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Triesdorfer Chronik Mai 2012

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Mitteilungen der Vereinigung Ehemaliger Triesdorfer e.V.

Randleistentext

Triesdorfer CHRONIK 1-2012

Triesdorfer Chronik I-2012

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Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Seite

Grußwort des Vorsitzenden ......................................................................1 Grußwort des Bezirkstagspräsidenten ........................................................2 Berichte aus dem Bildungszentrum ...........................................................3 Landwirtschaftliche Lehranstalten .....................................................3 Agrarwirtschaftliche Fachschulen..................................................... 11 Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ............................................... 17 Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule ............................... 21 Studentenverbindungen ........................................................................ 23 Triesdorfer Hütte .................................................................................. 25 Aktivitäten der Vereinigung .................................................................... 26 Mitgliederversammlung ................................................................. 26 Vorstandswahl 2012 ...................................................................... 27 Jubiläumsjahrgänge ...................................................................... 28 Stammtische und Treffen ....................................................................... 30 Triesdorfer Stammtischkalender ............................................................. 32 Ehemalige Triesdorfer............................................................................ 33 Gedenken an verstorbene Mitglieder ....................................................... 35 Zuwendungen ...................................................................................... 42 Zuwendungsbescheinigung .................................................................... 43 Anmeldung zur Übernachtung LLA .......................................................... 44 Impressum .......................................................................................... 45

Titelseite: Fachakademie, Foto: Fritz Vogt


Liebe Ehemalige Triesdorfer, im Rahmen unserer Mitgliederversammlung finden turnusgemäß wieder unsere Wahlen zum geschäftsführenden und erweiterten Vorstand statt. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich bei allen bedanken, die in der letzten Wahlperiode bereit waren, anstehende Probleme zu bewältigen. Es waren fünf Jahre voller Ereignisse. Nie gab es eine Wahlperiode, in der mehr öffentliche Gelder in das Bildungszentrum Triesdorf flossen. Die damit zwangsläufig einhergehenden Probleme am Rande waren immens (Bauplanung, Finanzierung, Verzögerungen, Einsprüche), um nur einige zu nennen. Wir als Verein unterstützen da, wo es uns möglich war, um Triesdorf zukunftsfähig zu machen.

DES

VORSITZENDEN

te Dienstleistungen gegen Entgelt zu verrichten. Unter anderem wurde die Geschäftsführung des Vereines der Triesdorfer Schüler und Studenten und ein Teil der Öffentlichkeitsarbeit für Triesdorf, in Form des Newsletters „triesdorf aktuell”, der viermal pro Jahr erstellt wird, übernommen. Wir gründeten den Triesdorfer Hüttenverein, investierten in die Kläranlage und ließen das Dach der Triesdorfer Hütte neu eindecken. Insgesamt konnten 40.000 Euro investiert werden. Erstmals hatten wir, zusammen mit dem VTS, Frankonen und der ADV einen eigenen Stand an Johanni. Für alle neuen Schüler und Studenten veranstalteten wir einen Begrüßungsabend. Flyer, Tassen und neu gestaltete Nadeln wurden beschafft, Sparmaßnahmen diskutiert und umgesetzt, die Satzung mehrmals geändert. Wir konnten Anerkennungspreise in Höhe von jährlich ca. 4000 Euro vergeben und Veranstaltungen finanziell unterstützen.

Grußworte

GRUSSWORT

Zwischenzeitlich geht unser Newsletter „triesdorf aktuell” an 3813 Bezieher, darauf sind wir ganz besonders stolz!

Seit 2007 wurden viele Baumaßnahmen durchgeführt: Neubau des Milchgewinnungszentrums, Schülerwohnheim, Neu- und Erweiterungsbau der Hochschule WeihenstephanTriesdorf (HSWT), Erweiterungsbau „Adler”, Renovierung der Technikerschule und die derzeit noch laufende Renovierung der FOS/BOS, Parkplatzneubauten, um nur einige zu nennen. Trotz der vielen Neubauten stehen derzeit mehr als 100 Container (als Unterrichtsräume genutzt) in Triesdorf, so viele wie noch nie. Im selben Zeitraum hat sich die Zahl der Studenten nahezu verdoppelt (mehr als 600 neue Studienplätze an der HSWT). Insgesamt zählt Triesdorf derzeit 3033 Schüler und Studenten. Dass der kleine Ort Weidenbach (ca. 2000 Einwohner) mit dem stürmischen Wachstum der Schulen nicht

Mitgliederzahlen der VET 1997 - 2012

Begonnen haben wir diesen Fünfjahreszeitraum mit der Verschmelzung unseres Verbandes mit der Gesellschaft zur Förderung von Agrar- und Umweltstudien. Neu eingestellt wurden Frau Karin Jank und Frau Ruth Langner. Wir gaben uns ein neues Logo und haben uns entschlossen, bestimm-

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Grußworte

Schritt halten konnte, ist leider allzu verständlich. Dauerthemen in diesem Fünfjahreszeitraum waren fehlende Freizeitgestaltungsmöglichkeiten - Radwege und überdachte Fahrradständer, die angespannte Wohnraumsituation, Studentencampus, Mitgliederwerbung, Bälle, Adler, Kletterraum neue Studiengänge, Sporthalle...

Zusammenfassend kann ich von einer erfolgreichen Vereinsarbeit berichten. Wir sind finanziell gut aufgestellt und die Zahl unserer Mitglieder steigt seit 20 Jahren stetig. (siehe Grafik Seite 1) An dieser Stelle danke ich allen ganz herzlich für die Mitarbeit, Treue und Loyalität zu unserem Verband.

GRUSSWORT Liebe Leserinnen und Leser, der Futtermitteleinsatz in den Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Mittelfranken in Triesdorf hat im Dezember letzten Jahres die Gemüter stark erhitzt. Verbraucherinnen und Verbraucher, die Landwirtschaft und die politischen Gruppierungen waren in einem heftigen Diskurs über den richtigen Sojaeinsatz bei der Fütterung in den Triesdorfer Einrichtungen. Nach entsprechenden Anträgen hat der zuständige Bezirksausschuss des mittelfränkischen Bezirkstags beschlossen, dass die Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf weiterhin den Bezug von Futtermitteln eigenständig zu entscheiden haben. Als Bezirkstagspräsident und damit als oberster Verantwortlicher für die Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Mittelfranken in Triesdorf habe ich dann entschieden, dass nach dem Aufbrauchen der vorhandenen Futtermittel nur noch gentechnikfreie Sojaprodukte in der Fütterung eingesetzt werden dürfen. Gleichzeitig habe ich eine Expertenanhörung zu diesem Thema angeregt, die im Sommer 2012 in Triesdorf stattfinden soll. 2

DES

Ich lade Sie zur Mitgliederversammlung ein und bitte Sie gleichzeitig sich zur Wahl zu stellen, bzw. Wahlvorschläge zu machen. Überzeugen Sie sich persönlich von der rasanten Entwicklung Ihrer Ausbildungsstätte. Ich hoffe, vielen von Ihnen am Johanniwochenende zu begegnen und grüße Sie bis dahin Ihr Fritz Vogt

BEZIRKSTAGSPRÄSIDENTEN

Des Weiteren habe ich die Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf beauftragt, die Entwicklung heimischer Eiweißpflanzen voranzutreiben, um mittelfristig von Sojaimporten unabhängig zu werden. Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat jetzt in Brasilien eine Kooperation unterzeichnet, die gentechnikfreie Sojaprodukte für den Freistaat sichern sollen. Die Ausfuhr von GVO-freien Sojafuttermitteln in den Freistaat soll vorangebracht werden. Zudem ist eine dauerhafte Zusammenarbeit beim Anbau von gentechnikfreiem Soja geplant. Ziel ist laut Brunner, funktionsfähige Lieferketten und ein zuverlässiges Zertifizierungssystem aufzubauen sowie Lieferkontingente und Preise auszuhandeln. Der bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner will mit dieser Initiative erreichen, dass langfristig gentechnikfreie Futtermittel zu bezahlbaren Preisen importiert werden können. Gemeinsam mit dem Landwirtschaftsminister bin ich aber der Meinung, dass wir mit der Entwicklung heimischer

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Eiweißpflanzen von den Sojaprodukten unabhängig werden müssen. Die vielen positiven Reaktionen aus der Landwirtschaft und von Verbraucherinnen und Verbrauchern zeigen mir, dass die Landwirtschaftlichen Lehranstalten hier auf dem richtigen Weg sind. Diesen werden wir auch konsequent fortsetzen. Mit freundlichen Grüßen Richard B a r t s c h Bezirkstagspräsident


DEN

TRIESDORFER EINRICHTUNGEN

LANDWIRTSCHAFTLICHE LEHRANSTALTEN TRIESDORF Liebe Ehemalige, die Veränderungen im Bildungszentrum zeigen nachhaltige Wirkung und fördern die Nachfrage nach den Bildungsangeboten der Landwirtschaftlichen Lehranstalten. Vor vier Jahren konzipierte die Imkerei erstmals ein Kursangebot für „Hobbyimker”. Die mit fünf Buchungen kärgliche Nachfrage des ersten Kurses in 2008 steigerte sich jedoch von Jahr zu Jahr. 2012 haben sich mehr als 90 Interessenten an den nunmehr drei Jahreslehrgängen angemeldet. Erfreulich ist, dass die anfängliche „Männerdomäne” durchbrochen ist und sich auch immer mehr Frauen für diese Freizeitbeschäftigung interessieren. 1963 wurde in Triesdorf, nach nahezu 100 jährigem Bestehen, der letzte Baumwartkurs (Obstbaumschüler) abgehalten. Mittlerweile sind wohl auch die letzten Absolventen dieses Kurses im Ruhestand. Deshalb bestand die durchwegs berechtigte Befürchtung, dass diese wichtige Kompetenz in der Region abhanden kommen könnte. Daher wurde in 2011 zusammen mit den Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauverbands Mittelfranken und den Kreisfachberatern für Gartenbau ein Konzept entwickelt, um diese Kompetenz wieder zu beleben. Unter der

Regie unseres Obstbaubeauftragten, Simon Schnell, wurde im Januar der neue Lehrgang „Baumwart” an den Landwirtschaftlichen Lehranstalten ausgeschrieben. Innerhalb weniger Stunden nach der ersten Veröffentlichung war dieser Kurs bereits ausgebucht. An insgesamt zwölf Kurstagen wird seit März die 1. Staffel von 25 Teilnehmern in allen Bereichen des Streu- und Hausgartenobstes geschult. Kernstück des Lehrgangs ist der fachgerechte Obstbaumschnitt. Mittlerweile ist aufgrund der guten Resonanz auch der Kurs für 2013 bis auf wenige Plätze ausgebucht. Am 10. Februar erfolgte die Einweihung und Inbetriebnahme unseres neuen Wohnheims. In einer Rekordbauzeit von sieben Monaten wurde eine neue Unterkunft für ca. 120 Schülerinnen und Schüler geschaffen. Das fast vollständig aus Holz gefertigte Bauwerk dient in erster Linie zur Unterbringung von minderjährigen Schülern. In den vakanten Zeiten (kursfreie Wochen, Wochenenden, Ferien) können die Zimmer auch von Tagungsgästen genutzt werden. In Kombination mit dem Tagungslokal im Infozentrum nutzen bereits viele Fachverbände, -institutionen und Firmen aus dem vor- und nachgelagerten Themenbereich der Triesdorfer Einrich-

DIE ABSOLVENTINNEN

Berichte aus dem Bildungszentrum

AUS

tungen dies für Tagungen und Schulungen. Von Vorteil ist hier auch die Möglichkeit, Referenten aus der Wissenschaft und Praxis vor Ort einzubinden. Andererseits profitiert das Bildungszentrum vom permanenten Kompetenzzufluss und -austausch durch diese Begegnungen. Bei Interesse empfiehlt sich jedenfalls eine frühzeitige Reservierung. Zunehmend gibt es auch ausländische Nachfragen nach Praxiskursen. Dies ist auch eine weitere Bestätigung für den dualen Ausbildungsgedanken. Die enge Verbindung von Theorie und Praxis ist nirgendwo in der Welt so ausgeprägt wie im deutschen Bildungssystem. Im Bereich der landwirtschaftlichen Ausbildung ist hierbei das Bildungszentrum in Triesdorf hinsichtlich schulischer praktischer Vielfalt innerhalb Deutschlands führend. Liebe Ehemalige, Sie sehen, das Bildungszentrum Triesdorf entwickelt sich immer mehr von einem „Zentrum” zu einer „Bildungsdrehscheibe”. Im Mittelpunkt steht hierbei stets die praktische Hinterlegung der Kernbereiche: Landwirtschaft Lebensmittel-Ernährung – Umwelt – Regenerative Energie. Liebe Grüße aus Triesdorf Ihr Otto Körner

ABSOLVENTEN DES JAHRGANGES 1962 TREFFEN SICH AM SAMSTAG, 23. JUNI UM 11.30 UHR IM GASTHAUS EDER IN WEIDENBACH BITTE BEI VOLKER JONNY SCHMIEDEKE UNTER 09127/1214 WEGEN DER PLATZRESERVIERUNG ANMELDEN! UND

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Berichte aus dem Bildungszentrum

AUS LHW

WIRD

FEH - EINE

Eine neue Konzeption erhielt der Bereich der Hauswirtschaft der LLA. Nach den umfangreichen Umbau-/Modernisierungsarbeiten wurde das Fachgebiet für Ernährung und Hauswirtschaft (FEH) nachhaltig ausgestaltet. Schwerpunkt in der neuen Lehrküche - in Edelstahloptik mit sechs komplett ausgestalteten Arbeitsbereichen, Geräten der neuesten Generation und einem Seminarraum mit modernster Medientechnik - sind gesundheitsbewusste Koch- und Backkurse für unterschiedlichste Zielgruppen. Auch hier steht die Verknüpfung von Theorie und Praxis im Vordergrund, die sich in ganz Triesdorf widerspiegelt. Ziel des Angebotes ist es, das Wissen über Herkunft, Anbau, Verarbeitung und ernährungsphysiologische Bedeutung der Lebensmittel zu

„Zeit und Geld stehen bei vielen Menschen im Vordergrund 4

KÜCHE

BRAUCHT EINEN NEUEN

vertiefen und verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Handeln zu schärfen; darüber hinaus werden zukunftsweisende Trends und Situationen (z. B. akute Erkrankungen) im Landwirtschafts- und Ernährungssektor berücksichtigt. „Der Schwerpunkt liegt nun auf einer Kombination von Wissensvermittlung und praktischer Anwendung, wobei stets die Punkte Regionalität, Saisonalität und ernährungsphysiologischer Nutzen im Mittelpunkt stehen”, erklärt Beate Heubeck, Dipl.-Ing. (FH) vom Fachgebiet für Ernährung und Hauswirtschaft in Triesdorf. Durch die Kooperation mit verschiedensten Partnern entstand ein Netzwerk, in dem aktuelle und fundierte Informationen weitergegeben werden können. Beispiele hierfür

ESSEN Alfred Biolek hat es seinerzeit mit einem Glas Wein vorgemacht: Essen und auch Trinken ist ein Teil unserer Kultur. Jetzt sollen die Herren Lafer, Mälzer und Co. den Menschen telemedial gesunde und leckere Ernährung näherbringen. Denn die Schlagzeile ist immer die gleiche: die Deutschen – und vor allem ihre Kinder – werden immer dicker. Beim reinen Zusehen ist der Nutzen allerdings zweifelhaft. Beate Heubeck, Dipl.-Ing. (FH) vom Fachgebiet für Ernährung und Hauswirtschaft in Triesdorf, hat da einen praktischeren Ansatz: Sie kocht den Teilnehmenden in ihren Kursen und Seminaren nicht nur vor, sie kocht mit ihnen zusammen.

NEUE

sind die Zusammenarbeit mit Krankenkassen, den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Fachberatung für Fischerei des Bezirks Mittelfranken sowie mit Berufsgenossenschaften und Verbänden. Somit können nun verschiedene Zielgruppen individuell angesprochen werden. „Regen Zuspruch findet auch unser Programm für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren”, freut sich Beate Heubeck. Abgerundet wird das Angebot durch Besucherführungen durch die LLA für Kinder und Erwachsene, bei denen u. a. ein Einblick in die Produktion der eigenen Lebensmittel gegeben und das Vertrauen in regional erzeugte Produkte gefestigt wird. Beate Heubeck Sabine Künzel

SOLL SICH WIEDER LOHNEN

ihrer Planung. Heutzutage sind in Familien häufig beide Elternteile berufstätig”, erklärt sie. „Einerseits möchten Mütter ihre Kinder gesund ernähren, andererseits kommen sie kurz vor Schulschluss nach Hause und müssen in den vollgepackten Zeitplan der Kinder zwischen Hausaufgaben und Freizeitaktivitäten noch eine Familienmahlzeit einplanen.” Deshalb haben die Kurse von Beate Heubeck zwei Zielrichtungen: „Zum einen wollen wir Einblick in den Wert unserer Nahrungsmittel geben. Wir stellen nicht nur eine Reihe von Lebensmitteln zusammen und kochen etwas daraus, sondern erklären auch den Wert für unseren Körper.” Zum anderen will Beate Heubeck den regionalen und saisonalen Aspekt

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NAMEN

gestärkt sehen: „Wichtig ist es für mich, dass die Lebensmittel, mit denen wir kochen, auch greifbar sind.” Zwar gebe es inzwischen in fast jedem Supermarkt die exotischsten Dinge, jedoch sei nichts über die Produktion bekannt. „Wir wollen das Bewusstsein für regionale Lebensmittel stärken.” Ebenso sind die Kurse auf saisonale Produkte abgestimmt. „Um es einfach zu sagen: In der Tomatenzeit sind frische Tomaten nicht nur günstiger, sondern auch gesünder; weitgereiste oder gelagerte Lebensmittel verlieren an wertvollen Inhaltsstoffen.” „Was Hänschen nicht lernt” Bedauerlich findet es Beate Heubeck, dass dem Essen als solchem kaum mehr Wert zu-


gestanden wird. „Essen wird nicht mehr genossen, sondern nur noch nebenbei erledigt.” Der Fernseher laufe oder die

GESCHICHTE Vorwiegend von Bäuerinnen war früher bemängelt worden, dass zwar Betriebsleiter von den Triesdorfer Facheinrichtungen profitieren konnten, der Hausfrau und Bäuerin der Zutritt hierzu jedoch fast vollkommen verwehrt war. Um nun ein entsprechendes Projekt für Interessierte auch außerhalb der hauswirtschaftlichen Fachschulen durchführen zu können, musste in den LLA erst die geeignete Fachausrüstung zur Verfügung gestellt werden. Der Bezirk Mittelfranken genehmigte daher die Einstellung einer Fachkraft. Später wurden auch noch Ausbildungsplätze geschaffen. Verwirklicht wurden die Kurse der Ländlichen

DER

LHW

IN

Trend entgegenzuwirken und bieten deshalb Kurse für Kinder für Tischdekoration mit dazugehörigen Benimmregeln an”, erklärt Beate Heubeck. Auch für Erwachsene sind derartige Kurse angedacht. „Man bewegt sich auf heiklem Pflaster, wenn man solche Dinge anmahnt”, gibt Beate Heubeck zu. Aber schließlich gilt es, eine alte Weisheit zu widerlegen: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.” Sabine Künzel

TRIESDORF

Hauswirtschaft dann schließlich im Jahr 1986, als Karin Theis als eigene Meisterin eingestellt wurde mit der Aufgabe, zusätzlich im hauswirtschaftlichen Bereich eine praxisnahe Fortbildung anzubieten. Zu ihren Aufgabengebieten gehörte ebenso der damalige Bauerngarten. Exemplarisch war dieser so konzipiert, dass er einen Vier- bis Sechs-Personenhaushalt versorgen konnte. Die damals zur Verfügung stehenden 520 m² gaben die Möglichkeit, das Publikum gezielt über den Anbau von Gemüse, Beeren, Kräutern und Blumen zu informieren. Bei der breiten Bevölkerung fanden vor allem die Praxistage im Bauerngarten

Berichte aus dem Bildungszentrum

Gerade junge Menschen legen einen besonderen Wert auf gesunde Ernährung Foto: Sabine Künzel

Leute läsen dabei Zeitung. „Es ist schon paradox: Wir kümmern uns nicht darum, was wir essen, wir essen zu schnell und klagen danach ständig über die aufgenommenen Kalorien.” Auch die Tischkultur kommt dabei zu kurz. „Das Essen wird nicht mehr auf dem Teller angerichtet und der Ellbogen nicht vom Tisch genommen.” Dem Beispiel der Eltern folgten die Kinder, die im späteren Leben bei Geschäftsessen durch mangelndes Benehmen auffallen. „Wir versuchen dem

besonderen Zuspruch. Gleich 1987 wurde zum ersten Mal eine Herbsttagung für Hobbygärtner abgehalten.

Die Kurse selbst – beispielsweise Brotbacken, Fleischverarbeitung sowie Schlachten und Räuchern von Fischen - richteten sich an Direktvermarkter, Studierende der Technikerschule und der Fachakademie sowie die Meisteranwärterinnen der Ländlichen Hauswirtschaft. Konsequenterweise wurde auch der ehemalige Hofladen nun an die Ländliche Hauswirtschaft Triesdorf angegliedert. Sabine Künzel

HÖFA - ABSCHLUSSJAHRGANG 1972 ZU UNSEREM 40-JÄHRIGEN ABSCHLUSSJUBILÄUM MÖCHTEN WIR EUCH ZUM EHEMALIGENTREFFEN NACH TRIESDORF SEHR HERZLICH EINLADEN. FÜR SAMSTAG, DEN 23. JUNI 2012 AB 11.00 UHR HABEN WIR EINEN TISCH BEIM „SAMMETH-BRÄU”, MARKTPLATZ 1 VORBESTELLT. AM NACHMITTAG KÖNNEN WIR AN DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG UND DANACH AN EINER FÜHRUNG DURCH TRIESDORF TEILNEHMEN. AUF EUER KOMMEN FREUEN SICH EDELTRAUD LANZL ADELHEID SUMMER (GEB. KIRCHHOFER) 09827/4674 09826/1227 FAMILIE.SUMMER@T-ONLINE.DE KJLANZL@T-ONLINE.DE Triesdorfer Chronik I-2012

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Berichte aus dem Bildungszentrum

PIONIERE Die Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf präsentieren die weltweit erste begehbare Biogasanlage. Als 1992 in Triesdorf eine Biogasanlage erbaut wurde, ahnte niemand, welch wegweisende Entscheidung damals getroffen wurde. Denn nach dem System des Triesdorfer Prototyps funktionieren heutzutage die meisten Anlagen. Entwickelt hat das Durchfluss-Speichersystem in einer Biogasanlage der damalige Leiter der Landmaschinenschule der Landwirtschaftlichen Lehranstalten (LLA) in Triesdorf, Johann Sedlmeier und die Hochschule Weihenstephan – Triesdorf. Inzwischen ist diese Biogasanlage stillgelegt und durch eine neue ersetzt worden. Doch das Gebäude wurde weder abgerissen noch eingemottet. Nach einem Umbau und entsprechender Ausgestaltung ist die Anlage für die Öffentlichkeit zu besichtigen. Damit besitzen die LLA in Triesdorf die weltweit erste begehbare Biogasanlage, die auch in Betrieb war.

Nina Busch vom Kompetenzteam Erneuerbare Energien erläutert bei einer Führung eine Wärmeübergabestation Fotos:Sabine Künzel Verschiedene Anstriche schützen den Beton Die alte Anlage besteht aus zwei Fermentern, in denen man herumspazieren kann. Im ersten Fermenter erwartet die Besucher eine Technikausstellung. Sie enthält die Bestandteile, die normalerweise nicht 6

DER ERSTEN

STUNDE

zu sehen sind, da sie sich in der Biomasse befinden; Heizung oder Rührwerk können beispielsweise besichtigt werden. Die Wände schmücken verschiedene Anstriche, die dafür sorgen sollten, dass der Beton durch das Gas nicht angegriffen wird. Verschiedene Möglichkeiten der Gasverwertung und eine Hausübergabestation vervollkommnen die Ausstellung. Auch ein Stirlingmotor ist zu besichtigen, mit dem Versuche gemacht wurden. „Es gab technische Probleme und er funktioniert bis heute nicht”, erzählt Nina Busch vom Kompetenzteam Erneuerbare Energien der Landwirtschaftlichen Lehranstalten. Im Zwischenbau befinden sich ein Model der Anlage und eines zur Funktionsweise des Fermenters. „Alle Ausstellungsstücke wurden uns von Firmen kostenlos zur Verfügung gestellt”, freut sich Nina Busch. Den ehemaligen Nachgärer ziert eine Posterausstellung über erneuerbare Energien im Allgemeinen und im Speziellen: Es wird erläutert, wie Energie aus Wind, Sonne, Biogas oder Geothermie gewonnen wird und wie diese Energien in Deutschland genutzt werden. Filme über Biogas für verschiedene Zielgruppen sind auf einem Bildschirm zu sehen. Pionier der ersten Stunde Heinz Meier von der Landmaschinenschule erinnert sich noch bestens an die Zeit der ersten Schritte in Sachen Praxisversuche in der alten Biogasanlage. Jeden Morgen noch vor seiner eigentlichen bezahlten Arbeit - führte sein erster Weg und der einiger Kollegen zu den Fermentern. „Wir waren 365 Tage im Einsatz, sogar sonntags nach der Kirche.” Neben allen wissenschaftlichen

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Das alte Rührwerk ist noch authentisch. Es zeigt, wie der Zahn der Zeit an dem Metall nagt. Berechnungen und Erprobungen wurde auch praxisorientierte Pionierleistung erbracht. „Wir haben ausprobiert, was mit nachwachsenden Rohstoffen so geht”, erzählt Meier. Ob Zuckerrüben, Kartoffeln oder Ölrettich, die Biogasanlage wurde befüllt und die Leistung gemessen. Zu der Zeit wurde nur Gülle in eine Biogasanlage eingebracht, so dass diese Versuche komplettes Neuland waren. Einige Hürden waren aber zu überwinden. Einen regulären Aufgang auf den Fermenter gab es nicht, alles musste über eine Leiter nach oben transportiert werden. „Die Folie des Gasspeichers hat es zum Zeitvertreib zerrissen”, erinnert sich Meier, „wir haben sie ständig geflickt”. Das öffentliche Interesse am Triesdorfer Novum war groß. Führungen und Informationsveranstaltungen häuften sich. „Einmal kam eine Gruppe von der saarländischen Regierung”, erzählt Meier. „Sie fragten sich: Brauchen wir das überhaupt?”. Auch heute erfreut sich Triesdorfs begehbare Biogasanlage regen Zuspruchs. Wer Interesse an einer Besichtigung und Führung hat, kann sich unter der Telefonnummer 09826 18-0 mit einer Gruppe anmelden. Sabine Künzel


Die Bereitstellung von Biomasse als Brennstoff wird zukünftig ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Wärmeversorgung sein. Um den stetig steigenden Bedarf an Hackschnitzeln decken zu können, kann der Anbau von Energiehölzern eine mögliche Alternative sein. In Bayern werden derzeit circa 500 ha (Invekos – Daten nach Kauk HSWT) schnellwachsende Hölzer angebaut. Die Anbaufläche in Deutschland wird momentan auf 3.000 ha geschätzt, jedoch wurde ein Großteil der Flächen erst in den letzten fünf Jahren angelegt. Dies ist eine Folge der zunehmenden regionalen Verknappung an Waldhackschnitzeln und steigender Energiepreise fossiler Ressourcen. Auch in Triesdorf wurde bereits 1996 eine dementsprechende Fläche angepflanzt. Hier wurden auf 0,9 ha Weiden und Pappeln zur Hackschnitzelproduktion angebaut. In den Jahren 2008 und 2011 wurden die Flächen ausgedehnt. Die Gesamtfläche an den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf beträgt heute 2,4 ha. Die anfallenden Hackschnitzel dienen als Rohstoffversorgung für Heizanlagen des Bezirks Mittelfranken. Des Weiteren werden die Ertragsmenge, Hackschnitzelqualitäten und Erntekosten gemessen, ausgewertet und veröffentlicht.

VOM

ACKER

Der Anbau von Energieholz erfolgt in Triesdorf ausschließlich auf Grenzertragsstandorten. Trotz der schlechten Bodenverhältnisse konnte bei vier durchgeführten Ernten ein Durchschnittsertrag von zwölf Tonnen Trockenmasse pro Jahr erzielt werden. Damit lassen sich ca. 5000 Liter Heizöl ersetzen. Die letzte Ernte fand im Februar 2012 statt, hier wurde erstmals mit einem Mähhacker der Firma New Holland gehäckselt. Die 0,9 ha große Fläche konnte dabei in 1,5 h geerntet werden. Dabei fielen umgerechnet auf ein Hektar 85 Tonnen Hackschnitzel mit einem Wassergehalt von 55 Prozent an. Im Vergleich zur motormanuellen Ernte bzw. Ernte mit dem Bündelfällkopf fallen dabei große Mengen an nassen Hackschnitzeln an, die für eine weitere Nutzung aufbereitet werden.

Foto: Sabine Künzel Jedoch konnten mit dem Mähhacker die Erntekosten reduziert werden und belaufen sich nun auf ca. 1.000 Euro je Hektar. Des Weiteren müssen nach

Berichte aus dem Bildungszentrum

ENERGIE

Schätzungen für die Trocknung und die Logistik zusätzlich ca. 800 Euro veranschlagt werden. Im Gegenzug können bei einem Hackschnitzelpreis von 80 Euro je Tonne also 2.800 Euro je Hektar erlöst werden. Für die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit dürfen bei Energieholzflächen nicht nur die Einnahmen aus dem Hackschnitzelverkauf mit den Erntekosten gegen gerechnet, sondern es müssen auch die Anlagekosten von 2.400 bis 2.800 Euro pro Hektar im Pflanzjahr, die Kosten für die Rekultivierung von 2.000 Euro und der Pachtanspruch (Nutzungskosten für die eigene Fläche oder Pacht) berücksichtigt werden. Auf Grenzertragsstandorten lassen sich damit bei den momentanen Hackschnitzelpreisen kostendeckend Hackschnitzel produzieren. Die zu erwartenden steigenden Preise für fossile Energieträger werden sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit von Energieholz auswirken. Für interessierte Landwirte, Grundstückseigentümer, Kommunen und Lohnunternehmer veranstalten die Landwirtschaftlichen Lehranstalten ein spezielles Seminar „Kurzumtriebsplantagen für die dezentrale Wärmeversorgung”. Dabei erwartet die Teilnehmer ein umfangreiches Programm aus Theorie und Praxis. Markus Heinz

HERZLICHE EINLADUNG ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG MIT WAHL DER VORSTANDSCHAFT AM IM

23. JUNI 2012, 13.00 UHR ALTEN REITHAUS IN TRIESDORF

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Berichte aus dem Bildungszentrum

ERNEUERBARE ENERGIEN So betitelte Ulrich Detsch, Reporter beim Bayerischen Rundfunk, seinen Vortrag bei der Verabschiedung der Fachagrarwirte Erneuerbare Energien-Biomasse. Der Journalist regte die Zuhörer zu einem Perspektivenwechsel an und betrachtete die Landwirtschaft sowie die Erneuerbaren Energien hauptsächlich aus dem Blickwinkel der Bevölkerung. Die Medien spielten hierbei eine wichtige Rolle: sie nähmen Anregungen aus der Bevölkerung sowie verschiedener Interessensgruppen auf und entwickelten so Themen für ihre Berichterstattung. Da ein Journalist nicht alles wissen könne, sei er auf Informationen von Fachleuten angewiesen. Im Bereich der Landwirtschaft und der Erneuerbaren Energien seien das u.a. die Land- und Energiewirte selbst. Diese könnten durch Gespräche mit Journalisten ihre Sichtweise bzw. ihre fachliche Argumentation in die Meinungsbildung der Medien und damit der Zuschauer bzw. Leser und Hörer einbringen. Diese Anregung hatten die Absolventen des Fortbildungslehrgangs „Fachagrarwirt Erneuerbare Energien-Biomasse” schon während ihres Unterrichts bekommen. Ein wichtiges Thema war auch hier die Öffentlichkeitsarbeit. Die Teilnehmer erkannten, dass diese schon beim täglichen Umgang mit Nachbarn, Behörden und der Bevölkerung beginnt. So könne man durch Rücksichtnahme bei der Gärrest-/Gülleausbringung oder der Ernte Ärger vermeiden. Diese Arbeitsschwerpunkte könne man auch als Anlass für einen Presseartikel nutzen, um den betroffenen Anwohnern aufzuzeigen, warum diese 8

IM KRITISCHEN

FOKUS

Arbeit notwendig sei bzw. welcher Nutzen sich daraus für die Betroffenen ergebe. Beispielsweise könnte man die Strom- und Wärmemenge, die aus den geernteten Pflanzen resultieren, darstellen. Um positiv auf sich aufmerksam zu machen und Verständnis für die Landwirtschaft und Energieproduktion zu wecken, könne auch ein Tag der offenen Tür veranstaltet werden, an dem die Besucher über den Hof bzw. die Biogasanlage geführt und ihnen die Hintergründe erklärt werden. Den Teilnehmern wurde bewusst, wie wichtig Öffentlichkeitsarbeit gerade für die Landwirtschaft und die Erneuerbaren Energien sei. Dabei war dies nur ein Thema unter vielen während des 13-wöchigen Lehrgangs an der Landmaschinenschule Triesdorf, welcher Anfang September 2011 mit 18 Teilnehmern aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Südtirol begann. Nach einem Einstieg in die Potenziale der Erneuerbaren Energien sowie der Nutzung von Sonnen- und Windenergie, der Geothermie und Wasserkraft wurden den Teilnehmern wirtschaftliche und steuerliche Grundlagen vermittelt. Bei den drei Schwerpunktthemen wurden jeweils die Bereiche Rohstoffproduktion, gesetzliche Rahmenbedingungen, Technik und Wirtschaftlichkeit behandelt. Dem Themenblock „Biogene Festbrennstoffe” waren zwei Kurswochen gewidmet; es ging u.a. um Holzproduktion, Energiewald, Feuerungssysteme, Holzvergaser. Der Themenblock „Biogas” umfasste fünf Wochen und beinhaltete Themen wie Substrat-

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DER

GESELLSCHAFT

produktion (Anbau, Ernte, Lagerung), Technik, Planung und Genehmigung, Gärbiologie, Sicherheit, Wärmenutzung, EEG und Wirtschaftlichkeit.

Gäranalysen im Unterricht Ein Highlight war die zweitägige Exkursion, bei der die Teilnehmer eine Biomethaneinspeiseanlage besichtigten und vier Projektstudien zu aktuellen Themen bei Biogasanlagen bearbeiteten, z.B. die Wirtschaftlichkeit eines Klärgasbrenners gegenüber einer Gasfackel als zusätzliche Gasverbrauchseinrichtung nach dem EEG 2012. In einer Kurswoche wurden die „Biokraftstoffe” abgehandelt, welche zwar momentan kaum wirtschaftlich darstellbar sind, aber durch steigende fossile Kraftstoffpreise wieder interessant werden könnten. Neben den Fachthemen findet man auch die sogenannten „soft skills” auf dem Lehrplan. In verschiedenen eintägigen Trainings konnten sich die Teilnehmer in Büroorganisation, Zeitmanagement, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit üben. Außerdem standen zahlreiche Exkursionen zu Anlagen, Institutionen und Firmen auf dem Programm, u.a. ein Bürgerwindrad, ein Holzvergaser sowie einige Biogasanlagen verschiedener Hersteller.


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Exkursion zur Biomethaneinspeiseanlage der Agrokraft Streutal in Unsleben Fotos: Nina Busch Dabei schätzten die Lehrgangsteilnehmer besonders die Offenheit der Betreiber, die auf Schwierigkeiten bei der Planung, Umsetzung und dem Betrieb ihrer Anlagen genauso eingingen wie auf die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Sicherheit. Ein weiterer Bestandteil des Lehrgangs ist ein zweiwöchiges Praktikum bei einer Biomasseanlage, über das ein Bericht verfasst werden muss. Dieser geht mit den mündlichen und schriftlichen Prüfungsleistungen in die Abschlussnote ein. Nach elf Kurswochen, zwei Wochen Praktikum sowie einer Prüfungswoche, welche sich insgesamt über knapp acht Monate erstrecken, erhalten die Teilnehmer den staatlich anerkannten Titel „Fachagrarwirt/in Erneuerbare Energien – Biomasse”.

WIR

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Investitionswillige Biogasanlagenbetreiber, die Optimierungspotenziale ihrer Anlage kennenlernen und ausschöpfen möchten Arbeitnehmer bei Biomasseanlagen, Stadtwerken o.ä. Schulabgänger, um mit einer Zusatzqualifikation auf dem Arbeitsmarkt zu punkten

Der nächste Lehrgang beginnt am 03.09.2012. Anmelde-

schluss ist der 5. Juli 2012. Weitere Informationen zu Lehrgangsinhalten und Terminen sowie der Zulassungsantrag sind auf der Homepage der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft zu finden: http://www.lfl.bayern.de/berufsbildung/

Berichte aus dem Bildungszentrum

Der Lehrgang richtet sich an alle, die sich im Bereich der Erneuerbaren Energien weiterbilden möchten:

Auskunft erteilen außerdem Nina Busch und Markus Heinz, Kompetenzteam Erneuerbare Energien an der Landmaschinenschule Triesdorf unter 09826/18-2268. Nina Busch

Die Absolventen des Lehrgangs Fachagrarwirt Erneuerbare Energien-Biomasse mit Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, Bezirksrat Walter Nussel, Dr. Rudolf Seidl (Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft), Ulrich Detsch (Bayerischer Rundfunk) sowie der Leiter der Landmaschinenschule Triesdorf, Norbert Bleisteiner und die beiden Dozenten Markus Heinz und Nina Busch.

35. EHEMALIGENJUBILÄUM! DER ABSCHLUSSJAHRGANG 1977 DER HÖFA TRIFFT SICH ZU DIESEM EREIGNIS AM 23. JUNI 2012 IN TRIESDORF. DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG BEGINNT UM 13.00 UHR IM ALTEN REITHAUS, ANSCHLIESSEND FINDET UM CA. 15.30 UHR IN DER FACHAKADEMIE EIN GEMEINSAMES KAFFEETRINKEN STATT. BITTE MELDET EUCH BIS 31. MAI 2012 BEI MIR AN. KATHARINA BRUNNAUER 08083/8554 KATHARINA.BRUNNAUER@AELF-ED.BAYERN.DE FEIERN UNSER

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Berichte aus dem Bildungszentrum

NEUES ENERGIEPFLANZENPROJEKT Nach dreijährigen Versuchen mit verschiedenen Energiepflanzen in Triesdorf haben sich Gräser, die auch bei kühleren Temperaturen produktiv sind, sog. C3- Gräser als Dauerkulturen, als besonders leistungsstark herausgestellt. Aufgrund dieser Datenbasis hat die Saatzucht die Bewilligung für ein Bundesprojekt zur Erprobung alternativer trockentoleranter Energiegräser erhalten. Das Projekt hat im Februar begonnen und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Es besteht aus drei Bereichen: • Erprobung von 20 C3Grassorten, deren Trockentoleranz und energetische Leistung in der Biogasproduktion, auch Rohrschwingel, Knaulgras etc. • Produktionsversuche mit dem bisher leistungsstärksten Vertreter, dem Riesenweizengras „Szarvasi 1”, mit zehn Schnitt- und Düngungsvarianten • Auswertung und Beratung von ausgewählten Praxisflächen und deren Ertragserfassung, verteilt auf das gesamte Bundesgebiet. Hier werden alle Anbauerfahrungen einschließlich der Praxiserträge ausgewertet und Anbauhinweise erstellt. Die Basis für die Energiepflanzenversuche sind folgende: • Suche nach trockenholden Pflanzenarten • Mais spielt eine zu dominierende Rolle • Gesellschaftliche Akzeptanz für Mais schwindet • Gefahr von Versorgungsengpässen durch Kalamitäten bei Mais • Pflanzen für Standorte, für die Mais weniger geeignet ist • Erprobung von echten Al-

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GESTARTET

ternativen zu den bisherigen Kulturen • Derzeit nicht genutzte Dauerkulturen als Hauptfrucht Unter den Energiepflanzen wird seit drei Jahren das Ungarische Energiegras „Szarvasi 1” (Art. Elymus elongatus) untersucht. Dieses Riesenweizengras hat in den bisherigen Versuchsparzellen über drei Jahre hinweg vielversprechende Ergebnisse erzielt: Erträge in t/ha: 2009 2010 2011 Mais 14,8 16,0 18,5 Szarvasi 1 19,3 18,5 17,6 Die Maiserträge wurden aus dem Praxisanbau der LLA gewonnen. Die Trockenmasse lag bei beiden Pflanzen bei etwa 30 - 33 Prozent. Zu den leicht nachlassenden Erträgen bei „Szarvasi 1” ist zu bemerken, dass in den drei Erntejahren ausschließlich Stickstoff, jedoch keine Kalidüngung ausgebracht wurde. Aufgrund der Ertragsleistungen und einer Methanausbeute, die nach bisherigen Untersuchungsergebnissen dem Mais überlegen ist, ist das Riesenweizengras „Szarvasi 1” eine interessante Alternative zu Mais. Die Veröffentlichung der Ertragsleistungen von „Szarvasi 1” in Triesdorf sind auf vielfaches Interesse im gesamten Bundesgebiet gestoßen. Nach Informationen des Saatguthandels ist 2011 Saatgut für die Aussaat von ca. 3000 ha Riesenweizengras verkauft worden. Weitere gezüchtete Marktsorten sind vorhanden. Sie werden jedoch erst jetzt in die Triesdorfer Versuche aufgenommen. Neben der relativ guten Trockentoleranz dieses Riesenweizengrases wird in Fachartikeln

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wiederholt von seiner hohen Frosthärte berichtet. Die als Folge des vergangenen strengen Frostes aufgetretenen Auswinterungsschäden bei Wintersaaten sind beim Energiegras „Szarvasi 1” nicht aufgetreten. Das angelaufene Forschungsprojekt wird von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gefördert. Sie ist Projektträgerin des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und unterstützt Aktivitäten zu nachwachsenden Rohstoffen von der Forschung bis zur Markteinführung und die Öffentlichkeitsarbeit. Auf Basis des Forschungsprojekts wurden ein Agraringenieur und ein Techniker (TZ) eingestellt. Derzeit ist eine Kostenvergleichsrechnung des Riesenweizengrases „Szarvasi 1” in Bearbeitung. Sie wird zusammen mit den neuesten Erkenntnissen auf dem Triesdorfer Energiepflanzentag am 12. Juli dieses Jahres vorgestellt. Info: www.triesdorf.de/Veranstaltungen/Thementage. Information und Kontakt über 09826/18 1250 und christine.leithner@triesdorf.de Herbert Geißendörfer Leiter Abt. Pflanzenbau und Versuchswesen

Mit Interesse folgten die Besucher den Ausführungen von Herbert Geißendörfer bei der Führung durch die Energiepflanzenversuche am Energiepflanzentag 2011. Foto: LLA


KLASSENSPRECHER DER FACHAKADEMIE, DER TECHNIKERSCHULE UND DER HÖHEREN LANDBAUSCHULE WAREN ZU GAST BEIM BAYERISCHEN JUGENDZUKUNFTSTAG 2012 IN HERRSCHING AM AMMERSEE

eigene Lebenssituation ausgetauscht, sie haben auch ihre Sorgen zur Sicherung der ländlichen Heimat und Zukunftsperspektiven diskutiert sowie konkrete Anregungen für die Zukunft gegeben.

Die Arbeitsgemeinschaft der Landjugend im Bayerischen Bauernverband hat Studierende aus den Triesdorfer Fachschulen zum Bayerischen Zukunftstag 2012 eingeladen. Um ein möglichst breites Meinungsspektrum in die Diskussionen und Workshops einbringen zu können, wurde den Klassensprechern aus allen Schulen die Möglichkeit gegeben, zusammen mit dem Schulleiter an dieser Veranstaltung teilzunehmen (Teilnehmer siehe Foto rechts). An der Veranstaltung haben ca. 150 junge Menschen mitgewirkt. Am Vormittag und am Nachmittag wurden in insgesamt 19 Work-

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STAATLICHE FACHAKADEMIE, STAATLICHE TECHNIKERSCHULE FÜR AGRARWIRTSCHAFT, STAATLICHE HÖHERE LANDBAUSCHULE UND FORTBILDUNGSZENTRUM FÜR LANDWIRTSCHAFT UND HAUSWIRTSCHAFT

Klassensprecher der Triesdorfer Fachschulen im Innenhof des Hauses der Bayerischen Landwirtschaft in Herrsching shops Themen, die Jugendliche auf dem Land betreffen, wie Heimat, Berufswahl, moderne Kommunikation, Ernährung und Beziehungen erläutert. Die jungen Menschen aus allen ländlichen Regionen Bayerns haben sich nicht nur über ihre

Die Ergebnisse dieser Workshops werden in einem Buch zusammengefasst und mit der Verbandsspitze des BBV und bayerischen Politikern, u. a. Frau Barbara Stamm, diskutiert. Zum Abschluss der Veranstaltung stellten sich Herr Präsident Gerd Sonnleitner, Herr Landrat Martin Bayersdorfer aus Erding, Frau Helga Grömer von der Landvolkshochschule Niederalteich und Herr Andreas Maier, Leiter der Fachschulen in Triesdorf und die Vorsitzenden der drei Landjugendorganisationen (siehe Foto links) Fragen der Zukunft im ländlichen Raum.

Ich danke den Klassensprechern für ihre Teilnahme. Sie haben bei den Verantwortlichen und Herrn Präsidenten Gerd Sonnleitner einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Andreas Maier Schulleiter v .l.: Tobias Volkert, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Landjugend; Helga Grömer von der Landvolkshochschule Niederalteich; Präsident Gerd Sonnleitner; Dr. Wulf Treiber, Leiter des Hauses der Bayerischen Landwirtschaft; Andreas Maier, Leiter der Fachschulen in Triesdorf; Tobias Deutinger, Landesvorsitzender der KLJB in Bayern Fotos: BBV

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STAATLICHE HÖHERE LANDBAUSCHULE - DIE WEITERBILDUNG ZUR UNTERNEHMERIN / ZUM UNTERNEHMER IM LÄNDLICHEN RAUM Liebe Ehemalige und an Triesdorf Interessierte. In dieser und in den nächsten Ausgaben unserer Chronik stellen wir Ihnen die unterschiedlichen schulischen Einrichtungen und ihre Besonderheiten vor. Wir beginnen mit der Staatlichen Höheren Landbauschule (HLS) und der Staatlichen Fachakademie für Landwirtschaft, Fachrichtung Hauswirtschaft und Ernährung. Wenn andere Schulen Osterferien machen, dann sind die Studierenden der Höheren Landbauschule in der Regel schwer am Arbeiten. Die Abgabe des Businessplanes steht am Ende der Ferien an. Erst danach können sie erlöst und gespannt die traditionelle Lehrfahrt antreten. Der Businessplan ist eine der vielen Neuerungen der Unternehmerschule seit dem Schuljahr 2011 / 2012. Mit dieser Arbeit sollen die Studierenden mögliche Entwicklungslösungen für ihre Unternehmen aufzeigen, diese auf ihre Durchführbarkeit analysieren und selbstverständlich betriebswirtschaftlich beurteilen. Dabei stehen neben der Betrachtung der Märkte und der Wahl der richtigen Rechtsform auch eine Standortanalyse und die Zusammenstellung der notwendigen behördlichen Schritte von der Planung bis zur Genehmigung im Mittelpunkt. „Ich bin die ganzen Faschingsferien damit beschäftigt gewesen, mit unterschiedlichen Behörden über die Genehmigung meiner geplanten Windkraftanlage zu sprechen. Aber jetzt kenne ich mich einigermaßen aus”, berichtet Stefanie Sauber, eine Studierende an der HLS. Aus Gesprächen mit Bankern hat sich gezeigt, dass es für die 12

Kreditvergabe durchaus von Vorteil ist, den eigenen Betrieb aus produktionstechnischer, aber auch aus wirtschaftlicher Sicht zu kennen und den Investitionsschritt ökonomisch fundiert präsentieren zu können. „Sie müssen uns von Ihrer Entwicklungslösung überzeugen”, war die Aussage eines Bankers im Rahmen eines Finanzierungsseminares an der HLS. Überdies legen die Kreditinstitute verstärkt Wert auf die familiäre Absicherung der Unternehmen und die Gestaltung der Hofnachfolge. Auch diese Überlegungen fließen in den neuen Businessplan ein. Abgerundet wird die Arbeit durch Risikoanalyse, um den Studierenden und deren Eltern eine zusätzliche Entscheidungshilfe zu geben. In der Unterrichtsorganisation wird auf Individualität ein großes Augenmerk gelegt. Im Basisunterricht wählen die Studierenden zwischen den Schwerpunkten Rind oder Schwein. Seit Kurzem ist es auch für Marktfruchtbaubetriebe möglich, auf den tierischen Unterricht weitgehend zu verzichten, wenn sie dies unbedingt möchten.

HLS 2011/2012 in Italien

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Der Basisunterricht, der etwa die Hälfte des Unterrichts umfasst, wird um ein vielfältiges modulares Seminarangebot ergänzt. In drei Schwerpunktfeldern Unternehmensführung, Qualitäts- und Produktionsmanagement, Arbeitsorganisation und Unternehmensumfeld werden zusammen über dreißig verschiedene Seminare angeboten. Aus diesem Angebot gestaltet der Studierende eigenverantwortlich und individuell Teile seiner Unterrichtsinhalte völlig frei. Mögliche Themen sind Investitionen im Energiesektor, Erwerbskombinationen und Sonderkulturen oder die Dynamische Liquiditätsanalyse, aber auch Themen aus der Produktionstechnik, wie Fütterungsoptimierung, Stallbau, Gesundheitsmanagement, Geflügelproduktion, Pfluglose Bodenbearbeitung oder Pflanzenschutzstrategien, um nur einige zu nennen. Natürlich dürfen auch persönlichkeitsbildende Seminare, wie z.B. Mitarbeiterführung, Zeitmanagement, „Gutes Benehmen”, Konfliktmanagement, Öffentlichkeitsarbeit oder Verkaufs- und Verhandlungstraining nicht fehlen.

Foto: Franz Heilmaier


Um die zunehmend größeren landwirtschaftlichen Unternehmen mit einer Vielzahl von Betriebszweigen erfolgreich zu führen, nimmt die Betriebswirtschaft und Arbeitsorganisation sowie der Bereich Steuern und Recht einen großen Raum ein. Betriebsplanung und Beurteilung mit der dynamischen Investitionsrechnung, detaillierte Vollkostenrechnungen und Grenzbetrachtungen bilden das Kernstück im Unterrichtsangebot. In der Betriebsanalyse stellen die Studierenden ihre Betriebe bis hin zu den Erfolgskennzahlen vor. In diesen Kleingruppen werden Betriebsentwicklungen kritisch hinterfragt und mögliche Zukunftsperspektiven erarbeitet. Dadurch können die Studierenden Strategien, Chancen und Risiken erkennen. Dass wir damit den Wünschen unserer Absolventen durchaus entgegenkommen, hat eine Umfrage in der Klasse gezeigt. „Bei der Betriebsanalyse wird der Betrieb vollständig durchleuchtet und im Businessplan werden sinnvolle Ziellösungen hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und deren Rahmenbedingungen überprüft. Dies bildet zusammen mit den Fächern der Produktion, Steuern und Recht eine gute Basis für

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Für Siegfried Meyer war dies ein Grund, warum er sich entschlossen hat, nach der Fachschule zusätzlich die Höhere Landbauschule zu besuchen. „In Triesdorf wird viel Wert auf die Unternehmerpersönlichkeit gelegt.” Gerade die gemeinsame Arbeit in Kleingruppen und den Seminaren verstärkt die soziale Kompetenz unserer Absolventen und befähigt sie, sich in beruflichen und privaten Situationen reflektiert, situationsgemäß und sozial verantwortlich zu verhalten.

Neue Erwerbszweige kennenlernen: Die HLS zu Besuch bei der Schokoladenmanufaktur Gerner in Sindersdorf Foto: Hans Böll eine erfolgreiche Unternehmensführung”, so die Meinung vieler Studierender. Vertieft und angewandt werden diese Inhalte insbesondere in den nächsten Wochen im Seminar Fremdbetriebsbeurteilung. Hier besuchen die Studierenden in Kleingruppen verschiedene Praxisbetriebe und holen sich die notwendigen Daten. In der Schule werden diese aufbereitet und im Anschluss daran den Betriebsleitern vor Ort präsentiert. Dabei wird sowohl auf die Produktionstechnik, die Betriebsorganisation, die Ökonomik, aber auch auf die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Entwicklungslösungen eingegangen. Aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus wurde diese Form des „Coachings” verstärkt in den Unterricht eingebaut. Im Unterricht eingebettet sind zahlreiche Lehrfahrten ins Inund Ausland, überregionale Fachvorträge in Alten Reithaus sowie ein umfangreiches Kulturangebot. Durch die Vielzahl an schulischen Einrichtungen am Standort Triesdorf kommt natürlich das gesellschaftliche und zwischenmenschliche Miteinander nicht zu kurz. Auf die Frage, was ihnen besonders am

Schulstandort gefällt, sind sich unsere Studierenden einig: „Man lernt viele interessante junge Menschen kennen, mit denen man ein Leben lang Kontakt hat. Das Leben in Triesdorf macht einfach Spaß, es werden Freundschaften fürs Leben geschlossen.” Das große Netzwerk Triesdorf findet durchaus allgemeine Zustimmung. Hier einige Aussagen aktueller HLS`ler „Egal um was es in der Landwirtschaft geht, in Triesdorf findet man eine Antwort”. „Es ist eine sehr gute Ergänzung zur landwirtschaftlichen Fachschule.” Die Staatliche Höhere Landbauschule führt wie bisher auch in einer einjährigen Fortbildung zum „Staatlich geprüften Agrarbetriebswirt”. Als Eingangsvoraussetzungen gelten der Abschluss der landwirtschaftlichen Fachschule mit dem „Wirtschafter für Landbau” und / oder der Landwirtschaftsmeister. Das Ziel der Höheren Landbauschule ist die/ der kaufmännisch orientierte Unternehmerin/Unternehmer im ländlichen Raum. Gabriele Sichler-Stadler Fritz Gronauer-Weddige HLS Triesdorf

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NEUES SCHULPROFIL AN DER STAATLICHEN FACHAKADEMIE FÜR LANDWIRTSCHAFT TRIESDORF AB DEM SCHULJAHR 2012/2013 Mit Beginn des Schuljahres 2012/2013 werden an der Staatlichen Fachakademie für Landwirtschaft, Fachrichtung Hauswirtschaft und Ernährung die neuen Studierenden zu „Staatlich geprüften Betriebswirten für Ernährungs- und Versorgungsmanagement” qualifiziert. Die Änderung der Berufsbezeichnung erfolgte in Anlehnung an die Fachakademien für Hauswirtschaft in Bayern, die die neue Berufsbezeichnung bereits im laufenden Schuljahr einführten. In Verbindung mit der neuen Berufsbezeichnung wurden der Fächerkanon, die Lerninhalte sowie das Studienpraktikum an die Anforderungen des heutigen Arbeitsmarktes aufgrund von Rückmeldungen ehemaliger Absolventen und von Arbeitgebern angepasst. Folgende Fächer werden ab dem Schuljahr 2012/2013 an der FAK unterrichtet: Pflichtfächer: Deutsch, Englisch, Mathematik, Sozialkunde und Verbraucherbildung, Informationstechnik, Ernährung und Gesundheit, Marketing und Kundenservice, Objektgestaltung und Gerätetechnik, Objektreinigung, Textilien und Wäscheversorgung, Garten und Lebensmittelproduktion, Betriebslehre, Rechnungswesen und Controlling, Qualitätsmanagement einschließlich Zertifizierung, Existenzgründung und Zertifizierung, Berufsbildung und Personalwirtschaft, Projektmanagement, Vertiefungsbereich Zusatzfächer: Englisch FH, Mathematik FH Wahlfächer: Informationstechnik Vertie14

Foto: Hans Böll fung, Musische Bildung, Mode und textiles Gestalten, GartenVertiefung Neu ist zudem, dass die Studierenden während ihrer dreijährigen Fortbildung in Triesdorf im dritten Schuljahr aus zwei Vertiefungsbereichen: Gemeinschaftsverpflegungs- und Veranstaltungsmanagement einerseits sowie Wäscheversorgung und Objektreinigung andererseits einen auswählen können. Der betreute Praktikumsblock von sechs Monaten im zweiten Schuljahr ermöglicht den Studierenden zudem einen intensiveren Einblick in die Leitungsarbeit hauswirtschaftlicher Führungskräfte, da sie das Betriebsgeschehen über einen längeren Zeitraum hinweg verfolgen können. Da hauswirtschaftliche Führungskräfte ihre fachlichen Entscheidungen in immer größerem Maße mit wirtschaftlichen Zahlen und Fakten am Arbeitsplatz belegen müssen, wird der betriebswirtschaftliche Aspekt im Unterricht zukünftig stärker herausgearbeitet. Das erleichtert den Absolventen in ihrem Bereich strategische Entscheidungen zu erarbeiten.

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Bei den Neuanmeldungen für das kommende neue Schuljahr 2012/2013 wurde von den Interessenten sehr häufig angefragt, ob auch in Triesdorf die neue Bezeichnung „Staatlich geprüfter Betriebswirt für Ernährungs- und Versorgungsmanagement” nach dem erfolgreichen Bestehen der Fachakademie verliehen wird. Mit derzeit 39 Anmeldungen werden wir im neuen Schuljahr voraussichtlich wieder mit zwei Eingangsklassen starten können. Dies zeigt, wie zugkräftig die neue Bezeichnung für den jungen Berufsnachwuchs ist. Im Jahr 2013 feiert die Fachakademie hundert Jahre durchgängige hauswirtschaftliche Bildung im Weißen Schloss in Triesdorf. Zusammen mit dem Wäscheneubau und dem neuen Schulprofil ist die Fachakademie gut für die Zukunft aufgestellt und kann getrost in das zweite Jahrhundert starten. Die hundertjährige Tradition hauswirtschaftlicher Führungskräfte aus Triesdorf ist und bleibt ein Markenzeichen. Ingrid Bär Fachakademie


WÄSCHEBEREICHS AN DER FACHAKADEMIE EINE ENTSCHEIDUNG FÜR DIE ZUKUNFT

Berichte aus dem Bildungszentrum

UMBAU

DES

Ein Schwerpunkt in der fachpraktischen Fortbildung zum Betriebswirt für Ernährungsund Versorgungsmanagement an der Fachakademie ist der Unterricht im Fach Textilienund Wäscheversorgung. Der Arbeitsmarkt fordert von den Absolventen neben fundierten Kenntnissen in diesem Bereich auch eine professionelle Umsetzung der Wäschepflege in Einrichtungen wie z.B. in Alten-und Pflegeheimen, Krankenhäusern, Hotels und in der Gebäudereinigung. Was muss den Studierenden im Unterrichtsfach Wäscheversorgung vermittelt werden? Die Basis des Unterrichts bildet das Kennen von fachspezifischen Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien. Diese rechtlichen Grundlagen werden während des gesamten Wäschekreislaufes berücksichtigt. Die folgende Darstellung des Wäschekreislaufes verdeutlicht die Komplexität dieses Fachgebietes. 1. Einkauf und Kennzeichnungsmöglichkeiten der Wäscheposten 2. Sammeln und Sortieren der Schmutzwäsche 3. Wäschelogistik 4. Wäschereitechnik 5. Waschmittel, Dosiersysteme 6. Waschverfahren, z.B. Wäsche aus Lebensmittelbetrieben, Bewohnerwäsche, Krankenhauswäsche, Berufsbekleidung, MRSAWäsche, Moppwäsche usw. 7. Trocknen 8. Finishen 9. Verteilen und Lagern

Seit vielen Jahren sind die Unterrichtsräume für diesen Fachbereich im Weißen Schloss und im Nebengebäude untergebracht.

Nebengebäude - erbaut 1956 Weder entsprechen die räumlichen Gegebenheiten dem geforderten Standard, noch ist die bestehende Maschinen- und Geräteausstattung derzeitiger Stand der Technik. Deshalb stellte unsere Schulleitung die Weichen für einen dringend notwendigen Umbau. Das Projekt „Umbau des Wäschebereiches im Nebengebäude der Fachakademie” wurde ins Leben gerufen. Bereits vor zwei Jahren begannen wir mit den Planungsarbeiten. Ein Ziel war es, die Studierenden von Anfang an in diesen Planungsprozess einzubeziehen. So wurde im fachpraktischen Unterricht ein Planungsmodell (siehe Abbildung) erstellt.

Auf einer Metallplatte ist der Grundriss des Nebengebäudes aufgebracht. Durch bewegliche magnetische Einzelteile konnten verschiedene Möglichkeiten durchexerziert und überdacht werden.

Der Bezirk Mittelfranken ist als Sachaufwandsträger Bauherr dieser Wäscherei. Bei der Sitzung des Liegenschaftsausschusses des Bezirkstages in Ansbach verdeutlichten wir den Bezirksräten anhand unseres Planungsmodells den Umfang des Bauvorhabens. Ein Organisationsplan für die Räumung des gesamten Nebengebäudes vor Baubeginn sowie eine gut durchdachte Maschinen- und Geräteauswahl für die einzelnen Arbeitsbereiche in der Wäscherei sind aktuelle Lerninhalte des Unterrichts. Mit dieser Baumaßnahme wollen wir ein Zeichen setzen für Hygiene und Qualität im Bereich des Unterrichts „Textilienund Wäscheversorgung” an der Fachakademie.

Die Zertifizierung mit dem Gütezeichens RAL-GZ 992/3 für Wäsche aus Lebensmittelbetrieben ist nach Abschluss der Umbaumaßnahmen für die „neue Schulwäscherei” der Fachakademie angedacht. Dieses RAL-Gütezeichen 992/3 deckt besonders die hygienischen Anforderungen an Textilien aus dem Küchenbereich von Hotels und gastronomischen Betrieben, aber auch von Kantinen oder Cateringunternehmen ab. Verliehen werden die RAL-Gütezeichen von den „Hohensteiner Instituten”.

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Bereits seit sechs Jahren ist die Fachakademie Triesdorf Fördermitglied in der Gütegemeinschaft „sachgemäße Wäschepflege e.V.”. Wir unterstützen damit aktiv die Förderung der Ziele der Gütegemeinschaft Hohenstein. Unter dem Dach der Hohensteiner Institute arbeiten drei eigenständige Organisationen: 1. Das Bekleidungsphysiologische Institut Hohenstein e.V. erschließt mit seiner anwendungsnahen Forschung und Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren neue Marktsegmente für die gesamte Textilbranche. So sind die „Hohensteiner Maße” vielen Ehemaligen bestimmt ein bekannter Begriff. 2. Das Hohensteiner Forschungsinstitut bietet ein breites Spektrum von Prüfungen und Zertifizierungen. 3. Die Technische Akademie Hohenstein e.V. bietet Ausund Weiterbildungsseminare, Workshops und Tagungen für die gesamte Textilund Bekleidungsbranche.

Die Hohensteiner Institute begleiten durch den Geschäftsführer der Gütegemeinschaft, Herrn Ludger v. Schoenebeck, die Planungsarbeit dieser Umbaumaßnahme. Zugleich bieten die Hohensteiner Institute mit der Verleihung der RAL-Gütezeichen für sachgemäße Wäschepflege eine hohe Sicherheit durch einen professionellen Wäscheservice für die Gütezeichenwäschereien. Aktuell werden im Bereich der sachgemäßen Wäschepflege vier RAL-Gütezeichen vergeben. Die Vorgaben dafür leiten sich u.a. von den hygienischen Anforderungen des Einsatzbereiches der Textilien sowie den dafür gültigen normativen Regelungen ab. Im Gegensatz zu vielen europäischen Normen enthält das RAL-Gütezeichen klare Vorgaben im Hinblick auf die Ausstattung der gewerblichen Wäschereien, der angewendeten Waschverfahren sowie die hygienische Qualität der gewaschenen Textilien.

kunft an der Fachakademie die Grundlage bilden für einen fachpraktischen Unterricht im Wäschebereich auf höchstem Niveau. Wir freuen uns darauf!! Mit Beginn der Pfingstferien starten die Umbaumaßnahmen und werden mit dem Monat September 2012 abgeschlossen sein. Nach den Herbstferien beginnen wir mit dem regulären fachpraktischen Unterricht im Fach Textilien- und Wäscheversorgung in der neuen Schulwäscherei. Wir bieten für alle interessierten Ehemaligen Triesdorfer eine Infoveranstaltung: Projekt: „Umbau des Wäschebereiches / Fachakademie” Samstag 23. Juni 2012, 13.0014.00 Uhr / Lehrsaal 3, Weißes Schloß Christa Fleischmann Margit Strauß Fachakademie

Die Verleihung des RAL - Gütezeichens 992/3 soll in Zu-

EINLADUNG INS WEISSE SCHLOSS ZUM TAG DER OFFENEN TÜR AM SONNTAG, DEN 24. JUNI VON 10.00 - 17.00 UHR Aktivitäten • Catwalk – Schick im Berufsalltag • Musik zur Mittagsstunde FAK Garten • Garteninformation Projektarbeit/Ausstellungen • FAK – wie alles beginnt • Probier´s aus – Jeder kann´s • Neues Schulprofil der FAK – Staatl. geprüfte Betriebswirte für Ernährungs- und Versorgungsmanagement Schulberatung • Perspektiven nach der FAK Foto: Richard Uhlig Schlossführungen  11.00 Uhr, 14.00 Uhr, 16.00 Uhr WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH! Kuchenbuffet von 11.00 – 16.00 Uhr DIE STUDIERENDEN UND DAS TEAM DER FAK

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DER HOCHSCHULCAMPUS

IN

TRIESDORF

Eine Reihe von Baumaßnahmen werden schon in Kürze die Studienbedingungen in Triesdorf beträchtlich verbessern. Neben dem Ausbau von Laboren und Hörsälen schaffen auch der Bau einer Cafeteria und der Umbau eines Altgebäudes zu einer studentischen Begegnungstätte mehr Entfaltungsmöglichkeiten. Der Triesdorfer Campus sieht bald ganz anders aus: Der Neubau des zweiten Bauabschnitts sowie der Umbau des Gasthauses Adler und des historischen Pferdestalls sind in vollem Gange. Die Hochschule wächst und somit auch der Bedarf nach einem vielfältigen Angebot.

GEWINNT AN

Berichte aus dem Bildungszentrum

HOCHSCHULE WEIHENSTEPHAN - TRIESDORF ATTRAKTIVITÄT

das Wintersemester 2013/14 geplant. Ein „sportlicher” Zeitplan, wie Vizepräsident Huth findet.

Im zentral gelegenen, denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen Gasthauses Adler wird im Oktober 2012 eine Cafeteria eröffnet. Neben einem attraktiven Angebot werden auch die studentengerechten Preise für Andrang sorgen, denn Betreiber der Verpflegungsstätte wird das Studentenwerk Erlangen-Nürnberg sein. Die zukünftige Cafeteria ergänzt im Hinblick auf Verpflegung und Öffnungszeiten die existierende Mensa. Auch Triesdorfer Schüler, Mitarbeiter und Einwohner sowie Besucher sind herzlich willkommen.

Beim offiziellen Spatenstich stellte Baudirektor Jürgen König vom Staatlichen Bauamt Ansbach zusammen mit Präsident Prof. Hermann Heiler und Vizepräsident Prof. Dr. Rudolf Huth das Ausbaukonzept der Hochschule vor.

v.l.n.r.: Präsident der HSWT Prof. Hermann Heiler, Baudirektor Jürgen König und Baurätin Anja Buttolo vom Staatlichen Bauamt Ansbach, Vizepräsident der HSWT Prof. Dr. Rudolf Huth bei der Baustellenbesichtigung Im zweiten Bauabschnitt des Neubaus entstehen neben 22 Büros und drei Hörsälen auch sieben Labore, in denen Studierende ihr theoretisch gelerntes Wissen in die Praxis umsetzen können. Infolge der steigenden Studierendenzahl sind diese neuen Räumlichkeiten zwingend notwendig, um auch weiterhin dem Namen „Hochschule für angewandte Wissenschaften” gerecht werden zu können. „Wir haben in allen Studiengängen 40 Prozent Praktikumsanteil”, erläuterte Präsident Heiler während der Baustellenbesichtigung. Die Fertigstellung des 2000m² großen Neubaukomplexes (inklusive Verwaltungsgebäude) ist für

Der historische Pferdestall (siehe Foto oben) mitten auf dem Campus wird zu einem studentischen Begegnungszentrum ausgebaut. Ein Aufenthaltsraum mit Außenbereich und ein Besprechungsraum schaffen die Möglichkeit, sich zwischen den Vorlesungen auch einmal zurück zu ziehen, Pausen zu überbrücken oder die Arbeit in den vielen Arbeitskreisen zu organisieren. Die bisher genutzten Hörsaalcontainer gehören seit Fertigstellung des ersten Bauabschnitts mit rund 1000m² der Vergangenheit an. In naher Zukunft werden sie ab- und auf dem Freisinger Campus aufgebaut, um die dortige Raumnot zu lindern. Auf der dann in Triesdorf freiwerdenden Fläche wird mit dem Neubau einer Scheune begonnen, die ab Oktober 2012 als Unterstellmöglichkeit für hochschuleigene Geräte dienen soll. Text und Fotos: Carolin Dommel

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Berichte aus dem Bildungszentrum

BIER

UND

PROZESSWASSERREINIGUNG,

BEIDES IN

BAYERN

QUALITATIV HOCHWERTIG!

Die Fakultät Umweltingenieurwesen hat den seit Jahren sehr erfolgreichen Studiengang Umweltsicherung seit 2008 durch zwei weitere Bachelorstudiengänge ergänzt, die ihr ein unverwechselbares Profil geben: Den Studiengang „Technologie Erneuerbarer Energien” sowie den Studiengang „Wassertechnologie” mit dem Schwerpunkt auf Ver- und Entsorgungsfragen. In dem jüngsten Studiengang Wassertechnologie wurden die ersten Bachelorarbeiten inzwischen abgeschlossen, die sich u. a. mit dem Thema der Prozesswasserreinigung beschäftigt haben. Die Prozesswasserreinigung ist traditionell in Bayern mit dem Thema Bier verbunden. Dabei wurde für die umsatzstärkste deutsche Brauerei eine indirekte Bewertung der Prozessreinigung über den Energiegehalt des noch zu vergärenden Klärschlamms erstellt und Optimierungspotential aufgezeigt.

Umweltfreundliche Trocknung des Klärschlammes mit Biogasabwärme (aus Schübel, 2011) Bisher wurde der anfallende Überschussschlamm in den Wintermonaten mittels einer Zentrifuge entwässert und durch Entsorgungsfirmen verwertet. Zusätzlich wird seit drei Jahren ein Teil des Klärschlamms einer Trocknungsanlage zugeführt, deren thermische Energie mittels der Abwärme eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) zur Verfügung steht. Der Brennstoff für das BHKW ist Biogas, welches aus

Zweistufige Prozesswasserreinigungsanlage der Brauerei (aus Schübel, 2011)

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nach wachsenden Rohstoffen in einer Vergärungsanlage erzeugt wird. Durch die zweistufige Abwasserreinigung aus einer ersten anaeroben Stufe mit direkter Biogasgewinnung und einer zweiten aeroben Stufe mit Abbau der restlichen Abwasserinhaltsstoffe wurde das Vergärungspotential in dem verbleibenden Klär schlamm minimiert. Mit einem organischen Trockensubstanzgehalt von nur 50 bis 55 Prozent im Feststoffanteil des Überschussschlamms kann der Bierbrauerei eine ausgezeichnete Reinigung ihrer Abwässer attestiert werden. Für diesen Schlamm wurden unterschiedliche Batchversuche in Kleinfermentern durchgeführt, in denen ein weiterer Abbau der organischen Substanz von etwa 30 bis 40 Prozent erzielt werden konnte. Mit der zweistufigen Prozesswasserbehand lungsanlage werden jedoch so geringe Mengen an Klärschlamm erzeugt, dass sich eine weitere biologische Umsetzung aus wirtschaftlichen Gründen nicht trägt.


Literatur:

Kontakt:

Schübel, J., (2011): Schlammund Energiebilanz einer Brauereikläranlage – Ist-Situation und Optimierungsansätze, Diplomarbeit Hochschule WeihenstephanTriesdorf, Triesdorf, 2011

Prof. Dr.-Ing. Frank R. Kolb Fakultät für Umweltingenieurwesen Lehrgebiet Wassertechnologie frank.kolb@hswt.de

Berichte aus dem Bildungszentrum

Dieses Ergebnis zeigt, dass nicht nur die gute Bierqualität in Bayern außer Frage steht, sondern auch modernste Reinigungsverfahren für Prozesswasser zu einem qualitativ hochwertigen Ergebnis für unsere Umwelt eingesetzt werden.

Prof. Dr. Frank R. Kolb

„WASSER GEWINNEN - PROZESSWASSER SPAREN” DER TRIESDORFER UMWELTTAG WIRD DIESES JAHR AM 18. OKTOBER 2012 VON 9.15 BIS 17.00 UHR AN DER HOCHSCHULE WEIHENSTEPHAN-TRIESDORF STATTFINDEN. DAS PROGRAMM UND DIE ANMELDUNG ZUM UMWELTTAG WIRD UNTER WWW.HSWT.DE VERÖFFENTLICHT. WEITERE INFORMATIONEN ERHALTEN SIE AUCH UNTER 09826/654-335 STUDIENINFOTAG 2012 Der Studieninformationstag an der Hochschule in Triesdorf war wieder ein „Renner”. Über 300 junge Menschen informierten sich über das Fächerspektrum der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Im Rahmen von Informationsständen, Vorträgen zu den einzelnen Studiengängen und Führungen über den Campus konnten sich die jungen Leute einen ersten Eindruck über das studentische Leben in Triesdorf verschaffen. Der Besuch von Vorlesungen war für die Besucherinnen und Besucher ganztags möglich. Die Bewerbungsfrist für einen Studienplatz ist der 15. Juli 2012, für das duale Studienangebot der 01. Juli 2012.

REDAKTIONSSCHLUSS

Studieninteressierte informierten sich an den Informationsständen der HSWT Text und Foto: Carolin Dommel

FÜR DIE NÄCHSTE

CHRONIK

IST DER

15. OKTOBER 2012

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Berichte aus dem Bildungszentrum

25 JAHRE ERASMUS - STUDIERENDE INFORMIEREN „WEG NACH EUROPA” Was bringt mir Auslandserfahrung? Reichen meine Sprachkenntnisse für das Ausland aus? Werde ich während des Auslandsaufenthalts unterstützt? Solche und weitere Fragen stellen sich immer mehr junge Menschen. Unter dem Motto „Auf dem Weg nach Europa” hatte sich die HSWT am 28. März 2012 zum Ziel gesetzt, ihren Studierenden die Angst vor der großen weiten Welt zu nehmen und sie über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts zu informieren. Von Vorträgen bis zu kleinen Gesprächsrunden - es war für jeden etwas dabei. Bereichert wurde die Veranstaltung mit eigens von den Studierenden des Studiengangs Ernährung und Versorgungsmanagement hergestellten Snacks. Infolge der Globalisierung ist ein partnerschaftliches Miteinander mit anderen Ländern und Kulturen immer wichtiger geworden. Viele Unternehmen, Behörden und Organisationen setzen heute bereits bei der Einstellung von Mitarbeitern Auslandserfahrung voraus. Umso wichtiger ist es für Studierende, über die zahlreichen Angebote informiert zu werden, um ihnen den Schritt ins Ausland zu erleichtern. „Die Internationalisierung ist eines unserer wichtigsten strategischen Ziele” - so begrüßte Vizepräsident der HSWT, Prof. Dr. Rudolf Huth, die Studierenden am Standort Triesdorf. Wer noch nicht wusste, wer oder was ERASMUS eigentlich ist, dem wurde im Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Norbert Huber auf die Sprünge geholfen:

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EuRopean community Action Scheme for the Mobility of University Students. ERASMUS ist ein Programm der Europäischen Union und unterstützt die Mobilität in der Hochschulbildung, insbesondere die Studierendenmobilität. Wer sich beispielsweise für einen Studienaufenthalt im Ausland entscheidet, kann bis zu 300 Euro monatlich an Zuschuss erhalten. Die finanziellen Mittel werden durch den DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) zur Verfügung gestellt. In den letzten sieben Jahren sind rund 3,1 Milliarden Euro in das ERASMUSProgramm geflossen. Allein im Wintersemester 2011/2012 haben rund 60 Triesdorfer Studierende einen Auslandsaufenthalt absolviert. Neben dem Akademischen Auslandsamt unterstützt auch das Sprachenzentrum der HSWT die interessierten Studierenden. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener: Das Kursangebot ist so umfangreich, dass die HSWT jeden Studierenden für einen Auslandsaufenthalt fit machen kann - beruhigte Dr. Gabriel Dorta, Leiter des Sprachenzentrums am Standort Triesdorf, die Studierenden. Im Rahmen von Gruppengesprächen oder an den einzelnen Informationsständen tauschten sich „erfahrene” Triesdorfer Studierende mit ihren Mitstudierenden über eigene Auslandserfahrungen aus. So berichtete beispielsweise Ben Schneider, Triesdorfer Student im sechsten Semester, über seine zwei im Ausland (Schweiz und Italien) verbrachten Semester und

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SICH ÜBER DEN

Von Student zu Student: Studierende berichten an ihrem Infostand über ihre Auslandserfahrungen Foto: Carolin Dommel

zeigte auf, was bei der BAföGAntragstellung zu beachten ist. Katharina Herr - ehemalige Triesdorfer Studentin - freute sich über die internationalen Kontakte, die sie bislang an der Van Hall Larenstein University in den Niederlanden geknüpft hat und war erstaunt über die exotischen Studiengänge (z.B. Tiermanagement), die dort angeboten werden. Zwei weitere Studentinnen berichteten aus ihrem Praxissemester in Mexico. Beide mussten zunächst mit den kulturellen Unterschieden (z.B. Unpünktlichkeit) „klarkommen”. Die HSWT berät auch außerhalb der Informationsveranstaltung die Studierenden bei allen Fragen rund um Studien- oder Praxisaufenthalte im Ausland. Ansprechpartner sind sowohl das Akademische Auslandsamt als auch die Auslands- und Praxisbeauftragten der Fakultäten. Carolin Dommel


UND

BERUFSOBERSCHULE TRIESDORF

FOS/BOS - SANIERUNG Die energetische Sanierung des Schulgebäudes der FOS/ BOS liegt voll im Zeitplan. Der zunächst milde Winter trug dazu bei, dass die Dacharbeiten zügig abgeschlossen werden konnten. Bei den frostigen Temperaturen im Februar waren die Handwerker bereits in den „warmen” Räumen der Baustelle mit den Innenarbeiten beschäftigt.

Aula

Fotos: Werner Hitz

Zur Zeit wird der Estrich verlegt und anschließend werden die Putzer und Fußbodenleger die Arbeiten beginnen. Mitte Juni sollen die Bauarbeiten

FÜR

EIN

SCHREITET VORAN

Der neu gestaltete Pausenhof abgeschlossen sein. Der Umzug aus den Containern ist für die zweite Julihälfte geplant, wenn alle neuen Möbel geliefert und die Fachräume und die Verwaltung bezugsfertig sind. Vielleicht können wir ihnen als Besucher des Johannitages bereits einen Einblick in die neuen Räume gewähren und Informationen zum Schulbesuch weitergeben. In den Containern brachten die niedrigen Temperaturen im Februar die Frischwasserzufuhr zum Erliegen. Eingefrorene Leitungen beschränkten die

Berichte aus dem Bildungszentrum

STAATLICHE FACHOBERSCHULE

Toilettenbenutzung und das Kaffeewasser für das Kollegium wurde aus der Technikerschule geholt. Bei der jetzt schon warmen Märzsonne sind diese Schwierigkeiten längst wieder vergessen. Die Schüler der 12. und 13. Klassen bereiten sich zielstrebig auf die Abiturprüfung vor, die in der Woche vor den Pfingstferien durchgeführt wird.

Die Schüler, das Kollegium und die Schulleitung freuen sich schon jetzt auf die neue Schule und die deutlich verbesserte Raumsituation. Die Ausstattung der Klassenzimmer mit neuester Technik (interaktive Tafeln) stellt uns aber alle vor eine neue Herausforderung. Wenn Sie neugierig sind, dann schauen Sie am Johannitag einfach vorbei. Werner Hitz Stellv. Schulleiter

ABSOLVENTEN VOM INGENIEURABSCHLUSSJAHRGANG 1972 NACHDEM SICH UNSER ABSCHLUSS AN DER INGENIEURSCHULE ZUM 40. MALE JÄHRT, MÖCHTE ICH EUCH ZUM EHEMALIGENTREFFEN NACH TRIESDORF SEHR HERZLICH EINLADEN. GEMEINSAMES MITTAGESSEN AM SAMSTAG, DEN 23. JUNI 2012 11.00 UHR BEIM „SAMMETH BRÄU” TISCHE RESERVIERT. ANSCHLIESSEND NEHMEN WIR UM 13.00 UHR AN DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG TEIL. BEI DER TANZVERANSTALTUNG AM ABEND GIBT ES SICHER AUCH ZEIT ZUM PLAUDERN. AUF EIN WIEDERSEHEN FREUT SICH WERNER HITZ NACHFRAGEN UND INFOS UNTER: 09106/1653 ODER W.HITZ@T-ONLINE.DE Triesdorfer Chronik I-2012

SIND AB

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Berichte aus dem Bildungszentrum

TRIESDORFER POKERGIRLS

SPEKULIERTEN ERFOLGREICH

Die FOS/BOS freute sich auch in diesem Herbst, wieder einige Gruppen ins Rennen des Planspiels Börse der Vereinigten Sparkassen Stadt und Land zu schicken. Das Team der „Pokergirls” belegte dabei den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Sparkasse. Im Oktober war der Start des Planspiels, an dem fünf Teams der FOS Triesdorf teilnahmen. Zu Beginn standen allen Teams 50.000 Euro als Startkapital zur Verfügung, um ihren virtuellen Depotwert durch Kauf und Verkauf von konventionellen und nachhaltigen Wertpapieren zu steigern. Der Onlinewettbewerb wurde durch die Sparkasse europaweit veranstaltet, wobei im Bereich der Vereinigten Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach 352 Gruppen spekulierten. Die Börse glich in dieser Zeit eher einer Achterbahnfahrt, bei der 211 der teilnehmenden Teams Verluste beklagen mussten. 141 Teams gingen immerhin mit positiven Ergebnissen aus dem Wettbewerb heraus, welcher im Dezember 2011 nach zehn Wochen endete.

EINLADUNG

ZUM

Werner Schmiedeler (rechts) mit den „Pokergirls” der FOS Triesdorf Foto: Manuela Friedrich Die FOS Triesdorf konnte sich besonders über die Platzierung der Gruppe „Pokergirls” freuen, die aus den sechs Triesdorfer Schülern Michael Bergmaier, Annemarie Dorn, Matthias Kohl, Magdalena Lippert, Simone Schneider und Annabel Vöth bestand. Die „Pokergirls” schafften es, ihren Depotwert von 50.000 Euro auf 58.663,44 Euro zu erhöhen. Damit belegten sie einen erfreulichen zweiten Platz im Lkr. Ansbach.

Bei der Siegerehrung überreichte der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach Werner Schmiedeler den Schülern der Gruppe „Pokergirls” jeweils einen Geldpreis von 85 Euro für ihre Platzierung. Schulleiter Dr. Heinz Stadelmann durfte sich über einen Geldpreis für seine Schule in Höhe von 150 Euro freuen. Werner Hitz

9. TRIESDORFER TAG DER KONSERVIERENDEN BODENBEARBEITUNG

AM FREITAG, DEM 6. JULI FINDET DER 9. TRIESDORFER TAG DER KONSERVIERENDEN BODENBEARBEITUNG IM ALTEN REITHAUS STATT. THEMA WIRD DIE FRUCHTFOLGE IM PFLUGLOSEN ACKERBAUSYSTEM SEIN. BITTE

INFORMIEREN

SIE

HOMEPAGE (WWW.TRIESDORF.DE) GENAUEN ABLAUF.

SICH AUF UNSERER ÜBER DEN

PROF. DR. BERNHARD GÖBEL, HSWT 22

Triesdorfer Chronik I-2012


So hätte der Wahlspruch der Triesdorfer Schulen wohl schon vor vielen Jahren lauten können. Dass sich unser liebgewonnenes Triesdorf dann doch so rasant entwickelt, hätten sich wohl selbst die kühnsten Optimisten nicht träumen lassen. Über 3000 Studenten, 500 Schüler, hunderte Lehrlingsund Weiterbildungsschulungen und wenn man den Aussagen glauben darf, ist das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, die Bautätigkeit geht weiter. In den letzten fünf Jahren verdoppelte sich die Anzahl der Studiengänge und im gleichen Maße die Anzahl der Schüler und Studenten an der Hochschule in Triesdorf. Der Neubau des HSWT Gebäudes war gerade abgeschlossen, als die Architekten schon den „neuen” Abschnitt planten. Die immer weiter wachsende Anzahl an Schülern und Studenten führte bereits in den vergangenen

Studentenverbindungen

(ES

VIVAT,

CRESCAT, FLOREAT

MÖGE LEBEN, WACHSEN, BLÜHEN)

Jahren dazu, dass die berühmten Triesdorfer Bälle nur noch mit erhöhten Sicherheitsauflagen geduldet wurden. Auch Feten im „kleinen” Rahmen, wie wir sie zu unserer Zeit erleben durften, sind heute ein Relikt, welches man nur aus Erzählungen kennt. Doch alles Schwelgen in der Vergangenheit bringt nichts, die Veränderungen sind unumkehrbar und sehr wahrscheinlich auch für den langfristigen Erhalt unser aller Triesdorf von Nöten, da Stillstand bekanntermaßen Rückschritt bedeutet. Aber von unserer Seite, den „alten” Triesdorfern, muss doch immer wieder darauf hingewiesen werden, dass der ganz besondere Geist, den wir in Triesdorf erlebt und auch gelebt haben, nicht einem schnöden Mengenwachstum an Studenten geopfert werden sollte. Dafür war die Zeit zu schön, was nach vielen Gesprächen, auch mit Studenten

VTS-Bälle 2012/2013 * 11.10.2012 Technikerball 22.11.2012 LG Ball 13.12.2012 EV Ball 10.01.2013 HLS/FAK Ball 21.03.2013 FOS/BOS Ball 11.04.2013 LT Ball 06.06.2013 Fakt. UT * Änderungen vorbehalten

aus anderen Studienorten, nur mit den familiären Strukturen erklärt werden kann. So ist es für uns, als Teil der Landsmannschaft Frankonia zu Triesdorf, ein Bedürfnis, an dieser Stelle auch an die Verantwortlichen des Studienortes zu appellieren, dass sie in der Pflicht stehen, nicht nur die baulichen Rahmenbedingungen zu schaffen, sondern auch die „Seele” Triesdorfs zu pflegen. Damit die neuen Studenten auch dieses Gefühl kennenlernen, dass man „nach Hause” kommt, wenn man am Sonntagabend durch die Allee an den Kreuzweihern vorbeifährt und sich auf die Woche freut. An uns allen liegt es, dies zu vermitteln und wenn uns das gelingt, machen wir uns auch um die Zukunft unser aller Triesdorf keine Sorgen. Michael Fuckerer Jürgen Sack

VTS-Tanzkurstermine * 24.10.2012 25.10.2012 12.11.2012 14.11.2012 19.11.2012 21.11.2012 26.11.2012

(Schnupperkurs)

03.12.2012 12.12.2012 19.12.2012 20.12.2012 (Abschlussball)

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Studentenverbindungen

Akademische Damenverbindung Carolina Wilhelmina zu AnsbachTriesdorf e. V. FREUNDSCHAFT, KONFLIKTFÄHIGKEIT Heute gibt es fast 50 aktive Damenverbindungen in Deutschland. Dem gegenüber stehen knapp 1000 Studentenverbindungen, die größtenteils nur männliche Studenten aufnehmen. Trotz der Anlehnung an und Übernahme von einigen grundlegenden Sitten und Bräuchen unterscheiden wir uns klar von männlichen Studentenverbindungen. Gepflegt werden nur Traditionen, die uns gefallen. Aufnahmerituale finden keine statt, und fechten soll man bei uns Frauen nur mit Worten. Wir wollen auf der Basis einer lebenslangen Freundschaft unseren Mitgliedern die Möglichkeit geben, coleurstudentische Werte und Traditionen zu pflegen und generationsübergreifende Kontakte zu knüpfen. Wir Frauenverbindungen vertreten Prinzipien wie: Freundschaft, Konfliktfähigkeit und Toleranz. Im Laufe der Jahre gelingt uns dies mit einer immer größer werdenden Gemeinschaft.

UND

TOLERANZ

Unser Ziel ist es, uns gegenseitig während der Studienzeit zu unterstützen und anfallende Probleme und Aufgaben gemeinsam zu lösen. Vor allem die Neuen in unserer Gemeinschaft profitieren von den Erfahrungen unserer Mitglieder aus anderen Semestern oder Studiengängen. Aber auch nach dem Studium kann so der Kontakt zu unserem schönen Studienort Triesdorf gehalten werden. Bei uns finden regelmäßig Ausflüge, Spiele, Partys, Kinobesuche und Reisen statt. Anvisiert ist, die bestehenden Kontakte zu Freunden und Freundinnen – auch von anderen Studentenverbindungen – zu halten und weiter auszubauen. Hierzu zählen zurzeit Kontakte nach Erlangen, Göttingen, Leipzig, Schweinfurt, Rosenheim, Heidelberg, Würzburg, Frankfurt, Greifswald und Jena.

Wappen der ADV! CW Das Beste an uns ist: Zickenterror gibt es nicht! Jeder kann und soll seine eigene Meinung haben und diese auch entsprechend vertreten. Wir sind eine Multikulti-Mädchenclique mit lebenslanger Garantie. Für uns spielt es keine Rolle, wo man her kommt, wen man wählt und an was oder wen man glaubt. Das Studium steht an erster Stelle. Aufgrund unserer noch sehr jungen Historie und nur wenigen hohen Damen, die finanzielle Hilfe geben können, haben wir kein eigenes Verbindungshaus. Unsere Treffen finden nach wie vor im Gasthaus „Sammeth Bräu” statt. Wir freuen uns jederzeit über den Besuch interessanter Studentinnen und Gäste, die herzlich zu unseren Veranstaltungen eingeladen und willkommen sind.

Stiftungsfest 2011

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Triesdorfer Chronik I-2012

Juliane Ruckdeschel


Nach einem späten Winter liegt die Hütte auch zum Frühlingsanfang noch in einer weißen Winterlandschaft. Aber zu Ostern, wenn die ersten Besucher auf die Hütte kommen, setzt sich hoffentlich der Frühling mit seiner ganzen Kraft durch. Familie Riedel hat vorher schon das Ihrige getan, um das Haus wieder fit für das neue Hüttenjahr zu machen. Die Zimmer wurden gelüftet, geputzt, die Matratzen bezogen und die gereinigten Wolldecken wieder eingeräumt. Nach fünf Monaten Winterruhe auf der Hütte gibt es einiges zu tun und zu richten, damit sich die Gäste auf der Hütte wieder wohl fühlen. Herzlichen Dank an Familie Riedel für diese Arbeit. Wir hoffen, dass viele ehemalige Triesdorfer mit ihren Familien und Freunden schöne und erholsame Tage auf der Hütte verbringen können. Wenn Sie noch nicht gebucht haben, es gibt noch freie Plätze, auch am Wochenende auf der Hütte.

Wir möchten nochmals erinnern: Für Gruppen, die die ganze Hütte gebucht haben, beträgt die Übernachtungsgebühr 100 Euro, egal wie groß die Gruppe ist. Der Betrag wird wie üblich auf der Hütte einbezahlt. Wir bitten dies auch zuverlässig zu tun!

Triesdorfer Hütte

TRIESDORFER HÜTTE

Am Waldparkplatz ist seit einiger Zeit ein Parkautomat aufgestellt. Vergessen Sie bitte nicht, für jeden Tag, den Sie auf der Hütte sind, einen Parkschein zu lösen und ins Auto zu legen. Die Kontrolleure sind sehr fleißig.

Wenn Sie ein Problem auf der Hütte oder Fragen zum Hüttenaufenthalt haben, dann wenden Sie sich bitte an die Hüttenbetreuer. Hüttenbetreuung: Reinhold Schneider Tel. 08033/7118 Hüttenbuchung: Familie Riedel Tel. 08621/1534 Wir wünschen allen Besuchern auf der Hütte sonnige Tage in den Bayerischen Bergen und einen erholsamen Urlaub. Katharina Brunnauer

Die Triesdorfer Hütte in den 60er-Jahren

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Mitgliederversammlung 2012

EINLADUNG

ZUR

MITGLIEDERVERSAMMLUNG am 23./24. Juni 2012 in Triesdorf

Programm Samstag, 23. Juni 2012 9.00 Uhr: 13.00 Uhr:

Vorstandssitzung Mitgliederversammlung im Alten Reithaus

Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Begrüßung Jahresbericht des Vorstands Kassenbericht Kassenprüfungsbericht Entlastung der Vorstandschaft Wahlen: • Bildung eines Wahlausschusses • Wahl des geschäftsführenden Vorstands, der Beisitzer/innen und Kassenprüfer/innen Verabschiedung ausscheidender Vorstandsmitglieder Verleihung VlF Verbandsabzeichen Sonstiges, Wünsche und Anträge

Anschließend Kaffee und Kuchen 18.00 Uhr:

Festakt mit den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Die Ehrungen werden wieder in einem eigenen Festakt vorgenommen. Dieser wird mit einem gemeinsamen Abendessen im Alten Reithaus abgeschlossen und geht in einen gemütlichen Abend mit musikalischer Umrahmung und Tanzgelegenheit über. Die Gutscheine für das Abendessen werden vor Beginn und nach der Mitgliederversammlung ausgegeben. 20.30 Uhr:

Ehemaligenball

Sonntag, 24. Juni 2012 7.00 - 9.00 Uhr: 9.00 Uhr: 9.30 Uhr: ab 9.00 Uhr:

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Frühstück in der Mensa möglich Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch (in Weidenbach evangelisch) Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch (in Ornbau katholisch) Tag der offenen Tür in Triesdorf

Triesdorfer Chronik I-2012


AN

Mitgliederversammlung 2012

VORSTANDSWAHL 2012 MITGLIEDERVERSAMMLUNG AM 23. JUNI 2012 WIRD UNSER GESAMTER VORSTAND NEU GEWÄHLT. DER VORSTAND SOLL DIE GANZE BREITE DER MITGLIEDER DER VEREINIGUNG WIDERSPIEGELN UND VERTRETEN. BITTE KOMMEN SIE ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG UND MACHEN SIE VON IHREM WAHLRECHT GEBRAUCH! DER

Bisher eingegangene Vorschläge:

für das Amt des Vorsitzenden: Vogt Fritz (TL 1972) Weidenbach, Mittelfranken für das Amt des 1. stellvertretenden Vorsitzenden: Wägemann Gerhard (FH 1976) Weißenburg, Mittelfranken für das Amt des 2. stellvertretenden Vorsitzenden: Eberhard Groß (aoM) Augsburg, Schwaben für das Amt des Geschäftsführers: Sichler-Stadler Gabriele (aoM) Freystadt, Oberpfalz für das Amt des Kassiers: Bittl Peter (FOS 1988) Pietenfeld, Oberbayern Es kandidiert nicht mehr: Brunnauer Katharina (HÖ 1977) (2. stellvertretende Vorsitzende) Walpertskirchen, Oberbayem Als Beisitzer/innen sind vorgeschlagen: Böll Hans (aoM) Weidenbach, Mittelfranken

Gast Susanne (FAK 2001) Neunkirchen a. Brand, Mittelfranken Geißendörfer Herbert (FH 1975) Uffenheim, Mittelfranken Prof. Dr. Göbel Bernhard (FH 1987) Ornbau, Mittelfranken Löfflad Helmut (IS 1970) Marktoberdorf, Schwaben Neidlein Georg (TL 1982) Wassertrüdingen, Mittelfranken Reitelshöfer Christine (TH 1989) Petersaurach, Mittelfranken Steinacker Birgit (FAK 1982) Dinkelsbühl, Mittelfranken Es kandidieren nicht mehr: Fähnlein Rudolf (TL 1973) Ipsheim, Mittelfranken Zoll Wolfgang (FH 1973) Wörnitz, Mittelfranken Als Kassenprüfer sind vorgeschlagen: Miodecki Manfred (AS 1959) Gemünden, Unterfranken Feichtner Wilhelm (TL 1999) Prien am Chiemsee, Oberbayern

Triesdorfer Chronik I-2012

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Mitgliederversammlung 2012

JUBILÄUMSJAHRGÄNE 2012 In der Mitgliederversammlung am 23. Juni 2012 werden die Mitglieder für 60-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde und dem Buch „Triesdorf in Weidenbach”, für 50-jährige Mitgliedschaft mit einer Ehrenurkunde, für 40-jährige Mitgliedschaft mit der goldenen Ehrennadel und für 25-jährige Mitgliedschaft mit der silbernen Ehrennadel geehrt. Die Jubilare in der Übersicht: Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft: Ackerbauschule: Helmut Arenz, Rolf BarnikolOettler, Heinrich Franta, Johann Graßl, Erhard Höhne, Hans Korger, Ludwig Kunz, Helmuth Kurczyk, Ernst Lechner, Wolfgang Mandl, Rüdiger Meißner, Ernst Muschik, Franz Röll, Josef Rückschloß, Rudolf Sommer, Julius Storath, Georg Vollet, Herbert Wolf, Hans Wurdack, Werner Zettner Landfrauenschule: Frieda Dachtler, Adelheid Schmidt-Rank, Martha Volland, Erika Wendler Ehrenurkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft: Ackerbauschule: Heinrich Angermann, Hermann Angermann, Wilhelm Bauer, Bernhard Blase, Klaus Bredl, Josef Breun, Dieter Buchmann, Robert Elsässer, Manfred Frantz, Hugo Fuchs, Horst Jürgens, Georg Kammerer, Klaus Kilian, Ralf Klüppelberg, Josef Kraus, Adolf Linhart, Josef Meier, Roland Michl, Dr. Manfred Munzert, Hermann Orth, Josef Pfaller, Werner Reimann, Christian Rösch, Georg Michael Scheuerpflug, Volker Schmiedeke, Heinz-Günter Stock, Albrecht Täuber, Johann Trummer, Jürgen Veit, Fritz Wiedenmann, Georg Ziegler, Günter Zörner Landfrauenschule: Ursula Bredl, Renate Brunner, Verena Dengler, Helga Feist, Maria Häfner, Franziska Man28

gold, Elisabeth Oelbaum, Rosemarie Rössig, Barbara Rudat, Gertraud Sturm, Irmgrad Veit, Ortrud Wiedenmann Goldene Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft: Höhere Fachschule für ländliche Hauswirtschaft: Ingeborg Deeg, Marie-Luise Döller, Ingeborg Frantz-Schumacher, Mathilde Herzog, Emmi Hetzner, Hildegard Hoffmann, Sigrid Janke, Berta LändnerMack, Edeltraud Lanzl, Brigitte Lösch, Gertraud Molitor, Maria Oeder, Sylvia Sailer, Margerita Schiffner, Lina Schlötterer, Irmgard Schmidt, Friedelinde Söhnlein, Berta Stiegler, Adelheid Summer, Juliane Urlhardt, Philomena Wehrfritz Ingenieurschule: Johann Alberter, Reinhold Böhner, Udo Braun, Johann Dörr, Wilhelm Dürr, Rudolf Feulner, Johann Förthner, Helmut Graser, Hans Hegwein, Günther Hein, Werner Hitz, Franz Kaupert, Kurt Kleinschnitz, Fritz Kuppelich, Anton Friedrich Lang, Heinrich Löfflad, Friedrich Lösch, Dr. Helmut Mader, Gerhard Reiser, Manutschehr Ruhara, Hartmut Rupprecht, Werner Schnabel, Wolfgang Thomann, Leo Vogt, Peter Volkert, Konrad Wech Technikerschule: Helmut Beck, Bruno Dischner, Erwin Fackelmann, Georg Göbel, Josef Haberl, Rudolf Heroth, Michael Lehmeier, Georg Lintl, Kurt Mauer, Andreas Neubauer, Fritz Vogt

Triesdorfer Chronik I-2012

Außerordentliche Mitglieder: Ursula Kraus Silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft: Fachakademie: Petra Beyrer, Marianne Brand, Evi Lydia Förster, Elke Giglhuber, Anna Goebel-Kornell, Bettina Hander, Christa Herbig, Anita Hetzner, Angelika Horn, Margot Kluepfel, Heidi Lotter, Petra Roesch, Heike RückertWilhelm, Maria Schmidt, Notburga Sturm, Renate Trini, Hedwig Warmuth, Doris Wittmann, Karin Barbara Wittmann Fachhochschule: Thomas Bachmann, Erwin Ballis, Georg Eisen, Roland Feder, Heinrich Gierisch, Prof. Dr. Bernhard Göbel, Maria Hager, Monika Hammer, Dieter Heberlein, Martin Heise, Werner Helling, Edwin Herbig, Karl-Heinz Hertlein, Friedrich Käßer, Peter Kornell, Walter Naser, Erich Nürnberger, Uwe Scheler, Martin Schlinke Höhere Landbauschule: Artur Auernhammer, Werner Beigel, Richard Düchs, Martin Friedrich, Michael Gehrig, Alfons Geiger, Stefan Goth, Hermann Hiller, Reinhold Horn, Richard Huber, Reinhard Hüftlein, Claus-Markus Kolb, Armin Krämer, Harald Leidenberger, Alfred Lohner, Dieter Ott, Friedrich Rohn, Thomas Rubenbauer, Wolfgang Ruck, Andreas Saam, Roland Sauer, Ulrich Schabel, Peter Scherm, Udo Scheuerle, Paul Schweihofer, Siegfried Sperr, Hermann


Technikerschule Hauswirtschaft: Angelika Bernecker, Brunhilde Eschenbacher, Sabine Fackler, Gisela Meyer, Petra Scharrer, Elke Schneider, Annette Uhl Technikerschule Landbau: Günther Döppert, Johannes Dorner, Thomas Eschenbacher,

Josef Fackler, Karl Gebhardt, Alfred Goppelt, Siegfried Graf, Christian Hähnlein, JohannesWerner Henrich, Roland Hesselbach, Erwin Kormann, Bernd Kuchenbrod, Andreas Martin, Martin Miederer, Walter Müller, Hans Peter Ohlmann, Michael Ott, Heinrich Reißlein, Stefan Rudolph, Klaus Schmitt, Johann Unterauer, Wolfgang Völklein, Manfred Vollet, Michael Walch, Klaus Walter, Wilhelm Wittmann

Ingenieurschule: Gottfried Ochs Außerordentliche Mitglieder: Dr. Rainer Hartmann, Heinz Rahm

LIEBE JUBILARE! Bitte beachten Sie die Auflistung der diesjährigen Jubilare. Sollten wir einen Namen übersehen haben, so bitten wir Sie, uns schnellstmöglich zu benachrichtigen. Ausschlaggebend für die Ehrung ist das Eintrittsdatum in die Vereinigung, nicht das Abschlussjahr.

Mitgliederversammlung 2012

Weber, Rainer Wild, Gottfried Wörner

Wenn Sie im Bereich der LLA übernachten möchten, ergeht die Anmeldung an: Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf, Heimleitung, Markgrafenstr.12, 91746 Weidenbach, Telefon: 09826 / 18-0, Fax: 09826 / 18-1999, Anmeldeformular siehe Seite 52.

Die Schlüsselübergabe erfolgt am Samstag, 23.06.2012 zwischen 10.00 und 10.30 Uhr und zwischen 12.30 und 13.00 Uhr im Alten Reithaus (Eingangsbereich). Nur dort erhalten Sie den Schlüssel für Ihr Quartier und die Marken für das Frühstück am Sonntagmorgen. Sie erleichtern uns die Übersicht, wenn Sie eine Kopie der Anmeldung vorlegen. Die Zimmer sind bis 10.00 Uhr zu räumen. Schlüsselabgabe erfolgt ab 10.00 Uhr am Infozentrum (Hofeingang). Für diejenigen, die bereits am Freitag anreisen, können die Schlüssel im Infozentrum zwischen 8.00 und 12.00 Uhr abgeholt werden.

Übernachtungsmöglichkeiten in Weidenbach und im Umkreis von Triesdorf:

Landgasthof „Sammeth Bräu”, Marktplatz 1, 91746 Weidenbach, Tel. 09826/62400, Fax 09826/624040, E-Mail: sammeth-braeu@t-online.de Gasthof Eder, Triesdorfer Str. 28, 91746 Weidenbach, Tel. 09826/336 Landgasthof „Weißes Roß”, 91595 Burgoberbach-Neuses 13, Tel. 09805/91090, Fax 7792 Gastwirtschaft Eigelein, Altstadt 21, 91737 Ornbau, Tel. 09826/363 Gasthaus „Zum Roten Ochsen”, Kirchenallee 1, 91572 Großenried, Tel. 09822/7846 Hotel-Pension Seitz, Duchselgasse 1, 91639 Wolframs-Eschenbach, Tel. 09875/97900, Fax 979040 Gasthof „Sonne”, Richard-Wagner-Str. 2, 91639 Wolframs-Eschenbach, Tel. 09875/97970, Fax 979777 Gasthof-Pension Waldeck, Waldeck 2, 91732 Merkendorf, Tel. 09826/494 Fam. Krug/Wagner, Adlerstr. 2, 91732 Merkendorf, Tel. 09826/466 Dorfwirtshaus „Zum Hirschen”, Neuses 5, 91732 Merkendorf, Tel. 09826/285

Triesdorfer Chronik I-2012

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Stammtische und Treffen

STAMMTISCHE TERMINE

UND

TREFFEN

NÜRNBERGER STAMMTISCH 2012 - BESUCHENSWERTE EVENTS - HOHER GAST

Die „regelmäßigen” Stammtische finden jeweils am 1. Freitag im Monat von 17.00 bis 21.00 Uhr statt. Damit wir während der Wintermonate nicht bei „Nacht und Nebel” mit erhöhtem Risiko unterwegs sein müssen, findet der Stammtisch von Oktober bis März jeweils 12.00 bis 14.30 Uhr statt. Zum Besuch der Events sind auch alle herzlich willkommen, die in Nähe der Veranstaltungsorte wohnen. Bitte anmelden! Event 09. Mai 2012, Bahnfahrt nach Abensberg/Kehlheim. Besuch „Hundert-Wasserturm”, ein Besuchermagnet, Führung in der historischen Altstadt, Einkehr.

10. Juli 2012, Grillfest in Eschenau, 14.30 bis 20.30 Uhr Anmeldung bis spätestens 01. Juli bei Erika Winter Telefon 09126 8909 05. August 2012, Bahnfahrt nach Schweinfurt, Weinfest Dingolshausen Besuch des Kunstmuseum Georg Schäfer. Mittagessen auf dem Weinfest in Dingolshausen (Fam. Loos). Nachmittag Spaziergang durch die Weinberge mit kleiner Überraschung. Anmeldung bis spätestens 05. Juli bei Inge Friedrich, Telefon 09102 395

Anmeldung bis spätestens 01. Mai bei

oder bei

Inge Friedrich Telefon 09102 395

Walburga und Adolf Loos Telefon 09131 15739

19. Oktober, Nürnberg, 15.45 Uhr Besuch mit Führung und anschließender Einkehr „Dokuzentrum Nürnberg” auf dem ehemaligen Gelände der Nürnberger Reichsparteitage. Anmeldung bis spätestens 06. September bei Heiner Christ Telefon 0911 806012 Hoher Besuch A m O k t o b e r-S t a m m t i s c h , 12.00 Uhr im Turnerheim wird uns der mittelfränkische Bezirkstagspräsident Richard Bartsch besuchen. Er wird mit uns zu Mittag essen und anschließend ein informatives Gespräch führen. Gäste willkommen! Anmeldung erforderlich bei Walburga und Adolf Loos Telefon 09131 15739

TECHNIKERSCHULE ABSCHLUSSJAHRGANG 1982 WIR

FREUE

30-JÄHRIGEN JUBILÄUM SAMSTAG, 23. JUNI 2012 IM WEISSEN SCHLOSS

TREFFEN UNS ZUM

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MARIA FIETZ, AM SPORTPLATZ 5, 97244 BÜTTHARD 09336/1370 WOLFGANG-FIETZ@T-ONLINE.DE

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Triesdorfer Chronik I-2012


Unser letztjähriges Triesdorf Treffen fiel leider aus; es wäre das 63. Jahr nach Triesdorf und das 44. Jahr unserer Stammtischtreffen gewesen, wenn nicht alle Kollegen und ich selbst, meistens aus gesundheitlichen Gründen verhindert gewesen wären, nach Triesdorf zu kommen. - Selbstverständlich ist es die abnehmende innere Kraft des Alters und auch die Gesundheit, die eine solche Anstrengung oft nicht mehr erlauben. Auch wenn wir uns nicht persönlich wiedersehen können, sollten wir uns doch auf diesem Wege schriftlich oder telefonisch mal treffen, da uns Triesdorf dies wert ist, und es einen markanten Ort in unserem Leben darstellt. Auch schon deshalb, weil sich Triesdorf in mehr als 60 Jahren zu einem weltberühmten, neuzeitlichen und fachlichen

Stammtische und Treffen

LIEBE KOLLEGEN VOM STAMMTISCH STUTTGART/BADEN UND ABSCHLUSSJAHRGANG 1948

47 Jahre nach Triesdorf - 1995 Ausbildungsort mit berühmter geschichtlicher Vergangenheit entwickelt hat. Mich selbst

und sicher auch Euch schmerzt es im Inneren, Triesdorf fern bleiben zu müssen, aber wir hoffen, dass es doch dem einen oder anderen Kollegen möglich sein wird zu kommen.

Wir hoffen das 64. Jahr nach Triesdorf und das 45. Stammtischjahr vielleicht doch mit einigen Kollegen und deren Familien drei Tage in Triesdorf verbringen zu können. Das Anwesenheitsprogramm würde ich Euch bei dieser Gelegenheit mitteilen.

Bis dahin darf ich mit den besten Wünschen und den herzlichsten Grüßen an Eure Familie verbleiben, in der Hoffnung auf ein Wiedersehen in Triesdorf. 40 Jahre nach Triesdorf - 1988

Euer Kollege Erich Pumm

TRIESDORFER JOHANNITAG AM 24. JUNI 2012 AB 9.00 UHR TAG DER OFFENEN TÜR

Triesdorfer Chronik I-2012

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Stammtischkalender

TRIESDORFER STAMMTISCHKALENDER In AalenWaldhausen an jedem letzten Donnerstag d. M. im Gasthof „Alte Linde”, Ansprechpartner: Hermann Weber, Dellenhäuleweg, Beuren, Tel. 07367/2471 und Michael Kügle, Steinweiler, Lindenhof, Nattheim, Tel. 07326/6563.

In Neumarkt an jeweils festgelegten Terminen im Gasthaus „Wanke”, Neumarkt, Sudetenstr. 3. Stammtischobmann: Josef Schneider, Roßthal 5, 92334 Berching, Tel. priv. 09184/80050, dienstl. 09185/5009910

In Bad Neustadt an jedem 3. Montag d. M. ab 20 Uhr im Gasthaus „Zur Eisenbahn”, Heustreu, Vorstr. 29, Stammtischobmann: Eduard Walter, Bad Neustadt, Schweinfurter Str. 11, Tel. 09771/995805, Fax 09771/995806.

In Nördlingen an jedem 1. Freitag d. M. im Gasthaus „Rieser Hof” in Rudelstetten, Stammtischobmann: Walter Baalß, Ringstr. 6, 86753 Möttingen, Tel. 09083/323

In Bayreuth an jedem 1. Mittwoch d. M. in der Gaststätte „Röhrensee”, Bayreuth, Pottensteiner Str. 5, Tel. 0921/64591. Ansprechpartner: Anni Wittenbeck, Grubstraße 10, 95445 Bayreuth, Tel. 0921/31373 und Fritz Wiedenmann, JakobFuchs-Str. 2, 95445 Bayreuth, Tel. 0921/44844. In Donauwörth an jedem 3. Sonntag d. M. im Hotel „Drei Kronen”, Donauwörth, Bahnhofstr. 25 oder auf Anfrage bei Stammtischobmann Heinz Schmidtkunz, 86609 Donauwörth, Görzstr. 3, Tel. 0906/5331, Fax 0906/242223. Stellvertreter: Xaver Hoser, 86609 Donauwörth, Verdistr. 8,Tel. 0906/4142. In Marktoberdorf an jedem 2. Freitag d. M. ab 19.30 Uhr im Gasthaus Hirsch, Georg-FischerStr. 1, 87616 Marktoberdorf, Tel. 08342/2342. Stammtischobmann: Helmut Löfflad, Marktoberdorf, Am Rambogen 11, Tel. 08342/1532, Stellvertreter: Birgit Zeller, Oy-Schwarzenberg und Eberhard v. Lucke, Kaufbeuren. In München an jedem 3. Freitag d. M. im Lokal „UnionsBräu Haidhausen” in der Einsteinstraße 42, Anfahrt aus der Stadt mit U4 und U5, Haltestelle Max-Weber-Platz, vom Ostbahnhof kommend die U5, ebenfalls Max-Weber-Platz, Stammtischobmann: Gerhard Koch, Unterhaching, Bussardstr. 8, Tel. 089/616696. In Neuburg an jedem 2. Freitag d. M. im „Hotel Neuwirt” in Neuburg, Färberstraße. Stammtischobmann: Leonhard Fürst, Neuburg, Am Römerfeld 2, Tel. 08431/9877.

In Nürnberg an jedem 1. Freitag d. M. in der Gaststätte Turnerheim, Turnerheimstr. 22, Nürnberg-Schweinau (U-Bahn-Haltestelle Hohe Marter) Ansprechpartner: Adolf Loos, Tel. 09131/15739 In Regensburg an jedem 1. Dienstag d. M. beim Prößl Bräu in Adlersberg bei Regensburg. Stammtischobmann: (vorübergehend) Ludwig Zehenter, Zeitlarn, Regenstr. 18, Tel. 0941/67339. In Rothenburg an jedem letzten Mittwoch d. M. im Gasthaus „Kautzen” in Neusitz. Stammtischobmann: Karlheinz Göttfert, Rothenburg, Creglinger Str. 4, Tel. 09861/7600. Im Raum Stuttgart und Baden finden die Zusammenkünfte ohne feste Terminfolge statt (Bekanntgabe durch Rundschreiben). Stammtischobmann: Erich Pumm, 87645 Schwangau, Pilgerschrofenweg 5, Tel. 08362/8413 In Weidenbach am jeweils letzten Freitag d. M. (außer: Dezember, Juli und August) ab 19.30 Uhr im Gasthaus „Sammeth Bräu”, Marktplatz 1, 91746 Weidenbach, Stammtischobmann: Rainer Tiefel, Esbacher Str. 13, 91746 Weidenbach, Tel. 09826/9943, Stellvertreter: Adolf Scheibinger, Ringstr. 22, 91746 Weidenbach, Tel. 09826/1583. In Würzburg an jedem 1. Donnerstag d. M. um 20.00 Uhr im Stammtischlokal „Erzherzog Karl”, Annastr. 17. Stammtischobmann: Wendelin Uhl, Würzburg, Obere Heerbergstr. 17, Tel. 0931/21348. Stellvertreter: Alois Brückner, Würzburg, Weingartenstr. 34, Tel. 0931/74856.

HALTEN SIE VERBINDUNG ZU DEN „TRIESDORFERN” IN IHRER NÄHE! DIE BESTE GELEGENHEIT DAZU IST IHR STAMMTISCH 32

Triesdorfer Chronik I-2012


Ehemalige Triesdorfer

EHEMALIGE TRIESDORFER WEITERE EHRUNG FÜR UNSEREN EHEMALIGEN PROF. DR. DR. H. C. MULT. HERBERT STRÖBEL Am 1. März 2012 wurde in Berlin unser inzwischen in den Ruhestand verabschiedetes Mitglied, Professor Herbert Ströbel, vom kasachischen Botschafter, Dr. Nurlan Onzhanov, mit der kasachischen Staatsmedaille ausgezeichnet. Diese Ehrung erhielt er anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Unabhängigkeit Kasachstans. Dabei befand er sich in illustrer Umgebung, denn insgesamt wurden nur fünf deutsche Staatsbürger mit diesem Jubiläumsorden gewürdigt, darunter Dr. h.c. Gernot Erler, ehemaliger Staatsminister im Auswärtigen Amt und Dr. Christoph Bergner, Staatssekretär im Bundesinnenministerium und ehemaliger Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Herr Dr. Onzhanov führte in seiner Laudatio aus, dass mit der Staatsmedaillie Personen geehrt werden, die die Republik Kasachstan in den ersten 20 Jahren ihrer Unabhängigkeit in besonderer Weise unterstützt haben. Der Beitrag von Prof. Dr. Ströbel bestand vor allem darin, dass er seit 1992 die Ausbildung von rund 350 kasachischen Hochschulabsolventen in einem Internationalen Aufbaustudiengang Agrarmanagement an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf organisiert hat. Viele der Absolventen sind inzwischen in Füh-

v.l.: Dr. Nurlan Onzhanov und Prof. Dr. Herbert Ströbel Foto: Kasachische Botschaft Berlin rungspositionen in Wirtschaft und Verwaltung in Kasachstan tätig und fördern auch in vielfältiger Weise die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland. Weiterhin begründete und pflegte Prof. Ströbel bereits seit Anfang der 90er Jahre eine intensive Kooperation zwischen den kasachischen Agraruniversitäten in Astana, Almaty und Kostanei und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Alle drei kasachischen Universitäten haben bereits in den Jahren 2001 und 2002 den von Ströbel maßgeblich entwickelten Internationalen Masterstudiengang Agrarmanagement übernom-

men und teilweise konnten bereits Doppel-Abschluss-Vereinbarungen abgeschlossen werden. Weiterhin organisierte Prof. Ströbel eine Vielzahl von Fortbildungsseminaren für Dozenten und Agrarberater sowie mehrere regionale Konferenzen zur Weiterentwicklung von Lehre und Forschung in mehreren Ländern Zentralasiens. Für diese Aktivitäten wurde Prof. Dr. Ströbel bereits mit zwei Ehrendoktorwürden von kasachischen Universitäten geehrt. Die Vereinigung gratuliert ganz herzlich zu dieser weiteren hohen Auszeichnung. Gabriele Krauß

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Ehemalige Triesdorfer

NEUEN

EHEMALIGE TRIESDORFERIN ZUR BEZIRKSBÄUERIN IN MITTELFRANKEN

Die neue Bezirksbäuerin Christine Reitelshöfer, geb. Plank, wurde 1967 in Nabburg in der Oberpfalz geboren. In der Zeit von 1988 - 1989 besuchte sie die Staatliche Technikerschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Triesdorf. Seit dieser Zeit ist sie Mitglied in der Vereinigung Ehemaliger Triesdorfer e.V. (Alumniverband und Förderverein). Nach ihrem Schulabschluss war sie bei den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf in der Heimleitung tätig. Seit 1992 ist sie verheiratet und hat eine 20-jährige Tochter und zwei Söhne im Alter von 18 und 14 Jahren. Sie lebt und arbeitet auf einem Vollerwerbsbetrieb mit Schwerpunkt

GEWÄHLT

Milchviehhaltung in Langenloh, Gemeinde Petersaurach. Christine Reitelshöfer vertritt seit 2002 die Belange der Bürger im Gemeinderat der Gemeinde Petersaurach. 2008 wurde sie in den Kreistag im Landkreis Ansbach gewählt. Darüber hinaus ist sie seit 2007 als Kreisbäuerin für den Landkreis Ansbach aktiv. 2012 beginnt für Frau Reitelshöfer eine neue Ära als Bezirksbäuerin Mittelfrankens. Wir freuen uns, dass eine Ehemalige Triesdorferin diese verbandspolitisch wichtige Aufgabe übernommen hat. Die Vereinigung Ehemaliger Triesdorfer gratuliert der neuen Bezirksbäuerin ganz herzlich

EINLADUNG

ZUM

und wünscht ihr alles Gute und viel Erfolg bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit.

JUBILÄUMSTREFFEN FH 1987

EIN VIERTEL JAHRHUNDERT SIND WIR SCHON VON TRIESDORF WEG; EIN PRIMA ANLASS SICH MAL WIEDER IN TRIESDORF ZU TREFFEN. 23.06.2012 IN DER REITHALLE TREFFEN (EINE SEPARATE EINLADUNG ERFOLGT DURCH DIE VET) UND ANSCHLIESSEND AM EHEMALIGENBALL FEIERN. AM NÄCHSTEN TAG KANN ICH EINE FÜHRUNG ORGANISIEREN. ICH

FÄNDE ES SCHÖN, WENN WIR UNS ZU UNSERER

BITTE

EHRUNG

AM

BEKANNTEN BESCHEID, DIE NICHT IN DER VEREINIGUNG BRINGT FOTOS UND ANDERE ERINNERUNGSSTÜCKE MIT.

GEBT AUCH

AUF EUER KOMMEN FREUT SICH: BERNHARD (BERNIE) GÖBEL 09826/655106 ODER BERNHARD.GOEBEL@HSWT.DE

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Triesdorfer Chronik I-2012

SIND UND


MEMORIAM

LEONHARD (LONI) VOLLETH

Erinnerung

IN

Kaum ein Name wird bei unseren Ehemaligen-Treffen von älteren Mitgliedern so häufig beim Austausch von Triesdorfer Erinnerungen genannt wie der unseres hochverdienten einstigen Mitglieds Leonhard Volleth. Für Generationen von Triesdorfern verkörperte der „Loni”, wie er liebevoll genannt wurde, ihr Triesdorf.

Am 9. Mai 2012 hätte Leonhard Volleth den 100. Geburtstag feiern können, Anlass genug, um noch einmal an ihn zu erinnern. Selbst Ackerbauschüler von 1928 bis 1930, kehrte er 1935 an seine Ausbildungsstätte, die Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf, als Aufsichtsassistent und Heimleiter zurück. Abgesehen von Kriegsdienst und Gefangenschaft hielt er Triesdorf bis zu seiner Ruhestandsversetzung 1975 die Treue. Am 9. März 1995 verstarb er.

Für die damaligen Studierenden, deren Lebensumstände und -weise in nichts – außer, dass sie etwas lernen wollten - mit heute vergleichbar war, verkörperte Leonhard Volleth Heimat in Triesdorf. Er wachte zwar mit strengem Auge in jeder Hinsicht über dem Wohlverhalten und Wohlergehen der in internatsartigen Umständen lebenden Schüler, drückte aber auch öfter ein Auge zu oder regelte Dinge auf seine Art – es gab auf dem Hof immer etwas Zusätzliches zu tun - , und war vor allem für viele der Anvertrauten ein väterlicher „Freund”, an den sie sich vertrauensvoll wenden konnten und der, wenn es nötig war, tröstete, sich einsetzte und half. Auch in der Vereinigung Ehemaliger Triesdorfer sind Leonhard Volleth und seine Frau Erna ein fester Begriff. 34 Jahre gehörte er dem Vorstand der Vereinigung an, 29 Jahre davon verwaltete er die Vereinsfinanzen. Unser Ehrenvorsitzender Hans Fey, der ihn schon als Studierender erlebt und geschätzt hat, schwärmt noch heute von seiner unermüdlichen Arbeit für die Vereinigung, von seiner Hilfsbereitschaft und seinem Organisationstalent. Leonhard Volleth und seine Frau, die sich ihrerseits noch bis vor wenigen Jahren hilfreich eingebracht hat, haben sich wahrhaftig um unsere Vereinigung verdient gemacht. Ihr Andenken wird noch lange in den Köpfen vieler Ehemaliger weiterleben. Gabriele Krauß

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Gedenken an verstorbene Mitglieder

Dr. Walter Fischer, ehemaliger Leiter der Landmaschinenschule *20.05.1929 † 02.02.2012 Außerordentliches Mitglied Dr. Walter Fischer, Leiter der Landmaschinenschule in Triesdorf, ist tot. - Er verstarb nach schwerer Erkrankung in den Abendstunden des 2. Februar 2012 im Ansbacher Klinikum. „31 Jahre als Berater und Lehrer im Dienste der Landwirtschaft, davon ein Vierteljahrhundert an der Landmaschinenschule und Staatlichen Technikerschule für Landwirtschaft in Triesdorf.” So etwa könnte man seine Berufsjahre im öffentlichen Dienst, also an Ämtern für Landwirtschaft und an Landwirtschaftlichen Fachschulen, auf einen einfachen Nenner bringen. Das aber würde seiner Persönlichkeit, seinem Schaffen und seinem Engagement für Aufgaben und Ziele in keiner Weise gerecht werden. Im Grunde genommen lässt sich Walter Fischer überhaupt nicht beschreiben, zumindest nicht in der Kürze eines Nachrufs. Man muss mit ihm gearbeitet haben, man muss ihn in seinem ganzen Wesen erlebt haben. Nur so ergibt sich ein Bild seiner Person. Um zunächst bei Walter Fischer als Lehrer und Berater zu bleiben, die Landwirtschaft - und hier im Besonderen die Landtechnik - war nicht einfach Berufsfeld. Sie war vielmehr Berufung und Lebensinhalt. Nicht nur, dass er von seinem überragenden Fachwissen, von seiner Berufserfahrung und seinen Ideen Generationen von Schülern und Auszubildenden Rüstzeug und Qualifikation mit auf ihren Berufsweg gab, Walter Fischer konnte seine Hörer fesseln und mitnehmen. Walter Fischer wurde am 20. Mai 1929 in Neunkirchen im niederösterreichischen Grenzgebiet zu Südmähren geboren. Er wuchs als jüngstes von fünf Kindern zusammen mit seinem Zwillingsbruder Franz, seinem Bruder Roland, der vor Stalingrad fiel, und seinen Brüdern Alois und Karl in der Geborgenheit einer bäuerlichen Familie in Südmähren auf, in der neben aller Arbeit und Sorge auch noch Hausmusik einen festen Platz hatte. Sein Vater war Gutspächter.Die beiden Zwillingsbrüder wurden gegen Ende des 2. Weltkrieges noch zum sogenannten Volkssturm eingezogen, gerieten in Russische Gefangenschaft, konnten aber fliehen. Nach Kriegsende und Vertreibung aus der Heimat fand sich die Familie in Wien wieder zusammen. Dort begann Walter Fischer nach dem Abitur 1947 mit dem Studium der Landwirtschaft und Nationalökonomie. Ab 1953 folgten landwirtschaftliche Praxis und Ausbildung für das landwirtschaftliche Lehrfach. Nach Übersiedelung in die BRD und Übernahme in den Bayerischen Staatsdienst folgte dann eine mehrjährige Beratungs- und Lehrtätigkeit an verschiedenen Ämtern für Landwirtschaft, zunächst in Regensburg, dann in Bayreuth, wo er auch seine Frau Waltraud Caspersmeyer kennenlernte und heiratete, und schließlich in Neustadt a. d. Aisch. Von dort wechselte er im Juli 1965 zum Bezirk Mittelfranken und übernahm in Triesdorf die Leitung der Landmaschinenschule. Zugleich gehörte er dem Lehrkörper der Staatlichen Technikerschule für Landwirtschaft an und unterrichtete nach Einrichtung einer Höheren Landbauschule auch noch an dieser.Walter Fischer übernahm diese Schulungsstätte mit ihrer doppelten Ausrichtung auf den bäuerlichen Berufsstand und die Triesdorfer Ganzjahresschulen zu einer Zeit, als weder die landwirtschaftliche Praxis noch die Wissenschaft auf einen ausreichenden Schatz an Erfahrungen im ökonomischen und technischen Bereich der Mechanisierung in der Landwirtschaft zurückgreifen konnte, als weder Unterstellraum für die wertvollen Leihgaben der Industrie noch verfahrenstechnische Schwerpunkthallen für Unterricht und Schulung zur Verfügung standen, als weder Schulungsprogramme noch Lehrpläne dem rasanten und tiefgreifenden Wandel in der Technisierung der Landwirtschaft gerecht wurden. Als Walter Fischer von seiner Schule abging, zeigte sich, daß unter seiner Leitung der Entwicklung und Zielsetzung nach Maßgabe der jeweils zur Verfügung stehenden Mittel Rechnung voll getragen worden war. 15 Schülergenerationen der Technikerschule sowie zehn Generationen der Höheren Landbauschule erfuhren ihre Qualifikation für ein Berufsleben im landwirtschaftlichen Dienstleistungssektor oder im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb. Nicht weniger geschätzt war Walter Fischer als Organisator von landtechnischen Großveranstaltungen oder als Fachberater und Referent bei Tagungen.

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Triesdorfer Chronik I-2012


Gedenken an verstorbene Mitglieder

Im September 1989 trat er in den Ruhestand - formal gesehen - denn ruhen konnte Walter Fischer nicht! 1991 ging er für drei Jahre nach Namibia, um dort im Auftrag des Deutschen Entwicklungsdienstes ein landwirtschaftliches Schulprojekt in Ogongo mit aufzubauen. Seine Frau Waltraud folgte ihm und gründete und leitete ebenfalls dort den Kindergarten Ogongo College. Kaum zu glauben und nicht genug der Mühen: Im Alter von 73 Jahren erarbeitete er schließlich auch noch eine Dissertation über die „Geschichte der Gärfutterwirtschaft” und erwarb damit den Doktortitel der Agrarwissenschaften. Den Abschluss dieser Betrachtung über das Leben des Verstorbenen möge ein kleiner Einblick in die Privatsphäre bilden. Im Hause Fischer in Hirschlach, dem alten Schulhaus, wuchsen fünf Söhne und eine Adoptivtochter auf. Zwölf Enkelkinder hatten große Freude an ihrem Großvater und der an ihnen. Für „sein” Dorf Hirschlach erwarb sich Walter Fischer zusammen mit seiner Frau bleibende Verdienste mit der Erforschung und Niederschrift der Dorfgeschichte sowie mit der Baugeschichte zur dortigen Johanniskirche und zum alten Schulhaus. In den Jahren 2000 bis 2006 gehörte er auch dem erweiterten Kirchenvorstand an. In den letzten Jahren widmete er sich noch mit ganzer Hingabe der Betreuung und Pflege seiner schwerkranken Frau. Sie ist in der Zwischenzeit ebenfalls verstorben. Wolfgang Anzeneder

Winfried Bauer, langjähriges Vorstandsmitglied *28.03.1949 † 12.03.2012 in Triesdorf von 1967 - 1970 Am 12. März 2012 verstarb, viel zu früh und für alle unfassbar, nach kurzer, schwerer Krankheit das langjährige Vorstandsmitglied des Ehemaligenverbandes Winfried Bauer.

Winfried Bauer wurde am 28.03.1949 in Frohnlach bei Coburg geboren. Nach Schulzeit und Gehilfenprüfung nahm er 1967 das Studium an der Ingenieurschule in Triesdorf auf, das er drei Jahre später als Diplomingenieur beendete. Während dieser Zeit kämpfte er an vorderster Front für die Umwandlung Triesdorfs in eine Fachhochschule. Auch an der Reaktivierung der Ehemaligen Egerländer Landsmannschaft Frankonia war er maßgeblich beteiligt. In seine Amtszeit als Senior fiel die Anmietung des Alten Hofgartenschlosses, das bis heute die Konstante der L!,Frankonia zu Triesdorf ist. Nach seiner Triesdorfer Zeit gehörte Winfried Bauer von 1972 bis 1997 der erweiterten Vorstandschaft der Vereinigung an. Als es darum ging, für den Erhalt Triesdorfs als FHStandort zu kämpfen, gelang es Winfried Bauer als Motor und mit Hilfe seiner Mitstreiter aus der L! Frankonia und dem Ehemaligenverband, den Bayerischen Landtag zur Rücknahme des Auflösungsbeschlusses von Triesdorf zu bewegen. Er gehört somit zu denjenigen, ohne deren Engagement es ein Triesdorf, so wie wir es heute kennen, höchstwahrscheinlich gar nicht geben würde. Nachdem er einige Jahre in der Versicherungsbranche tätig war, übernahm er 1974 den elterlichen Betrieb, den er zügig zu einem Milchvieh- und Bullenmastbetrieb ausbaute. Sehr bald begann er auch mit der Selbstvermarktung in seinem Bauernladen und war darüber hinaus Mitbegründer des Coburger Bauernmarktes und des Coburger Direktvermarktervereins. Name und Beruf waren für ihn von je her Berufung und Verpflichtung. Mit viel Herzblut und großem Engagement diente er als Coburger Patriot dem Bauernstand. So war er in verschiedenen Funktionen im Bauernverband aktiv, u.a. viele Jahre als Ortsobmann und elf Jahre als Kreisobmann. Darüber hinaus wirkte er als Aufsichtsrat und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Milchwerke Oberfranken und 15 Jahre als Vorsitzender des VLF Coburg, wo er viele herausragende Veranstaltungen organisierte. Neben diesen Ehrenämtern im Bereich der Landwirtschaft fand er auch noch Zeit, sich als Kreisrat und als Aufsichtsrat der Coburger Bank zu engagieren. Winfried Bauer hinterlässt neben seiner Frau Barbara, die er in Triesdorf kennenlernte, zwei Töchter und drei Enkelkinder.

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Gedenken an verstorbene Mitglieder

Maria Hofmann *27.10.1938 † 04.09.2011 in Triesdorf von 1957 - 1959 Die aus Frenshofen stammende Maria Hofmann besuchte von 1957 bis 1959 die Landfrauenschule in Triesdorf. Bedingt durch eine Behinderung, die sie im Alter von 12 Jahren nach einer Kinderlähmung behalten hatte und die ihre Stellensuche sehr erschwerte, ließ sie sich zunächst noch als Religionslehrerin und dann als Lehrerin für Handarbeit und Hauswirtschaft ausbilden. Als Rentnerin entschloss sie sich nach Windhoek, Namibia zu ziehen und dort Studenten, Aidswaisenkinder, Schulkinder und behinderte Kinder zu unterstützen, da sie selbst ja erfahren hatte, wie wichtig eine Ausbildung für das spätere Leben ist. In Windhoek übernahm sie die Nachfolge von Pater Stens für seine Studienhilfe Thusanang (gegenseitige Hilfe), der Pater Stens Stiftung Thusanang. Neben finanzieller Hilfe erhielten die Studenten auch stets Rat, wenn nötig, oder ganz konkrete Hilfe zum Beispiel bei familiären Problemen. Maria Hofmann kümmerte sich um viele Aids-Einzelschicksale, so finanzierte sie 2010 den Schulbesuch von 32 meist von Aids betroffenen Kindern und das Studium von fünf weiteren Studenten. Wo immer sie konnte, versuchte sie zu helfen. Doch mit der Zeit musste sie lernen, mit ihren Kräften zu haushalten. Im vorletzten Lebensjahr noch schrieb die 72-jährige an ihre Spender: „Nach meiner Rückkehr nach Namibia habe ich sehr gespürt, wie ich hier gebraucht werde. Das gibt meinem Leben den unentbehrlichen Sinn.” Maria Hofmann lebte und arbeitete 16 Jahre in Namibia und stellte ihr Wirken unter das Motto: „Nur durch Bildung kann Armut vermieden werden.” Am 4. September 2011 riss der Tod sie viel zu früh aus ihrem segensreichen Leben. Brigitte Eberhardt *13.11.1958

† 21.09.2011

in Triesdorf von 1977 - 1980 Brigitte Eberhardt, geb. Eberl wurde am 13.11.1958 in Osen an der Vils/ Ndb. geboren. Sie wuchs auf einem großen landwirtschaftlichen Betrieb auf und kam nach dem Besuch der Wirtschaftsschule und der Ausbildung zur Hauswirtschafterin im ländlichen Bereich 1977 an die Fachakademie in Triesdorf. Nach dem erfolgreichen Abschluss 1980 begann sie ihren beruflichen Weg als Fachlehrerin am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Mindelheim und blieb dort bis 1993. In dieser Zeit heiratete sie und bekam zwei Kinder, Monika und Johannes. Ihre nächste berufliche Station war das Agrarbildungszentrum Landsberg, Abteilung Haustechnik. Dort war sie bis zu ihrem frühen Tod am 21.09.2011 tätig. Brigitte Eberhardt hat ihren Beruf als Berufung empfunden mit dem Ziel, Wissen an die Studierenden weiterzugeben und gemeinsam zu arbeiten. Privat engagierte sie sich sehr im kirchlichen und gemeindlichen Leben, vor allem auch mit Freude als Behindertenbeauftragte der Gemeinde.

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*30.04.1936

Gedenken an verstorbene Mitglieder

Edgar Hußlein † 30.11.2011

in Triesdorf von 1956 - 1958 Unser Mitglied Edgar Hußlein wuchs in Hofheim, Ufr. auf. Nach Gymnasium und landwirtschaftlicher Lehre begann er im Herbst 1956 seine Ausbildung zum Agraringenieur an der Höheren Ackerbauschule in Triesdorf. Nach dem Examen 1958 lag seine berufliche Zukunft bei verschiedenen führenden Unternehmen der chemischen Industrie, wo er als Repräsentant für Produkte erfolgreich die Aufgabe eines Verbindungsglieds der chemischen Industrie zur praktischen Landwirtschaft wahrnahm. Anfang der neunziger Jahre ging er in Ruhestand. 1965 heiratete Edgar Hußlein und wurde Vater von zwei Kindern. Darauf erfolgte 1976 der Erwerb eines ehemaligen „Fränkischen kleinbäuerlichen Anwesens” in Heugrumbach bei Arnstein, das nun zur endgültigen Heimat für die Familie wurde. In seiner Freizeit war er ein passionierter Waidmann und anerkannter Züchter der Hunderasse „Deutsche Jagdterrier”. Er starb am 30.11.2011 nach längerer Krankheit.

Volker Wiß *19.07.1937

† 17.03.2012

in Triesdorf von 1957 - 1960 Volker Wiß übernahm nach dem Triesdorfer Abschluss den elterlichen Gutsbetrieb Einhausen im südlichen Landkreis Regensburg. Auch nach der Übergabe an Sohn Jürgen im Jahr 1998 galt sein ganzes Interesse der täglichen Arbeit auf dem Ackerbaubetrieb. Als regelmäßiger Besucher des „Regensburger Stammtisches” verbrachte er über einige Jahrzehnte seinen „Jahresurlaub” auf der Triesdorfer Hütte. Diese Liebe zu den Bergen rund um die Euzenau konnte er an seine beiden Söhne und die zwei Enkelkinder weitergeben.

DIE VEREINIGUNG EHEMALIGER TRIESDORFER TRAUERT MIT ALLEN ANGEHÖRIGEN UND FREUNDEN UM IHRE VERSTORBENEN MITGLIEDER MIT HERZLICHER ANTEILNAHME

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Mitgliederstatistik

HINWEIS BITTE

TEILEN

NICHT

SIE

UNS

ZU

ADRESSÄNDERUNGEN

ADRESSÄNDERUNGEN MIT, AUCH WENN GEÄNDERT HABEN (HAUSNUMMER).

ZUSTELLBARE

SENDUNGEN

HABEN

SIE VERSTÄNDNIS ZWEITE

DIE

NÄCHSTE

CHRONIK

„NUR” TEILE

WERDEN NICHT MEHR ZURÜCKGESCHICKT,

SONDERN DURCH DIE

BITTE

SICH

POST

VERNICHTET.

DAFÜR, DASS WIR AUS

CHRONIK

VERSENDEN.

KOSTENGRÜNDEN

KÖNNEN WIR ERST NACH ERFOLGTER WIEDER ZUSENDEN.

KEINE

ADRESSÄNDERUNG

Mitgliedsbeiträge, die nicht verbucht werden konnten:

02.01.2012:

Christiane Hummel 15,00 Euro

HINWEIS

ZUM

VERBUCHEN

DER

BEITRAGSEINGÄNGE:

BEI ZAHLUNGSEINGÄNGEN DER MITGLIEDER WERDEN VON UNSERER VERWALTUNG ERST DIE „OFFENEN JAHRE” ABGEGLICHEN UND DER ENTSPRECHENDE BEITRAG DEM AM LÄNGSTEN ZURÜCKLIEGENDEN JAHR ZUGEWIESEN. BEISPIEL: DIE BEITRÄGE FÜR DIE JAHR 2010, 2011 UND 2012 STEHEN NOCH AUS. BEIM EINGANG VON 15 EURO ODER 30 EURO VERMERKEN WIR DANN FÜR DAS JAHR 2010 BZW. 2010 UND 2011 DIE BEITRÄGE ALS BEZAHLT. SIND KEINE MITGLIEDSBEITRÄGE MEHR OFFEN UND WIR ERHALTEN TROTZDEM EINEN ZAHLUNGSEINGANG EINES MITGLIEDS OHNE DEN VERMERK ZUWENDUNG, DANN WERDEN AUTOMATISCH DIE FOLGENDEN JAHRE ALS BEZAHLT EINGETRAGEN. BITTE

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SIE VERSTÄNDNIS, DASS RÜCKÜBERWEISUNGEN BEI DER VIELZAHL UNSERER MITGLIEDER DEN RAHMEN SPRENGEN WÜRDEN.

HABEN

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...

KAUM

LIEBE SEMESTERKOLLEGINNEN UND – KOLLEGEN, ZU GLAUBEN, ABER WAHR ..., ES SIND BEREITS 10 JAHRE VERGANGEN, SEITDEM WIR „UNSER” TRIESDORF VERLASSEN MUSSTEN. 

DAHER SCHLAGEN WIR VOR, DASS WIR UNS ZU DIESEM JUBILÄUM IM RAHMEN EINES SEMESTERTREFFENS AM SAMSTAG, DEN 23. JUNI 2012 (EINEN TAG VOR DEM JOHANNITAG) MAL WIEDER VERSAMMELN. BEGINN SOLL 11.00 UHR SEIN, GEMEINSAMER TREFFPUNKT IST DAS GASTHAUS SAMMETH BRÄU IN WEIDENBACH, IN DEM WIR EINEN RAUM FÜR UNS BIS IN DEN NACHMITTAG HINEIN RESERVIERT HABEN. UM UNS ALLE WIEDER AUF EINEN EINHEITLICHEN STAND ZU BRINGEN, IST EINE „VORSTELLUNGSRUNDE” GEPLANT. AM ABEND GEHT’S ZUSAMMEN AUF DEN EHEMALIGENBALL. ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN BEI DEN LANDWIRTSCHAFTLICHEN LEHRANSTALTEN KÖNNEN BEI UNSEREM FRANZ UNTER FRANZ.HELMLE@TRIESDORF.DE BIS ENDE MAI VORAB GEBUCHT WERDEN. UM PLANEN ZU KÖNNEN WÄREN WIR DANKBAR, WENN IHR ZUDEM BEI MATSCHI UNTER MANUEL.SUSI@KABELMAIL.DE ODER MAMÜ UNTER M.MUELLER25478@GMX.NET EUER KOMMEN ZUSAGT. WIR RECHNEN MIT EUCH ! MIT HERZLICHEN GRÜSSEN MARKUS MÜLLER, ROBERT ZRENNER, FRANZ HELMLE & MANUEL MACIEJCZK

FAK– ABSCHLUSSJAHRGANG 1987 HALLO MÄDELS,

WO? BITTE

IM

5 JAHRE VERGANGEN. WIR 25 JÄHRIGEN!

SCHON WIEDER SIND

WANN? AM SAMSTAG, 23.JUNI 2012 WEISSEN SCHLOSS ZUM KAFFEE TRINKEN UND

TREFFEN UNS ZUM

RATSCHEN...

RÜCKMELDUNG (NÖTIG FÜR DIE ANMELDUNG IN DER FAK) ANGELIKA.HORN@AELF-UF.BAYERN.DE ODER TELEFONISCH UNTER 09865/761 (ANGELIKA HORN)

UM KURZE

AM ABEND

UNTER:

EHRUNGEN FÜR DIE MITGLIEDER (18.00 UHR) ANSCHLIESSEND DER EHEMALIGENBALL STATT.

FINDEN DANN DIE UND

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Mitgliederstatistik

SEMESTERTREFFEN ZUM JUBILÄUM FH ABSCHLUSSJAHRGANG LW 2002


Zuwendungen

HERZLICHEN DANK

FÜR

Ammon Hans, Roßtal 10,00 Anzeneder Wolfgang, Weidenbach 5,00 Baba Christa, Berg 30,00 Babel Hans, Stuttgart 10,00 Bächer Ludwig, Lappersdorf 15,00 Baumüller Andreas, Röttenbach 10,00 Biermeyer Stefan, Wassertrüdingen 5,00 Bogendörfer Adam, Ansbach 5,00 Breun Paul, Witzenhausen 15,00 Christ Hans, Herrieden 5,00 Deistler Manfred, Türkheim 10,00 Dietz Anni u. Hubert, Baunach 10,00 Dürnsteiner Josef, Rekawinkel 5,00 Ebersberger Car.u.Kl., Erlangen-Eltersdorf 5,00 Engel Bernhard, Bieberehren 5,00 Fey Hans, München 15,00 Förthner Johann, Georgensgmünd 5,00 Fritsch Gerhard, Herzogenaurach 15,00 Füracker Evelyn u. Albert, Lupburg 35,00 Geyer Gerhard, Titting 30,00 Grueber Bernhard, Weilheim 5,00 Grünert Florian, Grabfeld 20,00 Güttler Fritz, Weilheim 15,00 Heberlein Dieter, Stegaurach-Höfen 5,00 Heinlein Karlheinz, Bad Windsheim 10,00 Hetzel Friedrich, Roßtal 5,00 Hirschmann Maria, Frontenhausen 10,00 Hofbeck Rudolf, Buxheim 15,00 Hosak Franz, Lohr 35,00 Hoser Xaver, Donauwörth 15,00 Jordan Peter, Aurachtal 15,00 Jouanneaux Edith, Stephanskirchen 5,00 Klein Hermann, Nonnenhorn 15,00 Klimm Martin, Schwarzenbruck 5,00 Kraus Christian, Rattelsdorf 5,00 Krönert Karl, Eltmann 5,00 Kuhn Helmut, Ochsenfurt 5,00 Kunz Ludwig, Püchersreuth 5,00

IHRE ZUWENDUNGEN Lederer P.u.G., Wolframs-Eschenbach 10,00 Mandl Wolfgang, München 10,00 Martin Andreas, Kronach 5,00 Martin Ulrich, Küps 5,00 Meier Gertrud, Höchberg 5,00 Meßthaler Klaus, Roßtal 5,00 Morche Bernd, Werneck 15,00 Müller Markus, Wertingen 5,00 Münsterer Peter, Landshut 35,00 Neugebauer Siegmund, Üchtelhausen 5,00 Neumeyer Hermann, Markt Berolzheim 10,00 Nützel Jürgen, Wiesenttal 10,00 Oelschlegel Günter, Warberg 10,00 Pabel Christian, Wörnitz 10,00 Reichl Hans, Berg 20,00 Reinhardt Margit, Ergersheim 8,01 Riepl Margarete, Georgensgmünd 15,00 Rinderzuchtverband, Ansbach 500,00 Röder Gertraud u. Bernd, Rehau 5,00 Rückschloß Josef, Hollfeld 5,00 Rupprecht Hartmut, Hilpoltstein 15,00 Sachs Franz, Hohenlohe 10,00 Schnotz Friedrich, Bad Windsheim 15,00 Schwarz Carsten, Osterode am Harz 15,00 Seibold Gertrud, Weiden 35,00 Stierlen Christa u. Hans, Haßfurt 5,00 Strauß Johannes, Kirchheim 20,00 v. u. z. Heßberg Wilfried, Grettstadt 5,00 v. d. Stegen Hanna, SR Lexmond 15,00 Volleth Erna, Merkendorf 25,00 Weber Rainer, Ebrach 10,00 Weigl Michaela, Tettenagger 10,00 Wetterich Engelbert, Bad Neustadt 5,00 Wieland Klaus, Weidenbach 25,00 Winter Walther, Höchstadt 35,00 Wolf Herbert, Weilbach 20,00 Wündisch Albrecht, Lippstadt 10,00

IHR KONTAKT

ZU UNS:

VEREINIGUNG EHEMALIGER TRIESDORFER E.V. (ALUMNIVERBAND UND FÖRDERVEREIN) KARIN JANK (LINKS) UND RUTH LANGNER REITBAHN 3 (1. STOCK), 91746 WEIDENBACH TEL: 09826/18-7700 FAX: 09826/18-7799 E-MAIL: VEREINIGUNG@TRIESDORF.DE

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Zuwendungsbescheinigung

ZUWENDUNGSBESCHEINIGUNG

Bei Spenden bis 200 Euro wird keine Zuwendungsbestätigung ausgestellt. Für Ihre Steuererklärung genügt der Durchschlag des Überweisungsbelegs bzw. der Ausdruck auf dem Bankkontoauszug. Auf Wunsch stellen wir Ihnen selbstverständlich auch bei geringeren Beträgen eine Zuwendungsbestätigung aus. Für Mitgliedsbeiträge dürfen wir keine Zuwendungsbestätigungen ausstellen.

Um etwaigen Nachfragen vom Finanzamt vorzubeugen, bitten wir Sie bei der Überweisung den Begriff: „ZUWENDUNG” zu verwenden und den gespendeten Betrag gesondert auszuweisen.

Den nachfolgenden Text bitten wir Sie zu Ihrer Überweisung abzuheften und ggf. bei Abgabe Ihrer Steuererklärung beim Finanzamt mit einzureichen. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Aussteller: Vereinigung Ehemaliger Triesdorfer (Alumniverband und Förderverein) VET e.V., Reitbahn 3, 91746 Weidenbach

Bestätigung

Über Zuwendungen im Sinne des § 10 b des Einkommensteuergesetzes an eine der in § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes bezeichneten Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen. Art der Zuwendung: Geldzuwendung Wir sind wegen der Förderung folgender gemeinnütziger Zwecke: Förderung der Bildung und Erziehung (§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr.(n) 7 AO) Förderung der internationalen Gesinnung (§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr.(n) 13 AO) Förderung der Heimat- und Brauchtumspflege ( § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr.(n) 22,23 AO) durch Bescheinigung des Finanzamts Ansbach, Steuernummer 203/111/00670, vom 13.12.2007 vorläufig und ab 11.08.2010 bis auf weiteres als gemeinnützig anerkannt. Es wird bestätigt, dass es sich nicht um Mitgliedsbeiträge, sonstige Mitgliedsumlagen oder Aufnahmegebühren handelt und die Zuwendung nur zu Förderung begünstigter Zwecke im Sinne der Anlage 1 – zu § 48 Abs. 2 Einkommensteuer-Durchführungsverordnung Verwendung findet.

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Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf Markgrafenstr.12 91746 Weidenbach

LANDWIRTSCHAFTLICHE LEHRANSTALTEN TRIESDORF VERWALTUNG

UNSER ZEICHEN: 1-204

AUSKUNFT ERTEILT:

ANMELDUNG

Infozentrum Telefon: 09826 18-0

Hiermit melde ich mich verbindlich für die nachstehend aufgeführte/n Übernachtung/en (Mitgliederversammlung 23.06.12/Tag der offenen Tür am 24.06.12) bei den LLA Triesdorf an:

DIENSTGEBÄUDE:

Name, Vorname: …………………………………………………………

Markgrafenstraße 12 91746 Weidenbach

Straße, Haus-Nr.: …………………………………………………………

Telefax: 09826 18-1999 infozentrum@triesdorf.de

PLZ/Ort: ……………………………………………………………………

www.triesdorf.de

Telefon (tagsüber):………………………………….............................. KONTO:

E-Mail: ……………………………………………………………………..

Sparkasse Ansbach (BLZ 765 500 00) Kontonummer: 250 928

Datum: …………………… Unterschrift: ……………………………… Anzahl/Zimmer

Personen

ÜN Fr./Sa.

ÜN Sa./So.

EZ DZ Frühstück

Übernachtung EZ

30,- €

(inkl. Handtücher/Bettbezug;)

Übernachtung DZ

20,- €

(pro Person; inkl. Handtücher/Bettbezug;)

Frühstück/Person

4,- €

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hiermit ermächtige ich die LLA Triesdorf die Kosten für Übernachtung/en bzw. Verpflegung in Höhe von …………….. € von meinem Konto Konto-Nr.: …………………………………………………….. Geldinstitut: ……………………………………………………. BLZ: ……………………………………………………………. Kontoinhaber: ………………………………………………….

Datum: ………………

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abzubuchen.

Unterschrift: ………………………………….

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.......hier abtrennen.................................................................................................................................

Anmeldung Übernachtung LLA

LLA Triesdorf Markgrafenstr. 12 91746 Weidenbach


Redaktion:

Vereinigung Ehemaliger Triesdorfer e.V. Gabriele Krauß, Gabriele Sichler-Stadler, Karin Jank, Ruth Langner

Verlag:

„Triesdorfer Chronik” Reitbahn 3 91746 Weidenbach-Triesdorf Telefon 09826/187700 Telefax 09826/187799 E-Mail: vereinigung@triesdorf.de

Druck:

Emmy Riedel Buchdruckerei und Verlag GmbH, 91710 Gunzenhausen

Adresse:

Vereinigung Ehemaliger Triesdorfer e.V. (Alumniverband und Förderverein) Reitbahn 3 91746 Weidenbach Tel.: 09826/187700 Fax: 09826/187799 E-Mail: vereinigung@triesdorf.de www.triesdorf.de

Vorsitzender:

Fritz Vogt Reitbahn 3, 91746 Weidenbach Tel.: 09826/187700

Konten:

Sparkasse Weidenbach-Triesdorf BLZ 765 500 00 Kontonummer 430 372 300 RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank Weidenbach BLZ 765 600 60 Kontonummer 7413 530 Jahresmitgliedsbeitrag: 15 EURO Der Bezugspreis für die „Triesdorfer Chronik” ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Fotos der Rückseite: Sabine Künzel und Fachakademie

Triesdorfer Chronik I/2012

Impressum

Alle Rechte, auch die der fotomechanischen Vervielfältigung und des auszugsweisen Nachdrucks, vorbehalten.


Ernährung und Hauswirtschaft in Triesdorf

Die Küche der LLA im neuen Stil

Junge Köche in Aktion

Der Garten der Fachakademie

Praxis in der Fachakademie


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Triesdorfer Chronik Mai 2012 by Michael Huith - Issuu