Nr. 15 (330) 26.07.18 I.P. 14 Jg.
www.vinschgerwind.it
Jung motiviert patriotisch Benjamin Pixner, Kandidat der Süd-Tiroler Freiheit, im „Wind“-Gespräch
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WIR SCHAFF
ZUHAUSE www.obibau.it Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - periodicitá quattordicinale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - erscheint 14-tägig - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN IN CASO DI MANCATO RECAPITO INVIARE A BOLZANO CDM PER RESITUZIONE AL MITTENTE PREVIO PAGAMENTO SERVIZIO RESI
© Frieder Blickle
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as Wandergebiet Tarscher und Latscher Alm erfreut sich seit jeher sowohl bei Touristen, als auch bei Einheimischen, größter Beliebtheit. Dass man seit einigen Jahren in den sommerlichen Monaten wieder direkt mit dem Sessellift in das Bergparadies eintauchen kann, brachte für das Gebiet einen neuen Aufschwung. Wanderer und Mountainbiker geben sich hier die Hand. Biketrails und neue Wanderwege wurden errichtet. Ob alpine Bergtouren oder gemütliche, auch für Senioren geeignete Wanderungen rund um das Almgebiet, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Natürliche Bergseen wie der Tarscher See oder die Kofelraster Seen befinden sich in unmittelbarer Nähe. Immer mehr wird das Gebiet zum Erlebnisberg. So lädt ein Parcour auf rund 2000 Metern Höhe zum Bogenschießen ein. Sich von ausgiebigen Wanderungen erholen, Kraft tanken, kulinarische Köstlichkeiten genießen in den im Wandergebiet gelegenen Gastbetrieben. Unmittelbar neben der Bergstation befinden sich die sonnenverwöhnte Tarscher Almlounge & Berghotel sowie die urig gemütliche Tarscher Alm. Einige Minuten weiter findet man die idyllische Latscher Alm. Die 3 Gastbetriebe bieten auch heuer wieder die allseits beliebte Kulinarische Almwanderung (mittwochs und samstags). Inklusive Liftfahrt gibt es dabei ein Menü mit drei verschiedenen Gerichten in den drei verschiedenen Gastbetrieben. Wo Vor-, Haupt- und Nachspeise gegessen werden, bleibt dabei den Gästen überlassen.
26.07.18
Inhalt
/INHALT/ 3
Kommentar Misst man in Bozen mit zweierlei Maß? Bleibt einer auf der Strecke?
Foto: Erwin Bernhart
Das junge KandidatenTeam der STF führt Benjamin Pixner an Seite 6
Foto: Erwin Bernhart
Vinschgerwind 15-18
Seite 4
Vinschgau/Bozen: Ist Elfis Abgang Sonjas Aufgang?
Seite
4
Eyrs/Vinschgau: Die Bezirksversammlung der STF
Seite
5
Schlanders/Göflan: Staatsrat setzt Marmor-Transportverbot aus
Seite
5
Vinschgau: STA-Ausschreibung geht leer aus
Seite
5
Prad/Vinschgau: Erfolgreiche Saisonskarte der Ortler Skiarena
Seite
8
Glurns: Paul-Flora-Preisträger eröffnet Ausstellung
Seite
9
Graun: Geschäft Plangger: Neuer Standort - alte Leidenschaft
Seite 10
Schlanders: Masterlehrgang in der Drususkaserne
Seite 10
Nauders/Martina: 11.000 m Beton
Seite 11
Leserbriefe und Stellungnahmen
Seite 12
3
Kastelbell: Via Vinum Venostis - Vinschger Weinwanderweg
Seite 14
Schlanders/Vortrag: Hanf, eine uralte Kulturpflanze
Seite 15
Aus dem Gerichtssaal: Schlandersberg unter der Trikolore
Seite 16
Schleis: Kreuz am Dorfplatz von Schleis in neuem Glanz
Seite 16
Porträt: Franziska Schuster aus Vetzan
Seite 17
Tanas: Flurnamen am Laaser Sonnenberg
Seite 18
Schluderns: Erlebnis-Bienenstand eröffnet
Seite 19
Laas: Marmor & Marillen - Genuss und Kultur
ab Seite 20
Langtaufers/Graun: Großzügige Spende übergeben
Seite 23
Schlanders: Bäuerliche Kultur
Seite 24
Schlanders: Wenn Sprache zum Erlebnis wird
Seite 24
Sonderthema: Pizza
Seite 28
Sulden: Hölzerne Kunst in Sulden
Seite 30
Schnals: Sonderausstellung im archeoPark
Seite 34
Kultur: Das Feigenblatt - Grüne Kraft
Seite 36
Bauplatz: Seehotel Panorama in Reschen
ab Seite 38
Foto: Familienagentur Ingrid Heiss
Nationalpark Stilfserjoch: Die Schrummsee-Lärchen in Ulten
Seite 44
von Chefredakteur Erwin Bernhart
Die blauen Augen Blaue Augen überall. Die Blauen - die Freiheitlichen - bekommen blaue Augen derzeit. Ein blaues Auge für den freiheitlichen Nestor Pius Leitner etwa. Die Partei hat dem Leitner Pius eine Stange Geld zurückgezahlt - angeblich, weil Leitner seiner Partei Geld vorgeschossen hat. Alles in Ordnung sagen die Blauen, alles vom Parteivorstand abgesegnet. Ein Wohnungskauf sei zwar schief gegangen, aber sonst sei alles in Ordnung. Mit mehreren blauen Augen ziehen also die Blauen in den Wahlkampf im Herbst. Ob diese bis dahin abgeheilt sein werden, ist noch nicht sicher. Im Vinschgau haben die Blauen auch blaue Augen. Denn eine freiheitliche Basis vor Ort ist derzeit nicht wirklich vorhanden. Die hat man - blauäugig - in den vergangenen Jahren vergrämt, jedenfalls alles andere als gepflegt. Ein blaues Auge hat auch die Vinschger SVP abbekommen. Die blauäugige Elfi Kirmaier, aus Bayern stammend und in Laas wohnhaft, hat ihre Kandidatur zurückgezogen. Als Argument, ihre wahrscheinlich wenig aussichtsreiche Kandidatur frühzeitig beenden zu können, wird angeführt: Sie erhalte die italienische Staatsbürgerschaft nicht rechtzeitig. Die italienische Staatsbürgerschaft ist Voraussetzung für die Eintragung in die Kandidatenliste. Damit steht die Vinschger SVP vor einem Scherbenhaufen - vor allem die lokale Frauenriege in der Volkspartei. Denn gerade diese soll nun eine Kandidatin aus dem Hut zaubern, nachdem sich viele der SVP-Frauen in der Vorwahl vehement für Kirmaier eingesetzt und damit die Sonja Platzer aus Latsch arg düpiert haben. Blaue Augen sind in Wahlkampfzeiten, vor allem wenn’s um den Platz am Futtertrog geht, normal: bei manchen mit Aussicht auf Heilung, bei manchen mit Aussicht auf Absturz.
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4 /POLITIK/
Vinschgerwind 15-18
26.07.18
Wind - online
Vinschgau/Bozen
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
Wie bewertet ihr die politische Arbeit von Landeshauptmann Arno Kompatscher?
Tohuwabohu
Neue Umfrage: Ist das Sommerangebot für Kinder im Vinschgau ausreichend?
B
is Ende August haben die SVP-Frauen im Vinschgau Zeit, anstelle von Elfi Kirmaier (Bild) eine Landtagskandidatin aus dem Hut zu zaubern. Kirmaier hat am vergangenen Freitag ihren Rücktritt als Kandidatin bekannt gegeben. „Sie erhält die italienische Staatsbürgerschaft nicht rechtzeitig zur Listenhinterlegung Ende August. Kirmaier wurde von Seiten der Behörden mitgeteilt, dass sie die italienische Staatsbürgerschaft trotz anderweitiger Aussagen voraussichtlich erst Ende des Jahres erhalten wird.“ So heißt es in einer SVP-Stellungnahme. Kirmaier hatte das Problem mit der Staatsbürgerschaft vor den Vorwahlen sowohl den SVPFrauen gegenüber als auch der SVP-Bezirksleitung gegenüber verschwiegen. Das bestätigen mehrere SVP-Funktionäre gegenüber dem Vinschgerwind. Als Lückenbüßerin steht die Latscher VizeBMin Sonja Platzer (derzeit) nicht zur Verfügung, nachdem Platzer am Montag abend von der Bezirksfrauenleitung gefragt worden war. Die SVP-Bezirkschefin Heidi Gamper sagt, dass man sich umhören und mögliche Kandidatinnen fragen werde. Man habe keinen Stress. Zuversichtlich ist auch SVP-Bezirksobmann Albrecht Plangger. Die Zeit drängt trotzdem. Denn, wenn die Frauen im Vinschgau keine Kandidatin finden sollten, hat das Auswirkungen auf die Landesliste. Ein Mann, es heißt der Eppaner Reinhard Zublasing, müsste dann von der Liste gestrichen werden. Wegen der Frauenquote. (eb)
38 % NICHT GENÜGEND 24 % GENÜGEND 18 % GUT 12 % BEFRIEDIGEND 9 % SEHR GUT
Mit zweierlei Maß Martell/Bozen - Weil die Bozner Verwaltung offenbar mit zweierlei Maß misst, kann Hans Fleischmann vom Gasthof zum See den Landesbeitrag für ein EWerk behalten, während Walter Schwembacher vom Gasthaus Schönblick seinen gewährten Landesbeitrag für sein E-Werk samt Zinsen zurückzahlen soll.
Foto: Erwin Bernhart
W
är’ der Archivierungsantrag von Walter Schwembacher angenommen worden, der Aufschrei wär’, wenn überhaupt, klein geblieben. Die Geschichte von den zwei E-Werken im Hintermartell bzw. von den dazu gewährten Landesbeiträgen hat in der Vergangenheit einigen Staub aufgewirbelt. Zwei Gastwirte, so die Wahrnehmung, hätten sich einen Landesbeitrag, der ihnen eigentlich gar nicht zustünde, erschlichen. Die Geschichte ist komplexer. Denn die Bozner Verwaltung und zuletzt die Landesregierung haben Hans Fleischmann vom Gasthaus zum See im Jahr 2004 einen 80-prozentigen Beitrag für den Umbau seines EWerkes gewährt, ausbezahlt, das E-Werk als konform abgenommen. Nach zwei Jahren hat auch Walter Schwembacher vom Gasthof Schönblick um einen Beitrag angesucht, der ihm gewährt, ausbezahlt und sein E-Werk wurde als konform bestätigt.
Foto: Erwin Bernhart
von Erwin Bernhart
Walter Schwembacher vom Gasthof Schönblick im Hintermartell ist verzweifelt. Er hat immer in „gutem Glauben“ gehandelt und man lässt ihn in Bozen fallen wie eine heiße Kartoffel
Grund für die Gewährung des Beitrages war unter anderem, dass die Gasthäuser im Hintermartell keinen öffentlichen Stromanschluss haben. Fünf Jahre nach Gewährung des Beitrages wurde den Martellern vom Amt für Stromversorgung die Einleitung des Verfahrens zum Widerruf der Beitragsgewährung mitgeteilt. Im Klartext: Die öffentlichen Beiträge haben den Gastwirten per Gesetz gar nicht zugestanden, sie sollten den Beitrag zurückzahlen. Rekurse der Marteller Gastwirte dagegen wurden vom Verwaltungsgericht abgewiesen. Die Marteller haben Berufung beim Staatsrat eingelegt, dieses Verfahren behängt noch. In der Zwischenzeit gab es eine - politische - Rettungsaktion: Im vorigen Herbst wurde in ein Landesgesetz eigens für die Marteller ein Passus eingefügt, der ihnen ein Schlupfloch gewähren sollte. „In Fällen, wo
kein Verschulden des Bürgers oder der Bürgerin vorliegt und mit der Rückzahlungspflicht zum Teil auch ein finanzieller Ruin der Betroffenen einhergehen könnte, ist das Prinzip des Vertrauensschutzes und der Rechtssicherheit zu wahren“, heißt es im besagten Artikel und mit diesem Artikel wird vorgeschlagen „in derartigen Fällen von der Rückforderung der gewährten Beiträge absehen zu wollen.“ Fleischmann und Schwembacher haben beantragt, die Rückzahlungen zu archivieren. Fleischmann wurde die Archivierung im Februar 2018 genehmigt, Schwembacher hingegen nicht. Schwembacher ist disperat und ihn ärgert die Tatsache, dass mit zweierlei Maß gemessen werde. Wenn er die rund 150.000 Euro zurückzahlen muss, dann bedeute das für ihn, so sagt er, den wirtschaftlichen Ruin in Hintermartell.
26.07.18
Vinschgerwind 15-18
/POLITIK/ 5
Eyrs/Vinschgau
Jung, motiviert und 10 Punkte
Die Vinschger Landtagskandidaten der Süd-Tiroler Freiheit v.l.: Alfred Theiner, Esther Tappeiner, Benjamin Pixner und Natascha Santer Zöschg Vertreter aus dem Vinschgau in den Landtag wählen zu lassen. „Wir sind ein junges und starkes Team“, übte sich Pixner in Zweckoptimismus und er stellte die ersten drei von zehn Punkten einer Runde von rund 30 Leuten vor. Der Verkehrsknoten Vinschgau solle durch gezielte Umfahrungen gelöst werden und man wolle sich für eine Bahnverbindung über den Reschen einsetzen. Der Abwanderung, die in vielen Gemeinden des Vin-
schgaus zu beobachten sei, so auch in seiner Heimatgemeinde Kastelbell-Tschars, sei mit jungem, günstigem Wohnen und Arbeit vor Ort entgegenzuwirken. Als Drittes nannte Pixner eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem benachbarten Nordtirol und mit der Schweiz. Santer Zöschg nannte als drei weitere STF-Anliegen, dass es die sozialen Unterschiede zwischen privat und öffentlich Angestellten zu untersuchen gelte,
Vinschgau
Schlanders/Göflan/Rom
Hochkonjunktur überrascht
Verschnaufpause
D
I
des Konjunkturhochs keine Angebote abgegben worden seien. Man sei kalt erwischt worden. Die Arbeiten zur teilweisen Begradigung des Bahngleises zwischen Schlanders und Laas sind eingebettet in das große Projekt „Elektrifizierung der Vinschgerbahn“. Will man die neue Bahn in den Halbstundentakt bringen, ist jede Sekunde Zeitgewinn kostbar. Dejaco sagt, dass man sich Überlegungen macht, wie die Arbeiten neu ausgeschrieben werden sollten, damit sie für die Firmen auch in der Hochkonjunktur attraktiver werden könnten. Eine Verzögerung der Arbeitstermine insgesamt sieht Dejaco nicht kommen. (eb) Foto: Erwin Bernhart
ie Südtiroler Transportstrukturen AG STA tut sich nicht leicht, ihre Aufträge bei der Vinschgerbahn zu vergeben. So ist ein erster Anlauf für die „Arbeiten Erhöhung der Geschwindigkeit der Vinschger Bahn zwischen KM 73+800 und KM 75+800 in der Gemeinde Laas“ - immerhin mehr als 1,5 Millionen Euro - ergebnislos verlaufen. STA-Präsident Joachim Dejaco (Bild) sagt, es sei überraschend, dass aufgrund
dass die Vereine und das Ehrenamt von Bürokratie befreit werden sollten und das Thema Sicherheit. Alfred Theiner forderte, dass mehr Augenmerk auf die regionalen Kreisläufe gelegt werden solle, damit die Wertschöpfung im Land bleibe und die klein- und mittelständischen Unternehmen sollten von Bürokratie und Steuern entlastet werden. Die Forderung nach der Doppelstaatsbürgerschaft ist ebenso ein Anliegen. Esther Tappeiner forderte eine Steuergerechtigkeit und den Erhalt aller Kompetenzen im Krankenhaus Schlanders. Die Landtagsabgeodenten Myriam Atz Tammerle und Bernhard Zimmerhofer sowie Stefan Zelger und Barbara Klotz stießen zur Vinschger STF-Bezirksversammlung dazu. In der Diskussion wurden mehr Unterstützung für Familien, für die Kinderbetreuung, leistbares Wohnen, das Kriegsende vor 100 Jahren als Grund für ein weg von Italien und Steuerhoheit angeregt. (eb)
n der Causa Marmor aus dem Göflaner Wantlbruch gibt es eine Verschnaufpause. Die 6. Sektion beim Staatsrat in Rom hat mit einer Verordnung (03297/2018) das Fahrverbot, verhängt mit Urteil des Verwaltungsgerichtes 127/2018, aufgehoben. Für zwei Saisonen haben die Göflaner bzw. die Schlanderser Ruhe und Gelegenheit, den Marmor mit LKW möglicherweise über „Hinterberg“ ins Tal zu bringen. Denn der Staatsrat hat die inhaltliche Verhandlung in Richtung II. Trimester 2019 festgelegt. Und der Staatsrat hat den bürgermeisterlichen Erlass vom 2. Juli 2018 zum Abtransport über „Hinterberg“ - im Übrigen ohne Landesgenehmigung - als angemessen bezeichnet. Außerdem hat der Staatsrat einen Teil des Verwaltungsgerichtsurteil explizit gerügt. Denn das Verwaltungsgericht hatte in seinem Urteil die Verwaltungen darauf hingewiesen, nach so vielen Jahren endlich eine einheitliche und für alle Bruchbetreiber definitive Lösung im Nationalpark Stilfserjoch zu finden. Die Rüge: Es habe den Anschein, dass damit ein Abtransport über eine Forststraße von vornherein ausgeschlossen werde. Erwirkt hat diese Verordnung die Göflaner Mamor GmbH mit einem Rekurs gegen das Urteil des Bozner Verwaltungsgericht. (eb) Foto: Erwin Bernhart
em Benjamin Pixner aus Kastelbell haben bei den Landtagswahlen 23 Vorzugsstimmen gefehlt. Er wäre in den Landtag nachgerückt, nachdem Eva Klotz von Bord gegangen ist. So ist eben Myriam Atz Tammerle in den Landtag gekommen. Pixner kandidiert im heurigen Herbst wieder für die SüdTiroler Freiheit und die Chance lebt. Gemeinsam mit Pixner treten im Vinschgau der Prader Tierarzt Alfred Theiner, die Göflanerin Esther Tappeiner und die in Kastelbell wohnhafte Natascha Santer Zöschg an. Ein junges Team - und im Vinschgau wohl die anschwellende Konkurrenz für die Südtiroler Volkspartei im Vinschgau. 9,8% der Stimmen konnte die Südtiroler Freiheit 2013 erreichen, 2008 waren es noch 5,8 %. Daurauf verwies die Bezirkssprecherin Sieglinde Stocker Gander der STF am 16. Juli bei der Bezirksversammlung im Gasthof Edelweiß in Eyrs. Das ehrgeizige Ziel ist es, einen STF-
Foto: Erwin Bernhart
D
6 /TITEL/
Vinschgerwind 15-18
26.07.18
„Wir fordern 1.500 Euro
Mindestlohn“
Benajmin Pixner ist gelernter Metzger und gelernter Koch. Derzeit ist er als Vertreter für Gastrofresh unterwegs. Unterwegs ist er auch für die Süd-Tiroler Freiheit, als Gemeinderat in Kastelbell-Tschars, als Landes-Jugendsprecher und im Herbst zum zweiten Mal als Landtagskandidat. Pixner verkörpert ein weit verbreitetes Jugendphänomen: gut ausgebildet, bodenständig und patriotisch gesinnt. Wer ist dieser Pixner, welches ist die Marschrichtung, welche Motivationen stecken dahinter? Vinschgerwind: Herr Pixner, mögen Sie Musik? Benjamin Pixner: Ja, mag ich. Vinschgerwind: Original Südtiroler Spitzbuben, FreiWild oder Hubert von Goisern? Pixner: Durch die Bank. Vinschgerwind: Lederhosen und Dirndl – sind das modischer Alpenkitsch, Folklore oder Ausdruck für Patriotismus? Pixner: Ein Gemisch von allem. Es hängt davon ab, aus welcher Überzeugung man dies trägt. Vielleicht wird das viel als Folklore angesehen, aber auch als Modeerscheinung. In den letzten Jahren war es jedenfalls ein Boom. Als ich die ersten Lederhosen gekauft habe, bin ich noch schräg angeschaut worden. Auf einem Fest hat heute fast jeder eine Lederhose oder ein Dirndl an. Vinschgerwind: Ist eine solche Kleidungsform auch Ausdruck von Patriotismus? Pixner: Ja, die jungen Leute können sich damit identifizieren. Man braucht nicht mehr nachzudenken, was man anzieht. Eine Lederhose und ein Dirndl passen immer. Das ist Ausdruck für unsere Tradition und unsere Kultur. Vinschgerwind: Sie sind Jugendsprecher der Süd-Tiroler Freiheit. Was bedeutet für Sie Patriotismus? Pixner: Für mich bedeutet Patriotismus, die Kultur und die Mentalität unseres Landes aufrecht zu erhalten. Wir sind nach wie vor eine Minderheit in einem fremden Staat, die es zu schützen gilt. So glaube ich, dass sich gerade junge Leute an etwas festhalten wollen, mit dem sie sich identifizieren können. Herkunft und Identität spielen in unserer schnelllebigen Welt immer mehr eine große Rolle. Vinschgerwind: Wie äußert sich dieses Festhalten-Wollen? Pixner: Unter anderem in einem Freiheitswillen, sich für Gerechtigkeit einzusetzen. Das spüren wir in der Süd-Tiroler Freiheit. Das sehen wir auch bei unseren Kandidaten,
die das sogenannte Festhalten ausbauen wollen - dass wir ein bestimmtes Volk sind, dass Tirol zusammengehört. So opfern viele junge Leute ehrenamtlich ihre Freizeit für ein gemeinsames Anliegen, das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Vinschgerwind: Wofür möchten sich die Leute in der Süd-Tiroler Freiheit einsetzen? Pixner: Dem Patriotismus, dem Wir-Gefühl in Tirol und dass die Einheit Tirols wieder hergestellt wird. Vinschgerwind: Die Süd-Tiroler Freiheit ist vehement für eine doppelte Staatsbürgerschaft. Pixner: Diese Thematik hat eigentlich die SVP in den Raum geworfen, sie hat aber bemerkt, dass das in der Bevölkerung zu großen Anklang findet und ließ es im Sand versickern. Wir von der Süd-Tiroler Freiheit haben es aufgegriffen und mehr als 22.000 Unterschriften allein in Österreich gesammelt, informelle Treffen mit Experten aus ganz Europa veranstaltet, um die Umsetzbarkeit zu garantieren, und dieses Thema auf breiter Ebene vorgestellt. Im österreichischen Nationalrat hat es so Gehör gefunden und somit kam die Geschichte ins Rollen. Durch die Neuwahlen in Österreich ist positive Bewegung in die Sache gekommen. Jedoch beharrte Österreich, dass das Wollen aus Südtirol kommen müsse. Dann haben 19 Landtagsabgeordnete, also die Mehrheit im Landtag, sich in einem Brief an die neue Regierung dafür ausgesprochen. Vinschgerwind: Glauben Sie ernsthaft, dass diese 19 Unterschriften das Befinden der Südtiroler wiedergegeben? Pixner: Es hat diesbezüglich ja schon verschiedene Umfragen gegeben, auf Onlineportalen usw. die recht zuversichtlich ausgefallen sind. Natürlich braucht die Bevölkerung noch viel Information. Wenn sie diese Informationen erhält, dann werden sich mehr als 50 Prozent dafür aussprechen. Da eine solche zweite Staatsbürgerschaft nur Gutes für
uns als Minderheit im Staate Italien mit sich bringt. Vinschgerwind: Sie sind amtierender Gemeinderat von Kastelbell-Tschars bereits in der zweiten Legislatur. Kann Opposition Spaß machen? Pixner: Ja, auf alle Fälle. In der ersten Periode war ich als Vertreter der Süd-Tiroler Freiheit allein. Mir hat die Oppositionsarbeit wirklich Spaß gemacht, weil ich mich unabhängig äußern habe können. Mir hat niemand vorgeschrieben, was ich zu sagen oder wie ich abzustimmen habe. Das lernten die Wähler zu schätzen. Zu Beginn hat es geheißen, was will denn der Junge da im Gemeinderat, wir brauchen keine Süd-Tiroler Freiheit da drinnen, die bremst alles. Ich habe den Beweis erbracht, dass ein Oppositioneller durchaus konstruktiv mitarbeiten kann und zugunsten der Bevölkerung etwas leisten kann. Das hat sich dann bei der zweiten Periode herausgestellt: Wir haben unsere Stimmen verdoppelt und sind seither zu dritt im Gemeinderat, drei junge, aktive Leute. Zur SVP sind wir nun eine echte Alternative. Vinschgerwind: Mit Ihren 27 Jahren haben Sie einige Erfahrungen auf dem politischen Parkett. Vor 5 Jahren sind Sie bei den Landtagswahlen für die Süd-Tiroler Freiheit angetreten. Nach dem Rücktritt von Eva Klotz haben Ihnen 23 Stimmen gefehlt, um in den Landtag nachzurücken. War das bitter? Pixner: Es war meine erste Landtagswahl. Ich hatte als Frischling keine Erwartungen und keine Vorstellungen, wie viele Stimmen ich denn erhalten werde. Es war damals ein stolzer Erfolg, so viele Stimmen zu bekommen, es war eine neue Herausforderung und, wie könnte ich sagen, es war nicht bitter. Es gibt für mich noch Chancen das Ziel Landtag zu erreichen, wie zum Beispiel diesen Herbst. So starte ich einfach noch motivierter in den Wahlkampf, auch mit der Gewissheit, eine große Unterstützung aus der Bevölkerung zu haben.
26.07.18
Wohnen, Arbeitsplätze vor Ort. Ein Beispiel: Meine Heimatgemeinde Kastelbell ist eine attraktive Gemeinde. Wir haben jedoch wenig Wohnraum. Viele meiner Kollegen, die bereits abgewandert sind, sagen, wenn sie eine Wohnung in Kastelbell gefunden hätten, wären sie geblieben. Engere Zusammenarbeit in der Alpenregion zwischen den Nachbarländern Schweiz und das Vaterland Österreich besonders als Wirtschaftsstandort. Die sozialen Unterschiede zwischen öffentlich Angestellen und privat Angestellten.... Vinschgerwind: Eines der Themen der SüdTiroler Freiheit heißt „Steuergerechtigkeit zwischen allen Gesellschaftsschichten“. Was sagen Sie als Kastelbeller - sollen die Obstbauern Steuern zahlen? Pixner: Das ist ein brenzliges Thema. Und auf Kastelbell angesprochen - es stimmt, Kastelbell ist großteils Bauerndorf. Es müssen aber andere Wege gesucht werden. Ein Arbeitnehmer muss heute schauen, über die Runden zu kommen. Wir wissen, wie die Zahlen sind... Vinschgerwind: Von welchen Zahlen gehen Sie denn aus? Pixner: Das durchschnittliche Einkommen in unserem Land ist 1.500 Euro. Für denjenigen der min. 40 Stunden in der Woche arbeitet, sollte dies der Mindestlohn sein. In dem Sinne muss eine Gerechtigkeit hergestellt werden, dass der Unmut in der Bevölkerung erst gar nicht entsteht. Da spielt auch die Ausländerthematik eine Rolle. In unserem Land gibt es viele sozial Schwache und die bekommen die Ungerechtigkeit viel stärker mit, als jemand, der mehr verdient. Leute mit wenig Geld, die Unterstützung bräuchten,
Foto: Erwin Bernhart
Vinschgerwind: Wie würden Sie Ihr Wählerschaft skizzieren? Pixner: Ich habe 2013 in mehreren Gemeinden mehr Vorzugsstimmen erhalten als die Listenführerin Eva Klotz, das ist ein erstaunlicher Erfolg. Die Leute, die mich kennen, haben Vertrauen in mich. Ich behaupte von mir, dass ich gut mit Leuten kann, so auch mit meinen vielen Kollegen, die nicht immer mit meiner politischen Meinung übereinstimmen, aber ich kann gut mit denen diskutieren und die akzeptieren meine Meinungen. Gerade in der heutigen Zeit, in der Politiker nicht besonderes gut angesehen sind, glaube ich, dass ich ein positives Empfinden an der Politik in der Wählerschaft wecken kann. So sehe ich meine Wählerschaft nicht nur bei der Jugend sondern auch bei älteren Menschen, die mit ihrer Stimme einen Jungen und Standhaften unterstützen wollen. Vinschgerwind: Einige Wahlkampfthemen beziehen sich auch auf den Vinschgau. Welche Anliegen vertreten Sie? Pixner: Vor 5 Jahren haben wir im Vinschgau einfach das landesweite Parteiprogramm übernommen. Mittlerweile sind wir soweit, dass wir Themen spezifisch auf den Vinschgau zuschneiden konnten. Die Volkstumspolitik und das Los-von-Rom sind bekannte Themen der Süd-Tiroler Freiheit, die wir natürlich weiterhin vertreten. Der Vinschgau ist eine der stärksten Strukturen in der Süd-Tiroler Freiheit. Unsere Themen für den Vinschgau sind: Das heiße Thema Mobilität und Verkehr. Wir wollen eine konsequentere Verkehrspolitik. Nicht einzelne Gemeinden sollen handeln, sondern die Ebene der Landespolitik. Abwanderung, leistbares
Vinschgerwind 15-18
/TITEL/ 7
aber keine bekommen, sind zu Recht darüber erbost, dass Ausländer, die noch nie in die Sozialsysteme eingezahlt haben, Sozialleistungen erhalten. So entsteht der Unmut. Vinschgerwind: In Ihrem Sinne müsste das heißen, dass Ausländerfeindlichkeit vor allem in den unteren Einkommensschichten anzutreffen ist? Pixner: Nicht vor allem, sondern am stärksten. Weil das vor allem ein emotionales Thema ist. Vinschgerwind: Selbstbestimmung ist nach wie vor oberstes Thema bei der Südtiroler Freiheit, in Richtung Los-von Rom. Wie beobachten Sie die Debatte über das Gesetz zur Direkten Demokratie? Pixner: Ich sehe die Direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild sehr positiv. Wir haben in der Schweiz mit Jungparteien darüber diskutiert. Auch ich habe für die Direkte Demokratie unterschrieben. Wir haben vor mehreren Jahren auch den Experten Diethelm Raff aus der Schweiz zu uns hergeholt, um Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Im Gesetzentwurf selbst ist der Begriff Selbstbestimmung nicht vorhanden. Das empfinde ich als Manko. Für ein Selbstbestimmungsreferendum kann dieses Gesetz also nicht angewandt werden. Die Selbstbestimmung ist ein hohes menschenrechtliches Gut, die mit der Direkten Demokratie sehr stark zusammen hängt. Vinschgerwind: Wie wollen Sie eine Selbstbestimmung der italienischen Bevölkerung Südtirols näherbringen? Pixner: Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Vor 5 Jahren haben wir ein selbstiniziertes Referendum abgehalten. Und da haben bereits viele Italiener teilgenommen. Ich glaube, dass es heute nicht mehr so schwierig ist, Italiener für ein Selbstbestimmungsreferendum zu gewinnen. Vinschgerwind: Die Notsituation, der Leidensdruck ist für einen Schritt in Richtung Selbstbestimmung überhaupt nicht vorhanden. Pixner: Weil die Thematik nicht täglich vorhanden ist, weil sie nicht täglich publiziert, sondern eher totgeschwiegen wird. In Katalonien oder in Schottland war das Thema, unabhängig davon, wie die Referenden ausgegangen sind, wirklich in der Bevölkerung als tägliches Diskussionsfeld vorhanden. Vinschgerwind: In den zwei Ländern fehlt allerdings die für Südtirol ausgebaute Autonomie. Pixner: Das stimmt, aber unsere Autonomie ist auch nicht überall Gold, das glänzt. Vinschgerwind: Mit welcher Erwartung gehen Sie in die Landtagswahlen? Pixner: Sehr motiviert und mit einer aufrechten Haltung. Wir sind eine Bewegung, die zusammensteht. Wir haben im Vinschgau schon bewiesen, dass wir Wahlen gewinnen können, sind breit aufgestellt und werden auch dieses mal zulegen. Interview: Erwin Bernhart
8 /WIRTSCHAFT/
Vinschgerwind 15-18
Rom-Info ins Tal Die erste richtige Abstimmung in der Abgeordnetenkammer ist geschafft. 8 Stunden sind wir in der Aula gesessen, um mit 272 zu 211 Stimmen die Prozesse im Gerichtspalast von Bari aufzuschieben, welcher als „baufällig“ eingestuft wurde und innert 2 Monaten geräumt werden muss. Als der Partito Democratico noch an der Regierung war, wurde eine Zeltstadt errichtet (viele erinnern sich sicher noch an die Fernsehbilder) um den Prozessbetrieb weiter zu führen. Nun will die neue Regierung diese Zeltstadt abbauen, zwischenzeitlich in 10 km entfernte frühere Aussenstellen umsiedeln, um dann endgültig in ein Gebäude in Privatbesitz zu ziehen . Nur schade, daß am Tag der Abstimmung in der Zeitung „Repubblica“ in großer Aufmachung verkündet wurde, daß der Besitzer des neuen Gebäudes unter konkretem Mafiaverdacht steht. Dazu kommt, daß für die Aufschiebung der Prozesstermine 78.000 Einschreibebriefe versendet werden müssen. Etwas Besseres erwarten wir uns bei der Wiedereinführung der sog. „Voucher“, speziell für die Landwirtschaft und den Tourismus. Nützlich wären die „Voucher“ aber auch im sozialen Bereich, bei den Gemeinden und beim Handwerk, um auf den ein oder anderen „pensionierten“ Handwerker und seine besonderen Fähigkeiten nicht gänzlich verzichten zu müssen. Die Vouchereinnahmen für das Pensionssystem sind darüberhinaus auch nicht unbedeutend. Spannend war letzte Woche auch das erste Zusammentreffen mit dem neuen Umweltminister Costa. Er hat versprochen, den Regionen „auf Augenhöhe“ zu begegnen und keine Maßnahmen „von oben herab“ zu erlassen. Er hat viele gute Initiativen versprochen, darunter den Wolfsmanagementplan und „Free plastik“(plastikfrei).So soll es in der Umweltkommission nun nur mehr Mineralwasser-Mehrwegflaschen geben. Mein Kollege aus Sondrio und ich haben uns zum Scherz bereit erklärt, den Transport in den 4. Stock zu übernehmen, wenn das Mineralwasser aus dem Nationalpark Stilfser Joch stammt (Acqua Levissima oder Fonti di Pejo).
Defibrillator wieder im Einsatz Nach fast über einem Jahr konnten die Carabinieri von Prad am Stilfserjoch den im Jänner 2017 bei der Raiffeisenkasse Prad-Taufers gestohlenen Defibrillator wieder zurückerstatten. Somit fand der unverständliche Diebstahl noch ein gutes Ende. Im Zuge einer Routinekontrolle wurde das Gerät, welches im Notfall Menschenleben retten kann, in einem überprüften Fahrzeug sichergestellt. Foto: „Wind“-Archiv
von Albrecht Plangger
26.07.18
Ortler Skiarena
Prad/Vinschgau - Der Ortler Skiarena - der Interessensgemeinschaft von 16 Skigebieten im Westen Südtirols - gelingt es immer besser, die Saisonskarte, gültig für alle 16 Skigebiete, an die einheimischen Skifahrer zu bringen. Bei den heurigen Neuwahlen des Verwaltungsrates der OSA wurde Erich Pfeifer (links) als Präsident bestätigt (Vizepräsident ist Elmar Pichler Rolle (Schnalstaler Gletscherbahnen), Verwaltungsräte sind Christian Maas (Schöneben), Sonja Pircher (Meran 2000) und Albert Hochkofler (Reinswald). Verlässlicher Geschäftsführer ist Fritz Raffeiner (rechts) von Erwin Bernhart
D
ie Saisonskarte der Ortler Skiarena (OSA) ist mittlerweile Kult. Denn es waren in der vergangenen Saison rund 10.000 Einheimische, die sich die Saisonskarte für die beteiligten 16 Skigebiete gekauft haben: Nauders, Schöneben/ Haideralm, Watles, Sulden, Trafoi, Minschuns im Münstertal, Schnalstal, Meran 2000, Schwemmalm, Pfelders, Vigiljoch. Rittner Horn, Reinswald, Rosskopf Sterzing und Ladurns. Über die positive Entwicklung mit einem Plus von 10 Prozent im Kartenverkauf und einem Umsatzplus von 13 Prozent freuen sich der Präsident der OSA Erich Pfeifer und der OSA-Geschäftsführer Fritz Raffeiner. Die unglaubliche Vielfalt mache den Erfolg aus. Aufgrund der hohen Mobilität der Skifahrer, die für jede Wetterund Schneelage ihr Ziel auswählen können, mache sich die Saisonskarte der Ortler Skiarena für alle Skigebiete bezahlt. Die Skigebiete im Westen Südtirols, samt Nauders in Nordtirol und Minschuns in der Schweiz, haben erkannt, dass die Einheimischen das Angebot sehr gut annehmen und dass so auch garantiert sei, dass der Skifahrernach-
wuchs gefördert werde. Diese beharrliche Kontinuität, Überzeugungsarbeit nach innen, das Abbauen der Kirchtürme und das gemeinsame Auftreten nach außen zahle sich aus, sagt Pfeifer. Denn eine Bindung der Skifahrer über eine Saisonskarte für ein einzelnes Skigebeit führe dazu, dass die Anzahl der Skifahrer abnehme. Zudem beginne dank der Gletscherskigebiete Sulden und Schnals die Skisaison in Südtirol bereits im Oktober und ende im Mai. Was im Oktober in Nordtirol mit der Eröffnung von Sölden mit großem Trara verkündet wird, gibt es auch in Südtirol längst. Aufgrund der Tatsache, dass eine Stagnation beim Skifahren zu beobachten sei, nehme die Ortler Skiarena aufgrund des wachsenden Zuspruchs der Saisonskarte eine Vorreiterrolle für Einheimische ein. Um diese Vorreiterrolle zu betonen, werden die Saisonskarten für die kommende Saison für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr reduziert. Kinder bis 8 Jahren fahren ohnehin gratis und für die Kinder von 8 bis 14, sowie für die Erwachsenen werde es keine Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr geben, betonen Pfeifer und Raffeiner.
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/WIRTSCHAFT/ 9
Glurns
Paul Flora Preisträger eröffnet Ausstellung aul Flora hat Zeit seines Lebens junge Künstler gefördert. Nun wird dem großen Glurnser Sohn zu Ehren der „Paul Flora Preis“ vergeben, abwechslungsweise in Nord- und Südtirol. Den Flora-Preis-Trägern stehen dann einmal die Ausstellungsräume in der Stadt Glurns offen, in denen sie ihre Werke zeigen können. Kürzlich eröffnete der FloraPreisträger des Jahres 2016, Christoph Raitmayr“, seine Ausstellung im Tauferer Torturm, dort, wo auch zahlreiche Werke von Paul Flora zu sehen sind. Die Laudatio hielt Bürgermeister Luis Frank. Er hob Raitmayres genaue und filigrane Arbeitsweise hervor, genauso wie die starke Aussagekraft der Werke. Geboren 1977 in Innsbruck, hat der Künstler von 1995 bis 1999 an der Kunstuniversität Linz studiert und von 1999 bis 2001 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Heute
Und Raitmayr hat seine Modelle in einen neuen Kontext gestellt. Drei Ebenen die Architektur, die Bilder und der Sockel verschmelzen zu einer stimmigen Einheit. „Das soll dazu anregen, Assoziationsketten zu bilden“, erklärt der Künstler. „Wichtig war mir, dass man um das Werk herumgehen kann“. Und Das Werk im Tauferer Torturm, das taten die Kunst links im Bild BM Luis Frank interessierten Gäste und der Künstler Christoph dann auch. Vor dem Raitmayr Paul Flora Preis hatte der Innsbrucker Künstler 2005 den aneinander gefügten HäuserFörderpreis des Landes Tirol modellen, die er bestehenden und 2012 den RLB Kunstpreis Bauten nachempfunden. Vordes Landes Tirol erhalten. Das bilder waren teils die Adolf Loos Raitmayers Werk im Tauferer Häuser, die zu Beginn des 19. Torturm ist bis zum 5. August Jahrhunderts) entstanden sind. 2018 zu sehen. (mds) Foto: Magdalena Dietl Sapelza
P
lebt und arbeitet er in der Nordtiroler Landeshauptstadt. Die Liste seiner Einzel- und Gruppenausstellungen ist lange. In Glurns zeigt er eine Projektion aus akribisch genau
Ein gutes Gehör... ... hilft, Gefahrenquellen frühzeitig aufzuspüren, im Haushalt oder im Straßenverkehr. Die Alarmierung funktioniert auch dann, wenn wir in Gedanken sind oder etwas anderes im Blick haben. ... ermöglicht uns einen komplikationslosen Kontakt zu anderen Menschen und wir werden in das soziale Leben und den Arbeitsalltag eingebunden. ... sorgt für unvergleichliche Eindrücke, in der Natur, lässt uns Musik hören oder einer Fernsehsendung folgen. ... erleichtert uns das Leben und lässt es uns voll auskosten, die Stimme eines Freundes hören oder die unserer Enkel.
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Graun
Neuer Standort, alte Leidenschaft reitagnacht war das neue Konzept soweit umgesetzt und Samstag (13.07) früh präsentierte sich der umgesiedelte Despar-Laden der Familie Plangger mit aufgefrischtem und einladendem Innenleben im ehemaligen Raiffeisengebäude in Graun. „Nachdem wir am Vormittag bereits einen Probelauf gemacht haben, wollen wir nun das neue Geschäft offiziell eröffnen“ sagte Direktor Robert Hillebrand von der ASPIAG Service GmbH. „Ich weiß, dass eine Neueröffnung für eine Unternehmerfamilie immer ein sehr wichtiger Moment ist. Deshalb möchten wir dieses seltene Fest ganz nach Tiroler Tradition mit einem kurzen Lied, einem Gebet und der Segnung durch Don Klaus beginnen“. Anschließend übernahm Frau Brigitte Plangger das Mikrophon. „Griast enk liebe Leit, es isch sou weit! Ich freue mich, euch alle bei der Eröffnung unseres neuen Geschäftes begrüßen zu dürfen. Der Markus und der Thomas haben mir die Aufgabe überlassen, weil sie beide nicht gerne vor so vielen Leuten reden.“ Bereits in den 30iger Jahren habe die Großmutter vom Markus, Maria Joos, ein „Ladali“ gehabt, wo sie neben ihrer Tätigkeit als Schneiderin auch
„Eröffnungen sind nach den Hochzeiten das schönste, was ich tun kann.“ Neben dem Schwimmbad hat sich nach und nach das wirtschaftliche Zentrum von Graun gebildet. Hier sind die Gemeinde, der Doktor, die Apotheke, das Forstamt und die Post. „Da fehlte nur noch die Gemischtwarenhandlung“ sagte Noggler und beglückwünschte die Kaufmannsfamilie. Hillebrand überbrachte anschließend die Grußworte der Desparzentrale und drückte seine Freude darüber aus, dass Despar des Plangger Markus bereits in dritter Generation weitergeführt wird. Hauptaufgabe von Despar sei es, Geschäfte auch in der Peripherie tatkräftig zu unterstützen. „Wir versuchen, ihnen Preise und Leistungen zu bieten, die für sie absolut akzeptabel sind und uns Erfolg garantieren“, sagte Hillebrand und übergab der Kaufmannsfamilie symbolisch den Schlüssel für das neue Geschäft. Die Bäuerinnen von Graun umrahmten den Festakt mit feinen Grillspezialitäten. (aw) Foto: Andreas Waldner
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Gemischtwaren verkauft hat. Nach dem allzu frühen Tod habe Tonis (Seniorchef) Schwester den bescheidenen Laden weitergeführt. Nach der Seestauung um 1950 übernahm Tonis Ziehmutter, Maria Blaas, im Neudorf das Geschäft. Bereits 1961 trat Toni in die Lebensmittelkette DESPAR Italien ein und führte den Dorfladen mit Frau Zita mit Umsicht und Leidenschaft über 50 Jahre lang, um ihn dann seinem Sohn Markus zu übergeben. Gerührt sagte Brigitte an ihre Schwiegereltern gewandt: „Dafür möchten wir euch <Vergelt´s-Gott> sagen“. Bürgermeister Heinrich Noggler bekannte:
Schlanders/Müstair/Donau-Universität Krems
Masterlehrgang in Drususkaserne s ist bereits der dritte Masterlehrgang, den Josef Perger, Lehrgangsleiter und Dozent für Philosophie von der Donau-Universität Krems in Zusammenarbeit mit der „Bauhütte Müstair“, der Koordinierungsstelle für Forschung und Dokumentation im Kloster Müstair, durchführt. Neuer Kooperationspartner ist die Gemeinde Schlanders, bzw. BASIS Vinschgau. Der Kurs findet teilweise in der Drususkaserne in Schlanders statt und soll nach Fertigstellung der Umbauarbeiten ein Fixpunkt des Gründer- und Innovationszentrums auf dem ehemaligen Kasernenareal werden. Der Masterlehrgang „Konzeptuelle Denkmalpflege“ ist in mehrfacher Hinsicht ein außergewöhnlicher universitärer Lehrgang. Es geht nicht nur um die Lehre, sondern genauso um die Praxis. Deshalb nehmen nicht nur Architekten und Künstler an dem Lehrgang teil, sondern auch Handwerker und Bauherrn mit ausgeprägtem Interesse für Formgebung und Bearbeitungstechniken im Bereich traditioneller Bau- und Ausstattungsmaterialien. Es ist ein grenzüberschreitendes Projekt im Dreiländereck. Die Kursteilnehmer kommen aus der Schweiz, aus Österreich und aus
Foto: Heinrich Zoderer
E
Der Masterlehrgang „Konzeptuelle Denkmalpflege“, getragen von der Donau-Universität Krems, der Bauhütte Müstair und der Gemeinde Schlanders, findet teilweise in der Drususkaserne in Schlanders statt. Es geht darum, ein Gespür für die verschiedenen Materialien und Arbeitstechniken der historischen Bausubstanzen zu entwickeln, altes Wissen aufzuspüren und in der Praxis neu einzusetzen. Südtirol. Der Lehrgang dauert 3 Jahre, ist berufsbegleitend und findet vor allem an den Wochenenden statt. In den ersten beiden Jahren beschäftigen sich die Kursteilnehmer intensiv auf theoretische und praktische Weise mit verschiedenen Materialien wie Lehm, Kalk, Holz, Leder, Metall, Gips, Glas und Textilen, mit Arbeitstechniken, Formgebung, Kultur- und Kunstgeschichte. Es geht darum das alte Wissen über verschiedene Materialien und Arbeitstechniken aus dem
Dreiländereck wieder zu entdecken und darauf aufzubauen, um es für die heutige Zeit und unsere Zwecke sinnvoll zu nutzen. Im dritten Jahr arbeitet jeder Teilnehmer an seiner Masterarbeit. Alle suchen sich ein konkretes Thema aus ihrer Region, das sie dann theoretisch und praktisch aufarbeiten und präsentieren. Beim Wochenendkurs Ende Juni hat sich die Gruppe zusammen mit einem Dozenten mit dem Thema Stuckatur und Kalk als Baumaterial beschäftigt. (hzg)
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Nauders/Martina
Bauarbeiten an der Wehrbaustelle in Ovella it dem Gemeinschaftskraftwerk Inn (GKI) entsteht am oberen Inn im schweizerisch-österreichischen Grenzgebiet das größte im Alpenraum je gebaute Laufwasserkraftwerk. Die neue Anlage wird jährlich über 400 GWh Strom aus der erneuerbaren Ressource Wasser gewinnen. Im Wesentlichen besteht das Kraftwerk aus einem Stauraum, einer Wehranlage, einem Triebwasserstollen und einem Krafthaus. Im Grenzgebiet zwischen Martina und Nauders, in der Nähe des Gehöftes Ovella, entsteht die Wehranlage mit einem 15 m hohen Wehr zur Wasserfassung. Vom gestauten Wasser werden bis zu 75 m³/s in den 23,2 km langen Triebwasserstollen geleitet. Dieser mündet in den Druckschacht, der zu den Turbinen im Krafthaus in Prutz/ Ried führt. Der aktuelle Vortrieb (Stand Mai 2018) beträgt rund 42 %. Im Krafthaus sind zwei leistungsstarke Maschinensätze, bestehend aus je einer Francis-Turbine und einem Generator, bereits eingebaut. Durch den Aufstau des Inn‘s mit der Wehranlage bei Ovella bildet sich ein rund 2,6 km langer Stauraum, dessen Stauwurzel bis zur Innbrücke in Martina reicht. Wegen der
Foto: Andreas Waldner
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Die Wehranlage mit 11.000 m3 verbautem Beton soll bis August fertiggestellt werden. extremen Schneemengen und der Lawinengefahr mussten die Bauarbeiten in Ovella vom Jänner bis Mai eingestellt werden. Geschäftsführer Johann Herdina geht von einer sechsmonatigen Verzögerung aus. Der Bau der Wehranlage erfolgt in Nassbauweise. Das bedeutet, dass der Inn je nach Bauphase kleinräumig umgeleitet wird, um
„trockene“ Flächen für die Bauarbeiten zu schaffen. Als erstes wird das Wehrbauwerk fertiggestellt. Danach wird der Inn durch die vollendete Wehranlage geleitet, um auf der orografisch rechten Seite eine weitere Baugrube herzustellen. Dort werden der Triebwassereinlauf, die Fischwanderhilfe und das Betriebsgebäude gebaut. (aw)
Echte Helden brauchen echte Erfrischung! Der Geruch wilder Kräuter, die kühlende Brise der Bergmassive, das Glühen der Gipfel im Sonnenuntergang - die ungezähmte Schönheit der Berge muss man erleben, um sie zu begreifen. Nichts erfrischt nach einer langen Wanderung so wie ein Weihenstephaner Hefeweissbier Alkoholfrei, denn es steckt voller Vitamine und Mineralstoffe. Eine Stärkung, so schön wie der Weg dorthin.
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Fragen, Tipps und Antworten
Partnerschaft und Familie Das Verhältnis zu meiner 15 jährigen Tochter ist seit einem Jahr sehr angespannt. Wir geraten schnell aneinander, sie lässt sich so gut wie gar nichts mehr von mir sagen. Als Kind war sie brav und wir hatten kaum Probleme. Zum Glück hat sie einen festen Freundeskreis. Seit kurzem ist sie mit einem Jungen zusammen. Als Mama mache ich mir Sorgen, gerade auch was das Thema Sexualität anbetrifft. Ich selber bin sehr streng erzogen worden. Sexualität war bei uns früher tabu und mit Schuldgefühlen verbunden. Wie soll ich mich meiner Tochter gegenüber verhalten? Elisabeth Hickmann: Aus Ihrer Schilderung höre ich heraus, dass Sie von Ihren eigenen Ängsten und Erfahrungen eingeholt werden. Durch die erfahrenen Verbote und Repressionen haSystemische ben Sie möglicherEinzel-,Paar-, und weise nicht gelernt, Familienberatung auf unbeschwerTel. 3332690799 te Weise darüber zu reden; geschweige denn, die Entdeckung der eigenen Sexualität als natürlich und lustvoll zu erleben. Das ist der Teil, der zunächst mit Ihnen und Ihrem Selbstverständnis zu tun hat. Was Ihre Tochter anbetrifft ist es gut, so blöd es sich anhört, dass sie Sie als Mutter zurückweist. Abgrenzung von den Eltern ist unabdingbar fürs Erwachsenwerden. Die Gruppe der Gleichaltrigen hat hier Vorrang vor der Familie. Auch wenn Jugendliche noch weit davon entfernt sind, ihr Leben selbst zu meistern, ist Zurückhaltung geboten. In der Pubertät geht es nicht mehr primär um Erziehung, sondern um die Be-ziehung und den Dialog zwischen Eltern und Kindern. Nicht der erhobene Zeigefinger und Strafen sind angesagt, sondern der zwanglose Austausch. Und hier sollen Sie Ihrer Tochter sehr wohl mitgeben, dass es wichtig ist, ein Gefühl dafür zu haben, eigene Grenzen zu erkennen und diese selbst zu setzen. Und keinesfalls Dinge zu machen, die sie nicht will. Sie sind weiterhin gefragt als „sicherer Hafen“, wenn es um emotionale Unterstützung, Zuspruch, Ermutigung, Vertrauen und Stabilität geht. Schlicht als Mama, die an mich glaubt, komme was wolle! Haben Sie auch eine Frage? Schreiben Sie eine Mail an: beratung@hickmann.it www.beratung-hickmann.it
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Vielen Dank Am 12. Juni 2018 hat der Chefredakteur des Vinschgerwind, Erwin Bernhart, unter dem Titel „Der Islam gehört zu Schlanders?“ einige Informationen gebracht, die missverstanden werden könnten. Vorausschicken möchten wir, dass zu einer Gemeinde nicht Religionen gehören, sondern immer Menschen. Wir sind Moslems, die zum Teil seit Jahrzehnten im Vinschgau leben und arbeiten. Was ist Schlechtes daran, wenn wir einen Raum suchen, in dem wir beten und uns treffen können? Noch eine weitere Klärung zu den Andeutungen im Vinschgerwind: vor dem Sozialsprengel sind zwei Behindertenparkplätze, welche von zwei Personen unserer Gruppe mit Berechtigung benutzt wurden. Die Behörden haben mehrmals Kontrollen durchgeführt und alles war in Ordnung. Bezüglich Sauberkeit: alle Personen haben ihre Schuhe ausgezogen bevor sie den Raum betreten haben. Außerdem wurde nach jedem Gebet das WC gereinigt bzw. der Raum gekehrt. Es wurde uns vorgeschlagen eine Lokalität privat zu organisieren: wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn sie uns behilflich sein könnten, ein passendes Lokal zu finden, die Kosten dafür übernehmen wir selbstverständlich. In diesem Sinne möchten wir der Gemeinde Schlanders für das super Angebot danken, ein besonderer Dank gilt der Sozialreferentin Dunja Tassiello. für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung, vielen Dank. Für unsere Gruppe Ghazali Youness, Mals
Tropenholzbänke entlang des Vinschger Radweges Vor mehreren Wochen wurden entlang des Vinschger Radweges, so auch innerhalb des Stilfserjoch Nationalparks, zahlreiche neue Tisch-Bankgarnituren aufgestellt. Beim näheren Hinsehen fällt auf, dass es sich beim verwendeten Holz um keine einheimische Holzart handelt. Dem Holz fehlt die typische Jahresringstruktur der europäischen Holzarten. Auf Nachfrage wurde von der Lieferfirma aus dem Pustertal bestätigt, dass für die Herstellung dieser Garnituren die tropische Laubholzart Movingui aus Westafrika verwendet wurde. Für den Unterhalt und die Pflege des Radweges ist ja bekanntlich die Bezirksgemeinschaft Vinschgau zuständig. Der Umweltschutzgruppe Vinschgau drängen sich in diesem Zusammenhang folgende Fragen auf: • Warum verwendet man nicht einheimische Hölzer wie Lärche, Zirbe, Eiche und Douglasie, die durchaus eine lange Lebensdauer haben? • Hat man bei dieser Entscheidung darauf vergessen, die regionalen Wirtschaftskreisläufe zu fördern? • Wurde der Ankauf dieser Bänke mit der Nationalparkverwaltung abgesprochen? In Südtirol und dem benachbarten Ausland stehen ausreichend eigene Holzressourcen
zur Verfügung. Durch den Einsatz von heimischem Holz werden die holzverarbeitenden Betriebe der Region unterstützt. Die Wertschöpfung bleibt bei uns und regionale Arbeitsplätze bleiben erhalten. Das verarbeitete Holz trägt zwar das „Nachhaltigkeitssiegel“ des Bonner Forest Stewardship Council (FSC). Das international gültigen Zertifikat FSC gewährleistet jedoch keine ökologisch verantwortliche und sozial verträgliche Waldbewirtschaftung. Fragwürdige Zertifikate und Betrugsfälle sind entsprechend häufig (siehe www.fsc-watch.org). Für die Umweltschutzgruppe Vinschgau ist der Ankauf Tisch-Bankgarnituren aus Tropenholz ökologisch sehr problematisch: Die komplexen tropischen Wälder reagieren sehr sensibel auf den Holzeinschlag. Der ökologische Fußabdruck, der dabei entsteht, ist beachtlich. Die gravierenden Eingriffe vermindern unausweichlich die Artenvielfalt, schädigen Böden, Wasser- und Klimabilanz. Der sogenannte selektive Holzeinschlag in den Tropenwäldern schädigt massiv das Weltklima und benachteiligt die dort lebenden Menschen. Die Tropenhölzer über Tausende von Kilometern aus dem Regenwald zu uns zu transportieren, ist sehr energieaufwändig und nicht zu rechtfertigen. der Vorstand der Umweltschutzgruppe Vinschgau
Vom wind gefunden
Die weiße Rose In einer Diktatur gibt es nur eine Meinung und eine Wahrheit. Wer dies in Frage stellt, wird verhaftet, weggesperrt und vernichtet. Es waren nur sechs Flugblätter, mit denen eine Gruppe junger Menschen im Sommer 1942 und im Februar 1943 zum Widerstand gegen die Diktatur des verbrecherischen Nationalsozialismus aufrief. Ihre Mitglieder wurden mit dem Tod durch das Fallbeil bestraft. Sie nannten sich „Die weiße Rose“. Eine weiße Rose gilt als Symbol einer unbefleckten und heilbringenden Zukunft, des Neuanfangs und des guten Wandels in der Welt. Zum inneren Kreis, der sich in München zusammengefunden hatte, gehörten die Medizinstudenten Hans Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst und Willi Graf, sowie der Philosophie-Professor Kurt Huber. Später kam noch Sophie Scholl, die Schwester von Hans Scholl dazu. Mit Zitaten von Schiller und Goethe haben sie in ihren Flugblättern die Gesellschaft daran erinnert, dass ein Land der Dichter und Denker Widerstand zu leisten hätte gegen Willkür, Verbrechen und Mitläufertum. Vor 75 Jahren wurden sie hingerichtet, weil sie anderer Meinung waren und dies in Flugblättern zum Ausdruck brachten und zum Widerstand aufriefen. (hzg)
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/IMPRESSIONEN/ 13
Klettersteig am Hoachwool. Wo früher der Waaler seiner gefährlichen Arbeit nachging, „tanzen“ heute gut ausgerüstete Kletterer. Nichts für mich! Aber ich beobachte sie gerne von der anderen Talseite aus und das reicht mir. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
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v.l.: Sepp Noggler, Rita Gstrein Kaserer, Dieter Pinggera, Arnold Schuler, Karl Pfitscher, Manfred Prantl, Leo Forcher, Arnold Karbacher und Kurt Sagmeister
Landeck/Vinschgau/Südschweden
Ländliche Entwicklung europaweit verbinden
I
Foto: Maria Gerstgrasser
m Rahmen des Europäischen Netzwerkes für Ländliche Entwicklung war kürzlich eine kleine Delegation aus Schweden in den LEADERBezirken Landeck/Imst und Vinschgau zu Gast. Die Regionalentwickler der LEADERRegion Växlust/Värmland in Südschweden informierten sich umfangreich über die Erfahrungen des INTERREGRates Terra Raetica, welche bisher mit dem lokalen Ansatz (CLLD) der grenzüberschreitender Verwaltung von EUINTERREG Projekten gemacht wurden und über den Stand der EU-LEADER-Projekte. Sie erhielten Einblicke in verschiedene Einrichtungen wie Naturparkhäuser, Kulturstätten und erfuhren Wissenswertes über laufende Projekte in der Terra Raetica. Beeindruckt zeigten sie sich vom Genossenschaftswesen in der Landwirtschaft im Vinschgau und der damit verbundenen Wertschöpfung lokaler Produkte. In Schweden steht vor allem die Holzvermarktung im Mittelpunkt, aber auch vermehrt Obstproduktion. Den Abschluss bildete eine Führung mit der marmorplusGenossenschaft in der Lasa Marmo. Der Austausch soll künftig in Zusammenarbeit mit den LEADER-Bezirken Landeck/Imst/Vinschgau und den EU-Abteilungen von Innsbruck und Bozen vertieft werden. (lu)
„Via Vinum Venostis“ Kastelbell - „Via Vinum Venostis“ so würden auch die alten Römer den neuen „Vinschger Weinwanderweg“ benennen und sich freuen, dass die bereits von ihnen gepflegte Weintradition in den letzten Jahrzehnten einen neuen Aufschwung erlebt hat, der nun mit der Anlegung dieses Themenweges einen weiteren Meilenstein zur Zusammenarbeit zwischen Weinbau und Gastronomie darstellt.
ichtbares Ergebnis dieser Kooperation ist die am 10. Juli in Kastelbell vorgestellte und eröffnete „Via Vinum Venostis“. Nach einer kurzen Begehung des Weges, fanden sich zu diesem Anlass alle am Projekt Beteiligten auf Schloss Kastelbell ein. Manfred Prantl, Präsident des Tourismusvereins Kastelbell-Tschars, begrüßte die Anwesenden und übergab das Wort an Arnold Karbacher, als Vertreter der zuständigen Arbeitsgruppe, der die Entstehungsgeschichte und Eckdaten des Weges vorstellte. Anschließend waren sich alle Redner in ihren Grußworten einig, dass die „Via Vinum Venostis“ eine große Bereicherung, auch über die Grenzen des Dorfes hinaus, darstellt. Sie lobten die Arbeit der Winzer und Gastwirte, betonten die Wichtigkeit der gegenseitigen Wertschätzung und sind überzeugt, dass durch die „Via Vinum Venostis“ der Weg zu einer idealen Symbiose von Weinbau und Gastronomie geebnet wird. Kastelbell verfügt über ausgezeichnete Gaststätten, die verstärkt und bewusst bestrebt sind, die kulinarischen Angebote auch mit heimischen Pro-
schaften. Es ist möglich, den „Vinschger Weinwanderweg“ ganzjährig zu begehen. Über weite Strecken folgt er den Waalen, durchquert Weinberge und führt an Höfen vorbei. Entlang des Weges geben elf Infotafeln aus Kastanienholz Auskunft über Klima und Landschaft, Geschichte und Arbeitsweisen, über Waale, Kastanien und Edelbrände. Außerdem kann sich der Wanderer durch zwanzig Sortentafeln über die Sortenvielfalt der Weine informieren. Die Thementafeln geben auch Hinweise auf acht Betriebe, die zu Verkostung und Verkauf einladen und auf zwölf Einkehrmöglichkeiten, in denen Gäste und Einheimische, als Liebhaber von Natur und regionalen Produkten, vollends auf ihre Kosten kommen.
Foto: Maria Gerstgrasser
S
Foto: „Wind“-Archiv
Grenzüberschreitendes Arbeitsessen am Reschenpass v.l.: Ludwig Fabi (Cultura Raetica), Ewa Ryhr Andersen und Lars Nilsson (LEADER-Region Växlust/ Varmland), Christian Stampfer (EU-Abteilung Tirol), Gerald Jochum (RegioL Landeck), Friedl Sapelza (GWR-Spondinig)
dukten anzubieten. Neben dem Obstbau in der Talsohle und der Milchwirtschaft am Berg, sind es vor allem die Winzer, die sich mit ihren Weinen hervorheben und mittels gepflegten Rebanlagen zur reizvollen Kulturlandschaft beitragen, durch die der „Vinschger Weinwanderweg“ führt. Der Wegverlauf führt von Kastelbell über Galsaun bis Tschars, und endet nach einer Länge von ca. 9 km am Weingut Unterortlhof auf Juval. Die Gehzeit beträgt 2,5 h, wobei ca. 200 Hm zu überwinden sind. Die Zugangspunkte an der „Latschonder“, in Galsaun, in Tschars und in Staben sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos zu erreichen. Für Privatfahrzeuge gibt es Parkplätze in den Ort-
von Maria Gerstgrasser
Winzer und Gastbetriebe luden nach der Eröffnung des Weges zu einem Umtrunk im Innenhof des Schlosses ein
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Schlanders/Bibliothek
Hanf, eine uralte Kulturpflanze H
Viele Interessierte kamen zum Vortrag von Gerhard Robineau über die Verwendung von Hanf, einer uralten Kulturpflanze, die nun wieder eine Renaissance erlebt. Foto: Heinrich Zoderer
anf ist eine uralte Kulturpflanze aus Asien, die aber auch in Europa und Amerika über Jahrtausende verwendet wurde. Textilien, Seile, Papier, Lacke und Farben wurden aus Hanf hergestellt, genauso wie Öle, Nahrungsmittel, Brennstoffe, Medikamente und Baumaterial. Gutenberg druckte seine erste Bibel auf Hanfpapier. Vor rund 100 Jahren wurde Hanf vom Markt verdrängt und als gefährliche Droge diffamiert. In den letzten Jahren kam es wieder zu einer Renaissance von Hanf. In der EU sind aber nur Hanfsorten mit einem Gehalt von weniger als 0,2% THC für den Anbau zulässig, d.h. sie haben keine rausch-bewirkenden Inhaltsstoffe. Auch in Südtirol und im Vinschgau gibt es Bauern, die Hanf anbauen und verarbeiten. Aus den Samen der Nutzhanfpflanze Cannabis Sativa wird Hanfsamenöl
gewonnen, aus den Hanfblüten erzeugt man ätherische Öle. Hanf wird zur Herstellung von Kleidern und Baustoffen verwendet. Bei einem Vortrag in der Bibliothek Schlandersburg berichtete Gerhard Robineau aus Nordtirol über die medizinische Verwendung von Hanf. Organisiert wurde der Vortrag
vom Verein Quantensprung, einem Verein für alternative Heilmethoden. Robineau, der früher bei der Lebensmittelpolizei gearbeitet hat, berichtete, dass 1990 das Endocannabinoide System (ECS) entdeckt wurde. Es ist ein Teil des Nervensystems und das größte körpereigene, selbstregulie-
rende System des Menschen. Damit das System funktioniert, braucht es den Botenstoff CBD, den der Körper selbst erzeugt, der aber auch im Nutzhanf vorkommt. CBD oder Cannabidiol hat, im Gegensatz zu THC, keine psychoaktive Wirkung, d. h., es macht nicht ‚high‘. Der Wirkungsmechanismus von CBD ist bislang noch nicht genau bekannt. Nach Gerhard Robineau gibt es für CBD eine ganze Reihe von Anwendungsgebieten: gegen Schmerzen, Schlafstörungen, Depressionen, Übergewicht, Allergien, Epilepsie und Hauterkrankungen. Robineau betonte auch, dass Hanf die Welt retten kann, weil Hanf eine gute Alternative für das schlecht abbaubare Plastik ist. Hanf wächst schnell, ist ein Tiefwurzler, benötigt keine Pestizide und kann für die verschiedensten Zwecke verwendet werden. (hzg)
Sulden/Südtirol
Traktor-König(in) gefunden
A
Reinhold Messner
Ortles
LIVE Freizeitzentrum Sulden
Nadia Kritzinger und Oskar Leitner dessieger), bester Transportfahrer wurde Matthias Holzner aus St. Pankraz. Viel Zuschauer fanden sich zu diesem tollen Event ein und feierten mit all den Traktorbegeisterten bei köstlicher Speis und Trank,welche die Ortsgruppe Stilfs servierte. (ck)
Berge versetzen
Photo: © Georg Tappeiner Photo: Andy Ridder
01.08.2018 21.00 Uhr
Foto: Cornelia Knoll
uf den Millilmeter genau einparken, engste Kurven meistern und auf Schräglagen punktgenau ausbalancieren…. Dies und einiges mehr an Kunststücken galt es für 56 Bewerbern des „Geotrack Supercup“ am Sonntag dem 15.Juli zu meistern. Nicht etwa mit schlanken Bikes oder schnittigen Autos. Oh nein… Wuchtige, schwere Traktoren und Transporter wurden von Teilnehmerinnen und Teilnehmern geschickt durch den schwierigen Rundkurs in Sulden gelenkt. Es galt schließlich den von der Südtiroler Bauernjugend und dem Traktorenwerk organisierten Landesentscheid zu gewinnen, um sich so für die spätere Europameisterschaft in Wels zu qualifizieren. Als beste Traktor und Transportfahrerin und „insgesamt 5-Beste“ wurde Nadia Kritzinger aus Völser Aicha prämiert. Bester Traktorfahrer wurde Oskar Leitner aus Terenten (Lan-
Info: Ferienregion Ortlergebiet Tel. 0 4 7 3 6 1 3 0 1 5 www.ortler.it
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§ Schlandersberg unter der Trikolore Aus dem Gerichtssaal
Das Schloss Schlandersberg ist eines der Wahrzeichen von Schlanders. Es gehörte einmal den Rittern, Herren, Freiherrn, Grafen von Schlandersberg. Ihr Wappen, nämlich drei silberne, vom linken Rand abstehende Querspitzen im blauen Feld, ist auch das Gemeindewappen von Schlanders. Das Schloss „thront weitum sichtbar auf einer felsigen Hügelkuppe am Ausgang des Schlandrauntales. Bei Nacht, wenn es mit orangefarbenen Scheinwerferlicht angestrahlt wird, gleicht es einem Raumschiff aus dem Weltall, das hier auf dem Sonnenberg Halt gemacht hat, um auf die Menschen im Talgrund hinab zu schauen“ (Hans Wielander). Der letzte Schlandersberger, Karl Siegmund, ist 1755 gestorben. Seither und bis um das Jahr 1995 dient das Schloss als Wohnhaus für bäuerliche Familien. Der damit verbundene geschlossene
Hof hat im Laufe der Jahrhunderte mehrfach Besitzer gewechselt, von 1900 bis 1929 gehörte er einem Tappeiner Alois, von 1929 bis 1937 einem gewissen Tappeiner Wilhelm. Dieser muss wohl von seinen Gläubigern verfolgt worden sein, denn nur aus dieser Notlage lässt es sich erklären, dass er das gesamte Anwesen um 115.000 Vorkriegslire an das „Ente di Rinascita Agraria per le Tre Venezie“ mit Sitz in Venedig verkaufte. Dazu muss man wissen, dass das ERA, eine Teilorganisation des „Ente Nazionale delle Tre Venezie“, im Jahre 1921 als öffentlichrechtliche Körperschaft mit dem Zweck errichtet wurde, landwirtschaftliche Liegenschaften von Südtiroler Bauern aufzukaufen und damit Grundbesitz anzusammeln, welcher in den Dienst der italienischen Siedlungspolitik gestellt die Südtiroler auch aus der Landwirtschaft
verdrängen und zur Ansiedlung von italienischen Bauern dienen sollte. Auch mit dem Schlosshof verfolgte das „Ente“ dieselbe Absicht, denn um das Jahr 1939 wurde dort zuerst als Pächter und ab dem Jahre 1942 als Eigentümer ein gewisser Satto Vittorio aus San Giorgio in Bosco (Padova) angesiedelt, welchem das ganze landwirtschaftliche Anwesen samt Schloss um damalige Lire 195.000 übereignet wurde, welchen Preis er auch noch in 52 Halbjahresraten zu je Lire 3.750 „abstottern“ konnte. Der neuangekommene Siedler nahm seinen Auftrag zumindest was die Zeugung von Nachkommen anlangte sehr ernst: die Familie Satto „bevölkerte“ mit 15 (!) Kindern das Schloss. Bei der Bewirtschaftung der Felder nahm es der Siedler hingegen eher locker, hatte er doch beim italienischen Podestà in der Gemeinde von Schlanders einen großzügigen,
auch finanziellen, Förderer. Alles in allem werden die italienischen „coloni“ auf Schlandersberg von ihren damaligen Nachbarn als „Gutmenschen“ beschrieben, richtig Fuß fassen und „vererden“ konnten sie sich in der rauhen Tiroler Bergheimat allerdings nie. In der Tat zogen sie um das Jahr 1947 ins Tal, einige nach Schlanders, andere nach Bozen, die Kernfamilie Satto sogar in den Piemont, wo sie angeblich mit dem Preis, welchen sie aus dem Verkauf des Schlosshofes erzielen konnten, gleich zwei landwirtschaftliche Anwesen kauften. Bei den Nachbarn sind die italienischen Siedler auch wegen einer den Tirolern, speziell den Bergbewohnern, fremden Gewohnheit in Erinnerung geblieben: bei Begrüßungen wurden Männer wie Weiber herzhaft abgeküsst! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt
Schleis
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erade recht zur heurigen Prozession am Herz-JesuSonntag wurde die Restaurierung des Kreuzes an der Scheunenwand des Hofes der Fam. Agethle in Schleis abgeschlossen. Die Anregung zur Restaurierung kam vom Besitzer selbst. Der Heimatpflegeverein der Gemeinde Mals hat die Initiative sofort unterstützt und war bei der Durchführung des Vorhabens behilflich. Die Restaurierungswerkstätte Hubert Mayr aus Percha war im Kloster Marienberg tätig und konnte für die Erneuerung des Kreuzes gewonnen werden. Die lebensgroße Christusfigur ist der Witterung ausgesetzt, deshalb hat der Korpus durch Rissbildungen im Holz und Farbabsplitterungen an den ausgesetzten Stellen gelitten. So wurde der gesamte Korpus einer mehrmaligen Grundierung durch Leinöle unterzogen und
die Risse mit wasserfestem Holzkitt ausgebessert. Alle Verleimungen bei Armen, Fingern und Zehen wurden nachgebessert. Die Farbfassung wurde erneuert und mit konservierenden Ölen, Harzen und Wachsen behandelt. Das neben dem Kreuz angebrachte Florianfresko wurde ebenfalls erneuert. Der Kreuzstamm wurde im gleichen Farbton wie vorher neu gestrichen und das Dach mit Schindeln versehen. Anlässlich der traditionellen Herz-Jesu-Prozession wurde der Segen auf das in neuem Glanz erstrahlende Kreuz herab gerufen und die Gläubigen konnten die gelungene Restaurierung bestaunen. Für die Finanzierung kommen die Fam. Agethle, das Amt für Landschaft und Raumentwicklung der Auton. Prov. Bozen und andere Gönner auf. Ihnen gebührt ein aufrichtiger Dank. Roland Peer
Fotos: Roland Peer
Kreuz am Dorfplatz Schleis in neuem Glanz
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„Meine Mutter hat für mich und für meine Ausbildung gekämpft“ Die „Shanghai Morning Post“ vom 24. Juni 2018 zeigt die 36-jährige, hörgeschädigte Franziska Schuster vor ihrer Fassadenmalerei auf der fünf Stockwerke hohen Hausfront in der chinesischen Millionenmetropole. Unter dem Namen „majilina“ erobert die sympathische Vinschger Künstlerin die Welt. von Magdalena Dietl Sapelza
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
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Franziska Schuster aus Vetzan ist unter dem Künstlernamen „majilina“ bekannt. Sie hat die „Shanghai Morning Post“ bei ihrem Kurzbesuch im „Befehlhof“ mitgebracht. Unten: der „Golden Fasan“ auf der Hausfront in Shanghai
Foto: „Wind“-Archiv
ranziska hat das geschafft, was ihr viele nicht zugetraut haben. Selbstbewusst, unabhängig, lebensfroh, kämpferisch und als gefragte Künstlerin behauptet sie sich als Hörgeschädigte überall in der Welt. Spezialisiert hat sie sich auf große Wandgemälde mit Tier-Darstellungen. Im Rahmen der „Urban Art“ bewegt sie sich dabei vor allem im städtischen Umfeld. Vor dem „Golden Fasan“ in Shanghai hat sie beispielsweise einen Adler in Mexiko und einen Flamingo in Bristol in England geschaffen. Und ihr Auftragsbuch ist bis Ende des Jahres prall gefüllt. Franziska verständigt sich in der Lautsprache. Sie spricht neben Deutsch auch Englisch, Italienisch und Spanisch. Sie beherrscht neben der deutschen Gebärdensprache auch die österreichische und die internationale. Im Oktober will sie einen Koreanisch-Kurs besuchen. Der Start ins Leben war für die hörgeschädigte Franziska nicht einfach. Sie wuchs als Jüngste mit zwei Schwestern auf dem „Befehlhof“ in Vetzan auf. Ihre Mutter Thea stellte sich voll und ganz hinter sie, förderte sie oft unter größten Beschwernissen. Der Kampf gegen die Schulinstitutionen des Landes sei oft wie ein Kampf gegen Windmühlen gewesen, sagt die Mutter. Beherzt und mit unermüdlichem Durchhaltevermögen stellte sie die Weichen für ein selbstbestimmtes Leben ihrer Tochter. „Meine Mutter hat für mich und für meine Ausbildung gekämpft. Das was ich heute bin, verdanke ich zu einem Großteil ihr“, unterstreicht Franziska. In der Grundschulklasse saß sie immer ganz vorne in der Bank und las den Lehrpersonen die Wörter von den Lippen ab. Gelernt hatte sie das hauptsächlich mit ihrer Mutter. Unzählige Stunden übte sie das Sprechen auch bei den Logopäden. „Ich habe geübt und geübt“, betont sie. Franziska konnte dem Unterricht schon bald problemlos folgen. Sie brachte sich aktiv ein und erzielte sehr gute Leistungen. Immer wieder blitzte auch ihr kreatives, künstlerisches Talent auf. Nach der dritten Klasse Oberschule in Schlanders wechselte sie in eine Schule für Hörgeschädigte in München. Die Gebärdensprache lernte und
übte sie mit Hilfe einer Freundin. In München absolvierte sie die Ausbildung im Bereich „Visuelles Marketing“. In Stuttgart studierte sie Grafikdesign, Projektmanagement und Messebau. Meist wurde sie von Gebärdensprachen-Dolmetschern unterstützt, die sie selbst bezahlen musste. Von diesen lernte sie ständig dazu. Eine erste Anstellung fand Franziska bei Deutschlands führender Messe für zeitgenössische Kunst „STROKE Art Fair“. „Das hat sehr gut funktioniert und war eine tolle Erfahrung für mich“, erklärt Franziska. Dann zog es sie nach Nürnberg. Dort unterrichtete sie vier Jahre lang in der Volkshochschule als Dozentin für „Deutsche Gebärdensprache“. In ihrer Freizeit malte sie und ließ ihrer Kreativität freien Lauf. Eine befreundete Künstlerin ebnete ihr den Weg zur „Urban Art“, der Aktionskunst im öffentlichen Raum. Franziska entwickelte ihre Vorliebe für Tier-Darstellungen in bunten Farben. Auf der Mauer einer Halle, die vor dem Abriss zum Bemalen freigegeben worden war, versuchte sie es mit Grafitti. Mit einem blauen und einen pinken Oktopus schuf sie ihr erstes großes gespraytes Meisterwerk, das viel Beachtung fand. Das war ihr Anreiz, weiterzumachen. Kurz darauf beeindruckte ihre auf die Wand gesprayte Eule beim Festival für urbane Kunst im sächsischen Crimmitschau. Daraufhin erreichten sie unzählige Anfragen. Vor zwei Jahren verabschiedete sie sich vom Sprayen und entschied sie sich für Pinsel und Farbe. „Das ist umweltfreundlicher und macht mir viel mehr Spaß“, erklärt sie. 2017 übersiedelte sie von Nürnberg nach Wien, wo sie im „Zentrum Kinderhände“ hörgeschädigten Kindern die österreichische Gebärdensprache beibringt. Mittlerweile ist sie dort nur noch sporadisch tätig. Denn sie hat den Weg als freischaffende Künstlerin eingeschlagen. Sie bewarb sich mit der Skizze des „Golden Fasan“ für die Wandbemalung des Hochhauses in Shanghai. Sie befand sich dann unter den zehn Künstlern, die von 100 Bewerbern ausgewählt worden waren. Und schließlich hat die „Shanghai Morning Post“ Franziska und ihr Werk auf der Titelseite abgelichtet. Das ist ihr eine große Ehre und neue Motivation für die nächsten Aufträge in England und Mexiko.
Wetterkreuz
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18 /GESELLSCHAFT/ Grünboden
Wetterkreuz
Kalkofen
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Vinschgerwind 15-18
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Kalkofen
26.07.18
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von Ludwig Fabi
Die Gemeinschaft des Glaubens bei Kolping bietet für den Einzelnen nicht nur die Chance zu einem persönlichen Bezug zum lebendigen Gott, sondern ist gleichzeitig die Kraftquelle und Motiv für das gesellschaftliche Handeln Kolpings und seiner Mitglieder.
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Müllers Bichl
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Rastlen
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Gschlösslwiese Spätwiese Katzental Sennerei Kerschbaumwiesl Ganatsch St. Anna Rain Neuhaus 25 Widen Glögglhof Tugglhof Obere Tugglwiesen Palenacker Sägeheim Troghof Gurschlhof Rainhof Steck Schulhaus Stieghof Untere Tugglwiesen Pfarreranger Stiegwiesen Dorfäcker Mommatle Mitterwiesen Pfaschen
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Egert Herz-Jesu-Kirchl Hauswiese Kirchgasse Rinnhof Platthof
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Oberwiese Unterwiese Höllenacker MühlhöflAngerle Maschinenhäusl Oberacker
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Tanas - Immer wieder gibt es von Seiten der Bevölkerung Anregungen oder es besteht großes Interesse daran, dass die Flurnamen aufgeschrieben, dokumentiert und für zukünfltige Generationen festgehalten werden. In den Fraktionen Tanas und Allitz wurde diesem Ansinnen Rechnung getragen. Talacker
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Nudelboden Friniger Mühle
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Hausackerwiese
Unterlahntal Untertelser Wiesen
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Prantlsteig
lurnamen stellen als immaterielles Kulturgut einen unermesslichen Wert dar, denn sie sind identitätsstiftend und Bedeutungsträger, denn über die Namen können wir erforschen, woher wir kommen und was uns vereint. In den Fraktionen Tanas und Allitz im Laaser Gemeindegebiet haben sich Raimund Niederfriniger und Franz Telser bereits vor Jahren auf den Weg gemacht, Flurnamen zu sammeln und festzuhalten. Zu diesem Zweck wurden Vorträge abgehalten, Flurnamenwanderungen organisiert und
unzählige Gespräche mit Ansässigen und Fachleuten geführt. Das Ergebnis dieser Recherchearbeit liegt nun vor. Es beinhaltet eine umfassende Kartierung der Flurnamen am Sonnenberg im Gemeindegebiet von Laas samt Einbindung aller eingetragener Wanderwege. Visualisiert werden die gesammelten Flurnamen auf zwei großformatigen Tafeln, welche für die Fraktion Allitz an der Feuerwehrhalle und für die Fraktion Tanas am Schulgebäude angebracht werden. Zudem kann in der öffentlichen Bibliothek Laas jede/r BürgerIn bei Interesse Einsicht in das entsprechende Kartenmaterial nehmen. Aber
auch für Rettungskräfte, Wande-
Fotos: „Wind“-Archiv
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Flurnamen am Laaser Sonnenberg Schönwiese
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Unterfriniger Mühle Füchs
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Lahntal
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Frühwiese Hausacker
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Möslen
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Kalkofen
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Obere Hirschlacken
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Unterer Schartsteig
Laretzer Knott
Das Kolpingwerk kann als Glaubens- Aktions-Bildungsund Lebensgemeinschaft umschrieben und charakterisiert werden. Ein wichtiges, ja notwendiges Merkmal ist sicher die GEMEINSCHAFT, gefächert in verschiedene Bereiche. Was bedeutet dann Glaubensgemeinschaft? Die Mitglieder von Kolping bekennen sich zu Jesus Christus und seiner frohen(!) Botschaft. Dieser Glaube verlangt aber nach Gemeinschaft ganz im Sinne des Bibelwortes: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“. Kolping als Teil der Kirche bietet daher seinen Mitgliedern nicht nur die Vermittlung von religiösem Wissen an, sondern schafft auch Raum für das Gespräch über Glaubensfragen und für Glaubenserfahrungen. Gemeinsame Gottesdienste, Wallfahrten, Workshops und andere religiöse Angebote sind selbstverständlicher Bestandteil der Aktivitäten auf allen Ebenen des Verbandes. Die Gemeinschaft bei Kolping hat dabei aber nicht nur Platz für den, der in seinem Glauben schon gefestigt ist, sondern möchte ganz bewusst auch ein Angebot sein für Menschen, die in ihrem Glauben noch Suchende sind.
Schartsteig
Entdeckt: Es ist Frühling und da passieren oft seltsame Dinge. Das mag sich wohl der Fotograf gedacht haben dem dieser Schnappschuss einer wassertriefenden Seilbahnkabine in Sulden gelungen ist. Was konnte dieses Phänomen bedeuten? Eifrig wurde diskutiert: Späte Schneeschmelze? Wasserrohrbruch? Suldner Yaks beim „Angstprunzerle“? Moderne Waldbewässerung? Oh Nein. Die richtige Antwort: Wartungsarbeiten für die Sommersaison. Foto: Franz Angerer
Laretzboden
Keilriep
Beim Wetterkreuz
Oberfriniger Gröben
Kleiner Fermolbach
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Althütte
17B
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Pardalptrog
Badstubegg
Komastrin Karakofel
Brandtschuppen
Wasserfallknott
Oberpamar
Lacktal
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26A
Kolping im Vinschgau
Schwarzlack
Runggen
Seltsame Dinge
Unterfriniger Gröben
Kolping als Gemeinschaft?!
Weißegg
Badstube
Berger Stierhütte
24A
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Dörfler Stierhütte
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Zigerpallelen
Weißknott
Santa-Hans-Tal
Stiergangl
Hüttenwald
Flurnamenkarte Allitz rer und Naturfreunde stellen die 2018 Karten eine Bereicherung und mit freundlicher Unterstützung Orientierung dar. Mit dem Druck und der Anbringung der Karten konnte ein weiterer Baustein Raiffeisenkasse Laas im Rahmen der Sonnenberger PROVINCIA AUTONOMAdie AUTONOME PROVINZ Gespräche gesetzt werden, BOZEN - SÜDTIROL DI BOLZANO - ALTO ADIGE darauf abzielen, die Dörfer Tanas und Allitz und nicht zuletzt den Lebensraum Vinschger Sonnenberg aufzuwerten. Inhaltlich begleitet wurden Niederfriniger und Telser von den zuständigen Landesämtern der Autonomen Provinz Bozen, die Druckkosten finanzierten die Raiffeisenkasse Laas und der Bildungsausschuss Laas.
Bärenböden
26.07.18
Vinschgerwind 15-18
/GESELLSCHAFT/ 19
Schluderns
Erlebnislehrbienenstand eröffnet V
v.l. Albert Clementi, Andreas Hauser, Othmar Patscheider, Reinhard Patscheider, Helmuth Renzler, Paul Schwienbacher. unten : Martin Kofler erklärt die Honigschleuder
Jeder Schludernser Imker, jede Imkerin (der Verein hat derzeit 52 Mitglieder) kann diese nutzen. Es stehen zudem Vorrichtungen bereit um Wachs zu verarbeiten. Für große und kleine Interessierte werden nach Absprache auch Führungen organisiert. Bei Speis und Trank wurde nach dem offiziellen Teil die Geselligkeit gepflegt. Zur Unterhaltung spielte die Böhmische der Musikkapelle Schluderns. (mds)
GRILL ZEIT Für 4 Portionen Spieße vom Metzger besorgen (Bali-Spieße gibt es in der Metzgerei Leggeri Schlanders)
Für den Obstsalat: 1 Baby-Ananas 1 Mango 2 Pfirsiche ½ kleine Wassermelone, wenn möglich ohne Kerne abgeriebene Schale und Saft von 2 unbehandelten Limetten 1 EL brauner Zucker 50 g feiner Rucola
E
r ten-Tip xpeAm be-
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Bali-Spieße auf gegrilltem Obstsalat
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
or einem Jahr haben die Schludernser Imker damit begonnen, das kleine Holzhaus neben dem Beachplatz zu renovieren. Es war ihnen von der Gemeinde überlassen worden. Am Sonntag, den 15. Juli lud die Imker-Gemeinschaft unter Obmann Reinhard Patscheider zur Eröffnungsfeier des Erlebnislehrbienenstandes mit Segnung durch Pfarrer Paul Schwienbacher. Zu den Ehrengästen zählten Albert Clemanti vom Südtiroler Imkerbund der Gemeindereferent für Landwirtschaft, Andreas Hauser, die LA Josef Noggler und Helmuth Renzler. Sie alle hoben die Leistung der Imker hervor, die einen wichtigen Beitrag für das funktionierende Ökosystem und die Bestäubung der unzähligen Obstbäume im Vinschgau leisten. Das ImkerHaus dient als Vereinshaus und Treffpunkt für unterschiedliche Veranstaltungen. Dort werden beispielsweise gezüchtete Carnica Bienenköniginnen ausgetauscht. Das Haus ist mit einer Honigschleuder ausgestattet.
sten gelingen Spiesse, wenn die Holzstäbchen vor dem Bestücken ca. 20 Minuten in Wasser eingelegt werden. So verkohlt das Holz nicht und die Spiesse bleiben schön stabil.
Für die Vinaigrette: 50 g Ingwer 1 - 2 Schalotten 1 rote Chilischotte 2 EL geröstete Erdnüsse 2 - 3 EL Erdnussöl 1 - 2 EL weißer Balsamico feines Salz Chili aus der Mühle
Zubereitung - Den Grill für direkte/indirekte mittlere Hitze vorbereiten. Den Grillrost fetten und die Spieße mit geschlossenem Deckel bei indirekter Hitze (160 - 180 Grad Celsius) 5 Minuten grillen. Die Hitze erhöhen und auf direkte Hitze wechseln. Den Rost erneut fetten und die Spieße mit geschlossenem Decke bei direkter Hitze (ca. 200 Grad Celsius) ca. 5 Minuten rundum grillen. - Für den Salat Ananas schälen und halbieren, Stunk entfernen und in Scheiben schneiden. Die Mango schälen und in Streifen vom Kern schneiden. Die Pfirsiche waschen, halbieren und entkernen. Die Melone gegebenenfalls schälen und in Scheiben schneiden. Limettenschale und -saft mit Zucker verrühren und das Obst damit bestreichen. Den Grillrost festen und das Obst offen bei direkter Hitze grillen, bis ein Muster entsteht. Vom Grill nehmen und mundgerecht würfeln. Den Rucola verlesen, waschen und trocken schütteln. - Für die Vinaigrette Ingwer und Schalotten schälen und würfeln. Chili halbieren und entkernen, waschen und würfeln. Ingwer, Schalotten, Chiliwürfel, Nüsse, Öl und Essig verrühren, mit Salz und Chili würzen. Vinaigrette mit Rucola und gegrilltem Obst mischen. Die Geflügelspiße Bali dazu reichen. Quelle: Lafer - Meine besten Grill-Rezepte
20 /GESELLSCHAFT/
Vinschgerwind 15-18
26.07.18
Laas/Kulturfest am 4. und 5. August 2018
Fotos: Heinrich Zoderer
Marmor & Marillen – Genuss & Kultur
Ganz in Weiß und Orange präsentierte Dietmar Spechtenhauser das Festprogramm und die Festbroschüre. Spechtenhauser und BM Andreas Tappeiner dankten den Vereinen und freiwilligen Mitarbeitern, die beim Kulturfest m&m mitarbeiten. von Heinrich Zoderer
A
m ersten Wochenende im August gibt es im Marmordorf Laas zum 19. Mal das Kultur- und Genussfest „Marmor & Marillen“. Dieses Jahr können die Veranstalter wiederum mit vielen Attraktionen aufwarten: 44 Marktstände mit regionalen Produkten, 10 Musikgruppen bzw. Musikkapellen, 6 Künstler, die im „Laaser Marmor-Atelier“ am Santl-Platz eine Woche lang einen Marmor-
block bearbeiten, 1 Fotoausstellung „corpus delicti – Corpus Christi“ in der Marxkirche von Peter Scheiber, 1 Feuershow am Dorfplatz, 1 blinder Künstler, der an einem Marmorkunstwerk arbeitet, 1 Kochbuch „33x Marillen“ in der italienischen Übersetzung, 1 Festbroschüre mit 60 Seiten. Die Freiwillige Feuerwehr präsentiert Marillen Spezialitäten am Dorfplatz, die Musikkapelle im Peernstadl, der Sportclub verwöhnt die Besucher auf dem Raiffeisenplatz
Konsumgenossenschaft Laas zu Marmor & Marillen geöffnet: Samstag von 7.30 bis 20.00 Uhr Sonntag von 11.00 bis 19.00 Uhr
mit Paarlbrot, Speck und Vinschger Weinen. In der Laaser Marmorwelt gibt es eine ChillOut-Zone mit DJs und coolen Drinks. Es gibt einen Tag der offenen Tür im Wasserkraftwerk Laas und die Möglichkeit die Fachschule für Steinbearbeitung zu besichtigen. Neben Marmor-, Dorf- und Hofführungen, werden auch Verkostungen von Fruchtdestillaten am Fohlenhof und die Schoko- und Pralinenverkostung im Geschäft Venustis angeboten.
Abwechslungsreich ist wiederum das Kinderprogramm. Wie Hannes Spögler, der Geschäftsführer der GEOS berichtete, gibt es heuer eine reiche Marillenernte. Beim Dorffest können Vinschger Marillen gekauft werden, aber auch später in der Obstgenossenschaft GEOS in Schlanders. Vom 28. Juli bis 15. August bieten das Gasthaus Zur Krone und das Gasthaus Zur Sonne in Laas, sowie das Gasthaus Sonneck in Allitz MarillenSpezialitätenwochen an.
... bei uns am Marktstand erhaltlich : Vinschger Marillen …
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26.07.18
Vinschgerwind 15-18
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Festbroschüre „Marmor & Marillen 2018“ mit interessanten Hintergrundinformationen B Vinschger Bauern Schwierigkeiten ihr Getreide und Vieh zu verkaufen. Sie fingen deshalb an, auf den Kornäckern auch Marillenbäume zu pflanzen. In weiteren Artikeln schreiben u.a. Josef Johann Bernhart über die Nachhaltigkeitsstudie der EURAC, Wilfried Stimpfl über das frühere Leben und Arbeiten in Laas und Hansjörg Telfser über die ersten Industriebetriebe in Laas und Prad. Außerdem enthält die Broschüre ein ausführliches Porträt über den 90 Jahre alten Familienbetrieb von Josef Mayr. (hzg)
Foto: Heinrich Zoderer
ei der Pressekonferenz am 20. Juli im Obst- und Marillenanger hinter dem Gasthaus Krone konnte Dietmar Spechtenhauser, der Koordinator von m&m, nicht nur das umfangreiche Festprogramm vorstellen, sondern auch die neue Festbroschüre, herausgegeben vom Bildungsausschuss und den Kaufleuten von Laas, präsentieren. Wolfgang Platter berichtete, dass sich der Marillenanbau im Vinschgau vor 150 Jahren aus einer Notlage entwickelt hat. Nach dem Bau der Brennerbahnlinie hatten die
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26.07.18
Schlanders/Freilichtkino
Kinoabend auf dem Kulturhausplatz I
Am 1. Juli gab es großes Freilichtkino auf dem Kulturhausplatz in Schlanders. Gezeigt wurde der Abenteuerfilm „Amelie rennt“. Weitere Filme gibt es jeweils am Donnerstag im Juli und zum Abschluss am 1. August.
Foto: Heinrich Zoderer
m letzten Jahr regnete es und das Sommerkino musste im Kinosaal gezeigt werden. Dieses Jahr war ein schöner Sommerabend mit milden Temperaturen. Um 21 Uhr waren die meisten Sitzplätze auf dem Kulturhausplatz bereits besetzt. Die Besucher, viele Feriengäste mit Kindern, mussten eine halbe Stunde warten, bis das Kino auf der neuen Leinwand anlief. Angesagt war ein deutsch-italienischer Jugendfilm, ein Abenteuerfilm von Tobias Wiemann, der letztes Jahr in den Kinos gezeigt und zum Teil in Südtirol gedreht wurde. „Amelie rennt“ ist die Geschichte der 13-jährigen Großstadtgöre, die Asthma hat. Sie ist stur, will nicht akzeptieren, dass sie krank ist und lässt sich nicht helfen. Vor allem hasst sie die Bevormundung durch Ärzte und ihre Eltern. Nach einem Asthmaanfall muss Amelie eine Kur in einer
Reha-Klinik in den Südtiroler Bergen antreten. Amelie hasst ihre Krankheit, aber sie hasst auch die Berge. In der Südtiroler Bergwelt lernt sie den 15-jährigen Bart kennen, der als Bauernjunge viele Kühe in seinem
Stall hat. Amelie rennt von der Klinik weg, trifft Bart und macht zusammen mit ihm eine abenteuerliche Bergbesteigung. Nach anfänglichen Streitigkeiten zwischen dem Bauernjungen und dem Mädchen aus
Super Schnäppchen auf viele Artikel aus den Bereichen:
> MÖBEL > ACCESSOIRES > BABY > HEIMWERKER
der Großstadt, bemerkt Amelie schon bald, dass Bart viel interessanter ist, als sie anfangs gedacht hatte. Zusammen mit Bart gelingt es ihr, einen Berggipfel zu besteigen. Sie gewinnt Selbstvertrauen und beschließt mit Hilfe ihrer Eltern und der Ärzte ihre Krankheit in den Griff zu bekommen. Vier weitere Filme gibt es im Juli immer am Donnerstag um 21.15 Uhr. Zum Abschluss der Freilichtkinos wird am 1. August der Musikfilm „Bach in Brazil“ gezeigt. (hzg)
26.07.18
Vinschgerwind 15-18
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Langtaufers/Graun
Großzügige Spende übergeben E
v.l. Robert Stecher, Marlene Federspiel Wallnöfer, Alfons Wallnöfer, Hildegard Eller, Helmuth Eller, Valentin Paulmichl, Regina Marth Gardetto
Foto: Angelika Ploner
ine Lawine zerstörte das Haus der Familie Eller in Langtaufers vergangenen Winter völlig. Hildegard und Sohn Helmuth Eller standen vor dem Nichts, wurden in Graun notweise in einer Wohnung untergebracht. Die Vinzenzkonferenz Oberland Zur Heiligen Katharina hat für die Familie Eller einen südtirolerweiten Spendenaufruf gestartet, um zumindest die finanzielle Not lindern zu können. Die ansehnliche Summe wurde am 6. Juli im Gemeindehaus Graun vom Präsidenten der Konferenz Alfons Wallnöfer an Hildegard und Helmuth Eller übergeben. Wallnöfer: „Ein besonderer Dank geht an Gerhard Stecher von der Raika, der uns sehr geholfen hat. Mit dem Geld kann die Familie Eller nun eine Wohnung kaufen.“ Das Haus in Langtaufers darf nicht mehr aufgebaut werden, weil die La-
winengefahr zu groß ist. Die Bezirkspräsidentin der Vinzenzgemeinschaft Regina Marth Gardetto bedankte sich bei der Konferenz Graun für die Initiative. „Wenn man nichts mehr hat, ist es notwendig Unterstützung zu bekommen, um das Schicksal leichter zu ertragen. Ich bin froh, wenn wir helfen können.“
Eingegangen sind über 300 Einzahlungen aus ganz Südtirol. Hildegard und Helmuth Eller bedankten sich für die großzügige Unterstützung. Die Vinzenzkonferenz Oberland Zur Heiligen Katharina ist seit dem vergangenem Jahr aktiv. Zum Ausschuss gehören Alfons Wallnöfer (Reschen)
als Präsident, des weiteren Peter Habicher (St. Valentin), Marlene Federspiel Wallnöfer (Reschen), Robert Stecher (Stellvertreter, St. Valentin), Valentin Paulmichl (Graun) und Owald Thöni (Langtaufers). Betreut werden die Dörfer Reschen, Graun, St.Valentin und Langtaufers. (ap)
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Schlanders
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EINRICHTEN MIT NEUEN MEDIEN!
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m Rahmen des Projektes „Reste bäuerlicher Kultur in Schlanders“, welches der Bildungsausschuss von Schlanders in den vergangenen zwei Jahren durchgeführt hat, wurde als Abschluss der Film „Bauernhöfe in Schlanders“ von Günther Vanzo und Alfred Habicher gezeigt. Das einleitende Referat zum Thema „Unser bäuerliches Erbe: Von Haus und Hof in Schlanders“ hielt Christoph Gufler,
Heimatkundler und ehemaliger Bürgermeister von Lana. Das zahlreiche Publikum konnte viel Interessantes, Neues und bisher Unbekanntes über Haus und Hof in Schlanders erfahren. Im Rahmen des Projektes, bei dem es darum ging, das kulturelle Erbe der ehemaligen Bauern mit Viehhaltung in Schlanders und deren Architektur in Erinnerung zu rufen und vor dem endgültigen Vergessen zu bewahren, wur-
Empfehlung • Eine gute Planung Ihrer neuen Wohnwand nimmt auf Ihren vorhandenen Gerätebestand und die erforderlichen Kabelführungen Rücksicht. • Im Zuge der Möbelmontage arbeiten HIFI-Techniker und Tischler am besten Hand in Hand. • Verwenden Sie eine einzige, multifunktionelle Fernbedienung. • Liebhaber von Reisefotos, Filmen oder Musik verbinden eine Multimedia-Festplatte mit dem Fernsehgerät und spielen Ihr Wunschprogramm bequem von der Couch aus ab. • Machen Sie es sich in geeigneten Polstermöbeln, zum Beispiel ergonomisch guten Relax-Stühlen, bequem. • hochauflösende HD-Schirme benötigen nur mehr die 2fache Diagonale als Abstand für den Betrachter. Diesen und weitere Expertentipps finden Sie auch online unter www.de-stefani.com
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Die Gewinner des Höfe-Quiz - v.l.: Celine Kaserer (3. Preis), Jacob Telfser (1. Preis), Sarah Gorfer (2. Preis)
Schlanders
Wenn Sprache zum Erlebnis wird U
nter dem etwas ungewöhnlichen aber Neugierde weckenden Titel „Die Libido stirbt zuletzt“ lud Alex „Giovi“ Giovanelli am Dienstag, 05. Juni zur Premiere seines SoloProgramms in die Bibliothek Schlandersburg. Ein Spoken Word Performance Abend der besonderen Art. Bei seiner Premiere erfüllte Alex „Giovi” Giovanelli die Bibliothek Schlandersburg mit mitreißenden, lustigen, ironischen, tiefgründigen, fantasievollen und experimentellen Texten und begeisterte das Publikum mit Witz, Charme und viel Persönlichkeit. In neun Texten nahm er die Zuhörer und Zuschauer mit auf eine lyrische Reise. Der Wahlvinschger erzählte von Erlebnissen in Berlin, von persönlichen Geschichten, Fantasiefirmen, die aus Wortspielen entstanden sind, Weltuntergangsszenarien,
in denen Socken eine tragende Rolle spielen, Kommunikationsextreme und Liebe auf den ersten Klick. Zwischen einem Text und dem anderen ließ er
Foto: Claudia Gerstl
Unsere Wohnzimmer mutieren zu Medienzentralen: Flachbildschirm, Heimkino, Soundanlagen , Computer und Spielkonsolen haben Einzug gehalten. Wo früher einmal tiefe RöhrenFernseher samt Videorecorder als “Hausaltar“ im Blickpunkt stand, verschwinden Geräte heute samt Kabeln, Boxen und Receiver in Schränken oder Sideboards. Oft ist nur noch ein kleines Auge erkennbar, das den Infrarotstrahl zur Fernbedienung auffängt.
Foto: Ludwig Fabi
MODERNE TECHNIK IST „UNSICHTBAR“
den mehrere Veranstaltungen durchgeführt. Darunter eine Fotoausstellung „Bauernhöfe in Schlanders – früher und heute“ im Kulturhaus, ein Rundgang mit Martin Laimer durch Kortsch und Schlanders mit Besichtigung von Höfen, ein Vortrag in der Bibliothek mit Arch. Jürgen Wallnöfer über „Neues Leben in altem Gemäuer“ und ein Quiz für Mittelschüler zum Thema „Bauernhöfe“. Daraus ist ein bildungspädagogisches Drehbuch entstand, welches nun mit der Vorführung des Filmes „Bauernhöfe in Schlanders“ seinen Höhepunkt fand. Der Bildungsausschuss Schlanders bedankt sich bei den bäuerlichen Familien für ihr bereitwilliges Mitwirken bei der Drehbucharbeit und das Interesse bei den Veranstaltungen und freut sich darüber, dass nun ein wichtiges Filmdokument über die Reste der bäuerlichen Kultur in Schlanders zur Verfügung steht. (lu)
Alex „Giovi” Giovanelli brachte seine Texte mit viel Emotion ans Publikum
das Publikum hinter die Kulissen seines Schreibens blicken. Inspiration für seine Texte sind Erlebnisse, Beobachtungen, Wort- und Gedankenspiele. „In Berlin hatte ich ein Hobby. Ich bin Freitag- und Samstagabend mit der U9 von einem Ende zum anderen gefahren, habe mich mit Leuten unterhalten und habe aufgeschrieben was sie gesagt haben. Mit dem Hintergedanken, ich schreibe den größten Blödsinn auf, den ich höre.“, erzählt er. Aus Erlebnissen wurden Geschichten, die auf der Bühne wiederum zum Erlebnis für das Publikum wurden. Alex „Giovi” Giovanelli ist als Slam Poet, Performer, Texter, Songwriter, DJ, Übersetzer und, wie er es nennt, Workshop-Fuzzi tätig. Dass das Schreiben für ihn eine Herzensangelegenheit ist, spürte das Publikum in Schlanders bei jedem einzelnen Text. (cg)
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26 /JUGEND/
Vinschgerwind 15-18
Jugendtreff „fResch“ Reschen Ö Di. 30.07.18 ab 17.00 Uhr Ferienöffnungszeit Ö Fr. 03.08.18 ab 06.00 Uhr Fahrt zur Therme Erding (Rutschenparadies) Anmeldung erforderlich Jugendtreff „Juze“ St.Valentin Ö Mi. 01.08.18 ab 19.30 Uhr Fahrt zum Freilichtkino nach Schlanders Anmeldung erforderlich Ö Mi. 08.08.18 ab 16.00 Uhr Schwimmabend im Freibad Laas Anmeldung erforderlich Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs Ö Fr. 27.07.18 um 09.00 Uhr Klettergarten Terlan Jugendhaus „Phönix“ Schluderns Ö Mo. 23. bis Fr. 27.07.18 Abo+ Reise Jugendtreff „Citytreff“ Glurns Ö Di. 31.07.18 ab 14.00 Uhr Kochen: Chips and Dips Ö Fr. 03.08.18 ab 18.00 Uhr Cocktails mixen (Anmeldung bis 02.08.) Ö Do. 09.08.18 ab 17.00 Uhr Kochen: Panierte Zucchini JuMa Jugendzentrum Mals Ö Fr. 03.08.18 ab 18.00 Uhr „Süßes und Salziges“ beim langen Freitag Ö Mi. 01.08.18 ab 18.00 Uhr Eis machen Jugendtreff „La:Ma“ Laas Ö Sa. 21.07.18 – Sa. 04.08.18 Geschlossen Jugendtreff Tschengls Ö Fr. 03.08.18 – 20.00 bis 24.00 Uhr Langer Filmabend Anmeldung erforderlich JuZe „Freiraum“ Schlanders Ö Do. 27.07.18 – 19.30 bis 20.30 Uhr Tanzend in den Sommer 2.0 wöchentlich bis Do. 09.08.18 Anmeldung erforderlich Ö Mo. 06.08.18 bis Mo. 20.08.18 Sommerpause das JuZe bleibt geschlossen
26.07.18
Jugendzentrum JuMa Mals – Jugendtreff Burgeis – JUP! Prad
Vom 1. bis 7. Juli hieß es für 19 Jugendliche und 3 Betreuerinnen wieder: ab nach Bibione um nach einem langen Schuljahr die Sonne und das Meer bei super Wetter zu genießen. Die ganze Woche war gefüllt mit Chillen, Schwimmen, Boccia spielen, Shoppen, Tretboot fahren, Luna Park, Shoppen, Nachtschwimmen, einem Wärmegewitter beim Tandemfahren bei dem alle nass wurden, viiiiel Schlaf am Tag und wenig Schlaf in der Nacht. Viel zu schnell verging die Woche und wir freuen uns schon auf die Meerreise 2019!
Jugendtreffs „Juze“ Hoad & „fResch“ Reschen
… gibt es in diesem Jahr ein paar Neuerungen in den Oberländer Treffs: sie bieten auch während der schulfreien Sommermonate den Jugendlichen an, den „Offenen Treff“ des „Juze“ (Donnerstage: 26.7., 02.08. und 09.08.) und des „fResch“ (Dienstage: 24.07., 30.07. und 07.08.) jeweils von 17.00 – 19.00 Uhr zu besuchen. Die bereits stattgefundenen Öffnungszeiten waren gut besucht und boten den Kids auch in den Sommerferien genau das, was sie an den Treffs so schätzen: Treffpunkt, Austausch, Freiraum und Unterhaltung!
Fleißige Hände haben gemeinsam die Küche des Jugendzentrums im oberen Stock aufgeräumt, entrümpelt und geputzt. So kann jetzt wieder in einer sauberen Küche, in der jeder das Kochzubehör findet, das er sucht, gekocht werden. Auch in einem anderen Eck des JuZe wird gerade hergerichtet und für Ordnung gesorgt. Unter der Leitung von Markus „Maggu“ Mair und dem Vorstandsmitglied Robin Diana beteiligen sich einige Jugendliche am Aufräumen des Tonstudios und der Lagerräume für die Technik. So wurden unzählige Kabel, Adapter, Verlängerungen und Verteiler geprüft, sortiert und abgestaubt. an alle JugendEin großes lichen, die sich auch bei solchen Aktionen aktiv beteiligen.
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Am 22. Juni konnten einige Jungs im JuZe übernachten und sich spielend besser kennenlernen. Auch ein nächtlicher Spaziergang durfte nicht fehlen auf dessen Weg einige Geister als Überraschung lauerten. Mädchen die den Jungs das Fürchten lehrten. Nach einer aufregenden und anstrengenden Nacht wurde morgens der Heimweg angetreten.
Jeden Mittwoch startet der Jugendtreff La:Ma Laas ins Freibad von Laas und ist dort für die Wasserballschlacht schon bekannt. Für alle Schwimmratten unter den Jugendlichen macht der Jugendtreff La:Ma Laas eine Challenge „schreygeAntn“, dort erwarten alle Jugendlichen und Wasserratten unterschiedliche Wasserspiele die mit Geschicklichkeit und Taktik gemeistert werden sollen. Der Spaß und die Freude kommen dabei nicht zu kurz. Das La:Ma und das Schwimmbad St. Sisinius freuen sich auf viele „SchreygeAntn“.
26.07.18
Sulden
Sommer, Sonne, School’s out Schwimmen A
Foto: Vera Holzer
m Samstag, 09.06 fand im Erlebnisbad Naturns das School‘s out Schwimmen 2018 statt. Organisiert wurde der Wettkampf von der Sektion Schwimmen des SSV Naturns Raiffeisen. Schulende ist Sommer und zugleich auch Ferienbeginn. Zu diesem Anlass wurde heuer bereits zum vierzehnten Mal der School’s out Schwimmwettkampf im Freibad von Naturns organisiert. Unter der organisatorischen Leitung von Edi Götsch gingen insgesamt 268 Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren an den Start. In
Alle Teilnehmenden freuten sich über ein erfolgreiches School’s Out Schwimmen
/JUGEND/ 27
den Schwimmstilen Freistil, Brust, Rücken und Delfin kämpften die jungen Athleten aus ganz Südtirol um Medaillen. Den Abschluss und Höhepunkt des Schwimmwettkampfes bildeten die Staffelwettbewerbe, in denen jeweils vier Schwimmer ihr Bestes gaben. Zum wiederholten Mal zeigte die Sektion Schwimmen des SSV Naturns, was auch eine kleine Sektion auf die Beine stellen kann. „Ein Besonderen Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern, Eltern und dem Sekretariat. Ohne den Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter wäre ein solch gelungenes Schwimmfest nicht zu realisieren.“, so Edi Götsch, der als Sektionsleiter und Trainer auch ein bekanntes Gesicht im Südtiroler Schwimmsport ist. Neben den Schwimmern des SSV Naturns genossen die Athleten des SC Vinschgau, SSV Bozen, Sport Club Meran, SSV Bruneck, SSV Brixen, Schwimmclub Brixen, Schwimmclub Gröden und SSV Leifers die gelungene Veranstaltung, bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. (cg)
Oldtimer in Sulden
Fotos: Cornelia Knoll
Naturns
Vinschgerwind 15-18
E
in strahlender Sommertag im Juli unterm Ortler….Mehr als 100 wunderschöner Oldtimer aus aller Welt, schnurren zusammen mit ihren kultigen Fahrern die kurvigen Strassen nach Sulden herauf. Dort wird dem Messner Mountain Museum ein Besuch abgestattet und im Hotel Post zu Mittag gespeist, bevor es wieder Richtung Schenna zum Urlaubsdomizil geht. (ck)
Naturns
„1,2 oder 3 – Wir waren dabei!” F
Am Dienstag, 12. Juni reisten die Kinder mit acht Lehrerinnen nach München, wo für sie Fernsehen zum Anfassen auf dem Programm stand. Wie viele andere Grundschulklassen hatten sie sich beworben und wurden ausgewählt, Italien bei der Aufzeichnung der Show zu vertreten. In der Sendung zum Thema „Sand, Strand und Müll” traten sie bei kniffligen Fragen gegen Österreich und Deutschland an. Bevor die Sendung in München aufgezeichnet wurde, konnten sich die Schüler die Bavaria Filmstudios anschauen. Im An-
musste auch das Publikum lernen, wann und wie zu klatschen ist, wann es einen Lacher brauchte und wann unsere Hände in die Höhe gehen mussten.”, berichtet die Fangemeinde aus Südtirol. Sie saß im Publikum und feuerte ihre Kandidaten an. Als der Kultspruch „Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht“ von Moderator Elton gesprochen wurde, standen Noelle, Mathis und Evi oft richtig, bekamen 9 Bälle und landeten damit auf Platz 2. Ein Abenteuer, das den jungen Gästen einen beeindruckender Blick hinter die Kulissen der Medienwelt gezeigt hat. Mit Medaillen für die Kandidaten und jeder Menge schöner Erinnerungen, traten die Schüler die Heimreise an und können stolz sagen: „1, 2 oder 3 - Wir waren dabei!”. Ausgestrahlt wurde die Sendung am 7. Juli im ZDF und am 8. Juli im KiKa und kann online nachgeschaut werden. (cg) Foto: „Wind“-Archiv
ür die 45 Schüler und Schülerinnen der 4. Klassen der Grundschule Naturns erfüllte sich ein Traum, den seit dem Sendestart der Sendung 1977 viele Kinder träumen: Einmal bei der Kinderquizshow „1, 2 oder 3” dabei zu sein. Für Italien gingen die Kandidaten Noelle Greghi, Mathis Gutgsell und Evi Platzgummer auf Punktejagd.
schluss ging es für die Proben ins Fernsehstudio, wo die Kandidaten für den Auftritt vorbereitet wurden. „Vor der Aufzeichnung
28 /SPEZIAL-PIZZA/
Vinschgerwind 15-18
26.07.18
Es geht nichts über ein gemeinsames
Pizza-Essen
Tomaten, Käse, Oliven, Chili, Kapern, Artischocken, Zwiebeln, Spargel, Schinken, scharfe Salami, Pilze, Zucchini, Spinat, Mais, Speck, Muscheln, Scampi, Tonno, Sardellen, Peperoni, Basilikum, Mozarella, Pfeffer, scharfes Öl, Knoblauch, Origano, Muskat, Petersilie, Melanzane, Würstel, Spiegelei, Rucola, Parmesan, Rohschinken... Welche nimmst du? Die Frage kann einen halben Abend beherrschen. Und dann der Duft aus dem Pizza-Ofen...
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26.07.18
Die Geschichte der Pizza
Wer hat es eigentlich erfunden, dieses kreisrunde flache leckere Ding names Pizza, das aus der europäischen Esskultur nicht mehr wegzudenken ist? Ein Italiener? Dr. Oetker? Oder sogar die Schweizer? Die haben schließlich auch das Kräuterbonbon erfunden. Weder noch, wenn man den Archäologen Glauben schenken darf. Denn die auf Stein gebackene Pizza soll ihren Ursprung gar nicht in Italien haben, sondern von den gleichen Leuten stammen, die auch die Erfindung des Gyros für sich beanspruchen. Die Griechen, bzw. damals noch die Etrusker, sollen in der Antike um 800 v. Chr. die ersten gewesen sein, die einen Fladen aus Mehl, Wasser und Salz mit Zutaten belegt und am offenen Feuer auf Steinen gebacken haben. Teigfladen nennt man zu dieser Zeit „Pita“, woraus sich im Laufe der Zeit das Wort Pizza entwickelt. Um 200 v. Chr. besetzen die Etrusker Rom und die Italiener kommen das erste Mal mit dem Rezept der Urpizza in Berührung. Während der römischen Eroberungsfeldzüge dann breitet sich das Rezept der Pizza über die Jahrhunderte im restlichen Europa aus, fristet aber bisweilen ein Schattendasein, denn die Pizza gilt eher als einfache Speise der verarmten Bauernbevölkerung. Die arme Bauernbevölkerung ist es dann auch, die eine einschneidene Veränderung bei der Pizza verursacht. Denn um 1520 finden die ersten Tomaten aus Südamerika über den Seeweg ihren Weg nach Italien. Durch den roten Warnfarbton hält man die Tomate in Europa lange Zeit für giftig. Doch in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen, und so beginnen die verarmten Bauern in der Gegend um Neapel herum aus der Not heraus, ihre bis zu diesem Zeitpunkt trockenen Teigfladen mit der Tomate zu belegen. Der Legende nach die Geburtsstunde der Pizza, wie wir sie heute kennen.
Bar & Pizzeria & Restaurant Marktstraße 48
Tel. 338 685 29 10 - Tel. 0473 720 184 Pizza und warme Küche | Pizza e cucina calda 12.00 – 14.00 & 17.00 – 23.00; Kein Ruhetag
Vinschgerwind 15-18
/SPEZIAL-PIZZA/ 29
Während man im restlichen Europa die Tomate noch als Zierpflanze betrachtet, entwickelt sich die Pizza mit Tomaten belegt in Neapel zu einer lokalen Spezialität und kleine Pizzerien sprießen in dem Städtchen aus dem Boden. Der Pizza haftet jedoch immer noch der Ruf einer Speise für arme Leute an, die nichts für elitäre Oberschicht ist. Im Jahre 1889 ist König Umberto mit seiner Frau Margharitha zu Besuch in Neapel. Er hatte von dieser leckeren Teigspezialität der Armen gehört, jedoch verbot es sich dem Adel zusammen mit dem Pöbel in einer Pizzeria zu speisen. So wird Raffaele Esposito, seinerzeit ein Pizzabäcker aus Neapel, beauftragt, für ihre Majestät eine Pizza in den Palast zu liefern. Raffaele Esposito belegt die Pizza in den italienischen Nationalfarben mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum und gibt ihr den Namen „Margharitha“. Die Königin soll derart begeistert gewesen sein, dass die Pizza als salonfähig für den Adel erklärt wird. Das königliche Dankschreiben an Pizzabäcker Raffaele soll man noch heute an der Wand in der Pizzeria in Neapel finden. Anfang der 20. Jahrhunderts tragen die italienischen Immigranten das Rezept der Pizza nach Europa und in die USA, wo sie ihren kulinarischen Siegeszug antritt. In den 50er und 60er Jahren finden zudem Kühl- und Gefrierschränke den Weg in die heimischen vier Wände. So ist es wenig verwunderlich, dass 1957 das italo-amerikanische Brüderpaar Celantano in den USA die erste Tiefkühlpizza auf den Markt bringt. Die Pizza entwickelt sich zum Massenphänomen und ist mittlerweile beliebt bei Jung und Alt. Allein Deutschland verspeist gut 70% der Bevölkerung wöchentlich mindestens ein Stück Pizza. Man findet Pizza im Supermarkt, beim Italiener im die Ecke oder in Fastfoodketten wie Pizza-Hut. Ein Leben ohne die geliebte Pizza wäre nicht mehr denkbar.
Bar | Pizzeria | Restaurant Bar | Pizzeria | Ristorante Feldgasse 5
Erlebnisbad Naturns Acquaavventura Naturno Tel. 334 384 37 10 - Tel. 0473 673 140 Pizza und warme Küche | Pizza e cucina calda 11.30 – 14.00 & 17.00 – 23.00; Kein Ruhetag
Tel. 0473 623 536 Pizza aus dem Holzofen auch mittags Kein Ruhetag Marktstraße 1 Latsch
30 /GESELLSCHAFT/
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26.07.18
Sulden
Hölzerne Kunst in Sulden S
Fotos: Cornelia Knoll
ommer in den Suldener Bergen. Meere von dunkelroten Alpenrosen bedecken in diesen Tagen grüne Lärchenwälder und felsige Wiesen. Mitten in einem dieser Wälder führt der wunderschön angelegte einsame Wurzelweg steil bergauf zur Langensteinhütte und lässt selbt den geübten Wanderer tüchtig schnaufen. Doch was ist das? Plötzlich ist der Wanderer gar nicht mehr so einsam. Ganz besondere, hölzerne Gestalten säumen seinen Weg und begleiten ihn Schritt für Schritt zur Hütte: Hier ein alter bärtiger Greis der ganz in sich gekehrt auf etwas zu warten scheint…Inmitten von Wacholderbüschen eine edle, lichtgefüllte BaumFrauenskulptur, etwas höher oben ein weiterer hölzerner Torso eines freundlich grüßenden Wesens und gleich daneben eine Baumgestalt mit verschränkten
Armen, sich selbst umarmend. Kurz vor den Füßen des Ortler dann die große hölzerne Hand, welche sich sehnsuchtsvoll gen Himmel streckt. Der Künstler Toni Reinstadler hat mit viel Können und Kreativität diese außergewöhnlichen Holzskulpturen vor einigen Jahren geschaffen. Dazu hat er alte, von Blitz Lawinen oder Schnee verletzte, abgestorbene Baumstämme benutzt, um ihnen so, wieder Leben einzuhauchen. Diese gestalteten Baumskulpturen wurden dann einfach wieder auf Waldboden eingegraben um ihnen die Möglichkeit zu geben, dort auch natürlich zu verwesen und so wieder Teil des Waldes zu werden, erzählt der Suldner Künstler. So sei der Zyklus des “„Werdens, des Lebens“ und des wieder Vergehens“ geschlossen und wird wieder Teil der unendlichen Natur. (ck)
Schlanders
Zweites Holzbildhauer-Symposium or zwei Jahren organisierte Schlanders Marketing das erste Holzbildhauersymposium in Schlanders. Im letzten Jahr wurde die Wanderausstellung „luci ed ombre del legno“ mit Arbeiten vom Symposium von Castello Tesino in Schlanders gezeigt. Dieses Jahr fand vom 25. bis 29. Juni das 2. Internationale Holzbildhauer-Symposium in Schlanders statt. Wiederum beteiligten sich sechs Künstler und bearbeiteten in den vier Tagen in der Fußgängerzone von Schlanders einen dicken Lärchenstamm von 1,3 m Länge. Am Freitag konnten die Künstler ihre Arbeiten präsentieren. Zwei Künstler kamen aus Italien (Antonio Costa und Emanuela Camacci), eine Künstlerin aus Polen (Lidia Rosinska), eine Künstlerin aus der Schweiz (Katrin Conrad) und zwei Künstler aus Südtirol (Wolfgang Zingerle aus Percha/
Fotos: Heinrich Zoderer
V
In den ersten Tagen wurde vor allem mit der Motorsäge gearbeitet. In der Fußgängerzone konnten die Besucher das Entstehen der Holzskulpturen mitverfolgen. Elias Wallnöfer aus Laas machte einen Kaktus, Katrin Conrad aus der Schweiz eine Holzfigur mit einem Stamm, aus dem sechs Arme herauswachsen. Es soll symbolisieren, dass wir alle gemeinsame Wurzeln und gemeinsame Grundbedürfnisse haben, uns dann aber ganz unterschiedlich entwickeln und zu ganz eigenen Persönlichkeiten werden.
Pustertal und Elias Wallnöfer aus Laas). Neben Schlanders gibt es auch in Graubünden, in Sur En in der Unterengadiner Gemeinde Sent und im Trentino, in Castello Tesino in der Valsugana ein ähnliches Bildhauersymposium. In Sur En gab es vom 9. bis 17. Juni 2018 bereits das 24. Internationale Bildhauer-Symposium und im Trentino gibt es vom 24. bis 29. Juli 2018 das 17. Symposium. Während in Schlanders beim ersten Symposium das Thema Apfel vorgegeben war, konnten dieses Jahr die Künstler ihre Ideen ganz frei entfalten. Elias Wallnöfer aus Laas machte einen Riesenkaktus, inspiriert von einem Aufenthalt in Amerika, während Katrin Conrad ihre Idee für die Holzskulptur von einem Aufenthalt in Kambodscha mitbrachte. (hzg)
Radtag in Laas Tag der offenen Tür im Wasserkraftwerk Samstag, 4. August 2018, 10.00 – 16.00 Uhr -
Führungen im Wasserkraftwerk Fahrradverleih-Station mit Südtirol Rad Radwerkstatt vor dem Wasserkraftwerk Marmor & Marillenfest im Dorfzentrum
Anmeldungen für Führungen auf www.alperia.eu
32 /BILDUNGSZUG/
Bildungsausschuss Laas
Marmor & Marillen
FESTPROGRAMM Samstag, 28.07.2018
15 – 17 Uhr
Präsentation der italienischen Übersetzung des Kochbuches 33xMarillen mit Verkostungen, gegenüber der Metzgerei Muther. Mit dabei sind auch die 3 Autoren und signieren die Bücher.
Sonntag, 29.07.2018
15 - 18 Uhr
Straßenkunst mit Ettore Asarisi
18 - 20 Uhr
musikalischer Sundowner im besonderen Ambiente der Laaser Marmorwelt mit DJ-FLOKY
20.00 Uhr
„NO Plastik“, die Cover-Band aus dem Burggrafenamt am Dorfplatz
20.00 Uhr
„die Südtiroler Tanzlmusi“, traditionelle Tanzmusik im Peernstadl
ab 19.30 Uhr Eröffnung der Künstlerwoche „Laaser MarmorAtelier“ am Santl-Platz mit Vorstellung der Teilnehmer und ihrer Entwürfe. Beginn der Künstlerwoche „Laaser Marmor-Atelier“ am Santl-Platz täglich von So. 29.07. bis So. 05.08.2018 für die Besucher von 9.00 - 18.00 Uhr geöffnet. 8 Tage lang sind 6 Künstler in Laas zu Gast und Sie können ihnen bei der Arbeit zusehen!
Freitag, 03.08.2018 20.00 Uhr
Vernissage der Fotoausstellung corpus delicti Corpus Christi von Peter Scheiber aus Landeck (A) Ausstellung in der Marxkirche - Marmorstraße - Laas
Samstag, 04.08.2018 11.00 Uhr
11 – 20 Uhr
Fotoausstellung corpus delicti - Corpus Christi von Peter Scheiber aus Landeck (A) in der Marxkirche – Marmorstraße - Laas Öffnungszeiten: Sa. 04.08. von 10.00 - 20.00 Uhr und So. 05.08.von 11.00 - 19.00 Uhr
22.00 Uhr + 23.00 Uhr Feuershow am Dorfplatz mit Ettore Asarisi Mitglied der compania dei fuocolieri (I)
Sonntag, 05.08.2018 11 – 19 Uhr
Die Fachschule für Steinbearbeitung hat speziell für Sie geöffnet. Nutzen Sie die Gelegenheit, diese interessante Ausbildungsstätte zu besichtigen. Öffnungszeiten: Sa. 04.08. und So. 05.08. von 10.00 bis 18.00 Uhr
Verkauf von Vinschger Marillen und Kunsthandwerk aus Laaser Marmor. Marillenspezialitäten bieten Ihnen die Freiwillige Feuerwehr Laas am Dorfplatz und die Musikkapelle Laas im Peernstadl. 44 Marktstände mit typischen Produkten aus dem Vinschgau und aus Südtirol, hausgemachte Marillenkuchen in allerlei Variationen
11.00 Uhr
Konzert der Musikkapelle Serfaus aus dem Oberinntal (A) am Dorfplatz
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11 - 19 Uhr
Der ASC-Laas Raiffeisen verwöhnt Sie am Raiffeisenplatz mit Vinschger Paarlbrot - frisch aus dem Backofen, Vinschger Weine & Bauernspeck!
11 – 20 Uhr
Chill-Out-Zone in der Laaser Marmorwelt mit Loungemusik und coolen Drinks
11.00 Uhr
Konzert der Musikkapelle Forst aus Bayern (D) im Peernstadel
14.00 Uhr
Konzert der Musikkapelle Petersberg (Aldein) am Dorfplatz
11 - 20 Uhr
Der ASC-Laas Raiffeisen verwöhnt Sie am Raiffeisenplatz mit Vinschger Paarlbrot - frisch aus dem Backofen, Vinschger Weine & Bauernspeck!
11.00 Uhr
Konzert der Musikkapelle Längenfeld aus dem Ötztal (A) am Dorfplatz
14 - 19 Uhr
Tobias Schwarz auf seiner Ziehharmonika (Ultental) und Gitarrenbegleitung im Peernstadel
11 – 20 Uhr
Chill-Out-Zone in der Laaser Marmorwelt mit Loungemusik und coolen Drinks
15 - 18 Uhr
Straßenkunst mit Ettore Asarisi
16.00 Uhr
„Die Inntaler“ spielen am Dorfplatz auf! Die zünftige Blasmusik aus Tirol (A)
18 - 20 Uhr
musikalischer Sundowner im besonderen Ambiente der Laaser Marmorwelt mit DJ-FLOKY
19.00 Uhr
Offizielles Ende der Veranstaltung
14 – 15 Uhr
Die Volkstanzgruppe Eyrs wird Sie mit traditionellem Brauchtumstanz aus dem Alpenraum, die Kindertanzgruppe mit netten Kindertänzen auf dem Dorfplatz unterhalten.
14 -19 Uhr
Tanzunterhaltung mit dem Duo – Marian&Hermann im Peernstadl
15 – 19 Uhr
Die Laaser Böhmische (typisch-südtirolerische Unterhaltungsformation) spielt am Dorfplatz
Freier Eintritt
www.marmorundmarillen.com facebook/kaufleute laas
KASTELBELL/ TSCHARS
TARSCH
LATSCH
MARTELL
GOLDRAIN
SCHLANDERS
KORTSCH
LAAS
STILFS
PRAD
SCHLUDERNS
26.07.18
GLURNS
GRAUN
BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU
MALS
Vinschgerwind 15-18
26.07.18
Vinschgerwind 15-18
/BILDUNGSZUG/ 33
Bildungsausschuss Laas Programm: 11.00 Uhr Beginn der Jubiläumsfeier auf der Unteren Laaser Alm mit Begrüßung durch den Rettungsstellenleiter Burger Michael und Grußworten der Ehrengäste 12.00 Uhr Bergmesse mit Herrn Pfarrer Roland Mair Musikalische Umrahmung mit der Laaser Böhmischen 14.00 Uhr
50
Offizielle Eröffnung der Ausstellung „Damals bis Heute“ und Rückblick ehemaliger Mitglieder
Jahre 1968-2018
Bergrettung
Laas
Für Speis und Trank ist bestens gesorgt. Kinderunterhaltung mit der AVS-Jugend Laas. Das Fest findet bei jeder Witterung statt.
Wir möchten uns auf diesem Weg bei unseren Unterstützern, Gönnern und sponsoren
recht herzlich bedanken.
29.07.2018
Untere Laaser alm Raiffeisenkasse Laas
Anlässlich der 50 Jahr Feier wird auf der Laaser Fernerwand eine Stele zur Erinnerung und zum Dank an die 50 jährige ehrenamtliche Tätigkeit der Laaser Bergrettung errichtet.
EINLADUNG
Bildungsfahrt zur „Arte Sella“ in der Valsugana Samstag 15. September Abfahrten 7.30 Uhr Kirchplatz Tschengls 7.38 Uhr Eyrs Gasthof Edelweiß 7.45 Uhr Laas Raikaplatz Rückkehr circa gegen 21 Uhr
Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen. Und haben sich, eh man es denkt, gefunden. J.W. von Goethe
Programm - Führung in der Villa Strobele - Individuelle Begehung der Anlage (Malga Costa und Arte Natura) Gutes Schuhwerk von Vorteil !!! - Mittagessen im Ristorante „AL LEGNO“ Informationen unter: www.artesella.it In einem Wald in der Valsugana kommen Natur und Kunst zusammen, ein internationales Kunstprojekt, das 1986 entstanden ist. Arte Sella è una manifestazione internazionale di arte contemporanea nata nel 1986, che si svolge all‘aperto nei prati e nei boschi della Val di Sella (wikipedia) Die Anmeldung (innerhalb 31. Juli unter: 3335386135) ist gültig mit der Einzahlung der Teilnahmegebühr von 50 € innerhalb 15. August auf das Konto: Bildungsausschuss Laas, Raiffeisenkasse Laas, T 11 C 08117 58500 000300011916, Swift-Bic: RZSBIT21012, Grund: ARTESELLA
Die Bergretter freuen sich auf Euer Kommen.
Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars
Bildungsausschuss Schluderns
Sommerfeierabend
„Korrnrliadr“ 20 Jahre Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars
Kulturfahrt zum
mit Ernst Thoma und seiner Gruppe im Innenhof Kulturhaus Schluderns
Skulpturenpark Bad RAGArts Schweiz
am Freitag, 03. August ab 20.30 Uhr
am Samstag, 04. August 2018 77 Künstler und Künstlerinnen stellen ihre Werke aus. Programm: Start: 7.00 Uhr: Cafè Etzthaler , Tschars 7.05 Uhr: Pizzeria Walter, Galsaun 7.10 Uhr: Metzgerei Kiem, Kastelbell Fahrt nach Bad Ragazz mit dem Bus Ankunft: zwischen 10 und 11 Uhr in Bad Ragazz Bis 14.00 Uhr zur freien Verfügung, für Mittagessen und Besichtigung Bad Ragazz 14.00 – 16.00 Uhr: Führung durch die Skulpturenausstellung Die Fahrt und die Kosten für die Führung übernimmt der Bildungsausschuss. Kostenbeitrag: 25 € Anmeldungen: Tourismusverein Kastelbell-Tschars: Tel. 0473/624193 Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Bezirksservice Vinschgau Ludwig Fabi
Bahnhof Spondinig 1 | 39026 Prad a. Stj. | Tel: 0473 618166 | Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it | www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
jetzt auch auf www.facebook.com/ vinschger.bildungszug
34 /GESELLSCHAFT/
Vinschgerwind 15-18
26.07.18
Vinschgau/Landeck
Kochprofi im Tendershof
Spielend lernen in der Natura Reatica I
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Foto: „Wind“-Archiv
er Vinschgau kann sich glücklich schätzen. Er verfügt über exzellente regionale
Produkte. Unter diesem Motto wurde 10 Tage auf dem Tendershof in Reschen mit dem bekannten Kochprofi Frank Öhler gekocht. In der Küche vom Tendershof brodelte es. Es wurden die hochwertigen Rohprodukte vom Tendershof auf Sterneniveau von Frank Öhler zubereitet und mit dem Kräuterwissen von Ulrike Wagner abgerundet. Zum Abschluss seines Küchenrendezvous im Obervinschgau gab es ein Gala Dinner im Hofschank am Tendershof, zu denen Vertreter aus Gemeinde, Tourismus und Almwirtschaft eingeladen waren.
m Rahmen des Projektes „Sommerschule-Spielend lernen“ wird heuer ein besonderer grenzüberschreitender Programmpunkt angeboten. Über 250 Grundschüler aus dem Raum Laas bis Graun nehmen an sechs Fahrten in den Naturpark Kaunergrat oberhalb von Fließ bei Landeck teil. In den aktuellen politischen Diskussionen um Grenzaufbau ist dies ein beeindruckendes Zeichen des Grenzabbaues. Im Naturpark Kaunergrat befindet sich neben dem Naturparkhaus auch das Piller Moor auf über 1.500 m Seehöhe. Bei einer Kartierung der Piller Moore im Jahr 1999 wurden 150 Blütenpflanzen und Moose nachgewiesen. Davon waren 20 Arten gänzlich geschützt und 38 Pflanzenarten nach der Roten Liste Österreichs mehr oder weniger stark gefährdet. Viele haben über die Jahrtausende spannende
Foto: Ludwig Fabi
Reschen
Überlebensstrategien entwickelt, um in diesem extremen Lebensraum auch gedeihen zu können. Bei den Ausflügen im Rahmen der Sommerschule steht dieser naturkundliche Aspekt im Vordergrund, welche von 30 Betreuer begleitet werden. Zudem können 9 Kinder mit Beeinträchtigung teilneh-
men, weil das Piller Moor völlig barrierefrei erwandert werden kann. Vor Ort besteht eine Zusammenarbeit mit der Natura Raetica Akadamie, welche über die CLLD-Kleinprojekteförderung INTERREG ITA-AUT 20142020 grenzüberschreitende Naturprojekte organisiert und vorantreibt. (lu)
Schnals/Unsere Frau
Sonderausstellung im archeoPark m Mittelpunkt des archeoParkes Schnalstal steht Ötzi und die Lebensweise der Menschen in den Alpen vor 5.300 Jahren. Durch Sonderausstellungen gelingt es der Museumsleiterin Johanna Niederkofler und ihrem Team immer wieder besondere Aspekte in den Mittelpunkt zu stellen und eine Beziehung zur Gegenwart herzustellen. Am 24. Juni konnte die Sonderausstellung „Birkenteer und Lärchenterpentin“ eröffnet werden. Wie die Museumsleiterin, aber auch Mario Broll, der Abteilungsdirektor der Forstwirtschaft bei der Eröffnung erläuterten, geht es um wichtige Nebenprodukte des Waldes, die sogenannten Sekundärprodukte, die in der Geschichte aber eine große Rolle gespielt haben. Für uns ist der Wald vor allem Erholungsraum und Holzproduzent. Im Laufe der Geschichte war nicht nur das Holz ein wichtiges Produkt
Foto: Heinrich Zoderer
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aus dem Wald, sondern auch Harze, Laub, Nadeln, Rinden, Pilze und verschiedene Pflanzen, die als Heilmittel, Nahrungsmittel, Isolationsmaterial oder Ausgangsmaterial z.B. für Klebstoffe verwendet wurde. Bereits Ötzi trug einen Behälter aus Birkenrinde, einen Zunderpilz zum Feuermachen und Birkenporlinge als Heilmittel bei sich. Der Birkenteer gilt als Klebstoff aus der Steinzeit. Im Mittelalter waren die „kleinen“
Rohstoffe aus dem Wald ganz wichtig z.B. als Wagenschmiere, als Schusterpech, bei der Herstellung von Pechruten zum Vogelfang oder von Farben in der Malerei. Kleinhäusler waren als Harzsammler im Wald unterwegs. Dass auch heute noch verschiedene Nebenprodukte des Waldes genutzt werden, zeigten sehr anschaulich Mauro Iori aus dem Trentino und Michael Amort aus Altrei. Beide sind Lörgetsammler. Mauro
Bei der Eröffnung der Sonderausstellung gab es Erläuterungen und Grußworte durch die Museumsleiterin Johann Niederkofler, BM Karl Josef Rainer und Abteilungsdirektor Mario Broll. Anwesend waren auch Vertreter der Forstverwaltung, vom Gemeindeausschuss, der Museumsleitung, sowie zwei Lörgetsammler.
Iori bohrte eine Lärche an und zeigte wie das Harz der Lärche gesammelt und dann für Salben weiterverarbeitet wird. Bei der Eröffnung wurde auch vorgeführt wie aus Lärchenholz Schindeln gemacht werden und wie ein Schindeldach aufgebaut ist. Die Sonderausstellung kann bis am 4. November besichtigt werden. Bis dahin werden noch verschiedene Begleitveranstaltungen und Sonderführungen angeboten. (hzg)
26.07.18
Vinschgerwind 15-18
/GESELLSCHAFT/ 35
pr-info VI.P
Die Vinschger Marillen sind reif! der Anbaugebiete liegen. Durch die kurzen Transportwege wird absolute Erntefrische gewährleistet. Damit bleibt nicht nur das süß-säuerliche Aroma vollständig erhalten, sondern auch die wertvollen Inhaltstoffe wie Beta-Carotin.
Auf den sandigen Bergböden zwischen 700 und 1.200 Metern Meereshöhe wächst im Vinschgau eine ganz besondere Frucht heran: die Vinschger Marille. Das besondere Klima des Tales mit viel Sonne, wenig Regen und reichlich Wind sowie der Temperaturunterschied zwischen warmen Tagen und kühlen Nächten verleihen der orangeroten Sommerfrucht ihren unvergleichlichen Geschmack: Die Marille kann langsam am Baum heranreifen und somit ihre Aroma- und Inhaltsstoffe in voller Intensität ausbilden.
Die hohe Qualität der Marille wird jedoch nicht nur von den Konsumenten geschätzt: Seit Sommer 2016 darf die Marille aus dem Vinschgau zudem das Qualitätszeichen Südtirol tragen. Diese Auszeichnung erhalten nur Lebensmittel aus regionaler Herkunft, deren Qualität nach individuellen Kriterien streng kontrolliert wird.
Geerntet werden die Früchte erst dann, wenn sie eine bestimmte Größe erreicht haben und den erwünschten Zuckergehalt aufweisen. Dadurch erhält die Vinschger Marille ihren einzigartigen vollmundigen Geschmack, der sich durch das ausgewogene Zusammenspiel von Süße und Säure auszeichnet. Die Ernte erfolgt im Vinschgau vorwiegend in den Monaten Juli und August: Die sorgfältig mit der Hand gepflückten Früchte gelangen dann ohne große Umwege
direkt zum Konsumenten. Die Marillen werden nämlich hauptsächlich über die Detailgeschäfte der Vinschger Genossenschaften verkauft, die ganz in der Nähe
Die Vinschger Marille: Ab sofort erhältlich. MARI LLEN HOTL INE
0473
7371 05
Unsere Marillen persönlich kennenlernen. Verkauf in den Detailgeschäften der Genossenschaften: JUVAL: Kastelbell, Tel. +39 0473 727570 MIVOR: Latsch, Tel. +39 0473 749900 GEOS: Schlanders, Tel. +39 0473 737100 OVEG: Eyrs, Tel. +39 0473 617581
SÜDTIROLER ERDBEERWELT: Trattla - Martell, Tel. +39 0473 745005 VINSCHGER BAUERNLADEN: Naturns, Tel. +39 0473 667723
Details zur Verfügbarkeit: www.vip.coop/detailgeschäft
Die saftige Vinschger Marille genießt mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf. Sehr beliebt ist die Königin unter den Marillen zur Herstellung von Marmelade, die mit ihrem fruchtigen Aroma und der intensiv leuchtenden Farbe überzeugt. Verarbeitet wird die Vinschger Marille zudem zu Saft, Likör, Branntwein oder Trockenobst. Und nicht zuletzt gäbe es ohne sie nicht so leckere Gerichte wie die Vinschger Marillenknödel!
36 /KULTUR/
Vinschgerwind 15-18
26.07.18
Das Feigenblatt Generationen von Vinschgauern und Besuchern des Tales sind an der lebensgroßen Figurengruppe vor dem Eingang zum unterirdischen Kraftwerk der Montecatini Elektrizitätszentrale vorbei gefahren. Einige haben angehalten, um sich dieses Kunstwerk genauer anzusehen, einige hat der besonders schöne Rundblick gereizt. Von hier aus überschaut man den breiten Talkessel des Tales mit dem Ortler als Abschluss. Und einige haben hier Halt gemacht, um die Frage zu entscheiden, ob der Rossebändiger tatsächlich nackt ist ... ganz nackt ... oder vielleicht nur mit einem Feigenblatt bedeckt? Mehrere Personen befragt, kamen die verschiedensten Antworten: Für die einen war diese klassische Mensch-und Tiergruppe eine Kopie ähnlicher Arbeiten aus der römischgriechischen Kulturwelt. Der Gott Apollo als Lichtgott und Lenker der Sonnenrösser, das passt gut für die hier im Innern des Berges zusammen geführten Wasserstrahlen, die in mächtigen Generatoren elektrischen Strom aus dem flüssigen Gold zaubern. Dieses Schludernser Werk war nur eines einer ganzen Reihe von Zwischenstationen, wobei hier das Wasser des Reschensees, des Matscher Saldurbaches und anderer Gewässer zusammen geführt werden und zwar meist in unterirdischen Bergstollen. Dann, nach vollständiger Ausnutzung der Energie des Gefälles, verlässt das Wasser müde und ruhig fließend das Innere des Berges und sammelt sich nochmals in einem Stausee in der Schludernder Au. Dieses Volumen wird bei Niedrigwasser in die Marteller Hauptleitung eingespeist und wird später, immer in Stollen verlaufend, in Kastelbell mit letzter Kraft elektrischen Strom erzeugen. Dort befand sich
auch für lange Zeit die Verwaltung der Anlage, die sich jetzt in der Bozner ALPERIA Zentrale befindet. Dieses Weiße Gold war für Italiens Industrie von größter Wichtigkeit, hatte aber für das Land, also für den Vinschgau, vorerst nur nachteilige Folgen. Bauland, Wiesen und Äcker, ganze Almen verschwanden im gestauten Wasser. Arbeitsplätze entstanden kaum, das ganze war nur ein Fremdkörper; entsprechend feindlich war auch die Haltung der Vinschgauer diesen Eingriffen gegenüber. Also zurück zu den Rossebändigern. Von Familien wird erzählt, dass eine besorgte Mutter, wenn im Auto zwischen Schluderns und Tartsch auf der Talseite die Figurengruppe auftauchte, den Kindern befohlen wurde, ihre Aufmerksamkeit hin zum Eingang der Zentrale zu lenken. Also weg von der nackten, heidnischen Gottheit. Weg von der „walschen“ Nackedei. Sündig bei jedem Wetter. Auch der Schneefall hat dabei kaum etwas geändert; der weiße Pelz hat die Blöße nur noch betont. Und die Frage nach dem Feigenblatt? Jedenfalls ist das Geschlecht des Mannes mit einem Blatt bedeckt. Feigenblatt oder Weinrebblatt? Dazu müsste man näher hingehen, um das zu entscheiden. Ein Künstler, der davon etwas versteht, meinte dazu: Das Blatt ist erst eine spätere Zugabe, ursprünglich war die Männlichkeit ohne Einschränkung sichtbar. Das wird dann auch von älteren Malsern und anderen Personen aus der Umgebung bestätigt. Die erzieherische Wirkung dieses Kunstwerkes ist also zwiespältig. Nicht die gottgewollte paradiesische Nacktheit wird wirksam, sondern die schmerzlichen
Der „Rossebändiger“ auf der Straße zwischen Schluderns und Mals im Winter und im Sommer. (Fotos: Gianni Bodini)
26.07.18
Folgen des Sündenfalls. Und so schauen die Vinschgauer eigentlich nie genauer hin. Das hat auch andere Gründe - auch politische. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts, also in den unruhigen Zeiten, als das Mussolini Denkmal in Waidbruck in die Luft flog, da wurden auch der Rossebändiger von Schluderns durch militärische Wachen gesichert. Auf dem Podium und unter der jetzt verwahrlosten Gartenanlage, auf der das Standbild steht, befinden sich Räume für die Bewachung und Betreuung. Dieses Kunstwerk wurde niemals politisch gesehen, der nackte Mann ist erst jüngeren Datums und entstand erst nach der faschistischen Zeit und zwar nach der Einweihung der Zentrale im Jahre 1953. Und jetzt, nachdem die Elektrizitätswerke in Landesbesitz über gegangen sind, mit großer Beteiligung auch der Gemeinden ... jetzt sind diese Werke nicht mehr feindliche Fremdkörper. Wie wird man mit diesem Denkmal weiter umgehen? Sollte der Aluminiumguss restauriert werden - nach vielen Jahren im Freien stehend - und sollte sich das Feigenblatt als eine spätere Zutat herausstellen ... daraus ergeben sich allerhand Fragen. Und schon hält jemand eine Antwort bereit: Dem nackten Apollo könnte eine Lederhose (mit Hosenträgern) übergezogen werden, damit moralbewußte Eltern die Seelen unmündigen Kinder nicht gefährden. Ob das übertrieben ist? Da trifft es sich gut, über Einflüsse aus Amerika nachzudenken. In diesem Falle über die neu aufflackende Prüderie, die mit den puritanischen Sekten Nordamerikas zu uns kommt und auch Europa überschwemmt. Wonach alles Nackte verboten, zerstört, ausgelöscht werden muss, weil sich der Teufel über die Genitalien der menschlichen Seele bemächtigt! Trump lässt grüßen! Hans Wielander
Vinschgerwind 15-18
/KULTUR/ 37
Grüne Kraft Der Bildhauer Jörg Weisskopf hat einen Stier aus weißem Marmor entstehen lassen als Hommage an Karl Plattner, des Malser Künstlers, der vor 32 Jahren verstorben ist. Als Vorlage bediente sich Weisskopf einer der bekannten Tierstudien des Vinschgauer Meisters, der die bäuerliche Welt bestens kannte. Jetzt kauert der Stier vor dem Malser Rathaus, kraftvoll und sprungbereit. Er wehrt sich gegen eine fremde Macht, die ihn auf den Boden drückt, die er aber überwindet. Im erklärenden Text lesen wir über den Malser Künstler: „Ein Mensch, der es geschafft hat, trotz vieler Entbehrungen, seinen Traum zu verwirklichen. Im wahrsten Sinn des Wortes, sich zu erheben.“ Vieles, was hier angedeutet wird, passt auf die Arbeit im Rathaus. Auch Plattner hat sich nicht unterkriegen lassen, damals, vor einem halben Jahrhundert, als die Bewahrer der „wahren“ Kunst wütend gegen die neue Malweise des Künstlers wetterten, unterstützt auch von den Autoritäten der lokalen Presse. Aber der Karl ließ sich nicht beirren. Schließlich hatte er nicht nur Feinde. Großzügige Gönner erkannten sein Talent und verschafften ihm gute Aufträge, so etwa im Sitzungssaal des Südtiroler Landhauses oder in der Europakapelle auf der Brenner Autobahn. An der Rathauswand prangt das Wort „Politisierende“.
Der Stier, weißer Marmor, vor dem Malser Rathaus, Bildwerk von Jörg Weisskopf.
38 /BAUPLATZ/
Vinschgerwind 15-18
26.07.18
h ote l PANORAMA RELAX
Seehotel Panorama Relax Neue Wohlfühl-Oase am Reschensee Aus dem „Seehotel“ in Reschen ist das „Seehotel Panorama Relax“ geworden. Es bietet den Gästen höchsten Komfort, eine hervorragende Küche und viel Platz zum Entspannen – das alles bei einem einmaligen Panorama! Koordination: Magdalena Dietl Sapelza
26.07.18
Vinschgerwind 15-18
/BAUPLATZ/ 39
oben: die Südseite des „Seehotel Panorama Relax“ mit Blick zum Reschensee mitte: die Inhaberfamilie -v.l. Albert, Monika, Anna und Renate, daneben deren Ehemann Thomas mit Klein-Jakob unten: die neu gestaltete Panorama-Liegewiese vor dem großen Pool
„Es ist uns wichtig, dass sich unsere Gäste, ob im Hotel, an der Bar oder im Restaurant, bei uns wohlfühlen und eine schöne Zeit erleben können“, sagt Anna, verantwortlich für den Service
Seit 1982 führen Albert und Monika Folie mit viel Engagement, Liebe und Begeisterung das Seehotel in Reschen. Nun ist die junge Generation, die beiden Schwestern Anna und Renate Folie und deren Ehemann Thomas Strobl, in ihre Fußstapfen getreten und führen das Haus in die Zukunft. Im Zuge des Umbaus wurde das Hotel qualitativ aufgewertet und auch das Erscheinungsbild vollständig verändert. Zusammen mit dem Architekten wurden klare Linien gewählt, um eine optimale Raumnutzung zu erzielen.
„Im Zuge der jüngsten Umbauarbeiten haben wir nicht nur das Haus intern verändert, sondern wir haben auch dessen Wirkung nach außen dem modernen Zeitgeist angepasst“, erklärt Thomas.
Auch die Bezeichnung des Seehotels wurde der Veränderung angepasst. Ein neues, modernes Logo mit der Ergänzung „Panorama Relax“ wurde kreiert. Durch die großen Fensterfassaden wird man nahezu im gesamten Haus von einem wunderschönen Panorama begleitet. Im neuen Panorama-SPA (adults only) verbringen Hotelgäste leise Stunden des Glücks. Entweder in der finnischen Seesauna, in der Zirben-Biosauna, im Dampfbad, bei einer Massage oder aber bei einer wohltuenden Kosmetikbehandlung. Anschließend bieten die gemütliche Teestube und auch der Panorama-Ruheraum genügend Platz um zu entspannen und die Gedanken schweifen zu lassen. Und all das bei einem traumhaften Ausblick. Neben dem neuen Panorama-SPA (adults only) stehen den Gästen der große Panorama-Pool (15x6 m, wurde im November 2017 komplett erneuert) mit angrenzender Liegewiese, der Fitnessraum und der Textil-Wellness-Bereich (family&kids) zur Verfügung.
Gmbh
D
as „Seehotel Panorama Relax“ in Reschen ist durch den gut geplanten Umbau im Zuge der qualitativen Erweiterung zu einem modernen 4-Sterne-Hotel geworden, das dem Wort Panorama alle Ehre macht. Denn der freie Blick auf den Reschensee ist einmalig. Das gilt sowohl für die Zimmer und Suiten, als auch für den Pool, die Liegewiese, den Beauty- und SPA-Bereich, sowie für das Restaurant mit der großen Terrasse. Restaurant und Bar sind nicht nur den Hausgästen, sondern allen Feinschmeckern offen. Neben köstlichen Gerichten werden Eisbecher und Kuchen serviert. Auch in der Beautyabteilung können sich Einheimische verwöhnen lassen. Kosmetikerin und Masseurin Steffi bietet Massagen, Körperbehandlungen, Maniküre, Pediküre und Gesichtspflegen an. Das Bestreben der Familie Folie ist und bleibt, mit der Zeit Schritt zu halten ohne den authentischen Charme des Hauses zu verlieren. Getreu dieser Philosophie wurde das kleine, aber feine Wellnesshotel einer großen Rundumerneuerung unterzogen – sowohl innen wie außen. Die Gäste dürfen sich auf noch mehr Raum zur Selbstentfaltung in Form von neuen Suiten sowie auf einen neuen Panorama-SPA freuen.
Mobil. 335 64 11 084 39024 Mals – Burgeis 192
Bauen mit Vertrauen
Ausführung der Baumeisterarbeiten
40 /SONDERTHEMA/
Vinschgerwind 1-17
12.01.17
oben: Der windgeschützte Zimmerbalkon mit naturbelassenem Holzboden ermöglicht dank der Panoramaverglasung den freien Blick auf den Reschensee. Dasselbe machen auch die bodentiefen Fensterfronten der geräumigen Suiten möglich. Angenehm warm wirken die Parkettböden. Edel und funktionell ist die Einrichtung. Unten: Große Badezimmer mit Regendusche, WC und Waschraum.
26.07.18
Im Zuge des Umbaus wurde die gesamte Südseite des Hauses erweitert. Es entstanden elf Juniorsuiten Panorama (42m² Wohnfläche) und drei Zirbensuiten Relax (52m² Wohnfläche). Alle Suiten haben bodentiefe Glasfassaden und verfügen über einen großen, verglasten Balkon (8m²). Die raumhohen Trennwände zwischen den Balkonen verlängern die Suiten gekonnt ins Freie und bieten maximale Privatsphäre. Schicken Minimalismus versprühen die brandneuen Juniorsuiten. Stilvolles Interieur aus Ulmenholz, dezente Farbnuancen, ein großzügiges Badezimmer mit Regendusche und jede Menge Raum zum Wohlfühlen verwandeln diese Rückzugsoasen in exklusive Logenplätze. Dasselbe gilt für die neuen Zirbensuiten. Wer hier eincheckt genießt den Komfort eines getrennten Wohn- und Schlafbereichs sowie eines großzügigen Badezimmers mit Dusche und Wanne. Aufgewertet wird das Ambiente durch Möbel aus Zirbenholz, dessen sanfte Duftnote dem Gemüt schmeicheln. „Die größte Herausforderung des Umbaus war das Bauen im Bestand und vor allem die Statik des im Zuge der Seestauung erbauten Gebäudes. Bei der Planung stand bald fest, dass nur der Werkstoff Holz in Frage kommt. Zudem bietet die Holzbauweise einen hohen Vorfertigungsgrad und machte es somit möglich, in kurzer Zeit über 1.000 m³ Wohnraum zu schaffen“, erklärt Thomas. Die Zusammenarbeit mit den am Bau beteiligten
Ausführung der Zimmermannsarbeiten St. Valentin auf der Haide Tel. 0473 63 46 48 - www.habicher.it
Ausführung der: Isolierungs- und Abdichtungsarbeiten Spenglerarbeiten Duschverglasung und Spiegel Glurnser Straße 8 - Mals - Tel. 0473 831176
Vinschgerwind 15-18
/BAUPLATZ/ 41
Unternehmen hat sehr gut geklappt. Dadurch konnte der Umbau termingerecht umgesetzt werden. Seit 06. Juli hat nun das neue Seehotel Panorama Relax geöffnet und freut sich seine Gäste zu begrüßen.
„Wir danken den MitarbeiterInnen und freuen uns, dass sie die Qualitätssteigerung mit uns mitmachen“, betont Juniorchefin Renate. Es war wichtig, die Zeichen der Zeit zu erkennen, die Wünsche der Gäste wahrzunehmen und das Haus den Gästeerwartungen anzupassen, um ein modernes Ferienangebot zu schaffen. „Wir sind überzeugt, mit der aktuellen Erweiterung des Hotels diesen Anforderungen gerecht zu werden“, so Thomas. „Was unsere Gäste bisher so sehr geschätzt haben, das stilvolle Ambiente, die familiäre Atmosphäre und die authentische Gastfreundschaft, bleibt auch weiterhin erhalten. Hinter uns steht ein motiviertes Mitarbeiterteam. Viele MitarbeiterInnen halten dem Hotel schon seit Jahren die Treue und sind ein wichtiges Standbein des Betriebs. Die Qualitätssteigerung im Zuge des Umbaus ist für alle eine große Herausforderung, welche wir mit Freude annehmen“, so Renate.
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Vinschgerwind 1-17
12.01.17
Das Seepanorama lässt sich auch vom Wellnessbereich aus genießen. oben: die geräumige finnische See-Sauna mitte rechts: der Empfangsbereich der Beautyabteilung links: die Teestube mit Sitzecke unten rechts: der Panoramapool unten links: der Ruheraum mit Panoramablick, Kuschelecken, Wasserbetten und beruhigendem Effektfeuer
26.07.18
Vinschgerwind 15-18
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Daten: Seehotel Panorama Relax Inhaber: Familie Folie Umbauzeit: 9. April bis 5. Juli 2018 Zubau: 1.200 Kubikmeter Architekt: Dr. Wilfried Menz vom Architekturbüro Menz & Gritsch, Meran Innenarchitektin: Dr. Kathrin Dorigo, Lana
Zimmer: 35, davon 11 neue Juniorsuiten und 3 neue Zirbensuiten Energieversorgung: Hackschnitzelanlage 350 KW Gebäudeautomation: moderne Gebäudeleittechnik zur Licht-, Heizung-, Lüftungund Klimasteuerung
Seehotel vertraut auf unsere Wellnesstechnik
www.herokal.it
Altdorfstr. 47 | 39027 Reschen Tel. 349 1625934 | foliemetall@rolmail.net
Ausführungen der Glasbalkone
44 /NATIONALPARK/
Vinschgerwind 15-18
26.07.18
Nationalpark Stilfserjoch
Die Schrummsee-Lärchen in Ulten Der Schrummsee im Klapfberg auf 2.180 m MH. zwischen St. Nikolaus und St. Gertraud in Ulten
Wolfgang Platter am Jakobitag, 25. Juli 2018
Schrummlärche 1 aus der Römerzeit
Foto: Ronald Oberhofer
Foto: Ronald Oberhofer
A
Schrummlärche 2 aus der Jungsteinzeit
us dem Schrummsee konnten im heurigen Frühsommer zwei im Wasser versunkene Lärchenstämme geborgen werden. Der Schrummsee ist ein kleiner idyllischer Bergsee auf 2.180 Metern Meereshöhe im Klapfberg, einem orografisch rechten Seitental Hinterultens zwischen St. Nikolaus und St. Gertraud. Der See ist heute von Almwiesen und alpinen Rasen umgeben. Vereinzelt stehen junge Lärchen in seiner Umgebung. Versunken im See liegen hingegen einige recht stattliche Baumstämme, die auf Waldbestand in dieser Höhenlage in früheren Zeiten hinweisen. Der Förster Klaus Staffler von der Forststation in St. Walburg, der Biologe Dr. Ronald Oberhofer, Leiter des Nationalparkhauses Lahnersäge in St. Gertraud und die Biologin Dr. Birgit Lösch Schwienbacher nahmen sich aus wissenschaftlichem Interesse der versunkenen Stämme an. Es gelang, zwei Stämme zu ber-
Foto: Ronald Oberhofer
Lärchenstamm lag seit 8.000 Jahren in Ultner Bergsee
26.07.18
Vinschgerwind 15-18
/NATIONALPARK/ 45 Foto: Klaus Staffler, Forststation Ulten
gen und mit dem Hubschrauber zu Tal zu transportieren. In der Folge wurde das durch den Luftabschluss bestens erhaltene Lärchenholz von Univ. Prof. Dr. Kurt Nicolussi am Institut für Geografie der Universität Innsbruck dendrochronologisch untersucht. In dieser Untersuchung werden die Jahresringe vermessen und datiert.
Schrummlärche 1
Schrummlärche 2 Die Untersuchungsergebnisse an der zweiten Lärche aus dem Schrummsee sind noch verblüffender: Die Lärche weist 573 Jahrringe auf, welche von 6.506 bis 5.934 vor Christus gewachsen sind. Durch die Vergleichswerte mit anderen alten Hölzern konnte die Lärche jahrgenau datiert werden. Somit lag diese Lärche bis zu ihrer Bergung im heurigen Frühsommer schon seit knapp 8.000 Jahren (!) im Schrummsee. Zur zeitlichen Einordnung ein Vergleich: Der Stamm lag bereits ca. 2.700 Jahre im Wasser des Hinterultner Sees, als Ötzi geboren wurde. Wahrscheinlich stand die Lärche in unmittelbarer Nähe des Seeufers und erreichte in einer Wärmeperiode nach der Würm-Eiszeit als der letzten der vier Eiszeiten ein stattliches Lebensalter von 600-700 Jahren. Sie dürfte direkt in den See gefallen sein und hat sich unter Luftabschluss über die Jahrtausende erhalten.
Wissenschaftliche Einordnung Es gibt für Südtirol etwa ein Dutzend weiterer Bäume, die so alt oder noch älter sind als die Schrummlärche 2 aus der Jungsteinzeit. Die Schrummlärche 2 übertrifft allerdings alle diese Hölzer mit fast 600 vermessenen Jahr-
Die Lärche ist unter den einheimischen Nadelholzarten die einzige sommergrüne Art. Durch die Herbstverfärbung kann der Lärchenwald von anderen Baumarten gut unterschieden werden. Moräne des Madatschferners im Trafoital ringen an Größe und nachweisbarer Reihenlänge an Jahrringen. Die beiden Baumstämme aus dem Schrummsee können im Nationalparkhaus Lahnersäge in St. Gertraud Ulten im Rahmen der Sonderausstellung „Die Lärche“ besichtigt werden. Der Leiter dieses Nationalparkhauses Dr. Ronald Oberhofer hat diese Ausstellung konzipiert und viel Interessantes über die Lärche als wald- und baumgrenzbildenden Baum der Alpen zusammengetragen und erschlossen. So sind etwa auch eine Scheibe der 650 Jahre alten Weißbrunn-Lärche und ein abgebrochenes Wipfelstück einer der Urlärchen von St. Gertraud ausgestellt.
Interessant ist auch die Kenntnis der Eigenschaften verschiedener Holzarten, welche Ötzi zu seiner Zeit schon hatte und welche so gar nicht „steinzeitlich“ war. Ronald Oberhofer schreibt dazu in einem Ausstellungspaneel: „Ötzi (vor 5.300 Jahren) hatte 18 verschiedene Holzarten bei sich und verstand sich offenbar auf deren Eignung: Dolchgriff aus Esche, Bogen und Holm des Beiles aus Eibenholz, Haselrute zur Versteifung des Köchers, Pfeil aus dem Holz der Kornellkirsche, Pfeilschaft aus Trieben des Wolligen Schneeballs, Zunderschwamm und Felsenbirne, um Feuer zu machen, Glutbehälter aus Birke, Ahornblätter als Isoliermaterial für die Glut.“
INFO Das Nationalparkhaus Lahnersäge in St. Gertraud Ulten hat folgende Sommeröffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 09.30-12.30 Uhr und 14.30 – 17.30 Uhr. Juli und August zusätzlich Sonntag 14.30 – 17.30 Uhr
Foto: Wolfgang Platter
Der Lärchenstamm der Schrummlärche 2 lag 8.000 Jahre im Wasser des Schrummsees in Hinterulten und hat sich unter Luftabschluss erhalten. Foto: Wolfgang Platter
Das Ergebnis der ersten vermessenen Lärche, welches Dr. Walter Oberhuber an der Universität Innsbruck erarbeitet hat, ist bereits eine kleine Sensation: Der erste Jahresring wuchs im Jahr 184 n. Chr. und der letzte gemessene Ring im Jahr 726 n. Chr. Somit weist der Baum ein gemessenes Alter von 543 Jahren auf. Insgesamt dürfte der Baum ungefähr 600 Jahre alt gewesen sein, da das Splintholz fehlt, und seit 1.200 Jahren im See gelegen haben. Klimatisch hatte es die Schrummlärche 1 nicht so schlecht, sie wuchs in der Römerzeit, einer Zeit mit relativ warmem Klima.
Vinschgerwind 15-18
26.07.18
Vielseitiges Rahmenprogramm
Foto: Sarah Mitterer
Reschenseelauf: Neben dem sportlichen Aspekt wurde den tausenden Zuschauern auch in diesem Jahr ein tolles Rahmenprogramm mit Festzelt, Kinderecke und einem Bauernmarkt (im Bild) geboten. (sam)
Ruepp verteidigt Titel Foto: Sarah Mitterer
46 /SPORT/
Handbike: Kurz vor dem Hauptlauf fiel der Startschuss für die Handbiker. Vorjahressieger Roland Ruepp aus Schluderns konnte seinen Titel in einem knappen Rennen mit gerade einmal einer Sekunde Vorsprung auf den Schweizer Fredy Widmer verteidigen. (sam)
Alle Jahre wieder...
Fotos: Sarah Mitterer
Den Teilnehmern bietet sich bei der Seeumrundung eine traumhafte Kulisse
Alle Jahre wieder… ist der Reschenseelauf ein Lauffest. Zur 19. Auflage pilgerten tausende Läuferinnen und Läufer aus dem In- und Ausland nach Graun im Vinschgau um an diesem Klassiker teilzunehmen. Bei der wohl schönsten Seeumrandung des Landes war der gebürtige Marokkaner Khalid Jbari der Schnellste im Teilnehmerfeld und siegte zum ersten Mal am Reschen. Bei den Damen ging der Sieg an die Italienerin Giovanna Epis, die ihren Konkurrentinnen keine Chance ließ. Von Sarah Mitterer
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er Reschenseelauf lockt jährlich unzählige Hobbyläufer und Spitzensportler sowie tausende Zuschauer an. In seiner bald 20-jährigen Geschichte hat sich die Veranstaltung, die stets mit perfekter Organisation des ASV Rennerclub Vinschgau Raiffeisen glänzt, zu einem echten Klassiker entwickelt, an dem nicht nur nationale sondern auch internationale Athleten teilnehmen. Wie auch bei der 19. Auflage am 14. Juli, zu der sich rund 4000 Läuferinnen und Läufer angemeldet hatten. Bei perfekten Laufbedingungen fiel um 17 Uhr im Start- und Zielgelände vor dem historischen
Grauner Kirchturm der StartAndrea Soffientini den zweiten schuss für die 15,3 Kilometer lanPlatz, den dritten Rang sicherte ge Seeumrundung. sich Andrea Eugenio Astolfi. Im Herrenrennen gab der geBei den Damen krönte sich bürtige Marokkaner Khalid JbaGiovanna Epis aus Venedig mit ri, der in Bozen aufgewachsen einem souveränen Start-Zielist, das Tempo vor. Sieg zur Seekönigin. Der 29-Jährige riss Die 29-Jährige erschon bald eine kleireichte nach 53:42 ne Lücke zwischen Minuten das Ziel und sich und seinen erhatte fast vier Minusten Verfolger auf ten Vorsprung auf und konnte seinen die Zweitplatzierte Vorsprung bis ins Nicole Svetlana ReiZiel verwalten. Nach na. Platz drei ging an 50:09 Minuten überMayada Sayyad, die querte er die Ziellibei den Olympischen nie und holte sich Spielen 2016 für Paim dritten Anlauf lästina im Marathonerstmals die Seekrolauf am Start war. ne. Mit 45 Sekunden Petra Pircher, Beste Vinschgerin Rückstand belegte beste Südtirolerin und zugleich auch
beste Südtirolerin war Petra Pircher. Die 47-Jährige aus Laas beendete das Rennen nach 1:00:45 Stunden auf dem fünften Platz. Neben den Teilnehmern des Hauptlaufs stellten sich auch die Handbiker, Nordic Walker sowie die Starter des „Just for fun“ Laufs der Herausforderung, den See zu umrunden. Die Kinderläufe fanden bereits am frühen Nachmittag statt. Beendet wurde das Volksfest mit dem traditionellen Feuerwerk am Kirchturm. Im nächsten Jahr feiert der Reschenseelauf seinen 20. Geburtstag. Aus diesem Anlass hat sich der Organisator dazu entschieden, das Rennen wie bereits bei der 10. Ausgabe als Nachtrennen auszutragen.
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Triathlon
Prad/Vinschgau
Vinschger Ironman
Bombenzeiten für Mirko
Mit seiner Zeit von 9:51:54 zählt Satto nun zu den besten Südtiroler Triathleten auf der Langdistanz
E
s ist dem Zufall zu verdanken, dass Diego Satto beim Triathlon landete. Der eigentliche Mountainbiker und Läufer zog sich 2006 nach dem Transalpine-Run eine hartnäckige Verletzung zu, die ihn längere Zeit am Laufen und Biken hinderte. Beim Schwimmen fand er anfangs eine notgedrungene, aber schon bald willkommene Alternative. Sein ungebrochener Ehrgeiz half ihm seinen Schwimmstil zu verfeinern, er absolvierte die Prüfung zum Bademeister und entschied
irgendwann beim ersten Triathlon auf der Sprintdistanz zu starten. Als er schließlich einen Kollegen beim Ironman-Triathlon anfeuerte, ließ es ihn nicht mehr los und so entschloss er sich, die Königsdisziplin der Triathleten anzugehen. Der Weg dorthin verlangte viel Disziplin und Training. Vor zwei Jahren beim Ironman am Wörthersee, kam er trotz einer Infektion ins Ziel, blieb aber unter seinen persönlichen Erwartungen. Heuer am 1. Juli bei der „Challenge“ in Roth, südlich von Nürnberg,
sollte ihm das gelingen, was er zwei Jahre zuvor schon versucht hatte: der Vinschger absolvierte die 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und abschliessend die Marathon-Distanz von 42km unter der magischen Grenze von 10 Stunden. Das reichte für Platz 240 in der Gesamtwertung von 2.423 Männern und für Platz 37 von 457 Teilnehmern in seiner Kategorie. Mit seiner Zeit von 9:51:54 zählt Satto nun zu den besten Südtiroler Triathleten auf der Langdistanz. Bravo Diego! (bw)
m eine ganze vierzehntel Sekunde verbesserte der Prader Mirko Lepir seine Bestleistung über 200m. Genau einen Tag nach seiner Volljährigkeit lief er die halbe Stadionrunde in 22,89 Sekunden. Damit ist er der vierte Vinschger in der Geschichte mit einer 22er Zeit nach Stefan Travan, Franz Kiem und Michael Pfeifer. Hervorzuheben ist der Umstand dass beim Rennen ein leichter Gegenwind von 0,1 m/s gemessen wurde. Außerdem bestritt Mirko nicht einmal eine Stunde vorher den 100m Sprint. Auch diesen beendete er in neuer persönlicher Bestzeit von 11,43 Sekunden.(Mt)
Foto: Michael Traut
Fotos: „Wind“-Archiv
U
Radsport
Fußball/Prad
Tour d’Ortles 2018
Gander trifft gegen die Profis
V
erreichten, 250 km und 5500 Höhenmeter bewältigen. Unter den Finishern waren neben Teilnehmern aus Italien, Österreich, Deutschland, USA, Polen, Moldawien und Holland mit Alberto Andretta, Markus Niederegger und Michael Hofer auch 3 Athleten des ARSV Vinschgau.
om 7. bis zum 21. Juli absolvierte der Serie A Aufsteiger Parma Calcio in Prad ein Trainingslager zur Vorbereitung auf die neue Fußballsaison. Neben den vielen Trainingseinheiten absolvierte der italienische Erstligist dort auch ein Testspiel gegen Naturns und Lana. Beide Teams bestritten jeweils eine Halbzeit gegen Parma. Die Naturnser, für die schon bald die Oberligasaison beginnt, traten in der ersten Halbzeit gegen die Profis an. Und bereits in der zweiten Minute gab es eine faustdicke Überraschung. Der Prader Martin Gander (Bild), der im Kader der Naturnser steht, konnte auf seinem Heimplatz den 1:0 Führungstreffer für die Blau-Gelben erzielen. Die Führung gegen das Serie A Team hielt bis zur 8. Minute, dann erzielte Parma den Ausgleichstreffer. Am Ende mussten sich die Vinschger nach 45 Minuten mit 1:3 geschlagen geben. Was den Kader der Naturnser betrifft, so gab es seit dem Ende der Saison 2017/18 einige Änderungen. Den Posten des Trainers übernimmt Harald Kiem. Gleich elf Spieler verließen den Verein, dafür konnte das einzige Vinschger Team in der Oberliga Mattia Lo Presti und Manuel Mair (beide ASV Latsch) verpflichten. (sam) Foto: Sarah Mitterer
m 30.06.2018 fand im Rahmen des „Campionato Italiano Challenge Randonnée Extrême“ die diesjährige Radrundfahrt Tour d‘ Ortles statt. Die Randonée wird bereits seit 1978 jährlich vom Athletic Club Meran ausgerichtet. Die anspruchsvolle Strecke führt die Teilnehmer ausgehend von Meran über das Stilfserjoch nach Bormio, dann über den Gavia- und Tonalepass ins Val di Sole und über das Nonstal und den Gampenpass zurück nach Meran. Für die Umrundung des Ortler Massivs auf dem Fahrrad mussten die 188 Teilnehmer, von denen 171 das Ziel
Foto: „Wind“-Archiv
A
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Schlanders
58 junge Athletinnen im Vollyballfieber ürzlich versammelten sich täglich 58 Volleyballspielerinnen im Alter von 10 bis 16 Jahren vor ihrem Quartier „Goldene Rose“ am Schlanderser Hauptplatz. Dann begaben sie sich in die Sporthalle, wo sie in vier Leistungsgruppen mit je einem Trainer eifrig Volleyball spielten. Eine Tainingseinheit fand am Vormittag und eine am Nachmittag statt. Gespielt wurde auch auf dem Beachvolleyballfeld, das von den Schwimmbad-betreibern zur Verfügung gestellt worden war. Neben dem Volleyballspiel standen auch Freizeitaktivitäten auf dem Programm, darunter der Besuch der GEOS, ein Minikurs in Yoseikan Budo und Schwimmen. Ein Training gestaltete der Personal- und Fitnesstrainer Florian Tarneller vom Projekt Body. Dabei wurden in einem Zirkeltraining spielerisch Kraft und koordinative Fähigkeiten der Mädchen getestet. Das
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
K
Die Volleyballmädchen auf dem Hauptplatz; links: der OK- Verantwortliche Alessandro Di Nardo Trainingscamp VolLei fand heuer bereits zum zweiten Mal im Vinschger Hauptort statt. Unterstützt wurde es vom ASC Schlanders und der Raiffeisenkasse. Die Athletinnen kamen aus neun Regionen Italiens. Auch 18 junge Volleyballspiele-
rinnen des ASC Schlanders aus den Mannschaften U-12,U-13 und U-14. trainierten mit. Der organisatorische Leiter des Schlanderser Camps war der Volleyballtrainer Alessandro Di Nardo. Er zeigte sich sehr zufrieden und meinte: „Es war
eine intensive Woche, in der die Mädchen sehr viel gelernt und neue Techniken entdeckt haben.“ Das Camp in Schlanders war das erste von drei Sommercamps. Nächste Stationen sind Abano Terme und Pergine Valsugana. (mds)
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In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an euch bei der hl. Messe am Sonntag, 29. Juli um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Tarsch. Wir danken allen, die daran teilnehmen.
Eure Lieben
Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it
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Jahrestag/Danksagungen
Franz Abart Luggas-Franz
Auch wenn Du nicht mehr unter uns bist, in unserem Herzen wirst Du immer bei uns sein.
*8.5.1926 † 1.7.2018 Schleis
Margherita Zischg geb. Thanei
* 21.5.1950 † 3.6.2018
Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung ihm entgegengebracht wurde.
DANKE…
· für die vielen Zeichen der Anteilnahme, stille Umarmungen und Gebete · für die Gedächtnisspenden, Blumen, Kerzen und hl. Messen · für die Teilnahme am Seelenrosenkranz und an der Beerdigung · der Geistlichkeit für die würdevolle Gestaltung des Gottesdienstes · den Sarg-, Licht- und Kranzträgern, den Vorbetern, den Sängern
Die Trauerfamilie
Die herzliche Anteilnahme so vieler Menschen beim Abschied von meinem lieben Mann, unserem Tata, Opa, Uropa erfüllt uns mit großer Dankbarkeit. Danke für die Briefe, Spenden, Kerzen, jeden Händedruck, stumme Umarmung und jedes Gespräch. Ein besonderer Dank geht an den Hauspflegedienst Sprengel Mals, den Krankenpflegerinnen und Dr. Josef Stocker für die gute und liebevolle Pflege und Betreuung. Wir danken Diakon Norbert Punter und Dekan Reiner Fries für die würdevolle Gestaltung der Messfeier. Für die musikalische Umrahmung danken wir dem Kirchenchor Schleis und Mals. Ein herzliches Vergeltsgott allen, die unseren Tata ins Gebet einschließen und die Erinnerung an ihn bewahren. Die Trauerfamilie
Prad am Stj. im Juli 2018
In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir unserem lieben Mann, Vater und Großvater… 1. Jahrestag
Elias Jung
„Weissgarber-Elias“ Latsch *18.8.1934 † 6.8.2017
…bei der hl. Messe im Altersheim in Latsch am Montag, den 6. August um 15.00 Uhr. Allen, die daran teilnehmen einen lieben Dank.
Du bist nicht mehr da wo du warst, aber du bist überall wo wir sind. 1. Jahrestag
Toni Holzknecht * 27.11.1938 † 22.7.2017 Latsch In lieber und dankbarer Erinnerung feiern wir am Sonntag, 29. Juli 2018 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Latsch die hl. Messe. In Liebe deine Familie
Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes und der Trauer, aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
Johann Matscher Liachaten-Hans * 28.9.1929 † 13.7.2018
DANKE
für jede Umarmung, für jedes stille Gebet, für jeden Händedruck, wenn die Worte fehlten, für alle Beileidsbekundungen gesprochen oder geschrieben, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für Kerzen, Blumen und Gedächtnisspenden, für das letzte Geleit. Danke den mitwirkenden Vereinen und Verbänden für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier. Danke allen, die unseren Verstorbenen in lieber Erinnerung behalten. Schlanders, im Juli 2018
Die Trauerfamilie
Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die Karin in lieber Erinnerung behalten.
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Wind-Termine Der Vinschger Luis
Schlossfestspiele Dorf Tirol
präsentiert seine neue CD
„Ein Sommernachtstraum“
Wann: Fr. 10. August 2018 ab 18.30 Uhr mit kräftigem Grillabend Wo: Weingarten Vetzan
von William Shakespeare Regie: Oliver Karbus Ort: Schloss Tirol Aufführungstermine: Premiere: Mi. 25.07.18 um 21.00 Uhr Fr. 27.07.18; So. 29.07.18; Di. 31.07.18; Mi. 01.08.18; Do. 02.08.18; Di. 07.08.18; Mi. 08.08.18; Do. 09.08.18; Sa. 11.08.18; Beginn je 21.00 Uhr; Einlass & Bistro ab 19.00 Uhr Info & Tickets: www.ticket.bz.it – tickets@schlossfestspiele.events Service-Telefon +39 349 103 3106 – www.schlossfestspiele.events
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Weiterbildung vor Ort IVHS – Integrierte Volkshochschule Vinschgau Weiterbildung für Menschen mit und ohne Behinderung IVHS-Freizeit
Meine Schatzkiste
REFERENT/IN Elisabeth Hickmann und Martina Thanei TERMINE Mo, 13.08.2018 UHRZEIT 09.00 Uhr – 17.00 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Grundschule Latsch KURSBEITRAG 50 Euro (inkl. Material) pro Erwachsener mit einem Kind ZIELGRUPPE Väter, Mütter, Großeltern und Paten mit einem Kind (4 bis 10 Jahre) ANMELDESCHLUSS Do, 09.08.2018
INFO – ANMELDUNG: Bahnhof Spondinig 1 – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
IVHS-Freizeit
Auszeit – Freude am kreativen Tun REFERENT/IN TERMINE UHRZEIT ORT KURSBEITRAG
Heike Haller und Martina Thanei Mo, 20.08. + Di, 21.08.2018 Mo, 10.00 – Di, 16.00 Uhr Selbstversorgerhaus Tomberg 58 Euro (inkl. Übernachtung, Verpflegung, Material) pro Erwachsenen-Kind-Paar für jedes weitere Kind 25 Euro ZIELGRUPPE Für Väter, Mütter, Großeltern oder Paten mit jeweils einem Kind (5 bis 10 Jahre) ANMELDESCHLUSS Do, 09.08.2018
Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it
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