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Vinschgerwind ausgabe 1-14

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Nr. 1 (218) 09.01.14 I.P. 10 Jg.

www.vinschgerwind.it

„Der Vinschgau

wird wieder wahrgenommen“

HGV-Präsident Manfred Pinzger im „Wind“-Gespräch


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09.01.14

Inhalt

Vinschgerwind 1-14

/inhalt/ 3

Kommentar HGV-Präsident Manfred Pinzger im „Wind“-Gespräch

Tschars: Das verlassene Dorf - schlechte Verkehrsanbindung

Seite 6

Seite 4

Schlanders: Daten und Fakten zum Marmor

Seite

4

Schluderns: Der Kommissar geht um

Seite

5

Schlanders: Gemeinde kauft Kasernenareal

Seite

5

Graun: „Wir haben zu viele Lifte“ (Oswald Folie)

Seite

8

Schluderns: Der „Gegenkommentar“ von Erwin Wegmann

Seite

8

Vinschgau: Das neue „Taltheater“

Seite 10

Schlanders: Karl Grasser zum 90.sten

Seite 10

Marienberg: Geschichtliches Juwel

Seite 11

Latsch: Wenn aus Schrott Musik entsteht

Seite 11

Leserbriefe/Stellungnahmen

Seite 12

Schluderns: Ehrensalven fĂźr Eduard WallnĂśfer

Seite 14

Menschen: Der „Wiener Sängerknabe“ Gabriel JĂśrg, Schluderns

Seite 16

Vinschgau: Interview mit Volksanwältin Burgi Volgger

Seite 18

Sonderthema: Entspannen und erholen - Parc Rom im Val MĂźstair

ab Seite 29

Nationalpark Stilfserjoch: Natur- und Kulturinventar als Wirtschaftskurbel

4FJU Ă CFS +BISFO GĂ S 4JF EB

Seite 38

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Ein gutes, neues Jahr! Ihnen allen, Leserinnen, Lesern, GĂśnnern und Werbekunden wĂźnschen wir ein gutes, neues Jahr. Bleiben Sie uns wohlgesonnen! Wir erĂśffnen 2014 mit einem Interview mit dem HGV-Präsidenten Manfred Pinzger auch weil die Gemeindeaufenthaltssteuer fĂźr die Gastbetriebe seit 1.1.2014 angelaufen ist. Pinzger, ganz Lobbyist der Gastwirte, stellt das Gesetz, welche diese Steuer regelt, in Frage und will - mit dem neuen LH Arno Kompatscher - daran herumschrauben. Damit dĂźrfte auch schon ein Teil der Arbeit fĂźr die neue Landesregierung vordefiniert sein. Das Motto 2014 fĂźr die Landesregierung kĂśnnte also „Herumschrauben“ lauten. Hoffen wir, dass es nicht dabei bleibt, sondern dass Neuerungen in mehreren Bereichen kommen. In diesem Sinne wĂźnschen wir auch der Politik, auf Landesebene und auch auf Gemeindeebene, eine glĂźckliche Hand. Den Wählern auch, denn die werden in den Gemeinden Latsch und Schluderns im Mai am Zuge sein. Und auch das Gesetz zu den Volksabstimmungen wird von den Wählern einer PrĂźfung unterzogen werden.

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4 /politik/

Vinschgerwind 1-14

BM Latsch Helmuth Fischer, Verena Rinner und Christian Stricker sind BM-Kandidaten in Latsch. Am 25. Jänner 2014 gibt es SV-parteiinterne Vorwahlen. Es kann - für die Wahlen - nur zwei geben.

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Wind - online

42,6 %

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

(20 Stimmen)

42,6 %

Wie viele Bezirkszeitungen braucht der Vinschgau? (47 abgegebene Stimmen)

(20 Stimmen)

EINE ZWEI

DREI

8,5 % (4 Stimmen)

Neue Umfrage: Steht die neue Landesregierung für einen politischen Neustart?

KEINE

6,4 % (3 Stimmen)

Die Marmoranfrage

Fotos: Angelika Ploner

Der Göflaner Marmorabbau und dessen Abtransport stand jüngst im Fokus einer Anfrage der beiden Oppositionspolitiker Martin Daniel und Hansjörg Gluderer. Auf zehn Fragen forderte man Antworten. Den Ton in der Schlanderser Gemeindestube gab einmal mehr Generalsekretär Georg Sagmeister an.

Beantwortete die erste schriftliche Anfrage: Georg Sagmeister, Schlanderser Generalsekretär. Martin Daniel (Für Schlanders-Per Silandro) forderte Antworten auf zehn Fragen zum Thema Göflaner Marmorabbau und -abtransport. von Angelika Ploner

D

ie Rüge für den Vinschgerwind kam doppelt. „Polemisch und tendenziös“ kritisierte Generalsekretär Georg Sagmeister die Berichterstattung des Vinschgerwind rund um den Göflaner Marmor. Erhard Alber, Göflaner Fraktionschef sprach gar von „haarsträubenden Dingen“. Fakt ist, dass man ob der jüngsten Berichte rund um Marmorabbau und Abtransport in

der Schlanderser Gemeindestube in Erklärungsnot kam. Soweit, dass Martin Daniel und Hansjörg Gluderer (Für Schlanders-Per Silandro) bei der Ratssitzung kurz vor Weihnachten eine Anfrage an BM Dieter Pinggera und Sagmeister stellten. Das Ergebnis: Sagmeister, der in Schlanders und Göflan in Sachen Marmor bekanntlich das Zepter in der Hand hält, antwortete auf die 4seitige Anfrage „teils zufrieden-

Die Nettoerlöse aus dem Marmorabbau von 2005 - 2013 Jahr Fraktion Göflan Gem. Schlanders Agrargemeinschaft 2005 26.317 Euro 3.290 Euro 3.290 Euro 2006 134.677 Euro 17.957 Euro 26.935 Euro 2007 230.906 Euro 30.787 Euro 46.181 Euro 2008 99.481 Euro 13.264 Euro 19.896 Euro 2009 176.324 Euro 23.510 Euro 35.265 Euro 2010 157.666 Euro 21.022 Euro 31.533 Euro 2011 134.347 Euro 17.900 Euro 26.849 Euro 2012 211.734 Euro 28.231 Euro 42.347 Euro Der Nettoerlös aus dem Marmorabbau ist wie folgt aufgeteilt: 80 % zu Gunsten der Fraktion Göflan, 10 % zu Gunsten der Gemeinde Schlanders, 10 % zu Gunsten der Agrargemeinschaft „Göflaner Alm“ Anmerkung: Auf 5 % des Nettoerlöses hat die Fraktion Göflan ab 2006 zu Gunsten der Agrargemeinschaft verzichtet.

stellend“ (Martin Daniel). Für Polemiken sorgte vor allem jener Artikel im Vinschgerwind, in dem der Gemeinde vorgeworfen wurde Aufwertungen versäumt und dadurch rund 400.000 Euro nicht in die Gemeindekasse eingespielt zu haben. Die Gemeinde hat die jährliche Angleichung an die Lebenserhaltungskosten vorgenommen. In welcher Höhe zeigen die untenstehenden Tabellen. Jährliche Angleichung Marmorabbau 2005 140 Euro 2006 142,52 Euro 2007 145,80 Euro 2008 152,07 Euro 2009 152,52 Euro 2010 155,88 Euro 2011 160,71 Euro 2012 166,66 Euro 2013 169,16 Euro

1,80 % 2,30 % 4,30 % 0,30 % 2,20 % 3,10 % 3,70 % 1,50 %

2003 – 2005 wurde keine Angleichung gemacht, weil kein Marmor abgebaut und abtransportiert wurde.

Die Anfrage - ein Auszug: Wie hoch war der Nettoerlös in den Jahren 2003 bis 2013? Wie hoch wurde der Betrag für den Abbau (Basisbetrag: 140 Euro) und wie hoch für den Abtransport (Basisbetrag: 60 Euro) in den einzelnen Jahren zwischen 2003 und 2013 festgelegt und berechnet? Erstellen Sie bitte eine Liste, aus der ersichtlich wird, wie die jährliche Angleichung an die Lebenserhaltungskosten berechnet und die Basisbeträge dann festgelegt wurden. Jährliche Angleichung Marmorabtransport 2005 60 Euro 2006 61,08 Euro 1,80 % 2007 62,48 Euro 2,30 % 2008 65,17 Euro 4,30 % 2009 65,37 Euro 0,30 % 2010 66,81 Euro 2,20 % 2011 68,88 Euro 3,10 % 2012 71,43 Euro 3,70 % 2013 72,50 Euro 1,50 %


Vinschgerwind 1-14

/politik/ 5

Tschars/Galsaun/Kastelbell

Schluderns

Das abgeschnittene Dorf

Neuwahlen im Mai

T

I

Foto: Erwin Bernhart

schars ist sonnenverwöhnt, beschaulich, von der Hauptstraße etwas entfernt, im Grunde also von hervorragender Lebensqualität gesegnet. Ist dem so? Tschars hat keinen Metzger, keinen Bäcker, keine Post, kein Gemeindeamt und seit Dezember 2013 auch kein Arztambulatorium mehr. Rund 450 Tscharser mussten in den letzten Wochen einen neuen Vertrauensarzt wählen und zwar in Richtung Sozialsprengel Untervinschgau. Einen Arzt in Naturns können die Tscharser aufgrund der Sprengelaufteilung nicht wählen. Bislang. Das könnte sich, sagt BM Gustav Tappeiner demnächst ändern. Kalt erwischt wurden die Tscharser und vor allem auch die Galsauner von der Fahrplanumstellung im Sommer: Nur noch vier Busverbindungen jeweils in beide Richtungen, und die zu ungeschickten Zeiten. Mit dem Winterfahrplan hat sich nichts geändert. Es war die Integrationslehrerin Sophia Pircher, die den Unmut der

Tschars: nur noch vier Busverbindungen pro Tag in beide Richtungen Tscharser gebündelt und sich direkt an den Verkehrsassessor Thomas Widmann und an die Gemeindeverwalter gewandt hat. Widmann hat geantwortet, dass man sich zum Ziel gesetzt habe, einen Halbstundentakt in den Haupttälern anzubieten. Pircher entlarvt diese Aussage mit dem Hinweis, dass vor der Inbetriebnahme des Zuges im Vinschgau ein 20-Minutentakt mit dem Linienbus garantiert war. 2013 ist das nicht mehr der Fall und mit dem Sommerfahrplan wurden Busverbindungen

gestrichen. Galsaun hat keine Zughaltestelle, in Tschars fährt der Zug jede Stunde. Auch BM Gustav Tappeiner ist von dieser Busreduktion überrascht worden und hat reagiert. Im heurigen Juni soll eine Citybusverbindung zwischen LatschKastelbell-Galsaun und Tschars aufgebaut werden. „Die technischen Voraussetzungen sind gegeben und der Fahrplan steht bereits“, sagt Tappeiner dem Vinschgerwind. Es fehle nur noch das letzte OK vom Amt für Verkehrswesen. (eb)

n ihrer Funktion als Überwachungsorgan der Gemeinden hat die Landesregierung Anton Patscheider als kommissarischen Verwalter von Schluderns ernannt. Dieser Schritt wurde notwendig, nachdem die Mehrheit der Schludernser Gemeinderäte ihr Mandat niedergelegt hatte und die Beschlussfähigkeit nicht mehr gegeben war. Patscheider wird die Geschicke der Gemeinde Schluderns bis zum 4. Mai 2014 leiten. An diesem Tag sollen laut Landesregierung der Bürgermeister und der Gemeinderat neu gewählt werden.

Der langjährige, mittlerweile pensionierte Malser Generalsekretär Anton Patscheider ist kommissarischer Verwalter von Schluderns

Schlanders

Wind-Leser Foto

Gemeinde kauft Kasernenareal

Prokulusturm im Herbstlicht

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Foto: Angelika Ploner

ürgermeister Dieter Pinggera kann seine Freude nicht verbergen: „Es ist für uns ein Schnäppchen.“ Die Rede ist vom Kaserenenareal in Schlanders, das im Sommer 2010 an das Land Südtirol überging und sich nun - seit dem 30. Dezember - im Besitz der Gemeinde Schlanders befindet: 2,055 Millionen Euro berappt die Gemeinde für 3 Hektar. „Ein sehr vorteilhafter Preis“, sagt Pinggera. 2,4 Millionen Euro Abbruchkosten seien vom Kaufpreis abgezogen und ein Hektar zudem als institutionelle Fläche anerkannt worden. Außerdem behält sich das Land - vor dem Hintergrund der Erweiterung der Gewerbeoberschule - 9.000 Quadratmeter zurück. Weil seit dem 1. Jänner 2014 satte 9 Prozent Registergebühr greifen, hatte man es Ende vergangenen Jahres eilig und brachte Kaufvertrag und Registrierung desselben noch in trockene Tücher. Den Weg dazu ebnete der Gemeinderat mit einem einstimmigen Beschluss. (ap)

Foto: Erich Platzgummer, Naturns Haben auch Sie einen interessanten Schnappschuss gemacht? Schicken Sie ihn an redaktion@vinschgerwind.it. Wir veröffentlichen das Foto bei Gelegenheit.

Foto: Erwin Bernhart

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Vinschgerwind 1-14

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„Es bleibt der Nettolohn

eines Tellerspülers“ Interview: Erwin Bernhart Foto: Angelika Ploner

Vinschgerwind: Herr Pinzger, die HGV-Präsidentschaft scheint Ihnen besser zu liegen als das Amt eines Senators. Manfred Pinzger: Was heißt besser. Die HGV-Geschichte ist eine mit meiner beruflichen Tätigkeit eng verbundene Angelegenheit und ist natürlich direkter und greifbarer. Senator war ein politisches Mandat, das natürlich auch interessant und sehr lehrreich war. Auf alle Fälle fühle ich mich jetzt sehr wohl. Abgesehen von Ihrer Herkunft als Hotelier, hat das auch etwas damit zu tun, dass die HGV-Präsidentschaft mit mehr als 100.000 Euro im Jahr dotiert ist? Ich bekomme eine Amtsentschädigung, aber bei weitem nicht 100.000 Euro. Von dieser Summe sind wir weit entfernt. Wenn ich die Steuern und das Kilometergeld abziehe, dann bleibt der Nettolohn eines Tellerspülers übrig. Sie ziehen sich aus dem lokalen Parteigeschehen, aus der Bezirks-SVP zurück. Hat die Partei für Sie ausgedient? Nein, das kann man so nicht sagen. Ich bleibe weiterhin Funktionär und Mitglied der Südtiroler Volkspartei. Nur, war ich jetzt seit Jahrzehnten in Führungspositionen und ich glaube es ist an der Zeit, auch die Bezirksführung in neue, jüngere Hände zu legen. Das ist eine ganz normale Geschichte: Ich ziehe mich nicht zurück, ich trete nur nicht mehr an und lasse diese Periode auslaufen. Ich bin mehr als ausgelastet mit der HGV-Präsidentschaft und ich habe immer in meinem Leben, wenn ich Neues begonnen habe, Altes abgelegt.

Also ist in Zukunft Manfred Pinzger einfaches SVP-Mitglied. Nein, derzeit bin ich Koordinierungsobmann in Schlanders und das macht mir Freude, aber ansonsten strebe ich auf Bezirksund Landesebene parteipolitisch nichts an. Bleiben wir bei Ihrer HGV-Präsidentschaft. Seit Ihrem Amtsantritt hat einiges nicht geklappt. Ein Beispiel: Ihr HGV-Kandidat Hansi Pichler hat den Einzug in den Landtag nicht geschafft. Der Kandidat Hansi Pichler war nicht nur HGV-Kandidat, sondern auch Bezirkskandidat im Burggrafenamt. Und in erster Linie ist im Burggrafenamt alles daneben gegangen. Bei uns im HGV haben wir vor den Wahlen Hochrechnungen gemacht und vorausschauende Ergebnisse versucht zu analysieren und es war klar, dass er nicht mehr als 3.000 Stimmen landesweit generieren kann. Hansi Pichler hat dann landesweit, ohne den Bezirk Burggrafenamt, 3.500 Stimmen generieren können. Im Burggrafenamt haben alle Kandidaten – mit Ausnahme des Arnold Schuler – zu wenig Stimmen bekommen. Deshalb liegt der Fehler nicht beim HGV, sondern im Bezirk Burggrafenamt, wo nur die Hälfte der Stimmen erzielt wurde, die eigentlich „veranschlagt“ war. Eine andere Geschichte im Zusammenhang mit den Landtagswahlen: Ihr persönlicher Freund Thomas Widmann ist nicht mehr Wirtschaftslandesrat. Die Wirtschaft ist im Superressort des neuen Landeshauptmanns Arno Kompatscher angesiedelt. Muss das Eis zwischen Ihnen und dem neuen Landeshauptmann erst tauen? Nein, sicher nicht. Ich glaube ein gutes Verhältnis mit dem neuen Landeshauptmann zu haben und bin mehr als erfreut, dass er die


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Wirtschaftsagenden übernimmt, denn wenn ein Sektor zur Chefsache wird, dann ist der Sektor entsprechend aufgewertet. Das steht außer Frage. Ich bin immer konsequent in meinem Handeln. Thomas Widmann war unser Landesrat und ist auf Wunsch vieler Kolleginnen und Kollegen von uns als HGV, sowie von der Tourismuswirtschaft wieder unterstützt worden, und somit wäre es nicht konsequent zu sagen: Wir unterstützen Thomas Widmann für die Landtagswahlen und dann nicht mehr für die Landesregierung. Ich schicke niemanden irgendwo hin und lass ihn dann auf halbem Wege hängen. Wenn dann aber die politische Konstellation so ist, dass er in der Regierung nicht mehr dabei ist, ist das nicht meine Entscheidung. Kommen wir in den Vinschgau. Der Golfplatz im Vinschgau, den Sie – zumindest mit Worten – herbeiwünschten, scheint zum Scheitern verurteilt. Ich habe vor etwa 20 Jahren im Auftrag des damaligen Tourismusverbandes Besprechungen geführt in Bezug auf die Errichtung eines Golfplatzes auf der Prader Sand. Dann hat man verstanden, dass die damalige Gemeindeverwaltung andere Prioritäten setzt. Was das neue Projekt in Glurns betrifft, war ich nicht involviert und habe dieses nur am Rande verfolgt. Ich wäre auf alle Fälle voll dahinter gestanden und hätte auch privat alles dafür getan, dass das realisiert würde. Im Laufe der Verhandlung hat man mich hie und da informiert, aber wie gesagt ich habe da nicht direkt mitgewirkt. Meines Wissens ist das Vorhaben einstweilen gescheitert aufgrund nicht ausreichender Grundverfügbarkeit. Schade, weil Glurns als Location absolut toll wäre und ein Golfplatz eine Aufwertung für den gesamten Vinschgau sein könnte. Bleiben wir bei Glurns. Die Vinschgau Marketing ist nach Glurns gezogen. Sie waren Geburtshelfer der Vinschgau Marketing auch mit dem Ziel, dass sich der Vinschgau nach innen und außen einig und einheitlich präsentiert. Wie beurteilen Sie vor diesem Hintergrund die Abspaltung Prads von Sulden? Die Vinschgau Marketing macht meines Erachtens einen ganz tollen Job. Der Vinschgau wird wieder wahrgenommen, ob das nun bei der SMG in Bozen ist oder bei Presseauftritten. Wir haben noch nie so viele in- und ausländische Presseleute im Vinschgau gehabt. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Vinschgau Marketing operativ gut unterwegs ist. Ich glaube, es klappt nach innen und nach außen recht gut. Wenn Prad und Sulden nun irgendwie nicht mehr miteinander können, weil sie auch von der Struktur und der touristischen Ausrichtung her andere Interessen haben - Prad hat mehr Interesse am Sommertourismus, Stilfs und Sulden mehr am Wintertourismus – dann ist das eine interne Entscheidung, die ich zur Kenntnis nehme. Ich würde mir nie erlauben diese Entscheidung

zu kritisieren. Ansonsten bin ich stolz darauf, dass wir das Pilotprojekt Vinschgau Marketing geschaffen haben. Ich glaube wir sind gut unterwegs und die Zahlen beweisen das auch. Man muss natürlich auch feststellen, wenn man die absoluten Zahlen hernimmt: Wir haben etwa 1.000 Betten verloren und deshalb sind auch die Gesamtnächtigungen rückläufig. Aber gerade das ist ein Punkt, der für Diskussionen sorgt, auch von Seiten des HGV. Nur die Großen werden unterstützt von dieser Marketingstrategie. Nein, die Kritik ist mittlerweile verstummt. Das hat sich eingependelt. Mit den Großen ist die gehobene Hotellerie gemeint. Nein. Die SMG sowie die Vinschgau Marketing machen in erster Linie ein Destinationsmarketing, natürlich auch für alle Betriebe, die im Gebiet sind. Aber wir Unternehmer müssen uns auch auf die Hinterfüße stellen. Man kann nicht immer sagen: Ihr müsst tun... Der Betrieb selbst muss genauso ein attraktives Angebot erstellen. Bleiben wir in Ihrem Gebiet. Was hat die Schließung einer Aufstiegsanlage, der Tarscher Alm, für Auswirkungen? Grundsätzlich ist alles, was wegfällt, negativ für die Umgebung. Die Tarscher Alm wäre für Schlanders, Latsch, Kastelbell für den Sommertourismus als Wandergebiet interessant. Als Winterdestination hätte man und das sage ich ganz frei heraus den Zusammenschluss mit der Schwemmalm machen müssen, dann hätte es etwas gebracht. So ist nun die Konzentration auf Ostern bis November zu legen, und das reicht eigentlich. Die Trauer bei Ihnen ist begrenzt. Absolut. Anders gefragt: Dem Tourismus wird gemeinhin ein hoher Stellenwert eingeräumt. Auch was die wirtschaftliche Zukunft betrifft. Doch offensichtlich nicht überall. Beispiel Obervinschgau. Ein Investor Hans Rubatscher, der eine Liftverbindung Langtaufers-Kaunertal finanzieren würde, ist dort nicht willkommen. Ihre Meinung dazu. Grundsätzlich muss man sagen: Der obere Vinschgau hat - überheblich ausgedrückt nur eine Chance im Tourismus. Der Tourismus zieht die anderen Sektoren mit. Aber die Entscheidung muss vor Ort getroffen werden. Meine Meinung ist, man muss den Jugendlichen eine Zukunftsperspektive geben. Der Druck im Wintertourismus ist enorm groß und es entscheidet das Angebot. Das Angebot momentan: Schöneben ist ein tolles Skigebiet und gut geführt, aber – wenn man alles komplett sieht – ist Schöneben zu wenig. Man hätte einen tollen Gegenpol zu den Dolomiten schaffen können, wenn man Watles, Haider-

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/Titel/ 7

alm und Schöneben zusammengeschlossen und das Kaunertal als Ergänzung und Verlängerung der Saison dazugenommen hätte. Aber die Leute vor Ort müssen das wollen und sich auf die Hinterfüße stellen. Und die Leute sowie die Gemeindeverwaltung haben sich vorerst scheinbar anders entschieden und das ist nicht zu kritisieren. Seit 1. Jänner ist die Ortstaxe aktiv. Die bezahlt der Gast und das kommt als Finanzspritze dem Tourismus zugute. Ihr Vorgänger Walter Meister vertrat die Meinung, dass die gesamte Wirtschaft für den Tourismus zahlen soll. Seit Jänner 2014 gilt die Ortstaxe. Sollten im Jahr 2014 nicht die festgelegten 18 Millionen zusätzlich an freiwilligen Beiträgen zusammenkommen, dann muss die gesamte Wirtschaft verpflichtend zahlen und es greift die Tourismusabgabe, die dann gestaffelt ist und 1 Prozent vom Umsatz bei den Beherbergungsbetrieben ausmacht. Das ist eine zusätzliche Belastung für die Betriebe und deshalb sagt Arno Kompatscher, dass dieses Gesetz nochmal angeschaut werden muss, weil es die Betriebe erdrücken würde. Denn normalerweise ist die Basis einer Steuer der Gewinn und bei dieser Steuer würde als Basis der Umsatz hergenommen und ein Umsatz sagt noch lange nichts über die Rentabilität aus. Das gilt für die touristischen Betriebe wohlgemerkt. Diese verpflichtende Tourismusabgabe kommt aber nur, wenn die 18 Millionen nicht zusammenkämen. Ich kann schon heute sagen, dass nicht einmal ein Drittel zusammenkommen wird. Deshalb muss man dieses Gesetz auf alle Fälle nochmal anschauen. Mit der Ortstaxe sind die Tourismusvereine und -verbände gut gedeckt. Der derzeitige freiwillige Beitrag ist nur eine Ergänzung. Aber es kann ja nicht sein, dass laut neuer Norm beispielsweise eine Brauerei gedeckelt ist und 500 Euro zahlt und ein kleiner Beherbergungsbetrieb 3.000 Euro. Ein Thema für das kommende Jahr also. Was steht noch an? Jede Menge. Die Hotelklassifizierung ist zehn Jahre alt und wir müssen diese der Zeit anpassen und vor allem schauen was der Markt verlangt. Südtirol hat mit dem kürzlich genehmigten Stabilitätsgesetz die Kompetenz bei den Lokalsteuern erhalten und jetzt muss man ein Landesgesetz machen und eben stark verhandeln. Die IMU erdrückt unsere Betriebe. Es kann nicht sein, dass unsere Betriebsimmobilien, die Gebäudekatasterkategorie D, besteuert wird wie eine Luxuswohnung. Das stimmt ja hinten und vorne nicht mehr zusammen. Ich bin überzeugt, dass wir eine maßgebende Reduzierung erlangen werden. Ein Landesgesetz gibt den Spielraum vor und dann muss jede Gemeinde vor Ort wissen: Brauchen wir Gasthäuser und Hotels oder lassen wir alles sterben?


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Die Neue heißt Karin Meister

„Nicht jammern“

Karin Meister ist die neue Marketingleiterin in Schlanders. Am 2. Jänner trat die gebürtige Schlanderserin ihren Dienst an. Zwei Anläufe musste man in der Gemeindestube nehmen, um die scheinbar unattraktive Stelle besetzen zu können.

„Nicht jammern. Es gilt mit den Mitteln umzugehen“, ließ Generalsekretär Georg Sagmeister die Ratsmitglieder in Schlanders jüngst wissen. 2014 sind im Haushaltsvoranschlag 5,4 Millionen Euro im Investitionsteil vorgesehen. Der Haushaltsvoranschlag ist ein technischer, weil rund 1 Million an laufenden Einnahmen fehlen: 360.000 an IMU-Einkünften und rund 540.000 Euro an Zuwendungen für die Gemeindenfinanzierung. Das Haushaltsvolumen für das kommende Jahr beträgt über 16 Millionen Euro.

GEGEN-Kommentar

Graun

„...und Tschüss“

„Wir haben zu viele Lifte“ S

tatement bzw. O-Ton vom Präsidenten Oswald Folie der Schöneben AG bei der Bürgerversammlung am 03.12.2013 in Graun „Vorab möchte ich herzlich danken, dass ich offiziell als Vertreter der Schöneben AG zur heutigen Bürgerversammlung eingeladen worden bin und mein Statement in die Informationsveranstaltung einbringen kann. Bisher war das nicht der Fall. An und für sich bräuchte ich nicht mehr viel sagen. Der Bürgermeister hat ja schon das Meiste (Vinschgerwind 26/13) vorweggenommen und: Es ist wirklich so, wie es der Bürgermeister gesagt hat. Ich gebe zu: Auch die Schöneben AG hat die Gemeinde ein kleines bissel gedrängt, eine Kostenberechnung machen zu lassen. Ich selber war immer skeptisch, wenn es geheißen hat: „Mit 25 Mio. machen wir alles.“ Deshalb noch einmal ein Dankeschön von Seiten der Schöneben AG. Der Gemeinde hat die Studie wohl ein bissel Geld gekostet. Aber es ist wichtig für die Zuhörer, für die Bürger der ganzen Gemeinde Graun zu wissen und zu hören, wie es in Wirklichkeit ist. Sämtliche Bürgerversammlungen, die heuer im Frühjahr und Sommer über die Bühne gegangen sind, waren eher polemisch, unsachlich, angreiferisch und emotional. Ich bin froh, dass ich nicht dabei war. Vielleicht wäre es sonst noch emotionaler geworden. Damit wäre nur Öl ins Feuer geworfen worden. Aber lassen wir das jetzt gehen. Die Schöneben AG hat einen einstimmigen Verwaltungsrats-Beschluss gefasst. Sie wird das Projekt, das Ing. Gasser eben vorgestellt hat, als Priorität erachten und auch finanziell dafür arbeiten. Was den Zusammenschluss LangtaufersKaunertal und die Sanierung Haideralm anbelangt, hat uns überhaupt nie jemand jemals gefragt. Wir sind nie als Partner, als Möglichkeit einbezogen worden. Deshalb

kann ich dazu auch nichts sagen. Trotzdem hat die letzte Vollversammlung der Schöneben AG dafür gestimmt, dass sie auch dieses Vorhaben, diese Möglichkeit, diesen Weg verfolgen will. Das ist für uns sozusagen aus dem Hinterhalt ganz enorm wichtig. Wir wollen weiterhin mit der Haideralm und mit der Gemeinde zusammenarbeiten. Es geht natürlich um Finanzierungen. Das ist ein zweites Problem. Aber ich habe immer gesagt, wenn wir diese Richtung gehen wollen, dann werden wir auch einen Weg für die Finanzierung finden. Wenn alle bedingungslos voll und ganz hinter dem Projekt stehen, dann wird es auch möglich sein, die Mittel zu beschaffen. Die Kosten sind nicht ohne. Sie sind hoch und die Schöneben AG kann das natürlich nicht alleine stemmen. Das muss schon klar sein. Entsprechende Verhandlungen sind im Gange. Auch der Gemeindeausschuss hat sich in dieser Sache schon geäußert. Wir haben bereits einen Brief gekriegt. Ich möchte aber nicht vorgreifen, darüber soll eventuell der Bürgermeister reden. Jetzt ist der Ball in dieser Sache bei der Haider AG und natürlich auch bei der Gemeinde. Diese haben jetzt zu entscheiden und zu beschließen, ob sie das überhaupt wollen, diese Verbindung. Für uns ist eine Bedingung, dass die Haider für einen Verbindungslift sind. Wir als Schöneben AG gehen ganz gewiss nicht nach St.Valentin und tun die Hoader eppas aufdrängen. Überhaupt nicht. Das liegt uns fern. Der Wunsch muss von St.Valentin aus gehen. Dann werden wir das weiter machen und werden auch weiter in dieser Hinsicht arbeiten. Danke schön.“ Transkription: Andreas Waldner Foto: Andreas Waldner

Mein Namensvetter, der Erwin Bernhart, Chefredakteur vom Bezirksblatt „Der Vinschgerwind“ glaubt es nicht, oder will es einfach nicht glauben: Objektive, nachvollziehbare Recherchen und professionelle, wahrheitsgetreue Wiedergabe sind die Prinzipien und Voraussetzungen eines guten, respektvollen Journalismus… Der Chefredakteur Erwin, auch als Verfasser des Kommentars im „Vinschgerwind“ – Nr. 26 -19.12.13 schreibt unter anderem: „...wir haben allerdings gehört (…) dass man dem Wegmann vorgeschlagen hat, einen Mediator kommen zu lassen (...) also hat man schon einiges unternommen, um mit dem oft eigenmächtig handelnden Wegmann einen Weg der Gemeinsamkeiten finden zu können….“ Fakt jedoch ist, dass der Vorschlag, die Abhaltung einer Klausur mit einem externen Mediator von den später „nicht zurückgetretenen Gemeinderäten“ vorgebracht und von der anwesenden SVP-BOF Frau R. Koch Gunsch auch verteidigt wurde, dabei sollten wichtige Sachthemen diskutiert und Maßnahmen aufgezeigt und festgelegt werden; jedoch wurde eine Abstimmung über den Vorschlag des Mediators verlangt, wohlwissend, wie es ausgehen wird: 5 waren dafür, 7 dagegen und 1 Enthaltung….! Also sehr geehrter Herr Chefredakteur Erwin Bernhart, nicht ich war es, der den Mediator abgelehnt, sondern jene Räte, die die Auflösung des Gemeinderates durch ihren kollektiven Rücktritt erwirkt haben! (somit ist meine Kritik an die oft ungenauen Recherchen nicht berechtigt?) So wünsche ich dem Erwin Bernhart trotzdem ein gutes, neues Jahr 2014, er möge nicht alle Signale überhören oder auch nicht hören wollen! Dazu das Sprichwort: „Wer nicht hören will, muss fühlen…“ Erwin Wegmann

Foto: Angelika Ploner

8 /Wirtschaft/


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Schlanders

Weihnachtslicht

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H V L m i n e t Die Expenrmir geholfen! habe

Am Jahresanfang mit dem ganzen Papierkram zum LVH und somit zu einem kompetenten Anbieter wechseln! Foto: Angelika Ploner

LANDESWEITE INFOHOTLINE kostenlose Beratung und Angebote

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v.l. Dietmar Spechtenhauser, Herbert Habicher und Walter Holzeisen

K

napp 4.000 Euro erbrachte die Weihnachtsaktion „Vinschger Weihnachtslicht 2013“ des Handels- und Dienstleistunsverbandes, kurz hds. Insgesamt 111 Vinschger Betriebe beteiligten sich an der Aktion und spendeten einen Euro für jeden Adventstag. Überwiesen wurde das Geld direkt auf das Konto der Vinzenzge-

meinschaft Vinschgau. „Wir können unbürokratisch und schnell helfen und verbürgen uns, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird“, erklärte Herbert Habicher der Vorsitzende. Das Geld werde, so Habicher, vier Vinschger Familien - in Mals, in Eyrs, in Kortsch und in Latsch - zu Gute kommen. (ap)

| neukunde@lvh.it LOHNABRECHNUNG BUCHHALTUNG STEUERERKLÄRUNG RECHTSBERATUNG uvm ...

In guten Händen. In buone mani

Landesverband der Handwerker

8 x in Südtirol


10 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 1-14

09.01.14

Schlanders

Schlanders feiert Karl Grasser N

icht nur Kortsch, sein Heimatort, sondern die ganze Gemeinde Schlanders ist stolz auf den berühmten Künstler. Deshalb wurde Karl Grasser vor einem Jahr die höchste Auszeichnung der Gemeinde, die Ehrenbürgerschaft, verliehen und deshalb hat die Gemeinde, zusammen mit dem Kulturhaus und dem Bildungsausschuss zu einer Geburtstagsfeier geladen und eine besondere Ausstellung zusammengestellt. Der Bürgermeister Dieter Pinggera konnte in seiner Ansprache den vielen Freunden, Bekannten und Verwandten, die zur Feier ins Kulturhaus gekommen waren, mitteilen, dass es gelungen ist Werke aus seiner gesamten Schaffensperiode aus dem Privatbesitz für die Geburtstagsausstellung zu leihen. Auch seine Diplomarbeit, mit der er 1955 an der Kunstakademie in Wien sein Studium abschloss, wurde ausgestellt. Außerdem viele seiner unverkennbaren Holzschnitte, Aquarelle und Plastiken. Als besonderes Geschenk für die Ausstellungsbesucher wurden vier verschiedene Lesezeichen, vier Postkarten und das Plakat mit Holzschnitten von Karl Grasser gedruckt. In gekonnt humorvoller Weise hielt Kulturhauspräsident Martin Trafoier die Festansprache,

Foto: Heinrich Zoderer

Karl Grasser mit seinen Künstlerfreunden Peppi Tischler (links) und Robert Scherer (rechts)

während im Foyer die Bilder und Plastiken aufgehängt bzw. aufgestellt wurden. Trafoier erinnerte daran, dass am 23. Dezember nicht nur Karl Grasser seinen 90. Geburtstag feiert, sondern auch der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt 95 Jahre alt wird und in Schweden Königin Silvia ihren 70sten Geburtstag feiert. Karl Grasser ist an einem Sonntag geboren, in einer Zeit großer Not und Armut. Diese Zeit hat Karl geprägt, genauso wie der Krieg. Deshalb sind in seinen Werken oft Hilfesuchende und Notleidende zu sehen. Sehr ausdrucksstark in all seinen Werken sind besonders die Hände und die Gesichter. Die Vinsch-

gauer Landschaft, den Vinschgerwind und viele alte Höfe, Höfegruppen und Dörfer hat er in seinen Werken verewigt. Mit klaren Linien hält er eine Welt fest, die teilweise beim Verschwinden ist. Sichtbar wird in den Werken auch seine tiefe Religiosität. Karl Grasser hat die vielen Besonderheiten des Vinschgaus aber nicht nur als Künstler festgehalten, sondern sich auch als Gründungsmitglied der Umweltschutzgruppe Vinschgau und als langjähriges Mitglied der Gemeindebaukommission für den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft eingesetzt. Heute arbeitet er noch jeden Tag mehrere Stunden in seinem Atelier, er liest viel und verfolgt aufmerksam das politische und gesellschaftliche Gesehen. Alles Gute Karl Grasser zum 90. Geburtstag. (hzg)

Vinschgau

„...keine Konkurrenz zur Theatertätigkeit vor Ort“

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

zirksspieles „Don Quichote“. Ein Vater der Idee ist Konrad Lechthaler. Der Vinschgerwind hat mit ihm gesprochen.

Konrad Lechthaler: „Erfolgreiches soll weitergeführt werden“

I

m Vinschgau ist kürzlich mit der Gründung des „Vinschger Toltheater“ eine neue Bühne aus der Taufe gehoben worden, mit Markus Gamper (Goldrain) als Obmann und den Ausschussmitgliedern Hanspeter Plagg, Heidi Plagg (beide Mals), Karl Fleischmann, Konrad Lechthaler (beide Kortsch) und Romana Leoni (Latsch). Die Idee entwickelte sich im Rahmen des Be-

Vinschgerwind: Das neue „Toltheater“ – was ist darunter zu verstehen? Konrad Lechthaler: Das „Toltheater bietet allen interessierten Theaterleuten im Vinschgau die Mitgliedschaft an und damit gleichzeitig die Möglichkeit, über ihre Tätigkeit in den einzelnen Bühnen hinaus, anspruchsvolles und gehobenes Theater kennen zu lernen, zu erarbeiten und zu spielen. Es soll keine Konkurrenz zur herkömmlichen Theatertätigkeit vor Ort sein. Denn gespielt wird außerhalb der üblichen Spielzeit, also in den Sommermonaten. Wer wird Regie führen? Als Regisseur für die nächsten fünf Jahre hat sich Christoph Brück angeboten. Nachdem Brück das Bezirksspiel „Don Qichote“ erfolgreich inszeniert hat und die Schauspielerinnen und Schauspieler von ihm begeistert waren, lag es auf der Hand ihn weiter zu verpflichten. Was erfolgreich begonnen hat, soll weiter geführt werden. Das Ziel ist es, die Vinschger Theaterkultur zu

stärken und auch weiterhin Bezirkstheater zu spielen. Ein Bezirkstheater in neuer Form? Ja, man könnte es so sehen. Das „Toltheater“ wird als eigenständige Bühne auch die Rolle des Bezirkstheaters übernehmen. Denn wie gesagt, alle Theaterinteressierten im Vinschgau können sich beteiligen, nicht nur Schauspieler sondern auch Regisseure, Tontechniker, Maskenbildner, Kostümschneider usw. Bisher mussten die Vinschger Bühnen die Bezirksspiele mittragen. Mit manchen gab es Reibereien wegen der Unterstützung. Künftig werden sich die Verantwortlichen des „Toltheaters“ selbst um die Finanzierung bemühen. Die Bühnen vor Ort werden von dieser Tätigkeit profitieren. Wann und wo wird zum ersten Mal gespielt? Zuerst starten wir mit der Zweitauflage von „Don Qichote“ und zwar am 23. 24. 25. und 26.Mai im Kulturhaus von Schlanders. Was als nächstes gespielt wird, muss erst noch bestimmt werden. Die Spielorte werden flexibel gewählt werden. Interview: Magdalena Dietl Sapelza


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Marienberg

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Geschichtliches Juwel

Foto: Erwin Bernhart

v.l.: Abt Markus Spanier, Josef Fink und Mathias Baumgartner (Kunstverlag Fink) und P. Ulrich Faust mit der neuen Broschüre

P

ater Ulrich Faust, Archivar und Bibliothekar im Kloster Marienberg, hat eine Lücke geschlossen. In einem kleinen Buch wird die Geschichte der Benediktinerabtei Marienberg dargestellt und mit prächtigen Fotos bebildert. Pater Ulrich Faust, aus Ottobeuren nach Marienberg gekommen und Betreuer des Megaprojektes „Germania Benedictina“ (kürzlich sind zwei Bände über die neuen Bundesländer erschienen), hat sich damit einen Traum erfüllt und die über Ottobeuren verfasste Kurz-

biografie nun mit jener von Marienberg ergänzt. Das handliche Buch, im Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg, erschienen und von der Bozner Longo AG gedruckt, erscheint vorerst in einer Auflage von 3000 Stück und ist auch aufgrund seines Umfanges (64 Seiten) Marienbergbesuchern und -interessierten leicht zugänglich. Vorgestellt wurde das Büchlein am 23. Dezember 2013 in Marienberg im Beisein der Marienberger Mönche, vom Verleger Josef Fink und von KosterFreunden. (eb)

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Latsch

Wenn aus Schrott Musik entsteht enn aus Schrott Musik entsteht…… dann sind die Blecharbeiter am Werk! Das Sonus Brass Ensemble aus Vorarlberg war zu Gast im CulturForum und lieferte den Grundschülern eine Vorstellung der besonderen Art: Fünf Arbeitslose treffen sich zufällig und stoßen dabei auf einen Haufen Blech. Nach anfänglicher Erkundung des „Schrotts“ entdecken sie, dass daraus Instrumente zusammengesetzt werden können und sie beginnen damit gemeinsam zu musizieren. Da alle in ihrem erlernten Beruf mit Blech zu tun hatten, ist auch der Bandname schnell gefunden: „Die Blecharbeiter“! Die Musik-Performance wurde bereits über 200 Mal im deutschen Sprachraum aufgeführt und hat dabei nicht nur das junge Publikum begeistert. Nun holte das Komitee der Lat-

Fotos: Sarah Mitterer

W

Die Blecharbeiter erkunden die Instrumente scher Bürgerkapelle rund um Obfrau Maria Kuppelwieser das Musikvermittlungsprojekt für Kinder nach Latsch. Anstelle der klassischen Präsentation der verschiedenen Instrumente verschaffte das österreichische Quintett den Schülern auf theatralische Weise einen Zugang in die Welt der Instrumente und versuchte ihre Neugierde an der Musik zu wecken, was ihnen, zu sehen an der begeisterten Mitarbeit und dem Applaus der Kinder, gelungen ist. (sam)

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12 /Leserbriefe/

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Wegen des Artikels in der Dolomiten vom 05.12.13 DIE POSITIONEN BLEIBEN VERHÄRTET verstehe ich die Welt nicht mehr. Es hatte schon zu Beginn danach ausgesehen, als ob der Inhalt bzw. das Thema bei der Bürgerversammlung sich nur auf zwei Skigebiete in der Gemeinde Graun richte. Eine vorher abgekartete Auseinandersetzung mit bewusstem Ausgang, nur das Projekt Zusammenschluss Haider Alm Schöneben in den Vordergrund zu stellen. Der Moderator Herr Eberhard Daum Rai Bozen hat in seiner Einführung sogar das dritte Skigebiet Maseben vergessen, um den Zusammenschluss Maseben-Kaunertal nicht erwähnen zu müssen. Wortmeldungen diesbezüglich wurden so kurz als nur möglich gehalten, aber leider hat sich gezeigt, dass nur Langtauferer Bürger den Mut hatten, sich zu melden. Herr Daum versuchte immer neue Wortmeldungen anzukurbeln, aber leider ohne Erfolg. Herr Bürgermeister Heinrich Noggler in seiner Ansprache suchte vergebens in den Sitzreihen den eigentlichen Sponsor Hans Rubatscher, welchen er zu dieser Bürgerversammlung eingeladen hatte, doch Herr Rubatscher hat mir versichert, nie eine diesbezügliche Einladung bekommen zu haben. Das Projekt Kaunertaler Zusammenschluss mit Langtaufers mit seiner 16 Millionen Euro Investition, wurde ebenso durch weitere Studien von der Gemeinde Graun an die Techniker Massimo Calderara und Erwin Gasser auf genau das Doppelte berechnet. Man hat bewusst die Zahlen um das Vielfache erhöht durch Errichtung von Beschneiungsanlagen, die grundsätzlich schon in natura vorhanden sind. Man hat einen Parkplatz für 400 Autos mit horrenden Ziffern angegeben, welcher schon vorhanden ist und im letzten Jahr gebaut wurde und man hat gleichzeitig durch solche Initiativen direkt Herrn Rubatscher beleidigt. Herr Rubatscher braucht sicher keine Belehrung, wie man Lifte baut, denn er hat schon sehr viele Lifte gebaut und gesamte Skigebiete, wie das Pitztal und Kaunertal, durch seine Erfahrung und finanzielle Beteiligung gerettet. Anschließend behauptete der Präsident der Schöneben Liftgesellschaft Herr Folie Oswald, man hätte im Ober-

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land schon zu viele Lifte, denn die Bettenzahl wird immer kleiner und man kann nicht noch mehr Skigebiete für die wenigen Gäste bauen. Herr Folie ignoriert auch die Aussage des Bürgermeisters von Nauders: Je mehr Pistenkilometer in der Region Vinschgauer Oberland angeboten würden, um so mehr hätten Gäste Interesse daran, bei uns Urlaub zu machen. Darum meine Frage: Hat das Skigebiet Schöneben wirklich Angst vo einer Konkurrenz in Langtaufers mit dem Zusammenschluss zwischen Südund Nordtirol ? Zum Abschluss möchte ich als langjähriger Präsident des damaligen Verkehrsvereins Reschen und Gründer von vielen Vereinen für den Tourismus im Vinschgauer Oberland und dafür mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol ausgezeichnet, Folgendes behaupten: UNSERE GEMEINDE GRAUN ist nicht reif genug, um für den Tourismus positive Projekte in Angriff zu nehmen, und schon gar nicht viele Millionen Euro von unserem Sponsor Hans Rubatscher, als gebürtigter Südtiroler in Innsbruck lebend, zu wollen. Sie ist auch nicht interessiert, 200 jugendlichen Bürgern von Langtaufers, welche eine Unterschriftenaktion für den Zusammenschluss gesammelt haben, eine sichere Zukunft zu genehmigen. Hansi Klöckner, Hotel Alpenfriede in Langtaufers Das Interview mit Herrn Hoppe deckt einige interessante Sachen auf. Ich schätze Herrn Hoppe als einen Unternehmer, der die Sachen so sagt, wie sie sind. Ich glaube nicht, dass ein Unternehmen wie Hoppe mit den Subventionen auf Dauer zu halten ist. Subventionen führen nur dazu, dass diese missbraucht werden, außerdem ist ein Unternehmen, das nur mehr aufgrund der Subventionen weitergeführt wird, ein dahinvegetierender Toter. Hier kann die SVP beweisen, wozu sie fähig ist. In fast allen Ländern in Europa ist der Steuerdruck zu hoch. Anzustreben wäre Folgendes: Senkung der Mwst auf 8% (wie in der Schweiz) Steuersatz für Gewinne, die in den Betrieben bleiben, also investiert werden 2%

80% des Bruttolohns soll der Arbeitnehmer mindestens netto erhalten (Kaufkraft steigern) Maximale Einkommenssteuer auf 25% begrenzen Leider braucht die SVP, um das einzuführen, die Steuerhoheit, und die bekommen die nicht. Die Energiekosten für die Wärmeenergie des Schludernser Fernwärmenetzes und deren Preissteigerungen sind einfach beschämend, da muss ich Herrn Hoppe 100%ig recht geben. Da sind die Herren Gemeinderäte, Bürgermeister und andere Bürgervertreter gefordert, den Herren, die das Fernwärmewerk betreiben auf die Finger zu schauen, denn ich denke mir, da werden auch die Bürger die Fernwärme beziehen, gemaust. Wie kann ein Unternehmen wie z. B. Telsertüren die Fernwärme viel billiger anbieten? Hubert Tscholl

Faustkeil und Machtgebaren Wer steht auf welcher Seite? Das ist die aktuelle Frage, wenn man durch das liebreizende Schluderns geht. Wer ergreift Partei für wen? Ein Spiel hinter den Kulissen ist nun Schaukampf. Wer Fehler macht und Schwäche zeigt, muss den Hut nehmen. Es geht sozusagen um Wölfe mit Hüten… Der Anführer des Rudels wird vom Rivalen herausgefordert. Der neue Wolf drängt an die Spitze des Rudels. Der bisherige Anführer darf sich keine Schwächen mehr leisten. Im Revier des Blätterwaldes findet sich immer wieder eine Lücke zum Vorpreschen. Das Rudel beobachtet argwöhnisch das Geschehen. Der neue Wolf fletscht seine Zähne, er blickt aggressiv, heult gefährlich. Der neue Wolf hat einen Angriff gewagt. Er steht bereit, will gesehen werden, fühlt sich mächtig, schlau. Das Rudel hat die Wahl, oder auch nicht. „Ihr habt die Wahl“, droht der neue Wolf. „Wir haben doch schon gewählt“, murmeln einige aus dem Rudel. „Aber haben unsere Stimmen Gewicht?“ „Wenig“, sagen ein paar andere.Der neue Wolf knurrt: „Was wollt ihr denn, die Welt muss sich entwickeln, folgt meiner Fährte. Ich bin der Richtige, der Starke, der Schlaue, eure erste Wahl, das ist doch klar oder !“ Die Evolution schreitet also fort. Ist ihr Motor wirklich das Spiel

oder der Kampf um Macht? Es ist jedenfalls ein Spiel ohne Liebreiz, mit aufgestellten Nackenhaaren und harten Kampfansagen im Schludernser Revier; dort wo jeder jeden kennt, wo wir uns so gern begegnen und uns grüßen, wo wir es doch so fein haben…. Ruth Stecher, Schluderns

Die vierte Gewalt Am 03.Dezember 2013 fand in der Gemeinde Graun eine Bürgerversammlung zum Thema Skigebiete statt. Als Moderator und Mediator wurde kein geringerer als der ehemalige Rai-Journalist Eberhard Daum von Seiten der Gemeinde engagiert. Das Wort Mediator kommt aus dem lateinischen und bedeutet übersetzt Vermittler. Mediatoren haben die Aufgabe zwischen Konfliktparteien zu vermitteln, Streit zu schlichten und den Parteien zu einer gemeinsamen Übereinkunft zu verhelfen. Wichtigster Punkt dabei ist die Objektivität des Mediators. Auf diese Tatsachen hin, fällt es sehr schwer, das Verhalten von Herrn Eberhard Daum hinsichtlich der Bürgerversammlung zu verstehen. Meine Frage nun an Herrn Daum, ist es die Aufgabe eines Mediators, einen 77-jährigen Liftpionier, der seine Meinung kundtut, zu unterbrechen und ihn nebenbei noch lächerlich zu machen? Wie kommt es, dass vom „Mediator“, alles andere als eine objektive Position eingenommen wird? Wie kommt es, dass vom „Mediator“ Tatsachen außer Acht gelassen wurden, die das Handeln der Gemeinde in Frage stellt? Was rechtfertigt, dass sich der ach so seriöse Mediator mit seinen Kommentaren auf eine Seite stellt? Ich plädiere somit an alle Vertreter der vierten Gewalt, an die informierende Gewalt, die objektive Gewalt, auch an jene Journalisten und Reporter, die bei besagter Bürgerversammlung anwesend waren, ist es wirklich soweit, dass ein Journalist, dessen oberster Wert es sein müsste, objektiv zu handeln und zu informieren, einfach seine Wertvorstellungen, seine eigentliche Aufgabe, in den Hintergrund stellt? Da es sich hier um eine bloße Meinungsäußerung meinerseits handelt, kann ich nur eines mit Gewissheit sagen; Herr Daum, Sie haben seit diesem Tag mindestens einen Fan weniger! Norbert Thöni, Langtaufers


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/Impressionen/ 13

Spiegelung. Der Spiegel ist ein äußerst zweideutiges Symbol. Aber diese Spiegelung ist nur die Erinnerung an einen schönen Wintertag in Sulden. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

an einen schönen Wintertag in Sulden. Symbol. Aber diese Spiegelung ist nur die Erinnerung Spiegelung. Der Spiegel ist ein äußerst zweideutiges


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Zugelassen

Der 30. Kalender der Raika Laas

Am Silvestertag wurde bekannt, dass die Unterschriften der Initiative für mehr Demokratie trotz gegenteiliger Entscheidung der Richterkommission gültig und die Initiative zugelassen ist.

Die Raiffeisenkasse Laas bringt jährlich einen viel beachteten Kalender heraus, der Laaser Besonderheiten zum Inhalt hat. Heuer ist es ein Kalender über Werke und Werkstatt des Bildhauers Josef „Pepi“ Mayr. Mayr war 43 Jahre lang ehrenamtlicher Obmann der Raiffeisenkasse Laas. Kurz vor Weihnachten wurde der mittlerweile 30. Kalender vom ehemaligen Direktor der Steinmetzschule Franz Waldner und Alt-BM Wolfgang Platter vorgestellt. Die Bläsergruppe der Musikkapelle Laas hat die Vorstellung musikalisch umrahmt.

Schlanders

Goethes Werther im 21. Jahrhundert

M

Foto: Sabine Weissenegger

arkus Spisser geht langsam auf die Bühne, zieht sich die Jacke aus, hängt sie am Mikrofonständer auf, krempelt die Ärmel seines weißen Hemdes auf, lacht ins Publikum und beginnt zu spielen. Die Vereinigten Bühnen Bozen präsentieren ihren „Werther“ mit einem einfachen Bühnenbild. Im Hintergrund eine Wand mit einer Plastikfolie, auf der Bühne eine schwarze Holzschachtel mit der Ausschrift „Werther“, ein Mikrofonständer mit einem Mikrophon und auf dem Boden ein Aufnahmegerät. Als vor fast 250 Jahren der Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ im Jahre 1774 erstmals erschien, war sein Erfolg überwältigend. Goethe wurde wie ein Star gefeiert. Ein junger Mann, der sich auf einem Ball unsterblich in eine junge Frau verliebt, die bereits mit einem anderen Mann verlobt ist; diese Tragik hat damals Massen begeistert. Ein Tabu wurde gebrochen. Der schwärmerische Werther hat gegen den bodenständischen Albert keine Chance bei Lotte. Werther bleibt nur die Leidenschaft und die Verzweiflung, die ihn in den Selbstmord treibt. Der junge Grödner Schauspieler Markus Spisser hat diese Geschichte sehr lebendig und mit vielen modernen Mitteln ausdrucksstark und einfallsreich erzählt. Das Thema hat in Schlanders nur wenige Zuseher ins Kulturhaus gelockt. Schade - die schauspielerische Leistung von Markus Spiesser war hervorragend. (hzg)

Ehrensalven für Eduard Wallnöfer Schluderns - Am 11. Dezember 1913 erblickte Eduard Wallnöfer auf dem Gschneir-Hof am Schludernser Berg das Licht der Welt. Nachdem sein Vater im ersten Weltkrieg gefallen war, zog seine Mutter mit ihm nach Nordtirol. Dort machte Wallnöfer politische Karriere und war von 1963 bis 1987 Landeshauptmann von Tirol.

Familienangehörige, Lokalpolitiker und die Schludernser Bevölkerung geben Eduard Wallnöfer die Ehre

Von Magdalena Dietl Sapelza

M

it Gewehrsalven vor dem Kulturhaus ehrten die Schludernser Schützen den großen Sohn des Ortes Eduard Wallnöfer anlässlich seines 100. Geburtstages. Und die Musikkapelle spielte ihm zu Ehren auf. Familienangehörige, politische Vertreter aus Nordund Südtirol und viele Schludernserinnen und Schludernser hatten sich kurz vor Weihnachten versammelt, um die Erinnerung an den Ehrenbürger des Ortes, den langjährigen Landeshauptmann von Tirol, aufleben zu lassen. Diesem war Südtirol und sein Geburtsort Schluderns immer eine Herzensangelegenheit gewesen. Unter den Gästen befanden sich der künftige Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher, die Mitglieder

der künftigen Landesregierung Richard Theiner und Martha Stocker sowie andere Lokalpolitiker. Auch die Kinder und Lehrpersonen der Grundschule, die nach Wallnöfer benannt ist, waren vollzählig erschienen. Auf humorvolle Weise zeichneten die Kleinen die Lebesstationen Wallnöfers nach. Dann stimmten die Großen am Rednerpult mit ein und würdigten den 1989 verstorbenen Politiker. BM Erwin Wegmann lobte Wallnöfers Einsatz für seine Heimat, Theiner unterstrich dessen Volksnähe und Menschlichkeit. Kompatscher bezeichnete Wallnöfer als „Synonym für den wirtschaftlichen Aufschwung“ und Herwig van Staa (Wallnöfers Schwiegersohn und ebenfalls langjähriger Landeshauptmann von Tirol) würdigte dessen Leistungen mit dem „Blick für`s Ganze“.

Wallnöfer hatte sich für engere Zusammenarbeit zwischen Tirol, Südtirol, Trentino und Vorarlberg eingesetzt und die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer „Arge Alp“ angeregt. Er gilt als Vater der Europa Region Tirol. Der Sohn des gewürdigten Schludernser Ehrenbürgers, der Tiroler Landesveterinärdirektor Eduard Wallnöfer, war von der Wertschätzung, die seinem Vater entgegen gebracht wurde, überwältigt und dankte gerührt. Im Anschluss klang die Schludernser 850-Jahrfeier mit einem heiteren Theaterstück der Grundschüler und mit dem Film „Die Räter am Gangegg“ aus. Drei Tage später klang überraschend auch die Amtszeit Wegmanns als BM aus, nachdem acht Gemeinderäte, darunter zwei Referenten, das Handtuch geworfen hatten.

Foto: Leonardo Pellissetti

14 /Lokales/


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/Lokales/ 15

Schluderns/Vinschgau

„... für die Organspende sensibilisieren“ E

gon Blaas aus Schluderns und Gustav Kofler aus Matsch treffen sich dreimal wöchentlich in der Dialysestation im vierten Stock des Schlanderser Krankenhauses. Dort werden sie an das Dialysegrät angeschlossen und lassen die „Blutwäsche“ über sich ergehen. Wie lange sie am Gerät angeschlossen bleiben müssen, ist vom gesundheitliche Zustand abhängig. Durchschnittlich dauert das Blutreinigungsverfahren vier Stunden. Beide haben einige Jahre mit Spendernieren gelebt, die dann ihren Dienst versagten. Spendernieren haben eine durchschnittliche Lebernsdauer von acht Jahren. Blaas und Kofler warten nun erneut auf eine Spenderniere, wie auch viele andere. Sie sind zwei der insgesamt 27 Dialysepatienten im Vinschgau. Rund 300 sind es in ganz Südtirol. Die Zahl der Nierenkran-

Weihnachtsfeier der Vinschger „Nierene“-Mitglieder im Foyer des Kulturhauses von Schluderns ken ist um einiges höher, denn nicht alle brauchen die Dialyse, zum Beispiel jene, die derzeit mit einer Spenderniere leben. Doch alle wissen, die Zeit ist begrenzt. „Deshalb wollen wir für die Organspende sensibilisieren“, sagt Gustav Kofler. Er ist seit kurzem der Vinschger Ansprechpartner im Südtiroler Nierenkrankenverband „Nierene“, dem auch viele Vinschger Nierenkranke als Mitglieder angehören. Er organisiert seit Februar 2013 zusammen mit Egon Blaas auch monatliche Treffen der neu gegründeten Vinschger

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,ĂƌƌLJ ĞůĂĨŽŶƚĞ ^ƚŽƌLJ Harry Belafonte Story ^ĞŝŶĞ ^ŽŶŐƐ͕ ƐĞŝŶ >ĞďĞŶ Seine Songs, sein Leben

Schauspiel mit Musik von Gerold Theobalt Regie: Birgit Simmler 6FKDXVSLHO PLW 0XVLN YRQ *HUROG 7KHREDOW Musikalische Leitung: Thomas E. Killinger 5HJLH %LUJLW 6LPPOHU Choreographie: Michael Schmieder 0XVLNDOLVFKH /HLWXQJ 7KRPDV ( .LOOLQJHU &KRUHRJUDSKLH 0LFKDHO 6FKPLHGHU

Ron Williams Daniela Kiefer 5RQ :LOOLDPV Maureen Wyse 'DQLHOD .LHIHU Gerhard Haase-Hindenberg 0DXUHHQ :\VH Karsten Kenzel *HUKDUG +DDVH +LQGHQEHUJ Thomas E. Killinger .DUVWHQ .HQ]HO

*DLOEÄ3GD@SDQF@RSROHDKD 7KRPDV ( .LOOLQJHU Donnerstag, 23. Jänner 2014 um 20 Uhr

im Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders

Kartenvorverkauf im Tourismusverein Schlanders-Laas in der Kapuzinerstraße 10 in Schlanders oder an der Abendkasse ab 19 Uhr

Selbsthilfegruppe. Dort werden Anliegen und Wünsche formulierte und aktuelle Themen besprochen. Dankbar sind die Dialysepatienten der Sanitätseinheit für die kostenlosen Transporte zur Dialyse. Durchgeführt werden diese vom Rettungsdienst „Weißes Kreuz“. Kurz vor Weihnachten trafen sich die Vinschger Nierenkranken, deren Angehörige, die unterstützenden Mitglieder im Verband „Nierene“, die Krankenschwestern und das Pflkegepersonal der Dialysestation Schlanders zu einer Feier im

Kultursaal von Schluderns. Zu den Ehrengästen zählte die Vizepräsidentin des Südtiroler Nierenverbandes Gertrude Zöschg. Oft angesprochenes Thema war die Aufforderung zur Organspende. Viele Menschen stehen einer Organentnahmen sehr skeptisch gegenüber und Aufklärung ist dringend nötig. (mds) Am 21. Februar mit Beginn um 19.30 Uhr findet zum Thema „Organspende kann Leben retten“ ein Informationsabend im Schludernser Kulturhaus statt.


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Schlanders

Heimatbühne Schluderns

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ahresende ist auch die Zeit der Vollversammlungen in den Vereinen. So auch in der Zeitbank Schlanders, die am 27.11.2013 zur Mitgliedervollversammlung lud und über Tätigkeit, Bilanz und Pläne informierte. Eine bunte Mischung zeichnet die Zeitbank Schlanders aus, 82 Mitglieder zwischen 18 und 86 Jahren, beider Sprachgruppen von Mals bis Kastelbell, mit einem Angebot das von Freizeit, Haushaltshilfe, Kultur und Gesundheit reicht. Im Jahr 2012 haben insgesamt

hinten v.l.: Hermann, Josef Tschenett, Ernst Bayer; vorne v.l.: Georg Gurschler, Simone Steinkeller, Sonia Abramo, Katja Kostner, Elisabeth Gurschler

1228,5 Stunden die „Besitzer“ gewechselt, welche alle unentgeltlich geleistet wurden. Das Prinzip ist „die Zeit und die eigenen Fähigkeiten als Währung“ anzubieten. Die Zeitbank setzt hier andere, neue Akzente, die Unterstützung steht im Mittelpunkt, die Begegnung und die schnelle, unkomplizierte Hilfe sind der große Wert dieses Vereins. Gelebte Solidarität, erweiterte Nachbarschaftshilfe sind für alle Werte, die sie hier zum Ausdruck bringen. So meinte auch Sonia Abramo, Zuständige für die Abrechnung, dass es in diesem Verein eine angenehme Aufgabe sei, die Buchhaltung zu führen, da kaum Spesen anfallen, außer für Post, Büro und kleine Anschaffungen. So unkompliziert wie die Hilfe waren auch die Neuwahlen des Vorstandes, denn dieser wurde einstimmig wieder bestätigt. (bw)

„Ich denke mich ins Freie“

Chanukka-Fest auf der Bühne: große Leistung der Heimatbühne Schluderns

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as Tagebuch der Anne Frank“ ist ein berührender Bestseller, ein beeindruckendes Zeitdokument aus der Nazizeit. Als Theaterstück wurde es 1955 am Broadway uraufgeführt, ein Jahr später erhält die Bühnenfassung den Pulitzer-Preis für das beste Drama. An dieses Theaterstück hat sich die Heimatbühne Schluderns gewagt. Ein Wagnis. Kann ein Dorftheater ein solches Stück voller Beklemmnis, voller Beengtheit, das bekannte Ende immer vor Augen, überhaupt stemmen? Die Heimatbühne Schluderns, alle Schauspieler, die Regie, die Technik, Bühnenbild, Maske und Kostüme, haben das Stück gemeistert. Derart gemeistert, dass die sich aus dem Stück ergebenden Stimmungen direkt auf das Publikum übertragen werden konnten: Im ersten Akt die Beengtheit, die Nervosität, auch die Hoffnungen, die die Familien Frank und Van Daan im Dachgeschoss eines Hinterhauses in Amsterdam durchleben, mitten-

drin die intelligente, sensible, verträumte, pubertierende Anne Frank, glänzend gespielt von Magdalena Klotz. Den Auftakt des zweiten Aktes bildete das Chanukka-Fest mit tragischfreudigen Überraschungen, gefolgt von sich entladenden Spannungen, Hysterie, Beschuldigungen. Die Klammer, die die Einführungsszene - in Filmform auf Großleinwand - und die Schlussszene bilden war beeindruckend. Sehr gut gesetzt waren auch die Zitate aus dem Tagebuch, bei verhängtem Vorhang mit linksseitiger Bildbeleuchtung. Die Heimatbühne Schluderns hat noch einige Vorstellungen vor sich und, für eine Heimatbühne untypisch, einige Schülervorstellungen eingeplant. Kompliment für schauspielerische Leistungen und für trefflich ausgesuchte Rollenbesetzungen. (eb) Weitere Aufführungen sh. Theaterwind

Gewalt ist kein Schicksal!

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„Spatr sing i vielleicht wiedr in an Chor” Zwei Jahre lang sang Gabriel Jörg aus Schluderns im Chor der „Wiener Sängerknaben“. Als erster Junge Südtirols und Italiens hat er als Neunjähriger die Aufnahme in die Reihen des weltbekannten Elitechores geschafft und von 2005 bis 2007 als singender Botschafter Österreichs die Welt bereist. von Magdalena Dietl Sapelza

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ampenfieber ist für Gabriel kein Problem. Das zeigt er derzeit bei seinen Auftritten als „Peter Van Daan“ im Schauspiel „Das Tagebuch der Anne Frank“ auf der Schludernser Bühne. Das kommt nicht von ungefähr, denn als Sängerknabe stand er oft im Rampenlicht. Bereits als Kind liebte Gabriel das Singen. Die Eltern förderten sein musikalisches Talent. Kurz nachdem er die Grundschule hinter sich gebracht hatte, rief sein Onkel aus Wien an und teilte mit, dass bei den „Wiener Sängerknaben“ Sänger gesucht werden. Sofort schickte der Vater die Bewerbung für Gabriel über E-Mail ab, ohne sich jedoch Hoffnungen auf Erfolg zu machen. Deshalb war die Überraschung groß, als in der Antwort bereits ein Termin zum Vorsingen bestimmt war. Was sollte er vorsingen, das war nun die Frage und der Chorleiter Robert Ruepp wurde zu Rate gezogen. Schließlich fiel die Entscheidung für das Lied „Wenn ich ein Vöglein wär“ von J. G.Herder. Aufgeregt sang Gabriel es kurz darauf dem Chorleiter der „Wiener Sängerknaben“ vor. Seine glockenhelle Stimme überzeugte. Er wurde zur Probewoche eingeladen und dem Bruckner-Chor zugeteilt. Die Wiener Sängerknaben bestehen aus vier Chören zu je 25 Knaben, um das Pensum an Auftritten zu bewältigen. Es gibt den Bruckner-, den Mozart- den Hayden- und den Schubert-Chor. „Oa Chor isch meischtns af Touree“, erklärt Gabriel. Nach außen hin ist jedoch nur von den „Wiener Sängerknaben“ die Rede. Seine definitive Aufnahme in das Internat im AuGarten-Palais in Wien erfolgte nach einem weiteren Probemonat. Den jungen Sängern wird Zeit gegeben, damit sie sich mit der strengen Disziplin anfreunden können. Wer nicht zurechtkommt oder Heimweh hat darf auszusteigen. „Hoamwea hon i nia kopp“, sagt Gabriel. „Für sel hon i koa Zeit kopp“.

Gabriel Jörg, geboren 1995, lebt in Schluderns. Er hat acht Geschwister. Derzeit besucht er die Matura-Klasse der Gewerbeoberschule in Schlanders. Im nächsten Jahr will er ein Studium beginnen, möglicherweise in Wien, wo er als „Wiener Sängerknabe“ Freundschaften geschlossen und zwei intensive, außergewöhnliche Jahre erlebt hat

Das dicht gedrängte Programm machte ihm nichts aus und auch nicht der ganztägige Unterricht. Von 11.00 bis 13.00 war täglich Chorprobe. Zum ersten Mal sang er in der Kirche der Hofburg, wo jeden Sonntag einer der Sängerknabenchöre die Messe gestaltet. Er liebte das Repertoire aus klassischer und geistlicher Musik. „Es gibt nichts Schwierigs pan Singan, es sain olz lai Liadr“, meint er. Der Unterricht musste so kompakt sein, um jene Schulstunden zu kompensieren, die durch Tourneen ausfallen. Denn jeder Chor absolviert einmal im Jahr eine Haupttournee von rund zwei Monaten. Gabriels erste Tournee führt ihn nach Japan, wo alle zwei drei Tage ein Konzert geplant war. Die überschwängliche Begeisterung überraschte ihn. Es folgten Tourneen in den USA, in Südkorea und in vielen europäischen Ländern. Gabriel stand vor vielen Sehenswürdigkeiten, doch diese interessieten ihn damals

wenig. Er war noch zu jung. „Heint tat i olz viel mea genießn“, meint er. Zu den Höhepunkten zählten seine Auftritte in Mals, Schlanders und Gröden. Dort stand er als Vinschger im Mittelpunkt. „Deis isch cool gweesn“, lacht er. Nach zwei Jahren im Chor setzte der Stimmbruch ein und Gabriel musste sich schweren Herzens von den Sängerknaben verabschieden. Er stieg in die dritte Klasse der Mittelschule Glurns ein. Die Umstellung fiel ihm schwer. Plötzlich hatte er viel Freizeit und wusste nichts mit ihr anzufangen. „Miar hots lai mea drloadat“, betont er. Oft wurde er aufgefordert etwas zu singen, doch er weigerte sich. „I honn nimmer singan gwellt“, betonte er. „Spater sing i vielleicht wiedr in an Chor“. Eine kleine Kostprobe seiner Männerstimme gibt er derzeit auf der Schludernser Bühne, wo er beim Chanukka-Lied mitsingt, beherzt und ohne Lampenfieber.


18 /Gesellschaft/

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Seit Kurzem ist sie da, die dritte Auflage der Broschüre info!girls – für Mädchen ab 14 Jahren Kostenlos bei Young+Direct erhältlich.

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Weiterbildung vor Ort

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ine praktische Kalenderübersicht über die Weiterbildungsangebote der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung (GWR) ist druckfrisch am Bahnhof in Spondinig, im Mittelteil dieser Ausgabe oder in öffentlichen Einrichtungen erhältlich. Die GWR bietet Kurse und Seminare seit über zehn Jahren in verschiedenen Orten im gesamten Vinschgau an und hat sich als Weiterbildungsanbieter vor Ort einen Namen gemacht. Dabei sind einige Netzwerke entstanden, welche sich durch eine intensive Zusammenarbeit auf die Qualität und nicht zuletzt auch auf einen günstigen Kurspreis niederschlagen. Nachdem es vor zwei Jahren gelungen ist, die Abhaltung von Sprachprüfungen (PLIDA), welche auch für die Zweisprachigkeitsprüfung gültig sind, in den Vinschgau zu holen, geht die GWR ab 2014 mit dem Kloster Marienberg als neuer Bildungsort und mit neuen Bildungsinhalten eine Kooperation ein. Das gesamte Kursangebot ist in die Bereiche Beruf, Gesundheit, Freizeit, EDV, Religion und Sprachen gegliedert. Derzeit laufen auch schon die Vorbereitungen für die Sommerschule und Freizeitangebote für Kinder- und Jugendliche während der Sommermonate. (lu) Alle weiteren Details können der Homepage www.gwr.it entnommen werden.

Spende an „Südtirol hilft“ Am 18. Dezember hat Cellina von Mannstein von der Spezialbier-Brauerei FORST im Forster Weihnachtswald eine Spende in Höhe von 5.330,00 Euro an Heiner Feuer, dem Präsidenten der Initiative „Südtirol hilft“, überreicht. Diese beachtliche Summe konnte am 13. Dezember im Rahmen des „Südtirol hilft-Tages“ im Forster Weihnachtswald erwirtschaftet werden. Der Erlös aus einer weiteren Benefizveranstaltung am 21. Dezember im Forster Weihnachtswald soll eine zusätzliche finanzielle Unterstützung zugunsten von „Südtirol hilft“ bringen.

„Sozialleistungen werden überlebenswichtig“

gegeld, das Familiengeld, das Wohngeld, die Arbeitslosenunterstützung und andere soziale Unterstützungsmaßnahmen. Sie begleitet Rekurssteller und versucht, eine Lösung für die Betroffenen zu finden.

Interview: Heinrich Zoderer

Vinschgerwind: 168 Personen aus dem Bezirk Vinschgau haben sich im Jahr 2012 bei der Volksanwaltschaft gemeldet. Mit welchen Anliegen kommen die Vinschger hauptsächlich zu Ihnen? Burgi Volgger: Ich kann mit Freude feststellen, dass die Einrichtung der Volksanwaltschaft auch bei der Vinschger Bevölkerung großes Vertrauen genießt und die monatliche Sprechstunde in Schlanders gut besucht ist. Immer mehr Bürger und Bürgerinnen aus allen Gesellschaftsschichten hinterfragen und beanstanden die Zahlungsaufforderungen der Gemeinden, auch wenn es sich dabei oft um sehr geringe Beträge handelt. Beanstandet werden Rechnungen im Bereich der Gemeindesteuer auf Immobilien IMU, der Wasser- und Energielieferung, Müllgebühren, Baukostenabgabe und Erschließungsgebühren. Die Bürgerinnen und Bürger fordern eine Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Zahlungsaufforderung und eine ausführliche Begründung für allfällige Strafen. Landesweit haben vor allem die Beschwerden im Bereich der Sozialleistungen zugenommen. Wie ist das zu erklären? Auch in Südtirol ist die weltweite Wirtschaftskrise zu spüren und die Sozialleistungen werden für immer mehr Südtiroler Familien überlebenswichtig. Laut der Astat-Studie von 2010 ist ein Viertel aller Südtiroler Haushalte armutsgefährdet. Dies erklärt auch die greifbaren

Foto: Heinrich Zoderer

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Burgi Volgger, Volksanwältin in Südtirol Zukunfts- und Existenzängste vieler Menschen und die Vehemenz, mit der sie sich an die Volksanwaltschaft wenden. Was können Sie für diese Menschen machen? Die Armut ist hauptsächlich bei alten und kranken Menschen und älteren Arbeitslosen deutlich spürbar. Deshalb lösen nicht nur die Ablehnung von Sozialleistungen, auch Steuerschulden oder Verwaltungsstrafen Angst und Verzweiflung aus. Auch die Sorge um den sicheren Arbeitsplatz ist gestiegen. Die Volksanwaltschaft überprüft in diesen Fällen die Rechtmäßigkeit der Ablehnung oder Reduzierung einer finanziellen Unterstützung. Dabei geht es um Sozialleistungen wie z.B. die finanzielle Sozialhilfe, das Pfle-

Wie ist die Bereitschaft der Verwaltungen im Vinschgau mit Ihnen zu kooperieren? Seit meinem Amtsantritt als Volksanwältin habe ich eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Gemeinden gesucht. Schritt für Schritt ist es gelungen, die Akzeptanz der Volksanwaltschaft in den Gemeinden auszubauen und darauf hinzuweisen, dass ein Auskunftsersuchen der Volksanwaltschaft keine Einmischung von außen ist, sondern eine Chance für Bürgernähe und für eine Verbesserung der Verwaltungstätigkeit. Im Vinschgau zeigt der Großteil der Gemeindeverantwortlichen guten Willen bei der Suche nach bürgerfreundlichen Lösungen. Ausdrücklich betonen möchte ich die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Sozialdiensten im Vinschgau. Burgi Volgger ist seit 2004 Volksanwältin des Landes Südtirol, seit April 2010 auch Präsidentin des Europäischen Ombudsman Instituts (EOI). Sie ist Mittlerin zwischen den Bürgern und der öffentlichen Verwaltung. Nicht zuständig ist sie für Nachbarschaftsstreitigkeiten, für das Erbrecht oder Familienrecht. Jeden 2. Mittwoch im Monat gibt es Sprechstunden der Volksanwaltschaft in Schlanders im Haus der Bezirksgemeinschaft. Voranmeldung erwünscht unter Tel. 0471 301155


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/Gesellschaft/ 19

Schlanders

„Musik“ für „Peter Pan“

Weihnachtskonzert ap

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Ein Festkonzert brachten die Musikschüler und Schüler der musikalischen Mittelschule am 4. Adventssonntag zu Gehör

pekt. Ein Teilerlös vom Fest sowie die freiwilligen Spenden der musikalischen Wanderung mit dem sympathischen Sänger Norbert Rier der „Kastelruther Spatzen“ ging in diesem Jahr an die Kinderkrebshilfe Peter Pan. Mitte Dezember fand am Unsterstellhof in Naturns die feierliche Scheckübergabe statt. Das Komitee „Schnolser Summerfest“ überreichte Renate Tschager, Präsidentin „Peter Pan“, der Vereinigung für krebskranke Kinder Südtirols, einen v.l.: Hubert Grüner, Sabine Weithaler, Scheck in Höhe von Kurt Gurschler, Norbert Rier, Andreas 3.500 Euro. Auch im Gamper, Konrad Götsch (Seilbahn Unterkommenden Sommer stell), Renate Tschager (Präsidentin Südtifinden das Fest und roler Kinderkrebshilfe PETER PAN), BM Karl die Musikwanderung Josef Rainer, Barbara Ferrari (Ausschussmit- mit Norbert Rier unter glied der Südtiroler Kinderkrebshilfe PETER dem Motto „Hilfe für PAN), Christoph Raffeiner, Peter Grüner Peter Pan“ statt. (ew) ereits zum 7. Mal fand im Juli das „Schnolser Summerfest“ in Unser Frau statt. Das Festival der Volksmusik sowie die „Schnolser Summerfestwanderung“ stehen jedes Jahr unter einem sozialen As-

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chwarz gekleidet und mit rotem Schal: So treten die Musikschüler und die Schüler der musikalischen Mittelschule traditionell zum Weihnachtskonzert auf die Bühne. Die Pfarrkirche von Schlanders war bis auf den letzten Platz gefüllt, als man die Zuhörer am vierten Adventssonntag begrüßte: „Es ehrt uns, dass Sie so zahlreich erschienen sind. Freuen Sie sich auf ein stimmungsvolles Konzert mit weihnachtlicher und adventlicher Musik quer

Foto: Angelika Ploner

Schnals

durch die Epochen.“ Hubert Eberhöfer und Dietmar Rainer leiteten das Schülerblasorchester, die Gesamtleitung hatte zudem Stefan Gstrein, der Direktor der Musikschule inne. Als der letzte Ton nach rund anderthalb Stunden verstummte, brandete anerkennender Applaus auf, der noch zwei weitere Zugaben einforderte. Das Geld, das im Rahmen des Konzerts gesammelt wurde, wird dem Missionar Valentin auf den Philipinnen übergeben. (ap)


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Valchava/Mals

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Überschreitend

Nana Bunhildas Zauberstaubsauger

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Foto: Heinrich Zoderer

s war einmal im Winter. Die Kinder spielten draußen im Schnee und als es dunkel wurde, gingen alle nach Hause. Alle, außer einer. Er hatte Angst vor bösen Träumen und wollte nicht nach Hause und auch nicht ins Bett. Doch Angst brauchte er keine haben, denn schließlich gab es Nana Bunhilda mit ihrem Zauberstaubsauger. Die Hexe saugt jede Nacht die Alpträume der Kinder ein und macht – ganz nebenbei – den besten Schokoladekuchen der Welt. Davon sind die drei fidelen Mäuse fest überzeugt. Und als Nana Bunilda kurz vor Weihnachten

Fotos: Angelika Ploner

arian Polin und Lukas Punter sind zwei junge, engagierte Musiker, Musikstudenten und Chorleiter, die bereits mehrere Musikprojekte im Obervinschgau erfolgreich durchgeführt haben. So hat Punter im August 2012 im Rahmen eines grenzüberschreitenden Interreg Projektes die Oper „Atalanta“ von Georg Friedrich Händel aufgeführt. Mit der organisatorischen Begleitung des

traurig schien, organisierten die Mäuse ein Überraschungsfest für sie und alle Kinder bedankten sich mit Geschenken, weil sie das ganze Jahr über die bösen Träume wegsaugt. Nur die bösen, nicht die guten. Denn wer seine Träume verliert, verliert sich selbst.... Das war in groben Zügen die Geschichte von „Nana Bunhilda und der Zauberstaub-

sauger“, mit der die Schüler der 2. und 3. A der GS Schlanders die Zuschauer kurz vor Weihnachten begeisterten. Bis auf den letzten Platz gefüllt waren alle fünf Vorstellungen in der Aula, und es gab anerkennenden Applaus für die fesselnde Spielfreude der Darsteller und die geduldige Arbeit von Rudi Mair und dem Lehrerteam beider Klassen. (ap)

Schlanders

Dreisprachige Weihnachtsfeier

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ass die Weihnachtsfeier an der italienischen Grundund Mittelschule heuer den Titel „itinerante – wandernd“ trug, hatte einen guten Grund. Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde wanderten mit den Schülern vom ersten bis in den dritten Stock, machten auf jedem Halt und erlebten eine – auch sprachlich - vielseitige Feier. Jede Klasse hatte sich an den Vorbereitungen für diesen Nachmittag beteiligt, Lieder, Theaterstücke, Gedichte und Tänze in Italienisch, Deutsch und Englisch einstudiert. Diese Dreisprachigkeit, Realität an der italienischen Grund- und Mittelschule, war ein Spiegelbild des Schulalltags und wird

hier seit einigen Jahren mit Überzeugung gelebt. Mit „È la notte di Natale“ eröffneten die Mittelschüler die Feier und sangen aus vollen Kehlen bevor die Erst- und Zweitklässler der Grundschule auf die Bühne traten und ein Theaterstück darboten, das sich der Bescherung in der Weihnachtsnacht widmete. In „Pensieri“ erinnerten die Mittelschüler an das eigent-

Fotos: Angelika Ploner

Bildungsausschusses Mals und der Musikschule Müstair haben zwölf singfreudige Jugendliche unter der Leitung von Punter und Polin im Dezember vorigen Jahres einen Liederabend zum Jahresausklang eingeübt. Dieser Interreg-Chor Vinschgau/Val Müstair wurde am Klavier von den beiden jungen Pianisten Lena Lazzari und Michael Plagg aus Mals begleitet. Am 29. Dezember konnte Inge Plaschke, die Leiterin des Heimatmuseums „Museum Chasa Jaura Valchava“ im Münstertal den Jugendchor begrüßen und zusammen mit den rund 50 Musikfreunden das Ergebnis dieses Projektes genießen. Wie Sibille Tschenett, die Vizebürgermeisterin und Leiterin des Bildungsausschusses Mals bei der Einführung in Valchava ausführte, geht es bei diesen Interregprojekten, die von der Bezirksgemeinschaft Vinschgau mitgetragen werden, um eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit, wobei die Weiterbildung und die Förderung junger Talente einen besonderen Schwerpunkt darstellen. Am 30. Dezember wurde der Liederabend für die Vinschger Freunde der Chormusik im Kulturhaus Mals aufgeführt. (hzg)

liche Weihnachten, das Herzen öffnen und Freude und Friede schenken soll. „Ihr Kinderlein kommet“ oder „Der kleine Trommelmann“ waren das besinnliche Pendant zu „ „Jingle bells rock“ oder „Rocking around“. „Sarà natale se..“, ein Lied darüber, dass Weihnachten eben nicht nur eine Stunde, sondern das ganze Jahr über dauert, war der feierliche Abschluss des Nachmittags. Viel Applaus gab es für alle: Schüler, Lehrkräfte und Schulleiterin Luisa Pagani. An der Spendenaktion der italienischen Grund- und Mittelschule sowie der Kindergartensektion beteiligten sich zahlreiche Gönner und Geber. Der Erlös hieraus wurde am 20. Dezember an Petra Theiner vom Verein „Südtiroler Ärzte für die Dritte Welt“ übergeben. (ap)

Die Schüler der italienischen Grundund Mittelschule begeisterten mit mehreren einstudierten Stücken


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Winterwanderungen

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Höhentouren

Fotos: Erwin Bernhart

Schneeschuhtouren

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Info und Tipp: Die Obere Stilfser Alm ist heuer im Winter wieder bewirtschaftet. Karin und Johann haben im vergangenen Winter das erste Mal die Obere Stilfser Alm geöffnet und die Gäste mit Spezialitäten verwöhnt. Tipp! Ab diesen Sonntag, den 12. Jänner ist die Obere Stilfser Alm jedes Wochenende (Samstag, Sonntag bis Montag Nachmittag) bis nach Ostern geöffnet.

Winter- oder Schneeschuhwanderung auf die Obere Stilfser Alm: ein absoluter Geheimtipp Nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter mit Sicherheit eine lohnende und einladende Tour ist jene auf die Obere Stilfser Alm. Ob mit Schneeschuhen oder mit Winterschuhen: Beides eignet sich hervorragend. Stärken und belohnen dürfen sich dann Winter- und Schneeschuhwanderer auf der Oberen Stilfser Alm, die heuer zum zweiten Mal auch im Winter offen ist, mit guter Küche aufwartet und zur Rast lädt. TOURENINFO: Zwischen Gomagoi und Stilfs führt eine Bergstraße links zu verschiedenen Höfen und weiter in Richtung Fragges (Fraches) bis zum Parkplatz beim Wildgehege des Nationalparks auf 1.742 Meter Höhe. Ausgehend vom Parkplatz des Wildgeheges führt ein leichter Anstieg bis hinauf zur Oberen Stilfser Alm. Orientierung bietet das Hinweisschild „Stilfser Alm“ und die Wegmarkierung Nr.2. Der schön angelegte Steig führt erst durch den Wald und mündet in einen Almweg. In rund einer Stunde ist das Ziel - die Obere Stilfser Alm - bereits von weitem sichtbar. Die Obere Stilfser Alm liegt auf 2.077 Höhenmetern und ist bewirtschaftet. Seit dem vergangenen Jahr auch im Winter. Möglich ist die Wanderung mit Winterschuhen oder mit Schneeschuhen. Wanderer erwartet auf dieser Tour eine wunderbar verschneite und zauberhafte Winterlandschaft. Auch mit Kindern ist dies eine lohnende Winterwanderung.


Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

Schlanders

Kortsch

Laas

Stilfs

Prad

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Schluderns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

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Glurns

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Bildungsausschuss Mals

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Malettes Winter | Kultur | Zeit

Kulturelle Veranstaltungen in der Gemeinde Mals

Festkonzert 2014

Obervinschger Böhmische mit Gastdirigent Freek Mestrini

(langjähriger Flügelhornist bei den Egerländer Musikanten) Termin:

Sa. 18. Jänner 2014 – 20.00 Uhr

Ort:

Kulturhaus Burgeis

Mitwirkende: Kirchenchor Langtaufers Steffi und Carolin auf der Steirischen Platzreservierungen: Peppi Moriggl 389 670 4600

Gottlieb Gamper 348 221 8203

Bezirksservice Bildungsausschüsse


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Bildungsausschuss Mals

SYN- Musik, Kunst und Literatur für einen guten Zweck

Unten: Präsentation, oben: Werke

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as Musik- und Kunstprojekt „SYN-musicart“ wurde kurz vor Weihnachten in Laatsch vorgestellt und geht in der ersten Jahreshälfte 2014 weiter, um die erzielten Synergien zwischen Musik und Kunst für eine wohltätige Zweckausrichtung weiter auszubauen. „SYN-musicart“ ist ein unter der Leitung des Komponisten Franz Josef Paulmichl aus Laatsch bestehendes Gemeinschaftsprojekt mit zwölf Künstlern aus Deutschland, Österreich und Südtirol. Achtzehn Bilder wurden dabei für das Projekt gestiftet. Dazu hat Paulmichl in knapp zwei Jahren zwanzig Musiktitel komponiert. Bei der Vorstellung in Laatsch sorgten Andrea Tschenett und Karin Jennewein (Querflöte), Melanie Pichler (Klarinette) und Julia Horrer (Oboe) für das professionelle Einspielen einzelner Titel. Das Besondere am Projekt ist zudem, dass zu jedem Bild neben dem Musiktitel auch ein eigenes Gedicht verfasst wurde. So entstand ein doppelter Hörgenuss. Finanziert wurde das gesamte Projekt durch Privatmittel und dem Bildungsausschuss Mals. Die CDs liegen in verschiedenen Geschäften, Bäckereien und Bankinstituten im Obervinschgau auf. Die Einnahmen aus dem Verkauf der CD und der Gedichthefte werden ohne Abzug von Spesen an das Hilfswerk „Noma“ verkauft. Die Bilder können noch bei verschiedenen Ausstellungen erworben bzw. reserviert werden und gehen an denjenigen, der mehr bietet. Den Anfang dieser Ausstellungsreihe macht die Bibliothek Mals vom 07.01. bis 31.01.2014. Im März ist die Ausstellung in der Bibliothek Eppan und im April in der Bibliothek Schlanders zu sehen. Es ist also noch genügend Zeit, sich an diesen einzigartigen Aktionen, mit Musik, Literatur und Kunst für einen guten Zweck zu beteiligen. (lu)

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


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Foto: PREFA

Foto: Angelika Ploner

Glas und Holz dominieren das Innenleben im Haus Spechtenhauser in der Fußgängerzone Schlanders

Hoch gestapelt Das Haus Spechtenhauser steht mitten in der Fußgängerzone in Schlanders und ist nun schon in der 4. Generation in Familienbesitz. Die Aufstockung, die man jüngst in Holzbauweise realisiert hat, gleicht einer optischen Täuschung, sagt Architekt Stephan Marx. von Angelika Ploner

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olz hat hier zweifelsohne seinen großen Auftritt. Während es von außen nicht als vorherrschendes Material auszumachen ist, zieht es innen die Blicke auf sich und sorgt für ein schönes Wohn- und Raumklima. Hell und luftig präsentiert sich die über zwei Etagen reichende Wohnung der Familie Spechtenhauser in Schlanders. Im Bereich des Esstischs etwa reicht der Wohnraum sogar bis unters Dach – eine enorme Raum-

Wir lieferten und verlegten die Teppichfliesen. Stachelburgstr. 17 · I-39028 Schlanders Tel. 0473 730395 · www.fleischmann.bz.it

höhe von mehreren Metern, die dem Inneren Luft und Raum gibt. Glas als zweites vorherrschendes Material verstärkt den Eindruck der Offenheit und Großzügigkeit. In Fenstern, Türen und Brüstungen offenbart sich Glas, Holz hingegen in Wänden, Türen und Böden. Verantwortlich für die lichtdurchfluteten Räume sind aber auch die großen Fensteröffnungen, die man einfach aus der Dachfläche des Mansardendaches ausschnitt. Geachtet hat man auf ökologische und nachhaltige Baustoffe: einige Mauern im Inneren tragen deshalb

Lehmputz. Altes, besser gesagt in Sicht belassene Steinmauern zeugen mit Stolz von vergangenen Zeiten. Schließlich hat dieses Haus acht Jahrzehnte auf dem Buckel und die nun aufgestockte Wohnung blieb in all diesen Jahren unangetastet: Heizung oder Warmwasser fehlten gänzlich. Die Raumaufteilung sieht im ersten Geschoss Küche, Essbereich, Wirtschaftsraum, Bad, zwei Zimmer und ein Schlafzimmer vor. Im Dachgeschoss – über eine Galerie erreichbar – befinden sich ein WC und ein großer Wohnraum. Eine großzügige Dachterrasse hier oben erlaubt ganz nebenbei einen atemberaubenden Blick über Schlanders. Realisiert wurde der Wohntraum mit fachkundigen Handwerksbetrieben der Umgebung und auch in Eigenleistung. Keine leichte Zeit war deshalb jene während der Bauphase. Unterstützung kam von der ganzen Familie. Deshalb darf die Aufstockung hier im Haus Spechtenhauser wohl auch als Gemeinschaftsprojekt bezeichnet werden.


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Latsch

Mals

Werkstatt für Holz erweitert

3. Qualitätsprüfung „AUDIT“ erfolgreich bestanden

ür Menschen, die mit einer psychischen Erkrankung leben, ist es wichtig, sich mit bestimmten Arbeiten auseinandersetzen zu können, um eine berufliche und soziale Rehabilitation erlangen zu können. Dies wird ihnen in der sozial psychiatrischen Einrichtung zur Arbeitsrehabilitation der Bezirksgemeinschaft Vinschgau geboten. Zum einen gibt es, in dessen Zentrum in Latsch, den „Biologischen Gartenbau“. Zum anderen konnte dort nun die „Werkstatt für Holz“, die bereits seit 1993 in Schlanders bestand, erweitert werden. Hergestellt werden dort die „Geschenks-

Kurt Rungg und Josef Ausserer, Mitarbeiter der Holzwerkstatt in Latsch kistlen“, die besonders in der Vorweihnachtszeit regen Absatz finden. Sie werden von verschiedenen Betrieben angekauft, um sie mit Produkten zu füllen. Weiters werden Möbelstücke nach Maß und andere Verpackungsgegenstände angefertigt. „Holz ist ein warmes und weiches Material, mit dem gut und angenehm gearbeitet werden kann“, erklärt Peter Grassl, Strukturleiter. Die Produkte des Gartenbaus, sowie der Holzwerkstatt werden im Hofladen angeboten. (sil)

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ereits zum dritten Mal hat die öffentliche Bibliothek Mals das Qualitätsprüfungsverfahren „AUDIT“ erfolgreich bestanden. Trotz Freitag, den 13. konnten die zahlreichen Auflagen, die die Prüfer Johannes Andresen (Direktor Tessmann Bozen) und Gottfried Zagler (Bibliothekar St.Martin Passeier) erstellt hatten, sogar übererfüllt werden. Von 53 Punkten wurden 58 erreicht. Dies ist einmal auf die zentrale Lage im Dorf und die gute räumliche Ausstattung zurückzuführen, außerdem bietet die Bibliothek mehr Öffungszeiten als gefordert. Die zahlreichen Dienstleistungen, wie der Leihverkehr mit Bozen, die gute Vernetzung mit Partnern

Foto: Sylvia Ilmer Wieser

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Schlanders

Foto: Angelika Ploner

Kindergartenkinder singen und basteln

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an hat sich intensiv auf die Adventszeit vorbereitet, Adventlieder gelernt und Weihnachtliches gebastelt. Am 12. Dezember gingen die Kindergartenkinder von Schlanders ins

Dorf, sangen Weihnachtlieder und verkauften das Gebastelte. „Es ist uns wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass auch wir helfen können und dass Helfen Freude macht“, sagt Elke Kofler,

die Kindergartenleiterin, „mit unserem Gesang und dem Gebastelten machen wir nicht nur den Menschen im Dorf eine Freude, mit den gesammelten Spenden helfen wir den Straßenkindern in Ecuador und machen auch den Menschen dort eine große Freude.“„Solidarität über Grenzen“ nennt sich dieses Projekt, an dem sich der Kindergartensprengel auch heuer beteiligt. Es ist ein Projekt im südamerikanischen Ecuador, wo für die Straßenkinder in der Stadt Portovieso ein Spiel- und Lernraum geschaffen werden soll. (ap)

(VKE, Tauschkreis, Bildungsvereine, Kindergarten und Schule, Kaufleute, Juma u.v.a) und die zahlreichen Veranstaltungen wurden ebenfalls als positiv hervorgehoben. Nicht zuletzt aber zählen das gute Angebot an Medien und Information für den Bürger, denn die Bibliothek Mals nimmt im Obervinschgau inoffiziell die Rolle einer Mittelpunktbibliothek ein.


26 /Kultur/

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Gegen den Zahn der Zeit von Andreas Waldner

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as Projekt zur Erschließung der historischen Buchlandschaft in Südtirol war eine Initiative vom damaligen Sparkassastiftungspräsidenten und Altsenator Hans Rubner und von P. Bruno Klammer. Als Sachverständiger wusste Klammer über die historischen Buchbestände im Lande genau Bescheid. Diese vegetieren in Klöstern, aber auch in anderen Orten, dahin. Niemand weiß, was vorhanden ist. Die Bestände seien zu öffnen und der Öffentlichkeit und Forschung zugänglich zu machen und vor dem Ausverkauf zu bewahren. Mit dem Aufbau und der Leitung der „Erschließung historischer Bibliotheken (EHB)“ wurde P. Bruno Klammer, Vorsitzender von Bibliogamma ONLUS, beauftragt. Der EHB steht ein Beirat zur Seite, mit Vertretern der Stiftung Südtiroler Sparkasse, der Diözese, der Bestandsträger und der öffentlichen Verwaltung. Die Finanzierung hat von Anfang an und zur Gänze die Stiftung Sparkasse übernommen. Die bis heute erfassten Bestände

Walter Garber und Benjamin Santer

sind über einen Onlinekatalog der Freien Universität Bozen abrufbar. Der Zugriff erfolgt über www.ehb.it. Aktuell befinden sich 650.000 Exemplarsätze in der Datenbank von EHB. Erfasst wurden bereits die Bibliotheken der Benediktiner in Gries (als Pilotprojekt), der Franziskaner, der Kapuziner, der Augustiner Chorherren, einiger Museen, der Phil.-Theol. Hochschule Brixen, des Vinzentinums, verschiedene Pfarrbestände und andere. Seit Oktober 2011 ist Bibliogamma in Marienberg mit den Erhebungen beschäftigt. Stiftsbibliothekar Prof. P. Ulrich Faust OSB steht dem Projekt wohlwollend und kooperativ zur Seite. Mittlerweile wurden über 45.000 Werke katalogisiert. Laut Schätzung des Konventes wäre somit die Hälfte des Bestandes erhoben. Benjamin Santer und Walter Garber veranschlagen hingegen 100 bis 110 Tsd. Katalogeinheiten und rechnen damit, dass sie mit der Eintragung noch 3 Jahre Arbeit haben. Marienberg würde somit über einen der umfangreichsten Buchbestände im Lande verfügen.

Die Erhebung ist in Marienberg aufgrund der verschiedenen Lagerorte nicht ganz einfach. Es gibt 6 verschiedene Standorte, wo die Bücher gelagert sind. Zum Teil sind die Standorte auch nicht geeignet, um Bücher zu deponieren. So ist z.B. der Raum 5 im zweiten Untergeschoss eher feucht. Deswegen ist Abt Markus Spanier dabei, das Büchereiprojekt, das er im Kopf hat, möglichst rasch umzusetzen. In Marienberg finden sich unzählige Werke, die in anderen Bibliotheken bereits erhoben wurden. Es werden aber sehr viele Werke entdeckt, die in Südtirol bisher nicht katalogisiert wurden. Das zeigt, dass in Marienberg die Bildung des Konvents relativ hochstehend gewesen ist, weil, im Gegensatz zu anderen Bibliotheken, neben griechischen und lateinischen auch englische, französische, syrische, arabische und ara-


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mäische Werke vorhanden sind. Pater Zingerle hat in diesen Büchern, es handelt sich um einige hundert Werke, klugerweise handschriftlich dazugeschrieben, wer es geschrieben hat und was der Titel bedeutet. Es wurde auch ein Exemplar der Schedel’schen Weltchronik, auch Nürnberger Chronik genannt, entdeckt. Diese erschien erstmals 1493 in Nürnberg in einer lateinischen und einer deutschen Fassung und ist ein bedeutendes Zeugnis deutscher Buchdruckkunst. Santer und Garber sind sich sicher, dass sie noch einige interessante Funde machen werden. Zwischen den Beständen finden sie immer wieder Inkunabeln. Die Bibliothek ist nicht chronologisch, sondern eher thema-

tisch geordnet. Da kann es schon passieren, dass neben einem Buch von 1850 ein kleines Werk aus dem Jahre 1480 oder 1500 zum Vorschein kommt. Immer wieder entpuppen sich im Nachhinein unscheinbare Werke bei der Katalogisierung als sehr wertvoll und sehr selten. Warum mit der Katalogisierung des Marienberger-Buchbestandes erst 2011 begonnen wurde, begründen die Verantwortlichen mit der damaligen schlechten Internetverbindung zum entsprechenden Server in Bozen. Abt Markus hat daraufhin, noch als Prior, den Bürgermeister Ulrich Veith ersucht, über eine Funkverbindung zur Gemeinde in ihre schnelle Internetverbindung einsteigen zu dürfen. An dem Bibliotheksfenster wurde eine leistungsstarke Funkantenne, welche die Gemeinde Mals anpeilt, angebracht und einige Bäume geschlagen, um eine freie Sicht zur Gemeinde sicherzustellen. Die Verbindung läuft seitdem besser als anderswo. Dafür sei der Gemeinde und dem Gemeinden-Verband gedankt. Nur durch diese einwandfreie Verbindung war es möglich, in dieser kurzen Zeit 45.000 Erhebungen zu machen.

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Über die Arbeit werden beim Abschluss Zusammenfassungen in Deutsch und Italienisch geschrieben. So wurden seit 2006 im Rahmen dieses Projektes 9 Bände veröffentlicht. Band 10 ist als Jubiläumsband in Vorbereitung. Für Marienberg werden es vermutlich zwei Bände werden, in denen die Bibliothek, die entsprechende Geschichte, die Bestände und alle Exlibris beschrieben werden. Es werden Vorbesitzer, Stempel, Aufkleber und andere Vermerke gescannt und in einer eigenen Datei gesammelt. Dadurch können auch die Bestandsflüsse festgestellt werden. Man sieht so, von wem das Kloster größere oder kleinere Bestände erstanden oder bekommen hat. Das Kloster Marienberg hat einen großen Stellenwert, nicht nur im Vinschgau, sondern auch darüber hinaus. „Wenn wir irgendwo hinkommen, werden wir gefragt, was wir arbeiten oder was wir tun“, erzählt Santer. „Wenn man das Kloster Marienberg erwähnt, ist gleich eine gewisse Ehrfurcht da und man merkt, dass Marienberg wirklich auch in der Gesellschaft tief verwurzelt ist“.

links: Privatbibliothek von P. Ulrich Faust MItte: Globus in der Klosterbibliothek

Inkunabel aus dem Ende des 14. Jahrhunderts


28 /Jugend/

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Juze Freiraum Schlanders Ö Fr. 10.01.14 ab 20.00 Uhr Art Cafè – Hope for Ethiopia Ö Fr. 17.01.14 ab 20.00 Uhr Art Cafè – Streetlife Phönix Schluderns Ö Mi. 15.01.14 ab 15.00 Uhr Geburtstagskalender 2014 gestallten Ö Fr. 24.01.14 ab 17.00 Uhr Rodeln am Reschen, Anmeldung erforderlich Citytreff Glurns Ö Fr. 17.01.14 ab 19.00 Uhr Winterparty Ö Fr. 24.01.14 ab 17.00 Uhr Rodeln am Reschen, Anmeldung erforderlich Jugendtreff Ju!p Explosiv, Prad Ö Mo. 13.01.14 ab 15.00 Uhr Haarflechtnachmittag Ö Sa. 18.01.14 ab 19.00 Uhr Chinesischer Kochabend Jugendtreff Revoluzer Taufers: Ö Fr. 10.01.14 ab 16.00 Uhr 1 Jahr Jugendraum-fete Ö Do. 23.01.14 ab 17.30 Uhr Monopoliabend Jugendtreff Burgeis Ö Sa. 11.1.14 ab 18.00 Uhr Spieleabend Jugendzentrum Mals JuMa Ö Sa. 11.01.14 ab 15.00 Uhr Girlsnachmittag Schmuck basteln Ö Sa. 14.01.14 ab 16.00 Uhr Treffen freerunner CHILL HOUSE STILFS Ö Fr. 10.01.14 ab 15.00 Uhr Mädels-Nachmittag Ö Sa. 11.01.14 ab 17.00 Uhr Spieleabend und Vorbesprechung Rodeln Jugendcafé „Chillout“ Latsch Ö Sa. 10.01. & 11.01.14 geschlossen Ö Di. 21.01.2014 Feuerwehrprobe im Chillout Alle weiteren Infos dazu im Chillout Jugendtreff Tschengls Ö Do. 09.01.2014 geschlossen Ö Do. 16.01.14 ab 17.00 Uhr Spielenachmittag Jugendtreff „Taifun“ Martell Ö So. 19.01.14 ab 10.00 Uhr Vollversammlung mit Neuwahlen & Frühshoppen Jugendtreff Tarsch Ö Sa. 11.01.2014 ab 18.00 Uhr Öffnungszeit Jugendtreff „La:Ma“ Laas Ö Fr. 17.01.2014 ab 18.00 Spieleabend

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Auf in die 2. Runde Im neuen Jahr 2014 ist bei uns im Jugendzentrum „Freiraum“ wieder allerlei los. Wie du vielleicht weißt, haben wir bereits einen Workshop mit TeamFlyingArt und einen Hip-Hop danceworkshop für alle Jugendlichen organisiert. Da beide Workshops ein voller Erfolg waren, starten wir eine 2 Runde. Wir freuen uns auf euch.

1. Parkourworkshop mit TeamFlyingArt

Du kannst die Gelegenheit nutzen um gemeinsam mit TeamFylingArt zu trainieren und dir die Trendsportarten Parkour (Hindernisse überwinden) und Freerunning (freies Laufen) aneignen, du kannst deinen eigenen Style entwickeln. Start: Sa. 11.01.14 Teilnehmer/innen: ab 12 Jahren bis zu maximal 12 Personen Dauer des Workshops: 4-mal in je 4 Wochen, samstags Mitzubringen sind Hallenschuhe, leichte Turnhosen und viel Motivation und Spaß an Bewegung • Kostenlos + mit Aufführung • Anmeldung bis am Mi. 08.01.14 im Jugendzentrum „Freiraum“ (Mitgliedschaft erforderlich. Anmeldeformulare können im Juze abgeholt werden. • • • •

2. Hip-Hop Danceworkshop

Gemeinsam mit professionellen Tanzlehrerinnen gibt es eine Fortsetzung vom ersten Tanzkworkshop. Der bereits einstudierte Tanz wird gemeinsam noch für die anstehende Tanzaufführung verfeinert. Wir freuen uns auf zwei tolle und kreative Nachmittage mit unseren talentierten Jugendlichen. • Datum: 18.01.14 und 25.01.14 Das Datum für die Aufführung wird noch bekannt gegeben. • Für Teilnehmer/innen, die bereits beim ersten Tanzworkshop dabei waren. • Kosten: 10 Euro • Anmeldung bis am Mi. 15.01.14 im Jugendzentrum „Freiraum“ bei Kathi

Lernen macht Freu(n)de Interreg IV Präventions Projekt zu Ende

Organisiert vom JuMa Jugendzentrum Mals verteilten sich in zeitlichen Abständen in den letzten eineinhalb Jahren Vorträge und Workshops für Jugendliche zu verschiedenen Themen: Essverhalten (Kochkurs, Tanzkurse, Vorträge), moderne Drogen (Vortrag & Film), Rauchen(Workshop), Rechte und Pflichten (Workshop m. Anwalt), Alkohol (Bierverkostung für Ü18 Jährige, Cocktailworkshops), Sexualität (Vortrag, geschlechtsspezifische Tanzkurse, Diskussionen). Nicht nur für die Jugendlichen wurden spannende Workshops erarbeitet, auch die interessierten Erwachsenen wurden informiert. Um nur einige der Ziele zu nennen, welche durch das Projekt erreicht wurden: Prävention (zu den versch. Themen), Elternarbeit (durch die Vorträge und Diskussionen), Integration (alle sind eingeladen, Workshops können kostenlos angeboten werden), Partizipation (Jugendliche werden in die Planung und Durchführung der einzelnen Workshops miteinbezogen), Netzwerkarbeit (mit anderen Vereinen und über die Grenzen), Zeit für Beziehungsarbeit (mit den Jugendlichen).

Taschenworkshop

im „All In“ Kastelbell Tschars und „Time Out“ Schnals

Der Monat Dezember stand in den Jugendtreffs Kastelbell – Tschars und Schnals ganz im Zeichen der Nähmaschine. Mädels und Jungs hatten die Möglichkeit, eine Tasche aus recycelbarem Material mit der Jugendtreffleiterin Magdalena Golser herzustellen. Als Material diente eine alte Luftmatratze, die als solches zwar ausgedient hat, nun aber um die Schultern getragen werden kann. Der Workshop dauerte jeweils 2 Tage und umfasste planen, zeichnen und Umsetzung. Neben den Taschen standen auch die Jugendlichen selbst im Mittelpunkt und hatten jede Menge Spaß. Aufgrund der großen Nachfrage soll schon im März ein neuer Workshop zum Thema Stoffe und Nähen in den Treffs abgehalten werden. Beim „Nähworkshop reloadet“ sollen neben Handtaschen auch Handytaschen gemacht werden.

Popcorn und Film In der Vorweihnachtszeit ging es abends gemütlich zu bei uns, im Jugendtreff Revoluzer Taufers, bei Popcorn und Film chillten wir im Jugendraum, um uns auf die besinnliche Zeit einzustimmen, dabei half uns auch die selbstgebastelte Weihnachtsdeko.


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Vinschgerwind

Tipps fĂźrs neue Jahr

von Angelika Ploner

„

„Saunieren stärkt Ihren KĂśrper“ Die Sauna ist die Apotheke der Armen. Finnisches Sprichwort

Patrik Holzknecht fĂźhrt seit 2009 den Saunabereich im AquaForum in Latsch, ist ausgebildeter Saunawart und Aufgussmeister.

Foto: Angelika Ploner

Vinschgerwind: Herr Holzknecht, Sie sind Saunawart. Kurz erklärt: Was tut ein Saunawart? Patrik Holzknecht: Ein Saunawart ist fĂźr die Sauberkeit im Saunabereich, fĂźr die Beratung und fĂźr die SaunaaufgĂźsse verantwortlich. Wie oft soll man in die Sauna gehen? Man sollte das ganze Jahr Ăźber ein- bis zweimal in der Woche in die Sauna gehen. Das ganze Jahr Ăźber? Das ganze Jahr Ăźber zu saunieren wäre wichtig. Will man in den vollen Genuss der positiven Wirkungen der Sauna kommen, dann sollte man auch im Sommer in die Sauna. Tipp: man ist viel resistenter gegen die Hitze im Sommer. Warum tut saunieren dem KĂśrper gut? Einmal ist Saunieren durch das Senken und Heben des Blutdrucks und des Pulses ein Kreislauftraining. Zum Zweiten lernt der KĂśrper durch eine bessere Thermoregulation mit Wärme und Kälte besser umzugehen. Das wiederum stärkt das Immunsystem und das ganze Abwehrsystem. Und was fast das Wichtigste ist: Wir entspannen in der Sauna und das ist fĂźr die Psyche sehr wichtig. Wie „schwitzt“ man richtig? Man soll erst duschen und sich von SchweiĂ&#x;

und KĂśrperfetten reinigen und dann trocken in die Sauna gehen. Zum Zweiten soll man vorgewärmt und nicht mit kalten FĂźĂ&#x;en oder Händen in die Sauna gehen. Die grĂśĂ&#x;ten Fehler, die Saunagänger machen. Ein groĂ&#x;er Fehler ist, dass die AbkĂźhlphase zu wenig beachtet wird. Meist wird der Kopf zu wenig abgekĂźhlt, beispielsweise im Tauchbecken der Kopf Ăźber Wasser gelassen und am nächsten Tag haben die Leute dann Kopfschmerzen und fĂźhlen sich schlapp. Ein weiterer Fehler ist, dass viele dem KĂśrper zu wenig Ruhe geben. Wärmephase, AbkĂźhlungsphase und Ruhephase – dieser Drei-

klang – sollte zu gleichen Teilen eingehalten werden. Die Ruhephase soll man dem KĂśrper gĂśnnen, denn Saunieren ist KĂśrpertraining. Der grĂśĂ&#x;te Irrtum... Der grĂśĂ&#x;te Irrtum ist der Glaube: Da laufen alle nackt herum. Dass kein Badeanzug getragen wird, hat hygienische und gesundheitliche GrĂźnde. Die Haut kann unter dem Badeanzug nicht richtig schwitzen. Es kommt zu einem Hitzestau und zu Hautirritationen. Auch glauben die Leute: Man läuft nackt durch den ganzen Saunabereich. Das ist falsch. Vor der Sauna hängt der Bademantel und drinnen habe ich mein Handtuch. Wer darf in die Sauna gehen, wer nicht? In die Sauna darf jeder gehen, der nicht krank ist, einen Infekt ausbrĂźtet oder eine offene Wunde hat. Wie viele Saunagänge sind bei einem Saunabesuch zu empfehlen? Zwei bis drei Saunagänge ein- bis zweimal in der Woche. Events im AquaForum locken immer wieder mit internationalen Saunameistern. Wann steht das nächste Event an? Das nächste Event steht am 18. Jänner an. Da haben wir wieder die traditionelle lange Saunanacht mit internationalen Saunaaufgussmeistern. Um 21 Uhr gibt es einen Snack, ab 22 Uhr ist das Schwimmbad fĂźr dei Saunagäste reserviert (kostenlos) und um Mitternacht gibt es wieder traditionell WeiĂ&#x;wĂźrste.

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Entspannen, erholen und Kulturen entdecken ... as Programm des Reisebüros Martin Reisen ist ein vielfältiges. Aus Tagesfahrten, Mehrtagesfahrten und Flugreisen dürfen Kundinnen und Kunden auch im heurigen Jahr 2014 wählen. Abschalten, erholen, entspannen, sich einfach belohnen oder fremde Länder und Kulturen entdecken und erleben: Die Busoder Flugreisen und die Hotels sind wohl gewählte und sprechen ein breites Publikum an.

Einige Reisehöhepunkte im Jahr 2014 herausgepickt: Tagesfahrten. Zum Karneval in Venedig fahren die Busse von Martin Reisen am 23. und 27. Februar und am 01., 02., 03. und 04. März.

Mehrtagesfahrten. Martin Reisen bietet Reiseerlebnisse in Rom vom 02. – 05. März Cinque Terre vom 11. – 13. April Paris & Disneyland vom 01. – 04. Mai Normandie & Bretagne 19. – 27. Juli Bregenzer Festspiele 16. – 17. August oder Korsika 22. – 28. September.

Bei den Flugreisen geht’s nach Peking - Tokyo – Shanghai (10. – 18. März), nach Marokko (01. – 08. April), nach Namibia (12. – 26. September), in die USA (07.- am 29. Oktober), nach Südafrika (06. – 17. November) oder nach Mexiko (14. – 27. November).

Mit Freude und Engagement berät Sie das Team von Martin Reisen: Lana - Tel. 0473 56 30 71 info@martinreisen.com oder in Kaltern - Tel 0471 96 20 86 – kaltern@martinreisen.com

Prad

Salon „The Look“ übersiedelt

S

eit viereinhalb Jahren arbeitet der Frisör Volkmar Thaler im kleinen Salon „The Look“ im Zentrum von Prad. Nun verlässt er mit seinem Team „sein kleines gemütlichen Wohnzimmer“, wie er es nennt, und zieht in das Haus gegenüber und zwar in die Räume des ehemaligen Gemeindemeldeamtes. „The Look 2“ nennt er den neuen Salon. Der große Zuspruch, den „Volkis“ FrisörSalon erfährt, hat einen größeren Arbeitsraum erforderlich gemacht. Der neue geschmackvoll eingerichtete Raum bietet nun fünf fixen und zwei flexiblen Frisör-Stühlen Platz. Zur Neueröffnung am Samstag, den 11. Jänner mit Beginn um 14.00 Uhr laden Volkmar Thaler, sein Mitarbeiter Markus Gamper und seine Mitarbeiterin Laura Maria Ciocca alle Kundinnen und Kunden zu einem Umtrunk. „Ihrer Treue haben wir es zu verdanken, dass wir in

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

D

Volkmar Thaler und Markus Gamper den neuen Salon ziehen können“, betont Thaler. (mds) Salon „The Look 2“, Hauptstraße 44 – 39026 Prad am Stj. – Telefon: 0473 521154


02.05.13

MEHRTAGESFAHRTEN: s 3IZILIEN n s 2OM n s )SCHIA n s 3àDFRANKREICH n s 7ELLNESS IN "AD 7ALTERSDORF n s -ONTE #ARLO #ANNES 3AN 2EMO MIT "LUMENCORSO n s -ALLORCA n s 0ORTOROZ &RàHLINGSERWACHEN n s 5MBRIEN n s #INQUE 4ERRE n s ! 2OSA n s 7ELLNESS IN "AD &àSSING n s 7IEN n s !LPENFEST DER /BERKRAINER IN "LED n s 0ARIS $ISNEYLAND n s ,AGO -AGGIORE n s 2OM n s 'LACIER %XPRESS n s "UDAPEST 0LATTENSEE n s 0RAG n s 7OLFGANGSEE n s -ITTELMEER +REUZFAHRT -3# -USICA n s -ËHREN n s .ORMANDIE "RETAGNE n s -OSEL n 2HEIN n s "REGENZER &ESTSPIELE n s *UNGFRAUJOCH n s "ADEAUFENTHALT IM (OTEL 2OMA IN #ERVIA n s +ORSIKA n s -EDJUGORJE n s !MALFITANISCHE +àSTE n s 0ARIS $ISNEYLAND n s 7ELLNESS IM +EMPINSKI (OTEL +ROATIEN n s /BERKRAINERFEST IN "LED n s 3AISONSABSCHLUSS &AHRT n

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M M A R G O PR

2014

TAGESFAHRTEN:

FLUGREISEN:

s &ISCHESSEN n n s +ARNEVAL IN 6ENEDIG &EBRUAR -ËRZ s 4IERPARK (ELLABRUNN n n n s #IRCUS +RONE s 0ADOVA DIE %UGEANISCHEN (àGEL s 3AN -ARINO s 'UT !IDERBICHL n s -UTTERTAGSFAHRT 0ARCO 3IGURTÉ s 'ARDALAND n n s )NSEL -AINAU s +ÚNIGSSEE s !CHENSEE s "ERNINA %XPRESS n s 3TARNBERGERSEE s :UGSPITZE s -ARIA ,UGGAU 7EISSENSEE s 7ENDELSTEIN 4EGERNSEE s %INSIEDELN s !LMABTRIEB IN -AYRHOFEN s "AD 4ÚLZ s #HIEMSEE s &ISCHESSEN n n s )SEOSEE &RANCIACORTA

s n 0EKING 4OKYO 3HANGAI -ETROPOLEN DER 3UPERLATIVE s n &RàHLINGSTRAUM -ALLORCA s n -AROKKO (ÚHEPUNKTE s n 53! +ANADA n (ÚHEPUNKTE DES /STENS s n +ORFU n 'RIECHENLANDS GRàNES *UWEL s n 2IGA n +ULTUR PUR AN DER "ERNSTEINKàSTE s n .AMIBIA n !UF DEN 3PUREN VON $AVID ,IVINGSTONE s n $UBAI !BU $HABI /MAN &ASZINIERENDES !RABIEN s n -ADEIRA n "LUMENZAUBER IM !TLANTIK s n 53! n 7ESTEN 4RAUMFABRIK s n 3àDAFRIKA n VOM +RàGERPARK ZUM 4AFELBERG s n $UBAI !BU $HABI /MAN &ASZINIERENDES !RABIEN s n -EXIKO n !UF DEN 3PUREN DER %ROBERER

ene n e s e i w e r s e e i s w a r e d s r a ü d f r n ü WWirirddaannkke en f ck ü l k c G ü , l t i G e , h t i d e n h u d s n e u G s e , VerVterratruaeune,nG Lana n (OFMANN 0LATZ hhrrtt a F a e t F e u n g i e 4EL n INFO MARTINREISEN COM d n n i e u und Kaltern n 'OLDGASSE im neiunens Jnaehure! Jahr! 4EL n KALTERN MARTINREISEN COM Reisebüro und Busunternehmen

MARTIN Reisen


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Parc Rom - Shopping und Drogaria:

Feinfühliger Umbau

Mit viel Feingefühl hat die Familie Conrad, Angela Conrad und Linard Grond, den Parc Rom an der Schweizer Grenze im Val Müstair umgebaut. Das Ergebnis: Die Kunden werden in hellen, mit warmen Materialien bestückten Räumlichkeiten umsorgt. Der Parc Rom ist zu einem Treffpunkt an der Grenze, mit Einkaufszentrum, Drogerie, Restaurant und Bistro geworden. von Erwin Bernhart

D

ie Familie Conrad hat entschieden, Neuerungen in Angriff zu nehmen und zu

realisieren. Das Konzept wurde im Sinne und auch auf Wunsch vom kürzlich verstorbenen Vater Sebastian Conrad erstellt. Weiterführen wolle man, sagt

Angela Conrad, das, was ihr Vater vorgelebt habe. Der Kunde steht im Mittelpunkt. Mit dem Umbau - der bei laufendem Betrieb vorgenommen worden

ist - ist in allen Räumlichkeiten ein angenehmes Raumklima entstanden. Aus einem Einkaufspunkt ist ein Treffpunkt geworden. 


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Wir gratulieren der Firma CONRAD zum gelungenen Umbau und bedanken uns herzlichen f端r den Auftrag.

Ausf端hrung der gesamten Baumeisterarbeiten.


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Angela Conrad und Linard Grond war es wichtig, mit ausgewählten Materialien zeitlose Wärme in die Räumlichkeiten zu bringen

 Sichtbar wird das vor allem am neu eingerichteten Bistro gleich rechts vom Eingang, in dem kleine Köstlichkeiten für Eilige bereitstehen. Im Obergeschoss sind es das neu möblierte Restaurant und die gemütliche Lounge, die mit edlen

Materialien zum Niederlassen einlädt. Besprechungen aller Art, auch Geschäftsessen lassen sich dort arrangieren und in bequemer Umgebung abhalten. Angela Conrad und Linard Grond war es wichtig, mit aus-

gewählte Materialien zeitlose Wärme in die Räumlichkeiten zu bringen. Die Einrichtung in der Drogerie kommuniziert ein Gefühl der Leichtigkeit und Atmosphäre. Die hervorragend übersichtliche Anordnung der Produkte

bringt viel Luft in die Drogerie und dies mit demselben Sortiment, wie man es bisher geführt hat. Durch die Höhe der Regale, welche weit unter Augenhöhe angelegt ist, wird auch die Kommunikation gefördert. Die Fa-


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Mit der Phantasie und mit der Hilfe der am Umbau beteiligten Firmen sind lauschige und gemütliche Ecken entstanden. Im Einkaufsbereich des Parc Rom, übrigens an 7 Tagen in der Woche geöffnet, zieht sich die Linie des Umbaues gekonnt durch

milie Conrad legt grundsätzlich Wert auf ein gutes persönliches Verhältnis mit ihren Kunden. „Wir arbeiten personifiziert“, sagt Angela Conrad. Damit ist nicht nur die individuelle Zusammenstellung von Beautyprodukten, je nach Hauttyp usw., gemeint. Im Obergeschoss befinden sich nämlich zwei spezielle Räume: Einer ist für medizinische Massagen, welche im Übrigen von der Schweizer Krankenkassa anerkannt sind. In dieser Abteilung „Vertebra“ betreut Simona Jenal ihre Kunden professionell. Der zweite Raum nennt sich „La Vita“. Dort nimmt Sarah Tschenett kosmetische Behandlungen aller Art vor. Bei-

de Räume bieten aufgrund des Einsatzes von Naturmaterialien eine sehr angenehme und ansprechende Atmosphäre. Im Einkaufsbereich hat sich ebenfalls einiges geändert. Architektonisch zieht sich die Linie der mit Holz verkleideten Säulen durch. Zudem wird täglich frisches Brot gebacken. Und um effizienter arbeiten zu können und auch um die Jauers-Spezialitäten besser zur Geltung bringen zu können, wurde eine Kühlzelle installiert. Der Parc Rom mit Drogerie und Einkaufszentrum ist tatsächlich zu einem heimeligen Treffpunkt für Einkauf, Relax und Beauty geworden. 

Tschenett AG Sanitär-Heizung-Spenglerei Purtatscha 7537 Müstair Tel. +41 81 858 52 86

Wir bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit und wünschen viel Erfolg. AUSFÜHRUNG DER HEIZUNGS- UND SANITÄRANLAGEN


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Bürgerheim Schlanders:

Qualitativer Quantensprung

Es war ein Mammutobjekt in vielerlei Hinsicht. Umbauarbeiten, Umsiedlung, Pflege, Organisation, Planung und die finanzielle Belastung verlangten von allen im Bürgerheim „St. Nikolaus von der Flüe“ in Schlanders viel ab. Das Ergebnis nach drei Jahren belohnt nun für die Mühen. Ganz nebenbei hat man sich einem Qualitätsmanagement unterzogen und ist nun ISO-zertifiziert.

von Angelika Ploner

E

s wurden viele Hürden genommen in den vergangenen drei Jahren. Nun sind die Bauarbeiten am Bürgerheim – unterhalb des Krankenhauses Schlanders gelegen - abgeschlossen, die letzten kritischen Stimmen

Fotos: Angelika Ploner

Im Inneren folgt man im Bürgerheim „St. Nikolaus von der Flüe“ in Schlanders einem klar definierten Farbkonzept, das vom Grafiker und Designer Herbert Schönweger stammt

verstummt und jene Heimbewohner, die in den vergangenen 37 Monaten im adaptierten Altersheim in Mals untergebracht waren, ins Bürgerheim zurückgekehrt. Das architektonische Konzept von Architekt Gilbert Dejori, so die Präsidentin des Verwaltungsrates Monika Wellenzohn, ist – hinsichtlich Funk-

tionalität und Komfort - ein klar ausgerichtetes. Das verrät auch die Optik nach außen hin: Einfach, stimmig und klar ist das Haus in seiner Erscheinungsform. Die Bettenanzahl – 88 Betten – ist unverändert geblieben. Von diesen 88 genannten Betten sind vier sogenannte Kurzzeitpflegebetten, die bei-

spielsweise während der Apfelernte oder in der Urlaubzeit in Anspruch genommen werden können. Die Tagesstätte wird derzeit aufgebaut und folgt mit dem zweiten Halbjahr einem flexiblen Konzept, d.h. die Betreuungszeiten und –tage können von Angehörigen flexibel in Anspruch genommen werden.

Umbau und Erweiterung Bürgerheim Schlanders in Zahlen gekleidet Baukosten: rund 8 Millionen Euro (60 Prozent Land/40 Prozent Gemeinde) Einrichtung: rund 2 Millionen Euro Technische Kosten: rund 2 Millionen Euro Baubeginn Bürgerheim: 28.02.2011, Bauende Bürgerheim: 26.11.2013 Das Bürgerheim beschäftigt 110 Leute (inkl. Mutterschaften)


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Wir sind überaus zufrieden, dass wir vor fast genau fünf Jahren diesen bereits seit zehn Jahren geplanten Umbau konkret umsetzen konnten. Die Zeit des Umbaus verlangte von allen Beteiligten großen Arbeitseinsatz zur alltäglichen Arbeit. Mit dem Generalunternehmen Iobstraibizer hatten wir einen guten Partner, sodass zwischen allen am Bau Beteiligten ein konstruktives Arbeiten möglich war. Es freut mich sehr, dass aus dem alten renovierungsbedürftigen Heim ein modernes, funktionelles Haus für Menschen, die auf Hilfe und Betreuung angewiesen sind, geworden ist. Ein großer Dank gebührt in erster Linie der Landesregierung und der Gemeindeverwaltung, des Weiteren der Verwaltung des Altersheimes in Mals für die Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren. Mein innigster Dank geht an alle Mitarbeiter und vor allem auch an die Bewohner, die die Zeit des Umbaus mitgetragen haben.“

Monika Wellenzohn, Präsidentin des Verwaltungsrates des Bürgerheimes

Jedes der vier Stockwerke bietet nun Lebens- und Wohnraum für 25 bzw. 13 Menschen. Hell und geräumig präsentieren sich die einzelnen Geschosse. Sogenannte Platzln in jedem Stock – farblich hervorgehoben - fungieren als zentraler Raum, sind Begegnungsfläche und für die Essenseinnahme gedacht. Lange Wege bleiben so dem Pflegepersonal und den Bewohnern erspart. Wellenzohn: „Die überwachenden Stützpunkte befinden sich in der Mitte der Wohn- und Aufenthaltsräume und sind mit dem angrenzenden Medikamentenraum funktional eingerichtet.“ Zu jedem Zimmer gehört ein Badezimmer mit barrierefreier Dusche und WC. Außerdem können nun nach dem Umbau die Pflegebetten in die Zimmer hinein und hinaus

geschoben werden. Bisher war das nicht möglich. Das Material- und Farbkonzept des Bürgerheimes und der Zimmer stammt vom Grafiker und Künstler Herbert Schönweger. Zimmer und Stockwerke tragen verschiedene sanfte Pastelltöne: Das 1. Obergeschoss trägt ein helles Blau, das 2. Geschoss Türkis, das dritte Grün und das 4. Stockwerk Gelb. Doch nicht nur was die Ästhetik des Gebäudes betrifft, ist der Umbau ein qualitativer Quantensprung, sondern auch aus pflegetechnischer Sicht. Das Wohnkonzept ist nun ein „völlig anderes, das sich den Bedürfnissen und den Veränderungen der Bewohner, vor allem mit den zunehmenden schwer pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen auseinandersetzt.“

Foto: Angelika Ploner

Foto: Angelika Ploner

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Ich bin froh, dass es doch noch zum Bau des Bürgerheimes gekommen ist. Wir haben hart und lange daran gearbeitet. Es waren viele Unbekannte während dieser drei Jahre zu bewältigen. Vor allem die zweimalige Übersiedlung, erst von Schlanders nach Mals und anfangs Dezember wieder von Mals nach Schlanders zurück war eine logistische und organisatorische Herausforderung. Außerdem mussten wir darauf achten, dass das Altersheim in Mals in diesen drei Jahren gut ausgelastet war. Die Frage der Mittel begleitete uns ständig, oftmals mussten wir auf Schätzungen vertrauen. Die Baufortschritte verlangten mitunter Summen von 1,2 Millionen Euro, die ausbezahlt werden mussten. Am Ende steht nun ein qualitativ hochwertiger Bau, der ohne Rekurse realisiert werden konnte. Deshalb konnten wir auch die Bauzeit einhalten, was für unsere Planung und Organisation enorm wichtig war.“ Christof Tumler, Direktor des Bürgerheimes „St.Nikolaus von der Flüe“

Die Außengestaltung ist eine zweckmäßige geworden. Grund dafür sind die Kosten. Ahorn, Flieder, Holunder, Schneeball, Hortensien, Rosen und Laven-

del zieren den Garten, der dem Bürgerheim vorgelagert ist. Die sich darunter befindende Tiefgarage beherbergt Stellplätze für 20 Pkws. 


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Nationalpark Stilfserjoch

Sapienza - Ort der Weisheit? Natur als Tourismuspotential: Die Königsspitze vom Cevedale aus.

Foto Wolfgang Platter

Natur- und Kulturinventar als Wirtschaftskurbel

Wolfgang Platter, am Neujahrstag 2014

A

n den zwei Tagen 11. und 12. Dezember 2013 fand an der römischen Universität La Sapienza die 1. nationale Konferenz zum Thema „Die Natur Italiens, Biodiversität und Schutzgebiete: Grüne Wirtschaft für die wirtschaftliche Wiederankurbelung des Landes“ statt. Der Kongress wurde vom Umweltministerium, von der “Federparchi” als Dachorganisation der italienischen Naturschutzgebiete, von der Umweltstiftung für eine ökokompatible Entwicklung, vom Zusammenschluss der italienischen Handelskammern und eben von der Universität La Sapienza organisiert. Das zweitägige Programm hat eine hochkarätige Referentenliste geboten. Für den Nationalpark Stilfserjoch durfte ich zusammen mit dem Präsidenten Ferruccio Tomasi am römischen Kongress teilnehmen. Im Rahmen dieser Rubrik fasse ich ein paar Inhalte und Erkenntnisse zusammen.

Der 1. Kongresstag Nach den Grußworten des Umweltministers On. Andrea Orlando und des Rektors der Universität Prof. Luigi Frati hat am Vormittag u.a. Frau Dr. Julia Marton Lefebre als Generaldirektorin der Internationalen Union für den Erhalt der Natur (IUCN) referiert. Die IUCN vereint in ihren Reihen über 1.300 Naturschutzorganisationen aus der internationalen Staatengemeinschaft. Unter den IUCN-Mitgliedern befinden sich z.B. 28. Nichtregierungsorganisationen aus Italien. Italien hat heute über 1.000 Naturschutzgebiete ausgewiesen, deren Fläche zusammengenommen etwa 11% des Staatsgebietes ausmacht. Auch in der Einschätzung von Frau Marton kann Italien dank seines natur- und kulturräumlichen Inventars stark profitieren. Der Natur- und Kulturtourismus befindet sich europaweit in einem Aufwärtstrend. Der alle 10 Jahre stattfindende Welt-Kongress der IUCN wird 2014 im australischen Sidney stattfinden und dem Thema Biodiversität gewidmet sein. Als Ökosystem-Leistungen der Schutzgebiete zitierte

Frau Marton deren Kohlenstoffbindung: Die offiziell unter Naturschutz gestellten Gebiete binden die gleiche Menge Kohlenstoff wie die tropischen Regenwälder. Die Bindung des Kohlenstoffs in den Pflanzen verringert die Menge des Treibhausgases Kohlendioxyd in der Luft und damit die negativen Folgen des Treibhauseffektes wie Erderwärmung und Klimawandel. Am Nachmittag des 1. Konferenztages hat sich das Plenum der ca. 1.000 Konferenzteilnehmer auf vier Arbeitsgruppen aufgeteilt und auf der Basis von verschiedenen Grundlagendokumenten an Runden Tischen die vier folgenden Themenkomplexe erörtert: • Schaffung von Arbeitsplätzen für die Jugend in einem neuen Unternehmertum, das auch ausgerichtet ist auf die Entwicklung des ländlichen Raumes; • Die Schutzgebiete und das Natura-2000 Regelwerk als Vektoren für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes; • Die Bedeutung der wissenschaftlichen Forschung für den Erhalt und die Aufwertung des naturräumlichen Kapitals; • Ökologisch ausgerichtete Verkehrsinfrastrukturen als Lenkungsinstrumente für die Mobilität: Potentiale, Kritizitäten und Vorschläge.

Der 2. Kongresstag Der 2. Kongresstag hatte einen politischen Schwerpunkt. Es gab Grundsatzreden mehrerer Minister der italienischen Regierung und des EU-Kommissars für Umwelt Janez Potocnik. Der Kongresstag stand unter dem Ehrenschutz des Staatspräsidenten Giorgio Napolitano, der Präsidentin des Abgeordnetenhauses Laura Boldrini, des Senatspräsidenten Pietro Grasso und des Ministerpräsidenten Enrico Letta. Aus Platzgründen können hier nur einige Auszüge aus der Rede des Umweltministers Andrea Orlando wiedergegeben werden. Als Referenten zumindest genannt seien eben der EU-Kommissar für Umwelt, der Wirtschafts- und Finanzminister Fabrizio Saccomanni, der Arbeits- und Sozialminister Enrico Giovannini, die Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin, der Minister für die wirtschaftliche Entwicklung Flavio Zanonato, die Landwirtschaftsministerin Nunzia De Girolamo, der Minister für Europa-Angelegenheiten Enzo Moavero Milanesi.

Die Rede des Umweltministers Andrea Orlando (44), Jurist aus Ligurien, seit 28. April d.J Umweltminister in der Regierung von Ministerpräsident Enrico Letta hielt eine vielbeachtete und vielver-


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Foto: Archiv Nationalpark Stilfserjoch (Walter Anselmi)

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sprechende Rede, die vollends überzeugen kann, wenn den dargelegten Positionen deckungsgleiche Taten folgen. Ein paar Auszüge aus der Rede des Umweltministers: • Es gibt globale Ziele, die in nationale Folgemaßnahmen umgesetzt werden müssen. • Die soziale Krise mit Auftragseinbrüchen, Arbeitslosigkeit und Einkommensverlust hat auch im Herzen Europas nachhaltige Spuren hinterlassen. • Die internationalen Abkommen zum Klimaschutz müssen für die Reaktionen der Regierenden den Takt angeben. • In Europa und in Italien bedarf es eines dauerhaften und ausgewogenen Paktes, im Rahmen dessen die ökologische und soziale Verträglichkeit der verschiedenen Maßnahmen sorgsam abgewogen wird. Umwelt- und Gesundheit belastende Fälle wie etwa das Stahlwerk in Tarent dürfe es in Zukunft nicht mehr geben. Die Frage darf nicht mehr lauten Arbeitsplatz oder Gesundheit, sondern die Arbeitsplätze müssen gesundheitsverträglich sein. • Grundsatzentscheidungen müssen losgelöst von politischen Wahlterminen und Mandatsdauern getroffen werden und langfristig gelten.

• Entscheidungskriterium darf nicht mehr nur die Steigerung des Bruttosozialprodukts, sondern müssen auch das menschliche Wohlbefinden und die gesellschaftliche Verträglichkeit sein. • Es muss gelingen, vom momentan allzu häufigen Krisenmanagement der Umweltskandale und Dringlichkeiten weg und hin zu strategischen Planungen von präventiven Maßnahmen zu kommen. Minister Orlando hat in diesem Zusammenhang bemerkt, dass von Seiten der EU-Kommission derzeit 106 Streitfälle gegen das Mitgliedsland Italien behängen, 32 davon betreffen Umweltagenden. • Bekenntnis zu Europa: Die Europäische Union sei ein fruchtbares Stimulans für nationale Umweltpolitik ihrer Mitgliedsstaaten. Auch in Italien braucht es die Energiewende weg von den fossilen Energieträgern hin zu den erneuerbaren. • Die italienische Regierung wolle die Umweltagenden massiv gewichten. Sie habe bereits einen Umweltpakt definiert. Elemente dieses Umweltpaktes seien u.a.: die Wiederbelebung der Landwirtschaft, die Risikovorbeugung gegen Umweltkatastrophen, die Eindämmung des Bodenverbrauches, die Bonifizierung verseuchter Industrieböden , die Verbesserung der

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Kultur als Tourismuspotential: Bormio: Die Deckenfresken in der Heilig Geist Kirche Chiesa di Santo Spirito.

Luftqualität etwa durch Neuorganisation der Mobilität, die Neuorganisation der Städte etwa in Bezug auf die täglichen Zeitabläufe von Arbeit und Freizeit, der Erhalt des Trinkwassers als öffentliches Gut, die Reduktion der Stäube und anderer Emissionen in der Luft, die Potenzierung der Wertstoffrückgewinnung in der Abfallwirtschaft. Minister Orlando gab sich überzeugt davon, dass eine partnerschaftliche und tragfähige Achse („sodalizio“) zwischen dem Schutz der Umwelt und den wirtschaftlichen Bedürfnissen der Gesellschaft gebaut werden kann. Zu den großen Bauvorhaben habe er bereits einen Gesetzesvorschlag im Ministerrat hinterlegt, welcher eine öffentliche Debatte der großen Bauvorhaben vorsieht. Dieses transparente Entscheidungsverfahren habe sich in anderen europäischen Staaten bereits bewährt. Die Gesellschaft sei in ihren Einschätzungen zur Umweltverträglichkeit bestimmter Vorhaben sehr reif und sehr kritisch, die Regierung sei bereit zu Entscheidungen, welche der gesellschaftlichen Bedürfnisse von Wohlbefinden, Gesundheit und Lebensqualität Rechnung trägt.

Info • Derzeit werden in Italien in jeder Sekunde 8m2 Boden verbaut, versiegelt oder anderweitig verbraucht. Umgelegt: In 5 Monaten wird eine Fläche von der Größe des Gemeindegebietes von Neapel verbaut. • Laut Angaben des Direktors des nationalen Institutes für Umweltforschung ISPRA sind 30.000km2 gleich 10% des italienischen Staatsgebietes erhöhtem hydrogeologischen Risiko ausgesetzt. • Von den gemäß EU-Richtlinie „Natura 2000“ als wertvoll eingestuften Lebensräumen Italiens sind 69% in einem schlechten oder unzulänglichen Erhaltungszustand.


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Malser Sportpräsidenten (das war auch im Kulturhaus plakatiert) 1965 nur Fußball Ezio Zangrande 1965-1969 Johann Gruber 1969-1974 Max Weirather 1974-1991 Albert Flora 1991-2013 Alfred Lingg

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Vielseitigkeit Am Tag der Veranstaltung war LA Noggler zuerst in Schluderns wegen der Ehrung von LH Wallnöfer, dann kam er nach Mals. Noggler war auch Fußball-Sektionsleiter und Jugendtrainer. Bild: v.l. Julia Pazeller, Ulli Christandl, Sepp Noggler, Ulli Polin

Foto: Leonardo Pellissetti

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Eine Sport-Ära ist zu Ende Nach 22 Jahren hat Alfred Lingg die Führung des Sportvereines Mals abgegeben. Als Nachfolger wurde Helmuth Thurner einstimmig gewählt. Der Abend war Gelegenheit eines Überblickes über eine lange und glorreiche Sportgeschichte, welche den Obervinschgau auch wirtschaftlich positiv stark beeinflusst hat.

Malser Meeting vom Jahr 2004

D

ie Vollversammlung des Sportvereins Mals, am 14. Dezember 2013, hatte eine besondere Stimmung. Der Abgang nach 22 Jahren von Alfred Lingg als Präsident und die vielen unter seiner Führung unternommenen Veranstaltungen setzten Meilensteine in der Sportentwicklung von Mals. Die Versammlung war somit auch von Emotionen gekennzeichnet. Die von Karlheinz Steiner durchgeführte Vorbereitung ist sofort ins Auge gefallen. An den Wänden hingen ca. 300 Fotos von der Tätigkeit der 7 Sektionen in der Ära Lingg. Unter seiner Führung ist enorm viel passiert. Es genügen die 18 Ausgaben des Triathlon und des Sommermee-

tings zu zitieren. Die Verdienste von Lingg kamen aus allen Berichten der 7 Sektionsleiter zum Ausdruck. 1. Stefan De March für Badminton, 2. Stefan Wegmann für die Bogenschützen, 3. Roland Mur für den Fußball, 4. Werner Flora für die Sportschützen, 5. Christof Schütz für das Tennis, 6. Rudi Hölbling für den Triathlon, 7. Alexander Niedermair für Yoseikan Budo. Von allen wurde er als Vorbild, mit ausgeprägten organisatorischen Fähigkeiten, gelobt. In seiner Rede zeigte er seine Versuche auf, die Leistungen im Weitsprung zur Geltung zu bringen und den Versuch, unter die 10 Sekunden in 100 Metern zu verwirklichen, was wegen des Windes nicht möglich wurde. Die große Bedeutung des Mee-

tings wurde im Namen des LAC Vinschgau von Erwin Schuster ausgedrückt. Veranstaltungen wie jene der Leichathletik sowie die Sommertrainings von nationalen Fußballmannschaften waren eine wichtige Werbung für den Tourismus im Vinschgau. Für den VSS brachte Josef Platter seine Anerkennung. Dann kamen die einstimmigen Wahlen von Helmuth Thurner

als neuen Präsidenten mit Ulrich Moriggl, Erich Schütz und Dietmar Waldner als Ausschussmitglieder. Alle waren einzige Kandidaten. Dann die Ehrungen auch für Vize-BM Sibille Tschenett, die 22 Jahre an der Seite von Alfred Lingg stand. Blumen auch für Frau Lingg-Pobitzer, um zu unterstreichen, dass auch Ehefrauen von engagierten Ehemännern viel opfern müssen.

links: der historische Präsident Alfred Lingg

Fotos: Leonardo Pellissetti

von Leonardo Pellissetti

rechts: Helmuth Thurner, 44 Jahre, geboren in Mals, Fußballer und Trainer in Mals und jetzt SportvereinsPräsident


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Die 3. Liga Gruppe A - analysiert von Bernd Muther - Trainer des ASV Morter

Ausgeglichene Meisterschaft

Allgemein zur 3. Liga Insgesamt ist die 3. Liga heuer sicherlich stärker und vor allem viel ausgeglichener geworden. Durch die Rückkehr von Tscherms und Andrian aus der II. Liga und des Nichtaufstiegs von Girlan in der letzten Saison (den sicher geglaubten Aufstieg noch im letzten Spieltag hergeschenkt), sowie der Wechsel von Jenesien von Gruppe B in die Gruppe A (letztes Jahr als 2. die Saison beendet) sind starke und erfahrene Mannschaften wieder in die Liga 3 Gruppe A zurückgekehrt. Auch die Vinschger Mannschaften wie Goldrain und Kortsch hatten zu Beginn der Saison sich das Ziel gesetzt, in dem oberen Tabellendrittel mitzuspielen. Dazu noch schwierig zu spielende Mannschaften wie in St. Pankraz, in Burgstall, in Laugen Tisens und auch in Oberland garantierten von Beginn an Spannung pur in Liga 3.

Vinschger Mannschaften:

Goldrain: Goldrain hat von den Vinschger Mannschaften derzeit sicherlich das größte Potenzial. Eine Vielzahl junger talentierter Spieler u.a. auch aus der Latscher Fußballschule gemischt mit erfahrenen Spielern, die über Jahre hinweg höhere Ligen gespielt haben. Denke dabei an meinen Fußballfreund aus Schul- und Naturnserzeiten Udo Kuppelwieser oder auch Steinkeller Markus. Schade nur, dass diese tolle Mannschaft den Meisterschaftsstart ziemlich verschla-

fen hat, wenn man denkt, dass sie aus den ersten 6 Spielen „nur“ 9 Punkte holten und man nach 12 Spielen dennoch mit Platz 3 und 23 Punkten in die Winterpause ging. Der ein oder andere Punkt mehr zu Beginn der Saison und man wäre dran gewesen am Klassenprimus Girlan (30 Punkte!) Durch das frühzeitige „Pokal Aus“ gegen meine Mannschaft, gilt nun wohl die ganze Konzentration dem Ziel „Platz 2“, verbunden mit eventuellen Aufstiegsspielen. Dafür wünsche ich meinem Trainerkollege Johann Metz viel Glück und Erfolg! Oberland: Oberland, die wohl größte Überraschung der Vinschger Mannschaften, wenn nicht der gesamten Gruppe A der Hinrunde. In den letzten Jahren stets bemüht, aber kaum mit Erfolg belohnt (letztes Jahr z.B. nur magere 9 Punkte in der gesamten Meisterschaft), gaben sie heuer ein kräftiges Lebenszeichen von sich und beendeten die Hinrunde mit 16 Punkten auf Platz 8. Wie es scheint, hat der Trainer Harald Wegmann aus den jungen Burschen eine tolle, hungrige Einheit geschaffen, die einigen ambitionierten Mannschaften im Herbst ein Bein stellte. (Ich denke dabei nur an das Spiel Kortsch - Oberland 0:6 oder Tscherms - Oberland 2:4). Ich bin schon gespannt auf deren Rückrunde, auch wenn sie wohl die schwierigsten Trainingsbedingungen aller Mannschaften in der Vorbereitung haben werden. Kortsch: Kortsch ist furios in die 3. Liga gestartet. (9 Punkte nach 3 Spielen). Schade ist nur, dass die Mannschaft in den darauffolgenden Spielen nicht mehr an diesem unbändigen Siegeswillen und an der Euphorie, die im Dorf und Verein herrschten, festhalten konnte und somit am Ende der für alle etwas enttäuschende Tabellenplatz 9 mit nur 13 Punkten herausschaute. Jedenfalls vom Potenzial her hat Kortsch neben

Goldrain sicherlich die größte Möglichkeit, in den nächsten Jahren eventuell mal eine Liga höher zu spielen, da auch eine bestimmte Breite des Kaders vorhanden ist, zudem kicken in Kortsch ebenfalls einige erfahrene Spieler, welche noch in den letzten Jahren zusammen mit mir in Schlanders, I. Liga spielten. Dem Trainerkollegen Trivellato größte Sorge war wohl seine Abwehr, (34 Gegentore!). Da ich als heutiger „Schlanderser“ einige Freunde und Bekannte in Kortsch und in der Kortscher Mannschaft habe, wünsche ich ihnen, dass sie zusammen mit ihrem Trainer Giancarlo noch eine ordentliche Rückrunde spielen. Morter: Als ich im Juli nach Morter kam, um dort meine Trainerlaufbahn zu starten, herrschte im gesamten Verein eine Euphorie. Alles war bestens organisiert, vom Betreuerstab bis hin zur Mannschaftsbekleidung, für einerMannschaft aus der III. Liga vorbildhaft. Gleichzeitig machte die Mannschaft eine super Vorbereitung und startete gut in den Pokalwettbewerb (Sieg

gegen Lokalrivale Goldrain) und auch in die Meisterschaft (4/2 Sieg auswärts in Jenesien welcher als Aufstiegsanwärter galt). Leider blieb auch meine Mannschaft nicht vom Verletzungspech verschont und somit musste ich einige Stammkräfte außen vor lassen (nur ein Beispiel - Pöhl Stefan - Drehund Angelpunkt dieser Mannschaft). Da der Spielerkader schon von Anfang an sehr straff war, konnten wir die ganzen Ausfälle, die sich durch die ganze Meisterschaft zogen, einfach nicht kompensieren. Schade, da ich überzeugt bin, dass einfach viel mehr drin ist in dieser Mannschaft als Tabellenplatz 10. Nichtsdestotrotz war meine Truppe stets fleißig beim Training und gewillt, die anstehenden Spiele zu gewinnen. Phasenweise gelang es uns dann auch, guten Fußball zu spielen und Ergebnisse einzufahren. (z.B. 1/1 gg. Goldrain oder ein 1/1 in Tisens oder 4/2 in Jenesien). Vor zwei Wochen dann ist es uns gelungen, das Pokalviertelfinale zu ereichen (erstmals in der Vereinsgeschichte!). Dies und die Rückkehr einiger verletzter Spieler sollte uns doch wieder Kraft und Mut für eine gute Rückrunde geben.

Sportklettern - Juniorcups

Vinschger Sportkletterer in Führung Vinschger Athleten holen auch beim 2. Juniorcup in Sportklettern Podiumsplätze. Am 14.12.2013 fand in Smarano (TN) der zweite Juniorcup in Sportklettern statt. Wie bereits auch beim ersten Juniorcup in Arco haben die Vinschger Sportkletterer ihr sehr v.l.: Philip Oberhammer und gutes Niveau erneut unter Beweis Stefan Fleischmann gestellt und sind wieder auf die Treppchen gestiegen. Fleischmann Stefan aus Martell holte sich nach dem ersten Platz in Arco nun den dritten Platz, hinter zwei Grödner Athleten. Somit führt Fleischmann Stefan punktegleich mit Sinibaldi Lorenzo die Zwischenwertung der Kategorie U18 an. Schönthaler Martin aus Schlanders wurde in Kategorie U20 ausgezeichneter Erster und lies die starke Konkurrenz aus Bozen und St. Pauls hinter sich. Bei den anderen Kategorien U14 und U16 nahmen mehrere Jugendliche des Kletterteams Vinschgau teil, mit sehr guten Ergebnissen. Foto: „Wind“-Archiv

ernd Muther, 35 Jahre alt, hat in Schlanders an der HOB maturiert, arbeitet in Laas im Steueramt der Gemeinde, wohnt in Schlanders aufgrund der Liebe, Vater von Laurin. Prominenter Fußballer in Laas, Naturns, Eyrs und Schlanders. Trainerkurs im Dezember 2012 abgeschlossen und seit heuer Trainer von Morter. Er begann als Trainer als Nachfolger von Harald Regensburger, als Schlanders im Abstiegskampf verwickelt war. Unter ihm gewannen die Schlanderser alle letzten Spiele und retteten sich. (lp)

Foto: Leonardo Pellissetti

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Freizeithockey CCM-Cup

Fotos: Sarah Mitterer

Gleiches Ergebnis, anderer Sieger

Siegreiche Naturnser Spieler

Ein Spielmoment

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as mit Spannung erwartete Derby der Blue Cannibals vom SSV Naturns gegen die Geier vom ASV Prad hielt das, was es versprochen hatte. Einen unterhaltsamen, spannenden Eishockeyabend, an dem die zahlreichen Zuschauer voll auf ihre

Kosten kamen. Nachdem die Prader das Hinspiel mit 3:1 für sich entschieden hatten, brannten die Naturnser auf Revanche. Naturns ging mit 1:0 in Führung, doch Prad glich zum 1:1 aus. Doch die Cannibals hatten die richtige Antwort parat

und konnten kurz vor Ende des zweiten Drittels in Überzahl erneut in Führung gehen. Zwei Minuten vor Schluss besiegelte Simon Allneider den Sieg der Untervinschger mit dem Treffer zum 3:1 und die Revanche war geglückt.

Den Jahresabschluss konnten hingegen beide Vinschger Mannschaften mit einem Sieg feiern. Prad besiegte Chiesanuova mit 5:1, Naturns feierte über Piné einen klaren 7:3 Sieg. In der Tabelle liegen die Naturnser knapp vor den Pradern. Die Hockeycracks haben noch einige Spiele vor sich und wollen so viele Punkte wie möglich sammeln, um sich die bestmögliche Ausgangslage für die Ende Jänner beginnenden Play Off zu sichern. Gut möglich, dass die beiden Vinschger Teams bereits im Viertelfinale aufeinander treffen. (sam)

Eishockey Latsch

Fotos: Sarah Mitterer

Eisfix kommen in Schwung

Simon Rinner und Michael Laimer Gerstl

Kampf vor dem Eisfixer Tor

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ach anfänglichen Startschwierigkeiten sind die Hockeycracks des AHC Vinschgau nun endgültig in der Serie B angekommen. Monat Dezember war äußerst erfolgreich. Von möglichen 10 Punkten im Dezember verbuchten die Eisfix

deren sieben auf ihrem Punktekonto. Lediglich gegen Varese konnte der AHC nicht punkten (2:4 Niederlage). Gegen Malé Val di Sole feierten die Vinschger einen 5:2 Auswärtserfolg, gegen Bozen holte sich das Team durch ein 5:5 einen Punkt. Die

beiden besten Spiele zeigten die Vinschger zum Jahresabschluss vor eigenem Publikum. Nachdem sie das Hinspiel gegen Chiavenna mit 3:4 verloren hatten, brannten die Jungs von Coach Cerny auf Revanche, die ihnen auf eindrucksvolle Weise gelang.

Mit 10:2 fegten sie das Team aus Chiavenna vom Eis. Das letzte Spiel 2013 bestritten die Latscher gegen Feltreghiaccio. Die Eisfix zeigten eine starke Leistung, mussten keinen Gegentreffer hinnehmen und konnten das Hockeyjahr mit einem 5:0 Sieg beenden. Die Tore wurden von Andreas Pohl, Michael Stocker, Noel Santer und zweimal von Mirko Clemente erzielt. Großer Jubel natürlich bei Spieler und Publikum. Das erste Heimspiel 2014 bestreitet der AHC am 18. Jänner um 20 Uhr gegen Titelverteidiger Auer, gegen den die Eisfix das Hinspiel knapp mit 3:4 verloren hatten. Wenn die Vinschger Jungs an die Leistung vom vergangenen Monat anknüpfen können, ist der Einzug in die Play Off auf alle Fälle möglich. (sam)


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Schnalstal

Europa Cup

Kids im Schnee

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ie Rodelsaison fängt in Laas an. An diesem Wochenende werden auf der Gafairbahn die Europacup Rennen veranstaltet. Am Samstag, den 11. Jänner werden ab 9.00 Uhr die Trainingsläufe und am Sonntag, den 12. die einzigen Wertungsläufe im Doppel sowie die 1. und 2. Wertungsläufe Einsitzer für Damen und Herren ausgetragen. Nach einer Stunde Siegerehrung im Zielraum. (lp)

3 Verantwortliche v.l.: Othmar Tribus, Erich Trenkwalder, Günther Staffler

m Dezember fanden wieder die Kinderski- und Snowboardkurse im Schnalstal statt. Über 100 Kinder übten an den Wochenenden die ersten Schwünge im Schnee. Tendenz zunehmend. Skischulleiter Hannes Laterner ist zufrieden: „Wir sehen die Entwicklung positiv, denn dieser Kurs, den wir gemeinsam mit dem Sportverein Kastelbell organisieren, hat sich bestens etabliert. Wir mussten selbst unsere „alten Hasen“ einsetzen, um alle Kurse mit Skilehrern besetzen zu können.“ Bereits am Samstag vorher wimmelte es in Kurzras nur so von Kindern, denn es war der erste „Kids Snow Day 2013“, der von Südtiroler Skischulen und den Skigebieten organisiert wurde. Kinder im Grundschulalter hatten die Möglichkeit, kostenlos Ski und Snowboard zu testen. Schnal-

Schwimmclub Vinschgau Raiffeisen - SSV Naturns

Foto: Sarah Mitterer

Jungdolf nicht zu bremsen unter einen Hut zu bekommen, erneut und unterbot seine Bestmarke beim FIN-Schwimmen in Bozen um fast eine Sekunde. 57,96 Sekunden lautet nun sein neuer Rekord, der ihm einen Top 8 Platz beim Wettkampf bescherte, bei dem mehrere Jahrgänge gemeinsam gewertet wurden. v.l.: Simon Jungdolf und Siegmar Trojer Mit dabei in Bozen waren auch die inen besseren Abschluss Vinschger Martin Karnutsch, zum Jahresende hätte sich der eine starke Leistung zeigte, Simon Jungdolf nicht wünschen Karoline Wielander, Eliah Trojer, können. Nachdem er beim InLeonardo Recchia und Alexandternationalen Meeting in Bozen er Unterthiner sowie die Naturnbereits eine neue persönliche ser Schwimmer Ivandro Gögele, Bestzeit über 100 m Freistil aufEmma Hanny, Lisa Maringgele, stellen konnte, steigerte sich Julia Höller und Sophie Abler. der 17-jährige Laaser, der es Für alle endete das Schwimmschafft, sowohl Schule als auch jahr 2013 mit einem tollen ErgebLeistungssport hervorragend nis. (sam)

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Foto: Hubert Grüner

ASV Laas Raiffeisen - Rodel

Vinschgerwind 1-14

Junge Skiasse werden in Kurzras trainiert staler Gletscherbahnen, Ausrüster und Hüttenwirte und Hotels in Kurzras unterstützten begeistert die Aktion. Schon im Januar werden die näch-

sten 100 Kinder erwartet, denn dann organisiert man mit dem Sportverein Schnals an fünf Sonntagen Skikurse für Einheimische. (ew)

Die Heimatbühne Tschengls präsentiert die Komödie in 3 Akten von Ute Tretter-Schlicker / Regie: Cilli Trafoier

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Schlanders


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Jahrestag/Danksagungen

Wind-Termine

Was man tief in seinem Herzen besitzt kann man nicht durch den Tod verlieren 3. Jahrestag

Alois Oberhofer

Praxiseröffnung Dr. Christiane Folie

Psychotherapeutische Praxis für Erwachsene Wo: Mals – Bahnhofstraße 41/1 Praxiseröffnung am Samstag, 18. Jänner 2014 um 10.30 Uhr

ŝĞ Die

*08.01.1926 † 15.01.2011 Katharinaberg

,ĂƌƌLJ ĞůĂĨŽŶƚĞ ^ƚŽƌLJ Harry Belafonte StoryLieber Tata, ^ĞŝŶĞ ^ŽŶŐƐ͕ ƐĞŝŶ >ĞďĞŶ Seine Songs, sein Leben

wir gedenken deiner am Sonntag, 12.01. um 10.15 Uhr in der Pfarrkirche von Katharinaberg. Deine Familie

Die Harry Belafonte Story

Müh und Arbeit war dein Leben, treu und fleißig deine Hand. Ruhe hat dir Gott gegeben, denn du hast sie nie gekannt.

Seine Songs, sein Leben Wo: im Kulturhaus Karl Schönherr, in Schlanders Wann: Donnerstag, 23. Jänner 2014 um 20 Uhr Kartenvorverkauf: im Tourismusverein SchlandersLaas in der Kapuzinerstraße in Schlanders oder an der Abendkasse ab 19 Uhr Schauspiel mit Musik von Gerold Theobalt

Jahrestag/Danksagungen

Regie: Birgit Simmler 6FKDXVSLHO PLW 0XVLN YRQ *HUROG 7KHREDOW Musikalische Leitung: Thomas E. Killinger 5HJLH %LUJLW 6LPPOHU Choreographie: Michael Schmieder 0XVLNDOLVFKH /HLWXQJ 7KRPDV ( .LOOLQJHU &KRUHRJUDSKLH 0LFKDHO 6FKPLHGHU

Wenn ein geliebter Mensch von dieser Erde geht, bleibt er doch an so vielen Orten immer bei uns: in unserer Erinnerung, in unseren Gedanken und in unseren Herzen. Danke für die zahlreiche Teilnahme an den Rosenkränzen und der Beerdigung, für die vielen Spenden und Beileidsbekundigungen. Danke für jeden Händedruck weil die Worte fehlten. Ein herzlicher Dank gilt allen die unsere liebe Mama in Erinnerung behalten und ihrer im Gebet gedenken. Die Trauerfamilie

Ron Williams Daniela Kiefer 5RQ :LOOLDPV Maureen Wyse 'DQLHOD .LHIHU Gerhard Haase-Hindenberg 0DXUHHQ :\VH Karsten Kenzel *HUKDUG +DDVH +LQGHQEHUJ Thomas E. Killinger .DUVWHQ .HQ]HO

*DLOEÄ3GD@SDQF@RSROHDKD 7KRPDV ( .LOOLQJHU Donnerstag, 23. Jänner 2014 um 20 Uhr

im Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders

Kartenvorverkauf im Tourismusverein Schlanders-Laas in der Kapuzinerstraße 10 in Schlanders oder an der Abendkasse ab 19 Uhr

Allen, die uns in den Tagen des plötzlichen Abschieds von meinem lieben Mann, unseren guten Vater, Schwiegervater und Neina, Herrn

Franz Unterweger „Sarner Franz“

* 06.02.1929 † 10.12.2013

zur Seite gestanden sind, möchten wir auf diesem Wege recht herzlich Vergelt’s Gott sagen. Danke dem Herrn Dekan Stefan Hainz und den Sängerinnen für die musikalische Umrahmung der Trauerfeier. Danke allen, die einen Dienst bei der Beerdigung übernommen haben und für die Gedächtnisspenden. Die Gattin Florina und die vier Kinder mit Familien Laatsch im Jänner 2014

Rosa Theiner geb. Steck *08.11.1932 † 12.12.2013 Mals

Ottilia Klotz Wwe. Platzer

* 24. Juni 1925 † 29. Dezember 2013

Die Bezirksobfrau, der Ausschuss und alle Frauen vom LVH Vinschgau nehmen aufrichtig Anteil am Schmerz, den die Vize-Bezirksobfrau Maria Wallnöfer durch den Verlust ihrer geliebten Mutter erlitten hat.

Schlicht und bescheiden war euer Leben treu und fleißig eure Hand. Ihr habt euer Bestes gegeben, ruht in Frieden habt tausend Dank.

Höchenberger Hermann * 08.11.1920 † 18.12.2013

Höchenberger Marianna geb. Gander

* 02.05.1924 † 21.01.2012 Taufers i. M.

Ein aufrichtiges Vergeltsgott gilt dem Hochwürdigen Pfarrer Pater Albert für den würdevollen Abschied unserer sehr geschätzten und geliebten Eltern. Ebenfalls großer Dank dem Arzt Dr. Rauner, dem Altenund Pflegepersonal, sowie allen Verwandten, Bekannten und Freunden, die sich so liebevoll um unsere Eltern gekümmert und sie besucht haben. Die herzliche Anteilnahme an den Seelenrosenkränzen und am Begräbnis hat uns sehr viel Kraft und Trost geschenkt. Für die großzügigen Spenden: Vergeltsgott. Die Trauerfamilie


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Kaufen/Verkaufen/Allfälliges

Heimatbühne Schluderns

„Das Tagebuch der Anne Frank“

Regie: Christl Stocker Perkmann Ort: Kulturhaus, Schluderns Aufführungstermin: S a. 11.01.14, 20.00 Uhr; So. 12.01.14, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 339 76 00 113

„Kann denn Liebe Sünde sein?“

Komödie in 3 Akten von Ute Tretter-Schlicker Regie: Cilli Trafoier Ort: Kultursaal, Tschengls Aufführungstermin: S a. 11.01.14, 20.00 Uhr; So. 12.01.14, 17.00 Uhr; Do. 16.01.14, 20.00 Uhr; Sa. 18.01.14, 20.00 Uhr; So. 19.01.14, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 345 444 76 13

„Sieben Todsünden“

Aus den „Sieben Todsünden“ von Franz Kranewitter Naz – Geiz, Seastaller –Zorn, Joch – Unmässigkeit Regie: Petra Pedross Ort: Culturforum, Latsch Aufführungstermin: P remiere: Sa. 05.01.14, 20.00 Uhr; Sa. 01.02.14, 20.00 Uhr; So. 02.02.14, 17.00 Uhr; Sa. 08.02.14, 20.00 Uhr; So. 09.02.14, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 334 24 49 120 (ab 13.01.2014) von 13 – 18 Uhr

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