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DentUnique 2014

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P.b.b. 14Z039972 M Universitätszahnklinik Wien, Sensengasse 2a, 1090 Wien

2 | 2014

Das neue Journal der Universitätszahnklinik Wien

APC Flash-Free: Das System im Test – 04 Gingivale Rezession: Deckung von Defekten – 08 Weltweit vernetzt: Unsere Spezialisten – 16

Im Zentrum Forschung und Ausbildung in Parodontologie Ein Tochterunternehmen der MedUni Wien


Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

U

nser neues Journal, DentUnique, gibt Ihnen einen exklusiven Einblick in die Tätigkeiten an der Universitätszahnklinik Wien.

In dem Journal berichten wir über aktuelle Forschungs­ erkenntnisse, schildern Patientenfälle und informieren über die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten an der Universitätszahnklinik Wien.

Univ.-Prof. DDr. Andreas Moritz, Klinikleiter der Universitätszahnklinik Wien

In dieser Ausgabe steht besonders die Parodontologie im Blickpunkt. Diese nimmt in der Universitätszahnklinik einen besonders wichtigen Stellenwert ein, denn sie bildet den Mittelpunkt der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Klinik. Das Team der Parodontologie besteht aus gefragten Spezi­alistInnen, wovon einige auch international vertreten sind. Nicht zu vergessen sind die ausgezeichnete Forschungsarbeit, die in der Parodontologie der Universi­ tätszahnklinik Wien geleistet wird, sowie die vielen Publika­ tionen und Fortbildungen, die hier angeboten werden. Insbesondere wollen wir uns für die tolle Zusammen­arbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde bedanken.

Wir wünschen uns mit diesem neuen Medium, DentUnique, Sie an unserem klinischen Alltag teilhaben zu lassen und freuen uns auf einen guten Kontakt und Zusammenarbeit mit Ihnen – zum Wohle der PatientInnen.

Impressum: Medieninhaber/Herausgeber: Bernhard-Gottlieb-Universitätszahnklinik, Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde GmbH, 1090 Wien, Sensengasse 2a, Tel.: +43-1- 40 070, Fax: +43-1- 40 070-3039, E-Mail: office-zmk@meduniwien.ac.at, www.unizahnklinik-wien.at Herausgeber: Geschäftsführer Univ.-Prof. DDr. Andreas Moritz und Thomas Stock Erscheinungsort: Wien Auflage: 5.000 Verlag: Albatros Media GmbH, Grüngasse 16, 1050 Wien, office@albatros-media.at, www.albatros-media.at Redaktion: Mag. Marianne Kitzler (Leitung), Bettina Benesch, Karin Froeschl-Wittich, Tamara Valdo Grafik & Produktion: Julia Proyer (Leitung), Doreen Agbontaen Verlagsleitung: Mag. Peter Morawetz Designkonzept: Julia Proyer Coverfoto: Universitätszahnklinik Wien/Fuchs Fotos: Falls nicht anders angegeben: Universitätszahnklinik Wien Druck: NÖ Pressehaus, 3100 St. Pölten Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Die Bernhard-Gottlieb-Universitätszahnklinik GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft der Medizinischen Universität Wien, www.meduniwien.ac.at/ homepage/info/impressum. Grundlegende Richtung des Magazins: DentUnique informiert ZahnärztInnen, Studierende und MitarbeiterInnen der Universitätszahnklinik Wien über Forschung, Fallstudien, Weiterbildungsangebote und die Tätigkeiten der Institution.

02 DentUnique 2/2014


Inhalt

Inhalt

04

Forschung 04 Im Test: APC Flash-Free System von 3M Unitek 07 Top in Sachen Forschung

Praxis 08 Deckung multipler gingivaler Rezessionsdefekte 12 Prophylaktische Entfernung des Frenulums

12

13 Historisches aus dem Zahnmuseum Wien

Menschen 14 Facts über die Universitäts zahnklinik Wien: Fachbe reiche, Ambulanzen, Öffnungszeiten

16

15 Kluge Köpfe 16 ZahnärztInnen der Universitäts zahnklinik international vernetzt

Service 18 Parodontologie erstrahlt in neuem Glanz

In den Kalender Orale Chirurgie / Fortbildung: „Bring Your Cases“ / Augmentation: Ja oder Nein? Betreuung: Univ.-Prof. DDr. C. Ulm, Univ.-Prof. DDr. W. Zechner, Univ.-Prof. DDr. G. Tepper, PD DDr. C. Vasak Datum: 15. 10. 2014 Uhrzeit: 09.00 h Ort: Seminarraum B2, Universitätszahnklinik Wien Anmeldung: oralechirurgie-kurse@ meduniwien.ac.at Jahrestagung der DGFDT – Stellenwert der Kiefergelenkchirurgie bei funktionellen Erkrankungen Datum: 13.–15. 11. 2014 Uhrzeit: 14.00 h Ort: Maritim Hotel, Bad Homburg (Deutschland) Anmeldung: dgfdt@mci-group.com Adventkongress der Österreichischen Gesellschaft für Esthetic Dentistry Datum: 12.–13. 12. 2014 Ort: Universitätszahnklinik Wien

21 Buchtipp: Oral Laser Application

18

22 Praxisnahe Ausbildung – der Paromaster 23 Erster erfolgreicher Durchgang des Prothetikmasters

DentUnique 2/2014 03


Forschung

Produktneuheit unter der Lupe

1a

Hält das APC Flash-Free System von 3M Unitek, was der Hersteller verspricht? Dr. Michael Bertl berichtet: 1b

1c

Am Typodonten aufgesetzte Brackets mit klar erkennbarem Adhäsivüberschuss beim APC II (a) und APC Plus (b) System. APC Flash-Free (c)

04 DentUnique 2/2014


Forschung

A

dhäsivüberschüsse nach dem Bonding von Brackets fördern die Akkumulation von Plaque, können zur mechanischen ­Irritation der Gingiva führen und auch die ­Entstehung von White-Spot-­Läsionen begünsti­ gen.1–4 Im Gegensatz zu ­chemisch härtenden Adhäsiven lassen sich Überschüsse von lichthärtenden Systemen relativ einfach vor dem Aushärten bzw. einer kurzen An­ härtephase entfernen.5 Adhäsive mit Farbumschlag haben diesen Vorgang in den letzten Jahren zusätzlich erleich­ tert.2

2

APC Flash-Free 3M Unitek vertreibt aktuell die nächste Generation sei­ nes APC-­Bracketsystems mit vorappliziertem Adhäsiv unter dem Namen „APC Flash-Free“. Besonders dabei ist, dass diese Vorbeschichtung aus einem in Adhäsiv getränkten Vlies besteht. Sowohl Größe und Form die­ ses Vlieses als auch die Adhäsivmenge sind dabei auf die jeweilige Zahnform abgestimmt. Nach Aufsetzen des Brackets soll dadurch ein lückenfreier Verbund bei opti­ malem Randschluss entstehen, und das ohne jeglichen ▶

4

REMAufnahme (x 50) eines APC-PlusBrackets unmittelbar nach Positionierung

REMAufnahme (x 40) eines APC-FlashFreeBrackets unmittelbar nach Positionierung

3a

5a REMAufnahme (x 60; x 100) eines APC-FlashFree-Brackets nach Lichthärtung

REMAufnahme (x 60; x 120) eines APCPlus-Brackets nach Entfernung des Adhäsivüberschusses und Lichthärtung

3b

5b

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Forschung

Adhäsivüberschuss. Ein ­manuelles Entfernen des Über­ schusses ist nicht mehr notwendig – das Bracket kann so­ fort nach dem Positionieren ­lichtgehärtet werden.

APC Flash-Free System ist überlegen In Abbildung 1 sind die drei aktuell erhältlichen APC-Bracket­ systeme unmittelbar nach Aufsetzen und Andrücken auf ei­ nen Typodonten dargestellt: APC II (a), APC Plus (b) und APC Flash-Free (c). Um die Adhäsivüberschüsse und den Rand­ spalt gut zu veranschaulichen, wurden die Typodontenzähne während der weiteren Arbeitsschritte in einem Rasterelektro­ nenmikroskop (REM) untersucht. Abbildung 2 zeigt ein APCPlus-Bracket vor Entfernung der Überschüsse. In Abbildung 3 ist eine deutliche Inhomogenität des Klebespalts nach Licht­ härtung erkennbar, obwohl die Überschüsse sorgfältig ent­

fernt wurden. Abbildungen 4 bis 5 zeigen das APC Flash-Free System bei den gleichen Arbeitsschritten. Der Randschluss ist durchgehend und bildet einen homogenen Verlauf zwischen Bracket und Zahn. Die Verarbeitungszeit ist niedrig.

Vorteile bei Plaque und White Spot

Es gibt aktuell noch keine unabhän­gigen Untersuchungen zu Bracketverlustraten oder Ergebnisse von Schertests. Das APC Flash-Free System könnte jedoch auch Vorteile bei der Vermeidung von Plaqueakkumulation und White-Spot-Läsi­ onen bieten. Derzeit ist das APC Flash-Free System nur für Clarity Advances Keramikbrackets erhältlich. Weitere Pro­ duktlinien ­sollen im Laufe des Jahres folgen. •

1 Alexander SA, Ripa LW. Effects of self-applied topical fluoride preparations in orthodontic patients. Angle Orthod. 2000;70:424–430. 2 Armstrong D, Shen G, Petocz P, Darendeliler MA. Excess adhesive flash upon bracket placement. A typodont study comparing APC PLUS and Transbond XT. Angle Orthod. 2007;77:1101–1108. 3 Ogaard B, Rolla G, Arends J, ten Cate JM. Orthodontic appliances and enamel demineralization. Part 2. Prevention and treatment of lesions. Am J Orthod Dentofacial Orthop. 1988;94:123–128. 4 Vorhies AB, Donly KJ, Staley RN, Wefel JS. Enamel demineralization adjacent to orthodontic brackets bonded with hybrid glass ionomer ­cements: an in vitro study. Am J Orthod Dentofacial Orthop. 1998;114:668–674. 5 Bishara SE, VonWald L, Olsen ME, Laffoon JF. Comparisons of two approaches for removing excess adhesive during the bonding procedure. Angle Orthod. 2000;70:149–153.

Henry KEAZOR Dr. Elizabeth MENZEL Prof. DDr. Andreas MORITZ Dr. Jörg SCHWARZE Dr. Jean-Stéphane SIMON Dr. Andrea THALHEIM Doz. Dr. Frank WEILAND Doz. Dr. Gernot WIMMER Prof. Dr.

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06 DentUnique 2/2014

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28.05.14 10:02


Fokus Forschung

Top in der Forschung An dieser Stelle präsentieren wir künftig wegweisende Forschungsergebnisse mit hoher Relevanz für die klinische Praxis.

M

it dem Jahr 1998 begann eine neue Ära an der Universitäts­ zahnklinik: Jene des Diplom­ studiums Zahnmedizin. Im Rahmen dieser Neuorganisation stieg auch die Forschungstätigkeit. In den ver­ gangenen Jahren hat sich der Output deutlich gesteigert: Zwischen 2006 und 2013 verdoppelte sich die Zahl der Printpublikationen von 18 auf 36. Ähnlich verhält es sich mit dem Impactfactor Print: Er lag 2006 bei 29,30 Punkten; im Jahr 2013 bereits bei 63,11. Bis Mai 2014 veröffentlich­ ten die ForscherInnen der Zahnklinik 35 Arbeiten in Print- und OnlineFachmedien, zusätzliche sieben Ein­ reichungen wurden von den Redak­ tionen angenommen. Die Zahnklinik

erreichte damit in den ersten fünf Monaten des Jahres insgesamt 97,54 Impactpunkte.

Breites Forschungsfeld Die Forschungsarbeit umfasst sämt­ liche Disziplinen der Zahnmedizin: Zahnimplantate und deren Ober­ flächen, implantatprothetische Versorgungen, Lasertechnik, Zahn­ regulierungen, Techniken der Kno­ chenregeneration und innovative Materialien zur Zahnversorgung. So zeigten Christoph Vasak et al.1, dass hydrophile Titan-ImplantatOberflächen im Vergleich zu hydro­ phoben eine leicht verstärkte Kno­ chenapposition in der Frühphase der Implantateinheilung bewirken.

1 Vasak C, Busenlechner D, Schwarze UY, Leitner HF, Munoz Guzon F, Hefti T, Schlottig F, Gruber R. Early bone apposition to hydrophilic and hydrophobic titanium implant surfaces: a histo­ logic and histomorphometric study in minipigs. Clin Oral Implants Res. 2013 Oct 10. 2 Al Mustafa M, Agis H, Müller HD, Watzek G, Gruber R. In vitro adhesion of fibroblastic cells to titanium alloy discs treated with sodium hydroxide. Clin Oral Implants Res. 2013 Dec 26. 3 Fügl A, Gasser H, Watzak G, Bucher A, Feierfeil J, Jürgens G, Watzek G, Hallström S, Gruber R. S-nitroso albumin enhances bone formation in a rabbit calvaria model. Int J Oral Maxillofac Surg. 2014 Mar;43(3):381–6. 4 Andrukhov O, Andrukhova O, Hulan U, Tang Y, Bantleon HP, Rausch-Fan X. Both 25-Hydro­ xyvitamin-D3 and 1,25-Dihydroxyvitamin-D3 Reduces Inflammatory Response in Human Periodontal Ligament Cells. PLoS One. 2014 Feb 28;9(2):e90301.

An Implantatoberflächen forschte auch ein Team um Al Mustafa2. Die ForscherInnen zeigten in-vitro, dass die Behandlung mit Alkali die frühe Adhäsion auf einer Titanlegierung (Ti-6AL-4V) verstärkt – und zwar sowohl die Adhäsion von gingivalen Fibroblasten und Knochenzellen als auch der Osteosarcom- und Fibro­ blastom-Zelllinien MG63 and L929. Ein ForscherInnenteam um Ale­ xander Fügl3 belegte im Tiermo­ dell erstmals den positiven Einfluss von Stickstoffmonoxid (NO) auf das Knochenwachstum: Im Vergleich zu Humanalbumin fördert S-Nitroso Human Serum Albumin (S-NO-HSA) die Knochenentwicklung auf einer Titanoberfläche signifikant. Zusätz­ lich unterstützt es die Degration des Kollagenschwamms. Neue Facetten des Vitamins D3 entschlüsselte ein Team um Oleh An­ drukov4 : Demnach spielt Calcifediol, eine wichtige Hormonvorstufe im Vitamin D-Stoffwechsel, eine Rolle im Zusammenhang mit Parodonti­ tis. Laut den ForscherInnen hemmt Calcifediol die Produktion von proin­ flammatorischen Zytokinen aus dem parodontalen Ligament. Die Ergeb­ nisse legen nahe, dass die topische Applikation von Calcifediol ein po­ tentielles Werkzeug in der parodon­ talen Therapie ist. Mehr über diese und weitere For­ schungserbnisse erfahren Sie in den kommenden Ausgaben von Den­ Unique. • DentUnique 2/2014 07


Praxis

Plastische Parodontalchirurgie Deckung multipler gingivaler Rezessionsdefekte mittels freier Bindegewebstransplantate und coronaler Verschiebelappen.

08 DentUnique 2/2014


Praxis

D

ie Behandlung von Rezessionsdefekten ist oft eine ästhetische Herausforderung für Zahn­ ärzte und Zahnärztinnen. Epidemiologische Untersuchungen zeigen, dass ein beträchtlicher Teil der erwachsenen Bevölkerung gingivale Rezessionen aufweist.1 Neben dem ästhetischen Problem kann ein Rezessionsdefekt oft auch einen Risikofaktor für Zahn-Hypersensitivität und Zahnhalssubstanzver­ lust sein.2 Als ­Hauptfaktoren für das Entstehen von ­gingivalen Rezessionen gelten gingivale anatomische Faktoren wie knöcherne Dehiszenzen, ein chroni­ sches Trauma, Zahnfehlstellungen und Parodontitis.3

Ausgangsbefunde

Zur Deckung von Rezessionsdefekten werden ver­ schiedenste Techniken eingesetzt, wie etwa ein freies Schleimhauttransplantat, ein coronaler Verschiebe­ lappen, ein subepitheliales Bindegewebstransplantat, ein lateraler Verschiebelappen, ein Doppelpapillen­ lappen oder ein Semilunarlappen.4 Die besten Erfolge werden mit subepithelialen Bindegewebstransplan­ taten sowie coronalen Verschiebelappen alleine oder in Kombination mit einem Transplantat oder Bioma­ terial erzielt. Daher sollte diesen Verfahren, wenn möglich, der Vorzug gegeben werden.5 Ein freies Bindegewebstransplantat in Kombination mit einem coronalen Verschiebelappen ermöglicht einen hohen mittleren Grad an Rezessionsdeckung mit einem ho­ hen Maß an Vorhersagbarkeit.6 ▶

1 Richmond S et al. The relationship of medical and dental factors to perceived general and dental health. Community Dent Oral Epidemiol, 2007. 35(2):89–97. 2 Trombelli L. Periodontal regeneration in gingival recession defects. Periodontol 2000, 1999. 19:138–50. 3 Camargo PM, Melnick PR, and Kenney EB. The use of free gingival grafts for aesthetic purposes. Periodontol 2000, 2001. 27:72–96. 4 Mareque-Bueno S. A novel surgical procedure for coronally repositioning of the buccal implant mucosa using acellular dermal matrix: a case report. J Periodontol. 82(1):151–6. 5 Chambrone L et al. Root coverage procedures for the treatment of localised recession-type defects. Cochrane Database Syst Rev, 2009(2): p. CD007161. 6 Cairo F, Pagliaro U, and Nieri M. Treatment of gingival reces­ sion with coronally advanced flap procedures: a systematic review. J Clin Periodontol, 2008. 35(8 Suppl):136–62.

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Praxis

Resultate sechs Jahre nach den Rezessionsdeckungen

Der Fall Beim vorliegenden Fall sind in den Ausgangsbefunden multiple Rezessionen der Miller-Klasse I mit bis zu vier Millimetern Rezessionstiefe zu sehen. Es ­wurde eine Kombination aus subepithelialem Bindegewebe und coronalem Verschiebelappen gewählt, um diese

Defekte der Miller-Klasse I zu decken. Rezessionsdefekte der Klassen I und II nach Miller, also ohne approximalen Papillen- oder Knochenverlust, haben eine gute Progno­ se in Bezug auf die Stabilität der Rezessionsdeckung.

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Die Miller-Klassifikation von Rezessionen, Mitte der 80er-Jahre publiziert, ist ausgesprochen hilfreich, um die Vorhersehbarkeit einer chirurgischen Rezessions­ deckung abzuschätzen. Wobei Miller-Klasse I und II Defekte im Gegensatz zu Defekten der Miller-Klasse III und IV mit einem approximalen Knochenverlust nach Chirurgie eine gute Langzeitstabilität aufwei­ sen.7 Je größer der initiale Rezessionsdefekt (>4 mm) und je dünner die Gewebedicke des Gingivallappens (<1 mm), umso schwieriger wird eine vollständi­ ge Deckung der gingivalen Rezession mittels eines ­coronalen Verschiebelappens.8 Aufgrund des dün­ nen Biotyps im vorliegenden Fall wurde eine „Verdi­ ckung“ des Gewebes und damit mehr Stabilität über zusätzliche subepitheliale Bindegewebstransplantate angestrebt. Die Patientin war 30 Jahre alt, klinisch gesund, Nichtraucherin und hatte in ihrer Jugend eine ­abnehmbare kieferorthopädische Therapie. •

Sein außergewöhnlich dünner Saugerhals und das besonders weiche Sauger-Material wurden im Vergleich getestet. Weniger Druck auf Zähne und Kiefer unterstützt die gesunde Gebiss-Entwicklung. Dahinter stehen die Experten persönlich. Prof. Dr. Hans-Peter Bantleon, Leiter der Abteilung Kieferorthopädie Universitätszahnklinik Wien, Österreich: „Sogar als ausgesprochen zahngerecht bezeichnete Schnuller erfordern weit mehr Kraftaufwand als der MAM Perfect.“ Prof. Dr. Reinhold Kerbl, Vorstand der Abteilung für Kinder und Jugendliche Landesklinikum Leoben, Österreich: „Der Kieferabstand ist beim MAM Perfect durch den besonders schmalen Halsteil und das weiche Material signifikant geringer.“ Dr. Yvonne Wagner, Zahnärztin Uni versitätsklinikum Jena, Deutschland: „Der extra dünne und weiche Saugerhals des MAM Perfect minimiert den Druck auf Babys Kiefer. Dies reduziert das Risiko von Zahnfehlstellungen.“ Die vollständigen Studien finden Sie unter: mambaby.com/professionals *Wissenschaftliche Berichte des OFI Instituts belegen: der einzigartige Saugerhals des MAM Perfect ist 60% dünner; klinische Tests der Universitätszahnklinik Wien bestätigen: er ist außerdem 4 mal weicher als vergleichbare Schnuller (Durchschnittswerte: 36 – 76% dünner / 2 – 8 mal weicher als übliche Silikonschnuller).

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7 Miller PD Jr. A classification of marginal tissue recession. Int J Periodontics Restorative Dent, 1985. 5(2):8–13. 8 Berlucchi I et al. The influence of anatomical features on the outcome of gingival recessions treated with coronally advan­ ced flap and enamel matrix derivative: a 1-year prospective study. J Periodontol, 2005. 76(6):899–907.

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Praxis

Sanfte Frenektomie durch Laser

Ausgangssituation

Prophylaktische Entfernung des Frenulums vor kieferorthopädischer Behandlung.

D

er Begriff Frenulum (lat. Bändchen) bezeichnet grund­ sätzlich eine kleine Falte der Schleimhaut. In der Mundhöhle fin­ den sich Frenula meist zwischen den zentralen Schneidezähnen und in der Eckzahn- und Prämolarenregion. Während des Sprechens und Kauens üben die Frenula einen gewissen Zug auf den Zahnfleischrand oder ­einzelne Papillen aus. Dieser Zug kann so stark sein, dass er zu Rezessionen der ­Gingiva führt. Zu den Charakteristiken eines problematischen Bändchens ge­ hören das Ausbleichen der Papille auf Zug, die Nähe des Bändchenansatzes zum Gingiva-Rand und die Breite des Bändchenansatzes in der befestigten Gingiva.

Hoch einstrahlende Bänder gelten als Risikofaktor für Rezessionen. Es ist daher angezeigt, weit einstrah­ lende Lippen- und Wangenbänd­ chen chirurgisch zu durchtrennen (Freno­tomie) oder das gesamte Bandgewebe auszuschneiden (Fre­ nektomie). Gegebenenfalls wird dieser chirurgische Eingriff mit ei­ nem ­Bindegewebstransplantat oder ­einem freien Schleimhauttransplan­ tat kombiniert. Für den parodon­talen Bereich ist eine Frenotomie meist ausreichend. Dabei wird der Ansatz des Frenulums nach apikal versetzt und damit eine Zone befestigter Gingiva zwischen Gingiva-Rand und ­Frenulumansatz geschaffen.

Frenektomie mit Laser

Vestibulumplastik mit Laser

Wundversorgung mit Solcoseryl-Salbe

Das Team Assoc.-Prof. Univ.-Doz. DDr. Xiaohui Rausch-Fan, Leiterin des Fachbereichs Parodontologie Univ.-Ass. DDr. Markus Laky, Assistenzarzt, Home Unit II Drei Tage nach Eingriff

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Praxis

Damals Nach sechs Tagen

Vorteile des Lasers

Zehn Tage nach Eingriff

Die Behandlung eines problematischen Lippenbändchens mit Laser ist vor allem prophylaktisch und bei leichten Fällen indiziert. Im Vergleich zur herkömmlichen Operation hat der Laser im Bereich der Frenektomie/ Frenotomie zahlreiche Vorteile: • Die Behandlung ist atraumatisch; keine Blutung,

Wundheilung nach zwei Wochen

• die Intervention findet unter Lokalanästhesie statt und • verursacht postoperativ kaum Schmerzen, • sie ist mit einer Dauer von zehn Minuten deutlich zeitsparender, • die Wunde ist klein, • der Verschluss mit Nähten nicht notwendig,

Heilung nach 80 Tagen

• die Wundheilung ist in etwa zwei Wochen abgeschlossen.

Der Fall Die 22-jährige Patientin steht vor einer kiefer­ orthopädischen Intervention, die im September 2014 startet. Erste Frenulum-bedingte Rezes­ sionen an den Schneidezähnen im Unterkiefer waren bereits sichtbar, daher sollte das Lippen­ bändchen prophylaktisch mit Laser entfernt werden. Ziel des Eingriffs war es, das Bändchen zu entfernen und das Vestibulum zu vergrößern. Die Laserbehandlung fand im ­Februar 2014 statt. •

Richtmaschine aus der CarabelliSammlung Georg Carabelli, der ab 1821 als Erster Vorlesungen über „Zahnarzneykunde“ hielt, legte eine Lehrmittelsammlung für seine Vorträge an. Hier sieht man daraus eine orthodontische Apparatur aus Edelmetall (eine sog. Richtmaschine) auf einem aus Elfenbein geschnitzten Oberkiefermodell, die zur Beseitigung eines Frontzahnfehlstandes angefertigt ­wurde. Der rechte obere mittlere Schneidezahn sollte damit zurückgedrückt (retrudiert), der linke hingegen mit der Umschlingung nach vorne gezogen (protrudiert) werden. Die seitlichen Aufbisse waren zur Bisssperre vorgesehen, um die Bewegungen der Front nicht durch eine Interferenz mit den unteren Schneidezähnen zu behindern. Die seitlichen Klammerelemente dienten zur Befestigung an den Oberkiefer­ seitzähnen. Beachtenswert an diesem Schaustück ist, dass in dieses Modell Federn eingearbeitet wurden, die eine Aktivierung der mechanischen Teile ermöglichten und damit dem leichteren Verständnis der Hörerschaft dienen sollten. • DDr. Johannes Kirchner, Kustos des Zahnmuseums Wien

DentUnique 2/2014 13


Menschen

Gut zu wissen Anfahrt: Öffentliche Verkehrsmittel: • 37/38/40/41/42 von Schottentor – Haltestelle: Schwarzspanierstraße • 40/41/42 von Währinger Straße – Volksoper – Haltestelle: Sensengasse • 5/33 Haltestelle: Lazarettgasse • 43/44 Haltestelle: Lange Gasse (kurzer Fußmarsch durch das Alte AKH) Mit dem Auto: Gebührenpflichtige BOE-Parkgarage in der Sensengasse 3 Bitte beachten Sie, dass im gesamten 9. Bezirk Kurzparkzone ist. Fachbereiche: • Zahnerhaltung und Parodontologie • Unit – zahnärztliche Ausbildung • Kieferorthopädie • Orale Chirurgie • Prothetik • Radiologie Spezialambulanzen: Konservierende Spezialambulanz • Ästhetische Zahnheilkunde • Bleaching • Endodontie • Laserzahnheilkunde • Parodontologie und Mukogingivalchirurgie

Chirurgische Spezialambulanz • Implantologie • Mundschleimhauterkrankungen • Nichtanlage und Fehlbildungen • Parodontalchirurgie • Präprothetische Chirurgie

Prothetische Spezialambulanz • Achsiographie • Ambulanz für Funktionsstörungen • Biofeedback • Komplexe Fallplanungen • Komplexe Implantatfallplanungen 14 DentUnique 2/2014

Kieferorthopädische Spezialambulanz • Prächirurgische Kieferorthopädie • Präprothetische Kieferorthopädie Ambulanz für PatientInnen mit Blutungsneigung

Ansprechpartner/Innen – Kontakte: Tel.: +43 1 40 070 E-Mail: office-zmk@meduniwien.ac.at Zentrale Aufnahme Stefanie Brandner, Agnes Font, Bettina Lackner, Monika Saffer, Cornelia Schmid, Katharina Celar-Vojtechovsky Tel.: +43 1 40 070 2000 E-Mail: aufnahme-zmk@ meduniwien.ac.at

Allgemeine Ambulanz Gertraud Huber, Gabriele ­Pleininger, Karoline Schweinberger, Irene Horvath, Susanne Großberger, Silvia Huber Tel.: +43 1 40 070 2020 E-Mail: ambulanz-zmk@ meduniwien.ac.at

Klinische Bereiche • Zahnerhaltung und Parodontologie Sekretariat: Edda Gsell Tel.: +43 1 40 070 2101 E-Mail: zahnerhaltung-zmk@ meduniwien.ac.at • Unit und konservierende Spezial­ambulanzen Monika Dangl Tel.: +43 1 40 070 2323 E-Mail: unit-zmk@ meduniwien.ac.at

• Prophylaxecenter Tel.: +43 1 40 070 4720 E-Mail: prophylaxecenter@ meduniwien.ac.at

Universitätszahnklinik Wien, Sensengasse 2a, 1090 Wien • Kieferorthopädie Leitstelle: Evelyne Marchsteiner, Katrin Wychera Tel.: +43 1 40 070 4320

Sekretariat: Maria Strobl Tel.: +43 1 40 070 4301 E-Mail: kfo-zmk@meduniwien.ac.at • Orale Chirurgie Leitstelle, OP-Organisation: Kathrin Fröschl Tel.: +43 1 40 070 4121 Sekretariat: Brigitte Kneidinger Tel.: +43 1 40 070 4101 E-Mail: oralchir-zmk@ meduniwien.ac.at

• Prothetik Sekretariat: Bettina Haruksteiner Tel.: +43 1 40 070 4901 E-Mail: prothetik-zmk@ meduniwien.ac.at • Radiologie Leitstelle: Christine Niziolek Tel.: +43 1 40 070 2420 E-Mail: radiologie-zmk@ meduniwien.ac.at

Öffnungszeiten: Immer nach Terminvereinbarung! • Aufnahme von PatientInnen Zentrale Aufnahme und Notbehand lungen: Montag–Freitag 7.30–13 Uhr; Samstag, Sonn- und Feiertage 8–13 Uhr • Behandlungszeiten in den klinischen Bereichen Montag–Freitag 8–16 Uhr nach Terminvereinbarung • Kieferorthopädie: Montag– Donnerstag 8–17 Uhr Freitag 8–13 Uhr


Menschen

Kluge Köpfe Hier stellen wir Ihnen einige MitarbeiterIn­nen des äußerst kompetenten Teams der Universitätszahnklinik vor:

A.o. Univ.-Prof. DDr. Martina Schmid-Schwap

A.o. Univ.-Prof. DDr. Martina SchmidSchwap ist seit 1995 Universitäts­ assistentin an der Abteilung für Prothetik, hat eine leitende Funktion im Kompetenzzentrum für Funkti­ onsstörungen inne und ist interne Konfliktberaterin an der MedUni Wien. Sie wurde bereits zweimal mit dem Rudolf-Slavicek-Preis der ÖGZMK sowie dem Austrian Den­ tal Award für den besten Vortrag ausgezeichnet. Neben zahlreichen Publikationen und Vorträgen erfolgte ihre Habilitation im Jahr 2013 mit der Schrift „Neue Aspekte in der Diagnostik und Therapie der tempo­ romandibulären Dysfunktion“ für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheil­ kunde. Den derzeitigen Forschungs­ schwerpunkt stellt die Magnetreso­ nanztomographie des Kiefergelenks dar, dieser wird in Kooperation mit Prof. Trattnig (Exzellenzzentrum für Hochfeld-MR) durchgeführt und vom FWF gefördert.

Univ.-Ass. Dr. Frank Falkensammer

Priv.-Doz. Dr. Georg D. Strbac

Priv.-Doz. Dr. Georg D. Strbac ist seit 2004 Universitätsassistent an der Abteilung für Orale Chirurgie und habilitierte 2013 an der Medizini­ schen Universität Wien. Er ist Vor­ tragender zahlreicher Lehrveran­ staltungen, postpromotioneller und fachspezifischer Fortbildungen und wurde 2007/2008 zu einem der am besten evaluierenden Lehrenden an der Medizinischen Universität Wien auserwählt. Er verfasste zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und Buchbeiträge und ist wissen­ schaftlicher Projektleiter angesehe­ ner internationaler Fonds. Für seine wissenschaftliche Tätigkeit erhielt er renommierte nationale und internationale Preise und Auszeich­ nungen. Dazu zählen der RudolfSlavicek Preis der ÖGZMK, der Wis­ senschaftliche Förderpreis für KFO der ÖGKFO, der Stomatologie-Preis für die beste internationale Pub­ likation, der Best Research Poster Award World Tour und der Clinical Research Award der European Association for Osseointegration. Strbac meldete auch einige Patente wie den radiologischen Schleim­ hautmarker und das Dentalchirur­ gische Kühlsystem für die Medizini­ sche Universität Wien an.

Seit 2007 ist Univ.-Ass. Dr. Frank Falkensammer als Assistenzarzt an der Abteilung für Kieferortho­ pädie an der Universitätszahn­ klinik Wien tätig. Davor schloss er sein zahnmedizinisches Studium sowie das Studium der medizi­ nischen Wissenschaften in Graz ab. Falkensammer hält Vorträge auf nationalen und internatio­ nalen Kongressen, ist Mitglied des European Board of Orthodontists und war 2011 Posterpreisträger des Österreichischen Zahnärzte­ kongresses sowie 2010, 2011 und 2014 Preisträger des wissenschaft­ lichen Förderpreises der ÖGKFO.

Edith Sainovic

Edith Sainovic ist bereits seit 25 Jahren an der Universitätszahn­ klinik tätig. Sie ist diplomierte Krankenschwester und hat damals als OP-Schwester dort begonnen. Auch heute noch assistiert sie als Dienstälteste bei Zahn-, Mund- und Kieferoperationen. DentUnique 2/2014 15


Menschen

ZahnärztInnen ohne Grenzen Internationale Vernetzung ist heute der Schlüssel zum Erfolg in Forschung und Entwicklung. Die Universitätszahnklinik Wien liegt auch hier am Puls der Zeit. In den USA und Europa bringen derzeit vier ExpertInnen ihr Fachwissen in wegweisende Projekte ein, um mit neuen Impulsen für die Zukunft nach Österreich zurückzukehren.

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Prof. DI Dr. Reinhard Gruber absolviert das Studium der Lebensmittel- und Biotechnologie an der Univer­ sität für Bodenkultur Wien, promoviert an der Medi­ zinischen Universität Wien und wechselt 1999 unter Prof. Watzek an die Abteilung für Orale Chirurgie der Universitätszahnklinik Wien. 2004 wird ihm die Venia docendi für Zellbiologie erteilt. Er ist als Gastwissen­ schaftler am Bone Tissue Engineering Center an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh sowie an der Dental School der University of Michigan, USA, tätig, gründet das interdisziplinäre Doktorandenprogramm „Bone and Joint Regeneration“ und fungiert in interna­ tionalen Prüfungskommissionen, u. a. an der Universi­ tät La Sapienza in Rom, Italien. Seit 2012 leitet er das Labor für Orale Zellbiologie an den Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern, Schweiz, und wird Pri­ vatdozent mit gleichzeitiger Ernennung zum assoziier­ ten Professor. Darüber hinaus engagiert er sich in der postgraduellen Ausbildung und baut eine Forschungs­ gruppe mit nationalen und internationalen Gästen auf. Mit Prof. Zysset etabliert er eine fächerübergreifende Lehrveranstaltung zum Thema „Regenerative Den­ tistry“ für Studierende des Master of Science in Bio­ medical Engineering Programms der Medizinischen Fakultät Bern. Seine Forschungsaktivitäten sind breit gefächert und vereinen die technischen Aspekte sei­ nes Diplomstudiums, die zellbiologische und pathophysiologische Sichtweise sowie die kli­ nischen Aspekte der Zahnmedizin mit anderen Fachdisziplinen im Bereich der Knochen- und Gelenksregeneration. Als Beispiel seien die grundlegenden Arbeiten über die Wirkung von Thrombozyten auf Knochenzellen, den Einsatz mesenchymaler Stammzellen zur Förderung der Knochenregeration sowie die Studien über die Wirkung von Medikamenten zur Behand­ lung der Osteoporose in der Zahnmedizin er­ wähnt. Erfreulicherweise folgt Prof. Gruber dem Ruf des Rektors der Medizinischen Uni­ versität Wien und übernimmt ab Oktober 2014 die Professur für Orale Biologie an der Univer­ sitätszahnklinik Wien.


Menschen Priv.-Doz. Dr. med. dent. Kristina Bertl, MSc (Perio­ dontology) ist nach einer erfolgreichen Zusammen­ arbeit mit der Abteilung für medizinische ­Mikrobiologie an der Universität Gro­ ningen, Niederlande, seit Februar 2014 in Malmö, Schweden, an der Abteilung für Parodontologie unter Prof. Andreas ­Stavropoulos tätig. Der Aufenthalt ist bis Jah­ resende geplant, der Forschungs­ schwerpunkt liegt auf dem Anwen­ dungsbereich der Hyaluronsäure in der Parodontologie. Zu diesem The­ ma wird auch eine klinische ­Studie gemeinsam mit der Universität Kopenhagen, Dänemark, gestartet. Und die Kooperation mit Malmö ist mittlerweile keine Einbahnstraße mehr. So wird derzeit die histolo­ gische und morphometrische Aus­ wertung einer schwedischen Studie in Zusammenarbeit mit dem KarlDonath-Labor für Biomaterialfor­ schung in Wien durchgeführt.

Ass.-Prof. DI Hermann Agis, PhD schließt sein Biotechnologiestudi­ um an der Universität für Boden­ kultur Wien ab, danach folgt die Dissertation an der Medizinischen Universität Wien. 2013 tritt er in den USA sein Postdoctoral Re­ search Fellowship im Labor von Prof. William V. Giannobile, DDS DMD an der School of Dentistry der University of Michigan an, wo er sich mit der Entwicklung von Strategien zur Förderung der Kno­ chen- und Weichgewebe-Regene­ ration in oralem Gewebe sowie der Zahnpulpa beschäf­ tigt. Weiters arbeitet er an der Entwicklung neuer 3D-Zellkulturmodelle zur Evaluierung von Bioma­ terialien. Die Ergebnisse dieser Forschung werden auf internationalen Kon­ gressen und Tagungen wie dem Symposium der American Society for Bone and Mineral Research ­(ASBMR) präsentiert. Seine zu­ künftige Arbeit an der Universi­ tätszahnklinik Wien wird an diese Errungenschaften anknüpfen.

Ass.-Prof. DDr. Barbara Cvikl schließt 2001 an der Me­ dizinischen Universität Wien das Human­medizinstudium sowie 2006 das Zahnmedizinstudium ab und ist maßgeb­ lich an der Einführung und Fachkoordination des ErasmusProgramms für ZahnmedizinerInnen beteiligt. 2013 geht sie an die Klinik für Zahnerhaltung, Präventiv- und Kin­ derzahnmedizin der Zahnmedizinischen Kliniken der Uni­ versität Bern, Schweiz, unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. DI ETH Adrian Lussi. Ihr breites Spektrum an For­ schungsthemen reicht von molekularbiologischen Unter­ suchungen im Bereich der Zellkultur über Materialfor­ schung bis hin zur klinischen Diagnostik und Histologie. Nach der Rückkehr an ihre Alma Mater freut sie sich auf eine wei­ terführende intensive Kooperation zwischen den beiden Univer­ sitäten Bern und Wien. DentUnique 2/2014 17


Service

Parodontologie neu Die Paro an der Zahnklinik wird gestärkt: neue Organisation, hoher Forschungsoutput, verbesserte Klinik, Nachwuchsförderung, Verbesserung der Fortbildung für niedergelassene Zahnärztinnen und Zahnärzte.

D

ie Parodontologie der Zahn­ klinik Wien hat die größte Forschungsgruppe mit dem höchsten Forschungsoutput des Hau­ ses. Verantwortlich dafür ist zu einem Gutteil Xiaohui Rausch-Fan. Sie baute neben ihrer langjährigen klinischen Tätigkeit im Bereich der Parodonto­ logie das Compentence Center for Oral Biology and Immunology auf. Seit Kurzem leitet sie den Teil­bereich Par­ odontologie – ­Prophylaxe, angesiedelt im Fachbereich Zahn­erhaltung und Parodontologie (mehr zur Person sie­ he Kasten rechts). ▶

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Xiaohui Rausch-Fan Assoc. Prof. Univ.-Doz. DDr. Xiaohui Rausch-Fan studierte in China Humanmedizin und erwarb in Japan einen PhD in medizinischen Wissenschaften. Nach der Nostrifizierung in Österreich begann sie eine zahnärztliche Ausbildung in Wien. Von 2002 bis 2012 arbeitete sie als Fach- und Oberärztin an der damaligen Abteilung für Parodontologie. 2005 habilitierte Rausch-Fan an der Medizinischen Universität Wien im Fachbereich Parodontologie. Von 2004 bis 2009 schloss sie erfolgreich eine zusätzliche Fachausbildung in der Kieferorthopädie an der Donau-Universität Krems ab. Seit 2012 arbeitet sie im Fachbereich der Kieferorthopädie und leitet das Competence Center for Oral Biology and Immunology. Im Juni 2014 übernahm sie die Leitung des Fachbereichs Parodontologie – Prophylaxe.


Service

Rausch-Fan verfolgt in der Parodon­ tologie künftig drei Ziele: die inter­ disziplinäre Zusammenarbeit im kli­ nischen Bereich stärken, Nachwuchs fördern und die postgraduale Ausbil­ dung auf ein neues Niveau heben.

Interdisziplinär arbeiten Die Parodontologie ist alles andere als ein Einzelfach: Schnittmengen zu zahlreichen anderen zahnmedizini­ schen Disziplinen zeigen, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist. Klassisch ist die Kooperation mit der Kieferorthopädie, der Prothetik und der Endodontie. „Es ist wichtig, dass wir im Sinne der PatientInnen interdisziplinär planen und die Be­ handlungsstrategie entsprechend ge­ meinsam beschließen“, sagt RauschFan. ▶

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Junge fördern Die neue Leiterin möchte den Nach­ wuchs sowohl auf klinischer Seite als auch in der Forschung fördern. So sol­ len zum Beispiel junge AssistentInnen hohe klinische und interdisziplinäre Fähigkeiten im Bereich der Parodon­ tologie erwerben und vermehrt junge Parospezialisten an der Zahnklinik habilitieren.

Masterlehrgang Parodontologie Im Herbst 2014 startet der postgraduale Lehrgang aus Parodontologie, der „Paromaster“. Die Besonderheit des Lehrgangs ist die große Anzahl an supervidierten Stunden an PatientInnen. Weitere Informationen zum Lehrgang finden Sie auf S. 22.

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Fortbildung verbessern Auch die Fort- und Weiterbildung der niedergelassenen ZahnärztInnen will Rausch-Fan verbessern. Gelingen soll das etwa durch den postgradualen Lehrgang Paromaster. Nicht nur für deutschsprachige Zahnärzte, sondern auch auf Englisch soll das State of the Art-Wissen auf internationalem Ni­ veau vermittelt werden, sodass das Fach „ParoWien“ sowohl im Inland als auch im Ausland verstärkt anerkannt wird.

Fokus Forschung Forschungsschwerpunkte in der expe­ rimentellen Parodontologie sind nach wie vor Immunpathogenese, Frühdia­ gnostik im Speichel und Mechanismen der Regeneration des parodontalen Gewebes mit verschiedenen Bioma­ terialen. Neue Entwicklungen in der klinischen Forschung sollen interdis­ ziplinär erfolgen, wie z. B. Regenera­ tion und Reparation parodontalen Ge­ webes in Kombination mit Therapien der Kieferorthopädie und Endodontie unter Einbindung moderner techni­ scher Therapien wie Laser und photo­ dynamische Methoden. •


Service

Buchtipp

Oral Laser Application

D

as Buch „Orale Lasertherapie“ behandelt alle Anwendungs­ gebiete von Lasern im ­Rahmen der Zahn-, Mund- und Kieferheil­ kunde und stellt einen einzigartigen Wissens­fundus auf diesem Gebiet dar. Es beschäftigt sich eingehend mit allen Indikationen wie der laserge­ stützten Kavitätenpräparation, den Vorzügen des Lasereinsatzes im Rah­ men der Endodontie oder der laser­ gestützten Parodontaltherapie – um nur einige Highlights zu nennen. Selbstverständlich kommen auch jüngere Indikationen wie das laser­ gestützte Bleaching, Softlaseranwen­ dungen oder die Behandlung hyper­ sensibler Zahnhälse nicht zu kurz. Die vermittelten Informationen bie­

ten gleichermaßen den wissenschaft­ lichen Hintergrund der jeweiligen Indikation wie auch eine detaillierte Anleitung zur praktischen Anwen­ dung. Das Buch ermöglicht der Neu­ einsteigerin oder dem Neueinsteiger einen von Beginn an erfolgreichen und verantwortungsvollen Umgang mit der innovativen Lasertechnik. Umfangreiche Falldokumentatio­ nen versetzen die LeserInnen in die Lage, Therapieziele abzuschätzen und das Erreichte mit den Ergebnis­ sen anderer erfahrener AnwenderIn­ nen zu vergleichen. „Orale Laserthe­ rapie“ kann ohne Übertreibung als „Pflichtlektüre“ für alle auf dem Ge­ biet der Laserzahnheilkunde tätigen AnwenderInnen bezeichnet werden.

Im Jahr 2005 erschien die ­erste Auflage des Buches in deutscher Sprache, 2006 kam die englische Auflage in den Druck und dieses Jahr kommt die chinesische Über­ setzung des Buches auf den Markt. Im Rahmen des Weltkongresses der SOLA (International Society for Oral Laser Applications), der am 20. und 21. September 2014 in Peking über die Bühne geht, wird die chinesische Ausgabe des Buches vom Autor, dem Klinikvorstand der Universitätszahn­ klinik Wien, Univ.-Prof. DDr. Andreas Moritz, erstmals präsentiert. • Autor: Andreas Moritz, Quintessenz Verlag, 2006, 592 Seiten, 820 Abb., ISBN 978-1-85097-150-4

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Service

Die ausgezeichneten AbsolventInnen des Masterlehrgangs aus Parodontologie

Praxisnahe Fortbildung Seit 2008 wird der postgraduale Lehrgang aus Parodontologie nun schon an der Universitätszahnklinik Wien angeboten. Der Lehrgang wird in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Parodontologie durchgeführt und startet alle zwei Jahre.

D

ie Notwendigkeit des Fort­ bildungsangebots besteht ei­ nerseits aus dem steigenden Bedarf an komplexen zahnärztlichen Behandlungen für Erwachsene und ältere Menschen sowie aus dem Be­ darf an verbesserten Technologien in der Zahnheilkunde und dem verstärk­ ten Interesse an Selbstvorsorge und Prophylaxe. Vor allem Parodontitis stellt eine der häufigsten Ursachen für Zahnverlust und Extraktionen dar. In diesem Bereich herrscht bei Zahn­ ärztInnen jedoch noch Unsicherheit über die Diagnosestellung und Thera­ piemöglichkeiten, was oftmals in ei­ ner unzulänglichen Betreuung resul­ tiert. Und genau diese Unsicherheiten soll der Paromaster beseitigen.

Curriculum des Studiengangs Der internationale Studiengang bie­ tet die Möglichkeit, im intensiven Kleingruppenunterricht die nötige Kompetenz für die Behandlung paro­ dontal schwer erkrankter PatientIn­ nen zu erwerben. TeilnehmerInnen lernen die klinischen Fertigkeiten der Parodontologie zu ­beherrschen und eignen sich fundierte Kenntnisse 22 DentUnique 2/2014

der fachspezifischen Literatur an. Sie erwerben Fähigkeiten, um mit Anam­ nese und Befundaufnahme Diagnosen zu erstellen, Behandlungspläne zu erarbeiten, fachspezifische Therapi­ en durchzuführen und die Resultate kritisch zu bewerten, die sich durch Reevaluation und die Weiterbetreu­ ung früher behandelter Fälle ergeben. Darüber hinaus sollen jene Kennt­ nisse erworben werden, die eine in­ terdisziplinäre Betreuung komplexer Fälle gemeinsam mit den anderen Spezialdisziplinen der Zahnmedizin, insbesondere der Implantattherapie, gewährleisten.

Umfang des Lehrgangs Insgesamt finden 30 Kurswochenen­ den mit 400 Theoriestunden statt, in denen UniversitätsdozentInnen aus dem In- und Ausland die fachspezi­ fischen Unterrichtsinhalte referieren. Das DozentInnenteam setzt sich aus Angehörigen der MedUni Wien, der Medizinischen Universitäten Graz, Zü­ rich, Bern, Würzburg und Bonn sowie aus ausländischen GastreferentInnen zusammen. Das Besondere des Paro­ masters ist jedoch die große Anzahl

an supervidierten ­Praktikumsstunden an PatientInnen – über 100 Stunden pro TeilnehmerIn. Die Praxis gliedert sich in Hands-on-Kurse am Phantom, Humanpräparat oder Schweinekiefer und die tatsächliche PatientInnenbe­ treuung. Ein wichtiger Teil der Ausbil­ dung ist ebenso die Implementation der Implantattherapie im parodontal geschädigten Gebiss. Am Ende des zweiten Semesters beginnen die Teil­ nehmerInnen mit der Arbeit an einer Master-Thesis unter der Betreuung einer oder eines Habilitierten. Abge­ schlossen wird die Ausbildung mit einer kommissionellen Prüfung. Die AbsolventInnen erhalten den Titel Master of Science in Periodontology, Mitglieder der ÖGP werden außerdem als SpezialistInnen für Parodontologie der ÖGP anerkannt. Die wissenschaft­ liche Leitung des Paromasters obliegt Univ.-Ass. Dr. Corinna Bruckmann, MSc, die sich an der Katholischen Uni­ versität Nijmegen in den Niederlanden zur Parodontologin spezialisiert hat. Ein wissenschaftlicher Beirat unter der Leitung von Ass.-Prof. DDr. Gerlin­ de Durstberger überwacht das Curri­ culum im Hinblick auf Aktualität. •


Service

Master mit Bravour Dieses Jahr wurde der erste Durchgang des englischsprachigen Masterstudiums in Prothetik abgeschlossen – mit Erfolg. Die internationalen TeilnehmerInnen haben mit Bravour bestanden.

Die TeilnehmerInnen des Masterlehrgangs mit Vortragendem Prof. Slavicek

D

er Master in Prothetik startete im Jahr 2012 mit 15 Teilneh­ merInnen aus Italien, Deutsch­ land, Belgien, Portugal, Syrien, Russ­ land, Moldawien, ­Indien, Japan, China und den Vereinigten Arabischen Emi­ raten. Diese waren – das ist die Vor­ aussetzung für die Teilnahme – bereits zu Beginn des postgradualen Studien­ gangs AbsolventInnen des Diplom­ studiums der Zahnmedizin sowie FachärztInnen für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. In insgesamt vier Se­ mestern haben die TeilnehmerInnen sieben einwöchige Module berufsbe­ gleitend absolviert und an ihrer Mas­ ter-Thesis gearbeitet. Der Lehrgang wird von o. Univ.-Prof. DDr. Eva Piehs­ linger geleitet und findet in Kooperati­

on mit der Medizinischen Universität Graz statt. Bereits im März 2014 star­ tete der zweite Durchgang.

Lehrgangsinhalt Eingeführt wurde der Masterstudien­ gang aus dem Grund, da die Anzahl der PatientInnen mit Funktionsstö­ rungen, besonders im hohen Lebens­ alter, stetig im Ansteigen ist und eine spezielle Ausbildung der diagnosti­ schen und therapeutischen Möglich­ keiten ­daher dringend notwendig ist. Da das Studium in englischer Sprache abgehalten wird, kann das Spezialwissen im Bereich der prothe­ tischen Zahnheilkunde auch einem ­internationalen ­Publikum angeboten werden. Im Zuge des Studiums wer­

Prof. Sato, Vortragender des Universitätslehrgangs Prothetik

den den TeilnehmerInnen detaillier­ te Fachkenntnisse und Fertigkeiten, die über das in der zahnärztlichen Ausbildung vermittelte Wissen hin­ ausgehen, ­nähergebracht. Die theo­ retischen ­sowie praktischen Lehrin­ halte reichen von den Funktionen des Kauorgans über interdisziplinäre Dia­gnostik, Orthodontie und okklu­ sale Rehabilitation bis hin zu Teles­ kopprothetik, Vollkeramikrestaura­ tionen und implantatprothetischen ­Versorgungen. Die Schwerpunkte des Studiums liegen jedoch eindeu­ tig in der Interdisziplinarität: Die Zusammenarbeit mit Physiotherapie, Logopädie, Psychiatrie und Kieferor­ thopädie lehrt die TeilnehmerInnen, komplexe Fallplanungen selbstän­ dig durchzuführen und komplizierte prothetische Fälle interdisziplinär zu lösen.

Kleingruppe statt Frontalvortrag Das Ausmaß des Studiums ist in ins­ gesamt 20 Semesterwochenstunden Theorie sowie vier Semesterwochen­ stunden Praxis unterteilt. Die theore­ tischen Inhalte werden jedoch nicht nur durch Frontalvorträge vermit­ telt, sondern häufig in Kleingruppen­ unterricht durchgeführt, vor allem bei Fallplanungen. Die Vortragenden sind teils von der MedUni Wien sowie von der Medizinischen ­Universität Graz und aus dem Ausland. • DentUnique 2/2014 23


Sehr geehrte Damen und Herren! Pluradent ist ein führendes, internationales erfolgreiches und unabhängiges Handels- und Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitsbereich. Unser Erfolg basiert auf motivierten und kompetenten Mitarbeitern sowie der Stärke im Dentalmarkt. Als Qualitäts- und Innovationsführer fühlen wir uns unseren Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten sowie der Umwelt persönlich und nachhaltig verpflichtet. Um diese Vision zu erreichen, entwickeln wir maßgeschneiderte und ganzheitliche Konzepte für unsere Kunden. Unserem Anspruch als Qualitäts- und Innovationsführer folgend, erarbeiten wir mit ausgewählten Partnern Lösungen, die unseren Kunden erkennbar Mehrwert bieten. Fachberater und Spezialisten mit profunden Kunden- und Marktkenntnissen unterstützen die erfolgreiche Umsetzung. Um das angestrebte Wachstum zu realisieren, erschließen wir neue Geschäftsfelder und Märkte. Alle Aktivitäten stehen im Einklang mit Umwelt und Gesellschaft. Zu unseren Niederlassungen in Klagenfurt, Eugendorf und unserem Kompetenzzentrum in Wien, kam im Februar 2014 der Plurashop an der Bernhard Gottlieb Universität Wien dazu.Dieser Klinikshop dient nicht nur zur Nahversorgung von Patienten und Klinikpersonal, sondern ist in erster Linie Information und Kommunikationszentrum der Studenten. In Abstimmung mit den Fachabteilungen, bietet Pluradent Austria alle Studenten/innen die Möglichkeit, Produktinformationen, Hintergrunddetails und der Gleichen abzurufen. Der neue Shop bietet ebenso eine Plattform für Diskussionen, Erfahrungsaustausch sowie Fachberatung durch unser geschultes Team. Kommen Sie vorbei und machen Sie sich selbst ein Bild. Gerald Dorn Geschäftsführer

Irmgard Pagels Shopverkauf / Veranstaltungsbetreuung Tel.: + 43 (0) 1/4023225-140 Fax.: + 43 (0) 1/4023224-420 Email: i.pagels@pluradent-austria.at

Peggy Banhofer Shopverkauf Tel.: + 43 (0) 1/4023225-140 Fax.: + 43 (0) 1/4023224-420 Email: p.banhofer@pluradent-austria.at

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