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viegajournal_2/2021

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Journal Zweite Ausgabe November 2021

Effiziente Haustechnik

WARMWASSER – DAS UNTERSCHÄTZTE ENERGIESPARPOTENZIAL!

Edelstahl-Rohrleitungssystem Temponox Geschlossene Installationen langlebig halten Vorwandsysteme in Schlauchbädern Kleinste Räume attraktiv gestalten


LEITUNGEN, DIE NICHT GENUTZT WERDEN, MACHEN SICH LEGIONELLEN ZUNUTZE. Fakt ist: In leer stehenden Einheiten wachsen Bakterien in den Leitungen und breiten sich ungehindert in der gesamten Trinkwasseranlage aus. Innovative Lösungen, wie Sie die Trinkwassergüte erhalten, finden Sie auf viega.de/Trinkwasser

Viega. Höchster Qualität verbunden.


Der Klimawandel ist die Herausforderung unserer Zeit. Mit mehr Energieeffizienz können wir etwas dagegen tun!

Liebe Journal-Leser, jährlich werden in Deutschland fast 90 Milliarden Kubikmeter Erdgas und über 96 Millionen Tonnen Erdöl verbraucht. Energie, die wir für Wärme und Warmwasser benötigen – die durch den CO2-Ausstoß die Umwelt belasten. Zur Eindämmung des Klimawandels müssen wir im Gebäudesektor dringend für mehr Energieeffizienz sorgen. Daher rücken wir auch das Thema „Energieeffizienz“ in dieser Ausgabe in den Fokus. Insbesondere, da wir – und damit Sie als unsere Kunden – durch innovative Installationssysteme einen Beitrag zur Verringerung des Primärenergieeinsatzes leisten können. Nur mit solchen praxisgerechten Lösungen können wir den Sanierungsstau im Gebäudebestand auflösen. Denn über 11 Millionen veraltete Heizungen und mehr als 17 Millionen veraltete Bäder stehen gleichbedeutend für die Verschwendung von Ressourcen, die es so nicht mehr geben dürfte. Wir alle haben es in der Hand, das zu ändern. Und zwar nicht erst morgen, sondern schon heute. Ich freue mich darauf, das mit Ihnen gemeinsam anzugehen!

Ihr

Raimund Zeise Vertriebsleiter Viega D-A-CH-L

Viega. Höchster Qualität verbunden.


Inhalt

06 ENERGIE Unterschätzte Potenziale nutzen Gerade beim Thema Warmwasser lassen sich noch wichtige Effizienzgewinne erzielen

22 INSTALLATIONSTECHNIK Langfristig vor Korrosion schützen Das Edelstahl-Rohrleitungssystem Temponox steht für Sicherheit bei Heiz- und Kühlanwendungen

34 BADDESIGN Kleinste Räume kreativ gestalten Das Vorwandsystem Prevista Dry eröffnet auch in Schlauchbädern echten Gestaltungsspielraum


ENERGIE 12

Effizienz erhöhen, Hygiene sichern Optimierung der Warmwasserbereitung lohnt sich doppelt

TRINKWASSER 18

Sanierung der Asklepios Klinik Altona AquaVip-Zirkulationsregulierventil elektronisch im Einsatz

48

Bestens informiert Nützliches Whitepaper zum Water Safety Plan (WSP)

INSTALLATIONSTECHNIK 28

Normgerecht und komfortabel Die neue Wandscheibenabdichtung für Armaturenanschlüsse

SCHALL-/BRANDSCHUTZ 32

Vereinheitlicht und vorgeschrieben Neue Kennzeichnungspflicht für alle Rohrabschottungen

BADDESIGN 40

Starke Akzente setzen Trendfarbe Schwarz – von Duschrinne bis Betätigungsplatte

SERVICE 42

Durchdachte Hilfe für die Planungsarbeit Viptool bietet nützliche Softwarelösungen

46

Kurz und knapp Weitere neue Produkte und Wissensangebote von Viega


06 Energie

Reduzierung des Energieverbrauchs in privaten Haushalten

ENERGIEEFFIZIENZ? WARMWASSER RÜCKT IN DEN FOKUS! Pro Jahr werden laut Umweltbundesamt (UBA) in Deutschland rund 2.500 Terawattstunden (TWh) Energie verbraucht. Das sind 2.500 Watt – mit zwölf Nullen dahinter! Etwa ein Viertel dieser Energie geht in die privaten Haushalte, vor allem für die Wärmeund Warmwasserbereitung mit einem Anteil von rund 85 Prozent.


25 % 25 Prozent des Endenergieverbrauchs entfallen auf Haushalte

Weil jede Kilowattstunde Energie die Umwelt durch einen entsprechenden CO2-Ausstoß belastet, muss der Energieverbrauch daheim genauso gesenkt werden wie auf den Straßen durch E-Mobilität. Ein vielversprechender Ansatz ist es, Heizungen mit fossilen Brennstoffen durch solche zu ersetzen, die regenerative Energien nutzen. Wie beispielsweise Wärmepumpen, Fotovoltaikanlagen oder Solarthermie – für einen möglichst hohen Wirkungsgrad am besten in Kombination. Deswegen steht mittlerweile auch schon in fast jedem zweiten Neubau (Quelle: Statista) eine zumeist elektrisch betriebene Wärmepumpe. Wenn diese ihre Antriebsenergie per Fotovoltaik vom eigenen Hausdach bekommt, ist das Gebäude bei passender Auslegung nahezu energieautark, mit einem Batteriespeicher als Puffer für ertragsschwache Zeiten sowie einem hinreichend großen Warmwasserspeicher.

Deutliche Verschiebung zu beobachten Das Problem ist aber: Solche Anlagenkombinationen funktionieren zwar hervorragend bei gut gedämmten Neubauten mit einem besonders geringen Bedarf an Heizenergie. Also beispielsweise auf dem Energiestandard KfW-Effizienzhaus 55 oder 40, mit einem Heizwärmebedarf von etwa 15 kWh pro m² und Jahr. Bei der anteiligen Warmwasserbereitung, die aus hygienischen Gründen deutlich höhere Temperaturen benötigt als die Flächenheizung mit einem Vorlauf/Rücklauf von etwa 32/27 °C, wird die regenerative Energieeffizienz jedoch sofort wieder eingebremst. Denn die normativ geforderten Temperaturen von 60/55 °C für Trinkwasser warm sind vielleicht nur über die elektrische Heizpatrone oder einen Spitzenlastkessel zu erreichen. Fachplaner und Fachhandwerker stehen also mehr denn je vor der Herausforderung, das Bild „häusliche Energieeffizienz“ ganzheitlich betrachten zu müssen.

Ob Neubau oder Sanierung im Bestand, Energieeffizienz muss zukünftig in allen Bereichen mitgedacht werden.


08 Energie

Hoher Energiebedarf für Trinkwasser warm Schon seit einigen Jahren fällt bei der Wärmebedarfsberechnung von Gebäuden eine eklatante Verschiebung der Heizlasten auf. Früher, bei einem Heizwärmebedarf von mehr als 100 kWh/(m²a), wurde beim Stichwort „Energiesparen“ nur über abgesenkte Raumtemperaturen oder das Abdichten von Fensterfugen gegen Wärmeverluste gesprochen. Seit Entwicklung der KfW-EffizienzhausStandards stellt sich die Situation ganz anders dar: Die Gebäudehülle ist hervorragend gedämmt, der Heizwärmebedarf entsprechend niedrig, im Energieplus-Haus wird sogar mehr Wärme erzeugt als benötigt – und trotzdem braucht der Vier-Personen-Haushalt immer noch vergleichsweise viel Wärmeenergie.

27 %

gewachsener Energiebedarf für Trinkwasser

3.500 kWh/a

benötigt ein Vier-Personen-Haushalt jährlich für Warmwasser

Diagramm Endenergieverbrauch privater Haushalte Trotz des gesunkenen Gesamtenergieverbrauchs ist der Anteil des Warmwassers um fast 3 Prozent innerhalb von zehn Jahren gestiegen.

711 TWh

71,7 %

67,6 %

13,2 %

15,9 %

5,5 %

6,1 %

0,0 %

0,2 %

3,9 %

4,4 %

0,6 %

0,9 %

3,4 %

3,3 %

1,7 %

2008

Raumwärme Klimakälte Informations- und Kommunikationstechnik

644 TWh

2018

Warmwasser Sonstige Prozesskälte Beleuchtung

Sonstige Prozesswärme Mechanische Energie

Quelle: Eigene Darstellung des Umweltbundesamtes auf Basis Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen, Anwendungsbilanzen, Stand 05/2020

1,6 %


Gestiegener Bedarf: Warmes Wasser hat den zweitgrößten Anteil am Endenergieverbrauch der deutschen Haushalte.

Das stellt auch das UBA fest (s. Diagramm). Vergleicht man das Verhältnis der Aufwendungen für Raumwärme und Warmwasserbereitung, ist der prozentuale Anteil des Energiebedarfs für Trinkwasser warm im Vergleich zu Raumwärme um rund 27 Prozent gewachsen! Wie viel das in der Energiebilanz eines Hauses ausmacht, hat die österreichische „Initiative öffentliche Bildung in Technik und Naturwissenschaft“ vorgerechnet. Der Warmwasserbedarf wird im dortigen Energieausweis pauschal mit 12,8 kWh/(m²a) angenommen. Das deckt sich im Übrigen mit Einschätzungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadtund Raumforschung (BBSR) in Bonn. Nach Auswertung mehrerer Millionen Datensätze von Messdienstleistern sei von einem „aktuellen nutzflächenbezogenen Trinkwarmwasserwärmebedarf für Mehrfamilienhäuser im Bereich zwischen 9 und 13 kWh/(m²a)“ auszugehen. Die Erfahrung zeige aber, hält dem wiederum die österreichische Initiative entgegen, dass das eher die untere Grenze des tatsächlichen Bedarfs ist. Eine in der Solarthermie übliche Schätzung für den Warmwasserbedarf von Einfamilienhäusern gehe vielmehr von 50 Litern 50 °C warmen Wassers pro Person und Tag aus. Bei vier Personen in einem Haushalt entspräche das allein dann schon einem Jahresbedarf von ca. 3.500 kWh/a.


10 Energie

Dr. Christian Schauer, Director Kompetenzzentrum Wasser bei Viega

Jede Kilowattstunde Energie belastet die Umwelt aktuell durch einen entsprechenden CO2-Ausstoß. Die Konsequenz daraus: Nach den erfolgreichen Bemühungen, den Energieeinsatz für Raumwärme über die Installation von Flächentemperierungssystemen mit ihren geringen Vorlauftemperaturen deutlich zu verringern, sind jetzt intelligente – weil energiesparende und trotzdem hygienische – Konzepte für die Bereitung von Trinkwasser warm gefordert. Dass es dabei keine einfachen Lösungen gibt, sobald man sich als Planer oder Fachhandwerker mit Energiekonzepten für Mehrfamilienhäuser befasst, zeigt die aktuelle Diskussion um zentrale oder dezentrale Warmwasserbereitung. Denn hier stehen beispielsweise die Energieverluste aufgrund von Zirkulation im direkten „Wettbewerb“ mit den Hygienerisiken, die aus dem hohen Temperaturniveau in sogenannten Frischwasserstationen auch für Trinkwasser kalt erwachsen. So warnte schon das Umweltbundesamt in einer Mitteilung aus 12/2018: „Neuere Erkenntnisse zeigen (...), dass es auch in dezentralen Trinkwassererwärmern und in den dahinterliegenden Leitungen zu einer Legionellenvermehrung kommen kann.“

Aufgabe für Profis: Beim Thema Warmwasser müssen TGA-Spezialisten Hygiene, Ressourcenschonung, Energieeffizienz, und Wirtschaftlichkeit miteinander in Einklang bringen.


Hinzu kommt die Frage der Energieeffizienz speziell im Hinblick auf regenerative Wärmeerzeuger, die die notwendigen Vorlauftemperaturen sehr häufig nicht ohne ergänzende elektrische Unterstützung, Stichwort: Heizpatrone, bereitstellen können. Es liegt damit in der Verantwortung des TGA-Spezialisten, hier einen sinnvollen Kompromiss aus nicht zu diskutierenden Hygieneanforderungen, Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit zu finden.

Foto: Getty Images

Planer, Betreiber und Handwerker finden wertvolles Hintergrundwissen rund ums Trinkwasser auf viega.de/Trinkwasser


12 Energie

Energienutzung? Geht effizienter!

NEUE FÖRDERPAKETE – ATTRAKTIV IM DETAIL! Um die Folgen des Klimawandels abzumildern, müssen CO2-Emissionen drastisch sinken. Aktuelle Studien sehen für Deutschland eine Verringerung um 65 Prozent bis 2030 als nötig an, damit 2050 oder sogar 2045 Klimaneutralität erreicht werden kann. Ein wichtiger Hebel ist der effiziente Einsatz regenerativer Energien, etwa mit ökonomisch und ökologisch sinnvollem Aufwand für die Warmwasserbereitung.

Die neue BEG zielt auf die Nutzung regenerativer Energien im Gebäudesektor ab – auch im Bestand.


Am einfachsten ließe sich der Aufwand für die Warmwasserbereitung durch die Senkung der Betriebstemperaturen reduzieren. Doch funktioniert dies aus hygienischen Gründen nicht – von den Regelwerken und der 60-/55-°C-Vorgabe für Trinkwarmwassersysteme mal ganz abgesehen. Jedoch: Schon eine Reihe von Einzelmaßnahmen in der Trinkwassererwärmung und Trinkwasserverteilung können indirekt die entscheidenden Prozentpunkte bei der Effizienzsteigerung von Wärmeerzeugern, betrieben mit erneuerbaren Energien, und damit bei der Förderquote bringen. Wichtig ist es aber, hier generell vom „Fördertreiber“, wie etwa dem Heizungstausch, auszugehen. Alle damit verbundenen weiteren Arbeiten sind schon von Anfang an einzuplanen und auch in den Förderanträgen abzubilden.

30 %

der CO2-Emissionen entfallen auf den Gebäudesektor

23 %

des Energieverbrauchs bei Wohngebäuden entfallen auf Warmwasser

11,5 Mrd. €

wurden in nachhaltige Gebäude investiert (Stand: 2019)

Foto: Getty Images

Der neue Fokus auf Warmwasser ist begründet: In gut gedämmten Häusern haben sich die Wärmelasten verschoben. Denn der Aufwand für Raumwärme ist deutlich gesunken, damit aber der für Trinkwasser warm prozentual gestiegen (s. auch Artikel auf S. 6).


14 Energie

Heizungsoptimierung: Förderung schon für Einzelmaßnahmen Um die energetische Effizienz eines Gebäudes zu verbessern und dafür Fördermittel zu bekommen, muss nicht gleich die komplette Heizung ausgetauscht werden. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sieht schon Zuschüsse für die Heizungsoptimierung in Bestandsgebäuden vor, wenn ein hydraulischer Abgleich der Heizwärmeverteilung durchgeführt oder die ineffiziente Heizungspumpe ersetzt wird. Ein konkreter Fall: Die alte Flächenheizung in einem Bungalow aus den 70er-Jahren komplett zu erneuern, wäre umständlich und teuer. Sie manuell hydraulisch abzugleichen, ist sehr aufwendig, selbst wenn noch alte Planungsunterlagen vorliegen. Vergleichsweise einfach ist es hingegen, dann den Verteiler zu tauschen und ein System wie Fonterra Smart Control einzubauen. So wird jeder Heizkreis über fünf Regelparameter ständig punktgenau automatisch abgeglichen. Das verhindert gleichzeitig ein energievernichtendes Über- und Unterschwingen der Regelung – und spart im Ergebnis bis zu 20 Prozent Energiekosten.

20 % 20 Prozent weniger Energiekosten mit Fonterra Smart Control

Mehr Energieeffizienz auch bei alter Flächenheizung: Fonterra Smart Control sorgt für einen permanenten automatischen hydraulischen Abgleich.


Auch das Nachrüsten von Bestandsanlagen, etwa mit dem AquaVip-Zirkulationsregulierventil elektronisch, wird gefördert.

Trinkwasserverteilung immer „mitdenken“ Ähnlich sieht es aus, wenn man als Fachhandwerker die bestehende Trinkwasser-Installation unter die Lupe nimmt. Deutliche Energieeinsparungen werden auch hier mit dem hydraulischen Abgleich der Warmwasserverteilung durch die Einstellung vorhandener thermostatischer oder statischer Regelventile erzielt. Und falls das nicht aufgeht, weil es keine Unterlagen mehr zum Rohrleitungsnetz gibt und damit die Einstellwerte nicht präzise bestimmt werden können, hilft ein automatisches Ventil wie das AquaVipZirkulationsregulierventil elektronisch weiter. Solche Arbeiten sind ebenfalls förderfähig.


16 Energie

Auch in dezentralen Trinkwassererwärmern und in den dahinterliegenden Leitungen kann es zu einer Legionellenvermehrung kommen. Umweltbundesamt, 18.12.2018

Ob kleine oder große Installation: Das AquaVip-Zirkulationsregulierventil elektronisch kann die Temperatur in Zirkulationssystemen dauerhaft und gradgenau sicherstellen.


Heizungstausch: nicht ohne Neuberechnung der Gleichzeitigkeiten Besonders hohe Investitionszuschüsse werden nach BEG EM für den Austausch einer alten Heizung gezahlt, wenn der neue Wärmeerzeuger mindestens 25 Prozent erneuerbare Energien nutzt. Ob sich eine alte Heizung aber beispielsweise durch eine Wärmepumpe mit zusätzlicher Fotovoltaik ersetzen lässt, hängt entscheidend von der zur Raumheizung zur Verfügung stehenden Wärmeübertragungsfläche und dem Trinkwarmwasserbedarf ab. Denn alte Heizungs- und Trinkwassererwärmungsanlagen sind hier in der Regel überdimensioniert. Beim Heizungstausch sollte daher unbedingt auch der Bedarf für die Trinkwassererwärmung unter Annahme realistischer Gleichzeitigkeiten neu ermittelt werden, um die Gesamteffizienz zu steigern und die Fördermittel bestmöglich auszuschöpfen.

Zentrale Warmwasserbereitung: effizienter und hygienischer Um mit Blick auf Zirkulationsverluste Energie zu sparen, wird im Kontext von Heizungserneuerungen darüber diskutiert, die Bereitung von Trinkwasser warm zu dezentralisieren. Das Thema ist aber komplexer, denn hier muss neben der Frage der Energieeffizienz genauso die zum Erhalt der Trinkwassergüte beantwortet werden. Und da ist ganz klar die zentrale Trinkwassererwärmung mit Zirkulationssystem zu bevorzugen. Außerdem brauchen Elektrodurchlauferhitzer gegenüber einer Wärmepumpe für die zentrale Trinkwassererwärmung mehr Strom, um die gleiche Menge Wärmeenergie bereitzustellen, der auch nur dann ökologisch ist, wenn er aus regenerativen Quellen kommt. Ökologisch und hygienisch sinnvoller ist eine energetisch optimierte Trinkwarmwasser-Zirkulation mit einem zentralen DurchflussTrinkwassererwärmer, bei dem regenerative Wärmeerzeuger die benötigte Wärmeenergie bereitstellen. Kombiniert mit einer einfachen hygienisch beherrschbaren Leitungsführung und optimaler Dimensionierung der Rohrleitungen werden Energieverluste maximal vermindert und das Volumen der gesamten Anlage wird so weit reduziert, dass auch die Ressource Trinkwasser dabei nachhaltig geschont wird.

Mehr wissen Energieeffizienz und Wasserqualität Der Erhalt der Trinkwassergüte bei gleichzeitig besserer Energieeffizienz ist für Fachplaner und Fachhandwerker eine Zukunftsaufgabe. Deswegen haben wir rund um dieses Thema umfassendes Hintergrundwissen in Form von einem Whitepaper, Videos und Fachaufsätzen zusammengestellt. Auch zur Förderung von Effizienzmaßnahmen gibt es auf unserer Website stets aktuelle Informationen.

Zu allem rund um das Thema Trinkwasser informieren wir unter viega.de/Trinkwasser und erklären Details und Möglichkeiten zur BEG unter viega.de/Foerderung


18 Trinkwasser

AquaVip-Zirkulationsregulierventile elektronisch im Einsatz

EINFACH NACHGERÜSTET. DAUERHAFT TEMPERATURSICHER. Der Erhalt der Trinkwassergüte ist speziell in Krankenhäusern eine zentrale Aufgabe für die Betreiber, um jegliches Gesundheitsrisiko für die häufig immungeschwächten Patienten auszuschließen. Dazu zählt insbesondere die Einhaltung der Temperaturgrenzen für Trinkwasser warm. Wie ein ständiger hydraulischer und thermischer Abgleich aller Zirkulationsstränge zugleich messbare wirtschaftliche Vorteile hat, zeigt das Beispiel der Asklepios Klinik in Hamburg-Altona.

Sauber aufgebaut, alle Systemtemperaturen übersichtlich im Blick und statt sechs nur noch eine Zirkulationspumpe – jetzt auch hydraulisch abgeglichen mithilfe des AquaVip-Zirkulationsregulierventils elektronisch.


Eröffnet 1971 als eine der modernsten Kliniken Europas, hat die Asklepios Klinik Altona Standards gesetzt. Jetzt stand eine Sanierung der Wasserversorgung an.

230 Jahre

alt ist das Altonaer Krankenhaus, die heutige Asklepios Klinik

20

Fachabteilungen

95.000

ambulante und stationäre Patienten im Jahr

Im dortigen Perinatal-Zentrum musste die Warmwasserbereitung und -verteilung über insgesamt sechs Zirkulationsstränge erneuert werden. Da sich die Maßnahme nur schrittweise umsetzen lässt, wurde als erster Bauabschnitt in der Technikzentrale die Pufferung, also die komfortable Bereitstellung des Warmwassers, sowie die Anbindung an die Zirkulationsstränge an den tatsächlichen Bedarf angepasst. Hinzu kam ein thermischer Abgleich der Zirkulationsstränge mit AquaVipZirkulationsregulierventilen elektronisch, um in der gesamten Zirkulation eine normgerechte Temperaturhaltung von 60/55 °C zu gewährleisten.

Das bemerkenswerte Ergebnis: ■ Bei gleicher Versorgungsleistung konnte die Speicherleistung auf ein Drittel verringert werden. ■ Statt mit Rohraußendurchmesser 64 mm sind die Rohrleitungen zum neu aufgebauten Verteiler jetzt mit 42 mm ausgeführt. ■ Der Energieaufwand für Pumpenleistung ist um etwa 80 Prozent reduziert, denn statt der sechs alten Pumpen wird jetzt nur noch eine elektronisch geregelte Zirkulationspumpe benötigt.


20 Trinkwasser

Trinkwasser immer Teil des Hygienekonzepts Um Menschen in einem Krankenhaus erfolgreich behandeln zu können, sind zwei Voraussetzungen entscheidend: die medizinische Expertise und die technischen sowie baulichen Rahmenbedingungen. Dies gilt vor allem, wenn ein Haus so vielseitig aufgestellt ist wie die Asklepios Klinik Altona mit ihren rund 20 Fachabteilungen. Aktuell stand jedoch das Perinatalzentrum der Klinik vor einer Herausforderung, stammten doch weite Teile seiner technischen Gebäudeausrüstung noch aus den frühen 90er-Jahren. Wie in der Medizin hat sich aber auch in der TGA vor allem der Erkenntnisstand rund um das Thema „Trinkwasseranlage und Hygiene“ deutlich weiterentwickelt – und Roman Gruber ist mit seinen Mitarbeitern und Kollegen von der Asklepios-Klinik-eigenen Haustechnik gefordert, diese Erkenntnisse im laufenden Klinikbetrieb in die Praxis umzusetzen: „Durch die Viega Fachseminare erhalten wir regelmäßig wertvolle Impulse, wie wir unsere Anlagentechnik entsprechend verbessern können. Unsere Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, das auf eine seinerzeit aus gutem Grund überdimensionierte Bestandsanlage abzubilden und sie im Rahmen eines definierten Investitionsplans zu optimieren.“

Enge Temperaturhaltung elektronisch reguliert Mit dem neuen AquaVip-Zirkulationsregulierventil elektronisch, so der gelernte Sanitär- und Heizungsbauer, stehe dafür jetzt eine hervorragende Lösung zur Verfügung, wenn es darum gehe, ohne großen technischen Aufwand die Temperaturhaltung in Zirkulationssträngen abzusichern: „Die Dokumentation zu der Trinkwasseranlage im Perinatalzentrum ist aufgrund typischer Änderungs- und Erweiterungsarbeiten in der Vergangenheit nur noch bedingt aussagefähig. Durch die vernetzten AquaVip-Zirkulationsregulierventile elektronisch haben wir es aber binnen weniger Tage geschafft, die Warmwassertemperatur in den sechs Zirkulationskreisen auf eine Spanne zwischen 58 °C und kurzzeitig 53 °C einzuschwingen. Das wäre über konventionelle Regulierventile definitiv nicht möglich gewesen. So leisten wir in der Bestandsanlage mit ihren langen Rohrleitungsstrecken unmittelbar einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Trinkwassergüte.“

80 %

geringerer Energieaufwand für die Pumpenleistung

58 – 53 °C

Warmwassertemperatur in den Zirkulationskreisen

Und selbst die kurzzeitige Unterschreitung der Mindesttemperatur wird es künftig nicht mehr geben: Als Nächstes ist schon die Installation einer zusätzlichen Frischwasserstation geplant, die im Prinzip nur die für die Temperatursenke verantwortlichen Spitzenlasten abfangen soll. Wobei die geringfügigen Temperaturunterschreitungen selbst aus kritischer Sicht eines Hygienikers eigentlich vertretbar sind, da sie nur während der Spitzenlastzeiten auftreten. Aber ein solcher Kompromiss verträgt sich einfach nicht mit dem hohen Anspruch, den die Asklepios Klinik Altona an ihre eigene medizinische Leistung stellt – und der konsequente Erhalt der Trinkwassergüte gehört da einfach zwingend dazu. Die Investition in die Umbaumaßnahmen zahlt sich also allein dadurch innerhalb kürzester Zeit aus. Und den gerade aus medizinischer Sicht viel wichtigeren Zugewinn an hygienischer Betriebssicherheit gibt es gewissermaßen „on top“ dazu: den ständigen hydraulischen und thermischen Abgleich aller Zirkulationsstränge.

Alle Fakten und Vorteile des AquaVipZirkulationsregulierventils elektronisch finden Sie auf viega.de/Zirkulationsregulierventil Eines der ältesten Krankenhäuser Hamburgs stellt sich unter asklepios.com/hamburg/altona vor.


Roman Gruber, Bereichsleitung Technik der Asklepios Klinik Altona

Durch die geringeren Anlagenvolumina und die präzise Temperaturhaltung in den Zirkulationsleitungen senken wir das Legionellenrisiko nahezu auf null. Hinzu kommen die energetischen Vorteile, weil unsere Zirkulationspumpen ganzjährig rund um die Uhr laufen müssen.

Klein, aber hochintelligent: das AquaVip-Zirkulationsregulierventil elektronisch mit Temperatursensor und LED-Statusanzeige.


22 Installationstechnik

Neues Edelstahl-Rohrleitungssystem

TEMPONOX: KORROSIONSBESTÄNDIG UND BESTENS VERBUNDEN! Langlebige Rohrleitungsinstallationen – das ist immer ein Zusammenspiel anwendungsspezifischer Materialqualität und einfacher Montagepraxis. Bestes Beispiel: das neue Edelstahl-Rohrleitungssystem Temponox. Es wurde gezielt für die Anforderungen geschlossener Heizungs- und Kühlinstallationen konzipiert und erhöht in jeder Hinsicht die Sicherheit.

Außenkorrosion von Rohrleitungssystemen ist in Sekundärkreisläufen von Kühlsystemen ein empfindlicher Punkt, unter Umständen sogar bei Heizungsinstallationen. Daher bietet Viega jetzt für Rohrleitungen geschlossener Heizungs- und Kühlinstallationen ein wirtschaftliches Komplettsystem aus Edelstahl an: Pressverbinder aus 1.4301 in Kombination mit dem bekannten Viega Industrial Pipe Inox aus 1.4520. Das Rohr wird vollständig in das System integriert und trägt zukünftig auch den Namen Temponox-Rohr.

Schnell, wirtschaftlich und problemlos zu verarbeiten.


Aus einer Hand: das Komplettsystem Temponox mit 300 Pressverbindern und Sonderbauteilen für jede Aufgabe von Heiz- und Kühlinstallationen.

Sicherheit bei der Montage Eine sichere Installation von Heiz- und Kühlkreisläufen ist jedoch nicht nur eine Frage des Materials, sondern auch der Montagepraxis. Temponox ist ein zuverlässiges Pressverbindungssystem mit allen gewohnten Qualitätsmerkmalen von Viega. Und es können die gleichen Pressmaschinen und Pressbacken genutzt werden, die für alle anderen Viega Rohrleitungssysteme aus Metall zum Einsatz kommen. Um das neue Edelstahl-Rohrleitungssystem Temponox verwechslungssicher zu kennzeichnen, ziehen sich zwei breite braune Linien entlang der Rohre. In gleicher Farbe sind die üblichen „Nicht Trinkwasser“Logos und ein Punkt auf den Pressanschlüssen der Verbinder angebracht. Zusätzlich machen hier künftig vier mechanische Markierungen am Pressanschluss den Unterschied zum Edelstahl-Rohrleitungssystem Sanpress Inox für Trinkwasser deutlich.


24 Installationstechnik


26 Installationstechnik

Die Viega Sicherheit Bei Temponox steht nicht nur der Werkstoff Edelstahl für ein hohes Maß an Sicherheit. Wie bei allen Pressverbindern der Rohrleitungssysteme von Viega üblich hat auch Temponox die von Fachhandwerkern für ihre Sicherheit so geschätzte SC-Contur. Dabei handelt es sich um eine konstruktive Zwangsundichtheit im unverpressten Zustand, die zuverlässig über den gesamten zulässigen Prüfdruckbereich funktioniert. Damit ist sowohl durch den Druckabfall am Manometer als auch durch den deutlich erkennbaren Austritt des Prüfmediums eine zufällig vergessene Verpressung sofort zu erkennen und nachzupressen.

Das komplette Sortiment und seine Vorteile stellen wir unter viega.de/Temponox ausführlich vor.

Das Temponox-Sortiment

Rohrleitungsdimensionen

15 – 54 mm 76,1 – 108 mm XL

Dichtelement

Werksseitig EPDM, kann ausgetauscht werden gegen FKM (z. B. für Anbindeleitungen für Vakuum-Röhrenkollektoren)

Sortiment an Pressverbindern und Sonderbauteilen

Ca. 200 verschiedene Verbinder in 2021, vollständiges Sortiment (300 Bauteile) Anfang 2022

Mit System gegen Außenkorrosion: Das Edelstahl-Rohrleitungssystem Temponox ist auf geschlossene Heizund Kühlkreisläufe ausgerichtet.

SC-Contur

Die bewährte Zwangsundichtheit im unverpressten Zustand

300

Pressverbinder und Sonderbauteile in den Dimensionen 15 bis 108 mm


Dreifach verwechslungssicher: dank brauner Linien, des „Nicht Trinkwasser“-Logos und Punkten an der SC-Contur.


28 Installationstechnik

Neue Viega Wandscheibenabdichtung für Armaturenanschlüsse

NORMGERECHTE ABDICHTUNG KANN SO EINFACH SEIN! Im Nassbereich müssen Wände sorgfältig gegen eindringendes Wasser geschützt werden, um Bauschäden zu verhindern. Deswegen ist in der DIN 18534 auch genau beschrieben, welche Maßnahmen gemäß den verschiedenen Wassereinwirkklassen notwendig sind.

Beispielsweise bei den Armaturenanschlüssen. Für die gibt es von Viega jetzt eine praxisgerechte, neue Lösung: die Viega Wandscheibenabdichtung. Sie verhindert nicht nur dauerhaft, dass Wasser ins Mauerwerk gelangt, sondern sorgt gleichzeitig für eine wirkungsvolle Schallentkopplung des Armaturenanschlusses durch eine passgenaue Dämmschale. Ferner schützen die Dämmschalen vor Wärmeübergang von warm- auf kaltgehende Leitungen. So wird auch der Erhalt der Trinkwassergüte unterstützt. Außerdem funktioniert die Viega Wandscheibenabdichtung gewerkeübergreifend, mit einem definierten Punkt zur Übergabe an den Fliesenleger und dessen Verbundabdichtung. So wird sie zur perfekten Installationslösung für jeden Fachhandwerker!

In Verbindung mit den passgenauen Dämmschalen hat die Viega Wandscheibenabdichtung mehrfachen Nutzen: Neben der normgerechten Abdichtung wird gleichzeitig für eine Schallentkopplung gesorgt und der Wärmeübergang von warm- auf kaltgehende Leitungen reduziert – was ein effektiver Beitrag zum Erhalt der Trinkwassergüte ist.


Björn Michel, Senior Produktmanager Rohrleitungssysteme Kunststoff

Wir wollten unseren Kunden eine Lösung bieten, mit der die normative Anforderung praxisgerecht und unkompliziert umzusetzen ist. Das ist uns mit diesem Produkt gelungen!

Das vollständige Sortiment leistet einen wertvollen Beitrag zur praxisgerechten Abdichtung und Dämmung von Armaturenanschlüssen.


30 Installationstechnik

Systemübergreifend sicher für alle Viega Wandscheiben in ½'' Der zuverlässige Schutz für den wasserdichten Armaturenanschluss von Viega ist im Handumdrehen zu montieren und für alle Viega Wandscheiben in ½'' einsetzbar. So funktioniert die Montage in fünf einfachen Schritten:

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Nun kann die passgenaue Dämmschale, je nach Bedarf für Wand- oder Doppelwandscheiben, hinzugefügt werden – für mehr Sicherheit und Effizienz. Und das zeitsparend ohne Klebeband oder Klebstoffe. Auch die Dämmschalen sind eine praxisgerechte Unterstützung zur Einhaltung relevanter Ausführungsvorschriften: Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik hat die Gleichwertigkeit nach GEG Anlage 8 nachgewiesen. Für alle Viega Wandscheiben mit den dazugehörigen Rohrwerkstoffen.

Nach erfolgter Dichtheitsprüfung kommt die Wandscheibenabdichtung zum Einsatz, die über den Baustopfen als Antrieb auf die Wandscheibe geschraubt wird. Dadurch wird die Dichtgeometrie, die in einem Guss bei der Fertigung eingebracht wird und so unlösbar mit dem Produkt verbunden ist, auf das Gewinde der Wandscheibe gedrückt. Zusätzlich sorgt die robuste Konstruktion der Dichthülse für Stabilität bei der Armaturenmontage.

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Nach Fertigstellung des Trockenbaus wird die Wandscheibenabdichtung über eine Dichtmanschette in die Verbundabdichtung integriert.

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Das passgenaue Ablängen im Handumdrehen erfolgt schließlich in der Feininstallation, nach Fertigstellung des Wandbelages. Hierfür sind nur minimale Bohrlochgrößen in der Fliese und keine weitergehenden Abdichtungen notwendig.

Durch die passgenaue Bohrung in der Fliese kann anschließend wie gewohnt die Hahnverlängerung aus Rotguss eingeschraubt werden, um zum Abschluss die Armatur zu installieren.

Praxistipp: normgerecht ohne Silikon Die Abdichtung eines Armaturenanschlusses mit Silikon war lange praxisüblich. Heute sieht das Regelwerk die Einbindung in die Verbundabdichtung vor. Dafür bietet Viega eine praxisgerechte und langfristige Lösung. Anspruchsvolle Tests eines unabhängigen Labors belegen dies: ■ Kontinuierliche Belastung mit 20 cm Wassersäule über 28 Tage ■ Beregnungstest mit 1.500 Temperaturwechseln bei 60 °C und 10 °C über jeweils 60 Sekunden Resultat: kein Wassereintrag in die Unterkonstruktion

Nützliche Tipps zu Feuchtigkeitsklassen, Abdichtung im Verbund oder der neuen Wandscheibenabdichtung gibt es unter viega.de/Wandscheibenabdichtung

5


32 Schall-/Brandschutz

Kennzeichnung von Rohrabschottungen

NEUE PFLICHT AUF DER BAUSTELLE. Bislang mussten nur klassifizierte Rohrabschottungen mit einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (abZ) sowie solche mit allgemeiner Bauartgenehmigung (aBG) gekennzeichnet werden. Nun gilt die Kennzeichnungspflicht für alle Rohrabschottungen, also auch für die mit einem allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis (abP).

Sämtliche Rohrabschottungen sind jetzt kennzeichnungspflichtig. Eine Unterscheidung nach abZ/aBG und abP entfällt.


Für eine schnelle und dauerhafte Kennzeichnung bietet Viega ein entsprechendes Schild an: Die nötigen Angaben sind zum Ankreuzen bereits aufgedruckt.

Die Kennzeichnungspflicht ist Bestandteil des Anwendbarkeitsnachweises von Rohrabschottungen. In den Zulassungen und Bauartgenehmigungen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) ist sie schon Standard, nun gilt sie auch für Rohrabschottungen mit Prüfzeugnissen. So lautet der Beschluss des Sachverständigen-Ausschusses für Leitungsanlagen (SVA).

Ab wann gilt die Kennzeichnungspflicht? Aktuell noch gültige Prüfzeugnisse ohne Kennzeichnungsverweis verpflichten nicht dazu, Rohrabschottungen zu beschildern. Sobald aber ein abP neu ausgestellt oder verlängert wird, ist die Kennzeichnungspflicht auch hier Teil des Anwendbarkeitsnachweises. Vermutlich wird es bis weit ins Jahr 2022 dauern, bis die Prüfzeugnisse aller Hersteller umgestellt sind. Jedoch gilt die Empfehlung: Bei der Planung, Ausschreibung und Ausführung von Bauvorhaben sollte dies besprochen und berücksichtigt werden. In den abP von Viega wird ab 1. Januar 2022 die Kennzeichnungspflicht enthalten sein. Das ausgesprochen praktische Schild für Viega Rohrabschottungen ist den meisten Installateuren seit langem bekannt und kann zur dauerhaften Kennzeichnung gemäß den Viega Anwendbarkeitsnachweisen genutzt werden.

Warum ist die Beschilderung sinnvoll? Was bedeutet das für Nachbelegungen? Unser Blog-Beitrag auf viega.de/Blog gibt Antworten.

Welche Angaben müssen ausgeschildert sein? ■ Name des Errichters der Abschottung

■ Nummer des Nachweises

■ Monat und Jahr der Errichtung

■ Ausstellungsdatum des Nachweises

■ Bezeichnung der Rohrabschottung

■ Feuerwiderstandsklasse


34 Baddesign

Praktische Tipps zur Gestaltung von Schlauchbädern

KLEINE BÄDER KOMMEN GROSS RAUS! Die gute Nachricht: Bad-Sanierungen sind für die Branche ein Umsatzbringer – dank einem Durchschnittsalter von etwa 20 Jahren und dem Trend zur Wellness-Oase daheim ist der Bedarf groß. Doch sind etwa 20 Prozent der Bäder kleiner als 6 m². Für eine attraktive Gestaltung ist daher Fantasie gefragt. Geschickt gegliedert: Der Duschbereich (li.) verschwindet hinter der Vorwand.


Melanie Meuleneers, Innenarchitektin und Eigentümerin des Studio Meuleneers

Dirk Meuleneers, Innenarchitekt und Eigentümer des Studio Meuleneers

„Aber es geht!“, sagt Innenarchitekt Dirk Meuleneers aus Krefeld. Als „Studio Meuleneers“ haben sich Dirk und Melanie Meuleneers auf die kreative und zugleich nutzungsfreundliche Gestaltung von Bädern – gerne im Rahmen von Sanierungen – spezialisiert. Ihre Erfahrungen geben sie hier gerne weiter. Zum Beispiel zum Stichwort ...

... Grundriss Ziel muss es immer sein, Harmonie durch Proportionen herzustellen. Gerade im Bestand ist das aber nicht einfach, etwa bei der Neugestaltung von Schlauchbädern. Besonders unglücklich ist es, wenn die Sanitärgegenstände wie Waschtisch, WC und Dusche oder Badewanne einfach nur nebeneinander „an die Wand gehängt“ werden. Hier hilft es, den Raum mit einem flexiblen Vorwandsystem zu gliedern und einzelne Zonen zu schaffen – etwa durch kleine Vorsprünge oder eine halbhohe Wand zum WC abgesetzt. Auch lassen sich so Ablagen in der Rückwand der Dusche oder neben dem Waschtisch gestalten, die das Gesamtbild auflockern.

9 m2

misst ein Durchschnittsbad

... Licht Hier gilt im Prinzip wie bei der Grundrissplanung ein zentraler Gedanke, und zwar die Zonierung des Raumes. Alles gleichmäßig hell auszuleuchten, macht den Raum „flach“. Das Hauptkunstlicht kommt am besten aus Richtung der natürlichen Lichtquelle. Zusätzlich sollte man als Fachhandwerker Szenarien schaffen, die sich am Fließen des Wassers orientieren – bei der Dusche also idealerweise von oben. Am Waschtisch muss ebenso auf Funktionalität geachtet werden, etwa durch ergänzende Schmink-Beleuchtung. Perfekt sind außerdem dimmbare LED-Lichtstreifen, die den Raum etwa beim entspannenden Bad stimmungsvoll im Hintergrund ausleuchten.

... Fliesen In Schlauchbädern lassen sich also durch gezielt gesetztes Licht oder Vorwandelemente Zonen schaffen. Diese durch unterschiedliche Fliesen oder andere Materialien an Boden und Wand nochmals zu unterstreichen, ist aber zu viel! Ansprechend wirkt, wenn man beispielsweise nur die Nassbereiche fliest, die Wände hinter und neben dem Waschtisch dann aber durch eine reizvolle Putzoberfläche heraushebt. So spiegelt sich die Funktionalität der Zonen in den Oberflächen wider.


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Mit einem flexiblen Vorwandsystem lassen sich attraktive Zonen in jedem Bad schaffen. Funktional, aber auch einfach schön.


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Gekonnt gestaltet: Halbhohe Vorwände rechts und korrespondierende Regale links helfen bei der Zonierung des Raums.

... Wärme Heizkörper im Bad können ein interessantes Gestaltungselement sein und sind zudem als Handtuchwärmer kaum wegzudenken. Doch kann aus energetischen Gründen auch eine Flächenheizung sinnvoll sein. Sie sorgt für gleichmäßige Wärme und spart durch niedrige Vorlauftemperaturen Energie. Außerdem kann sie sogar in der Wand der Dusche eingebaut werden und bringt dank unsichtbarer Wärmeabstrahlung zusätzlichen Komfort.

... Farbe Weiß im Bad ist der Klassiker – und ziemlich langweilig, vor allem in Schlauchbädern, die auch keine anderen Ankerpunkte für das Auge bieten. Während farbige Keramiken aufgrund der Größe stärker prägen, können kleinere farbige Produkte wie beispielsweise Armaturen, Betätigungsplatten und Duschrinnen ebenfalls schöne Akzente setzen.


Eine Frage noch ... Herr Meuleneers, ich möchte mein Bad daheim kernsanieren. Es ist 9 m2 groß, und ich möchte darin künftig neben WC und Wanne einen Doppelwaschtisch und eine Dusche. Was kostet das in etwa und wie gehe ich am besten vor? Dirk Meuleneers: Die Kosten hängen natürlich von Ihren individuellen Wünschen ab. Auf der Grundlage von Erfahrungswerten muss man, je nach Größe und Ausstattungsqualität, mit Kosten ab 25.000 Euro rechnen. Wenn Sie die Badsanierung selbst organisieren wollen, empfiehlt es sich, einen SHK-Fachhandwerker für die Umsetzung mit ins Boot zu holen, der auch in allgemeinen gestalterischen Fragen beraten kann. Soll das Bad individuell auf die persönlichen Bedürfnisse geplant und die Realisierung aller Gewerke professionell begleitet werden, ist die Planung, Gestaltung und Beratung durch einen Innenarchitekten wichtig.

Wie unser schienenbasiertes Vorwandsystem Prevista zur idealen Badgestaltung beiträgt, zeigen wir ausführlich unter viega.de/Prevista Wir stellen Partner aus der Branche vor: Mehr über die Arbeit von Dirk und Melanie Meuleneers gibt es auf studiomeuleneers.de

Profi-Tipps ■ Neue Grundrisse ganz offen denken, ohne sich von Trinkwasseranschlüssen oder Abwasserleitungen einschränken zu lassen. Denn die lassen sich im Sinne einer attraktiven Raumgestaltung vielleicht doch versetzen und mit einer Vorwand kaschieren. ■ Bei allem Anspruch an die Innenarchitektur: Es geht im Bad immer auch um Funktionalität. Nassflächen sollten gefliest werden, um sie einfach hygienisch sauber halten zu können. ■ Bei der Farbgestaltung im Bad ist es sinnvoll, die Decke mitzudenken: Etwas dunkler abgesetzt, erzielt sie einen bemerkenswerten Wow-Effekt!


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Individuelle Badgestaltung

SETZEN SIE AKZENTE – MIT FARBE IM BAD! Jedes Bad ist ein Unikat. Denn in keinem anderen Raum der Wohnung oder des Hauses treffen die unterschiedlichsten Ansprüche an Komfort, Ästhetik und Funktion so unmittelbar aufeinander.


Funktion trifft Design: Die Duschrinnen der Serie Advantix Cleviva überzeugen mit Trendfarben.

Für den Fachplaner oder den Fachhandwerker ist genau das eine gute Chance, die Wünsche der Kunden einzufangen und sie bei der Badgestaltung durch ganz individuelle Akzente zu begeistern – beispielsweise durch den gezielten Einsatz von Farbe.

Sinnlich, simpel und selbsterklärend: Die puristische Betätigungsplatte Visign for More 201 wird mit einfacher Eleganz zum ästhetischen Highlight.

Ausdruck von Individualität Die Zeiten, in denen ein Badezimmer in eher sterilem Weiß gehalten war, sind schon lange vorbei. Doch nach wie vor herrschen bei Fliesen und Keramiken die gedeckten Töne vor, weil sie zeitlos sind. Bei der üblichen Nutzungsdauer eines Bades von zehn und mehr Jahren ist das auch ein guter Grund. Umso überzeugender sind farbige Armaturen, Duschrinnen oder WC-Betätigungsplatten: Mit diesen Ausstattungselementen lassen sich vergleichsweise einfach (und wirtschaftlich) farbige Akzente setzen, die über viele Jahre hinweg begeistern – bei einem Wechsel der persönlichen Vorlieben aber ohne großen Aufwand auch genauso einfach ausgetauscht werden können. Die Vielfalt der Möglichkeiten zeigt ein Blick auf die Farbpalette der Duschrinnen Advantix Cleviva: Durch eine hochwertige und besonders robuste PVD-Beschichtung sind sie nicht nur in Edelstahl, sondern genauso in den Farbvarianten Goldfarben, Champagner, Kupfer/Goldfarben oder Schwarz lieferbar. Und weil Schwarz aktuell ohnehin die absolute Trendfarbe ist, ließe sie sich auch gleich mit einer schwarz-matten Betätigungsplatte aus dem Visign for More- oder Visign for Style-Programm kombinieren.

Wir verbinden Funktion mit wegweisendem Design – viele Inspirationen dazu gibt es auf viega.de/Visign


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Viptool: durchdachte SoftwareWerkzeuge

PRÄZISE UND PASSGENAU.

Was für Werkzeuge auf der Baustelle gilt, trifft auf SoftwareTools erst recht zu: Je passender sie für die Aufgabenstellung konzipiert sind, umso leichter geht die (Planungs-)Arbeit von der Hand. Hier ein Blick in den übersichtlich aufgeräumten Viptool-Werkzeugkasten ...

Tabellarische Dateneingabe mit räumlicher Ansicht in 3D – das macht die Schnellauslegung der Vorwände einfach.


Mit der innovativen Planungssoftware Viptool komfortabel rechnen und zuverlässig planen.

Vorwand-Schnellauslegung mit Viptool Assistant Einfache Schnellauslegung von Prevista Dry Plus. ■ Das Software-Werkzeug: Auslegung von Prevista-Vorwänden per tabellarischer Dateneingabe, keine CAD-Kenntnisse erforderlich. ■ Die Ergebnisse: Ansicht in 3D, „verbindergenaue“ Materialauszüge für einzelne Vorwände oder das ganze Projekt, Ausdruck von Montagezeichnungen. ■ Die Kompatibilität: Übernahme der Daten der Vorwandplanung in Viptool Engineering für individuelle 3D-Badgestaltung mit CAD. Die Software Viptool Assistant ist kostenlos – und doch sehr wertvoll. Denn Prevista-Vorwände sind damit genauso einfach auszulegen wie später zu montieren: Vorwände als Ecklösungen oder unter Dachschrägen, halbhoch, raumhoch oder als Raumteiler – und das alles räumlich dargestellt ohne CAD. Die Zeichnungen und Materiallisten sind außerdem für die Vor-Ort-Montage, aber auch für die Vorfertigung geeignet. Außerdem: Per tabellarischer Eingabe der Grunddaten kann mit Viptool Assistant auch eine Fonterra-Flächenheizung schnell ausgelegt werden – einschließlich überschlägiger Heiz- und Kühllastberechnung und der Verlegeabstände.


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3D-Badgestaltung mit Viptool Engineering Gestaltung von Bädern in 3D – komfortabel und zuverlässig. ■ Das Software-Werkzeug: 3D-Badgestaltung und Vorwandkonstruktionen mit Prevista Dry Plus. CAD-Planung im Grundriss. ■ Die Ergebnisse: Ansicht in 3D, Ausgabe von Zeichnungslayouts, Grundriss-, Aufriss- und Montagezeichnungen, Material-, Stückund Zuschnittlisten. ■ Die Kompatibilität: Übernahme der Daten der Vorwandplanung aus Viptool Assistant, verschiedene Ausgabeformate für Stücklisten, Datenexport im IFC-Format für die BIM-Kollaboration. Die 3D-Badgestaltung von Viptool Engineering ist ein starkes CAD-Werkzeug für die detailgetreue Gestaltung und Konstruktion. Durch die manuelle Detaillierung von Schienen und Verbindern lässt sich die Vorwand mit Ablagen, Einbauten und Nischen zusätzlich individualisieren und dem Grundriss anpassen. Die Ausgabe von Montageplänen in mehreren Ansichten sowie Listen der benötigten Schienenlängen unterstützen den Bau vor Ort oder in der Vorfertigung. Und der Datenexport im IFC-Format vereinfacht die Anbindung an BIM.

Sichere, präzise Planung von haustechnischen Anlagen mit umfangreichen Modulen vom Entwurf bis zur Ausführungsplanung.


CAD-Konstruktion in 3D für eine passgenaue Badgestaltung bis ins letzte Detail.

Neue Funktionen von Viptool Engineering Werkzeuge benötigen Wartung, Software braucht Pflege. Hier nur ein paar Highlights der vielen Neuerungen von Viptool Engineering 21: ■ Viptool Installation Center: An zentraler Stelle werden verfügbare Programm-Updates und relevante Aktualisierungen der Datensätze angezeigt. Die gewünschten Downloads sind mit einem Klick zu starten. ■ Bedienoberfläche: Die AutoCAD-Einstellung des Users für den Hell- oder Dunkel-Modus werden automatisch für die Oberfläche von Viptool Piping übernommen. ■ Ausstoßzeit prüfen: Unter der Konfiguration der Trinkwasserberechnung von Viptool Piping können nun auch die Ausstoßzeiten nach den Komfortstufen der VDI 6003 gewählt und geprüft werden.

Wertvolles Wissen zu Viptool vermitteln wir auf unserem Blog unter viega.de/Blog sowie in unseren Seminaren. Mehr dazu unter viega.de/Seminare Kompakte Antworten auf häufige Anwenderfragen geben wir auch auf unserem YouTube-Kanal unter dem Stichwort Viptool.


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Innovative Produkte und nützliches Wissen

KURZ UND KNAPP: NEUES VON VIEGA. Duschwannengarnitur Tempoplex mit senkrechtem Ablauf jetzt noch kompakter Regenduschen stehen hoch im Kurs. Die Tempoplex-Duschwannenabläufe sichern diesen Trend mit hohen Ablaufleistungen entwässerungsseitig ab. Durch ein konstruktives Update werden die senkrechten Abläufe für Fachhandwerker jetzt noch interessanter: Denn sie benötigen bei der Installation deutlich weniger Platz. In Verbindung mit dem zentrischen Ablaufrohr ist außerdem die nachträgliche Montage von unten vereinfacht worden.

Alle Produktvorteile von Tempoplex sowie ein Montagefilm sind unter viega.de/Neuheiten zu finden. Leistungsstark und platzsparend: Tempoplex-Abläufe sind ideal für Regenduschen.

Viega Seminare: jetzt anmelden Egal, ob Sie Fachhandwerker, Fachplaner oder Fachgroßhändler, ob Sie Meister, Monteur oder Auszubildender sind – wir vermitteln in unseren Seminaren und Webinaren informative und praxisbezogene Inhalte, die Sie weiterbringen.

Unser komplettes Seminarangebot steht unter viega.de/Seminare bereit zur Anmeldung. Bei allen Präsenzveranstaltungen gilt 3G.


Flexibel für Barrierefreiheit: Der Raumschaffer-Ablauf spart Platz und Kosten.

Neuer Raumschaffer-Ablauf macht Waschtisch unterfahrbar Für Badmöbel mit Waschtisch ist der klassische Röhrensiphon als Geruchsverschluss ungeeignet. Denn hier zählt jeder Millimeter. Der neue Raumschaffer-Ablauf von Viega bedient diese Anforderungen perfekt: Er ist flexibel in der Montage und gleichzeitig eine ideale Lösung für barrierefreie Bäder. Waschtische ohne Unterbau lassen sich für Rollstühle auch nachträglich unterfahrbar machen. Die aufwendig Installation eines Unterputzanschlusses ist somit nicht erforderlich.

Weitere Details zum Raumschaffer-Ablauf und anderen Innovationen haben wir unter viega.de/Neuheiten gesammelt.

Neu: Fachbuch Viega Planungswissen Die technische Gebäudeausrüstung wird immer digitaler und vernetzter. Mit unserem Fachbuch „Viega Planungswissen – Systemlösungen und Services, digital – vernetzt – innovativ“ unterstützen wir Sie, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Das Viega Fachbuch ist in zehn anwendungsbezogene Hauptkapitel unterteilt und zusätzlich mit Links zu allen digitalen Services und Dokumenten von Viega angereichert.

Das gedruckte Fachbuch versenden wir gratis unter der Artikel-Nr. 796 082 oder bieten es digital im viega.de/Planungswissen an.


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Whitepaper mit Betreiber-Fachwissen

TRINKWASSERINSTALLATION: RISIKEN SENKEN! Damit Trinkwasser im Haus eine saubere Sache bleibt, sollten Betreiber am besten einen Water Safety Plan (WSP) anstreben.

Der regenreiche Sommer mit vollen Talsperren zeigt: Wir haben Trinkwasser genug. Aber wir müssen es schützen, vor allem in der Hausinstallation. Denn dort kann es durch Stagnation oder kritische Temperaturbereiche verkeimen – ohne Vorsorge ist das ein Risiko für die Betreiber. Welche Risiken für die Trinkwassergüte bestehen und warum für Betreiber ein Water Safety Plan sinnvoll ist, beschreibt Viega in einem aktuellen Whitepaper. Wir erläutern die Einflussfaktoren für die Trinkwasserhygiene, stellen wissenschaftliche Nachweise des tatsächlichen Hygienerisikos bereit und erklären, aus welchen Empfehlungen und Regelwerken sich ein WSP ableitet.

Alle Fakten zum Risikomanagement in der Trinkwasser-Installation: Unter viega.de/Trinkwasser steht unser Whitepaper zum Download bereit.

Handlungsbedarf Als Betreiber sollte man sich möglichst bald mit dem Thema WSP auseinandersetzen. Denn mit der europäischen Trinkwasserrichtlinie rücken die Hausinstallationen künftig deutlich stärker in den Fokus – und der WSP ist ein hervorragendes Werkzeug, um frühzeitig hygienische Risiken zu beherrschen.


Umfangreiche Service-Angebote Wir stehen unseren Marktpartnern mit zahlreichen Service-Leistungen zur Seite – sei es mit einer telefonischen Hotline zur technischen Beratung, mit Support durch Service-Techniker, kostenlosen Softwarelösungen, Montage- und Schulungsvideos oder einem umfangreichen Download-Bereich.

Unsere Produktneuheiten 2022 stellen wir Ihnen im viegajournal 1/2022 vor!

Einen Überblick über unsere Service-Leistungen finden Sie unter viega.de/Service

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Verantwortliche Redakteurin: Alexandra Ludwig Leitung Marketing Deutschland Viega GmbH & Co. KG Viega Platz 1 57439 Attendorn alexandra.ludwig@viega.de Telefon +49 2722 61-0 Telefax +49 2722 61-1415 Alle Informationen werden nach aktuellen Kenntnissen aufbereitet. Sie sind unverbindlich. Nachdruck von Texten und Fotos nur mit Genehmigung des Herausgebers.


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DE 817 039 - 11/2021

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