Nr. 15 (232) 24.07.14 I.P. 10 Jg.
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Ensemble Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen
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2 /Wandern/
Vinschgerwind 15-14
24.07.14
Bergtouren
Höhenwege
Fotos: Andreas Waldner
Wandertouren
Wanderinfos: Dauer: Aufstieg: ca. 1 h Hin und zurück: ca. 2 h Höhenunterschied: rund 350 m Einkehrtipp: Höfer Alm
Die Höfer Alm hat einen großen neuen Streichelzoo mit vielen verschiedenen Tieren
Wanderung zur Höfer Alm am Erlebnisberg Watles Sommer wie Winter ist die Höferalm ein beliebtes Ausflugsziel, wie kaum ein anderes im Vinschgau. Gründe dafür gibt es mehrere: Die Wanderung zur Höfer Alm ist eine gemütliche Wanderung und deshalb auch für Familien besonders geeignet. Ohne große Anstrengungen ist die Alm auf 2.066 Höhenmeter erreichbar. Das zum einen. Zum anderen ist die Höferalm nicht nur ein lohnendes Einkehrziel, sondern auch Ausgangspunkt für weitere Wanderungen. Toureninfo: Mit dem Auto fährt man bis zur Talstation des Sesselliftes Watles. Am großen Parkplatz startet die Wanderung zur Höfer Alm. Vom Parkplatz geht’s kurz auf der asphaltierten Straße zurück bis zur ersten Häusergruppe. Hier biegt der Weg rechts ab, Wanderer folgen dem Hinweisschild „Plantapatsch“. In Kehren führt der breit angelegte Forstweg mäßig ansteigend hinauf bis zur Waldgrenze und das letzte Stück etwas steiler bis zum Ziel dieser Wanderung, der Höfer Alm auf 2.066 Meter. Die Höfer Alm ist eine der Milchviehalmen im Vinschgau und wird mit rund 80 Kühen bestoßen. Je nach Kondition benötigen Wanderer bis zum Ziel rund eine Stunde. Eine herrliche Sicht eröffnet sich zu den Bergen der Ötztaler Alpen, der Ortlergruppe und in den Vinschgau. Die Höfer Alm verwöhnt die Gäste mit Hausgemachtem, serviert Südtiroler Kost: Wanderer kommen hier mit Sicherheit auf ihre Kosten. Nach einer Rast und gutem Essen besteht die Möglichkeit, die Wanderung etwas auszudehnen: Zum malerisch gelegenen Pfaffensee auf 2.557 Meter etwa, zum Wandergipfel Watles auf 2.555 Meter oder zum Spielesee auf den Watles. Oder aber man kehrt auf dem Aufstiegsweg an den Ausgangspunkt der Wanderung zurück. (ap)
Höfer Alm
typische Almgerichte | hausgemachte Kuchen | Sonnenterasse | direkt am Wanderweg | Streichelzoo
täglich geöffnet von 10:00 – 18:00 Uhr (bei schlechter Witterung eingeschränkte Öffnungszeiten)
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/inhalt/ 3
Kommentar Das „Naturnser Modell“ in Sachen Ensembleschutz Seite 6
Foto: Erwin Bernhart
Titelbild - Tschirland: Erwin Bernhart
Inhalt
Vinschgerwind 15-14
Mögliches Pestizidverbot in Mals erhält europäische Dimension Seite 5
Schluderns: Der Gemeinderat unterstützt die Jäger
Seite
4
Prad: Nicht alle Bioverbände haben das Rahmenabkommen unterschrieben
Seite
4
Graun: Die „letzte Meile“ ist bald fertig
Seite
5
Naturns: Harte Angriffe gegen VizeBM Helmuth Müller
Seite
5
Vinschgau: Die „VinschgauCard“
Seite
8
Naturns/Schlanders/Sulden/Mals: Jazz im Land der Blasmusik
Seite 10
Menschen: Herbert Theiner aus St. Valentin auf der Haide
Seite 17
Vinschgau: Aufruf im Theaterland
Seite 18
Sonderthema: Das „Biohotel Panorama“ in Mals - ein Diamant
ab Seite 28
Sonderthema: Der Wirtschaftsstandort Partschins-Rabland-Töll
ab Seite 32
Nationalpark Stilfserjoch: Satoyama - Harmonie
Seite 38
von Chefredakteur Erwin Bernhart
Schöne Landschaft Hellmut von Cube hat in seinem Büchlein „Mein Leben bei den Trollen“ beschrieben, was Bauern und Bäuerinnen an der sie umgebenden Landschaft schön fanden. Schön fanden sie ihre Landschaft, wenn auf einer Postkarte Berggipfel mit einer Gämse drauf und einem Edelweißstrauß dazu abgebildet waren. Diese Stelle im 1961 erstmals erschienen Büchleins ist mir eingefallen, als mir - von Goldrain kommend - das kürzlich aufgestellte Ansichtsschild bei der Abzweigung nach Vetzan in die Augen stach. Schön ist demnach erst ein Bild von der Landschaft, das man am Straßenrand aufhängt. Die Autofahrer könnten bei der Durchfahrt durch den Vinschgau die Umgebung möglicherweise als unschön empfinden? Übrigens: Im Schnalstal hat man Cube sein Büchlein übel genommen.
Kompaktbagger in Miete. Taixl, af Schluderns geats auf: Selm welln di Jager in Ellerwold und af dr Upiaolm selber jogn.
Do lochn di Matscher lai. Pan Ellerwold sain di Schludernser vour 20 Johr ingschlofn unt iaz sain si drwochn.
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4 /politik/
Vinschgerwind 15-14
Gegensatz
Prad/Bozen
Unversehrtes Eigentum
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Foto: Erwin Bernhart
ie „Rahmenvereinbarung für ein konfliktfreies Nebeneinander von biologisch und integriert bewirtschafteten Obstbauflächen“ haben zwei von drei Bioverbänden nicht unterzeichnet. Darauf weist der Obmann des „Bund alternativer Anbauer“ Karl Primisser (Bild) aus Prad hin. „Das Abkommen ist für uns unzureichend“, sagt Primisser. Auch nicht unterschrieben hat die Arbeitsgemeinschaft für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise. Einige nicht annehmbare Punkte seien in diesem Abkommen niedergeschrieben: Es gehe nicht an, dass etwa vorgesehen sei, dass eine Bioanlage von einem konventionell arbeitenden Nachbarn bis auf vier Meter hinein kontaminiert werden darf. Ein Nebeneinander funktioniert nur, wenn auch die Grundstücksgrenze eine Pestizidgrenze sei, sagt Primisser. „Wir sind der Meinung, dass der Schutz des Eigentums an der Grundstücksgrenze beginnen muss“, sagt auch Ägidius Wellenzohn in einer Presseaussendung. Auch bei der Verursachung der Abdrift gehe es nicht darum, „sichtbare Abdrift“ sanktionieren zu können, sondern es geht um die Rückstände auf den „NichtZiel-Flächen“, also auf den biologisch angebauten Flächen. Um ein Einlenken der beiden Bioverbände erwirken zu können, müsse die Rahmenvereinbarung überarbeitet werden. (eb)
Wind - online
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
63,2 %
Finden Sie die neuen Landesrichtlinien in Bezug auf Pflanzenschutzmittel als Schritt in die richtige Richtung? (19 abgegebene Stimmen)
(12 Stimmen)
36,8 %
(7 Stimmen)
JA
NEIN
Neue Umfrage: Gibt es Ihrer Meinung nach Ensembles in Ihrer Gemeinde, die besonders schützenswert sind?
Kriegsbeil ausgegraben Schluderns - Die Schludernser Jäger wollen seit langem, dass der Ellerwald und die Upialm dem Jagdrevier Schluderns angegliedert werden. Wald und Alm gehören der Gemeinde Schluderns. Allerdings liegen die Flächen auf der Katastralgemeinde Matsch und sie sind so Jagdrevier Matsch. Der Gemeinderat Schluderns hat kürzlich eine Grundsatzentscheidung getroffen. von Erwin Bernhart
B
reiten Raum nahm die Diskussion über einen Beschlussantrag der „Freiheitlichen“ betreffend den „Ellerwald - Rechtlose Schludernser Bürger“ ein. Die Einbringer bemängelten die fehlenden Rechte für die Schludernser Bürger im Bereich Jagdausübung, Pilzesammeln und Weiderecht und verlangten vom Gemeindeausschuss, entsprechende Initiativen zur Verbesserung der heutigen Lage. Der Beschlussantrag wurde von der Mehrheit der Gemeinderäte abgelehnt.“ Dies berichtete das Schludernser Gemeindeblatt „Die Woolschell“ im Jahr 2007. Das Problem ist geblieben, der Unmut in der Schludernser Jägerschaft auch. Die Zeiten ändern sich. Möglicherweise auch Wahlversprechen. Am Dienstag vor einer Woche hat der Gemeinderat von Schluderns eine Grundsatzentscheidung auf Antrag der Jägerschaft einstimmig beschlossen. Und zwar sinngemäß, dass der zuständige Landesrat Arnold Schuler die Jagdreviergrenzen ändern möge. Der Ellerwald (310 Hektar) und die Upialm (470 Hektar), beide in Gemeindebesitz, sollen dem Jagdrevier Schluderns zugerechnet werden. Bisher sind beide Flächen im Jagdrevier Matsch. Der Schludernser Gemeinderat legte noch eins drauf: Sollte das nicht geschehen, überlege sich der Grundbesitzer, die Gemeinde
Der Revierleiter Franz Kofler: „Müssen wir tun, was der Landesrat will?“
Foto: Erwin Bernhart
Auf die Ferieninsel Elba will das Gericht zurückkehren. Allerdings fehlen dort die Räumlichkeiten. In Schlanders sind Räumlichkeiten, aber das Gericht will nicht zurück.
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also, einen Antrag auf Jagdverbot auf beiden Flächen. Und die Zufahrt in den Ellerwald würde gesperrt. Das Kriegsbeil ist ausgegraben. Einige Gemeinderäte, Mirko Stocker etwa, wollte die Drohungen aus dem Beschluss gestrichen haben. Andere Räte mahnten Formulierungen an, um Spielraum für Gespräche offen zu lassen. Erst die, vom Gemeinderat genehmigte, lautstarke Intervention vom Schludernser Revierleiter Franz Kofler brachte den Umschwung und den einstimmigen Beschluss. Kofler wies darauf hin, dass es seit 19 Jahren kein Angebot von den Matschern gegeben habe, die Jagdangelegenheit im Ellerwald einvernehmlich regeln zu können, dass sich die Gemeinde-
verwalter in den vergangenen 19 Jahren nicht gerührt hätten. Und dass eine Verjüngung im Ellerwald trotz 50-jähriger Jagd nicht stattgefunden habe. „Wenn wir Upia und Ellerwald zu tun, werden die Matscher an einen Tisch kommen“, sagte Kofler wörtlich. Er sei sich bewusst, dass ein solcher Ratsbeschluss dem Landesrat nicht gefalle. „Aber müssen wir tun, was dem Landesrat gefällt“, so Kofler. Detail am Rande: Beim Kauf des Ellerwaldes wurde es verabsäumt, auch das Jagdrecht in Richtung Schluderns umzupolen und - der Ellerwald liegt auf der Katastralgemeinde Matsch. Die Matscher Jäger jedenfalls harren der Dinge.
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Vinschgerwind 15-14
/politik/ 5
Mals/Bozen/Rom/Brüssel
Die europäische Dimension D
as Verdienst der Malser Pestizidgegner ist es, die Debatte über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, über die Abdrift, generell über bäuerliche Arbeitsweisen ins Rollen und ins Bewusstsein einer breiten Bevölkerung gebracht zu haben. Dass diese Debatte in Mals in eine Volksabstimmung Ende August über ein generelles Verbot von „chemischsynthetischen Pestiziden“ münden soll, hat bereits im Vorfeld zu einer europäischen Dimension geführt. Dem BM Ulrich Veith liegt ein Schreiben vom römischen Ministerrat, von der Abteilung für europäische Politik, vor, in dem festgestellt wird, dass die Gemeinde für ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln nicht zuständig sei. Dies bestätigt Veith dem Vinschgerwind. Im Vorfeld hat auch das Regierungskommissariat auf die Nicht-Zuständigkeit der Gemeinde in der Materie hingewiesen und auch damit die Aktualisierung der Wählerlisten verweigert. Mittlerweile
hat das Regierungskommissariat, laut Veith, die Wählerlisten aktualisiert. Veith sagt, dass er sämtliche Schreiben an die Kommission, welche über die Fragestellung der Volksabstimmung befunden hat, weiterleitet und von dieser bislang keine dahingehende Rückmeldung erhalten habe, die Volksabstimmung abblasen zu müssen. Den rechlichen Stein ordentlich ins Rollen hat - neben dem Gutachten der Staatsadvokatur (sh. Vinschgerwind 11/2014) - der renommierte Bozner Rechtsanwalt Arthur Frei gebracht. Frei ist von rund 150 Bauern aus dem Gemeindegebiet Mals damit beauftragt worden, die Rechtslage rund um die Volksabstimmung zu prüfen und gegenfalls Klage dagegen einzureichen. Frei, als EU- und Wasserrechtsexperte bekannt, hat sich in die Materie, in „die Eingeweide des EURechts“ (Frei), hineingekniet und bereits Akzente gesetzt: In einem Schreiben hat Frei Ende Mai das Präsidium des Ministerrates in Rom (Abteilung europa-
Volksbefragung in der Gemeinde Mals richtet. Frei sagt dem Vinschgerwind, dass der Zeitpunkt des Gerichtsverfahrens unerheblich sei. Denn erst mit einer Änderung der Gemeindesatzung durch den Gemeinderat würde, bei entsprechendem Referendumsausgang, ein Pestizidverbot rechtswirksam. Frei rechnet sich beste Chancen auf Klageerfolg aus, denn die Hierarchie der Rechtslage sei eindeutig: EU-Recht stehe über nationalem Recht, welches wiederum über dem Recht örtlicher Körperschaften stehe. „Es wäre absurd, wenn etwa der Bürgermeister von Klausen mit der Begründung des Vorsorgeprinzips zum Schutze der Gesundheit über eine Volksbefragung die Autobahn auf seinem Gemeindegebiet sperren lassen wollte“, sagt Frei. Dass rechtlich dunkle Wolken aufkommen werden, hat auch Veith gespürt. Er hat vorsorglich einen Beratungsdienst eines Rechtsanwaltes aus Trient in Anspruch genommen. (eb)
Vinschgerwind Titel vom April 2012 politische Angelegenheiten), das Regierungskommissariat in Bozen und das Amt für örtliche Lokalkörperschaften in Bozen darauf aufmerksam gemacht, dass ein Pestizidverbot auf Gemeindeebene ein EU-Vertragsverletzungsverfahren durch den Europäischen Gerichtshof zur Folge haben wird. Der Ministerrat hat, wie eingangs erwähnt, reagiert. Gleichzeitig hat Frei eine Klage vor dem ordentlichen Gericht in Bozen vorbereitet, welche sich gegen alle Akte der
Naturns
Fibre-to-the-Desk (FTTD)
Gritsch greift Müller an
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gerät aus Glasfaser bestehen. Franz Prieth, Referent für den Bereich neue Medien, Telefonie und ADSL in der Gemeinde Graun, hat wissen lassen, dass
Foto: Andreas Waldner
ieses Foto habe ich von meinem Schlafzimmer aus gemacht. Es zeigt einen Transporter neben dem POP (Verteilerstelle) in St.Valentin mit verschiedenfarbigen Kabeltrommeln. Die Energiegenossenschaft OberlandRojenbach (EGO) ist gerade dabei, die „letzte Meile“ im Dorf zu realisieren. Ich habe mich für eine Vollverglasung, für FTTD entschieden, nachdem mir die Damen von der EGO-Kanzlei erklärt haben, dass FTTD „Glasfaser bis zum Schreibtisch“ bedeutet. Hiermit wird dann die gesamte Übertragungsstrecke von der Vermittlungsstelle bis zum Schreibtisch, bis zum End-
heuer schon erste Anschlüsse verwirklicht werden können. Dieses Bild prophezeit nebenbei eine nicht zu unterschätzende Aufwertung des Wirtschaftsstandortes Oberland. Andreas Waldner
u einem veritablen Streit ist es jüngst im Gemeinderat von Naturns gekommen. Franz Gritsch (Union für Südtirol - im Bild rechts) hat auf der allen im Gemeinderat vertretenen Parteien zugänglichen Anschlagtafel unter anderem den VizeBM Helmut Müller (SVP - im Bild links) scharf angegriffen und diesen Angriff im Rat selbst wiederholt. Müller hat, so Gritsch wörtlich, „beim Recyclinghof ... eigenmächtig den Grenzabstand auf einer Seite hin um 60 cm zu Lasten der Gemeinde verkleinert, obwohl keine genaue Vermessung vorliegt und bereits seit Jahrzehnten ein Zaun als Grenzmarkierung bestanden hatte.“ Das sei illegal, sagte Gritsch, und wirft Müller eine „Befugnisüberschreitung im verwaltungsrechtlichen Sinne“ vor und fordert
Foto: Erwin Bernhart
St. Valentin
eine Überpüfung, ob nicht ein „Amtsmissbrauch im strafrechtlichen Sinne besteht, denn es betrifft hier Liegenschaften im Eigentum der Gemeinde Naturns.“ Der so gescholtene Müller räumte Fehler ein, die er überprüfen und gegenbenfalls richtigstellen wolle. Detail am Rande: Das von Gritsch aufgeschlagene Schreiben „Kritisches aus dem Gemeinderat“ wurde für mehrere Tage an der Tafel einfach umgedreht. (eb)
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Vinschgerwind 15-14
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„Naturnser Modell“ Foto: Erwin Bernhart
Der Gemeinderat von Naturns geht in Sachen Ensembleschutz einen eigenen Weg. Nur ein Ensemble von 16 wird als solches in den Bauleitplan eingetragen. Für die anderen 15 Ensembles gibt es eine eigene Verordnung und es soll - für Veränderungen - einen Weg des Dialogs geben.
Mit dem „Naturnser Modell“ betritt die Gemeinde Naturns Neuland in Sachen Ensembleschutz; v.l.: BM Andreas Heidegger, der für den Ensembleschutz beauftrage Gemeindereferent Zeno Christanell und VizeBM und Bauernbundortsobmann Helmuth Müller
von Erwin Bernhart
G
emeinden tun sich mit dem Ensembleschutz grundsätzlich schwer. In den Gemeindestuben herrscht die Angst vor, den betroffenen Leuten ein Käseglocke im Namen des Ensembleschutzes aufzwingen zu müssen. Dabei sind sich wohl alle im Grundsatz einig, dass es über den Denkmalschutz hinaus schützenswerte Örtlichkeiten, Bestände, Dorfteile usw. gibt. Ensembles, an die man sich gewöhnt hat, die für die Identität eines Dorfes stehen können, deren Ersetzung oder Abbruch einem argen Verlust gleichkommt. „Ensembles sind per Definition keine Einzelobjekte, sondern stellen ein Zusammenspiel von mehreren Objekten („Gesamtanlagen“) dar, welche die Geschichte und das Zusammenspiel von Mensch und Natur widerspiegeln und durch ihre Eigenart zur lokalen und regionalen Identität beitragen.“ So definieren die Abteilungen Raumordnung, Natur und Landschaft und die Abteilung Denkmalpflege die Ensembles. Ein Blick zurück offenbart, wie sich viele Gemeindeverwalter vor einer Näherung und Schutz-Lösung solcher Ensembles geradezu gedrückt haben und drücken. Die Landesregierung hat den Ensembleschutz bereits im Jahr 1997 gesetzlich verankert und den Gemeinden die Zuständigkeit dafür gegeben. Damals allerdings ohne genau zu definieren, was ein Ensemble sein kann. Diese Definiti-
on wurde erst 2004 per LandesregierungsIm Vorfeld hat man sich mit dem Heibeschluss nachgereicht. Dann hätten die matpflegeverein Naturns und dem örtlichen Gemeinden zwei Jahre Zeit gehabt, ein VerBauernbund auf diese Gangart verständigt. zeichnis von Ensembles zu erstellen. Diesen Im Gemeinderat wurde diese Lösung vom Zeitplan eingehalten haben vielleicht eine Ensembleschutz-zuständigen Referenten Handvoll Gemeinden in Südtirol. Zeno Christanell als „Naturnser Modell“ beIn Naturns etwa hat man im Jahr 2007 die zeichnet. Es gibt kein ähnliches Konzept im Meraner Architektin Angelika Margesin daLande. Man betritt also Neuland. Christanell: mit beauftragt, Ensembles ausfindig zu ma„Ein einzigartiger Weg.“ chen, welche den vorgegebenen Kriterien Es ist ein wattierter Weg. Denn der Geentsprechen. Nach einer Ensemble-Schwanmeinderat hat per Beschluss nur ein einziges gerschaft von 7 JahEnsemble als solches in den ren fand in der verBauleitplan eingetragen, nämDie 16 Ensembles in Naturns gangenen Woche im lich den historischen Bahnhof Naturnser Gemeinvon Staben (Schnalsthal). Dort Naturns Ortskern derat eine Ensemblewohnt niemand, das tut nieHochnaturns Zwillingsgeburt statt. mand weh, das ist verkraftbar. St. Zeno 16 Ensembles scheiDer Bahnhof ist vor kurzem reLandbichl nen auf der Liste auf, stauriert und auf Vordermann Kompatsch darunter der Ortsgebracht worden. kern von Naturns, Für die anderen 15 EnsemTschirland Tabland, Tschirland bles hat man sich eine eigene Niedermayr–Obermayr und Staben (sh. TaLösung „ausgetipftlt“ (BM Pignol belle). ZwillingsgeAndreas Heidegger). In die Grub –Schnatz –Pirch burt deshalb, weil derzeit bestehende BauordPatleid–Lint nur ein Ensemble in nung kommt, so hat es der GeMazlaun–Dickalm–Hühnerspiel den Bauleitplan einmeinderat beschlossen, eine getragen wird, die eigene Verordnung zu den EnPlatzgumm anderen Ensembles sembles hinein. Dazu wird es Staben mit einem eigenen eine eigene „EnsembleschutzBahnhof Staben Passus in der Baukommission“ geben, welche Mühlgut ordnung geregelt sich mit allfälligen Bau- und Tabland werden. Änderungswünschen, die En-
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Beispiel für ein Ensemble: St. Zeno
Quelle: Gemeinde Naturns
Ausweisungskriterien a) historischer Wert b) malerischer Charakter g) kollektives Gedächtnis
Die Ensembleschutzkommission „Dabei soll nun versucht werden, keine neuen gesetzlichen und vermeintlich starren Regeln vorzugeben, sondern in einem Modus vivendi die Ensembles von Fall zu Fall zu beurteilen. Der Gemeinderat nimmt deshalb keine Eintragung in den Bauleitplan vor, sondern erlässt eine eigene Verordnung zum Erhalt der Ensembles. Dabei steht das Miteinander, das Überzeugen und das Beraten im Zentrum.“ Der Ensembleschutzkommission gehören an: • ständige Mitglieder mit Stimmrecht: der Bürgermeister oder der zuständige Gemeindereferent für Urbanistik, der Landessachverständige in der Baukommission, ein vom Heimatpflegeverein zu bestimmender Vertreter, ein vom Bauernbund zu bestimmender Vertreter; • wechselnde Mitglieder mit Stimmrecht: Antragsteller und von ihm beauftragter Techniker; • beratende Mitglieder ohne Stimmrecht: ein vom Gemeinderat zu bestimmender Ensembleschutzbeauftragter. Die Ensembleschutzkommission wird für die Amtszeit des Gemeinderates eingesetzt.
Wodurch unterscheidet sich der Ensembleschutz vom Denkmal- und vom Landschaftsschutz ? Im Gegensatz zum Denkmal- und zum Landschaftsschutz wird der Ensembleschutz von der Gemeinde initiiert und umgesetzt. Viele Gemeinden besitzen kulturell wertvolle, aber nicht geschützte Bauten und Anlagen. Durch den Ensembleschutz haben die Gemeinden nun die Möglichkeit, aber auch die damit verbundene Verantwortung, selbst jene Objekte zu schützen, die für ihr Selbstverständnis wichtig sind und ihre Dorf- und Landschaftsidentität bestimmen. Obwohl es beim Ensembleschutz inhaltlich zu Überschneidungen mit dem Denkmal- bzw. Landschaftsschutz kommen kann, gibt es doch große Unterschiede zwischen den Schutzinstrumenten: Vom Landschaftsschutz grenzt sich der Ensembleschutz vor allem durch das Vorhandensein von Elementen
ab, die von Menschenhand geschaffen wurden. Der Unterschied zum Denkmalschutz besteht vor allem darin, dass für diesen das Vorhandensein kunsthistorisch wertvoller Elemente für eine Unterschutzstellung ausschlaggebend ist und man meist nicht nur die Fassade, sondern auch das Innere eines Gebäudes - wie zum Beispiel Gewölbe oder Malereien - bewahren will. Der Ensembleschutz richtet das Augenmerk nur auf das äußere Erscheinungsbild einer Anlage, wobei auch der affektive Wert der Objekte eine Rolle spielen kann. Dies bedeutet, dass es sich bei Ensembles in der Regel um mehrere miteinander in Beziehung stehende Objekte oder um eine Verbindung von architektonischen Elementen mit Elementen der Natur- oder Kulturlandschaft handelt. (Textquelle: Fachbereich Ensembleschutz bei der Abteilung Raumordnung)
Quelle: Gemeinde Naturns
sembles betreffend, befassen wird. Auch der Bauherr und sein Techniker bzw. Architekt sollen in dieser Kommission Sitz und Stimme haben. Die Kommission hat ein Gutachten, welches dann für die Baukommission bindend ist, zu verfassen. „Es ist uns ein Anliegen, den Antragsteller bereits im Vorfeld miteinzubeziehen“, begründet Christanell das Modell. Von Seiten der Gemeinderäte kommt Lob für diese Vorgangsweise. Christa Klotz Gruber mahnte an, dass man in den Ensembles zeitgemäßes Wohnen zulassen müsse. Damit die Ensembles lebendig bleiben. Astrid Pichler sagte, dass man die in Naturns vorherrschende Tradition des Dialoges aufrecht erhalten wolle, damit die Eigentümer etwas tun können und trotzdem der Charakter der Ensembles („wertschätzende Goldsticklen“) erhalten bliebe. VizeBM Helmut Müller: „Wenn man die Landesrichtlinien beschreiten würde, käme das einer Glocke gleich. Dann würden zwei Leute über Baumaßnahmen entscheiden. Sind die Ensembles im Bauleitplan drinnen, bräuchte es für Veränderungen eine Zweidrittel-Mehrheit in der Baukommission. Es ist richtig, dass es so ausgeredet werden kann. Denn so ist ein gemeinsamer Weg möglich.“ Dem Wunsch Müllers, dass die Behandlung eines Antrages innerhalb 90 oder 120 Tagen erfolgen sollte, wurde von Gemeindesekretär Urban Rinner mit dem Hinweis auf die gesetzliche Vorgabe von 60 Tagen begegnet. Das Prozedere in Naturns in Sachen Ensembleschutz bleibt also weitgehend in Händen der Gemeindeverwalter. Und entwindet sich teilweise den gesetzlichen Vorgaben: Das Raumordnungsgesetz verpflichtet die Gemeinden, ein Verzeichnis der schutzwürdigen Liegenschaften samt entsprechender Erhaltungsmaßnahmen zu erstellen und diese Ensembles durch die Eintragung in den Bauleitplan der Gemeinde rechtswirksam zu schützen. Naturns geht einen anderen Weg.
Vinschgerwind 15-14
8 /Wirtschaft/
Vinschgerwind 15-14
24.07.14
Leicht aufwärts
Steinpilz - Drillinge in Partschins
Das Fazit des kürzlich vorgestellten AFIBarometers: Südtirols Arbeitnehmer glauben, dass es mit der Südtiroler Wirtschaft wieder moderat aufwärts geht. Zum ersten Mal seit Beginn der Erhebungen überwiegt der Teil der Optimisten leicht.
„So ein Glück hab’ ich noch nie gehabt“, freut sich Adolf Forcher aus Partschins. Forcher, der langjährige Obmann der Wasserinteressentschaft von Partschins, war vor einer Woche in der Nähe des Greiterhofes unterwegs und schaute sich dort die derzeit laufenden Baggerarbeiten an. Beim Rückweg stieß er „drei Meter neben der Straße“ auf einen prächtigen Drillings-Steinpilz, der rund 1,2 Kilogramm auf die Waage bringt.
Die Verfassungsreform schreitet zügig voran. Der Senat der Regionen mit zwei Vertretern aus Südtirol bekommt Gestalt. Südtirol wird seine Autonomie behalten, die Kluft zwischen NormalRegionen und Sonderautonomie wird aber größer werden. Zeitgleich wird im Parlament die Reform der öffentlichen Verwaltung behandelt. Auch diese wird Auswirkungen auf unser unmittelbares Umfeld haben. Fast 2.000 Abänderungsvorschläge wurden eingebracht. Die Reform wurde lautstark gefordert. Über Internet durfte man sogar Vorschläge an die Ministerien formulieren. Plötzlich sind aber alle dagegen, gegen jede Sparmaßnahme. Gegen die Kürzung der Gewerkschaftsfreistellungen, gegen die Mobilität der Staatsangestellten, gegen Altersbegrenzungen in den Gerichten, Spitälern usw.. Viel schwerer wiegt bei uns der unberechenbare „Bürokratismus“ in der öffentlichen Verwaltung, wenn dauernd Normen produziert werden, die einfache Abläufe verkomplizieren oder gar unanwendbar machen. Seit Monaten versuche ich mit einigen Freunden in Sachen Gemeindeautonomie dem ausufernden Bürokratismus in den normalen Arbeitsabläufen einer Gemeinde Einhalt zu gebieten und ein wirtschaftliches Aushungern der Peripherie durch Konzentration aller Ausschreibungen, Beauftragungen und Ankäufe der Gemeinden ausschließlich auf eine zentrale Vergabestelle und die zentrale Einkaufsagentur zu verhindern. In den Vorschlägen zum Art. 39 stehen nun unsere Forderungen: die Festschreibung von Direktbeauftragung bei zum Wert von € 40.000,00 und bei Dringlichkeit und Unaufschiebbarkeit, Ökonomatsausgaben oder kleinere Einkäufe und Beauftragungen außerhalb der zentralen Einkaufsstelle (im Dorfladen oder beim Handwerker nebenan) und ohne Bürokratie.
VinschgauCard Derzeit ist die VinschgauCard für viele Gäste im Tal aktiv. 160 Beherbergungsbetriebe von Kastelbell bis Burgeis beteiligen sich daran. Bei weitem nicht alle Betriebe im Tal haben den möglichen Wettbewerbsvorteil erkannt. Ferienregion Reschenpass Obervinschgau Ortler Prad Schlanders/Laas Latsch/Martell Kastelbell Insgesamt
beteiligte Betriebe an der VinschgauCard 0 45 13 16 24 49 13 160
160 Betriebe, mit rund 500.000 Nächtigungen, nehmen an der VinschgauCard teil: Dies kann ein Buchungsvorteil sein, sagt Vinschgau Marketing-Direktor Kurt Sagmeister (links)
von Erwin Bernhart
V
orweg: Die 160 Betriebe, die freiwillig die VinschgauCard anbieten, finanzieren diese mit einem Nächtigungsbeitrag von 70 Cent. Dafür erhalten die Gäste dieser Betriebe einiges an Ermäßigungen: die kostenlose Nutzung der Vinschgerbahn und aller öffentlicher Verkehrsmittel in Südtirol, Ermäßigungen bei Seilbahnen, Museen und Freizeitanlagen. Für die Nutzung der Öffis durch die Gäste werden 50 Cent pro Nächtigung an die SAD überwiesen. 20 Cent bleiben bei Vinschgau Marketing und davon wird unter anderem auch ein Projektleiter der SAD in Bozen finanziert, der die logistische Betreuung und die statistische Auswertung innehat. Der Rest wird für den Verwaltungsaufwand bei Vinschgau Marketing aufgebracht. Die teilnehmenden Betriebe haben ein Nächtigungsvolumen von rund 500.000 Nächtigungen. „Wir haben sehr gute Rückmeldungen“, sagt Vinschgau Marketing Direktor Kurt Sagmeister, „von den Mitgliedsbetrieben und von den Gästen.“ Man mache bewusst keine große Werbung mit der VinschgauCard, auch weil sie sich vorerst, es ist heuer die erste Sommererfahrung, bewähren muss. Denn die auch von den Gästen gut und gern genutzte Vinschgerbahn etwa stößt an ihre Kapazi-
tätsgrenzen. „Wir sagen unseren Mitgliedsbetrieben, dass sie ihre Gäste beim Meraner Freitagmarkt etwa ganz früh oder am späten Vormittag losschicken sollen“, sagt Sagmeister. Im Untervinschgau fällt die kräftige Herbstsaison mit dem Schulbeginn zusammen. Auch diese mögliche Kollision muss sich erst bewähren. Dass die Bewerbung der VinschgauCard durch Vinschgau Marketing nicht stattfindet, bedauern viele Betriebe. Gerade angesichts der schwierigen Lage im Tourismus. Für die VinschgauCard nicht zu haben waren die Oberländer Betriebe der Ferienregion Reschenpass. Der dortige Tourismusvereinspräsident Karl Gapp verweist auf die bereits seit längerem bestehende Zusammenarbeit mit Nauders. Dort gibt es die „3-Länder-SummerCard Gold“. Die muss der Gast zwar kaufen, kann dafür, neben Vergünstigungen bei den Aufstiegsanlagen, auch die Schweizer Postbusse nutzen. In Latsch gibt es einige Anlaufschwierigkeiten. Aufgrund des bevorstehenden Kaufes der Aufstiegsanlage wollten einige Betriebe den Schritt in die VinschgauCard nicht wagen. Nun gibt es da un dort Katzenjammer. Einige Latscher Hoteliers wollten kürzlich eine eigene LatschCard. Im Tourismusverein wurde dieses Ansinnen aber abgelehnt.
Grafik: Vinschgerwind
Rom-Infos ins Tal
Foto: Erwin Bernhart
von Albrecht Plangger
Vinschgerwind 15-14
/Wirtschaft/ 9
Laas/Vinschgau
Vinschgau/Südtirol
m&m: Vielschichtige Veranstaltung
Blumenkohl: Ernte hat begonnen
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Foto: Erwin Bernhart
iel Neues gibt es für das heurige Marmor&Marillenfest in Laas, welches vom 1. bis zum 3. August stattfinden wird. Am heutigen Donnerstagabend (20.00 Uhr) werden Künstler zur 5. Laaser Marmorwerkstatt mit Musik der Gruppe „Zielergluat“ begrüßt. Und bereits morgen laden die Laaser Gastwirte zur 5. Laaser Festtafel am Weißwasserbruch. Das Programm und die Begleitveranstaltungen fin- Programm- und Zeitungsvorstellung in Laas den Sie im „Bildungszug“ dieser viele auch namhafte Autoren zu unentAusgabe. geltlichen Beiträgen gewonnen werden, Die Vorstellung des Fest-Programmes, darunter Hans Wielander, Martin Trafoier, welche vor einer Woche durch KaufleuteJohanna Platzgummer, Hansjörg Telfser, obmann Dietmar Spechtenhauser vor der Hubert Steiner, Hermann Theiner, Sigrid Marmorwerkstätte von Josef Mayr erfolgt Haller und einige mehr. Blicke in die Geist, wird in Laas traditionell auch von der schichte, in die Kunst, in die Philosophie, Vorstellung der „Marmor&Marillen“-Zeiin Kulturveranstaltungen, in die Glaziotung begleitet, welche von den Kaufleuten logie, immer mit Bezug zu Laas, zu den Laas herausgegeben wird. Helmuth Moser Marillen und zum Marmor, gestattet die oblag es, Autoren und Inhalt vorzustellen. „m&m“-Zeitung. Der verschriftliche UnterEin fruchtiges Outfit habe die Zeitung bebau ist gesetzt, das vielschichtige Fest hat kommen und eine Metamorphose durcheigentlich bereits begonnen. (eb) gemacht. Tatsächlich konnten wiederum
ie Ernte des Sommerblumenkohls mit dem Qualitätszeichen Südtirol hat in diesem Jahr wegen des kühlen Wetters mit etwas Verspätung begonnen, ist aber inzwischen gut angelaufen. Die Produzenten freuen sich über die gute Qualität und die Erntemenge, die um etwa 10 Prozent höher als im Vorjahr sein wird. Blumenkohl mit dem Qualitätszeichen Südtirol wird vorwiegend im Vinschgau angebaut und vom Verband der Vinschgauer Obst- und Gemüseproduzenten VI.P vermarktet. Die an die VI.P angeschlossenen Obst- und Gemüsegenossenschaften ALPE und OVEG in Laas sind Marktführer in Italien. „Die Markenbezeichnung ‚Vinschgau‘ und das Qualitätszeichen Südtirol haben sich mittlerweile gut am Markt etabliert und stehen für eine sehr hohe Qualität“, bestätigt Reinhard Ladurner, Verkaufsleiter Gemüse bei der VI.P.
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Foto: EOS/Blickle
24.07.14
10 /Wirtschaft/
Vinschgerwind 15-14
24.07.14
Naturns/Schlanders/Sulden/Mals
Jazz im Land der Blasmusik
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Gomagoi
Schlanders
Infostelle offen
Getränkemarkt Schlanders eröffnet
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as Tourismusbüro der Ferienregion Ortler in Gomagoi ist nach Jahren der Schließung im heurigen Sommer erstmals wieder geöffnet und zwar von Juni bis Mitte Oktober. „Wir möchten die Gäste am Tor zur StilfserjochPanoramastraße au f f a n ge n“ , erklärt der Geschäftsführer der Ferienregion Ortler, Holger Gander. „Das Ganze ist auch eine Aufwertung für die Gastronomie vor Ort.“ Die Suldner Außenstelle leitet Carla Felderer. Sie kann auf eine langjährige Tourismus-Erfahrung in der Ferienregion Obervinschgau zurückgreifen. „Ich bin froh, dass ich mich wieder im Bereich Tourismus einbringen kann“, so Felderer. (mds) Infos: carla@ortlergebiet.it Telefon: 3486183112
it beschwingten Trinkliedern stimmten die Männer des Männergesangsvereins des Vinschger Hauptortes die Besucherinnen und Besucher im neu eröffneten Getränkemarkt Schlanders auf den Eröffnungs-Frühschoppen ein. Walter Karner konnte am Samstag, den 12. Juli 2014, zahlreiche Kundinnen und Kunden, Freunde und Bekannte, Mitarbeiterinnen v.l.: Walter Karner und sein Schlanderser Mitarbeiterteam und Mitarbeiter begrüßen. Ferdinand Stecher, Christine Lechner und Günther BreitenGekommen waren auch eine berger Abordnung der Brauerei position aus rund 300 geschmolzenen Forst, Vertreter aus Politik, Gesellschaft Flaschen. Die außergewöhnliche Wandund Kultur. Innerhalb kürzester Zeit ist die Verkleidung, geschaffen vom Künstler alte Geschäftsstelle an der Staatstraße in Manfred Mayr, sorgte für interessiertes Schlanders unter der Leitung des verantStaunen. Das Kunstobjekt im Spannungswortlichen Architekten Arnold Gapp zu feld zwischen Bildkunst und Baukunst einem modernen, funktionellen Gebäude gibt dem Raum eine besondere Ausstrahfür den Getränkefachhandel umgestaltet lung. (mds) worden, mit geräumigem Lagerraum, mit Getränkemarkt Schlanders, Staatstraße 21 Büro und übersichtlichem Ausstellungs39028 Schlanders. Telefon: 0473 730178 raum. Dessen Rückwand ziert eine Kom-
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
üdtirol ist vor allem ein Land der Blas- und Volksmusik, der Chöre und Schuhplattler. Es tut dem Land aber gut und zeugt von seiner Weltoffenheit, auch Platz für andere Musikrichtungen zu bieten. Jazz bedeutet Improvisation und Innovation und hat schwache Wurzeln in Südtirol. Das Jazzfestival vom 27. Juni bis 6. Juli war eines der größten Musikfestivals in diesem Sommer und fand nicht nur in Bozen, sondern in 19 Gemeinden des Landes statt. Rund links: Die französische Gruppe Les Faux Fréres bei der Probe auf dem Dorfplatz in Mals; rechts: die Fuß130 Künstler aus ganz Europa, gängerzone Mals als Wohnzimmer, bis der Regen kam dieses Jahr vor allem aus Franaufgestellt, eine für die Big Band Mals und natürlich auch Jazz. Das heurige Jazzfestival kreich, zeigten in rund 60 Konzerten ihr eine für die Gruppe Les Faux Fréres (die fand auch unter aktiver Beteiligung aus dem Können und die musikalische Bandbreite falschen Brüder) aus Frankreich. Es war Vinschgau statt: Für das Schlusskonzert des Jazz. Vier Konzerte fanden auch im Vinnicht kalt und es hätte ein schöner musikain Lusern im Trentino komponierten Klaus schgau statt: am Rathausplatz in Naturns, lischer Abend in der Malser Fußgängerzone Telfser aus Schlanders und ein Komponist im Kulturhaus von Schlanders, im Freigewerden können. Doch es fing an zu regnen, aus Nordtirol und dem Trentino Werke, die lände des Messner Mountain Museums in die Couchs mussten verräumt werden, die an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor Sulden und im Dorfzentrum von Mals. Die falschen Brüder mussten in den Bärenkeller 100 Jahren erinnerten. Beim Konzert wurden Fußgängerzone in Mals wurde kurzerhand ausweichen und spielten dort südeuropäTexte aus dem Buch von Peppi Feichtinger in ein Wohnzimmer mit mehreren weißen ische Volksmusik, Rock- und Popsongs und „Kämpfen für das Heiligste“ gelesen. (hzg) Couchs verwandelt. Zwei Bühnen wurden
Fotos: Heinrich Zoderer
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Vinschgerwind 15-14
/Wirtschaft/ 11
Vinschgau/Südtirol/Rom
Neue Linienbushaltestelle in Martina
Im Umweltministerium
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eit Mittwoch (28.05.) steht in Martina (dt. Martinsbruck) den Linienbussen nach Mals, Landeck, Samnaun und Schuls eine neue großflächige Bushaltestelle zur Verfügung. Die Verwalter der Grenz-Gemeinde Valsott haben die Bedeutung dieser internationalen Haltestelle an der schweizerischen Zollstation Die neue großflächige Bushaltestelle in Martina erkannt und die bestmöglichste Wandertipp: Lösung verwirklicht. Seit Langem wird über Von Martina wandern Sie auf der linken Taleine Zugverbindung hierher und weiter nach seite durch Wiesen und Wald hinauf nach Landeck und Schuls diskutiert. Der Tunnel Chaflur. Dem Waldrand entlang, oberhalb Schleis – Martina wäre nur ca. 22 km lang von Strada peilen Sie den Inn an, queren und in 5 Jahren zu verwirklichen. Die Fahrzeit ihn und gelangen nach San Niclá. Entlang würde sich um nahezu 50 Min. verkürzen. einer einzigartig schönen Flusslandschaft, Inzwischen versorgt die SAD die Linie zur vorbei an den Weilern Raschvella, Resgia, vollsten Zufriedenheit der Fahrgäste. Sie lässt Sur En und Pradella gelangen Sie – den zur vollen Stunde gleichzeitig einen Bus in Fluss vor Schuls überquerend – ins Dorf Martina und einen in Mals starten. Sie kreuScuol. Für die Rückfahrt nach Martina bezen sich am Grauner Kirchturm. Die Busse nützen Sie das gelbe Postauto. Wanderzeit: sind mit speziellen Fahrradträgern ausgestatca. 5 Stunden. tet. Dieser zusätzliche Dienst wird vor allem Andreas Waldner zur Überwindung der Norbertshöhe beansprucht.
Foto: Andreas Waldner
Vinschgau/Martinsbruck
er Südtiroler Energieverband (SEV) setzt sich für die Interessen seiner Mitglieder ein – in Südtirol, in Brüssel und auch im Dialog mit der römischen Ministerialbürokratie. Kürzlich trafen eine Delegation des SEV und Südtiroler Politiker im Umweltministerium in Rom mit der Unterstaatssekretärin Silvia Velo zu einem ausführlichen Meinungsaustauch zusammen. Organisiert hatten das Treffen der Südtiroler Energieverband und der SVP-Kammerabgeordnete Albrecht Plangger. Anwesend waren – unter anderen – SEV-Präsident Hanspeter Fuchs, SEV-Vizepräsident Georg Wunderer, SEV-Geschäftsführer Rudi Rienzner, Albrecht Plangger und der Präsident der italienischen Vereinigung der Produzenten erneuerbarer Energie FIPER Walter Righini.
Foto: „Wind“-Archiv
24.07.14
12 /Leserbriefe/
Vinschgerwind 15-14
Vinschgerbahn: „Außer Dienst” kann teuer werden Wie aus der Beantwortung einer Anfrage des Abgeordneten Josef Noggler hervorgeht, werden bei den Zugersatzdiensten mit Privatbussen 17% der Gesamtkosten allein für die Leerfahrten ausgegeben. Als Leerfahrten gelten Fahrten vom Sitz des Unternehmens hin zum Einsatzort, bei denen noch keine Fahrgäste an Bord genommen werden dürfen. „Natürlich fragt man sich,“ so Noggler, „wie es zu hohen Kosten für Leerfahrten kommen kann, die eigentlich vermeidbar wären.“ Der Grund liegt darin, dass für den Ersatzdienst nicht Busunternehmen aus dem Vinschgau beauftragt worden sind, sondern auswärtige. „Diese kehren nach ihrem Einsatz zum ferner gelegenen Betriebssitz zurück, auch zwei Mal am Tag. Diese Fahrt wird vergütet, auch wenn keine Passagiere an Bord sind.“ Dabei wäre es einfach, diese Kosten zu sparen. „Es würde ausreichen, lokale Unternehmen zu engagieren. Sie liegen nahe am Einsatzort, die Leerfahrten würden entfallen“. Nicht zu vergessen, dass mit dem Sparen von öffentlichen Geldern gleichzeitig auch Arbeitsplätzen in den strukturschwachen Gebieten des Landes entgegengekommen
24.07.14
wäre. Das Land überlege sich nun die Überarbeitung der Kriterien, damit die Fahrten „Außer Dienst“ so wenig und kurz wie möglich werden, oder am besten ganz vermieden. Pressemitteilung des Regionalassessors Sepp Noggler (10.07.2014)
Pflanzenduftstoffe Auszug aus dem Beitrag „Orchideen unterm Ortler“ vom geschätzten Wolfgang Platter, Direktor des Nationalparks Stilfserjoch, Vinschgerwind Nr. 14: „Die Schweizer Wissenschaftler stellen fest, dass der Gesamtduft dieser einheimischen Orchidee aus 44 verschiedenen Substanzen aufgebaut ist. – Wohlriechende Handwurz- Die Handwurz wird von Schmetterlingen bestäubt. Aus allen 44 Duftsubstanzen konnten die Naturkundler mit elektrophysiologischen Messungen an den Fühlern der bestäubenden Schmetterlinge jene 7 Duftstoffe isolieren, welche für die Anlockung der Schmetterlinge als Bestäuber relevant sind. Lediglich 7 der 44 Substanzen führen bei den Schmetterlingen zu Nervenimpulsen. Warum aber produziert diese Orchidee dann so viele weitere Duftsubstanzen, wo die Natur doch keinen Luxus
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betreibt? Nun, man weiß auch, dass verschiedene Duftstoffe bei Pflanzen auch der Schädlingsabwehr dienen.“ Diese Feststellung zeigt z.B. wie wunderbar die Natur eingerichtet und ausgestattet ist und wie einmal mehr klar werden muss,
dass der Mensch Kunstdünger, Pestizide und aggressive Gülle nicht ausbringen darf. Die Bauern sollen verpflichtet werden, ihre Gülle in die Biogasanlage zu bringen oder nur Festmist zu erzeugen. Paul Gruber, Mals
Nachgedacht von Don Mario Pinggera
Es sind zutiefst beunruhigende Zeichen, die von Nahost derzeit ausgehen. Da ist zum Einen die desolate Situation in Syrien, wo sich die radikale ISIS Gruppierung ebenso brutal wie rapide ausbreitet, und zum Anderen die gefährliche Situation im Heiligen Land. Wir fragen uns, wie so etwas möglich ist, wieso der Friede so fern ist. Wenn wir diese Fragen stellen, dürfen wir aber auch nicht ausblenden, dass unser Kontinent in den Jahren 1914 – 1918 respektive 1939 – 1945 vor epochalen Katastrophen stand. Auch hier müssen wir uns fragen: Warum? Was veranlasst Menschen, sich in aller Regelmäßigkeit systematisch auszulöschen? Eines haben diese genannten Konflikte, damals und heute, so verschieden ihre Ausprägungen auch sein mögen, gemeinsam. Es geht um Fanatismus. So sehr, wie der Erste Weltkrieg von Fanatismus geschürt wurde, so fanatisch, wie die Nazis die Welt in den Zweiten Weltkrieg stürzten, so fanatisch (religiös) geht es beispielsweise in Syrien zu. Das Phänomen des Fanatismus begleitet die Menschheit seit Urzeiten. Und Fanatismus generiert immer auch Macht. Und zwar im negativen Sinn. Menschen wollen Macht ausüben, zur Durchsetzung von Ideen oder besser Ideologien. Das geht auf dem politischen Weg genauso wie auf dem religiösen. Allerdings führen beide geradeweg ins Verderben. Geschichte und Gegenwart lehren das eindrücklich. Um diesem Dilemma zu begegnen, ist es unerlässlich, dass sich die politisch Verantwortlichen dieser Welt, ebenso wie die religiös Verantwortlichen dieser Problematik annehmen. Politisch motiviertem Fanatismus kann nur durch vernünftige Politik begegnet werden. Ein Gleiches gilt für religiösen Fanatismus. Nur die Verantwortlichen der Religionen können ihm begegnen. Aber Vorsicht: Macht und Fanatismus beginnen nicht nur im Großen. Sondern immer im Kleinen. Es sind auch nicht einfach ‚Macht‘ oder ‚Fanatismus‘, die von sich aus schlechtes bewirken. Dahinter stehen immer Menschen, fanatische Menschen und Macht missbrauchende Menschen. Wo gibt es beispielsweise auch im Christentum – genauer im Katholizismus fanatische Tendenzen? Genau dort, wo im Namen Gottes Druck ausgeübt wird. Besonders perfide wird es dann, wenn plötzlich Stimmen aus dem Himmel vermeintliche Botschaften von Heiligen, der Gottesmutter oder gar Gott überbringen. Hier stellt nämlich der Mensch seine eigene Paranoia an die Stelle einer höheren Autorität – an die Stelle Gottes. Und genauso fangen Kriege an! Oder: Wo übe ich Macht aus: in der Partnerschaft, der Familie oder am Arbeitsplatz? Übe ich diese Macht verantwortungsvoll aus? Oder gehen mir die Antworten aus, wenn ich über meine Machtausübung Rechenschaft ablegen muss, vor den anderen, vor mir selbst, aber vor allem vor Gott?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
auch als Mahnung, als Anklage gegen Disneylandisierung – Plastifizierung – Betonisierung... Sonst würden meine Impressionen zu Depressionen werden.
Ab und zu werde ich angesprochen: Meine Bilder zeigen oft die „schöne“ Seite der Medaille! Ja, ich weiß, ich bin nicht nostalgisch blind, aber ich sehe meine „schönen“ Bilder
24.07.14
Vinschgerwind 15-14
/Impressionen/ 13
14 /Lokales/
Vinschgerwind 15-14
24.07.14
Abdrift ungelöst
25 Jahre Mathis Orgel – festliches Orgelkonzert
Jüngste Pestizid-Rückstände in Heuproben in Prad, Schluderns und Schleis sprechen für sich: Das Abdrift-Problem ist ungelöst. Biologische Pflanzenschutzmittel einsetzen, schreibt Bioland.
Vor genau 25 Jahren wurde die neue Mathis Orgel der Pfarrkirche Prad feierlich eingeweiht. Aus Anlass dieses Jubiläums findet am Sonntag, den 3. August um 17:00 Uhr ein festliches Orgelkonzert statt, zu welchem Bevölkerung und Gäste herzlich eingeladen sind. Der Kirchenmusiker und Pfarrer Don Mario Pinggera spielt selten aufgeführte Werke von Bach, Bovet, Schmidt, Dupré sowie eigene Improvisationen. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird zugunsten der Innenrenovation der St. Christina Kapelle in Lichtenberg erhoben. Das Konzert dauert etwa 1 Stunde.
Festival „Quetschkommode“ verzaubert von Magdalena Dietl Sapelza
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riginell, kreativ, lustig, schräg… bereits die Broschüre zur „Quetschkommode“ bestach durch Einfallsreichtum und vermittelte einen authentischen Vorgeschmack auf das einzigartige Festival. Ulrich und Roman Moser waren die kreativen Köpfe bei der Programmerstellung. Es gelingt ihnen immer wieder, neue Kleinkünstler und Originale des Ortes und der Umgebung auf ungewohnte künstlerische Bahnen zu führen und zum Mitmachen zu motivieren. Die Veranstaltung bestach durch geistvolle Neuheiten,
durch unübliche Bühnen und außergewöhnliche Künstlerhütten, die den Ziehharmonika-Spielern als Podest dienten. Unzählige Besucherinnen und Besucher zogen am Sonntag, den 13. Juli, durch die Gassen des Prader Altdorfes und staunten über die Kreativität, applaudierten den vielen großen und kleinen „Ziachorgspieler/Innen“, den Volksmusik- und Brauchtumsgruppen, den Rappern. Sie lachten über Gaukler und Narren. Getragen wurde das jahrmarktmäßige Straßenfest vom Bildungsausschuss Prad um Tanja Ortler, unterstützt von Ludwig Fabi vom Bezirksservice Bildungsausschüsse.
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
Das Festival „Quetschkommode“ in Prad zählt zu den originellsten Veranstaltungen im Lande. Die vielen kreativen Köpfe des Ortes und der Umgebung haben ihrer Phantasie freien Lauf gelassen und die Besucherinnen und Besucher verzaubert.
24.07.14
ENGIADINA
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IMST
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Vinschgerwind 15-14
LANDECK
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/Terra raetica/ 15
VAL MÜSTAIR • VINSCHGAU
INTERREG – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Diversicoltura – Biodiversität in der Kulturlandschaft von Ludwig Fabi
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in im Jahr 2009 begonnenes INTERREG-Projekt ITA-CH steht kurz vor dem Abschluss. Dieses Projekt mit der Bezeichnung „Diversicoltura – Biodiversität in der Kulturlandschaft“ wird mit INTERREG EU-Fördermitteln in Höhe von 703.740 Euro gefördert. Die restlichen Kosten bis zur Projektsumme von 1.066.520 Euro finanzieren die drei Projektpartner Gemeinde Val Müstair, Gemeinde Taufers i.M und Marktgemeinde Mals aus Eigenmitteln. Inhalte des Projektes sind die Förderung der Artenvielfalt und die grenzüberschreitende Vernetzung der Lebensräume und gemeinsame Themenwege. Im Sinne der Stärkung der Biodiversität wurden in allen drei Gemeinden Informations-, Bildungs- und Kulturveranstaltungen abgehalten, ein Landschaftsinventar erstellt, Waalwege und Gebäude saniert und sogar neue Infrastrukturen gebaut. Dadurch wurde den Bewohnern und Gästen die Schönheit der Grenzregionen vom Matschertal bis zum Ofenpass vor Augen geführt, um sie zu einem tieferen Verständnis im Umgang mit ihr zu „ver“führen. Entstanden sind unter anderem gemeinsame Ansichtskarten für Trockensteinmauern Cooler geht es nicht – das kühle Innere lieben einige Tierarten an heißen Sommertagen besonders. Für die Malser hatte sich die neu errichtete Trockensteinmauer am Unterwaal doppelt gelohnt: Rund 15 Meter neues Mauerwerk ist nun Lebensraum für viele Tiere und Insekten. Gekoppelt war diese im November 2011 stattfindende Arbeit mit einem kostenlosen Kurs. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zahlreiche Gemeindebewohner wissen nun, wie’s geht. Es wurden auch weitere Trockensteinmauern in der Kulturlandschaft „Hoache“ realisiert. Sehr zur Freude vieler Beobachter und einiger Protagonisten selbst: Die ersten Smaragdeidechsen zeigen sich dort bereits.
das Dreiländereck, die die Vielfalt des Lebensraumes und seiner tierischen, pflanzlichen und menschlichen Bewohner zeigen. Eine kleine Broschüre namens „Aussigean! Oiklaupn!“ enthielt gesammelte Rezepte von Konfitüren und Säften, Sirup und Salaten – alles gefertigt aus Wildkräutern und Beeren. Schulklassen und Kindergärten wurden eingebunden, die Ärmel wurden hochgekrempelt und auf allen Seiten der Grenze halfen Bewohnerinnen und Bewohner mit, die Landschaft aufzuräumen. Kinder, Erwachsene und Projektteilnehmer lernten viel dazu - nicht nur bei den vielen Führungen, Vorträgen oder Wanderungen. Viel Energie floss in dieses Projekt. Der Schutz der Artenvielfalt ist ein Thema, das auch in den kommenden Jahren weiterhin ernst genommen und tatkräftig unterstützt werden sollte. Aus Platzgründen werden in dieser Ausgabe einige Tätigkeiten in der Gemeinde Mals umrissen. In einer weiteren Ausgabe wird auf die Tätigkeiten in den Gemeinden Taufers i.M und Val Müstair eingegangen. In Kürze erscheint zudem eine umfangreiche Publikation über dieses einmalige Projekt, welche nicht Abschluss, sondern Initialzündung für weitere grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Erhaltung der Biodiversität sein soll.
Waale Der Vinschgau verfügt über dieses ausgeklügelte Waalsystem nachweislich seit dem 12. Jahrhundert, mit großer Wahrscheinlichkeit wurden Waale schon 15 v.Chr. hier errichtet. Der heutige Name Waal leitet sich vom lateinischen aquale ab. Die rätoromanische Bezeichnung für Bach ist ual oder aual, dementsprechend ist sein Name heute Aual. Wer auf intakte Waale in der Region verweist und sie anhand von Spazierwegen als Teil der atemberaubenden Landschaft in Szene zu setzen vermag, hat vieles, wovon eine Landschaft lebt: lebendige Geschichte, erlebbare Kultur und einen natürlichen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Einkehrstation „Pflanzgarten“ Oberhalb des Malser Oberwaales, unterhalb des alten Matscher Weges einen halben Kilometer vom Dorf Mals entfernt, entstand ein neues Gebäude im Malser Pflanzgarten. Einkehren, sich stärken und eine Rast einlegen, ist Sinn dieser neu gestalteten Einkehrmöglichkeit. Massives Holz aus dem gemeindeeigenen Wald, Naturstein und Kalkputz passen das Gebäude an die Umgebung an; die Trockensteinmauern und das schon bestehende ehemalige Gartenhäuschen wurden restauriert. Der sorgsame Umgang mit natürlichen Ressourcen und die leise Art, mitten in der Natur verweilen zu können, bieten dem Wanderer die Möglichkeit innezuhalten und die Umgebung auf sich wirken zu lassen.
von links: Trockenmauern, Waalsanierung und Rendering der Einkehrstation „Hoache-Pflanzgarten“ e Sei r gioni un
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EUROPÄISCHE UNION Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
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Italien • Österreich
Italia • Austria
Homepage: www.terraraetica.eu
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§ Neue Kämpfe an der Marmorfront Aus dem Gerichtssaal
Die juristischen Kampfhandlungen rund um den Marmorabbau im Göflaner Mitterwantlbruch gehen weiter. Die Gemeinde Schlanders hat offenbar Strategie gewechselt. Wollte sie noch bis zum vorigen Jahr die bestehende Forststraße in den Bruch, über welche bisher auf Grund von provisorischen Fahrerlaubnissen des Landes der Abtransport des „weißen Goldes“ erfolgte, in eine Gemeindestraße umwandeln, so setzt sie jetzt darauf, die Straße zur Gänze ins Eigentum der Eigenverwaltung von Göflan zu überführen. Das hätte den Vorteil, dass sich der Grund ohnehin bereits großteils im Eigentum der Göflaner befindet. Einen Schönheitsfehler hat jedoch auch diese Variante. Dabei muss nämlich wie schon bei vergangenen Versuchen Grund überquert
werden, der zum „Tafratzhof“ gehört. Dessen Eigentümer Gurschler Johann ist wegen seines Kampfgeistes bekannt. Als ihm vor ein paar Monaten das Enteignungsdekret der Gemeinde Schlanders ins Haus flatterte, griff er sofort „zu den Waffen“ und focht den Bescheid vor dem Verwaltungsgericht in Bozen an. Die Gemeinde hat sich nun in den Streit eingelassen, auch weil sie entschlossen scheint, das Problem Zufahrt ein für alle Mal mit der Brechstange zu lösen. Dabei übersieht sie jedoch, wie mir scheint, das Grundproblem. Denn der Streit um die Zufahrt ist nur vordergründig von Bedeutung. Die Kernfrage ist und bleibt, dass der Marmorabbau in Göflan und in Laas von zwei konkurrierenden Unternehmen vorgenommen wird. Wenn es dem Betreiber des
Göflaner Bruchs gestattet wird, den Marmor mit Lkw’s über eine Straße ins Tal zu bringen, dann hat er gegenüber den Laasern einen Wettbewerbsvorteil. Denn diese müssen den Transport über die kostspieligere Schrägbahn organisieren. Und diesen Vorteil verschafft ihm auch noch eine öffentliche Körperschaft wie die Gemeinde Schlanders, welche durch ihr Eingreifen eine Wettbewerbsverzerrung hervorruft, was ihr wiederum nach EURecht untersagt ist. Unter Berufung auf diese Bestimmungen zum Schutz des freien Wettbewerbs vor öffentlichen Eingriffen hat die Lasa Marmo schon das Land und den Nationalpark vor dem Verwaltungsgericht auf Schadenersatz verklagt. Das Land hat nämlich den Göflanern die Bergbaukonzession ohne irgendwelche Auflagen hinsichtlich Entsorgung des Marmorab-
falls erteilt. Für den Bruch in Laas gelten hingegen strenge Regeln für die Beseitigung des „Mülls“. Für den dadurch bewirkten Wettbewerbsnachteil will sich die Lasa Marmo nun vom Verwaltungsgericht entschädigen lassen. Sollten die Feindseligkeiten noch weiter eskalieren, dann wäre denkbar, dass die Lasa Marmo die Frage aufwirft, was aus der Vertragsklausel im Konzessionsvertrag zwischen Gemeinde Schlanders und dem Betreiber des Göflaner Bruchs geworden ist, welche diesen verpflichtet, 95 Prozent des abgebauten Marmors hier zu verarbeiten. Diese Verpflichtung scheint die ganze Zeit über weitgehend toter Buchstabe geblieben zu sein. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit (Marmor)steinen werfen! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt
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/Menschen/ 17
„A Blitz, a Tuderer, a Schnöll…“ von Magdalena Dietl Sapelza
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eine Zeit auf der alten Plawenner Alm war eine der prägendsten als Hirte. Bevor er sich dort abends schlafen legte, musste er sein Bett täglich nach Schlangen durchsuchen und diese dann entfernen. Durch das rissige Mauerwerk krochen Kreuzottern und Vipern unter das Federbett. „Di olt Plawenner Olp isch a Schlongenolp gweesn“, sagt er. Der junge Untersenner verbrachte die Nächte immer in Plawenn. Herry erzählt, dass er Vipern an den Zitzen der Kuheuter saugen sah. Er hatte keine Angst vor den Schlangen, denn er hatte von klein auf gelernt vor ihnen auf der Hut zu sein. Plawenn war seine Heimat bis zu seinem elften Lebensjahr. Seine Familie hatte dort einen Hof gepachtet. Dann wurde ein kleiner Hof im Dörfl bei St. Valentin sein nächstes Zuhause. Als 14- und als 15-Jähriger hütete er in Cent und in Ramosch. 1962 übernahm die Familie die „Huat“ auf der Heimatweide von St. Valentin. Bei der „Road“ im Frühjahr und im Herbst hütete er an die 300 Stück Vieh. Im Sommer waren es rund 100 Stück. Auch für rund 500 Schafe trug er die Verantwortung. Nach 17 Jahren trat er den Dienst auf der alten Plawenner Alm an. Dort hatte er nicht nur mit den Schlangen zu kämpfen, sondern erlebte auch einen Felssturz. Er war am 1. September 1978 gerade beim Melken, als plötzlich ein ohrenbetäubender Knall die Stallwand erzittern ließ. Ein riesiger Felsbrocken hatte im Gebäude eingeschlagen und war bis vor vor den „Kaskessl“ gerollt. „Selm hobmer Glück kopp“, meint er. Trotz allem wurde weitergearbeitet. Die Alminteressentschaft errichtete daraufhin eine neue Almhütte an anderer Stelle. Die Schleiser Alm war 1980 Herrys nächste Station. Dreimal wechselte in diesem Jahr der Senner und die
Umstellungen waren nicht einfach. Im Juli des nachfolgenden Jahres wurde er gebeten, mit dem „Galtvieh“-Hirten auf „Marodes“ zu tauschen, weil dieser die Einsamkeit nicht verkraftete. „In St. Anna Tog 1981 bin i aui unt norr bis 2008 bliebm“, betont er. Ihm machte das Alleinsein nichts aus. Es genügte ihm, wenn er Besuch bekam, und das war fast jeden Sonntag der Fall. In den ersten elf Jahren hatte er mit seinen Tieren immer Glück. Im zwölften Jahr fielen drei Jungrinder über Felsen. Im 18. Jahr verlor er zwei Tiere durch Blitzschlag. Beinahe hätte es ihn selbst erwischt, denn er stand in unmittelbarer Nähe. „Deis isch a wilde Soch gweesn“, meint er. Wenn auch höhere Gewalt im Spiel war, den Verlust Herbert Theiner, genannt „Tommale Herry“, St. Valentin a.d.Haide: „Über di von Tieren verkrafOlpmoaschtr hon i nia kloogn kennt.“ tete er nur schwer. Nach 28 Jahren auf dem Schleiser er nicht mehr früh aufstehen Berg wechselte er auf die MitteLock”, beschreibt er. Wieder hatund bei Wind und Wetter nach ralm im Avingatal bei Taufers te er Glück. Nach kurzer Benomden Tieren schauen zu muss. i. M. „Sel isch a feine hoatare menheit erholte er sich und verOft gönnt er sich ein Bier und Olm gweesn“, schwärmt er. Das ständigte den Alpmeister. 2013 gelegentlich ein Kartenspiel. „Af Gegenteil war auf Maseben in schloss sich für Harry der Kreis di Olmen hobm miar viel Kortn Langtaufers der Fall, wo Herund er übernahm wiederum die gspielt“, erklärt er. ry 2010 und 2011 hütete. „Sem Sommerkühe in St. Valentin. Eine Partnerschaft ist Herry ischas zach gweesn“, meint er. Mittlerweile waren es nur noch nie eingegangen. „Waibr honn Oft war das Gras knapp, und 40 Stück. i schun kopp, obr es hot nit er hatte mit „Schneeflucht“ zu Mittlerweile hat er eine Betaugt“, meint er. Dass er ungekämpfen. Dort stürzten zwei schäftigung als Hausmeister bunden ist, empfindet er als VorJungrinder ab und eines wurde beim „Michlwirt“ in Tartsch geteil. Er kann tun und lassen, was vom Blitz erschlagen. „A Blitz, a funden. In der Freizeit zieht er er will, und er weiß immer etwas Tuderer, a Schnöll.. s’Kalbl isch sich in seine Wohnung in St. Vaanzufangen mit seiner Zeit. in Aplboch gflouchn unt i in a lentin zurück. Er genießt es, dass
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Herbert Theiner war über fünfzig Jahre lang Hirte auf der Heimatweide in St. Valentin und auf Almen. Er kennt die Widrigkeiten der Natur, hat Blitzeinschläge überlebt und gegen Schlangen gekämpft.
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„Sommerfrisch“
Überlieferte Flurnamen werden nicht vergessen
Am Freitag, 1. August um 20 Uhr liest die Südtiroler Autorin Elke Messmer aus ihrem Roman „Sommerfrisch“ in der Bibliothek Naturns. Alle sind herzlich eingeladen.
„Überlieferte Flurnamen der Gemeinde Partschins vor dem Vergessen bewahrt“: In jahrelanger Kleinarbeit ist es Ewald Lassnig und seinen zahlreichen Helferinnen und Helfern gelungen, möglichst viele für die Kulturgeschichte der Gemeinde Partschins wertvolle Sprachdenkmäler zu sammeln und so für die Nachwelt zu erhalten. Nun soll das Ergebnis dieser Namenssammlung vorgestellt und allen Interessierten zugänglich gemacht werden. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 30. Juli 2014, um 20.00 Uhr, in der Bibliothek Partschins statt.
„Alle am Theater Interessierten können sich melden“
Konrad Lechthaler ist der künstlerische Leiter des Stückes „Der kaukasische Kreidekreis“ von Berthold Brecht. Nach „Don Quijote“ soll dieses vom Bezirkstheater „Der Kreis - Theater im Vinschgau“ im Frühjahr 2015 auf die Bühne gebracht werden. Der Vinschgerwind hat mit Lechthaler über das neue Projekt, die Vorbereitungen und die Suche nach Theaterspielern gesprochen.
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
beiden zum dramatischen Höhepunkt aufeinander. Der Richter muss entscheiden, wem das Kind gehört: der rechtmäßigen Mutter oder der Dienstmagd Grusche, die es aufgezogen hat.
Konrad Lechthaler, der künstlerische Leiter des Brecht-Stückes „Der kaukasische Kreidekreis“ ist auf der Suche nach Theaterspielern Vinschgerwind: Nicht nur der Name des Vinschger Bezirkstheaters ist gefunden, sondern auch das neue Stück: „Der Kreis-Theater im Vinschgau“ wird den „kaukasischen Kreidekreis“ von Berthold Brecht im Jahr 2015 auf die Bühne bringen. Konrad Lechthaler: Nach „Don Quijote“ war allen Beteiligten wichtig, dass man den Weg weitergeht. Das ehemalige Bezirkstheater wurde auf eine neue Ebene gestellt und institutionalisiert. Daraus ist die Bühne „Der Kreis-Theater im Vinschgau“ entstanden. Regisseur Christoph Brück hat uns für fünf Jahre seine Unterstützung zugesagt und als international anerkannter Brecht-Spezialist
fiel nun die Wahl auf den „kaukasischen Kreidekreis“. Um was geht’s im „Kaukasischen Kreidekreis“, was ist – zusammengefasst – der Inhalt? Lechthaler: Im ersten Teil handelt Brecht die Geschichte der Dienstmagd Grusche ab, die in den Kriegswirren ungewollt ein Kleinkind vor dem Tod rettet und es sechs Jahre lang durch alle Wirren führt. Im zweiten Teil befasst sich das Stück mit dem Leben des Richters Aztak, der als Dorftrottel und Säufer ungewollt in die Richterrolle gedrängt wird, dabei aber durch unkonventionelle Richtersprüche über sich hinauswächst. Am Ende des Stückes treffen die
An Regisseur Christoph Brück hält man fest. Lechthaler: Brück hat uns, wie gesagt, seine Mitarbeit für die nächsten 5 Jahre angeboten und nach den Erfahrungen, die wir mit ihm bei „Don Quijote“ gemacht haben, ist es naheliegend an ihm festzuhalten. Brück ist ein hervorragender Regisseur und vor allem seine menschlichen Qualitäten beeindrucken uns immer wieder. Für die Besetzung der Rollen im „Kaukasischen Kreidekreis“ ist eine Vorstellungsrunde geplant. Am Freitag, 8. und Samstag, 9. August dürfen alle Interessierte, die gerne mitspielen würden und auch noch keine Theatererfahrung mitbringen im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch den Regisseur und das Stück kennenlernen. Und umgekehrt. Lechthaler: Im Stück sind über 50 Rollen zu besetzen. Natürlich werden Rollen doppelt und dreifach besetzt, insgesamt brauchen wir aber mindestens 14 Personen, die schlussendlich mitspielen. Deshalb haben wir uns für eine Vorstellungsrunde entschieden und ich rufe hiermit alle Interessierten, die auch die nötige Zeit für intensive Proben haben, auf,sich
im Haus der Dorfgemeinschaft am 8. und 9. August zu melden oder sich bei mir die nötigen Informationen zu holen (Tel. 348 3342435). Am Freitag beginnt die Vorstellungsrunde um 17 Uhr und am Samstag um 11 Uhr vormittags. Eine Art Talentsuche? Lechthaler: Jedes Stück will mit den richtigen Typen besetzt sein. Diese Vorstellungsrunde machen wir, um eine größtmögliche Auswahl zu haben. Stehen Aufführungstermine und –ort des neuen Stückes bereits fest? Lechthaler: Die Premiere ist für den 22. Mai 2015 im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders festgesetzt. Es sind - Schüleraufführungen miteingerechnet - 12 Aufführungen geplant. Interview: Angelika Ploner INFO Den „kaukasischen Kreidekreis“ von Berthold Brecht wird „Der Kreis - Theater im Vinschgau“ nächstes Jahr, 2015, auf die Bühne bringen. Dazu wird am Freitag, den 8. August ab 17 Uhr und am Samstag, den 9. August ab 11 Uhr eine Vorstellungsrunde im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch organisiert, zu der alle eingeladen sind, die gerne mitspielen würden; auch jene, die noch keine Theatererfahrung haben. Tel. Konrad Lechthaler 348 33 42 435 E-Mail theater@derkreis.it
Foto: Erwin Bernhart
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pr-info VI.P
Marillen aus dem Vinschgau, Köstlichkeiten aus der Natur
W
er einmal eine echte Vinschger Marille probiert hat, kann so schnell nicht genug davon bekommen. Der charakteristische, sortentypische Geschmack und das intensive Aroma sind unverwechselbar und zeichnen die Vinschger Marille aus. Die Früchte sind dunkelgelb bis orange und nicht besonders groß, dafür aber umso voller im Geschmack. Im Vinschgau wachsen sie auf
Anbauflächen in Höhenlagen von 550 bis 1.150 m. Hier reifen sie dank des trockenen Klimas, warmen, sonnigen Sommertagen und erfrischend-kühlen Nächten langsam heran und entwickeln ihr besonderes Aroma. Vor allem die Vinschger Marille, als eigenständige, eingetragene Sorte, gedeiht hier bestens. Sie hat sich mit den klimatischen Gegebenheiten im Tal arrangiert und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer regionalen Spezialität. Seit mehr als 100 Jahren werden im Vinschgau Marillen angebaut. Heute sind es an die 120 Produzenten, die hauptsächlich vier Marillensorten anbauen. Mit 85% der Erntemenge ist die Vinschger Marille die Hauptsorte. Außerdem werden auch kleine Mengen der Sorten Orangered®, Goldrich
und Hargrand angebaut. Die Ernte im heurigen Sommer dürfte, mit erwarteten 350 t Erntemenge, gut ausfallen. Einmal geerntet, sollten Marillen rasch verzehrt oder weiterverarbeitet werden, um keinen Qualitätsverlust zu riskieren und den vollen Geschmack zu erhalten. Sie eignen sich besonders gut für die Herstellung von Saft, Marmelade oder Schnaps, für Torten und Kuchen, Kompott oder als klassischer Vinschger Marillenknödel. Die Marillen aus dem Vinschgau sind von Mitte Juli bis Ende August in der Verarbeitungsstätte der VI.P Bio, in den Detailgeschäften der Genossenschaften und in ausgewählten Geschäften erhältlich. Um die Verfügbarkeiten der Marillen zu koordinieren, empfiehlt es sich, die gewünschten Mengen zu reservieren (Tel. Verarbeitungsstätte VI.P Bio, Latsch 0473 723 324).
Kastelbell/ Tschars
TarscH
LatscH
Martell
Goldrain
Schlanders
Kortsch
Laas
Prad
Stilfs
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Glurns
Mals
Bildungsausschüsse Vinschgau
Graun
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Schluderns
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Bildungsausschuss Laas Kinderprogramm
Laas zum Kennenlernen
Programm 2014
• „Marmor+“-Führungen Infos unter Tel. +39 347 4 09 54 04 oder 0473 73 01 55 (www.marmorplus.it) • Häuser - Leute - Geschichten … auf Winkelwegen durch Laas Infos unter Tel. +39 347 4 09 54 04 oder 0473 73 01 55 (www.marmorplus.it) • Hofführung am Kandlwaalhof Infos Tel. 0473 62 66 27 • Verkostung von Fruchtdestillaten am Fohlenhof Infos unter Tel. 0473 62 65 01 • Venustis Schoko- und Pralinenverkostung Infos unter Tel. 347 2 22 90 10 (Thomas Tappeiner) oder info@venustis.it
Donnerstag, 24.07.2014
20.00 Uhr B egrüßung der Künstler der 5. Laaser Marmorwerkstatt (LMW) am Dorfplatz mit Musik von ZIELER GLUAT
Freitag, 25.07.2014
08.00 Uhr Ü bergabe der Marmor-Rohblöcke und Beginn der 5. LMW am Santl-Platz. Die Werkstatt ist täglich von 08.00 - 12.00 Uhr und von 13.30 - 19.00 Uhr bis So. 03.08.2014 für die Besucher geöffnet. 10 Tage lang sind 10 Steinbildhauer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Holland und Südtirol in Laas zu Gast (24.07. - 03.08.) 19.30 Uhr 5 . Laaser Festtafel am Weißwasserbruch – „Marmor+“ und die Laaser Gastwirte laden zum besonderen Menü für Feinschmecker im außergewöhnlichen Ambiente. Dazu feinste Musik von NICE PRICE Anmeldung bis Do. 24.07. unter www.marmorplus.it
Freitag, 01.08.2014
18.00 Uhr L AAS-ART - das etwas andere Fest am Marmorwerk Musik: THE REVEREND & THE LADY 19.00 Uhr E röffnung der Ausstellung C.A.Projekt in der Marxkirche Das Claudia-Augusta-Projekt umfasst Arbeiten der Kunstschulen Kaliningrad - Venedig - Laas (Fr. 01.08. von 19.00 - 21.00 Uhr und Sa 02.08. und So. 03.08. jeweils von 11.00 - 20.00 Uhr)
Samstag, 02.08.2014
11 - 20 Uhr Verkauf von Vinschger Marillen und Kunsthandwerk aus Laaser Marmor Marillenspezialitäten bieten Ihnen die Freiwillige Feuerwehr am Dorfplatz und die Sportschützen Laas im Peernstadel. 40 Marktstände mit typischen Produkten aus dem Vinschgau und aus Südtirol 11.00 Uhr K onzert der MUSIKKAPELLE HAFLING
Sa. 02.08. (14.00 – 18.00 Uhr) Basteln mit Marmor So. 03.08. (14.00 – 18.00 Uhr) Basteln, Malen, Marillenkerne klopfen; Schminkecke für Kinder und Erwachsene Spieleangebot der Jugendlichen des JUZE-Laas Sandspielen in der Laaser Marmor-Sandkiste am Dorfplatz
Marillen-Spezialitätenwochen
vom 26.07. bis 15.08.2014 Gasthaus Krone, Gasthof zur Sonne, Gasthof Schwarzer Adler, Gasthaus Sonneck/Allitz
Skulpturenausstellungvis a vis vom Gasthaus Schwarzer Adler, Samstag und Sonntag geöffnet 10.00-13.00 und 14.00-19.00 Uhr: An beiden Tagen ist die Fachschule für Stein- bearbeitung geöffnet 13.30 Uhr Eröffnung der Fotoausstellung TRÄUME von Manuela Trenkwalder im Ex-Möbel-Reisinger am Dorfplatz (Öffnungszeiten: Sa. 02.08. von 11.00 24.00 Uhr und So. 03.08. von 11.00 - 19.00 Uhr) 14.00 Uhr Konzert der MUSIKKAPELLE AFING; Die LATSCHER WURZELMUSI, die originelle Gaudimusi, sowie junge ZIACHORGLERSPIELER am Markt. 16.00 Uhr DIE HADERKRAINER, ein Mix aus Volks- und Oberkrainermusik 18.00 Uhr Finissage der 5. LMW mit Gelegenheit zum Kauf der Skulpturen zum Vorzugspreis! 20.30 Uhr DAKAPO - Bossanova, Jazzstandards und italienische Liederszene 21.30 Uhr C.A.Projekt - Multivisionsshow zur Via Claudia Augusta 22.00 Uhr DAKAPO - Bossanova, Jazzstandards und italienische Liederszene
Sonntag, 03.08.2014
11 - 19 Uhr Verkauf von Vinschger Marillen und Kunsthandwerk aus Laaser Marmor Marillenspezialitäten bieten Ihnen die Freiwillige Feuerwehr am Dorfplatz und die Sportschützen Laas im Peernstadel; 40 Marktstände mit typischen Produkten aus dem Vinschgau und aus Südtirol 11.00 Uhr Konzert der MUSIKKAPELLE GUMMER; ab 13.30 Uhr Konzert der MUSIKKAPELLE MONTAN 15.30 Uhr Versteigerung eines Marmorschuhs (ca. 50 x 50 cm) zugunsten der Südtiroler Kinderkrebshilfe 16.00 Uhr DIE VILLNÖSSER MUSIKANTEN - Böhmische Klänge aus den Dolomiten; Hausgemachte Marillenkuchen in allerlei Variationen
Bildungsausschuss Mals Freitag, 25. Juli 2014 – 18:00 Uhr Mals – Öffentliche BIBLIOTHEK
BERG HEIL!
Alpenverein und Bergsteigen von 1918 bis 1945
Ausstellungs-Eröffnung am 25. Juli um 18:00 Uhr in der Bibliothek Mals, Dauer der Ausstellung: vom 25. Juli 2014 bis 17. August 2014
Freitag, 25. Juli 2014, 20:00 Uhr Mals – KULTURHAUS
Freiheit, Fraktionen und Fraktale in Psychologie und Psychiatrie Zwei Kurzreferate Prof. Dr. Christian SCHNEIDER Psychologe & Soziologe und Prof. Dr. Andreas CONCA Psychiater Eintritt frei – Keine Anmeldung erforderlich Mittwoch, 30. Juli 2014 – 20:00 Uhr Mals – KULTURHAUS
Freitag, 25. Juli 2014, 21:15 Uhr Mals - KULTURHAUS
Musikkapelle Mals Musik von Komponisten aus dem Rhätischen Dreieck
FOTOAUSSTELLUNG
Landschaften entlang der Via Claudia Augusta von der Lagune Venedigs bis zur Donau
von Gianni BODINI
Ausstellungs-Eröffnung: am 30. Juli um 20:00 Uhr Kulturhaus Mals; Dauer der Ausstellung: vom 30.07.2014 bis 15.08.2014 Einführende Worte: Landesrat Philipp Achhammer
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Bildungsausschuss Schlanders
Einladung zur Kulturfahrt in die Franzensfeste
Rockoper
Erste musikalische Vertonung der Geschichte Südtirols mit internationaler Zielsetzung, einerseits wertneutral in Text und Musik die Geschichte aufzuzeigen, andererseits das Publikum für ethnische und politisch-demokratische Werte zu sensibilisieren und eine Lanze zu brechen gegen jede Form von Diktatur und Unterdrückung. Anlässlich der Gedenkjahre zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges (100-jähriges Gedenkjahr) und zur Option (75-jähriges Gedenkjahr) handelt die Rockoper vom Geheimnis der drei Kreuze. Musik: Tellura X (Brixen) mit Gastsänger Steffen Jürgens und anderen; Gastmusiker und Chor Regie: Carolin Amort und Karl Mittermaier Termin: Freitag, 08.08.2014 mit Start um 18.00 Uhr an der Bushaltestelle/Kulturhaus in Schlanders Anmeldung: Innerhalb 31.07.2014 beim Bildungsausschuss Schlanders unter Tel. 333 3203093 oder ba.schlanders@rolmail.net Beschränkte Teilnehmerzahl Unkostenbeitrag: 20 Euro Im Rahmen des Projektes: Gegen das Vergessen – 100 Jahre Ausbruch 1. Weltkrieg Bildungsausschuss Stilfs
Bildungsausschuss Laas
Hoangart
G’sungen, g’spielt und tonzt
in Donnersta, 31. Juli 2014 ob 20 Uhr im Gosthaus Tschenglsburg in Tschengls Olle Sänger/Innen, Musikontn/Innen und Tänzer/Innen sein willkommen! Die Volkstonzgruppe Prod und dr Volksmusikkreis Vinschgau loden herzlich in. Mit drbei sein: dr Kirchenchor Tschengls, die Musikschual Oberer Vinschgau und dr Bildungsausschuss Loos
Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi
Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
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24.07.14
Kastelbell/Latsch
Vinschger Dominanz bei Feuerwehr-Landesmeisterschaften
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ie wollten den Titelhattrick und haben alles dafür getan, um sich den Traum davon zu erfüllen. Die aktive Bewerbsgruppe der Feuerwehr Kastelbell sicherte sich zum dritten Mal hintereinander den Landesmeistertitel in der Kategorie Bronze A. „Eine Leistung, die kaum einer geschafft hat“, so der Kommandant Lorenz Tappeiner. Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften
in Welsberg-Taisten, an denen rund 2700 Feuerwehrleute teilnahmen, waren die Kastelbeller in Rekordlaune. Neben dem Titel im Bewerb Bronze A, und das mit der Rekordzeit von 31,37 Sekunden, gewannen sie auch den Wettkampf in Silber A. Dieses Double war zuletzt einer Feuerwehr vor 30 Jahren gelungen. Außerdem stellte die Bewerbsgruppe einen neuen Punkterekord in Angriff und
Westen des Landes. Eine Stunde vor dem Beginn der Übertragung des Fußball WM-Finales auf der Großleinwand wurden die Feuerwehrmänner überrascht und ließen sich von allen gebührend feiern. Mit dem dritten Platz der Feuerwehr Tanas in Bronze A konnte sich eine weitere Wehr des Bezirkes Untervinschgau einen Podestplatz sichern. (sam)
Staffel bei Bronze A, sowie einen Zeitrekord im Staffellauf bei Silber A auf. „Mit den heurigen Leistungen seid ihr in die Annalen der Südtiroler Feuerwehrgeschichte eingegangen“, lobte der Bezirksfeuerwehrpräsident Franz Tappeiner die Athleten beim feierlichen Empfang. Mit dem Sieg der Latscher Feuerwehr im Bewerb Silber B ging ein weiterer Titel in den
links die Bewerbsgruppe der FF Kastelbell
Fotos: Sarah Mitterer
rechts die FF Latsch
Schlanders/Laas
Schlanders/Krakau
5.000ste Teilnehmerin aus Laas
MGV Schlanders – Chorreise nach Krakau/Polen
rei Jahre nach dem Start der Südtiroler Gesundheitsstudie CHRIS ist die 5.000er Marke geknackt. Martina Platzgummer aus Laas hat es am Mittwoch, 16. Juli, „erwischt“. Die Hausfrau, die gemeinsam mit ihrem Mann zur Untersuchung nach Schlanders gekommen war, wurde vom Studienteam der EURAC mit einem Geschenkskorb überrascht. „Die CHRIS-Studie ist eine tolle Sache. Man tut etwas für die eigene Gesundheit und leistet zugleich auch etwas für die gesamte Bevölkerung“, so die Laaserin.
Foto: Robert Leggeri
D
Der MGV-Schlanders hat in Krakau an einem internationalen Chorwettbewerb teilgenommen
Foto: „Wind“-Archiv
K v.l.: Cristian Pattaro, Leo Telfser, Martina Platzgummer, Florian Wöhs
rakau, die „heimliche“ Hauptstadt im Süden Polens mit knapp einer Million Einwohner war das Ziel der diesjährigen Chorreise des MGV Schlanders. Am frühen Donnerstag Morgen sind die Mannen von Chorleiterin Sibylle Pichler via München in die ehemalige Königsstadt an der südlichen
Weichsel gereist. Dort stand der Stadtrundgang mit Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt und im ehemaligen Judenghetto „Kazimierz“ auf dem Programm. In krassem Kontrast zu der sauber herausgeputzten, lebensfrohen Stadt stand am Freitag der Ausflug in das ehemalige Vernichtungslager und
Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, das ca. 60 km von Krakau entfernt liegt. Dann, am Samstag, 14. Juni stand endlich der Chorvergleich im Rahmen des 5. International Kraków Choir Festival auf dem Programm. Vor einer international besetzten Jury aus Musikprofessoren und Dirigenten aus Osteuropa und Skandinavien trugen die Schlanderser Sänger ihre 4 Wettbewerbslieder vor. Die Jury bewertete den Vortrag sehr wohlwollend, aber es reichte wegen der hervorragenden Konkurrenz nicht ganz zu einem Podestplatz. Trotzdem waren alle Teilnehmer der Chorreise zufrieden mit dem Erreichten. Etwas müde zwar, aber voller neuer Eindrücke und Erinnerungen kehrte die Reisege-sellschaft am Sonntag wohlbehalten in die Heimat zurück. Sicher wird die eine oder andere Reiseanekdote in die nächste MGVRevue oder „Brennessel“ eingebaut werden.
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Schlanders
Schlandersburger Sommerabende M
Traumhafte Kulisse für die Schlandersburger Sommerabende: der Innenhof der Schlandersburg
Foto: Angelika Ploner
arija Polonevich aus Minsk wird am Piano sitzen und das weißrussische Damenquintett „Resonanz plus“ komplettieren. Angekündigt wird das Vokalquartett samt Pianistin, das am kommenden 29. Juli (Beginn: 20:30 Uhr) bei den Schlandersburger Sommerabenden gastiert, als „phänomenales Damenquintett, das wunderbare, klangvolle Lieder aus Ost und West in internationaler, akademisch-exzellenter Qualität präsentiert.“ Insgesamt stehen heuer fünf Veranstaltungen auf dem Programm der Schlandersburger Sommerabende. „Bläserherz“ eröffnete den Kon-
zertreigen im Schlosshof, „trio dakapo“, „Brass Vocal“ und „Folklorando“ folgen im August. „Trio dakapo“ überwindet am 5. August ab 20:30 Uhr musi-
kalische Sprachgrenzen, die Zuhörer „erwartet eine literarischhumoristische Begegnung mit der norddeutschen Tiefebene (Karl Lerbs) und der südtiroler Landschaft (Roland Kristanell), eingebettet in den brasilia-
nischen Regenwald des Bossa Nova.“ Die singenden Blechbläser „Brass Vokal“ treten am 12. August (20:30 Uhr) auf die Bühne in der Schlandersburg und präsentieren „eine Kombination aus vier Männerstimmen, einer samtigen Bassposaune und delikatem Blechsound. Das Repertoire umfasst Werke aus mehreren Epochen und Stilrichtungen.“ Eine musikalische Reise durch das Volkslied schließt die Schlandersburger Sommerabende ab: „Folklorando“ nimmt die Zuhörer von Südtirol mit bis nach Süditalien, von Schweden zum Balkan und von Portugal bis nach Sardinien. (ap)
Vetzan
S
eit dem Jahre 1857 gibt es in der St. Nikolauskirche in Vetzan eine Orgel, erbaut von Franz Reinisch aus Steinach am Brenner. Doch in den letzten 50 Jahren wurde nur noch selten auf der Orgel gespielt. Erst durch die Initiative des Organisten und Kirchenmusikers Werner Egger, der auch Chorleiters des Kirchenchores von Vetzan ist, ist es gelungen, die wertvolle
Orgel zu restaurieren. Am 25. November 2012 konnte die neue Orgel eingeweiht werden. Seitdem erklingt bei Messfeiern und Beerdigungen wieder Orgelmusik in Vetzan. Letztes Jahr und auch heuer hat der Kirchenchor Vetzan zu einem anspruchsvollen Orgelkonzert eingeladen. Guido Elponti, der in Padua und München studierte und derzeit Orgellehrer am Institut für Mu-
sikerziehung ist, begeisterte die zahlreichen Zuhörer aus Vetzan und der Umgebung mit Werken von Bach, Buxtehude, Brahms und anderen Komponisten. Am Ende des Orgelkonzertes gab es nicht nur Applaus für den Organisten, sondern die Vetzaner Frauen überraschten die Zuhörer mit selbstgemachten Kuchen und Brötchen und einem guten Glas Wein. (hzg)
Foto: Heinrich Zoderer
Orgelkonzert in Vetzan
Der Organist Guido Elponti an der neu restaurierten FranzReinisch-Orgel in Vetzan
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JuZe Freiraum Schlanders Ö Sa. 26.07.14 Der Treff bleibt geschlossen Ö So. 27.07.14 bis Fr. 01.08.14 Abo + Reise Treff ab 17.00 Uhr Geöffnet Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Öffungszeiten vom 28.07 – 17.08 Do 19.00 - 21.00 Uhr; Fr 20.00 - 23.00 Uhr Citytreff Glurns Ö vom 28.07 – 17.08 wegen Ferien geschlossen Jugendzentrum JuMa Mals Ö Do. 24.07.14 ab 10.08 Uhr Eisbecher kreieren Ö Mi. 30.07.14 ab 18.00 Uhr Chill & Grill Jugendcafé Chillout Latsch Ö Fr. 25.07.14 Kinofahrt ins Cineplexx Bozen Ö Mi. 05.08.14 ab 16.00 Uhr Grillen Jugendtreff Tschengls Ö Do. 24.07.14 Kinofahrt ins Cineplexx Bozen Info & Anmeldung bei Myri Jugendclub „Taifun“ Martell Ö Sa. 26.07.14 ab 18.00 Uhr Grillen Info & Anmeldung bei Myri und Ausschuss Jugendtreff Chillout Stilfs Ö Fr. 01.08.14 + Sa. 02.08.14 Zelten (Anmeldung bis 26.07.14) Ö Sa. 16.08.14 + Fr. 22.08.14 Treff geschlossen Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Sommerpause vom 21.07. bis zum Schulbeginn :-) Jugendtreff Prad Ju!p-Explosiv Ö Sommerpause: den gesamten August über JuZe Naturns Ö So. 03.08.14 16.00 – 20.00 Uhr JuZe-Sunntig Kosmo Plaus Ö Fr. 04.08.14 ab 16.00 Uhr Grillen im JuZe-Garten
Das JuMa im Eisfieber Zu Schulende, am Freitag, 13. Juni buken sich über zehn Kids einen Eisbecher, welcher dann selbst gefüllt werden durfte mit verschiedenen Früchten, verschiedenen Eiskugeln und verschiedenen Toppings. Außerdem buken alle gemeinsam Kekse in Form & Farbe von Wassermelonen… Anschließend kamen noch einige Eltern vorbei ebenfalls einen Eisbecher zu verkosten, genau das richtige als Sommerferienstart eben…
24.07.14
Sk8 n Jam #11 auf dem Funpark Naturns Die Skaterszene folgt immer wieder gerne der Einladung zum Sk8 n’Jam auf der tollen Anlage in Naturns, auch wenn sie mittlerweile altersbedingte Mängel aufweist. Bereits zum 11. Mal fand der „Sk8 n’Jam“ – Skatecontest auf dem Funpark Naturns statt. Trotz brütendheißer Temperaturen fanden sich viele Skater ein, um ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und sich mit den anderen zu messen. Aufgeteilt in die zwei Alterskategorien Under 16 und Over16 traten die Skater gegeneinander an und präsentierten den Judges ihre Runs. Bewertet wurden Tricks, saubere Fahrt und gestandene Tricks. Alle gaben ihr Bestes, auch wenn so mancher Landeprobleme hatte und nicht immer das Brett ihm folgte, was teilweise auch am mittlerweile abgenutzten Belag liegen könnte. Nach den Qualifikationsruns standen sich dann schlussendlich die drei besten Skater der jeweiligen Altersgruppe gegenüber und mussten noch ein letztes Mal ihr Können unter Beweis stellen. Jeder Fahrer hatte einen zweiminütigen Run, in dem er seine besten Tricks zeigen konnte. Am Ende konnte Davide Holzknecht in der
Kategorie U16 die Jury durch seinen Run überzeugen und sicherte sich den ersten Platz vor Philipp Rossi und Josef Messner. In der Kategorie Over 16 standen sich Oliver Kofler, Marco Varrese und Stefan Zozin gegenüber und lieferten sich ein heißes Finale. Als Sieger konnte sich Marco durchsetzen, Platz 2 ging an Oliver und Stefan belegte Platz 3. Nach der Preisverteilung der Skater legte dann noch die Gruppe der Inliner los und nahm den Funpark in Beschlag. Dank einer gelungenen Vorstellung konnte sich Tobias Parth den Titel in der Kategorie „Best Inliner“ sichern. Alle Finalisten freuten sich über tolle Sachpreise, gesponsert vom Lil-Fakie Skateshop. Insgesamt war es wieder ein super Tag mit viel guter Laune und toller Atmosphäre, zu der auch unsere DJ’s Lord Riddim und Gaib sehr beigetragen haben. Ein großes Dankeschön gilt auch den Judges & dem Speaker vom Sk8-Project sowie unseren Jugendlichen, auf deren Hilfe wir nicht verzichten können.
13 Girls, 53 Stunden Fun und Action, 1 Gipfel unzählige tolle Momente... ...so das Resüme unseres Mädlscamp im wunderschönen Fun und Wanderparadies am Watles im Obervinschgau. Am 14. Juli starteten 13 Mädls aus den Jugendzentrum JuMa, dem Jugendtreff Burgeis und den Treffs des Mittelvinschgaus, gespannt in die drei Tage Mädlscamp. An Langeweile hat es uns dabei nie gefehlt, nach dem Naturkosmetik hergestellt wurde Stockbrot gegrillt, Würtchen am Lagerfeuer prutzelten, Gesichtsmasken für einen schönen Taint sorgten, konnten uns nichts mehr stoppen. Selbst die Kühe auf der Wiese, unserem Zeltplatz direkt am Watles, warteten schon gespannt auf uns! Voller Elan starteten wir nach einer kurzen Einführung der Profis unseren Bogenparcour und hatten den „Bogen bold herausn“. Nach einer kuschelig kalten Nacht im Zelt und einem leckeren Frühstück auf der Terrasse der Plantapatschhütte und einem herrlichen Ausblick, folgte eines unserer Highlights ... Die Gipfelstürmer erklommen den Watlesspitz. Ein wunderschönes Erlebnis, das uns allen in Erinnerung bleiben wird! Gestärkt durch eine richtig leckere Portion Hirtenmaccheroni, einem entspannten „Ratscherle“ bei den kleinen Seen und beim Filzen, machten sich die alle Hühner wieder auf den Weg ins Tal!! Uns bleibt nur zu sagen, Mädls es hat uns sehr viel Spaß gemacht mit euch. Ein besonders großes Danke gilt allerdings der gesamten Watles Ag und Mitarbeitern die uns durch ihr herzliches Entgegenkommen drei unvergesslich tolle Tage ermöglicht haben. Wir hoffen auf ein kommendes Jahr!
Hüttenlager
vom 28. – 30. August 2014
Kostenbeitrag: für Verpflegung, Unterkunft + Transport, 60 Euro Anmeldeschluss: Fr., 8. August mit verpflichtendem Vortreffen, Di., 26. August 18.00 Uhr Info & Anmeldung: +39 329 33 333 61 / Annamaria
Fußballturnier
auf dem Stabner Fußballplatz
Sa. 02. August 2014 – 10.00 Uhr 5 Spieler + Torwart / 30 € Teilnahmegebühr Anmeldung & Infos im Juze Naturns Anmeldeschluss: 30. Juli 2014 Max. 8 Teams
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Schlanders
„Bleiben Sie demütig, wissensdurstig und kritisch“ S
v.l.: Dir. Herbert Raffeiner, Sylvia Kruger Pinggera, Katja Stricker, Kathrin Renner, Luisa Morelli, Konrad Bergmeister und Bürgermeister Dieter Pinggera
Foto: Heinrich Zoderer
eit mehreren Jahren wird im Oberschulzentrum Schlanders die Schulkarriere mit einer großen Diplomfeier im Kulturhaus abgeschlossen. Direktor Herbert Raffeiner konnte neben den 86 Maturanten, die alle die Abschlussprüfung bestanden haben, auch zahlreiche Lehrpersonen, sowie die Eltern und Verwandte der Maturanten begrüßen. Den Festvortrag hielt der Präsident der Universität Bozen und Professor an der Universität für Bodenkultur in Wien, Konrad Bergmeister. Dieser betonte in seiner kurzen, aber prägnanten Rede die Bedeutung des Elternhauses und der Lehrpersonen, die als Vorbilder für die Jugendlichen wirken und die Begeisterung für die Fächer wecken, die jungen Menschen aber auch zur Verantwortung für die Gesellschaft hinführen sollten. Besonders in der heutigen Zeit der Medien- und Empörungsdemokratie ist das Vertrauen in die Zukunft wichtig. Die Gesellschaft braucht junge Menschen mit Hausverstand und Selbstvertrauen, mit einer guten Allgemein- und Charakterbildung,
die mehrere Sprachen beherrschen und die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Die Matura ist die Basis dafür. Aber es gibt nach Bergmeister heute keinen Arbeitsplatz auf Lebenszeit, sondern immer wieder neue Herausforderungen und die Notwendigkeit zum lebenslangen Lernen. „Wenn Sie die Chance haben, studieren Sie gleich und gehen Sie während des Studiums ein halbes oder ein ganzes Jahr in ein anderes Land mit einer anderen Sprache, bleiben Sie demütig und dankbar, wissensdurstig und kritisch“, rief Bergmeister den Maturanten zu.
Auch die Schulratspräsidentin Sylvia Kruger Pinggera wünschte den Maturanten alles Gute für die Zukunft und ermutigte sie neugierig und optimistisch zu bleiben. Bei der Diplomverleihung konnte der Direktor auf die hervorragenden Leistungen von drei Schülerinnen hinweisen, welche mit der höchsten Punktezahl die Schule abgeschlossen haben: Luisa Morelli aus Prad (100 Punkte mit Auszeichnung), Kathrin Renner aus Laas und Katja Stricker aus Martell. Zum Schluss gab Peter Thöni, Maturant des Realgymnasiums im Namen der Schüler
einen kurzen Rückblick über Freuden und Leiden der Oberschulzeit. Er bedankte sich bei den Eltern und Lehrpersonen, betonte vor allem die gute Klassengemeinschaft und zeigte sich erfreut darüber, dass sie nun alle offiziell für reif erklärt worden seien und nun beginnen könnten, die Welt so zu verändern, wie sie es wollten. Für die musikalische Umrahmung der Diplomfeier sorgte der Schlanderser Organist und Chorleiter Karl Heinz Vater zusammen mit den Solisten Riccardo Siller, Elisa Horrer und Philipp Götsch. (hzg)
Schlanders
Baumhaus offiziell eröffnet as rote Band schnitt Jugendreferent Manuel Massl durch, die beiden Jugendräte Lisa Mair und Manuel Gruber assistierten: Seit vergangenem 5. Juli ist das Baumhaus im Ketschnegart in Schlanders damit offiziell eröffnet. Die Firma Archplay aus Burgstall hatte das Baumhaus nach den Plänen von Ingenieur Günther Dichgans, der seit Jahren die Spielplätze für den VKE plant, realisiert. Das neue Baumhaus Jugendreferent Manuel Massl (Bildmitte) mit den beiden Jugendräten Lisa Mair und Manuel Gruber
und die danebenstehende Bühne tragen widerstandsfähiges Akazienholz. Kostenpunkt: Rund 8.000 Euro. Wohl auch deshalb hat man bei der Einladung zum Eröffnungsfest auf den Slogan: „I schaug drauf und du?“ nicht verzichtet. Das Baumhaus soll Begegnungsplatz für Kinder und besonders für Jugendliche sein. (ap)
Radlader in Miete. Foto: Angelika Ploner
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26 /Kultur/
Vinschgerwind 15-14
24.07.14
Philosophierende Kinder und Freizeitkünstler von Heinrich Zoderer
S
eit einigen Jahren wird in den Kindergärten nicht nur gemalt, sondern auch philosophiert. Das ist nicht neu. In Deutschland und Österreich gibt es viele Projekte, bei denen Erwachsene mit Kindern über die Grundfragen des Lebens nachdenken. Neu ist dieses Projekt im Vinschgau. Innerhalb von 7- 8 Jahren wollen alle 30 Kindergärten im Vinschgau das philosophische Kunstprojekt durchführen. In diesem Jahr wurde in den Kindergärten von Schlanders, Kortsch und Vetzan philosophiert und gemalt und am Ende das Kunstprojekt vorgestellt. Betreut wird das Projekt von Christopher Oberhuemer aus München. Er erzählt den Kindern eine Geschichte, die mit dem Ort zu tun hat, redet mit den Kindern darüber und zeigt ihnen verschiedene Techniken. Und dann malen die Kinder. Die Impulsgeschichte in Schlanders handelt vom Werden und Vergehen, vom Kommen und Gehen. Auf einem grünen Hügel steht ein Kastanienbaum und etwas darunter wohnt die Familie Schönbaum. Auf dem Hügel wachsen Blumen, auch zwei junge Nussbäume und ein Linden-
Kinder im Vinschgau über eine andere Gebaum. Die Blumen welken, die Blätter fallen schichte philosophieren und malen. ab und ein Sturm kommt auf. Die Menschen können sich ins Haus zurückziehen, aber der Nicht nur weil Picasso dieser Meinung alte Kastanienbaum wird vom Sturm umgewar, ist es auch selbstverständlich, dass in alrissen. Die Kinder sind traurig. Im nächsten len Kindergärten und auch Frühjahr blüht alles wieder, in den Schulen viel gemalt, die Nussbäume und der gezeichnet und gebastelt Lindenbaum werden gröwird. In Schlanders gibt ßer und eines Tages entdees auch viele Erwachsecken die Kinder ein kleines Jedes Kind ist ein ne, die Künstler geblieben Pflänzchen, einen neuen Künstler. Das Problem sind, oder als Erwachsene Kastanienbaum. Die Freu- ist nur, wie man einer ihre künstlerische Ader de ist groß. Die Geschichte bleibt, wenn man erwieder entdeckt haben. ist natürlich etwas länger, wachsen wird. Viele haben jahrelang im aber sie eignet sich gut, um von Pablo Picasso Stillen gemalt, gezeichnet über viele Grundfragen zu und gebastelt und dann reden und zu philosophieden Schritt an die Öffentlichkeit gewagt. Seit ren. Von März bis Mai haben 10 Kinder vom 22 Jahren organisiert der Bildungsausschuss Kindergarten Schlanders mit den KinderSchlanders alle zwei Jahre Ausstellungen gärtnerinnen an dieser Geschichte gearbeitet von Freizeitkünstlern aus Schlanders und und jedes Kind hat drei Bilder zur Geschichte der Umgebung. Am ersten Wochenende im gemalt und dabei seine Gedanken, seine GeJuni haben wieder 35 Freizeitkünstler ihre fühle und seine Phantasie zum Ausdruck geKunstwerke im Kulturhaus präsentiert. Es bracht. Einige Bilder wurden als Postkarten waren ganz unterschiedliche Arbeiten von gedruckt. Im nächsten Jahr werden andere
„
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Ausstellung von Freizeitkünstlern
im Kulturhaus Schlanders am 1. und 2. Juni 2014
Fotos: Heinrich Zoderer
Gianni Arnoldo, Giovanna Azzarone, Lisetta Azzarone Neri, Corrado Ceccarelli, Inge Dietl, Franco Frenademetz, Walter Gemassmer, Hermann Gemassmer, Brigitte Gemassmer, Hildegard Hauser Wallnöfer, Helga Hinkfuß, Angelika Hört, Traudl Kittsteiner (Kitty), Susi Lechthaler, Maria Mitterhofer Silvia Neri, Barbara Oberdörfer, Mathias Oberhofer, Lucia Pafundi, Rosana Paganella, Antonia Pircher, Margareth Pircher, Sigrid Prenner, Herbert Rechenmacher, Heidi Schöpf, Irma Sölderer, Elisabeth Spechtenhauser Nollet, Mathilde Staffler, Emilia Tappeiner, Herbert Tappeiner, Thea Tappeiner, Theresia Veith, Christl Wielander, Waltraud Winkler, Fiorina Zambelli
unterschiedlichen Menschen, und das ist das Schöne. Es sind vor allem Frauen, die malen und zeichnen, Tonarbeiten machen, Schmuck herstellen, Patchworkarbeiten erstellen, häkeln, basteln und porträtieren. Krippen, Stofftaschen, Webarbeiten, Decken, Scherenschnitte, Schnitzarbeiten, Schmuck und viele Bilder in verschiedenen Techniken und mit unterschiedlichen Motiven waren zu bewundern. Hier spiegelt sich die Vielfalt und die Kreativität eines Dorfes, die Vielfalt an Ideen und Persönlichkeiten. Hier kommt zum Ausdruck, wofür die Worte fehlen und wird offensichtlich, wieviel im Stillen gear-
beitet wird. Einige Personen haben seit 22 Jahren ihre Arbeiten ausgestellt: z.B. Christl Wielander, Susi Lechthaler, Herbert Tappeiner, Traudl Kittsteiner und Hildegard Hauser Wallnöfer. Herbert Tappeiner ist mehrere Jahre regelmäßig einmal in der Woche nach Naturns gefahren, um mit anderen zu malen. Dort gibt es seit 1982 einen Hobbymaler-Verein. Viele Jahre hat Karl Grasser aus Kortsch und später Erich Stecher aus Mals diese Gruppe begleitet. Auch in Schlanders gibt es seit ein paar Jahren die Vinschger Malwerkstatt. Dort treffen sich regelmäßig sechs Personen und malen. Die meisten aber arbeiten alleine,
ausdauernd und konzentriert, versunken in ihrer eigenen Welt. Erfreulich ist, dass dieses Jahr fast ein Drittel der Personen zum ersten Mal ihre Arbeiten der Öffentlichkeit gezeigt haben. Überraschend war auch, dass recht viele italienische Mitbürger ganz vielfältige Kunstwerke präsentierten. Und sicher gibt es mehr als 35 Personen, die im Stillen ihrem kreativen Hobby nachgehen. Viele wollen im Stillen weiterarbeiten, ohne die Arbeiten anderen zu zeigen. Aber vielleicht gibt es in zwei Jahren wieder neue Personen, die dem Dorf zeigen, welche Kunstwerke sie in vielen einsamen Stunden geschaffen haben.
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TEILAUSFĂœHRUNG DER ELEKTROARBEITEN
24.07.14
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/Bauplatz/ 29
Biohotel Panorama:
Ein Diamant
Das Biohotel Panorama war nicht nur das erste in Südtirol, sondern in ganz Italien. Eins mit der Natur ist man hier: Da liegt es natürlich nahe, dass man bei der kürzlich abgeschlossenen qualitativen und quantitativen Erweiterung mit Respekt vorging und im Einklang mit der Natur baute. Der ökologischen Philosophie der Familie Steiner folgend, entwarf der Planer Karlheinz Steiner in Zusammenarbeit mit Architekt Günther Fritz ein Refugium, wo Wohlbefinden an erster Stelle steht.
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Foto: Ernst Payer
von Angelika Ploner
ösungsmittel oder Leim gibt es in den sechs neuen Zimmern im Biohotel Panorama in Mals nicht. Genauso wenig Nägel oder Kunststoffe. Dafür erleben Gäste ein innovatives Innenleben. Die Natur sieht man hier nicht nur von den großflächigen Fenstern aus, nein, man spürt sie um sich herum. Hier, im Biohotel Panorama in Mals macht man gesund Urlaub. Planer Karlheinz Steiner hat die qualitative und quantitative Erweiterung des Biohotels nach ökologischen Gedanken ausgerichtet: bis ins Detail. Die Aufstockung ist eine Holzkonstruktion, trägt sozusagen ein hölzernes Kleid, das die Firma Rubner angefertigt hat. Das hat sich bereits vor 14 Jahren bewährt, als man den ökologischen Betrieb in Holzständerbauweise erweiterte. Deshalb spielt Holz auch bei dieser Erweiterung die Hauptrolle. Das hat gute Gründe: Holz nutzt die heimischen Ressourcen, hat kurze Wege
und sorgt für ein heimeliges Ambiente. Lärche, Erle und Zirbe: Diese drei Holzarten prägen das Innenleben, Hölzer, die sich in der Umgebung finden. Das Erlholz etwa stammt von den Schludernser Auen, das Zirben- und Lärchenholz ebenfalls aus der näheren Umgebung. Ausschließlich als Massivholz haben die drei Hölzer ihren Auftritt, bei der Schlägerung wurde sogar auf die Mondphasen geachtet. Weder Bilder noch eine Dekoration lenken den Gast vom Wesentlichen ab: Texte, die den Wert des Holzes vermitteln sind die Urlaubsbegleiter in einer nüchternen, aber keinesfalls sterilen Umgebung. Ganz bewusst fiel die Entscheidung, angenehme Farbkombinationen und Holz zu verbinden. Jedes Zimmer, Wände und Polsterungen darin, tragen einen anderen Farbton. Und jeder Farbton hat wiederum seinen Sinn. Mehr noch: Das Konzept macht sich die Kraft der Farben zu Nutze.
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30 /Bauplatz/
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Fotos: Ernst Payer
Foto: Günther Fritz
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Einem Hochsitz gleich mit ungestörtem Panoramablick, unspektakulär und dennoch architektonisch harmonisch an den Bestand gegliedert, wurde der neue Trakt ausgebildet. Die Bäder tragen „Oltremateria“, ein umweltverträglicher, wasserabweisender Oberflächenbelag. In den Zimmern verschwindet auf Wunsch alles hinter einem Vorhang
„
Das Konzept macht sich die Kraft der Farben zu Nutze. Jedes Zimmer hat so seine eigene Komposition.
„
von Planer Karlheinz Steiner
Von Anfang an verfolgte man eine klare einfache Formensprache für den neuen Baukörper. Die Ansicht präsentiert sich als ein Wechselspiel aus Glasfront und Rost aus Lärchenholz, umrahmt von einer traditionellen Kalkputzfassade in cremeweiß. von Architekt Günther Fritz
„Jedes Zimmer hat so seine eigene Komposition,“ erklärt Karlheinz Steiner, seine eigene Ausstrahlung, seine eigene Wirkung. Ein Beispiel: Während die Wand in einem Zimmer Creme trägt, ist der Vorhang in Schlammfarbe gehalten und die Polsterung bordeuxfarben. Ein Sinnes- und Farberlebnis der besonderen Art. Eine NaturLehmwand in jedem Zimmer sorgt – ganz nebenbei - für ein gesundes Raumklima. Der Baustoff Lehm gilt als guter Wärmespeicher und absorbiert die Feuchtigkeit. Die Böden in den neuen Zimmern sind mit Lico – Korkböden ausgestattet, in den Bädern hingegen tragen Wände „Terrastone“ und Böden sogenanntes „Oltremateria“, ein vollkommen umweltschonender Oberflächenbelag, der wasserabweisend und strapazierfähig und damit ideal für Bäder, Duschen, Wannen und Waschbecken ist. „Oltremateria“ wurde für nachhaltiges Wohnen konzipiert: Es ist vielseitig anwendbar und eröffnet eine Vielzahl an farblichen Gestaltungsmöglichkeiten. Zusammengefasst: Ein Novum, und in jedem Fall öko. Bad - die Badewanne steht übrigens frei in der Mitte des Raumes - und Schlafzimmer: Beides lässt sich durch Schiebetüren abtrennen oder aber als Ganzes, als Einheit erleben. Unterschiedliche Erlebnisräume sozusagen hat der Planer entworfen. Die Möbel und offene Regale (es gibt keinen
Schrank) sind genau positioniert und verschwinden – auf Wunsch – hinter einem Vorhang. Was am Ende bleibt, ist ein Meditationsraum mit Panoramablick. Der gerahmte Blick ist überhaupt allgegenwärtig und mit den Betten in den neuen Zimmern zweifelsohne das Highlight: Die Betten – wie erwähnt in der Mitte positioniert – sind 360-Grad drehbar. „Damit kann der Gast seinen Schlafbereich in alle Himmelsrichtungen bewegen“, sagt Steiner. Alles ist im Fluss und gerade von diesem Highlight zeigen sich die Gäste besonders begeistert. Auf Strohmatratzen gebettet und vom Stromnetz befreit, verspricht das Ganze ein natürliches und einmaliges Schlaferlebnis. Genaue Lichtführung, gezielt und indirekt, taucht die Zimmer zudem - besonders am Abend - in eigenes Licht und macht das Schlaf- auch zum Sinnes- und Raumerlebnis. Und: In jedem Zimmer steht ein eigens entworfener Granderwasser-Brunnen. Das Wasser wird belebt und erhält dadurch eine biologisch wertvolle Wasserqualität. Natürlich ist das Biohotel Panorama ein energieeffizientes Hotel und die Zimmer sind mit kontrollierter Wohnraumlüftung und Bodenheizung ausgestattet. Wohlbefinden ist demnach garantiert. Die ersten Gäste sind begeistert, Zimmer und neuer Tagungsraum sorgen für staunende Augen. Jeder einzelne Raum aufs Neue.
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/Bauplatz/ 31
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32 /SPEZIAL-partschins/
24.07.14
Foto: Erwin Bernhart
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Wirtschaftsstandort Partschins-Rabland-Tรถll Partschins-Rabland und Tรถll stehen in diesem Sonderthema als Wirtschaftsstandort im Fokus. Erfolgreiche Unternehmen, interessante Produkte und innovative Ideen sind hier zu finden, doch nicht nur: Dahinter stehen Menschen, die Unternehmergeist und Mut beweisen. Es ist ein beeindruckendes Wirtschaftsfenster, das sich hier รถffnet. von Angelika Ploner
Menschen waren im vergangenen Jahr in den verschiedenen Wirtschaftssektoren in PartschinsRabland-Töll beschäftigt, 77 davon im öffentlichen Sektor und 53 in der Landwirtschaft. (Stichtag 30. Juni)
landwirtschaftliche Betriebe gibt es im Gemeindegebiet Partschins.
D
ie Landwirtschaft nimmt im Wirtschaftsraum Partschins-Rabland-Töll eine dominierende Rolle ein und ist zweifelsohne eine wichtige Säule. Laut Wirtschaftsforschungsinstitut gibt es in Partschins, Rabland und der Töll genau 130 landwirtschaftliche Betriebe, die fast ausschließlich Äpfel produzieren. Diese werden über die Obstgenossenschaft Texel vertrieben. Im Juni 2008 haben die Mitglieder einer Fusion der NOG, der ehemaligen Naturnser Obstgenossenschaft und der POG, der ehemaligen Partschinser Obstgenossenschaft zugestimmt.
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Quelle: Gemeinde Partschins
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/SPEZIAL-Partschins/ 33
Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe zeugen vom Tourismus als starken Wirtschaftszweig.
83
688
243
Das Gewerbegebiet in Zahlen
130
28
Personen beschäftigt das Gastgewerbe in Partschins-Rabland-Töll. Branchenbezogen ist dieser Bereich damit der größte Arbeitgeber.
Handels- und Dienstleistungsbetriebe haben im Wirtschaftsstandort Partschins-Rabland-Töll ihren Sitz: Lebensmittelgeschäfte, Frisöre und Kosmetiksalons, Bekleidungs- und Schuhgeschäfte, Bäckereien, Metzgereien, Apotheken, Haushalts- und Elektrogeschäfte, jene die landwirtschaftliche Artikel verkaufen und Banken.
Partschins: Wirtschaftsfenster (2013) Land- und Forstwirtschaft:
130 Betriebe
Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe: 83 Betriebe Baugewerbe:
41 Betriebe
Einzelhandel:
21 Betriebe
Andere Unternehmen :
19 Betriebe
Groß- und Zwischenhandel:
12 Betriebe
Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen: 11 Betriebe Sonstiges verarbeitendes Gewerbe:
10 Betriebe
Nahrungs- und Genussmittel:
9 Betriebe
Holzverarbeitung:
9 Betriebe
Transport:
8 Betriebe
Nicht klassifizierte Unternehmen:
7 Betriebe
Immobilien:
3 Betriebe
KFZ-Handel & Reparatur:
2 Betriebe
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Herbstkollektion eingetroffen
34 /SPEZIAL-Partschins/
Vinschgerwind 15-14
24.07.14
„HGV und HDS müssen sich etwas Spezielles einfallen lassen“
Wein als Nischenprodukt. Der Apfelanbau hat den Weinbau im Gemeindegebiet Partschins fast verdrängt. Wäre da nicht die Stachlburg und Baron Sigmund Kripp. Mit Blauburgunder, Chardonnay, Weißburgunder, Ruländer und Gewürztraminer hat Baron Kripp sein Weingut bepflanzt. „Die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sind hier besonders ausgeprägt und erlauben uns fruchtbetonte, frische Weißweine und elegante Blauburgunder zu keltern“, sagt der Baron. Die Böden hier sind humusreich und tiefgründig, ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wenn – wie in der Stachlburg - im Einklang mit der Natur, ökologisch und nachhaltig, gearbeitet wird.
Erfolgsfaktor Tourismus. Doch das Wirtschaftsleben in Partschins, in Rabland und der Töll fußt nicht nur auf der Landwirtschaft. Insgesamt haben 365 Betriebe ihren festen Platz hier und bewähren sich seit vielen Jahren bestens. Dass es sich hier gut wirtschaften lässt, beweisen
Vinschgerwind: Wie attraktiv ist der Wirt-
schaftsstandort Partschins-Rabland-Töll? Albert Gögele: In Partschins sind das Gastgewerbe, die Landwirtschaft, aber auch der Handel und das Handwerk gut vertreten. Die Haupteinnahmen kommen sicherlich vom Tourismus. Jährlich sind ca. 300.000 Nächtigungen zu verzeichnen, welche es gilt zu stabilisieren bzw. zu erhöhen. Was sind die Besonderheiten des Wirtschaftsstandorts Partschins-Rabland-Töll? Eine Besonderheit des Standortes ist sicherlich die zentral gelegene Lage und die gute Anbindung. Dies gilt für Einheimische und Gäste mittels öffentlicher Verkehrsmittel Bus und Bahn. Aber auch die unmittelbare Anbindung zur Schnellstraße Mebo und damit auch zur Autobahn, was die Materiallieferungen der Handels-, Handwerks- und Industriebetriebe betrifft. Was fehlt in der Gemeinde Partschins? Wo herrscht Aufholbedarf? Die Sensibilisierung der Bevölkerung, verstärkt in unseren Geschäften und Betrieben vor Ort einzukaufen. Vielleicht gerade die gute Anbindung und die damit verbundene Erreichbarkeit der Nachbarorte, wo es größere Einkaufsketten gibt, verleitet die Bevölkerung dort hinzufahren, um einzukaufen. In direkter Verbindung steht dann auch die anschließende Konsumation von Kaffee und Getränken in einem Gastlokal in jenem Ort. Dies erschwert die Wirtschaftlichkeit und genau deshalb sollten sich die Verbände HGV und HDS Foto: Erwin Bernhart
Daraus entstand die Texel, deren Einzugsgebiet sich über den gesamten unteren Vinschgau erstreckt. Während die Äpfel auch auf der Töll und in Plaus eingelagert werden, führt man die Veredlungsprozesse - Sortierung und Verpackung – ausschließlich im Standort in Naturns durch.
auch die unterschiedlichsten Sektoren: Vom Baugewerbe über Dienstleistungsunternehmen zum verarbeitenden Gewerbe
dort etwas Spezielles einfallen lassen. Das Parkplatzmanagement ist ein wichtiges Thema für die Wirtschaft. Wie sieht es damit in der Gemeinde Partschins aus? Die Fraktion Rabland ist relativ gut mit Parkplätzen ausgestattet. Problematischer ist es in Partschins. Es gibt zwar ein Parkdeck und eine Tiefgarage sowie Abstellplätze am Dorfrand. Im Zentrum sind diese allerdings beschränkt. Man muss schauen, wie sich das Dorf weiterentwickelt. Will man, dass die Fahrzeuge ins Dorfzentrum fahren, wird man beim zukünftigen Projekt „Widumareal“ eine großzügige Tiefgarage bauen müssen. Tendiert man, das Zentrum zu beruhigen, müssen sicherlich die Parkplätze am Dorfeingang noch etwas verbessert werden. Stichwort Infrastrukturen: Ausreichend oder vorbildlich? Die Gemeinde Partschins hat in den letzten Jahren mehrere Millionen Euro in die Infrastruktur investiert. Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt noch sehr viel zu tun. Prioritär behandelt wird momentan sicherlich das Breitbandnetz, welches noch heuer in der Gewerbezone Töll realisiert und innerhalb 2015 bis zum neuen KW Birkenwald gezogen werden soll. Ein Blick in die Zukunft: Wie kann der Wirtschaftsstandort Partschins-Rabland-Töll vital bleiben? Wie kann man wachsen? Vor allem durch die Nähe zu Meran und da komm ich wieder zur optimalen Anbindung, ist Partschins glücklicherweise nicht von Abwanderung betroffen, nein im Gegenteil, die Bevölkerung nimmt ständig zu. Es ist somit Aufgabe der Gemeindeverwaltung, neue Wohnbauflächen auszuweisen und gute Rahmenbedingungen für Betriebe zu schaffen, dass sich bestehende weiterentwickeln und neue Betriebe ansiedeln können.
sind viele Bereiche hier abgedeckt. Mit 83 Beherbergungsund Gastronomiebetrieben spielt der Tourismus eine gewichtige
Rolle in Partschins-Rabland-Töll, wenn die Zahl auch rückläufig ist. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 waren es noch 89 Betriebe, 2001
Rabland Lahnstr. 7 Tel. & Fax: 0473 96 71 86
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zählte man 96 Beherbergungsund Gastronomiebetriebe und 1998 waren es 99 an der Zahl. Doch der Tourismus ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftszweig, branchenbezogen sind die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe die wichtigsten Arbeitgeber im Wirtschaftsstandort Partschins-RablandTöll: 243 Personen arbeiteten im vergangenen Jahr in diesem Bereich, 1998 waren es – zum Vergleich - 147 Personen gewesen. Das Gastgewerbe ist demnach stark im Wachsen begriffen. Aber auch andere Betriebe sorgen dafür, dass Menschen in Partschins, Rabland und Töll Arbeit und Arbeitsplätze haben. 234 Menschen etwa arbeiten im produzierenden Gewerbe, dazu zählt auch das Baugewerbe, das stark auftritt: 41 Betriebe haben ihren Sitz in Partschins, Rabland
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oder im Gewerbegebiet Töll und machen das Baugewerbe zur drittstärksten Wirtschaftskraft.
Auf dem Weltmarkt. Besondere Kompetenz in diesem Bereich hat sich das Unternehmen RÖFIX angeeignet. RÖFIX zählt zu den weltweit agierenden Unternehmen, Partschins ist der wichtigste RÖFIX-Standort in Italien. Denn von den insgesamt 150 Angestellten sind 52 auf der Töll beschäftigt. Von hier aus wird die gesamte Region Trentino-Südtirol mit Mauermörtel, Grundputzen und Estrichen, Renovier- und Sanierprodukten, Wärmedämm-Verbundsystemen, Betonprodukten, Fliesenklebern und auch Produkten aus dem Farbbereich beliefert. Auf die Frage nach Verbesserungswünschen sagt der Geschäftsstellenleiter der RÖFIX
RÖFIX RenoFamily
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Partschins Wolfgang Brenner: „Verkehrstechnisch sind immer Verbesserungen möglich, wobei in den letzten Jahren vor allem mit dem Ausbau der Trasse ForstTöll einen Riesenschritt nach vorne gemacht wurde. Wichtig ist eine konstruktive Zusammenarbeit mit den öffentlichen Körperschaften, vor allem mit der Gemeinde, die in unserem Fall sehr gut funktioniert.“ Zweites Beispiel jener Betriebe mit internationalem Aktionsradius: die Alpiplast KG. Das Produkt? Trinkhalme. Bedient wird der italienische Markt (35 Prozent, vor allem Nord- und Mittelitalien), der europäische Markt mit Deutschland, Österreich, Schweiz, Spanien, Frankreich oder auch Finnland (60 Prozent) und auch Afrika, vor allem Kamerun, Nigeria, Kongo und die Elfenbeinküste. „Der
afrikanische Raum macht 5 Prozent unseres Exports aus“, erklärt Juniorchef Markus Forcher. 1971 wurde die Alpiplast KG gegründet, seit dem Jahr 2000 hat das Unternehmen seinen Sitz im Gewerbegebiet Töll. Mit 19 Mitarbeitern und drei Geschäftsführern (Herta Castiglioni Forcher, Karl und Markus Forcher) zählt die Alpiplast zweifelsohne zu den Großen im unteren Vinschgau. Spezielle Vor- und Nachteile gegenüber anderen Gemeinden Südtirols gibt es für uns auf der Töll nicht viele, meint Markus Forcher. „Ein Vorteil ist die gute logistische Lage für den Export durch die Nähe zum Reschenpass und der MeBo.“ Die Nachteile sind jene, mit denen alle Unternehmen in Italien zu kämpfen haben: Die hohe Steuerlast und die hohen Energie- und Lohnkosten.
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Interessantes rund um den Wirtschaftsstandort Partschins-Rabland. Wussten Sie, dass .... ...das Unternehmen Alpiplast 1971 mit 80.000 Metern pro Tag angefangen hat und mittlerweile am Tag etwa 1.200.000 Meter an Trinkhalmen herstellt.
Tradition und Innovation. NatĂźrlich ist Qualität ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wohl auch deshalb, gibt es in Partschins-Rabland-TĂśll viele Traditionsunternehmen. Wenn man von Traditionsunternehmen spricht, dann ist die Schlosserei Bernhart an erster Stelle zu nennen. „Uns gibt es schon eine halbe Ewigkeit“, sagt Norbert Bernhart. Nachweisen kann man den Betrieb bis - Achtung! – ins Jahr 1830. Huf- und Wagenschmiede war man frĂźher, heute fĂźllen Schlossereiarbeiten die AuftragsbĂźcher. Drei Mitarbeiter sind in der Schlosserei beschäftigt. Partschins als Wirtschaftsstandort schätze man sehr, sagt Bernhart.
Einkaufen und genieĂ&#x;en. Partschins-Rabland-TĂśll ist aber auch Lebensraum. Einkaufen und genieĂ&#x;en lässt es sich hier wunderbar. Fachgeschäfte Ăśffnen TĂźren zu qualitativen Produkten und fachmännischer Beratung. Seit dem Jahr 2000
...das die Trinkhalme fßr die Olympischen Sommerspiele in London 2012 exklusiv von der Alpiplast KG aus Bio-Material hergestellt wurden. ....Etzi’s Bike-Shop die Alleinvertretung in Italien der Auto- und Motorradauspuffmarke Akrapovic hat. ....die Geschichte der Schlosserei Bernhart bis ins Jahr 1830 zurßckverfolgt werden kann. Damit ist der Betrieb ohne Zweifel der älteste Handwerksbetrieb im Gemeindegebiet von Partschins.
hat das Schuhgeschäft Schuhe Schik direkt an der Vinschgauer StaatsstraĂ&#x;e seinen Platz. Ob die Lage Vor- oder Nachteil ist? „Ein Vorteil“, sagt Inge Schnitzer, die das Geschäft zusammen mit ihrem Bruder Klaus Schnitzer fĂźhrt, „man sieht das Geschäft sofort und kann direkt davor parken.“ Direkt an der StaatsstraĂ&#x;e liegt auch Etzi’s Bike Shop. 2002 Ăśffnete das Geschäft seine TĂźren und beschäftigt mittlerweile 3 Mitarbeiter. Von den Fahrrädern allein kĂśnne man nicht leben, sagt Klaus Etzthaler, mit der Alleinvertretung in Italien der Marke Akrapovic hat man
sich ein zweites, wichtiges Geschäftsfeld erĂśffnet. Eine Institution in Partschins ist die Metzgerei Gamper. Zählt man die Betriebsinhaber dazu arbeitet ein 5-kĂśpfiges Team im Traditionsbetrieb, dessen Anfänge im wagen Jahr 1930 zu finden sind. Was wichtig ist? „Qualität“, sagt Peter Gamper, „gutes Fleisch von hiesigen Bauern.“ Und: Dass die Kunden zufrieden das Geschäft verlassen und wiederkommen. Dieses Credo verfolgt auch die Bäckerei Pircher: Seit 1981 ist die Bäckerei eine beliebte Adresse in Rabland, seit den 1990er Jahren ist man mit ei-
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ner Filiale zudem in Partschins vertreten. Der 5-kĂśpfige Familienbetrieb beschäftigt 7 Mitarbeiter. JĂźngster Neuzugang im Reigen der Handelsgeschäfte in Partschins ist „Pusteblume“. Hinter dem interessanten Namen steckt ein ebenso interessantes Geschäftsmodell: der Anund Verkauf von gebrauchter und natĂźrlich gut erhaltener Kinder- und Umstandsmode. Svenja Wohlgemuth: „Kinder wachsen so schnell z.B. aus der Kleidung heraus und man kann hier viel Geld sparen.“ Die insgesamt 28 Handelsund Dienstleistungsunternehmen zeichnen sich durch einen bunten Branchenmix aus: 6 Lebensmittelschäfte, 5 FrisĂśre und Kosmetiksalons, 4 Bekleidungs- und Schuhgeschäfte, 3 Metzgereien, 2 Geschäfte mit Haushalts- und Elektroartikel, 2 Betriebe, die landwirtschaftliche Artikel verkaufen, 2 Bankschalter, 2 Bäckereien, eine Apotheke und ein Bikege schäft.
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Foto: „Wind“-Archiv
Sponsorvertrag erneuert
Tausendschön
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Vinschgerwind 15-14
24.07.14
Nationalpark Stilfserjoch
Satoyama
Fotos: Wolfgang Platter
Kultur- und Naturlandschaft in Harmonie
Glurns, der Tartscher Bühel, Laatsch und das Münstertal in den 80-er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Die Malser Mundartdichterin Wilhelmine Habicher hat das ökologisch wertvolle Mosaik von Kultur- und Naturlandschaft von damals den „Vinschger Fleckenteppich“ genannt.
Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Laurentius von Brindisi, 20. Juli 2014
„Oiwa weiß: Dies ist ein gesegnetes Überbleibsel von Satoyama, der harmonischen Vereinigung der von Menschenhand gestalteten und der Naturlandschaften, die Jahrtausende lang das Bild der japanischen Landschaft prägte. In diesen ruhigen Mosaiken von bebautem Land, Wildblumenwiesen, Teichen, Flüssen, Obstgärten und Wäldern liegt die Wiege der japanischen Kultur. Auf den Inseln, auf denen Menschen seit uralten Zeiten mit Ausnahme der felsigsten Stücke das gesamte Terrain geformt und bearbeitet haben, ist Satoyama die Rettung der japanischen Artenvielfalt gewesen. In Satoyama-
Landschaften lebende Menschen sammelten Jahrtausende lang Feuerholz und stellten Holzkohle her, weideten ihr Vieh und gestalteten die Vegetation so kunstvoll, dass die Fische, Frösche, Libellen, Schmetterlinge, Leuchtkäfer, Heuschrecken Singvögel, Enten, Störche und Falken anlockten und ernährten. Aber die Kamine der Bauernhäuser wichen in den 60-er Jahren den Ölbrennern. Als der Kunstdünger auf den Feldern Einzug hielt, wurde der Niederwald, der einst Wärme, Futter und Blattmulch für die Reisfelder lieferte, nicht mehr täglich aufgesucht. Pestizide beseitigten die Heuschrecken und Raupen, woraufhin auch die Fisch- und Silberreiher und die majestätischen Schwarz-
schnabelstörche, denen sie als Nahrung dienten, verschwanden. Betoneinfassungen für Wassergräben zur Drainage der Felder machten Kaulquappen, Schnecken und Würmern den Garaus. Als die Nahrung von Milchkühen und Mastvieh von der Freilandweide auf Importgetreide und Sojafutter umgestellt wurde, verschwanden das Grasland und die Wiesen, die einst die japanischen Städte umgaben und Neubausiedlungen und Golfplätzen entstanden“. Der das schreibt, ist Alan Weisman, ein US-amerikanischer Wissenschaftsautor, Journalist und Professor für internationalen Journalismus an der Universität von Arizona, in seinem 2013 bei Piper erschienen Buch „Countdown – Hat die Erde eine Zukunft?“
24.07.14
Vinschgerwind 15-14
oben links: Die Pilshöfe in St. Gertraud in Ulten: Berglandwirtschaft und Naturlandschaft in Harmonie und Nachhaltigkeit. oben rechts: Feuchtwiesen und Heckenlandschaften zwischen Schluderns und Glurns mit Blick auf den Ortler. links: Trollblumen in naturnaher Wiese. Die Fahrspuren des Zufahrtsweges sind nicht asphalt-versiegelt. Die Wasserversickerung im Boden puffert den Anstieg des Wasserpegels im Vorfluter nach Starkregen ab. Geht es auch den Alpen als Jahrtausende altem Mosaik von Natur- und Kulturlandschaft so, wie den japanischen SatoyamaLandschaften?
Studienfahrt zur Landwirtschaft in den Alpen In der heurigen ersten Juliwoche hat eine international zusammengesetzte Journalistengruppe Teile der Zentralalpen bereist, um der alpinen Landwirtschaft und einigen ihrer Nischenprodukte nachzuspüren. Die Informationsreise wurde vom Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention in Innsbruck und in Bozen organisiert. Der derzeitige Generalsekretär der Alpenkonvention ist der Österreicher Markus Reiterer. Die Erkundungsreise der Journalisten wurde von den slowenischen Mitarbeiterinnen Simona Vrevc, Vizegeneralsekretärin der Alpenkonvention und selbst studierte Agraringenieurin, und Taja Ferjancic, Projektmanagerin, organisiert, in ihren inhaltlichen Schwerpunkten definiert und begleitet. Die Reiseteilnehmer haben sich zwischen den einzelnen Besuchsorten mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegt und am 7. Juli auch den Nationalpark Stilfserjoch besucht, in dem ich sie begleiten durfte. Die Informationsreise hat vom graubündner Puschlav durch das lombardische Veltlin über das Stilfserjoch in den Vinschgau und weiter durch das Etschtaler Obstbaugebiet an die Universität Bozen geführt. Weitere Stationen waren
das Eggental, das Wipptal und zum Ende der Reise Innsbruck. Programmpunkte bei den einzelnen Stationen und Etappen waren etwa Formen der Almsömmerung mit Mutterkuhhaltung und Veredelung von Milchprodukten im Puschlav oder die Erzeugung des „Bitto“ als zertifizierten Käse im Gebiet von Morbegno im Veltlin, die Information über den Nationalpark Stilfserjoch im Gelände an der Dreisprachenspitze auf der Passhöhe und im Abendvortrag im Nationalparkhaus aquaprad. Der Förster Hubert Stillebacher hat als Nebenerwerbs-Imker in Prad seine Bienenstöcke geöffnet und zur Begeisterung der Teilnehmer Einblick in das Innenleben eines Bienenvolkes geboten sowie in seinem Arbeitsraum das Ausschleudern der Honigwaben vorgeführt. Die Obsterzeugung und –vermarktung im Vinschgau war Thema des Besuches bei der VIP. Die praktischen Einsichten wurden abgerundet mit theoretischen Vorträgen und statistischen Zahlenangaben zur Landwirtschaft an der Universität Bozen. Im Eggental wurde den Teilnehmern das Biokistl erläutert. Viele Fragen wurden gestellt und beantwortet, interessante Vergleiche zu den landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen und Erzeugnissen aus den verschiedenen Herkunftsländern der Reiseteilnehmer angestellt. Immer auch verbunden mit der Sorge zum Erhalt von Nachhaltigkeit und Artenreichtum, der Produktion gesunder
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Nahrungsmittel, der Förderung der Regional- und Nischenprodukte und der Einkommenssicherung der Berglandwirtschaft in Randlagen. Satoyama ist ein japanisches Wort, aber keine japanische Eigenheit: Die Frage nach dem sorgsamen, nachhaltigen Umgang mit Natur, Landschaft, Boden und Ressourcen stellt sich lokal in unseren Alpen genauso wie im großen globalen Rahmen auf unserem Planeten Erde. Begriffe wie der ökologische Fußabdruck im Verhältnis zu den auf unserer Erde verfügbaren Ressourcen werden immer häufiger mit quantitativen Fakten ausgefüllt. Jon Foley, ein Astrophysiker und Leiter des „Institute of the Environment“ der Universität Minnesota, war 2008 mit 28 Kollegen aus drei Kontinenten zu einer Konferenz in Schweden zusammengekommen. Die Wissenschaftler bekannten, sie hätten das Gefühl in einen Abgrund zu starren: Man brauche unserem Planeten nur auf die eine oder andere Weise ein bisschen mehr zuzusetzen, und die Welt verändere sich auf nie dagewesene, dramatische Weise. Die Wissenschaftler nannten in der Folge neun „planetarische“ Grenzen, jenseits derer es zu einer Phasenverschiebung kommen würde, die sich für die Menschheit als verheerend erweisen könnte.
Die planetarischen Grenzen des Systems Erde Ich möchte nicht rabenschwarzen Pessimismus verbreiten oder Ängste schüren, aber die neun planetarischen Grenzen möchte ich Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, am Schluss des heutigen Beitrages als verhaltenshinterfragenden Denkanstoß aufzählen: den Klimawandel, den Verlust der Artenvielfalt, die Störung der globalen Stickstoff- und Phosphorzyklen, den Ozonabbau, die Versauerung der Meere, den Süßwasserverbrauch, Änderungen hinsichtlich der Bodennutzung, Belastung mit chemischen Stoffen und atmosphärische Partikel.
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Vinschgerwind 15-14
24.07.14
Lauf- anstelle von Skischuhen
Vinschger Handbiker sind top
Unter den prominentesten Teilnehmern bei der heurigen ReschenseeAuflage war der Biathlet Dominik Windisch, der bei den Olympischen Spielen in Sotschi die Bronzemedaille mit der Mixed-Staffel gewann. Der 24-jährige Profisportler aus dem Pustertal umrundete den See in 57.45,7 Minuten, womit er sein Ziel, unter einer Stunde zu bleiben, erreichen konnte. In der Gesamtwertung landete er auf dem 25. Platz. (sam)
Einen Vinschger Sieg gab es bei den Handbikern. Der Schludernser Roland Ruepp holte sich souverän den Sieg, Karl Tappeiner und Claudia Schuler, die einzige weibliche Starterin bei den Handbikern, rundeten mit den Plätzen 4 und 5 die starke Vinschger Bilanz ab. (sam)
Lauffest am Reschensee Fotos: Sarah Mitterer
Über 3000 Läuferinnen und Läufer aus 16 Nationen pilgerten am 19. Juli in den Obervinschgau zu Südtirols größtem See, wo die 15. Auflage des Reschenseelaufs über die Bühne ging. Der Sieg beim wohl bekanntesten Laufevent des Landes, das in diesem Jahr fast 10000 Besucher anlockte, ging an den deutschen Tobias Schreindl, bei den Damen krönte sich die Sarnerin Kathrin Hanspeter zur Seekönigin. Über 3000 Läuferinnen und Läufer umrundeten den Reschensee
Der Sieger Tobias Schreindl aus Deutschland
Von Sarah Mitterer
W
as einst als kleine L au f ve r a n s t a lt u ng begann, hat sich in der Zwischenzeit zu einem der beliebtesten Läufe im gesamten Alpenraum entwickelt. 158 Athleten nahmen im Jahr 2000 an der ersten Auflage des Reschenseelaufes teil, die Anzahl der Starter stieg jedes Jahr stetig an. 2006 wurde erstmals die 1000er Marke geknackt, in den darauffolgenden Jahren nahm das Teilnehmerfeld immer weiter zu und 2011 waren schließlich knapp 3000 Athleten am Start. Aus dem Volkslauf ist eine von Südtirols bekanntesten Sportveranstaltungen geworden, die
mittlerweile eine von sieben Etappen der Top7-Laufserie ist. Organisiert wird der Reschenseelauf vom Rennerclub Vinschgau. OK Chef Gerald Burger, sein zwanzigköpfiges OKTeam und über 600 freiwillige Helferinnen und Helfer sorgten auch heuer wieder mit einer vorbildlichen Organisation für einen reibungslosen Ablauf. Im Start/Zielgelände, das sich beim historischen Kirchturm in Graun befindet, konnte man das Rennen auf zwei Großbildschirmen verfolgen und war so immer auf dem aktuellsten Stand. Zudem konnte man dort den Bauernmarkt besuchen oder im großen Festzelt einheimische Köstlichkeiten genießen.
Um Punkt 17 Uhr fiel der Startschuss zur heurigen Seeumrundung. Bei strahlendem Sonnenschein kämpften die Teilnehmer um den prestigereichen Sieg. Nach 15,3 Kilometern und einer Zeit von 49.45,9 Minuten war es der Deutsche Tobias Schreindl, der als erster die Ziellinie überquerte. Mit dem drittplatzierten Daniel Hofer, ein bekannter Triathlet, landete auch ein Südtiroler auf dem Podium. Bei den Damen ging der Sieg an die Sarnerin Kathrin Hanspeter. Der schnellste Vinschger im Klassement war Michael Burger, der als Sechster ins Ziel kam und somit einen Platz vor dem Rekordsieger Hermann Achmüller lag, Petra
Pircher war die stärkste Vinschgerin. Neben dem Hauptlauf gab es auch in diesem Jahr wieder einen Kinderlauf, einen Bewerb für Handbiker und Nordic Walker, sowie den „Just for Fun“ Lauf, bei dem die Zeit nicht gemessen wurde. Zudem wurde ein Special Olympic Bewerb ausgetragen. Mit einem großen Feuerwerk am Abend fand die Jubiläumsausgabe schließlich einen perfekten Ausklang. Wer in diesem Jahr nicht dabei sein konnte, der sollte sich den 18. Juli 2015 im Kalender rot markieren. An diesem Tag findet die 16. Auflage der wohl schönsten Seeumrundung des ganzen Landes statt.
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Vinschgerwind 15-14
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Red Lions/U14
Motorsport
Auf dem Rasen der Profis
Alt und Jung
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N
cer School - ein Projekt für Menschen mit Beeinträchtigungen – ausgetragen, bei dem von jeder Mannschaft zwei Spielerinnen gemeinsam mit Kindern und Erwachsenen mit Beeinträchtigung dem Ball auf dem Rasen hinterher jagten. Am Ende erhielten alle eine Medaille, eine Urkunde sowie ein Originaltrikot der Nationalmannschaft. „Wir haben uns gefreut, dass wir mit den anderen Mannschaften so gut mithalten konnten. Es sind nämlich alles Stadtvereine, welche mit ihren Damenmannschaften auch in den höheren Ligen spielen. Unsere Mädchen erhielten großes Lob von Seiten der Funktionäre und anderen Trainern.“, freute sich die Meistertrainerin Karin Pohl. (sam)
ach 3 Rennen der Autoslalom-Landesmeisterschaft führt souverän Heinz Unterholzer (unten im Bild) die Wertung der Kart Klasse A an. Hinter dem erfahrenen Piloten kämpfen etliche Piloten der jungen Garde um Punkte in dieser Nachwuchsform des Motorsports. (lp)
Foto: „Wind“-Archiv
Foto: Sarah Mitterer
en Meisterpokal haben die jungen Löwinnen bereits bekommen, nun erhielten sie eine weitere Belohnung für ihren Erfolg. Als Vertreter der Provinz Bozen durfte das Vinschger Fußballteam am 6. UEFA Grassroots Festival in Coverciano, dem Trainingszentrum aller italienischen Nati- Die Red Lions vertraten die Provinz Bozen onalmannschaften, drei Matches zu jeweils 1x20 Miteilnehmen und traf dort auf nuten mit sieben Spielerinnen Mannschaften aus ganz Ita(6+1). lien und die Meister aus den Das Besondere an diesem einzelnen Regionen. Nach der Festival ist, dass das Ergebnis Ankunft im Mannschaftshonicht festgehalten wird, sontel nahmen die Trainer und dern die Spielerinnen ErfahBetreuer an einer Tagung mit rung sammeln können und der namhaften Vertretern der italiSpaß, das Fair Play und der Reenischen Fußballwelt und der spekt im Vordergrund stehen. UEFA teil. Einen Tag später betZudem wurde ein Turnier mit raten die jungen Löwinnen den Teilnehmern der ASD Totti Socheiligen Rasen und spielten
Klasse 10 Kart 1. Unterholzer Heinz ASV Racing Team Meran 21 2. Gurschler Roman ASV Racing Team Meran 18 3. Unterholzer Benno ASV Racin Team Meran 8 4. Giacomuzzi Sergio Rennstall Mendel 8 5. Gemassmer Christian MSG Vinschgau 8 6. Punt Lukas MSG Vinschgau 3
Latsch
„Für alle nicht leicht!“
Neuigkeiten
er 48-jährige Daniel Riedl aus Prad gehört zu den erfahrenen Trainern im Vinschgau. Als aktiver Fußballer hat er in Schluderns und Prad gespielt. Als Trainer hat er Schluderns in die Landesliga geleitet, 2 Jahre war er Trainer in Schlanders, 1 Jahr in Eyrs, 2,5 Jahre in Laas und 3 Jahre in Prad. Vinschgerwind: Wie sieht der energische Daniel Riedl die Lage in der 2. Liga, wo 5 Vinschger Mannschaften und zwar Plaus, Prad, Laatsch/ Taufers, Eyrs und Schluderns spielen? Daniel Riedl: In der 2. Liga, wo ziemlich gute Mannschaften vertreten sind, ist das Niveau wirklich sehr ausgeglichen. Favorit ist Dorf Tirol, von Plaus, Schluderns, Ulten und Laas gefolgt. Wenn man denkt, dass Laas in der Rückrunde der 1. Liga 23 Punkte gemacht hat, muss man
jahr als zweitbeste Vinschger Mannschaft hinter Plaus die Meisterschaft an 5. Stelle abgeschlossen hat? Das Kollektiv ist unsere Stärke, wo ein guter Zusammenhalt herrscht. Wir werden versuchen, so schnell wie möglich Ein historischer Moment in der Laufbahn die 25 Punkte der von Daniel Riedl war der Aufstieg unter seiSicherheit zu erreiner Führung des SC Laas in die Landesliga in chen, um mit relader Meisterschaft 2008/2009. v.l.: Helmut tiver Ruhe spielen Thurner, Daniel Riedl, Stefan Niederfriniger zu können. Die Lage am Spielende in Kastelbell ist für alle Mannschaften schwieunbedingt die gute Arbeit unrig. Zum Beispiel Schluderns: terstreichen, welche Karl PaulObwohl Schluderns über eine michl in einer sehr schwierigen starke Mannschaft verfügt, musÄnderungsphase mit starker ste es bis zum letzten Spiel geÜberzeugung geleistet hat. gen den Abstieg kämpfen! Wie sehen Sie die Lage des ASV Interview: Prad-Fußball, welcher im VorLeonardo Pellissetti
Foto: Leonardo Pellissetti
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Foto: Leonardo Pellissetti
Fußball; 2. Liga, Gruppe A
Christian Platzer (links) mit Armin Rungg beim Turnier 2010 der Spielgemeinschaft in Plaus
N
euigkeiten heuer im Latscher Fußball. Neuer Spieler-Trainer ist Christian Platzer, sehr bekannt für seine Leistungen als Spieler in der Naturnser Mannschaft. Aus Kastelbell kehrt der ausgeliehene Hannes Angerer zurück. Auch aus Kastelbell kommt der Stürmer Lukas Schuler sowie Moritz Frötscher aus Obermais. Michael Tscholl hat sich für Partschins entschieden. (lp)
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Reschen
Fotos: Andreas Waldner
Segelpremiere auf dem Reschensee
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um ersten Mal seit der Seestauung im Jahre 1950 wurde auf dem Reschensee am 06. Juli eine Jüngstenmeisterschaft in der Opti-Klasse ausgetragen. Als Vorbereitung absolvierten die Teilnehmer am Vortag einen Aufbaukurs, für den Jugendtrainer Peter Oberhofer, unterstützt von Martin Stecher und Andreas Lechthaler, zuständig und verantwortlich war. Es wurden
folgende Inhalte vermittelt bzw. geübt: sicheres Segeln auf allen Kursen mit Wende und Halse; An- und Ablegen; Segeltrim und Bootstrim; Seglerknoten; Regelkunde und Grundlagen fürs Wettsegeln. Bei herrlichem Sommerwetter und optimalen Windverhältnissen fand dann am Sonntag die erste von den drei für heuer geplanten Jüngstenmeister-
v.l.: Andreas Lechthaler mit Sohn Alexander an seiner rechten Hand und an seiner linken Regattasieger Max, Aron Stecher, Sebastian Prieth, Lara Stecher, Gemeindereferent Franz Prieth, Jugendtrainer Peter Oberhofer schaften der Optiklasse statt. Bei 15 bis 18 Knoten Südwind mit einem halben Meter „spitze Welle“ auf dem Reschensee kämpften die Nachwuchssegler um die besten Plätze. Lechthaler Max kreuzte schließlich als Erster mit 10 Sekunden Vorsprung die Ziellinie, gefolgt von Jan Stecher und Prieth Sebastian. Lara Stecher segelte tapfer mit, leider außer Konkurrenz.
Im August findet der nächste Schnupper- bzw. Grundkurs für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 13 Jahren statt, bei dem sie auf spielerische Weise den grundlegenden Umgang mit einem Segelboot lernen. Info: www.segelverein-Reschensee.com Anmeldung bei Peter Oberhofer: gpo.oberhofer@rolmail.net und Noel Prantl.
Junge Rekordler
Tumler und Pedross triumphieren
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as derzeitige Niveau der Nachwuchsleichtathleten scheint einzigartig stark zu sein.
Rekorde um Rekorde werden nahezu bei jedem Wettkampf gebrochen. Zu dem Prader Mirko Lepir und dem Latscher Fabian Waldner gesellt sich der Naturnser Michael Albrecht (links im Bild) als Rekordknacker dazu. Der großgewachsene 15-jährige Schüler ist bereits vor Jahren bei Fakie Cup aufgefallen und konnte vom Sportlehrer Richard Perkmann für Wettkämpfe motiviert werden. Beim Regionenvergleichskampf in Fidenza stellte Michael den bestehenden Italienrekord über 300m ein. Nach 35,12 Sekunden kam er ins Ziel und setzte sich damit an die Spitze der italienischen Bestenliste. Für ihn gilt dasselbe wie für Fabian. Den eigenen Rekord kann er noch bis Jahresende verbessern. Danach geht’s in die nächste Kategorie und damit über zur olympischen Distanz von 400m. (ah)
Fotos: „Wind“-Archiv
Motorsport
Foto: Michael Traut
Naturns
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ereits in Stans sorgte Markus Tumler vom MSG Vintschgau für den herausragenden Überraschungssieg. Sein Fahrzeug: Ein in Eigenbau gefertigter 126 Fiat, der das Teilnnehmer- wie Zuschauerfeld wahrlich beeindruckte. Und auch in Leutasch bei Innsbruck konnte sich Tumler am 7. Juli den Tagessieg mit einer Bestzeit von 29.03 Sekunden sichern. Zahlreiche Motorsportler und Zuschauer waren nach Leutasch gekom-
men und fanden sonniges Wetter und beste Voraussetzungen für den sechsten ATMAS Lauf vor. ATMAS – soviel zur Erklärung – sind die Arbö-Tiroler-Meisterschaften im AutoSlalom. Der Zweitschnellste im spannenden Spektakel war ebenfalls ein Vinschger: Platz Zwei ging an Joachim Pedross (MSG Vintschgau, Platz 2 mit 30.31 Sekunden) und Platz Drei an den Meraner Ronny Marchegger (Racingteam Meran, Platz 3 mit 30.48 Sekunden).
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pr-info MotorUnion/Auto Brenner AG
Der Sportlich-Sympathische mit der frechen Schnauze er freundliche junge Mann bei MotorUnion in der Goethestraße von Meran fragt mich, ob ich schon mal mit einem Automatik gefahren sei. Einmal kurz, gestehe ich und hab dann beim Einsteigen ein mulmiges Gefühl. Die Sitze empfangen mich und meine Begleiterin freundlich und komfortabel. Nach dem Anlassen hat der linke Fuß Urlaub, es genügen Brems- und Gaspedal. Erstaunlich, dass man sich nach zwei - drei Kreuzungen schon daran gewöhnt hat. Auf der Schnellstraße zeigt sich die sportliche Ausführung des neuen „Golf Sportsvan“: Ich drücke das Gaspedal durch, um herauszufinden, wie sich der Golf beim Überholen verhält. Das 7-gängige (hab ich erst nachher nachgelesen) Automatikgetriebe des 1.6 TDI Highline DSG lässt mich nicht im Stich, die gut gepolsterten Schalen-
Fotos: Erwin Bernhart
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Den neuen VW Golf Sportsvan gibt es in mehreren Varianten. Wir haben den 1.6 TDI Highline DSG getestet sitze freuen sich, endlich im Härtetest zu sein. Das feine Dahingleiten bietet Zeit, sich mit den vielen Knöpfen im Cockpit zu beschäftigen. Leicht und intuitiv sind die Klimaanlage und das Radio zu bedienen. Auf dem großzügigen Touchscreen findet man sich schnell zurecht. Auf einer Bergstraße stelle ich ein individuelles, sportliches
Fahrerprofil ein: Der Sportsvan reagiert rasch. Auf den Hintersitzen haben zwei Leute viel Platz, mit drei wird’s auf längere Strecken schwieriger. Großzügig und durch diverses Umklappen der Rücksitze gut nutzbar ist der Kofferraum. Nach einer längeren Fahrt sehen wir uns den Golf das erste Mal von vorne an. Mit frecher
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Spiritualwochenende am 30./31. August 2014
Alle Jugendlichen und jung gebliebenen Menschen sind eingeladen im gemeinsamen Lobpreis mit neuen geistlichen Liedern und Spirituals im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch unter der Leitung von Thomas Wasserfaller mitzusingen. Zeitplan: Sa 9 – 12.30, 14.30 – 19.00 So 9 – 13.00, 16.00 – 18.00 19.30 Abendmesse
Sing
Schnauze, eckigen Scheinwerfern, flottem Schnitt schaut er uns an. Diese Frechheit sieht man ansonsten nur im Rückspiegel. (eb) Für die ganz vielen Extras des neuen Sportsvan, die wir nicht getestet haben, informieren Auto Brenner in Bozen (Lanciastraße 3) oder MotorUnion in der Goethestraße 37 Meran (0473 519 400).
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mit Fßhrerschein C/E Auskßnfte bzw. Bewerbungen an: Terzer GmbH – Schluderns z.H. H. Wenusch Hartmann Tel. 348 39 611 62 oder E-Mail: wenusch@terzer.it
Das Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders sucht
eine/n Projektkoordinator/in und zwei Projektmitarbeiter/innen in Teilzeit (3x nachmittags) fĂźr das Projekt Nachmittagsbetreuung fĂźr das Schuljahr 2014/15. Voraussetzungen: Matura, Erfahrung mit Kindern/Jugendlichen, Selbständigkeit, Aufgeschlossenheit. Genauere Informationen erhalten Sie auf unserer facebookseite Jugendzentrum Freiraum Schlanders oder unter Tel. 339 88 15 119 (Fleischmann Kathrin Projektleiterin) Bewerbung bis am 31. Juli 2014 – Arbeitsbeginn: 08. September 2014 Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung an: Jugendzentrum Freiraum, GĂśflanerstraĂ&#x;e 4, 39028 Schlanders – juze-schlanders@gmx.net
Schilliger Holz AG produziert in leistungsfähigen Säge, Hobel- und Leimholzwerken in der Schweiz und in Frankreich anspruchsvolle und innovative Bauteile fßr den Ingenieur-Holzbau. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung einen
Zimmermann / Maschinist Abbundanlage
Hilf mit, wir brauchen Dich! • Bist Du zwischen 18 und 28 Jahre alt? • Hast Du Lust auf ein Jahr interessanter Erfahrungen im BĂźrgerheim Schlanders? • WeiĂ&#x;t Du, dass Du dabei verdienst und dazu noch weitere Vorteile hast?
Zu Ihrer Hauptaufgabe gehĂśrt die Bedienung unserer CNC gesteuerten Abbundanlagen. FĂźr die Besetzung dieser Stelle ist eine Berufslehre als Zimmermann erwĂźnscht, aber nicht Bedingung. Einem zuverlässigen und selbstständigen Mitarbeiter bieten wir eine vielseitige und interessante Arbeitsstelle zu zeitgemäĂ&#x;en Bedingungen.
Melde Dich bis spätestens 13.08.2014 im
FĂźr weitere Auskunft steht Ihnen unser Bereichsleiter Weiterverarbeitung, Tobias Osterwalder, gerne zur VerfĂźgung.
Bßrgerheim St. Nikolaus von der Flße – ÖBPB/APSP Dr. K. Tinzlstr. 19 – 39028 Schlanders – Tel. 0473 748600 info@altersheim-schlanders.it – www.altersheim-schlanders.it
Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: Schilliger Holz AG, Personal, Haltikon 33, CH-6403 KĂźssnacht, Tel. +41 41 854 08 00 oder per E-Mail an: personal@schilliger.ch.
46 /Kleinanzeiger/
Vinschgerwind 15-14
24.07.14
Jahrestag/Danksagungen Vor zwei Jahren bis du gegangen auf eine Reise ohne Wiederkehr. Ein tiefer Schmerz hält uns gefangen, wir vermissen dich so sehr.
2. Jahrestag
Oswald Abertegger * 12.2.1943
Bestattungen TONEZZER Schlanders
† 25.7.2012
In Liebe gedenken wir deiner ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 27. Juli, um 8.30 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche von Vetzan. Deine Mama und Geschwister
Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen.
Jahrestag/Danksagungen Und immer sind da die Spuren deines Lebens, Gedanken und Augenblicke. Sie werden uns immer an dich erinnern und uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.
10. Jahrestag
Albin Patscheider
Bauer vom Kapplhof in Langtaufers
* 05.02.1931 † 29.07.2004 In Liebe gedenken wir deiner bei der hl. Messe am Sonntag, 27. Juli um 10.15 Uhr in Hinterkirch/Langtaufers. Deine Familie
4. Jahrtag
Alois Luggin
3. Jahrestag
Lutz Edmund Johann
* 11.2.1954 † 3.8.2010 Laas
* 29.09.1963 † 24.07.2011 Schluderns
Wir gedenken deiner, ganz besonders, bei der hl. Messe am Samstag, 26. Juli 2014 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie Danksagung & 1. Jahrestag So schnell ist es gegangen. So schnell kann ein Leben zu Ende sein. Keine Zeit, Abschied zu nehmen und noch einmal zu sagen, was zu sagen wichtig gewesen wäre. Heute noch, nach einem Jahr, können wir es kaum fassen. Mühsam versucht unsere Seele zu begreifen, dass sich jedes Leben vollendet und zurückkehrt. In die Hand dessen, der es erschaffen hat.
Johann Götsch Gurschler Hans
* 01.10.1929 † 26.07.2013 Schnals Danke an alle, die uns im letzten Jahr mit Ihrer Nähe, Ihrem Dasein, Ihrer Unterstützung und Ihrem Mitgefühl geholfen haben: zu trauern, zu leben und zu lachen. In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich ganz besonders bei der heiligen Messe zum ersten Jahrestag am Samstag, 26. Juli 2014 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Unser Frau in Schnals. Deine Familie
Aus unserem Leben bist du gegangen, in unserem Herzen bleibst du.
In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir deiner ganz besonders bei der Gedächtnismesse am Sonntag, 27. Juli, um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Laas.
Deine Familie
Kinderkrebshilfe Südtirol „Regenbogen“ www.kinderkrebshilfe.it Ihre Spende hilft! Infos unter Tel. 0472 83 48 24
Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it
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unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen
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