Issuu on Google+

Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n째 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Nr. 16 (207) 08.08.13 I.P. 9 Jg.

www.vinschgerwind.it

Gl@sf@ser

Modelle - Visionen - Kabelsalat


2 /Wandern/

Vinschgerwind 16-13

Wandertouren

Höhenwege

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Bergtouren

08.08.13

Dauer: 1 1/2 -2 h (Aufstieg) Start: Hl. Drei Brunnen Einkehrtipp: Berglhütte Ortlerbesteigung über die neue alte Route - Meranerweg: Gehzeit: ca. 6 - 7 Stunden
(von Hl. Drei Brunnen aus) I Schwierigkeitsgrad: mittel – schwer
I Ausrüstung: Standardausrüstung für Gletschertouren Die Route führt vorbei an der Berglhütte.
Nach etwa 10 Min. biegt man rechts ab (Markierung auf Stein). Der Pfad führt hinauf bis zum Grat.
Nach etwa 3 Stunden erreicht man eine Marmortafel. An der Tafel geht’s links vorbei, dann rechts die Rinne an einem alten Stahlseil hinauf, weiter über eine Leiter, dann leicht rechts zum Gletscher. Nach ca. 1 Stunde trifft man auf den Normalweg (viele Spalten). Nun noch ca. 30 Min. zum Gipfel des Ortlers auf 3.905m.

Foto: Christian Riedl

Wanderinfos:

Zur Berglhütte Als Geheimtipp gilt jene Wanderung im Vinschgau, die auf die Berglhütte führt. Von den Hl. Drei Brunnen geht’s über einen Waldsteig empor auf 2.188 Höhenmeter. Hier oben, auf der Berglhütte, ist für Wanderer immer ein Platz frei. Die Aussicht auf König Ortler oder die Stilfserjochstraße ist schlicht beraubend. TOURENINFO: Vom Wallfahrtsort Hl. Drei Brunnen in Trafoi aus startet die Wanderung. Das Auto kann man etwas entfernt beim Parkplatz Drei Brunnen parken. Der Weg zur Berglhütte ist gut ausgeschildert und trägt die Markierung Nr. 15. Über Serpentinen führt er durch dichten Wald empor und direkt zum Ziel dieser Wanderung. Oben bei der Berglhütte auf 2.188 Höhenmeter angekommen, erwartet Wanderer ein traumhaftes Panorama auf die umgebenden Berge, etwa den Chavalatschkamm und auf das Trafoier Tal. Das gesamte Team der Berglhütte verwöht seine Gäste mit zünftiger Küche, familiärer und herzlicher Bewirtung. Und das Beste: Die Berglhütte ist touristisch nicht überlaufen und deshalb immer ein lohnendes Wanderziel. Aufstieg 1 ½ - 2 Stunden


08.08.13

Vinschgerwind 16-13

/inhalt/ 3

Landtagswahlen 2013

Kommentar

Im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen am 27. Oktober 2013 steht der „Vinschgerwind“ (Ausgaben 22.08./05.09./19.09/03.10./17.10. und 24.10.2013) allen Wahl werbenden Parteien und Personen für entgeltliche Anzeigen zu ihrem politischen Programm zur Verfügung.

Wo hapert’s?

Zur Auswahl stehen folgende Module und Preise: 216 x 297 mm Euro: 1400 216 x 143 mm Euro: 780 102 x 297 mm Euro: 780 216 x 84 mm Euro: 650 188 x 63 mm Euro: 480 Preise zuzüglich Mehrwertsteuer, 20 Prozent Platzierungszuschlag, Zahlung: 30 Tage nach Rechnungslegung. Vormerkungen per Fax (0473 732451) oder direkt im Büro des „Vinschgerwind“ (Dantestraße 4, Schlanders) werden ab sofort vorgenommen. Andere Formate auf Anfrage. Die Aufträge müssen alle wesentlichen Elemente (inkl. Steuernummer des Auftraggebers) enthalten und mit leserlicher Unterschrift versehen sein. Des Weiteren gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen, die zu Bürozeiten (8 – 12 und 14 – 18 Uhr) in der Dantestraße 4, Schlanders eingesehen werden können.

Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it | grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732196 Esther Stricker: 333 45 10 025 Gerti Alber: 0473 73 21 96 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Elke Wasmund (ew), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Bruno Telser (uno), Renate Eberhöfer (re), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Martin Platzgummer (map) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57

Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 150 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften

www.vinschgerwind.it

übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Wer erinnert sich noch daran, wie lange es gedauert hat, jeden Haushalt, jeden Hof mit Telefon zu versorgen? Die Alten wissen ein Lied davon zu singen, welche Schwierigkeiten es mit der SIP, der damaligen italienischen Telefongesellschaft, gegeben hat. Lang hat’s gedauert und noch länger hat’s gedauert, bis alles halbwegs funktioniert hat. Wer will schon von dieser guten, alten Zeit schwärmen? Was damals die Kupferkabel waren, sind heute die Glasfaserkabel. Ob es wiederum so lange dauern wird, bis jeder Haushalt, jeder Hof mit Glasfaser versorgt sein wird? Diesmal ist es nicht mehr die SIP, auch nicht die Telecom, diesmal sind Land und Gemeinden die Kabelverleger. Das Land hat die Gemeinden längst aufgefordert, einen „Masterplan“ zu erstellen, wie sie die Glasfaser in ihrem Gebiet zu verlegen gedenken. Einige Gemeinden sind säumig geblieben, haben geschlafen, schlafen immer noch. SIP-Gemeinden? Es geht auch anders. Wie die Recherchen zum Titelthema zeigen, funktioniert Glasfaser in jenen Gebieten, wo schlagkräftige, vorausschauende und effiziente Körperschaften am Werk sind. In Taufers ist das die SEG - das Fernheizwerk also, in Prad ist das die E-Werk Prad Genossenschaft. Nicht nur, dass dort die Glasfaserverbindungen bereits funktionieren, auch die Zuständigkeitsfrage für die Netzbetreuung scheint schon geklärt zu sein. Was in den säumigen Verwaltungen fehlt, war bisher die Zusammenschau von Akteuren vor Ort. In fast allen Vinschger Gemeinden gibt es ein Fernheizwerk und/ oder ein E-Werk. Wo, bitteschön, hapert’s bei der Zusammenarbeit? Oder müssen wir gar feststellen, dass die SIP damals gar nicht so schlecht war?


4 /politik/

Vinschgerwind 16-13

Wahlkampf

Wind - online

Schlanders/Göflan

Briefe schreiben

S

Foto: Erwin Bernhart

eit mehr als einer Woche fährt tatsächlich kein LKW mehr vom Göflaner Wantl nach Schlanders. Die Marmorlinie ist derzeit tot. Burkhard Pohl von der Göflaner Marmor GmbH bekommt keinen Stein mehr aus dem Wantlbruch. „Einige Steine da oben habe ich bereits verkauft“, sagt Pohl dem Vinschgerwind. Weil sich die Gemeinde Schlanders vertraglich verpflichtet hat, den Marmor vom Bruch in das Werk der Göflaner Marmor GmbH zu bringen, hatte Pohl bisher mit dem Abtransport nichts zu tun. Und nun geht’s ans Zahnfleisch. Es entsteht

der Göflaner Marmor GmbH finanzieller Schaden. „Den wir mir die Gemeinde wohl vergüten müssen“, sagt Pohl. Noch würden keine rechtlichen Schritte überlegt, aber Briefe an die Gemeinde Schlanders werde er wohl schreiben müssen. Pohls Überlegung: Die Gemeinde Schlanders könnte wohl die verkauften Blöcke vorfinanzieren. „Die Blöcke da oben werden ja nicht hin“, sagt Pohl. Pohl ortet grundsätzlichen Widerspruch: „Die können nicht eine Konzession für den Marmorabbau ausstellen und dann den Transport verweigern. Das geht nicht.“ In der Zwischenzeit wolle er sich auf den Verkauf des im Lager vorhandenen Marmors konzentrieren. (eb)

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Für die Aufstockung von Betten für Urlaub auf den Bauernhof gibt es Polemiken. Werden die Bauern in Südtirol bevorzugt behandelt? (65 abgegebene Stimmen)

80 % JA

(52 Stimmen)

20 %

(13 Stimmen)

Nein

Neue Umfrage: Welches Marmorwerk gefällt Ihnen am besten (sh. Seite 21)?

ChaosClub in Mals Mals - In der Gemeinde Mals, im Gemeindeausschuss im Speziellen, machen sich Vorgangsweisen breit, die scharf an der Gesetzesgrenze vorbeischrammen und die mehr als Verwunderung hervorrufen. Als Beispiel: Der Abriss des „blauen Hauses“ mitten im Dorfzentrum. von Erwin Bernhart

D

er Bagger hat nicht viel Federlesens gemacht und das „blaue Haus“ am 24. Juni 2013 mitten in Mals dem Erdboden gleichgemacht. Weder auf die Baukonzession noch auf einen Sicherheitskoordinator wurde mit einem Schild hingewiesen. Erst als Peppi Stecher, zufällig Anwohner und gleichzeitig freiheitlicher oppositioneller Gemeinderat, gegen den Ausschussbeschluss Einspruch erhoben hat, haben sich die Malser Verwalter, wenn auch halbherzig, auch um ein Schild bemüht (sh. Bild). Um den Abbruch des Hauses und für die künftige Verwendung des Areals hat sich eine bemerkenswerte Verwaltungsgeschichte entwickelt. Vorerst wurde der Prader Geometer Othmar Brenner mit einer Abbruchstudie beauftragt, welche als Unterlage für das Ansuchen um eine Baukonzession gedient hat. Die Baukommission hat dem Abriss zugestimmt und dann war Brenner als Techniker nicht mehr gefragt. Der Gemeindeausschuss hat es vorgezogen,

meindeausschuss am 9. Juli 2013 einen zweiten Auftrag vergeben und zwar für die Asphaltierungen an die Firma Mair Klaus zu einem Preis von 12.334 Euro. Am 16. Juli hat der Ausschuss dann noch einmal nachgelegt und als „außergewöhnliches und unvorhergesehenes Ereignis“ für den Abriss einer Mauer und eines Schuppens für die Firma Wallnöfer 5.989 Euro freigemacht. Dies, obwohl der Schuppen bereits zu Beginn mitabgerissen worden ist. Abgesehen von der Summe, die addiert mehr als 40.000 Euro ergibt und deshalb ausgeschrieben werden müsste, kommt beim „provisorischen Parkplatz noch etwas dazu: Genau am 16. Juli 2013 wurde per Auschussbeschluss der Geometer Horst Thöni mit einem Vorprojekt beauftragt, „mit welchem die zukünftige Nutzung dieser Fläche im Ortszentrum bestimmt werden kann.“ Abgesehen von den dubiosen Arbeitsvergaben sind die entstandenen Parkplätze demnach wohl von kurzer Dauer. Eine „teure Kurzparkzone“ bekommt da eine eigene Bedeutung. Foto: Erwin Bernhart

Die Jugend der Südtiroler Freiheit hat ein analkoholisches Bier „Damit wirst du NICHT BLAU“. Die Freiheitliche Jugend hat ein „Freistaat-Saftl“. SVP-Jugend? Prost!

Foto: Erwin Bernhart

08.08.13

den Abriss mittles Direktverfahren an eine Firma zu übergeben. Eine Ausschreibung, die Brenner vorbereiten hätte sollen, war nicht mehr nötig. Am 11. Juni 2013 hat der Gemeindeausschuss nun die Firma Wallnöfers Walters Erben beauftragt, das Gebäude abzureißen, zu einem Preis von 39.225 Euro. Bei einem Preis unter 40.000 Euro kann der Gemeindeausschuss solche Aufträge frei vergeben. Nach dem Abriss hat der Ge-


08.08.13

Der Vinschger Wind 16-13

/politik/ 5

Graun/St. Valentin/Langtaufers/Reschen

Mit allen Tricks und Kniffs I

m Oberland geht’s drunter und drüber. Um die Zukunft der Skigebiete in der Gemeinde Graun wird mit allen Tricks und Kniffs gerungen. Der Präsident der Haider AG, Johann Sprenger, ist in der Nacht vom Freitag auf den Samstag vor einer Woche endgültig zurückgetreten. Er ist mit der Vorgangsweise, wie sie die Gemeinde Graun auch als Mehrheitsaktionär der Haider AG an den Tag legt, nicht mehr einverstanden. Letzter Streitpunkt: Die Arbeitsgruppe Haideralm hat am 18. Juli 2013 mit BM Heinrich Noggler genau abgesteckt, welche Kosten und Themenfelder ein künftiger Ingenieur in seiner Studie zu erbringen hat. Unter anderem war das eine Liftanlage zum Seeköpfl, die dazugehörigen Pisten, Lawinenverbauungen, Beschneiungsanlagen auf Seite der Haideralm; in Langtaufers die Kosten und die Länge der Bahn auf’s Karlesjoch, Lawinenverbauung dort, ebenfalls die Beschneiung und die notwendigen Parkplätze.

als Transportbahn eingestuft werden. Damit wäre der Weg frei, die Haider AG zu liquidieren, die oberen Lifte abzubauen - und den angedachten Verbindungslift von St. Valentin direkt Über Fusionen und Zusammenschlüsse, über Studien und Konzepte, über Ideen nach Schöneben und Widerstand hat der Vinschgerwind aus dem Oberland des Öfteren berichtet realisieren zu können. Hans RubatPlötzlich, so heißt es aus dem tin Punt, ist für den heutigen scher wäre auf der Haider Seite Kreis der Arbeitsgruppe, wollte Donnerstag eine Verwaltungssicher aus dem Rennen, allerBM Heinrich Noggler und der Ge- ratssitzung einberufen worden. dings stünde St. Valentin dann meindeausschuss eine größere Wesentliche ohne Haideralm da. Tagesordnungsund viel weitreichendere Studie. punkte: die Genehmigung der In St. Valentin wird gegen ein Diese sollte auch mit Beschluss Studie und Gespräche über die solches Ansinnen Sturm gedes Vorstandes der Haider AG in Auflösung der Haider AG. Der laufen. Und man hat die LangAuftrag gegeben werden. Auch Plan der Gemeinde Graun: Weil tauferer auf seiner Seite. Dort ist deshalb hat Sprenger nun das sie aus „Verlustgesellschaften“ eine Unterschriftenaktion erfolgHandtuch geworfen. Die Ge- austreten muss und die Haider reich angelaufen, die sowohl die meinde Graun wird diese Studie AG eine solche ist und die GeVerbindung zum Kaunertal als nun ohne Haider Beteiligung meinde Graun mit knapp 60 Proauch den Erhalt der Haideralm erstellen (sh. Stellungnahme S. zent am Aktienkapital beteiligt unterstützt. 10). Der Gemeindeverwaltung von ist, will die Gemeinde ihre BeDie Gemeinde Graun hat unmit- teiligung an die Schöneben AG Graun stehen demnach wohl telbar auch andernorts reagiert: abstoßen. Die Umlaufbahn der hitzige Debatten ins Haus, die Über den derzeitigen Vizepräsi- Haideralm soll dann direkt in man unbedingt vermeiden hat denten der Haider AG, Konstan- Gemeindebesitz übergehen und wollen. (eb)

Schlanders/Vinschgau

Wind-Leserfoto

Doppelter Stillstand

Goasslschnöller

ie mögliche Insolvenz der ehemaligen SchleckerGruppe (heute Daily) trifft auch den Vinschgau. Die Filialen in Mals, Prad, Schluderns, Laas und Naturns sind geschlossen, die Regale noch gefüllt. Auch in Schlanders. Der dortige Hausbesitzer Herbert Graber spricht davon, dass seit rund zwei Monaten keine Mieten mehr geflossen sind. Das Verfahren für die Abwicklung von Daily könne noch länger dauern, sagt Graber. Auf

die Frage, was er mit der Immobilie vorhabe, weiß Graber keine Antwort. Allerdings möchte er die Fassade des verlassenen Geschäftes in der Fußgängerzone, Graber bezeichnet es als Schandfleck, so lange verkleiden, bis sich die Sache gelöst hat. Grabers Idee: ein ästhetischer Mantel mit dem Schriftzug seines eigenen Bettenhauses. Allerdings beißt Graber damit bei den Gemeindeverwaltern von Schlanders auf Granit. Sowas wolle man nicht haben, hieß es aus der Gemeindestube. Im Umkehrschluss: Die Gemeinde Schlanders will offensichtlich lieber ein einsehbar verwaistes Geschäft in der Fußgängerzone. (eb) Foto: Erwin Bernhart

D

Ich habe dieses einmalige Foto in „Lebendiges Tirol“ von Simon Moser, Ausgabe 1946, gefunden, mit der Bildunterschrift: Am Jaufenspitz (Blick nach Norden) Lebendig, echt, aussagekräftig, symbolträchtig! Nicht schlecht, diese alten Fotografen! Andreas Waldner Aktueller Anlass: Am Sonntag, den 11. August 2013 findet in Prad die „Goaßlschnöller-Landesmeisterschaft“ statt. Ein knallendes Großereignis.


6 /Titel/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Der Vinschgau wird (endlich) verkabelt Bereits seit Jahren wartet man, vor allem im oberen Vinschgau, auf eine zeitgemäße Internet-Breitbandverbindung. Nun scheint man endlich voranzukommen: Das Land fordert die Fertigstellung der Masterpläne zum Ausbau des Glasfasernetzes bis zum Jahresende. In zwei Vinschger Gemeinden ist man bereits weiter, Prad und Taufers haben mittlerweile über ihre E- bzw. Fernwärmewerke ein eigenständiges Glasfasernetz eingerichtet.

M

angelnde Breitbandverbindungen sind im Vinschgau schon seit Jahren Thema. Nachdem die Telecom mit ihrer ADSL-Breitbandverbindung in Laas Halt machte, ging der obere Vinschgau leer aus. Alternativ dazu wurden Funklösungen angeboten, welche zunächst kläglich scheiterten, heute zuverlässiger funktionieren aber langfristig keine flächendeckend ausreichende Versorgung darstellen. Selbst im Untervinschgau blieben weite Gebiete abgeschnitten. Im Zuge des Ausbaus der Vinschgerbahn sowie des Radweges wurden vom Land Glasfaserkabel bis nach Reschen verlegt. Nun liegt es an den Gemeinden, Pläne zum Ausbau des Glasfasernetzes aufzustellen, um den Missständen beizukommen. In Taufers und Prad ist man bereits weiter.

Die beiden Vorzeigemodelle: In beiden Gemeinden gibt es funktionierende Glasfasernetze. Ersteres entstand ab 2007 in Taufers im Zuge der Errichtung des Fernheizwerkes. Dabei setzten die Betreiber (SEG) auf Glasfaser zur Steuerung der Heizregler. Die dabei verlegten Leitungen können auch als Internet-Datenleitungen verwendet werden. Auch in Prad gibt es ein funktionierendes Glasfasernetz, das bis 2015 vervollständigt wird. Vom E-Werk Prad wurden dazu bestehende Leerrohre der Fernwärme oder Stromleitungen genutzt. In

beiden Gemeinden wird das Glasfasernetz von „privaten“ Betreibern geführt, die die Errichtung des Netzes eigenständig bewerkstelligen und ihr Netz im Zuge des Ausbaus an einen Drittanbieter (Provider) vermieten. Der Zugang zum Netz steht auch Nicht-Mitgliedern der jeweiligen Versorgerbetriebe offen. Entsprechende Vereinbarungen mit den Gemeinden wurden schon bei Beginn der Projekte getroffen. Die Gemeinden stehen hinter beiden Projekten und unterstützen sie. Während in anderen Vinschger Gemeinden noch fieberhaft geplant oder gegraben wird, werden in Taufers und Prad jetzt schon Internetanschlüsse über Fasern realisiert. In Prad wurde im vergangenen Spätsommer die Anbindung an den Glasfaser-Hauptstrang in Spondinig eigenständig verlegt. Dabei kam das E-Werk dem Land zuvor, um längere Verzögerungen zu vermeiden. Im Zuge daran wurde ausgehend vom in der „Kultur“ errichteten Knotenpunkt das Netz bis ins Dorfzentrum erweitert. Heute gibt es bereits ca. 80 Kunden, vor allem im Gewerbegebiet, die über einen derartigen Zugang zum Internet verfügen. Bis zum Jahresende sollen es 200 werden, bis 2015 ca. 400. Zukünftig plant man eine Weiterführung des Netzes bis nach Lichtenberg sowie in die „Schmelz“ unterhalb von Stilfs, von wo aus sich das EWerk Stilfs um den weiteren Ausbau im Gemeindegebiet Stilfs kümmern kann. Der für das E-Werk Prad zuständige Ingenieur Martin Platzer erklärt das Glasfasernetz als ein Nullsummenspiel. Es gehe weniger um Pro-

fit als um die flächendeckende Versorgung mit Breitbandinternet. Das E-Werk Prad kann durch die eigenständige Netzführung pro Kunde ein Drittel des Nettoverkauspreises einbehalten. In ca. 15 Jahren wird so das Netz abbezahlt sein. Die angewandte Technologie des Fiber To The Home (FTTH) mit Fasern auf dem letzten Stand hat, so Platzer, technisch kaum Grenzen. Dabei verläuft die Faser bis zum Endkunden. Bereits heute sind theoretisch Datenvolumen von bis zu 100Gbit möglich, ,,die die mittlerweile schon veraltete ADSL-Technologie deutlich übersteigen.“ Platzer rechnet mit einer Haltbarkeit dieses Standards von mehreren Jahrzehnten. Das gängige ADSL wird hingegen bald ausgedient haben. In Prad wird noch an der letzten Meile gebaut. Die Tauferer haben diese Hürde schon übersprungen. Seit dem 17. Juli ist das Glasfasernetz des dortigen Fernheizwerkes mit dem Landesglasfasernetz verbunden. Rund 82 Prozent der effektiv bewohnten Haushalte verfügen über einen direkten Zugang zum Glasfasernetz. Haushalte, die nicht mit Fernwärme beliefert werden, müssen anfallende Grabungen selbst übernehmen bzw. leisten. Wer ans Internet angeschlossen wird, bezahlt die dafür benötigte Hardware (200 €uro) und kann momentan zwischen zwei Providern auswählen. Diese führen von ihrem Erlös 8,5 €uro als Netzmiete an den Netzbetreiber ab. Ähnlich ist die Situation in Prad. Als einmalige Gebühr für die Hardware werden dort 100 €uro fällig und

Foto: Philipp Trafojer

von Philipp Trafojer und Bruno Telser


Der Vinschger Wind 16-13

/Titel/ 7

Foto: Philipp Trafojer

Foto: Bruno Telser

08.08.13

Stolz zeigt Ing. Martin Platzer vom E-Werk Prad den Netzplan. „Sind unter den 10 schnellsten Gemeinden im Ganzen Land.“ Bis 2015 sollte das Netz komplett fertiggestellt sein. Rechts: Ein Verteilerkasten in Taufers es gibt auch hier eine vergleichbare Netzmiete entsprechend ca. einem Drittel des Nettoendpreises.

Und im Rest des Vinschgaus? Nur in Taufers und Prad existieren Glasfasernetze im Vinschgau. Dabei war schon seit geraumer Zeit klar, dass Südtirol mit dieser Technologie erschlossen wird. Jahrelang erfolgte die vom Land betriebene Erschließung mittels Glasfasern eher schleppend und hinkte den politischen Versprechungen hinterher. Heute ist eine Grundstruktur durch das Land gelegt. Die Landesregierung hat damit – wenn auch mit Verspätung ihre Versprechen gehalten. Trotzdem sind wir einfachen Bürger noch weit entfernt vom Anschluss an das Glasfasernetz. Uns trennt die berühmte „letzte Meile“, die für Taufers die erste war. Es fehlt die Verbindung zwischen den „Landesglasfasern“ und den Häusern der Gemeindebürger. Für die Errichtung der dafür notwendigen Netzstrukturen waren und sind die jeweiligen Gemeinden selbst zuständig. Sowohl in Taufers wie auch in Prad haben ihnen Genossenschaften diese Last abgenommen und ein Netz errichtet. Die übrigen Gemeinden müssen diesen Job nun selbst erledigen. Die Richtung gibt ihnen dabei das Land Südtirol vor. Dieses schreibt den Gemeinden die Erstellung von Masterplänen vor. Darin sollten das angestrebte Netz dargestellt und Möglichkeiten eruiert werden, anfallendes Grabungs- und Verlegungsarbeiten so billig als möglich zu halten. Im Gegenzug verspricht das Land Unterstützung für die Anbindung von öffentlichen Gebäuden und bevorzugte Behandlung der Gemeinden mit genehmigten Plänen. Der Einreichtermin für die Pläne ist längst verstrichen, die Genehmigungsphase erweist sich als aufwändig, zudem haben bei Weitem nicht alle Gemeinden Masterpläne (MP) eingereicht. Gründe, weshalb sich Gemeinden bei der Erstellung Zeit lassen, gibt es viele. Einige Verwaltungen schätzen Masterpläne prinzi-

piell nicht. Manche glauben, Dringenderes erledigen zu müssen. Viele der säumigen Gemeinden aber fürchten die Verpflichtung. Jeder Plan sollte irgendwann auch durchgeführt werden. Der Aufbau eines Glasfasernetzes aber ist teuer und er wird es umso mehr, je weniger Vorarbeit geleistet wurde. Die Masterpläne listen neben der Struktur des angestrebten Netzes und den erwarteten Kosten auch schon verlegten Leerrohre und ähnliche nutzbaren Strukturen auf. Mit einem Masterplan verspricht jede Gemeinde im Prinzip, den Ausbau des Netzes voranzutreiben, und sie gibt Auskunft darüber, wie sie bisher auf die Empfehlungen der Politik reagiert hat. Teuer wird die Angelegenheit für alle Gemeinden. Teuer und bitter wird es für jene, die zwar viel gegraben, aber wenig geeignete Leerrohre verlegt haben.

Was wird gemacht? Derzeit werden in den einzelnen Gemeinden Zentrale Knotenpunkte (POP’s) errichtet, die durch eigene Geräte die Verbindung zwischen den „Landesglasfasernetz“ und dem zukünftigen „Gemeinde“-netz herstellen. Ein solches „Gemeinde“-netz besteht aus einer Vielzahl dünner Fasern. Ein Ende einer jeden Faser ist im POP in ein elektronisches Gerät eingespeist. Sein anderes Ende mündet beim Kunden in ein kleines elektronisches Empfangs- und Sendegerät. Dazwischen befindet sich nur diese eine Faser als durchgehend „passive“ Datenleitung. Die Fasern werden nur das letzte Stück bis zum Anschluss einzeln verlegt. Den größten Teil der Strecke verlaufen sie zu Stängen gebündelt in Plastikrohren unter der Erde. Je nach Bedarf werden davon in Verteilungskästen kleinerer Stränge oder gar einzelne Fasern abgezweigt und weiter geführt. Glasfasern können durch das „Spleißen“ verbunden (und damit auch verlängert) werden, was den Netzausbau enorm erleichtert. Sobald die POP’s an das Landesglasfasernetz angeschlossen sind, ist den Anwohnern der Zugang zum Internet über Glasfaser prinzipiell möglich. Anschließen wird

sich aber nur können, wer sich nahe genug am POP bzw. den ersten Verteilungskästen befindet. Die POP’s wurden so geplant, dass Unternehmen, die auf ein schnelles Internet angewiesen sind, und die Telecom versorgt sind. Letztere soll nach Anschluss ein einigermaßen schnelles, weitgestreutes und stabiles ADSL anbieten können. Viele Verwalter meinen, dass in Zukunft der Wunsch nach einem weiteren Ausbau der Glasfasernetze in den Gemeinden abebben wird. Im Anschluss der größten Unternehmen und der öffentlichen Gebäude an das Netz und der Gewähleistung der Versorgung mit ADSL sehen sie ihre Aufgabe. Dabei übersehen sie, dass ADSL keine Zukunfstechnologie mehr ist, dass die Bedürfnisse mit den Möglichkeiten wachsen und auch einfache Bürger das haben wollen, was sie von ihren Nachbarn kennen. Am meisten Probleme bereiten vielen Gemeindepolitiker die erwarteten hohen Kosten. Dabei wissen sie gar nicht, wie viel der eigenen Bevölkerung die neue Infrastruktur wert ist. Taufers und Prad zeigen, wie durch Engagement und Weitblick die Bevölkerung auch kleiner Gemeinden teure Zukunftsprojekte meistern kann. Dabei haben die Tauferer und Prader vor allem Eigeninitiative und die Bereitschaft für die Zukunft Geld auszugeben bewiesen. Siegfried Warger, IT-Fachmann und einer der Tauferer Glasfaserpioniere, rät den Vinschgern die Realisierung ihrer Glasfasernetze aktiv voranzutreiben: „Wir Südtiroler sind es gewohnt, dass die öffentliche Verwaltung alles für uns macht, und erwarten uns das auch so. Gerade bei der Erschließung der letzten Meile sollten wir aber mehr Mut und Eigeninitiative zeigen – schließlich wird ein Gebäude mit direktem Glasfaseranschluss ja auch aufgewertet und das darf den Eigentümer ruhig eine Kleinigkeit kosten. Man darf sich nicht mit dem Erreichten zurücklehnen und zufriedengeben. Wir müssen auch in Zukunft einen Schritt voraus denken, um konkurrenzfähig zu bleiben. Wir leben schließlich im wirtschaftlich schwach entwickelten Vinschgau.“


8 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Oldtimer

Landtagskandidatinnen sammeln Anliegen

Der Oldtimerclub „Nostalgic car Sterzing“ hat kürzlich mit 50 Oldtimern vom feinsten und 100 Autobegeisterten den oberen Vinschgau als Sommerausflug ausgesucht. Ziel war die „Hubertus“ mit Kapitän Artur Winkler, der selbst Clubmitglied ist.

Beim kürzlichen Treffen des SVP -Bezirksfrauenausschusses in Prad mit den Landtagskandidatinnen war erstmals eine Vinschger Kandidatin, Roselinde Gunsch Koch, dabei. Bezirksfrauenreferentin Anni Thaler bringt bei der Begrüßung ihre Freude darüber zum Ausdruck. Brennende Themen waren dabei, wie die Rentenabsicherung, die Ausbildung und Arbeitsstellen für die Jugend, geeignete Arbeitsstellen für Frauen, die niedrigen Löhne vieler Frauen, um nur einige zu nennen.

von Senator Albrecht Plangger

Rom-Info ins Tal Die Verfassungsreform kommt in die Kammer. Seit 30 Jahren will man die Verfassung ändern, um Italien ein moderneres Staatsgefüge zu geben, die Regierbarkeit zu verbessern, das Zwei-KammernSystem abzuschaffen und den sog. Senat der Regionen einzuführen. Dies wurde bisher in jeder Legislaturperiode angekündigt, versucht und ist dann immer kläglich gescheitert. Mit Verfassungsgesetz wird nun ein sog. „Komitee der 42“ eingesetzt, welches die Verfassungsänderungen für das Parlament vorbereiten sollen. Die Regierung ihrerseits hat auch 35 Persönlichkeiten ausgewählt, welche das Parlamentskomitee unterstützen soll. Festgelegt wird die Arbeitsweise, die Zeiten und die abänderbaren Argumente, sowie die Kriterien, wie das Komitee zusammengesetzt ist. Auf den ersten Blick sehr minderheitenfreundlich – dies ist die absolute Neuerung zu den Änderungsversuchen der Vergangenheit. Mit einem im Senat von der Lega eingebrachten Abänderungsantrag ist ein fixer Platz einem Vertreter der anerkannten Minderheiten gesichert, der in einer Region mit Sonderstatut gewählt wird, in welcher sprachliche Minderheiten besonders geschützt sind. Allen Parlamentsgruppen – auch den ganz kleinen wie z.B. „Fratelli d‘Italia“ – welcher nur acht Abgeordnete angehören, wird ein Sitz gewährt. Diese Großzügigkeit geht vor allem zu Lasten der größten Parlamentsfraktion, dem „Partito Democratico“, dies muss man gerechterweise anerkennen. (Es ist schon doch meist besser bei der Mehrheit zu sein als bei der Opposition). Südtirol ist verfassungsmäßig gut geschützt und dieser Schutz ist international verankert. Daher sehe ich persönlich mit Zuversicht der Verfassungsreform entgegen. Vielleicht ist mittlerweile die Zeit reif und in unserer Verfassungskommission kann „Geschichte“ geschrieben werden und nicht nur auf höchst wissenschaftlicher Ebene „debattiert“, wie in den vergangenen Jahrzehnten.

Klettern ist Ballett Sulden/Vinschgau - Der Vortrag von Reinhold Messner in Sulden hat Scharen von Zuhörern angelockt. Der bekannteste Bergsteiger der Welt hatte zudem die mächtigste Frau der Welt zu Gast. Reinhold Messner und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel: Signierstunde auf höchstem Niveau in Sulden

von Erwin Bernhart

Z

weifellos gehören die sommerlichen Vorträge von Reinhold Messner in der Tennishalle von Sulden zu den Höhepunkten in der Tourismushochburg am Fuße des Ortlers. Und das Timing dürfte kein Zufall sein, denn Messner gelingt es seit Jahren, den Vortragstermin so zu legen, dass er illustre Gäste begrüßen kann. Die mächstigste Frau der Welt, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, hält sich zu dieser Zeit nämlich gemeinsam mit ihrem Mann Joachim Sauer in Sulden auf, am Fuße des höchsten Berges Südtirols. „Free solo“, das freie Klettern im Alleingang, war am Mittwoch vor einer Woche Messners Thema. Die Halle war gefüllt mit einem Publikum bestehend aus allen Altersschichten, Gäste und Einheimische gemischt. Messner erzählt die Geschichte des freien Kletterns über einen Zeitraum von rund 100 Jahren, beginnend beim berühmten österreichischen Bergsteiger Paul Preuss,

dessen 100. Todestag heuer begangen wird. Preuss sei der geistige Vater des heutigen „free climbing“, sagte Messner. „Die Linien, die man geklettert ist, sind wie Kunstwerke. Die bleiben einem bis ans Lebensende“, sagte Messner. Messner nahm die zahlreichen Zuhörer auf eine Geschichts-Klettertour mit: von Emilio Comici über Hermann Buhl, Walter Bonatti, Christoph Profit bis hin zu Alex Honnold. Begleitet von feinster Technik auf der Großleinwand: Aus dem Weltall wurden jene Berge zunächst von oben, dann von der Seite, angesteuert, von denen jeweils die Rede war. Messner verglich das Klettern mit Ballett. Hörbar wurde diese Aussage zum Schluss des Vortrages. Klaviermusik begleitete Alexander Huber, den bayrischen Kletterfex, beim Klettern in einem Film. In der Vortragspause gab es ein Drängen und Recken: Es surrten die Fotoapparate: Messner gab gemeinsam mit Angela Merkel Autogramme. Eine Signierstunde auf höchstem Niveau.


08.08.13

Der Vinschger Wind 16-13

/Wirtschaft/ 9

Plaus

Das „Tanzerareal“ ist für Plaus Gold wert B

Einstimmig und mit großer Freude: Der Gemeinderat von Plaus stimmt dem Raumordnungsvertrag mit der Erbgemeinschaft Tanzer zu und verschafft so dem Kindergarten und der Grundschule Luft für Erweiterungsmöglichkeiten

Foto: Erwin Bernhart

ei der Ratssitzung in der Gemeinde Plaus am Dienstag vor einer Woche wurde dem Tagesordnungspunkt Numero 3 einstimmig, mit Genugtuung und wohl auch mit Freude, zugestimmt. Es geht dabei um einen Raumordnungsvertrag, der der kleinen aber prosperierenden Gemeinde gewaltig Luft verschafft. Knapp 2500 Quadratmeter, so ist es im Vertrag vorgesehen, das „Tanzerareal“, gehen an die Gemeinde über, im Gegenzug verpflichtet sich der Gemeinderat, ein Areal von 3358 Quadratmetern zuunterst des Gröbenweges als Wohnbauzone auszuweisen. Keinen geförderten Wohnbau, dafür mit den vorgeschriebenen 60 Prozent konventioniert. Innherhalb der nächsten acht Monate soll diese Bauleitplanänderung über die Bühne gehen. Wenn alles gut geht, dürfte die ganze Prozedur der Gemeinde Plaus nur einige Tausend Euro für die Vertragsgestaltung und für das Schätzgutachten kosten. Mehr nicht. Der Grund, der in eine Wohnbauzone umgewandelt wird, ist im Besitz des DIUK. In einer eigenen internen Vereinbarung zwischen dem DIUK und der Erbgemeinschaft Tanzer kön-

nen sich die Vertragsparteien den Baugrund und die Wertsteigerung ausschnapsen. Seit einigen Jahren ist an der Vorgangsweise gefeilt worden, in den Besitz des „Tanzerareals“ zu kommen. Denn das Areal liegt unmittelbar am Kindergarten, an der Grundschule und am Festplatz mitten im Dorfzentrum - in Sichtweite des Gemeindehauses. In Plaus sind derzeit 38 Kindergartenkinder eingeschrieben, eine Zahl, die andere Dörfer erblassen lassen dürfte. Plaus platzt vor Wachstum. BM Jürgen Klotz ist ein Unkonventioneller: Im Vorfeld hat der gesamte

Gemeinderat bei informellen Sitzungen das Thema erschöpfend behandelt, so dass eine Diskussion bei der eigentlichen Ratssitzung nicht mehr nötig war. Nach endgültigem Abschluss des Raumordnungsvertrages besteht also für die Gemeinde Plaus ausreichend Erweiterungsmöglichkeit für Kindergarten, Schule und Festplatz. Die derzeitig engen Raumverhältnisse, der Spielplatz für den Kindergarten etwa, könnten dann der Vergangenheit angehören. Plaus ist seinem eigenen Bevölkerungswachstum also in Zukunft wieder gewachsen. (eb)


10 /Leserbriefe/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Ein Manifest von Ärzten, Zahnärzten, Veterinärmedizinern, Biologen und Apothekern des Obervinschgaus Einzugsgebiet Reschen – Prad für den Schutz der Gesundheit und für den nachhaltigen Umgang mit Boden, Wasser und Luft Prämisse: Wir betrachten das Eigentum des Einzelnen als unantastbar und jeder kann, im Rahmen der Gesetze, auf seinem Grund und Boden tun und lassen was er will. Aber eben: auf seinem Grund! Und nicht auf dem Grund des Nachbarn und schon gar nicht auf dem Grund einer ganzen Gemeinschaft. Es muss für alle das uralte Rechtsprinzip gelten: „Die Freiheit des Einzelnen hat ihre Grenzen am Recht des Nächsten.“ Und das Recht des Nächsten auf Unversehrtheit von Luft, Wasser und Boden und auf die Unversehrtheit seiner Gesundheit wird durch chemisch-syn-

thetische Spritzmittel gefährdet und durch die Abdrift sogar massiv verletzt.

Benzin ins Feuer

qualitative Aufwertung der Haideralm sowie Maseben mittels Gletscheranbindung“ fehlten. Insbesondere der Aufstiegsanlagen, der Beschneiung, Lawinenverbauung, Pistenplanierungen, der Parkplätze usw., bzw. die zu erwartenden Beiträge fehlten gänzlich und somit war eine wesentliche Entscheidungsgrundlage nicht vorhanden. Ebenso die Übernahme der derzeitigen Schulden sowie die anstehenden Kosten für eine Revision waren und sind noch nicht geklärt. Weiterhin fehlten wichtige Informationen bezüglich eines Verbindungsliftes von St. Valentin nach Schöneben. Aus diesen genannten Gründen ist der Gemeindeausschuss, „ein vom Volk gewähltes Gremium“ der Meinung, dass es ihm zusteht als Hauptaktionär sich für eine Vertagung eines Tagesordnungspunktes bei einer Vollversammlung auszusprechen, vor allem wenn die notwendigen Informationen fehlen. Wenn da jemand von Boykottierung spricht, dann

Richtigstellung bezüglich des Leserbriefes Nr. 15 vom 25.07.2013 „Stellungnahme aus St. Valentin“ von Seiten der Gemeindeverwaltung Graun i. V. Bei der Vollversammlung der Haider AG, welche am 05. Juli 2013 stattfand, haben sich auf Vorschlag der Gemeinde Graun für eine Vertagung des einzigen Tagesordnungspunktes über die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft, ca. 193.000 Aktieninhaber (ohne der Gemeinde Graun), ausgesprochen. Dies sind ca. 80,00% der abstimmenden Aktionäre. Lediglich ca. 47.000 Aktieninhaber, das sind 19,00%, haben sich dagegen ausgesprochen und wollten unbedingt eine Abstimmung erzwingen. Der Gemeindeausschuss hat sich für eine Vertagung dieses einzigen Tagesordnungspunktes ausgesprochen, da noch wesentliche Informationen und Kosten bezüglich des Projektes „Sanierung durch

• In Anbetracht der Tatsache, dass im konventionellen und integrierten Obstbau eine große Anzahl an chemischsynthetischen Pestiziden und Insektiziden eingesetzt wird, • in Anbetracht der Tatsache, dass keines der Mittel als „ungefährlich“ einzustufen ist, ganz im Gegenteil, dass bei einigen Spritzmitteln der wissenschaftlich nachweisbare Verdacht besteht, dass diese krebserregend sind, viele sind gesundheitsschädlich, wirken hormonstörend und erbgutschädigend, • in Anbetracht der Tatsache, dass der Obstanbau im Oberen Vinschgau zunimmt, dass durch den beständigen Wind (siehe z.B. die schief wachsenden Bäu-

me auf der Malser Haide) keine Ausbringung von Spritzmitteln ohne massive, kilometerweite Abdrift möglich ist, dass also die Spritzmittel auf alle Wiesen geweht werden, in alle Dörfer hineingeweht werden, dass neben privaten auch öffentliche Einrichtungen und Anlagen wie z.B. Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Fahrradwege etc. betroffen sind, • in Anbetracht der Tatsache, dass saubere Atemluft eine überlebenswichtige Notwenigkeit und demzufolge Bestandteil des Menschenrechts auf Gesundheit ist, und dass ein großer Teil der Spritzmittel über die Atemwege und die Haut aufgenommen wird, • in Anbetracht der Tatsache, dass besonders Ungeborene und Kinder aufgrund ihrer körperlichen Sensibilität unter Vergiftungsgefahr leiden,

bringen wir mit diesem Manifest unsere große Besorgnis um die Gesundheit zum Ausdruck, und wir fordern mit unserer Unterschrift die Bürgermeister des Einzugsgebietes „Oberer Vinschgau“ und alle im Land Südtirol Verantwortlichen auf, ernsthafte Anbaualternativen umzusetzen, bis hin zum Verbot der Ausbringung von chemisch-synthetischen Pestiziden und Insektiziden, insbesondere auf dem Einzugsgebiet „Malser Haide“. Im Namen des „Promotorenkomitees“

nicht weil dem so ist, sondern einfach nur um „Benzin ins Feuer zu gießen“! Jeder der Aktionäre konnte bei der Vollversammlung der Haider AG frei entscheiden. Was die Studie für einen Verbindungslift von St. Valentin nach Schöneben betrifft, wurde diese zwar von der Gemeinde Graun in Auftrag gegeben, aber erst nach Aussprache zwischen dem Gemeindeausschuss, den Verwaltungsräten der Haider AG und den Verwaltungsräten der Schöneben AG, welche die Ausarbeitung dieser Studie für gut geheißen haben.

werden können und dann die Entscheidung nicht unter emotionalen Druck, sondern rein sachlich gefällt werden kann. Die Gemeindeverwaltung ist der Meinung, dass nur bei Vorhandensein der gesamten Informationen eine Entscheidung gefällt werden soll. Alle Polemiken, Leserbriefe und Sticheleien, sowie persönliche Angriffe die in letzter Zeit aufkeimen, vor allem von Personen denen jegliche Grundlage der Tatsachen fehlen, tragen nicht für ein friedliches Zusammenleben bei. Nun ist es wichtig nicht hitzköpfig zu reagieren sondern auf Fakten und Argumente zu bauen um eine optimale Lösung zu finden.

Die Gemeindeverwaltung wird nun einen weiteren Techniker beauftragen, welcher die noch ausstehenden Informationen erarbeitet, damit dann ein umfangreicheres Bild vorhanden ist und somit die Vor- bzw. Nachteile der beiden Möglichkeiten („Sanierung durch qualitative Aufwertung der Haideralm sowie Maseben mittels Gletscheranbindung“ und „Verbindungslift St. Valentin – Schöneben) abgewogen

Dr. Fragner-Unterpertinger Johannes Apotheker in Mals, Vorsitzender und Dr. Viertler Elisabeth Kinderärztin in Mals, Stellvertreterin

Die Gemeindeverwaltung ist bestrebt nach Erhalt der gesamten Daten und in Absprache mit den Verantwortlichen der Skigebiete eine Entscheidung zu fällen. BM Heinrich Noggler und der Gemeindeausschuss von Graun


08.08.13

Eine interessante Vision für das Skiparadies Reschenpass Durch den Verbund mit dem Gletscheranschluss würde ein potentieller großer Verbund der Skigebiete des Obervinschgaus mit dem besonderen Alleinstellungsmerkmal eines grenzübergreifenden Skigebietes versehen. Das Gebiet kann unter anderem die Auslastung in den Monaten April bis Juni und Oktober bis Dezember erhöhen, was für uns ein großer Vorteil wäre. Die klassischen Gletscherskigebiete weisen vor allem eine gute Herbstsaison auf. Die Wintersaison ist im Jahresvergleich nicht so bedeutend. Als Beispiel können die Kaunertaler und Pitztaler Gletscherbahnen genannt werden, die 40% des Umsatzes mit Ausflugsgästen speziell im Sommer erwirtschaften. Diese wichtigen Impulse für Tourismus, Handel, Landwirtschaft und Handwerk könnten Jahresarbeitsplätze und Lehrstellen schaffen. Vor

Der Vinschger Wind 16-13

/Leserbriefe/ 11

allem aber könnte die Notwendigkeit der höheren Bettenauslastungen im Obervinschgau erzielt werden. Mit diesen Rahmenbedingungen könnten die Gastwirtbetriebe rentabler geführt und die Investitionssicherheit für die Zukunft gestärkt werden. Hervorzuheben ist, dass durch die Zusammenarbeit aller bestehenden Skigebiete dies- und jenseits der Grenzen eine zukunftsorientierte und auch gemeindeübergreifende regionale Entwicklung stattfinden kann. Dieses Vorhaben wäre somit im Sinne der derzeitigen politischen Bestrebungen des BLS und des vom BLS begleiteten Projektes STEP. Attila Monsagrati, St.Valentin auf der Haide

züglich der gemeindeinternen Auseinandersetzungen zur Zukunft der Haider Alm schlagen bis nach Hamburg. Mit großem Interesse haben wir die Diskussion verfolgt und sind entsetzt über die egoistische Haltung der Schöneben AG. Sollte der Plan verfolgt werden, die Haider Alm nur noch als Zubringer nach Schöneben zu degradieren, werden wir nicht mehr in St. Valentin Urlaub machen. Die Vorschläge, die Haider Alm mit dem Kaunertal und dem Watles zu verbinden, finden wir ausgezeichnet. Wir wissen, dass wir nicht die einzigen in Hamburg sind, die so denken! Constanze und Dieter Gayh aus Hamburg

Großes Interesse

Schäbig

Seit 1993 kommen wir regelmäßig aus Hamburg zum Skifahren auf die Haider Alm und lieben dieses kleine, aber anspruchsvolle Skigebiet. Die Wogen be-

Die Volksabstimmungen in Mals und Taufers im Münstertal brachten ein eindeutiges Ergebnis, dass sich Gruppierungen nicht an dieses hal-

ten, ist mir unverständlich. Bis vor der Abstimmung war Frau Gaiser und Co. gegen den geplanten Kraftwerkbau und wollte den Rambach unter Schutz stellen, heute nach verlorener Abstimmung, alles für sich beanspruchen, von Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Mals hält sie wenig. Es ist schäbig,wie sich die Opposition in Taufers verhält, sie sind unglaubwürdig und falsch. Der Verteilerschlüssel, auf den sich die Grundbesitzer geeinigt haben, zeigt von großer Solidarität. Bleibt nur zu hoffen, dass das Werk gebaut wird und wir auch die Wasserkonzession bekommen,denn es warten auch andere darauf. Hansjörg Bernhart, Burgeis

Trachten-Outlet


12 /Leserbriefe/

Vinschgerwind 16-13

Dringende Bitte Wir kommen gerade aus einem wunderbaren Urlaub in Mals im Obervinschgau zurück, den wir zum ersten Mal besucht haben, und sind begeistert von der einzigartigen Landschaft, der Herzlichkeit der Menschen, dem guten Essen... Auf jeden Fall werden wir wieder kommen! Eine dringende Bitte hätten wir allerdings: Der Einsatz der chemisch-synthetischen Pestizide, Fungizide und Herbizide im Obstanbau, vor allem im Einzugsgebiet der Malser Haide, muss unbedingt gestoppt werden! Die Gefahren für Menschen, Tiere und Pflanzen sind so erheblich, dass sie auf keinen Fall hingenommen werden können. Deshalb unser Appell an alle, die es angeht: Bitte erhalten Sie sich und uns Besuchern die Einzigartigkeit der Natur- und Kulturlandschaft im Obervinschgau und beenden Sie den Einsatz von chemischen Spritzmitteln in der Landwirtschaft! Klaus-Peter Uhlenberg, Susanne König, Köln

Ist Österreich tiefstes Ausland? Mit Staunen verfolge ich als „Auslandshoaderin“ die Diskussion um den Erhalt der Haideralm. Und je mehr ich lese, umso mehr schlägt das Staunen in völliges Unverständnis um. Ich kenne die Skigebiete in der Gemeinde und ich bin überzeugt davon, dass jedes seinen Reiz hat, aber dass St. Valentin ohne die Haideralm auch nur einen Winter überleben kann, halte ich für Utopie. Das Skigebiet gibt es nun seit über 50 Jahren und viele der Gäste fahren nicht nur nach St. Valentin, um den Gastwirten die Treue zu halten. Mal ganz ehrlich: Würden Sie in ein Skigebiet fahren, das keine Lifte mehr hat? Ach ja, ich vergaß ja völlig, der Babylift soll erhalten bleiben, damit die Skischule weiter bestehen kann. Und wer bitteschön soll seine Kinder da oben in die Skischule schicken? Also ich ganz sicher nicht, wenn ich dann nicht auch ein bisschen Ski fahren kann. Oder soll ich meinen Sprösslingen dabei zusehen, wie sie immer wieder dieselbe Piste runterfahren. Ach so, ich kann natürlich auch die Talabfahrt machen. Um die

08.08.13

Osterzeit am besten mit Wasserskiern, zumindest für den unteren Teil. Oder bekommt die Umlaufbahn nun doch wieder eine Mittelstation? Nicht? Also was soll dann der Mist? Klar, ich hab ja eine supertolle Alternative: Schöneben. Da wird es in ein paar Jahren vielleicht auch eine Bahn hin geben. Sogar eine mit Mittelstation. Da kann ich dann vermutlich in Kaschon aussteigen, falls ich es mir auf den Weg nach Schöneben doch wieder anders überlegt habe. So genau kann man das ja nie sagen. Und dann fahr ich mit der nächsten Bahn einfach wieder zurück. Denn mit den Skiern wird das ja wohl nichts. Aber jetzt mal ehrlich: Wo ist denn das Problem, wenn da ein Herr Dr. Rubatscher kommt und sagt: „Ihr lieben Obervinschger, stellt euch mal nicht so an, ich hätte da eine Idee.“? Man sollte meinen, dass im 21sten Jahrhundert und in einem geeinten Europa, in dem sich Südtirol doch tatsächlich eine Doppelstaatsbürgerschaft (Italienisch UND Österreichisch) gewünscht hätte, das Problem nicht sein kann, dass der Investor die falsche Nationalität hat. Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, also ein Österreicher, ich weiß nicht. Man hört heute so viel von windigen Investoren aus Namibia, Kenia, Russland, Großbritannien, ... Und Österreich ist ja schon tiefstes Ausland . Herr Dr. Rubatscher, wollen Sie es sich nicht noch einmal überlegen und Italiener werden? Dann wären vielleicht Ihre Geschäftspartner in Österreich einen Augenblick lang irritiert, aber vielleicht würden die Obervinschger dann Vertrauen fassen? Was ist denn so falsch daran, wenn auch der Obervinschger mal über seinen Schatten springt und über seinen Horizont hinaus ins Kaunertal lugt? Und was wäre falsch daran, wenn er den Weg zum Karlesjoch nicht immer zu Fuß gehen müsste? Ich weiß schon, Obervinschger tun sich schwerer leichter, aber manchmal muss man einfach versuchen, mehr zu sehen, als nur den Berg vor der Haustüre. Was genau reitet den Hauptaktionär der Hoader AG zu sagen,

er brauche noch Zeit, sich das Projekt durch den Kopf gehen zu lassen, wenn er genau weiß, dass es da eine Frist gibt. Eine, die nicht immer wieder aufgeschoben wird, weil selbst dem geduldigsten Österreicher irgendwann der Kragen platzt. Oder gibt es da womöglich Geschäfte, von denen man hier im Ausland nichts erfährt. Da könnte man dann ja doch auch gleich mit so einem „windigen“ Österreicher verhandeln, oder nicht? Und wer von den Hoader Gastwirten glaubt denn wahrlich und wahrhaftig daran, dass er tatsächlich keine Einbußen haben wird, wenn die Haideralm aufgegeben wird? Wohl kein normal Denkender, denn dieser Ansicht kann nur sein, wer nicht weiter sieht als bis zum Brett vor seinem Kopf. Aber auch hier spricht man wohl von einem geistigen Horizont, sei er auch noch so klein. Ruth Stocker, Biberach an der Riss

REFERENDUM Bis 13. September: 2 Unterschriften für Direkte Demokratie in Südtirol! Die Initiative für mehr Demokratie, ein 59köpfiges Promotorenkomitee sowie über 30 Unterstützerorganisationen rufen die Bürgerinnen und Bürger des Landes auf, bis 13. September 2013 im Gemeindeamt der eigenen Wohnsitzgemeinde zwei Mal für Direkte Demokratie zu unterschreiben: Mit der ersten Unterschrift erwirken wir die Abhaltung eines Referendums über das gerade im Landtag verabschiedete Gesetz zur Bürgerbeteiligung. Dieses Gesetz hat die SVP-Fraktion im Landtag im Alleingang durchgedrückt, weder eine der Oppositionsparteien noch der Koalitionspartner PD haben ihre Zustimmung zu diesem mangelhaften und beteiligungsfeindlichen Gesetz gegeben. Das Autonomiestatut sieht für solche Grundgesetze die Abhaltung einer verbindlichen Volksabstimmung ohne Beteiligungsquorum vor, wenn innerhalb von 3 Monaten ca. 8.000 Unterschriften eingereicht werden. Ziel des Promotorenkomitees ist es, mit einem Nein bei der Volksabstimmung, die voraussichtlich zu Jahresbeginn

2014 stattfinden wird, zu verhindern, dass das SVP-Gesetz in Kraft tritt. Das Für wäre für die Promotoren das „endgültige Aus der Direkten Demokratie in Südtirol“. Mit der zweiten Unterschrift wollen die Promotoren mittels Volksbegehren den eigenen Gesetzesvorschlag zur Regelung der Direkten Demokratie wieder im Landtag einbringen. Dafür sind ebenfalls bis 13. September 8.000 Unterschriften zu sammeln. Mit dem Volksbegehren soll jener Vorschlag im Landtag eingebracht werden, für den sich bereits in der Volksabstimmung 2009 114.884 Bürgerinnen und Bürger entschieden hatten. In einzelnen Punkten wurde er weiter verbessert: Möglich werden z. B. die elektronische Unterschriftensammlung und die Volksabstimmungen über einfache Anregungen. Der Landtag muss diesen Gesetzentwurf dann innerhalb von 2014 behandeln. Er regelt die Instrumente direkter Demokratie auf bürgerfreundliche und faire Art und Weise. Die Promotoren, darunter bekannte Persönlichkeiten wie der ehemalige Volksanwalt Werner Palla, der ex AVS-Vorsitzende Luis Vonmetz, der Vorsitzende der Verbraucherzentrale Walther Andreaus, die Trägerin des Bischof-GargitterPreises Christine Baumgartner, die Gewerkschaftssekretärinnen Tila Mair (SGB/CISL), Doriana Pavanello (AGB/CGIL) und Tony Tschenett (ASGB) - rufen die Bürgerinnen und Bürger Südtirols auf, von ihrem Recht auf Mitsprache Gebrauch zu machen und innerhalb 13. September in ihrer Wohnsitzgemeinde zwei Mal für Direkte Demokratie zu unterschreiben, damit das Referendum und das Volksbegehren erfolgreich auf den Weg gebracht werden. Das Promotorenkomitee verfolgt so zwei Ziele: 1. Das Gesetz der SVP-Führung mit dem Referendum abzulehnen und 2. den von ihr vom Tisch gewischten Gesetzesvorschlag der Bürgerinnen und Bürger zur Direkten Demokratie mit dem Volksbegehren wieder zur Behandlung in den neuen Landtag zu bringen. Infos unter www.dirdemdi.org


08.08.13

Der Vinschger Wind 16-13

/Impressionen/ 13

Morgens in der Latschander. Insider behaupten, dass die Strecke zwischen Reschen und Meran eine der schönsten Radwege im Alpenraum ist. Billig ist sie auch nicht gewesen. Trotzdem bleiben unzählige Radfahrer lieber auf der Hauptstraße mitten in Gefahr, Lärm und Gestank ... Boh! Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it


14 /Lokales/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Um eine Minute

Ortstaxe kommt ab 2014

Seit Montag, 5. August 2013: Vom Bahnhof in Schlanders fährt der Citybus jetzt um 6.43 Uhr und 7.13 Uhr ab, Abfahrt in Vetzan ist um 6.58 Uhr.

Der Gästebeitrag wird auf Gemeindeebene eingehoben, und zwar je nach Hotelkategorie im Ausmaß zwischen 0,7 und 1,3 Euro pro Gast und Nacht. In besonderen Fällen kann die Abgabe auf zwei Euro erhöht werden. „Die Einhebung erfolgt vor Ort durch den Hotelier oder den Urlaubauf-dem-Bauernhof-Betreiber. Dieser gibt den Beitrag an die Gemeinde weiter. Grundsätzlich bleiben die durch den Gästebeitrag eingenommenen Mittel vor Ort. Ein Anteil davon kann an den zuständigen Tourismusverband für überörtliches Marketing weitergegeben werden“, erklärt Landeshauptmann Durnwalder.

Laas

Saskia Saurer stellt aus

I

ch bin einfach fasziniert vom Marmor“, gestand Saskia Saurer dem Publikum in der Fachschule für Steinbearbeitung in Laas. Vergangenes Wochenende – im Rahmen von „Marmor & Marillen 2013“ – stellte Saurer ihre Bilder aus: Weiße Quader eingebettet in Farbe auf Leinwand und Monotypien. Erich Saurer, Onkel von Saskia Saurer war Laudator und erzählte unkompliziert und eingängig über Künstlerin und Werke. „Die Ausstellung von Saskia ist vor allem bunt zu beschreiben. Weiß ist gleichzeitig die hellste und bunteste Farbe. Weiß bietet den Linien die Möglichkeit herauszutreten.“ Und: „Ein kontrollierter Zufall lässt die Bilder und auch Geschichten entstehen. Die Bilder fordern den Betrachter auf zu entdecken und jeder darf sich dann seine ganz eigene Geschichte dazu ausmalen.“ Saskia Saurer hat alle Bilder eigens für die Ausstellung in Laas gemacht. Die Ausstellung selbst war eingebettet in ein Programm an der Fachschule, das unter dem Titel „Stein – Bild – Ton“ lief und Teil von „Marmor & Marillen 2013“ war: Zu bestaunen gab’s für die Besucher das Klangprojekt „Dusty Dancing“, das Geräusche und Bilder in der Werkstätte der Fachschule hör- und sichtbar macht, Steinplatten dünn geschliffen oder ein Film zum Thema Schriften. (ap)

Traum vom Paradies Die Architekturstiftung Südtirol hat am letzten Wochenende im Juli ein Fest am ehemaligen Luxushotel Paradiso in Hintermartell organisiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Wunsch, das architektonisch wertvolle Gebäude zu erhalten bzw. mit neuem Leben zu füllen.

Selbst in Details, die vom Wirken der Zeit geprägt wurden, faszinierend; für die Architekturstiftung Südtirol (im Bild Andreas Gottlieb Hempel) ein einzigartiges Kunstwerk, das genutzt werden könnte

von Philipp Trafojer

G

anz hinten in Martell, dort wo die Straße endet, steht ein großer Bau mit markanter Farbe und Form. Obwohl der Putz großflächig blättert und die Zubauten aus Beton in der alpinen Witterung zerbröseln, imponiert die Anlage noch immer. Geplant worden war sie als Luxushotel von Gio Ponti, einem Mailänder Stararchitekten der Zwischenkriegszeit. Ein Hotel mit dem hochtrabenden Namen Paradiso wurde zwar tatsächlich eröffnet, doch mehr als eine Start- und Endphase hat es nicht erlebt. Während des Krieges hatten sich mit den Machthabern auch die Besitzverhältnisse des Hauses geändert: Die neuen Herren spekulierten mit der Immobilie und nutzten sie, um mit kalkulierten

Verlusten im großen Stil Geld zu waschen und anzulegen. Auch nachdem sich diese Herren nach Übersee verabschiedet hatten, setzte sich das spekulative Spiel mit dem Bau fort. Zunächst war es ein reicher Reeder, der Geld in das Haus pumpte, ohne es je konkret zu nutzen, dann erwarb die Familie Fuchs (Brauerei Forst) die Anteile. Sie nutzte das Haus auch nicht, begrenzte die Verluste aber wenigstens: Von nun an wurden nur noch die notwendigsten Instandhaltungs- und Sicherungsarbeiten finanziert. Und so steht heute im tiefsten Hintermartell ein äußerlich an eine Ruine erinnernder Stahlbetonbau mit recht stabilem Kern, der als Kunstwerk Architekturbegeisterte aus ganz Europa magisch anzieht. Aufbauend auf diese Begeisterung hat die

Architekturstiftung Südtirol mit Genehmigung der Besitzerfamilie ein hochprofessionelles Event auf der Wiese vor der Anlage veranstaltet. Dabei wurden in Workshops auch Ideen für eine mögliche Nutzung des Kunstwerks gesammelt und vorgestellt. Neben praktischen Nutzungsmöglichkeiten aus dem medizinischen und touristischen Bereich und dem Gedanken einer Stiftung stachen zwei weitere Gedankengänge besonders hervor: Zum einen meinte ein junger Bozner Architekt provozierend, der Bau bedürfe gar keiner aufgepfropften Nutzung. Es reiche ihn zu erhalten wie er sei. Zum anderen merkte der Unternehmer Josef Innerhofer an, dass alles Gerede um die Zukunft des Hauses ohne die praktische Mitarbeit der Besitzer des Hauses sinnlos sei.


08.08.13

pr-info Glurns Marketing

Traditionelles Handwerk

Altes und traditionelles Handwerk: In der Marktreihe der Glurnser Laubenmärkte dreht sich beim vierten Markt am 10. August alles um das alte und traditionelle Handwerk. Drechsler, Wagner, Schmied, Bäcker, Korbflechter, Töpfer, Wollverarbeiter, Federkielsticker, Hutmacher, Steinmetz und viele mehr werden an diesem Markttag die Glurnser Laubengasse beleben. Ebenso wird die Glurnser Stadtmühle an diesem besonderen Markttag für die Besucher geöffnet sein. Mit dabei sind auch die bäuerlichen Direktvermarkter mit dem Verkauf von hochwertigen landwirtschaftlichen Produkten. Musikalische Einlagen begleiten das Marktgeschehen. Der Markt findet von 10 bis 18 Uhr statt. Am Abend folgt die Festveranstaltung der Musikkapelle Glurns auf dem Stadtplatz von Glurns.

Der Vinschger Wind 16-13

/Lokales/ 15


16 /Lokales/

Vinschgerwind 16-13

§ Der Aufstand der Kirchtürme

Schlinig

Aus dem Gerichtssaal

50 Jahre ASC Sesvenna

D

08.08.13

er ASC SESVENNA Volksbank feiert am 18. August 2013 mit Beginn um 10.00 Uhr sein 50-jähriges Bestehen, mit einem tollen Rahmenprogramm, im Nordischen Skizentrum in Schling. Der Verein SC Sesvenna wurde im Jahr 1963 gegründet und unter der Führung von Sepp Saurer die touristische Entwicklung dieses Tales mitgestaltet. Als Mitgründer des Vereins hat Saurer die Sportler unterstützt. Unser Nordisches Skizentrum Schlinig, Austragungsort der Junioren-Langlauf-WM 2008 und der Italienmeisterschaften im Langlauf 2009, ist ganz auf diese faszinierende Sportart ausgerichtet. Alle Gäste sind dazu herzlich eingeladen und der ASC SESVENNA Volksbank freut sich aus Sie!

Was sich in den letzten Wochen um den Göflaner Marmorbruch abgespielt hat, wurde vor allem vom Männergesangverein Schlanders aufmerksam beobachtet. Bietet es doch reichlich Stoff für die nächste Faschingsrevue! Denn was dort abgelaufen ist, war laut Schilderungen von Augenzeugen reif für eine Komödie auf hohem Niveau. Da verhängte also der Landeshauptmann ein Fahrverbot auf dem von einer Forst- in eine Gemeindestrasse „umgetauften“ Weg zum Göflaner Bruch. Und was machten die schlauen Schlanderser? Anstatt den Marmorabtransport sofort einzustellen, proben sie den Aufstand und ignorieren das Fahrverbot! Die Forstbehörde hält zwar weisungsgemäß jeden LKW an und verhängt ein Bußgeld von 70 Euro, an der Weiter- und Rückfahrt wird der Lastwagen aber nicht gehindert. An die 70-80 Strafmandate sollen die „Forstler“ mittlerweile

ausgestellt haben! Unter dem Strich dürften sich die Strafen für die Gemeinde Schlanders wohl „gerechnet“ haben, ist sie doch laut Vertrag gegenüber dem Bruchbetreiber verpflichtet, den Abtransport zum Preis von 60€/ m³ Marmor selbst zu organisieren. Die Frage war nur, wie lange das Land bei diesem Theater mitmachen und dabei die eigenen Beamten auch noch die Rolle der „Kasperlen“ spielen lassen würde. Seit Montag letzter Woche scheint nun die Vorstellung zu Ende zu sein: auf dem Weg in den „Wantlbruch“ herrscht jetzt absolutes Fahrverbot. Sollte der Abtransport des Marmors über die Straße nicht mehr möglich sein, dann dürfte für die Gemeinde Schlanders und die Eigenverwaltung Göflan der Traum von „eigenen“ Marmorabbau ausgeträumt sein. Denn die Lösung der Frage des Transportweges, - ob über die Straße oder über die Seilbahn-, Schiene-,

Schrägbahn der Lasa Marmo – ist entscheidend für die Rentabilität des Abbaus im Göflaner Bruch. Klugerweise haben die damaligen Vertragspartner der Gemeinde, die Tiroler Marmorwerke, den „ Schwarzen Peter“ den Schlandersern zugeschoben. Denn diese bekommen zusammen mit den Göflanern pro m³ abgebautem Marmor 140€ und 60€ für den Transport. Sollte also der „Umweg“ über Laas mit Kosten von, sagen wir, 140 € / m³ verbunden sein, dann würde das die Pachteinnahmen erheblich mindern. Von den ursprünglich angepeilten 280.000 €/ Jahr bei einer jährlichen Mindestfördermenge von 2.000 m³ würden „magere“ 100.000€ übrigbleiben. Aber vielleicht trägt diese „Katerstimmung“ nun dazu bei, den vom Prof. Gottfried Tappeiner favorisierten Zusammenschluss beider Abbaustellen herbeizuführen! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

pr-info Schlanderser Bauernfenster

Zeit für Genuss in Schlanders

Schlanderser Bauernfenster

Das Organisationsteam für das Schlanderser Bauernfenster bei einem Workshop mit Alex Ploner: neue Festkultur beleben

…Zeit für Genuss

Finestra sulla Campagna …tempo per godere

Schlanders - Silandro 17–08–2013 Spezialitäten, Kinderwerkstatt, Kulturprogramm, Infos u.v.m. Specialità, laboratorio per bambini, programma culturale, info ecc. Live Musik mit – musica dal vivo con Titlà, Seek, Bürgerkapelle Schlanders, That’s me, Schuhplattler Kortsch

Wir schenken Ihnen Zeit - Zeit zum Verweilen, Schauen und Zuhören, Zeit für Genuss, Musik und Tanz, Zeit für Kinder und Freunde! Das Motto, unter das das OK-Team das 2. Schlanderser Bauernfenster gestellt hat, ist sehr einladend. Am Samstag, den 17. August 2013 wird im Plawennpark von Schlanders diese besondere Veranstaltung um 10.00 Uhr eröffnet. Von einem reichhaltigen Programm (Kinderwerkstatt, Kutschenfahrten, Kortntisch, Ausstellungen) flankiert, bieten die bäuerlichen Organisationen der Gemeinde Schlanders ganztägig warme und kalte Gerichte aus einheimischen Produkten an und gewähren mit Direktvermarktern, Handwerkern, Künstlern und fachkundigen Obst- und Weinbauern Einblick in das moderne bäuerliche Wirtschaften. Mit historischen landwirtschaftlichen Maschinen und Oldtimern wird auch Vergangenes nicht vergessen.


08.08.13

Der Vinschger Wind 16-13

/Menschen/ 17

Leidenschaft und Aufgabe Seine Leidenschaft gilt dem Theaterspiel. Und auch er bezeichnet sich gern als Theaterspieler, doch ist er bei der Naturnser Bevölkerung außerdem als Pfarrgemeinderatspräsident, Lehrer, Redner und Lektor, Brauchtumspfleger, und als Person, die sich den Bitten und Wünschen seiner Mitmenschen nie verschließt, bekannt. von Maria Gerstgrasser

H

ermann Fliri ist 1951 auf Höfl am Naturnser Sonnenberg als achtes von dreizehn Kindern geboren. Karge Zeiten waren immer schon ein guter Nährboden für ein wachsames Auge auf die Bedürfnisse der Mitmenschen, für Genügsamkeit, Treue und Verlässlichkeit und für Religion und Glauben. Kirche und religiöse Gepflogenheiten ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Der frühe Einstieg in die bergbäuerliche Arbeitswelt setzten den Grundstein für die heute noch vorhandene Bereitschaft, am elterlichen Hof mit zu arbeiten. Nach dem Besuch des Gymnasiums im Knabenseminar Johanneum und dem zweijährigen Philosophiestudium in Brixen begann der Bergbauernsohn seine berufliche Laufbahn als Mittelschullehrer für die Fächer Deutsch, Geschichte und Erdkunde in Latsch und in Naturns. Auf die Bitte des Kathechetischen Amtes übernahm er dann den Religionsunterricht an den Schulen in Latsch, Naturns, Schlanders, Vetzan, Algund und Partschins. 2009 ging er in den wohlverdienten Ruhestand. In den achtunddreißig Dienstjahren hat der passionierte Lehrer so manchen Wandel im Schulleben erfahren. Er stellt fest, dass die Schüler heute über mehr Allgemeinwissen durch Fernseher und Computer verfügen, allerdings auf Kosten von Konzentration und Ausdauer. Immer wieder begegnet er einstigen Schülern, die auf ihn zugehen und Freude über das Wiedersehen bekunden. Vollsten Einsatz erbringt Hermann Fliri vor allem beim Theaterspiel, und die Leidenschaft dafür lässt ihn nicht los. Er

sieht darin auch die Aufgabe, das kulturelle Dorfleben zu bereichern und für sich selbst ein vorzügliches Gedächtnisund Konzentrationstraining. Es dient der Unterhaltung und Belehrung, regt an zu zeitkritischem Denken und erfüllt ihn mit Freude und Genugtuung, wenn nach harter Probenarbeit die Rollen gut gelingen. Manche „Hetz“ und „Gaudi“ lassen sich bei den Proben vor und hinter den Kulissen mit den Mitspielern erleben. Auffallend ist seine Fähigkeit, in unterschiedlichste Rollen zu schlüpfen. So hat er bei der Volksbühne Naturns seit 1979 alle möglichen Figuren dargestellt. Er ist als Hexe, Teufel, Landstreicher, Weltenbummler, Kriminalinspektor, Papstkidnapper, General, König, Krimineller und als leise angesäuselter Pfarrer aufgetreten. Letztgenannte Rolle könnte als Prämiere seiner Theaterlaufbahn gesehen werden. Besagten Pfarrer spielte er bereits 1976 bei der volkstümlichen Satire „Südtirol, das Niemandsland“ von Albrecht Ebensberger. Alle Stücke der Volksbühne Naturns, bei denen er mitwirkte, sind ihm in bester Erinnerung geblieben, genauso auch das Musiktheater „Traumfresserchen“ in Schlanders. Bei fast allen Nikolausspielen hat er durch die verschiedensten Rollen die Zuschauer überrascht, und oft trug er durch Einakter zur Belustigung von Seniorennachmittagen bei. Seit Jahrzehnten bewältigt er ehrenamtliche Aufgaben in vielen Bereichen des Pfarrlebens und wurde vor achtzehn Jahren zum ersten Mal zum Pfarrgemeinderatspräsidenten gewählt. Es ist nun die vierte Legislaturperiode, in der er mit seinen Räten das Leben in der Pfarrgemeinde aktiv und verantwortungsvoll mitgestaltet. Vor allem die Bil-

Vor allem aufgrund seiner vielseitigen ehrenamtlichen Tätigkeiten wird Hermann Fliri allseits geschätzt; Hermann Fliri als Florian Flitt im Stück „Das goldene Kalb“ 2010

dung der pfarrübergreifenden Seelsorgeeinheit brachte neue Herausforderungen mit sich. Hermann Fliri ist beinahe jeden Tag im Pfarrhaus anzutreffen, um sich um Lektoren, Kommunionhelfer, die Pfarrnachrichten und den St Zeno Funk zu kümmern. Fast bei jedem Begräbnis ist er zur Mitgestaltung bereit, am neugestalteten Kirchhof pflegt er Rasen und Blumenbeete, und der JesusBesinnungsweg wird auch weiterhin sein Anliegen bleiben.

Hermann Fliri wird sich auch weiterhin aktiv in der Pfarre betätigen, sowie mit Freude und Lust am darstellenden Spiel die Bevölkerung unterhalten, wenn seine Gesundheit wie bisher erhalten bleibt. Denn in seinem Berufsleben und den folgenden Verpflichtungen nach der Pensionierung hat er keinen Tag aus Krankheitsgründen gefehlt. Er lehrt uns, mit wenigem glücklich zu sein. Vor allem zeichnet ihn ein friedfertiger Umgang mit allen Mitmenschen aus.


18 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 16-13

Preise unter

08.08.13

Leitfaden für sozialpädagogische Grundbetreuung

www.provinz.bz.it/beobachtungsstelle-preise-tarife

Beim dreimonatigen Preisvergleich der Beobachtungsstelle für Preise und Tarife gibt es die Bezirksgemeinschaft Vinschgau nicht und als Vergleichsort nur den Hauptort Schlanders.

Kinder und Jugendliche, die sich in schwierigen Familienverhältnissen befinden, sollen landesweit einheitlich unterstützt werden. Damit dies möglich ist, hat die Landesregierung auf Vorschlag von Landesrat Richard Theiner beschlossen, den Leitfaden „Sozialpädagogische Grundbetreuung für Minderjährige“ herauszugeben. Die sozialpädagogische Grundbetreuung ist ein kostenloser Basisdienst, der dazu dient, Familien und Menschen in sozialen und familiären Notlagen zu unterstützen und zu beraten. Telefon 0471 418230; E-Mail-Adresse familie.frau-jugend@provinz.bz.it

15 Jahre Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige Naturns - „Es ist die Begegnung mit Menschen, die das Leben lebenswert macht“, ist das Motto der Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige im Einzugsgebiet des Sozial- und Gesundheitssprengels Naturns, die heuer ihr fünfzehnjähriges Bestehen feiern kann. Interview: Maria Gerstgrasser

D

amals haben sich Personen, die alte und kranke Menschen in den eigenen vier Wänden pflegen und betreuen, zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Seither trifft sie sich jeden zweiten Mittwoch im Monat in der Gustav-Flora-Straße 8. Seit 2004 ist Sieglinde Eisenkeil die Leiterin dieser Gruppe. In einem kurzen Gespräch erzählt sie von ihren Erfahrungen und möchte die Gruppe vermehrt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit stellen. Vinschgerwind: Was war für Sie die Motivation, die Gruppe zu übernehmen? Sieglinde Eisenkeil: Durch die Erfahrungen, die ich bei der Pflege meiner Schwiegermutter machen musste, habe ich die Belastungen und Schwierigkeiten der Angehörigen von Pflegefällen wahrgenommen. Auf Anfrage der Gründerin Annelies Haller Müller habe ich dann bereitwillig zugesagt. Welche Unterstützung bietet die Gruppe den pflegenden Angehörigen? Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, Rat, Aufklärung, Unterstützung und Kontakte zu finden. Zudem erfahren sie, wo man Heilbehelfe, finanzielle Unterstützung und psychologischen Beistand erhalten kann. Es werden auch prak-

Die Partschinserin Sieglinde Eisenkeil, als Leiterin der SHG,freut sich auf das Jubiläumsfest am 24. August 2013 tische Tipps, zB. zu Hebetechniken und Erfahrungen ausgetauscht. Mit dem Gefühl, nicht allein zu sein und neu motiviert gehen die Teilnehmer gestärkt nach Hause. Wie hat sich die Gruppe in diesen 15 Jahren entwickelt? Die Gruppe bestand anfänglich aus 20 regelmäßigen Teilnehmern, hat sich aber durch den Tod der zu Pflegenden im Laufe der Jahre reduziert. Momentan sind es acht bis zehn, die zu den Treffen kommen. Auch nicht mehr Aktive sind oft dabei und fühlen sich in dieser Gemeinschaft immer noch wohl. Es wurden Veranstaltungen organisiert und Referenten zu gewünschten Themen eingeladen. Beinahe obligatorisch ist die Wallfahrt im Mai, um

zu bitten und zu danken. Die Hemmschwelle, der Gruppe beizutreten, ist zwar gesunken, und nicht immer haben pflegende Angehörige, die Möglichkeit, während der Treffen, die Betreuung zu organisieren. Bei dauerhaft verändertem Allgemeinzustand und ersten Auffälligkeiten ist es ratsam, Kontakte mit der Gruppe aufzunehmen. Hemmungen und Schamgefühle sind unbegründet, weil absolute Diskretion bei den Treffen garantiert ist. Was ist für die weitere Zukunft und für das Jubiläumsfest geplant? Ein vordringliches Anliegen ist die Frage um meine Nachfolge, denn ich bin bereits siebzig und hoffe, dass unter neuen Mitgliedern jemand bereit sein wird,

die Gruppe weiter zu führen und lebendig zu erhalten. Das Jubiläumsfest findet am 24. August mit Beginn um 16 Uhr im Innenhof des Seniorenwohnheimes St. Zeno statt. Dazu sind der Präsident und die Mitglieder des Sprengelbeirates, Besucher der Selbsthilfegruppe, Jugendliche des Projektes JuNwa, die Bevölkerung und vor allem Multiplikatoren eingeladen. Wir wollen auch danken, dass es diese Gruppe seit fünfzehn Jahren gibt, neuerdings das Interesse dafür wecken und dass man die Angebote des Sozial- und Gesundheitssprengels besser kennenlernt. Auch an Informationen über Vorträge und Workshops wird es nicht fehlen. Wir bleiben weiterhin eine offene Gesellschaft, bitte weitersagen!


08.08.13

pr-info Goaßlschnöller Prad

Landesmeisterschaft in Prad Die Marktgemeinde Prad ist bei uns im Land und auch darüber hinaus bekannt für alte Traditionen und allerlei Brauchtümer, mit etlichen Vereinen, zu jenen sich die Goaßlschnöller nun bereits seit 20 Jahren zählen dürfen. Am 11. August 2013 findet auf den „Theinen-Wiesen“ oberhalb der St. Johannkirche eine große Jubiläumsfeier der Goaßlschnöller Prad statt. 20 Jahre Goaßlschnöller Prad Die Goaßlschnöller schnöllen bei verschiedenen Anlässen und Bräuchen im Dorf und Umgebung und nehmen regelmäßig und ausgesprochen erfolgreich an Landes- bzw. alpenländischen Meisterschaften und sogar bei Weltmeisterschaften teil. Traditionsgemäß trägt der Goaßlschnöller ein weißes Hemd und dazu eine Lederhose. Das eigentliche Wahrzeichen ist und bleibt aber die blaue Tiroler Schürze, worauf der Name bzw. das Logo der Gruppe aufgestickt ist. Die Landesmeisterschaft als großer Höhepunkt Mehrere hundert Goaßlschnöller aus den verschiedensten Teilen des Landes werden am 11. August erwartet und wollen in 2er, 3er und 4er Gruppen ein tolles Turnier abliefern. Anmeldeschluss für die zahlreichen Südtiroler Vereine ist Freitag, der 9. August. Die Prader Organisatoren mit Obmann Gilbert Stillebacher an der Spitze arbeiten bereits seit 12 Monaten auf diesen Event hin. Um 10.30 Uhr steht eine Feldmesse mit musikalischer Umrahmung durch die Bläsergruppe der Musikkapelle Prad auf dem Programm. Nach dem Frühschoppen, beginnt dann um 12.00 Uhr die offizielle Landesmeisterschaft der Goaßlschnöller. Die Siegerehrung ist gegen 18.00 Uhr geplant, wobei das Fest sicherlich noch bis zum späten Abend andauern wird.

Der Vinschger Wind 16-13

/Gesellschaft/ 19


20 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

pr-info Claudiana, Bozen

„So nah am Patienten wie sonst niemand“ S

tudiengangsleiterin Brigitte Stampfl über den Krankenpflegekurs an der Claudiana 340 Studierende, rund 80 Dozenten und Tutoren und eine Frau mit vielen Rollen, so könnte man vereinfacht das Organigramm des Krankenpflegekurses an der Fachhochschule Claudiana umreißen. Die Frau, die mehrere Rollen spielt, heißt Brigitte Stampfl und steht dem Kurs als Studiengangleiterin seit rund eineinhalb Jahrzehnten vor. Darauf angesprochen meint sie lachend: „Ich gehöre zum Inventar.“ Im folgenden Gespräch verrät Brigitte Stampfl, was den Beruf so attraktiv macht, obwohl er allen, die sich auf ihn vorbereiten, vom ersten Tag des Studiums an so viel abverlangt. Frau Stampfl, wieder beginnt ein Kurs mit 130 Studierenden an der Claudiana. Nachwuchsprobleme kennt Ihr Lehrgang also nicht? Nein. Das Problem haben wir eigentlich nicht. Sobald sich junge Leute mit dem Berufsbild näher beschäftigen, merken sie, was dahintersteckt, nämlich ein höchst verantwortungsvoller Aufgabenbereich, der das Potential, das in einem steckt, ausreizt. Das heißt? Wer mit dem Gedanken spielt, Krankenpfleger bzw. Kranken-

pflegerin zu werden, muss wissen, dass er ein Arbeitsleben lang lernen wird. Aber die Erfahrung hat gezeigt, dass das die Motivation fördert und sich auch positiv auf den Kompetenzbereich auswirkt. Welche Voraussetzungen sollten junge Leute mitbringen, die sich für diesen Beruf entscheiden? Es braucht Einfühlungsvermögen, man muss bereit sein, Verantwortung zu tragen und Entscheidungen zu treffen. Schließlich wartet später einmal ein eigener pflegerischer Kompetenzbereich. Krankenpfleger müssen gute Beobachter sein, denn der Zustand eines Patienten kann sich schnell ändern. Wer assoziiert denkt, wird solche Veränderungen schnell bemerken und darauf reagieren. Immer auf der Hut sein sozusagen? Nun ja, die Krankenpfleger sind den Patienten am nächsten. Soziale Kompetenz ist wichtig und Teamfähigkeit. Es geht immer nur gemeinsam mit anderen… Gemeinsam mit dem Arzt oder gemeinsam mit dem Patienten?

Dr. Brigitte Stampfl, Leiterin des Studienlehrganges für Krankenpflege

ästhesie, der Ersten Hilfe, im OP und haben auch die Möglichkeit, Auslandserfahrungen zu sammeln.

Sowohl als auch. Im Idealfall begegnen sich Arzt und Krankenpfleger auf Augenhöhe und beziehen den Patienten in ihre Entscheidungen mit ein. Es sollte heute nicht mehr über die Köpfe der Patienten entschieden werden.

Zurück an den Ausgangspunkt dieses Gesprächs. Auch die Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise hat die Nachfrage nicht bremsen können? Eigentlich nicht. Natürlich können wir heute nicht mehr jeder oder jedem eine Arbeitsplatzgarantie geben. Aber die Ausbildung ist so, dass ClaudianaAbgänger doch gute Chancen haben. Und außerdem haben wir immer wieder welche, die ihre ersten beruflichen Erfahrungen im Ausland sammeln.

Wie würden Sie das Bild des modernen, gut ausgebildeten Krankenpflegers skizzieren? Nun, in unserem Fall ist zu sagen, dass wir sehr eng mit der Universität Verona zusammenarbeiten, es gibt ja die entsprechende Konvention. Auch von der Uni Innsbruck kommen Dozenten und dazu klinische Fachkräfte vom Sanitätsbetrieb Südtirol. Die Studierenden schließen also mit einem Hochschuldiplom ab. Die drei Jahre an der Claudiana sind sehr intensiv. Theoretischer Unterricht und Praktika halten sich in etwa die Waage. Die Studenten des 3. Ausbildungsjahres absolvieren ihr Praktikum auch auf Abteilungen wie etwa der An-

Wenn Sie den Krankenpflegeberuf kurz definieren müssten, was fällt Ihnen dazu ein? Ein Beruf, der manchmal sehr hart ist, weil er einem viel abverlangt, aber unheimlich viel Freude macht. Wenn ein Patient mit der Krankenpflege bzw. der Behandlung zufrieden ist, dann kommt ein entsprechendes Echo von ihm zurück, und das löst positive Gefühle aus. Wäre dem nicht so, hätte ich ihn schon längst eingetauscht. Frau Dr. Stampfl, vielen Dank für das Gespräch. Kontakt: info@claudiana.bz.it

pr-info Freiwillige Feuerwehr Kortsch

Kräftemessen in Kortsch Große Stimmung und atemberaubende Spannung herrschte zwischen den 18 teilnehmenden Gruppen beim letzten großen Event der FF Kortsch im Wellenzohn-Anger. Heuer findet am 10.August bereits das7. Südtiroler Tankerziehen im Rahmen des traditionellen Nachtfestes der FF Kortsch statt. Wir freuen uns auch dieses Jahr auf viele interessierte Gruppen, Feuerwehren, Sportvereine, Musikgruppen, Seilziehmannschaften, Firmen- und Freizeitmannschaften und auch Frauenmannschaften aus dem In- und Ausland. Um den Ablauf noch angenehmer zu gestalten wird heuer der


08.08.13

Der Vinschger Wind 16-13

/Gesellschaft/ 21

Laas - Wer hat das schönste Werk hergestellt? Abstimmung auf www.vinschgerwind.it

Internationales Marmorsymposium

Sieglinde Tatz Borgogno, die ehemalige Kunsterzieherin aus Eppan: „Ich mache, was ich fühle.“ Alle Gedanken brechen sich Bahn in ihrer Skulptur.

Der Wiener Bildhauer Leo Draxler nennt seine Skulptur „Harmonie“, dreiteilig, eine Frauendarstellung, Gottesanbeterin und Violinschlüssel.

Thomas Lüscher aus der Schweiz, seit 20 Jahren selbstständiger Bildhauer, verwendet bei seiner „Innigkeit“, Marmor, Walnussholz und Chromstahl.

Der Liechtensteiner Bildhauer Hugo Marxer hat einen abstrakten Kopf aus dem Block herausgearbeitet und dabei Narben und Kratzer bewusst stehen lassen.

Florian Nägele aus Baden-Württemberg wohnt vorwiegend in Laas, hat dort den zweijährigen Meisterkurs besucht und hat eine Steinmetzarbeit mit Nutzcharakter hergestellt.

Der Stubaitaler Bildhauer Gotthard Obholzer stellt in einer freien Arbeit ohne Vorlage - sein Innenleben im Marmor nach außen dar. „Ich gehe deshalb in den Stein hinein.“

Günther Prokop, Lehrer und Bildhauer aus dem Waldviertel hat die Herausforderung gemeistert, aus dem vorgegebenen Block einen Menschen herauszuarbeiten.

Leo Horbach aus Holland ist Lehrer an der Hotelfachschule, nennt seine Skulptur „Lazy on a sunny afternoon“. Es sei eine Art Laaser Urmutter.


22 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Valchava/Chasa Jaura

Allitz

Lesung

Neues Kleinlöschfahrzeug gesegnet

A

Tel. +41 (0)81 858 53 17

Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr von Allitz mit dem neuen Kleinlöschfahrzeug. Erste Reihe 4.v.r. Kommandant Walter Pircher daneben die Patin Verena Eberhöfer

Foto: Florian Peer

Foto: Toni Suter + Tanja Dorendorf

m Donnerstag, 22. August 2013, 20.30 Uhr, liest der Schweizer Autor Christian Haller im Museum Chasa Jaura Valchava aus seinem neuen Roman „Der seltsame Fremde“. Bildgenau und mit höchster sprachlicher Sensibilität erzählt Haller die Geschichte eines Mannes, für den eine Reise in die Welt zu einer zutiefst verstörenden Begegnung mit sich selbst wird. Christian Haller wurde 1943 in Brugg, Schweiz geboren. Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller lebt in Laufenburg und Zürich. Zuletzt erschien von ihm die „Trilogie des Erinnerns“.

G

rund zum Feiern hatte am Sonntag, den 7. Juli die Freiwillige Feuerwehr von Allitz. Das neu angekaufte Kleinlöschfahrzeug wurde mit einer festlichen Feier seiner Bestimmung übergeben. Nach dem Gottesdienst in der Unser Frau Kirche von Allitz mit Alt-

dekan Albert Schönthaler zog die Wehr in Begleitung mit der Böhmischen von Kortsch zum Gerätehaus, wo im Beisein von zahlreichen Funktionären der Feuerwehr des Bezirkes Untervinschgau und der Gemeinde Laas sowie der Bevölkerung von Allitz, das Fahrzeug der

Marke Mercedes Sprinter 4x4 gesegnet wurde. Der Kommandat der Freiwilligen Feuerwehr von Allitz, Walter Pircher, gab einen kurzen Überblick über den Kauf, die Kosten und die Notwendigkeit der neuen Anschaffung. Die Patenschaft für das neue Fahrzeug übernahm Verena Eberhöfer. Gleichzeitig zur Segnung wurde auch das traditionelle Kirchweihfest abgehalten.

Schluderns

Ritterspiele mit Narr und Überraschungseiern G

Schludernser und Vinschger Akteure spielen Theater bei den Ritterspielen: Der Narr (Andreas Riedl) erzählt die Geschichte „Die Matscher“ aus der Feder von Autor Harald Trafoier (rechts) Foto: Magdalena Dietl Sapelza

roß und Klein fiebern dem RitterspielWochenende in Schluderns entgegen. Bereits zum achten Mal in Folge wird vom 23. bis 25. August das mittelalterliche Leben auf dem Schludernser Flugplatz eindrucksvoll inszeniert. Dem Spektakel fiebern auch die Schludernser und Vinschger Theaterleute entgegen, die derzeit unter der Regie von Christl Stocker Perkmann das Ritterstück „Die Matscher“ aus der Feder vom Schludernser Jung-Autor Harald Trafoier einstudieren. Angeregt von einer Lektüre über die Churburg hatte Trafoier eine Geschichte rund um Ritter und Klerus, um Macht, Liebe und Intrigen verfasst, in der ein Hofnarr die Rolle des Erzählers übernimmt und über Eiern brütet. Dieser Narr überraschte kürzlich mit einer Kostprobe bei der Pressekonferenz in der Churburg mit dem Ritterspiel-Koordinator Mirko Stocker, dem Präsidenten des Vereins Südtiroler Ritterspiele, Edwin Lingg und dem Hausherrn Graf Johannes Trapp am Podium. Die Südtiroler Ritterspiele faszinieren. Das unterstreichen die Besucherzahlen und belegen die Umfragen. Alle 300 Befragten wollen die Spiele weiterempfehlen. Das mittelalterliche Treiben mit 1.300 Darstellern aus elf Ländern zieht Einheimische und Gäste aus einem Umkreis von zirka 300

Kilometern an. Wichtigste Zielgruppe ist die Familie. Begeistert sind vor allem die Kinder. Diese können kostenlos ein umfangreiches Kinderprogramm genießen. Neue und altbewährte Angebote wie Konzerte, mittelalterliche Marktstände, Turniere, Schwertkämpfe sowie unzählige mittelalterliche Figuren werden auch heuer wieder für Abwechslung und buntes Treiben rund um die Uhr sorgen. Höhepunkt wird der Umzug durch Schluderns am Samstag sein. Als Nutznießer der Ritterspiele profitieren die Vereine von Schluderns, die die Versorgungsstände betreiben und deren Zulieferer. Die Hotels und Beherbergungsbetriebe im ganzen Tal sind

am Ritterspielwochenende ausgebucht und Handelsbetriebe können sich über mehr Kunden freuen. Die Ausrichtung der Spiele kostet rund 200.000 Euro. Die Wertschöpfung ist um ein Vielfaches höher Mittlerweile steht der „Verein Südtiroler Ritterspiele“ auch dank Sponsoren, finanziell auf solider Basis. Die Vorstandsmitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich. Mit einigen Nörglern sehen sich die Ritterspiele noch heute konfrontiert, doch deren Zahl wird von Jahr zu Jahr kleiner, spätestens dann änder sie ihre Meinung, wenn sie die Spiele einmal selbst genossen haben. Dazu meint Lingg: „Wer über die Ritterspiele schimpft, hat sie wohl noch nie erlebt.“ (mds) www.ritterspiele.it


08.08.13

Der Vinschger Wind 16-13

Wanderung

Fotos: Erwin Bernhart

Von Mals zum Tartscher Bühel

oben: Blick vom Tartscher Bichl auf Mals links: St. Veit am Tartscher Bichl - mystische Ausstrahlung

Auf alten Waalwegen kommt man zum mythischen Tartscher Bühel. Diese Wanderung von Mals zum Tartscher Bühel ist für Familien bestens geeignet. Vom Hauptplatz in Mals führt die Familienwanderung durch die Parkgasse (an ihrem Beginn stehen verschiedene Wegweiser) bis hinauf zum Dorfrand. Wanderer folgen dann rechts der Beschilderung »Unterer Waalsteig« zuerst noch im Bereich der Häuser und dann durch freies Wiesengelände in ebener bis ganz leicht absteigender Wanderung südostwärts zum Dorf Tartsch (1029 m) und auf dem nahe der Kirche beginnenden Weg durch einen Lärchenbestand hinauf auf den Tartscher Bühel mit der romanischen St.-Veith-Kirche (1077 m; ab Mals knapp 1 Std.). Der Tartscher Bühel ist ein kahler, glazial überformter Felsling mit mystischer Ausstrahlung im Obervinschgau, der als kugelige Erhebung überraschend in der sonst gleichmäßig geneigten Malser Haide liegt. Er ist gleichermaßen historisch und botanisch bemerkenswert und bietet eine fantastische Aussicht. Vermutlich befand sich hier eine ca. 1,3 ha große Siedlung, von der heute allerdings

nichts mehr zu sehen ist. Neben römischen Münzen, Schalensteinen und Eisenbeilen wurde ein 2.500 Jahre altes Hirschhorn in Phallusform mit rätischer Inschrift gefunden, das die Anwesenheit von Menschen und Zivilisation an diesem Ort belegt. Über dem Ort eines Fruchtbarkeitskultes in der Bronzezeit (3000-1000 v. Chr.) wurde im 11. Jahrhundert eine dem St. Veit geweihte romanische Kapelle errichtet, die bis heute äußerlich unverändert geblieben ist. Mit seiner steinernen Ringmauer und einem einzelnen Busch steht sie einsam auf der Hügelkuppe. Dass der Hügel auch botanisch bemerkenswert ist, erkennt man schon aus der Ferne: Er ist bräunlicher als seiner fruchtbare, grüne Umgebung. Das liegt daran, dass sich hier die gleiche Steppenvegetation angesiedelt hat, die auch dem Vinschger Sonnenberg zu eigen ist. Nun zurück zur Wanderung: Wanderer kehren zurück nach Tartsch und folgen dort dem Weg 18 durch die Wiesenhänge nordostwärts hinauf bis zur Kreuzung mit dem »Sonnensteig« (ca. 1100 m), nun auf diesem dem Mitterwaal folgend und die teils freien, teils bewaldeten Hänge querend (Markierung 17) weitgehend eben westwärts zum Malser Naturpark und auf dem dortigen Spazierweg hinunter zum Ausgangspunkt; ab Tartsch knapp 1:30 Std. (Quelle: sentres, ferienregion obervinschgau)

/Gesellschaft/ 23


20 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 9-13

ein Vergnügen feinster Blasmusik 02.05.13

MALSER KIRCHTAG

14|15 AUGUST - PETER GLÜCKH PLATZ MALLES SAGRA TRADIZIONALE 14|15 AGOSTO - PIAZZA PETER GLÜCKH

Mittwoch Mercoledì 18.30 Big Band Mals 20.00 Lechner Buam

Donnerstag Giovedì

Die Musikkapelle Mals lädt zum traditionellen Malser Kirchtag. La banda musicale di Malles invita alla sagra tradizionale.

09.00 10.00 11.00 14.30 17.00 19.30

Festgottesdienst Standkonzert MK Mals Gramartmusig Musikkapelle Hatting Innsbrucker Böhmische Grazer Spatzen


Buachbinder des Marcel Weirather

Gen.-I-Verdross-Str. 47 – Mals – Tel. 0473 83 11 05

Mals - GEN. I. VERDROSSSTRASSE 12/B

Gen.-I-Verdross-Str. 12/B – Mals Tel. 0473 83 11 96

Agentur Mals - Fabi Elmar Tel. 0473 831394 Mobil 338 97 31 339


26 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Einige Stimmen zu Activity:

Vinschgau

Coole Activitywoche

Fotos: Angelika Ploner

v.l.h. Sandra Gutgsell, Katherina Riedl, Lisa Masiero, Debora Kofler, Lukas Fleischmann, Alex Platter, Maximilian Plant, v.l.u. Slash Bernhard, Gabriel Brunner, Hannes Alber, Albert Witczak, Yassin El Hamoussi und Leo Thanei

G

ut gefiel den Mittelschülern der 2. und 3. Klassen die Activity-Woche 2013. Das ist eine Berufsfindungswoche, bei der die Jugendlichen Einblicke in die Berufswelt bekommen. Aus Glurns, Schluderns, Prad, Schlanders, Morter und Tarsch kamen die Teilnehmer der dritten Activity-Woche (vom 22.-26. Juli), die dem Thema Medien, Energie und Umwelt gewid-

met war. Die Woche begann in der Berufsschule Schlanders. Dort bauten wir verschiedenste Stromkreisläufe zusammen. Im weiteren Wochenverlauf testeten wir im Saldurbach bei den Schludernser Auen die Wasserqualität. Zum Abschluss besuchten wir am Freitag den Radiosender Tele Radio Vinschgau, wo wir eine Liveaufnahme miterleben durften und die Bezirkszeitung

Vinschger Wind. Dort schrieben wir zusammen diesen Bericht. Das jeweils halbtägige Freizeitprogramm bestand aus: Klettern im Hochseilgarten, schwimmen, Rad fahren, Bogen schießen, grillen, Volleyball spielen, Fußball spielen u. v. m. Die zwei Betreuer Slash und Sandra begleiteten uns professionell und lustig durch die Woche. Scheili (Christian) sorgte für unsere Verpflegung. Organisiert wird Activity jedes Jahr von der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung in Spondinig, koordiniert von Evelyn Peer.

sierten.

Alex Platter: Mir hat Activity gut gefallen. Es waren tolle Berufe dabei, die mich intereLeo Thanei: Mir gefiel die Activity-Woche gut. Am spannendsten war die Elektronic.

Lukas Fleischmann: Es ist eine coole Woche gewesen. Wir haben viele Berufe kennengelernt und Freundschaften geschlossen. Katharina Riedl: Die Berufsfindungswoche war eine tolle Erfahrung. Am besten gefiel mir der Radiosender Tele Radio Vinschgau und die Redaktion des Vinschgerwind. Auch das Freizeitprogramm hat mir gut gefallen, besonders das Bogenschießen.

Berggasthaus Riatsch Nauders/Reschenpass

Ein Ausflug zum BERGGASTHAUS RIATSCH lohnt sich! • Herrliche Wandermöglichkeit zum Schwarzen/Grünen See, Großen Mutzkopf, Dreiländergrenzstein, von Reschner Alm usw. • Hausgemachte Tiroler Spezialitäten • Schöne Sonnenterrasse, hausgemachte Kuchen, leckerer Kaiserschmarren, köstliche Eiskreationen • Reservierungen für Feiern aller Art nehmen wir gerne an (auch in der Zwischensaison) • Übernachtungsmöglichkeit • Öffnungszeiten siehe Homepage f Ihr Kommen! Fam. Fili freut sich au ders.at www.riatschhof-nau 9 38 87 73 54 43 00 l. Te

15 - 18

Uhr

Ausverkauf 10% - 70%


Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

/Bildungszug/ 27 Schlanders

Kortsch

Laas

Der Vinschger Wind 16-13

Stilfs

Prad

Schluderns

Glurns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

08.08.13

Bildungsausschuss Schlanders

Die Kunst der Erziehung Ein praktischer Kurs für Mütter und Väter von Kindern zwischen 3 und 12 Jahren Trotzanfälle beim Einkaufen, Fernsehen ohne Ende, Unordnung im Kinderzimmer, „Muss ich dir immer alles hundert Mal sagen…“ Das Leben mit Kindern kann manchmal nervenaufreibend sein. Manchmal reicht eine Kleinigkeit und in einer Alltagssituation gehen die Gefühle mit uns durch. Damit Eltern und Kinder auch im Familienalltag respektvoll miteinander umgehen, bietet das ELTERNTRAINING „FamilienTeam®“ praktische Unterstützung. Sie finden Antworten auf die Fragen: - Wie gebe ich meinem Kind die Zuwendung, die es braucht, ohne es zu verwöhnen? - Wie setze ich liebevoll, aber konsequent Grenzen? - Wie löse ich Probleme und Konflikte ohne Sieger und Verlierer? - Wie unterstütze ich mein Kind in schwierigen Situationen?

Euro pro Paar (ohne Unterstützung 155 Euro) Nicht-KFS-Mitglieder: 85 Euro pro Person (ohne Unterstützung 135 Euro); 110 Euro pro Paar (ohne Unterstützung 165 Euro) Referentinnen: Alexandra Schreiner-Hirsch (Deutschland) und Elisabeth Hickmann (Schlanders) Informationen und Anmeldung: Innerhalb 20.08.2013 bei der Zweigstellenleiterin Schlanders, Monika Theiner, Tel.: 347 291 02 89 (abends) oder KFS-Büro, Tel.: 0471 974 778 info@familienverband.it, www.familienverband.it Das Projekt wird unterstützt von: Bildungsausschuss Schlanders, Bezirksgemeinschaft Vinschgau und Schulsprengel Schlanders

Termine: 30. und 31. August, 13. und 14. September, 12. Oktober. Freitag jeweils von 19–22 Uhr, Samstag von 9–17 Uhr. Ort: Grundschule Schlanders Teilnahmegebühr: Durch die finanzielle Unterstützung des Bildungsausschusses Schlanders und der Bezirksgemeinschaft Vinschgau ist es möglich, die Teilnahmegebühr für diesen Elternkurs zu reduzieren. KFS-Mitglieder: 75 Euro pro Person (ohne Unterstützung 125 Euro);100

Mit freundlicher Unterstützung:

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


28 /Jugend/

Vinschgerwind 16-13

JuZe Freiraum Schlanders Ö Mo. 12.08.13 – Sa. 24.08.12 Wegen Ferien geschlossen Ö Mi. 28.08.13 Juze – Nachmittag für Mittelschüler Ö Sa. 31.08.13 Pyjamaparty für Jungs Jugendzentrum JUMA Mals Ö Do. 08.08.13 um 19.00 Kinoabend Ö Fr. 09.08.13 um 19.00 Uhr Abschlussgrillen mit Anmeldung Ö Di. 13.08.13 bis Mo. 26.08.13 Das JuMa geht in Sommerferien & bleibt geschlossen Chill House Stilfs Ö Fr. 09.08. & Sa. 10.08.13 Zelten, Anmeldung Ö Fr. 16.08.13 ab 16.00 Uhr Tischtennisturnier Ö Sa. 17.08.13 ab 17.00 Uhr Grillen beim Sportplatz Jugendcafé „Chillout“ Latsch Ö Fr. 9.08.13 ab 19.00 Uhr Filmabend Ö Sa. 10.08.13 ab 17.00 Uhr Sommergrillen Info & Anmeldung bei Myri Fleisch selber mitbringen Ö von 14. – 30. August 2013 geschlossen Jugendtreff Tschengls Ö Do. 08.08.13 ab 17.00 Uhr Wir grillen Info & Anmeldung bei Myri Ö von 15. August – 3. Sept. 2013 geschlossen Jugendtreff „ Laas“ Ö Sa. 10.08.13 ab 18.00 Uhr Grillen, Essen selber mitbringen Ö von 14. – 28. August 2013 geschlossen

08.08.13

5 Tage quer durch Südtirol:

„Abo+ Reise“ Eine Reise quer durch Südtirol, das war unser Ziel. Gemeinsam mit 5 Jugendlichen startete das Juze „Freiraum“ am Montag, den 12. Juli von Schlanders. Mit dem Rucksack ging es in Richtung St. Lorenzen zum Jugendtreff „Inso Haus“. Auf dem Weg dort hin machten wir Bekanntschaften mit den Jugendlichen vom Juze „Fly“ aus Leifers. Wie der Name „Abo+ Reise“ bereits verrät, fuhren wir nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nach dem ersten Kennenlernen erwartete uns eine aufregende Schatzsuche, welche es uns ermöglichte, uns gegenseitig aber auch die Ortschaft genauer kennen zu lernen. Diese Aktivität verfehlte nicht ihr Ziel, die Jugendlichen schlossen bereits nach kurzer Zeit Freundschaften. Den Abend ließen wir mit einem köstlichen Essen und netten Gesprächen ausklingen. Am nächsten Tag ging es in den Hochseilgarten, Teamarbeit war gefragt. Nach diesem actionreichen Tag fuhren wir direkt nach Leifers ins „Fly“. Ein gemeinsames Abendessen sowie eine Runde „Risiko“ rundeten den Tag ab und vor lauter Erschöpfung freuten sich alle auf ihre Schlafsäcke.

Am Mittwoch Morgen ging es auf zum Schwimmbad in Neumarkt. Wasser, Sonne und Spaß waren angesagt. Da sich die Jugendlichen bereits gut kannten, war der Tag ein voller Erfolg. Am Abend fuhren wir gemeinsam nach Schlanders in das Juze „Freiraum“. Die darauffolgenden Tage verbrachten wir mit einer Radtour von Mals nach Schlanders mit Zwischenstopp am Prader Fischerteich, einem Besuch in der Freizeitanlage und einem Filmabend sowie Pizza essen. Am letzten Abend gab es zu zum Abschied ein Grillfest, die Jugendlichen aus St. Lorenzen, Leifers und Schlanders nutzten die nette Atmosphäre, um noch mal gemeinsam zu plaudern und zu chillen. Diese Reise ermöglichte den Jugendlichen einerseits andere Jugendliche aus Teilen unseres Landes kennen zu lernen und andererseits um unbekannte Ortschaften in Südtirol zu erkunden. Die Jugendlichen waren begeistert von der Reise, an Spaß und Aktion hat es uns definitiv nicht gefehlt.

Action im Chill House… und außerhalb

Es ist schon fast Tradition, dass es im Stilfser Jugendtreff keine Sommerpause gibt. Ebenso bereits zur Tradition geworden ist das alljährliche Fischen im Stilfser Fischerteich, an dem sich kürzlich die fischereibegeisterten Jugendlichen vom Chill House beteiligten. Das anschließende Grillen sorgte für einen lustigen Abschluss des Nachmittags, wobei ein großer Dank dem Fischereiverein sowie den Pächtern der Bar und des Fischerteichs gebührt. Für Action sorgen derzeit auch die Fußballturniere und das Trampolinspringen im Haus der Dorfgemeinschaft. Dabei toben sich vor allem die Jungs zwischendurch richtig aus. Der wieder instand gesetzte Tischtennistisch tut sein Übriges und lockt die Treffbesucher ins Freie auf die Terrasse, eine willkommene Abwechslung in den lauen Sommernächten.

Mädchencamp 2013

Mitte Juli fand die 2. Auflage des Mädchencamps des JUMA Mals und Jugendtreff Burgeis statt. Mit von der Partie waren Mädchen zwischen 11 bis 13 Jahren und eine Jugendarbeiterin. Drei Tage voller Action, Power und Mädelskram standen auf dem Programm. Für jede war etwas dabei: einen Tag verbrachten wir am Prader Fischerteich mit Grillen, (Wasser) Ballspielen, Schnitzeljagd und anschließendem Perlarmband-Workshop am Abend. Den heißesten Tag verlegten wir in das Freibad von Schlums und am Abend waren alle fleißig beim Cremen-, Lippenbalsam- und Badesalz-Mischen für sich und ihre Lieben. Der letzte Tag war voller Action auf dem Alpin Bob auf Meran 2000. Die Nächte verbrachten wir im JUMA bei langen Filmabenden, Geistergeschichten und jeder Menge Gekicher. Das Mädchencamp war für alle ein tolles Erlebnis, es wurden neue Kontakte und Freundschaften geknüpft und die Mädchen in ihrem Mädchen-Sein gestärkt.

Alkoholprävention in Südtirol


08.08.13

Der Vinschger Wind 16-13

/Jugend/ 29

Tarsch/Tschars

Ministrantenhüttenlager am Tomberg A

m Montag, den 8. Juli 2013 brachen die Tarscher Ministrantinnen und Ministranten in Begleitung ihrer Betreuer: Alber Vinzenz, Traudl Breitenberger, Waltraud Debiasi, Anna Kiem, Luis Platzgummer und Anna Maria Schwarz ins Ferienjugendhaus am Tomberg auf. Dort verbrachten wir 4 schöne, erlebnisreiche Tage mit Wandern, Gesellschaftsspielen„Schnöllen“ = Kartenspiel, Beerenpflücken, Ministrantenprobe und einem Lagerfeuer (mit Genehmigung des Feuerwehrkommandanten von Tschars, Florian Semenzato und dem Forstamt Latsch).

Die Tarscher Ministranten im Ferienjugendhaus am Tomberg

Der allergrößte Dank aber gebührt unserer Köchin Traudl Breitenberger, die die Gruppe von morgens bis abends mit ihren vorzüglichen und schmackhaften Gerichten verwöhnte. Sie

besorgte uns jeden Tag sogar frische Brötchen, Aufschnitt, Marmelade, Butter und Nutella für das Frühstück. Vergelt’s Gott sagen wir auch unserem Pfarrgemeinderatspräsidenten Her-

bert Blaas und dem Grillmeister Wilfried Telfser für das Grillen am Dienstag, den 9. Juli 2013 auf der Tscharser Jägerhütte. Ein ganz großes Lob an unsere Ministrantengruppe für ihr vorbildhaftes und sehr freundliches Benehmen während der 4 Tage beim Hüttenlager. Das Tischgebet vor und nach dem Essen, sowie das Weihwasser-Nehmen vor dem Schlafengehen und am Morgen und bei jeder Wanderung war uns auch von großer Wichtigkeit. So hat Gott das Gebet um himmlischen Schutz und gutes Wetter erhört. Anna Maria Schwarz

Tarsch

Projekt Indianer uf der Reise zurück in die Vergangenheit, auf den Spuren der Indianer, gelang es dem Kindergarten Tarsch, Lorenz Blaas, besser bekannt als Lou mit ins Boot zu holen. Lou oder seinem indianischen Namen nach „weiser Wolf“ brachte den Kindern das ursprüngliche Denken und Handeln der Indianer, ihre Lebensweise, ihre Kultur und ihr traditio-

nelles Bewusstsein im Umgang mit der Natur näher. Ein Höhepunkt dieses Projektes war der selbst gebaute Totempfahl, der „Donnervogel“, der vor allem eine religiöse Bedeutung hat und alle beschützen soll. Ein weiterer Höhepunkt des Indianerprojektes ist das von Hand geflochtene Tipi. Veuhoff Hans und Braun Jogg waren die Künstler bzw. die Baumeister.

Sie haben sich ohne zu zögern und mit Feuereifer ans Werk gemacht, um den Wunsch der Kinder zu erfüllen. Sandra Platzer, Kindergartentante in Tarsch: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir sowohl Lou als auch Hans und Jogg, al-

lesamt Fachleute auf ihrem Gebiet, für dieses Projekt gewinnen konnten. Erst durch sie wurde es so einzigartig! Ein herzliches und aufrichtiges Vergelt´s Gott im Namen der Kindergartenkinder und des Kindergartenteams!“ (sil)

Küüüühler SommerauSKlang …mit der loacker Kühltasche!

Beim Kauf von 3 Loacker Quadratini Packungen Ihrer Wahl, erhalten Sie diese praktische Loacker Kühltasche als Geschenk dazu. Die Aktion gilt vom 1. August 2013 bis 30. September und in allen teilnehmenden Verkaufspunkten, die das Poster aushängen. Das volle Reglement liegt im Rechtssitz der A.Loacker&Söhne GmbH in Bozen auf.

www.loacker.it -

A


30 /Kultur/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Kortsch - die Urmutter der Vinschger Dörfer ist guter Hoffnung Kortsch - ein gemütliches Dorf mit viel Sinn und Wertschätzung für alte Höfe. Die Kortscher gehen mit ihrem Erbe konstruktiv um. Sie gestalten ihre Höfe vorbildlich effizient, überlegt, einfallsreich und enkeltauglich (nachhaltig), was sich auch positiv auf das Dorfbild auswirkt, doch die Sache hat einen Haken. – Kortsch feiert mit dem neuen Siedlungsgebiet in der Südzone mit Göflan und Schlanders Hochzeit. Den Umständen entsprechend wird es eine sorgenvolle Zukunft fristen, denn wertbeständige und sinnvolle Raumplanung und Flächenumwidmung bedeuten mehr als nur Zonen ausweisen ... will der Vinschgau nicht als Groß-Streu-Dorf enden. Frieda B. Seissl, wohnhaft in Laas, wirft den Blick einer Fremden auf den Vinschgau

Kortsch – breit am Hang angelegt und gut beieinander, massiv und fest verwebt seine Höfe mit den Menschen und deren Landschaft, eine fruchtbare Nahrung spendende Stätte am Moränenberg, wo drei wie auf einer Perlenkette gereihte romanische Kirchen heidnischen Ursprungs den Hang hinaufbzw. hinuntersteigen, verkörpert die gütige, hegende Urmutter der Vinschger Dörfer. Ein geschmackvolles Dorf mit Tiefe und Sinn für Wertschätzung alter Höfe. Zuviel Geld mache alles hin, sagt man gerne, das verderbe nicht nur den Charakter, sondern auch die Sinneseindrücke, was sich in geschmacklosen Materialschlachten und Grobheit äußere. Anders in Kortsch, dort gehen die meisten Menschen mit ihren Häusern achtsam und bescheiden um, pflegen und renovieren, überlegen und schätzen ihr Gut von dem sie herkommen. Der konstruktive Umgang mit dem Erbe ist mit der Zeit langsam herangereift. Die Kortscher gestal-

ten ihre Höfe vorbildlich, einfallsreich und enkeltauglich (nachhaltig), was sich indirekt auch positiv auf das Dorfbild auswirkt. Hier scheint der neue Reichtum nicht in Präpotenz abzugleiten, sondern zeigt sich im behutsamen Umgang mit dem Erbe als Geschenk. Die einzelnen Höfe sind eingebettet in das Dorf, jeder Hof bleibt für sich und ist doch gemeinschaftlich angeordnet und verbunden. Somit sind die Kortscher nicht nur reich an Geld, sondern auch kultiviert. Die Leute wohnen hier also recht gut in den alten Hütten. Es ist eine spannende Kombination aus Alt und Neu, aus alt hergebrachtem Material und Werten mit neu gelebten Kenntnissen und Erfahrungen. Hier sind menschliche Maße spürbar in Steinmauern und Wegen und in den Gebäuden. Mit alten Flächen- und Raummaßen wie Fuß oder Elle, Klafter oder Muth erbaut und gewachsen, wirkt das Dorf, wirken die Höfe runder, dicker, reicher. Kortsch ist demnach behäbiger als andere Dörfer, wärmer, greifbarer und gemütlicher, langsamer und schwerfälliger. Das alles lässt das Dorf

sehr präsent erscheinen, man ist dabei und klinkt sich ein. Die Straßen schlängeln sich entlang den groben unregelmäßigen Steinmauern, begleitet von unzähligen Brunnen und Nischen - scheinbaren Sinnlosigkeiten, die das Dorfleben bereichern und verzaubern. Heute würde man solch eine Siedlung ganz anders bauen: funktional, wirtschaftlich berechnend, logisch ... Doch etwas stört. Es ist der dunkelfarbene Asphalt, der das ganze Dorfgeschehen verplombt und mit den Häusern (Be- wohnerInnen) nicht kommuniziert, ohne grüne Übergänge (Rasen oder Bäume), die sozialen, emotionalen Austausch erleichtern. Undurchdringliche Asphaltdecken Teerschläuchen gleich, baumlose Straßen und unbegrünte Wegränder lassen die Bewohner in die nächste Ortschaft nach Schlanders absacken und drücken bleiern auf die Dorfstimmung. Dieser Eindruck verschärft sich, wenn man von Allitz kommend durch Kortsch ins tiefer liegende Schlanders geht. Dort wird das Dorf allmählich ungemütlich. Zunehmend wird das Archaische, Bodenständige


08.08.13

und Authentische von einfältig Modernem, neumodisch Billigem abgelöst. Die Durchfahrtsstraße zerhaut die Dorfstimmung und verwüstet den Dorfcharakter. Die Straßendimensionen sind für Fahrzeuge und nicht für Fußgänger (Dorfbewohner) gemacht. Steil und zu breit bis zum Kirchplatz angelegt, saust sie wie eine Schnellstraße mitten durchs Dorf. Für Maschinen verbindlich gebaut, wirkt sie schonungslos entmenschlicht, deshalb unecht und verfälscht. Ersetzt man die Asphaltflächen durch Pflaster mit Grünflächen statt der Randsteine, pflanzt man Bäume entlang den Straßenwegen, wirkt das Dorf ausgeglichen und ruhig und die Lebensqualität würde zunehmen. Den Dorfbewohnern in ihren Höfen ist es scheinbar egal ob ihr Verkehrs - und Kommunikationsnetz (= Plätze und Fußwege: Verbindungswege, Tore, Durchgänge, Abkürzungen, Pfade, Treppen ...) funktioniert oder nicht. Dafür haben die Menschen in ihren Höfen kein Auge und keinen Sinn, denn sie verweilen in ihren Höfen, nicht im Dorf und gehen dort kaum zu Fuß. Bildlich gesehen wird die Dorfbegabung (das Allgemeingut) also nicht gefördert, sondern bleibt verborgen hinter einer lieben alten Urmutter (=Kortsch), welche in ihren vier Wänden gastfreundlich herrscht und ausgezeichnet kocht (es gibt in Kortsch nicht umsonst eine Haushaltsschule), aber dann zu einer dunklen großen Dorfgestalt wird, zu einer unantastbaren mächtigen Autorität, wenn es um das Dorfleben, um das Dorfbild und Allgemeingut geht. Das heißt, es fehlt an einer umfassenden Gesamtschau, welche auf ein gutes Leben für alle zielt und deren Reichtum sich in der Qualität der Beziehungen untereinander ausdrückt. Es mangelt an Dorfkommunikation, Dorfwegen und Durchgängen zum neuen Siedlungsgebiet im Süden, die Durchlässigkeit und

Toleranz verkörpern, aber es fehlt auch ein zwangloses Treffen in einer Café-Konditorei im Zentrum, was emotionale Bindungen fördert. Fraglich ist, ob das Haushaltsschulgebäude nicht eher belastend für die bauliche Umgebung ist, denn die Schule mit städtischem Flair wirkt wie ein in sich geschlossener Kunstkörper ohne Bindung zur dörflich-bäuerlichen Nachbarschaft, dessen Dynamik ganz im Widerspruch zum Dorfgeist steht. Scheinbar haben Land und Gemeinde damals durch den Bau der Haushaltsschule im kostbaren Dorfkern rücksichtslos die (bauliche) Nachbarschaft entmündigt, um ein Schulgebäude mitten hineinzusetzen. Die Schule, ursprünglich prädestiniert Leben ins Dorf zu bringen, schafft genau das Gegenteil: Der Baukörper verdrängt das Dorfleben und betont das Bild der leerstehenden Häuser. Natürlich muss ein Ortsbild besondere Wertigkeit für alle besitzen, um es rücksichtsvoll umgestalten und durchsetzen zu können, doch haben die Kortscher hier ihre Qualität, aus alten Gütern Neues zu formen, gedankenlos einer belanglosen Idee geopfert, die sich nun negativ auf das soziale Dorfleben auswirkt. Das neu entstehende Wohngebiet südlich des Dorfzentrums zur Hauptstraße birgt dieselben Gefahren. Man weiß nicht mehr, wo sich die Grenze zu Schlanders befindet, inzwischen ist es auch egal. Das Siedlungsareal zieht sich übergangslos von Kortsch über die Melaunen bis zum Bahnhof oder über die Handwerkerzone bis zur immer dominanter werdenden Obstgenossenschaft und zum Berufsschulzentrum. Für die Kortscher bedeutet das neue Siedlungsgebiet bestenfalls ein Unterdorf ohne Zugang zum Oberdorf. Die Oberen bestimmen und schauen auf die da unten in ihrer Bestlage, ohne Sinn für den Nächsten. So entstehen immer mehr Häuser und Wohnungen am

Der Vinschger Wind 16-13

/Kultur/ 31

Dorfrand. Falls weiterhin nichts an Infrastruktur für das Allgemeinwohl und nichts für soziale und emotionale Bindekräfte unternommen wird, wird das Wesen des Großdorfes zerstört. Weder Nahversorgung noch gemeinschaftliche Anlagen, Kleingärten, noch öffentliche Plätze (keine Parkplätze) sind garantiert. Wo bleiben Grünanlagen und Plätze mit ruhigen Innenhöfen für die Siedlungen? Eine einzige Beton- und Asphaltplage, ein dicht besetztes Gebiet mit unzureichender Nahversorgung und ohne Bäume - Mono in Reinkultur. Wie freudlos und vegetationsarm heutige Planungen in ihrer Gesamtschau aussehen, wie erbärmlich eintönig sie im Zusammenspiel wirken, kann man mit dem aus dem 19. Jahrhundert stammenden großzügig und weitsichtig angelegten Bauensemble rund um die Bahnhofs- und der jüngeren Kasernenanlage mit Wohnhäusern, Gasthof, vielfältigen Baumarten, Alleen, Garten- und Grünbereichen, gut erkennen. Planen bedeutet nachhaltig - enkeltauglichen- Einfluss nehmen auf die Gesellschaft mit ihren kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Anforderungen, denn eine so große Siedlungsdichte - dazu zählen auch die hohen Schüler- bzw. Pendlerfrequenzen untertags - fordert eine andere Zusammenschau und Vision als ein einzelnes Dorf. Das leerstehende Kasernenareal bietet dafür eine einmalige Gelegenheit: Sport- und Freizeithallenbad im botanischen Garten und Nahversorgung stillen grundlegende Bedürfnisse, würden das Gebiet aufwerten und Lebensqualität für Generationen ins zukünftige Dorf Vinschgau bringen.

Fotos unten: Begrünte Wege, Pflaster und Alleen würden Kommunikation und Dorfgemeinschaft fördern


32 /Sonderthema/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Teil II - Schlanders, der Hauptort des Vinschgaus, pulsiert. Ein Spiegelbild dieser Vielfalt, des bunten, wirtschaftlichen Lebens in Schlanders soll hier – in diesem zweiten Teil – sichtbar gemachtwerden. von Angelika Ploner

Der Südtiroler DrogerieMarkt: Marka So macht Einkaufen Freude. Einkaufen bei Marka - darauf dürfen Sie sich freuen. Im sympathischem
Ambiente mit einem großen, überzeugenden Sortiment von Drogerie- und
Parfümerieartikeln bis hin zu Waschmitteln, finden Sie sicher immer mehr,
als Sie suchen. Ein Besuch, der sich lohnt: ein umfassendes Sortiment zu
attraktiven Preisen, mit interessanten, wechselnden Angeboten.

Marka-Qualität. Alles, außer teuer.

Der Kreative: Malerbetrieb Gruber Der Malerbetrieb Gruber Oswald ist ein junges und dynamisches Unternehmen mit Sitz in Schlanders. Das Tätigkeitsfeld umfasst anspruchsvolle Maler-, Gips-, Lackier- und Stuckarbeiten im Innensowie Außenbereich. Außerdem hat sich das Unternehmen im Bereich Epoxydharz- und Polyurenthanbeschichtungen spezialisiert. Diese Materialien sind als fugenlose und pflegeleichte Boden- und Wandbeschichtungen im Industrie-, Gewerbe- und Privatbereich verwendbar. Besonders im Industrie- und Gewerbebereich haben sich diese Materialien bewährt. Da diese Beschichtungen vielfältig einsetzbar sind, bedarf es unbedingt eines persönlichen und ausführlichen Gespräches mit dem Kunden. Durch ständige Fort- und Weiterbildung kann eine optimale Umsetzung der Techniken und Projekte gesichert werden. Zudem garantieren wir die termingerechte Abwicklung der gewünschten Arbeit. Mit bester Beratung und individuellen Lösungen können die Wünsche der Kunden erfolgreich umgesetzt werden.

Foto: Angelika Ploner

Schlanders erleben


08.08.13

Der Energie- und Bauprofi: Alphaplan

Foto: Angelika Ploner

Die Öffnungszeiten der Serviceagentur Vinschgau Mo – Fr 9 – 12:30 Uhr Mo – Do 14:30 – 16:30 Uhr Andreas-Hofer-Straße 6A 0473 62 15 38 366 3637271

Das ACI gibt es seit 2006 nicht mehr als solches. Die Serviceagentur Vinschgau unter Ihrer Führung hat als privater Betrieb die Dienste seitdem übernommen. Manuel Trojer: Ja, das ist richtig. Die Serviceagentur Vinschgau ist ein Sammeldienst für Autoangelegenheiten jeglicher Art. Zudem bieten wir arbeitsmedizinische Untersuchungen für Betriebe, Arbeits- und Rechtsmedizin, Arbeitsschutzund Risikobewertungen und natürlich Führerscheinver-

/Sonderthema/ 33

längerungen aller Art. Nur die Autosteuer kann nicht mehr hier einbezahlt werden. Wenn die Einzahlung der Autosteuer auch nicht mehr bei Ihnen vorgenommen werden kann, so bieten Sie doch bei Problemen Hilfe. Für Probleme, die rund um die Autosteuer immer wieder auftreten, bleibe ich auch weiterhin Ansprechpartner. Auch ärztliche Visiten in Zusammenhang mit der Führerscheinverlängerung finden hier im Sitz in der AndreasHofer-Straße bei der Bushaltestelle in Schlanders statt. Ja, Termine für ärztliche Visiten können telefonisch oder persönlich vereinbart werden.

Günther Telser vergleicht die Arbeit von Alphaplan so: „In einem Orchester können viele hochbegabte Musiker sitzen, wenn der Dirigent fehlt, nützt das nichts.“ Alphaplan ist so etwas wie ein Dirigent. Das innovative und strebsame Ingenieurbüro, das in Schlanders – Kortsch seinen Sitz hat, zeigt im komplexen Thema Energie und Bau den Weg, ist Orientierungshilfe, dort wo der Durchblick fehlt. Denn viele Sachverhalte sind im bürokratischen Dschungel, mit dem man konfrontiert ist, für v.l.: Ulrich Rechenmacher und den Laien einfach nicht Günther Telser mehr nachvollziehbar. Ansprechpartner ist Alphaplan für Privatpersonen, Betriebe und Techniker. Und gerade für Letztere, für Techniker, hat sich der Betrieb als kompetenter Dienstleister entwickelt. Gleichzeitig können Günther Telser und Ulrich Rechenmacher auf ein solides Netzwerk von Experten in verschiedenen Fachgebieten und auf gute Kontakte zu öffentlichen Stellen und Verbänden zurückgreifen. Das Portfolio ist groß: - Projektierung (Planung, Statik, Klimahaus, Sicherheitskoordination, Bauleitung) - Messtechnik (Gebäude- und Grundstücksvermessungen, Wärmebildaufnahmen, Luftdichtigkeitsmessungen) - Photovoltaik (Planung, Montage, Service) Alphaplan GmbH – 0473/732431 - info@alphaplan.it

Protzenweg 33 Kortsch - 39028 Schlanders Tel. 0473 73 00 36 Fax 62 02 41 • Mobil 335 60 86 000 Internet: www.wieser-maler.com • info@wieser-maler.com

Ausführung sämtlicher Malerarbeiten, hochwertige Spritzlackierungen, Montieren von Gipsdecken und Wänden, Ablaugen, Sandstrahlen und vieles mehr.

Foto: Angelika Ploner

Nachgefragt bei Manuel Trojer

Der Vinschger Wind 16-13


34 /Sonderthema/

Vinschgerwind 16-13

Holzböden und Bodenschätze von Weitzer- kreieren Sie ihr individuelles Parkett

08.08.13

2cm Fliesen für den Aussenbereich in Holz- und Steinoptik

NEU: Natursteinfurnier 3 mm- Original Richter Stone-Veneer®- Ideal zur Wand-und Möbelverkleidung

Böden aus einer Hand: Fuchs Fliesen Wer einmal im Hauptsitz der Fuchs Fliesen AG im Gewerbegebiet Vetzan die Ausstellung besucht hat, ist nachhaltig begeistert. Auf zwei Etagen verteilt sich die Fläche, zählt man das darunterliegende Lager dazu, sogar auf drei. Mit zwei Adressen steht der Schlanderser Betrieb zudem auf festem Boden: Der Hauptsitz befindet sich in Vetzan/Schlanders, eine Niederlassung im Gewerbegebiet in Sinich. Die Brücke zwischen warmen und kalten

Böden schlägt die Firma Fuchs gekonnt: Einerseits steht ein breites Angebot an Natursteinen und Fliesen für die Kunden bereit, andererseits Holzböden. Beides ist beliebig kombinierbar. Auf Maß werden in Schlanders etwa Küchenarbeitsplatten, Badabdeckungen oder Treppenanlagen hergestellt. Ganz wie es der Kunde wünscht. Die Kunden der Firma Fuchs verteilen sich auf ganz Europa, eine eigene Exportabteilung im Betrieb beackert den Markt erfolgreich. Kunden

wissen sich bei der Firma Fuchs gut beraten. Ein aufmerksames Mitarbeiter-Team bemüht sich, Wünschen gerecht zu werden: Zu den Beratungen im Betrieb gesellt sich die Baustellen-Betreuung vor Ort – ein Service, der sich in jedem Fall bezahlt macht. Tipp: Ein breites und günstiges Angebot an Sonderposten und viele Lagerwaren stehen jederzeit zum Abholen bereit.

Breites Angebot an Sonderposten und Lagerware abholbereit. Gewerbegebiet Vetzan 41, 39028 Schlanders Tel. 0473 741 741 | info@fuchs.it

Staatsstrasse 100, 39012 Sinich - Meran Tel. 0473 244 000 | info.ker@fuchs.it

www.fuchs.it


08.08.13

Der Vinschger Wind 16-13

/Sonderthema/ 35

Lohnbüro & Personalorganisation: ELAS Der Mitarbeiter als Schlüssel zum Erfolg v.l.: Sarah De March und Sandra Laimer Gerstl

Fotos: Angelika Ploner

v.l. Andrea Mirandola, Sabrina Theiner und Andrea Dini

Die ELAS GmbH mit Hauptsitz in Meran ist seit 36 Jahren der Ansprechpartner, wenn es um Lohnservice, arbeitsrechtliche Beratung und Personalorganisation geht. Durch die jahrelange Erfahrung hat sich eines herauskristallisiert: Der „Faktor“ Mensch kann die Produktivität und den Erfolg eines Unternehmens entscheidend beeinflussen. Deshalb vermitteln wir unseren Kunden, dass der Mitarbeiter die wichtigste Ressource im Unternehmen ist. Der Mitarbeiter muss sich mit den Betriebswerten und Betriebszielen identifizieren können. Handlungsspielräume und eigenverantwortliches Arbeiten sind dabei ebenso wichtig wie Aus- und Weiterbildung.

Rund fünfzig ELAS-Mitarbeiter, davon sieben Arbeitsrechtsberater sind an fünf Standorten in Südtirol tätig, um Betriebe durch ihre professionelle Dienstleistung zu unterstützen und zu entlasten – vom Zweimannbetrieb bis zum Großunternehmen. ELAS sieht den Lohnstreifen nicht nur als ein rein buchhalterisches Produkt, sondern sieht auch den Menschen dahinter. Der Erfolg eines Unternehmens hängt entscheidend von der Qualität des Personalmanagements ab. Fragen in Zusammenhang mit der Einstellung und Betreuung von Mitarbeitern, Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Formen der Entlohnung müssen daher von Fall zu Fall geklärt werden.

Löhne und Gehälter stellen einen der größten Kostenfaktoren eines Unternehmens dar. Immer mehr Unternehmen gelangen zu der Einsicht, dass sich eine hausinterne Durchführung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen nicht mehr lohnt. Diese ist mit einem ungeheuren Zeit- und Kostenaufwand verbunden, da eine korrekte, termingerechte und gesetzeskonforme Abrechnung zwingend erforderlich ist. Die Büros in Ihrer Nähe: ELAS Schlanders – Göflanerstraße 16; 39028 Schlanders ELAS Mals – Pardellesweg 1; 39024 Mals


36 /Sonderthema/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

50 Jahre Malerbetrieb W. Wieser in Schlanders: 2014 - im kommenden Jahr - haben Günther Wieser, Vater Walter und ihr Team allen Grund zu feiern. Seit sage und schreibe einem halben Jahrhundert ist der von Walter Wieser im Jahr 1964 gegründete Betrieb eine Traditionsadresse unter den Handwerksbetrieben. Walter Wieser arbeitet nach wie vor tatkräftig im Betrieb mit. Überhaupt scheint der Beruf des Malers im Blut der Wieser’s zu liegen: Neben Betriebsgründer Walter, war bereits dessen Großvater und dessen fünf Brüder von Beruf Maler. Und auch um die Zukunft braucht man sich keine Sorgen machen: Matthias Wieser, der Sohn von Günther und Enkel von Walter Wieser ist im elterlichen Betrieb eingestiegen. Malerarbeiten, das ursprüngliche Tätigkeitsfeld des Betriebs nimmt auch heute den Hauptteil der Arbeiten ein. Gipsdecken werden als Brandschutzdecken, Schallschutzwände und -decken, als Dekorelemente und als Heizwände eingesetzt. Die acht Mitarbeiter arbeiten nach hohen Qualitätsstandards, auch deshalb wächst die Kunden- und Referenzliste jedes Jahr weiter an. Mit Bodenbeschichtungen und –behandlungen, beispielsweise Industrieböden, hat sich für den Malerbetrieb ein neues Arbeitsfeld aufgetan.

Foto: Angelika Ploner

Der Taditionsbetrieb: W. Wieser

hinten v. l.: Günther Wieser, Matthias Wieser, Walter Wieser vorne v. l.: Lisa Wieser, Robert Walder, Joachim Pedross, Klaus Perkmann, Walter Trafoier, Christian Rechenmacher und Dennis Federspiel

Der Meisterbetrieb: Schönthaler 25 Jahre Bauunternehmen & Immobilien Schönthaler Seit mehr als 25 Jahren ist das gleichnamige Bauunternehmen Schönthaler Othmar mit einer verlässlichen Mannschaft im Vinschger Bauwesen unterwegs. Das Kerngeschäft ist nach wie vor der „HOCHBAU“: Rohbauten, Umbauten, Sanierungen, Verputzarbeiten,

Wärmedämmungen, Estricharmotivierte Mitarbeiter beiten, Industrieböden usw.. Das und die SOA-Zertifizweite Standbein sind die Immozierung bürgen für Bauunternehmen & I mmobilien bilien, die seit gut 15 Jahren reQualität, Verlässlichkeit alisiert werden. Derzeit entsteht und Pünktlichkeit. So eine Wohnanlage mit Einfamilienhäusern wurden in einem viertel Jahrhundert Hotels, und Wohnungen in Eyrs direkt neben dem Betriebsgebäude, Hofstellen, Wohnanlagen, Bahnhof. Eine neue Wohnanlage ist auch Einfamilienhäuser und unzählige Umbauten in Laas bereits in Planung . 12 qualifizierte , und Sanierungen realisiert.

SCHÖNTHALER

MALERARBEITEN GIPSBAU & VERKLEIDUNGEN EPOXIDHARZ BESCHICHTUNGEN Maler Gruber Oswald | 39028 Schlanders | Südtirol - Italien | T. +39 335 6748243 | gruberoswald@virgilio.it

www.malergruber.it


08.08.13

Der Vinschger Wind 16-13

/Sonderthema/ 37

Die Neueröffnung: La Belle La Belle – bereits der Name legt das Angebot des Geschäftes nahe: Es geht um Schönheit. Das neu eröffnete Geschäft liegt direkt am Eingang zu der Fußgängerzone von Schlanders. Dass hier die Ästhetik hochgehalten wird, verrät bereits ein Blick ins Schaufenster: Sorgfältig ist eine Auswahl der Produkte, die Kundinnen und Kunden im Inneren finden, als Blickfang platziert. Wer nach Geschenkideen sucht, wird hier mit Sicherheit fündig. Handtaschen, Tücher, Portmonnaies, Schmuck – Armbänder, Ringe, Ketten – und Parfums stehen zur Wahl. Auf viele Damen- und

Herrenparfums werden ganz nebenbei dauerhaft 20 Prozent Rabatt gewährt: Ein Grund mehr, in „La Belle“ einzukehren und einzukaufen. Und natürlich bereiten auch Pflegeprodukte etwa von Freude und bei dem oder der Beschenkten. Empfehlenswert: Gutscheine für Gesichts- und Körperbehandlungen.

                 

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. von 8:30 – 12 Uhr und 15 – 19 Uhr, Sa. von 9 – 12 Uhr. Es besteht zudem die Möglichkeit, nach Absprache, Behandlungen auch außerhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

                 

           

          

                                 

Verarbeitung von Metallen seit 1848: Anfangs waren das noch Kupferkessel für die Käseproduktion und traditionelle Schmiedearbeiten, heute produziert die ZWICK GmbH in Vetzan vor allem hochwertige Briefkästen und Briefkastenanlagen. Doch nicht nur: Schlosserei- und Stahlbauarbeiten sind im Portefeuille mit eingeschlossen. Man hat den Weg zu einer begehrten Marke über Südtirol hinaus - in ganz Europa – eingeschlagen und geht ihn seit einigen Jahren konsequent: Qualitäten in Design, in Innovation und Individualität sind für die Eigner der ZWICK GmbH, Günther Hört, Patrick Wegmann und Andreas Zwick gesetzte Pflicht. Für ihre Kunden hingegen Akzente mit Auftritt. Verlässliche Qualität ist hier nebst überliefertem Handwerk auch das Produkt neuer Technologien: Die hochmoderne Laser-Anlage, die robotergesteuerte Biegemaschine und die eigene Pulverbeschichtungsanlage sind nur einige Errungenschaften der letzten Jahre zur Stärkung der Produktqualität bei ZWICK. Um die 30 Mitarbeiter stehen im Einsatz und haben eine Referenzliste geschaffen, die ein Spiegelbild für geballte Kompetenz ist.

Foto: Angelika Ploner

Qualität & Design: Die Zwick GmbH


38 /Sonderthema/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Neuer Fitnessraum eröffnet Schluderns - Im Frühjahr 2013 ist der neue Fitnessraum in der Sportanlage von Schluderns eröffnet worden. Die Anlage ist zeitgemäß gestaltet und mit den modernsten Geräten ausgestattet. Für die Mitglieder im Verein „SFS Sport und Fitness Schluderns“ ist der die Einrichtung rund um die Uhr zugänglich.

Hell, freundlich und ausgestattet mit Fitnessgeräten der neusten Generation zeigt sich der neu eröffnete Fitnessraum in der Sportanlage von Schluderns. Daniel Ziernhöld (Bild in der Mitte) steht dem Verein als Präsident vor; rechts im Bild: der vorwiegend von Frauen genutzte Raum

von Magdalena Dietl Sapelza

W

er seine Muskeln an unterschiedlichen Geräten trainieren oder sich auf Laufbändern in Schwung halten will, ist in der neu gestalteten Fitness-

anlage neben der Schludernser Sporthalle am richtigen Ort. Der neue Fitnessraum mit bis zu 50 verschiedensten Geräten ausgestattet zählt zu den attraktivsten im Vinschgau. Das spiegelt sich nicht zuletzt in den steigenden Mitgliederzahlen wider. Seit der

Wiedereröffnung im Frühjahr 2013 haben sich bereits 50 Personen aus dem ganzen Tal in den Verein „SFS Sport und Fitness“ eingeschrieben. Es gibt Monats- und Jahreskarten mit gestaffelten Tarifen. Je öfter man die Anlage nutzt umso günstiger wird


08.08.13

es. Studentinnen und Studenten erhalten 50 Prozent Ermäßigung. „Das große Interesse an der Mitgliedschaft hat uns mehr als überrascht“, sagt der frisch gebackene Präsident des Vereins, Daniel Ziernhöld. Er leitet die Geschicke seit der Neuwahl des Vereinsvorstandes im April 2013 offiziell als Präsident, zusammen mit Andy Blaas als Vizepräsident und Simon Geiser als Schriftführer. Inoffiziell hatten sich die drei Schludernser als begeisterte Nutzer des Fitnessraums seit längerem für eine Neugestaltung der Struktur eingesetzt. Der neue Vorstand löst das Team um Ivan de Filippis ab, der jahrelang die Geschicke des Vereins geleitet hatte. Der alte Fitnessraum, der kurz nach dem Bau der Schludernser Sporthalle (gebaut 1993) errichtet worden war, entsprach längst nicht mehr den modernen Anforderungen. Der Umbau mit Neuanschaffung der Trainingsgeräte gelang schließlich in Absprache mit den Gemeindeverwaltern und mit deren finanzieller Unterstützung. (Die Gemeinde Schluderns ist Eigentümerin der Sportanlage.) „Vor allem Referent Alexander Telser hat uns tatkräftig unterstützt “, sagt Ziernhöld. Innerhalb eines Jahres gingen die Umbauarbeiten über die Bühne. Als Architektin zeichnete Michaela Wunderer verantwortlich. Den Zuschlag für die Bauausführungen erhielten vorwiegend heimische Betriebe (siehe Anzeigen). Im Zuge der Umbauarbeiten erhielt der Sportverein Schluderns eine Garage für seine Busse und einen Waschraum. Der Fitnessraum ist mit umweltfreundlichen und pflegeleichten Baustoffen fachgerecht errichtet worden, er ist geräumig und hell. Die Fensterfront im Westen gibt den Blick in Richtung Tartscher Bichl frei. Die Ostfront liegt unterirdisch parallel zur Zufahrtsstraße. Das sorgt für angenehme Temperaturen an heißen Tagen. Zwei Umkleideräume

Der Vinschger Wind 16-13

/Sonderthema/ 39

für Frauen und Männer getrennt mit verschießbaren Schränken stehen bereit. Der Fitnessraum ist so eingeteilt, dass Frauen nach Wunsch auch in einem abgetrennten Gesundheits- und Kraftraum unbeobachtet ihr Training absolvieren können. Doch grundsätzlich können alle Mitglieder die Einrichtung frei benutzen. Die Geräte wie „Power-Rack“ (für vielseitiges Krafttraining), „Butterfly“ (für Brusttraining), die Bänke für unterschiedliches Hantel-Training, für Bein- und Bauchtraining, die Geräte für Rückenübungen und vieles mehr sind auf dem neusten Stand der Technik und entsprechen den modernsten Trainingsmethoden. Zur Verfügung stehen Gratiszugänge zu Satellitenfernsehen und Radio sowie zum Internet (Wiifree). Das Führungstrio Ziernhöld, Blaas und Geiser arbeitet ehrenamtlich und bemüht sich, kostendeckend zu wirtschaften. „Der Erlös aus den Mitgliedsbeiträgen wird ausschließlich in die Wartung der Fitnesshalle und in erforderlichenNeuanschaffungen von Geräten investiert“, sagt Ziernhöld. Durch sein Sportstudium hat sich Ziernhöld das Rüstzeug geholt, um die FitnessNutzerinnen und Nutzer fachgerecht zu beraten und zu betreuen. Auch Blaas und Geiser helfen mit, wenn es ihnen die Zeit erlaubt. Die Nutzerinnen und Nutzer der Fitnessgeräte können also auf eine Fachbetreuung zählen, die vor allem in der Anfangsphase hilfreich ist, um die Funktion der Geräte kennen zu lernen. JedesVereinsMitglied erhält eine persönliche Cip-Karte, mit der es täglich 24 Stunden, also rund um die Uhr, Zutritt zum Fitnessraum hat und einen verschießbaren Schrank in der Umkleidekabine. Ab sofort ist abends ein Schnuppertraining möglich. Infos: 3400069428 (Daniel Ziernhöld); 3284577438 (Andy Blaas)

Stocker Heizung Sanitär GmbH Glurnserstr. – Handwerkerzone I-39020 Schluderns Tel. 0473 615269 Fax 0473 614284 E-Mail: info@stockergmbh.it

Installation der Heizungsanlage


40 /Sonderthema/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Die Druckleitung (blau) mit dem Generator (rot) im Krafthaus rechts: der Präsident der „Zerzer Konsortial GmbH“ Egon Alber vor dem mit Lärchenholz verkleideten Krafthaus

D

Das E-Werk im Zerzertal läuft von Erwin Bernhart

as E-Werk im Zerzertal läuft zufriedenstellend. Dies sagt der Präsident der E-Werk „Zerzer Konsortial GmbH“ Egon Alber. Noch knapp vor Weihnachten im vorigen Jahr hat man den Probebetrieb aufnehmen können. Der Probebetrieb ist bis zur endgültigen Abnahme noch aufrecht. Die Wasserkonzession GD/8129 erlaubt eine maximale Ableitungsmenge von 360 Litern pro Sekunde aus dem Zerzerbach. Derzeit laufen rund 260 Sekundenliter über die Turbine im Krafthaus, welches sich in rund 100 Metern Entfernung von der Wasserfassung der Seledison befindet. Das abgearbeitete Wasser muss nämlich in die Fassungsstelle der Seledison zurückgegeben werden. Der Bau des E-Werkes, der Fassung, des Entsanders, der Druckleitung, des Krafthauses und der Übergabestation war eine Herausforderung für die beteiligten Firmen (Planung: Patscheider und Partner; Betonarbeiten und Bau der Fassung, des Krafthauses und der Übergabestation: Firma Reinalter; Einbau der Turbine und des Generators, sämtliche Elektroarbeiten: Firma Obrist; Druckleitung: Ludwig Pföstl). Einmal war es der Zeitdruck, denn der Termin der Inbetriebnahme für den


08.08.13

Der Vinschger Wind 16-13

/Sonderthema/ 41

links: Bau der Fassung und des Entsanders bei widrigen Bedingungen; Mitte: Fundamente bei der Fassung hinter der St. Martinskirche in Zerza; Rechts: Der Coandarechen bei der Fassungsstelle „Planatschbrugg“

Probebetrieb (innerhalb 2012) rückte unaufhaltsam näher. Zum anderen war es die besondere und sehr steile Geländeformation, die es zu bezwingen galt. Und dazu kamen die Witterungsbedingungen: Teilweise musste bei starken Schneefällen betoniert und gearbeitet werden. Die Zufahrtsstraße musste zudem dauernd von den Schneemassen befreit werden. Die Fassungsstelle ist mit einem Coandarechen genau an der „Planatschbrugg“ - in Sichtweite der St. Martinskirche - errichtet worden. Die Brücke wird derzeit etwas weiter oben neu errichtet. Der vierteilige Rechen ist so angelegt, dass immer ein Viertel der Wassermenge als Restwasser abgegeben wird. Das Entsanderbecken mit der Abgabestelle für das statische Restwasser (55 Liter in der Sekunde) sind unterirdisch ebenfalls vor der Kirche angelegt. In einer rund 600

Meter langen Leitung und einer Fallhöhe von 253 Meter schießt das Wasser hinunter ins Krafthaus und dort auf die Pelton-Turbine, welche die Kraft mit einer maximalen Leistung von 700 Kilowatt auf den Generator überträgt. Der erzeugte Strom wird in einer Übergabestation am Radweg am Haidersee in das Netz gespeist. Ein Zufahrtsweg musste in äußerst unwegsamen Gelände zum Krafthaus hin herausgebrochen werden. Die „Zerzer Konsortial GmbH“ setzt sich aus der Fraktion Burgeis mit 51 Prozent Anteilen und der Touristik und Freizeit GmbH mit 49 Prozent Anteilen zusammen. Der Gewinn, so ist es ausgemacht, fließt zu 60 Prozent der Touristik und Freizeit zu und zu 40 Prozent der Fraktion Burgeis. Die Kosten des gesamten Baues belaufen sich, laut Egon Alber, auf rund 1,8 Millionen Euro. Demgegenüber werden Erlöse von

jährlich rund 500.000 Euro erwartet. Mit diesem Geld werden sowohl die Leasingraten bedient als auch die Gewinne an die Gesellschafter ausgeschüttet. Die Einweihung der Anlage wird am 24. August 2013 in feierlichem Rahmen vorgenommen.

Technische Daten: Zerzer Konsortial GmbH - Wasserkonzession GD/8129 mit einer - maximalen Ableitungsmenge von 360 Litern/Sekunde - dynamische Restwassermenge: 20 Prozent - statische Restwassermenge: 55 Liter/Sekunde - maximale Leistung: 700 Kilowatt


42 /Nationalpark/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Nationalpark Stifserjoch

Pflanzliche Pioniere Erstbesiedler im Gletschervorfeld

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Dominikus, 4. August 2013

D

ie Sommermonate bieten den berggängigen Wanderern auch die Möglichkeit von Hochtouren und Wanderungen in den Bergen bisweilen weit oberhalb der Waldgrenze und auch oberhalb der geschlossenen Vegetationsdecke der alpinen Rasengesellschaften. In den großen Höhen, wo die Vegetation in den Geröllhalden, auf den Schuttflächen und Moränenböden offen und lückig wird, wachsen spezialisierte Überlebenskünstler mit feinen Anpassungen an die Extremstandorte. Drei dieser Spezialisten stelle ich im heutigen Beitrag vor, weil sie der aufmerksame Naturfreund derzeit im Blütenstadium erleben kann.

Der Gletscher-Hahnenfuß Der Gletscherhahnenfuß gehört zu den Höhenweltrekordlern unter den Blüten-

pflanzen in den Alpen. Er wächst auf silikatischem Untergrund bis in Höhen über viertausend Metern im feuchten Geröll, auf Moränen, in Grusmulden und auf Schneeböden mit später Ausaperung. Die dreilappigen Blätter verraten in ihrer Ausformung die Zugehörigkeit dieser Pflanzenart zur Familie der Hahnenfußgewächse. Die Blätter sind dick und sukkulent, die Blattund Blütenstängel oft rot eingefärbt. Die anfangs weißen Kronblätter in den Blüten fallen nicht ab, sondern verfärben sich im Abblühen von weiß über rosa bis zu purpurrot. Dieser Farbwechsel der Blüten ist eine feine Anpassung zwischen dieser Hochgebirgspflanze und ihren Bestäubungsinsekten. Mit zunehmender Meereshöhe wird bei abnehmender Lufttemperatur die Insektenbestäubung nämlich zunehmend zum Problem für die Blütenpflanzen. Insekten sind wechselwarme Tiere und leiden bei den tiefen Temperaturen der Luft im Hochgebirge unter Bewegungsmangel. Die Bestäubungsinsekten können sich keinen hohen Energie-

verlust durch unergiebige Bestäubungsflüge ohne Nektar- und Pollengewinn leisten. Und die Blüten des Gletscher-Hahnenfußes helfen ihren Bestäubern, unnütze Anflüge zu vermeiden: Bestäubte Blüten verfärben sich von weiß zu rosa und signalisieren mit der geänderten Farbe der Kronblättern den Insekten die bereits erfolgte Bestäubung. Einen Farbwechsel zwischen unbestäubten gelben und bestäubten orangen Blüten vollzieht auch der Alpen-Hornklee (Lotus alpinus). Der Gletscher-Hahnenfuß gehört zu den physiologisch gut untersuchten Hochgebirgspflanzen. An der Universität Innsbruck wurden ihm mehrere Forschungsarbeiten gewidmet. Walter Moser hat bereits im Jahre 1969 am Hohen Nebelkogel in den Ötztaler Bergen die Photosynthese-Rate von Pflanzenpolstern des Gletscher-Hahnenfußes im Freiland mit damals neuer Koffer-Instrumententechnik untersucht. Dabei bestätigten die Messergebnisse, dass die Photosynthese-Rate dieses Höhen-


08.08.13

Der Vinschger Wind 16-13

/Nationalpark/ 43

links: Feinabstimmung zwischen Blüten und deren Bestäubungsinsekten durch Wechsel der Blütenfarbe: Gletscher-Hahnenfuß mit weißen, noch unbestäubten Blüten

Fotos: Wolfgang Platter

rechts: Gletscher-Hahnenfuß mit rosaroten, bereits bestäubten Blüten tiven Vermehrung durch Ausläufer sind alle Abkömmlinge der Mutterpflanze genetisch gleich. Es findet kein Austausch der Erbsubstanz wie beim Befruchtungsvorgang in der Blüte statt. Aber der Alpen-Petersbart hat sich an seinem Extremstandort im Hochgebirge beide Fortpflanzungsarten erhalten: die vegetative Vermehrung über die Ausläufer und die Samenbildung aus der befruchteten Zwitterblüte. Der Name Petersbart kommt übrigens von den langen, spiralig gedrehten Samenhaaren. Diese Samenhaare sind beim Alpen-Petersbart purpurrot gefärbt, bei der Schwefel-Anemone hingegen hellbraun. Der Alpen-Petersbart wächst in Horsten, gern gesellig, auf feuchten Fein- und Grobschutthängen, auf Moränenhalden und Schwemmböden, aber auch an Felsbändern und in Mulden, wo er die Wärmespeicherwirkung der Steine nutzt.

Alpen-Leinkraut

spezialisten unter den Blütenpflanzen vom Gang der Lufttemperatur und vom Lichtangebot abhängig und bei niedrigen Temperaturen insgesamt sehr gering ist. Die Frostresistenz dieser Pflanzenart verändert sich während der Vegetationsperiode. Einen sommerlichen Kältesturz mit Schneefall auch während der Blüte kann der Gletscherhahnenfuß problemlos überstehen. Gegen Ende der Vegetationsperiode im Herbst und zum nahenden Gebirgswinter hin erhöht der Gletscher-Hahnenfuß den Zuckergehalt in seinen Zellen. Die erhöhte Zuckerkonzentration im Pflanzenkörper wirkt dabei wie das Frostschutzmittel im Kühler eines motorisierten Fahrzeuges: Die Zellzucker senken den Gefrierpunkt im Zellplasma und schützen damit die Pflanze vor dem Erfrieren.

Kriechende Nelkenwurz oder Alpen-Petersbart Die in Horsten auffällig gelb blühende

Kriechende Nelk(en)wurz (Geum reptans) gehört zu der Familie der Rosengewächse. Das Merkmal dieser Familie der Blütenpflanzen sind die 5 Kronblätter und die unzähligen Staubblätter in der Blüte. Die Kriechende Nelkwurz bildet Ausläufer wie die Erdbeere. Am Ende der Ausläufer senken junge Ableger-Pflänzchen ihre Wurzeln in den Rohboden. Bei dieser Art der vegeta-

Kriechende Nelkenwurz oder Alpen-Petersbart mit Ausläufern

Das Alpen-Leinkraut (Linaria alpina) ist ein Vertreter aus der Familie der Braunwurzgewächse. Als sogenannter Schuttkriecher ist das Alpen-Leinkraut fähig, den Erosionsgrus noch wenig gefestigter Böden zu besiedeln. Die Kriechsprosse aus den kleinen krautigen Pflanzenkörpern wachsen nach dem Überrieseln mit feinen Steinchen vorne wieder aus dem Schutt oder treiben nach dem Abbrechen von Triebstücken neue Senkwurzeln in den unstabilen Rohboden. Die violette Blüte mit dem langen Sporn bietet den Bestäubungsinsekten mit der Unterlippe einen Landeplatz, dessen Attraktivität durch die Signalwirkung der beiden orangeroten Flecken noch erhöht wird. Das Alpen-Leinkraut wächst auf Moränen- und Bachschutt.

Alpen-Leinkraut als Schuttkriecher


Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Prokulus Cup

Belastende Aufgabe

Internationales Turnier der B-Jugend am 15. August 2013 ab 9 Uhr. In Naturns: Fußball Akademie Tirol, FC Südtirol, SpG Untervinschgau. In Plaus: Udinese Calcio, FC Nürnberg, FC Stukenbrock

Raimund Lingg (Bild), seit 20 Jahren Leiter der Vinschger Auswahl in der Angelegenheit von Spielen gegen Mannschaften, die sich für das Sommertraining im Vinschgau aufhalten, empfindet jetzt diese Aufgabe immer mehr als Belastung: „Früher kamen unsere Fußballer gerne zu den Spielen, jetzt muss man sie fast bitten. Bei diesen Spielen kann man lernen und Erfahrungen machen.“ (lp)

Foto: Leonardo Pellissetti

44 /Sport/

Für Freude am Sport

Fußball: Kurs

Für junge Tormänner

V

Mals - Rund um den Sport ging es beim Treffen von über 230 Lehrern aus 17 Ländern in Mals. Es war eine sehr gut vorbereitete Veranstaltung. Die Teilnehmer konnten im Stundenwechsel zwischen 8 Möglichkeiten auswählen. Sport, Kultur, Freizeit im Lichte der organisatorischen Fähigkeiten der Sportoberschule Mals.

Foto: Leonardo Pellissetti

Foto: Leonardo Pellissetti

om 22. bis 26. Juli wurde in Glurns zum ersten Mal im Vinschgau ein Kurs für junge Tormänner abgehalten. „Aus dem ganzen Vinschgau“, wie der Mitorganisator und langjährige Malser Tormann Roland Mur (im Bild) erklärt, „sind die jungen Teilnehmer gekommen, 25 an der Zahl und sie wurden von 2 Berufstrainern begleitet: Einer war der mythische Günther Mair, schon Tormann von Trient und von Passer Meran, zwei Mal Sieger der OberligaMeisterschaft. Mitorganisator war auch Reinhold Harrasser, Tormann von FC Südtirol und Wacker Innsbruck. (lp)

Stilfs/Prad/Schlanders

Sabbatjahr von Leonardo Pellissetti

Foto: Leonardo Pellissetti

Ein Trainer will ein Sabbatjahr, also ein Jahr Pause, machen. Ursprünglich aus Stilfs, langjähriger Spieler in Prad hat Raimund Platzer seit 8 Jahren TrainerFunktionen in Schlanders, wo er wohnt, mit viel Erfolg durchgeführt. Zuerst die Amatori (Meister), U10 (Meister), 2 Jahre U11, 2 Jahre U13 (Meister, Vize Landesmeister und Pokalsieger), je ein Jahr Allievi und Junioren. Platzer hatte sich für ein Jahr Pause aus Arbeitsgründen entschieden. Für die kommende Saison wurde er doch überzeugt die Allievi weiter zu trainieren. (lp)

I

nternationale Lehrgang für Sportunterricht Vom 20. bis 26. Juli fand in Mals zum 4. Mal der Kurs für Turnlehrer, Sportlehrer, Trainer und Sportinteressierte beiderlei Geschlechts statt. Zur Veranstaltung, welche jedes zweite Jahr stattfindet, kamen im Jahr 2011 ca. 200 Lehrer, heuer waren es über 230 aus 17 Ländern. Vom deutschen Bildungsressort und der Sportoberschule Mals organisiert, bot die Veranstaltung eine sehr reiche Auswahl von Themen, die sich dem Sport und der Bewegung widmeten. Jeden Tag konnten die Teilnehmer aus einem sehr reichhaltigen Programm, von 42 Referenten begleitet,

wählen. Auch Südtiroler (über ein Drittel) und Vinschger Referenten boten ihre programmatischen Beiträge an. Die am meisten verwendeten Sprachen waren Englisch, Deutsch und Italienisch. Neben einer interessanten und innovativen Ausbildung erlaubt eine solche Art von Veranstaltung auch Austausch von Erfahrungen und Meinungen unter KollegInnen aus verschiedenen Ländern. Fußball, Korbball, Golf, Biathlon, Rugby, Handball, Schwimmen, Weitsprung, Hochsprung, Bike, Yoga, Modern Tanz, Volkstanz, Afro-Tanz sowie Kinderspiele sind nur einige Beispiele des sehr reichen Angebotes, aus dem die Teilnehmer nach Herzens- und Neigungswunsch auswählen konnten.

Ein interessantes Besipiel ist Woodball, ein aus Taiwan stammendes Spiel, welches dem Golf ähnlich ist. Nur, anstatt den Ball mit möglichst wenigen Schlägen ins Loch zu schlagen, muss man immer – wie Professor Srecko Mavrek, seit 2005 in New York tätig, zeigte - mit dem Ball den beweglichen Kegel schlagen. Am Nachmittag wurden auch interessante und kulturelle Objekte im Obervinschgau, wie Marienberg und Tschenglsburg, miteinbezogen. Jeder intensive Tag, wo pro Stunde zwischen 8 Programmen ausgewählt werden konnte, wurde ab 19 Uhr mit einem mit musikalischem Angebot begleiteten Event, nicht nur in Mals, sondern auch in anderen Orten, abgeschlossen.


08.08.13

/Sport/ 45

Fußball-Sommerzeit

Yoseikan Budo Hüttenlager

Viele Bewegungen

2. Trainingslager des Yoseikan Budo Mals

D

auch zugibt. Viele werden sich erinnern, dass er im Spiel mit zusammengebissenen Zähnen lief. Kastelbell. Eine große Nachricht kommt aus Kastelbell und zwar die Anwesenheit in der kommenden Saison von Harald Kiem im weiß-roten Kader.

Links: Die Teilnehmer des 2. Trainingslager mit Begleitpersonen und Thomas Mair (ganz links); Rechts: Budokas beim üben

Foto:s Leonardo Pellissetti

er Sommer ist nicht unbedingt nur die Zeit des Rastens, sondern auch jene der Bewegungen, weil die Mannschaften oft neu gestaltet werden. Viel bewegt sich in Laas. Sektionsleiter Roman Perkmann ist, als Nachfolger von Karl Paulmichl, Trainer von Schluderns geworden, wohin sich auch Mark Folie von Laas begeben wird. Vom Marmordorf entfernt sich auch Daniel Ortler (Bild), der heuer in Schlanders spielen Daniel Ortwird. Eine weiler vor dem tere Nachricht Spiel gegen betrifft den geSassuolo nialen Stürmer Bernd Hauser, welcher seine reiche Laufbahn beenden möchte. Somit wird die Aufgabe des neuen Trainers Karl Paulmichl nicht leicht. Er beabsichtigt, 5 bis 6 junge Spieler einzusetzen, 3 des Jahrgangs ’97, 2 ’96 und einen ’95. Wer Paulmichl kennt, weiß, dass er ein Kämpfer ist, wie er

v.l.: Harald Kiem mit Betreuer Anton Telfser Stefan Punter (Bild) Jg. ’69, langjähriger Schludernser Spieler, wurde später Trainer. Zuerst war Stefan Trainer von Laatsch/Taufers in der 3. Liga, dann bei den Amatori in Schluderns und jetzt trainiert er die U13 von Schluderns. (lp)

D

ie Sektion Yoseikan Budo des ASV Mals veranstaltete diesen Sommer zum 2. Mal ein Trainingslager für die jungen Athleten. Die 10 Budokas hielten sich in diesem Rahmen das Wochenende vom 12. bis zum 14. Juli auf der Knottberghütte in Planeil auf. Gemeinsam mit dem Trainer Thomas Mair und zwei Begleitpersonen wanderten die Jugendlichen zur Hütte. Jeden Tag stand ein zweistündiges Training auf dem Programm, bei dem verschiedene Wurftechniken im Mittelpunkt standen.

Neben dem Training und der Wanderung zur Planeiler Alm konnten die Jugendlichen die Freizeit nutzen, um sich besser kennenzulernen. Bei diversen Volleyball- und Geländespielen neben der Unterkunft und auf der Alm kam der Spaß nicht zu kurz. Am Abend beim Lagerfeuer war die Stimmung super, wenn auch tags darauf die Heimreise bevorstand. Alle Budokas waren sehr begeistert vom Trainingslager und hoffen darauf, im nächsten Sommer bereits wieder nach Planeil zu fahren.

Sommertraining

Eishockey

Paduaner im Obervinschgau

Ein Vinschger bei den „Nachwuchs-Azzurri“

D

M

ria und dem Sieger Padua. Der Trainer Dario Marcolin lobte – auf unsere Frage - mit Begeisterung alles, was mit dem Sommertraining in Mals zu tun hat. In einer wirtschaftlichen Krisenzeit ist somit zu loben, was die Sportvereine Mals und Prad unter der Leitung von Alfred Lingg heuer geleistet haben. (lp) Trainer Marcolin in Gespräch mit Fernsehen/ und Internet- Damen und Herren

itten im HochAndreas Strobl, der s o m m e r in der vergangenen herrscht im IceSaison EishockeyForum von Latsch Erfahrung in Kanada wieder Eiszeit. Seit gesammelt hat und Mitte Juli haben verin der ersten Mannschiedene Vereine schaft des AHC Vindie Möglichkeit, sich schgau spielt. Unter dort optimal auf die der Aufsicht der verneue Eishockeysai- Andreas Strobl im schiedenen Trainer son vorzubereiten. Trikot der italie(u.a. der ehemalige Auch der italienische nischen NationalA-Nationaltrainer E i s s p o r t v e r b a n d mannschaft Mickey Goulet und (FISG), der bereits Ex-Nationaltorhüter im vergangenen Jahr in Latsch Jim Corsi) konnte der 18-jährige zu Gast war, organisierte wieder Vinschger gemeinsam mit den ein Trainingscamp für die beanderen Nachwuchstalenten sten Nachwuchsspieler Italiens sein technisches und eisläufeder Kategorien U18 und U20. risches Können zeigen und sich Unter den Talenten, die eine für die Nationalmannschaft Einladung zu diesem Camp erseiner Altersklasse empfehlen. hielten, war auch der Latscher (sam) Foto: Sarah Mitterer

as Sommertraining in Mals der Serie B-Mannschaft Padua hat sicher viel für die touristische Wirtschaft beigetragen. Dass viele Paduaner nur wegen ihrer Fußballmannschaft im Obervinschgau waren, ist im Internet festzustellen und wurde von allen Befragten bestätigt. Hauptpunkt war das dreifache Turnier mit Siena, Alessand-

Foto: Leonardo Pellissetti

Der Vinschger Wind 16-13


46 /Sport/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Schluderns/Vinschgau

Beachparty ist Publikumsmagnet

Ein Hoch dem Volleyball

„Schade, dass es vorbei ist, jetzt heißt es wieder ein Jahr warten“, schwärmte eine junge Besucherin der Schludernser Beachfete am Tag danach. Das Nacht-Beach-Volleyballturnier hat in seiner sechsten Auflage nichts an Attraktivität verloren. Hunderte ließen sich begeistern. Der Mischung zwischen sportlichen Wettkämpfen am Netz und Partystimmung mit heißer Musik, Tanz und Spaß übten auch heuer wieder einen besonderen Reiz auf die vorwiegend jugendlichen Besucherinnen und Besucher aus. 24 Mannschaften kämpften beim GaudiTurnier gegeneinander. Beim Profi-Turnier am Samstag beteiligten sich acht. Der Regen am Freitag hatte den Auftakt zwar leicht getrübt. Doch die eingefleischten Beach-Fans feierten auch in nassen Klamotten. Am Samstag wurden sie dann mit

Gemütlicher Plausch am Bachfeld in einer Spielpause. Zum Profiturnier am Samstag kamen namhafte Spieler aus ganz Südtirol

Sonnenschein und milden Temperaturen in der Nacht entschädigt. Die DJs aus dem Vinschgau Alin Gamper (DEEGRAY feat.) und Lukas Eller LR sorgten am Freitag für passende Rhythmen. Und sie standen den Profis DARIUS & FINALY in nichts nach. Um die aufwändige Vorbereitung der Beach-Fete kümmerte sich das engagierte und ehrenamtlich tätige Team um Stephan Schöpf, Martina Sapelza, Alin Gamper, Christi-

ane Heinisch, Ronald Anstein, Fabian Mair. Die Organisatoren konnten auf zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer zählen. Unterstützung erhielt das Beach-Team von Mitgliedern des Amateursportvereins Schluderns um den Präsidenten Raimund Pali und seinen Ausschussmitgliedern. Denn der Reinerlös der Beachfete geht in die Kassen des Sportvereins und wird in die Förderung der Jugendarbeit investiert. (mds)

Kaufen/Verkaufen/Immobilien Sonderthema im Vinschger Wind (September 2013)

„Heiraten“ Schicken Sie uns Ihr schönstes Hochzeitsfoto innerhalb 31.08.2013 der vinschger

Neu restaurierter Alpengasthof „Zum Weissen Knott“ auf 1876 m an der Stilfserjochstrasse ab 1. Dezember 2013 an dynamische, fachkundige Person oder an erfahrenes Gastwirtepaar zu verpachten. 30 Sitzplätze innen, 30 Sitzplätze auf der Terasse mit schönster Aussicht zum Ortler. Sommer und Winterbetrieb. Wohnung vorhanden. Nähere Informationen unter Tel. 348 85 57 845

Saugünstig: Stapler Psenner 250s mit Kistenhalter 1, 2 und 3 und 2-Hebelschaltung 3.500 Euro + MwSt.

Reservieren Sie Ihre Werbung frühzeitig telefonisch unter Tel. 0473 73 21 96 oder per E-mail an info@vinschgerwind.it Vinschger Wind Dantestr. 4, 39028 Schlanders Tel. 0473 732 196 | Fax 0473 732 451 info@vinschgerwind.it


08.08.13

Gut

für den Ausblick Neue Fenster aus

Vinschger Qualitätsprodukt für nachhaltige lokale Wertschöpfung

5 Jahre Garantie & Service

Neu im Programm: Telser-Klimahaustür Telefon: 0473 836811 Schöne, sonnige

3-Zi-Wohnung, 116 m2,

mit eingebauter Küche und Parkplatz in Latsch ab sofort an Einheimische zu vermieten

Tel. 0473 62 32 10

Neu renovierte

Wohnungen

in Prad zu vermieten Tel. 349 56 61 939

IDEENSERVICE

Laufend hochwertige Türen direkt ab Lager zu verkaufen!

Lagerbestand ab Werk.

Gutgsell

Fenster - Finestre

I-39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 39 0473 616666

www.fensterbau.it Verschiedene Original Bestandteile/Zubehör für Ford Escort Station (BJ 1997)

zu verkaufen:

• Abdeckrollo für Kofferraum • Bodenteppich für Kofferraum • 4 Winterreifen mit Stahlfelgen (Maße 175/70 R13) • 1 Reserverad neu, mit Stahlfelge (185/60 R14) Infos und Angebote: Tel. 335 62 44 663

Büro 65 m2 inkl. Garage in Naturns zu vermieten.

Email: info@zimmerei-weithaler.it Tel. 336 26 08 40

Naturns – Hauptstraße 35 – Tel. 0473 66 74 47

verkauft: Naturns: • großes Geschäftslokal im Erdgeschoss in Kompatsch • Reihenhaus in Kompatsch – Baujahr 1997 – Bindung Art. 28 • Eckreihenhaus – Neubau – mit ca. 200m² Garten, großer Garage (90m²) und drei Parkplätzen in Tschirland • exklusive Villa im Landhausstil mit Garten • sehr große, neuwertige, teilmöblierte Vierzimmerwohnung • neuwertige, große Zweizimmerwohnung in sonniger Südterrasse • kleine Obstwiese in Dorfnähe Partschins: • wohnen am Sonnenberg auf 1200 Höhemeter – Reihenhaus mit herrlichem Ausblick auf den Meraner Talkessel (konventioniert!) • möblierte Dreizimmerwohnung im Erdgeschoss • Zweizimmerwohnung mit großem Westbalkon in Rabland • großzügige Doppelstockwohnung in ruhiger Wohnlage in Rabland • sehr große Vierzimmerwohnung mit darüber liegendem Dachboden in sonnigster und ruhiger Wohnlage in Rabland Plaus: • möblierte, sonnige Einzimmerwohnung im letzten Stock und sanierte Einzimmerwohnung im 1. Stock, jeweils mit großer Südterrasse

Fragen zur Wohnbauförderung? – Rufen Sie an! Weitere interessante Angebote auf der Internetseite www.spiss-immobilien.com

Der Vinschger Wind 16-13

/Kleinanzeiger/ 47


48 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 16-13

Kaufen/Verkaufen/Immobilien

Wo Wohlfühlen an erster Stelle steht ...

Eisenwaren und Farbengeschäft

www.wohntraeume.it

Prad: • Neuwertige 3-Zimmerwohnung mit Autoabstellplatz um Euro 180.000 Schlanders: • Großzügige Dreizimmerwohnung im Dachgeschoss um Euro 180.000

Rungg Alfons Hauptstr. 41 Prad; Tel. 0473 61 64 14 FLIEGENSPRAY für Restaurant, Bar und Privat Alleinvertretung im Vinschgau

 10,00

KENYASAFE EXTRA  35,00

Apparat für KENYASAFE

bei 5 Dosen 1 GRATIS

Ab 1 Karton wird auch zugestellt

Zu verkaufen

08.08.13

Büro oder Arztpraxis

Stellenmarkt ALPE

Wir sind eine zukunftsorientierte Genossenschaft im Obst- und Gemüsesektor. Im Rahmen der Nachfolgeregelung suchen wir eine/n

Latsch: • 3-Zimmerwohnung mit Garten und Garage um Euro 255.000 • Doppelstöckige 2-Zimmer-Mansardenwohnung mit Garage um Euro 148.000

Heidelinde Gurschler · Immobilien Goldrain - Tel. +39 0473 743057 heidelinde@wohntraeume.it

Mitarbeiter/in für das Versandbüro

Das Aufgabengebiet umfasst die Erstellung der Transportdokumente, die Koordination der externen Transporte und die Leergutverwaltung.

Zu verkaufen!!! Kühlregal, (12 Thöni-Stühle, 3 Barhocker in Massiv-Holz), 7 Tische 72 x 110cm, neuwertiger Schrank, Metallregale und verschiedenes. Tel. 335 70 32 377

Glurns:

Baugrund in guter Lage

80 m2 inkl. Autoabstellplatz im Gemeindehaus Plaus zu vermieten. Email: info@zimmerei-weithaler.it Tel. 336 26 08 40

zu verkaufen

Kleines Haus (ca. 80 m2)

Junges Paar sucht

Sie haben den Abschluss einer Oberschule, haben gute Sprach- und EDV-Kenntnisse, arbeiten gern selbständig und zielorientiert und sind teamfähig. Wir bieten eine interessante, verantwortungsvolle und entsprechend dotierte Stelle in einem angenehmen Ambiente und einem jungen und zielstrebigen Team. Bei Interesse richten Sie Ihre Bewerbung an die ALPE Gen. landw. Ges. – Personalwesen, Industriestraße 28, 39023 Laas, Tel. 0473/626 160 – verena.platzer@vip.coop

Auskunft: 0049 17 66 32 92 881

Jugenddienst Obervinschgau

mit Keller, Dachgeschoss und Autoabstellplatz im Zentrum von Prad am Stj. von privat zu verkaufen Tel. 339 28 98 262

Wohnhaus im Raum Eyrs bis Mals zu kaufen Tel. 340 35 43 778

Jugendarbeiter/in

2-3-Zi-Wohnung

5 1/2-Zi-Wohnung,

Referenten/in

(74 m ) ab 1. September in Latsch zu vermieten. 2

Tel. 0473 62 21 17 Handy: 347 17 58 914

Vinschger Marillen ab Hof zu verkaufen – biologisch behandelt Möglichkeit zum Selberpflücken Tel. 0473 73 96 40 oder 342 19 10 513

Obst- u. Gemüsegenossenschaft

Goldrain: • Möblierte Zweizimmerwohnung im Dachgeschoss um Euro 120.000

Naturns: • Neue 2-Zimmerwohnung mit Garten, KlimaHaus A, in Kürze bezugsfertig um Euro 198.000

4-Zi-Wohnung mit eingebauter Küche, Terrasse, Balkone, Garage, Keller und Garten in Prad ab sofort an Einheimische zu vermieten Tel. 0473 74 25 41 oder 333 46 06 652

92 m , mit Garage in sonniger Lage in Schlanders zu verkaufen Tel. 335 32 88 62 2

Fachstelle zur Förderung der Jugendarbeit

sucht

für die Begleitung von Jugendlichen im Rahmen der offenen Jugendarbeit in der Gemeinde Prad für die Unterstützung der ehrenamtlichen, kirchlichen und politischen Verantwortungsträger/innen der Jugendarbeit im Bezirk Obervinschgau weitere Informationen unter http://job.Jugenddienst.it

Zu verkaufen:

IM

Schlanders: sehr schöne Neubauwohnungen, große Terrassen, in verschiedenen Größen, Klimahaus A, ab  154.000,00 Schlanders: zentral gelegene, sehr schöne, neuwertige 110 m² Wohnung mit Terrasse und Doppelgarage, EK F MOBILIENBÜRO Vetzan: wunderschöne 125 m² Wohnung, EK C, komplett und hochwertig möbliert, Südbalkon und Garage,  350.000,00 Schlanders Latsch: Geschäftslokal im Zentrum, 107 m² Verkauf und 75 m² Lager, große Schaufenster und Vetrinen,  215.000,00 Tel. 0473 73 20 99 Mobil 335 67 86 680 Tschirland: große Doppelhaushälfte mit Doppelgarage und Garten, in perfektem Zustand und bester Lage, EK G Termin nach Vereinbarung Naturns/Zentrum: 3 Sterne Pension mit Hallenbad in bester, absolut ruhiger Lage im Zentrum von Naturns, EK G info@tschenett.com Schluderns: Neuwertige, zentral gelegene landwirtschaftliche Garage mit großem Magazin  75.000,00 www.tschenett.com und viele weiteren Objekte auf www.tschenett.com Außerdem erledigen wir für Sie: Vermittlungen, Schätzungen, Kaufverträge, Mietverträge, Grundbuchangelegenheiten und wir suchen für unsere Kunden ständig Wohnungen, Häuser, Wiesen, Baugründe usw.


Der Vinschger Wind 16-13

08.08.13

Stellenmarkt Wir suchen ab sofort

Maschinenring Zürich sucht:

• Verkäufer/in

in Vollzeit für unsere Filiale in Schlanders Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: Bäckerei Egger katharina@eggerbrot.com +39 366/6684248 Body&Mind sucht ab Oktober eine freundliche Kosmetikerin oder eine Verkäuferin mit Erfahrung in der Parfümerie. Bewerbung unter: 347 85 95 458

Von Mitte August bis Mitte September

Mädchen zur Mithilfe auf der Tabarettahütte gesucht.

Tel. 347 26 14 872

Freundliche, motivierte, sympathische Frau sucht Stelle als

Verkaufsmitarbeiterin oder

Tel. 0473 63 46 15

Zimmer vorhanden Maschinenring plus AG Neuwiesenstrasse 5, CH - 8630 Rüti 0041 55 251 41 41

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams ab sofort: • eine Friseurin (Stylistin) in Jahresstelle, Vollzeit, Praxis erforderlich • einen Friseur-Lehrling Entlohnung laut Kollektiv; Überzahlung möglich. Gute Weiterbildungsmöglichkeiten. Bewerbungen bei Frau Cicek Friseurstudio Schnitt, Nauders Tel. 0043 (0)5473 89 090

Lebensmittelgeschäft im Obervinschgau sucht

Lehrmädchen

(Absolventinnen einer Hauswirtschaftsschule werden bevorzugt)

oder Verkäuferin

oder Hilfsverkäuferin Auskunft: Harald Schuster Tel. 0473 831110 (Geschäftszeiten)

Das Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders sucht

eine/n Projektleiter/in und zwei Projektmitarbeiter/innen

www.maschinenring–jobs.ch

in Teilzeit (3x nachmittags) für das Projekt Nachmittagsbetreuung für das Schuljahr 2013/14.

Wir suchen zum sofortigen Eintritt:

ElektroTechniker/In

Voraussetzung: - Kenntnisse der analogen und digitalen Schalttechnik; - abgeschlossene Ausbildung als Techniker (bzw. Fachhochschule, Matura) - mehrjährige Berufserfahrung erwünscht Bewerbungen bitte an: RSD-electronic GmbH – Naturns Tel. 0473 497 240 info@rsd-electronic.com

Voraussetzungen: Matura, Erfahrung mit Kindern/Jugendlichen, Selbständigkeit, Aufgeschlossenheit. Genauere Informationen über die Voraussetzungen finden Sie auf facebook: Jugendzentrum Freiraum Schlanders. Bewerbung bis 31. August 2013 – Arbeitsbeginn: 02. Oktober 2013 Jugendzentrum Freiraum, Göflanerstr. 4, 39028 Schlanders, juze-schlanders@gmx.net Infos: Kathrin 339 88 15 119

Das Hotel Crusch Alba*** und die Engadinlodge, am Fuße des Schweizerischen Nationalpark, verfügen zusammen über 50 Zimmer. Die verschiedenen Restaurant Betriebe umfassen ein à la Carte Restaurant, Halbpension, Bar und eine Pizzeria. Zur Vervollständigung unsere Serviceteams suchen wir

eine/n Mitarbeiter/in für Sommersaison oder Jahresstelle Wir erwarten eine abgeschlossene Lehre als Restaurantfachkraft mit Erfahrung in der Gastronomie. Außer Ihrer deutschen Muttersprache haben Sie vorzugsweise mündliche Sprachkenntnisse in Englisch und Italienisch.Tadellose Umgangsformen und eine teamorientierte Persönlichkeit, Selbständigkeit, Einsatzbereitschaft und der Service ist Ihre Leidenschaft. Machen Sie sich ein Bild auf unserer Homepage www.cruschalba-zernez.ch Service Mitarbeiter/in Service Mitarbeiter/in Obstgenossenschaft Wir freuen uns auf Ihr komplettes Bewerbungsdossier mit Foto, Lebenslauf und Das Hotel Crusch Alba*** und die Engadinlodge, amDas Fusse Hotel desCrusch Schweizerischen Alba*** undNationalpark, die Engadinlodge, am Fusse des Schweizerischen Nationalpark, Zeugnissen. Mivo Ortlerverfügen zusammen über 50 Zimmer. Die verschiedenen verfügen Restaurants zusammen Betriebe über 50umfassen Zimmer. Die verschiedenen Restaurants Betriebe umfassen Crusch Alba,Bar Herr Röven 53, 7530 ein à la CarteHotel Restaurant, Halbpension, und Adrian eineeinPizzeria. à la Schorta, Carte Restaurant, Halbpension, Bar undZernez eine Pizzeria. unsere suchen Zur wir Vervollständigung per unsere Serviceteams suchen wir per 081 856 13Serviceteams 30 – Email: info@cruschalba-zernez.ch LatschZur Vervollständigung

in einem Café, einer Bäckerei, einem Hotel im Service

Zimmermann / Landwirt Gartenbauer / Maurer Schreiner

/Kleinanzeiger/ 49

9. Mai 2013 eine Mitarbeiter/in für Sommersaison9.oder Mai Jahresstelle 2013 eine Mitarbeiter/in für Sommersaison oder Jahresstelle

Wir sind einer der größten Arbeitgeber im mittleren Vinschgau und zählen inWir erwarten eine abgeschlossene Lehre als Restaurantfachkraft Wir erwarten eine mit Erfahrung abgeschlossene in der Lehre als Restaurantfachkraft mit Erfahrung in der Gastronomie. unserem Sektor zu den fortschrittlichsten Betrieben. Wir suchen einen/eineGastronomie. Ausser Ihrer deutschen Muttersprache haben Sie Vorzugsweise Ausser Ihrer mündliche deutschen Sprachkenntnisse Muttersprache haben in Sie Vorzugsweise mündliche Sprachkenntnisse in

• Assistenten(in) für die Abteilung Qualität

Wir sind eine Treuhandgesellschaft im Engadin/Schweiz. Zur Führung von Treuhandmandaten suchen wir Sie erwartet: ab sofort Auf oder nach Vereinbarung einen

Englisch und Italienisch. Englisch und Italienisch. Dienstleistungsorientiertes Denken und Handeln, einDienstleistungsorientiertes gepflegtes und kommunikatives DenkenAuftreten. und Handeln, ein gepflegtes und kommunikatives Auftreten. Tadellose Umgangsformen und eine teamorientierteTadellose Persönlichkeit, Umgangsformen Selbständigkeit, und eine teamorientierte Persönlichkeit, Selbständigkeit, Einsatzbereitschaft und der Service ist Ihre Leidenschaft. Einsatzbereitschaft und der Service ist Ihre Leidenschaft.

Ihre Aufgaben umfassen die Unterstützung bei der: Auf Sie erwartet: junges motiviertes Team - ein junges motiviertes Team - Umsetzung und Weiterführung der bestehenden Zertifizierungen ISO, IFS,-- ein Zeitgemässe Anstellungsbedingungen gemäss L-GAV - Zeitgemässe 2013 Anstellungsbedingungen gemäss L-GAV 2013 eine Unterkunft in unserem Personalhaus - eine Unterkunft in unserem Personalhaus sowie GlobalGAP bei unseren Mitgliedern - Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Hygiene- und Qualitätsma-Machen Sie sich ein Bild auf unserer Homepage www.cruschalba-zernez.ch Machen Sie sich ein Bild auf unserer Homepage www.cruschalba-zernez.ch nagementsystems Wir freuen uns auf Ihr komplettes Bewerbungsdossier mit freuen Foto,uns Lebenslauf auf Ihr komplettes und Zeugnissen. Bewerbungsdossier Foto, Lebenslauf und Zeugnissen. In einem gutWirfunktionierenden kleinenmitBetrieb - internen Qualitätskontrolle

Buchhalter/Steuerberater (m/w) erwartet Sie ein interessanter Tätigkeitsbereich.

Hotel Crusch Alba, Herr Adrian Schorta, Röven 53, 7530 Hotel Zernez Crusch Alba, Herr Adrian Schorta, Röven 53, 7530 Zernez Email: info@cruschalba-zernez.ch 081 856 13 30 Email: info@cruschalba-zernez.ch

081 856 13 30 Ihr Profil: - Abschluss einer landwirtschaftlichen Oberschule oder Studium im Bereich Landwirtschaft/Lebensmitteltechnologie - Gute Italienisch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift - Bereitschaft zu selbständiger Arbeit, sowie Kontaktfreudigkeit und Teamfähigkeit - PC-Erfahrung und gute Kenntnisse von MS Office

Sollten Sie Interesse an dieser Tätigkeit haben, dann schicken Sie Ihre schriftliche Bewerbung, samt Lebenslauf bis einschließlich 19.08.2013 an die: Obstgenossenschaft MIVO-ORTLER z.H.: Hansjörg Sachsalber Industriezone 7 – 39021 Latsch E-Mail: Hansjoerg.sachsalber@vip.coop, Tel. 0473/749 941

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen oder rufen Sie uns an. Treuhand Bezzola + Partner AG CH – 7530 Zernez Tel. 0041 81 861 30 30 jachen.bezzola@treuhandbezzola.ch


50 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 16-13

08.08.13

Jahrestag/Danksagungen Überall, wo wir sind, sind Spuren deines Lebens. Gedanken, Augenblicke, sie erinnern uns an dich.

Wind-Termine

1. Jahrtag

Tumler Matthäus Eisenbrander Hias * 24.03.1930 † 7.08.2012 Schlanders

In Liebe denken wir an dich, ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 11. August 2013 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie

Lyfi-Almfest in Martell Wann: am Sonntag, 11. August 2013 ab 10.00 Uhr Frühschoppen und Weißwurst 11.00 Uhr Feldmesse und Segnung des sanierten Almgebäudes und Einweihung der Schaukäserei Für gute Stimmung sorgen feel volx Kinderschminken: 10 – 11.30 & 16 – 18.00 Uhr

Einladung zur

50 Jahr Feier

Wann: am Sonntag, 18. August 2013 um 10.00 Uhr Wo: im Nordischen Skizentrum Schlinig Der ASC Sesvenna Volksbank freut sich auf Sie!

Wir denken an so vieles seitdem du nicht mehr bist, denn du hast uns gezeigt wie wertvoll das Leben ist, und dafür danken wir dir.

Laas – Tel. 0473 626 553

10. Jahrtag

Kajetan Vill

am Fr. 9. und Sa. 10. August

Steinbergerhof

unglaublich vieles um

*19.01.1933 † 12.08.2003 Schlanders

10,00 € bis 30,00 €

Wir denken an unseren lieben Kai besonders bei der Abendmesse am Samstag, den 10. August 2013 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Vergelt’s Gott allen, die sich seiner in Freude erinnern. Deine Lieben

Sa. 10. August Nachmittag geöffnet!

Sommerschlussverkauf Dein Leben war ein großer Segen, war Arbeit, Liebe und Verstehen, war wie ein heller Sommermorgen und dann ein stilles Von-uns-Gehen.

Wir machen Urlaub: von Mo. 12. bis Sa. 17. August 2013

AUTO-ANKAUF

Sie möchten Ihr Auto verkaufen? Wir nehmen alles ... Pkws, Busse, Lkws, Fa. Fahrzeuge ab ’98 mit und ohne Collaudo, mit vielen km, auch Unfallwagen und nicht fahrbereite Fahrzeuge ... und zahlen Höchstpreise und bar! Inkl. Abmeldung!

Blasius Christandl Rodi Blaas

Auch an Sonn- & Feiertagen erreichbar:

*31.07.1931 †6.07.2013 Eyrs

Es war ein großer Trost, nicht allein zu sein beim Abschied von unserem lieben Tata.

Wir danken deshalb von Herzen allen, die mit uns die heilige Messe für ihn gefeiert und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben, wir danken für die tröstlichen Worte und die Anteilnahme, für alle Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft, für Blumengrüße und Spenden. Ein besonderer Dank geht an die Ärzte und das Pflegepersonal der Abteilung ZÜST des Krankenhauses von Schlanders, die unseren lieben Blaas kompetent und liebevoll betreut haben. Familie Urban und Armin Christandl

Tel. 342 37 92 000 kfzankauf@gmx.com Seriöse Abwicklung!

Jahrestag/Danksagungen 1. Jahrestag

Stecher Alois *6.06.1951 † 12.08.2012 Prad a. Stj.

Wir gedenken deiner ganz besonders beim Abendgottesdienst am Mittwoch, 14. August 2013 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Prad. Deine Familie


08.08.13

Gut Aiderbichl bei Salzburg

Almfest

Prokulus Schupfer Tel. 0473 66 80 58 Anmeldeschluss 12. August 2013

Rasen mähen ohne Fangkorb Nie mehr entleeren

liebevolle Romantikerin, wünscht sich Zweisamkeit und eine kleine Familie. STEFFI

So. 11.08.13

10.30 Uhr Wortgottesdienst mit Almsegnung ab 11.30 Uhr spielen „DIE VINSCHGER“

NEUE LIEBE - NEUES GLÜCK 0471 053388 I www.wir-2.it

Facharbeiterin, 29/1,67, schlank,

/Kleinanzeiger/ 51

Allfälliges/Weiterbildung

Busfahrt (über Reschen) Sonntag, 18. August 2013

Sympathische, warmherzige, solide Pensionistin, GUTE SEELE 59/1,65. Gerne würde ich, Johanna, ehrlichen Mann kennenlernen. Die Tür zu meinem Herzen steht offen!

Der Vinschger Wind 16-13

Gold-und silberhandel Stefan Hohenegger An- & Verkauf von Altgold, Silber, Zahngold, Schmuck ... Sofortauszahlung nach Tageskurs! Schlanders - Kirchbreitstr.19 Tel. 0473 /732921 Handy 342 3519644 www.hohenegger.it

Allgemeine Weiterbildung NEU! VORBEREITUNG AUF DIE ZWEISPRACHIGKEITSPRÜFUNG (INTERNATIONALES SPRACHENZERTIFIKAT) REFERENT/IN Schlanders Cristina Baldi REFERENT/IN Mals Luana Ivana Cavalet TERMINE SCHLANDERS C1 Mi, 04.09. – Mi, 20.11.2013 (jeweils Mi) TERMINE SCHLANDERS B2 Fr, 06.09. – Fr, 15.11.2013 (jeweils Fr) TERMINE SCHLANDERS B2 Di, 10.09. – Di, 19.11.2013 (jeweils Di) TERMINE MALS B2 Mo, 09.09. – Mo, 18.11.2013 (jeweils Mo) TERMINE MALS C1 Do, 12.09. – Do, 21.11.2013 (jeweils Do) UHRZEIT Schlanders 18.30 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen UHRZEIT MALS 19.00 Uhr – 21.30 Uhr, insgesamt 12 Treffen ORT Schlanders WFO Schlanders ORT Mals OSZ Mals Kursbeitrag 180 Euro (ohne Prüfungsgebühren) ANMELDESCHLUSS Mo, 02.09.2013

ELTERN-KIND-MUSIZIEREN REFERENT/IN Martina Wienchol TERMINE Mals Do, 12.09. – Do, 21.11.2013 (jeweils Do) TERMINE PRAD Di, 24.09. – Di, 26.11.2013 (jeweils Di) UHRZEIT 09.00 Uhr – 09.45 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT MALS Musikschule Mals ORT PRAD Musikschule Prad Kursbeitrag 50 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 09.09.2013

DUFT-QIGONG UND MEDITATION REFERENT/IN Brigitta Seissl TERMINE Do, 12.09. – Do, 19.12.2013 (jeweils Do) UHRZEIT 18.00 Uhr – 19.00 Uhr, insgesamt 13 Treffen ORT Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius Laas Kursbeitrag 75 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 09.09.2013

Für Speis und Trank ist bestens gesorgt. Lift durchgehend geöffnet. Kinder bis 8 Jahre fahren gratis. Die Liftkarte gilt als Getränkegutschein auf dem Almfest. Auf Ihr Kommen freuen sich die Bauern von Prämajur-Amberg und das Alm-Team! Pferdereiten • Streichelzoo • Versteigerung eines Kahlwildes

Sonnenkollektoren,

kpl, Solaranlagen, Hygiene und Pufferspeicher, Holz und Pelletskessel direkt vom Hersteller (auch mit Montage) preiswert ab Lager Meran zu verkaufen. Ikarus Solarsysteme Tel. 335 59 18 485

Fliesen (15 x 15 cm; 15 Pkt. zu 60 Stück) abzugeben. Preis verhandelbar. Tel. 335 606 70 70 (Abends)

COMPUTERKURS 50+ REFERENT/IN Patrik Tschenett TERMINE Fr, 13.09. – Sa, 05.10.2013 (jeweils Fr und Sa) UHRZEIT Fr, 17.45 Uhr – 19.45 Uhr, Sa, 16.45 Uhr – 18.45 Uhr, insgesamt 8 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 110 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 09.09.2013

EDV GRUNDKURS REFERENT/IN Patrik Tschenett TERMINE Fr, 13.09. – Sa, 05.10.2013 (jeweils Fr und Sa) UHRZEIT Fr, 20.00 Uhr – 22.00 Uhr, Sa, 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 110 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 09.09.2013

YOGA BASIC FÜR ANFÄNGER UND WIEDEREINSTEIGER REFERENT/IN Marlene Horrer TERMINE Mi, 18.09. – Mi, 06.11.2013 (jeweils Mi) UHRZEIT 20.00 Uhr – 22.15 Uhr, insgesamt 7 Treffen ORT Mittelschule Schlanders Kursbeitrag 98 Euro (ohne Unterlagen) ANMELDESCHLUSS Mo, 16.09.2013

YOGA FÜR FRAUEN UND MÄNNER REFERENT/IN Johanna Wassermann TERMINE Do, 19.09. – Do, 21.11.2013 (jeweils Do) UHRZEIT Vormittag 09.00 Uhr – 11.00 Uhr, UHRZEIT Abend 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 9 Treffen ORT Vormittag Alten- und Pflegeheim Mals ORT Abend OSZ Mals Kursbeitrag 90 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 16.09.2013

Details zu den Kursangeboten finden Sie auf unserer Homepage www.gwr.it

TAIJIQUAN – TAI CHI CHUAN REFERENT/IN Brigitta Seissl TERMINE Do, 12.09. – Do, 19.12.2013 (jeweils Do) UHRZEIT 19.15 Uhr – 20.15 Uhr, insgesamt 13 Treffen ORT Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius Laas Kursbeitrag 75 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 09.09.2013

Info – Anmeldung: Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr


Schlanders


Vinschgerwind 16_13