Quelle: Webers Grillbibel

Grillmethode: direkte starke Hitze (230 – 290 Grad C) Grillzeit: 6 – 8 Min.

Zusammen mit dem Gitarristen Marc Perin aus dem Pustertal, spielte David Frank auf der Steirischen Harmonika einige seiner Lieder. Neben dem Stück „Amazia“, eine Hommage an sein Heimatdorf Matsch, wurde auch „Heimwärtsblues“, komponiert

Für die Sauce: 1 EL Butter 2 TL fein gehackte Schalotte 1 zerdrückte Knoblauchzehe 120 ml Ketchup 4 EL starker Filterkaffee oder Espresso 1 EL Aceto balsamico 1 EL brauner Zucker 2 EL Ancho-Chilipulver

Zutaten: 4 Rindersteaks aus dem hohen Roastbeef, ca. je 300 – 350 g schwer 2 EL Olivenöl ¾ TL grobes Meersalz ¾ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung 1. F ür die Sauce die Butter in einem mittelgroßen Topf auf mittlerer Stufe zerlassen. Die Schalotten hinzufügen und unter häufigem Rühren etwa 3 Min. glasig dünsten. Den Knoblauch dazugeben und alles 1 weitere Minute dünsten. Die restlichen Zutaten hinzufügen und aufkochen, dann sofort auf niedrige Stufe stellen. Die Sauce unter häufigem Rühren etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis sie etwas eingekocht ist. In einer Schüssel abkühlen lassen. 2. Die Steaks auf beiden Seiten dünn mit Öl bestreichen und gleichmäßig mit Salz und Pfeffer würzen. Vor dem Grillen 20 – 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Den Grill für direkte starke Hitze vorbereiten. 3. Den Grillrost mit der Bürste reinigen. Die Steaks über direkter starker Hitze bei geschlossenem Deckel bis zum gewünschten Gargrad grillen (6 – 8 Minuten für rosa/rot bzw. medium rare). Einmal wenden. Die Steaks vom Grill nehmen und 3 – 5 Minuten ruhen lassen. Warm mit der Sauce servieren.

auf der Heimreise, genauso wie mehrere andere Lieder vorgespielt. Zusammen mit Marc Perin hat David Frank aber auch viel improvisiert und über die CD, das Entstehen der Lieder und seine Freude mit der Musik erzählt. (hzg)


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VUSEUM Schluderns

Einmal Urmensch und zurück

Schludernser Park: die Gruppen mit ihren Betreuerinnen und dem Betreuer beim Start ins Urmenschen-Abenteuer Foto: „Wind“-Archiv

äglich ziehen die Kinder im Alter von acht bis elf Jahren in Gruppen aufgeteilt vom Schludernser Park aus los. Sie verlassen die ausgetretenen Pfade und gehen eigene Wege fern vom Verkehr, von Trubel und Lärm, so ähnlich wie einst die Urmenschen. Zielorte sind Uferbereiche am Saldurbach, die Schludernser Au, die Prader Sand, Wanderungen auf dem Edelweissteig und das Vintschger Museum. Die Kinder mit ihren Begleiterinnen und Begleitern halten sich täglich bei jeder Witterung im Freien auf. Kurzum sie versuchen so zu leben wie beispielsweise einst die Menschen auf dem Ganglegg. Sie lernen den Lebensstil der Vergangenheit kennen und trotzen durch Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen gleichzeitig auch dem modernen Corona-Virus der Gegenwart. Die Kinder suchen Ver-

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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stecke im Gebüsch, bauen sich Unterschlüpfe, suchen verlassene Hütten auf, entfachen Feuer ohne Streichhölzer, basteln sich das Besteck selbst, schnitzen…Die zwei aufeinander fol-

genden Naturwochen „Einmal Urmensch und zurück“ wurden in Zusammenarbeit zwischen Katholischem Familienverband und Vintschger Museum/VUSEUM organisiert. 18 Kinder (in drei Gruppen) nahmen in der Woche vom 27. bis 31. Juli 2020 teil und 10 Kinder (in zwei Gruppen) in der Woche vom 1. bis 7. August 2020. Zum Betreu-

erteam zählten: Tobias Thialer, Michaela Rainer Lingg, Ilona Tschenett Weiskopf und Janine Oberhofer. (mds) Neue Öffnungszeiten im VUSEUM vom 15 Juli 2020 bis 8.November 2020: Dienstag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 12.30 und von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Schlanders/Kultursommer

Bluesrock im Vintschger Dialekt I

der angefangen mit der Gitarre zu spielen und Songs zu schreiben. In den letzten Jahren hat er als Liedermacher und Geschichtenerzähler auf sich aufmerksam gemacht und sich den Künstlernamen Frederick zugelegt. Am 28. Juli ist er in den Vinschgau zurückgekehrt, um beim ersten Schlandersburger Sommerabend zusammen mit dem Gitar-

risten Marc Giugni seine Lieder im Vinschger Dialekt zu präsentieren. Es sind Lieder über Begegnungen mit Freunden, über den Lorenzistern, wo man seine Wünsche dem Sternenhimmel anvertraut und die Erinnerungen an die Mama, ihre Hände und ihre Augen. Abwechselnd zu den Liedern hat Frederick Helmut Pinggera einige Geschichten

Fotos: Heinrich Zoderer

n seinem früheren Leben hat Helmut Pinggera als ehemaliger Leader-Koordinator viele EU-Projekte auf den Weg gebracht, um die Abwanderung im strukturschwachen Vinschgau zu stoppen und die Wirtschaft im Tal zu stärken. Später ist er nach Bruneck gezogen, ist zu seinem früheren Beruf als Lehrer zurückgekehrt und hat wie-

Helmut Pinggera ist unter dem Künstlernamen Frederick Helmut Pinggera in den Vinschgau zurückgekommen und hat zusammen mit Marc Giugni am 28. Juli den Schlandersburger Sommerabend mit Liedern und Texten eröffnet.

aus seinem Roman, der im November dieses Jahres erscheint, vorgelesen. Es sind Geschichten, die tief mit seinem Heimatdorf Stilfs, den Brunnen und Gassen und den Bergen und Plätzen im Ortlergebiet verbunden sind. Es sind Geschichten über seine Großmutter, seine Mutter, den Großvater und seinen Vater. Nach dem Auftakt der Sommerkonzerte in der Schlandersburg, gibt es drei weitere Konzerte im August. Am 6. August spielt die Brunecker Band Words&Chords. Horst Moser liest aus seinem Roman Kleinstadtidyll. Am 11. August lesen Peter Schorn und Eva Kuen verschiedene Texte über Männer & Frauen, die einfach nicht zusammen passen. Dazu spielt die Band Revensch von Helga Plankensteiner und Michael Lösch. Zum Abschluss der Sommerabende tritt die bekannte Band Opas Diandl auf. Dabei wird gespielt, gesungen, gejodelt und gerockt. (hzg)


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SVP Medienmitteilung

Vorbereitungen für die Gemeinderatswahlen

Voller Geschmack.

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Volle Erfrischung.

Foto: „Wind“-Archiv

ie Bezirksleitung Vinschgau hat sich am 17. Juli wieder direkt und nicht wie in den letzten Monaten per Videokonferenz zur Vorbereitung der Gemeinderatswahlen getroffen. Die SVP-Ortsgruppen sollen unterstützt werden z.B. durch professionelle Beratung für den Wahlkampf oder auch der Landeshauptmann und der Parteiobmann sollen für SVP Bezirksleitung Vinschgau erste physische Sitzung die Unterstützung in einige Ge- nach Videokonferenzen in den letzten Monaten meinden geholt werden. Bei über die Neuerungen beim Gemeindewahlder Gelegenheit wurde auch die Tagesordgesetz und über die Untersuchungsausnung für das nächste Treffen am 27. Juli schüsse zum Maskenkauf und zur SAD. Beder SVP-Kontaktgruppe Vinschgau mit sonders gefreut hat man sich über die neue dem Landeshauptmann festgelegt (BegraCovid 19 Studie zur Durchseuchung des digung Landesstraße Prad-Stifser Brücke, Vinschgaus, welche im Rahmen der ChrisParkplan/Reglement Nationalpark, SchüStudie von der Eurac zurzeit durchgeführt lerheim Mals, Zuganschluss, Mals – Scuol, wird. Die Bezirkspartei hat sich sehr dafür Gewässerschutzplan/Trockenzonen im eingesetzt. Die Studie ist nicht nur eine MoVinschgau). Die Bezirksleitung wurde mentaufnahme sondern langfristig ausgeauch über das am 13. Juli stattgefundene legt. Die Forschungsabteilung der Eurac im Treffen der Arbeitsgruppe Aufwertung Krankenhaus Schlanders bearbeitet wieder Straße und Stilfser Joch Areal informiert. ein höchst interessantes Thema. Landtagspräsident Sepp Noggler berichtete

Latsch - Liste Mitanond Insieme - Presseaussendung

Wir sind dabei W

ir, die unabhängige Bürgerliste MITANOND – INSIEME, sind bei der Gemeinderatswahl Latsch am 20./21. September 2020 dabei. Wir, das sind Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde Latsch, sind der Meinung, dass gerade diese schöne Marktgemeinde mit den Fraktionen Latsch, Goldrain, Morter, Tarsch und St. Martin im Kofel einen bürgernahen Gemeinderat verdient. Wir haben eine parteiunabhängige Bürgerliste gegründet, weil wir nicht für eine Partei, sondern für die Bürgerinnen und Bürger und deren Anliegen arbeiten wollen, weil wir Sachpolitik betreiben wollen und uns diese Gemeinde zu wertvoll ist, um sie einem parteigesteuerten Gemeinderat zu überlassen. Wir sind eine dynamische Gruppe, die für gleiche Rechte und Chancen für alle Menschen eintritt und für alle offen ist, die an einem nachhaltigen, gesunden, lebenswerten, die Menschlichkeit und das Mitanonder förderlichen Zusammenleben

ohne ideologische oder ethnische Grabenkämpfe interessiert sind. Wir haben uns daher bereits in der Gründungsphase darauf geeinigt, allgemeine ethische Grundsätze sowie Parteifreiheit als gemeinsame Basis vorzugeben, um die Vielfalt der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde auch in der Gruppe zu leben. Wir haben das Ziel, durch die gemeinsame Arbeit unser Lebensumfeld positiv zu beeinflussen und lebenswerter zu gestalten. Dabei wollen wir den Willen zur Kooperation über das Trennende stellen. Die Liste wird von folgenden Personen angeführt: Modica Michele (Goldrain, Geometer); Steger Trafoier Agnes (Latsch, Bäuerin), Kofler Josef (Latsch, Unternehmer), Pegger Georg (Latsch, Freiberufler), Alber Christoph (Morter, Pflegedienstleiter), Gunsch Haller Claudia (Morter, Arbeitnehmerin), Frank Johann Georg „Hansjörg“ (Latsch, Pflegehelfer), Runggatscher Jasmin (Latsch, Unternehmerin), Auer Walter (Goldrain,Arbeitnehmer in Ruhestand).

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Langtaufers/Glurns

Musikakademie „Wandern & Musik“ gibt Konzert Musikerinnen und Musiker von „Wandern & Musik“ logieren 14 Tage in Langtaufers und laden auch heuer wieder zum Sinfoniekonzert Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Im Rahmen der Musikakademie „Ski & Musik“ verbringen Profiund Laien Musiker bereits seit 50 Jahren einem zweiwöchigen Urlaub im Langtauferertal und geben abschließend auch Konzerte in Glurns und Reschen. Seit vier Jahren laden die Verantwortlichen der Musikakademie nun auch zum zweiwöchigen Aufenthalt unter dem Motto „Wandern & Musik“ nach Langtaufers. Die Musikerinnen und Musiker aus ganz Europa sind trotz Coronakrise in den Obervinschgau gekommen. Unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen verbinden sie Wanderungen, die sie tagsüber im Berggebiet des Obervinschgaus unternehmen, mit Musikstunden am Abend. Und sie bereiten sich wiederum unter der Leitung von Martin Lill auf das Abschlusskonzert vor. Zur Aufführung kommen „3

Canzoni per sonar a quattro“ von Giovanni Gabrieli, „Tänze aus Siebenbürgen“ und „Rumänische Volkstänze“ von Bèla Bartòk, „Pièces en Concert“ von Francois Couperin und „Adagio und Fuge C-Moll KV 546“ von W. A. Mozart. Interessierte sind herzlich

eingeladen. Für den erforderlichen Abstand wird gesorgt. (mds) Das Sommerkonzert im Stadtsaal von Glurns findet am Freitag, 21. August 2020 mit Beginn um 20.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Vinschgau - Eurac Research

Erforschung unseres Naturinventars iologen mit Netzen, Schaufeln, Feldstechern oder anderen Ausrüstungen beim Fangen, Beobachten, Graben, Erheben – seit 2019 kann man im ganzen Land in den Frühlings- und Sommermonaten die Wissenschaftler des Biodiversitätsmonitorings Südtirol von Eurac Research in Aktion sehen: Auf Initiative der Südtiroler Landesregierung erforschen sie die Biodiversität unseres Landes, um Entwicklungen und Veränderungen unserer Artenvielfalt und Lebensräume aufzuzeigen. 2020 untersuchen die Forscher unter anderem einige Lebensräume im Vinschgau. In einer Serie stellen wir die untersuchten Lebensräume und erste Ergebnisse vor.

Wäldern erheben die Forscher derzeit die vorkommenden Fledermäuse und Heuschreckenarten, die Bodentiere und die

Foto: Eurac Research

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2020 erheben die Wissenschaftler zwei Wälder im Vinschgau: einen montanen Fichtenwald auf dem Schlanderser Nördersberg und einen Lärchen-Zirbenwald unterhalb des Piz Chavalatsch. Charakteristisch für Fichtenwälder ist, dass sie meist finster sind und reich an Moosen und Farnen. Oberhalb von ca. 1.800 m Meereshöhe tritt die Fichte zurück und überlässt anderen Nadelbaumarten den Vorzug. Meist sind die Nadelwälder der subalpinen Stufe eine Mischung aus Lärche und Zirbe. So einen Wald untersuchen die Wissenschaftler 2020 unter dem Piz Chavalatsch. In beiden

Foto: Bruno Caula

Erhebungen in den Vinschger Wäldern

Projektkoordinator Andreas Hilpold bei den Heuschreckenerhebungen im Kiefernwald am Latscher Sonnenberg 2019. Der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) besiedelt gerne Übergangsbereiche zwischen Wald und Wiese.

Pflanzenarten. Der Ornithologe hat seine Erhebungen bereits abgeschlossen. „Mit 16 Vogelarten im Schlanderser Wald und 12 Arten im Lärchen-Zirbenwald weisen beide Wälder eine artenreiche Vogelfauna auf“, erklärt Matteo Anderle. Auch der Insektenforscher Elia Guariento war bereits im Schlanderser Wald unterwegs und konnte dabei den schönen Aurorafalter beobachten, eine Art, die gerne Übergangsbereiche zwischen Wald und Wiese besiedelt. Seine Tagfaltererhebungen dauern noch bis September an.

Ergebnisse im Vinschgau aus 2019

Im Jahr 2019 haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen EichenKiefernwald auf dem Latscher Sonnenberg untersucht. Dort konnten die Forscher ganze 51 Arten von Gefäßpflanzen nachweisen. Daneben 6 Heuschrecken- und Tagfalterarten, 10 Arten von Vögeln und 5 Fledermausarten. Einen besonderen Fund konnte der Projektkoordinator und Heuschreckenexperte Andreas Hilpold vermerken: die Gemeine Eichenschrecke. Es ist dies der zweite Fund im Vinschgau und der achte in Südtirol. Generell sind Wälder ein Lebensraum für viele hochspezialisierte Arten. Abbildungen: Julia Strobl, Eurac Research


70 Jahre2020 Reschensee Stauung | 70 anni BacinoVenerdì, artificiale Lago di Resia 14 agosto 2020 Freitag, 70 Jahre2020 Reschensee Stauung | 70 anni BacinoVenerdì, artificiale Lago di Resia 14 agosto 2020 Freitag, 14. 14. August August Freitag, 14. Venerdì, 14 ilagosto 2020 Graun DirektAugust am Turm im 2020 See Curon – presso campanile nel lago Freitag, 14. August 2020 Venerdì, 14 agosto Graun - Direkt am Turm im See Curon – presso il campanile nel2020 lago

Bildungsausschuss Graun

Graun 20.00 - Direkt amUHR Turm im See Graun Direkt am Turm im See 20.00 UHR Freitag, 14. August UHR 2020 Freitag,20.00 14. August 2020 20.00 UHR Graun Graun -- Direkt Direkt am am Turm Turm im im See See 20.00 20.00 UHR UHR

Curon – ORE presso 20.00 il campanile nel lago Curon – presso 20.00 il campanile nel lago ORE Venerdì, 14 agosto 2020 20.00 Venerdì,ORE 14 agosto 2020 ORE 20.00 Curon Curon –– presso presso ilil campanile campanile nel nel lago lago ORE ORE 20.00 20.00

Autorenlesung –– Incontro con l’autore Autorenlesung Incontro con l’autore Autorenlesung Autorenlesung –– Incontro Incontro con conDerl’autore l’autore Der Roman Roman zur zur Autorenlesung – Incontro con l’autore Der Roman der zur Autorenlesung – Incontro conGeschichte l’autore Geschichte Der Roman der zur

Geschichte der Seestauung Seestauung Geschichte der Seestauung Der Roman Der Roman zur zur Seestauung Geschichte Geschichte der der Seestauung Seestauung

IlIl romanzo romanzo sul sul Ilcampanile romanzo esulil Ilcampanile romanzo esulil campanile e il suo suo passato passato campanile e il suo passato IlIl romanzo sul romanzo sul suo passato Lesung in Deutsch (Ludwig Schöpf) campanile und Italienisch ee ilil Lesung in Deutsch (Ludwig Schöpf) campanile und Italienisch Lettura in tedesco (Ludwig Schöpf) e italiano Lesung in Deutsch (Ludwig Schöpf) undsuo Italienisch passato Lettura in tedesco (Ludwig Schöpf) e italiano passato Lesung in Deutsch (Ludwig Schöpf) undsuo Italienisch Lettura in tedesco (Ludwig Schöpf) e italiano Lettura in tedesco (Ludwig Schöpf) e italiano

KASTELBELL/TSCHARS

TARSCH

SCHLANDERS

KORTSCH

LAAS

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SCHLUDERNS

GLURNS/TAUFERS I. M.

MALS

GRAUN

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU 70 Jahre Reschensee Stauung | 70 anni Bacino artificiale Lago di Resia 70 Jahre Reschensee Stauung | 70 anni Bacino artificiale Lago di Resia 70 Jahre Reschensee Stauung | 70 anni Bacino artificiale Lago di Resia 70 Jahre Reschensee Stauung | 70 anni Bacino artificiale Lago di Resia

LATSCH

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GOLDRAIN/MORTER

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Jugendtreff “Citytreff” Glurns Öffnungszeiten: Di 15.00 – 21.00 Uhr Do 15.00 – 21.00 Uhr Fr 16.00 – 22.00 Uhr

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Taifun setzt auf Partizipation

Jugendhaus “Phönix” Schluderns Sommeröffnungszeiten Mi 17.00 – 21.00 Uhr Fr 17.00 – 22.00Uhr Jugendzentrum “JuMa” Mals Fr. 07.08.20 von von 10.00 –18.00 Uhr Ein Tag am JuMa-”Strand” Anmeldung erforderlich 25.–27. August Buabn-Camp Anmeldung erforderlich Jugendtreff Burgeis GESCHLOSSEN Juze “Freiraum” Schlanders Fr. 07.08.20 ab 20.00 Uhr Grillen im JuZe-Garten Sa. 15.08.20 geschlossen Jugendzentrum “Green Turtle” Latsch Öffnungszeiten: Di. 15.00 – 19.00 Uhr Mi. 15.00 – 18.00 Uhr Do. 15.00 – 20.00 Uhr Fr. 15.00 – 20.00 Uhr Sa. 15.00 – 20.00 Uhr Jugendraum “Check In” Goldrain Öffnungszeiten: Mi. 18.00 – 21.00 Uhr Jugendclub “Taifun” Sa. von 14.00 bis 20.00 Uhr Sa 15.August Geschlossen (Feiertag) JuZe Naturns: 15.08. – 22.08. JuZe macht Ferien Kosmo Plaus: 12.08. – 23.08. Kosmo macht Ferien

Nicht Offene Jugendarbeit FÜR Jugendliche, sondern MIT ihnen gemeinsam, war das Ziel in Martell. In diesem Sinn gibt es seit Februar einen fünfköpfigen Mini – Vorstand (unter 18 Jahren), welcher von den Mitgliedern gewählt wurde. Da im Taifun hauptsächlich die Altersgruppe von 12–16 Jahren stark

vertreten ist, ist es grundlegend gerade diese Jugendliche besser miteinzubeziehen. Denn sie selbst sind die Experten und wissen, was ihnen als Jugendliche heute ein Anliegen ist. Der Mini- Vorstand dient als Sprachrohr, nimmt an Vorstandstreffen teil, hilft bei der Planung mit, kann mit anderen Jugend-

lichen Arbeitsgruppen aufstellen - für spezielle Gebiete und unterstützt so das Taifun Team. Es wird die Möglichkeit geboten, einen Einblick in die Leitung eines Vereins, in die Tätigkeit der einzelnen Vorstandsmitglieder zu bekommen und aktiv dran teilhaben zu können. Wichtige Kompetenzen werden bei den Jugendlichen so gestärkt und die Wichtigkeit des Ehrenamts entdeckt. Unser erstes Treffen war langersehnt, aber nun endlich haben wir es, trotz Corona, im Juli hinbekommen. Beim Zusammenspiel des TaifunTeams, mit dem Mini- Vorstand wurden auf beiden Seiten, Anregungen und Ideen gesammelt, welche nun im restlichen Jahresprogramm integriert und ausgearbeitet werden.

Hoch gesprungen, weit geflogen, weich gelandet! Am Mittwoch den 22. Juli, machten wir uns mit dem Zug auf den Weg in die Trampolinhalle „EasyJump“ in Neumarkt. Nach einem zehn-minütigen Wanderung durch die ungewohnte Hitze Neumarkts begannen zwei Stunden hoch in die Luft und wieder runter auf das Trampolin, Backund Frontflips wurden perfektioniert und auch Synchronspringen fand großen Anklang. Müde, verschwitzt und mit neuen Profilbildern und Insta-Stories traten wir dann die Reise in die kühlere Heimat an. Es war ein heißer, durstiger aber toller Tag, den wir auch wiederholen werden.

Surfen im Juze Freiraum Schlanders Einige Jugendliche im Freiraum Skaten gerne und lassen sich auch selten eine Gelegenheit entgehen ihre SkateFertigkeiten zu verbessern. Im Jugendzentrum selbst haben wir aber nur wenig Platz dafür. Deshalb kamen wir auf die Idee uns selbst ein sogenanntes Balance Board in Form eines kleinen Surfbrettes zu bauen und zu gestalten. Auf diesem können nun alle ihre Geschicklichkeit und ihr Gleichgewicht auf unserer Terrasse trainieren.


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Buchtipp

Schlanders/Südtirol

Süffige Urlaubslektüre

Finstral-Publikumspreis

M

it nur sechs Werken ist Kent Haruf ein Stockerlplatz im Literaturhimmel gelungen. 2014 ist er verstorben, posthum kam sein letzter Roman heraus. Dieser spielt wie alle anderen in der fiktiven Kleinstadt Colt im amerikanischen Colorado. Einsamkeit ist das große Thema und wie es der rüstigen Seniorin Addie gelingt, dieses zermürbende Gefühl in Schach zu halten. Sie klingelt bei Louis, einem älteren Nachbarn, verwitwet wie sie, und fragt ihn beherzt, ob er es sich vorstellen könnte, die Nächte gemeinsam zu überstehen. Etwas überrumpelt lässt er sich darauf ein und der seltsame, neue Zustand wird bald wohlig. Die beiden finden viel Gesprächsstoff, arbeiten auf, was sich in mehr als sieben Jahrzehnten angesam-

melt hat, da sind auch Schmerz und verpasste Momente dabei. Gestärkt genießen sie die neue Freiheit, zusammen fühlt sich das Leben wieder gut an. Wären da nicht die bornierte Gesellschaft des Städtchens und die eigenen Kinder, die in der Verbindung längst eine Romanze wittern und diese nicht gutheißen. Ein federleichter Roman mit Tiefgang, der aufbricht, was im Leben beschädigt und was bestärkt. Unaufgeregt verdichtet sich das Gefühl der Schönheit, einander gut zu tun, ohne zur Schnulze zu werden. Nur herb, dass nichts für immer bleibt. Maria Raffeiner

PR-INFO WEISSES KREUZ

Für ein selbstbestimmtes Leben Sicherheit ist in Zeiten wie diesen das Gebot der Stunde: Deshalb sind Senioren und Alleinstehende beim Hausnotrufdienst des Weißen Kreuzes goldrichtig, um auf Knopfdruck rund um die Uhr schnelle und kompetente Hilfe zu bekommen. Auch für Menschen mit Beeinträchtigung ist dieses Notrufsystem gedacht, das einkommensabhängig vom Land sogar finanziert oder mitfinanziert wird, was der Kunde über den Sozialsprengel abklären muss. Während der Hausnotruf ideal ist, um sich in den eigenen vier Wänden sicher zu fühlen, richtet sich der Mobilnotruf an all jene Menschen, die im Beruf und in der Freizeit viel alleine unterwegs sind – bei einem Spaziergang und einer Radtour sowie bei der Arbeit. Denn im schlimmsten Falle können sie dank des Mobilnotrufs sogar über einen Satellit geortet werden. Das Herzstück dieser Dienstleistung bzw. die Alarmzentrale dieses Systems befindet sich am Hauptsitz des Weißen Kreuzes in Bozen. Dort werden die Alarme von Fachpersonal in Sekundenschnelle entgegengenommen, bearbeitet und bei Bedarf an die Landesnotrufzentrale weitergeleitet. Natürlich wird von Bozen aus auch der technische Dienst des Haus- und Mobilnotrufs koordiniert. Mehr Infos zu diesen beiden Diensten, dank der schon Leben gerettet wurden, gibt es auf www.weisseskreuz.bz.it. Zu Bürozeiten erfahren Sie von Montag bis Freitag unter der Tel. 0471/444327 aus erster Hand Wissenswertes über den Haus- und Mobilnotrufdienst des Weißen Kreuzes.

G

ut, mäßig oder schlecht? Auch in der Spielzeit 2019/20 konnte das Publikum alle Theatergastspiele des Südtiroler Kulturinstituts bewerten und damit den von der Firma Finstral gestifteten Publikumspreis vergeben. 9 Inszenierungen für Erwachsene und 3 für Kinder und Jugendliche standen im Wettbewerb. Der Publikumspreis 2019/20 im Bereich des Abendprogramms für Erwachsene geht an die Familie Flöz: deren Produktion „Hotel Paradiso“ (Bild) überzeugte 97,4 % des Publikums im Kulturhaus in Schlanders und erreichte somit den höchsten Wert. Auch in Meran und Brixen war das Publikum mit jeweils knapp 96 % von dieser Inszenierung besonders begeistert. In der Sparte Kinderund Jugendtheater gewann das Musical „Die Schöne und das Biest“. Foto: „Wind“-Archiv

Kent Haruf: Unsere Seelen bei Nacht (Diogenes, Zürich 2017, 208 S.)

PR-INFO

NEU: Lama-Erlebnisnachmittage für Kinder im Herzen des Nationalparks im Martelltal In Zusammenarbeit mit der Sozialpädagogin für tiergestützte Pädagogik und Resilienz Trainerin Nadia Parth erwarten Kinder und Jugendliche zwischen 6-13 Jahren vom 3. bis 26. August abenteuerliche Erlebnisnachmittage mit unseren Lamas Giacomo, Rono, Rocky, Rambo, Kasper und Winnetou. Sie haben dabei die Möglichkeit den heilsamen Kontakt zu den sogenannten „Delphinen der Weide“ hautnah zu erfahren. Beim Bürsten, Streicheln und Führen, Spielen, Basteln und Lama-Flüstern lernen wir das Verhalten dieser sensiblen sanften Wesen und ihre unterschiedlichen Charaktere Schritt für Schritt näher kennen und bereiten uns während eines Mehrtages-Workshops in der traumhaften Natur des Hinteren Martelltals zusammen auf den Höhepunkt - die gemeinsame Wanderung mit den Lamas - vor. Ein garantiert unvergessliches Erlebnis. Anmeldung unter +39 320 2145209 unbedingt erforderlich. Alle Infos und Termine: www.facebook.com/nationalparklamas


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Vinschgerwind 16-20

06.08.20

Guats von insrn Hof... ... weil man sem woas, wos man hot. Einen bunten Querschnitt aus Produkten, die direkt vom Bauernhof kommen, zeigen wir hier in diesem Sonderthema. Die Hofschänke laden zum authentischen Genuss. von Angelika Ploner

V

ielfalt, Geschmack, Frische: Wir öffnen hier ein Fenster zu Produkten, die gesund und authentisch sind und einem hohen Anspruch an Qualität folgen. Mit Freude und mit Herzblut werden Tag für Tag die Höfe bewirtschaftet und als Ausdruck der bäuerlichen Tätigkeit Produkte geschaffen, die hochwertig und die natürlich sind. Alle Hofprodukte sind

diverse Käsesorten und Jogurt direkt im Hofladen (Graun Langtaufers Riegl 4) oder am Donnerstag vorm. am Bauernmarkt in der Fußgängerzone in Schlanders erhältlich. Öffnungszeiten Hofladen: von 16:30 bis 18:00 Uhr oder nach Vereinbarung 349 8718563

Montag Ruhetag

Stillebacher Hubert Prad „Artgerechte Bienenhaltung ist uns wichtig. Qualität steht vor Quantität“ sagt Imker Hubert. www.imkerei-stillebacher.it

Botschafter für ehrlichen Genuss und zeugen von Respekt vor Tieren und vor der Natur. Es sind Produkte, wo die Jahreszeit den Ton angibt, die Saison die Verfügbarkeit und das Angebot bestimmt. Die Produkte sind Kostbarkeiten, die ihresgleichen suchen und das Höfe- und Bauernfenster hier soll Inspiration und Wertschätzung für die bäuerliche Arbeit und dem sein, was mit der Hand und mit Wissen ge-

Aft Mult Mals

Ernst Patscheider - Bauer, Käse- und Speckproduzent aus Leidenschaft. Qualitätsprodukte vom eigenen Viehbestand aus dem oberen Vinschgau. Genuss pur! www.aftmult.com

347 628 95 09

Marinushof in Kastelbell

Von der Rebe bis zur Flasche alles aus einer Hand - Weine und Edelbrände von besonderer Finesse. Tel . 335-420136 www.marinushof.it www.shop.marinushof.it

Winklhof, Prad

... direkt vom Bauern DI und SA von 8 bis 12 Uhr geöffnet St. Johanngasse 2, Prad am Stilfserjoch burger.winklhof@gmail.com 0473 616413

Fisolgut-Hof, Schlandersberg Traditionelles Südtiroler Paarlbrot und Schüttelbrot in allerlei Geschmacksrichtungen aus purem Roggen. Jeden Donnerstag in Schlanders am Musikpavillion. www.fisolgut.com

347 6810591


06.08.20

schaffen wird. In die Reihe der veredelten Produkte, die direkt vom Hof kommen, stellen sich z. B. süße Früchte, hochwertige Kräuter, frische Eier, hausgemachte Säfte und Marmeladen, gesunder Honig, schmackhaftes Joghurt, qualitativ hochwertige Öle, erntefrisches Gemüse, würziger Käse, exzellente Weine, selbstgebackenes Brot, hoch aromatische und kräftige Edelbrände und vieles mehr. Die Produktvielfalt ist zweifelsohne da. Vor dem Hintergrund von Massentierhaltung und Hormon- und Antibiotikabehandlungen, sind Konsumenten achtsamer geworden und wollen wissen woher ein Lebensmittel kommt. Die heimischen Produkte erhalten mehr Aufmerksamkeit, die Höfe wieder jene Wertschätzung, die sie verdienen. Man will sich gesund ernähren, die lokale Wirtschaft unterstützen, regional einkaufen. Produkte, die direkt vom Hof kommen, zeichnen sich durch kurze Transportwege aus und durch Transparenz. Produziert und gearbeitet wird mit Leidenschaft und mit einem hohen Qualitätsbewusstsein. Auf diesen und den folgenden zwei Seiten haben wir eine Auswahl an heimischen Produkten und Bauernhöfen zusammengestellt, die Veredeltes und Wertvolles anbieten. Es ist eine Einladung an uns Konsumenten: Bewusst zu genießen, bewusst einzukaufen, bewusst zu leben und das zu schätzen, was vor unserer Haustüre geboten wird.

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Guats von Hof gibs in: LANGTAUFERS • Rieglhof

KASTELBELL • Köfelgut • Marinushof

ULTEN/MALS • Aft Mult

GALSAUN • Rebhof

PRAD • Moleshof • Winklhof • Folie Hofbäckerei • Stillebacher

TRUMSBERG • Niedermoarhof • Ziegenhof

SCHLANDERSBERG • Fisolgut-Hof

JUVAL • Südtiroler Hofbrennerei

LATSCH • Fasui

PARTSCHINS • Unterweirachhof

MOLESHOF - VINSCHGER ÖLMÜHLE

Seit 30 Jahren wird am Moleshof in Prad biologische Landwirtschaft betrieben. Seit etwa 10 Jahren hat sich Daniel Primisser in Richtung Anbau von Bio-Kartoffeln und Bio-Wurzelgemüse entwickelt. Von Ende Juni bis zum April des darauffolgenden Jahres gibt es am Moleshof verschiedene Sorten von Kartoffeln. Ausgewählte Geschäfte führen die Gemüsesorten und es gibt sie auch auf Vorbestellung ab Hof. Dazu Karotten, Pastinaken, Rohnen, Zwiebeln, Knollensellerie, dazu grüne Bohnen und Borlotti. Polentamais, Roggen und Dinkel, Lauch, Lagerkraut und Einschneidekraut ebenfalls. Am Moleshof gibt es zudem äußerst Spezielles: Öle in Rohkostqualität. Diese Spezialitäten sind

kaum auf dem italienischen Markt zu finden. Katherina Kolhaupt hat mit dem Pressen von naturbelassenen Ölen vor 5 Jahren begonnen. Mittlerweile gibt es Hanföl (aus eingenem Anbau), Traubenkernöl (aus der Region), Kürbiskernöl, Leinöl, Mohnöl, Sonnenblumenkernöl, Sesamöl, Kokusöl, Walnuss-, Haselnuss- und Mandelöl und Schwarzkümmelöl. Der Unterschied zu herkömmlichen Ölen ist riesengroß, was die Inhaltsstoffe und den Geschmack betrifft. Die Kunden kommen direkt auf den Hof, die Öle sind in ausgewählten Geschäften im Vinschgau präsent und die Öle können auch online bestellt werden:

vinschger-oelmuehle.com

Foto: Erwin Bernhart

Gekühlt gepresste Bio-Öle und Bio-Gemüse

Daniel Primisser und Katherina Kolhaupt vom Biohof Moles in Prad: alles biologisch

Auf Vo rb es te llu ng! +39 34 0 52 1 4 149 n! Le inö l vo rbe ste lle 6  43  76 36 7 34 +39 ue hle.co m inf o@ vin sch ge r-o elm Ho fla de n Uh r r, Fr 9–12 + 1 5–18 Mo/D i/D o 9–12 Uh . Stj a. d Pra 6 02 a, 39 Kie fer nhainwe g 66

Frische Bio-Öle in Rohkostqualität

Gemüse und Getreide aus biologischem Anbau


28 /SPEZIAL-HÖFEFENSTER/

Vinschgerwind 16-20

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Kasnocken

Quelle: www.baeurerinnen.it

Zutaten: 250 ml Milch 300 g Knödelbrot 1 Zwiebel 50 g Butter 350 g Schnittkäse (TIPP: Käse von Vinschger Produzenten) 4 Eier 60 g Lauch (fein geschnitten) 2 EL Öl Salz 40 g Parmesan (gerieben) 60 g Butter (gebräunt) 4 EL Schnittlauch

Zubereitung: Die warme Milch über das Knödelbrot gießen. Zwiebel schälen, fein schneiden und in der Butter dünsten. Den Käse in kleine Würfel schneiden und mit den gedünsteten Zwiebeln zum Knödelbrot geben. Anschließend die Masse mit Eier, Lauch, Öl und Salz gut vermischen und zu einem festen Teig kneten. Mit nassen Händen den Teig zu Nocken formen und in reichlich Salzwasser 8 - 10 Minuten leicht kochen lassen. Die Nocken herausnehmen, abtropfen lassen und mit Parmesan bestreuen. Zum Schluss mit gebräunter Butter übergießen und mit etwas Schnittlauch bestreuen und servieren.

Honig-Halbgefrorenes

Quelle: www.roterhahn.it

Köfelgut Kastelbell DAS KÖFELGUT AM KASTELBELLER SONNENHANG. Die Verbindung von Tradition und Innovation. www.koefelgut.com 0473 624634

Ziegenhof, Trumsberg Die Zutaten unserer BioZiegenkäsespezialitäten: naturbelassene Rohmilch, echtes Handwerk und viel Freude! www.ziegenhof-trumsberg.it 348 1546561

Zutaten (für 4 Personen) 3 Eigelb 1 Freilandei 80 g Honig (TIPP: Honig von Vinschger Produzenten) 2 EL Rum 300 ml Sahne 1 Msp. Zitronen- oder Orangenschale (gerieben)

Zubereitung Das Eigelb und das Ei mit dem Honig in einer Rührschüssel im Wasserbad schaumig schlagen. Die geriebenen Zitronen- oder Orangenschalen und den Rum dazugeben und kalt rühren. Nun die geschlagene Sahne unterheben. In eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Form füllen und etwa 3 Stunden gefrieren lassen.

Hofbäckerei Folie, Prad

baut Bio Dinkel und Roggen selbst an Direktvermarktung ab Hof Donnerstags in der Fußgängerzone Schlanders beim Bauernmarkt info@folie-othmar.com 3408923635

Unterweirachhof in Partschins „Die Vielseitigkeit des Eigenbauweines fasziniert mich jedes Jahr aufs Neue“, erzählt Winzer Hermann vom gleichnamigen Buschenschank 0473 967008

Niedermoar Hofschank Trumsberg Kastelbell

Traditionelle Gerichte aus hofeigenen Produkten

Was den Gästen serviert wird, stammt vom Hof. www.roterhahn.it Tel. 0473 62 40 91

Castel Juval Unterortl, Juval Brennen unserer Früchte und Trestern ist unsere Leidenschaft. www.unterortl.it


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„fa sui dr Tee“… das können nur Vinschger sein! Fasui Südtiroler BIO-Bergkräuter steht für einen Vinschger Familienbetrieb, der schon seit Jahren biologisch Blüten und Kräuter im oberen Vinschgau anbaut. Schon bei der Auswahl der Standorte für unsere Pflanzen, achten wir auf die richtigen Böden, die richtige Lage und darauf, unsere Erzeugnisse vor ungewollten Umwelteinflüssen zu schützen.

Anbau und Pflege erfolgen ausschließlich in Handarbeit, anschließend werden die Kräuter in unseren modernen Trockenkammern schonend und ohne Verlust an ätherischen Ölen, bei niedrigen Temperaturen getrocknet. Wir verwenden reine Blattware und nur die Blütenblätter für unsere Tees. Nur so gelingt es, den besten Geschmack und das beste Aroma in eine Tasse zu bringen.

Im Vischgau erhältich bei: Klostershop Kloster Marienberg Mals, Bauernladen Mals, Kreativ & Gastro Fred Glurns, Bioladen Prad, Detailhandel OVEG, Bioladen Holzer Schlanders, Weltladen Latsch, Despar Kofler Latsch, Rinner Speck & Salami Shop Latsch, Detailhandel JUVAL Kastelbell, Vinschger Bauernladen Juval, Unverpockt Naturns, Moser Speck Plaus

Oberdörfer Hansjörg - Feichtguat, Feuchtgasse 6 - I-39021 Latsch (BZ) - www.fasui.it


©IDM Südtirol / Klaus Huber / Marion Lafogler


NEU

ALMENWEG IN MARTELL Einblick in die jahrhundertealte Tradition unserer Almwirtschaft

GEFÜHRTE NATURERLEBNISSE Kräuterwanderung am Trafoibach, Familienwanderung mit allen Sinnen, Naturwerkstätten, u. v. m. Info und Anmeldung: www.nationalpark-stelvio.it

BAUERNMARKT REGIONALE PRODUKTE AUS DEM NATIONALPARK STILFSERJOCH

16. und 23. August 2020, ab 15 Uhr Freizeitzentrum Trattla (Martell)

#alleswaswirlieben #nationalparkstilfserjoch


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BOGENZENTRUM Tarsch - Latsch

2 Parcours Schlegl Almrausch

06.08.20

SUMMER ACTIVITY Freizeittipps im BOGENZENTRUM Vinschgau Tarsch - Latsch

Erlebe auch Du die Faszination Bogensport

Es gibt jede Menge zu erleben und zu entdecken im Vinschgau und tolle Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie. Langeweile kommt bestimmt nicht auf... Wandern, Radfahren, Schwimmen, Reiten, Klettern, Fischen und vieles vieles mehr: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Einige Tipps präsentieren wir hier nachfolgend.

2 Par Sch Almr

von Angelika Ploner

Bogenverleih

Einschulung

Kurse

Events

TIPP 1 Erlebe WANDERN

Outdoorsport pur - Alleine Familie Gruppe …...

auchWandern. Du dieWandererlebFaszination Bogensp

nisse für jede Schuhgröße bietet der Vinschgau. Familienwanderungen, Themenwege, Berg- und Hochtouren: für jeden ist etwas dabei, für jede Kondition das Passende. Almen und Schutzhütten sind lohnende Einkehren und sorgen für Stärkung und Rast.

Bogenverleih

Einschulung

Kurse

E

TIPP 2

Bogensport. Das Bogensportzentrum in Tarsch/ Latsch mit seinen 2 – 3D Parcours - dem Parcours Schlegl an der Talstation zur Tarscher Alm und dem Almrausch an der BergstaOutdoorsport pur - Alleine Familie tion - ist ein Geheimtipp im 3D Bogenschießen (s. links). Bogenschießen im Gelände verbindet Sport, Bewegung, Konzentration und Ruhe. Egal ob jung oder jung geblieben, wer einen Bogen spannen kann, für den ist dieser Sport problemlos zu betreiben. BOGENSPORT

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Die Öffnungszeiten: jeden Tag (außer Montag) von 10 – 18 Uhr.

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TIPP 3

Abenteuer. Der Spielesee am Watles bietet Einmaliges im Vinschgau: ABENTEUER Der 1.500 m² große Spielsee an der Bergstation Plantapatsch wartet mit Holzfloss, einer Quelle, einem Wasserfall und einem Bach auf. Erfrischung und Spaß sind demnach garantiert. Gemütliche Jausestationen mit Sitzgruppen laden zu gemeinsamen Picknicks. Rast bieten die Holzliegen. Der Spielesee ist bis 08. November 2020 täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet (sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen). TIPP: Die Mountaincarts am Watles Eine der Hauptattraktionen am Erlebnisberg Watles sind die Watles Rider. Von der Bergstation geht es mit den FunsportGeräten über den 4 km langen Forstweg hinunter bis zur Talstation. Watles Rider sind sehr umweltfreundlich, sie verfügen über keinen Motor und verursachen daher weder Lärm noch Abgase. Kinder unter 10 Jahren dürfen den Watles Rider nicht alleine fahren. Kinder von 10 bis 14 Jahren dürfen die Watles Rider bereits selbstständig benutzen, jedoch nur in Begleitung einer volljährigen Aufsichtsperson.

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TIPP 4

Klettern. Hallenklettern, Bouldern oder MehrseilKLETTERN längen: Klettern in Martell ist vielseitig. In der Kletterhalle Martell geht es auf dem neuen Kletterturm hoch hinaus. Mit rund 16 Metern Höhe, zwei Selbstsicherungsanlagen und insgesamt über 100 Routen kann ganzjährig das Können unter Beweis gestellt werden. Bis auf Weiteres gelten reduzierte Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 18 bis 23 Uhr. Eine besondere Attraktion ist die Kletterwand an der Alperia Staumauer in Martell, die täglich von 9 bis 21:30 Uhr geöffnet ist. Jeden Mittwoch und Freitag kann zudem bei Flutlicht bis 23 Uhr geklettert werden. Bis September ist die Staumauer täglich geöffnet. Die Kletterausrüstung muss jeder selbst mitbringen, die Kletterwand ist zudem unbeaufsichtigt. Infos: https:// www.klettern-martell.com

PR-INFO ERLEBNISBERG WATLES

Action am Erlebnisberg Watles Der Erlebnisberg Watles ist ein besonderes Ausflugsziel für Groß und Klein: Von Prämajur oberhalb Burgeis erreicht man, über einen gemütlichen Wanderweg im Wald, oder mit der Sesselbahn, die Bergstation und die Plantapatschhütte mit dem atemberaubenden 360° Panorama und Blick auf König Ortler. Beim Spielesee mit Holzfloß, Erlebnisrutsche und vielem mehr können sich die Kinder austoben, während die Eltern nebenan auf den Holzliegen entspannen. Die großzügige Sonnenterasse der Plantapatschhütte lädt

zum Verweilen und Genießen der regionalen Küche ein. Auch ist die Bergstation ein perfekter Ausgangspunkt für viele weitere Wanderungen wie z.B. zur Sesvennahütte, der Uinaschlucht, einer Teilstrecke des Weges 360° Obervinschgaus, oder einer einfachen Familienwanderung zu den Pfaffenseen und der Watles Spitze. Bogenschießausrüstung kann neben der Bergstation ausgeliehen werden, um damit den 3D-Panorama-Parcours mit insgesamt 28 Tieren und einem Einschießplatz auszuprobieren. Die Abfahrt mit den Mountain-

carts zurück zur Talstation sorgt für den abenteuerlichen Abschluss eines besonderen Tages. TIPP: Heuer neu die Sommer – Saisonskarte für Erwachsene 50€, für Senioren & Studenten 35€ und für Kinder 15€ (bis JG 2008)

www.watles.net


34 /PR-INFO/

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PR-INFO ALPERIA

Klettern an der Alperia-Staumauer in Martell Anfahrt: Der Klettergarten an der Staumauer befindet sich kurz nach dem Biathlonzentrum Grogg.

Öffnungszeiten: von Juni bis September

täglich von 09:00 bis 21:30 Uhr Mittwoch und Freitag: von 09:00 bis 23:00 Uhr bei Flutlicht

Infos Staumauer: Die Staumauer wurde in

Das Wichtigste vorneweg: Die Kletterwand an der Alperia Staumauer in Martell ist täglich von 9 bis 21:30 Uhr geöffnet. Jeden Mittwoch und Freitag kann zudem bei Flutlicht bis 23 Uhr geklettert werden. Bis September ist die Staumauer täglich geöffnet. Jeder ist herzlich willkommen. Die Kletterausrüstung muss jeder selbst mitbringen. Es ist Südtirols erste künstliche Kletterwand an einer Staumauer, jene in Martell. 2015 wurde sie eröffnet, finanziert von der Gemeinde Martell und der Alperia, realisiert und mit viel ehrenamtlichen Einsatz geführt vom Alpenverein Martell. 6.500 Löcher wurden gebohrt, 2.500 Klettergriffe montiert und 220 Sicherheitshaken angebracht. An 35 künstlichen Kletterrouten in den Schwierigkeitsgraden 4a bis 7c kann an der Staumauer geklettert werden. Kinder und Anfänger üben sich im Klettern im

h „Klettern isc volle cool.“ Maxi

vorderen anliegenden Teil, der gewölbte, überhängende Teil hingegen für geübte Kletterer die geeignete Herausforderung. Das Highlight sind vor allem die zwei Mehrseillängenrouten mit einer Höhe von 80 Metern. Es sind dies die höchsten künstlichen Kletterrouten in Südtirol. Alle Schwierigkeitsgrade findet man am Fuße der Staumauer. Und: Picknickmöglichkeiten sind vor allem für Familien ein tolles Zusatzangebot, um die Kletterwand an der Alperia Staumauer zum lohnenden Ausflugsziel zu machen. Sehr beliebt ist der Klettersommer Martell bei Kinder und Jugendlichen. Jeden Sommer gibt es spannende Klettertage mit Betreuung - eine gemeinsame Aktion der AVSSektionen Martell, Latsch und Schlanders. Auch heuer ist der Klettersommer 2020 mit

„Klettern isch flott.“ Anna

Fotos: Angelika Ploner

den 1950er Jahren erbaut und dient zur Stauung des Zufrittsees. Rund 20 Millionen Kubikmeter ist das Fassungsvermögen.

rund 30 Kindern und Jugendlichen ein voller Erfolg. In der nähreren Umgebung der AlperiaKletteranlage an der Staumauer finden sich auch Klettergärten mit 4 Sektoren. In Martell bietet sich somit die einmalige Gelegenheit, das Klettern an den natürlichen Felsen und an den künstlichen Griffen bei der Staumauer miteinander zu verbinden. (ap) Nähere Infos: www.klettern-martell.com

eil’s „Miar gfollt klettern, w l’s ei w volle flott isch und miar volle Spaß mocht.“ Jonathan

„Miar gfollts in der Heach zu sein.“ Martin


Up the wall Alperia – power for climbing

www.alperia.eu


36 /KULTUR/

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Silberne Schmuckdose auf Rauchertischchen: Der Jugendstil liebte aus kostbaren Hölzern geschnittene Furniere. Sie kamen aus aller Welt. Und so denke ich mit der „Silbergondel“ zugleich an die Maria Silbernagl, deren Grabstein sich lange an der Südseite der Pfarrkirche von Schlanders befand: Auffallend der Blumenschmuck mit der Lieblingsblume des Jugendstiles, der Schwertlilie. Sie ist die Verkörperung des Regenbogens, im Mittelalter eine Heilpflanze, daher ein MarienSymbol. Diese Iris wählte man zum Wappen der Region Brüssel, weil sich in der europäischen Hauptstadt besonders viel Jugendstil befindet. Der griechische Name Iris bedeutet Regenbogen und ist Sinnbild für die Versöhnung zwischen Gott und den Menschen. Wer war die Maria Silbernagel, die in Schlanders bestattet wurde? Tirol war einst das Zentrum des Silberbergbaues; auch der Obmann des Südtiroler Kulturinstitutes heißt Silbernagl. Jugendstil, das bedeutet ewige Erneuerung. Deshalb reise ich nun in der Silbergondel durch die ganze Welt und meine überall in Meran zu sein. In der Stadt mit der Künstlerfreiheit hinter Jugendstilmansarden.

Jugendstil Zu den wichtigen Zentren des Jugendstiles gehört neben Wien und Darmstadt auch das ferne Riga im einst russischen Lettland; bei uns wäre zu nennen Meran mit der Freiheitsstraße, die früher nach den Habsburgern benannt wurde; dort hat sich bis in die Gegenwart Wichtiges aus Architektur und Handwerk erhalten. Der „Jugendstil“ wirkte von 1900 bis zum Ersten Weltkrieg, also bis etwa 1914. Unsere Städte streifend, besonders die großen Hotelbauten prägend, ist dieser internationale Lebens- und Baustil in Italien als „stile floreale“, im englischen Kulturraum aber als „liberty“ bekannt. Der Name stammt von der in München erschienenen Zeitschrift „Jugend“. Eigenwilliger Stil im Kunst- und Kunstgewerbe, Bruch mit dem Historismus, Beginn einer Lebensreform, die bis in die Gegenwart alle Bereiche be-

einflusst. Von der Türschnalle bis zum Turngerät. Sogar Unterwäsche aus der besagten Zeit kann im ­Frauenmuseum von Meran studiert werden. Die Erfinder dieses Stiles waren unser Großmütter und Urgroßväter, der Name „Jugend“ ist trotzdem berechtigt, weil die vielfältigen Anregungen dieses Stiles immer wieder überraschen. Der „stile floreale“ kann als „Blumenstil“ übersetzt werden, wobei klar wird, dass die Schönheit der Natur, die alles beherrschenden Blumen, zum künstlerischen Vorbild aufgestiegen sind. „Liberty“, damit beginnt eine Kunstrevolution, Befreiung von den Ikonen des Historismus, also von der Gotik, Neugotik und Renaissance. Steht am Ende dieser Befreiung vielleicht das Hundertwasserhaus in Wien? Der Osttiroler Maler Albin Egger Lienz (1868 - 1926) war vorgesehen als Professor der Kunstakademie in Wien, aber da er Anklagendes gegen den Krieg malte, war seine Bewerbung vergeblich; erwartet hat man von ihm historische Schlachten, Verherrlichung des Krieges und des Militärs. Professoren aus Wien und München hatten auch in Laas einen prägenden Einfluss. Da gab es in der Kunstschule die klassisch Konservativen und dann die Fortschrittlichen, also die Anhänger des Jugendstiles oder anderer Bewegungen. Hans Wielander


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Ein handwerklich liebevoll gestaltetes Kellergitter in Schlanders (Gasthaus Alte Post neben dem Rosenwirt) und die renovierte Fassade gegenüber lebt von geschickt verwendeten Motiven des Jugendstiles. Zahlreich sind auch die Balkone mit pflanzlich verschnörkelten Eisengittern; sie trennen das Private von der Straße. Krönung des Jugendstiles ist der Lorbeer. Er steht für Ruhm und ­Triumph. Ruhm und militärische Triumphe des Kaisers sind eher die Ausnahme. Franz Josef war immerhin ein langjähriger Friedenskaiser.

In dem dreiteiligen, nicht ganz vollendete Denkmal für den Kaiser Franz Josef, das heute in der Nähe der Pfarrkirche steht, konnten die Laaser Kunstlehrer, Handwerker, Mosaikmeister, Steinmetze und Bildhauer die ganze Breite ihres Könnens zeigen; in der Laaser Kunstschule werden diese Ansätze geachtet und gepflegt. Ein Denkmal für den Kaiser, für die langjährige Regierungszeit ... ganz Laas hat ihm gehuldigt. Wer hat dieses Wunderwerk mit dem Lorbeer und den vielen Zeichen in Auftrag gegeben? Die immer wieder neu gedeutete Kunstsäule enthält alle damals üblichen Kunsttechniken und Materialien. Neben gläserner Mosaiktechnik, Onyx vom Sonnenberg, braungolden schimmernd mit eigener Geschichte: Um die Katastrophe von Hitlers Südtirolpolitik abzulenken, schickten die Laaser eine teure Onyxtischplatte nach Berlin. Hitler sollte daran erinnert werden, dass er mit dem Verzicht auf dieses Land auch auf die vorhandenen Bodenschätze verliert. Ereignisse jagten durch das Jahrhundert; überlebt hat der Kaiser das alles in einem Atelier der Marmorfamilie Lechner. Lange wartete er friedlich zwischen Schafen und Wolle, bis ihn die Laaser wieder entdeckten, feierlich aufstellten und mit Musik einweihten.


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AMOLARIS Ein besonderer Wohlfühl- und Rückzugsort Die Chaletanlage AMOLARIS in Goldrain ist zum Wohlfühlen gemacht. Schon beim ersten Blick kommt Ferienstimmung auf. Ein besonderer Rückzugsort ist entstanden, außergewöhnlich, heimelig und individuell. von Angelika Ploner I Fotos: Klaus Peterlin

W

ohlfühlen ist hier einfach und gelingt auf Anhieb. Mit Respekt vor der Natur und der Landschaft ist das neue AMOLARIS in Goldrain entstanden. Acht Chalets, die unabhängig voneinander funktionieren, bilden zusammen mit der bestehenden Residence sowie dem „Ristorantino“ das AMOLARIS und zelebrieren vor allem eines: die Privatsphäre. Doch der Reihe nach.

Die Vorgeschichte. Wenn die Chemie stimmt, dann kann

etwas Außergewöhnliches entstehen. Die Chemie zwischen der Familie Kaserer und dem Architektenduo hs-architects – namentlich Florian Holzknecht und Thomas Stecher – stimmte von Anfang an. Schon vor der Planung wurde nichts dem Zufall überlassen. Ein Planungswettbewerb der Familie Kaserer ermittelte für das anstehende Projekt die beiden jungen Latscher


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Architekten als Sieger. Die Idee und das Konzept der beiden begeisterten auf Anhieb und ebneten den Weg für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die gekennzeichnet von viel Mitsprache der Bauherren war. Denn die jahrzehntelang gesammelten Erfahrungswerte, wollte die Familie Kaserer im neuen Projekt umgesetzt wissen, um den Gästen auch wirklich einen unvergleichlichen Urlaub mit einem besonders aufmerksamen Service bieten zu können.

Das historische Erbe. Für die Realisierung musste ein Teil einer Obstanlage weichen. Genau in diesen landschaftlichen Kontext haben Florian Holzknecht und Thomas Stecher die Chaletanlage gesetzt und so konzipiert, dass sie eine harmonische Einheit bildet. Natürlichkeit ist die architektonische Sprache, die man gewählt hat. Fichtenholz als Hülle sorgt für eine naturverbundene Ästhetik, die Sattelform ist als Rahmen ausgeführt, durch die vertikale Fichtenholzlattung wirkt die Bauweise linear und modern. Die Architektur der Chalets – und der Name AMOLARIS – bringen vor allem dem Erbe - der ehemaligen Musmühle zu Schanzen - Wertschätzung entgegen. 1779 wurde auf dem

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Gelände der heutigen Chaletanlage die Musmühle zum ersten Mal erwähnt. „Mola“, italienisch für Mühlstein, steckt deshalb im neuen Namen AMOLARIS. Das historische Erbe wurde kurzerhand zum Thema gemacht und das Thema zum Konzept, das die Faszination der alten Mühle lebt, Erinnerungen wach hält – und der neuen Chaletanlage eine exklusive Handschrift gibt. Deshalb tragen die acht Chalets unter anderem einen Getreidenamen. Avena, Grano, Grano saraceno, Farro Spelta, Kamut, Miglio, Segale, Orzo haben jeweils 75 Quadratmeter Wohnfläche, 28 Quadratmeter überdachte, möblierte Terrasse und 100 Quadratmeter Garten mit Whirlpool und Sauna. Das Platzangebot ist einzigartig: Allein beim Gedanken kommt unweigerlich Ferienstimmung auf. Urlaubsgenuss pur ist garantiert.

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Wir bedanken uns bei der Fam. Kaserer und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg. +39 329 77 59 045 _ Unser Frau 173, 39020 Schnals

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Lieferung und Montage der gesamten Fernseher und Elektrogeräte für die Chalets Amolaris


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Die Chaletanlage. Betritt man die Anlage, so ist das Herzstück das Ristorantino, das Restaurant und Rezeption beherbergt und wo die Gemütlichkeit ihren großen Auftritt hat und die Gäste von AMOLARIS empfangen werden. Willkommen geheißen werden hier Gäste wie Einheimische. Denn das Ristorantino ist auch Pizzeria und Restaurant, das mediterrane Köstlichkeiten und Gourmetpizza bietet. Auf samtigen Polstermöbeln dürfen sich die Gäste hier dem Genuss widmen. Fichtenholz tritt in Akustikdecken, Wandtäfelungen und Tischen auf und schafft eine Atmosphäre, die Wohlfühlen in den Mittelpunkt rückt. Sichtbeton verschmilzt mit dem Interieur, das in verschiedenen Grau- und Brauntönen gehalten ist. Indirekte Beleuchtung wechselt sich mit exklusiven Hängeleuchten ab und sorgt für ein heimeliges Ambiente. Die Liebe zu regionalen Produkten zeigt

sich in einer Auswahl, die wie Schmuckstücke eine Regalwand zieren. Der Blick wird in die Natur gelenkt, konkret auf die überdachte Terrasse mit davorliegendem Naturbadeteich samt Regenerationsteich.

Die Gartenanlage. Eine Oase des Wohlbefindens hat Fami-

lienmitglied Andreas Kaserer mit seiner Firma KAPL mit dem liebevoll gepflegten Garten und dem Naturbadeteich geschaffen. Dieser ist das Herz der Gartenanlage und trägt in seinem Inneren – wie könnte es anders sein – einen Mühlstein. Die Aufmerksamkeit hier gehört aber der Mühle, die einst am Pulthof, dem Heimathof von Oma Rosa stand. Symbolisch lebt damit die einstige „Musmühle zu Schanzen“ weiter, die hier vor über 200 Jahren gestanden hatte und auf die das heutige AMOLARIS und


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das Stammhaus, die „Obermühle zu Schanzen“, zurückgeht. Das Stammhaus feiert heuer - ganz nebenbei bemerkt - das 50 jährige Bestehen. Am Rande erwähnt: Schon damals nahm die Familie Kaserer eine Vorreiterrolle ein, denn alle Zimmer waren

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mit einer Dusche und einem WC ausgestattet, ein Komfort, der in den 70er Jahren völlig neu und absolut unüblich war. Der Anspruch Gästen etwas Besonderes zu bieten, war und ist demnach ständiger Begleiter.

Unsere Leistungen:

Garten- und Landschaftsbau

Neugestaltung Bepflanzungen Individuelle Planung Bewässerungsanlagen Pflegearbeiten jeglicher Art Dachbegrünungen Pflasterarbeiten Teichanlagen Rollrasen

Holzarbeiten: Pergola Sichtschutz Gartenzäune Terrassenböden Stege & kleine Brücken Mauerwerke: Trockenmauern Pergonen & Gabionen

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Das Interieur. Fichtenholz steht außen wie innen im Vordergrund. Während sich die Chalets von außen verschlossen zeigen, so sind sie in ihrem Inneren offenherzig und entfalten ihr schlichtes und zeitloses Flair in genau zwei Räumen: dem WC und dem Wohn- und Schlafbereich. Will heißen: Nur das WC bildet einen eigenen Raum, der Rest ist offen konzipiert. Im Kontrast zum hellen Fichtenholz , das in Akustikdecken,

in Einbauküchen und im Mobiliar seinen Auftritt hat, tragen Böden und die offen gehaltenen Duschen grauen Porphyr. Die Reduktion der Materialien spiegelt die Schlichtheit und Einfachheit des Urlaubsortes wieder. Es sind die kleinen Dinge, die zählen. Das sind im AMOLARIS die Details, wie eine Motivtafel mit der jeweiligen Getreidesorte, die auf Schwarzblech trifft, die einladenden Polstermöbel, die Badewanne als Teil des Interieurs


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mit Gartenblick oder die Tische aus den Baumstammscheiben des eigenen Nussbaumes. Besonders ist auch der Service. Das Leistungsangebot reicht vom „Frühstückskistl“ mit hausgemachten und regionalen Leckereien bzw. serviertem Frühstück im Ristorantino über das tägliche Housekeeping bis hin zu servierten Chaletgerichten. Außerdem: Jedes der acht exklusiven Chalets bietet Sauna und Whirlpool. Das ist der Luxus neben

Lieferung und Verlegung von

Fliesen Wir danken der Familie Kaserer für Ihr Vertrauen und wünschen viel Erfolg.

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dem großen Platzangebot, der unvergleichlichen Privatsphäre, dem liebevollen Service, dem behaglichen Ambiente, neben Funktionalität und Ästhetik, neben Leichtigkeit und Individualität. Und immer wieder trifft man auf Getreide: ob als Dekoration oder als Blickfang vor dem jeweiligen Chalet. Mit AMOLARIS ist ein besonderer Ort entstanden: Ein besonderer Ort von und für besondere Menschen.


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4 Fragen

an die Architekten Thomas Stecher und Florian Holzknecht – hs-architects - Latsch Stolz auf AMOLARIS? Thomas Stecher: Auf alle Fälle. Dieses Projekt genießt sicherlich Alleinstellungswert im Vinschgau und hat das Potential überaus erfolgreich zu sein. Für uns als junges Architekturbüro war es das erste gemeinsame Projekt dieser Größenordnung. Und ja, wir sind stolz auf AMOLARIS.

Was zeichnet AMOLARIS architektonisch aus? Florian Holzknecht: Eine klare Formensprache und der Einsatz von wenigen Materialien: Fichte, Glas, grauer Putz bzw. Sichtbeton. AMOLARIS ist Natürlichkeit,

Schlichtheit, Behaglichkeit, Zurückhaltung und Leichtigkeit und verspricht Urlaubsgenuss pur.

Die besonderen Herausforderungen?

Thomas Stecher: AMOLARIS war eine „qualitative und quantitative Erweiterung im landwirtschaftlichen Grün“. In diesem Kontext ist die Chaletanlage zu sehen, für deren Errichtung auch ein Teil einer Apfelwiese weichen musste. AMOLARIS so gut wie möglich in diesen Kontext mit der Natur zu setzen und gleichzeitig ein einzigartiges, außergewöhnliches Urlaubsdomizil zu planen, war die Herausforderung.

Und: Das Projekt dann auch baulich umzusetzen.

Wie lief die Zusammenarbeit mit den Bauherren?

Florian Holzknecht: Die Bauherren, die Familie Kaserer, hatte sehr viele Ideen und zahlreiche Erfahrungswerte, die in das Projekt eingefloßen sind. Zum Beispiel: Was Gäste brauchen, um sich wohlzufühlen. Es hat sehr viele Gespräche, Besprechungen und Lokalaugenscheine gegeben. Wir haben viel Zeit investiert. Aber das hat sich bezahlt gemacht und AMOLARIS ist wirklich eine besondere und einzigartige Chaletanlage geworden.


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Fotos: Erwin Bernhart

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Die Fassung in Puntweil mit Fischtreppe und direkt an der Schweizer Grenze, das Krafthaus am Laatscher Sportplatz und die Turbine mit dem Generator: das Kraftwerk am Rambach ist mit 2,99 Megawatt mittlerer Nennleistung das größte nach den Großkraftwerken im Tal

Das Kraftwerk am Rambach Das Kraftwerk am Rambach ist seit 18. Juli 2020 im Probebetrieb. Der ehemalige Präsident der Rambach-Konsortial GmbH und Ingenieur mit Spezialgebiet Wasserbau Walter Gostner blickt im Interview auf die Geschichte, auf den Bauverlauf und auf die Zukunft des Rambachwerkes. Vinschgerwind: Sie haben sich seit mehr als 10 Jahren dafür eingesetzt, dass ein E-Werk am Rambach gebaut werden soll. Nun stehen Sie vor der Maschine des Rambachwerkes, welches im Probebetrieb ist. Was ist das für ein Gefühl? Walter Gostner: (lacht) Was ist das für ein Gefühl? Ich nehme mit großer Genugtuung zur Kenntnis, dass wir das geschafft haben. Die Idee, den Rambach elektrisch zu nutzen, ist ja mehr als dreißig Jahre alt und diese Idee ist nun umgesetzt. Mir war die Umsetzung eines Rambach-

werkes immer eine Herzensangelegenheit. Deshalb bin ich froh, dass nun mit der Anlage rund 21 Milionen Kilowattstunden erneuerbare Energie im Jahr erzeugt werden können. Vinschgerwind: Als Präsident der Rambach Konsortial GmbH haben Sie den Bau begleitet. Ist das Rambachwerk eines der größten Kraftwerksbauten im Vinschgau seit langem? Walter Gostner: Nach den Großkraftwerken in Schluderns, Laas und Kastelbell dürfte das Rambachwerk das größte E-Werk im Vinschgau sein.

Vinschgerwind: Sie sagen, dass 21 Millionen Kilowattstunden elektrischer Strom erzeugt werden können. Wie kann man sich diese unglaubliche Zahl anders vorstellen? Walter Gostner: 21 Millionen Kilowattstunden sind ungefähr der Strombedarf von 6000 bis 7000 Haushalte in einem Jahr. Das ist ungefähr ein Zehntel von dem, was im Großkraftwerk in Glurns erzeugt wird. Die Kraftwerke, die wir Vinschger bauen, sind im Verhältnis zu den großen Kraftwerken Kleinkraftwerke.

Vinschgerwind: Die Entscheidung auf der Ebene der Gemeinden und auch auf Landesebene war so, dass am Rambach, der viel Wasser führt, höchstens ein mittleres Kraftwerk gebaut werden darf. Walter Gostner: Die Landesregierung hat die Entscheidung gefällt, dass der Rambach so unter Schutz gestellt ist, dass man kein Großkraftwerk bauen kann. Von der Wasserverfügbarkeit könnte man ein Werk bauen, welches doppelt so groß ist, also rund 40 Millionen Kilowattstunden erzeugen könnte.


So wie wir gebaut haben, kann das Kraftwerk mit sehr hohen Restwassermengen betrieben werden, weil das Potenzial des Baches bei weitem nicht ausgenutzt wird. Es ist sogar so, dass die Nutzung des Rambaches voraussichtlich zu einem besserer Lebensraum für die Fische führen wird. Der Rambach ist in ein Korsett gezwängt, im Bereich zwischen Rifair und Laatsch ist eine Sperrenstaffel vorhanden. Wenn weniger Wasser durch diese Sperren fließt, sollten die Lebensräume für die Fische besser werden. Das hat eine ökologische Studie festgestellt. Vinschgerwind: Das klingt unglaublich. Im Normalfall führt eine Wasserableitung zu einer Verschlechterung der limnologischen Situation. Walter Gostner: Eine Verbesserung sollte möglich sein. Voraussetzung ist, dass die Fassung des Rambaches gut betrieben wird und dass keine intensiven Spülungen an der Fassung durchgeführt werden. Wenn große Geschiebemengen in kurzer Zeit in den Bach

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21 Millionen Kilowattstunden sind ungefähr der Strombedarf von 6000 bis 7000 Haushalte in einem Jahr. Ingenieur Walter Gostner

gelangen, schädigt das den Lebensraum der Fische. Es geht also um einen vernünftigen Betrieb des Kraftwerkes. Mit dem Fischereiverein Taufers und mit dem Fischereiverein Meran ist bislang noch keine Einigung gefunden worden, über die Höhe der jährlich zu bezahlenden Ausgleichsbeträge. Wir haben ein sehr detailliertes und wissenschaftlich fundiertes Gutachten ausarbeiten lassen, in dem alle Aspekte einbezogen worden sind. Die Fischer selbst haben eine andere Vergütungsvorstellung. Ich wünsche mir, dass die Fischer mit dem künftigen Betreiber der Anlage eine gute Einigung erzielen.

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Die Ufergemeinden erhalten ja zum Wohle der Allgemeinheit jährlich rund 100.000 Euro, sprich 60.000 Euro die Gemeinde Taufers und 40.000 Euro die Gemeinde Mals. Mit diesen Geldern könnte man am Bach Maßnahmen planen und umsetzen, um den Lebensraum für die Fische weiter aufzuwerten. Vinschgerwind: Das Projekt am Rambach berücksichtigt bereits bei der Fassung ökologische Gedanken. Welche? Walter Gostner: Das ist Standard. Eine Fassung unterbindet die Durchgängigkeit eines Fließgewässers und da gehört es dazu, dass eine Fischaufstiegshilfe gebaut wird, damit Fische zum Laichen flussaufwärts kommen. Es werden vermehrt Gedanken verfolgt, dass die Fische auch flussabwärts gelangen sollen. Ein Fischabstieg ist aber für dieses Projekt nicht vorgeschrieben gewesen. Vinschgerwind: Ironisch gesehen kommen die Fische in die Schweiz aber nicht mehr heraus. Walter Gostner: Sie kommen sicher wieder heraus. Wir ha-

/BAUPLATZ/ 47 ben die Fassung mit dem Rechen so angelegt, dass keine Fische da hineinkommen. Wir können schon gewährleisten, dass die Fische nach oben kommen um zu laichen, wir können auch gewährleisten, dass Jungfische wieder flussabwärts gelangen. Vinschgerwind: Gehen wir von der Fassung in die Druckleitung. Die Druckleitung hat enorme Dimensionen. Kann man in den Rohren stehen? Walter Gostner: (lacht) Ein kleiner Mensch schon. Die Druckleitung hat einen Durchmesser von 1,2 Metern. Vinschgerwind: Wann war der Baubeginn? Walter Gostner: Der Baubeginn war im September 2019. Wir sind im September 2018 als Verwaltungsräte der Rambach Konsortial GmbH eingesetzt worden und wir haben uns ein sehr ambitioniertes Programm bis zur Fertigstellung zurechtgelegt. Ziel war es, bis Mai 2020 den Probebetrieb aufnehmen zu können. Rund ein Jahr lang waren wir mit dem Konzessionserwerb beschäftigt.


Parallel dazu musste die Finanzierung seitens der Gesellschafter auf Schiene gebracht werden und parallel dazu haben wir die Ausführungsplanung, dann die Ausschreibung und die Vergabe der Arbeiten durchgeführt. Ende August 2019 haben wir die Konzession erhalten und zwei Wochen später mit dem Bau begonnen. Im November 2019 gab es einen gewaltigen Wintereinbruch. Aber sämtliche am Bau beteiligte Firmen haben sehr gut gearbeitet. Dann kam Corona. Nach kurzem Stillstand haben die Firmen diese Zeit wieder aufgeholt wund wir wären am 6. Juni 2020 betriebsbereit gewesen. Mit einer Woche Verspätung gegenüber unseren Zeitvorgaben und trotz Widrigkeiten. Dies alles ist gelungen, weil ein hervorragendes Team auf der Bauherrenseite (Berater und Dienstleister) gewirkt hat und die beteiligten Firmen ihre Leistungen zuverlässig und hochprofessionell erbracht haben. Allen Beteiligten ist zu danken, dass der sehr ambitio-

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Foto: Erwin Bernhart

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Es ist gelungen, dass alle an einem Strang gezogen haben. Wasserbau-Ingenieur Walter Gostner vom Ingenieurbüro Patscheider&Partner

nierte Zeitplan hat eingehalten werden können. Vinschgerwind: Anfang Juni gab es ein Missgeschick beim Füllen der Druckleitung. Walter Gostner: Da hat es ein Missgeschick gegeben. Die Leitung hat 6 „Mannlöcher“, das sind Einstiegsmöglichkeiten für Inspektionen in die Druckleitung. Ein Mannloch unterhalb von Rifair ist während der Füllung geborsten. Vinschgerwind: Wie das? Walter Gostner: Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist es auf einen Herstellungsfehler zurückzuführen. Weil uns von der Lieferfirma zu wenig Sicherheit geboten worden ist, haben wir dann gemeinsam mit den Firmen beschlossen, alle 6 Mann-

löcher auszubauen und durch gerade Rohre zu ersetzen. Das ist bis Anfang Juli geschehen und die Leitung ist nun sicher. Vinschgerwind: Wir stehen im Krafthaus vor der Turbine. Die Leitungen sind gefüllt. Walter Gostner: Wir haben am Samstag, den 18. Juli das erste Mal Strom ins Netz eingespeist. Wir sind mittlerweile bereits einmal auf die Höchstleistung von 5 Megawatt hochgefahren. Vinschgerwind: Wieso 5 Megawatt? Die Anlage soll ja unter drei Megawatt Leistung bleiben. Walter Gostner: Knapp unter 3 Megawatt ist die mittlere konzessionierte Nennleistung. Im Jahresverlauf ist die Leistung variabel: Im Winter haben wir weniger und im Sommer mehr Wasser. Im Winter wird also weniger Strom produziert und im Sommer mehr. Vinschgerwind: Als Präsident der Rambach Konsortial GmbH übergeben Sie der künftigen Führung ein funktionierendes Werk. Stolz auf Geleistetes? Walter Gostner: Nein, stolz nicht. Ich bin dankbar, dass ich an der Umsetzung dieses ehrgeizigen Projekts habe mitwirken dürfen. Gemeinsam mit den Mitgliedern vom Verwaltungsrat haben wir die an uns gestellte Aufgabe erfüllt. Es ist gelungen, dass alle, vom Verwaltungsrat über die rechtlichen und technischen Berater, von den Dienstleistern und den Firmen, an einem Strang gezogen haben. Die Gemeinden bzw. die Gesellschafter haben uns den Rücken freigehalten und bei der Bevölkerung geholfen. Ich habe selten eine Baustelle gehabt, bei der bei den vielen Grundbesit-

zern so wenige Reklamationen gekommen sind. Generell stehen die Leute, auch die Grundbesitzer, hinter dem Projekt. Wir hatten auch das Glück, die richtigen Firmen ausgesucht zu haben. Die meisten Firmen kommen aus der Umgebung. Von daher hab ich eine große Freude, dass alles gut gegangen ist, abgesehen von diesem Zwischenfall mit dem Rohrbruch. Vinschgerwind: Das Rambachwerk ist das jüngste Mitglied in der Krafwerksfamilie im Vinschgau. Wagen Sie einen Ausblick. Was ist die Perspektive für neue E-Werksbauten im Vinschgau? Walter Gostner: Man muss offen sagen, dass der Bau von Wasserkraftwerken mit wenigen Ausnahmen ausgeschöpft ist. Beim Suldenbach kann man noch die Sperrenstaffel zwischen Unterthurn und Gomagoi nutzen. Das hängt vom Parkplan ab. Damit dürfte es mit größeren Kraftwerken im Vinschgau vorbei sein. In Schluderns gibt es die Möglichkeit, ein Kraftwerk gemeinsam mit der Beregnung zu realisieren. Die Finanzierung für die Beregnung ist da. Am Schlandraunbach gibt es Bestrebungen für einen Kraftwerksneubau. Die Konzessionen sind da, aber die sind teilweise nicht zufriedenstellend. Geforderte Restwassermengen greifen nämlich in bestehende Rechte der Landwirtschaft ein. Das ist ein bürokratischer Spießrutenlauf. Es gibt vielleicht noch kleinere Möglichkeiten für Kraftwerke, an Trinkwasserleitungen oder an Beregnungsleitungen. Vinschgerwind: Durchlaufkraftwerke direkt an der Etsch? Walter Gostner: Die sind vom

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Man muss offen sagen, dass der Bau von Wasserkraftwerken mit wenigen Ausnahmen ausgeschöpft ist. Ingenieur Walter Gostner

Gewässerschutzplan verboten. Unser Land hat auf Innovationen in diesem Bereich keine Lust. Innovative Kraftwerke mit niedrigen Fallhöhen sind bei uns per Gesetz verboten. Vinschgerwind: Zurück zum Rambachwerk. Was wünschen Sie dem Rambachwerk bzw. den künftigen Betreibern? Walter Gostner: Das Rambachwerk gehört der Bevölkerung. Die Gemeinden als Gesellschafter vertreten ja die Bevölke-

rung von Taufers, Mals, Glurns, Schluderns und die Fraktion Laatsch. Ich wünsche mir, dass die Leute den Wert dieser Anlage verstehen. Die Leute beklagen sich oft über den hohen Strompreis. Ich bin der Meinung, dass der Strompreis nicht zu hoch ist. Der Strom kostet für eine Familie in etwa einen Macchiato pro Tag. Vinschgerwind: Mit Ihrer Sichtweise des reinen Strompreises kann man noch einverstanden sein. Aber die Steuern auf den Strompreis? Walter Gostner: Eine Familie zahlt in etwa 600 Euro pro Jahr. Da ist alles inbegriffen. Also rund einen Macchiato pro Tag. Strom ist in ausreichender Menge und jederzeit verfügbar. Die Bevölkerung soll verstehen, dass das Rambachwerk auch einen anderen Wert hat. Zum einen wird erneuerbare Energie

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erzeugt. Das ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Zweitens ist der Wert der, dass der Strom vom Vinschgauer Energiekonsortium über den Südtiroler Energieverband vermarktet wird. Ein Abnehmer bei uns kauft also auch diesen Strom aus dem Rambachwerk. Lokale Kreisläufe schließen sich damit. Das Dritte ist auch wichtig: Die Gesellschafter, die überwiegend öffentliche Körperschaften sind,

/BAUPLATZ/ 49 werden früher oder später über das E-Werk Wertschöpfung generieren. Heute schon direkt über die Uferzinsgelder und die Ausgleichsgelder, die Gelder für die Allgemeinheit sind. Von dieser Wertschöpfung hat die Bevölkerung unmittelbar etwas davon. Dass dieser Wert anerkannt wird, das wünsche ich mir. Interview: Erwin Bernhart


Nationalpark Stilfserjoch

Martell Schianbliamltol Wolfgang Platter,

Zirbenwald und Magerrasen auf der Pederstieralm

am Tag der Hlg. Domenikus, 4. August 2020

Wermutblättriges Kreuzkraut (Senecio abrotanifolius)

Europäische Lärche (Larix decidua)

Habichtskraut (Hieracium spec.)

Alpen-Ehrenpreis (Veronica alpina)

Echte Mondraute (Botrychium lunaria)

Grüne Hohlzunge (Coeloglossaum viride)

Halbkugelige Teufelskralle (Phyteuma hemisphaericum)

Schnee-Enzian (Gentiana nivalis)

Bärtige Glockenblume (Campanula barbata)


Am Kamm der 1842er-Moräne des Langenferners auf dem Weg zum Eisseepass Samenstände der Kriechenden Nelkenwurz (Geum reptans)

Stumpfblättrige Weide (Salix retusa)

Gletscher-Mannsschild (Androsace alpina)

Dunkler Mauerpfeffer (Sedum atratum)

Schwarze Edelraute (Artemisia genipi)

Lanzenfarn (Polystichum lonchitis)

Jacquins Simse (Juncus jacquinii)

Gletscher-Nelke (Dianthus glacialis)

Herzblatt (Parnassia palustris)


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Latsch gewinnt Jugendwertung Landesliga - Der ASV Latsch durfte sich in der abgelaufenen Saison über den Gewinn der Jugendwertung – das Team hatte die meisten Jugendspieler eingesetzt- freuen. (sam)

Einige Abgänge bei Goldrain Foto: Sarah Mitterer

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2. Amateurliga - Der ASV Goldrain muss in der neuen Saison auf einige Spieler verzichten. Paul Traut (im Bild), Lukas Messmer, Bleon Mustafa, Manuel Gruber und Ulrich Federspiel werden in der neuen Spielzeit nicht mehr für die Goldrainer in der 2. Amateurliga auf dem Patz stehen. (sam)

Vierte Landesligasaison in Folge Landesliga - Das Fahrstuhlimage hat der ASV Latsch schon längst abgelegt, das beweisen die Platzierungen der letzten Saisonen, in denen man sich stets einen Platz im Mittelfeld sicherte. Die abgelaufene Spielzeit beendeten die Schwarz-Weißen auf Rang 9. Im Herbst geht das Team zum vierten Mal in Folge in der Landesliga an den Start.

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Unsere jungen Spieler haben sich super geschlagen und wir konnten dadurch die langen Ausfälle der verletzten Spieler kompensieren!

Auch in der neuen Saison trifft Latsch wieder auf Naturns Von Sarah Mitterer

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9 Partien absolvierte der ASV Latsch in der abgelaufenen Landesligasaison, das letzte Match bestritt das Team am 7. März auswärts gegen Schenna. Dort kassierte man eine 0:2 Niederlage. In der Folge wurden sämtliche Landesligamatches abgesagt, Mitte Mai wurde die Meisterschaft schließlich abgebrochen und für beendet erklärt. Am Ende holten die Schwarz-Weißen 26 Punkte und belegten in der

Schlusstabelle den 9.Platz. „Wir haben eine tolle Hinrunde gespielt, leider konnten wir zum Schluss nicht die nötigen Punkte einfahren, um in die Top 5 zu rutschen. Die Rückrunde war definitiv zu kurz, um ein Fazit zu ziehen“, erklärt der Latscher Sektionsleiter Werner Schuler. „Unsere jungen Spieler haben sich super geschlagen und wir konnten dadurch die langen Ausfälle der verletzten Spieler kompensieren!“, freut sich Schuler, der die gute Zu-

sammenarbeit mit den Juniorenspielern lobte. Die Vorbereitung auf die neue Landesligasaison ist in vollem Gange. Die Kaderplanung ist bereits abgeschlossen, das Team befindet sich seit Mitte Juli im Training. Der Cheftrainer bleibt weiterhin Fabio Memmo, der seit der Saison 2018/19 das Traineramt innehat. Was den Mannschaftskader betrifft, gibt es einige Änderungen. So muss man in der neuen Saison auf die Dienste von Arber Lekiqi, Omar Ceesay, Luca Gambuz-

Foto: Sarah Mitterer

Sektionsleiter Werner Schuler

za und Simon Paulmichl verzichten. Ob Manuel Mair und Amdework Tappeiner (beide aus beruflichen Gründen) weiterhin das schwarz-weiße Trikot überstreifen werden, steht noch nicht fest. Neu im Team sind Michael Pixner, der von Obermais nach Latsch wechselt und Simon Rinner, der in der vergangenen Saison für den ASV Morter in der 3. Amateurliga auflief. Erfreuliche Nachrichten gibt es auch von den verletzten Spielern. Kevin Vornberger, Andreas Paulmichl und Max Greis können in der neuen Saison wieder voll angreifen. Außerdem setzt man erneut auf die Unterstützung einiger Jugendspieler. Das Ziel für die Saison 2020/21 ist klar: Das Team will an die Leistung der vergangenen Jahre anknüpfen und sich wieder einen Platz im Mittelfeld sichern.


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Glurns

53 Kinder kicken beim Milan-Camp in Glurns ie Verantwortlichen des Amateursportvereins Glurns um Präsident Stefan Sagmeister und Fußballsektionsleiter Umberto Ghitti sind erfreut, dass ihnen nach der langen Corona-Zitterpartie die Organisation des Milan-Junior-Camps doch noch gelungen ist. 53 Kinder von sechs bis 14 Jahren aus dem Raum Vinschgau nahmen daran teil. Sie erlebten eine intensive und abwechslungsreiche Fußball-Woche bei warmen Temperaturen vom 28. Juli bis 1. August 2020 auf den Sportanlagen vor den Stadtmauern. Strikt eingehalten wurden die Corona-Sicherheitsbestimmungen. Bei der Ankunft wurde den Kindern Fieber gemessen. Ihre Hände mussten die Kicker regelmäßig desinfizieren. Und sie waren angehalten, auf den nötigen Abstand zu achten, so gut es eben ging. Zum Milan Trainer-Team (alle mit negativem Covid 19 – Test) zählten der Ex-Milan Serie A-Spieler Massimiliano und die beiden Verantwortlichen des Milan-OkTeams Giordy Gasparin und Giorgio Scappini. Unterstützt wurden sie von mehreren Trainern und Betreuern aus dem Vinschgau. Diese sorgten rund um die Uhr für die Umsetzung der vom Milan-Betreuerteam vor-

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

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Eine Trainingsgruppe auf der Glurnser Sportanlage

Das Milan-Trainerteam unterstützten mehrere ehrenamtliche Fußball-Trainer und Betreuer aus dem Vinschgau

LAC Vinschgau

Wir sind wieder aktiv ach ungewollter wochenlanger Pause hat der LAC Vinschgau ASV Raiffeisen wieder seine Vereinstätigkeit aufgenommen und auch gleich beim ersten Wettkampf der Saison in Lana teilgenommen. Dabei konnten die Vinschger Athleten schon mit sehr guten Ergebnissen beeindrucken und viel Motivation für den Rest der Saison gewinnen. Beim 100m Lauf blieben alle 3 Jungs des LAC Vinschgau unter

der 12 Sekunden Marke; zum ersten Mal auch Pohl Jakob. Lingg Lorena konnte sich im Hochsprung und im 80m Sprint jeweils den 3. Platz sichern. 100m: Mirko Lepir 11,55 Sek Manuel Modica 11,74 Sek Jakob Pohl 11.93 Sek Hochsprung: Lorena Lingg 1,46m 80m: 11,13 Sek

Foto: „Wind“-Archiv

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gegebenen Übungseinheiten, die nach technischer und didaktischer Methodik des großen Mailänder Klubs abliefen. Die jungen Kicker, darunter auch einige Mädchen, konnten sich über Milan Trainingsbekleidung freuen. Sie erhielten je eine Trinkflasche, Getränke, eine Jause und das Mittagessen. Kurzum: sie wurden den ganzen Tag über bei Spiel und Spaß betreut. Neben den Trainingseinheiten (eine Einheit am Vormittag und eine am Nachmittag) wurde ihnen ein Freizeitprogramm geboten mit Schwimmen, Wandern, Eis-Essen, Quizspielen, Tischfußball und einiges mehr. Zum Abschluss am Samstag, den 1. August waren Eltern, Geschwister, Freunde und Interessierte zum „Tag der offenen Tür“ geladen. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Camps. Die Milan-Chefs zeigten sich angetan von der perfekte Organisation in Glurns. Zwei ausgewählte junge Talente können demnächst in das JuniorTrainigscamp in Mailand hineinschnuppern. Das Milan-Camp in Glurns war nach Bozen (zwe), Kaltern und Salurn das fünfte Camp in Südtirol. (mds)


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Glückwünsche

Wind-Termine

Na wer schaug denn do aus der Zeitung außer? Sein des nit insre 2 Familienlauser? Zusommen seid es iatz 90 Johr, die Tini 30, dar Hubert 60, hell isch wohr. Miar wünschen enk za enkren runden Feste, wia jedes Johr lei es ollerbeste. Bleib uanfoch asou wia es seid und olm gsund und zafrieden, jederzeit.

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Des wünschen miar enk aus gonzem Herzen, und iatz hear mar a au za scherzen. Enkre gonze Bagasch mit Ounhong & Kathi mit Steff, Monika, Maria & Manuel

MIT SEINER NEUEN CD DER STUMME ZEUGE

Was: Seefest mit Frühschoppen Wo: Goldrainer See Wann: Samstag, 15. August 2020 ab 10.30 Uhr Martina Pföstl, 8.8.1990 Hubert Pföstl, 10.8.1960 Naturns

Liebe Marion, zum erfolgreichen Abschluss deines Studiums an der Medizinischen Universität Innsbruck gratulieren wir dir ganz herzlich zum Dr.Med.Univ. und wünschen dir für deinen weiteren Lebensweg Alles Gute. Marion Filipovic

Vom Herzen dein Tata, dein Bruder Ivan, Familie Filipovic und dein Freund Ingo

Liebe Mama,

Wie schön, dass du mich geboren hast und mein ganzes Leben begleitet hast. Wir wünschen dir Gesundheit, Liebe und Zufriedenheit. Du bist unsere wunderbare Mutter und Oma. DANKE! Marlene mit Familie

Inser Andy hot schun in Kindergort ongfongen Theater zu spielen "ein Vogel wollte Hochzeit machen usw." Dia 8 Johr, wo er in Johanneum gwesn isch, isch sein Talent recht gfördert gwortn, unds Solo- und Chorsingen a nu drzua. Und wia kannts onders sein, hot er pan Theater spielen seine gute Petra kennenglearnt.

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wünschen dir von ganzem Herzen deine Eltern, deine Geschwister Evi und Bruno, dein Onkel und Teit, Stefanie, Matthias, Philip, Lara und Leon.

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Wir erweitern unser Team und suchen dafür in Eyrs einheimischen, teamfähigen

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Wir stellen

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ab ca 15.September Raum Goldrain – Latsch Tel. 333 29 44 6 44

Mechaniker

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Bewerbungen an: Hell Profitechnik GmbH Tel. 0471 06 69 91 oder jobs@hell-profitechnik.com

Verkäuferin in Teilzeit

für unser Geschäft in Latsch ab September gesucht. Bewerbung unter: Tel. 0473 62 32 04 oder hildegard.sparber@gmail.com

Für die kommende Wintersaison 2020/21 suchen wir ab November/Dezember noch folgende Mitarbeiter:

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams

Mitarbeiter/in im Bereich Qualitätsmanagement

Für unsere 5 Bergrestaurants mit Iglu Bar:

Ihre Aufgaben: · Vorbereitung und Verwaltung der Dokumentation des Qualitätssicherungssystems · Unterstützung bei der Vorbereitung von Zertifizierungen (IFS, BIO, RSPO..) · Verwaltung von Proben und Analysenergebnissen · Durchführung von Produktkontrollen, Produktanalysen und Qualitätskontrollen im Produktionsbereich · Prüfung und Pflege von Kunden- und Lieferantendokumenten · Bearbeitung von Kundenbeschwerden

Für den Seilbahnbetrieb:

- Kellner u. Baristen (m/w) - Küchengehilfe u. Abwäscher - Kabinenbegleiter (m/w) - Liftwart

(Für diese Arbeit sind keine tech. Anforderungen notwendig)

Ihr Profil: · Oberschulabschluss - vorzugsweise im Bereich Landwirtschaft - oder vergleichbare Berufserfahrung im Bereich Lebensmittel · Verlässlichkeit, Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und Flexibilität, selbständige und eigenverantwortliche Arbeitsweise · Sehr gute MS-Office Kenntnisse · Sehr gute Sprachkenntnisse (Deutsch/Italienisch/Englisch) · Freude und Begeisterung bei der Arbeit

Wir bieten: - ideale Arbeitszeiten: 8:30 - 16.30/17.00 Uhr - kostenlose Mitarbeiterbusse ab Prad-Sulden - Attraktiver Arbeitsplatz bei guter Entlohnung Wir freuen uns auf Sie, bitte melden Sie sich per E-Mail an info@seilbahnensulden.it oder unter Tel. 0473/613047

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56 /KLEINANZEIGER/

Vinschgerwind 16-20

06.08.20

Jahrestag/Danksagungen Begrenzt ist das Leben doch unendlich die Erinnerung. Und immer sind sie da die Spuren deines Lebens. Wir schauen voller Liebe und Dankbarkeit zurück. Du fehlst uns allen so sehr.

Was bleibt ist deine Liebe und deine Jahre voller Leben und dein Leuchten in den Augen aller, die von dir erzählen. Du fehlst uns!

4. Jahrestag

Dominik Platzgummer *18.03.1991 †26.08.2016 Naturns

1. Jahrestag

Siegfried Rainer *11.9.1945 – †5.8.2019 Wir beten für dich bei der Hl. Messe am Sonntag, den 9. August um 9.00 Uhr in der Wallfahrtskirche Unser Frau. Allen, die daran teilnehmen und unseren Siegi in lieber Erinnerung behalten, ein herzliches Vergelt’s Gott. In Liebe Deine Familie

Die schönsten Momente im Leben sind die, bei denen man lächeln muss, wenn man sich zurückerinnert. Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren. Das Leben ist begrenzt, doch die Erinnerung unendlich...

2. Jahrestag

Margareth Holzer Holzer-Greti

*26. August 1928 †12. August 2018 Kortsch

In Liebe denken wir ganz besonders an dich am Sonntag, 9. August bei der hl. Messe um 9.45 Uhr in der St. Johann-Kirche in Kortsch. Alle, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelts´Gott. In Liebe deine Tochter Roswitha mit Familie

Ganz besonders denken wir an unseren lieben Dominik beim Wortgottesdienst am Sonntag, 23. August um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Naturns. In Liebe deine Familie

Was im Herzen liebevolle Erinnerungen hinterlässt und unsere Seele berührt, kann weder vergessen werden, noch verloren gehen. Für immer geliebt. Auf ewig vermisst.

6. Jahrestag

Schönthaler Lukas *18.11.1966 †11.8.2014

In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 9. August 2020 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Eyrs. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt´s Gott. In Liebe: Deine Familie


06.08.20

Jahrestag/Danksagungen Du bist von uns gegangen, aber nicht verschwunden. Du bist jeden Tag an unserer Seite. Ungesehen, ungehört und dennoch ganz nah. Für immer geliebt und vermisst, bleibst du in unseren Herzen.

6. Jahrestag

Mathilde Pfeifer

geb. Gander * 9.5.1961 †21.8.2014 Wir denken ganz besonders an unsere liebe Mama am Samstag, den 15. August um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche Lichtenberg. Wir danken allen, die daran teilnehmen. In Liebe deine Familie „Wenn du fehlst, legst du deine Hand auf mein Herz und wärmst es mir. Denn du lebst, wenn auch anders als zuvor….. In Gedanken an deine Liebe, an dein Lachen, an dein Leben, an dich.“ Liedtext von Sarah Eberhöfer

6. Jahrestag

Sebastian Wiesler * 7.4.1995 † 26.8.2014 Taufers i.M.

In Liebe denken wir an Sebastian und feiern die hl. Messe am Sonntag, den 23.8.2020 um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche von Taufers i. M. Deine Familie

Vinschgerwind 16-20

/KLEINANZEIGER/ 57

Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung ihm entgegengebracht wurde.

Katharina Kuntner geb. Wellenzohn

26.6.1923 – 31.3.2020 Für die vielen Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit, die wir nach dem Tod unserer Mutti erhalten haben, sagen wir allen ein aufrichtiges Vergelt’s Gott. Die Trauerfamilien

Manchmal bist du in unseren Träumen, oft in unseren Gedanken, immer in unserer Mitte und ewig in unseren Herzen. 1. Jahrestag

Franziska Müller geb. Weithaler Versant'r-Franza

*13.3.1935 †20.8.2019

Wir denken ganz besonders an dich, bei der hl. Messe am Sonntag, den 23.8.2020 um 8.15 Uhr in Göflan. In lieber Erinnerung deine Familie

In Dankbarkeit und Liebe sehen wir Wer so gewirkt wie du im Leben, zurück und danken Gott für die Zeit, wer so erfüllte seine Pflicht, die Du bei uns gewesen bist. stets sein Bestes hingegeben, der stirbt auch selbst im Tode nicht.

1. Jahrestag

Danksagung

Maximilian Rainalter * 27.9.1935 † 29.8.2019 Maximilian Rainalter * 27. September 1935

† 29. August 2019

Wir denken an dich ganz besonders bei der hl. Messe am Wir den haben der Zeit Sonntag, 30.inAugust 2020des um Abschieds 10.00 Uhr sehr in derviel Mitgefühl und Zuneigung erfahren dürfen. Ehrendes Geleit, Pfarrkirche von Schluderns. Worte und Briefe,ein Blumen, KerzenVergelt's und Geldspenden Allen,tröstende die daran teilnehmen, herzliches Gott. waren uns Zeichen der liebevollen Anteilnahme und Verbundenheit. Deine Lieben Dafür danken wir allen.

Die Trauerfamilie In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir unserem lieben Mann, Vater und Großvater

Schluderns, im August 2019

3. Jahrestag

www.vinschgerwind.it Die Todesanzeigen von der Töll bis zum Reschen sind auf www.vinschgerwind.it abrufbar. Zur Verfügung gestellt von www.trauerhilfe.it

Elias Jung

„Weissgarber-Elias“ Latsch *18.8.1934 † 6.8.2017

Müh und Arbeit war dein Leben, treu und fleißig deine Hand. Ruhe hat dir Gott gegeben, denn du hast sie nie gekannt.


58 /KLEINANZEIGER/

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Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Elke Lösch: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Elena Kaserer Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Andreas Waldner (aw), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana), Claudia Gerstl (cg), Emanuel Abertegger (ea), Christine Weithaler (cw), Jacqueline Kneissl (jk) Buchhaltung: Gerti Alber: 0473 732 196 Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,50; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 30; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 170 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht

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Zeitung Vinschgerwind 16-20 vom 06.08.20 Bezirk Vinschgau Südtirol by Vinschgerwind - Issuu