.03 MAGAZIN
INNOVATION
NACHHALTIGKEIT
TRENDS
03/22 | 6.90 EURO
GRÜNE PROJEKTE _
G R Ü N E I N I T I AT I V E N _
G R Ü N E KO N Z E P T E _
Der OPES Wohnpark und das Holzhybrid Vinzent
Von Urban Mining bis zum Netzwerk The HONourables
Über emissionsfreie Flugzeuge, Solarautos und Circular Fashion
Foto: Saikat Mojumder
ADVENTURE. ACTION. OCEAN LIFE. MÜNCHEN 13./14.03.2022 | ALTE KONGRESSHALLE 20.03.2022 | BMW WELT 18./19.05.2022 | CINEMAXX ISARTOR ALLE INFOS UND TICKETS UNTER WWW.OCEANFILMTOUR.COM PRODUCED BY
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Mint Magazin Redaktion
MINT Magazin – MAGAZIN • INNOVATION • NACHHALTIGKEIT • TRENDS → www.mint-magazine.de Ein Produkt der MPM – AG // Media → www.mpm-ag.de
Liebe Leserin, lieber Leser Willkommen zur Frühlingsausgabe! Fragen Sie sich auch manchmal, wie alles weitergehen soll? Die Klimakrise, die Pandemie, die weltweiten politischen Spannungen... Mit der aktuellen Ausgabe von MINT möchten wir weder blauäugig sein, noch Tatsachen ignorieren. Was wir aber wollen: wegweisende Projekte und Ideen präsentieren, die in die richtige Richtung gehen. Da tut sich nämlich so einiges in den Bereichen Bau und Immobilien, Energie, Ernährung, Tourismus, Mode und Mobilität. Ein Thema, um das bald kein Unternehmen mehr herumkommt, ist zum Beispiel ESG - Environment, Social, Governance. Im Interview mit Rechtsanwältin Corinna Czermak erfahren Sie, wie die ESG-Kriterien Unternehmen künftig zu nachhaltigem Verhalten zwingen. Um andere Schwerpunkte geht es Tristan Horx, Sprössling der wohl bekanntesten Zukunftsforscher-Familie Europas. Auf diversen Bühnen kann man ihn über Megatrends, Generationenbilder und „Blaue Ökologie“ reden hören. „Man muss nicht alles verteufeln oder gar abschaffen, was nicht sofort zu hundert Prozent fantastisch ist“, sagt der 29-Jährige. Ein Mutmacher. Einer, der nicht gleich Negatives sucht bei Projekten wie dem Holzhybrid VINZENT in München-Neuhausen, das wir Ihnen auf den Seiten 20 bis 23 vorstellen. Ebenso in diesem Heft vertreten: der Sion von Sono, das bahnbrechende Auto, das sich durch Sonnenenergie auflädt, das Food-Tech Start-up Organic Garden, das mit menschen- und planetenfreundlicher Kost und eigenen Farmen durchstarten möchte, das Circular Fashion Label Enzo Escoba, ein exklusiver Club, der sich „Think green! Act social!“ auf die Fahnen geschrieben hat und viele weitere Themen rund um Recycling und Klimaneutralität. Wir wünschen Ihnen einen klimafreundlichen Frühling und viel Spaß beim Lesen! Herzlich, Ihre MINT-Redaktion
Watch out! Die 4. Ausgabe von MINT erscheint im Sommer 2022. News, zusätzliche Stories und die Möglichkeit zum Abonnement samt grünem Statement finden Sie auch unter www.mint-magazine.de
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Herausgeber: MPM AG Neumarkter Straße 80, 81673 München vertreten durch Vorstand: Stefan Möbius Verlagsleitung: Florian von Stuckrad Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Chefredakteurin: Carolin Fried Redaktion: Bernard Werkmeister, Ulla Jacobs, Olivia Rybak Anzeigen: MPM – AG // Media Verantwortlich: Head of Sales: Florian von Stuckrad MPM – AG // Media Tel.: +49 (0) 89 420 79 78 0 E-Mail: fvs@mpm-ag.de Artdirektion & Design: Pixelperfektion Gollierstraße 13 80339 München → www.pixelperfektion.de Vertrieb: Kooperationspartner Vertrieb: Münchner Merkur / tz Druck: ADV Schoder Augsburger Druck und Verlagshaus GmbH Aindlinger Str. 17-19 86167 Augsburg
Auch Profis machen Fehler. Wir entschuldigen uns bei Georg Dunkel, dass wir ihn in der vergangenen Ausgabe fälschlicherweise Gerhard Dunkel genannt haben.
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Interview mit Rechtsanwältin Corinna Czermak
Gebäude als Materialbanken
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Urban Mining Kolumne
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Der OPES Wohnpark im Münchner Norden
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Green World
Emmissionsfrei Fliegen
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Interview Tristan Horx
Solar-Auto Sion von Sono Motors
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Holzhybrid VINZENT
ENZO ESCOBA Das nachhaltige Münchner Modelabel 4
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Eine wegweisende Kooperation: BUNZL // Käfer
Super Food Petersilie
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Netzwerken mit TheHONourables
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Tracht, modern interpretiert: LIEBLING
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"Umbegeistern" mit Organic Garden
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Green Brands
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Future Evolution House Am Wiener Stadtrand in idyllischer Hanglage liegt ein Zukunftshaus der anderen Art. Im Future Evolution House® lebt und arbeitet der renommierte Zukunfts- und Trendforscher Matthias Horx mit seiner Familie. Er hat es gemeinsam mit seiner Frau Oona Horx-Strathern und dem Architekten Hans Peter Wörndl entworfen. Das Future Evolution House ist modular gestaltet aus Stahl und Holz und in zwei kubische Baukörper aufgeteilt. Der eine ist ein ganz normales Wohnhaus. Kein Technik-Showroom. Kein Smart Home, in dem der Kühlschrank spricht und sich die Türen wie von Geisterhand öffnen. Im kleineren etwas abseits ist das Büro untergebracht. Das Future Evolution House ist ein „Mindful Home“. Achtsamer Um-
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gang mit der Architektur und deren Verhältnis zu menschlichen Beziehungen ist eines der Prinzipien. Auch spiegelt es Natur, Bewegung und Ernährung wider, ist ökologisch rund um Energiegewinnung und Mobilität, besteht aus Materialien nach dem „cradle-to-cradle“-Prinzip, testet digitale Technologien in Bezug auf ihren Nerv- und Nutzen-Faktor, ihre Eleganz und Komplexität. Den Zusatz Evolution erhielt das Haus, weil es sich immer weiterentwickelt in Sachen Energie, Medien und Technologie. Mehr über das Future Evolution House lesen Sie hier: → w w w. z u k u n f t s h a u s . a t Im Interview auf den Seiten 14 bis 16 erfahren Sie, was Tristan Horx bewegt und was er unter einer guten Zukunft versteht.
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Futurium Wie wollen wir leben? Das ist die zentrale Frage beim Futurium. Das Futurium steht in Berlin und ist ein Haus der Zukünfte. Beim Besuch von Ausstellungen und Veranstaltungen können Besucher viele mögliche Zukünfte entdecken, im Forum gemeinsam diskutieren, im Futurium Lab eigene Ideen ausprobieren. Es geht um gesundes Leben, nachhaltige Ernährung, alternative Wohnformen, begrünte Häuser, Städte, sauberen Verkehr, Roboter, Glück, Gerechtigkeit, Teilhabe. Es geht um künstliche Intelligenz, Bio-Design, Mobilität in der Zukunft und vieles mehr.
Ein Schwerpunkt ist dem Thema Natur gewidmet. Wenngleich sich viele Menschen ihre Umgebung grün, natürlich und gesund wünschen, sieht die Realität in großen Teilen der Erde anders aus. Die Städte wachsen und wachsen, Wälder weichen Industrieflächen und Äckern. Das Futurium regt dazu an, Natur neu zu denken. Sie nicht noch mehr zu zerstören, sondern uns selbst als Teil der Natur zu sehen. Sie zu erforschen und zu bewahren und neue Lösungen zu entwickeln.
© David von Becker 9
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Closing the Loop Die Textilindustrie ist die zweitschmutzigste Industrie der Welt. Ressourcenverknappung, Erderwärmung, Wasserverknappung und eine verseuchte Umwelt sind die Folgen. Viele Verbraucher haben das bereits verstanden und ändern ihr Kaufverhalten. Second Hand ist ein großer Trend. Ebenso Recycling-Mode. Doch hier sind die Zahlen noch erschreckend: Die Hälfte der gesammelten Bekleidung wird in Drittländer exportiert und endet auf Deponien oder im offenen Feuer. Circular-Fashion ist da schon einen entscheidenden Schritt weiter. In einer Kreislaufwirtschaft wird überhaupt kein Müll mehr erzeugt.
© Unsplash
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Zahlreiche Unternehmen haben bereits auf ein Kreislaufsystem in der Produktion umgestellt. Eines davon ist Sympatex. Im Rahmen eines Nachhaltigkeitsmanagements wurden Strategien und Lösungsansätzen entwickelt, um die Kernprobleme der Textilindustrie zu lösen. MINT hat dem Unternehmen eine Doppelseite gewidmet, denn Sympatex engagiert sich mit wegweisenden Ideen und durch publikumswirksame Maßnahmen wie Webinare. Die vier Säulen der Nachhaltigkeitsstrategie von Sympatex – Recycling, CO2-Reduktion, Wassereinsparung, Chemikalienreduktion - könnten Vorbilder für alle Textilunternehmen sein.
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ADVERTORIAL
Alles im grünen Bereich Natürliche Substrate, Nützlinge, Energiesparmaßnahmen, Recyclingtöpfe, Mitarbeiterwohnungen – das Gartencenter Seebauer punktet mit Nachhaltigkeit in vielen Bereichen. Herrlich, wie es beim Gartencenter Seebauer grünt und blüht. Da fühlt man sich wie im Paradies. Fast 160 Jahre hat es bereits auf dem Buckel und ist seit jeher ein Familienunternehmen. Kompetenz und die Liebe zu Pflanzen verbindet alle, die hier arbeiten. Aber auch ein nachhaltiges Denken und Handeln. Die richtige Balance finden von ökologischen, ökonomischen und sozialen Komponenten. Alle geben ihr Bestes. Auch Volker Höpken, Gärtnermeister und Leiter der Seebauer-Produktionsgärtnerei. Vor 16 Jahren hat er in München Wurzeln geschlagen. MINT sprach mit ihm über die Seebauersche Nachhaltigkeitsstrategie.
Herr Höpken, woher kommen die Pflanzen, die das Gartencenter Seebauer verkauft? Vieles produzieren wir in unserer eigenen Gärtnerei. Daher stimmen die Preise und die Qualität. Durch die regionale Aufzucht sind unsere Pflanzen auch ideal für das im Winter oft raue, bayerische Klima gewappnet und haben bis zum Verkauf nur kurze Wege hinter sich. Beim Anbau legen wir größten Wert auf Nachhaltigkeit und biologischen Pflanzenschutz. Alles, was von außen kommt, beziehen wir möglichst von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Umgebung. Mit vielen unserer Lieferanten bestehen lange persönliche Beziehungen, die auf gegenseitigem Vertrauen beruhen.
Wird beim Düngen auch auf Nachhaltigkeit geachtet? Seit vielen Jahren arbeiten wir, die Inhaberfamilie Gerstenkorn und unser gesamtes Seebauer-Team, daran, Torf zu reduzieren. So
liegt der Torfanteil bei unseren Substraten bereits bei weniger als 50 Prozent. Das schützt die Moore, die ja ein großer CO2-Speicher sind. Generell nutzen wir wo möglich immer natürliche Dünger und Substrate, die für den biologischen Anbau zugelassen sind.
Und wie sieht es in Sachen Schädlingsbekämpfung aus? Hier setzen wir auf unsere kleinsten Mitarbeiter, die Nützlinge. Dazu gehören natürlich der Marienkäfer, aber auch andere Insekten wie z. B. die Florfliege oder die Schlupfwespe. Sie sind geradezu gierig nach Läusen und anderen Schädlingen und befreien so auf ganz natürliche Weise die Pflanze von Schädlingen. Nützlinge werden in unserer Produktionsgärtnerei und auch im Gartencenter seit vielen Jahren vermehrt eingesetzt. Dadurch konnten wir chemische Pflanzenschutzmittel auf ein Minimum reduzieren, hier fällt die Wahl dann auf biologische oder im biologischen Landbau zugelassene Mittel.
Wo im Unternehmen spart Seebauer außerdem Ressourcen? In der Seebauer-Gärtnerei in Neubiberg gießen wir unsere Pflanzen in den Gewächshäusern mit gesammeltem Regenwasser. Hierfür wurde extra ein riesiger Regenwassersee angelegt. Durch das geschlossene Bewässerungssystem werden Trink- und Grundwasser eingespart und die Kanalnetze und Kläranlagen entlastet. Pflanzen lieben ja auch Regenwasser. Es ist kalkfrei und enthält keine keimtötenden Zusätze. In den Gewächshäu-
↑ Gärtnermeister Volker Höpken ist seit 16 Jahren mit viel Herzblut beim Gartencenter Seebauer. © Gartencenter Seebauer
Im Gartencenter Seebauer gibt es auch ein Café. Isst und trinkt man dort „Bio“?
sern sparen wir außerdem Energie, wo immer es geht. Überall sind Stoffbahnen installiert, sogenannte Energieschirme, die sich nachts schließen, so wird die Wärme über Nacht besser im Gewächshaus gespeichert. Und es gibt eine Fußbodenheizung, die die Wärme langsam nach oben abgibt. Um CO2-neutral zu heizen, ist die Umstellung auf Fernwärme geplant.
Rundum bewusster Genuss ist das A und O in unserem Galerie Café. Das Ambiente zwischen Blüten und Palmen ist paradiesisch. Es werden zum Beispiel leckere herzhafte Gerichte, Bio-Limonaden und Kaffee aus eigener Röstung angeboten. Eier und Fleischprodukte sowie fast alle Milchprodukte haben Bio-Qualität. Auf Regionalität und Frische wird hier größter Wert gelegt. Unsere Kuchen und das handgemachte Eis etwa werden von Münchner und Tegernseer Lieferanten bezogen. Das meiste kommt aber mit viel Liebe zubereitet aus unserer eigenen Küche. Bei uns wird Münchener Gastfreundschaft nachhaltig gelebt!
Pflanzen sind ja natürliche Produkte. Was aber ist mit Töpfen und Verpackungen? In der Seebauer-Gärtnerei werden ausschließlich Pflanztöpfe aus recyceltem Kunststoff verwendet. Sie sind aus Plastik-Rezyklat, der aktuell nachhaltigsten Möglichkeit, Kunststoff herzustellen. Wir produzieren quasi unsere eigenen Töpfe, indem wir im Gartencenter und in der Gärtnerei alte Töpfe sammeln und über einen Topfproduzenten neue fertigen lassen, sogar mit Seebauer-Logo. Auch Kunden können hierfür ihre gebrauchten Töpfe ins Geschäft bringen. Damit sind wir in Sachen Energie& Ressourceneinsparung, CO2-Reduzierung und Müllvermeidung bestimmt ganz vorne mit dabei. Auch beim Verpackungsmaterial setzen wir auf Mehrweglösungen, um unnötigen Müll zu vermeiden. Seit neuestem bieten wir Pfandboxen aus Recyclingkunststoff an, die man gegen eine geringe Gebühr ausleihen kann. Wegwerf-Taschen gibt es bei uns nicht, alle Beutel und Behälter sind wiederverwendbar. Und was die Wasser-Paletten betrifft: Wir verwenden sie immer wieder. Aufgrund der Kunststoffknappheit sind sie eh gefragter denn je.
Eine Sache muss noch erwähnt werden: Stichwort Mitarbeiterwohnungen! Ja richtig. Seebauer baut seit Jahrzehnten Wohnungen für die Mitarbeiter. Auch ich selbst genieße mit meiner Familie die Benefits. Wir wohnen in einer sehr hochwertigen und geräumigen Neubauwohnung mit Garten und viel Grün drum herum. Gerade in und um München sind solche Wohnungen durch die Mietpreisentwicklung der letzten Jahre äußerst rar und kaum bezahlbar geworden. Aktuell leben 48 Mitarbeiter und ihre Familien in den „Seebauer-Wohnungen“. Das gehört auch zur Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens: den Mitarbeitern, die zum Teil schon seit vielen Jahren beim Gartencenter arbeiten und zum Erfolg beitragen, bezahlbaren Wohnraum mit Erholungswert und viel Grün zu ermöglichen.
← In der SeebauerGärtnerei gibt es ausschließlich Pflanztöpfe aus recyceltem Kunststoff. © Adobe Stock/mehmetkrc. © Gartencenter Seebauer.
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Auf eine gute Zukunft! 14
↑ © Klaus Vyhnalek
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Tristan Horx Tristan Horx, Autor, sanfter Rebell, kommt aus der wohl bekanntesten Zukunftsforscher-Familie Europas, postuliert eine Blaue Ökologie statt einer Grünen und findet Autos und Flugzeuge toll. MINT sprach mit ihm über Megatrends, Generationenbilder, Corona, Mobilität und wie er in 20 Jahren leben will. 01.
Der Begriff Megatrend ist weit verbreitet. Was versteht man darunter?
Ein Megatrend ist eine große, lang anhaltende Welle, also ein langfristiger Trend, im Gegensatz zu kurzlebigen Hypes. Anders ausgedrückt: Megatrends sind Revolutionen in Zeitlupe. Sie laufen 50 Jahre und mehr, sind global und ubiquitär, das heißt in allen Lebensbereichen messbar. Megatrends dienen als Basis für zahlreiche Forschungsund Entwicklungsprojekte.
Die Menschen waren in ihren Wohnungen eingesperrt, in teils zu kleinen, grauen Gefängnissen, und zum ersten Mal seit Jahrzehnten konnte man das Phänomen der Stadtflucht beobachten. Auf der anderen Seite rückte das Leben in der Großstadt in den Fokus bzw. in die Kritik. Wollen wir wirklich so weiterleben? Was könnten wir verbessern? Brauchen wir mutige neue Bauprojekte? Generell ging auf einmal ganz schnell ganz viel, was vorher nur maue Theorie war – die Wirtschaft runterfahren, weniger oder gar nicht mehr verreisen, im Homeoffice arbeiten, bewusster konsumieren.
02. Von wie vielen Megatrends sprechen wir?
Wir vom Zukunftsinstitut arbeiten mit 12 Megatrends. Sie sind alle miteinander verknüpft, hängen also irgendwie zusammen. New Work ist einer davon, andere sind Neo-Ökologie, Urbanisierung, Silver Society und Mobilität. 03. Ist die Corona-Krise ein Megatrend?
Nein und sie hat auch keine weiteren Megatrends geschaffen. Aber sie hat neue Trendbewegungen ermöglicht und bisherige be- oder entschleunigt. Für vier Trends gab es geradezu turboartige Veränderungen: Ökologie, Regionalisierung, New Work, Digitalisierung. Der Megatrend Urbanisierung gehört einerseits zu den Verlierern, andererseits zu den Gewinnern.
04. Gehört das Holzhybrid-Ensemble VINZENT zu einem dieser mutigen Konzepte für eine lebenswerte Zukunft in der Großstadt? Wir stellen das Projekt in dieser Ausgabe vor.
Natürlich könnte man so einigen Presseberichten recht geben, die VINZENT als elitär bezeichnen. Meiner Meinung nach braucht man jedoch derartige Projekte. Als Vorbild, als wegweisenden Ansatz. Bei VINZENT wird das Rad nicht neu erfunden. Holzbau in einer innerstädtischen Lage in Neuhausen zu verwirklichen ist wohl eher die Pionierleistung. Für München erachte ich das Projekt auf jeden Fall als revolutionär.
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Tristan Horx
05. Können Sie das präzisieren?
Die Projektbeteiligten beweisen Mut, all den Reglementierungen und schwierigen Rahmenbedingungen Paroli zu bieten – Stichwort Brandschutz! VINZENT besteht ja aus sehr viel Holz. Außerdem ist die Möglichkeit zum Coworking gegeben, ganz im Sinne des Megatrends New Work. Und es gibt ein intelligentes Mobilitätskonzept rund um Sharingangebote, Fahrradstellplätze, Ladestationen – und das im nach wie vor Auto-dominierten München!
Tristan Horx, Jahrgang 1993, hat Kulturund Sozialanthropologie studiert und bezeichnet sich gern als Wanderprediger. Mit dem Thema „Trend“ ist er aufgewachsen: Sein Vater, Matthias Horx, hat 1998 das Zukunftsinstitut gegründet und gilt als international führender Ansprechpartner rund um die Fragen zur Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft. Seine Mutter,
06. Da kommen wir gleich zum nächsten wichtigen Megatrend: Mobilität. Hat die Corona-Krise hier etwas verändert?
Oona Horx-Strathern, ist Wohnexpertin und hat erst kürzlich ihren jährlichen Home Report herausgegeben.
Vorübergehend ja. Die Mobilität war ja maßgeblich eingeschränkt. Doch das Mobilitätsbedürfnis ist nach wie vor da und wird wieder bzw. weiter steigen. Vor allem global gesehen. Allerdings in anderer Form – siehe Elektroauto & Co. Entscheidend ist hier das richtige Verkehrsmittel für eine bestimmte Strecke: Zug oder E-Auto statt Kurzstreckenflug, Fahrrad statt Auto. 07.
Welche Fortbewegungsmittel benützen Sie?
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10.
Ich bin viel unterwegs und muss für weite Strecken auch manchmal den Flieger nehmen. Innerstädtisch ziehe ich das Fahrrad vor oder meinen i3. Für alles über 400 Kilometer nehme ich den Tesla.
Das ist ein schwieriges Thema. Fliegen ist ja auch was Tolles! Ich fliege für mein Leben gern und wie bestimmt viele andere verspüre ich seit den Einschränkungen durch die Pandemie einen großen Nachholbedarf, wähle auf jeden Fall einen Fensterplatz und starre fasziniert hinunter auf die Erde. Dennoch: Auch hier müsste etwas in Richtung Umweltschutz unternommen werden. Die Kosten sind hier allerdings extrem hoch. E-Fuel wäre vielleicht eine Möglichkeit.
08. Finden Sie, dass die Autobranche genügend unternimmt in Sachen Nachhaltigkeit?
Die Autobranche in Deutschland hat hier ein wenig geschlafen. Aber so langsam kommt Fahrt auf. Allerdings hagelt es auch Kritik, was ich zum Teil schwierig finde. Klar bleibt ein Auto ein Auto und ist nicht superökologisch und auch ich warte noch auf den großen Durchbruch. Aber Naturmaterialien und Elektromotoren sind gute Ansätze! Man muss nicht alles verteufeln oder gar abschaffen, was nicht sofort zu hundert Prozent fantastisch ist. Die Dinge verbessern, neue Wege gehen, einfach mal anfangen – darum geht es doch. Und sind wir doch mal ehrlich: Autos sind geil! Sie sind nicht nur böse, vor allem, wenn endlich mehr in Richtung Umweltfreundlichkeit geht. Ich werde demnächst ein Wasserstoffauto testen. Allerdings gibt es nur fünf Ladestationen in ganz Österreich. Da ist man bei der Elektromobilität entscheidend weiter.
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Müssen wir auf etwas verzichten, um das Leben lebenswerter zu machen, um die Menschheit zu retten?
Verzicht hat einen negativen Beigeschmack. Verzicht wird häufig assoziiert mit Entbehrung, Mangel, Mühe, Schuld oder Angst. Sagen wir doch lieber: Minimalismus, Purismus oder Achtsamkeit. Ich als Zukunftsforscher sehe es jedenfalls als meine Aufgabe, eine Zukunft zu schaffen, auf die man Lust hat. Es geht nicht nur darum, den Untergang zu vermeiden, sondern sich auf die Zukunft zu freuen. Wir haben den Begriff der Blauen Ökologie ins Leben gerufen. Im Gegensatz zur Grünen Ökologie, wo es um Dinge wie „Es gibt zu viele Menschen“ oder „Wir produzieren zu viel Müll“ geht, sagt die Blaue Ökologie etwa: „Der Mensch ist Teil der Natur“ und „Es gibt (noch) zu wenig gute Systeme“.
09. Ist nachhaltige Mobilität ein Generationenthema?
Auf jeden Fall. Das Auto war lange Zeit ein Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit. Hinfahren, wohin man will und so schnell man will, spielte eine entscheidende Rolle. Zudem war oder ist das Auto ein Statussymbol. Die Generation Y tut sich leichter, auf ein Auto zu verzichten.
Aufs Fliegen sollte man ja auch verzichten, wenn man ein echter Umweltfreund ist.
12.
Wie möchten Sie in 20 Jahren leben?
Geborgen. Mit einem Gefühl der Verbundenheit. In der Nähe einer Stadt, schön in der Natur, in einem Haus aus Glas und Beton mit wenigen Möbeln und nicht zu viel Smart-Home – Alexa kommt mir nicht ins Haus, dafür möchte ich meine Nachbarn kennen. Ein E- oder Wasserstoffauto, ein tolles Rennrad und ein Stadtrad wären mein Traum. Ein Statement zu meiner Ernährung möchte ich dann nicht mehr machen müssen – das muss in 20 Jahren durch sein. Aber klar: Fleisch von gequälten Tieren kommt mir nicht auf den Tisch.
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GRÜNER WOHNEN UND ARBEITEN
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IN VINZ
Tolle Lage, modernes Ambiente und ein ganzes Paket an ökologisch verantwortungsbewussten Konzepten – das Holzhybrid-Ensemble VINZENT in München-Neuhausen ist einzigartig. Schon beim Abbruch spielt Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle.
VINZENT - das neueste Projekt vom Münchner Projektentwickler Bauwerk. VINZENT soll Vorreiter für neo-ökologische Neubauentwicklungen in München und Deutschland sein. © Bauwerk
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↑ Bei der Ausstattung wurden Hersteller aus Deutschland gewählt, die auf heimische Materialien und eine nach ökologischen und ethischen Aspekten ausgerichtete Produktion setzen. © Bauwerk
„Der Einsatz von Holz wirkt klimaentlastend und bringt auch Vorteile für den Bauablauf mit sich.“
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Es ist ja nicht gerade einfach, eine gute Wohnung in bevorzugter Lage zu finden. Auch das ideale Büro muss man oft monatelang suchen. Wenn dann noch Aspekte wie Nachhaltigkeit, Stil und ruhige Umgebung eine Rolle spielen sollen, wird es richtig eng. Der Holzhybrid VINZENT könnte Träume wahr werden lassen. Das ambitionierte Neubauprojekt entsteht im schönen Münchner Stadtteil Neuhausen. Der Projektentwickler Bauwerk und die Architekten Allmann Sattler Wappner stecken dahinter. Sie versprechen ein identitätsstiftendes Refugium für Individualisten. Von einer „Vision“ ist die Rede und von einem Statement für Nachhaltigkeit und Design. Es lohnt sich also, VINZENT genauer unter die Lupe zu nehmen. Real zu sehen gibt es allerdings noch nichts. Derzeit wird die Baugrube hergestellt. Anfang 2024 soll das Ensemble bezugsfertig sein. Bis dahin kann man sich vorfreuen, im Geiste die Wohnung einrichten oder in einem der Offices tätig sein. Dass VINZENT ein HolzhybridProjekt wird, ist per se nichts Revolutionäres. Das Außergewöhnliche daran ist, dass ein derartiges Projekt in ein städtisches Gefüge hineingepflanzt wird. Und: Dass man hier genauso herrlich wohnen wie auch arbeiten können wird, noch dazu in einem besonders attraktiven Stadtviertel. VINZENT entsteht im St.-Vinzenz-Viertel in Neuhausen, was den Namen erklärt. Die Umgebung ist historisch gewachsen. Viele Gebäude stammen noch aus der Gründerzeit. Es gibt hier alles und für jeden: Bars, Cafes, Restaurants, kleine Spezialitätenläden, Kinos, Theater, Parks, Schulen, Ärzte, Krankenhäuser, Büros und noch viel mehr. In den kleinen, kopfsteingepflasterten Straßen geht es fast ländlich idyllisch zu. Trotzdem kann man sagen: Neuhausen liegt zentral. Ruckzuck ist man downtown – mit den Öffis oder per Fahrrad. Die Wohnungen liegen in der verkehrsarmen Gabrielenstraße oder im
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ruhigen Hofhaus. Das Ambiente wirkt viel versprechend: bodentiefe Fenster, scheinbar schwebende Pflanzen, hübsche Balkone, Dachgärten, Dachterrassen, ein üppig bepflanzter Innenhof für alle zum Spielen oder Ausruhen. Die Wohnhäuser werden mit einer durchgängigen Holzhülle ausgeführt. Holz ist sowieso das zentrale Thema. Es ist ein Naturmaterial, nimmt Wasserdampf aus feuchter Luft auf und gibt ihn bei Trockenheit wieder ab. Ein gesundes Raumklima mit einer Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55 Prozent ist somit garantiert. Projektleiter Alexander Sälzle verrät weitere Details: „Der Einsatz von Holz wirkt klimaentlastend und bringt auch Vorteile für den Bauablauf mit sich.“ Zudem verkürze sich die Bauzeit um drei bis fünf Monate im Vergleich zu konventionell errichteten Gebäuden aus Beton. Dank eines hohen Vorfertigungsgrads gäbe es weniger Transporte und eine leisere Baustelle – ein Segen für die Nachbarschaft.
Alles über VINZENT Wohnen: Hofhaus und Gabrielenstraße, 56 Wohnungen mit ein bis vier Zimmern von 35 bis 120 qm, viele mit privater Terrasse, Balkon oder Garten, Maisonette-Wohnungen mit ca. 80 bis 123 qm, Garten-Maisonette-Wohnungen mit ca. 45 bis 136 qm, Penthäuser mit ca. 200 qm. Arbeiten:
Die Bestandsgebäude werden nicht einfach abgerissen, sondern kontrolliert rückgebaut
Gabrielen- und Rupprechtstraße, bis zu 15 Büroeinheiten und ca. 400 Arbeitsplätze. Raum für alle: Rund 1.000 qm großer Innenhof mit Aktiv-
Was man dem Projekt VINZENT außerdem zugestehen muss: Schon vor dem ersten Spatenstich geht es um Nachhaltigkeit. So werden die Bestandsgebäude, ein Parkhaus und ein Ausbildungszentrum, nicht einfach dem Erdboden gleichgemacht und Stück für Stück zu irgendeiner Deponie gefahren, sondern sortenrein abgebrochen. Das bedeutet: Was gerettet werden kann, wird recycelt und wieder eingesetzt, wo es benötigt wird. Sehr vorbildlich. Und auf jeden Fall ein weiteres Steinchen in Richtung Zertifikat: VINZENT möchte in der Königsklasse der ökologisch konzipierten Ensembles mitspielen und strebt die international anerkannte Nachhaltigkeits-Zertifizierung LEED Gold an. Daumen drücken also, dass es möglichst viele Punkte gibt in den Bereichen nachhaltige Baustelle, Wassereffizienz, Energie und Atmosphäre der Innenräume, Materialien und Ressourcen, Luftqualität im Gebäude.
Spiel- und Ruhezonen, Caféhub. Ökologische Aspekte: Ganzheitliches Begrünungskonzept zur Verbesserung der CO2-Bilanz und zur Förderung der Biodiversität, funktionales und selbstversorgendes Pflanzensystem, begrünter Innenhof mit Nutzpflanzen wie Obstbäumen, Kräutern und Blumen. Ausstattung: Echtholzparkett, Fliesen von Royal Mosa, Badarmaturen von Keuco, Sanitärkeramik von Duravit, Badewannen aus Stahl-Emaille und bodengleiche Duschen mit Glastrennwänden, Smart Home: KNX-Bussystem inkl. Multifunktionsdisplay von Gira. Mobilität: Dreigeschossige Tiefgarage (1. UG – 3. UG), 214 Kfz-Stellplätze, ca. 25 Stellplätze Wohnen inkl. E-Ladestationen, ca. 38 Stellplätze für die Büronutzung, ca. 148 Stellplätze für Nachbarn, ca. 3 Car-Sharing-Stellplätze inkl. E-Ladestation, ein Stellplatz für E-Roller, 147 Fahrradstellplätze im EG, UG und Außenbereich, Bike-Sharing mit bis zu 5 E-Lastenfahrrädern im EG, Wasch- und Reparaturstation für Fahrräder im EG zur gemeinsamen Nutzung mit Büro-Mitarbeitern
← Der vielfältig begrünte Innenhofgarten und das selbstversorgende Pflanzensystem an den Fassaden sind Teil des nachhaltigen, vegetativen Konzepts. © Bauwerk
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Neue Ressourcen schaffen. Bauen für die Zukunft.
Neubau / Investition • Environmental Social Governance (ESG) • Einsatz von Recycling-Material
Nutzung / Portfolio Rückbau / Transformation
Analyse & Bewertung von Bestands-:
• Umgestaltung
• liegenschaften
• Rückbau
• portfolio
• Baufeldfreimachung
• strategie
• Stoffstrommanagement • Recycling-Zentrum
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Sinnvoll Geld anlegen – aber wie?
↑ Mit Wertpapieren, Immobilien und Edelmetallen lässt sich heute noch ein lukrativer Vermögenszuwachs erzielen. © istock
Girokonto, Wertpapiere, Edelmetalle, Immobilien - es gibt viele Möglichkeiten, sein Geld anzulegen. Aber welche sorgt für einen Wertzuwachs? Und gibt es noch so etwas wie eine Garantie dafür? clevere Optionen an. Physische Edelmetalle schützen vor Finanz- und Währungskrisen. Ab einem Betrag von 50 Euro monatlich oder beim Einmalkauf von 2.000 Euro sorgen sie für einen langfristigen Vermögensaufbau. Was Immobilien betrifft: Man muss sich nicht unbedingt ein Einzelobjekt zur Eigennutzung oder zur Vermietung kaufen. Schon eine Anlage in einen Immobilienfonds kann eine langfristige Stabilität im Anlageportfolio bieten.
Noch bis vor einigen Jahren konnte man sein Geld gewinnbringend aufs Girokonto packen. Heute ist das anders. Es gibt nur magere Zinsen oder überhaupt keine mehr. So manches Kreditinstitut verlangt sogar Kohle für die eingezahlte Kohle. Was tun? Viele Sparer fragen sich sorgenvoll, wie lange die andauernde Niedrigzinsphase noch bestehen bleiben wird: ein weiteres Jahr? Drei Jahre? Oder gar zehn? Und wie viel von dem ohnehin dürftigen Zinsgewinn wird die Inflation in diesem Zeitraum aufgefressen haben? MINT holte sich einige wertvolle Informationen von den Experten der Stadtsparkasse München.
Die bewährte alte Börsenregel sollte man allerdings befolgen: Nie „alle Eier in einen Korb legen“. Also bei der Geldanlage diversifizieren. Auf einen Anlagemix setzen. Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, dass zinsunabhängige Investitionen auf lange Sicht Gewinn bringen. „Bei aller Kompetenz: Hellseher sind wir natürlich keine“, sagen die Berater der Stadtsparkasse München in aller Ehrlichkeit. Die aktuellen Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank, die sich direkt auf die Sparguthaben aller EU-Bürger auswirken, würden aber deutlich machen, dass sich auf mittlere Sicht an der derzeitigen Situation nicht viel ändern dürfte. Das Geld auf dem Sparkonto verliert stetig an Wert, selbst wenn durch Zinsen scheinbar ein kleines Wachstum zustande kommt. Entscheidend ist die Kaufkraft und die sinkt unterm Strich.
„Die klassischen Sparmodelle mit Girokonto, Tagesgeldkonto oder Sparbuch haben vorläufig ausgedient. Wer es mit seiner Geldanlage ernst meint, muss sich nach sinnvollen Alternativen umsehen“, empfehlen die Berater der Bank unserer Stadt. Attraktive Anlageoptionen sind zum Beispiel Wertpapiere. Sei es als Direktkauf von Aktien oder im Rahmen von Investmentfonds. Hier gibt es eine Fülle verschiedener Möglichkeiten, je nach Risikobereitschaft und zeitlichem Anlagehorizont. Auch nachhaltige Investments, wenn man zusätzlich etwas für Mensch und Umwelt tun möchte. Gold, Silber, Platin und Palladium bieten sich ebenfalls als
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ESG ist nicht mehr freiwillig Corinna Czermak ist Rechtsanwältin in der Anwaltsboutique GrothmannGeiser in München. Als Expertin im Immobilienwirtschaftsrecht und projektbegleitender Rechtsberatung sowie Compliance berät sie insbesondere auch zu ESG- und CSR-Themen, wie z.B. Umsetzung der ESG- und CSR-Kriterien, Etablierung von Prozessen, Erstellung von Dokumentationen und Schulungen der Mitarbeiter. „Ich halte ESG für essenziell. Nur so haben Banken und Unternehmen die Pflicht, aber auch die Chance, ihr umfassendes verantwortungsvolles Handeln nachvollziehbar zu gestalten und offenzulegen“, sagt sie.
INTERVIEW CORINNA CZERMAK |
Corinna Czermak ESG ist ein großes Thema in der EU. MINT sprach mit Rechtsanwältin Corinna Czermak über die Herausforderungen und Chancen dieses Themas, die neuen rechtlichen Vorgaben und warum sie gerade in der Immobilien- und Baubranche eine bedeutende Rolle spielen werden.
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| INTERVIEW CORINNA CZERMAK
↑ Mit den 17 Sustainable Development Goals wollen die Vereinten Nationen weltweit die nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene sichern
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Frau Czermak, ESG ist in vieler Munde. Wofür steht das Kürzel?
ESG ist die Abkürzung für Environmental, Social, Governance. Auf Deutsch: Umwelt, Soziales, verantwortungsvolle Unternehmensführung. Und in einem Satz formuliert: ESG umfasst Kriterien zur Evaluierung einer nachhaltigen Unternehmensführung.
Rahmen des „Green Deal“* ESG zu einem zentralen politischen Anliegen gemacht hat. Neu ist hier vor allem, dass die Einhaltung der Kriterien nicht mehr freiwillig ist, sondern nun Schritt für Schritt mit Verordnungen und entsprechenden Offenlegungspflichten verpflichtend wird (z. B. EU-Offenlegungsverordnung und EU-Taxonomie-Verordnung) und die Einhaltung der Vorgaben kontrolliert wird.
02. Können Sie das genauer erklären?
Im Bereich „E“ geht es darum, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, zum Beispiel in der Produktion, beim Ressourcenverbrauch im Betrieb, beim Recycling. Unter „S“ fallen die sozialen und ethischen Faktoren eines Unternehmens, etwa der Umgang mit Mitarbeitern, Umfeld und Menschen, die vom Unternehmen betroffen sind, sowie allgemeines soziales Engagement. „G“ beinhaltet alle Maßnahmen einer guten und verantwortungsvollen Unternehmensführung, Stichwort Compliance. Dabei kann es um Themen wie Korruption, Geldwäsche, Datenschutz oder kartellrechtliche Absprachen gehen. 03. Woher kommt ESG und ist es was Neues?
Das Konzept kommt ursprünglich aus der Finanzwirtschaft, die ESG selbstverpflichtend entwickelt hat. Nachhaltige Finanzwirtschaft wie nachhaltiges Wirtschaften im Allgemeinen stehen inzwischen verstärkt im Fokus der Zivilgesellschaft. Richtig interessant ist das Thema, seit die EU im
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04. Die Finanzwirtschaft ist also eine Art Mutter der ganzen ESG-Sache?
Über die Finanzbranche erreicht man große Teile der Realwirtschaft. Oder anders ausgedrückt: Wenn die Finanzbranche künftig offenlegen muss, ob und wie nachhaltig sie handelt, muss das jedes Unternehmen und jeden Investor interessieren. 05. Unternehmen und Privatpersonen betrifft die ESGVerordnung nicht?
Doch, zum Teil unmittelbar, z.B. wenn ein Unternehmen von Berichtspflichten betroffen ist, zum Teil mittelbar, wenn Unternehmen einen Kredit benötigen oder sich in puncto Nachhaltigkeit ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit erklären müssen – Stichwort „Green Washing“, oder wenn Privatpersonen bei ihren Kauf- oder Anlageentscheidungen auf ökologische, soziale und moralische Aspekte achten.
06. Welche Rolle spielt ESG in der Bau- und Immobilienbranche?
08. Sie haben ein Live-Format ins Leben gerufen, das ESG beleuchtet und greifbar macht. Erzählen Sie darüber!
Eine sehr große. Zunächst im Bereich „E“: 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der EU hat die Bau- und Immobilienbranche zu verantworten; 36 Prozent der Treibhausgasemission stammen von Gebäuden. Bau, Nutzung, Renovierung, Abriss – jeder Bereich ist relevant und hat Einflüsse auf das Klima und die Umwelt. Andererseits geht es um soziales Miteinander und Wohnen, Verkehrssituationen, Arbeitsplätze, Städteplanung, Arbeitsbedingungen am Bau, Lieferketten – also die „S“-Themen. Auch der Bereich „Governance“ betrifft die Immobilienwirtschaft. Die Bau- und Immobilienbranche umfasst 25 Prozent aller Unternehmen in Deutschland mit zehn Prozent aller Beschäftigten und hat damit eine Vorbildfunktion; fast jeder ist von der Immobilienbranche betroffen.
Bei unseren regelmäßigen Frühstücksveranstaltungen „ESG und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft“ treffen sich verschiedene Akteure der Bau- und Immobilienbranche wie Projektentwickler, Architekten, Ingenieure mit oder ohne Recyclinghintergrund zum gegenseitigen Austausch. Schließlich stehen alle vor einem riesigen Berg an Themen – Umsetzung, Kosten, Personal, inhaltliche Unsicherheiten, rechtliche Vorgaben. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich gerne auf unserer Website oder auf LinkedIn informieren bzw. anmelden.
07. Hat sich die Branche bisher nicht um derartige Themen gekümmert?
Es war bisher nicht zwingend nötig. Außerdem ist ESG mit Aufwand und Kosten verbunden und in den konkreten Anforderungen oftmals noch unscharf. Ich sehe hier jedoch eine große Chance für Investoren und Unternehmen, die ein Projekt nachhaltig gestalten. Es wird sich langfristig lohnen, etwa beim Verkauf von Objekten; der Käufermarkt wird kritischer, Investoren und Nutzer legen zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit.
09. Würden Sie sagen, dass ESG boomt?
Boomen finde ich das falsche Wort, denn es klingt nach einem vorübergehenden Hype. Dass ESG ein wichtiges Thema ist, steht für mich außer Frage. Und zwar langfristig. Klimawandel, soziale Gerechtigkeit, Verantwortung jedes Einzelnen und der Wirtschaft – das sind DIE Zukunftsthemen. Wir MÜSSEN uns damit beschäftigen, und zwar auf Dauer. ESG bietet dafür den Rahmen und die Chance, mit seinem Unternehmen und den Mitarbeitern die angesprochenen Themen strukturiert anzugehen und sich so für die Zukunft zu wappnen.
* Green Deal: ein von der Europäischen Kommission unter Ursula von der Leyen am 11. Dezember 2019 vorgestelltes Konzept mit dem Ziel, bis 2050 in der Europäischen Union die Netto-Emissionen von Treibhausgasen auf null zu reduzieren und somit als erster Kontinent klimaneutral zu werden.
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| BAU
30 Jahre
URBAN MINING
Auf dem Gelände der „Ehemaligen Bayernkaserne“ entsteht aktuell ein modernes Quartier für 15.000 Münchner. © DMU Consult
Schon mal was von Urban Mining gehört? Auf Deutsch heißt das Stadtschürfung. Und ich frage mich, warum sie nicht längst die Regel ist bei Bauprojekten jeglicher Größe. Eine Kolumne von Dipl. Ing. Hans-Ulrich Möbius, DMU Consult, UrbanMining-Spezialist seit 30 Jahren 30
Neue Wohnprojekte finden wir im Großen und Ganzen toll. Wenn sie erst einmal fertig sind. Dass vorher jahrelang LKWs durch die Gegend donnern und bergeweise Bauschutt teils Hunderte von Kilometern durch die Gegend karren, gefällt uns eher weniger. Der Umwelt übrigens auch nicht. Was dabei an CO2 in die Luft gepustet wird, ist heutzutage nicht mehr vertretbar. Und den Bauschutt könnte man viel sinnvoller verwenden als ihn zu womöglich weit entfernten Deponien zu fahren.
Maßstäbe für vorbildhafte Baufeldfreimachung gibt es schon lange ↑ Auch der Umbau des Geländes der
Alten Messe München wurde Dank Recycling-Maßnahmen umwelt- und ressourcenschonender organisiert. © DMU Consult
Die Vergangenheit hat es uns eigentlich bereits gelehrt: Bei Großprojekten wie dem Flughafen Riem oder der Alten Messe München fielen Millionen Tonnen an Bauschutt an. Bei der ehemaligen Bayernkaserne, wo derzeit noch kräftig gebuddelt und gebaut wird, waren es zwei Millionen Tonnen. Zwei Millionen Tonnen, die irgendwo hin müssen. Nicht vor meine Tür natürlich. Und nicht vor Ihre. In eine Deponie am besten auch nicht. Der Aspekt Entsorgung steckt immer noch in den Kinderschuhen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Mit klarem Menschenverstand nachvollziehbar ist es nicht.
Bereits im Jahr 1991 hat die Stadt München in vorbildhafter Weise Maßstäbe für die Baufeldfreimachung gesetzt. Die wichtigste Forderung lautete, dass möglichst viel Bauschutt und Bodenmaterial vor Ort eingesetzt werden soll. Das ermöglichte auch Maßnahmen, deren Wirtschaftlichkeit anfangs überhaupt noch nicht beurteilt werden konnte: die Aufbereitung von Betonschutt zu einem qualitätskontrollierten Recyclat für den Straßenbau zum Beispiel. Die Widerstände gegen ein solches Material waren groß. Das sei doch nur B-Ware und sicher nicht so gut, war eine weit verbreitete Meinung. Doch allmählich sanken die Zweifel. Das Recyclat war hervorragend! Die Mitarbeiter der ausführenden Firmen befürworteten den Einsatz des neuen Materials und der Plan konnte erfolgreich umgesetzt werden. Die Nachhaltigkeit aller Maßnahmen wurde in einer Umweltverträglichkeitsuntersuchung nachgewiesen. In den folgenden Jahren wurde zwar weiter Bauschutt aufbereitet, die wirklichen Innovationen aber fehlten. Das sollte sich erst 30 Jahre später ändern. Zum Beispiel beim Pilotprojekt in Sachen Recycling auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne im Münchner Norden. Die Bayernkaserne ist die letzte große militärische Liegenschaft in unserer Stadt, die bebaut wird. Ein neues Stadtquartier soll hier entstehen. Im Jahr 2030 soll es fertig sein nach einer Bauzeit von zehn Jahren. Die Baufeldfreimachung startete ganz konventionell. Bis zum Beginn des städtebaulichen Wettbewerbs in 2014 hätte sich das Gelände in einem baureifen Zustand befinden sollen. Es gab allerdings einige Hürden. Durch äußere Einflüsse wie die Instandsetzung von Unterkünften für die zeitweise Unterbringung von wohnungslosen Personen musste umgedacht und umgeplant werden. Gezwungenermaßen. Das hatte aber auch sein Gutes, denn der neu konzipierte Ablauf könnte zukünftig als beispielhaft gelten, wenn man folgende Punkte berücksichtigt:
← Hans-Ulrich Möbius im Einsatz auf der „Ehemaligen Bayernkaserne“. © Alexander Djodat
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Mit der Planung der Baufeldfreimachung wird erst begonnen, wenn die städtebauliche Rahmenplanung bekannt ist.
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Abbrucharbeiten und Bodensanierung werden zeitlich gestreckt, um die Sekundärrohstoffe möglichst lang nutzen und die Materialmischungen mit unterschiedlichen Körnungen just in time an den Bedarf anpassen zu können.
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Im Bereich der Münchner Schotterebene wird der Aushubkies zu Gesteinskörnungen für die Betonherstellung aufbereitet. Somit können R-Betone mit unterschiedlichen Gehalten von rezyklierten Gesteinskörnungen hergestellt werden.
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Aus den örtlich erzeugten Gesteinskörungen werden ressourcenschonender (R-)Beton, Substrate und Schüttmaterialien für den Straßenbau hergestellt.
↑ Schon in den 90ern pionierte Möbius Recycling Maßnahmen bei der Transformation des Geländes Flughafen-Riem. © DMU Consult
Mit diesem Punkteplan konnten Baufeldfreimachung und Neubau wirkungsvoll miteinander verzahnt werden. Es entstand eine beispielhafte Recyclingkonzeption. Von ungefähr 1,2 Millionen Tonnen Mineralstoffen werden 50 Prozent vor Ort als R-Beton, Substrate und Schüttmaterial eingesetzt. Die anderen 50 Prozent müssen entsorgt werden auf Grund ihrer Schadstoffbelastung. Aber auch hier ist noch Luft nach oben.
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| BAU
Gebäude als Materialbanken Es geht voran: Das Buildings As Material Banks-Projekt, kurz BAMB, bringt Schwung in eine funktionierende Kreislaufwirtschaft in der Baubranche. Materialpässe, Tools für reversibles Gebäudedesign und Methoden zur Bewertung sind nur einige der Bausteine.
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← Nach dieser Strategie könnten Bauelemente demontiert werden. © Lehrstuhl ENPB der TUM
Bisher wurden Gebäude, die renoviert oder abgerissen werden, downgecyclet oder als Kostenfaktor betrachtet. Der Plan für die Zukunft sieht cleverer aus: Gebäude sollen als Vermögenswert und Lager wertvoller Materialien behandelt werden. Weltweit können somit Rohstoffe im Wert von mindestens 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr eingespart werden – sagt das Weltwirtschaftsforum. Das klingt viel versprechend! Aber geht das denn so einfach? Und welche Materialen sind denn „wertvoll“ und wiederverwertbar? Da kommt BAMB ins Spiel. Das Buildings As Material Banks-Projekt stellt nützliche Werkzeuge wie Materialpässe, Tools für reversibles Gebäudedesign und Methoden zur Bewertung zirkulärer Gebäudebewertungsmethoden zur Verfügung. Das geht natürlich nicht ohne die relevanten Informationen von unterschiedlichen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette. Diverse innovative Methoden zum reversiblen und transformativen Bauen wurden bereits erforscht. Das Ziel: Materialien über mehrere Lebenszyklen hinweg zu nutzen und wiederzuverwenden. Der Plan: Diese Materialien künftig auf Plattformen und Marktplätzen zu handeln. Digitalisierung spielt hier eine große Rolle. So werden zunächst sämtliche Produkte, Komponenten und Materialien digital erfasst. Und wie Personen bekommen Gebäude einen digitalen Materialpass, der Faktoren wie Energiebilanz und -verbrauch, aber auch relevante Daten für die Kreislaufwirtschaft enthält.
Komplexität ist eine weitere Herausforderung bei der Wiederverwendung und dem Recycling von Materialien und Produkten Viele Produkte enthalten heute verschiedene Materialtypen und -schichten, die auf unterschiedliche Weise miteinander verbunden sind. Daher bietet bereits die Designphase Potenzial, um ein Produkt oder Gebäude so zu gestalten, dass es leicht auseinandergenommen, wieder in Betrieb genommen, oder saniert werden kann. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Nutzungsphase. Übers Gebäudemanagement können dabei Informationen über Materialien gepflegt und Veränderungsprozesse wie Umbau oder Sanierung dokumentiert werden. Alle Akteure müssen also in den Dokumentationsprozess und Informationsaustausch eingebunden werden. Standardisierte Lösungen und Schnittstellen sind das A und O, um den Prozess der Materialbewertung zu (teil-)automatisieren, eine gemeinsame Sprache zu finden und den Nutzen für alle am Bau beteiligten Akteure zu maximieren. Im Materialpass sollen alle relevanten Informationen drinstehen. Um potenzielle Risiken zu reduzieren, einen akkuraten Wert zu ermitteln und auf dem Gebrauchtwarenmarkt zu reüssieren.
→ Eine interaktive Wanderausstellung zum Thema zirkuläres Bauen zeigt 70 Produkte und Systeme (Reversible Experience Modules / REMs), die für die Wiederverwendung, die Rückgewinnung und das Recycling in zirkulären Gebäuden entwickelt wurden. © EPEA GmbH - Part of Drees & Sommer
| BAUEN FÜR MÜNCHEN
Tolle Aussichten in Milbertshofen Auf dem früheren Knorr-Bremse-Gelände entsteht der OPES Wohnpark. Mit seinem hohen ökologischen Anspruch soll er zum Vorbild werden.
Mehrere hochmoderne Bauten zieren bereits das OPES Quartier im Münchner Norden. Im Herzen des ehemaligen Knorr-BremseGeländes liegt der OPES Wohnpark. Er verbindet die neuen Büro-, Hotel- und Wohngebäude westlich der Straße „Am Oberwiesenfeld“ mit dem Forschungs- und Entwicklungsgelände von Knorr-Bremse und den geplanten Bürogebäuden entlang der Moosacher Straße. Das OPES Quartier soll den Stadtraum vom Olympiapark nach Norden erweitern. Neue Ost-West- und Nord-Süd-Durchquerungen möglich machen. Ein attraktives und wegweisendes Viertel werden. Wegweisend – mal wieder. Behaupten das nicht alle ambitionierten Bauprojekte von sich? Und doch ist hier einiges anders. Man wolle den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes möglichst nachhaltig gestalten, sagt Architekt Ingenhoven. Energieautark und möglichst klimaneutral über die gesamte Lebensdauer sollen die Gebäude sein. Schon beim Bau sollen 20 bis 25 Prozent CO₂ eingespart werden. Realisiert wird das mit energiesparenden, wieder verwendbaren Materialien und Bauteilen sowie mit recyceltem Beton. Auch sollen die Dinge so verbaut werden, dass man sie irgendwann wieder demontieren und woanders einsetzen kann. Und – das klingt tatsächlich nach Innovation: Sogar an der Fassade werden Photovoltaik-Elemente ein-
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↑ Innovativ und ökologisch verantwortlich: Die Zukunftspläne für das Knorr-Bremse-Gelände in Milbertshofen. © Ingenhoven Architects/OPES Immobilien
gesetzt. Hört sich alles gut an. Gut hört sich auch das an: Auch Berufsgruppen wie Pflegekräfte, Lokführer oder Polizeibeamte sollen sich eine Wohnung hier leisten können. Dieses Versprechen gibt jedenfalls der Bauherr, die OPES Immobilien GmbH. 40 Prozent der Wohnungen werden sozial gefördert, preisgedämpft oder Sozialwohnungen sein. Optisch gibt es hier keinen Unterschied zu den frei finanzierten Wohnungen. Auch sollen sie sich nicht auf ein Haus konzentrieren. Alle Wohnungen bekommen großzügige Balkone. „Die anspruchsvolle Architektur der Gebäude, die konsequente Ausrichtung auf nachhaltiges Bauen, der neue Park und die kleinteilige Mischung der Nutzungen werden ein sehr lebendiges und lebenswertes Viertel schaffen“, sagt OPES-Geschäftsführer Dr. Büllesbach und: „Wir wollen Stadt bauen - und keine Siedlung.“ Im Jahr 2028 soll alles fertig sein. Mehr als 1.000 Bewohner können hier dann glücklich werden. Wohnungen, Büros, Läden, Gastronomie, eine Kindertagesstätte und ein Pflegeheim mit betreutem Wohnen für etwa 100 Menschen wird es geben sowie ein ambitioniertes Mobilitätskonzept. Außerdem einen Park mit öffentlich nutzbaren Grün- und Freiflächen.
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Hohe Energiepreise und ihre Auswirkung auf EnergiewendeInvestments
Für Michael Horling, Gründer und Geschäftsführer Grüne Sachwerte, und sein Team stehen 100 Prozent Erneuerbare Energien über allem. © Grüne Sachwerte
Fällt der Begriff „Strompreise“, so denken aktuell viele Menschen an ihre gestiegene Stromrechnung. Bei dem ökologischen Finanzdienstleister Grüne Sachwerte kommen Michael Horling, Gründer und Geschäftsführer, dazu aber auch ganz andere Gedanken: „In der aktuellen politischen Lage wird endlich deutlich, dass die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen aus dem Ausland – Gas, Kohle, Uran – die EU erpressbar macht und zu hohen Kosten führt. Die Erneuerbaren Energien, allen voran Wind- und Solarstrom, schonen nicht nur das Klima, sondern machen uns wirtschaftlich unabhängig und stabilisieren die Kosten. Außerdem ermög-
lichen Sie nach wie vor interessante Renditen, wenn man sorgfältig die richtigen Emittenten und Angebote nutzt.“ Schon seit mehreren Jahrzehnten bringen in Deutschland ökologische Investierenden mit privatem Kapital die aus der Anti-Atom-Bewegung heraus entstandene Energiewende voran, so Horling weiter.
Schwerpunkt Wind-Repowering und neue Solarparks Bei den aktuellen Entwicklungen liegt der Fokus der angebotenen Vermögensanlagen (meist als Kommanditbeteiligung) insbesondere auf dem chancenreichen
Wind-Repowering, der margenträchtigen Entwicklung neuer Solar-Projekte sowie dem wirtschaftlich stabilen Betrieb neuer Solarparks in Deutschland und der EU. Neue Wind- und Solarparks haben sehr geringe Grenzkosten, sind daher im laufenden Betrieb viel günstiger als fossile Stromerzeuger und halten die Preise dauerhaft niedrig. Auch die neue Bundesregierung und die EU haben dies erkannt und sehen die deutlich erhöhten Ausbauziele für Wind und Solar sowohl klimatisch als auch wirtschaftlich als enorm wichtig an. Investitionen in erneuerbare Energien sind also gerade durch die hohen Strompreise noch stärker gefragt, und erwirtschaften gleichzeitig durch die direkte Vermarktung des Wind- und Solarstroms attraktive Renditen für die AnlegerInnen. Für unseren Wirtschaftsraum verringern sie die politische Abhängigkeit vom Ausland und sorgen für Jobs und lokale Wertschöpfung – ein Gewinn für alle.
Warum bietet Grüne Sachwerte ausschließlich nachhaltige Investments an? Seit der Gründung 2012 finden AnlegerInnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum bei Grüne Sachwerte nur nachhaltige und ökologische Geldanlagen. „Von Anfang an lag der Schwerpunkt auf den Erneuerbaren Energien – die sind für Anleger zugänglich und nachvollziehbar, und werden dringend gebraucht. Heute haben wir das Spektrum aber um wichtige Themen wie nachhaltige Ernährung und Trinkwasser, effiziente Wärme sowie Ökostrom-E-Mobilität erweitert“, erläutert Michael Horling, sichtlich stolz auf die Themenvielfalt. „Schon bei der Gründung unseres Unternehmens war das Ziel 100% Erneuerbare Energien. Mit den neuen Themen wollen wir die Welt ein
Energiewende machen wir gemeinsam: Ökologische Geldanlagen www.gruene-sachwerte.de
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Stück nachhaltiger mitgestalten,“ so Sandra Horling, zweite Geschäftsführerin. Auf der Webseite des Unternehmens finden sich somit immer verschiedene ökologische Anlagemöglichkeiten mit unterschiedlichen Laufzeiten und Anlagesummen, die auf wirtschaftliche und ökologische Faktoren geprüft wurden. Interessierte AnlegerInnen finden bei Grüne Sachwerte immer auch spontan ein offenes Ohr sowie detaillierte Informationen zu allen Angeboten getreu nach dem Motto: „Energiewende machen wir gemeinsam!“
↓ Neue Solarparks und Solarprojekte in Deutschland halten die Kosten dauerhaft niedrig. © Grüne Sachwerte
| M O B I L I TÄT
Der Traum vom emissionsfreien Fliegen
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Nachhaltige Treibstoffe könnten uns künftig ohne Flugscham über den Himmel düsen lassen. Es gibt bereits einige Erfolg versprechende Studien und interessante Strategien. Man traut es sich fast nicht mehr: nach Bali in den Urlaub fliegen oder schnell mal übers verlängerte Wochenende nach Lissabon. Fliegen ist nämlich ein Klimakiller. Und allein beim Gedanken an eine Flugreise hebt sich drohend der Zeigefinger. Andererseits ist Fliegen ganz einfach toll. Es verbindet Menschen, Kulturen und Märkte über Kontinente hinweg. Jedoch: Bei jedem Flug werden umweltschädliche CO2-Emissionen ausgestoßen und lange Bänder von Kondensstreifen sorgen global für eine wärmende Wirkung. Das ist natürlich nicht länger vertretbar. Zumal die Verkehrsbranche ihre CO2-Emissionen bis 2030 um 42 Prozent senken und bis 2045 treibhausgasneutral sein muss. So will es zumindest das Deutsche Klimaschutzgesetz. Ein kleiner Silberstreif am Horizont: die Forschung ist dran. Dran an Lösungen, Studien, Experimenten, Ideen, Konzepten,
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viel versprechenden neuen Technologien, um die Luftfahrt klimafreundlicher zu machen. Worum es gehen muss, das wissen alle: effizienter fliegen, weniger fliegen, fossiles Kerosin ersetzen durch treibhausgasneutrale Alternativen. Dass manches sogar kurzfristig möglich ist, klingt toll. Die Klimawirkung von Kondensstreifen zu senken etwa. Würde man nämlich mit einer 50-50-Mischung aus Kerosin und nachhaltigem Kraftstoff fliegen, würden sich nur halb so viele Eiskristalle bilden und die Klimawirkung der Kondensstreifen wäre um 20 bis 30 Prozent geringer. Das fanden Forschende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, kurz DLR, gemeinsam mit der NASA heraus. Bei Flugversuchen unter realen Bedingungen im Jahr 2018 mit dem DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA und dem NASAForschungsflugzeug DC-8.
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Airbus arbeitet an mehreren Projekten für eine umweltfreundliche Luftfahrt. Im Jahr 2035 soll das erste emissionsfreie Flugzeug der Welt kommerziell einsetzbar sein. © Airbus: Sustainable
Nachhaltige Kraftstoffe also. Sustainable Aviation Fuels, SAF. Von Bio-Kraftstoffen, PtL- und PtX-Kraftstoffen ist häufig die Rede. Nebulöse Begriffe für Laien. Was sind das für Kraftstoffe? Wo bekommt man sie her? Und haben wir genug davon bis in alle Ewigkeit? PtX-, Power-to-X-Kraftstoffe, und PtL-, Power-to-Liquid-Kraftstoffe, sind synthetische Kraftstoffe auf der Basis von Strom. Viele Regionen der Erde können sie herstellen. Für Bundesumweltministerin Svenja Schulze sind PtX-Technologien der Schlüssel für einen klimafreundlichen See- und Luftverkehr. Der Strom muss natürlich aus grünem Wasserstoff, also aus erneuerbaren Energien, produziert werden. Und was ist mit Bio-Kraftstoffen? Auch die sind natürlich gute Alternativen zu fossilen Brennstoffen. Doch nachhaltige Biomasse aus Reststoffen etwa oder aus der Forst- und Landwirtschaft ist begrenzt. Vielleicht also doch lieber Kurs auf strombasierte Kraftstoffe nehmen? Beim Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V., dem Sprachrohr der gesamten deutschen Luftverkehrswirtschaft, setzt man jedenfalls auf PtL-Kerosin, wie Pressesprecherin Claudia Nehring betont. Und vom klimaneutralen Fliegen möchte man dort auch nicht so gern sprechen. Das Ziel sei das CO2-neutrale Fliegen. Da geht also was! Auch das Bundesumweltministerium mischt kräftig mit und unterstützt die Weiterentwicklung von PtX-Technologien in verschiedener Weise. So wurde im März 2021 das PtX Lab Lausitz gegründet, das Praxislabor für Kraft- und Grundstoffe aus grünem Wasserstoff. Es liegt in Cottbus und soll Wirtschaft und Gesellschaft auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität unterstützen, Konzepte erarbeiten, Kooperationen anstoßen, Impulse geben und Wissen bündeln. Auf der Plattform gibt es zudem spannende News zu lesen wie Anfang Oktober über die Einweihung der neuen Produktionsanlage für CO2-frei hergestelltes Kerosin im niedersächsischen Werlte. Harry Lehmann, der Leiter des PtX Lab Lausitz, war selbst vor Ort und konnte sich über die Details der Anlage informieren. Sie wurde von der Klimaschutzorganisation Atmosfair in Zusammenarbeit mit vielen beteiligten Unternehmen am Standort umgesetzt. Der erneuerbare Strom für die Produktion des synthetischen Flugzeugkraftstoffs kommt von Windrädern aus der Umgebung im Emsland. Das ebenfalls benötigte CO2 aus einer Biogasanlage für Lebensmittelreste und ein bisschen aus der Umgebungsluft. Mit der neuen Anlage in Werlte soll erstmals weltweit grünes Kerosin im größeren Maßstab produziert werden. Bis es zu einem breiten Einsatz in der kommerziellen Luftfahrt kommt, wird es allerdings noch ein wenig dauern. Aber immerhin: Wir sind ein Stückchen weiter auf dem Weg in die nächste Flugreise ohne Gewissensbisse.
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| M O B I L I TÄT
Das wohl spannendste Solarauto der Welt Sono Motors bringt den Sion auf den Markt. Der kann ausschließlich mit Sonnenenergie fahren oder man pusht ihn zusätzlich durch Strom. Der Hit: Der Sion kann seine Energie auch abgeben. Ans Zuhause oder an andere strombetriebene Geräte.
↑ Der Sion ist ein Raumwunder, komfortabel und stylisch. © Sono Motors ← Die Wallbox von Sono Motors ist bidirektional und kann Strom vom Auto ans Haus abgeben. © Sono Motors
K AT E G O R I E |
↑ Der Sion ist ein nachhaltiges, günstiges und familienfreundliches Elektroauto, das durch integrierte Solarzellen auch mit Sonnenenergie fahren kann. © Sono Motors Das klingt doch mal spektakulär: ein Auto, das sich durch Sonnenenergie auflädt und bei Bedarf sogar noch Strom abgibt. Man könnte also mit dem Sion zum Campen fahren und hätte automatisch ein Ladegerät für Smartphone, Toaster, Haarföhn & Co. dabei. Unendlich lange geht das natürlich nicht. Voll getankt mit Solarenenergie und/oder Strom fährt der Sion bis zu 305 Kilometer weit. Dann braucht er selbst erst wieder eine Ladung, bevor er zum großzügigen Spender werden kann. Am besten von der Sonne. Das klappt auch in München. Reicht die Sonnenenergie mal nicht, geht’s eine gute halbe Stunde lang an die Haushaltssteckdose, an eine stationäre oder mobile Ladestation oder an die spezielle Wallbox. Letztere ist eine Pionierleistung: Die erste preiswerte Wallbox ermöglicht ein bidirektionales Laden. Auf Deutsch: Sie verbindet Haus und Fahrzeug miteinander. Und das bedeutet: Die Wallbox kann das Haus bis zu fünf Tage lang mit Energie versorgen. Damit alles gut läuft mit der Sonne, sind über 248 Solarzellen nahtlos in die gesamte Karosserie eingearbeitet. Daher ist der Sion ein wenig kantig. Das nimmt man aber gern in Kauf, wenn man damit durchschnittlich 112 und maximal 245 Kilometer pro Woche zusätzliche Reichweite durch reine Sonnenenergie gewinnen kann. Volle Autarkie also auf kurzen Strecken. Das Interieur ist eigentlich auch ganz schön: komfortabel, puristisch und klar strukturiert. Platz gibt es ausreichend, auch im Kofferraum. Das Infotainmentsystem mit den integrierten Connectivity- und Mobilitätsdiensten wird intuitiv über ein 10" Touchdisplay bedient.
Hinter dem Sion steckt das Münchner Start-up Sono. Laurin Hahn, Jona Christians und Navina Pernsteiner haben die Firma vor fünf Jahren gegründet. Ihre Mission: klimafreundliche Mobilität. Weltweit. Gefertigt wird das Fahrzeug im ehemaligen SAAB-Werk im schwedischen Trollhättan und mit einem langjährig erfahrenen Partner: NEVS ist ein Experte im Bereich der Elektromobilität. Zum Einsatz kommt natürlich nur 100 Prozent erneuerbare Energie und alle unvermeidlichen CO₂-Emissionen werden kompensiert, um den ökologischen Fußabdruck auf ein Minimum zu reduzieren. Noch hat er etwas von einer Vision der Sion. Wenn er auch im vergangenen Sommer in einigen deutschen Städten zu testen war. Die Produktion wird erst im ersten Halbjahr 2023 starten. Im ersten Halbjahr 2022 sollen dann elf Prototypen der dritten Generation für Tests zur Verfügung stehen. Ein wenig Geduld muss man also noch haben. Bestellen kann man ihn schon. In nur eine Farbe, das reduziert die Produktionszeit. 25.500 Euro kostet er. Innerhalb von sieben Jahren werden zunächst 257.000 Exemplare hergestellt, vielleicht sogar mehr. Später sieht es dann richtig rosig aus oder eher grün: 43.000 Sions pro Jahr sollen dann aus Trollhättan in die Sonne rollen.
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1000 Kilometer bis zum Meer
Kann man stau- und stressfrei, klimafreundlich und entspannt in den Urlaub starten und größere Distanzen buchstäblich im Schlaf zurücklegen? Na klar! Der ALPEN-SYLT Nachtexpress pendelt als komfortabler Passagiernachtzug ab 6. Mai 2022 durchgehend den ganzen Sommer und Herbst über bis 23. Oktober jedes Wochenende nach Sylt und zurück. Er startet in Salzburg und bringt Reisende aus Bayern mit Zustieg in Freilassing, Prien am Chiemsee, Rosenheim, München-Ost, Augsburg oder Nürnberg via Hamburg und Husum direkt nach Westerland ins Herz von Sylt (und zurück). Auch Regionen wie die Nord- und Ostseeküste Schleswig-Holsteins und Dänemarks (Kopenhagen, Esbjerg), die Inseln Rømø, Rügen und Fehmarn (Ostsee) sowie die Kreuzfahrthäfen in Stralsund, Rostock und Kiel sind im Nachtzug mit Umstieg in Hamburg gut erreichbar.
sich die Zeit an Bord allein, mit der Familie oder in geselliger Runde mit Kartenspielen, Lesen, Musikhören und Plaudern vertreiben, bevor man sich schlafen legt. Tickets gibt es in sechs Preis- und Komfortklassen – von Sitzplatz (ab 29 Euro) oder Einzelliege (ab 39 Euro pro Liege) über Privatabteil mit Liegewagen- oder Schlafwagenkomfort (ab 349 Euro pro Abteil, inklusive drei bis fünf Personen, ohne Zustieg fremder Dritter) bis zum DELUXE-Privatabteil mit eigenem Bad, Doppelbetten, gehobener Ausstattung und Sektfrühstück inklusive (949 Euro pro Abteil, inklusive vier Personen). Im Zug gilt ein konsequentes Hygienekonzept. Die Sanitärbereiche sind mit Desinfektionsspendern ausgestattet, frisches Bettzeug/-wäsche liegen bereit, zudem sind alle Wagen klimatisiert. Im Privatabteil muss man unterwegs keine Maske tragen und kann frei durchatmen (vorgeschrieben jedoch bei Ein-/Ausstieg, auf den Gängen und bei Buchung Einzelplatz bzw. -liege). Fahrrad, Surfbrett oder der (artige) Hund dürfen (gegen Anmeldung/Gebühr) auch gerne mit an Bord, ebenso wie der eigene Reiseproviant. Das erfahrene Nachtzugteam bietet ansonsten feine heiße und kalte Getränke, Spirituosen und leichte Snacks.
Renaissance der Nachtzüge – was macht das Reisen so besonders? Im ALPEN-SYLT Nachtexpress entspannt ausgestreckt im privaten Liegewagen- oder Schlafwagenabteil die mehr als tausend Kilometer lange Strecke in den Norden über Nacht zurücklegen und am nächsten Tag ausgeruht am Reiseziel ankommen, ist einfach herrlich. Zudem spart man sich die Hotelübernachtung, verliert keinen Urlaubstag und kann
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Mehr Wald, mehr Klimaschutz DEUTIM bietet Unternehmen die Möglichkeit, CO2 zu speichern und zu kompensieren. Durch Aufforstung unseres heimischen Waldes, durch internationale Klimaschutzprojekte. Eine Win-Win-Situation für Waldeigentümer und Unternehmen gleichermaßen. Deutschlandweit gibt es rund 300.000 Hektar Kahlfläche, die durch Wind, Trockenheit und den Borkenkäfer entstanden sind. Kein Baum und kein Strauch wachsen hier. Geschweige denn ein Wald. Das ist traurig. Zudem könnten Wälder dort gleich mehrere Aufgaben erfüllen: CO2 binden, für den nachwachsenden Rohstoff Holz sorgen, Orte der Erholung sein. All das beschäftigte Carolin, Alexander und Josef Guggemos. Deshalb gründeten sie DEUTIM. DEUTIM bringt Unternehmen und Waldeigentümer zusammen. Erstere leisten einen finanziellen Beitrag, verbessern ihre CO2-Bilanz und können das auch wirksam nach außen bewerben. Letztere können ihre Wälder aufforsten und weg von Monokulturen in klimastabile Mischwälder aufbauen. Eine perfekte Symbiose aus Ökonomie und Ökologie. Eine tolle Lösung für den Klimaschutz. Zumal, wenn man sich Zahlen wie diese anschaut: Der Wald in Deutschland speichert mit seinen Bäumen ungefähr 400 Tonnen CO2 je Hektar Waldfläche.
oder CANCOM sind bereits eingestiegen. „Mit Deutim speichern Sie einfach und unmittelbar CO2. Und das vor Ihrer Haustür und Ihrem Unternehmen,“ sagen die Kunden von DEUTIM. Ein weiteres Thema hat sich das Team von DEUTIM auf die Fahnen geschrieben: Der Ausgleich von Treibhausgas-Emissionen durch CO2-Kompensation. Auch daran können sich Unternehmen beteiligen. Um ihren CO2-Fußabdruck und ihre CO2-Bilanz zu verbessern, um ein Zertifikat vom TÜV NORD zu erhalten. Aktuell ist DEUTIM bei Windpark- und Wasserkraftprojekten in Brasilien und Asien involviert. Der Wald spielt bei der Familie der Gründer seit Jahrzehnten eine große Rolle. Die Brüder Alexander und Josef haben schon in ihrer Jugend im eigenen Wald Bäume gepflanzt. Während sich Alexander Guggemos heute um die Steuern von DEUTIM kümmert, sind Ehefrau Carolin und Josef Guggemos in der Geschäftsführung und im Vertrieb. 15.048 Tonnen CO2-Speicher konnte DEUTIM bereits mit Aufforstungsprojekten in Bayern und Niedersachsen schaffen und so zum Erhalt des heimischen Waldes beitragen. Es soll natürlich noch viel mehr werden. Im Frühjahr 2022 werden rund 70 Hektar Wald in Hessen, Nordrhein-Westfalen und im Allgäu wiederaufgeforstet. Die Tendenz stimmt schon mal: Die DEUTIM-Gemeinschaft wächst und wächst. So wie der Wald.
Lärche, Zirbelkiefer, Eiche, Buche und Weißtanne gehören zu den Arten, mit denen aufgeforstet wird. Unternehmen können sich dabei sozusagen einkaufen. Für aktuell 25 Euro pro Tonne im Jahr zzgl. MwSt. gibt es den CO2-Speicher. Die kleinste Speichergröße sind 100 Tonnen. Nach oben ist die Größe nahezu unbegrenzt. Jedes Unternehmen, das sich engagiert, bekommt ein TÜV Gutachten zum erworbenen CO2-Speicher, GPS-Daten zu den Aufforstungsflächen sowie Foto- und Videomaterial. Unternehmen wie MTU, ALPLA
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ENZO ESCOBA |
Das Label von heute für morgen Enzo Escoba ist das erste Münchner Schmuck- und Modelabel, das seit der Gründung bei seinen Produkten auf Nachhaltigkeit, soziales Engagement, Handarbeit und Fairtrade achtet und die Gemeinwohlökonomie fest in der Unternehmensphilosophie verankert hat.
Dass die Modebranche einen negativen Einfluss auf den Klimawandel hat, ist nicht mehr neu. Aber reagieren die Macher auch adäquat darauf? Kann man einer Marke blindlings vertrauen, nur weil sie sich „nachhaltig“ nennt? Enzo Escoba kann man vertrauen. Das Label hat eine Vision, will ein Aushängeschild für nachhaltige, wertvolle und stilvolle Mode und Streetwear sein. Möchte die Erde zu einer besseren und saubereren machen und Ressourcen verwenden, die bereits abgeschrieben wurden. Hinter Enzo Escoba stecken Fabio Di Salvo und ein Team aus Designern, Strategen und Verkäufern. Seit Ende 2017 ist das Label auf dem Markt und wächst von Tag zu Tag. Im privaten Haushalt des Gründers fing alles an. Inzwischen gibt es eine beachtliche Kollektion für Damen und Herren: Hemden, Hosen, Kleider, Pullover, Sweater, Jogger, Hoodies, T-Shirts, Socken - kuschelig, stylish, cool, lässig, perfekt kombinierbar. Toll sind auch die Caps, Armbänder und Armreifen. Letztere werden im Stammhaus in Unterschleißheim hergestellt. Alles, was von außerhalb kommt, unterliegt strengen Fair Trade Regeln und der „17 Sustainable Development Goals“ (SDG’s) der Vereinten Nationen. In den Textilien stecken ausschließlich faire Bio-Baumwolle und recyceltes Polyester, in den Lederarmbändern Upcycling-Rindsleder. Der Edelstahl Verschluss und das Leder stammen von ehrlichen und zertifizierten Lieferanten aus Asien und Deutschland. Und schon beim Anbau der Rohstoffe darf kein Wasser unnötig verschwendet und die Erde nicht mit Pestiziden belastet werden. Kaufen kann man die Teile im Enzo Escoba Showroom in Unterschleißheim, im Online Shop, in ausgewählten Geschäften oder bei LUDWIG BECK. Wie es beim Versand aussieht? Natürlich ebenso umweltfreundlich. Plastik ist ein No-Go. Sogar das Paketband ist aus Papier. Geht doch!
↑ Das Münchner Modelabel Enzo Escoba macht nicht nur nachhaltige, sondern auch trendige Streetwear für Damen und Herren. © Enzo Escoba
Getoppt werden die hehren Ideale des Unternehmens mit dem Enzo Escoba Fashion Circle. Die Idee dahinter: gebrauchte Artikel upcyceln, recyceln und reparieren und in der Enzo Escoba 2nd Hand Börse wieder verkaufen. Für die ehemaligen Besitzer gibt es einen Wertgutschein. Dass Nachhaltigkeit und Gemeinwohlökonomie keine hohlen Worte für Fabio Di Salvo & Co. sind, beweist das Unternehmen Tag für Tag. So engagiert sich das Label für das Münchner Kindl-Heim, die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International und ein Regenwaldprojekt. Enzo Escoba möchte die Gesellschaft noch weiter zum Nachdenken & Reflektieren animieren. Das klingt vielversprechend. Vielleicht ein wenig blauäugig? Auf jeden Fall höchst ambitioniert und nach einem großen Lichtblick im eingetrübten Modehimmel. → w w w. e n zo e s c o b a . d e 45
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Nachhaltig neu denken
↑ Auch kleinste Teile werden in den Kreislauf rückgeführt. © Sympatex
Zeitlos und trotzdem im Zeitgeist – die Zukunft der Mode wird zirkulär. Wie moderne Technologien den Markt revolutionieren Wie lässt sich Natur besser genießen, als im vollen Einklang mit ihr? Die Umwelt braucht innovative Ideen, um diesen Einklang zu garantieren. Besonders konsum-orientierten Branchen wie der Mode kommt eine Schlüsselposition zu: weg von schnell konsumierter und wieder weggeworfener Fast Fashion, hin zu nachhaltigen, zirkulären Produktionskreisläufen, die vollständig geschlossen sind – also ausschließlich recyceltes Material verwenden, das jahrelang genutzt wird und dann wieder zu einem neuen Kleidungsstück verarbeitet wird. Kein neues Plastik, keine neuen synthetischen Fasern. Stattdessen: Kleidung, die strapazierfähig und für alle Abenteuer bereit ist. Die Modeindustrie ist der Wirtschaftszweig mit der zweitgrößten Umweltverschmutzung. Höchste Zeit, sie auf den Kopf zu stellen. Das kann nur gelingen, wenn Produzenten mit Forschern und Konsumenten gemeinsam entscheiden und handeln. Bis heute ist es nicht bloß im Fast Fashion-Sektor gängig, linear zu produzieren und nach dem Prinzip „Aus
↑ Wetterfest, schick, bequem und vollständig recycelt: Outdoorschuhe von Sympatex. © Sympatex
den Augen, aus dem Sinn“ zu handeln. So werden immer neue Fasern und Kleidungsstücke produziert, die meisten nach kurzer Tragedauer auf Deponien verbrannt. Es ist Zeit, genauer hinzuschauen und den Prozess vom ersten bis zum letzten Schritt neu zu denken. Eine der Brands, die das System neu denken: Sympatex. Die patentierte Funktionsmembran wird umweltschonend produziert, ist langlebig und strapazierfähig und wird dem Produktionskreislauf rückgeführt und recycelt – für minimalen Einfluss auf die Umwelt. Die Marke arbeitet seit rund 35 Jahren daran, aus herkömmlicher Outdoor-Bekleidung eine umweltfreundliche Innovation zu machen. Wie das in der Praxis funktioniert, sehen Kunden bei Brands wie Pyua, die eine zeitlose, auf die Basics reduzierte Kollektion für Outdoor-Fans anbieten. Deren Kleidungsstücke können allerdings noch viel mehr – sie sind mit der Sympatex-Membran beschichtet, die eine einzigartige Technologie auf den Markt gebracht haben und die Zukunft der Modeindustrie nachhaltig prägen werden.
Wie funktioniert nachhaltige Funktionskleidung? Durch den Boom des Outdoor-Sports in den letzten Jahren hat die Wichtigkeit von Funktion und Tragekomfort deutlich zugenommen.
↑ Traumstrand statt Müllberg - Sympatex arbeitet daran im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie. © Sympatex
Dr. Rüdiger Fox, CEO von Sympatex Technologies, weiß: „2022 wird ein entscheidendes Jahr für die Textilindustrie. Die meisten neu produzierten Kleidungsstücke landen aufgrund der linearen Produktionsweise irgendwann auf offenen Feuern. Einer der Gründe, warum der Einfluss der Modeindustrie auf unsere Umwelt so unfassbar groß ist“. Höchste Zeit, eine Wende der Industrie herbeizuführen – denn Konsumenten haben die Macht, Großes zu bewirken. Sind Sie dabei?
Mit Nachhaltigkeit glänzten da nur wenige Produzenten. Um Funktion mit Umweltfreundlichkeit zu verbinden, muss man bei der Faser beginnen. Sympatex hat eine einzigartige Membran entwickelt, die mit unterschiedlichen Trägermaterialen zu einem Laminat verbunden wird. Bei Outdoor-Sport und anderen Abenteuern muss die Bekleidung außerdem der Witterung standhalten: Im besten Fall ist sie wasser- und winddicht und trotzdem atmungsaktiv, um Träger optimal zu unterstützen. Das garantiert Sympatex: Je anstrengender die Aktivität, desto besser funktioniert die Membran. Durch die hohe Strapazierfähigkeit werden aus Sympatex-Textilien Begleiter fürs Leben. Ein vielseitiges Material also, das konzipiert wurde, um nicht nur Mensch sondern auch Natur gut zu tun. Die Membran wird klimaneutral aus recycelten und recyclebaren Materialien gewonnen, ist Öko-Tex® und bluesign® zertifiziert. Um wirklich nachhaltig agieren zu können, hat es sich Sympatex zur Aufgabe gemacht, den zirkulären Produktionskreislauf der Modeindustrie endlich zu schließen und die Produkte so nachhaltig wie möglich zu produzieren. Die Sympatex Membran selbst besteht aus 100% Polyester und ist daher vollständig recycelbar. Wichtig sind vor allem die Details: Zipper, Knöpfe oder Schuhsohlen, die entscheidend sind, ob Kleidungsstücke dem Kreislauf rückgeführt werden können. Denn nicht bloß in der Produktion, auch in der Versorgung und im Recycling-Prozess gibt es Handlungsbedarf. Hier ist Sympatex Vorreiter. Die Hersteller tüfteln seit rund 35 Jahren daran, genau diese Lücke zu schließen. Innovation und Forschung haben klimaneutrale Kollektionen ermöglicht, die die Standards der Industrie revolutionieren.
↓ Eine einzigartige Membran macht Outdoormode von Sympatex winddicht und atmungsaktiv. © Sympatex
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Naturkosmetik aus dem Kloster Bei MG Naturkosmetik ist der Name Programm: Nur natürliche Zutaten kommen in die Produkte. Firmen- und Produktionssitz ist im historischen Kloster Wessobrunn im Alpenvorland. „Die ältesten Rezepte beweisen uns, dass es möglich ist, aus reinen Naturprodukten die herrlichsten Cremes und Salben herzustellen“, sagt Martina Gebhardt. Mit diesem Credo hat sie ein florierendes Naturkosmetikunternehmen aufgezogen. Klein und fein. Und mit fantastischen Produkten. Wie schon die alten Ägypter und die Indianer weiß die Münchnerin viel über gute Qualität und den richtigen Zeitpunkt, zu dem Produkte hergestellt werden sollten. Wie die Medizinmänner und Heilkundige von einst arbeitet sie nach dem Mondkalender. Denn schon früh wusste man, dass Sterne und Mond die Heilwirkung von Pflanzenextrakten positiv beeinflussen. Das breit gefächerte MG–Sortiment umfasst nahezu für jeden Hauttyp eine passende Pflegeserie. Dazu kommen wohltuende Elixiere, vegane Seren, nährende Gesichtsöle, plastikfreie Peelings, vitaminreiche Augenpflegen sowie aufbauende Masken. Auch eine Männerlinie gibt es sowie eine sanfte Babypflege und eine vegane Zahnpflege. Martina Gebhardt Naturkosmetik-Produkte sind Demeterzertifiziert. Tierversuche sind tabu. Zwei Marken hat Martina Gebhardt auf den Markt gebracht: Martina Gebhardt Naturkosmetik und SENSISANA Naturkosmetik, die Premium Linie, in der nur wenige, wichtige biologische Inhaltsstoffe stecken und das besondere Quellwasser vom Wessobrunner Klostergelände. Das Kloster kann auch besichtigt werden. Demnächst finden wieder Führungen statt. Dabei erlebt man unvergessliche Highlights wie den längsten Stuckgang der Welt, das Apothekenmuseum, das beeindruckende Treppenhaus, den farbenfrohen Benediktussaal und das ehemalige Labor. Zu kaufen gibt es die Produkte bei ← „Kräuterhexe“ Martina Gebhardt stellt einzigartige Naturkosmetik mit bester Wirkung und vollkommen natürlichen Inhalten her. © MG Naturkosmetik
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zahlreichen Händlern, in Drogerien, Online und im firmeneigenen Klosterladen. Nachhaltig verpackt. Umweltfreundlich produziert. Martina Gebhardt ist eine Pionierin der BioBranche. Seit fast 40 Jahren produziert sie qualitativ hochwertige Naturkosmetik. Die Wurzeln ihrer heutigen Tätigkeiten liegen weit zurück. Als noch nicht einmal Dreijährige wurde sie von einem Hund heftig in die Wange gebissen, musste ins Krankenhaus, wurde genäht. Erst als Teenager kam sie mit einer Salbe mit einem hohen Anteil an natürlichem Wollwachs in Berührung. Die schien zu helfen. Martina ging der Rezeptur nach und stellte eine eigene Salbe her. Ihre erste eigene Creme. Die gibt es heute noch in fast unveränderter Form unter dem Namen SALVIA Creme. Das Wollwachs wurde zu einem der wertvollsten Inhaltsstoffe in den unverwechselbaren Cremes der MG Naturkosmetik und ist bis heute, auch unter dem Namen Lanolin, ein wichtiger Bestandteil bei der Behandlung von Narben. → w w w. m g - n a t u r k o s m e t i k . d e
↓ Im wunderschön gelegenen Kloster Wessobrunn werden die beiden Produktlinien Martina Gebhardt Naturkosmetik und SENSISANA Naturkosmetik kultiviert und produziert. © MG Naturkosmetik
| SPECIAL
Nachhaltigkeit als Gemeinschaftsprojekt Der klimaneutrale Großhändler BUNZL kooperiert mit Feinkost Käfer
Seit Sommer sind viele Einwegplastikprodukte in der EU verboten – ein herber Schlag für die Branche könnte man denken. Kein Problem für den Großhändler BUNZL, der seinen Kunden aus Hotellerie, Gastronomie, Catering und Handel, entsprechend seiner Unternehmensstrategie ein wachsendes Sortiment an umweltfreundlichen Verpackungslösungen bietet und das Verbot von Einwegplastik zugunsten von Natur und Umwelt begrüßt. So auch bei der Kooperation mit dem Münchner Traditionsunternehmen Feinkost Käfer, bei dem nachhaltiges Handeln ebenfalls großgeschrieben wird. Gemeinsam neue Wege gehen – das beschreibt die Beziehung zwischen der BUNZL Großhandel GmbH und der Feinkost Käfer GmbH. Das Großhandels Unternehmen und der Feinkost Profi verbindet eine langjährige Beziehung, die auf stetigem Austausch basiert. So auch beim gemeinsamen Weg in Richtung Nachhaltigkeit. Denn nachhaltiges Handeln ist essenzieller Bestandteil der Unternehmensstrategie beider Unternehmen. Bei BUNZL ist das Thema bereits seit den Nullerjahren fester Bestandteil der Unternehmensagenda. „Mit über 1.000 grünen Artikeln steht unseren Kunden aus Gastronomie, Hotellerie, Catering oder Handel im Onlineshop in jedem Sortimentsbereich immer auch ein nachhaltiges Produkt zur Wahl. Zu unserem vielseitigen, plastikfreien Produktportfolio zählen unter anderem Menüboxen für Take-away und Delivery aus Karton, Papierstrohhalme oder Bestecke aus FSC®-zertifiziertem Holz. Und es sollen viele nachhaltige Produkte dazukommen“, beschreibt Hans-Georg Wieskus, Geschäftsführer BUNZL Großhandel GmbH. Seit 2020 hat BUNZL den Status „klimaneutrales Unternehmen“. Die im Jahr 2020 angefallenen CO2-Emissionen hat der Groß-
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händler über ein anerkanntes und nach internationalen Maßstäben zertifiziertes Waldschutzprojekt in Para, Brasilien ausgeglichen. „Wälder zählen zu den wichtigsten CO2-Speichern der Erde, sie beherbergen eine enorme Artenvielfalt und sind unsere Lebensgrundlage. Deshalb möchten wir dazu beitragen, dass die Wälder langfristig erhalten bleiben“, erläutert Wieskus. Gleichzeitig werden im Unternehmen konsequent Maßnahmen getroffen, um den C02-Ausstoß weiter zu verringern: 100 % Ökostrom, Hochfrequenz-Elektrostapler, nachhaltige Sortimentsoptimierung und Bio-Zertifizierung sind nur einige Beispiele, wie der 1974 als Familienunternehmen gegründete Großhändler schon jetzt zu einem besseren Klima beitragen will. Und auch bei Käfer denkt man grün. Michael Käfer führt die KäferGruppe, die aus den Unternehmensbereichen Gastronomie, Catering, Lizenzen und Einzelhandel besteht, bereits in dritter Generation. Nachhaltiges Wirtschaften und Führen ist für ihn und seine Mitarbeiter also ein Muss und wird in allen Geschäftsbereichen gelebt, um auch für die Käfer-Kinder und Kindes-Kinder zukunftsfähig zu bleiben.
ZIEL:
N ACH H A LT I G K EI T
Es ist ein langer Weg zu 100 % Nachhaltigkeit, doch BUNZL und Käfer gehen diesen kontinuierlich, Schritt für Schritt: „Ziel ist es gemeinsam mit unseren Partnern Lösungen zu finden, auch wenn sie teilweise noch nicht bestehen. Das hat auch etwas Nachhaltigkeit zu tun – bestehenden Partnern und Lieferanten die Chance zu geben, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, statt direkt neue Lieferanten zu suchen“, erläutert Leonhard Geyer, Geschäftsführer Käfer Zentraleinkauf und Logistik GmbH. Und das stimmt: Denn als Gemeinschaft erreicht man noch mehr Nachhaltigkeit.
Zur BUNZL Großhandel GmbH
Der Käfer Feinkostladen befindet sich auf 1.200 m² im Käfer Stammhaus in München. Käfer führt rund 8.000 Artikel, darunter zum Beispiel über 350 Sorten Käse, 800 Weine und Spirituosen und 50 verschiedene Arten Fleisch. Wie kein anderes Unternehmen steht die Marke Käfer seit Generationen für den Anspruch, ihren Kunden immer nur das Beste zu bieten.
Starke Wurzeln, tragfähige Ideen, kluge Köpfe: 1974 als Familienunternehmen gegründet, ist die BUNZL Großhandel GmbH heute mit etwa 160 Mitarbeitern Teil der international agierenden BUNZL Group. Das Unternehmen mit Sitz in Marl ist führender Lieferant bei Verbrauchsgütern, Hygieneartikeln und Verpackungen für Hotellerie, Gastronomie, Catering und Handel in Deutschland. Mit mehr als 8.000 ständig verfügbaren Artikeln aus den Bereichen Einweg- oder Mehrweggeschirr, Hygiene und Reinigung, individualisierte und nachhaltige Hotelartikel oder Takeaway und Delivery vereinfacht BUNZL die Beschaffungsprozesse. Die BUNZL Nachhaltigkeitsexperten analysieren dabei das vorhandene Sortiment und zeigen individuelle Potenziale für einen grünen Turnaround in Sachen Verpackungs- und Verbrauchsmaterialien auf. BUNZL hat das Thema Nachhaltigkeit bereits seit vielen Jahren auf der Unternehmensagenda und baut das Sortiment an nachhaltigen Produkten sukzessive aus.
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Zur Feinkost Käfer GmbH
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| ERNÄHRUNG
↑ Bio-Produkte, regionale Zutaten, schickes und zugleich gemütliches Ambiente - die frisch eröffnete Organic Garden Eatery @Studio Odeonsplatz by Mercedes-Benz möchte ein Ort der Begegnung und Kulinarik sein. © Organic Garden
Codewort „umbegeistern“ Das Food-Tech Start-up Organic Garden mit dem Team um Martin Wild und Holger Stromberg möchte die Welt ein bisschen besser machen. Mit menschen- und planetengesunder Kost, mit Aufklärung, mit einem revolutionären Farm-Projekt.
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Wenn 2000 Münchner Schüler die Kantinen ihrer beiden Schulen verlassen, haben sie ein gesundes, fair produziertes Mittagessen genossen und sind fit für viele weitere Aktivitäten am Nachmittag. Warum? Weil sie schon zu den Glücklichen gehören, die von Organic Garden bekocht werden. Und das bedeutet: Auf den Tisch kommen vor allem kreativ zubereitete Gemüsegerichte statt tierische Produkte. Aufklärung gibt es als Sahnehäubchen dazu. „Kommunikation ist essenziell, gerade im Bereich Ernährung“, sagt Holger Stromberg. Trotz anfänglicher Vorbehalte gegen so viel „Grünes“ begreifen die Kids schnell, wie wichtig es ist, was man isst und woher das Essen kommt. Und wenn die „Spinatsoße“ den Namen „Weltmeistersoße“ trägt, ist es eh klar: Die muss einfach toll sein.
sein. 4000 Tonnen Lebensmittel pro Jahr sollen dort möglichst zeitnah herangezogen werden, „richtig, richtig gute Tomaten“, wie Stromberg betont, Gemüse, Pilze, Obst, Algen, Fische – alles, was in überdachten Modulen hierzulande wächst und gedeiht. Die Organic Garden Farms sind eine riesige Herausforderung. Man braucht große Flächen, Genehmigungen, Wasser. Doch viele Landkreise zeigen sich interessiert. Der besondere Clou dieser Indoor-Farmen: Sie werden nach einer digital gesteuerten, CO2-neutralen Kreislaufwirtschaft, funktionieren. Das bedeutet: eventuelle Abfälle werden vor Ort wieder eingesetzt, eine Überproduktion wird es nicht geben. „Wir wollen die Masse versorgen, nicht im Kleinen agieren“, erläutert Martin Wild das ambitionierte Projekt. „From farm to fork“ heißt das Motto. In zehn Jahren soll es zehn Farmen in Deutschland geben und hundert Eateries. Der Anfang ist gemacht. Zwei Grundstücke wurden bereits gefunden, die Eatery in der Heiliggeiststraße 1 hinterm Viktualienmarkt läuft, das Organic Garden Tagescafé in der ehemaligen Brennerei in Vaterstetten ebenso und die kürzlich eröffnete Organic Garden Eatery @ Studio Odeonsplatz by Mercedes-Benz ist der Place to be, wenn man lecker und gesund frühstücken und zu Mittag speisen möchte. Ein Foodtruck ist im Raum Ingolstadt unterwegs. Da stoppt sogar so mancher hartnäckige Bratwurstkunde und versucht es mal mit einem plantbased Hotdog, einem dieser farbenfrohen Kunstwerke, die schmecken und umbegeistern.
„From farm to fork“
Ernährungsprofi Holger Stromberg, Digitalexperte Martin Wild und Seriengründer Martin Seitle stecken hinter dem Food-Tech Start-up Organic Garden. Sie sprechen von einem „Großprojekt“, sie haben viel vor. Sie wollen nicht weniger als eine Ernährung der Zukunft etablieren mit 85% pflanzlichen und 15% tierischen Lebensmitteln und Speisen auf unseren Tellern. Die Schulverpflegung ist nur ein Mosaikstein. Das mittlerweile 70 Mitarbeiter umfassende Team ist dabei, Kantinenbetreiber zum Umdenken zu motivieren. Unternehmen profitieren von individuellen Lösungen für ihre Verpflegungskonzepte und bekommen diese clever und zeitgemäß digital implementiert. Krankenhäuser gehören zu den härtesten Nüssen, die sie knacken möchten. Schon erfolgreich am Start sind die Organic Garden Eateries. Dort werden eigene und passende Partnerprodukte und Speisen angeboten. Das Herzstück des Start-ups werden die Organic Garden Farms
Alles Wissenswerte gibt es hier:
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← Martin Wild (links) und Holger Stromberg (rechts) beweisen mit der Eatery hinterm Viktualienmarkt: vegane Hotdogs sind richtige Leckerbissen. © Organic Garden
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Naturkosmetik aus München Einzigartig und hoch wirksam
Wussten Sie schon, dass es eine Münchener Naturkosmetik gibt, die den strengsten Naturkosmetik-Richtlinien der Welt folgt, dem Codexkapitel B33? Für die Haut bedeutet das einen sichtbaren Neustart, mehr Feuchtigkeit, Glow und Glätte! SOLUBIA nennt sich diese ganz besondere Naturkosmetik, hinter der viel Forschung und ein engagiertes Team aus Grünwald im Süden Münchens steht. Die beiden Gründer, der Medizin-Experte Michael Tremer und der Unternehmer Paul Borgetto, verbindet ihre gemeinsame Philosophie: „Ein Herzenswunsch von uns ist, dass sich die Menschen wieder mit der Naturheilkunde befassen. Deswegen folgen wir den strengsten Naturkosmetik-Richtlinien
→ Medizin- und Ernäh-
rungsexperte Michael Tremer (l.) und Unternehmer Paul Borgetto
der Welt, dem Codexkapitel B33 aus Österreich und produzieren Kosmetik von höchster Qualität und Reinheit nach den Kenntnissen der Naturheilkunde.“ Bei dem Hauptwirkstoff der SOLUBIA Kosmetik handelt es sich um bovines Bio-Colostrum, das zu den wirksamsten Substanzen gehört, das die Natur zu bieten hat. Das Colostrum (auch Vormilch genannt) stammt von Kühen von zertifizierten Bio-Bauernhöfen aus Bayern und Österreich. Das oberste Gebot ist selbstverständlich, dass die Kälbchen bestens versorgt sind. Nur das Colostrum, das tatsächlich übrig bleibt und andernfalls weggeschüttet würde, geht in die weitere Verarbeitung. Die Produkte von SOLUBIA mit Bio-Colostrum unterstützen die Haut um ein Vielfaches bei ihrer Regeneration, sorgen für eine schnellere Wundheilung und stimulieren die Kollagenbildung.
Das SOLUBIA EGF SERUM verbessert durch die hochkonzentrierten, aktiven Inhaltsstoffe die Hautstruktur langfristig, reduziert Fältchen und sorgt für ein verfeinertes, strahlendes Hautbild. Bestmöglich ergänzt wird das Serum durch die SOLUBIA EGF GESICHTSCREME. Sie pflegt die Haut besonders reichhaltig, zieht schnell ein und spendet nachhaltig Feuchtigkeit.
Knitterfältchen, mildert Augenringe und lässt die Augenpartie wacher und frischer aussehen. Für samtweiche Haut sorgt die wohltuende SOLUBIA EGF BODY LOTION. Sie pflegt u.a. mit Macadamia-Öl, Magnolienextrakt, Avocado-Öl und Aloe Vera. Sie stärkt und glättet kritische Stellen und schenkt der Haut mehr Glätte und Feuchtigkeit. Die SOLUBIA BEAUTY BOOSTER Kapseln enthalten die wichtigsten Beauty Bausteine durch das Gesundheitsregulat Bio-Colostrum mit den hauteigenen Wachstumsfaktoren EGF, FGF und NGF, Immunglobulinen, Aminosäuren und Peptiden! 60 Kapseln für 30 Tage Glow-Kur! Perfekt für Haut, Zellen und Immunsystem! Unbedingt ausprobieren!
Der SOLUBIA EGF BALSAM wurde extra für entzündliche und strapazierte Haut entwickelt. Er pflegt und beruhigt die Haut und bringt sie wieder ins Gleichgewicht. Mit einem Sofort-Effekt punktet das sensationelle SOLUBIA EGF EYE FLUID. Nach dem Auftragen kann man direkt zuschauen, wie sich die Haut unter den Augen strafft und verjüngt. Die luxuriöse Essenz strafft
Sie möchten SOLUBIA ausprobieren? Rufen Sie einfach über den QR Code den Webshop von SOLUBIA auf, und Sie erhalten einen Neukundenrabatt in Höhe von 25%. Falls Sie den QR Code nicht scannen können, funktioniert das auch über den Gutscheincode: mint25s7, den Sie im Webshop www.solubia.de einlösen können.
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Natursauerteig trifft auf EdamameBohnen
Das Edamame-Brot der Hofpfisterei ist herrlich saftig, schmeckt unglaublich lecker und steckt voller wichtiger Nährstoffe. © Hofpfisterei
Ein beliebtes Superfood ist im Bauernbrot-Sortiment der Hofpfisterei angekommen: Edamame. Damit zeigt sich das Münchner Traditionsunternehmen voll im Trend.
35% Roggen
Edamame kennt man vor allem aus asiatischen Restaurants. Die grünen, unreif geernteten Sojabohnen schmecken leicht süßlich und sind vollgepackt mit Eisen, Calcium, Vitamin A und Vitamin E. Sie sind vielseitig einsetzbar - im Salat, in Currygerichten mit Reis oder Nudeln, als kalter oder warmer Snack für zwischendurch. Seit einiger Zeit sind sie in ein Steinbackofenbrot der Hofpfisterei eingezogen. Die Pfister Öko-Edamame-Sonne ist unglaublich lecker! Und so saftig! Was außer den grünen Sojabohnen drinsteckt: reiner Natursauerteig, Soja und Sonnenblumenkerne. Wer sich also bewusst ernähren möchte, hat dank der Pfister Öko-Edamame-Sonne eine optimale pflanzliche Proteinquelle zur Verfügung. Seit ein paar Monaten erweitert die Edamame-Sonne das Sortiment in allen Filialen. Zu lange warten sollte man nicht mit dem Einkauf, denn das Trendbrot ist schnell vergriffen. Logisch, denn mit Aufstrichen wie Hummus und Frischkäse schmeckt es besonders gut.
Weizenmehl
Das vegane Öko-Bauernbrot wird zu 35 Prozent aus Roggen- und zu 18 Prozent aus Weizenmehl hergestellt. Der Anteil der Edamame-Bohnen beträgt beachtliche 23 Prozent. Sie stammen aus deutschem/europäischem Naturland-Anbau. Vier Prozent gerösteter Sojaschrot und gemahlene Sonnenblumenkerne runden das Brot neben Wasser und Meersalz zu Hundert Prozent ab und sorgen für den saftig-milden Geschmack. Der Natursauerteig kommt ohne künstliche und chemische Zusatzstoffe aus. Seine Reifezeit beträgt 24 Stunden. Warum so lange? Weil dadurch die natürliche Entwicklung der Hefen sowie der Milch- und Essigsäuren harmonisiert werden. So wird die Edamame-Sonne aromatisch und bekömmlich und erhält durch die handwerkliche Kunst der Pfister-Bäcker sowie durch das langsame Backen im Altdeutschen Steinbackofen eine knackige Kruste. Außerdem ist die Pfister Öko-Edamame-Sonne mit dem Naturland Fair Siegel ausgezeichnet. Das heißt, dass ökologischer Landbau, soziale Verantwortung und faire Erzeugerpreise garantiert werden. Das Naturland Fair Siegel ist ein sicherer Wegweiser zum verantwortungsbewussten Einkauf.
23%
Die Einführung der Pfister Öko-Edamame-Sonne ist für die Hofpfisterei ein Schritt in Richtung jüngerer Zielgruppe. Das Trendfood trifft auf das bewährte Bauernbrot. Ein Brückenschlag zwischen Tradition und Zukunft. Den ökologischen Weg geht man im Unternehmen mit fast 700 Jahre Geschichte allerdings schon länger. Seit 1982 ist die „Bayerische Institution“ mit ihren rund 160 Filialen, rund 700 Einzelhandelspartnern, über 1000 Mitarbeitern und 30 Sorten im Brotsortiment für den sorgsamen Umgang mit der Natur und deren Ressourcen unterwegs. Alle Rohstoffe stammen aus ökologischer Landwirtschaft und die Produktion erfolgt CO2-neutral.
18% EdamameBohnen
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SODA J ET Of f ice ➜ frisches Wasser auf Knopfdruck ➜ umweltschonend und nachhaltig ➜ hochwertiges Design ➜ passt in jedes Büro
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Das Bio-Bier aus Hadern Das Haderner Bräu ist die erste Bio-zertifizierte Brauerei Münchens. Jetzt expandieren Marta und Thomas Girg und können auch einen Stehausschank und eine Beteiligung in Form von Genussrechten anbieten.
↑ Marta Girg ist Wein-Sommelière, Thomas Girg ist Biersommelier. Beide sind stolz auf ihre handgemachten Bio-Biere. © Haderner Bräu In München-Großhadern braut sich was zusammen: Das Haderner Bräu, das hier seit rund sechs Jahren die Herzen der Bierfreunde erfreut, vergrößert sich! Das familiengeführte Unternehmen zieht ein paar Häuser weiter in den Stürzerhof. Mit neuen Kesseln und einer neuen Brauanlage. Dort schreiben Marta und Thomas Girg sowie ein Braumeister die Biergeschichte des Anwesens weiter: Der denkmalgeschützte Bauernhof ist der Geburtsort des späteren Brauereigründers Joseph Pschorr. Aber viel wichtiger ist natürlich das Bier, das hier im Münchner Westen seinen Geburtsort hat und haben wird. Bayrisch, süffig und authentisch ist es. Mit Recht sind die Girgs stolz darauf. Die naturtrüben Biere werden in kleinen Mengen in traditionell handwerklicher Weise gebraut – rein biologisch, nach dem bayerischen Reinheitsgebot und aus Rohstoffen von kleinen Bio-Bauernhöfen aus Bayern. Daher sind alle mit dem Bayerischen Bio-Siegel ausgezeichnet. Vier Hauptsorten werden angeboten und je eine saisonale Sorte: Das
Haderner Hell, ein vollmundiges naturtrübes, süffiges und angenehm perlendes Bier, das Haderner Weißbier, ein erfrischendes, vollmundiges Bayerisches Weißbier mit leichter Fruchtnote, das Haderner Dunkel, das leicht bitter schmeckt, und das Haderner IPA, ein Bayerisches India Pale Ale mit schön ausbalancierter Bitternote und Zitrus-Aromen. Im Winter gibt es noch das dunkelbernsteinfarbene Haderner Märzen mit den karamelligen Röstmalz-Aromen. Und in Kürze wieder das Leichte Helle. Das fruchtige Sommerbier wird jeden Grillabend toppen. Neu im Stürzerhof wird der Stehausschank sein. Neu wird auch die Ausweitung eines beliebten Events sein: Während man bisher nur am Freitagnachmittag frisch gezapftes Bier in ein- und zwei-Liter-Karaffen mit nach Hause nehmen konnte, wird das künftig täglich möglich sein. Bleiben werden die Führungen samt Kostproben, live in kleinen Gruppen oder Online. Und im Hofladen wird es weiterhin bierige Spezialitäten wie Malz-Ketchup, Weißbiersenfsoße und Treberbrot geben. 59
Wer zur Eröffnung des neuen Hofs kommen möchte: Sie findet voraussichtlich vom 15. bis 17. Juli statt. Wer Genussrechte an der Brauerei erwerben will, sollte sich den 9. März ganz groß in den Kalender notieren. Im Rahmen eines vor-Ort- und Online-Events kann man Beteiligungen kaufen. Die Zinsen werden in Form von Biergutscheinen ausgezahlt. → w w w. h a d e r n e r. d e ↓ Alle Bio-Biere vom Haderner Bräu sind unbehandelt, frisch und unfiltriert. Daher haben sie eine kürzere Haltbarkeit. © Haderner Bräu
| G R E E N B R A N D S T O W AT C H
Green
BRANDS Runamics Zero Percent Wo findet man das gesamte Portfolio für einen gesundheits- und verantwortungsbewussten, pflanzenbasierten Lebenstil? Auf der vertrauenswürdigen und fachkundigen Plattform Zero Percent. Aman Gupta hat sie im Jahr 2020 ins Leben gerufen unter dem Motto „Zero is more“. Null Prozent Alkohol, Null Prozent Milchprodukte, Null Prozent Zucker, Null Prozent Pestizide, Null Prozent Gluten, Null Prozent Fleisch, Null Prozent Mikroplastik stecken in den Getränken und Lebensmitteln aus aller Welt, die man hier findet. Ein Expertenteam wählt die Produkte sorgsam aus. Seit neuestem gibt es auch glutenfreie Pasta aus Italien und Wraps, Cerealien, alkoholfreie Spirituosen und Weine sowie plastikfreie Seifen und andere Pflegeprodukte. → w w w. ze r o p e r c e n t . d e
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Die größten Probleme der Sportindustrie sind Müll und Mikroplastik, die durch die umweltschädliche Produktionsweise von Sportausstattung entsteht. Umso besser, dass es Brands gibt, die Verantwortung für ihre Produkte übernehmen. Runamics ist eine davon: mit ihrer weltweit ersten komplett biologisch abbaubaren, Cradle to Cradle-zertifizierten Running Shorts setzt die Sportmarke neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Cradle to Cradle bedeutet, dass Produkte vollständig wiederverwertet werden und kreislauffähig sind, etwa indem aus bereits verwendeten Materialien neue entstehen oder alle Einzelteile kompostierbar sind. Runamics setzt dabei auf unterschiedliche Materialien und bietet mittlerweile eine Kollektion aus Sport-Essentials für jeden Geschmack an. → w w w. r u n a m i c s . c o m
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S WYE Design Schon mal darüber nachgedacht, welchen Einfluss die Möbel, die uns täglich umgeben, auf die Umwelt haben? Die Münchner Brand WYE Design sorgt dafür, dass das eigene Zuhause nachhaltig wird: Mit dem patentierten Neolign-Holzwerkstoff hat sie die Grundlage für 100 Prozent recyclebare und nachhaltige Interieur-Produkte geschaffen. Neolign ist ein Nebenprodukt der Holzverarbeitungsindustrie und verbindet die natürlichen Eigenschaften von Holz und die Formbarkeit von Kunststoff. Da durch die Gewinnung keine Baumbestände verringert werden und die Produktion in Europa stattfindet, gilt WYE Design als Vorreiter in der Interior-Branche. WYE-Produkte überzeugen aber nicht bloß mit inneren Werten: das puristische und zeitlose Design der Möbel und Accessoires macht jedes Zuhause zur Wohlfühl-Oase. → w w w.w ye - d e s i g n . c o m
Evodrop Sauberes Wasser ist ein Menschenrecht. Der Umgang damit ist ein essentieller Aspekt des Umweltschutzes. Durch Bevölkerungswachstum, Industrialisierung und überbordende Landwirtschaft wird es eine MammutAufgabe der Zukunft, einen neuen Umgang mit der Ressource Wasser zu finden. Gründer Fabio Hüther weiß das. Mit der Marke Evodrop und dem gemeinnützigen Verein Umuntu Movement e.V. hat er es sich zur Aufgabe gemacht, den umweltschonenden Zugang zu sauberem Wasser zu garantieren. Mit Hilfe eines innovativen Filters, der heute das Herzstück des Evodrop-Geschäftsmodells bildet. Die Firma bietet neuartige Wasseraufbereitungsanlagen, die für jeden Verwendungszweck optimiert werden können. Die Firma F2H GmbH unter der Geschäftsführung von Frederik Nelting und Heiko Schweighöfer hat die Umsetzung und den Vertrieb von Evodrop in Deutschland und in der EU übernommen. Kontakt und Fragen über: → i n fo @ f z we i h . d e
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| ERNÄHRUNG
GRÜNE SUPERKRAFT Gesund, nährstoffreich und regional: Unsere heimische Petersilie gehört ohne Frage in das kulinarische Einmaleins der Kochkunst. Von ihrer Rolle als obligatorisches Suppenkraut über ihr feines Auftreten als Beilage zum Hauptgericht bis hin zur veredelnden Art der Haute Cuisine – vielfältig einsetzbar, ist unsere Petersilie ein wahres Wunderwerk. Vor allem jedoch besticht sie mit ihren inneren Werten, die eine Vielzahl an gesundheitsfördernden Eigenschaften aufweisen. Mit einer beachtlichen Menge an den Vitaminen A, C und E, Beta Carotin sowie den Mineralstoffen Kalzium, Kalium, Mangan und Zink wirkt die Petersilie wie ein Wundermittel auf den Körper:
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01.
Stärkt die Sehkraft.
02.
Die in ihr enthaltenen ätherischen Öle helfen bei Harnwegsinfektionen und Entzündungen im Allgemeinen.
03.
Wirkt krampflösend bei Menstruationsbeschwerden und wohltuend auf den gesamten Verdauungstrakt.
04.
Schützt die Zellen vor freien Radikalen.
05.
Ist ein Vitamin C-Immunbooster.
06.
Ist reich an Eisen. Mit ca. 6 mg/100 g Eisen übertrifft die Petersilie sogar Rindfleisch und ist daher auch für eine pflanzenbasierte Ernährung bestens geeignet.
Aufgrund der Hitzeempfindlichkeit des Wunderkrauts empfiehlt es sich, das Gericht erst am Ende damit zu verfeinern. So bleiben alle wertvollen Nährstoffe sowie das delikate Aroma erhalten.
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Zutaten
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→ 1 Bund frische Petersilie, gehackt → 70 g Pinienkerne → 1 Knoblauchzehe → 1 EL Zitronensaft
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Petersilienpesto mit gerösteten Pinienkernen
→ 2 EL Hefeflocken (für die vegane Option), alternativ durch Parmesan ersetzen
→ 50 ml Olivenöl → eine Prise Salz → etwas Chiliflocken, nach Belieben
Anleitung Ca. 30 g der Pinienkerne separat in einer Pfanne knusprig rösten und beiseite stellen. Die restlichen Zutaten in einem Mixer bis zur gewünschten Konsistenz pürieren, anschließend mit den gerösteten Pinienkernen garnieren und nach Belieben genießen.
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| I N I T I AT I V E N
Think Green! The HONourables Business and Lifestyle Network ist ein Netzwerk für eine neue Generation von Entscheidern. Es geht um Business, Gespräche auf Augenhöhe und Freundschaften. Und um Themen wie soziales Engagement und Nachhaltigkeit – ganz nach dem Credo, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.
01.
Herr Lohr, The HONourables ist ein exklusiver Club mit entsprechenden Veranstaltungen. Passt das zusammen mit Nachhaltigkeit?
Die Aspekte Business und Lifestyle sind im Wertedenken der HONourables Heads, Ambassadors und Mitglieder fest verankert, das stimmt. Für mich als Präsident ist es aber auch selbstverständlich, dass die Themen „Ökologie“, „Soziales“ und „Ökonomie“ ganz oben stehen. „Shaping the Future“ ist eine unserer obersten Maxime. Think Green! - Act Green! – Sustain Green! Die Zukunft geht schließlich alle etwas an. Und jeder Einzelne muss sich mit den Themen Klimaschutz und ökologischer Fußabdruck auseinandersetzen. Für einen Club wie The HONourables mit all unseren Managern, Entscheidern und Partnern mit im Boot ist das eine Riesen Chance. 02. Ein edler Gedanke. Wie zeigt sich das in der Realität?
Wir haben eine Video-Podcast-Reihe ins Leben gerufen, die Initiativen und Projekten im Bereich Nachhaltigkeit eine Plattform bietet. Sie ist für jeden zugänglich, soll bereichern und zum Umdenken anregen. Mit dem Think Green Sustainability Award wollen wir Unternehmer und Unternehmen auszeichnen, die möglichst viele der 17 Sustainable Development Goals erfüllen. Dabei geht es nicht um die Größe eines Unternehmens, sondern um Innovationscharakter und Trends. Der Award soll sich langfristig etablieren, Aufmerksamkeit erzeugen, zum Mitmachen
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animieren. Mit der Think Green! Executive Golftour möchten wir Vorstände dazu motivieren, auf nachhaltige Themen aktiv einzuwirken und entsprechende Etats freizugeben. Eine besondere Bedeutung findet das Thema Nachhaltigkeit in unseren Engagements für nationale und internationale Hilfsprojekte wie etwa für Handicap International. Die unabhängige, gemeinnützige Organisation unterstützt Menschen mit Behinderung und andere besonders schutzbedürftige Menschen und wurde dafür mit dem Friedensnobelzeichen ausgezeichnet. 03. Das klingt fantastisch! Verraten Sie uns noch Genaueres über The HONourables!
The HONourables Business and Lifestyle Network stellt seinen Mitgliedern maßgeschneiderte Plattformen zur Verfügung, um private und berufliche Netzwerke zu pflegen und zu erweitern. Das Netzwerk geht auf den HON Golfclub e.V. zurück, der vor rund 35 Jahren gegründet wurde. Der Club war ursprünglich eine Kundenbindungsmaßnahme der Lufthansa zum Netzwerken in einem entschleunigten Umfeld – dem Golfplatz. Der Club hat sich allerdings verändert, ist jünger und zukunftstauglicher geworden, verfolgt andere Ziele. 04. Wer kann bei Ihnen Mitglied werden?
Wichtig ist uns der Mix an Mitgliedern verschiedener Branchen. Bei der Auswahl steht der Mensch im Vordergrund. Die Persönlichkeit muss das Netzwerk bereichern. Ein spannender Beruf oder ein besonderes Hobby sind auf jeden Fall von Vorteil. Anwälte, Banker, Aufsichtsräte, Immobiliengrößen, kleine Modelabel, große Konzertveranstalter – alle sind willkommen.
↑ Frederik Nelting (Gezeitenhauskliniken) und Michael Lohr im Talk. Die Podcast-Reihe bietet jedem die Möglichkeit, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. © The HONourables
05. Was sind die Maxime des Netzwerks?
Seit jeher sind unsere Maxime Passion, Visions und Values. Und die wollen wir miteinander teilen und pflegen. Bei unterschiedlichen Erlebnissen wie Ski- und Motorsportveranstaltungen, Blicken hinter die Kulissen von interessanten Unternehmen, Business-Vorträgen, Begehungen, gemeinsamen Network-Dinner und viel mehr. 06. Sie sprachen auch über „andere Ziele“. Welche sind das?
Wir wollen auch jüngere Persönlichkeiten im Club. Unser derzeit jüngstes Mitglied ist 22, unser ältestes etwas über 70. Alle Mitglieder sind beruflich erfolgreiche Männer und Frauen. Die Menschen sollen gern ihre Zeit mit Gleichgesinnten verbringen, Spaß am Netzwerken haben, sich auf Augenhöhe austauschen, Synergien finden, Geschäfte machen, Freundschaften schließen, Kontakte knüpfen. Wir verbinden Menschen mit Menschen, Investoren mit Visionären, Young Professionals mit erfahrenen Unternehmern und setzen uns gemeinsam für eine nachhaltigere Welt ein.
← Michael Lohr, Präsident des The HONourables Business and Lifestyle Networks. © The HONourables
Act Social!
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| LIEBLING
Lieblingsstücke für die Ewigkeit
↑ Bei Liebling trifft Heimatverbundenheit auf Moderne. In den Jankern, Funktions- und Lodenjacken, Hemden, Hosen und Accessoires stecken viel Liebe und Kreativität. ©Liebling
Die Liebling Manufaktur interpretiert Tracht modern und alltagspraktisch. Bayerische Tradition und Nachhaltigkeit werden dabei gekonnt kombiniert. Die meisten bekannten Hersteller interpretieren Tracht eher traditionell. Der Liebling Manufaktur liegen derartige Konventionen total fern. Die etwas andere Marke aus dem bayerischen Arzbach nahe Bad Tölz setzt stattdessen auf Freestyle. Im Unternehmen arbeiten besonders kreative Menschen. Durch ihre Liebe zur Heimat und zu sportlicher Mode produzieren sie wahre Lieblingsstücke. Individualität, Humor, Selbstbewusstsein und Ehrlichkeit stehen im Mittelpunkt. „Wir sind anders gestrickt“, so Firmengründer Thomas Bacher über sich und sein Team. „Unsere Wurzeln bestimmen unser Handeln“. Diese Philosophie prägt die Marke Liebling seit 2006. In allen Modellen steckt eine extra Portion bayerisches Lebensgefühl. Auch eine hochqualitative, nachhaltige und regionale Produktion wird im Hause Liebling sehr viel Wert gelegt. Auch auf guten Service. Sollte ein Janker einmal beschädigt sein, so wird er in der Manufaktur im Isarwinkel wieder liebevoll repariert und bekommt so ein zweites Leben eingehaucht – es ist eben ein Lieblingsstück und soll am besten ewig halten. „Ein Janker fürs Leben“ halt. Damit stemmt sich Liebling gegen die zunehmende Wegwerfmentalität unserer Gesellschaft. Mit noch etwas ganz Besonderem kann Liebling punkten: Liebling 66
stellt sogar sein Garn selbst her. Aus bayerischer Merinowolle. Die Marke hat natürlich einen kreativen Namen bekommen. MÄHDUSA heißt sie. Die Wolle dafür kommt von bayerischen Schafbauern aus der Region. Das ist sehr innovativ und ein enormer Schritt in Richtung Zukunft. Auch ist es ein riesiger Schritt in Richtung Transparenz, die allen Mitarbeitern sehr am Herzen liegt. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten kann jeder einzelne Produktionsschritt dokumentiert und direkt nachvollzogen werden. Man weiß genau, wo das Garn herkommt, wie die Schafe gehalten werden und welche Menschen dahinterstecken. Lokale und kleine Produzenten werden damit unterstützt und die Menschen hinter den einzelnen Produkten werden in den Mittelpunkt gestellt. Mit jedem Lieblingsstück aus Bavarian Wool bzw.werden die artgerechte Haltung, faire Löhne und heimatpflegendes Wirtschaften nachhaltig gefördert. Unter Berücksichtigung von Mensch, Tier und Natur. Janker für Damen, Herren und Kinder, Funktionsjacken, Lodenjacken, Hemden, Hosen, Schuhe, T-Shirts, Accessoires gibt es von Liebling. Lauter Lieblingsstücke. → w w w. l i e b l i n g . c c
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