Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen
Nr. 11 (202) 30.05.13 I.P. 9 Jg.
www.vinschgerwind.it
Die Blickrichtung
Sepp Noggler im „Wind“-Gespräch
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Freitag, 31. Mai Samstag, 1. Juni SCHLANDERS • SULDEN • PRAD
30.05.13
Inhalt
Vinschgerwind 11-13
/inhalt/ 3
Kommentar Sepp Noggler im „Wind“-Gespräch: Warten auf Durnwalders Abgang
Will der Vinschgau einen Golfplatz? Der bisher geplante ist gescheitert
Seite 6
Seite 4
Vinschgau: Die Verschuldung der Gemeinden
Seite
4
Lichtenbergerberg: Hof ohne Zufahrt - ein Unding
Seite
4
Planeil: Grundbesitzer werden sich zur Wehr setzen
Seite
5
Leser-Foto: Widerstand gegen die Rechtschreibung
Seite
5
Schlanders: Der politische Eingriff beim KH Schlanders
Seite
8
Müstair/Mals: Radweg in die Schweiz
Seite
9
Martell: Polizisten kommen nach Martell
Seite 11
Kastelbell: Preisgekrönter Blauburgunder
Seite 11
Vinschgau: SVP-Wirtschaft steht hinter Noggler
Seite 11
Leserbriefe
ab Seite 12
Schluderns: Die 850-Jahr Feier
Seite 14
Rabland: Die „Friedrich Gurschler Stube“ im Hanswirt
Seite 15
Porträt: Andreas Sachsalber, Schleis, Jg. 1927
Seite 17
Schnals: Skitour mit prominenten Teilnehmern
Seite 18
Schlanders: Lehrer wechseln Rolle
Seite 18
Sonderthema: Handwerkerzone Kastelbell/Musikprobelokal in Matsch
ab Seite 32
Nationalpark Stilfserjoch: Biodiversität
Seite 36
Sport: Der Giro d’Italia in Schlanders
Seite 38
von Chefredakteur Erwin Bernhart
Phantasie ist gefragt Der Giro ist durch den Vinschgau gerauscht. Das volle Programm konnte - wegen des leidigen Wettereinbruchs - nicht abgewickelt werden. Bitter für Martell: Zuerst wurde die Überfahrt über das Stilfserjoch gestrichen und dann auch noch die Alternativ-Etappe mit dem Ziel in Martell annulliert. Eines bleibt: Die Organisatoren haben gezeigt, dass sie zusammen mit vielen freiwilligen Helfern eine derartige Sport-Veranstaltung meistern können. Ein andermal wird’s hoffentlich mit dem Giro klappen. Einige Bilder aus dem Vinschgau und natürlich aus Südtirol werden sicher beim Giro-Publikum angekommen sein. Dies wird dem Tourismus gut tun. Schlanders hat jedenfalls den Giro-Start gut hinbekommen. Eines ist auch klar: Die Vinschger Tourismuswirtschaft wird sich überlegen müssen, selbst Events auf die Beine zu stellen, die weit über das Tal hinausgreifen. Das Erdbeerfest in Martell, das sei den Martellern hoch angerechnet, hat eine bestimmte Strahlkraft. Ein Apfelfest? Eine Apfelwoche? Ein RadMonat? Was auch immer. Die Vinschger heißt’s oft, hätten viel Phantasie. Also lasst sie raus, diese Phantasie. Damit auch ohne den Giro tolle Bilder aus dem Vinschgau in die Welt kommen.
4 /politik/
Vinschgerwind 11-13
Wind - online
Unzulässig Die Bauern atmen auf: Die Frage für eine Volksbefragung für ein Pestizidverbot in der Gemeinde Mals wurde von der zuständigen Kommission für unzulässig erklärt.
Lichtenberger Berg
Keine Zufahrt
30.05.13
Der Vinschgerwind hat ein neues Kleid. Ihre Meinung? (68 abgegebene Stimmen) Neue Umfrage: Was glauben Sie, hat der Giro d’Italia einen großen Werbeeffekt für den Vinschgau gebracht?
53 % Gefällt mir
(36 Stimmen)
26 %
(18 Stimmen)
14 %
(14 Stimmen)
Ist ok
Gefällt mir nicht
Die Verschuldung
E
s gibt am Lichtenberger Berg einen stattlichen Hof. Der heißt Gandlatsch und der Hof hat keine eigene Zufahrt. Ein Unding in der heutigen Zeit, möchte man meinen. Auf Gandlatsch lebt die Familie Kristandl. Mit vier Kindern. Mit dem Kinderreichtum ist der Hof Gandlatsch ein Unikum am Lichtenberger Berg. Denn dort ist der Nachwuchs auf vielen Höfen alles andere als gesichert. Will Kristandl mit Nachbarn keine Schwierigkeiten, muss er sein Auto unterhalb des Hofes parken und zu Fuß 300 m steil nach oben laufen. Die Milch wird im Winter mit Schlitten transportiert. Dass Gandlatsch keine Zufahrtsstraße hat, daran ist man am Hof auch selbst mit schuld. Die Mutter von Kristandl hat sich vor rund 30 Jahren geweigert, eine Durchfahrt durch ihren Grund zu genehmigen. Die Zufahrtsstraße wurde dann in weitem Bogen um den Hof herumgebaut. Ein nachträgliches Projekt gemeinsam mit der Fraktion Lichtenberg kam nicht zustande. Arnold Kristandl sagt, er müsse mit einem Nachbarn einen Hektar Grund tauschen, dann könne man eine Zufahrt zum Hof machen. Tauschen wolle er nicht. Er hat schon steile Hänge genug. Eine Lösung muss gesucht werden, will man den Nachwuchs auf Gandlatsch nicht verlieren. (eb)
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
Haushaltsvoranschlag 2012
verfügbare Mittel für Investitionen 2012
Nettobelastung 2012 (Kapital+Zinsen)
Graun
9.188.524,00
3.792.211,00
425.001,55
Mals
12.219.497,00
6.382.900,00
428.773,36
Glurns
2.862.140,00
1.186.161,00
97.702,86
Taufers i.M.
3.485.056,00
1.785.813,00
97.895,26
Schluderns
6.599.869,00
3.676.898,00
278.081,81
Prad
6.263.290,00
2.279.330,00
186.435,02
Stilfs
4.121.916,00
1.464.826,00
76.179,86
Laas
8.716.764,00
3.626.606,00
250.069,90
Schlanders
19.100.000,00
10.211.606,00
287.162,72
Latsch
10.597.158,00
4.179.729,00
714.785,15
Martell
3.737.158,00
1.821.686,00
13.006,56
Kastelbell/Tschars
6.800.000,00
3.887.974,00
98.295,48
Schnals
3.879.602,00
1.345.705,00
154.007,20
Naturns
14.119.588,00
5.523.951,00
1.140.324,78
Plaus
1.418.828,00
432.735,00
44.270,80
Partschins
15.122.320,00
6.788.330,00
393.131,37
von Erwin Bernhart
A
lle Vinschger Gemeinden zusammen, von Graun bis Partschins, haben im vergangenen Jahr 2012 insgesamt rund 4,7 Millionen Euro an Kapital und Zinsen zurückgezahlt. Das sind im Schnitt 3,6 Prozent der Summe der Haushaltsvoranschläge. Der Verschuldungsgrad der Gemeinden ist unterschiedlich und dementsprechend die jährlich zurückzuzahlenden Raten. Mit rund 8 Prozent des Haushaltsvoranschlages blutet die Gemeinde Naturns bei ihren Rückzahlungen für ihre Schulden am meisten, gefolgt von Latsch mit knapp 7 Prozent. Immer auf den Haushaltsvoranschlag gerechnet, folgen die Gemeinden Graun mit 4,6 und die Gemeinde Schluderns mit 4,2 Prozent.
Macht man die Rechnung anders, sieht auch das Gemeinden-Ranking anders aus: Vergleicht man die Belastung der Schuldentilgung mit den verfügbaren Mitteln für Investitionen, führt die Negativliste die Gemeinde Latsch mit 17 Prozent an. Gefolgt von Graun und Schnals mit jeweils rund 11 Prozent. In dieser Rangliste kommt Naturns mit rund 10 Prozent auf den vierten Platz. Prad, Glurns und Partschins zahlten rund 8 Prozent von der zur Verfügung stehenden Investitionssumme im Jahr 2012 an Schuldentilgung zurück. Die blanken Zahlen brachte eine Anfrage der Freiheitlichen ans Tageslicht. LH Luis Durnwalder legte detaillierte Aufstellungen der 116 Südtiroler Gemeinden vor: die Haushaltsvoranschläge 2011 und 2012, die Nettover-
schuldung der Gemeinden, die Verwaltungsüberschüsse und die verfügbaren Mittel für Investitionen. Die 116 Gemeinden hatten demnach zusammen einen Haushaltsvoranschlag für 2012 von rund 1,4 Milliarden Euro. Rund 551 Millionen Euro standen allen Gemeinden zusammen 2012 für Investitionen zur Verfügung. 59 Millionen Euro war die Nettobelastung für die Schuldentilgung - die Beiträge vom Land bereits abgezogen. Auf den Vinschgau, von Graun bis Partschins bezogen: Die Gemeinden zusammen haben ein Haushaltsvolumen von rund 128 Millionen Euro veranschlagt, davon standen 2012 rund 58 Millionen für Investitionen zur Verfügung und rund 4,7 Millionen Euro wurden für die Schuldentilgung verwendet.
30.05.13
Der Vinschger Wind 11-13
/politik/ 5
Glurns
Parkstation Laas
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Hinweise erbeten
B
S
herausgekommen. So ist der mögliche Golfplatz zwischen Glurns und dem Calvenwald nicht realisierbar. Zu dieser bitteren Erkenntnis musste das Golfplatz-Team um Hans Oberthaler und Kurt Ortler kürzlich kommen. „Es sind mehrere Komponenten zusammengekommen, die das Scheitern des Projektes zur Folge Werden aus möglichen Golfbällen mögliche hatten“, sagt OberÄpfel? Den Golfplatz bei Glurns wird es in der thaler dem Vinbisher geplanten Form nicht geben. Es gibt schgerwind. Eine allerdings eine Alternative... Alternative, einen Plan B, will OberJahr geeinigt - in letzter Minute thaler nicht kommentieren. in die Höhe treiben wollen. In Trotzdem: Es gibt noch eine Richtung Pachtpreise, welche Alternative für einen Golfplatz. angeblich für Apfelanlagen Diese Alternative soll in den im oberen Vinschgau bezahlt nächsten Wochen abgeklärt werden. Damit wären für die werden. Ein Funken Hoffnung Betreiber eines Golfplatzes un- für einen Vinschger Golfplatz erschwingliche Pachtsummen besteht nach wie vor. (eb)
eit dem Erscheinen eines Artikels mit Bild in dieser Zeitung über eine „seltene“ Begegnung mit einem Auerhahn ist dieser Hahn verschwunden. Der Auerhahn, der sein Revier gegen jeden Eindringling verteidigte, verschwand genau in dieser Zeit von seinem Balzplatz. Da dieses Verhalten nicht erklärbar ist, und kaum natürliche Ursachen haben kann, erbittet die Parkstation Laas Hinweise über den Verbleib dieses Auerhahnes. Für sachdienliche Hinweise, auch anonyme, die zur Aufklärung Foto: Hubert Pilser
eim Golfplatz in Glurns stirbt die Hoffnung zuletzt. Sicher ist, dass ein Golfplatz in der bisher geplanten und gewünschten Form nicht zustande kommen wird. Die behutsame Vorbereitung, man hat sogar die Umweltschutzgruppe Vinschgau ins Boot geholt, um möglichen Kritiken von dieser Seite auszustellen, die Verhandlungen mit den Grundeigentümern, das Ausloten der Finanzierungen sind seit rund drei Jahren vorangetrieben worden. Man ist auf einem Super-Punkt angelangt, bis unerwartet unter anderem einer der Grundeigentümer andere Pläne geäußert hat. Es ist dabei nicht ums Geld gegangen, sondern drei Hektar inmitten der gut 20 geplanten Hektar sind plötzlich ausgefallen. Eine Alternativplanung um diese drei zentralen Hektar herum ist nicht möglich. Andere Grundbesitzer haben den angebotenen Pachtschilling - man hat sich ursprünglich auf 3.200 Euro pro Hektar und
dieses „ Falles“ führen, wird von Seiten der Parkstation Laas eine Belohnung ausgeschrieben. Durch bereits vorhandenes DNA-Material kann sicher nachgewiesen werden, ob es sich um diesen verschollenen Auerhahn handelt.
Planeil/Mals
WIND-Leserfoto
Widerstand angekündigt
Reform in der Höhe
D
ie Anrainer in Planeil (Bild), denen BM Ulrich Veith mit einem Ratsbeschluss im Rücken Grund für eine Gemeindestraße enteignen will, kündigen Widerstand an. Die Anrainer kreiden verschiedenen Institutionen Unstimmigkeiten an: So seien etwa die beiden Stellungnahmen der Freiwilligen Feuerwehr und des Ortsbauernrates, welche bei der letzten Ratssitzung in Mals verlesen worden sind, nur vom jeweiligen Obmann bzw. Kommandanten verfasst worden. Ohne Wissen der jeweiligen Ausschüsse. Bis vor einem Jahr hatten
die Anrainer eine schriftliche Vereinbarung mit der Fraktion Planeil, in der Durchfahrten auf Privatgrund unter bestimmten Bedingungen gestattet wurden. Dora Steck hatte diese Vereinbarung am 16. April 2012 gekündigt, weil die Vereinbarung nicht eingehalten worden war. Die Fraktion Planeil hatte weder Tafeln für ein Duchfahrtsverbot angebracht, noch Kehren eingelegt, noch sich an die Gewichtsbeschränkungen gehalten. Seither wird mit den Genagelten auf die Anrainer losgegangen, bis hin zu einer möglichen Enteignung. (eb)
Das Bild hat, als prominenter Fotograf, Gustav Thöni aufgenommen und zwar bei einer Wanderung des AVS Prad mit Wanderführer Bruno Wallnöfer. Die Aufnahme ist schon einige Jahre her (1995), interessant bleiben der Inhalt und vor allem der konsequent durchgezogene Widerstand gegen jede Rechtschreibregelung. Die „Seablhütte“ liegt hoch oben am Schlanderser Sonnenberg, und ist eine nicht bewirtschaftete Hirtenhütte neben einer kleinen Lacke. Übrigens: Das Schild ist auf der „Seablhütte“ nicht mehr anzutreffen, könnte aber Vorbild sein, für Inhalts- und Rechtschreibkreationen - ab einer gewissen Höhe, versteht sich .
6 /Titel/
Vinschgerwind 11-13
30.05.13
Abwarten
bis Durnwalder weg ist Sepp Noggler wird vom Bauernbund für seine Landtagskandidatur im Herbst unterstützt. Im SVP-Bezirk Vinschgau hat man beschlossen, dass drei bindende Kandidaten unterstützt werden sollen. Die Geschichte lehrt, dass das bisher in die Hosen gegangen ist. Noggler im „Wind“-Gespräch über die politische Konkurrenz, über Lust auf Landesrat, über Stallgeruch und über die Energiefragen. Interview: Erwin Bernhart I Foto: Angelika Ploner
Vinschgerwind: Mit 6733 Stimmen aus
dem Bezirk Vinschgau im Jahr 2008 sind Sie in den Landtag gezogen. Insgesamt haben Sie 7196 Stimmen erhalten. Aus Ihrer Partei lag nur noch ein gewisser Georg Pardeller mit 6783 Stimmen hinter Ihnen. Lässt sich dieses Ergebnis heuer im Herbst wiederholen? Sepp Noggler: Stimmenmäßig lässt sich das wiederholen. Ich hatte das letze Mal viel Glück, dass ich mit so wenigen Stimmen einen Platz im Landtag erhalten habe. Heuer wird es dafür mehr Stimmen brauchen. Wenn ich heuer im Vinschgau so viele Stimmen wie beim letzten Mal erhalten werde, setzt das voraus, dass die SVP gleich viele Stimmen wie 2008 erhält. Das wird schwierig. Ich bin auf alles gefasst.
stellungen, für ihre Ideale. Andere Parteien kochen auch nur mit Wasser, so wie es auch die SVP tut. Es wird auf den Zielsprint ankommen. Ich gehe davon aus, dass die Volkspartei weiß, was im Zielsprint auf dem Spiel steht. Ich gehe auch davon aus, dass die Volkspartei die Wähler im Vinschgau halten kann. Der Vorteil der SVP ist, dass neue und interessante Gesichter auf der Liste sein werden. Das kann man von den anderen Parteien nicht sagen, die werden mit alt bekannten Gesichtern antreten, z.B. Südtiroler Freiheit mit Eva Klotz, Freiheitliche mit Pius Leitner, Bürgerunion mit Andreas Pöder. Die Erneuerung ist in der Volkspartei garantiert, deshalb kann es klappen.
Der SVP-Bezirksausschuss hat beschlossen, mit drei bindenden Kandidaten ins Rennen zu gehen. Mit drei Kandidaten ist die SVP im Vinschgau in der Vergangenheit nicht gut gefahren. Wird’s brenzlig? Auf jeden Fall. Die Vergangenheit hat gezeigt, wenn drei Kandidaten unterstützt werden, bleiben zwei daheim und ein Kandidat wird gewählt. Wenn der Vinschgau mit vier Kandidaten gestartet ist, sind alle vier durchgerasselt. Haben wir zwei aufgestellt, sind zwei gewählt worden. Die Entscheidung des Bezirksausschusses ist zu respektieren. Man muss sich allerdings dann auch abfinden, wenn es daneben geht. Meiner Meinung nach ist es zu knapp, weil der Bezirk zu klein ist.
Stichwort Erneuerung: Es ist anzunehmen, dass Arno Kompatscher – wenn er denn als SVP-Spitzenkandidat die meisten Stimmen erhalten wird - in der Landesregierung einschneidende PersonalÄnderungen vornehmen wird. Sind Sie bereit für ein Mandat als Landesrat? (lacht) So schnell schießen die Preußen nicht. Mein erstes Ziel ist es, die notwendigen Stimmen für den Landtag sammeln zu können. Das wird schwierig genug. In der Landesregierung sind viele Mandate von vornherein vergeben, aufgrund der Frauenquote, aufgrund der Ladiner, aufgrund der Bezirke... ...also doch keine Erneuerung in der SVP... Es kommen neue Frauen in die Regierung, mit Ausnahme des Ladinerkandidaten kommen neue Landesregierungsmitglieder. Dass da für mich ein Platz frei sein wird, ist eher unwahrscheinlich.
Das ist die interne Konkurrenz. Freiheitliche, Grüne, Südtiroler-Freiheit, Bürgerunion: Wie Ernst ist die politische Konkurrenz zu nehmen? Die Konkurrenz ist immer Ernst zu nehmen. Alle Parteien kämpfen für ihre Vor-
Konkret: Ist der Platz in der Landesregierung für Richard Theiner reserviert? Richard Theiner ist SVP-Obmann. Im Allgemeinen hat der Parteiobmann eine Vorzugsschiene. Theiner hat täglich mit Partei-Problemen zu kämpfen. Er hat sich als Kandidat
für den Landeshauptmann selbst aus dem Rennen genommen. Als Parteiobmann hat er sicher ein gewichtiges Wort auch bei der Zusammenstellung der Landesregierung zu sagen. Wenn er sich allerdings zurückzieht, oder die Akzeptanz bei den Wahlen nicht so groß ist, dann sind die Chancen schon da, sonst nicht. Bleiben wir beim politischen Träumen. Welches Ressort würde Sie interessieren? Als Kandidat aus der Peripherie ist der landschaftliche Aspekt, der landwirtschaftliche Aspekt von besonderer Bedeutung. Auch die Raumordnung ist ein sehr interessantes Gebiet, natürlich auch die Energie. Das sind die Themen, in denen ich mich in der laufenden Legislatur wohl gefühlt habe. Der Bauernbund hat kürzlich beschlossen, dass, neben drei anderen Kandidaten, auch der Noggler Sepp bei der Landtagskandidatur im Herbst unterstützt werden soll. Uns fehlt allerdings der Stallgeruch. Ich war das letzte Mal kein offizieller Bauernbundkandidat. Trotzdem hatte ich die Unterstützung des Bauernbundes im Bezirk. Durch das Wegbrechen von Bauernbundkandidaten wie Luis Durwalder, Hans Berger, Rosa Thaler und Seppl Lamprecht, gibt es die Möglichkeit einer Erneuerung. Vom Bauernbund Bezirk Vinschgau bin ich einstimmig vorgeschlagen worden. Ich musste mich beim Bauernbund in Bozen dann vorstellen. Den fehlenden Stallgeruch stellen wir in Ihrer Heimatgemeinde Mals fest. Dort wird gegen die Bauern mobil gemacht. Wo ist bislang die Stimme Nogglers geblieben? Ich glaube, da braucht es keine Stimme. Ich bin lange genug Verwalter in meiner Heimatgemeinde Mals gewesen, dass ich schon weiß, wie die Geschichte dort passiert. Vieles ist dort übertrieben. Wenn das alles etwas abkühlt und wenn man vernünftig
30.05.13
nachdenkt, wird jeder draufkommen, dass Eigentum zu schützen ist. Es geht sicher nicht an, dass jemand anderer bestimmt, wie ich meine Arbeit auf meinen Feldern zu verrichten habe. Konkret geht es um den Pestizideinsatz. Es kann jeder verlangen, dass ein Bauer nicht in das Grundstück des Nachbarn spritzen darf. Aber dass ich in meinem Garten nicht mit Pestiziden oder Fungiziden arbeiten darf, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn man das so weiterdenkt, dann ist es so, dass nicht nur der konventionelle Bauer sondern auch der Biobauer nicht mehr spritzen kann. Es sind die Schwermetalle wie Kupfer oder Schwefel. Dann dürfte auch der Weinbauer nichts mehr machen. Auch im Grünland wird gespritzt, beim Maisanbau, bei den Kartoffeln. Wenn ich den Kartoffelkäfer bekämpfen will, dann mache ich das auf meinem Grundstück. Man hat den Anschein, dass es in Mals um etwas Grundsätzliches geht. Eine Gruppe
will verhindern, dass sich der Obstbau ausdehnt. Wie stehen Sie dazu? Diese Gruppe von Bauern kann natürlich auf ihren Grundstücken bestimmen. Sie können bestimmen, dass sie keinen Obstbau machen, dass sie Korn anbauen. Das ist legitim. Man kann auch nicht verlangen, dass kein Korn angebaut werden darf. Jeder soll in seinem Grundstück anbauen, was er will. Ob das Birnen sind oder Kartoffeln ... ... oder Kirschen, wie Sie es machen. ...oder auch Kirschen. Das ist meine Entscheidung. Es ist total unlogisch, dass ich hergehe und meinem Nachbarn sage, was er zu tun hat. Die Diskussion in Mals ist insofern gut, dass man mehr aufpasst beim Einsatz der Pestizide und Fungizide, dass man dazulernt. Ich glaube, das ist unbedingt erforderlich. Aber dass man Pestizide verbieten will, ist unlogisch. Die Verantwortung hat jeder selbst zu tragen. Eine Volksbefragung würden Sie grundsätzlich ablehnen?
Der Vinschger Wind 11-13
/Titel/ 7
Auf jeden Fall. Was soll das Volk entscheiden? Wie soll die Frage lauten? Der Einsatz von Pestiziden ist nicht möglich? Da müsste die Landwirtschaft von Neuem starten und wir gehen drei Schritte zurück. Der Landwirt muss überleben. Mit der Viehhaltung ist das immer schwerer möglich. Eine Entwicklung muss man zulassen, natürlich gut überlegt. Die Möglichkeiten sind da, klimatisch ist Obstbau möglich. Sicher ist es gut, dass die Leute besser aufpassen. Das Thema Energie, der Vinschger Strom, ist auf Ihrer Fahne. Muss der LH Luis Durnwalder erst abtreten, damit dieses Thema gelöst werden kann? Ich glaube schon. Der LH hat seit langer Zeit eine Lösung in Aussicht gestellt, aber Durwalder steht nicht richtig dahinter. Von einer Lösung im Sinne des Vinschgaus ist Durnwalder nicht überzeugt. Ich habe ihm das auch persönlich gesagt, dass er versucht, auf Zeit zu spielen. Wenn es so ist, dass der Landeshauptmann nicht mehr kandidiert, und davon gehe ich aus, dann ist die Lösung eine Frage von ein paar Monaten noch. Wir sind seit 12 Jahren bei der Problematik Strombeteiligung und Stromnetz dabei, deshalb spielen diese vier-fünf Monate keine Rolle mehr. Als Gruppe kämpfen wir weiterhin für die Möglichkeit der Stromverteilung und der Strombeteiligung. Wie stellen sich die Vinschger Stromkämpfer eine Lösung vor, mit der das Vinschger Energiekonsortium leben kann? Die Lösung ist eine Beteiligung in Martell und zwar von 30 Prozent. Diese 30 Prozent würden ausreichen, das Tal mit den anderen Produktionsstätten energieautark zu machen. Dieser Strom würde auf Genossenschaftsbasis verteilt und das würde einen günstigeren Stromtarif bedeuten. Das ist nach wie vor unser Ziel. Eine Genossenschaft über den Raiffeisenenergieverband? Nein, über das VEK, über das Vinschger Energiekonsortium. Die Gemeinden haben das Anrecht auf die Stromverteilung. Der Landeshauptmann witzelt zwar, dass er jeden Bürgermeister, der das Stromnetz übernimmt, für das Verdienstkreuz vorschlagen würde. Weil Durnwalder die Verteilung für die Gemeinden als nicht interessant findet. Trotzdem macht er keinen Schritt dahin, dass die Gemeinden diese Stromverteilung übernehmen können. Das wird sich bis zum Ende dieser Legislaturperiode hinziehen. Wir haben ständig Sitzungen und Besprechungen auf verschiedenen Ebenen. Wir werden abwarten müssen.
Sepp Noggler: Die Themen Landwirtschaft, Raumordnung und Energie interessieren mich
Vinschgerwind 11-13
30.05.13
Nur im Konsens
Ex-Senator wird HGV-Präsident
LR Richard Theiner will in Bozen eine „Medical School“. Forschung und Lehre sollen in Südtirol Fuß fassen. Die Uni-Klinik in Innsbruck protestiert aufs Heftigste. „Nur im Konsens mit der Bevölkerung“, sagt Theiner, soll die „Medical School“ kommen.
Manfred Pinzger ist der fünfte Präsident in der nunmehr 50-jährigen Geschichte des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV). Pinzger ist kürzlich vom Landesausschuss zum neuen Präsidenten des HGV gewählt worden. Er folgt auf Walter Meister, welcher in den letzten 20 Jahren den HGV führte und welcher für diese Funktion nicht mehr kandidierte.
Der politische Eingriff Schlanders - Der Umbau des Bettentraktes am Krankenhaus Schlanders ist das eine, zum anderen stehen Veränderungen im klinischen und medizinischen Bereich an. 12 Akutbetten werden abgebaut, chirurgische Eingriffe beschnitten. Die Sorge am Krankenhaus: Es könnte in Zukunft für junge Ärzte nicht mehr attraktiv genug sein.
Fotos: Angelika Ploner
INFO
v.l. Oswald Mayr, Richard Theiner, Irene Pechlaner und Dieter Pinggera, der Gastgeber
von Angelika Ploner
S
ie wurde schön gemalt, die geplante medizinische Reform im Gesundheitsbereich. Mehr noch: Bis zum Schluss von Landesrat Richard Theiner sogar als Erfolg für das Krankenhaus Schlanders verkauft. Doch so sehr er sich auch anstrengte, so richtig glauben wollte ihm das niemand am 14. Mai im Kulturhaus von Schlanders, als über die Zukunft des Krankenhauses informiert und diskutiert wurde. Heinrich Müller sagte es in der Diskussion unverblümt: „Es entsteht der Eindruck, dass die Sanität von Managern und Politikern beherrscht wird und die eigentlichen Akteure, Ärzte, Krankenpfleger und Pflegehelfer nichts zu sagen haben.“ Applaus brandete im Publikum auf, lange Gesichter hingegen gab’s am Podium, dort wo die gesamte Südtiroler Sanitätsriege versammelt saß: ein Oswald Mayr, Direktor des Südtiroler Sanitätsbetriebes etwa oder Irene Pechlaner, Direktorin des Gesundheitsbezirkes Meran. Aufgefahren ist man mit einer Informationsoffensive zum anstehenden Umbau des Bettentrakts, Ängste, die mit der klinischen und medizinischen Neuordnung einhergehen, hat man hingegen nicht zerstreuen können, auch nicht wollen. Ängste um Arbeitsplätze etwa. Robert Peer, der Pflegedirektor sagte nur soviel: „Das Personal wird sich nicht wesentlich ändern, die Zusammenstellung zwischen Krankenpfleger
und Pflegehelfer sehr wohl.“ Das hat einmal damit zu tun, dass 12 Akutbetten abgebaut werden. Zum anderen aber auch, dass Basisärzte und Sprengeldienste in Zukunft verstärkt in die Pflicht genommen und in den Krankenhausdienst eingebunden werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – so sieht es die Reform vor - werden nicht mehr nur im Krankenhaus, sondern auch in diesen territorialen Diensten arbeiten. Der Hintergrund der Reform ist bekannt: Die steigenden Ausgaben müssen gedrosselt wer-
„
Der Rahmen ist vorgegeben, es wird kein Wunschkonzert gespielt. Richard Theiner
den. 25 Millionen sollen allein in diesem Jahr mit Ausgabenkürzungen eingespielt werden. Und trotzdem ist sie - die anstehende Reform - im Empfinden jener, die es in erster Linie betrifft, Ärzten und Krankenhauspersonal nicht minder kritikwürdig. Da geht es einmal um die Tumorchirurgie. Primarius Peter Stecher: „Die geplante Beschneidung der chirurgischen Eingriffe ist eine Ausdünnung der Peripherie und eine Gefahr für das Krankenhaus Schlanders, das seine Attraktivität für
97 Akutbetten + 31 sonstige Betten im Jahr 2012 64 Akutbetten während des Umbaus 85 Akutbetten + 31 sonstige Betten nach dem Umbau Operationen werden mit der Reform um etwa 700 auf 3.200 im Jahr erhöht
junge Ärzte verliert.“ Befriedet hat man die Kritiker nicht. Auch nicht befrieden wollen. „Es geht uns keineswegs darum, Chirurgen zu diskreditieren. Aber: In Südtirol sterben 1.400 Menschen pro Jahr an einem Tumor und in jenen Zentren, wo die onkologische Zertifizierung gemacht wird, überleben nun 15 Prozent mehr, als vor der Zertifizierung. Wer dieses Projekt verhindert, der verantwortet den Tod von Menschen, der nicht sein muss“, verschärfte Oswald Mayr den Ton. Deutlich wurde im Laufe des Abends, das was Richard Theiner in einem Nebensatz sagte: „Der Rahmen ist vorgegeben, es wird kein Wunschkonzert gespielt.“ Anton Theiner, der ärztliche Leiter saß schweigend am Podium. Nur einen Satz am Ende der Veranstaltung: „Die Kardinalfrage wird sein, ob wir in Zukunft ausreichend attraktiv für junge Kollegen sein werden.“ Bestehen bleiben die fünf noch vorhandenen Primariate: Innere Medizin, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Pädiatrie und Anästhesie. Mit ihnen lebt die Hoffnung, dass die Geronto-Orthopädie oder die Operation des grauen Stars in Schlanders ausgebaut werden. Zusage dafür gibt es noch keine. Welche medizinischen Schwerpunkte in Schlanders gesetzt werden, sollen sich mitunter – so sinngemäß die Reform - die Primare von Schlanders und Meran unter sich ausschnapsen. Und da weiß man aus Erfahrung: Schlanders zieht meist den Kürzeren.
Foto: Angelika Ploner
8 /Wirtschaft/
30.05.13
Der Vinschger Wind 11-13
/Wirtschaft/ 9
Vla Müstair/Vinschgau
Radweg führt über grüne Grenze as Vinschger Radwegnetz hat nun auch eine Verbindung in die Schweiz. Das Teilstück von Tschierv bis Mals wurde kürzlich offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bei einem Fest auf dem Laatscher Sportplatz umrahmt von der Tauferer „Tanzlmusi“ feierten Schweizer und Vinschger Radfahrer gemeinsam mit politischen Vertretern und den Verantwortlichen der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung Spondinig. Im GWR liefen die Fäden bei der Beschaffung der Gelder zusammen. Investiert wurde insgesamt 1 Million Euro. 900.000 Euro kamen aus dem INTERREG IV-Topf zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Bürgermeister Ulrich Veith zeigte sich erfreut über das gelungene Projekt. Er dankte Friedl Sapelza Sapelza und dem Team vom GWR und er dankte dem Landeshauptmann Luis Durnwalder. Dass die Radfahrer reibungslos die Grenze passieren können, sei Paul Tischler zu verdanken, der sich vehe-
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
D
ment bei den staatlichen Stellen eingesetzt hatte. Über die grüne Grenze darf also jede/ jeder legal drüber fahren. Der Gemeindepräsident im Val Müstair, Arno Lamprecht,
Das Vinschger Radweg-Netz ist um ein grenzüberschreitendes Teilstück reicher. Festlich wurde das Teilstück kürzlich seiner Bestimmung übergeben - mit viel Politprominenz und mit der Tauferer „Tanzlmusi“
der BM von Taufers Hermann Fliri und LH Durnwalder drückten ihre Freude aus und sprachen von einer wichtigen Verbindung. Der Grundtenor: Menschen werden zusammengeführt, die zusammen gehören. Der Radweg ist auch eine wichtige Infrastruktur zur Belebung der Tourismuswirtschaft. Der Radtourismus entwickelt sich zunehmend besser und bringt Wertschöpfung. Durnwalder regte eine einheitliche Beschilderung an, damit sich auch nicht Ortsunkundige auf beiden Seiten der Grenze zurechtfinden. (mds)
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10 /Wirtschaft/
Vinschgerwind 11-13
30.05.13
Martell
67. Internationale Polizeisternfahrt IPMC
Foto: „Wind“-Archiv
Das Präsidium der IPMC mit den Veranstaltern Juli stattfindet. Organisatorische Höchstleistungen wurden von den Martellern gefordert, die sogar bis nach Polen führten, um bei einer vorhergehenden Veranstaltung Erfahrungen zu sammeln, berichtet Fleischmann: „Wobei vor allem aber auch diese Herausforderung den Reiz ausmachte, die IPMC nach Martell zu holen“. Auch Martin
Stricker, Gemeinde Martell, hat viel zum organisatorischen Ablauf der IPCM beigetragen. Unterstützt wird die Veranstaltung vor allem von den Gemeinden Martell und Latsch, von der Landesregierung und einigen Sponsoren, wobei vor allem die Raiffeisenbank und die Lasa Marmo zu erwähnen sind. (sil)
Kastelbell/Neumarkt
Schlanders/Vinschgau
Ausgezeichneter Blauburgunder
SVP-Wirtschaft positioniert sich
Die Vinschger Winzer bringen immer bessere und schönere Weine hervor. Beim Nationalen Blauburgunder-Wettbewerb kürzlich in Neumarkt hat es der Blauburgunder 2010 (Pinot Noir) vom Marinushof des Heiner Pohl (Bild) unter den 80 Teilnehmern in die Spitzenränge geschafft. Mit dem 6. Platz kam Pohl heuer als einziger Vinschger Vertreter unter die Top 10 und zwar mit einem der wenigen Nicht-Riserva-Weine. Es ist dies der wichtigste Wettbewerb für diese edle Sorte in ganz Italien. Die Wirkung in der Fachpresse ist dementsprechend groß. Pohls prämierter Blauburgunder wächst am Sonnenhang in der Latschander zwischen der Staatsstraße und dem Latscher Waalweg und wurde von Hubert Pohl in den 70er Jahren angelegt. Der Blauburgunder aus dem Vinschgau gilt allgemein als Geheimtipp, weil er aufgrund der warmen Tage und kühlen Nächte im Herbst prächtigen Wein abgibt.
Z
wei Tage vor der anberaumten Kür der bindenden SVP-Kandidaten für den Bezirk Vinschgau stellten sich die SVP-Wirtschaftsvertreter unter dem Vorsitzenden Luis Lechner hinter den Landtagsabgeordneten Josef Noggler. „Wir brauchen bei der Nominierung jede Stimme. Und Noggler hat in der vergangenen Legislaturperiode immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Wirtschaft gehabt“, so Lechner. Neben Noggler und Richard Theiner war zu diesem Zeitpunkt auch noch die SVP Bezirksobfrau Roselinde Gunsch Koch im Rennen. Gunsch Koch zog ihre Kandidatur jedoch zurück und eine Kampfabstimmung erübrigte sich. Gunsch Koch kann auf die Nominierung
Die SVP-Wirtschaft des Tales steht hinter Noggler: v.l.: Renate Lampacher Laimer, Sepp Noggler, Luis Lechner und Harald Stampfer
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Foto: Erwin Bernhart
tolz präsentieren die Veranstalter, dazu gehören die Regionalentwicklungsgenossenschaft Martell, in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Latsch Martell, sowie der lokalen Carabinieristation das Programm der 67. IPMC. Stolz ist man vor allem darauf, dass man die IPMC für das Martelltal gewinnen konnte. Dazu beigetragen hat auch Jörg Frömer, 1. Vizepräsident. Er verbringt seit langem Kurzurlaube im Martelltal. Reinhard Moser, Präsident der IPMC, findet die Hauptveranstaltungsorte Martell und Latsch ideal, da sie für jeden etwas bieten. Dabei erwähnt er unter anderem die herrlich schmeckenden Erdbeeren sowie eine beeindruckende Berg- und Gletscherwelt. Die Polizeisternfahrt ist eine motortouristische Veranstaltung auf sportlicher Grundlage. Sie bezweckt, die Polizeimotorsportler aller Nationen auf internationaler Basis zusammenzuführen. Das Programm läuft vom 1. – 5. Juli 2013. Laut Hans Fleischmann, Organisator, liegen bereits 600 Anmeldungen vor. Einer der Höhepunkte wird die Sternfahrerparade in Latsch sein, welche am Donnerstag, den 4.
Foto: „Wind“-Archiv
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durch den Parteiausschuss hoffen. Mit drei Leuten im Vinschgau zu starten, sehen die Wirtschaftsvertreter als riskant. Noggler zeigt die Bilanz der vergangenen Jahre auf, die eine klare Sprache spricht: „Bei vier Kandidaten schaffte keiner den Einzug in den Landtag, bei drei Kandidaten schaffte es oft nur einer. Bei zwei Kandidaten schafften es alle beide.“ Knapp könnte es in jedem Fall werden, denn auch Stimmenverluste müssten einkalkuliert werden. Für die Wahl im Herbst will die SVP- Wirtschaft verstärkt für ihren Kandidaten Noggler mobil machen. „Wir haben das Recht und die Pflicht, uns auf der politischen Bühne zu positionieren“, so Lechner. (mds)
30.05.13
Nachtrag zum „Tag der Demokratie“ am 4. Mai 13 in Schlanders. Tag der Demokratie. Ein Tag unter Tagen. Muttertag. Tag der Pandabären, Allerseelentag, Aids-Tag… Fast ein jeder Tag ist ein „Tag“. Die Staaten und die Staatengemeinschaften produzieren eifrig solche Tage, mit gezieltem Leerlauf: Der Tag der Leberzirrhose so wirksam wie ein Denkmal für das Denken. Das Wort Demokratie ist eine Inflationsleiche. In der demokratischen Volksrepublik Nordkorea zum Beispiel haben Funktionäre der Demokratie den Hals umgedreht, indem sie ihr Volk in Gleichschritt zwangen, mit Patronenhülsen in den aufgepflanzten Gewehren und Worthülsen in den abgeplatteten Gehirnen. Liegt es an ihrem Alter, dass der Begriff „Demokratie“ hohl geworden ist? Die altgriechische Kaufherrenstadt Athen soll die Volksherrschaft erfunden haben, lernen wir in der Schule, und ist das Wort dafür, edel und menschenfreundlich. Bei näherem Zuse-
hen verblasst der Glanz, denn in Athen hatten nur besitzende Bürger Anteil am staatlichen Leben: Es gab, wie im heutigen Europa, eine Menge rechtloser Ausländer, die die Wirtschaft stützten, und es gab, wie im heutigen Europa Schwarzmarktprodukte, rechtlose Sklaven, die den demokratischen Dreck aufräumen. Die edle Dame, eine Tochter der menschlichen Vernunft, ist zerbrechlich. In Athen hat sie der reichen Gerber und Lederhändler Kleon vergewaltigt. Kleon, lesen wir, habe als erster auf dem Rednerpult gebrüllt und geschimpft und gestampft, grob und unflätig, mitreißend komisch. 2500 Jahre später ist es ein Ansichtskartenmaler, der in Mikrophone brüllt und schimpft, grob aber nicht unflätig, sondern blutrünstig und überhaupt nicht komisch. Ich habe aus fernster Kindheit Hitlers Tonfall im Ohr, aus dem kleinen Radio, das Volksempfänger hieß, ein demokratisches Zwangsprodukt. Und im Jänner 2013 brüllte ein
Der Vinschger Wind 11-13
/Leserbriefe/ 11
italienischer Komiker auf dem Rathausplatz in Bozen; ich habe keine Silbe verstanden, außer dass dieser Rübezahl brüllte, wahrscheinlich grob, vielleicht komisch, er ist ja ein gelernter Wurstel. Dass acht Millionen Italiener auf ihn hörten, ist nicht komisch. In diesem Land scheint es eine Sonderform der Demokratie zu geben. Die klassische ist gestorben. Hat sie überhaupt gelebt? Oder ist sie eine Wunschtraum der menschlichen Vernunft? Ist es nicht verdächtig, dass, wie für den Pandabären, ein Tag ausgerufen werden muss, um ihr Überleben zu beweisen? Demokratie, erklärt das Wörterbuch, heißt Herrschaft des Volkes. Direkt, durch Abstimmung, indirekt, durch Wahl von Vertretern und Parteien. Wenn ich Fußballfans in einem zivilisierten christlichen Dorf sehe und höre und gleichzeitig denke, dass dieses Volk die Macht im Staate ausüben soll, steigen Zweifel in mir auf. Und ich wünsche mir.. dreimal verflucht!.. ich wünsche mir einen
Bändiger, einen starken Kerl. Aus den verdeckten Untiefen meines Bewusstseins taucht der Diktator auf. Das sind tirolische Gene. Tiroler sind Untertanen, seit Jahrhunderten, Ein katholischer Provinzherrgott, mit dem man Verträge schließen kann, ein Kaiser von seinen Gnaden, eine Partei unter seinem persönlichen Schutz, ein Hauptmann im Land, ein Gemeindefürst, ein Chef im Betrieb, ein Familienvater: der vervielfältigte Herrgott. Tiroler sind eine solide Basis, stark im Gebirgsland verwurzelt, wie Lieblingssprüche der Landhäusler heißen, stolz auf ihre Unfreiheit im freien Bergland. Importierte Ansätze zu Demokratisierung wie Basiswahlen sind ungeschickte Versuche, eine Basis zu beunruhigen, die gar nicht befragt werden will. So wenig, wie sie Demokratie will. Wenn auch der Glaubensinhalt so verwischt ist wie die Himmelfahrt Christi, der Tag wird trotzdem gefeiert, der Tag der Demokratie! 04.05.2013 Pepi Feichtinger
12 /Leserbriefe/
Vinschgerwind 11-13
Das Maß aller Dinge
In der letzten Ausgabe des Vinschgerwind haben Leserbriefe gegen den Pestizideinsatz eine ganze Seite eingenommen. Wie eine Mauer stellen sich diese Briefe vor den Leser und machen deutlich: So kann es nicht weitergehen. Dieses Engagement ist in jeder Hinsicht beachtenswert! Jedoch liegt das Hauptaugenmerk dieser Briefe, wie auch in der bisherigen Diskussion um den Pestizideinsatz, stets auf dem Menschen und dessen Gesundheit. Es mag moralisch richtig und notwendig sein, in erster Linie um die Gesundheit der Bevölkerung besorgt zu sein, aber ich halte diesen Ansatz für kurzsichtig. Denn der Mensch hält im Vergleich zu Insekten, Würmern, Vögeln etc. eine viel größere Schadstoffbelastung aus. Was den Pestizideinsatz betrifft, ist nicht der Mensch das Maß der Dinge, sondern Kleinstlebewesen! Das Bienensterben und der Rückgang der Artenvielfalt schreiten deshalb voran, weil wir als Menschen in erster Linie um unseren Zustand besorgt sind und dabei vergessen haben, dass wir eigentlich von der Natur abhängig sind. Eine gute und gesunde Landwirtschaft besteht aus der Zusammenarbeit von Mensch UND Tier. Wir müssen daher schleunigst umdenken und eine neue Richtung einschlagen, die das Wohl aller Lebewesen und nicht nur die Gesundheit des Menschen allein in den Mittelpunkt stellt. Oder möchten die Landwirte abwarten, bis die Blüten von Hand bestäubt werden müssen...? Hartmann Raffeiner, Naturns/Innsbruck
Rassismus In was für einen Staat „müssen“ wir Leben? Kein geringerer als der Süd-Tiroler Chef des PDL, Alessandro Bertoldi, der die Bundesdeutschen als „Barbaren und Läuse“ beschimpft, und sich, und somit auch seine Berlusconi Partei auf ein Ebene stellt, die vor Jahrzehnten aktuell war. Auch trifft er uns Süd-Tiroler, Deutsch seit über
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1200 Jahren! Haben Politiker Narrenfreiheit? Für solche Aussagen MUSS ein Bertoldi von all seinen Ämter ausgeschlossen werden, ohne wenn und aber. Ich schäme mich Italiener sein zu müssen, und distanziere mich von solchen Beleidigungen. Süd-Tirol muss das Faschistisch, Nationalistisch und Rassistisch geprägte Italien verlassen, und das sehr, sehr schnell! Gerhard Pali, Prad
Warum? Warum breitet sich der Obstbau im Obervinschgau so rasant aus? Warum wird dem Bauern, der 6 Kühe im Stall stehen hat, aber keinen PC und Internetanschluss besitzt, von der Handelskammer, der er jährlich 80€ überweisen muss, ein zertifiziertes E-Mail aufgezwungen? (Die örtliche Bank, die sich einmal der benachteiligten Bevölkerung gewidmet hat, würde es dem Bauern um 80€ besorgen. Die öffentlich Angestellten bekommen den Zugang über die Bürgerkarte kostenlos.) Warum muss fast jeder Viehbauer einer zweiten Arbeit nachgehen, um z.B. den Kindern die Zahnspangen zu bezahlen, obwohl diese bei der Bewirtschaftung des Hofes mithelfen, der Ertrag des Hofes aber nicht ausreicht, um solche Ausgaben zu bezahlen? Warum werden die Förderungen in der Viehwirtschaft gekürzt, die Millionen Beiträge an die Obstgenossenschaften fließen aber weiterhin reichlich? Warum lässt sich die Berglandwirtschaft seit 30 Jahren von der Politik auf immer neue Zuerwerbsmöglichkeiten vertrösten und wehrt sich nicht um das Recht auf ein bisschen Freizeit? Warum asphaltiert die Gemeinde Mals den Feldweg im Obstbaugebiet „Hoache“ und die öffentlichen Feldwege im Grünland werden sich selbst überlassen? Warum wird dem Bauern, der beim Düngen der Felder eine Gabel Mist auf der Straße verliert, die Carabinieri auf den Hals gehetzt, der Obstbauer darf aber ohne Konsequenzen Spritzmittel in angrenzende Grundstücke spritzen?
Warum wehren sich die Viehbauernfunktionäre in der Einparteienorganisation nicht? Vielleicht weil die, die das Geld haben, die Macht haben und bekanntlich Geld nicht stinkt, Mist hingegen schon. Ein Sympathisant des Bauernrebellen Michael Gaißmair, dem es nicht um Neid, sondern um soziale Gerechtigkeit gegangen ist, aber in die Schweiz flüchten musste
Hartz IV für Südtirol? Meine Gedanken zur Veranstaltung mit dem Thema „Reformagenda für Südtirol“ durchgeführt vom SWR Vortrag am 2. Mai in Schlanders: 1. Spending Review: Der SWR und der Ebner-Clan kommen mit einem Konzept in Anlehnung an die Agenda 2010 (Verarmung durch Hartz IV) der SPD vom ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder daher, während ganz Europa bereits wieder von Wachstumsimpulsen statt von Sparzwängen spricht! 2. Stellenabbau: Der SWR schlägt einen massiven Stellenabbau im öffentlichen Dienst vor. Da ist die Rede von 3.500 Lehrern, von Kleingemeinden, die aufgelöst werden sollen, von Bezirken, Diensten die zusammengelegt werden sollen … überall sollen Stellen abgebaut werden. Dieses Konzept bewirkt einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen von derzeit 10.000 auf bis zu 20.000 Menschen, aber keine erkennbare Entlastung für die Bürger oder Unternehmen! 3. Liberalisierung: Die Privatisierung der Energie, der Telekommunikation in den 90er Jahren hat diesen Unternehmen enorme Gewinne beschert, die Preise sind aber nicht zurückgegangen und viele Leute wurden entlassen – Gesund schrumpfen was das Motto! Der SWR will weiter liberalisieren; das Land gibt nur mehr das Geld, die Arbeiten machen Private – so das Konzept des SWR; z.B. soll die Wildbachverbauung nur mehr ausschreiben, Kultur soll von
privaten Anbietern angeboten werden usw.. Aktuelles Thema ist ja auch die Liberalisierung der Wasserversorgung – Schaffung von Arbeitsplätzen durch Privatisierung bei gleichzeitiger Entlassung von Landesangestellten? Fazit: Der Handelskammerpräsident Dr. Ebner und der SWR wollen mit Konzepten aus den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts die Probleme des 21. Jahrhunderts lösen! Horst Gemassmer, Kortsch
Wachsen muss nicht Weichen bedeuten Zusammenarbeit und Zusammenhalt ist das Gebot der Stunde. Dies gilt vorrangig in der Umsetzung aller land-und landwirtschaftlichen Richtlinien. Dem modernen Landwirt wird bei der Erzeugung seiner Produkte ein sehr großes Aufgabenspektrum auferlegt. Gerade aus dem Obstbereich kommen derzeit viele Beschwerden. Leider entsteht in der medialen Berichterstattung und in den Pressemitteilungen immer wieder ein falscher Eindruck. Bei den wesentlichen Dingen wie gerechte Einkommensgestaltung und soziale Rahmenbedingungen für Landwirte und deren Familien herrscht eine gewisse öffentliche Lethargie. Der gezielte Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und in Folge die Gefahren für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt dürfen den Produzenten nicht als lästige „Nebensache“ angekreidet werden. Natürlich fällt es dem Bauern bei einer zusehends sich spezialisierenden und diversifizierenden Landwirtschaft immer schwerer „es allen Recht zu machen“, das ist unmöglich. Alle, aucwh jene die im schönsten Beruf, den die Natur bietet arbeiten, sollte ein Grundsatz vereinen;“ Qualitativ wachsen ohne andere zu verdrängen. Denn wir brauchen einander!“ Weithaler Dietmar, Partschins
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/Impressionen/ 13
Im Bezug aufs letzte Bild „St. Urban Prozession in Tiss“ muss ich Folgendes richtigstellen: Sollte ich durch meine Wortspielerei die religiösen Gefühle von jemandem verletzt haben, so entschuldige ich mich. Es war absolut nicht meine Absicht, jemanden zu beleidigen. Aber selbstverständlich bleibe ich bei der Meinung, dass Pestizide nicht die besseren Mittel für ein gesünderes Leben sind. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
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„Auf dem Küstenweg nach Santiago“: ein filmisches Reisetagebuch mit dem Schauspieler Günther Götsch aus Lana. Am 06. Juni 2013, 20.30 Uhr, in der Bibliothek Partschins.
von Albrecht Plangger
Rom-Info ins Tal
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ie neue Müllsteuer –TARESsteht vor der Tür. Der Staat und die Kommunen brauchen Geld, welches auch in Südtirol über die müllproduzierenden Flächen eingetrieben werden soll (30 €Cent pro m2). Wir haben aber in Südtirol schon seit mehr als 15 Jahren das Verursacherprinzip mit einer gut funktionierenden Mülltrennung. Das neue Gesetzesdekret ist ein gewaltiger Rückschritt. Die neue TARES würde in Südtirol ca. 10 Mio. € ausmachen und bliebe zudem zur Gänze beim Staat. Bei der internen Arbeitsaufteilung unter den Südtiroler Parlamentariern habe ich die Problematik neue Müllsteuer übernommen und sollte in einem gerade zu behandelnden Gesetz eine südtirolfreundliche Bestimmung über einen entsprechenden Abänderungsvorschlag einbringen: Der Staat kann die 10 Mio. € von seiner Steuerschuld gegen Südtirol zurückbehalten und Land und Gemeinden einigen sich „vor Ort“ , wie dieses Geld zuerst in die Gemeindekassen und dann wieder in die Landeskasse zurückfließt. Ein von mir bearbeiteter Abänderungsantrag wurde in der Bilanzkommission von der Regierung niedergestimmt. Ich konnte aber einen „Tagesordnungspunkt“ ins Plenum einbringen , welcher die Regierung auffordert , bei der nächsten Gelegenheit sich der aufgezeigten Problematik zu widmen.
Gold für Deborahs Süßigkeiten
Beim diesjährigen Internationalen Drei-Länderlehrlingswettbewerb der Konditoren in Innsbruck hat Deborah Federspiel (Bild) vom Café Konditorei Gufler aus Schlanders für ihre Kreationen Gold geholt und ließ die Konkurrenz, auch aus Südtirol, hinter sich. Bereits zum elften Mal hat sich der Konditornachwuchs aus Tirol, Bayern und Südtirol getroffen und unter den Augen einer fachkundigen Jury eine ganze Reihe süßer Leckereien kreiert.
850 Jahr Schluderns Schluderns - Mit einem Festumzug hat Schluderns 850 Jahre Dorfgeschichte gefeiert. Vor 850 Jahren wurde der Name Schluderns erstmals urkundlich erwähnt. Die Geschichte rund um das Dorf ist jedoch viel älter, wie der Ganglegg beweist.
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
Fußnoten
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Foto: „Wind“-Archiv
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von Magdalena Dietl Sapelza
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ei strömendem Regen und angeführt von der Musikkapelle marschierten die „Schwabenkinder“, die „Korrner“, die Bauern und Bäuerinnen in historischen Kleidern, die Ritter und Reiter, die von Oldtimer-Traktoren gezogenen Festwagen und die Kutschen mit Graf Johannes Trapp und Bürgermeister Erwin Wegmann durch die Gassen von Schluderns. Zahlreiche Zuschauer standen trotz der widrigen Umstände Spalier und applaudierten. Die Vereine des Ortes erhielten allerseits großes Lob. Sie hatten keine Mühe gescheut, sich wochenlang auf die 850-Jahrfeier vorbereitet und versucht, den verschiedenen Epochen der Schludernser Geschichte darstellerisch gerecht zu werden. Diese geht weit über die erste urkundliche Erwäh-
nung im Jahre 1163 hinaus. Ein Beweis ist die prähistorische Siedlung am Ganglegg. „Den schönen Umzug müsste man bei Sonnenschein noch einmal wiederholen“, das war später in den Festzelten auf dem Rathausplatz öfters zu hören. Dort hatten die einzelnen Vereine ihre Versorgungszelte aufgestellt, die sich trotz der schlechten Witterung zur Mittagszeit auch füllten. Der Regen hörte schließlich auf und zeitweise kam sogar die Sonne zum Vorschein. Das tat der Stimmung gut und der Tanzboden füllte sich. Das „Duo Bergkristall“ sorgte für Stimmung. Das Nachsehen hatten in den Abendstunden mehrere Besucher, die auf die angekündigte Gruppe „Sauguat“ warteten. Dieser Gruppe war wegen des schlechten Wetters kurzfristig
abgesagt worden. Schließlich musste „Bergkristall“ verlängern. Voll auf ihre Kosten kamen die Kinder. Sie lernten viele alte Spiele kennen. Sie vergnügten sich auf dem historischen Karussell, beim Lasti-Hupfn, beim Felgen-Rollen, beim Spickern, an der Boulderwand, auf der Kegelbahn und einigem mehr. Zur besonderen Attraktion mauserte sich die Kletterwand, die der Alpenverein aufgestellt hatte. Der Reihe nach versuchten kleine und große Kletterer, gesichert von Fachleuten, den höchsten Punkt zu erreichen. Prominente Kletterin war die SVP Bezirksobfrau Roselinde Gunsch Koch. Ganz nach oben schaffte sie es zwar nicht, doch Mut bewies sie allemal und der Applaus war groß.
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Rabland
Gurschlerstube im Hanswirt
Foto: Martin Geier
Gurschlers Pferd im Vordergrund; hinten v.l.: Hanswirt Georg Laimer, Friedrich Gurschler, VizeBM Luis Forcher, Kulturreferent Hartmann Nischler und Hanni Laimer Schönweger
Z
u seinem 90. Geburtstag kommt der aus Schnals stammende und auf der Töll wohnhafte Künstler Friedrich Gurschler vielerorts zu Ehren. Auch in Rabland. Die jahrelange Freundschaft zwischen Gurschler und der Hanswirtsfamilie Georg Laimer hat es ermöglicht, dass kürzlich eine Stube im Traditionsgasthof dem Künstler gewidmet wor-
den ist. Im Rahmen einer kleinen Feier wurde die „Künstlerstube von Friedrich Gurschler“ eingerichtet. Gurschler selbst hatte mit der Widmung viel Freude und war von der Idee angetan. In der Stube sind einige Stücke aus Gurschlers Schaffen zu sehen. „Eine Tafel mit der Biografie von Friedrich kommt demnächst hinzu“, freut sich Georg Laimer. (eb)
pr-info Keramikmarkt Naturns
Handwerk und Kunst
Vom Freitag, 31.05. bis Sonntag, den 02.06.2013 verwandelt sich das Zentrum von Naturns in einen bunten Marktplatz. Die 5. Auflage des Keramikmarktes steht auf dem Programm. Über 50 Teilnehmer aus Deutschland, Belgien, Österreich, Spanien, Ungarn, Slowenien, der Tschechischen Republik und Italien werden Gebrauchskeramik, Schmuck, Okarinas, künstlerische Einzelstücke, Skulpturen aus Porzellan und Gartenkeramik zum Verkauf anbieten. Ein interessantes Rahmenprogramm mit Live-Musik, Tonwerkstatt für Erwachsene und Kinder, Verkauf von Töpfereibedarf, der Ausstellung „Der Blumentopf als Einzelstück“ und dem Wetttöpfern rundet die Veranstaltung ab. www.keramikmarkt.it, Fr. 31.05.13 von 16 - 22 Uhr, Sa 01.06.13 von 10 - 22 Uhr und am So. 02.06.13 von 10 - 18 Uhr
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/Lokales/ 15
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Vinschgau
Schwegeln
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ie Landschaft des Vinschgaus bietet eine anregende Kulisse für das Schwegeln und Musizieren. Jung und Alt sind in Mals zu Gast, um sich dem Schwegelpfeifen, Singen, Tanzen, Musizieren auf verschiedenen Instrumenten, Wandern und der Freude am musikantischen Leben zu widmen. (Mindestalter 16 Jahre) Daniela Mayrlechner, Evi Lehmann-Pedarnig, Johanna Springeth, Gernot Niederfriniger, Stefan Pedarnig, u.a. Donnerstag, 18. Juli ab 18.00 Uhr bis Sonntag, 21. Juli ca. 17.00 Uhr Musikschule Mals, Unterkunft im Gasthof Iris, Mals 160 Euro (Kursbeitrag, Unterkunft und Essen); Anmeldung bis 15. Juni schriftlich bei Gernot Niederfriniger, Ortweinstr.83, I-39024 Mals;E-Mail gernotniederfriniger@hotmail.com, Tel 0039 335 5628004
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§ Grenzenlose Jagd auf Verkehrssünder Aus dem Gerichtssaal
Europa wächst immer mehr zusammen. Das wissen wir nicht erst seit den letzten Turbulenzen um unsere Gemeinschaftswährung. Der Euro ist mittlerweile so zur Selbstverständlichkeit geworden, dass wir uns schon wundern, wenn wir in einem europäischen Land nicht mit dieser Währung zahlen können. Die Integration geht auch in anderen Bereichen unaufhaltsam weiter, wie etwa bei den Verkehrsdelikten. Konnten wir bisher, wenn wir im Ausland „geblitzt“ und nicht gleich zur Kasse gebeten wurden, darauf hoffen, dass der Vorfall ohne spürbare Folgen bleiben würde, so müssen wir uns auch hier umstellen. Denn die EUMitgliedstaaten haben sich darauf geeinigt, eine gemeinsame Datenbank einzurichten, in der alle Angaben über Fahrzeuge
und Führerscheine gespeichert werden, welche in der Gemeinschaft ausgestellt bzw. zugelassen werden. Auf das sog. EUCARIS haben die Behörden der Mitgliedstaaten nicht nur zur länderübergreifenden Terrorismusbekämpfung und der Verfolgung schwerer Verbrechen Zugriff, sondern in Zukunft auch bei Tempoverstößen, Fahren ohne Führerschein sowie Alkohol, Drogen oder Handy am Steuer. Wenn Sie also beispielsweise in Österreich flott unterwegs waren und dabei „geblitzt“ wurden, dann kann die Polizei unseres Vaterlandes aus dieser Datenbank den Fahrzeughalter problemlos und unkonventionell herausfischen, ihm die „Knolle“ zustellen und anschließend den Bescheid hier auch vollstrecken lassen. Einen Lichtblick möchten wir
den Lesern jedoch nicht vorenthalten: Für ein im Ausland begangenes Verkehrsdelikt können Ihnen hier keine Punkte abgeknöpft oder gar der Führerschein entzogen werden. Sie können schlimmstenfalls im jeweiligen Land mit einem Fahrverbot bestraft werden. Außerdem hat die Schweiz als Nichtmitgliedstaat der EU keinen Zugriff auf die Datenbank Eucaris. Übrigens: Wussten Sie schon, dass seit Inkrafttreten des Schengener Abkommens es das Recht der Nacheile gibt? Dieses erlaubt es, Polizeiorganen eines fremden Staates, die Verfolgung von Verdächtigen auch auf dem Staatsgebiet eines anderen SchengenLandes fortzusetzen. Peter Tappeiner, Rechtsanwalt
Mals
VKE in Mals wieder aktiv
D
er Kampf um den Dorfanger schweißte die Gruppe im Verein für Kinderspielplätze VKE von Mals um Ulla Spieß jahrelang eng zusammen. Die Gruppe kämpfte gegen den damaligen Bürgermeister Josef Noggler. Schließlich erreichte die VKE-Gruppe die Errichtung des Dorfangers. Ein Erfolg, doch schon bald litt die Motivation. Nun ist es gelungen, den Verein zu aktivieren. Seit kurzem gibt es einen neuen Vorstand. Dieser wird sich um die Bedürfnisse der Kinder und um den Spielplatz im im Dorfanger kümmern. Die neue Vereinsführung lässt sich folgendermaßen zitieren: „Besonders am Herzen liegt dem VKE der Spielplatz mitten im Dorf, der von vielen Familien genutzt und vom VKE betreut und instand gehalten wird. Durch den Weiterbestand des VKE wurde die Öffnung des Spielplatzes überhaupt erst gewährleistet und es
Foto: „Wind“-Archiv
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Der neue VKE Ausschuss wäre schade gewesen, hätte dieser Erholungs- und Spielraum geschlossen werden müssen.“ Weiters werden Zirkuswochen, Hip Hop- Wochen und vieles mehr organisiert. Zum Vorstand zählen: Beate Patscheider (Präsidentin), Christiane Steck (Vizepräsidentin), Hannelore Breitenberger (Kassierin), Barbara Strobl (Schriftführerin) sowie Verena Pobitzer, Sonja Klotz, Jeanette Alber und Marion Januth. (mds) Infos zur Mitgliedschaft unter Nummer 349 57 92 885.
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/Menschen/ 17
„...di Jugend hot man inz gnumman“ von Magdalena Dietl Sapelza
A
ndreas Sachsalber stieg am 20. Mai 1950 aus der „Litorina“ am Malser Bahnhof und staunte über die Schleiser Musikkapelle, die aufspielte, und über die vielen Menschen. Gerührt schüttelte er viele Hände und schaute in altbekannte Gesichter, die er während seiner fünfjährigen Gefangenschaft in Russland vermisst hatte. Bei der anschließenden Feier in der Stube seines Heimathofes erzählte er stundenlang, was ihm alles widerfahren war. Unter den aufmerksamen Zuhörern befand sich die junge Magd Theresia Thurner, die nach seiner Einberufung als Arbeitskraft auf den Hof gekommen war. Als 17-Jähriger zog Andreas 1944 für Deutschland in den Krieg. Dass es ihn erwischt hatte, war ihm unverständlich, denn er war einziger Sohn einer „Dableiberfamilie“, die sich 1939 gegen Hitler gestellt hatte. Im Zug nach Bozen traf er mehrere Gleichaltrige, die sein Schicksal teilten. „Miar sain nou Kindr gweesn, obr dr Hitler hot Soldotn braucht“, sagt er. Nach einem Aufenthalt in Berlin und einer anschließenden Ausbildung in Italien kam er im März 1945 an die Front bei Frankfurt an der Oder. Dort zwangen die Russen die Deutschen zum Rückzug. Andreas und seine Truppe schlugen sich bis nach Berlin durch. Die Stadt war total zerstört. Am 29. April fielen sie den Russen in die Hände. In einem Tross von 300.000 Soldaten marschiert Andreas in Richtung Osten. Hunger, Durst, Läuse, Wanzen und die Angst, nicht mehr heim zu kommen, waren fortan seine Begleiter. In Posen brachte ihn ein Viehwaggon in ein Lager in der Stadt Babrujsk
in Weißrussland. Daheim galt er als vermisst. Im Lager gab es anfangs genug zu essen, doch das änderte sich bald. „Di Hungerjohr hoobm mitn koltn Kriag oungfongan, weil di Russn selbr nicht mea kopp hoobm“, erklärt er. Andreas arbeitete in einer Möbelfabrik, dann bei der Alteisensammlung. Später brachte man ihn nach Minsk, wo er als Waldarbeiter und als Torfstecher tätig war. Viele seiner Mitgefangenen starben an Erschöpfung und Krankheiten. Als er selbst an Malaria erkrankte, hatte er wenig Hoffnung zu überleben. Er magerte auf 48 Kilogramm ab. Erst als er medikamentös behandelt wurde, erholte er sich. Einigermaßen genesen, musste er beim Verladen von Zuckersäcken zupacken. Das rettete ihm möglicherweise das Leben. „Miar hobm selm olm Zucker gessn, unt inz aufpapplt“, meint er. Nächste Station war ein Autowerk in Minsk. Mittlerweile war das Jahr 1947 angebrochen. Erstmals durfte er eine Karte nach Hause schicken und erhielt auch Antwort. Hoffnung keimte auf, endlich entlassen zu werden. „Ma hot inz obr in dr gonz Zeit nia eppas
„
Miar sain nou Kindr gweesn, obr dr Hitler hot Soldotn braucht Andreas Sachsalber
gsogg“, betont er. 1949 kam er nach Kiew in ein Sammellager für Heimkehrer. Das weckte erneut Hoffnungen. Dort half er mit, eine Entbindungsstation aufzubauen. Letzte Station war ein Lager in Rumänien, wo er ei-
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Andreas Sachsalber aus Schleis erlebte ein Jahr Krieg und fünf Jahre Gefangenschaft in Russland. Beim Begrüßungsfest nach seiner Rückkehr traf er im elterlichen Hof in Schleis auf Theresia Thurner. Beide sind nun fast 55 Jahre lang verheiratet.
Das Ehepaar Theresia Thurner Jg. 1931 und Andreas Sachsalber Jg. 1927 vom „Andre-Hof ” in Schleis ner Küche zugeteilt wurde. Das bedeutete, dass er sich endlich satt essen konnte. Als es 1950 endlich heimwärts ging, konnte er es fast nicht glauben. „I honn überlebt, obr di Jugend hot ma inz gnummen“, resümiert er. Lebensfreude schenkte ihm die junge Theresia, mit der er sich nach der Hochzeit 1959 die Arbeit auf dem Hof teilte. Sie verstanden sich, denn auch ihre Jugend war geprägt von Entbehrungen. Im Stall standen schon bald 13 Stück Vieh. „Longsom ischas aufwärts gongan“, sagt Andreas. Theresia schenkte ihm drei Kinder und hielt ihm später den Rücken frei, als er sich der Freiwilligen Feuerwehr anschloss und Fraktionsvorsteher wurde. „Selm hots olm miar pan Orabtn troffn“, lacht sie. Das Paar verstand sich gut und teilte
Freud und Leid. Schwere Zeiten brachen 1991 an, als Andreas an Lymphdrüsenkrebs erkrankte und eine Chemotherapie in Innsbruck über sich ergehen lassen musste. „Dies isch schlimmer gweesn, als di Malaria unt di gonz Gfongenschoft“, erklärt er. Theresia und die Kinder litten mit ihm. Die Therapie hatte Erfolg. Er konnte den Krebs besiegen und alle sind dankbar. Wie eh und je kümmern sich Andreas und Theresia trotz ihres hohen Alters um die „Baurschoft“. „Um fünfe Zmorgaz sain miar olm schun in Stoll“, verrät Theresia. Beide unterhalten sich gerne über dies und das, und oft werden auch die Erinnerungen an den einstigen Empfang am Bahnhof wach und an das anschließende Fest, bei dem sie sich kennengelernt hatten.
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Foto: „Wind“-Archiv
Zu Besuch
Skitour mit Prominenz
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Fotos: Ludwig Gorfer
in Tourenteam der besonderen Art nutzte die noch perfekten Schneeverhältnisse Mitte Mai, um die Langtauferer Spitze (3.529 m ü. A.) zu besteigen: Tobias Moretti, der brühmte österreichische Schauspieler und selbst Bergbauer, nutzte eine Drehpause zu den Aufnahmen des Alpenwesterns „Das Finstere Tal“ im Schnalstal, um gemeinsam mit dem Bischof der Diözese Innsbruck Manfred Scheuer und der Tiroler Unternehmerin Barbara
Gipfelerlebnis v.l.: Bischof Manfred Scheuer, Barbara Rauch, Tobias Moretti und Paul Grüner
Rauch auf Skitour zu gehen. Den Gipfel erreichten sie in Begleitung von Bergführer Ludwig Gorfer glücklich und zufrieden, aber hungrig, woraufhin Hüttenwirt der „Schönen Aussicht“ Paul Grüner das „Süd-Tiroler Speckbrettl“ neu interpretierte (Bild).
Lehrer wechseln Rollen Schlanders - Weil Lehrkräfte vor großen Herausforderungen stehen, wählte man am Schulsprengel Schlanders heuer „Achtsamkeit in der Schule“ als Thema für den Pädagogischen Tag und holte Alexandra Schreiner-Hirsch und Elisabeth Hickmann, zwei diplomierte Sozialpädagoginnen, als Referentinnen. In Trainings vermittelten sie konkretes Handwerkszeug für den Schulalltag. von Angelika Ploner
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ie erste Einheit des Seminars schloss Elisabeth Hickmann mit einem Zitat: „Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können.“ Konfuzius war gleichzeitig Einstimmung. Denn die Referentinnen Alexandra Schreiner-Hirsch, Sozialpädagogin und staatlich anerkannte Erzieherin und ihre Kollegin Elisabeth Hickmann legten den Schwerpunkt am Pädagogischen Tag des Schulsprengels Schlanders am 21. Mai im Goldrainerhof vor allem auf eines: das Tun. Lehrkräfte schlüpften in die Rolle des Schülers, in jene des Erzählers, des Zuhörers und dann wieder in jene des aufmerksamen Teilnehmers. Rollenspiele und Trainings sollten dazu dienen, eine wohlwollende und wertschätzende Haltung in Konfliktsituationen einzunehmen, sie auch ein Stück weit zu verinnerlichen. Das Herzstück des ehrgeizigen Programms gehörte dem Thema Emotionscoaching, mit anderen Worten: Kindern zu helfen, ihre Emotionen zu kontrollieren und regulieren. Denn „alle Gefühle sind erlaubt, aber nicht jedes Verhalten.“ Neue Wege, um Konflikte zu lösen, erschließt man Kindern, so die Referentinnen übers Verstehen, Ernst nehmen und vor allem das Gespräch. Diese autoritative Erziehung – der respektvolle Umgang – ist
Rollenspiel: Alexandra Schreiner-Hirsch und Elisabeth Hickmann
Foto: Angelika Ploner
Schnals
Am 27. März besuchten wir, beide Klassen der 2. GS Schlanders die Bäckerei Pilser in Kortsch. Herr Pilser gab uns viele Informationen über seine Tätigkeit und tolle Antworten auf unsere Fragen. Vom vorbereiteten Brotteig formten wir Brezel, Osterhasen und Paarln. Jedes Kind durfte auch Brot, diese wertvolle und gesunde Speise nach Hause mitnehmen. Als Dank sangen wir einige Lieder und gingen wieder zu Fuß nach Schlanders zurück. Die Schüler der 2. Klasse A und C bedanken sich auf diesem Wege bei Herrn Pilser für den interessanten Vormittag. Matthias Oberhofer
Freiheit in Grenzen. Damit Lehrkräfte aber überhaupt die Energie für den Schulalltag - Unterricht halten, Konfliktsituationen lösen, Aggressionen bremsen, Verhaltensprobleme verstehen – haben, steht eines an erster Stelle: die Selbstfürsorge. Damit
fängt „Achtsamkeit in der Schule“ überhaupt erst an. Kontakt und Informationen www.erlebnis-familie.de, Elisabeth Hickmann Tel. 0473 73 08 56 oder hickmann1@virgilio.it
Vinschgerwind: Frau Schreiner-Hirsch, Ihr Wunsch: Was sollen teilnehmende Lehrkräfte von diesem Pädagogischen Tag mitgenommen haben? Alexandra Schreiner-Hirsch: Die Teilnehmer sollen das für sich mitgenommen haben, von dem sie sagen, das glaube ich, lohnt sich im Alltag wieder zu machen oder mal neu auszuprobieren. Eine Reihe von Themen hatten eines gemeinsam: Sie wurden über das Tun erklärt. Richtig, der Schwerpunkt lag auf dem Tun. Auf einen kurzen Input, eine Handlungsanweisung hin, mussten die Lehrkräfte selbst ausprobieren, wie fühl ich mich als Schüler, wenn so oder so mit mir gesprochen wird und wie geht es mir als Lehrer, wenn ich so oder so mit einem Schüler spreche. Im Herbst sind in Schlanders wieder Elternkurse geplant. Genau. Zwei Elternkurse haben wir im vergangenen Jahr schon gemacht, die waren ausgebucht und da haben wir noch eine Warteliste, deshalb wird im heurigen Herbst ein weiterer Elternkurs in Schlanders starten.
Bildungsausschuss Schluderns
Kastelbell/ Tschars
TarscH
LatscH
Martell
Goldrain
Schlanders
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Laas
Stilfs
Prad
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Glurns
Mals
Bildungsausschüsse Vinschgau
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Schluderns
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Bildungsausschuss Mals
Einladung zum Vortrag
Alzheimer/Demenz und Ernährung Die Demenz vom Alzheimer Typ ist die häufigste neurodegenerative Erkrankung überhaupt. Das Kernsymptom ist ein deutlicher Gedächtnisverlust. Die Therapieansätze sind bisher wenig überzeugend. Lässt sich der Untergang von Nervenzellen aufhalten oder sogar verhüten? Auf die Entstehung einer Demenz haben viele Faktoren Einfluss. Auch die Ernährung ist ein Faktor, der eine Rolle beim Beginn und dem Fortschreiten der Krankheit spielen kann.
Sänger- und Musikantenhoangart am Samstag, 01. Juni 2013 um 20.00 Uhr im Gasthaus Lamm in Laatsch Mit dabei sind Gruppen aus dem Dreiländereck Nauderer Schupfamusi
Ils Trubadurs (Unterengadin)
Dr. Jürgen Birmanns gibt Antworten auf diese Fragen und besonders auf die Zusammenhänge zwischen Demenz und mit Ernährung in Verbindung stehenden Faktoren und Störungen. Referent: Dr. med. Jürgen Birmanns – Ärztlicher Leiter der Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB), Lahnstein, Deutschland, Ganzheitsmediziner, Homöopath Junge Musikanten der Musikschule Mals Obervinschger Raffelemusi Offenes Singen mit Ernst Thoma
Datum: Freitag, 31.05.2013 Beginn: 20.00 Uhr Ort: Kulturhaus Schluderns Organisation: Alten- und Pflegeheime Schluderns/Laas in Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft Vinschgau und Südtiroler Gesellschaft für Gesundheitsförderung
Veranstalter: Südtiroler Volksmusikkreis / Bezirk Vinschgau in Zusammenarbeit mit dem Bildungsausschuss Mals und dem Institut für Volkskultur und Kulturentwicklung (Innsbruck) und ICTM-Nationalkomitee Schweiz
Bezirksservice Bildungsausschüsse
Neue Projektförderung für die Bildungsausschüsse Derzeit arbeiten die Landesabteilung für Weiterbildung und die Bezirksservicestellen an der Erstellung der Kriterien und Rahmenbedingungen für eine neue Projektförderung für die Bildungsausschüsse. Ab 2013 wird das bisherige System der Zuweisung der Qualitätsförderung in Form einer ProKopf-Quote nicht mehr zur Anwendung kommen. Die Beitragshöhe wird sich in Zukunft an der Höhe der Projektkosten richten. Dies ermöglicht es, auch in einwohnerschwachen Gemeinden angemessene Fördermittel für gute Projekte zu erhalten. Denn bisher ging
der Förderbeitrag über die Pro-Kopf-Quote nicht hinaus, auch wenn größere Projekte durchgeführt wurden. Durch ein neues Bewertungssystem, welches eine amtsinterne Kommission anwendet, wird Transparenz, Gerechtigkeit und Einfachheit des Verwaltungsablaufes gewährleistet. Der Einreiche Termin für die Ansuchen wurde auf den 30. November vorverlegt, damit einerseits mit der Planung frühzeitig begonnen werden kann und eine möglichst frühzeitige Bekanntgabe des gewährten Beitrages noch vor Jahresende ermöglicht wird. Dies gibt den Bildungsausschüssen finanzielle und organisatorische Planungs-
sicherheit. Mit diesem neuen Förderinstrument wird der stetigen Entwicklung in der ehrenamtlichen Bildungs- und Kulturarbeit Rechnung getragen, weil alle Kostenpunkte in der Durchführung von Projekten berücksichtigt werden. Die Möglichkeit der Auszahlung eines Vorschusses kann mögliche Überbrückungsfinanzierungen verhindern. Zudem können bis maximal ein viertel der Projektkosten mit ehrenamtlicher Arbeit belegt werden. Damit fallen die Eigenleistungen (voraussichtlich 30 % der Projektkosten) nicht so ins Gewicht. Demnächst werden die entsprechenden Rundschreiben an die Bildungsausschüsse verschickt. Für weitere Informationen steht die Bezirksservicestelle für die Bildungsausschüsse gerne zur Verfügung. (lu)
Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi
einladung zur
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AM 02. JUNI
IM GEMEINDEHAUS
14:00 ERÖFFNUNG MIT UMTRUNK
14:00 bis 18:00 uhr
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Der Vinschger Wind 11-13
Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
FOTO: ©2013 KURT TAPPEINER | ABENTEUERDRUST.COM
Raiffeisenkasse Prad-Taufers
14:00 ERÖFFNUNG MIT UMTRUNK
in zusammenarbeit mit:
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Bildungsausschuss Stilfs
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Naturns
Glurns
Naturnahes Spielen und Lernen
Jugend singt und musiziert
gruppe in der wärmeren Jahreszeit nun ausschließlich im Wald statt. Dort steht der Gruppe ein Wohnwagen nahe der Waldschenke zur Verfügung. Helmuth Pircher, Präsident der Separatverwaltung in Naturns, ermöglichte die Nutzung eines Waldabschnittes. Die Eltern und die Forstbehörde von Naturns unterstützten tatkräftig die Umsetzung dieses Planes. Der Förster Laurin Maier eliminierte eventuelle Gefahrenstellen für die Kleinen. All diesen Institutionen gebührt der Dank des Erzieherteams und der Eltern. Nun erleben die Kinder die vielen Facetten der Natur, die sie mit allen Sinnen wahrnehmen können. Betreut und begleitet werden sie von der Waldorfpädagogin Anna Theiner und der Kindergärtnerin Jasmine Helfrich. Regelmäßig werden Elternabende organisiert, die dem Erfahrungsaustausch und den verschiedenen Erziehungsfragen dienen. Das Spielgruppenjahr lehnt sich zeitlich an das Schuljahr an, interessierte Eltern können sich beim VKE Naturns melden.
Glurnser Kinder musizieren zum Muttertag
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er Saal im Dachgeschoss des Glurnser Rathauses war am Freitag, den 10. Mai, kurz vor dem Muttertag bis auf den letzten Platz gefüllt. Unter dem Motto: „Glurnser Jugend singt und musiziert“ überraschten Kinder und Jugendliche ihre Mütter und Väter mit zarten Singstimmen und netten Lie-
dern, mit Blockflöten, Querflöten, mit Gitarren, Ziehharmonika, Vibraphon, Trompete, Tuba und am Klavier. Die Vielfalt der Instrumente zeigte die Vielseitigkeit der Interessen auf. Gefördert werden die jungen Musikinteressierten regelmäßig durch die Lehrerinnen und Lehrer in den Musikschulen. In Glurns
nimmt sich der engagierte Chorleiter und Musiker Martin Moriggl regelmäßig ihrer an und organisiert Auftritte, um sie zu motivieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr Können vor Publikum zu zeigen. Auch das Muttertagkonzert hatte er mit großem Einsatz vorbereitet. Mit Stücken aus dem jeweiligen Repertoire der einzelnen Musikschüler stellte er ein umfangreiches Programm zusammen. Er probte mit den jungen Sängern und Nachwuchsmusikern auf der Bühne und moderierte die Aufführung. Einfache Töne beispielsweise von Anfängern mit Blockflöten verzauberten genauso wie die fast ausgereiften klassischen Leckerbissen am Klavier. Groß und Klein konnten sich über kräftigen Applaus freuen. Stolz waren Mütter und Väter und stolz auf ihren musikalischen Nachwuchs können alle Glurnserinnen und Glurnser sein. (mds)
Tabland/Staben
„Nimm dir Zeit zu leben“ S
eit nunmehr 17 Jahren veranstaltet der Kirchenchor Tabland-Staben das traditionelle Muttertagskonzert, dieses Mal unter dem Motto „Nimm dir Zeit zu leben“, nach dem Titel eines Liedes von Manfred Bühler. Der Chorleiter und Verantwortliche für die Gesamtleitung Josef Pircher hat auch heuer wieder ein buntes und vielfältiges Programm zusammengestellt, mit Melodien aus dem Alpenraum, bekannten Weisen aus Deutschland, Italien, Schottland, Ungarn usw.. „Die Lorely“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“, „Die hohe Alm wird a scho grian“, „O Sole mio“, „Santa Lucia“, „Amazing Grace“, „Intrada a cappella“ und viele andere bekannte und weniger bekannte Lieder spannten einen bunten Bogen vom 17. Jahrhundert bis zu zeitgenössischen Kompositionen, quer durch Europa. Dies kam auch in der gekonnt mode-
Gehört zum Muttertag dazu: das Konzert des Kirchenchores StabenTabland
Foto: „Wind“-Archiv
Foto: „Wind“-Archiv
eit Herbst 2011 gibt es in Naturns eine Spielgruppe für Kleinkinder, die sich an den Erziehungsmethoden der Waldorfpädagogik orientiert. Organisiert wird die Spielgruppe vom Verein für Kinderspielplätze und Erholung (VKE) von Naturns. Naturnahe Umgebung zum freien Spielen finden die Kinder im Garten des Pfarrwidums. Im Herbst 2012 wurde das Angebot durch die Einführung eines Waldtages erweitert, und nun besuchen 13 Kinder dreimal wöchentlich am Vormittag die Spielgruppe. Auf Wunsch der Eltern wurde der Waldtag ausgebaut und seit dem Frühjahr dieses Jahres findet die Spiel-
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
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rierten Moderation von Valentin klar zum Ausdruck. Der Chor wurde von den Instrumentalisten Elmar Schwienbacher (Violine), Dominik Avogaro (Violine), Hansjörg Alber (Fagott), Lisa Marie Gorfer (Gitarre) und Benedikt Kofler (Cajon) unterstützt. Die Solopartien wurden von Lisa Marie Gorfer, Karin Wenter, Hannelore Spechtenhauser, Urban Rinner und last but not least Edwin Prieth gesungen. Der abschließende Block war dem zeitgenössischen Kom-
ponisten Gottfried Veit gewidmet, der zur großen Freude des Chores auch persönlich anwesend war. Den Höhepunkt stellte die Uraufführung des Liedes „Eine Mutter haben“ dar, welches eigens für den Anlass komponiert wurde. Der bis auf den letzten Platz gefüllte Saal im Bürger- und Schulhaus von Staben kann wohl als Indikator gewertet werden, dass das Konzert des Kirchenchores Staben-Tabland mittlerweile zum Muttertag ganz einfach dazugehört.
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Schluderns
„Staudenfest“ für die Fledermäuse chluderns hat eine Besonderheit: Dort lebt die äußerst selten gewordene Fledermaus mit dem Namen „Hufeisennase“. Ihre Jungen ziehen die nächtlichen Jäger im Dachgeschoss der Pfarrkirche auf, wo sie geschützt sind. In Schluderns finden die Insektenfresser noch den Lebensraum, der ihnen vielerorts durch monotone Intensivkulturen genommen worden ist. Möglicherweise kommen ihnen in Schluderns die Auen zugute und die naturbelassenen Rückzugsräume mit Bäumen und Sträuchern am Fuße des Ganglegg. Ein Herz für die Fledermäuse haben vor allem die Kinder, die in Kindergarten und Schule oft darüber sprechen. Ein neuer Rückzugsraum mit unterschiedlichen Sträuchern für die Fledermäuse soll nun im Uferbereich des kürzlich erweiterten Saldurbaches entstehen. Das „Baumfest“ in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung wurde deshalb heuer in „Staudenfest“ umgetauft. Die jüngsten Bürgerinnen und Bürger des Ortes schwärmten im Uferbereich aus und suchten in Begleitung ihrer Tanten, Lehrpersonen und der Arbeiter von der Wildbachverbauung die vorbereiteten
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
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„Fir inzre Fledermais miaßn miar schun eppas tean“, sagt der Schludernser Nachwuchs; mit höchster Aufmerksamkeit sehen sich die Kinder die Tierpräparate an Löcher. Eifrig pflanzten sie nach und nach hunderte von unterschiedlichen Sträuchern, darunter Weißdorn, Liguster, Holunder und viele mehr. „Fir inzre Fledermais miaßn miar schun eppas tean“, sagte ein kleiner Knirps, der mit seiner Gießkanne mehrere Male Wasser holte, um seine „Stauden“ kräftig zu gießen. Begonnen hatte das Baumfest mit einer Wanderung über den Griggwaal und den Grafensteig, wo die Förster Albert Pritzi und Martin Gorfer die einzelnen „Stauden“
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erklärten. Danach zeigte der Jagdaufseher Günther Telser ausgestopfte Wildtiere und erklärte deren Eigenheiten. Die Tierpräparate hatten De March Karl und Josef Folie zur Verfügung gestellt. Zum Abschluss stärkten sich Groß und Klein bei einem Imbiss im Park. Die Kinder haben es sich vorgenommen, öfters nach den Sträuchern zu sehen. Denn die „Stauden“ sollen wachsen, damit die Fledermäuse überleben, als Schludernser Besonderheit. (mds)
Freizeitund Hobbymarkt
Die Fassaden leuchten Bild von Paul Flora: Glurnser Mauer mit Matscher Hennen
Mercato del tempo libero Spiele ab 11.30 Uhr Sporttanzgruppe Latsch Stelzengeher ab 14.30 Uhr Zirkus zum Mitmachen
Informationen finden Sie unter www.glurns.eu.
Samstag 01. Juni 2013 von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr in den Glurnser Lauben
siebdruck wielander glurns
Lichtprojektionen von Paul Flora Bildern erleuchten die Fassaden der Stadt Glurns: Im Rahmen der Veranstaltung „Nacht der Kultur - Glurns öffnet Tür und Tor“ wird am Samstag, 15. Juni 2013 eine besondere Ausstellung in den Gassen der Stadt organisiert. Sobald die Dämmerung eintritt, werden Bilder des Künstlers Paul Flora auf die Fassaden der Stadt projeziert. Neben diesem stimmungsvollen Rundgang werden ab 17.00 Uhr verschiedene Veranstaltungen und Konzerte in der Stadt organisiert. Ebenfalls geöffnet ist die restaurierte mittelalterliche Stadtmühle. Außerdem findet die Eröffnung des GAP - Glurns Art Point im Pfarrsaal statt.
Sabato 01 Giugno 2013 dalle ore 10:00 alle ore 17:00 sotto i portici di Glorenza
Info/Informazioni: Tel: +39 0473 831288 www.glurns.eu
ein Juwel Südtirols
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JuZe Freiraum Schlanders Ö Fr. 31.05.13 um 19.00 Uhr Vollversammlung Ö Fr. 31.05.13 ab 21.00 Uhr Konzert mit Faulty System, Helden der Zeit, Cemetery Drive Ö Mi. 05.06.13 15.00 – 17.00 Uhr Nachmittag für Mittelschüler Ö Mi. 12.06.13 15.00 – 17.00 Uhr Nachmittag für Mittelschüler Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Sa. 01.06.13 ab 10.00 Uhr Canyoning, Anmeldung erforderlich Ö Mi. 05.06.13 ab 15.00 Uhr Activity Nachmittag Citytreff Glurns Ö Sa. 01.06.13 ab 10.00 Uhr Canyoning, Anmeldung erforderlich Ö Sa. 08.06.13 ab 17.00 Uhr Grillen vor dem Jugendtreff Jugendcafé „Chillout“ Latsch Ö Mi. 05.06.13 ab 15.00 Uhr BoysTime Der Ball rollt… Info & Anmeldung bei Myri Ö Fr. 07.06. – 08.06.13 ab 18.00 Uhr Pyjama – Nacht Ö Sa. 08.06.13 ab 19.00 Uhr Vollversammlung mit Neuwahlen Ö Mi. 12.06.13 ab 15.00 Uhr Girlstime Beauty Time und Schokofondue Info & Anmeldung bei Myri Jugendtreff Tschengls Ö Do. 06.06.13 ab 16.00 Uhr Kleines Fußball Turnier Info & Anmeldung bei Myri Ö Di. 11.06.13 Kegelausflug und Pizzaessen Info & Anmeldung bis 1.06.2013 bei Myri Jugendtreff Martell Ö Sa. 01.06.13 Der See ruft… Ausflug nach Lazise zum Gardasee Infos & Anmeldung bei Myri Jugendtreff Laas Ö Do.30.05.13 um16.30 Uhr Wandern vom Treff aus Ö Fr. 07.06.13 ab 18.00 Uhr Lan Party Jugendzentrum JUMA Mals Ö Fr. 31.05.13 um 16.00 Uhr Sommerdrinks mixen Anmeldung erforderlich Ö Sa. 01.06.13 Cannyoning Imster Schlucht Anmeldung erforderlich Ö So. 09.06.13 um 9.00 Uhr Graffitiworkshop 9 h Anmeldung erforderlich Jugendtreff Chill House Stilfs Ö Fr. 31.05.12 ab 15.00 Uhr Vorbesprechung Schools-Out-Party und Floßfahrt nach Rovereto Ö Sa. 01.06.13 ab 17.00 Uhr Open-Air-Calcetto und Spaghettata Ö Vorschau: Floßfahrt von Lana nach Rovereto vom 17. bis 21. Juni. Anmeldung! Die Öffnungszeiten für die erste Junihälfte sind im Schaukasten angeschlagen.
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Jugendsommer im Juze „Freiraum“
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JUNI 2013 Di. 11. Juni 2013 – Infos für Mittelschüler: Das Juze und andere Vereine stellen sich in der Mittelschule Schlanders vor. Fr. 14. Juni 2013 – School out Party für Mittelschüler von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr Hast du Lust gemeinsam mit deinen Freunden das Schulende zu feiern und den Tag mit viel Spaß ausklingen zu lassen, dann bist du im Juze „Freiraum“ bei der school out Party richtig… Evtl. können wir auch gemeinsam grillen, falls du Lust dazu hast, kannst du dich bei Kathi (339/8815119) oder Ugo (329/8547070) einen Tag vorher melden. Fr. 21 Juni bis So. 23. Juni – Hüttenlager Kosten für Unterkunft und Verpflegung: 30 Euro Anmeldung bis Sa. 8. Juni im Juze „Freiraum“ oder melde dich bei Kathi (339/8815119) oder Ugo (329/8547070) JULI 2013 Mo. 8. bis Fr.12. Juli 2013 – ABO + Reise für Mittelschüler – Von St. Lorenzen bis Mals Bist du zwischen 10 und 14 Jahre alt und möchtest im Sommer etwas erleben, dann bist du bei uns richtig! Gemeinsam fahren wir von Schlanders bis St. Lorenzen
und wieder zurück. In den 5 Tagen werden wir gemeinsam mit anderen Jugendlichen viel erleben und Spaß haben. Genauere Informationen über Kosten, Ablauf und Programm erhältst du im Juze „Freiraum“ oder bei Kathi (339/8815119). Fr. 19. Juli 2013 – Girlsday • Shoppingfahrt nach Bozen • gemeinsames Mittagessen • Kino Besuch Für weitere Wünsche kannst du dich jederzeit bei Kathrin unter folgender Nummer melden: 339/8815119 Sa. 20. Juli 2013 – Graffitiworshop Anmeldung bis Sa. 06 Juli im Juze „Freiraum“ oder bei Kathi (339/8815119) oder Ugo (329/8547070) Weitere Infos ehrhältst du im Juze „Freiraum“. Mi. 24. Juli – Actiontag mit dem Juze “Freiraum” Hast du Lust auf Canyoning, Kiteboarding, Raft Building oder Sonstiges, dann melde dich bei uns im Juze „Freiraum“ bis Ende Juni. Gemeinsam planen wir unseren Aktionstag – Änderung des Datums ist möglich.
Selbstverteidigungskurs für Mädchen Im Rahmen des grenzüberschreitenden Interregprojektes veranstaltetet der Citytreff Glurns und das Jugendhaus Phönix einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen. Dabei nahmen 10 Mädchen aus Schluderns und Glurns im Alter von 11 – 14 Jahren teil. Der Kurs wurde in Zusammenarbeit mit Thomas vom Yoseikan Budo Verein Mals abgehalten. Die Mädchen aus Schluderns und Glurns lernten, wie sie sich erfolgreich verteidigen und welche Methoden sie dabei anwenden können. So berichten auch Lea, Vivien und Claudia: „Mir hobm glearnt ins zu verteidigen und wissn iats wia ma sich im Ernstfoll wehren konn!“ Auch Carmen und Lea sagen, dass sie viel dazugelernt haben und viel Spaß hatten. Franziska aus Glurns, die bereits mehrjähriges Yoseikan Budo Training besucht, berichtet: „Es wor volle lehrreich und i tat af jeden Foll nu mol gean, da mir viele nuie Sochen ausprobiert hobm.“ Nach insgesamt 5 erfolgreichen Treffen, ging der Kurs Anfang Mai zu Ende. Das JuZe Naturns organisiert dieses Jahr sein 12. Open Air in Folge. Für 2013 wurden zwei Neuerungen durchgeführt, das Open Air präsentiert sich nun unter dem neuen Namen „Etsch Side“ und findet nicht mehr im September, sondern am Samstag 08. Juni statt.
ETSCHSIDE !!!
Die Arbeitsgruppe, welche seit Monaten an der Organisation der Veranstaltung arbeitet, hat ein vielseitiges und ansprechendes Open-Air-Programm ausgetüftelt. Das Ergebnis ist eine gute Mischung zwischen einheimischen und international bekannten Bands. Diesmal mit dabei sind: Between the Revolt (Rock-Italy), Storm and Stress (Indie-Italy), Illyrica (Alternative Rock-Italy), Burning the Ocean (Deathcore-Italy), Mainfelt (Indie-Folk-Italy), Unavoidable (Hardcore-Austria) und Scream your Name (Post-Hardcore-Swiss). Die Location für das Open Air bleibt immer dieselbe. Der Naturnser Festplatz oberhalb des Sportplatzes bietet gute Voraussetzungen für einen gelungenen Open Air Abend. Für ein sicheres Nachhausekommen sorgen 2 Nightlinerbusse in beide Fahrtrichtungen. Sie starten direkt vor dem Festplatzgelände in Richtung Mals und Meran.
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Laas
Latsch
Auf dem Weg zum weißen Stein
Die Spuren der Ritter
Die Kinder hatten viele Fragen zum Thema Marmor
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richt der Berg nicht zusammen?“ - diese und viele andere Fragen stellten Vinschger Schüler den Marmorführern der Marmorplus Genossenschaft in Laas. Auch in diesem Jahr haben sich viele Vinschger Grund- und Mittelschüler im Rahmen ihrer Maiausflüge auf den Weg nach Laas gemacht, um die Geschichte des Laaser Marmors zu erkunden. Zunächst führte sie ihr Weg in die Berufsschule für Steinbearbeitung „Johannes Steinhäuser“. Die Schüler wurden vom Fachlehrer Andreas Wieser durch die Unterrichtsräume und Werkstätten geführt und erhielten einen Einblick in die Ausbildung zum Steinmetz bzw. Bildhauer. Anschließend staunten sie
während eines Filmbeitrages über die historischen Aufnahmen aus Laas, die zeigten wie mühevoll und beschwerlich der Transport des Marmors noch vor 100 Jahren war. Auf dem Gelände der Lasa Marmo AG sahen die Schüler, wofür heutzutage der Marmor verwendet wird, zum Beispiel für den neuen U-Bahnhof unter dem World Trade Center in New York. Als Steinmetze konnten sich die Schüler versuchen und Kettenanhänger aus Marmorsteinen bohren - ein Highlight dieses Besuchs. Die Jennwand allerdings, obzwar von weiteren Generationen ausgehöhlt, wird nicht zusammenbrechen. Sie steht auch weiterhin im Winter zwischen den Laasern und der Sonne.
ie sieht es auf einer Burg aus? Wie lebten die Ritter? Darauf und auf noch viel mehr Fragen erhielten die Latscher Kindergartenkinder der Mäusegruppe bei ihrem Besuch auf der Churburg Antworten. Der Ausflug war der Abschluss des Ritterprojekts, das die Kindergartengruppe seit Januar behandelte. Bereits der Aufstieg zeigte den Kindern, wie schwer es damals war, eine Burg zu erreichen. Auf ihrer Entdeckungstour durch die Churburg erfuhren die Kinder viel Neues vom Leben auf einer Burg und eines Ritters und durften in der Rüstungskammer in ein Kettenhemd und einen Ritterhandschuh schlüpfen. Mit dem gemeinsam gesungenen Ritterlied endete die Entdeckungstour, die den Kindern dabei helfen soll, sich das Ritterleben besser vorstellen zu können und ihr Wissen darüber zu festigen. (sam)
Foto: „Wind“-Archiv
Foto: „Wind“-Archiv
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Latsch
Vinschgau/Schlanders
Spielgruppe findet Anklang
Olympisches Mathe
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or rund 10 Jahren öffnete die Spielgruppe in Latsch ihre Tore. Die heutigen Erstklässler der Mittelschule waren damals der erste Spielgruppen Jahrgang. Während man sich damals noch in der Feuerwehrhalle traf, finden die Zusammenkünfte heute im Vereinshaus, im CulturForum statt. Gründer und Leiter der Spielgruppe ist der Familienverband. Gedacht für Kinder bis drei Jahren, also Vorkindergartenkinder, um schon mal in Kontakt mit anderen Altersgenossen zu treten. Auch die Mütter, die bei den wöchentlichen Treffen natürlich dabei sind, hatten immer Gelegenheit, sich auszutauschen und
Erfahrungen zu sammeln. Nicht nur Kinder lernen von Kindern, sondern auch Mütter von Müttern. Dies aber der angenehme Nebeneffekt. In erster Linie stand natürlich immer Spiel und Spaß in der Gruppe und eine gelungene Abwechslung für lange kalte Wintertage. Spielsachen wurden eigens für diesen Zweck vom Familienverband angekauft und zur Verfügung gestellt. Bis zu 15 Mütter mit einem oder mehreren Kindern nahmen an den Treffen stets teil. In diesem Jahr wurden sogar zwei Vormittage zusätzlich drangehängt, so viel Anklang fand die Spielgruppe. Ein toller Erfolg für eine tolle Idee! (sil)
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s war die 9. Mathematikolympiade der Mittelschulen des Vinschgaus, deren Sieger kürzlich in der Aula Magna der Mittelschule von Schlanders prämiert worden sind. Die kniffligen Aufgaben am besten gemeistert hat Norman Fliri von der MS Naturns, gefolgt von Stefanie Brunner (MS Glurns) und Tobias Gufler (MS Latsch). Mit Sachpreisen, gestiftet von den Raiffeisenkassen des Vinschgaus wurden die ersten 15 SchülerInnen prämiert. Die Zusage, dass die Unterstützung auch bei der 10. Mathe-Olympiade sicher sei, kam vom Laaser Raika-Direktor Ludwig Platter. Begleitet von Musikeinlagen, von einem Film und von Redebeiträgen machte es der Naturnser Direktor Christian Köllemann wiederum spannend, bis die Rangliste der SchülerInnen bekannt war. (eb)
Foto: Erwin Bernhart
Foto: Sylvia Ilmer
hinten v.l.: Sonja Ilmer leitete die Spielgruppe zusammen mit Sabrina Holzknecht, Simone Mantinger, Birgit Viertler und Monika Tscholl; vorne: Jannik, Josefine, Matias, Julian, Jonas, Mirja, Emma, Lea und Laura
Der Sieger Norman Fliri wird im Herbst unter die Fittiche von Direktor Herbert Raffeiner in die TFO Schlanders kommen
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Vinschgerwind 11-13
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Zwischen Vorstellung und Wirklichkeit von Erwin Bernhart
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wei Räume, 88 großformatige Panoramen auf zwei Dimensionen: Im Alpinarium in Galtür, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die Themen Mensch und Berg, den Lebens- und Kulturraum hochalpiner Regionen darzustellen, ist derzeit eine eigenartige Fotoausstellung zu sehen. Die Panoramen, das sind auf 360 Grad zusammengefügte Fotografien, kann ich im Kopf nicht rekonstruieren. Ein Computer in den Räumen macht es dann leichter. Da kann man die 360 Grad drehen. Trotzdem stellen die gezeigten Bilder die eigenen Bilder Tirols, die persönlichen Bilder oder die Vorstellung, die man sich bisher vom Land gebildet hat, in Frage. Bei der Ausstellungseröffnung am 15. Mai 2013 hat es jedenfalls sofort kontroverse Diskussionen gegeben. Die Vorstellung vom Lande und die Wirklichkeit, die in den Panoramen dargestellt ist, sind weit auseinandergeklafft. Was ist da enstanden, was sind das für Bilder? Jedenfalls würde sich die Tirol-Werbung oder die SMG, die Südtiroler Marketinggesellschaft, wohl kaum für derartige Bilder begeistern. Die Bilder vom Land Tirol, die gewöhnlich nach innen und nach außen kommuniziert werden, folgen anderen Maßstäben, bedienen Klischees, sollen Begehrlichkeiten wecken. Die Bilder, die im Alpinarium gezeigt werden, sind hingegen weitgehend im Niemandsland entstanden, im Nordtiroler, im Osttiroler und im Südtiroler Niemandsland. In Nordtirol gibt es eine Fotodokumentationsstelle. Betreut wird diese vom Tiroler Bildungsinstitut Medienzentrum gemeinsam mit dem FotoForum in Innsbruck. Jedes
Jahr wird ein Projekt entworfen. Das Projekt „Zwischen Vorstellung und Wirklichkeit“ ist in den Jahren 2011 und 2012 entstanden. Diese 88 Panoramen. 10 freiwilligen Fotografen - die Fotodokumentationsstelle arbeitet mit Fotografen, die unentgeltlich unterwegs sind - wurden Punkte in den Landesteilen von Tirol zugewiesen. Sie konnten sich ihre Motive also nicht freiwillig aussuchen. Allerdings mussten sie diese Punkte suchen, und zwar mittels GPS, mit der Unterstützung von Satelliten. Über Nord-, Süd- und Osttirol wurde, so die Projektidee, ein Raster gelegt. Breitengrade und Längengrade und zwar in einem Abstand von 10 Minuten. Ein Beispiel: Das Panorama, welches oben abgebildet ist, hat die Koordinaten 46 Grad und 30 Minuten nördlicher Breite und 10 Grad und 30 Minuten östlicher Länge. Das Bild oben hat der passionierte Hobbyfotograf und Mitarbeiter des Vinschgerwind Andreas Waldner aufgenommen. Zu diesem kommen 17 weitere Panoramen hinzu. Andreas Waldner hat in den drei Landesteilen möglicherweise Orte betreten, an denen vorher noch keinMensch war. Waldner hat demnach einen erheblichen Beitrag an diesem Projekt geleistet. Das oben beschriebene Niemandsland wird dann deutlich, wenn sich von den Aufnahmen Waldners nur ein einziges in besiedeltem Land wiederfindet: im Park des 5-Sterne-Hotels Mignon in Meran. Die Eigenartigkeit der Bilder fasziniert dennoch. Aus Hängen sind beim Zusammenfügen der Bilder Hügel geworden. Die Mitte jedes Bildes ist Norden - links und rechts am Rande ist Süden.
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oben: auf dem Trafoiferner - N46°30‘ / E10°30‘Seehöhe: 3139 m / 17. September 2011 / 13:00 - 14:00 Uhr / leicht bewölkt, windstill 10°C; Fotograf: Andreas Waldner links: Andreas Waldner bei der Ausstellungseröffnung „Zwischen Vorstellung und Wirklichkeit“ im Alpinarium in Galtür
Für die Fotografen, so auch für Andreas Waldner, war es eine Herausforderung. Denn das Betreten eines vorerst unbekannten Zieles, eines Zieles, welches nur aus Koordinaten bestand und von dem man sich kein Bild machen konnte, weckte höchste Neugier. Letztlich hatten sich die Fotografen den Projektvorgaben zu unterwerfen. An manchen Punkten wären „bessere“ Fotos enstanden, wenn man sich etwas nach links oder etwas nach rechts bewegt hätte, erzählt Waldner. Die Fotografen Claudia Fritz, Heinz Jörgen Hafele, Markus Jenewein, Anton Kiefer, Martin Konrad, Werner Neururer, Gerhard Payr, Josef Sieß, Michael Tobisch und Andreas Waldner haben zu den einzelnen Aufnahmen kurze Tagebucheinträge geführt. Ein Eintrag sei hier stellvertretend zitiert, allein, weil das Aufsuchen der Rasterpunkte teilweise abenteuerlich gewesen ist. Andreas Waldner sucht den Punkt N46°50‘ E10°40‘ - Seehöhe 1973 m - sonniges Wetter, Windstille, 17°C „Ich fahre 10 Minuten mit dem Auto von St. Valentin auf der Haide nach Melag in Langtaufers. Zu Fuß weiter in Richtung Melager Alm. Auf der Höhe vom Klettergarten orografisch rechts den Steilhang 300 m hoch. Den Standpunkt 53 habe ich punktgenau gefunden, aber den Nodal-Adapter verloren. Also nix mit fotografieren. Nun begann um 10 Uhr die verzweifelte Suche. Der neue Adapter hatte immerhin 170 € gekostet. Ich konnte den genauen Aufstieg nicht mehr finden, weil ich beim Aufsteigen die ganze Konzentration aufs GPS-Gerät richtete. Um 12 Uhr muss ich in Mals sein. Also schnell, aber trotzdem suchend zurück ins Tal. An der Karlinbachbrücke fand
ich meine Spur im Schnee. Also konnte ich wenigsten die Strecke von der Melager Alm nach Melag genau absuchen. Ergebnislos. So fuhr ich nach Mals, anschließend zum Mittagessen nach St. Valentin. Den Adapter muss ich finden!!! So starte ich um 1.30 Uhr erneut nach Langtaufers. Von der besagten Brücke stieg ich in sehr langen Serpentinen, alles absuchend, zum Standpunkt 53. Ich finde Ohrmarken, Knochen, Luftballonreste, aber keinen Adapter. Vom Standpunkt wieder ins Tal, in noch größeren und engeren Serpentinen. Ergebnislos komme ich wieder an der Karlinbrücke an. Hoffnungslos schaute ich von der Brück zurück, den Spuren von heute Morgen folgend. Sie enden in einer aperen Sandbank. Da liegt etwas. Ich gehe hin. Und siehe da, es ist der Adapter. Ich steige zum dritten Mal zum Standpunkt 53, um die Fotos zu machen.“
INFO Die Ausstellung im Alpinarium von Galtür ist bis zum 10. Juli 2013 zu sehen. Dienstag bis Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr Montag Ruhetag Das Alpinarium Galtür ist ein multifunktionelles Gebäude, das in Folge des Lawinenunglückes entstanden ist. In die Lawinenschutzmauer wurde ein Informations- und Dokumentationszentrum integriert. Unter landesfotodoku.tsn.at sind alle Projekte online zu sehen
32 /Sonderthema/
Vinschgerwind 11-13
30.05.13
Gelungenes Gesamtkonzept Matsch - Die Musikkapelle und die Theatergruppe von Matsch haben allen Grund zum Feiern. Ihnen stehen neue beziehungsweise sanierte Räumlichkeiten im Kulturhaus zur Verfügung. In der Baulücke zwischen Grundschule und Kindergarten - mit dem darüber liegenden Mehrzwecksaal sind ein modernes Probelokal für die Musikkapelle und Räume für die Theatergruppe entstanden. von Magdalena Dietl Sapelza
A
Linie den Musikanten und den Theaterleuten zugute. Beide benutzen ein gemeinsames Treppenhaus, ihre Räumlichkeiten sind aber als einzelne Einheiten abschließbar und haben beide Zugang zum Mehrzwecksaal. Ein Glanzstück ist das geräumige und zwei Stockwerke hohe Probelokal für die Musikkapelle auf der Ostseite des Holzkubus. Große Fenster geben den Blick auf die darunter liegenden Häuser und das Tal frei. Holz ist das vorherrschende Element im Raum. Der abgestufte Boden mit großen Trittflächen aus massivem Holzparkett ist unempfindlich. An den Stufenkanten sind bewegliche Notenständer montiert. Die glatten Holzpaneelen aus Buche an der Nordwand sind auf die akustischen Anforderungen des Raumes abgestimmt. Im unteren Teil der Wand stehen mehrere Ablagen und Notenfächer bereit.
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
uf den ersten Blick scheint es, als habe sich am Kulturhaus in Matsch wenig verändert. Doch beim genauen Betrachten sticht der schlichte Holz-Kubus in der einstigen Baulücke zwischen Kindergarten mit dem darüber liegendem Mehrzwecksaal und der Grundschule ins Auge. Der Kubus umhüllt von schlichter Lärchenholzschalung, vervollständigt die Häuserzeile. Im neuen Holzbau befinden sich das neue Probelokal der Musikkapelle samt Aufenthaltsraum und ein Raum für die Theatergruppe. Die Räumlichkeiten im Kubus sind mit dem Mehrzwecksaal verbunden, der saniert wurde. Verschwunden sind die vier störenden Belüftungsrohre. Diese sind durch ein effizienteres fast unsichtbares Belüftungssystem
ersetzt worden. Der Aufzug an der Ostseite ist abmontiert und durch einen modernen Treppenlift an der Zugangstreppe zum Saal ersetzt worden. An der Ostseite hat eine neue Küche Platz gefunden. Diese ist vom Musik-Probelokal und vom Mehrzwecksaal aus erreichbar. Die Bühne als zentraler Punkt des Mehrzwecksaales ist vergrößert worden. „50 Musikanten finden jetzt auf der Bühne leicht Platz“, meint Architekt Roland Seidl. Die bereits vorhandenen Akustik-Paneelen wurden wiederverwendet, ebenso die Akustiksegel an der Decke. Seidl hatte das schlüssige Gesamtkonzept ausgeklügelt. Er ist selbst Musikant und weiß um die Bedürfnisse einer Musikkapelle, aber auch um jene der übrigen Gruppierungen, die den Saal und die Bühne in Matsch benutzen. Der neu geschaffene Freiraum im Holz-Kubus kommt aber in erster
links: die MK Matsch bei der allerersten Teil-Probe im neuen Probelokal; Mitte: Architekt Roland Seidl, Obmann der Musikkapelle Matsch, Daniel Telser, Gemeindereferent und Ex Kapellmeister, Andreas Heinisch und der neue Kapellmeister Philipp Gunsch
INFO Kulturhaus Matsch – als Gesamtkonzept umgesetzt Bauherr: Gemeinde Mals - Architekt: Roland Seidl, Mals Bauzeit: Mai 2012 bis Mai 2013 - Klimahaus B Finanzierung: Gemeinde Mals, Landesverwaltung und Stiftung Südtiroler Sparkasse; am Bau beteiligte Unternehmen: mehrere Vinschger Handwerksbetriebe und Dienstleister (siehe Anzeigen); Hausmeister: seit sechs Jahren Martin Tschiggfrei Einweihung: Samstag, 1. Juni 2013 um 15.00 Uhr Die Gemeindeverwaltung von Mals und die Vereine von Matsch laden ein.
30.05.13
Der Vinschger Wind 11-13
/Sonderthema/ 33 Die Südseite des Probelokals ist mit Akustikwänden verkleidet. An der Decke leuchten fächerförmig angelegte Leuchtstreifen mit modernen stromsparenden LED Lämpchen. Auf der Westseite ist das Probelokal zweistöckig angelegt. Unten befindet sich ein Büro, sanitäre Anlagen und oben ein Aufenthaltsraum in Form einer Empore. Diese ist über eine direkte Treppe vom Probelokal aus erreichbar. Die dem Proberaum zugeneigte Brüstung der Empore besteht aus perforiertem schalldämmenden Material. Der Aufenthaltsraum ist mit Tischen und Bänken bestückt und bietet den Musikantinnen und Musikanten einen idealen Platz für einen Plausch nach den Proben oder Auftritten. Seidl hat bei der Planung auch an genügend Stauräume für Instrumente und Trachten gedacht. Das alte Probelokal in der Feuerwehrhalle hat für die Musikkapelle also ausgedient. Dieses teilen sich nun der Chor und die Jagdhornbläser. Triebkräfte für den Bau des Probelokals samt Raum für die Theatergruppe und für die Umgestaltung des Mehrzwecksaales waren MKObmann Daniel Telser, Architekt Roland Seidl und Gemeindereferent Andreas Heinisch, der bis vor kurzem Kapellmeister war. Die drei sind die Planung und Geldbeschaffung beherzt angegangen. Vor drei Jahren sind sie mit dem fertigen Projekt beim LH Luis Durnwalder vorstellig geworden, und haben sofort eine verbindliche finanzielle Zusicherung erhalten. Die Gemeindeverwaltung stand voll hinter dem Projekt. Eine Finanzspritze kam von der Stiftung Südtiroler Sparkasse. Die Musikantinnen und Musikanten der Musikkapelle Matsch und jene der Jugendmusikkapelle haben das Probelokal kürzlich erstmals ausprobiert. Und sie waren überrascht und sehr angetan von der hervorragenden Akustik.
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Das großzügige Musikprobelokal mit wohldurchdachter Planung für eine optimale Akustik
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34 /Sonderthema/
Vinschgerwind 11-13
30.05.13
Vinschgerwind
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Foto: Fotostudio 2000
Alles, was anfällt „Wir machen alles, was anfällt“, sagt Leo Lösch, alles, was in den Bereich Rohbau-, Verputzarbeiten und Wärmeschutz fällt. Denn diese drei Bereiche zählen zum Hauptbetätigungsfeld des gleichnamigen Bauunternehmens, das im Jahr 1992 gegründet wurde und sich seitdem einen festen Platz in der hiesigen Baubranche erarbeitet hat. Sieben Mann stark ist die Firma Lösch Leo Firma Leo Lösch derzeit und auf verGründung: 1992 Mitarbeiter: 7 schiedenen Baustellen Sitz: Tomberg 18 tätig. Rohbauten, sagt Kastelbell-Tschars Leo Lösch, die man in Tel. 335 678 66 68 Zusammenarbeit mit
dem Südtiroler Massivhaus erstellt hat, haben in jüngster Zeit vermehrt die Auftragsbücher gefüllt. Auf eine gute Zusammenarbeit legt der Firmenchef wert. Besondere Kompetenzen hat man sich im Bereich des umweltschonenden Energieeinsatzes verschafft. Deshalb ist die Firma Leo Lösch Partnerbetrieb von Klimahaus.
Wir treiben’s bunt
Maler- Gipsarbeiten Günther Unterweger, Gründungsjahr: 1993, Mitarbeiter: 7 Sitz: Moosweg 17- Kastelbell Tel. 335 - 8346047
20 Jahre feiert der Malerbetrieb Günther Unterweger heuer. Nicht ohne Stolz blickt man deshalb auf die vergangenen Jahre zurück: Mit der erfolgreich bestandenen Gesellenprüfung im Rücken beschloss Günther Unterweger 1993 seine eigene Firma zu gründen, die heute acht Mann stark ist. Durch viel Fleiß und ständige Weiterbildung und das notwendige Fachwissen hat die Firma Aufträge weit über die Gemeindegrenzen hinaus erhalten. Im Bereich Trockenbau, Raumakustik, Schall- und Brandschutz gehört der Betrieb zu den führenden Unternehmen im Vinschgau. Eine weitere Sparte ist die Schimmel- und Feuchtigkeitssanierung, die in den letzten Jahren immer mehr Nachfrage erhalten hat. Moderne Raum- und Farbgestaltung, Schriften und Wappenmalerei gehören ebenfalls zum Aufgabengebiet wie eine individuelle Fassadengestaltung.
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Wirtschaftsstandort Kastelbell-Tschars
von Angelika Ploner
Textile Lösungen Die Branche wird immer dynamischer und die Bedürfnisse unserer Kunden verändern sich mit dem wachsenden Angebot und der zunehmenden Konzentration auf leistungsstarke und zuverlässige Partner. Die Herausforderung für die Zukunft liegt in der Entscheidung begründet, ob man sich als Preisoder Serviceführer Gründung: 1977 am Markt positi- JAERAN = JAsmine, onieren will. Wir ERich, ANnamarie positionieren uns Mitarbeiter: 8 Sitz: Moosweg 7 als Serviceführer Kastelbell-Tschars mit dem Menschen im Mittelpunkt. Wir bieten ein vielseitiges und umsatzstarkes Markenportfolio mit dem wir schon heute, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen. Wir bieten textile Lösungen mit oder ohne Veredelung für Menschen, die sich bei der Ausübung des Berufes oder/und der Gestaltung Ihrer Freizeit mit qualitativen und besonderen textilen Produkten, sei es als Handelsware oder eigene Produktion, wohlfühlen wollen. Wir legen großen Wert auf Qualität, Schlichtheit, Schönheit und Stiftung von Nutzen, verbunden mit einem Lebensgefühl für unsere Kunden.
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Der Vinschger Wind 11-13
/Sonderthema/ 35
kreative werbegrafik
Baumänner am Werk
vom logo bis zum einheitlichen erscheinungsbild ihrer drucksachen und ihrer werbung
Geht man zurück in der Geschichte der Firma „Baumänner GmbH“, dann kommt man bis zum Jahr 1965. Oskar Bernhart gründete das Unternehmen als Bauunternehmen in Kastelbell und startete damals Firmengründung: 1965 mit vier Mitarbei- Gründung der „Baumänner GmbH“ und tern. Über zwei Jahr- Ankauf Lacta-Gelände: 1989 zehnte später wurde Übernahme Bauunternehmen Oskar dann die „Baumän- Bernhart: 1990 Mitarbeiter: 35, Sitz: Etschdamm 3 ner GmbH“ aus der Kastelbell-Tschars, Tel. 0473 62 45 55 Taufe gehoben: Oskar Bernhart holte Ulrich Linser und Josef Ratschiller ins Boot. Gemeinsam war den drei Männern, den Baumännern, eine Idee: etwas zu realisieren. Realisiert hat man bis heute einiges. Wohnhäuser, Schulen, Kindergärten, Tiefgaragen, Obstmagazine, um nur einiges zu nennen, denn die Referenzliste ist eine lange und steht für eine Erfolgsgeschichte, die in zwei Jahren runde 50 Jahre alt wird. Auf Qualität wird bei den Baumännern geachtet, ISO und OHSAS 1800:2007 zertifiziert sind sie ein Partner, der strengen Qualitätsmerkmalen folgt. Zum andern ist da der Baumarkt, der sich mit vielen Artikeln zu einer Top-Adresse entwickelt hat.
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36 /Nationalpark/
Vinschgerwind 11-13
30.05.13
Nationalpark Stifserjoch
Biodiversität
Foto: Wolfgang Platter
Monitoring der Artenvielfalt im Nationalpark
Der Vinschgau zwischen Prad-Agums und Stilfs: Die strukturreiche Landschaft ermöglicht die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren.
Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Bischofs Urban, 25. Mai 2013
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er Begriff Biodiversität ist in unserer Zeit zum häufig gebrauchten Ausdruck aufgestiegen. Er bezeichnet die Vielfalt der Lebensräume, Pflanzen- und Tierarten. Und eben diese Vielfalt ist heute bedroht. Täglich können wir vom Artensterben lesen. Und schon lange wissen wir: Es gibt keinen Artenschutz ohne Lebensraumschutz. In einer bildhaften Kurzformel gesprochen: Keine Seerose ohne See. Der Artenreichtum eines Lebensraumes ist ein Gradmesser für seine ökologische Vielfalt. Und ökologische Vielfalt wird heute zunehmend auch als ökonomische Leistung anerkannt. Auch der ökologische Kernsatz ist schon lange bekannt: Je artenreicher ein Lebensraum ist, umso stabiler ist er. Dies gilt
z.B. für den Schädlingsbefall eines Waldes: Forstliche Monokulturen sind schädlingsanfälliger als artenreiche Mischwälder. Mein heutiger Beitrag ist dem ökologischen Wert der Artenvielfalt gewidmet.
Das Monitoring der Biodiversität Will man fundierte und quantifizierende Aussagen zur Biodiversität eines oder vieler verschiedener Lebensräume treffen, so muss man zunächst Daten erheben. Diese Datenerhebung muss nach wissenschaftlichen und standardisierten Methoden erfolgen und für Zustandsvergleiche wiederholt werden. Nur so kann man vergleichende Aussagen zur Zu- oder Abnahme der Biodiversität treffen, welche wissenschaftlich untermauert und abgestützt sind. Im Nationalpark Stilfserjoch führen wir in der Zusammenarbeit mit den drei anderen Nationalparken im
italienischen Teil des Alpenbogens ab dem heurigen Frühsommer 2013 Erhebungen zur zoologischen Artenvielfalt in den drei Höhenstufen von der montanen über die subalpine bis zur alpinen Höhenstufe durch. Diese Bereiche umfassen Lebensräume zwischen 1.200 und 2.800 Metern Meereshöhe. Unsere Projektpartner sind die Nationalparke Belluneser Dolomiten (Veneto), Val Grande (Piemont) und Gran Paradiso (Piemont und Aosta).Methodisch kommen dabei in allen vier Schutzgebieten standardisierte Methoden auf sorgsam ausgesuchten Probeflächen in verschiedenen Lebensräumen zum Einsatz. Diese Vereinheitlichung der Erhebungsmethoden erlaubt den direkten und wissenschaftlich sauberen Vergleich der Ergebnisse aus verschiedenen Gebieten des Alpenbogens aber auch die Charakterisierung von Veränderungen in ein und demselben Schutzgebiet in einem bestimmten
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Erste Artenerhebung 2011
Foto: Wolfgang Platter
Verschiedene Familien, Gattungen und Arten von Pflanzen und Tieren reagieren auf Veränderungen der Standort- und Lebensraumbedingungen unterschiedlich sensibel. Mehrere Arten von Blütenpflanzen einen artenreichen Mähwiese reagieren beispielsweise auf chemische Düngung sehr empfindlich und verschwinden. Andere Pflanzen wie etwa der Löwenzahn vermehren sich hingegen bei erhöhtem Nährstoffangebot an Nitrat so massenhaft, dass während der Blühphase das Einheitsgelb der Wiese schon von weitem erkenntlich ist. Auch unter den Tieren gibt es anpassungsfähige und sensible Arten. Anpassungsfähige Arten in der nähe von Wirtschaftsräumen werden als Kulturfolger bezeichnet. Diese sind fähig, Intensivierungen in der Nutzung von landund forstwirtschaftlichen Flächen oder die Zunahme der Störungen durch gesteigerte Besucherzahlen besser zu überstehen als sensible Arten. Beispiele für Vogelarten, welche erst in den letzten Jahrzehnten aus dem Lebensraum Wald oder auch Gebirge in die landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen der Talsohlenböden oder in die Wohnsiedlungen einwanderten, sind etwa die Wacholderdrossel, die Singdrossel, der Birkenzeisig, die Felsenschwalbe oder die Elster. Andere Arten wie etwa die Mehl- und die Rauchschwalbe verschwinden zunehmend aus dem Dorfbild. Den Mehlschwalben etwa fehlt es an geeignetem Baumaterial, weil es auf den durch Asphalt versiegelten Dorfstraßen und Feldwegen kaum noch Lehmpfützen gibt, woraus sie den haltbaren Baustoff für ihr kugelförmiges Lehmnest unter den Dachvorsprüngen aufnehmen können. Und Sand ist ein schlechter Ersatzbaustoff: Sobald die heranwachsenden Jungen auch unter Flügel- und Fußspreizen ihre Eltern immer heftiger um Futter anbetteln, springt das brüchige Sandnest und fällt samt den halbflüggen Jungen zu Boden. Die Schwalbenbrut ist verloren. Es ist zu beobachten, dass sich die Nester der Mehlschwalben zunehmend unter den Hausdächern an den Ortsrändern konzentrieren, weil die Schwalben am ehesten noch in der offenen Landschaft mit nicht abgeleiteten Wasseransammlungen geeignetes und haltbares Baumaterial für ihren Nestbau finden.
/Nationalpark/ 37 der Individuen ab. Ein Übriges tun die Veränderungen der Landschaft als Jagdgebiet dieser Nachtjäger, das Schließen von Einflugschneisen zu den Überwinterungsquartieren oder sommerlichen Kinderstuben, wenn etwa Fensterluken an Dachböden oder Fensterbögen an Kirchtürmen verbrettert werden.
Die Fledermäuse sind als sensible Zeigerarten oder Bioindikatoren allgemein anerkannt. Die in unseren Breiten vorkommenden Fledermausarten sind Insektenfresser. Und als Insektenfresser sind sie in ihrer Artenanzahl und in ihrer Häufigkeit auch Indikatoren für eine intakte oder unterbrochene Nahrungskette. Wo nächtliche Fluginsekten etwa wegen der Intensivierung der Landnutzung, der Ausbringung von Pestiziden fehlen oder durch Lichtverseuchung Mangelware werden, nehmen auch die Fledermausbestände sowohl in der Anzahl der Arten als auch in der Anzahl
Trollblume (Trollius europaeus) am Wiesenrand. Der unversiegelte Boden am Feldweg ist ökologisch bedeutsam. Foto: Franco Fratini
Zeigerarten
Fledermäuse als Bioindikatoren
In einer im Sommer 2011 durchgeführten Erhebung haben wir mit den Fledermausexperten unter den Naturwissenschaftlern und unseren Förstern im Aufsichtsdienst im Gebiet des Nationalparks Stilfserjoch die Vorkommen von Fledermäusen erhoben. Dabei konnten wir 20 verschiedene Arten erfassen, 14 davon im Südtiroler Länderanteil des Nationalparks. Zum Vergleich: Für Italien sind zum heutigen Stand 33 Arten von Fledermäusen beschrieben, für Europa 42; weltweit hingegen sind bis heute 1.150 Arten bekannt. Mit dieser großen Artenanzahl gehören die Fledermäuse nach den Nagetieren zu der zweitgrößten Ordnung der Säugetiere. In der zoologischen Systematik werden die Fledermäuse im erweiterten Sinne in die zwei großen Untergruppen der Flughunde und der Fledermäuse unterteilt. Die Flughunde sind augenorientierte Jäger der Nacht mit überdimensionalen Augen, die Fledermäuse sind als ebenfalls dämmerungs- und nachtaktive Tiere zu ihrer Orientierung mit einem Echolot als Sonarsystem im Ultraschallbereich und großen Ohren als Schallrezeptoren ausgestattet. Verbreitungsschwerpunkt der Fledermäuse auf der Erde sind die tropischen und subtropischen Regionen.
Vertiefung der Kenntnisse
Rauchschwalbe auf Schilfhalm. Die Schwalben verschwinden zunehmend aus unserem Dorfbild. Foto: Silvio Tavolaro
Zeitabstand von der ersten zu den nächsten und wiederholten Erhebungen. Um aussagekräftige Ergebnisse über Verschlechterung oder Verbesserung der Artenvielfalt zu erhalten, planen wir, die Erhebungen in einem zeitlichen Abstand von fünf Jahren auf den gleichen Probeflächen zu wiederholen. Als quantifizierendes Maß für die Biodiversität gelten allgemein die Anzahl und die Häufigkeit der in einem bestimmten Lebensraum vorkommenden Pflanzen- und Tierarten.
Der Vinschger Wind 11-13
Die Wasseramsel ist ein wichtiger Bioindikator. Sie lebt von Unterwasserlarven in sauberen Bächen. Seit das Kläranlagenprogramm in Südtirol umgesetzt worden ist, ist sie an die gereingten Fließstrecken der Bäche zurückgekehrt.
Nach der oben erwähnten Ersterhebung 2011 im Gebiet des gesamten Nationalparks Stilfserjoch wollen wir uns im heurigen Jahr 2013 im Rahmen der Erhebung der faunistischen Biodiversität vertieft um die Fledermäuse im lombardischen Flächenanteil kümmern und neben der noch systematischeren und flächendeckenderen Erhebung der Vorkommen auch lebensraumverbessernde Maßnahmen auflisten. Der Rückgang der Fledermäuse in Artenanzahl und Häufigkeit war in den letzten Jahrzehnten so stark, dass alle Fledermausarten in den Anhängen der sogenannten FFH-Richtlinie (Flora-Fauna-Habitat) im Regelwerk „Natura 2000“ der Europäischen Gemeinschaft als gefährdet und bedroht eingestuft worden sind. Auch um die Finanzierung eines LifeProjektes zum Fledermaus-Schutz aus den Geldmitteln, welche die Europäische Gemeinschaft für den Erhalt der Biodiversität zweckbindet, wollen wir uns als Nationalpark Stilfserjoch mit weiteren Projektpartnern bemühen.
38 /Sport/
Vinschgerwind 11-13
30.05.13
Besonderes Jubiläum Für den ASV Goldrain war das Spiel gegen Gries ein ganz besonderes Match, denn es war ihr 1000. Punktespiel. Ein Sieg zu diesem Jubiläum war der Mannschaft jedoch nicht gegönnt; das Spiel wurde unglücklich mit 1:2 verloren. (sam)
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Foto: Leonardo Pellissetti
as Event „Giro“ wird seit 1909 ausgetragen und ist nach der Tour de France das wichtigste Rad-Etappenrennen der Welt. Drei Fahrer, Alfredo Binda, Fausto Coppi und der Belgier Eddy Merx halten den Rekord, jeder mit 5 Gesamtsiegen. Das Stilfserjoch - wenn es auf dem Programm stand - spielte immer eine entscheidende Rolle. Deshalb wird der 2757 m hohe Pass in Italien „Cima Coppi“ genannt. Wegen der unsicheren Wetterbedingungen wurde das Joch nicht immer auf das Giro-Programm gesetzt. Heuer hat das Wetter der Joch-Überfahrt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Letzlich wurde sogar die ganze Etappe annulliert. Das Echo war groß. Viele italienischen Tagblätter brachten online auf der ersten Seite diese Nachricht. Die Annullierung schmerzt, besonders in Martell, wo eine Etappe des Giro eine riesige Werbung bedeutet hätte. Aus Sicherheitsgründen hat die Schneelage die Aus-
BM Georg Altstätter mit Frau und ihren Zwillingen Emma und Noah tragung absolut unmöglich gemacht. Auf Südtiroler Seite, Stilfserjoch und Martell, wurde die Straße mit allen Mitteln vom Schnee befreit. Trotzdem, die Gefahr blieb und die Etappe wurde kurzfristig annulliert.
Giro nur in Schlanders Martell-Schlanders - Bitter für Martell, wo man sich weiterhin um ein Etappenziel bemüht, mit Zusage der Giro-Führung. Freude in Schlanders, wo fast alle vorgesehenen Veranstaltungen stattgefunden haben. Die GiroStimmung in Schlanders war gigantisch und in Rosa gekleidet. Foto: Angelika Ploner
Mytos Giro
von Leonardo Pellissetti
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er Giro ist ein riesiger wirtschaftlicher Betrieb. Dazu einige Zahlen. 220 Radfahrer waren beim ersten Start heuer - bei der 20. Etappe in Schlanders waren noch 170 geblieben - begleitet von einer Karawane von cirka 2000 Personen. In den 26 Giro-Tagen werden insgesamt 40.000 Übernachtungen generiert. Ein Tross von 200 Autos und 67 Motorräder, Polizei und Fotografen inbegriffen, flankieren die Radfahrer. Hinzu kommen 40 Autos, welche die Produkte der Sponsoren bewerben - in einem echten Fest der Werbung. Die Radfahrer haben insgesamt 3.000 Kilometer zu bewältigen. Die Motorräder der Begleitung
fahren bis zu 8.000 Kilometer. In Schlanders haben die zwei Tage des Giro mit LautsprecherStimmen, Werbung und Musik, das Dorf stark belebt und viele vorgesehene Veranstaltungen haben stattgefunden. Die Rosafarbe der „Gazzetta dello sport“ und des Giro hat den Vinschger Hauptort komplett tapeziert. Der Vinschger OK-Präsident Matthias Tschenett und der BM Dieter Pinggera haben die Veranstaltung als gelungen bezeichnet. Die Annullierung war allerdings Foto: Leonardo Pellissetti
Stilfserjoch/Martell
für Martell bitter, wo, laut der Führung des Giro, alles über jede Erwartung perfekt organisiert war. Der Schlanderser Bürgermeister Pinggera hat erklärt, dass die Giro-Führung eine moralische Schuld gegenüber Martell habe. BM Georg Altstätter hat daran erinnert, dass in den 96 Jahren erst das dritte Mal eine Giro-Etappe annulliert worden sei. Er hat hinzugefügt, dass sich Martell als Etappenziel für den Giro in den nächsten Jahren weiter bewerben wird. Für Martell ist die Werbung trotzdem gelungen. Es genügt, dies im Internet zu überprüfen. Natürlich wäre die Werbung mit der tatsächlichen Austragung des Giro viel mehr gewesen und der Tourismus hätte entsprechend profitieren können.
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Der Vinschger Wind 11-13
/Sport/ 39
Schluderns
Sportverein unter neuer Führung er neue Präsident des Amateursportvereins Schluderns heißt Raimund Pali. Er löst Heiko Hauser ab. Hauser hatte nach 17 Jahren Tätigkeit im Verein, als Sektionsleiter (Leichtathletik, Fußball), als Kassier, Vizepräsident und schließlich fünf Jahre als Präsident, nicht mehr kandidiert. Auch sein Vize Raimund Lingg und weitere Ausschussmitglieder zogen sich zurück. Sie hinterlassen einen gut geführten Verein mit ausgeglichener Bilanz. Die umfangreiche Tätigkeit für Jugendliche und die Summen der säuberlich verbuchten Ein- und Ausgaben ließen kürzlich die zahlreichen Anwesenden bei der Jahresvollversammlung staunen. Zu den Höhepunkten in wirtschaftlicher Hinsicht zählen die Nacht-Beach-Party und die Ritterspiele. Der Sportverein muss mittlerweile wie ein Unternehmen geführt werden. Das kostet Zeit und Kraft zum Null-
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
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Die neue Führung im ASV Schluderns; unten. Heiko Hauser übergibt die Präsidentschaft an Raimund Pali tarif. Denn die Führungsriege arbeitet ehrenamtlich. Die Kandidatensuche sei nicht zuletzt deshalb äußerst schwierig gewesen, erklärte Hauser. Die meisten Aktiven werden in der Sektion Fußball betreut. 2012/13 waren erstmals elf Mannschaften gemeldet. Sektionsleiter Raimund Lingg sprach von einer aufwändigen Betreuung, auch wegen der Spielgemeinschaften und den damit zusammenhän-
genden Fahrten zu den Trainingsorten. Das verlangte auch Trainern und Betreuern einiges ab. Als wenig motivierend bemängelte Lingg das Desinteresse mancher Eltern. Pali war bereits von 1991 bis 1996 Präsident. Dass er sich erneut dazu bereit erklärt hat, hat mit einer Wette zu tun. Der Reihe nach: Als Fußballfan verfolgte Pali und Friedl Sapelza (ebenfalls Altpräsident) die Heimspiele
der Mannschaft in der II. Amateurliga. Nachdem nicht immer alles rund lief, wetterten beide lautstark am Spielfeldrand. Sie bemängelten die Motivation, den Spielertausch, die Trainingsmethoden... Das brachte Raimund Lingg auf die Palme, und er forderte die zwei Kritiker auf, den Trainingseinheiten beizuwohnen und dann erst zu urteilen. In der Sportbar wurde daraus anschließend eine Wette formuliert. Pali und Sapelza verpflichteten sich, dass jeweils einer von beiden beim Training und bei den Spielen dabei sein müsse. Es ging für sie um 50 Essen (gegen acht Bierfässer). Aus der Nähe zu den Spielern und zum Trainer entwickelten beide eine Beziehung, die schließlich zu Palis Präsidentschaft führte. Unterstützung wurde ihm von vielen Seiten zugesichert, nicht zuletzt von seiner motivierten jungen Truppe im Sportausschuss. (mds)
Tanz/Bewegung
Yoseikan Budo – Schnuppertraining
Fit mit Latino-Rhythmen
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welche ihren Ursprung bei den Samurai des alten Japan hat. Beim Training wurden sportliche Fähigkeiten, wie Ausdauer und Kraft, aber auch die Konzentrations- und Merkfähigkeit als auch die Aufmerksamkeit verbessert. Neben Wurf- und Bodentechniken wurden den Kindern und Jugendlichen auch die Regeln des Budo vermittelt.
Foto: Renate Eberhöfer
uch heuer wieder veranstaltete die Gemeinde Stilfs zusammen mit der Sektion Yoseikan Budo des ASV Mals ein Schnuppertraining für Kinder und Jugendliche, welches zahlreich besucht wurde. Alexander Niedermair (1° Dan) brachte den Teilnehmern die Kampfsportart bzw. Kampfkunst Yoseikan Budo näher,
Alexander Niedermair, Trainer Yoseikan Budo 1° Dan mit den Kindern
erschiedene Schrittkombinationen, Hüften kreisen lassen, die Arme nach oben; und das alles zu lateinamerikanischer Musik. Zumba, so nennt sich der neue Fitnesstrend aus Kolumbien, der sich auch in Latsch großer Beliebtheit erfreut. Seit einem Jahr bietet die ausgebildete ZumbaTrainerin Lotte Gamper von der Sektion Sporttanzen des ASV Latsch Raiffeisen Zumba-Kurse an. Die Mischung aus Aerobic und Tanzen ist die perfekte Kombination, um die eigene Ausdauer, Beweglichkeit sowie die Koordination zu verbessern und die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Nicht die perfekte
Foto: Sarah Mitterer
Stilfs/ASV Mals – Yoseikan Budo
Choreographie, sondern der Spaß an der Bewegung steht im Vordergrund, das macht diesen Sport so beliebt. Gamper bietet immer wieder neue ZumbaFitnesskurse an, zudem ist im Sommer ein Acqua-Zumba Kurs geplant. (sam)
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Vinschgerwind 11-13
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Fußball - SSV Naturns Raiffeisen
Foto: Leonardo Pellissetti
Landesliga oder Rückholung
Strafschuss des starken 37-jährigen Remondini, der beste Salurner; die Naturnser Verteidigung steht gut
meisten (51) Tore kassierte. Naturns gebührt Anerkennung wegen der dreijährigen Meisterschaft in der Oberliga, was, wie FC Südtirol-Mitarbeiter Manfred Tappeiner unterstreicht, dem Vinschger Publikum Fußballqualität geboten hat. Die mit Regionaldimensionen bestehende Oberliga-Meisterschaft war sicher sehr anstrengend, auch wegen der Entfernungen, welche neben den drei Trainings von den Spielern große Opfer abverlangten. Mit 2 Vinschger Mannschaften, Latsch und Naturns, sowie verschiedenen bekannten Meraner Mannschaften steht nun eine interessante LandesligaMeisterschaft an. Alles das aber, wenn der Abstieg endgültig wäre, was nicht unbedingt sicher ist. Wegen der Fusion von Fersina und Mezzolombardo könnte es eine Rückholung in die Oberliga für Naturns geben. (lp)
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ach dem sensationellen Sieg in Ala, der viele Hoffnungen enstehen ließ, kam die Pleite zu Hause gegen Salurn. Von Pech kann man reden, weil Naturns in den ersten 5 Minu-
ten einige riesige Torchancen hatte, aber 1:3 verlor. Im letzten Spiel in Obermais war das 2:2 Unentschieden für den Klassenerhalt nicht genug. Wieder Pech, weil auch in diesem Spiel
Sommerfußball
Mals
Hans-Dorfner Fußballschule
Kegler-Gruppe geht in die Sommerpause
Weitere Informationen erhalten Interessierte unter 335 59 18 006 Franz Weithaler.
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as Kegeln in der Sportanlage Sport&Well zählt seit Jahren zur liebgewonnenen Freizeitbeschäftigung von Seniorinnen und Senioren aus Mals und den umliegenden Ortschaften. In der vergangenen Saison ließen rund 40 Personen beider Geschlechter jeden Dienstag von Oktober 2012 bis Mai 2013 auf zwei Bahnen die Kugeln rollen. Der Kegel- Wettstreit paarte sich mit Geselligkeit, oft bei einer kleinen Marende und einem Kartenspiel im Anschluss. Betreut wurden die Keglerinnen und Kegler seit den Anfängen vom „Kegelmeister“ Kurt Pitscheider. Seit über einem Jahrzehnt teilte er die Gruppen ein, achtete darauf, dass alles ordnungsgemäß in den richtigen Bahnen verlief. Er notierte die Punkte und ermittelte die Sieger. Preise bekommen jeweils die erstgereihten drei Damen und Herren.
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
D
ie traditionelle Fußballwoche mit der Hans-DorfnerFußballschule findet heuer vom 20. bis am 25. August 2013 in der Sportzone „Schlums“ in Kastelbell/Tschars statt. Bei Franz Weithaler unter 335 59 18 006 oder unter thurngut@ rolmail.net können Kinder ab sechs Jahren ab sofort bis am 30. Juni angemeldet werden. Geboten wird ein abwechslungsreiches Rund-umProgramm – altersmäßig abgestimmt - mit Fußball, Spaß und Unterhaltung von 9:45 Uhr bis um 16 Uhr am Nachmittag. (ap)
einige große Chancen verpasst wurden und noch dazu alle Abstiegskandidaten das für sie notwendige Ergebnis holten. Ein Problem für Naturns war, dass die Mannschaft heuer die
Die Senioren möchten die gemeinsamen Nachmittage beim Kegeln nicht missen Doch eigentlich zählte der olympische Gedanke: „Dabeisein ist alles“. Im Einsatz war bei den unzähligen Kegelnachmittagen auch immer Christina Pobitzer
Lingg an der Bar. Nachdem diese ihre Tätigkeit in der Sportanlage nun abgibt, war das diesjährige Abschlusskegeln mit etwas Wehmut verbunden. Gerwald Wiesler aus Taufers i. M. trug der „Titti“ zu Ehren ein Gedicht vor und dankte im Namen der ganzen Gruppe mit einem Geschenkkorb. Ein herzlicher Dank ging auch an Pitscheider, der ebenfalls einen Korb erhielt, verbunden mit der Bitte, in der kommenden Saison weiter zu machen. Gerührt erklärte sich Pitscheider auch bereit weiterzumachen, vorausgesetzt, die neuen Verantwortlichen sind damit einverstanden. „Das Kegeln ist uns ein großes Bedürfnis, es macht uns riesigen Spaß“, betonte Fritz Flora aus Mals. „Und wir bitten inständig, dass es weitergeht wie bisher. Denn wir möchten die gemeinsamen Nachmittage nicht missen.“ (mds)
30.05.13
Der Vinschger Wind 11-13
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Rabland
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uf dem Eislaufplatz in Rabland herrscht seit vielen Jahren reger Betrieb. Nachdem seit über 20 Jahren im Winter ein Natureisplatz für die Bevölkerung bereit steht, kamen vor 10 Jahren zwei Beachvolleyballfelder und ein Bolzplatz dazu, um den Platz auch im Sommer nutzen zu können. Der Amateursportverein Partschins Raiffeisen als Betreiber kann sich seitdem über eine sehr intensive Nutzung freuen. In den vergangenen zwei Jahren verhinderte das zu warme und unbeständige Wetter allerdings die Erzeugung einer Natureisschicht mit ausreichender Dicke. Die großen Mühen der Sektion Eissport, allen voran des Sektionsleiters und Ehrenmitglieds des Vereins Heinz Unterthurner, waren dabei umsonst. Trotz täglicher „Nachtarbeit“ bis vier Uhr in der Früh schmolzen die in der Nacht gewonnenen Zentimeter Eis am Tag wieder dahin. Um mögliche Alternativen für die Zukunft zu suchen, führte
der Sportverein Gespräche mit der Firma „Super-Glide Skating“ aus Meran, die das Produkt „Super-Glide® synthetic ice“ für Italien vertreibt. Dabei handelt es sich um spezielle Kunststoffplatten, die extrem reibungsarm, langlebig und dem „wirklichen“ Eis sehr ähnlich sind. Ein derartiger Eislaufplatz benötigt praktisch keine Wartung, verursacht somit kaum Betriebskosten und kann ganzjährig genutzt werden. Erfreulicherweise erklärte sich die Firma Super-Glide Skating bereit, dem ASV Partschins einen Kunsteisplatz samt Banden für einen Monat kostenlos zur Verfügung zu stellen. Durch die Unterstützung der Raiffeisenkasse Partschins und der Firma Gögele aus Rabland, die den Transport der Anlage durchführte, bietet die Sektion Eissport des ASV Partschins (Kontakt 335 563 3889) seit kurzem allen Interessierten die Möglichkeit, täglich ab 15 Uhr kostenlos auch im Sommer „eiszulaufen“. Noch attraktiver
wird das Angebot, da es wie bisher möglich ist, direkt daneben auf den zwei Feldern an der Etsch Beachvolleyball zu spielen. „Natureis stellt für uns immer noch die beste Möglichkeit dar, unseren Kindern und Jugendlichen das Eislaufen in der Gemeinde zu ermöglichen“, betont Sportreferent Stefan Ganterer. „Sollte uns das Wetter aber auch in Zukunft einen Strich durch die Rechnung machen, dann ist das synthetische Eis Super-Glide die beste Alternative.“ Der Verein mit Präsident Andreas „Eislaufen“ im Sommer in Rabland Gerstgrasser und das Angebot nutzen und lädt Eis-Sektionsleiter Heinz Unalle herzlich auf den „Beachterthurner hofft in jedem Fall, platz“ ein! dass möglichst viele Besucher
Fußball - 1. Liga: ASC Schlanders Raiffeisen
Fotos: Leonardo Pellissetti
Der Klassenerhalt ist schon erreicht
Schlanderser Spielerbank beim Freundschaftsspiel gegen Latsch
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rei Spiele vor dem Ende hat Schlanders den gewünschten Klassenerhalt glücklicherweise erreicht. Die Mannschaft feierte anständig. Gleichzeitig kam etwas überraschend die Nachricht, dass der Trainer Harald Regensburger ersetzt
worden war. Die Entscheidung wurde im Ausschuss vorgenommen. Aus Respekt gegenüber der Mannschaft und dem Trainer, so Sektionsleiter Paolo Gambaro, werden keine weiteren Informationen gegeben. Gambaro kritisiert das zu schwerfällige
Abstiegssystem, welches eine teuer bereit.“ Die Bestellung von schwere Hypotek in der MeisterRegensburger vor zweieinhalb schaft darstellt, in die circa ein Jahren war ein interessantes Drittel der Mannschaften schon Beispiel für die Wahl eines junvon Anfang an involviert sind. gen Trainers, der den Spielern Obwohl verständlicherweise in Mentalität und Sprache sehr etwas enttäuscht wegen der nahe war. Im Vinschgau folgten Entlassung zeigt Regensburger auch andere Mannschaften dieRuhe und Gleichgewicht. In ersem Weg. ster Linie dankt er dem SchlanSeine Nachfolger sind Francesco derser Sportverein für die gute Incontri für Training und Bernd Zusammenarbeit. Er freut sich Muther auf der Trainerbank. besonders über den Diese Lösung ist errungenen Klasverständlicherweisenerhalt. „In diesen se provisorisch und zwei Jahren“, erklärt bald wird der Trainer er, „habe ich mit der für die neue Saison B erücksichtigung bekannt gegeben. So junger Spieler der wird er die Zeit haMannschaft Zukunft ben um die notwengegeben. Und das digen Informationen ist ein wichtiges Ele- Harald Regenszu sammeln und um ment. Jetzt bin ich burger: „Für neue die Vorbereitung zu für eine neues Aben- Abenteuer bereit“ erleichtern. (lp)
Foto: „Wind“-Archiv
Sommer, Sand und ... „Eis“
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Vinschgerwind 11-13
30.05.13
Mals
Frauen genießen das nasse Element ie Frauen haben Schwimmstunden gewünscht, und ich habe es gerne gemacht“, sagt Christina Pobitzer Lingg. Nach zehn Jahren, in denen sie als geprüfte Bademeisterin im Hallenbad der Sportanlagen Sport&Well in Mals unzähligen Frauen das Schwimmen beigebracht, oder sie als Fortgeschrittene unter anderem mit Wassergymnastik weiterbegleitet hat, zieht sie sich nun zurück. Dieser Entschluss war gefallen, nachdem sie und ihr Mann Alfred Lingg die Entscheidung getroffen hatten, sich von der Geschäftsführung der Anlagen zurückzuziehen. „Nach nahezu zwei Jahrzehnten ist es Zeit für einen Wechsel. Neue Kräfte können neue Impulse setzen“, sagt Christina Lingg. Und sie wünscht sich, dass die erfolgreichen Aktivitäten, wie zum
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
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Bademeisterin Christina Pobitzer Lingg (links) motiviert die Frauengruppe (rechts) im Malser Hallenbad zur Gymnastik im Wasser Beispiel die Schwimmkurse, auch weiterhin kontinuierlich weitergehen. Die „jüngste“ Frauen- Schwimm-Gruppe, bestehend aus jeweils fünfzehn bis zwanzig Frauen aller Altersgruppen pro Einheit aus dem Raum Obervinschgau, hat sie von Oktober bis Mai jeden Donnerstag am Vormittag begleitet.
„Christl hat uns mit viel Können und Einfühlungsvermögen die Angst vor dem Wasser genommen, wir haben uns im nassen Element zunehmend sicherer gefühlt und das Schwimmen macht uns jetzt viel mehr Spaß, weil wir uns viele Tipps und Tricks aneignen konnten“, erklärt die Teilnehmerin Elisa-
beth Kircher aus Schluderns. Im Namen der gesamten Frauengruppe dankte sie der Bademeisterin kürzlich beim Abschluss-Schwimmen für ihren Einsatz. Die Frauen hoffen, dass sie im kommenden Oktober wiederum unter der Leitung einer Fachkraft ins Wasser tauchen können. (mds)
Latsch
Exklusives Camp in Latsch
Foto: „Wind“-Archiv
Begeisterte Teilnehmer beim Women’s Camp in Latsch
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enn Mountainbikerinnen und Rennradfahrerinnen sich an einem Ort tummeln, ist gute Laune garantiert – und dasCUBE Women’s Camp nicht weit. Vom 11. bis 14. April 2013 folgten radsportbegeisterte Frauen der Einladung zum CUBE Women’s Camp – dem Lady-Bike-Event von MountainBIKE und RoadBIKE. Dabei fand das Camp in diesem Jahr zum ersten Mal im Ferienparadies Latsch Martell statt. Über 60 Teilnehmerinnen nutzten bei der Premiere in
Latsch die Möglichkeit, im exklusiven Camp-Testcenter sämtliche Produkte auszuleihen und on tour zu testen. Ohne Leistungsdruck und ohne männliche „Argusaugen“ genossen die Frauen die Rundum- Versorgung. Neben den geführten Touren in verschiedenen Leistungslevels – unter der Leitung von Chefguide Martin Pirhofer – und den täglich angebotenen Fahrtechnik- Kursen, zählten dazu auch Do-it-yourself-Schrauber-Workshops und Vorträge der einzel-
nen Partner. Das individuelle Kinesio-Taping, entspannende Shiatsu- und Massage-Einheiten sowie das Pilates-Workout am Nachmittag rundeten das Angebot letztendlich ab. Ein Highlight war auch dieses Jahr wieder der „Mut tut gut!“Vortrag von Petra Müssig. Die ehemalige Profi-Snowboarderin ist mittlerweile als Sport- und Mentalcoach tätig und stimmte die Frauen am Donnerstag auf die gemeinsamen Tage ein. Zum ersten Mal war die mehrfache deutsche Downhill-
Meisterin Antje Kramer mit dabei. Von ihren Tipps profitierte speziell die Freeride-Fraktion, die dann am Nachmittag breit grinsend von der Ausfahrt zurück kam. Bei dem traditionellen Überraschungsabend am Samstag hatten sich die Veranstalter wieder etwas ganz Besonderes überlegt. In einer urigen Holzhütte konnten die Frauen im Rahmen einer Weinprobe, gesponsert von der Firma Anita Active, die lokalen Weine des Vinschgaus kosten. Nach einem bunten Abend mit leckeren Südtiroler Spezialitäten traten die Teilnehmerinnen zur späten Stunde schließlich glücklich und zufrieden den Heimweg an. Das CUBE Women’s Camp in Latsch war das erste Camp der Event-Serie 2013 – veranstaltet von der Motor Presse Stuttgart. Der nächste Halt ist im Juni in Lermoos (Tiroler Zugspitz Arena) und schließlich noch im August in Mayrhofen (Zillertal).
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Der Vinschger Wind 11-13
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Glückwünsche
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Vinschgerwind 11-13
30.05.13
Jahrestag/Danksagungen Danksagung Ein Augenblick, ein Gedanke, ein Blick auf dein Bild, immer wieder Erinnerungen.
Johann Überbacher ehem. Senner in der Sennereigenossenschaft Schlanders
2. Jahrestag
* 12.5.1921
Hubert Stocker „Kruschtn Hubert“ Laatsch * 31.08.1942 † 06.06.2011
† 15.5.2013
Danke
Wir denken an dich ganz besonders am Donnerstag, 6. Juni 2013 um 19.00 Uhr bei der Hl. Messe in St. Cäsarius, Laatsch. Danke allen, die daran teilnehmen. Deine Maria Ich schaue auf euch herab und wisst ihr was ich mich jedes mal frag: Warum weint ihr so sehr um mich? Ich bin doch da, beschütze euch. Dabei werde ich immer in euren Herzen sein und wenn ihr wollt, dann spürt mich – ihr seid nicht allein.
- für ein stilles Gebet; - für die tröstenden Worte, gesprochen oder liebevoll geschrieben; - für jede Umarmung oder einen Händedruck, wenn die Worte fehlten; - für alle Zeichen der Wertschätzung und Freundschaft; - für das letzte Geleit; - für alle Hilfen, die uns in diesen schweren Tagen zuteil wurden. Schlanders, im Mai 2013 Die Trauerfamilie Bestattungen TONEZZER Schlanders
Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen…
Aloisia Christandl
Albert Schweizer
geb. Ofner
3. Jahrestag
* 23.09.1924 † 29.04.2013 Rafoar
Danke für die zahlreiche Teilnahme an den Rosenkränzen und der Beerdigung, für die vielen Spenden und Beileidsbekundigungen. Danke für jeden Händedruck, weil die Worte fehlten. Ein herzlicher Dank gilt allen, die unsere liebe Mama in Erinnerung behalten und ihrer im Gebet gedenken. Die Trauerfamilie Überall, wo wir sind, sind Spuren deines Lebens. Gedanken, Augenblicke, sie erinnern uns an dich.
1. Jahrestag
Adolf Paulmichl Burgeis *26.11.1930 † 31.05.2012 In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich, ganz besonders bei der hl. Messe am Freitag, 31. Mai 2013 um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche Burgeis. Allen, die daran teilnehmen ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie
Wolfgang Meister * 18.02.1959 † 03.06.2010 Schlanders
Überall sind Spuren deines Lebens, kein Tag vergeht ohne lieben Gedanken an dich. Wir gedenken deiner ganz besonders beim Abendgottesdienst am Sonntag, 02.06.13 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Irene, Alexander und Max
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www.vinschgerwind.it
30.05.13
Der Vinschger Wind 11-13
/Kleinanzeiger/ 47
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Termine und Info: Tel. 347 37 13 569
Bezirkstheater „Don Quijote“ nach Miguel de Cervantes Bearbeitung & Regie: Christoph Brück Ort: Kulturhaus Karl Schönherr, Schlanders Aufführungstermin: D o. 30.05.13, 20.00 Uhr; Sa. 01.06.13, 20.00 Uhr; So. 02.06.13, 20.00 Uhr; Di. 04.06.13, 20.00 Uhr; Fr. 07.06.13, 20.00 Uhr; Sa. 08.06.13, 20.00 Uhr; So. 09.06.13, 17.00 Uhr; Di. 11.06.13, 20.00 Uhr; Do. 13.06.13, 20.00 Uhr; Sa. 15.06.13, 20.00 Uhr; So. 16.06.13, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 348 74 39 724 Nadja Senoner – täglich ab 16.00 Uhr oder über info@vinschgauspielttheater.it Eintrittspreise: Erwachsene: 15,00 Euro; Jugendliche bis 14: 8,00 Euro Spieldauer ca. zwei Stunden mit einer Pause Einführung in das Stück: jeweils 40 Min. vor Aufführungsbeginn
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