UFUK SENCANLI ARCHITEKTURPORTFOLIO Ausgewählte Arbeiten 2019 • 2025
UFUK SENCANLI M.A. Architektur
Online-Portfolio
PROFIL Mich interessieren Räume, in denen Nutzung, Material und Zeit einander überzeugen – Architektur als Denkweise. Masterabschluss M.A. Architektur, Hochschule Anhalt (DIA‑Bauhaus‑Campus), 2025. Ich arbeite von der Konzeptentwicklung bis zur Ausführungsplanung, mit einem Schwerpunkt auf städtebaulicher Transformation und Mobilität. Mein Fokus verbindet Nachhaltigkeit, kulturelle Identität und Revitalisierung mit digitalen Methoden (CAD/ BIM, Visualisierung, KI), stets mit Sensibilität für deutsche Normen (DIN, HOAI, BauO). Jenseits des Büros schärfen Architekturfotografie, Reisen und Radfahren meinen Blick.
AUSBILDUNG Hochschule Anhalt, DIA, Dessau, DE | M.A. Architektur | 2023 – 2025 | Abschlussnote: 1,6
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Masterarbeit: A Cultural Hub for Ghent’s Old Dockyards, Gent,Belgien – Projektlink
Yildiz Technical University,YTU, Istanbul, TR | B.Sc. Architektur | 2016 – 2020 | •
Englisch Vorbereitungskurs | 2015–2016
BERUFSERFAHRUNG Architekt – DB Architects, Istanbul (TR) Juli 2020 – September 2023 (3 Jahre) • • •
LPH 1–5: Entwurf - Genehmigung - Ausführungsunterstützung; Unterlagen fristgerecht abgabefähig. Koordination: Schnittstellenplan Tragwerk/TGA/ELT abgestimmt, Planstände konsistent indexiert. Revit/BIM & Darstellung: Modelle, Mapping/Diagramme; Ergebnisse für Behörden-/Bauherrnrunden aufbereitet.
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Wiederaufbau nach dem Erdbeben – Städtebaulicher Entwurf & Masterplan Antakya · 2023 · LPH 1–4
Rolle: Projektmitarbeit Masterplan Beitrag: Grundlagen & Analyse, Leitidee, Varianten, Phasierungsstrategie; Behörden‑/Fachplanerabstimmung Ergebnis: termingerechte Genehmigungsunterlagen; robuste Grundstruktur für eine resiliente Quartiersentwicklung. Methode: szenarienbasiertes Arbeiten, morphologische Studien; in enger Abstimmung mit Foster + Partners, BIG, Buro Happold.
— TEGV Lernzentrum, Istanbul · 2023 · LPH 1–3
Kennzahlen: Grundstück 291 m², BGF 460,14 m²; zwei kompakte Baukörper um einen Hof. Beitrag: Raumprogramm, Test‑Fits, Material‑/Tageslichtstudien; Vorplanung & erste Genehmigungsunterlagen. Ergebnis: Vorplanungspaket vollständig; erste Genehmigungsunterlagen abgabefähig; Varianten vergleichbar dokumentiert. Methode: evidenzbasierte Layoutvarianten; offenes EG als nachbarschaftliche Schwelle.
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VAAT CO — Mischnutzungsprojekt, Istanbul · 2022 · LPH 1–5
Kennzahlen: 134.900 m² BGF; 651 WE, 37 Läden, Hotel mit Innen/ Außenpools & Freiräumen. Beitrag: vom Entwurf bis Genehmigung & Ausführungsplanung; Koordination Tragwerk/TGA/ELT/Landschaft; Behörden‑ & Bauherrentermine. Ergebnis: Planabgaben fristgerecht; Schnittstellenplan Tragwerk/TGA/Landschaft abgestimmt; Ausführungsunterlagen konsistent indexiert. Methode: Standardraster, kompakte Erschließung, BIM‑gestützte Mengen/Pläne.
— Die Koç‑Schule – Schulcampus (Gymnasium), Tuzla · 2021–2022 · LPH 1–5 (realisiert)
Beitrag: Entwurf, Genehmigungs‑ & Ausführungsplanung; Begleitung der Fertigstellung. Ergebnis: Projekt realisiert; Ausführungsset geschlossen; Übergabe an Bauherr begleitet. Methode: Gestaltungskonzept einer lebendigen Mittelachse als soziale Achse (Brücken, Galerien, Höfe); Zusammenarbeit u. a. mit Thisis180/Trung Le (Bildungsberatung).
— Wohnungsbauprojekt Güngören (realisiert), Istanbul · 2021 · LPH 2-5 — Wohnanlage Hosdere (realisiert), Istanbul · 2021 · LPH 2-5
Weitere Berufserfahrung / Freiberufliche Projekte (TR) Juli 2020 – Oktober 2022 - Miterra Mediterranes Restaurant — Innenarchitektonisches Konzept; Raumstruktur & Atmosphäre (LPH 1–3). - Sensus Weinbar — Umnutzung eines Hotel‑EG zur Weinbar; Innenraum‑ & Möblierungskonzept (LPH 1–3). - Ortaköy Studentenwohnheim — Zimmer‑Möblierung, Material‑/Montagepläne (LPH 1–3). - Kinderbibliothek Konya — Innenarchitektur Bestandsgebäude (LPH 1–3). - Lehrergasthaus Konya-Karapınar — Konzeptskizzen (LPH 1–2). - Wohnquartier Yeşilkent — Konzept, Grundrisse/Schnitte, 3D‑Visualisierung (LPH 1–3).
PRAKTIKA DB Architects, Istanbul (08–09/2019) — 2D/3D, Präsentationen; IMU Universität, Şile Altenheim, EIDAS Verwaltungsgebäude, Yalova Thermalzentrum (physisches Modell).
MUUM Architektur, Istanbul (06–07/2019) — Umnutzung Yedikule Lagerhaus; Innenarchitektur TOGG Innovationszentrum.
MONO Architektur, Istanbul (06–07/2018) — Baustellenbegleitung (11‑geschossiges Wohngebäude). SKEC Architects, Istanbul (07–08/2017) — Planung/Modellierung (Burhaniye Wohnprojekt; Schul‑ & Wohnheim Ankara).
AKADEMISCHE PROJEKTE • Masterarbeit: A Cultural Hub for Ghent’s Old Dockyards – Revitalisierung eines historischen Industriehafens als kulturelles Zentrum; Konzeptbausteine: Förderband‑Brücken, Einschnitt & Einfügung (Cut‑and‑Insert), Container‑Werkstätten. M.A, HS Anhalt - Studioleitung: Skåtar Architecture & Design • “Dazwischenräume - Berlin Moabit Nachbarschaftsbibliothek“ – Bibliothek als urbaner Durchgang zwischen zwei Straßen; saisonal offen/geschlossen M.A, HS Anhalt - Studioleitung: vn-a studio • “Berlin Parking Garage 76“ – Umnutzung einer 50‑jährigen Parkgarage an der Panke mit Wasser‑/Stadt‑Bezug. M.A, HS Anhalt - Studioleitung: Amelie Rost Architect • B.Sc. Abschlussarbeit: Weinbau-Institut und Museum in Mürefte – Cittaslow-Konzept/ Stärkung regionaler Identität; Wachturm als Aussicht & Gourmet‑Center. B.Sc. YTU - Studioleitung: Prof. Dr. Zafer Akdemir
WETTBEWERBE & AUSZEICHNUNGEN • • • • • •
1. Preis: Moscheedesign Ideenwettbewerb (National), TR (2019). 2. Preis: Menekşe Streichholzfabrik Revitalisierung (Nationaler Studentenwettbewerb), TR (2018, mit S. Ş. Can). Anerkennungen: 7 İklim 7 Bölge “Mahalle” (Nationaler Architektur und Städtebau Ideenwettbewerb), TR, 2017 Anerkennungen: Klimakrise – Wasserauffangzentrum 48 Std. Studentenwettbewerb, TR (2019). Teilnahme: Erenköy Psychiatrie-Forschungskrankenhaus (2020) Teilnahme: Theodosius Hafen – Archäologischer Wettbewerb (2020)
SOFTWAREKENNTNISSE CAD/BIM: ArchiCAD, AutoCAD, Revit, Rhinoceros, Vectorworks (Aktuell im Lernen), ClimateStudio, Ladybug Adobe CC: InDesign, Photoshop, Illustrator und MS Office Visualisierung: SketchUp, Enscape, Twinmotion, Lumion
SPRACHEN Türkisch – Muttersprache, Englisch – C1, Deutsch – B2
KURSE & WORKSHOPS • • •
BIM Kurs — Lokschuppen Dessau: Revit/BIM in CDE, Twinmotion‑Visualisierung (Gruppenprojekt, 13 Teams). DEA — Design mit Environmental Analysis: ClimateConsultant, LadybugTools, ClimateStudio, KI. Stadtmöbel-Workshop: Entwicklung & Produktion für ein Cittaslow‑Dorf
01 02 DAZWISCHENRÄUME BERLIN MOABIT NACHBARSCHAFTSBIBLIOTHEK Standort Berlin/Deutschland
INDUSTRIEKULTUR NEU DENKEN KULTURZENTRUM / EHEMALIGE HAFENGEBIET VON GENT Standort Gent/Belgien
Typologie Bibliotheksbau
Typologie Umnutzung im Bestand Masterplan
Kategorie Masterstudienprojekt (Hochschule Anhalt-2024)
Kategorie Masterarbeit (Hochschule Anhalt-2025)
Studioleitung Mit: vn-a studio
Studioleitung Mit: Studio Skåtar
03
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TEGV LERNZENTRUM
DIE KOÇ SCHULE
RAUM FÜR KINDER IM HISTORISCHEN VIERTEL
GYMNASIUM PROJEKT
Standort Istanbul/Türkei
Standort Istanbul/Türkei
Typologie Bildungsbau
Typologie Bildungsbau (Realisiert)
Kategorie Berufspraxis - 2023
Architekturbüro Mit: DBArchitects
Kategorie Berufspraxis - 2022 Architekturbüro Mit: DBArchitects
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WIEDERAUFBAU NACH DEM ERDBEBEN STÄDTEBAULICHER ENTWURF & MASTERPLAN FÜR ANTAKYA Standort Antakya/Türkei
BIZIMKÖY CAMPUS FÜR PSYCHISCHE GESUNDHEIT PSYCHIATRISCHE LEHRUND FORSCHUNGSKLINIK Standort Istanbul/Türkei
ISTANBUL VAAT MISCHNUTZUNGS PROJEKT WOHNEN – GEWERBE – HOTEL Standort Istanbul/Türkei
MUREFTE INSTITUT FÜR WEINFORSCHUNG FORSCHUNGSZENTRUM FÜR KLIMAWANDEL Standort Tekirdag/Türkei
Typologie Stadtumbau & Masterplanung (In Bearbeitung)
Typologie Krankenhauskomplex
Typologie Mischnutzung (In Bearbeitung)
Typologie Kulturbau & Masterplan
Kategorie Berufspraxis - 2022
Kategorie Bachelorarbeit Yildiz Technical Uni(2020)
Architekturbüro Mit: DBArchitects
Studioleitung Mit: Prof. Dr. Zafer Akdemir
Kategorie Berufspraxis - 2023 Architekturbüro Mit: DBArchitects
Kategorie Architekturwettbewerb ‘20 Mitarbeit / Team Mit: E.Bal, A.I.Sozeri, E.Aydın, I.Bal, O.Vural, A.Karsan
01 DAZWISCHENRÄUME:
Standort Berlin/Deutschland Typologie Bibliotheksbau Kategorie Masterstudienprojekt (Hochschule Anhalt-2024)
NACHBARSCHAFTSBIBLIOTHEK MOABIT Studioleitung Mit: vn-a studio nach Bebauungsplan II-169 (Berlin-Moabit)
This community library in Berlin Moabit reimagines the passageway as a vibrant social spine. Connecting two streets through a transparent, active Erdgeschoss, it integrates reading areas, workshops, a bazaar, and shared kitchens. Designed to gather diverse cultures, it blends brick, concrete, and warm wooden details, creating an open, inviting hub for learning, sharing, and daily life. Flexible spaces encourage interaction, while modern amenities support creativity, wellness, and community growth.
Diese Nachbarschaftsbibliothek im Berliner Stadtteil Moabit interpretiert die Passage als lebendige soziale Achse neu. Sie verbindet zwei Straßen über ein transparentes, belebtes Erdgeschoss und integriert Lesebereiche, Werkstätten, einen Nachbarschaftsbasar und Gemeinschaftsküchen. Entworfen, um Kulturen zu verbinden, kombiniert sie Ziegel, Beton und warme Holzelemente zu einem offenen, einladenden Ort für Lernen, Austausch und gemeinsames Leben. Flexible Räume fördern Begegnung, moderne Angebote stärken Kreativität, Wohlbefinden und das Gemeinwohl.
Dazwischenräume: Stadtbibliothek Berlin-Moabit Konzept Die Bibliothek versteht sich als eine städtische Passage, die Menschen, Straßenraum und Alltag in Berlin-Moabit verbindet. Eine lineare Erschließungsachse bildet das Rückgrat des Entwurfs: Entlang dieser “Wirbelsäule” entwickeln sich die Baukörper, werden über transparente Brücken zurückgebunden und erzeugen ein geschichtetes Raumgefüge aus Bewegung und Interaktion. Funktion & Flexibilität Das flexible Erdgeschoss nimmt nachbarschaftsorientierte Nutzungen wie Basar, Mobilitätshub, Gemeinschaftsküche und Werkstätten auf. Das Gebäude reagiert auf die Jahreszeiten: Im Winter fungiert die Passage als wettergeschützter Innenraum, im Sommer öffnen sich die Fassaden zur Gasse hin und verknüpfen die Volumen zu einer durchlässigen, urbanen Landschaft. Materialität Eine reduzierte Palette aus Ziegel, Sichtbeton, warmem Holz und großflächigen Verglasungen spiegelt die heterogene Vielfalt Moabits wider. Der Entwurf setzt auf das Zusammenspiel robuster Hüllen und transparenter Elemente, um Schwellenräume zu schaffen, in denen die Grenzen zwischen Innen und Außen bewusst verschwimmen.
Schwarzplan und Entwurfskonzept Szenario: Jahreszeitliche Nutzung
Entwicklung der Baumasse Fragmentierte Baukörper, verbunden durch zentrale Achse Geschlossener Baukörper
Winterszenario: Geschlossene Passage als zusammenhängender Baukörper
Sommerszenario: Offene Passage als städtische Straße
Erdgeschoss
Erdgeschoss
1. Obergeschoss
1. Obergeschoss
2. Obergeschoss
2. Obergeschoss
3. Obergeschoss
3. Obergeschoss
4. Obergeschoss
4. Obergeschoss
Geteilter Baukörper
Fragmentierte Baukörper
Offene und geschlossene Passage
Verbindung durch Korridor
LAGEPLAN M 1:500
ERDGESCHOSS M 1:200
1. Nachbarschaftsbasar 2. Foyer & Ausstellungshalle (286.14 m²) 3. Quartiers-Mobilitätshub (180.12m²) 4. Gemeinschaftsküche (123.12m²) 5. Informationslobby (123.61m²) 6. Treffpunkt (109.35m²) 7. MOA Küche & Café (105.70m²)
8. Parkhausrampe / Zufahrt 9. Filmvorführraum / Kleines Kino (58.21m²) 10. WC (20.18m²) 11. Flexibler Bereich (36.24m²) 12. Schließfächer (39.32m²) 13. Lager (36.24m²) 14. Mehrzweckraum 15. Laden / Shop (102.29m²)
1. OBERGESCHOSS M 1:200 1. Gruppenarbeitsräume (233.15m²) 2. Lern- und Mentoringräume (172.80m²) 3. Sprachlernräume (178.49m²) 4. Teeküche & Ruhezone (58.90m²) 5. WC 6. Lesebereich (233.24m²) 7. Kinderbereich (213.64m²) 8. Kinderspielbereich (116.61m²) 9. Zeitschriftenbereich (30.80m²) 10. Mehrzweckraum (226.08m²) 11. Flexibler Bereich (58.90m²)
2. OBERGESCHOSS M 1:200
1. Coding & Robotik-Labor (233.15m²) 2. Repair-Café / Werkstatt (172.80m²) 3. Digitale Werkstatt (FabLab) (178.49m²) 4. Umkleideraum (28.50m²) 5. WC 6. Nutzerarbeitsplätze (233.24m²) 7. Lesebereich (213.64m²) 8. Ausleihe / Rückgabe (116.61m²) 9. Multimediabereich (30.49m²) 10. MOA Kino 11. Offener Lesebereich (120.96m²) 12. Café (58.51m²)
3. OBERGESCHOSS M 1:200 1. VR-Labor / VR-Studio (233.25m²) 2. Meditations- und Yogaraum (86.40m²) 3. Gesundheits- & Wellnessraum (86.40m²) 4. Foto- & Videostudio (185.92m²) 5. Umkleideraum (28.50m²) 6. WC 7. Ruhearbeitsbereich (213.64m²) 8. Flexibler Arbeitsbereich (232.86m²) 9. Räume für Kulturaustausch (118.97m²) 10. MOA Kino (233.24m²) 11. Teeküche (58.90m²)
4. OBERGESCHOSS M 1:200
1. Konferenzraum (172.80m²) 2. Personalraum (213.64m²) 3. Offener Besprechungsbereich (58.90m²) 4. WC 5. Terrassencafé (217.38m²) 6. Verwaltung (213.64m²) 7. Personalraum (116.61m²) 8. Teeküche (58.90m²)
SCHNITT S-01 M 1:200
NORDANSICHT M 1:200
WESTANSICHT M 1:200
OSTANSICHT M 1:200
SCHNITT S-02 M 1:200
DETAILANSICHT M 1:50
DETAILSCHNITT M 1:50
02
Standort Gent/Belgien Typologie Umnutzung im Bestand/ Masterplan
INDUSTRIEKULTUR NEU DENKEN Kategorie KULTURZENTRUM / EHEMALIGE HAFENGEBIET VON GENT
Masterarbeit (Hochschule Anhalt-2025) Studioleitung Mit: Studio Skåtar
This master’s thesis revitalizes Ghent’s Old Dockyards, transforming the silent Triferto Factory into a vibrant cultural hub. Inspired by ‘palimpsest’ urbanism and urban vitality, the project layers new functions onto industrial structures, honoring history. Key strategies include reimagining the old conveyor as a pedestrian bridge, strategic ‘cut and insert’ interventions, and repurposing containers for flexible workshops. The masterplan integrates the factory as a crucial “memory anchor,” connecting it to a wider urban vision for 2050 that prioritizes green spaces and Mischnutzung communities, fostering dynamic interplay.
Diese Masterarbeit belebt Gents alte Docklands wieder, verwandelt die Triferto-Fabrik in ein lebendiges Kulturzentrum. Inspiriert von ‘Palimpsest’ und Urbaner Vitalität, überlagert das Projekt Industriestrukturen mit neuen Funktionen, würdigt die Geschichte. Kernstrategien umfassen die Neugestaltung des Förderbandes als Fußgängerbrücke, strategische “Schnittund Einfüge”-Interventionen und Umnutzung von Containern für Werkstätten. Der Masterplan integriert die Fabrik als “Erinnerungsanker” und verbindet sie mit einer Stadtvision für 2050, die Grünflächen und gemischte Gemeinschaften priorisiert, ein dynamisches Zusammenspiel fördert.
Forschungsgrundlage & Leitfrage Wie kann die räumliche Logik einer ehemaligen Industrieanlage aus dem frühen 20. Jahrhundert in den Alten Werften von Gent durch adaptive Umnutzung neu gedacht werden, um kulturelle Kontinuität, räumliche Erinnerung und öffentliche Teilhabe zu fördern? Projektbeschreibung: Dieses Projekt schlägt eine Umnutzung (Adaptive Reuse) der alten Werften vor, mit besonderem Fokus auf die Triferto-Fabrik, um einen dynamischen öffentlichen Raum zu schaffen. Inspiriert von André Corboz’ Idee des „Palimpsest“ und Jane Jacobs’ Konzept der „Urbanen Vitalität“, betrachtet die Arbeit die Stadt als geschichtete Erzählung: Historische Elemente werden bewahrt, während neue Funktionen integriert werden. Der Entwurf interpretiert den linearen Produktionsfluss der Fabrik neu. Alte Förderbänder werden zu Fußgängerbrücken und industrielle Container zu kreativen Werkstätten sowie Einzelhandelsflächen transformiert. Dieser Ansatz ermöglicht eine „Produktion von Kultur“ an jenem Ort, an dem einst Materialien flossen. Die Fabrik wird so zu einem lebendigen Archiv und einem vitalen Zentrum für soziale Interaktion und Erinnerung. Der Masterplan umfasst eine vielfältige Zonierung, Grünflächen sowie einen klaren Fokus auf Fuß- und Radverkehr, um eine nachhaltige und inklusive Zukunft für Gent zu sichern.
Finaler Entwurf – Vision Gent 2050
Entwurfsentwicklung Die architektonische Transformation der Triferto-Fabrik entfaltet sich in einer sechsphasigen Entwurfssequenz, die Erinnerung, Materialität und städtebauliche Strategie synthetisiert. Anstatt eine einzige, statische Lösung vorzuschlagen, aktiviert der Prozess eine inkrementelle Methodik, die sowohl die vielschichtige industrielle Vergangenheit des Ortes als auch sein städtisches Potenzial reflektiert.
Förderbänder
Historische Uferfassade
Schornstein
Gleisanlagen
1.Umnutzung der Schlüsselgebäude Adaptierung der signifikantesten Strukturen als Ankerpunkte des Projekts. Die Intervention beginnt mit dem selektiven Erhalt bedeutender Strukturen – jener mit architektonischem, räumlichem oder logistischem Wert. Diese bilden die initialen Anker des Projekts und setzen den Ton für eine Logik der Umnutzung (Adaptive Reuse), die historische Kontinuität wertschätzt, ohne die Vergangenheit einzufrieren.past.
Transformation Rückbau und Ergänzung Umnutzung im Bestand
2. Intervention Entwicklung interner und externer Transformationsstrategien für die Bestandsbauten. Durch gezielte Operationen wie Einschnitte, Ergänzungen und Umprogrammierung implementiert der Entwurf die „Cut & Insert“Strategie. Innenwände werden teilweise entfernt, volumetrische Leerräume (Voids) geschaffen und neue Zugangspunkte definiert, um Licht, Fluss und flexible Nutzung zu ermöglichen. Das Projekt verhandelt auf mehreren Maßstabsebenen zwischen Erhalt und Innovation.
3. Finale Konfiguration Aktive öffentliche Räume, Zugang zum Wasser, Grün- und Freiflächen. Das Endergebnis präsentiert eine hybride Landschaft aus Erinnerung und Projektion. Das historische Skelett bleibt erhalten, neue architektonische Fragmente werden sorgfältig eingefügt und infrastrukturelle Spuren in ein verbindendes Gewebe transformiert. Das Projekt entsteht nicht als Objekt, sondern als ein evolvierendes System – verankert im Kontext, offen für Nutzung und reich an räumlicher Narration.
Finaler Entwurf - Vision Gent 2050
Kernstrategien: Förderband, Schnitt & Einfügung, Container
“The former factory stored matter — today, it stores meaning.”
1.Ursprüngliches Funktionsdiagramm Vom Materialfluss zum Menschenfluss Die Fabrik verarbeitete und verteilte einst Materialien; heute kultiviert sie Bedeutung. Dieses Diagramm illustriert das ursprüngliche Betriebssystem der Triferto-Düngerfabrik: Rohmaterialien gelangten über Förderbänder in die Lagerhallen, durchliefen chemische Transformationsprozesse und wurden schließlich verpackt und am hinteren Lieferterminal versandt. Heute werden dieselben Wege als kulturelle Infrastruktur neu interpretiert.
“The past holds the frame — the present fills it with life.”
2. Erhaltene und hinzugefügte Elemente Kontinuität durch Kontrast Dieses Diagramm macht das architektonische „Palimpsest“ sichtbar, das durch den Dialog von Erhalt und Ergänzung entsteht. Die roten Elemente markieren die ursprünglichen Strukturen – vor allem die zentralen Betonspeicher, die Mauerwerkswände und die lineare Erschließungsachse. Die hell dargestellten Eingriffe stehen für neue Ergänzungen: leichte modulare Einbauten, Tragwerksstege, Treppen und neue Fassadenelemente.
3. Neue Programmatische Zonen Von der Fabrikhalle zum Kulturkreislauf Dieses Diagramm kartiert die räumliche Transformation der ehemaligen Industriehalle in eine geschichtete Konstellation kultureller Programme. Aufbauend auf der Logik des originalen Stützenrasters führt der Entwurf klare, aber miteinander vernetzte Zonen ein. Jeder Bereich orchestriert eine andere Art der öffentlichen Teilhabe – vom Versammeln zum Machen, vom Ausstellen zum Teilen.
“The memory of movement continues, now with new directions.”
“Second-hand Bodies, First-hand Stories.”
4. Erschließungsbrücken in den Obergeschossen Dieses Diagramm illustriert die Neuinterpretation der erhöhten Zirkulationssysteme der Fabrik durch eine Serie von Brücken und abgehängten Plattformen. Verankert in der Erinnerung an die ursprünglichen Förderbänder, führen die Eingriffe neue Verbindungen ein, die die Bewegungsflüsse in den oberen Ebenen zu nutzerorientierten Netzwerken umprogrammieren. Diese leichten Additionen kontrastieren mit der Massivität des originalen Betons und schaffen eine vertikale Schichtung, die sowohl räumlich als auch programmatisch wirkt.
5. Container als Wiederverwendungsmodule Schiffscontainer – einst flüchtige Träger des globalen Handels – werden hier als modulare Kulturzellen neu gedacht. Mit chirurgischer Präzision in das massive Skelett der Fabrik eingefügt, dienen sie als leichte Ateliers, Galerien und kreative Gemeinschaftsräume. Die Verwendung von gebrauchten Containern unterstreicht die Ethik der Umnutzung (Adaptive Reuse) und bietet einen architektonischen Kontrast zum schweren Betonrahmen.
6. Erschließungsbrücken im 2. OG. Die Brücken im zweiten Obergeschoss sind als erhöhte öffentliche Terrassen konzipiert – neue urbane Promenaden, die sich durch das industrielle Raster fädeln. Diese Stege verbinden die Container-Einheiten und ermöglichen gleichzeitig einen kontinuierlichen visuellen Bezug zu den Aktivitäten in den unteren Ebenen. Diese Brückenstrategie spiegelt die früheren ÜberkopfFlüsse wider, transformiert sie jedoch in kulturelle Navigationspfade.
7. Förderband-Steg im 3. OG. Die höchste Erschließungsebene gewinnt die historische Förderbandtrasse als neuen, erhöhten Fußgängerweg zurück. Ursprünglich genutzt, um verarbeitete Materialien zum Ladeterminal zu transportieren, wird diese lineare Infrastruktur nun als „Kultur-Laufsteg“ neu interpretiert. Er verbindet verschiedene Programmeinheiten im dritten Obergeschoss und bietet sowohl visuelle Übersicht als auch narrative Immersion. Das umgenutzte Förderband wird zum symbolischen Rückgrat – es verbrückt das Gebäudeinnere mit der alten Bahnverladeplattform im Außenraum.
Erdgeschoss Plan
Lageplan
Finaler Entwurf – Innenansicht
Entwicklungsphasen des Masterplans Der Masterplan gliedert das Areal in sieben eigenständige Zonen, jeweils mit einer spezifischen Identität, die sich aus räumlichem Charakter, programmatischen Anforderungen und dem Potenzial zur adaptiven Umnutzung ableitet.
Anstelle einer einheitlichen Logik spiegelt die Zonierung die unterschiedlichen Morphologien und Erinnerungsschichten wider, die im Bestand des Gebietes verankert sind.
+
1.1. Erinnerungsanker & räumliche Bezugspunkte
=
1.2 Strategische Zonierungslogik
+
2.1. Grüne Hauptachsen
=
2.2. Kollektive Grünnischen
+
3.1. Führung des KfzVerkehrs
1.3 Morphologischer Rhythmus & Räumliche Porosität
2.3. Grünes Infrastrukturnetz
=
3.2 Durchlässigkeit für Fuß- & Radverkehr
3.3 Mobilität & Erschließung
Masterplanentwurf
Masterplan-Entwicklung (Strategische Zonierungslogik) Die räumliche Ausformulierung des Masterplans übersetzt Zonierungsprinzipien in eine lesbare Baustruktur – eine, die Dichte, Vielfalt und Durchlässigkeit in Balance hält. Jede Zone entwickelt einen markanten morphologischen Rhythmus, der ihre programmatische Absicht, die räumliche Geschichte und den menschlichen Maßstab widerspiegelt. Vom Urban Gateway (Zone 1) bis zur Plattform 7 (Zone 7) vermeidet der Masterplan eine uniforme Massenstrategie zugunsten einer kontextsensiblen, typologischen Variation.
Zone
Zone 1 – Urban Gateway Diese Zone dient als nordwestlicher Schwellenbereich zum Areal, angrenzend an den aktiven Stadtrand. Sie schafft einen Übergang von dichter Urbanität zur Umnutzung durch kleinteiliges Wohnen und lokalisierte öffentliche Programme. Mit einer durchlässigen Kante und Fokus auf Fußgänger lädt das „Urban Gateway“ zur graduellen Integration und gemischten Aktivierung ein.
4
Zone
Zo
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5
1
Zone
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1
Zo
Zo
ne
2
Zone 4 – Gemeinschaftsplateau
Zone 5 – Handwerkslinie
Auf der nordöstlichen Dreiecksfläche positioniert, sieht diese Zone ein nachbarschaftsorientiertes Cluster vor. Fokussiert auf kollektives Wohnen und kleinteilige Produktion, integriert sie Sozialwohnungen, Gemeinschaftsgärten, Bildungsräume und Kinderbetreuung. Das Plateau wird zum Testfeld für inklusiven Urbanismus, verwurzelt im Alltag.
Parallel zur zentralen Seveso-Zone verlaufend, fördert die „Craft Line“ Leichtindustrie, handwerkliche Produktion und unternehmerische Räume. Ihre lineare Konfiguration ermöglicht modulare Maker-Spaces, geteilte Werkstätten und flexible Studios – und belebt den produktiven Geist des Ortes durch Fabrikation im menschlichen Maßstab und soziale Interaktion.
6
Zone 2 – Kultureller Kern (Triferto-Fabrik)
Zone 3 – Südlicher urbaner Streifen
Zentriert auf die erhaltene Düngerfabrik, wird diese Zone als Kultur- und Erinnerungsspeicher neu gedacht. Die „Cut & Insert“-Strategie aktiviert die industrielle Hülle mit modularen Einbauten und ermöglicht öffentliche Werkstätten, Ausstellungen und Aufführungen. Die Fabrik wird zum räumlichen Archiv – sie bewahrt ihre materielle Präsenz und unterstützt gleichzeitig zeitgenössisches bürgerschaftliches Leben.
Entlang der südlichen Kanalkante gelegen, tritt diese Zone in direkten Dialog mit der Wasser- und Stadtfront. Sie führt Wohnen mittlerer Dichte, offene Produktionsplattformen und öffentliche Plätze ein. Als lineares System fungiert sie als soziales Rückgrat, das die Uferzone durch Wohnen und Handwerk wieder mit dem städtischen Gewebe vernäht.
4 1 5 2
6
3
Zone
7
7
Zone
7
Zone 3
Zone 3
Zone 6 – Gemischtes Urbanes Raster
Zone 7 – Plattform 7 / Logistisches Erbe
Korrespondierend zur bestehenden Z3-Zone im RUP-Plan, unterstützt dieser Bereich eine hybride Morphologie aus Wohnen, Handel und Dienstleistungen. Das orthogonale Layout erleichtert eine phasenweise Entwicklung und ermöglicht gleichzeitig Durchlässigkeit und Anpassungsfähigkeit. Als Übergangszone mischt sie Wohnbedürfnisse mit ruhigen öffentlichen Programmen und Nachbarschaftsankern.
An der südöstlichen Bahnkante gelegen, transformiert diese Zone ruhende logistische Strukturen in anpassungsfähige bürgerschaftliche Plattformen. Ehemalige Lagerhallen, Ladedocks und Containerflächen werden für Eventnutzungen, Open-Air-Märkte und temporäre Ausstellungen umprogrammiert – und kanalisieren so die industrielle Trägheit in kulturelle Energie.
03
TEGV LERNZENTRUM RAUM FÜR KINDER IM HISTORISCHEN VIERTEL
Standort Istanbul/Türkei Typologie Bildungsbau Kategorie Berufspraxis - 2023 Architekturbüro Mit: DBArchitects
This project designs a new learning center for TEGV Foundation in Beykoz, Istanbul. The building takes its scale and roofline from the surrounding houses, forming two compact volumes around a shared courtyard. A transparent Erdgeschoss creates a welcoming threshold where children, volunteers and parents can arrive, wait and meet. Flexible workshops, multi-purpose rooms and informal learning corners are linked through visual connections and framed views to the outside. Local proportion studies inform the rhythm of façade openings and terraces, helping the center blend into its context while giving TEGV a clear, approachable identity. As a modest social anchor, the building turns everyday circulation into moments of encounter and learning.
Dieses Projekt entwirft ein neues Lernzentrum der Stiftung TEGV im Istanbuler Stadtteil Beykoz. Das Gebäude übernimmt Maßstab und Dachlinie der umliegenden Wohnhäuser und formt zwei kompakte Baukörper um einen gemeinsamen Hof. Ein transparentes Erdgeschoss bildet eine einladende Schwelle, an der Kinder, Ehrenamtliche und Eltern ankommen, warten und sich treffen. Flexible Werkstätten, Mehrzweckräume und informelle Lernbereiche werden durch visuelle Bezüge und gerahmte Ausblicke nach außen miteinander verbunden. Lokale Proportionsstudien steuern den Rhythmus der Öffnungen und Terrassen, sodass sich das Zentrum in seinen Kontext einfügt und TEGV zugleich eine klare, zugängliche Identität erhält. Als bescheidener sozialer Anker verwandelt das Gebäude Alltagswege in Momente der Begegnung und des Lernens.
Block B
et Göks
u Stre
Block A
3 floors
3 floors
LAGEPLAN M 1:500 Grundstücksfläche (GF): 291.0 m² Gesamtgeschossfläche (GGF): 460.14 m²
1. OG PLAN (114,14 m²) BLOCK A (1. OG) 1 Aktivitätsraum 1: 24.75 m² 2 Galerie-Luftraum 3 Leseraum: 18.72 m² 4 WC: 2.85 m² 5 Flur: 16.49 m²
2. OG PLAN (125,98 m²) BLOCK B (1. OG) 6 Offene Aktivitätsterrasse: 53.40 m² 7 ICT-/IT-Raum: 19.42 m² 8 WC: 3.20 m² 9 Lager: 3.45 m² 10 Flur: 10.81 m²
BLOCK A (2. OG) 1 Traum-Werkstatt: 31.21 m² 2 Design- & Skills-Werkstatt: 26.10 m² 3 Flur: 16.49 m² 4 WC: 2.85 m²
BLOCK A (Erdgeschoss) 1 Büro: 16.35 m² 2 Haupteingang: 18.44 m² 3 Küche + Ehrenamtsraum: 16.44 m² 4 WC: 2.65 m² 5 Flur: 15.51 m²
BLOCK B (Untergeschoss / UG) 6 Lager: 5.95 m² 7 WC: 2.80 m² 8 Kommunikationsflur: 20.47 m² 9 Lager: 13.20 m² 10 Multifunktionssaal: 57.28 m²
GRUNDRISS ERDGESCHOSS M 1:200 (185,64 m²)
3. OG PLAN (43,13 m²) BLOCK B (2. OG) 5 Aktivitätsraum 2: 19.42 m² 6 WC: 3.20 m² 7 Lager: 3.45 m² 8 Flur: 10.81 m²
BLOCK B (3. OG) 1 Bibliothek: 26.23 m² 2 WC: 3.20 m² 3 Lager: 3.45 m² 4 Flur: 4.20 m²
3 2 1 0
Axonometrische Grundrisse
SCHNITT A-A M: 1:200
NORDANSICHT M: 1:200
04 DIE KOÇ SCHULE
GYMNASIUM PROJEKT
Standort Istanbul/Türkei Typologie Bildungsbau (Realisiert)
A
I
Kategorie Berufspraxis - 2022 Architekturbüro Mit: DBArchitects
B T
Architectural Project:
Interior Arch. Project: architecture Bildungsbau Consultant: Thisis180/Trung Le
This new high school building for DIE KOÇ SCHULE in Tuzla, Istanbul, connects learning and daily life through flexible spaces, bridges, galleries and courtyards. The design integrates indoor and outdoor life, creating a timeless structure deeply rooted in place and memory. The “living alley” acts as a social spine, inviting students to gather, interact and shape their learning environment. It aims to inspire a sense of belonging and curiosity for generations to come.
Das neue Gymnasiumsgebäude der Koç Schule in Tuzla, Istanbul, verbindet Lernen und Alltag durch flexible Räume, Brücken, Galerien und Innenhöfe. Das Konzept integriert Innenund Außenraum zu einer zeitlosen Architektur, die fest im Ort und in der Erinnerung verankert ist. Die „Lebensallee“ dient als soziale Achse, die Schüler zum Zusammenkommen, Austauschen und Mitgestalten einlädt. Sie soll ein Gefühl von Zugehörigkeit und Neugier für kommende Generationen wecken.
DIE KOÇ SCHULE: GYMNASIUM PROJEKT IN ISTANBUL Entworfen für die Koç-Schule in Tuzla zielt dieses Gebäude darauf ab, einen zeitlosen Lernort zu schaffen, der gemeinsam mit seiner Gemeinschaft wächst. Die räumliche Strategie verknüpft bestehende und neue Baukörper und verschmilzt die landschaftlich geprägten Außenräume des Campus mit dem Innenleben der Schule. Flexible Lernbrücken, Loggien, Galerien und offene Höfe erzeugen räumliche Schichten von Bewegung, Interaktion und Entdeckung. Die zentrale „Living Alley“ organisiert sowohl die Erschließung als auch das soziale und campusbezogene Leben und fungiert als gemeinsamer, lichtdurchfluteter sozialer Kern. Offene und geschlossene Lernzonen, Amphitheater, Ausstellungsbereiche und informelle Treffpunkte unterstützen unterschiedliche Lehrformen und stärken soziale Beziehungen. Als „Offenes Werk“ im Sinne Umberto Ecos konzipiert, kann sich das Gebäude im Laufe der Zeit an neue Nutzer:innen anpassen und versteht Flexibilität, Transparenz und Nachhaltigkeit als zentrale Werte einer zukunftsfähigen Bildung.
PHASE 1
PHASE 2
PHASE 3
Entwicklung des Campus-Masterplans PHASE 1
PHASE 2
PHASE 3
Definition der Living Spine
Weiterführung der Living Spine
Rückbau der alten Sporthalle
Rückbau des alten AB-Blocks
Rückbau weiterer Bestandsgebäude
Fertigstellung / letzter Abschnitt der Living Spine
Neubau des AB-Blocks + erster Abschnitt der Living Spine
Neues Student Center & Bibliothek – integriert in die Living Spine
Neubau der Sporthalle – verbunden mit der Living Spine
LAGEPLAN
R 2 1 0
2
0
1 Axonometrische Grundrisse
Abgesenkte Höfe: Mehr Fläche - Mehr Tageslicht
Höfe als Tageslicht- und Aufenthaltsräume im Lower Ground
Living Alley – Optimierung & Detail
Variante 1: Vollverglasung Hoher solare Wärmeeintrag (Treibhauseffekt) und großes zu klimatisierendes Volumen.
Variante 2: Optimiertes Dach Gefiltertes Licht, weniger Überhitzung – bei weiterhin guter Belichtung der Mitte.
Living Alley – Schnitt M 1:50 TGA-Führung integriert: Lüftung zwischen Dachkonstruktion und Mesh-Decke, mit klaren Wartungs- und Revisionszonen.
Fassade – Detailklärung im Schnitt
Fassadenschnitt M 1:50 Aufbau, Wärmeschutz und Wasserführung – Fokus auf Fensteranschlüsse.
Fassadenansicht M 1:50 Rhythmus, Tiefe und Fugenbild als System.
3D-Detail Fensterrahmen, Laibung, Fensterbank und Attikaabschluss.
05
WIEDERAUFBAU NACH DEM ERDBEBEN
STÄDTEBAULICHER ENTWURF & MASTERPLAN FÜR ANTAKYA
Standort Antakya/Türkei
Typologie Stadtumbau & Masterplanung (In Bearbeitung) Kategorie Berufspraxis - 2023 Architekturbüro Mit: DBArchitects
g
Dieser nach dem Erdbeben entwickelte städtebauliche Masterplan für Hatay – eine Stadt mit reichem kulturellem Erbe und strategischer Bedeutung – zielt auf einen widerstandsfähigen und nachhaltigen Wiederaufbau. In Zusammenarbeit (in Mitarbeit / Team) mit über 50 aktiven Büros, darunter internationalen Büros wie Foster + Partners und BIG, konzentriert sich das Projekt auf umweltfreundliche Lösungen, die Bewahrung historischer Spuren, die Verlagerung von Verwaltungsfunktionen sowie die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und transformiert die Stadt auf dem Weg in eine lebendige Zukunft.
+
Morphologische Studien Ein widerstandsfähiger Masterplan Diese Seite präsentiert den umfassenden städtebaulichen Masterplan für Antakya – eine historisch reich geschichtete Stadt, die derzeit einen resilienten Wiederaufbau nach den verheerenden Erdbeben von 2023 durchläuft. Als Projektmitarbeit (LPH 1–4) in einem Netzwerk von über 50 Büros, darunter renommierte internationale Büros wie Foster + Partners, BIG und Buro Happold, begleitet dieser Beitrag die Gesamtplanung. Der vielschichtige Masterplan integriert zentrale Strategien wie die Neubewertung der Wasserläufe als grüne Korridore, die Optimierung der Erschließung sowie die gezielte Dezentralisierung administrativer Funktionen. Ein Schwerpunkt liegt auf der kulturellen Revitalisierung des Köprübaşı-Platzes, der historische und zeitgenössische Stadtstrukturen verknüpft und zugleich die Freilegung und den Schutz römischer Archäologie priorisiert.
Vor dem Erdbeben
Diese ganzheitliche Vision zielt darauf ab, ein widerstandsfähiges, ökologisch bewusstes und zukunftsfähiges Antakya zu schaffen, das sein tief verwurzeltes Erbe würdigt und eine lebendige urbane Zukunft formt. Nach dem Erdbeben A1. Traditionelles Stadtgefüge
A2. Freiräume im traditionellen Stadtgefüge
B1. Rasterförmiges Stadtgefüge
B2. Freiräume im rasterförmigen Stadtgefüge
C1. Vorgeschlagenes Stadtgefüge [überlagerte Textur]
C2. Freiräume im vorgeschlagenen Stadtgefüge
Aktuelles Stadtgefüge
Traditionelles Stadtgefüge
Historisches Stadtgefüge: Lageplan und Baumassen
Historisches Stadtwachstum
Vor dem 19. J.H.
19. J.H. - 1930
1930 - 1960
1960 - Heute
Triple Design Strategy
1. Fußgängerpriorisierte Räume
2. Fußgänger-Durchlässigkeit
3. Funktionsverteilung
Entwurfsstrategie für die Innenstadt I: Stadtgefüge vor dem Erdbeben
II: Analyse gering geschädigter und unbeschädigter Gebäude nach dem Erdbeben
III: Transformiertes Stadtgefüge durch in-situ-Denkmalrevitalisierung
IV: Katastergerechte Rekonstruktion & städtebauliche Integration
Masterplan-Strategien
BESTEHENDE GRÜNFLÄCHEN
GEPLANTE GRÜNFLÄCHEN
BESTEHENDES STRASSENNETZ
GEPLANTES STRASSENNETZ
GEPLANTE PLÄTZE UND VERKNÜPFUNGEN
GEPLANTES VERKEHRSSYSTEM
Iskenderun Zone 1 – Entwurf zur Stadterneuerung
Mobilitätsreorganisation Die bestehende Unterführung für den motorisierten Verkehr in der Nähe des Pac-Platzes zerschneidet die Stadt und fragmentiert das Stadtgefüge erheblich, wodurch eine durchgängige Vernetzung erschwert wird. Unser Entwurf schlägt vor, die abgesenkte Fahrbahn mit einer neuen Decke zu überbauen, den unterirdischen Raum in notwendige Stellplätze umzunutzen und die Straße wieder auf Geländeniveau zu führen. Diese Lösung deckt nicht nur den dringenden Parkraumbedarf, sondern integriert die Stadt grundlegend neu und stellt die städtische Kontinuität sowie den Fußgängerfluss wieder her.
Bestandsituation
Entwurfskonzept
06
CAMPUS FÜR PSYCHISCHE GESUNDHEIT ERENKOY/KADIKOY ARCHITEKTURWETTBEWERB
Standort Istanbul/Türkei Typologie Krankenhauskomplex Kategorie Architekturwettbewerb ‘20 Mitarbeit / Team Mit: E.Bal, A.I.Sozeri, E.Aydın, I.Bal, O.Vural, A.Karsan
This competition project reimagines the Erenköy Psychiatric Training and Research Hospital Campus in Istanbul as “Bizimköy”: a therapeutic landscape instead of a closed institution. Fragmented volumes, courtyards and gardens replace monolithic blocks, immersing patients in the existing pine forest. Inpatient units, AMATEM clinics and day-care form small neighbourhoods with short walking distances, generous daylight and direct access to outdoor spaces. At the centre, a social hub with workshops, art studios, a piano house, café and village square mediates between city and clinic, aiming to reduce stigma and support gradual reintegration.
Dieser Wettbewerbsentwurf denkt den Campus des Erenköy Ausbildungs- und Forschungskrankenhauses für Psychiatrie in Istanbul als „Bizimköy“ neu – als therapeutische Landschaft statt als abgeschlossene Institution. Aufgebrochene Baukörper, Höfe und Gärten ersetzen monolithische Blöcke und binden die Patienten in den vorhandenen Kiefernwald ein. Stationäre Einheiten, AMATEM-Kliniken und Tagesangebote werden wie kleine Nachbarschaften mit kurzen Wegen, viel Tageslicht und direktem Zugang ins Freie organisiert. Im Zentrum vermittelt ein Sozialbereich mit Werkstätten, Ateliers, Klavierhaus, Gemeinschaftscafé und Dorfplatz zwischen Stadt und Klinik, baut Stigmatisierung ab und unterstützt eine behutsame Reintegration.
Isometrischer Lageplan – Raumprogramm
Kliniken für Suchtbehandlung 1 – AMATEM Geschlossene Station 2 – ÇEMATEM-Klinik 3 – AMATEM Frauenklinik 4 – AMATEM Männerklinik 5 – AMATEM Mutter-Kind-Klinik 6 – AMATEM Männer-Reha-Einheit 7 – Personalmensa AMATEM / ÇEMATEM: Behandlungsund Bildungszentren für Alkohol- und Drogenabhängigkeit bei Erwachsenen & Kindern (Türkei). Neue Psychiatrische Kliniken 8 – Psychiatrische Klinik für Männer 9 – Psychiatrische Klinik für Frauen 10 – Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik Umnutzung im Bestand 11 – Neurologie & Schlaflabor 12 – Cafeteria 13 – Kunstwerkstatt / Atelier 14 – Psychotherapie-Zentrum 15 – Klavierhaus Öffentliche / Notfallzone 16 – Forensische Ambulanz 17 – Polikliniken / Ambulanzen 18 – Notaufnahme Verwaltungszone 19 – Verwaltungsgebäude 20 – Kita 21 – Konferenzsaal
Bestandsanalyse
Erhaltene Gebäude
Abbruchflächen
Geschützte Bäume
Unterirdischer Bahnverlauf
Fuß- & Radwege
Fahrverkehr
Zufahrt Tiefgarage
Phase 3 – AMATEM-Einheiten
Phase 4 – Bestand & Soziales
Mobilität & Erschließung
Zugangspunkte
Phasierung / Bauabschnitte
Phase 1 – Psychiatrie
Phase 2 – Notaufnahme & Ambulanzen
Erdgeschossgrundrisse M 1:500 Erbe & Umnutzung
Therapeutische Landschaft
Krankenhaus- & Pflegemodell
Wir erhalten robuste historische Gebäude für öffentliche Nutzungen – Psychotherapie, Kunstwerkstatt, Café –, um die Geschichte sichtbar zu halten und Stigmata abzubauen. Die neuen Baukörper bleiben niedriggeschossig und orientieren sich an Traufhöhen und Proportionen des Bestands, ohne ihn zu imitieren.
Der Kiefernhain verwandelt sich in einen Heilgarten. Rundwege, ruhige Lichtungen und Klassenzimmer im Freien respektieren die Wurzelschutzzonen; Regengärten und wasserdurchlässige Pfade formen die Grundrisse und verbessern das Mikroklima.
Die Versorgung reicht von ambulant bis stationär (AMATEM/ÇEMATEM, Neurologie und Schlaflabor). Die Räume sind auf Tageslicht, Akustik und eine beruhigende Orientierung abgestimmt. (Foto: Ausstattung aus dem bestehenden Krankenhaus.)
AMATEM Männerklinik
Pläne der psychiatrischen Kliniken für Männer, Frauen & Kinder/ Jugendliche
GRUNDRISS 1. OG – PSYCHIATRISCHE KLINIK FÜR MÄNNER
GRUNDRISS 1. OG – PSYCHIATRISCHE KLINIK FÜR FRAUEN & KINDER/JUGENDLICHE
GRUNDRISS EG – PSYCHIATRISCHE KLINIK FÜR MÄNNER
GRUNDRISS EG – PSYCHIATRISCHE KLINIK FÜR FRAUEN & KINDER/JUGENDLICHE
TYPISCHES PATIENTENZIMMER – SYSTEMDETAIL
GRUNDRISS TYPISCHES PATIENTENZIMMER M 1:20
ANSICHT M 1:50
SCHNITT A–A M 1:50
07
ISTANBUL VAAT CO. MISCHNUTZUNGSPROJEKT
WOHNEN – GEWERBE – HOTEL
Standort Istanbul/Türkei Typologie Mischnutzung (In Bearbeitung) Kategorie Berufspraxis - 2022 Architekturbüro Mit: DBArchitects
Istanbul VAAT Co: Mixed Use Project combines 651 residences, 37 shops, and a hotel with pools, social facilities, and green courtyards on 134,900 m². I coordinated all phases from concept sketches to permit and construction drawings, managing structural, mechanical, electrical, and landscape consultants. Client presentations, design development, municipal negotiations and technical detailing were part of my scope. The project creates a vibrant urban community blending living, commerce and leisure in one dynamic complex.
Das Istanbul VAAT Co: Mixed Use Project vereint 651 Wohnungen, 37 Geschäfte und ein Hotel mit Innenund Außenpools, sozialen Einrichtungen und grünen Innenhöfen auf 134.900 m². Ich war von den ersten Skizzen bis zur Baugenehmigung und Ausführungsplanung verantwortlich und koordinierte Statik-, Haustechnik-, Elektro- und Landschaftsplaner. Kundenpräsentationen, Entwurfsentwicklung, Behördenabstimmungen und technische Details gehörten zu meinem Aufgabenbereich. Das Projekt schafft eine lebendige urbane Gemeinschaft, die Wohnen, Handel und Freizeit vereint.
Istanbul VAAT Co – Mischnutzungsprojekt Als lebendiger urbaner Knotenpunkt in Istanbul vereint dieses großmaßstäbliche Mischnutzungsprojekt Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Hotellerie in einem einzigen, dynamischen Gebäudekomplex. Der Masterplan organisiert 651 Wohnungen, 37 Einzelhandelseinheiten, ein Hotel mit Ausstattung und Außenpools, soziale Einrichtungen sowie großzügige Grünflächen auf einer Gesamtgeschossfläche von über 134.900 m². Das Entwurfskonzept zielt darauf ab, eine integrierte Nachbarschaft zu schaffen, in der Wohn-, Gewerbe- und Gemeinschaftsnutzungen ineinandergreifen und sich gegenseitig ergänzen und so einen ausgewogenen urbanen Lebensstil ermöglichen. Von den ersten Projektphasen bis hin zu den Ausführungsplänen war ich für die Koordination der Tragwerks-, Haustechnik- und Elektroteams über alle Disziplinen hinweg verantwortlich. Zu meinem Aufgabenbereich gehörten Kundengespräche, Konzeptentwicklung, Abstimmungen mit den Behörden sowie detaillierte Genehmigungs- und Ausführungsplanung. Über alle Maßstabsebenen hinweg achtete ich darauf, dass funktionale Vielfalt, architektonische Kohärenz und städtebauliche Lebendigkeit konsequent umgesetzt wurden. Das Ergebnis ist ein nachhaltiges, zeitgemäßes Quartier, das Komfort, gute Vernetzung und eine lebendige Atmosphäre für Bewohner:innen, Besucher:innen und die gesamte Stadt bietet.
Masterplanentwicklung
1-Projektgebiet: 25.135 m²
2-Terrassierung entsprechend der natürlichen Topografie
3-Definition der inneren Straßenachsen
4-Aufbrechen der Baumassen & Führung der Fußgängerströme
5-Formation städtischer Plätze
6-Vorgeschlagene Baumassenverteilung
+75.20 GRUNDRISS EBENE
+78.60 GRUNDRISS EBENE
+82.00 GRUNDRISS EBENE
+88.50 GRUNDRISS EBENE
+95.00 GRUNDRISS EBENE
+101.50 GRUNDRISS EBENE
08
MUREFTE INSTITUT FÜR WEINFORSCHUNG FORSCHUNGSZENTRUM FÜR KLIMAWANDEL
Standort Tekirdag/Türkei Typologie Kulturbau & Masterplan Kategorie Bachelorarbeit Yildiz Technical Uni(2020) Studioleitung Mit: Prof. Dr. Zafer Akdemir
This bachelor’s graduation project proposes a Wine Research Institute and Museum complex in Mürefte, Tekirdağ. Addressing the region’s socio-cultural challenges and historical wine production, the design integrates new functions with existing structures. By reinterpreting local architectural elements and utilizing materials like brick, the project aims to strengthen regional identity and promote the Cittaslow concept, fostering cultural and economic revitalization while honoring Mürefte’s rich heritage and landscape.
Diese Bachelor-Abschlussarbeit schlägt ein WeinbauForschungsinstitut und Museum in Mürefte, Tekirdağ, vor. Der Entwurf befasst sich mit den soziokulturellen Herausforderungen und der historischen Weinproduktion der Region. Durch die Integration neuer Funktionen in bestehende Strukturen, die Neuinterpretation lokaler Architekturelemente und die Verwendung von Materialien wie Ziegel soll das Projekt die regionale Identität stärken und das Cittaslow-Konzept fördern, um Müreftes reiches Erbe und seine Landschaft kulturell und wirtschaftlich zu revitalisieren.
Entwicklungsdiagramme Weinforschungsinstitut Diagram 1: Erste Baumassenstrategie Der Entwurf beginnt mit der Definition zweier wesentlicher Erschließungsachsen: einer horizontalen Achse, die sich vom Alten Regierungsgebäude aus erstreckt, und einer vertikalen Achse, die den Pier mit dem ehemaligen Geflügelhof verbindet. Gemeinsam bilden sie das räumliche Grundgerüst des Projekts.
Diagram 2: Entwicklung der Baumassen & Einbindung in den Ort Die vorgeschlagenen Baukörper werden so entwickelt, dass sie sich morphologisch an das bestehende Stadtgefüge und den Baubestand Müreftes anlehnen. In dieser Phase werden Nutzerströme, Erreichbarkeit und Bezüge zu den denkmalgeschützten Strukturen berücksichtigt, um Volumen, Höhenentwicklung und Proportionen zu definieren.
Diagram 3: Funktionale Zonierung & Erschließung innerhalb der Baumassen Die programmatischen Funktionen werden in die definierten Baukörper integriert. Ein markanter Aussichtsturm am Schnittpunkt der Hauptachsen ist mit dem Gourmetzentrum verknüpft und bietet Besucher:innen während der Weinverkostung panoramische Blicke auf Stadt und Weinberge.
GRUNDRISS INSTITUT – ERDGESCHOSS
Gourmetzentrum & Restaurant – EG-Grundriss (Umnutzung)
Institute E.G.
Instituts-Detailzeichnungen
Ausgewählte Weitere Projekte (DB Architects) Wohnungsbauprojekt Istanbul-Avcılar (in Bearbeitung)
Wohnungsbauprojekt Istanbu
2022 - Wohnen · Gewerbe
2021 - Wohnen · Mischnutzung
Dieses großmaßstäbliche Entwicklungsprojekt in Avcılar Firüzköy umfasst 104 Baukörper, die strategisch auf fünf Wohn- und Geschäftsinseln sowie eine eigene Insel für soziale Infrastruktur verteilt sind. Der Entwurf zielt darauf ab, eine lebendige, gemischt genutzte Nachbarschaft zu schaffen, in der unterschiedliche Wohnformen und Einzelhandelsflächen nahtlos mit zentralen Gemeinschaftseinrichtungen verknüpft werden.
Dieses umfassende Stadterneuerungspr paran durch eine mehrphasige Entwick ten wurden 1.179 Wohneinheiten und laufende vierte Phase ergänzt weitere 7 und prägt damit das zeitgenössische Sta
ul-Güngören (realisiert)
rojekt revitalisiert das Quartier Tozkoklung. In den ersten drei Bauabschnitd 43 Gewerbeeinheiten realisiert; die 743 Wohnungen und 37 Arbeitsplätze adtgefüge des Gebietes maßgeblich.
Wohnanlage Istanbul-Hosdere (realisiert) 2021 - Wohnen · Mischnutzung Das Projekt umfasst 43 Wohngebäude mit insgesamt 387 Wohneinheiten und 3 Gewerbeflächen bei einer Gesamtgeschossfläche von 112.672,50 m². Der Entwurf integriert vielfältige Wohnungstypologien, maximiert private Gartenanteile für Erdgeschosswohnungen und bietet großzügige Balkone/Terrassen in den Obergeschossen. Ergänzt wird dies durch ein umfangreiches Angebot an sozialen und Freizeitnutzungen.
Ausgewählte Wettbewerbsbeiträge Mosque Design Ideas Competition – 1. Preis 2019 – Moscheeentwurf (Link)
Menekse Match Factory Revital 2019 – Umnutzung / Urbanes Kult
Dieser prämierte Moscheeentwurf fügt sich sensibel in den einzigartigen historischen und topografischen Kontext von Mardin ein. Durch den innovativen Einsatz von örtlichem Naturstein und eine zeitgenössische Interpretation traditioneller Architekturelemente entstehen nachhaltige, inklusive Gebets- und Aufenthaltsräume.
Das Projekt revitalisiert die historische M kulturmuseum und urbanen Kulturhub. ngsstrategie und der Prinzipien der Vened tliche Räume eingefügt, die die ursprüng und die Stadtgesellschaft ins Gebäude bauten und zeitgenössische Ergänzunge
Climate Crisis 48-Hour Student Competition–Anerkennung
Merzifon Business Center Com 2017 – Mischnutzungs-Geschäfts-
2019 – Region Konya Obruk – Entwurf eines Wassersammelzentrums Das Projekt schlägt eine ikonische, ringförmige Struktur vor, die unendliche Energie symbolisiert und zugleich dem übermäßigen Grundwasserverbrauch begegnet. Konzipierte „Sinkhole-Türme“ kondensieren atmosphärische Feuchtigkeit und speisen erschöpfte Grundwasserleiter, um eine langfristig nachhaltige Landwirtschaft zu unterstützen.
Der Entwurf aktiviert ein bislang verb dem er das neue Zentrum mit dem C Basar verbindet. Eine einheitliche Fassa tem sowie der Vorschlag, die Hauptstr endigen, fußgängerfreundlichen sozia der das kulturelle Erbe Merzifons stärk
lization Competition – 2. Preis turzentrum (Link)
7 Climate Neighborhood Design Competition–Anerkennung
2017 – Tekirdağ/Türkei – Wohnquartiersentwurf (Link)
Menekşe-Streichholzfabrik als Industrie . Auf Basis einer adaptiven Umnutzudig-Charta werden neue und halböffengliche Erschließung der Fabrik erweitern e holen. Sorgfältig erhaltene Bestandsen treten in einen respektvollen Dialog.
Dieser ausgezeichnete Beitrag für die Marmara-Region (Çorlu) definiert das klassische Nachbarschaftskonzept neu, indem er städtische und ländliche Dynamiken über eine zentrale „Meadow“-Grünfläche ausbalanciert. Menschlicher Maßstab, vielfältige Wohnungstypologien und nachhaltige Freiraumstrategien mit lokaler Flora fördern soziale Interaktion und ein robustes Quartiersgefüge.
mpetition – Teilnahme und Lebenszentrum (Link)
Trabzon Bus Terminal Invited Competition – Finalist 2019 – Entwurf Busbahnhof (Link)
borgeneres innerstädtisches Areal, inCumhuriyet-Platz und dem historischen adengeste, ein erweitertes Pergolasysraße abzusenken, schaffen einen lebalen und kommerziellen Knotenpunkt, kt.
Dieser Finalbeitrag revitalisiert das Değirmendere-Tal, indem der neue Busbahnhof behutsam in das historische Stadtgefüge Trabzons eingebunden wird. Öffentliche Freiräume, ein zeitgemäßer architektonischer Ausdruck sowie nachhaltige Strategien – wie optimierter Sonnenschutz, natürliche Belüftung und durchgehende Grünflächen inklusive Dachbegrünung – prägen das Gesamtkonzept.
danke. Bei Fragen, Anregungen oder Feedback erreichen Sie mich jederzeit per E-Mail – ich freue mich auf Ihre Nachricht! ufuksencanli@gmail.com