°04 20 Le magazine de la Ville de Differdange
CRISE DU CORONAVIRUS La Ville de Differdange se mobilise
LOGEMENT Projet pilote «Jugendwunnen Arboria»
EMPFANG NEUBÜRGER Herzlich willkommen in Differdingen
Wann s du Affer vun haislecher Gewalt bass, fĂŤnns du hei HĂŤllef!
°04 20 NEWS 04
Diffmusic: Katharina Pickar
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1535°: Introducing the Tenants
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IMPRESSUM ÉDITEUR Administration communale de la Ville de Differdange B.P. 12, L- 4501 Differdange T. 58 77 1 -01 | F. 58 77 1-1210 www.differdange.lu CONTACTEZ-NOUS dm@differdange.lu Ville de Differdange villededifferdange COMITÉ DE RÉDACTION Lisa Bildgen, Anja Bodenröder, Nadine Breuskin, Martin Kracheel, Henri Krecké, Pascale Lorang, Mirko Mengoni, Tina Noroschadt, Thierry Wagner COLLABORATEURS Armand Logelin-Simon, Réjane Nennig, Michel Pereira LAYOUT Service médias & communication IMPRIMEUR Imprimerie Heintz, Pétange TIRAGE 11 000 exemplaires © PHOTOS Cover: unsplash.com Lisa Bildgen, Anouk Flesch, Nathalie Flenghi, Primatt Photography DIFFMAG, imprimé sur du papier 100 % recyclé, paraît 11 fois par an. La revue est distribuée gratuitement à tous les ménages de la commune de Differdange. Édition: Avril 2020, ISSN: 2418-3997, titre clé: Diffmag
Crise du coronavirus La Ville de Differdange se mobilise
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Projet pilote Jugendwunnen Arboria
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CIGL Differdingen Im Dienst der Allgemeinheit
SERVICE 19
Coronavirus et stationnement: quelques changements
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Herzlich willkommen in Differdingen
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Wohnraum zu fairen Preisen
FLASHBACK 26 Pièces à l'appui
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Coup de cœur de la bibliothèque
PICTURE REPORT 29 TRADUCTIONS 33
ÉDITORIAL Que signifie vivre à Differdange ? C’est une question que chaque nouveau résident, moi y compris, s’est posée ou se pose actuellement. Et les réponses sont multiples. Que l’on s’intéresse à la vie sociale de la ville, ses offres commerciales, ses pépites touristiques ou à tous les projets en préparation, les réponses ne sont pas toujours évidentes à trouver. Pour ma part, je Edito me sens « chez moi » quand ma famille m’accueille, quand je sais où il faut aller pour manger, dormir ou se laver, mais aussi quand je me débrouille pour « vivre » entre mes quatre murs. Vous savez quoi ? Je me sens encore mieux chez moi quand l’entente avec mes voisins est cordiale ! Pour cela, quoi de mieux que de les rencontrer ? La philosophie de Differdange est d’essayer de produire les mêmes effets entre tous ses habitants. En « accueillant » ses nouveaux résidents, en leur faisant « découvrir » tout ce qu’il est possible de faire et en proposant un contact facile et sympathique avec les services communaux et les acteurs privés. Cela s’est déroulé le mardi 10 mars, à la Hall O (voir p. 20-21). Bienvenue, vous êtes à présent des Differdangeois ! Sing Loon Cheung, responsable du service à l'égalité des chances
4 NEWS
DIFFMUSIC
KATHARINA PICKAR Wie vielfältig der Musikerberuf sein kann, lässt sich am Beispiel von Katharina Pickar ablesen. Mit ihrer Klarinette gehört sie hauptberuflich zum Ensemble der Militärmusik, auch ist sie Musiklehrerin und macht ganz nebenbei noch in diesem Jahr ihren Master im Fach Klarinette. „Ich habe schon mit fünf bzw. sechs Jahren angefangen, zuhause bei uns Klavier zu spielen. Dabei hatte meine Mutter das Instrument damals eigentlich für sich selbst gekauft“, erzählt Katharina Pickar schmunzelnd. Das Piano sei zwar ein wunderschönes Instrument, aber auch schwer zu spielen.
„Überhaupt steht vor dem Erfolg viel und harte Arbeit, allem voran das anschließende einsame Üben zuhause im stillen Kämmerlein.” Doch mit dem „Solfège“-Unterricht entdeckte sie mit etwa neun Jahren plötzlich ein anderes Musikinstrument: die Klarinette. Danach war das Holzblasinstrument nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken. Erst später hat sie erfahren, dass auch ihr Vater früher dieses Instrument in einem deutschen Musikverein spielte. „Eine Klarinette hat ganz viele verschiedene Facetten. So kann man auf dem Instrument sehr leise, aber auch laut, tief oder sehr hoch spielen. Auch die Klangfarbe gefällt mir. Zudem nimmt es im Orchester eine wichtige Rolle ein“, begründet die heute 29-Jährige ihre musikalische Vorliebe beim DIFFMAG-Treffen.
Nach dem Abitur am hauptstädtischen Lycée Michel Rodange entschloss sich die junge Frau dazu, ihr Klarinettenspiel weiter zu perfektionieren, und wechselte auf das Konservatorium in Luxemburg-Stadt. Hier belegte sie viele Kurse, und verfeinerte nebenbei auch noch ihr Können auf dem Klavier. „Mein früherer Klarinettenlehrer am Konservatorium Olivier Dartevelle hat meine Spielweise am meisten geprägt“, berichtet sie.
TRAUMBERUF KLARINETTISTIN BEI DER MILITÄRMUSIK Dass die Luxemburger Militärmusik eine gute Möglichkeit auf dem Weg zur Berufsmusikerin bietet, erfuhr Katharina Pickar von ihrem einstigen Klarinettenlehrer aus Mamer. Die Möglichkeit in einem großen Orchester mit anderen ausgezeichneten Musikern zu spielen, die guten Probebedingungen und die hohe musikalische Qualität der Militärmusik haben ihr die Entscheidung leicht gemacht. Die dortige Aufnahmeprüfung bestand Katharina Pickar – inklusive Vorspielen, dreimonatiger Grundausbildung und psychologischem Eignungstest. Und das mit gerade einmal 20 Jahren. „Die Grundausbildung auf dem Herrenberg war anstrengend, aber machbar.
5 NEWS
In dieser Zeit habe ich auch das Joggen für mich entdeckt“, verrät die Berufsmusikerin, die in ihrer Freizeit auch noch Volleyball in Mamer spielt. Ihr Arbeitsalltag, Katharina Pickar probt jeden Montag bis Freitag von 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr mit ihren Kollegen*innen von der Militärmusik im Konservatorium, fordert stets volle Konzentration, auch an Tagen, an denen sich vielleicht nicht so richtig die große Euphorie einstellen will. Überhaupt steht vor dem Erfolg viel und harte Arbeit, allem voran das anschließende einsame Üben zuhause im stillen Kämmerlein. Und das nach der Orchesterprobe, jeden Nachmittag, zwei bis drei Stunden.
„Mein beruflicher Traum hat sich eigentlich schon seit Februar erfüllt. Seitdem spiele ich die Soloklarinette in der Militärmusik.”
ARTIST PROFILE Name Katharina Pickar
Wovon sie als junge Musikerin träumt? „Mein beruflicher Traum hat sich eigentlich schon seit Februar erfüllt. Seitdem spiele ich die Soloklarinette in der Militärmusik. Das ist eine große Ehre und Auszeichnung“, erzählt die Musikerin. Doch das ist noch nicht alles: Seit letztem September hat sie eine weitere Herausforderung gesucht und angefangen, selbst Cellounterricht zu nehmen. Zudem ist sie seit 2013 als Klarinettenlehrerin an der Differdinger Musikschule tätig sowie als Klavierbegleiterin an der Musikschule in Mondorf angestellt. In ihrem Wohnort Mamer dirigiert die umtriebige Frau außerdem die Jugendabteilung des Musikvereins. Stillstand ist nicht ihr Ding.
Hometown Mamer
Born 20.3.1991
Instruments B-Clarinet, Piano
Bands Luxembourg Military Band, Music society Mamer, Clarinet quartet ”Running Keys”
MASTERABSCHLUSS IN MAASTRICHT „Normalerweise mache ich dieses Schuljahr auch meinen Masterabschluss in Klarinette am Konservatorium in Maastricht“, fügt Katharina Pickar lachend hinzu. Einmal in der Woche sei sie vier Jahre lang – für jeweils eine Stunde Klarinettenunterricht – nach Holland gependelt. Eine stressige Zeit. „Ich wollte mich musikalisch weiterbilden und es war mir wichtig, ein Musikdiplom zu haben.“
Upcoming concerts
Ihre nächsten Konzerte wurden wegen der aktuellen Coronakrise abgesagt.
Contact
kati.pickar@hotmail.com
In Zeiten der Coronakrise rückt die Musik für sie jedoch gerade in den Hintergrund: Gemeinsam mit den anderen Militärmusikern*innen hilft die junge Frau an der Corona-Hotline der Regierung mit. „Ich bin froh, das wir in dieser Zeit eine Mission haben und helfen können“, betont die Luxemburgerin.
6 NEWS 1535°
INTRODUCING THE TENANTS In this series we are introducing the tenants of the Differdange creative hub 1535°. This month meet Kostas Deko of Dekography. We've interviewed the Luxembourgbased filmmaker, photographer and video editor who specializes in the creation of captivating films and memories for corporate and individual purposes. When did you start Dekography and what do you do? Moving to Luxembourg two years ago from Greece, I immediately realized that it was a diverse environment with great opportunities. I felt welcomed and decided to seize the opportunity to continue my freelance work. What I love most is creating video stories and capturing moments for corporations and individuals. Ranging from film-making to photography my intention is to communicate people’s needs and ideas. My broad experience of more than fifteen years helped me adapt and understand the market needs and integrate quickly in the new environment. How long have you been located at 1535°? How did you end up there? Once established in Luxembourg, I felt the need to find a co-working space where I could network and communicate with other professionals. 1535° was the perfect place since there are people from creative industries. Here you can work together, exchange ideas and build relationships. Nuno Lorena, a great painter, made me a guided tour and immediately I wanted to be part of it. It has been almost one year since I moved there.
What are your plans for the future at Dekography? Working as a freelancer is always challenging. Before moving to Luxembourg, I could never imagine that, in such a short time, I would start and run my own business. I’m working on establishing Dekography on a more solid basis. Great collaborations bring even greater results. To this end, we are working together with Yuzer Group to establish Super8, a video-marketing production company. Would you like to add anything? During these difficult moments we are experiencing, I would like to share my compassion and solidarity with everyone. Once this is all over, I would be very happy to welcome you at 1535°.
How do you like working at 1535°? Being part of 1535° is a great experience. I have my own studio office, where I can work and arrange meetings with my clients. In addition, there are collaborations between the different members – direct collaborations where you provide your services or indirect collaborations where you can be recommended to a client. This is really great to support each other. And that is the spirit of the hub. @ 1535°
© Marion Dessard
7 NEWS 2. APRIL 2020
WELT-AUTISMUS-TAG Die Vereinten Nationen feiern und fördern seit jeher die Vielfalt, die Rechte und das Wohlergehen von Menschen mit Behinderungen, einschließlich Lernunterschiede und Entwicklungsstörungen. Die Vereinten Nationen haben den 2. April zum Welttag zur Sensibilisierung für Autismus erklärt, um die Notwendigkeit hervorzuheben, die Lebensqualität von Menschen mit Autismus zu verbessern, damit sie ein vollwertiges Leben als integraler Bestandteil der Gesellschaft führen können. Autismus ist eine lebenslange neurologische Erkrankung, die sich in der frühen Kindheit manifestiert, unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sozioökonomischem Status. Der Begriff Autismus-Spektrum bezieht sich auf eine Reihe von Merkmalen. Die angemessene Unterstützung, Anpassung und Akzeptanz dieser neurologischen Variante ermöglicht denjenigen, die im Spektrum sind, Chancengleichheit und eine volle und wirkungsvolle Teilnahme an der Gesellschaft. Autismus zeichnet sich hauptsächlich durch einzigartige soziale Interaktionen, atypische Lernmethoden, großes Interesse an bestimmten Themen, Neigung zu Routinen, Herausforderungen in der üblichen Kommunikation und besondere Arten der sensorischen Verarbeitung aus.
Die Autismusrate ist in allen Regionen der Welt hoch, und der Mangel an Verständnis hat einen enormen Einfluss auf die Betroffenen, ihre Familien und Gemeinschaften. Die Stigmatisierung und Diskriminierung von neurologischen Unterschieden stellen erhebliche Hindernisse für Diagnose und Therapien dar. Der Welt-Autismus-Tag 2020 lenkt die Aufmerksamkeit auf Fragen im Zusammenhang mit dem Übergang zum Erwachsenenalter, etwa die Wichtigkeit, an der Jugendkultur, an gemeinschaftlicher Selbstbestimmung und Entscheidungsfindung teilzuhaben. Aber auch der Zugang zu postsekundärer Bildung und Beschäftigung sowie die unabhängige Lebensführung stehen dabei im Mittelpunkt. Mehr erfahren:
8 NEWS
CRISE DU CORONAVIRUS
LA VILLE DE DIFFERDANGE SE MOBILISE Si l’extrême majorité des malades se remettent du coronavirus, l’évolution de la maladie est bien plus grave chez les personnes âgées et les personnes déjà atteintes de certains autres troubles. Ainsi, d’après les experts, le taux de mortalité frôlerait même les 15 % chez les séniors de plus de 80 ans. Ce sont souvent ces mêmes personnes, qui vivent isolées, et n’ont pas de famille pour leur venir en aide lorsqu’elles doivent aller faire les courses ou acheter leurs médicaments. Or sortir fait augmenter le risque qu’elles ne tombent malades et qu’elles ne contaminent ensuite à leur tour d’autres personnes. C’est pourquoi, afin de venir en aide à toutes les personnes vulnérables, la Ville de Differdange a mis rapidement en place une série de mesures. Nous revenons ici sur les principales.
SERVICE D’ACHATS POUR LES SÉNIORS Sous certaines conditions, la Ville de Differdange en partenariat avec le CIGL Differdange propose de livrer des produits de première nécessité. À cet effet, une liste des produits disponibles a été distribuée à tous les ménages de la commune. Dans le cadre de la même mesure, la commune se propose de livrer également des médicaments, mais uniquement sur prescription médicale.
Ce soutien s’adresse aux personnes remplissant les conditions suivantes : · Être habitant de la Ville de Differdange ; · Et être âgé de 65 ans et plus ; · Et/ou appartenir au groupe de personnes vulnérables, c’est-à-dire les personnes souffrant d’un système immunitaire affaibli, de diabète, de troubles cardiovasculaires, de maladies chroniques des voies respiratoires ou d’un cancer ; · Et vivant isolé et n’ayant pas de famille pouvant s’occuper d’eux ; · Et n’ayant pas d’accès à internet. Les commandes se font par téléphone. Le livreur déposera les achats devant votre domicile. Une facture vous sera envoyée par courrier. Nous ne vous demandons ni vos coordonnées bancaires au téléphone ni de payer en espèces à la livraison.
COMMANDES Tél. : 58 77 1-1566 Du lundi au vendredi de 8 h à 12 h et de 13 h à 16 h
9 NEWS
POINT DE CONTACT POUR LES ENTREPRISES LOCALES À travers son city manager, la Ville de Differdange dispose d’un point de contact pour ses commerces et ses entreprises. En lien avec le ministère de l’Économie et la Chambre du commerce, Martin Kracheel offre non seulement une aide pratique aux commerçants et entrepreneurs – par exemple pour tout ce qui concerne les démarches administratives –, mais est à l’écoute de leurs besoins et tentera d’apporter une réponse à leurs questions.
CONTACT Tél.: 621 42 09 50 martin.kracheel@differdange.lu Langues : allemand, anglais, français et luxembourgeois
Attention : le service d’achats de la Ville de Differdange est complété par la plateforme d’achats en ligne Letzshop mise en place par le gouvernement. Le magasin en ligne est accessible sur corona.letzshop.lu et par téléphone au 8002 92 92.
SOUTIEN TÉLÉPHONIQUE AUX 65+ Si vous avez plus de 65 ans, vous êtes seuls et ressentez le besoin de parler, vous pouvez recourir à la hotline de la Ville de Differdange.
SOLIDARITÉ AVEC LES CITOYENS ET LES ENTREPRISES L’économie, même si elle passe forcément au second plan face à la crise sanitaire, risque d’être l’autre grande victime du coronavirus. Et avec elle, les commerçants, les entrepreneurs et tous ceux qui ne peuvent pas ouvrir leurs commerces en ce moment. Dans ce contexte, la Ville de Differdange a décidé de reporter d’un mois l’envoi des factures actuelles – concernant les loyers et les taxes – afin d’aider les citoyens et les commerçants de manière concrète.
Rompez la solitude et appelez-nous.
HOTLINE Tél. : 661 58 70 34 Du lundi au vendredi de 8 h à 12 h et de 13 h à 16 h
SOUTIEN TÉLÉPHONIQUE AUX 80+ Pour venir en aide à ses habitants âgés de plus de 80 ans, 30 collaborateurs de la commune, assistants sociaux et enseignants, vont les contacter personnellement pour s’assurer qu’ils se portent bien et leur prêter écoute et assistance s’ils se sentent seuls ou s’ils ont des craintes ou des soucis. Attention: en cas de doute sur l’identité de la personne qui appelle, n’hésitez pas à contacter le secrétaire communal (58 77 1-1214) ou la police (113).
Avec cette mesure à court terme, la municipalité contribue de manière non bureaucratique au soutien financier de ses citoyens et de ses entrepreneurs. Attention : de son côté, le ministère de l’Économie a mis en place une hotline pour toutes les questions liées au chômage partiel : 8002 91 91.
APPEL À LA POPULATION La Ville de Differdange vous rappelle que nous avons un rôle important à jouer pour stopper la propagation du coronavirus COVID-19. Le virus ne se transmet que de personne à personne. Pour éviter de vous infecter, mais aussi de contaminer vos parents, vos grands-parents et tous vos proches, ne sortez de chez vous qu’en cas de nécessité. Restez à la maison.
10 NEWS LE PLEIN DE PRODUITS FRAIS
Le marché hebdomadaire reste ouvert NOUVEAU VISAGE
Luc Arend Neu im Team der Umweltabteilung der Stadt Differdingen ist Luc Arend. Seit dem 2. März unterstützt der 26-Jährige seine Kollegen im Bereich des Klimapaktes. Hier kümmert er sich vor allem um die Umsetzung der Maßnahmen auf Gemeindeebene. An seiner neuen Wirkungsstätte gefällt Luc Arend vor allem die Vielfältigkeit seines Aufgabenbereiches. Der junge Luxemburger wuchs in Petingen auf einem Bauernhof auf und hat dort immer gerne mitgeholfen. Nach dem Abitur absolvierte er deshalb auch ein Praktikum auf einer Alm in Österreich, bevor er ökologische Agrarwissenschaften in Kassel studierte. Ein logischer Schritt, schließlich hat der elterliche Betrieb ihn stark geprägt. Zudem zeigt der Studiengang einen progressiveren Weg für die Landwirtschaft auf. Während seines Studiums sammelte er durch ein Praktikum beim Naturschutzsyndikat SICONA weitere Erfahrungen. In seiner Freizeit engagiert sich der neue Mitarbeiter bei den Petinger Pfadfindern, wobei er – gemeinsam mit der ONG der Pfadfinder – bereits zwei Entwicklungsprojekte im Ausland tatkräftig unterstützt hat. Ansonsten spielt er gerne Badminton oder packt eine Hand auf dem Bauernhof mit an.
À l’image des supermarchés et commerces vendant des produits alimentaires, le marché hebdomadaire de Differdange reste ouvert jusqu’à nouvel ordre pendant l’épidémie de coronavirus. Il a lieu tous les jeudis de 14 h 30 à 18 h 30 sur la place du Marché. C’est l’endroit idéal pour acheter des produits frais auprès de marchands sympathiques qui sauront vous conseiller.
ATTENTION : en période d’épidémie, nous vous rappelons que le marché hebdomadaire ne pourra pas être considéré comme un lieu de rencontre. Merci de vous montrer prudents, d’éviter tout rassemblement et de respecter une distance de deux mètres.
SPORTS
En pause La Ville de Differdange vous informe que toutes les infrastructures sportives en plein air et indoor resteront fermées au moins jusqu'au 27 avril 2020.
11 NEWS FR
RESSORTEN
S34
DE SCHÄFFEROT VUN DER STAD DÉIFFERDENG
D'Schäffe vun der Stad Déifferdeng gi vum Gemengerot gewielt. D'Unzuel vun de Schäffe vun enger Gemeng hänkt vun der Awunnerzuel of. De Moment huet Déifferdeng 27.457 Awunner*innen (Stand 2.3.2020) an domadder eng Buergermeeschtesch a véier Schäffen. De Schäfferot vun Déifferdeng kënnt zweemol d'Woch ënnert der Leedung vun der Buergermeeschtesch zesummen, fir d'Affäre vun der Gemeng Déifferdeng ze traitéieren. Dës Seancë sinn net public. Opgrond vun de rezenten Ännerungen am Schäfferot, stelle mer Iech op dëser Plaz nach eemol d'Schäffe mat de jeeweilege Ressorte vir.
BUERGERMEESCHTESCH CHRISTIANE BRASSEL-RAUSCH christiane.rausch@differdange.lu | T. 58 77 1-1211
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Ressources humaines Aarbecht Jobcenter Schoul- a Betreiungsariichtungen Gemengefinanzen Kommunikatioun Logement Commerce an Industrie 1535° Creative Hub Agents municipaux Europäesch Kulturhaaptstad 2022
1. SCHÄFFEN TOM ULVELING tom.ulveling@differdange.lu | T. 58 77 1-1215
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Ëffentlech Bauten Regie-Service (CID) Kultur a Kulturveräiner Jumelagen Festivitéiten Spillplazen Europäesch Kulturhaaptstad 2022
SCHÄFFE LAURA PREGNO laura.pregno@differdange.lu | T. 58 77 1-1221
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Ëmwelt Urbanismus a Stadentwécklung Mobilitéit Energie
SCHÄFFE ROBERT MANGEN robert.mangen@differdange.lu | T. 58 77 1-1212
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Soziales Ëffentlech Sécherheet Tourismus Senioren Ëffentlech Gesondheet Handicap Kultus Europäesch Kulturhaaptstad 2022 Museksschoul President vum Comité de prévention
SCHÄFFE PAULO AGUIAR paulo.aguiar@differdange.lu | T. 58 77 1-1213
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Sport a Sportveräiner Integratioun Jugend Chancëgläichheet Informatik
12 NEWS
DE
LOGEMENT
PROJET PILOTE JUGENDWUNNEN ARBORIA
S35
Petit à petit, la résidence Séquoia, en plein cœur du quartier Arboria, se remplit de vie. Après l’ouverture d’une crèche inclusive pouvant accueillir jusqu’à 80 enfants, c’est au tour des 36 logements pour jeunes d’ouvrir leurs portes à leurs nouveaux locataires. Le tout, encadré par une éducatrice et un éducateur gradué de la Croix-Rouge. Et même si le coronavirus a mis un frein aux activités, les premiers locataires ont pu emménager début février. L’équipe du DIFFMAG s’est entretenue avec Claude Lamesch, l’éducatrice responsable du projet « Jugendwunnen » am Quartier « Arboria ».
Diffmag : À qui s’adresse le projet ? Claude Lamesch : Comme je vous le disais, les jeunes sont particulièrement vulnérables aux problèmes de logement. Or, certains ne peuvent plus vivre chez eux pour une raison ou une autre.
Diffmag : Comment le projet Jugendwunnen a-t-il vu le jour ? Claude Lamesch : En fait, il s’agit d’un projet que la Croix-Rouge a réalisé en partenariat avec la Ville de Differdange. D’ailleurs, le bâtiment appartient à la commune. Pour faire face à la situation difficile sur le marché du logement dans notre pays, la Ville de Differdange s’est adressée à nous pour mettre en place un projet ensemble. Car il faut bien comprendre que le logement est un des grands problèmes auxquels les jeunes sont confrontés – y compris ceux disposant de revenus.
J’ai été active pendant 13 ans dans le logement encadré. Je peux vous dire que pour un jeune, trouver un appartement est extrêmement difficile même s’il est en CDI. Souvent, les propriétaires ne veulent pas louer leur habitation à un jeune de vingt ans. Et pour un élève ou un étudiant, c’est encore plus difficile même s’il est autonome financièrement. Concrètement, « Jugendwunnen Arboria » s’adresse aux jeunes de 18 à 27 ans. Mais il y a des conditions : il faut qu’ils aient des revenus et ce que nous appelons un projet de vie. Il peut s’agir par exemple de lycéens soutenus par
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Diffmag : Combien de logements y a-t-il en tout ? Claude Lamesch : Nous disposons de 36 logements, dont 4 pour des familles monoparentales – généralement de jeunes mamans – et 2 plus grands destinés à la colocation.
le CePAS ou d’étudiants touchant des bourses du CEDIES. Puis il y a ceux qui suivent un apprentissage, ceux qui disposent d’un contrat de travail d’au moins six mois, des jeunes touchant le Revis… L’important, c’est qu’ils soient indépendants financièrement – le loyer est dix euros le mètre carré par mois – et qu’ils aient une perspective d’avenir.
Diffmag : Comment se passe la sélection ? Claude Lamesch : Les jeunes peuvent remplir un dossier qui se trouve sur notre site internet et nous le renvoyer. Mais le plus souvent, nous recevons des demandes soit du CePAS, c’est-à-dire du Centre psychosocial et d’accompagnement scolaire, qui est actif dans les lycées, soit des offices sociaux. Beaucoup de jeunes proviennent aussi de structures proposant une forme de logement encadré.
Diffmag : Comment la vie dans la résidence est-elle organisée ? Claude Lamesch : À côté des logements, chaque étage dispose d’espaces communs. Au premier étage, on peut jouer au babyfoot et au billard, au deuxième étage, les jeunes peuvent par exemple cuisiner, manger et jouer à des jeux de société et au troisième étage, nous avons aménagé un séjour avec un canapé, une télé… Les studios sont meublés et disposent d’une salle de bain et d’une kitchenette. Diffmag : Comment fonctionne l’accompagnement de la Croix-Rouge ? Claude Lamesch : Du lundi au vendredi, il y a toujours un éducateur sur place. Mais dans la pratique, les jeunes sont autonomes et n’ont pas besoin d’un véritable accompagnement. Ils sont capables de vivre seuls. C’est pourquoi nous considérons que c’est aux jeunes de s’adresser à nous. Ils peuvent venir vers nous quand ils en ressentent le besoin. Notre rôle consiste à les guider et à leur indiquer les possibilités dont ils disposent. Ils peuvent s’adresser à nous ponctuellement, mais nous ne sommes qu’une équipe composée d’une éducatrice et d’un éducateur gradué, et nous ne pouvons pas assurer un suivi personnalisé. Si nous constatons qu’un suivi plus poussé est nécessaire, nous nous tournons vers l’Office national de l’enfance.
Diffmag : Y a-t-il d’autres résidences de ce type au Luxembourg ? Claude Lamesch : Non. « Jugendwunnen Arboria » est la première structure gérée par la Croix-Rouge à fonctionner de la sorte. Il s’agit donc d’un projet pilote.
Diffmag : Combien de jeunes ont déjà emménagé dans la résidence de « Jugendwunnen Arboria » ? Claude Lamesch : Actuellement 18. Les premiers sont arrivés à partir du 1er février. L’idée était d’en accueillir dix par mois, mais le coronavirus a modifié la donne. Désormais, nous devons patienter pour réduire les risques d’infection.
14 NEWS
FR
S33
CIGL DIFFERDINGEN
IM DIENST DER ALLGEMEINHEIT
Der CIGL Differdingen wurde 1998 gegründet und ist eine gemeinnützige Vereinigung, die von einem Verwaltungsrat, bestehend aus 11 ehrenamtlichen Mitgliedern, geleitet wird. Mit der Umsetzung von Projekten und der Bereitstellung und Schaffung von Arbeitsplätzen, die im Dienst der Allgemeinheit stehen, verfolgt der CIGL verschiedene Ziele: Er möchte einerseits die Lebensqualität der Bürger*innen durch seine Dienstleitungen, Projekte und Angebote verbessern. Andererseits möchte der CIGL Arbeitsplätze für Menschen ohne Beschäftigung schaffen – gekoppelt an Weiterbildungsprogramme in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsministerium, der ADEM und der Stadt Differdingen – und engagiert sich so in der beruflichen Wiedereingliederung. Die Dienstleistungen und Projekte der Vereinigung sind dabei sehr vielfältig. Wir stellen sie auf diesen Seiten kurz vor.
Nachbarschaftsdienst
NACHBARSCHAFTSDIENST Der Nachbarschaftsdienst des CIGL richtet sich an Personen ab 60, die aufgrund ihres Alters oder einer Krankheit verschiedene Arbeiten rund um Haus und Garten nicht länger selbst ausführen können. In diesem Falle bietet der CIGL kleinere Gartenarbeiten, Reparaturen, Räumungs- oder Malerarbeiten oder Hilfe im Haushalt an.
DIFFWÄSCH Der Waschsalon Diffwäsch bietet sowohl einen Selbstbedienungsbereich mit sechs bereitstehenden Waschmaschinen und Trocknern an, als auch einen Waschservice, der auf Wunsch das Abholen, Waschen, Trocknen, Bügeln und Liefern der Wäsche enthält.
SURFSP@CE In der vom CIGL betriebenen „Internetstuff“ stehen den Nutzern mehrere Computer und Drucker zur freien Verfügung, auf Wunsch auch jederzeit mit Unterstützung. Der Surfsp@ce bietet aber auch Kurse zum Umgang mit Computer, Tablet oder Smartphone, ebenso den Internetführerschein oder Formationen zu gängigen Programmen wie Word, Excel oder Photoshop.
Atelier des Okkasiounsbuttik
OKKASIOUNSBUTTIK – MÖBELRECYCLING SOZIAL UND KREATIV Kostengünstige Secondhand-Möbel, Sondertarife für Studenten und Kunden der luxemburgischen Sozialdienste, aber auch kreative Einzelstücke (Recycling Art) und individuelle Umgestaltung Ihrer Möbel bietet der Okkasiounsbuttik. Die Mitarbeiter*innen holen Ihre gut erhaltenen Möbelstücke in den Kantonen Capellen, Esch, Luxemburg und Remich gratis ab. Ziel ist es, den nachhaltigen Umgang mit Konsumgütern zu fördern.
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BESCHÄFTIGUNG UND KOMPETENZEN Alle Mitarbeiter*innen des CIGL Differdingen können im Rahmen ihrer beruflichen Wiedereingliederung während maximal zwei Jahren ein vielfältiges Angebot zur beruflichen und sozialen Weiterbildung nutzen, das vom „Service Emploi et Compétences“ des CIGL angeboten wird. 2019 fanden 4.465,75 Fortbildungsstunden für die Mitarbeiter*innen statt.
De Vëlosbuttik
DE VËLOSBUTTIK – ÄRE VËLO-OKKASIOUNSBUTTIK Der Vëlosbuttik fußt auf demselben Prinzip der Kreislaufwirtschaft wie der Okkasiounsbuttik und verkauft gut erhaltene Secondhand-Räder, -Skateboards, -Roller und -Accessoires. Überdies bietet der Laden einen Reparaturdienst und einen Sicherheitscheck für Zweiräder (mit Abhol- und Lieferservice in den umliegenden Gemeinden). Weitere Angebote sind ein Workshop für Fahrradreparaturen sowie die „Vëlosschoul“ mit verschiedenen Kursangeboten für Kinder und Erwachsene und der Möglichkeit, Kindergeburtstage zu organisieren.
Butzebuttik
BUTZEBUTTIK – SECONDHANDBUTTIK FIR DÉI KLENG Der verantwortungsvolle Umgang mit Konsumgütern steht auch im Mittelpunkt des Butzebuttik. Hier stehen gut erhaltene Kinderkleidung für Kinder bis 12 Jahre, ebenso Spielsachen, Bücher, Kuscheltiere und Puppen zum Verkauf. Auch wichtiges Zubehör wie Kindersitze, Babyschalen oder Kinderwagen gibt es hier. Des Weiteren fertigt der Butzebuttik vor Ort kreative Upcycling-Ideen an.
Die Fortbildungen sollen den Mitarbeiter*innen einerseits die Erfüllung ihrer täglichen Aufgaben innerhalb des CIGL ermöglichen. Andererseits sind sie auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Einzelnen ausgerichtet und sollen helfen herauszufinden, welche Arbeit man ausüben möchte. Die meisten Ausbildungskurse werden vom CIGL selbst finanziert und können während der Arbeitszeit besucht werden. Zu Beginn jeder Tätigkeit im CIGL wird der Bildungs- und Berufshintergrund aller Mitarbeiter*innen in einem Beratungsgespräch beurteilt. Anschließend werden die beruflichen Ziele der Arbeitnehmer*innen besprochen. Sind sie realistisch? Ist der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin ausreichend motiviert, eine Weiterbildung oder ein Praktikum zu absolvieren? Verfügen sie über die notwendigen Kompetenzen, um eine gute Bewerbung einzureichen und ein effektives Vorstellungsgespräch zu führen? Welche sozialen und beruflichen Fähigkeiten müssen die Mitarbeiter*innen noch erwerben, um ihre Ziele zu erreichen? Auf Grundlage dieser Informationen wird ein Plan erstellt, um festzustellen, welche Ausbildungskurse für die Aktivitäten innerhalb des CIGL einerseits und für das berufliche Ziel andererseits relevant sind. Diese Evaluationsgespräche finden mindestens dreimal statt, damit die Entwicklung über die zwei Jahre beobachtet und das Weiterbildungsprogramm an mögliche Veränderungen angepasst werden kann. Diese und weitere Informationen finden Sie auf www.cigl-differdange.lu und Neuigkeiten auch auf Facebook. Die Gemeinde Differdingen bedankt sich für die immense Unterstützung seitens der Mitarbeiter des CIGL, die in dieser schwierigen Notstandssituation helfen, Menschen über 65 und Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, mit Lebensmitteln und Medikamenten zu beliefern. Bitte beachten Sie auch, dass der Waschsalon Diffwäsch (27, rue Michel Rodange in Differdingen) weiterhin geöffnet ist, mit Sonderöffnungszeiten von Dienstag bis Samstag von 8 bis 16 Uhr.
16 NEWS AALT STADHAUS
ANNULÉ
FÊTE DE LA MUSIQUE
En raison des décisions prises par le Conseil de Gouvernement pour ralentir la diffusion du virus COVID-19, nous vous informons que nous sommes contraints d'annuler toutes les manifestations prévues au centre culturel au mois d'avril. Le centre restera fermé au public jusqu'à nouvel ordre. Nous ferons de notre mieux pour reporter tous les spectacles prévus à une date ultérieure. Nous espérons de tout coeur que le temps sans sorties culturelles ne va pas s'éterniser et nous avons hâte de vous retrouver en bonne santé dès que possible. D'ici-là, comme la plupart d'entre nous ont du temps à revendre nous voulons profiter de l'occasion pour faire un petit jeu-concours. Écrivez-nous à l'adresse e-mail info@stadhaus.lu vos meilleurs souvenirs de spectacles chez nous, des anecdotes de rencontre avec les artistes, faites-nous part de vos désirs et souhaits de spectacles pour les saisons à venir, quel est l'artiste que vous avez toujours rêvé de voir sur scène, quelles activités culturelles vous manquent cruellement, etc. Nous allons récompenser trois gagnants et publier leurs souvenirs et leurs souhaits pour les saisons à venir. Le prix sera un kit de survie pour tous ceux en manque de culture, composé de livres, CD et bons pour des places de spectacles dès que le confinement sera terminé. Le kit vous sera livré sur le pas de la porte si vous habitez dans un rayon de dix kilomètres de Differdange.
Rockin’ 100 Pour l’édition 2020 de la fête de la musique le 17 juin, le service culturel de la Ville de Differdange invite à nouveau plus de cent musiciens à jouer cinq morceaux mythiques au Hall O à Oberkorn, et ce, tous ensemble. Les morceaux joués seront communiqués lors de l’inscription.
VOUS VOULEZ PARTICIPER? Vous jouez de la batterie, basse ou guitare? Vous chantez?
INSCRIVEZ-VOUS JUSQU’AU 31 MAI 2020 à l’adresse suivante: culturel@differdange.lu
MÄIN DÉIFFERDENG
Dans le cadre du concours Mäin Déifferdeng, nous lançons une action publique pour les adeptes d’Instagram, où tu peux publier des photos avec #maindeifferdeng. Tous les mois, nous choisissons une photo parmi celles publiées. Le photographe remportera un cadeau. Ce mois ci: Félicitations à eric_threinen Plus d'informations sur le concours sur www.differdange.lu
18 SERVICE
MOBILITÄT
Eine Stadt für alle – barrierefreie Parkplätze
GUT ZU WISSEN
Wenn die Garage zugeparkt wird Einige Differdinger Einwohner*innen kennen das Problem: Sie besitzen eine eigene Garage oder mieten eine Garage, die allerdings von anderen Fahrzeugen komplett zugeparkt wird. Ein großes Ärgernis. Deshalb möchte die Stadt Differdingen Sie eindringlich darauf hinweisen, dass es laut der Straßenverkehrsordnung grundsätzlich verboten ist, vor Garageneinfahrten zu parken. Die „agents municipaux“ der Gemeinde schreiben momentan aufgrund einer gemeindeinternen Entscheidung nur dort auf, wo private Einfahrten von fremden Fahrzeugen zugeparkt und sie vom Besitzer darüber informiert werden. Diese Entscheidung hat die Stadt aus Kulanz getroffen, um nicht noch mehr „Parkraum“ in der Gemeinde zu verlieren. Darum appellieren wir als Gemeinde eindringlich an Ihre Mithilfe, um diese Regelung beibehalten zu können. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
In unserer Stadt Differdingen gibt es auch Parkplätze, die ausschließlich für Menschen mit spezifischen Bedürfnissen reserviert sind. Diese werden durch ein zusätzliches Schild und durch eine entsprechende horizontale Markierung gekennzeichnet. Es handelt sich hier übrigens nicht um private Parkplätze, sondern um Parkplätze für die Allgemeinheit. Die Parkplätze sind nur für Personen reserviert sind, die einen Behindertenparkausweis besitzen. Das Parken auf diesen Plätzen ist jedem/r Fahrer*in, der nicht im Besitz dieses Ausweises ist, strengstens untersagt. Die Gemeinde bittet Sie eindringlich darum, dieses Verbot im Sinne der Menschlichkeit und Höflichkeit einzuhalten! Denn für Menschen mit Behinderung bietet das Vorhandensein eines speziellen Parkplatzes oft die einzige Möglichkeit, mobil zu sein und zu bleiben. Darüber hinaus müssen die in dem jeweiligen Gebiet geltenden Verkehrsvorschriften immer eingehalten werden. Die Zahlung der normalerweise fälligen Gebühren und die Einhaltung der maximalen Parkzeiten sind obligatorisch. Ein Parkausweis für Menschen mit Handicap kann im Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten (MDDI) beantragt werden: T.: 247-84400 Antrag Behindertenparkplatz Differdingen:
19 SERVICE
QUELQUES CHANGEMENTS
CORONAVIRUS ET STATIONNEMENT Dans le cadre de la crise du coronavirus, la Ville de Differdange a pris plusieurs décisions concernant le stationnement. À un moment où nous sommes tous appelés à ne sortir de chez nous qu’en cas de nécessité, il est important que les habitants n’ayant pas de garage trouvent un endroit où garer leur voiture. Un juste équilibre est cependant nécessaire pour que les habitants puissent accéder facilement aux magasins d’alimentation et aux pharmacies.
Les horodateurs des zones concernées seront recouverts d’une housse. Une signalisation adaptée sera aménagée.
LE CENTRE-VILLE
Le parking pour les patients et les visiteurs du CHEM est gratuit. Le parking pour le personnel soignant est également gratuit, mais reste strictement réservé aux employés de l’hôpital.
Le cas du centre-ville est le plus complexe. Les places de stationnement libres y sont essentielles à la fois pour les commerces et pour les Differdangeois souhaitant acheter leurs aliments et leurs médicaments dans le centre. C’est pourquoi le collège échevinal a décidé avec effet immédiat et jusqu’à nouvel ordre de suspendre l’utilisation des horodateurs dans le centre-ville. Désormais, il sera possible de stationner gratuitement dans le centre-ville pendant une heure et demie avec un disque de stationnement. Cette mesure doit permettre d’éviter qu’une place ne soit bloquée à longueur de journée par une même voiture, et ce, sans recourir aux horodateurs, moins hygiéniques dans la mesure où il faut taper au clavier des informations comme la plaque d’immatriculation du véhicule.
PARCS DE STATIONNEMENT COUVERTS La tarification de nos parcs de stationnement couverts est désormais fixée au tarif réduit de 15 centimes par heure. La première heure reste gratuite.
AUTRES MESURES
Les parkings suivants sont également gratuits : rue Pierre-Gansen, rue de l’Hôpital, place Nelson-Mandela, place Jehan-Steichen, rue Neuwies, parking des Hauts-Fourneaux et parking du Centre-ville. Retrouvez les dernières informations concernant le stationnement pendant la crise du coronavirus sur notre site internet:
20 SERVICE
EMPFANG NEUBÜRGER
HERZLICH WILLKOMMEN IN DIFFERDINGEN Die neuen Einwohner*innen herzlich zu empfangen, ihnen nützliche Informationen mit an die Hand zu geben und sie so besser in die Gemeinschaft in unserer Stadt zu integrieren – so lautete das selbsterklärte Ziel des Differdinger Willkommensempfangs, der am 10. März 2020 in der Hall O in Oberkorn stattfand. Ein gelungener Informationsabend, der auf viel positives Echo stieß.
der Kulturabteilung des Aalt Stadhauses sowie der hiesigen Musikschule – konnten die Neubürger*innen an den verschiedenen Ständen das breite Angebot unserer Gemeindeabteilungen kennenlernen sowie persönliche Kontakte zu den internen und externen Akteuren wie z. B. CIGL, Aquasud, Miami University, Science Center oder Minett Park knüpfen.
In enger Zusammenarbeit mit der Integrationskommission hatte die Gemeinde Differdingen keine Mühen gescheut und diesen Empfang abends organisiert. In entspannter Atmosphäre – mit kleinem kulturellen Rahmenprogramm
Das DIFFMAG hat sich während des Empfangs für Neubürger bei den Besuchern*innen umgehört, wie sie unsere Stadt erleben:
21 SERVICE
„Heute wollen wir beim Jugendtreff vorbeischauen und uns über das Angebot informieren.”
„Wir kommen aus Mauritius und wohnen seit April 2019 in Niederkorn. Wir arbeiten beide als Buchhalterin im hiesigen Hotel Gulliver. Uns gefällt es in Differdingen wirklich sehr gut – eine aktive, dynamische Stadt. Wir mögen das Ambiente, das industrielle Erbe. Die anderen Einwohner hier sind alle freundlich. Wir haben auch schon einen Luxemburgischkurs von der Gemeinde absolviert und beim Sportprogramm im Parc Gerlache mitgemacht.“ Kamma Reebye & Ledisha Toory
„Uns gefällt es in Differdingen wirklich sehr gut – eine aktive, dynamische Stadt. Wir mögen das Ambiente, das industrielle Erbe.”
„Wir wohnen erst seit November 2019 in Differdingen. Wir haben vorher in Luxemburg-Stadt gewohnt. Uns gefällt gut, dass hier alles nah beieinander liegt. Dass wir in der Nähe vom Bahnhof wohnen, ist auch praktisch. Heute wollen wir beim Jugendtreff vorbeischauen und uns über das Angebot informieren.“ Suzette Kohl mit Tochter Alexia
„Ich arbeite an der LUNEX University und lebe mit meinem Mann und unserem Sohn seit Oktober 2018 in Differdingen. Ich komme aus Rumänien. Differdingen ist für mich eine schöne Stadt mit vielen Parks und vielen verschiedenen Aktivitäten. Außerdem ist die Gemeinde in meinen Augen eine sichere Stadt, das ist für uns als Eltern besonders wichtig. Auch in den hiesigen Parkhäusern fühle ich mich abends sicher. Ich besuche täglich die Webseite der Gemeinde, um mich über Neuigkeiten zu informieren.“ Mihaela mit Ehemann
„Ich besuche täglich die Webseite der Gemeinde, um mich über Neuigkeiten zu informieren.”
22 SERVICE FÜR MENSCHEN IN NOT
WOHNRAUM ZU FAIREN PREISEN Was tun mit leerstehendem Wohnraum? Das DIFFMAG sprach mit Vermieterin Pierrette Schambourg über das Konzept AIS Kordall. DIFFMAG: Wann und wie haben Sie zum ersten Mal von der sozialen Immobilienagentur Kordall (AISK) gehört? Pierrette Schambourg: Als ich noch im Differdinger Gemeinderat tätig war. Ich habe dieses Projekt von Anfang an unterstützt. DIFFMAG: Warum haben Sie Ihren zusätzlichen Wohnraum der AISK zur Verfügung gestellt? Pierrette Schambourg: Es ist eine gute Möglichkeit, Menschen zu helfen, die in Not sind, da der Wohnraum immer teurer wird. Diese Menschen haben dadurch auch die Gelegenheit, kurz- oder längerfristig wieder auf die Beine zu kommen. DIFFMAG: Wie lautet Ihr Fazit? Welche Vorteile bietet die AISK Ihnen als Vermieterin? Pierrette Schambourg: Unsere Erfahrungen sind durchweg positiv. Eine Mieterin kann jetzt den Mietvertrag sogar selbstständig übernehmen. Unsere Mieter sind sehr angenehm, ruhig und integrieren sich in die Gemeinschaft der Mieter. Zudem besteht eine sehr gute Zusammenarbeit mit der AISK. Die soziale Immobilienagentur übernimmt den Mietvertrag, sodass die Miete garantiert ist und der Mieter oder die Mieterin der Verantwortung der AISK untersteht. Außerdem haben wir durch die Vermietung steuerliche Vorteile (d. h. 50 Prozent der Mieteinnahmen sind steuerfrei). Weitere Infos: Jean-Paul Nardecchia (Technischer Dienst) T. 58 77 1-1821 | jean-paul.nardecchia@differdange.lu Lynn Elvinger (Sozialarbeiterin) T. 58 77 1-2572 | lynn.elvinger@differdange.lu www.sikor.lu
AISK im Überblick Die soziale Immobilienagentur Kordall („Agence immobilière social Kordall“, AISK) ist eine Dienstleistung des interkommunalen Syndikats Kordall (SIKOR), das die vier Gemeinden Differdingen, Käerjeng, Petingen und Sassenheim verbindet und auf die soziale Entwicklung von leerstehenden Wohnungen auf dem Gebiet dieser vier Gemeinden abzielt. Um preiswerte Wohnungen bei der AISK mieten zu können, müssen sich Antragssteller*innen an das Sozialamt der Gemeinde wenden. Das dortige Sozialamt prüft, ob die Kriterien erfüllt werden und füllen den Antrag gemeinsam mit dem/der Antragsteller*in aus.
23 SERVICE
© Allie Caulfield
PENZBERG
NEUE PARTNERSTADT Seit Ende Februar hat Differdingen mit Penzberg eine neue Partnerstadt. Penzberg ist eine Kleinstadt in Oberbayern und liegt rund 50 Kilometer südlich von München. Die ehemalige Bergwerksstadt feierte 2019 den hundertsten Jahrestag ihrer Stadterhebung und wird heute durch die Firma Roche Diagnostics geprägt. Penzberg ist aufgrund des Kohlenbergbaus entstanden. Fast 170 Jahre lang sollte die Kohle die Geschicke Penzbergs maßgeblich beeinflussen und eine stattliche Siedlung entstehen lassen. 1966 musste das Bergwerk geschlossen werden und Penzberg stand vor einem kompletten Neuanfang. Im Laufe der folgenden Jahre wurden viele der alten Bergwerkshäuser durch Neubauten ersetzt, das Stadtbild änderte sich. Aus den ehemaligen Schutthügeln des Bergwerks entstand eine grüne Freizeitoase inmitten der Stadt, die Berghalde. Das Penzberg von heute hat ein vollkommen anderes Gesicht als früher. Die Stadt mit rund 17.000 Einwohnern ist ein freundliches und pulsierendes Mittelzentrum mit hoher Lebensqualität und von großer Bedeutung für das Umland. Das breitgefächerte Kulturleben – Ausstellungen, Konzerte, Theater, Kleinkunst, Kino, Lesungen, Vorträge – bereichert den Alltag ebenso wie die Vielzahl der Sport- und Freizeiteinrichtungen. Das Bergwerksmuseum führt Besucher „unter Tage“ und macht die harte Arbeit der Bergleute lebendig nachvollziehbar. In den verschiedenen Schwarztönen der Kohle schimmert auch das Museum Penzberg, das die weltweit © Katrin Fügener / penzberg.de
größte Ausstellung von Werken des Künstlers Heinrich Campendonk beherbergt: Bilder, Zeichnungen und die leuchtenden Hinterglaswerke des Expressionisten, der als einziger der Künstlervereinigung „Blauer Reiter“ auch Penzberg in seinen Bildern verewigte. Auch Penzbergs Umgebung ist sehens- und erlebenswert. Die Stadt ist eingebettet in Naturschutzgebiete mit mehreren schönen Badeseen, die Berge sind genauso nah wie der Starnberger See. Ein reiches Netz gut ausgebauter Wanderund Fahrradwege führt durch eine der schönsten Landschaften Deutschlands.
Steckbrief ERSTE BÜRGERMEISTERIN Elke Zehetner FLÄCHE 2.572,48 ha EINWOHNER 16.917 (Stand 1.2.2020) LAGE ca. 50 km südlich von München, mitten im oberbayrischen Seengebiet im Voralpenland www.penzberg.de
Medikamenter - Wouhin ? Medikamente gehören nicht in die Abfalltonne, Toilette oder das Waschbecken ! Ne jetez pas les médicaments dans la poubelle, la toilette ou le lavabo ! Für Ihre Sicherheit und die Ihrer Mitmenschen Helfen Sie mit, dass abgelaufene und nicht genutzte Medikamente nicht über Restmüll, Toilette oder Abwasser in die Umwelt gelangen und somit uns und unsere Umwelt gefährden! Nutzen Sie die Abgabemöglichkeiten in Ihrer Apotheke sowie der SuperDrecksKëscht® mobil und im Recyclinghof!
Pour votre sécurité et celle de vos citoyens Participez à l’action visant à ce que les médicaments périmés et inutilisés ne terminent pas dans l’environnement via les déchets résiduels, la toilette ou les eaux usées et portent ainsi atteinte à ce dernier ! Utilisez les opportunités de reprise offertes par votre pharmacie ainsi que la SuperDrecksKëscht® mobile sans oublier les centres de recyclage ! Die SuperDrecksKëscht® kümmert sich um die umweltgerechte Behandlung.
La SuperDrecksKëscht® prend soin du traitement écologique. Les médicaments et les seringues sont traités dans des installations d‘incinération à haute température.
Medikamente und Spritzen werden in speziellen Hochtemperaturverbrennungs-Anlagen behandelt. Beipackzettel und Verpackungen werden recycelt.
Achtung ! ● Auch abgelaufene und nicht genutzte Kosmetika werden von der SuperDrecksKëscht® angenommen. ● Nutzen Sie für Spritzen und Kanülen den Sicherheitsbehälter – erhältlich auch in Ihrer Apotheke. Bitte diesen korrekt verschliessen!
Info: medi.sdk.lu
Les notices explicatives et les emballages sont recyclés. Sortierung - Tri
Attention: ● La SuperDrecksKëscht® accepte également les produits cosmétiques périmés et inutilisés. ● Pour les seringues et embouts de canules, utilisez le récipient de sécurité que vous recevez dans votre pharmacie. Fermez le récipient correctement !
Syndicat des Pharmaciens Luxembourgeois
25 SERVICE POLICE LËTZEBUERG
PRÉVENTION CAMBRIOLAGE
En règle général le cambriolage dure entre 5-10 minutes. Le cambrioleur utilise le plus souvent un tournevis pour forcer l’ouverture d’une fenêtre. Vous pouvez vous protéger contre le cambriolage. Voici quelques conseils de la Police en matière de protection mécanique et électrique.
LA PROTECTION MÉCANIQUE LES PORTES La Police conseille d’installer une porte d’entrée antieffraction selon la norme DIN EN1627, d’une classe de résistance minimale RC 2. Le vitrage de la porte devrait correspondre à la norme DIN EN 356 et être équipé au minimum d’un vitrage feuilleté de la classe de résistance P4A. La sécurité de la porte existante peut être augmentée par une barre transversale ou une serrure supplémentaire.
LES FENÊTRES Pour les constructions neuves ou les transformations, il convient d’installer au moins des fenêtres antieffraction de la classe de résistance RC2 selon DIN EN 1627. Le triple vitrage ne suffit pas pour rendre l’effraction difficile si aucun vitrage de sécurité feuilleté de classe de résistance P4A selon DIN EN 356 n’a été installé. Les fenêtres existantes peuvent être renforcées par des dispositifs de sécurité supplémentaires à visser.
LES SOUPIRAUX, GRILLAGES ET VOLETS ROULANTS Les fenêtres de cave (ou puits de lumière) peuvent être renforcées par des panneaux de tôle d’acier stables ou fixées par
des grilles. Les barres des grilles en acier doivent avoir une épaisseur de 18 mm et être ancré à au moins 8 cm de profondeur dans la maçonnerie. L’espacement entre les barres ne doit pas dépasser 12 cm. Les volets roulants en plastique (jalousies) sont conçus pour protéger l’habitation du soleil ou des regards indiscrets, mais ils ne représentent en aucun cas une protection efficace contre l’effraction. Il est conseillé de les doter supplémentairement d’une fermeture stable, qui rend l’arrachage plus difficile. L’action de levage de l’extérieur peut être empêchée par des dispositifs de blocage, montés dans le tiers supérieur du rail ou dans le caisson du volet.
LA PROTECTION ÉLECTRIQUE L’ÉCLAIRAGE Les voleurs craignent la lumière. Particulièrement en automne et en hiver, lorsque les jours sont plus courts et les nuits plus longues, il est conseillé d’éclairer l’intérieur de votre maison par des minuteries électriques.
LE SYSTÈME D’ALARME Un système d’alarme peut être facilement installé par une entreprise professionnelle. Pour les bâtiments neufs un système d’alarme câblé peut être prévu tandis que pour les immeubles existants, un système d’alarme sans fils est normalement mis en place. Le système d’alarme est individuellement programmable pour chaque objet et ses habitants et devrait comprendre les éléments suivants : · centrale d’alarme avec sirène interne · sirène extérieure sur la façade (bien visible) · transmetteur d’alarme (module GSM) · contacts magnétiques (fenêtre, porte, porte, porte de garage) · détecteur de mouvement · détecteur de bris de verre · détecteur de fumée Le système d’alarme doit également être mis en marche en cas d’une courte absence. Pendant la nuit, le système peut être activé partiellement pour que vous puissiez vous déplacer librement dans votre habitation.
26 FLASHBACK Texte & choix des photos: Armand Logelin-Simon
PIÈCES À L’APPUI XVI. DIFFERDANGE, LA PLUS REBELLE Le canton de Bascharage était un des plus importants du département des Forêts. En 1796, quelque dix mille habitants s’y répartissaient dans 70 localités. La Constitution de l’an III prévoyait l’élection par chaque commune d’un agent municipal et d’un adjoint. La réunion des agents municipaux formait la municipalité cantonale, avec un président choisi dans tout le canton et un commissaire que le Directoire exécutif nommait pour y asseoir son autorité.1 Pendant toute la durée du Directoire (1795-1799), le canton de Bascharage jouait à cache-cache avec François Umhoefer, le commissaire qui lui avait été attribué. Face à ce républicain en chair et en os, soutenu par une poignée de gendarmes, la population s’exerçait à la désobéissance civile. Umhoefer rapporta le 27 prairial an IV (15.06.1796), à son supérieur Nicolas Vincent Legier, que notre commune menait la danse : « De tout mon canton la commune de Differdange est la plus rebelle (…) Il y a encore de braves gens dedans, mais la plus grande partie sont des mutins (…). Je peux vous assurer que Differdange me fait plus de peine que tout le canton. »2 Les collecteurs qui venaient chercher les chevaux et les bêtes à cornes réquisitionnés pour les besoins de la forteresse de Luxembourg, ou encore pour encaisser les impôts, rentraient bredouille. Henri Bintz, l’agent de Differdange, était certes un brave homme (dixit Umhoefer), mais insulté chaque fois qu’il prenait la parole ou publiait des arrêtés. Le commissaire réclamait une force armée de cent hommes au moins pour contraindre Differdange et Oberkorn à obtempérer aux exigences des collecteurs. Les premiers agents et leurs adjoints avaient été nommés officiellement le 15 fructidor an IV (01.09.1796). Il s’agissait d’Henri Bintz et de Pierre Krein pour Differdange, de Lefort, Alfred : Histoire du Département des Forêts. In : PSH L 1905. ANLux : B 428. 3 ANLux : B 429. 4 ANLux : B 431. 5 Les Chouans étaient des insurgés royalistes. 1 2
Jean Reding et de Pierre Decker pour Niederkorn, enfin d’Antoine Ewen pour Oberkorn. Le dernier nommé ne parlait pas la langue de Voltaire ; voilà pourquoi il fut remplacé trois mois plus tard par Jean Dhalem3. Ils étaient tous tenus de porter le ruban tricolore et la cocarde nationale, tant dans l’exercice de leurs fonctions que pendant les cérémonies publiques. Les agences de Niederkorn et d’Oberkorn furent réunies à celle de Differdange, en février 1797. On était alors à un mois des premières élections libres, prévues par la Constitution. Les privilégiés de l’Ancien Régime y voyaient un espoir flatteur de rétablir le vieil équilibre des pouvoirs au niveau local. Pour réussir leur coup, ils se mêlaient au peuple et entachèrent le déroulement des différents scrutins d’irrégularités plus ou moins criantes. En fin de compte, il en sortit une administration départementale ne comprenant « point de Français ni d’origine ni d’opinion ! », et Legier se voyait obligé de destituer tout le monde4. À Bascharage, François Umhoefer n’arrivait pourtant pas à se débarrasser de Pierre-Joseph Durieux qui, élu à la présidence de la municipalité cantonale, jouait les trouble-fêtes. Le commissaire était au bord de la dépression nerveuse : « Citoyen ! Ma santé est perdue et je ne peux plus me refaire, depuis que je suis dans ce maudit village, mal logé et privé de tout nécessaire même, chagriné de plus que mon Canton se distingue par les mauvais prêtres et les fonctionnaires publiques tous presque chouans5 … et qui me conseillent la désobéissance. (…) Le président lui-même est, comme vous savez, autant républicain que Pitt6. Il est noble, ami des prêtres et des Autrichiens et cherche comme il peut entraver l’exécution des lois. » L’homme de loi du ci-devant Conseil souverain de Luxembourg, propriétaire d’un château à Differdange et de divers domaines qu’il avait hérités de son oncle François Durieux (cf. Diffmag 12/19), menait en effet une politique qui risquait de conduire le canton à l’état de siège. Cherchant comment y remédier, le commissaire se mit à fouiller dans
27 FLASHBACK
ANLux B 431
Pierre-Joseph Du Rieux (collection famille de Gerlache, Bruxelles)
l’histoire de famille du président. Il découvrit avec satisfaction que son détracteur était le fils d’un capitaine des armées autrichiennes, émigré. La loi française du 3 brumaire an IV défendit précisément à cette catégorie d’individus d’accéder à des fonctions publiques. Or, l’avocat sut se défendre en prouvant, certificat de décès à l’appui, qu’un émigré mort n’en était plus un. Au grand dam d’Umhoefer, l’administration centrale du département trouva les charges relevées contre Durieux trop légères pour justifier une démission.
Le premier conseil communal de Differdange fut installé le 7 novembre 1800. Le maire en était le seul universitaire. Il avait à ses côtés cinq cultivateurs, un cabaretier, un manœuvre, un menuisier, un rentier et un tanneur. Les sieurs Charles d’Huart de Lasauvage et les frères d’Arnould, anciennement barons de Soleuvre, refusèrent d’en faire partie.
Habile au double jeu, le Differdangeois continuait à taquiner le commissaire tout en rassurant Luxembourg. Il avait à peine terminé son mandat de président que le système politique changea de nouveau et que les communes modernes furent créées. On imagine la surprise de Pierre Joseph Durieux quand le préfet Jean Birnbaum le nomma maire de Differdange, le 25 fructidor an VIII (12.09.1800)7. À noter que cet honneur fut refusé à Charles Ferdinand Vesque qui avait pourtant fait mieux aux élections de l’an IX, à caractère purement consultatif. 191 voix pour Vesque, contre 171 pour Durieux.
William Pitt le jeune, homme d’État anglais. ANLux : B 492. 8 Archives de l’État civil, Tribunal de Luxembourg. 6 7
Nous ne saurons jamais si Pierre Joseph Durieux se trouvait au début d'une carrière politique remarquable, car il décéda inopinément, à l’âge de 38 ans, le 5 nivôse an X (26.12.1801)8. Le préfet proposa alors la fonction de maire au citoyen François Heddesdorff, un ultra-riche qui avait acquis l’abbaye de Differdange, vendue comme bien national, et qui avait été chambellan de l’archevêque-électeur, puis maire de la ville de Trèves. Il déclina l’offre en prétextant qu’il était très occupé à l’étranger. Son refus ouvrit la voie à Dominique Hausemer, qui se comportait de façon beaucoup plus amicale envers les Français que son prédécesseur9.
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ROCKETMAN Deutsch & Englisch
Reginald Dwight ist ein pummeliger Junge, der vom Vater früh verlassen und von seiner Großmutter zum Klavierunterricht gebracht wird. Er will allen Hindernissen zum Trotz Musiker werden, ändert seinen Namen zu Elton John und landet Anfang der Siebzigerjahre mit Texter Bernie Taupin seinen ersten Hit mit der Ballade "Your Song". In den USA wird er zum Superstar, aber die vielen Exzesse fordern ihren Tribut.
Film
MEDIATHÈQUE
COUP DE CŒUR DE LA BIBLIOTHÈQUE Consultez ici nos livres et films coups de cœur du mois, à destination de tous. Les livres ainsi que les films proposés dans cette rubrique sont disponibles dans les locaux de la bibliothèque.
VOL AU-DESSUS D’UN NID DE COUCOU Auteur: Ken Kesey | Disponible en français (roman) et sur DVD
Dans une maison de santé, une redoutable infirmière, La Chef, terrorise ses pensionnaires et fait régner, grâce à un arsenal de traitements de choc, un ordre de fer, réduisant ses pensionnaires à une existence quasi-végétative. Surgit alors McMurphy, un colosse irlandais, braillard et remuant, qui a choisi l'asile pour échapper à la prison. Révolté par la docilité de ses compagnons à l'égard de La Chef, il décide d'engager une lutte qui, commencée à la façon d'un jeu, devient peu à peu implacable et tragique. Publié pour la première fois en France en 1963, ce livre, rendu célèbre par le film de Milos Forman, est devenu un classique, traduit dans le monde entier.
Bibliothèque
38, avenue Charlotte | L-4530 Differdange T. +352 58 77 1-1900 | www.stadhaus.lu
Livre
La bibliothèque municipale est fermée pour contribuer à freiner la propagation du virus – mais toute crise a une fin. Alors laissez-vous inspirer et nous nous réjouissons de vous accueillir à nouveau bientôt.
29 PICTURE REPORT GALERIE
MARS EN PHOTOS
01 Assermentation de Paulo Aguiar 02 Atelier «Ani-Mots» de Zoom éditions à la bibliothèque municipale 03 Lundi littéraire avec Iny Lorentz 04 Concert «Irina» à l'Aalt Stadhaus 05 Buergbrennen au Metzkimmert
30 PICTURE REPORT
31 PICTURE REPORT 06
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01 Seniorefuesbal au Hall O 02 Vernissage de l'exposition Le sport au féminin à Aquasud 03 Grouss Bëschbotz 04 Vernissage de l'exposition «L'Incontro» à l'Espace H2O 05 «Fraebrunch» au Restaurant Pizzeria Il Cavaliere 06 Drummer Days 2020 à l'Aalt Stadhaus
32 PICTURE REPORT
02
02
03
03
01 Les nouveaux habitants ont été invités à participer à une soirée d'accueil et de présentation de la ville au Hall O 02 Vernissage de l'exposition Alessio Sciamanna à l'Aalt Stadhaus 03 Montage d'une nouvelle sculpture de Manolis Manarakis à l'Entrée en ville
33 TRADUCTIONS
DE
S14
CIGL DIFFERDANGE
AU SERVICE DE LA COMMUNAUTÉ
Le CIGL Differdange a été fondé en 1998 et est une association d’utilité publique dirigée par un comité d’administration composé de 11 membres bénévoles. En réalisant des projets et en mettant à disposition ou en créant des postes de travail au service de la communauté, le CIGL poursuit divers objectifs : d’un côté, il souhaite améliorer la qualité de vie des citoyens grâce à ses services, ses projets et ses offres. De l’autre, le CIGL veut créer des emplois pour les chômeurs – associés à des programmes de formation continue en partenariat avec le ministère de l’Emploi, l’ADEM et la Ville de Differdange – et s’engage pour la réinsertion professionnelle. Les services et projets de l’association sont très variés. Nous vous les présentons brièvement.
Service de proximité Le service de proximité du CIGL s’adresse aux personnes à partir de soixante ans ne pouvant plus réaliser certains travaux à la maison ou dans le jardin à cause de leur âge ou d’une maladie. Dans ce cas, le CIGL propose de petits travaux de jardinage, des réparations, du rangement, des travaux de peinture ou du ménage.
Diffwäsch La laverie propose à la fois un self-service avec six machines à laver et sèche-linges, et une blanchisserie s’occupant de la collecte, du lavage, du séchage, du repassage et de la livraison du linge.
Surfsp@ce L’Internetstuff du CIGL met plusieurs ordinateurs et imprimantes à disposition de ses clients. Sur demande, un soutien informatique est possible. Le Surfsp@ce propose aussi des cours sur ordinateur, tablette ou téléphone intelligent ainsi qu’un « permis » pour internet ou des formations pour des programmes courants comme Word, Excel ou Photoshop.
Okkasiounsbuttik – Le recyclage social et créatif des meubles Des meubles de seconde main pas chers, des tarifs spéciaux pour les étudiants et les clients des services sociaux luxembourgeois, mais aussi des pièces créatives (recycling art) et la transformation individuelle de vos meubles, voici ce que propose l’Okkasiounsbuttik. Les collaborateurs viennent chercher gratuitement vos meubles en bon état dans les cantons de Capellen, Esch, Luxembourg et Remich. L’objectif est de promouvoir l’utilisation durable des meubles.
De Vëlosbuttik – Votre boutique du vélo d’occasion Le Vëlosbuttik repose sur le même principe d’économie circulaire que l’Okkasiounsbuttik et vend des vélos, planches à roulettes, rolleurs et accessoires de seconde main bien entretenus. En plus, le magasin propose un service de réparation et un contrôle de sécurité pour deux-roues (avec service de collecte et de livraison dans les communes voisines). Parmi les autres offres, figure un atelier de réparation de vélos et la Vëlosschoul avec ses cours pour les enfants et les adultes et la possibilité d’organiser des anniversaires pour les enfants.
Butzebuttik – Boutique de seconde main pour les petits L’utilisation responsable des biens de consommation est au centre du Butzebuttik. Le magasin vend des vêtements en bon état pour enfants jusqu’à 12 ans, mais aussi des jouets, des livres, des peluches et des poupées. Des accessoires importants comme des sièges pour enfants et bébés ou des poussettes sont également disponibles. Par ailleurs, le Butzebuttik pratique aussi le surcyclage créatif sur place.
Emploi et compétences Toutes les collaboratrices et tous les collaborateurs du CIGL Differdange peuvent recourir à une offre variée de formations professionnelles et sociales proposées par le service emploi et compétences du CIGL dans le cadre d’une réinsertion professionnelle de deux ans au maximum. En 2019, 4465,75 heures de formation ont été organisées pour les collaborateurs et collaboratrices. Les formations doivent permettre aux collaborateurs et collaboratrices de remplir leurs missions quotidiennes au sein du CIGL. Par ailleurs, elles se basent sur les besoins spécifiques de chacun et permettent de découvrir quel emploi est adapté. Le cas échéant, elles permettent aussi de résoudre des problèmes psychosociaux. La plupart des formations sont financées par le CIGL et peuvent être suivies pendant les heures de travail. Au début de chaque activité au sein du CIGL, un entretien permet de tenir compte de la formation et de l’expérience professionnelle des collaborateurs et collaboratrices. Ensuite, on discute des objectifs professionnels. Sont-ils réalistes ? Les employés sont-ils suffisamment motivés pour suivre une formation ou un apprentissage ? Disposent-ils des compétences nécessaires pour remettre une bonne lettre de candidature et mener un entretien
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d’embauche efficace ? Quelles compétences sociales et professionnelles sont nécessaires pour atteindre les objectifs ? Sur la base de ces informations, un plan est mis en place pour voir quelles formations sont pertinentes pour les activités au sein du CIGL d’un côté et pour les objectifs professionnels de l’autre. Les entretiens d’évaluation ont lieu au moins trois fois, afin d’observer le développement sur deux ans et adapter le programme de formation si nécessaire. Toutes les informations figurent sur www.cigl-differdange.lu et les nouveautés sont aussi disponibles sur Facebook. La commune de Differdange remercie les collaborateurs du CIGL pour leur incroyable soutien dans cette situation d’urgence en livrant des aliments et des médicaments aux personnes de plus de 65 ans et aux personnes non autonomes. La laverie Diffwäsch (27, rue Michel-Rodange à Differdange) reste ouverte avec des horaires adaptés, du mardi au samedi de 8 h à 16 h.
LU
S11
RESSORTS
LE COLLÈGE ÉCHEVINAL DE DIFFERDANGE
Les échevins de la Ville de Differdange sont choisis par le conseil communal. Le nombre d’échevins d’une commune dépend du nombre de ses habitants. Actuellement, Differdange a une bourgmestre et quatre échevins. Le collège échevinal de Differdange se réunit deux fois par semaine sous la direction de la bourgmestre pour traiter les affaires communales. Ces séances ne sont pas publiques. En raison des récents changements au sein du collège échevinal, nous vous présentons une nouvelle fois le collège échevinal et ses ressorts.
Bourgmestre Christiane Brassel-Rausch christiane.rausch@differdange.lu | T. 58 77 1-1211 · Ressources humaines · Emploi · Jobcenter · Service d’éducation et d’accueil
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Finances communales Communication Logement Commerce et industrie 1535° Creative Hub Agents municipaux Capitale européenne de la culture 2022
Premier échevin Tom Ulveling tom.ulveling@differdange.lu | T. 58 77 1-1215 · Bâtiments publics · Services de régie (CID) · Culture et associations culturelles · Jumelages · Festivités · Aires de jeux · Capitale européenne de la culture 2022
Échevine Laura Pregno laura.pregno@differdange.lu | T. 58 77 1-1221 · Environnement · Urbanisme et développement urbain · Mobilité · Énergie
Échevin Robert Mangen robert.mangen@differdange.lu | T. 58 77 1-1212 · Affaires sociales · Sécurité publique · Tourisme · Séniors · Santé publique · Handicap · Cultes · Capitale européenne de la culture 2022 · École de musique · Président du Comité de prévention
Échevin Paulo Aguiar paulo.aguiar@differdange.lu | T. 58 77 1-1213 · Sport et associations sportives · Intégration · Jeunesse · Égalité des chances · Informatique
35 TRADUCTIONS FR
S12
WOHNEN
PILOTPROJEKT JUGENDWUNNEN ARBORIA
Nach und nach füllt sich die Residenz Séquoia, im Herzen des Viertels Arboria, mit Leben. Nach der Eröffnung einer integrativen Kinderkrippe, die bis zu 80 Kinder aufnehmen kann, sind nun die 36 Jugendwohnungen an der Reihe, ihre Türen für ihre neuen Mieter zu öffnen. All dies wird von einer Erzieherin und einem graduierten Erzieher vom Roten Kreuz betreut. Und obwohl das Coronavirus die Aktivitäten dämpfte, konnten die ersten Mieter Anfang Februar einziehen. Das DIFFMAG-Team sprach mit Claude Lamesch, die für das Projekt Jugendwunnen am Quartier Arboria verantwortliche Erzieherin. Diffmag: Wie ist das Projekt Jugendwunnen entstanden? Claude Lamesch: Tatsächlich ist es ein Projekt, das das Rote Kreuz in Partnerschaft mit der Stadt Differdingen durchgeführt hat. Außerdem gehört das Gebäude der Gemeinde. Um der schwierigen Situation auf dem Wohnungsmarkt in unserem Land zu begegnen, trat die Stadt Differdingen an uns heran, um gemeinsam ein Projekt auf die Beine zu stellen. Denn wir müssen verstehen, dass das Wohnen eines der großen Probleme ist, mit denen junge Menschen – auch mit Einkommen – konfrontiert sind. Diffmag: An wen richtet sich das Projekt? Claude Lamesch: Wie ich schon sagte, sind junge Menschen besonders anfällig für Wohnungsprobleme. Dennoch können einige aus dem einen oder anderen Grund nicht mehr zu Hause leben. Ich war 13 Jahre lang im betreuten Wohnen tätig. Ich kann Ihnen sagen, dass es für einen jungen Menschen extrem schwierig ist, eine Wohnung zu finden, selbst wenn er oder sie einen unbefristeten Vertrag hat. Häufig wollen Vermieter ihre Wohnung nicht an einen Zwanzigjährigen vermieten. Und für einen Schüler oder Studenten ist es noch schwieriger, selbst wenn er finanziell unabhängig ist. Konkret richtet sich das Jugendwunnen Arboria an junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren. Aber es gibt Bedingungen: Sie müssen ein Einkommen haben und das, was wir ein Lebensprojekt nennen. Das können z. B. von CePAS unterstützte Gymnasiasten oder Studenten sein, die Stipendien von CEDIES erhalten. Dann gibt es diejenigen, die eine Lehre absolvieren, diejenigen, die einen Arbeitsvertrag von mindestens sechs Monaten haben, junge Menschen, die „Revis“ beziehen. Wichtig ist, dass sie finanziell unabhängig sind – die Miete beträgt zehn Euro pro Quadratmeter pro Monat – und dass sie eine Perspektive für die Zukunft haben. Diffmag: Wie läuft der Auswahlprozess? Claude Lamesch: Die Jugendlichen können auf unserer Webseite eine Datei ausfüllen und diese an uns zurückschicken. Aber meistens erhalten wir Bewerbungen entweder vom CePAS, d. h.
dem „Centre psychosocial et d'accompagnement scolaire“, das in den Gymnasien tätig ist, oder von sozialen Diensten. Viele junge Menschen kommen auch aus Strukturen, die eine Form von betreutem Wohnen anbieten. Diffmag: Wie viele junge Menschen sind bereits in die Residenz Jugendwunnen Arboria eingezogen? Claude Lamesch: Derzeit 18. Die ersten sind am 1. Februar eingetroffen. Die Idee war, zehn pro Monat unterzubringen, aber das Coronavirus hat die Situation verändert. Von nun an müssen wir Geduld haben, um das Infektionsrisiko zu verringern. Diffmag: Wie viele Wohnungen gibt es insgesamt? Claude Lamesch: Wir haben 36 Wohnungen, vier davon sind für Alleinerziehende – in der Regel junge Mütter – und zwei größere, die für Mitbewohner bestimmt sind. Diffmag: Wie ist das Leben in der Residenz organisiert? Claude Lamesch: Zusätzlich zu den Wohnungen gibt es auf jedem Stockwerk Gemeinschaftsräume. Im ersten Stock kann man Tischfußball und Billard spielen, im zweiten Stock können die Jugendlichen z. B. kochen, essen und gemeinsam Brettspiele spielen, und im dritten Stock haben wir ein Wohnzimmer mit Sofa, einen Fernseher. Die Studios sind möbliert und verfügen über ein Bad und eine Kochnische. Diffmag: Wie funktioniert die Begleitung des Roten Kreuzes? Claude Lamesch: Von Montag bis Freitag ist immer ein Pädagoge vor Ort. Aber in der Praxis sind die jungen Leute autonom und brauchen keine wirkliche Begleitung. Sie sind in der Lage, allein zu leben. Deshalb sind wir der Meinung, dass es an den jungen Leuten liegt, zu uns zu kommen. Sie können zu uns kommen, wenn sie das Bedürfnis verspüren. Unsere Rolle ist es, sie anzuleiten und ihnen die Möglichkeiten aufzuzeigen, die ihnen zur Verfügung stehen. Sie können von Zeit zu Zeit zu uns kommen, aber wir sind nur ein Team aus einer Erzieherin und einem graduierten Erzieher, und wir können keine persönliche Betreuung anbieten. Wenn wir feststellen, dass weitere Folgemaßnahmen erforderlich sind, wenden wir uns an das „Office national de l’enfance“. Diffmag: Gibt es in Luxemburg noch andere Wohnungen dieser Art? Claude Lamesch: Nein. Jugendwunnen Arboria ist die erste vom Roten Kreuz betriebene Einrichtung, die auf diese Weise arbeitet. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, bei dem – je nach Bedarf – eine individuelle Unterstützung des Jugendlichen durch externe Partner möglich ist.
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