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Zeitung Vinschgerwind Ausgabe 10-16 Vinschgau Südtirol

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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n째 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN

Nr. 10 (276) 12.05.16 I.P. 12 Jg.

www.vinschgerwind.it

Die Braunen auf dem Laufsteg

Gebietsbraunviehschau in Lichtenberg


2 /WANDERN/

Vinschgerwind 10-16

WANDERTOUR

HÖHENWEG

Fotos: Angelika Ploner

BERGTOUR

12.05.16

Wanderinfos:

Wanderung zur Marzoner Alm

Dauer: 1/2 h Dauer hin und zurück: 1 - 1/2h Start: Freiberger Säge Ziel: Marzoner Alm Einkehrtipp: Marzoner Alm

Die Wanderung zur Marzoner Alm ist in jedem Fall eine lohnende und stellt sich in die Reihe gemütlicher Wanderungen. Deshalb ist sie auch bei Familien sehr beliebt. Früher war die Marzoner Alm ein ganzjährig bewirtschafteter Bauernhof, heute bietet sie Wanderern viele Südtiroler Köstlichkeiten wie Kaiserschmarrn, Speck-oder Käseknödel, deftiges Rindsgulasch und hausgemachte Kuchen. Vom 1. Mai bis Ende Oktober bleibt die Marzoner Alm geöffnet.

Die Marzoner Alm dient gleichzeitig als Startpunkt für zahlreiche weitere Wanderungen wie z.B. zu den Zirmtal-, Plomboden- und Kofelraster Seen.

TOURENINFO: Den Ausgangspunkt der Wanderung erreicht man mit dem Auto. In Kastelbell fährt man über die Etschbrücke Richtung Latschinig, weiter auf den Freiberg und problemlos über eine Bergstraße bis zum Parkplatz „Alte Säge“, eine alte Brettersäge, die auf 1.480 Metern Höhe liegt. Dort parkt man das Auto und beginnt die Wanderung auf einem Forstweg mit der Markierung Nr. 7. Ein Hinweis für Eltern: Der Forstweg ist auch kinderwagentauglich. Der Weg führt ostwärts leicht ansteigend bis zur Marzoner Alm, die inmitten sattgrüner Wiesen liegt und einen idyllischen Anblick freigibt. Rund um die Alm tummelt sich Vieh. Die Marzoner Alm liegt auf 1.600 Metern Höhe und wird in rund einer halben Stunde erreicht. Auf der gemütlichen Sonnenterrasse lässt es sich entspannt verweilen und die Wirtsleute Gudrun und Sepp Gerstgrasser tischen den Wanderern und Bikern typische Südtiroler Köstlichkeiten auf, hausgemachte regionale Gerichte mit Salat und Gemüse aus dem eigenen Almgarten. Für den Rückweg bietet sich der Almenweg zum Freiberg Mahd, der wieder zum Parkplatz zurückführt, an.


12.05.16

Inhalt

Vinschgerwind 10-16

/INHALT/ 3

Kommentar Braunviehzucht im Vinschgau

Der neue BM in Schluderns ist Peter Trafoier von der SVP

Seite 6

Seite 4

Laas/Bozen: Fledermäuse verhindern Abriss von Militärbaracken

Seite

4

Mals: „Wir machen keine Ausnahmen“

Seite

5

Taufers: Ex-BM Hermann Fliri verlässt die politische Bühne

Seite

5

Laas/Schlanders: Luis Durnwalder als Vermittler im Marmorstreit

Seite

5

Schluderns: Politprominenz bei E-Werk-Einweihung

Seite

8

Ferienregion Obervinschgau: Großveranstaltungen ziehen Gäste an

Seite

9

Tschars/Vinschgau: Spitzenweine aus dem Vinschgau

Seite 10

Staben: Schludernser baut Draisine

Seite 10

Landeck/Suol/Schlanders: Interreg Rat Terra Raetica

Seite 11

Leserbriefe/Stellungnahmen

Seite 12

Schloss Kastebell: Drei Maler

Seite 14

Mals: Rhätisches Mobilitätszentrum

Seite 15

Menschen: Esca Zelihic aus Bosnien lebt in Schluderns

Seite 17

Schlanders: Podiumsdiskussion „Menschen auf der Flucht“

Seite 18

Mals: Mals setzt ökologisch und ökonomisch um

Seite 19

Kultur: Kinder - Einst die Krieger der Armut...

Seite 34

Nationalpark Stilfserjoch: Vom Stellenwert der Kulturlandschaft (Bild)

Seite 40

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Lieber Florian Mussner, ja es gibt auch den Vinschgau. Den scheinen Sie nicht besonders zu mögen. Als Tiefbau und Straßenlandesrat haben Sie jüngst ein 265 Millionen schweres 3-JahresProgramm für den Tiefbau aufgelegt. Bis zum Jahr 2018 sollen diese Gelder im Lande für alle möglichen Vorhaben verbuddelt werden. Für das laufende Jahr 2016 sind 90 Millionen vorgesehen für Projekte in Meran, Brixen, Gadertal, auf dem Mendelpass, Salurn.... Die Liste ist lang. Projekte im Vinschgau sind da allerdings nicht vorgesehen. Dabei wären einige Straßenabschnitte dringend zu sanieren, etwa ein Weiterbau an der Stilfserjochstraße und andere mehr. Mit einer möglichen Umfahrung im Obervinschgau will ich Sie gar nicht behelligen wenn - nur als kleines Beispiel - etwa LKWs aus Taufers den langen Umweg über Prad nehmen müssen, um zum Reschenpass zu gelagen. Von den Staus in Rabland will ich gar nicht reden. Und wann wird denn der Kreisverkehr in Spondinig mal hergerichtet? Aber vielleicht sind Sie als Tiefbaulandesrat ja gar nicht der richtige Ansprechpartner. Denn Sie haben, so scheint’s, entweder wenig zu melden oder Sie sind heillos unterfordert. Unterfordert deshalb, weil die Bürgermeister im Vinschgau mit eventuellen Forderungen wohl heillos überfordert sind. Die Vinschger Politik wählt offensichtlich den „sanften Weg“, um Projekte anzumahnen, deren Umsetzung der Bevölkerung zugute kommen würde. Der sanfte Weg führt eben dazu, dass ein 3-Jahres-Programm ohne Vinschger Beteiligung aufgelegt wird. Trotzdem, wenn Sie in den Vinschgau für eine Eröffnung oder so kommen, vergessen Sie nicht, dass auch im Vinschgau einiges zu tun ist. Nicht nur im Gadertal, auf der Mendel, in Salurn, in Meran... Zaunpfahl-Grüße aus dem Vinschgau

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4 /POLITIK/

Vinschgerwind 10-16

Wind - online

Trail Days in Latsch

Laas

Fledermäuse blockieren Abriss

D

Foto: ERwin Bernhart

ie Fraktion Laas unter Fraktionspräsident Oswald Angerer (Bild) hat vor einiger Zeit einen Teil des Militärareals des ehemaligen „Tschenglser Pulverlagers“ vom Land erworben. Rund 6,4 Hektar zu einem Kaufpreis von rund 750.000 Euro. 3 Hektar davon sind obstbaufähig, 2 Hektar Wald, ein Hektar Weide und ein kleines Feuchtgebiet. Auf dem Gelände befinden sich 6 größere und zwei kleiner Militärgebäude, einige in baufälligem Zustand. Im Kaufvertrag mit dem Land ist die Auflage drinnen, die Gebäude abzubrechen. Angerer hat die asbesthaltigen Teile von einer Spezialfirma entsorgen lassen und das Areal aufgrund teils baufälliger Gebäude vorsorglich abgesperrt. Ein Abriss der Gebäude wird ihm aber von anderer Stelle versagt. Denn die Gebäude nutzen Fledermäuse, die höchsten Schutzstatus genießen, als Sommerquartier. „Das Umweltministerium versteht hier gar keinen Spaß“, ließ Peter Kasal vom Amt für Landschaftsökologie den BM Andreas Tappeiner wissen. Kasal verhinderte Ende April einen anberaumten Abriss zweier Baracken. Erst wenn die Fledermäuse im Herbst wieder weg seien, so Kasal, könnten die Abrisse durchgeführt werden. (eb)

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Ist für dich die Geburtenabteilung am Krankenhaus Schlanders wichtig? Neue Umfrage: Ist Ihnen die von den Bauern gestaltete Kulturlandschaft im Vinschgau wichtig?

74,3 %

JA

25,7 % NEIN

Peter I.

zu Schluderns Schluderns - Im Vorfeld der Gemeinderatswahlen von Schluderns und insbesondere bei den Bürgermeisterwahlen wusste niemand zu sagen, wie jene wählen würden, die im Mai 2014 den Erwin Wegmann zum BM gewählt haben. Und genau diese Stimmen haben den Ausschlag gegeben, dass Peter Trafoier (Bild) zum neuen BM in Schluderns gewählt worden ist. von Erwin Bernhart

P

eter Trafoier von der SVP ist mit 401 Vorzugsstimmen der neu gewählte BM von Schluderns. Seine Wahl hat er weniger dem SVP-Stimmenzuwachs als der Stimmenplittung der „Wegmann-Stimmen“ von 2014 zu verdanken. Die damaligen 559 Stimmen gingen am vergangenen Sonntag ungefähr je zur Hälfte an Andreas Hauser (256 Vorzugsstimmen) von der Bürgerliste Schluderns und an Franz Kofler (267) von der Dorfliste Schluderns. Nicht ganz ohne externe Schützenhilfe: Es sei, so wird es aus Schluderns gemeldet, Ex-BM Wegmann selbst gewesen, der für Franz Kofler im letzten Moment gehörig die Werbetrommel gerührt haben soll. Eine ähnliche Stimmenzementierung wie Trafoier erfuhr auch Armin Bernhard von der Liste Mitnond (124). Die Anzahl der SVP-Wähler von 2014 und die Mitnond-Wähler von 2014 blieben also relativ gleich. Es war der einstige SVP-ler Franz Kofler gemeinsam mit Wegmann, der möglicherweise ungewollt - mit seiner neuen Dorfliste der SVP

Der neue Gemeinderat von Schluderns: zum BM-Sessel verPeter Trafoier Bürgermeister 401 holfen hat. Dorfliste 267 Franz Koflerneu Die Freude in der Andreas Hauser Bürgerliste 256 SVP über den zuHeiko Hauser SVP 249 r ü c kge wo n n e n e n Mirko Stocker SVP 207 BM-Sessel ist davon Rudi Stocker SVP 197 ungetrübt. Im GegenBrigitta Stecher Bürgerliste 187 teil: Der derzeitige Bürgerliste 161 Ulrich Rueppneu (und frühere) SVPSVP 160 Edwin Linggneu Ortsobmann Heiko SVP 157 Pia Trafoierneu Hauser etwa geht mit Martha Innerhofer Bürgerliste 146 einem StimmenzuChristian Schwarz Bürgerliste 145 wachs von 90 gegenArmin Bernhard Mitnond 124 über 2014 gestärkt Romina Eberhöfer Dorfliste 78 aus den Wahlen her59 Monika Gunschneu Mitnond vor. Etwa gleich viele Stimmen hat hingewachsen in Schluderns zu ergen Brigitta Stecher von der Bürmöglichen und zu begleiten. gerliste Schluderns gegenüber Erleichtern wird ihm das der Um2014 verloren. Bemerkenswert stand, dass im Vorwahlkampf hat auch die BM-Kandidatin von kaum programmatische Unter2014 Astrid Reinstadler abgeschiede zwischen den Parteien schnitten: 133 Stimmen waren und Listen zu Tage getreten sind. es damals, ganze 22 sind es am Eine Vierer-Koalition, vor zwei vergangenen Sonntag gewesen. Jahren auch von Trafoier veheRomina Eberhöfer, ehemals ment gefordert, ist möglich und Freiheitliche, konnte von ihrem durch den Erfolg von Franz Kofler Ausschuss-Status gewaltig prodiesmal auch politisch durchaus fitieren. Von 23 Vorzugsstimmen zu rechtfertigen. Zwingend nötig (2014) konnte sie sich auf 78 steiist eine Viererkoalition allerdings gern. Ein Zuwachs von 340 %. nicht. Der SVP würde auch nur Trafoier, langjähriger Sportein Koalitionspartner für eine Revereinspräsident in Schluderns, gierungsmehrheit genügen. wird zugetraut, ein Zusammen-

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Am 26. – 29. Mai 2016 gehen die Trail Days, das Bike- und Musikfestival der Extraklasse, in die zweite Runde. Infos auf trail-days.com und facebook.com/traildaysde.

12.05.16


12.05.16

Vinschgerwind 10-16

/POLITIK/ 5

Taufers

„Wir machen keine Ausnahmen“

Hermann geht

dieses Zusatzfutter dazugekauft werden. THURNER: Nicht unbedingt. Das Feld bleibt ja. Wenn ich morgen anstelle von Mais Klee anpflanze. Wenn man unbedingt Mais haben möchte, muss man ihn zukaufen. Vinschgerwind: Bauern sind auf große Zukäufe angewiesen, teils bis zu 30 Prozent. Wird beim Mais die Problematik nicht einfach verlagert? Will man da die Zukäufe auf

Interview: Erwin Bernhart

Partschins

Laas/Schlanders

Gemeinde in Bewegung

Der Vermittler

D

A

verkleinert werden. Dies sind die Ergebnisse des Rationalisierungsplanes für Gesellschaftsbeteiligungen der Gemeinde. Und bei der Ratssitzung am 3. Mai haben die Gemeinderäte Dietmar Weithaler und Gertraud Gstrein von der Süd-Tiroler Freiheit die Antwort auf ihre Anfrage erhalten („Welche öffentlichen Aufträge und zu welchem Preis haben Mitglieder des Gemeindeausschusses 2015/16 erhalten“). Die Antwort von BM Albert Gögele bezog sich auf diverse Ausschussbeschlüsse und ergab eine Summe, bestehend aus verschienenen Aufträgen, von rund 260.000 Euro an Aufträgen für die Firma Gögele GmbH. (eb) Foto: Erwin Bernhart

ie Gemeinde Partschins kauft um insgesamt 1,98 Millionen Euro das Grundstück vom Hanswirt hinter der Grundschule Rabland. Zudem

ermöglicht ein Flächentausch, dass der Kirchweg an die Gemeinde übergeht. Die Gemeinde Partschins tritt mit 1.1.2017 aus dem Südtiroler Energieverband (SEV) aus, weil die Gemeinde ihr Stromnetz bzw. die Stromverteilung an die Alperia verpachten wird. Und: Der Verwaltungsrat der Texelbahn AG wird auf 3 Verwaltungsräte

uf Ansuchen vom LasaMarmo-Mehrheitseigentümer Bernhard Burgener ist AltLH Luis Durnwalder in Sachen Marmor als Vermittler aktiv. Durnwalder sagt dem Vinschgerwind, dass alle Beteiligten an einer Lösung der Transportfrage und an einer Streitbeilegung interessiert seien. Mit den BM Andreas Tappeiner und Dieter Pinggera habe er ebenso Gespräche geführt, wie mit dem Nationalparkdirektor Wolfgang Platter und mit Burkhard Pohl. Platter habe ihm gesagt, dass alle Marmorbetriebe in der Frage des Transportes gleich zu behandeln seien, also effektiv keine Straße über Göflan für die Göflaner Marmor GmbH. Ein positives Gutachten hat der Nationalpark dagegen einer Seilbahn vom Mitterwant-

H

ermann Fliri, von 2000 bis 2015 rühriger BM von Taufers im Münstertal verlässt den Tauferer Gemeinderat und damit die politische Bühne. Er habe dies bereits im Dezember 2015 angekündigt, ansonsten wolle er dazu keinen Kommentar abgeben, winkte er eine Anfrage des Vinschgerwind über seine B eweggründe ab. Im Mai 2015 wurde Fliri mit 152 Stimmen in den Gemeinderat gewählt, von der neu durchstartenden NeoBMin Roselinde Gunsch Koch jedoch nicht für den Gemeindeausschuss nominiert. Am vergangenen Dienstag (nach Redaktionsschluss) hat der Gemeinderat von Taufers Fliri durch Florian Karnutsch ersetzt. (eb)

Foto: Erwin Bernhart

Josef Thurner ist VizeBM in der Gemeinde Mals. Er betreibt konventionelle Viehwirtschaft. Trifft die Pestizidregelung in Mals auch die Viehbauern?

Pestizidrückstände kontrollieren? THURNER: Was die Bauern zukaufen, wird nicht kontrolliert. Wenn etwa ein Malser Bauer in der Katastralgemeinde Glurns Mais anbaut, wird er das weiterhin tun können. Vinschgerwind: Der Obstanbau, den man mit der Pestizidverordnung treffen will, ist in der Gemeinde Mals überschaubar. Es gibt aber viel mehr Viehbauern. Trifft’s letzlich die Falschen? THURNER: Man kann nicht Ausnahmen machen. Beim Maisanbau wird halt auch ein chemisch synthetisches Herbizid eingesetzt. Es muss sich jeder an die Regeln halten. Es hat ein Treffen mit den Mais anbauenden Bauern gegeben. Da wurde klar gesagt, dass es keine Ausnahmen geben wird. Es betrifft Bauern in Mals, Laatsch, Tartsch und Schleis. Weiter oben wächst eh kein Mais.

Foto: Erwin Bernhart

Vinschgerwind: Für Obstanbau ist die Malser Pestizidregelung klar. Aber sie trifft auch Viehbauern. Etwa beim Anbau von Mais. JOSEF THURNER: Die Verordnung ist ganz klar. Beim Mais wird, wenn auch nur einmal pro Jahr, ein Herbizid eingesetzt. Da gilt diesselbe Übergangszeit von zwei Jahren. Danach ist das auch verboten. Es sind nur noch jene Pflanzenschutzmittel von der Abstandsregelung ausgenommen, welche in biologischen Anbau eingesetzt werden dürfen. Vinschgerwind: Haben sich die Gemeindeverwalter eine Ausnahmeregelung für den Maisanbau überlegt? THURNER: Es gibt keine Ausnahmeregelung. Beim Mais gibt es ja auch biologische Mittel, Unkraut zu entfernen, etwa mechanische. Vinschgerwind: Mais wird ja als Zusatzfutter für die Viehwirtschaft angebaut. Wenn der Maisanbau in der Gemeinde Mals wegfällt, muss

Foto: Erwin Bernhart

Mals

lbruch hinunter bis zur Waldgrenze am Hangfuß gegeben. Auch Durnwalder sieht in einer neuen Seilbahn für die Göflaner die Lösung aller Probleme. Damit wäre das Problem des Transportes über die Straße und damit zusammenhängende Rechtsstreitigkeiten vom Tisch. Die Lasa transportiert demnach ihren Stein weiterhin über Seilund Schrägbahn. Ausnahmen, entsprechende Blöcke über die Straße zu transportieren, könne es von Fall zu Falle geben. Im Gegenzug ziehe die Lasa Marmo bzw. die Lechner Marmor AG sämtliche Rekurse, die Konzession am Göflaner Wantl betreffend zurück. (eb)


6 /TITEL/

Vinschgerwind 10-16

12.05.16

Braunvieh

Eine Bestandsaufnahme

Links: Alfred Folie mit Söhnchen aus Mals mit einer Original Braunvieh-Kuh mit Hörnern; rechts: Chernu Njie, Flüchtling aus Gambia. Er ist Mitarbeiter auf dem Hof von Günther Wallnöfer in Laatsch

von Magdalena Dietl Sapelza

S

elbstbewusst zeigten sich die Braunviehzüchter/innen in Lichtenberg. Stolz führten sie die 150 herausgeputzte Tiere der Rassen Braunvieh, Jersey und Original Braunvieh zur Bewertung in den Ring. Bestaunt wurden vor allem die Kühe mit prall gefüllten Eutern. Zur Beruhigung der Tierschützer: Die Züchter melkten die Kühe anschließend und versorgten sie mit Wasser und Heu. (Bei einer Ausstellung in Vöran wurde jüngst demonstriert.) Der Schweizer Zucht-Experte und Preisrichter, August Koller, der die Braunviehszene im Vinschgau bestens kennt, hob die großen Zuchtfortschritte hervor. Für den Braunviehzucht-Obmann Luis Hellrigl aus Taufers i. M. ist das eine Bestätigung für die Zucht-Anstrengungen des Verbandes. Hellrigl ist seit 2008 Obmann des Südtiroler Braunviehzuchtverbandes. Der charisma-

tische Braunvieh-Kämpfer Josef Wallnöfer Mala Peppi - aus Laatsch hielt vor ihm jahrelang die Braunvieh-Fahne als Vize-Obmann hoch. Für Hellrigl ist die Qualität des Braunviehs an folgende Kriterien gebunden: 1. ein gutes Fundament mit kräftigen Beinen, 2. ein robustes Becken, 3. ein gutes Euter, 4. hohe Milchleistung. Die Braunvieh-Kühe punkten mit sehr guter Milchleistung (bis zu 12.000 Kilogramm im Jahr) und mit hohen Fett und Eiweißwerten, die sich positiv auf die Milch-Auszahlungspreise auswirken. Die tägliche Milchleistung einer Kuh geht von 15 bis 45 Kg je nach Laktationszeit (305 Tage). Der Inhaltstoff Kappa Casein der BraunviehMilch wird als „das Gold in der Käseherstellung“ bezeichnet. Kappa Casein beeinflusst die Lab-Fähigkeit positiv und erhöht die Käseausbeute. In Käse-Regionen ist die Milch der Braunen deshalb sehr gefragt. Für Hellrigl ist das eine wichtige Gegebenheit für die Attraktivität des Braunviehs: „Das Kappa Casein macht Braunviehmilch um einiges

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Die Vinschger Braunvieh-Gebietsausstellung am 30. Mai 2016 in Lichtenberg war eine eindrucksvolle Schau der Rassen Braunvieh, Jersey und Original Braunvieh und ein Treffpunkt für Züchterinnen und Züchter sowie für zahlreiche Interessierte. Der Vinschgau ist die Hochburg der Braunviehzucht in Südtirol. Der sich ausbreitende Obstbau setzt der Viehzucht zu und neuerdings die Unsicherheit um fallende Milchpreise. Das Braunvieh bekommt auch Konkurrenz von anderen Rassen.

„

Die Jungzüchter sind unsere Zukunft, und ich bin stolz, dass wir heute in Südtirol sechs Braunvieh-Jungzüchterclubs mit über 500 Mitgliedern- haben. von Hellrigl Luis

wertvoller als die Milch anderer Rassen“, sagt Hellrigl. Neben den Einnahmen durch das Milchgeld, das derzeit mit 54,50 Cent pro Kilogramm bei Milkon im Vergleich zu anderen Regionen noch hoch ist, liegt ein Gewinn in der Zucht milchleistungstarker Tiere. Und gar einige Vinschger Züchterinnen und Züchter haben dabei ein gutes Händchen. 2015 waren bei den Versteigerungen in Bozen vor allem Jungkühe gefragt. Der Durchschnittspreis lag bei 2.130 Euro. Bei der Eliteversteigerung


Vinschgerwind 10-16

12.05.16

Die Zucht von weiblichen Tieren ist nach wie vor interessant. Zucht reizt vor allem die Mitglieder der zwei Jungzüchterclubs Obervinschgau (Obmann Stefan Stocker) und Untervinschgau (Obmann Roman Oberhofer) mit 70 beziehungsweise 50 Mitgliedern. Diese messen ihre Zuchterfolge gerne bei den Gebietsausstellungen. Neben jener im Vinschgau gibt es jährlich eine im Pustertal, im Eisacktal und im Gebiet Burggrafenamt/ Bozen. Höhepunkt ist die Landesausstellung alle fünf Jahre. Auch die 151 örtlichen Braunvieh-Vereine sind aktiv. Jungzüchter organisieren auch ihre eigenen Ausstellungen, die gesellschaftlichen Charakter haben. Die nächste dieser Art findet am 9. Oktober in der Gemeinde Mals statt. „Die Ausstellungen sind für mich ein großer Anreiz, beim Braunvieh zu bleiben“, sagt ein Jungbauer. Hellrigl baut auf die Jungzüchter: „Sie sind unsere Zukunft, und ich bin stolz, dass wir heute in Südtirol sechs Barunvieh-Jungzüchterclubs mit über 500 Mitgliedern haben.“ Eine Fusion der beiden Vinschger Jungzüchterclubs wäre Hellrigls Wunsch, und er hofft, dass die hervorragende Teamarbeit bei der Verpflegung der vielen hundert Ausstellungsbesucher in Lichtenberg den Anstoß dazu gibt. Das Braunvieh ist die dominante Rasse im Vinschgau – von der Töll bis Reschen. Die 861 Braunviehzuchtbetriebe halten 5.317 Braunviehkühe, die 37 Millionen Liter Milch produzieren. 2015 waren die Durchschnittsleistungen pro Kuh 6.980 Kilogramm Milch, 4,06 Fett, 3,47 Eiweiß. Die Betriebe liegen meist oberhalb von 1.000 Metern Meereshöhe. Hauptgebiet ist der obere Vinschgau. Im Laufe der vergangenen Jahre geriet die Braunviehhochburg Vinschgau unter Druck, weil sich der lukrative Obstbau in immer höheren Lagen ausbreitet. Aus Viehbauern werden Obstbauern. Kleinbetriebe geben auf. Und auch andere Rassen wie zum Beispiel

Gebiet

Mitglieder

%

Kontrollkühe

%

Vinschgau

861

29,27

5.317

26,69

Burggrafenamt u. Nonsberg

303

10,30

2.008

10,80

Bozen u. Umgebung

409

13,90

2.574

12,92

Eisacktal u. Wipptal

808

27,46

5.163

25,91

Pustertal u. Seitentäler

561

19,70

4.861

24,40

Quelle: Braunviehzuchtverband

Braunviehbestand 31.12.2015 in Südtirol

Rassenbestand 31.12.2015 in Südtirol Population

Kontrollkühe

Anzahl

%

Braunvieh

33.210

25,1

19.910

34,00

Fleckvieh

41.890

31,7

16.162

27,65

Schwarzbunte

21.629

16,4

11.310

19,35

Grauvieh

19.256

14,6

8.062

13,80

Pinzgauer

2.172

1,6

1.154

1,98

Schwarzbunte und Fleckvieh halten auf Kosten der Braunen Einzug. Das Braunvieh kam als Original Braunvieh und Doppelnutzungsrasse vor rund 200 Jahren von der Schweiz in den Vinschgau und etablierte sich, weil es sich als sehr geeignet für das extreme Berggebiet mit Alm- und Weideflächen erwies. Die erste BraunviehZuchtgenossenschaft wurde im Jahr 1895 in Langtaufers gegründet. Vor rund 40 Jahren begann die Einkreuzung des Braunviehs durch Brown Swiss Stiere zur Steigerung der Milchleistung. Im Laufe der Jahre wurden die Euter immer größer, die Kühe schmäler und proportional teilweise unförmlich. Auch die Lebensdauer der Tiere verkürzte sich teilweise. Schon vor einiger Zeit hat ein Umdenken begonnen. Eine Renaissance erlebt das Original Braunvieh. Deren Zahl ist Südtirol von 44 im Jahre 2007 auf 331 im Jahre 2015 gestiegen. Dass Original Braunvieh wieder lukrativ geworden ist, hängt auch damit zusammen, dass seit 2007 aus dem EU-Topf des ländlichen Entwicklungsplanes für Tiere im Alter von sechs Monaten pro Großvieheinheit und Jahr eine Prämie von 120 Euro ausbezahlt wird. Das Original Braunvieh ist eine robuste Doppelnutzungsrasse für Milch und Fleisch, ähnlich dem Fleckvieh, das gute Schlachtpreise erzielt. Damit könnten auch die Schlachtpreise für Braunvieh-Stierkälber wieder steigen. 2015 wurden im Vinschgau 73 Original-Braunvieh-Tiere gehalten. Vom Braunviehzuchtverband betreut wird auch

Anzahl

%

Quelle: Fleckviehzuchtverband

erzielte eine Erstlingskuh sogar den Spitzenpreis von 5.390 Euro. Das Preisniveau ist 2015 in etwa gleich geblieben wie im Jahr zuvor - trotz des Preisverfalls der Milch außerhalb von Südtirol und der damit verbundenen niedrigen Nachfrage in Italien. Das Interesse der heimischen Käufer hat die Verluste aufgefangen. Sinkt der Milchpreis auch hier, könnte es problematisch werden. Derzeit herrscht Unsicherheit. Im Keller sind die Preise für Stierkälber (um die 100 Euro). Auch die Nachfrage nach Jungrindern ist eher schwach. Als Grund dafür sieht Hellrigl die Bestimmungen zu den Großvieh-Einheiten GVE, die je nach Höhenlage nur eine bestimmte Anzahl an Tieren zulässt, (von 1,6 bis 2,2 pro Hektar). „Die Bauern setzen deshalb mehr auf Jungkühe, die Milch geben“, sagt Hellrigl. Ein riesen Problem sei das Warten auf die EU-Fördergelder. Den Bauern fehle das Geld, um Jungrinder und Kälber zu kaufen. Die Politik in Bozen müsse endlich handeln.

/TITEL/ 7

die Jersey-Rasse. Die kleinwüchsigen Tiere sind wegen ihrer Robustheit und der hohen Milchleistung (mit guten Inhaltstoffen) begehrt. 479 Jersey-Kühe gibt es in Südtirol, 36 davon im Vinschgau. Der Braunviehzuchtverband mit 18 Mitarbeiter/Innen hat seinen Sitz im Haus der Tierzucht in Bozen, genauso wie der Fleckviehzuchtverband mit acht Mitarbeiter/Innen und der Rinderzuchtverband mit fünf Mitarbeiter/Innen. Alle betreuen ihre Mitglieder als unabhängige Zuchtverbände, die mit Landesgeldern gestützt werden. Um Kosten zu sparen, fordert die Politik seit langem die Fusion. Bisher erfolglos. Nun macht Landerrat Arnold Schuler Druck und kündigt Beitragskürzungen an. 2015 gibt es pro Verband noch einen Sockelbeitrag von 150.000 Euro. In den drei Folgejahren wird um 20 Prozent gekürzt. Von dieser Kürzung will man abgesehen, wenn die drei Verbände ihre Verwaltungstätigkeit zusammenlegen. Bei einer Fusion gibt es sogar eine 10 prozentige Erhöhung. Schmerzlich ist auch die Abschaffung der Beiträge für Zuchtprogramme beispielsweise für Braunvieh „Super Brown“ (115. 000 Euro 2015) und für Fleckvieh „Tests zur Bestimmung der genetischen Qualität“ (67.000 Euro 2015). Schulers Pläne sorgen für Protest. Von Erpressung spricht der Geschäftsführer des Fleckviehzuchtverbandes Dieter Herbst in der „Neuen Südtiroler Tageszeitung“. Für eine Fusion spricht sich laut, Hellrigl, als einziger der Braunviehzuchtverband aus. In der Diskussion geht es nicht zuletzt darum, wer das Zepter in die Hand bekommt.


8 /WIRTSCHAFT/

Vinschgerwind 10-16

12.05.16

von Albrecht Plangger

Entscheidung ist gefallen

Rom Info ins Tal

Der Präsident Andreas Tappeiner und der Bezirksausschuss nehmen mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die Entscheidung für die Beibehaltung der Geburtenstation von Schlanders gefallen ist und bedankt sich dafür beim Landeshauptmann und bei der Landesregierung, die das Bekenntnis zur Geburtenstation Schlanders umgesetzt haben. Es ist zu hoffen, dass nun um dieses Thema Ruhe einkehrt. Der Präsident Andreas Tappeiner

Polit-Prominenz bei E-Werk-Einweihung Schluderns - Wenn der Hans Kuppelwieser, genannt„Tschuttr“, etwas in die Hand nimmt, dann zieht er es durch.

v.l. Altlandeshauptmann Luis Durnwalder, Hans Kuppelwieser, Senator Hans Berger und Landesrat Richard Theiner

von Magdalena Dietl Sapelza

E

r hot nit lugg glott, bis er kopp hot, wos er gwellt hot“. Mit diesen Worten brachte Alt-LH Luis Durnwalder in seiner Laudatio den Einsatz von Hans Kuppelwieser für drei E-Werke auf den Punkt. Scherzhaft fügte Durnwalder hinzu: „Wenn er vorn ausigschickt gwortn isch, isch er hint wiedr inni kemman.“ Und der 83-jährige Obmann der Elektrogesellschaft Gschneirer Waal strahlte über das ganze Gesicht. Anlass für die Feierstunde im Hotel Gufler in Schluderns war die Segnung des E-Werkes Saldur in Konfall durch Diakon Norbert Punter. Neben Durnwalder waren auch die Politgrößen Landesrat Richard Theiner und Senator Hans Berger gekommen, um dem rührigen 83-jährigen Macher die Ehre zu erweisen. Dieser hatte es geschickt verstanden, die Bewässerungskonzessionen für die Berghöfe mit Hilfe von Förderprogrammen zur Stromgewinnung zu nutzen. Hochachtung zollten ihm die Besitzer der sieben Höfe in Matsch und der 13 Höfe am Schludernser Berg, die Nutznießer der EWerke sind. Deren Geschäftsanteile- sprich die satten Einnahmen aus dem Strom- sind an die geschlossenen Höfe gebunden. Diese Tatsache wertet Energie Landesrat Richard

Theiner als weitblickende Entscheidung zur Stützung der Berglandwirtschaft. Das Werk Grein ging 2009 in Betrieb. 2012 kam das EWerk Aviuns dazu. An diesem sind neben den 13 Schludernser Höfen auch sieben Matscher Höfe beteiligt. Obmann ist Daniel Telser. Schließlich folgte 2014 die Inbetriebnahme des E-Werkes Saldur. Die Errichtung dieses Werkes hatte in jüngster Vergangenheit für Unmut in der Gemeindestube und in der Bevölkerung gesorgt und den damaligen Bürgermeister Erwin Wegmann, weil vermeintlich mit Kuppelwieser verbündet - in Erklärungsnot gebracht. Eine Beteiligung der Gemeinde am E-Werk wurde gefordert „weil das Wasser allen gehört“ - als Gegenleistung für eine Zuleitung auf dem Gemeindegebiet. Ein Rechtsstreit drohte, doch schließlich musste die Gemeindeverwaltung einlenken. „Die rechtliche Lage hat für uns gesprochen“, sagt Hans Marseiler, Vizeobmann der Elektrogesellschaft Gschneirer Waal. Kuppelwieser erhielt nicht nur Anerkennung für seine E-Werk-Initiativen sondern auch für seinen 50-jährigen Einsatz im Bodenverbesserungskonsortium. Geehrt wurden auch Marseiler und Josef Verkleirer. Aus den Bergbauernfamilien wurden Stimmen laut: „Dem „Tschutter“ könnte man ein Denkmal setzen.“

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Das Treffen beim Staatspräsidenten Mattarella mit den Vertretern der Berggebiete war herzlich. Man hat sofort gespürt, daß ihm dieses Anliegen sehr interessiert und auch er Handlungsbedarf sieht, um einer weiteren Entvölkerung entgegen zu wirken. „Wir würden in der nächsten Zeit seine Hand bei einigen Maßnahmen spüren“, die er – immer im Rahmen seines Amtes unterstützen möchte. Der Herr Staatspräsident war sehr gut vorbereitet und selbstverständlich wusste er auch wo der Reschenpass liegt und dass dort das Wasser teilweise schon Richtung Schwarzes Meer fließt. In dieser Woche behandeln wir ein Gesetz gegen den Verbrauch von Grund und Boden. Einige Ansätze sind lobenswert und Maßnahmen dringend notwendig. Südtirol hat eigenständige Kompetenzen bei der Raumplanung oder Urbanistik, somit brauchen wir uns nicht zuviele Gedanken machen, ob diesem Gesetz auch Taten folgen und der hemmungslose Grundverbrauch etwas gestoppt werden kann bzw. ob die „Verdichtung“ der bestehenden Bauzonen und die geplante Endbürokratisierung und steuerliche Entlastung wirksam umgesetzt wird. Danach kommen die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu uns in die Abgeordnetenkammer. Das Gesetz soll noch vor den Gemeindewahlen am 5. Juni in einem Drittel der Gemeinden Italiens definitiv verabschiedet werden, daher will man bei uns das Paket nicht nocheinmal aufschnüren und jetzt keine Änderungen mehr zulassen. Dafür – speziell für die „Stiefkind-Adoption“ sollen einige Gesetzesanträge gestellt werden. Behandelt wird auch ein Gesetzesentwurf zu den Parteien. Diese sollen „transparenter“ werden und man soll wissen, wer hinter einer parteiähnlichen Bewegung steht, welches Programm diese vertritt, wer die Partei finanziell unterstützt und wie die Kandidaten zu Wahlen ermittelt werden (z.B. über Vorwahlen oder vom Parteisekretär ausgesucht). Nicht zum Schutz der Partei, sondern im Interesse des einfachen Parteimitglieds und der Wähler bzw. Sympathisanten soll das „Innenleben“ einer politischen Partei „transparenter“ werden.


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Vinschgerwind 10-16

/WIRTSCHAFT/ 9

Glurns/Ferienregion Obervinschgau

Großveranstaltungen sorgen für Gästezuwachs ie Ankünfte in der Ferienregion Obervinschgau sind 2015 um 8,99 Prozent auf 110.529 gestiegen, die Nächtigungen um 6,45 Prozent auf 427.663. Diese positiven Zahlen präsentierte Geschäftsführerin Lea Stecher, flankiert von Ausschussmitglied Lukas Gerstl, der gut besuchten Vollversammlung am 4. Mai in der PUNI Destillerie in Glurns. Der Hauptanteil der Gäste kommt aus Deutschland (56,6 %) gefolgt von Italien (20,7%) und der Schweiz (13,9%). Der Anstieg der Gästezahlen ist nicht zuletzt den Großveranstaltungen zu verdanken, wie Ritterspiele in Schluderns (mit erheblichem Gästeanstieg), Ortler Bike Marathon, Reschenseelauf, Nine Knights und Skicross am Watles. Die waghalsigen Events am Erlebnisberg Watles haben laut Günther Bernhart von der Touristik- und Freizeit AG in Mals, und Gerald Burger, Organisator der Sport-Events, großes und unbezahlbares Medienecho ausgelöst und den Namen der Ferienregion in alle Welt hinaus getragen. Die Romanik mit der Veranstaltung „Stiegen zum Himmel“ war sehr erfolgreich. Das zeigt, dass die Ferienregion für Wandergäste mit Interesse für Kultur sehr attraktiv ist.

Lukas Gerstl und Lea Stecher führten in der PUNI Destillerie in Glurns souverän durch den Abend

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

D

Man unternimmt Anstrengungen zur besseren Auslastung der Zwischensaisonen. Mit den Bausteinen des Entwicklungskonzeptes für die Ferienregion wird zügig weiter gearbeitet. Dieses war in Arbeitsgruppen erstellt worden und gibt wertvolle Impulse,

die auch umgesetzt werden. Dazu zählt zum Beispiel der Ausbau der Rodelbahn am Watles, der Ideenwettbewerb zur Belebung der Freilichtbühne in Glurns, die Ausarbeitung des Wanderkonzeptes Vinschgau 360 Grad. Dieses macht es möglich, das Gebiet über Höhenwege von einem Punkt ausgehend in Etappen zu erwandern. Das vielversprechende Konzept ist ausbaufähig und regt Fantasien an. Der AVS-Mann Kassian Winkler aus Mals, der seit Jahren Wanderwege reaktiviert und verbessert, regte beim Umtrunk an, drei Umrundungen anzubieten und zwar eine für Spaziergänger im Tal, eine für weniger geübte Wanderer und eine für Höhenwanderer. Große Unterstützung bei den Wanderwegen erfährt die Ferienregion durch die Forstbehörde. Instandhaltungen werden laufend getätigt, so der Leiter der Forststation Mals, Stefan Peer. Die Bilanz der Ferienregion ist positiv. Man will weiterhin auf die bewährten Events setzen. Neu ins Programm aufgenommen werden der Stelvio Marathon, geführte wöchentliche Radtouren und Wanderungen sowie Exkursionen zu den Relikten des faschistischen Alpenwalls. (mds)

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Vinschgerwind 10-16

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Kastelbell/Tschars - Vinschgau

Spitzenweine aus dem Vinschgau D

Zur Eröffnung der Gebietsweinverkostung „vinea venostis“ kamen nicht nur Weinbauern, sondern auch viel politische Prominenz; v.l.: LR Richard Theiner, BM Andreas Tappeiner, Sonja Egger, BM Helmut Fischer, Jörg Trafoier und Obmann Leo Forcher

Foto: Heinrich Zoderer

er Vinschgau ist mit 75 ha ein kleines Weinbaugebiet. Früher wurde vor allem für den Eigenbedarf produziert. Seit zu Beginn der 80er Jahre der Weinbauverein gegründet wurde, hat es einen enormen Aufschwung in der Weinproduktion gegeben. Heute präsentiert sich der Vinschgau als Apfelparadies mit Spitzenweinen. Diese Aussagen machte LR Arnold Schuler bei der Eröffnung der Vinschger Weinkost „vinea venostis“ im Vinum Hotel Sand in Kastelbell-Tschars am 25. April. Insgesamt konnten Leo Forcher, der Obmann des Weinbauvereins Vinschgau, sowie Martin und Heiner Pohl 19 Weinproduzenten und 70 verschiedene Weine vorstellen. Erstmals waren auch zwei Weinbauern aus Nordtirol, sowie die Kellerei Meran Burggräfler aus Marlin dabei. Die Höhenlage und das trockene Klima mit kalten Nächten vor der Weinlese geben den Vinschger Weinen ein besonderes Aroma, meinte Forcher. Die vielen Kleinbetriebe arbeiten sehr individuell und so spiegelt sich der Charakter des Winzers in den verschiedenen Weinen, betonte Martin Pohl. Präsentiert wurden Weine von Partschins bis Schluderns und Laatsch. Die

Weingüter vom Schloss Annaberg, sowie vom Weinhof Calvenschlössl aus Laatsch sind mit 1.000 Höhenmetern die höchsten Weingüter aus dem Vinschgau. Im kommenden Jahr wird der Weinhof Calvenschlössl den ersten Wein vom neuen Weingut beim Kloster Marienberg auf 1350 Meter Meereshöhe präsentieren. Alle Redner betonten, dass der Wein des Jahres 2015 ein guter Jahrgang ist. Die beiden vorhergehenden Jahre 2013 und 2014 waren für die Weinbauern schwierige Jahre, da es viele Niederschläge gab. Einige Probleme macht immer wieder auch die extreme Wärme, aber insgesamt

zeigten sich die Weinbauern zufrieden und betonten, dass hervorragende Weine produziert wurden. Bei der Weinverkostung wurde auch der Vinschgauer Urbanipreis an Sonja und Jörg Trafoier vom Gourmet Restaurant Kuppelrain aus Kastelbell vergeben. Manfred Pinzger, der HGV Obmann, hob die Philosophie der Familie Trafoier hervor, die einheimische Produkte verwendet, kreativ gestaltet und darauf achtet, dass der unverfälschte Geschmack erhalten bleibt. Zur Eröffnung sang der Weinbauchor einige Lieder. Von 12 bis 21 Uhr wurden die 70 verschiedenen Weine verkostet. (hzg)

Staben

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Draisine für den Erlebnisbahnhof Naturns

links: Rene Wieser (dritter v.r.) setzt die Draisine in Bewegung; rechts: die Gäste werden von der kleinen Dampflok eingenebelt

B

ei der Eröffnung des Jugend- und Erlebnisbahnhofes Naturns am 1. Mai zogen Landesrat Richard Theiner und seine Frau Birgit als Patin eine neue Fahne auf. Eine kleine Dampflock spuckte im Hintergrund kräftig Rauch und nebelte die Zaungäste nach und nach richtig ein, „um bei den anwesenden Politikern die Dringlichkeit der Elektrifizierung der Vinschgerbahn zu unterstreichen“. So formulierte es der rührige Vorsitzende der Freunde der Eisenbahn, Walter Weiss. Die Worte waren an Energie-Landesrat Theiner, an Mobilitäts-

landesrat Florian Mussner und an Altlandeshauptmann Luis Durnwalder gerichtet. Danach übergab der Maturant der Gewerbeoberschule in Schlanders, Rene Wieser aus Schluderns, die von ihm im Rahmen des Maturaprojektes gebaute Draisine in Originalgröße. Es handelt sich dabei um ein Hilfsfahrzeug, das zu Kontrollzwecken auf Schienen bewegt wird. Bekannt sind Draisinen auch aus Western-Filmen. Das Material für die Draisine finanzierten die Freunde der Eisenbahn. Die Arbeitsstunden spendierte Rene. Er tüftelte unzählige

Stunden vor allem in der Freizeit am Gefährt. Stolz setzte er die Draisine mit den prominenten Gästen, wie Landesrat Florian Mussner, Angelika Pircher mit Klein Greta (Lebenspartnerin beziehungsweise Tochter von Altlandeshauptmann Luis Durnwalder) in Bewegung. Die prominente Gästegruppe genoss anschließend eine Rundfahrt mit einem Mini-Zug. Denn der Erlebnisbahnhof Naturns lässt nicht nur die Herzen der Kleinen höher schlagen sondern macht auch die Großen für kurze Zeit wieder zu begeisterten Kindern. (mds)


12.05.16

Vinschgerwind 10-16

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Landeck-Scoul-Schlanders

Interreg-Rat-Terra Raetica untermauert Zusammenarbeit

G

Demonstrierten grenzüberschreitende Einigkeit v.l.: Fabi Ludwig (Arbeitskreis Cultura raetica), Markus Maaß (Bezirkshauptmannschaft Landeck), Hermann Klapeer (Festung Altfinstermünz), Emil Müller (Präsidentenkonferenz Engiadina Bassa/Val Müstair), Andreas Tappeiner (BZG Vinschgau), Petra Tamanini (Verwaltungsstelle Bozen), Andrea Gilli (Wirtschaftsforum Nationalparkregion Engadin), Günther Pircher (Martell), Friedl Sapelza (GWR-Spondinig)

Foto: „Wind“-Archiv

erade in Zeiten wo wieder Grenzkontrollen am Reschen angedacht werden, werden wir im Interreg-Rat Terra Raetica in gewohnter Weise zusammenarbeiten und gemeinsame, grenzüberschreitende Projekte auf den Weg bringen“, erklärten Markus Maaß und Andreas Tappeiner im Rahmen einer INTERREG-Rats-Sitzung in Landeck. Der Interreg-Rat Terra Raetica kümmert sich vor allem um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dreiländereck ITA-CH-AUT. Beim Treffen wurden neue Projekte beschlossen und die Übergabe der Präsidentschaft von Markus Maaß (AUT) an Emil Müller (CH) formalisiert. Wer Ideen, Projekte und Maßnahmen aus den Bereichen Natur, Kultur und Wirtschaft grenzübergreifend zu verbinden und weiterzuentwickeln vermag, ist beim InterregRat Terra Raetica richtig. Lokale Akteure der Bezirke Landeck/Imst in Tirol, dem Vinschgau und aus der Nationalparkregion Engadin finden im INTERREG-Rat eine Plattform, um die drei Regionen gemeinsam weiter zu bringen. Folgende Projekte wurden genehmigt: im Bereich Tourismus ein grenzüberschreitendes Motorradpro-

jekt/MotoALPS mit 7 Partnern aus allen vier Partnerregionen und die Weiterführungen der Qualifizierungsmaßnahmen in den Tourismusverbänden; im Bereich Natur einen jährlichen Park-Tag und eine Infofahrt sowie ein Forschungsprojekt, welches die Auswirkungen der Zunahme von waldfreien Flächen (Blößen) im Schutzwald auf die Sicherheit vor Naturgefahren hin untersucht; im Bereich Mobilität die Neuauflage des Terra-Raetica-Fahrplanheftes im öffentlichen Personen-Nahverkehr im Dreiländereck. Grundsatzbeschlüsse gab es für ein Projekt

des Skigymnasium Stams mit der Sportschule in Mals über präventives Leistungstraining und Leistungsdiagnostik, dem Ausbau des Radweges Via Claudia Augusta bei der Kajetansbrücke, sowie Forschungsarbeiten zur Errichtung eines Steinbockkompetenzzentrums in St. Leonhard im Pitztal. Im Bereich Cultura Raetica wird der OnlineVeranstaltungskalender ausgebaut und die Entwicklung von digitalen Kulturführern als innovatives Marketinginstrument über Smartphones mittels iBeacon und Bluetoothfunktion vorangetrieben. (lu)


12 /LESERBRIEFE/ Wie werde ich Millionär? In Mals ganz einfach! Man kaufe einen billigen Acker und lässt sich diesen dann vom Bürgermeister in privates Bauland umwidmen. Der Grundstückspreis hat sich über Nacht verzehnfacht und schwupp: Die Million ist gemacht. Dass die Voraussetzungen für eine Auffüllzone von der Gemeinde selbst so lange zurechtgebogen werden, bis es für den privaten Spekulanten passt, erscheint auf den ersten Blick merkwürdig. Wenn man aber weiß, dass derselbe Spekulant in einer anderen Causa einen Rekurs samt Schadensersatz Forderung gegen BM Veith plötzlich zurückgezogen hat, geht selbst dem einfachsten Oppositionellen ein Licht auf. Eine Eingabe bei den zuständigen Landesämter und Behörden scheint hier wohl unerlässlich zu sein. Stecher Peppi, für die Offene GemeindeListe Mals

Vinschgerwind 10-16

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Gemeinde, deren Aufgabe, wie es der Name schon sagt, ist, für seine Gemeindemitglieder und deren Bedürfnisse und Wünsche zu sorgen, nach so langer Zeit es immer noch nicht für wichtig genug erachtet diesen Umstand zu beseitigen. Ich als liebende Mutter und vermeintlich gute Mitbürgerin möchte nun an die Vernunft, Moral und Menschlichkeit der Gemeinde Stilfs appellieren auf meinen Wunsch einzugehen und somit vielleicht etwas zu erreichen. Des Weiteren und zum guten Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich es auf keinen Fall für notwendig erachtet habe irgendwelche Personen namentlich zu nennen. Schlimm genug für diejenigen Personen welche sich angesprochen fühlen. Freundliche Grüße, eine Mutter und Mitbürgerin (Name der Redaktion bekannt)

Sehr geehrte Verwaltung Gemeinde Stilfs,

Konstruktive Gespräche auf höchster Ebene in Brüssel

Ich bin mir der Tatsache nur allzu gut bewusst, dass sich nicht viele Menschen vorstellen können was es heißt sein eigen Fleisch und Blut, sein Kind und seinen ganzen Stolz zu verlieren. Doch bin ich nicht länger gewillt Verständnis für dieses hohe Maß an Inkompetenz der Gemeinde Stilfs zu zeigen wenn es darum geht einen einfachen Wunsch einer Mutter und Mitbürgerin zu erfüllen. Denn heute schreiben wir das dritte Jahr in Folge seit dem ersten Versuch bei der Gemeinde ein Ohr für mein Anliegen zu finden. Denn das Grab meines Sohnes, welches in der Gemeinde Stilfs seinen Platz gefunden hat, liegt genau unter einem Dachvorsprung welcher Schmutz, Schnee und alle Arten von sonstigen Unzulänglichkeiten in gewohnt regelmäßigen Abständen auf die Ruhestätte fallen lässt und immer so stark verschmutzt ist, dass man ein unbändiges Gefühl von Schmerz verspürt wenn man den Wunsch verspürt sich in den einzigen Erinnerungen zu wiegen welche man noch in greifbarer Nähe hat. Deshalb ist für mich völlig unverständlich, schleierhaft und nicht nachvollziehbar wie eine

Am 25. April fand in Brüssel ein erstes Treffen des Civil Dialogue Group Environment South-Tyrol mit dem Büro des EU-Umweltkommissar Karmenu Vella statt. Das Ziel der Besprechung war es vor allem die aktuellen Umweltprobleme in Südtirol auf EUEbene zu besprechen und erste gemeinsame Lösungsansätze zu definieren. Gemeinsam mit den M5S Europa-Abgeordnete Eleonora Evi und Marco Zullo, beide überzeugte Unterstützer des Malser Weges, wurden vor allem das Thema Landwirtschaft in Südtirol besprochen. Es wurde die aktuelle Situation in Südtirol präsentiert und über die negativen Folgen für die Umwelt und eine fruchtbare Entwicklung der biologisch betriebenen Landwirtschaft berichtet. Ebenso wurden die Risiken des Pestizideinsatzes für die Gesundheit der Bevölkerung und die Entwicklung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft thematisiert. Als effizienten Lösungsweg einer zukunftsorientierten und nachhaltigen europäischen Landwirtschaft wurde die Initiative der Malser Volksabstimmung präsentiert. Die Malser Initiative stieß auf sehr großes Interesse

der EU-Umweltkommission, die diesen Lösungsansatz in Anwesenheit von Lanfranco Fanti (Policy Assistant vom EU-Umweltkommissar Karmenu Vella) als gangbaren Lösungsansatz begrüßte. Für die Zukunft wurden noch weitere Gesprächstermine und Sitzungen vereinbart. Alle Teilnehmer dieser Sitzung stehen dem Angebot positiv gegenüber und sehen darin den Anfang einer guten Zusammenarbeit. Der Civil Dialogue Group Environment South-Tyrol - CDG ENVI South-Tyrol (Initiativgruppe Umwelt Südtirol) ist ein Netzwerk bestehend aus südtirolerischen und italienischen Umweltorganisationen. Das Ziel dieses Netzwerkes besteht darin, die wichtigsten Umweltthemen in Südtirol mit den verschiedenen politischen Entscheidungsträgern auf regionaler, nationaler, aber auch europäische Ebene zu besprechen und gemeinsam Lösungen zum nachhaltigen Umweltschutz zu erarbeiten. Derzeit sind folgende Gruppierungen Mitglied: Dachverband für Natur- und Umweltschutz, WWF Bozen, und PAN-Italia. Koen Hertoge, Initiativgruppe Umwelt Südtirol - Civil Dialogue Group Environment South-Tyrol

Investitionen machen Ferienregion attraktiver Die zukünftige Entwicklung und klare Positionierung der Ferien-

region am Reschenpass standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung der Ortsgruppe Graun des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV). Ortobmann Josef Thöni ging anfangs auf verschiedene Tätigkeiten der Ortsgruppe ein, wie etwa die Organisation eines Arbeitssicherheitskurses sowie eines Kochkurses mit Reinhard Steger, Präsident des Südtiroler Köcheverbandes (SKV). Anschließend nahm er zum starken Durchzugsverkehr in Reschen und St. Valentin Stellung und erklärte, dass derzeit verschiedene Lösungsmöglichkeiten geprüft würden. Gebietsobmann Karl Pfitscher informierte über die Reform der Tourismusorganisationen, die 2018 in Kraft treten soll. Darüber hinaus thematisiert er die Erreichbarkeit Südtirols und hob hervor, dass neben dem Ausbau des Flughafens in Bozen auch die Eisenbahnanbindung in die Schweiz prioritär angestrebt werden müsse. Bürgermeister Heinrich Noggler hob qualitative und quantitative Erweiterung einiger Betriebe lobend hervor und betonte, dass derartige Investitionen maßgeblich die Attraktivität der Ferienregion steigern würden. Deborah Zanzotti, Obfrau des Tourismusvereines, informierte über verschiedene Veranstaltungen, die den Feriengästen in der Sommersaison geboten werden. hgv-Öffentlichkeitsarbeit

Vom wind gefunden

Dark Tourism – der dunkle Tourismus Tschernobyl steht für die größte Katastrophe in der Geschichte der Kernenergie-Nutzung: es gab einen Super GAU. In dem ukrainischen Atomkraftwerk kam es vor 30 Jahren, am 26. April 1986 zur Kernschmelze. Der Reaktor explodierte und radioaktiver Staub verbreitete sich in ganz Europa. Über 300.000 Menschen wurden evakuiert und eine Sperrzone von 30 km wurde eingerichtet. Die Region ist bis heute unbewohnbar, Mensch und Natur kämpfen mit den Spätfolgen. Und doch ist Tschernobyl mittlerweile eine Attraktion für Menschen, die ihre Ferien gerne mit einer Portion Grusel und Grauen anreichern wollen. Genauso wird das Vernichtungslager Auschwitz, die «Ground Zero»-Gedenkstätte in New York von vielen Menschen besucht. Es sind Orte von Schrecken, Schmerz und Trauer. Dark Tourism, bzw. als dunkler Tourismus oder Katastrophentourismus werden solche Unternehmen bezeichnet und es ist ein wachsendes Geschäft. Tod und Desaster werden kommerzialisiert und konsumiert. Es sind aber auch Orte, um sich dem Leid zu stellen und aufzuhören so zu tun, als ob die Welt nur kunterbunt wäre. (hzg)


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Wanderzeit. Alle wollen nach Santiago (St. Jakob) de Compostela. Warum auch nicht! Der lange Weg zieht sich auch durch den Vinschgau, so wie hier bei St. Jakob in Sรถles. Aber der erste Schritt muss im Kopf gesetzt werden.

12.05.16

Vinschgerwind 10-16

/IMPRESSIONEN/ 13


14 /LOKALES/

Vinschgerwind 10-16

12.05.16

Erinnern

66 Traumtouren im Vinschgau

Am 12.05.16 wird um 19:15 Uhr die Segnung einer Gedenkstele für Rosa Unterweger, Opfer des NS-Euthanasieprogramms, vor der Spitalkirche in Schlanders vorgenommen.

Der Vinschgau ist eine Kulturlandschaft voller Kontraste,abwechslungsreich und vielfältig. 66 der schönsten Touren machen Appetit, dieses Tal und seine Menschen kennen zu lernen; dazu laden traumhafte Wege vom Reschenpass bis zur Töll ein. Karin Rungg, Bärbel und Reinhard Jakubowski haben ein Wanderbuch geschaffen, das sich durch sorgfältige Recherchen, persönliches Erwandern aller Touren auszeichnet. Provinz-Verlag, ISBN 978-88-99444-07-5; Preis: 18,50 €

Erster ApfelSherry Italiens

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Foto: Magdalena Dietl Sapelza

rei Jahre lang war das Apfel-Getränk in Fässern gereift. Kürzlich wurde der Apfel-Sherry mit dem Namen „Pomus“ - als erstes Getränk dieser Art in Italien und als zweites in Europa - im Vintschger Museum in Schluderns im kleinen Kreis verkostet. Die Gäste genossen den besonderer Moment. Erfreutes Kopfnicken signalisierte den Herstellern vom „Tälerhof“, Walter Tschenett und seinem Sohn Lukas (Absolvent der Universität für Bodenkultur in Wien), dass sie den Geschmack getroffen hatten. Vater und Sohn sind findig und experimentierfreudig. Sie erzeugen Delikatessen aus Obst, aus Palabirne und vor allem aus Äpfeln. 50 alte Sorten hegen und pflegen sie. Bekannt ist der Apfelwein vom Tälerhof. Für die hohe Qualität der Produkte sprechen die Auszeichnugen „Pomme d‘ Or“ für die Apfelweine „EpflSidro Bluamenwies“ und „Epfl-Sidro Scheanen“, die Lukas Wallnöfer kürzlich bei der Apfelweinmesse 2016 in Frankfurt überreicht bekam. Derzeit arbeiten Vater und Sohn an der Umstellung des Tälerhofes auf Bio. (mds)

Walter und Lukas Tschenett stellen den Apfel-Sherry vor

Drei Maler drei Menschenkinder Schloss Kastelbell - Menschenkinder ist der Titel der ersten Ausgabe der Kulturzeitschrift „Arunda“ aus dem Jahre 1976. Paul Preims hat damals das Geleitwort geschrieben, er hat auch die Frühjahrsausstellung auf Schloss Kastelbell kuratiert und den Titel festgelegt. Zu sehen sind Werke von Alois Kuperion, Gottfried Masoner und Josef Mahlknecht. Georg Wielander (rechts), der Obmann des Kuratoriums Schloss Kastelbell konnte bei der Ausstellungseröffnung wieder viele Besucher begrüßen, darunter Marjan Cescutti (links). Armin Gatterer eröffnete die Ausstellung. Zeichnungen und Malereien von Alois Kuperion (1891-1966), Gottfried Masoner (1935-1991) und Josef Mahlknecht (1886-1953) werden gezeigt.

Fotos: Heinrich Zoderer

Schluderns

von Heinrich Zoderer

I

m Mittelpunkt der Ausstellung stehen rund 100 Werke von Alois Kuperion, der in Tarsch geboren und vor 50 Jahren in Meran gestorben ist. Gottfried Masoner stammt aus Brixen, war Musiker, Musikkritiker und Maler. Er hatte Beziehungen zum Vinschgau und besonders zu den Arundaleuten. Vor 25 Jahren starb er. Josef Mahlknecht ist vor 130 Jahren in Bozen geboren, konnte wegen seiner Schwerhörigkeit den Priesterberuf nicht mehr ausüben und begann zu malen. Sein Bruder Alfred war Pfarrer in Kortsch. Ihn hat er oft besucht, die Landschaft im Vinschgau hat ihn beim Malen inspiriert. Alle drei waren Landschaftsmaler, Autodidakten, einsame Künstler ohne Familie und ohne Heimat. Sie liebten die Musik und malten in verschiedenen

Stilen, meist kleinformatige Bilder. Sie lebten am Rande der Gesellschaft, in der Kunst fanden sie ihren Ausdruck. Sowohl Alois Kuperion als auch Gottfried Masoner werden in der ersten Arunda behandelt. Eine eigene Ausgabe erscheint 1988 über Kuperion (Arunda Nr. 24) und 1992 über Gottfried Masoner (Nr. 32). Kuperion war ein Wegbereiter der abstrakten Malerei in Südtirol. Sein Vater war Bürgermeister und Landtagsabgeordneter. Nachdem seine Mutter früh starb, zog sein Vater in die Steiermark, heiratete nochmals und hatte weitere 12 Kinder. Alois fand keinen Platz in der Familie und zog in die Fremde. Er arbeitete als landwirtschaftlicher Arbeiter. Doch die Kunst, die Malerei war ihm der liebste und wertvollste Lebensinhalt, wie er in seinem Lebenslauf schreibt. Er zog zu Fuß nach Florenz und Rom, um

die Werke der großen Maler zu sehen. Gottfried Masoner war ein Kauz, ein Hausierer. Er wohnte mit seiner Schwester in Brixen, war aber oft unterwegs. Als Giftzahn der Woche verfasste er für die Wochenzeitschrift FF zeitkritische Sprüche. In seinen Zeichnungen und Bildern sind Landschaften, Bäume und Häuser zu sehen, selten Menschen. Marjan Cescutti bezeichnete Josef Mahlknecht bei der Ausstellungseröffnung als Naturtalent. Mit 10 Jahren verlor er seinen Vater, die Mutter musste den Hof verkaufen. Er war künstlerisch und musikalisch begabt. Dorfgassen, Bäume, Kirchen und Gebäude waren seine liebsten Motive. Die Frühjahrsausstellung auf Schloss Kastelbell ist noch bis 5. Juni zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag: 14.00 – 18.00 Uhr, Sonn- und feiertags: 11.00 – 18.00 Uhr..


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Vinschgau/Val Müstair

Fäden für Rhätisches Mobilitätszentrum gespannt

Fotos: Ludwig Fabi

v.l.: BM Ulrich Veith und Ulf Zimmermann (Biosfera Val Müstair); Andrea Wielander, Karl Gapp und Renè Holzknecht sind die neuen Ansprechpartner in Sachen grenzenloser Mobilität am Bahnhof in Mals; Christine Tappeiner (Vinschgau Marketing) Friedl Sapelza (GWR-Spondinig), Albrecht Ebensperger (Sanierung)

I

m vollständig sanierten Wasserturm am Malser Bahnhofareals ist eine neue Dienstleistungseinrichtung rund um eine ökologisch sinnvolle Mobilität im Aufbau. Dabei stehen grenzüberschreitende Busverbindungen, Radverleih, E-Car Nutzung und Kulturwanderangebote im Mittelpunkt. Darüber hinaus ist dort ein Reisebüro untergebracht, welches Informationen, Buchungen und Ticketing für Bus, Zug, Flug und

Hotel weltweit anbietet. Dank der Fördermittel aus dem EUINTERREG-Programm ITA-CH 2007-2013 und lokalen Geldmitteln der Gemeinde Mals und der Biosfera Val Müstair wurde unter der Bezeichnung „Terra Raetica mobil“ dieses neue grenzüberschreitende Angebot kürzlich offiziell eröffnet. In Anwesenheit der Projektträger konnten sich Vertreter der EUVerwaltungsbehörde in Bozen und die Projektbegleiter vom

Rampenlicht lootsch

Neustart im Rampenlicht rischer Kulisse im Mehrzweckgebäude. Mittlerweile steht die Bühne bereit. Der Inhalt des Stückes dreht sich um den Hallodri Toni, der seinem unverhofft aufgetauchten Onkel Lügengeschichten auftischt. Ein Schlamassel ist vorprogrammiert - sehr zur Freude des Publikums, das viel zu lachen hat. (mds) Aufführungen: siehe Anzeige rechts und Theaterwind

Bereich des öffentlichen Nahund Fernverkehrs im Austausch zwischen Vinschgau und Graubünden weiter vorangetrieben wird und durch die anstehende Neugestaltung des Bahnhofsareals in Mals zukünftig eine noch zentralere Rolle einnehmen wird. Dankesworte gingen an die geistigen Väter Walter Castelberg aus Chur und Karl Gapp für die Vorarbeiten und an die Sozialgenossenschaft VISO für das köstliche Buffet. (lu)

Schwank in 3 Akten von Peter Knarr Regie: Pankratius Eller

Der Hallodri Premiere:

Sa. 21.05.2016 – 20.00 Uhr So. 22.05.2016 – 17.00 Uhr Sa. 28.05.2016 – 20.00 Uhr So. 29.05.2016 – 17.00 Uhr

im Mehrzweckgebäude Laatsch Reservierung: Tel. 371 14 03 892

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Mit dem Schwank „Der Hallodri“ tritt die neu gegründete Theatergruppe „Rampenlicht Lootsch“ am Samstag, 21. Mai erstmals vor das Publikum. Regie führt Pankratius Eller. Das Koordinationsteam mit Christian Schöpf, Claudia Schöpf, Andreas Sandbichler und Relindis Sandbichler haben mit viel Einsatz und mit bescheidenen Mitteln die Weichen für das Aufleben einer neuen Theaterkultur im Ort gestellt. Geprobt wurde seit Monaten vor proviso-

Regionalentwicklungszentrum in Spondinig ein Bild dieser gelungenen Initiative machen. Ulf Zimmermann von der Biosfera Val Müstair wies in seinen Grußworten darauf hin, dass im Rahmen dieses Projektes viele grenzüberschreitende Fäden gesponnen wurden, welche Basis für weitere Aktivitäten sind. Der Malser Bürgermeister Ulrich Veith bestätigte, dass die Vermarktung von bestehenden und neuen Produktpaketen im

Die Schauspielerinnen und Schauspieler v.l. Andreas Paulmichl, Egon Reinstadler, Brunhilde Sandbichler, Manuela Thöni, David Hilpold, Christoph Erhard und Tobias Paulmichl

Raiffeisenkasse Prad-Taufers

Mit freundlicher Unterstützung Südtiroler Theaterverband


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12.05.16

Uraufführung der „Goldbergvariationen“

§ Die voreiligen Eismänner

E

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Volksbühne Laas

ine Uraufführung der besonderen Art steht am Freitag, 20. Mai in Laas an: Die Volksbühne Laas zeigt den Psychothriller „Goldbergvariationen“ aus der Feder des bekannten Schauspielers & Autors Dietmar Gamper, der auch für die Regie verantwortlich zeichnet. Die Musik zum Stück stammt vom Komponisten Simon Gamper. Nach dem großen Erfolg des „Laaser Jedermann“ zum 800Jahr Jubiläum der Gemeinde Laas im Jahr 2010 wagt sich die Volksbühne erneut an ein besonderes Theaterprojekt abseits des üblichen Volkstheaters: so wird in den finsteren Weiten einer Tiefgarage ein spannender und schockierender Psychothriller aufgeführt, den Dietmar Gamper für die Bühne Laas geschrieben hat. Dem passenden Ambiente sowie der überzeugenden Darstellung der Schauspieler ist es zu verdanken, dass dem Zuschauer ein besonderes Theaterereignis geboten wird, allzu viel soll noch nicht verraten werden, nur eines vorab: ein Abend mit Gänsehaut-Garantie und Spannung ohne Atempause ist garantiert. Zartbesaiteten Gemütern und Jugendlichen unter 16 Jahren wird daher der Theaterbesuch nicht empfohlen.

Aus dem Gerichtssaal

igentlich war für die heutige Rubrik eine lustige Geschichte aus dem Matschertal vorgesehen, nämlich jene über das legendäre Wildereressen, das dort vor ca. 30 Jahren stattgefunden haben soll. Doch aus Gründen der Aktualität geben wir einem möglichen Haftungsfall den Vorrang, der auf das Bonifizierungskonsortium Vinschgau zukommen könnte. Den Anlass dazu gibt die extreme Frostnacht vom 27. auf den 28. April, als die Temperaturen unerwartet auf 6 und mehr Grad unter Null sanken. Dadurch mussten auch im Gebiet von Glurns, Prad und Lichtenberg eiligst die Frostberegner betätigt werden. Als die Blüten der Apfelbäume gerade angeeist waren, wurden die Regner durch schmutziges Beregnungswasser verstopft und fielen für den Rest der Nacht aus. Die Bauern im betroffenen Beregnungsgebiet (ca. 50 ha Obstanlagen) müssen mit einem Totalausfall der heurigen Ernte rechnen. Die Schäden dürften sich nach groben Schätzungen auf mindestens 1 Million Euro summieren! Und damit stellt sich auch die Frage nach der rechtlichen Verantwortlichkeit. Das Bereg-

nungswasser kommt aus der Etsch und aus dem Rambach, wird in Entsandungsbecken geleitet und von dort über Pumpen zu den einzelnen Grundstücken befördert. Die gesamten Anlagen (Becken, Pumpen und Hauptleitungen) gehören dem Bonifizierungskonsortium Vinschgau, auf welches auch die Wasserkonzession ausgestellt ist. Das Konsortium wiederum ist laut seiner Satzung eine „j u r istische Person des öffe n t l i c h e n R e c h t s“, die Mitgliedschaft ist v e r p f l i c h t e n d, d.h. alle Eigentümer von Liegenschaften in dessen Einzugsgebiet (von Algund bis Mals und Taufers) gehören zwangsweise dem Konsortium an und sind b e i t r a g s p f l i c h t i g. Der Betrieb und die Instandhaltung der Beregnungsanlagen obliegt der Bonifizierung, welche für das Beregnungsgebiet jeweils eigenes Personal einsetzt. Was im konkreten Fall dazu geführt hat, dass das Beregnungswasser verschmutzt zu den Regnern gelangte, ist noch nicht genau geklärt, jedenfalls scheint es zu Verstopfungen am Filter vor den Pumpen gekommen zu sein. Doch für die Bejahung der Haftungsfrage ist ausreichend, dass verschmutztes Wasser in die

Leitungen gelangte, wodurch die Frostberegnung ausfallen musste und das Konsortium seiner Hauptverpflichtung, nämlich der Lieferung von brauchbarem Beregnungswasser, nicht nachkommen konnte. Der Hinweis darauf, dass die Eisheiligen erst für Mitte Mai im Kalender eingetragen und somit vorzeitig aufgetreten sind, dürfte jedenfalls rechtlich nicht vertretbar sein! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

Sprichwörter zu den Eisheiligen (12. bis 15. Mai)

Pankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz. Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost. Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist. Servaz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein. Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie.


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Vinschgerwind 10-16

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„Ich war glücklich, in Sicherheit zu sein“ Als 14-Jährige kam Esca Zelihic 1992 mit den rund 350 bosnischen Kriegsflüchtlingen in den Vinschgau. Alles war ihr fremd, die Gegend, die Menschen, die Sprache. In das Schicksal der heutigen Flüchtlinge kann sie sich gut hinein fühlen. von Magdalena Dietl Sapelza

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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m frühen Morgen des 22. Mai 1992 halten die Flüchtlingsbusse an der Wackernell Kaserne in Mals. Schlaftrunken schreckt Esca auf. Beim Anblick der bewaffneten Polizisten schreien die Menschen. Sie weint und klammert sich an der Mutter fest. Die Angst vor dem Krieg ist wieder da. Es droht Panik auszubrechen. Die Dolmetscherin hat alle Mühe, die traumatisierten und völlig übermüdeten Flüchtlinge zu beruhigen und sie zu überzeugen, dass sie in Sicherheit und die Polizisten ihre Beschützer sind. Zaghaft steigen die Businsassen aus. In der Mensa wartet ein Frühstück auf sie. Langsam schöpfen sie Vertrauen. Mitarbeiter der Caritas und Freiwillige kümmern sich um sie. Esca, ihre Mutter und die zwei jüngeren Geschwister beziehen ein Zimmer, legen sich auf die MilitärStockbetten und ruhen sich aus. „Ich war glücklich, in Sicherheit zu sein“, erinnert sie sich. Mitten in der Nacht verließen Esca und ihre Familie mit wenigen Habseligkeiten das Heimatdorf Visoko, 30 Kilometer von Sarajewo entfernt. Sie flohen vor den Schüssen, die überall zu hören waren, vor den Granaten, die nahe der Garage einschlugen, in der sie sich versteckt hielten. Escas Vater hatte die Familie verlassen und ihr älterer Bruder kämpfte als Soldat. 500 Euro bezahlte die Mutter für die gefährliche Busfahrt durch feindliche Linien über Berg und Tal in Richtung Adria. Das Geld hatte sie von Verwandten geliehen. Die Angst plötzlich angegriffen und getötet zu werden fuhr ständig mit. In einer Turnhalle in Split kamen sie erstmals zur Ruhe. Monatelang waren sie dort mit vielen Frauen und Kin-

Esca Zelihic wurde 1978 in Bosnien geboren. Mit ihrer dreijährigen Tochter Giulia und ihrem Partner Francesco lebt sie heute in Schluderns: Sie ist derzeit Hausfrau, glückliche Mutter und stolz auf ihre zwei Kinder. Wenn die Kleine den Kindergarten besucht, möchte sie wieder arbeiten gehen. dern einquartiert. Irgendwann konnten sie entscheiden, ob sie nach Amerika, nach Deutschland oder nach Italien gebracht werden möchten. Escas Mutter wählte Italien, wie viele andere, um der Heimat nahe zu sein. Ein Schiff brachte die Flüchtlinge nach Ancona, wo Busse warteten, die nach stundenlanger Fahrt in Mals erreichten. „Uns hat kein Mensch gesagt, wohin es geht“, erinnert sich Esca. Die Flüchtlinge durften das

Kasernen-Areal anfangs nicht verlassen. Später erhielten sie Passierscheine. Esca genoss die Stunden in der Freiheit. Schule besuchte sie keine, denn sie war nicht mehr schulpflichtig. Mit Hilfe eines Italienisch-Wörterbuches schlug sie sich sprachlich durch. „Nach einem Jahr habe ich ein bisschen Italienisch gesprochen“, erklärt sie. Als sie 15 Jahre alt war, verdiente sie in einem Obstmagazin ihr erstes Geld. Sie liebäugelte mit einem

Job als Kellnerin. Doch ihre dürftigen Sprachkenntnisse ließen das nicht zu. Die Arbeit im Obstmagazin wechselte sie mit dem Äpfel-Klauben ab. Schließlich bekam sie in Glurns eine Stelle als Kellnerin. „Der Luis vom Steinbock und seine Frau Liesl haben mir die Chance gegeben und mir auch sonst viel geholfen“, betont sie. Kontaktfreudig nutzte Esca die Begegnungen, um den Vinschger Dialekt zu lernen. Als hübsche, tüchtige und schon bald sprachgewandte Frau standen ihr mehrere Türen offen. In einer Pizzeria verliebte sie sich in den Chef und träumte von einer glücklichen Familie. 1999 brachte sie ihren Sohn Samuel auf die Welt. Die Freude über das Wunschkind war groß. Doch in der Beziehung ging Esca schon bald durch ein Tal der Tränen. 16 Jahre hielt sie durch, ihrem Sohn zuliebe. Dann zog sie aus. „Ich stand ohne nichts da und musste bei null beginnen“, sagt sie. Eine Arbeit im Gastgewerbe im Oberland eröffnete ihr eine neue Perspektive. Kurz darauf lernte sie ihren Fancesco kennen. „Er ist der Mensch, den ich mir immer erträumt habe“, schwärmt sie. Die kleine Giulia krönte 2013 das Glück. Der Vinschgau ist für Esca Heimat geworden. Seit kurzem hat sie neben der bosnischen auch die italienische Staatsbürgerschaft. Auch ihr Bruder und ihre Schwester leben hier. Wie Esca besuchen diese die alte Heimat nur hie und da. Die Mutter pendelt hin und her, denn sie ist sehr stark mit ihren Wurzeln verbunden. Mit großer Dankbarkeit denkt Esca an jene Menschen, die ihr einst Schutz und Zuwendung geschenkt haben. Und sie betont: „Das was die Caritas und die vielen Einheimischen für uns getan haben, werden wir ihnen nie vergessen.“


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Kolping – ein weltweiter Verband In den letzten Ausgaben durfte ich vor allem den Menschen Adolph Kolping vorstellen, der zur Nachahmung empfohlen wurde, einen Menschen, der begeistert. Aber auch den familienhaften und generationenübergreifenden Verband Kolping. Kolping ist ein weltweiter Verband. Eine weitere Besonderheit des Kolpingwerkes ist seine Internationalität. So war es der Wille des Verbandsgründers Kolping, dass sein Werk eine überregionale, ja weltumspannende Verbreitung finden sollte. Er schrieb in einem Brief 1848 folgendes: „Ich brenne vor Verlangen, diesen Verein noch im ganzen katholischen Deutschland eingeführt zu sehen und auch darüber hinaus.“ Kolping verfolgte durch ausgedehnte Reisen und intensive publizistische Tätigkeit konsequent die Ausbreitung des Gesellenvereins. Er legte den Grundstein für das heutige Internationale Kolpingwerk. Dazu zur Veranschaulichung einige Zahlen: Kolping ist in 61 Ländern der Erde, in allen Kontinenten, vertreten. Es hat etwa 7.500 Kolpingsfamilien mit etwa 450.000 Mitgliedern, davon etwa 250.000 in Deutschland und 1.500 in Südtirol. Das Internationale Kolpingwerk ist also ein weltweites Netzwerk von verbandlichen Gliederungen, überörtlichen Ebenen, verbandlichen Einrichtungen und Unternehmen, Mitgliedern und Verantwortlichen, jüngeren und älteren Menschen, Frauen und Männern. Einheit und Vielfalt ergänzen und bedingen einander und lassen im Geiste Adolph Kolpings Großes geschehen. Dies laut seiner Aussage: „Wir können viel, wenn wir nur nachhaltig wollen; wir können Großes, wenn tüchtige Kräfte sich vereinen.“ Einladung an Sie, liebe/r Leser/in dabei zu sein!?

Hollywood in der Eisenbahnwelt in Rabland Der berühmte und Oscar nominierte Art Director Alan Tomkins war kürzlich in der Eisenbahnwelt in Rabland um die Sonderaustellung „007 – Action & Cut“ – Actioncars aus Film und Fernsehen zu besuchen. Tomkins, der bei vielen bekannten Filmen wie Casino Royal , Star and Wars, JFK , Robin Hood und Batman Begins als Art Director mitwirkte erzählte einige spannende Details zu den Filmen. Alan Tomkins arbeitete mit bekannten Regisseuren wie Oliver Stone, Stanley Kubrick, Franco Zeffirelli und Clint Eastwood zusammen.

Überall zu Hause wo kein Krieg ist Schlanders - Bei einer Podiumsdiskussion in Schlanders zum Thema „Menschen auf der Flucht“ erzählten direkt Betroffene über ihr Leben auf der Flucht und die Suche nach einer Heimat, um in Frieden zu leben.

Foto: Heinrich Zoderer

Kolping im Vinschgau

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Konkrete Lebensgeschichten und Erfahrungen zum Thema „Menschen auf der Flucht“ gab es bei der Podiumsdiskussion am 28. April in Schlanders: v.l. Zita Pritzi, Melitta Santer, Otto Wunderer (Diskussionsleiter), Leonhard Voltmer, Lales Maya und Predrag Rapo

von Heinrich Zoderer

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redrag Rapo stammt aus Kroatien. Als er jung war, lebten Serben und Kroaten friedlich zusammen. Er studierte in Belgrad, wurde Ingenieur, heiratete und gründete eine Familie. Alles war zuerst wunderbar und nie dachte er daran sein Land zu verlassen. Mitte der 80er Jahre kam es zuerst zu einer ökonomischen, dann zu einer politischen Krise und schließlich zum Krieg. Von Tag zu Tag stieg die Zahl der Toten, bis er sich entschied nach Österreich zu gehen. Er sprach Englisch, fand Arbeit und lernte zusammen mit seiner Frau Deutsch. Später zogen sie nach Südtirol und lernten Italienisch. Er hat gelernt überall zu leben, überall, nur nicht dort wo Krieg herrscht. Dass viele seiner engen Verwandten heute in acht verschiedenen Staaten leben, stimmt ihn trau-

rig. Lales Maya lebt seit 5 Monaten in Prad. Sie ist türkische Kurdin, spricht auch Englisch, Holländisch, Türkisch und Deutsch. Als sie zwei Jahre alt war, flüchtete ihr Vater mit der Familie nach Deutschland, weil er in der Türkei gefoltert worden war. Als sie 16 Jahre alt war, wurde ihre Familie wieder in die Türkei zurück geschickt. Lales arbeitete dort als Reiseleiterin. Aufmerksam verfolgte sie das Schicksal ihrer Landsleute, der Kurden und das Entstehen des Islamischen Staates. Bei ihrer Tätigkeit als Reiseleiterin lernte sie auch ihren späteren Mann kennen. In Kobane, in Syrien, leistete er humanitäre Hilfe, wurde angeschossen und von der Türkei zum Terroristen erklärt. Sie fürchteten um ihr Leben und flohen nach Italien und über Umwege landeten sie in Prad. Den Asylantrag haben sie gestellt. Leonhard Voltmer von der Flüchtlingsberatung

der Caritas meinte, dass die Asylkommissionen ganz unterschiedlich arbeiten. Die großen Probleme der Flüchtlinge beginnen aber, wenn der Asylantrag genehmigt ist, weil sie dann Arbeit und Wohnung suchen müssen und sehr oft auf sich alleine gestellt sind. Melitta Santer und Zita Pritzi, die als Freiwillige beim Projekt „binariouno“ in Bozen bzw. in der Flüchtlingsarbeit im Haus „Ruben“ in Mals mitarbeiten, berichteten vom Engagement der vielen Freiwilligen, die Deutschkurse geben, Freizeitaktivitäten organisieren und den Flüchtlingen bei der Arbeitssuche helfen. Die jungen Flüchtlinge brauchen eine Ausbildung und Perspektiven, meinte eine Diskussionsteilnehmerin. Die Podiumsdiskussion wurde vom Bildungsausschuss, Sprachenzentrum, Pfarrgemeinderat und vom Jugendzentrum Schlanders organisiert.


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Mals

Mals setzt um: ökologisch und kulinarisch n Mals wird nicht nur geredet und philosophiert. In Mals werden konkrete Schritte gesetzt, hin zu einer ökologischen und pestizidfreien Landwirtschaft. Bereits vor über einem Jahr wurde die Sozialgenossenschaft „vinterra“ gegründet. Vor kurzem lud die Genossenschaft zu einer Pressekonferenz, um über die bisherige Tätigkeit zu berichten und die neuen Pläne vorzustellen. Martina Hellrigl, die Vorsitzende der Sozialgenossenschaft berichtete, dass im ersten Jahr auf drei gepachteten Flächen mit insgesamt 2,2 ha Gemüseanbau betrieben wurde. 17 Gemüsearten wurden angebaut und erntefrisch an Einzelkunden, Geschäfte, Kindergärten und Gastbetriebe geliefert. Hauptziel der Genossenschaft ist aber nicht nur die Biolandwirtschaft, sondern auch die Schaffung von Arbeitsplätzen für Personen, die

Foto: Heinrich Zoderer

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„vinterra“, die Sozialgenossenschaft in Mals, lud bei der Strossnkuch am Peter-Glückh-Platz zu einer Pressekonferenz und berichtete über das letzte Arbeitsjahr und neue Projekte. arbeitslos oder aus gesundheitlichen Gründen sozial benachteiligt sind. Josef Gruber, der Leiter des Projektes Biolandwirtschaft erzählte, dass derzeit drei Personen mitarbeiten. Mit dem Ergebnis des ersten Jahres ist man zufrieden. In Zukunft will man die Tätigkeit noch ausdehnen, um die Produktvielfalt zu erweitern und nicht nur Einzelkunden, son-

dern auch Großhändler und weitere öffentliche Einrichtungen zu beliefern. Längerfristig will die Genossenschaft im Getreideanbau und auch in der Tierhaltung einsteigen. Bei der Pressekonferenz, die bei der „Strossnkuch“ auf dem PeterGlückh-Platz in Mals stattfand, wurde auch mitgeteilt, dass die Strossnkuch in Zukunft Teil der Sozialgenossenschaft

vinterra sein wird und die beiden Strossnköche Günther Pitscheider und Franz Hofer die Produkte aus der Landwirtsaft verarbeiten werden. Pitscheider berichtete, dass die Strossnkuch seit einem Jahr auf dem neuen Standort arbeitet und von Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr und in den Sommermonaten Juli und August sogar bis 22 Uhr Speisen zu einem angemessenen Preis anbietet. Vor allem regionale und biologische Produkte werden verarbeitet. In Zukunft wird nicht nur leckeres Essen zubereitet, sondern einmal im Monat auch ein Kulturprogramm mit Musik und Poesie geboten. Martina Hellrigl und auch die anderen Vorstandmitglieder betonten, dass man langsam wachsen, das Tätigkeitsfeld ausbauen und auch mit anderen Genossenschaften enger zusammenarbeiten will. (hzg)

pr-info Cafe Thurin, Schlanders

Café, Eis, Aperitife, kleine Imbisse oder ein gutes Glas Wein: Die Thurin-Bar in der Schlanderser Fußgängerzone ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. In nettem Ambiente im ersten Stock mit Ausblick auf die Fußgängerzone lässt sich’s genüsslich plauschen, Zeitung lesen und die windgeschützte Terrasse ist auch Raucherraum. Ebenso freies W-Lan für Web-Surfer steht bereit. Seit die gebürtige Ultnerin

Maria Luisa Gaiser die Thurin-Bar übernommen hat und ihre Gäste willkommen heißt, ist neuer, frischer Schwung eingezogen. Mit Susanne Fleischmann aus Kortsch steht ihr eine kompetente Mitarbeiterin zur Seite. Von Montag bis Freitag ist die Bar ab 7.30 Uhr geöffnet und bis 20.00 Uhr durchgehend offen, am Samstagvormittag von 7.30 bis 13.00 Uhr, Sonntag ist Ruhetag.

Foto: Erwin Bernhart

Neue Führung - neuer Schwung

Mit Mitarbeiterin Susanne Fleischmann und Chefin Maria Luisa Gaiser ist neuer Schwung in die Thurin-Bar in Schlanders eingezogen


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Prad/Vinschgau

Prad

Die schönsten Kaninchen

Ein Fest zum Abschluss der Tanzsaison

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Foto: Heinrich Zoderer

er Kaninchenzuchtverein Vinschgau lädt traditionell am ersten Wochenende im Mai zur Ausstellung in Prad. Auch dieses Jahr erhielten die Züchterinnen und Züchter regen Besuch. Darunter waren viele Familien mit Kindern. Diese scharten sich um die Käfige, in denen Kaninchen der unterschiedlichsten Rassen, Größen und Farben saßen. Und so manch kleiner „Hasenzüchter“ kaufte sich eines der Tiere und nahm es mit nach Hause. Der Verein zählt 19 Mitglieder. Präsidentin ist Sibille Gittele aus Stilfserbrücke, ihre Stellvertreterin ist Silvia Klöckner aus Langtaufers. Im Rahmen der Ausstellung wurden die Kaninchen von Preisrichter Fabio

Zum Abschluss der Tanzsaison kamen mehrere Tanzgruppen nach Prad, um gemeinsam zu tanzen und zu feiern.

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anzen macht Spaß, schafft Begegnung und bringt Menschen in Bewegung. Deshalb werden seit über 20 Jahren von der Arbeitsgemeinschaft Seniorentanz im KVW Tanzkurse und Tanztreffen im ganzen Land durchgeführt. Der Name wurde in der Zwischenzeit in „Tanzen ab der Lebensmitte“ geändert, das Programm ist dasselbe geblieben. In über 100 Orten Südtirols wird getanzt,

es gibt über 130 Tanzgruppen. Gruppentänze und Paartänze aus der ganzen Welt werden unter Anleitung einer Tanzleiterin eingelernt und im Rhythmus der Musik getanzt. In der Regel wird von November bis April einmal in der Woche getanzt. Um auch bis ins hohe Alter fit zu bleiben, kommen alleinstehende Personen, aber auch Paare regelmäßig zu den Tanznachmittagen und erleben

so Freude und Gemeinschaft. In Prad gab es am 23. April am Nachmittag ein Abschlusstanzfest der Tanzgruppen von Ingeborg Stecher. Sie hat vor einigen Jahren die Ausbildung als Tanzlehrerin abgeschlossen und betreut zwei Tanzgruppen in Schlanders, sowie jeweils eine Gruppe in Göflan, Laas und Prad. Viele Frauen, aber auch einige Männer dieser Tanzgruppen kamen in den Raiffeisensaal „Aquaprad“, um mehrere Stunden gemeinsam zu tanzen, zu reden, zu essen, zu lachen und so den Abschluss der Tanzsaison zu feiern. Begonnen wurde der Tanznachmittag mit dem israelischen Tanz Chulu, dann gab es Blues, einen griechischen Sirtaki, den Sportpalastwalzer und nach vielen weiteren Tänzen zum Abschluss den Tanz: Von guten Mächten wunderbar geborgen. (hzg)

Im Bild: v.r. Präsidentin Sibille Gittele (Stilfserbrücke) mit dem Zwergwidder Cincilla, Nicolas Weithaler aus Latsch mit dem Zwergwidder Siamfarbe und Antonia Weithaler aus Latsch mit dem Cincilla Albasini bewertet. Die Ausstellungssieger: Blauer Wiener (96,5 Pkt), Kalifornier (96 Pkt) beide von Silvia Klöckner und Zwergwidder (96 Pkt) von Sibille Gittele. Die Rassesieger: Zwergwidder (95 P) von Antonia Weithaler aus Latsch, Farbenzwerg (95 P) von Marc Gittele aus Tschars und Cincilla (96 P) von Mazagg Stefan aus Stilfserbrücke. Die Jungtiersieger: Burgunder und Kalifornier von Stenico Riccardo aus Mezzolombardo, Cincilla von Stefan Mazagg, Zwergwidder von Nicolas Weithaler aus Latsch, Blauer Wiener und Riesen von Guido Gatti aus Ronchi di Ala. (mds)

Vetzaner Dorfputztag 2016

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m Samstag, 16 April fand auf Initiative des Sportvereines sowie der Freiwilligen Feuerwehr ein Dorfputztag in Vetzan statt. Zahlreiche Vetzaner/-innen, darunter auch sehr viele Kinder, folgten dem Aufruf der Vereine und fanden sich um 09:30 Uhr auf dem Sportplatz von Vetzan ein. Bevor es mit der Müllsuche losging, wurden die freiwilligen Helfer in Gruppen eingeteilt und mit Müllsäcken ausgestattet. Anschließend machten sich alle auf den Weg um in den verschiedenen Ortsteilen und deren Umgebung (Wald/Wiesen) nach Müll zu suchen und diesen einzusammeln. Die Teilnehmer mussten leider nicht allzu lange suchen bis sie fündig wurden. Neben den „üblichen Verdächtigen“, wie leere Flaschen und Papier, konnten auch etwas ungewöhnlichere Gegenstände eingesammelt werden wie z.B.

Bürostühle und Einkaufswagen. Die Feuerwehr kümmerte sich um den Transport der etwas schwereren Gegenstände und brachte diese von den verschiedenen Sammelpunkten zum Sportplatz. Dort wurde der Müll in den dafür vorgesehenen Container entsorgt. Nach Abschluss der Müllsammelaktion fanden sich die freiwilligen Helfer wieder auf dem Sportplatz ein wo sie als „Belohnung“ für ihre Bemühungen einen Imbiss erhielten. Der Ausklang der Aktion bildete

noch ein gemütliches Beisammensein der Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen, während sich die Kinder auf Sport- und Spielplatz amüsierten. Die veranstaltenden Vereine möchten sich bei den zahlreichen freiwilligen Helfern herzlich bedanken! Ein besonderer Dank gilt auch der Gemeindeverwaltung, welche die Aktion der veranstaltenden Vereine von Anfang an unterstützte und zum erfolgreichen Durchführen der Aktion beitrug.

Foto: „Wind“-Archiv

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Vetzan

Die Teilnehmer am Vetzaner Dorfputztag 2016


07.01.16

Tschengls

Seelenlandschaften in der Tschenglsburg

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voll und verspielt. Kräftig und ausdrucksstark bringt sie die Farben auf die Leinwand. Verschiedene Techniken und Motive verwendet Katja Angerer bei ihren Kraft- und Seelenbildern. In Kortsch, wo sie wohnt, hält sie Malkurse und Malseminare. Es geht ihr dabei darum den Verstand auszuschalten, damit die Seele zu malen beginnt, wie sie bei der Ausstellungseröffnung meinte. Irene Stecher malt in ihrer Freizeit zur Entspannung, um abzuschalten und sich in einen kreativen

Foto: Heinrich Zoderer

ie Tschenglsburg ist mehr als ein Dorfgasthaus. Karl Perfler, der seit 5 Jahren das Gasthaus führt, hat sie zu einer Kulturhochburg und zu einem Kulturgasthaus ausgebaut. Menschen kommen nicht nur um hier zu essen und zu trinken, die Tschenglsburg ist zu einem Ort der Begegnung, des Verweilens und des Gesprächs geworden. Es gibt Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Gruppen versammeln sich, halten Tagungen und Klausuren ab. Am 22. April hat der Bildungsaus-

Die Tschenglsburg mit dem Kulturwirt Karl Perfler und den vier Tschenglsern, die ihre Bilder in der Burg ausstellen: Katja Angerer, Irene Stecher, Stefanie Theiner und Erwin Taneller. schuss Laas-Tschengls zu einer besonderen Ausstellungseröffnung geladen. Drei Frauen und ein Mann aus Tschengls zeigen bis 22. Mai ihre Bilder. Seelenlandschaften nennt sich die Ausstellung. Es sind unterschiedliche Bilder, so wie auch die Menschen unterschiedlich sind. Erwin Taneller zeigt Landschaftsbilder, die er vor rund 20 Jahren gemalt hat. Sein Blick ist nach außen gerichtet, er malt Dörfer, Seen, Schlösser, Gebäude und Berge. Ganz anders sind die Bilder der drei Frauen. Sie geben Einblicke in ihr Innenleben. Stefanie Theiner, die junge Studentin der Kunstakademie Verona, experimentiert mit Farben und Formen. Die Zeichnungen sind schwung-

Prozess einzulassen. Sie hat mehrere Malseminare besucht, um sich weiterzubilden und immer wieder neue Techniken und Malweisen zu lernen. Sie spielt mit Farben und Formen, um innere Emotionen auszudrücken. Bei der Ausstellungseröffnung spielte Annegret Rück auf dem Klavier und Christina Angerer sang Lieder von Reinhard May und Hildegard Knef. Ruth Kuntner verh. Stecher und Wilfrid Stimpfl vom Bildungsausschuss führten in die Ausstellung ein und Karl Perfler hielt eine spontan-meditative Ansprachen über den Lärm der Zeit, die Sehnsucht nach Stille und Harmonie und dankte den Künstlern für die bereitgestellten Seelenbilder. (hzg)

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pr-info hds shopping3 - Scopri.local.Südtirol.

Handel sorgt für lebendige Orte it 1,82 Quadratmetern Handelsfläche pro Einwohner hat Südtirol weitaus die höchste Dichte an Verkaufsfläche in Italien. „Für dieses vielfältige Angebot im Handel sind vor allem die vielen Klein- und Familienbetriebe in unseren Orten, Städten und Dörfern, verantwortlich. Diese sorgen dafür, dass unsere Dörfer und Ortskerne noch lebendig und attraktiv für Einheimische sowie Gäste sind und viele Arbeitsplätze vor Ort garantiert werden“, so der hds - Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol. Um auf die Besonderheiten und Einzigartigkeit dieses Angebots aufmerksam zu machen und vor allem die Bevölkerung, aber auch die Gäste, dafür zu sensibilisieren, geht der hds mit einer neuen, landesweiten Aktion im Frühjahr und Herbst dieses Jahres massiv an die Öffentlichkeit. „Es geht darum aufzuzeigen, was eine gute Handelsstruktur in unseren Ortskernen mit sich bringt. Es geht um eine positive Wahrnehmung des Handels durch die lokale Bevölkerung und die vielen Gäste, die am Shoppingerlebnis in Südtirols Orten Gefallen finden“, erklärt hds-Präsident Walter Amort die Ziele der Aktion. „Mit der Aktion shopping³ - Scopri.local.Südtirol. wollen

Foto: hds

M

wir ein klares Zeichen für starke Handelsstandorte in Südtirol und dessen Zukunft setzen. Sie bieten in ihren Ortskernen eine Mischung aus Altbewährtem und Neuem, aus traditioneller, typischer Handelskultur und modernen Handelsbetrieben. Und der Bevölkerung soll die Wichtigkeit einer intakten Handelsstruktur und der damit verbundenen Lebensqualität nähergebracht werden“, so Amort. Die Servicequalität, die persönliche Beratung und die vielen traditionellen Familienbetriebe würden genauso zum Einkaufserlebnis beitragen, wie der besondere Charakter, die Ursprünglichkeit und der Flair unserer Orte und Einkaufsstraßen. „Auf die Magnetwirkung, die Identität und Authentizität

ist aufzubauen. Unsere Dörfer sind dazu prädestiniert“, so der Präsident. Bestandteile der etwas ungewöhnlichen Kampagne, die bis 15. Mai durchgeführt wird und im Herbst wiederholt werden soll, sind zum einen 140 breite Litfaßsäulen in 7 Ortschaften. Diese sorgen auch im Ortszentrum von Schlanders für Aufmerksamkeit und regen zum Nachfragen bzw. Nachdenken an. Sie sind an strategischen Punkten, wie Zugänge zu Ortszentren oder in Einkaufsstraßen aufgestellt. Passanten werden mit 20 zwei- und zum Teil dreisprachig vermischten Botschaften und Empfehlungen überrascht, die bewegen, zum Schmunzeln bringen, aufregen

Piacevole einkaufen Entdecke mehr auf

und wachrütteln. Offenheit wird damit dokumentiert und bekundet. Zum anderen werden die Botschaften auf verschiedenen beweglichen Werbeflächen ersichtlich sein und geben der ganzen Aktion einen unverwechselbaren Charakter: So werden in der Aktionszeit eigens dafür vorgesehene spezielle Fahrräder mit Anhänger durch den Ortskern von Schlanders zirkulieren. Und um im ganzen Land und nicht nur in den ausgewählten Ortschaften präsent zu sein, werden u.a. Taxis, Mietwägen und Lkws die Botschaften weiter verbreiten. Für die heimische Gastronomie werden zudem 100.000 Bierdeckel und 370.000 Zuckerbriefchen zur Verfügung gestellt, die mit dem Logo der Aktion bedruckt wurden. Wesentlicher Bestandteil der Kampagne ist die neue Facebookseite des hds www.facebook.com/hds.unione. Der Verband nutzt die sozialen Netzwerke, postet in origineller Art die Vorteile des Handels in den Südtiroler Ortszentren, wobei alles mit aussagekräftigen, originellen Fotos und Videos unterstützt wird. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Diskussion dazu zu verfolgen und mitzudiskutieren.


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Latsch/Kulturtage

Foto: Heinrich Zoderer

Jodeln und Dichterlesung

Bei den Latscher Kulturtagen gab es im CulturForum eine Dichterlesung mit Julian Messner und ein gemeinsames Jodeln mit den Jodel-Experten Veronika Egger, Markus Prieth und Daniel Faranna der Gruppe Opas Diandl

B

ei den Latscher Kulturtagen konnte der Gemeindereferent Mauro Dalla Barba am 2. Mai im Namen des Bildungsausschusses und der Gemeindeverwaltung

die Zuhörer zu einem besonderen Abend begrüßen. Es wurde gejodelt und Gedichte wurden vorgetragen. Dabei wurde viel gelacht. Drei Mitglieder der fünfköpfigen

Gruppe „Opas Diandl“ spielten auf ihren Instrumenten und jodelten zusammen mit dem Publikum. Selbstbewusst und lebendig präsentierte Julian Messner aus Oberrasen seine Natur- und Pflanzengedichte, sowie seine Liebesgedichte. Julian Messner ist ein außergewöhnlicher Dichter, der bereits mehrere Preise erhalten hat. Er wurde mit DownSyndrom geboren und arbeitet in der Kunstwerkstatt „Akzent“ der Lebenshilfe Bruneck. Julian hat viele Talente. Er ist Bandleader und Sängerin der Gruppe „MitEinAnders“, schreibt Gedichte und spielt gerne Theater. Vor zwei Jahren hat er das Theaterstück „Hochzeitsfieber am Gardasee“ geschrieben und dabei selbst Regie geführt. Seine Texte und Gedichte schreibt er unter der Mithilfe und literarischen

Begleitung von Elfriede Kehrer, seiner Betreuerin. Markus Prieth von der Gruppe Opas Diandl fing an zu jodeln, zusammen mit Veronika Egger und Daniel Faranna und sofort gelang es ihnen, das ganze Publikum zum Mitjodeln zu animieren. Nach dem Jodeln las Julian wieder einige Gedichte. Seine Gedichte sind Sprachbilder mit ganz besonderen Formulierungen. Er erzählte in den Gedichten über die Winterlandschaft, den Schnee als großen Maler, die Krokusblume, die alles hört und alles sieht, manchmal sogar was mancher Bauer tut. Sehr persönlich und beeindruckend waren seine Liebesgedichte. „Ganz drinnen, im Innern, in der Herzmitte, da wohnt die Liebe, darin ist alles mit Freude ausgekleidet“, meinte Julian Messner. (hzg)

Mals

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as Gefühl für das Schöne ist das Ergebnis einer langen Reihe von Beobachtungen. Ein gutes Bild ist wie ein stimmiger Klang. Ein Dreiklang aus Form, Farbe und Gefühl. Irmgard Tschöll hat Bilder mit der Kamera gemalt und diese in dem Buch „Spuren des Lebens“ veröffentlicht. Helene DietlLaganda hat dazu stimmige Gedanken, Gedichte und Sprüche verfasst. Schon Denis Diderot

hat vor 300 Jahren geschrieben: „Man findet die Dichter in den Malern und die Maler in den Dichtern wieder. Für den Schriftsteller ist die Betrachtung der Gemälde von der Hand großer Meister ebenso nützlich, wie für den Künstler die Lektüre großer Werke“. In diesem Sinne ist es der engagierten Hobbyfotografin Tschöll und der Kunsthistorikerin Dietl-Laganda gelungen, im Betrachten von dem,

Foto: Andreas Waldner

Spuren des Lebens - Vernissage und Buchvorstellung

Besucherin bei der Ausstellungseröffnung was wir vor der Haustür haben, dem Leser und Betrachter eine

Tür zur Seele zu öffnen, um abschalten zu können, zur Ruhe zu kommen und zu entspannen. Am Samstag (23.04) fand in der Gemeindebibliothek die Ausstellungseröffnung und die Buchvorstellung (in 2. Auflage) statt. Dort sind noch bis 31. Mai während der Öffnungszeiten der Bibliothek großformatige Fotos aus dem Buch zu sehen. Man kann sowohl die Bilder als auch das Buch kaufen. (aw)

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des Nischler Georg & Co.

Ihr Ansprechpartner für den Vinschgau Fissneider Daniel Tel. +39 339 8450512 SCHLANDERS Gewerbezone 1 Vetzan

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Technik und Kunst

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um 10. Mal bereits lädt das Schreibmaschinenmuseum – am Pfingstwochenende – zum internationalen Sammlertreffen, zu dem wiederum zahlreiche Gäste aus verschiedenen europäischen Ländern erwartet werden. Neben der Tauschbörse, stets eines der Highlights, wird auch zu diesem Sammlertreffen eine neue Sonderausstellung eröff-

net. „Schreib.Maschine – Kreativität und Technik“ nennt sich die vom römischen Galeristen Paolo Pancaldi kuratierte Ausstellung, die am 13. Mai (18 Uhr) im Beisein von Bürgermeister Albert Gögele und Landesrat Florian

Mussner eröffnet wird. Insgesamt 30 Künstler aus dem In- und Ausland zeigen ihre Werke, in denen sie sich mit dem Thema Schreibmaschine auseinandersetzen. Zu sehen ist auch ein Werk der international bekannten amerikanischen Photographin Vera Mercer.


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Schlanders

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DREI GUTE GRÜNDE FÜR EIN ZIEGELFERTIGHAUS VON ALP HOUSE!

Foto: „Wind“-Archiv

Fakten vs. Stammtischparolen

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efugees Welcome by Operation Daywork - Informationsveranstaltung im Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders zum Thema: Menschen auf der Flucht Gerade in einer Zeit der Unsicherheit und des Wandels läuft man leichter Gefahr Vorurteilen und Ängsten mehr Raum zu geben. Das Thema „Flüchtlinge“ versuchte man auch im Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders aufzugreifen und den Jugendlichen einen Überblick über die momentane Situation zu ermöglichen. So fand im Jugendendzentrum am 20. April ein Informationsabend in Zusammenarbeit mit „Operation Daywork“ statt. „Operation Daywork“ ist eine Bewegung von SchülerInnen aus Südtirol, welche sich mit den Themen wie Bewusstseinsbildung, Solidarität und Entwicklungsarbeit auseinandersetzen. An diesem Abend wurden folgende Themen behandelt. * Wer sind die Flüchtlinge? * Warum fliehen sie aus ihren Heimatländern? * Wie geht Europa mit dieser Herausforderung um? * Was kann man tun um zu helfen? Nach der Vorstellung von „Operation Daywork“ durch die Ausschussmitglieder Sophia Fuchs und Hanna Gerstl sowie der Koordinatorin Lea Mair wandte man sich direkt dem eigentlichen Thema zu. Nadja Schuster, Mitarbeiterin der Abteilung Soziales der Prov. Bozen, Amt für Senioren und Sozialsprengel, zuständig für die Bereiche Ausländer (soziale Aspekte), Flüchtlinge, Sinti und Roma,

01 gab informativen Einblick in die weltweite Flüchtlingsthematik und einen Überblick der rechtlichen Situation der internationalen Asylpolitik. Melitta Santer, Mitglied der Freiwilligengruppe Binario1/Bahngleis1und im Flüchtlingsheim „Haus Ruben“ in Mals, erzählte von ihren Erfahrungen bei der Flüchtlingshilfe. Die Besucher waren davon teilweise sehr ergriffen und es holte sie auf den Boden der Realität/Tatsachen zurück. In einer anschließenden Diskussionsrunde war schnell klar, dass bei den Besuchern eine Unverständnis gegenüber politischer Handlungen besteht und es tauchte die Frage auf: „Wollen wir so ein Europa, das kaum im Stande ist gemeinsam Verantwortung zu übernehmen?“ Gleichzeit entstand auch eine Sensibilität gegenüber Flüchtlingen und deren Situation und Gedanken wie „was kann ich als einzelne Person dazu beitragen?“ waren Thema. Das Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders versucht aktuelle Themen aufzugreifen und den Jugendlichen neutrale Einblicke in momentane Situationen zu ermöglichen und sich dadurch selbst eine eigene Meinung zu bilden. Diese Veranstaltung sollte dazu dienen, dass sich die Jugendlichen in einem geschützten Rahmen, begleitet von Experten, mit dem Thema „Flüchtlinge“ auseinander setzen können. Vorurteile gegenüber Flüchtlinge wurden versucht unter dem Motto: „Fakten vs. Stammtischparolen“ aufzuarbeiten und zu entkräften. Fleischmann Kathrin, Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders

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Schlanders

Foto: Heinrich Zoderer

Fotos: Maximilian Gurschler

Gemeinschaftsausstellung in Schlanders

Die offene Singgemeinschaft lieferte zusammen mit dem Stilfser Frauenchor musikalische Unterhaltung; rechts: aus recycelten Materialien hergestellte Taschen und Kleidungsstücke.

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m Samstag, dem 23. Mai, feierte die Gemeinschaftsausstellung von Schlanders mit dem Motto „Alltagsgrenzen überschreiten“ im Kulturhaus ihre Eröffnung. Die Ausstellung findet seit 1992 alle 2 Jahre statt und wurde ins Leben gerufen, um die vielfältige Palette des Könnens von Mitbürgern und Mitbürgerinnen zu zeigen und auszustellen. Auch das Wohnheim, das seit 2 Jahren am Projekt teilnimmt,

durfte wieder begrüßt werden. Die Eröffnungsrede wurde von Referentin Dr. Monika Wielander Habicher im Namen der Gemeindeverwaltung und von Dr. Christine Holzer vom Bildungsausschuss gehalten. Die Offene Singgemeinschaft lieferte währenddessen mit Hilfe des Stilfser Frauenchores die musikalische Unterhaltung und auch ein Büffet wurde vorbereitet. Zu sehen gab es heuer wieder eine

Vielfalt verschiedener Kunstwerke, darunter Patchwork-, Stick-, Ton- und Webarbeiten sowie Holz- und Schmuck- und Malarbeiten. Holzer bekundete die Zunahme an Ausstellungsstücken und mitmachenden Freizeitkünstlern, die sich über die Jahre ergeben hat und bemerkte wie sich das Kreative in Verbindung mit dem Handwerklichen gegenüber dem Technisch-Handwerklichen

in den Vordergrund gestellt hat. Gedankt wurde dem Bildungsausschuss, den Sponsoren, den vielen Mithelfern und vor allem den Freizeitkünstlern, die den Mut aufgebracht haben ihre Werke auszustellen und dafür hoffentlich viel Lob geerntet haben. Es wurden auch die Gäste dazu ermutigt, bei der nächsten Ausstellung vielleicht selbst etwas einzureichen. Maximilian Gurschler

pr-info Spezialbierbrauerei Forst

Neuer Look, bewährter Geschmack

G

des Orchesters - Konservatorium C. Monteverdi

Freitag, 27. Mai 2016 um 20.00 Uhr, im Sparkassensaal Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders Karten sind im Büro des Kulturhauses erhältlich Vormerkungen: T +39 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it - www.schlanders.it

Grafik & Druck: FRITZ Schlanders

ebindeneuheit im Sortiment der SpezialbierBrauerei FORST: Ab sofort ist FORST 1857 in der grünen, personalisierten Mehrwegflasche erhältlich. Das neue Design der Mehrwegflasche lehnt sich an die bereits bekannte grüne und stylische Einwegflasche FORST 1857 an. Die neue Mehrwegflasche wird ausschließlich von den FORST Getränkefachgroßhändlern in Südtirol und Trentino vertrieben. FORST 1857: ein frisches Bier mit hellem Malz und leichten Hopfennoten der besten Aromasorten, das anlässlich der 150-Jahrfeier der Brauerei FORST gebraut wurde. Dieses milde Bier, dessen Name auf die Geburtsstunde der Brauerei – das Jahr 1857 – hinweist, präsentierte sich von Anfang an

in einer grünen Einwegflasche und in der „klassischen“ braunen Mehrwegflasche. Für einen höheren Wiedererkennungswert des Produkts wurde nun eine neue, grüne im FORST-Stil personalisierte Mehrwegflasche auf den Markt gebracht. Diese Flasche spricht mit ihrem jungen Design den trendbewussten Bierliebhaber an. Die neue FORST 1857 Mehrwegflasche im praktischen 6er-Cluster und im exklusiven schwarzen Kasten ist ab sofort im Getränkefachgroßhandel erhältlich.


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Prad /Equal Pay Day

F

amilie und Beruf, wie schaffst du das? Mit dieser Frage begann Sabine Fischer ihren Vortrag zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Der Beirat für Chancengleichheit unter dem Vorsitz der Gemeindereferentin Annegret Rück nahm den internationalen „Equal Pay Day“ zum Anlass, Mitte April die Bürgerinnen und Bürger von Prad für dieses Thema zu sensibilisieren. Rund 30 Frauen und zwei Männer folgten der Einladung. Am Vormittag informierte der Beirat an einem eigens dafür errichteten Stand alle interessierten BürgerInnen. Mit Sabine Fischer holten sich die Veranstalter, dank der Unterstützung aus dem Frauenbüro in Bozen, einen echten Profi in den Prader Bürgersaal. Als selbstständige Beraterin und Coach und Mutter von Zwillingen hat Fischer zahlreiche Erfahrungen gesammelt und weiß was es heißt, Familie

und Beruf unter einen Hut zu bringen. Fischer, die den Abend sehr interaktiv und kurzweilig gestaltete, zeigte in vielen mentalen Bildern, was es heißen kann „in Balance“ zu sein. Wenn man als Frau gleich mehrere Herausforderungen zu bewältigen hat, leiden viele an Überforderung und sind unzufrieden. Während einige Frauen aus dem Publikum versuchten auf halbrunden Steinen auf einem Bein zu balancieren, lieferte Fischer den passenden Tipp dazu: einen Punkt fokussieren und sich darauf konzentrieren. Damit räumte Fischer auch gleich mit dem Gerücht auf, dass Frauen „multitasking“ – fähig wären. Im Gegenteil! Wer eine Aktivität konsequent und fokussiert durchführt, ist effizienter und danach zufriedener. Das gilt auch für Frauen. „Wissen was man will und dieses Ziel im Fokus haben, dann geht vieles leichter“, erklärt Fischer. Wer

Foto: Christine Tappeiner

Familie und Beruf, wie schaffst du das?

Der Beirat für Chancengleichheit der Gemeinde Prad: mehrere Frauen und ein Mann v.l. Michaela Platzer, die Referentin Sabine Fischer, Daniel Primisser, Anita Adami, Annegret Rück klar denkt und im Stande ist, die Gedanken zu parken, der vermeidet es, in Panik zu geraten. 13 Minuten Achtsamkeit am Tag können helfen. Wer sich regelmäßig eine mentale Auszeit nimmt und meditiert, Yoga macht oder aufmerksam in der Natur unterwegs ist, der trainiert das Areal im Gehirn, das dafür verantwort-

lich ist, dass der Mensch vom Sachlichen ins Emotionale verfällt. Bei regelmäßigem Training erfolgt dieser Wechsel viel langsamer. Viele weitere Tipps und gute Ratschläge lieferte Fischer an diesem Abend, den der Beirat für Chancengleichheit mit einem geselligen Umtrunk abschloss. Christine Tappeiner


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pr-info Body’s Best Form - Prad

Einmal pro Woche 20 Minuten Personal Training

Kurze Zeitspanne, sanfte Methode und große Wirkung: Das EMS-Training (Elektronische Muskel Stimulation) ist für jede Altersstufe geeignet. Mit dem Personal Training wird zudem auf Wünsche und Bedürfnisse ganz individuell eingegangen im Einzeltraining mit genau abgestimmten Dosierungen wird der Muskelaufbau wöchentlich gefördert - und das in nur 20 Minuten pro Woche. Dieses Zeitfenster genügt, für eine hervorragende Ausbildung sämtlicher Muskelgruppen des Körpers. 20 Minuten pro Woche sind auch eine für jedermann und jederfrau einteilbare Zeit. Das EMS-Training bietet für den gesunden Körper eine hervorragende Stimulierung für den Muskelaufbau und für die Körperausformung. Muskeln sind nicht nur für die Bewegung zuständig, sondern sie sind die Stütze des Körpers. Gut ausgebildete Muskeln im Rückenbereich etwa sind für die Haltung der Wirbelsäule unentbehrlich. Deshalb ist das EMS-Training

mehr als ein willkommener Ausgleich für die Arbeit am Schreibtisch. Durch die Stärkung der Rückenmuskulatur wird die Körperhaltung straffer. Für übergewichtige Personen wird beim EMS-Training durch die Stimulierung zum Muskelaufbau Fett verbrannt - ohne sich durch viel Bewegung quälen zu müssen. Auch hier gilt die individuelle Betreuung als Garant dafür, dass eine schonende Vorgangsweise zum Erfolg führt. Weil die elektronische Muskel Stimulation (EMS) aus dem Bereich der Physiotherapie kommt und deshalb der Erfahrungsschatz groß ist, können auch Muskelverspannungen, welche zu Rückenschmerzen oder zu Schmerzen im Halsbereich führen können, gelöst werden. Größere und oft mit Unbehagen verbundene Bewegungstherapien werden durch als angenehm empfundene elektronische Reize umgangen. Die dadurch ausgelösten Muskelkontraktionen entspannen die betroffene Muskelpartie

und entschmerzen. Speziell bei Rückenbeschwerden kann auf Wunsch eine diplomierte Physiotherapeutin das Training begleiten. Für trainierte Sportler kann das EMS-Training eine Ergänzung zu den eigenen Trainingseinheiten sein. Dabei werden auch jene Muskeln angeregt, welche, abhängig von der Sportart, ansonsten vernachlässigt werden. So kann das EMSPersonal Training das jeweilige Sporttraining abrunden.

Fazit: Egal ob vom 80-Jährigen, der seinen Bewegungsapparat fit halten möchte, bis zum Profisportler der seine Leistung optimieren will, das EMS-Training biete für so gut wie jeden eine Lösung. „Lassen Sie sich bei einem 1. kostenlosen Probetraining erklären, wie Sie Ihr Trainingsziel am besten erreichen“, sagt Stefan Haller. Haller betreibt das Studio: Body’s Best Form Reutweg 26 39026 Prad am Stilfserjoch Termine: 344 2357727 www.best-form.it info@best-form.it


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Naturns/Schnals

Filmreifes von der Jugendkapelle Naturns/Schnals W Die Jugendkapelle Naturns/ Schnals unter der Leitung von Charlotte Rainer und Daniel Götsch

Foto:s „Wind“-Archiv

as die Jugendkapelle Naturns/ Schnals unter der Leitung von Daniel Götsch und Charlotte Rainer am Freitag, 29. April bei ihrem Konzert zur Aufführung brachte, war nicht nur Musik aus den Genres Pop/ Rock und Filmmusik, sondern auch filmreif. Dass das Gemeinschaftskonzert aufgrund der wenig frühlingshaften Temperaturen nicht wie geplant „openair“ auf der Freilichtbühne, sondern eher „closed-air“ im Rathaussaal stattfand, stand der Stimmung nicht im Wege. Nach einer langen, intensiven und organisatorisch oftmals nicht ganz einfachen Probenphase war es nun endlich so weit und die über 50 Jungmusikanten wagten sich auf die Bühne. Nach einer kleinen Stärkung vor dem Konzert, stieg langsam die Aufregung, wozu auch der bis auf den letzten Platz gefüllte Saal beitrug. Neben der Titelmu-

sik von „Spongebob Schwammkopf“, „Herr der Ringe“, „Hercules“, „Tarzan“ den „Simpsons“ bis hin zu aktuellen Rock & Pop-Songs von Pink, Adele und Katy Perry, begeisterte die Jugendkapelle Naturns/Schnals außerdem mit spektakulärer Lichtshow und passenden Filmausschnitten zur Musik. Mit unterhaltsamen Dialogen, witzigen Pointen und überraschenden Auftritten führten die vier ModeratorInnen Anna-

FREIWILLIGE FEUERWEHR

Schlanders - Fußgängerzone 68 www.martin-kaserer.com

14:00 > Pokalbewerb 17:30 > Paralellbewerb 19:00 > Siegerehrung 15:30-19:30 > Musik und Unterhaltung mit dem Romantik Express 20:00-20:45 > Modeschau 21:30 > Stimmungsmusik mit die Stockhiatla 21:00 > DJ im Discozelt Samstag: 1 Freigetränk für Festbesucher in Dirndl oder Lederhose!

Sonntag, 15. Mai 11:00 > Frühschoppen und Weinpräsentation 11:30-13:00 > Konzert der Musikkapelle Eyrs 13:00-21:00 > Musik mit Die Jungen Psairer 13:00 > Spiele für Kinder 14:00-18:00 > Wetten in Eyrs…??? 20:00-21:00 > Verlosung Lotterie 21:00 > Stimmungsmusik mit Die Grubertaler 21:00 > DJ im Discozelt Weitere Infos auf unserer Hompage: www.feuerwehr-eyrs.com

Musizieren hatten noch einmal deutlich wurde. Insgesamt können alle auf einen mehr als gelungenen, kurzweiligen und unterhaltsamen Konzertabend für Jung und Alt zurückblicken, der sicherlich als musikalisches Erlebnis in Erinnerung bleiben wird. Wir dürfen also auf das nächste Mal gespannt sein, wenn es wieder heißt „Bühne frei für die Jugendkapelle Natunrs/Schnals!“ Julia Wellenzohn

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am Pfingstwochenende 14.+15. Mai 2016 in der Sportzone Eyrs Samstag, 14. Mai

lena Kofler, Johannes Höllrigl, Franz-Josef Wolf und Annalena Götsch gekonnt durch den Abend und informierten über den Inhalt der Filme zur Musik. Dabei wurde auch das Publikum gefordert und musste zu einigen Quizfragen Rede und Antwort stehen. Für den langanhaltenden Applaus bedankte sich die Jugendkapelle Naturns/Schnals mit zwei Zugaben, bei denen der Spaß, den alle am gemeinsamen

NIMM 2 und ZAHL1,5 vom 14. bis 28. Mai

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GLURNS

MALS

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU

GRAUN

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SCHLUDERNS

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Bildungsausschuss Latsch

Latscher Kulturtage 2016

Man weiß aber, dass im spätgotischen Kirchenbau der früheste Renaissance-Altar und der schönste Chorstuhl Tirols standen. Man weiß auch, das am Altarbild die Erklärung für das Annenberger und jetzt Latscher Wappen zu finden ist.

Sonntag, 22. Mai, 18.00 Uhr, Spazio Rizzi AUSSTELLUNG „PETER FELLIN (1920-1999)“ Für den Kunstliebhaber Walter Rizzi gehört Fellin neben Karl Plattner, Hans Ebensperger, Robert Scherer u.a. zu den prägenden Künstlern des Vinschgaus. Der in Revó, Nonsberg, geborene Künstler starb 1999 in Meran und hat in Latsch mehrere Spuren hinterlassen. Mit der Ausstellung in der Galerie „Spazio Rizzi“ werden vor allem private Leihgaben zu sehen sein, darunter auch „die Vinschgerin“, ausdrucksstark und intensiv, ein richtiger Fellin.

Freitag, 27. Mai, 20.00 Uhr, Bichlkirche „STERBEBILDER IM WANDEL DER ZEIT“

Samstag, 14. Mai, 15.00 Uhr, Burg Annenberg, Start zur geführten Wanderung am Bahnhofsplatz um 13.00 Uhr; ebendort Start des Shuttle-Busses um 14.00 Uhr „500 JAHRE ANNA-KAPELLE“: FÜHRUNG DURCH KAPELLE & SCHLOSS „Todesschön“, Lesung. Die Autorin Angela DopfnerWerner ist geschichtlichen, teils blutigen Fußspuren nachgegangen, will das Rätsel der Nibelungenhandschrift des Anton von Annenberg lösen und ist dabei in die Latscher und Naturnser Annenberger-Burgen geraten. Welcher Annenberger warum Oswald Furter vor 1516 beauftragt hat, eine neue Burgkapelle zu errichten, weiß man nicht genau.

Die Naturnser Chronistin Maria Fliri Gerstgrasser wird übers Geschichtliche berichten, Bestatter Tonezzer über die Problematik der Gestaltung von Sterbebildchen, der Sammler Helmuth Pfanzelter aus Terlan gibt Tipps zur Aufbewahrung und wird Schätze aus der größten Sammlung Südtirols mitbringen. Die kleine Ausstellung wird der Heimatpflegeverein Latsch einrichten. Bei einem geselligen Beisammensein mit Umtrunk soll der Abend ausklingen.

Samstag, 28. Mai, 14.00 Uhr, Treffen an der Talstation der Seilbahn nach St. Martin SPURENSUCHE NACH ALTEM FRAUENWISSEN Frauen hüteten das Feuer, pflegten, heilten und wussten um die Kräfte der Kräuter. Ihr Leben gestalteten sie nach den Rhythmen und Zyklen der Natur und im Einklang mit den Jahreszeiten. Die Wanderung am Sonnenberg ist eine Spurensuche nach diesem alten, aber überlieferten Wissen.

Bildungsausschuss Schluderns

Einladung zur Kräuterwanderung „Kostbarkeiten am Wegesrand“ mit der Kräuterfachfrau Dora Somvi Dora Somvi ist Kräuterpädagogin und hält Vorträge und Seminare zu den Themen einheimische Wildkräuter, Heilkräuter-Anwendungen, essbare Wildpflanzen und ätherische Öle. Sie leitet Kräuter -Exkursionen, bei denen sie mit Menschen vor Ort ihre Begeisterung für Kräuter und Pflanzen am Wegesrand teilt.

am Samstag, 21. Mai 2016

um 14.00 Uhr Treffpunkt vor der Bibliothek Schluderns

Anmeldung erwünscht: Tel 3487128804 oder bibliothek@gemeinde.schluderns.bz.it Es laden ein: die öffentliche Bibliothek, der Bildungsausschuss und die Bäuerinnen von Schluderns. In Kooperation mit der Gen. für Weiterbildung und Regionalentwicklung m.b.H


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Bildungsausschuss Mals

EINLADUNG zur Verleihung von

! Gabriel-Grüner-Stipendium 2016 ! Gabriel-Grüner-Schülerpreis Vinschgau 2016 Tod zu tun – jeden Tag mit dem Jürgen Tonezzer hat verloren doch sein Lachen nicht

Donnerstag 26. Mai 2016 um 19.00 Uhr im Kulturhaus Mals

PROGRAMM

Begrüßung und Einführung Sibille Tschenett, Bildungsausschuss Mals Uli Reinhardt, Agentur Zeitenspiegel Weinstadt

Bewusst im Leben Maria Frank haler, Fotografin: Eva Autorin: Clara Schönt

Laudatio und Übergabe des Stipendiums durch die Geschwister Peter, Wolfgang und Ute Grüner

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Gabriel-Grüner-Stipendium international Das Gabriel-Grüner-Stipendium 2016 geht an Christina Schmidt (Text) und Lennart Helal (Fotos). Das Team plant eine Reportage über bewaffnete Bürgerwehren in Polen. Die Autorin und der Fotograf erhalten ein Stipendium und ein zweimonatiges Residenzstipendium der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.

Gabriel-Grüner-Schülerpreis Vinschgau Den Gabriel-Grüner-Schülerpreis, den der Bildungsausschuss Mals 2016 zum zweiten Mal gemeinsam mit der Agentur Zeitenspiegel und dem Südtiroler Wochenmagazin ff verleiht, erhalten die beiden Schülerinnen Clara Schönthaler (Text) und Eva Maria Frank (Fotos) für „Bewusst im Leben“, das Porträt eines Bestatters. Der Preis möchte junge Menschen fördern, die sich für den Beruf des Journalisten interessieren.

EINLADUNG zu den

Leseproben und Rollenzuteilungen am 20.05 und 21.05.2016 Kulturhaus Burgeis

im Rahmen des Theaterprojektes:

Griseldis November 2016 im Kloster Marienberg Ablauf: Freitag, 20.05.2016 von 19.00 bis ca. 22.00 Uhr • Vorstellung des Inszenierungskonzepts der Marienberger Griseldis mit Janina

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

Janke und Toni Bernhart • Vorstellung und Besprechung der Spielund Textfassung der Marienberger Griseldis • Lesen von ausgewählten Szenen • Fotografieren aller Spieler und Abnahme der Konfektionsmaße für die Kostüme • Notieren der Sperrzeiten der einzelnen Spieler Samstag, 21.5.2016 von 14.00 bis 18.00 Uhr • Besetzung der Rollen

• Verschiedene praktische, szenische Übungen in verteilten Rollen Anmerkung: • Es gibt kein Auswahlverfahren, d.h. alle die am 20+21.05 anwesend sind, können spielen • Teilnehmen können alle Personen, welche im Gemeindegebiet von Mals wohnhaft sind, unabhängig davon, ob sie Mitglied einer Bühne sind oder nicht

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf

Gabriel- Grüner -Schü

!

tungsunternehTischler, hat das Bestat Sein Großvater, ein gegründet. Es 1961 in Schlanders men Tonezzer im Jahre im Vinschgau. tungsunternehmen war das erste Bestat dem Bau neben die r, Tischle die Damals waren es immer ters übernahBestat eines Aufgaben von Särgen auch die sein Bruder schaltet sich ein. und grinst. b arbeiten Jürgen, mein Sendr“, sagt er In dem Familienbetrie men. Auch die . den „Radio Tirol – des isch Roman über eiter dann riger Mitarb den Vinschgau und Joachim und ihr langjäh niert sind. Dann fährt er los, durch dauern, etwa obwohl sie bereits pensio wird etwas länger Eltern helfen noch mit, bewältigen. Reschenpass. Die Fahrt für Ablenkung. Es cht, um die Arbeit zu heitere Musik sorgt traße Jede Hand wird gebrau Haupts der an zwei Stunden, die , das gleich Wer in das Büro kommt mit rötlichgeht nach Innsbruck. schwarze großgewachsenen Mann orters, der durch eine liegt, wird von einem Im Laderaum des Transp und schwarzer Hose befinden sich zwei in schwarzem Hemd Bart aum getrennt ist, m tätoFahrerr braune die vom und Wand die 90 Jahre ltchen um seine Augen darin sind beide um empfangen. Die Lachfä Daumen deuten Särge. Die Verstorbenen torium bringen. neben seinem rechten wird sie nun ins Krema wierte kleine Sonne zen Kleidung sehr alt geworden. Jürgen eine Ausnahsich hinter der schwar für ihre Angehörigen dass Tod hin, der dass darauf e vermag er Er weiß, sie Zeit hatten, um t. Seine ruhige Stimm ffen hat, auch wenn viel Lebensfreude verbirg liche Art schafft mesituation gescha Mensch veretzen, seine freund . So ist das, wenn ein wirkungsvoll einzus Jürgen gelehrt, in diesich auf ihn vorzubereiten nge Erfahrung hat et hat. Mit Menschen Jahrela en. bedeut Vertrau etwas gleich ihm kommen: stirbt, der einem tun, der Umgang örigen redet, die zu hat er jeden Tag zu wie er mit den Angeh bestattet. ser Ausnahmesituation jedoch nicht alltägrbene hat er bisher ihn allgegenwärtig – torium Schon über 2000 Versto mit dem Tod ist für Jürgen ist beim Krema es. als der vorherige. t schnei anders ist uck all In Innsbr gstür des lich. Denn jeder Todesf Bestatter eine gleich neben der Eingan Woche organisiert der angekommen, er parkt und begrüßt Etwa einmal in der in Bozen. Das rbenen Gebäudes er in Innsbruck oder hilft kastenförmigen, rosafa Kremation, entwed Ansonsten dort arbeiten. Einer sind. die r, kürzer Männe eiten die Wartez freundlich die beiden Transporter hängt davon ab, wo bekleidet Vernacheinander aus dem tattungen, wäscht und ihm, die beiden Särge nieder, ehe sie organisiert er Erdbes hl eines Sarges n lassen sich darauf örige bei der Auswa zu heben. Weiße Flocke nach de gebracht werstorbene, berät Angeh die Gebäu das itäten, in Formal Gestell erledigt alle auf einem fahrbaren oder einer Urne und en sind. henlebens zu erledig Abschluss eines Mensc

t die Tür seines das Lenkrad, schließ Jürgen setzt sich hinter Schlüssel ins orters und steckt den großen grauen Transp das Radio beginnt zu brummen, Zündschloss. Der Motor

Festvortrag Joachim Rienhardt, Mitglied der SternAuslandsredaktion, Freund und ehemaliger Arbeitskollege von Gabriel Grüner Verena Rinner, Direktorin des Oberschulzentrums Schlanders, Ziele und Bedeutung des Gabriel-Grüner-Schülerpreises für journalistisch interessierte Jugendliche des Tales Roman Drescher (RAI Südtirol), Gespräch mit den Preisträgerinnen und dem Protagonisten ihrer Reportage

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Jugendtreff „fResch“ Reschen Ö Sa. 14.05.16 ab 19.00 Uhr Cook YOUR meal Ö Fr. 20.05.16 ab 18.00 Uhr Snack – selbst gemacht Jugendtreff „Juze“ St.Valentin Ö Fr. 13.05.16 ab 18.00 Uhr 1. Klasse Mittelschultreff: Spieleabend Ö Sa. 21.05.16 ab 19.00 Uhr Mix dein Getränk! Jugendzentrum JuMa Mals Ö Mi. 18.05.16 ab 15.30 Uhr Mosaik Steine Info & Anmeldung im JuMa Ö Sa. 21.05.16 ab 20.00 Uhr Fuck you Goethe ll Jugendraum Revoluzer Taufers Ö Mi. 18.05.16 ab13.30 Uhr Mädels-Beautynachmittag Ö Sa. 21.05.16 Frühlingsausflug für Mittelschüler Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs Ö Sa. 21.05.16 ab 09.00 Uhr Klettergarten Terlan Anmeldung erforderlich Ö Sa. 28.05.16 Grillen mitn Ju!p Anmeldung erforderlich Jugendhaus Phönix Schluderns Ö 09. – 14.05.16 geschlossen Ö Fr. 20.05.16 ab 16.00 Uhr Grillen im Park Anmeldung bis zum 19.05.16 Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 14.05.16 15.00 – 17.00 Uhr „Kartnen“ im Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius Laas Ö Sa. 21.05.16 ab 18.00 Uhr Grillen Verpflegung selber mitnehmen Jugendtreff JU!P Explosiv Ö 09. – 14.05.16 geschlossen Ö Di. 24.05.16 ab 16.30 Uhr Hausgemachtes Eis machen Jugendtreff Tschengls Ö Sa. 21.05.16 ab 19.00 Uhr Kleines Fußballturnier Info & Anmeldung bei Myri Jugendtreff Tarsch Ö Mi. 15.05.16 ab 15.00 Uhr „Inzer perfekts Dinner II“ Info & Anmeldung bei Myri JuZe Freiraum Schlanders Ö Fr. 13.05.16 ab 17.00 Uhr Infoabend zum Projekt „meinigs, deinigs, insrigs“ Ö Sa. 14.05.16 ab 10.00 Uhr Graffitiworkshop; Anmeldung bis am 12.05.2016 im JuZe Für Mitglieder kostenlos Kosmo Plaus Ö Sa. 21.05.16 Start: 10.00 Uhr Ausflug Lasertec Bruneck Infos & Anmeldung bis 18.05.16 Ö Mi. 25.05.16 Start 15.00 Uhr Ausflug Fischen Prad Infos & Anmeldung bis 20.05.16 JuZe Naturns Ö Mi. 18.05.16 15.00 – 17.00 Uhr U16 – Volleyballturnier Ö Mi. 25.05.16 15.00 – 17.00 Uhr U16 – Schokoladeschlacht Jugendcafé Chillout Latsch Ö Sa. 14.05.16 ab 17.00 Uhr Spargelkochen

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Die Jugendlichen vom JuZe Schlanders sind voll motiviert ihre eigenen Ideen ins Jugendzentrum mit einfließen zu lassen und ihrer Kreativität freien Lauf zulassen. Für die Jugendlichen war es wichtig mit zu gestalten um dadurch dem Jugendzentrum einen neuen Charme zu verleihen. Projekt „Mädchenraum“: Einige Besucherinnen hatten bereits vor einigen Monaten die Idee einen „Mädchenraum“ im 1. Stock zu gestalten. Die Mädchen äußerten den Wunsch eine Raum für sich zu haben um sich zurück zu ziehen und einfach mal unter sich zu sein. Zudem sollen dort einige Hobbys wie z.B. Tanzen, ohne gestört zu werden ausgelebt werden. Erste Ideen wurden gesammelt und gemeinsam mit der Jugendarbeiterin bemühte man sich um die Finanzierung. Dabei kam die Gemeinde Schlanders in Spiel, nach kurzer Zeit war die Finanzierung gesichert und man konnte sich an die Umsetzung des Mädchenraumes machen. Die Mädchen konnten ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Projekt „Gartenmöbel“: Der JuZe-Garten ist bereits seit einiger Zeit nicht mehr renoviert worden, ein neuer Feinschliff war notwendig.

Die Jugendlichen machten sich ans Werk – das Projekt Möbel aus Paletten war ins Leben gerufen. Mit vereinten Kräften organisierte man die Paletten und das notwendige Werkzeug. An einem Samstagnachmittag ging es dann ans eingemachte: die Paletten wurden zugeschnitten, abgeschliffen und zusammengeschraubt, die Sitzpolster wurden eingekauft und passend gemacht und zum Schluss wurde noch der passende Ort für die neuen Gartenmöbel gesucht. Am Ende des Tages freuten sich die fleißigen Helfer über eine Stärkung und über das Ergebnis der selbstgebauten Gartenmöbel. Bei einem gemütlichen Beisammensein wurden bereits weitere Pläne für den Garten geschmiedet. In diesem Zusammenhang danken wir der Gemeinde Schlanders für die finanzielle Unterstützung.

Ein Jahr Jugendtreff „Check In“ Goldrain Es ist nun fast ein Jahr vergangen seit der Jugendtreff Goldrain das erste Mal seine Türen für die Jugend geöffnet hat. Der Jugendtreff „Check In“ ist ein Freiraum um Jugendlichen Möglichkeiten zur Entfaltung zu geben. Seit der ersten Öffnungszeit am 9. Juni hat sich der Jugendtreff weiterentwickelt. In Zusammenarbeit zwischen Eltern, Jugendlichen, Gemeinde und Jugendarbeiter wurde das „Check In“ gestaltet und

eingerichtet. Der Jugendtreff bietet verschiedene Aktivitäten für Jugendliche, darunter Calcetto, Ps4, Brettspiele, Küche, Musikanlage, TV und Chillmöglichkeiten. Seit kurzer Zeit gibt es im Jugendtreff eine Küche. Am 12. Mai wird die Küche durch gemeinsames Nudel kochen eingeweiht. Jugendliche die interessiert sind am Kochabend teilzunehmen können sich beim Jugendarbeiter Christian melden.

Das Check In ist an folgenden Tagen in der Woche geöffnet: Dienstags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19.00 bis 21.00 Uhr Donnerstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19.00 bis 21.00 Uhr Jeden zweiten Samstag im Monat . . . . . 14.00 bis 17.00 Uhr Handynummer Christian: 338 78 83 077

Erster Vinschger Calcetto Cup Am 30.04.2016 fand der erste Vinschger Calcetto Cup im Jugendtreff Prad statt. Dabei ging es nicht nur um sportliche Erfolge und Preise für die besten im Tischfußball, die SpielerInnen aus Prad, Schluderns und Schlanders und deren Fans verbringen vor allem einen spannenden Nachmittag mit dem Ziel auch anderen Jugendlichen aus dem Vinschgau kennen zu lernen. In einer Vorentscheidungsrunde traten voll motivierte Jugendliche, eingeteilt in 2 Kategorien - über und unter 16 Jahre, gegeneinander an. Die Finalspiele brachten nochmal Hochspannung für die Aktiven, die Fans und die „Coaches“ aus der Jugendarbeit. Den Sieg bei der Kategorie „unter 16“ konnten die Jungs von Schluderns für sich entscheiden. Bei der Kategorie „über 16“ machten die Jungs aus Schlanders das Rennen. Der Abschluss dieses spannenden Tages für die TischfußballerInnen wurde schließlich bei einem gemeinsamen Essen gefeiert.

Selbstverteidigungskurs für Mädchen Im April organisierte das JuZe Naturns/Kosmo Plaus einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen. In den 3 durchgeführten Treffen lernten die Girls ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und auch verbal durch ein kraftvolles „Nein“ aufzuzeigen. Mittels Rollenspiele übten sie, wie sie bereits durch kleine Veränderungen im Verhalten – durch selbstbewusstes Auftreten und selbstsichere Körperhaltung große Wirkung nach außen erzielen können. Neben der Stärkung der Persönlichkeit brachte die Referentin den Mädels einfache Abwehrtechniken und Griffe bei, die in Notsituationen sehr hilfreich sind. Die 7 Girls hatten einen großen Spaß im Workshop und probierten die gelernten Sachen bei ihren Eltern, Geschwistern oder Freunden aus. Ein großer Dank gilt hier dem Bildungsausschuss Naturns, der diesen Kurs finanziell unterstützt hat.


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Prad/Vinschgau

Mals

Die Jugend im Einsatz

Wetterdetektive sind besonders schlau

um dritten Mal fand heuer vom 30. April auf den 01. Mai landesweit der 24 Stundendienst statt. Auch die Jugendgruppe des Weißen Kreuzes der Sektion Prad war dabei. Neben den tollen Einsätzen, die von ihrem Jugendleiter Pfeifer Christian inszeniert worden sind, stand auch das gemeinschaftliche Leben wie das gemeinsame Grillen im Fokus. Verschiedene Rettungsorganisationen wie die Bergrettung und die Freiwillige Feuerwehr, beide aus Prad, unterstützten die angehenden Sanitäter mit ihrem Wissen und Können bei brenzligen inszenierten aber realistischen Einsätzen. Unter anderem mussten die Jugendliche ausrücken um einen abgestürzten Wanderer zu bergen und zu versorgen mithilfe der

Bergrettung, einen verunglückten Radfahrer versorgen oder zwei „Patienten“ mithilfe der FF betreuen, die unter einer Schaufel eines Traktors eingeklemmt worden sind. Der 24 Stundendienst war alles in allem ein wieder ein voller Erfolg und ein großes Vergelt´s Gott gilt allen Beteiligten, die ihre Freizeit für die Jugendlichen geopfert haben, um in ihnen das Feuer am Rettungswesen aufrecht zu erhalten. Auch bei der Gemeinde Prad möchten wir uns bedanken, dass sie uns jedes Jahr die Betten zur Verfügung stellen, dass wir in der Dienststelle schlafen können. Wenn auch du Interesse an der Jugendgruppe hast, komm doch einfach in der nächsten Weiss Kreuz Stelle vorbei!

Filialleiter Stefano Cristelli und Jugendverantwortlicher Elias Bernhard in der Geschäftsstelle Mals überreichten neben dem Gutschein der gutgelaunten Malser Klasse auch eine kleine Pausenstärkung

Musikschule Unterer Vinschgau

Prad/Sulden

Prima la musica

Raiffeisenkasse PradTaufers unterstützt den Skiclub ORTLER Raiffeisen

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m diesjährigen Gesamttiroler Musikwettbewerb „Prima la Musica“, der heuer vom 24. Februar bis 4. März in Mayrhofen im Zillertal stattfand, nahmen Schülerinnen und Schüler der Musikschule Unterer Vinschgau teil und erreichten hervorragende Bewertungen. Folgende Ergebnisse wurden erzielt: In der Kategorie KLAVIER, Altersgruppe B erreichten Stefanie Heinisch 1. Preis mit Auszeichnung und Anna Rinner 1. Preis (Lehrperson Myriam Tschenett), Loredana Popa 1. Preis (Lehrperson Petra Mayr), Veronika Teresa Telfser 2. Preis sowie in der AG I Lukas Fleischmann 1. Preis (Lehrperson Verena Tumler). In der Kategorie ZITHER AG I erzielte Miriam Schwienbacher einen 1. Preis mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb in Linz (Lehrperson Melanie Pichler). In der Kategorie KAMMERMUSIK FÜR HOLZBLÄSER AG I erreichten die Gruppe AnSaJu mit Judith Kapeller (Klavier), Anna Pilser (Quer-

flöte) und Sarah Plattner (Querflöte) einen 3. Preis. In der Kategorie KAMMERMUSIK FÜR BLECHBLÄSER AG II konnte sich das Ensemble Zug4er mit Laura Fischer (Bassposaune), Johannes Höllrigl (Posaune), Simon Oberhofer (Posaune) und Jonas Walter (Posaune) einen 1. Preis mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb erspielen (Lehrperson Charlotte Rainer). In der Kategorie ORGEL AG III erzielte Sebastian Tragust einen 1. Preis (Lehrperson Dir. Stefan Gstrein) und ebenso in der AG III Kategorie SCHLAGWERKENSEMBLES erzielte das Ensemble MattEliaStix mit Elias Egger (Musikschule Lana) und Matthäus Zöggeler einen 1. Preis mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb (Lehrpersonen Martin Knoll und Hannes Reiterer). Die Musikschule gratuliert den Schüler/ innen und deren Lehrer/innen zu ihren hervorragenden Erfolgen und wünscht weiterhin viel Freude an der Musik.

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ertreter der Raiffeisenkasse Prad-Taufers und des ASC Ortler trafen sich kürzlich passend in alpiner Umgebung zur Erneuerung des Sponsorvertrages. Wie schon in den vergangen Jahren erleichtert die Raiffeisenkasse damit die Freiwilligenarbeit des Vereins, fördert somit die positive Wirkung für die Allgemeinheit, schafft eine Basis für Vorhaben und Ziele des Skiclubs. Im Besonderen aber wird die Jugendarbeit gestärkt, indem der Skiclub Ortler in den verschiedenen Leistungsklassen insgesamt 80 Kinder und Jugendliche betreut.

Foto: „Wind“-Archiv

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m das Sparen mit lehrreichen Gewinnspielen zu verbinden, organisiert die Volksbank seit Jahren themenbezogene Wettbewerbe. Heuer drehte sich alles ums Wetter. Bei jeder kleinen monatlichen Einlage auf dem Blue-Sparbuch gab es ein halbes Jahr lang praktische Geschenke zum Thema Wetter. Eine umfangreiche Broschüre gab Antworten darüber, wer für die Zaubertricks am Himmel verantwortlich ist und wie Wind, Regen, Gewitter, Schnee entstehen. Zudem wurde ein Klassenwettbewerb für die Grundschulen ausgeschrieben, bei dem tolle Ausflüge für die ganze Klasse verlost wurden. Ein Los fiel an die zweite Klasse der Grundschule Karl Plattner in Mals. Sie können einen kostenlosen Klassenausflug zur Wetterbeobachtungsstelle inklusive Führung nach Bozen machen und dort ihr Wissen als Wetterdetektive weiter vertiefen. (lu)

Foto: Ludwig Fabi

Fotos: „Wind“-Archiv

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Fotos: Anna Alber

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In welcher Zeit sind die Kinder glücklicher? Glück, Freude, Kinderlachen. Die Lösung verbirgt sich im Gesicht. Dieses bleibt uns allerdings verborgen.


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Eine Brise Tradition/Eine Brise Moderne

KINDER:

Einst die Krieger der Armut nun die Hoffnung unserer Zukunft von Anna Alber

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osa war neun. Neun Jahre alt, als sie ihre kleinen Kinderhände vor dem Gesicht vergrub, um die Tränen aufzufangen. Ihr Vater berichtete schweren Herzens, dass sie ins Schwabenland muss. Es sei nicht genügend da, um alle Kindermäuler zu stopfen. Fürchterliches hat Rosa schon vom Schwabenland gehört, auch wenn darüber nur gemunkelt und im Verborgenen getuschelt wurde. „Hoffentlich erwisch i kuan Kindrschintr“, geht es dem kleinen Mädchen durch den Kopf, ehe sie sich ihrem Schicksal fügt und mit den anderen Kindern vom Dorf aufbricht. In die Ferne, nichtsahnend, was sie erwarten wird. Im 19. Jahrhundert teilten viele „Biablen“ und „Madelen“ Rosas Schicksal: sie waren „Schwabenkinder“. Der Heimat den Rücken kehrend, mit gebrochenem Herzen und leeren Händen, legten sie ermüdende Fußmärsche zurück. Über die Berge wanderten sie vorwiegend in den Süden Deutschlands, in das hochgepriesene Schwabenland. Das Schlaraffenland demaskierte sich für einige Kinder allerdings schnell als wahrgewordener Albtraum. Auf Kindermärkten wie Vieh versteigert und oft über zig Monate als Sklave für Haus und Hof ausgebeutet und misshandelt, für mehr oder weniger 60 Mark*, umgerechnet etwa 30 Euro. Die Armut diktierte den Vinschger Kinderlen das Leben, über hunderte von Jahren. Auch meine Großeltern besaßen nicht viel. Nicht viel Geld, dafür viel Liebe, Freude und Zufriedenheit, mit einem Hauch Härte. Disziplin zeigen und Gehorsam leisten mussten sie. Die Bestrafung fiel oft gewaltsam aus: Schläge waren damals ein

gegenwärtiges Erziehungsmittel. Ich erinnere mich noch, wie geschockt ich damals als Kind war, als mein Großvater erzählte, er wurde vom Lehrer gezwungen, auf Holzscheiter zu knien, da seine Antwort nicht „zufriedenstellend“ ausgefallen sei.

prasseln unaufhörliche Impulse auf das Kind ein. Werbung, Umweltverschmutzung und ständiger Lärm provozieren ein dröhnendes Durcheinander in den Köpfen der Gesellschaft, vor allem in denen unserer Kleinen.

Doch was mich heute noch an der vergangenen Zeit fasziniert, ist die Einfachheit. Genauer gesagt: das Zufriedensein mit dem Wenigen, was man hatte. „Tschurtschlen“ waren Kühe, herumliegende Äste die Einzäunung; dies war das beliebteste Spielzeug, was meine Mutter besaß. Das Bett teilte sie sich mit ihrer Schwester, das Zimmer mit ihren restlichen acht Geschwistern. Unter dem Weihnachtsbaum war für die Mädchen ein selbstgebasteltes Puppenhaus, das zu Weihnachten vom Opa jedes Jahr neu angemalt wurde; die Buben bekamen zusammen entweder einen Hammer oder eine Laubsäge.

Und in der Schule? Da wird vor allem die Leistung großgeschrieben. Das fängt ja bereits im Kindergarten an. Meine Nichte Laura ist drei Jahre alt, und schon im Stande, bis 20 zu zählen. Muss sie auch, sonst „sollte sie zurückgestellt werden“. Meine ersten Schultage verbrachte ich mit Striche und Kügelchen malen, darauf folgten Luftballons und Strichmännchen. Ich glaub keiner von uns „Drei-Käse-Hoch“ konnte damals bis 20 zählen, aber auch wir haben es gelernt. Doch heute muss man können, für lernen ist da keine Zeit mehr, denn diese entrinnt wie Sand in der Sanduhr. Für Spielen und „Kind sein“ auch immer weniger, höchstens für das Smartphone und den Fernseher.

Wäre das heute noch denkbar als Konsumgesellschaft 4.0? In der Menschen, wie von Alienhand gesteuert, zu „willenlosen Käufern“ mutieren: durch die Gehirnwäsche Werbung? Die Kinder sind ja auch „nur“ glücklich, wenn sie den neuesten Turbodiesel-Ferrari mit V8-Motor samt integriertem Heckspoiler besitzen, wenigstens die Jungen unter ihnen. Denn heute ist es nicht mehr so, dass sich für zehn Kinder ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum befindet, heute liegen dort zehn Geschenke für ein Kind. Kinder sind befreit von Sorgen. Vielleicht was den materiellen Teil betrifft eher schon. Doch auch für die Kinder der „heutigen Zeit“ ist es sicherlich nicht einfach, den Spagat zwischen Schule, Freunde, Sport, Musikschule uvm. zu schaffen. Dazu

„

Es gibt nichts Wunderbareres und Unbegreiflicheres und nichts, was uns fremder wird und gründlicher verloren geht, als die Seele des spielenden Kindes. von Hermann Hesse

*Quelle: Informationsmaterial „Vintschger Museum“. (http://www.vintschgermuseum.com/schwabenkinder.html)


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Prad/Agums

Eine neue Glocke für Agums B

Fotos: Heinrich Zoderer

is zum Bau der neuen Pfarrkirche Maria Königin in Prad im Jahre 1958, war die St. Georgskirche oberhalb von Agums nicht nur die Wallfahrtskirche zum „Großen Herrgott“, sondern auch die Pfarrkirche von Prad. Fünf Glocken mussten von Hand geläutet werden und alle im Dorf hörten genau hin, ob wohl auch „schön“ geläutet wurde. Ein Jahr vor dem verheerenden Kirchenbrand am 5. Oktober 1971 wurde eine Glocke unter Protesten einiger Dorfbewohner in die Pfarrkirche nach Prad gebracht. Beim Brand brach nicht nur der Kirchturm ein, auch die vier restlichen Glocken gingen kaputt. Aus den Materialresten wurden zwei neue Glocken gegossen und im wieder aufgebauten Turm installiert. In den nachfolgenden Jahren wurden die Kirche und auch der Friedhof restauriert und die Orgel

Auf dem Weg zur St. Georgskirche in Agums und bei der Glockenweihe durch Generalvikar Josef Matzneller. Die Glocke hat ein Gewicht von 890 Kilo und einen Durchmesser von 1,15 Meter. wieder aufgebaut. Vor einem Jahr bildete sich das Glockenkomitee „Gumser Dreiklang“ mit dem Ziel, eine Spendenaktion für eine dritte Glocke durchzuführen und vom händischen Läuten auf eine elektronische Steuerung umzurüsten. Am Tag des Hl. Georg, den 23. April war es dann soweit. Die neue Glocke

wurde eingeweiht und in der kleinen Ortschaft Agums gab es ein großes Fest. Die Bevölkerung, die Schützen, die Musikkapelle und Abordnungen der Feuerwehr, der Bauernjugend, der Frontkämpfer und der Goaßlschnöller versammelten sich beim neuen Friedhof am Ortseingang und zogen mit

der neuen Glocke, die in Innsbruck von der Firma Grassmayr gegossen wurde, zur St. Georgs-Kirche. Dort warteten die Ministranten, der Pfarrer Martin Georg Johann und der Generalvikar Josef Matzneller. Dieser nahm dann zusammen mit dem Pfarrer die Segnung der Glocke vor. Im Namen des Glockenkomitees dankte Gert Karner der Bevölkerung für die vielen Spenden in der Höhe von 45.000 Euro, aber auch der Marktgemeinde Prad, der Raiffeisenkasse und Sparkasse, der Eigenverwaltung und dem E-Werk für die Beiträge. Nach dem Gottesdienst und der traditionellen Pferdesegnung gab es ein Dorffest, organisiert vom Freizeitclub Agums. (hzg) Weitere Fotos von der Glockenweihe auf der Fotogalerie unserer Homepage: www.vinschgerwind.it

Sulden

Georgi 2016

Autorenlesung anders

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eit dem Jahre 2003 erlebt der „Pflanzen und Blumenmarkt“ die nötige Wiederbelebung. Er hat sich zu einem der wichtigen Frühlingstermine und zum beliebten Treffpunkt gemacht. An den Marktständen wurden neben Samen, Blumen, Kräuter, Stauden und Bäume auch biologische Lebensmittel wie Käse, Brot, Honig, Schokolade, Ziegenkäse, Milchprodukte, Backwaren, Marmeladen, Kräutersalz und versch. Vollwertköstlichkeiten

angeboten. Auch Holzspielzeug, Garten- und Glasschmuck, Seidenmalerei, Stickarbeiten und Keramikfiguren fanden ihren Platz im Dorfzentrum von Mals und reihten sich neben handgeschmiedeten Werkzeugen, Handarbeiten, Schnitzereien und Taschen aus Filz, Stoff und Leder. Mitten im Geschehen stellte Martin Fliri Dane seine neueste Erfindung, den „Inund Outdoor-Grill St. Moritz 118“ vor. Der Grill soll leicht und unkompliziert zu reinigen sein. Die Qualität und Verarbeitung des Grills ist hochwertig und besteht aus lebensmittelechtem Inox. Durch das minimale Gewicht kann der Grill nicht allein unter Marillenbäumen sondern auch auf Picknickstellen an Seen und Bergen, bis hinauf zu den Berggipfeln, eingesetzt werden. Der Design-Grill ist exclusiv bei Martin Fliri Dane in Taufers i.M. erhältlich. (aw)

S

eine Lesereise durch den Vinschgau, organisiert vom Verein Vinschger Bibliotheken, führte den bekannten Schweizer Buchautor Lorenz Pauli auch in die Bibliothek Sulden. Er verzauberte die Suldner und Stilfser Kindergartenkinder, sowie die Schüler der Grundschule Sulden mit seinen spannenden, lustigen, kurzweiligen und fantasievollen Erzählungen. Besonders gefesselt waren die Kinder vom „Mülleimer ohne Augen“ und von der gemeinsam ausgedachten „Memory-Geschichte“.

Foto: „Wind“-Archiv

Foto: Andreas Waldner

Mals

Lorenz Pauli faszinierte die kleinen und großen Zuhörer u.a. mit kurzen Ausschnitten aus seinen neusten Büchern „Fips hört ein Pieps“ und „Rigo und Rosa“. Die Grundschüler hatten sich auf dieses Treffen gut vorbereitet und die Schüler der 5. Klasse durften Herrn Pauli ihre selbstgeschriebenen Geschichten zu lesen geben, der von deren Fantasie und Kreativität begeistert war. Anschließend luden die Suldner Kindergartenkinder Lorenz Pauli zum gemeinsamen Mittagessen ein.


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SPEZIAL Reisen/Wohlbefinden

In diesem Sonderthema legen wir den Fokus auf Reisen, Erholung und Entspannung: Entdecken Sie Angebote, Tipps und Infos... von Angelika Ploner

Entspannung und Erholung auf höchstem Niveau Entdecken Sie unseren 3000m2 großen Wellnessbereich ab sofort auch als Tagesgast. Beim Check-In erhalten Sie eine SPA-Tasche mit Handtüchern, Bademantel und Badeschlappen sowie einen versperrbaren Spint während Ihres Aufenhaltes.Auch als Tagesgast stehen Ihnen alle Einrichtungen unbeschränkt zur Verfügung. Wiesenhofs DaySpa ist täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) von 11:00 - 20:00 geöffnet.

Day SPA Klassik E 35,00 pro Person buchbar von Montag bis Sonntag von 11:00 - 20:00 mit Voranmeldung inklusive Nachmittagsjause am Buffet optional: Frühstück für E 15 pro Person zubuchbar (07:30 - 10:30)

After Work Day SPA E 20,00 pro Person „Sich nach einem stressigen Arbeitstag noch etwas Gutes tun und ein bisschen Energie tanken“ buchbar von Montag bis Sonntag von 16:00 - 22:00 mit Voranmeldung

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bis zu dem tungen; vom Flug buchen rei rbe Vo bs lau Ur n de i ; damit ft be chalreise oder Kurzurlaub . Diese Checkliste hier hil us an Pa ht , en ste b eri erf lau Ur mm te So hn b, Der langerse nn egal ob Badeurlau r. von Angelika Ploner ustür ins Schloss fällt. De Ha die m de an zu als ein gepackter Koffe nt, da me hr Mo me n he sc bis ein nt wird, gehört noch der Trip wirklich entspan

Kurz vor der Abreise....

2 – 6 Monate vor der Abreise ...

Koffer packen: Koffer packen und mit Adresse beschriften. Packliste abhaken. Freuen: Vorfreude ist die schönste Freude...

Recherche: Klima, Sprache, Kultur, Attraktionen – Recherche im Internet oder Reiseführern.

Proviant herrichten, Müll rausbringen und Handgepäck packen.

Reisepass: außerhalb der EU eines der wichtigsten Reise-Utensilien. Achtung auf das Gültigkeitsdatum.

Online Check-In bei Fluggesellschaft: Wer nur Handgepäck mitführt, der hat bei vielen Fluggesellschaften die Möglichkeit des Check-In im Voraus - und Online.

Personalausweis: Gültigkeit überprüfen. Visum: Je früher man sich Informationen um das Visum holt, desto besser. In einigen Ländern kann man das erforderliche Visum direkt am Flughafen beantragen, ansonsten gilt: Das Visum bereits zu Hause besorgen und rechtzeitig im zuständigen Konsulat in Italien anfordern. Programm buchen: (Miet-) Fahrzeug? Geführte Touren? Komplette Reise buchen oder nur Flug und erstes Hotel? Diese Dinge müssen im Voraus geregelt werden. Haustier: Geht das Haustier mit auf Reisen oder in die Pension? Zahlungsmittel: Bancomat, Traveller’s Cheques oder Kreditkarte? Auch Bargeld – eventuell in der jeweiligen Landeswährung darf nicht fehlen.

Am Tag der Abreise... Der Elektro-Check: Sind Standby-Geräte vom Strom getrennt? Wasser, Gas und Kühlschrank kontrollieren. Die Heizung absenken oder ganz ausschalten. Alles abschließen: Fenster, Türen, Kellertüren... Alarmanlage einschalten und dann .... Spaß haben, erholen und wunderbare Orte und Menschen entdecken.... (Quelle: www.packliste-reise.de)

2 – 4 Wochen vor der Abreise ... Packliste erstellen: Was kommt in den Koffer? Vertrauensperson: Einen Verwandten/ Bekannten/Nachbarn fragen, ob er sich um die Wohnung kümmern kann. Medikamente: Reiseapotheke zusammenstellen (s. Infokasten) Fahrzeug checken: Geht es mit dem eigenen Vehikel in den Urlaub - durchchecken lassen, bevor es losgeht. Navi und Fahrtroute: Navi aufrüsten.

✧ Heilmittel ✧ Homöopathie ✧ Selfservice 24H

Wichtige Unterlagen: Kopien von den wichtigen Unterlagen sind ein Muss. Nummern und Adressen: Wichtige Nummern und Adressen kopieren - die Nummern zum Sperren der Kreditkarte zum Beispiel. Wertsachen verstecken. Rechnungen kontrollieren: Fällige Rechnungen vorher bezahlen. Versicherung: Auslandskranken-, Unfall-, Haftpflichtversicherung .... Versicherungsschutz überprüfen. Lebensmittel: Reste essen ist angesagt. Aufräumen: Das Zuhause sollte toll aussehen, wenn man zurückkommt: Das Ende des Urlaubs ist schwer genug.

Kastelbell - Winkelweg 1 Tel. 0473 727 061 - Fax 0473 727 445 Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30 - 12.30 Uhr und 15 - 19 Uhr Sa 8.30 - 12.30 Uhr

burgapotheke_merighi@rolmail.net


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Die richtige Reiseapotheke von Ivan Merighi, Apotheker der Burgapotheke Kastelbell. Die Sommerferien rücken näher – und ganz egal, wo man seine Ferien verbringt: Eine Reiseapotheke gehört mit ins Gepäck. Eine Standard-Reiseapotheke gibt es nicht. Dennoch gibt es einige Medikamente, die in jedem Fall für die Reiseapotheke zu empfehlen sind.

Grundausstattung Reiseapotheke Allergien, Sonnenbrand: antiallergische Tabletten oder Salben Durchfall ohne Fieber: Antidiarrhoika Halsschmerzen: Lutschtabletten oder Halsspray Kleine Wunden: Wund- und Heilsalbe mit oder ohne Antibiotikum, sterile Pflaster Schmerzen oder Fieber: rezeptfreie Tabletten oder Sirup für Kinder, Fieberthermometer Sonnenschutz: Mind. LSF 15, wasserfest, UVA/UVB-Schutz Sonnenbrille mit CE Zeichen für UVA/UVB-Schutz

Für spezifische Reisesituationen Prophylaxe Mückenstiche: geeignete Insektenschutzmittel, Moskitonetze Regulation der Darmflora (Probiotika): Ampullen oder Kapseln Schlafstörungen: Tabletten oder Tropfen auf natürlicher Basis oder verschreibungpflichtige Medikamente Thromboseprophylaxe: Enge Kleider vermeiden, ausreichend trinken, Beine bewegen Verhütung und Schutz vor Übertragung von Krankheiten: Präservative • Achtung: Die zu erwartende Temperatur und Luftfeuchtigkeit

beeinflussen die Wahl, denn einige Heilmittel sind nicht hitzeresistent. Bei Medikamenten, die im Ausland gekauft werden, ist zu beachten: Die Medikamente könnten Fälschungen sein, die bestenfalls nicht wirken und schlimmstenfalls toxisch sind.

Medikamente und Sonnenbestrahlung Bestimmte Medikamente machen die Haut empfindlicher gegenüber Sonnenbestrahlung und können allergische Hautreaktionen hervorrufen! Fragen Sie Ihren Apotheker. Dunkle oder farbige Kleidung tragen und Sonnenschutz mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (30-50) verwenden. Bei gleichzeitiger Anwendung eines Sonnen- und Insektenschutzmittels wird zuerst der Sonnenschutz aufgetragen und mind. 20 Minuten gewartet, bevor das Insektizid aufgetragen wird.

Medikamente/Zeitverschiebung Wichtig zum Beispiel bei der Antibabypille und bei Insulin den Arzt oder Apotheker fragen. Bei Gesundheitsstörungen nach der Reiserückkehr: Arzt informieren.! Je nach Reiseziel: Impfstatus prüfen. Impfausweise mitführen.

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„Agriturismo“ – Der neue Trend im Urlaubsland Italien

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ur Ruhe kommen, sich von der Hektik des Alltages befreien und abseits der Tourismushochburgen die Schönheit des italienischen Inlandes genießen, bieten die Agriturismo-Gastbetriebe, das italienische Pendant zum Urlaub auf dem Bauernhof. Anders als bei uns sind Agriturismi einfache und meist kleine Häuser ohne Stall, in denen früher die Bauern des Flachlandes lebten. Agriturismo ist eine Form des sanften Tourismus, die Bauern freuen sich über Besucher aus anderen Ländern und Gegenden und sind sehr kontaktfreudig und offen, was den Aufenthalt noch angenehmer gestaltet. Wer selbst Hand anlegen will, kann dies bei der Weinund Ölproduktion tun. Die Besitzer von Agriturismi möchten Ihren Gästen vermitteln, wie das Leben auf dem Land ist und Ihnen die Schönheit der Natur nahe bringen. Italienisches Flair, wie die klassische Ausstattung mit Cotto-Böden, dunklen Holzbalken und einfache Möbel aus Kastanienholz bieten die Zimmer. Aber nicht nur die Unterkunft und das Umland des Agriturismo stehen im Vordergrund, sondern auch die regionale Kost. Typischen Spezialitäten aus der Region, vielfach von den Bauern selbst hergestellt, werden aufgetischt oder verkauft. Das stärkt die Nachhaltigkeit und Kultur wesentlich. Auch für Kinder ist diese Art des Urlaubs eine willkommene Abwechslung. Agriturismo in Italien ist eine authentische Urlaubsform, welche beste Qualität, regionale Versorgung und Nachhaltigkeit im Tourismus mit einander vereint. (lu)

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Tipp - Informieren Sie nach den neuen „Agriturismo-Angeboten“ im Reisebüro am Malser Wasserturm. Infos auf Seite 3


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Nationalpark Stilfserjoch

Vom Stellenwert der Kulturlandschaft Fotos: Wolfgang Platter

Landwirtschaft und Tourismus profitieren gegenseitig

Kulturlandschaft talseits der Churburg: „Gebrauchlandschaft“ - nützlich und ästhetisch eine Augenweide.

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Florian, 4. Mai 2016

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fters habe ich mich naiv gefragt: Warum fotografiere ich mit Vorliebe die ästhetisch schönen und ansprechenden Baumriesen der Palabirnbäume, wenn sie doch keinesfalls aussagekräftig sind für die spezialisierte Obstwirtschaft der Jetztzeit? Von musealer Verklärung kann ja Landwirtschaft nicht leben.

Der Rückgang In den gesamten Alpen ist die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe in nur 30 Jahren zwischen 1980 und 2010 von 450.000 auf 210.000 und damit auf weniger als die Hälfte zurückgegangen. Am stärksten war der Rückgang mit -47% in den Französischen Seealpen, aber auch in den italienischen Alpen war der Rückgang mit -44% dramatisch. In den bayrischen Alpen betrug der Rückgang -24% und das positive Ende der Skala stellen die österreichischen Alpen mit -12% dar.

Auch in Südtirol sinkt die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe: Bei der staatsweit durchgeführten 6. Landwirtschaftszählung 2010 wurden in Südtirol 20.200 landwirtschaftliche Betriebe gezählt. Vier Jahre danach waren im Jahre 2013 noch 18.645 Landwirtschaftsbetriebe mit einer Bruttowertschöpfung von 4% an der gesamten Bruttowertschöpfung Südtirols und einem Anteil an Beschäftigten von 9,5% (z. Vgl. EU-weit: 1,4% Bruttowertschöpfung der Landwirtschaft bei einem BeschäftigtenAnteil von 5,2%). Die Abnahme der Landwirtschaftsbetriebe in Südtirol im Zeitraum 2010-2013 beträgt somit 7,7%.

Die Gründe Werner Bätzing, der emeritierte Universitätsprofessor für Kulturgeographie und wissenschaftlicher Berater der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA, nennt in seinem Standardwerk „Die Alpen – Geschichte und Zukunft einer Kulturlandschaft“, das 2015 in der 4., völlig überarbei-

teten und erweiterten Auflage erschienen ist, in der historischen Betrachtung der Landwirtschaft seit der Industriellen Revolution vier Phasen des Rückganges der Landwirtschaft: • das Auflassen der Grenzertragsböden • den Rückzug auf die landwirtschaftlichen Kernbereiche • die Einstellung des Ackerbaues 1960-65 • das Verschwinden der Berglandwirtschaft.

Bäuerliche Familienbetriebe Das Jahr 2014 war das Jahr, welches die UNO zum Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe ausgerufen hatte. Familienbetriebe machen fast 100% der europäischen Landwirtschaftsbetriebe aus. In diesem Jahr 2014 hatte die Europäische Akademie Bozen zusammen mit dem Südtiroler Bauernbund eine internationale Tagung zum Themenschwerpunkt bäuerliche Betriebe veranstaltet. Thomas Streifeneder, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Institutes für Regionalentwick-


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lung der EURAC schrieb 2014 in seinem Internet-Blog unter dem Titel „Berglandwirtschaft: Angezählt?“ unter anderem: „Für die kleinen Familienbetriebe im Berggebiet sind die Herausforderungen angesichts Klimawandel, Migration/Urbanisierung und fehlender Wettbewerbsfähigkeit erheblich. Die Entwicklung des Sektors wird gesteuert von einem komplexen Zusammenspiel inner- und außerbetrieblicher Triebkräfte. Dazu gehören das Alter des Betriebsleiters, die Anwesenheit eines Hofnachfolgers, die Agrarpolitik und der regionale Arbeitsmarkt. Ein großer Zusammenhang existiert zwischen moderaten Aufgaberaten und Tourismusintensität: In Gebieten mit hohem Tourismusaufkommen haben weniger Betriebe ihre Tätigkeit aufgegeben. Im Umkehrschluss: Wenig Tourismus, wenig Landwirtschaft.“ Diese statistisch untermauerte Aussage verwundert zunächst. Der ableitbare Schluss lautet: Landwirtschaft und Tourismus in einer Kulturlandschaft brauchen sich gegenseitig! Und Thomas Streifeneder weiter: „Was aus der Kulturlandschaft werden kann, wenn sich die Landwirtschaft flächenmäßig zurück entwickelt, ist z. B. in Südtirols Nachbarprovinz Belluno zu sehen. Treffen Betriebs- und Flächenaufgabe zusammen (v.a. im italienischen Alpenbogen), dann halten Wald, Wolf und Wildnis Einzug. Mit den bekannten Folgen für die Biodiversität und häufig (viel zu) emotional geführten gesellschaftlichen Diskussionen. Landwirtschaftliche, ökologische und räumliche Entwicklungen stehen im ländlichen Raum in engen Wechselbeziehungen und beeinflussen die Lebensqualität maßgebend. Dies zu verstehen und nachhaltig miteinander zum gegenseitigen Nutzen zu vereinen sind interessante und herausfordernde zukünftige Forschungsfelder, wo eine interdis-

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Palabirnbäume in einem Glurnser Anger außerhalb der Stadtmauern zwischen Malser und Tauferer Tor.

ziplinäre Methodik eine interessante Rolle einnehmen wird, um ergebnisorientiert arbeiten zu können und dabei die Interessen der verschiedenen Stakeholder ins Lot zu bringen.“ Am Ende seines Beitrages kommt Thomas Streifeneder zum Schluss: „In Zukunft insofern die Landwirtschaft einen breiten Rückhalt anstrebt, muss sie sich technologisch verbessern (Abdrift, Abstände), sensibler und verantwortungsbewusster für das Gemeinwohl werden (Risikosätze, Vermeidung von bestimmten Pflanzenschutzmitteln ….) sowie sich extensiver und ökologischer ausrichten“.

Wertschöpfungsketten Nicht nur Pessimismus walten lassend, schlägt Werner Bätzing in seinem bereits zitierten Buch „Die Alpen“ vor, drei Leitideen bei der dezentral flächenhaften Aufwertung der alpeninternen Potentiale zu beherzigen: • Erstens: Den Aufbau von Wertschöpfungsketten von der Urproduktion über die Be- und Verarbeitung, um die regionale Wertschöpfung zu erhöhen;

• Zweitens: Die Vermeidung von hochspezialisierten Monokulturen und die Kombination von sehr unterschiedlichen Wirtschaftsaktivitäten, um auch bei kleinen Mengen (wie sie charakteristisch für periphere Regionen sind) ein ausreichendes Einkommen zu erzielen. • Drittens: Die Vermarktung der Regionalprodukte nicht allein in der Region selbst, sondern auch in den alpenrandnahen Metropolen, weil hier die Nachfrage sehr groß ist und diese Konsumenten die Qualitäten der Regionalprodukte besonders schätzen. Im Vinschgau und anderorts in den Alpen gibt es bereits erprobte und ermutigende Beispiele: Palabirnwochen, Marmor und Marillen, Weinkost, Alm- und Hofkäse, Brot vom Bauernhof …. Die globale Performance der Südtiroler Bauern in Verknüpfung mit den Genossenschaften hat die Welternährungsorganisation FAO schon gewürdigt. links: Palabirnbaum im Lugginen-Anger in der Laaser Dr. Franz Tappeiner-Gasse rechts: Palabirnbaum außerhalb des Malser Tores in Glurns mit Wegkreuz und Gartenportal.


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Zuschauer von Qualität

Partschinser Führung

Prominenter Zuschauer am Samstag, den 9. April war auch Matthias Bacher (im Bild rechts neben Volker Frank) am Partschinser Sportplatz. Der Kapitän, der am Sonntag spielenden Naturnser Mannschaft, beobachtete mit Interesse und Sympathie für Partschins das Spiel. Seine Anwesenheit unterstreicht die „super Zusammenarbeit“ - wie Frank erklärt - der aus Naturns, Partschins, Plaus und Schnals bestehenden Spielgemeinschaft . (lp)

Die Zusammenarbeit in der Führung des Sportvereines ist eine der Stärke des ASV Partschins. Im Bild einige Funktionäre und Sympathisanten, v.l.: Hansi Winkler, Jugendleiter der Sektion Kegeln, Fußball Vizesektionsleiter Peter Unterholzner, Jola Steck, Peter Öttl von „Spotti“ und Volker Frank.

Fotos: Leonardo Pellissetti

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Im Sinne der Spielgemeinschaft Foto: Leonardo Pellissetti

Die Meisterschaft des ASV Partschins ist auch heuer sehr erfogreich. Wie Naturns in der Oberliga hat Partschins in der Landesliga sehr gute Resultate erzielt. Die Mannschaften der zwei angrenzenden Gemeinden, welche der gleichen Spielgemeinschaft gehören, besetzten ständig die ersten Tabellenplätze und sind eine beeindruckende Visitenkarte des Vinschger Fußballs.

Die Partschinser Kampfmannschaft vor dem Spiel gegen Voran Leifers

Von Leonardo Pellissetti

A

m Ende einer begeisternden Saison ist es angebracht, den Sektionsleiter des ASV Partschins Raiffeisen Frank Volker nach einer Bilanz und zu einem Blick in die Zukunft zu befragen. Er hat seine Stellungnahme folgenderweise tituliert: Eine fixe Größe in der Landesliga „49 Punkte, dritter Tabellenplatz. Der ASV Partschins hat alle Skeptiker Lügen gestraft und seine äußerst erfolgreiche Premierensaison in der höchsten Amateurspielklasse Südtirols nicht nur wiederholt,

sondern sogar getoppt. Obwohl ,,’s zwoate Johr“ bei Kennern immer als das schwierigste gilt, konnten die Zieltaler von Anfang an gute Ergebnisse einfahren und lagen eigentlich die ganze Spielzeit über im vorderen Tabellenbereich. Bis zum vorvergangenen Sonntag war man sogar voll im Rennen um den zweiten Platz. Doch aufgrund der Klatsche gegen Obermais liegt man nun sieben Längen hinter dem silbernen Rang. Mathematisch gesehen ist zwar noch alles möglich, doch das von der Vereinsleitung ausgegebene (Minimal-)Ziel, nämlich der Klassenerhalt, ist ja schon

seit geraumer Zeit erreicht. Zu verdanken ist das dem eingeschworenen Kader, der im Vergleich zum letzten Jahr unverändert blieb und lediglich um einige Jugendspieler aus der Spielgemeinschaft Untervinschgau erweitert wurde. Arg auf die Probe gestellt wurde das Team um Spielertrainer Armin Rungg in der Winterpause, als man gleich mehrere Stammspieler verletzungsbedingt verlor, doch es konnte die Ausfälle kompensieren und lieferte bisher eine hervorragende Rückrunde ab. In den verbleibenden vier Partien wird man nun versuchen, den dritten Platz zu festigen,

um– wer weiß – in der kommenden Saison vielleicht nach Höherem zu streben; das Potenzial dazu ist jedenfalls vorhanden.“ Es bleibt zu präzisieren, dass beim letzten Heimspiel von Partschins gegen Obermais die 1:5 Niederlage sicher nicht bedeutet, dass die Partschinser Mannschaft 5 Mal schwächer ist. Das Spiel, in dem beide Mannschaften ununterbrochen attackierten, war schnell, schön und wurde vom Publikum applaudiert. Den Punkte-Unterschied bildeten die vom Glück begleiteten Stürmer von Obermais, die eben viel erfolgreicher waren.


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Vinschgau

Leichtathletik der Mittelschüler/Innen B

ei schönstem Wetter traten in Latsch die Schulsprengel des Vinschgaus zum Dreikampf an. 60m Sprint, Weitsprung und Vortex Wurf standen für die besten MittelschülerInnen der ersten Klassen auf dem Programm. Der abschließende 4x100m Staffellauf begeister-

te voll die jungen Teilnehmer und festigte deren Gefühl, einer Mannschaft anzugehören. In die abschließende Mannschaftswertung kamen allerdings nur die Endwertung der vier besten Schüler und Schülerinnen der jeweiligen Schule. Nach jahrelanger Dominanz der Mittelschule Naturns gelang es den Hausherrn aus Latsch den Siegerpokal zu gewinnen. Herausragenden Einzelleistungen

Links: Raphael Schweitzer, SP Naturns

Buben

Mädchen

1. Paulmichl Felix Schulspr. Mals 2. Fliri Julian SSP Graun 3. Bernhart Elia SSP Mals 4. Hölbling Silas SSP Mals 5. Tumler Stefan SSP Schlanders 6. Telfser Alan SSP Laas 7. Stecher Laurin SSP Mals 8. Grüner Felix SSP Naturns 9. Steinkeller Noah SSP Latsch 10. Schönthaler Jonathan S Laas

1. Schwienbacher M. SSP Latsch 2. Wellenzohn Anna Schlanders 3. Alber Selina SSP Latsch 4. Wieser Sandra Glurns/Schlud. 5. Berger Lea SSP Laas 6. Holzknecht Barbara Naturns 7. Holzer Michaela SSP Naturns 8. Kurz Jana SSP Laas 9. Platzer Lena SSP Latsch 10. Hilpold Jasmin SSP Prad

Fotos: Michael Traut

Ergebnisse:

schafften Miriam Schwienbacher aus Tschars, die als einzige über 60m unter 9 Sekunden blieb (8,94) und Anna Wellenzohn aus Vetzan mit 4,06m im Weitsprung (im Bild mit Selina Alber und Direktor Stefan Ganterer). Die vielen Preise wurden von mehreren Betrieben aus dem Vinschgau gesponsert. Die Raiffeisen Bank Latsch unterstützt schon seit vielen Jahren diese Veranstaltung. Erfreut zeigten sich alle Teilnehmer über das erhaltene Los zum Gewinn eins Mountainbikes im Wert von 500 Euro. Dieses wird beim Leichtathletik Frühlingsmeeting am 7. Mai in Latsch unter den ca. 120 Teilnehmern des Dreikampfes einen neuen Besitzer bekommen. (ah)

Südtirol - Naturns

Pföstl in der aktiven Organisation der Europeada Z Naturnser Fußball, ausgeübt. Pföstl ist nämlich Mitglied des lokalen Organisationskomitees, wie auch die Naturnser Sportreferentin Astrid Pichler. Als Koordinator des Projekts ist Pföstl gemeinsam mit dem OK-Präsidenten Siegfried Stocker aus Sand in Taufers verantwortlich für die Planung,

Vorbereitung und Abwicklung der Veranstaltung. Dazu gehören die Medien- und PR-Arbeit, das Teammanagement, die Abwicklung des Turniers und der Events, wie Eröffnungs- und Abschlussfeier und Kulturtag. Die Südtiroler Männermannschaft hat die beiden bisher ausgetragenen Turniere 2008

in Graubünden (CH) und 2012 in der Lausitz (D) gewonnen. Vor vier Jahren gehörten die beiden damalige Naturnser Spieler Jakob Moriggl (jetzt Spielertrainer beim FC Oberland) und Armin Rungg (aktuell Spielertrainer bei Partschins) der siegreichen Auswahlmannschaft Südtirols an. (lp)

Fotos: Leonardo Pellissetti

wischen 18. und 26. Juni 2016 wird die Europeada - Fußballeuropameisterschaft der autochtonen nationalen Minderheiten - in Südtirol stattfinden. Heuer zum ersten Mal wird die im Jahr 2008 entstandene Veranstaltung auch ein Damenturnier austragen. Die Europeada wird von der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen in Zusammenarbeit mit dem Verband der Sportvereine Südtirols-VSS organisiert. 24 Männer-Mannschaften und 6 Frauen-Mannschaften werden die Meisterschaft bestreiten: die Männer in den Sportplätzen von Pfalzen, St. Vigil in Enneberg und Olang, die Frauen in Mühlwald und St. Martin in Thurn. Die Südtiroler Männer werden in Olang, die Südtiroler Frauen in Mühlwald spielen. Eine sehr wichtige Rolle wird von Günther Pföstl, besonders bekannt für seine Rolle im

Günther Pföstl auf einem Foto des Jahres 2012; Hannes Parth, Kapitän der U 11, wurde damals als Spieler des Monats gefeiert, in der Mitte zwischen Edi Griessmair und Günther Pföstl

Zwei Bilder aus dem Jahr 2012, als Südtirol die Europeada gewann: links Jakob Moriggl und rechts Armin Rungg


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Rampenlicht Lootsch „Der Hallodri“ Schwank in 3 Akten von Peter Knarr Regie: Pankratius Eller Ort: Mehrzweckgebäude Laatsch Aufführungstermine: P remiere: Sa. 21.05.16, 20.00 Uhr; So. 22.05.16, 17.00 Uhr; Sa. 28.05.16, 20.00 Uhr; So. 29.05.16, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 371 14 03 892

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Jahrestag/Danksagungen Notburga Salutt geb. de Porta * 13.09.1937 + 02.04.2016 Mals

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken

Danke; für die Anteilnahme; für die tröstenden Worte; für alle Zeichen der Verbundenheit für die Blumen-, Kerzen- und Geldspenden; Danke allen, besonders der freiwilligen Feuerwehr und deren Patinnen, die unsere Mutter auf den letzten Weg begleitet haben. die Trauerfamilie

Vor einem Jahr bist du gegangen, auf eine Reise ohne Wiederkehr. Ein stiller Schmerz hält uns umfangen, denn wir vermissen dich so sehr.

1. Jahrestag

Karl Müller

Saxalber Korl *23.06.1937 † 24.05.2015 Karthaus - Schnals In liebevoller Erinnerung gedenken wir deiner beim Gottesdienst am Sonntag, 22. Mai um 10.15 Uhr in der Pfarrkirche von Karthaus - Schnals. Deine Familie

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4. Jahrestag

Naz Lechthaler * 31.03.1955 † 24.05.2012 Kortsch

Und immer sind da Spuren deines Lebens. Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie erinnern uns an dich. Das Ex-Pro-Aktiv Team Mals

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Abgabetermine der Gesuche: 20.05.2016 – 12.00 Uhr

· Sommerpraktikas in Voll- und Teilzeit für: - Sekretariat - Pflege und Betreuung - Küche - Reinigung

Werden Sie bei uns Mitglied Info: 0473 621 721

Gesuchsvordrucke und weitere Informationen: Petra Bachmann Tel. 0473 / 623 150 – info@altenheimlatsch.it Die Direktorin: Iris Cagalli


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Stellenmarkt Das Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders sucht

Wind-Termine

Projektmitarbeiter/innen

in Teilzeit für das Projekt Nachmittagsbetreuung für das Schuljahr 2016/17. Vorraussetzungen: Matura, weitere päd. Ausbildung, Erfahrung mit Kindern/ Jugendlichen, wenn möglich auch im schulischen Kontext, Selbständigkeit, Teamgeist und Aufgeschlossenheit. Genauere Informationen erhalten Sie unter 339 88 15 119, Fleischmann Kathrin, Projektleiterin Bewerbung bis am 26. Juni 2016. Arbeitsbeginn: Anfang September 2016 Bitte schicken Sie ihre Bewerbung an: Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders Göflanerstraße 4 – 39028 Schlanders – kathrin.freiraum@jugendzentrum.bz

Kirchenmusik mit der Musikkapelle

Katharinaberg, Kirchenchöre Schnals & Schlanders

Deutsche Messe „Missa Gioiosa“ – Gemeinschaftsprojekt unter der Leitung von Karl Heinz Vater und Kapellmeister der MK Katharinaberg Martin Punter. Uraufführung als Konzert: Pfingstmontag, 16. Mai um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Katharinaberg. Gesungene Messe im Rahmen des Gottesdienstes am Sonntag, 22. Mai um 10.00 Uhr Pfarrkirche von Schlanders

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Jahrestag/Danksagungen Falls der Tod aber gleichsam ein Auswandern ist von hier an einen anderen Ort, und wenn es wahr ist, was man sagt, dass alle, die gestorben sind, sich dort befinden, welch ein größeres Glück gäbe es wohl als dieses?

….ich will, dass ihr feiert, ich will, dass ihr tanzt. Mit einem Lächeln im Blick und einem Drink in der Hand. Mit einem Heißluftballon auf dem riesengroß steht: Das Leben ist schön, auch wenn es vergeht. Und wenn ihr schon weint, dann bitte vor Glück. Dann bin ich da oben und sing mit euch mit…. Aus dem Lied „Das Leben ist schön“ von Sarah Connor

1. Jahrestag

Martina Sapelza – Matschgi *19. Sept. 1988 † 17. Mai 2015 Schluderns

Liebe Martina /Matschgi, wir vermissen dich. Doch in unseren Herzen bist du immer bei uns. „Oanmol segmer inz wieder“ Wir denken am Samstag, den 21. Mai, bei der Abendmesse um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns ganz besonders an dich. Deine Lieben Ich bin und weiß nicht wer Ich komme und weiß nicht woher Ich geh und weiß nicht wohin

*28.12.1950 † 16.04.2016 Schluderns Es ist sehr schwer einen geliebten Menschen zu verlieren. Tröstend ist es aber zu wissen, dass viele Menschen unserem Vater so viel Freundschaft, Achtung und Wertschätzung entgegengebracht haben. DANKE – für die überwältigend große Teilnahme an den Seelenrosenkränzen und an der Beerdigung, für die würdevolle Gestaltung des Gottesdienstes, für die vielen Spenden und die unzählig vielen liebevollen Worte und Briefe. Ein großes Vergelt’s Gott an alle, die unseren Tata während der langen Krankheit begleitet haben, an alle seine Geschwister, die ausnahmslos zu jeder Zeit für ihren Bruder da waren, die uns rund um die Uhr zur Seite standen und uns und unserem Tata Kraft und Sicherheit gaben. Ein besonderer DANK geht an Samantha, die Tag und Nacht mit großer Geduld und Hingabe mit uns zusammen ihren Schwiegervater liebevoll gepflegt hat. DANKE an alle, die unseren Tata in liebevoller Erinnerungen behalten.

Bernd und Andrea Stocker

Martin Luther

Wenn ich wüsste wer ich bin Wenn ich ging und wüsste wohin Wenn ich käm und wüsste woher Ob ich dann wohl so fröhlich wär ( Frei nach Maria)

Herbert Stecher *11.04.1940 † 19.04.2016 Mals

In Lieber Erinnerung an

Maria Notburga Holzer

geb. Unterhuber | Geschäftsfrau Bioladen * 27.11.1951 † 15.05.2014 – Schlanders

Wir gedenken ganz besonders deiner und unserem Thomi bei der Gedenkmesse am Sa. 14.05.2016 um 19.30 Uhr Pfarrkirche Schlanders. Deine Familie

Infos: Herbert Habicher Tel. 0473 731 080

Sigfried Stocker

Wenn die Schwermut dich überfällt, so vertreib sie, soweit du kannst und wenn es nicht gelingt, so sprich mit Freunden über Dinge, an denen du Freude hast.

Mich wundert dass ich so fröhlich bin

Die Vinzenzgemeinschaft hilft Menschen in Not

(Sokrates)

Tafeln im Vinschgau

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Prad: 329 8164058 (Di. & Fr.: 9.30 – 11.00 Uhr)

Schlanders: 345 9239399 (Mo., Mi. & Fr.: 11.00 – 12.00 Uhr)

Naturns: 335 5258757

Danke dem Hochw. Dekan Stefan Hainz und dem Diakon Luigi Piergentili für die Feier des Trauergottesdienstes, den Ministranten, den Sarg-, Licht- und Kranzträgern, dem Chor, der Vorbeterin Cäcilia Nista, für Blumen, Kerzen und Gedächtnisspenden, für die vielen schriftlichen und mündlichen Beileidsbekundigungen. Vergelts’Gott allen, die unseren Herbert weiterhin in lieber Erinnerung behalten. Bestattungsdienst: ANGELUS Schluderns

Die Trauerfamilie


12.05.16

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