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Treffpunkt.Bau 07/2026

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Treffpunkt

LIVE DABEI

Webfleet

Mit Telematik den Fuhrpark vorausschauender steuern

INTERVIEW

Geda

Neue Nischen und globale Wachstumsmärkte

SONDERTHEMA

Schalung, Gerüste, Beton Innovative Produkte und spannende Projekte

KÖLSCH /CHRISTOPHEL

Mit moderner Brech-, Siebund Haldentechnik auf der steinexpo 2026

Scanne den Code für alle Tour-Stopps!

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Mit 25,7 m³ Muldeninhalt und einer maximalen Nutzlast von 42 Tonnen bietet der neue HM460-6 außergewöhnliche Produktivität. Angetrieben von einem 386 kW (525 PS) starken Motor, vereint er hohe Leistung mit niedrigem Kraftstoffverbrauch. Das neue 9-Gang-Getriebe (9V/2R) mit intelligenter Schaltsteuerung steigert die Effizienz, während die robuste Leichtbauweise eine höhere Nutzlast ermöglicht. Das Komatsu Traction Control System (KTCS) mit 100%-Differenzialsperre sorgt für hervorragende Geländeleistung auf jedem Untergrund.

Lesen Sie diese und weitere Ausgaben digital in unserem ePaper

EDITORIAL

TITELSTORY .

Kölsch/Christophel // Mit moderner Brech-, Siebund Haldentechnik auf der steinexpo 2026 8

KURZ GESAGT .

Sicherheit auf der Baustelle beginnt nicht erst beim Einsatz der Maschine

LIVE DABEI .

Z&P Baumaschinen // Stadler rüstet auf: Neuer 38-Tonner von JCB 12 Webfleet // Aus operativen Verwaltern werden strategische Entscheider 14

Geda // Innovation schlägt Krise: Geda geht voran 18 NEWSPOINT

ERDBEWEGUNG .

Sany // Mit neuer Leitidee und neuen Maschinen auf der GaLaBau 2026

Ammann // Grabenverdichtung effizient wie nie 35 Yanmar // Kompaktheit trifft Präzision: Neue Minibagger SV26-7 und ViO27-7

Schäffer // Mehr Komfort, mehr Übersicht: Neue Generation des Radladers 2445

Hyundai Construction Equipment Europe // Next Generation Raupenbagger setzt neue Maßstäbe bei Effizienz und Komfort

Bergmann // Der Bergmann C810 überzeugt bei Knoll im harten Einsatz

Zeppelin Rental // Neue Technik im Mietprogramm: Zeppelin Rental setzt auf IoT, MiC 4.0 und mehr

Bobcat // Mit dem Bobcat Größe zeigen

Atlas Weyhausen // Serienstart der neuen Weycor 3er-Serie

PTH Products Maschinenbau // Neuheit für Minibagger: All-in-one-Gerät zum Fräsen, Brechen, Mulchen und Planieren

AUTOBAHN -, STRASSEN - UND WEGEBAU . Liebherr // Härtetest bestanden: Wenn eine Fräse ihre Zähne zeigt

GEWINNUNG . BRECHEN . SIEBEN . RECYCLING . Kleemann // Grobstück- und Klassiersiebanlagen: Grundlagen und Unterschiede

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Schlüter Baumaschinen // Effizienter Materialabbau: Holcim setzt auf Komatsu PC950LC-11 48

Epiroc // Wartungsfunktion verlängert Lebensdauer:

Neuer Hydraulikhammer EC 122

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Rotar // Für höchste Leistung im Abbruch 50

MB Crusher // Vor-Ort-Recycling spart Zeit, Kosten und CO2

JCB // Neues Spitzenmodell in der 50-Tonnen-Klasse

SONDERTHEMA SCHALUNG . GERÜSTE . BETON .

Rolle Gerüstvertrieb // Lieferfähig aus Prinzip

Bosch Beton // 72 Kilometer Stützwände für das

Fehmarnbelt-Megaprojekt

B.T. innovation // Formfreiheit effizient geschalt

Rödl Baugruppe // „Schwer zu toppen“:

Moderne Schaltechnik meistert enge Platzverhältnisse in Schwaig

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Beutlhauser // Tragfähige Transportlösung für historisches Bauwerk 59 Kronenberger Oecotec // Maschinen vom Profi für den Profi 60

BAUSTELLENEINRICHTUNG PSA

Boels Rental // Diebstahl auf deutschen Baustellen –fast die Hälfte der Bauunternehmen betroffen

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Kränzle // Mehr Komfort für die Profi-Klasse 63

Die Mietwäsche // Arbeitskleidung im Bau: Sicherer Schutz und effiziente Prozesse

Efaflex // Optimierte Logistik mit drei Schnelllauftoren

Baak // Neues Sicherheitsschuh-Duo für Frauen

NUTZFAHRZEUGE

Meiller // Weiterentwickelter Kippsattelanhänger:

Neue Grandload Generation

Krampe // Mehr Flexibilität im Transport:

Zwei neue FlexBody Carrier

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OEM . MOTOREN . KOMPONENTEN .

SAF-Holland // Haldex stärkt seine Position als Anbieter integrierter Bremssysteme

68 Mankiewicz // Einschichtlack bei Hydrema reduziert VOC-Bilanz und steigert den Durchsatz 69 Metallux // Finger-Joysticks von Metallux im Einsatz bei Gross-Funk 70 Brigade Electronics // Neueste Fahrzeugsicherheitslösungen auf dem Truck Grand Prix 2026

Unterschraubmesser, Sonderprofilstähle, Schneidkanten, Flachstähle, Zahnsysteme

Dieser Ausgabe liegen

Beilagen der Firmen Hoppe Unternehmensberatung und Geoplan Steinexpo bei.

„Jeder in den Bau investierte Euro erzeugt einen volkswirtschaftlichen Multiplikatoreffekt von 1,3 bis 1,5. Das ist weitaus effektiver als konsumorientierte StrohfeuerMaßnahmen.“

Der Bau als Konjunkturmotor

Deutschland steckt in der Stagnation. Drei Jahre schwaches Wachstum, explodierende Energiepreise, internationale Handelskonflikte und eine sich immer weiter zuspitzende Wohnungsnot malen ein düsteres Bild für den Wirtschaftsstandort. Für das Jahr 2026 prognostiziert der Sachverständigenrat magerste 0,5 % Wirtschaftswachstum. Inmitten der lähmenden Debatten wird oft übersehen, dass Bauen nicht nur Wohnraum und Infrastruktur schafft, sondern pure Konjunkturpolitik ist. Die Zahlen der Sozialpartner der Bauwirtschaft (HDB, ZDB und IG Bau) untermauern diese Schlüsselrolle eindrucksvoll: Mit rund 2,3 Millionen Beschäftigten und einer jährlichen Wertschöpfung von über 150 Milliarden Euro ist die Baubranche ein festes Fundament der heimischen Wirtschaft. Jeder in den Bau investierte Euro erzeugt einen volkswirtschaftlichen Multiplikatoreffekt von 1,3 bis 1,5. Das ist weitaus effektiver als konsumorientierte StrohfeuerMaßnahmen.

Damit der Bau diesen Konjunkturmotor auf Touren bringen kann, müssen Politik und Verwaltung an den entscheidenden Stellschrauben drehen. Das bedeutet: Impulse für den Wohnungsbau setzen, die Verkehrsinfrastruktur dauerhaft und preisrobust finanzieren und vor allem die Bürokratie radikal abbauen. In seinem Statement „Das Machen einfacher machen“ auf Seite 22 formuliert Dieter Schnittjer, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des VDBUM e. V., die Kernforderung: „Die bürokratischen Hürden für den Einsatz von Sondervermögen müssen radikal abgebaut werden. Eine kontinuierliche, verlässliche Planung der öffentlichen Investitionsmittel – ob aus dem Kernhaushalt oder dem Sondervermögen – schafft Planbarkeit.“

Wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für die Unternehmen sind, betont auch Johann Sailer, geschäftsführender Gesellschafter von Geda, im Treffpunkt.Bau-Interview ab Seite 18: „Aktuell ist die Unsicherheit unser größtes Problem. Die ständigen Kurswechsel bei den Randbedingungen verunsichern die Wirtschaft.“ Statt auf politische Schützenhilfe zu warten, ergreift er selbst die Initiative: „Wir müssen mutig nach vorne gehen und kontinuierlich neue Ideen einbringen.“ Technologische Innovationen, die das Bauen effizienter und das Machen produktiver machen, stehen im Mittelpunkt jeder Treffpunkt.Bau-Ausgabe. Diesmal besonders im Fokus sind die Themen Schalung, Gerüste und Beton, denen wir ab Seite 53 einen Sonderteil widmen.

Viel Freude mit diesen und den weiteren Themen der aktuellen Ausgabe von Treffpunkt.Bau,

Peter Hebbeker

Emissionsfrei am Bau

Mit moderner Brech-, Sieb- und Haldentechnik auf der steinexpo 2026

KÖLSCH /CHRISTOPHEL Die Anforderungen an moderne Aufbereitungstechnik steigen kontinuierlich. Betreiber erwarten heute nicht nur hohe Durchsatzleistungen, sondern vor allem wirtschaftliche Lösungen mit maximaler Anlagenverfügbarkeit, geringeren Betriebskosten und zuverlässigem Service. Genau hier setzen die Handels- und Serviceunternehmen Jürgen Kölsch GmbH aus Heimertingen und die C. Christophel GmbH aus Lübeck auf der steinexpo 2026 ihre Schwerpunkte.

Auf dem gemeinsamen Stand B26 präsentieren beide Unternehmen leistungsstarke Maschinenlösungen für anspruchsvolle Anwendungen im Steinbruch, Recycling und in der Rohstoffaufbereitung. Zu den Highlights gehören der leistungsstarke Vorbrecher Powerscreen Premiertrak 600 XL, die Schwerlastsiebanlage Warrior 2100 und das Haldenband CT80. Ergänzt wird das Portfolio durch den Kompaktbrecher Rubble Master RM 100 X, die kompakte Schwerlastsiebanlage Portafill MR-5X sowie den Prallbrecher Hazemag Dynarox I-120.

Im Interview sprechen Rüdiger Christophel, Geschäftsführer der C. Christophel GmbH, und Sean McCusker, Geschäftsführer der Jürgen Kölsch GmbH, über moderne Prozesslösungen, wirtschaftliche Maschinenkonzepte und die Zukunft der mobilen Aufbereitungstechnik.

Herr Christophel, Herr McCusker, worauf dürfen sich Besucher an Ihrem Stand B26 besonders freuen?

Rüdiger Christophel: Besucher erwartet ein sehr praxisnahes Maschinenportfolio für die mobile Aufbereitung. Wir zeigen leistungsstarke Brech-, Sieb- und Fördertechnik für Steinbruch, Recyc-

„Betreiber erwarten wirtschaftliche Lösungen für reale Anwendungen. Deshalb zeigen wir Maschinen, die hohe Leistung, flexible Einsatzmöglichkeiten und niedrige Betriebskosten miteinander verbinden.“
Sean McCusker, Geschäftsführer der Jürgen Kölsch GmbH

ling und Rohstoffaufbereitung. Besonders wichtig ist uns dabei, nicht nur einzelne Maschinen auszustellen, sondern komplette Prozesslösungen inklusive Beratung, Service und Einsatzkonzepten zu präsentieren.

Sean McCusker: Genau das ist heute entscheidend. Betreiber erwarten wirtschaftliche Lösungen für reale Anwendungen. Deshalb zeigen wir Maschinen, die hohe Leistung, flexible Einsatzmöglichkeiten und niedrige Betriebskosten miteinander verbinden.

Der Backenbrecher Powerscreen Premiertrak 600 XL steht besonders im Mittelpunkt Ihres Messeauftritts. Warum?

Rüdiger Christophel: Mit dem Premiertrak 600 XL wollen wir zeigen, welches Potenzial moderne Brechtechnik heute bietet. Die Maschine wurde speziell für schwere Anwendungen im Naturstein entwickelt und überzeugt vor allem durch ihre enorme Leistungsfähigkeit. Besonders die Kombination aus vergrößertem Aufgabetrichter und aktiver Vorsiebmaschine sorgt für deutliche Vorteile im täglichen Betrieb.

Sean McCusker: Das wirkt sich unmittelbar auf die Wirtschaftlichkeit aus. Betreiber achten heute stärker denn je auf den Verbrauch pro produzierter Tonne. Durch die aktive Vorsiebung werden Feinanteile frühzeitig ausgeschleust. Dadurch gelangt weniger unnötiges Material in die Brechkammer, was Verschleiß und Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert. Unsere Praxiserfahrungen zeigen, dass der Premiertrak 600 XL unter härtesten Bedingungen, beispielsweise bei abrasivem Basalt, zuverlässig arbeitet und enorme Leistungsreserven besitzt. Das Einsatzgewicht von rund 80 Tonnen unterstreicht die robuste Bauweise. Der 1.200 x 820 mm Backenbrecher erreicht bis zu 500 kN Brechkraft. Der PT 600 XL kann in realen Anwendungen Leistungssteigerungen von rund 30 Prozent erzielen. Das bedeutet für Betreiber höhere Tagesleistungen, bessere Materialströme und insgesamt höhere Durchsatzleistungen.

Rüdiger Christophel: Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten gewinnen solche Faktoren enorm an Bedeutung. Kunden investieren gezielt in Technik, die dauerhaft Kosten spart und gleichzeitig hohe Produktionsleistungen liefert.

Sie denken bereits weiter. Welche nächsten Schritte sind geplant?

Rüdiger Christophel: Wir arbeiten bereits an der nächsten Stufe unserer „Power für den Bruch“Offensive. Künftig wird die Kombination aus Backenbrecher und Kegelbrecher noch stärker im Fokus stehen. Ziel ist das perfekte Zusammenspiel der gesamten Aufbereitungskette. Das sorgt für hohe Durchsatzleistungen, reduzierte Verschleißkosten und eine optimierte Endkornqualität. Gerade bei abrasivem Naturstein sehen wir

Backenbrechanlage: Powerscreen Premiertrak 600.
Quelle: Kölsch

hier enormes Potenzial. In vielen Anwendungen sprechen wir dabei von jährlichen Einsparungen bis in den sechsstelligen Bereich – abhängig von Material, Laufleistung und Produktionsvolumen. Genau diese Vorteile wollen wir mit unseren Konzepten sichtbar machen.

Auch die Warrior 2100 und das CT80 Haldenband werden auf Ihrem Stand zu sehen sein. Welche Rollen spielen diese Maschinen?

Sean McCusker: Die Warrior 2100 gehört seit Jahren zu den leistungsstärksten Schwerlastsiebanlagen am Markt. Besonders bei schwierigem Material überzeugt die robuste 3-Wellen-Technologie durch hohe Durchsatzleistungen und zuverlässige Trennschärfe.

Rüdiger Christophel: Die Maschine ist mit ihrer 3-Wellen-Technologie extrem vielseitig einsetzbar – schließlich steuern wir hiermit den Hub und Vorschub der Siebmaschine. Das wiederum wirkt sich auf die Materialbeanspruchung und Verweilzeit aus. Ob Naturstein, Recyclingmaterial, Asphalt oder Abbruchmaterialien – die Warrior 2100 verarbeitet unterschiedlichste Materialien zuverlässig und effizient. Gerade im Steinbruch ist sie ein echtes Kraftpaket.

Sean McCusker: Das CT80 Haldenband ergänzt solche Prozessketten ideal. Fördertechnik gewinnt seit Jahrzehnten an Bedeutung, weil Materialströme effizienter organisiert und Radladerbewegungen deutlich reduziert werden können.

Rüdiger Christophel: Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und steigender Betriebskosten setzen viele Betreiber heute verstärkt auf maschinelle Materialflüsse. Moderne Halden- und Umschlaglösungen können hier enorme Einsparungen ermöglichen und gleichzeitig die Produktivität steigern. Die Bandbreite an Lösungen ist hier enorm groß.

Mit dem Rubble Master RM 100 X zeigen Sie eine weitere interessante Maschine auf der steinexpo.

Rüdiger Christophel: Der RM 100 X überzeugt vor allem durch seine Vielseitigkeit. Wir präsentieren die Anlage mit Nachsiebeinheit, Windsichter und Überkornrückführung in einer vom Markt sehr stark nachgefragten Ausstattung. Dadurch lassen sich hochwertige Endprodukte in einem Arbeitsgang erzeugen und gleichzeitig Störstoffe effizient abscheiden.

Sean McCusker: Besonders interessant ist der weiterentwickelte schwere HD-Rotor. Er wurde speziell für anspruchsvolle Anwendungen entwickelt und sorgt für eine hohe Zerkleinerungsleistung sowie starke Durchsatzwerte auch bei schwierigem Aufgabematerial.

Rüdiger Christophel: Ein weiteres Highlight ist der neue Performanceindikator. Damit können Betreiber wichtige Leistungsdaten jederzeit im Blick behalten.

Sean McCusker: Auch die Bedienung wurde deutlich weiterentwickelt. Der neue LED-Bildschirm

sorgt für eine intuitive Steuerung und ermöglicht eine komfortable Überwachung sämtlicher Prozesse. Das erleichtert die tägliche Arbeit auf der Baustelle erheblich.

„Künftig wird die Kombination aus Backenbrecher und Kegelbrecher noch stärker im Fokus stehen. Ziel ist das perfekte Zusammenspiel der gesamten Aufbereitungskette.“

Rüdiger Christophel, Geschäftsführer der C. Christophel GmbH

Welche Vorteile bietet die Portafill MR-5X?

Sean McCusker: Die MR-5X verbindet kompakte Bauweise mit hoher Leistungsfähigkeit. Die Maschine ist äußerst transportabel und schnell in Betrieb genommen. Als vielseitige Siebanlage verarbeitet sie unterschiedlichste Materialien zuverlässig.

Rüdiger Christophel: Besonders praktisch sind zudem die geringe Beschickungshöhe und die 2in1-Funktion. Mit dieser Funktion können Betreiber jederzeit wahlweise zwei oder drei Fraktionen sieben. Die Umstellung dauert nur wenige Minuten. Viele Unternehmen müssen heute schnell auf wechselnde Anforderungen reagieren können. Genau dafür bietet die MR-5X eine wirtschaftliche und leistungsstarke Lösung.

Außerdem feiert der Hazemag Prallbrecher Dynarox I-120 auf Ihrem Stand seine steinexpoPremiere. Was zeichnet die Maschine aus?

Rüdiger Christophel: Die Dynarox I-120 ist eine moderne Prallbrecherlösung für leistungsstarke Anwendungen im Naturstein und Recycling. Die Maschine überzeugt durch hohe Durchsatzleistungen, effiziente Materialaufbereitung und eine intuitive Bedienung. Der 1.200 mm breite Prallbrecher verspricht eine hohe Leistung. Für maximale Sicherheit sorgen die beiden hydraulisch abgestützten Prallwerke mit geschlossenem Überlastsystem, d. h. im Überlastfall werden keine Überlastplatten getauscht. Über den großzügigen Expansionsraum, die schwere Abzugsrinne und die sich mit dem Materialfluss öffnende Systemweite gelangt das Material einwandfrei zum hydraulisch anhebbaren Überbandmagneten.

Sean McCusker: Da kann ich mich anschließen. Hazemag ist ein renommierter Hersteller und verbindet hier klassische Brechkompetenz mit modernen Anforderungen an Effizienz und Bedienkomfort. Gerade im Recycling und in robusten Anwendungen sehen wir enormes Potenzial für diese Maschine.

Welche Entwicklungen beschäftigen Ihre Kunden derzeit besonders?

Sean McCusker: Investitionsfreudige Kunden wollen heute vor allem drei Dinge sicherstellen: Erstens muss die Maschine den Job zuverlässig erledigen. Zweitens müssen die Betriebskosten stimmen. Und drittens spielt natürlich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis eine wichtige Rolle. Rüdiger Christophel: Deshalb setzen wir stark auf Referenzbesichtigungen und Vorführungen direkt im Feld. Kunden wollen reale Ergebnisse sehen. Besonders Themen wie Mehrleistung, Antriebskonzepte, Verbrauch und Verschleißkosten, aber auch Bedienkomfort stehen dabei im Fokus.

Sean McCusker: Hinzu kommt die zunehmende Bedeutung kompletter Prozessketten. Betreiber denken heute nicht mehr nur in einzelnen Maschinen, sondern in wirtschaftlich optimierten Gesamtlösungen.

Rüdiger Christophel: Absolut. Genau deshalb arbeiten wir bereits intensiv an unserer Offensive „Power für den Bruch“. Dabei rückt insbesondere die Kombination aus leistungsstarkem Vorbrecher wie dem Powerscreen Premiertrak 600 XL und einer zweiten Brechstufe mit den Powerscreen Maxtrak Kegelbrechern in den Fokus. Ziel ist es, komplette Prozessketten noch effizienter, wirtschaftlicher und leistungsstärker zu gestalten.

Maschinen allein reichen heute oft nicht mehr aus. Wie wichtig ist der Service?

Rüdiger Christophel: Service ist heute absolut entscheidend. Eine leistungsstarke Maschine bringt nur dann maximalen Nutzen, wenn sie zuverlässig läuft und im Ernstfall schnell Unterstützung verfügbar ist. Deshalb haben wir unser Serviceteam deutlich erweitert.

Sean McCusker: Stillstand kostet Geld. Genau deshalb erwarten Kunden schnelle Reaktionszeiten, hohe Ersatzteilverfügbarkeit und kompetente Ansprechpartner. Das wird in Zukunft noch wichtiger werden. Unsere Kunden profitieren von einer engen Betreuung, hoher technischer Kompetenz und einer flächendeckenden Servicepräsenz. Wir verstehen uns nicht nur als Händler, sondern als langfristiger Partner unserer Kunden.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg auf der steinexpo 2026.

Sean McCusker: Vielen Dank. Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche auf unserem Stand B26.

Rüdiger Christophel: Auch von meiner Seite vielen Dank. Wir freuen uns auf die Messe und auf viele bekannte und neue Gesichter.

„CE-Konformität ist die Grundlage für sichere Maschinen – ihre konsequente Einhaltung kann nicht zur Disposition gestellt werden.“

Joachim Schmid, Geschäftsführer VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen

Sicherheit auf der Baustelle beginnt nicht erst beim Einsatz der Maschine

In Europa sorgt die CE-Kennzeichnung dafür, dass Maschinen auf Baustellen einheitliche Anforderungen an Sicherheit und Gesundheit erfüllen. Für das Bauhauptgewerbe ist das ein entscheidender Faktor: Nur konforme Technik schafft die Grundlage für sichere Abläufe.

Aus Sicht des VDMA ist die Harmonisierung im europäischen Binnenmarkt ein zentraler Fortschritt. Einheitliche Regeln gewährleisten ein hohes Sicherheitsniveau und faire Wettbewerbsbedingungen. Mit der CE-Kennzeichnung bestätigt der Hersteller, dass seine Maschine alle relevanten EU-Vorgaben erfüllt und sicher betrieben werden kann. Doch damit endet die Verantwortung nicht. Weil die Marktüberwachung in Europa lückenhaft ist, gelangen zunehmend nicht konforme Maschinen auf den Markt, insbesondere aus China wegen lokaler Überkapazitäten – teils ohne oder mit falscher CEKennzeichnung. Bauunternehmen sind daher besonders gefordert: Sie müssen bei Beschaffung und Einsatz gezielt auf geeignete, normkonforme Maschinen achten, denn nur so kann ein sicherer Betrieb gewährleistet werden. Wie sich CE-konforme Maschinen erkennen lassen, zeigt das Committee for European Construction Equipment (CECE) in Brüssel in kompakten Infobroschüren. Die Mini-Guides stehen kostenfrei in verschiedenen Sprachen auf compliantconstructionmachinery.eu zum Download bereit. Digitalisierung und vernetzte Maschinen bringen zusätzliche Risiken mit sich. Der VDMA setzt sich daher dafür ein, Normen praxisnah weiterzuentwickeln und an den Stand der Technik anzupassen. Ein Beispiel dafür ist die Arbeit der VDMA-Arbeitsgemeinschaft MiC 4.0 – Machines in Construction in Kooperation mit dem Hauptverband der Bauindustrie. Auf Basis der ISO 1514-3 entwickeln Maschinenhersteller und Anwender ein einheitliches Datenverständnis von Baumaschinen für den gesamten Bauprozess, eine Grundvoraussetzung für alle Automatisierungsbestrebungen auf Baustellen. Es geht nur gemeinsam. Sicherheit entsteht im Zusammenspiel von Herstellern, klaren Regeln – und verantwortungsbewussten Anwendern auf der Baustelle.

Stadler rüstet auf: Neuer 38-Tonner von JCB

Z&P BAUMASCHINEN Wenn ein Trägergerät nach Jahren zuverlässigen Einsatzes ersetzt werden muss, fällt die Entscheidung selten allein über das Datenblatt. Eine ebenso wichtige Rolle spielen gewachsene Geschäftsbeziehungen, persönliches Vertrauen und die Erfahrung aus früheren Anschaffungen. Bei der Stadler Erd- und Abbrucharbeiten GmbH stand Anfang April 2026 der Ersatz eines bestehenden 37-Tonners an.

Dassdie Wahl auf einen JCB 370X NLC HD vom regionalen Händler Z&P Baumaschinen fiel, liegt vor allem an der langjährigen Zusammenarbeit beider Unternehmen. Die Übergabe des neuen Kettenbaggers fand auf einer Abbruchbaustelle in der Nähe von Landshut statt.

Stadler Erd- und Abbrucharbeiten:

Familienbetrieb mit klarem Schwerpunkt Die Stadler Erd- und Abbrucharbeiten GmbH wurde 1999 gegründet und beschäftigt am Standort Rottenburg an der Laaber derzeit 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Familienunternehmen unter der Leitung von Geschäftsführer Robert Stadler ist sowohl im Erdbau als auch im Abbruch tätig. Der Maschinenpark des Betriebs ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen und wurde stetig modernisiert. Wann eine Maschine ersetzt wird, entscheidet Robert Stadler anhand fester Kriterien wie den

Betriebsstunden, der Reparaturhäufigkeit sowie neuen Anforderungen aus dem laufenden Geschäft. In diesem strategischen Rahmen fügt sich der neue 370X NLC HD in den Bestand ein und übernimmt fortan vor allem schwere Abbruch- und Erdarbeiten. Als Anbaugeräte kommen am Bagger je nach Anforderung der konkreten Baustelle unter anderem Hydraulikhämmer, Abbruchzangen, Schaufeln und Magnete zum Einsatz.

Vom Bedarf zur Maschinenwahl

Den Anstoß zur Neuanschaffung gab nicht eine aktive Empfehlung von Z&P, sondern der konkrete Bedarf bei Stadler. „Der bestehende 37Tonnen-Bagger musste ersetzt werden. Herr Stadler ist aufgrund unserer langjährigen, sehr guten Geschäftsbeziehung auf uns zugekommen“, erläutert Stephan Ziemer, Geschäftsführer von Z&P Baumaschinen. Seit rund zehn Jah-

Der neue JCB 370X NLC HD im Einsatz auf einer Abbruchbaustelle in Rottenburg an der Laaber. Der 38-Tonner ersetzt bei Stadler einen bestehenden 37-Tonnen-Bagger und übernimmt schwere Aufgaben im Erdbau sowie im Abbruch. Quelle: Z&P Baumaschinen

ren arbeiten beide Unternehmen zusammen. Aus Sicht von Robert Stadler waren bei der Entscheidung für den JCB 370X neben dem PreisLeistungs-Verhältnis vor allem die Empfehlung von Z&P sowie konkrete technische Eigenschaften der Maschine ausschlaggebend.

Der 370X NLC HD im technischen Überblick

Der JCB 370X ist das größte Modell der X-Serie und seit der Markteinführung 2018 das Spitzenmodell dieser Baureihe. Die bei Stadler eingesetzte NLC HD Variante ist mit einem Eigengewicht von 38,27 t, einer Transportbreite von 2,99 m und einer Kettenbreite von 600 mm auf schwere Einsätze bei zugleich straßentransportfähigen Abmessungen ausgelegt. Die maximale Reichweite liegt bei 11,3 m und die Grabtiefe bei 7,56 m, während die Ausbrechkraft 185,6 kN beträgt. Angetrieben wird der Bagger von einem Cummins L9 Sechszylinder mit 8,9 l Hubraum

Bei Stadler kommen am 370X NLC HD verschiedene Anbaugeräte zum Einsatz, wozu unter anderem Hydraulikhämmer, Abbruchzangen, Schaufeln und der hier gezeigte Magnet gehören. Quelle: Z&P Baumaschinen

und 240 kW Leistung, der auf ein maximales Drehmoment bei 1.400 Umdrehungen pro Minute abgestimmt und auf die Abgasnorm Stage V ausgelegt ist.

Konstruktiv setzt JCB beim 370X auf einen neu entwickelten Monoblockausleger in verstärkter Stahl-Kastenprofilbauweise sowie einen auf 100 mm vergrößerten Löffelbolzen-Durchmesser. Das Hydrauliksystem mit Kawasaki-Pumpen und einem KYB-Ventilblock der neuesten Generation soll laut Hersteller eine höhere Produktivität bei reduziertem Kraftstoffverbrauch ermöglichen. Eine Besonderheit liegt darin, dass der 370X die erste Maschine ist, die mit der neuen JCB UX-Bediensoftware ausgestattet wurde. Diese einheitliche Steuersoftware für die gesamte JCB-Baggerflotte bietet anpassbare Benutzerprofile, einen integrierten 10-Zoll-Touchscreen sowie ein HD-Kamerabild.

Erste Eindrücke aus dem Einsatz

Die ersten Erfahrungen mit dem neuen Bagger fallen bei Stadler durchweg positiv aus. Robert Stadler bewertet Platz, Übersicht und Bedienung in der CommandPlus-Kabine als sehr gut und hebt das serienmäßige Kamerasystem positiv hervor. Auch das Ansprechverhalten der Hydraulik sowie die Laufruhe der Maschine bewertet er als sehr gut. Die Rückmeldung der Fahrer nach den ersten Einsatzwochen ist entsprechend erfreulich und bestätigt die Entscheidung für den 370X.

Z&P Baumaschinen: Bindeglied zwischen

Hersteller und Anwender

Mit rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Absatz von etwa 120 bis 130 Maschi-

nen pro Jahr ist Z&P Baumaschinen ein etablierter Händler in der Region. Die Zusammenarbeit mit Stadler über einen Zeitraum von zehn Jahren steht beispielhaft für den Anspruch des Unternehmens, langfristige Kundenbeziehungen zu pflegen.

Mit Blick auf die Branche beobachtet Stephan Ziemer aktuell ein gemischtes Bild. „Die Investitionsbereitschaft ist grundsätzlich vorhanden, aber durch die aktuelle Lage und steigende Fi-

nanzierungskonditionen spürbar gedämpft“, so Ziemer. Hinzu kämen ein enormer Preiskampf sowie deutliche Preiserhöhungen bei den Rohstoffen. Trotz dieser Rahmenbedingungen seien die Kunden grundsätzlich positiv gestimmt, weil im Erdbau und im Abbruch nach wie vor viel Arbeit anliege. Dass Stadler in diesem Umfeld investiert, zeigt: Wo Bedarf und bewährte Geschäftsbeziehungen zusammenkommen, wird die Anschaffung am Ende realisiert.

Bei der

Übergabe des neuen JCB 370X NLC HD von links nach rechts: Heinz Ziemer als Geschäftsführer von Z&P Baumaschinen, Robert Stadler als Geschäftsführer von Stadler Erd- und Abbrucharbeiten sowie Stephan Ziemer als Geschäftsführer von Z&P Baumaschinen. Quelle: Z&P Baumaschinen

LIVE DABEI .

Aus operativen Verwaltern werden strategische Entscheider

WEBFLEET 2026 steht Barcelona noch mehr im Zeichen der Architektur als ohnehin schon, denn exakt hundert Jahre nach Antoni Gaudís Tod trägt die Stadt den Titel UNESCO-Welthauptstadt der Architektur. Über ihren Dächern ragt seit Februar dieses Jahres der vollendete Jesusturm der Sagrada Família empor, mit 172,5 m der höchste Kirchturm der Welt. Gaudí selbst sah sein Hauptwerk jedoch nie vollendet, denn er baute nicht auf Tempo, sondern auf Weitsicht. An seinen detaillierten Plänen und Modellen, die im Spanischen Bürgerkrieg zum Teil verloren gingen, orientiert sich der Weiterbau bis heute.

Indieser atemberaubenden Kulisse fand Webfleets diesjähriger Press Day statt. Vom 2. bis 4. Juni lud der Telematikanbieter und BridgestoneTochter ausgewählte Fachmedien nach Barcelona ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand nicht ein einzelnes Tool, sondern die Frage, wie Telematikdaten helfen, den Fuhrpark vorausschauender zu steuern. Der Tenor aller Vorträge war eindeutig: Aus dem operativen Verwalter von Fahrzeugen soll in Zukunft ein strategischer Entscheider werden.

Nicht nur reagieren, sondern vorausschauen Den Rahmen setzte Jan-Maarten de Vries, President Fleet Management Solutions bei Bridgestone und CEO von Webfleet. Herkömmliches Flottenmanagement sei lange einem geradlinigeren Ansatz gefolgt: Fahrzeuge verwalten, Kosten kontrollieren und eingreifen, wenn bereits etwas

schiefläuft. Mit mehr Fahrzeugen, wachsenden Datenmengen und härterem Wettbewerb erweiterte sich diese Aufgabe. Der Fuhrparkmanager verwaltet laut Webfleet nicht mehr nur Fahrzeuge, sondern wird zum Datenstrategen, Risikomanager, operativen Architekten und Nachhaltigkeitsverantwortlichen in einer Person. Sein Arbeiten verschiebt sich vom reaktiven zum vorausschauenden und seine Rolle von der technischen zur strategischen. Der Blick weitet sich dabei über das einzelne Fahrzeug hinaus, von der vernetzten Flotte zu einem vernetzten Ökosystem. Eine Grenze bleibe dabei jedoch bestehen: der Mensch. Ein großer Teil der Risiken entsteht Webfleet zufolge am Steuer, und neue Werkzeuge wirken nur, wenn die Beschäftigten sie annehmen. Für die Zukunft skizzierte de Vries einen Fuhrparkmanager, der KI-gestützt vor allem Aufsicht und Strategie verantwortet.

Der Webfleet Annual Press Day in Barcelona kreiste um eine zentrale Frage, wie sich die wachsenden Datenmengen im Fuhrpark so nutzen lassen, dass Probleme möglichst gar nicht erst entstehen? Die Antwort des Telematikanbieters reicht von vorausschauender Wartung und Fahrstilanalyse bis hin zu KI-gestützten Empfehlungen für strategischere Entscheidungen.

Webfleet

Daten, Werkzeuge und klare Prioritäten

Daran knüpfte Michiel Ooms, Vice President Value Proposition Management bei Webfleet, an. Nachdem de Vries die veränderte Rolle des Fuhrparkmanagers umrissen hatte, zeigte Ooms, wie Webfleet diese Rolle mit seinem Produktportfolio abbilden will. Seine Botschaft war, dass die Daten, Werkzeuge und Erkenntnisse bereits da sind. Entscheidend sei nun, daraus für Fuhrparkverantwortliche und Fahrer einen konkreten Nutzen zu machen. Dafür bündelt Webfleet seine Produktentwicklung in acht Themenfeldern, von Produktivität und Sicherheit über Wartung, Compliance und Reifenlösungen bis hin zu Plattformanbindung, Fahrzeugdaten, Datenanalyse und KI. Ooms griff drei Bereiche heraus, an denen sich der Anspruch exemplarisch zeigen sollte: Wartung, Sicherheit und die Fahrerunterstützung.

„KI ist kein Instrument zum Personalabbau, sondern ein Beschleuniger für Wachstum.“

Marc Notenboom, Director Product Management

Wartung als Chance, nicht nur als Kostenfaktor Beim Thema Wartung warb Ooms für einen Perspektivwechsel: Aus der lästigen Pflicht soll eine Chance für Wachstum werden, denn wer Ausfälle vermeidet, hält Fahrzeuge im Einsatz und kann mehr Aufträge abwickeln. Webfleet setzt den klassischen Problemen wie ungeplanten Ausfällen und steigenden Reparaturkosten eine Logik aus Erkennen, Planen und Vorhersagen entgegen. „Vehicle Diagnostics“, die „Vehicle Check App“ und das Reifendruckkontrollsystem „TPMS“ erfassen den Zustand von Fahrzeugen und Reifen. Webfleets „Service Planner“ ordnet die daraus entstehenden Aufgaben anschließend in die Einsatzplanung ein. So lässt sich früher erkennen, wann eine Wartung ohne größere Störung des Betriebs möglich ist, denn die Verfügbarkeit hänge unmittelbar mit dem Ertrag zusammen.

Quelle:

Bei „Webfleet Video“ soll KI sicherheitsrelevante Ereignisse erkennen, ohne die Kamera zur permanenten Fahrerüberwachung zu machen. Konfigurierbare Einstellungen für Aufnahmen und Zugriffe sollen dabei die Privatsphäre der Fahrerinnen und Fahrer schützen.

Als nächsten Schritt zeigte Ooms die KI-gestützte „Predictive Maintenance“, die Webfleet zusammen mit dem Unternehmen Questar Auto Technologies entwickelt, um Verschleiß früher zu erkennen, Ausfälle zu vermeiden und die Gesamtbetriebskosten zu senken.

Sicherheit durch Videodaten Als Nächstes rückte Ooms die Fahrweise in den Mittelpunkt. „Webfleet Video“ verbindet Dashcam-Aufnahmen mit Fahrdaten und erkennt per KI riskante Situationen wie die Mobiltelefonnutzung während der Fahrt oder zu dichtes Auffahren. Ein sofortiger Hinweis soll Fahrerinnen und Fahrer warnen, bevor es zum Unfall kommt. Automatisch gesicherte HD-Aufnahmen liefern zudem Kontext zu Vorfällen und helfen, unberechtigte Schadensersatzforderungen zu widerlegen. Wolfgang Schmid, Head of Central Region bei Webfleet, ergänzte: „Die Aufnahmen lassen sich wahlweise auch nur ereignisbezogen speichern. Erst die automatisierte Auswertung schafft hier die Voraussetzung für rechtskonforme Lösungen.“

Fahrer unterstützen statt nur überwachen Über die akute Unfallvermeidung hinaus stellte Ooms Werkzeuge vor, die Fahrer im täglichen Einsatz begleiten sollen. „OptiDrive 360“ wertet unter anderem Tempoverstöße, auffällige Fahrmanöver, Leerlauf und Kraftstoffverbrauch aus und verdichtet diese Faktoren zu einer Kennzahl. Damit wird auch der Zusammenhang zwischen Fahrverhalten, Verschleiß und Verbrauch sichtbar.

Darüber hinaus erfasst Webfleet den Fahrstil und Routenabweichungen, meldet ungeplante Umwege an die Disposition und gibt Fahrern Rückmeldung zu ihrem Fahrverhalten. Lenk- und Arbeitszeiten lassen sich für die Compliance und als Ermüdungsschutz dokumentieren. Aufgaben, Navigation und Kommunikation bündelt

Webfleet in einer Oberfläche, in der Echtzeitübersetzungen die Verständigung in mehrsprachigen Teams erleichtern.

Die KI-Roadmap von Webfleet Wartung, Sicherheit und Fahrerunterstützung zeigten zuvor, wie viele Daten im laufenden Fuhrparkbetrieb bereits zusammenkommen. Marc Notenboom, Director Product Management bei Webfleet, rückte deshalb die nächste Frage in den Mittelpunkt: Wie lassen sich aus dieser wachsenden Datenmenge konkrete Entscheidungen ableiten? Die von Webfleet skizzierte Entwicklungslogik folgt einer Kette. Zunächst sollen sogenannte „Insight Generators“ Muster erkennen, Entwicklungen vorhersagen und operativen Kontext aus Flottendaten ableiten. Da-

Der Lkw als Teil eines vernetzten Fuhrparks: Webfleet will Daten aus dem Fahrzeugeinsatz stärker für präventive Wartung und eine effizientere Steuerung nutzbar machen. Quelle: Webfleet

rauf aufbauend sollen „Decision Optimizers“ diese Erkenntnisse zu priorisierten und nachvollziehbaren Empfehlungen verdichten. „KI ist kein Instrument zum Personalabbau“, betonte Notenboom, „sondern ein Beschleuniger für Wachstum.“

Wie diese Entwicklung heute aussehen kann, zeigt der in „OptiDrive 360“ integrierte KI-Assistent „Fleet Advisor“. Er beantwortet Fragen zu Kennzahlen in natürlicher Sprache und liefert dazu passende Auswertungen. Langfristig stellte Notenboom spezialisierte KI-Agenten als nächste Ausbaustufe vor. Sie könnten künftig einzelne Routineaufgaben übernehmen, etwa in der Planung, der Routenführung, im Fahrzeugund Kraftstoffmanagement sowie in der Kommunikation.

Anja Nüsse, Senior Product Trainer, präsentierte im Showroom des Barcelona-Büros die vernetzten Lösungen von Webfleet.
Quelle: Treffpunkt.Bau
Quelle: Webfleet

Xavier Bericat, Finanzdirektor Anticimex, erklärte den anwesenden Fachjournalistinnen und -journalisten die Aufgabengebiete des Unternehmens. Quelle: Treffpunkt.Bau

Anticimex als Praxisbeispiel

Notenbooms Ausblick reichte damit deutlich über den heutigen Funktionsumfang hinaus. Wie sich der Grundgedanke, Daten in konkretes Handeln zu übersetzen, mit bestehenden Tools im

Fuhrpark auswirkt, zeigte der Kundenbesuch bei Anticimex in Sant Cugat del Vallès in der Nähe von Barcelona.

Das schwedische Unternehmen für Schädlingsbekämpfung und Umwelthygiene setzt in Spanien rund 800 Fahrzeuge ein. Die Telematikplattform Webfleet ist nach Unternehmensangaben in rund 70 % der Flotte im Einsatz. Für die Analyse von Fahrverhalten und Verbrauch nutzt Anticimex Webfleets „OptiDrive 360“. Die Einführung war dabei nicht allein eine technische Aufgabe. Anticimex informierte die Beschäftigten vorab umfassend über die Veränderungen. Unternehmensangaben zufolge wurden diese positiv aufgenommen, weil die Techniker die Telematik als Unterstützung im Arbeitsalltag wahrnahmen. Damit zeigte sich genau die Grenze, die de Vries benannt hatte: „Die Technik wirkt nur, wenn die Menschen sie annehmen.“ Anticimex verbindet die Auswertung deshalb mit einem Gamification-Programm, das besonders effiziente und sicherheitsbewusste Fahrerinnen und Fahrer mit Prämien belohnt. Innerhalb von sechs Monaten sank der Kraftstoffverbrauch laut Anticimex um rund 5 %. Bei einem Jahresverbrauch von etwa einer Million Litern entspricht dies einer jährlichen Einsparung von rund 50.000 Euro. „Es gibt einen direkten Zusammenhang

zwischen einer sicheren und einer kraftstoffsparenden Fahrweise“, so Notenboom im Rahmen des Kundenbesuchs.

Seine CO2-Emissionen konnte Anticimex insgesamt um 32 % senken, führt dies jedoch auf die Kombination aus Flottendigitalisierung, dem Einsatz von Nexa Diesel in rund der Hälfte der Fahrzeuge sowie der schrittweisen Elektrifizierung zurück. Dies gelang laut Anticimex trotz einer um 10 % gewachsenen Flotte. Für sein nachhaltiges Flottenmanagementmodell erhielt Anticimex im November 2025 vom spanischen Flottenmanagerverband AEGFA eine Auszeichnung für technologische Innovation und Digitalisierung.

Weitsicht statt Schadensbegrenzung

Der Annual Press Day zeigte damit keine einzelne Lösung für alle Fragen im Fuhrpark, sondern einen gemeinsamen Anspruch: Daten aus dem täglichen Betrieb sollen zu früheren, klareren Entscheidungen führen. Ob Wartung, Fahrverhalten, Sicherheit oder Einsatzplanung: Entscheidend ist nicht allein, was ein System erkennt, sondern welche Aufgabe daraus entsteht und ob die Beschäftigten den Nutzen mittragen. Der Fuhrparkmanager bleibt verantwortlich, soll künftig aber weniger auf Probleme reagieren und stärker vorausschauend steuern. Gloria Schaffarczyk

Das Webfleet-Team in Barcelona (v. l.): Marc Notenboom, Director Product Management, Dana Schmidt, Regional Marketing Manager Central Region, Wolfgang Schmid, Head of Central Region DACH & Nordics, Michiel Ooms, Vice President Value Proposition Management, Jan-Maarten de Vries, President of Fleet Management Solutions at Bridgestone und CEO Webfleet, sowie Dolores de la Cruz Quintela, Inside Sales Lead EU und Site Owner. Quelle: Treffpunkt.Bau

SANIERUNG ASBEST &

Asbest Aktuell - Aufrechterhaltung der Asbest-Sachkunde nach TRGS 519, Anlage 3 und Anlage 4

Eintägiger bundesweit staatlich anerkannter Fortbildungslehrgang nach den Technischen Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 519, Anlage 5

Online-Live: 02.09.26 | 28.10.26 | 24.11.26 | 08.12.26 08.01.2027 | 03.02.2027 | 03.03.2027 | 15.04.2027

26.05.2027

Offenbach: 02.09.2026 | 28.10.2026 | 24.11.2026 | 08.12.2026 08.01.2027 | 03.02.2027 | 03.03.2027 | 15.04.2027

26.05.2027

Hamburg: 16.09.2026 | 12.11.2026 | 03.02.2027 | 05.05.2027

München: 22.07.2026 | 09.12.2026 | 07.04.2027

Potsdam: 04.11.2026 | 24.03.2027 | 30.06.2027

Stuttgart: 25.11.2026 | 30.03.2027 | 14.07.2027

Köln: 07.10.2026 | 05.05.2027 | 13.10.2027

Gebühr: 495,00 € zzgl. MwSt.

Weitere Informationen und unsere Online-Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite unter: www.umweltinstitut.de/245

Sachverständiger für Schimmelpilzsanierung

Viertägiger Zertifikatslehrgang. Qualifikationsnachweis gem. Vorgaben des Umweltbundesamtes, des Landesgesundheitsamtes BadenWürttemberg und der DGUV Information 201-028 (ehem. BGI 858).

Modul 1: Fachkunde für Schimmelpilzsanierung (auch einzeln buchbar)

Offenbach: 14.-15.09.2026 | 15.-16.03.2027 | 13.-14.09.2027

Online-Live: 15.-16.12.2026 | 14.-15.06.2027 | 13.-14.12.2027

Modul 2: Sachkunde für Schimmelpilzsanierung (auch einzeln buchbar)

Offenbach: 16.-17.09.2026 | 17.-18.03.2027

15.-16.09.2027

Online-Live: 17.-18.12.2026 | 16.-17.06.2027 15.-16.12.2027

Gebühr: 1.390,00 € zzgl. MwSt.

Weitere Informationen und unsere Online-Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite unter: www.umweltinstitut.de/135

Asbest - Abbruch-, Sanierungsund Instandhaltungsarbeiten (ASI-Arbeiten) nach TRGS 519, Anlage 4C

Zweitägiger staatlich anerkannter Sachkundelehrgang („kleiner Asbestschein“) nach Nummer 2.7 der TRGS 519 für Arbeiten an Asbestzementprodukten, ASI-Arbeiten geringen Umfangs, sowie für (Zwischen-)Lagerung, Transport und Abfallentsorgung. Sachkundelehrgang für Deponie-Personal. Integrierter ASI-Lehrgang gem. TRGS 519, Anlage 4 A und B. Mit versicherungsvalidem Zertifikat.

Offenbach: 17.-18.08.2026 | 21.-22.09.2026 | 19.-20.10.2026 16.-17.11.2026 | 14.-15.12.2026 | 11.-12.01.2027 09.-10.02.2027 | 08.-09.03.2027 | 26.-27.04.2027 18.-19.05.2027

Hamburg: 14.-15.09.2026 | 10.-11.11.2026 | 01.-02.02.2027 03.-04.05.2027

Potsdam: 02.-03.11.2026 | 22.-23.03.2027

München: 20.-21.07.2026 | 07.-08.12.2026 | 05.-06.04.2027

Stuttgart: 23.-24.11.2026 | 12.-13.07.2027

Köln: 05.-06.10.2026 | 03.-04.05.2027 11.-12.10.2027

Gebühr: 895,00 € MwSt.-frei

Weitere Informationen und unsere Online-Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite unter: www.umweltinstitut.de/103

Auffrischung der Fachkunde und der Sachkunde für Schimmelpilzsanierung - Update 2027

Auffrischung der Sachkunde für Sachverständige für Schimmelpilzsanierung. Eintägiges Online-Auffrischungs-Seminar.

Online-Live: 25.11.2026 | 04.03.2027 | 18.06.2027 25.11.2027

Gebühr: 495,00 € zzgl. MwSt.

Weitere Informationen und unsere Online-Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite unter: www.umweltinstitut.de/547

Innovation schlägt Krise: Geda geht voran

GEDA Die Baubranche und der Maschinenbau befinden sich in einem historischen Stresstest. Zwischen geopolitischen Verwerfungen, lähmender Bürokratie, schwelendem Zollstreit, explodierenden Energiekosten und dem permanenten Druck zur Dekarbonisierung und Digitalisierung müssen mittelständische Unternehmen ihre Identität und ihre Marktposition neu definieren. Dem bayerischen Familienunternehmen Geda gelingt der Spagat zwischen traditionellem Qualitätsanspruch „Made in Germany“, digitaler Transformation und der Erschließung neuer globaler Nischenmärkte. Johann Sailer, seit 1995 Geschäftsführer und seit 1999 geschäftsführender Gesellschafter von Geda, plädiert im Interview für mehr Agilität, fordert Mut zur Innovation und stellt gerade in Zeiten von Automatisierung und KI-Hype den Menschen in den Mittelpunkt.

Vor drei Jahren haben wir uns das letzte Mal zu einem Interview getroffen. Damals blickten Sie trotz des Ukraine-Kriegs, der Materialknappheit und der einsetzenden Hochzinsphase voller Zuversicht in die Zukunft. Wenn Sie auf die derzeitigen geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blicken – wie steht es heute um diesen Optimismus?

Johann Sailer: Ich sage immer: Man muss die Dinge pragmatisch und positiv sehen. Natürlich kommen Krisen, aber jede Krise birgt auch eine Chance. Wenn es wirtschaftlich immer nur nach oben geht, beschäftigt man sich oft nicht intensiv genug mit den eigenen Prozessen. Genau das ist aber unser Erfolgsfaktor: Als Familienunternehmen können wir uns sehr schnell auf neue Situationen einstellen. Heute überlebt nicht zwingend der Größte oder der Kleinste, sondern der Schnellste. Wir passen unsere Organisation, den

Entwicklungsbereich und die Zusammenarbeit mit Zulieferern und Banken permanent und agil an. Wer da schnell reagieren kann, der sichert sich auch in schwierigen Zeiten gute Marktchancen.

Geda beschäftigt rund 600 Mitarbeiter. Lässt sich diese hohe Flexibilität bei dieser Größe tatsächlich so einfach aufrechterhalten?

Johann Sailer: Ganz einfach ist es nicht. Wir spüren beispielsweise massiv, dass wir hier am Industriestandort Deutschland nicht immer die besten Voraussetzungen vorfinden – das muss man ganz offen aussprechen. Die Politik müsste wesentlich mehr leisten. Die ständigen Kurswechsel bei den Randbedingungen verunsichern die Wirtschaft. Die Verantwortlichen sollten sich erst einmal an einen Tisch setzen und zu Ende denken, bevor sie den ersten Schritt vor dem zweiten machen. Aktuell ist die Unsicherheit unser größtes Problem.

Tradition trägt, Innovation treibt – aber der Mensch entscheidet. Johann Sailer, geschäftsführender Gesellschafter von Geda, bringt seine Sicht auf den Punkt: „Maschinen kann man kaufen, Software kann man programmieren – aber echte Flexibilität und Innovationskraft entstehen nur dort, wo der Mensch im Mittelpunkt steht.“ Quelle: Geda

Bestimmte Bauvorhaben oder internationale Aufträge, etwa im Zuge der jüngsten Iran-Krise, werden dadurch in eine ungewisse Zukunft verschoben. Das beschäftigt uns sehr.

Ein anderes Reizthema ist die internationale Zollpolitik. Man hört von Unternehmern oft, dass ihnen selbst ungünstige Rahmenbedingungen recht wären, solange sie nur verlässlich und dauerhaft kalkulierbar blieben. Wie agieren Sie in einem Umfeld, das sich täglich ändern kann?

Johann Sailer: Wenn man sich langfristig auf eine Linie einstellen kann, dann ist das machbar. Aber die Zyklen werden immer kürzer und das macht die Kalkulation extrem schwer. Nehmen wir das Beispiel USA: Das letzte Jahr war dort für uns eines der besten überhaupt, gerade was die reale Umsetzung und den Ertrag betrifft. In unserem Segment gibt es dort kaum lokale Hersteller. Also haben wir die damals gültigen US-Zölle auf die Preise umgelegt. Jetzt stehen wir bei rund 10 % Zoll in unserem Bereich und das ganze bürokratische Prozedere geht von vorne los. Wir haben aktuell Anträge auf Zollrückforderungen gestellt. Der administrative Aufwand dahinter ist unvorstellbar. Wir müssen haarklein auseinanderklamüsern: Wer hat wo welchen Zoll bezahlt? Waren das Geräte, die schon im Lager standen, oder Neulieferungen? Kaum hat man sich auf eine Situation eingestellt, kommt es wieder anders. Das verbrät unheimlich viel Energie und Geld.

Welche Problemfelder bremsen die deutschen Unternehmen abseits der Zölle am stärksten aus?

Johann Sailer: Es sind die Summe der Unsicherheiten und die massiven Auswirkungen auf die globalen Lieferketten. Wenn Schiffe verspätet ankommen, fehlt das Material in der Produktion, während gleichzeitig die Transportkosten drastisch steigen. Ein weiteres Thema sind die stark steigenden Löhne und Gehälter in Deutschland. Natürlich verstehe ich, dass die Mitarbeiter angesichts der Inflation mehr Geld brauchen. Aber wo führt diese Spirale hin? Wir in Deutschland sind da im internationalen Vergleich manchmal etwas satt und träge geworden. Das sehe ich als eine sehr große Gefahr für den Industriestandort Deutschland.

Geda investiert massiv in den Standort Deutschland. Das neue Verwaltungsgebäude (oben im Bild) in Asbach-Bäumenheim bietet auf 6.000 m2 Platz für rund 220 Mitarbeiter und umfasst zudem das Betriebsrestaurant. Quelle: Geda

Angesichts dieses Dauerfeuers an Problemen: Ist es gegenwärtig besser, das Vorhandene abzusichern, oder gehen Sie den Weg nach vorne?

Johann Sailer: Nur das Vorhandene abzusichern wäre der absolut falsche Ansatz. Wir müssen mutig nach vorne gehen und kontinuierlich neue Ideen einbringen. Wenn wir im globalen Wettbewerb langfristig bestehen wollen, geht das ausschließlich über technologische Innovationen. Natürlich müssen wir parallel auf die Kostenschraube schauen. Wir können nicht mehr jeden Einzelschritt im eigenen Werk abbilden, sondern müssen bestimmte Standardkomponenten im Zuliefererbereich gezielt und günstig zukaufen. Aber die Kernkompetenz – gerade im Bereich der Industrieaufzüge, wo man hochflexibel kleinere Serien in Spitzenqualität fertigen muss – die bleibt ganz klar hier bei uns am Standort.

Deutschland war stets der wichtigste Markt für Geda. Hat sich das Verhältnis angesichts der schwachen Baukonjunktur verschoben?

Johann Sailer: Der Heimatmarkt ist und bleibt extrem wichtig, da muss man als Marke zwingend präsent sein und stark auftreten. Wir liegen hier momentan bei einem Umsatzanteil von rund 35 %. Allerdings ist es in Deutschland für uns mittlerweile sehr schwierig, die Marktanteile noch weiter nennenswert zu steigern. Geda hat ohnehin schon die größte Produktpalette im Markt. Um weiter zu wachsen, brauchen wir also neue Märkte und Nischenprodukte, in die wir mit Neuentwicklungen hineingehen können.

Ein starker Hebel für Innovation ist die Digitalisierung. Viele mittelständische Unternehmen kaufen Softwarelösungen bei Fremdfirmen ein. Geda geht hier einen anderen Weg. Warum?

Johann Sailer: Weil die Softwarekompetenz für uns eine Schlüsseltechnologie und ein klares Al-

leinstellungsmerkmal ist. Wir beschäftigen in unserer Entwicklung rund 50 Spezialisten – Maschinenbauer, Elektrotechniker und Ingenieure – und haben darunter ein eigenes Kern-Team für die Softwareentwicklung. Alles, was wir unter unserer zentralen digitalen Plattform ‚Geda Central‘ bündeln, entsteht im eigenen Haus. Das reicht von unseren BIM-Modellen über digitale Planungstools bis hin zu unseren IoT-Boxen.

Welchen konkreten Mehrwert bieten diese digitalen Tools dem Anwender oder dem Vermietunternehmen?

Johann Sailer: Nehmen wir als Beispiel das Tool ‚Installation Designer‘. Damit lassen sich die Verankerungskräfte eines Aufzugs direkt im System digital berechnen. Das ist ein riesiger Effizienzvorteil bei der Vorplanung. Ein noch größerer Hebel im Alltag ist die IoT-Box. Damit können wir und die Vermieter die Maschinen komplett vom Bildschirm aus überwachen und steuern. Ein Klassiker aus der Praxis: Ein Kunde ruft beim Vermieter an und beschwert sich, dass der Aufzug nicht mehr fährt. Der herbeigerufene Monteur stellt dann vor Ort fest: Es war nur der NotAus-Schalter gedrückt oder ein Endschalter blockiert. Auf den Kosten für den Leerlauf bleibt meistens der Vermieter sitzen. Mit unserem System schaut der Disponent heute einfach auf den Bildschirm, sieht sofort den gedrückten Not-Aus und kann den Fehler in Sekundenschnelle aus der Ferne beheben. So hat sich ein solches digitales System im Handumdrehen wirtschaftlich bezahlt gemacht.

Wie tief ist Geda bereits in die übergeordnete Bauplanung integriert?

Johann Sailer: Wir stellen spezielle Datenformate bereit, sodass der Geda-Aufzug als fester Bestandteil direkt in die digitale Gebäude- oder

Meilensteine wie die Bauschuttrutsche oder die Transportbühne sind Geda-Erfindungen. „Wir kopieren keine Trends, wir haben sie erfunden. Geda steht für das Original“, sagt Johann Sailer zum Thema Unternehms-DNA. Quelle: Geda

Baustellenplanung (BIM) integriert werden kann. Der Planer setzt den Aufzug virtuell ein und sieht sofort, ob die Abläufe und die Logistik passen. Am Ende geht es ja um die Gesamtabläufe auf der Baustelle. Die Aufzüge der Zukunft müssen digital miteinander und mit der Baustellenlogistik verbunden sein, damit das System weiß, wann welches Material wo ankommt. Da hat die Bauwirtschaft im Vergleich zu Branchen wie der Landwirtschaft zwar noch massiven Nachholbedarf, aber das Potenzial ist riesig. In Zukunft denken wir hier auch über neue Geschäftsmodelle nach, wie beispielsweise Pay-per-Use-Abrechnungen.

600

Mitarbeiter beschäftigt Geda.

Früher ging es im Aufzugsbau primär um die Parameter „höher, schneller, tragfähiger“. Welche neuen Nischen abseits der klassischen Baustelle tun sich heute für Sie auf?

Johann Sailer: Eine ganz wesentliche neue Nische ist für uns die Windkraftindustrie. Wir haben speziell für diesen Bereich einen völlig neuartigen Turmaufzug entwickelt: den Geda SH 250 W. Das Besondere daran ist, dass er akkubetrieben ist und nach neuesten Sicherheitsnormen arbeitet. Herkömmliche Seilaufzüge können oft erst spät montiert werden. Unser Aufzug läuft über ein Zahnstangensystem und kann quasi ab Tag eins – also bereits ab dem Fundamentbau beim Errichten des Windrades – vom Niveau null an mit nach oben fahren, um Mensch und Material zu transportieren. In Magdeburg wird beispielsweise gerade ein riesiges Windkraftrad mit 250 Metern Höhe gebaut – da stoßen klassische Seilsysteme längst an ihre Grenzen.

Warum ist die technologische Zuverlässigkeit gerade in diesem Segment so entscheidend?

Johann Sailer: Weil Ausfallzeiten in der Windkraft extrem teuer sind. Wenn eine Anlage stillsteht und der Servicetechniker hinfährt, der Aufzug aber nicht funktioniert, klettert der Mann verständlicherweise nicht zu Fuß 200 Meter die Leiter hoch. Der dreht um und fährt wieder weg. Bis der Techniker ein zweites Mal anrückt, hat der Betreiber schnell Tausende Euro verloren. Deshalb ist die maximale Verfügbarkeit und smarte Fernüberwachung unseres Aufzugs ein echtes Verkaufsargument. Auch wenn der Ausbau der Windkraft bei uns im Süden Deutschlands politisch leider immer noch stark ausgebremst wird – global gesehen ist das ein massiver Wachstumsmarkt.

Trotz aller Digitalisierung und Technik betonen Sie in Ihrer Unternehmensphilosophie das Konzept „Der Mensch im Mittelpunkt“. Lässt sich das in Zeiten von Automatisierung, KI, Fachkräftemangel und hohen Lohnkosten noch durchhalten?

Johann Sailer: Absolut, das ist für mich sogar ein ganz zentraler Punkt. Gerade wenn die Zeiten schwieriger werden, ist eine gelebte Unterstützung der Mitarbeiter durch nichts zu ersetzen. Das schafft eine emotionale Mitarbeiterbin-

dung, die man mit Geld allein nicht kaufen kann. Natürlich kann man als Arbeitgeber nicht jeden einzelnen Wunsch erfüllen – wir sind ein Wirtschaftsunternehmen. Aber wir müssen individuell auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen. Und die Loyalität gibt uns recht: Unsere Belegschaft zeichnet sich durch eine tolle Arbeitsmentalität aus. Wir haben jedes Jahr eine Vielzahl an Mitarbeitern, die ihr 25-jähriges oder sogar 40-jähriges Firmenjubiläum bei Geda feiern. Diese Treue ist in der heutigen Zeit ein unschätzbarer Wert im Wettbewerb um die besten Köpfe, gerade weil wir hier in der Region in direkter Nachbarschaft zu großen Konzernen wie Airbus Helicopters stehen.

Sie sind seit 36 Jahren bei Geda – eingetreten im Jahr 1990 und seit 1995 Geschäftsführer. Zudem sind Sie seit Jahrzehnten stark als Funktionär engagiert, unter anderem im Vorstand des VDMA und als ehemaliger europäischer Präsident des CECE. Wie blicken Sie auf die Zukunft und die nächste Generation bei Geda?

Johann Sailer: Die Verbandsarbeit im VDMA und CECE kostet natürlich viel Zeit, aber dieses internationale Netzwerk ist gerade für den Mittelstand überlebenswichtig, um über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Was Geda betrifft: Wir stehen kurz vor einem großen Meilenstein, unse-

rem 100-jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2029. Das kann uns kein chinesischer Mitbewerber so schnell nachmachen.

Die Königsdisziplin für jeden Unternehmer ist es, den rechtzeitigen Absprung nicht zu verpassen und die Firma sauber in die nächste Generation zu führen. Mein eigener Sohn studiert derzeit Wirtschaftsingenieurwesen, zeigt großes Interesse und sammelt gerade wertvolle Erfahrungen in den USA.

„Als Familienunternehmen können wir uns sehr schnell auf neue Situationen einstellen. Heute überlebt nicht zwingend der Größte oder der Kleinste, sondern der Schnellste.“

Johann Sailer, geschäftsführender Gesellschafter von Geda

Die Weichen für die Zukunft von Geda sind gestellt. Sie basieren auf einem klaren Dreiklang: Der Verteidigung der Marktführerschaft im klas-

Vernetzte Baustellenlogistik mit Geda Central Die Digitalisierung auf der Baustelle hat längst die Vertikale erreicht. Mit der cloudbasierten Plattform Geda Central bietet der Aufzugspezialist eine zentrale, herstellerseitige Softwarelösung, die weit über das reine Flottenmanagement hinausgeht. Die Plattform vernetzt Hardware, Planungsdaten und Support-Tools intelligent auf einer einzigen Oberfläche. Für die Praxis bedeutet das: reduzierte Ausfallzeiten, präzise Planungssicherheit und maximale Transparenz im täglichen Baustellenbetrieb.

Die IoT-Box Premium ist die smarte Erweiterung für Geda-Transportbühnen. Sie vernetzt die Aufzüge mit der digitalen Plattform Geda Central. Ein Alleinstellungsmerkmal mit hohem Anwendernutzen ist das offene System, das Daten barrierefrei nutzbar macht. Quelle: Geda

Geda Central bündelt verschiedene digitale Schlüsseltechnologien, auf die Nutzer per Webbrowser oder Smartphone zugreifen können. Ein entscheidender Vorteil ist beispielsweise die präzise Vorab-Planung. Der integrierte „Installation Designer“ erlaubt die schnelle, exakte Berechnung von Verankerungs- und Bodenkräften für individuelle Projekte. Flankiert wird dies vom „BIM Center“, das eine lückenlose Bauwerksdatenmodellierung ermöglicht. Planer können digitale Gerätemodelle und Zubehörteile direkt in ihre CAD- und BIM-Systeme integrieren.

Mit „Geda Machine Management“ öffnet Geda Central den Zugang zur Echtzeit-Telemetrie. In Kombination mit den IoT-Boxen verwandeln sich Transportbühnen und Bauaufzüge in smarte Datenlieferanten. Betriebszeiten, Auslastung und der exakte Status der Anlagen sind auf dem Dashboard im Büro jederzeit einsehbar. Ein wesentliches Mittel zur Kostenreduktion ist das smarte Störungs- und Wartungsmanagement. Tritt im rauen Baustellenalltag ein Fehler auf, wird dieser dank der IoT-Box (in der Premium-Version) direkt im Display des Aufzugs angezeigt und simultan in Geda Central protokolliert. Servicetechniker müssen daher nicht mehr zwingend auf Verdacht zur Baustelle ausrücken. Die detaillierte Ferndiagnose in Echtzeit reduziert die Feh-

leranalysezeit drastisch. Laut Geda lassen sich bis zu 80 % der physischen Servicefahrten einsparen – ein enormer Vorteil bei engen Terminketten und akutem Fachkräftemangel.

Zudem definiert die Plattform die Baustellensicherheit neu. Über das in Geda Central integrierte, softwarefreie Zugangssystem lassen sich RFID- oder NFC-Chips flexibel für das Personal vergeben oder sperren. Poliere steuern Benutzerrechte bequem vom PC aus. Funktionen wie das zeitgesteuerte oder manuelle Sperren der Geräte per Mausklick schützen wirksam vor unbefugter Nutzung und Vandalismus nach Feierabend. Mittels GPS-Geofencing schlägt das System sofort Alarm, wenn eine Maschine ihren definierten Radius verlässt.

Geda Central agiert dabei nicht als digitale Insel. Über standardisierte Schnittstellen lässt sich das Maschinenmanagement vollumfänglich in bestehende ERP-Systeme, Dispositionssoftware oder übergeordnete Baustellen-ManagementSysteme der Bauunternehmen integrieren.

Mit Geda Central schließt der Hersteller die Lücke zwischen Baubüro und dem Praxisalltag auf der Baustelle. Durch die Kombination aus digitaler Vorab-Planung, vorausschauender Echtzeit-Wartung und wirksamer Diebstahlsicherung wird der Bauaufzug vom reinen Transportmittel zum Effizienzfaktor im modernen Baubetrieb.

Im klassischen deutschen Markt kann Geda den Marktanteil kaum noch zu steigern. „Wo der Massenmarkt stagniert, wachsen wir durch clevere Innovation: Der Geda Windlift SH 250 W erschließt uns eine neue, zukunftsstarke Nische in der Windkraftindustrie“, erläutert Johann Sailer. Quelle: Geda

sischen Maschinenbau durch kompromisslose Qualität, den konsequenten Ausbau der Software- und IoT-Kompetenz zur Schaffung echter digitaler Mehrwerte und den Mut zum Aufbruch in neue Nischen und internationale Märkte, ohne das Wachstum auf Biegen und Brechen zu erzwingen. Geda zeigt, dass der Industriestandort Deutschland und sein Mittelstand alle Werkzeuge in der Hand halten, um gestärkt aus den globalen Transformationskrisen hervorzugehen. Es braucht dafür keine politischen Heilsversprechen, sondern unternehmerischen Mut, strategische Weitsicht und den festen Glauben an die Kraft der eigenen Innovation.

Manfred Zwick und Peter Hebbeker

„Wir

müssen mutig nach vorne gehen und kontinuierlich neue Ideen einbringen. Wenn wir im globalen Wettbewerb langfristig bestehen wollen, geht das ausschließlich über technologische Innovationen.“

Nische mit Potenzial: Smarte Aufzugstechnik für Windkraftanlagen

Der Geda Windlift SH 250 W ist ein hochmoderner Industrie- und Servicelift, der speziell für die extremen Anforderungen und den Einsatz in Windkraftanlagen entwickelt wurde. Er vereint Sicherheit, Effizienz und modernste Technik, um den Transport von Personen und Material in den Turmsegmenten zu optimieren.

Im Gegensatz zu seilgeführten Systemen setzt Geda auf die bewährte Zahnstangentechnik. Diese bietet höchste Langlebigkeit und Robustheit unter rauen Bedingungen. Eine Besonderheit des SH 250 W ist sein Akkubetrieb. Je nach Anforderung kann der Lift mit einem oder zwei Akku-Packs betrieben werden. Das macht ihn extrem flexibel und autark.

Der Aufzug ist so konzipiert, dass er bereits in der Montagephase der Windkraftanlage normkonform eingesetzt werden kann. Er wächst quasi vom Boden an mit dem Baufortschritt mit. Neben der Erstinstallation in Neuanlagen eignet sich das kompakte System auch ideal für die Nachrüstung in bereits bestehenden Windkraftanlagen. Durch das durchdachte Design ist der Lift nach der Installation sofort einsatzbereit.

Der Geda Windlift SH 250 W entlastet die Servicetechniker massiv, da das kräftezehrende und unfallträchtige Steigen über Leitern in schwindelerregende Höhen entfällt. Die präzise Führung sorgt für ein ruhiges Fahrverhalten und minimiert Schwingungen während der Fahrt. Sicherheitskomponenten wie Notruftelefon, Fluchtleiter und elektrische Leitungen sind geschützt hinter Paneelen verbaut, sodass der Kabinenraum vollständig und gefahrenfrei genutzt werden kann. Der Aufzug ist mit einem intuitiven Touchdisplay ausgestattet. Dieses erleichtert die Bedienung für das Wartungspersonal erheblich. Um die Wartungskosten und den Verschleiß der Zahnstange so gering wie möglich zu halten, besitzt das System eine automatische Schmiereinrichtung.

Noch ein erfolgreiches Nischenprodukt. Der modular aufgebaute Geda Shaft Lift ist ein speziell für den Einsatz in unterschiedlich großen Aufzugsschächten entwickelter Personen- und Materialaufzug. Er transportiert bis zu 1.300 kg oder maximal 13 Personen. Quelle: Geda

VDBUM Vorstandsstatement:

Das „Machen“

VDBUM Dieter Schnittjer, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e. V. (VDBUM), zeigt anhand des „Hamburger Modells“ auf, wie weniger Bürokratie erreicht wird, wenn alle Akteure fragwürdige Verwaltungsabläufe sowie ihren eigenen Aufgabenbereich kritisch hinterfragen. Zudem plädiert er für einen radikalen Abbau

einfacher

machen!

Es ist dringender denn je: Wir müssen das „Machen“ wieder einfacher machen! Alle Tätigkeitsbereiche – von den Behörden und Verwaltungen über Planungsbüros und Architekten bis hin zu Brandschutzbehörden und Bauämtern – müssen, gestützt durch den nötigen politi-

Dieter Schnittjer ist Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des VDBUM. Quelle: VDBUM der bürokratischen Hürden bezüglich des Einsatzes von Sondervermögen, um Investitionsmittel für den Straßenbau freizusetzen

schen Rahmen, ihre Prozesse einmal komplett auf links drehen. Das Ziel? Ein Minimum an Vorgaben für ein Maximum an Effizienz. Schnell sind wir bei der allzu bekannten Floskel: „Die Politik muss!“ Doch politische Entscheidungen greifen zu kurz, wenn sie nicht von den Akteuren in der Praxis getragen werden. Wir alle wissen: Änderungen in vertrauten Abläufen, Umstrukturierungen am Arbeitsplatz oder gar der Wegfall liebgewonnener Tätigkeiten führen unweigerlich zu Blockaden und Widerständen. Doch das können wir uns nicht mehr leisten.

Unsere Kernforderung lautet: Die bürokratischen Hürden für den Einsatz von Sondervermögen müssen radikal abgebaut werden. Eine kontinuierliche, verlässliche Planung der öffentlichen Investitionsmittel –ob aus dem Kernhaushalt oder dem Sondervermögen – schafft Planbarkeit. Und genau diese Verlässlichkeit schafft Vertrauen. Vertrauen wiederum fördert den Mut, positiv in die Zukunft zu schauen. Ich könnte diese Liste an Baustellen noch um viele Themen ergänzen, möchte Sie aber auch mitnehmen zu den erfreulichen Nachrichten unserer VDBUM-Verbandsarbeit.

Denn das Motto „Das Machen einfacher machen“ haben wir uns auch für unsere eigenen Strukturen auf die Fahnen geschrieben.

Bestes Beispiel ist unser neuer Webauftritt: Unsere neue Homepage ist nicht nur modern und hochgradig informativ, sondern macht auch Ihre Anforderungen, Seminaranmeldungen und die Vernetzung untereinander deutlich einfacher, automatisierter und professioneller. Doch trotz aller digitalen Prozesse gilt: Technik ist nur das Werkzeug. Das Team der VDBUM-Geschäftsstelle, unser ehrenamtlicher Vorstand und der Beirat sind für Sie im Tagesgeschäft weiterhin ganz persönlich und mit gewohnt großem Engagement ansprechbar.

Dass es anders geht, zeigt das sogenannte „Hamburger Modell“. Obwohl es ursprünglich für die Stadtentwicklung in Großstädten und Ballungsräumen konzipiert wurde, taugt es als Mutmacher für unsere gesamte Branche: vom Spezialtiefbau über das Baustoff-Recycling und den Straßenbau bis hin zum Hochbau im ländlichen Raum. Die Erfolgsformel des „Hamburger Modells“ ist simpel, aber radikal: Alle am Bauprozess Beteiligten haben sich in vielschichtigen Arbeitsgruppen an einen Tisch gesetzt. Hunderte von fragwürdigen Verwaltungsabläufen wurden gesichtet, geprüft und gemeinschaftlich abgeschafft. Der Anstoß kam von der Politik, aber getragen wurde er von Verwaltungsmitarbeitenden, Architekten, Planern und ausführenden Unternehmen. Mein tiefster Respekt und meine Anerkennung gelten all jenen, die mit einer Vision für das große Ganze den Mut hatten, ihren eigenen Aufgabenbereich kritisch zu hinterfragen. Das Ergebnis: Weniger Bürokratie, mehr Machen! Blicken wir auf unsere Branche, so zeigt sich ein extrem zweigeteiltes Bild. Während weite Teile als robust und gut bezeichnet werden können, ist der Hochbau organisatorisch eine Katastrophe und muss dringend mit neuen, mutigen Ansätzen reformiert werden. Und der Straßenbau? Er leidet an vermeintlich „technischen Haushaltsproblemen“. Wenn ich diese Begründung höre, möchte ich, ehrlich gesagt, in die Tischkante beißen! Wir befinden uns in einer Phase, in der die Baubranche hochgradig erfolgreich sein könnte. Stattdessen müssen Schwertransporte von Industriegütern unvorstellbare Umwege zu den Häfen fahren, marode Brücken weiträumig umfahren werden und wir betreiben Flickschusterei an Stellen, die längst eine Kernsanierung bräuchten. Wir laufen sehenden Auges einen wirtschaftlichen Langfristschaden entgegen. Da kann es doch nicht sein, dass wir erst neue Bürokratie aufbauen müssen, um dringend benötigte Investitionsmittel freizusetzen!

LANDBAUTECHNIK – BUNDESVERBAND Zum Stichtag 31.12.2025 hatten bundesweit 2.296 Kandidatinnen und Kandidaten die Gesellenprüfung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker erfolgreich abgelegt, davon allein im Handwerk 2.039 – das sind 68 (oder 2,9 %) weniger als im Vorjahr, also ein kleines, aber „zu verkraftendes“ Minus auf einem hohen Niveau. Norbert Stenglein, Bundesinnungsmeister im LandBauTechnik-Bundesverband, zeigt sich äußerst zufrieden. „Den kleinen Rückgang können wir verkraften. Wichtig ist, dass wir so 2.296 neue Fachkräfte für unsere Branche gewonnen haben“, so Norbert Stenglein mit Blick auf die Zahlen. „Die Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker wird immer komplexer und facettenreicher“, erklärt Norbert Stenglein weiter, „unsere Branche bietet gute Perspektiven und einen spannenden Beruf von der Landtechnik über die Baumaschi-

Die Abschlussquote verzeichnet ein leichtes Minus bei anhaltend hohem Niveau. Quelle: LandBauTechnik

nen und Flurförderzeugen bis hin zu Motorgeräten.“ Sein Appell an die Gesellen: Weiter Erfahrung im Beruf sammeln und die Karrierewege nutzen. So bietet sich nicht nur die Meister-Laufbahn an, gleichsam haben Gesellinnen und Gesellen auch die Möglichkeit, sich als System-

techniker weiterzubilden und tiefer in die Fabrikate einzuarbeiten. Die Bestehens-Quote liegt (ohne Wiederholder) im Abschlussjahrgang 2025 auf Handwerksseite bei 93,5% und damit in einem guten Rahmen. Unter den 2.039 erfolgreichen Absolventen im Handwerk

sind 49 (oder 2,4 %) Frauen. „Ein großes Lob möchte ich an dieser Stelle an die Ausbildungsbetriebe sowie die dortigen Ausbilderinnen und Ausbilder richten“, so Stenglein weiter, „nur durch Fachbetriebe und Fachkräfte ist dieses Ergebnis möglich.“

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NordBau: Großprojekte und moderne Technik

HOLSTENHALLEN NEUMÜNSTER Die NordBau umfasst seit jeher ein umfangreiches Angebot für gewerbliche, öffentliche sowie private Bauherren – so auch in ihrer 71. Ausgabe, die vom 9. bis 13. September 2026 wieder auf dem Gelände der Holstenhallen Neumünster stattfindet. Sie widmet sich u. a. Großprojekten im Straßenbau, modernen Techniken und zukunftsweisenden Karrieremöglichkeiten. Mit der Finanzierungszusage für die A 20, A 26 und A 39 steht der moderne Verkehrswegebau in Norddeutschland im Fokus. Beispielhaft für weitere große öffentliche Vorhaben, wird auf dem NordBauInfrastrukturforum im Forum der Halle 1 die geplante Umsetzung dieser Baumaßnahmen in einem Live-Podcast diskutiert. Mit Blick auf Beschleunigung, Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Transparenz werden die Projekte einem Realitätscheck unterzogen. Auch im Hinblick auf Planungssicherheit für die Hersteller von Maschinen. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag werden zwischen 12 und 13 Uhr jeweils die Bereiche Autobahn, Bundeswehr und DBInfraGo in den Mittelpunkt gerückt. Interessierte sind

herzlich eingeladen teilzunehmen. Mit dem Infrastrukturforum entsteht ein dynamischer Raum, der den direkten Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung fördert. Die fachliche Koordination des Infrastrukturforums obliegt dem VDBUM.

Baumaschinen mit modernster Technik

Die passenden Gerätschaften für solch große Baumaßnahmen präsentieren Hersteller und Händler auf dem Freigelände der NordBau. Sie zeigen ihre modernsten Baumaschinen und Baugeräte im Praxiseinsatz. Auch Anbauwerkzeuge und -geräte, Aufbereitungs-, Verdichtungs- und Krantechnik, Baustellenausstattung sowie alles weitere für Hoch- und Tiefbau, Straßenbau und Recycling werden ausgestellt. Auf dem Vormarsch sind elektrobetriebene Geräte mit wachsender Leistung und Reichweite. Zudem gewinnt die automatisierte Baumaschinentechnik an Bedeutung. So werden Sensoren, KI und digitale Vernetzung für die autonome Steuerung eingesetzt. Als Ergebnis können Firmen und Bauprozesse höhere Präzision, maximale Effizienz und deutlich geringere Material- und Personalkosten verbuchen.

Auch Bauunternehmen präsentieren sich auf der NordBau und stehen mit Know-how und Innovationskraft bereit, um Infrastrukturbau, Großprojekte und individuelle Baumaßnahmen umzusetzen.

Forschung für die Bauthemen von heute und morgen Bauen weiterentwickeln, effizienter und nachhaltiger gestalten ist auch das Ziel von Studierenden und Forschenden. Die 3D-Betondrucktechnik bietet dazu eine Möglichkeit. Auf der NordBau stellt die TH Lübeck mit dem Fachbereich Bauwesen in Halle 1 einen Demonstrator aus, der anschaulich zeigt, was 3D-Betondrucktechnik bereits umsetzen kann. Zusammen mit den Industriepartnern Instatiq und Nelcon wurde an Prozessen, Oberflächen und Konstruktionsdetails gearbeitet, die sowohl im Modell sichtbar sind als auch in aktuellen Bauvorhaben zum Einsatz kommen. Mit diesem Baustein schreitet die Digitalisierung im Bau weiter voran und kann zu Kapazitätsentlastungen in Bauunternehmen führen.

Die weiteren Partner der Initiative Bauwesen sowie das Netzwerk Recycling im Hoch- und Tiefbau und die Materialprüfanstalt Schleswig-

Die 71. NordBau findet vom 9. bis 13. September 2026 auf dem Messegelände Holstenhallen Neumünster statt. Quelle: Holstenhallen Neumünster – NordBau – SixConcept

Holstein ergänzen das Angebot und den gemeinsamen Treffpunkt „Lehre, Forschung und Studierendenaustausch“. Alle zeigen, was bereits möglich ist und wie Bauen in Zukunft aussehen kann.

Zukunft Bau: Talente sichern. Kompetenz stärken.

Die Baubranche steht vor einem gewaltigen Umbruch. Während der Bedarf an Wohnraum und moderner Infrastruktur steigt, verändern Digitalisierung und Nachhaltigkeit radikal das tägliche Arbeiten. Doch Innovationen wie BIM, automatisierte Baumaschinen oder smarte Haustechnik sind nur so gut wie die Menschen, die sie entwickeln und bedienen. Für Unternehmen der Baubranche hat sich die NordBau deshalb mittlerweile auch zu einer Plattform entwickelt, auf der sie als Arbeitgeber sichtbar sind. Im Austausch mit interessierten Fachkräften, Studierenden und dem Branchennachwuchs können sie sowohl ihr Firmenprofil als auch ihre Produkte und Dienstleitungen präsentieren.

Das Programm „NordJob Bau:Technik“ richtet sich gezielt an Schülerinnen und Schüler, um ihnen Handwerks- und Bauberufe vorzustellen. Rund 1.000 zukünftige Schulabgänger kommen allein am Donnerstag zu konkreten Gesprächsterminen mit Ausstellern der Messe. Denn echtes handwerkliches Können und auch die gekonnte Abwicklung von Prozessen bleiben das Fundament, gepaart mit den neuen Anforderungsprofilen, die modernste Technik mit sich bringt. So sind Berufe in der Baubranche attraktiv und machen Fachkräfte zum Motor des Fortschritts.

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Starker Auftritt auf der OstBau

HKL Seit über 55 Jahren zeichnet sich HKL Baumaschinen durch sein einmaliges Leistungsspektrum aus sowie durch hochwertige Qualitätsprodukte, erstklassigen Service und höchste Zuverlässigkeit aus. Davon können sich Kunden und Interessierte jedes Jahr auf verschiedenen Fachmessen überzeugen. Vom 18. bis 20. Juni 2026 war HKL bereits zum zweiten Mal auf der OstBau in Brandenburg vertreten. Hier präsentierte das Unternehmen unter anderem Maschinen seiner Partner Ammann, Bomag, Kramer, Merlo und Yanmar. Auf den Fachmessen gibt HKL seine Expertise aus inzwischen über 55 Jahren Baumaschinenvermietung und -verkauf an seine Kunden weiter und berät sie individuell und bedarfsgerecht rund um die Themen Miete, Kauf und Service sowie Einsatzgebiete und Wirtschaftlichkeit von Baumaschinen. Dank langjähriger Partnerschaften mit führenden Herstellern kennen die HKL-Experten deren Sortimente genau und stehen für alle Fragen rund um die Maschinen zur Verfügung.

Auf der OstBau präsentierte HKL eine Auswahl aus seinem umfassenden Leistungsspektrum, darüber hinaus stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt: „Persönlich mit unseren Kunden zu sprechen ist uns sehr wichtig. Dabei erfahren wir von ihren Herausforderungen, Wünschen und Ideen zur weiteren Verbesserung unserer Produkte und Leistungen. So werden wir gemeinsam immer besser“, betont Ulf Böge, HKL Ressortleiter Unternehmenskommunikation.

Schon vor der Wende war HKL im Osten Deutschlands aktiv und hat sich ein fundiertes Verständnis für regionale Besonderheiten, Märkte und Kundenbedürfnisse erarbeitet. Mit der Gründung der Niederlassung Berlin im Jahr 1992 wurde dieses Engagement weiter ausgebaut. Seitdem hat HKL sein Centernetz in und um Berlin sowie Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern kontinuierlich erweitert. Das Unternehmen ist ein verlässlicher Partner für Industrie, Handwerk und Kommunen, der die Region nicht nur kennt, sondern aktiv mitgestaltet. Dies ist auch die Grundlage für das Vertrauen, das viele Kunden HKL entgegenbringen.

HKL ist in 2026 auf verschiedenen Fachmessen vertreten. Auf der OstBau präsentierte das Unternehmen eine Auswahl aus seinem umfassenden Leistungsspektrum.

HKL

Layher wurde vom Plus X Award als „Beste Marke 2026“ ausgezeichnet.

Als
„Beste Marke 2026“ ausgezeichnet

LAYHER Der moderne Gerüstbau ist untrennbar mit den Innovationen von Layher verbunden. Seit über acht Jahrzehnten gibt der Hersteller dem Gerüstbau kontinuierlich neue Impulse und prägt die Entwicklung damit nachhaltig. Für diese Innovationsstärke wurde das Familienunternehmen jetzt vom Plus X Award als „Beste Marke 2026“ ausgezeichnet.

„Layher steht für Gerüstsysteme auf höchstem technischen Niveau – sicher, effizient und konsequent weitergedacht. Die Marke verbindet Ingenieurskunst, Innovationskraft und Systemintelligenz in herausragender Weise und setzt damit internationale Standards in ihrer Branche. Für diese außergewöhnliche Gesamtleistung zeichnen wir Layher als Beste Marke 2026 in der Kategorie Gerüstsysteme aus“, so das Fazit der Jury.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, erklärt Layher Ge-

schäftsführer Wolf Christian Behrbohm. „Sie bestärkt uns in unseren Bemühungen, den Gerüstbau einfacher, schneller und sicherer zu machen. Im Blickpunkt haben wir die Menschen, die im harten Baustellenalltag mit unseren Produkten arbeiten. Ihnen möchten wir ein ,Mehr‘ an Effizienz und Sicherheit bieten und so letztlich die Arbeit erleichtern und rentabler machen. Denn unser Ziel ist der Erfolg unserer Kunden“, unterstreicht Behrbohm. Gewürdigt wurde von der Jury insbesondere die Systemintelligenz, die bei Layher in der Produktentwicklung eine maßgebliche Rolle spielt: „Mit Layher Innovationen setzen unsere Kunden im Markt den Standard – und das bei maximaler Investitionssicherheit für ihren Materialbestand“, ergänzt Layher Vertriebsleiter Andreas Beck. „Unabhängig davon, wie oft Normen oder Vorschriften sich ändern. Die Vorteile des Integrierten Layher Systems bleiben“, so Beck.

Quelle:
Quelle: Layher

100. Jubiläum

RAPID TECHNIC Ein Jahrhundert nach seiner Gründung feiert Rapid ein außergewöhnliches Jubiläum: 100 Jahre Motormäher, 100 Jahre Pioniergeist und 100 Jahre konsequente Ausrichtung auf die Anforderungen anspruchsvoller Einsatzgebiete.

Was 1926 auf Basis der Patentschrift des visionären Konstrukteurs Jakob Fahrni als „Rapid Motormäher AG“ begann, hat sich zu einem international tätigen Technologieunternehmen entwickelt, das bis heute Maßstäbe in der Berg- und Kommunaltechnik setzt. Bereits in den Anfangsjahren bewies Rapid unternehmerischen Weitblick. Die frühe Industrialisierung der Fertigung und Serienproduktionen von bis zu 300 Maschinen legten den Grundstein für den Erfolg. Als Erfinder des Motormähers prägte das Unternehmen die Mechanisierung der Berglandwirtschaft nachhaltig. Aus

den ersten Maschinen entstanden über die Jahrzehnte hinweg vielseitige Einachsgeräteträger, die heute weltweit für Arbeiten wie Mähen, Mulchen, Transport- und Winterdienste im Einsatz stehen – insbesondere dort, wo Gelände, Steilheit und Witterung höchste Anforderungen stellen.

Ein bedeutender Meilenstein in der jüngeren Unternehmensgeschichte ist die strategische Erweiterung des Produktportfolios: Mit der Integration von Brielmaier stärkte Rapid seine Kompetenz im Bereich leistungsstarker Motormäher für den Steilhang. Die Übernahme von KommTek und die damit verbundene Entwicklung und Produktion der RoboFlail Funkraupen markierten einen weiteren Technologiesprung. Seither bietet Rapid auch ferngesteuerte Raupengeräteträger an, die höchste Sicherheit und Effizienz in extremem Gelände gewährleisten – ein wachsender Markt mit stei-

genden Anforderungen an Mensch und Maschine.

Heute vereint Rapid traditionelle Ingenieurskunst mit modernster Technologie. Am Hauptsitz im aargauischen Killwangen entstehen moderne und hochwertige Einachser und dazu passende Anbaugeräte, während im deutschen Mennwangen die innovativen und robusten Raupenfahrzeuge entwickelt und produziert werden. Mit dem satellitengestützten Mähsystem „Rapid Cosmos“ unterstreicht das Unternehmen seine Rolle als Innovationstreiber und zeigt eindrucksvoll, dass sowohl Hardware als auch Software aus eigener Entwicklung den Weg in die Zukunft ebnen.

Doch bei aller technologischen Dynamik bleibt eines konstant: die Kunden und die Einsatzgebiete, in denen die Maschinen unterwegs sind. Die Berge verändern sich nicht – und mit ihnen auch nicht die An-

forderungen an zuverlässige, robuste, sichere und auf Zeit wertvolle Maschinen. Genau hier liegt die Stärke von Rapid. Das Unternehmen verbindet seine jahrzehntelange Erfahrung mit neuen digitalen Lösungen und schafft so Produkte, die auch in einer zunehmend schnelllebigen und technologisierten Welt Bestand haben. Parallel zur Landtechnik ist Rapid auch im industriellen Bereich erfolgreich tätig und produziert hochpräzise, rührreibgeschweißte Kühlerlösungen und Strukturbauteile für Anwendungen in der Automobil- und Bahnindustrie sowie in weiteren Hightech-Sektoren. Zum 100. Jubiläum öffnet Rapid am 26. und 27. September 2026 seine Türen, gewährt Einblicke in die moderne Produktion und Innovationskraft des Unternehmens. Es ist nicht nur ein Rückblick auf eine beeindruckende Geschichte – sondern vor allem ein Ausblick: Rapid ist bereit für die nächsten 100 Jahre.

bei MAN

Rapid feiert 100-jähriges Jubiläum und öffnet am 26. und 27. September 2026 seine Türen.
Quelle: Rapid Technic

Großauftrag der polnischen Armee

DEVELON Der Hersteller hat einen Auftrag zur Lieferung von bis zu 70 DD130-Planierraupen an die polnische Armee erhalten. Dies stellt – nur zwei Jahre nach Markteinführung der Planierraupen in Europa – einen wichtigen Meilenstein für die Marke im europäischen Markt für Spezialmaschinen und militärische Beschaffung dar. Die Ausschreibung, die von der 3. Regionalen Logistikbasis Polens geleitet wurde, umfasst die Lieferung von 50 Raupen-Planierraupen mit einer Option auf weitere 20 Einheiten. Besonders bemerkenswert ist dieser Erfolg, da Develon seine Planierraupen-Serie erst vor zwei Jahren auf dem europäischen Markt eingeführt hat. Es handelt sich um einen der größten Einzelaufträge für kompakte Planierraupen eines Modells in Europa und besitzt eine starke symbolische Bedeutung, da die Maschinen nicht für gewöhnliche Bauanwendungen, sondern für

militärische Pionier- und Ingenieureinsätze geliefert werden. Die Ausschreibung der polnischen Armee verlangte die strikte Einhaltung anspruchsvoller Anforderungen hinsichtlich Leistung, Haltbarkeit, Transportfähigkeit, Arbeitsausrüstung und Betriebseigenschaften. Laut Defence24 sollen die Maschinen ein breites Spektrum militärischer Pionieraufgaben unterstützen, darunter Aushubarbeiten, Geländenivellierung, Erdbewegungen, Geländevorbereitung, das Verschieben von Material über kurze Distanzen sowie Einsätze mit Schilden, Aufreißern, Zugvorrichtungen und anderen Spezialanbaugeräten. Darüber hinaus müssen die Maschinen in der Lage sein, mindestens zehn Stunden lang unter Last im Dauereinsatz zu arbeiten.

Develon gewann das Projekt, nachdem das Unternehmen bis zur Endrunde mit weltweit führenden und renommierten Marken im Segment der Planierraupen konkurriert hat-

te. Dieses Ergebnis unterstreicht nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit des DD130, sondern auch die technische Kompetenz und organisatorische Flexibilität von Develon bei der Erfüllung anspruchsvoller Kundenanforderungen. Eine der größten Herausforderungen des Projekts bestand darin, die spezifischen technischen Anforderungen der polnischen Armee auf Basis einer serienmäßigen Maschi-

Bis zu 70 Dozer wird Develon an die polnischen Streitkräfte liefern. Quelle: Develon

nenkonfiguration zu erfüllen. Develon reagierte proaktiv, indem Teile der Rahmenstruktur angepasst und der Hubraum des Motors optimiert wurden, um die maximale Fahrgeschwindigkeit zu erhöhen. Darüber hinaus erfordern die Maschinen militärspezifische Ausstattungen, einschließlich einer Lackierung in Militärfarben, was das Projekt deutlich komplexer macht als eine herkömmliche kommerzielle Lieferung.

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Neue XTR-Tiltrotator-Modelle und SuperProp-Hydraulik

Steelwrist präsentierte auf der Svenska Maskinmässan neue XTR-TiltrotatorModelle und führte die patentierte SuperProp-Hydraulik ein. Quelle: Steelwrist

STEELWRIST Das Unternehmen stellte auf der Svenska Maskinmässan in Stockholm zwei weitere Modelle der Tiltrotatoren der dritten Genera-

tion XTR vor und präsentierte SuperProp – eine patentierte, vollständig druckkompensierte proportionale Hydrauliktechnologie. Mit allen sieben XTR-

Modellen vor Ort, Live-Demonstrationen, einem 1.000 m2 großen Messestand und einem weiterhin starken Fokus auf Open-S präsentierte sich Steelwrist in Schweden mit dem bislang größten Messeauftritt der Unternehmensgeschichte auf der größten Baumaschinenmesse des Landes.

Für Steelwrist markierte die Svenska Maskinmässan 2026 einen wichtigen Meilenstein bei der fortlaufenden Einführung der TiltrotatorPlattform der dritten Generation. Das Unternehmen hat erstmals die Modelle XTR7 und XTR13 präsentiert. Die Messe war außerdem der erste offizielle Auftritt von SuperProp – einer neuen patentierten Hydrauliktechnologie, die speziell für die XTR-Serie entwickelt wurde. SuperProp wird ab dem dritten Quartal 2026 für die Tiltrotator-Modelle XTR10 bis XTR23 verfügbar sein.

REVOLUTIONÄRE DECKENSCHALUNG

Neue XTR-Tiltrotator-Modelle

toren der dritten Generation von Steelwrist.

SuperProp ist die patentierte, vollständig druckkompensierte proportionale Hydrauliktechnologie von Steelwrist, die in die neuen XTRModelle integriert ist. Die Technologie wurde entwickelt, um die Präzision, Energieeffizienz und Steuerbarkeit des Tiltrotators zu verbessern, indem die in herkömmlichen Hydrauliksystemen typischen Energieverluste reduziert werden.

In einem Tiltrotator arbeiten häufig mehrere hydraulische Funktionen gleichzeitig: Neigen, Rotieren, Greiferfunktion sowie Zusatzkreise für hydraulisch betriebene Anbauwerkzeuge. Gleichzeitig bewegen sich auch die Ausleger- und Stielbewegungen des Baggers. Bei herkömmlichen Systemen können Druckschwankungen den Durchfluss durch proportionale Ventile beeinflussen, was die Steuerpräzision verringern und kombinierte Bewegungen schwieriger und weniger gleichmäßig steuerbar machen kann.

Weniger Verluste und Schäden

Einfachere Technik und Logistik

Geringere körperliche Anstrengung

Doppelte Leistung pro Arbeitskraft

Auf der Svenska Maskinmässan hat Steelwrist erstmals den XTR7 und den XTR13 präsentiert. Der XTR7 wurde für Bagger in der 4–7-Tonnen-Klasse entwickelt und ist mit einer S40-Schnittstelle ausgestattet. Der XTR10 und der XTR13 erweitern die XTR-Baureihe für größere Kompakt- und Mittelklassebagger. Beide Modelle sind mit S45- und S50-Schnittstellen erhältlich. Die Modelle XTR7, XTR10 und XTR13 werden ab der zweiten Hälfte des Jahres 2026 ausgeliefert. Die bereits eingeführten und aktuell verfügbaren Modelle sind XTR2, XTR15, XTR20 und XTR23. Zusammen stellen die sieben XTR-Modelle die bedeutendste Erweiterung einer Tiltrotator-Baureihe in der Geschichte von Steelwrist dar.

SuperProp vervollständigt das XTR-Technologie-Ökosystem Auf der Svenska Maskinmässan hat Steelwrist außerdem SuperProp vorgestellt – die dritte Technologiesäule innerhalb des XTR-Ökosystems. Gemeinsam mit der XTRTiltrotator-Hardware und der Steuerungsplattform QuantumConnect vervollständigt SuperProp die technologische Grundlage der Tiltrota-

SuperProp wurde entwickelt, um genau diese Herausforderung zu lösen, indem eine präzise und unabhängige Steuerung der Tiltrotatorfunktionen auch bei schwankendem Systemdruck gewährleistet wird. Die patentierte Technologie nutzt eine vollständig druckkompensierte proportionale Steuerung und ermöglicht dem Bediener gleichmäßige, vorhersehbare und direkte Bewegungen. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Funktionen gleichzeitig genutzt werden – beispielsweise beim gleichzeitigen Neigen und Rotieren während der Bewegung von Ausleger und Stiel.

Die Technologie trägt außerdem zu einer verbesserten Energieeffizienz bei. Durch die dynamische Anpassung des Drucks an die tatsächliche Last und die Nutzung nur der für die jeweilige Aufgabe benötigten Energie hilft SuperProp dabei, unnötige Verluste im Hydrauliksystem zu reduzieren. Dies kann zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch, einer niedrigeren Wärmeentwicklung und einer insgesamt höheren Betriebseffizienz beitragen.

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Kinshofer übernimmt Boscaro

KINSHOFER Die Kinshofer Gruppe aus Deutschland und das italienische Unternehmen Boscaro gaben bekannt, dass sie einen Fusionierungsvertrag unterzeichnet haben. Im Rahmen dieser Vereinbarung erwirbt Kinshofer die Mehrheitsbeteiligung an Boscaro. Die Übernahme von Boscaro ist für Kinshofer in zweierlei Hinsicht bedeutsam: Zum einen stärkt sie das Portfolio an Anbaugeräten und Werkzeugen für die Materialhandhabung, zum anderen verbessert sie die Vertriebskanäle in den Märkten, in denen Boscaro stark

vertreten ist. Mit diesem Schritt unterstreicht Kinshofer sein Engagement als weltweit führender Anbieter von Anbaugeräten für die Kran- und Baggerindustrie. Boscaro, ein 1977 gegründetes Familienunternehmen, konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Anbaugeräten für die allgemeine Bauindustrie, insbesondere für den Materialumschlag mit Turmdrehkranen. Der Erfolg von Boscaro basiert auf der 50-jährigen Erfahrung von Adriano Pistore und seinem Team. Mit hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitern wird Boscaro seine

Produkte weiterhin weltweit über seine Vertriebskanäle entwickeln und vertreiben. Darüber hinaus werden auch andere Unternehmen der Kinshofer-Gruppe BoscaroProdukte in ihr Sortiment aufnehmen.

Thomas Friedrich, Präsident und CEO der Kinshofer-Gruppe, sagt: „Kinshofer verfolgt weiterhin seine Strategie, der Branche eine Komplettlösung mit herausragend konstruierten Produkten anzubieten, um die Effizienz und vor allem die Rentabilität seiner Kunden zu steigern. Die Übernahme von Boscaro war der nächste Schritt auf

Boscaro konzentriert sich vornehmlich auf die Entwicklung und Vermarktung von Anbaugeräten für den Materialumschlag mit Turmdrehkranen. Quelle: Boscaro

unserem Weg zu einem globalen Branchenführer mit starker lokaler Präsenz.“ Adriano Pistore bleibt Mitinhaber und CEO von Boscaro. Er erklärt: „Die gebündelte Kompetenz und das gebündelte Wissen bilden ein starkes Zentrum für zukünftige Entwicklungen, von denen unsere Kunden profitieren werden. Die Kombination beider Produktlinien wird bahnbrechende Innovationen für die Branche hervorbringen. Das gesamte Boscaro-Team, das vollständig an Bord bleibt, freut sich sehr, Teil dieser gemeinsamen Zukunft zu sein.“

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Übernahme des laufenden Geschäftsbetriebs

ATLAS Die Sanierung der Atlas Gruppe hat einen entscheidenden Wendepunkt erreicht: Das kanadische Unternehmen Buhler Versatile übernimmt das operative Geschäft des traditionsreichen deutschen Baumaschinenherstellers. Die entsprechende Vereinbarung über den Erwerb sämtlicher Vermögenswerte wurde am 11. Juni 2026 notariell beurkundet. Damit ist die vertragliche Bindung für die Übernahme des laufenden Geschäftsbetriebs hergestellt.

Die Vereinbarung umfasst alle operativ tätigen Gesellschaften der Atlas Gruppe, darunter die Atlas GmbH, Atlas Spare Parts, Atlas Group Services, Atlas Kompakt sowie die Anteile an der britischen Atlas Cranes UK. Die Firma Atlas Weyhausen aus Wildeshausen, die Radlader der Marke Weycor herstellt, ist rechtlich und wirtschaftlich ein eigenständiges Unternehmen und von der Insolvenz der Atlas GmbH nicht betroffen. Die Atlas Gruppe mit Hauptsitz in Ganderkesee hatte im Februar

2026 ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet, um sich infolge der schwachen Baukonjunktur neu aufzustellen. Der Geschäftsbetrieb lief seitdem vollumfänglich weiter. Parallel wurde ein internationaler Investorenprozess initiiert, der nun mit dem Einstieg von Buhler Versatile erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Buhler Versatile mit Produktionsstandort in Winnipeg (Manitoba) ist Kanadas einziger Traktorenhersteller und gehört zur weltweit agierenden, familiengeführten Asko

Group. Die Gruppe beschäftigt global mehr als 2.500 Mitarbeiter. Für den kanadischen Investor stärkt die Übernahme die eigene Präsenz auf dem europäischen Markt. Aus industrieller Sicht ergänzen sich die Portfolios ideal: Atlas bringt seine tiefe Maschinenkompetenz bei Mobil- und Raupenbaggern, Umschlagmaschinen und Ladekranen sowie ein starkes Händlernetzwerk ein.

Die Vereinbarung sieht die Übernahme eines erheblichen Teils der Belegschaft vor. Wesentliche Vollzugsbedingung ist die Umsetzung eines Konzepts für die notwendigen Personalmaßnahmen. Hierzu sind erste Gespräche zwischen der Geschäftsführung und dem Betriebsrat bereits angelaufen, um sozialverträgliche Lösungen zu finden. Zudem steht der endgültige Vollzug der Transaktion noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen, insbesondere nach dem deutschen Außenwirtschaftsgesetz.

Baumaschinen-Händler Atlas Hannover ist ebenfalls insolvent Die Atlas Hannover GmbH & Co. KG hat beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Neben der Baumaschinen-Händlergruppe sind auch die Schwesterunternehmen Ebag Elbe Baumaschinen sowie AMF-Fahrzeugbau an den jeweiligen Standorten mit insgesamt rund 120 Beschäftigten von dem Schritt betroffen.

Die kanadische Buhler Versatile übernimmt das operative Geschäft der Atlas Gruppe.
Quelle: Atlas

Ganzheitliches Erlebnis für Handwerksprofis: Neben dem Showtruck bieten mehrere Outdoor-Stationen besondere Angebote. Quelle: Bosch

Bosch Pro Tour 2026

BOSCH Mit zwei spektakulären Showtrucks, interaktiven Teststationen und einem umfassenden Rahmenprogramm bringt Bosch Professional die Welt der Elektrowerkzeuge direkt vor die Tür des Fachhandels. Die Pro Tour 2026 ist mehr als eine Roadshow – sie bietet ein echtes Erlebnis für Handwerksprofis. Wer kennt das nicht: Neue Produkte und Innovationen lassen sich am besten in der Praxis erleben, nicht im Katalog oder im Onlineshop. Genau hier setzt Bosch Professional mit der Pro Tour an: Zwei Showfahrzeuge touren unter dem Motto #TurnUsersIntoFans durch ganz Europa und machen dabei an insgesamt rund 25 Standorten halt.

Trucks, die Maßstäbe setzen

Das Herzstück jedes Tour-Stopps ist jeweils einer der beiden vollausgestatteten Ausstellungstrucks, die in ihrer erweiterten Konfiguration 18,50 m Länge aufweisen. Mit einer klimatisierten Ausstellungsfläche von rund 65 m², automatischer Glastür und sprachneutralem Branding sind sie darauf ausgelegt, überall in Europa professionell aufzutreten – ohne Sprach- oder Ländergrenzen.

Im Inneren erwartet die Besucher das vollständige Bosch Professional Ökosystem: vom bewährten Professional 18-V-System über Gartengeräte und AmpShare-Akkuplattform bis hin zu Messtechnik, Handwerkzeug und Zubehör. Neueste Innovationen werden erstmals live und zum Anfassen präsentiert. Bosch-Experten stehen direkt vor Ort für Beratung und Schulungen zur Verfügung.

Mehr als nur Produktpräsentation

Die Pro Tour versteht sich als ganzheitliches Interaktionsformat für professionelle Anwender. Neben

den Showtrucks sorgen mehrere Outdoor-Stationen für praktischen Mehrwert. An einer Station beispielsweise können Besucher die Geräte der neuen Top-Leistungsklasse Expert testen. Zudem gibt es spezifische Angebote für einzelne Gewerke – darunter schwere Anwendungen und robuste Lösungen für Beton und Stahl. Ergänzt wird das Programm durch einen Foodtruck für Networking und Austausch sowie Informationen zu aktuellen Aktionen und Giveaways.

Starker Partner für den Fachhandel

Auch für teilnehmende Händler bietet die Pro Tour echten Mehrwert. Bosch Professional unterstützt jeden Tourauftritt mit einer 360°-Marketingkampagne, die Online- und Offline-Kanäle wirkungsvoll miteinander verknüpft. Händler erhalten einsatzbereite Marketing-Assets für jeden Kanal. Die Pro Tour schafft für sie mehr Sichtbarkeit im lokalen Markt, höhere Besucherzahlen und stärkere Kundenbindung durch den direkten, persönlichen Kontakt auf dem eigenen Gelände.

Begeisterung schaffen

Die Bosch Pro Tour 2026 zeigt, wie moderne Kommunikation im Handwerk aussehen kann: nah am Anwender, erlebnisorientiert und klar auf den Mehrwert des Fachhandels ausgerichtet. Davon können sich Interessierte an den Anwendungsstationen selbst überzeugen und erleben, wie auch der härteste Job mit den richtigen Werkzeugen gemeistert werden kann.

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Baustellen werden leiser, sauberer und elektrischer, doch die Energieversorgung bleibt eine Herausforderung.

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Die Tiltrotatoren der dritten Generation von Steelwrist bringen die Effizienz von Baggern auf ein neues Niveau. Die beste Neigungsgeometrie ihrer Klasse, LockSense – eine neue patentierte Sicher heitslösung für die Arbeitswerkzeugverriegelung und OptiLube – ein integriertes Schmiersystem – sind nur einige der technischen Entwicklungen der leistungsstarken Steelwrist-Tiltrotatoren der dritten Generation.

Schmierfreie, dreifach abgedichtete Lager

Modularer Aufbau für Upgrade auf SQ/Open-S (OS®)

Absolute Neigungs- und Rotationssensoren serienmäßig

Optionaler abgewinkelter Dreifingergreifer

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Profitieren auch Sie von:

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TWF Tiefbautechnik stärkt Vertrieb und Service in Nord- und Ostdeutschland (v. l.): Stefan Krohn, Andreas

galla, Hendryk Manncke, Ralf Maywald und Raphael Jeskulke.

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TWF TIEFBAUTECHNIK Das Unternehmen stärkt seine Beratungs- und Vertriebsaktivitäten in Nord- und Ostdeutschland. Mit Hendryk Manncke gewinnt TWF Tiefbautechnik einen erfahrenen Praktiker aus dem Tief- und Spezialtiefbau, der den Vertrieb in der Region gemeinsam mit Raphael Jeskulke vorantreibt; unterstützt wird das Team von Stefan Krohn im technischen Service.

Manncke bringt mehr als 20 Jahre Berufserfahrung mit. Seine Laufbahn begann mit einer Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechaniker, 2016 folgte die Meisterprüfung im Landmaschinenmechaniker-Handwerk.

In den vergangenen Jahren war er unter anderem als Werkstattmeister und Betriebsleiter tätig. Diese Stationen prägen seinen Blick auf Maschinen, Abläufe und die An-

forderungen auf der Baustelle. Für TWF ist die Verstärkung im Norden Teil des weiteren Ausbaus der regionalen Kundenbetreuung. Im Mittelpunkt stehen die vertriebliche Begleitung bestehender Kunden, der Ausbau neuer Kontakte und die praxisnahe Beratung zu Maschinenlösungen für Tiefbau, Spezialtiefbau und Infrastrukturprojekte. Der Ansatz: kurze Wege, technische Kompetenz und ein Ansprechpartner, der die Anforderungen aus Werkstatt und Baustellenpraxis kennt. Dass TWF den Vertrieb nicht isoliert, sondern als Teamaufgabe versteht, zeigt der Blick auf die regionale Aufstellung: Hendryk Manncke und Raphael Jeskulke übernehmen vom Sitz in Hamburg aus die Vertriebsaufgaben für Nord- und Ostdeutschland. Stefan Krohn ergänzt das Team als Monteur der Maschinentechnik und unterstützt dabei, die Maschinen einsatzfähig und

Servicewege kurz zu halten. „Meine gesamte berufliche Laufbahn war geprägt von der engen Verbindung zwischen Technik, Service und den praktischen Anforderungen auf der Baustelle. Diese Erfahrungen möchte ich nutzen, um Kunden kompetent zu beraten und gemeinsam die wirtschaftlich beste Lösung für ihre Projekte zu finden“, sagt Hendryk Manncke.

Mit der personellen Verstärkung schärft TWF seine Präsenz in einer Region, in der Tiefbau- und Infrastrukturmaßnahmen weiterhin hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Beratung und Service stellen. Die neue Aufstellung verbindet Vertrieb und Technik enger miteinander. Genau darin liegt für Bauunternehmen der praktische Nutzen: Ansprechpartner, Service und Maschinenkompetenz greifen im Tagesgeschäft unmittelbarer ineinander.

Doma-
Quelle: TWF Tiefbautechnik

Ressourcen bewahren – Zukunft gestalten

NOMA TECH-CONSULTING

Die Baustoff- und Entsorgungsbranche steht vor einem radikalen Wandel. Steigende Deponiekosten, knapper werdende Primärrohstoffe und strenge Umweltauflagen fordern neue Lösungen. NoMa Tech-Consulting aus Wiernsheim/Baden-Württemberg zeigt, dass nachhaltiges Recycling kein Idealismus ist, sondern durch technisches Know-how zu einem handfesten wirtschaftlichen Vorteil wird. Recycling ist heute weit mehr als das bloße Zerkleinern von Material. Es ist ein hochkomplexer Prozess, der maximale Anforderungen an Maschinen und Strategien stellt.

„Hinter NoMa steht nicht nur theoretisches Wissen, sondern fast drei Jahrzehnte praktische Erfahrung mit Maschinen, Baustellen und der gesamten Prozesskette der Aufbereitung“, erklärt Geschäftsführer Marcel Kaufmann. Genau diese Erfahrung ist der Schlüssel, um aus Abfall wieder hochwertige Sekundärrohstoffe zu gewinnen.

Vom Abbruch zum Wertstoff: Die optimierte Prozesskette NoMa unterstützt Unternehmen dabei, den Kreislauf zu schließen. Dabei betrachtet das Team nicht nur die Einzelmaschine, sondern die gesamte Kette. Von der Aufarbeitung des Abbruchmaterials bis zur effizienten Wiederverwertung. Der Fokus liegt auf der Ressourcenschonung: Durch präzise Systemoptimierungen im Bereich mechanischer und mechatronischer Systeme stellt NoMa sicher, dass Anlagen mit maximalem Wirkungsgrad laufen. Das senkt nicht nur die CO2-Bilanz, sondern reduziert spürbar die Betriebskosten pro Tonne recyceltem Material.

Verschleißschutz als ökologischer Hebel

Ein oft unterschätzter Faktor im Recycling ist der enorme Materialverschleiß. Hier bringt NoMa seine Expertise als Partner von namhaften Herstellern ein.

Haltbarkeit bedeutet Nachhaltigkeit

Durch den Einsatz hochwertiger Schlagleisten und Brechbacken sowie die professionelle Aufbereitung von Rotoren werden die Ausfallzeiten der Anlagen massiv reduziert. „Weniger Stillstand gleich mehr Ertrag“, sagt Mario Spitzer, ebenfalls Geschäftsführer von NoMa TechConsulting. „Wer seltener Bauteile tauschen muss, schont nicht nur die Umwelt durch geringeren Materialverbrauch, sondern steigert direkt die Produktivität seines Recyclinghofs, seiner Baustellen und Anlagen.“

Der regelmäßige Tausch von Verschleißteilen ist entscheidend, um die Sicherheit, Langlebigkeit und Effizienz technischer Anlagen zu gewährleisten. Da diese Komponenten systembedingt abnutzen, führt ein verspäteter Wechsel oft zu kostspieligen Folgeschäden oder gefährlichen Situationen im Alltag.

Green Thinking im Maschinenfuhrpark

Bekannte Namen, neue Firma. Mario Spitzer (l.) und Marcel Kaufmann sind die branchenerfahrenen Geschäftsführer der neu gegründeten NoMa TechConsulting GmbH. Quelle: NoMa Tech-Consulting

Die RoFLEX AG und Hydraulik-Express GmbH gratulieren Treffpunkt.Bau zum 10-jährigen Jubiläum.

Ein weiteres Merkmal von NoMa ist die Integration moderner Technologien wie der Elektromobilität in bestehende Prozesse. Im harten Recycling-Alltag bietet der Umstieg auf elektrische oder hybridisierte Antriebe enormes Potenzial zur Lärmreduzierung und Emissionssenkung .

Effizienz durch Erfahrung

Das Ziel der NoMa ist klar definiert: Wirtschaftliche und zukunftsfähige Bau- und Entsorgungsprojekte im Einklang mit Umwelt und Gesellschaft. Mit ihrem Hands-on-Ansatz macht die Firma technologische Innovationen für Unternehmen greifbar. Das Ergebnis sind praxisnahe Lösungen, die „grünes Denken“ nahtlos in den wirtschaftlichen Bau- und Recyclingalltag überführen.

Hydraulikkomponenten nach Mass

Besuchen Sie uns auch auf www.hydraulik-express.ch

Mit neuer Leitidee und neuen Maschinen auf der GaLaBau 2026

SANY Mit der Leitidee „Der, der mehr bewegt.“ stellt Sany erneut auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg Kunden und deren Beweggründe in den Vordergrund. Und nicht nur das: Das Unternehmen zeigt innovative Maschinenlösungen, eine erweiterte Produktpalette und ein modernes Standkonzept, das zum Austausch mit Kunden und Branchenexperten einlädt.

Unter dem Motto „Der, der mehr bewegt.“ stellt Sany zur GaLaBau 2026 bewusst die Menschen in den Mittelpunkt, die auf ihren Baustellen täglich Verantwortung übernehmen, Arbeitsabläufe steuern und mit leistungsfähiger Technik Ergebnisse schaffen. Damit richtet die Marke den Fokus nicht nur auf Maschinen, sondern auf die Anwender, die mit ihnen täglich mehr leisten, mehr schaffen und mehr bewegen. Passend zu diesem Ansatz präsentiert Putzmeister – als Importeur der Sany Produkte – eine breite Auswahl an Maschinen für den Gartenund Landschaftsbau. Der Messestand ist dabei nicht nur als reiner Showroom angelegt, sondern als Ort für Austausch, Beratung und praxisnahe Einblicke in aktuelle Maschinenlösungen. Im Außengelände haben Besucher zudem die Möglichkeit, sowohl Bagger als auch die neuen Kompaktlader zu testen und den Messeauftritt durch begleitende Mitmach-Aktionen aktiv zu erleben.

Portfolioerweiterung: Neue Kompaktlader Ein zentrales Thema des diesjährigen Messeauftritts ist die Erweiterung des Portfolios um neue Kompaktlader. Damit baut Sany sein Angebot gezielt für Einsatzbereiche aus, in denen Wendigkeit, kompakte Bauweise und hohe Leistungsfähigkeit gefragt sind. Die neuen Modelle der 4-t-Klasse verfügen über Hubkräfte von 800 bis 1.300 kg und werden von einem YanmarMotor mit 53,7 kW angetrieben. Erhältlich sind sie als Rad- und Raupenvariante, die Radversion zudem mit verschiedenen Hubeinrichtungen. Für maximalen Komfort und hohe Effizienz sind die Maschinen mit gefederten Sitzen, einer Rückfahrkamera, serienmäßiger Klimaautomatik, einem Schnellwechsler sowie LED-Arbeitsscheinwerfern ausgestattet. Zudem verfügen sie

Der SY20C ist die Weiterentwicklung des SY18C und hat eine modernisierte Kabine mit Klimaanlage. Quelle: Sany

über eine hohe Hydraulikleistung von 120 l/min. Ein serienmäßiger Umkehrlüfter unterstützt den zuverlässigen Einsatz auch unter staubigen Bedingungen. Damit positioniert Sany die neuen Kompaktlader als vielseitige Maschinen für Anwender, die im Arbeitsalltag auf robuste Technik und hohe Flexibilität angewiesen sind.

SY20C: Neue Maßstäbe bei Minibaggern Auch im Bereich der Minibagger setzt Sany neue Akzente. Mit dem SY20C zeigt das Unternehmen die neue Generation in der 2-t-Klasse. Das Modell löst den SY18C ab und ist ab Frühjahr 2026 verfügbar. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen eine vollständig neu entwickelte Kabine mit verbessertem Raumgefühl, vergrößerten Glasflächen, einem gefederten Sitz und einer Klimaanla-

Das Portfolio der drei neuen Kompaktlader von Sany im Bereich der 4-t-Klasse. Quelle: Sany

ge im Standard. Hinzu kommen neben einem neu gestalteten Ausleger auch standardmäßig zwei Zusatzsteuerkreise sowie die Vorbereitung für einen hydraulischen Schnellwechsler. Angetrieben wird der neue Kompaktbagger von einem Yanmar-Motor mit 14,6 kW bei 1,3 l Hubraum.

SY35E: Elektrische Effizienz in der 4-t-Klasse Ein weiteres Highlight ist der vollelektrische SY35E, mit dem Sany seine Aktivitäten im Bereich emissionsfreier Baumaschinen weiter ausbaut. Der Elektrobagger der 4-t-Klasse steht für einen geräuscharmen und emissionsfreien Betrieb und adressiert damit insbesondere Einsatzbereiche, in denen Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und reduzierte Emissionen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ausgestattet ist der SY35E mit einer 70-kWh-LFP-Batterie, die für einen vollständigen Arbeitstag ausgelegt ist. Geladen werden kann das Modell flexibel über Wechselund Gleichstrom mit CCS-2-Anschluss. Zur Ausstattung gehört außerdem eine moderne Kabine mit 7-Zoll-Touchscreen, ein gefederter Sitz, LEDBeleuchtung, Zusatzsteuerkreise und Radio.

Halle 7, Stand 7-302

Grabenverdichtung effizient wie nie

AMMANN Schmale Gräben, schwer zugängliche Bereiche, wechselnde Baustellenbedingungen: Grabenverdichtung gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Tiefbau. Doch Ammann hat hier im wahrsten Sinne den Dreh raus: mit der neuen panzergesteuerten ARR 1585-2 Grabenwalze. Wendig. Flexibel. Und bequem fernsteuerbar.

Was auf beengten Baustellen täglich Zeit und damit Geld kostet, hat einen Namen: Rangieraufwand. Insbesondere im Kanal- und Leitungsbau oder bei Verdichtungsaufgaben im Erdbau kommen herkömmliche Grabenwalzen schnell an ihre Grenzen. Und wer mit einer konventionellen Verdichterplatte arbeitet, trägt noch ein weiteres Problem mit sich: Er steht im Graben und atmet Abgase ein.

Die neue Ammann ARR 1585-2 macht mit beidem Schluss. Ihr Antriebsprinzip, bekannt aus dem Kompaktlader-Bereich und konsequent für den Grabenbau adaptiert, ermöglicht mit vier unabhängigen Hydraulikmotoren ein vollständiges 360°-Drehen auf der Stelle. Ferngesteuert. Aus sicherer Distanz. „Die Maschine dreht perfekt auf der Stelle, klettert, wo andere scheitern, und verdichtet zuverlässig unter allen Bedingungen“, betont Thilo Ohlraun, Leiter Vertrieb Deutschland & Benelux „Diese Manövrierfähigkeit ist einzigartig.“

„Die Maschine dreht perfekt auf der Stelle, klettert, wo andere scheitern, und verdichtet zuverlässig unter allen Bedingungen.“

Thilo Ohlraun, Leiter Vertrieb Ammann Deutschland & Benelux

Maximierte Traktion und verbesserte Verdichtungsleistung

Der verbesserte Allradantrieb in Kombination mit der innovativen Skid-Steering-Performance maximiert die Traktion. Neben blitzschnellen Richtungswechseln erreicht die neue Grabenwalze eine Steigfähigkeit von 30 % und hält dabei eine seitliche Stabilität von 25 %. Verdichtungen auf schwierigem Terrain? Kein Problem für diesen wendigen Kletterer. Obendrein erfüllt der wassergekühlte Kubota D1105 Dieselmotor mit starken 15,6 kW (21 PS) die Emissionsstandards EU Stufe V sowie US EPA Tier 4f und senkt den Hydraulikölbedarf gegenüber der Vorgängergeneration um 62 %.

In puncto Verdichtungsleistung setzt die ARR 1585-2 ebenfalls neue Maßstäbe. Das zwischen den Bandagen positionierte, zentralisierte Vibrationssystem erzeugt eine Kraft von 75 kN bei einer Amplitude von 1,6 mm und einer konstanten Frequenz von 33 Hz. Das Ergebnis: Die

Maschine erreicht die Zielverdichtung mit deutlich weniger Überfahrten. „Das spart Zeit, reduziert den Kraftstoffverbrauch und minimiert die Betriebskosten“, so Ohlraun. Flexibel bleibt die Walze auch beim Format: Mit einer Basisarbeitsbreite von nur 640 mm passt sie durch nahezu jeden Graben. Optionale Bandagenverbreiterungen erweitern die Arbeitsbreite bei Bedarf auf 850 mm.

Hohe Bediensicherheit

Besonderes Gewicht legt Ammann auf Bediensicherheit. Das Fernsteuerungssystem der ARR

1585-2 kombiniert zwei unabhängige Signaltechnologien: Infrarot stellt sicher, dass Maschine und Fernbedienung dauerhaft in Sichtlinie bleiben. Unterbricht ein Hindernis die Verbindung, stoppt die Walze automatisch. Ergänzend schaffen 3D-LF-Antennen eine aktive Sicherheitszone mit zwei Metern Radius um die Maschine. Betritt der Bediener diese Zone, schaltet die Maschine unverzüglich ab. Das schützt Personen, Maschine und Umfeld, auch in unübersichtlichen Grabensituationen.

Die Ammann ARR 1585-2 Grabenwalze ist ab sofort verfügbar.

Die ARR 1585-2 Grabenwalze ist jetzt wendig wie nie. Panzergesteuert, mit vier unabhängigen Hydraulikmotoren. Für ein vollständiges 360°-Drehen auf der

Stelle. Quelle: Ammann Group

Kompaktheit trifft Präzision: Neue Minibagger SV26-7 und ViO27-7

YANMAR Entwickelt für die Anforderungen moderner Baustellen, stehen die neuen SV26-7 und ViO27-7 für Yanmars konsequente Ausrichtung auf Maschinen, die direkt auf die Bedürfnisse der Anwender eingehen. Sie vereinen kompakte Abmessungen mit hoher Leistungsfähigkeit, Stabilität und einer konsequent auf den Bediener ausgerichteten Ergonomie –für präzises und sicheres Arbeiten unter allen Einsatzbedingungen.

Der SV26-7 ergänzt das Portfolio mit einem Kurzheckdesign und einem optimierten Gegengewicht, was zu erhöhter Stabilität und verbesserten Hubleistungen führt.

Yanmar stellt mit den Modellen SV26-7 und ViO27-7 zwei neue Minibagger vor, die als nächste Generation bewährter Maschinen für einen der wettbewerbsintensivsten Segmente des europäischen Kompaktmaschinenmarktes entwickelt wurden. Konzipiert für Anwendungen im Bauwesen, Landschaftsbau und im urbanen Umfeld, erfüllen beide Maschinen die steigende Anfrage nach kompakten, intuitiven und zuverlässigen Lösungen für komplexe Einsatzbedingungen. Im stark wachsenden 2–3-t-Segment – in dem Mietflotten eine zentrale Rolle spielen – verbinden sie kompakte Bauweise mit effizienter und zuverlässiger Leistung.

Entwickelt für die Anforderungen moderner Baustellen

Ob enge Stadtstraßen, private Gärten oder Sanierungsprojekte – die SV26-7 und ViO27-7 sind für präzises Arbeiten auf engstem Raum ausgelegt. Der ViO27-7 verfügt über Yanmar bewährtes Zero-Tail-Swing-Konzept mit einem Heckschwenkradius von nur 750 mm. Dadurch kann der Bediener sicher in unmittelbarer Nähe von Gebäuden, Mauern oder im Straßenverkehr arbeiten und das Risiko von Kollisionen deutlich reduzieren.

3.025 mm eine hohe Produktivität bei Leitungsbau-, Landschaftsbau- und Bauanwendungen gewährleistet. Eine Zugkraft von bis zu 23,5 kN sorgt für starke Leistung auch in schwierigem Gelände. Der Schwenkwinkel des Auslegers von 75° nach links und 60° nach rechts ermöglicht effizientes Arbeiten entlang von Strukturen und in beengten Bereichen.

Im Zentrum der Leistungsfähigkeit steht das hydraulische ViPPS-System von Yanmar, das gleichmäßige, kombinierte Bewegungen – auch während der Fahrt – ermöglicht und so eine präzise und feinfühlige Steuerung bei komplexen Aufgaben und wechselnden Einsatzbedingungen gewährleistet.

Stabilität und Kontrolle unter allen Bedingungen

Quelle: Yanmar

Der SV26-7 ergänzt das Portfolio mit einem Kurzheckdesign und einem optimierten Gegengewicht, was zu erhöhter Stabilität und verbesserten Hubleistungen führt. Mit einem Heckschwenkradius von 1.165 mm (1.240 mm mit Gegengewicht) eignet er sich besonders für Einsätze, bei denen Stabilität, Traktion und konstante Hubkraft entscheidend sind.

Beide Maschinen bleiben dabei kompakt: Mit einer Gesamtbreite von 1.550 mm beim SV26-7 und 1.500 mm beim ViO27-7 (inklusive Kabine und Laufketten) ermöglichen sie einfachen Zugang zu beengten Arbeitsbereichen sowie einen problemlosen Transport – ohne Kompromisse bei der Standfestigkeit im Einsatz.

Leistungsstark im täglichen Einsatz Angetrieben vom bewährten Yanmar-Motor 3TNV80F liefern beide Maschinen eine Nettoleistung von 17,7 kW und eine Bruttoleistung von 18,4 kW (bei 2.800 U/min). Sie verbinden einen effizienten Kraftstoffverbrauch mit einer konstant hohen Leistungsabgabe. Hohe Grabkräfte – bis zu 21,4 kN am Löffel und 16,5 kN am Stiel – ermöglichen anspruchsvolle Arbeiten, während eine maximale Grabtiefe von bis zu

Die Stabilität war ein zentrales Entwicklungsziel beider Modelle. Der SV26-7 überzeugt durch seine ausgewogene Konstruktion und eine verstärkte Heckstruktur, die zuverlässige Hubleistungen auch bei schweren Anbaugeräten oder auf unebenem Gelände sicherstellt. Der ViO27-7 bietet trotz seines kompakten Zero-Tail-SwingDesigns eine stabile und gut kontrollierbare Arbeitsplattform. Dies wird durch ein robustes Fahrwerk und eine optimierte Gewichtsverteilung erreicht. Verbesserungen bei der Hubleistung – darunter eine Steigerung von bis zu 11 % im Frontbereich – erhöhen zusätzlich die Vielseitigkeit beider Maschinen.

Entwickelt mit Fokus auf den Bediener Bedienkomfort und Benutzerfreundlichkeit stehen im Mittelpunkt der Entwicklung von SV26-7 und ViO27-7. Beide Maschinen verfügen über geräumige Kabinen, einen einfachen Einstieg, hervorragende Rundumsicht und intuitive Bedienelemente, die ein sicheres und komfortables Arbeiten ermöglichen. Die ergonomische Gestaltung reduziert die Ermüdung bei langen Arbeitseinsätzen – ein entscheidender Vorteil insbesondere im Mietgeschäft, wo Maschinen von Bedienern mit unterschiedlichsten Erfahrungsstufen genutzt werden.

Halle 5, Stand 5-201 und Halle 7, Stand 7-314a

Mehr Komfort, mehr Übersicht: Neue Generation des Radladers 2445

SCHÄFFER Mit dem neuen 2445-2 hebt Schäffer seinen kompakten Radlader für den Garten- und Landschaftsbau auf ein neues Niveau. Bei unverändert hohen Leistungsdaten überzeugt die Maschine vor allem durch eine komplett neu entwickelte Kabine, die Arbeitskomfort, Ergonomie und Übersicht deutlich verbessert.

Miteinem um rund 30 % erweiterten Raumvolumen schafft die Kabine deutlich mehr Platz. Das verbessert den Arbeitskomfort spürbar und bietet zugleich ausreichend Bewegungsfreiheit für den Einsatz mit Bauhelm, auch über längere Zeiträume. Ein großzügiger Einstieg und zusätzliche Beinfreiheit dank schlankem Lenkturm erhöhen den Komfort beim Einund Aussteigen. Hängende Pedale verbessern die Ergonomie und erleichtern zugleich die Reinigung im Fußraum. Zudem sorgt die weiterentwickelte Kabinenlagerung mit größerem Federweg für eine wirksame Reduzierung von Vibrationen, während die optimierte Dämmung den Geräuschpegel deutlich senkt.

Auch bei der Ausstattung zeigt sich die Kabine praxisgerecht weiterentwickelt. Über das neue Softtouch-Bedienfeld mit groß dimensionierten, klar strukturierten Tasten lassen sich Funktionen wie Beleuchtung oder Scheibenwischer schnell und intuitiv steuern. Serienmäßig stehen eine 3-polige Steckdose für Bedienterminals von Anbaugeräten sowie USB-Anschlüsse zum Laden mobiler Geräte zur Verfügung. Ein erweitertes Wischfeld der Frontscheibe trägt zusätzlich zu einer besseren Sicht bei ungünstigen Witterungsverhältnissen bei.

Verbesserte Rundumsicht

Ein wesentlicher Vorteil im Arbeitsalltag ist die nochmals verbesserte Rundumsicht. Mehr Glasfläche, vergrößerte Außenspiegel und die neu gestaltete, flachere Motorhaube ermöglichen eine deutlich bessere Übersicht – insbesondere nach hinten. Grundlage dafür ist unter anderem die Integration elektronischer Komponenten wie Sicherungen und Steuergeräte in die Kabine. Diese sind dort geschützt untergebracht und über eine von außen zugängliche Revisionsklappe leicht erreichbar. Ergänzend sorgt das neue Belüftungssystem, das Innen- und Außenluft kombiniert, für eine effizientere Heiz- und Kühlleistung. Optional lässt sich der Komfort durch eine Klimaanlage weiter erhöhen.

Kompakt und kräftig Trotz der umfassenden Weiterentwicklung bleibt der 2445-2 seinen Stärken treu: kompakte Abmessungen, hohe Wendigkeit und beeindruckende

Leistungsfähigkeit. Das geringe Leergewicht von nur 2,6 t in der Kabinenversion ermöglicht den Transport per Pkw-Anhänger und sorgt für maximale Flexibilität im Baustellenalltag. Gleichzeitig bietet der Radlader ausreichend Stabilität, um auch schwere Lasten sicher zu bewegen. Mit einer Hubkraft von 1,9 t lassen sich komplette Pflastersteinpaletten problemlos verfahren. Angetrieben wird die Maschine von einem bewährten Kubota-Dieselmotor mit 37 kW (50 PS). In Kombination mit der hohen Hydraulikleistung von bis zu 81 l/min dank Schäffer Multi High Flow steht ausreichend Leistung für den Einsatz anspruchsvoller Anbaugeräte zur Verfügung. Damit ist der 2445-2 optimal für die vielfältigen Aufgaben im Garten- und Landschaftsbau gerüstet.

Seine Premiere feiert der neue Schäffer Radlader auf der GaLaBau vom 15. bis 18. September 2026 im Messezentrum Nürnberg.

Halle 7, Stand 130

Der neue 2445-2 überzeugt mit moderner Komfortkabine, optimierter Rundumsicht und praxisgerechten Details für mehr Effizienz im Arbeitsalltag.

Quelle: Schäffer

Next Generation Raupenbagger setzt neue Maßstäbe bei Effizienz und Komfort

HYUNDAI CONSTRUCTION EQUIPMENT EUROPE Der 23-t-HX230L war der erste Raupenbagger der nächsten Generation von Hyundai, der auf den nordamerikanischen Markt kam, nachdem er im März 2026 auf der ConExpo-Messe in Las Vegas vorgestellt worden war. Die Maschine reiht sich zudem in eine wachsende Produktpalette in Europa ein und überzeugt durch effiziente Hyundai-Motoren, eine vollelektrohydraulische (FEH) Steuerung sowie ein neues Maß an Bedienkomfort.

DerHX230L wird von einem Vierzylinder-Dieselmotor mit 5 l Hubraum angetrieben, der die Abgasnorm Stufe V erfüllt und eine Leistung von 141 kW sowie ein Drehmoment von 955 Nm liefert. Obwohl es sich um einen der leistungsstärksten Motoren in der 23-t-Klasse handelt, verbraucht die Maschine bis zu 7 % weniger Kraftstoff und bis zu 30 % weniger AdBlue als das Modell der A-Serie. Die Wartungsintervalle betragen 1.000 Betriebsstunden, doppelt so viel wie bei der Vorgängermaschine.

Effiziente und feinfühlige Hydraulik

Das Hydrauliksystem wird von einem EPOS (Electric Power Optimising System) gesteuert, das optimale Durchflussraten bei reduziertem Kraftstoffverbrauch gewährleistet. Alle Bagger der Next Generation verfügen über vollelektrohydraulische (FEH) Joysticks, die Hydraulikverluste reduzieren und die Präzision erhöhen.

Moderne Assistenzsysteme

Lieferbar sind 2D-Maschinensteuerungs- und -führungssysteme, die bei Bedarf auf 3D aufgerüstet werden können. Die automatische Wiegefunktion sorgt für schnelleres und präziseres Beladen, während die Optionen „Lift Assist“ und „Advanced Lift Assist“ den Fahrer dabei unterstützen, bei schweren Lasten die Stabilität zu gewährleisten. Die optionale „E-Boundary“ vermeidet Kollisionen.

KI-basierte Personenerkennung

Der HX230L verfügt über das Smart Around View Monitor (SAVM)-System von Hyundai, eine Weiterentwicklung des Vier-Kamera-Systems, das nun mit sechs am Oberwagen montierten Kameras ausgestattet ist. Es nutzt KI-basierte Personenerkennung. Die Maschinen lassen sich mit einer Radar-Objekterkennung ausstatten, um den Fahrer auf Gefahren hinzuweisen, und eine

etwa im Kanal-

Auto-Stop-Funktion steht zur Verfügung, um die Baggerbewegungen bei Bedarf anzuhalten.

Neue Komfort-Kabine

Die Kabine der nächsten Generation bietet viel Komfort und ist mit einem oder optional zwei 12,8-Zoll-HD-Touchscreen-Monitoren ausgestattet. Sitzkomfort, Beleuchtung und Stauraum wurden verbessert und Kunden können ein Komfortpaket wählen, das Premium-Sitze, ein Mehrkanal-Audiosystem und luxuriöse Bodenbeläge umfasst. Die Kabine ist mit einem Rundum-Warnleuchtensystem ausgestattet, das für Sichtbarkeit auf der Baustelle aus allen Winkeln sorgt.

Mehr Stabilität und Hubkraft

Der HX230L verfügt über ein Gegengewicht von 4,9 t und ist damit 29 % schwerer als das Vorgängermodell. Dies sorgt für zusätzliche Stabilität und ermöglicht eine höhere Hubkraft. Mit einer Ausbrechkraft von 116 kN am Löffelstiel und 164 kN an der Schaufel zählt der HX230L zu den leistungsstärksten Maschinen in seinem Segment. Der HX230L ist mit einem 5,7 m langen Monoboom, einem zweiteiligen Knickausleger oder einem 8,5 m langen Langausleger (beim HX230LR) erhältlich. Die Stiellängen betragen 2,4 m, 2,9 m und 3,5 m beim Monoboom, 2,4 m und 2,9 m beim zweiteiligen Ausleger und 6,2 m beim LR-Modell. Daraus ergeben sich maximale Grabtiefen von 7.220 mm beim Monoboom, 6.490 mm beim zweiteiligen Ausleger und 11.665 mm beim Langausleger-Modell.

Telematik-Überwachungssystem serienmäßig

Alle Modelle der Next Generation sind mit dem Telematik-Überwachungssystem HiMate von Hyundai ausgestattet, das Echtzeitüberwachung, Positionsbestimmung und Zustandswarnungen bietet. Die Zustandsüberwachung der Ausrüstung prognostiziert proaktiv den Ausfall von Komponenten, um eine optimale Wartung zu gewährleisten und Ausfallzeiten zu reduzieren.

1.000

Betriebsstunden beträgt das Wartungsintervall.

Hubarbeiten
und Straßenbau sind wichtige Aufgaben für Kettenbagger, weswegen der HX230L sehr hohe Traglasten im 360°-Betrieb erreicht. Quelle: Hyundai Construction Equipment Europe

Der Bergmann C810 überzeugt bei Knoll im harten Einsatz

BERGMANN Wenn aus einer Vision Realität wird, braucht es starke Partnerschaften und Maschinen, die genau dann liefern, wenn es darauf ankommt. Die Zusammenarbeit zwischen Bergmann und dem Bauunternehmen Knoll zeigt eindrucksvoll, wie aus einem ersten Kontakt eine erfolgreiche Partnerschaft entstehen kann. Beide Unternehmen stammen aus dem Emsland und kennen sich bereits seit vielen Jahren – unter anderem durch den Einsatz gemieteter Bergmann Dumper.

Ihren Ursprung nahm diese Geschichte allerdings knapp 800 km weiter entfernt: Auf der bauma 2025 in München, wo Knoll auf den Bergmann Kompaktdumper C810 aufmerksam wurde. Nur wenige Monate später, Ende September 2025, wurde die erste Maschine ausgeliefert.

Einsatz im Kurpark Bad Neuenahr Aktuell ist die Maschine im Kurpark Bad Neuenahr im Einsatz. Einem Projekt, das in vielerlei Hinsicht eine besondere Bedeutung hat. Der rund vier Hektar große Park wurde bei der Ahrtal-Katastrophe 2021 schwer beschädig und in Teilen vollständig zerstört. Seit Anfang 2026 wird das Areal umfassend saniert und zugleich zukunftsorientiert gestaltet. Knoll ist in diesem anspruchsvollen Projekt sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau maßgeblich eingebunden und begleitet die Arbeiten über alle Bauphasen hinweg.

Im Zentrum der täglichen Bauabläufe steht dabei der Bergmann Dumper C810, der vor allem für den Transport von Erdaushub und Baumaterial eingesetzt wird. Gerade auf einer komplexen Baustelle wie im Kurpark, auf der unterschiedliche Gewerke ineinandergreifen und die Platzverhältnisse teilweise sehr begrenzt sind, zeigt sich schnell, wie entscheidend ein abgestimmtes Fahrzeugkonzept ist.

Mit 4,8 m³ Ladevolumen und 9 t Nutzlast bewegt der C810 zuverlässig große Materialmengen auf der Baustelle. Seine kompakten Abmessungen und die intuitive Bedienung schaffen die Grundlage für sichere und effiziente Arbeitsabläufe, auch auf engem Raum. Der drehbare Fahrersitz unterstützt ein flüssiges Arbeiten mit optimaler Rundumsicht auf das Arbeitsumfeld. Für den Fahrer steht der Komfort klar im Fokus. Gleichzeitig schafft die Klimaanlage angenehme Bedingungen bei jeder Wetterlage, während die gefederte Vorderachse ein ergonomisches, rückenschonendes Arbeiten über den gesamten Tag ermöglicht.

Klare Entscheidung für mehr Leistung im Alltag

Die Entscheidung für den C810 fiel bei Knoll bewusst mit Blick auf die Anforderungen dieses Projekts. Die Kombination aus Bedienkomfort, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit erweist sich im täglichen Einsatz als entscheidender Vorteil. „Wir haben uns für einen Bergmann-Dumper entschieden, weil die Maschinen extrem robust gebaut sind und auch unter harten Einsatzbedingungen zuverlässig laufen. Besonders überzeugt hat uns, dass wir den Dumper genau an unsere Anforderungen anpassen konnten. Sonderwünsche wurden schnell und unkompliziert umgesetzt. Auch der Fahrerkomfort ist wirklich gut: ergonomische Sitzposition, einfache Bedienung – das merkt man im täglichen Einsatz deutlich. Dass wir uns so schnell für ein zweites Gerät entschieden haben, spricht für sich“, beschreibt Matthias Runde, Leitung MTA bei Knoll, die Erfahrungen aus der Praxis. Die positiven Erfahrun-

4,8 m3 Ladevolumen und 9 t Nutzlast bewegt der C810

gen führten bereits im März 2026 zur Bestellung eines weiteren Gerätes. Der Bergmann C810 lässt sich auch zukünftig flexibel in unterschiedlichen Einsatzbereichen einsetzen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Zulassungsmöglichkeiten als Flurförderfahrzeug, die dieser Fahrzeugklasse zunehmend neue Einsatzbereiche eröffnen. Unter entsprechenden Voraussetzungen kann der C810 bereits mit der Führerscheinklasse B gefahren werden. Das erweitert den Kreis potenzieller Fahrer deutlich und schafft insbesondere für große Bauunternehmen zusätzliche Flexibilität im täglichen Einsatz. Ein relevanter Vorteil vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels.

XTR Tiltrotatoren

Schmierfreie, dreifach abgedichtete Lager

Modularer Aufbau für Upgrade auf SQ/Open-S (OS®)

Absolute Neigungs- und Rotationssensoren serienmäßig Optionaler abgewinkelter Dreifingergreifer

Mit
zuverlässig große Materialmengen auf der Baustelle.
Quelle: Bergmann

Neue Technik im Mietprogramm: Zeppelin Rental setzt auf IoT, MiC 4.0 und mehr

ZEPPELIN RENTAL Zeppelin Rental stellt seinen Kunden neue Produkte mit dem Fokus auf Digitalisierung und maximale Effizienz zur Miete zur Verfügung. Im Portfolio befinden sich ab sofort der Mobilbagger Wacker Neuson EW100-2 mit Tiltrotator und MiC-4.0-Vorrüstung, der Raddumper Wacker Neuson DV125 mit Drehsitzkonzept sowie der Personenbauaufzug Geda 1500 Z/ZP mit integrierter IoT-Box Premium.

MitMiC 4.0 – Machines in Construction erarbeiten die Baumaschinen- und Baubranche unter der Federführung des VDMA gemeinsam mit dem Hauptverband der Bauindustrie ein herstellerunabhängiges, maschinenübergreifendes Datenverständnis für die Kommunikation zwischen Trägermaschinen und Anbaugeräten. Anwender und Betreiber profitieren von einem einheitlichen ISO-Norm-konformen Datenformat, das die Kompatibilität gewährleistet und eine effizientere Nutzung von Daten entlang des gesamten Bauprozesses ermöglicht.

Mobilbagger mit MiC-4.0 Mit dem Mobilbagger EW100-2 des Herstellers Wacker Neuson führt Zeppelin Rental nun das erste Produkt mit MiC-4.0-Schnittstelle zu. „Auch wenn sich das Thema noch in der Entwicklung befindet, glauben wir an seine hohe Relevanz in der Zukunft“, so Martin Sebestyén, Bereichsleiter Flottenmanagement und Pricing bei Zeppelin Rental. „Deshalb stellen wir mit dem neuen Mobilbagger schon heute einen konkreten Maschinenbezug her.“

Der Mobilbagger EW100-2 ist für vielseitiges und flexibles Arbeiten neben den bei Zeppelin Rental verfügbaren Standard-Anbaugeräten auch mit einem Tiltrotator sowie einer Palettengabel erhältlich. „Das Zusammenspiel zwischen Maschine und Anbaugerät – inklusive der hydraulisch verstellbaren Zinken der Stapeleinrichtung – wird für ein Maximum an Arbeitssicherheit über MiC 4.0 gesteuert“, erklärt Markus Stangl, Leiter Flottenmanagement Baumaschinen bei Zeppelin Rental, einen der Vorteile. „Bediener werden durch eine automatische Einstellungserkennung und wertvolle Zusatzinformationen unterstützt.“

Dumper mit 12.500 kg Nutzlast Ebenfalls aus dem Hause Wacker Neuson stammt das zweite Produkt, das Zeppelin Rental neu in seine Flotte aufgenommen hat: Ab sofort steht der Raddumper DV125 zur Miete bereit. Mit 12.500 kg Nutzlast und einem Muldenvolumen von 7 m³ unterstützt das Modell den effizienten Materialumschlag. Dazu kommen das Dual-ViewDrehsitzkonzept, Frontsicht- und Rückfahrka-

mera sowie Funktionen wie Neigungs- und Muldenüberwachung sowie Hillhold. Dies erleichtert den Bedienern die Arbeit im Alltag, verbessert zugleich die Übersicht an der Maschine und sorgt damit für mehr Sicherheit.

Genau wie der Mobilbagger EW100-2 kann auch der DV125 bei Bedarf mit HVO betrieben werden. „Wir nehmen bei unseren Kunden einen verstärkten Bedarf an Dumpern mit einer Nutzlast von mehr als neun Tonnen wahr“, so Markus Stangl. „Der DV125 rundet unser Portfolio in diesem Bereich nun nach oben ab.“

Personenbauaufzüge mit IoT-Box Auch im Bereich der Höhenzugangstechnik hat Zeppelin Rental ein neues Angebot: Die in diesem Jahr zugeführten Personenbauaufzüge Geda 1500 Z/ZP kommen ausgerüstet mit der IoT-Box Premium zum Kunden. An der Entwicklung der digitalen Lösung hatte Zeppelin Rental maßgeblichen Anteil. Im Bereich Baulogistik sind die Aufzüge zur digitalen Steuerung schon seit Längerem an die Zutrittskontrollsoftware InSite 4.0 angeschlossen: Die erfassten Daten über Fahrten, deren Dauer sowie Nutzer laufen im System ein, um eine Dokumentation sowie die verursachergerechte Verrechnung sicherzustellen.

Im Einsatz ohne InSite 4.0 ermöglicht die IoTBox Premium ebenfalls ein Plus an Sicherheit, Transparenz und Effizienz: So können beispielsweise für die Nutzung benötigte RFID-Karten nur an Personen vergeben werden, die zur Bedienung befähigt wurden. Die Folgen sind weniger unbefugte Zugriffe oder Vandalismus und damit reduzierte Schäden. Auch die Kenntnis über die Auslastung der Aufzüge – gesamt und pro Gewerk – kann hilfreich sein. Für Zeppelin Rental hat die IoT-Box Premium noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: „Störungen lesen wir nun direkt am Schreibtisch aus und können die Behebung damit erheblich beschleunigen“, so Peter Lorenz, Leiter Flottenmanagement Fördertechnik von Zeppelin Rental. „Der Materialtransport auf der Baustelle wird so reibungslos sichergestellt.“

Halle 7, Stand 7-306

Ab sofort mit MiC-4.0-Vorrüstung zur Miete bei Zeppelin Rental erhältlich: der Mobilbagger EW100-2 von Wacker Neuson. Quelle: Zeppelin Rental

Dank seiner niedrigen Bauhöhe meistert der S450 die Herausforderung des niedrigen Carport-Dachs perfekt.

Mit dem Bobcat Größe zeigen

BOBCAT Wenn es im Hintergarten eng wird, kommen normalerweise nur kleine Helfer zum Einsatz – doch der Bobcat Kompaktlader S450 in Kombination mit dem Minibagger e10z zeigt, dass auch größere Maschinen auf kleinstem Raum glänzen können. Bei der Neugestaltung eines rund 50 m² großen Gartens samt Terrasse stellte besonders ein lediglich 2,10 m hoher Carport eine Herausforderung dar: Alles Material musste darunter hindurch transportiert werden. Alte Terrassenplatten wurden entfernt, der Aushub abgefahren und eine neue Tragschicht für die Pflasterung eingebracht.

Die niedrige Durchfahrt unter dem schräg verlaufenden Carport stellte Josef Brunner vor ein echtes Platzproblem: „Normalerweise hätte ich einen Dumper eingeplant, aber selbst der wäre zu hoch – jedes Mal den Kopf einziehen wäre Pflicht gewesen, und auch gefährlich“, erinnert sich der GaLaBauer aus Münchendorf, nahe Wien. Der Mietpark Eisenwagen in Himberg beriet ihn und empfahl den Bobcat Kompaktlader S450 – die beste Lösung. Mit einer Höhe von nur zwei Metern passte der S450 problemlos unter den Carport und bot zugleich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. „Ideal geeignet für den Einsatz unter beengten Bedingungen“, so Josef, im Netz auch bekannt als „Der Bagger Peppi“. „Die Einsatzmöglichkeiten des Kompaktladers auf engstem Raum sind für GaLaBauer inzwischen unverzichtbar: Drehen und Manövrieren auf der Stelle, eine hohe Hubkraft – und dazu kommt noch die Vielfalt an Anbaugeräten“, ergänzt Christian Czeczil, Leiter Mietpark bei Eisenwagen.

Effiziente Materialbewegung

Die Arbeiten starteten mit dem Abbruch der alten Terrassenplatten und dem Abtransport von rund 45 m³ Aushub. Anschließend wurden 12 m³ Kies als Tragschicht eingebracht und gleichmäßig verteilt. Dank des S450 konnte das Altmaterial selbst aufgenommen und in die bereitgestellten Container abgeladen werden – direkt auf dem Lkw. „Mit einem Dumper hätten wir den Aushub nur von A nach B bringen können, langsamer

und mühsamer. Der S450 dagegen macht das Arbeiten mit dem Material deutlich einfacher und schneller“, erklärt Josef.

Kompakte Bauweise trifft auf beeindruckende Hubhöhe

Besonders überzeugend war die Kombination aus kompakter Bauweise und beeindruckender Hubhöhe: „Die Maschine ist perfekt ausbalanciert. Selbst bei voller Schaufel schaukelt sie nicht auf den Rädern, kein Hüpfen – und sie erreicht eine erstaunliche Hubhöhe von 2,8 Metern. Perfekt für das Abkippen in die Container direkt auf dem Lkw. Mit dem Dumper hätten wir nur von hinten in die Container einfahren und abkippen können.“ Zusammen mit dem Bobcat Minibagger e10z bildete der Kompaktlader ein Duo, das die Arbeiten an nur einem Tag erledigte.

Effizienz auf kleinstem Raum „Ich weiß, viele GaLaBauer – vor allem Juniorunternehmer – scheuen sich, größere Maschinen auszuprobieren. Aber gerade Kompaktlader lohnen sich wirklich. Einfach mal testen!“, rät der Bagger Peppi. Das Projekt zeigt: Mit der richtigen Technik lassen sich selbst schwierige Arbeiten unter beengten Platzverhältnissen mühelos, präzise und zeitsparend erledigen.

Halle 7, Stand 7-334

Quelle: Bobcat

Serienstart der neuen Weycor 3er-Serie

ATLAS WEYHAUSEN Mit dem offiziellen Serienstart der neuen Weycor 3er-Serie setzt Atlas Weyhausen einen neuen Maßstab in der Kompaktklasse. Die neu entwickelte Radlader-Generation vereint kompakte Abmessungen mit einer Leistungsfähigkeit, die bislang häufig nur größeren Radladern vorbehalten war. Bereits zum Marktstart zeigt sich eine hohe Nachfrage – ein klares Signal dafür, dass die Anforderungen moderner Baustellen präzise getroffen wurden.

Die neue 3er-Serie steht für eine außergewöhnlich hohe Leistung in ihrer Klasse. Trotz kompakter Bauweise liefern die Modelle 360 und 380 eine Performance, die in vielen Einsatzbereichen mit deutlich größeren Radladern vergleichbar ist. Effiziente Antriebskonzepte, eine optimal abgestimmte Hydraulik und durchdachte Maschinenarchitektur sorgen für hohe Produktivität bei gleichzeitig niedrigem Verbrauch. Das Ergebnis: mehr Leistung und ein spürbar effizienterer Arbeitsalltag.

Robustheit, Qualität und Zuverlässigkeit

Wie bei allen Weycor Maschinen stehen auch bei der 3er-Serie Qualität und Langlebigkeit im Fokus. Die Radlader sind für den täglichen Baustelleneinsatz konzipiert – robust, wartungsarm und zuverlässig. Das massive Knick-Pendelgelenk sorgt für hohe Standsicherheit und ein sicheres Fahrgefühl, auch unter anspruchsvollen Bedingungen und bei schweren Lasten. Damit vereint die Serie die Stabilität klassischer Baumaschinen mit der Wendigkeit kompakter Geräte.

Der entscheidende Unterschied: der Hubwerksbaukasten

Ein zentrales Merkmal der neuen 3er-Serie ist der modulare Hubwerksbaukasten. Er ermöglicht es, die Maschine exakt auf den jeweiligen Einsatzbe-

reich abzustimmen – ein entscheidender Vorteil im Vergleich zu standardisierten Lösungen. Drei Hubwerksvarianten stehen zur Verfügung:

- (kurze) Parallelkinematik (ca. 2.600 mm Hubhöhe): maximale Hubkraft bei kompakter Bauweise – ideal für das sichere Heben schwerer Lasten wie Paletten.

- Z-Kinematik (ca. 2.900 mm Hubhöhe): hohe Reißkräfte und schnelle Ladezyklen – optimal für Erdarbeiten und Materialumschlag.

- Parallelkinematik Highlift (bis zu 3.200 mm Hubhöhe): maximale Hubhöhe – perfekt zum Stapeln und Verladen von Material in größerer Höhe.

Maximale Flexibilität im Einsatz

Mit einem Einsatzgewicht ab 2,7 t ist der Weycor 360 trailerbar und damit besonders flexibel einsetzbar. Der einfache Transport zwischen verschiedenen Einsatzorten ermöglicht eine hohe Mobilität – ein entscheidender Vorteil für Bauunternehmen und Dienstleister. Die kompakte Bauweise sorgt zudem für eine außergewöhnliche Wendigkeit, selbst auf engen Baustellen oder in innerstädtischen Bereichen.

Komfort neu gedacht: der Arbeitsplatz in der Kompaktklasse

Ein weiteres Highlight der neuen 3er-Serie ist die

neu entwickelte Kabine. Sie bietet ein für diese Klasse außergewöhnliches Raumgefühl und hebt sich deutlich vom Wettbewerb ab. Großer Ein- und Ausstieg, hervorragende Rundumsicht und eine ergonomische Gestaltung machen die Kabine zu einem vollwertigen Arbeitsplatz. Fahrer profitieren von mehr Komfort, besserer Übersicht und einem noch wacheren Gefühl – auch an langen Arbeitstagen.

Vollelektrische Varianten: zukunftssicher und alltagstauglich

Mit den Modellen 360e und 380e bietet Weycor die 3er-Serie ab dem 2. Halbjahr 2026 auch als vollelektrische Variante an. Diese kombiniert emissionsfreies Arbeiten mit hoher Leistungsfähigkeit und Alltagstauglichkeit. Ein zentrales Merkmal ist die flexible Ladeinfrastruktur: Dank CCS-Anschluss, integriertem Onboard-Ladegerät und schnellen Ladezeiten von rund zwei Stunden lassen sich die Maschinen nahezu überall laden – ob am Betriebshof, an der Wallbox oder über Photovoltaik. Mit bis zu acht Stunden Laufzeit im Dauereinsatz sind die elektrischen Modelle voll in den Arbeitsalltag integrierbar und bieten eine wirtschaftliche Alternative für viele Anwendungen.

State of the Art in der Kompaktklasse

Mit der neuen 3er-Serie setzt Weycor neue Maßstäbe im Segment der kompakten Radlader. Die Kombination aus hoher Leistungsdichte, modularer Anpassbarkeit, modernem Komfort und zukunftsfähiger Antriebstechnologie macht die Serie zu einer der fortschrittlichsten Lösungen am Markt. Als MIC 4.0 Ready Maschinen sind die Modelle zudem optimal auf die digitale Baustelle vorbereitet. Die standardisierte Schnittstelle ermöglicht die einfache Integration in bestehende Flottenmanagement- und Telematiksysteme. Für Bauunternehmer bedeutet das: mehr Transparenz über Maschinenzustände und Einsatzzeiten, bessere Planbarkeit von Wartung und Einsätzen sowie eine effizientere Steuerung des gesamten Maschinenparks. Der erfolgreiche Serienstart und die hohe Nachfrage unterstreichen die Relevanz dieser Entwicklung – und zeigen, dass kompakte Radlader heute deutlich mehr leisten können als bisher erwartet.

Halle 7 / Stand 7-232

Die neue Weycor 3er-Serie vereint Kraft, Design, Flexibilität, Komfort und Vielseitigkeit auf kleinem Raum – entwickelt für die Anforderungen moderner Baustellen.
Quelle: Atlas Weyhausen

Neuheit für Minibagger: All-in-one-Gerät zum Fräsen, Brechen, Mulchen und Planieren

PTH PRODUCTS MASCHINENBAU Mit dem neuen PTH Excavator Crusher EC-S bringt der Hersteller eine Weltneuheit für Minibagger von ca. 2 bis 5 t auf den Markt. Das kompakte Anbaugerät kombiniert Steinbrecher, Fräse und Mulcher in einem Gerät – und erweitert den Minibagger um völlig neue Einsatzmöglichkeiten im Trailbau, Erdbau, Forst, Garten- und Landschaftsbau sowie im kommunalen Bereich und für alle Minibagger Besitzer.

Mit dem neuen PTH Excavator Crusher EC-S wird aus dem vorhandenen Minibagger nun deutlich mehr: eine kompakte Arbeitsmaschine zum Fräsen, Brechen, Mulchen, Materialaufbereiten, Vorlegen und Planieren. Damit können Anwender ihren bestehenden Minibagger für zusätzliche Aufgaben nutzen, ohne sofort in weitere Spezialmaschinen investieren zu müssen.

Ein Gerät – viele Anwendungen am Minibagger

Der PTH EC-S wurde mit führenden Lohnunternehmen für Anwender entwickelt, die mit ihrem Minibagger mehr leisten wollen. Das Gerät kann vorhandenes Material direkt vor Ort bearbeiten, zerkleinern, mischen und wiederverwenden. Typische Arbeiten mit dem PTH Excavator Crusher EC-S sind:

- Wegebau, Trailbau – Stein und hartes Material brechen

- Böschungen, Bankette, Böden und Wege fräsen

- Wurzeln, Holz, Sträucher und Bewuchs fräsen und mulchen

- vorhandenes Material mischen und wieder aufbringen

- Material mit der Planierklappe vorlegen, verteilen und nachplanieren

- Holz und Sträucher fräsen und mit der Forstklappe nachzerkleinern

- kleine Wege, Trails, Zufahrten, Böschungen und Flächen sanieren

Der Nutzen für den Anwender liegt auf der Hand: gänzlich neue Anwendungsmöglichkeiten für den Minibagger, weniger Maschinenwechsel, weniger Materialtransport, bessere Auslastung des vorhandenen Minibaggers und mehr Wirtschaftlichkeit auf kleinen und mittleren Einsatzflächen.

Die Planierklappe: Material bearbeiten und danach sauber nachplanieren Ein besonderer Vorteil des PTH EC-S ist die Planierklappe. Sie erweitert das Gerät um Funktionen, die im Alltag entscheidend sind. Mit der Planierklappe kann der Bediener Material vorlegen, aufnehmen, verteilen und nachplanieren – ähnlich wie mit einem Baggerlöffel. Besonders im Trailbau, im kleinflächigen Wegebau, bei Zufahrten, Rad- und Wanderwegen, Parkanlagen oder kommunalen Pflegeflächen spart das Arbeitsschritte und Gerätewechsel. Der Ablauf wird einfacher: Material vorlegen, fräsen, brechen, mischen und anschließend mit demselben Gerät nachplanieren.

Die Forstklappe: Nachzerkleinerung von Holz, Ästen und Sträuchern Für Forstarbeiten, Böschungspflege, Rückegassen, Jungwaldpflege, Wegränder oder schwer zugängliche Flächen ist die optionale Forstklappe mit Reißblech eine wichtige Ausstattung. Sie unterstützt die Nachzerkleinerung von Sträuchern, Ästen und Holz und macht den EC-S damit auch für Forstdienstleister, Kommunen, GaLaBau-Unternehmen und Dienstleister besonders interessant. Der EC-S kann nicht nur Bewuchs mulchen, sondern auch mit hartem, steinigem und abrasivem Material umgehen.

Der PTH Excavator Crusher EC-S erweitert die Einsatzmöglichkeiten von Minibaggern mit ca. 2 bis 5 t erheblich. Quelle: PTH Products Maschinenbau

PTH Excavator Crusher EC-S

- Neuheit für Minibagger: Steinbrecher, Fräse und Mulcher in einem kompakten Anbaugerät

- Baggerklasse: für Minibagger und Kompaktbagger von ca. 2 bis 5 t

- PTH Steinbrecher-Technologie nun für Bagger von 2 bis 25 t

- Arbeitsbreite: 600 mm – ideal für Trails, schmale Wege, enge Baustellen, Böschungen und Arbeiten auf engstem Raum

- Arbeitstiefe: bis ca. 6 cm durch vorstehenden Rotor – auch in Stein, Hartholz und anspruchsvollen Materialien

- Hartmetallbestückte Werkzeuge: für Stein, Holz, Wurzeln, Sträucher und abrasive Böden

- Verschleißoptimierte PTH Rotortechnik: entwickelt für harte Einsätze und wirtschaftlichen Betrieb

- Massive Bauweise und Innenpanzerung: für hohe Standzeiten und Einsatzsicherheit

- Planierklappe: zum Material vorlegen, Verteilen und Nachplanieren –ähnlich wie mit einem Baggerlöffel

- Forstklappe mit Reißblech: zur Nachzerkleinerung von Sträuchern, Ästen und Holz

- Kundennutzen: mehr Anwendungen mit vorhandener Maschine statt Fuhrparkaufstockung oder Verwendung größerer Maschinen

AUTOBAHN-, STRASSEN- UND WEGEBAU .

Härtetest bestanden:

Wenn eine Fräse ihre Zähne zeigt

LIEBHERR Der Bau eines Mega-Trockendocks für große Kreuzfahrtschiffe in Genua zählt zu den bedeutendsten maritimen Bauprojekten Italiens. Für die anspruchsvolle Erstellung der Schlitzwände setzt das Unternehmen R.C.M. Costruzioni auf drei Seilbagger von Liebherr: Der HS 8100.1 ist mit dem hydraulischen Greifer HSG 5-18 L ausgerüstet, während die beiden HS 8130.1 mit mechanischem Greifer und der Fräse LSC 8-20 arbeiten. Das verbaute Eisen im Baufeld wird für die Spezialtiefbau-Geräte dabei zur Herausforderung.

Für das maritime Infrastrukturprojekt müssen Schlitzwände in unterschiedlicher Ausführung erstellt werden. Abhängig von der statischen Funktion als tragende oder nicht-tragende Elemente unterscheiden sie sich in Breite und Tiefe. Gemeinsam ist ihnen allen, dass die Realisierung sehr herausfordernd ist, denn im Hafenbereich sind Betonfundamente mit sehr viel Eisen verbaut.

Neue Liebherr-Fräse LSC 8-20 bewährt sich Für das italienische Unternehmen R.C.M. Costruzioni srl ist es daher besonders wichtig, leistungsstarke Geräte einzusetzen, die diese Bodenschichten durchdringen. „Wir vertrauen schon seit vielen Jahren auf Liebherr. In diesem Fall setzen wir eine großdimensionierte Schlitzwandfräse ein, um den Bauprozess zu beschleunigen“, sagt Bauleiter Leoncio Fortunato. Das hohe Drehmoment der Fräsräder ist bei diesem Härtetest entscheidend. Ein großer Vorteil für den Kunden ist, dass dieses am Liebherr-Standort in Nenzing vorab am Prüfstand getestet und überprüft werden kann.

Mit der Liebherr-Fräse LSC 8-20 arbeitet R.C.M. Costruzioni bis in eine Tiefe von zehn Metern. Das neue Modell ist in Genua erstmals im Einsatz, nachdem es auf der letzten bauma dem Markt präsentiert wurde. „Die Schlitzwandfräse ist äußerst leistungsstark und zuverlässig. Sie verfügt über eine hohe Fräskraft und ermöglicht einen gleichmäßigen und effizienten Aushub, ohne dass es zu übermäßigen Belastungen kommt“, erzählt Manuel Dazzi, der die Fräse bedient.

Schlitzwandgreifer graben 34 m tief Für die weiteren Aushubarbeiten sind zwei Seilbagger mit Schlitzwandgreifern ausgerüstet: der HS 8100.1 mit dem hydraulischen HSG 5-18 und der HS 8130.1 mit einer mechanischen Ausführung. Damit wird bis zu 34 m in die stabile Tonschicht des Bodens gegraben, um eine sichere Einbettung der Schlitzwände zu erreichen.

Sowohl die Fräse als auch der hydraulische Greifer von Liebherr sind modular aufgebaut und können je nach Baustellenanforderung flexibel angepasst werden. Beide überzeugen mit einem robusten Grundkörper, einem hohen Gewicht

und niedrigen Schwerpunkt, wodurch eine noch bessere Vertikalität erreicht wird. Speziell bei größeren Dimensionen der Schlitzwand oder bei ausgesprochen schwierigen Bodenverhältnissen wie beim Bau des Trockendocks in Genua ist das von besonderer Bedeutung.

„Wir

vertrauen schon seit vielen Jahren auf Liebherr. In diesem Fall setzen wir eine großdimensionierte Schlitzwandfräse ein, um den Bauprozess zu beschleunigen.“

Leoncio Fortunato, Bauleiter bei R.C.M. Costruzioni

Zusammenarbeit zwischen Liebherr und Bauunternehmer

Alle drei Seilbagger von Liebherr sind nicht nur in der Anwendung gut kombinierbar, sondern auch für die Bedienenden, da die Steuerung über das jeweils gleiche Kabinenkonzept mit den gleichen Bedienhebeln und Bildschirmen erfolgt. So kann zwischen den Geräten einfach gewechselt und produktiv gearbeitet werden.

„Ausschlaggebend für die Wahl der Maschinen sind ihre hohe Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und der umfassende Wartungsservice sowie die technische Beratung von Liebherr bei der Planung und Umsetzung der einzelnen Bauphasen. Das trägt maßgeblich zur erfolgreichen und termingerechten Durchführung der Bauarbeiten an der Kaianlage bei“, sagt Bauleiter Leoncio Fortunato. „Das ganze Projekt ist durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Bauunternehmer und Maschinenhersteller, moderne Technik und präzise Planung gekennzeichnet. Das Ziel ist die erfolgreiche Realisierung eines leistungsfähigen und zukunftsorientierten maritimen Infrastrukturprojekts von nationaler Bedeutung.“ R.C.M. Costruzioni begann 2023 mit den Arbeiten und wird das Projekt 2026 abschließen.

Die Liebherr-Fräse LSC 8-20 überzeugt in Genua mit ihrem hohen Drehmoment. Quelle: Liebherr

Digitaler Helfer für Rüttelplatten: Weber Smart Assist

WEBER MT Im Straßen- und Tiefbau sind präzise Verdichtungsergebnisse und ein reibungsloser Maschinenbetrieb entscheidend für das Arbeitsergebnis. Gleichzeitig stehen Anwender häufig vor der Herausforderung, den Zustand von Boden und Maschine zuverlässig zu beurteilen und schnell auf Probleme zu reagieren. Mit dem Weber Smart Assist (WSA) bietet Weber MT eine intelligente Ausstattungsvariante an, die genau hier ansetzt und den Baustellenalltag spürbar vereinfacht. Durch digitale Unterstützung und smarte Assistenzfunktionen sorgt das System für mehr Sicherheit, Transparenz und Effizienz bei der Verdichtung.

Im Straßen- und Tiefbau stehen Bauarbeiter während der täglichen Arbeit immer wieder vor praktischen Herausforderungen: Ist der Boden ausreichend verdichtet? Befindet sich der Bodenverdichter in einem einwandfreien Zustand? Und wie lassen sich mögliche Probleme an der Maschine schnell und zuverlässig beheben? Mit der Ausstattungsvariante Weber Smart Assist liefert Weber MT bereits seit geraumer Zeit eine intelligente Lösung, die genau diese Fragen beantwortet und den Arbeitsalltag auf der Baustelle deutlich erleichtert.

Erhältlich ist der Weber Smart Assist für die reversierbaren Bodenverdichter CR 6, CR 7, CR 8 und CR 9. Mit Betriebsgewichten zwischen 428 und 743 kg und Zentrifugalkräften von 55 bis 100 kN decken die Maschinen ein breites Anwendungsspektrum ab. Angetrieben werden sie von leistungsstarken Hatz-Dieselmotoren.

Verdichtung sichtbar gemacht – mit Compatrol Ein zentraler Bestandteil des Weber Smart Assist ist die Verdichtungskontrolle Compatrol. Über eine intuitive LED-Skala zeigt das System dem Anwender in Echtzeit an, ob der Boden mit der eingesetzten Maschine optimal verdichtet wurde. Zudem lassen sich Schwachstellen im Untergrund frühzeitig erkennen und gezielt nacharbeiten. Gleichzeitig wird eine gleichmäßige und flächendeckende Verdichtung sichergestellt – eine entscheidende Voraussetzung für Qualität und Langlebigkeit der Bauprojekte. Da unnötige Verdichtungsfahrten vermieden werden können, sind Einsparungen von bis zu 25 % an Zeit bzw. Kosten möglich.

Maximale Betriebssicherheit dank MDM-Motorschutz Rüttelplatten werden auf Baustellen oft vernachlässigt, wenn es um Wartung und Pflege geht. Dies kann zu Schäden an der Maschine führen. Der im Weber Smart Assist integrierte Motorschutz schafft hier Abhilfe. Er überwacht kontinuierlich alle wichtigen motorrelevanten Parameter. Dazu zählen unter anderem Motoröldruck und Ölstand, Motortemperatur oder der Zustand des Luftfilters. Werden kritische Werte erreicht, informiert das System den Bediener über LED-Anzeigen. Im Ernstfall schaltet sich der Motor automatisch ab, um größere Schäden zu vermeiden. Auf diese Weise können kostenintensive Reparaturen und Ausfallzeiten deutlich reduziert werden.

Da unnötige Verdichtungsfahrten vermieden werden können, sind Einsparungen von bis zu 25 % an Zeit bzw. Kosten möglich.

Intelligente Anwenderunterstützung direkt auf der Baustelle Ein weiteres Highlight des Weber Smart Assist ist die integrierte Anwenderunterstützung. Tritt ein Fehler auf, den der Motorschutz zuvor lokalisiert hat, erhält der Bediener sofort konkrete Hilfestellung zur Behebung. Über eine leicht verständliche Grafik wird Schritt für Schritt dargestellt, welche Maß-

nahmen erforderlich sind, um die Störung zu beheben oder um Wartungsarbeiten durchzuführen. Das Ergebnis sind weniger Stillstand, mehr Eigenständigkeit auf der Baustelle und eine höhere Effizienz im Arbeitsablauf. Nach eigenen Aussagen verfolgt Weber MT mit dem Weber Smart Assist ein klares Ziel: den Arbeitsalltag auf Baustellen spürbar zu verbessern. Als Spezialist für leichte Verdichtungstechnik bietet das Unternehmen nicht nur hochwertige Maschinen „Made in Germany“, sondern durchdachte Lösungen.

DAS GEYER-THERMOFASS …

… wurde in Zusammenarbeit mit einer Straßenmeisterei entwickelt, wodurch ein praxisgerechter und rationeller Einsatz garantiert wird. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, wird das Geyer-Thermofass stets weiterentwickelt.

Entnahme des Heißmischgutes möglich, ohne weitere Fördertechnik, ohne Beheizung. Gerade bei hochwertigen und gleichzeitig kostengünstigen Straßenbau- und Sanierungsarbeiten kommt das Thermofass europaweit zum Einsatz. In den Größen ab 1,2 t bis 20 t. Ein- oder Zweikammerausführung, sowie Sonderbauten sind möglich. Geyer Landtechnik GmbH Oberspiesheimer Straße 2 97509 Unterspiesheim

Unser Fachwissen ist Ihr Erfolg!

Aufgrund der Konstruktion ist eine effiziente landtechnik-geyer@t-online.de

LANDTECHN I K • FAH R ZEUGBA U

Telefon:

Der Weber Smart Assist ist für die reversierbaren Bodenverdichter CR 6, CR 7, CR 8 und CR 9 erhältlich. Quelle: Weber MT

Grobstück- und Klassiersiebanlagen: Grundlagen und Unterschiede

KLEEMANN In der mobilen Aufbereitung von Naturstein und Recyclingmaterialien standen lange Zeit Brechanlagen im Fokus. Diese produzieren zwar in gewissen Grenzen beeinflussbare Gesteinskörnungen, die jedoch ohne die Klassierung durch Siebanlagen nur bedingt verkäuflich sind. Siebanlagen hingegen können Material in mehrere Endprodukte separieren und qualifizierte Endprodukte herstellen.

Die Anlagen werden dabei nicht zwingend in Kombination mit Brechanlagen eingesetzt, auch in eigenständigen Anwendungen zeigen sie ihre Stärken. Unterschieden wird in zwei Gruppen von Siebanlagen: Grobstück- und Klassiersiebanlagen.

Grobstücksiebanlagen – die Vorbereiter

Die Hauptaufgabe von Grobstücksiebanlagen, häufig auch Scalper oder Schwerlastsiebe genannt, ist es, das Material schon vor der ersten Brechstufe zu sortieren. Die Bezeichnung macht deutlich: Die Anlagen sind für die Beschickung mit grobem, massivem Aufgabegut gemacht. Aus dem Aufgabetrichter gelangt das Material unmittelbar auf das obere Siebdeck. Das Überkorn gelangt in direkter Materialflussrichtung über das Siebdeck auf das Hauptaustragsband. So kommen die Grobstücksiebanlagen auch mit

massiven Brocken zurecht. Die Beschickung der Anlagen erfolgt häufig per Radlader entweder von der Seite oder von hinten. Die optional erhältlichen Trichtereinfüllhilfen sind unabhängig voneinander klappbar und ermöglichen eine Beschickung auch mit breiteren Schaufeln von hinten oder verhindern bei seitlicher Beschickung ein Überschütten auf der gegenüberliegenden Trichterseite.

Die flexiblen Grobstücksiebanlagen können in einem Anlagenzug auch als Klassiersieb eingesetzt werden und aus dem gebrochenen Gestein bis zu drei Fraktionen absieben. Hierfür ist die Trichterrückwand der Kleemann Grobstücksiebanlagen mindestens in zwei Höhen, im Fall der Mobiscreen MSS 802 Evo sogar in drei Höhen, klappbar. Das ermöglicht eine optimale Materialübergabe auch bei geringer Aufgabehöhe eines vorgeschalteten Brechers.

Bei Sonderanwendungen:

Ausstattung für bessere Haltbarkeit

Unter bestimmten Bedingungen kann der in Kleemann Grobstücksiebanlagen im Standard eingesetzte Fördergurt des Aufgabebandes an seine Grenzen stoßen. So kann sehr grobes, scharfkantiges Aufgabegut den Fördergurt beschädigen. Bei plattigem, mit Lehm verklebten Gestein wiederum kann der glatte Gurt unter dem Aufgabematerial hindurchrutschen, insbesondere wenn es sehr feucht ist. Um diese Komplikationen zu vermeiden, können die Grobstücksiebanlagen mit einem robusten Plattenband ausgestattet werden. Zudem lassen sich Materialbremsen und/ oder Kettenvorhänge aufgabe- und abwurfseitig am Siebkasten installieren. Dies verhindert, dass grobes Gestein ungebremst auf das Hauptaustragsband auftrifft und es so beschädigen bzw. die Haltbarkeit des Fördergurtes verringern kann.

Kleemann Anlagenzug, bestehend aus einem mobilen Backenbrecher Mobicat MC 120 Pro, einem mobilen Kegelbrecher Mobicone MCO 110 Pro, den mobilen Klassiersiebanlagen Mobiscreen MSC 952 und MSC 953 sowie einem mobilen Haldenband MBT 20.
Quelle: Kleemann

Klassiersiebanlagen – für die Detailarbeiter

Der Profi für hochwertige End- oder wichtige Zwischenprodukte ist die Klassiersiebanlage. Hier werden kleinstückige, zumeist vorgebrochene Materialien verarbeitet. Klassiersiebe sind in mehrstufigen Brech- und Siebstufen unabdingbar, werden jedoch ebenso häufig als Einzelmaschine betrieben.

Klassiersiebe der Mobiscreen MSC Evo-Reihe von Kleemann verfügen über Aufgabetrichter mit sehr großem Fassungsvermögen. Aufgegeben wird hier per Radlader, Bagger oder über eine vorgeschaltete Brech- oder Siebanlage. Die sich öffnende Trichterbreite sichert hier einen guten Materialfluss. Da Klassiersiebe in der Regel mit feinerem Material beschickt werden, sind die Anlagen im Gegensatz zu den Grobstücksiebanlagen weniger umfassend mit Aufprall- oder Verschleißschutz ausgestattet.

Materialfluss ist entscheidend für den Durchsatz und das Endergebnis

Der Materialfluss bestimmt den Durchsatz und das Endergebnis, das exakt klassiert sein sollte. Die Anforderungen an den Materialfluss beginnen schon bei der Aufgabe: So hat die Geschwindigkeit des Aufgabebandes neben anderen Faktoren einen direkten Einfluss auf die Schichthöhe auf den unterschiedlichen Decks des Siebkastens. Wird die Schichthöhe auf einem der Siebdecks zu hoch, verschlechtert sich die Qualität des abgesiebten Materials unmittelbar.

Ein ausgezeichnetes Siebergebnis eines Klassiersiebes ist am Ende ein komplexes Zusammenspiel aus der Einstellung der Geschwindigkeiten des Trichterabzugsbandes und des Aufgabebandes, der Einstellung der Dosierklappe, der Position des Aufgabebandes relativ zum Siebkasten, der Einstellung der Prallplatte, der Siebkastenneigung sowie dessen Amplitude und der richtigen Wahl der Siebmedien. Weniger umfangreich sind die Einflussparameter bei einem Grobstücksieb, weil hier die Anforderungen an die Qualität des Siebgutes zumeist niedriger als bei einem Klassiersieb sind. Das Siebergebnis wird bei diesen Anlagen über die Geschwindigkeit des Aufgabebandes, die Siebkastenneigung und dessen Amplitude sowie die richtige Wahl der Siebbeläge beeinflusst.

Der Siebkasten und seine Belegung

Die richtige Wahl der Siebmedien für eine Siebanlage ist ausschlaggebend für das Siebergebnis. Die Siebmedien sollten auf die Anwendung abgestimmt sein. Dabei kommt es nicht nur auf die richtige Wahl des für die Zielkorngröße passenden Öffnungsquerschnitts an. So herrschen im Oberdeck einer Grobstücksiebanlage hohe Belastungen, weil hier oft grobe, teils scharfkantige Gesteinsbrocken auf die Siebbeläge prallen. Hier sind robuste Siebmedien gefragt: Je nach Anwendung kommen häufig Fingersiebe, Spaltroste oder Lochbleche zum Einsatz.

Die Grobstücksiebanlage Mobiscreen MSS 808 Evo ist konzipiert für wechselnde Herausforderungen in unterschiedlichen Einsatzgebieten.

Feiner absieben

Trockenes Material bis zu einer Korngröße von 4 mm kann je nach Anspruch an Trennschnitt und Siebleistung mit gewöhnlichen Quadratoder Langmaschen sowie Pianoharfen abgesiebt werden. Anspruchsvoller wird es, wenn noch feiner abgesiebt werden soll und/oder das Material feucht, klebrig oder faserig ist. Hier geht es ins Detail: Dünnere Drahtstärken reduzieren die Gefahr von Anbackungen und vergrößern die offene Siebfläche des Siebkastens und damit die Leistung der Siebanlage. Gleichzeitig verringert sich mit der Drahtstärke die Standzeit des Siebbelags. Hier muss zwischen der höheren Leistung und den Kosten für Ersatzbeläge sowie für die Standzeit der Anlage für den Belagwechsel abgewogen werden.

Die Form der Drahtgewebe kann ebenfalls helfen, einen Siebbelag vor dem Verblocken zu schützen oder zumindest länger freizuhalten: Bei bestimmten Harfenformen werden die „Maschen“ ebenfalls zum Schwingen angeregt und „schütteln“ so die Anhaftungen ab. Auch das Material spielt im Grenzbereich eine entscheidende Rolle: So neigt ein Edelstahlgewebe weniger zum Verkleben als ein gewöhnliches Drahtgewebe. Gummisiebbeläge wiederum halten sich durch die Eigenbewegung des durch die Schwingung des Siebkasten angeregten Materials länger frei als Drahtgewebe. Nachteilig ist hier der materialbedingt notwendige breitere Steg zwischen den Öffnungen und die damit verbundene Reduzierung der Siebleistung sowie der zumeist hohe Preis des Siebbelags.

Siebverlauf und Trennschnitt Für einen optimalen Trennschnitt ist es entscheidend, die Verweildauer des Materials auf dem Siebdeck je nach Bedarf beeinflussen zu können.

Das erfolgt in erster Linie durch die Neigung des Siebkastens: Eine steile Einstellung erhöht die Siebleistung, verringert jedoch unter Umständen auch die Produktqualität durch Unterkorn im Überkorn. Bei flach eingestellten Siebkästen ist die Trennschärfe höher, jedoch im Umkehrschluss die Siebleistung geringer. Hier gilt es, den besten Kompromiss zwischen hoher Leistung und gewünschter Produktqualität genau auszuloten. Bei Grobstücksiebanlagen ist der Einstellbereich großzügig und liegt zwischen 15,4° und 20° (MSS 502/802 Evo) und 12,5°–17° (MSS 1102 Pro). Das Unterdeck dieser Anlagen entspricht der Form eines sogenannten Bananensiebs: Die Aufgabeseite hat einen steileren Winkel als die Abwurfseite. So wird zunächst eine hohe Fließgeschwindigkeit und eine schnelle Verteilung des Materials erreicht, um schließlich in Richtung Abwurfseite des Decks langsamer zu fließen und folglich länger auf dem Siebdeck zu verweilen, um eine hohe Trennschärfe zu erreichen. Diese Form des Siebdecks erhöht die Siebeffizienz um bis zu 10 %.

Da mit Klassiersieben zumeist feinere Körnungen mit hoher Qualität abgesiebt werden sollen, ist ein noch größerer Einstellbereich der Siebneigung notwendig. Bei den Klassiersiebanlagen Mobiscreen MSC Evo reicht dieser von 20–38°.

Siebmedien für optimales Endprodukt Mit einer durchdachten Wahl der Anlage und einer auf das Aufgabematerial optimal abgestimmten Konfiguration lässt sich am Ende nicht nur die Qualität und Ausbringungsmenge des Endprodukts optimieren. Durch möglichst geringen Verschleiß werden auch die Materialkosten niedrig gehalten – sprich, ein qualitativ hochwertiges Ergebnis mit niedrigen Kosten pro produzierter Tonne.

Effizienter Materialabbau: Holcim setzt auf Komatsu PC950LC-11

Der Komatsu PC950LC-11 kommt im sogenannten Reißeinsatz zum Einsatz. Er löst den Kalkmergel rein mechanisch, ohne Sprengung. Quelle: Schlüter Baumaschinen

SCHLÜTER BAUMASCHINEN Mit der Investition in einen neuen Komatsu PC950LC-11 setzt Holcim ein klares Zeichen für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit im Steinbruchbetrieb. Gemeinsam mit Schlüter für Baumaschinen wurde ein modernes Maschinenkonzept realisiert, das sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile vereint.

Im Fokus steht dabei die grundlegende Umstellung des Abbaukonzeptes: Statt des bisherigen Hochlöffeleinsatzes erfolgt die Gewinnung künftig im Tieflöffelbetrieb. Gleichzeitig wurde das Einsatzgewicht der Maschine von rund 300 t auf etwa 100 t ohne Leistungseinbuße reduziert –ein bedeutender Schritt hin zu mehr Flexibilität und geringeren Betriebskosten. Besonders hervorzuheben ist die erwartete Dieseleinsparung von rund 50 %, die einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung von Emissionen und zur Verbesserung der Gesamtbetriebskosten leistet.

Nachhaltige Baustoffe für eine grüne Zukunft Holcim Deutschland ist eines der führenden Unternehmen für innovative und digitale Baulösungen mit Premiummarken wie EcoPlanet, EcoPact und EcoCycle. Mit rund 1.900 Mitarbeitenden in Deutschland und den Niederlanden und einem Fokus auf Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft ist Holcim der Vorreiter beim nachhaltigen Bauen. Die Mission: Mit weniger Material mehr bauen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung CO2-reduzierter Baustoffe. Durch den Einsatz innovativer Herstellungsverfahren und alternativer Rohstoffe werden Emissionen deutlich gesenkt. Gleichzeitig setzt Holcim verstärkt auf Kreislaufwirtschaft, indem Baustoffe recycelt und Abbruchmaterialien wiederverwendet

werden, um natürliche Ressourcen zu schonen und Abfälle zu minimieren. Ergänzend kommen moderne Technologien zum Einsatz, die den Materialverbrauch reduzieren, die Energieeffizienz steigern und gleichzeitig die hohe Qualität und Leistungsfähigkeit der Produkte sichern.

Holcim Deutschland ist die Tochtergesellschaft des weltweit agierenden Baustoffherstellers Holcim Ltd. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Zug, Schweiz, beschäftigt mehr als 45.000 Mitarbeitende und ist in 43 Märkten in Europa, Lateinamerika, Asien, dem Nahen Osten und Afrika tätig.

Moderne Technik für anspruchsvolle Einsätze Der Hydraulikbagger kommt im sogenannten Reißeinsatz zum Einsatz. Dabei wird das Material – Kalkmergel – rein mechanisch gelöst, ganz ohne Sprengung. Anschließend erfolgt die Verladung auf Muldenkipper, die das gewonnene Material zur Weiterverarbeitung ins Werk transportieren. Diese Methode ermöglicht einen kontrollierten, sicheren und zugleich ressourcenschonenden Abbauprozess.

Ausgestattet ist der Komatsu PC950LC-11 mit einem Klepp Mek Schnellwechsler. Dadurch kann flexibel zwischen verschiedenen Anbaugeräten gewechselt werden, darunter ein Reißzahn sowie ein Reißlöffel. Diese Vielseitigkeit sorgt für maxi-

male Anpassungsfähigkeit an die jeweiligen Einsatzbedingungen im Steinbruch.

Überzeugende Wirtschaftlichkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit

Die Entscheidung für die Maschine wurde maßgeblich durch das überzeugende Preis-LeistungsVerhältnis sowie die langfristige Wirtschaftlichkeit beeinflusst. Zudem konnte sich Holcim im Vorfeld bei einem Besuch in einem vergleichbaren Steinbruch persönlich von der Leistungsfähigkeit des Maschinenkonzepts überzeugen. Ebenfalls wurde die Zusammenarbeit mit Schlüter für Baumaschinen als durchweg positiv bewertet: Die Abwicklung, Beratung und Betreuung verliefen reibungslos und professionell.

Aktuell befindet sich die Maschine erst kurzzeitig im vollständigen Einsatz, dennoch zeigt sich bereits jetzt, dass das neue Konzept die Erwartungen erfüllt und eine zukunftsfähige Lösung für den effizienten Rohstoffabbau darstellt. „Mit dem neuen Bagger und dem umgestellten Abbaukonzept steigern wir nicht nur unsere Effizienz deutlich, sondern senken gleichzeitig unseren Energieverbrauch erheblich – das ist ein entscheidender Schritt für die Zukunft unseres Standorts. Zudem ist das System Schlüter für uns von großem Wert“, so der Leiter Gewinnungsbetriebe bei Holcim.

Wartungsfunktion verlängert Lebensdauer: Neuer Hydraulikhammer EC 122

EPIROC Das Unternehmen stellt den neuen Hydraulikhammer EC 122 vor, der für verbesserte Handhabung, verlängerte Lebensdauer und vereinfachte Wartung entwickelt wurde. Nach der erfolgreichen Einführung des EC 102 auf der bauma 2025 folgt nun das zweite Modell-Update dieser Baureihe.

Die Wartung wurde durch Epirocs neuen Verschleißeinsatz weiter optimiert. Die untere Verschleißbuchse verfügt nun über einen drehbaren Einsatz, der es dem Bediener ermöglicht, die Komponente zu drehen, um den Verschleiß gleichmäßig zu verteilen und die Lebensdauer zu verlängern. Dieses Design macht Spezialwerkzeuge überflüssig und ermöglicht einen schnellen Austausch direkt vor Ort, wodurch Ausfallzeiten reduziert werden. Zusätzlich verbessert die austauschbare Kolbenlaufbuchse die Reparaturfähigkeit und sorgt für eine kosteneffiziente Wartung sowie eine längere Betriebsdauer.

Kompaktes Design für höhere Effizienz

Der überarbeitete EC 122 ist 80 kg leichter als sein Vorgänger und reduziert die Gesamtbelas-

tung des Trägergeräts bei gleichzeitig verbesserter Manövrierfähigkeit. Mit einem Einsatzgewicht von 1.120 kg ist der EC 122 für Trägergeräte in der 15–24-t-Klasse ausgelegt und damit eine ideale Wahl für Betreiber, die Effizienz ohne Leistungsverlust suchen.

Fortschrittliche Technologie für optimale Leistung

Der Hydraulikhammer EC 122 kombiniert die hydraulische Energie des Trägergerätes mit einem Gaskolbenspeicher und liefert dadurch eine gleichmäßige Schlagenergie und einen ruhigen Betrieb. Das VibroSilenced Plus System von Epiroc reduziert Lärm und Vibrationen, indem der Schlagmechanismus isoliert und alle Öffnungen abgedichtet werden, was ein sichereres und komfortableres Arbeitsumfeld schafft.

Der überarbeitete EC 122 ist 80 kg leichter als sein Vorgänger. Mit einem Einsatzgewicht von 1.120 kg ist er für Trägergeräte in der 15–24-t-Klasse ausgelegt.

Quelle: Epiroc

Für höchste Leistung im Abbruch

ROTAR Die Anforderungen im Abbruch haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Rotar präsentiert nun zwei neue Abbruch-Pulverisierer für Trägergeräte mit einem Arbeitsgewicht von 45 bis zu 85 t, die einen noch besseren Output bei Primär- und Sekundärverarbeitung im Abbruch ermöglichen.

Die beiden größten Modelle der bewährten und robust gebauten Pulverisierer von Rotar sind nun mit neuem Maul-Design und doppelwandigem Hauptrahmen für noch höhere Stabilität verfügbar.

Quelle: Rotar

Inzweierlei Hinsicht haben sich die Bedingungen im Abbruch in den letzten Jahren geändert: Zum einen kommen nun immer häufiger Gebäude aus den 80er-, 90er- oder gar aus den 2.000er-Jahren zum Abbruch, die ursprünglich auf eine längere Lebensdauer ausgerichtet waren, besonders feste Betonstrukturen aufweisen und mit viel Stahl bewehrt sind. Hier besteht ein großer Unterschied zum Abbruch von in den 50er- und 60er-Jahren errichteten Gebäuden, bei denen der Beton noch aus dem klassischen Drei-Stoff-Gemisch mit geringer Bewehrung bestand, der wesentlich leichter zu brechen ist. Zum anderen muss heute ein Pulverisierer nicht nur den eigentlichen Rückbau auf effiziente Art meistern, sondern auch die sekun-

Neuheiten. Netzwerke. Wissen. Alles, was die Bauwirtschaft bewegt.

dären Arbeiten wie die Zerkleinerung des abgebrochenen Materials direkt auf der Baustelle mit erledigen, wozu beispielsweise das Schneiden von Stahlbewehrungen gehört.

Optimierte Modelle der bewährten Serie

Um den Anforderungen des Marktes immer einen Schritt voraus zu sein, bietet der niederländische Anbaugerät-Hersteller Rotar die RDP-Serie der Abbruch-Pulverisierer, die derzeit weiter optimiert wird. Begonnen wurde mit den beiden größten Modellen, die nun neu auf dem Markt sind: Der RDP 50 ist für Trägerräte mit einem Arbeitsgewicht von 45 bis 70 t, der RDP 70 für Bagger mit 60 bis 85 t geeignet. Beide weisen einen doppelwandig konstruierten Hauptrahmen aus hochwertigem und verschleißfestem Material auf, der bei hohen Belastungen in Abbruch und Zerkleinerung für hohe Stabilität sorgt.

Durch das neue Backendesign können mit den RDP-Modellen die primären und sekundären Verarbeitungsbereiche mit noch mehr Output kombiniert werden: Im vorderen Bereich verfügen die beiden Modelle über Schließkräfte von 117 bzw. 180 t für den Abbruch, an den hinteren Brechzähnen werden beim RDP50 200 t und beim RDP 70 300 t für die effektive Verkleinerung gemessen.

Hohe Verlässlichkeit durch überzeugende Qualität Um über lange Zeit verlässlich im Abbruch tätig sein zu können, weisen alle Modelle der seit Jahren bewährten RDP-Serie schon immer besondere Qualitäts-Eigenschaften auf: Zur Standardausrüstung aller Abbruch-Pulverisierer von Rotar gehören auswechselbare Schneidmesser tief im Maul, die Bewehrungsstahl leicht durchtrennen können. Verschleißteile wie Zahnreihen sind schnell und unkompliziert auszuwechseln. Diese bohren sich aufgrund der durchdachten und stabilen Konstruktion des Mauls auf eindrucksvolle Weise konsequent ihren Weg durch den harten Beton.

Für effizientes Arbeiten durch schnelles Schließen der Backen sorgt das von Rotar speziell entwickelte Eilgangsventil: Wird eine erhöhte Brechkraft benötigt, wechselt es mühelos vom Speed- in den Powermodus.

Damit dieser Vorgang produktiv und effizient abläuft, muss der Pulverisierer immer in der passenden Position stehen. Das gelingt zuverlässig durch das hohe Drehmoment am Drehkopf, das die Hydraulikmotoren erzeugen. Der Abbruch-Pulverisierer ist mit einem robust konstruierten Drehkopf und mit einem überdimensionierten doppelreihigen Drehkranz ausgestattet. Für effizientes Arbeiten durch schnelles Schließen der Backen sorgt das von Rotar speziell entwickelte Eilgangsventil: Wird eine erhöhte Brechkraft benötigt, wechselt es mühelos vom Speed- in den Powermodus. Insgesamt überzeugt die RDP-Serie durch ihr kompaktes Design mit günstig gelegenem Schwerpunkt und optimierter Bruchkraft. Diese wird erreicht, weil der Hydraulikzylinder im Schwenkzapfen montiert ist. Große Durchlassöffnungen an den Schläuchen, Bohrungen und im gesamten Leitungssystem reduzieren den Staudruck im Hydrauliksystem und tragen so zur außergewöhnlichen Leistung des Pulverisierers bei.

Vor-Ort-Recycling spart Zeit, Kosten und CO2

MB CRUSHER Im alpinen Wegebau stehen Bauunternehmen oft vor einer logistischen Herkulesaufgabe: Wie saniert man Infrastruktur an schwer zugänglichen Stellen, ohne Hunderte Lkw-Fahrten durch sensibles Gelände zu schicken? Am südlichsten Punkt Deutschlands stand man kürzlich vor einer besonderen Herausforderung. Die Firma Schwarz zeigt, wie alpiner Wegebau heutzutage funktioniert und das Problem durch moderne Technik gelöst wird.

Das Familienunternehmen Baggerbetrieb

Schwarz aus Oberstdorf setzt bei der Sanierung von Wegen in den Allgäuer Hochalpen auf den mobilen MB Crusher Brecherlöffel BF70.2 S4, um Gestein direkt vor Ort zu recyceln. Diese nachhaltige Vorgehensweise eliminiert aufwendige Materialtransporte, schont die Umwelt im sensiblen Ökosystem und ermöglicht eine effiziente Wiederverwertung des vorhandenen Materials für den Unterbau.

Wenn der Berg nachgibt

An einer Engstelle eines Alpwegs in Oberstdorf hatte der Unterbau nachgegeben. Ein massives Stahlbetonrohr eines Wasserdurchlasses war dadurch auseinandergezogen worden. Die Reparatur in diesem sensiblen Gelände erforderte nicht nur technisches Know-how, sondern auch eine clevere Logistik. Normalerweise bedeutet der Neubau eines Unterbaus: Unzählige Fahrten mit Allrad-Lkw, um verschiedene Kieskörnungen vom Tal mühsam auf den Berg zu transportieren. Das ist nicht nur teuer und zeitaufwendig, sondern belastet auch die Umwelt und die schmalen Bergwege.

Der MB Crusher Brecherlöffel BF70.2 S4 bricht das benötigte Material direkt vor Ort. Quelle: MB Crusher

MB-Brecherlöffel als mobile Produktionsstätte Um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren und die Kosten zu senken, setzt das Unternehmen auf den MB-Brecherlöffel BF70.2 installiert an einem Kobelco SK140 SR. Anstatt Material mühsam anzuliefern, wird das vor Ort vorhandene, grobe Gestein direkt auf der Baustelle aufgearbeitet und es kann exakt die Menge, die benötigt wird, produziert werden. „Traditionelle Brecher sind für unsere Baustellen auf den Alpwegen oft zu schwer und der Transport zu aufwendig“, erklärt Andreas Schwarz, Geschäftsführer der Firma Baggerbetrieb Schwarz. „Der Brecherlöffel ist flexibel, in kürzester Zeit einsatzbereit und ermöglicht es uns, direkt am Berg nachhaltig zu arbeiten. Er ist für uns schlichtweg unverzichtbar geworden.“

Mehrwert für Umwelt und Auftraggeber Durch die Aufbereitung des Materials direkt vor Ort entstehen passgenaue Körnungen für die Rohrummantelung, Bankett und Planie. Die Vorteile liegen auf der Hand:

- Enorme CO2-Ersparnis: Wegfall langer Transportwege durch das Gebirge

- Kosteneffizienz: Massive Reduktion von Material- und Logistikkosten

- Zeitgewinn: Unabhängigkeit von externen Lieferanten und sofortige Weiterverarbeitung des Materials

Unverzichtbar im modernen Wegebau „Recycling und Bodenaufbereitung sind heute zentrale Themen. Mit dem MB Crusher Brecherlöffel BF70.2 produzieren wir genau die Qualität, die wir brauchen, direkt dort, wo wir sie einbauen. Das schont nicht nur das Budget, sondern vor allem unsere sensible Bergwelt“, ergänzt Andreas Schwarz. Die Investition in die Anbautechnologie von MB Crusher hat sich für den Spezialisten also vollends gelohnt. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit im Bauwesen immer wichtiger wird, setzt dieses Projekt Maßstäbe für die Vereinbarkeit von technischem Tiefbau und Nachhaltigkeit im Hochgebirge.

Mach ihn zu deinem Dreh- und Angelpunkt.

Der DMS Rotatorlöffel

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Neues Spitzenmodell in der 50-Tonnen-Klasse

JCB Der Hersteller erweitert seine X Series an Kettenbaggern mit der Markteinführung des neuen Spitzenmodells 520X in der 50-t-Klasse. Mit der Einführung des neuen Modells komplettiert JCB die Heavyline Kettenbaggerrange, die bereits die Modelle 370X und 420X umfasst.

Mit dem 520X erweitert JCB die X-Series-Kettenbagger um ein neues Marktsegment. Mit einem Einsatzgewicht von 52 bis 57 t, abhängig von der jeweiligen Ausstattungsvariante, deckt das Modell neue Leistungsdimensionen ab. Die Maschine kann wahlweise mit einem 6,9 m langen Standardausleger für maximale Vielseitigkeit oder mit einem 6,5 m langen Mass-ExcavationAusleger für höchste Produktivität konfiguriert werden. Für den 6,5-m-Mass-Excavation-Ausleger stehen wahlweise ein 2,55-m- oder ein 3,0-mHeavy-Duty-Löffelstiel zur Verfügung. Beim 6,9-m-Reichweitenausleger kann die Maschine mit einem 3,0-m- oder einem 3,3-m-Löffelstiel ausgestattet werden. Abhängig von der jeweiligen Spezifikation ist der 520X für Löffelgrößen von 2,8 bis 3,4 m³ ausgelegt. Mit Reichweitenausleger und verlängertem Arm erreicht der 520X eine maximale Grabreichweite von 11,8 m und eine Grabtiefe von bis zu 7,8 m. Die maximale Ausschütthöhe liegt bei 7,5 m. Damit ist die Maschine für vielfältige Lastzyklen und Anwendungen ausgelegt. Die Losbrechkraft am Löffelstiel beträgt bis zu 279 kN, die maximale Losbrechkraft am Löffel liegt bei 318 kN.

Antrieb mit Cummins-X12-Dieselmotor Der auf ein optimales Leistungs-Gewichts-Verhältnis ausgelegte Motor vereint die Durchzugs-

kraft und das Ansprechverhalten größerer Aggregate mit hoher Kraftstoffeffizienz. Der 11,8-l -Motor leistet 298 kW (400 PS) bei 1 800 U/min und stellt bereits bei 1 400 U/min ein maximales Drehmoment von 1 969 Nm zur Verfügung. Damit bietet der 520X eine hohe Zugkraft im unteren Drehzahlbereich für anspruchsvolle Grabarbeiten und das Potenzial für eine beeindruckende Produktivität in Tonnen pro Liter Kraftstoff.

Hydrauliksystem der neuesten Generation

Der Motor treibt zwei Axialkolben-Hydraulikpumpen mit variabler Förderleistung an, die jeweils einen Förderstrom von bis zu 404 l/min bereitstellen. Das Hydrauliksystem der neuesten Generation japanischer Entwicklung wurde konsequent auf maximale Effizienz abgestimmt. Modernste Hydraulikkomponenten, Rohrleitungen mit größerem Durchmesser sowie ein hydraulisch angetriebener Kühllüfter tragen zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bei. Ein Doppelschwenkmotor-System sorgt zudem für wettbewerbsfähige Arbeitszyklen und ermöglicht eine maximale Grab- und Ladeleistung.

An unterschiedliche Anforderungen anpassbar In der standardmäßigen Earthmoving Pro Ausstattung verfügt die Maschine über zwei Heavy

Duty Unterwagenoptionen: eine feste Spurweite von 2.740 mm oder einen mechanisch verstellbaren Unterwagen mit variabler Spurbreite von 2.390 bis 2.890 mm. Darüber hinaus können Kunden Kettenplatten in Breiten von 600 bis 900 mm wählen, um die Maschine optimal an individuelle Baustellenbedingungen und Transportanforderungen anzupassen. Ergänzt wird das Angebot durch zwei Kontergewichtvarianten: ein festes Kontergewicht mit 10,5 t oder ein hydraulisch abnehmbares Kontergewicht mit 9,8 t.

Als Option für anspruchsvollste Einsätze bietet JCB die Heavy Duty Pro Spezifikation an. Sie beinhaltet zusätzlichen Seitenschutz, Heavy Duty Unterfahrschutz, Schutz für den Löffelzylinder sowie Schutzbügel für die Arbeitsbeleuchtung. Für beide Ausstattungsvarianten – Earthmoving Pro und Heavy Duty Pro – sind klappbare seitliche Laufstege zur Vereinfachung von Wartung und Service erhältlich.

Hoher Bedienkomfort

Die CommandPlus-Kabine von JCB bildet bei allen X-Series-Modellen die Basis für hohen Bedienkomfort und maximale Sicherheit. Die serienmäßige Pro-Ausstattung der Heavyline-Maschinen umfasst einen beheizten und belüfteten Fahrersitz mit elektrischer Lendenwirbelverstellung sowie eine hochwertige Innenausstattung. Zur Serienausstattung der X-Series zählt die JCB-UX-Bedienoberfläche mit einem 10-ZollTouchscreen in Vollfarbdarstellung. Die Bedienstruktur lässt sich individuell konfigurieren, inklusive frei belegbarer Hotkeys für häufig verwendete Funktionen. Das neu eingeführte schlüssellose Startsystem ermöglicht das Aktivieren oder Deaktivieren des Displays per Knopfdruck. Insgesamt können bis zu 25 Benutzerprofile gespeichert werden, um individuelle Einstellungen für Joysticks und Bedienelemente dauerhaft abzurufen.

Die Kabine des 520X ist serienmäßig ROPS-zertifiziert und verfügt über das JCB-2-Go-System zur hydraulischen Abschaltung, das in allen Anwendungen für erhöhte Sicherheit sorgt. Eine hochauflösende 360°-Kamera ist ebenfalls serienmäßig vorhanden und nahtlos in das neue UX-Display integriert. Für optimale Sichtverhältnisse bei allen Lichtbedingungen sorgen 14 serienmäßige LED-Arbeitsscheinwerfer. JCB LiveLink ist serienmäßig integriert und stellt Echtzeit Maschinendaten zur Verfügung, einschließlich Verbrauchskennzahlen, Leerlaufzeiten und Tankfüllständen.

Mit der Einführung des neuen 520X komplettiert JCB die Heavyline Kettenbaggerrange, die bereits die Modelle 370X und 420X umfasst. Quelle: JCB

SCHALUNG. GERÜSTE. BETON Sonderthema

Lieferfähig aus Prinzip

ROLLE GERÜSTVERTRIEB Wer auf das Firmengelände des Unternehmens Rolle Gerüstvertrieb e.K. in Jettingen-Scheppach einbiegt, bekommt schnell einen Eindruck davon, welche Rolle der Lagerbestand spielt: Auf dem Hof stapelt sich Gerüstmaterial in rauen Mengen. Nach Unternehmensangaben hält Rolle dauerhaft zwischen 100.000 und 150.000 m² Material vorrätig. Damit ist die Lieferfähigkeit nicht nur ein Verkaufsargument, sondern ein wesentlicher Teil des Geschäftsmodells.

Angefangen hat das Unternehmen deutlich kleiner. Anfang der 2000er-Jahre startete Manfred Rolle mit dem Handel gebrauchter Gerüste. Später kamen Neumaterial, TÜV-zertifizierte Fahrgerüste und die geschützte Eigenmarke Blizzard hinzu. Mit dem Fassadengerüst Blizzard S70 tritt Rolle heute auch als Anbieter eigener Systembauteile auf. Für das Blizzard S70 hat Rolle eine eigene DIBt-Zulassung erwirkt, die im März 2026 um fünf Jahre verlängert wurde. Sie umfasst auch die geprüfte Kombinierbarkeit mit dem Layher Blitzgerüst 70S – ein bewusster Vorteil für Kunden, die vorhandenes Material weiternutzen wollen.

Beim Besuch von Treffpunkt.Bau Mitte Mai ordnete Elena Burgardt diese Entwicklung ein. Sie ist im Unternehmen unter anderem für Marketing und Produktentwicklung zuständig und eng in die Sortimentsentwicklung eingebunden. Im Gespräch erläuterte sie, weshalb Lieferfähigkeit für Rolle ein zentraler Baustein ist und warum Gerüste trotz Onlineshops, Planungstools und KI beratungsintensive Produkte bleiben.

Wie ist aus einem Handel mit gebrauchten Gerüsten ein Hersteller mit eigenem System geworden? Elena Burgardt: Manfred Rolle kommt aus dem Gerüstbau. Schon vor der Gründung des Handelsgeschäfts hat er viel im Spezialgerüstbau gearbeitet, beispielsweise im Bereich Kirchengerüstbau. Um die Jahrtausendwende kam dann der Handel mit gebrauchten Gerüsten hinzu. Das lief ganz klassisch: Tagsüber wurden Gerüstbauunternehmen, Malerbetriebe und andere Handwerksbetriebe angerufen. Wenn jemand altes Material zu verkaufen hatte, wurde es abgeholt.

Den Gebrauchtgerüsthandel baute Rolle zunächst gemeinsam mit einem Partner auf. Der Einstieg über das Second-Hand-Material war gut so, denn dadurch haben wir von Grund auf gelernt, was Qualität bedeutet und was Kunden wirklich brauchen. 2010 kam erstmals neues Material hinzu, zunächst zugekauft von MJ Gerüst. Gebraucht bekommt man eben nicht alles. Damit konnten wir unseren Kunden neu und gebraucht anbieten und flexibel kombinieren.

Gerüstteile soweit das Auge reicht: Zwischen 100.000 und 150.000 m2 Gerüstmaterial hält das Unternehmen Rolle Gerüstvertrieb e.K. nach eigenen Angaben alleine am Standort in Jettingen-Scheppach jederzeit vorrätig. Bei unserem Besuch wurde deutlich, dass die Lieferfähigkeit ein zentraler Teil des Geschäftsmodells ist.

2014 entstand Rolle Gerüstvertrieb e.K. in der heutigen Form. Als die Idee eines eigenen Systems konkreter wurde, war schnell klar, dass der Weg über eine Zulassung führen muss. 2019 wurde das erste Bauteil zugelassen, ein Alu-Robustboden mit Durchstieg. Seitdem treten wir auch öffentlich als Hersteller auf. 2021/22 kamen die TÜV-zertifizierten Fahrgerüste hinzu. Für 2026 sind Leitern als weiterer Sortimentsbereich geplant. Mit den Produkten ist auch das Team gewachsen. Heute beschäftigen wir 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darauf sind wir sehr stolz, zumal viele schon seit Jahren dabei sind. Dieses Familiäre ist bei uns wirklich spürbar.

Wie hat sich der Kostendruck in der Baubranche auf die Nachfrage ausgewirkt und wer sind Ihre Kunden heute?

Elena Burgardt: Der Kostendruck ist spürbar. Kunden bestellen vorsichtiger und in kleineren Mengen. Man greift eher auf den vorhandenen Bestand zurück, bevor neu investiert wird. Umsatztechnisch spüren wir zum Glück keinen Unterschied, aber die Unsicherheit ist bei vielen Kunden zu merken. Da unser Einkauf vorausschauend läuft, konnten wir unsere Preise bis jetzt halten. Wir sind im B2B- und im B2C-Bereich tätig. Zu unseren Kunden zählen kleine bis mittelständische Betriebe rund um die Höhenarbeit, also Gerüstbauer, aber beispielsweise auch Dachdecker, Solarbauer und Malerbetriebe. Dazu kommen Privatkunden. Wir behandeln jeden gleich, ob jemand zwei Fußspindeln für den Garten holt oder deutlich mehr Material für eine Baustelle benötigt. Der Schwerpunkt liegt klar in Deutschland. Dazu kommen unter anderem Österreich, die Schweiz, Kroatien und zunehmend auch Griechenland.

Womit grenzt sich ein junges Unternehmen von den etablierten Herstellern ab, wenn nicht über den Preis?

Elena Burgardt: In Deutschland gibt es viele etablierte Hersteller mit wirklich guten Systemen. Es gibt keine schlechten Systeme. Wenn ein Gerüst schlecht wirkt, liegt es meist am falschen Handling, nicht am System selbst. Wir sind ein junges Unternehmen, ein kleiner Fisch im großen Teich. Was uns auszeichnet, ist die Kombination aus Fachberatung und Lieferfähigkeit. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus dem Gerüstbau oder arbeiten seit Jahren in die-

Quelle: Rolle Gerüstvertrieb

Der Bereich Fahrgerüste gewinnt bei der Rolle Gerüstvertrieb e.K. zunehmend an Bedeutung. Das bestehende zweite Lager soll künftig vor allem für die Lagerung und den Versand dieser Produkte genutzt werden. Quelle: Treffpunkt.Bau

sem Bereich. Dazu kommt die 48-Stunden-Expresslieferung, die Abholung ab Lager und ein großer Bestand. Und vor allem: Wir sind menschlich. Man erreicht uns und man vertraut uns.

Welche Rolle spielt das Gewicht der Bauteile in der Beratung, Stichwort Stahl oder Aluminium?

Elena Burgardt: Das Gewicht ist eines der wichtigsten Themen. Leichtere Bauteile bedeuten eine schnellere Montage und weniger körperliche Belastung. In Zeiten des Fachkräftemangels und steigender Arbeitsschutzanforderungen ist das kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Entscheidend ist aber immer der Einsatzzweck. Welche Arbeiten werden ausgeführt?

Welche Lastklasse wird benötigt? Wer schwere Arbeiten plant, braucht beispielsweise Lastklasse 4 bis 6, damit kommt in der Regel Stahl ins Spiel. Für leichtere Tätigkeiten wie Malerarbeiten, kleinere Montagen oder viele private Anwendungen reicht Aluminium häufig aus. Bis Lastklasse 3 ist Aluminium möglich, mit entsprechenden Voll-Alu-Böden teils auch darüber. Deshalb fragen wir zuerst, was der Kunde tatsächlich machen möchte, und beraten dann entsprechend.

Ihr Unternehmen betreibt zwei eigene Onlineshops. Wie verkauft man so beratungsintensive Produkte im Netz?

Elena Burgardt: Wir fahren bewusst zwei getrennte Auftritte, weil ein Privatkunde, der zwei Fußspindeln für den Garten sucht, etwas anderes braucht als ein Fachbetrieb, der unser System als Hersteller bewertet. Rolle Gerüsthandel deckt die ganze Breite ab, Blizzard Gerüstsysteme ist der fokussierte Herstellerauftritt. Beide Seiten sehen deshalb auch ganz unterschiedlich aus.

Einfache Gerüstpakete und vor allem Fahrgerüste werden direkt online bestellt. Bei kompletten Einrüstungen bleibt die Beratung aber persönlich. Kunden schicken uns ihre Pläne, und dann gibt es fast immer Rückfragen: Welche Lastklasse wird gebraucht? Welches Material passt? Braucht es Durchstiege, einen Treppen-

aufgang oder weiteres Zubehör? Auf Wunsch erstellen wir kostenfrei eine Berechnung in CAD und stellen das Gerüst in 3D dar.

Digitaler werden vor allem die begleitenden Informationen. Wir arbeiten daran, Aufbau- und Verwendungsanleitungen Schritt für Schritt als grafische Videos aufzubereiten. Die schriftliche Anleitung bleibt rechtlich maßgeblich, aber viele Kunden verstehen einzelne Schritte besser, wenn sie diese auch sehen können. Die Vision ist, ein Bauteil zu scannen und direkt angezeigt zu bekommen, wie es korrekt eingebaut wird.

Die Fahrgerüste werden in China gefertigt. Warum haben Sie sich für diesen Weg entschieden?

Elena Burgardt: Aus der Fertigung in China machen wir kein Geheimnis – und das gilt für beide Produktbereiche. Unsere Fahrgerüste sind TÜVüberwacht und nach deutschem Standard zertifiziert; einmal im Jahr reise ich mit unserem Konstrukteur zur Kontrolle und zur Abnahme neuer Produkte dorthin. Auch unser Fassadensystem Blizzard S70 wird in China gefertigt. Entscheidend ist dabei nicht das Land, sondern die Vorgabe: Die DIBt-Zulassung schreibt Material, Maße und Fertigung verbindlich vor – unabhängig vom Standort. Wir sichern das über eine werkseigene Produktionskontrolle ab, zusätzlich wird die Fertigung regelmäßig von unabhängiger Stelle fremdüberwacht. Wer zugelassene Bauteile herstellt, kann sich Abweichungen schlicht nicht erlauben. Wir fertigen dort also nicht weniger hochwertig, sondern exakt nach denselben verbindlichen Vorgaben, die auch in Deutschland gelten würden.

Ein Gerüst ist eine langfristige Investition. Wie unterstützen Sie Ihre Kunden bei der Kalkulation?

Elena Burgardt: Wir kalkulieren wirklich nur das, was tatsächlich gebraucht wird. Niemand soll mit überschüssigen Bauteilen vom Hof fahren, die später nutzlos auf der Baustelle liegen. Falls etwas fehlt, liefern wir innerhalb von 48 Stunden nach, oder der Kunde holt es direkt ab.

Zudem bieten wir den Rückkauf an, sobald eine Baustelle abgeschlossen ist. So entsteht ein nachvollziehbarer Ablauf aus Kauf, Nutzung und Rückkauf. Im B2B-Bereich kommt der Mietkauf über einen Leasingpartner hinzu. Das macht die Investition für viele Betriebe besser planbar.

Wie stellen Sie die Lieferfähigkeit sicher, die Sie so stark betonen?

Elena Burgardt: Unsere Antwort heißt Lager: konsequent, strategisch, groß. Das ist eine bewusste unternehmerische Entscheidung. Wir investieren in Wachstum und Bestand, nicht weil es günstig ist, sondern weil es das Versprechen ist, das wir unseren Kunden geben: Wenn du uns anrufst, haben wir, was du brauchst.

Zwischen 100.000 und 150.000 m² Gerüstmaterial halten wir dauerhaft vorrätig. Dazu kommt ein zweites Lager rund 30 km entfernt in Richtung

Elena Burgardt, Marketing und Produktentwicklung bei Rolle Gerüstvertrieb e.K., sprach mit Treffpunkt.Bau über die Entwicklung des Unternehmens. Quelle: Rolle Gerüstvertrieb

Manfred Rolle, Inhaber des Unternehmens Rolle Gerüstvertrieb e.K., startete Anfang der 2000erJahre mit dem Handel gebrauchter Gerüste. Quelle: Rolle Gerüstvertrieb

Augsburg. Dort sollen künftig vor allem Fahrgerüste gelagert und versandt werden, weil dieser Bereich stark wächst.

Wird Künstliche Intelligenz die Gerüstberatung eines Tages übernehmen?

Elena Burgardt: KI wird kommen, das steht außer Frage. Im Bereich der Planungstools werden wir eine spürbare Veränderung erleben. Vielleicht gibt es von uns irgendwann einen Konfigurator, mit dem Kunden ihr Gerüst selbst errechnen können. Aber ein Gerüst ist ein beratungsintensives Produkt. Jedes Projekt ist individuell und jeder Kunde ist individuell.

Sobald ein Gebäude Balkone, Erker, Konsolen oder Dachbereiche hat, muss aktuell noch nachjustiert werden. Besonders Unternehmen, die neu in den Gerüstbau einsteigen, und Privatkunden brauchen die persönliche Beratung. Gerüstbauer sind bodenständige Menschen, die den Kontakt suchen und manchmal auch fachsimpeln wollen. Das kann keine KI ersetzen. Mein eigener Job im Marketing ist vielleicht gefährdeter, das gebe ich zu. Aber in der Beratung und im Lager wird uns die KI nicht ablösen.

Gloria Schaffarczyk & Dieter Arl

72 Kilometer Stützwände für das Feh -

marnbelt-Megaprojekt

BOSCH BETON Eines der größten Infrastrukturprojekte

Europas ist in vollem Gang: die Fehmarnbelt-Verbindung zwischen Dänemark und Deutschland. Dieses grenzüberschreitende Projekt wird eine direkte Verbindung zwischen Skandinavien und Mitteleuropa und die Reisezeiten deutlich verkürzen. Mit einer Länge von rund 18 km entsteht hier der längste Absenktunnel der Welt, geeignet für Straßen- und Schienenverkehr.

Für die Realisierung dieses Tunnels ist das Baukonsortium Fehmarn Link Contractors (FLC) verantwortlich, das Planung und Bau übernimmt. Bosch Beton wurde als Partner für die Lieferung der Fertigteil Betonbarrieren ausgewählt, die im Tunnel eingesetzt werden. Dies unterstreicht das Vertrauen in die Qualität und Expertise von Bosch Beton bei komplexen und technisch anspruchsvollen Projekten.

Technik und Dimensionen auf Weltklasseniveau

Der Fehmarnbelt Tunnel wird aus 89 vorgefertigten Betonelementen aufgebaut, die in einer Tiefe von bis zu etwa 40 m unter dem Meeresboden installiert werden. Diese besondere Bauweise erfordert höchste Präzision und

Für das Fehmarnbelt-Projekt entwickelt Bosch Beton spezielle Barrieren, die dem Schutz der Tunnelwände dienen. Insgesamt werden rund 72 km dieser Barrieren geliefert.

zuverlässige Materialien. Nach Fertigstellung wird die Fahrzeit zwischen Dänemark und Deutschland auf etwa zehn Minuten mit dem Auto und sieben Minuten mit dem Zug reduziert. In diesem Umfeld spielen Sicherheit und Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Der Tunnel wird nach höchsten internationalen Standards ausgelegt und muss intensiver Nutzung sowie extremen Bedingungen standhalten.

Maßgefertigte Barrieren für maximale Sicherheit Für dieses Projekt entwickelt Bosch Beton spezielle Barrieren, die dem Schutz der Tunnelwände dienen. Insgesamt werden rund 72 km Barrieren geliefert, vollständig abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen des Projekts.

Die Entscheidung für Bosch Beton basiert auf der Fähigkeit, maßgeschneiderte Lösungen zu liefern, unter anderem durch angepasste Betonmischungen und ein Engineering, das vollständig auf die projektspezifischen Rahmenbedingungen ausgerichtet ist. Dadurch erfüllen die Lösungen die hohen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen dieser Infrastruktur.

Internationale Zusammenarbeit als Stärke

FLC ist ein internationales Konsortium führender Bauunternehmen unter anderem aus Frankreich, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Innerhalb dieser Zusammenarbeit leistet Bosch Beton einen wichtigen Beitrag zur Realisierung einer zukunftsfähigen europäischen Verbindung. Für Bosch Beton bedeutet dieses Projekt mehr als nur eine Lieferung: Es ist eine Bestätigung der Position als verlässlicher Partner in groß angelegten und nachhaltigen Infrastrukturprojekten. Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit, innovative Lösungen weiterzuentwickeln und einzusetzen.

SCHMAL MIT TREPPEN BREIT DOPPELAUFBAU

Fahrgerüste bis 13,85 m Arbeitshöhe in 1,90 m, 2,50 m und 3,00 m Länge – mit Fahrbalken, Dreiecksauslegern oder Treppen.

FAHRGERÜSTE IN PROFI-QUALITÄT

Mit dem Fehmarnbelt-Tunnel entsteht nicht nur eine neue Verbindung, sondern auch ein neuer Maßstab für die europäische Infrastruktur. Bosch Beton ist stolz, daran mitzuwirken.

Der Fehmarnbelt-Tunnel wird aus vorgefertigten Betonelementen aufgebaut, die in einer Tiefe von bis zu etwa 40 m unter dem Meeresboden installiert werden.

Quelle: Bosch Beton
Quelle: Bosch Beton

Formfreiheit effizient geschalt

B.T. INNOVATION Moderne Architektur und anspruchsvolle Infrastrukturprojekte stellen den Betonbau vor immer neue Herausforderungen. Runde Geometrien, geschwungene Linien und organische Baukörper sind gestalterisch gefragt, erhöhen auf der Baustelle jedoch häufig den unberechenbaren Aufwand. Klassische Schalungen aus Holz, Stahl oder vorgefertigten Modulen stoßen bei individuellen Formen schnell an wirtschaftliche und praktische Grenzen: Sie sind oft arbeitsintensiv, kostenaufwendig oder nur eingeschränkt wiederverwendbar. Genau hier bietet Syflex von B.T. innovation eine praxisgerechte Alternative für flexible Schalungsaufgaben im Ortbetonbau.

Syflex ist ein leichtes Handschalungssystem für Geraden, Bögen und Ecken. Es besteht aus Polyethylen-Hohlkammerprofilen sowie Exzentern, die als universelle Verbindungsmittel dienen. Die Profile lassen sich mit Erdnägeln, Schalböcken oder anderen Unterkonstruktionen verspannen und können in unterschiedlichen Höhen und Kombinationen eingesetzt werden. Durch den einfachen Systemaufbau eignet sich die Schalung besonders für Baustellen, auf denen individuelle Geometrien schnell und ohne aufwendigen Sonderschalungsbau umgesetzt werden müssen.

Weniger Gewicht, mehr Wiederverwendung Der wesentliche Vorteil liegt im geringen Gewicht. Die Syflex-Schalbohlen bestehen aus Hohlkammerprofilen, die trotz hoher Steifigkeit sehr leicht sind. Ein Quadratmeter Schalung wiegt rund acht Kilogramm und ist damit deutlich leichter als vergleichbare Holzschalungen. Dadurch kann das Material ohne Kran bewegt werden, was die Handhabung vereinfacht und die körperliche Belastung auf der Baustelle reduziert. Gleichzeitig bleiben die Bohlen durch die lösbare Befestigung mit Exzentern unversehrt, da kein Schrauben oder Nageln erforderlich ist. Daraus ergibt sich eine hohe Umschlagszahl und Wiederverwendbarkeit von ca. 20 bis 30 Einsätzen, abhängig von den Einsatzbedingungen – auch bei Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an die Betonoberfläche.

Einfach ausrichten statt aufwendig nacharbeiten

Auch im Bauablauf zeigt das System seine Stärken. Wenn die Schalungsoberkante kurz vor der Betonage angepasst werden muss, lassen sich die Exzenter lösen, die Profile nachjustieren und anschließend wieder befestigen. Das vereinfacht Korrekturen direkt auf der Baustelle und reduziert zeitaufwendige Nacharbeiten. Spezialwerkzeug ist dafür in der Regel nicht erforderlich: Für typische Anwendungen genügen Handkreissäge, Schrauber und Hammer. Durch V-förmige Einschnitte der Profile können zudem saubere Innen- und Außenecken hergestellt werden.

Rundungen wirtschaftlich herstellen Besonders wirkungsvoll ist Syflex bei runden und organischen Formen. Trotz Quersteifigkeit lassen sich die Profile biegen, sodass Rundungen ab ca. 1 m Radius schalbar sind. Durch Ansägen der Profilrückseite sind noch kleinere Radien ab 25 cm möglich. Ein zusätzlicher Vorteil ist der MemoryEffekt der PE-Mischung: Nach dem Entschalen gehen die Profile weitgehend in ihre Ausgangsform zurück und bleiben dadurch für weitere Einsätze flexibel nutzbar. Damit verbindet das System Formfreiheit mit Wiederverwendbarkeit.

Breites Einsatzspektrum im Hoch- und Tiefbau

Die Anwendungsbereiche reichen von Sohlplatten-, Rand- und Streifenfundamentschalungen

HabenSie noch Fragen?

GaLaBau Nürnberg

15.-18.09.2026

06831-9663990

Halle 7A / Standnummer 7A-414

über Deckenrand- und Ringbalkenschalungen bis hin zu Wegeinfassungen, Treppenrändern, Silobau, Behälterbau und Verkehrsflächen. In Ahlbeck wurde Syflex beispielsweise bei einem architektonisch anspruchsvollen Wohn- und Geschäftshaus eingesetzt, dessen Außenhülle nahezu ohne klassische Ecken in geschwungenen Linien verläuft. Benötigt wurde eine flexible, wiederverwendbare Schalung für Fundamentplatte, Ringanker, Decken und Balkonplatten. Auch im Verkehrswegebau kann das System mit seiner Praxistauglichkeit punkten. Beim Bau eines Kreisverkehrs in Grünheide nahe der Tesla-Fabrik wurde eine flexible Kunststoffschalung für die seitliche Schalung der Betonfahrbahn eingesetzt. Die Biegsamkeit der Bohlen ermöglichte es, die Rundung des Kreisverkehrs präzise abzubilden. Das Projekt zeigt, dass Syflex nicht nur im Hochbau, sondern auch bei robusten Infrastrukturaufgaben mit gekrümmten Geometrien wirtschaftliche Vorteile bieten kann.

Mehr Effizienz bei anspruchsvollen Formen Syflex ist mehr als eine Schalungslösung für Sonderfälle. Das System unterstützt Bauunternehmen dort, wo individuelle Formen, kurze Montagezeiten und einfache Handhabung zusammenkommen müssen. Es reduziert den Aufwand für handwerklich hergestellte Sonderschalungen, erleichtert die Arbeit und schafft zugleich Spielraum für anspruchsvolle Betonformen.

Beton vor Ort , wann und soviel Sie benötigen Beton nach Ihrem persönlichen Rezept

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Für mittlere und große Mengen Beton

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Spart Zeit und Geld

Mit dem flexiblen Schalungssystem Syflex lassen sich komplexe Geometrien effizient umsetzen. Quelle: B.T. innovation

„Schwer zu toppen“: Moderne Schaltechnik meistert enge Platzverhältnisse in Schwaig

RÖDL BAUGRUPPE In der Parkstraße in Schwaig bei Nürnberg entsteht derzeit ein modernes Wohn- und Geschäftsgebäude mit Tiefgarage. Das Bauvorhaben umfasst Büroflächen im Erdgeschoss sowie rund 30 Wohneinheiten in den beiden Obergeschossen. Verantwortlich für die Bauausführung ist die Rödl Baugruppe aus Nürnberg.

Das Unternehmen steht für moderne Hochbaukompetenz und realisiert in der Region zahlreiche Wohn-, Gewerbe- und Industrieprojekte. Durch die Kombination aus langjähriger Erfahrung, hoher Ausführungsqualität und innovativen Baustellenlösungen hat sich die Rödl Baugruppe als zuverlässlicher Partner für anspruchsvolle Bauvorhaben etabliert.

Syflex® für runde, gerade und individuelle Ortbeton-Schalungen.

Ob Fundament, Deckenrand, Wegeinfassung oder Kreisverkehr: Unser flexibles Schalungssystem bringt Formfreiheit und Effizienz auf ihre Baustelle. Es ist schnell montiert, wiederverwendbar und individuell zuschneidbar—für wirtschaftliche Schalungsprozesse im Betonbau.

Durchdachte Logistik auf engem Raum Eine besondere Herausforderung stellen in Schwaig die äußerst beengten Platzverhältnisse innerhalb der bestehenden Bebauung dar. Umso wichtiger sind durchdachte Logistik- und Schalungskonzepte, die einen reibungslosen Bauablauf ermöglichen. Geschalt werden rund 3.300 m² Filigrandecken mit bis zu 45 cm Aufbeton sowie etwa 75 m² Ortbetondecken mit einer Dicke von bis zu 89 cm.

Dabei setzt das Baustellenteam um die technische Leitung von Florian Rüth und die beiden Bauleiter Sven S. und Maximilian K. auf die „miniMAX“ Deckenschalung von Mayer Schaltechnik. Gerade unter den äußerst beengten Rahmenbedingungen überzeugen die wenigen benötigten Stützen, der geringe Platzbedarf sowie das reduzierte Transportvolumen. Dadurch bleiben Arbeitsbereiche frei und logistische Abläufe übersichtlich. In Kombination mit der einfachen Handhabung und Installation von unten ermöglicht das System ein schnelles, sicheres und wirtschaftliches Arbeiten. „Gerade auf derartigen Baustellen zeigen sich die Stärken des Systems besonders deutlich“, berichten die zuständigen Poliere Jürgen S. und dessen Sohn Timo S.

Weniger Personal- und Transportaufwand

Auch das neueste Deckenschalungssystem „klappMAX“ von Mayer Schaltechnik kommt zum Einsatz. Ein wesentlicher Vorteil liegt hier im geringen Personalaufwand: Für nahezu alle Arbeitsabläufe genügt eine einzelne Arbeitskraft. Aufwendige Materialtransporte zwischen den Geschossen werden durch das integrierte Stützenmagazin und die Kranbarkeit des „klappMAX“ stark reduziert, was die Baustellenlogistik deutlich vereinfacht und die Belastung des Personals erheblich reduziert. Die erzielten Schalzeiten werden deshalb von den Verantwortlichen als „schwer zu toppen“ beschrieben.

Für detailierte Informationen:

Wenige Stützen, maximale Bewegungsfreiheit: miniMAX auf der Baustelle in Schwaig. Quelle: Rödl Baugruppe

Tragfähige Transportlösung für historisches Bauwerk

BEUTLHAUSER Ein Wahrzeichen erstrahlt in neuem Glanz. Nach einer jeweils rund zehnjährigen Restaurierungsphase sind seit Herbst 2025 alle vier Türme des Bamberger Doms gerüstfrei. Nun geht es um den Feinschliff: Im Rahmen der fortlaufenden Instandsetzung des Doms saniert die Dombauhütte des Staatlichen Bauamts Bamberg die unteren Geschosse des Nordostturms.

DieSpezialisten um Dombaumeister Ulrich

Först bessern unter anderem Witterungsschäden an der Fassade aus, erneuern Fugen und reinigen schonend die Oberflächen. Damit die Arbeiten an dem historischen Bauwerk effizient, sicher und denkmalgerecht ausgeführt werden können, entschied sich das Staatliche Bauamt für die Investition in eine neue Transportbühne von Geda. Umgesetzt wurde das Projekt von Beutlhauser in Schweinfurt.

Geda 1500 Z/ZP transportiert Mensch und Material

Der Geda 1500 Z/ZP bringt Materialien und die Restaurateure selbst an Ort und Stelle. „Der Aufzug ist sowohl als Personen- als auch als Lasten-

aufzug einsetzbar und somit die ideale Lösung, um effizient und schnell Sanierungsarbeiten am Dom durchzuführen. Er hat eine Tragfähigkeit von bis zu zwei Tonnen, was für den Transport von schweren Sandsteinen für die Instandhaltung des Doms entscheidend ist“, erläutert Dominik Stöhr von Beutlhauser.

Die Arbeit mit einer Geda-Transportbühne ist für das Team der Dombauhütte nichts Neues. Rund 25 Jahre lang war ein Vorgängermodell im Einsatz. Aus Altersgründen wurde dieser Aufzug schließlich außer Betrieb genommen. „Bereits kurz nach der offiziellen Ausschreibung war klar, dass Beutlhauser den Zuschlag erhalten wird. Ausschlaggebend war das wirtschaftliche Angebot“, sagt Ulrich Först. Darüber hinaus überzeug-

Im Rahmen der fortlaufenden Instandsetzung des Doms saniert die Dombauhütte des Staatlichen Bauamts Bamberg die unteren Geschosse des Nordostturms. Dabei kommt ein Geda 1500 Z/ZP zum Einsatz. Quelle: Beutlhauser

te Beutlhauser mit einem umfassenden Servicepaket. Das Staatliche Bauamt Bamberg wurde während des gesamten Prozesses begleitet – von der ersten Anfrage über den Abbau des Altgeräts bis hin zur Montage des neuen Aufzugs.

AMMANN ELBA BETONTANKSTELLE CFS 30 SL

• Einfacher Transport, geringer Platzbedarf

• Hohe Ausstoßleistung 30 m³/h, kurze Zykluszeiten

• Dosierung von vier Zuschlägen in der Basisversion

• Beton-Direktabgabe vom Mischer auf das Fahrzeug

• Plug-and-play, Anlage pneumatisch und elektrisch vormontiert

• Geringe Betriebskosten

Die mobilen Anlagen der E-Serie von Blend können auf einem Anhänger oder Lkw transportiert werden.

Maschinen vom Profi für den Profi

Die mobilen Anlagen der Aund E-Serie von Blend sind ausgelegt für einen Bedarf ab 20 m3 Beton pro Stunde. Quelle: Kronenberger Oecotec

KRONENBERGER OECOTEC Beton vor Ort herstellen, ist nachhaltig und kostengünstig, das spart Zeit und Geld. Es entfallen Transport- und Wartezeiten. Beton steht immer dann und genau in der Menge zur Verfügung, wenn er benötigt wird. Gerade am Spätnachmittag und am Wochenende ist die Verfügbarkeit von Fertigbeton oft schwierig bis unmöglich.

Seit

mehr als 15 Jahren bietet Kronenberger Oecotec seinen Kunden die Betonmischschaufeln Powermixer an. Entsprechend den Kundenerfordernissen hat sich die Anzahl der lieferbaren Baugrößen ständig erweitert. Heute kann der Powermixer in den Größen von 100 l Volumen bis 2 m³ Volumen bestellt und geliefert werden.

Powermixer für den Anbau an Radlader und Bagger Üblicherweise wird der Powermixer am Radlader angebaut. Mehr und mehr Kunden wünschen daneben aber auch eine Betonmischschaufel, die am Bagger betrieben werden kann. Um diese Wünsche zu befriedigen, bietet Kronenberger Oecotec den Powermixer auch für den Einsatz am Bagger an. Es ist sogar möglich, den Powermixer sowohl am Radlader als auch am Bagger zu betreiben. Optional sind einige sinnvolle Zusatzausstattungen lieferbar, wie z. B. eine zusätzliche Innenschale aus Hardox 500. Diese kann bei Verschleiß einfach getauscht werden und verlängert die Lebensdauer des Powermixers erheblich. Damit ist auch ein Einsatz bei stark abrasiven Materialien und Recyclingbeton wirtschaftlich. Optional ist auch eine Ausstattung mit Wechseladapter. Mit der Möglichkeit, den Adapter zu wechseln, kann der Powermixer an die unterschiedlichsten Schnellwechselsysteme angebaut werden.

Mobile Betonmischanlagen von Blend Für mittlere und großen Mengen Beton bietet Kronenberger Oecotec die qualitativ hochwertigen mobilen Betonmischanlagen von Blend an. Die mobilen Anlagen der A-Serie und der E-Serie sind gedacht für einen Bedarf ab 20 m³/ Stunde. Ideal immer dann, wenn auf Knopfdruck (Funkbedienung) verschiedene Rezepturen angemischt und zertifiziert werden sollen. Die Anlagen der E-Serie können auf Anhänger oder Lkw zum Einsatzort transportiert werden. Auch eine Ausführung als Hakenlift ist möglich. Die Kleinste ist sogar auf einem 3,5-t-Anhänger transportierbar. Die Anlagen der A-Serie sind mit größeren Bunkern ausgestattet. Sie können als Sattelauflieger transportiert werden. Mobile Blend-Anlagen können mit einem Dieselaggregat oder elektrisch angetrieben werden. Das fertig gemischte Material kann entweder mit einer Radladerschaufel aufgenommen oder per Förderband abtransportiert werden. Bei beiden Serien ist das Mischwerk zur Reinigung frei zugänglich. Eine clevere Lösung, die erhebliche Mengen Wasser bei der Reinigung spart. Zusätzlich zu einem oder mehreren Zuschlagstoffen, Zement wahlweise aus einem Onboard-Silo oder aus Standsilos, können auch weitere Zuschlagstoffe zugemischt werden. Blend-Anlagen eignen sich neben der Herstellung von hochwertigem Beton auch für die Herstellung von Recyclingbeton, farbigem Beton, Faserbeton und Kaltasphalt. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Bodenstabilisierung mit der Herstellung von Flüssigboden.

Der Powermixer produziert Beton dort, wo er gebraucht wird. Er ist in Größen von 100 l bis 2 m3 Volumen erhältlich. Quelle: Kronenberger Oecotec

Quelle: Kronenberger Oecotec

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Diebstahl auf deutschen Baustellen –fast die Hälfte der Bauunternehmen betroffen

Mobile Beleuchtungslösungen wie Lichtmastaggregate erhöhen Sicherheit und Übersicht auf nächtlichen Baustellen. Gute Ausleuchtung reduziert Risiken bei nächtlichen Arbeiten und kann Diebstahl auf Baustellen erschweren.

BOELS RENTAL Diebstahl von Material, Maschinen und Werkzeugen ist für viele Bauunternehmen ein zunehmendes Problem. Neben dem Verlust der Geräte entstehen häufig zusätzliche Schäden, etwa durch aufgebrochene Absperrungen, Türen oder Tore. Hinzu kommen Kosten durch Produktionsunterbrechungen, wenn Maschinen nicht verfügbar sind.

Die aktuellen Ergebnisse des Boels Rental Bauindex 2026 zeigen, wie stark das Thema die Branche beschäftigt. 43 % der befragten Unternehmen geben an, im vergangenen Jahr Diebstahl erlebt zu haben. Gleichzeitig investieren bereits 55 % aktiv in Sicherheitslösungen, um ihre Baustellen besser zu schützen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind deutlich spürbar. 35 % der Unternehmen erwarten steigende Projektkosten durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, während 27 % mit Verzögerungen infolge zunehmender Diebstähle rechnen. Bereits 15 % berichten konkret von Projektverzögerungen, etwa durch gestohlene Materialien wie Kupfer, Maschinen oder Kabel.

Auswirkungen auf Kosten und Bauabläufe Gestohlene Maschinen oder Materialien können den Bauablauf erheblich stören. Jeder Tag, an dem eine Maschine nicht einsatzfähig ist, verursacht zusätzliche Kosten. Gleichzeitig müssen Ersatzgeräte organisiert und Abläufe neu geplant werden. Parallel dazu steigt der Aufwand für Sicherheitsmaßnahmen, um weitere Vorfälle zu verhindern.

Prävention gewinnt weiterhin an Bedeutung und Mietlösungen als Teil der Sicherheitsstrategie Als langjähriger Partner der Baubranche zeigt

Boels verschiedene Maßnahmen auf, mit denen Bauunternehmen Diebstahl und Vandalismus reduzieren können. Dazu gehört eine ganzheitlich durchdachte Sicherung von Baustellen, etwa durch Zäune, Tore und ausreichende Beleuchtung. Ebenso wichtig sind eine geschützte Lagerung von Material und Werkzeug, eine klare Organisation der Geräte auf der Baustelle sowie regelmäßige Kontrollen von Maschinen und Ausrüstung. Ziel dieser Maßnahmen ist es, Diebstähle zu erschweren und potenzielle Schäden möglichst gering zu halten.

Auch Mietlösungen können dazu beitragen, Risiken zu reduzieren. Vermieter unterstützen Baustellen unter anderem durch moderne Maschinen mit integrierten Sicherheitsfunktionen, GPS-Tracking und eindeutige Geräteidentifikation. Darüber hinaus ermöglichen schnelle Ersatzgeräte bei Ausfällen eine zügige Fortführung der Arbeiten. Ergänzend bieten Vermieter Beratung zu Präventionsmaßnahmen, um Baustellen gezielt abzusichern. So können Bauunternehmen flexibler auf Zwischenfälle reagieren und Stillstand auf der Baustelle begrenzen.

Boels setzt zusätzlich auf eine auffällige orange Farbgebung seiner Maschinen, um den Wiederverkauf und die Weitergabe gestohlener Geräte zu erschweren. „Die Ergebnisse unserer diesjährigen Befragung zeigen, dass Diebstahl

auf Baustellen für viele Unternehmen eine reale Herausforderung bleibt. Gleichzeitig sehen wir, dass Investitionen in Sicherheitslösungen zunehmend an Bedeutung gewinnen“, sagt Michael Aman, Head of Sales bei Boels Deutschland.

Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen weiterhin, dass Sicherheit auf Baustellen zunehmend zu einem festen Bestandteil der Projektplanung wird. Neben klassischen Schutzmaßnahmen gewinnen dabei auch technologische Lösungen und flexible Modelle wie die Miete von Maschinen an Bedeutung.

„Die Ergebnisse unserer diesjährigen Befragung zeigen, dass Diebstahl auf Baustellen für viele Unternehmen eine reale Herausforderung bleibt. Gleichzeitig sehen wir, dass Investitionen in Sicherheitslösungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.“

Michael Aman, Head of Sales bei Boels Deutschland

Quelle: Boels Rental

Mehr Komfort für die Profi-Klasse

KRÄNZLE Leistung allein reicht im Arbeitsalltag nicht aus. Gefragt sind Lösungen, die Reinigungsaufgaben einfacher, effizienter und komfortabler machen. Mit der neuen X Profi-Serie überträgt Kränzle deshalb das Design- und Bedienkonzept seiner X-Serie erstmals auf die Leistungsklasse der bewährten K2000-Reihe und erweitert sein Sortiment im September 2026 um eine neue Generation professioneller Kaltwasser-Hochdruckreiniger.

Mitder X Profi-Serie setzt Kränzle den Wunsch vieler Anwender nach einem Gerätekonzept um, das im Betrieb nicht umgelegt werden muss. Stattdessen arbeiten die Hochdruckreiniger in stehender Position und bieten damit ein komfortableres Handling für den professionellen Einsatz. Ergänzt wird das Konzept durch weitere Details, die sich von der K2000-Serie abheben: Die Inbetriebnahme funktioniert über einen Drehschalter, während das überarbeitete Ordnungssystem Hochdruckpistole und Lanzen stets griffbereit hält. Serienmäßig verfügen alle Modelle außerdem über eine integrierte Schlauchtrommel mit 20 m Hochdruckschlauch inklusive Twist-Stop-Verdrehschutz und bieten damit mehr Reichweite.

Bewährte Technik, neues Konzept Technisch setzt Kränzle auf bewährte Qualität. Die Modelle der X Profi-Serie nutzen dieselben

Motoren und Leistungswerte wie ihre Pendants der K2000-Reihe. So bieten die Hochdruckreiniger X Profi 160 TST, X Profi 175 TST und X Profi 195 TST, je nach Modell, einen stufenlos regulierbaren Arbeitsdruck von 30 bis zu 170 bar bei einer Wasserleistung von 480 bis 720 Litern pro Stunde. Damit entfernen sie selbst hartnäckige Verschmutzungen an Maschinen, Fahrzeugen, Hofflächen oder Werkstatteinrichtungen zuverlässig und effizient. Zur weiteren Ausstattung zählen unter anderem die Sicherheits-Abschaltpistole Starlet 4, das bewährte Totalstop-System zur Pumpenschonung sowie je eine Lanze mit Flachstrahldüse und Schmutzkiller.

Ein robustes Roto-Mold-Chassis, das geländegängige Fahrwerk sowie das groß dimensionierte Edelstahlmanometer runden die Serie ab und machen die Geräte zu zuverlässigen Begleitern im professionellen Alltag. Die Kränzle X Profi-Serie ist ab September 2026 im Fachhandel erhältlich.

Mit der neuen X Profi-Serie überträgt Kränzle das Design- und Bedienkonzept seiner X-Serie erstmals auf die Leistungsklasse der bewährten K2000-Reihe. Quelle: Kränzle

Arbeitskleidung im Bau: Sicherer Schutz und effiziente Prozesse

DIE MIETWÄSCHE Arbeits- und Schutzkleidung erfüllt auf Baustellen eine zentrale Funktion im Arbeitsschutz. Sie schützt Mitarbeitende vor mechanischen Einwirkungen, Witterungseinflüssen und anderen Gefährdungen im täglichen Einsatz. Gleichzeitig ist sie ein wesentlicher Bestandteil gesetzlicher Vorgaben und muss dauerhaft normgerecht eingesetzt werden.

Normgerechte Schutzkleidung ist auf Baustellen unverzichtbar. Mietmodelle unterstützen Bauunternehmen dabei, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Organisation nachhaltig zu vereinbaren.

Quelle: Die Mietwäsche

Für

Bauunternehmen bedeutet das nicht nur die Auswahl geeigneter Kleidung, sondern auch die kontinuierliche Sicherstellung ihrer Schutzfunktion. Reinigung, Instandhaltung und Ersatz verursachen dabei einen erheblichen organisatorischen Aufwand. Zudem besteht das Risiko, dass Schutzkleidung durch Verschleiß oder unsachgemäße Pflege ihre normgerechten Eigenschaften verliert.

Vor diesem Hintergrund setzen immer mehr Unternehmen im Baugewerbe auf Mietmodelle für Arbeits- und Schutzkleidung. Diese kombinieren die Bereitstellung der Kleidung mit professionellen Serviceleistungen: Regelmäßige Abholung, fachgerechte Reinigung, Funktionsprüfung sowie Reparatur und Austausch verschlissener

Teile sorgen dafür, dass die Kleidung dauerhaft einsatzfähig und normgerecht bleibt.

Vorteile für Bauunternehmen

Für Bauunternehmen ergeben sich daraus klare Vorteile. Der administrative Aufwand wird reduziert, Kosten lassen sich besser kalkulieren und interne Ressourcen können gezielter eingesetzt werden. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass Mitarbeitende jederzeit mit geprüfter und funktionaler Schutzkleidung ausgestattet sind.

Auch unter Nachhaltigkeitsaspekten gewinnen solche Systeme an Bedeutung. Industrielle Textilpflege arbeitet ressourceneffizient und verlängert die Lebensdauer der Kleidung durch strukturierte Mehrwegprozesse.

Optimierte Logistik mit drei Schnelllauftoren

EFAFLEX Im hochfrequentierten Hochregallager der Agrolab Group in Bruckberg treffen täglich Hunderte Proben, Materialien und Sendungen ein. Um die internen Abläufe zu beschleunigen und gleichzeitig das Raumklima für die Mitarbeitenden zu verbessern, entschied sich der Standort für den Einbau von drei Schnelllauftoren von Efaflex. Das Ergebnis: spürbar effizientere Prozesse, mehr Sicherheit und ein angenehmeres Arbeitsumfeld.

Die Efaflex Schnelllauftore sorgen für effizientere Abläufe, besseres Klima und mehr Komfort für die Mitarbeitenden. Quelle: Efaflex

Die Agrolab Group ist europaweit für Umweltanalytik bekannt. Am Standort Bruckberg liegt der Schwerpunkt auf der Untersuchung von Feststoff- und Grundwasserproben sowie kommunalen Abwasser- und Klärschlammproben. Das Herzstück aller logistischen Abläufe ist das

Hochregallager, über das Probeneingang und -ausgang, Wareneingänge, Materialversorgung und Müllentsorgung gesteuert werden. „Hier herrscht permanenter Staplerverkehr – wir brauchen schnelle Abläufe und kurze Wege, sonst entsteht sofort ein Rückstau“, beschreibt Dr. Mandy Erdmann, stellvertretende Standortverantwortliche in Bruckberg.

Moderne Schnelllauftore für mehr Effizienz Um den Anforderungen an Schnelligkeit, Temperaturstabilität und Mitarbeiterschutz gerecht zu werden, wurden drei Efaflex-Schnelllauftore installiert. Zwei Tore – ein EFA-SST-L Eco und ein EFA-STR L Premium – optimieren die internen Wege zwischen Lager und Versand. Ein EFASTT L Eco dient als neues Außentor zum Wirtschaftshof.

Schon kurz nach der Inbetriebnahme zeigte sich, wie sehr die hohen Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten den Arbeitsalltag vereinfachen.

Die Bedienung direkt vom Stapler aus ermöglicht flüssige Prozesse ohne Unterbrechungen. Zusätzlich ließ Agrolab eine weitere Wandöffnung für ein zusätzliches Tor schaffen – ein Eingriff, der „uns enorm viel Zeit gespart hat“, so das Team.

Mehr Komfort: weniger Zugluft und stabile

Temperaturen

Früher standen die alten Industrietore oft lange offen, was vor allem im Winter zu unangenehmer Zugluft und deutlichen Temperaturschwankungen führte. Das war für die Mitarbeitenden belastend und beeinträchtigte die Arbeit in den angrenzenden Laborbereichen. Die neuen Tore schließen automatisch und schnell – und genau das macht den entscheidenden Unterschied. Obwohl es sich nicht um isolierte Tore handelt, wurde der Wärme- und Kälteeintrag spürbar reduziert. „Seit dem Einbau ist die Zugluft praktisch verschwunden. Das Arbeitsklima hat sich enorm verbessert.“

Neues Sicherheitsschuh-Duo für Frauen

BAAK In Handwerks- und Industrieberufen ist Persönliche Schutzausrüstung meist verpflichtend. Frauen sind dort zwar in der Minderheit, aber eine relevante Zielgruppe: Laut Statistischem Bundesamt liegt ihr Anteil im Handwerk bei rund 10 Prozent, in der Industrie bei etwa 15 Prozent. Für Sicherheitsschuhe bedeutet das, Passform und Funktion stärker auf Frauenfüße auszurichten.

Genau hier setzt Baak mit den neuen Modellen Alea und Alessia an. Der Halbschuh und der knöchelhohe Stiefel sind die ersten Damenmodelle der Adventure-Serie und seit Kurzem im Fachhandel erhältlich. Beide S3S-Modelle fertigt Baak auf speziellen Damenleisten und berücksichtigt dabei typische Unterschiede wie eine schmalere Ferse, einen anderen Volumenverlauf im Vorfußbereich und eine geringere Spannhöhe. So wird eine Passform erreicht, die den Fuß sicher führt und Rutschen im Schuh reduziert, ein wichtiger Faktor für Stabilität und Tragekomfort bei langen Einsätzen.

Damenleisten und Hightech

Technisch kombinieren Alea und Alessia mehrere Lösungen aus dem Hause Baak. Der textile Durchtrittschutz „NeoShield“ ist leicht, flexibel und aus recyceltem Material gefertigt. Die Zwischensohle mit „High Rebound“ unterstützt ein gedämpftes Auftreten. Hinzu kommt das patentierte Go&Relax-System, das ebenso wie die Balance Zone die natürliche Abrollbewegung fördern soll. Zur Ausstattung gehören außerdem eine ESD-taugliche Softstep+-Einlegesohle sowie ein BOA-Verschluss für eine schnelle und präzise Anpassung. Der BOA-Verschluss lässt sich mit

Ob Halbschuhe oder knöchelhohe Modelle: Hersteller Baak hat 2026 sein SicherheitsschuhSortiment für Frauen mit den Modellen „Alea“ und „Alessia“ (hier im Bild) erweitert. Quelle: Baak

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einer Hand bedienen und ermöglicht dadurch auch während des Arbeitstags ein unkompliziertes Nachjustieren. Der geringe Metallanteil macht die Modelle zudem für Tätigkeiten interessant, bei denen Beschäftigte regelmäßig Sicherheitskontrollen passieren müssen.

Ergänzend verfügen beide Modelle über eine Composite-Flexkappe und eine Gummi-Laufsohle mit Rutschhemmung der Klasse SR. Die Klassifizierung S3S FO HRO LG SC SR ESD verweist unter anderem auf Beständigkeit gegen Kontaktwärme, Kraftstoffe und Öle sowie auf die ESD-Eignung. Das Obermaterial besteht aus Mikrofaser und besitzt an Spitze und Ferse einen TPUSchutz, innen kommt SandwichTextilfutter zum Einsatz. Alea und Alessia sind in den Größen 35 bis 42 und in Weite 10 erhältlich. Der Halbschuh wiegt in Größe 38 rund 425 g, der knöchelhohe Stiefel etwa 458 g. Beide Modelle sind nach DGUV Regel 112-191 für orthopädische Einlagen zertifiziert. Dadurch lassen sich bei Bedarf kompatible orthopädische Einlagen einsetzen, ohne die Zulassung des Sicherheitsschuhs zu beeinträchtigen. Der Stiefel umschließt den Knöchel weiter und bietet dort zusätzlichen Halt im Arbeitsalltag.

„Viele Sicherheitsschuhe orientieren sich noch immer zu wenig an der weiblichen Fußform“, sagt Christian Grusa, Mitgeschäftsführer von Baak. „Mit Alea und Alessia zeigen wir erneut, dass Schutz und Passform zusammengehören.“ Ein gut sitzender Schuh kann Ausgleichsbewegungen verringern, die Muskulatur entlasten und das Gangbild stabilisieren. Das ist für Beschäftigte ebenso relevant wie für Unternehmen, die auf Akzeptanz und Sicherheit bei ihrer Schutzausrüstung achten. „Ergonomie beginnt beim Fuß“, sagt Grusa. „Diesen Ansatz übertragen wir konsequent auch auf unsere Damenmodelle.“

Über Baak

Knie- und rückenfreundliche Sicherheitsschuhe stehen im Fokus des Sicherheitsschuhherstellers Baak. Das 1992 gegründete Unternehmen mit Sitz in Straelen am Niederrhein arbeitet stets an

Baustelleneinrichtung . PSA .

innovativen Lösungen im Bereich des Fußschutzes, immer mit dem Ziel, den Tragekomfort zu erhöhen und den Bewegungsapparat zu entlasten. Dabei arbeitet das inzwischen in zweiter und dritter Generation geführte Familienunternehmen weltweit mit Spezialisten zusammen. Dazu

zählen führende Fachleute aus der Sportschuhindustrie, der Schuhorthopädie und der Biomechanik ebenso wie Experten aus der Lieferindustrie sowie Prüf- und Zertifizierungsinstitute wie das PFI Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens und die TÜV Rheinland LGA Products GmbH.

Weiterentwickelter Kippsattelanhänger: Neue Grandload Generation

MEILLER Der Klassiker MHPS 44/3N von Meiller ist jetzt Geschichte: Mit der umfangreichen technischen Überarbeitung und Detailverbesserung des legendären Kippsattels führt der Münchner Aufbauhersteller gleichzeitig eine neue, einprägsamere Bezeichnung für seinen Bestseller im Schüttguttransport ein und untermalt damit den hohen Qualitätsanspruch an das Markenprodukt Grandload Kippsattel.

Diewesentlichsten Änderungen hat Meiller am verwindungssteifen Chassis aus geschweißten Längs- und Torsionsquerträger vorgenommen und den KTL (kathodische Tauchlackierung) -grundierten Fahrwerkrahmen (bis 7,6 m Länge) damit umfassend erneuert. Vor allem am Rahmenkopf haben die Ingenieure einiges verändert, Kritikpunkte der Kunden beseitigt und den markanten Schwanenhals glattgebügelt. Zudem lassen sich die Stahlprofile nun robotergesteuert schweißen, was eine langfristig gleichbleibend hohe Qualität und Fertigungsgenauigkeit garantiert. Gleichzeitig hilft diese konstruktive Veränderung, der Rissbildung bei starker Belastung entgegenzuwirken. Darüber hinaus wird das Bauteil dadurch weniger korrosionsanfällig. Beides erhöht die Lebensdauer der Grandload Produktreihe von Meiller entscheidend.

Neues Kronenblech für komfortablere Bedienung

Parallel zur noch stabileren Ausführung des Kippsattelanhängers erhalten die Kunden ein größeres, massives Kronenblech mit deutlich mehr

Abstand zwischen den einzelnen Anschlüssen für Elektrik, Luftdruck und Hydraulik. Der Fahrer bekommt dadurch einen leichteren Zugang zu den Versorgungsanschlüssen und kann die Kopplung des Kippsattels mit der Sattelzugmaschine schneller und komfortabler bewerkstelligen. Ferner gibt es jetzt eine neue, montierte Brückeneinführung ohne separate Kunststoffauflage, aber dafür mit Verstärkung im Längsträger. Künftig wird die Kippbrücke beim Ablassen nicht mehr von außen, sondern von innen in den Rahmen eingeführt. Das hat den Vorteil, dass sich die beide Gegenstücke besser ergänzen und in Fahrstellung eine stabilere Einheit bilden. Durch den Wegfall der Schweißnaht zwischen Längsträger und Stirnwand fällt die bisherige Stufe am Grundrahmen weg, sodass die Mulde jetzt noch sanfter und gleichmäßiger in das Chassis gleiten kann. Für die Langlebigkeit dieses Vorgangs lässt sich bei Bedarf die geschraubte Brückeneinführung mit wenigen Handgriffen seitlich einstellen. Zusätzliche Distanzbleche sind dafür nicht nötig.

Der Grandload eignet sich für Schüttgüter aller Art – vom weichen Sand bis hin zum schweren Felsgestein. Über die niedrige Ladekante lässt sich die Mulde leicht befüllen und das Abkippen gelingt durch die tief liegende Schüttkante mühelos.

Quelle: Meiller

Eine weitere, wesentliche Neuerung ergibt sich beim Bedienstand des Kippsattels. Dank des geänderten Rahmenvorbaus lässt sich das Arbeitspodest nun sogar einfacher an der Gegenplatte des Grundrahmens anbauen. Das ist wichtig, sobald der Kunde sich nachträglich für eine Aufrüstung mit einem Bedienstand entscheidet. Dazu wird das Stehpodest innerhalb des Rahmens montiert. Die Anschlusskonsole für die Versorgungsleitungen wandert dann mit nach vorn und befindet sich unterhalb der Kontrollplattform, um weiterhin eine optimale Zugänglichkeit zu den Anschlüssen zu gewährleisten.

Hohe Stabilität ohne Nutzlastverlust

Um dem abrasiven Verschleiß am Heck zusätzlich entgegenzuwirken, kann der Ladeboden im hinteren Drittel des Aufliegers optional verstärkt ausgeführt werden. Die Materialstärke lässt sich dort bedarfsgerecht auf bis zu sechs Millimeter erhöhen. Einen Nutzlastverlust muss der Kunde dabei nicht in Kauf nehmen: In der Basisausführung bringt der Ganzstahlkipper kaum mehr als 5.600 kg auf die Waage.

Zudem gibt es weitere typische Qualitätsmerkmale der Meiller Mulde: Die Seitenwände bestehen aus hochwertigem Verschleißstahl mindestens der Güte HBW 450, um ein vorschnelles Ausbeulen beim Transport von scharfkantigen Gesteins- oder Betonbrocken vorzubeugen. Der Übergang von der Stirnwand zur Seitenwand sowie deren Obergurte sind geometrisch entkoppelt. Auf der Innenseite sorgen Eckbleche als Zuganker für mehr Stabilität. Auch das geschlossene, von einem Roboter beidseitig dichtgeschweißte Obergurtprofil bringt im Vergleich zu offenen Profilen ein deutlich höheres Widerstandsmoment gegen Biegung mit sich. Außerdem kann mit der geschlossenen Version kein Schüttgut im Obergurt hängen bleiben. Die Rückwandlagerung liegt innerhalb des Obergurtbereiches und befindet sich nicht im Laderaum, so dass auch dort nichts liegenbleiben kann.

5.600

Kilogramm wiegt der Grandload Kippsattel.

Mehr Flexibilität im Transport: Zwei neue FlexBody Carrier

KRAMPE Die FlexBody-Familie von Krampe wächst weiter: Mit den neuen Modellen FlexBody TDK 12-450 Carrier und FlexBody TDK 14-450 Carrier schließt der Hersteller die Lücke zwischen dem Einachs-Dreiseitenkipper EDK 6-400 Carrier und dem Tandem-Dreiseitenkipper TDK 18-500.

Diebeiden neuen Fahrzeugtypen verfügen über eine Aufbaulänge von 4,5 m, eine Breite von 2,22 m und decken – abhängig von der gewählten Bordwandkombination – ein Transportvolumen von 5 bis 18 m³ ab. Damit eignen sie sich für ein breites Einsatzspektrum.

Der FlexBody TDK 12-450 Carrier ist auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 12 t ausgelegt und bietet eine technische Nutzlast von 11,5 t. Der FlexBody TDK 14-450 Carrier erreicht ein zulässiges Gesamtgewicht von 14 t und ermöglicht ebenfalls eine Nutzlast von bis zu 11,5 t. Beide Modelle kombinieren eine kompakte Bauweise mit einer hohen Leistungsfähigkeit. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

- Modulares Baukastenprinzip für maximale Flexibilität

- Anpassung an unterschiedlichste Einsatzanforderungen

- Leichtbau bei gleichzeitig hoher Stabilität durch patentierte Profilbordwände

- Rollgewalzte Nut für flexible, schweißfreie Montage von Komponenten

- Geschlossenes Fahrwerk für eine saubere und robuste Konstruktion

Carrier erweitern das Krampe-Dreiseitenkipperprogramm.

- Optionale Bordwandhebefedern für erleichterte Bedienung

- Hydraulische Bordwandentriegelung

- Ergonomische, gekröpfte Schließhebel

- Zuverlässige Verriegelung durch Totpunkt-Kinematik

- Rapsdichte und frostsichere Edelstahlabdichtung

- Sehr niedrige Plattformhöhe von 1.110 mm bei Serienbereifung

- Verschiedene Bereifungsoptionen (15.0/55-17 bis 500/50 R17)

Mit den neuen Modellen TDK 12-450 Carrier und TDK 14-450 Carrier baut Krampe sein Angebot im Segment der Dreiseitenkipper aus und bietet leistungsfähige, flexible und anwenderorientierte Transportlösungen.

Die neuen FlexBody-Modelle TDK 12-450 Carrier und TDK 14-450
Quelle: Krampe
Die technische Nutzlast der beiden Modelle liegt bei 11,5 t. Quelle: Krampe

Die Integration von Haldex in die SAF-Holland Group ermöglicht einen umfassenden One-Stop-Shop rund um Fahrwerks- und Bremstechnik. Quelle: SAF-Holland

Haldex stärkt seine Position als Anbieter integrierter Bremssysteme

SAF-HOLLAND Haldex, der Bremssystemspezialist der SAF-Holland Group, baut seine Rolle als Anbieter integrierter Bremslösungen für Lkw, Busse und Trailer konsequent aus. Aufbauend auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Bremsentechnologie kombiniert das Unternehmen bewährte mechanische Systeme mit elektronischen Steuerungs- und Softwarefunktionen. Ziel ist, es, den steigenden Anforderungen an Sicherheit, Effizienz und Konnektivität moderner Nutzfahrzeuge gerecht zu werden.

Alexander Kraus, Senior Commercial Product Manager bei SAF-Holland, betont: „Wir positionieren uns nicht nur als Hersteller von einzelnen Bremskomponenten, sondern als Anbieter ganzheitlicher und digital vernetzbarer Bremssysteme für Lkw, Busse und Anhänger. Damit unterstützen wir Fahrzeughersteller und Flottenbetreiber dabei, die zunehmende Systemkomplexität zu beherrschen und gleichzeitig Leistung sowie Serviceeffizienz zu steigern.“

Kernkompetenz mit globaler Bedeutung Im Bereich der Gestängesteller zählt Haldex seit den 1960er-Jahren zu den prägenden Anbietern im Markt und hat aufbauend auf dieser langjährigen Erfahrung seine Produkte kontinuierlich weiterentwickelt. Mit dem Haldex AA1 bietet das Unternehmen einen automatischen Nachsteller, der unter unterschiedlichsten Einsatzbedingungen ein konstantes Lüftspiel sicherstellt und damit dauerhaft eine zuverlässige Bremsleistung unterstützt.

Der Haldex S-ABA (Self-Setting Automatic Brake Adjuster) unterstreicht die Vorreiterrolle des Unternehmens in diesem Segment. Ausgestattet mit einem elektronischen BremsbelagverschleißSensor unterstützt er eine vorausschauende Wartungsplanung, während der selbstjustierende

Steuerarm die Montage vereinfacht und das Risiko fehlerhafter Einstellungen erheblich reduziert.

Effizienz, Leichtbau und Servicefreundlichkeit Mit der Druckluft-Scheibenbremse ModulT begegnet Haldex den steigenden Anforderungen an Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Transportbetrieb. Das Ein-Stößel-Design reduziert das Systemgewicht und minimiert die Anzahl der Verschleißteile, wodurch sowohl die Wartungskomplexität als auch die Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs sinken. Eine integrierte Nachstelleinheit gleicht den Verschleiß der Bremsbeläge automatisch aus und trägt so zu einer konstanten Bremsleistung sowie zu geringeren Serviceaufwänden bei.

Digitale Lösungen für den Trailer der Zukunft Im Zuge der digitalen Transformation erweitert Haldex sein Portfolio kontinuierlich um intelligente Softwarelösungen für moderne Trailer. Das elektronische Bremssystem EB+ 4.0 ermöglicht durch seinen modularen Aufbau die Integration zusätzlicher Brems-, Sicherheits- und Komfortfunktionen.

Fahrzeughersteller können die Systeme dadurch flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Ergänzend sorgt ein Software Update

Management System (SUMS) für die zuverlässige und regelkonforme Verwaltung der zunehmend softwaregesteuerten Fahrzeugsysteme. Für Flottenbetreiber bedeutet das mehr Transparenz und effizientere Wartungsprozesse. Damit schafft Haldex die Grundlage für zukunftssichere, vernetzte Trailerlösungen.

Synergien durch starken Verbund Seit 2023 Teil der SAF-Holland Gruppe, profitiert Haldex von erweiterten technologischen Ressourcen, einem etablierten Service-Netzwerk und zusätzlichen Entwicklungskapazitäten. Die Produktportfolios beider Unternehmen ergänzen sich nahtlos und ermöglichen Kunden einen umfassenden One-Stop-Shop rund um Fahrwerks- und Bremssysteme. Gleichzeitig sorgen das weltweite Servicenetzwerk und die Aftermarket-Kompetenz der Gruppe für einheitliche Serviceprozesse über verschiedene Regionen hinweg, während die enge Verzahnung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten die schnelle und effiziente Einführung neuer Technologien unterstützt.

„Die Integration von Haldex in die SAF-Holland Group ermöglicht es, Innovationen schneller zur Marktreife zu bringen und gleichzeitig unseren Kunden durchgängige, effiziente Lösungen aus einer Hand anzubieten“, erklärt Kraus.

Einschichtlack bei Hydrema reduziert VOC-Bilanz und steigert den Durchsatz

MANKIEWICZ Hydrema gehört zu den etablierten Premiumherstellern von Bau- und Erdbewegungsmaschinen. Als dänisches, familiengeführtes Unternehmen verbindet Hydrema technische Kompetenz mit einer klaren Markenidentität. Der Hauptsitz befindet sich in Støvring, Dänemark; ein weiterer zentraler Produktionsstandort liegt in Weimar, Deutschland. Gefertigt wird ausschließlich an diesen beiden Standorten, während die Maschinen weltweit ausgeliefert werden. Zum Portfolio zählen Muldenkipper, Baggerlader und Mobilbagger, die unter anderem in Europa sowie Australien, Neuseeland und den USA im Einsatz sind.

Innerhalb der Hydrema Group ist Marianne Frank Mogensen, Purchasing Manager des Unternehmens, zentrale Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Beschichtung. „Der richtige Lack beeinflusst maßgeblich, wie belastbar eine Maschine im täglichen Einsatz bleibt, wie sie am Markt wahrgenommen wird und welchen Wert sie langfristig behält. Gleichzeitig muss die Lackierung zuverlässig in den Produktionsprozess eingebunden sein, da sie Durchlaufzeiten und Taktung wesentlich mitbestimmt. Für uns ist sie daher kein Nebenaspekt, sondern ein fester Bestandteil unseres Qualitätsversprechens“, erklärt Marianne Frank Mogensen.

Wachstum als Herausforderung für die Fertigung Nicht zuletzt aufgrund der hohen Qualität seiner Maschinen und einer stetig steigenden Nachfrage ist das Unternehmen Hydrema in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Damit sind auch die Anforderungen an die Produktion gestiegen – insbesondere am Standort Weimar. Dort wurde die Fertigungskapazität deutlich ausgebaut, während die behördlich festgelegten VOC-Emissionsgrenzwerte unverändert blieben. Für die Lackierung bedeutete das erheblichen Handlungsdruck: Höhere Stückzahlen mussten innerhalb des bestehenden emissionsrechtlichen Rahmens realisiert werden. Vor diesem Hintergrund rückte der Wechsel des Lacksystems in den Fokus. Die neue Lösung sollte das Oberflächen- und Qualitätsniveau auch bei wachsender Produktion weiterentwickeln und prozesssicher absichern. Zugleich sollte sie die VOC-Situation am Standort entlasten. „Der Einschicht-Ansatz war deshalb der logische Schritt“, so Marianne Frank Mogensen.

Einschichtlack sichert Prozessfluss

Die Wahl fiel schließlich auf eine einschichtige Lösung mit Alexit High Build Monolyer von Mankiewicz Coatings. Der Lackhersteller war Hydrema bereits aus anderen Anwendungen vertraut und auch Produkt- und Anwendungserfahrung waren im Unternehmen vorhanden. Entscheidend war nun, gemeinsam eine Lösung zu entwickeln und sicher in die Fertigung zu überführen, die den Anforderungen von Hydrema an Oberflächen-

qualität, Prozesssicherheit und Durchlaufzeit zuverlässig gerecht wird. „Mit Mankiewicz entstand sehr schnell ein gemeinsames Verständnis für unsere Fertigung, nicht nur für die Lackierung selbst, sondern für den gesamten Prozess dahinter. Der Umstieg auf den Einschichter erfolgte zunächst in Weimar, wo der Handlungsdruck am größten war. Innerhalb kurzer Zeit war das Produkt prozesssicher in der Fertigung etabliert“, erklärt Marianne Frank Mogensen.

Die Umstellung auf den High Build Monolyer brachte Hydrema schnell messbare Vorteile: Durch den Wechsel vom Zweischichtsystem auf den Einschichter sank die VOC-Bilanz um 30 bis 40 %. Gleichzeitig verbesserte das neue Lacksystem den Korrosionsschutz und sorgte für erhebliche Prozessoptimierungen. Auch im Fertigungsfluss machte sich die Umstellung deutlich bemerkbar: Da die Bauteile nur noch einen Prozessschritt durchlaufen, erreicht Hydrema in Weimar heute einen höheren Durchsatz auf gleicher Fläche – ganz ohne zusätzliche Lackierkabinen.

„Wir sind durch die Umstellung deutlich schneller und effizienter geworden. Entscheidend ist dabei, dass die Trocknungszeiten exakt zu unserem Conveyor-System passen. Die Teile müssen innerhalb eines festen Zeitfensters ausreichend gehärtet und handlingfest sein“, sagt Marianne Frank Mogensen. Schon 2,5 Stunden nach der Lackierung sind die Bauteile bereit für die Montage. Mankiewicz unterstützte Hydrema dabei, die Prozesszeiten sicher einzuhalten.

Auch bei der Farbtonumsetzung bietet der High Build Monolyer laut der Einkaufsleiterin mehr gewünschten Spielraum. Neben den Standardfarben Hydrema-Gelb, Schwarz und Grau lassen sich auch individuelle Kundenfarben zuverlässig umsetzen. Dafür meldet Hydrema die gewünschten Farbtöne mit entsprechendem Vorlauf an Mankiewicz. Der Lackhersteller arbeitet den Farbton in der hauseigenen Farbmetrik aus und fertigt den Lack in der gewünschten Variante. Die Qualität bleibt dabei unverändert.

Für Hydrema war die Umstellung auf den High Build Monolyer von Mankiewicz nicht nur aus Prozessund Umweltgründen entscheidend, sondern auch mit Blick auf die langfristige Qualität der Maschinen.

Quelle: Mankiewicz

FingerJoysticks von Metallux im Einsatz bei

Gross-Funk

METALLUX Das 1980 gegründete Familienunternehmen Gross-Funk mit Sitz in Schopp (Pfalz) ist auf maßgeschneiderte Fernsteuerungssysteme für professionelle und sicherheitsrelevante Anwendungen spezialisiert. Die Lösungen kommen in unterschiedlichen Branchen wie Bau-, Forst- und Landwirtschaft, Logistik, Krantechnik sowie in maritimen Anwendungen zum Einsatz. Auch in der Robotik und in Rüstfernbedienungen für autonome Anwendungen sind sie fester Bestandteil.

Die Funkfernsteuerungen sind kompakt aufgebaut und für den rauen Einsatz konzipiert. Sicherheitsaspekte stehen dabei im Vordergrund: Redundante Not-Halt-Systeme, Lösungen für explosionsgeschützte Bereiche sowie die Vorbereitung auf künftige Cyber-Security-Anforderungen unterstreichen den hohen Anspruch. Für eine stabile Funkverbindung sorgt unter anderem der patentierte „Reflektomat“. Weitere technische Merkmale wie erhöhte Reichweiten bis 5 W, intelligente Reichweitenbegrenzung (Ranging), gut ablesbare, transreflektive Displays sowie das flexible E-Key-System zur einfachen Personalisierung und Austauschbarkeit von Komponenten runden das Gesamtpaket ab.

Bedienelemente als Schlüsselkomponente Vor diesem Hintergrund kommt den Bedienelementen eine zentrale Bedeutung zu. Insbesondere bei sicherheitskritischen Anwendungen sind Präzision, Zuverlässigkeit und ein eindeutiges haptisches Feedback entscheidend. Gross-Funk setzt hierfür auf Finger-Joysticks von Metallux. Diese lassen sich aufgrund ihrer kompakten Bauweise und modularen Ausführung

flexibel in unterschiedliche Fernbedienungen integrieren.

Zum Einsatz kommen die ein-, zwei- und dreiachsigen Metallux Modelle MJ-F11, MJ-F12 und MJ-F13. In akkubetriebenen Fernsteuerungen bieten sie durch ihre Potentiometer-Technologie Vorteile hinsichtlich Energieeffizienz bei gleichzeitig hoher Präzision. Die Joysticks sind ergonomisch ausgelegt und für den dauerhaften Einsatz konzipiert. Eigenschaften wie geringes Gewicht, hohe Lebensdauer und robuste Ausführung tragen zur Betriebssicherheit und Benutzerfreundlichkeit bei. Durch ihre kompakte Bauform und geringe Einbautiefe lassen sie sich zudem platzsparend in unterschiedliche Gerätearchitekturen integrieren.

Metallux verfolgt wie Gross-Funk einen konsequent anwendungsorientierten Ansatz. Auf Basis eines modularen Systems entstehen kundenspezifische Lösungen, die auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sind. Die Fertigung erfolgt in Deutschland und reicht von Prototypen bis zur Großserie. Automatisierte Prozesse, Reinraumfertigung sowie umfassende Prüf- und Testverfahren sichern eine gleichbleibend hohe Qualität.

Der

Funkfernsteuerung von Gross-Funk mit dem Metallux Joystick MJ-F12 dreiachsig. Quelle: Metallux
Finger-Joystick MJ-F12 ist in verschiedenen Griff-Varianten erhältlich. Quelle: Metallux

Neueste Fahrzeugsicherheitslösungen auf dem Truck Grand Prix 2026

BRIGADE ELECTRONICS Das Unternehmen war auf dem Internationalen Shell ADAC Truck Grand Prix vertreten und präsentierte dort seine neuesten Sicherheitsinnovationen für Nutzfahrzeuge auf einer der wichtigsten Veranstaltungen der Logistikbranche. Besucher des Brigade-Standes hatten die Möglichkeit, die neuesten KI-gestützten Sicherheitslösungen des Experten für Nutzfahrzeugsicherheit zu entdecken, die darauf ausgelegt sind, das Situationsbewusstsein der Fahrer zu verbessern, tote Winkel zu reduzieren und die Sicherheitsleistung in anspruchsvollen Logistikumgebungen zu steigern.

DerLogistiksektor steht weiterhin vor erheblichen Sicherheitsherausforderungen, insbesondere bei Manövern in belebten Depots, beengten Ladezonen und verkehrsreichen Betriebsumgebungen. Die Lösungen von Brigade wurden entwickelt, um Flottenbetreiber bei der Bewältigung dieser Risiken zu unterstützen, indem sie fortschrittliche KI-Erkennungsfunktionen mit leistungsstarken Kamera- und Überwachungssystemen mit Human Form Recognition (HFR) kombinieren. Diese Technologien bieten Fahrern ein verbessertes Situationsbewusstsein und Echtzeit-Warnmeldungen, was dazu beiträgt, Fahrer zu unterstützen, die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen zu verringern und die betrieblichen Sicherheitsstandards zu verbessern.

KI-Fähigkeiten einfach und kostengünstig nachrüsten

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die KI-Box, ein intelligentes System, das bestehende analoge Kameras einfach und kostengünstig mit KI-Fähigkeiten nachrüstet. Das Unternehmen stellte außerdem die Brigade Backeye 360 KI mit Personenerkennung vor, die ein vollständiges Bild der Fahrzeugumgebung liefert, um tote Winkel zu beseitigen und sichereres Manövrieren in komplexen Umgebungen zu ermöglichen. Brigade konzentriert sich weiterhin auf die Entwicklung praktischer, einsatzfähiger Sicherheitstechnologien, die sich nahtlos in neue und bestehende Flottenbetriebe integrieren lassen. Die Lösungen des Unternehmens kommen in der

Logistik, im Transportwesen, im Baugewerbe und in anderen risikoreichen Branchen zum Einsatz, in denen Sichtbarkeit und Situationsbewusstsein für einen sicheren Betrieb entscheidend sind.

Die KI-Box verhilft bestehenden analogen Kameras zu KI-Fähigkeiten. Quelle: Brigade Electronics

IM TREFFPUNKT FINDEN .

Ammann www.ammann.com/de/ 35 Atlas www.atlasgmbh.com/de/

Atlas Weyhausen www.weycor.de

B.T. Innovation www.bt-innovation.de

Baak www.baak.de

Bergmann www.bergmann-mb.de

Beutlhauser www.beutlhauser.de 59

Bobcat www.bobcat.de 41

Boels Rental www.boels.com/de-de 62

Bosch www.bosch.de 31

Bosch Beton www.boschbeton.de 56

Brigade Electronics www.brigade-electronics.com/de/

IMPRESSUM .

MZ Mediaverlag GmbH

Härtnagel 2 . 87439 Kempten

Telefon +49 (0)8 31 / 6 97 30 51-0 Fax +49 (0)8 31 / 6 97 30 51-50 E-mail info@treffpunkt-bau.eu

Gesamtverantwortlich Geschäftsführende Gesellschafter Manfred Zwick (-20) Bernd Mair (-10)

Redaktion Gloria Schaffarczyk (-90) verantwortlich

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The steinexpoApp supports you in planning your visit with all key information about exhibiting companies, the site map, visitor details, and much more. Available for download in the app stores from early August.

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steinexpoCAM: Schon im Aufbau kann das Entstehen des Messegeländes in Echtzeit verfolgt werden - vom Eintreffen der Maschinen bis zum letzten Feinschliff. So wird sichtbar, wie die Messe Schritt für Schritt wächst. webcam.steinexpo.de

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2.–5.

September 2026

Homberg/Nieder-Ofleiden

Willkommen/Welcome

steinexpo 2026 –

Die Demonstrationsmesse zum Erleben!

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The live demo trade show experience!

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Demoflächen/Demo areas

Gewinnungs- und Transportgeräte | Passendes Zubehör | Allgemein-Demo

Extraction and transport equipment | Matching accessories | General demonstration

Geländeplan/Exhibition Ground

(Änderungen vorbehalten/Changes reserved)

Aufbereitungstechnik | Entsprechendes

Zubehör | Catering steinexpoVILLAGE

Processing technology | Corresponding accessories | Catering steinexpoVILLAGE

Gewinnungs- und Transportgeräte | Passendes Zubehör

Extraction and transport equipment | Matching accessories

Weitere Gewinnungs- und Transportgeräte | Aufbereitungstechnik und Zubehör | Großpavillons mit steinexpoBISTRO

Additional extraction and transport equipment | Processing technology and accessories | Large pavilions with steinexpoBISTRO

Innovation live erleben! Aussteller zeigen Innovationen und modernste Technik direkt an ihren Ständen. Infos vor Ort und in der steinexpoAPP.

Experience innovation live! Exhibitors showcase innovations and cutting-edge technology directly at their stands. Info on-site and in the steinexpoAPP.

Weitere Infos/ Further information

Detaillierte Infos zu den Standflächen und Ausstellern finden Sie unter www.steinexpo.de

Detailed information about exhibition spaces and exhibitors can be found at www.steinexpo.eu

steinexpoVILLAGE
Exponate-Park 1 Equipment Display Area
parc-fermé
Tribünen Grandstands

Informationen/Information

Veranstaltungsort/ Fairground

Basaltsteinbruch der Mitteldeutschen

Hartstein-Industrie AG

Am Steinbruch 1

35315 Homberg/Nieder-Ofleiden, Deutschland

Quarry of Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG

Am Steinbruch 1

35315 Homberg/Nieder-Ofleiden, Germany

Öffnungszeiten/Opening hours

Mittwoch, 02.09.2026 bis Samstag, 05.09.2026 von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Wednesday, 2/9/2026 to Saturday, 5/9/2026 from 9.00 am to 5.00 pm

Eintrittspreise/ Entrance fees

Dauerkarte:

Ermäßigt (Studenten, Senioren, Menschen mit Einschränkungen):

Concessions (students, pensioner, disabled person):.

Parkgebühr pro Tag/Parking fee per day . . . . 7,00 €

Messe-Katalog/ Trade fair catalog

Sicherheitshelm/ Safety helmet

Das Tragen eines Helmes ist Pflicht!

Das Mitbringen eigener Helme ist gestattet. Safety helmets must be worn!

Visitors may also bring their own helmets.

Der Lageplan dient der Übersicht und ist rein schematisch dargestellt. This site plan is intended for general reference only and is not shown to scale. Tickets

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Anreise & Parken, FAQ Arrival & parking, FAQ Gastro-Guide

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