WELCOME GUIDE 2026
DEIN SEMESTER
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DEIN Geld, GEWINNE WG und Alltag: So kommst du gut an. SKIOPENING WOCHENENDE IN OBERTAUERN
28. NOVEMBER
KI & KARRIERE
Welche Skills jetzt zählen
Traineeprogramme, 04. DEZEMBER Berufseinstieg & Teamgeist ARBEITGEBER + SPANNENDE ENTDECKEN
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DEIN HERBST: WG-KÜCHE, SERIENSTARTS, HALLOWEEN & GESUND BLEIBEN
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04. DEZEMBER ZU GEWINNEN GIBT ES 2 Übernachtungen für 2 Personen in einem 4* Hotel in Obertauern inkl. Frühstück, Skipässe & Konzerttickets für Anastacia von 04.12. – 06.12.2026 Was du dafür tun musst: QR-Code scannen, das Formular ausfüllen & schon bist du im Lostopf! JETZ MITM T AC & GEW HEN INNE N
#LOVEOBERTAUERN WO DER SCHNEE ZUHAUSE IST
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Mit dem Ágnes-Heller-Haus der Universität Innsbruck hat die Bundesimmobiliengesellschaft einen Ort realisiert, wo Studieren, Lernen und Austausch möglich sind. Der markante Neubau vereint die Institute der Geistes-, Kulturund Bildungswissenschaften unter einem Dach und macht den Campus Innrain noch lebendiger. Moderne Hörsäle, ein lichtdurchflutetes Atrium und eine Mensa mit Blick ins Grüne schaffen beste Bedingungen für den Studienalltag und eröffnen neue Perspektiven.
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UNIMAG / Inhalt
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Studentenleben Editorial 06 Kontakt & Impressum 06 Die Serienstarts im Herbst 08 Die UNIMAG-Bucket-List 10 Welcome Guide 2026 14 Finanzielles 16 Wohnen 20 Energie & Haushalt 22 Cozy @ Home 26 Zusammen kochen 28 Halloween 2026 30 Gesund durch den Herbst 34 Ab in den Schnee 36
Fotos: KI-generiert
Karriere Dein Einstieg als Trainee 40 Als Absolventin durchstarten 48 Gemeinsam weiter 56 Next-Gen Jobs: Die Jobs der Zukunft 62 Interessante Arbeitgeber stellen sich vor 70
Das Österreichische Umweltzeichen für Druckerzeugnisse, UZ 24, UW 686 Ferdinand Berger & Söhne GmbH.
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UNIMAG / Intro
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Liebe Studis! CREDITS Anzeigen & Kooperationen: Philipp Ossberger Harald Jamer w: www.unimag.at w: www.trainees.at m: partner@unimag.at t: 0664 234 19 70 Redakteure der Ausgabe: Heinz Peter Krieger Sebastian Wolking Lektorat: Heinz Peter Krieger Coverfoto: KI-generiert Herausgeber & Verleger: UNIMAG GmbH Diefenbachgasse 54/13 1150 Wien Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz: Informationen zum Medieninhaber sind ständig und unmittelbar unter uni.mg/ impressum abrufbar. © 2026 UNIMAG GmbH Die abgedruckten Artikel geben manchmal, aber nicht immer, die Meinung der Herausgeber wieder. Für unverlangt eingesandte Artikel wird keine Haftung übernommen. Alle Rechte vorbehalten.
Der Oktober ist der Monat der ersten Male: der erste Tag im neuen Hörsaal, der erste Abend in der neuen Wohnung, der erste Tratsch mit Leuten, die du vor einer Woche noch nicht kanntest. Aus diesen ersten Malen wird in ein paar Wochen dein Alltag. Diese Ausgabe hilft dir dabei, dass er gut wird. Genau dort setzt unser Welcome Guide 2026 an. Wir zeigen dir, wie du dein Studentenkonto wählst, was ein WG-Zimmer im Schnitt kostet, was nach dem Einzug zählt und wie du den Stromzähler in zehn Minuten auf einen günstigeren Tarif bringst. Dazu alles, was den Herbst schöner macht: ein Frühstück, auf das du dich freust, ein Kochabend in der WG, eine Halloween-Party und Tipps, wie du gesund bleibst, wenn alle husten. Sobald der erste Schnee liegt, geht es für ein Wochenende auf die Piste. Im Karriereteil geht es um den Einstieg in einen Arbeitsmarkt, der gerade seine Regeln neu schreibt. Wir zeigen, warum ein Traineeprogramm die Abkürzung zum eigenen Netzwerk ist. Und welche Skills zählen, wenn die KI den Code schreibt. Dazwischen erfährst du, wie du als Absolventin sichtbar wirst und selbstbewusst verhandelst – und woran du ein Team erkennst, das zu dir passt. Ich wünsche dir einen guten Start ins Studienjahr, ein Zuhause, das sich bald genauso anfühlt, und einen Herbst mit mehr Genuss als Nachtschichten. Philipp Ossberger, Herausgeber
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UNIMAG / Studentenleben
STARTS
Sommerhitze adé, Herbstlaub hallo: Die schönste Jahreszeit erkennt man daran, dass sich ein Binge-Watch-Wochenende auf dem Sofa so richtig richtig anfühlt. Heißen Kakao dazu, Nüsschen knabbern, Pilzpfanne oder Kürbissuppe warmmachen et voilà – hier sind unsere Serientipps für den Herbst.
Where’s Wanda? (S02) Die Erwartungen waren hoch, als Staffel 1 vor zwei Jahren anlief. Immerhin war es Apples erste deutschsprachige Produktion. Doch das Publikum war unterwältigt. Die 17-jährige Wanda ist spurlos verschwunden, ihre Familie – Heike Makatsch als Mama und Axel Stein als Papa – sucht sie hinter jeder Tanne. Ob die Pointen diesmal zünden, erfahren wir Ende Oktober. // Start: 21.10. – Apple TV
Adults (S02) Noch immer füllen Samir, Billie, Issa, Anton und Paul eine WG von Mittzwanzigern in Queens. Sie lieben und hassen sich, denken über die großen Fragen des Lebens und die kleinen Tücken des Alltags nach, werden erwachsen und im nächsten Moment wieder zu Kindsköpfen. An „Friends“ wird auch die zweite Staffel der US-Sitcom kaum heranreichen, doch ein paar Lacher sollten schon drin sein. // Start: 30.9. – Disney+
Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (S03) Karneval der Kreaturen: Endlich hacken sich allerlei Fantasiewesen wieder Augen aus und Köpfe ab. Flugsaurier, Kriegselefanten, feuerspeiende Monster und gar nicht so blöde Orks kämpfen gegen das Gute, Sauron schmiedet seinen Ring, während der interne Zwist der Zwerge fast so heftig wird wie der bei den Windsors in der realen Welt. November wird Mittelerde-Monat. Alle acht Folgen erscheinen bis zum 25. // Start: 11.11. – Amazon Prime
Carrie (S01) 1976 debütierte die Stephen-King-Verfilmung in den US-Kinos: Carrie war ein Horrorfilm, der den Zuschauern die Sprache verschlug. 50 Jahre später kehrt das scheue Mädchen zurück auf den Bildschirm. Von ihrer Mutter wird es vor der Welt versteckt, von ihren Mitschülerinnen gemobbt, aber in Carrie schlummern übermenschliche Fähigkeiten. Auch Stephen King ist als Executive Producer mit an Bord. // Start: 7.10. – Amazon Prime
Lupin (S04) Wer sich französisches Flair in die WG streamen will, muss nicht „Emily in Paris“ schauen. Zum vierten Mal schlüpft Hauptdarsteller Omar Sy in die Rolle von Meisterdieb Assane, der im Schatten des Eiffelturms sein Katz-und-Maus-Spiel vorführt – und im Gefängnis auf Erzrivalen Pellegrini trifft. Manche Wendungen sind vorhersehbar, andere unlogisch, aber lange Herbstabende freuen sich diebisch auf Lupin. // Start: 23.10. – Netflix
Fotos: (c) Amazon MGM Studios, Ben Rothstein/Prime (Der Herr der Ringe), (c) AppleTV (Where’s Wanda?), (c) Emmanuel Guimier/Netflix (Lupin)
SERIEN
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UNIMAG / Studentenleben
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Die UNIMAG-Bucket-List:
Dinge, die du im Studium getan haben musst
Bild: KI-generiert
Circl
Als Team zum Pubquiz
Sport-Marathon durchziehen
Du erkennst jeden Song nach drei Sekunden, jemand aus deiner Lerngruppe kennt alle Fußballrekorde? Beim Pubquiz werft ihr euer Wissen zusammen. Schnapp dir ein paar Studienkolleg:innen, sucht einen Quizabend und denkt euch einen Teamnamen aus. Checkt vorher Reservierung und Teamgröße. Zwischen Musikfragen, Filmzitaten und gemeinsamem Rätseln lernt ihr euch besser kennen. Und beim nächsten Mal wollt ihr euren Punktestand bestimmt übertreffen.
Gute Vorsätze gehen auch zum Semesterstart: Nimm dir vor, zehn Sportarten auszuprobieren. Im USI-Programm findest du dafür reichlich Ideen, etwa Futsal, Aerobic, Hockey oder Capoeira. Such dir Angebote aus, die dich neugierig machen, und check Anmeldung, Kosten und Schnuppermöglichkeiten. Dann probierst du dich nach und nach durch deine Liste. Dabei lernst du neue Leute kennen und findest vielleicht deinen neuen Lieblingssport.
Bild: KI-generiert
WLAN zum Scannen „Wie lautet euer WLAN-Passwort?“ Die Antwort hängt am Kühlschrank: als QR-Code fürs Gast-WLAN. Richte es ein, wenn dein Router das unterstützt. Verbinde dein Android-Handy damit, wähle das Netzwerk in den WLAN-Einstellungen und tippe auf „Teilen“. Speichere den QR-Code als Screenshot und drucke ihn aus. Dein Besuch scannt ihn und bestätigt die Verbindung. Teste den Code mit einem zweiten Handy. Nach einem Passwortwechsel brauchst du einen neuen.
Morgens durch die Hörsäle pilgern, abends um die Häuser ziehen – so sieht ein guter Tag im Leben eines Akademikers aus. Sechs junge Studierende aus Wien nehmen dich mit – vom Hörsaal bis ins Nachtleben. Ihre App Circl ging im Mai an den Start, verbindet Menschen am Bildschirm, um sie raus auf die Straße und rein in den Club zu bringen. User legen in der App ihren Musikgeschmack fest, lassen sich Konzerte, Partys oder Festivals anzeigen und verabreden sich dort mit Freunden und Bekannten. Ziel: Doomscrolling vermeiden, echte Begegnungen ermöglichen, keine Party mehr verpassen und jederzeit wissen, wer wo hingeht. „Der Wunsch, rauszugehen, neue Leute zu treffen und die Stadt wirklich zu erleben, ist bei jungen Menschen ungebrochen da“, sagt WU-Student Sebastian Paar, einer aus dem Circl-Sextett. „Niemand sollte sich durch zehn Instagram-Storys und drei Gruppenchats arbeiten müssen, um herauszufinden, was am Wochenende in Wien läuft.“ Die App startet allerdings nur durch, wenn die breite Masse mitmacht – der berüchtigte Netzwerkeffekt. Zieht die Party-Fraktion mit, wird Circl zum Feierbiest – andernfalls zur Spaßbremse.
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IDEAL FÜR STUDIERENDE:
WOHNEN AUF ZEIT IN WIEN Studieren und wohnen, wo Wien am aufregendsten ist: YOUNIQ Vienna TRIIIPLE. Die modernen Micro-Apartments bieten alles, was man braucht. Ideal für Studierende, die neu in der Stadt sind und eine hochwertige und komfortable Wohnung in zentraler Lage suchen. Hier fühlt man sich sofort zu Hause. Du startest bald in Wien dein Studium oder bist schon ein alter Hase und suchst ein besseres Zuhause? Dann ist YOUNIQ Vienna TRIIIPLE genau richtig für dich! Die modernen, hochwertig möblierten Apartments bieten dir einen stylishen Rückzugsort mit allem Komfort.
Advertorial
Sag hallo zur Hauptstadt Österreichs! Das TRIIIPLE ist nach den drei Türmen benannt, die sich über dem Bezirk Landstraße erheben, direkt am Donaukanal und nahe dem Wiener Prater. „Wohnen über den Dächern Wiens“ lautet die Devise im südlichsten Turm des Ensembles. Die Dachterrasse in der 35. Etage steht allen Bewohner/innen offen und bietet einen 360°-Blick über die Stadt. Die 671 top ausgestatteten Apartments lassen keine Wünsche offen – du musst nur noch deine Koffer auspacken!
Vollmöblierte Apartments, Rooftop-Terrasse mit Wienblick, Creative Lounges, Kino, Co-Working und mehr. YOUNIQ Vienna TRIIIPLE bietet dir Wohnen mit Komfort, Stil und Community.
Zudem bist du hier optimal angebunden: Der Flughafen Wien ist bequem erreichbar, und auch alle öffentlichen Verkehrsmittel – U-Bahn, Straßenbahn und Bus – liegen direkt vor der Tür.
UNIMAG / Studentenleben
Alles da: Privatsphäre und Community Areas Die Apartments in einer Größe von 19 m² bis 57 m² sind alle mit einem Single- oder Doppelbett sowie einer Kitchenette inkl. Mikrowelle ausgestattet. Es gibt einen Schreibtisch, genügend Stauraum für Kleidung und Bücher und natürlich ein eigenes Bad mit ebenerdiger Dusche. Die größeren Einheiten bieten zusätzlich einen abgetrennten Wohnbereich mit Sofa und Esstisch. Viele der Apartments haben sogar einen eigenen Balkon. Das ist viel Privatsphäre in modernem Design, clever und platzoptimiert aufgeteilt. Und wenn du mal Lust auf Gesellschaft hast: Die Räume sind bis 22 Uhr geöffnet. Ob Gaming Lounge, Cinema Room, Community Kitchen oder Co-Working Spaces, hier kannst du Leute treffen, entspannen oder einfach mal den Kopf freikriegen.
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Fitnessstudios im Haus können (gegen Gebühr) ebenfalls genutzt werden, und im Erdgeschoss erwartet dich zudem ein Restaurant. Zusätzlich steht dir mit TULU ein praktischer Verleihservice direkt im Haus zur Verfügung. Dort kannst du nützliche Alltagsgegenstände wie Staubsauger, Haartrockner, Matratzen oder auch Spielkonsolen ganz nach Bedarf ausleihen. So hast du immer genau das zur Hand, was du gerade brauchst, ohne es selbst kaufen oder von zu Hause mitbringen zu müssen.
Kosten im Griff mit All-in-Miete All das gibt’s ab 749 Euro im YOUNIQ Vienna TRIIIPLE. In der monatlichen All-in-Miete sind sämtliche Betriebskosten wie Strom, Wasser, Heizung, Highspeed-Internet sowie die Nutzung aller Community Areas enthalten.
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YOUNIQ Vienna TRIIIPLE bietet Privatsphäre im eigenen Zimmer und echte Gemeinschaft in den vielfältigen Community Areas.
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WELCOME GUIDE 2026
DAS LEBEN ZIEHT MIT EIN. Am Anfang liegt nur die Matratze am Boden. Dann folgen schon der erste Spaghetti-Abend in der WG-Küche, der Weg zur Uni ohne Google Maps, die Tür nebenan, an die du jederzeit klopfen kannst. Und irgendwann ist das neue Semester einfach dein Alltag. Wir begleiten dich dabei: mit Tipps für Konto, Wohnung und Haushalt – und Ideen zum Kochen, Abschalten und Zusammenkommen.
ANKOMMEN
WOHLFÜHLEN
ZUSAMMEN ERLEBEN
Bild: KI-generiert
Das Konto, das deine Eltern eröffnet haben, als du sieben warst, gibt es noch. Das Sparbuch von der Oma auch. Fürs Studium reicht beides nicht mehr. Die gute Nachricht: Was du jetzt brauchst, kostet nichts, solange du weißt, was im Kleingedruckten steht.
Bild: KI-generiert
GELD: KONTO, NOTGROSCHEN, SPARPLAN
01 – GELD
€ 271,30 GRATIS BIS 27 UND EIN BONUS OBENDRAUF: BESSER WIRD EIN KONTO NIE WIEDER. DAS KONTO: GRATIS, BIS DU 27 BIST In der ersten Woche kommen die Banken mit Kaffee und GoodieBags an den Campus, und ihr Angebot kann sich sehen lassen: Bis zum 27. Geburtstag zahlst du fürs Studentenkonto nichts, Debitkarte, App und Bezahlen mit dem Handy inklusive. Dazu gibt es Willkommensgeschenke: 50 Euro bei der Erste Bank, bis zu 80 Euro bei Raiffeisen NÖ-Wien und bei der Bank Austria. Die gibt‘s meist nur online und wenn du in den ersten Wochen regelmäßig mit der Karte zahlst. Nimm das ruhig mit, aber such dir die Bank nicht danach aus. Der Bonus ist schnell ausgegeben, das Konto hast du in drei Jahren noch, und dann zählt, ob es noch zu dir passt.
Familienbeihilfe plus Kinderabsetzbetrag, jeden Monat bis 24. Stimmen deine Eltern zu, landet das Geld ab jetzt direkt bei dir.
Den Unterschied machen ein paar Details im Kleingedruckten. Zum Beispiel, was das Konto kostet, sobald du 27 bist, und aus dem Studentenkonto ein normales Girokonto wird. Das findest du auf der Website der Bank, ein kurzer Blick lohnt sich schon jetzt.
SPAREN: NOTGROSCHEN ZUERST, DANN DER ETF
Gut zu wissen fürs Auslandssemester: Im Euroraum sind Zahlen und Abheben gratis, nur Automaten von Drittanbietern wie Euronet verlangen eigene Gebühren, egal bei welcher Bank du bist. Außerhalb des Euroraums kostet es etwas: Hebst du in Prag oder Kopenhagen umgerechnet 100 Euro ab, kostet das je nach Bank 2,60 bis 3,30 Euro extra, im Geschäft 1,80 bis 2,50 Euro.
Zuerst das Tagesgeldkonto: Neukund:innen bekommen bei DADAT derzeit 3,1 Prozent für drei Monate, Trade Republic zahlt 2,5 Prozent variabel. Das StudentenSparkonto der Bank Austria bringt 3 Prozent fix für ein Jahr, danach nur noch 0,01 Prozent. Auf so ein Konto gehört dein Notgroschen. Wie viel? Einen guten Richtwert liefert die Studierenden-Sozialerhebung 2025 des IHS. Sie hat gefragt, ob eine unerwartete Ausgabe von 750 Euro drin wäre, etwa für eine kaputte Waschmaschine. Die meisten könnten das, 15 Prozent aber nicht, auch nicht mit Hilfe der Eltern. Nimm die 750 Euro also als Startpunkt: Sobald die am Konto liegen, ist der Sparplan dran.
Und schließlich der Überziehungsrahmen: Er ist ein praktischer Puffer, lässt die App aber mehr Geld anzeigen, als tatsächlich drauf ist. Was du davon nutzt, kostet je nach Bank 8 bis 12 Prozent Zinsen im Jahr. Wer ein bisschen plant, ist schnell wieder im Plus. Eine Kreditkarte brauchst du für den Start nicht: Online zahlst du mit der Debitkarte genauso, und ab dem zweiten Jahr kostet die Kreditkarte bei vielen Banken extra.
Das Sparbuch von der Oma war ein guter Anfang. Damit dein Geld jetzt für dich arbeitet, reichen zwei Dinge: ein Tagesgeldkonto und ein ETF-Sparplan.
Für den ETF-Sparplan reicht wenig: Trade Republic ab 1 Euro im Monat, Flatex ab 25, Raiffeisen ab 100 Euro (Fonds ab 50). Die Ausführung ist bei Trade Republic gratis, bei Raiffeisen NÖ-Wien bis 28 ebenfalls.
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Bild: KI-generiert
Ab jetzt darf das Geld direkt auf dein Konto gehen, wenn die Eltern beim Finanzamt zustimmen. Das Gespräch führst du am besten, bevor die erste Miete fällig ist. Ab dem zweiten Studienjahr brauchst du dafür 16 ECTS aus dem Jahr davor.
Bei der Wahl des Brokers zählt vor allem ein Wort: steuereinfach. Ein steuereinfacher Broker führt die 27,5 Prozent KESt automatisch ans Finanzamt ab und erspart dir damit jedes Jahr Arbeit bei der Steuererklärung.
BEIHILFEN: 271,30 EURO, DIE DIR GEHÖREN KÖNNEN Die Familienbeihilfe ist bisher bei deinen Eltern gelandet: 271,30 Euro im Monat inklusive Kinderabsetzbetrag, bis zu deinem 24. Geburtstag.
Studienbeihilfe bekommt nur rund jede:r neunte Studierende, obwohl der Antrag nichts kostet und du ihn bis 15. Dezember stellen kannst. Der Grundbetrag liegt bei 451 Euro im Monat, auswärts Studierende bekommen bis zu 787 Euro. Dazuverdienen darfst du bei der Familienbeihilfe bis 17.212 Euro im Jahr, bei der Studienbeihilfe bis 17.677 Euro. Was darüber liegt, wird zurückgefordert. Hast du vor dem Studium schon vier Jahre gearbeitet, kommt für dich das Selbsterhalter-Stipendium infrage. Das bringt bis zu 1.111 Euro im Monat, ab 27 bis zu 1.151 Euro. Den 15. Dezember verpasst? Im Sommersemester gibt‘s eine zweite Chance, vom 20. Februar bis 15. Mai.
€0 Das Studentenkonto kostet bei den meisten Banken 0 Euro bis zum 27. Geburtstag.
8–12% Sollzinsen beim Überziehen, je nach Bank
€ 750 Notgroschen gehören auf ein Tagesgeldkonto, erst danach kommt der ETF-Sparplan.
Wir haben alle Zahlen sorgfältig geprüft, Konditionen können sich aber ändern. Angaben ohne Gewähr, Stand: September 2026.
VERSICHERT, OHNE ES ZU WISSEN •
Krank: bis 27 bei den Eltern mitversichert, ab dem zweiten Studienjahr mit Nachweis über 16 ECTS (ÖGK). Sonst Selbstversicherung, 78,84 Euro im Monat (2026).
•
Unfall: an der Uni und am Weg dorthin über AUVA und ÖH, beides gratis bzw. im ÖH-Beitrag drin. Freizeit, Sport, WG-Küche: nicht gedeckt.
LOHNT SICH + Der Startbonus. Mitnehmen, aber die Bank nicht danach aussuchen.
+ 750 Euro Notgroschen auf einem Tages-
•
Haftpflicht: an der Uni über die ÖH bis 1 Million Euro. Privat über die Haushaltsversicherung der Eltern, solange dein Hauptwohnsitz dort liegt, sonst eine eigene um 4 bis 10 Euro im Monat.
•
Reisen: ÖAMTC-Schutzbrief als Zusatz zur Mitgliedschaft, ab 40,70 Euro im Jahr (2026).
KANNST DU DIR SPAREN – Eine kostenpflichtige Kreditkarte. Mit der kostenfreien Debitkarte zahlst du online genauso.
geldkonto, bevor der erste ETF dran ist.
– Einen Broker, der nicht steuereinfach ist.
+ Der Antrag auf Studienbeihilfe bis 15. De-
– Überziehungszinsen. Mit ein bisschen Pla-
zember. Kostet nichts und bringt vielleicht mehr, als du denkst.
nung bleibst du im Plus.
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Traden mit kleinen Beträgen. Mein ELBA kann’s.
raiffeisen.at/traden Veranlagungen in Wertpapiere können mit Risiken verbunden sein.
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Sonntag, 18 Uhr, WG-Besichtigung im 7. Bezirk. Im Stiegenhaus warten zwölf Leute mit demselben Screenshot am Handy. Wer neu in der Stadt ist, kennt dieses Gefühl. Dabei führen drei Wege zum eigenen Zimmer, und nicht jeder beginnt mit einem Casting im Stiegenhaus. 02 – WOHNEN
€ 498 DAS WOHNHEIM HAT EINEN FITNESSRAUM. DIE WG HAT STIEGEN IN DEN VIERTEN STOCK. DREI WEGE, DREI PREISE Was Studierende fürs Wohnen zahlen, hat die Sozialerhebung 2025 des Instituts für Höhere Studien nachgerechnet, Strom und Heizung schon eingerechnet. Ein WG-Zimmer kostet im Schnitt 498 Euro im Monat, ein Wohnheimplatz 501 Euro, die eigene Wohnung 664 Euro. Wien liegt bei allen drei Optionen ein Stück darüber, Linz und Graz sind die günstigsten unserer vier Städte. Im Schnitt fließen rund 38 Prozent des Budgets ins Wohnen.
WAS WOHNEN KOSTET Wien Graz Linz Salzburg Österreich
kostet ein WG-Zimmer im Schnitt, ein Wohnheimplatz 501 Euro, die eigene Wohnung 664 Euro. Strom und Heizung sind da schon drin.
WG und Studierendenheim kosten also praktisch gleich viel. Der Unterschied liegt im Aufwand und in der Freiheit. In der WG musst du drei Fremde in zwanzig Minuten überzeugen, dafür bestimmst du mit, wer neben dir wohnt. In der eigenen Wohnung kümmerst du dich um Kaution, Vertrag, Strom und Möbel, dafür gehört der Kühlschrank dir allein. Und ins Wohnheim geht’s am einfachsten: Formular, Einzugstermin, Schlüssel. Gekocht wird je nach Haus in der eigenen Küche oder gemeinsam am Gang.
Der große Vorteil: Der Preis ist allin, also inklusive Strom, Heizung, Wasser und meist auch Internet. Du musst dich um nichts mehr kümmern.
STUDENTENHEIM: DACHTERRASSE STATT ETAGENDUSCHE
Die Preise für 2026/27, Einzelzimmer und alles inklusive, staffeln sich nach Ausstattung. Basis-Zimmer mit Gemeinschaftsküche gibt es in Linz ab 340 Euro, in Salzburg ab 352, in Graz ab 404, in Wien ab 407 Euro. Mit eigenem Bad oder Kochnische, oft in neuen Häusern mit Lernlounge und Dachterrasse, liegst du zwischen 475 und 605 Euro. Ein eigenes Studio mit Küche kostet 565 bis 780 Euro.
Viele Heime sind heute weit mehr als ein Gang mit Etagendusche. Die neuen Häuser haben Lernlounge, Dachterrasse und Fitnessraum, teilweise sogar mit Sauna.
Und die privaten ApartmentAnlagen mit Fitnessraum und Zimmerreinigung beginnen bei rund 750 Euro und gehen bis über 1.600 Euro.
Durchschnitt pro Monat in Euro, Strom & Heizung inklusive
WG-Zimmer 512 450 442 512 498
Wohnheim 522 468 509 488 501
Eigene Wohnung 674 636 613 682 664
Bild: KI-generiert
WOHNEN: STUDENTENHEIM, WG ODER ALLEIN?
UNIMAG / Studentenleben
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Bild: KI-generiert
Wer es vergisst, riskiert bis zu 726 Euro Strafe.
3 Tage Frist für den Meldezettel nach dem Einzug, sonst bis zu 726 Euro Strafe.
5 Jahre Mindestlaufzeit befristeter Mietverträge bei Unternehmer-Vermietern seit 2026.
€0 Maklerprovision, wenn du auf ein Inserat antwortest. Es zahlt, wer den Makler beauftragt hat. Wir haben alle Zahlen sorgfältig geprüft, Konditionen können sich aber ändern. Angaben ohne Gewähr, Stand: September 2026.
Was in keiner Preisliste steht: Im Wohnheim findest du schnell Anschluss. Alle leben im selben Semesterrhythmus, beim Kochen entsteht oft die erste Lerngruppe, und wer neu in der Stadt ist, hat schon am ersten Abend Gesellschaft. Dazu kommt Planungssicherheit: Der Vertrag läuft meist ein Jahr, oft von September bis August. Aussuchen kannst du dir vor allem den Komfort, vom Basis-Zimmer mit Küchenrunde bis zum Apartment mit Reinigung und Fitnessraum.
DIE ERSTEN SCHRITTE: MELDEZETTEL, KAUTION, VERTRAG Der Meldezettel kommt zuerst. Drei Tage hast du nach dem Einzug dafür Zeit, das Meldeservice gibt es beim Magistrat, in Wien in jedem Bezirksamt, kostenlos und mit ID Austria auch online. Unterschreiben muss auch, wer dir die Wohnung gibt.
LOHNT SICH + Das Studentenheim, wenn du dich um
nichts kümmern willst. Strom, Heizung und meist auch Internet sind drin.
+ Fotos von jedem Kratzer bei der Übergabe, bevor der Schlüssel wechselt.
+ Der Meldezettel in den ersten drei Tagen, online mit ID Austria.
Die Kaution ist der nächste Posten. Drei Bruttomonatsmieten sind üblich, bis zu sechs sind erlaubt. Wer vermietet, muss sie verzinsen, nach der Rückgabe unverzüglich zurückzahlen und darf nur Schäden abziehen, die über die normale Abnützung hinausgehen. Deshalb fotografierst du bei der Übergabe jeden Kratzer, noch bevor du den Schlüssel übernimmst. Beim Vertrag hat sich heuer etwas geändert. Seit 1. Jänner 2026 müssen befristete Mietverträge von Unternehmer-Vermietern mindestens fünf Jahre laufen, bei privaten Vermieter:innen bleiben es drei. Das gibt dir Sicherheit, und flexibel bleibst du trotzdem: Du selbst darfst nach einem Jahr mit drei Monaten Frist kündigen. Im Altbau gilt außerdem der Richtwert, in Wien 6,74 Euro pro Quadratmeter, bei Befristung mit 25 Prozent Abschlag. Ob deine Miete passt, prüfen Arbeiterkammer oder Mietervereinigung. Und die Maklerprovision? Die zahlt seit 1. Juli 2023, wer den Makler beauftragt hat, bei einem Inserat also nicht du. Was du außerdem nie machst: etwas überweisen, bevor du die Wohnung gesehen und den Vertrag unterschrieben hast.
KANNST DU DIR SPAREN – Die Maklerprovision. Bei einem Inserat
zahlt sie, wer den Makler beauftragt hat.
– Zahlungen vor Besichtigung und Vertrag. – Eine überhöhte Ablöse. Für alte Möbel
zahlst du nur, was sie wirklich wert sind.
Am ersten Abend in der neuen Wohnung liegt die Matratze am Boden, die Lampe stammt aus dem Kinderzimmer, das WLAN kommt am Donnerstag. Und irgendwo im Keller hängt ein Zähler, der seit heute auf deinen Namen läuft. Was der kostet, hast du selbst in der Hand, und dafür reichen zehn Minuten. 0 3 – E N E R G I E & H A U S H A LT
€ 350 STROM: ZEHN MINUTEN, DIE SICH LOHNEN Der Zähler gehört dem Netzbetreiber, und den kannst du dir nicht aussuchen. Den Stromlieferanten schon. Beim Einzug brauchst du drei Dinge: die Zählernummer, den Zählerstand und das Einzugsdatum. Damit meldest du dich online bei einem Anbieter an, und der erledigt den Rest mit dem Netzbetreiber. Wer sich gar nicht anmeldet, riskiert, dass der Netzbetreiber den Strom abdreht. Am Einzugstag machst du ein Foto vom Zählerstand, mit Datum. Ab da läuft der Verbrauch auf deinen Namen, alles davor gehört den Vormieter:innen. Der Anbieter bucht dann monatlich einen Teilbetrag ab, für rund 1.900 Kilowattstunden im Wiener Standardtarif etwa 60 Euro, Netzkosten und Abgaben schon eingerechnet. Einmal im Jahr wird genau abgerechnet. Richte den Teilbetrag gleich am echten Verbrauch aus, dann gibt es keine Überraschung. Wie viel du sparen kannst, zeigt der kostenlose Tarifkalkulator der E-Control.
liegen zwischen dem günstigsten und dem teuersten Stromangebot für einen Single-Haushalt in Wien. Vergleichen zahlt sich aus.
Für einen Single-Haushalt im 5. Bezirk mit rund 1.900 Kilowattstunden listet er 109 Angebote, von gut 630 bis fast 1.000 Euro im Jahr. Wie viel Strom du brauchst, hängt vor allem vom Warmwasser ab. Kommt es aus einem Elektroboiler, liegt ein Single-Haushalt schnell bei 2.000 Kilowattstunden im Jahr, mit Warmwasser aus Gastherme oder Fernwärme eher bei 1.300. Im Rechner gibst du deshalb den Wert aus der letzten Abrechnung der Wohnung ein. Frag am besten die Vormieter:innen danach, sonst reicht zum Start ein Schätzwert. Übrigens beeinflusst du nur etwa die Hälfte der Rechnung. Netzgebühren und Abgaben sind bei jedem Anbieter gleich, weil sie an den Netzbetreiber gehen und nicht an den Lieferanten. Verhandelbar ist allein der Energiepreis, und genau dort entsteht der ganze Unterschied. Das erste Ergebnis im Rechner ist dabei nicht automatisch das beste. Die Reihung zeigt das erste Jahr inklusive Wechselrabatt, und den gibt es einmal. Ohne Rabatt sparst du im Beispiel rund 70 Euro gegenüber dem Standardtarif.
Wichtig sind drei Dinge: Preisgarantie, höchstens ein Jahr Bindung und der Preis ab dem zweiten Jahr. Ein Anbieter, der dort ohne Rabatt günstig bleibt, ist auf Dauer der bessere Deal. Der Wechsel dauert höchstens drei Wochen, das Kündigen übernimmt der neue Anbieter. Ein Kalendereintrag in elf Monaten erinnert dich daran, noch einmal durchzurechnen. Einen Gasvertrag brauchst du nur bei Gastherme oder Gasherd, verglichen wird im selben Rechner.
EINRICHTUNG: NEU IST NUR DIE MATRATZE Möbel haben in Uni-Städten ein zweites Leben, weil jedes Semester jemand auszieht und Tisch, Sessel und Regal nicht mitnehmen will. Genau dort findest du deine Einrichtung. Neu kaufst du nur, was am Körper liegt: Matratze, Bettwäsche, Handtücher. Der Rest darf Secondhand sein. Das sieht in der Wohnung besser aus, als es klingt, und zieht beim Auszug einfach weiter. Ein freies Wochenende, ein geborgtes Auto und drei Abholtermine, mehr braucht es meist nicht.
Wir haben alle Zahlen sorgfältig geprüft, Konditionen können sich aber ändern. Angaben ohne Gewähr. Stand: 21. September 2026.
Bild: KI-generiert
ENERGIE & HAUSHALT: DER ZÄHLER LÄUFT
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Es regnet, die Bibliothek ist am anderen Ende der Stadt und der Küchentisch ist dein Hörsaal. Daneben dampft eine Tasse Tee, es duftet nach Toast. Zwischen Skripten und Abgabeterminen darf so ein Tag zu Hause gemütlich sein: mit einem Frühstück, auf das du dich freust, etwas Gutem für zwischendurch und Zeit zum Abschalten. 04 – AB IN DEN HERBST
10 Min.
Schon kurze Pausen von bis zu zehn Minuten können gegen Müdigkeit helfen. Zeit für einen Tee, einen Snack und einen Blick aus dem Fenster.
DREI IDEEN FÜR DEIN FRÜHSTÜCK
FRÜHSTÜCK ZUM WOHLFÜHLEN
LERNSNACKS FÜR LANGE NACHMITTAGE
Jeweils für eine Person.
Für ein gemütliches Frühstück braucht es wenig Aufwand. Ob warmer Porridge, Overnight Oats oder Eierspeise auf Vollkornbrot: Such dir aus, worauf du heute Lust hast. Die drei Rezepte findest du in der Box links.
Ein paar Kapitel später wird der Tee kalt, und der kleine Hunger meldet sich. Ein Apfel mit einer Handvoll Nüssen, eine Scheibe Vollkornbrot mit Hummus oder Joghurt mit Obst sind unkomplizierte Ideen für zwischendurch. Vieles davon lässt sich nebenbei vorbereiten. Im Kühlschrank wartet dann schon etwas, wenn später die Lust aufs Schnippeln fehlt.
Warm & zimtig 50 g Haferflocken mit 200 ml Milch oder Pflanzendrink und einem halben gewürfelten Apfel etwa 5 Minuten köcheln lassen. Mit Zimt abschmecken. Am Vorabend vorbereitet 50 g Haferflocken, 100 ml Milch oder Pflanzendrink und 100 g Joghurt verrühren. Abgedeckt über Nacht kühlen. Morgens mit Bananenscheiben ergänzen. Lieber herzhaft 2 Eier verquirlen und in etwas Butter oder Öl unter Rühren stocken lassen, salzen und pfeffern. Auf Vollkornbrot oder -toast geben, Tomaten und Schnittlauch dazu.
Haferflocken und Vollkornbrot bringen Ballaststoffe mit, Joghurt, Topfen oder Eier liefern Eiweiß. Dazu passt, was gerade da ist: eine Banane, die letzten Nüsse aus der Vorratsdose oder ein paar Tomaten. Ein aufwendiger Einkauf ist dafür selten nötig. Ein kleiner Vorrat macht alles entspannter: Brot kannst du in Scheiben einfrieren und bei Bedarf toasten. Haferflocken halten sich gut in der Vorratsbox. So ist auch dann etwas fürs Frühstück da, wenn der Kühlschrank fast leer ist. Und eine sehr reife Banane lässt sich zerdrückt unter den Porridge rühren. Mach es dir mit deinem Frühstück und einer Tasse Kaffee oder Tee gemütlich. Die Skripte bleiben noch geschlossen, bis der Teller leer ist. Dann wird der Küchentisch zum Hörsaal.
Für die Pause geht es mit einer frischen Tasse ans Fenster. Wer Lust auf etwas Süßes hat, nimmt einen knusprigen Waffelriegel oder ein Stück Schokolade dazu. Vielleicht leistet dir jemand aus der WG Gesellschaft. Beim Essen lässt sich schließlich auch über etwas anderes reden als über die nächste Abgabe. Die Teekanne kannst du anschließend gleich mit an den Schreibtisch nehmen. Oder du stellst dir eine Wasserflasche bereit, damit du auch beim Lernen genug trinkst. Nachfüllen ist ein guter Anlass, kurz aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen. So unterbrichst du auch gleich das lange Sitzen.
Bild: KI-generiert
COZY @ HOME: FRÜHSTÜCK & LERNSNACKS
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Du liest denselben Absatz zum dritten Mal und weißt noch immer nicht, was drinsteht? Dann leg das Skript kurz weg. Zeit für einen Tapetenwechsel: auf den Balkon, vor die Haustür oder eine Runde um den Häuserblock. Unterwegs kannst du schauen, wie sich die Bäume verfärben oder was in der Auslage der Buchhandlung ums Eck neu ist. Wer lieber drinnen bleibt, kann sich aufs Bett legen, die Beine ausstrecken und die Augen schließen. Lass die Gedanken eine Weile wandern, ohne gleich die nächste Aufgabe zu planen. Die Wäsche und der Geschirrspüler können bis später warten. Ein paar Minuten Leerlauf gehören auch dazu.
Bild: KI-generiert
ZWISCHENDURCH EINMAL DURCHATMEN
DIE STUNDE DANACH Zum Feierabend hältst du kurz fest, wo du morgen weitermachst. Dann verschwinden Skripte und Laptop in einer Tasche oder Schublade. So ist am Küchentisch wieder Platz fürs Abendessen. Auf dem Sofa wartet der Roman, den du seit Tagen weiterlesen möchtest.
Oder du holst das Kartenspiel heraus, und aus einer schnellen Partie mit der WG werden drei. Wer den Tag lieber für sich ausklingen lässt, kann einen Podcast hören, eine Runde zocken oder die nächste Folge der Lieblingsserie schauen. Es muss auch nichts Neues sein: Gerade an grauen Tagen ist es schön, zu etwas Vertrautem zurückzukehren. Für die gemütliche Stimmung sorgen kleine Dinge: die Jogginghose, eine weiche Decke, warmes Licht. Das Handy kann zum Laden außer Reichweite liegen, damit du beim ersten Aufleuchten nicht gleich wieder im Gruppenchat zur nächsten Prüfung landest. Und wenn du schon früh müde wirst, darf der gemütliche Abend auch einfach früh enden. Für heute ist genug getan.
Kleine Küche, kleines Budget, großer Abend: Gemeinsam wird aus einer Packung Pasta und ein paar Zutaten eine entspannte Kochsession. 0 5 – G E M E I N S A M KO C H E N
25 Min.
So schnell steht eure Pasta auf dem Tisch. Wie lange ihr danach sitzen bleibt, ist eine andere Frage.
VIELE HÄNDE, EIN ABENDESSEN
NÄCHSTE RUNDE BEI DIR?
TOMATEN-FRISCHKÄSEPASTA
Ein guter Kochabend beginnt mit einem Blick in den Kühlschrank. Was ist noch da, was fehlt? Einigt euch auf ein einfaches Gericht und klärt vorher, wer was nicht isst. Dann verteilt ihr die Aufgaben: Eine Person schneidet, eine kümmert sich um die Sauce, eine deckt den Tisch. Wer nicht gern kocht, übernimmt Musik oder Abwasch. Es muss nicht alles perfekt sein. Hauptsache, ihr sitzt am Ende gemeinsam am Tisch.
Macht aus dem Abend eine kleine Tradition: Beim nächsten Mal bringt jemand anderes ein Lieblingsrezept mit. So landet auch einmal etwas auf dem Teller, das ihr selbst nie gekocht hättet.
Bild: KI-generiert
Zwischen Schneidebrett und Nudelsieb bleibt Zeit für alles, was im Uni-Alltag oft zu kurz kommt. Ihr kostet, lacht und erzählt euch vom Tag. Und wenn die Teller leer sind, bleibt ihr vielleicht noch auf eine zweite Playlist sitzen.
CA. 25 MINUTEN Zutaten für 4 Personen
• 500 g Pasta • 1 Zwiebel • 2 Knoblauchzehen • 2 Dosen gehackte Tomaten à 400 g • 150 g Frischkäse • 2 EL Olivenöl • Salz, Pfeffer und italienische Kräuter
Zubereitung
Pasta in Salzwasser bissfest kochen. Währenddessen Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Zwiebel in einer großen Pfanne mit Öl anschwitzen, Knoblauch kurz mitbraten. Tomaten dazugeben und zehn Minuten köcheln lassen. Frischkäse einrühren und würzen. Etwas Nudelwasser auffangen, Pasta abgießen und unter die Sauce mischen. Mit einem Schuss Nudelwasser wird sie cremiger. Tipp: Babyspinat oder Zucchini passen gut dazu.
Bild: KI-generiert
ZUSAMMEN SCHMECKT’S BESSER
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DAS GEHEIMNIS GUTER PIZZA
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Das Geheimnis ist die Temperatur. Das Gerät heizt auf 340°C auf und eine gusseiserne Pizzaplatte sorgt für die optimale Hitzeübertragung. Der Backofen ist ein Multifunktionsgerät und beherrscht neben der PizzaFunktion auch alle gängigen Beheizungsarten.
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DEINE PIZZERIA ZU HAUSE
Du kennst jeden Winkel deiner WG. Heute bleibst du trotzdem kurz im Vorzimmer stehen: Hinter der Tür knarrt etwas, an der Wand bewegt sich ein Schatten. Heuer fällt Halloween auf einen Samstag: Zeit für eine Party mit Freund:innen – und für eine Wohnung, die sich plötzlich fremd anfühlt. 0 6 – H A L LOW E E N
31.10.
Deine WG wird zur Halloweenkulisse: mit Schatten an der Wand, gruseligen Snacks und einfachen Kostümen.
EIN ANDERES LICHT
DA WAR DOCH ETWAS
HALLOWEEN UNTERWEGS
Die Deckenlampe bleibt aus, stattdessen leuchten einzelne Ecken. Stell LED-Teelichter in leere Marmeladengläser und verteile sie auf Tisch und Fensterbrett. Für einen großen Schatten schneidest du eine Fledermaus aus schwarzem Papier aus, klebst sie an einen Holzspieß und fixierst ihn mit Klebeband an einem Glas. Eine LED-Taschenlampe dahinter wirft ihren Umriss an die Wand. Verschiebe das Glas, bis Größe und Position passen.
Versteck einen kleinen Lautsprecher im Vorzimmer. Leise Schritte oder fernes Donnergrollen begrüßen die Gäste schon an der Tür. Im Wohnzimmer darf Musik laufen, bei der ihr euch noch unterhalten könnt. Stell die Playlist vorher zusammen, damit du später mitfeiern kannst. Ein Detail fehlt noch: Schreib mit einem abwischbaren Glasstift „Ich bin noch hier“ auf den Badezimmerspiegel. Oder häng ein eigenes Schwarzweißfoto kopfüber in einen alten Rahmen. Für euer Gruppenfoto schaut ihr alle ganz ernst in die Kamera. Mal sehen, wer das am längsten durchhält.
Fünf Tipps fürs Rausgehen. Angaben ohne Gewähr.
GRUSELN NACH MASS Eine Studie in einem dänischen Gruselhaus zeigte: Am meisten Spaß macht ein Schreck, wenn er mittelstark ist, also weder zu harmlos noch zu heftig. Für deine WG heißt das: Frag vorher, ob deine Gäste leichte Gänsehaut oder richtigen Horror mögen. So passt die Stimmung perfekt.
Familypark St. Margarethen / Bgld. | 23.10.– 1.11. | ab 43 Euro | Fiesta de los Muertos mit Shows, Parade und zwei Haunted Houses gegen Aufpreis The Nun – Halloween Wien, Hallmann Dome | 31.10., 21 Uhr | ab 15 Euro | ab 16 Jahren Rave in the Cave Graz, Messe | 31.10. | ab 25 Euro | ab 18 Jahren Halloween Rave Linz, Tabakfabrik | 31.10., 21 Uhr | ab 25 Euro | ab 18 Jahren Enter the Lab Salzburg, ARGEkultur | 31.10. | ab 20 Euro
Bild: KI-generiert
HALLOWEEN: HEUTE WIRD’S UNHEIMLICH
Back to university with
Dieses Produkt enthält Nikotin, einen Stoff, der sehr stark abhängig macht. Es wird nicht für den Gebrauch durch Nichtraucher empfohlen.
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GRUSELIGE SNACKS FÜR DEINE PARTY Drei schnelle Ideen, süß und salzig. Die Mengen reichen jeweils für etwa vier Personen.
WÜRMER IM GLAS 10 MINUTEN
SPINNENNETZ-DIP 5 MINUTEN
MUMIENBROTE 10 MINUTEN
500 g fertiger Schokopudding, 6 dunkle Kekse, 8 Fruchtgummiwürmer
200 g Salsa, 2 EL Sauerrahm, 125 g Tortilla-Chips
4 Scheiben Brot, 80 g Frischkäse, 4 Scheiben Gouda, 4 schwarze Oliven
Pudding auf vier Gläser verteilen, Kekse darüberbröseln. Die Würmer halb in der „Erde“ verstecken. Bis zum Servieren kaltstellen.
Salsa in eine flache Schale geben. Sauerrahm glatt rühren, in ein kleines Gefriersackerl füllen, eine winzige Ecke abschneiden und eine Spirale aufspritzen. Mit einem Zahnstocher Linien von innen nach außen ziehen. Chips danebenstellen.
Brotscheiben halbieren und mit Frischkäse bestreichen. Gouda in schmale Streifen schneiden und als Bandagen darüberlegen. Oben eine Lücke lassen und zwei Olivenringe als Augen auflegen. Ergibt acht Mumien.
HALLOWEEN-LOOKS AUS DEM SCHRANK
VAMPIR Schwarze Hose, weißes Hemd und dunkles Jackett bilden die Grundlage. Dann geht’s ans Gesicht:
GRUSELPUPPE Gestreiftes Shirt und Latzhose reichen als Outfit. Den Rest macht die Schminke:
1. 2.
1. 2.
3.
Mit hellem Puder mattieren. Grauen Lidschatten auf die Lider und unter die Wangenknochen setzen, weich verblenden. Dunkelrote Lippen schminken und einen dünnen roten Strich vom Mundwinkel nach unten ziehen.
Bilder auf dieser Seite: KI-generiert
3.
Rouge kreisrund auf die Wangen tupfen. Mit schwarzem Kajal drei Wimpernstriche unter jedes Auge zeichnen. Vom Mundwinkel eine Linie zur Wange ziehen und mit kurzen Querstrichen eine Naht aufmalen.
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SPOOKY HALLOWEEN FUN Bereit für ein Halloween der besonderen Art? Bei der „Fiesta de los Muertos“ erwarten euch im Familypark schaurige Abenteuer, spektakuläre Shows, jede Menge Nervenkitzel und eine außergewöhnliche, farbenprächtige Kulisse. H A L L O W E E N I M F A M I LY P A R K
23.10. – 1.11.
Fiesta de los Muertos Familypark – St. Margarethen / Bgld.
Vom 23. Oktober bis 1. November wird Österreichs größter Freizeitpark zum farbenprächtigen Schauplatz der „Fiesta de los Muertos“. Aufwendig gestaltete Dekorationen, leuchtende Totenköpfe und außergewöhnliche Fotospots sorgen dabei für die passende Kulisse. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit entfaltet der Park seine ganz eigene Atmosphäre.
wagt sich ins „Nightmare Manor“. In den finsteren Gängen des unheimlichen Anwesens treiben die schaurigsten Kreaturen der Nacht ihr Unwesen. Zwei völlig unterschiedliche Horrorwelten, ein Ziel: euch das Fürchten zu lehren. Also Freunde schnappen, hineingehen und herausfinden, wer am Ende wirklich die stärksten Nerven hat.
ZWEI HÄUSER, STARKE NERVEN
Spektakulär wird es auch in der Manege: Bei der großen Abendshow sorgt beeindruckende Akrobatik für echte Wow-Momente. Atemberaubende Acts, Spannung und eine mitreißende Inszenierung machen die Show zum perfekten Programmpunkt für einen außergewöhnlichen HalloweenAbend. Ein weiteres Highlight ist die große Halloween-Parade, die mit schaurig-bunten Figuren und ausgelassener Stimmung durch den Park zieht.
Richtig starke Nerven sind in den zwei Haunted Houses gefragt. In „The Underground“ geht es hinab in eine düstere Welt aus Kanalisation und verlassenen U-Bahn-Schächten. Enge Gänge, beklemmende Dunkelheit und unheimliche Gestalten sorgen dafür, dass hinter jeder Ecke der nächste Schreckmoment warten könnte. Wer danach noch nicht genug hat,
EINE RUNDE IM DUNKELN Und dann wären da natürlich noch die Attraktionen. Denn Götterblitz, Rotonda & Co. fühlen sich im Dunkeln gleich ganz anders an. Wenn die Lichter des Parks an euch vorbeiziehen und ihr durch die nächtliche Kulisse saust, bekommen bekannte Fahrgeschäfte einen völlig neuen Reiz. Dazu die leuchtende „Fiesta de los Muertos“-Deko – und schon wird aus einem Tag im Familypark ein ganz besonderes Erlebnis bei Nacht.
HALLOWEEN WARM-UP 16. – 18. OKTOBER Tipp: Wer nicht bis zur „Fiesta de los Muertos“ warten möchte, kann sich schon beim Halloween Warm-up vom 16.–18. Oktober auf die gruseligste Zeit des Jahres einstimmen und den Familypark in schaurig-bunter Halloween-Atmosphäre erleben.
Bild: KI-generiert
GESUND DURCH DEN HERBST Morgens ist es frisch, die Bim voll und im Hörsaal husten alle. Dazu kommen neue Lehrveranstaltungen, der Nebenjob und die ersten Prüfungen. Gerade wenn die Wochen voller werden, lohnt sich ein Blick auf die eigenen Gewohnheiten. Ein paar einfache Routinen helfen dir, auf dich zu achten und das Ansteckungsrisiko zu senken. 07 – GESUND DURCH DEN HERBST
SCHLAF GEHÖRT IN DEINEN STUNDENPLAN Morgen um acht beginnt das Seminar, heute um Mitternacht ist die Präsentation immer noch nicht fertig. Beim Planen der Woche lohnt sich deshalb auch ein Blick auf deine Nächte: Wann musst du aufstehen, und wann sollte der Abend langsam enden? Möglichst regelmäßige Schlafensund Aufstehzeiten unterstützen deinen Schlafrhythmus. Leg vor deiner Lernsession fest, wann sie endet. Stell dir eine Erinnerung fürs Aufhören und plane zwischen Laptop und Bett etwas ruhige Zeit ein. Falls die WG noch wach ist, sprich ab, wann es vor deinem Zimmer leiser werden soll. Liegt dein Bett neben dem Schreibtisch, hilft eine klare Aufteilung: Gelernt wird am Tisch, geschlafen im Bett.
Und wenn du abends lange wach liegst, lohnt sich ein Blick auf den Kaffee am Nachmittag. Koffein wirkt bei allen unterschiedlich lange. Probier aus, die letzte Tasse früher zu trinken. Halten Schlafprobleme über Wochen an und belasten dich tagsüber, lass sie ärztlich abklären.
EIN STÜCK ALLTAG ZU FUSS Du musst ohnehin zur Uni, zum Supermarkt oder zur Post. Such dir einen Weg aus, den du öfter zu Fuß zurücklegen kannst. Vielleicht steigst du eine Station früher aus oder gehst nach dem Seminar gemeinsam mit jemandem zur nächsten Haltestelle. Regelmäßige Bewegung tut der Gesundheit gut und lässt sich so mit Dingen verbinden, die bereits im Kalender stehen.
HERBSTMYTHOS IM CHECK Macht Kälte allein eine Erkältung? Eine Erkältung entsteht durch Viren. Kälte allein macht also nicht krank, kühle und trockene Luft kann die Schleimhäute aber empfindlicher machen. Wenn Menschen in Innenräumen eng zusammenkommen, können sich Atemwegserreger leichter verbreiten. Zieh dich so an, dass du dich draußen wohlfühlst, und denk beim gemeinsamen Lernen auch ans Lüften.
Bild: KI-generiert
2–4 Mal
So oft sind Erwachsene im Schnitt pro Jahr erkältet. Dein Stundenplan ist schon voll genug – plane auch Zeit zum Erholen ein.
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IN DER WG AUFEINANDER ACHTEN Jacke aufhängen, Hände waschen: Nach dem Heimkommen passt das gut in die Routine. Nimm Wasser und Seife, wasch 20 bis 30 Sekunden lang auch Fingerzwischenräume und Daumen und trockne die Hände gründlich ab.
WENN ES DICH TROTZDEM ERWISCHT
Bild: KI-generiert
Im Herbst lohnt es sich, einen Teil dieser Wege ins Helle zu legen. Tageslicht hilft deiner inneren Uhr, sich am Tag zu orientieren. Wenn du erst am Nachmittag Lehrveranstaltungen hast, kannst du eine Besorgung schon am Vormittag erledigen. Leg die Regenjacke griffbereit und wähle Schuhe, mit denen du auch über nasses Laub gut gehen kannst. Starte mit einer festen Strecke und mach sie zur Gewohnheit.
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Bei einem Atemwegsinfekt bleibst du möglichst drei bis fünf Tage und bis zur deutlichen Besserung der Beschwerden zu Hause. Sag Verabredungen ab.
Denk ebenso vor dem Essen und nach dem Naseputzen daran. Beim Husten oder Niesen hältst du die Armbeuge vor Mund und Nase und wendest dich von anderen ab.
Informiere bei Anwesenheitspflicht früh die Lehrveranstaltungsleitung und kläre, welche Nachweise nötig sind. Arbeitest du nebenbei, melde dich auch dort gleich krank. Frag Studienkolleg:innen nach Mitschriften. Den Einkauf übernimmt vielleicht jemand aus der WG.
Wenn ihr zusammen lernt, öffnet regelmäßig die Fenster zum Stoßlüften. Ist jemand erkältet, teilt ihr keine Trinkflaschen oder Tassen. Benutzte Taschentücher gehören gleich in den Mistkübel.
Bei hohem Fieber, Atemnot oder Beschwerden, die stärker werden oder sich nach einigen Tagen nicht bessern, hol ärztlichen Rat ein. Im Zweifel hilft die Gesundheitshotline 1450.
Freitag den Laptop zuklappen, am Samstag die ersten Schwünge ziehen und vielleicht noch einen Tag dranhängen: Zwei Ideen für eure Winterauszeit – und Tipps, damit das Budget mitkommt. 0 8 – W I N T E R S TA R T
2–3 Tage
Raus aus dem Uni-Alltag: zwei Ziele für eure nächste Auszeit im Schnee.
SCHLADMING: JEDEN TAG NEUE SCHWÜNGE
OBERTAUERN: MITTEN IM SCHNEE
Ihr seid am liebsten von der ersten Gondel bis zur letzten Abfahrt unterwegs? Rund um Schladming verbinden sich Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen und Reiteralm zur 4-Berge-Skischaukel. Viel Abwechslung für ein Wochenende, an dem das Skifahren im Mittelpunkt steht.
Aufwachen, die Berge vor dem Fenster und einen ganzen Skitag vor sich: In Obertauern beginnt die Winterauszeit auf rund 1.740 Metern, entsprechend schneesicher ist der Ort. Rundherum warten abwechslungsreiche Pisten für erste Schwünge und sportliche Abfahrten. Dazwischen: eine Hüttenpause mit Bergblick.
Die Anreise klappt auch mit der Bahn: Vom Bahnhof Schladming sind es rund 15 Gehminuten zum Einstieg Planai West. Wählt eure Unterkunft so, dass ihr Lift oder Skibus gut erreicht – der Skibus ist mit dem Skipass gratis.
Viele Unterkünfte liegen hier direkt an Lift oder Piste. Nach der letzten Abfahrt entscheidet ihr: noch gemeinsam zum Après-Ski oder lieber gemütlich essen? Für zwei bis drei Tage mit Freund:innen passt beides.
NACH DER PISTE IST VOR DEM SPIELEABEND Die Skischuhe stehen zum Trocknen, in der Küche köchelt die Pasta und am Tisch werden Karten gemischt. Manchmal sind es genau diese Abende, die aus ein paar Skitagen ein richtig gutes Wochenende machen.
MEHR SCHNEE FÜRS BUDGET Rechnet Unterkunft, Anreise, Skipass, Leihmaterial und Essen zusammen. Vergleicht Pension und Ferienwohnung inklusive Endreinigung und Ortstaxe. Gemeinsam kochen kann die Kosten senken. Prüft Onlinepreise, Altersgrenzen und mögliche Studierendenrabatte. Wer Ski oder Board ausleiht, sollte die Ausrüstung vorab reservieren und Paketpreise vergleichen: Sind Schuhe und Helm schon dabei?
VOR DEM BUCHEN
• Saisonstart & Liftbetrieb prüfen • Weg zum Lift klären • Zusatzkosten einrechnen • Stornobedingungen lesen
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RAUS AUS DEM HÖRSAAL. REIN IN DEN SCHNEE.
UNIMAG / Karriere
KI, Teamgeist, Sichtbarkeit: Am Jobmarkt gelten neue Regeln. Wer sie kennt, startet besser.
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Der Berufseinstieg ist kein Selbstläufer mehr. Unternehmen schreiben weniger Einstiegsjobs aus, KI verändert Berufsbilder schneller als jeder Studienplan, und gefragt ist, wer mehr mitbringt als ein gutes Zeugnis. Aber: Wer weiß, worauf es ankommt, hat weiterhin beste Karten. Genau darum geht es auf den folgenden Seiten. Wir zeigen, warum ein Traineeprogramm das ideale Sprungbrett sein kann, wie Absolventinnen sichtbar werden und selbstbewusst verhandeln, woran du ein Team erkennst, das zu dir passt, und welche Skills im KI-Zeitalter wirklich zählen. Junge Berufstätige erzählen, wie ihr eigener Weg verlaufen ist – und zum Schluss stellen sich Arbeitgeber vor, die dich kennenlernen wollen.
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Karriereturbo mit Zukunft als Wirtschaftsprüfer:in in Österreich Die österreichischen Wirtschaftsprüfer:innen betreuen ihre Klient:innen und lotsen sie durch das dichte Labyrinth an Gesetzen und Förderungen. Sie sorgen für Transparenz, Vertrauen und Stabilität in der Wirtschaft – und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zu erfolgreichem Unternehmertum, einem starken Kapitalmarkt und einem nachhaltigen, zukunftsfitten Wirtschaftssystem in Österreich. lichen. Das eröffnet spannende neue Tätigkeitsfelder an der Schnittstelle von Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Regulierung.
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Attraktive und zukunftsfitte Aufgabengebiete
Purpose in der Arbeitswelt Heute reicht es nicht mehr, nur einen guten Job zu machen. Junge Menschen engagieren sich dort, wo sie Sinn sehen und Zukunft mitgestalten. Genau hier bietet die Wirtschaftsprüfung große Chancen: Neue Aufgabenfelder entstehen – von Nachhaltigkeitsberichten bis zu datengetriebenen Prüfmethoden. Ein Umfeld für innovationsfreudige Personen, die Verantwortung übernehmen und aktiv zu Transparenz, Nachhaltigkeit und Fairness beitragen. Work-Life-Balance, persönliche Erfüllung und gesellschaftliche Relevanz sind zentrale Faktoren. Der Beruf als Wirtschaftsprüfer:in bietet vielfältige Möglichkeiten.
Wirtschaftsprüfer:innen sind viel mehr als Abschlussprüfer:innen! Sie prüfen nicht nur die finanzielle Berichterstattung von Unter-
nehmen, sondern zunehmend auch nichtfinanzielle Informationen – etwa zu Umwelt-, Sozialund Governance-Themen (ESG). Die Rolle entwickelt sich stetig weiter – mit neuen, zukunftsrelevanten Aufgabenstellungen. Als Expert:innen in der Prüfung der Unternehmensberichterstattung, der Analyse von Geschäftsprozessen und der strategischen Weiterentwicklung von Unternehmen leisten Wirtschaftsprüfer:innen einen wichtigen Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft.
Mit dem Nachhaltigkeitsberichtsgesetz (NaBeG) nochmals erweiterte Aufgabengebiete Künftig prüfen sie auch Nachhaltigkeitsberichte und stellen sicher, dass Unternehmen ihre ESG-Angaben transparent, nachvollziehbar und regelkonform veröffent-
Abwechslung, Klient:innenkontakt und Teamarbeit zählen zu den zentralen Vorteilen des Berufs. Gleichzeitig sind Kreativität, analytisches Denken, Flexibilität und Projektmanagement gefragt. Wer diese Entwicklungen mitgestaltet, arbeitet an der Zukunft der Branche – und profitiert von exzellenten Karriereperspektiven. Neben der Abschlussprüfung erbringen Wirtschaftsprüfer:innen zahlreiche weitere Dienstleistungen, etwa in den Bereichen Valuation, Due Diligence oder Forensic Accounting. Die Bandbreite macht den Beruf besonders attraktiv: Strategisches Denken, Verantwortung und Zukunftsthemen treffen hier aufeinander – mit vielfältigen Spezialisierungsmöglichkeiten. Neugierig geworden? Jetzt mehr auf www.ksw.or.at/ wirtschaftsprueferin Foto: (c) anyaberkut - istock, KSW
Bild: KI-generiert
TRAINEE: DEIN EINSTIEG. DEINE CHANCE.
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Der Karriereeinstieg über ein Traineeprogramm bietet den Trainees jede Menge Chancen: Sie knüpfen Kontakte im gesamten Unternehmen, sammeln in Rotationen rasch Praxiserfahrung und profitieren von begleitenden Schulungen und Trainings. Ein klassisches Win-win – denn die Unternehmen sichern sich so Innovationskraft sowie Fach- und Führungskompetenz für morgen. Sparmaßnahmen machen in unsicheren Zeiten auch vor der Personalentwicklung nicht Halt. Manche Unternehmen streichen selbst erfolgreiche Traineeprogramme. Eine kurzsichtige Entscheidung: Denn die Phase der Integration neuer Mitarbeiter:innen verlängert sich dadurch – gerade bei Einsteiger:innen mit besonders großem Potenzial. Zudem riskieren sie den Verlust ihrer TalentPipeline, treiben langfristig ihre Recruitingkosten in die Höhe und drohen, ihre Arbeitgebermarke zu schwächen. Dabei bieten Traineeprogramme entscheidende Vorteile bei der Einarbeitung qualifizierter Absolvent:innen. „Selbst eine fundierte Ausbildung an einer Fachhochschule kann praktische Erfahrungen aus erster Hand nicht vollständig ersetzen. Außerdem war es mir ein wichtiges Anliegen, zahlreiche Kolleginnen und Kollegen innerhalb des Konzerns kennenzulernen und dadurch ein belastbares berufliches Netzwerk aufzubauen“, erläutert Leen Taha, die ein Bachelorstudium in Bauingenieurwesen und Baumanagement an der FH Campus Wien absolvierte und beim Bauunternehmen STRABAG vor Kurzem ihr Traineeprogramm abgeschlossen hat.
Damit hebt sie gleich zwei entscheidende Pluspunkte eines Traineeprogramms hervor: die Chance, ein Unternehmen schon mit dem Berufseinstieg von Grund auf mit all seinen Facetten kennenzulernen, und sich frühzeitig ein persönliches Netzwerk aufzubauen, das auch bei der weiteren Karriere hilfreich sein wird. Auf ihr Traineeprogramm wurde Leen Taha über die Karriereseiten der STRABAG aufmerksam. Dort durchlief sie ein 15-monatiges Traineeprogramm im technischen Bereich. Traineeships im kaufmännischen Bereich mit einer Dauer von elf bis 13 Monaten bietet der Bau- und Technologiekonzern ebenfalls an.
Wie tickt das Unternehmen? Wer sich nach dem Studium für den Direkteinstieg in ein Unternehmen entscheidet, hat sofort klar umrissene Aufgaben in einem bestimmten Verantwortungsbereich und kennt von Beginn an die eigene Position im künftigen Team. Trainees wechseln dagegen während ihres Einarbeitungsprogramms regelmäßig die Abteilungen. Fortsetzung auf Seite 44
RED BULL GRADUATE PROGRAM
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.GIVES YOU WIIINGS Das Red Bull Graduate Program ist deine Chance, dich zu beweisen und deine Zukunft zu gestalten. Bewirb dich jetzt für das Red Bull HQ Graduate Program 2027 in Österreich! Deine Reise
Das Red Bull HQ Graduate Program startet im Sommer 2027 und dauert 18 Monate. Es erwarten dich herausfordernde Aufgaben, teamübergreifende Job-Rotations, Trainings und ein Graduate Challenge Projekt. Ebenso eine intensive Zusammenarbeit mit einer internationalen Community. Coaching und Feedback Sessions begleiten dich in deiner persönlichen Entwicklung und unterstützen dich dabei, deine Stärken zu entfalten und das Beste aus dir herauszuholen. Selbstverständlich mit dem Ziel, dich optimal auf deinen zukünftigen Weg bei Red Bull vorzubereiten.
Deine Aufgaben
Der Ablauf
Dabei bekommst du tiefe Einblicke in dein Team und kannst durch eine Job Rotation eventuell auch die Möglichkeit nutzen, in andere Fachbereiche einzutauchen. Dadurch lernst du deine Interessen, Fähigkeiten und Stärken noch besser kennen und kannst so deinen eigenen Karriereweg definieren. Deine eigene Challenge ermöglicht es dir, dein erlerntes Wissen unter Beweis zu stellen, indem du dein eigenes Projekt in Eigenverantwortung innerhalb des Unternehmens umsetzt.
Durch die Graduate Training Week erweiterst du deine Kompetenzen und knüpfst neue Kontakte mit anderen Graduates und Kollegen aus dem Unternehmen. Für extra Flügel steht dir eine Wingperson immer zur Seite. Regelmäßige Feedback-Gespräche und Coachings mit unserem Management und Check-ins mit unserem Human Resources Team unterstützen dich in deiner persönlichen Entwicklung, mit dem Ziel, dich optimal auf deinen zukünftigen Weg bei Red Bull vorzubereiten.
Übernimm spannende Aufgaben, stell dich neuen Herausforderungen und entfalte dein Potenzial. Wir wollen dir Flüüügel verleihen, indem wir dir die Möglichkeit geben, Neues zu lernen, Verantwortung zu übernehmen, Einblicke in unser Unternehmen zu gewinnen und an anspruchsvollen Projekten mitzuwirken.
Das Red Bull HQ Graduate Program startet im Sommer 2027. Individuelle Onboardings unterstützen dich dabei, deine Abteilung und unser Unternehmen Stück für Stück kennenzulernen. Du planst gemeinsam mit deinem Team deine Aufgaben und Projektverantwortlichkeiten und stimmst deine Job Rotation sowie deine Graduate Challenge ab.
GIVE WIIINGS TO YOUR CAREER SIGN UP NOW
UNIMAG / Karriere
Traineeships sind deshalb vor allem für Kandidatinnen und Kandidaten geeignet, die sich besonders für die Zusammenhänge in einem Unternehmen interessieren oder noch nicht unbedingt auf ein bestimmtes Fachgebiet festgelegt sind. Und die Unternehmen ermöglichen so den Transfer der Unternehmenskultur über ihre Bereiche und Mitarbeitergenerationen hinweg.
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traineeprogramme
+ Was spricht für den TraineeEinstieg?
Besonders sinnvoll sind Traineeprogramme, wenn Absolvent:innen sich noch orientieren möchten und mehrere Bereiche kennenlernen wollen. „Zu Beginn stand das Kennenlernen der Niederlassung sowie der Austausch mit den dort tätigen Kolleginnen und Kollegen im Vordergrund“, erinnert sich Leen Taha.
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„Anschließend waren die Stationen Ingenieurbau und Spezialtiefbau besonders interessant. Unter anderem wurde ich bei einem sehr umfangreichen Projekt in Kärnten eingesetzt, der Erhöhung des Staudamms am Wurtenspeicher.“ Das Speichervolumen des auf 1.700 Meter Höhe gelegenen Stausees wird bei dem anspruchsvollen Projekt fast verdoppelt.
SELBST EINE FUNDIERTE AUSBILDUNG AN EINER FACHHOCHSCHULE KANN PRAKTISCHE ERFAHRUNGEN AUS ERSTER HAND NICHT VOLLSTÄNDIG ERSETZEN.
LEEN TAHA, STRABAG
Fotos: (c) ljubaphoto, VioletaStoimenova - istock
Fachabteilung oder Führungslaufbahn Die wechselnden, mehrmonatigen Stationen, die die Trainees durchlaufen, ermöglichen ihnen einen tiefen Einblick in die Struktur des gesamten Unternehmens. Meist dauern die Einarbeitungsprogramme zwölf bis 24 Monate.
So haben die Nachwuchskräfte genügend Zeit, unterschiedliche Bereiche des Unternehmens kennenzulernen, Kontakte in verschiedenen Bereichen, Abteilungen und Niederlassungen zu knüpfen und an zusätzlichen Off-theJob-Trainings teilzunehmen. Das prozessübergreifende Wissen, das sich die Trainees während ihres Einarbeitungsprogramms aneignen, können sie später auf ihrer Zielposition auch in ihre Abteilung hineintragen. Die Ausbildung über einzelne Bereiche hinweg ist deshalb auch bei einer späteren Laufbahn in einer Fachabteilung extrem nützlich. Früher waren die Traineeships grundsätzlich sehr breit angelegt, heute bereiten sie nicht mehr zwingend auf eine Führungslaufbahn in der Zentrale vor.
45 Für Absolvent:innen, die sich bei der Wahl ihres künftigen Fachbereichs bereits sicher sind, gibt es die Möglichkeit, ein Traineeprogramm in einer Fachabteilung zu absolvieren. Hier werden die Trainees von Beginn an zielgerichtet auf die künftigen Aufgaben und Herausforderungen in einem bestimmten Bereich vorbereitet, etwa im Einkauf oder Vertrieb.
Trainings „off the Job“ Wer mehrere Abteilungen in einem Unternehmen durchläuft, erlebt bereits ein intensives Training „on the Job“. Doch nicht alles lässt sich praktisch in den unterschiedlichen Projekten erlernen. Deshalb gehören begleitende Schulungen zwingend zu einem guten Traineeprogramm. In Workshops, Fachseminaren, Soft-Skills-Trainings oder E-Learning-Angeboten lernen die Trainees, was sie für ihre weitere Karriere im Unternehmen benötigen, sich aber nicht einfach in den einzelnen Abteilungen aneignen können.
Auch bei der STRABAG wird das Traineeprogramm durch ein umfassendes Angebot ergänzt. „Fachliche Schulungen, Trainings zur Persönlichkeitsentwicklung sowie der kontinuierliche Austausch mit anderen Trainees und erfahrenen Kolleginnen und Kollegen begleiten und unterstützen das Programm“, berichtet Leen Taha.
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„Das Studium bildet die fachliche Grundlage für den Einstieg. Spezifische Kenntnisse und praktische Erfahrungen werden hingegen nicht zwingend erwartet, da diese den Trainees im Verlauf des Programms systematisch vermittelt werden“, so die 24-Jährige weiter. Ein weiterer positiver Effekt für Unternehmen: Mit den angebotenen Entwicklungsmaßnahmen positionieren sie sich gegenüber jungen Fachkräften als attraktive Arbeitgeber.
Traineeprogramme bieten jungen Menschen die Chance, sich in verschiedenen Abteilungen zu entwickeln und wertvolle Einblicke in unternehmensweite Zusammenhänge zu gewinnen.
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So abwechslungsreich Traineeprogramme sind, so anspruchsvoll ist der regelmäßige Wechsel der Bereiche. Trainees sollten sich deshalb jederzeit mit allen Fragen an erfahrene Ansprechpersonen wenden können, zum Beispiel an feste Mentorinnen und Mentoren. Das gilt auch für das Programm beim Bauunternehmen STRABAG: „Ich wurde von einem Mentor und drei Buddys betreut, die mich jederzeit kompetent unterstützt und mir den Einstieg in das Unternehmen wesentlich erleichtert haben“, erklärt Bauingenieurin Taha. Zudem wird häufig erst während des Programms über die endgültige Zielposition entschieden. Umso wichtiger ist der regelmäßige Austausch über die weitere Entwicklung und Perspektiven im Unternehmen.
46 Perspektiven nach Abschluss des Programms Die Organisation eines Traineeprogramms ist für beide Seiten mit einem hohen Aufwand verbunden. Deshalb sollte von Anfang an klar sein, wie die Aussichten der Trainees auf eine Karriere im Unternehmen nach Abschluss aussehen. Dabei sind die Programme in den verschiedenen Unternehmen unterschiedlich konzipiert. In offeneren Varianten entscheidet sich die spätere Position erst mit dem Durchlauf durch die verschiedenen Abteilungen. Andere Programme sind von vornherein klar mit einer konkreten Zielposition verknüpft. „Für mich stand bereits zu Beginn des Traineeprogramms fest, dass ich meine weitere berufliche Entwicklung im Konzern verfolgen möchte. Die konkrete Zielposition wird gegen Ende des Programms definiert, um sowohl den Trainees als auch den Vorgesetzten eine gezielte Vorbereitung auf die künftigen Aufgaben und Verantwortlich-
keiten zu ermöglichen“, stellt die ehemalige STRABAG-Trainee Taha fest. „Ich bin jetzt im Bereich Verkehrswegebau tätig.“
Gute Übernahmechancen Häufig erhalten die Trainees von vornherein einen unbefristeten Vertrag. Aber auch mit einer befristeten Vereinbarung haben sie bei einem qualitativ hochwertigen Programm sehr gute Übernahmechancen. Schließlich liegt es im Interesse der Arbeitgeber, die bestens ausgebildeten Nachwuchskräfte im eigenen Unternehmen zu halten. Leen Taha blickt rundum positiv zurück: „Der Einstieg als Trainee war für den Aufbau meines konzerninternen Netzwerks von großer Bedeutung. Dadurch konnte ich wertvolle Kontakte knüpfen und ein umfassendes Verständnis dafür entwickeln, an wen ich mich bei fachlichen oder organisatorischen Anliegen wenden kann“, so ihr Fazit. Text: Heinz Peter Krieger
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Für viele Absolventinnen ist der Berufseinstieg ein Balanceakt: zwischen Erwartungen, Selbstzweifeln und dem Wunsch, im Job wirklich sichtbar zu sein und weiterzukommen. Klare Strategien für eine selbstbewusste Bewerbung, offene Gehaltsverhandlungen und den Anschluss an hilfreiche Netzwerke helfen, von Anfang an präsent zu sein und die Karriere weiterzubringen. „Talent ist ziemlich gleich verteilt, die Chancen sind es leider noch immer nicht“, stellt Kristina Weis fest, die sich als Vizepräsidentin der Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen (KSW) engagiert. „Frauen fehlen nicht die Fähigkeiten für Führung. Häufig sind es über Jahrzehnte gewachsene Strukturen, Rollenbilder und Karrierewege, die unterschiedliche Lebensrealitäten zu wenig berücksichtigen.“
Die gläserne Decke Frauen haben immer noch oft sperrigere Karrierewege zu meistern. Vor allem höhere Führungspositionen werden weiterhin häufiger von Männern besetzt. Das gilt umso stärker, je höher man in die Führungsetagen der Unternehmen schaut – Stichwort „gläserne Decke“.
So besetzen Frauen in den 200 umsatzstärksten Unternehmen Österreichs nur 29 Prozent der Sitze in den Aufsichtsräten und 15 Prozent der Posten in den Geschäftsführungen. Das geht aus dem „Frauen.Management. Report.2026“ der Arbeiterkammer Wien hervor.
„Deshalb reicht es nicht, Frauen zu sagen: Seid mutiger. Wir brauchen mutige Frauen, aber wir brauchen genauso mutige Unternehmen und eine mutige Gesellschaft, um die Strukturen zu verändern“, hebt Kristina Weis hervor. Fortsetzung auf Seite 50
An einer schlechteren Ausbildung kann dies nicht liegen, im Gegenteil. Denn die Voraussetzungen sind gut, Frauen ziehen den Männern hier schon lange davon: So hat über die Hälfte der jungen Frauen in Österreich die Matura erfolgreich abgelegt, während der Wert bei den Männern nur bei 37 Prozent liegt. Und der Frauenanteil an den Studienabschlüssen an den öffentlichen Universitäten in Österreich lag zuletzt bei 56 Prozent.
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Clara Hahn begleitet als Umweltplanerin bei EVN Tochter Netz NÖ den Ausbau von Freileitungen und sorgt dafür, dass Umwelt- und Artenschutz von Anfang an mitgedacht werden. „Der Ausbau erneuerbarer Energien braucht leistungsfähige Netze. Gleichzeitig kann ich mit meiner Arbeit dazu beitragen, die Natur zu schützen“, erzählt sie. Genau diese Verbindung ist für Clara das Schönste an ihrem Beruf. Dass mit Alexandra Wittmann eine Frau im EVN Vorstand vertreten ist, empfindet sie als starkes Signal: „Das Unternehmen fördert Frauen und schafft Möglichkeiten zur Vernetzung. Das zeigt, dass Frauen in technischen Berufen hier willkommen sind.“ Gute Teamarbeit Auch Marie-Lena Müller gestaltet Zukunft – allerdings in der digitalen Welt. Als AI Engineer entwickelt sie in der EVN KI-Lösungen, analysiert Daten und baut Prototypen für unterschiedlichste Anwendungen. Was sie daran begeistert? „Die KI entwickelt sich rasant. Man ist Teil von etwas Neuem. Das macht es spannend!“ Für sie beginnt Technik
Mar ie-Lena Mül ler
Man ist Teil von etwas Neuem. Das macht es spannend!
mit Neugier und lebt vom gemeinsamen Lernen im Team. „Hier helfen sich alle untereinander. Es zählt die technische Lösung, und diese ist in einem komplexen Umfeld immer das Ergebnis von Teamwork.“ Ob mitten in der Natur oder innovative KI-Lösungen – technische Berufe bei der EVN bieten viel Raum, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Vielleicht ist genau hier der Platz, an dem auch Ihre Karriere beginnt. Jetzt bewerben: Alle Infos zu Jobs, Benefits sowie mobilen und familienfreundlichen Arbeitsmodellen unter karriere.evn.at
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Technische Berufe bei der EVN sind vielfältig – und weiblich! Denn hier können Frauen in der Technik durchstarten. Zwei Kolleginnen zeigen, wie abwechslungsreich, zukunftsorientiert und nachhaltig ihre Arbeit ist.
UNIMAG / Karriere Faire Chancen Anspruch der KSW ist, jungen Frauen nicht nur einen Job zu zeigen, sondern eine berufliche Zukunft, die sie selbst gestalten können. „Entscheidend sind faire Chancen, flexible Rahmenbedingungen und eine Kultur, in der Talente gesehen und gefördert werden. Das gilt gleichermaßen für Frauen wie für Männer“, erläutert Weis und nennt beispielhaft ihre eigene Branche: „Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung bieten vielseitige Aufgaben, hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten und eine Tätigkeit mit gesellschaftlicher Relevanz. Für Frauen ist besonders spannend: In der Steuerberatung kann ich Karriere und Familie nicht nur vereinbaren, sondern meinen beruflichen Weg passend zu meinem Leben gestalten.“ Gerade Frauen sollten bei der Wahl der Branche und des Unternehmens und vor ihrer Bewerbung nicht nur die ausgeschriebene Stelle genau unter die Lupe nehmen, sondern auch die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen auf der Position.
Foto: (c) jacoblund - istock
50 Dabei muss das eigene Profil nicht 1:1 zu der Ausschreibung passen. „Man muss nicht jede Anforderung zu 100 Prozent erfüllen, bevor man sich eine Aufgabe zutraut. Andere bewerben sich auch, ohne dass sie alle Anforderungen zur Gänze erfüllen“, sagt Kristina Weis. Wichtig ist, sich nicht kleiner zu machen, als man ist. „Frauen sollten in Bewerbungen klar sagen, was sie können, was sie erreicht haben und wohin sie wollen. Selbstbewusstsein bedeutet nicht, alles zu können. Es bedeutet, den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen, Herausforderungen anzunehmen und bereit zu sein, sich weiterzubilden und weiterzuentwickeln.“
Über Erfolge reden Die eigenen Kompetenzen müssen nicht nur bei der Bewerbung erkennbar sein. Auch nach dem erfolgreichen Berufseinstieg gilt es, sichtbar zu bleiben. Frauen neigen zu strengeren Qualitätsstandards, wenn es darum geht, die eigene Arbeit einzuschätzen und Ergebnisse zu präsentieren.
Oder sie halten diese für so selbstverständlich, dass sie kein großes Aufheben darum machen wollen, und haben eher die Tendenz, sich einordnen zu wollen, anstatt sich selbst als potenzielle Führungskraft zu sehen. Ihren männlichen Kollegen fällt der beherzt-offensive Auftritt oft leichter. Die Folge: Vorgesetzte nehmen deren Leistungen häufig stärker wahr und männliche Kollegen ziehen schon bei den ersten Karriereschritten vorbei, ohne besser qualifiziert zu sein. Ist dann bei einer späteren Familiengründung die Kinderbetreuung nicht fair geregelt, ist die Karriere-Sackgasse schnell da. „Gute Arbeit allein reicht leider oftmals nicht. Sie muss auch wahrgenommen werden. Traut euch daher! Übernehmt Verantwortung, bringt eure eigene Meinung ein, stellt Fragen, baut eure Netzwerke auf und redet über eure Erfolge“, appelliert Kristina Weis. „Sichtbarkeit bedeutet nicht, lauter als andere zu sein, sondern mit den eigenen Ideen und Leistungen wahrgenommen zu werden. Sie beginnt dort, wo wir aufhören, darauf zu warten, entdeckt zu werden.“
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Gudrun Werdefroy | Head of Sales & Business Development – Software Solutions bei KNAPP
| MEIN WEG Ich habe Industrielogistik an der Montanuniversität Leoben studiert und die Delta Akademie absolviert. Erste Berührungspunkte mit KNAPP hatte ich schon während des Studiums durch meine Masterarbeit und ein Praktikum. 2018 startete ich im Software-Consulting und war seither in vertriebsnahen und strategischen Software-Rollen tätig. Ich wollte zwar schon immer eine Führungsposition übernehmen, habe mich aber nicht aktiv dafür beworben. Im Zuge eines Projekts entstand ab 2020 ein kleines Team, das stetig wuchs. Da ich von Beginn an beteiligt war und neue Kolleg:innen einschulte, durfte ich 2022 die Teamleitung übernehmen. Die größte Herausforderung war, Verantwortung zu übernehmen und Menschen zu führen, bevor die Führungsfunktion offiziell bestand. Gleichzeitig galt es, das Team auch in schwierigen Phasen zu motivieren.
Persönliche Stärken waren bestimmt mein Durchhaltevermögen, meine Anpassungsfähigkeit und Loyalität. Nicht jede Entwicklung lässt sich sofort umsetzen. Deshalb setze ich auf offene Gespräche, realistische Perspektiven und vereinbarte Zeiträume. So können Lösungen entstehen, die für beide Seiten passen. Ich empfehle, schon während des Studiums Praktika zu absolvieren. So lernt man nicht nur Tätigkeiten, sondern auch Unternehmenskulturen kennen. Gerade am Anfang ist es schwer einzuschätzen, wie ein Job im Alltag aussieht. Mein Tipp für Bewerbungen: einen Probearbeitstag oder ein Kennenlernen des Teams einfordern. So merken beide Seiten schnell, ob die Zusammenarbeit passt.
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| Keine Angst vor technischen Berufen Eine zentrale Rolle bei der Planung der Karriere spielt die Wahl der Branche und des Arbeitsbereichs. Technische Berufe versprechen oft deutlich höhere Gehälter als Jobs im Dienstleistungsbereich. Trotz der spannenden Karrieremöglichkeiten, die dort warten, sind Frauen in MINT-Jobs aber weiterhin unterrepräsentiert. Der Anteil von Studentinnen in MINT- oder technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen an Österreichs Universitäten und Fachhochschulen liegt derzeit immerhin bei knapp 39 bzw. 30 Prozent. Ein ausgeglichener Anteil von männlichen und weiblichen Studierenden ist aber weiterhin nicht in Sicht – trotz vieler Projekte und Initiativen, die MINT-Studiengänge und -Berufe für Frauen attraktiver machen wollen. Das Problem beginnt oft bereits in der Schule, wo Mädchen sich eher in anderen Fächern hervortun.
Bei der Wahl der Kurse, der Berufsausbildung oder des Studiengangs setzt sich diese Tendenz dann fort. Das sollte aber nicht abschrecken, sondern ein Anreiz sein, selbst etwas daran zu ändern. Frauen, die ein MINT-Studium absolvieren und sich anschließend um eine Stelle im technischen Bereich bewerben, haben ausgezeichnete Karrierechancen. Wer sich unsicher über den eigenen Karriereweg ist, kann sich an weiblichen Role Models orientieren, die viele Unternehmen auf ihren Webseiten vorstellen. Das gilt für technische wie andere Berufe. Wenn das Interesse für ein Thema da ist, ist das Geschlecht in der Praxis schnell nicht mehr relevant.
| MEIN WEG
| Audit Managerin bei KPMG Austria Lisa Klenner
Während meines Bachelorstudiums „Rechnungswesen & Controlling“ an der FH Campus 02 in Graz absolvierte ich ein dreimonatiges Praktikum in der Wirtschaftsprüfung. Die vielfältigen Aufgaben sowie die Zusammenarbeit im Team haben mir von Anfang an viel Spaß gemacht und mich so begeistert, dass ich auch während meines berufsbegleitenden Masterstudiums an der FHWien der WKW in diesem Bereich tätig war. Nach Abschluss des Studiums und erster Berufserfahrung begann ich mit den Fachprüfungen zur Wirtschaftsprüferin, die ich 2025 als Jahrgangsbeste abschloss. Diese Ausbildung bringt zwar intensive Lernphasen mit sich, fördert aber die fachliche und persönliche Weiterentwicklung enorm und eröffnet attraktive Karriereperspektiven. Foto: Privat
Heute leite ich Prüfungen von Jahres- und Konzernabschlüssen nach UGB und IFRS mit den Schwerpunkten Handel, Industrie, Infrastruktur und Immobilien. Mein wichtigster Rat bei der Jobsuche ist, sich selbst treu zu bleiben und ein Tätigkeitsfeld zu wählen, das Freude bereitet und den eigenen Interessen entspricht. Gleichzeitig gewinnt der Einsatz von KI – wie in den meisten Branchen – auch in der Wirtschaftsprüfung zunehmend an Bedeutung. Wer sich bereits während des Studiums fundierte Kenntnisse in diesem Bereich aneignet, verschafft sich einen wertvollen Vorsprung für den Berufseinstieg und die weitere Karriere.
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Frauen in der Technik: Mut macht Karriere Die Salzburg AG will beste Arbeitgeberin werden! Denn wir sehen unsere Mitarbeiter:innen als größtes Erfolgskapital und sind überzeugt: Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründe sind unser Motor. Als Netzplanerin verantwortet sie komplexe, abwechslungsreiche Projekte. Ihre Arbeit reicht von der Trassenfindung über die Prüfung technischer Machbarkeit bis hin zur Kostenkalkulation und Umsetzung. Dabei verbindet sie präzises technisches Verständnis mit einer kreativen Herangehensweise.
Traut euch!
Advertorial
Christina möchte jungen Frauen zeigen, dass der Weg in die Technik genauso vielfältig ist wie die Menschen, die ihn gehen. Sie betont, dass Neugier, Durchhaltevermögen und der Mut, Neues auszuprobieren, oft wichtiger sind als ein geradliniger Lebenslauf. Darum kümmern wir uns mit gezielten Maßnahmen um ein attraktives Arbeitsumfeld, insbesondere wenn es um Geschlechter- und Chancengerechtigkeit geht. Denn nur dort, wo Vielfalt aktiv gelebt wird, können Potenziale sichtbar werden und Zukunft entstehen. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die berufliche Laufbahn von Christina Unterweißacher. Sie steht stellvertretend für Frauen, die sich bewusst für technische Berufe entscheiden – und zeigt, wie sehr Mut, Offenheit und Neugier Türen öffnen können.
Ein Weg in die Technik – mutig, unkonventionell und erfolgreich Christinas Einstieg in die Welt der Technik war keineswegs vorgezeichnet. Nach der dreijährigen HBLW entschied sie sich für einen ungewöhnlichen, aber mutigen Schritt: eine Elektrotechnik-Lehre bei der Salzburg AG. Diese Entscheidung wurde zum Fundament für ihre technische Karriere. Nach der Befähigungsprüfung holte sie zusätzlich die Berufsreifeprüfung nach – heute ist sie Ingenieurin und in einem Beruf angekommen, der sie begeistert.
Für sie zählen in der Technik Kreativität und Teamarbeit genauso wie analytisches Denken. Technik sei nicht nur Theorie: Sie entstehe im Team, lebe von Ideen und biete sichere, sinnstiftende Zukunftsperspektiven.
Frauen in der Technik – Sichtbar. Gestärkt. Erfolgreich. Gerade in technischen Bereichen setzen wir bewusst darauf, Frauen zu fördern, Barrieren abzubauen und einen Raum zu schaffen, in dem sie ihre individuellen Stärken einbringen und entfalten können. Weiterbildung ist bei uns kein Angebot, sondern ein Empowerment-Tool.
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DEINE NÄCHSTEN SCHRITTE.. SCHRITTE Von der Bewerbung bis zur Probezeit
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Karriereziele definieren
Mach dir klar, wo du hinmöchtest. Nur dann kannst du den Weg dorthin verfolgen und die richtigen Entscheidungen treffen. Flexibilität und Umwege sind dabei erlaubt.
02
Gezielt bewerben
Wer sich wahllos bewirbt, verkauft sich schnell unter Wert. Prüfe, ob eine Stellenausschreibung wirklich zu deinen Stärken und Zielen passt, und recherchiere, welche Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen Position und Unternehmen bieten.
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Nicht abschrecken lassen
Es kann sich auch lohnen, dich auf attraktive Stellen zu bewerben, bei denen du nicht alle Anforderungen hundertprozentig erfüllst. Persönliches Engagement und Lernwille können das oft schnell wettmachen.
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Stärken sichtbar machen
Zeige in deiner Bewerbung und im Vorstellungsgespräch anhand konkreter Beispiele und Projekte, was du kannst und bereits geleistet hast. Rede Erfolge nicht klein, sondern stelle deinen Beitrag daran heraus.
05
Gehaltsverhandlung
Informiere dich vor dem Vorstellungsgespräch über markt- und branchenübliche Gehälter. So kennst du deinen eigenen Wert und kannst in der Gehaltsverhandlung sachlich argumentieren. Denke daran, dass dein erstes Gehalt die Ausgangsbasis für die spätere Gehaltsentwicklung ist.
06
Einstieg und Probezeit
Prüfe, ob neuer Job und Arbeitgeber zu dir passen, und finde heraus, was du über die Kommunikationskultur, Aufgabenverteilung, geschriebene und ungeschriebene Regeln im Unternehmen wissen musst. Frage interessiert, bringe eigene Ideen ein und zeige dich, wenn interessante Projekte verteilt werden. So wirst du von Anfang an gesehen.
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Kontakte knüpfen
Kümmere dich früh um dein persönliches Netzwerk. Knüpfe Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen und finde heraus, wer bereit ist, sein Wissen zu teilen. Auch in anderen Abteilungen gibt es Menschen, die Türen öffnen können. Bleib mit ihnen in Kontakt, stell Fragen und biete auch selbst Unterstützung an. So wächst Vertrauen.
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| Gender Pay Gap
| Netzwerke
Eine Ursache für den Gender Pay Gap – das immer noch vorhandene Lohngefälle zwischen den Geschlechtern – ist die ungleiche Verteilung bei der Wahl des Berufs und der Branche. Aber es ist nicht die einzige. „Der Gender Pay Gap entsteht nicht an einem einzigen Punkt. Unterschiedliche Karriereverläufe, Teilzeit, Betreuungspflichten, Rollenbilder, aber auch Unterschiede bei Gehaltsverhandlungen und Beförderungen wirken über Jahre zusammen“, erklärt Wirtschaftsprüferin Kristina Weis. „Deshalb sollte finanzielle Selbstbestimmung früh beginnen: den eigenen Marktwert kennen, Gehälter ansprechen und regelmäßig neu verhandeln.“
Auch der offene Austausch in Netzwerken kann zu mehr Transparenz beim Thema Gehalt beitragen. Funktionierende berufliche Netzwerke sind gerade für Frauen überaus wertvoll, um die Karriere gemeinsam voranzubringen. Tipps und gegenseitige Unterstützung können sich Frauen in verschiedenen organisierten oder informellen Initiativen und Gruppen holen. „Sucht Menschen, von denen ihr lernen könnt, und unterstützt andere auf ihrem Weg. Netzwerke sind wichtig, Mentor:innen und Verbündete ebenso“, rät Kristina Weis. Durch den regelmäßigen Austausch klappt es dann fast automatisch mit dem „Match“, wenn wichtige Aufgaben oder Posten verteilt werden – ob im eigenen oder in einem anderen Unternehmen.
Dazu gehört, über die Standards in der eigenen Branche Bescheid zu wissen und Gehaltstransparenz zu verlangen. In Gehaltsverhandlungen müssen die eigenen Stärken und Erfolge offen und selbstbewusst vorgebracht werden. Nur so lassen sich faire Konditionen sichern. „Über Geld zu sprechen, ist kein Zeichen mangelnder Bescheidenheit, sondern Teil professioneller Selbstverantwortung“, betont Kristina Weis.
Sich bietende Gelegenheiten zu erkennen und zu ergreifen sowie eine gute Portion Offenheit helfen ebenfalls dabei, beruflich voranzukommen. „Seid neugierig. Traut euch etwas zu. Aber versucht nicht, die perfekte Karriere zu planen. Manche der besten Chancen entstehen ungeplant. Karriere ist keine Leiter, die man möglichst schnell hinaufklettern muss. Sie ist ein Weg, den man selbst gestalten darf“, so die Tipps der KSW-Vizepräsidentin Weis. „Und das Wichtigste von allem: Wartet nicht darauf, dass euch jemand die Erlaubnis gibt, den nächsten Schritt zu machen.“ Text: Heinz Peter Krieger
| MEIN WEG |
Sarah Sextl CRM Specialist bei BILLA
An der FH Wiener Neustadt am Campus Wieselburg habe ich „Produktmarketing und Projektmanagement“ studiert und nach Abschluss des Bachelorstudiums den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Strategisches Marketing und Kampagnenmanagement“ absolviert. Parallel begann ich zu arbeiten. Nach meinem Masterabschluss wurde ich bei BILLA zum CRM Specialist befördert.
Bei BILLA gibt es klare Vorgaben in jedem Bereich, welche Kriterien und Kompetenzen erfüllt sein müssen, um den nächsten Rang zu erreichen. Eine große Hürde für mich persönlich war das Thema Stressresistenz. Doch mit der Zeit habe ich gemerkt, dass es normal und wichtig ist, Fehler zu machen, um besser zu werden – egal wie erfahren man ist und in welchem Bereich man arbeitet. In Gesprächen über meine Position bin ich vor allem auf
Charaktereigenschaften und Kompetenzen eingegangen, zu denen ich von Kollegen sehr positives Feedback erhalten habe. Durch die verschiedenen Bereiche, in denen ich arbeiten konnte, bin ich zur Allrounderin geworden und konnte auch dies als Vorteil argumentieren. Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass Bedürfnisse, Werte und der Karriereweg sich mit den Jahren und der Entwicklung verändern können und dürfen. Auch Quereinstiege in komplett andere Bereiche sind möglich. Der Schlüssel ist der Glaube an sich selbst. Foto: (c) Fotohaus Zacharias
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GEMEINSAM WEITER.
Berufseinsteiger:innen suchen gerade zu Beginn ihrer Karriere die Zugehörigkeit zu einem Team. Und auch moderne Unternehmen setzen auf eine lebendige Teamkultur. Denn ein positiver Teamspirit steigert Motivation, Loyalität und Performance – und damit auch die Produktivität und den Unternehmenserfolg. In unserem Artikel zeigen wir, wie Führungskräfte und Mitarbeitende nachhaltig zum Teamgeist beitragen können. Text: Heinz Peter Krieger
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„Je besser ein Team funktioniert, umso größer wird die Arbeitsfähigkeit und die Produktivität steigt“, schreibt Organisationsberaterin, Teamentwicklerin und Führungskräftecoach Claudia Weiler in einem Blog-Beitrag für das Bonner Zentrum für Management- und Personalberatung (zfm). „Um Innovationen zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen, braucht es erfolgreiche Teams, denn durch einen konstruktiven Austausch entstehen neue Ideen und Verbesserungen.“ Dass Teamgeist und eine lebendige Unternehmenskultur sich positiv auf den Unternehmenserfolg auswirken, haben zahlreiche kleine und große Studien längst nachgewiesen. „Eine vertrauensbasierte Arbeitsplatzkultur steigert die Leistung um bis zu 28 Prozent“, lautete zuletzt eines der Ergebnisse der Studie „Best Workplaces Austria 2026“.
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Teil eines Teams sein Aber warum sind Teamkultur und Zusammenhalt so wichtig für den Unternehmenserfolg – obwohl in auf Effizienz getrimmten Organisationen auch so alle Beteiligten zu wissen scheinen, was für gute Ergebnisse zu leisten ist? „Menschen fühlen sich wohl, wenn sie sich als Teil eines Teams fühlen. Das wirkt sich positiv auf Zusammenarbeit, Innovation und Mitarbeiterbindung aus“, sagt dazu Tanja Rojs, Employer Branding Expert beim Lebensmitteleinzelhändler BILLA.
„Für einzelne Mitarbeitende bedeutet Teamgeist vor allem Unterstützung, Austausch, Vertrauen und das gute Gefühl, nicht jede Herausforderung allein lösen zu müssen. Teams profitieren von unterschiedlichen Perspektiven und einem offenen Austausch. Oder kurz gesagt: Gemeinsam kommt man meist schneller ans Ziel als allein“, so die HumanResources-Expertin weiter.
Menschen fühlen sich wohl, wenn sie sich als Teil eines Teams fühlen. Tanja Rojs, BILLA
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58 Teamgeist ist dabei kein ‚Niceto-have‘, sondern die Grundlage dafür, dass Zusammenarbeit funktioniert und gemeinsam gute Ergebnisse entstehen“, hebt Tanja Rojs hervor. Für eine Führungskraft ist es deshalb „eine wichtige Aufgabe, das Team und den Teamgeist im Blick zu haben, zu steuern und zu fördern“, betont Organisationsberaterin Weiler.
Gemeinsame Werte und Ziele Wichtig sind gemeinsame Ziele sowie geteilte Vorstellungen davon, wie man diese erreichen möchte. Und es müssen alle Teammitglieder die Chance haben, sich mit ihren Ideen und Kompetenzen einbringen zu können. „Dazu muss man in neu zusammengesetzten Teams erst einmal sicherstellen, dass alle Teammitglieder diese Werte und Standards teilen“, erklärt Rolf van Dick, Professor für Sozialpsychologie an der Universität Frankfurt am Main, in einem Interview für den Fachverlag Hogrefe.
Guter Wille reicht nicht
Teamgeist entsteht nicht auf Knopfdruck, sondern durch die richtigen Rahmenbedingungen. Tanja Rojs, BILLA
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Die Voraussetzungen für solches Vertrauen und einen produktiven Austausch entstehen jedoch nicht von allein. Guter Wille der einzelnen Mitarbeitenden ist zwar erforderlich, reicht aber nicht aus, um eine positive Unternehmenskultur entstehen zu lassen, schon gar nicht in komplexen Organisationen mit ganz unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Arbeitsweisen. „Bei BILLA arbeiten Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen, Perspektiven und Aufgabenbereichen zusammen – von den Märkten über die Logistik bis in die Zentrale.
„Teamgeist entsteht nicht auf Knopfdruck, sondern durch die richtigen Rahmenbedingungen. Dazu gehören offene Kommunikation, Wertschätzung, gemeinsame Projekte und eine Kultur, in der unterschiedliche Meinungen willkommen sind“, erklärt Tanja Rojs. „Dass dieses Thema für unsere Mitarbeitenden tatsächlich wichtig ist, zeigen unsere internen Mitarbeiterbefragungen: Die Zusammenarbeit im Team zählt regelmäßig zu den am besten bewerteten Aspekten des Arbeitsalltags bei BILLA. Darauf sind wir sehr stolz.“
Hier starte ich durch. Für meine Zukunft. Werde Teil unseres Teams und bau mit uns die Welt von morgen. Du suchst einen spannenden Arbeitsplatz, der dir die Möglichkeit bietet, die Zukunft der Baubranche aktiv mitzugestalten? Bei STRABAG gibt es zahlreiche Möglichkeiten für den Start deiner Karriere: Ob Praktikum, Traineeprogramm oder Direkteinstieg im gewünschten Job – fang jetzt bei uns an und trage dazu bei, STRABAG zum innovativsten Baukonzern Europas zu machen. Innovation braucht vor allem eines: Menschen, die wissen, was sie wollen und Altbewährtes hinterfragen. Die Innovationskraft von STRABAG wird durch unsere weltweit rund 89.000 Mitarbeiter:innen getragen – und es wird jede:n einzelne:n brauchen, um STRABAG in die Zukunft zu führen. Bewirb dich jetzt und gestalte mit uns die Zukunft der Baubranche!
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UNIMAG / Karriere Raum für Diversität Gemeinsame Werte, die Orientierung geben, sowie eine offene und vertrauensvolle Unternehmenskultur schaffen auch den Raum für Diversität in der Organisation, die für die Weiterentwicklung des Unternehmens und Innovationen erforderlich ist. „Die Teammitglieder selbst spüren, was ihr Team ausmacht. Wenn man sie fragt, was könnt ihr besonders gut, dann herrscht hierüber eine sehr klare und weitestgehend ähnliche Wahrnehmung. Auch Außenstehende spüren oft sehr schnell, was das Team ausmacht“, beobachtet Teamentwicklerin Claudia Weiler.
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Je diverser ein Team aufgestellt ist und je mehr unterschiedliche Gruppen in ihm vertreten sind, desto eher gelingt es etwa, die komplexen Welten der Kund:innen zu verstehen. Diverse Unternehmen gelten nicht ohne Grund als anpassungsfähiger und innovativer.
60 „In der Zentrale zeigt sich oft: Die besten Lösungen entstehen dort, wo verschiedene Fachbereiche gemeinsam an einem Thema arbeiten“, stellt Tanja Rojs von BILLA fest.
Auswahlkriterium bei der Bewerbung Für Claudia Weiler beginnt gute Teamentwicklung schon bei der Auswahl der Bewerber:innen. „Nur wenn die Bewerber zur DNA des Teams passen, kann die Integration erfolgreich sein. Denn auch die Mitarbeiter müssen ihre Bereitschaft und ihr Engagement mit einbringen, damit Teamwork funktioniert.“ Auch beim Handelsunternehmen BILLA ist Teamgeist schon bei der Auswahl von Bewerber:innen ein Thema. „Wir geben bereits im Recruiting authentische Einblicke in unseren Arbeitsalltag und zeigen, wie Zusammenarbeit bei uns gelebt wird. Neben der fachlichen Qualifikation interessieren uns auch Fragen wie: Wie arbeitet jemand im Team?
Wie geht die Person mit unterschiedlichen Perspektiven um?“, erläutert Tanja Rojs. „Fachliche Skills kann man oft weiterentwickeln, aber Teamfähigkeit macht Zusammenarbeit von Anfang an leichter.“
Aufgabe über das Teambuilding hinaus Junge Talente zu gewinnen und langfristig zu binden, ist keine Aufgabe, die mit der Recruiting-Phase beendet ist. Einen positiven Teamspirit zu fördern, bleibt eine Herausforderung darüber hinaus, denn die Anforderungen an die Teams sind heute hoch und wechseln schnell. In die Definition gemeinsamer Ziele und Werte wird beim Teambuilding oft intensiv investiert. Im Alltagsgeschäft wird dann aber häufig übersehen, dass sowohl die Rahmenbedingungen als auch die Zusammensetzung des Teams sich laufend ändern.
UNIMAG / Karriere Gift für eine produktive Unternehmenskultur sind außerdem intransparente Strukturen und Mitarbeitende, die sich nicht einbringen können. „Wenn Informationen zurückgehalten werden, Silos entstehen oder Menschen das Gefühl haben, nicht gehört zu werden, leidet die Teamkultur. Auch das berühmte ‚Das haben wir immer schon so gemacht‘ ist nicht unbedingt der beste Freund von Zusammenarbeit und Weiterentwicklung“, weiß EmployerBranding-Expertin Rojs.
Homeoffice und Teamwork Auch Homeoffice und Remote Work verschaffen zwar große Flexibilität, bergen aber auch die Gefahr, dass der Teamspirit nachlässt. „Hier ist Teamentwicklung im Sinne regelmäßiger Auszeiten wichtig: Einmal im Monat beim Teammeeting eine halbe Stunde das Tagesgeschäft hinter sich lassen und reflektieren, ob man überhaupt noch das Richtige tut, kann hier schon sehr helfen“, empfiehlt Rolf van Dick. So bleiben Zusammenhalt, ein produktiver Teamgeist und eine offene Unternehmenskultur eine gemeinsame Aufgabe für alle – für Führungskräfte wie Mitarbeitende. Die gute Nachricht: Jede:r kann etwas dafür tun. „Oft sind es die kleinen Dinge: zuhören, Unterstützung anbieten, andere Perspektiven respektieren oder einfach einmal Danke sagen“, so die Erfahrung von Tanja Rojs. „Teamgeist entsteht nicht durch große Programme, sondern durch das tägliche Miteinander. Und manchmal kann schon ein ehrliches ‚Kann ich dir helfen?‘ mehr bewirken als das nächste Teamseminar.“
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PASST DAS TEAM ZU DIR? Sechs Fragen fürs Bewerbungsgespräch Nicht nur das Unternehmen wählt dich aus – auch du entscheidest, wo du arbeiten möchtest. Diese Fragen helfen dir, mehr über den Teamalltag zu erfahren. Such dir zwei oder drei aus, die dir besonders wichtig sind.
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Wie läuft mein Einstieg ins Team ab?
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Wie bekomme ich Feedback?
Frage nach der Einschulung, festen Ansprechpersonen und Gelegenheiten, die Kolleg:innen kennenzulernen.
Erkundige dich, ob Rückmeldungen regelmäßig stattfinden und wie du selbst Fragen oder Verbesserungsvorschläge einbringen kannst.
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Wie stimmen Sie sich im Alltag ab?
Wie halten Sie im Homeoffice Kontakt?
So erfährst du, wie Aufgaben verteilt werden und wie Informationen alle erreichen – auch über Abteilungsgrenzen hinweg.
Interessant sind gemeinsame Absprachen, erreichbare Ansprechpersonen und Gelegenheiten zum persönlichen Austausch.
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Bitte um ein Beispiel. Daran lässt sich besser erkennen, wie offen im Team diskutiert wird.
Ein konkretes Projekt zeigt, wie sich die Beteiligten unterstützen und unterschiedliche Stärken nutzen.
Wie gehen
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Was hat das gelöst?
Lerne das Team kennen: Beispiele aus dem Arbeitsalltag zeigen dir, wie Zusammenarbeit gelebt wird und was dich dort erwartet.
TOP-SKILLS NEXT-GEN JOBS
Die Jobs der Zukunft meistern Der Jobmarkt steht kopf: Künstliche Intelligenz erleichtert den Einstieg ins Programmieren und verändert die Anforderungen in vielen Berufen. Für Absolventinnen und Absolventen nahezu aller Fachrichtungen kommt es auf Lern- und Veränderungsbereitschaft an – und auf eine Prise Geduld.
Mit unguten Gefühlen blicken viele Softwareentwickler:innen in die Zukunft. In den USA treten zahlreiche Tech-Konzerne auf die Einstellungsbremse, auch in Österreich ist die Zahl der Stelleninserate für Entwickler:innen rapide gesunken – nach Angaben des Arbeitsmarktservice (AMS) von knapp 60.000 im Jahr 2022 auf etwas weniger als 23.000 im Jahr 2025.
Dennoch prognostiziert das AMS Softwareentwickler:innen durchaus gute Jobaussichten, denn ihr Anteil an allen Jobinseraten sei weiterhin sehr hoch. Auch in anderen Branchen gibt es dicke Dellen – für Berufseinsteiger:innen sind das keine heiteren Aussichten.
Laut dem Arbeitsmarktreport 2026 der Jobplattform karriere.at ist der Anteil an Einstiegsjobs im Vergleich zum Vorjahr speziell im Rechtswesen um vier Prozent gesunken, im Finanz- und Bankensektor sowie im Personalwesen um jeweils zwei Prozent. Wie also den Einstieg in harten Zeiten schaffen? „Viele Absolventen kennen die Theorie. Was sehr häufig fehlt, ist die praktische Umsetzung“, sagt Verena El-Rayes. Die Headhunterin hat vor drei Jahren ihre eigene Agentur Ceteo in Wien gegründet, sucht seitdem IT-Personal für ihre Kunden. „Wir empfehlen unseren Kandidat:innen immer, dass sie schon während ihres Studiums reale, vorzeigbare Projekte umsetzen und nicht einfach nur ein weiteres Zertifikat sammeln“, so El-Rayes.
Bild: KI-generiert
Dazu zählen etwa klassische Praktika, Open-Source-Projekte, Teamarbeiten auf der Software-Plattform GitHub oder Projekte, die sie mithilfe künstlicher Intelligenz umgesetzt haben. Momentan sei die Nachfrage nach Entwickler:innen mit Cloud- und DevOps-Kenntnissen sehr groß – und nach Spezialist:innen im Bereich Cybersecurity. „Wir merken, dass Entwickler, die nicht nur den Code verstehen, sondern sich auch mit Architektur, Qualität, Security oder Business auskennen, viel gefragter sind“, ergänzt die Personalvermittlerin. „Unternehmen suchen immer stärker nach Menschen, die die Technologie mit dem jeweiligen Business verstehen.“
Wenn KI den Code schreibt Sie suchen nach Menschen wie Felix Krause. Der junge Mann ist vielseitig interessiert – und breit aufgestellt. Nach dem Wirtschafts-Bachelor an der WU Wien fügte er einen Master in Data Science an der Universität Wien hinzu, sammelte anschließend Berufserfahrung als AI Engineer und Data Scientist. Krause kennt sich aus mit Machine Learning, Large Language Models und Datenwissenschaften, zählt aber auch Wirtschaft und Philosophie zu seinen Leidenschaften. Der Prototyp eines Bewerbers, wie ihn Unternehmen sich backen würden?
„Ich bin ja auch noch nicht so lange aus der Uni raus und weiß, dass es extrem schwierig ist, direkt nach dem Studium einen Job zu finden“, sagt Krause. Doch an Arbeit mangelt es ihm beileibe nicht. Seit Oktober 2025 ist er Chief Technology Officer (CTO) beim Startup Klartext AI in der Lerchenfelder Straße in Wien. „Mit KI ergeben sich extrem viele neue Möglichkeiten, Probleme zu lösen, die vorher nicht lösbar waren. Was wir aber kategorisch ablehnen, ist, KI der KI wegen einzusetzen“, sagt Krause.
Viele Absolventen kennen die Theorie. Was sehr häufig fehlt, ist die praktische Umsetzung. Verena El-Rayes, Personalvermittlerin
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64 Die gar nicht so intuitive Schlussfolgerung von PwC lautet: Je stärker KI in einem Beruf zum Einsatz kommt, desto größer der Stellenwert von menschlicher Expertise und Fachwissen. In der Lerchenfelder Straße in Wien ist dieser Trend schon angekommen. „Der wichtigste Skill, insbesondere in der Softwareentwicklung, ist meiner Meinung nach das Urteilsvermögen: einschätzen zu können, was ein gutes Ergebnis und was ein weniger gutes Ergebnis ist. Dafür braucht man in den meisten Fällen neben dem Wissen auch die Erfahrung“, sagt Felix Krause.
Unter anderem entwickeln die Wiener einen Screenreader, der es Menschen mit Sehbehinderungen ermöglicht, PDF-Dokumente zu lesen. Seine tägliche Arbeit bestehe zur Hälfte aus Managementtätigkeiten, schätzt er – kommunizieren, organisieren, Entscheidungen treffen –, und zur anderen Hälfte aus Softwareentwicklung. „Ich nutze vor allem Claude Code. Das ist wirklich extrem gut für die Code-Generierung. Im letzten Jahr habe ich kaum mehr eine Zeile Code selbst geschrieben“, meint Krause. „Gelernt habe ich Programmieren noch ohne KI, auch an der Uni. Aber inzwischen sind die Tools so gut, dass man da als Mensch ehrlicherweise nicht mithalten kann.“
KI braucht dein Urteilsvermögen Laut einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) erfordern diejenigen Einstiegsjobs, die in hohem Maße von KI betroffen sind, zunehmend Fähigkeiten, die traditionell eher Senior-Positionen vorbehalten waren. Hartes Fachwissen in der jeweiligen Branche kann dazuzählen oder analytische Schärfe. Oder die Fähigkeit, Teambuilding zu betreiben, strategische Entscheidungen zu treffen oder andere zu motivieren. Einstiegsjobs, die mehr als zehn typische SeniorSkills erfordern, wachsen laut PwC um 35 Prozent, während andere, weniger anspruchsvolle Einstiegsjobs zahlenmäßig zurückgehen.
Der wichtigste Skill […] ist meiner Meinung nach das Urteilsvermögen. Felix Krause, CTO bei Klartext AI Foto: (c) PixelsEffect - istock
Bei Klartext AI haben es junge Menschen, die frisch von der Uni auf den Arbeitsmarkt abbiegen, schwer, obwohl es sich um ein Startup handelt. „Wir sind tatsächlich eher interessiert an Seniors“, meint Krause, doch er gibt zugleich Entwarnung und macht Mut. „Wenn man einfach sehr gut ist in dem Bereich, dann reichen drei bis fünf Jahre definitiv schon aus, um dieses Profil zu erreichen. Mit Seniors meine ich also gar nicht Experten, die das schon 20 Jahre machen. Die gibt es in diesem Bereich auch gar nicht. Wir brauchen Leute, die eine gewisse Eigenständigkeit mitbringen, aber auch Erfahrung, wie man Probleme angehen und lösen kann.“
KI-Kompetenz ist überall gefragt Dass sich künstliche Intelligenz in die Berufsprofile hineinfrisst wie Pac-Man, bekommen nicht nur Softwareentwickler:innen zu spüren. „KI-Kompetenz ist längst kein Alleinstellungsmerkmal mehr für die IT-Branche, sondern taucht branchenübergreifend auf – von Marketing bis Controlling“, sagt Verena El-Rayes.
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MENSCH & KI
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Bild: KI-generiert
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KI-Fähigkeit ist heute Grundvoraussetzung in zahlreichen Rollen. Laut Arbeitsmarktreport von karriere.at kommen Schlagworte wie „Künstliche Intelligenz“ mittlerweile in Inseraten aller Berufsfelder vor. Und der Kompetenzmonitor der Personalmarktforschung Index Research zeigt an, dass die Bedeutung der KI-Kompetenz zwar in IT-Berufen besonders stark ansteige – aber daneben auch in Management-Positionen, in Werbung und Medien, Mechatronik und Elektrotechnik, Rechnungswesen und Steuerberatung, Einkauf und Vertrieb.
Oder in der Produktion. Schon seit Jahren setzt die Miba AG mit Sitz in Laakirchen im Traunviertel auf künstliche Intelligenz in Kameras und Sensoren, um die Qualität ihrer Produkte zu überprüfen. Das Unternehmen, das zum Beispiel Bauteile für Motoren und Getriebe herstellt, hat ein kleines KI-Team mit einer Handvoll Mitarbeiter:innen aufgebaut. KI-Projekte werden in der Regel abteilungsübergreifend umgesetzt, gemeinsam mit Marketingmanager:innen oder Verkäufer:innen, Materialwissenschaftler:innen oder Controller:innen.
Die Miba-Mitarbeitenden nutzen generative KI, um Dokumente zu erstellen oder auszuwerten, aber immer häufiger setzen sie auch einen Conversational AI Agent ein, der die richtigen Tools für eine Aufgabe auswählt. „Die Leute, die jetzt schon sehr gut in ihren Fachabteilungen sind, haben mit der KI eine Superpower. Neueinsteigern ermöglicht es eine kürzere Einarbeitung und rascheren Wissensaufbau“, sagt Christian Prechtl, Head of AI bei Miba.
Die Leute, die jetzt schon sehr gut in ihren Fachabteilungen sind, haben mit der KI eine Superpower. Christian Prechtl, Head of AI bei Miba
UNIMAG / Karriere Der nächste Schritt wären autonome AI-Agenten, die eine Aufgabe in mehrere Arbeitsschritte unterteilen und sie eigenständig nacheinander ausführen, bis die eigentliche Aufgabe gelöst ist. „Die KI alleine wird die Qualität nicht so erheblich steigern, aber zusammen mit den Menschen ist sie ein sehr großer Gewinn. Wenn ich von Haus aus viele Dinge hinterfrage, nicht alles für gegeben nehme, dann kann ich mit solchen Tools gut arbeiten“, sagt Prechtl.
67 Breit starten, gezielt spezialisieren Auch die Miba AG sucht bevorzugt erfahrene Kräfte, frischgebackene Absolventinnen und Absolventen haben es schwer. „Im besten Fall arbeitet man im Sommer auch einmal in der Fertigung, um zu verstehen, wie die Produktionsprozesse laufen. Ich empfehle dringend, in dieser Richtung ein Praktikum zu machen“, ruft Prechtl Studierenden zu und hat noch einen grundlegenden Rat: „Wenn man im Bachelor Artificial Intelligence studiert und im Master auch, sehe ich das skeptisch.“ Besser sei es, im Bachelor breites Fachwissen aufzubauen, um sich dann im Master zu spezialisieren.
Prechtl selbst hat Automatisierungstechnik an der FH Oberösterreich studiert, danach Künstliche Intelligenz, Robotik, Bildverarbeitung an der TU München, um hiernach Berufserfahrungen unter anderem als Entwicklungsingenieur, Robotik-Ingenieur, Product Owner und AI Enterprise Architect zu sammeln. Erst im zurückliegenden Juli wurde er zum Head of AI von Miba ernannt – eine Positionsbezeichnung, die es in Zukunft wohl auch in anderen Unternehmen häufiger geben wird.
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Für PwC fallen Berufe in zwei Kategorien: Auf der einen Seite gebe es solche, die durch künstliche Intelligenz „demokratisiert“ würden. Dabei übernimmt KI komplexe Teilaufgaben, sodass diese Jobs weniger Skills erfordern und einfacher auszuüben seien. Beispiele sind Kreditsachbearbeiter:innen oder Lagerist:innen: Während sich die KI um das Lagermanagement und die entsprechenden Daten kümmert, bringen Menschen im Lager weiterhin Waren von A nach B. Auf der anderen Seite gebe es Berufe, die durch KI „professionalisiert“ würden, in denen KI zwar Arbeit abnimmt, aber gerade deshalb mehr menschliche Expertise erforderlich ist. Beispiele sind Radiolog:innen, Fluglots:innen oder Recruiter:innen: Die Personalfachleute müssen dank KI weniger Lebensläufe sichten und sonstige Fleißarbeit verrichten, können sich dafür vermehrt auf Vertragsverhandlungen und Kundengespräche konzentrieren. Dies wertet ihre Arbeit auf. Laut PwC wächst die Nachfrage nach professionalisierten Jobs doppelt so stark wie die nach demokratisierten, auch die Gehälter entwickeln sich entsprechend.
Mit dem richtigen SkillMix punkten Softwareentwickler:innen fallen in Kategorie eins, also in die ungünstigere. Für IT-Spezialist:innen dürfte es demnach darauf ankommen, neben exzellentem Know-how zusätzliche Skills zu erwerben. „Am Arbeitsmarkt besonders gefragt sind Fachkräfte mit interdisziplinären Kompetenzprofilen“, heißt es etwa im jüngsten Jahresbericht des Forschungsinstituts Joanneum Research im Auftrag des AMS. „Neben fundiertem technischem Wissen in Informatik, Systemarchitektur oder Datenanalyse werden Projektmanagementfähigkeiten, betriebswirtschaftliches Grundverständnis und Kommunikationsstärke erwartet. Aufgrund der hohen Innovationsgeschwindigkeit ist kontinuierliche Weiterbildung ein zentraler Erfolgsfaktor.“
Demnach sind auf dem Arbeitsmarkt aktuell IT-Projektmanager:innen, Datensicherheitsexpert:innen und IT-Qualitätsmanager:innen besonders gefragt, ebenso Wirtschaftsinformatiker:innen. Und wer sich durch Stellenportale klickt, trifft zudem auf Anzeigen für AI Solution Architects, Edge AI Engineers oder AI Automation Backend Developer. Noch gibt es keine KI-bedingte Kernschmelze am Arbeitsmarkt, kein Wegbrechen Hunderttausender Arbeitsplätze – und ob es dazu jemals kommen wird, ist ohnehin fraglich. Neue Top-Jobs entstehen, und unerreichbar sind sie nicht – aber gewaltig strecken muss man sich schon, um an sie heranzukommen. Text: Sebastian Wolking
Am Arbeitsmarkt besonders gefragt sind Fachkräfte mit interdisziplinären Kompetenzprofilen. Joanneum Research, im Auftrag des AMS Foto: (c) jacoblund - istock
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Mehr als Programmieren
Software bei KNAPP
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BILLA AG
Kontakt- & Stammdaten REWE Recruiting Team +43 2236 600-6283, jobs@rewe-group.at Industriezentrum NÖ-Süd, Straße 3, Objekt 16, 2355 Wiener Neudorf karriere.billa.at Branche: Lebensmitteleinzelhandel Mitarbeiter:innen: Mehr als 30.000 in Österreich Standorte Ö: Rund 1.300
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Bundesimmobiliengesellschaft
EVN
Kontakt- & Stammdaten
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Eva Fuchs, MA +43 664 807 45 4105, karriere@big.at Trabrennstraße 2c, 1020 Wien www.big.at
Mag. Claudia Tabacco-Buchta +43 2236 200-13118, Claudia.Tabacco-Buchta@evn.at EVN-Platz 1, 2344 Maria Enzersdorf, NÖ karriere.evn.at
Branche: Immobilien Mitarbeiter:innen: Rund 1.200 Immobilienmanagement mit Verantwortung & Sinn Als einer der größten Immobilieneigentümer Österreichs übernimmt die Bundesimmobiliengesellschaft generationenübergreifende Verantwortung. Mit rund 2.000 Liegenschaften, die einen Fair Value von knapp 18 Milliarden Euro aufweisen, sind wir landesweit präsent. Unser Portfolio umfasst Bildungsbauten wie Schulen und Universitäten, Spezialimmobilien, sowie Büro- und Wohnimmobilien. Zu unseren größten Mietern zählen das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die österreichischen Universitäten sowie die Bundesministerien für Inneres und Justiz. Räume für Lernen, Arbeiten und Leben – Gestalte die Zukunft mit Vielleicht sitzt du gerade in einem unserer Gebäude – und hast die Chance, in Zukunft eines davon zu gestalten! Täglich gehen rund 500.000 Menschen in unseren Immobilien ein und aus, um zu lernen, zu leben und zu arbeiten. Unsere Verantwortung reicht dabei über den gesamten Lebenszyklus der Gebäude. Wir passen unsere Liegenschaften laufend den Bedürfnissen unserer Mieter:innen an und schaffen so nachhaltige Räume für die Zukunft. Gestalte mit uns eine sinnvolle Aufgabe – von der Bank im Hörsaal direkt in die Welt der Immobilien. Willkommen bei der BIG!
Branche: Energieversorgung Mitarbeiter:innen Ö / Int.: 3.100 / 4.300 Standorte: Hauptsitz in Maria Enzersdorf + weitere regionale Standorte in NÖ + Burgenland #ilovewhatido Die EVN-Gruppe vereint mit über 100 Berufsbildern in den Branchen Energie, Wärme, Wasser und Telekommunikation ein breites Spektrum an Aufgaben und Jobs. Wir versprechen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Tätigkeit mit Sinn und Verantwortung. Dafür bieten wir ein attraktives Arbeitsumfeld, moderne Arbeitswelten und spannende Herausforderungen im Team. Je nach Ausbildung und Berufserfahrung bieten wir zudem unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten: Schon während der Ausbildung kann man im Zuge eines Praktikums unsere spannenden Tätigkeiten kennenlernen. Darüber hinaus unterstützen unsere Expertinnen und Experten auch gerne bei wissenschaftlichen Arbeiten. Nach der Ausbildung und mit ersten praktischen Erfahrungen ist es möglich, bei uns ins Berufsleben einzusteigen und voll durchzustarten.
BEWERBUNGSMODUS:
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Online über www.big.at/karriere
Online über karriere.evn.at
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KNAPP
Red Bull
Kontakt- & Stammdaten
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Fabian Eder fabian.eder@knapp.com Günter-Knapp-Straße 5–7, 8075 Hart bei Graz www.knapp.com
hqgraduateprogram@redbull.com Am Brunnen 1, 5330 Fuschl am See www.redbull.com/at-de
Branche: Intralogistik Mitarbeiter:innen Ö / Int.: 4.600 / 9.000 Standorte: Hart bei Graz, Leoben, Dobl, Raaba-Grambach, Wien, Klagenfurt | 60 Standorte weltweit
#weareknapp KNAPP ist ein internationales Technologieunternehmen mit Sitz in der Steiermark. Wir entwickeln und produzieren automatisierte Lagersysteme. Dabei kommen modernste Digitalisierungs-, Software- und RobotikLösungen zum Einsatz. Bei uns stehen Innovationsgeist, Internationalität und Teamspirit im Vordergrund. Wir haben weltweit rund 9.000 Mitarbeiter:innen, die alle unterschiedliche Erfahrungen, Ausbildungen und Blickwinkel haben – und das ist gut so. Was uns alle vereint, ist die Leidenschaft für die tägliche Arbeit, denn wir stehen mit erstklassigem Service und langfristigen Partnerschaften hinter dem Erfolg unserer Kunden. Dazu zählen unter anderem Lebensmittelhändler wie SPAR, Pharma-Unternehmen wie Herba Chemosan oder E-Commerce-Giganten wie Zalando. Mehr Informationen und das Online-Bewerbungstool findest du unter knapp.com/karriere oder folge KNAPP auf Facebook und Instagram für noch mehr Einblicke in den Arbeitsalltag.
BEWERBUNGSMODUS: Online über www.knapp.com/karriere/
Branchen: Marketing, Beverage, Media, Production, Communications, Finance, IT, Logistics/ Operations, Legal, Fashion, Human Resources Mitarbeiter:innen Int.: ca. 20.000 Standorte in Österreich: 5 Das ist deine Chance dich zu beweisen und deine Zukunft zu gestalten. Bewirb dich jetzt für das Red Bull HQ Graduate Program in Österreich! Deine Aufgaben Während des 18-monatigen Programms wollen wir dich unterstützen, das Beste aus dir herauszuholen und dein Talent im gewählten Fachbereich zu entwickeln. Der Ablauf Das Red Bull HQ Graduate Program startet im Sommer 2027. Du planst gemeinsam mit deinem Team deine Aufgaben und Projektverantwortlichkeiten und stimmst deine Job-Roation sowie deine Graduate Challange ab. Durch die Graduate Training Week erweiterst du deine Kompetenzen und knüpfst neue Kontakte mit anderen Graduates und Kollegen aus dem Unternehmen. Regelmäßige Feedback Gespräche, Coachings und Check in´s unterstützen dich in deiner persönlichen Entwicklung, mit dem Ziel dich optimal auf deinen zukünftigen Weg bei Red Bull vorzubereiten.
BEWERBUNGSMODUS: Online über jobs.redbull.com/at-de/ microsite/graduate-program
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INTERSPAR
Kontakt- & Stammdaten Marco Rodriguez +43 1 40 66 191 – DW 201 – 205 jobcenter@interspar.at Europastraße 3, 5015 Salzburg interspar.at/jobs Branche: Handel, Gastronomie, Lebensmittelproduktion Mitarbeiter:innen Ö: rund 10.000 Standorte: 70 Hypermärkte und Gastronomiebetriebe, 8 Handwerksbäckereien Karriere bei INTERSPAR – Starte deine Zukunft mit uns! Du möchtest während oder nach deinem Studium bei INTERSPAR durchstarten und deine Ideen in einem der führenden Handelsunternehmen Österreichs einbringen? Dann bist du bei INTERSPAR genau richtig! Ob in unseren INTERSPAR-Hypermärkten, in der Gastronomie, unseren eigenen Bäckereien oder in unserer Zentrale in Salzburg – bei uns erwarten dich abwechslungsreiche Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Von Anfang an übernimmst du Verantwortung, arbeitest mit engagierten Teams zusammen und gestaltest unsere Unternehmenszukunft aktiv mit. Wir suchen laufend motivierte Studierende, Absolvent:innen und Berufseinsteiger:innen, die mit Neugier, Eigeninitiative und Begeisterung neue Wege gehen möchten. Wir bieten dir vielfältige Karrierechancen, persönliche und fachliche Weiterbildungen, flexible Arbeitszeiten, die sich gut mit der Uni vereinbaren lassen, und ein Arbeitsumfeld, das von Teamgeist und Zusammenhalt geprägt ist. Benefits inklusive.
BEWERBUNGSMODUS: Online über interspar.at/jobs
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Salzburg AG
STRABAG SE
Kontakt- & Stammdaten
Kontakt- & Stammdaten
Christina Hofmann +43 676 8682 2352, christina.hofmann@salzburg-ag.at Bayerhamerstraße 16, 5020 Salzburg www.salzburg-ag.at
karriere@strabag.com Donau-City-Str. 9, 1220 Wien karriere.strabag.com
Branche: Energie, Verkehr, Telekommunikation, Tourismus
Mitarbeiter:innen Int.: rund 89.000
Mitarbeiter:innen: ca. 2.900 Standorte: Stadt und Land Salzburg Gemeinsam an morgen arbeiten – bei der Salzburg AG Die Zukunft passiert nicht einfach – sie entsteht durch Menschen, die Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam an der Weiterentwicklung unserer Angebote und Leistungen arbeiten. Bei der Salzburg AG bringen Mitarbeiter:innen ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre unterschiedlichen Perspektiven ein. Arbeiten bei der Salzburg AG Die Salzburg AG verbindet vielfältige Bereiche wie Energie, Mobilität und Kommunikation. Dabei entstehen unterschiedliche Aufgaben und Möglichkeiten für Menschen mit verschiedenen Talenten und Interessen. Was dabei zählt: Zusammenhalt, Wertschätzung und die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten einzubringen. Vielfalt sehen wir als Chance und setzen uns für Chancengleichheit im Unternehmen ein.
Branche: Baubranche
Standorte weltweit: mehr als 2.400 Den Grundstein für deine Karriere legen. Du willst dein Wissen aus Schule und Studium praktisch anwenden und du suchst außerdem einen spannenden Arbeitsplatz, der dir die Möglichkeit bietet, die Zukunft der Baubranche aktiv mitzugestalten? Bei STRABAG gibt es zahlreiche Möglichkeiten für den Start deiner Karriere: Ob Praktikum, Traineeprogramm oder Direkteinstieg im gewünschten Job – fang jetzt bei uns an und trage dazu bei, STRABAG zum innovativsten Baukonzern Europas zu machen. Du willst optimal auf die Anforderungen deines Karrierewegs vorbereitet sein und genau herausfinden, in welchem Bereich du dich zukünftig siehst? Wir bieten Hochschulabsolvent:innen ein elf- bis 15-monatiges Traineeprogramm im technischen oder kaufmännischen Bereich. Begleitet von einer Fach- oder Führungskraft kannst du dich in unterschiedliche Geschäfts- und Aufgabenbereiche einarbeiten und im Rahmen eines mehrmonatigen Auslandsaufenthalts wertvolle Erfahrungen sammeln. Nutze die Möglichkeit, die Zukunft der Baubranche aktiv mitzugestalten und deine Stärken in einem abwechslungsreichen Umfeld zu fördern. Let’s progress!
BEWERBUNGSMODUS:
BEWERBUNGSMODUS:
Online über karriere.salzburg-ag.at
Online über karriere.strabag.com
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Upper Austrian Research
Wiener Stadtwerke-Gruppe
Kontakt- & Stammdaten
Kontakt- & Stammdaten
office@uar.at, +43 732 9015 5600 Hafenstraße 47-51, 4020 Linz www.uar.at
Anja Burtscher +43 664 629 14 98, recruiting@wienerstadtwerke.at Thomas-Klestil-Platz 13, 1030 Wien www.wienerstadtwerke.at/karriere
Branche: Außeruniversitäre Forschung Netzwerk: Das UAR Innovation Network zählt 16 Forschungszentren. Forschung in einem starken Netzwerk Die Upper Austrian Research GmbH (UAR) ist die Leitgesellschaft für Forschung des Landes OÖ und damit ein zentrales Element der heimischen Forschungs-, Technologie- und Innovations-Politik (FTI). Das UAR Innovation Network zählt 16 Forschungszentren, die Unternehmen bei der Realisierung ihrer Innovationsvorhaben tatkräftig unterstützen. Gemeinsam mit Wirtschaft und Industrie sowie Partnern aus Wissenschaft und Forschung wird an neuen, innovativen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen geforscht. Die Vielfalt macht es aus In der Forschung kommen Menschen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Erfahrungslevels aus der ganzen Welt zusammen. Diese Vielfalt macht die Forschung zu einem spannenden Betätigungsfeld. Das UAR Innovation Network bietet viele Karrieremöglichkeiten für kluge Köpfe, die dazu beitragen möchten, die technologische Zukunft in Oberösterreich mitzugestalten!
Branche: Energie, Umwelt, Informationstechnologie, Software, IT, EDV, Logistik, Transport, Verkehr, Öffentlicher Dienst Mitarbeiter:innen: rund 19.000 Standorte: diverse Standorte in Wien „Wir halten Wien am Laufen“ Die Wiener Stadtwerke-Gruppe gehört zu den 30 größten Unternehmen Österreichs. Wer für uns arbeitet, stellt sich mit Leidenschaft in den Dienst einer großartigen Stadt und ihrer Menschen. Um die Lebensqualität der liebens- und lebenswertesten Stadt der Welt zu halten und ständig zu verbessern, braucht es die besten Hände und Köpfe in unseren Unternehmen. Was heißt es, in der Wiener Stadtwerke-Gruppe zu arbeiten? Ganz einfach: Wir halten Wien am Laufen und stehen für die Lebensqualität und Versorgungssicherheit unserer Stadt. Zum Beispiel, indem wir Wien und seine Umgebung mit Energie versorgen, Menschen von A nach B bringen und die Stadt klimafit machen für die Zukunft. Unsere Konzernunternehmen: Wiener Linien, Wien Energie, Wiener Netze, Wiener Lokalbahnen, Wipark, WienIT, Bestattung Wien, Friedhöfe Wien, immOH!, GWSG
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Online über www.uar.at/karriere
Online über www.wienerstadtwerke.at/karriere
Was dich antreibt, hält Wien am Laufen. Bei uns haben deine Stärken Wirkung für 2 Millionen. wienerstadtwerke.at/jobs
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