odenwaldregional
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15. Ausgabe - August 2009
odenwaldregional das neue magazin aus der region - für die region! Gesundheitszentrum Odenwaldkreis Station 6 will „Hessisches Klinikteam 2009“ werden >> Seite 2
Amt für den ländlichen Raum Die Streuobstaktion 2009 kann beginnen >> Seite 3
Photo: Rainer Kaffenberger
Gastronomie Kartoffelkönigin bekommt Assistentin: Melissa Haas wird Prinzessin >> Seite 4
Aus dem Landratsamt
„FamilienSinn“ – alles für die Familie in einer Broschüre Das Lokale Bündnis für Familie im Odenwaldkeis hat eine aufschlussreiche Sammlung vorgelegt „FamilienSinn“ auf demonstrative Weise bewies am 18. August 2009 im Landratsamt in Erbach das Lokale Bündnis für Familie im Odenwaldkreis mit der Vorstellung der Informationsbroschüre, die ebendiesen Namen trägt. Unser Bild zeigt von links Henning Krey (Seniorenresidenz Bad König) Brigitte Wittmann (Caritas-Zentrum), den Ersten Kreisbeigeordneten Detlev Blitz, Landrat Horst Schnur, Bündnis-für-Familie-Koordinatorin Maria Zeitler, Sozial- und Altenhilfeplanerin Anette Bergholz, Manfred Giebenhain (Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt) und Renate Köbler (Evangelisches Dekanat Odenwald).
VON MANFRED GIEBENHAIN Erbach. Was hat der Odenwaldkreis Familien zu bieten?, fragten sich Mitglieder des Lokalen Bündnisses für Familie und beschlossen, eine Sammlung anzulegen, die es in dieser Form und Ausführlichkeit noch nie gegeben hat. Das Ergebnis, eine reichlich bebilderte und rund 100 Seiten starke Informationsbroschüre mit dem Titel „FamilienSinn“, stieß bei der öffentlichen Vorstellung am 18. August 2009 auf uneingeschränktes Lob. Die Publikation werde einen wichtigen Beitrag dafür leisten, die Stärken der Region hinsichtlich der Lebensqualität für Familien zu betonen und noch auszubauen, äußerte sich Landrat Horst Schnur zuversichtlich.
Für alle Generationen Die Broschüre sei auch als Antwort auf häufig gestellte Fragen über Angebote und Anlaufstellen für alle Generationen zu verstehen, betonte Maria Zeitler. Die Jugendhilfeplanerin ist zugleich Koordinatorin des Lokalen Bündnisses, in dessen Namen sich Arbeitsgruppen fortlaufend
mit Fragen der Kinderbetreuung, der Gesundheitsförderung, der Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz und der Förderung älterer Mitbürger beschäftigen. Zeitler weiter: „Die Auswahl des Wohn- und Arbeitsplatzes wird verstärkt auch von den sogenannten weichen Faktoren bestimmt. Angesichts der demographischen Entwicklung müssen wir zukünftig den Blick noch stärker auf dieses Thema richten.
tungen, Schulen, Beratungsstellen und behördliche Zuständigkeiten vor. Auch alle 15 Städte und Gemeinden sind mit ihren familienfreundlichen Angebote vertreten. Insofern bietet die Broschüre sowohl für Bürgerinnen und Bürger des Odenwaldkreises als auch für Besucher und Touristen einen umfassenden Überblick über das breite Spektrum und die Vielfalt der Region in Bezug auf alle Generationen.
Das Lokale Bündnis für Familie im Odenwaldkreis wird sich deshalb auch weiterhin dafür stark machen, dass Kindertagesstätten und Schulen im Odenwaldkreis den Betreuungsanforderungen von Vätern und Müttern genügen - und das bedeutet in der Praxis eben, dass auch jede Mutter, sofern sie das will, ihrem Erwerbswunsch nachgehen kann“.
Netzwerk Schule-Beruf
Familienfreundliche Angebote Die Broschüre ist gegliedert von Geburt an bis zum Seniorenalter und stellt ausführlich die Palette an Kindertageseinrich-
Ausführlich geht das kleine Buch auf den Übergang von der Schule in den Beruf („Netzwerk Schule-Beruf im Odenwaldkreis“) ein. Es stellt die Möglichkeiten lebenslangen Lernens vor, widmet sich der Gesundheit von Kindern und Erwachsenen im Arbeitsleben und nennt die Hilfe- und Förderangebote zur Integration von behinderten Menschen sowie für Menschen mit Migrationshintergrund. Ein abschließendes Kapitel widmet sich der Bandbreite der psychosozialen Beratungsangebote von der Erziehungs- bis zur Schuldnerberatung und Suchthilfe.
Erster Kreisbeigeordneter Detlev Blitz zeigte sich davon überzeugt, dass die Arbeit des Lokalen Bündnisses auch auf die Unterstützung des künftigen Landrats Dietrich Kübler zählen kann. „Die Broschüre ist ansprechend und informativ gestaltet“, sagte Blitz. Um mit den stetigen Veränderungen mithalten und auf aktuelle Entwicklungen eingehen zu können, wird das Lokale Bündnis für Familie in Kürze zusätzlich einen Internetauftritt mit allen Angeboten und zusätzlichen Informationen präsentieren.
Kontakt: Landratsamt Odenwaldkreis Michelstädter Straße 12 64711 Erbach Maria Zeitler Telefon 06062 70-462 E-Mail: m.zeitler@odenwaldkreis.de Der Inhalt des neuen Werks ist auch im Internet abrufbar: http://www.findcity.de/?m=kreis-odenwaldkreis-familieninfo-64711bf
4.000 Exemplare Die Broschüre „FamilienSinn“, erstellt in Zusammenarbeit mit dem BVB-Verlag (Nordhorn), wird in einer Auflage von gut 4.000 Exemplaren Bürgerinnen und Bürgern sowie Ämtern und Beratungseinrichtungen zur Verfügung gestellt und ist im Landratsamt, in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen, im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis und bei vielen weiteren Institutionen im Kreisgebiet kostenfrei erhältlich. <<
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odenwaldregional das neue magazin aus der region - für die region Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH
Station 6 des Gesundheitszentrums will „Hessisches Klinikteam 2009“ werden Stationsteam ist dem Aufruf der Hessischen Krankenhausgesellschaft gefolgt und hat sich als „Hessisches Klinikteam 2009“ beworben Das „Klinikteam 2009“ des Gesundheitszentrums Odenwaldkreis
VON ANDREAS SCHWAB Erbach. Die Suche nach dem „Hessischen Klinikteam 2009“ ist Teil einer Informationskampagne der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG), und des Interessenverbandes der hessischen Krankenhäuser. Die hessischen Krankenhäuser und ihre rund 70.000 Mitarbeiter stellen an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag die
Gesundheitsversorgung der hessischen Bevölkerung sicher. Ziel der Kampagne ist es, den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen zu zeigen, wer die Menschen sind, die täglich unsere medizinische Versorgung sichern. Weitere Botschaften der Kampagne sind die Bedeutung der Krankenhäuser für die Gesundheitsversorgung als Arbeitgeber, Ausbildungsplatz und regionaler Wirtschaftsfaktor sowie als Garant des medizinischen
Fortschritts. Motto des Teams: „Wir sind das Klinikteam 2009, weil unsere Patienten nicht nur schnelle, kompetente ärztliche wie auch pflegerische Hilfe bekommen. Sie spüren, dass wir durch Enthusiasmus, Engagement, Freude an der Arbeit und Humor trotz der schwierigen Bedingungen im Krankenhaus die Menschen nicht nur als eine medizinische Diagnose sehen, sondern ihre Ängste wahrnehmen, ihre Wünsche
registrieren und damit einen Perspektivwechsel vollziehen. Dies bekommen wir immer wieder bescheinigt durch zahlreiche Rückmeldungen von Menschen, die zu uns zur Behandlung gekommen sind. Dies ist jedoch nur möglich, weil wir alle als Team an einem Strang ziehen, unabhängig von Profession, Status und Hierarchie. Das ist unsere Überzeugung: Wir pflegen mit Herz, in einem Team, Hand in Hand.“
Das Team hat mit seiner Bewerbung die Chance, in der zweiten Phase der Informationskampagne bei der Arbeit professionell fotografiert und dann auf Plakaten und anderen Werbemitteln zum Gesicht der Informationskampagne zu werden. Alle Krankenhaus-Teams, die sich als „Hessisches Klinikteam 2009“ bewerben, findet man mit Foto und einer schriftlichen Begründung ihrer Teilnahme auf der Internetseite www. klinikteam2009.de. Eine Jury trifft am Ende die Entscheidung, wer „Hessisches Klinikteam 2009“ wird, aber jeder kann im Internet mit seiner Stimmabgabe für „sein“ Team dessen Gewinnchancen verbessern. Aus den zehn Teams, die im Internet die meisten Stimmen erhalten, werden Anfang September von einer Jury drei Gewinner-Teams ausgewählt, die in ihrem Arbeitsumfeld professionell fotografiert werden. Diese Fotos bilden dann die Kampagnemotive der Plakate, Flyer und im Internet. Außerdem werden die drei Finalisten beim Hessischen Krankenhaustag 2009 am 3. Dezember geehrt. Sie gewinnen ein Teamtraining in einem Hochseilgarten. <<
Informationen: Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH Michael Hotz Pflegedirektor Tel.: 06062 79-3002 Fax: 06062 79-2001 E-Mail: Michael.Hotz@GZ-Odw.de
Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH
Aus dem Landratsamt
Klinik erhält Bewilligungsbescheid über 6.514.000 Euro
„Erziehung kann auch Spaß machen“
Staatsminister Banzer übergibt Bescheid zur Erweiterung des Funktionstraktes
Beratungsstelle: Seminar für Väter und Mütter am 25. und 26. September
Staatsminister Jürgen Banzer überreicht den Bewilligungsbescheid an Geschäftsführer Andreas Schwab (links) und Landrat Horst Schnur (rechts).
VON MANUEL RUG
VON ANDREAS SCHWAB Erbach. In einer Feierstunde haben am 24. Juli 2009 Landrat Horst Schnur, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH, und Geschäftsführer Andreas Schwab durch den Staatsminister im Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, Herrn Jürgen Banzer, den Bewilligungsbescheid für die Errichtung des Erweiterungsbaus Funktionstrakt (Funktionstrakt II) erhalten. Die Fördersumme beläuft sich auf 6.514.000 EUR und die Gesamtkosten werden mit 7.656.000 € veranschlagt.
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Der 1. Bauabschnitt, der im Herbst 2005 begonnen und im August 2008 seiner Bestimmung übergeben wurde, wurde mit Kosten von insgesamt rund 25 Mio. € gebaut und umfasst neben Eingangsbereich und Magistrale einen zweigeschossigen Funktionstrakt mit Technikunterkellerung und Tiefgarage. Mit dem 2. Bauabschnitt soll nun östlich des Ärztehauses in direkter Anbindung an die Magistrale ein Baukörper errichtet werden, der im Erdgeschoss den Arztdienst Innere Medizin sowie noch fehlende Arzträume, im 1. OG die Kreißsäle und im 2. OG die Wöchnerinnenstation aufnimmt. Der Spatenstich und damit der
Baubeginn wird noch in diesem Jahr erfolgen. Die Bauzeit für diese Maßnahme wird mit ca. 15 Monaten veranschlagt, so dass die Erweiterung des Funktionstraktes voraussichtlich im Frühjahr 2011 in Betrieb genommen werden kann. <<
Informationen: Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH Andreas Schwab Geschäftsführer Tel.: 06062 79-2002 Fax: 06062 79-2001 E-Mail: Andreas.Schwab@GZ-Odw.de
Odenwaldkreis. „Mehr Freude und weniger Stress mit den Kindern“ – diesen Wunsch äußern so manche Eltern. Dass Erziehung die Beteiligten aber keinesfalls vor unlösbare Probleme stellt, zeigt ein Wochenendseminar der Beratungsstelle des Odenwaldkreises für Kinder, Jugendliche und Eltern. Der Kurs verfolgt das Ziel, die Erziehung zu unterstützen und das Recht der Kinder auf gewaltfreie Erziehung zu stärken. Unter familientherapeutischer Anleitung sollen Eltern lernen, sich spielerisch mit Alltagssituationen auseinander zu setzen, die häufig als schwierig empfunden werden. Angesprochen werden insbesondere Väter und Mütter von Kindern bis zu zwölf Jahren. Das Seminar ist am Freitag, 25. September 2009, für die Zeit von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr angesetzt, am Samstag, 26. September, von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Treffpunkt ist in der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern an der Relystraße 20 in Michelstadt. Die Leitung des Kurses übernehmen die Familientherapeuten Gabriele Koll und Wilfried Hanssmann. Die Kosten liegen für
Einzelpersonen bei 48 Euro, für Paare bei 80 Euro. Für Empfänger von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe gelten ermäßigte Gebühren. Anmeldungen nimmt die Beratungsstelle bis zum 21. September unter der Rufnummer 06061 71792 oder per Fax entgegen: 06061 705905. <<
Informationen: Beratungsstelle des Odenwaldkreises für Kinder, Jugendliche und Eltern Relystraße 20 64720 Michelstadt Tel.: 06061 71792 Fax: 06061 705905 E-Mail: eb-odw@odenwaldkreis.de Internet: www.beratungsstelle-odw.de
15. Ausgabe - August 2009
DRK-Kreisverband Odenwaldkreis e.V.
Amt für den ländlichen Raum (ALR)
DRK-Suchtberatung mit neuem Gesicht
Die Streuobstaktion 2009 kann beginnen
Seit kurzem verstärkt Katarzyna Bock das Team der Suchtberatungsstelle der Odenwälder Rot-Kreuz-Organisation während ihres Berufspraktikums in der Suchthilfeeinrichtung „Auf der Lenzwiese“ im Höchster Ortsteil Hummetroth konnte sie ausreichend Erfahrungen im Umgang mit Abhängigen sammeln.
Neu im Team: Diplom-Sozialpädagogin Katarzyna Bock
VON HOLGER WIESSMANN Odenwaldkreis. Als Diplom-Sozialpädagogin mit Erfahrungen aus der therapeutischen Suchtarbeit kennt Katarzyna Bock die Nöte ihrer Klienten nur zu gut. Schon
Gemeinsam mit zwei weiteren pädagogischen Mitarbeiterinnen ist Katarzyna Bock Ansprechpartnerin für Menschen, die von legalen und illegalen Suchtmitteln abhängig sind, sowie auch für deren Angehörige. Zu ihren Aufgaben gehören Informations- oder problemorientierte Beratungen, Krisenintervention, ambulante Nachsorge, psychosoziale Betreuung von Substituierten und die Vermittlung in Entgiftung, Übergangseinrichtungen, stationäre Entwöhnung und andere Maßnahmen. Zur Bewältigung seiner Aufgaben arbeitet das Suchthilfeteam eng mit Ärzten, Therapieeinrichtungen und anderen Beratungsstellen zusammen. „Oft bewegen wir uns in einem Prozess, der Professionalität und emotionale Of-
fenheit erfordert, um die Hilfesuchenden als Menschen ohne Bewertungsmuster anzunehmen, ihre Fähigkeiten zu erkennen, ihnen ihre Grenzen aufzuzeigen, aber auch Betroffenheit zuzulassen,“ weiß Bock aus Erfahrung. Rund 200 Hilfesuchende aus dem Odenwaldkreis nehmen das Beratungsangebot des DRK jährlich in Anspruch. Neben dem Angebot der Suchtberatung gibt es noch die Fachstelle für Suchtprävention, das Betreute Wohnen für Menschen mit Suchtproblemen und verschiedene Selbsthilfeangebote. Die Suchtberatungsstelle, die im Auftrag des Odenwaldkreises tätig wird und überwiegend aus Kreis- und Landesmitteln finanziert ist, befindet sich in Erbach an der Gabelsbergerstraße 5. Die Öffnungszeiten sind montags von 10 bis 13 Uhr und mittwochs und donnerstags jeweils von 14 bis 17 Uhr. Natürlich sind Termine außerhalb der Öffnungszeiten nach vorheriger Vereinbarung möglich. Zu erreichen ist das Team der DRK-Suchtberatung unter der Rufnummer 06062 60770. <<
BAW Odenwaldkreis GmbH
Berechtigter Stolz auf Erreichtes Auszubildende der BAW Odenwaldkreis GmbH erhalten Zeugnisse
Michelstadt. Voller Stolz konnten in diesen Tagen 21 Auszubildende der BAW Odenwaldkreis GmbH den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildungszeit feiern.
Goisser betonte, dass die Jugendlichen zu Recht stolz auf ihre gezeigten Leistungen sein dürfen. Haben sie doch sich und allen, die dies nicht geglaubt haben, bewiesen, dass sie in der Lage sind, einen begonnenen
VON WOLFGANG BASTIAN Odenwaldkreis. Es ist so weit: Die inzwischen 22. Streuobstaktion zur Pflanzung von bis zu 1.000 Hochstammobstbäumen im Odenwald kann starten. Ablauf und Bedingungen werden wie in den Vorjahren sein: Bestellung und Antrag beim Amt für den ländlichen Raum (ALR) in Reichelsheim. Wenn die Bäume im Außenbereich zur Ergänzung alter Streuobstbestände oder neu gepflanzt werden, gibt es einen Zuschuss. Ausgabestellen werden voraussichtlich Anfang November wieder auf den Bauhöfen in Bad König und Fränkisch-Crumbach eingerichtet. Bisher kam der Zuschuss von 10.000 Euro für die jährliche Pflanzaktion vom Regierungspräsidium Darmstadt. Hier wurden Mittel der naturschutzrechtlichen Ausgleichsabgabe verwendet, die als finanzieller Ausgleich für regionale Großbauprojekte eingenommen werden, wenn ein reales Kompensieren des Naturverlustes durch Biotopaufwertung an anderer Stelle nicht erbracht werden konnte. Die Streuobstwiesen im Odenwald zu pflegen und nachhaltig durch Pflanzen neuer Hochstammobstbäume zu erhalten, bedeutet eine Aufwertung der Natur und wurde als besonders effektive Maßnahme regelmäßig gefördert.
VON SOFIA HELM
Im Rahmen einer kleinen Verabschiedungsfeier überreichte Geschäftsführer Jürgen Goisser in Anwesenheit von Gudrun Michel (Berufsschullehrerin), Rainer Huckele (Agentur für Arbeit in Erbach), den Eltern der Auszubildenden sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verantwortlichen Ausbildungsteams die Zeugnisse. Goisser ging in seinem kurzen Rückblick über die Ausbildungszeit der erfolgreichen Auszubildenden auf die Lehrstellensituation des Jahres 2006 ein, dem Jahr, in dem die heutigen erfolgreichen Absolventen ihre Ausbildung begannen. Damals konnten, wie auch in diesem Jahr, bundesweit längst nicht alle ausbildungswilligen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz erhalten. Vielmehr gingen viele Jugendliche, trotz oftmals guter bis sehr guter schulischer Voraussetzungen bei der Suche nach einen Ausbildungsplatz leer aus. Die BAW Odenwaldkreis GmbH hingegen kann Dank der von der Bundesagentur für Arbeit oder dem Kommunalen Job-Center des Odenwaldkreises bereitgestellten Finanzmittel Jugendlichen mit ungleich schlechteren Startchancen die Möglichkeit einer Ausbildung eröffnen. Diese Jugendlichen können wählen zwischen den Ausbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Metall, Hauswirtschaft und Maler/Lackierer.
Amt für den ländlichen Raum: Im Herbst sollen 1000 junge Bäume gepflanzt werden – Nachhaltige Unterstützung durch den Kreis
Das Bild zeigt die Auszubildende Christina Blei (links), Mitte Jürgen Goisser und rechts Ralph Sparfeld (Sozialpädagoge).
Weg mit Ausdauer und Fleiß erfolgreich zu Ende zu gehen. Ausdauer und Geduld waren aber auch auf Seiten der Mitarbeiter der Ausbildungsteams gefragt. Dafür dankte Jürgen Goisser diesen Mitarbeitern nochmals ausdrücklich. Ohne deren Engagement und Einfühlungsvermögen in die besonderen Belange der Jugendlichen wäre die erfolgreiche Ausbildungsarbeit der BAW Odenwaldkreis GmbH nicht möglich. Der Erfolg dieser Ausbildungsarbeit zeigt sich auch darin, dass mit Benno Sauer ein Auszubildender aus dem Metallbereich der BAW in der diesjährigen Gesellenprüfung unter den besten drei Metallbauerprüflingen der Handwerkskammer Rhein-Main war. Jürgen Goisser erklärte den Jugendlichen aber auch, dass mit dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss nur eine notwendige, aber oft leider nicht mehr hinreichende Bedingung für den Eintritt ins Erwerbsleben erfüllt wurde. Beständiges Weiterlernen und die Motivation zum „lebenslangen Lernen“ seien heute mehr denn je gefragt. Umso erfreulicher sei es für die BAW Odenwaldkreis
GmbH, dass bereits einige Jugendliche über einen Arbeitsvertrag verfügen. Besonders hob Goisser auch die gute Zusammenarbeit mit den regionalen Betrieben hervor, die sich stets offen für die Aufnahme von Praktikanten der BAW Odenwaldkreis GmbH zeigen oder sogar Auszubildende der BAW in die eigene betriebliche Ausbildung übernehmen. Zum Ende seiner Ansprache hob Goisser hervor, dass sich eine gerechte und soziale Gesellschaft daran messen lassen muss, ob sie für jedes Mitglied die gleichen fairen Chancen der Teilhabe bereithält. Ihre Prüfungen haben bestanden: Daniela Schwan, Melanie Kiefer, Elina Tetjorin, Christina Blei, Angelika Welitschko, Jasmin Wörner, Eugenija Echner, Miguel Lauser (alle Hauswirtschaftsbereich); Konstantin Schmidt, Viktor Denzel, Yakub Hidir, Michael Hofmann, Srecko Curic (alle Malerbereich); Martin Döring, Benno Sauer, Benjamin Steinbeck, Florian Viersch, Patrick Scholz, Dennis Scholz, Alexander Patzer, Sebastian Schneider (alle Metall). <<
Alljährliche Aktion Zu Beginn des Jahres 2009 hatte das Regierungspräsidium schon vorsorglich mitgeteilt, dass die Ausgleichsabgabemittel für die Odenwälder Streuobstaktion wegen neuer Prioritäten des Landes nicht mehr zur Verfügung gestellt werden könnten. Auf diese Nachricht, die die Streuobstaktion in Frage stellte, reagierte Landrat Horst Schnur sofort und stimmte mit der Leiterin des ALR Elsbeth Kniß und dem Leiter der Naturschutzbehörde Klaus Bischoff ab, dass wegen der Bedeutung und des Erfolges der alljährlichen Streuobstaktionen deren Fortsetzung auch mit eigenen Mitteln des Odenwaldkreises gesichert werden müsste. Horst Schnur betonte bereits im Februar in einer Pressemitteilung, dass der Erhalt der landschaftstypischen Streuobstwiesen für den Odenwaldkreis von großer Bedeutung ist. Im ertragsstarken Apfeljahr 2008 hatten die alten Baumbestände unter der Last der reifen Früchte sehr gelitten. Daher soll im kommenden Herbst zu einer verstärkten Pflanzaktion eingeladen werden. Der Landrat bittet alle Grundstückseigentümer, beim Erhalt der Streuobstwiesen mitzuwirken.
Ausgleichsabgabe-Mittel, die vom Odenwaldkreis direkt eingenommen werden, sollten zur Förderung der Aktion herangezogen werden. Es handelt sich dabei jedoch auch um Geld vom Land, das wie im Fall der Mittel des Regierungspräsidiums in Wiesbaden verwaltet wird. Noch im Mai teilte das Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit: „Denken Sie bitte daran, dass es . . . zu massiven Einnahmekürzungen kommen kann . . . , das heißt noch freie Mittel könnten zu einem Teil für übergeordnete Zwecke des Naturschutzes Ihrer Naturschutzbehörde entzogen und zum Beispiel einer Stiftung zugeführt werden“. So blieben die Planungen im Odenwaldkreis und auch die Förderung der Streuobstaktion im Ungewissen. In diesen Tagen jedoch gab Wiesbaden die Mittel frei und die Aktion kann starten. Antragsformulare für mehr als hundert verschiedene für den Odenwald gut geeignete Apfel,- Birnen- und weitere Obstsorten können bei beim Amt für den ländlichen Raum, Kurt Ester, Telefon 06164 505, angefordert oder auch aus dem Internet - www.streuobstregion.de - heruntergeladen werden. Beim ALR und bei den örtlichen ObstbauFachwarten können Interessierte sich auch über die richtige Sortenwahl informieren und beraten lassen. Streuobstwiesen anzupflanzen und zu pflegen ist eine besondere, Generationen umfassende Kulturleistung. Heute gepflanzte Bäume werden vor allem den nachfolgenden Generationen Ertrag bringen. Die Streuobstaktion als ursprünglich behördliche Förderungsmaßnahme ist auf gutem Weg, durch Unterstützung der Obst- und Gartenbauvereine, Naturschutzgruppen und vieler regelmäßiger Teilnehmer selbst Bestandteil der Odenwälder Streuobstkultur zu werden. Damit nachfolgende Generationen jedoch auch das Wissen über die Obstsorten und die richtige Pflege und Vermehrung theoretisch und vor allem in der praktischen Anwendung überliefert bekommen, ist sie eingebunden in vielfältige Aktivitäten zur Förderung der Streuobstkultur. Dazu zählt die regionale Ausbildung der ObstbauFachwarte. Dafür bietet das Amt in Reichelsheim ab Januar 2010 wieder einen Grundlehrgang an. Auch der alljährliche Streuobsttag in der Pudermühle in Bad König/Nieder-Kinzig am Samstag, dem 03. Oktober 2009 (Feiertag Tag der Deutschen Einheit) ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Odenwälder Streuobstkultur, auch dort wird die Vielfalt der Odenwälder Obstsorten aufgezeigt. <<
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odenwaldregional das neue magazin aus der region - für die region Aus dem Landratsamt
Interessengemeinschaft Odenwald e.V.
Horst Schnur wird verabschiedet, Dietrich Kübler verpflichtet
“Sound of the Forest”
Erst Kreistagssitzung anlässlich des Wechsels im Landratsamt, danach Festveranstaltung in der Werner-Borchers-Halle in Erbach VON MANUEL RUG Erbach. Am Freitag, 28. August, Beginn 17.00 Uhr, findet in der Werner-BorchersHalle in Erbach die 20. Kreistagssitzung der aktuellen Legislaturperiode statt. Die Versammlung steht ganz im Zeichen der Verabschiedung von Landrat Horst Schnur und der Amtseinführung von Dietrich Kübler, der am 29. März 2009 zum neuen Landrat des Odenwaldkreises gewählt wurde. Die Ernennungsurkunde mit Wirkung zum 1. September wird Dietrich Kübler von seinem Amtsvorgänger ausgehändigt. Anschließend erfolgt die Verpflichtung des neu gewählten Landrats auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Aufgaben. Die im Kreistag vertretenen Fraktionen werden kurze Grußworte an den scheidenden Landrat richten. Auf die Kreistagssitzung folgt eine Festveranstaltung zur Verabschiedung Schnurs. Neben Tanzeinlagen und musikalischen Darbietungen durch den Kinderchor der Evangelischen Michaelsgemeinde Reichelsheim, Interpreten der Musikschule Odenwaldkreis sowie die TapDragons der Balletschule Krings aus Bad König stehen Interview-Runden mit Wegbegleitern und Politikern aus der Region und auch von weiter her auf dem Programm. So
werden unter anderem der Präsident des Hessischen Landkreistages Alfred Jakoubek und der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Dr. Johann-Dietrich Wörner aber auch der Schauspieler Walter Renneisen erwartet. Horst Schnur wird so Gelegenheit haben, auf seine 18-jährige Amtszeit zurückzublicken. Moderiert wird die Feier von Britta Wiegand und Karlheinz Stier. Ebenso wie die Kreistagssitzung ist die im Anschluss stattfindende Festveranstaltung öffentlich. Host Schnur, heute 67 Jahre alt, wurde 1968 in den Kreistag gewählt und war von 1975 bis 1986 Vorsitzender der SPD-Fraktion. 1986 wurde er zum hauptamtlichen Ersten Kreisbeigeordneten berufen. 23 Jahre stand er in herausgehobener Funktion in Diensten des Odenwaldkreises. 1991 wählte ihn der Kreistag an die Spitze der Verwaltung. Dort wurde Schnur, der als volksnaher „Landrat zum Anfassen“ gilt, zweimal eindrucksvoll in Direktwahlen von den Odenwälder Bürgerinnen und Bürger bestätigt. 1997 erreichte er die überwältigende Mehrheit von 74,3 Prozent, 2003 siegte er mit mehr als 60 Prozent der Stimmen. 18 Jahre lang lenkte er als Verwaltungschef die Geschicke des Odenwaldkreises. Die politischen Schwerpunkte setzte er vor allem
in den Bereichen Soziales und Gesundheit, Bildung und Kultur, Wirtschaftsförderung, Verkehr und Tourismus sowie Umwelt. Eine herausragende Bedeutung kam der bestmöglichen Daseinsvorsorge zu. Dies dokumentiert sich in der Neuorientierung des Kreiskrankenhauses als Gesundheitszentrum Odenwaldkreis. Zum Teil kraft Amtes, in jedem Fall aber aufgrund seines Ideenreichtums und seiner ausgeprägten Tatkraft bekleidet Horst Schnur bis heute etliche Aufgaben von der Kreis- bis hin zur Bundesebene in über 80 Gremien. Dazu zählen der Vorsitz im Hessischen Tourismusverband, im Verwaltungsrat der Sparkasse Odenwaldkreis, der Interessengemeinschaft Odenwald (IGO), im Verein Kultursommer Südhessen (KuSS) und bis zur Jahresmitte 2009 beim Gesundheitsausschuss des Hessischen Landkreistages (HLT). Im Juni 2005 blickte Schnur auf 40 Jahre Beschäftigung im öffentlichen Dienst zurück. Angefangen hatte seine berufliche Laufbahn 1965 mit der Tätigkeit als Lehrer an der damaligen Mittelpunktschule in RaiBreitenbach. Später folgten zehn Jahre als Leiter der Theodor-Litt-Schule in Michelstadt. <<
Hotel- und Gaststättenverband Odenwaldkreis
Kartoffelkönigin bekommt Assistentin: Melissa Haas wird Prinzessin Erste Vorstellung bei Landrat Schnur - Barbara I. freut sich auf fach- und sachkundige Unterstützung VON WOLFGANG BASTIAN Odenwaldkreis. Die Odenwälder Kartoffelkönigin Barbara I., seit Herbst 2008 im „Amt“, erhält nach knapp einem Jahr alleiniger Repräsentanz bei touristischen und gastronomischen Ereignissen fach- und sachkundige Unterstützung. Mit Melissa Haas (24) aus Hesseneck-Kailbach wird’s mit Beginn der 19. Odenwälder Kartoffelwochen (19. September bis 04. Oktober 2009) auch wieder eine Kartoffelprinzessin geben. Dass sie für die damit verbundenen „hoheitlichen“ Aufgaben beste Voraussetzungen mitbringt, machte die angehende Hauptschullehrerin dieser Tage in einer ersten persönlichen Vorstellung bei Landrat Horst Schnur, dem „geistigen Vater“ der einst belächelten, heute von höchster Anerkennung begleiteten gastronomischen Aktion, in Erbach deutlich. Die junge Odenwälderin suchte nach dem Studium der Biologie die Kartoffel als Schwerpunktthema im ersten Staatsexamen aus und hegt die Überzeugung, dass die „tolle Knolle“ in nächster beruflicher Zukunft zum Unterrichtsgegenstand gedeihen wird. Grundschülerinnen und Grundschüler in Beerfelden dürfen sich schon mal darauf freuen, in einem entsprechenden Projekt reichlich Wissenswertes über die vielseitige Nutzpflanze zu erfahren, vielleicht selbst mal zur Kartoffelernte zu gehen, Gerichte zuzubereiten und ein zünftiges Kartoffelfeuer zu erleben.
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Musikfestival am 28. und 29. August rund um den Marbachstausee
VON JORK HERRMANN Mossautal. Am 28. und 29. August findet am Odenwälder Marbachstausee erstmals das Festival „Sound of the Forest“ statt. Es bietet den Besuchern die Kombination von Musik und Naturerlebnis: Bühnen und Zeltgelände liegen direkt am Ufer des Marbachstausees. Das Festivalprogramm vereint deutschlandweit und international erfolgreiche Künstler der Genres Rock, Pop, Folk, Punk, Reggae, Electro und Soul. Zugesagt haben Bonaparte, Dr. Woggle und Fire in the Attic aus Deutschland, der US-Amerikaner William Fitzsimmons, Hellsongs aus Schweden, die dänische Gruppe Broken Beatz und Palko Muski aus der Schweiz sowie die Odenwälder Ensembles Öl und K-Rings. Veranstalter des Festivals im Rahmen des Kultursommer Südhessen ist der „Sound of the Forest e.V.“. Odenwälder im Alter von 18 bis 32 Jahren haben ihn mit dem Ziel gegründet, musikbezogene Freizeitangebote zu realisieren. Wichtig ist den Initiatoren, eine offene Geisteshaltung gegenüber allen Arten von Kultur, Menschen und Natur zu vermitteln. Gleichzeitig soll sich der Odenwald – nahe am geographischen Mittelpunkt Europas gelegen – der Bevölkerung außerhalb der grünen Idylle vorstellen und dadurch die Außenwahrnehmung des Landkreises verbessern.
Indem die Veranstalter mit der Ensembleauswahl Vielfalt versprechen, locken sie ganz unterschiedliche Menschen nach Südhessen. Sie hoffen, dass die Gäste vom Odenwald genau so begeistert werden wie sie selbst es sind – und dass die Besucher verstehen, wie attraktiv der südlichste Landkreis Hessens ist. Dafür haben die Vereinsmitglieder großen Aufwand betrieben und waren bemüht, in der lokalen Politik und Wirtschaft breite Unterstützung zu finden. Das ist ihnen gelungen: Das Festival wird auf den Wiesen des neuen Odenwälder Landrats stattfinden. Alle involvierten Gemeinden sowie Förster und Jäger haben grünes Licht für das Vorhaben gegeben. Verschiedene Unternehmen wie die Molkerei Hüttenthal und die Kelterei Dölp werden Produkte mit dem Logo des Festivals – ein röhrender Hirsch – anbieten. Der Radiosender BOB ist der offizielle Sender des „Sound of the Forest“. Er wird das Festival hessenweit medial begleiten. Über die Homepage www.sound-of-the-forest.de gibt es weitere Informationen – auch zum Kartenverkauf.
Shuttle-Service Für Festivalbesucher wurde ein Shuttle-Service zum Veranstaltungsgelände eingerichtet. Der Fahrplan für den Shuttle-Bus ist in der aktuellen Ausgabe von „odenwaldmobil“ abgedruckt. <<
Aus dem Landratsamt
Postfilialen und Arbeitsplätze: Landrat fragt nach Fach- und sachkundige Unterstützung bekommt die Odenwälder Kartoffelkönigin Barbara I. Melissa Haas aus Hesseneck-Kailbach wird neue Kartoffelprinzessin. Darüber freut sich auch der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes Odenwaldkreis, Armin Treusch.
Diesen pädagogischen Aspekten rund um das ebenso nahrhafte wie gesunde Nachtschattengewächs vermag sich natürlich auch der Landrat nicht zu verschließen. Horst Schnur freut sich darüber, dass Königin Barbara nun eine Assistentin zur Seite stehen wird und bot Melissa Haas seinerseits Unterstützung mit Rat und Tat an, auch wenn er bereits nicht mehr im Dienst sein wird, wenn die neue Kartoffelprinzessin den ihrigen antritt. Ihr bereite es Freude, auf Menschen zuzugehen und sie wolle dazu beitragen, die Region aufs Neue für die Kartoffel zu begeistern. Ihre Blicke richten sich auf den Odenwald als attraktive Urlaubsregion, die durch gezielte Gastronomie- und Tourismuswerbung noch
an Anziehungskraft gewinnen kann.Das bestätigte auch Barbara I. anhand ihrer Erfahrungen nach bald einem Jahr als Odenwälder Kartoffelkönigin. Sie freue sich, nun eine kundige Assistentin an ihrer Seite zu wissen, die sie nicht nur bei öffentlichkeitswirksamen Auftritten unterstützen kann. Wie Landrat Schnur begrüßte auch Armin Treusch, der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes Odenwaldkreis, die neue Würdenträgerin: „Schön, dass das so gut geklappt hat, ohne großes Suchen die passende Person zu finden“ – in diesen Worten steckte Anerkennung für die gewissermaßen aus Eigeninitiative erwachsene und rasch von Erfolg belohnte „Bewerbung“ von Melissa Haas. <<
Schnur schreibt an Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post AG VON WOLFGANG BASTIAN Odenwaldkreis. Die in der Berichterstattung von Presse, Funk und Fernsehen kürzlich angesprochenen Pläne der Deutschen Post AG, sich bis Ende des Jahres 2011 von ihrem Filialnetz zu trennen, hat der Landrat des Odenwaldkreises zum Anlass für eine konkrete Nachfrage bei deren Vorstandsvorsitzenden genommen. Horst Schnur schreibt an Dr. Frank Appel, dass sich für ihn einige Fragen aufgeworfen haben, zumal die Post-Pläne wohl zur Folge hätten, dass alle Filialen geschlossen werden. Der Odenwälder Landrat hätte gern Antwort auf Fragen wie diese: „Wie sehen
Ihre Planungen in Bezug auf den weiteren Standort der Postfiliale in Erbach aus?“ Hier verweist er auf die Tatsache, dass die Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH Räume an die Deutsche Post AG vermietet hat, die in der Kreisstadt eine Filiale betreibt. Weiter fragt Schnur danach, was ist mit den kleineren Filialen im Odenwaldkreis geplant sei und: „Können alle Mitarbeiter der Postfilialen im Odenwaldkreis weiterbeschäftigt werden?“ Abschließend heißt es in dem Brief des Landrats an den Post-Vorstandsvorsitzenden: „Für eine umgehende Stellungnahme wäre ich Ihnen sehr verbunden.“ <<
Kommunales Job-Center
Zweckverband Zentrum Gemeinschaftshilfe
Stellengesuche
Zentrum Gemeinschaftshilfe mit neuem Verbandsvorsitzenden
Informatiker
Metallbauer
43 Jahre, mit umfangreicher Berufserfahrung, flexibel, zuverlässig und motiviert, sucht Voll-/Teilzeitstelle. Führerschein und Pkw vorhanden. Chiffre: 2140.5.0123
(Fachrichtung Konstruktionstechnik) - 24 Jahre, flexibel, sucht Vollzeitstelle, Prüfung erfolgreich 2009 abgelegt - gerne auch Schichtarbeit oder Montage, Führerschein und Pkw vorhanden. Chiffre: 2115.5.0292
Gelernter Maurer 32 Jahre, Erfahrung als Maler und Hausmeister, zuverlässig, handwerklich begabt, Gabelstaplerschein. Chiffre: 2330.5.0216
Motivierter Mann 35 Jahre, kundenorientiert und redegewandt mit Fremdsprachkenntnissen in Englisch und Spanisch, sucht Vollzeitstelle als Verkäufer oder Kundenakquisor. Chiffre 2230.5.0320
Motivierter Mann 35 Jahre, mit Auslandserfahrung und Fremdsprachenkenntnissen in Englisch und Spanisch, bietet Nachhilfe- oder privaten Fremdsprachenunterricht an. Chiffre 2230.5.0320
Kfz-Mechaniker 30 Jahre, flexibel, zuverlässig, sucht Vollzeitstelle in Raum Odenwald / Darmstadt, Führerschein Kl. B und Staplerschein vorhanden. Chiffre 2265.5.0188
Zuverlässiger Mann 47 Jahre, sucht Arbeit im Bereich Produktion/Lager, langjährige Berufserfahrung als Verpacker. Pkw-Führerschein vorhanden. Chiffre: 2325.5.0246
37 jährige Frau flexibel und teamfähig, sucht halbtags Arbeit im Bereich Kommission/Produktion, Berufserfahrung und Pkw-Führerschein vorhanden. Chiffre: 2325.5.0257
Gelernte Arzthelferin 36 Jahre, mit Berufserfahrung, sucht Arbeit im Bereich Arzthelferin/Altenpflegehelferin in Teilzeit. Führerschein und Kfz vorhanden. Chiffre: 2325.5.0338
Zuverlässiger Mann 42 Jahre, sucht Arbeit im Bereich Fahrer, Produktion, Lager oder als PC-Fachkraft. Pkw-Führerschein und Staplerschein sind vorhanden. Chiffre: 2325.5.0185
Kauffrau für Bürokommunikation
Impressum
Dietrich Kübler als Nachfolger von Horst Schnur gewählt
Verantwortlich für den Inhalt: Jürgen Walther Odenwald-RegionalGesellschaft (OREG) mbH Marktplatz 1 64711 Erbach Tel.: 06062 9433-21 Fax: 06062 9433-22
Motivierter, junger Mann 34 Jahre, mit viel Erfahrung in der Produktion (zuletzt Maschinenbau), sucht neuen Wirkungskreis; übernehme auch gerne Verantwortung, z.B. als Schichtleiter; bin zuverlässig, pünktlich und teamfähig. Chiffre: 2155.5.0253
Facharbeiterin
Verantwortlicher Redakteur: Rainer Kaffenberger Odenwald-RegionalGesellschaft (OREG) mbH Marktplatz 1 64711 Erbach Tel.: 06062 9433-90 Fax: 06062 9433-22 E-Mail: RW_Kaffenberger@oreg.de Internet: www.odenwaldregional.de
- Bereich Elektronik -, 42 Jahre, mit mehrjähriger Berufserfahrung, auch als Vorarbeiterin. Suche Festeinstellung (gerne Vollzeit) in der Elektrobranche, im Lagerbereich oder in der Produktion. Führerschein und Pkw vorhanden. Chiffre: 2115.5.0298
Bürokaufmann
Maschinenbaumechaniker 29 Jahre, mit Berufserfahrung als Schlosser, Kunststoffformgeber sowie zuletzt als CNC Maschinenbediener - sucht neuen Wirkungskreis. Führerschein und Staplerschein vorhanden. Chiffre: 2340.5.0363
Kontakt: Kreisausschuss Odenwaldkreis - Kommunales Job-Center – Tanja Walloner Michelstädter Str. 12 64711 Erbach Tel.: 06062 7016 20 E-Mail: t.walloner@odenwaldkreis.de
Volljuristin 38 Jahre, mit 6,5 Jahren Berufserfahrung, sucht Neueinstieg in Kanzlei in den Bereichen Insolvenzrecht, Familienrecht, Arbeitsrecht oder alternative Herausforderung wie z.B. Inkasso- oder Mahnabteilung, Betreuungsbereich oder Verkauf (in TZ), übliche Software und Buchhaltungskenntnisse vorhanden. Chiffre: 2220.5.0298
Der Geschäftsführer des Zweckverbandes Zentrum Gemeinschaftshilfe im Odenwaldkreis, Michael Vetter, freut sich mit der Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Dr. Erika Ober (MdB), dem zukünftigen Landrat Dietrich Kübler sowie Landrat Horst Schnur über die Gewährleistung einer flächendeckenden Versorgung in der ambulanten Alten- und Krankenpflege durch das Zentrum Gemeinschaftshilfe (v.l.n.r.).
VON GERT R. VON NEINDORFF Odenwaldkreis. In der Sitzung des Verbandsvorstandes des Zweckverbandes Zentrum Gemeinschaftshilfe im Odenwaldkreis im Bürgerhaus in Beerfelden wurde auf Vorschlag des jetzigen Verbandsvorsitzenden, Landrat Horst Schnur, der designierte Landrat Dietrich Kübler einstimmig zum Nachfolger ab dem 01. September 2009 gewählt. Als neuen Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes der Pflegestiftung Odenwald hatte Landrat Horst Schnur ebenfalls Dietrich Kübler vorgeschlagen. Die Wahl erfolgte einstimmig. Geschäftsführer Michael Vetter bedankte sich, auch im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei Landrat Horst Schnur für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Seit 1991 war Schnur Verbandsvorsitzender und nunmehr 16 Jahre hat er mit Vetter zusammengearbeitet. Vom Geschäftsführer wurde darauf hingewiesen, dass Landrat Schnur die Vervierfachung der Arbeitsplätze - An-
zahl beim Zentrum Gemeinschaftshilfe gefördert hat und sich für die Versorgung der Bürger des Odenwaldkreises in der ambulanten Alten- und Krankenpflege stark gemacht hat. Schnur war bereits als Kreistagsabgeordneter bei der Gründung des Zweckverbandes im Jahr 1974 beteiligt gewesen. Am gleichen Tag und Ort tagte auch die Verbandsversammlung unter Vorsitz von Dr. Erika Ober (MdB). Geschäftsführer Michael Vetter berichtete über die aktuelle Lage der Einrichtung. Der Jahresabschluss 2008 wurde dabei durch die Wirtschaftsprüfungsund Steuerberatungsgesellschaft Schüllermann und Partner vorgestellt und durch die Versammlung festgestellt. Auch wurde die Entlastung des Verbandesvorstands und der Geschäftsführung vorgenommen, die Verbandssatzung geändert und der Wirtschaftsplan 2009/2010 beschlossen sowie ein Wirtschaftsprüfer für die Abschlussprüfung 2009 bestellt. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. <<
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Chirurgische Praxis Erbach Telefon (0 60 62) 79 43 00 Telefax (0 60 62) 79 43 01
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Herausgeber: Odenwald-RegionalGesellschaft (OREG) mbH Abt. Unternehmenskommunikation Marktplatz 1 64711 Erbach Tel.: 06062 9433-90 Fax: 06062 9433-22 Mitherausgeber/Partnerunternehmen: BAW Odenwaldkreis gGmbH Integra GmbH Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH Zentrum Gemeinschaftshilfe Kommunales Job-Center rEnergO ODENWALD-INTRANET Odinet GmbH
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15. Ausgabe - August 2009
MVZ-GZO GmbH Albert-Schweitzer-Straße 8, 64711 Erbach
Änderung der Sprechstundenzeiten ab 1. September 2009 Allgemeine Sprechstunden Dieter Wersching FA für Chirurgie
Montag u. Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
8:30 – 12:30 8:30 – 12:30 vormittags OP 8:30 – 12:30
15:00 – 17:00 16:00 – 18:00 14:30 – 16:30
Spezialsprechstunden
Redaktionelle Beiträge: Sofia Helm (BAW) Sandra Schnellbacher (Kommunales Job-Center) Jork Herrmann (IGO) Wolfgang Bastian, Manuel Rug (Pressestelle Landratsamt) Gert R. von Neindorff Andreas Schwab (Gesundheitszentrum) Holger Wießmann (DRK) Satz/Gestaltung: Rainer Kaffenberger Druck: Druckhaus Diesbach GmbH Bergstraße 249 69469 Weinheim Auflage: 64.000 Exemplare (vierzehntägig) Vertrieb/Verteilung: Optimal Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH Nelkenstraße 1 64750 Lützelbach Tel.: 06165 930-90 Erscheinungsgebiet: Bad König, Beerfelden, Brensbach, Breuberg, Brombachtal, Erbach, Fischbachtal, Fränkisch-Crumbach, Groß-Bieberau, Groß-Umstadt, Groß-Zimmern, Hesseneck, Höchst, Lützelbach, Michelstadt, Mossautal, Otzberg, Reichelsheim, Reinheim, Rothenberg, Sensbachtal und Wiebelsbach. Haftung: Für Druckfehler keine Haftung. Für Abdruck und Vervielfältigung von redaktionellen Beiträgen bedarf es der ausdrücklichen Genehmigung des Herausgebers.
Dr. med. Mevlüt Karaorman FA für Chirurgie, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Dr. med. Ralph Nowak FA für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Peter Bause
nach Vereinbarung
FA für Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin
Thomas Deck FA für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie
odenwaldregional /5
odenwaldmobil
39. Ausgabe - August 2009
odenwaldmobil das magazin für den öpnv im odenwald Sicherheit & ÖPNV
Buspaten an der Oberzent-Schule Beerfelden Schüler engagieren sich für mehr Sicherheit auf dem Schulweg VON STEFAN REINHARDT Beerfelden. Es tut sich was an der Oberzent-Schule in Beerfelden: Nach den Sommerferien rollen auf der Heumatte die Bagger an und nehmen das Großprojekt Busbahnhof in Angriff. Voraussichtlich bis nach den Herbstferien werden die Bauarbeiten auf dem Schulgelände andauern. Bis zur endgültigen Fertigstellung müssen auswärtige Schüler und Schülerinnen im Krähberger Weg, auf Höhe der Altenwohnanlage ihren Bussen zusteigen, da die Busse einen Verbindungsweg in Richtung der Bundesstraße 45 nutzen müssen. Der neue Busbahnhof an der OberzentSchule schafft mehr Platz und sorgt damit in den Stoßzeiten vor und nach Schulschluss für mehr Sicherheit beim
Ein- und Aussteigen aus den öffentlichen Verkehrsmitteln. Dadurch entsteht gleichzeitig eine übersichtlichere Parksituation, bei der alle Linien ihren festen Haltestellenstandort bekommen, so dass auch junge Schülerinnen und Schüler problemlos ihren Bus nach Hause finden können. (weitere Infos auf Seite 2)
Projektstart Buspaten Damit die Situation am Busbahnhof sich merklich entspannen wird, sorgen die Oberzent-Schüler künftig in den Bussen selbst für mehr Sicherheit und einen fairen Umgang miteinander. Gemeinsam mit der Oberzent-Schule, der Polizei, der Kreisverkehrswacht Odenwald e.V. bildet die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH derzeit 27 Schülerinnen und Schüler zu Buspaten aus. Diese Buspaten,
auch RMV-Bus&Bahnbegleiter genannt, sollen für ein besseres Miteinander unter den Schülern in den Bussen sorgen. Erstmals nahmen die Schülerinnen und Schüler der künftigen Jahrgangsstufe 8 kurz vor den Sommerferien an einem Intensivtrainingsprogramm an der Schule teil. Ziel dieses Vorbereitungskurses ist es, die Schüler für Gefahrensituationen, die jeden Tag auf dem Weg zur Schule vorkommen können, zu sensibilisieren. Denn oftmals ist die Gefahr für sich und andere Businsassen nicht auf den ersten Blick erkennbar. Werden kleinere Schüler von älteren Kameraden drangsaliert und schikaniert, ist Zivilcourage gefragt! Die vielleicht vorhandene Scheu, in solchen Situationen persönliche Größe
zu zeigen, lernen die jungen Menschen in zahlreichen Rollenspielen abzulegen, in denen die verschiedensten Situationen durchgeprobt werden.
Zivilcourage gefragt! Oberstes Gebot ist dabei der Selbstschutz der Buspaten. Daher sind diese auch immer nur im Team unterwegs. Denn bei allem Engagement, das die Jugendlichen bei ihren Einsätzen an den Tag legen sollen, steht die eigene Sicherheit und Unversehrtheit an erster Stelle. Trotz ihres Einsatzes sind die Buspaten keine Handlanger oder Hilfssheriffs des Busfahrers, sondern dessen Partner. Bei Konflikten, in denen sich die Buspaten unsicher sind, können und sollen sie immer das Fahrpersonal über die
Geschehnisse im Bus informieren, so dass der Fahrer unterstützend eingreifen kann. Doch nicht immer geht die Gefahr von anderen Mitschülern aus. Die Buspaten sollen ihre Kameraden auch auf andere Gefahrenquellen aufmerksam machen: Denn wer sich während der Fahrt nicht festhält, kann sich im Falle einer Vollbremsung erhebliche Verletzungen zuziehen. Ebenso können bei einem solch abrupten Stopp im Mittelgang abgestellte Schultaschen zur fliegenden Bedrohung für andere Fahrgäste werden. Die Beerfelder Buspaten werden ihre Ausbildung nach den Sommerferien zügig abschließen und dann „auf Tour“ gehen. Alle Beteiligten sind zuversichtlich, dass dieses Projekt auch an anderen odenwälder Bildungsstätten Schule macht! <<
Sonderverkehr
Sound of the Forest - Tief im Odenwald... … geht Ende August nicht nur der Punk ab! VON STEFAN REINHARDT Marbachtal. Musikfestivals finden im Odenwaldkreis nicht alle Tage statt. Doch Ende August sind es derer gleich zwei: Neben dem „kleinen Finki“, dem legendären Finkenbachfestival um die Kraut-Rocker Guru Guru, geht am Marbachstausee am 28. und 29. August erstmals das „Sound of the Forest“Musikfestival über die Bühne.
Zahlreiche deutsche und internationale Musik-Acts präsentieren in ländlicher Idylle ihr Können. Dazu zählen unter anderem Bonaparte und Dr. Woggle und Fire in the Attic aus Deutschland, William Fitzsimmons aus den USA, Hellsongs und Broken Beatz aus Skandinavien sowie die Odenwälder Lokalmatadoren Öl und K-Rings. Zu bunt wie die Herkunft der Bands ist auch deren Stilrichtung. Von Punk über Rock, Pop,
Funk, Soul bis hin zu karibischen ReggaeRhythmen bekommen die Besucher die volle musikalische Dröhnung. Karten für das Festival können auf der Homepage www.sound-of.the-forest.de bestellt werden.
SHUTTLEBUSFAHRPLAN 2009 „SOUND OF THE FOREST“ Shuttle-Bus zum Festival Damit es nach dem Festival kein böses Erwachen gibt, organisieren die
Veranstalter, übrigens allesamt junge Odenwälder, zusammen mit der Firma Omnibusreisen Neckartal-Odenwald Sauter einen Shuttle-Service ab dem Bienenmarktgelände Michelstadt. Die Busse verkehren im Stundentakt zwischen Michelstadt (Bienenmarktgelände), Erbach (Bahnhof) und dem Festivalgelände, in Hauptzeiten sogar im 30-Minuten-Takt. <<
Fahrplan zum Festival: Freitag Michelstadt Bienenmarktplatz Erbach Bhf Marbachstausee / SOTF Festival
Hinfahrt 13.30 13.45 14.00
14.30 15.30 16.30 17.00 17.30 18.00 18.30 19.00 19.30 20.00 20.30 21.30 22.30 23.00 0.00 14.45 15.45 16.45 17.15 17.45 18.15 18.45 19.15 19.45 20.15 20.45 21.45 22.45 23.15 0.15 15.00 16.00 17.00 17.30 18.00 18.30 19.00 19.30 20.00 20.30 21.00 22.00 23.00 23.30 0.30
0.30 0.45 1.00
1.30 1.45 2.00
2.30 3.30 2.45 3.45 3.00 4.00
Marbachstausee / SOTF Festival Erbach Bhf Michelstadt Bienenmarktplatz
Rückfahrt 14.00 15.00 16.00 17.00 17.30 18.00 18.30 19.00 19.30 20.00 20.30 21.00 22.00 23.00 23.30 0.30 14.15 15.15 16.15 17.15 17.45 18.15 18.45 19.15 19.45 20.15 20.45 21.15 22.15 23.15 23.45 0.45 14.30 15.30 16.30 17.30 18.00 18.30 19.00 19.30 20.00 20.30 21.00 21.30 22.30 23.30 0.00 1.00
1.00 1.15 1.30
2.00 2.15 2.30
3.00 4.00 6.00 3.15 4.15 6.15 3.30 4.30 6.30
Samstag Michelstadt Bienenmarktplatz Erbach Bhf Marbachstausee / SOTF Festival
Hinfahrt 10.30 10.45 11.00
Marbachstausee / SOTF Festival Erbach Bhf Michelstadt Bienenmarktplatz
Rückfahrt 11.00 12.00 13.00 14.00 15.00 16.00 17.00 17.30 18.00 18.30 19.00 19.30 20.00 20.30 21.00 22.00 23.00 23.30 0.30 1.00 2.00 3.00 4.00 11.15 12.15 13.15 14.15 15.15 16.15 17.15 17.45 18.15 18.45 19.15 19.45 20.15 20.45 21.15 22.15 23.15 23.45 0.45 1.15 2.15 3.15 4.15 11.30 12.30 13.30 14.30 15.30 16.30 17.30 18.00 18.30 19.00 19.30 20.00 20.30 21.00 21.30 22.30 23.30 0.00 1.00 1.30 2.30 3.30 4.30
Sonntag Marbachstausee / SOTF Festival Erbach Bhf Michelstadt Bienenmarktplatz
Rückfahrt 6.30 7.30 6.45 7.45 7.00 8.00
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11.30 12.30 13.30 14.30 15.30 16.30 17.00 17.30 18.00 18.30 19.00 19.30 20.00 20.30 21.30 22.30 23.00 0.00 0.30 1.30 2.30 3.30 11.45 12.45 13.45 14.45 15.45 16.45 17.15 17.45 18.15 18.45 19.15 19.45 20.15 20.45 21.45 22.45 23.15 0.15 0.45 1.45 2.45 3.45 12.00 13.00 14.00 15.00 16.00 17.00 17.30 18.00 18.30 19.00 19.30 20.00 20.30 21.00 22.00 23.00 23.30 0.30 1.00 2.00 3.00 4.00
8.30 8.45 9.00
9.30 10.30 11.30 12.30 13.30 14.30 9.45 10.45 11.45 12.45 13.45 14.45 10.00 11.00 12.00 13.00 14.00 15.00
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Alle Angaben wie immer ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten und der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen
odenwaldmobil / 1
odenwaldmobil das magazin für den öpnv im odenwald NaTourBus
Freie Fahrt mit dem NaTourBus und der Odenwald-Bahn Am 20. September gratis VON STEFAN REINHARDT
Interessantes zur Strecke
Odenwaldkreis. Im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität findet am Sonntag, den 20. September 2009 ein Freifahrttag auf der NaTourBusRoute zwischen Eberbach, Michelstadt und Miltenberg statt. Einen Tag lang können Wanderer, Radfahrer und Ausflügler mit dem Bus kreuz und quer und natürlich völlig kostenlos zwischen Main und Neckar pendeln! Da an diesem Tag mit einem erhöhten Fahrgastaufkommen zu rechnen sein wird, verdoppeln die Odenwald-RegionalGesellschaft (OREG) mbH und die Odenwälder Verkehrsbetriebe die Kapazitäten auf der Strecke. Sämtliche Fahrten an diesem Sonntag werden mit einem zusätzlichen Fahrzeug bedient – allerdings ist dieses Fahrzeug ohne Fahrradanhänger unterwegs, so dass die Mitnahmekapazitätsgrenze nach wie vor bei 20 Velos liegt.
Einen besonderen Service bietet an diesem Tag die Gästeführung Odenwald e.V.. Jeder der vier im Einsatz befindlichen NaTourBusse wird von einem Gästeführer, bzw. einer Gästeführerin begleitet, die während der Fahrt interessante Infos zur Fahrtroute sowie den Sehenswürdigkeiten abseits der Strecke geben werden.
Infomaterial kostenlos Auch Tipps zu lohnenswerten Rad- und Wandertouren haben die Gästeführer natürlich für die Fahrgäste parat. Beim Verlassen des Busses in Eberbach, Erbach, Michelstadt, Amorbach und Miltenberg erhalten Wanderer und Radfahrer auf Wunsch eine kleine Zusammenstellung an Broschüren, die mit interessanten Radund Wanderwegen ab dem jeweiligen Zielort aufwarten.
Selbstverständlich sind auch diese Tourenbeschreibungen an diesem Tag umsonst. Weitere Touren sind auch in der kostenlos erhältlichen NaTourBusBroschüre zusammengefasst, die ebenfalls im Bus erhältlich sein wird. Wer schon vorher einen Blick hineinwerfen möchte, bestellt sich die NaTourBusBroschüre per Email unter natourbus@ oreg.de oder sichert sich sein Exemplar in der RMV-Mobilitätszentrale Michelstadt. Fahrgäste, die am Bahnhof Michelstadt von der Odenwald-Bahn auf den NaTourBus umsteigen möchten, sollten einen etwas längeren Aufenthalt einplanen, warten am Bahnhof doch neben leckerem Grillgut auch Kaffee und Kuchen auf die hungrigen Fahrgäste. An dieser Station können auch wieder die leeren Trinkflaschen gefüllt werden. Wer keine besitzt, sollte sich am Freifahrttag sputen: die ersten 200 Fahrgäste im
NaTourBus erhalten als Dankeschön für’s frühe Aufstehen eine NaTourBusTrinkflasche geschenkt!
Odenwald-Bahn fährt ebenfalls gratis Am 20. September verkehrt allerdings nicht nur der NaTourBus für alle Fahrgäste kostenlos. Auch eine Fahrt auf der Odenwald-Bahn kostet an diesem Tag zwischen Eberbach und Darmstadt, bzw. Hanau keinen Cent! Lediglich der Teilabschnitt zwischen Darmstadt, bzw. Hanau und Frankfurt ist davon nicht betroffen – hier gilt der normale Regeltarif! Die OdenwaldRegional-Gesellschaft (OREG) mbH wünscht allen Wanderern, Radfahrern und Ausflüglern an diesem Sonntag einen wunderschönen Tag und viel Spaß mit dem NaTourBus! <<
Infrastruktur
Gesamtschule Beerfelden erhält einen neuen Busbahnhof Beerfelden. Eine Zeit lang schien es so, als dass das Projekt Erneuerung des Busbahnhofes an der Oberzent-Schule zu scheitern drohen würde. Nach persönlicher Intervention von Landrat Horst Schnur beim Amt für Straßen- und Verkehrswesen Bensheim erhielt der Odenwaldkreis nunmehr doch noch grünes Licht, um die Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes der Schülerbeförderung in der Oberzent mit Mitteln des Landes Hessens zeitnah in Angriff zu nehmen. Die Bauarbeiten konnten somit nach erfolgreicher Ausschreibung am Dienstag, den 25.08.2009 begonnen werden.
Oberzentgemeinden, so umfasst der Einzugsbereich der Schule heute auch das Neckartal und das gesamte Kreiszentrum. Der Busbahnhof wird in seiner Gesamtheit umgeplant. Auffallend hierbei ist vor allem die Anlage einer zweiten Fahrspur mit entsprechenden Aufstellflächen für die Schüler. Hierfür müssen bestehende Lehrerparkplätze und einzelne bepflanzte
Flächen weichen. Während die Parkplätze im rückwärtigen Bereich der Schule neu angelegt werden, verfügt selbstverständlich auch der neue Busbahnhof über eine ansprechende Begrünung. Die Querung der Busfahrspuren wird durch Aufbringung eines Fußgängerüberweges unterstützt, der sowohl optische Reize setzt als auch der Wegführung der
Schüler dienen soll. Moderner, schöner und vor allen Dingen sicherer, das ist die Aufgabe, die es zu bewerkstelligen gilt. Bis zu den Herbstferien, so sehen es die Planungen vor, wird der Busbahnhof an der Oberzentschule in neuem Glanz erstrahlen. <<
Diese Entscheidung löste bei allen Beteiligten große Freude aus, da der Umbau zu einem neuen, modernen und vor allem sicheren Busbahnhof an der Oberzent-Schule dringend notwendig war.
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Verantwortlich für den Inhalt: Jürgen Walther Odenwald-RegionalGesellschaft (OREG) mbH Marktplatz 1 64711 Erbach Tel.: 06062 9433-21 Fax: 06062 9433-22 Verantwortlicher Redakteur: Peter Krämer Odenwald-RegionalGesellschaft (OREG) mbH Hulster Str. 2 64720 Michelstadt Tel.: 06061 9799-0 Fax: 06061 9799-10 E-Mail: odenwaldmobil@oreg.de Internet: www.oreg.de/nahverkehr Redaktion: Stefan Reinhardt (sr) (OREG) Daniel Flick (OREG)
Druck: Druckhaus Diesbach GmbH Bergstraße 249 69469 Weinheim Auflage: 64.000 Exemplare (monatlich) Vertrieb: Optimal Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH Nelkenstraße 1 64750 Lützelbach Erscheinungsgebiet: Bad König, Beerfelden, Brensbach, Breuberg, Brombachtal, Erbach, Fischbachtal, Fränkisch-Crumbach, Groß-Bieberau, Groß-Umstadt, Groß-Zimmern, Hesseneck, Höchst, Lützelbach, Michelstadt, Mossautal, Otzberg, Reichelsheim, Reinheim, Rothenberg, Sensbachtal und Gundernhausen.
Sicherheit für Schüler
In den letzten Jahren erlebte die Schule am Berge, wohl auch durch die dort vorhandene integrierte Schulform, einen enormen Zuwachs an Schülern. Insbesondere die Zunahme von Schülern aus Erbach, Michelstadt und dem Mossautal hat dazu geführt, dass die Kapazität des Busbahnhofes längst an seine Grenzen gestoßen war. Kamen bei der Inbetriebnahme der Schule im Jahre 1968 die Schüler vor allem aus der Stadt Beerfelden selbst und den angrenzenden
Herausgeber: Odenwald-RegionalGesellschaft (OREG) mbH Geschäftsbereich Nahverkehr Hulster Str. 2 64720 Michelstadt Tel.: 06061 9799-0 Fax: 06061 9799-10
Satz/Gestaltung: Daniel Flick (OREG)
Neuer Knotenpunkt entsteht in der Oberzent VON DANIEL FLICK
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Haftung: Für Druckfehler keine Haftung. Abdruck und Vervielfältigung von redaktionellen Beiträgen bedarf es der ausdrücklichen Genehmigung des Herausgebers. Verteilung: Optimal Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH Nelkenstraße 1 64750 Lützelbach Tel.: 06165 930-90
Skizze des neuen Busbahnhofs der Oberzent-Schule Beerfelden, erstellt vom durchführenden Ingenieurbüro Krimmelbein.