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MESSE
IFAT Munich 2026
Globaler Treffpunkt der Umwelttechnologiebranche
LIVE DABEI
Zeppelin Gruppe Wachstum und Weichenstellungen trotz Gegenwind
SONDERTEIL
Know-how am Bau Neue Produkte und Lösungen auf den blauen Extra Seiten

SCHWING

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IFAT Munich 2026
Globaler Treffpunkt der Umwelttechnologiebranche
LIVE DABEI
Zeppelin Gruppe Wachstum und Weichenstellungen trotz Gegenwind
SONDERTEIL
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Für kontrollierte Fällungen und sicheres Arbeiten.

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Die besten Seiten der Baubranche
am Bau
ab Seite 67
Schwing // Neue „Blueline“-Baureihe von Schwing
Kobelco // Wachstum durch Qualität: Kobelco
Liebherr // Energie auf Rädern: Liebherr bringt Schwung in die Elektrifizierung 22 Z&P Baumaschinen // Kiestage 2026: Z&P Baumaschinen begeistert mit Technik zum Anfassen 24 Messe München // IFAT Munich 2026: Umwelttechnologien werden zur Schlüsselindustrie 27 Conrad Electronic // Conrad Sourcing Platform: Optimal mit Technik versorgt – auch bei ungeplanten Bedarfen 32 Stihl // Erfolgsmeldungen: Stihl steigert Umsatz und forciert Akku-Transformation 34
ERDBEWEGUNG
Boels Rental // Effizienz und Flexibilität: Die Zukunft der Erdbewegung 54
Develon // Erweiterung des Dozer-Portfolios 56 Kurz Gruppe Machinery // Wasserbau ohne Stillstand: Wenn Technik und Personal gleichzeitig gefragt sind 57
GEWINNUNG BRECHEN SIEBEN RECYCLING
Develon // Neue und größere Modelle erweitern die Serie 9 58 Stehr // Stehr-Technologie ermöglicht hocheffiziente PFAS-Sanierung 60
Hyundai Construction Equipment Europe // Zweiachs-Knickdumper mit 45 Tonnen Nutzlast 61 Wirtgen // Flexibilität und Präzision für die richtige Materialgröße
Lesen Sie diese und weitere Ausgaben digital in unserem ePaper


Epiroc // Erweiterte Garantie für ausgewählte Baggeranbaugeräte mit Hatcon
63 Stawarski Brech-/Siebtechnik // Die neue Dimension: Easy-Screen 7000 Trommelsiebanlage 64 Schlüter Baumaschinen // Starke Maschine für starke Aufgaben: Zweiter Komatsu WA475-10E0 für Gräwe 65 Eggersmann // Neuer 30-Tonnen-Backenbrecher: Eggersmann Roktec JC 900 66
GALABAU . Bobcat // Neue Lader-Generation: R-Serie mit überarbeiteter Technik 111 Rapid Gruppe // RoboFlail Vario D501: Der Wegbereiter 112 Optimas // Starke Verlegetechnik auf der OstBau 113 DMS Technologie // Nicht mehr wegzudenken im GaLaBau 114 Ammann // Neue Rüttelplatten mit mehr Leistung und Komfort 115
AUTOBAHN -, STRASSEN - UND WEGEBAU
Vögele // Smarte Straßenfertiger: Automatisiert steuern und nivellieren 116
KANALBAU TIEFBAU
Yanmar // Vertrauen in Leistung und Zuverlässigkeit 118
Weber MT // Problemlöser auf der Baustelle: Effiziente Lösungen für den Glasfaserausbau 119





KRANTECHNIK ARBEITSBÜHNEN
Skyjack // Neue batteriebetriebene Auslegerbühnen
Geda // Der erste Geda Shaft Lift geht nach Dänemark
SCHALUNGEN BETON
Doka // Bauen im denkmalgeschützten Bestand:
Komplexe Schalung für Bamberger Schule
Herud // Schnell und ressourcenschonend: Schalung in Sekunden reparieren
Cemex // Infrastrukturprojekt in Dresden: Beton für den Bau eines Mediendükers 125
BAUSTELLENEINRICHTUNG PSA
HKL // Für jeden Bedarf die passende Lösung 126
Beutlhauser // Flexible Lösungen für die elektrifizierte Baustelle


128 Schöffel Pro // Mehr Hi-Vis zur IFAT-Premiere
Wonder Grip // Der Schutzhandschuh im Arbeitsprozess: Mehr Einfluss als gedacht
129
130 Fristads // Unverzichtbar: UV-Schutz auf der Baustelle
NUTZFAHRZEUGE
Kässbohrer // Neuer Pendel-Tieflader für den Schwertransport
131
132 Nooteboom // Mehr Stabilität für Windkrafttransporte 134 Fassi // Karst Transporte setzt auf moderne Hebetechnik 135 Krampe // Premiere: Zwei neue HD700 starten direkt vom Werk in den Großeinsatz 136 MAN Truck & Bus // Mobilitätslösungen für den Kommunaleinsatz 138 ES-GE // Pendelachs-Offensive geht weiter 139
OEM MOTOREN KOMPONENTEN
Rosenberger Telematics // Neue Tacho-Pflicht für Transporter & Sprinter 140 Magna Tyres // Optimaler Grip für Muldenkipper & Radlader 141 BKT // Vielseitiger Reifen für die Baubranche 142 Makita // Akku-Motoreinheit für den Ersatz von Benzinmotoren 143


Dieser Ausgabe liegt eine Beilage der Firma SIMEX bei.



„Deutschlands Importabhängigkeit ist nicht neu, doch geopolitische Spannungen und Handelsrestriktionen setzen die Versorgungssicherheit weiter unter Druck.“
Rekordbeteiligung auf der IFAT Munich 2026 zeigt deutlich: Kreislauf- und Wasserwirtschaft hat Systemrelevanz und ist die nächste globale Schlüsselindustrie“, bilanzierte Stefan Rummel, CEO der Messe München. Was nach großen Worten klingt, hat einen handfesten Kern: Deutschlands Importabhängigkeit ist nicht neu, doch geopolitische Spannungen und Handelsrestriktionen setzen die Versorgungssicherheit weiter unter Druck. Für Entlastung könnte die Kreislaufwirtschaft sorgen, indem sie wertvolle Rohstoffe wieder nutzbar macht.
Zu einem ähnlichen Schluss kommt auch der neue Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft, der von 15 Branchenverbänden sowie der IFAT Munich finanziell getragen und inhaltlich begleitet wurde. Demnach sind mineralische Bau- und Abbruchabfälle mit rund 208 Millionen Tonnen die größte Abfallgruppe Deutschlands, doch noch ist der Anteil zu gering, der als hochwertiger Baustoff in den Kreislauf zurückkehrt. Damit sich das ändert, fordern die Verbände unter anderem weniger Bürokratie und bessere Rahmenbedingungen.
Dass die Branche die dafür nötige Technik längst bereithält, zeigt unser Nachbericht zur IFAT ab Seite 27. Auf dem Freigelände der Weltleitmesse für Umwelttechnologien wurde die Technik nicht nur ausgestellt, sondern im Praxiseinsatz vorgeführt: Mehr als 110 Maschinen und Fahrzeuge arbeiteten unter realen Bedingungen, rissen ab und zerlegten, brachen und siebten, trennten und sortierten.
Wie sich auch die Maschine selbst im Kreislauf halten lässt, demonstrierte Zeppelin vor Ort: Mit einem runderneuerten Cat 950M aus dem Cat Certified Rebuild-Programm rückte das Unternehmen die Generalüberholung gebrauchter Baumaschinen in den Mittelpunkt seines Messeauftritts. Dass solche Konzepte fest zur Zukunftsstrategie gehören, hatte der Konzern bereits Mitte April bei seinem Medientag in Garching deutlich gemacht, über den wir ab Seite 14 berichten. Dort zog Zeppelin Bilanz für 2025 und gab einen Ausblick auf die kommenden Jahre.
Einen kleineren, aber ganz praktischen Ausblick liefert unser Sonderteil „KNOW-HOW AM BAU“, der ab Seite 67 Neues und Nützliches zusammenträgt. Zum einfachen Heraustrennen und Weitergeben gemacht, wandert auch er gern in zweite Hand.
Viel Freude mit diesen und den weiteren Themen,
Gloria Schaffarczyk



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Den Auftakt der neuen Blueline-Baureihe von Schwing bildet die XS37-5RZ – eine 37-Meter-Autobetonpumpe, die speziell auf die Anforderungen typischer Baustellenanwendungen im Hoch- und Ingenieurbau zugeschnitten wurde. Quelle: Schwing

SCHWING Mit der Einführung der neuen Produktreihe „Blueline“ erweitert die Schwing GmbH ihr Portfolio im Segment der Autobetonpumpen. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland zählt seit Jahrzehnten zu den etablierten Herstellern in der Betonfördertechnik und ist international insbesondere für robuste Konstruktionen und langlebige Technik bekannt.
Die neue Baureihe kam im ersten Quartal 2026 auf den europäischen Markt. Den Auftakt bildet die XS37-5RZ – eine 37-Meter-Autobetonpumpe, die speziell auf die Anforderungen typischer Baustellenanwendungen im Hoch- und Ingenieurbau zugeschnitten wurde. Mit der Blueline richtet sich Schwing gezielt an Kunden, die eine wirtschaftliche Lösung im Standardsortiment suchen, dabei aber nicht auf bewährte Sicherheits-, Service- und Bedienkonzepte verzichten möchten.

Das Partial Support Teilabstützungssystem von Schwing ermöglicht es, die Autobetonpumpe auch unter schwierigen Platzverhältnissen sicher aufzustellen. Quelle: Schwing
Die neue Baureihe ist auf zuverlässigen Betrieb, einfache Bedienung sowie flexible Einsatzmöglichkeiten auf unterschiedlich strukturierten Baustellen ausgelegt. Ziel ist es, eine technisch solide und gleichzeitig wirtschaftlich attraktive Lösung für den täglichen Baustelleneinsatz anzubieten.
Leistungsdaten für typische Baustellenanforderungen
Die XS37-5RZ arbeitet mit bewährter S-RohrBetonventiltechnik und einem offenen Hydrauliksystem. Damit positioniert Schwing die Maschine bewusst im klassischen Leistungsbereich urbaner Hoch- und Ingenieurbauprojekte. Nach Herstellerangaben erreicht die Maschine folgende Leistungswerte:
- maximale Fördermenge: 165 m³/h
- maximaler Förderdruck: 85 bar
- maximale Hubzahl: 26 Hübe/min
- Betonventil: S-Rohr-System
Die Kombination aus Fördermenge und Förderdruck ermöglicht einen flexiblen Einsatz in unterschiedlichen Baustellensituationen – vom klassischen Hochbau bis hin zu anspruchsvolleren Ingenieurbauanwendungen.
Bewährte S-Rohr-Technologie
Beim Betonventil setzt Schwing weiterhin auf die eigene S-Rohr-Technologie. Bereits 1960 meldete Friedrich Wilhelm Schwing das sogenannte S-Rohr als Ausprägung einer Rohrweichenpumpe zum Patent an. Dabei verbindet ein schwenkbares Rohrstück im Einfülltrichter abwechselnd einen der beiden Förderzylinder mit der Betonförderleitung. Durch das Umschalten nach jedem Kolbenhub entsteht ein nahezu kontinuierlicher Betonfluss – ein Funktionsprinzip, das bis heute in zahlreichen Zweizylinder-Betonpumpen weltweit eingesetzt wird und sich über Jahrzehnte im praktischen Baustellenbetrieb bewährt hat.
5-teiliger RZ-Verteilermast
Ausgestattet ist die XS37-5RZ mit einem 5-teiligen RZ-Verteilermast in DN-125-Förderleitungsdimension. Die maximale Reichhöhe beträgt 36,1 Meter. Zu den technischen Mastdaten gehören:
- Ausfalthöhe: 7 Meter
- Faltungsart: 5-RZ
Die gewählte Faltungsart ermöglicht kompakte Transportmaße bei gleichzeitig hoher Flexibilität im Arbeitsbereich. Gerade auf beengten Bau-
stellen oder bei schwierigen Aufstellbedingungen bietet die RZ-Faltung Vorteile bei Reichweite und Beweglichkeit des Verteilermastes.
Flexible Teilabstützung für beengte Baustellen
Ein wichtiger Bestandteil des Maschinenkonzepts ist das Partial Support System von Schwing. Teilabstützungssysteme gewinnen insbesondere auf innerstädtischen Baustellen zunehmend an Bedeutung, da verfügbare Aufstellflächen häufig eingeschränkt sind. Mit dem System können einzelne Abstützungen verkürzt oder in unterschiedlichen Stufen positioniert werden, anstatt sämtliche Stützen vollständig auszufahren. Dadurch lässt sich die Maschine auch unter schwierigen Platzverhältnissen sicher aufstellen – beispielsweise bei angrenzender Bebauung, schmalen Zufahrten oder Hindernissen im direkten Arbeitsbereich.
Die flexiblere Positionierung schafft zusätzliche Aufstellmöglichkeiten und reduziert zugleich unnötige Umsetzvorgänge auf der Baustelle. Das kann insbesondere bei komplexen Betonierabschnitten Zeit sparen und die Effizienz im täglichen Einsatz erhöhen.
Umfangreiche Serienausstattung mit Praxisbezug
Ein wesentliches Merkmal der neuen BluelineBaureihe ist die umfangreiche Serienausstattung.
Laut Schwing basiert diese auf intensiver Rückmeldung aus dem praktischen Baustellenbetrieb sowie auf jahrzehntelangen Erfahrungen des Herstellers im Bereich der Betonfördertechnik. Im Fokus stehen dabei insbesondere Bedienkomfort, Reinigungsfreundlichkeit und Wartungsvereinfachung.
Zur Ausstattung gehören unter anderem mehrere Details, die den täglichen Betrieb erleichtern sollen. So ermöglicht eine spezielle Reinigungsöffnung das Entnehmen des Reinigungsballs ohne Demontage des letzten Rohrbogens. Das spart Zeit und vereinfacht die Reinigung nach dem Betonierprozess. Zusätzlich verfügt die Maschine über einen integrierten Hochdruckreiniger. Dieser unterstützt das Spülen betonführender Bauteile direkt auf der Baustelle und trägt dazu bei, die Einsatzbereitschaft der Maschine schneller wiederherzustellen.
Eine automatische Zentralschmieranlage versorgt relevante Schmierstellen kontinuierlich mit Schmierstoff. Dadurch lässt sich der Wartungsaufwand reduzieren und gleichzeitig eine gleichmäßige Schmierung wichtiger mechanischer Komponenten sicherstellen.
Darüber hinaus ist eine Rohrablage vorgesehen, die das sichere Verstauen von Förderrohren und Zubehör erleichtert. Ergänzt wird die Ausstattung durch ein Endschlauchsperrventil, das ein unkontrolliertes Austreten von Beton bei Pumpenstillstand verhindert und einen gleichmäßigen Betonfluss bei Wiederaufnahme des Pumpbetriebs unterstützt.
Offener Hydraulikkreislauf für robuste Einsatzbedingungen
Die Blueline-Baureihe setzt auf den bewährten offenen Hydraulikkreislauf. Dieses Konzept bietet mehrere Vorteile im täglichen Baustelleneinsatz. Das Hydrauliköl wird nach dem Arbeitsprozess in den Tank zurückgeführt und kann dort Wärme abgeben. Dadurch entsteht eine effektive Kühlung des Systems. Gleichzeitig wird das gesamte Öl im Rücklauf kontinuierlich gefiltert, wodurch Abrieb- und Schmutzpartikel zuverlässig entfernt werden.
Dies trägt zu einer hohen Betriebssicherheit und einer langen Lebensdauer der Hydraulikkomponenten bei. Zudem ermöglicht das System den Einsatz robuster und wirtschaftlicher Standardkomponenten, was Wartung und Betriebskosten positiv beeinflussen kann.
Unterstützt wird der Betrieb der Maschine zusätzlich durch das internationale Servicenetz von Schwing. Dieses umfasst Wartung, Ersatzteilversorgung und technischen Support in zahlreichen Einsatzregionen weltweit.
Mercedes-Benz-Fahrgestell als Basis Als Fahrgestellbasis setzt Schwing auf Mercedes-Benz-Fahrzeuge der aktuellen Euro-6e-Generation. Die schweren Fahrgestellbaureihen bieten hohe Tragfähigkeiten und sind speziell auf anspruchsvolle Bauanwendungen ausgelegt. Durch die moderne Abgasnachbehandlung werden NOx-Emissionen auch unter hoher Dauerlast und realen Einsatzbedingungen zuverlässig
reduziert. Gleichzeitig bieten die Fahrgestelle hohe Achslastreserven und flexible Konfigurationsmöglichkeiten für komplexe Pumpenaufbauten.
Gerade bei Autobetonpumpen spielen Stabilität, Tragfähigkeit und eine robuste Rahmenkonstruktion eine zentrale Rolle. Das Zusammenspiel aus Fahrgestell, Antriebstechnik und Kühlung schafft die Voraussetzungen für stabile Mastgeometrien und einen sicheren Pumpbetrieb auch unter anspruchsvollen Baustellenbedingungen.
Auftakt einer neuen Baureihe
Mit der XS37-5RZ startet Schwing die Einführung der neuen Blueline-Reihe im europäischen Markt. Weitere Maschinen mit unterschiedlichen Reichweiten sollen folgen. Die neue Baureihe ergänzt damit das bestehende Portfolio des Herstellers, das bislang vor allem durch PremiumAutobetonpumpen geprägt war. Während diese auf maximale Individualisierung, höchste technische Ausstattung und maximale Leistungsfähigkeit ausgelegt sind, richtet sich die BluelineSerie bewusst an Kunden, die eine wirtschaftliche und standardisierte Lösung für typische Baustellenanwendungen suchen.
Mit der Kombination aus praxisorientierter Ausstattung, flexibler Abstützung, bewährter Pumpentechnik und wirtschaftlicher Auslegung positioniert Schwing die neue Baureihe als robuste Lösung für den täglichen Einsatz im Standardsegment der Autobetonpumpen.


„Für
die mittelständische Bauwirtschaft ist die VOB seit Jahrzehnten eine bekannte und bewährte Grundlage der Zusammenarbeit. Umso wichtiger ist es, sie nicht grundlegend umzubauen, sondern in zentralen Punkten gezielt fortzuentwickeln – vor allem bei der Vergütung von Leistungsänderungen und den Folgen von Bauablaufstörungen.“
Rechtsanwalt/Syndikusrechtsanwalt Dirk Stauf, Geschäftsführer Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB)
Bekannt und bewährt – kaum eine knappere Formulierung beschreibt das Verhältnis der mittelständischen Bauwirtschaft zur VOB so treffend wie dieses Zitat aus der Praxis. Darin liegt bereits der Kern ihres Erfolgs: Die VOB ist nicht nur ein Regelwerk, sondern ein über Jahrzehnte gewachsenes System gemeinsamer Erwartungen, eingespielter Abläufe und verlässlicher Maßstäbe. Für Bauunternehmen, Auftraggeber und Nachunternehmer schafft sie einen Rahmen der Ausschreibung, Vergabe und Vertragsabwicklung in einer Weise strukturiert, die in der Praxis verstanden und akzeptiert wird.
Gerade diese breite Akzeptanz ist ihr größter Wert. Wo Regeln von allen Marktseiten gekannt werden, entstehen Rechtssicherheit, Vergleichbarkeit und Verfahrensstabilität. Das gilt für die Eindeutigkeit der Leistungsbeschreibung, für technische Vertragsbedingungen ebenso wie für den Umgang mit Leistungsänderungen. Aus Sicht mittelständischer Bauunternehmen liegt die Stärke der VOB deshalb nicht allein in ihrem juristischen Gehalt, sondern vor allem in ihrer wirtschaftlichen Funktion: Sie macht Risiken kalkulierbar, stärkt den Wettbewerb und ermöglicht belastbare Entscheidungen in einem Markt, der von engen Fristen, hohen Vorleistungen und komplexen Projektverläufen geprägt ist. Doch ein bewährtes System ist kein starres System. Gerade im Zusammenspiel mit dem reformierten Bauvertragsrecht des BGB wird sichtbar, wo die VOB geschärft werden muss. Dies betrifft insbesondere Vergütungsfragen bei Leistungsänderungen und Bauablaufstörungen. Hier wünscht sich die Praxis keine Abkehr vom bestehenden System, sondern eine punktgenaue Weiterentwicklung mit Augenmaß. Denn nicht die Tradition allein rechtfertigt die VOB, sondern ihre fortdauernde Praxistauglichkeit.
Nach 100 Jahren steht die VOB damit weder für Stillstand noch für Reformverweigerung. Sie steht für ein Ordnungsmodell, das sich bewährt hat, weil es der Wirklichkeit des Bauens nahe geblieben ist. Wer dieses System erhalten will, sollte es deshalb nicht grundsätzlich infrage stellen, sondern dort modernisieren, wo Präzision, Klarheit und wirtschaftliche Fairness heute mehr denn je gebraucht werden. Mit Spannung sind daher die Diskussionen im Deutschen Vergabe- und Vertragsausschuss (DVA) zur Fortentwicklung der VOB vor dem Hintergrund der angekündigten Ergebnisse zur Evaluierung des BGB-Bauvertragsrechts in diesem Jahr zu erwarten.
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Die Besucher der Pro Days erwartete ein breites Portfolio an Maschinen, Technologien und Lösungen. Unter dem Motto „Testen und Erleben“ präsentierte Robert Aebi eine beeindruckende Bandbreite an Technik- und Digitalisierungslösungen.
Quelle: Treffpunkt.Bau

ROBERT AEBI Statt steriler Messehallen und statischer Exponate setzte Robert Aebi am 17. und 18. April 2026 auf maximale Praxisnähe. In der Kiesgrube der Firma Ebenhöh in Neuching bei München kamen rund 500 geladene Kunden und Partner zusammen, um moderne Bautechnik unter realen Einsatzbedingungen nicht nur zu sehen, sondern selbst zu testen.

Bei den Pro Days wurde die gesamte Bandbreite der Robert Aebi Bautechnik präsentiert. Das Ziel besteht darin, bestehende Beziehungen zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und Lösungen greifbar zu machen.
Quelle: Treffpunkt.Bau
Die Pro Days 2026 verstehen sich bewusst als Gegenentwurf zum klassischen Messeformat. „Wir wollen zeigen, was unsere Maschinen im Alltag leisten – dort, wo sie eingesetzt werden“, erklärt Geschäftsführer Armin Süß den Ansatz. Ziel der Veranstaltung ist der persönliche Dialog auf Augenhöhe sowie die Vertiefung bestehender Kundenbeziehungen. Michael Constroffer, Bereichsleiter Sales & Operations bei Robert Aebi, betont das strategische Konzept der Pro Days: „Unser Anspruch ist es, Kunden nicht nur einzelne Maschinen zu zeigen, sondern ganzheitliche Lösungen für ihren Arbeitsalltag. Mit der Kombination aus Volvo CE, Ammann und unserem LifeCycle-Angebot, das eine ganzheitliche Betreuung über die gesamte Lebensdauer der Maschine vorsieht, machen wir bei den Pro Days sichtbar, wie Technik, Service und Partnerschaft optimal zusammenspielen.“
Geballte Technik auf dem Demogelände Insgesamt präsentierten Robert Aebi und Partnerunternehmen über 25 Geräte. Das Spektrum
reichte von schweren Baumaschinen bis hin zu spezialisierten Lösungen. Robert Aebi zeigte die neuen Volvo Serien von Mobil- und Kettenbaggern (F-Serie), Radladern (K-Serie) und Dumpern (J-Serie) im Live-Betrieb. Bei Ammann lag der Fokus auf dem Straßenbau mit Modellen wie dem Fertiger ABG 7820 und der Walze ARS 170. Im Bereich Anbauteile und Speziallösungen präsentierten Partner wie OilQuick, Tuchel, Hopf, Allu, VTN und Schöller Special Machines (SSM) systemübergreifende Anwendungsmöglichkeiten. Durch die Teilnahme von Volvo Trucks konnten die Besucher integrierte Transport- und Baustellenlösungen aus einer Hand erleben.
Ein besonderes Highlight war das aktive Testen: Kunden konnten im Demogelände unter Anleitung von Experten selbst hinter das Steuer der Maschinen steigen.
Fokus auf Elektromobilität und Nachhaltigkeit
Ein zentrales Thema der diesjährigen Pro Days war der Ausbau elektrischer Antriebskonzepte. Michael Constroffer verwies auf das bereits breite Portfolio von Volvo, das vom kompakten Radlader bis zum 20-Tonner L 120 Electric reicht. Neu angekündigt bzw. vorgestellt wurden zudem Elektrovarianten des Mobilbaggers EWR 150, der Dumper A30 und A40 sowie der kommende 15-t-Radlader L 90 Electric. Besonders in der Gewinnungsindustrie mit festen Abläufen sowie im innerstädtischen Bereich sieht das Unternehmen bereits heute eine starke Nachfrage nach emissionsfreien Lösungen.
Strategische Ziele und Marktausblick
Trotz eines herausfordernden Marktumfelds mit steigenden Zinsen und Kraftstoffpreisen blickt

Die Kiesgrube der Firma Ebenhöh in Neuching bot die idealen Bedingungen, um moderne Bautechnik nicht nur zu sehen, sondern auch selbst unter realen Einsatzbedingungen zu testen. Quelle: Treffpunkt.Bau
Robert Aebi optimistisch in die Zukunft. Mit 48 Standorten in der Schweiz und in Deutschland und knapp 1.500 Mitarbeitenden sieht sich das Unternehmen gut gerüstet für die Herausforderungen der Baubranche. Das erklärte Ziel für den deutschen Markt ist ein zweistelliger Marktanteil über alle Produktgruppen hinweg.
Bis 2030 plant die Unternehmensgruppe, ihren CO2-Ausstoß auf Basis von 2024 um 30 bis 40 % zu reduzieren. Dies soll unter anderem durch die Umstellung der Pkw-Flotte auf Hybridund Elektroantriebe sowie den Einsatz von HVODiesel erreicht werden.

Geschäftsführer Armin Süß (r.) und Michael Constroffer, Bereichsleiter Sales & Operations, stehen für das Konzept der Pro Days: Kunden sollen nicht nur einzelne Maschinen, sondern ganzheitliche Lösungen für ihren Arbeitsalltag präsentiert bekommen. Quelle: Treffpunkt.Bau

Auch Partnerunternehmen präsentierten ihre Produkte. Nach zehn Jahren ist VTN wieder im Sortiment von Robert Aebi vertreten. Michael Sancarlo informierte über Baggeranbaugeräte für die Bereiche Abbruch, Recycling und Erdbewegung. Quelle: Treffpunkt.Bau
Format mit Perspektive Nach der erfolgreichen Veranstaltung in Neuching plant Robert Aebi, das Format der Pro Days als feste, wiederkehrende Reihe an verschiedenen Standorten im Vertriebsgebiet weiterzuführen. Geschäftsführer Armin Süß fasst zusammen: „Die Pro Days zeigen, was uns ausmacht: partnerschaftliche Zusammenarbeit, praxisnahe Lösungen und Technik, die im Alltag überzeugt.“

Stimmungsbild vom Werkshof in Garching: Vor der Konzernzentrale präsentierte Zeppelin den Medienvertretern unter anderem den Cat-Mobilbagger M318 sowie ein vollelektrisches Servicefahrzeug auf VW-ID.Buzz-Basis. Quelle: Zeppelin
ZEPPELIN Mit einem Umsatz von 4,4 Mrd. Euro, einem Ergebnis vor Steuern von 135 Mio. Euro und der größten Akquisition der Firmengeschichte hat die Zeppelin Gruppe ein bewegtes Geschäftsjahr 2025 hinter sich. Wie es nun weitergeht, erläuterten unter anderem Vorstandsvorsitzender Matthias Benz und CFO Christian Dummler beim Medientag am 15. April 2026 in der Konzernzentrale in Garching bei München.
Wachstum trotz Gegenwind, so ließ sich der diesjährige Medientag der Zeppelin Gruppe in Garching gut auf den Punkt bringen. „Wir schaffen Wachstum“, lautete die Überschrift, die Vorstandsvorsitzender Matthias Benz für die Veranstaltung gewählt hatte, „und zwar nicht trotz der Veränderungen, die wir alle täglich beobachten, sondern weil wir unseren Kunden Lösungen bieten, diese Veränderungen zu meistern und zu gestalten.“ Mit einem Umsatz von 4,4 Milliarden

Seit 2023 Vorstandsvorsitzender der Zeppelin Gruppe: Matthias Benz präsentierte beim Medientag die Bilanz 2025 und den Ausblick auf 2026. „Wir schaffen Wachstum, und zwar nicht trotz der Veränderungen, sondern weil wir unseren Kunden Lösungen bieten, diese zu meistern und zu gestalten“, so sein Credo.
Quelle: Zeppelin
Euro (+16 %) und einem Ergebnis vor Steuern von 135 Millionen Euro (+26 %) schloss der Vertriebsund Serviceanbieter das vergangene Geschäftsjahr ab. Der Auftragseingang stieg um 24 % auf 4,5 Milliarden Euro, die Investitionen kletterten um 148 % auf 801 Millionen Euro. Der operative Cashflow legte um 40 % auf 410 Millionen Euro zu, und das Eigenkapital lag bei rund 1,3 Milliarden Euro. „2025 war wirtschaftlich ein solides Jahr“, ordnete Benz die Entwicklung ein. Trotz eines insgesamt flachen Marktumfelds habe Zeppelin sowohl den Umsatz halten als auch das Ergebnis leicht steigern können. Zugleich sei das Jahr von „wichtigen Weichenstellungen“ geprägt gewesen.
PEPP Group treibt die Bilanz
Die wohl bedeutendste dieser Weichenstellungen war die Übernahme der niederländischen PEPP Group B.V., der mit 530 Millionen Euro Enterprise Value größte Zukauf der Firmengeschichte. Mit der Akquisition übernahm Zeppelin den Vertrieb und Service von Caterpillar-Produkten in den Niederlanden und Norwegen. Sie brachte rund 2.000 zusätzliche Mitarbeitende und etwa 1,1 Milliarden Euro Umsatz ein. Bei voller Konsolidierung rechnet die Gruppe für 2026 mit einem Konzernumsatz von rund fünf Milliarden Euro. „Wir haben unsere Marktposition weiter gestärkt, unsere internationale Präsenz ausgebaut und damit die Grundlage für weiteres nachhaltiges Wachstum gelegt“, so Benz. Die Integration verlaufe hervorragend.
Eine weitere strukturelle Weichenstellung betraf die Organisation selbst: Zeppelin bündelte im vergangenen Jahr seine bisher fünf Strategischen Geschäftseinheiten zu vier neuen: Construction Industry & Mining, Rental, Power Systems und Plant Engineering. Der neue Zuschnitt soll für klarere Verantwortlichkeiten, eine stärkere Kundenorientierung und mehr Effizienz sorgen.
Das Kerngeschäft Construction Industry & Mining legte zu: Der Umsatz stieg um 15 % auf 2,4 Milliarden Euro, der Auftragseingang sogar um 30 %. Ein wesentlicher Impuls kam von der bauma 2025, auf der Zeppelin auf rund 10.000 m² Ausstellungsfläche etwa 1.400 Maschinen mit einem Volumen von rund 200 Millionen Euro verkaufte und rund 9.000 Lead-Kontakte generierte. Noch dynamischer entwickelte sich Power Systems mit einem Umsatzplus von 56 % und einem Ergebnissprung von 80 %, getragen von hoher Nachfrage nach Energie-, Antriebs- und Serviceleistungen. Die finanzielle Stabilität bestätigte ein Investment-Grade-Rating von BBB+ mit stabilem Ausblick. „Gerade in wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig eine solide finanzielle Aufstellung ist“, betonte Christian Dummler, Geschäftsführer und CFO.
Zwei Geschäftseinheiten unter Druck Differenzierter fiel die Bilanz in den übrigen Bereichen aus. Im Mietgeschäft Rental konnte Zeppelin den Auftragseingang stabil halten und setzte gezielt Akzente bei nachhaltigen Lösungen, Baulogistik und Digitalisierung. Spürbar war jedoch ein Margendruck, das EBT ging um 15 % auf 33 Millionen Euro zurück.

Deutlich schwieriger ist die Lage im Anlagenbau. Die Geschäftseinheit Plant Engineering verzeichnete einen Auftragsrückgang von 23 % auf 347 Millionen Euro, der Umsatz sank um sieben Prozent auf 437 Millionen Euro. Benz machte unmissverständlich klar, dass es sich nicht um eine konjunkturelle Schwäche handle: „Das ist keine Konjunkturkrise. Das ist eine strukturelle Verände-
rung der Märkte.“ Wesentliche Kundensegmente wie die Polyolefin- und die Reifenindustrie wanderten infolge hoher Energiepreise aus Deutschland ab, vor allem in die USA und nach China. Akuter Stellenabbau drohe am Stammsitz Friedrichshafen zwar nicht, dennoch sei der Bereich in einer erheblichen Transformation. Mit dem Betriebsrat führe man konstruktive Gespräche.

Vor der Mietstation in Garching: Der Cat Rental Store deckt mit Arbeitsbühnen, Scherenbühnen und Baumaschinen ein breites Spektrum ab. 2025 hielt die Geschäftseinheit Rental ihren Auftragseingang stabil und setzte Akzente bei nachhaltigen Lösungen, Baulogistik und Digitalisierung. Quelle: Zeppelin
Selbst ans Steuer: Bernd Mair, Geschäftsführer von Treffpunkt.Bau, beim Palettenstapeln mit einem Cat 906. Teil des Medientags war die Möglichkeit, einige Maschinen auf dem Werkshof unter Aufsicht selbst zu fahren. Quelle: Treffpunkt.Bau

Megatrends als strategische Antwort Wo strukturelle Veränderungen Geschäftsfelder schrumpfen lassen, eröffnen sich an anderer Stelle neue. „Wir sehen uns vermehrt angefragt als der Partner in diesen bewegten Zeiten“, so Benz, „und nicht nur in den traditionellen Märkten der Bauindustrie, sondern auch insbesondere im Bereich Energie und im Bereich staatlicher Akteure und Energieversorgung.“ Für sein künftiges Wachstum setzt Zeppelin konsequent auf ein Portfolio entlang globaler Megatrends.
Vier Impulsfelder stehen im Fokus: Infrastrukturwende und Transformation im Bau, Energiewende, Digitalisierung und KI sowie Fachkräfte und soziale Verantwortung. Hinzu kommen Akti-

Mitte April hat Henning Jansen die Leitung der ZeppelinNiederlassung Garching übernommen. Der Vertriebsprofi ist seit 2015 bei der Zeppelin Baumaschinen GmbH tätig, zuletzt als Verkaufsleiter im Konzernkundenbereich. Dort verantwortete er die Betreuung strategischer Großkunden, insbesondere im Recyclingsektor, und setzte Schwerpunkte beim systematischen Ausbau der Marktpräsenz und bei digitalen Vertriebsprozessen.
vitäten im Bereich Resilienz und Verteidigung, in dem Zeppelin nach eigenen Angaben bereits seit Jahren tätig ist, von Cat Defense Equipment für staatliche Akteure über Antriebssysteme für die Marine bis hin zu mobiler Infrastruktur und Logistik. „Zeppelin wird keine Defense-Firma“, stellte Benz klar. „Wir bieten Lösungen für Probleme und Herausforderungen, die wir heute haben.“
Mittelfristig will der Konzern seine Umsatzrendite von aktuell 3,0 auf 6 % verdoppeln. Wie greifbar die Strategie bereits heute ist, zeigte der Rundgang Zeppelin Live auf dem Werkshof in Garching. An den Stationen demonstrierte das Unternehmen sein Spektrum: vom Cat-906-Kompaktradlader vor einem systematisch sortierten AnbaugeräteLager über ein vollelektrisches Servicefahrzeug auf VW-ID.-Buzz-Basis bis hin zu Cat-Marine-Batterien, einem Cat-C9.3B-Industriemotor und Microgrid-Konzepten von Zeppelin Power Systems. Besondere Aufmerksamkeit zog der H2-HybridContainer auf sich, eine standardisierte Containerlösung mit PEM-Brennstoffzelle, Lithium-Ionen-Batterie und Wasserstoff-Flaschenbündeln, die emissionsfreien Strom für stationäre, mobile und maritime Anwendungen liefert.
Köln wird zum Service-Drehkreuz Ein ebenso klares Bekenntnis zum Standort Deutschland ist die Rekord-Einzelinvestition für ein neues Logistikzentrum in Köln Porz-Eil. Auf 52.000 m² Grundstück und 16.400 m² Nutzfläche entsteht bis 2027 ein hochmoderner Hub mit automatisierter Logistik. Spatenstich war im Oktober 2025, 100 bis 125 Mitarbeitende werden hier arbeiten. Künftig sollen 98 % der Ersatzteile innerhalb von 24 Stunden verfügbar sein, ergänzt um das Serviceversprechen Same Day Fix. „Es hätte auch andere Locations gegeben in Europa, aber wir wollten nach Köln“, betonte Benz.
Vorbereitet auf Verwerfungen
So selbstbewusst die Investitionsentscheidungen wirken, den Jahresauftakt 2026 bezeichnet die Gruppe als durchwachsen. Neben einem langen Winter und einem spürbaren Margendruck belastet vor allem das geopolitische Umfeld die Aussichten. „Seit einer Woche haben wir einen Krisenstab, der jeden Freitag tagt“, berichtete Benz. Das Gremium befasst sich mit der Lage im Mittleren Osten, monitort Treibstoffpreise und hat einen Treibstoffvorrat für zwei Wochen angelegt. „Das ist der größte Energiepreisschock, den wir je gesehen haben. Und das wird auch nicht in sechs Wochen vorbei sein“, so Benz weiter. Trotz steigender Zinsen am langen Ende und absehbarer Preissteigerungen bei Maschinen sei bislang kein einziger Auftrag storniert worden. Am Umsatzziel von rund fünf Milliarden Euro für 2026 hält die Gruppe fest. „Dennoch sollte Zeppelin auch 2026 auf Wachstumskurs bleiben, sofern sich keine noch größeren Verwerfungen auftun“, so Benz.
Gloria Schaffarczyk & Bernd Mair

Emissionsfrei und mobil: Der H2-Hybrid-Container von Zeppelin Power Systems kombiniert PEM-Brennstoffzelle, Lithium-Ionen-Batterie und Wasserstoff-Flaschenbündel zu einer standardisierten Energielösung für stationäre, mobile und maritime Anwendungen. Quelle: Zeppelin
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Teleskoplader T 33-10

KOBELCO Von der neuen Europazentrale in Lelystad aus forciert Kobelco Construction Machinery Europe (KCME) seine Präsenz in den DACHMärkten. Mit einer konsequenten Fokussierung auf den anspruchsvollen Abbruchsektor, technologischen Meilensteinen wie dem Fernsteuerungssystem KDive und einer neuen Generation von HighReachMaschinen untermauert der japanische Traditionshersteller seinen Anspruch als PremiumAnbieter.
Die neue Kobelco Europazentrale in Lelystad umfasst auch einen 3.500 m2 großen und 5 m tiefen Vorführbereich, der praxisnahe Maschinentests ermöglicht.
Quelle: Treffpunkt.Bau

Beim Pressetag in Lelystad wurden die Marktposition, Entwicklung und Vertriebsstrategie von Kobelco in Europa thematisiert. Hanns Markus Renz, Business Director DACH, betonte die japanische Qualität, die technologischen Innovationen und die deutlich ausgebaute Händlerstruktur von Kobelco in Deutschland. Quelle: Treffpunkt.Bau
Derfeierliche Einzug in die neue Europazentrale in Lelystad, Niederlande, markiert für Kobelco weit mehr als nur einen Standortwechsel. Es ist das Fundament für eine neue Ära des Kundenservice und der technischen Unterstützung in Europa. Die Geschäftsführung für Europa hat Takemichi Hirakawa seit dem 1. Januar 2026 übernommen. Unter seiner Leitung soll die Kapazität des Standorts in nahezu allen Bereichen stark ausgebaut werden.
Das Herzstück des neuen Areals ist das „Tech Center“, ein hochmodernes Schulungszentrum, das darauf ausgelegt ist, Händler und Kunden tiefgreifend in die komplexe Technik der japanischen Maschinen einzuführen. Auf einer großzügigen Demofläche, die sogar ein fünf Meter tiefes Becken für Grabetests umfasst, können die Maschinen unter realen Einsatzbedingungen getes-
tet werden. Flankiert wird dies von dem neuen europäischen Ersatzteillager, das auf 12.000 m² die Teileverfügbarkeit für die wachsende Maschinenflotte in Europa sicherstellt.
Marktstrategie DACH: Qualität als Antwort auf den Preisdruck In Deutschland, Österreich und der Schweiz verfolgt Kobelco eine klare Strategie: Wachstum durch Qualität. Während Kobelco in beiden Alpenrepubliken bereits seit langem als eine feste Größe mit hohen Marktanteilen gilt, sieht das Unternehmen in Deutschland noch Wachstumspotenzial: Etwa im Vertrieb und Service, wo der Hersteller seit Jahresbeginn mit Eberle + Hald (Ba.-Wü.), MSG Andert (Hessen) und Thomas Baumaschinen Nord (S.-H.) gleich drei neue Regionalpartner ernannte. Oder im Bereich der
Kompaktmaschinen bis sechs Tonnen: Hier ist der Wettbewerb nach wie vor durch einen hohen Anteil an preissensiblen Mietpark-Geschäften geprägt. Naturgemäß schwierig für einen Premium-Hersteller, als der sich Kobelco auch bei den Minibaggern mit überdurchschnittlich kraftstoffeffizienten, leistungsfähigen und langlebigen Maschinen positionieren will. Ganz anders in Österreich und der Schweiz mit ihren schwierigen, felsigen Böden auf entlegenen, steilen Baustellen. Hier kommt der qualitätsbewusste Vollsortimenter bis 6 t auf stabile Marktanteile auch gegenüber führenden Minibagger-Spezialisten und setzt sich in den darüberliegenden „Midi“Klassen (6 – 15 t) spürbar von den großen Baumaschinen-Fullinern ab.
Die Abbruch-DNA:
Weltmarktführer mit Rekord-Ambitionen Wenn es einen Bereich gibt, der Kobelco weltweit definiert, dann ist es der Abbruch. In Japan hält das Unternehmen einen beeindruckenden Marktanteil von 40 bis 45 %. Diese Expertise ist tief in der Unternehmensgeschichte verwurzelt: Bereits 1977 entwickelte Kobelco den ersten „Nibbler“ (Abbruchzange). Mit Maschinen wie dem SK3500D, der mit 65 m Arbeitshöhe einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde hält, hat Kobelco technische Grenzen verschoben. In Europa hat Kobelco seit 2017 seine Longfront-Flotte massiv ausgebaut. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem deutschen Markt, der durch seine hohe Anzahl an spezialisierten Abbruchunternehmen eine zentrale Rolle spielt. Da die Anforderungen an die Erdbebensicherheit in Japan zu extrem kurzen Lebenszyklen von


Der 30.000 m2 große Standort in Lelystad markiert eine neue Ära im Europageschäft von Kobelco. Die Kundennähe und der Support werden durch die moderne Infrastruktur und ein Ersatzteillager mit 12.000 m2 auf ein neues Level gehoben.
Gebäuden führen, ist die dortige Abbruchtechnik die anspruchsvollste der Welt – ein technologischer Vorsprung, von dem europäische Kunden unmittelbar profitieren.
Offensive im Abbruch Neben Standardbaggern mit geraden Auslegern und spezifischer Abbruchausrüstung „ab Werk"
sind es vor allem die „Demolition"-Modelle" ab 45 t Einsatzgewicht, die den Erfolg des japanischen Herstellers im Rückbausegment begründen. Charakteristisches Kennzeichen ist neben hohen Werkzeug-Gewichten das „NEXT"-Wechselsystem, das den schnellen Tausch zwischen mehrteiligen Longfront-Auslegern oder hochflexiblen separaten Verstellauslegern für effiziente Angriffe am Boden ermöglicht.

Maximale Reichweite, keine Kompromisse. Der Kobelco SK650DLC-11 setzt neue Maßstäbe in Sachen Effizienz und Sicherheit auf der Baustelle. Quelle: Kobelco
Ganz neu präsentiert Kobelco in diesem Jahr den SK650DLC-11, der mit 80 t Betriebsgewicht und 345 kW Motorleistung eine bestehende Lücke im Programm füllt. Auch er setzt auf schiere Kraft: Max. 3.700 kg Werkzeuggewicht bei 28 m Bolzenhöhe bzw. 6.100 kg am kürzeren Separatausleger mit knapp 18 m Reichweite lassen sich dank hydraulisch ausfahrbarem Fahrwerk (Breite: 3,18 – 4,20 m) noch effizienter einsetzen. Auch am SK650DLC-11 wird der NEXT-Auslegerwechsel jetzt hydraulisch unterstützt. Mit neuen Schutzgittern wurde die um 30° kippbare Abbruchkabine hinsichtlich Sicherheit und Übersichtlichkeit weiter optimiert.

Ausrüstung Max. Werkzeuggewicht
4teilig (40 m) 4,3 t 4teilig (35 m) 5,2 t 3teilig (35 m) 5,0 t 3teilig (31 m) 6,1 t Separater Ausleger 12,0 t (Grund)
Konfiguration) ermöglicht er den Rückbau von Hochhäusern, die bisher oft nur mit extremen Sonderlösungen oder durch zeitintensiven manuellen Abbruch erreichbar waren. Das Next Advance System bietet dabei sechs verschiedene Konfigurationen. Ob ultralange Reichweite für den selektiven Rückbau in der Höhe oder das effiziente Räumen von niedrigen Stockwerken oder Fundamenten mit separatem Ausleger für Werkzeuge bis zu 12 t – der SK1300DLC-11 passt sich jedem Projekt an.
Eines der größten Hindernisse für Maschinen der 140-t-Klasse sind traditionell die strengen Transportvorschriften. Hier setzt Kobelco neue Maßstäbe. Die Maschine wurde von Grund auf für eine einfache Demontage entwickelt. Dank der modularen Bauweise mit einer Hilfsrahmenkonstruktion und dem hydraulischen MehrleitungsKupplungssystem lässt sich der Hauptausleger in etwa zwei Stunden demontieren. Die hydraulisch verstellbaren Kettenlaufwerke ermöglichen eine sichere Selbstmontage und -demontage, wodurch das Transportgewicht der Basiseinheit auf ca. 32 t gesenkt werden kann. Dies spart enorme Logistikkosten und vereinfacht Genehmigungsverfahren deutlich. Bei Arbeiten in 40 m Höhe ist Sicherheit kein Luxus, sondern überlebenswichtig. Die um 30 Grad kippbare Kabine bietet dem Fahrer eine optimale Sichtlinie ohne körperliche Belastung. Das Stabilitätswarnsystem überwacht kontinuierlich den Schwerpunkt und warnt den Bediener aktiv vor kritischen Zuständen. Der Kabinenkollisionsschutz verhindert proaktiv, dass das Arbeitsgerät die Kabine beschädigt. Das Eagle Eye View genannte Kamerasystem sorgt für eine 360-Grad-Rundumsicht auf einem 10-ZollMonitor, ergänzt durch eine spezielle Stielkamera für präzises Arbeiten am Objekt.
Mit einem Einsatzgewicht von bis zu 140 t definiert der SK1300DLC die Grenzen dessen neu, was im modernen Hochhausabbruch möglich ist. Ausgestattet mit der speziellen 4-teiligen Ultra-High-ReachAusrüstung erreicht er eine Arbeitshöhe von bis zu 40 m.
Kobelco SK1300DLC-11:
Weiter die Benchmark in der 140-t-Klasse Der Kobelco SK1300DLC-11 ist die Antwort auf die wachsenden Anforderungen im urbanen Rückbau. Durch die Kombination aus extremer Höhe, smarter Transportlogistik und modernsten
Quelle: Kobelco
Sicherheitssystemen bietet er Abbruchunternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Das Herzstück des SK1300DLC-11 ist seine beeindruckende Flexibilität. Mit einer maximalen Arbeitshöhe von bis zu 40 m (in der 4-teiligen
Angetrieben von einem leistungsstarken Isuzu-Motor der Stufe V mit 382 kW (520 PS), kombiniert die Maschine enorme Hubkräfte mit optimiertem Kraftstoffverbrauch. Das integrierte KOMEXS-Flottenmanagement erlaubt es Betreibern, Verbrauchsdaten und Betriebszeiten in Echtzeit zu analysieren. Dies reduziert nicht nur die Betriebskosten, sondern minimiert auch den ökologischen Fußabdruck auf der Baustelle durch Reduzierung unnötiger Leerlaufzeiten. Mit dem SK1300DLC-11 hat Kobelco einen Giganten geschaffen, der nicht allein mit schierer Kraft beeindruckt, sondern als ein hochpräzises Werkzeug für komplexeste Aufgaben überzeugt.

Kobelco hat seine 2,5- bis 3-t-Klasse in der 7. Genration umfangreich überarbeitet. SK26SR-7 und SK28SR-7 sind nicht nur einfache Upgrades, sondern konsequente Neuentwicklungen. Quelle: Kobelco
Kobelco SK26SR & SK28SR: Die neue Generation der Minibagger In der modernen Baubranche sind Flexibilität und Leistung auf engstem Raum keine Gegenspieler mehr. Mit der Einführung der neuen Minibagger SK26SR und SK28SR (Generation 7) beweist Kobelco, wie die Harmonisierung von Kraft, Präzision und außergewöhnlichem Design zu einem neuen Arbeitswert führt. Ob im innerstädtischen Bereich, im Garten- und Landschaftsbau oder bei Sanierungsarbeiten – die Anforderungen an die Maschinentechnik steigen kontinuierlich. Kobelco hat mit der Überarbeitung seiner 2,5- bis
Baggerführen
2.0
Bereits seit langem setzt Kobelco in Sachen Sicherheit und Effizienz auf intelligente Maschinenüberwachung. Noch einen Schritt weiter geht die Bagger-Fernsteuerung K-Dive: Das System ermöglicht risikoloses Arbeiten in gefährlichen Umgebungen, an schwer zugänglichen Einsatzorten oder die standortungebundene Bedienung gleich mehrerer Maschinen durch hochqualifiziertes Personal. Herzstück ist ein 1:1-Cockpit mit zahlreichen Monitoren für den Arbeitsbereich und das unmittelbare Umfeld. Bereits nach kurzer Eingewöhnung ermöglicht es die hochpräzise Bedienung aller Gerätefunktionen und Anbauwerkzeuge inklusive akustischer und sensorischer Rückmeldung. Je nach Anwendung und Distanz werden die bidirektionalen Signale dabei via WLAN, konventioneller Datenleitung oder Satellitenverbindung übertragen.
In Japan bewährt sich K-Dive bereits seit geraumer Zeit bei ausgedehnten Piloteinsätzen – u. a. im Katastrophenschutz, auf Deponien oder im Abbruch. Jetzt soll die Erprobung auch auf interessierte Kunden in Europa ausgeweitet werden – die offizielle Markteinführung ist für Ende 2027 geplant.
3-t-Klasse auf diese Bedürfnisse reagiert. Der SK26SR-7 und der SK28SR-7 sind nicht nur einfache Upgrades, sondern eine konsequente Neuentwicklung.
Unter der Haube beider Modelle arbeitet ein moderner Diesel mit einer Motorleistung von 18,9 kW. Dieser Antrieb ist konform mit der EUAbgasnorm Stufe V, was den Einsatz in umweltkritischen Zonen problemlos ermöglicht. Die eigentliche Stärke liegt in der optimierten Hydraulik. Kobelco hat die Leistungsfähigkeit so gesteigert, dass schnellere Arbeitszyklen und höhere Grabkräfte möglich sind. Dies resultiert in einer spür-
Unverwüstlichkeit als Markenzeichen
Kobelco-Maschinen werden oft mit der Langlebigkeit von Toyota verglichen und gelten als nahezu „unverwüstlich“. Ein entscheidender Qualitätsvorteil gerade auch im Abbruchbereich ist, dass Kobelco-Maschinen direkt in Japan entwickelt und gebaut werden. Im Gegensatz zu Wettbewerbern, die Standardmaschinen oft über Drittanbieter umbauen lassen, sind bei Kobelco alle Komponenten – vom Drehkranz bis zum Ausleger – von Beginn an für die extremen Belastungen ausgelegt.
Der aktuelle Markenslogan „Built for Perfectionists“ basiert auf dem Prinzip des Kaizen, was „kontinuierliche Verbesserung“ bedeutet. Diese Qualitätsphilosophie spiegelt sich für den Bediener auch in der Feinabstimmung der Hydraulik wider. Ziel ist es, dem Fahrer ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem er einen „perfekten Job“ abliefern kann.
Die Botschaft von Kobelco ist deutlich: Man will nicht der größte Volumenhersteller sein, sondern der Partner für Unternehmen, die auf Total Cost of Ownership und maximale Zuverlässigkeit setzen. Mit der neuen Infrastruktur in Lelystad und einer Produktoffensive im schweren Ab-
baren Produktivitätssteigerung auf der Baustelle – ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftlichkeit jedes Projekts.
Ein technisches Alleinstellungsmerkmal bleibt das Kühlsystem iNDr (Integrated Noise and Dust Reduction). Es sorgt nicht nur für eine extrem niedrige Geräuschemission, sondern filtert auch die Ansaugluft hocheffektiv, was die Standzeiten der Filter verlängert und die Kühlleistung optimiert. Wichtiges Kennzeichen der neuen Generation ist auch das völlig neu gestaltete Innendesign. Kobelco verfolgt hier den Ansatz der „funktionalen Schönheit“. Der Arbeitsplatz des Fahrers wurde mit einem Sinn für Ästhetik und Ergonomie entworfen, der normalerweise eher im Automobilsektor zu finden ist. Die Kabine bietet eine intuitive Steuerung und eine Übersichtlichkeit, die die Sicherheit auf der Baustelle erhöht. Verbesserungen an der Klimatisierung, den Bedienelementen und der allgemeinen Haptik sorgen dafür, dass Ermüdungserscheinungen minimiert werden. Ein zufriedener und entspannter Maschinist arbeitet nachweislich präziser und sicherer, was wiederum die Schadensquote senkt und die Qualität der Arbeit erhöht.
Trotz der gesteigerten Leistung bleiben die Maschinen echte „SR“-Modelle (Short Radius). Das Kurzheck-Konzept ermöglicht es dem SK26SR und SK28SR, auch dort zu arbeiten, wo herkömmliche Bagger an ihre Grenzen stoßen. Die Kombination aus kompakter Bauweise und der Kraft einer größeren Maschine macht sie zu idealen Werkzeugen für moderne Baustellen.
bruchbereich ist das Unternehmen bestens aufgestellt, um seine Marktanteile in der DACHRegion in den kommenden Jahren nachhaltig auszubauen. Die Kombination aus japanischer Fertigungsqualität und lokaler europäischer Betreuung verspricht das Erfolgsrezept für die Zukunft zu sein.

LIEBHERR Die Energiewende auf der Baustelle hat sich von der Vision zur handfesten logistischen und wirtschaftlichen Herausforderung entwickelt. Wo früher der Dieselgenerator Lücken in der Energieversorgung überbrückte, fordern heute Emissionsvorgaben und steigende Kraftstoffkosten neue Lösungen, um der mangelnden Netzinfrastruktur zu begegnen. Mit der Entwicklung und Fertigung mobiler, batteriebasierter Energiespeicher in Biberach sowie der Gründung der Liebherr Energy Solutions GmbH positioniert sich die Firmengruppe Liebherr als Weichensteller für die elektrische Transformation am Bau.
Interessanterweise lag der Ursprung des Energiespeichers Liduro Power Port (LPO) ausgerechnet in den USA – dem gelobten Land der Petrolheads, wo sich dank moderater Spritpreise auch der mächtige Durst großer Motoren vergleichsweise gut verkraften lässt. Die Initialidee lieferte 2019 die Firma Morrow, ein exklusiver Vertriebspartner für Liebherr-Turmdrehkrane in Nordamerika. Liebherr erkannte schnell das Potenzial: Baustellen leiden oft unter unzureichender Strominfrastruktur. Eine stärkere Zuleitung zu beantragen ist teuer, verzögert Projekte massiv oder ist schlicht nicht machbar. Hier setzt Liebherr an. Statt nur Maschinen zu bauen, liefert das Unternehmen nun auch Energie-Infrastruktur. Der LPO fungiert dabei als zentrales Element, um die Transformation von fossilen zu batterieelektrischen Arbeitsmaschinen aktiv zu unterstützen. Nach einer Prototypen-Vorstellung auf der bauma 2022 und einer intensiven Serienentwicklung begann die Auslieferung des LPO 100 im dritten Quartal 2024.
Wo der Batteriespeicher den Diesel schlägt –und wo nicht Liebherr startete sein Engagement im Bereich mobiler Energiespeicher mit dem LPO 100, der optional auf einem Pkw-Anhänger montiert ist. Mit einer Kapazität von 94 kWh und einer PeakLeistung von 110 kVA (Dauerleistung ca. 85 kVA) ist er auf die Bedürfnisse moderner Baustellen zugeschnitten. Ein wichtiges Einsatzszenario ist das sogenannte Peak Shaving, die Lastspitzenkappung. Ein klassisches Beispiel: Ein großer Turmdrehkran benötigt beim Anheben schwerer Lasten kurzzeitig sehr hohe Ströme. Ist vor Ort nur eine schwache 16-A-Leitung vorhanden, würde diese sofort überlastet. Der LPO puffert mit seiner gespeicherten Energie diese Lastspitze. Zwischen Kran und Steckdose geschaltet, hält der LPO dieses Einsatzszenario auf Dauer durch. Er lädt sich kontinuierlich über die schwache Leitung auf und stellt dem Kran bei Bedarf die volle Power von 125 A zur Verfügung.

Der mobile, batteriebasierte Energiespeicher LPO 100 sorgt für einen schnellen und einfachen Stromzugang mit 32/63/125 A und einer Peak-Leistung von 110 kVA. Liebherr gibt an, dass sich die Betriebskosten gegenüber einem Dieselgenerator um bis zu 80 % reduzieren lassen – je nach Einsatzprofil. Quelle: Liebherr
Bei den Einsatzempfehlungen bleibt Liebherr realistisch. Der LPO ist kein Allheilmittel für unzureichende oder fehlende Strom-Infrastruktur. Er glänzt dort, wo Spitzenströme abgefangen werden müssen und die Last unregelmäßig ist. Ein Dieselgenerator müsste in solchen Fällen den ganzen Tag durchlaufen, was hohe Kraftstoffkosten und Verschleiß verursacht. Nicht zu vergessen dabei sind auch die Abgas- und Lärmemissionen. Der flexible LPO eignet sich somit vor allem für temporäre Einsätze auf Baustellen und Events – auch im Inselbetrieb. Bei Anwendungen mit kontinuierlich hohem Energiebedarf über lange Zeiträume – etwa einer Wasserpumpe, die 24/7 Grundwasser aus einer Grube fördert – stößt der Batteriespeicher jedoch an seine Grenzen. Hier ist der klassische Generator aufgrund der dauerhaft benötigten Energie oft noch die wirtschaftlichere Wahl gegenüber einem mobilen Stromspeicher. Eine – für Anwender oft ungeahnte – Herausforderung im Alltag ist das Gefahrgutrecht. Da der LPO 100 weit über 333 kg an Lithium-Batterien an Bord hat, gilt er beim Transport auf öffentlichen Straßen als Gefahrgut. Fahrer benötigen einen ADR-Schein, das Fahrzeug muss gekennzeichnet sein und ein Notfallkit ist mitzuführen. Liebherr arbeitet hier intensiv auf politischer Ebene daran, Erleichterungen für mobile Batteriespeicher zu erwirken, ähnlich wie sie bereits für Elektroautos gelten.
Nachhaltigkeit nachgerechnet:
Wenn der Geldbeutel entscheidet Umweltschutz ist ein wichtiges Verkaufsargument, doch in der konservativen Bauindustrie zählen am Ende harte Fakten. Liebherr rechnet vor, dass sich ein LPO bereits innerhalb von zwei Jahren amortisieren kann. Die Gründe liegen in den minimalen Betriebskosten. Während ein Dieselgenerator regelmäßige Wartung (Ölwechsel, Filter, Kraftstoff) benötigt, beschränkt sich der Service beim LPO im Wesentlichen auf den Austausch von Kühlwasser und Filtern alle zwei Jahre. Der Einsatzbericht aus der Schweiz (siehe Kasten) zeigt, dass Unternehmen durch den Einsatz des LPO bis zu 2.000 l Diesel pro Monat einsparen können.

Strom to go. Mit dem LPO 100 (hier schon im neuen Design) bringt Liebherr die Powerbank für Baustellen auf die Straße. Zu seinen besonderen Stärken zählt das sogenannte Peak Shaving. Mit der gespeicherten Energie können Lastspitzen von Großverbrauchern abgepuffert werden. Quelle: Treffpunkt.Bau
Der Erfolg des LPO beschränkt sich nicht mehr nur auf den Hoch- und Tiefbau. Ein überraschend wachstumsstarkes Segment ist die Filmbranche. Unter dem Stichwort „Green Filming“ suchen Produzenten europaweit nach Möglichkeiten, Sets emissionsfrei und geräuschlos zu betreiben. In den Studios Babelsberg sorgt der Liebherr-Energiespeicher bereits dafür, dass Serien ohne dröhnende Generatoren im Hintergrund entstehen können.
Flexibilität beim Laden: Sonne, Netz oder Generator
Die Vielseitigkeit des LPO erweist sich auch in seinen Ladeoptionen. Er kann klassisch über das Stromnetz oder eine Ladesäule mit bis zu 22 kW geladen werden, verfügt aber auch über eine intelligente Generatorschnittstelle. Sinkt der Ladestand, gibt der LPO automatisch ein Signal an den Dieselgenerator, der nachlädt und dann wieder abschaltet. Besonders zukunftsweisend ist die
So wird die Energiewende zum Gewinn: STRABAG spart 17.700 CHF und 27 Tonnen CO2 mit dem Liebherr LPO 100 Auf einer abgelegenen Baustelle im Waldgebiet in Rüschlikon bei Zürich zeigt STRABAG, wie die Energiewende im Tiefbau praktisch funktioniert. Bei der Rekonstruktion eines über 120 Jahre alten Trinkwasserreservoirs stand das Team vor einer großen Herausforderung: Die Netzinfrastruktur vor Ort war mit einem 16-A-Anschluss (max. 11 kW) viel zu schwach für den Betrieb von Kranen und intensiven Betonierarbeiten.
Die Lösung war der batteriebasierte, mobile Energiespeicher LPO 100 von Liebherr. Als Strombrücke speichert er kontinuierlich Energie und stellt bei Lastspitzen bis zu 110 kVA Peak-Leistung bereit. Das Ergebnis nach fünf Monaten Einsatz
Integration von Photovoltaik. Beispielsweise auf Baustellencontainer montierte Solarpanels können den LPO direkt speisen. So entstehen autarke Insellösungen, die kleinere Maschinen wie den batterieelektrischen Liebherr-Radlader L 507 E ohne einen Tropfen Diesel laden und Baustellen auch abseits des Stromnetzes über den Tag hinaus am Laufen halten können.
LPO: Eine Erfolgsstory mit Fortsetzung Liebherr setzt beim LPO auf höchste Qualität, vertikale Integration und das über Jahrzehnte gewachsene Know-how, was auf dem Bau tatsächlich zählt. Display, Kontrollsysteme und Software stammen aus eigener Entwicklung, gefertigt und geprüft wird am Standort Biberach. Die LPOs erfüllen höchste Sicherheitsansprüche und sind für den harten Dauereinsatz konzipiert. Mechanische Details wie das Rollo zum Schutz der Steckdosen während der Fahrt unterstreichen den Premium-Anspruch. Um Vertrauen in die Lang-
ist beeindruckend: 10.000 l Diesel wurden gegenüber dem Generatorbetrieb eingespart, was die

Beim Ausbau eines Trinkwasserreservoirs nahe des Zürichsees versorgte der LPO 100 Kran und Baustellentechnik zuverlässig mit Strom. Ein zusätzliches Dieselaggregat war während der gesamten Bauphase nicht erforderlich. Quelle: Liebherr
lebigkeit der LPOs zu schaffen, bietet Liebherr 4 Jahre Garantie auf die Batterien, mit der Option zur Erweiterung auf 8 Jahre.
Das Skript für die Fortsetzung der LPO-Story steht. Ein wichtiger nächster Schritt ist die Erweiterung des Portfolios. Neben dem LPO 100 sind kleinere Varianten und größere Versionen auf Pkw-Anhängern geplant. Auch an Großlösungen wird gearbeitet. Positiv verliefen bereits die ersten Feldtests des LPO 600 mit einem Brutto-Energiegehalt von 564 kWh und einer Peak-Leistung von 560 kVA – genug, um mehrere große Maschinen gleichzeitig zu laden. Der LPO 600 wiegt samt Container rund 12 t. In der Entwicklung sind weitere große Energiespeicher mit integrierter DCSchnellladeinfrastruktur, die somit für die weitere Elektrifizierung größerer Maschinen die entsprechende Ladeinfrastruktur gleich mitbringen.
Aktuell befinden sich bereits über 100 LPOs im Markt, vor allem in der DACH-Region, den Niederlanden, Skandinavien und Großbritannien. Mit einer geplanten Produktion von rund 60 weiteren Einheiten in diesem Jahr festigt Liebherr seinen Anspruch, bei der Schaffung elektrischer Infrastruktur auf Baustellen eine Vorreiterposition einzunehmen.
Manfred Zwick und Peter Hebbeker

Qualität aus Deutschland. Liebherr fertigt die LPOs im Werk Biberach. Unter anderem stammen Display, Steuerung und Software aus eigener Produktion. Quelle: Liebherr
Treibstoffkosten um ca. 17.700 CHF reduzierte. Und auch die Umwelt hat durch die Vermeidung von 27 t CO2 gewonnen. Zudem profitiert die Baustelle von einer erheblichen Lärmreduktion im sensiblen Waldgebiet und einem deutlich geringeren Logistikaufwand, da Diesellieferungen komplett entfielen.
„Den Energiespeicher kannten wir bereits von anderen Baustellen. Bei diesem Bauprojekt war er entscheidend, weil wir mit einem CEE 16-A-Anschluss auskommen mussten und gleichzeitig enge Betonierfenster sowie den Kranbetrieb absichern wollten. So entfallen Diesellieferungen und der laufende Aggregatbetrieb – das reduziert Logistikaufwand und macht die Abläufe deutlich planbarer“, sagt Beat Spörndli, Bauführer bei STRABAG.

Das Recyclinggelände der Firma Schneider in Ottersried bot ideale Bedingungen, um Maschinen und Anbaugeräte unter realen Einsatzbedingungen zu erleben.
Z&P BAUMASCHINEN Drei Tage lang stand der Lagerplatz mit Aufbereitungs und Sortieranlage der Firma Schneider Recycling in Ottersried bei Rohrbach nahe Ingolstadt ganz im Zeichen modernster Bau, Abbruch und Recyclingtechnik. Vom 8. bis 10. Mai 2026 lud Z&P Baumaschinen zu den „Kiestagen 2026 – Abbruch und Recycling“ ein. Zahlreiche Besucher aus Bauwirtschaft, Abbruch, Recycling, Garten und Landschaftsbau sowie aus kommunalen Betrieben nutzten die Gelegenheit, Maschinen und Anbaugeräte unter realen Einsatzbedingungen zu erleben. Bernd Mair war live vor Ort und konnte sich selbst ein Bild von einer Veranstaltung machen, die eindrucksvoll zeigte, wie praxisnah und kundenorientiert das Familienunternehmen aus Ilmendorf arbeitet.

Insgesamt 15 JCB-Maschinen standen auf dem Gelände bereit und bereicherten mit Vorführungen die Kiestage. Als Ansprechpartner war Vertriebsleiter Benjamnin Schraml angereist. Quelle: Treffpunkt.Bau
Mitgroßer Leidenschaft und Vertriebsgeschick führte Geschäftsführer Stephan Ziemer persönlich zahlreiche Kunden und Interessenten durch die weitläufige Ausstellung. Dabei nahm er sich viel Zeit, erklärte technische Details, zeigte Einsatzmöglichkeiten auf und präsentierte individuelle Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen im Baustellenalltag. Seine Begeisterung für moderne Baumaschinentechnik war in jedem Gespräch spürbar und trug wesentlich zur familiären und zugleich professionellen Atmosphäre der Kiestage bei. Ideale Rahmenbedingungen bot der Lagerplatz mit Aufbereitungs- und Sortieranlage der Firma Schneider Recycling. Das familiengeführte Unternehmen ist Ansprechpartner für alle Arbeiten rund um Erdbau, Abbruch, Baustoffrecycling und Transporte.
Highlights der Ausstellung
Besonderes Highlight war die beeindruckende Auswahl an Maschinen von JCB, Hidromek, Kramer und Backers. Vom kompakten Minibagger bis zum leistungsstarken Großgerät konnten Besucher zahlreiche Modelle aus nächster Nähe begutachten und in Aktion erleben.
Im Bereich der Anbaugeräte dominierte FRD mit einer großen Auswahl an Abbruchwerkzeugen wie Hydraulikhämmern, Pulverisierern und Scheren für anspruchsvolle Einsätze im Rückbau. Weitere namhafte Aussteller präsentierten innovative Lösungen. OilQuick zeigte moderne Schnellwechsler und Tiltrotatoren für maximale Effizienz und Flexibilität. Verotool demonstrierte eindrucksvoll die Möglichkeiten der professionellen Regeneration und Instandsetzung von Anbau-
werkzeugen. Allu präsentierte vielseitige Siebund Aufbereitungslösungen und war mit seinen leistungsstarken Separatorenlöffeln vertreten.
Technik im echten Materialeinsatz
Die Aufbereitungs- und Sortieranlage lieferte für die Hausmesse eine perfekte Kulisse. Wo sonst täglich Kies, Sand und Recyclingmaterial verarbeitet werden, konnten die Maschinen ihre Leistungsfähigkeit unter realen Bedingungen unter Beweis stellen. Live-Demonstrationen im Material machten die Kiestage zu einem echten Erlebnis für Fachbesucher.
Fokus auf Abbruch und Recycling
Ein zentraler Schwerpunkt der Veranstaltung war die Aufbereitung mineralischer Baustoffe sowie moderne Abbruchtechnik. Angesichts steigender Anforderungen an Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft gewinnen effiziente Recyclinglösungen zunehmend an Bedeutung. Mit praxisnahen Vorführungen zeigten die Aussteller, wie sich Materialströme wirtschaftlich und nachhaltig aufbereiten lassen.
Familienunternehmen mit persönlicher Note Seit 1997 steht Z&P Baumaschinen für Beratung, Verkauf, Vermietung und Service rund um Baumaschinen und Zubehör. Mit mehreren Standorten und einem umfangreichen Mietpark ist das Unternehmen ein starker Partner für Kunden in ganz Süddeutschland. Auf den Kiestagen wurde deutlich, dass bei Z&P nicht nur Maschinen im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem die Menschen, die täglich mit ihnen arbeiten.
FRD zeigte eine große Auswahl an Abbruchwerkzeugen wie Hydraulikhämmer, Pulverisierer, Greifer und Scheren für anspruchsvolle Einsätze im Rückbau.
Quelle: Treffpunkt.Bau

Ein besonderer Fokus liegt zudem auf dem Bereich Regeneration und Instandsetzung von Baumaschinenkomponenten. Durch die professionelle Aufbereitung von Bauteilen bietet Z&P seinen Kunden eine wirtschaftliche und nachhaltige Alternative zum Neukauf. Ein wichtiger Beitrag für effizientes und zukunftsorientiertes Arbeiten auf der Baustelle.
Wichtiger Treffpunkt für die Bau-, Abbruch- und Recyclingbranche Die Kiestage 2026 waren ein voller Erfolg. Hochwertige Technik, praxisnahe Live-Demonstrationen und persönliche Beratung machten die Haus-
messe zu einem wichtigen Treffpunkt für die Bau-, Abbruch- und Recyclingbranche. Mit Geschäftsführer Stephan Ziemer als engagiertem Gastgeber, einer eindrucksvollen Auswahl an JCB- und Hidromek-Maschinen sowie innovativen Lösungen von FRD, OilQuick, Verotool und Allu bot die Veranstaltung einen umfassenden Überblick über aktuelle Trends und Technologien. In der Juli-Ausgabe von Treffpunkt.Bau folgt der ausführliche Bericht über den JCB 370X NLC HD, den Z&P Baumaschinen auf einer Abbruchbaustelle in der Nähe von Landshut an die Firma Stadler Erd- und Abbrucharbeiten übergeben hat.
Bernd Mair


Die Sternsiebtechnik von Backers gilt als Goldstandard, wenn es um die effiziente Aufbereitung von schwierigen, feuchten oder bindigen Materialien geht. Von den Vorteilen konnte sich das Fachpublikum auf den Kiestagen überzeugen. Quelle: Treffpunkt.Bau

Auch Hidromek war mit mehreren Baggern auf den Kiestagen vertreten. Sébastien Zilyas zeigte außer dem HMK 230 mit 24 t auch den 32-Tonner HMK 310. Quelle: Treffpunkt.Bau

Enormen Zeitgewinn durch vollautomatisches Werkzeugwechseln verspricht der OilQuick Tiltrotator mit integriertem Schnellwechsler. Serviceleiter Tino Heidbüchel informierte über die Einsatzmöglichkeiten. Quelle: Treffpunkt.Bau

Hinter den Kiestagen 2026 steht eine starke Teamleistung. Über den Erfolg freuten sich die Mitarbeiter von Schneider Recycling und Z&P Baumaschinen gemeinsam mit den Vertretern der ausstellenden Hersteller. Quelle: Z&P Baumaschinen
MESSE MÜNCHEN In ihrem 60. Jubiläumsjahr – seit 1966 ist die IFAT Munich der globale Treffpunkt der Umwelttechnologiebranche – verzeichnet die Weltleitmesse neue Spitzenwerte: Rund 3.400 Aussteller und etwa 142.000 Besucher besuchten die Messe vom 4. bis 7. Mai 2026. Unternehmen aus rund 60 Ländern und Regionen präsentierten auf 300.000 m² innovative Lösungen für Wasser, Recycling und Circularity – und damit Antworten auf einige der drängendsten globalen Herausforderungen.
60 Jahren steht die IFAT Munich für Innovation und Inspiration. Nie zuvor in den vergangenen sechs Jahrzehnten war die strategische Relevanz von Umwelttechnologien so deutlich wie heute. Sie bieten in Zeiten von fragilen Lieferketten und geopolitischen Spannungen Lösungen für mehr Resilienz und Souveränität. Stefan Rummel, CEO der Messe München, bilanziert: „Die Rekordbeteiligung auf der IFAT Munich 2026 zeigt deutlich: Kreislauf- und Wasserwirtschaft hat Systemrelevanz und ist die nächste globale Schlüsselindustrie. Umso wichtiger ist die IFAT Munich als Plattform. Sie ermöglicht den entscheidenden Wissenstransfer und verschafft der Branche die nötige Sichtbarkeit, um gemeinsam mit der Politik in den Dialog zu kommen und die richtigen Weichen zu stellen.“
Plattform für Austausch zwischen Industrie und Politik
Neben deutschen Staatsministern und internationalen Ministerdelegationen machte sich 2026

die EU-Kommissarin für Umwelt, Resiliente Wasserversorgung und Wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft, Jessika Roswall, ein Bild von den zukunftsweisenden Lösungen für Wasser, Recycling und Zirkularität. Bundesumweltminister Carsten Schneider betonte auf der Messe, dass Umwelttechnologien Kernvoraussetzungen für Souveränität, Sicherheit und Wohlstand seien. „Die IFAT ist die zentrale Plattform für dieses wichtige Thema. Hier können sich Unternehmen, Politik, Kommunen und Verbände vernetzen und koordinieren.“ Dr. Johannes F. Kirchhoff, Vorsitzender des Fachbeirats der IFAT Munich, ergänzte, dass die Transformation zur zirkulären und ressourceneffizienten Wirtschaft Voraussetzung für Stabilität, Rohstoffresilienz, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit ist. „Die IFAT Munich 2026 hat mit ihren Lösungen und Technologien eindrucksvoll gezeigt, wie sich dieser Wandel in der Praxis gestalten lässt – lösungsorientiert, sektorenübergreifend und global vernetzt.“


Volle Hallen und optimistische Aussteller kennzeichneten die IFAT Munich 2026. Auf dem Freigelände herrschte kein Hochglanz. Hier wurde die Technik nicht nur ausgestellt, sondern im Praxiseinsatz gezeigt. Quelle: Treffpunkt.Bau

Corona. Wir arbeiten also in einer echten Zukunftsbranche. Das sollte uns allen Mut machen, zuversichtlich und positiv in die Zukunft zu schauen.“
Resiliente Wasserinfrastrukturen bekommen Priorität
DerBlaue aus Sonthofen im Allgäu ist mit seinen markant blauen Lösungen regelmäßig auf Fachmessen vertreten. Auf der IFAT präsentierte das Team flexible Auffang- und Ablaufsysteme für Service-, Wartungs- und Reinigungsarbeiten. Die Produkte sind für mobile Einsätze konzipiert und sollen Flüssigkeiten kontrolliert auffangen, ableiten oder umfüllen.

Oelcheck ist Spezialist für Schmier- und Betriebsstoffanalysen. Die Überwachung von Ölen und Betriebsmitteln spielt eine entscheidende Rolle für die Langlebigkeit und Effizienz von Anlagen in der Umwelttechnologie, wie uns Stefan Dolp, Carsten Heine und Korhan Celikbilek (v. l.) erläuterten. Quelle: Treffpunkt.Bau
Studie zur Circular Economy belegt ökonomisches Potential
Das große wirtschaftliche Potential der Circular Economy belegt eine Studie der Boston Consulting Group im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Die von der IFAT Munich unterstützte Studie wurde auf der Weltleit-

Proemion legte den Schwerpunkt auf OEM-fokussierte Telematik und die Digitalisierung von Arbeitsmaschinen. Mit Vice President Sales Klaus Naumann (l.) und CRO Marco Hertz sprachen wir über die Vorteile vernetzter Flotten, die Nutzung von Predictive Maintenance und Möglichkeiten für das Mixed Fleet Management. Quelle: Treffpunkt.Bau
Quelle: Treffpunkt.Bau
messe vorgestellt. Demnach kann sich die zirkuläre Bruttowertschöpfung in Deutschland von heute 60 Milliarden Euro auf bis zu 125 Milliarden Euro im Jahr 2045 mehr als verdoppeln – und das innerhalb bestehender Industrie- und Wertschöpfungsstrukturen. Die zusätzliche Wertschöpfung kann sich kumuliert bis 2045 auf bis zu 880 Milliarden Euro summieren. Recycling und Wiederverwendung könnten bis zum Jahr 2045 zwischen 20 und 40 % der strategischen Rohstoffimporte ersetzen.
Geschlossene Stoffkreisläufe für mehr Ressourcensicherheit
Die geopolitische und wirtschaftliche Bedeutung der Kreislaufwirtschaft prägte die IFAT Munich 2026 maßgeblich. Im Fokus standen effiziente Ressourcennutzung, geschlossene Stoffkreisläufe und reduzierte Abhängigkeit von Primärrohstoffen. „Die IFAT zeigt, dass wir in Deutschland in der Lage sind, eine weltführende Position in der Kreislaufwirtschaft nicht nur zu verteidigen, sondern sogar auszubauen“, sagt RemondisVorstand Thomas Conzendorf. „Denn die Ausstellerzahlen liegen mittlerweile höher als vor

Eggersmann baut sein Portfolio für den Bereich Steine und Erden aus. Der Roktec IC 1000 ergänzt die bekannte Impaktor-Reihe als leistungsstarke Lösung für schwierige Materialien. Wilko Richter (l.) und Pascal Petermann informierten uns über die neue Größe in der Klasse der mobilen Prallbrecher.
Quelle: Treffpunkt.Bau
Auch die Resilienz von Leitungen und Wassersystemen gehört zu den großen Herausforderungen der Zeit. Zum einen braucht es effektiven Schutz vor gezielten Eingriffen in die Infrastruktur, etwa durch physische Sabotage oder Cyberangriffe, aber auch resiliente Lösungen mit Blick auf Starkregen, Überschwemmungen, extreme Hitze und Wassermangel. „Die IFAT Munich 2026 hat erneut eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll sie als Weltleitmesse für den Austausch und die Weiterentwicklung zentraler Zukunftsthemen ist“, sagt Rainer Köhler, Vorstand Technologie Huber SE. „Die Wasser- und Abwasserwirtschaft sowie die Abfall- und Recyclingbranche spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Kreislaufwirtschaft und Klimaresilienz nachhaltig zu stärken. Wasser, Energie, Umwelt und Klima gehören zu den drängendsten Aufgaben unserer Zeit – und genau hier setzt die IFAT wichtige Impulse.“
Sechs Jahrzehnte Innovation, Austausch und Wachstum
Der internationale Anteil von über 50 % bei Ausstellern und Besuchern ist trotz der aktuellen Energiekrise und geopolitischen Konflikte ungebrochen hoch. Zu den Top-3-Ausstellernationen 2026 gehörten nach Deutschland Italien, China und Niederlande. „Im 60. Jubiläumsjahr zeigt sich nicht nur eindrucksvoll, wie stark die IFAT Munich international verankert ist, sondern sie verzeichnet Spitzenwerte und Effizienzgewinne für Besucher und Aussteller bei gekürzter Laufzeit“, sagt Exhibition Director Philipp Eisenmann. „Umwelttechnologien sind, entgegen dem Trend in vielen anderen Branchen, ein relevanter Wachstumsmarkt – und die IFAT Munich ist seit sechs Jahrzehnten die zentrale Plattform dafür.“ Die nächste IFAT Munich findet vom 29. Mai bis 1. Juni 2028 in München statt.

Schwing präsentierte u. a. den BioShifter. Die Anlage kombiniert das S-Rohr-Prinzip mit dem Rock-Schieber aus der Betonpumpentechnik. Dadurch ist die Rohrweichenpumpe extrem unempfindlich gegenüber schweren Störstoffen, wie uns Vertriebsleiterin Katja Koch-Kostrzewa mitteilte. Quelle: Treffpunkt.Bau

Die zweite Generation der Jürgen Kölsch GmbH: Paula und Philipp McCusker. Auf der IFAT zeigte Kölsch Präsenz an mehreren Partnerständen, darunter bei Arjes, Zemmler und Screenpod. Im Bild stehen beide am Arjes-Stand vor dem Ekomaxx 800, einem mobilen Zweiwellenzerkleinerer für u. a. Gewerbeabfälle, Grünschnitt, Altholz und Wurzeln. Quelle: Treffpunkt.Bau

Vei thematisierte auf der IFAT die Digitalisierung der Stoffströme. Die Systeme sind darauf ausgelegt, Daten direkt am Fahrzeug (z. B. Radlader, Bagger oder Gabelstapler) zu erfassen und in Echtzeit zu verarbeiten. Über die Vorteile der präzisen On-Board-Waagen informierte Geschäftsführer Volker Augustin (2. v. l.) mit seinem Team. Quelle: Treffpunkt.Bau

dem Freigelände

Die Marke HydraCraft wurde speziell als Kompetenzzentrum für Hydraulik innerhalb der Paul Wiegand GmbH etabliert. Heiko Baier, Teamleitung Vertrieb, informierte uns über das Portfolio an Hydraulikpumpen, Motoren und Steuerblöcken namhafter Hersteller wie Parker Hannifin und Bosch Rexroth. Quelle: Treffpunkt.Bau

Der Flottweg FW400 HTS Dekanter arbeitet mit einer erhöhten Trommeldrehzahl für eine verbesserte Fest-Flüssig-Trennung. Dank modularer Bauweise ist er flexibel einsetzbar bei hohen Feststoffanteilen und verfügt über ein besonders wartungsfreundliches Design, wie uns Lena Qusous und Michael Nettinger mitteilten.
Quelle: Treffpunkt.Bau

Magna Tyres zeigte spezialisierte Reifenlösungen für die Recycling- und Abfallwirtschaft. Mit Marzia Mendini sprachen wir über das ProduktHighlight: den neuen Magna MA801 TR. Der Vollgummireifen wurde für den harten Einsatz unter schweren Bedingungen entwickelt und ist besonders widerstandsfähig, um Ausfallzeiten zu minimieren.
Quelle: Treffpunkt.Bau

Alternative Antriebe und Nachhaltigkeit standen im Mittelpunkt des IFAT-Auftritts von Zeppelin/ Cat. Ein besonderer Blickfang war der komplett runderneuerte Cat 950M aus dem Cat Certified Rebuild Programm, der die Langlebigkeit der wertvollen Maschinen und die Ressourcenschonung durch Generalüberholungen demonstrieren sollte. Quelle: Treffpunkt.Bau

Die SAG-Akademie war auf der IFAT ein zentraler Anlaufpunkt für Fachkräfte im Bereich der Kanalinstandhaltung und Grundstücksentwässerung. Geschäftsführer Sven Härter informierte über neue Schulungskonzepte zur Klimaresilienz in Kommunen, insbesondere der Umgang mit Starkregenereignissen war ein wichtiges Thema. Quelle: Treffpunkt.Bau

RSP zeigte die neuesten Entwicklungen seiner Saugbagger und präsentierte die Saugtechnik als schonendes Verfahren für die grabenlose Verlegung und Sanierung. Der Fokus lag auf alternativen Antrieben sowie auf Assistenzsystemen und Telematiklösungen zur Effizienzsteigerung auf Baustellen, wie uns Geschäftsführer Raik Flämig erläuterte.
Quelle: Treffpunkt.Bau

Christian Backers, Geschäftsführer von Backers Maschinenbau, vor der Starscreen 2-ta mit Grizzlyscreen. Neben dieser Sternsiebmaschine zeigte der Hersteller auch die Sieb- und Mischmaschine 3-malc, die nach der Messe an einen Kunden nach Schweden ausgeliefert wurde. Backers ist seit über 35 Jahren auf mobile Sternsieb- und Mischtechnik spezialisiert. Quelle: Treffpunkt.Bau

Tracto präsentierte die neu entwickelte Einschubeinheit für das TIP-Verfahren (Rohrim-Rohr-Erneuerung), bei dem neue Rohre hydraulisch in das defekte Altrohr eingeschoben werden. Der Clou der Innovation ist der Kalibrierkopf, der während des Einbaus den kreisförmigen Querschnitt wiederherstellt, wie uns Thorsten Schulte erläuterte. Quelle: Treffpunkt.Bau

Auf der IFAT zeigte Avant Tecno Deutschland kompakte Trägergeräte mit vielseitiger Anbauausrüstung. Oliver Bonn (links), Verkauf Außendienst, ist hier neben einem etwas verdeckten Avant 860i mit selbstnivellierender Simex-Straßenfräse der PL-Baureihe zu sehen. Der 860i bietet 1.900 kg Hubkraft, 3.500 mm Hubhöhe und 42 kW Motorleistung.

Die neue X-Serie (Extreme) von Rotar ist auf maximale Haltbarkeit getrimmt und durch Kundenfeedback optimiert. Da Monteure am Markt fehlen, ist die Zuverlässigkeit der Greifer und Scheren wichtiger denn je für die Logistik auf Baustellen und in Recyclingbetrieben, wie Louis Broekhuizen (l.) und Hans-Georg Ribitzki berichteten.
Quelle: Treffpunkt.Bau

Erich Sennebogen, Geschäftsführer von Sennebogen, vor dem neuen 360 G. Der Teleskoplader ist für Einsätze in der Industrie, im Recycling und im Materialumschlag ausgelegt und kombiniert die Vorteile von Teleskop- und Radladertechnik. Zu den technischen Eckdaten zählen eine Traglast von bis zu 6 t, eine Hubhöhe von bis zu 8,5 m sowie ein 123-kW-Dieselmotor.
Quelle: Treffpunkt.Bau
Quelle: Treffpunkt.Bau

Als einer der weltweit größten Vermieter von Spezialequipment konzentrierte sich United Rentals auf der IFAT vor allem auf das Fluid Management und die temporäre Energieversorgung. Geschäftsführer Andreas Rudolf zeigte uns eine Kombination aus Batteriespeicher und elektrischer Pumpe für einen emissionsfreien Kreislauf. Quelle: Treffpunkt.Bau

Schöffel Pro zeigte eine neue Warnschutz-Serie für extreme Sommertage. Die Hi-Vis-Shirts bestehen aus einer klimaregulierenden, recycelten Faser, die aktiv kühlt und einen hohen UV-Schutz bietet, wie uns CEO Thomas Bräutigam (l.) und Marketing-Direktor Tobias Walter mitteilten.
Quelle: Treffpunkt.Bau
MTS zeigte auf der IFAT mit dem Prototyp des T-Rex, welche Lösungen Kunden von der Saugtechnologie der Zukunft erwarten können. Das Unternehmen aus Germersheim kann auf eine sehr erfolgreiche Messe zurückblicken.
Quelle: MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme


Der VDBUM widmete seinen Messeauftritt dem emissionsfreien Kanalbau. Auf der Spotlight Area im Freigelände zeigte der Verband gemeinsam mit seinen Partnern, welche praxistauglichen Technologien, Energiekonzepte und Geräte bereits heute zu CO2-armen oder emissionsfreien Baustellen beitragen können. Quelle: Treffpunkt.Bau

Putzmeister, traditionell bekannt für Betonpumpen, präsentierte sich als wichtiger Akteur im Bereich der Umwelttechnologie und Energiewende. Top-Neuheit war ein 2,5-MW-Elektrolyseur in Container-Bauweise, der speziell für den industriellen Einsatz und die dezentrale Energieversorgung konzipiert wurde. Wir sprachen mit Roman Eggert, Thomas Roth und Michael Klein (v. l.). Quelle: Treffpunkt.Bau

Bei der Wasseraufbereitung fokussiert sich Simatec Maschinenbau vor allem auf die Schließung von Wasserkreisläufen bei industriellen Prozessen sowie in der Steine-, Erden- und Recyclingindustrie. Ziel ist es, Schlämme und Prozessabwässer so aufzubereiten, dass sauberes Filtratwasser direkt wieder in die Produktion zurückgeführt werden kann, wie uns Stefan Betschart und Francesco Lutri (v. l.) mitteilten. Quelle: Treffpunkt.Bau

Mit 850 Mitarbeitern ist Suffel der größte Vertragshändler von Linde Material Handling und ist Experte in Sachen Intralogistik sowie Hydraulik. Der Fokus der Präsentation lag auf den Bereichen Systemlösungen und Services, wie uns Prokurist Michael Seidel erläuterte. Quelle: Treffpunkt.Bau

Daniela Köhler und Markus Schaller zeigten uns den neuen Kaeser Mobilair M17A. Der leistungsstarke, mobile Hochdruck-Schraubenkompressor liefert bis zu 1,0 m3/min Druckluft bei 15 bar. Er eignet sich besonders für anspruchsvolle Baustelleneinsätze, wie das Einblasen von Glasfaserkabeln, den Betrieb von Kanalrobotern oder schweren Drucklufthämmern. Quelle: Treffpunkt.Bau

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17.–18. Juni 2026
XCMG Werksgelände | Europark Fichtenhain B4
47807 Krefeld
Arbeitsbühnen, Teleskophandler, Stapler, Reachstacker, Hybridmobilkrane,elektrische, hybride und konventionelle Betonpumpen.
Vorträge und Seminare rund um die Themen
XCMG Finance Lösungen Förderprogramme für elektrische Maschinen Umgang mit Hochvolt-Maschinen Elektrische Infrastrukturen
Von Wernberg in die Welt: Rund 50.000 Pakete verlassen im Schnitt pro Tag das Conrad Logistikzentrum. Quelle: Conrad Electronic

CONRAD ELECTRONIC Conrad gibt es nicht mehr? Weit gefehlt! Seit 2021 ist Ralf Bühler CEO von Conrad Electronic. Unter seiner Leitung ist dem Familienunternehmen mit über 100jähriger Geschichte die Transformation vom Technikhändler zur Beschaffungsplattform mit OnlineMarktplatz und klarem Fokus auf Geschäftskunden gelungen. Was zeichnet eine umfassende Plattformökonomie aus? Welche Vorteile bietet das Sourcing von technischem Bedarf aus einer Hand? Und wie schafft es Conrad, auch bei ungeplanten Bedarfen verlässlicher Partner zu sein? Darüber spricht Ralf Bühler im Interview mit Treffpunkt.Bau.
Conrad wendet sich heute mit seinem Plattformmodell in erster Linie an B2BKunden. Was genau verbirgt sich hinter der Conrad Sourcing Platform?
Ralf Bühler: In der Tat hat sich Conrad grundlegend transformiert und macht mittlerweile 80 %

des Umsatzes im B2B-Bereich. Dabei haben wir ein klares Ziel vor Augen: Wir wollen mit unserer Beschaffungsplattform die erste Adresse für technische Bedarfsdeckung in Europa sein. Als solche sind wir nicht einfach nur Händler, sondern agieren als Netzwerk aus engagierten Menschen, digitalen Lösungen, smarten Services und starken Partnern als mehrdimensionaler Lösungsanbieter.
Ihr Kundenversprechen lautet, Beschaffung einfacher und effizienter zu machen. Wie gelingt das?
Ralf Bühler: Unsere Plattform vereint Eigensortiment, Marktplatz, E-Procurement, Services und Beratung zu einer ganzheitlichen Lösung, um stets optimal mit Technik versorgt zu sein, Lieferengpässe zu vermeiden und komplexe Beschaffungsprozesse zu vereinfachen. Mit einem Sortiment von über 10 Millionen Produktangeboten ermöglichen wir verlässliches und reibungsloses Beschaffen aus einer Hand. Wir verbinden digitales Know-how mit tiefem Kun-
denverständnis – und richten unser Handeln konsequent auf Effizienz und Vertrauen aus. Unternehmen profitieren von einem Plattformmodell, das die passenden Lösungen für ihre Anforderungen bietet. Wir wachsen gezielt, investieren in KI und Systemanbindungen und setzen auf starke Partnerschaften mit Lieferanten und Marktplatz-Sellern.
Was zeichnet den Conrad Marketplace aus?
Ralf Bühler: Mit dem Conrad Marketplace bieten wir unseren Geschäftskunden Zugriff auf ein noch umfangreicheres Sortiment. Im B2B-Bereich spielt außerdem die Produktqualität eine entscheidende Rolle. Deshalb haben wir uns von Anfang an für ein kuratiertes Marktplatzmodell entschieden, um der von Kundenseite gewünschten und geforderten Kombination aus Preis, Verfügbarkeit und Qualität Rechnung zu tragen. Das heißt: Der Sortimentsbereich des technischen Bedarfs ist klar definiert. Und, noch wichtiger: Über den Conrad Marketplace bieten ausschließlich geprüfte Seller ihre Ware an.
Welche Vorteile haben Mittelstand und Industrie durch Ihre PlattformLösung?
Ralf Bühler: Wir liefern vor allem C-Teile und decken indirekte Bedarfe für Baubranche und Produktion. Unvorhergesehene Maschinenausfälle oder ein defektes Gerät auf der Baustelle bringen ungeplante Bedarfe mit sich. Genau hier hat Conrad seine Stärke: Wir sind der zuverlässige Partner, wenn akuter Handlungsbedarf besteht und es schnell gehen muss. Unsere Plattform ist die Lösung, um stets optimal mit Technik versorgt zu sein. Im vergangenen Jahr haben wir außerdem die Initiative ProcurePlus gestartet, mit der wir Unternehmen dabei unterstützen, ihre indirekte Beschaffung ganzheitlich zu optimieren und die Kosten in diesem Bereich um bis zu 30 % der Kosten zu reduzieren.

Professionelle Messtechnik ist eines der Fokussortimente auf der Conrad Sourcing Platform. Quelle: Kristof Lemp
Weshalb ist das Senken der Prozesskosten so relevant?
Ralf Bühler: Insbesondere bei der indirekten Beschaffung geht es weniger um wiederkehrende Bestellungen mit großem Auftragsvolumen, sondern um sporadische Einzelbedarfe. Dahinter stehen in der Regel nicht Tausende an Euro Auftragsvolumen. Es geht häufig um Klein- und Kleinstbeträge für den Artikel selbst, die zum Teil geringer sind als die durch sie ausgelösten Prozesskosten. Diese liegen bei einem Großkonzern im Schnitt zwischen 50 und 120 Euro pro Bestellung. Genau hier liegt der entscheidende Vorteil der Digitalisierung und Automatisierung von Beschaffungsprozessen, wodurch sich Zeit und somit auch Kosten sparen lassen.
Die Digitalisierung von Beschaffungsprozessen steckt bei vielen Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Wie kann Conrad unterstützen?
Ralf Bühler: Was uns auszeichnet, ist unser Verständnis für reale Herausforderungen im Unternehmensalltag. ‚One size fits all‘ funktioniert da nicht. Es braucht Customized Lösungen, um unsere Systeme mit denen unserer Kunden so zu vernetzen, dass Transaktionen durch die jeweils passende Anbindung idealerweise komplett automatisiert laufen. Deshalb haben wir neben klassischen E-Procurement-Anbindungen auch eine Lösung für Firmen ohne eigenes ERP-System im Portfolio: Unsere eigene, brow-
serbasierte Lösung Conrad Smart Procure ermöglicht so auch kleineren Unternehmen, die Vorteile elektronischer Beschaffung zu nutzen.
Auch Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch. Wie stehen Sie als CEO von Conrad zu diesem Thema?
Ralf Bühler: Bei Conrad nutzen wir KI unter anderem für die Produktkategorisierung, die Anzeige von Alternativprodukten, die Vereinheitlichung des Produktdaten-Contents in unserem Onlineshop oder eine KI-gestützter Bonitätsprüfung. Für unsere Marketplace-Seller haben wir bereits seit geraumer Zeit KI-unterstützte Dashboards im Einsatz und analysieren Kundenbedarfe mithilfe von KI-Tools. Egal welches Einsatzgebiet: Für mich ist entscheidend, dass der Einsatz von KI einen echten Mehrwert bietet. KI darf kein Selbstweck sein. Sie macht immer dann Sinn, wenn sie uns Menschen die Arbeit erleichtert und Freiräume schafft. Nach diesem Grundsatz prüfen wir die Möglichkeiten und treffen unsere Entscheidungen bezüglich des Einsatzes neuer Lösungen, ohne dabei den Faktor Mensch aus den Augen zu verlieren.
Sie sprechen immer wieder von der Bedeutung des Faktor Mensch. Inwiefern zeigt sich diese Überzeugung in Ihrem aktuellen Geschäftsmodell?
Ralf Bühler: Natürlich agiert die Conrad Sourcing Platform in hohem Maße digital. Persönliche Betreuung ist und bleibt für uns jedoch ein elementarer Bestandteil vertrauensvoller Partnerschaft. Für mich funktioniert Conrad deshalb nur in der Symbiose aus Menschen und Maschinen. Unsere Mitarbeitenden kennen den Arbeitsalltag unserer Kunden – auf dieser Basis entwickeln wir unsere Lösungen. Prozesseffizienz in der Beschaffung wird immer wichtiger, keine Frage. Im

Aus einer Hand: Die Conrad Sourcing Platform ermöglicht reibungslose Beschaffung für alle, die technischen Bedarf haben.
Quelle: Westend61/Getty Images
Idealfall gibt es jedoch on top eigene Teams, die Kunden bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützen – bei der Sonderbeschaffung ebenso wie mit individuell entwickelten Turnkey-Lösungen.
Die LieferkettenProblematik stellt Unternehmen aktuell immer wieder vor Herausforderungen. Wie gelingt es Conrad als Beschaffungspartner, konstante Materialverfügbarkeit sicherzustellen?
Ralf Bühler: Als erfahrener Distributor verfügen wir über ein gewachsenes und weltweit agierendes Lieferantennetzwerk und können auf langfristige und verlässliche Partnerschaften bauen. Auch mit Blick auf das umfangreiche Produktangebot auf dem Conrad Marketplace sind wir gut aufgestellt und haben uns bewusst für ein im Bedarfsfall skalierbares Marktplatz-Modell entschieden. Seit rund zwei Jahren gehört außerdem der Distributor Electronic Direct zur Conrad Gruppe, dessen Schwerpunkt auf der Sonderbeschaffung elektronischer Bauteile liegt und somit unsere Kunden auch in diesem Bereich kompetent unterstützt.

STIHL Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 blickt die Stihl Gruppe zurück und stellt in einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld ihre strategische Weitsicht unter Beweis. Dem führenden Hersteller von Motorsägen und motorgetriebenen Gartengeräten gelang es, den weltweiten Umsatz auf 5,48 Milliarden Euro zu steigern, was einem Zuwachs von 2,8 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit bewegt sich das Familienunternehmen fast wieder auf dem Niveau des historischen Rekordjahres 2022. Dieter Arl besuchte für Treffpunkt.Bau die Bilanzpressekonferenz am 20. Mai 2026 in Waiblingen.

Profi-Anwender profitieren. Mit den neuen Allpro-Akkus erschließt Stihl Anwendungsfelder, in denen Kunden bislang auf Geräte mit Verbrennerantrieb angewiesen waren. Es ist kompatibel mit dem bisherigen AP-Akkusystem.
Quelle: Stihl
Das starke Ergebnis ist umso bemerkenswerter, da der Markt im Berichtszeitraum von erheblichen externen Faktoren geprägt war. Neben einer vielerorts lahmenden Konjunktur, einer spürbaren Kaufzurückhaltung der Kunden
und negativen Wechselkurseffekten stellte insbesondere die herausfordernde Zollpolitik in den USA als dem größten Einzelmarkt eine Belastung dar. Dass Stihl diese Hürden erfolgreich meistern konnte, liegt maßgeblich an der soliden wirtschaftlichen Basis des Unternehmens. Die ohnehin hohe Eigenkapitalquote konnte im vergangenen Jahr nochmals auf 71,2 % gesteigert werden. Zusammen mit einer ebenfalls verbesserten Liquidität ist das Unternehmen in der Lage, notwendige Zukunftsinvestitionen grundsätzlich aus eigenen Mitteln zu bestreiten und unabhängig von externen Kapitalmärkten agieren zu können. Auch die weltweite Belegschaft wuchs antizyklisch um 2,6 % auf insgesamt 20.246 Mitarbeitende zum Jahresende an.
Differenzierte Entwicklung auf den globalen Märkten
Das internationale Geschäft bleibt das tragende Fundament der Unternehmensgruppe, die

Der Vorstand der Stihl Gruppe blickt auf ein anspruchsvolles und zugleich erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Durch die Pressekonferenz führten (v. l.): Michael Schattenmann, Leiter Unternehmenskommunikation, Michael Traub, Vorstandsvorsitzender, Ingrid Jägering, Vorständin Finanzen und IT, Martin Schwarz, Vorstand Produktion und Materialwirtschaft, Dr. Michael Prochaska, Vorstand Personal und Recht, und Dr. Holger Lochmann, Vorstand Entwicklung. Quelle: Treffpunkt.Bau
knapp 91 % ihrer Erlöse im Ausland erwirtschaftet. Die einzelnen Vertriebsregionen zeigten im Jahr 2025 jedoch ein sehr differenziertes Bild. In Westeuropa konnte sich Stihl in einem insgesamt schwächer werdenden Marktumfeld behaupten und Marktanteile hinzugewinnen, obwohl untypisch trockene und heiße Sommermonate das klassische Geschäft phasenweise dämpften. Ein starker Wachstumsmotor in dieser Region war das Segment der Akku-Geräte, das zweistellige Zuwachsraten von teilweise über 20 % verzeichnete. Osteuropa zeigte eine leichte Erholung, wenngleich die handelspolitischen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und schwache Lokalwährungen die Dynamik bremsten. Dennoch konnte auch hier der Absatzanteil im Akku-Segment in allen Hauptmärkten auf ein Niveau von deutlich über 20 % angehoben werden.
Nordamerika behauptete seine Position als größter Einzelmarkt mit einem Anteil von rund einem Drittel am Gesamtumsatz. Trotz eines verunsicherten Marktumfelds lag der Umsatz leicht über dem Vorjahr. Neben vorteilhaften Wetterbedingungen und einem starken AftermarketGeschäft spielten hierbei Sondereffekte der US-Zollpolitik eine Rolle, da viele Fachhändler ihre Lager angesichts angekündigter neuer Zölle vorzeitig auffüllten. In Lateinamerika zeigte sich ein gemischtes Bild. Während im Kernmarkt Brasilien gestiegene Steuern, hohe Zinsen und Sozialabgaben die Kaufkraft schwächten, verzeichnete Argentinien eine Erholung. Länder wie Kolumbien, Peru, Ecuador, Nicaragua und Honduras verbuchten dank hoher Erzeugerpreise für Agrargüter wie Kaffee und Kakao eine ausgeprägte Investitionsbereitschaft und zweistellige Zuwächse.
In Asien entwickelten sich die Schlüsselmärkte China und Indien positiv. Insbesondere in China führte ein optimierter Produktmix bei Motorsägen und Ketten zu einer deutlichen Verbesserung der Ergebnisqualität bei gleichzeitigem Umsatzwachstum. Die dynamischste Entwicklung verzeichnete die Region Afrika und Naher Osten, wo sowohl der etablierten Tochtergesellschaft in Südafrika als auch den neuen Standorten in Ostafrika erhebliche Umsatz- und Marktanteils-
gewinne gelangen. Einzig die Region Ozeanien musste infolge einer schwachen Binnen- und Exportkonjunktur in Australien und Neuseeland Rückgänge bei Absatz und Umsatz hinnehmen, wenngleich das Akku-Segment auch dort gegen den Trend zulegte.
Akku-Transformation: Stihl investiert strategisch in Produktion und Produkte Der strategische Fokus von Stihl liegt unmissverständlich auf der Transformation hin zur Akku-Technologie, ohne dabei die traditionellen Stärken im Verbrennungssegment zu vernachlässigen. Der weltweite Absatzanteil akkubetriebener Produkte stieg 2025 auf 27 %. Vorreiter ist hierbei Westeuropa, wo bereits rund zwei Drittel aller verkauften Stihl Geräte mit einem Akku ausgestattet sind. Um den erklärten Anspruch der doppelten Technologieführerschaft zu untermauern, hat das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr bedeutende Infrastrukturprojekte realisiert. Im rumänischen Oradea wurde ein neues Werk eingeweiht, das als europäisches Kompetenzzentrum ausschließlich für die Fertigung von Akku-Packs und Akku-Geräten zuständig ist. Das Investitionsvolumen für diesen strategisch wichtigen Standort belief sich auf 125 Millionen Euro.
Gleichzeitig wurde am deutschen Stammsitz in Waiblingen die Eigenfertigung von EC-Motoren gestartet. Diese hocheffizienten Motoren bilden das Herzstück moderner Akku-Werkzeuge und wurden in der Vergangenheit von Zulieferern bezogen. Durch diesen Schritt erhöht Stihl die eigene Wertschöpfungstiefe und stärkt die technologische Unabhängigkeit. Dass der Verbrennungsmotor weiterhin eine tragende Säule im Profi-Einsatz darstellt, bewies das Unternehmen parallel mit der Markteinführung der neuen Benzin-Motorsäge Stihl MS 300, die ein optimiertes Verhältnis von maximaler Leistung bei minimalem Gewicht bietet.
Insgesamt investierte die Unternehmensgruppe im Jahr 2025 zukunftsorientierte 335,7 Millionen Euro in die globale Wettbewerbsfähigkeit, wobei mehr als die Hälfte dieser Summe auf das deutsche Stammhaus entfiel. Der größte Teil dieser Inlandsinvestitionen floss in den Erwerb eines zusätzlichen Firmenareals in Waiblingen, um bislang verstreute Unternehmenseinheiten mittelfristig zusammenzuführen, Strukturen zu straffen und logistische Synergien zu heben. Auch der internationale Fertigungsverbund wurde gestärkt, unter anderem durch die Inbetriebnahme einer neuen, hochflexiblen Montagelinie am brasilianischen Standort in São Leopoldo.
Stammhaus: Sondereffekte treiben Umsatz auf 1,85 Milliarden Euro
Das deutsche Stammhaus mit seinen acht Standorten verzeichnete für das Jahr 2025 ein Umsatzplus von mehr als 13 % auf 1,85 Milliarden Euro. Dieser Zuwachs basiert primär auf einem logis-

„Mit dem Allpro-Akkusystem setzen wir den nächsten technologischen Meilenstein im Arbeitsalltag unserer Profi-Kunden“, sagt Michael Traub, Vorstandsvorsitzender der Stihl Gruppe. Quelle: Stihl
tischen Sondereffekt. Aufgrund der Umstellung auf ein neues System zur Unternehmenssteuerung zum Jahreswechsel 2025/26 wurde ein erheblicher Teil der Produktion im Stammhaus vorgezogen, weshalb für das laufende Geschäftsjahr 2026 mit einem entsprechenden, gegenläufigen Effekt zu rechnen ist.
Die Zahl der Beschäftigten am Stammhaus ging leicht auf 5.831 Personen zurück. Dennoch unterstrich das Familienunternehmen seine Standorttreue durchdie vorzeitige Verlängerung des Beschäftigungs- und Standortsicherungsvertrags bis Ende des Jahres 2027.
Ausblick: Jubiläumsjahr mit technologischem Meilenstein Im Jahr 2026 feiert Stihl sein 100-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird im Unternehmen als Anlass genommen, die Brücke zwischen historischer Ingenieurskunst und dem Mut zur technologischen Erneuerung zu schlagen. Angesichts anhaltender globaler Unsicherheiten, volatiler Märkte und Währungskrisen plant der Vorstand für das Jubiläumsjahr bewusst konservativ und hat sich das Halten des aktuellen Umsatzniveaus als ambitioniertes Ziel gesetzt.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, setzt Stihl im Jubiläumsjahr einen wegweisenden Innovationsimpuls für die Bau- und Forstwirtschaft sowie den Garten- und Landschaftsbau. Mit der Vorstellung des neuen Allpro-Akkusystems ist dem Hersteller ein Technologiesprung gelungen. Das System wurde speziell für professionelle Anwender entwickelt und erschließt Leistungsklassen, in denen Profis bislang zwingend auf Verbrennungsantriebe angewiesen waren. Ein entscheidender wirtschaftlicher Vorteil für Betriebe ist die vollständige Abwärtskompa-
tibilität zum bestehenden AP-Akkusystem des Herstellers. Das technologische Herzstück des Allpro-Systems bilden Hochleistungs-Akkus der neuesten Generation, die sich durch extreme Robustheit, längere Laufzeiten und eine deutlich gesteigerte Lebensdauer auszeichnen. Ein zentraler Faktor für den harten Arbeitsalltag auf der Baustelle oder im Forst ist die neue Schnellladetechnologie: In Kombination mit dem passenden mobilen Schnellladegerät lassen sich die Energiespeicher in lediglich neun Minuten wieder auf 80 % ihrer Kapazität aufladen. Mit dieser Innovation verbindet die Stihl Gruppe den traditionellen Anspruch des Firmengründers Andreas Stihl, den Menschen die schwere Arbeit mit und in der Natur zu erleichtern, mit den modernen Anforderungen an emissionsfreie, hocheffiziente Baustellen- und Forstgeräte der Zukunft.

Akku-Revolution in Aktion. 60 % höhere Spitzenleistung, 20 % mehr Laufzeit, Halbierung der Ladezeit und Verdopplung der Lebensdauer auf bis zu 3.000 Ladezyklen ohne Leistungseinbußen versprechen die neuen Allpro-Akkus. Quelle: Treffpunkt.Bau
VDBUM Bei der Mitgliederversammlung des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e. V. (VDBUM) zu Beginn des VDBUM Großseminars am 10. Februar 2026 wurde Peter Schmid mit überwältigender Mehrheit zum Nachfolger des langjährigen Vorstandes Josef Andritzky gewählt. Schmid leitet den Gerätepark bei der Max Bögl Transport und Geräte GmbH. Anhand seines eigenen Lebenslaufes zeigt er auf, wie wichtig anwenderorientiertes Denken für Entwicklungen in der Maschinentechnik ist.
Auf unsere Branche kommt einiges an Arbeit zu und darüber sollten wir glücklich sein. Um diese Aufgaben zu bewältigen, gilt es mehr denn je, die Chancen und Potentiale unserer Zeit zu nutzen, auf der anderen Seite aber auch die Herausforderungen im Blick zu behalten und diese – wenn nötig – zu hinterfragen. Im optimalen Fall sind Künstliche Intelligenz, Autonomie und Robotik sowie alternative und effiziente Antriebssysteme die Antworten auf den zunehmenden Mangel an Fachkräften verbunden mit einem allgemeinen demografischen Wandel und steigenden Anforderungen der
Kunden. Der Schlüssel liegt meiner Meinung nach darin, diese Möglichkeiten für die Bauprozesse effektiv anwendbar zu machen. Hier können wir als VDBUM aktiv mitwirken und sind als Stimme der Anwender gefordert. Eine Rolle, die ich in meiner neuen Aufgabe als Mitglied des Vorstands aktiv mitgestalten möchte. Durch Kollegen, die bereits lange und intensiv mit und für den VDBUM arbeiten, habe ich 2016 als Teilnehmer des Patenprogramms beim Großseminar in Willingen die Möglichkeit erhalten, die Verbandsarbeit kennen und schätzen zu lernen. Das dort auffindbare Netzwerk hilft

immens im beruflichen Alltag und bei der Lösung von Problemstellungen. Da ehrenamtliches Engagement auch im privaten Umfeld für mich eine wichtige Tugend ist, entschloss ich mich 2018 zur Mitarbeit im neu gegründeten Zukunftszirkel. Ich darf ihn seitdem als Fachbeirat im Kreise der Beiräte vertreten. Nach einer Lehre zum Industriemechaniker sammelte ich als Geselle erste berufliche Erfahrungen, auf die ich bis heute aufbauen kann. 2010 qualifizierte ich mich zum Techniker des Maschinenbaus. Mit dem Antritt meiner Stelle bei der Max Bögl Transport und Geräte GmbH entfachte die Begeisterung für Baumaschinentechnik und die damit verbundenen Prozesse der Maschinen- und Bautechnik. Berufsbegleitend absolvierte ich noch die Weiterbildung zum technischen Betriebswirt. Von der Maschinentechnik des Spezialtiefbaus über den Sondermaschinenbau und eine erste leitende Funktion in der Krantechnik darf ich seit nun fast drei Jahren den Gerätepark bei Max Bögl leiten und dort zusammen mit meinen Kollegen eine Geräteflotte von rund 700 Eigengeräten verantworten.
Die Potentiale hin zu einer effektiveren und mehr Wertschöpfung schaffenden Baumaschinentechnik sind groß. Nun gilt es, diese in den Prozess zu bringen. Hierzu ist anwenderorientiertes Denken im Bindeglied zwischen Entwicklung und Anwendung unerlässlich. Diese Schnittstelle sollten wir ernst nehmen, moderieren, aber auch mit der erforderlichen Offenheit für neue Themen angehen und umsetzen. Als neues VBBUM-Vorstandsmitglied freue ich mich auf Gespräche und Diskussionen zu dieser Thematik. Gelegenheiten dafür gibt es viele: Sie treffen mich oder meine Vorstandskollegen dieses Jahr auf den Messen IFAT, Ostbau, steinexpo, NordBau oder GaLaBau, wo wir mit Ständen vertreten sind oder gemeinsam mit Partnern DemoShows ausrichten, in denen der Nutzen für die Anwender im Fokus steht.
ZENTRALVERBAND DEUTSCHES BAUGEWERBE Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz zur Beschleunigung öffentlicher Aufträge verabschiedet. Hierzu erklärt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:
„Das Vergabebeschleunigungsgesetz ist insgesamt ein ausgewogener Kompromiss, der allen Bauunternehmen – ob klein, mittelständisch oder groß – einen fairen Zugang zu öffentlichen Bauaufträgen ermöglicht. Es ist unerlässlich, dass alle Kapazitäten der Bauwirtschaft genutzt werden, um die Infrastruktur unseres Landes so schnell wie möglich zu ertüchtigen und Straßen und Brücken zu sanieren.
Zudem werden die vorgesehenen Regelungen zu Direktaufträgen und freihändigen Vergaben sowie zum Bürokratieabbau und zur Digitali-
sierung maßgeblich dazu beitragen, die Vergabeverfahren spürbar zu beschleunigen und effizienter zu gestalten.
Bei der Frage der Losvergabe ist ein vertretbarer, wenn auch für den Mittelstand schmerzhafter Kompromiss gefunden worden. Es bleibt grundsätzlich beim Primat der Losvergabe, von dem in bewährter Weise aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen abgewichen werden kann. Zusätzlich können nun aus zeitlichen Gründen bei Investitionen aus dem Sondervermögen und bei Infrastrukturprojekten des Bundes große Lose gebildet werden. Ob dies tatsächlich zu einer Beschleunigung führt, wird man im Rahmen der Evaluation bewerten müssen.
Insgesamt ist positiv, dass die Bundesregierung Handlungsfähigkeit bewiesen hat, die Grundlagen für eine Beschleunigung und Entbürokratisierung der Vergabeverfahren

Deutsches Baugewerbe. Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe
gelegt und so dem Mittelstand weiterhin eine faire Chance auf Zugang zu öffentlichen Aufträgen gesichert hat. Das ist Voraussetzung dafür, dass die umfassenden Bauaufga-
ben schnellstmöglich umgesetzt und insbesondere die schuldenfinanzierten Mittel einen deutlichen Wachstumsimpuls für unsere Volkswirtschaft entfalten können.“






Powert durch – der MAN TGS. Der neue, 540 PS starke MAN D26 Motor ist zuverlässig, effizient und außerordentlich leistungsstark. Damit meistert der TGS selbst schwierigste Aufgaben ohne sichtliche Anstrengung. Leistung steigern und Kosten senken - das ist der intelligente und effiziente Weg, um im Wettbewerb die Nase vorn zu haben. Der MAN TGS ist der perfekte Begleiter für den Weg dorthin. Er ist zuverlässig, robust und langlebig, mit optimaler Nutzlast und erstklassigem Fahrverhalten sowie überragender Traktion. Erfahren Sie mehr: www.truck.man













GEOPLAN Branchenexperten sind sich einig: 2026 bekommt einen heißen Messe-Herbst. Dieser beginnt mit der steinexpo 2026 an bekannter Stelle – in Europas größtem Bastaltsteinbruch im nordhessischen Nieder-Ofleiden. Vom 2. bis 5. September 2026 verwandelt sich die Gewinnungsstätte in Europas größten aktiven MesseSteinbruch.
Bereits jetzt haben sich zahlreiche Key-Player ihre individuelle Präsentation in dieser einzigartigen Kulisse gesichert. „Die steinexpo mit ihren
einzigartigen Alleinstellungsmerkmalen zählt zu den wichtigsten Branchentreffs des Jahres – national und international. Erleben Sie den praxisnahen Einsatz von Maschinen und Anlagen hautnah in diesem einmaligen Set-up“, sagt Messechef Dominik Rese von der veranstaltenden Geoplan GmbH aus Iffezheim.
35-minütige Demo-Shows Vor der einzigartigen Kulisse des Steinbruchs bilden die Live-Demonstrationen leistungsfähiger Baumaschinen das absolute Alleinstellungsmerkmal dieser Messe. Für die

Die Vorbereitungen für die steinexpo 2026 laufen bereits auf Hochtouren. Quelle: Geoplan
steinexpo 2026 wurden die DemoAbläufe weiter optimiert, um Publikum und Ausstellenden noch mehr zu bieten. Immer zur halben Stunde, ab 10.30 Uhr, starten die 35minütigen Demo-Shows praxisnaher Maschinenkombinationen. Insgesamt sind über 20 Großmaschinen im Live-Einsatz zu sehen, darunter neue Lösungen für Verladung und Transport sowie innovative Sondermaschinen. „Natürlich lebt die steinexpo von den Demos. Diese stellen wir nun noch kompakter dar und schenken Messegängern somit mehr Zeit für den ausgiebigen Walk über das weitläufige Messegelände“, sagt der Messechef. Derzeit belegen über 200 Aussteller rund 52.000 netto-m² – Tendenz steigend. Übrigens: Auch auf und an zahlreichen Ständen erwartet steinexpo-Fans immer wieder Demonstrationen aller Art.
Lückenloses Mobilfunk-Netz für alle In Zusammenarbeit mit der Telekom sorgten die „Geoplaner“ für eine erneut verbesserte technische Infrastruktur. Diese besteht aus einem lückenlosen und erstmals glasfasergebundenen Mobilfunk-Netz – damit das steinexpo-Selfie schnell ver-
STIHL Der Aufsichtsrat bestellte in seiner Sitzung am 15. April 2026 Dr. Ulrich Braig als neuen Vorstand Personal und Recht. Er folgt damit auf Dr. Michael Prochaska, der zum 31. August 2026 in den Ruhestand geht. Dr. Ulrich Braig tritt zum 1. Juni 2026 als Vorstandsmitglied bei Stihl ein und übernimmt zum 1. September 2026 das Ressort Personal und Recht. Er wurde vom Aufsichtsrat von Stihl zunächst für drei Jahre zum Mitglied des Vorstands bestellt. „Wir danken unserem langjährigen Vorstand Personal und Recht für seine überaus erfolgreiche Tätigkeit bei Stihl“, betont der Stihl Beiratsund Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Nikolas Stihl. Im Januar 2012 hatte Dr. Michael Prochaska das Vor-
standsressort Personal und Recht der Stihl Gruppe übernommen.
„Herr Dr. Prochaska hat in den letzten rund 15 Jahren mit seiner Arbeit maßgeblich zum Wachstum und der zukunftsorientierten Ausrichtung der Stihl Unternehmensgruppe beigetragen.“
In Bezug auf die Nachfolge sagt Dr. Stihl: „Mit Dr. Ulrich Braig haben wir eine exzellente Führungskraft für unser Familienunternehmen gewonnen. Als promovierter Jurist bringt er eine breite Erfahrung im Personalbereich in verschiedenen familiengeführten- und börsennotierten Unternehmen mit. Darüber hinaus verfügt er über umfangreiche Erfahrungen in der Umsetzung großer Veränderungsprojekte.“
Dr. Ulrich Braig wurde am 26. November 1971 in Günzburg geboren;
sendet und die geschäftliche E-Mail ebenso zügig auf den Weg gebracht ist. Apropos Technik: Die offizielle steinexpo-App empfiehlt sich als idealer Messebegleiter voller praktischer Tipps und Infos im Hosentaschenformat. Die App geht voraussichtlich im August an den Start und steht dann in den bekannten Stores zum Herunterladen bereit.
Zukunftsblick mit Quarry Vision 2.6 Auf die erfolgreiche Premiere des Innovationsbereiches „Quarry Vision“ in 2023 folgt diesmal „Quarry Vision 2.6“ – bezugnehmend auf das Ausführungsjahr 2026. Unter dem Motto „Quarry Next Gen – wir sind dabei“ präsentieren die teilnehmenden Aussteller ihre innovativen, zukunftsorientierten Technologien, Produkte und Dienstleistungen diesmal direkt auf ihren Standflächen. Zeppelin Baumaschinen etwa beteiligt sich mit (mindestens) zwei Maschinen – mehr wird noch nicht verraten. Spezielle „Quarry Vision 2.6“-Design-Elemente weisen von der Übersichtstafel am Messegelände-Eingang den Weg zu den jeweiligen Teilnehmenden. Alle Infos sind auch digital verfügbar – in der steinexpoAPP.
er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Im Rahmen seiner beruflichen Karriere war er Experte für Mitbestimmungsangelegenheiten, Personalleiter, Konzernpersonalleiter, Lei-
ter Personal- und Sozialangelegenheiten in Unternehmen wie IBM und Körber. Seit 2020 war Dr. Braig Chief Human Resources Officer (CHRO) bei der GEA Group in Düsseldorf.


WOLFFKRAN Nach dem starken Wachstum der letzten Jahre hat Wolffkran seine Führungsriege zum 1. April 2026 neu strukturiert. Dr. Peter Schiefer, Delegierter des Verwaltungsrats, wird die Rolle des Group CEO übernehmen. Der derzeitige CEO Duncan Salt wird von seinem Amt zurücktreten, das Unternehmen jedoch weiterhin als Regional CEO und Mitglied des Boards für den Nahen Osten und den asiatischpazifischen Raum unterstützen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich Wolffkran von einem traditionellen europäischen Unternehmen zu einem weltweit führenden Anbieter von Turmdrehkranen und Kran-Dienstleistungen gewandelt. Die konsequente Umsetzung seiner Internationalisierungsstrategie hat es dem Unternehmen ermöglicht, seine globale Präsenz deutlich auszubauen und seinen Umsatz in den letzten zehn Jahren mehr als zu verdoppeln. Um die Organisation weiter an der Strategie der internationalen Expansion auszurichten, hat der Verwaltungsrat von Wolffkran beschlossen, die Führungsstruktur anzupassen. Mit Wirkung zum 1. April 2026 hat Dr. Peter Schiefer,
Delegierter des Verwaltungsrats, zusätzlich die Rolle des Group CEO übernommen, eine Position, die er bereits von 2005 bis 2019 innehatte. Nach vielen Jahren in globalen Führungspositionen wird Duncan Salt von seiner globalen Verantwortung zurücktreten, um sich auf die gezielte Entwicklung in den aufstrebenden Märkten zu konzentrieren. Um dies widerzuspiegeln und gleichzeitig seinen strategischen Wert für das Unternehmen zu bewahren, wird Duncan Salt in die Rolle des Regional CEO und Mitglied des Boards für die Region Naher Osten & APAC wechseln.
„Wir sind überzeugt, dass dies der richtige Schritt ist, um unsere Führungsstruktur für die Zukunft auszurichten. Mit Duncan Salt setzen wir einen Branchenexperten in einer Rolle ein, in der sein Fachwissen die größte Wirkung entfalten wird. Gemeinsam sind wir erfolgreich in den saudischen Markt eingetreten, und wir werden diesen Wachstumskurs fortsetzen“, sagt Dr. Peter Schiefer. Der Verwaltungsrat dankt Duncan herzlich für seine Führungsarbeit und seine wertvollen Beiträge und freut sich, dass das Unternehmen weiterhin von seiner Erfahrung und Unterstützung profitieren wird.

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Die RoFLEX AG und Hydraulik-Express GmbH gratulieren Treffpunkt.Bau zum 10-jährigen Jubiläum.



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DYNASET Vor vierzig Jahren begann ein junger Ingenieur namens Reijo Karppinen in einer kleinen Garage in Finnland mit der Herstellung von Hydraulikgeneratoren. Seine Vision war es, die Welt der Maschinen auf beispiellose Weise zu verändern, und er verfolgte dieses Ziel mit Ehrgeiz und Entschlossenheit. Dies war der Beginn der Geschichte von Dynaset Oy. Heute ist Dynaset nach eigenen Angaben der weltweit führende Hersteller von Hydraulikgeneratoren, Hochdruckreinigern und Kompressoren. Auf dem von Reijo eingeschlagenen Weg hat dieses finnische Familienunternehmen seit vier Jahrzehnten technologische Innovationen entwickelt und hergestellt, um die Produktivität der Maschinen seiner Kunden zu steigern. Dahinter liegen erfolgreiche und arbeitsreiche Jahre, die es Dynaset ermöglicht haben, zu einem globalen Exportunternehmen heranzuwachsen. Das Unternehmen beschäftigt heute insgesamt 130 Mitarbeiter, nicht nur in seinem Werk in Finnland,
sondern auch in Kanada, Deutschland, Indien, China und Australien. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Angebot des Unternehmens auf eine Palette von über 40 Produkten erweitert, die weltweit in verschiedenen Branchen eingesetzt werden, vom Bauwesen über Rettungsdienste bis hin zur Prozessindustrie. Ein breites und professionelles Partnernetzwerk gewährleistet die weltweite Verfügbarkeit seiner Produkte. Die wichtigsten Faktoren für den Erfolg sind die einzigartige DynasetTechnologie und ein kundenorientierter Ansatz. Fundiertes Fachwissen über Maschinen, deren Anwender und deren tägliche Arbeit, kombiniert mit der Fähigkeit, Produkte nahtlos in Maschinen verschiedener Marken zu integrieren, hat es ermöglicht, einzigartige Lösungen auf Basis der Kundenbedürfnisse zu entwickeln. Qualität und finnisches Ingenieurswissen haben ebenfalls eine wichtige Rolle für den Erfolg des Unternehmens gespielt. Seit der Gründung werden die Produkte in Finnland entwickelt und hergestellt. Sorgfäl-
tig ausgewählte finnische Zulieferer, Komponenten und Materialien gewährleisten hohe Qualität. Jedes Produkt wird zudem getestet, bevor es für den Einsatz in der Praxis ausgeliefert wird, was eine zuverlässige Leistung garantiert.
Das Jahr 2025 wird als eines der bedeutendsten in der Geschichte von Dynaset in Erinnerung bleiben. Bis dahin bekannt für seinen Slogan „Powered by Hydraulics“ und seit 39 Jahren als Hersteller von hydraulischen Anbaugeräten tätig, unternahm das Unternehmen einen großen Schritt in seiner Produktentwicklung, indem es eine neue Generation elektrischer Produkte auf den Markt brachte. Die Hydraulik wurde nicht aufgegeben. Stattdessen wurden elektrische Produkte parallel dazu eingeführt, um den Anforderungen einer sich weiterentwickelnden Maschinenwelt gerecht zu werden. Gleichzeitig wurde der neue Slogan „Partner of Your Machine“ eingeführt, der Partnerschaft und Kundenorientierung sowie die Zuverlässigkeit von Produkten und Dienstleistungen betont.

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STEELWRIST Der Hersteller von Tiltrotatoren, Schnellwechslern und Anbauwerkzeugen für Bagger baut seine Präsenz in Polen weiter aus – mit der Eröffnung neuer Räumlichkeiten in Falenty Nowe. Die Investition stellt einen wichtigen Schritt im weiteren Wachstum des Unternehmens auf dem polnischen Markt dar und unterstützt eine engere Zusammenarbeit mit Kunden und Händlern durch eine verbesserte lokale Verfügbarkeit, Serviceleistungen und Logistik.
Steelwrist ist seit 2018 in Polen mit einer eigenen Vertriebs- und Serviceorganisation vertreten. Seitdem hat sich das Unternehmen eine

Steelwrist stärkt seine Präsenz in Polen mit dem neuen Standort in Falenty Nowe. Quelle: Steelwrist
starke Marktposition aufgebaut –getragen von der steigenden Nachfrage nach Lösungen zur Steigerung von Effizienz, Sicherheit und Vielseitigkeit von Baggern.
„Polen ist ein Markt, in dem wir ein anhaltend großes Interesse an Lösungen sehen, die die Produktivität und Flexibilität von Baggern verbessern. Mit dem neuen Standort

Bohnenkamp verabschiedet Thomas Pott nach über vier Jahrzehnten Unternehmenszugehörigkeit. Obere Reihe v. l.: Heiko Holthaus, Karsten Krückeberg, Gert Timmer und Çağlar Tosun. Untere Reifeh v. l.: Michael Rieken, Thomas Pott, Gregor Rüth und Harm Jonkeren-Bohnenkamp. Quelle: Bohnenkamp
BOHNENKAMP Der Großhändler von Reifen und Rädern im professionellen Einsatz hat den langjährigen Gesamtvertriebsleiter Thomas Pott in den Ruhestand verabschiedet. Mit ihm verlässt eine Persönlichkeit das Unternehmen, die Bohnenkamp 43 Jahre maßgeblich sowohl fachlich als auch menschlich mitgestaltet und geprägt hat.
Potts Weg bei Bohnenkamp begann 1983 als kaufmännischer Angestellter – zu einer Zeit, als das Unternehmen noch ausschließlich im landwirtschaftlichen Bereich und nur in Deutschland aktiv war. In den folgenden Jahren übernahm er zunehmend Verantwortung: vom Aufbau und der Leitung zentraler Geschäftsbereiche bis zur Gesamtverantwortung für den Vertrieb. Besonders prägend war sein


in Falenty Nowe stärken wir unsere Fähigkeit, Kunden und Händler vor Ort zu unterstützen – durch bessere Verfügbarkeit, effizientere Logistik und eine noch engere Präsenz im Markt. Damit schaffen wir eine starke Grundlage für unser weiteres Wachstum in Polen“, sagt Marcin Tomczyk, Country Manager Poland bei Steelwrist.
Engagement beim Ausbau des Geschäftsbereiches Erstausrüstung sowie bei der Weiterentwicklung von Produkt- und Serviceangeboten. Er war maßgeblich am Aufbau neuer Geschäftsfelder beteiligt und prägte die strukturelle sowie inhaltliche Ausrichtung des Vertriebs. „Thomas Pott war Treiber, Gestalter und verlässlicher Ansprechpartner zugleich. Er hat dazu beigetragen, dieses Unternehmen zu dem zu machen, was uns heute auszeichnet“, sagt Gregor Rüth, Vorstandsvorsitzender der Bohnenkamp SE. „Viele Entwicklungen, die heute selbstverständlich sind, tragen seine Handschrift. So hat er beispielsweise die Entwicklung der IF-/VF-Technologie im Bereich Flotation maßgeblich mit vorangetrieben. Als alle Welt sich vor allem auf Traktoren konzentriert hat, hatte Pott bereits den Weitblick zu hinterfragen, was eigentlich mit den Fahrzeugen dahinter ist. Hier und auf anderen Gebieten konnte Bohnenkamp den Markt überraschen und war entsprechend erfolgreich.“ Für Pott hätten zudem nie nur Zahlen im Fokus gestanden: „Verlässlichkeit, langfristige Kundenbeziehungen und kollegiales Arbeiten waren für ihn zentrale Werte. Viele Strukturen, die heute selbstverständlich sind, gehen auf seine Arbeitsweise zurück.“
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SITECH DEUTSCHLAND
Seafloor Systems und Sitech Deutschland haben eine exklusive Distributionspartnerschaft für den europäischen Markt vereinbart. Die Zusammenarbeit umfasst den Aufbau und die Entwicklung eines leistungsfähigen Vertriebsnetzes in Europa. Ziel ist es, die Marktpräsenz beider Unternehmen nachhaltig zu stärken und das Auslandsgeschäft von Sitech Deutschland gezielt auszubauen. Seafloor Systems entwickelt ganzheitliche Vermessungslösungen für die Hydrographie. Das Portfolio umfasst hydroakustische Sonarsyste-

John Templin (l.), CEO Seafloor Systems, und Gerwin Geisel, CEO Sitech Deutschland, bei der Unterzeichnung des Distributionsvertrags. Quelle: Sitech Deutschland
me sowie unbemannte Vermessungsboote. „Mit Seafloor Systems gewinnen wir einen innovativen Hersteller, dessen Produktportfolio unser bestehendes Angebot ideal ergänzt“, erklärt Gerwin Geisel, CEO Sitech Deutschland. „Gleichzeitig eröffnet uns die Distribution die Möglichkeit, unser internationales Geschäft konsequent weiterzuentwickeln“
Auch aufseiten von Seafloor ist man überzeugt, mit Sitech Deutschland den richtigen Partner gewählt zu haben. „Wir haben uns für die Sitech Deutschland GmbH entschieden, weil uns insbesondere die Leistungsfähigkeit in den Bereichen Lieferung, Lagerhaltung und Auftragsabwicklung überzeugt hat. Diese operative Stärke macht Sitech für uns zum idealen Distributionspartner in Europa“, so John Tamplin, CEO Seafloor Systems. Im Rahmen der Vereinbarung wird
Sitech Deutschland schrittweise lokale Partnerstrukturen in den jeweiligen Ländern etablieren. Dabei steht der nachhaltige Aufbau eines qualifizierten Vertriebsnetzes im Fokus, das Kunden kompetent betreut und gleichzeitig die Marktentwicklung vor Ort aktiv vorantreibt. Die Partnerschaft zwischen Sitech und Seafloor Systems unterstreicht den strategischen Anspruch beider Unternehmen, Wachstum international und auf Basis starker regionaler Strukturen zu realisieren.

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Indeco ergänzt als Qualitäts-Hersteller das bestehende Programm von Kuhn Baumaschinen Deutschland um ein umfangreiches Full-Range-Angebot an Anbaugeräten. Quelle: Indeco

















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INDECO Kuhn Baumaschinen Deutschland und Indeco haben den Beginn einer strategischen Kooperation im Bereich hydraulischer Anbaugeräte bekannt gegeben. Seit dem Frühjahr 2026 bündeln die beiden Branchengrößen ihre Kräfte, um Kunden in Deutschland ein noch umfassenderes Spektrum an hochwertigen Anbaulösungen für den Bau- und Abbruchsektor anzubieten. Diese Partnerschaft markiert einen Meilenstein für beide Unternehmen, die jeweils auf viele Jahrzehnte wertvoller Erfahrung in der Baumaschinentechnik zurückblicken können. Während Kuhn als einer der führenden Händler für PremiumBaumaschinen etabliert ist, gilt Indeco international als Innovationsführer bei der Entwicklung robuster und leistungsfähiger Hydraulikwerkzeuge. Die Kombination aus tiefgreifendem Marktwissen und technischer Exzellenz verspricht einen Mehrwert für den Endanwender. Für Kuhn Baumaschinen Deutschland stellt die Zusammenarbeit mit Indeco eine konsequente strategische Weiterentwicklung dar. Das Unternehmen gewinnt mit Indeco einen weiteren Qualitätshersteller hinzu. Indeco zeichnet sich ins-
besondere durch ein vollständiges Full-Range-Programm aus. Dies bedeutet, dass Kuhn-Kunden nun Zugriff auf eine lückenlose Palette an hydraulischen Anbaugeräten haben – von Hydraulikhämmern über Abbruch- und Pulverisierungsscheren bis hin zu Greifern und Verdichtern. Damit positioniert sich Kuhn noch stärker als Komplettanbieter für den modernen Baustellenbetrieb.
Ein zentraler Aspekt der Kooperation ist die Sicherstellung einer erstklassigen Kundenbetreuung. Um den hohen Anforderungen der Branche gerecht zu werden, wurde die Vertriebsmannschaft von Kuhn bereits intensiv auf die neuen Produkte vorbereitet. Das Team ist bestens geschult und verfügt über eine sehr gute Kenntnis der technischen Spezifikationen und Einsatzmöglichkeiten der Indeco-Geräte. Kunden profitieren somit nicht nur von einem deutlich größeren Portfolio, sondern auch von einer fundierten Fachberatung, die individuell auf die spezifischen Projektanforderungen eingeht. Die Verfügbarkeit der Geräte und der dazugehörige Service werden von Kuhn sichergestellt, was minimale Ausfallzeiten und maximale Effizienz auf der Baustelle garantiert.

Die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre machte die Erweiterung des Unternehmensstandorts erforderlich.
MAGNI DEUTSCHLAND Das Unternehmen hat zum 1. April 2026 seinen neuen Unternehmenssitz in Dülmen bezogen. Aufgrund der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung in den vergangenen Jahren stießen die Büro- und Lagerkapazitäten am bisherigen Standort in Greven zunehmend an ihre Grenzen. Nach rund zwölf Monaten Bauzeit ist im Gewerbegebiet Weddern
in Dülmen ein moderner Neubau entstanden, der eine Produktionshalle, ein zweigeschossiges Bürogebäude sowie ein großzügiges Schulungszentrum vereint. Das Gebäude erstreckt sich über eine
bebaute Fläche von 12.600 m² auf einem insgesamt 25.000 m² großen Grundstück. Mit rund 1.400 m² Bürofläche, 500 m² Werkstattfläche sowie insgesamt 7.500 m² Hallenund Lagerflächen bietet die neue Deutschland-Zentrale des italienischen Full-Line-Anbieters optimale Voraussetzungen, um Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz noch umfassender in den Bereichen Vertrieb, Service und Ersatzteilversorgung zu betreuen. „Der Standort Dülmen-Nord überzeugt durch seine direkte Autobahnanbindung sowie die Nähe zu Flughäfen im Münsterland und Ruhrgebiet. Diese hervorragende Infrastruktur bietet ideale Bedingungen für unsere tägliche Transportabwicklung“, erläutert Geschäftsführer Alexander Reisch die Standortentscheidung. Mit dem Neubau schafft das Unternehmen nicht nur die Grundlage für moderne Logistik und effizientere Prozesse in Service und Vertrieb, sondern auch für attraktive kaufmännische und gewerbliche Arbeitsplätze, die wir derzeit noch besetzen.

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HYDREMA Die diesjährigen Demo-Tage werden den zahlreichen Besuchern noch lange im Gedächtnis bleiben. Trotz anfänglicher Wetterkapriolen in der Aufbauphase, bei denen zeitweise über 26 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel stürzten und das Testgelände komplett unter Wasser setzten, verwandelte sich die Veranstaltung in einen echten Volltreffer. Der tiefgründige Matsch erwies sich letztlich als das perfekte Testkriterium für die Leistungsfähigkeit der ausgestellten Maschinen.
Der unumstrittene Star des Tages war der neue Muldenkipper DT22, der mit einer hochmodernen und zukunftsweisenden Kabine seine Europapremiere feierte. Auf einer anspruchsvollen Demo-Strecke mit
extremen Tiefen, Schrägen, Hügeln und Senken mussten die Dumper ihr Können unter Beweis stellen. Das Besondere an dem Event: Besucher durften selbst ans Steuer. Selbst ungeübte Fahrer meisterten den Parcours problemlos. Neben den klassischen Modellen überzeugte auch der rein elektrische E-Dumper DT6, der die schweren Streckenabschnitte ohne Einschränkungen bewältigte.
Einblick in die moderne Fertigung Ein weiteres Highlight war der Werksrundgang während der laufenden Produktion am Freitagvormittag. Unter dem Motto „Brennen war gestern, heute wird nur noch geschnitten“ erhielten die Gäste tiefe Einblicke in die enorme Fertigungstiefe und Präzision des Werks. Gezeigt wurden modernste Laser-
tische, hochentwickelte Bohrwerke sowie ein mannloses Bohrzentrum. Die hochgradig effiziente Montagehalle für Maschinen und Kabinen ist dabei durch eine integrierte Lackierstraße strikt von der Stahlbearbeitung getrennt. Die Besucher, darunter eine über 40-köpfige Delegation des VDBUM-Stammtischs, zeigten sich tief beeindruckt.
Kompaktbagger und Anbauwerkzeuge in Aktion Auf der Demo-Fläche glänzte zudem der Mobilbagger MX20G – der laut Hersteller kompakteste 20Tonner am Markt. Bei einer moderierten Leistungsschau demonstrierte die Maschine dank ihrer ausgeklügelten Mehrpumpenhydraulik enorme Hubkräfte, als sie ein schweres Gewicht mitsamt Grabenräumlöffel auf fast 10 m Höhe
streckte. Für individuelle Testfahrten stand die gesamte MX-Baggerpalette bereit. Das Fachpublikum konnte dabei ausgiebig mit verschiedensten Anbauwerkzeugen –von Sieblöffeln und Brechern über Hydraulikmagnete und Tiltrotatoren bis hin zu Verdichterplatten – experimentieren. Auch der Hydrema-Baggerlader stand für Testfahrten bereit.
Weichenstellung für den deutschen Gleisbau Große Aufmerksamkeit zog der MXRail auf sich, den Hydrema extra aus Skandinavien nach Deutschland geholt hatte. Die Maschine ist dort laut Hersteller bereits Marktführer auf den Schienen. Auf dem werkseigenen Gleis wurde eine Musterbaustelle eingerichtet, auf der ein Bautrupp der Gleisbau Bautzen GmbH mithilfe von OilQuickSchnellwechslern den Austausch morscher Bahnschwellen demonstrierte. Viele deutsche Gleisbaufirmen nutzten die Chance für eine Probefahrt. Die anwesenden dänischen Konstrukteure nutzten das direkte Feedback deutscher Fahrer, um die Steuerung des Zweiwegebaggers gezielt für den hiesigen Markt weiterzuentwickeln. Während in Skandinavien oft ohne Abstützung gearbeitet wird, verlangt der deutsche Markt in der Regel nach einer festen Abstützung. Für Vertriebsleiter Martin Werthenbach war die gelungene Präsentation die Initialzündung für den deutschen Bahnabnahmeprozess: „Wir sind erneut ermutigt worden, weiterzumachen, und werden nicht nachlassen, den Bagger in Deutschland auf die Schiene zu stellen.“

www.robert-aebi.de


Susanne Nefzger, Bauer Spezialtiefbau, und Johann Bögl, Präsident des BBIV, bei der Preisverleihung. Quelle: Bayerischer Bauindustrieverband e. V.
BAUER GRUPPE Beim Innovationspreis der Bayerischen Bauindustrie 2026 wurde Bauer Spezialtiefbau gemeinsam mit der Strabag mit dem 3. Platz ausgezeichnet. Die Preisverlei-
hung fand am 22. April in Bayreuth statt. Susanne Nefzger, Vertriebsleiterin Region Süd bei Bauer Spezialtiefbau, freute sich, den Preis stellvertretend entgegenzunehmen.
Ausgezeichnet wurde das Unternehmen für seinen ganzheitlichen, datengetriebenen Ansatz zur Organisationsentwicklung und Effizienzsteigerung im Spezialtiefbau. Hierzu hat Bauer Spezialtiefbau einen internationalen Standard zur Erfassung und Auswertung zentraler Produktionsdaten eingeführt. Leistungsdaten aus dem Baustellenalltag – darunter Tagesleistungen, Materialanlieferungen bis hin zu Arbeitsstunden, Geräteverfügbarkeiten und Ausfallzeiten – werden in einem System gebündelt. Einheitliche Projekt- und Ländercodes sowie klar definierte Gewerke und SI-Einheiten stellen sicher, dass diese Informationen konsistent nutzbar, vergleichbar und aussagekräftig sind. Ein zentrales Element des Ansatzes ist der Bauer Construction Process (BCP) Workflow, über den neue Projekte automatisiert angelegt werden. Sobald der Auftrag erteilt ist, werden alle erforderlichen digitalen Werkzeuge vom Bauer digital Portal über strukturierte Teams-Umgebungen bis hin zu Bautagebuch-, Lieferschein- und QA/QC-Anwen-
dungen, inklusive der notwendigen Berechtigungen, eingerichtet. Auf diese Weise entsteht eine durchgängig digitale Baustelle, auf der IstLeistungen tagesaktuell erfasst, mit Soll-Leistungen abgeglichen und grafisch aufbereitet werden. Diese standardisierten Auswertungen von Produktivität, Mannstunden und Ausfallzeiten ermöglichen einen weltweiten Vergleich. Gleichzeitig lassen sich Schwachstellen im Geräteeinsatz identifizieren und belastbare Kennzahlen für Kalkulation und Angebotsprozesse ableiten. Der Ansatz reduziert Analyseund Abstimmungsaufwand auf der Baustelle, beschleunigt Entscheidungsprozesse und schafft eine faktenbasierte Grundlage für effiziente Spezialtiefbauprozesse. Mit der Auszeichnung unterstreicht die Bayerische Bauindustrie die Bedeutung datenbasierter Lösungen für zukünftige Bauprozesse und würdigt den Beitrag von Bauer Spezialtiefbau zur Weiterentwicklung effizienter und transparenter Organisationsstrukturen im Spezialtiefbau.
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Jean-Claude Fayat, Präsident Fayat Group, unterschreibt auf der Seitentür des letzten in Wardenburg gefertigten SD2500. Quelle: Dynapac
TSURUMI Der international tätige Pumpenhersteller Tsurumi baut sein Portfolio aus und arbeitet künftig in Großbritannien mit dem italienischen Spezialisten Dragflow zusammen. Ziel ist es, Anwendern aus Baugewerbe, Bergbau und kommunaler Infrastruktur ein breiteres Spektrum an Lösungen für Wasserhaltung, Schlammförderung und Sedimentmanagement anzubieten.
Besonders bei Anwendungen mit sehr hohem Feststoffanteil im Fördermedium ergänzen sich die Technologien beider Unternehmen. Tsurumi zählt zu den führenden Herstellern von Tauchpumpen für anspruchsvolle Einsatzbedingungen. Das 1924 in Japan gegründete Unternehmen betreibt seine Europazentrale in Düsseldorf und ist vor allem im Baugewerbe, im Tunnelbau und im Rohstoffabbau etabliert. Das Produktprogramm umfasst Hunderte Pumpenmodelle für Bauentwässerung, Hochdruckanwendungen, Restwasserförderung sowie Schlammpumpen für sand- und feststoffhaltige Medien. Die robusten Aggregate sind für den Einsatz unter sehr rauen Bau-
DYNAPAC Mit einem besonderen Moment ging im Werk in Wardenburg die Produktion der bewährten SD2500er Reihe zu Ende: Der letzte Fertiger ist erfolgreich vom Band gelaufen – ein echter Meilenstein in der Unternehmensgeschichte, seit seinem Start im Jahr 2019. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um diesen Anlass gemeinsam zu feiern. Als Zeichen der Verbundenheit unterschrieben alle Beschäftigten, einschließlich der gesamten Dynapac Geschäftsführung, auf der Seitentür der letzten Maschine. Bei seiner Rede würdigte Mathias Kayser, Werksleiter Dynapac Wardenburg, diesen besonderen Moment und dankte den Teams für ihr Engagement und ihre hervorragende Ar-
beit. Und auch M. Jean-Claude Fayat, Präsident der Fayat Group, ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu unterschreiben. Seit 2017 ist Dynapac Teil des französischen Baukonzerns Fayat Group. Der Abschied von der SD2500er Reihe erfolgt mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das Ende schafft gleichzeitig Raum für die Zukunft: Mit der neuen SD25 Reihe, einschließlich des vollelektrischen Großfertigers, dem Protac Spraypaver und sowie dem IMIX Feeder, richtet sich der Standort konsequent auf kommende Anforderungen und Innovationen aus. Das Unternehmen blickt stolz auf die vergangenen Jahre zurück und gleichzeitig mit großer Zuversicht nach vorn – bereit für die nächsten Kapitel der Erfolgsgeschichte.

Tsurumi erweitert mit Dragflow sein technisches Lösungsspektrum für herausfordernde Projekte – hier ein amphibischer DRM-Bagger mit Hochleistungspumpe am Ausleger.
stellenbedingungen ausgelegt und werden auch in kommunalen und industriellen Anwendungen eingesetzt. Dragflow hat sich auf die Förderung stark abrasiver Schlämme und Sedimente spezialisiert. Zum Portfolio gehören unter anderem Dredging-Systeme sowie schwimmende und ferngesteuerte Lösungen für Sedimenträumungen. Typische
Einsatzfelder sind Hafenanlagen, Flüsse und Speicherbecken sowie Projekte im Bergbau, Spezialtiefbau oder in der Industrie.
In vielen Bau- und Infrastrukturprojekten reicht das reine Abpumpen von Wasser nicht aus – häufig müssen gleichzeitig Schlamm, Sand oder Sedimente in großen Mengen bewegt werden. Hier ergänzen sich die Kompetenzen der beiden Hersteller. Tsurumi deckt den Bereich der Bauentwässerung und klassischen Tauchpumpentechnik ab, während Dragflow Anwendungslösungen für feststoffintensive Szenarien beisteuert: eine Win-winSituation für die Branche. Tsurumi war im Mai Aussteller auf der IFAT und informiert auch auf der steinexpo im September über sein Leistungsspektrum.

feierte am zweiten Maiwochenende am neuesten Vertriebsstandort von CNH Industrial Sales & Service in Kruft bei Andernach den Tag der offenen
CASE Fast 450 Besucher, Kunden und Interessenten konnte das Case-Team in Kruft begrüßen und ein breites Programm an aktuellen Baumaschinen präsentieren. Das Spektrum reichte von verschiedenen Minibaggern und dem neuen Miniraupenlader TL 100 über mehrere Raupenbagger der CXBaureihe bis zum Raupenkom-
paktlader TV450B, der auch für schwere Mulcharbeiten geeignet ist.
Auch Partner wie Leica Geosystems (Bauvermessung), OilQuick (Schnellwechselsysteme) und Pladdet (Greifer und Abbruchwerkzeuge) zeigten ihr Equipment und trugen zum Erfolg des „Open Day“ bei. Ebenfalls auf reges Interesse stieß das Mietprogramm, mit dem Case
in Kruft die kurz- und mittelfristige Nachfrage aus der Bauindustrie an hochwertigen und leistungsfähigen mobilen Maschinen decken kann. Als erfahrener Baumaschinenexperte ist Bernd Kump für den Vertrieb der Case-Maschinen in Kruft verantwortlich und freut sich über das große Interesse der Baumaschinen-Community an der Veranstaltung: „Die Vorbereitung und
Organisation haben sich wirklich ausgezahlt. Besonders schön war es zu sehen, dass viele langjährige Kunden den Weg zu uns gefunden haben, nachdem wir jetzt wieder vor Ort sind.“ Auch kommerziell war der Tag sehr erfolgreich: Mehrere Maschinen konnten verkauft werden, darunter Minibagger der DSerie sowie verschiedene Raupenbagger aus der CX-Serie.
















































































In 4 Schritten zu einem individuellen Angebot



































Scanne den QR-Code und beginne mit dem Bauen.
























Triangle Tyre und Vaculug werden auf der Hillhead 2026 eine gezielte Auswahl aus dem OTR-Portfolio für Steinbruch- und Erdbewegungsflotten präsentieren.
Quelle: Triangle Tyre
TRIANGLE TYRE Gemeinsam mit Vaculug, seinem offiziellen britischen Vertriebspartner für das Off-The-Road-Sortiment (OTR), wird Triangle Tyre auf die Hillhead 2026 zurückkehren und damit ein Vertriebsmodell stärken, das darauf ausgelegt ist, die Produktverfügbarkeit und den Kundensupport in der Steinbruch- und Baubranche zu verbessern.
Die Messe findet vom 23. bis 25. Juni 2026 im Hillhead Quarry in Buxton, Derbyshire, statt und gilt weithin als Großbritanniens führende LiveDemonstrationsveranstaltung für Steinbruch, Recycling und Schwerbau, die fast 20.000 Besucher und rund 600 Aussteller anzieht. Triangle Tyre und Vaculug werden am Stand V10 ausstellen und eine gezielte Auswahl aus dem OTR-Portfolio von Triangle für Steinbruch- und Erdbewegungsflotten präsentieren. Die Partnerschaft zwischen Triangle und Vaculug zielt darauf ab, die Marktpräsenz von Triangle in Großbritannien durch einen serviceorientierten Vertriebsansatz zu stärken und Kunden dort zu unterstützen,

Heben und sichern einfach mit Huck.
wo die Reifenleistung nicht nur an der Lebensdauer des Profils, sondern auch an der Betriebszeit, der Produktivität und den Kosten pro Stunde gemessen wird.
Triangle Tyre zählt zu den weltweit größten Herstellern von OTR-Radialreifen und verfügt über ein Produktportfolio, das speziell für den Einsatz in Steinbrüchen, im Bergbau, in der Industrie und im schweren Bauwesen entwickelt wurde.
Luca Mai, OTR-Direktor für Europa bei Triangle Tyre, erklärte: „Die Hillhead ist die wichtigste Messe für Steinbrüche und Bauwesen in Großbritannien, und wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Exklusivimporteur Vaculug daran teilzunehmen. Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, ein starkes globales OTR-Produktsortiment mit lokalen Vertriebskapazitäten und Serviceunterstützung zu kombinieren. Wir freuen uns darauf, Kunden und Handelspartner an unserem Stand begrüßen zu dürfen und zu zeigen, wie Triangle den britischen Markt mit Leistung, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit unterstützen kann.“

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RITCHIE BROS. Mit dem Frühjahr steigt die Aktivität in Bau, Landwirtschaft und Transport deutlich an. Die Kampagne „Wachsen Sie mehr diesen Frühling“ von Ritchie Bros. unterstützt Unternehmen dabei, diese saisonale Dynamik in messbares Wachstum umzuwandeln. Im zweiten Quartal ermöglicht das Unternehmen seinen Kunden, jede Chance im Maschinenpark effizient zu nutzen.
Der Frühling bringt eine besondere Energie mit sich. Felder, die zuvor ruhten, erwachen zum Leben, Baustellen starten mit neuen Projekten, Transportnetzwerke erhöhen ihre Kapazitäten. Und Unternehmen, die den Winter zur Planung genutzt haben, setzen ihre Strategien nun um. Für Maschinenbesitzer stellt sich dabei immer die gleiche Frage: Ist der Maschinenpark bereit für das, was kommt? In dieser Saison begegnet Ritchie Bros genau dieser Herausforderung. Nach einem Rekordquartal und mit einem erweiterten Auktionskalender unterstützt das Unternehmen seine Kunden dabei, Liquidität freizusetzen, fundierte Investitionen zu planen und Wachstum zu realisieren.
„Jeder Frühling bringt neuen Schwung“, sagt Ghislaine Duijmelings, General Manager bei Ritchie Bros. International. „Es ist die Zeit, in der Unternehmen ihre Pläne umsetzen, wachsen und sich auf ihre stärksten Monate vorbereiten. Unser Ziel ist es, ihnen zu ermöglichen, schnell zu handeln: zu verkaufen,


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wenn es sinnvoll ist, zu kaufen, wenn sich Chancen ergeben, und dabei stets mit Klarheit und Sicherheit.“
Rekordergebnisse im ersten Quartal in der EMEA-Region
Die Zahlen aus Q1 machen es klar: In der gesamten EMEA-Region erzielte Ritchie Bros. Rekordergebnisse in zahlreichen Märkten, ein deutliches Zeichen dafür, dass das Vertrauen in Gebrauchtmaschinen nicht nur stabil bleibt, sondern weiter wächst. Im Bausektor wechselten fast 19.500 Lots den Besitzer, da Unternehmen ihre Maschinenparks für die ersten Projekte des Jahres vorbereiteten. Besonders gefragt waren Bagger, Minibagger, Arbeitsbühnen, Teleskoplader, Radlader und Muldenkipper. Insgesamt beteiligten sich über 5.100 Käufer aus der EMEA-Region.
Strategisches Flottenmanagement wird entscheidend
Das Frühjahr 2026 bringt wirtschaftliche Unsicherheiten. Schwankungen auf den globalen Energiemärkten, hohe Kraftstoffpreise und steigende Kosten für Rohstoffe wie Harnstoff erhöhen den Druck auf Unternehmen, die auf Maschinen angewiesen sind. In diesem Umfeld wird die Fähigkeit, schnell zu handeln, immer wichtiger: ungenutzte Maschinen zu verkaufen, Liquidität freizusetzen und in effizientere Technik zu investieren. Der globale Marktplatz von Ritchie Bros., mit transparenter Preisbildung und schneller Abwicklung, bietet genau dafür die passende Lösung.

HKL Das dynamische Unternehmen richtet sich seit jeher konsequent am Markt und an den Kundenbedarfen aus. Dabei bestimmt verantwortungsvolles und strategisch ausgerichtetes Wachstum das Handeln und begründet den Erfolg – seit 55 Jahren und auch in der Zukunft. Jedes Jahr werden neue Center eröffnet, nach nachhaltigen ökologischen Standards modernisiert sowie zusätzlich Standorte anderer Baumaschinenvermieter übernommen. Und auch 2026 stehen die Zeichen auf Wachstum: Allein im ersten Quartal des Jahres nahm HKL vier neue Center in Betrieb. Zudem wird weiter in den Ausbau von Sortiment und Service investiert. Zum Jahresbeginn hat das neue Center in Leer (Ostfriesland) eröffnet. Hier bietet HKL sein einmaliges Leistungsspektrum aus Mieten, Kaufen und Service an. Die verkehrsgünstige Lage des Centers mitten in Ostfriesland ist ein klares Plus. „Mit unserem neuen Center sind wir jetzt auch in Ostfriesland für unsere Kunden gut erreichbar. Unsere Präsenz am sogenannten Ostfriesenspieß werden wir weiter ausbauen und in diesem Jahr auch in Meppen ein HKL Center eröffnen,“ sagt Stefan Hamel, Betriebsleiter HKL Center Leer.
Neueröffnung in Südhessen
Im Februar hat HKL das neue Center in Heppenheim eröffnet. Hier steht eine Vielzahl kompakter Bau-



maschinen und -geräte zur Miete und zum Kauf bereit. Ergänzt wird das Angebot durch den angeschlossenen HKL Baushop, in dem Kunden Kleinmaschinen, Werkzeuge, Baustellenzubehör und -sicherung sowie weiteres Equipment für den täglichen Bedarf finden. In der unternehmenseigenen Werkstatt werden Kunden- und Mietmaschinen professionell gewartet und instand gehalten.
HKL Center Ludwigslust an neuer Adresse
Im März ist das HKL Center Ludwigslust an eine neue Adresse umgezogen und verfügt seitdem über mehr Fläche, ein größeres Maschinensortiment und erweiterte Servicekapazitäten. Auf rund 6.500 m² führt das Center neben dem klassischen Baumaschinensortiment ein erweitertes Angebot an Arbeitsbühnen und Stromerzeugern zur Miete und zum Kauf. Zudem hat das neue Center eine noch größere, moderne Werkstatt für die fachgerechte Wartung und Instandhaltung von Kunden- und Mietmaschinen.
Neueröffnung im Rheinland
Im April hat HKL ein neues Center in Köln-Wesseling eröffnet, damit stärkt das Unternehmen seine Präsenz und Kundennähe in der wirtschaftsstarken Rhein-Region. Das Center führt neben dem bekannten Leistungsspektrum eine große Auswahl an Arbeitsbühnen und Teleskopmaschinen, die zuvor im HKL

Center Köln-Bonn erhältlich war. Mit der Neueröffnung wird die gesamte Expertise im Bereich Höhenzugangstechnik am neuen Stand-
ort zusammengeführt, das Center Köln-Bonn bleibt bestehen und führt ab sofort das bekannte HKL Standardsortiment.




LIEBHERR Die Firmengruppe entwickelte sich insgesamt stabil und schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 14.772 Mio. € ab. Dank ihrer breiten Diversifikation und dezentralen Struktur konnte Liebherr rückläufige Absätze in einzelnen Produktsegmenten ausgleichen.
In den Produktsegmenten Maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Verzahntechnik und Automationssysteme, Kühl- und Gefriergeräte, Komponenten sowie Hotels erzielte Liebherr einen Gesamtumsatz von 5.427 Mio. €. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung von 14,7 % gegenüber dem Vorjahr. Rückläufig entwickelte sich dage-

Die Firmengruppe Liebherr hat das Jahr 2025 mit einem Umsatz von 14.772 Mio. € abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 150 Mio. € oder 1,0 %. Quelle: Liebherr
gen der Bereich Baumaschinen und Mining, zu dem die Produktsegmente Erdbewegung, Materialumschlag, Spezialtiefbau, Mining, Mobil- und Raupenkrane, Turmdrehkrane und Betontechnik zählen. Wenngleich die Produktsegmente Spezialtiefbau und Turmdrehkrane zulegen konnten, ging der Umsatz des Bereichs gesamthaft um 5,5 % auf 9.345 Mio. € zurück.
Regional entwickelten sich die Umsätze der Firmengruppe unterschiedlich. Rückgänge waren in Asien und Ozeanien und in Nordamerika zu verzeichnen. In Europa ergab sich ein geteiltes Bild: Während die Geschäfte in den Nicht-EU-Ländern rückläufig waren, konnte Liebherr in der Euro-
päischen Union ein Umsatzplus erzielen, das insbesondere von einer positiven Entwicklung in Deutschland getragen wurde. Gewachsen ist Liebherr ebenfalls in Mittel- und Südamerika und in der Absatzregion Afrika/Naher und Mittlerer Osten, wobei sich insbesondere Südafrika und die Vereinigten Arabischen Emirate als Wachstumstreiber erwiesen.
Die Firmengruppe erzielte 2025 ein Jahresergebnis von 272 Mio. €. Während das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr abnahm, lag das Finanzergebnis über dem Vorjahreswert. Auch im Geschäftsjahr 2025 ist die Mitarbeiterzahl weiter gewachsen: Zum Jahresende beschäftigte Liebherr weltweit
insgesamt 55.963 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.235 mehr als im Vorjahr.
Meilensteine in der Autonomie Im Geschäftsjahr 2025 investierte die Firmengruppe 708 Mio. € in ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Im Bereich Autonomie hat Liebherr zahlreiche Meilensteine erreicht. Auf der bauma 2025 präsentierte Liebherr erstmals einen autonom arbeitenden Radlader, der mit dem prämierten System „Liebherr Autonomous Operations“ ausgestattet ist. Zudem wurde mit S1 Vision der Prototyp für einen autonomen, batterieelektrischen und einachsigen Muldenkipper vorgestellt. Auch autonome












24/7 Dauerbetrieb. Kraftvoll. Trockenlaufsicher. Effizient. Wartungen selbst erledigen.

Mining-Trucks stehen kurz vor dem produktiven Einsatz. Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt lag auf alternativen Antriebstechnologien. So hat Liebherr sein Portfolio um neue, elektrifizierte Baumaschinen wie den ersten vollelektrischen Seilbagger HS 8100.2 dual power oder den ersten batterieelektrischen Raupenbagger R 920 G8-E erweitert. Darüber hinaus lassen sich beispielsweise sowohl der All-Terrain-Kran LTM 1150-5.4E als auch der Mobilbaukran MK 120-5.1E wahlweise über das Stromnetz oder eine integrierte Batterie betreiben. Ergänzt wird das Angebot durch den batteriebasierten Energiespeicher LPO 600, der das Laden und den Betrieb elektrischer Maschinen auf der Baustelle ermöglicht. Im Berichtsjahr entwickelte Liebherr zudem zahlreiche digitale Lösungen. Neue Assistenzsysteme für Schnelleinsatzkrane korrigieren pendelnde Bewegungen und ermöglichen es, gespeicherte Punkte teilautomatisiert anzufahren. Mit dem Energy Planner bietet Liebherr eine Software zur Planung des Energiebedarfs auf Baustellen. Firmen-
gruppenweit arbeitete Liebherr an einer einheitlichen Software-Basis für digitale Services sowie am Programm „Software Defined Machine“, das eine zukunftsfähige Steuerungsarchitektur für alle Baumaschinen ermöglicht. Weiter baute die Firmengruppe die Organisation und Kompetenzen im Bereich Cybersicherheit aus und stärkte das interne KI-Kompetenzzentrum.
Weichenstellung für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit
Auch im vergangenen Geschäftsjahr investierte Liebherr unter anderem stark in den Ausbau der Produktionsstandorte sowie in Mietparks und unterstrich damit sein langfristiges Engagement für Innovation und nachhaltiges und organisches Wachstum. Die Investitionen lagen mit 1.059 Mio. € erneut auf dem hohen Niveau der Vorjahre und wurden mit in der Firmengruppe erwirtschafteten Mitteln bestritten. Die Abschreibungen beliefen sich auf 587 Mio. €.
Um der steigenden Nachfrage nach Mobil- und Raupenkranen gerecht zu werden, hat Liebherr in Ehin-
gen-Berg (Deutschland) ein über 500.000 m² großes Grundstück erworben. In Kirchdorf an der Iller entsteht ein neues Versandzentrum. Am Standort Biberach an der Riß führten zwei volumenstarke Aufträge für Großwälzlager aus der Windindustrie zu Investitionen in Produktion, Infrastruktur und Prüftechnik. Bis 2034 modernisiert Liebherr zudem die Produktion von Turmdreh- und Mobilbaukranen in Biberach. Auch international baut Liebherr seine Kapazitäten aus: In Plovdiv (Bulgarien) und in Guaratinguetá (Brasilien) erweitert die Firmengruppe ihre Produktionskapazitäten. In Tupelo (USA) errichtet die Firmengruppe ein neues Logistikzentrum, während in Houston (USA) mit dem Kauf eines Grundstücks die Grundlage für einen neuen Standort für Reparatur, Vertrieb und Service von Baumaschinen geschaffen wurde.
Liebherr startet zuversichtlich ins Jahr 2026 „Liebherr rechnet auch für das Geschäftsjahr 2026 mit einem herausfordernden wirtschaftlichen Um-
feld. Globale Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und ein weiter steigender Wettbewerbsdruck würden die Rahmenbedingungen weiter prägen“, so Steffen Günther, Managing Director und Mitglied des Direktoriums der LiebherrInternational AG, Bulle (Schweiz). Entsprechend sei in mehreren Produktsegmenten weiterhin mit einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft der Kunden zu rechnen. „Auch wenn die Firmengruppe mit einem erfreulichen Auftragsbestand in das Jahr 2026 gestartet ist, erwarten wir eine ausgeprägte Wachstumsphase jedoch erst ab 2027. Bis dahin nutzen wir die Zeit, um gezielt in unsere Standorte, Innovationen und nachhaltige Lösungen zu investieren“, erläutert Steffen Günther. Insgesamt profitiert die Firmengruppe Liebherr von ihrer hohen Diversifikation, ihrer internationalen Ausrichtung sowie ihrer dezentralen Struktur. Diese Faktoren tragen dazu bei, globale Unsicherheiten zeitweise abzufedern. Vor diesem Hintergrund ist Liebherr zuversichtlich, in 2026 weiter zu wachsen.
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MAHLE Der Technologiekonzern hat das Geschäftsjahr 2025 in einem von Unsicherheit, neuen US-Zöllen, LieferkettenDisruptionen und anhaltenden regulatorischen Diskussionen geprägten Umfeld mit verbesserter operativer Ertragskraft abgeschlossen. Der Umsatz lag bei 11,3 Milliarden Euro. Ohne Wechselkurs- und Dekonsolidierungseffekte betrug sein organisches Wachstum 0,6 %. Das um einmalige und Sonder-Effekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg auf 442 Millionen Euro, die bereinigte EBITMarge verbesserte sich auf 3,9 %. Gleichzeitig reduzierte Mahle weiter seine Nettoverschuldung und erhöhte seine Eigenkapitalquote. Unterm Strich erzielte der Konzern einen Jahresüberschuss und konnte damit den im Jahr 2023 erzielten und 2024 bestätigten operativen Turnaround auch für 2025 sichern – trotz herausfordernder Rahmenbedingungen und erheblicher Restrukturierungsrückstellungen. Synergien durch die neue Konzernstruktur werden greifbar, die Stärkung der Regionen beschleunigt Prozesse. Die Strategie Mahle 2030+ mit dem Fokus auf Elektrifizierung, Thermomanagement und Verbrenner-Stärke funktioniert. Mit einer unveränderten F+E-Quote von 5,4 % und rund 860 Patenten
und Erfindungsmeldungen bleibt die Innovationskraft des Konzerns ungebrochen.
„Mahle ist auf dem Weg zu profitablem Wachstum“, sagte Arnd Franz, Vorsitzender der KonzernGeschäftsführung und CEO, anlässlich der diesjährigen Bilanzpressekonferenz in Stuttgart. „Die Arbeit hat sich gelohnt. Die Erfolge sind messbar.“ Angesichts anhaltend volatiler und unberechenbarer Rahmenbedingungen bleibt Mahle im Anpassungsmodus mit Fokus auf Verlässlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit. „Unser Effizienzprogramm ‚Back on Track‘ verfolgen wir rigoros weiter“, sagte Franz.
Geopolitische Unsicherheiten, erhöhte Energiekosten, starke Wechselkursschwankungen, rückläufige oder stagnierende Märkte in zahlreichen Regionen sowie ein intensiver Wettbewerb, insbesondere aus China, machten 2025 zu einem weiteren anspruchsvollen Geschäftsjahr. Mahle hat sein Effizienzprogramm intensiviert sowie Ergebnis- und Liquiditätsmaßnahmen beschleunigt. Der Konzern hat seine Organisation in Rekordzeit verschlankt, konsequent an der Portfoliobereinigung und der Konsolidierung seines Produktionsnetzwerks weitergearbeitet und seine Kapazitäten insbesondere in Europa und Nordamerika an die reduzierte Nachfrage angepasst.
SAG-AKADEMIE Die IFAT 2026 erwies sich für die SAG-Akademie als voller Erfolg. Die internationale Leitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft bot dem Weiterbildungsanbieter eine ideale Plattform für den intensiven Austausch mit Interessierten, Branchenvertretern und Partnern.
Erstmals präsentierte sich die SAGAkademie auf dem Gemeinschaftsstand des BGT Bundesverband grabenlose Technologien in Halle C3. Zahlreiche Fachgespräche mit be-
kannten und neuen Kontakten standen dabei im Mittelpunkt. Diskutiert wurden aktuelle Entwicklungen im Markt ebenso wie Zukunftsthemen rund um die Aus- und Weiterbildung.
Besonders positiv fiel die Resonanz auf den RKI-Meister-Kurs als Online-Fernlehrgang aus. Viele Messebesucher nutzten die Gelegenheit, sich direkt vor Ort über Inhalte und Ablauf des Lehrgangs zu informieren und sich einen exklusiven -20 % Messe-Rabatt zu sichern. Einen hohen Stellenwert hatten für die SAG-Akademie zudem die per-
sönlichen Treffen mit bestehenden und neuen Kooperationspartnern. Der fachliche Austausch über aktuelle technische Entwicklungen und Messeneuheiten trägt maßgeblich dazu bei, die Lehrgänge kontinuierlich an den neuesten Stand der Technik anzupassen. Besonders erfreulich war die Gewinnung weiterer Hersteller und Dienstleister als neue Partner für das Seminarangebot. Dadurch erhalten Teilnehmer der Präsenzseminare künftig noch tiefere Einblicke in die Produktvielfalt und aktuelle Anwendungen der Branche. Praktische Produkttests,
anwendungsbezogene Schulungen durch Spezialisten sowie der direkte Austausch mit Experten stärken dabei den hohen Praxisbezug der Weiterbildungsangebote. Die SAG-Akademie bedankt sich bei allen Besuchern, Ausstellern und Gesprächspartnern für eine erfolgreiche und inspirierende Messe. Ein besonderer Dank gilt dem BGT und seinem Team für die Zusammenarbeit auf dem Gemeinschaftsstand. Mit zahlreichen neuen Impulsen blickt die SAG-Akademie bereits heute mit Vorfreude auf die nächste IFAT.


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Effizienz in der Erdbewegung ist der Schlüssel für einen reibungslosen Projektfortschritt moderner und komplexer Baustellen. Quelle: Boels Rental
BOELS RENTAL Die Baubranche steht aktuell vor einem gewaltigen Spagat: Während der Bedarf an moderner Infrastruktur durch milliardenschwere Sondervermögen wächst, fordern Fachkräftemangel, steigender Kostendruck und strengere Emissionsvorgaben neue, intelligente Lösungen auf den Baustellen. Besonders in der Erdbewegung, die als erstes Gewerk jedes Projekt maßgeblich prägt, entscheiden Effizienz und die richtige Systemwahl über den Gesamterfolg. Im Interview erläutert Michael Aman, Head of Sales bei Boels Rental Germany, warum die Maschine allein heute nicht mehr ausreicht, wo die größten Effizienzhebel im Prozess liegen und warum die Miete strategische Vorteile für den bevorstehenden Infrastrukturschub bietet.
Erdbewegungstechnik ist ein weites Feld. Was gehört für Sie alles dazu – und welche Rolle spielen heute Anbaugeräte, Logistik und Service im Gesamtprozess?
Michael Aman: Wenn wir über Erdbewegungstechnik sprechen, meinen wir im Grunde den kompletten ‚Materialfluss‘ auf der Baustelle – also alles, was mit Lösen, Laden, Transportieren, Einbauen und Verdichten von Boden und Material zu tun hat. Dazu gehören natürlich klassische Erdbewegungsmaschinen wie Mini- und Kettenbagger, Radlader, Dumper, aber ebenso Verdichtungstechnik, je nachdem, ob wir im Tiefbau, Straßenbau oder zum Beispiel im Deich- und Wasserbau unterwegs sind. Und was oft unterschätzt wird: Entscheidend ist heute nicht nur die Maschine an sich, sondern das System drumherum. Anbaugeräte sind dabei ein riesiger Hebel –weil ich damit aus einem Trägergerät sehr schnell mehrere Anwendungen abdecken kann. Das ist in der Praxis Gold wert, weil Baustellen selten mo-
notone Aufgaben haben, sondern sich die Anforderungen von Woche zu Woche ändern. Logistik und Service sind dann sozusagen die Faktoren, die darüber entscheiden, ob die Baustelle im Takt bleibt. Die beste Maschine hilft nicht, wenn sie zu spät kommt, wenn das passende Anbaugerät fehlt oder wenn bei einem Problem niemand schnell unterstützen kann. Gerade in der Erdbewegung sind Stillstände extrem teuer, weil häufig die gesamte Kette dahinter hängt.
Der Bausektor befindet sich weiterhin im Wandel. Was sind aktuell die größten Herausforderungen – und warum treffen sie Erdbewegungsarbeiten besonders stark?
Michael Aman: Aus meiner Sicht ist es eine Mischung aus wachsendem Druck und höheren Ansprüchen. Dabei befindet sich die Branche zwischen immer engeren Termintaktungen, einer erhöhten Kostensensibilität bei einem gleichzeitigen Mangel an Fachkräften. Dazu kommen
Anforderungen rund um Emissionen, Lärm, Dokumentation oder auch Sicherheit, die in vielen Projekten stärker werden. Erdbewegung trifft es besonders stark, weil sie meistens am Anfang des Bauablaufs steht. Wenn der Aushub, der Bodenumschlag oder die Verdichtung nicht sauber und effizient laufen, verschiebt sich vieles direkt nach hinten und dann wird es schnell hektisch. Außerdem ist Erdbewegung vergleichsweise wechselhaft: Mal wird gegraben oder verladen, mal sortiert und dann wieder eingebaut. Deshalb sind Flexibilität, schnelle Reaktionsfähigkeit und verlässliche Technik genau hier so wichtig.
Viele sprechen von einem bevorstehenden Infrastrukturschub. Welche Signale sehen Sie bereits beim Bedarf an Erdbewegungstechnik, und wo zieht die Nachfrage zuerst an?
Michael Aman: Wir sehen durchaus erste Signale, dass sich der Bedarf Schritt für Schritt aufbaut. Das beginnt meistens dort, wo Projekte vorberei-
tet, Baustellen eingerichtet und erste Erdarbeiten angestoßen werden – also im klassischen Tiefbau, Straßenbau und bei größeren Infrastrukturmaßnahmen. Genau dort ist Erdbewegungstechnik besonders zu Projektbeginn gefragt, weil sie am Anfang fast jeder Maßnahme steht: Es muss gelöst, bewegt, verladen, transportiert und verdichtet werden. Aus unserer Sicht zieht die Nachfrage deshalb zuerst bei den Maschinen an, die flexibel und schnell in unterschiedlichen Bauphasen einsetzbar sind – also bei Baggern, Radladern, Dumpern und Verdichtungstechnik. Gleichzeitig merken wir, dass Kunden verstärkt nach Komplettlösungen fragen: nicht nur nach einer einzelnen Maschine, sondern nach einem verlässlichen Gesamtpaket aus passender Technik, Zubehör, Logistik und kurzfristiger Verfügbarkeit.
Trotz „Haben ist besser als brauchen“ setzen viele Bauunternehmen auf Miete. Welche strategischen Gründe stehen dahinter – und gibt es Besonderheiten im Erdbewegungsbereich im Vergleich zu anderen Mietkategorien?
Michael Aman: Der wichtigste Punkt ist aus meiner Sicht die Flexibilität. Viele Bauunternehmen wollen ihre Kapazitäten sehr gezielt an Projektlage, Auslastung und Bauabschnitt anpassen, ohne dauerhaft Kapital in Maschinen zu binden, die vielleicht nur phasenweise benötigt werden. Miete bedeutet dann: genau die Technik einsetzen, wenn sie gebraucht wird – in der passenden Größe, mit dem passenden Anbaugerät und ohne langfristige Fixkosten für Vorhaltung, Wartung oder Ersatz. Gerade im Erdbewegungsbereich ist das besonders relevant, weil die Anforderungen auf Baustellen stark wechseln. Heute braucht man vielleicht einen Minibagger für präzise Aushubarbeiten, morgen einen Dumper für den Materialabtransport und übermorgen Verdichtungstechnik für den nächsten Bauabschnitt. Diese Wechselhaftigkeit ist in der Erdbewegung oft noch ausgeprägter als in anderen Mietkategorien. Deshalb ist Miete hier nicht nur eine Kostenfrage, sondern vor allem eine strategische Frage von Beweglichkeit, Verfügbarkeit und Produktivität.
Im März letzten Jahres wurde das Sondervermögen von über 500 Milliarden Euro für Infrastruktur beschlossen. Ist dieses Kapital aus Ihrer Sicht bereits auf den Baustellen angekommen – und woran machen Sie das fest? Bzw. wenn nicht, wann erwarten Sie hier die ersten Impulse?
Michael Aman: Ich würde sagen: Die Erwartung ist klar da, aber auf der Baustelle kommt so ein Volumen nicht von heute auf morgen vollständig an. Zwischen politischem Beschluss, Ausschreibung, Planung, Vergabe und tatsächlichem Baubeginn liegt in der Regel einiges an Zeit. Deshalb sehen wir aktuell vor allem vorbereitende Signale: steigendes Interesse, mehr Gespräche über Verfügbarkeiten, stärkere Nachfrage nach flexibel einsetzbarer Technik und insgesamt einen vorsichtig wachsenden Bedarf an Erdbewegungslösungen.
Die ersten konkreten Impulse erwarten wir vor allem dort, wo Projekte bereits planerisch weit fortgeschritten sind oder wo Instandhaltungs- und Erweiterungsmaßnahmen schneller angestoßen werden können. Grundsätzlich gilt aber: Sobald Infrastrukturprogramme in die Umsetzung gehen, ist Erdbewegung meist eines der ersten Gewerke, in denen sich das unmittelbar bemerkbar macht.
> herud-kg.de
Welche Maschinentypen und Konfigurationen (inkl. Anbauwerkzeuge) sind aktuell besonders gefragt – und welche Anforderungen treiben diese Nachfrage?
Michael Aman: Besonders gefragt sind aus unserer Sicht Maschinen, die sich breit einsetzen lassen und gleichzeitig schnell an wechselnde Aufgaben angepasst werden können. Dazu zählen vor allem, wie zuvor schon erwähnt, Mini- und Kettenbagger, Radlader, Rad- und Raupenkipper sowie verschiedene Lösungen aus der Verdichtungstechnik. Auf der Baustelle geht es heute stark darum, mit möglichst wenig Stillstand möglichst viele Arbeitsschritte sauber abzudecken. Deshalb steigt auch die Bedeutung der passenden Konfiguration. Bei Anbauwerkzeugen sehen wir eine hohe Relevanz bei hydraulischen Hämmern, Greifern, Sortiergreifern sowie bei schwenkbaren Grabenräumlöffeln und Tieflöffeln – jeweils deshalb, weil sie ein Trägergerät deutlich vielseitiger machen. Getrieben wird diese Nachfrage durch drei Dinge: erstens Zeitdruck auf der Baustelle, zweitens wechselnde Anforderungen innerhalb eines Projekts und drittens der Wunsch, Produktivität und Personaleinsatz möglichst effizient zu steuern.
Wo liegen aus Ihrer Sicht die größten Effizienzhebel im Erdbewegungsprozess – und welchen praktischen Beitrag leisten Lösungen wie Schnellwechselsysteme, passende Anbaugeräte oder digitale Unterstützung dabei?
Michael Aman: Die größten Effizienzhebel liegen aus meiner Sicht immer dort, wo unnötige Unterbrechungen vermieden werden. In der Erdbewegung heißt das ganz konkret: Maschinen müssen verfügbar sein, sie müssen zur Aufgabe passen, und sie sollten möglichst ohne größere Umrüstzeiten zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln können. Genau an dieser Stelle entfalten Schnellwechselsysteme und passende Anbaugeräte ihren größten Nutzen. Wenn ein Maschinenführer zum Beispiel direkt aus der Kabine heraus in Sekunden zwischen unterschiedlichen
hydraulischen Anbaugeräten wechseln kann, spart das nicht nur Zeit, sondern hält auch den Arbeitsfluss stabil und erhöht zusätzlich die Sicherheit. Dazu kommt: Wer Maschinen und Zubehör von Anfang an passend zum Bauablauf plant, reduziert Leerzeiten, unnötige Doppelbewegungen und Improvisation auf der Baustelle. Digitale Unterstützung kann diesen Effekt noch verstärken, etwa indem Einsatz, Verfügbarkeit und Ablauf besser koordiniert werden. Am Ende geht es also nicht um ein einzelnes Produkt, sondern um einen durchgängig effizient gedachten Prozess.
Boels bietet neben Diesel auch emissionsfreie Antriebe. Warum ist das gerade jetzt relevant –und was sollten Baustellenleiter und Planer vor dem nächsten Projekt unbedingt prüfen, damit Technik, Energieversorgung und Ablauf zusammenpassen?
Michael Aman: Das ist gerade jetzt so relevant, weil die Anforderungen auf Baustellen breiter werden. Es geht längst nicht mehr nur um Leistung, sondern zunehmend auch um Emissionen, Lärm, Einsatzorte und Rahmenbedingungen des Projekts. Gerade in sensiblen Bereichen – etwa im innerstädtischen Umfeld, in lärmkritischen Zonen oder überall dort, wo Abgase problematisch sind – werden emissionsfreie Maschinen immer interessanter. Gleichzeitig zeigt sich: Nachhaltige Technik funktioniert nur dann gut, wenn sie von Anfang an in die Baustellenplanung eingebunden wird. Baustellenleiter und Planer sollten deshalb vor dem Projekt sehr konkret prüfen, welche Arbeiten anstehen, welche Laufzeiten die Maschinen haben, welche Lade- oder Energieinfrastruktur vor Ort vorhanden ist und wie sich Einsatzfenster, Logistik und mögliche Ladezeiten in den Bauablauf integrieren lassen. Dann wird aus einer emissionsfreien Maschine nicht nur ein Nachhaltigkeitsthema, sondern ein echter Produktivitätsbaustein.

DEVELON Mit dem neuen DD100 Dozer stellt Develon eine Maschine vor, die in ihrer Klasse hinsichtlich Betriebsgewicht und Motorleistung führend positioniert ist. Entwickelt für den Wohnungsbau sowie leichte gewerbliche Anwendungen und den Straßenbau, ist der DD100 ideal für Feinnivellierungsarbeiten.
Herausragendes Merkmal des Dozers ist ein starkes Leistungsgewicht, das im Vergleich zu anderen Maschinen in der Kategorie unter 140 PS mehr Leistung auf den Boden überträgt und eine verbesserte Zugkraft bietet.
Produktivität und Technologie
Die Produktivität wird durch ein Sechs-Wege-Schild mit variabler Winkelund Neigungsverstellung gesteigert. Der Bediener kann das Schild für präzises Planieren anheben, neigen und schwenken. Kunden können zwischen einem Standardschild mit 2,22 m³ oder einem optionalen Schild mit 2,58 m³ wählen. Die mechanische Zwei-Wege-Schildverstellung sorgt für eine bessere Kontrolle des Grabwinkels, während eine Schildrüttelfunktion hilft, Materialablagerungen schnell zu entfernen.

Verbesserte Planiergenauigkeit. Der DD100 integriert fortschrittliche Technologien. Zur Verfügung stehen eine 2D-Steuerung oder eine 3D-Maschinensteuerung in Zusammenarbeit mit Trimble, Leica und Topcon. Quelle: Develon
Geldern Essen Bergheim


Der DD100 integriert fortschrittliche Technologien zur Verbesserung der Planiergenauigkeit. Eine optionale 2D-Steuerung erleichtert präzises Arbeiten selbst für weniger erfahrene Bediener. Für höhere Genauigkeit steht eine 3D-Maschinensteuerung in Zusammenarbeit mit Trimble, Leica und Topcon zur Verfügung, die GPS-Technologie und einen zusätzlichen Monitor in der Kabine nutzt. Elektrohydraulische Steuerungen sind serienmäßig und ermöglichen eine individuelle Anpassung des Maschinenverhaltens.
Sicht und Bedienkomfort Dank seines schmalen vorderen Motorraums bietet der DD100 laut Hersteller die beste Sicht in dieser Maschinenklasse. Zu den Verbesserungen zählen ein verdeckter Motor-Vorreiniger, ein hinten montiertes elektronisches Kühlsystem, schlanke Kabinenpfosten und vollständig verglaste Türen. Eine serienmäßige Rückfahrkamera erhöht die Sicherheit zusätzlich.
Der Bedienkomfort stand im Mittelpunkt der Entwicklung: luftgefederter Sitz, Kabinenfederung sowie leistungsstarke Heiz- und Kühlsysteme sorgen in allen Jahreszeiten für Komfort. Defrosterdüsen verbessern die Sicht, die leistungsstarke LED-Beleuchtung ermöglicht Arbeiten auch bei schlechten Lichtverhältnissen.
Kraftstoffeffizienz
Angetrieben von einem 3,4 Liter-D34-Dieselmotor erfüllt der DD100 die Abgasnorm Stage V. Ein Eco-Modus kann den Kraftstoffverbrauch unter leichten Bedingungen um bis zu 5 % reduzieren. Automatischer Leerlauf und automatische Motorabschaltung senken den Verbrauch zusätzlich.
Vielseitigkeit und Langlebigkeit
Der DD100 ist serienmäßig mit Leitungen für einen optionalen Aufreißer mit Parallelogestänge ausgestattet. Eine optionale Zugvorrichtung ermöglicht den Transport von Ausrüstung auf der Baustelle. Das Fahrwerkssystem ist auf Langlebigkeit und niedrige Betriebskosten ausgelegt. Einzel- und Doppelflanschrollen verlängern die Lebensdauer. Kunden können zwischen Standard- oder Vollkettenführungen wählen.
Wartungsfreundlichkeit
Der DD100 wurde für einfache Wartung entwickelt. Ein integrierter Vorreiniger verlängert die Filterlebensdauer. Wichtige Wartungspunkte sind leicht zugänglich. Ein leistungsstarker Wasserabscheider und Doppelkraftstofffilter erhöhen die Zuverlässigkeit.
Motorleistung: 122 PS (91 kW)
Einsatzgewicht (LGP und Ripper): 11,6 t
Schildvolumen: 2,2 – 2,6 m³
Schildhöhe: 1.085 mm
Schildbreite: 2.770 mm – 3.280 mm
Schildwinkel: 23 Grad
Zugkraft: 16 t
Fahrgeschwindigkeit (max.): 9 km/h
Die Planierkabine ist ROPS/FOPSzertifiziert

Maschine plus erfahrenes Bedienpersonal – direkt einsatzbereit auf der Baustelle. Im Auftrag der Hülskens Unternehmensgruppe erledigt Kurz den anspruchsvollen Wasserbau.
KURZ GRUPPE MACHINERY Im Wasserbau gelten besondere Rahmenbedingungen – und genau das macht diesen Bereich so spannend. Arbeiten im und am Wasser verlangen ein tiefes Verständnis für wechselnde Untergründe, anspruchsvolle technische Vorgaben und verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt. Wer hier erfolgreich sein will, braucht Erfahrung, Flexibilität und die richtige Ausrüstung.
In der Praxis zeigt sich immer wieder, wie wichtig diese Kombination ist: Uferbereiche bieten oft nur begrenzte Standfestigkeit, Maschinen müssen große Reichweiten abdecken und gleichzeitig effizient arbeiten. Hinzu kommt, dass qualifiziertes Bedienpersonal nicht immer verfügbar ist – ein Faktor, der Projekte schnell ins Stocken bringen kann.
Bagger inklusive erfahrenem Bedienpersonal
Genau an dieser Stelle unterstützt Kurz seine Kunden: aktuell mit zwei CAT 340 Longreach-Baggern inklusive erfahrenem Bedienpersonal. So stellt Kurz sicher, dass selbst anspruchsvolle Einsätze im Wasserbau zuverlässig, präzise und ohne Verzögerungen umgesetzt werden. Die Aufgabe ist klar definiert: Im Flussbereich wird im Auftrag der Hülskens Unternehmensgruppe eine Vertiefung unter Wasser ausgehoben, in die später ein Rohrsegment eingesetzt und angeschlossen wird. Kurz liefert dabei die passende Sonderausstattung, die Maschinentechnik und das qualifizierte Bedienpersonal.
Die Langarm-Ausleger ermöglichen es, weit in die Flussmitte zu arbeiten, ohne ständig die Position wechseln zu müssen. Die 800 mm breiten Kettenplatten sorgen dafür, dass die Maschinen auch im sensiblen Uferbereich stabil stehen. Und durch den Einsatz von Bioöl werden die notwendigen Umweltauflagen zuverlässig eingehalten – ein Muss bei Arbeiten im Wasser. Das größte Plus liegt im Gesamtpaket Maschine plus erfahrenes Bedienpersonal – direkt einsatzbereit auf der Baustelle. Mit diesem Komplettservice entlastet Kurz seine Kunden doppelt: Sie sparen sich die aufwendige Suche nach qualifizierten Maschinisten und vermeiden gleichzeitig hohe Folgekosten, die durch Verzögerungen oder Ausfälle im Bauablauf entstehen können. So profitieren die Kunden von einer durchgängigen Leistungskette: von der Planung über den Transport bis hin zum präzisen Maschineneinsatz vor Ort – flexibel, zuverlässig und in höchster Qualität. Gerade bei Spezialprojekten ist genau diese Kombination entscheidend für kontinuierlichen Fortschritt.



Hochmoderne Komponenten, einschließlich der neuen A9-Joysticks
Benutzerfreundliche InstallMate App zur Installationsunterstützung
Modulares Systemdesign – leicht an jede Baggermarke oder jedes Modell anpassbar
Konnektivität für Over-the-Air-Softwareupdates und Cloud-Backup
Konfiguration und Support über die QuantumConnect App
DEVELON Der Hersteller hat die Serie 9 seiner SmartCrawlerBagger mit der Einführung der neuen, größeren Modelle DX360LC9 mit 37 t und DX400HD9 mit 42 t erweitert und ergänzt damit eine einzigartige und innovative Baggerplattform, die auf voll elektronischer Hydraulik (FEH) und integrierter künstlicher Intelligenz basiert. Die neuen Modelle reihten sich neben den 23TonnenDX230LC9 und 26TonnenDX260LC9Modellen ein, die erstmals auf der bauma 2025 vorgestellt und in der Folge europaweit eingeführt wurden.
Angetrieben vom Develon DX08V-Motor, der eine Leistung von 227 kW (304 PS) bei 1.800 U/min und ein maximales Drehmoment von 1.230 kgf/m bei 1.300 U/min liefert, erreicht der DX360LC-9 eine maximale Grabtiefe (Standardfront) von 7.512 mm und eine maximale Reichweite (Standardfront) von 11.113 mm. Der DX08V-Motor des Herstellers ist eine neue Komponente, die den bisherigen Scania-Motor ersetzt und im Herzen des DX400HD-9 für eine Leistung von 254 kW (341 PS) bei 1.800 U/min und ein maximales Drehmoment von 1.460 kgf/m bei 1300 U/min sorgt. Der DX400HD-9 verfügt ebenfalls über eine maximale Grabtiefe (Standardfront) von 7.512 mm und eine maximale Reichweite (Standardfront) von 11.113 mm.
Neues bahnbrechendes Design
Die Bagger der Serie 9 von Develon markieren einen grundlegenden Wandel in der Interaktion von Bedienern mit schweren Maschinen. Zum Beispiel hat der Hersteller durch den Wechsel von hydraulischen Pilotsteuerungen zu einem hochentwickelten FEH-System eine Reihe intelligenter Funktionen freigeschaltet, die die Sicherheit und Präzision auf der Baustelle erhöhen und gleichzeitig die Einstiegshürde für neue Bediener senken. Wie alle Maschinen der Serie 9 erreichen auch die neuen Modelle dieses Ziel durch die Kombination von zehn bahnbrechenden Technologien und werden neue Maßstäbe in den Bereichen Produktivität, Sicherheit, Bedienkomfort und Nachhaltigkeit setzen.
„Dies bedeutet weit mehr, als nur unsere nächste Baggergeneration einzuführen – es geht darum, einen neuen Standard für die gesamte Branche zu setzen“, sagt Stephane Dieu, Produktmanager für Develon-Bagger in Europa. „Mit unserer neuen Serie 9 ist die Maschine nicht länger nur ein Werkzeug – sie ist ein intelligenter Partner. Durch die Kombination von FEH-Steuerung, KIgestützter Sicherheit und einer Tablet-ähnlichen Benutzeroberfläche bieten wir unseren Kunden ein Maß an Kontrolle und Baustellenübersicht, das bisher unmöglich war.“
Die Intelligenz hinter der Leistung
Die Bagger der Develon Serie 9 bieten mehrere branchenführende Innovationen:

- KI-gestützte Sicherheit und intelligenter E-Stop: Das neue Smart Around View Monitor (SAVM)Kamerasystem nutzt künstliche Intelligenz, um Personen in der Arbeitszone zu erkennen. In Kombination mit einem neuen Radarsystem, das Objekte bis zu 6 m Entfernung erfasst, kann die Maschine automatisch einen intelligenten E-Stop auslösen, um das Schwenken oder Fahren des Baggers zu stoppen, wenn eine Person in der Gefahrenzone von 4 m erkannt wird.
- Virtuelle Begrenzungen: Bediener können digitale „Virtual Wall“-Grenzen festlegen, um zu verhindern, dass Baggerarm oder Schaufel mit oberirdischen Stromleitungen oder unterirdischen Hindernissen kollidieren.
- Präzision durch voll elektronische Hydraulik (FEH): Der Umstieg auf FEH ermöglicht die Bewegung über Stick-Steer mittels Joystick-Daumenrädern. FEH-Steuerungen bieten zudem eine höhere Anpassungsfähigkeit, einschließlich Joystick-Empfindlichkeit, Reaktionszeit und Layout der Joystick-Tasten, sodass Bediener maximale Präzision erreichen können.
- Smart-ready Nivellierung: Jeder Bagger der Serie 9 ist ab Werk für 2D-Systeme ausgestattet und kann problemlos auf 3D-Systeme aufgerüstet werden. Eingebaute IMU-Sensoren sorgen für „Plug-and-Play“-Kompatibilität mit Anbietern wie Trimble und Leica.
- 12-Zoll-Touchscreen: Ein vertikaler, Tablet-ähnlicher Touchscreen ersetzt den herkömmlichen Monitor. Er bietet eine anpassbare SplitScreen-Oberfläche, auf der Bediener gleichzeitig 2D-Nivelliersysteme, KI-Kameraansichten und Maschinendaten überwachen können.
Einführung einer neuen Ära im Erdbau
Develon hebt die Produktivität auf Baustellen mit der Serie 9 auf ein neues Niveau. Diese Bagger der nächsten Generation kombinieren intelligente Technologien mit leistungs- und vielseitigkeitssteigernden Funktionen, um den Bedienern ein effizienteres und smarteres Arbeiten zu ermöglichen. Zusammen bieten sie bis zu 10 % höhere Kraftstoffeffizienz und bis zu 7 % gesteigerte Motorleistung, sodass mehr Material bei geringerem Aufwand bewegt werden kann.
„Wir bauen auf dem Erfolg unserer bestehenden Baggerplattform auf und erweitern sie mit den neuen Maschinen der Serie 9, die mit einem voll-elektrohydraulischen Steuersystem ausgestattet sind. Dieses ersetzt die herkömmlichen mechanischen Pilotsteuerungen und sorgt für bis zu 10 % höhere Kraftstoffeffizienz“, sagt Stephane Dieu. „Ein neues Smart Around View MonitorKamerasystem, Advanced Lift Assist, die Fernstartfunktion über Smartphone und das werkseitige 2D-Nivelliersystem tragen dazu bei, die Bediener sicherer und produktiver zu machen.“
Erhöhte Produktivität der Bediener Mit höherer Hubkraft steigert die Serie 9 die Produktivität der Baggerbediener über den gesam-

Die Bagger der Serie 9 markieren einen grundlegenden Wandel in der Interaktion von Bedienern
schweren Maschinen.
ten Arbeitstag hinweg. Advanced Lift Assist, eine neue optionale Funktion der Serie 9, zeigt die aktuelle Hubkapazität des Baggers an und warnt die Bediener vor möglichen Kippgefahren. Advanced Lift Assist ist laut Hersteller eine branchenweit erste Technologie, die eine Hubkrafttabelle verwendet, um Risikozonen bei Manövern sowie auf Hängen oder unebenem Gelände hervorzuheben. „Unser neues Advanced Lift Assist nutzt ein farbcodiertes Pfeilsystem auf dem Monitor, um den Bedienern zu zeigen, wie sie sicher auf verschiedenen Untergründen arbeiten können“, erklärt Stephane Dieu. „Dabei wird die Neigung der Maschine berücksichtigt, sodass die Sicherheit auch auf Hängen gewährleistet ist und die Bediener ohne Kippgefahr arbeiten können.“
Die Breaker-Assist-Funktion des Baggers verhindert Leerschläge, schützt die internen Komponenten vor unnötigem Verschleiß und reduziert gleichzeitig die körperliche Belastung des Bedieners. Mit dem Auto Breaker entfällt das ständige Drücken der Taste, was einen reibungsloseren Betrieb bei Abbrucharbeiten ermöglicht.
Das neue optionale Wiegesystem des Baggers hilft den Bedienern, Produktionsmengen einfach zu überwachen und die Volumen zu verwalten, um sicherzustellen, dass die Muldenkipper korrekt und sicher beladen werden. Zusätzlich ermöglicht die neue Stick-Steer-Funktion, die Ketten über den Joystick zu steuern, was die Bewegungen in engen Räumen vereinfacht. Der neu gestaltete Joystick gibt den Bedienern die Möglichkeit, die Steuerung für maximalen Komfort und einfache Handhabung zu personalisieren. Er verbessert die Bewegungssteuerung mit Optionen wie Stick-Steer und DaumenradSteuerung zusätzlich zu den traditionellen Hebeln und Pedalen. Diese Flexibilität sorgt für eine sanftere, präzisere Bedienung, die auf den bevor-
zugten Stil des Bedieners abgestimmt ist und jede Aufgabe einfacher handhabbar macht.
Die fortschrittliche Prognose- und Zustandsüberwachungstechnologie (PHM) überwacht kontinuierlich kritische Komponenten wie Hydrauliköl, Motoröl und Hauptpumpen. Dieses intelligente System sagt Wartungsbedarf voraus, um Ausfallzeiten zu minimieren und Servicekosten zu senken. Die Premium-Option umfasst den Controller, Drucksensoren, Vibrationssensoren zur Diagnose sowie Funktionen zur Anomalieerkennung für Hauptpumpe, Schwenkmotor und Schwenkreduzierungsgetriebe.
Über die My Develon FlottenmanagementApp ist ein Bluetooth-fähiger digitaler Schlüssel verfügbar, mit dem die Kabine entriegelt und der Motor gestartet werden kann – ganz ohne physischen Schlüssel.
„Mit unserer neuen Serie 9 ist die Maschine nicht länger nur ein Werkzeug – sie ist ein intelligenter Partner. Durch die Kombination von FEH-Steuerung, KI-gestützter Sicherheit und einer Tablet-ähnlichen Benutzeroberfläche bieten wir unseren Kunden ein Maß an Kontrolle und Baustellenübersicht, das bisher unmöglich war.“
Stephane Dieu, Produktmanager für Develon-Bagger in Europa

Mit der Bodenstabilisierungsfräse SBF 24/6 wird die Aktivkohle computergestützt exakt dosiert und bis zu einer Tiefe von 40 cm eingearbeitet. Quelle: Stehr
STEHR Wenn spezialisierte Maschinentechnik aus Oberhessen auf ökologische Verantwortung trifft, entstehen wegweisende Lösungen für globale Umweltprobleme. Ein aktuelles Projekt im belgischen Zwijndrecht demonstriert eindrucksvoll, wie die Firma Stehr Baumaschinen gemeinsam mit ihrem langjährigen belgischen Partner Verhaege und dem ausführenden Unternehmen Smet Aannemingen einen neuen Standard in der Sanierung PFASbelasteter Böden setzt.
Die Stehr-Technologie nutzt ein geschlossenes, optimiertes System, das die Partikel direkt im Boden bindet. Laut Stehr erfüllt die SBF 24/6 damit als weltweit einziges System die strengen Bestimmungen der Berufsgenossenschaft BG Bau (TBG C 478) sowie die Anforderungen der TRGS 559 (Mineralischer Staub).
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) gelten als eine der größten ökologischen Herausforderungen unserer Zeit. Diese sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ sind extrem langlebig und reichern sich über die Nahrungskette im menschlichen Körper an. Da Pflanzen PFAS über die Wurzeln aufnehmen, gelangen die Stoffe direkt in den Organismus, was schwerwiegende gesundheitliche Folgen wie Krebserkrankungen, Leberschäden und eine Schwächung des Immunsystems nach sich ziehen kann.
Der Lösungsansatz:
Immobilisierung statt teurer Bodenaustausch Anstatt belastete Böden aufwendig und kostenintensiv zu deponieren, setzt das Projekt in Zwijndrecht auf die Immobilisierung. Durch das präzise Einmischen von Aktiv- oder Pflanzenkohle (Schwarzkohle) werden die Schadstoffe im Boden gebunden und dauerhaft unschädlich gemacht. Das Herzstück dieses Verfahrens ist eine wegweisende Erfindung aus dem Hause Stehr: die Bodenstabilisierungsfräse SBF 24/6 staubfrei.
Technologische Überlegenheit:
Staubfrei und präzise
Die Stehr SBF 24/6 ist weit mehr als ein herkömmliches Mischwerkzeug. Sie löst eines der kritischsten Probleme im Spezialtiefbau: die Staubentwicklung beim Umgang mit feinkörnigen Zusatzstoffen. Bei der Ausbringung von Aktivkohle besteht normalerweise ein erhebliches Gesundheits- und Sicherheitsrisiko durch Staub. Die Stehr-Technologie nutzt ein geschlossenes, optimiertes System, das die Partikel direkt im Boden bindet. Laut Stehr erfüllt die SBF 24/6 damit als weltweit einziges System die strengen Bestimmungen der Berufsgenossenschaft BG Bau (TBG C 478) sowie die Anforderungen der TRGS 559 (Mineralischer Staub).
Die Kohle wird computergestützt exakt dosiert und simultan bis zu einer Tiefe von 40 cm eingearbeitet. Dies stellt sicher, dass das Material ohne Verluste durch Wind oder Aufwirbelungen genau dort landet, wo es wirken soll.
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repariert
Schalung > herud-kg.de
Ein Gewinn für Mensch und Natur
Die Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Innovationsführer Stehr, dem Importeur Verhaege und dem Endkunden Smet Aannemingen markiert einen Meilenstein in der Sanierungstechnik. „Made in Germany“ steht hier nicht nur für Ingenieurskunst, sondern für einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Das Projekt zeigt: Durch intelligente Maschinentechnik lassen sich hochkomplexe Umweltaufgaben effizient, sicher und nachhaltig lösen. Ein echter Fortschritt für die Baustellentechnik und die Lebensqualität künftiger Generationen.
HYUNDAI CONSTRUCTION EQUIPMENT EUROPE Der Hersteller erweitert sein Angebot an knickgelenkten Muldenkippern um ein zweiachsiges Modell der 45tKlasse. Der HA45A 4x4 verfügt über eine Doppelhinterradkonfiguration und bietet eine 25,7 m³ große Mulde.
DerZweiachs-Dumper eignet sich für längere Transportstrecken bei guten Wegeverhältnissen. Einsatzgebiete sind Gewinnung und große Erdbaulose. Er kombiniert hohe Geschwindigkeit und Transporteffizienz eines starren Muldenkippers mit der Geländegängigkeit eines Knickdumpers. Dank der selbstnivellierenden Hydro-Gas-Federung bietet der HA45A einen hohen Fahrkomfort und ermöglicht höhere Transportgeschwindigkeiten als sechsrädrige ADT. Er ist mit Sperrdifferenzialen vorne und hinten sowie einem Längsdifferenzial ausgestattet.
Verschleißarmer Antriebsstrang Angetrieben von einem 368-kW-Scania-Dieselmotor verfügt er über 2.476 Nm Drehmoment. Verbaut ist ein elektronisch gesteuertes ZF-Automatikgetriebe mit acht Vorwärts- und vier Rückwärtsgängen. Die Getriebebremse mit vier Stufen ermöglicht es dem Fahrer, bei Bergabfahrten die Kontrolle zu behalten, ohne die Betriebsbremsen betätigen zu müssen, was den Verschleiß reduziert. Ölgekühlte Nassscheibenbremsen und ein Motorbremssystem verbessern die Bremsleistung. Die Auto-Hold-Funktion hält den HA45A im Gefälle. Das Drehgelenk befindet sich vor dem Knickpunkt des Fahrgestells und sorgt so für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterwagen. Dadurch kann der Fahrer die Sperrdifferenziale auch in Kurven effektiver nutzen, was maximale Traktion und Kontrolle ge-
währleistet. Nutzlast- und Lastanzeige sind serienmäßig. Sie funktioniert über die Hinterradaufhängung und verhindert Überladungen.
Optimale Arbeitsumgebung
Der HA45A 4x4 verfügt über eine der größten Fahrerkabinen im ADT-Segment und ist mit allen neuen Funktionen ausgestattet, die Hyundai in diesem Jahr für die gesamte Modellpalette einführt. Ein neues 12-Zoll-Digitaldisplay liefert alle
Betriebsdaten der Maschine. Mit einfachem Zugang, hervorragender Sicht, mehr Stauraum sowie verbesserten Klima- und Soundsystemen bietet die Kabine die optimale Arbeitsumgebung für den ganztägigen Einsatz, die Fahrer benötigen. Die Mulde fasst 25,7 m³ und wartet mit Muldenheizung und optionalen Verschleißplatten auf. Neigungsmesser mit Kippschutz sowie eine Anzeige des Schwerpunkts erleichtern das sichere Abkippen.

Die selbstnivellierende Hydro-Gas-Federung des HA45A sorgt für einen hohen Fahrkomfort und ermöglicht laut Hyundai höhere Transportgeschwindigkeiten als mit sechsrädrigen ADTs. Quelle: Hyundai Construction Equipment Europe




















WIRTGEN Wirtgen bietet ein leistungsstarkes System für Materialgrößenmanagement für den Surface Miner 220 SM(i) 3.8 in Kombination mit dem Vario Impact Sizer. Die Einhaltung der vorgegebenen Materialgröße ist ein entscheidender Faktor für effiziente Arbeitsprozesse beim Tagebau. Der Vario Impact Sizer (VIS) liefert in puncto Flexibilität, Präzision und Anpassungsfähigkeit herausragende Ergebnisse. Mit seiner Hilfe können Maschinenbediener auch bei wechselnden Betriebsbedingungen die maximale Partikelgröße und die Partikelgrößenverteilung verlässlich steuern. Das System wurde in der Praxis ausgiebig getestet, insbesondere im Kohle und Bauxitabbau, und hat sich bewährt.
Das Herzstück des VIS ist ein geteiltes Prallblech, das direkt am Schneidwalzengehäuse montiert ist. Dieses Blech ist mit zwei wichtigen Verstellmechanismen ausgestattet, die eine präzise Kontrolle des Materials ermöglichen, das durch das System geleitet wird. Der variabel einstellbare Spalt zwischen der Platte und der Schneidwalze ist der erste Verstellmechanismus: Dieser Spalt lässt sich in fünf Stufen einstellen, um den Grad der zusätzlichen Zerkleinerung zu steuern und damit die Partikelgröße zu verändern. Mit einem kleineren Spalt wird eine stärkere Zerkleinerung und somit ein feineres Material erreicht, während bei einem größeren Spalt ein gröberes Ma-

terial erzeugt wird. Die Verstellung erfolgt durch einfaches Vergrößern oder Verkleinern des Spalts und das Arretieren der Platte mit Stiften, was etwa zehn Minuten dauert. Der zweite Verstellmechanismus betrifft die Löcher im Abstreifer. Je nach den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Vorgangs können sie in vier verschiedenen Einstellungen mithilfe von Abdeckungen geöffnet oder geschlossen werden. Diese beiden Mechanismen ergänzen die grundlegenden Verstellmöglichkeiten des Surface Miners, wie beispielsweise die Vorschubgeschwindigkeit der Maschine, die Schneidwalzendrehzahl und die Schnitttiefe. In Kombination mit dem VIS wird dadurch eine äußerst präzise Steuerung der maximalen Partikelgröße erzielt.
Vario Impact Sizer: langlebig und stabil
Maschinen, die in Cut-to-Ground- oder Windrow-Verfahren eingesetzt werden, produzieren häufig Material, dessen Partikelgröße die vorgeschriebene Obergrenze überschreitet. Und genau hier kommt der VIS ins Spiel. Dieses System ist darauf ausgelegt, genau diese Anforderung zu erfüllen, da es die maximale Partikelgröße beeinflusst und begrenzt. Feineres Material passiert das Sieb und wird aus dem Brechprozess genommen, während gröberes Material so lange weiter zerkleinert wird, bis es ebenfalls das Sieb passieren kann. Der VIS hat sich sowohl beim Abbau von Kohle als auch von Bauxit bewährt und bietet eine zuverlässige Steuerung der Materialgröße des Endprodukts. So wird sichergestellt, dass es den geforderten Spezifikationen entspricht. Einer der Vorteile des VIS ist seine nahtlose Integration in die Maschine. Der VIS ist direkt am Schneidwalzengehäuse montiert und fügt sich nahtlos in den Materialverarbeitungsprozess ein. Darüber hinaus ist das System extrem anpassungsfähig. Dank der variablen Einstellungen können verschiedene Gesteinsarten zuverlässig zerkleinert werden. Der VIS ist besonders für sprödes und poröses Gestein wie Kohle, Bauxit oder Kreide geeignet. Dank seiner robusten Bauweise kann der VIS den rauen Bedingungen im Bergbau standhalten und erfüllt auch bei hohen Durchsatzraten die Anforderungen an Langlebigkeit und Stabilität.
Einsatz im Tagebau: Feinsteuerung über die Maschinen- und VIS-Einstellungen Der VIS ist für den 220 SM(i) 3.8 verfügbar. Die Partikelgrößensteuerung erfolgt durch die Interaktion der Standard-Maschineneinstellungen und der VIS-Einstellungen. Zu den Standardeinstellungen der Maschine gehört eine Vorschubgeschwindigkeit von 0 bis 84 m/min. Auch die Schneidwalzendrehzahl ist verstellbar und bietet sechs integrierte Standardeinstellungen. Als Schnitttiefe kann ein Wert zwischen 0 und 350 mm gewählt werden. Der VIS bietet fünf verschiedene Einstellungen für den Prallblechspalt, die von 22 mm bis zur vollständigen Öffnung reichen, sowie vier Einstellungen für die Öffnung der Abdeckplatte – von vollständig geschlossen bis vollständig geöffnet. Dieses große Spektrum an Kombinationen bietet fast unbegrenzte Möglichkeiten zur Beeinflussung der maximalen Partikelgröße und der Partikelgrößenverteilung.






EPIROC Der Hersteller führt ein erweitertes Garantieprogramm ein, das die langfristige Zuverlässigkeit von Geräten für Kunden stärkt, die in anspruchsvollen Abbruch, Bau und Erdbewegungsprojekten arbeiten. Ab Januar 2026 rückwirkend werden ausgewählte Baggeranbaugeräte, die mit Epiroc Hatcon ausgestattet sind, mit einer erweiterten Garantie ausgeliefert, die 36 Monate oder eine definierte Anzahl von Betriebsstunden abdeckt – bis zu 3.000 Stunden je nach Produktkategorie, je nachdem, was zuerst eintritt.
Die Garantie gilt für Epiroc Combi Cutter, Concrete Busters, Bulk- und Demolition-Pulverisierer sowie hydraulische Verdichter. Sie umfasst außerdem alle Querschneidkopffräsen und V-Schneidkopffräsen, die von Epiroc und Erkat Powered by Epiroc hergestellt werden, sofern sie mit Hatcon ausgestattet sind.
Leistungsdaten der Anbaugeräte. Das System unterstützt Bediener und Flottenmanager bei der Wartungsplanung, der frühzeitigen Erkennung potenzieller Probleme und der Verbesserung der Kosteneffizienz. Gemeinsam schaffen Hatcon und InSite eine datenbasierte Grundlage für die Vergabe längerer Garantiezeiträume.
Stärkung des Vertrauens in Konstruktion und Langlebigkeit
ten wir unseren Kunden das, was sie konsequent priorisieren: Zuverlässigkeit, Planbarkeit und Sicherheit“, sagt Predrag Petrovic, Vice President Hydraulic Attachment Tools.
Monate Garantie bietet Epiroc auf ausgewählte Geräte mit Hatcon.
Epiroc betont die Rolle der Konnektivität als Grundlage für planbare Wartung
Die erweiterte Garantie steht ausschließlich für Anbaugeräte zur Verfügung, die mit Hatcon ausgerüstet sind – dem digitalen Epiroc-Modul für die Echtzeitüberwachung von Betriebsdaten. Hatcon ermöglicht volle Transparenz über tatsächliche Betriebsstunden, Belastungs- und Nutzungsmuster sowie erforderliche Wartungsintervalle, um nur einige Beispiele zu nennen. Epiroc InSite dient als integrierte digitale Supportplattform und bietet kontinuierliche Einblicke in die
„Diese erweiterte Garantie spiegelt unser Vertrauen in die konstruktive Qualität unserer hydraulischen Anbaugeräte wider. Durch die Kombination aus robuster Bauweise und transparenter, datengestützter Serviceplanung über Hatcon bie36
Die hydraulischen Anbaugeräte von Epiroc sind auf Langlebigkeit ausgelegt. Materialien, Geometrie und Fertigungspräzision sind darauf ausgerichtet, den mechanischen Belastungen eines dauerhaften Schwerlastbetriebs standzuhalten. Die Entscheidung, eine Garantie von bis zu 36 Monaten oder die entsprechenden Betriebsstundengrenzen anzubieten, ist ein Signal für das anhaltende Vertrauen des Unternehmens in die Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit seiner Produkte im Einsatz.


STAWARSKI BRECH-/ SIEBTECHNIK Die Branche der Schüttgutaufbereitung mag auf den ersten Blick wie eine Welt unkomplizierter Maschinen erscheinen. Doch das Ziel ist hochgradig wirtschaftlich: Minimierung der Entsorgungskosten, Rückgewinnung von Aushubmaterial und – im Falle der Hackschnitzelproduktion – die Wertsteigerung des Produkts durch die präzise Abtrennung der Feinanteile. Angesichts stetig steigender Entsorgungskosten sind Investitionen in spezialisierte Siebanlagen heute sinnvoller denn je. Ein Ende dieser Kostenentwicklung ist nicht absehbar – im Gegenteil.
Denzahlreichen Kundenanfragen entsprechend und um eine Marktlücke mit den eigenen Qualitätsansprüchen zu füllen, wurde die Easy-Screen 7000 Mobil entwickelt. Die Vorgaben waren klar: Die bewährte Charakteristik der SBSSerie – einfache Konstruktion, massive Bauweise, langlebige Materialien und volle Mobilität – sollte auf die neue Maschine übertragen werden. Dazu wurde die Easy-Screen 7000 unter härtesten Bedingungen getestet, um absolute Zuverlässigkeit zu garantieren. Deshalb bietet Easy-Screen auch hier, was die Maschinen vom Wettbewerb abhebt: 36 Monate Garantie. Für Easy-Screen als langfristig orientierter Partner haben gründlich getestete Lösungen und dauerhafte Kundenzufriedenheit oberste Priorität.
Weniger Gewicht, mehr Möglichkeiten
Durch die Einhaltung höchster Standards bei den Schlüsselkomponenten und den Verzicht auf unnötigen Ballast ist es gelungen, das Gesamtgewicht der 3-Fraktionen-Version unter 2,5 t zu halten (die 2-Fraktionen-Version wiegt lediglich
2.300 kg). Das ist ein entscheidender Vorteil: In Kombination mit dem dazugehörigen Fahrgestell und einer 100-km/h-Straßenzulassung kann die Maschine problemlos von einem gängigen Transporter oder SUV gezogen werden. Doch damit nicht genug: Das Fahrgestell lässt sich schnell demontieren, sodass die Maschine in kürzester Zeit als stationäre Siebanlage fungieren kann. Trotz der Gewichtsoptimierung bietet die Easy-Screen 7000 konstruktive Vorteile, die in dieser Preisklasse ihresgleichen suchen:
- Trommelmaße: Beeindruckende 1,30 m x 2,70 m (außen) bzw. 1,00 m x 2,95 m (innen bei F3)
- Antrieb: 4 Elektromotoren (400 V / 16 A) mit einer Gesamtleistung von 7,9 kW
- Ausstattung: Zentralschmierung für die Kette, 2 Austragsbänder für Feinanteile und Überkorn (600 x 3.500 mm und 500 x 3.000 mm) , 2 horizontale Förderbänder (unterhalb von Trommel und Trichter), 2 Walzenbürsten zur automatischen Trommelreinigung
- Sicherheit: Not-Ausschalter an allen relevanten Stellen der Förderbänder

Einfach easy – auch beim Transport. Das Gesamtgewicht der 3-Fraktionen-Version der EasyScreen 7000 liegt unter 2,5 t, die 2-Fraktionen-Version wiegt nur 2.300 kg.
Ein weiteres Highlight verbirgt sich hinter der Fronttür: Ein speziell vorbereiteter Platz für ein Stromaggregat ermöglicht autarkes Arbeiten an Orten ohne Stromnetz. Zudem kann Easy-Screen als Hersteller flexibel auf Kundenwünsche eingehen – etwa durch den optionalen Verbau eines Dieselmotors direkt in der Anlage.
Warum Easy-Screen 7000?
Die Trommel rotiert mit 16 Umdrehungen pro Minute, was eine völlig neue Qualität und Präzision bei der Absiebung gewährleistet. Bei einer Gesamtlänge der Siebtrommel von fast drei Metern (Innentrommel in der Version F3) wird das Material mehrfach gewendet, was zu extrem sauberen Fraktionen führt. Die 3-Fraktionen-Version ist ideal für Hackschnitzel geeignet, da sie die verschiedenen Holzfraktionen präzise voneinander trennt. Die Maschenweite fertigt Easy-Screen individuell nach Kundenwunsch, wobei die Spezialisten ihre langjährige Erfahrung beratend einbringen.
Der Aufgabetrichter (3.000 x 1.400 mm) sorgt für komfortables Arbeiten. Selbst bei voller Beladung bewältigt die Maschine die Materialzufuhr mühelos, wobei die Fördergeschwindigkeit über das Display stufenlos von 0 bis 100 % geregelt werden kann. Ein standardmäßiges Schutzgitter auf dem Trichter dient als Grobsieb. Die Trichterkantenhöhe beträgt mobil 2,9 m und stationär 2,6 m. Die Easy-Screen 7000 ist vielseitig erweiterbar, zum Beispiel von 2 auf 3 Fraktionen. Der Umstieg auf die F3-Version ist dabei besonders unkompliziert: Statt die gesamte Trommel zu ersetzen, wird einfach eine zusätzliche Innentrommel nachgerüstet. Auch die Nachrüstung eines Aggregats ist möglich. Die Maschine ist stationär wie mobil einsetzbar und bietet eine Leistung von bis zu 80 m³/h. Sie ist mit einer Zentralschmierung für die Kette ausgestattet und in nur 5 Minuten nach Ankunft einsatzbereit. Dazu bietet Easy-Screen 36 Monate Sicherheit durch die Garantie und einen Vor-Ort-Service in Deutschland. Das Überraschendste ist jedoch der Preis:
- 49.900,- € Netto (F2 Mobil)
- 59.900,- € Netto (F3 Mobil – inklusive automatischem Ausklappen der Austragsbänder und Funkfernbedienung für die Steuerung der wichtigsten Funktionen)
Der Komatsu WA475-10E0 wurde für Gräwe mit einer 5,3-m3-Schaufel in Kombination mit einer SchaufelFüllautomatik ausgestattet. Quelle: Schlüter Baumaschinen

SCHLÜTER BAUMASCHINEN Gräwe Transport in Hagen ist ein innovatives und zukunftsorientiertes Familienunternehmen im Bereich Transport und Serviceleistungen für Schuttgüter, Baustoffe und Abfallmanagement. Das vor knapp 60 Jahren gegründete Transportunternehmen wird nun als mittelständiges Familienunternehmen in dritter Generation geführt und beschäftigt am Hauptsitz in Hagen ein Team von über 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Durch ein breit aufgestelltes Leistungsspektrum bietet Gräwe einen perfekten „RundumService“ für seine Kunden, sodass auch belastete Baustoffe ordnungsgemäß und stets nach den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes entsorgt werden.
Bereits seit einiger Zeit sind ein Komatsu WA320-6 sowie ein WA475-10E0 und ein HB215LC-2 zum Materialumschlag in Hagen im Einsatz. Mit den Maschinen, der Abwicklung und insbesondere dem Schlüter-Service war Gräwe rundum sehr zufrieden – ein entscheidender Grund, den Maschinenpark um ein weiteres Exemplar von Schlüter für Baumaschinen zu ergänzen.
Kombination aus Zuverlässigkeit und Zeitersparnis Die Entscheidung für den Komatsu WA475-10E0 ist naheliegend: Die Maschine besticht durch die eigene Fertigung zentraler Hauptkomponenten in Deutschland – perfekt aufeinander abgestimmt und ausgelegt für selbst härteste Einsatzbedingungen, welche einen zuverlässigen Einsatz über die gesamte Laufzeit der Maschine ermöglichen. Der leistungsstarke Radlader verfügt über ein Antriebskonzept mit leistungsverzweigtem und gleichzeitig umweltfreundlichem Getriebe. Außerdem sorgt die 70 cm längere Kabine für mehr Komfort und eine perfekte Rundumsicht für sicheres Arbeiten. Moderne Bedienelemente erlauben darüber hinaus eine unabhängige Steuerung von Antriebsstrang und Arbeitsausrüstung.
Mit seiner überragenden Hubkraft, Stabilität und Vielseitigkeit ist der Komatsu WA475-10E0 ideal für die Verladung von Schotter auf dem Betriebsgelände von Gräwe geeignet. Durch die Ausstattung einer 5,3-m³-Schaufel in Kombination mit einer Schaufel-Füllautomatik verringert sich die Ladezeit der Sattelzüge und gewährleistet somit einen effizienten Arbeitsablauf – zur Zufriedenheit der Mitarbeitenden.



Für Trägergeräte von 9 bis 90 Tonnen
Vollständig geschützte Zylinder
Auswechselbares, verschraubtes Zahnsystem
Auswechsel- und wendbare Schneidmesser 360°-Rotation im kompakten Design zur optimalen Platzierung und präzisen Handhabung

Erhältlich mit Primär-, Kombi-, Block- und Stahlbacke
Der Roktec JC 900 Backenbrecher ist die neueste Ergänzung im Angebot zur mobilen Mineralikaufbereitung von Eggersmann. Quelle: Eggersmann

EGGERSMANN Kurz vor der IFAT Munich 2026 verkündete Eggersmann erneut die Erweiterung des Maschinenportfolios für Mineralikaufbereitung. So wurde dieses Mal der Eggersmann Roktec JC 900 Backenbrecher vorgestellt. Die Maschine wiegt 30 t und verspricht je nach Anwendung einen Durchsatz von bis zu 170 t/h.
Geschäftsleiter Pascal Petermann erklärt:
„Wir vertreiben bereits verschiedene Zweiwellenzerkleinerer, die auch als Brecher eingesetzt werden können, und seit Oktober 2025 auch einen Prallbrecher, die Ergänzung eines Backenbrechers war unser nächstes strategisches Ziel. Immerhin wollen wir unseren Kunden auch eine Maschine für die professionelle Aufbereitung von Gesteinsarten oberhalb von 250 MPa bieten.“
Backenbrecher für effizientes Vorbrechen
Die 30 t schwere Maschine verspricht je nach Anwendung einen Durchsatz von bis zu 170 t/h, wobei das typische Prinzip mit einer schwingenden und einer fixierten Backe eine Aufbereitung mit geringem Verschleiß garantiert. Damit eignet sich der Roktec JC 900 gerade auch als Vorbrecher bei anspruchsvollem Material. Petermann ergänzt: „Durch den kombinierten Einsatz unseres Eggersmann Roktec JC 900 mit dem Eggersmann Roktec IC 1000 Prallbrecher können sich unsere Kunden eine mobile Aufbereitungslinie mit höchster Effizienz zusammenstellen.“
Der Einsatz von einem Backenbrecher mit nachgeschaltetem Prallbrecher gilt in der Branche als bewährter Ansatz. Der verschleißarme Backenbrecher behandelt dabei das noch sehr große Material vor, während der präzisere Prallbrecher im Anschluss ein homogenes Endprodukt erzeugt. Dies ist gerade bei der Erzeugung von Ersatzbaustoff aus Bauschutt wichtig, da
sich das kubisch geformte Endprodukt aus dem Prallbrecher in Trägerschichten besonders gut verdichten lässt. Der Roktec JC 900 kann jedoch nicht nur zum Baustoffrecycling von Beton, Stahlbeton oder Ziegelbruch, sondern auch für die Aufbereitung von Naturstein oder Kohle eingesetzt werden.
„Durch den kombinierten Einsatz unseres Eggersmann Roktec JC 900 mit dem Eggersmann Roktec IC 1000 Prallbrecher können sich unsere Kunden eine mobile Aufbereitungslinie mit höchster Effizienz zusammenstellen.“
Pascal
Petermann,
Geschäftsleiter Eggersmann Impaktor GmbH
Gleiches Prinzip für gleiche Effizienz Abgesehen von dem unterschiedlichen Brechsystem ähnelt der Eggersmann Roktec JC 900 Backenbrecher in vielerlei Hinsicht dem Roktec IC 1000. So verfügt er beispielsweise auch
über ein Vorsieb zur Entfernung von Feinanteilen vor dem Brechvorgang samt optional wählbarem seitlichen Austragsband. Zur Optimierung des Brechvorgangs ist der breite Aufgabebereich serienmäßig mit einer Förderrinne inklusive regulierbarer Aufgabegeschwindigkeit sowie einer automatischen Materialdosierung ausgestattet. Die Überwachung der in die Brechkammer aufgegebenen Menge findet dabei ebenfalls automatisch statt. Der Brechspalt kann je nach Bedarf zwischen 40 bis 140 mm eingestellt werden, sodass im kleinsten Fall Endprodukte von 0 bis 70 mm und im größten Fall von 0 bis 250 mm möglich sind. Der Austritt von abplatzenden Teilen wird durch eine Schutzvorrichtung verhindert. Zur individuellen Anpassung der Maschine an ein bestimmtes Inputmaterial gibt es zusätzlich eine Reihe an Optionen. So kann der Backenbrecher für die Aufbereitung von Stahlbeton mit einem Eisenbieger für die Bewehrungen ausgestattet werden. Außerdem gibt es zur Entfernung der Bewehrungen noch die Möglichkeit, einen Überbandmagneten zu ergänzen – der Abstand zum Band und die Abwurfseite sind bei diesem frei wählbar. „Die Palette an Lösungen ist breit und reicht von der Staubunterdrückung, über Bandwaagen mit und ohne digitale Datenübermittlung bis hin zu einem Witterungsschutz für den Bediener. Damit kann sich jeder die Maschine seiner Wahl zusammenstellen,“ ergänzt Petermann.
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GaLaBau Nürnberg 2026
15. - 18.09.2026
Messezentrum 1
90471 Nürnberg
Stand: Halle 4 - 626
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Kosteneffiziente All-In-One-Lösung
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Einmalige Kombination aus Diagnosesystem und Zugangssystem
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High-Tech mit einfachster Bedienung
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Unterstützung von Nutzungserfassungssystemen
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Funktionserweiterungen durch automatische Softwareupdates
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Echtzeitdaten in GEDA CENTRAL
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Daten- und Konfigurationsschnittstelle (API) zu Baustellenmanagementsystemen
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Das Zugangssystem ist mit allen gängigen RFID / NFC Tags bzw. Chipkarten kompatibel
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Die neuen Kompaktlader und Kompakt-Raupenlader der R-Serie sind technisch überarbeitet für eine nutzerfreundlichere Bedienung und noch mehr Wendigkeit. Die neuen Modelle tragen zur Unterscheidung das Kürzel „-2“. Quelle: Bobcat

BOBCAT Auf der italienischen Baumesse SaMoTer (6. bis 9. Mai 2026) stellte Bobcat die überarbeitete RSerie seiner Kompaktlader erstmals in Europa vor. Die Maschinen kommen anschließend auch auf den deutschen Markt. Parallel präsentierte der Hersteller den neuen KompaktRaupenlader T650, der die StageVAbgasnorm erfüllt.
Bobcat hat die Kompaktlader und KompaktRaupenlader der R-Serie technisch überarbeitet. Die neuen Modelle tragen zur Unterscheidung das Kürzel „-2“:
- Kompakt-Raupenlader: T66-2, T76-2, T86-2
- Kompaktlader: S66-2, S76-2, S86-2
Das Elektriksystem wurde neu konstruiert. Kabelbäume und Schläuche sind jetzt besser geschützt, werkseitig montierte Rahmendichtungen sollen die Lebensdauer verlängern. Das Hydraulik-Schauglas sitzt an neuer Position. Die Weiterentwicklung bringt ein neu konstruiertes Elektriksystem für höhere Haltbarkeit, zahlreiche

Der neue Kompakt-Raupenlader T650, Made in Europe, erfüllt die Stage-V-Abgasnorm ohne AdBlue und kommt serienmäßig mit Bob-TachSchnellwechselsystem für Anbaugeräte und Telematik (Machine IQ). Quelle: Bobcat
Qualitäts- und Betriebszeitverbesserungen, eine erhöhte Hubhöhe von bis zu 3,7 m bei den S86/ T86-2-Modellen, ein neues 8-Zoll-TouchscreenDisplay mit integrierter Technologie sowie vier wählbare Beschleunigungsmodi zur individuellen Anpassung der Maschinenreaktion.
Neue Bedienoberfläche
Ein 8-Zoll-Farb-Touchscreen (1.280x720 Pixel) ersetzt das bisherige Display. Der Bildschirm lässt sich mit Handschuhen bedienen und zeigt Maschinendaten sowie Steuerungsfunktionen auf einen Blick. Bobcat hat zudem das Kabinenlayout überarbeitet: neue Ladeanschlüsse, veränderte Bedienelemente, verbesserte Sichtverhältnisse.
Vier Fahrmodi statt drei
Die bisherigen drei Beschleunigungsstufen weichen vier wählbaren Modi: Balanced, Agile, Dynamic und Charged. Bediener können damit die Reaktion der Maschine an ihre Erfahrung und die jeweilige Aufgabe anpassen – von gleichmäßig bis aggressiv.
Mehr Hubhöhe und Leistung bei S86-2 und T86-2
Bei den großen Modellen S86-2 und T86-2 steigt die Hubhöhe am Scharnierbolzen von 3,4 m auf 3,7 m. Das erleichtert das Beladen von Mulden mit hohen Bordwänden und ermöglicht höheres Stapeln. Die Motorleistung erhöht sich von 77 kW (105 PS) auf 85,75 kW (115 PS).
T650: Stage-V-Lader aus tschechischer Fertigung Der neue Kompakt-Raupenlader T650 wird im Bobcat-Werk im tschechischen Dobříš gefertigt. Er erfüllt die Stage-V-Abgasnorm ohne AdBlue. Ein 2,4-l-Motor von Bobcat leistet 55 kW (74 PS). Der T650 basiert auf dem 600er-Rahmen der M-Serie und bietet einen vertikalen Hubweg. Die fahrbare Nutzlast liegt bei 1.192 kg. Das Einsatzgebiet: Lkw beladen, Paletten bewegen, Erdarbeiten auf engen Baustellen.
Zur Ausstattung gehören das Bob-TachSchnellwechselsystem für Anbaugeräte, optionale High-Flow-Hydraulik und serienmäßige Telematik (Machine IQ). Die nach vorne versetzte Kabine und eine transparente Tür geben freie Sicht auf Anbaugerät und Arbeitsbereich. LEDArbeitsscheinwerfer sind serienmäßig.
Hintergrund: Fachkräftemangel als Treiber „In den kommenden Jahren geht ein erheblicher Teil der Fachkräfte im Baugewerbe in den Ruhestand“, sagt Katinka Kincses, Produktmanagerin für Lader bei Bobcat. „Wir reagieren darauf mit einfacherer Bedienung und intuitiveren Systemen. Auch weniger erfahrene Bediener sollen schnell produktiv arbeiten können.“ Zum Markt für Kompakt-Raupenlader in Deutschland und Europa sagt Kincses: „Die Nachfrage ist stabil –vor allem für Straßenwartung, Infrastrukturbau und Glasfaserausbau. Mit dem T650 und den neuen T76-2- und T86-2-Modellen decken wir dieses Segment ab.“
Premiummaschine für harte Einsätze: Rapid RoboFlail Vario

RAPID GRUPPE Premium Technik kostet Geld und die Anwender sind darauf angewiesen, dass sie ihre Kosten und den Gewinn exakt kalkulieren können und die Maschinen zuverlässig und effizient arbeiten. Das Flaggschiff von Rapid, der RoboFlail Vario D501, ermöglicht einen hocheffizienten Einsatz in schwierigstem Gelände und bietet den Kunden dadurch einen Wettbewerbsvorteil und volle Planungssicherheit.
Die Rapid Gruppe steht seit 100 Jahren für innovative Maschinenlösungen im professionellen Einsatz – insbesondere dort, wo Effizienz, Geländegängigkeit und Zuverlässigkeit entscheidend sind. Mit dem RoboFlail Vario D501 setzt das Unternehmen neue Maßstäbe im Bereich der funkferngesteuerten Raupenfahrzeuge. Als leistungsstärkste Funkraupe im Portfolio von Rapid wurde die Vario D501 speziell für anspruchsvolle Anwendungen in der Landschaftspflege, im Forst sowie im Wege- und Trailbau entwickelt. Dank ihrer robusten Bauweise und durchdachten Technik überzeugt sie auch in schwer zugänglichem Gelände, wo herkömmliche Maschinen an ihre Grenzen stoßen.
Hohe Effizienz und Flexibilität
Ein zentrales Merkmal der Vario D501 ist die Kat.-1-Standardaufnahme in Kombination mit einer mechanischen Zapfwelle. Diese Konstruktion ermöglicht eine direkte Kraftübertragung mit minimalen Leistungsverlusten


und eine hohe Flexibilität. Das Ergebnis ist eine außergewöhnlich hohe Effizienz bei gleichzeitig reduziertem Energiebedarf – ein entscheidender Vorteil für wirtschaftliches Arbeiten im professionellen Einsatz. In Kombination mit dem PTH MicroCrusher Trail entfaltet die Maschine ihr volles Potenzial im Trailbau und bei der Instandsetzung von Wanderwegen. Gegenüber herkömmlichen Verfahren kann eine bis zu drei- bis vierfach höhere Meterleistung erzielt werden. Das sorgt nicht nur für eine deutliche Zeitersparnis, sondern ermöglicht auch eine präzise Kalkulation und Planung von Projekten. Darüber hinaus überzeugt die Vario D501 durch ihre Vielseitigkeit. Eine breite Palette an Anbaugeräten, wie z. B. Mulcher, Seilwinden, Stockfräsen etc., eröffnet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten im kommunalen Bereich sowie in der Landschaftspflege. Diese Flexibilität trägt maßgeblich zur optimalen Auslastung der Maschine bei und macht sie zu einer nachhaltigen Investition für alle professionellen Anwender, die eine zuverlässige Premiummaschine für harte Einsätze suchen.







OPTIMAS Ob 1.000 m² am Tag oder nur ab und an eine Parkfläche, Optimas hat die passende Verlegetechnik. Sowohl das Spitzenmodell PaveJet S 24 als auch der Multi M6, das Anbaugerät für Bagger, werden auf der OstBau vom 18.06. bis 20.06.2026 in Bernau bei Berlin vor Ort sein.
Die PaveJet S24 Pflasterverlegemaschine ist das Flaggschiff der Optimas Maschinen- und Geräteflotte. In der Optimas PaveJet S24 hat man beste Sicht auf das Arbeitsfeld. Das ist extrem wichtig. Optional gibt es sie mit Klimaanlage und luftgefedertem Komfortsitz ausgerüstet. Für kalte Tage mit Sitzheizung und beheizbaren Außenspiegeln. Viele andere technische Details machen mehr als 1.000 m² Verlegeleistung am Tag möglich.
Der hydraulische Optimas-Greifer Multi M6 wird an einen Bagger, Lader o. a. angebaut. Er hat sechs Greiferarme und ist stufenlos auf alle Betonsteinformate und Steinstärken einstellbar und für alle Verlegemuster verwendbar. Ob mit Steinlagen von 0,6 m² oder 1,5 m² gearbeitet wird, flache Steine von 4 cm oder kräftige von 24 cm verarbeitet werden, leichte Steinlagen von 70 kg oder schwere von 550 kg. Auf all diese kann der Optimas Multi M6 schnell und einfach eingestellt werden.
Vakuum bringt die Kraft Wer beim Verlegen leistungsfähig bleiben will, nutzt die Optimas Vakuum Technik. Zum Beispiel den Vacu-Pallet-Mobil. Er führt das Verlegematerial auf zwei Kettenlaufwerken mit sich. Mit der Ansaugplatte, die an dem 3-m-Ausleger montiert ist, wird die Platte, der Bordstein, die Leitplanke
usw. aufgenommen. Die Tragfähigkeit des Auslegers liegt bei bis zu 200 kg. Mit zwei Fingern kann man mit seiner Hilfe die schweren Lasten bewegen. 3 m weit reicht der knickbare Auslegearm und er kann um 360° geschwenkt werden. Das entlastet den Körper gewaltig und erhält so die Arbeitskraft fürs Leben.
PlanMatic, Material-Verteilschaufel „Finliner“ und Werkzeuge
Auf der OstBau zeigt Optimas auch das exzellente PlanMatic Planiergerät, die Material-Verteilschaufel „Finliner" und vieles mehr. Dabei handelt es sich letztlich um die technischen Lösungen, um alle Schritte des Pflaster- und Wegebaus mit maschineller oder gerätemäßiger Unterstützung schneller und wirtschaftlicher gehen zu können. Pflastern, Planum erstellen, Randeinfassungen, Material verteilen, Fugen bearbeiten, Reitplatzbau, Leitplankenmontage, Hochwasserschutz, Hebetechnik und Werkzeuge sind Gebiete, für die Optimas die passenden hilfreichen Maschinen und Geräte anbietet. Was sie können, wird vor Ort gezeigt und vor allem von Fachleuten erklärt.




Fläche A, Stand 1.240


Mach ihn zu deinem Dreh- und Angelpunkt.


Der DMS Rotatorlöffel scannen & entdecken













DMS TECHNOLOGIE Für einen modernen Garten und Landschaftsbetrieb sind enge Baustellen, wenig Rangierfläche und hohe Anforderungen an Präzision längst Alltag. Umso wichtiger sind Anbaugeräte, die flexibles und effizientes Arbeiten ermöglichen. Genau deshalb setzt Gaarten und Landschaftsbau Gaa aus Mutterstadt auf den DMS Rotatorlöffel. Geschäftsführer Tom Gaa und sein Team nutzen den Löffel inzwischen regelmäßig im Baustellenalltag – und möchten ihn nicht mehr missen.
Tom Gaa erzählt: „Seit wir den Rotatorlöffel haben, ist er nicht mehr wegzudenken.“ Besonders seine Baggerfahrerin sei begeistert: „Sie will ihn gar nicht mehr hergeben.“ Der Grund dafür liegt auf der Hand – oder besser gesagt: am Baggerarm. Denn der DMS Rotatorlöffel sorgt dafür, dass Arbeiten deutlich flexibler und präziser ausgeführt werden können, ohne den Bagger ständig neu positionieren zu müssen.
Schnelles Arbeiten bei beengtem Raum Gerade bei engen Baustellen, wie zuletzt bei einem Poolbau in einem schmalen Privatgarten, spielte der Löffel seine Stärken voll aus. Wo früher mehrfach umgesetzt werden musste, konnte nun nahezu aus einer Position heraus gearbeitet werden. Das spart Zeit, reduziert unnötige Bewegungen auf der Baustelle und ermöglicht sauberes, kontrolliertes Arbeiten selbst unter schwierigen Platzverhältnissen. „Der Löffel macht uns einfach flexibler. Er ist ein echter Allrounder“, sagt Tom Gaa. Besonders die Kombination aus Drehfunktion und klassischer Löffelarbeit überzeugt das Team täglich aufs Neue: „Von Hoch- auf Tieflöffel in einem Ablauf – einfach genial.“
Der DMS Rotatorlöffel wurde speziell für maximale Bewegungsfreiheit bei kompakter Bauweise entwickelt. Durch den integrierten Drehantrieb bleibt die Bauhöhe niedrig, während die endlose Rotation präzises Mo-


Mit dem DMS Rotatorlöffel können Arbeiten deutlich flexibler und präziser ausgeführt werden, ohne den Bagger ständig neu positionieren zu müssen.
dellieren, Planieren und Ausheben ermöglicht – ohne ständiges Umsetzen des Baggers.
Zusätzliche Vorteile in Kombination mit einem Powertilt
Durch das Zusammenspiel von Dreh- und Neigefunktion entsteht ein besonders hohes Maß an Flexibilität im täglichen Einsatz. Gleichzeitig bleibt die Stielspitze vergleichsweise schlank, was dem Maschinenführer eine bessere Übersicht ermöglicht und das Arbeiten in engen Bereichen deutlich erleichtert. Insgesamt ergibt sich dadurch ein kompakter und leistungsstarker Aufbau, der Effizienz und Vielseitigkeit optimal verbindet.



Ein weiterer Vorteil für Betriebe wie Gaa Garten- und Landschaftsbau: Der Rotatorlöffel lässt sich unkompliziert an verschiedenen Kompaktbaggern einsetzen. Durch die einfache Hydraulik ist ein Plug-and-Play-Betrieb möglich, wodurch der Löffel schnell zwischen unterschiedlichen Maschinen genutzt werden kann.
Für Tom Gaa steht deshalb fest: „Toller Löffel, absolut zu empfehlen.“ Mit innovativer Technik, hoher Alltagstauglichkeit und echter Zeitersparnis zeigt sich der DMS Rotatorlöffel im täglichen Einsatz als modernes Werkzeug für den professionellen GaLaBau – und als Helfer, auf den man nach kurzer Zeit nicht mehr verzichten möchte.
AMMANN Eine neue Generation vorwärtslaufender Rüttelplatten betritt die Bühne der leichten Verdichter bei Ammann. Mit den Modellen APF 12/402 und APF 12/502 erweitert der Hersteller sein Portfolio im Segment der leichten Verdichter. „Es zeigt sich einmal mehr: Das Bessere ist der Feind des Guten“, sagt Thilo Ohlraun, Vertriebsleiter Deutschland bei Ammann. „Durch gezielte Erneuerungen und durchdachte Anpassungen konnten Leistung, Bedienkomfort und Zuverlässigkeit deutlich gesteigert werden – ohne Kompromisse bei der kompakten Bauweise.“
Herzstück der neuen Modelle ist der leistungsstärkere Honda GX160. Mit 3,6 kW Motorleistung sowie einem auf 3,1 l vergrößerten Tank (zuvor 2 l) bieten die Maschinen mehr Reichweite und eine um rund zehn Prozent höhere Arbeitsgeschwindigkeit. Das entspricht einer deutlich gesteigerten Flächenleistung: Die APF 12/40-2 erreicht bis zu 528 m²/h, die APF 12/50-2 sogar 660 m²/h – bei gewohnt hoher Verdichtungsqualität. Auch die Grundplatte wurde überarbeitet. Sie ist nun noch verschleißfester und selbstreinigend ausgeführt. Der wartungsfreie Erreger reduziert Stillstandzeiten und senkt langfristig die Servicekosten.
Mit Hand-Arm-Vibrationswerten unter 2,5 m/s² verbessert Ammann zudem die Arbeitssicherheit und steigert gleichzeitig die Produktivität. Der ergonomische, klappbare Führungsgriff erleichtert Transport und Lagerung, während der zentrale Hebehaken ein sicheres Handling ermöglicht. Ein serienmäßiger Betriebsstundenzähler unterstützt die Planung von Wartungsintervallen und Einsatzzeiten.
Kleine Veränderungen mit großer Wirkung
Das Betriebsgewicht der neuen Zweier-Modelle liegt bei rund 82 kg (APF 12/40-2) bzw. 86 kg (APF 12/50-2) mit Arbeitsbreiten von 400 bzw. 500 mm. Die bekannte Steigfähigkeit von 30 Prozent bleibt erhalten. Integrierte Transporträder sorgen für zusätzliche Mobilität auf der Baustelle. Die vorwärtslaufenden Vibrationsplatten sind vielseitige Arbeitsgeräte. Während die APF 12/502 für größere Flächen ausgelegt ist, spielt die APF 12/40-2 ihre Stärken besonders in engen Arbeitsbereichen aus. Optionales Zubehör wie eine werkzeuglos montierbare Pflastermatte oder ein 12-lWassertank erweitert das Einsatzspektrum für Pflaster- und Asphaltarbeiten.










„Die APF 12/40-2 und 12/50-2 bieten spürbare Verbesserungen bei Leistung, Bedienung und Wartung“, fasst Ohlraun zusammen. „Dank ihrer gesteigerten Effizienz erzielen die neuen Vibrationsplatten eine höhere Flächenleistung als ihre Vorgänger und sorgen so für einen beschleunigten Arbeitsfortschritt und verbesserte Wirtschaftlichkeit.“







Die neuen vorwärtslaufenden Rüttelplatten APF 12/40-2 und APF 12/50-2 sind kompakt und wendig wie die Vorgängermodelle, aber um einiges leistungsstärker. Quelle: Ammann


Optimale Übergänge: Grade Assist automatisiert den Einbau von Dach- und Querprofilen und ergänzt die bestehende Nivellierautomatik Auto Grade Plus. Quelle: Vögelew
VÖGELE Automatisierungslösungen entlasten Maschinenbediener, steigern die Effizienz, fördern die Prozesssicherheit und sparen Material. Mit Grade Assist, AutoTrac und Smart Pave bietet die Joseph Vögele AG drei schlaue „Helfer“: Sie steuern den Profileinbau sowie Richtung und Breite der Strich5Straßenfertiger.
Weltweit stehen Straßenbauunternehmen wachsenden Herausforderungen gegenüber: Fachkräftemangel, Klimawandel, steigende Rohstoffpreise, Kosten- und Termindruck, hohe Qualitätsanforderungen und Nachweispflichten zwingen Unternehmen effizient, ressourcenschonend und präzise zu arbeiten. Baumaschinen, die Automatisierungstechnologien integrieren, sind dabei ein Schlüsselfaktor. Sie übernehmen Routinearbeiten, reduzieren das Fehlerrisiko und gestalten Arbeitsabläufe effizienter. Großes Potenzial haben vor allem Straßenfertiger, weil sie den Einbauprozess und die Einbauqualität unmittelbar beeinflussen.
Smarte Helfer beim Asphalteinbau
Der Fertiger-Hersteller Vögele bietet deshalb ein breites Spektrum an digitalen Bautechnologien: Cloudbasierte „Jobsite Intelligence”-Lösungen wie der Wirtgen Group Performance Tracker (WPT) Paving helfen Bauunternehmen, relevante Einbau- und Fertigerdaten in Echtzeit zu erfassen, zu analysieren und den gesamten Einbauprozess zu optimieren. „Smart Automation“-Lösungen wie Grade Assist, AutoTrac und Smart Pave unterstützen die Fertiger-Bediener wiederum beim Steuern und Nivellieren. „Wir gestalten unsere Maschinen so, dass sie ein optimales Team mit den Bedienern bilden. Die Fertiger übernehmen routinemäßige oder repetitive Aufgaben, damit sich die Bediener auf den eigentlichen Einbau und die
Überwachung der Qualität konzentrieren können”, sagt Bastian Fleischer, Leiter Produktmanagement bei Vögele. In Kombination mit der Strich5-Generation hat Vögele neue Lösungen auf den Markt gebracht, die Nivellieraufgaben sowie das Steuern der Einbaubreite, -richtung und -lage automatisieren.
Grade Assist: Profile automatisiert einbauen
Das Assistenzsystem Grade Assist vereinfacht den Einbau von Dach- und Querprofilen und ergänzt die bestehende Nivellierautomatik Auto Grade Plus. Bediener legen an der Bohlen- oder Fahrerbedienkonsole das gewünschte Profil an einem Zielpunkt, die Neigungswerte und die Wegstrecke bis zum Erreichen des Punkts manuell fest. Nach dem Starten der Funktion regelt die Nivellierautomatik das gleichmäßige Annähern an die Zielwerte automatisch. Anwender müssen die Neigung bis zu dem vordefinierten Punkt also nicht mehr graduell per Hand anpassen, was Einbaufehler wie Abweichungen im Asphalt vermeidet. Vor allem bei wechselnden Dach- und Querprofilen stellt die Automatisierung optimale Übergänge und ein ebenmäßiges Einbauergebnis sicher. „Indem Grade Assist die Steuerung der Neigung übernimmt, werden Bediener entlastet und können sich auf die Überwachung der eingegebenen Parameter und andere qualitätsrelevante Faktoren konzentrieren“, sagt Fleischer.
AutoTrac: Automatisierte Steuerung anhand physischer Referenzen Sind physische Referenzen wie Kanten, Leitdrähte oder Borde vorhanden, können Bediener außerdem die optionale Lenk- und Breitenautomatik AutoTrac einsetzen. Sie steuert die Einbaubreite und Fahrtrichtung eines Strich-5-Fertigers mithilfe unterschiedlicher Sensoren, die reale Referenzen abtasten. Die Lösung von Vögele besteht aus vier Komponenten, die sich teilweise einzeln nutzen oder kombinieren lassen: Edge Control, Steering Control, Edge Detection und Feste Bohlenbreite.
Leitdraht als Referenz für automatisierte Bohlenbreitensteuerung
Ist ein Leitdraht zum Nivellieren der Höhe gespannt, kann er auch für die automatisierte Steuerung der Einbaubreite genutzt werden. Dazu muss der Fertiger mit Edge Control und einem Ultraschallsensor ausgestattet sein. Der Bohlenbediener aktiviert die entsprechende Funktion, anschließend folgt das Bohlenausziehteil dem Leitdraht automatisiert. Für eine konstante Einbaubreite ist lediglich ein Leitdraht erforderlich – die leitdrahtlose Bohlenseite fährt automatisch mit ein und aus. Sind auf beiden Seiten Leitdrähte vorhanden, setzt Edge Control auch eine variierende Einbaubreite um. Bei Raupenfertigern können Fahrer zusätzlich Steering Control und einen Ultraschallsensor nutzen, um auch die Fahrtrichtung automatisiert entlang des Leitdrahts zu steuern.

Einfache Bedienung, einfaches Datenhandling: Die Automatisierungslösungen von Vögele sind sehr nutzerfreundlich gestaltet.
Kante als Referenz für automatisierte Bohlenbreitensteuerung
Dienen Fräskanten, Borde oder Rinnen als Referenz, können Einbauteams Edge Control in Kombination mit Edge Detection einsetzen. Der LIDARSensor (Light Detection And Ranging) tastet den Bereich vor dem Seitenschild ab und erkennt Kanten mit einem Profil von mindestens 2 cm. Aktiviert der Bohlenbediener die entsprechende Funktion, folgt das jeweilige Bohlenausziehteil der Kante automatisch. Auch bei dieser Lösung können Einbauteams nur eine oder beide Bohlenseiten mit dem Edge Detection Sensor ausstatten und so eine konstante oder variierende Einbaubreite umsetzen. Die exakte und präzise Steuerung entlang der Referenz ermöglicht einen passgenauen Kantenverlauf. Ist die Referenz nur auf einer Seite vorhanden, vermeidet die automatisierte Steuerung Überbreiten – was je nach Länge der Maßnahme viel Material und Kosten einspart.
Smart Pave: Steuerung anhand virtueller Referenzen
Smart Pave geht einen Schritt weiter und ist die Komplettlösung von Vögele: Das integrierte System steuert Einbaubreite, -position und -richtung des Fertigers anhand virtueller Referenzen vollautomatisch. Der Arbeitsablauf ist einfach: Der Vermesser lädt das CAD-Modell der Trasse in das John Deere Operations Center, das digitale Baustellenmanagementsystem der Wirtgen Group. Dort werden die Daten automatisch auf Plausibilität geprüft. Vor dem Baustellenstart ruft der Bediener die verifizierten Einbaugeometrien über das Touch Display der Fahrer-Bedienkonsole ab. Die Daten werden per Mobilfunkverbindung Over-the-Air übertragen und der Straßenfertiger nach dem Aktivieren des Auftrags automatisch entlang der definierten Trasse gesteuert.
Exakter Einbau und einfaches Handling
Die notwendigen Hardware-Komponenten sind im Fertiger intergiert: Das StarFire-Doppelantennensystem von John Deere bestimmt die exakte Position des Fertigers, das RTK-Modem ermittelt den Korrekturwert der Satelliten-Positionsdaten und ermöglicht eine hohe Genauigkeit von +/- 2,5 cm. „Smart Pave sorgt für einen besonders exakten Einbau, der Überbreiten verhindert und damit Material und Kosten spart“, sagt Fleischer. „Außerdem ist die Lösung effizient und anwenderfreundlich: Bediener haben keinen Montageaufwand, das Datenhandling ist einfach, transparent und führt dank automatischer Fehler-Analyse zum gewünschten Ergebnis.“ Die automatisierte Steuerung spart aufwendige Markierungsarbeiten und erhöht die Prozesssicherheit beim Einbau. Außerdem fördert sie die Sicherheit der Anwender: Bei schwierigen Bedingungen wie Dunkelheit oder in beengten Situationen wie im fließenden Verkehr, werden sie entlastet, können aufmerksamer arbeiten und sich eher aus dem Gefahrenbereich zurückziehen.
Wenig Aufwand, große Wirkung „Letztendlich verfolgen wir mit unseren Automatisierungslösungen ein Ziel: Einbauprozesse mit wenig Aufwand präziser, schneller, sicherer und ressourcenschonender zu gestalten“, sagt Fleischer. Grade Assist, AutoTrac und Smart Pave sind deshalb als einfache, skalierbare Lösungen konzipiert, die sich einzeln oder gemeinsam nutzen lassen und die die unterschiedlichsten Anforderungen im Neubau oder der Sanierung abdecken. „Anwender erhalten damit ein Hilfsmittel, mit dem sie entspannter arbeiten – und Unternehmer einen Hebel, um die Produktivität zu erhöhen.“

und ressourcenschonend: Smart Pave sorgt für einen exakten Einbau, der Überbreiten verhindert und damit Material und Kosten spart.
































YANMAR Das Schweizer Unternehmen Graf Tiefbau kaufte seinen ersten Yanmar Bagger bereits im Jahr 1997 – ein echter Meilenstein. Noch heute ist der Oldtimer tatkräftig im Einsatz und behauptet sich unermüdlich neben seinen elf moderneren Kollegen. Mehr als 10.000 Stunden hat der ViO70 seit 1997 auf dem Buckel und schaufelt noch heute effektiv im Fuhrpark mit. Sein Einsatzgebiet sind der Kanalisationsbau und Leitungsbau: „Die hier anfallenden Aufgaben erledigt er mit Bravour“, erzählt Fabian Cervi stolz. Der 39Jährige hat vor zehn Jahren in 3. Generation die Geschäfte von Graf Tiefbau übernommen. Für ihn ist es eine Herzensaufgabe, die Vision seines Vaters und Großvaters weiterzuführen.
Wenn Fabian Cervi über seine Maschinen spricht, kommt er vor allem beim SV100 von Yanmar ins Schwärmen. „Er überzeugt mich einfach in jeder Hinsicht: übersichtlich, wartungsfreundlich und mit einer intuitiven Steuerung, die sofort vertraut wirkt. Man merkt, dass hier an die Bedürfnisse der Maschinisten gedacht wurde“, betont der Geschäftsführer, der selbst 30 % seiner Arbeitszeit noch auf der Baustelle verbringt. „Und wenn ich die Wahl habe, setze ich mich am liebsten in den SV100.“ Kein Wunder, dass Graf Tiefbau heute gleich drei Modelle dieser Baureihe im Einsatz hat. Der Neuzugang ersetzt den älteren ViO75 – damals fast blind gekauft, aber so erfolgreich im Alltag, dass er bis heute zuverlässig im Abbruch arbeitet. Die SV100 übernehmen nun vielfältige Aufgaben im schweren Abbruch, beim Aushub oder im klassischen Tiefbau. Die vielseitige Flotte des Schweizer Unternehmens reicht vom kleinen Mobilbagger über die
kompakten 3,5-Tonnern bis hin zu den kräftigen 10-Tonnern. Sie deckt damit alle Einsatzbereiche im Tiefbau ab. Fabian Cervi und seine Maschinisten schätzen an Yanmar die Kombination aus Wendigkeit auf engem Raum, beeindruckender Kraft und bewährter Langlebigkeit. Für die Bediener bedeutet das: keine komplizierten Schulungen, sondern einfach einsteigen und loslegen. „Unsere Maschinisten sind begeistert, weil die Geräte übersichtlich und zuverlässig sind – und weil man spürt, dass sie für den Alltag auf der Baustelle entwickelt wurden“, so Cervi.
Beeindruckend flexibel und vielseitig
Der SV100 ist nicht wählerisch – er stellt sich jeder Herausforderung mit Bravour: Während der eine 10-Tonner auf einer privaten Baustelle die Hangsicherung eines großen Einfamilienhauses übernimmt, waren die anderen beiden Fahrzeuge zeitgleich am Feldrand im Einsatz – und legten binnen einer Woche einen 600 m langen, befes-

„Er überzeugt mich einfach in jeder Hinsicht: übersichtlich, wartungsfreundlich und mit einer intuitiven Steuerung, die sofort vertraut wirkt“, sagt Fabian Cervi, Geschäftsführer von Graf Tiefbau, über den Yanmar SV100.
tigten Waldweg aus kleinen Schottersteinen an. Solche Projekte verdeutlichen, wofür Graf Tiefbau in der Region steht. Gefragt nach dem Erfolgsgeheimnis seines Unternehmens, bringt es Fabian Cervi auf den Punkt: „Wir denken anders. Uns geht es nicht um maximalen Profit, sondern um das bestmögliche Ergebnis für den Kunden.“ Mit einem großen, modernen Maschinenpark, der Nähe zu den Auftraggebern und einem unkonventionellen Blick auf Lösungen hat sich das Familienunternehmen von Basel bis Olten und Frick einen Namen gemacht: Rund 70 bis 80 % der Aufträge stammen von privaten Bauherren, der Rest von der öffentlichen Hand.
„Wir denken bei unserer Arbeit um die Ecke und sind dabei genauso flexibel und wendig wie unsere Yanmar Bagger“, sagt Cervi. „Und mit Rubag als Händler an unserer Seite sind wir perfekt aufgestellt: Ersatzteile werden innert 24 Stunden geliefert, der mobile Service funktioniert reibungslos und die Zusammenarbeit ist seit Jahren familiär und sehr vertrauensvoll.“
„Unsere Maschinisten sind begeistert, weil die Geräte übersichtlich und zuverlässig sind.“
Fabian Cervi, Geschäftsführer von Graf Tiefbau
Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Ausblick
Auch im Bereich Digitalisierung ist Graf Tiefbau längst vorne mit dabei. Sämtliche Maschinen sind getrackt und die neuesten Modelle verfügen über GPS-gestützte 3D-Steuerungen. „Man sitzt im Bagger und sieht sofort, wo und wie man ansetzen muss – das spart enorm viel Zeit und macht unsere Arbeit präziser“, erklärt Fabian Cervi. Heute setzt Graf Tiefbau konsequent auf digitale 3D-Modelle – und steigert damit sowohl Effizienz als auch Präzision auf der Baustelle. Für die Zukunft ist das Unternehmen gut aufgestellt. Neue Investitionen richten sich vor allem auf Effizienz und nachhaltige Weiterentwicklung – so bleibt Graf Tiefbau auch in Zukunft bestens aufgestellt.
WEBER MT Der Glasfaserausbau in Deutschland stellt Bauunternehmen vor die unterschiedlichsten Herausforderungen. Beispielsweise beim Schließen bzw. Verdichten unter beengten Platzverhältnissen. Weber MT bietet mit dem Vibrationsstampfer SRV 300II eine praxisgerechte Lösung für präzise Verdichtungsarbeiten auf engstem Raum.

Mit seinem 14 cm (alternativ 9,5 cm) schmalen Stampffuß ermöglicht der Vibrationsstampfer SRV 300-II präzises Arbeiten in schwer zugänglichen Bereichen.
Quelle: Weber MT
Das leichte, kompakte Gerät ermöglicht effizientes Arbeiten selbst in schmalen Gräben und schwer zugänglichen Bereichen und trägt so dazu bei, Bauprozesse im Infrastruktur- und Landschaftsbau deutlich zu optimieren.
Besondere Bauweisen erfordern spezielle Maschinen Der flächendeckende Ausbau eines leistungsfähigen Glasfasernetzes gehört zu den zentralen Infrastrukturzielen in Deutschland bis zum Jahr 2030. Noch bestehen sowohl in urbanen als auch in ländlichen Regionen erhebliche Versorgungslücken. Entsprechend prägen Baustellen aktuell vielerorts das Straßenbild. Um die Belastung für Anwohner und Umwelt so gering wie möglich zu halten, setzen Bauunternehmen zunehmend auf sogenannte „minimal-invasive“ Bauweisen. Schmale Gräben, die häufig gleichzeitig zur Erneuerung weiterer Versorgungsleitungen genutzt werden, sind dabei Standard. Diese Bauweise stellt jedoch besondere Anforderungen an die eingesetzte Technik, da die Geräte möglichst leicht und handlich sein sollten und dennoch ausreichend Leistung bieten müssen.
Leicht, schmal und leistungsfähig: Vibrationsstampfer SRV 300-II Hier positioniert sich Weber MT als verlässlicher Partner. Mit dem Vibrationsstampfer SRV 300-II bietet das Unternehmen eine Lösung, die speziell für diese anspruchsvollen Einsatzbedingungen entwickelt wurde. Sein ge-
ringes Gewicht von nur 32 kg und der schmale Stampffuß von 14 cm Breite ermöglichen das leichte Handling des Geräts und ein präzises Arbeiten. Und das selbst in schwer zugänglichen Bereichen wie schmalen Gräben oder im Bereich von Rohrzwickeln. Wem die Breite des Stampffußes noch zu groß ist, dem bietet der Hersteller alternativ eine 9,5 cm breite Variante an. Der modifizierte, leistungsstarke Benzinmotor GX 50 von Honda erlaubt problemlos Verdichtungsarbeiten in gekippter Lage – ein entscheidender Vorteil bei komplexen Herausforderungen auf der Baustelle.
Neben dem Glasfaserausbau eröffnet der SRV 300-II weitere Einsatzmöglichkeiten, etwa im Garten- und Landschaftsbau. Hier wird der Stampfer insbesondere für Hinterfüllungen von Mauern und Gabionen geschätzt, wo ebenfalls präzise Verdichtungsarbeit auf engem Raum gefragt ist.
„Aufgrund der Entwicklung und Fertigung in Deutschland und des Einsatzes hochwertiger Komponenten stehen unsere Stampfer für Zuverlässigkeit, Qualität und Langlebigkeit“, erläutert Lukas Brachmann, Leiter Marketing/Business Development. „Als Spezialist für leichte Verdichtungstechnik verfolgen wir bei Weber MT ein klares Ziel: Wir wollen den Arbeitsalltag auf Baustellen spürbar verbessern.“

Vielen Dank für Ihren Besuch in der MTS Welt der Saugbagger auf der 2026!
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SKYJACK Das Unternehmen hat kürzlich die neuen batteriebetriebenen elektrischen Auslegerbühnen SJ45 AJN und SJ45 ARJN auf den Markt gebracht. Mit einer Arbeitshöhe ab 15,52 m wurden die kompakten, emissionsfreien und geräuscharmen Modelle SJ45 AJN und SJ45 ARJN von Skyjack entwickelt, um auf Baustellen im Innen und Außenbereich überragende Leistung zu bieten.
Miteiner Plattformkapazität von 227 kg, einem serienmäßigen 1,4 m langen Ausleger und einer schmalen Breite von 1,5 m bietet die SJ45 AJN eine in ihrer Klasse führende Überfahrhöhe von 7,8 m. Diese neue Bühne bietet hervorragende Manövrierfähigkeit und Präzision auf der Baustelle für Arbeiten in beengten Räumen. Die SJ45 ARJN ist eines der wenigen Geräte dieser Klasse mit einem drehbaren Korbarm, der eine horizontale Bewegung von 180° (ANSI) bzw. 132° (CE) ermöglicht und so eine präzise Positionierung der Plattform sowie eine höhere Produktivität gewährleistet.
„Die Modelle SJ45 AJN und SJ45 ARJN verfügen über viele der hochwertigen Konstruktionsmerkmale, die Anwender von Skyjack gewohnt sind“, sagt Charlie Patterson, Präsident von Skyjack. „Hervorragende Wendigkeit in Kombination
mit Skyjacks exklusiven Systemen Skyriser und Easydrive ermöglichen eine hohe Funktionalität in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen wie Wartung, Industrie, Renovierung und Veranstaltungen, in denen der Platz am Boden begrenzt ist.“
Konstruiert für enge Räume, einfachen Transport und effizienten Betrieb
Diese schmalen Maschinen passen durch doppelte Standardtüren, bieten eine geringe Länge von 1,98 m und wiegen weniger als 7.258 kg, was den Transport erleichtert. Der bürstenlose Elektroantrieb mit variabler Drehzahl sorgt für außergewöhnliche Betriebszeiten, gute Steuerbarkeit sowie konstante Leistung, Drehmoment und Traktion. Die zwei parallel arbeitenden Radmotoren maximieren Steigfähigkeit und Effizienz, während die geschwindigkeitsabhängige Trakti-
onskontrolle Traktionsverlust und Reifenschlupf reduziert.
Das Herzstück jeder Skyjack-Maschine sind die bewährten und einfachen Steuerungssysteme, und die Modelle SJ45 AJN und SJ45 ARJN bilden da keine Ausnahme. Ein einziges Steuerungssystem ist mit einem farbcodierten und nummerierten Verkabelungssystem integriert, wodurch diese neuen Skyjack-Plattenausleger einfach zu warten und zu pflegen sind.
„Vermietungsunternehmen und große Bauunternehmen sehen sich zunehmenden Anforderungen an Nachhaltigkeitsinformationen gegenüber. Das Eco-Label der Modelle SJ45 AJN und SJ45 ARJN unterstützt unsere Kunden durch Umweltvorteile und langfristige Nachhaltigkeit“, fügt Corey Connolly, Leiter des Produktmanagements bei Skyjack, hinzu.

GEDA Mit dem neuen Shaft Lift bringt der Bau und Industrieaufzughersteller eine innovative Lösung auf den Markt, die speziell für den Einsatz in Schächten auf Baustellen entwickelt wurde. Das neue System überzeugt überall dort, wo Flexibilität, einfache Handhabung und praxisgerechte Konstruktion gefragt sind.

Einbesonderer Vorteil: Der Geda Shaft Lift ist so konzipiert, dass er auch bei bereits geschlossenem Schacht ohne Beschädigungen wieder abtransportiert werden kann. Dank seiner vollständigen Zerlegbarkeit passt das Gerät durch eine handelsübliche Tür von 90 cm x 2 m. Gleichzeitig sorgt die modulare Bauweise dafür, dass sich der Aufzug an nahezu jede Schachtsituation anpassen lässt – ein echter Mehrwert für unterschiedlichste Einsatzbereiche auf der Baustelle. Das Potenzial dieser Neuentwicklung erkannte TS Platform & Hejs bereits frühzeitig. Schon auf der vergangenen bauma wurde dem langjährigen Kunden der Geda Shaft Lift im Prototypenstatus vorgestellt. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Überzeugung groß, dass dieses Gerät mit seinen Vorteilen optimal auf die Anforderungen des Marktes einzahlt.
Nun war der Moment gekommen: Das fertige Gerät stand zur Abnahme bereit und der Kunde reiste nach Asbach-Bäumenheim, um den ersten Geda Shaft Lift offiziell in Empfang zu nehmen. Für Geda ist diese Übergabe nicht nur ein erfolgreicher Produktstart, sondern zugleich ein starkes Zeichen für die vertrauensvolle und langjährige Zusammenarbeit mit internationalen Partnern. „Mit dem Geda Shaft Lift haben wir eine Lösung entwickelt, die speziell auf die Herausforderungen im Schachtbereich zugeschnitten ist. Umso mehr freut es uns, dass unser langjähriger Kunde TS Platform & Hejs als erster Kunde dieses innovative Produkt übernimmt“, sagt Florian Draxler, Regionalverkaufsleiter bei Geda.
Auch auf Kundenseite ist die Begeisterung groß: „Der Schachtbereich wird auf Baustellen immer mehr zu einem wichtigen Thema. Umso wertvoller ist für uns eine Lösung wie der Geda Shaft Lift, mit der bereits frühzeitig der erste Aufzug an der Baustelle eingesetzt werden kann, während Außenaufzüge meist erst später folgen. Einzigartig ist dabei vor allem die Möglichkeit, den Aufzug von innen auf- und abzubauen. Zusammen mit einer Nutzlast von mindestens 1.000 kg und den flexiblen Längen bietet der Geda Shaft Lift genau die Vorteile, die in der Praxis entscheidend sind“, so Peter Jörgensen von TS Platform & Hejs.
Einzigartig ist dabei vor allem die Möglichkeit, den Aufzug von innen auf- und abzubauen.
Zusammen mit einer Nutzlast von mindestens 1.000 kg und den flexiblen Längen bietet der Geda Shaft Lift genau die Vorteile, die in der Praxis entscheidend sind.







DOKA In der Bamberger Altstadt wird durch das Erzbistum Bamberg als Bauherr die altehrwürdige MariaWardSchule entlang der Edelstraße generalsaniert. Direkt anschließend an den denkmalgeschützten Gebäudekomplex entstehen Ersatzneubauten mit lichtdurchfluteten Räumen, vieles davon in Sichtbeton. Schalungstechnisch außergewöhnlich waren dabei die mehrfach gefalteten Betondächer sowie die filigranen Arkadenbögen. Hier bewies sich einmal mehr die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Riedel Bau und Doka.

Keine Verwechslungsgefahr beim Aufbau der Dach-Schalungskonstruktion, dank BIM-basierter Schalungsplanung, aus deren Daten sich Montageplanung und Bauanleitung erstellen ließen.
Quelle: Doka
DieBamberger Altstadt – seit 1993 UNESCOWeltkulturerbe – ist geprägt von engen Gassen, mittelalterlichen Fachwerkhäuser und ihrer Geschichte als katholisches Erzbistum. Viele Bauwerke stehen unter Denkmalschutz. Dennoch müssen die geschichtsträchtigen Bauten fit für die Zukunft gemacht werden. Einer davon ist die von der Erzdiözese Bamberg betriebene
Maria-Ward-Schule, deren Anfänge bis ins Jahr 1717 zurückreichen. Seit 2021 wird die Schulanlage generalsaniert. Dabei wurden u. a. Teile des Gebäudekomplexes entlang der Edelstraße aus den 1970er-Jahren abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Diese schließen direkt an die denkmalgeschützten Gebäude an. Architektonisch besonders markant sind die Ortbetondächer mit mehrfach gebrochenen Dachflächen sowie die lichten Arkadenbögen in Sichtbeton –schalungstechnisch eine Herausforderung, weshalb sich die bauausführende Riedel Bau an Doka wandte.
Mehrfach gefaltete Betondächer
An der Maria-Ward-Schule kommen künftig Realschule, Gymnasium und Ganztagsschule unter einem Dach zusammen. Der „Jüngere Schulbau“ (Bauteil C) und der Neubau entlang der Edelstraße (Bauteil Q) erhalten einen sogenannten Sargdeckel, ein Massivdachsystem aus Beton. Der Entwurf aus dem Hause H2M Architekten, München/Kulmbach, sieht hier ein Satteldach

Seit 2021 wird die Maria-Ward-Schule in der Altstadt Bambergs generalsaniert. An den denkmalgeschützten Bestandsbau schließt der Ersatzneubau mit offener, heller Architektur an.
mit zahlreichen gebrochenen Flächen in unterschiedlichen Neigungen vor. „Dafür eine Schalungslösung mit konventionellen Methoden zu planen und umzusetzen wäre sehr zeit- und kostenintensiv geworden“, erklärt Martin Schmid, einer der Doka-Ingenieure des Projekts. „Ganz zu schweigen von der logistischen Herausforderung in den sehr schmalen und verwinkelten Gassen der Altstadt, ohne viel Lagerfläche.“
Aufgrund der Komplexität und des straffen Zeitplans war für Dokas Techniker schnell klar: So ein Bauteil lässt sich am besten auf Basis von BIM planen. Durch die 3D-Modellierung in Revit entstand – im Sinne eines Digitalen Zwillings –ein realitätsnahes Abbild des Schalungsaufbaus, das den Bauverantwortlichen eine klare Vorstellung der Schalungslösung vermittelte. Auch die dazugehörige Montageplanung erstellte Doka in Revit. „Damit konnten wir den Aufbau immer mit dem Modell abgleichen, das hat unsere Mannschaft sehr unterstützt“, so Alexander Enderes, verantwortlicher Projektleiter bei der Riedel Bau AG. „Außerdem haben wir anhand des Modells die Masse an Schalfläche sehr viel einfacher und schneller ermittelt. Insgesamt war die Datenqualität, die wir von Doka bekommen haben, schon beeindruckend.“
Prinzip Steckbaukasten
Die Konstruktion, die Dokas Schalungsexperten in ihrem BIM-Modell für das Dach vorgesehen hatten, war ein durchnummerierter SchalungsSteckbaukasten, der genau der Geometrie der verschiedenen Dachflächen entsprach. Basis bildete ein Unterbau aus dem Traggerüst Staxo 40 und Top 50 als Trägerschalung. Auf deren Riegel und Scheiben wurden an den genau vorgegebenen Stellen die passenden Formhölzer und Kämme montiert, die vorab der Doka-Fertigservice auf Basis des BIM-Modells gefertigt hatte. In diese Kämme, in welche die entsprechenden Aussparungen vorgefräst waren, musste die Baustellenmannschaft dann vor Ort nur noch ihre H20-Träger einlegen und diese mit der Schalungsplatte belegen. Für die Flächen, die zu klein für die Träger waren, wurden vom Doka-Fertigservice genau ausgemessene Holzkästen hergestellt.

Ein Highlight des Neubaus sind die monolithisch betonierten Arkadenböden in Sichtbeton, mit einem Durchmesser von über 3 Metern und der zweiseitigen Einschnürung von je 10 cm. Quelle: Doka
Die Steckkästen selbst wurden in Einzelteilen angeliefert, sodass man die Lkw-Kapazitäten maximal nutzen konnte. Für die Montage bekam die Baustelle eine genaue Bauanleitung, in der sämtliche Teile nummeriert und mit einer präzisen Angabe der jeweiligen Position versehen waren –Verwechslungsgefahr ausgeschlossen. „Das war das beste System, das wir angeboten bekamen. Wir sind froh, uns dafür entschieden zu haben, weil alles andere Mehraufwand für die Baustelle bedeutet hätte“, sagt Enderes.

Die Schalung für die Arkadenbögen und -pfeiler war eine Sonderanfertigung von Doka, sowohl seitens Planungsbüro als auch Fertigservice.
Quelle: Riedel Bau



Mit der gleichen Methode des SteckkastenPrinzips wurde auch der Sargdeckel des „Jüngeren Schulbaus“ realisiert. Dieser wies ebenfalls einige geneigte Dachflächen auf, wenn auch nicht so komplex und verwinkelt wie beim Dach des Neubaus.
Arkadenbögen monolithisch betoniert
Das neue Schulgebäude in Sichtbeton zeichnet sich durch lichtdurchflutete Gänge und Räume aus, die als offene Bereiche zum Lernen und gegenseitigen Austausch angelegt sind. Die helle und freundliche Atmosphäre entsteht vor allem durch die weiten Arkadenbögen sowohl Richtung Schulinnenhof als auch zur Flurseite. Die Bögen mit einseitiger (Bauteil C) bzw. zweiseitiger (Bauteil Q) Einschnürung à 10 cm weisen einen Durchmesser von über 3,00 m auf. Die Bögen ruhen auf sehr schlanken Pfeilern von ca. 0,50 m Breite. Entsprechend viel Bewehrung musste in die Pfeilerkonstruktion eingebracht werden, was den Schwierigkeitsgrad in Sachen Schalungsplanung (und Betoneinbringung) erhöhte. Hinzu kam, dass Bögen und Pfeiler monolithisch betoniert werden mussten.
Um nun die scharfen Kanten und optimalen Oberflächenergebnisse zu erzielen, überlegte sich Doka ein eigens zugeschnittenes Schalungskonzept. Besonders das Ausschalen bei den Bögen mit zweifacher Einschnürung schien problematisch, doch Dokas Techniker fanden in Zusammenarbeit mit ihrem Fertigservice wieder eine praktikable Lösung. So arbeitete man zum einen mit speziell angefertigten, dreigeteilten Schalbögen, zwischen denen jeweils ein kleiner Spalt Spiel zum Ausschalen bot. Auch das Betonieren von dreieinhalb Bögen pro Takt bedeutete eine Erleichterung beim Ausschalen. Wo gegen den Bestandsbau bzw. die denkmalgeschützte Fassade (Bauteil C) betoniert wurde, mussten wärmegedämmte Traganschlusselemente zur Unterbrechung der thermischen Übertragung mit einbetoniert und entsprechend in der Schalungsplanung berücksichtigt werden. „Die Arka-


Tradition und Moderne: Im historischen Viertel „Inselstadt“ im Herzen von Bamberg entsteht mit der Generalsanierung der Maria-Ward-Schule eine der modernsten Schulen Bayerns.
Quelle: H2M Architekten
denbögen waren schalungstechnisch sicherlich kein Klacks. Umso zufriedener sind wir mit dem Konzept von Doka, mit denen die Zusammenarbeit immer produktiv und auf Augenhöhe war“, so Enderes.
Bis zum Frühjahr 2027 soll das Gebäude komplett fertiggestellt sein. Dann wird in der Domstadt einer der modernsten Schulbaukomplexe in Bayern stehen – und damit die sinnbildliche Symbiose von Tradition und Fortschritt vollzogen sein.


Dokas Techniker visualisierten das Massivbetondach und die zugrundeliegende Schalungslösung dazu in Revit „from scratch“. Quelle: Doka
Betonmischschaufel POWERMIXER MINDERMENGENZUSCHLÄGE EINSPAREN
Beton vor Ort, wann und soviel Sie benötigen
Schaufelseparator TERRA-STAR® DEPONIEKOSTEN EINSPAREN
Mit nur einer Maschine sieben, mischen und zerkleinern
Greifer MODULARIS KRAFTVOLL, ASYNCHRON, MULTIFUNKTIONAL
Viele Funktionen mit einer Greifereinheit
HERUD Der Schwarzwald ist für die Herud KG nicht nur Standort und Heimat, sondern prägt auch die Unternehmenskultur. Als Familienbetrieb setzt das Unternehmen auf Beständigkeit, Vertrauen und Weitblick. Seit mehr als 28 Jahren steht Herud für Qualität, Innovationskraft und nachhaltiges Denken. Dabei bildet das Unternehmen junge Fachkräfte aus, arbeitet eng mit Partnern zusammen und entwickelt seine Verfahren kontinuierlich weiter. Ziel ist es, das Handwerk nachhaltiger und effizienter zu gestalten.
Dieklare Mission: Ressourcen schonen und dem Kunden helfen, verwendete Schalung zu reparieren. Mit rondo können beschädigte Schalungsplatten jedes Herstellers Herud zufolge in Sekundenschnelle repariert werden – damit wird ein alltägliches Problem im Schalungsbau nachhaltig gelöst.
Reparieren statt ersetzen – eine neue Denkweise im Schalungsbau Wo früher Schaltafeln aufwendig ersetzt oder entsorgt wurden, setzt die Herud KG auf gezielte Instandsetzung. Kratzer, tiefe Schäden oder Nagellöcher werden mit diesem speziell entwickelten Verfahren innerhalb von Sekunden ausgebessert, ohne die Stabilität oder Tragfähigkeit zu beeinträchtigen. „Unsere Technik spart Zeit, Material und Kosten – und schont gleichzeitig die Umwelt“, erklärt Geschäftsführer Adrian Herud. „Jede reparierte Schalungstafel ist ein Beitrag zu nachhaltigem Handwerk.“
Ob in der Reinigung auf dem Bauhof, im Werk, der Fertigung oder auf der Baustelle: Beschädigte Schalungen können vor Ort instand gesetzt werden – ohne Ausbau oder Entsorgung. Das Ergebnis ist sofort sichtbar,

langlebig und wirtschaftlich überzeugend. Das Werkzeug- und Materialsystem ist so konzipiert, dass die Reparatur schnell, präzise und reproduzierbar erfolgt.


Das Reparatursystem bessert Kratzer, tiefe Schäden oder Nagellöcher innerhalb weniger Sekunden aus, ohne die Stabilität oder Tragfähigkeit zu beeinträchtigen. Quelle: Herud
Nachhaltigkeit mit messbarem Nutzen Durch das Reparieren statt Ersetzen werden Rohstoffe wie Birkensperrholz, Nieten, Schrauben und Silikon geschont. Laut Unternehmensangaben lassen sich bis zu 80 % Material einsparen. Hoher Aufwand bei Arbeitszeitund Entsorgungskosten entfallen, die CO2-Bilanz verbessert sich und Abfall wird deutlich reduziert. Zusammengefasst bedeutet dies: massive Einsparungen auf mehreren Ebenen, ohne Qualitätseinbußen und mit dauerhaft belastbarem Ergebnis.


rondo bietet die Herud KG ein Reparatursystem für beschädigte Schalungsplatten.
Mit ihrer Reparaturtechnik zeigt die Herud KG, dass nachhaltige Innovation im Schalungs- und Betonbau ein Ergebnis von Erfahrung, Leidenschaft und technischer Expertise ist. Schalungen, die früher entsorgt wurden, erhalten heute ein zweites, drittes, oder viertes Leben – schnell, ressourcenschonend und wirtschaftlich. Die Methode führt zu massiven Einsparungen bei Material, Arbeitszeit und Kosten, macht den Betrieb effizienter und gleichzeitig umweltfreundlicher. Nach über 28 Jahren Innovationskraft bleibt Heruds Ziel unverändert: das Bestehende bewahren, Rohstoffe schützen und das Handwerk fit für die Zukunft machen – mit Herz, Verstand und Schwarzwälder Wurzeln.
CEMEX Seit 2024 bauen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) und die Sachsen Energie am Heizkraftwerk Nossener Brücke einen unterirdischen Tunnel, den sogenannten Mediendüker, durch den künftig Fernwärme, Strom und Telekommunikationsleitungen geführt werden sollen. Cemex Deutschland lieferte den benötigten Beton zur Stabilisierung einer der zwei dafür benötigten Baugruben.
20 Meter tief, 14 Meter Durchmesser: Für die bis in das Festgestein reichende kreisrunde Baugrube, von der aus die Untertunnelung beginnt, mussten mehr als 5.800 Tonnen Erdund Felsmaterial ausgehoben werden. Zur Stabilisierung der Ränder wurden 112 Bohrpfähle mit einem Umfang von 1,20 Metern und einer Länge von 30 Metern rund 10 Meter in den Boden eingebracht.
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Cemex Deutschland liefert 6.000 Kubikmeter Transportbeton
Für die Herstellung dieser beauftragte das für den Tiefbau zuständige Unternehmen Eiffage InfraOst Cemex Deutschland mit der Lieferung von rund 6.000 Kubikmetern Transportbeton. Pro Pfahl kamen zwischen 33 und 50 Kubikmeter des Materials der Festigkeitsklasse C30/37 zum Einsatz. Unterstützt wurde die Betonage durch die leistungsfähigen Autobetonpumpen der CemexBetonförderung in den Größen M24 und M36. Marcus Wolf, Vertriebsmitarbeiter bei Cemex Deutschland für die Region Sachsen: „Besonders herausfordernd waren zum Start der Bauarbeiten

die schwierigen geologischen Beschaffenheiten, die eine speziell abgestimmte Planung benötigten. Doch wir haben durch gute Zusammenarbeit dazu beitragen können, Probleme zu lösen und die Voraussetzungen für den Betrieb des Mediendükers zu schaffen. Es ist immer großartig, an einem so bedeutenden Infrastrukturprojekt beteiligt zu sein. So stärken wir die lokale Energieund Telekommunikationsversorgung der Stadt Dresden, die auf eine zuverlässige Infrastruktur angewiesen ist, und leisten unseren Beitrag, die Stadt weiterhin zu einem lebenswerten Ort für die Bürgerinnen und Bürger und zu einem interessanten Standort für Investoren zu machen.“
Fertigstellung im Sommer 2026
In die Grube wird später eines der zwei Bauwerke gebaut, die die neuen Tunnelleitungen mit den bestehenden Netzen verbinden. Für den Bau des Tunnels war eine spezielle Tunnelbohrmaschine in die Grube gehoben worden. Kürzlich war der 270 Meter lange, innen 3 Meter hohe begehbare Tunnel zwischen den beiden Gruben durchgestochen worden. In ihn werden nun zwei Fernwärmesowie Strom- und Telekommunikationsleitungen eingebracht. Der Mediendüker soll im Sommer 2026 in Betrieb gehen. Das Projekt stellt einen entscheidenden Beitrag zur Versorgungssicherheit der Stadt Dresden dar.

Jeden Tag. Bei jedem Projekt.
Als Komplettanbieter denken wir Schalung, Traggerüst und Gerüst als Ganzes –für nahtlose Prozesse und maximale Effizienz.


HKL Baustellen sind komplex, Projektpläne eng getaktet, Anforderungen anspruchsvoll. Darum sind Bauunternehmer nicht nur auf zuverlässige Maschinen angewiesen, sie brauchen darüber hinaus Partner, die mitdenken, Prozesse verstehen und maßgeschneiderte Lösungen anbieten. Genau dafür steht HKL.
Das
Unternehmen zeichnet sich eigenen Angaben zufolge durch sein einmaliges Leistungsspektrum aus sowie durch hochwertige Qualitätsprodukte und höchste Zuverlässigkeit. Damit ist HKL seit über 55 Jahren ein starker Partner für Bau, Handwerk und Kommunen.
Einmaliges Leistungsspektrum
HKL bietet seinen Kunden eine 360-Grad-Lösung aus Miete, Baushop, Service und Handel – und sorgt mit diesem Ansatz dafür, dass Unternehmen effizienter arbeiten können.
Dabei umfasst der „HKL MIETPARK“ sieben Produktgruppen: Baumaschinen, Werkzeuge, Arbeitsbühnen und Teleskopmaschinen, Raumsysteme, Strom und Licht, Fahrzeuge sowie Bau-
geräte. Die Anzahl von insgesamt 160.000 Mietprodukten garantiert ihre hohe Verfügbarkeit. Zudem werden in den „HKL BAUSHOPs“, die jedem Center angeschlossen sind, über 10.000 Artikel zum Kauf angeboten – darunter Kleinmaschinen, Werkzeuge, Baustellenzubehör sowie weiteres Equipment für den täglichen Bedarf. Auch der Service von HKL lässt einer Aussage nach keine Wünsche offen: Maschinen werden direkt auf die Baustellen geliefert, bei Bedarf vor Ort repariert oder ausgetauscht.
In den unternehmenseigenen Werkstätten werden Kunden- und Mietmaschinen professionell gewartet und instand gehalten. Dieses Konzept mit Produkten und Dienstleistungen entlang des Bauprozesses bietet echten Mehrwert.
Gebündelte Kompetenz
HKL betreibt bundesweit zahlreiche Spezialcenter in drei Produktbereichen: Arbeitsbühnen und Teleskopmaschinen, Raumsysteme sowie Strom. In diesen Spezialcentern werden Maschinen, Kompetenz und Service in einzigartiger Weise gebündelt. Die Spezialcenter liegen zentral, um die schnelle Lieferung an jeden Ort sicherzustellen. HKL baut die Anzahl der Spezialcenter kontinuierlich weiter aus und stärkt damit seine Kompetenz und den hohen Qualitätsanspruch bundesweit.
Spezialcenter für Raumsysteme
HKL ist seit vielen Jahren Experte für Raumsysteme und betreibt heute zahlreiche Spezialcen-

Stromerzeuger aus dem „HKL MIETPARK“ im Einsatz bei einem Repowering-Projekt. Quelle: HKL

aus dem Baunebengewerbe finden bei HKL jederzeit und an jedem Ort eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Stromerzeuger und jegliches Zubehör.
Investitionen für die Zukunft
HKL ist ein dynamisches Unternehmen, das sich seit jeher konsequent am Markt und an den Kundenbedarfen ausrichtet. Dabei bestimmt verantwortungsvolles und strategisch ausgerichtetes Wachstum das Handeln und begründet den Erfolg – seit 55 Jahren und auch in der Zukunft. Jedes Jahr werden neue Center eröffnet, nach nachhaltigen ökologischen Standards modernisiert sowie zusätzlich Standorte anderer Baumaschinenvermieter übernommen. Im Jahr 2026 werden voraussichtlich zehn neue Center in Deutschland den Betrieb aufnehmen. Allein im ersten Quartal des Jahres nahm HKL drei neue Center in Heppenheim, Köln-Wesseling und Leer in Betrieb. Zudem wird weiter in den Ausbau von Sortiment und Service investiert.
Im Segment Raumsysteme bietet HKL Full Service – von der Konzeption über die Anlieferung und Montage der einzelnen Elemente bis zur Schlüsselübergabe.
ter in diesem Segment. Kunden erhalten alles aus einer Hand: Know-how, Beratung, Rundumservice und eine große Auswahl. Das Sortiment umfasst Einzel- und Doppelcontainer, Büro-, Aufenthalts-, Dusch- und Sanitärcontainer sowie Lagercontainer und Bauwagen. Diese werden je nach Anforderung einzeln oder in Modulbauweise zur Miete oder zum Kauf angeboten. Das schafft Möglichkeiten für Bau, Industrie, Handwerk und Kommunen.
Spezialcenter für Arbeitsbühnen und Teleskopmaschinen (ATC)
Die HKL ATC sind Anlaufstellen für alle Unternehmen, die leistungsfähige Maschinen für Arbeiten in der Höhe benötigen. Ob Hallenbau, Innenausbau, Sanierung, Reinigung, Fassadenarbeiten, Industriemontage oder GaLaBau – HKL hat für jeden Bereich und jede Aufgabe die passende Lösung. Das Sortiment umfasst Gelenkund Teleskoparbeitsbühnen, Vertikalmastbüh-
Quelle: HKL
nen, Raupenbühnen, Lkw- und Anhängerbühnen sowie starre und rotierende Teleskopstapler. Nicht nur in den 45 HKL ATC, auch in allen weiteren Centern ein Standardsortiment an Höhenzugangstechnik erhältlich.
Spezialcenter für Strom Auch das Leistungsspektrum im Bereich Strom wird ausgebaut: Derzeit entstehen weitere neue Spezialcenter, sodass flächendeckend Stromerzeuger in hoher Stückzahl angeboten werden können – ein klarer USP im Markt. In den Centern mit erweitertem Stromangebot finden sich eine umfangreiche Auswahl an Stromerzeugern europäischer Spitzenmarken, die immer schnell verfügbar sind. Es werden ausnahmslos Produkte namhafter Hersteller in den „HKL MIETPARK“ aufgenommen. Dazu zählen mobile Stromerzeuger von Himoinsa, Pramac und Atlas Copco. Kunden aus den Bereichen Tief- und Straßenbau, Hoch- und Brückenbau, GaLaBau sowie
Zur Platzierung auf sehr dunklen, aber nicht schwarzen Hintergründen (z.B. dunklen Fotos)
Wir sind Ihr zuverlässiger Partner für Kletterausrüstungen, Höhensicherung, Arbeitssicherheit, Rettung, Arboristik, Seilzugangstechnik, PSAgA sowie Sonderlösungen. Schnell und kompetent dank vieler Jahre Erfahrung und einem großen Lager, gefüllt mit vielen Produkten namhafter Hersteller:
Abbildungsgröße: ab ca. 5cm Breite









im Einsatz für Wartungsarbeiten an einer besonders engen Arbeitsstelle.


Zur Platzierung auf sehr dunklen, aber nicht schwarzen Hintergründen (z.B. dunklen Fotos)
Abbildungsgröße: ab ca. 5cm Breite




Der „BeutlhauserKompakt“-Standort in Aurach dient als Vorzeigeobjekt – dort kann das vollständige Sortiment an Energiekomponenten besichtigt werden.
BEUTLHAUSER Weniger Emissionen und weniger Lärm: Die zunehmende Elektrifizierung wird Baustellen grundlegend verändern. Im Fokus steht insbesondere die Frage, wie die unabhängige und zuverlässige Energieversorgung bei steigendem Strombedarf sichergestellt werden kann. Vor diesem Hintergrund hat die BeutlhauserGruppe ihr Portfolio im Bereich mobiler Energiesysteme deutlich gestärkt.
Geschäftsführer Korbinian Burgstaller erklärt:
„Mit dieser Entscheidung werden wir unserem Selbstverständnis als Lösungsanbieter auch in diesem stark wachsenden Marktsegment gerecht. Die Elektrifizierung der Baustellen ist ein Schlüsselthema, befindet sich derzeit aber erst am Anfang. Wir möchten zeigen, dass bereits jetzt tragfähige Lösungen existieren, die nicht nur funktionieren, sondern auch wirtschaftlich sind.“
Mobile Komponenten im Zusammenspiel
Die mobilen Energiesysteme eignen sich beispielsweise bei Projekten, bei denen eine klassische Netzversorgung nicht oder nur eingeschränkt verfügbar ist, sowie auf innerstädtischen Baustellen mit strengen Emissions- und Lärmvorgaben. Für die Praxistauglichkeit sind zwei Aspekte besonders wichtig: Die Komponenten müssen transportabel und miteinander kombinierbar sein. Das Sortiment umfasst in Zusammenarbeit mit Herstellern wie Liebherr, Atlas Copco und SunPlate derzeit folgende Produkte: Batterie-
speicher, Stromerzeuger, Hybridgeräte, Photovoltaikanlagen für Containerdächer, mobile Ladesäulen sowie Verteilertechnik. Sämtliche Produkte stehen zur Miete und zum Kauf zur Verfügung.
Wie in allen weiteren Geschäftsbereichen setzt Beutlhauser auch bei den Energielösungen auf das Prinzip „Alles aus einer Hand“, um Kunden durch den gesamten Prozess begleiten zu können. „Uns ist besonders wichtig, dass wir nicht als reiner Händler auftreten. Wir sind in der Lage, Herausforderungen in Zusammenhang mit der Energieversorgung auf Baustellen zu lösen – professionell, nachhaltig und wirtschaftlich“, führt Burgstaller aus.
„Alles aus einer Hand“ als Leitprinzip
Da die Auswahl des passenden mobilen Energiesystems auf das jeweilige Einsatzszenario zugeschnitten werden muss, ist der Anspruch an professionelle Beratung hoch. Beutlhauser hat in allen Regionen der Unternehmensgruppe Pro-

duktexperten installiert, die gemeinsam mit den Kunden individuelle Lösungen erarbeiten. Beleuchtet werden unter anderem folgende Fragen: Welche Kombination aus Produkten ist für den Einsatzzweck die beste? Welche Voraussetzungen müssen auf der Baustelle erfüllt sein? Wie hoch ist das Einsparpotenzial gegenüber dem reinen Betrieb mit Stromerzeugern?
„Um unseren Kunden einen praxisnahen, greifbaren Einblick zu ermöglichen, haben wir unseren Standort in Aurach als Vorzeigeobjekt ausgewählt“, führt Korbinian Burgstaller aus. Dort steht das vollständige Sortiment an Energiekomponenten zur Besichtigung bereit. Auch bei den Nivelliertagen im Dezember 2025 und Januar 2026 lag der Fokus bereits auf mobilen und emissionsfreien Energielösungen. Beispielsweise wurde in Regensburg, Passau und Nürnberg gezeigt, wie ein Schnelleinsatzkran mit dem LPO 100 von Liebherr, einem Energiespeicher auf Basis von Lithium-Ionen-Batterien in kompakter Bauform, betrieben werden kann.
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SCHÖFFEL PRO Die Workwear-Marke Schöffel Pro präsentierte anlässlich ihres ersten Messeauftritts auf der IFAT München neue Produkte ihrer erst jüngst in den Markt eingeführten Warnschutz-Kollektion. Erst im November hatte Schöffel Pro sein Workwear-Produktportfolio mit dem Einstieg in das Segment für Warnschutzbekleidung ausgeweitet.
Knapp fünf Monate später zeigte das Unternehmen aus Schwabmünchen nun unter dem Motto „Workwear neu gedacht“ auf der IFAT Hi-Vis-Oberteile für den Frühling und Sommer. Alle Warnschutz-Oberteile vereinen höchsten Tragekomfort und lange Haltbarkeit und sind mit den dehnbaren „PRO ReFlex“ Reflexstreifen ausgestattet. Zusätzlich bieten sie kühlendende und feuchtigkeitstransportierende Eigenschaften.
Warnschutz für warme Arbeitstage
Die Schöffel Pro Warnschutzmodelle „WS Warnheld T-Shirt“ und „WS Warnheld Polo“ verbinden hohe Sichtbarkeit mit Tragekomfort und eignen sich ideal für warme Arbeitstage im Freien. Die verwendete „COOLMAX EcoMade“ Faser bietet permanente feuchtigkeitstransportierende Eigenschaften, die dafür sorgen, dass die Feuchtigkeit vom Körper abgeleitet wird, sodass der Träger während der gesamten Arbeitszeit kühl, trocken und komfortabel und auch bei Hitze konzentriert bleibt. Zudem besteht die Faser zu 100 % aus recyceltem Material. Der integrierte UV-Schutz (UPF 50+) schützt zuverlässig vor Sonnenstrahlen. Die antibakterielle Ausrüstung hält das Shirt auch nach langen Einsätzen frisch, während eine insektizide Wirkung zusätzlichen Schutz bei Outdoor-Arbeiten bietet. Für etwas kühlere Temperaturen oder wenn lange Ärmel benötigt werden, gibt es das Langarm-Modell, „WS Warnheld Longsleeve“ mit identischen Funktionalitäten.
„Arbeiten auf Asphalt fordern Mensch und Material jeden Tag aufs Neue. Gefragt ist extrem robuste Workwear mit Bewegungsfreiheit, zuverlässigem Schutz und hoher Sichtbarkeit. Höhere Temperaturen stellen eine weitere Herausforderung dar. Die WS Warnheld-Modelle von Schöffel Pro sind langlebig, kühlend, mit integriertem UV-Schutz und pflegeleicht. Diese kombinierten Eigenschaften machen die Modelle zum verlässlichen Begleiter für anspruchsvolle Einsätze bei höheren Temperaturen, bei denen Sicherheit und Komfort gleichermaßen zählen“, sagt Thomas Bräutigam, Geschäftsführer Schöffel Pro.


Erhältlich sind die „WS-Warnheld“-Modelle, wie die gesamte Warnschutzkollektion von Schöffel Pro, als Damen- und Herrenmodelle in den Farben Neongelb sowie Neonorange, kombiniert mit Dunkelblau und Dunkelgrau.
Kombination mit Warnschutz-Arbeitshosen Ideal zu kombinieren sind die WS-Oberteile mit den Warnschutz-Arbeitshosen „WS Meistermacher“ und „WS Bulldozer“. Die „klassenbeste“ Polycotton-Arbeitshose „WS Meistermacher“, deren Kniebesatzmaterial „PRO AR40“ laut Hersteller durchschnittlich 5-mal länger hält als die getesteten Arbeitshosen anderer Hersteller in ihrer Preisklasse, die nach EN 14404 Typ 2, Stufe 1 zertifiziert sind, vereint Robustheit, Tragekomfort und Nachhaltigkeit mit Preisbewusstsein. Ihr nachhaltiger Materialmix besteht aus der innovativen Sorona Faser, recyceltem Polyester und
Bio-Baumwolle. Der natürliche 2-Wege-Stretch der Sorona Faser (ohne Elasthan) sorgt für ein Novum und höchsten Tragkomfort im Segment der Polycottonhosen und ermöglicht eine Waschbarkeit bei höheren Temperaturen (60°C). Zusätzlich wurde an allen Partien der Arbeitshose, die sich in alle Richtungen dehnen lassen müssen, noch 4-Wege-Stretch-Zonen für höchstmögliche Bewegungsfreiheit eingesetzt, sodass die „WS Meistermacher“ einen sehr hohen Tragekomfort im Polycotton-Arbeitshosen-Segment bietet. Bei der Arbeitshose „WS Bulldozer“ trifft Robustheit auf höchsten Tragekomfort. Dank EN 14404-Zertizierung bietet dieser Testsieger zuverlässigen Knieschutz für anspruchsvolle Einsätze, denn Kniepartie und Taschen sind aus dem bewährten PRO AR40 Gewebe. Dank ergonomischem Schnitt und 4-Wege-Stretch bietet die Arbeitshose optimale Bewegungsfreiheit.

Schöffel Pro präsentierte auf der IFAT München Warnschutzkleidung für warme Arbeitstage im Freien. Die Kollektion umfasst Hi-Vis-Oberteile mit UV-Schutz und Feuchtigkeitsmanagement sowie kombinierbare Arbeitshosen mit robusten Materialien und Stretch-Zonen. Quelle: Schöffel Pro








WONDER GRIP Auf Baustellen wird vieles exakt geplant. Maschinen werden nach Leistung ausgewählt, Werkzeuge auf den jeweiligen Einsatz abgestimmt und Arbeitsprozesse effizient organisiert. Beim Handschutz erfolgt die Auswahl in vielen Fällen weniger differenziert.

Wonder Grip rückt den Schutzhandschuh als aktiven Bestandteil des Arbeitsprozesses in den Fokus. Das Unternehmen entwickelt Handschutz, der Grip, Beweglichkeit, Tastgefühl, Nässeschutz und Tragekomfort unter realen Baustellenbedingungen vereint.
In der Praxis wird oft auf Modelle gesetzt, die bereits genutzt wurden, verfügbar sind oder wirtschaftlich sinnvoll erscheinen. Im Arbeitsalltag zeigt sich jedoch schnell, welchen Einfluss ein nicht optimal abgestimmter Schutzhandschuh auf Arbeitsabläufe haben kann.
Direkte Verbindung zum Arbeitsprozess Als direkte Verbindung zwischen Mensch, Werkzeug und Material begleitet der Handschuh nahezu jeden Arbeitsschritt und muss dabei unter-

jedem einzelnen Handgriff. Quelle: Quelle
Quelle: Wonder Grip
schiedlichste Anforderungen erfüllen. Gerade auf Baustellen wechseln diese oft innerhalb weniger Minuten. Mal sind kontrollierte Bewegungen gefragt, kurz darauf präzises Arbeiten unter schwierigen Bedingungen. Fehlen Grip, Beweglichkeit oder ein sauberes Tastgefühl, wird der Handschuh schnell als störend empfunden und häufig nur noch eingeschränkt genutzt.
Die Folgen zeigen sich dabei oft erst im Arbeitsalltag. Bewegungen werden vorsichtiger, einzelne Handgriffe müssen wiederholt werden und Abläufe verlieren unbemerkt an Präzision. Unter anspruchsvollen Bedingungen wird dieser Unterschied besonders deutlich. Bei wechselnden Witterungsbedingungen und feuchten Oberflächen zeigt sich, wie stark eine passende Handschuhwahl den Arbeitsprozess unterstützen kann. Sicherer Grip und ausreichender Nässeschutz machen dabei im Arbeitsalltag einen spürbaren Unterschied.
Auswahl nach Einsatzbereich
Damit Handschutz unter realen Bedingungen zuverlässig funktioniert, sollte die Auswahl möglichst gezielt erfolgen. Entscheidend sind zunächst Arbeitsumfeld und Einsatzbereich. Da-

Auf Baustellen wechseln die Anforderungen oft innerhalb weniger Minuten: Mal sind kontrollierte Bewegungen gefragt, kurz darauf präzises Arbeiten unter schwierigen Bedingungen.
Quelle: Wonder Grip
raus ergeben sich wichtige Anforderungen an Beschichtung und Schutzfunktion. Ebenso relevant ist die konkrete Arbeitssituation. Geht es um präzise Arbeiten oder höhere mechanische Belastungen? Müssen kleine Bauteile sicher gegriffen oder Werkzeuge dauerhaft geführt werden? Erst aus dieser Kombination ergibt sich, welche Eigenschaften ein Schutzhandschuh vereinen sollte. Auch Passform und Tragekomfort spielen dabei eine wichtige Rolle. Ein Handschuh sollte sich möglichst unauffällig in den Arbeitsprozess integrieren und Bewegungsabläufe unterstützen.
Mehr als reine Schutzfunktion Schutzhandschuhe müssen heute deutlich mehr leisten als reine Schutzfunktionen. Digitale Aufmaße, Fotodokumentationen und mobile Endgeräte gehören längst zum Baustellenalltag. Auch hier darf Handschutz Arbeitsabläufe nicht ausbremsen. Für Wonder Grip steht deshalb nicht allein die Schutzfunktion im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie sich Handschutz sinnvoll in reale Arbeitsabläufe integrieren lässt. Ob ein Handschuh wirklich passt, zeigt sich nicht im Lagerregal, sondern bei jedem einzelnen Handgriff.
FRISTADS Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und mit ihnen die Belastung für Menschen, die täglich im Freien arbeiten. Gerade auf Baustellen, im Handwerk oder in der Logistik ist UVStrahlung kein Sommerthema, sondern ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. UVbedingter Hautkrebs zählt seit Jahren zu den häufig anerkannten Berufserkrankungen bei Beschäftigten, die regelmäßig draußen tätig sind.
Was viele Unternehmen nicht wissen: Die BG BAU unterstützt Maßnahmen zum individuellen Sonnen- und Hitzeschutz finanziell. Dazu kann auch geeignete UV-Schutzkleidung gehören. Fristads zeigt, wie moderner Arbeitsschutz heute aussieht.
Sonne als Berufsrisiko: Warum Unternehmen jetzt handeln sollten Wer regelmäßig unter freiem Himmel arbeitet, ist der Sonne oft über viele Stunden hinweg ausgesetzt. Nicht nur an heißen Sommertagen, sondern bereits im Frühjahr und bis weit in den Herbst hinein. Die Folgen reichen von Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung bis hin zu dauerhaften Hautschäden. Entsprechend gewinnt Prävention für Arbeitgeber zunehmend an Bedeutung. Unternehmen aus der Bauwirtschaft können über die BG BAU Zuschüsse für Maßnahmen zum individuellen Sonnen- und Hitzeschutz beantragen. Dazu zählen unter bestimmten Voraussetzungen auch geeignete Schutzlösungen für Beschäftigte im Außenbereich.
Schutz, Komfort und Funktion im Arbeitsalltag Fristads bietet ein breites Sortiment an zertifizierter Arbeitskleidung mit UV-Schutz nach EN 13758-2 und einem UPF von 40+. Dazu gehören langärmlige Oberteile, T-Shirts, Poloshirts sowie
Warnschutzartikel, die speziell für Einsätze im Bau- und Handwerksbereich entwickelt wurden. Viele Modelle sind sowohl für Damen als auch Herren erhältlich und lassen sich flexibel in bestehende Arbeitskleidungskonzepte integrieren.
Neben dem Schutz vor Sonneneinstrahlung spielt auch der Tragekomfort eine wichtige Rolle. Atmungsaktive Materialien unterstützen ein angenehmes Körperklima an warmen Tagen, während robuste Gewebe auch hoher Beanspruchung standhalten. Viele Artikel bestehen anteilig aus recyceltem Polyester und verbinden so Funktionalität mit einem ressourcenschonenderen Materialeinsatz. „Wer täglich draußen arbeitet, braucht Kleidung, die zuverlässig schützt und auch unter hoher Belastung angenehm zu tragen ist. UV-Schutz wird deshalb ein immer wichtigerer Bestandteil moderner Arbeitskleidung“, sagt Lena Bay Højland, Product Director bei Fristads.
UV-Schutz wird Teil moderner Arbeitssicherheit Mit steigenden Temperaturen und intensiverer Sonneneinstrahlung entwickelt sich UV-Schutz zunehmend vom Saison-Thema zum festen Bestandteil moderner Arbeitssicherheit. Für Unternehmen bietet sich damit die Chance, Gesundheitsschutz, Mitarbeiterfürsorge und funktionale Ausstattung sinnvoll miteinander zu verbinden.

Fristads bietet zertifizierte Arbeitskleidung mit UV-Schutz für Beschäftigte, die regelmäßig im Freien arbeiten, etwa auf Baustellen, im Handwerk oder in der Logistik. Da UV-Strahlung ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko darstellt, können Unternehmen über die BG BAU unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Zuschüsse für individuellen Sonnen- und Hitzeschutz beantragen. Quelle: Fristads
Kompakte Power für große Herausforderungen
Druckluft bis zu 1,2 m3/min, bis 15 bar Maximaldruck
• Leistung, Flexibilität & Zuverlässigkeit vereint: Luftgekühlter Honda-Viertakt-Benzinmotor für starke Performance bei leisem Betrieb
• Anwenderfreundlichkeit serienmäßig: Leichter Transport, einfache Bedienung, optimale Zugänglichkeit
• Optionale Druckluftaufbereitung: Mit integriertem Druckluftnachkühler für kondensatfreie Druckluft oder mit externem PURPAC-Tragegestell für technisch ölfreie Druckluft



KÄSSBOHRER Getreu dem Motto „Enginuity“, der Verbindung von Ingenieurskunst und Einfallsreichtum, entwickelt Kässbohrer seine Fahrzeuge kontinuierlich weiter, um Anforderungen im Schwertransport mit technischen Weiterentwicklungen und neuen Produkteinführungen zu erfüllen.

Für flexible Einsätze bietet der K.SLL P stufenweise Verlängerungen von 500 mm bis 5.550 mm, eine seitliche Verbreiterung von bis zu 2 × 230 mm, eine Ladehöhe von 350 mm und in Deutschland eine zulässige Achslast von bis zu 12 t pro Achse. Quelle: Kässbohrer
Kässbohrer stellt nun den eigenentwickelten Pendel-Tieflader K.SLL P vor. Das Fahrzeug wurde für hohe Manövrierfähigkeit und einfache Bedienung beim Transport schwerer und übergroßer Güter konzipiert. Der K.SLL P wurde vollständig im eigenen Haus entwickelt und in den Forschungs- und Entwicklungszentren des Unternehmens sowie auf der firmeneigenen Trailer-OEM-Teststrecke geprüft. Laut Hersteller wurde der Tieflader unter realitätsnahen Einsatzbedingungen hinsichtlich Strukturfestigkeit, Torsionssteifigkeit, Dauerhaltbarkeit, Lastverteilung, Fahrstabilität und Funktionalität validiert.
Der K.SLL P ist mit einer eigenentwickelten, unabhängigen Pendelachsaufhängung mit 600 mm Hub ausgestattet. Hinzu kommt ein patentiertes progressives hydraulisches Lenksystem, das für Lenkwinkel von 0 bis 60 Grad ausgelegt ist. Alle Verlängerungsstufen sind laut Hersteller durch TÜV DEKRA gemäß §70 zugelassen. Damit soll der Tieflader hohe Manövrierfähigkeit, ruhiges
Fahrverhalten, Ladungsstabilität und einfache Bedienung unter anspruchsvollen Schwerlastbedingungen verbinden.
Getestete Konstruktion
Der Pendel-Tieflader wurde laut Kässbohrer unter standardisierten und anspruchsvollen Straßenbedingungen getestet. Betrachtet wurden dabei Strukturfestigkeit, Torsionssteifigkeit, Dauerhaltbarkeit, Lastverteilung, Fahrstabilität und Funktionalität.
Manövrierfähigkeit und Handling
Die eigenentwickelte unabhängige Pendelaufhängung von Kässbohrer folgt laut Hersteller den Ackermann-Prinzipien für Lenkwinkel von 0 bis 60 Grad. Dies soll eine geeignete Achsgeometrie und ein ruhiges Fahrverhalten auch unter schwierigen Straßenbedingungen ermöglichen. In Kombination mit dem patentierten progressiven hydraulischen Lenksystem ist der Pendel-Tieflader

Für den Transport schwerer und übergroßer Güter bringt Kässbohrer den eigenentwickelten Pendel-Tieflader K.SLL P auf den Markt. Quelle: Kässbohrer
Der Pendel-Tieflader K.SLL P wurde nach Angaben des Herstellers umfassend unter realitätsnahen Bedingungen getestet und verfügt über eine unabhängige Pendelachsaufhängung mit 600 mm Hub sowie ein progressives hydraulisches Lenksystem für Lenkwinkel von 0 bis 60 Grad. Dadurch soll er auch auf engen Baustellen, in engen Kurven und auf anspruchsvollen Schwertransportrouten gut manövrierbar bleiben. Quelle: Kässbohrer

für Kurven über 90 Grad, enge Baustellen, befestigte Straßen, landwirtschaftliche Flächen sowie anspruchsvolle Schwertransportrouten ausgelegt.
600 mm Federhub
Die unabhängige Pendelaufhängung des K.SLL P bietet einen Federhub von 600 mm. Dadurch soll sich der Tieflader an unterschiedliche Fahrbahnoberflächen und Einsatzbedingungen anpassen können, insbesondere bei engen Kurven, auf Baustellen, befestigten Straßen, landwirtschaftlichen Flächen und Schwerlastrouten.
12 t zulässige Achslast
Das eigenentwickelte unabhängige Fahrwerk des Pendel-Tiefladers ermöglicht im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben in Deutschland eine zulässige Achslast von bis zu 12 t pro Achse.
Ladungssicherung
Der Kässbohrer Pendel-Tieflader K.SLL P verfügt serienmäßig über 8×2 Zurringe mit 13,4 t, 4×2 Zurringe mit 8 t sowie 3×2 Zurringe mit 10 t Tragfähigkeit. Zusätzlich sind Steckrungenaufnahmen und Containerverriegelungsgehäuse serienmäßig vorhanden. Optional sind sechs Paar abnehmbare, bodenintegrierte Zurringe mit 13,4 t Tragfähigkeit erhältlich. Damit ist der Tieflader auf die Ladungssicherung schwerer und übergroßer Güter ausgelegt.
Ladefaktor
Der Kässbohrer Pendel-Tieflader K.SLL P verfügt über eine Längsverlängerung von bis zu 5.550 mm sowie eine seitliche Verbreiterung von bis zu 2 × 230 mm. Dadurch können unterschiedliche Ladungen transportiert werden, darunter Baumaschinen, landwirtschaftliche und industrielle Silos, Stahlkonstruktionen, industrielle Bauteile
sowie Boote. Die Verlängerungen erfolgen stufenweise von 500 mm bis 5.550 mm und sind laut Hersteller durch TÜV DEKRA gemäß §70 zugelassen.
350 mm Ladehöhe
Der Kässbohrer Pendel-Tieflader K.SLL P verfügt über eine Ladehöhe von 350 mm. Dadurch ermöglicht er laut Hersteller den Transport von Ladungen bis zu 3.650 mm Höhe ohne zusätzliche Maßnahmen.
Bedienung
Für schnelle und ergonomische Arbeitsabläufe ist der Kässbohrer Pendel-Tieflader K.SLL P mit einem abnehmbaren Schwanenhals ausgestat-
tet, der eine Beladung von vorne ermöglicht. Der Schwanenhals kann laut Hersteller dank serienmäßiger Schnellkupplungen für Elektrik, Luft und Hydraulik in weniger als 50 Sekunden abgenommen werden. Das soll die Arbeitsabläufe erleichtern und Ladezeiten verkürzen.
Korrosionsschutz durch Metallisierung
Der Kässbohrer Pendel-Tieflader sowie die Tieflader- und Containerchassis-Baureihen des Herstellers sind mit einer Metallisierung versehen. Laut Kässbohrer wurde dieser Korrosionsschutz in über 3.800 Stunden Salzsprühtest ohne Rotrostbildung validiert. Die Metallisierung ist auf eine lange Lebensdauer und hohen Werterhalt ausgelegt.

Zur Ausstattung zählen zahlreiche Zurrpunkte, Steckrungenaufnahmen, Containerverriegelungsgehäuse, ein abnehmbarer Schwanenhals mit Schnellkupplungen sowie eine Metallisierung, die laut Kässbohrer in über 3.800 Stunden Salzsprühtest ohne Rotrostbildung geprüft wurde.

Der Mega Windmill Trailer XXL von Nooteboom bewährt sich bei Silvasti im Praxiseinsatz. Laut CEO Ville Silvasti punktet das Modell vor allem mit Stabilität, vorhersehbarem Fahrverhalten und einem effizienten 3-PunktKlemmsystem. Quelle: Nooteboom
NOOTEBOOM Im Januar 2025 stellte Nooteboom den Mega Windmill Trailer XXL (MWTXXL) vor, die jüngste Erweiterung der erfolgreichen MWTSerie. Nach der Präsentation auf der bauma in München erhielt das Unternehmen Silvasti als einer der führenden Schwertransportspezialisten Europas die ersten beiden Einheiten.
Silvasti arbeitet seit Jahren mit früheren Generationen des Mega Windmill Trailers und hat die XXL-Version inzwischen im Einsatz. CEO Ville Silvasti gibt einen detaillierten Einblick in seine Erfahrungen: „Auf den ersten Blick wirken die Änderungen im Vergleich zum Vorgängermodell überschaubar“, erklärt Ville Silvasti. „Doch genau diese präzisen, konstruktiven Anpassungen machen den großen Unterschied. Die neue Bauweise sorgt für eine deutlich höhere Stabilität und ein vorhersehbareres Fahrverhalten. Unsere Fahrer fühlten sich sofort sicher, weil das Bedienkonzept vertraut blieb.“
Bewusste Entscheidung für Nooteboom, erneut begründet Silvasti testet regelmäßig unterschiedliche Trailerkonzepte und Marken. Dennoch kehrt das Unternehmen immer wieder zu Nooteboom zurück. „Wir haben die Konstruktion und den Stabilitätsaufbau erneut technisch bewertet“, sagt Silvasti. „Die Grundidee hinter dem Nooteboom-Design ist clever, robust und sehr durchdacht. Mit dem MWT-XXL hat Nooteboom genau

ZANDT
SattelTieflader
jene Verbesserungen umgesetzt, die wir seit Längerem erwartet hatten, insbesondere im Bereich der Stabilität des hinteren Dollies.“ Auch die Wahl der Luftfederung erwies sich als technisch sinnvoll: „In Kombination mit den konstruktiven Verbesserungen funktioniert sie hervorragend. Wir haben keinerlei Nachteile festgestellt.“
Überzeugende Leistung im Alltag Als studierter Maschinenbauingenieur mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik bewertet Ville Silvasti technische Details mit hoher Präzision. „Ich sehe mir jede technische Neuerung ganz genau an. Und wenn unser erfahrenster Fahrer, jemand, der seit dem ersten Tag bei uns ist, keine einzige Beanstandung meldet, dann weiß ich, dass die Trailer im Einsatz absolut zuverlässig funktionieren.“ Während eines Projektes in Litauen setzte Silvasti den MWT-XXL für den Transport von Turmsegmenten mit einem Außendurchmesser von 6,3 m ein, nahezu der maximal möglichen Größe. „Auch hier lief alles reibungslos. Keine einzige kritische Rückmeldung, das spricht Bände.“
Flexibilität für die kleinsten und größten Turmdurchmesser Der MWT-XXL bietet laut Silvasti eine außergewöhnliche Vielseitigkeit: „Ob kleinere oder die größten Turmsegmente, die Kombination aus Stabilität, niedrigem Eigengewicht und geringen Wartungskosten ist derzeit einzigartig. Die zusätzliche Stabilität ist deutlich spürbar, selbst bei den größten Durchmessern.“
Effizienteres Klemmkonzept
Nooteboom setzt auf ein 3-Punkt-Klemmsystem, während andere Hersteller meist vier Punkte nutzen. „Unsere Fahrer bemerkten sofort den Unterschied“, sagt Silvasti. „Eine 4-Punkt-Klemmung erfordert extrem präzises Positionieren. Die 3-Punkt-Lösung hingegen findet fast automatisch ihre ideale Position. Das spart Zeit und erhöht die Zuverlässigkeit.“
Partnerschaft als Innovationsmotor
Die Zusammenarbeit zwischen Silvasti und Nooteboom besteht seit vielen Jahren. „Wir verstehen uns mittlerweile ohne viele Worte“, so Silvasti. Das direkte Feedback aus Silvastis täglicher Praxis fließt regelmäßig in die Weiterentwicklung der Trailer ein, so auch beim MWT-XXL. Dieses Zusammenspiel aus Erfahrung und Innovationskraft treibt die technische Entwicklung in der Branche maßgeblich voran.
Zuverlässigkeit als entscheidender Faktor
„In unserer Branche arbeiten wir ständig an den Grenzen des Möglichen“, fasst Silvasti zusammen. „Deshalb brauchen wir absolute Zuverlässigkeit, sowohl von unseren Fahrern als auch von der Technik. Stabilität und konstruktive Einfachheit sind für uns entscheidend. Der MWT-XXL erfüllt genau diese Anforderungen.“


FASSI Karst Transporte hat seinen Fuhrpark modernisiert und investiert mit dem neuen FassiBaustoffkran F225SXP gezielt in die Zukunft ihres Baustofftransports. Das seit 2002 erfolgreiche Unternehmen aus der Speditions und Baustoffbranche setzt damit auf moderne Hebetechnik, hohe Zuverlässigkeit und einen starken Aufbaupartner.
Geführt von den Brüdern Herbert und Ulrich Karst transportiert Karst Transporte im Nah- und Fernverkehr nahezu sämtliche Arten von Baustoffen — von Standardmaterialien bis hin zu individuellen Kundenaufträgen. Nachdem der bisherige Fahrzeugaufbauer Insolvenz anmelden musste, war schnelles Handeln gefragt. Die Wahl fiel auf die Firma Kooyker in Landscheid, einen erfahrenen Aufbaupartner für Fassi-Kranlösungen. „Wir wurden hervorragend beraten und sind mit der bisherigen Zusammenarbeit äußerst zufrieden“, betont Herbert Karst. Auch die neue Steuerung überzeugt das Unternehmen: „Sie ist anders als bei unseren bisherigen Fahrzeugen, aber zuverlässig. Wir sind überzeugt, dass sich der neue Baustoffkran im Alltag schnell bewähren wird.“
Besondere Bedeutung misst Herbert Karst zudem der partnerschaftlichen Nähe bei: „Mit der Firma Kooyker haben wir einen starken Partner an unserer Seite, auf den wir uns verlassen können. Es war uns wichtig, ein Unternehmen in der Region zu haben, das Service, Reparaturen und Ersatzteile zuverlässig abdeckt.“
Kran der neuesten Generation seit August 2025 im Einsatz
Das neue Fahrzeug wurde Ende Juli fertiggestellt und ist seit dem 1. August 2025 täglich im Einsatz. Der moderne Baustoffkran der neuesten Generation ist darauf ausgelegt, Materialien schneller, sicherer und präziser zu bewegen. Im Aufbau unterscheidet sich das Fahrzeug nur in Details von den bisherigen Modellen, dennoch wurden gezielt Optimierungen umgesetzt. Welche langfristigen Vorteile diese bringen, wird sich im laufenden Betrieb zeigen.
Gerüstet für zukünftige Herausforderungen
Mit der Investition in den Fassi-Baustoffkran ist Karst Transporte bestens auf kommende Marktanforderungen vorbereitet. Flexibilität, Zuverlässigkeit und Leistungsstärke stehen im Mittelpunkt — Eigenschaften, die sowohl
Der Fassi-Baustoffkran
F225SXP bewährt sich seit 1. August 2025 im täglichen Einsatz bei der Firma Karst Transporte.
Quelle: Daniel Jüngling
Der neue Fassi-Baustoffkran im Überblick
20 mt Hubmoment
Bis zu 13,5 m Reichweite
420° Schwenkbereich
Optional: XPVersion mit 21,6 mt Extra Power
Hochsitz mit optimaler Rundumsicht
Innen liegende Schlauchführung für hohe Betriebssicherheit
Kompakte Bauweise für einfachere Montage
Abstützteller immer griffbereit
im Tagesgeschäft als auch bei komplexen Transportaufträgen entscheidend sind. „Unser Ziel ist es, Technik zu bieten, die den Arbeitsalltag unserer Kunden spürbar erleichtert — zuverlässig, effizient und kompromisslos praxisorientiert“, heißt es seitens des Fassi Produktmanagements.











































Unsere Kompetenz: Kettensysteme und Bauteile für breiteste und anspruchsvollste Anwendungen.








Unser Anspruch: Passgenaue Lösungen, die Ihren spezifischen Anforderungen entsprechen.
Von der Stange? Können wir natürlich auch.
KRAMPE An einem frostigen Morgen nahe Hannover bedeckte ein dünner Schleier aus Schnee die Großbaustelle. Raupen, Bagger und Schlepper samt Anhänger zeichneten dunkle Spuren in die weiße Fläche – mittendrin: zwei neue HD700, frisch aus dem Werk, bereit für ihre Einsatzpremiere.

Was auf der Agritechnica noch im Rampenlicht der Messehallen stand, musste sich nun unter echten Bedingungen beweisen: Kälte, nasser Boden, Dauerbetrieb. Direkt nach der Fertigstellung verließen die Einheiten Nummer
Im Dauereinsatz für Deister
Top: Die neuen HD700 überzeugen auf der Großbaustelle und transportieren Tausende Tonnen Oberboden.
Quelle: Krampe
den müssen abgetragen, über mehrere Kilometer transportiert und an anderer Stelle wieder abgeladen werden.
Eingespieltes Team im Erdbau
Gemeinsam mit weiteren Krampe Erdbaukippern arbeiten sich die neuen HD700 im Pendelverkehr durch den Tag – Fahrt für Fahrt und Tonne für Tonne. Für Deister Top ist das der Alltag. Das Unternehmen aus der Region Hannover ist spezialisiert auf Erdbewegungen, Flächenrodungen, Baumfällungen sowie Straßen- und Wegebau. Rund 45 Mitarbeitende und ein großer Fuhrpark bilden die Basis des täglichen Geschäfts – darunter auch gut 25 Krampe Anhänger wie HakenliftFahrzeuge, SK- und HP-Erdbaukipper. Die neuen HD700 fügen sich nahtlos in diese Flotte ein –wurden jedoch gezielt auf die Anforderungen des Betriebs zugeschnitten.
Technik, die den Unterschied macht
zwei und drei das Werk – Ziel: eine groß angelegte Baustelle nahe Hannover. Hier wird der Bau eines neuen Logistikzentrums in Autobahnnähe vorbereitet. Eine Aufgabe, die nach schweren Maschinen verlangt: Mehrere Tausend Tonnen Oberbo-
Ein zentrales Merkmal: die hydraulische Zwangslenkung – hilfreich auf engen Baustraßen und aufgeweichten Fahrwegen. Ergänzt wird die Ausstattung durch eine Zentralschmieranlage sowie einen hydraulischen Unterfahrschutz. Fahrer Nils Sudholt, seit Jahren für Deister Top im Einsatz, merkt den Unterschied im Arbeitsalltag:

Die neuen Baumaschinen- und Maschinentransporter von Böckmann.

„Nach dem Abkippen muss der Unterfahrschutz nicht mehr gereinigt werden, und durch die Zentralschmierung entfällt das manuelle Abschmieren unter der Mulde. Der HD700 hat außerdem ein flaches Bodenblech – das ist besonders praktisch, wenn der Bagger Material direkt aus dem Anhänger entnimmt, um es gezielt an anderer Stelle wieder zu entladen.“ Zeitersparnis, weniger Wartungsaufwand und sauberes Arbeiten – Faktoren, die im täglichen Dauereinsatz entscheidend sind.
Auf Ebene der Geschäftsführung spielte die enge Zusammenarbeit eine zentrale Rolle. Geschäftsführer Thorsten Stark schildert den gemeinsamen Entwicklungsprozess: „Bis heute haben wir mit Krampe durchweg gute Erfahrungen gemacht – sie halten, was sie versprechen. Gerade im schweren Erdbau zählt für uns absolute Verlässlichkeit, sowohl technisch als auch im Servicebereich. In intensiven Gesprächen mit der Technik und dem Vertrieb haben wir die
Fahrzeuge genau so konfiguriert, wie wir sie im Alltag brauchen. Der HD700 ist unter anderem mit Frontalpresse und hydraulischem Unterfahrschutz ausgestattet – Lösungen, die uns im täglichen Einsatz wirklich weiterbringen.
Für unsere Kaufentscheidung war am Ende nicht der letzte Preis ausschlaggebend. Entscheidend war die kompromisslose Unterstützung im Servicefall und das Vertrauen, dass wir uns auf Mensch und Maschine gleichermaßen verlassen können.“
Leistung, die sich im Einsatz beweist Statt technischer Daten auf dem Papier zeigt sich die Leistungsfähigkeit der HD700 dort, wo sie zählt: auf der Baustelle. Mit knapp 20 m³ Transportvolumen pro Fuhre bewegt jeder Umlauf gewaltige Erdmengen. Kombiniert mit einer Hubkraft von bis zu 30 Tonnen entsteht so eine Schlagkraft, die besonders im Dauereinsatz den Unterschied macht – vor allem, wenn Witterung
und Bodenverhältnisse zusätzliche Anforderungen stellen. Fahrt für Fahrt wächst so nicht nur der Baufortschritt, sondern auch das Vertrauen in die neue Fahrzeuggeneration.
„In intensiven Gesprächen mit der Technik und dem Vertrieb haben wir die Fahrzeuge genau so konfiguriert, wie wir sie im Alltag brauchen. Der HD700 ist unter anderem mit Frontalpresse und hydraulischem Unterfahrschutz ausgestattet – Lösungen, die uns im täglichen Einsatz wirklich weiterbringen.“










































MAN TRUCK & BUS Immer im Einsatz für saubere und lebenswerte Städte und Gemeinden und dabei leise, lokal emissionsfrei, effizient und nachhaltig: Das ist das MAN eTruckPortfolio für den Kommunaleinsatz. Unter dem Motto „Löwen im Alltag“ präsentierte MAN Truck & Bus seine Mobilitätslösungen für kommunale Anforderungen auf der IFAT 2026 in München.
MAN zeigte auf der IFAT anhand von drei unterschiedlichen eTGS die Vorteile des modularen Batteriekonzepts, das die eTrucks von MAN auszeichnet. Je nach Fahrgestellkonfiguration kann das Rahmenlayout des eTGS drei bis sieben, speziell für den Einsatz im Nutzfahrzeug optimierte NMC-Hochvoltbatterien aufnehmen. So lassen sich Reichweite und Nutzlast bedarfsgerecht auf das jeweilige Nutzungsprofil des Kunden abstimmen und spezielle Bauraumanforderungen erfüllen. Die Batterien von MAN wurden speziell für den Einsatz in Nutzfahrzeugen entwickelt und werden in Nürnberg gebaut.
MAN eTGS als Abrollkipper für den Winterdienst Mit einem Abrollkipperaufbau und Winterdienstausstattung zeigte der MAN eTGS 28.449 6x4 BL CH EB einen typischen Einsatzzweck für schwere Lkw in Kommunen. Der Dreiachser mit einem Radstand von 4.450 mm ist durch zwei angetriebene Hinterachsen für winterliche Bedingungen und alle anderen Situationen ausgelegt, die Traktion verlangen. Der rein elektrisch angetriebene MAN eTGS bietet umgerechnet 449 PS (330 kW) Leistung. Sein maximales Drehmoment von 1.150 Nm steht von 0 bis 2.740 U/min zur Verfügung. Die Kraftübertragung für An- und Aufbauten erfolgt über einen elektromechanischen Nebenantrieb (emPTO) mit 90 kW Spitzenleistung und 620 Nm Drehmoment.
Das ausgestellte Fahrzeug hat eine technisch zulässige Vorderachslast von zehn Tonnen und ist mit Anbindungspunkten für eine Front-

MAN präsentierte auf der IFAT mehrere Fahrzeuglösungen für kommunale Anforderungen, darunter drei eTGS-Varianten und einen TGE als Mehrzweckfahrzeug. Für die Abfallsammlung zeigte MAN den eTGS mit Hecklader-Aufbau von Zöller und zwei Ladebuchsen für schnelles CCSGleichstromladen. Quelle: MAN Truck & Bus
anbauplatte vorbereitet. Der Aufbau mit Winterdiensthydraulik inklusive Frontanbauplatte, Winterdienstbeleuchtung und Frontpflug sowie einem Streuautomaten auf einem Abrollkipper stammt vom Hersteller Bucher Municipal Wernberg GmbH.
Durch die Konfiguration mit einem PalfingerHakenlift demonstrierte der MAN eTGS gleichzeitig die Flexibilität der MAN eTrucks für eine vielseitige Nutzung im kommunalen Bereich. Als Abrollkipper lässt sich der 28-Tonner außerhalb der Winterdienstsaison mit anderen geeigneten Wechselaufbauten wie Pritschen oder Mulden bestücken. Für den Winterdiensteinsatz ist mit Ausnahmegenehmigung sogar ein Gesamtgewicht von bis zu 31 Tonnen möglich.
MAN eTGS als Entsorgungsfahrzeug mit Heck- oder Seitenlader Das ständige Anfahren und Anhalten im Stopand-Go-Betrieb bei der Abfallsammlung ist das Hauptanforderungsprofil für Entsorgungsfahrzeuge. Deshalb eignet sich der MAN eTGS laut Hersteller besonders für den kommunalen Einsatz.
In Kombination mit einem Hecklader-Aufbau der Firma Zöller zeigte MAN den eTGS 28.449 6x2-4 BL CH EB auf der IFAT als klassisches Abfallsammelfahrzeug. Durch seinen kompakten Radstand von nur 3.750 mm ist es besonders wendig. Eine zusätzliche, robuste lenk- und liftbare Nachlaufachse mit einer Tragfähigkeit von neun Tonnen sorgt für mehr Traglast für das schwere Heckportal des Abfallsammelaufbaus. Der MAN eTGS verfügt über umgerechnet 449 PS (330 kW) Leistung. Sein maximales Drehmoment von 1.150 Nm steht von 0 bis 2.740 U/ min zur Verfügung. MAN stattete ihn für den Einsatz als Abfallsammelfahrzeug ab Werk mit einer Hochvoltschnittstelle aus, die eine dauerhafte Gleichstromleistung von maximal 60 kW für elektrisch angetriebene Aufbauten ermöglicht. Die Firma Zöller-Kipper vervollständigt den elektrischen Nebenabtrieb mit ihrem energieeffizienten, aufbau- und chassisunabhängigen EPM-Konzept (Electric Power Move).
Besonders praxisgerecht machen den 28-Tonner gleich zwei Ladebuchsen für schnelles CCSGleichstromladen mit bis zu 500 A. Sie befinden sich jeweils vorne auf Fahrer- und Beifahrerseite und ermöglichen an unterschiedlichen Ladesäulen unkomplizierten Zugang.
Ebenfalls für die speziellen Anforderungen der Entsorgungslogistik konzipiert war das dritte
Ausstellungsstück von MAN Truck & Bus: ein 28-Tonner als Abfallsammelfahrzeug mit einem Seitenlader-Aufbau von Terberg HS.
Der MAN eTGS 28.333 6x2-4 BL CH EB hat umgerechnet 333 PS (245 kW) Leistung mit einem maximalen ständigen Drehmoment von 800 Nm. Eine Boost-Funktion im Performance-Modus stellt kurzfristig 1.050 Nm Drehmoment für erhöhten Kraftbedarf zur Verfügung. Für die elektrische Integration des Seitenlader-Aufbaus stattete MAN diesen eTGS mit einer Hochvoltschnittstelle aus, die eine dauerhafte Gleichstromleistung von maximal 75 kW oder eine maximale Leistung von 90 kW liefert.
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MAN eTGS auf den Kommunaleinsatz zugeschnitten Alle drei gezeigten MAN eTGS waren mit dem kompakten und praktischen NN-Fahrerhaus konfiguriert. Mit 2.240 mm Breite, 1.880 mm Länge und 1.410 mm Innenhöhe über dem Mitteltunnel ist es wie gemacht für die eher kurzen Strecken im kommunalen Einsatz. Die Kabine ermöglicht bequemes Ein- und Durchsteigen und bietet mit einem großzügigen Freiraum hinter den Sitzen viel Stauraum für Arbeitskleidung oder Ausrüstung.
MAN TGE als flexible Transporter-Lösung mit Mehrzweck
Kleiner, aber ebenso robust und flexibel einsetzbar im kommunalen Bereich ist der Transporter MAN TGE. Auf der IFAT zeigte MAN den TGE 3.180 4x2 F SB als Hinterkipper mit Planenaufbau und separater Toolbox von Heinz Schutz Fahrzeugbau. Der TGE mit Dieselmotor hat umgerechnet 177 PS (130 kW) und ein maximales Drehmoment von 410 Nm bei 1.300 bis 2.000 U/min. Eine komfortable Achtgangautomatik und ein kurzer Radstand von 3.640 mm machen ihn wendig und leicht zu fahren. Der 3,5-Tonner überzeugt laut MAN durch eine besonders niedrige Beladehöhe, was die händische Abfallsammlung erleichtert. Der Aufbau ist gegen Flüssigkeitsaustritt abgedichtet und lässt sich als funktionales Mehrzweckfahrzeug vielseitig einsetzen.
ES-GE PendelachsFahrzeuge für den absoluten Schwerlastbereich zu bevorraten ist für Nutzfahrzeughändler keine Selbstverständlichkeit. Die PendelachsOffensive der ESGE Nutzfahrzeuge GmbH setzt hier an und baut das SchwerlastPortfolio gezielt aus. Mit zwei MAX Trailer MAX710 in 3+5Konfiguration hat das Unternehmen seinen Bestand um Tiefbettauflieger mit insgesamt 16 Achslinien jüngst erweitert. Damit hat ESGE sämtliche MAX710Varianten in den Achskonfigurationen 3+5 und 2+4, jeweils als Baggerbett und FlachbettAusführung, bevorratet und bereits in den Einsatz gebracht.
Diezuletzt angelieferten MAX710 in der Konfiguration 3+5 verfügen über eine nahezu identische technische Grundlage und sind für hohe Lasten sowie komplexe Transporte ausgelegt. Sie verfügen über jeweils acht Achslinien und eine teleskopierbare Ladefläche. Während die technische Basis übereinstimmt, ergeben sich durch die unterschiedlichen Ladeflächen spezifische Einsatzmöglichkeiten im täglichen Betrieb.
Baggerbett und Flachbett im direkten Vergleich
Die Variante mit Baggerbett ist für den Transport schwerer Baumaschinen konzipiert. Das abgesenkte Bett erleichtert insbesondere das Aufnehmen von Kettenfahrzeugen. Die Flachbett-Variante hingegen bietet eine durchgehende Ladefläche und eignet sich für vielseitige Transportaufgaben – etwa für lange, sperrige oder unterschiedlich dimensionierte Ladung.
Bis zu 126 Tonnen Gesamtgewicht und teleskopierbare Ladeflächen
Mit einer Nutzlast von 92 t und einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 126 t sind beide Ausführungen für anspruchsvolle Einsätze im Schwertransport ausgelegt. Die teleskopierbaren Ladeflächen ermöglichen eine Anpassung an unterschiedliche Transportanforderungen. Dabei lassen sich die außen liegenden Träger des Flachbetts um rund 4.400 mm ausziehen, während das Baggerbett über einen zentralen Träger mit einem Auszug von etwa 4.000 mm verfügt.
Pendelachs-Offensive mit über 150 bestellten Achslinien
Mit der Pendelachs-Offensive verfolgt ES-GE das Ziel, den eigenen Bestand im Schwerlastsegment systematisch auszubauen. Seit dem Start der Kampagne hat die ES-GE bereits über 100 Achslinien bestellt. Ein großer Teil der Fahrzeuge wurde bereits an Kunden ausgeliefert, weitere Fahrzeuge befin-

Die ES-GE Nutzfahrzeuge GmbH hat im Rahmen ihrer Pendelachs-Offensive zwei MAX Trailer MAX710 in der Konfiguration 3+5 in den Bestand aufgenommen und damit 16 weitere Achslinien ergänzt. Seit Start der Kampagne hat das Unternehmen bereits über 100 Achslinien bestellt, um leistungsfähige Schwerlastfahrzeuge gezielt verfügbar zu halten. Quelle: ES-GE
den sich bereits im Vorlauf. Im Fokus steht dabei, leistungsfähige Fahrzeuglösungen nicht ausschließlich projektbezogen bereitzustellen, sondern gezielt verfügbar zu halten. Gerade im Schwerlastbereich sind entsprechende Konfigurationen häufig projektgebunden und kurzfristig nicht verfügbar.
Verfügbarkeit und individuelle Konfiguration
Als autorisierter MAX Trailer-Händler bietet ES-GE sämtliche Varianten des MAX710 sowie alle weiteren Modelle als verfügbare oder angepasste Konfigurationen für spezifische Transportanforderungen an. Mit dem modularen Satteltieflader MAX Trailer MAX810 befindet sich zudem ein weiterer Fahrzeugtyp im Vorlauf, der das Einsatzspektrum der Pendelachs-Fahrzeuge erweitert.




Ab 1. Juli 2026 gilt die Smart-Tacho-2-Pflicht auch für gewerblich grenzüberschreitend eingesetzte Transporter und Sprinter zwischen 2,5 und 3,5 Tonnen. Rosenberger Telematics bietet dafür abgestimmte Telematiklösungen an, die sich laut Anbieter auch für gemischte Fuhrparks eignen und Baubetrieben mehr Transparenz, weniger Verwaltungsaufwand und eine rechtssichere Dokumentation ermöglichen. Quelle: Rosenberger Telematics
ROSENBERGER TELEMATICS Transporter und Sprinter, die Material, Werkzeug oder Personal gewerblich über die Grenze befördern, fallen ab 1. Juli 2026 unter die SmartTacho2Pflicht. Das gilt unabhängig davon, ob der Grenzübertritt regelmäßig oder nur gelegentlich stattfindet. Bereits eine einzige internationale Fahrt macht die Umrüstung verpflichtend. Nationale Ausnahmen wie die Handwerkerregelung im 100kmRadius gelten bei grenzüberschreitenden Einsätzen ausdrücklich nicht.
DieUmrüstpflicht auf den Smart Tacho 2 (SMT2) gilt ab 1. Juli 2026 für alle Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht zwischen 2,5 und 3,5 Tonnen, die gewerblich grenzüberschreitend eingesetzt werden. Im Baugewerbe betrifft das typischerweise Transporter und Sprinter, die Material, Werkzeug oder Personal zu Baustellen in Deutschland, der Schweiz oder anderen EU-Nachbarstaaten befördern. Für schwere Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen sind die Fristen bereits abgelaufen. Seit August 2025 ist der Smart Tacho 2 hier ohne Ausnahme Pflicht. Wer in diesem Bereich noch nicht umgerüstet hat, riskiert bei Kontrollen empfindliche Bußgelder und im schlimmsten Fall die Stilllegung des Fahrzeugs im Ausland.
Was droht bei Nichteinhaltung?
Die Toleranzphase ist vorbei. Seit März 2025 werden in der gesamten EU Bußgelder verhängt, nicht nur gegen das Unternehmen, sondern auch gegen Transportleiter und Fahrer persönlich. Je nach Verstoß können die Strafen bis zu 1.500 Euro betragen. Bei internationalen Kontrollen können Fahrzeuge ohne korrekten Tachographen direkt an der Weiterfahrt gehindert und beschlagnahmt werden. Für Baubetriebe, die auf pünktliche Materiallieferungen oder den Einsatz von Subunternehmern angewiesen sind, kann das schnell zu einem handfesten Betriebsproblem werden.
Der Werkstatttermin: Pflicht & Chance zugleich Die Umrüstung auf den Smart Tacho 2 muss durch zertifizierte Fachwerkstätten erfolgen. Dieser obligatorische Werkstattbesuch ist jedoch mehr als ein Pflichtprogramm. Er bietet sich an, um gleichzeitig Telematik zu installieren.
Der Smart Tacho 2 erfasst Grenzübertritte automatisch, protokolliert Be- und Entladevorgänge und liefert manipulationsgeschützte Positionsdaten. Über standardisierte Schnittstellen lässt er sich mit Telematiksystemen verbinden. Genau hier liegt der eigentliche Mehrwert für den Baubetrieb.
Telematik im Baubetrieb: Was bringt das? Viele Bauunternehmen führen ihren Fuhrpark heute noch weitgehend manuell: Fahrtenbücher werden per Hand gepflegt, Tachographendaten nur sporadisch ausgelesen und Standorte telefonisch abgefragt. Das kostet Zeit und birgt Risiken. Ein modernes Telematiksystem, das mit dem Smart Tacho 2 kombiniert wird, verändert diesen Alltag grundlegend: Disponenten sehen in Echtzeit, wo sich welches Fahrzeug befindet, ob auf der Baustelle, beim Lieferanten oder unterwegs. So lassen sich Wartezeiten reduzieren und Routen optimieren.
Gleichzeitig sind Restlenkzeiten und Pausenpflichten jederzeit einsehbar, sodass Verstöße gemeldet werden, bevor sie passieren. Tacho-
graphendaten werden fernausgelesen und automatisch archiviert, wodurch der administrative Aufwand, der im Schnitt bei mindestens einer Stunde pro Fahrzeug und Monat liegt, weitgehend entfällt. Zudem lassen sich Betriebsstunden, Kilometerstände und Servicefälligkeiten zentral überwachen, was ungeplante Ausfälle vermeiden und Folgekosten reduzieren kann. Alle relevanten Daten sind revisionssicher gespeichert und jederzeit für Kontrollen, Abrechnungen oder interne Auswertungen verfügbar.
Wer jetzt plant, profitiert doppelt
Der 1. Juli 2026 ist für viele Baubetriebe eine Pflichtaufgabe. Wer sie frühzeitig angeht, hat jedoch die Wahl: einfach nachrüsten oder den Moment nutzen, um den eigenen Fuhrpark erstmals wirklich digital aufzustellen.
Die Kombination aus Smart Tachograph 2 und einer passenden Telematiklösung schafft nicht nur Compliance, sondern echten betrieblichen Nutzen: weniger Verwaltung, bessere Auslastung und mehr Kontrolle über die eigene Flotte.
Anbieter wie Rosenberger Telematics bieten speziell auf den Smart Tacho 2 abgestimmte Lösungen an, die sich auch für gemischte Fuhrparks mit verschiedenen Fahrzeugtypen und Herstellern einheitlich einsetzen lassen. Wer den Umstieg noch vor sich hat, findet dort auch die Möglichkeit, die Lösung 30 Tage kostenlos zu testen.
MAGNA TYRES Der Magna MTRACTION E4/L4 wurde für knickgelenkte Muldenkipper und Radlader entwickelt und hat ein 17 % tieferes Profil als der TRAStandardreifen E4. Zusammen mit einer einzigartigen Laufflächengummimischung und einem starken Multiblockmuster sorgen diese Eigenschaften für eine verbesserte Traktion und eine längere Lebensdauer.
Das innovative Design Magna M-TRACTION E4/L4 setzt sich in einer erhöhten Seitenwanddicke fort, gepaart mit verstärktem Gummi, das die Steifigkeit der Seitenwände des Reifens erhöht. Diese Modifikation ermöglicht eine Steigerung der Tragfähigkeit um 16 % bei gleichem Luftdruck im Vergleich zu Standardreifen. Darüber hinaus wurde die Seitenwandformel verbessert, um die Pannensicherheit um 10 % zu erhöhen und die Rissausbreitung nach einer Panne um 15 % zu reduzieren. Die einzigartige Gummimischung der Lauffläche, die Hydrazid-Materialien enthält, minimiert die Wärmeentwicklung und verbessert gleichzeitig die Pannensicherheit, was eine unschlagbare Kombination aus Haltbarkeit und Effizienz bietet.
Robust bis ins Detail
Der Magna M-TRACTION verfügt über eine starke und langlebige Karkasse mit robusten und korrosionsbeständigen Drähten und einer hochfesten 5-l agigen Stahlgürtelkonstruktion. Dieser Reifen ist mit einer Scheitelmitte und einer Schulterverstärkung ausgestattet, die Beschädigungen durch scharfe Steine verhindern und gleichzeitig die für schweres Gerät wichtige Seitenstabilität verbessern. Die Profilrillen verfügen über Bodenstollen mit einem Anti-Gravel-Clip-Design, das das Risiko von Durchstichen und Rissen im Rillenboden deutlich reduziert.
Darüber hinaus bieten die starken Anti-Kratz-Laschen unter den Schultern des Reifens eine unübertroffene Widerstandsfähigkeit bei Seitenmanövern. Bei der Entwicklung dieses Reifens wurde die wissenschaftliche Finite-Elemente-Simulationsentwicklungstechnologie eingesetzt. Insgesamt ist dieser Reifen für optimalen Grip und Leistungsstärke bei allen Straßenverhältnissen konzipiert und optimiert worden.

Der Magna M-TRACTION E4/L4 ist ein Spezialreifen für knickgelenkte Muldenkipper und Radlader, der durch ein tieferes Profil, eine spezielle Laufflächenmischung und verstärkte Seitenwände laut Hersteller eine um 16 % höhere Tragfähigkeit, verbesserte Pannensicherheit und längere Lebensdauer gegenüber Standardreifen bietet.

Eine robuste 5-lagige Stahlgürtelkonstruktion mit Schutzfeatures wie Anti-Gravel-Clips und Anti-Kratz-Laschen sorgt zusätzlich für hohe Widerstandsfähigkeit und optimalen Grip unter jeglichen Einsatzbedingungen.




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BKT Für kompakte Maschinen wie Radlader, Baggerlader und Teleskoplader bietet Balkrishna Industries Ltd., einer der weltweit führenden Hersteller von OffHighwayReifen, eine Mehrzwecklösung, die auf vielfältige Herausforderungen im Bauwesen und in der Agrarindustrie ausgelegt ist. MULTIMAX MP 527 heißt BKTs Antwort auf komplexe Umgebungen, in denen schwere Lasten, ein hoher Schwerpunkt, raues Gelände und enge Manövrierbereiche zuverlässige und vielseitige Reifen erfordern.
Kompaktmaschinen sind auf einer ganzen Reihe unterschiedlicher Untergründe im Einsatz, darunter Asphalt, befestigte Straßen, Hofbereiche, Schotter, Wiesen, Stoppelfelder, Sand und lockere Böden. MULTIMAX MP 527 ist die ultimative Lösung von BKT Tires, die zuverlässige Leistung auf zahlreichen harten und festen Untergründen gewährleistet: Das unidirektionale Blockprofil sorgt für effektive Traktion bei Schub- und Ladearbeiten, während die überlappenden Blöcke einen hervorragenden Bedienerkomfort bieten.
Ausgelegt auf häufige Richtungswechsel Das Manövrieren ist ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Betriebs von Kompaktladern oder Teleskopladern, insbesondere dort, wo häufige Richtungswechsel an der Tagesordnung sind. Dies erfordert eine verschleißfeste Gummimischung und ein geeignetes Profil: Die Lösung von BKT
Tires erfüllt genau diese spezifischen Anforderungen. Beispiele für BKT MULTIMAX MP 527, der über 4.000 Betriebsstunden erreicht, sind keine Seltenheit. Außerdem sind Effizienz und Stabilität bei Lade- und Hebevorgängen gleichermaßen entscheidend: Die hochbelastbare Karkasse mit verstärkter Seitenwand gewährleistet dies mit Sicherheit.
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Somit bietet BKT Tires wieder einmal eine Lösung, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Endnutzer zugeschnitten ist. Willem-Jan Straatman, Product Manager Agricultural and Construction Tires bei BKT, erklärt: „Teleskoplader erfreuen sich aufgrund ihrer Vielseitigkeit im landwirtschaftlichen Sektor zunehmender Beliebtheit, und ge-


Der MULTIMAX MP 527 von BKT Tires ist für kompakte Maschinen wie Teleskoplader, Radlader und Baggerlader auf festen, harten und rauen Untergründen ausgelegt.








































nau darin liegt die Hauptstärke dieser Art von Maschinen. Unsere Reifen für dieses Segment folgen derselben Philosophie: Wir suchen nicht einfach nach einem Produkt für viele Anwendungen; sondern streben nach dem richtigen Produkt, das in jeder einzelnen Anwendung überzeugt und dabei entscheidende Aspekte wie Stärke und Stabilität optimal nutzt. Mit MULTIMAX MP 527 haben wir einen Reifen entwickelt, der auf jeder Art von festem oder hartem Untergrund hohe Leistung bietet. Ob auf dem Hof, auf einem Stoppelfeld oder in einer Biogasanlage – diese Lösung liefert in jeder Umgebung das Beste.“
„Wir suchen nicht einfach nach einem Produkt für viele Anwendungen; sondern streben nach dem richtigen Produkt, das in jeder einzelnen Anwendung überzeugt und dabei entscheidende Aspekte wie Stärke und Stabilität optimal nutzt.“
Willem-Jan Straatman, Product Manager Agricultural and Construction Tires bei BKT
Robustheit für raue Untergründe
Quelle: BKT




Die speziell entwickelte Laufflächenmischung bietet eine lange Lebensdauer in allen Anwendungsbereichen, unabhängig davon, wie hart oder rau der Untergrund ist. Insbesondere haben sich die Ingenieure von BKT auf die Herausforderungen beim Einsatz auf Schotter, Kies, Geröll und anderem unebenem Gelände konzentriert, was zu einer äußerst schnitt- und durchstichfesten Gummimischung führte.




























MAKITA Das Unternehmen erweitert sein 40V max. XGT AkkuSystem um eine leistungsstarke und vielseitig einsetzbare AkkuMotoreinheit: die neue GU01G mit einer maximalen elektrischen Leistung von bis zu 1,5 kW. Die Motoreinheit wurde speziell dafür entwickelt, klassische Benzinmotoren im Leistungsbereich von 25 bis 50 cm³ zu ersetzen und den Übergang zu modernen, emissionsfreien Antriebslösungen zu ermöglichen.
DieGU01G stellt eine kompakte, vollelektronische Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren dar und richtet sich gezielt an Hersteller, die ihre bestehenden Maschinen auf Akku-Technologie umstellen möchten. Durch die standardisierten Befestigungsmaße – kompatibel mit gängigen Benzinmotoren wie dem GX35-Typ – lässt sich die Integration in bestehende Anwendungen besonders einfach realisieren.
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Mit dem 40V max. Antrieb profitieren Anwender und Hersteller gleichermaßen von den Vorteilen der XGT-Technologie. Das System umfasst ein breites Portfolio von über 230 Geräten (Stand: Mai 2026) und bietet damit eine zukunftssichere Plattform für unterschiedlichste Anwendungen –von professionellen Gartengeräten über Bauanwendungen bis hin zu Spezialmaschinen.
Fokus liegt auf der Vereinfachung des Einstiegs in die Akku-Technologie Im Gegensatz zu reinen Akku-Plattformlösungen
vereint die GU01G Motor, Steuerung und Energieversorgung in einer abgestimmten Einheit. Dadurch reduziert sich der Entwicklungsaufwand für Hersteller erheblich, während gleichzeitig hohe Sicherheits- und Leistungsstandards gewährleistet werden. Die Motoreinheit bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, um spezifische Anforderungen unterschiedlicher Anwendungen zu erfüllen. Dazu zählen verschiedene Optionen bei der Kraftübertragung und individuell konfigurierbare Bedienelemente. Darüber hinaus kann die Steuerung der Einheit über einen Adapter programmiert werden, beispielsweise zur Einstellung von Drehzahlbereichen oder zur Definition von automatischen Abschaltzeiten.
Ein weiterer Vorteil der GU01G liegt in den erweiterten funktionalen Möglichkeiten gegenüber klassischen Benzinmotoren. So kann die Drehrichtung flexibel angepasst werden, was neue Einsatzszenarien und konstruktive Freiheiten eröffnet. Die Motoreinheit ersetzt den klassischen Benzinmotor und kann beispielsweise in motorbetriebenen Maschinen wie Wasserpumpen, Winden und ähnlichen Anwendungen verbaut werden. Darüber hinaus eignet sie sich auch für den Einsatz in Kehrmaschinen, Hochdruckreinigern, kleinen Baugeräten (z. B. Rüttelplatten oder Betonmischern) sowie in landwirtschaftlichen Geräten.

Mit der GU01G unterstreicht Makita den Anspruch, leistungsstarke, flexible und wirtschaft-


liche Alternativen zu klassischen Antriebstechnologien bereitzustellen und den Wandel hin zu kabellosen, emissionsfreien Arbeitsumgebungen aktiv mitzugestalten.
Makita präsentiert die neue 40V max. XGT Motoreinheit GU01G für Hersteller und professionelle Anwendungen bei Garten- und Baugeräten.

Ammann www.ammann.com/de/ 115
Bauer Gruppe www.bauer.de 45
Beutlhauser www.beutlhauser.de 128
BKT www.bkt-tires.com/de/de/ 142
Bobcat www.bobcat.de 111
Boels Rental www.boels.com/de-de 54
Bohnenkamp www.bohnenkamp.de 41
Case www.casece.com/emea/de-de 47
Cemex www.cemex.de 125
Conrad Electronic www.conrad.de 32
Develon www.develon-ce.de/ 56, 58
DMS Technologie www.dms-tec.de 114
Doka www.doka.com/de/ 122
Dynapac www.dynapac.com/eu-de 46
Dynaset www.dynaset.com/de/ 40
Eggersmann www.eggersmann-group.com 66
Epiroc www.epiroc.com 63
ES-GE www.es-ge.de 139
Fassi www.fassi.com 135 Fristads www.fristads.com/de-de/ 131
Geda www.geda.de 121
Geoplan www.geoplangmbh.de 38
Herud www.herud-kg.de 124
HKL www.hkl-baumaschinen.de 49, 126 Hydrema www.hydrema.de 44
Hyundai Construction Equipment Europe www.hyundai-ce.eu/de-de 61
Indeco www.indeco.it/de/ 42
Kässbohrer www.kaessbohrer.com 132
Kobelco www.kobelco-europe.com 18
Krampe www.krampe.de
Kurz Gruppe Machinery www.kurzgruppe.com
Liebherr www.liebherr.com
Magna Tyres www.magnatyres.com/de/ 141 Magni Deutschland www.magnith.com/de/ 43 Mahle www.mahle.com/de/ 52
Makita www.makita.de 143
MAN Truck & Bus www.truck.man.eu 138
Messe München https://messe-muenchen.de/de/













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Härtnagel 2 . 87439 Kempten
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Erfüllungsort: Kempten (Allgäu)
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