
Eppan an der Südtiroler Weinstraße bietet südliches Flair, historische Ansitze und echtes Lebensgefühl inmitten schmucker Weindörfer.
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Eppan an der Südtiroler Weinstraße bietet südliches Flair, historische Ansitze und echtes Lebensgefühl inmitten schmucker Weindörfer.

Die Gemeinde Eppan liegt im Süden Südtirols, nur wenige Kilometer südwestlich von Bozen, auf der sonnigen Überetscher Anhöhe zwischen Mendelgebirge und Bozner Talkessel. Auf rund 60 km² erstreckt sich eine fruchtbare Kulturlandschaft aus Weinbergen und Obstwiesen.
Der Name Eppan geht vermutlich auf den römischen Gutsbesitzer Appius zurück, worauf archäologische Funde wie eine römische Villa aus dem 4. Jahrhundert in St. Pauls hinweisen. Moränenhügel aus der Eiszeit, Spuren aus Bronzezeit und Mittelalter sowie der vermutete Verlauf der Via Clau-
Eppan im Südtiroler Überetsch: Weinanbau, Burgen und Kirchen. Blick hinunter ins Tal nach Bozen Im Vordergurnd: St. Apollonia-Kirche in Missian
dia Augusta zeugen von einer frühen Besiedlung. Heute umfasst Eppan elf Ortsteile, zählt rund 15.000 Einwohner und ist bekannt für seine außergewöhnliche Dichte an Burgen, Schlössern und Ansitzen – eingebettet in eine der bedeutendsten Weinregionen Südtirols.
Wer Urlaub in Eppan an der Weinstraße macht, kann sich schnell verlieben.
Die 11 Fraktionen der Gemeinde Eppan bieten eine landschaftliche, sowie auch traditionelle und gastronomische Vielfalt und sorgen zusammen für ein perfektes Gesamtpaket.
St. Michael bildet das Herz der Gemeinde Eppan und ist ihr größter Ortsteil sowie das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum. Historische Ansitze, stattliche Mauern, kunstvolle Erker, Doppelbogenfenster und elegante Freitreppen verleihen dem Ort ein unverwechselbares Erscheinungsbild.
Diese spätgotische Architektur, bereichert durch Einflüsse der italienischen Renaissance, zeigt sich eindrucksvoll an Bauwerken wie dem Ansitz Wohlgemuth, dem Ansitz Talegg oder auch am Eppaner Friedhof.
Beliebte Ziele sind die hoch über dem Ort gelegene Gleifkirche, die traditionsreiche Kellerei St. Michael-Eppan mit ihren vielfach ausgezeichneten Weinen sowie die idyllisch gelegene Kirche Maria Rast, eine kleine Kapelle etwas außerhalb des Dorfzentrums.
In den Sommermonaten wird der Park
von St. Michael zum Treffpunkt für Vereinsfeste und Konzerte regionaler wie internationaler Musikgruppen.
St. Pauls: Wahrzeichen des Ortes ist die imposante Pfarrkirche von St. Pauls, die aufgrund ihrer Größe ehrfürchtig als „Dom auf dem Lande“ bezeichnet wird. Schon aus der Ferne fällt der mächtige Kirchturm mit seiner markanten Zwiebelhaube ins Auge. Mit einer Höhe von 86 Metern zählt er zu den bedeutendsten Sakralbauten Südtirols. In seinem Inneren befindet
sich mit der Glocke „Anna-Maria“ die zweitgrößte und wohl bekannteste Glocke des Landes.
Enge Gassen, traditionsreiche Gebäude und architektonische Details erzählen von einer langen Vergangenheit. Der Verlauf der antiken Via Claudia Augusta soll einst durch das Dorf geführt haben. Archäologische Funde bestätigen die frühe Besiedlung: Im Ortsteil Aich wurden 2005 die Überreste einer römischen Villa entdeckt, darunter ein Raum mit nahezu vollständig erhalte-

Der traditionsreiche Kreithof (bei St. Michael) diente mehrfach als Drehort für die TV-Serie „Bozen-Krimi“ und ist vielen Zuschauern durch seine markante Lage und das historische Ensemble bekannt.



Blick auf St. Pauls mit der imposanten Pfarrkirche, dem „Dom auf dem Lande“, eingebettet in Weinberge und Kulturlandschaft.

Die Gleifkirche zum Hl. Kreuz bei St. Micheal begeistert als beliebtes Ausflugsziel mit Ruhe, Weitblick und besonderer spiritueller Atmosphäre.
nem, farbenprächtigem Mosaikboden. Ebenfalls in Aich liegt die kleine St.Justina-Kirche mit ihrem kunstvollen Schnitzaltar, idyllisch eingebettet in die Weinberge oberhalb des Dorfes.
Das ganze Jahr über ist St. Pauls Schauplatz zahlreicher kultureller und geselliger Veranstaltungen. Ob traditionsreiches Dorffest, sommerliche WeinKulturWochen oder die stimmungsvolle KrippenWeihnacht im Advent.
Girlan: Die fruchtbaren Böden prägen seit Jahrhunderten das Leben im Ort: Rebstöcke, Weinkeller und stattliche Ansitzhäuser mit Torbögen, Erkern und steingefassten Fenstern bestimmen das Ortsbild. Romantische Innenhöfe, historische Gebäude und offene Aussichtspunkte verleihen Girlan seinen unverwechselbaren Charakter. Bereits früh besiedelt, wird der Ort im 11. Jahrhundert erstmals unter dem Namen „Curilan“ erwähnt. Im Zentrum steht die Pfarrkirche, deren Ur-
sprünge bis ins 13. Jahrhundert reichen und die dem heiligen Martin von Tours geweiht ist. Ihm zu Ehren findet jedes Jahr am 11. November der traditionelle Martinimarkt statt – ein seit über 200 Jahren bestehender Feiertag, der die Gassen stets mit Leben füllt. Besucher genießen herbstliche Spezialitäten der Region, stöbern an Marktständen oder feiern gemeinsam den Abschluss der Ernte bei einem Glas Girlaner Wein. Der Wein spielt in Girlan das ganze Jahr über eine sehr zentrale Rolle. Ein eigener Weinlehrpfad vermittelt Wissenswertes über Rebsorten und Aromen, während Veranstaltungen wie der Weinsommer oder die „letzte Fuhre“ die enge Verbindung zwischen Dorf und Weinbau lebendig erlebbar machen.
Frangart: Durch seine Position im Talboden ist Frangart ein idealer Ausgangspunkt für Radtouren und Spaziergänge durch die abwechslungsreiche Naturund Kulturlandschaft zwischen dem
Herrlicher Blick auf die St. Apollonia Kirche in Missian und die umliegenden Weinberge.

Kalterer See und den schneebedeckten Gipfeln der Dolomiten.
Die Nähe zur Landeshauptstadt Bozen, zum Etschtaler Radweg, zu den Montiggler Seen sowie zum Messner Mountain Museum Firmian macht Frangart besonders attraktiv. Sportliche Aktivitäten, kulturelle Angebote und kurze Wege zu Einkaufsmöglichkeiten verbinden sich hier auf angenehme Weise. Dank der guten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel erreicht man sowohl das Bozner Stadtzentrum als auch die umliegenden Eppaner Weindörfer in wenigen Minuten. Auch kulturell hat Frangart einiges zu bieten. Die neugotische Pfarrkirche, dem heiligen Josef geweiht, beeindruckt mit einem MuttergottesMosaik aus dem Jahr 1903 an ihrer Ostfassade. Ein weiteres Zeugnis der Geschichte ist der Ansitz Pillhof aus dem 15. Jahrhundert, der behutsam restauriert wurde und heute eine Vinothek beherbergt.
Unübersehbar ist zudem die große Edelstahlkugel oberhalb des Dorfes,
ein Werk des Künstlers Karl Nicolussi Leck, die gemeinsam mit weiteren Skulpturen seinen Kunstpark prägt. Montiggl: Abseits vom Trubel, eingebettet zwischen Obst- und Weingärten und dem dichten Montiggler Wald, liegt Montiggl, ein kleiner, äußerst idyllischer Ortsteil von Eppan mit rund
Eppan –zwischen Weinbergen, Burgen und mediterranem Flair
100 Einwohnern. Der ursprüngliche romanische Name „Admonticolo“ bedeutet „kleiner Berg“ und verweist auf die sanfte Geländeerhebung, auf der sich das Dorf befindet. Mittelpunkt des überschaubaren Ortskerns ist die Kirche zu den Heiligen Drei Königen, deren Turmglocke bereits 1505 gegossen wurde und bis heute erklingt. Rund
um die Kirche gruppieren sich alte Bauernhäuser und traditionelle Städel, die dem Dorf seinen ursprünglichen Charakter bewahrt haben.
Das umliegende Naturschutzgebiet Montiggl lädt zu jeder Jahreszeit dazu ein, Ruhe und Natur in vollen Zügen zu genießen. Spaziergänge, Wanderungen oder sportliche Aktivitäten bieten Abwechslung für jedes Tempo. Besonders im Frühling zeigt sich die Landschaft von ihrer zauberhaften Seite: Im sogenannten Frühlingstal zwischen den Montiggler Seen und dem weiter südlich gelegenen Kalterer See blühen bereits sehr früh Märzenbecher, Schneeglöckchen und Leberblümchen – ein Naturschauspiel, das in Südtirol seinesgleichen sucht.
Missian: Bereits im 13. Jahrhundert erstmals als „Missianum“ erwähnt, befindet sich das Dorf leicht erhöht zwischen Unterrain und St. Pauls. Umgeben von Weinbergen und Mischwald und bewacht von eindrucksvollen Burgen, ist Missian ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren.
Ein besonderes Erlebnis ist die beliebte Dreiburgenwanderung, die zu Schloss Korb, Burg Hocheppan und der Ruine Boymont führt. Ausgangspunkt ist Schloss Korb, von wo aus die rund zweistündige Tour durch Weinberge, Wälder und aussichtsreiche Höhenwege verläuft. Unterwegs laden Burgschenken zur Einkehr ein und bieten regionale Spezialitäten sowie ausgezeichnete Eppaner Weine.
Ein weiteres Wahrzeichen des Ortes ist die auf einem bewaldeten Hügel gelegene Kirche St. Zeno und Apollonia. Gemeinsam mit dem Widum und dem ehemaligen Mesnerhaus bildet sie einen stimmungsvollen Dorfplatz – ein Ort der Ruhe, der zum Verweilen einlädt und den Alltag schnell vergessen lässt.
Unterrain: Eingebettet zwischen Apfelhainen und Weinbergen und etwas tiefer gelegen als die übrigen Ortsteile des Überetsch, liegt Unterrain direkt an der Südtiroler Weinstraße, am Fuße des Gantkofels. Vor allem vom Frühling bis zum Ende der Erntezeit zeigt sich der Ort von seiner lebendigsten Seite. Wenn im April die Apfelbäume in voller Blüte stehen, wirkt die Landschaft beinahe wie in Weiß getaucht, begleitet vom süßen Duft der Blüten,
der Spaziergänge und Radtouren zu einem besonderen Erlebnis macht. Dank der Lage im Etschtal ist Unterrain ein idealer Ausgangspunkt für ausgedehnte Radtouren – ob Richtung Meran, in den Vinschgau oder ins Südtiroler Unterland. Das Ortsbild prägt die kleine, dem heiligen Nikolaus geweihte Kirche aus dem Jahr 1512. Als Schutzpatron der Händler und Reisenden erinnert sie daran, dass sich hier einst eine Zollstation befand. Ein modernes Highlight ist der 2015 eröffnete 9-Loch-Golfplatz „The Blue Monster“. Charakteristisch sind die zahlreichen Wasserflächen, die sportliche Herausforderungen bieten und sich harmonisch in die Landschaft einfügen. Umgeben von Apfelbäumen und mit herrlichem Blick auf die Südtiroler Bergwelt verbindet der Platz Spielvergnügen mit Naturgenuss – sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Golfer.
Perdoning & Gaid: Von St. Michael führt eine gut ausgebaute Bergstraße durch Weinberge, vorbei an historischen Ansitzen und alten Weingütern, hinauf zu den beiden Bergfraktionen Perdonig und Gaid. Umgeben von Mischwald und weiten Wiesen eröffnen sich eindrucksvolle Ausblicke über




Das kleine Urlaubsparadies in Eppan Idyllisch, sonnig, ruhig inmitten der Obstgärten, einzigartig mit mediterranem Flair finden Sie die Villa Raifer auf dem Hügel zwischen St. Michael Eppan und Girlan. Ankommmen, genießen und relaxen inmitten der Palmen und Blütenmeer von Rosen. Guter Ausgangspunkt für Radfahrer, Wanderer und Kulturgenießer.
Golfplatz Eppan: 9-Loch-Anlage

Drei liebevoll, sonnendurchflutete, voll eingerichtete Appartments, für ruhesuchende Erwachsene, mit Loggia und wunderbarer Aussicht erwarten Sie herzlichst in der Villa Raifer!


Wanderung zu den Eislöchern: erfrischendes undNaturphänomen kühle Luft selbst an heißen Sommertagen.
Eppan, das Etschtal bishin zu den Gipfeln der Dolomiten. Die anspruchsvolle Strecke ist besonders bei Radfahrern und Mountainbikern beliebt. Von Perdonig und Gaid führen zudem Waldwege zu den Burgen Hocheppan und Boymont.
In Perdonig lohnt ein Besuch der Pfarrkirche zu den Heiligen Vigilius und Ulrich sowie des nahegelegenen Vigiliushügels, auf dem Reste einer spä-
tantiken Siedlung und einer früheren Kirche erhalten sind. Gaid präsentiert sich als kleines, ruhiges Dorf mit einer Wallfahrtskirche im Ortszentrum, die einen schönen Ausblick bietet. Daneben liegt der traditionsreiche Moarhof. Hier endet die Straße – ab diesem Punkt führen nur noch Wanderwege weiter in den Wald oder bergauf. Unweit davon befindet sich auch die mittelalterliche Burg Festenstein.
Ein besonderes Erlebnis für geübte Wanderer ist der Eppaner Höhenweg. Er verläuft unterhalb des Mendelkamms durch steile Buchen- und Tannenwälder und bietet auf rund 1.000 Höhenmetern immer wieder großartige Ausblicke auf den Bozner Talkessel und die Dolomiten.
Der Ortsteil Berg zählt zu den geschichtsträchtigsten Gegenden Eppans. Entlang der sonnigen Hänge und schmalen Straßen reihen sich zahlreiche Ansitze, Herrensitze und Schlösser aneinander. Nicht umsonst gilt Berg als ehemaliges Adelszentrum mit einer außergewöhnlich hohen Dichte an historischen Herrschaftsbauten.
Ein besonderes Schmuckstück ist Schloss Moos-Schulthaus, das einen selten authentischen Einblick in die spätmittelalterliche Wohn- und Alltagskultur bietet. Neben dem Wohnund Wirtschaftsgebäude beherbergt die Anlage ein liebevoll gestaltetes volkskundliches Museum mit historischen Arbeitsgeräten sowie einer original erhaltenen gotischen Stube. Direkt unterhalb des Schlosses befindet sich
zudem die Katharinenkirche. Ein Besuch lässt sich ideal mit einer gemütlichen Wanderung verbinden.
Weithin sichtbar thront auch Schloss Freudenstein über den Rebhängen. Die hochmittelalterliche Burg verbindet historisches Ambiente mit moderner Nutzung: Heute beherbergt sie ein Golf-Trainingszentrum mit zeitgemäßen Übungsmöglichkeiten. Die Hänge von Berg sind zugleich hervorragende Weinlagen. Der kalkhaltige, sich rasch erwärmende Boden und kühlende Fallwinde vom Mendelgebirge schaffen ideale Bedingungen für gesunde Reben. Besonders der Weißburgunder, eines der Aushängeschilder der Eppaner Weinkultur, findet hier optimale Voraussetzungen und bringt Weine von besonderer Qualität hervor.
Gand bildet die Verbindung zwischen der Kalterer Fraktion Oberplanitzing und Eppan und unterscheidet sich deutlich von den übrigen Ortsteilen. Charakteristisch ist ihre außergewöhn
liche Landschaft: Die Häuser stehen auf einem mächtigen Geröllfeld, zwischen dem bis heute große Felsblöcke verstreut liegen und dem Gebiet ein ganz eigenes Gepräge verleihen. Eine alte Sage erzählt, dass sich an dieser Stelle einst eine wohlhabende Stadt befand. Als Zeichen ihres einstigen
Wo Eppan seine
Bestehens gilt der Georgsturm. Der Überlieferung nach wurden die Bewohner im Laufe der Zeit hochmütig und leichtsinnig. Zur Strafe habe ein gewaltiges Unwetter einen Teil des Berges losgerissen, der schließlich die Stadt unter sich begrub und das heutige Geröllfeld hinterließ.
Oberhalb der Gand, am Fuße des Mendelkamms, erhebt sich auf etwa 935 Metern Höhe der bewaldete Gandberg. Er ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Mountainbiker und bekannt für ein besonderes Naturphänomen: die sogenannten Eislöcher. In dem aus verschiedenen Gesteinsschichten bestehenden Geröll hat sich ein Höhlensystem gebildet, in dem einströmende Luft stark abgekühlt wird. Die kühle Luft, die aus dem Boden austritt, ermöglicht sogar hochalpine Vegetation und sorgt an heißen Sommertagen für eine angenehme Erfrischung.
Die Montiggler Seen zählen zu den beliebtesten Natur- und Erholungsgebieten entlang der Südtiroler Weinstraße. Eingebettet in dichte Wälder, ziehen sie Einheimische wie Gäste zu jeder Jahreszeit in ihren Bann. Wie zwei tiefblaue Edelsteine liegen der große und der kleine Montiggler See im Grün des

Bikefreunde haben rund um Eppan die Qual der Wahl: vielfältige Tourenmöglichkeiten
Waldes. Von Mai bis September stehen Baden, Sonnen und Wassersport im Mittelpunkt, während im Herbst und Winter Ruhe, Naturgenuss und entspannte Spaziergänge dominieren.
Der Großer Montiggler See, umgeben von dichtem Mischwald liegt auf 492 Meter Meerehöhe und bietet mit dem öffentlichen Lido Montiggl ein vielseitiges Freizeitangebot: Schwimmbad, Wasserrutsche, Sprungturm, weitläufige Liegewiesen und Gastronomie sorgen für unbeschwerte Badetage für die ganze Familie. Mit einer Uferlänge von etwas mehr als zwei Kilometern und einer Wasserfläche von rund 18 Hektar bietet der See viel Raum für Erholung. Seine maximale Tiefe beträgt 11,5 Meter. Während das Nordostufer stellenweise felsig ist, geht die gegenüberliegende Seite in einen schilfreichen Feuchtbereich über, der wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bildet. Dank hervorragender Wasserqualität gilt der See als einer der schönsten Badeseen Südtirols.
Direkt am Ufer des großen Sees liegt das märchenhafte Montiggler Seeschlössl. Es wurde um 1888 erbaut und fügt sich mit seinem mittelalterlichen Stil harmonisch in die Landschaft ein. Bekannt wurde es auch durch den Künstler Max Sparer, der hier zahlreiche Werke schuf.
Das Seeschlössl kann von außen besichtigt werden und ist ein beliebtes Fotomotive am Montiggler See.
Der Kleine Montiggler See liegt auf 514 Metern Meereshöhe und ist eingebettet in eine ruhige Wald- und Hügellandschaft. Herrliche Wanderwege führen zu diesem idyllischen Gewässer. Mit einer Uferlänge von rund 890 Metern und einer Fläche von knapp fünf Hektar ist der kleine Montiggler See deutlich kompakter als sein großer Nachbar, dafür jedoch tiefer: Seine maximale Tiefe beträgt nahezu 15 Meter.
Die ausgezeichnete Wasserqualität macht ihn zu einem beliebten Badesee – besonders für alle, die Ruhe und Natur schätzen. Ein kleiner Badebereich mit Liegewiese und Jausenstation lädt zum Verweilen ein. Wer den See aus einer anderen Perspektive erleben möchte, kann sich vor Ort ein Boot ausleihen und gemächlich über das Wasser rudern.
Als sensibles Ökosystem stehen die beiden Montiggler Seen unter besonderem Schutz. Die Gemeinde Eppan setzt seit Jahren auf nachhaltiges Mobilitätsmanagement, Naturlehrpfade


Badespaß am Montiggler See: klares Wasser, sonnige Liegewiesen und entspannte Sommertage mitten in der Natur.
Burg Hocheppan: Sie gehört zu den beliebtesten Wanderzielen mit herrlichem Ausblick

und gezielte Besucherlenkung, um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren. Dieses Engagement wurde mehrfach ausgezeichnet: Bereits zum neunten Mal erhielten die Montiggler Seen die renommierte Auszeichnung „5 vele“ von Legambiente und dem Touring Club Italia – ein Gütesiegel für exzellente Wasserqualität und vorbildlichen, nachhaltigen Tourismus. Ein gut ausgebauter Rundweg führt um die Montiggler Seen und bietet immer wieder schattige Plätze zum Ausruhen und Abkühlen. Besonders reizvoll ist ein neuer Holzsteg, der durch den Schilfgürtel verläuft und den Urlaubern ermöglicht, die Tierwelt des Biotops aus nächster Nähe zu beobachten. Um den Verkehr zu reduzieren, verbindet in den Sommermonaten ein See- und Wanderbus Montiggl mit den umliegenden Orten.
Geschichte, wohin das Auge reicht. In Eppan, bekannt als die burgenreichste Region Südtirols, liegen zahlreiche
Burgen, Schlösser, Edelsitze, Ansitze und auch Ruinen.
Hoch über dem Etschtal liegt die Burg Hocheppan. Die Geschichte der Burg reicht weit zurück. Um 1130 von Graf Ulrich II erbaut, war sie schon damals einer der namhaftesten Ansitze und bedeutendsten Wehranlagen Südtirols. Sehr imposant, schon bei der Ankunft auf der Burg Hocheppan, ist der mächtige fünfeckige Bergfried, der 23 Meter in den Himmel ragt.
Heute ist die Burg, die auf 636 Meter Höhe liegt, ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt, für Wanderer und Genießer. Bereits nach einer knappen Stunde Wanderung von Missian aus, wird von ausgezeichneter Kulinarik in der Burgschenke über einzigartige Kultur auf der gesamten Burganlage und der Burgkapelle bis hin zum sportlichen Bogenparcour im Wald rund um Hocheppan, einiges geboten. Die Burgkapelle von Burg Hocheppan beherbergt einen der bedeutendsten romanischen Freskenzyklen Tirols. Die Wandmalereien aus dem 13.
Jahrhundert sind außergewöhnlich gut erhalten und zeigen biblische Szenen, Aposteldarstellungen sowie eindrucksvolle Alltagsmotive wie die berühmte „Knödelesserin“ und die „törichten Jungfrauen“. Wegen ihrer kunsthistorischen Bedeutung wird die Kapelle auch die „Sixtinische Kapelle der Alpen“ genannt.
Die Burg Boymont erhebt sich auf einem Hügel bei Missian, erbaut um 1235. Um 1530 wurde die Burg zerstört, vermutlich durch einen Brandanschlag. Sie wurde nicht wieder aufgebaut. 1977 hat Fritz Dellago die Ruine gekauft und mit einer aufwändigen Sanierung begonnen. Allein der Rittersaal sowie die steingerahmten romanischen Rundbogenfenster, Säulen und Kapitelle sollte man gesehen haben. Im Zuge der Renovierung wurde ein Buschenschank eingerichtet. In dieser Burgschenke lebt die alte Tradition: Hier bekommt man Speisen nach mittelalterlichen Rezepten.
Beim Eppaner Burgfest verzaubern die Ritter von Andrian mit faszinierenden

mittelalterlichen Tänzen, beeindruckenden Vorführungen zu Ritterrüstungen, packenden Schwertkämpfen und einem mitreißenden Reiterturnier.
Unweit der Burgruine Boymont liegt das geschichtsträchtige Schloss Korb, eines der markantesten Schlösser an der Südtiroler Weinstraße. Besonders prägend ist der mächtige, viereckige Wohn- und Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert. Ursprünglich mit Zinnen versehen, wird er heute von einem charakteristischenPyramidendachabgeschlossen, das dem Bauwerk sein unverwechselbares Erscheinungsbild verleiht.
Schloss Korb entstand vermutlich zur gleichen Zeit wie die nahegelegene Burg Boymont. Erstmals urkundlich erwähnt wird es um das Jahr 1236 mit dem Namen „de Corva“. Die Herren von Korb standen im Dienst der Grafen von Eppan und wählten ihre Lage daher in unmittelbarer Nähe zu Burg Hocheppan. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer und ging von adeligen Familien später auch an wohlhabende Bürger
Schloss Korb, bekannt durch die Krimiserie „Der Bozen-Krimi“.
Burg Boymont ist ein herrliches Ausflugsziel, ideal um frühmorgens den Sonnenaufgang über dem Überetsch zu genießen.

über. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten, die mit Schloss Korb verbunden sind, zählt Friedrich Teßmann, der Südtirol eine bedeutende Bibliothek hinterließ.
Das Schloss Moos-Schulthaus befindet sich in Eppan Berg. Schloss Moos und der Ansitz Schulthaus aus dem 13. Jahrhundert bilden einen Komplex aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Eine interessante Ergänzung bildet die Katharinenkirche unterhalb davon. 1958 erwarb der Bozner Kaufmann Walther Amonn den Ansitz und ließ ihn res-
taurieren. Er gründete im Jahr 1982 die „Stiftung Walther Amonn“, in deren Besitz sich das Schloss Moos seither befindet. Seit dem Jahre 1983 ist Schloss Moos als Museum öffentlich zugänglich.
Die Vielfalt der Eppaner Kellereien und ihrer Weine vereint sich unter dem gemeinsamen Dach EPPAN WEIN. Was all diese Betriebe verbindet, ist die tiefe Verwurzelung in ihrer Heimat und das klare Bekenntnis zu einer jahrtausendealten Weinbautradition.

Zwischen den Montiggler Seen und dem Mendelkamm gelegen, profitiert Eppan von einem außergewöhnlichen Terroir mit rund 300 Sonnentagen im Jahr. Dieses Zusammenspiel aus Natur, Klima und Handwerk macht EPPAN WEIN zum authentischen Genussbotschafter des größten Weinanbaugebiets Südtirols. Jeder Betrieb steht für höchste Qualitätsansprüche, individuelle Handschrift und große Leidenschaft – gemeinsam verkörpern sie die vinifizierte Seele der Gemeinde: charakterstark, naturverbunden und unverwechselbar.
EPPAN WEIN steht für Wein aus Eppan und damit für die bedeutendste Weinbaugemeinde Südtirols. Die besondere Qualität der Weine ist eng mit der privilegierten Lage verbunden. Mediterrane Hügel, geschützte Lagen entlang der Südtiroler Weinstraße und der schützende Mendelkamm schaffen ide-
ale Bedingungen für den Weinbau. Auf rund 941 Hektar Rebfläche gedeihen vor allem Weiß-, aber auch Rotweinsorten in einem milden, alpin-kontinentalen Klima. Kühlende Fallwinde, große Höhenunterschiede und kalkhaltige, gut durchlüftete Schotterböden – entstanden durch Gletscherablagerungen – sorgen für optimale Reifebedingungen und gehaltvolle Trauben. Eppan ist nicht nur die größte Wein baugemeinde des Landes, sondern gilt auch als Hochburg des Weißburgun ders, der hier sein volles Potenzial entfaltet. Insgesamt werden rund 20 Rebsorten kultiviert, darunter Chardonnay, Sauvignon, Pinot Grigio, Riesling, Gewürztra miner und Müller-Thurgau ebenso wie Blauburgunder, Cabernet, Merlot, Lagrein und verschiedene VernatschTypen.
Die Weintradition Eppans reicht über 2.000 Jahre zurück. Klöster prägten ab dem frühen Mittelalter den Weinbau, später erlebte er unter der Habsburger Monarchie einen großen Aufschwung. Der entscheidende Qualitätssprung erfolgte jedoch ab den 1980er-Jahren: Ertragsreduktion, Lagenweinbau und


Eppaner
WeinKulturWochen:
Die Gastliche Tafel lädt zum gemeinsamen Genießen von Wein, Kulinarik und Geselligkeit ein.
Langer Mittwoch in Eppan:
Sommerabende voller Musik, Genuss und lebendigem Treiben im Ortszentrum.

moderne Kellertechnik führten Eppans Weine zu internationaler Anerkennung.
Heute verbinden die Betriebe von EPPAN WEIN Innovationsgeist mit Traditionsbewusstsein – tief verwurzelt und zugleich facettenreich, genau wie ihre einzigartige Landschaft.
Eppan ist zu jeder Jahreszeit ein Ort, der alle Sinne anspricht. Die abwechslungsreiche Landschaft, die reiche Kultur und die traditionsreiche Genusswelt laden dazu ein, die Region in all ihren Facetten kennenzulernen. Für Einheimische wie auch für Gäste wird im Frühling, Sommer und Herbst ein vielseitiges Wochenprogramm zusammengestellt, das zum Entdecken, Erleben und Genießen einlädt.
Reben-, Schlösser- und Ansitzwanderung: Diese geführte Tour führt durch idyllische Weinberge, vorbei an historischen Ansitzen und eindrucksvollen Schlössern. Unterwegs eröffnen sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Gleichzeitig erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über die Geschichte der Region, ihre Architektur sowie die lange Tradition des Weinbaus.
Kirchturmführung sowie die Führung durch das Weindorf St. Pauls:
Eine fachkundige Führung durch die Pfarrkirche mit anschließender Turmbegehung bietet interessante Einblicke. Die anschließende Führung durch das Weindorf St. Pauls lädt dazu ein, die besondere Atmosphäre des Ortes kennenzulernen und mehr über die Weinkultur, die Geschichte sowie das Alltagsleben zu erfahren.
Besichtigung des Kunstparks Hochfrangart: Bei der Führung wird die Bedeutung der über 80 Kunstwerke verschiedener Künstler nähergebracht. Apfelführung: Hier können die Besucher hautnah erleben, wie die hochwertigen Äpfel angebaut und gepflegt werden. Verschiedene Sorten können verkostet werden, während man interessante Einblicke in den Anbau und die Arbeit der Obstbauern bekommt. Empfehlenswert ist auch eine gemütliche Kutschenfahrt durch die malerische Landschaft von Eppan an der Weinstraße mit Einkehr und Weinverkostung – abwechselnd im Weingut Klaus Lentsch oder direkt beim Kutscher.
Für Kulinarik-Freunde gibt‘s einen Kochkurs: Aus der bäuerlichen Küche:
Castelmusika: Einzigartige Konzerte in historischen Burgen vor beeindruckender Kulisse an lauen Sommerabenden.

Gemeinsam mit der Bäuerin Ricky besorgen Sie beim wöchentlichen Bauernmarkt saisonale lokale Zutaten und zaubern anschließend traditionelle Knödel oder Schlutzkrapen, die am Ende mit einem Glas Eppaner Wein verkostet werden.
Das Wochenprogramm in Eppan bietet darüber hinaus zahlreiche weitere
interessante Aktivitäten – von kulinarischen Erlebnissen bis hin zu kulturellen Veranstaltungen.
Fazit: Ob aktiv unterwegs oder entspannt genießend, ob allein, zu zweit oder mit der Familie: In Eppan findet jeder passende Möglichkeiten, die Region intensiv kennenzulernen und bleibende Erinnerungen zu sammeln. n
Weitere Informationen: Tourismusverein Eppan
Bahnhofstr. 7
I-39057 Eppan Tel. +39 0471 662206 www.eppan.com

Langer Mittwoch (Juli–August) –
Themenabende mit Musik, Kulinarik und Shopping in St. Michael
Eppaner WeinKulturWochen (Sommer) –Wein, Genuss, Kultur, Musik und Geselligkeit im Juli und August.
Paulsner Dorffest (alle zwei Jahre, Sommer) –großes Traditionsfest in St. Pauls
Girlaner Kellerfest (alle vier Jahre, September) –
Besonders eindrucksvoll ist das Kellerfest, bei dem sich alle vier Jahre die weit verzweigten unterirdischen Kellerwelten öffnen. Nächster Termin: 2027
Martini-Markt in Girlan (11. November) –traditioneller Herbstmarkt
Letzte Fuhre in Girlan (Oktober) –symbolischer Abschluss der Weinlese
Eppan-Advent –stimmungsvolles Weihnachtsprogramm in St. Michael, St. Pauls und Girlan
Castelmusika (Oktober) –Kultur, Musik und Herbstgenuss zwischen Eppans schönsten Schlössern und Ansitzen. Traditionelle Musikgruppen und Chöre beleben die historischen Gemäuer und malerischen Innenhöfe.
