P.b.b. 14Z039972 M Universitätszahnklinik Wien, Sensengasse 2a, 1090 Wien
3 | 2018
Erfolgreiche Kariesprophylaxe – 4 Innovationen in der plastischen Parodontalchirurgie – 8
Das Journal der Universitätszahnklinik Wien
Sofortversorgung des zahnlosen Unterkiefers – 10
MASTER IN CLINICAL DENTISTRY Die Universitätszahnklinik Wien bietet neue Postgraduate-Lehrgänge an
Sehr geehrte LeserInnen!
U
nser Journal DentUnique gibt Ihnen einen exklusiven Einblick in die Tätigkeiten an der Universitätszahnklinik Wien.
Wir berichten über aktuelle Forschungserkenntnisse, schildern PatientInnenfälle und informieren über die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten an der Universitätszahnklinik Wien. Thema dieser Ausgabe sind u. a. Innovationen der plastischen Parodontalchirurgie. Die ästhetische Korrektur von Rezessionen und Wiederherstellung der interdentalen Papille sind die am häufigsten angewandten Verfahren und zählen zudem nach wie vor zu den schwierigsten Aufgaben der plastischen Parodontalchirurgie.
Univ.-Prof. DDr. Andreas Moritz, Vorstand
Ein weiteres Thema ist die Sofortversorgung des zahnlosen Unterkiefers mittels innovativem Trefoil-System. In der vorigen Ausgabe von DentUnique haben wir Ihnen die chirurgische Vorgehensweise gezeigt. Diesmal schildern wir die prothetischen Arbeitsschritte und die Arbeit im Labor. Außerdem freuen wir uns, dass Universität Wien und Universitätszahnklinik Wien ab Februar 2019 die Masterlehrgänge „Esthetic Dentistry“ und „Periodontology and Implantology“ anbieten! Näheres erfahren Sie ab Seite 16 in dieser Ausgabe. Wir möchten Sie mit dem Journal DentUnique an unserem klinischen Alltag teilhaben lassen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen – zum Wohle der PatientInnen!
Impressum: Medieninhaber/Herausgeber: Universitätszahnklinik Wien GmbH, 1090 Wien, Sensengasse 2a, Tel.: +43 1/400 70, Fax: +43 1/400 70-3039, E-Mail: office-zmk@meduniwien.ac.at, www.unizahnklinik-wien.at Herausgeber: Geschäftsführer Univ.-Prof. DDr. Andreas Moritz und Thomas Stock Erscheinungsort: Wien Auflage: 4.000 Verlag: Albatros Media GmbH, Grüngasse 16, 1050 Wien, office@albatros-media.at, www.albatros-media.at Redaktion: Mag. Marianne Kitzler (Leitung), Mag. Andrea Fallent, Mag. Sabine Karrer, Mag. Daniela Purer Grafik & Produktion: Julia Proyer Verlagsleitung: Otto Koller Designkonzept: Julia Proyer Lektorat: www.onlinelektorat.at Coverfoto: Rawpixel.com/AdobeStock Fotos: Falls nicht anders angegeben: Universitätszahnklinik Wien Druck: NP Druck Ges.m.b.H, 3100 St. Pölten Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Die Universitätszahnklinik Wien GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft der Medizinischen Universität Wien, www.meduniwien.ac.at/homepage/info/impressum. Grundlegende Richtung des Magazins: DentUnique informiert Zahnärztinnen, Zahnärzte, Studierende und MitarbeiterInnen der Universitätszahnklinik Wien über Forschung, Fallstudien, Weiterbildungsangebote und die Tätigkeiten der Institution.
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In den Kalender Masterlehrgang „Periodontology and Implantology“ Kursleitung: Assoc. Prof.in Univ.-Doz.in DDr.in Xiaohui Rausch-Fan Online-Anmeldung: https://www.unizahnklinik-wien.at/ master-application/ Anmeldefrist: 31. Okt. 2018
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Masterlehrgang „Esthetic Dentistry“ Kursleitung: Assoc. Prof.in Univ.-Doz.in DDr.in Xiaohui Rausch-Fan Online-Anmeldung: https://www.unizahnklinik-wien.at/ master-application/ Anmeldefrist: 28. Februar 2019 Masterlehrgang „Endodontology“ Kursleitung: Assoc. Prof.in Priv.-Doz.in Barbara Cvikl Online-Anmeldung: https://www.unizahnklinik-wien.at/ master-application/ Anmeldefrist: 28. Februar 2019
Inhalt 04
Kariesprävention mit Fluoriden, Zuckerersatzstoff Xylit und probiotischen Bakterien
07 Damals: Modezahnarzt Georges Fattet (1820–1874) 08 Plastische Parodontalchirurgie: ästhetische Korrektur von Rezessionen und Wiederherstellung der interdentalen Papille 10
Innovatives Trefoil-System ermöglicht Rehabilitation des zahnlosen Unterkiefers, Teil 2
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Alumni Club: wichtige Anlaufstelle für Studierende
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Chancengleichheit für alle in Lehre und Forschung
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Start des Masterlehrgangs „Periodontology and Implantology“
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Ab Februar: neuer Masterlehrgang „Esthetic Dentistry“
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Kluge Köpfe: erfolgreich an der Universitätszahnklinik
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Kreativer Teilzeit-Nomade: Unizahnklinik-Wien-Fotograf Roman Fuchs im Porträt
Information und Kontakt: Regina Klaus, Tel.: 01/400 70-5401 Universitätszahnklinik Wien Sensengasse 2a, 1090 Wien
Laser Workshop Modul II Kursleitung: Univ.-Prof. DDr. Andreas Moritz Datum: 18. Oktober 2018, 8.30–16 Uhr 19. Oktober 2018, 9–16 Uhr 20. Oktober 2018, 9–13 Uhr Ort: Universitätszahnklinik Wien, Sensengasse 2a, 1090 Wien Anmeldung: office@sola-laser.com ZFP-Fortbildung: 23 Punkte
Zum fünften Mal: Universitätslehrgang Parodontologie: Parodontologisches Spezialwissen und klinische Fertigkeiten Kursleitung: Dr.in Corinna Bruckmann, MSc Beginn: März 2019 Ort: Universitätszahnklinik Wien, Sensengasse 2a, 1090 Wien Anmeldung: www.meduniwien.ac.at/paromaster
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Erfolgreiche Kariesprophylaxe Der Kariesrückgang in den Industrieländern während der vergangenen Jahrzehnte beruht nachgewiesenermaßen auf der Anwendung von Fluoriden. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen beleuchten die Bedeutung und Wirkung des Fluorids sowie zusätzlicher Substanzen für die Kariesprävention wie Xylit oder Probiotika.
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er Erfolg der Kariesprophylaxe ist hauptsächlich auf die lokale Fluoridapplikation und hier primär auf die Verwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten zurückzuführen. Weitere Maßnahmen zur Kariesprävention wie der Einsatz des Zuckerersatzstoffes Xylit oder die Anwendung probiotischer Bakterien sind als unterstützende Maßnahmen möglich. Sie zeigen jedoch keine vergleichbare Wirkung zu Fluorid und sollten keinesfalls anstelle einer regelmäßigen Mundhygiene mit fluoridhaltigen Produkten angewendet werden. Zahnpasta als Basis der Prävention Die tägliche Verwendung fluoridhaltiger
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Zahnpasta ist die Basis der Kariesprävention mit Fluoriden, da sie leicht verfügbar ist und bei regelmäßiger Verwendung Fluoridionen für die kariesprotektiven Vorgänge an der Zahnoberfläche zur Verfügung stehen. Dieser kariespräventive Effekt ist in allen Altersgruppen nachzuweisen und steigt mit zunehmender Fluoridkonzentration an. Aber auch für Kinderzahnpasten mit einem Fluoridgehalt von 500 ppm wurde bereits die kariesprophylaktische Wirkung in mehreren Untersuchungen nachgewiesen. Insbesondere in Ländern mit weiteren Fluoridierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Kochsalzfluoridierungen, sollte man bei Kindern bis zum sechsten Le-
bensjahr eine spezielle Kinderzahnpasta verwenden, um einer Fluorose durch übermäßige Fluoridaufnahme vorzubeugen. Es ist zudem bekannt, dass die Wirkung einer fluoridhaltigen Zahnpasta mit erhöhter Zahnputzfrequenz zunimmt. Auch der Einsatz professionell applizierter Fluoridpräparate, wie Lacke oder Gele, ist insbesondere bei erhöhtem Kariesrisiko zu empfehlen. Dabei zeigt sich, dass die mehrmalige Applikation pro Jahr (viermal) zu einer verbesserten kariespräventiven Wirkung beiträgt. Fluoridgele können auch individuell wöchentlich eingebürstet werden, womit eine ähnliche kariesreduzierende Wirkung zu erreichen ist wie bei viermal
jährlicher Applikation in der Zahnarztpraxis. Fluoridhaltige Mundspüllösungen sollten erst ab dem Schulalter eingesetzt werden – und auch nur dann, wenn ein erhöhtes Kariesrisiko vorliegt. Der Einsatz fluoridhaltiger Spüllösungen ist insbesondere bei PatientInnen mit festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen zu empfehlen. Empfehlungen zur Fluoridkonzentration Entsprechend der empfohlenen Konzentration an Fluorid in Zahnpasten für die tägliche Anwendung sollten Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene eine Zahnpasta mit einem Fluoridgehalt zwischen 1.000 ppm und 1.500 ppm benutzen, sofern kein erhöhtes Kariesrisiko vorliegt. Für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sollte eine Kinderzahnpasta mit 500 ppm Fluorid verwendet werden. Ist jedoch mit einem erhöhten Kariesrisiko zu rechnen, bedarf es weiterer Maßnahmen beziehungsweise höherer Fluoridkonzentrationen. Die Wirksamkeit fluoridhaltiger Zahnpasten steigt durch eine erhöhte Putzfrequenz und bei einem hohen DMFS-Grundwert, aber auch durch eine höhere Fluoridkonzentration.
So wurde in einer über zwei Jahre andauernden klinischen Studie eine signifikant langsamere Progression kariöser Stellen bei Jugendlichen nachgewiesen, die täglich mit einer Zahnpasta mit 5.000 ppm Fluorid putzten, im Vergleich zur Kontrollgruppe, die mit 1.450 ppm Fluorid putzte. Die 5.000-ppm-Zahnpasta sollte dennoch nur bei Bedarf, d. h. bei hohem Kariesrisiko, angewendet und vor Kleinkindern geschützt aufbewahrt werden. Die von Herstellern empfohlene Altersfreigabe ab 16 Jahren könnte, wie auch in der Studie von Nordstrom et al. diskutiert, auf 12 Jahre herabgesetzt werden, um die in diesem Alter frisch eruptierten Prämolaren und zweiten Molaren zu schützen. Aber nicht nur Jugendliche mit hohem Kariesrisiko profitieren von höher konzentrierten Fluoridzahnpasten. Die Anwendung von Zahnpasten mit einer Fluoridkonzentration von 5.000 ppm konnte nach einem halben Jahr die Wurzelkaries in fast zwei Dritteln der in einer Studie untersuchten Fälle wieder remineralisieren. Bei StudienpatientInnen, die eine 1.100-ppm-Fluoridzahnpasta verwendeten, war dies nur in einem Drittel der Fälle möglich.
Die ungekürzte Originalarbeit inklusive Literaturverweisen und Abbildungen ist in der Schweizer Fachzeitschrift „Dimensions“ erschienen.
Fluoridlacke Eine noch höhere Konzentration an Fluorid, die aus diesem Grund nur in der Zahnarztpraxis anzuwenden ist, haben sogenannte Fluoridlacke, wie z. B. der Duraphat-Fluoridlack (GABA) oder der MI Varnish (GC) mit jeweils 22.600 ppm Fluorid in Form von Natriumfluorid. Diese hoch konzentrierten Lacke sollten nur an Kariesprädilektionsstellen angewendet werden und zumindest eine Stunde einwirken, bevor wieder gegessen oder getrunken werden kann. Auch sollte von einem Ausspülen mit Wasser nach dem Auftragen Abstand genommen werden. Normalerweise werden diese Lacke aufgrund ihrer hohen Konzentration erst bei der zweiten Dentition ab dem sechsten Lebensjahr angewendet. Jedoch konnte in einer Studie das Auftreten frühkindlicher Karies bei Kindern zwischen sechs Monaten und vier Jahren mit einem erhöhten Kariesrisiko durch die Anwendung eines Fluoridlackes massiv verringert werden, ohne dass es zum Auftreten unerwünschter Nebenwirkungen kam. In der Leitlinie der American Academy of Pediatrics (AAP) wird das überwachte Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta für alle Kinder empfohlen, bei denen Zähne in der Mundhöhle sind. Natürlich ist Fluorid kein Wundermittel und Karies keine Fluoridmangelerkrankung. Daher nimmt die Wirksamkeit fluoridhaltiger Präparate auch mit zunehmender Kariesaktivität ab. Bei Kindern und Erwachsenen mit hohem Kariesrisiko müssen deshalb weitere Maßnahmen wie die Verbesserung der Mundhygiene, Ernährungsberatung und -lenkung sowie regelmäßige zahnärztliche Kontrollbesuche durchgeführt werden. Xylit Xylit, auch Xylitol genannt, ist ein natürlich vorkommender Zuckeralkohol, der in verschiedenen Gemüse- und Obstsorten sowie im Holz von Buche und Birke zu finden ist. Der Zuckeraustauschstoff besitzt eine speichelfördernde Wirkung sowie einen hemmenden Effekt auf den kariesverursachenden Biofilm. Zudem kann Streptococccus mutans, ‣
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einer der Leitkeime bei der Kariesentstehung, Xylit nicht erfolgreich verstoffwechseln. Xylit wird von den Bakterien aufgenommen und zu für manche Bakterien toxischem Xylitol-5-Phosphat verstoffwechselt. Trotz der beschriebenen Konsequenzen auf die Kariesentstehung ist die breite klinische Anwendung und Empfehlung zur Einnahme xylithaltiger Produkte äußerst divergent. Die Analyse von Studien mit xylithaltigen Zuckerln, Pastillen und Säften ergab keine eindeutige Aussage zugunsten der Anwendung von Xylit in der Kariesprävention. Unerwünschte Wirkungen durch xylithaltige Produkte wie Mundsoor, Krämpfe im Gastrointestinaltrakt, Blähungen, Flatulenz, Obstipation oder Diarrhö wurden in keiner Studie beschrieben. Entweder traten diese Nebenwirkungen gar nicht auf oder waren in der Testgruppe genauso häufig vertreten wie in der Kontrollgruppe [37]. Dennoch sollte Xylit nicht bei Kindern unter 3 Jahren angewendet werden, da laut einer EU-Richtlinie bis zu diesem Alter jegliche Zuckeraustauschstoffe vermieden werden sollen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Verwendung von xylithaltigen Produkten zusätzlich zur normalen Mundhygiene wie regelmäßigem Zähneputzen, Verwendung von Interdentalbürsten und/oder Zahnseide und der Anwendung fluoridhaltiger Produkte empfohlen werden kann, diese jedoch in keinem Fall ersetzen dürfen. Einsatz von probiotischen Bakterien Diese Bakterien sind lebende Mikroorganismen, die mit den Bakterien des oralen Biofilms spezielle Bindungen in Form
einer Koaggregation eingehen können. Dadurch können probiotische Bakterien einerseits kariesverursachende Bakterien des Biofilms verdrängen und mit diesen um Nahrungssubstrate konkurrieren. Andererseits produzieren probiotische Bakterien Toxine, und es kann infolgedessen zur veränderten Zusammensetzung des oralen Biofilms und auch dessen metabolischer Aktivität kommen. Zudem sollen probiotische Bakterien die normale Mundflora stabilisieren und die Immunabwehr des Trägers positiv modulieren. Beispiele für probiotische Bakterienstämme sind Lactobazillen, Streptokokken und Bifidobakterien. Verabreicht werden Probiotika zumeist in Form von Zuckerln, Pulver oder Tropfen, aber auch als Zusatz in Milch und Milchprodukten wie Joghurt oder Käse. Studien zeigten eine deutliche Reduktion an Streptococcus mutans in Zahnplaque und Speichel von PatientInnen mit oralen Problemen wie Karies, Gingivitis, Parodontitis und Halitosis nach regelmäßiger Einnahme von probiotischen Bakterien. Auch wurde ein positiver Effekt auf Wurzelkaries und Karies im Milchgebiss nachgewiesen. Eine statistisch signifikante Reduktion von Karies durch die Einnahme von Probiotika ist jedoch schwer nachweisbar. Eine Übersichtsarbeit, welche 50 Studien analysierte, kam zu der Schlussfolgerung, dass es derzeit nur unzureichende Beweise für einen wirkungsvollen Einsatz von Probiotika gegen Karies gibt. Dieselben Autoren argumentierten aber auch, dass es aufgrund fehlender unerwünschter Nebenwirkungen durch Probiotika keine Anhaltspunkte gegen den Einsatz derselben gibt. Nur bei multimorbiden
oder besonders alten PatientInnen sollte von der Anwendung Abstand genommen werden. Antibakterielle Substanzen Sogenannte antibakterielle Substanzen werden lokal und vorwiegend kurzfristig angewendet. Am häufigsten wird Chlorhexidin verwendet, das insbesondere grampositive Bakterien wie z. B. Streptokokken angreift, wohingegen gramnegative Bakterien, aber auch Lactobazillen weniger betroffen sind. Anwendung findet es insbesondere nach oralchirurgischen Eingriffen bei PatientInnen mit sensomotorischen Schwierigkeiten in Phasen, in denen die Zahnreinigung vorübergehend nicht möglich ist und dadurch ein sehr hohes Risiko besteht. Von einer längeren Anwendung ist jedoch auch abzuraten, da es zu Zahnverfärbungen kommt und die Geschmackswahrnehmung beeinträchtigt werden kann. Zudem konnte in verschiedenen Übersichtsarbeiten auch kein eindeutiger Beweis gefunden werden, dass Chlorhexidin langfristig die Karieshäufigkeit beeinflusst. Die Anwendung von Chlorhexidin bei Hochrisiko-PatientInnen sollte unbedingt in niedriger Konzentration und in Kombination mit weiteren kariespräventiven Maßnahmen, insbesondere Fluorid, stattfinden. • Die ungekürzte Originalarbeit inklusive Literaturverweisen und Abbildungen ist in der Schweizer Fachzeitschrift „Dimensions“ erschienen. (Ausgaben 6/2017 und 1/2018). http://www.dentalhygienists.swiss/mitglied/ dimensions/
Das Team Assoc. Prof.in Priv.-Doz.in DDr.in Barbara Cvikl, Universitätszahnklinik Wien, Fachbereich für Zahnerhaltung und Parodontologie, Medizinische Universität Wien Prof. Dr. Adrian Lussi, Dipl. Chem. Ing. ETHZ, Klinik für Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnmedizin der Universität Bern
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dünner flexibler*
Der Behandlungsraum des Pariser Zahnarztes Georges Fattet, ca. 1850, vom Maler Édouard Pingret (1788–1875)
Modezahnarzt Georges Fattet Georges Fattet (1820–1874) war ein Modezahnarzt in Paris zur Zeit von Louis-Philippe und Napoleon III. Er bestellte selbst Karikaturen im „Le Charivari“ („Das Spektakel“), einer Pariser Satirezeitschrift, die von 1832 bis 1926 in Paris erschien, aber danach auch in anderen Ländern (Belgien, Deutschland, Schweiz) unter gleichem Namen Verbreitung fand. Der hochberühmte Honoré Daumier (siehe nächste DentUnique-Ausgabe) veröffentlichte in 40 Jahren etwa 3.900 Lithografien und hunderte Holzstiche im Pariser „Charivari“. Auch in Österreich gab es eine ähnliche Zeitung, „Wiener Charivari“ alias „Wiener Katzenmusik“.
Im „Le Charivari“ wurde angeblich auch durch einen Schmähartikel des Kunstkritikers Louis Leroy für die Ausgabe vom 25. April 1874 über eine Kunstausstellung, bei der ein Werk von Claude Monet – „Impression soleil levant“ – gezeigt wurde, der Begriff Impressionismus geprägt.
Der MAM Perfect: 60 % dünner, 4 mal flexibler* Der dünne Saugerhals und das außergewöhnlich flexible Saugteil machen den MAM Perfect besonders anpassungsfähig. Dadurch können sich Kiefer und Gebiss optimal entwickeln. Diese Wirkung wird nun durch eine neue Langzeitstudie wissenschaftlich bestätigt. Am Universitätsklinikum Jena (DE) wurde über einen Zeitraum von 12 Monaten mit 86 Kindern im Alter zwischen 16 und 24 Monaten eine randomisiert kontrollierte Langzeitstudie** durchgeführt. Dabei wurde die Auswirkung des MAM Perfect Schnullers auf die Zahn- und Kieferentwicklung untersucht. Das Resultat: Die Studie belegt statistisch signifikant, dass die Umstellung von einem herkömmlichen Schnuller auf den MAM Perfect das Risiko der Entwicklung/Ausbildung eines offenen Bisses („Open Bite“) und eines vergrößerten Überbisses („Overjet“) minimiert. Dr. Yvonne Wagner, Zahnärztin Universitätsklinikum Jena (DE): „Diese Langzeitstudie ist die erste wissenschaftliche Arbeit, welche die Vorteile der Verwendung des MAM Perfect gegenüber herkömmlichen Schnullern in Bezug auf Overjet und Overbite statistisch signifikant belegt.“ Das Fazit: Die Abgewöhnung des Schnullers ist die beste Methode um Zahnfehlstellungen zu verhindern, gleichzeitig aber oftmals auch die schwierigste. Der MAM Perfect bietet sich somit als zahnmedizinisch geprüfte Alternative zu konventionellen Schnullern an. Basierend auf den Erkenntnissen der vorliegenden Langzeitstudie kann der MAM Perfect von Experten empfohlen werden. Mehr Infos zum MAM Perfect unter: mambaby.com/professionals *Durchschnittswerte. Zwischen: 32% – 83% dünner / 1,1 – 19,5 mal flexibler als übliche Silikonschnuller **Y. Wagner, R. Heinrich-Weltzien, “Effect of a thin-neck pacifier on primary dentition: a randomized controlled trial”, Orthodontics & Craniofacial Research, Volume 19, Issue 3, pages 127–136, August 2016 ***Nowak AJ, Kim AS, Scott JA, Berg JH. The effect of a unique pacifier on anterior open bite and overjet in the primary dentition: a pilot study, J Dent Child, 2016;83(2): 78–82
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DDr. Johannes Kirchner, Kustos des Zahnmuseums Wien
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Foto: Zahnmuseum Wien
Fattet nutzte diese Karikaturen als Werbung. Das Gemälde (oben) zeigt ihn im seidenen Behandlungsmantel. Auch die damals bei Reichen üblichen schwarzafrikanischen Diener, die altägyptischen Wohnungsdekorationen und anatomischen Präparate sollten seinen Wohlstand demonstrieren. Das im Bild gezeigte große PatientInneninteresse diente ebenso der Werbung. Seine „Dents osanores“ waren die damals allgemein üblichen, aus Elfenbein geschnitzten Prothesen. Diese sind in einem Glaskasten hinter dem Zahnarzt ausgestellt. Er soll auch in einem Wagen, der die Form eines riesigen Gebisses hatte, unter Trompetenklängen durch Paris gefahren sein.
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Innovationen in der plastischen Parodontalchirurgie Die häufigsten angewandten Verfahren befassen sich mit der ästhetischen Korrektur von Rezessionen und der Wiederherstellung der interdentalen Papille.
Abb. 1–3: CGF-Membran als Ersatz für ein freies Schleimhauttransplantat bei einer Patientin (38 Jahre) vor kieferorthopädischer Expansion des UK-Zahnbogens, um stabilere Weichgewebsverhältnisse zu kreieren. Von links: Ausgangssituation; CGF-Membran in situ; 3 Monate post OP
D
ie mukogingivale Therapie und die Anfänge der chirurgischen Intervention am Weichgewebe wurden durch Friedman genauer spezifiziert. Die mukogingivale Chirurgie umfasste chirurgische Techniken, die dem Erhalt der Gingiva, Entfernung von pathologischen oder störenden einstrahlenden Bänder- und Muskelansätzen als auch der Vertiefung des Vestibulums für prothetische Notwendigkeiten dienten. Später wurde dieser Begriff für alle chirurgischen Verfahren der Gingiva einschließlich der Alveolarmukosa und sogar für spezielle Techniken für die Sondierungstiefenreduktion verwendet. Fokussierend auf das Ausmaß der keratinisierten Gingiva und verschiedener Typen von Rezessionen bevorzugte Miller in Übereinstimmung mit der American Academy of Periodontology den Begriff plastische Parodontalchirurgie. Diese Nomenklatur hat bis heute Bestand. Klassifikation Die Klassifikation hat sich aber aktuell nicht nur für parodontale Erkrankungen
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geändert, sondern auch für gingivale Veränderungen. Für weitere Details: Periodontal manifestations of systemic diseases and developmental and aquired conditions Jepsen, Caton et al., 2018. Mucogingival deformities and conditions around teeth, Cortellini & Bissada, 2018. a. Gingival phenotype b. Gingival/soft tissue recession c. Lack of gingiva d. Decreased vestibular depth e. Aberrant frenum/muscle position f. Gingival excess g. Abnormal color h. Conditions of the exposed root surface Die plastische Parodontalchirurgie umfasst alle Verfahren, die anatomische, embryologische, traumatische oder krankheitsbedingte Defekte der Gingiva, der Alveolarmukosa oder des Alveolarknochens präventiv oder korrigierend therapieren: • Rezessionsdeckung • Verbreiterung der Gingiva propria
•
• • • • •
Kronenverlängerungen aus ästhetischen oder parodontal prothetischen Gründen Alveolarkammaugmentation Rekonstruktion der Papille chirurgische Freilegung von retinierten Zähnen Korrektur, Entfernung abweichender, abnorm einstrahlender Bändchen Korrektur mukogingivaler Defekte um Implantate
Rekonstruktion der interdentalen Papille Die häufigsten Verfahren fokussieren auf die ästhetische Korrektur von Rezessionen und die Wiederherstellung der interdentalen Papille. Takei befasste sich mit den wesentlichen Aspekten der chirurgischen Rekonstruktion der interdentalen Papille an natürlichen Zähnen. Entscheidend für die Wiederherstellung der Papille ist – neben physiologischen Kontaktverhältnissen zwischen benachbarten Zähnen – eine nicht zu große apikokoronale Distanz zwischen dem Approximalkontakt und dem darunter befindlichen
Alveolarknochen (nicht mehr als 6 mm). Ist der Abstand krankheitsbedingt größer oder fehlt der Approximalkontakt, ist eine dauerhafte Rekonstruktion der Papille nicht möglich. Die chirurgische Rekonstruktion der Interdentalpapille ist eine der schwierigsten Aufgaben der plastischen Parodontalchirurgie, da die langfristige Prognose des Therapieergebnisses im Einzelfall nahezu unmöglich ist.
Angewandte Techniken sind Rolllappen und bilaminäre Tunneltechniken sowie die konservative Wiederherstellung der Approximalkontakte und kieferorthopädische Maßnahmen. Aktuell gibt es auch Versuche, Volumenzuwachs mithilfe von Unterspritzungen von Hyaluronsäure (Bertl et al.) oder Eigenblut zu generieren. Im Eigenblut nutzt man die Wirkung von Wachstumsfaktoren wie Platelet Rich
Zur Person Dr. Michael Müller, Fachbereich Zahnerhaltung und Parodontologie
Plasma (PRP) oder Concentrated Growth Factors (CGF). Diese Wachstumsfaktoren können mit unterschiedlichen Techniken der Rezessionsdeckung in Kombination eingesetzt werden (Abb. 1–3). Die Weiterentwicklung minimalinvasiver Techniken, Verzicht auf vertikale Hilfsinzisionen und Einsatz alternativer Materialien verkürzen die OP-Zeit, ersparen den PatientInnen eine Entnahmestelle, verringern damit die postoperativen Schmerzen und führen zu einer rascheren Heilung einhergehend mit einem erhöhten PatientInnenkomfort. Für den Einsatz in der plastischen Parodontalchirurgie wird der zentrifugierte Fibrin Clot gepresst und ähnlich einer Membran als Deckung für die Wurzeloberfläche eingesetzt. Weitere Studien werden klären, ob alternative Materialien als Ersatz für ein freies Schleimhauttransplantat oder freies Bindegewebstransplantat herangezogen werden können. • Literatur beim Verfasser
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Sofortversorgung des zahnlosen Unterkiefers Das System Trefoil ermöglicht die Rehabilitation des zahnlosen Unterkiefers mit einer endgültigen Brücke auf drei Implantaten am Tag des Eingriffs.
D
as Trefoil-System ist eine effiziente Versorgung für den Unterkiefer: Ein vorgefertigter Steg mit einem innovativen Fixierungsmechanismus ermöglicht es, inhärente Abweichungen von der idealen Implantatposition auszugleichen. Das System stellt eine Kombination aus einem vorgefertigten Titansteg, drei Implantaten, einem vereinfachten Versorgungsablauf, einer Kunststoffversorgung und weiteren standardisierten Komponenten dar. Auf der Grundlage eines einzigartigen Fixierungsmechanismus mit selbstjustierenden Verbindungen wurde der erste vorgefertigte Brückensteg mit passivem Sitz entwickelt. Dieser Mechanismus erlaubt
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einen spannungsfreien Sitz, indem er horizontale, vertikale und winkelbezogene Abweichungen von der idealen Position der drei Implantate kompensiert. Durch präzises Bohren mithilfe von standardisierten Bohrschablonen ist ein weitgehend paralleles Platzieren und Einsetzen der Implantate für einen passiven Sitz in Kombination mit den selbstjustierenden Verbindungen möglich. Dieses Konzept ermöglicht eine schnellere Bereitstellung der neuen Versorgung und eine kürzere Behandlungszeit verglichen mit herkömmlichen Behandlungen auf der Grundlage von provisorischen Restaurationen. Da temporäre Prothesen nach der Implantation nicht erforderlich sind,
kann die endgültige Versorgung bereits am Tag des Eingriffs eingesetzt werden. Das spart kostbare Zeit für den Zahnarzt, das Labor und in der Folge auch Zeit und Kosten für die PatientInnen. Im 1. Teil des Fallberichts in der Ausgabe 2/18 wurde die chirurgische Vorgangsweise gezeigt. Der 2. Teil des Fallberichts schildert die prothetischen Arbeitsschritte und die Arbeit im Labor. Prothetische Umsetzung Zunächst wird eine nach allen beschriebenen Parametern optimale Prothese für den Unterkiefer angefertigt, die der Patient bis zum Operationstag als Provisorium trägt. ‣
Abb. 1: Anfertigung einer idealisierten Prothese in Hinblick auf die zukünftige vertikale Dimension, Funktion, Ästhetik, Okklusionsebene und Bisssituation. Der Patient trägt diese Prothese bis zur Operation als Provisorium.
Abb. 2: Übertragung der exakten Implantatposition mithilfe des Verifizierungsindex ins Labor
Abb. 3: Herstellung des Meistermodells mithilfe der verbundenen Transfer-Abutments
Abb. 4: Um die Adjustierung des vorangefertigten Stegs zu fixieren, wird Lasertechnik angewendet.
Abb. 5+6: Prothese des Unterkiefers, von der ein Duplikat aus Clear-Kunststoff angefertigt wird
EAO-Kongress in Wien mit Live-OP
Abb. 7–10: Intraorale Registrierung der Schleimhautsituation des Kieferkamms über ein Duplikat der Unterkieferprothese und Abformmaterial (blau). Belassen der Einheilkäppchen bei Registrierung
Von 11. bis 13. Oktober 2018 findet in Wien das 27. Scientific Meeting of The European Association for Osseointegration statt (Messe Wien Congress Center). In diesem Rahmen wird am 12. und 13. Oktober auch je eine LiveSession aus der Universitätszahnklinik Wien übertragen, bei der die chirurgische Versorgung eines zahnlosen Kiefers mit dem Trefoil-System unter der Leitung von Univ.-Prof. DDr. Werner Zechner mit Ao. Prof. DDr. Christian Ulm gezeigt wird. DDr.in Polina Kotlarenko und ZTM Tom Vaskovich übernehmen dabei die prothetische Umsetzung. eao-congress.com
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Abb. 11–13: Intraorales Bissregistrat für die Bestimmung der okklusalen Beziehung zwischen Ober- und Unterkiefer
Abb. 14: Anfertigung der Gingivamaske auf dem Meistermodell
Abb. 15: Okklusale Ansicht des Schleimhautmodells mit dem vorgefertigten und adjustierten Steg
Prothetische Voraussetzungen und Kontraindikationen Prothetische Voraussetzungen: •
adäquate Mundöffnung von mindestens 40 mm, um die prothetische Versorgung und die geführte Implantation gewährleisten zu können
•
vertikales Platzangebot im Unterkieferbereich von mindestens 22 mm für die implantatgetragene Brücke
•
prächirurgische Vorbereitung einer neuen Prothese im Unterkiefer mit Gewährleistung einer adäquaten Okklusionsebene, Phonetik und Ästhetik und restaurativer Ansprüche
Abb. 16+17: Transfer des Zahnkranzes auf den Steg mit nachfolgender Ausarbeitung mit Kunststoff
Prothetische Kontraindikationen:
Abb. 18: Fertige Versorgung im Artikulator
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Abb. 19: Endgültige Versorgung mit polierter, abgerundeter Unterseite für eine einfache Reinigung
•
Kieferrelation: Hochgradige Klasse 2 oder Klasse 3 können zu biomechanischen Limitationen führen.
•
massives Zähneknirschen, das zu einer möglichen Überbelastung der implantatgetragenen Brücke führen kann
Workflow:
Abb. 20: Röntgenkontrolle nach Einsetzen der endgültigen Versorgung am Tag des Eingriffs
Abb. 21: Kontrolle des Patienten ein Jahr nach Sofortversorgung mit dem TrefoilSystem
Die prothetische präoperative Vorbereitung soll auch eine Korrektur der Okklusionsebene mit Optimierung von Ästhetik und Funktion der Ober- und Unterkieferversorgung beinhalten. Die präoperative Einbeziehung der vertikalen Dimension ist obligatorisch, da der vertikale Platzbedarf der zukünftigen prothetischen Versorgung im Unterkiefer mindestens 22 mm betragen sollte. Dieser Platzbedarf setzt sich aus der Zahnkronenhöhe (mind. 8 mm), der Höhe des Trefoil-Stegs (mind. 8,5 mm) und der Höhe der Implantatschulter (4,5 mm) zusammen. Nach dem chirurgischen Setzen der Implantate erfolgt die Abformung im Mund des Patienten für die Verschlüsselung des Verifizierungsregistrats: Dazu werden die Übertragungsabutments eingesetzt und mit lichthärtendem Kunststoff fixiert. Damit wird das Meistermodell mit den exakten Positionen der Implantate angefertigt. Der vorgefertigte Steg wird auf das Meistermodell positioniert und mit einem Drehmomentschlüssel in
dieser Position exakt verankert. Danach wird der Kompensierungsmechanismus des vorgefertigten Stegs mit Laserschweißen in besagter Position fixiert. Die Anfertigung einer Gingivamaske auf dem Meistermodell erfolgt mithilfe einer vorhergehenden intraoralen Registrierung der Schleimhautsituation des Kieferkamms mit einem Duplikat der Unterkieferprothese aus Clear-Kunststoff, welches mit Abformmaterial auf den drei Einheilkäppchen fixiert wird. Zur intraoralen Bestimmung der intermaxillären Relation und der vertikalen Dimension der Okklusion dient ebenfalls das Clear-Duplikat der Unterkieferprothese, das intraoral über ein Bissregistrat fixiert wird. Im Artikulator erfolgt der Transfer des gelaserten Stegs auf das Schleimhautmodell mit den übertragenen Abutments, darauf kommt der vorgefertigte Zahnkranz. Der auf dem Steg positionierte Zahnkranz wird mit Kunststoff zu einer verschraubten Implantatbrücke ausgearbeitet. Die Unterseite der Prothese wird abschließend poliert,
•
prothetische Diagnostik und OE-Korrektur, zahntechnische Vorbereitungen
•
präoperative CT-Diagnostik empfohlen (fakultativ mit NBG)
•
OP-Dauer ca. 2 h + 0,5 h prothetisch, Vorgehen in ITN/Sedierung
•
zahntechnischer Aufwand postoperativ ca. 3 h
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prothetische Übergabe (innerhalb von 6 bis 24 h empfohlen)
um die Reinigung zu erleichtern. Anschließend erhält der Patient die fertige Versorgung. Intraoral erfolgt noch die Überprüfung der Okklusion auf gleichmäßigen Kontakt und anteriore Führung und die Kontrolle der Zugänglichkeit für die Reinigung. Nachfolgend zieht man die Schrauben der Implantatbrücke auf 35 Ncm an und verschließt die Zugangskanäle mit Teflon und Komposit. Laufende Studie Das Trefoil-Konzept soll für den zahnlosen Unterkiefer verfügbare Lösungen nicht ersetzen, sondern stellt eine zeitlich und ökonomisch reduzierte, langfristige Alternative für eine PatientInnenpopulation dar, die bislang nur eingeschränkt und abnehmbar versorgt werden konnte. Die Universitätszahnklinik Wien ist an der Weiterentwicklung des Konzepts interessiert und nimmt dazu bei Erfüllung der Voraussetzungen weitere TeilnehmerInnen in die laufende Studie auf. •
Das Team Univ.-Prof. DDr. Werner Zechner, Fachbereich Orale Chirurgie DDr.in Polina Kotlarenko, Fachbereich Orale Chirurgie, Fachbereich Spezialambulanzen ZTM Tom Vaskovich, Zahntechnisches Labor
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Wissen, Dialog, Karriere Der Alumni Club ist auch für Studierende von Beginn an eine wichtige Anlaufstelle.
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er in irgendeiner Form an der Medizinischen Universität Wien tätig ist oder war, findet im Alumni Club eine wertvolle Wissens-, Dialog- und Karriereplattform. Dabei steht diese längst nicht mehr nur AbsolventInnen, aktuellen und ehemaligen MitarbeiterInnen offen, sondern ist
Mitglieder finden im Alumni Club ein vielfältiges Programm zum Austausch, zur Vernetzung und zum Wissenserwerb sowie tolle Angebote von KooperationspartnerInnen.
insbesondere auch für Studierende vom ersten Semester an ein gutes Netzwerk. Das vielfältige Programm umfasst unter anderem Podiumsdiskussionen, interdisziplinäre Symposien, Seminare, CoachingAngebote und Kulturveranstaltungen. Am 24. Oktober erwartet Interessierte der Infoabend „Going USA“, am 7. November gibt es einige Veranstaltungen zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 und am 3. Dezember einen AlumniTreffpunkt zum Thema „Karrieren nach dem Medizinstudium“. Mehr Infos dazu unter alumni-club.meduniwien.ac.at. •
Alumni Lounge kostenfrei buchen
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ür Netzwerktreffen, Besprechungen, Videokonferenzen oder Präsentationen von MitarbeiterInnen, AbsolventInnen und Studierenden der MedUni Wien bietet die neue Alumni Lounge im Eingangsbereich des AKH den perfekten Rahmen. Die Lounge bildet gemeinsam mit dem MedUni Shop und der Saftbar „Juice Point“ mit speziellen Angeboten für Mitglieder den MedUni Point. Alumni-ClubMitglieder können die Lounge für bis zu acht Personen und für einen Zeitraum von bis zu drei Stunden unter meduniwien.ac.at/web/alumni/alumni-lounge/buchung kostenlos buchen. Nichtmitgliedern steht die Lounge zwar ebenfalls zur Verfügung, jedoch gegen einen Kostenbeitrag von 50 Euro pro Stunde und für höchstens zwei Stunden. Ausgerüstet ist die moderne, gemütliche Lounge mit einem großen Screen und HDMI-Anschluss für Laptops sowie mit einer Software für die Teilnahme an Videokonferenzen. •
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Foto: Alumni Club MedUni Wien/Martin Hörmandinger, Wien, Alumni Club der MedUni Wien
Die neue Alumni Lounge im AKH können Alumni-Club-Mitglieder für Besprechungen, Videokonferenzen oder Präsentationen nutzen, ohne dafür einen Cent zu bezahlen.
Ehrentitel für Gastprofessoren Mit der Inauguration zweier weiterer hochkarätiger Experten erweitert die Universitätszahnklinik Wien ihr weltweites Netzwerk.
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m 4. Juli wurden Univ.-Prof. Dr. Heinz Redl und Prof. Dr. Anton Sculean an der Universitätszahnklinik Wien der Ehrentitel „Adjunct Professor“ verliehen. Die Inauguration fand im großen Hörsaal der Universitätszahnklinik Wien statt. Laudatoren waren Klinikleiter Univ.Prof. DDr. Andreas Moritz sowie Univ.-Prof. Dr. Harald Sitte. Univ.-Prof. Dr. Harald Sitte, Prof. Dr. Sculean, Univ.-Prof. DDr. Univ.-Prof. Dr. Heinz Redl, Leiter Andreas Moritz, Univ.-Prof. Dr. Heinz Redl und Vizerektorin des Ludwig Boltzmann Instituts für Dr. Michaela Fritz (v.l.)
Experimentelle und Klinische Traumatologie im AUVA-Forschungszentrum, referierte über „Gemeinsame Lehre und Forschung im Österreichischen Cluster für Geweberegeneration“. Prof. Dr. med. dent. Anton Sculean, Dr. h. c., M. S., Direktor der Klinik für Parodontologie an der Universität Bern, sprach über „Klinische Konzepte und neue Entwicklungen der rekonstruktiven Parodontalchirurgie“. •
Chancengleichheit für alle Die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Lehre und Forschung – seit Mai 2018 an der MedUni Wien in Kraft – ist ab sofort auch für alle DienstnehmerInnen ihrer Tochterunternehmungen gültig.
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eit Mai 2018 gilt an der MedUni Wien die Gleichstellung für Frauen und Männer in der Lehre und Forschung. Anlaufstelle für alle MitarbeiterInnen und Organe in Problemsituationen ist der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen. Seine Aufgabe ist es, Diskriminierungen auf Grund des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters und der sexuellen Orientierung entgegenzuwirken und in Fragen der Gleichstellung und Frauenförderung zu beraten.
Die gute Nachricht: Ab sofort gilt der Frauenförderungsplan/Gleichstellungsplan für alle DienstnehmerInnen der Tochterunternehmungen der MedUni Wien, also auch der Universitätszahnklinik Wien unter der Leitung von Univ.-Prof. DDr. Andreas Moritz.
Zu verdanken ist diese Errungenschaft dem Einsatz von ARin Ingrid Sperlich von der Universitätszahnklinik Wien (Foto), Mitglied des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen, sowie der Arbeitskreis-Vorsitzenden Univ.-Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer von der MedUni Wien. Infos zum Arbeitskreis unter: https://www.meduniwien.ac.at/web/ ueber-uns/organisation/gremien/arbeitskreis-fuer-gleichbehandlungsfragen-dermeduni-wien/links-und-downloads/. •
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Start des neuen Masterlehrgangs „Periodontology and Implantology“
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it dem Universitätslehrgang „Periodontology and Implantology“ startet in Kürze einer von insgesamt drei neuen Masterlehrgängen an der Universitätszahnklinik Wien. Bereits ab Februar 2019 werden sich die ersten TeilnehmerInnen, allesamt seit mindestens zwei Jahren praktizierende ZahnärztInnen, ausführlich den Fachgebieten Paradontologie und Implantologie widmen. Der berufsbegleitende Masterlehrgang baut auf das Studium der Zahnheilkunde auf und vermittelt unter der Leitung von Assoc. Prof. Univ.-Doz. Xiaohui
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Rausch-Fan aktuelles Wissen genauso wie eine Spezialisierung in beiden Bereichen. Dabei spannt sich der inhaltliche Bogen vom Erwerb wissenschaftlicher Grundlagen bis hin zu Updates der theoretischen und vor allem auch der praktischen Ausbildung mit Supervision durch Parodontologie- und Implantologie-ExpertInnen als Basis. Vielfältige Inhalte aus Parodontologie und Implantologie Im Fokus des neuen Lehrgangs stehen folgende Bereiche, die in acht Module aufgegliedert sind:
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Grundlagen: orofaziale Anatomie, Histologie und molekulare Biologie Konservative Therapie der Parodontitis Parodontale Chirurgie: resektive und regenerative Verfahren, Weichgewebsmanagement Implantologie: von den Grundlagen, Anatomie und Histologie, Konzepten, Guided Bone Regeneration und Socket Preservation über Sofortimplantationen, computergeführte Implantationen, Sinusbodenelevationen und Kno-
Foto: Antonioguillem/AdobeStock
Im Februar beginnt die Aus- und Weiterbildung, Bewerbungen sind bereits möglich.
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chenaugmentationen bis hin zu komplexen Knochenaugmentationen sowie Knochenrekonstruktionen, präprothetischer Chirurgie und Zygoma-Implantaten Implantatprothetik: Okklusionslehre und digitale Zahnmedizin
In vier Semestern zum Master Absolviert wird der Universitätslehrgang „Periodontology and Implantology“ in vier Semestern mit insgesamt 34 Semesterstunden, wobei ein Teil des theoretischen Stoffes auch mittels E-Learning erarbeitet werden kann. Für einen erfolgreichen Abschluss sind pro Modul mindestens 80 Prozent Anwesenheit verpflichtend und es sind im Laufe des Studiums mehrere studienbegleitende Prüfungen in unterschiedlichen Fächern abzulegen. Für ein positives Zeugnis müssen die Teilnehmenden außerdem eine Masterarbeit verfassen und diese im Rahmen ihrer kommissionellen Abschlussprüfung auch verteidigen. Für diesen Lehrgang ergeben sich 90 ECTS-Punkte, die sich aus dem Lehrgang (70 ECTS) und der Masterarbeit (20 ECTS) zusammensetzen. Hochqualifizierte AbsolventInnen Nach ihrem Abschluss dürfen TeilnehmerInnen den akademischen Grad „Master in Clinical Dentistry – Periodontology and Implantology“ – abgekürzt „MClinDent (Periodontology and Implantology)“ – tragen. Damit, beziehungsweise mit dem erworbenen Fachwissen, haben sie gleich auf mehreren Ebenen die Nase vorne: Der Master stärkt ihre internationale Konkurrenzfähigkeit, befähigt sie zur Weiterqualifizierung beziehungsweise Beschäftigung in beiden Bereichen und qualifiziert sie
für eine spätere universitäre Lehrtätigkeit. Anmeldung zur Zulassung Anträge auf Zulassung für den neuen Lehrgang können bereits gemeinsam mit Bewerbungsschreiben und Curriculum Vitae eingereicht werden (Kontaktdaten rechts unten). Folgende Bedingungen müssen Interessierte allerdings erfüllen: • Sie müssen ein abgeschlossenes Universitätsstudium oder ein gleichwertiges an einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung erfolgreich abgeschlossenes Studium jeweils im Ausmaß von mindestens 300 ECTS-Punkten der Disziplin Zahnmedizin nachweisen. • Des weiteren müssen sie nachweisen, dass sie den zahnärztlichen Beruf am Ort der PatientInnenbehandlung ausüben dürfen, über mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügen und sie müssen die Möglichkeit zur selbstständigen PatientInnenbehandlung außerhalb des Universitätslehrganges haben, also entsprechende Räumlichkeiten genauso wie einen PatientInnenstamm. • Da der Masterlehrgang ausschließlich in englischer Sprache abgehalten wird, sind zudem sehr gute Englischkenntnisse notwendig (äquivalent zu Level B2/C1 nach GER/CEFR). • Ebenfalls Voraussetzung sind Computerkenntnisse für die reibungslose Nutzung einer Lehrund Lernplattform sowie von Literaturdatenbanken. •
Masterlehrgang „Periodontology and Implantology“ •
Dauer: 4 Semester, berufsbegleitend
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Präsenzphasen: 8 Module; 56 Tage (Mo–So); mindestens 80 Prozent Anwesenheit für jedes Modul
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Abschluss: Master in Clinical Dentistry (MClinDent)
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ECTS: 90
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Sprache: Englisch
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Start: Februar 2019
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Leitung: Assoc. Prof.in Univ.-Doz.in Xiaohui Rausch-Fan, MD, DMD
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Kosten: EUR 28.000,– EUR 1.000,– (Master’s Thesis)
Kontakt: Medizinische Universität Wien Universitätszahnklinik Wien Sensengasse 2a, 1090 Wien Tel.: +43 1/400 70-5401 Infos und Online-Anmeldung: https://www.unizahnklinik-wien.at/ master-application/
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Ab Februar: neuer Masterlehrgang „Esthetic Dentistry“
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er seit mindestens zwei Jahren als ZahnärztIn praktiziert und sich detaillierter mit dem Gebiet der ästhetischen Zahnheilkunde beschäftigen möchte, hat ab Juni 2019 die Gelegenheit dazu. Dann nämlich startet an der Universitätszahnklinik Wien mit „Esthetic Dentistry“ ein weiterer neuer Masterlehrgang. Die postgraduelle Aus- und Weiterbildung unter der Leitung von Assoc. Prof.in Univ.-Doz.in Xiaohui Rausch-Fan vermittelt aufbauend auf das Studium der
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Zahnheilkunde aktuelles Wissen sowie eine Spezialisierung im Bereich der Ästhetik. Im Fokus stehen wissenschaftliche Grundlagen genauso wie ein Update der theoretischen und vor allem auch der praktischen Ausbildung, wofür den TeilnehmerInnen ExpertInnen aus dem Gebiet der ästhetischen Zahnheilkunde für Supervision zur Seite stehen. Ausgelegt ist der berufsbegleitende Lehrgang auf eine Dauer von vier Semestern, sämtliche Lehrinhalte werden in englischer Sprache vermittelt.
„Esthetic Dentistry“ in acht Modulen Gegliedert ist der Masterlehrgang „Esthetic Dentistry“ in insgesamt acht Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten: • Orofaziale Ästhetik und Versorgung mit Komposit (Modul 1): In diesem Modul geht es um Evaluation der orofazialen Ästhetik, Komposite inklusive Materialkunde und Technologie, Notfallmedizin und Forensik, Radiologie sowie um orale, dentale und faziale Fotodokumentation.
Foto: Boggy/AdobeStock
In vier Semestern zum MClinDent im Bereich der ästhetischen Zahnheilkunde.
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Ästhetische Versorgung mit Keramik: vom Inlay über die Krone und Brücke zum Veneer (Modul 2): Im Mittelpunkt stehen die Materialentwicklung in der Ästhetik, die Themen Materialkeramik- und Vollkeramikrestaurationen, Material, Farbe und Ästhetik beziehungsweise Labortechnik und Präparation von Veneers der Frontzähne sowie sehr intensiv auch um die CAD/CAM Technik bei Kronen- und Brückenprothetik. Laseranwendung in der ästhetischen Zahnheilkunde (Modul 3): Dieses Modul umfasst die Themen Laserphysik und Sicherheitsstandards sowie Laseranwendung in der restaurativen Zahnheilkunde und in der Endodontie. Verschiedene Methoden des Zahnbleichens (Modul 4): Hier beschäftigen sich die TeilnehmerInnen vor allem mit der Ätiologie einer Zahnfarbänderung und klinischen Symptomen, mit Bleichmethoden, mit der Ätiologie hypersentiver Zahnhälse sowie mit klassischer und Laserdesensibilisierung. Plastische Parodontalchirurgie im ästhetischen Bereich (Modul 5): Schwerpunkte sind aktuelle Ätiologie und Therapie der gingivalen Hyperplasie und der gingivalen Rezession, autologe und exogene Weichgewebsaugmentation, Kortektomie, interdisziplinäres Weichgewebsmanagement mit Parodontalchirurgie, Kieferorthopädie und Prothetik. Präprothetische parodontale Chirurgie und Implantologie in der ästhetischen Zahnheilkunde (Modul 6): Die TeilnehmerInnen eignen sich unter anderem präzise Kenntnisse der Indikationen der regenerativen und resektiven Parodontalchirurgie an, sie lernen operative Techniken und verschiedene konventionelle
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Lappenoperationen sowie der Laseranwendung in der Parodontalchirurgie kennen und anzuwenden. Die verschiedenen Teilbereiche umfassen jeweils Vorlesung, Praktikum und Live-OP. Implantologie und Implantatprothetik im ästhetischen Bereich (Modul 7): Im Mittelpunkt stehen, begleitet von intensiven praktischen Übungen, implantologische Techniken wie Sofortimplantationen und die computergestützte geführte implantologische Versorgung. Interdisziplinäre ästhetische Zahnheilkunde (Modul 8): Im letzten Modul geht es um den aktuellen Stand der funktionellen und dysfunktionellen Okklusion. Vermittelt wird das Wissen durch Vorträge und praktische Übungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die interdisziplinäre Behandlung bei Fällen mit schweren und strukturellen und funktionellen Gebissstörungen.
Zulassung und Durchführung Der Masterlehrgang „Esthetic Dentistry“ umfasst insgesamt 34 Semesterstunden Pflichtlehrveranstaltungen. Abgeschlossen wird mit dem akademischen Grad „Master in Clinical Dentistry – Esthetic Dentistry“ – abgekürzt „MClinDent (Esthetic Dentistry)“. Dafür ist auch eine Masterarbeit zu verfassen, wobei für die Masterstudie eine Forschungsplattform zur Verfügung stehen wird. AbsolventInnen qualifizieren sich für eine Beschäftigung in jenen Bereichen, welche die acht Module abdecken sowie für die universitäre Lehrtätigkeit im Bereich der ästhetischen Zahnheilkunde. Die Zulassungsbestimmungen sind identisch mit jenen für den neuen Masterlehrgang „Periodontology and Implantology“, nachzulesen auf den Seiten 16 und 17 in dieser Ausgabe von DentUnique. •
Masterlehrgang "Esthetic Dentistry" •
Dauer: 4 Semester, berufsbegleitend
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Präsenzphasen: 8 Module; 56 Tage (Mo–So); mindestens 80 Prozent Anwesenheit für jedes Modul
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Abschluss: Master in Clinical Dentistry (MClinDent)
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ECTS: 90
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Sprache: Englisch
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Start: Juni 2019
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Leitung: Assoc. Prof.in Univ. Doz.in Xiaohui Rausch-Fan, MD, DMD
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Kosten: EUR 24.000,– EUR 1.000,– (Master’s Thesis)
Kontakt: Medizinische Universität Wien Universitätszahnklinik Wien Sensengasse 2a, 1090 Wien Tel.: +43 1/400 70–5401 Infos und Online-Anmeldung: https://www.unizahnklinik-wien.at/ master-application/
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Kluge Köpfe Hier stellen wir Ihnen einige MitarbeiterInnen der Universitätszahnklinik Wien vor:
Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Hermann Agis, PhD Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Hermann Agis, PhD, studierte Biotechnologie an der Universität für Bodenkultur. Sein Doktoratsstudium schloss er an der Medizinischen Universität Wien ab. Nach einem PostdocFellowship an der University of Michigan, das durch die FWF über das Erwin-Schrödinger-Programm gefördert wurde, habilitierte er an der Universitätszahnklinik Wien. Hier leitet er das Competence Center for Tissue Engineering and Cell-based Therapies. Neben seiner Forschung, die durch eine Vielzahl an Preisen ausgezeichnet wurde, ist ihm Coaching und Mentoring von JungwissenschaftlerInnen ein großes Anliegen. Prof. Hermann Agis ist Gründungsmitglied der ECTS-Academy.
Mariano Duc Tuan Nguyen DDr. Oliver Jandrasits DDr. Oliver Jandrasits ist seit 1999 an der Universitätszahnklinik Wien tätig. Sein Spezialgebiet ist die Paroprothetik, die eine parodontologische Behandlung mit anschließender prothetischer Versorgung vorsieht. Als Universitätslehrer widmet er sich der Notfallmedizin und der Hygiene-Ausbildung. Nach der Promotion 1992 an der Universität Wien war er beim österreichischen Bundesheer als Heeresanästhesist und absolvierte die Facharztausbildung für Anästhesie und Intensivmedizin im AKH Wien. 2002 erhielt DDr. Jandrasits den Stomatologie-Preis für die beste wissenschaftliche Erstveröffentlichung. Bis heute ist er ehrenamtlicher Notarzt und Ausbildner beim Wiener Roten Kreuz.
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Dr.in med. dent. Elisabeth Astl Nach der Matura am BG/BRG Klosterneuburg studierte Dr.in med. dent. Elisabeth Astl zwischen Oktober 2007 und September 2014 Zahnmedizin an der Medizinischen Universität Wien. Ihr Praktikum absolvierte sie in der Ordination von DDr. Andreas Eder im ersten Bezirk. Derzeit ist sie als postgraduelle Erasmus-Assistentin im Fachbereich Kieferorthopädie der Universitätszahnklinik tätig. Dr.in Astl kann ein Fortbildungsdiplom für Kieferorthopädie der Zahnärztekammer Österreich sowie die Publikation „Morphometric evaluations of a randomized prospective split-mouth study on modes of ligation and reverse-curve mechanics“ vorweisen.
Mariano Nguyen ist an der Universitätszahnklinik Wien als Fotograf tätig. Nach der Absolvierung seiner Pflichtschulausbildung in Vechta, Deutschland, übersiedelte er nach Österreich und absolvierte eine zweijährige Fotografie-Ausbildung an der Fotoschule in Wien. Im Rahmen eines Jahrespraktikums war er von 2011 bis 2012 beim Unternehmen Yilmaz Werbetechnik/ Medien beschäftigt. Von 2016 bis 2017 studierte Mariano Nguyen Mediendesign an ebendieser Schule. Seit Juli 2017 ist Mariano Nguyen nun bereits an der Universitätszahnklinik in Wien tätig. „An meinem Arbeitsplatz schätze ich besonders die Verbindung zwischen Fotografie und Medizin. Diese Art von Fotografie ist eher rar und doch sehr wichtig. Es ist auch sehr interessant, in die verschiedenen Fachbereiche involviert zu sein.“
Gut zu wissen Universitätszahnklinik Wien, Sensengasse 2a, 1090 Wien
ANFAHRT: Öffentliche Verkehrsmittel: • 37/38/40/41/42 von Schottentor – Haltestelle: Schwarzspanierstraße • 40/41/42 von Währinger Straße – Volksoper – Haltestelle: Sensengasse • 5/33 Haltestelle: Lwazarettgasse • 43/44 Haltestelle: Lange Gasse (kurzer Fußmarsch durch das Alte AKH) Mit dem Auto: Gebührenpflichtige BOE-Parkgarage in der Sensengasse 3. Beachten Sie die Kurzparkzone im gesamten 9. Bezirk! FACHBEREICHE: • Zahnerhaltung und Parodontologie • Unit – Zahnärztliche Ausbildung • Kieferorthopädie • Orale Chirurgie • Prothetik • Radiologie • Kinderzahnheilkunde SPEZIALAMBULANZEN: • Spezialambulanz Ästhetische Zahnheilkunde Ansprechpartnerin: Monika Dangl Tel.: +43 1/400 70-2323 • Spezialambulanz Bulimie Ansprechpartnerin: Kerstin Geister Tel.: +43 1/400 70-2323 • Spezialambulanz Endodontie Ansprechpartnerin: Selma Sulejmanovic Tel.: +43 1/400 70-2145 • Spezialambulanz Funktionsstörungen Ansprechpartnerin: Alexandra Wolfer Tel.: +43 1/400 70-4930 • Spezialambulanz Implantologie Ansprechpartnerinnen: Maja Strainovic, Zeljka Vasic Tel.: +43 1/400 70-4121
• Spezialambulanz Laserzahnheilkunde Ansprechpartnerin: Monika Dangl Tel.: +43 1/400 70-2323 • Spezialambulanz Mund- und Schleimhauterkrankungen Ansprechpartnerin: Maja Strainovic Tel.: +43 1/400 70-4121 ANSPRECHPARTNERINNEN – KONTAKTE: Zentrale Aufnahme Natascha Fuchs, Agnes Font, Helga Brixa, Bettina Lackner, Monika Saffer, Cornelia Schmid, Katharina CelarVojtechovsky, Mirija Tosuni Tel.: +43 1/400 70-2000 E-Mail: aufnahme-unizahnklinik@ meduniwien.ac.at Allgemeine Ambulanz Gabriele Pleininger, Karoline Schweinberger Tel.: +43 1/400 70-2020 E-Mail: notfallambulanz-unizahnklinik@meduniwien.ac.at Klinische Bereiche • Zahnerhaltung und Parodontologie Sekretariat: Edda Gsell Tel.: +43 1/400 70-2101 E-Mail: zahnerhaltung-unizahn klinik@meduniwien.ac.at • Parodontologische Ambulanzen Leitstelle: Nina Filzwieser Tel.: +43 1/400 70-4720 E-Mail: parodontologie-unizahn klinik@meduniwien.ac.at • Prophylaxe-Center Leitstelle: Tamara Hauptmann Tel.: +43 1/400 70-4725 E-Mail: prophylaxecenter-unizahn klinik@meduniwien.ac.at • Kieferorthopädie Leitstelle: Barbara Lembachner
Tel.: +43 1/400 70-4321 Sekretariat: Maria Strobl Tel.: +43 1/400 70-4301 E-Mail: kfo-unizahnklinik@ meduniwien.ac.at • Orale Chirurgie Leitstelle, OP-Organisation: Maja Strainovic, Zeljka Vasic Tel.: +43 1/400 70-4121 Sekretariat: Brigitte Kneidinger Tel.: +43 1/400 70-4101 E-Mail: oralechirurgie-unizahn klinik@meduniwien.ac.at • Prothetik Sekretariat: Bettina Haruksteiner Tel.: +43 1/400 70-4901 E-Mail: prothetik-unizahnklinik@ meduniwien.ac.at • Radiologie Leitstelle: Christine Niziolek Tel.: +43 1/400 70-2420 E-Mail: radiologie-unizahnklinik@ meduniwien.ac.at • Kinderzahnheilkunde Leitstelle Tel.: +43 1/400 70-2820 Organisation: Susanne Preis Tel.: +43 1/400 70-2825 E-Mail: kinder-unizahnklinik@ meduniwien.ac.at ÖFFNUNGSZEITEN: Immer nach Terminvereinbarung! • Aufnahme von PatientInnen Zentrale Aufnahme: Montag–Donnerstag 7.30–17 Uhr, Freitag 7.30–15.30 Uhr • Notambulanz mit Trauma versorgung: Montag–Sonntag 8–13 Uhr, • Kieferorthopädie: Montag–Donnerstag 8–17 Uhr, Freitag 8–12 Uhr nach Termin vereinbarung
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Kreativer Teilzeit-Nomade An der Universitätszahnklinik Wien fertigt Roman Fuchs unter anderem Coverfotos, klinische Fotografien und Filme an. Daneben widmet er sich seiner Fotoatelier gemeinschaft und dem Tischlerhandwerk, bereist die Welt auf eher außergewöhnlichen Wegen und berichtet in seinen Vorträgen leidenschaftlich gerne davon.
Bibliothek mit Sitzbankgarage (links), Tret-Segeltörn nach Montenegro (Mitte), mit dem Faltrad im Oman (rechts)
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52-Jährige unter anderem für die OPFotodokumentation und Filme zuständig, wobei in diesem Bereich rein ästhetisch zwar wenig Spielraum bleibt, handwerkliches Wissen und Können aber umso wichtiger sind. Dazu kommen für Fuchs, der sowohl eine Fotografielehre als auch die Meisterklasse für Fotografie auf der Graphischen in Wien abgeschlossen hat, Postproduktion und Erstellen von Grafiken sowie etwa auch Fototermine für das Ihnen vorliegende Magazin DentUnique. Zusätzlich ist er für die audiovisuelle Betreuung bei internationalen Kongressen zuständig, die er als die größte Herausforderung in seinem Arbeitsbereich bezeichnet, „weil sie unter Zeitdruck mit einer tückenhaften Technik passiert“. Auf die Frage, was er an seiner Arbeit am meisten schätzt, sagt er: „Das ausgezeichnete Betriebsklima in fünf Meter hohen josephinischen Räumen!“
Tischlerhandwerk als Erdung Die Kamera ist für Fuchs auch abseits seiner Tätigkeit an der Universitätszahnklinik stets eine wichtige Begleiterin. Neben Fotoreportagen haben es ihm vor allem Naturmotive angetan. Doch tatsächlichen Bestand hat für ihn vor allem die Tischlerei, sein drittes Standbein. „Die erdet ganz schön, weil dabei etwas herauskommt, das nicht nur an der Wand hängt, sondern mit dem man tagtäglich lebt.“ Die technische Weiterentwicklung, findet er, hat die Fotografie zwar zunehmend demokratisiert, andererseits dadurch aber auch „ein bisschen entzaubert“. Auf Pfaden abseits des Pauschaltourismus In seiner Freizeit ist der passionierte Teilzeit-Nomade am liebsten in der Natur unterwegs, entdeckt Länder und Regionen abseits des Pauschaltourismus und
Fotos: Fuchs
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er mit Roman Fuchs über seine Arbeit und seine Interessen spricht, entdeckt rasch, dass der Begriff Langeweile in seiner Welt keinen Platz hat. Der begeisterte Alltagsradfahrer und Weltenbummler ist nicht nur seit über 20 Jahren als Fotograf an der Universitätszahnklinik Wien tätig, seine Teilzeitanstellung lässt ihm Raum für zwei weitere Standbeine: Zum einen ist das seine Fotoateliergemeinschaft mit Spezialisierung auf Antiquitäten und Kunstfotografie in der Wiener Innenstadt, zum anderen seine kleine Tischlerwerkstätte, in der er Vollholzmöbel entwirft und baut. Eine gewisse Vielseitigkeit ist dem gelernten Land- und Forstwirt, Fotografen, Film- und Kameraassistenten bei allem, was er macht, besonders wichtig – und die findet er schon bei seiner Arbeit an der Universitätszahnklinik. Hier ist der
möchte dafür auch andere Menschen begeistern und sie nicht zuletzt zu einer alternativen Urlaubsgestaltung anregen. Zu den Highlights seiner mittlerweile jahrzehntelangen Tourenaktivität zählen Reisen mit so klingenden Titeln wie „Cuba – VIVA VELOlution! Faltradtour von 2 kaPEDAListen“, „Kontrasterlebnis Dubai – Oman mit dem Faltrad“, „7 marine Nationalparks in Thailand mit dem Falt-Seekajak“, „Aqua, Terra, Aria, Fuoco – 4 Elemente-Segeltour auf den Liparischen Inseln (Vulkan Stromboli) mit dem Schlauchkatamaran“ oder auch eine 900-Kilometer-Radtour mit Freundin und zehnjährigem Sohn entlang der Nordsee- und Ostseeküste. Dass sich der Wiener nicht nur im Alltag, sondern auch auf Reisen gerne auf zwei Rädern fortbewegt, erklärt seine mittlerweile sechs Stück umfassende Fahrradsammlung. Dazu kommen zwei Wildwasser-Rafting-Boote, Falt-Kanadier,
Falt-Seekajak, Schlauchkatamaran und Tret-Trimaran. „Ich mache fast alle Touren aus eigener Kraft im Expeditionsstil, machmal auch amphibisch zu Wasser und zu Lande“, erzählt er, der seine erste Rad-Europareise bereits als 17-Jähriger absolvierte. „So habe ich das intensivste Naturerlebnis, die schönsten Stimmungen für Fotos und die authentischsten Reisebegegnungen.“ Reisevorträge mit Tiefgang Irgendwann begann der Fotograf damit, andere in Form von Reisevorträgen an seinen Erlebnissen teilhaben zu lassen. „Für mich ist Fotografie die bunte Verpackung, welcher ich schon bald mit dem kombinierten Wort mehr Tiefgang gebe“, sagt er. Für ein breiteres Publikum gibt es das seit einigen Jahren auch in Form von Reiseberichten in diversen Magazinen, darunter etwa über Reisen mit dem Falt-Kanadier quer durch Irland oder
„GREECE BREEZE“, ein ionischer InselTret-Segeltörn von Korfu via Zakynthos nach Patras. Ostafrika-Vortrag im Großen Hörsaal Im kommenden Winter wird sich Fuchs bereits zum dritten Mal mit einem Oldtimer-Landrover auf Safari nach Ostafrika begeben. Nach den Besteigungen des Mount Meru und des Mount Kenya bei den letzten beiden Aufenthalten wird er dabei diesmal den Kilimandscharo bezwingen. Wer neugierig auf Bilder, Film und Erzählungen ist, sollte sich den anschließenden Vortrag mit dem Titel „Karibu TansanKeniA“ im Großen Hörsaal der Universitätszahnklinik nicht entgehen lassen. Obwohl Fuchs bereits so viele Reisewünsche erfüllen konnte, gibt es noch diesen einen großen Traum: „Einmal will ich gerne für ein Jahr eine Weltreise mit dem Fahrrad machen ...“ •
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