Nr. 14 (231) 10.07.14 I.P. 10 Jg.
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Kommentar Das Land Südtirol reagiert auf die Vorgaben der EU und jene des Staates Seite 6
Foto: Erwin Bernhart
Titelbild: Gianni Bodini
Inhalt
Vinschgerwind 14-14
Die Gemeinde Mals wird auf europäischer Ebene ausgezeichnet Seite 4
Partschins: Die versperrte Treppe auf dem Peter-Mitterhofer-Platz
Seite
4
Vinschgau/Landeck: Ein dickes Kuchenstück der EU
Seite
5
Latsch/St. Martin im Kofel: Die Reaktion des BM
Seite
5
Prad: Polemiken rund um das Trinkwasser
Seite
5
Mals: Rund um Kräuter und Bergblumen
Seite
8
Kastelbell-Tschars: Winzer eröffnen Kastelbeller Weinsommer
Seite 10
Leserbriefe und Stellungnahmen
Seite 12
Müstair: Kaiser Karl bleibt stumm - Oper in St. Johann
Seite 14
Schlanders: Die Ehrenmedaillenträger
Seite 15
Naturns: Mozart in Naturns
Seite 15
Menschen: Irma Obkircher und Jörg Brunner - Prad
Seite 17
Latsch: Latscher Kulturtage - Besuch bei der Firma Karl Pedross
Seite 18
Schlanders: Besonderer Schulabschluss
Seite 19
Vinschgau/Wien: Pianistinnen sind prima
Seite 20
Schlanders: Gelungenes Chorprojekt
Seite 20
Val Müstair: Der Wachtelkönig
Seite 21
Glurns/Schluderns/Taufers: Schüler in Bewegung
Seite 21
Glurns/Stilfs: Edle Unikate
Seite 23
Kultur: Annemarie Laner stellt in der Kartause Allerengelberg aus
Seite 26
Sonderthema: Wirtschaften in der Gemeinde Kastelbell-Tschars
ab Seite 28
Nationalpark Stilfserjoch: Orchideen unterm Ortler
Seite 36
Sport: Internationaler Geist bei der Mini-WM im Vinschgau
Seite 38
Mini-Rafter paddeln zum Sieg der Italienmeisterschaft
Seite 39
von Chefredakteur Erwin Bernhart
Die Kapitäne Am heutigen Donnerstag, den 10. Juli soll es in Vetzan ein Treffen der Wirtschaftskapitäne geben. Der Hausherr Manfred Pinzger, als Obmann der Hoteliers und Gastwirte einer dieser Kapitäne, wird den Michl Ebner (unter anderem Präsident der Südtiroler Handelskammer und frisch gebackener Skigebietsbesitzer), den Jürgen Bodenseer (Präsident der Wirtschaftskammer Tirol), den Johann Wallnöfer (Bezirkspräsident des Südtiroler Wirtschaftsringes SWR) und wohl noch einige mehr zu Gast haben. Eingeladen hat aber Johann Wallnöfer. Es sollen die wirtschaftlichen Kennzahlen des Bezirkes Landeck und des Vinschgaus miteinander verglichen werden. Einer der Inhalte des Gespräches soll auch die Entwicklung des Vinschgauer Oberlandes sein. Die Liftverbindung Langtaufers-Kaunertal auf jeden Fall. Damit wird das in der Gemeinde Graun - zumindest in Gemeindegremien bereits abgeschlossene Thema auf eine neue, eine breitere, auf eine wirtschafts-politische Basis gestellt. Freuen dürfte diese neu aufflammende Diskussion vor allem den Hans Rubatscher, der für das Kaunertal eine steinschlag- und lawinensichere Verbindung benötigt, freuen dürfte dies auch einige Gastwirte in Langtaufers, möglicherweise auch einige in St. Valentin (unter der Voraussetzung, dass das Skigebiet auf der Haideralm irgendwie mitgenommen wird). Weniger erfreut dürfte man in der Gemeinde Graun sein. Schließlich hat man dort bereits Beschlüsse gefasst, welche mit einem Zusammenschluss Langtaufers-Kaunertal rein gar nichts zu tun haben.
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4 /politik/
Vinschgerwind 14-14
Wind - online
Flohmarkt
Partschins
Schönheitsfehler
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Foto: Erwin Bernhart
er von der Meraner Architektin Angelika Margesin geplante und umgestaltete untere Kirchplatz - der Peter-Mitterhofer-Platz - in Partschins hat einen Schönheitsfehler. Auf diesen haben Partschinser Bürger den Vinschgerwind aufmerksam gemacht. Es geht um die Stiege mitten auf dem Platz, die den Fußgängern ein sicheres Überqueren des Platzes ermöglichen soll. Zudem hätte die Stiege auch eine „logische“ Platzüberquerung darstellen sollen. Allerdings ist die Stiege nicht immer benutzbar. Wenn nämlich auf dem Parkpodest die dafür vorgesehenen zwei Autoabstellplätze besetzt sind, wird der Gang über die Stiege versperrt. Die Fußgänger müssen dann auf die nicht ganz ungefährliche Kreuzung ausweichen. An mehreren Seiten zwickt es noch bei der Neugestaltung. Das Problem „Stiege“ ist dabei noch nicht sonderlich aufge-
Wenn zwei Autos parken, ist die Treppe nicht mehr benutzbar fallen. Allerdings war der Stiegenaufgang am vergangenen Dienstag auch Gegenstand im Gemeindeausschuss. Eine optimale Lösung sei noch nicht gefunden, sagt VizeBM Luis Forcher. Die Anzahl der Parkplätze auf dem Platz (5) sei ein Kompromiss gewesen. (eb)
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
Unser „Sommerwind“ samt Wander-Tipps ist online und per Post zu Ihnen gekommen. Wie gefällt Ihnen der „Sommerwind“? (26 abgegebene Stimmen)
69,2 % (18 Stimmen)
Toll gemacht
30,8 % Gefällt mir nicht so (8 Stimmen)
Neue Umfrage: Finden Sie die neuen Landesrichtlinien in Bezug auf Pflanzenschutzmittel als Schritt in die richtige Richtung?
Mals: Leuchtturm Im Herbst letzten Jahres erfolgte die offizielle Einladung. Nach einem strengen Auswahlverfahren wurde die Marktgemeinde Mals neben 28 anderen Gemeinden aus ganz Europa zur Teilnahme am Europäischen Dorferneuerungspreis 2014 eingeladen. Eine große Ehre und eine große Herausforderung für die Gemeinde Mals.
Foto: Erwin Bernhart
Ein Flohmarkt des Klosters Marienberg zu Gunsten der neuen Klosterbibliothek findet in der Fürstenburg/Burgeis statt, am Fr./Sa., 18./19.07.2014 jeweils um: 10.00 - 18.00 Uhr
10.07.14
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m 5. Juni 2014 waren drei Mitglieder (Carlo Lejeune, Nadja Häupl und Peter Schawerda) der interdisziplinären Juroren-Kommission in Mals zu Besuch, um die vorgestellten Projekte vor Ort zu überprüfen. Dieser Tage hat die hochrangige, internationale Jury in München das Resultat bekanntgegeben. Nach der Siegergemeinde Tihany aus Ungarn haben es Mals und 11 weitere Gemeinden in die höchste Bewertungskategorie geschafft. „Die Marktgemeinde Mals wird für ihre ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität ausgezeichnet“, so die Begründung der Jury. In der Urteilsbegründung ist weiters zu lesen: „Die Marktgemeinde Mals sticht durch umfassende und beispielgebende Bürgerbeteiligung und Bürgerinitiative hervor, die als Motor für eine Reihe besonders innovativer
und zukunftsfähiger Konzepte und innerhalb weniger Jahre umgesetzter Projekte bezeichnet werden darf. Vom Bürgerhaushalt, über die hervorragende Innenentwicklung des Ortskerns und die Schaffung alternativer Mobilitätsangebote wie Citybus oder CarSharing bis hin zur umweltverträglichen Nutzung der Wasserkraft und deren Verteilung mittels gemeindeeigener Netze. Besonders nennenswert sind darüber hinaus die angestrebte pestizidfreie Landwirtschaft und das Agieren in kleinen Kreisläufen, eine Reihe sozialer und kultureller Einrichtungen von hoher Qualität und das Bekenntnis zur Gemeinwohlökonomie. In ihrer Ausrichtung und dem Ausmaß der umgesetzten Projekte besitzt die Gemeinde Mals Leuchtturmcharakter und ist zweifelsohne befähigt, Diskussionen weit über ihre Grenzen hinaus anzuregen und in einigen Bereichen völlig
neue Maßstäbe zu setzen.“ Damit erhält Mals neben der Auszeichnung „Junges Talent der italienischen Architektur 2013“ für das Wasserkraftwerk am Punibach und den Preis „Kinderfreundliche Gemeinde Südtirols 2014“ eine weitere besondere Auszeichnung. Dazu BM Ulrich Veith: „Allein die Teilnahme am Europäischen Dorferneuerungspreis ist schon ein großes Kompliment für uns, dass wir jetzt für herausragende Qualität ausgezeichnet werden, freut mich besonders. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit aber vor allem bei allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde bedanken. Denn nur durch ihre aktive und engagierte Mitarbeit an den verschiedenen Projekten konnte diese besondere Auszeichnung erlangt werden.“ Die offizielle Preisverleihung findet vom 11. bis 13. September in der Gemeinde Vals in Graubünden statt.
10.07.14
Vinschgerwind 14-14
/politik/ 5
Latsch/St. Martin im Kofel
Geldsegen aus Europa
Fischer beruhigt
Foto: Erwin Bernhart
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Andreas Tappeiner: „Wir werden die Gelder unbürokratisch händeln.“
eim Treffen des Interreg-Rates am 1. Juli 2014 in Landeck ist Erfreuliches herausgekommen: Beim Ausblick auf die EU-Förderperiode 2014-2020 hieß es von regioL-Geschäftsführer Gerald Jochum, dass für die Förderung von Kleinprojekten in der Region Landeck-Vinschgau rund 4 Millionen Euro abholbereit stünden. Der ehemalige Interreg-Ratspräsident Andreas Tappeiner spricht sogar von einer Summe von bis zu 5 Millionen Euro. Diese Geldmittel für Kleinprojekte könnten, so der Wunsch der beiden Regionen, unbürokratisch und dezentral vergeben werden. Denn die Geldmittel werden aus dem Interreg-Programm Italien-Österreich direkt zugeteilt, so dass weder der Lenkungsausschuss in Bozen noch das Mailänder Interreg-Zentralbüro in den Entscheidungsprozess eingreifen müssen. „Gewisse Zielrichtungen sind vorgegeben“, sagt Andreas Tappeiner. In der vergangenen Periode 2007-2014 wurden in der grenzüberschreitenden Region
Landeck-Vinschgau im Rahmen des Kleinprojektefonds Projekte von rund 660.000 Euro realisiert. Die neue Periode könnte demnach finanziell ein Quantensprung sein. „Zunächst ist Hirnschmalz diesseits und jenseits des Reschen für Projektideen gefragt“, heißt es auf der Internetseite der Terra Raetica. „Mitte 2015 wird der Interreg-Rat dann entscheiden, was umgesetzt wird“, sagt der Landecker Bezirkshauptmann Markus Maaß, der derzeit auch Interreg-Ratspräsident ist. Einig sind sich Maaß und Tappeiner darin, dass es erfreulich sei, „dass wir künftig mehr Geld für Initialzündungen und Starthilfen in der Region haben.“ Und noch etwas soll möglich sein. Tappeiner sagt, dass fondsübergreifende Projekte durchaus Chancen auf Verwirklichung haben können. Im erweiterten Kleinprojektefonds kann auf Leader-, Interreg- und ESF-Geld zugegriffen werden. Dann gebe es noch die großen Projekte zusätzlich. (eb)
Foto: Wolf Pongratz
Vinschgau/Landeck
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ie Reaktion des Latscher BM Helmut Fischer auf den Artikel „Bergbauern ‚unerwünscht’“ im Vinschgerwind (Nr. 12/2014) wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten. Fischer hat an der Bergstation der Seilbahn von St. Martin die Bergbauern beruhigt: Sie seien natürlich herzlich willkommen. Der Latscher BM hat den Willkommensgruß an die Berbauern humorvoll in Reimform gegossen. (eb)
Prad
Wind-Leser-Foto
Polemiken rund um Trinkwasser
Die Panzersperre auf Plamort
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Foto: Magdalena Dietl Sapelza
iele Prader trauen ihrem Trinkwasser nicht und füllen ihre Behälter in umliegenden Ortschaften auf. Seit einem Vogelzüchter in der Gewerbezone mehrere teure Vögel eingegangen sind und möglicherweise verunreinigtes Trinkwasser als Ursache angenommen worden ist, sind die Bürger verunsichert. Vermutet wurde, dass Wasser aus dem Suldenbach oder aus der Beregnung ins Trinkwasser gelangt sein könnte. Die Polemiken reißen seither nicht ab. BM Hubert Pinggera gibt auf Nachfrage des Vinschgerwind Entwarnung. „Das Trinkwasser ist bakteriell in Ordnung.“
Er verweist auf die Proben durch das Hygieneamt im Herbst. Diese wurden gemacht, nachdem die Leitungen im Gewerbegebiet erneuert worden waren. Pinggera räumt jedoch ein, dass es bei diesen Arbeiten zu Aufwirbelungen gekommen sein könnte, die kurzzeitig Rostpartikel ins Wasser geschwemmt haben. Das Hygieneamt habe, laut Pinggera, kürzlich erneut Wasserproben entnommen. Die Ergebnisse dieser Analysen stünden zwar noch aus. „Aber wenn etwas nicht stimmen würde, hätten wir sofort Bescheid bekommen“, sagt Pinggera. (mds)
Sinn oder Unsinn - Vergangenheit? Jede Zeit hinterlässt Spuren. Stahl damals wie heute. Aber zum Glück begegnen wir uns auf Augenhöhe - und das ist gut so. Panzersperren Plamort mit Mountainbikern Text und Foto: Reto Wiesler, Wanderführer Taufers im Münstertal
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Vinschgerwind 14-14
10.07.14
Es bewegt sich doch Italien ist immer etwas säumig, wenn es darum geht, europäische Richtlinien umzusetzen. Im Jahr 2009 hat die Europäische Kommission Richtlinien in Bezug auf die Pflanzenschutzregelungen erlassen - mit dem Auftrag, dass die Mitgliedsstaaten eigene Regelungen erlassen mögen. Seit Februar 2014 hat Italien einen diesbezüglichen „Nationalen Aktionsplan“ (Vinschgerwind Nr. 9/2014). Die Landesregierung hat am 1. Juli 2014 ihre autonome Befugnis wahrgenommen und für Südtirol eine eigene, genau definierte Regelung erlassen.
von Erwin Bernhart
Foto: Erwin Bernhart
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rnold Schuler, Landesrat auch für die Landwirtschaft, hat in den letzten Wochen geackert. Dafür hat er Einladungen auch aus Bauerskreisen nicht wahrgenommen und dafür öffentlich Prügel eingesteckt. Seit 1. Juli 2014 ist ein Ergebnis von Schulers Plackerei auf dem Tisch: Auf seinen Vorschlag hin hat die Landesregierung „Leitlinien für den Pflanzenschutz“ beschlossen. Diese Leitlinien sollen die Problematik des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft ein Stück weit aus der öffentlichen Diskussion nehmen. Es ist kein Zufall, dass man im Land relativ rasch gehandelt hat, nachdem der nationale Aktionsplan im Februar in Rom verabschiedet worden ist. Die öffentliche Debatte wird vor allem im Vinschgau und dort vor allem in Mals mit Leidenschaft und auch heftig geführt. Denn in der Gemeinde Mals steht demnächst eine Volksbefragung an, bei der sich die Bürger für ein Verbot von sehr giftigen, giftigen, gesundheitsschädlichen und umweltschädlichen chemisch synthetischen Pflanzenschutzmitteln aussprechen können. Der Malser BM Ulrich Veith hat am vergangenen Freitag einen neuen Termin für die Abhaltung dieser Volksabstimmung anberaumt: Vom Freitag, den 22. August bis zum Freitag, den 5. September 2014 soll die Malser Bevölkerung abstimmen können. Schuler räumt durchaus ein, dass der Beschluss über die Leitlinien nicht von der Malser Diskussion abgekoppelt sei. In einer Aussendung heißt es: „Pflanzenschutzmittel, die in die Kategorie „giftig“ und „sehr giftig“ fallen, werden im Obst- und Weinbau laut Agrios-Richtlinien nicht mehr eingesetzt.“ Schuler räumt allerdings auch ein, dass an der kontinuierlichen Verbesserung der Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion kein Weg vorbeiführe. Mit einem Maßnahmenpaket will man das Thema Pflanzenschutz von mehreren Seiten aufarbeiten: Mit einer langfristig angelegten epide-
miologischen Studie etwa will man Krankheitsfälle in Bezug auf die Gebiete mit unterschiedlicher landwirtschaftlicher Nutzintensität vergleichen. Eine weitere Studie wird sich mit Rückstandsanalysen von Kräutern befassen. In einem internen Papier heißt es, dass in „naher Vergangenheit auf Kräutern nicht nur Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen wurden, die in Verwendung sind.“ Will heißen, dass auch gespritzt wurde, was verboten war. Die Laimburg, der Imkerbund und die Universität Bozen betreiben seit heuer schon das Bienenbeobachtungsprogramm „Apistox“. Ziel dieses Bienenmonitorings ist es, herauszufinden, wie sich der Pflanzenschutz in einem Gebiet auf die Bienenvolksentwicklung auswirkt. Auch die technische Seite des Ausbringens von Pflanzenschutzmitteln soll verbessert werden - auf Versuchsfeldern sollen Möglichkeiten und Grenzen abdriftmindernder Techniken untersucht werden. Und dann kommen die Landesleitlinien (sh. Tabelle), mit denen die Schnittstelle zwischen Bevölkerung und Landwirtschaft gekittet werden soll. Mit diesen Leitlininen „soll die menschliche Gesundheit durch die Anwendung des Vorsorgeprinzips geschützt werden. Überall dort, wo die Bevölkerung direkt mit dem Pflanzenschutz in Berührung kommt, muss verstärkt der Einsatz modernster Technik zur Abdriftminderung forciert und müssen entsprechende Abstandsregelungen getroffen werden“, heißt es im internen Papier. Tatsächlich gehen die Landesleitlinien über den nationalen Aktionsplan hinaus. Als sensible Zonen werden in Südtirol neben den öffentlichen Gebäuden auch private Gebäude und private Gärten dazugenommen, Straßen und Fußwege auch und - was auch im Vinschgau Thema ist - der Radweg. Nur bei den Sanktionen, welche bei Übertretung der Maßnahmen fällig sein können, bleibt das Land unterhalb des nationalen
10.07.14
Aktionsplanes. Der Staat hat nämlich Strafen von 5.000 bis 20.000 Euro vorgeschlagen - in Südtirol sollen es von 1.000 bis 10.000 Euro sein. Die Gemeindepolizei wird mit dem Verhängen von Strafen betraut werden. Allerdings muss dieser Teil per Gesetz geregelt werden. Das wolle man demnächst in einem Omnibusgesetz hineinpacken, sagt Schuler. Die Landesleitlinien zum Pflanzenschutz haben bereits Reaktionen hervorgerufen. Die Freiheitlichen begrüßen die Regelung als eine notwendige. „So wie die Bio-Landwirtschaft eine wichtige und zukunftsträchtige Landwirtschaft ist, so kann die konventionelle Landwirtschaft nicht auf Knopfdruck zu Bio umgestellt oder einfach nur verboten werden. Gehen kann es nur, wenn alle sich an einen Tisch setzen, miteinander reden und auch Erfahrungen austauschen. Und dies scheint nun mit dieser Verordnung auch der Fall zu sein. Das Verfallen in einen „grünen Fundamentalismus“ bringt niemandem etwas. Es braucht Aufklärung, Gespräche, Sensibilität von den Bauern und auch von Seiten der Bevölkerung gegenüber der Landwirtschaft. Wenn das zustande kommt, dann sind wir auf einem
guten Weg“, schreibt etwa Sigmar Stocker in einer Aussendung. Die Initiative für direkte Demokratie schreibt: „Ein wunderbares Beispiel für die heilsame Wirkung direkter Demokratie! Mit diesen Instrumenten haben die Bürgerinnen und Bürger jetzt das letzte Wort, um zu entscheiden, ob diese Maßnahmen ausreichend sind oder ob sie eher als eine Alibiaktion zu werten sind.“ Auch der Verband Bioland begrüßt die Landesleitlinien: „Endlich tut sich was!“ Bioland weist seit Jahren auf die Problematik von Pflanzenschutzmitteln hin, die durch Verwehungen auf benachbarten Flächen landen. Der Bioverband drängt auf eine faire Regelung, wie Biobauern vor der Abdrift von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln geschützt werden können, die im Bio-Anbau nicht erlaubt sind, und wie der Schaden, den Biobauern bei nachgewiesenen Rückständen erleiden, von den Verursachern getragen werden kann. Die Bioland-Direktorin Jutta Staffler bleibt realistisch. „Ob diese Maßnahmen Wirkung zeigen, wird sich erst noch weisen müssen“, sagt Staffler dem Vinschgerwind. Von der Südtiroler Obstwirtschaft wur-
Vinschgerwind 14-14
/Titel/ 7
de vor kurzem eine erste Vereinbarung zu diesem Thema getroffen, die ab der Vegetationsperiode 2015 gilt. Die „Rahmenvereinbarung für ein konfliktfreies Nebeneinander von biologisch und integriert bewirtschafteten Obstbauflächen“ wurde von Vertretern der Erzeugerorganisationen VOG, VI.P, FOS, Fruttunion, OG Bio Südtirol, OG Osiris und des Südtiroler Beratungsringes, des Südtiroler Bauernbundes, AGRIOS, Bio Vinschgau, sowie vom Bioland Verband unterzeichnet. Sie gilt für biologisch und integriert bewirtschaftete Obstflächen, die direkt aneinander grenzen, und beinhaltet verschiedene Maßnahmen, die Abdrift verhindern oder vermindern sollen. Sollte trotz dieser Maßnahmen dennoch Abdrift von Pflanzenschutzmitteln auftreten, wird es die Möglichkeit geben, ein Schiedsgericht der Handelskammer Bozen um Lösung für den entstandenen Schaden anzurufen. In der konkreten Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen wird sich dann herausstellen, ob sie ausreichen, oder ob weitere Schritte erforderlich sind. Das Ackern des Bauern-Landesrates Schuler wird wohl - auch, aber nicht nur, angesichts der Volksbefragung in Mals - weitergehen müssen.
Vergleich zwischen nationalem Aktionsplan und Landesleitlinien Landesbestimmung: Leitlinien zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln Landesbestimmung gilt zusätzlich zu den im PAN genannten Flächen und Gebäuden auch für landwirtschaftliche Grundstücke die an
Quelle: Ressort Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Zvilschutz und Gemeinden
Geltungsbereich: Sensible Zonen
- öffentlichen und privaten Gebäuden, - private Parks und private Gärten, - Straßen und Fußwege innerhalb verbauter Ortskerne, - Radwegen und Radrouten - unmittelbar an Pflegeeinrichtungen angrenzen.
Abstandsregelung laut„Nationalen Aktionsplan“ (PAN) Gilt laut PAN für landwirtschaftliche Grundstücke, angrenzend an Flächen, die von der Bevölkerung oder von gefährdeten Personengruppen aufgesucht werden. Solche Flächen sind: - öffentliche Parks und Gärten, - Sport- und Erholungsplätze, - Schulgelände und Kindergärten mit Grünflächen, - Kinderspielplätze, - Flächen in unmittelbarer Nähe von Einrichtungen des Gesundheitswesens;
Von den Einschränkungen betroffene Pflanzenschutzmittel:
Die Abstandsregelung bzw. Einschränkungen gelten für alle Pflanzenschutzmittel
Einschränkungen gelten nur für bestimmte als „problematisch“ eingestufte Pflanzenschutzmittel (z.B. „sehr giftig“ oder „giftig“, R-Sätze)
Definition Abdrift mindernder Maßnahmen
- einheitlich definiert
- nicht definiert
Verbote: Verbot der Ausbringung von Pflanzenschutzmittel
Für die laut PAN als „problematisch“ eingestuften Pflanzenschutzmittel: 10 Meter Abstand zu bestimmten „sensiblen“ Gebieten bei Einhaltung Abdrift mindernder Maßnahmen, ansonsten gelten 30 Meter Abstand
Für die laut PAN als „problematisch“ eingestuften Pflanzenschutzmittel: 10 Meter Abstand zu bestimmten „sensiblen“ Gebieten bei Einhaltung Abdrift mindernder Maßnahmen, ansonsten gelten 30 Meter Abstand
Sicherheitsabstand innerhalb dessen Abdrift mindernde Maßnahmen zur Anwendung kommen müssen
Sicherheitsabstand gilt für alle ausgebrachten Pflanzenschutzmittel: - bei Raumkulturen: 5 bzw. 10 m Meter Sicherheitsabstand - bei Flächenkulturen: 1,5 Meter Sicherheitsabstand Die Gemeinden können in begründeten Fällen weitere Abdrift mindernde Maßnahmen festlegen.
- nicht definiert
- Zeitfenster für die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln
Festlegung eines Zeitfensters (19.00-07.00 Uhr) für die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln in landwirtschaftlich genutzten Grundstücken, angrenzend an Schulen, Kindergärten, Kinderhorte, Spielplätze; Gemeinden können restriktivere Bestimmungen hinsichtlich der Zeitfenster festlegen.
Keine Zeitfenster für die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln vorgesehen.
Vinschgerwind 14-14
10.07.14
Aus einem Guss
Mit Benedikt im Glauben unterwegs
Bisher waren die Handlungsfelder der Familienpolitik auf unterschiedliche Abteilungen verteilt. Nach der Einrichtung eines Familienressorts wird nun die Familienagentur dafür sorgen, dass Familien künftig „aus einem Guss“ unterstützt und gefördert werden.
Das Kloster Marienberg bietet vom Sonntag, 20. bis Freitag, 25. Juli 2014 besondere Exerzitien unter dem Motto „Mit Benedikt im Glauben unterwegs“ an. Pater Philipp Kuschmann und Wanderführer Andreas Folie begleiten an diesen Tagen kraftsuchende Menschen beim gemeinsamen Wandern, geben Impulse, bei der Teilnahme am Chorgebet der Mönche, auch beim Schweigen.
Rom-Info ins Tal Die Korruption ist in Italien aktueller denn je. EXPO 2015 in Mailand und das MOSE-Projekt in Venedig zum Hochwasserschutz haben die Bekämpfung der Korruption wieder zu einem politischen Hauptanliegen der Regierung werden lassen. Im Dekret zur Neuordnung der öffentlichen Verwaltung werden die bisherigen Antikorruptionsämter aufgelöst und eine neue nationale Anti-Korruptionsbehörde - ANAC „Autorità nazionale anticorruzione“ – geschaffen, welcher der „SuperStaatsanwalt“ Cantone vorstehen wird. Das Gesetz zur Neuordnung der öffentlichen Verwaltung wurde der Verfassungskommission zur Bearbeitung zugeteilt, so hatte ich als Mitglied dieser Kommission die Möglichkeit, den berühmten Staatsanwalt bei einer sog. „Anhörung“ persönlich kennenzulernen. Die Visionen und Strategien zur Korruptionsbekämpfung wurden klar und überzeugend vorgetragen, ob sie auch wirksam sind , steht in den Sternen . Da bräuchte es schon in jeder Provinz Leute wie diesen Cantone. Ich habe ihn auf den „Bürokratismus“ angesprochen, auf die weitaus übertriebenen Antikorruptionsbestimmungen und die Antikorruptionsbeauftragten auch in der kleinsten Gemeinde , sodass jegliche Verwaltungsautonomie der Gemeinden vorerst der Korruptionsbestimmung unterworfen wird. Alles muss über transparente Verfahren durch sog. Vergabestellen ausgeschrieben oder über eine zentrale Einkaufsagentur eingekauft werden : nicht mehr im Dorfladen um die Ecke oder beim örtlichen Handwerker, der im Notfall – auch am Feiertag zu finden ist. Südtirol sei keine Insel der Seligen, aber wir tun ihm leid, da wir – im Sinne einheitlicher gesamtstaatlicher Richtlinien in den selben Topf wie Kalabrien geworfen werden. Dagegen müssen wir ankämpfen, da in den kleinen Gemeinden die Kontrolle der Gemeinderäte – speziell auf Oppositionsseite –doch in den meisten Fällen ausreichend sein sollte.
Informationen und Anmeldung: Tel.: 0473 843989, info@marienberg.it
Rund um Kräuter und Bergblumen Vom 28. Juni bis 5.Juli 2014 bot die „6. Kräuter- und Bergblumenwoche“ ein abwechslungsreiches und informatives Programm für Gäste und Einheimische in der Kulturregion Obervinschgau. Die Veranstaltungen zogen zahlreiche Interessierte an. Edith Bernhard beschreibt Kräuter und mixt Kräutersalz
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
von Albrecht Plangger
Foto: „Wind“-Archiv
8 /Wirtschaft/
von Magdalena Dietl Sapelza
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as Kräutersalz lässt sich einfach herstellen. Die im Schatten getrockneten Kräuter wie zum Beispiel Rosmarin, Majoran, Thymian, Origano... werden gemischt und in einem kleinen Mixer mit zirka drei Esslöffeln Salz fein gemahlen. Für eine besondere Note sorgen die Beigaben von getrocknetem Gemüse wie Karotten, Sellerie...- allerdings in kleinen Portionen. Bei der Zusammensetzung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Mischung kann individuell nach Geschmack kreiert werden. Edith Bernhard aus Burgeis erklärte im Vorhof des Vinschger Dorfladens in Schluderns die einzelnen Kräuter und setzte vor den rund 50 Interessierten den Mixer in Betrieb. Die „Zubereitung eines Kräutersalzes“ war eine Veranstaltung der „6. Kräuter- und Bergblumenwoche“, zu der die Verantwortlichen der Ferienregion Obervinschgau geladen hatten. Auf dem Programm standen weiters ein Erlebnisnachmittag für Kinder und Erwachsene im Vintschger Museum,
eine Kräuterwanderung im Matschertal und ein Seminar im Kulturhaus von Mals, beides mit der Kräuterexpertin Dora Somvi. Dort ging es um Gesundheit pur aus der Natur. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten unter anderem lernen, wie man eine Pechsalbe zubereitet. Die Rundwanderung im Avingatal bei Taufers i. M. führte der Biologe Joachim Winkler. Das Kräuterfest in Burgeis sprach die Sinne an, genauso wie die Jazznight mit der französischen Band Les Faux Freres und der Malser Big Band auf dem Hauptplatz von Mals und der Frühschoppen beim Bauernladen in Mals. Musik und Geselligkeit kamen nicht zu kurz. Die traditionellen „Kräuter- und Bergblumenwochen“ zogen in der sechsten Auflag neben vielen Gästen auch Einheimische aus dem ganzen Tal an. Alle verbindet die Liebe zur Natur und das Interesse an der bunten Pflanzenvielfalt und deren kulinarischen und heilenen Vorzügen. Das Zusammenspiel zwischen Gästen und Einheimischen ist befruchtend und hat eine ähnliche Würze wie das Kräutersalz. Dieses wurde im Dorfladen nach dem Vortrag verkostet.
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pr-info Glurns Marketing
Laubenmärkte
Foto: „Wind“-Archiv
Die historische Markttradition wird im Glurnser Städtchen weiter gepflegt. So richtet die gemeindeeigene Einrichtung „Glurns Marketing“ auch heuer wieder bereits zum 3. Mal monatlich von Mai bis Oktober die Glurnser Laubenmärkte aus. Den erfolgreichen Auftakt zu den verschiedenen Themenmärkten als attraktive Erlebnismärkte bildete bereits der Blumen- und Gartenmarkt Anfang Mai. Verschiedene Gärtnereien, Geschäfte sowie der Nationalpark Stilfser Joch präsentierten sich entlang der alten Gemäuer. Unter dem Motto „Hobby- und Dekormarkt“ stand der nächste Themenmarkt am Samstag, 7. Juni. Unter den historischen Lauben haben verschiedene Freizeitbastler und -maler ihre Produkte vorgestellt und verkauft. Vier weitere Märkte werden in den Glurnser Lauben stattfinden. Am 12. Juli findet im Dabeisein des Südtiroler Köcheverbandes – Bezirk Vinschgau, der Südtiroler Vertretung der Organisation „Presidi Slow Food“, der regionalen Vertretung des „Clubs der schönsten Kleinstädte Italiens“ und weiterer Direktvermarkter der „Feinschmeckermarkt“ statt. Musikalische Umrahmung am Marktgeschehen gibt es mit der Gruppe Crossroad Acoustic Band. Der 9. August steht der Glurnser Markt im Zeichen des traditionellen und alten Handwerks. Am 13. September steht der Palabiramarkt ins Haus und am 11. Oktober wird ein bunter Herbstmarkt mit bäuerlichen Produkten organisiert
Feinschmeckermarkt Samstag, 12. Juli 2014 von 10 bis 20 Uhr in den Glurnser Lauben
Engagierte Erzeuger, qualitätsbewusste Vermittler und aufgeklärte Verbraucher begegnen sich. Kosten und Kaufen inmitten des historischen Handelsplatzes. • Direktvermarkter mit hochwertigen landwirtschaftlichen Produkten • Vertretung der Organisation „Presìdi Slow Food Südtirols • Südtiroler Köcheverband (SKV) des Bezirkes Vinschgau mit einer kreativen Spezialitätenfolge • regionale Vertretung des „Clubs der schönsten Städte Italiens • Austellung „lalu mit Verena Wopfner • Speis und Trank, musikalische Einlagen
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Kastelbell-Tschars
Winzer eröffnen Kastelbeller Weinsommer INFO
Fotos: Barbara Wopfner
18. Juli 2014
Präsident Weinbauverein Vinschgau Forcher Leo, BM Gustav Tappeiner, Präsident des Tourismusvereins Prantl Manfred, Martin Pohl vom Köfelgut
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m 27. Juni wurde der sechste Kastelbeller-Weinsommer am Köfelgut eröffnet. Tourismusverein, Gastronomie und Landwirtschaft haben sich zu einer wertvollen Synergie zusammengefunden und bieten der einheimischen Bevölkerung sowie den Gästen einen Einblick in Hof und Produktion, begleitet von lokalen Köstlichkeiten.
Kastelbell-Tschars ist mit 28 Hektar Weinanbaufläche eines der größten Weinbaugebiete des Vinschgaus. Mit diesen Hoffesten haben die Organisatoren eine Präsentationsmöglichkeit geschaffen, wo sich die 5 Produzenten (Köfelgut, Rebhof, Himmelreich, Josmoar) abwechselnd im 2 Jahresrhythmus präsentieren. Sie öffnen ihre Weinkeller,
lassen den neuen Jahrgang verkosten und führen durch ihre Güter. Die Hoffeste bieten den Gästen ein umfangreiches Programm, für das leibliche Wohl sorgen die Gastgeber mit lokalen Köstlichkeiten, abgerundet mit den passenden Weinen. Musik, Ausstellungen und ein geselliges Zusammensitzen sorgen für die Unterhaltung. (bw)
„Rebhof“ Galsaun ab 18 Uhr Ausstellung der „Vinschger Malwerkstatt“ Filmvorführung „Das Vinschger Weinbaugebiet“, Musik von „Die Vinschger“ Köstlichkeiten vom Wild, Brettlmarende und Spezialitäten vom Grill
22. August 2014 „Himmelreich-Hof“ Tschars ab 18 Uhr Köstlichkeiten aus der Hofschankküche in Begleitung der acht hofeigenen Weine, Kabaretteinlage von Prantl und Prantl, Musik von der Tscharser Böhmischen und den Alphornbläsern, Schnapsecke mit prämierten Edelbränden vom Marinushof
Wir brauchen einen neuen Bus! Würden Sie uns dabei mit einer Spende unterstützen? Der 2. Kleinbus des Schwimmclub-Vinschgau-Raiffeisen ist über 18 Jahre alt, hat über 200.000 km gefahren und der Mechaniker bestätigt uns, dass er den Kollaudo nicht mehr bestehen wird. Wenn wir mit unseren Jugendlichen auf der Fahrt zum Training und zu den Wettkämpfen sind, haben wir Fahrer eine große Verantwortung, wobei neben der überlegten Fahrweise des Lenkers auch der Sicherheitszustand des Busses eine entscheidende Rolle spielt. Die neuen Fahrzeuge verfügen über Airbag, ESP, Antischlupfregelung und besitzen eine viel höhere passive Sicherheit. Unsere Bitte an Sie uns beim Ankauf finanziell zu unterstützen, kommt aus der Überlegung für die Sicherheit der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Etwas über die Hälfte der erforderlichen Summe stellen uns die Raiffeisenkassen des Vinschgaus und die Gemeinden Schlanders, Latsch, Laas und Naturns zur Verfügung, wofür wir ganz herzlich danken. Damit unser Verein eine Bestätigung für den Steuerabzug ausstellen kann, muss die Spende vom Konto an den SC Vinschgau Raiffeisen - Raika Schlanders - überwiesen werden. Der verantwortliche Leiter Siegmar Trojer
Schlanders/Vinschgau
Malerlehrlinge bereiten sich auf die Landesmeisterschaften vor
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Foto: „Wind“-Archiv
ur Vorbereitung auf die Landesmeisterschaft wurde in der Klasse 2A Maler an der Landesberufsschule Schlanders ein Lehrlingswettbewerb veranstaltet. Die Lehrlinge aus ganz Südtirol, die in Schlanders ausgebildet werden, mussten eine Wandarbeit erstellen, Farbtöne mischen, einen Schriftzug aufbringen und eine Tür lackieren. Sieben Stunden Zeit hatten die Schüler, in denen sie sich ranhalten mussten um den Arbeitsauftrag erledigen zu können. Organisiert wurde der Wettbewerb von Fachlehrer Bruno Giongo in Zusammenarbeit mit der Berufsgemeinschaft. Die Bewertungskommission stellten Rudolf Dantone, Obmann der Berufsgemeinschaft Maler und Lackierern, sowie Fachlehrer Walter Gemassmer. „Wir bewerten die handwerklich saubere Ausführung, aber auch Design, Farbkomposition und Verständnis für die Gesamtwirkung“, erklärte Dantone. Die Kommission machte es sich nicht einfach, aber schließlich standen die Gewinner fest: Dennis Federspiel vom Betrieb Wieser Günther in Kortsch erarbeitete sich den 1. Platz, Dominik Mitterstieler
vom Betrieb Mitterstieler Wolfgang in Völs den 2. und Markus Stuffer vom Betrieb Stuffer OHG in Feldthurns erreichte den 3. Platz. Direktorin Virginia Tanzer wandte sich mit einem Lob an die Lehrlinge: „Ihr habt bei diesem Wettbewerb gute Arbeit geleistet. Darauf könnt ihr stolz sein.“ Jeder Mensch habe seine Talente und wer diese im Beruf einzusetzen verstehe, der habe die besten Voraussetzungen in der Wirtschaft, ob als Handwerker oder in anderen Berufen. Die Erstplatzierten freuten sich, neben der guten Bewertung, auch über die Preisgelder, die von der Berufsgemeinschaft der Maler spendiert wurden. Der Obmann Rudolf Dantone war mit den Ergebnissen insgesamt sehr zufrieden und lobte den Einsatz der Jugendlichen: „Ich freue mich schon auf die Landesmeisterschaft, wo die Besten um den Landesmeistertitel kämpfen werden.“ Die Landesmeisterschaften finden vom 2.-4. Oktober 2014 statt.
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12 /Leserbriefe/
Vinschgerwind 14-14
Vermieter-Leid Mit 18 Jahren verdiente ich mein Geld in der Schweiz und ich kaufte später eine Wohnung. Dies tat ich mit dem Gedanken, wenn ich sie nicht selber brauche, dann könnte ich sie ja vermieten und ein kleines Einkommen beziehen, sollte ich einmal Kinder haben und zu Hause bleiben. Einige Zeit später trat eben dieser Fall ein. Ich zahlte das vom Land geliehene Geld zurück und vermietete die Wohnung. Ich hatte kein sonstiges Einkommen und bin auch bis heute nicht rentenversichert, weil ich eben „nur“ Hausfrau und dreifache Mutter bin. Mit der Vermietung begannen aber die nervenaufreibenden und finanziellen Probleme. Die Mieter zahlten zu spät oder überhaupt nicht, obwohl sie seitens des Landes Zuschüsse (z. B. Mietbeihilfe oder Sozialhilfe) bekommen. Der Vermieter sieht davon nichts. Ich muss nun zum wiederholten Male einen Rechtsanwalt nehmen, um zu meinem Recht zu gelangen. Die Mieterin hat mir nicht einmal meinen Wohnungsschlüssel übergeben, als sie ohne die Kündigungsfrist einzuhalten innerhalb von 10 Tagen ausgezogen ist. Ich darf also meine Wohnung von außen betrachten und mir denken, wie sie wohl innen aussehen wird, denn, sollte ich mir Zugang verschaffen, könnte mich die Mieterin anzeigen. Deshalb frage ich mich welches Recht ein Vermieter noch hat? Ist man wirklich nur als Zahlmeister für Steuern (GIS) und Anwälte da? Übrigens: Südtirol ist wirklich nicht Italien, denn
10.07.14
im Unterschied zum restlichen Staatsgebiet, wo die GIS vom Mieter und Vermieter bezahlt wird, lastet hierzulande alles beim Vermieter. Ehrliche Menschen des Mittelstandes werden gemolken, bis ihnen selber der soziale Abstieg droht und sie psychologische Hilfe benötigen? Muss es wirklich so weit kommen? Und dann wundert sich die Landesregierung, dass so viele Wohnungen leerstehen und niemand vermieten will. An dieser Stelle fordere ich die politisch Verantwortlichen dazu auf, endlich diesem Problem auf den Grund zu gehen. Sonja Pircher, Laatsch
Pfingsten und die Unfälle Fast alle Jahre ereignen sich tödliche Verkehrsunfälle mit Motorrädern (auch Autos), wie am Pfingstsamstag (07.06.14), wo bei Kortsch und Schlanders zwei Motorradfahrer ihr Leben lassen mussten. Ich möchte niemandem zu nahe treten, wenn ich dazu schreibe. Der italienische Präsident hat verlauten lassen, dass es höhere Strafen geben werde. Ist das die Lösung? Nein danke. Es muss schon etwas anderes unternommen werden, denn es ist eine Minute vor zwölf. Jeder Tote ist einer zu viel, und es bringt nichts, wenn an der Grenze jährlich ein neues Plakat „No Credit“ aufgehängt wird, man muss der Sache auf den Grund gehen. Leider ist es in unserem schönen Landl meist so, dass viele das Leben lassen müssen, ehe gehandelt wird. Die meisten Motorradfahrer kennen die Straße nicht und können
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oft nicht einschätzen, wo überholt werden darf und wo nicht. Unter den Motorradfahrern befinden sich schlechte Piloten, die ihre Herrschaft leicht verlieren. Oft passieren Unfälle bei Überholmanövern und oft in den Rückstaus vor Kreisverkehren. Bedauernswert sind dann die Helfer und die Polizei, die die Fetzen zusammensuchen und alle klären müssen. Doch bringen wir es auf den Punkt. Wir sind im Vinschgau verkehrstechnisch unterentwickelt. Die vielen Kreisverkehre, geplant von einem Professor, der in Österreich zum Teufel gejagt worden ist, sind Hindernisse und führen bei großem Verkehr zu gefährlichen Staus. Ich gebe folgende Anregungen: 1. Der Verkehr muss fließen. Wir haben 50er Zonen und Überholverbote, die unsinnig sind. Warum gibt es keine Überholspur für LKWs und Busse (z. B. bei der Lourdeskirche Laas)? 2. Ich habe viele Länder bereist. Mit Ausnahme von Osteuropa sind alle Bushaltestellen von der Straße weg. Im Vinschgau staut es meist an den Haltestellen, wenn Gäste ein- und aussteigen. Ich kann da nur sagen, wir leben hinter dem Mond. Tourismus, Handel, Handwerk, Landwirtschaft, alle sitzen im selben Boot. Jeder braucht gut funktionierende Verkehrswege und freie Fahrt. 3. Bitte nicht übel nehmen, wenn ich sage, dass die Polizeiorgane mehr Präsenz zeigen sollten (zu Chr. Himmelfahrt, Frohnleichnam). Die Medien sollten bei der Information viel mehr eingebunden werden. Da ich viel in der Schweiz, in Österreich und Deutschland unterwegs bin, habe ich in puncto Verkehrsgestaltung und Verkehrssicherheit viele Erfahrungen gesammelt und würde diese gerne an Politiker, Polizeiorgane, Feuerwehr… weitergeben. Ich habe zwar kein Patentrezept, um das Morden auf den Straßen zu unterbinden, doch es wären immerhin einige Ideen dabei, die Leben retten könnten. Der Verkehr geht uns alle an. Herbert Marseiler, Prad
Grundfalsch Die Marteller MonokulturErdbeerbauern möchten das
Vertrauen wieder zurückgewinnen!? Von wem denn? Wenn sie von der Monokultivierung sofort ablassen zur naturfreundlichen Bewirtung ihres Kulturgrundes, d.h. zu Ackerbau und Fruchtwechsel, organischer Düngung aus natürlichen Stoffen zurückkehren, gelingt das. Denn dann stimmt wieder die Qualität und Quantität. Monokulturen und alle Agrochemikalien schädigen sofort bis auf Jahrhunderte alle Lebewesen. Warum auch die Kunstdünger? Die Pflanzen können Kunstdünger, welcher anorganisch strukturiert ist und bereits lösliche Nährsalze darstellt, nicht kontrolliert aufnehmen; sie werden geradezu davon überschwemmt, überfüttert... Was aber noch schlimmer ist: Er ersetzt, verdrängt gewaltsam die Bodenlebewesen, welche sicher für die Langfristigkeit der Bodenfruchtbarkeit notwendig sind. Warum? Die Bodenlebewesen fressen, verwandeln alle organischen Substanzen in anorganische. Nur diese stellen die Nährsalze dar! Die Bodenlebewesen entziehen der Luft bis zu 400 kg pro ha und Jahr N. N ist Hauptbestandteil des Eiweißes. Die Pflanzen aber können den N sowie organische Substanzen nicht direkt, sondern nur über die Bodensubstanzen aufnehmen. Dazu benötigen sie eben als Wirt und Diener diese gesegneten Frucht-Verwandler. „Mineraldünger“? Durch das Abernten bringt der Mensch den Naturhaushalt, den wunderbaren, hochkomplizierten Naturkreislauf außer Gleichgewicht. Er entzieht der Muttererde nicht nur N und C, welche naturgemäß durch organische Düngung zurückgegeben werden kann, sondern auch alle anderen notwendigen Elemente wie K, Ca, P, S,… Um diese in einem entsteinigten Kulturland zusätzlich zu ersetzen, müssen diese, bitteschön, folgerichtig naturfreundlich, auch durch Gesteinskörner, Asche und Knochenschrot ersetzt werden. Die Kunstdünger- und Pestizidwirtschaft ist grundfalsch; Sie führt zu allen Teufel, also auch zu Pest, Hungersnot und Krieg. Ei! Das Gebet der „Heiligen“ lautet so. Gruber Paul, Mals
10.07.14
Vinschgerwind 14-14
/Impressionen/ 13
Verzerrte Realität. Durch den „Gugger“, in diesem Fall ein starkes Teleobjektiv, sieht die Welt anders aus. Wer würde hier die Payerhütte wiedererkennen? (Aufgenommen von der Dreisprachenspitze am Stilfserjoch) Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
14 /Lokales/
Vinschgerwind 14-14
10.07.14
Dominik Plangger
Vinschgerzug auf Garniturenentzug
Dominik Plangger wird im Oktober bei seiner Südtiroltournee „hoffnungsstur“ auch zweimal im Vinschgau auftreten: am 24.10. im Josefshaus Laas und am 5.10. im Culturforum Latsch.
Wegen außerordentlicher Wartungsarbeiten verkehrt die Vinschger Bahn zurzeit mit einer reduzierten Anzahl von Zügen. Der Hersteller der Zuggarnituren, die Firma Stadler aus der Schweiz, hat genauere Untersuchungen an den Ankopplungen der Fahrgasträume angeordnet und sechs Züge kurzzeitig aus dem Betrieb genommen. „Mit großer Wahrscheinlichkeit können im Laufe der nächsten zwei Wochen vier der Zuggarnituren der Vinschger Bahn auf der Linie Meran – Mals wieder in Betrieb genommen werden“, sagt Joachim Dejaco, Generaldirektor der Südtiroler Transportanlagen (STA).
Erdbeeren & Bilder
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eitgleich mit der Erdbeerernte läuft im Martelltal eine Ausstellung, die das Tal und die nähere Umgebung in Bildern festhält. Pünktlich zum Erdbeerfest am 28. Juni wurde die Ausstellung der Vinschger Malwerkstatt im Versammlungsraum des Nationalparkhauses in Trattla eröffnet. Hinter der Vinschger Malwerkstatt stehen fünf Vinschger Gesichter: Inge Dietl, Walter Gemassmer, Emilia Tappeiner, Herbert Rechenmacher und Gertrud Wellenzohn. Auf Einladung der Führung des Nationalparkhauses und des Bürgermeisters Georg Altstätter kam die Ausstellung heuer zum ersten Mal
Kaiser Karl bleibt stumm Uraufführung der Oper „David“ im Kloster Müstair: Das Origen Festival Cultural lud am Donnerstag, 19. Juni 2014 zur Uraufführung der Oper „David“ an ungewohntem Ort: Neben der karolingischen Klosterkirche von Müstair erhebt sich seit kurzem ein markanter Kubus. In silberschwarze Streifen gehüllt, mit großen Rundbögen. Ein Opernhaus auf Zeit – gebaut, um Kaiser Karl zu krönen.
Foto: Bowie Verschuuren
Martell
von Elke Larcher
Foto: Vinschger Malwerkstatt
O zustande und bleibt bis Ende August geöffnet. Themen der sehr unterschiedlichen Bilder sind – wie eingangs erwähnt das Tal und die nähere Umgebung. Jeder der fünf Künstler hat eine sehr persönliche Arbeitsweise und wählte deshalb individuell und frei seine Art der Interpretation, bespielte auf seine Weise den kulturellen Nebenschauplatz. (ap)
rigen widmet das Festivaljahr 2014 Kaiser Karl dem Großen, der vor 1200 Jahren in Aachen verstarb. In Graubünden hat Kaiser Karl bedeutende Spuren hinterlassen. Das Kloster Müstair, das während Karls Regierungszeit gegründet wurde und heute zum Welterbe der UNESCO gehört, wird in diesem Sommer zur Opernbühne.
Die Kaiserkrönung im Jahr 800 Karl wurde von Papst Leo III. am Weihnachtstag des Jahres 800 zum Kaiser gekrönt. Damals wurde die Welt neu geordnet: das byzantinische Kaisertum verlor seine Vormachtstellung in Europa. Unter Karl wuchs ein riesiges neues Reich zusammen. Die Oper lässt – ähnlich wie eine groß angelegte Medi-
enreportage zu einer heutigen Krönung – verschiedene Protagonisten zu Wort kommen. Die blutrünstige Kaiserin von Konstantinopel, Irene, beschimpft den Kaiser. Dessen Geliebte Regina kämpft um eine Stellung bei Hof. Den Papst plagen Gewissensbisse. Der päpstliche Mundschenk prangert die korrupten Missstände am Kaiserhof an. Der Prophet Samuel weckt Kindheitserinnerungen und bestärkt Karl in seinen Erwählungsphantasien. Karl lässt sich nicht beirren und krönt sich selbst – allen Bedenken, allen Widerständen zum Trotz. Die Kritik seiner Zeitgenossen bleibt ungehört. Karl ist die einzige Figur, die sich nicht äußert. Er bleibt stumm, kontrolliert, äußert sich nur in Gebärde - und bleibt Geheimnis. Hinter der silberschwarzen Fassade des temporären Opernhauses verbirgt sich ein
einzigartiger Bühnenraum, der die Dimensionen der Müstairer Klosterkirche im originalen Maßstab abbildet. Die hohen Apsiden des Sakralbaus sind in weißes Textil gepackt, wie moderne, elegante Abstraktionen der historischen Substanz. In diesem hohen, hehren Raum entfaltet sich das Spiel. Die Sänger treten als Chor in der mittleren Apsis auf, interpretieren den liturgischen Choral und die Motetten von Carlo Gesualdo, Momente der Reflexion im Opernfluss. Immer wieder verlassen die Sänger die Mittelapsis, um den Figuren des Stückes ihre Stimme zu leihen und in metallschimmernde Kostüme zu schlüpfen, die Martin Leuthold wie gewaltige Draperien in den Raum gestellt hat. Die Kleider, über hölzerne Franziskanerkreuze gestülpt, erinnern an barocke Kirchenstatuen.
10.07.14
Vinschgerwind 14-14
/Lokales/ 15
Schlanders
Die Ehrenmedaillenträger Fotos: Angelika Ploner
EXPERTEN° TIPP Einrichtungshaus De Stefani Herbert Fritz, Karl Schuster, Margareth Perkmann Horrer, Hubert Piccolruaz, Konrad Lechthaler und Hans Graber
M
argareth Perkmann Horrer, Hubert Piccolruaz, Karl Schuster, Hans Graber, Konrad Rechenmacher und Herbert Fritz heißen die sechs neuen Ehrenmedaillenträger von Schlanders. Am 26. Juni überreichte Bürgermeister Dieter Pinggera den sechs „verdienten Persönlichkeiten“ (Pinggera) die Ehrenmedaille für „ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement“. Die Laudationes würdigten Leben und Wirken:
Margareth Perkmann Horrer engagierte sich für Familie, Senioren und KVW, Hubert Piccolruaz wirkte im Pfarrgemeindeleben mit, Karl Schuster setzte sich für Sport und Jugendarbeit ein, Hans Graber lebte für viele Vereine, allen voran für die Schützen, Konrad Lechthaler waren Kultur und Theater stets ein Anliegen und Herbert Fritz arbeitete für das Handwerk. Musik und Buffet verliehen der Ehrung den feierlichen Rahmen.
Das Reglement der Gemeinde Schlanders sieht drei Möglichkeiten von Ehrungen vor: Ehrenbürgerschaft, Ehrenmedaillen und Ehrenurkunden. Bürgermeister Dieter Pinggera macht davon reichlich Gebrauch. Erst im November 2012 war Dekan Josef Mair, Karl Grasser und dem in der Zwischenzeit verstorbenen Heinrich Kofler die Ehrenbürgerschaft verliehen worden. Kritik begleitete jene und auch die jüngste Ehrung. (ap)
Keine Scheu vor Leder ! Möbel von bleibendem Wert Es bleibt eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Lebensumstände, ob man sich bei Polstermöbeln für Stoff- oder Lederbezüge entscheidet. Wer aber einmal Ledermöbel besessen hat, kann sich kaum mehr anderes vorstellen: Leder ist hautfreundlich, fühlt sich wunderbar an, besitzt eine lange Lebensdauer und zeitlose Eleganz. Die hochwertige Anmutung verleiht jedem Raum Charakter.
Empfehlung
Naturns
Mozart in Naturns M
Foto: „Wind“-Archiv
an konnte vor kurzem mit hohen Erwartungen zu einem Mozart-Abend in die Naturnser Pfarrkirche kommen, denn es war eine musikalische Besonderheit angekündigt, welche den Musikliebhabern nicht so oft geboten wird. Auf dem Programm standen das Requiem KV 626 in der zeitgenössischen Fassung für Streichquartett und b.c. von Peter Lichtenthal (1780- 1853), das Agnus Dei aus der Missa brevis in G KV 140 sowie das berühmte Ave Verum KV 618. Das Kreativ Ensemble, bestehend aus namhaften Instrumentalisten italienischer Orchester (Padua, Brescia) musizierte mit meisterhafter Hingabe. Die Solopartien der Primgeigerin Sonia Domuscieva berührten die Zuhörer in besonderer Weise. Zwischen den
einzelnen Teilen des Requiems wurden die Texte der Totenmesse in der deutschen Fassung eindrucksvoll von Eberhard Daum vorgetragen. Mit dem tief gehenden Stück „Lacrimosa“ – wahrscheinlich Mozarts allerletzte Noten!- beendete das Streichquartett den ersten Teil des Konzertabends. Nun vereinigten sich das Kreativ Ensemble und der Kirchenchor St. Zeno zu einem einzigen Klangkörper um das festliche Agnus Dei und das Ave Verum gemeinsam musika-
lisch zu gestalten. Für Chorleiter Josef Pircher war es keine geringe Herausforderung gewesen, die Sänger und Instrumentalisten in einer einzigen kurzen Probe zu einer Einheit zusammen zu führen. Doch der Chor, der sich an diesem Abend durch Klangfülle und gute Intonation auszeichnete, hatte im Kreativ Ensemble einen einfühlsamen und verlässlichen Begleiter. So gelang die Aufführung mit Bravour, nicht zuletzt durch die Solostimmen von Cilli Mittelberger (Sopran), Ingrid Raffeiner (Alt), Andreas Heidegger (Tenor) und Edwin Prieth (Bass). Für das Gelingen dieses beeindruckenden Mozart- Abends gab es am Ende viel Lob und begeisterten Applaus. (Horst Ringel- Josef Pircher)
° Entscheiden Sie sich für echtes, unlackiertes Leder, es ist naturbelassen und hochwertig, zudem elastischer und abriebfester als Kunstleder. ° Vermeiden Sie direkte Sonneneinwirkung, damit die Schönheit des Leders möglichst lange erhalten bleibt. mal wöchentliches Ab°2 wischen mit einem nebelfeuchten Tuch genügt als Unterhaltsreinigung. ° Handelsübliche Pflegemittel erhalten die Geschmeidigkeit und schöpfen die lange Lebensdauer aus. ° Befreien Sie sich von der Vorstellung, dass Leder „kalt“ ist: es nimmt in kürzester Zeit Körpertemperatur an.
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Vinschgerwind 14-14
10.07.14
Ausstellung
§ Kurzer Prozess
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Schlanders
m 5. Juli wurde eine kleine besondere Austellung in der Mittelpunkts-Bibliothek eröffnte. Karl Angerer hat vor einiger Zeit mit der Malerei begonnen und stellt nun seine ersten Exemplare aus. Mit ihm zeigt auch Meinrad Winkler aus Vetzan einige seiner Bilder. Die Ausstellung ist noch bis 26. Juli zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zugänglich. (bw)
Aus dem Gerichtssaal
er Reformeifer der in Rom amtierenden Regierung scheint weiterhin ungebremst. Dabei ist bezeichnend, dass die „Verschrotter“ rund um Premier Matteo Renzi bei der Auswahl der in Angriff genommenen Neuerungen auf sehr pragmatische Art und Weise oft an den Parteien der Regierungsbank vorbei in die Ränge der Parlamentskammern schielen, stets auf der Suche nach möglichen alternativen Mehrheiten für diese oder jene Reform. Immer selbstverständlicher kommen diese transversalen Mehrheiten auch zustande. Sogar Beppe Grillo hat mittlerweile Diskussionsbereitschaft mit dem verteufelten PD angedeutet, weshalb man gespannt sein darf, was in den nächsten Wochen und Monaten noch passieren könnte. Prinzipiell geht die Tendenz
in die an sich sehr löbliche Richtung, schnell durchzuführen was einfach bewerkstelligt werden kann, ohne sich notwendiger Weise in einem allzu systematisch und ganzheitlich gehaltenen Ansatz zu verlieren. Andererseits gibt dieser neue Stil, welcher nicht zuletzt auch von der Fünf- Sterne- Bewegung eingeführt wurde, dem Parlament als Ort der politischen Debatte und als dem eigentlich gesetzgebenden Staatsorgan einen großen Teil von der Wichtigkeit und der Würde zurück, welche dieser in der Öffentlichkeit oft laut geschmähten Institution an sich klar zusteht. Anstatt, beispielsweise, das Kindesrecht als Ganzes zu reformieren, wird einstweilen ein allen Parteien des konstitutionellen Spektrums naheliegender Punkt des Zivilgesetzbuches geändert, weshalb man
seit heuer (!) nicht mehr zwischen ehelichen („legitimen“) und außerehelichen („nicht legitimen“) Nachkommen unterscheiden muss. Ebenso bahnt sich auch in puncto gleichgeschlechtliche Partnerschaften eine Art „soluzione all’italiana“ an, wobei es doch ulkig anmutet, wie gerade BerlusconiPartnerin Pascale das Image ihrer Rechtspartei mit einem neuen homophilen Glanz ausstaffiert. Seit kurzem kann man sich auch im katholischen Italien auf dem schnellen Weg scheiden lassen: man braucht nach Ausspruch der Trennung nicht mehr drei Jahre zu warten, denn ist man/frau sich einig, kann die Sache in einem guten halben Jahr zu den Akten gelegt werden. Christoph Tappeiner www.rechtsanwalt-tappeiner.it
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„Si geat für miar, unt i schaug für ihr“ Irma und ihre Mann Jörg gehen seit fast 60 Jahren gemeinsam durch dick und dünn. Humor und Arbeit bestimmten ihr Leben, ob als Arbeitskraft in der Schweiz oder im Schwimmbad und Camping Kiefernhain in Prad. Irma war als beste „Pastasciutta–Köchin“ weitum bekannt. Heute kocht sie nur noch für sich und ihren Mann. Von Magdalena Dietl Sapelza
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
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amit der „PastasciuttaSugo“ gelingt, muss man zuerst die Zwiebeln und das Fleisch gut anrösten, dann die Pelati, Salz und Gewürze dazugeben. Das Allerwichtigste ist es, den „Sugo“ mehrere Stunden lang köcheln zu lassen. Dieses Rezept gibt Irma preis und ergänzt:. „Ma muaß guat aufpassn, dassas nit ounhuckt.“ Sie wird heute noch als einst beste „Pastasciutta-Köchin“ gelobt, und das schmeichelt ihr. Doch bescheiden meint sie: „Deis isch eigatla koa Kunscht.“ Als Serviererin schaute Irma vielen Köchen über die Schultern und hat sich die einen oder anderen Kochkünste angeeignet, so in Sulden, in Meran, in Klobenstein, in Cortina und in Pontresina. „I bin olm in Service gweesn“, sagt sie. Ihr Mann Jörg bewachte als junger Soldat das Elektrizitätswerk bei Kardaun und war dann Arbeiter auf der Prader Sand. Dort belud er die Lastwagen mit Kies für den Bau des Reschen-Staudammes. Das Lastenheben setzte seinen Knien so zu, dass er aufgeben musste. Daraufhin lernte er in Prad das Schneiderhandwerk. Als Geselle zog er später mit einem Göflaner Schneidermeister am Laaser Berg von Hof zu Hof. „Dr Moaschtr hot zuagschnittn unt i hon zommgnahnt“, erinnert er sich. Irma und Jörg kannten sich seit Kindertagen. Sie entwickelten eine tiefe Zuneigung zueinander und unternahmen in ihrer Freizeit gelegentlich Spaziergänge oder gingen zum Tanz beim „Gapp“ in Prad. Sie konnte ihn überreden, mit ihr nach Pontresina zu gehen. „Si hot miar auigleaklt unt i bin Cassarolier gwortn, sell hoaßt Pfonnen–Ospialer“, scherzt er.
Irma Obkircher (Jg. 1928) und Georg genannt Jörg Brunner (Jg.1927), Prad. Er liest regelmäßig Zeitungen und erzählt ihr, was es Neues in der Welt gibt. Sie genießt den Spaziergang am Suldenbach. Das Abspülen war nicht seine Sache und als ein Schneider in Pontresina einen Gesellen suchte, brachte er sofort das gewünschte Probestück vorbei. Dieses überzeugte und er erhielt die Stelle. Irma und Jörg legten jeden Franken auf die hohe Kante. Sie beschlossen zu heiraten und heimzukehren. „I war gearn nou bliebm, obr si hot miar wiedr aweckzouchn“, lacht Georg. Im Oktober 1955 schritten sie in der Agumser Kirche zum Traualtar und feierten anschließend mit Verwandten und Freunden. „Miar sein di erschtn geweesn, dia um 11e Vormittog ghairatet hoobm“, betont Irma. Die Paare zuvor hatten sich bei der Früh-
messe das Ja-Wort gegeben, um auf eine Feier verzichten zu können, meist aus Spargründen. Irma und Jörg zogen in ihr Elternhaus im Ortsteil Koatlack. Er machte sich als Schneider selbständig und half zusammen mit seiner Frau in der Landwirtschaft der Schwiegereltern mit. Irma schenkte ihm innerhalb von drei Jahren drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter. Jörgs Sturz über eine Treppe erschütterte 1960 das Familienleben. Eine seiner bereits lädierten Kniescheiben war in zwei Teile gebrochen und ein langer Krankenhausaufenthalt folgte. Wieder genesen, schneiderte er weiter bis die „Konfektion“ kam und
die Leute Kleider von der Stange kaufen konnten. „I hon lai mea Flickn gmiaßt unt honn‘s norr glott“, sagt er. In der Zwischenzeit hatte Irma im neu eröffneten Prader Schwimmbad eine Arbeit gefunden. Dort verwöhnte sie die Besucher mit ihrer berühmten „Pastasciutta“. „I hon a Arbassupp kocht, Wirschtlan unt Gelati verkaft“, präzisiert sie. Nachdem das Camping Kiefernhain öffnete, übernahm Jörg dort Dienste. Das Ehepaar war in der Anlage fast 20 Jahre lang ein gutes Gespann. „Miar hoobm viel gorbatet unt selbst nia Urlaub kopp“, erinnern sie sich. Auch beim Bau ihres Eigenheimes legten sie sich mit Hilfe von Verwandten ins Zeug und erfüllten sich einen lang gehegten Wunsch. Das Haus war groß genug, um Feriengästen „Zimmer mit Frühstück“ anzubieten. Schließlich betreuten sie nur noch die eigenen Gäste in ihrem „Geranienheim“. Mittlerweile ist es im Haus ruhig geworden, ausgenommen, wenn die Kinder und die fünf Enkelkinder zu Besuch sind. Jörg kämpft mit seinen GehSchwierigkeiten und Irma leidet unter ihrer Sehschwäche. „Miar ergänzn inz. Si geat für miar, unt i schaug für ihr“, sagt er schelmisch. Kleine Neckereien gehören zur Würze im täglichen Alltag. Alleine schaffen die beiden vieles nicht mehr. „Miar hoobm zwoa, dia bsunders guat af inz schaugn“, sagt Irma und nennt ihre Tochter Elvira und ihre Schwiegertochter Annemarie. Das Kochen lässt sich Irma nicht ganz nehmen. „Er mechat ollm lei Nudl“, verrät sie. „Jo, weil i dia am beschtn kuian konn“, antwortet Jörg. Doch die Nudeln schmecken ihm. Am liebsten würde er jeden Tag Irmas „Pastaschiutta“ essen.
18 /Gesellschaft/
10.07.14
Was sagt der Fuchs?
lesamol – junge Leute lesen und gewinnen
Hühnerdieb oder Gesundheitspolizist? Was sagt der Fuchs? Am heutigen Donnerstag wird um 19.00 Uhr in naturatrafoi eine sehenswerte Ausstellung über den Rotfuchs eröffnet.
So nennt sich die Leseaktion im Sommer 2014, bei der es darum geht Bücher zu lesen und online zu bewerten. lesamol begann Ende Mai und läuft bis Ende Oktober 2014. Alle Südtiroler Jugendlichen im Alter von 11 bis 16 Jahren können daran teilnehmen. Aus einer Shortlist von 30 Jugendbüchern lesen die Jugendlichen eines oder mehrere Bücher und geben dann auf der Webseite www.lesamol.com eine Bewertung ab. Mit dieser Bewertung nehmen sie an der Verlosung von tollen Sachpreisen teil, z.B. farbige Kopfhörer, USB-Sticks, MP3-Player.
Schlanders/Vinschgau
Kultur, Jugend, Wirtschaft
F
ür Vinschger Jugendliche gibt es ein neues Kulturangebot. Dank der Unterstützung durch mehrere Vinschger Unternehmen können kulturell interessierte junge Vinschgerinnen und Vinschger gratis die Konzert-, Theater- oder Tanzveranstaltungen im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders besuchen. „Die Apotheke in Schlanders, das Bauunternehmen Schönthaler aus Eyrs oder das Hotel Vinschgerhof in Vetzan stellen ab Herbst für unsere Kulturveranstaltungen jeweils einige Freikarten für Jugendliche zur Verfügung,“ freut sich Martin Trafoier, der Präsident des Schlanderser Kulturhauses. Auf dem Kulturprogramm stehen im Herbst z. B. eine Kluftinger-Krimi-Show mit Klüpfel&Kobr, den beiden Autoren dieser kultigen Allgäu-
krimis; die turbulente Komödie „Patrick 1,5“ um ein schwules Paar, das ein Kind adoptieren möchte; das Andrew Lloyd Webber Musical „Sunset Boulevard“ oder die Bühnenfassung von Paolo Coelhos Erfolgsroman „Veronika beschließt zu sterben.“ Interessierte Jugendliche können sich ihre Freikarten – solange der Vorrat reicht – schon jetzt im Kulturhaus reservieren. Und der Verwaltungsrat wird versuchen, noch mehr Sponsoren für diese JugendKulturförderung zu gewinnen.
Latscher Kulturtage Unter dem Motto „humorvoll, lehrreich, musikalisch, provokant“ fanden in diesem Jahr wieder die Latscher Kulturtage statt. Erstmals bot sich die Möglichkeit, die Firma Karl Pedross AG zu besichtigen. Am Mittwoch- und Donnerstagabend des 28. und 29. Mai fanden sich viele Interessierte vor den imposanten Werkshallen ein, um einen Blick hinter die Kulissen werfen zu dürfen.
Firmeninhaber Martin Pedross weiht die Besucher in die Betriebsphilosophie ein
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einahe 60 Personen aus Latsch und Umgebung nutzten die Möglichkeit, um die Entstehung einer Leiste von der Lieferung des Rohstoffes bis hin zum Endprodukt begleiten zu dürfen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Inhaber Martin Pedross, bekamen die Besucher einen Einblick in die Geschichte des Unternehmens. Bei den 2-stündigen Führungen durch die Produktionshallen konnte jeder hautnah miterleben, wie viele Schritte für die Entstehung einer Leiste durchlaufen werden. Die Besucher waren sichtlich begeistert von der Vielfalt der Produkte im Hause Pedross. Die unterschiedlichsten Furniere von Afrormosia bis Zebrano kommen zum Einsatz und die ausgefallensten Kundenwünsche werden anhand des Digitaldruckverfahrens verwirklicht.
Vom Logo eines Unternehmens über Urlaubsbilder, bis hin zu der Nachbildung eines Bodenmusters, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die interessierten Besucher staunten nicht schlecht, als ihnen Echtholzfurniere und digital bedruckte Furniere präsentiert wurden und die Unterschiede kaum auszumachen waren. Fasziniert stellten die Besucher fest welch ein Maschinenpark und zugleich menschlicher Einsatz für die Herstellung von Sockelleisten nötig ist. Qualität wird bei Pedross groß geschrieben, die abschließende Kontrolle durch Menschenhand ist unumgänglich. Hier zählt der Betrieb auf langjährige, erfahrene Mitarbeiter, das Ganze gebündelt mit Risikobereitschaft, Anstand und Charakter, macht das Unternehmen zum Weltmarktführer im Bereich des Bodenzubehörs.
Den Abschluss der Führungen bildete das seit September 2011 in Betrieb genommene Biomasseheizkraftwerk, welches von Sebastian Kurz, dem technischen Leiter bei Pedross, präsentiert wurde. Hier werden Produktionsreste für die Verfeuerung verwendet, um daraus Energie zu gewinnen. Die elektrische Energie von 400 kWh wird ins Stromnetz eingespeist, die thermische Energie wird für das lokale Fernwärmenetz bereitgestellt. „Wir wollten seit Längerem ein Biomasseheizkraftwerk errichten“, erinnert sich Sebastian Kurz. „Im Vordergrund stand bei uns immer, dass wir die gesamte Energie nutzen. Eine reine Stromproduktion, bei der wir einfach die Luft erwärmen, wäre bei uns nie infrage gekommen. Nachhaltigkeit ist das oberste Gebot.“
Foto: „Wind“-Archiv
Foto: Davide Glarey
Vinschgerwind 14-14
10.07.14
Vinschgerwind 14-14
/Gesellschaft/ 19
pr-info Gloss
Schlanders
Foto: „Wind“-Archiv
Besonderer Schulabschluss Neu in Schlanders: Gloss
Schulabschluss in der dreisprachigen Grundschule in Schlanders
A
m Donnerstag, 12. Juni veranstaltete die dreisprachige Grundschule Schlanders wieder ihr bereits traditionelles Abschlussgrillfest. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich Schüler, Lehrpersonal sowie zahlreiche Eltern und Verwandte im Schulhof ein und wurden mit köstlichen Grillspezialitäten verwöhnt. Natürlich durften auch die vielen selbstgemachten Salate und Süßspeisen der Eltern nicht fehlen. Zum Abschluss des Schuljahres war im Foyer der Schule eine kleine Ausstellung zugänglich. Alle Interessierten konnten die künstlerischen Werke der Schüler und Schülerinnen begutachten, unter anderem bunte Masken aus Pappmachè und verschiedenste Zeichnungen. Weiters lagen Dokumentationen zu mehreren Projekten auf, die im Laufe des Jahres
schwerpunktmäßig erarbeitet wurden. Ein seit Jahren wichtiges Anliegen ist die Zusammenarbeit mit der deutschen Grundschule Schlanders. Heuer fanden diesbezüglich zahlreiche Begegnungen statt: gemeinsame Kastanienfeier, Ostereisuche, Baumfest, Besuch des Klosters Marienberg mit Hostienbacken, usw. Einen absoluten Höhepunkt in der Zusammenarbeit bildete die gemeinsame Erstkommunionfeier am 27. April 2014. Durch die gute Zusammenarbeit, vor allem auch während der Vorbereitungszeit, wurde dieses so wichtige Ereignis zu einem unvergesslichen Fest und zu einem wichtigen Baustein für das Zusammenwachsen der beiden Schulstellen. Die Elternvertreterin
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Der Name macht neugierig und gibt einen Vorgeschmack auf das, was dahinter steht: In jedem Fall Abwechslungsreiches. Denn GLOSS ist nicht nur ein Bekleidungsgeschäft, sondern führt in seinem Sortiment mehr. Schuhe, Accessoires, Handtaschen und – exklusiv – „Crystalware“ gesellen sich zu Bekleidung, die preislich jede Frau anspricht. Crystalware - das sind Gläser, Vasen, Schüsseln aus Glas und - edel und glamourös - mit Swarovski Steinen verziert. Ein Hauch von Luxus, der sich natürlich zum Eigengebrauch anbietet, nicht weniger aber als besondere Geschenkidee überzeugt. (ap) Geöffnet ist das Geschäft in der Fußgängerzone in Schlanders neben dem Hotel „Schwarzer Widder“ wie folgt: Mo – Fr von 9 – 12 und von 15 – 18 Uhr und jeden ersten und letzten Samstag im Monat von 9 – 12 und von 15 bis 18 Uhr.
20 /Gesellschaft/
Vinschgerwind 14-14
10.07.14
Wien/Vinschgau
Schlanders
Pianistinnen sind prima
Gelungenes Chorprojekt
Foto: Ludwig Fabi
ür die Teilnahme am diesjährigen gesamtösterreichischen Bundeswettbewerb „Prima La Musica“ in Wien konnten sich drei junge Pianistinnen aus dem Vinschgau qualifizieren. Anfang Juni ging es daher gemeinsam mit ihren Professorinnen in die „Musikhauptstadt“ Wien. Für die zwölfjährige
Flora Stecher Alonso Lillo und Anja Theiner
Anja Theiner aus Mals (Schülerin von Myriam Tschenett), die dreizehnjährige Flora Stecher Alonso Lillo aus Schluderns (Schülerin von Christina Mayer Plieger, Musikschule Oberer Vinschgau) und die neunzehnjährige Lena Lazzari aus Matsch (Schülerin von Margrit Schild, Musikschule Meran) war die weite Reise eine wichtige und lohnende Erfahrung. Die jungen Pianistinnen überließen nichts dem Zufall und bereiteten sich mit Leidenschaft und Fleiß auf den Wettbewerb vor. Für Anja und Flora war dies das erste Mal, dass sie in der Kategorie Klavier Solo am Bundeswettbewerb teilnehmen konnten. Desto höher sind die erzielten Ergebnisse einzustufen: Anja Theiner erspielte in der Altersgruppe I einen 2. Preis, Flora Stecher Alonso Lillo in der Altersgruppe II einen 1. Preis und Lena Lazzari in der Altersgruppe V einen 2. Preis. (lu)
Großer Anklang beim Chorprojekt in Schlanders
Foto: „Wind“-Archiv
F
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roßen Anklang fand das von Mag. Karl H. Vater initiierte Chorprojekt, zu dem er Frauen und Männer, die gerne singen, eingeladen hatte. Zusammen mit dem Kirchenchor Schlanders, dessen Leiter er seit einem Jahr ist, wurden in drei Proben moderne Stücke zeitgenössischer Komponisten erarbeitet, die am Christi Himmelfahrtstag beim Zehnuhrgottesdienst aufgeführt wurden. 15 Sängerinnen und Sänger waren der Einladung ge-
folgt und hatten sich auf diese neue Erfahrung eingelassen. Sie konnten in den Proben viel über Atemtechnik und Körperhaltung erfahren und vielleicht vorhandene Berührungsängste mit der Chorgemeinschaft abbauen. Während des Gottesdienstes war die Begeisterung für das gemeinsame Singen spürbar, sodass der Wunsch nach einer Wiederholung laut wurde. Dies könnte schon im Herbst, nach der Sommerpause des Chores, soweit sein.
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„EOS on the road“ EOS-Informationsveranstaltung und Beratertag: Vinschgau und Pustertal Datum:
Dienstag, 22. Juli 2014 in Schlanders Donnerstag, 24. Juli 2014 in Bruneck
Uhrzeit: Jeweils von 9.00 bis 16.00 Uhr Ort:
Schlanders: Kulturhaus Karl Schönherr, Göflanerstr. 27/b Bruneck: Freie Universität Bozen, Sitz Bruneck, Universitätsplatz 1
Anmeldeschluss: 17. Juli 2014 Kostenlose Veranstaltung
Exportberatung vor Ort > Exportinitiativen & Messen 2014/2015 > Exportabwicklung & Exportdokumente > Exportversicherung & Exportfinanzierung
Info und Anmeldung: EOS - www.eos-export.org - katharina.rosatti@eos.handelskammer.bz.it - Tel. 0471 945 750
Val Müstair
Wachtelkönig im Val Müstair in lautes „ärrp-ärrp“ schallt in diesen Nächten aus einer Wiese unweit von Fuldera Daint (Val Müstair). Ein untrügliches Zeichen, dass sich dort der vom Aussterben bedrohte Wachtelkönig niedergelassen hat. Martin Hofer, ein Ornithologe aus Fuldera, hat den Vogel am 18. Juni entdeckt und dem SVS/ BirdLife Schweiz gemeldet. Nur noch ganz wenige Paare brüten in der Schweiz, hauptsächlich in Graubünden. Dieses Jahr konnten bis jetzt vier Tiere im Val Müstair nachgewiesen werden, aber nur das eine bei Fuldera ist geblieben. Damit der Wachtelkönig brüten kann, braucht er eine Wiese, die bis Mitte August Deckung bietet. Bei einer normalen Bewirtschaftung erfolgt der erste Schnitt viel früher. Dadurch werden die Gelege zerstört oder bereits geschlüpfte Jungvögel von den Mähwerken getötet. In
Foto: „Wind“-Archiv
E
Wachtelkönig – Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem SVS/BirdLife Schweiz, ehrenamtlichen Beobachtern und der Landwirtschaft Fuldera kann der Wachtelkönig dieses Jahr ungestört brüten: Armon Huder, der Bewirtschafter der Wiese, zeigte sich zum Glück einverstanden, einen Vertrag für eine spätere Mahd zu unterschreiben. Der dadurch entstehende Ertragsverlust wird ihm vom Amt für Natur und Umwelt Graubünden entschädigt. Ein Schild am Wegrand gibt den Passanten Auskunft, wieso die Wiese erst so spät gemäht wird.
Für den Schutz des Wachtelkönigs ist der SVS/BirdLife Schweiz auf eine umgehende Meldung der Tiere angewiesen. Falls auch Sie den Ruf des Wachtelkönigs vernehmen, melden Sie ihn an svs@birdlife. ch oder 044 457 70 20. Weitere Informationen, unter anderem den Ruf, finden Sie unter www.birdlife.ch/wachtelkoenig
Glurns /Schluderns/Taufers
Schüler in Bewegung
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Schülergruppe vor den Toren von Glurns Die Schulstunden im Freien mit viel Bewegung kurz vor Schulschluss machten Spaß
D
ie Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Glurns, Schluderns und Taufers sowie der Mittelschule Glurns trafen sich kurz vor Schulschluss am Glurnser Sportplatz. Von dort aus starteten sie in Begleitung von Lehrerinnen und Lehrern ihre Runden um die Stadtmauern. Die jungen Athleten konnten so viele Runden laufen, wie sie wollten und viele zeigten sich dabei sehr ehrgeizig. „Der Sprengel läuft“, so lautete das
Motto der Veranstaltung. Die Lehrpersonen der einzelnen Schulen hatten alle Vorbereitungen für den sportlichen Vormittag getroffen, damit die Schülerinnen und Schüler einerseits ihren Bewegungsdrang ausleben und sich andererseits schulübergreifend kennen lernen konnten. Es ging in erster Linie um Bewegung und Spaß und nicht so sehr um die Leistung. Die jungen Läuferinnen und Läufer versammelten sich abschlie-
ßend auf dem Sportplatz, wo Getränke und kleine Köstlichkeiten für sie bereitstanden. Die bunte Schar genoss die Sonne und tollte auf dem grünen Rasen herum. Überraschenden Besuch erhielt die Schulgemeinschaft von der ehemaligen Schuldirektorin Charlotte Ranigler. Sie war aus Meran gekommen. Die gelungene Veranstaltung war die erste dieser Art. Möglicherweise wird im kommenden Jahr eine Zweitauflage folgen. (mds)
22 /Gesellschaft/
Vinschgerwind 14-14
10.07.14
pr-info VI.P
Süße Früchtchen aus dem Martelltal L
euchtend rot, saftig, süß, voller Aroma und mit betörendem Duft – genau so sollen Berg-Erdbeeren sein. Im Martelltal, einem höher gelegenen Seitental des Vinschgaus, werden neben Himbeeren, Johannisbeeren und Blaubeeren vor allem Erdbeeren angebaut. Ein Tal umgeben von hohen Bergen, mit klarer Almenluft und strahlendem Sonnenschein: Hier gedeihen sie auf 900 bis 1.800 m Meereshöhe zwischen Juni und September. Aber nicht nur die außergewöhnliche Höhenlage macht das Tal zum idealen Ort für den Beerenanbau. Warme Tage, voller Sonnenschein, klare, kühle Nächte und das milde, trockene Klima tragen dazu bei, dass die Erdbeeren langsam heranreifen und ihr volles, charakteristisches Aroma entfalten. Schon in den 1960er Jahren wurden erste Beeren im Martelltal angebaut. Von tüchtigen Bauern gehegt und gepflegt, entwickelte sich im Laufe der Zeit ein neuer Wirtschaftszweig im Tal. Seit der Gründung der Beerengenossenschaft MEG im Jahr 1989 werden die Produkte aus dem größten geschlossenen Anbaugebiet für Bergerdbeeren Europas professionell vermarktet. Ein
ausgeklügeltes Qualitätssicherungssystem mit umweltschonenden Anbaumethoden und systematischen Kontrollen gewährleistet konstante Qualität und Sicherheit für den Konsumenten. Heute werden im Martelltal auf 60 ha Anbaufläche jährlich an die 830 t Beeren und Gemüse geerntet.
Erdbeeren sind wahre Powerfrüchtchen: Die roten, süßen Beeren aus dem Martelltal sind reich an Vitamin C, Mineralstoffen und Spurenelementen, jedoch arm an Kalorien. Köstliche Aussichten also auf einen süßen und verführerischen Sommer im Beerental Martell.
10.07.14
Vinschgerwind 14-14
/Gesellschaft/ 23
Glurns/Stilfs
Latsch
Edle Unikate
Duell nach fast 30 Jahren
v.l.: Ulrich Platzer, Verena Platzer, die Galeristen Patrizia Castano und Giorgio Tagliabue, Vizebürgermeister Luis Frank
A
m Freitag den vierten Juli eröffnete Verena Platzer ihre Ausstellung ihres neuen Labels „LALU“. LanaLuxury steht für eine einzigartige Filzkunst, die in dieser Dimension und Ausdruck kaum zu finden ist. Ihre Werke stellt Verena Platzer in einer kleinen Galerie unter den Glurnser Lauben aus. Die Glurnser Galerie „Projektspace70“ ist eine junge Galerie, die in einem neu sanierten uralten Bauernhof untergebracht ist. Gegensätze spiegeln sich wider, wie auch in ihren Werken. Die Gewölbe und der Innenhof versprühen ein besonderes Flair, in dem die Bilder gezielt zum Aus-
Radlader in Miete.
druck kommen. Luis Frank, Vizebürgermeister der Stadt, stellte die zentrale Frage nach dem Rohstoff: „Warum gerade Wolle?“ Ein Schlüsselerlebnis war für sie die Schafschur vor 17 Jahren, als damals die gesamte Wolle weggeworfen wurde. Seitdem brodelt es in der Handwerkerin, das Naturprodukt Wolle auf höchstem Niveau zu veredeln. Für ihre Kunden kreiert sie Unikate, für diese sie Materialien, Form und Stil gekonnt auswählt und vereint. Ihre Ausstellung kann noch bis zum 13. Juli täglich von 10.0020.00 Uhr besucht werden.
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Bozen - Steg im Eisacktal - Bruneck - San Martino in B.A. (VR)
euerwehrmänner oder MusiDie Rivalität wird jedoch eine kanten, wer sind die besseWoche später, beim Feuerwehrren Fußballer? Diese in Latsch fest schon wieder vergessen sein vieldiskutierte Frage wird man in und man wird Hand in Hand Kürze beantworten können. Denn zusammenarbeiten. Dort wird nach jahrzehntelanger Pause es am Sonntagvormittag bei der kommt es wieder zum Duell der Feldmesse eine Segnung von beiden Vereine. Bereits in den Fahrzeugen und landwirtschaft60er Jahren kam es zu diesem belichen Geräten geben, bei der jesonderen Aufeinandertreffen auf der sein Fahrgefährt mitnehmen dem Sportplatz, damals siegte kann. Im Anschluss wird die die Bürgerkapelle. Im Jahr 1985 Bürgerkapelle für musikalische gelang den Feuerwehrmännern Unterhaltung sorgen. Auf das die Revanche. Aufgrund des berühmte Oldtimertreffen, das Gleichstandes wurde nun beAutoliebhaber aus nah und fern schlossen, ein neues Spiel ausanlockt, muss man sich bis 2015 zutragen, um herauszufinden, gedulden. (sam) wer denn nun die besseren Ballkünstler sind. Einen Tag vor dem großen WMFinale, am 12. Juli um 18 Uhr, jagen die Feuerwehrmänner und die Musikanten den Ball über den LatDas Foto stammt aus dem Jahr 1985 scher Sportplatz. Foto: „Wind“-Archiv
Foto: Markus Götsch
F
24 /Jugend/
Vinschgerwind 14-14
JuZe Freiraum Schlanders Ö Sa. 12.07.14 um 15.00 Uhr Fischen & Grillen Kosten 4 € pro Fisch + 4 € Essen Anmeldung im JuZe oder unter Tel. 329 85 47 070 bis am Fr. 11.07. Ö So. 13.07.14 ab 18.00 Uhr ACHTUNG TREFF GEÖFFNET WM Finale – Grillparty (Kosten 5 €) Anmeldung bis am Fr.11.07 Jugendtreff LA:MA Laas Ö von 16.07.14 bis 19.07.14 geschlossen Ö Mi. 23.07.14 ab 19.00 Uhr Wasserball @ Schwimmbad Laas Jugendcafé Chillout Latsch Ö Fr. 18.07.14 ab 16.00 Uhr Lanparty Info & Anmeldung bei Myri Ö Do. 28.07.14 ab 19.30 Uhr Cocktailabend Jugendtreff Tschengls Ö Do. 17.07.14 ab 17.00 Uhr Grillen Info & Anmeldung bei Myri Jugendclub „Taifun“ Martell Ö Sa. 19.07.14 ab 18.00 Uhr Spielemarathon Info & Anmeldung bei Myri und Ausschuss Jugendtreff Chillhouse Stilfs Ö Fr. 11.07.14 ab 17.00 Uhr Mädelsnachmittag Ö Fr. 18.07.14 ab 14.00 Uhr BAR KUNTERBUNT in PRAD in Zusammenarbeit mit der Werkstatt f. Menschen mit Behinderung Kosmo Plaus Ö Fr. 18.07.14 ab 16.00 Uhr Wir mixen Cocktails Ö Mi. 23.07.14 Start 10.00 Uhr Ausflug ins Lido Meran Anmeldung bis Mo. 21.07.14 Jugendzentrum JuMa Mals Ö Mo. 14.07.14 – Mi. 16. 07.14 Mädelscamp auf dem Watles Ö Mo. 21.07.14 – Mi. 23.07.14 Buabmcamp auf dem Watles Jugendtreff Prad ju!p- explosiv, Ö vom 16.06.14 bis 31.07.14 dienstags und freitags von 19.00 bis 22.00 Uhr, im August macht der Jugendtreff Sommerpause Jugendtreff Taufers Revoluzer Ö ab dem 14. Juli bis zum Schulanfang machen wir Sommerpause Jugenhaus Phönix Schluderns Ö Mo. 14.07.14 – Mi. 16. 07.14 Mädelscamp auf dem Watles Anmeldung erforderlich Ö Mo. 21.07.14 – Mi. 23.07.14 Buabmcamp auf dem Watles Anmeldung erforderlich Citytreff Glurns Ö Mo. 14.07.14 – Mi. 16. 07.14 Mädelscamp auf dem Watles Anmeldung erforderlich Ö Mo. 21.07.14 – Mi. 23.07.14 Buabmcamp auf dem Watles Anmeldung erforderlich
10.07.14
ders
Jugendzentrum „Freiraum“ Schlan
Lernen, Hausaufgaben erledigen und sich auf Schularbeiten vorzubereiten gehört zum Alltag jedes Schülers. Nach all den Bemühungen und Anstrengungen war es nun auch an der Zeit, das Schulende ausklingen zu lassen und gemütlich in den Sommer zu starten. Das Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders machte es sich zur Aufgabe, die Jugendlichen zum Schulende so richtig zu verwöhnen und gemeinsam mit ihnen zu feiern. Daher gab es am Freitag, den 13. Juni eine „school´s out Fete“ mit anschließender Pyjamaparty für Mittelschüler. Am frühen Abend wurde gemeinsam gegrillt und gechillt. Nach einem leckern Abendessen war es Zeit für „music & dance“. Die Jugendlichen konnten sich als Dj ausprobieren und ihren Abend frei genießen. Nach der Party war der Abend für manche Jugendliche noch nicht zu Ende, eine Pyjamaparty mit Kathi (Jugendarbeiterin) stand auf dem Programm. Gemeinsam wurde die Nacht noch voll ausgenutzt um Spaß zu haben, dazu gehörte ein Film, Akitvity, Wetten dass?, Pfannkuchen um
03.00 Uhr morgens, wenig Schlaf, Schminksession, viel Gequatsche und Gekichere sowie ein schönes Frühstück. Der Sommer kann kommen… Am Samstag, den 14. Juni ging es gleich wieder mit viel Spaß und Action weiter, Jungsabend mit Übernachtung war angesagt. Gemeinsam mit Ugo (Jugendarbeiter) verbrachten die Jungs einen tollen Abend und eine schlaflose Nacht im Jugendzentrum. Sie genossen die Jungsrunde und machten alles, was zu einem Jungsabend eben dazugehört, dabei durfte ein gemeinsames Grillen nicht fehlen. Der Abend begann mit einem köstlichen Essen, welches selbst von den Jungs mit viel Freude und Liebe zubereitet wurde. Da das Jugendzentrum auch voll im WMFieber ist, stand Fußball natürlich auch auf dem Programm. Gemeinsam wurde die Nacht mit einem Tischtennisturnier, einer Runde Poker, Ps3 zocken und einem gemütlichen Ratscher abgerundet.
Das JuzeTeam wünscht allen einen schönen und erholsamen Sommer :-)
Jugendraum „Enjoy“ in Graun, Jugendtreffs Reschen & „Juze“ Hoad Am 07. Juni war das Programm des Jugendraums „Enjoy“ noch einmal kunterbunt, bevor alle in die Sommerpause starten: Am Nachmittag probierten sich einige Grundschüler und Grundschülerinnen von Graun am Cocktails Mixen, um ihren Durst zu stillen. Um 17.00 war dann ein Abschlussgrillen vom „Juze“ Hoad, Jugendraum „Enjoy“ und Jugendtreff Reschen geplant, das bei herrlichem Sommerwetter einen angenehmen Ausklang dieses Jahres der Jugendarbeit ermöglichte. Ein großer Dank sei dabei all jenen ausgesprochen, die Salate und Kuchen vorbereiteten, das
Fleisch besorgten und grillten! Für die Jugendlichen von Graun ging dann noch der langersehnte Wunsch der Cocktailparty in Erfüllung. So saßen wir gemütlich vor dem Jugendraum, genossen unsere selbstgemixten Cocktails und ließen den Abend und somit das Jahr ausklingen. Wir wünschen allen Jugendlichen, Betreuerinnen und Betreuern der Jugendtreffs „Juze“ Hoad & Reschen und dem Jugendraum „Enjoy“ in Graun einen schönen Sommer und erholsame Ferien! Maria Rosa Paulmichl
Naturkosmetik herstellen im Jugendhaus Phönix! Am 30. Mai haben wir im Jugendhaus Phönix verschiedene naturkosmetische Produkte hergestellt. Die Referentin zeigte den 11 Teilnehmerinnen, wie man Lippenbalsam, Hand – und Fußcreme und Badesalz ganz einfach und aus rein natürlichen Materialien herstellen kann.
Kastelbell/ Tschars
TarscH
LatscH
Martell
Goldrain
Schlanders
/Bildungszug/ 25
Kortsch
Laas
Vinschgerwind 14-14
Stilfs
Prad
Schluderns
Glurns
Graun
Bildungsausschüsse Vinschgau
Mals
10.07.14
Bildungsausschuss Mals So., 13.07.2014, Start um 6:30 Uhr in Mals Thema: Hochtour auf den Rabenkopf - Freiheit auf alpinen Wegen. Markierungen, Grenzen, Steinsymbole... Autor: Johannes Fragner-Unterpertinger, Begleiter Ort: Planeil Information: Unkostenbeitrag für Shuttlebus - Anmeldung und Informationen direkt bei Johannes Fragner-Unterpertinger, Apotheke Mals 0473 831130 Fr., 18.07.2014, 19:30 Uhr Thema: Konzert, kontrabass & akkordeon Autor: Ute Völker, Günther Pitscheider Ort: Mals, Strooßnkuch Information: Keine Anmeldung notwendig, kein Eintritt - freiwillige Spende Getränke und Essen kostenpflichtig
Bildungsausschuss Glurns
18. Juli 2014
G LU R N S
17-24 Uhr
Veranstaltungen 17.00 Uhr Musik - Musikalische Stadtführung Stadtführung für Groß und Klein musikalisch umrahmt von jungen Musikern aus Glurns (Schludernser Torturm) 18.30 Uhr Kunst - Handwerk(s) Kunst Kreatives präsentiert in alten Gemäuern – Eröffnung der Ausstellung mit Bildern von Christof Anstein (Stadtmühle)
Rahmenprogramm 17-24 Uhr Ausstellungen:
- Stationen einer kleinen Stadt (Schludernser Torturm) - Paul Flora – Leben und Werk (Kirchtorturm) - Handwerk(s) Kunst (Stadtmühle) - GAP - Vorführung des Südtiroler Dokumentarfilms „Insiders-Outsiders“ von Sarah Trevisiol und Matteo Vegetti (Widumplatz) - Project Space 70 (Laubengasse – Schallerhaus)
Wirtshausmusik 19-23 Uhr In folgenden Gastbetrieben: Gasthaus Steinbock, Hotel Post, Bäckerei Riedl, Stadtcafé
19.30 Uhr Literatur - Literarischer Vinschgau Literarisches über den Vinschgau gelesen von Maria Raffeiner, musikalisch begleitet von Armin Schönthaler (Schludernser Torturm) 20.30 Uhr Musik - Mit Pauken und Trompeten Sommerkonzert der Musikkapelle der Stadt Glurns unter der Leitung von Horrer Manfred (Stadtplatz) 21.30 Uhr Musik - Emissione Chilliger Flip-Flop Sound im Hof des Schallerhauses (Laubengasse) 23.00 Uhr Literatur - Sagenhafter Vinschgau Sagenhaftes um die Geisterstunde erzählt von Christof Anstein, musikalisch umrahmt (Schludernser Torturm) 24.00 Uhr Abschluss | (Rondell – Schulhof )
Abendkarte: 12,00 ? einzelne Veranstaltung: normaler Eintrittspreis
Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi
Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
26 /Kultur/
Vinschgerwind 14-14
10.07.14
ALLERENGELBERG Annemarie Laner - Kunst in der Kartause
10.07.14
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Foto: Heinz Innerhofer
er Kreuzgang in Karthaus scheint wie geschaffen, um sich mit einem Thema, das in unserer hektischen Zeit fast in Vergessenheit geraten ist, intensiv auseinanderzusetzen: Stille. Was ist das? Die Abwesenheit von Lärm? Wann und wie entsteht sie? Kann man sie erzeugen? Hat Stille einen Ort? Ist Stille innen oder außen, oder an der Grenze von beiden? Ist sie ein Ereignis in der Zeit oder im Raum? Welchen Klang hat Stille? Gibt es Gründe, sie zu fürchten? Die Anwesenheit des Todes? Können wir Stille überhaupt hören oder sind wir ihr gegenüber taub? Gibt Stille sich zu hören oder ist sie verschwiegen wie das Schweigen selbst? Für die Stille in der Sprache gibt es ein eigenes Wort: Schweigen. Kein Ort steht exemplarischer dafür als das Kloster. Schweigsame Mönche in Kutten, alte Gemäuer mit langen Gängen: Dieses Bild haben wir vor Augen, wenn wir an ein Kloster denken. So sehr uns diese stille Welt fasziniert, so fremd ist sie uns. Die mystische Frömmigkeit, die weltabgewandte Geisteshaltung, die Ekstase der Stille im Inneren dieser Mauern scheinen nicht von dieser Welt und uns unzugänglich geworden zu sein. Annemarie Laner nimmt das 1332 gegründete und 1782 aufgelöste Kloster des Kartäuserordens mit Schweigegelöbnis zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Reflexion der Stille mit allen Spannungen und Widersprüchen. In einer konsequent persönlichen, aber auch Reflexionen anderer Künstler einbeziehenden Hinsicht, erkundet sie eine Grundsignatur unseres Lebens. Zwischen den extremen Polen von Stille als Katharsis des modernen Lebens und der Angst vor der endgültigen Stille – Inbegriff des Schweigens
ist der Tod – faltet sich ihr Denken über das, was Stille (noch) bedeuten kann, aus. John Cages epochales Werk „Silence“ verknüpft sie mit dem bei den Kartäusern verwendeten Totenrotel, einer um einen Stab gewickelten Pergamentrolle. Eine schriftliche „Sterbeanzeige“ und zugleich Nachruf in Versform, die von Kloster zu Kloster weitergereicht und ergänzt wurde. Die Künstlerin versucht diese Poesie in Kunst umzusetzen, wobei sie bis zu 25 Meter lange Bahnen aus Japanpapier verwendet. Die Stundengebete der Mönche spiegelt sie in dichtbeschriebenen, kleinformatigen Bildern wider: „Ich schreibe eine Stunde in der Stille in einer Linie. Linie ist Bewegung, ebenso wie Gedanken Bewegung sind.“ Bewegung heißt für sie aber auch Interaktion, deshalb lädt sie ein, ihre eigenen Gedanken zum Thema Stille in einem eigenen Werk zu Papier zu bringen. Ein zweiter Aspekt der Ausstellung widmet sich in Anlehnung an den Klosternamen „Allerengelberg“ dem Thema Engel. Die Boten zwischen irdischer und überirdischer Welt, zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem stehen in einer traditionsreichen Bildersprache. Aber welche Bedeutungsdimension lässt sich dem alten Bild des Engels heute noch abgewinnen? Annemarie Laner wollte es genau wissen und befragte die Bevölkerung von Karthaus nach ihren Gedanken und persönlichen Vorstellungen zum Begriff Engel. Junge und alte „Klösterer“ füllten den Fragebogen aus, den die Künstlerin in einem Werk direkt auf einer Mauer des Kreuzganges verewigen möchte. Ewig? Zumindest solange, bis der Kreuzgang für die nächste Ausstellung wieder in frischem Weiß glänzt.
Vinschgerwind 14-14
/Kultur/ 27
Zur Künstlerin
Annemarie Laner wurde 1956 in Mühlen in Taufers (Südtirol) geboren. Sie studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, Fachrichtung Graphik und Malerei. Es folgten mehrere Aufenthaltsstipendien in Worpswede, Bremerhaven und Ahrenshoop (D). In der Arbeit der Künstlerin nehmen Zeichnung und Grafik mit literarischen Bezügen und räumliches Denken breiten Raum ein. Die Schrift stand dabei stets im Fokus.
Kunst in der Kartause
20.07. bis 24.08.2014 Kreuzgang des ehem. Kartäuserklosters Allerengelberg Karthaus im Schnalstal – Eintritt frei Öffnungszeiten: Montag – Samstag 14.00-18.30 Uhr Sonntag/Feiertag 10.00-12.00 und 14.00-18.30 Uhr Organisation: Kulturverein Schnals
Ausstellungseröffnung:
Samstag, 19. Juli 2014 – 18.00 Uhr
28 /SPEZIAL-KASTELBELL-tschars/
Vinschgerwind 14-14
Wirtschaftsstandort Kastelbell-Tschars Kastelbell-Tschars hat in diesem Vinschgerwind seinen Auftritt als vitaler und vor allem blühender Wirtschaftsstandort. Interessante Unternehmen, Menschen und Produkte sind hier genauso zu finden, wie im Gewerbegebiet Prad, das den Auftakt unserer Serie in der jüngsten Wind-Ausgabe machte. von Angelika Ploner
V
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orneweg: Die Landwirtschaft hat - wirtschaftlich gesehen - in KastelbellTschars eindeutig die Nase vorn. „Wir haben 262 landwirtschaftliche Betriebe im Gemeindegebiet“, bestätigt Bürgermeister Gustav Tappeiner. Rund 830 Hektar an Katasterfläche nehmen die Apfelanlagen in Kast-
10.07.14
Betriebe, circa, haben ihren Sitz in Kastelbell-Tschars.
Vinschgerwind 14-14
350
Personen sind saisonsbedingt in der Obstgenossenschaft Juval beschäftigt.
/SPEZIAL-KASTELBELL-tschars/ 29
Der Wirtschaftsstandort KastelbellTschars in Zahlen.
110
Hektar, circa, beträgt die Katasterfläche, auf der Apfelanlagen stehen.
1.000
2,1 262
830
Arbeitsplätze, knapp, sichern die gesamten, in Kastelbell-Tschars residierenden Unternehmen.
Hektar groß ist die Fläche des Gewerbegebietes in Galsaun. 750 Quadratmeter davon sind noch frei.
landwirtschaftliche Betriebe sind im Gemeindegebiet von Kastelbell-Tschars ansässig.
Kastelbell-Tschars: Wirtschaftsfenster Landwirtschaft:
262 Betriebe
Tourismus:
33 Betriebe
Gastronomie:
15 Betriebe
Handwerk:
11 Betriebe
Handel:
9 Betriebe
Baugewerbe:
7 Betriebe
Foto: Gianni Bodini
Metall, mech. Werkstätte: 5 Betriebe Schönheitspflege:
5 Betriebe
Lebensmittel:
4 Betriebe
Holz:
1 Betrieb
E-Commerce:
1 Betrieb
Bankwesen:
1 Bank
elbell-Tschars ein. Eine stolze Zahl, die sich auch in der Ernte niederschlägt. 5.885 Waggon Äpfel ernteten die 250 Mitglieder der Obstgenossenschaft Juval im Jahr 2013. Golden Delicious, Stark Delicious, Gala und Pinova werden hauptsächlich als Sorten angebaut, 15 Prozent beträgt der Anteil an biologischem Anbau.
Und: Die Obstgenossenschaft Juval ist der größte Arbeitgeber in der Gemeinde KastelbellTschars. 110 Personen werden saisonsbedingt dort beschäftigt.
Wirtschaftsleben in Kastelbell-Tschars. Doch das Wirtschaftsleben in Kastelbell-Tschars fußt nicht nur
auf der Landwirtschaft. Dass es sich in diesem Wirtschaftsstandort gut arbeiten lässt, zeigt die unternehmerische Vielfalt, die in mehreren Branchen sichtbar ist. Neben der Landwirtschaft sind das vor allem der Tourismus, das Gastgewerbe und das produzierende Gewerbe. Letzteres führen die Disziplinen
Handwerk, Handel und Baugewerbe an. Die unternehmerische Vielfalt spiegelt sich in Einzelunternehmen genauso wie in Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern wider. Der Salon Marianne - seit 12 Jahren direkt an der Staatsstraße situiert - ist ein Beispiel eines erfolgreichen Einzelunternehmens.
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„BemĂźhungen um Glasfaserleitungen fortsetzen“ Vinschgerwind: Wie attraktiv ist der Wirtschaftsstandort Kastelbell-Tschars? Gustav Tappeiner: Vorwiegend ist in KastelbellTschars natĂźrlich die Landwirtschaft zu finden, attraktiv ist der Standort aber auch fĂźr den Tourismus und das produzierende Gewerbe, die noch Potential haben, sich zu entwickeln. Was sind die Besonderheiten des Wirtschaftsstandorts Kastelbell-Tschars? Die Gemeinde ist nach wie vor bemĂźht, nicht Ăźberdimensionale Gewerbegebiete auszuweisen, sondern den Betrieben nach Bedarf Flächen fĂźr die wirtschaftliche Entwicklung zur VerfĂźgung zu stellen. Wo herrscht Aufholbedarf? Die BemĂźhungen der Gemeinde die Glasfaserleitungen zu verlegen und in die Gewerbezone und in die Dorfzentren zu bringen, werden sich fortsetzen. UmfahrungsstraĂ&#x;e Kastelbell: Wo steht man bei diesem Mammutprojekt? Wann ist Baubeginn? Das Projekt ist an einem sehr guten Punkt: Im Jahr 2014/2015 wird das AusfĂźhrungsprojekt erarbeitet und die Ausschreibung soll - wie von der Landesregierung festgelegt - im Jahr 2016 sein. Der Baubeginn wurde mit der Prioritätenliste auf 2016 festgelegt. Ab Baube-
Ob die Lage direkt an der Vinschgauer StaatsstraĂ&#x;e Vor- oder Nachteil ist? „Weder noch“, sagt Marianne Alber. Zu den GroĂ&#x;en in KastelbellTschars zählen zweifelsohne Fuchs MĂźsli mit 38 Angestellten, die Baufirma Baumänner mit 32, die Unternehmen Ilmer,
Preis-Bäckerei und OnlineStore hingegen beschäftigen jeweils rund 20 Mitarbeiter. „Insgesamt bieten die Ăźber 350 Betriebe im Gemeindegebiet landwirtschaftliche Betriebe mit eingerechnet - knapp 1.000 Arbeitsplätze“, sagt BM Tappeiner.
ginn sind drei Jahre Bauzeit vorgesehen. Welche Impulse – wirtschaftspolitische – erwarten Sie sich von der UmfahrungsstraĂ&#x;e? Die Wohnqualität soll gesteigert werden, die Dienstleistungs- und Handelsbetriebe sind hingegen gefordert, mĂśgliche EinbuĂ&#x;en mit Angeboten wettzumachen. Innerhalb der Gemeinde kann es natĂźrlich zu Verschiebungen kommen. Parkplatzmanagement: Wie sieht es damit in der Gemeinde Kastelbell-Tschars aus? Kastelbell-Tschars ist in Parkplatzfragen gut aufgestellt. Einzig in Tschars ist die Gemeinde gefordert, zusätzliche Ăśffentliche Parkplätze fĂźr die Tagestouristen des Waalweges Schnals Richtung Juval zu schaffen. Es liegt ein bereits genehmigtes Parkdeck-Projekt neben dem Josef-Maschler-Haus fĂźr Tagestouristen bereit, das auch Parkplätze fĂźr die Veranstaltungen dort bieten soll. Ein Blick in die Zukunft: Wie kann der Wirtschaftsstandort Kastelbell-Tschars vital bleiben? Grundvoraussetzung fĂźr die wirtschaftliche Entwicklung sind die Ausweisung von Wohnbauzonen und die Schaffung der Rahmenbedingungen, damit sich wirtschaftliche Betriebe entwickeln oder NeugrĂźndungen ansiedeln kĂśnnen. Damit steigt die Einwohnerzahl und Arbeitsplätze kĂśnnen gesichert werden.
Das Gewerbegebiet Galsaun. Ein groĂ&#x;es Gewerbegebiet gibt es in Kastelbell-Tschars nicht. „Wir sind bemĂźht, nicht Ăźberdimensionale Gewerbeflächen auszuweisen, sondern kleine Flächen nach Bedarf“, sagt Tappeiner (s. Interview). Die Fläche von
Kuh...le Werbun g
2,1 Hektar nimmt das Gewerbegebiet am Moosweg in Galsaun - direkt an der StaatsstraĂ&#x;e - ein. Ende der 80er Jahre, sagt Tappeiner ist das erste Baulos dort ausgewiesen worden, etwas mehr als zehn Jahre später das zweite Baulos. Die Tischlerei Brugger war der erste Betrieb, der sich
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dort angesiedelt hat und noch immer seine Adresse dort hat. 750 Quadratmeter an noch freier Fläche weist das Gewerbegebiet noch auf, doch das soll sich ändern. „Die Gemeindeverwaltung ist bemüht, das Gewebegebiet in Galsaun zu erweitern“, blickt Tappeiner in die Zukunft. Zehn
„
Wir sind bemüht, nicht überdimensionale Gewerbeflächen auszuweisen. von BM Gustav Tappeiner
Betriebe sind derzeit dort ansässig: Industrie- und Handwerksbetriebe, Dienstleister und großflächige Unternehmen. Von jedem ein bisschen ist dabei. Günther Unterweger errichtete vor genau zehn Jahren, 2004, im Gewerbegebiet Galsaun seinen neuen Betriebssitz, der alte war zu klein geworden. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Standort“, sagt Unterweger, der im über 20-jährigen Malerbetrieb 7 Mitarbeiter und einen Praktikanten beschäftigt. Jaeran, auch im Gewerbegebiet Galsaun situiert, besetzt eine Nische. „Unsere Produkte sind sicher Nischenprodukte. Von der Berufsbekleidung
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für Wellness-Spa angefangen bis hin zu persönlichen Schutzausrüstungen für Feuerwehren“, sagt Geschäftsführer Tappeiner.
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Erfolgreiche Kastelbeller Betriebe. Doch auch andere attraktive Betriebe sind in Kastelbell-Tschars satt und reichlich zu finden. Etwa jener von Martin Kaserer in Tschars, der Werbestrategien oder Corporate-Design-Lösungen für Unternehmen kreativ umsetzt und das bietet, was ein Unternehmen zum Erfolg bei seinen Kunden führen kann und soll. In die Reihe der Traditionsunternehmen stellen sich gleich mehrere. Die Baufirma Lösch Leo behauptet ihren Platz seit 23 Jahren. Mit sechs Mitarbeitern arbeitet man auf verschiedenen Baustellen, vornehmlich im Vinschgau und hat sich zum Klimahaus-Spezialisten entwickelt. SR-Gest, der Betrieb von Roberto Semenzato in Tschars, hat knapp 30 Jahre Erfahrung in der sich immer schneller entwickelnden Branche der Hard- und Software. Besonders in diesem Bereich, sagt Semenzato zum Vinschgerwind, gilt es seinen Kunden immer die neuesten ITLösungen anzubieten. „Große Entwicklungsmöglichkeiten gibt es noch vor allem im Web- Bereich und in der individuellen Entwicklung von Programmen.“
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Fast 50 Jahre auf dem Buckel hat die Baufirma „Baumänner“. Seit 1990 sind drei bei den „Baumännern“ am Werk: Ulrich Linser, Josef Ratschiller und der Gründer Oskar Bernhart. Das Unternehmen fußt auf gleich zwei Standbeinen: Baufirma und Baumarkt. Natürlich ist der Vinschgau ein kleines Einzugsgebiet. Das bestätigen mehrere Unternehmer. Doch der Wirtschaftsstandort eröffnet auch den Schweizer, den österreichischen und den Burggräfler Markt. Und dann sind da noch die Mitarbeiter. Ein Standortvorteil, sagen die Unternehmer unisono: Sie beherrschen ihre Arbeit bis ins Kleinste. „Zu einem gut funktionierenden Unternehmen gehört ein gut eingespieltes Team“, ist etwa Werner Gstrein von der Möbeltischlerei Gstrein überzeugt.
Erfolgsfaktor Tourismus. Kastelbell-Tschars mit seinen Fraktionen ist eine beliebte tou-
ristische Adresse. Wanderwege und vorbildlich geführte Almen gibt es reichlich und auch der Radweg ist eine pulsierende Ader. Mehr noch: Radweg und Bahn sind für die Tourismus-Betriebe nicht mehr wegzudenken. Im Jahr 2013 bilanzierte man im Tourismusverein KastelbellTschars rund 11.700 Ankünfte und „60.600 Nächtigungen in 33 Betrieben“, sagt Priska Theiner vom TV auf Anfrage. Der deutsche Gast führt nach wie vor die Gästeliste an. Das bestä-
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tigt auch Karin Linser vom Hotel Bauhof in Kastelbell. „An zweiter Stelle steht bei uns im Hotel der Schweizer Gast, gefolgt vom italienischen Urlauber.“ Dass Landwirtschaft und Tourismus in Kastelbell-Tschars eng zusammenarbeiten, sagt Karin Linser, sei ein ganz großer Pluspunkt. Die Bauern - Spargelanbauer, Weinbauern, Schnapsbrenner usw. - bieten Führungen an, bei denen die Gäste Land und Leute kennen lernen dürfen. „Die Gäste interessieren sich sehr dafür.“
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Genuss in Kastelbell-Tschars. Zudem gibt es reichlich Auswahl an Restaurants und Lokalen. Sie öffnen die Türen zu regionaler und italienischer Küche und verschließen sich internationalen Einflüssen nicht. Von der Haubenküche im Kuppelrain über Südtiroler Küche bis hin zu Pizza: In Kastelbell stehen Genuss und regionale Produkte ganz oben. Auch das macht das Wirtschaftsleben in Kastelbell-Tschars zu etwas Besonderem.
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Wandertouren
/Wandern/ 33 Höhenwege
Fotos: Angelika Ploner
Bergtouren
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Wanderinfos:
Wanderung zur Marzoner Alm
Dauer: 1/2 h Dauer hin und zurück: 1 - 1/2h Start: Freiberger Säge Ziel: Marzoner Alm Einkehrtipp: Marzoner Alm
Die Wanderung zur Marzoner Alm ist in jedem Fall eine lohnende und stellt sich in die Reihe gemütlicher Wanderungen. Deshalb ist sie auch bei Familien sehr beliebt. Früher war die Marzoner Alm ein ganzjährig bewirtschafteter Bauernhof, heute bietet sie Wanderern viele Südtiroler Köstlichkeiten wie Kaiserschmarrn, Speck-oder Käseknödel, deftiges Rindsgulasch und hausgemachte Kuchen. Vom 1. Mai bis Ende Oktober bleibt die Marzoner Alm geöffnet.
Die Marzoner Alm dient gleichzeitig als Startpunkt für zahlreiche weitere Wanderungen wie z.B. zu den Zirmtal-, Plomboden- und Kofelraster Seen.
Toureninfo: Den Ausgangspunkt der Wanderung erreicht man mit dem Auto. In Kastelbell fährt man über die Etschbrücke Richtung Latschinig, weiter auf den Freiberg und problemlos über eine Bergstraße bis zum Parkplatz „Alte Säge“, eine alte Brettersäge, die auf 1.480 Metern Höhe liegt. Dort parkt man das Auto und beginnt die Wanderung auf einem Forstweg mit der Markierung Nr. 7. Ein Hinweis für Eltern: Der Forstweg ist auch kinderwagentauglich. Der Weg führt ostwärts leicht ansteigend bis zur Marzoner Alm, die inmitten sattgrüner Wiesen liegt und einen idyllischen Anblick freigibt. Rund um die Alm tummelt sich Vieh. Die Marzoner Alm liegt auf 1.600 Metern Höhe und wird in rund einer halben Stunde erreicht. Auf der gemütlichen Sonnenterrasse lässt es sich entspannt verweilen und die Wirtsleute Gudrun und Sepp Gerstgrasser tischen den Wanderern und Bikern typische Südtiroler Köstlichkeiten auf, hausgemachte regionale Gerichte mit Salat und Gemüse aus dem eigenen Almgarten. Für den Rückweg bietet sich der Almenweg zum Freiberg Mahd, der wieder zum Parkplatz zurückführt, an.
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Entrecote mit Radicchio und Artischocken auf Balsamico-Sauce
Empfohlen vom Gasthof Anigglhof, Schlinig Zutaten für 4 Portionen
Zubereitung
4 Entrecote zu je 180 g
• Die Entrecote mit Salz und Pfeffer würzen und kurz beidseitig anbraten.
Salz, Pfeffer aus der Mühle 10 ml Öl Kruste 80 g Radicchio 30 g Zwiebeln, gehackt 1/4 Knoblauchzehe, gehackt 15 ml Olivenöl 1/4 TL Zucker Salz, Pfeffer aus der Mühle
• Für die Kruste den Radicchio fein schneiden und für einige Minuten in lauwarmes Wasser legen, damit sich die Bitterstoffe lösen. • Die Zwiebeln und den Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, den Radicchio beigeben, mit Rotwein ablöschen und mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. • Die Artischocken in Salzwasser 3–5 Minuten kochen, in Eiswasser abkühlen und anschließend in Spicke schneiden. Mit Olivenöl marinieren.
Sauce
• Die Entrecote mit der Radicchiomasse und einigen Artischockenstücken belegen und im heißen Ofen 3–5 Minuten überbacken.
150 ml braune Sauce
• Die braune Sauce mit Balsamico-Essig verfeinern.
20 ml Balsamico-Essig
• Die Entrecote anrichten. Die Sauce außen einlaufen lassen.
2 Artischockenherzen, tiefgekühlt
Foto: allesfoto.com
Unser Tipp Anstelle der Entrecotes können Sie Kalbsoder Schweinerücken verwenden. Gartemperatur: 220° C Garzeit zum Überbacken: ca. 3–5 Minuten Weinempfehlung Kräftiger Rotwein
Rezept entnommen aus der Rezeptmappe des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV), www.HGV.it.
Kronenwirts Burger Zielspitze Empfohlen vom Kronenwirt, Partschins 800 gr. Südtiroler Hackfleisch
Zubereitung
1 kl. Zwiebel
Zwiebel hacken und mit Hackfleisch vermischen. Mit Worcestersoße, Salz und Pfeffer würzen. Aus der Masse 4 Laibchen formen. Öl in einer Pfanne erhitzen, Fleisch gut anbraten. Auf dem Holzkohlegrill ca. 5 min medium braten. In dieser Zeit das Fleisch einbis zweimal wenden. Hamburgerbrötchen durchschneiden. Auf jede Hälfte Senf, 1 Salatblatt, 1warme Tomatenscheibe und die Soße legen, Fleisch in das Brötchen geben, 1 Käsescheibe und die kross gebratenen Speckscheiben darauflegen.
etwas Öl Salz, Pfeffer 1 TL Worcestersoße 4 Scheiben Südtiroler Stangenkäse vollfett 4 Scheiben Südtiroler Speck 4 Salatblätter 4 Ochsenherz-Tomatenscheiben 1 TL Senf 3 TL Remouladensoße 4 hausgemachte Hamburger Brötchen
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Karamellisierter
Schwarzbeerschmarren Empfohlen vom Hotel Zum Mohren, Reschen
Zutaten für 4 Portionen 80 g Mehl 1/3 Pkg. Backpulver 1/2 Pkg. Vanillezucker 150 ml Milch
Unser Tipp Anstelle der Schwarzbeeren können Sie Himbeeren, Erdbeeren, Apfelspalten aber auch gebrochene Walnüsse, usw. verwenden.
3 Eigelb 20 g Butter, zerlassen 3 Eiweiß 20 g Zucker 20 g Heidelbeeren, tiefgekühlt Zum Garnieren 10 g Zucker 4 Kugeln Vanilleeis einige Beeren frische Minze Zubereitung •M ehl, Backpulver und Vanillezucker mit dem Schneebesen durchrühren und dann die Milch flott einrühren. • Eigelb und Butter beigeben und einarbeiten. • Das Eiweiß mit dem Zucker zu Schnee schlagen. • Das Eiweiß unter die Masse heben. •E ine Pfanne leicht erhitzen und etwas Butter zerlassen. Den Teig einlaufen lassen, die Schwarzbeeren einstreuen und die Masse beidseitig goldgelb backen. • I n schmale Rauten schneiden, den Zucker einstreuen und den Schmarren auf dem Feuer 2 Minuten karamellisieren (schmilzt der Zucker, entwickelt er ein Karamellaroma). •D en warmen Schmarren im Teller mit einer Kugel Vanilleeisanrichten, mit einigen Beeren, frischer Minze und Staubzucker Rezept entnommen aus der Rezeptmappe des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV), www.HGV.it.
Restaurant & Grill
Foto: allesfoto.com
Saftige Steaks und Fisch vom Holzkohlegrill
Regionale mediterrane und vegetarische Küche
Stachelburgweg 3 · I-39020 Partschins (BZ) · Tel. +39 0473 967 112 E-Mail: info@kronenwirt.com · www.kronenwirt.com
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Nationalpark Stilfserjoch
Orchideen unterm Ortler Fotos: Wolfgang Platter
Feinabstimmung zwischen Blüten und Bestäubern
Frauenschuh – Cypripedium calceolus – Scarpetta di Venere oder Pianella della Madonna
Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Ulrich, 4. Juli 2014
W
eltweit gibt es ca. 22.500 Arten von Wildorchideen. Geographischer Verbreitungsschwerpunkt der Orchideen sind die Tropen. In Europa gibt es 700 Arten von Wildorchideen, in Südtirol ungefähr 60 davon. Einige dieser Orchideen steigen hoch in das Gebirge hinauf. Vier einheimische Arten stelle ich im heutigen Beitrag in ihrer hochinteressanten Bestäubungsbiologie vor. Ich habe alle vier Arten in den Bergwäldern dies- und jenseits des Stilfserjoches gefunden. Sie kommen also gleichsam am Fuße des Ortlers vor.
Wohlriechende Handwurz (Gymnadenia odoratissima) Die Wohlriechende Handwurz hat eine verfeinerte Bestäubungsstrategie entwickelt: Sie lockt die Bestäuber mit einem betörenden Duftbukett. Das Kombinat der Duftstoffe der Wohlriechenden Handwurz haben vor einigen Jahren Florian Schiestl und seine Mitarbeiter vom Institut für Systematische Botanik der Universität Zürich mit Hilfe der Gaschromatographie entschlüsselt. Die Schweizer Wissenschaftler stellten fest, dass der Gesamtduft dieser einheimischen Orchidee aus 44 verschiedenen Substanzen aufgebaut ist. Die Handwurz wird von Schmetterlingen bestäubt. Aus allen 44 Duftsubstanzen konnten die Naturkundler mit elektrophysiologischen Messungen an den Fühlern der bestäubenden Schmetterlinge jene 7 Duftstoffe isolieren, welche für die Anlockung der Schmetterlinge als Bestäuber relevant sind. Lediglich 7 der 44 Substanzen führen bei den Schmetterlin-
Die Wohlriechende Handwurz lockt Schmetterlinge als Bestäuber mit ihrem betörenden Duftbukett
gen zu Nervenimpulsen. Warum aber produziert die Orchidee dann so viele weitere Duftsubstanzen, wo die Natur doch keinen Luxus betreibt? Nun, man weiß auch, dass verschiedene Duftstoffe bei Pflanzen auch der Schädlingsabwehr dienen.
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Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera) Der wissenschaftliche Name setzt sich aus dem griechischen „ophrys“ (Augenbrauen) und dem lateinischen“insectifer“ (Kerbtier tragend) zusammen. Die Fliegen-Ragwurz hat eine weitere, sehr spezielle Methode der Bestäubung hervorgebracht: Sie ahmt in ihren Blütenblättern einen Insektenkörper nach, der männliche Insekten in die „Sexfalle“ lockt. Bei dieser Blütenform handelt es sich um eine Insektentäuschblume: Nektar fehlt den Ophrys-Blüten als Lockmittel, dafür wird den Insketen-Männchen ein anbohrbares Gewebe angeboten. Die hier abgebildete Blüte ist in der Realität ca. 8 Millimeter lang. Die Fernanlockung durch die Form der Blütenausbildung wird noch verfeinert durch das Verströmen des weiblichen Sexualhormons bestimmter Arten von Grabwespen für die Nahanlockung. Die so verführten Männchen von Grabwespen führen auf der Orchideenblüte Begattungsbewegungen aus, wobei die Pollinien übertragen und die Blüten bestäubt werden. Bei den bestäubenden Grabwespen schlüpfen die Männchen früher
als die Weibchen und die Fliegen-Ragwurz setzt ihre Bestäubung vor dem Schlupf der Wespenweibchen, zieht damit die Männchen auf sich und erhöht den Bestäubungserfolg. Nach dem Schlupf der Wespenweibchen verströmt die Orchidee keine Wespen-Sexualhormone mehr. Können Sie sich eine ausgefeiltere Anpassung zwischen Blüte und deren Bestäubern vorstellen? Im Laufe der Evolution haben Pflanzen immer wieder und immer neue beeindruckende und faszinierende Anpassungen hervorgebracht. Die Fliegen-Ragwurz ist ein sogenannter Knollengeophyt mit zwei unterirdischen, eirunden Knollen als winterliches Überdauerungsorgan. Die Fliegen-Ragwurz ist auch ein Beispiel für eine sogenannte Mykorrhiza, die bei Orchideen häufig vorkommt. Pflanzen sind mit Pilzen in einer Symbiose vergesellschaftet. Wie bei vielen anderen OrchideenArten beginnt die Pflanze ihre Entwicklung zunächst unterirdisch, indem sie auf dem Pilz parasitiert und erst nach Jahren bildet sie blühfähige Sprosse aus.
Frauenschuh (Cypripedium calceolus) Der Frauenschuh ist eine sogenannte Kesselfallenblume. Zur Anlockung der Bestäubungsinsekten setzt diese Wildorchidee die gelbe Farbe und einen aprikosenähnlichen Duft ein. Die Unterlippe der Blüte hat eine Pantoffelform mit einem Loch an der Basis. Der Frauenschuh wird vor allem von Sandbienen bestäubt. Die Insekten fallen dabei durch das Loch an der Labellumbasis in den Kessel oder dringen aktiv in diesen ein. Der rutschige und glänzige Rand des Kessels mit seinem Ölüberzug verhindert den Ausstieg. Der einzige Weg aus der Kesselfalle geht über den Kesselapparat hinweg und führt über zwei saftige Haartreppen nach draußen. Die Haartreppen sind durch lichtdurchlässige Stellen in der hinteren Pantoffelwand markiert. Auf diese Weise wird zuerst die Narbe und dann zumindest eine der beiden klebrigen Pollenmassen berührt. Der Frauen-
schuh ist zur Selbstbestäubung nicht in der Lage. Für einen erfolgreichen Fruchtansatz müssen daher im Lebensraum des Frauenschuhs auch die Sandbienen vorkommen. Am Fuße des Ortlers kommt der Frauenschuh in den latschenüberwachsenen Schuttkaren auf kalkigem Untergrund vor. Manchmal lauern Krabbenspinnen im Kessel der Frauenschuh-Blüte und machen diesen dann zu einer tödlichen Falle für die Bestäubungsinsekten. Was den Namen dieser Orchidee betrifft: Der wissenschaftliche Gattungsname „Cypripedium“ ist griechischen Ursprungs: Kypris ist der Beiname von Aphrodite, der Göttin der Schönheit und der Liebe. Das lateinische Beiwort „calceolus“ im Artnamen bedeutet kleiner Schuh und verweist ebenso wie der deutsche Trivialname auf die schuhförmige Form der Unterlippe in der Blüte.
Zweiblättrige Waldhyazinthe (Platanthera bifolia) Diese einheimische Wildorchidee wird als Nektarpflanze von Nachtfaltern bestäubt. Ihr abendlich verströmter Duft lockt vor allem Eulenfalter (Noctuidae) und Schwärmer (Sphingidae) an. Diese Falter-Arten können mit ihrem langen Rüssel den Nektar im überlangen Sporn der Orchideenblüte erreichen. Beim Besuch der Blüte führen
die Falter den Saugrüssel durch den engen Sporeneingang ein und die Orchidee klebt die Pollenpakete (Pollinien) mit Haftscheiben an die Basis des Falterrüssels . Der Falter überträgt den Pollenstaub beim Besuch der nächsten Blüte auf die Narbe als Teil der weiblichen Orchideenblüte und bestäubt sie somit.
/Nationalpark/ 37 Fliegenragwurz als Insektentäuschblume
Blüten des Frauenschuhs als Kesselfallenblume
Waldhyazinthe oder Zweiblättrige Kuckucksblume, von Nachtfaltern bestäubt
38 /Sport/
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Präsident Karl Schuster, Mitglieder Hartwig Tschenett, Arnold Moser, Raimund Lingg, Sonja Platzer, Günther Pföstl, Sekretär Tobias Hofer (Geschäftsstelle VSS)
Vinschgau 1 - England Die Spieler vom ASV Latsch Raiffeisen bildeten zusammen mit Spielern von Kastelbell Tschars, Goldrain und Schlanders die Mannschaft Vinschgau 1 - England, v. l.: Kuppelwieser René, Weithaler Alex, Pindinello Davide, Mehmeti Delfin, Mustafa Bleon, Kuppelwieser Werner
Foto: Leonardo Pellissetti
Mini WM: OK-Team
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Übernationaler Geist Während die Fußball WM zur Phase der Entscheidung kommt, ist die Mini WM in Vinschgau schon mit Begeisterung und Erfolg durchgeführt worden. An der Veranstaltung nahmen 18 Mannschaften aus 7 Ländern teil. Es wurde auf 12 Sportplätzen mit der unentbehrlichen Mitarbeit von entsprechenden Sportvereinen gespielt. Der Sieg ging an Deutschland.
Fotos: Leonardo Pellissetti
Siegerehrung
von Leonardo Pellissetti
D
ie Austragung der Mini WM 2014 war eine schwere Geburt. Daran erinnerte OK-Präsident Karl Schuster bei der feierlichen Siegerehrung in Kastelbell. Am Ende gewährleistete die finanzielle Unterstützung von Land, Region, Raiffeisenkasse und Sponsoren jene im Jahr 2006 in Deutschland geborene Initiative, welche in Südtirol im Jahr 2008 mit Mini EM und 2010 als Mini WM entstand. Die Verdienste von Karl Schuster im Sportbereich - wie die Organisation von Mini EM und WM - wurden vor kurzem im Rahmen der Ehrung von Schlanderser Bürgern erwähnt. Vor der als Dank und Anerkennung überreichten Ehrennadel des Landkreises Regen an Karl Schuster hatte der Vertreter des Bayrischen Waldes eben hinzugefügt, dass die Veranstaltung
für die Zusammenführung der Jugend in Europa verdienstvoll beigetragen hat. Die Mini WM war auch von fußballerischer Spielqualität charakterisiert, wie VSS-Obmann Günther Andergassen unterstrichen hat. Das gilt auch für die jungen Spieler aus dem Vinschgau, welche sich tatsächlich sehr motiviert zeigten und in einigen
gelungenen Spielen siegten. Man kann den 2:0 Sieg der Vinschger Auswahl 1 über Abruzzen zitieren. Bestes Ergebnis war der 2. Platz vom Burggrafenamt bei der Ortler Trophäe. Die Sportvereine Partschins, Latsch, Laas, Kortsch, Prad, Schluderns, Naturns, Goldrain, Glurns, Göflan, Schluderns und Kastelbell trugen gemeinsam
„England“ wurde von Vinschgau 1 vertreten
dazu bei, dass in nur 3 Tagen die Mini WM zusammen mit der Ortlertrophäe ausgetragen werden konnte. Das war notwendig, damit die Kosten für den Aufenthalt der 18 Mannschaften bewältigbar blieben. 8 Mannschaften kamen aus Südtirol, 4 aus Deutschland, 1 aus Ungarn, 2 aus Nordtirol, 1 aus Kroatien, 1 aus Slovenien und eine aus den Abruzzen. Die Mini WM wurde von Deutschland mit einem 3:1 Sieg über Chile gewonnen, wobei ein deutscher Begleiter die Hoffnung ausdrückte, dass der Mini WM Sieg ein guter Wunsch für die WM der Erwachsenen sein könnte. Gleichzeitig wurde auch die herzliche Gastfreundschaft im Vinschgau gelobt. Bei dem von Sprecher Josef Platter begleiteten Prämierungsfest wurde das Publikum von der von Lotte Gamper geleiteten Tanzgruppe unterhalten.
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/Sport/ 39
Mals
Mini-Rafter paddeln zum Titel
Sassuolo zu Gast
S
U
Sara Oberhofer, Lena Kobald, Raphaela Oberhofer und Pia Tumler bald, Raphaela Oberhofer und Pia Tumler aus Morter holten bei den Italienmeisterschaften in Sterzing dank der beiden ersten Plätze im Slalom und in der 5 km Abfahrt den Gesamtsieg bei den Kadetten und kürten sich zum Italienmeister. Melanie Kobald und Dorothea Oberhofer belegten in der Kategorie U23 den zweiten Platz. Zudem hat sich Oberhofer gemeinsam mit drei Meraner Vereinskollegen für die
Europameisterschaft, die vom 15. bis 20. Juli in Bratislava ausgetragen wird, qualifiziert. Bei den Herren landete der Tarscher Felix Pirhofer auf dem dritten Gesamtrang. Am 3. August steht für die Rafter ein weiterer nationaler Bewerb auf dem Programm. An diesem Tag werden im Aosta Tal die Italienmeistertitel in den Disziplinen Kopf an Kopf sowie Sprint vergeben. (sam)
.S.Sassuolo Calcio ist die einzige Serie A-Mannschaft, die heuer im Vinschgau ihr Sommertraining absolviert und zwar in Mals vom 11. bis zum 21 Juli. Der Ex-Sportpräsident Alfred Lingg hatte den Vertrag unter Dach und Fach gebracht. Interessierte können die Fußballprofis bei zwei Trainigseinheiten auf dem Malser Sportplatz beobachten und beim Trainingsspiel gegen eine Vinschger Auswahl am 20. Juli um 17.00 Uhr. Alle Fußballfreunde sind herzlich dazu eingeladen. (mds)
Foto: Leonardo Pellissetti
ie setzen sich in ein Schlauchboot und paddeln die Etsch hinunter. Dabei erleben sie das Wasser von seiner wilden Seite. Diesem Nervenkitzel setzen sich die Vinschger Rafterinnen und Rafter vom DRD4 Team aus. Seit Mitte der 80ger Jahre ist Rafting eine populäre Wassersportart, die sich auch im Vinschgau von großer Beliebtheit erfreut und nicht nur zur Freizeitunterhaltung, sondern auch als Hochleistungssport ausgeübt wird. Zwei Mal in der Woche trainieren die Vinschger Wasserbezwinger, einmal an Land und einmal im Wasser. Auf verschiedenen Abschnitten der Etsch, von Schlanders bis Latsch und von Marling bis Gargazon, sowie auf der Passer bereiten sie sich auf ihre Wettkämpfe auf nationaler und internationaler Ebene vor und erpaddeln sich immer wieder großartige Erfolge. Die Martellerinnen Sara Oberhofer, Lena Ko-
Foto: Werner Tumler
Rafting
Mals
WM-Finale auf Hauptplatz
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ublic viewing - das gemeinsame Zittern, Jubeln und Feiern bei WM-Spielen - hat einen besonderen Reiz. Besonders spannend sind die Finalspiele. Wer diese auf Großleinwand miterleben möchte, der hat dazu beim Spiel um Platz drei und beim Finale auf dem Malser Hauptplatz die Gelegenheit dazu. (Termine siehe Anzeige rechts). Das Public viewing in Mals haben die vielen Freiwilligen des ASV Mals um den Präsi-
denten Helmuth Thurner und den Fußball-Sektionsleiter Roland Mur möglich gemacht. Der Abschluss auf dem Hauptplatz wird der Höhepunkt zum WM-Finale. Für brasilianisches Flair wird gesorgt und für Speis und Trank. Für die Vorrundenspielehatten die ASV-Männer eine Großleinwand im Dorfanger aufgestellt. Zahlreiche Fußballinteressierte aus nah und fern haben sich dort regelmäßig zum gemeinsamen Fußballschauen versammelt. (mds)
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Die Organisatoren des Public viewings vom Amateursportverein Mals
LIVE
am Hauptplatz
Sa. 12. Juli, 22.00 Uhr
LIVE
am Hauptplatz
So. 13. Juli, 21.00 Uhr
ZITTERN, JUBELN, FEIERN BEIM PUBLIC VIEWING IN MALS Organisiert vom Amateur-Sportverein Mals Sektion Fußball - www.asvmals.com
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ASV Latsch
Ein Sportdorf in allen Belangen
Foto: Sarah Mitterer
v.l.: Melanie Schwarz, Sonja Platzer, Andrea Kofler, Dolly Stecher, Werner Kiem, Jenny Castiglioni, Sarah Holzer, Harald Trafoier, Carla Wieser, Annalena Waldboth, Michael Dietl
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atsch ist ein wahres Sportdorf. Davon zeugt nicht nur die Größe des örtlichen Sportvereins, des ASV Latsch, der sich mittlerweile aus elf Sektionen zusammensetzt (Fußball, Langlauf, Rodeln, Tennis, Kunstturnen, Ski alpin, Stocksport, Karate, Radsport, Leichtathletik, Sport-Tanzen), sondern auch die zahlreichen Veranstaltungen, die vom Ver-
ein das ganze Jahr über organisiert werden: die TrailTrophy, der Berglauf Latsch – St. Martin im Kofel, nationale und internationale Rodelrennen in Tarsch oder verschiedene Sportcamps, um nur einige zu nennen. Ein echtes Paradies für Sportfans und Sportbegeisterte. Auch internationale Topathleten wie der deutsche Kugelstoßer David Storl oder Armin Zöggeler
finden immer wieder den Weg nach Latsch, wo sie optimale Trainingsvorbereitungen vorfinden. Bei der 94. Jahreshauptversammlung, die von der Präsidentin Dolly Stecher geleitet wurde, zog man eine äußerst positive Bilanz über das vergangene Vereinsjahr. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder wurde von den
Fußball - 1. Liga
ASV Stilfs U 10
Spielerbewegungen
Meisterkicker
erade die Definition der Ersten Liga als Landesliga B lässt verstehen, dass für die kommende Meisterschaft Verstärkungen notwendig sind. Was Kastelbell/Tschars Raiffeisen betrifft, wo Trainer Puppin, Nanni und Tuttolomondo abgegangen sind, sind zwei Neuigkeiten zu vermerken. Wie Skl. Remo Mengon bekannt gibt, ist schon offiziell, dass Harald Kiem der neue Trainer ist. Weitere Verhandlungen den ehemaligen Partschinser Stürmer
Alessandro Finanzi betreffend sind erfolgreich abgeschlossen. Die Änderungen für Schlanders sehen den Abschied von Martin Metz vor, der sich für Naturns in der Landesliga entschieden hat. Auch Di Gallo hat Schlanders verlassen und Jürgen Tragust die Fußballtätigkeit abgeschlossen. Für die Schlanderser soll noch mehr das Prinzip der Durchführung der Sporttätigkeit mit den eigenen Spielern gelten. (lp)
Foto: Sarah Mitterer
Bild vom letzten Derby in Partschins: Alessandro Finanzi und Dominik Schnitzer attackieren den Schlanderser Martin Metz
ASV Stilfs mit Trainer Simon Grutsch
Foto: Renate Eberhöfer
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Sektionsleitern ein Rückblick auf das abgelaufene Sportjahr gemacht. Vor allem die Sektion Sport-Tanzen, unter der Leitung von Lotte Gamper, verlautet einen echten Boom, denn fast 300 Mitglieder gehören mittlerweile dieser Sektion an. Wie in jedem Jahr wurden auch heuer wieder einige Sportler für ihre Erfolge ausgezeichnet. In diesem Jahr waren es drei Rodlerinnen, die für Furore sorgten: Melanie Schwarz, die vor einigen Monaten ihren sportlichen Rücktritt vom Rodelsport verkündete, krönte sich zur Europameisterin im Teambewerb und sicherte sich im Einzel den Vizemeistertitel sowie den Italienmeistertitel. Einen nationalen Titel gab es auch für Annalena Waldboth, Jenny Castiglioni holte Gold bei den FIL-Jugendspielen. (sam)
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achdem das Jahr 2013 für die Stilfser U-10 Fußballkicker eher enttäuschend war, ließ man sich Mut und Freude am runden Leder nicht nehmen und ging mit viel Elan, Fleiß und neuem Trainergespann in die Saison 2014. Obwohl der Sportplatz aufgrund des vielen Schnees bis tief ins Frühjahr nicht bespielbar war, schafften es die jungen Trainerbrüder Simon und Andreas Grutsch, die Mannschaft erfolgreich auf die VSS-Raiffeisen Fußballmeisterschaft vorzubereiten. Das letzte Spiel der Saison sollte sich aber zu einem wahren „Finale“ mausern: Ge-
gen die starke und punktgleiche Mannschaft der SpG Schlanders Grau musste die Tabellenführung unbedingt behauptet werden. In einem zähen und äußerst ausgeglichenen Spiel konnte man trotz eines frühen Rückstandes letztendlich mit 3:2 als glücklicher Sieger den Platz verlassen und war fortan mit der makellosen Bilanz von 7 Siegen in 7 Spielen Vinschger Meister der Leistungsklasse C. Stolz war man im kleinen Haufendorf auf Jungkicker und Trainer und feierte beim abschließenden Grillfest ausgiebig den Titelgewinn. Renate Eberhöfer
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Schlanders - Tennis
Große Augen und große Leistungen roße Augen machte der langjährige Vereinstrainer des A.T.F.C. Schlanders Christian Presti, als seine Schützlinge überraschend auf den Platz kamen und ihm zur bevorstehenden Hochzeit gratulierten. Auch das Hochzeitsgeschenk fehlte natürlich nicht. Die Kinder hatten sich etwas ganz Besonderes ausgedacht, nämlich einen von allen Tennis-Zöglingen signierten Schläger. Diese nette Geste hat den motivierten und beliebten Tennistrainer natürlich sehr gerührt und ihm nochmals gezeigt, welche Wertschätzung ihm entgegengebracht wird. Der A.T.F.C. Schlanders möchte sich den Hochzeitswünschen der Tennis-Kids natürlich
Tenniskids des ATFC Schlanders mit Trainer Christian Presti
anschließen und wünscht dem jungen Jubelpaar „Christian und Antonietta“ alles erdenklich Gute und nur das Beste auf seinem weiteren Lebensweg. Auf diesem Wege möchte sich auch der Tennisclub Schlanders nochmals bei Presti Christian recht herzlich bedanken, durch dessen kontinuierliche Jugendarbeit in den letzten Jahren immer öfter große Leistungen vorzuweisen sind. Bestes Beispiel hierfür ist unser Nachwuchsspieler Wallnöfer Andreas, der bei der kürzlich abgehaltenen Landesmeisterschaft „Raiffeisen Bank the Fu-
Foto: „Wind“-Archiv
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ture“ - Tennis Grand Prix 2014 in Brixen in der Kategorie U12 Buben bis ins Halbfinale kam und beim letzten Raiffeisen-Turnier in Bozen sogar den Sprung bis ins Finale schaffte.
Weitere News zu finden unter www.tennis-schlanders.com oder auf Facebook.
Für den ATFC Schlanders Romana Pöhli
Mountainbike
19. Juli 2014 - 15. Auflage
Doppelsieg bei der TrailTrophy
Reschenseelauf
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Simon Notdurfter siegte vor Philip Walder (links); rechts: Der Spaß stand im Vordergrund Fotos: Sarah Mitterer
rei Tage lang war Latsch in festen Händen der Mountainbiker. Über 300 Biker aus verschiedenen Ländern waren angereist, um bei der 5. Auflage der TrailTrophy zu starten und kämpften bei vier verschiedenen Sessions (Teilprüfungen) um den Sieg. Alle vier Teilprüfungen waren unterschiedlich lang und wiesen verschiedene Charakteristiken auf. Pro Session mussten die Teilnehmer zudem eine oder mehrere Sonderprüfungen absolvieren, die zwei bis drei Kilometer lang waren. Das Besondere an der TrailTrophy, die im Enduro-Stil (ein spezielles Mountainbike) ausgetragen wird, ist, dass die Zeit nicht auf der ganzen Strecke, sondern nur auf bestimmten Passagen gemessen wird, welche erst auf der Strecke bekannt gegeben werden. So können die Fahrer die Fahrt genießen, denn im Vordergrund der Enduro-Fahrer steht der Fahrspaß. Das Highlight der heurigen Ausgabe war das Nachtrennen am ersten Tag, das so einige Hindernisse für die Biker bereithielt.
Der Sieg ging am Ende an einen Latscher. Simon Notdurfter nutzte seinen Heimvorteil aus, löste die vier Sessions am schnellsten und kam bei der Siegerehrung in den Genuss der Siegersektdusche. Auch Platz 2 ging an einen Vinschger. Philip Walder aus Morter fehlten am
Ende 24 Sekunden auf den Sieg. In der Teamwertung platzierte sich ebenfalls eine Vinschger Mannschaft unter den Top 3. Notdurfter und sein Bruder Benjamin sowie Martin Platzgummer bildeten das Team Maxx Bike und landeten auf dem zweiten Platz. (sam)
Das wunderschöne Laufrennen um den Reschensee wird bald stattfinden. Auch dieses Jahr lesen wir wieder bekannte Namen auf der Startliste. Von den bisherigen Siegern haben ihr Kommen Achmüller Hermann, Lanziner Peter und vor allem Gualdi Giovanni angemeldet. Neben den Siegern freuen wir uns auf bereits bekannte Gesichter aus der Südtiroler Sportwelt wie die beiden Weltklassetriathleten Daniel Hofer und Matthias Steinwandter und Olympiamedaillengewinner im Biathon in Sotschi Dominik Windisch. Das Programm wird um 13.30 Uhr mit dem Kinderlauf beginnen, 16.57 Handbike, 17.00 Reschenseelauf, 17.24 Lauf ohne Zeitnehmung, 17.27 Nordic Walking. (lp) Anmeldung online bis 11. Juli unter www.reschenseelauf.it oder per Fax 0473 421251. Anmeldungen auch vor Ort am 19. Juli zwischen 18 und 20 Uhr und am Renntag bis eine Stunde vor dem Start. Für den Hauptlauf ist ein sportärztliches Zeugnis verpflichtend.
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Fußball: 1. Liga
Zwischen vergangener und kommender Saison Ü
bersicht über die 1. Amateurligameisterschaft 2013/14 mit Rainer Dengg, Trainer vom ASV Mals Foto: Leonardo Pellissetti
Vinschgerwind: Wie siehst du im Rückblick den Verlauf für die einzelnen Vinschger Mannschaften? Rainer Dengg: Laas: Ich finde es sehr schade, dass Laas abgestiegen ist. Sicherlich war die schwache Vorrunde der Grund für den Abstieg, vor allem auch, weil es Laas kaum gelungen ist, gegen direkte Abstiegsgegner zu punkten. Zudem sind so wichtige Spieler wie Stefan Federspiel und Gabler zu spät zur Mannschaft gestoßen. Ich bin aber überzeugt, dass sie kommende Saison wieder um die Rückkehr in die 1.Liga mitspielen werden. Schlanders: Schlanders hat meiner Meinung nach von allen Vinschger Mannschaften den
größten und ausgeglichensten Kader. Es ist eine sehr spielstarke Mannschaft, auf allen Positionen doppelt besetzt. Die Schlanderser zeichnet eine starke Defensive aus; zudem hatten sie mit Martin Metz den besten Innenverteidiger der Liga und mit Di Gallo in der Offensive einen super Freistoßschützen. Schlanders war etwas zu unkonstant und verbuchte zu viele Remis, sonst hätten sie die Überraschung der Liga werden können. Kastelbell: Kastelbell zeichnete die gute Mischung aus jungen und routinierten Spielern aus. Mit Massimo Nanni und dem Stürmer Tuttolomondo hatten sie Ausnahmespieler in ihren Reihen. Trotz einer jungen Mannschaft haben sie ihr Saisonziel erreicht; es ist zu schauen wie sie die Abgänge dieser erfahrenen Spieler kompensieren werden.
Partschins: Der verdiente Meister und Aufsteiger. Partschins spielte eine super Saison. Wer in der Offensive solche Spieler wie Finanzi, Huber und Pezzei hat, welche zusammen über 50Tore geschossen haben, hat es auch verdient, nächstes Jahr in der Landesliga zu spielen. Mit Andreas Nischler verfügte man auch über den besten Tormann der Liga. Zudem hatten sie vielleicht hin und wieder das Glück des Tüchtigen. Wenn es oft nicht lief, so konnten sie Spiele durch Einzelleistungen oder Standards entscheiden. Unbestritten ist natürlich auch die gute Zusammenarbeit im Jugendbereich in der SpG Untervinschgau. Seitens Trainer und Mannschaft vom ASV Mals noch mal herzliche Gratulation zum Meistertitel und alles Gute in der Landesliga. Wie verlief die Saison für den ASV Mals? Mit meiner ersten Saison als Trainer in Mals bin ich zufrieden. Von der Platzierung her
war die bestrittene Meisterschaft ok, wir sind punktegleich mit Leifers und Terlan Dritter geworden. Deshalb ok, weil die 2 Aufsteiger Partschins und Lana überragend waren und keine wesentlichen Durchhänger hatten. Leider haben wir in einigen Spielen zu leichtfertig Punkte liegen gelassen und waren teilweise zu unkonstant. Um ganz vorne mitzuspielen ist der Mannschaftskader zu klein, wir sind aber von Verletzungen und Sperren ziemlich verschont geblieben. Trotzdem habe ich selten so motivierte, willige und trainingsfleißige Spieler gesehen. Die große Schwäche meiner Mannschaft waren die gegnerischen Standards: von 17 Gegentoren fielen 11 durch Standards. Das Ziel für nächste Saison wird sein, den jetzigen Kader beizubehalten und etwas zu vergrößern, um kommende Saison eine wichtige Rolle in der Meisterschaft spielen zu können. Interview: Leonardo Pellissetti
Goldrain
Juniorensieg Zukunfts-Versprechung
Sportverein mit Tradition
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niert. Das bestätigt auch eine gute Zusammenarbeit zwischen den Trainern Gustav Grünfelder (Kampfmannschaft) und Francesco Incontri (Junioren). Diese gute Gruppe von jungen Fußballern wird sicher nützlich, heuer oder für das nächste Jahr, für die Schlanderser sowie für die Kortscher Mannschaft sein. (lp)
Foto: Leonardo Pellissetti
er Sieg in der Junioren Meisterschaft der SpG Schlanders, Göflan, Kortsch, Vetzan - wie Sektionsleiter Paolo Gambaro erklärt - ist sicher ein Erfolg der gut durchgeführten Arbeit. Nachdem mehrere Spieler wegen Schulverpflichtungen am Training nicht teilnehmen konnten, haben die Junioren mit der Kampfmannschaft trai-
Nach dem Spiel werden die Junioren vom Sportverein zum Essen eingeladen
erade bei der Organisation der Mini WM wurde von Präsident Klaus Gluderer, Nachfolger von Erhard Kaserer, die tiefe Überzeugung über die sportliche Rolle von Goldrain ausgedrückt. Im Jahr 2014 wird das 50. Meisterschaft Lega Spiel bestritten. Im Jahr 1932 gegründet, ist der Verein der zweitälteste im Vinschgau - älter ist nur Latsch - im Jahr 1920 gegründet. Auch Karl Schuster, erzählt Gluderer, spielte als Tormann in Goldrain, als in Schlanders noch kein Sportverein existierte. Die abgeschlossene Saison 2013/2014 war erfolgreich mit drei 3. Plätzen: U 1o, U 12 und 3. Liga, wo 45 Punkte und 13 Siege gesammelt werden konnten. Ziel des Sportvereines, erklärt Präsident Gluderer entschlossen,
Foto: Leonardo Pellissetti
Schlanders/Kastelbell
v.l.: Präs. Gluderer, Vizekapapitän Gluderer Niklas (U8 Tr.),Tscholl Martin Sekretär und Auschussmitg., Schwarz Manuel Vizekap.; vorne: Kaufmann Elias Tormann B-Jugend Latsch ist es, in die 2. Liga aufzusteigen, wo Goldrain schon mehrere Jahre gespielt hat. (lp)
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Kunstturnen
Die perfekte Basis für jeden Sport I
Trainerin Carla Wieser mit ihren Turnerinnen
Foto: „Wind“-Archiv
n keiner anderen Sportart werden Kraft, Beweglichkeit und Koordination so perfekt geschult wie beim Turnen. Es ist die Basis jeglicher Sportart und wird jedem Kind den Einstieg in andere Sportarten erleichtern. Vor 26 Jahren brachte Carla Wieser durch die Gründung der Sektion Kunstturnen beim ASV Latsch diese Sportmöglichkeit in den Vinschgau. Wieser ist Südtirols einzige Kunstturnerin, die je an Olympischen Spielen teilgenommen hat. 1972 belegte sie in Montreal mit der italienischen Mannschaft den zwölften Platz. Die Saison für die Vinschger Turnerinnen beginnt am 1. Oktober. Zwei Mal in der Woche trainieren die Nachwuchsathletinnen an den verschiedensten
Geräten. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen werden die Kinder je nach Alter und Fähigkeiten in verschiedene Gruppen geteilt. „Im Turnen lernen die Kinder alle ihre motorischen Eigenschaften zu entwickeln und zu festigen. Bei meinen Kursen zählt keine Höchstlei-
stung, denn ich bin in erster Linie auf die Verbesserung und Förderung der individuellen Möglichkeiten der Kinder bedacht“, erklärt Wieser. Aber sie ermöglicht den Kindern auch, Kunstturnen als Leistungssport auszuüben. Aktuell besteht der Wettkampfkader aus 14 Tur-
nerinnen, die in der Serie B, Serie C und an VSS- Bewerben teilnehmen und immer vordere Platzierungen erzielen, was der beste Lohn für eine Trainerin ist. Neben Teilnahmen an allen VSS-Wettkämpfen reisen die Turnerinnen für Bewerbe in die Regionen Friaul, Trentino und Emilia Romagna. Aber auch zwei Heimwettkämpfe in Latsch, an denen im Schnitt 180 Kinder teilnehmen, stehen jedes Jahr auf dem Programm. Nicht nur in sportlicher Hinsicht ist Turnen für die Entwicklung eines Kindes förderlich. Denn der Turnsport fordert auch Eigenschaften wie Fleiß, Durchhaltevermögen, Konzentration, Ehrgeiz und Disziplin, welche in dieser Sportart optimal gefördert werden können. (sam)
ARSV -Vinschgau
Leichtathletik - Kugelstoß
Immer vorne dabei
Aufeinandertreffen der Stars
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Walter Platzgummer bei der MTBUphill-Landesmeisterschaft in Naturns 2014
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nser Lokalmatador und kürzlich auch Präsident des ARSV-Vinschgau, Walter Platzgummer aus Naturns, bestreitet seine Radrennen fast wie ein richtiger Profi und ist immer ganz vorne dabei. In seiner Kategorie ist er kaum zu schlagen. So belegte er beim Bike-Festival in Riva den 1. Rang, ebenso beim Marathon Tegernsee, beim Adria-CupVillach-Slowenien und beim Kitzalp-Marathon - keiner war schneller als er! Außerdem ist er in seiner Kategorie, sowohl Uphill als auch Cross Country Landesmeister. Auch an einem der spekta-
kulärsten MTB-Rennen überhaupt, der BIKE-Transalp hat er sich herangewagt um seine sportlichen Grenzen zu erfahren. Bereits 14 mal hat er an diesem kräftezehrenden Rennen teilgenommen und auch hier des Öfteren den Gesamtsieg geholt. Heuer wird Walter wieder bei der BIKE-Transalp mit dabei sein, mit dem gleichen Partner wie im Vorjahr - die Konkurrenz ist gewarnt! Alle Mitglieder des ARSV-Vinschgau drücken die Daumen, sicher, dass Walter Platzgummer auch heuer wieder ein hervorragendes Ergebnis einfahren wird. Cristian Pentori
s gehört nicht gerade zum Kichler startet für die CaraAlltag auf den Leichtathlebinieri und folglich zählen destikanlagen dass zwei amtierensen Ergebnisse für die Emila de Landesrekordhalter beim Romagna. Fabian ist sich hinselben Wettkampf aufeinander gegen bewusst, dass er zwar treffen. Der Latscher Fabian einen über zehn Jahre alten Waldner hält mit 14.00m die Landesrekord gebrochen hat, Juniorenbestmarke, aufgestellt im Training aber bereits weerst kürzlich bei den Italiensentlich bessere Weiten erzielte meisterschaften in Turin. Er und seine Zeit knapp wird, verbesserte dort seinen eigenen denn nächstes Jahr muss auch Rekord um 4 cm und kam als er in der absoluten Klasse an ambitionierter Mehrkämpfer den Start gehen. (ah) auf den guten elften Finalplatz. Den absoluten Landesrekord holte sich beim Pfingstmeeting in Bozen der Lananer Karl Telser. Dennoch waren beide Athleten noch nicht ganz zufrieden. Telser, weil er zwar mit 16,55m den neuen Landesrekord erreichte, nicht aber der beste Südtiroler ist. Auf dem Profisportler Hannes Kirchler fehlten ihm am Ende lediglich Fabian Waldner und Karl Telser 4cm.
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Jahrestag/Danksagungen Oft stehen wir an deinem Grab mit dem Herzen schwer noch vieles möchten wir dich fragen doch Antwort gibst du keine mehr. Der Tag an dem du von uns gingst, kam viel zu früh, doch eines sollst du wissen, vergessen werden wir dich nie.
Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lernt uns nur, dass wir mit dem Unbegreiflichen leben müssen. Was bleibt sind die Liebe und die schönen Erinnerungen. Wir vermissen dich!
5. Jahrtag
Hubert Greis
3. Jahrtag
Benjamin Heinisch
Tarsch * 24.09.1963 † 18.07.2009
* 20.04.1988 † 21.07.2011 Eyrs
Wir gedenken unseres lieben Benjamin beim Wortgottesdienst am Freitag, 18. Juli um 19.00 Uhr und bei der hl. Messe am Sonntag, 20. Juli um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Eyrs.
In Liebe denken wir an dich, ganz besonders bei der hl. Messe am Samstag, 19. Juli um 19 Uhr in der Pfarrkirche von Tarsch. Wir danken allen die daran teilnehmen.
Deine Familie Deine Freunde mit Familien
In Liebe deine Familie
Menschen, die wir lieben, sterben nie. Sie bleiben uns im Herzen erhalten.
3. Jahrtag
Marianna Perkmann geb. Rinner *24. 01.1935 † 11.07.2011 Martell Flura Wir gedenken deiner ganz besonders bei der hl. Messe am Samstag, 12. Juli 2014 um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche von Martell. Vergelt’s Gott allen, die daran teilnehmen. Dein Mann
2. Jahrestag
Karin Martin
* 18.4.1969
† 10.7.2012
Ganz besonders denken wir an unsere liebe Karin bei der hl. Messe am Sonntag, 13. Juli 2014, um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Morter. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Dankeschön. Morter, im Juli 2014 Bestattungen
Familie Martin
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Dank sei dem von Herzen, der am Grab noch an mich denkt und aus seinem guten Herzen mir ein Vaterunser schenkt.
3. Jahrtag
Sonja Dengg
geb. Niederegger Stilfs * 22.04.1965 † 11.07.2011
Deine Freundinnen Getti, Brigitte P., Paula und Claudia
Kinderkrebshilfe Südtirol „Regenbogen“ www.kinderkrebshilfe.it Ihre Spende hilft! Infos unter: 0472 83 48 24
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Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732196 Kathrin Gluderer: 0473 732196 Gerti Alber: 0473 73 21 96 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 150 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht
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Info – Anmeldung:
Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
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Der Malspur folgen REFERENT/IN Martina Thanei TERMINE Mi, 13.08. + Mi, 20.08.2014 UHRZEIT 14.15 Uhr – 17.45 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Alten- und Pflegeheim Latsch Kursbeitrag 20 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 04.08.2014
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