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Ferien- und Freizeitführer 2017/2018

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FERIEN- UND FREIZEITFÜHRER EMMENDINGEN SEXAU

2017/2018

Entdecken Sie Emmendingen & Sexau – zwischen Reben, Schwarzwald & mittelalterlichen Burgruinen


Laserbearbeitung Blech u. Rohr alle Schweißarbeiten Pulverbeschichtung

CNC-Zerspanung Drehen u. Fräsen Schweißroboter Montage


Willkommen in Emmendingen und Sexau

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ordwestlich der imposanten Burgruine Hochburg liegt die Markgrafenstadt Emmendingen. Hier blickt man in die offene Landschaft der Rheinebene mit dem Kaiserstuhl und den Weinbergen. Genießen Sie das Kleinstadtflair in einladenden Cafés und Restaurants oder entdecken Sie Geschichte und Kunst in den hiesigen Museen. Der große bunte Markt ist dienstags und freitags ein besonderer Höhepunkt auch für zahlreiche Besucher aus dem Umland.

Foto: © Martin Ziaja

Südöstlich der Hochburg an den Schwarzwald gelehnt liegt das beschauliche Dorf Sexau. Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz lädt ein, die waldreichen Höhen des Schwarzwalds zu erklimmen und für die Einkehr danach finden Sie in Sexau manchen gemütlichen Landgasthof. Ob kleinstädtisches Leben oder ländlicher Naturgenuss die Besucher unserer gemeinsamen Ferienregion finden hier Angebote für jeden Geschmack, die einen interessanten, abwechslungsreichen und erholsamen Urlaub garantieren.

Tourist-Information Bahnhofstr. 8 (Im Bahnhofsgebäude) 79312 Emmendingen Tel. 0 76 41/1 94 33 Fax 0 76 41/452-575 E-Mail: touristinfo@emmendingen.de www.tourismus.emmendingen.de www.facebook.com/stadtemmendingen

Tourist-Information Sexau Dorfstr. 61 79350 Sexau Tel. 07641/9268-18 oder 9268-0 Fax 07641/9268-68 E-Mail: touristinfo@sexau.de www.sexau.de City App: www.mycity-hub.com


Wir sind für Sie da Ihre Tourist-Information Emmendingen In unseren Räumlichkeiten im Bahnhofsgebäude erhalten Sie neben ausführlichem Kartenmaterial, Ausflugtipps, Unterkunftsverzeichnissen und Fahrplänen auch schöne Souvenirs aus Emmendingen und dem Schwarzwald. Für Fragen, Wünsche oder Anregungen steht Ihnen das Team der städtischen Tourist-Information gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Emmendingen & Sexau! Ihr Team der Tourist-Information

Die Tourist-Information Emmendingen ist mit der i-Marke des DTV und der Schwarzwald-Information ausgezeichnet. Der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV) hat die Tourist-Information offiziell nach festgelegten Qualitätsstandards und Kriterien geprüft und für das Tragen der i-Marke lizensiert.


Inhalt

Seite

Emmendingen

Eine Landschaft entdecken

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Die Einkaufsstadt Emmendingen

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Führungen in Emmendingen

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Der Eichbergturm

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Museen & Ausstellungen

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Sexau

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Der Schwarzwald unter Tage – Grube Caroline

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Sexauer Seniorenwege

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Sexauer Nordic Walking - Strecken

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Goethe und Cornelia

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Breisgauer Weinfest in Emmendingen

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Der Mühlbach-Rundweg (Radtour)

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Zisterzienserkloster - Tennenbach

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Die Burgruine Hochburg

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Der Vierburgenweg

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Highlights der Märkte und Feste

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Sport und Freizeit in Emmendingen

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Freibäder, Hallenbäder, Badeseen

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Tipps für Kids

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Radwanderwege

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Tagesausflüge in die Umgebung

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A - Z von Sexau

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Sexauer Gastronomie

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Zeichenerklärung Landschaft/Wanderungen Sehenswürdigkeiten Einkaufen Führungen Aussicht Museen & Ausstellungen Feste Radfahren

Kirchen/Kloster Burgen/Ruinen Informationen Sport und Freizeit Bäder/Badeseen Kinderausflugsziele Festivals/Musik

Bildrechte Titel: Sexau © Jürgen Beck Emmendingen © Tourist-Information Emmendingen, Martin Ziaja / Ingo Laue / cmkwerbung

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Blick auf Sexau (Foto: © Botho Jenne)

Eine Landschaft entdecken

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ine Landschaft, die sich erst auf den zweiten Blick erschließt: die Ferienregion Nördlicher Breisgau. Sie zeichnet sich besonders durch ihre Vielfalt aus. Zahlreiche kleine, beglückende Höhepunkte lassen sich hier entdecken, allerdings besser zu Fuß erwandern als mit dem Auto er-”fahren”:

- Besteigen Sie an einem klaren Herbst morgen den Eichbergturm und lassen Sie das Farbenspiel des Rundum-Pano ramas auf sich wirken. - Machen Sie einen Spaziergang durch den hohen Buchenwald: sein Blätterdach umfängt Sie mit frischem Frühlingsgrün oder goldenem Herbstlaub.

Foto: © Jürgen Beck

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Duftende Obstwiesen umgeben die Dörfer, selbst die Landstraßen sind von alten Obstbäumen umsäumt - ein Blütenparadies im Frühling und ein Früchteparadies im Herbst. Hier blühen die Kirschbäume, Eindrucksvoll und einladend ist dieser während es oben vielleicht noch schneit Landstrich zwischen Schwarzwald und ein gesegneter Landstrich! Rheinebene, auf der Sonnenseite Deutschlands, wo Rebstöcke himmlische Freuden Immer üppiger wird die Landschaft, je verheißen und wo die Wohlgerüche der weiter man talabwärts kommt: Rebhänsüdbadischen Küche durch romantische ge säumen nun den Talgrund, denn hier Kleinstädte, behagliche Winzerdörfer und in der Breisgauer Bucht ist das Klima so malerische Schwarzwaldweiler ziehen. mild, dass ein prächtiger Wein gedeihen Die landschaftliche Bandbreite der Ur- kann. Sanft gewellte Hügel, von märlaubsregion ist beeindruckend. Unser chenhaften Burgruinen gekrönt, lösen die „Hausberg”, der 1242 Meter hohe Kandel, strengen dunklen Schwarzwaldberge ab. ist seit der Keltenzeit eine uralte mystische An heißen Sommertagen ist man mehr an Stätte und Handlungsort vieler Sagen. Bei die Toskana als an einen deutschen Landgutem Wetter bietet sich eine grandiose strich erinnert. Fernsicht, die von den Höhenzügen des Schließlich weichen auch die Hügel zuKaiserstuhls, des Schwarzwalds und der rück, die Oberrheinische Tiefebene breitet Schwäbischen Alb bis hin zu den Vogesen sich aus, ein fruchtbarer Garten Eden, altes und den Alpen reicht. Schwarzwald pur er- Siedlungsland und ebenso reich an Gelebt man hier auf den Höhen: Unberührte schichte wie an Geschichten. Mittelpunkt Bannwälder, verschwiegene Wanderwege des nördlichen Breisgaus ist die große und klare Bergbäche mit rauschenden Kreisstadt Emmendingen. Sie beherbergte Wasserfällen beeindrucken durch ihre einst auch Johann Wolfgang von Goethe, großartige Naturschönheit. Weiter unten der hier seine Schwester besuchte und von in den Tälern dagegen die reine Idylle: der Gegend fasziniert war. - Fahren Sie mit dem Rad an unseren klaren Bächen und Flüssen entlang, lau schen Sie auf das sanfte Plätschern oder wilde Rauschen des Wassers.

Foto: © Martin Ziaja

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Auf dem Schlossplatz (Foto: © Martin Ziaja)

Emmendingen

„I

ch bin hier sehr an der Luft, Schlafen, Essen, Trinken, Baden, Reiten, Fahren, war so ein Tag hier der selige Inhalt meines Lebens.” Mit diesen Worten schilderte kein geringerer als Johann Wolfgang von Goethe vor über 200 Jahren seinen Aufenthalt in Emmendingen. Er fühlte sich wohl in dieser Stadt, die er zwei Mal besuchte. Wer an einem warmen Sommertag Emmendingen durchstreift oder von einem der vielen Straßencafés aus entspannt dem bunten Treiben der Menschen folgt, wird Goethes begeistertes Lob gut nachvollziehen können. Hier versteht man zu leben – und leben zu lassen!

diesen Jahren wurde das Haus des Oberamtmannes, die heutige Stadtbibliothek, zu einem Treffpunkt bedeutender Schriftsteller aus ganz Deutschland. Klinger, Wagner, die Gebrüder Jacobi, Heinse, Herder, Lavater besuchten Emmendingen. Der Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz lebte hier sogar zwei Jahre unter der Obhut Schlossers. Doch auch ohne die deutsche Literatur und Goethe ist Emmendingen eine Reise wert. Die große Kreisstadt mit ihren Stadtteilen Kollmarsreute, Maleck, Mundingen, Wasser und Windenreute hat in den letzten Jahren enorm an Attraktivität gewonnen. Die Innenstadt ist ein Ort der Geselligkeit und Kommunikation mit ebenso vorzüglichen Einkaufs- wie EinGoethe und Emmendingen kehrmöglichkeiten. Hier begegnet sich Es war seine Schwester Cornelia, die moderner Lebensstil mit weit zurückreiGoethe nach Emmendingen führte, denn chender Geschichte, ohne dass es zu Konsie war mit dem Oberamtmann Johann flikten käme: leben und leben lassen! Georg Schlosser verheiratet. Die Ehe war nicht glücklich, und Cornelia starb bereits Alte Geschichte im Alter von 27 Jahren. Goethe hatte sie Emmendingen wurde erstmals 1091 ur1775 besucht. Bei seinem zweiten Aufent- kundlich erwähnt, doch vermutlich gab halt 1779 trauerte er um seine Schwester es hier bereits im 7. Jahrhundert eine an ihrem Grab auf dem Alten Friedhof. In alemannische Siedlung. Im Mittelalter

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besaßen die Klöster Tennenbach, Sölden und St. Ulrich den größten Teil des Grundbesitzes. Die Vogteirechte und das Kirchenpatronat lagen zunächst bei den Herren von Nimburg. Um 1200 erhielt der Bischof von Straßburg das Patronat über die Emmendinger Kirche, welches er bis 1545 ausübte. 1556 wurde die Reformation eingeführt. Als weltliche Herren setzten sich die Markgrafen von Hachberg durch, die auf der nahegelegenen Burg, der heutigen Ruine Hochburg, residierten (siehe Seite 24/25). 1415 kam Emmendingen an die Markgrafen von Baden. 1418 erhielt der Ort das Marktrecht und wurde mit einer Mauer umgeben. Die Befestigung konnte aber nicht verhindern, dass Emmendingen 1424 durch ein Bündnis benachbarter Städte zerstört wurde. Zur Stadt wurde Emmendingen 1590, als Markgraf Jakob III. von BadenHachberg den Ort zum Mittelpunkt einer eigenen Herrschaft machen wollte. Die Stadtmauer wurde neu errichtet und verstärkt. Die beginnende Entwicklung wurde jedoch unterbrochen, als man Jakob wegen seines Übertritts zum katholischen Glauben vergiftete. Erst mit dem Wirken von Goethes Schwager Schlosser begann ein neuer Aufschwung. In seiner Zeit als

Oberamtmann in Emmendingen Ende des 18. Jahrhunderts legte er die Grundlagen für die Industrialisierung der Stadt. 1802 wurde eine Papierfabrik gegründet, 1835 eine mechanische Hanfspinnerei. Lederfabriken, Kesselschmieden, Brennereien und Zigarrenfabriken folgten im Laufe des 19. Jahrhunderts. 1845 wurde Emmendingen an das Schienennetz angeschlossen, 1883 erfolgte der Zusammenschluss der Stadt mit dem zuvor selbständigen Dorf NiederEmmendingen. Die Stadtteile Der Stadtteil Kollmarsreute wurde 1385 erstmals urkundlich erwähnt – eine jüngere Siedlung nahe der Elz, die im Laufe der Zeit wegen der verheerenden Hochwasser Stück für Stück vom Flusslauf weg verlagert wurde. Der Stadtteil Maleck trat 1314 in das Licht der Geschichte, während das in der fruchtbaren Vorbergzone gelegene Weindorf Mundingen in einer Urkunde des Jahres 1147 auftaucht. Wasser erscheint zum ersten Mal 1406 in den Quellen. Dieser Ort trat die Nachfolge einer älteren Siedlung namens „Glimpenheim” an. Viel älter ist dagegen Windenreute, das bereits in einer Urkunde aus dem Jahre 1094 erwähnt wurde.

Blick auf die Lammstraße (Foto: © Martin Ziaja)

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Schlosser (geb. Goethe). In der ehemaligen Mikwe, einem jüdischen Ritualbad - am Schlossplatz -, erinnert das Jüdische Museum an die Geschichte der israelitischen Gemeinde Emmendingen. Im Alten Rathaus befindet sich das Deutsche Tagebucharchiv. Für Technikfreunde ist das Wasserrad am Vollrath’schen Park interessant. Das Wasserrad hat einen Durchmesser von 5,5 m und ist 5 m breit. Bei 1,4 m Fallhöhe werden ca. 50 kW Leistung erreicht und im Jahr etwa 200.000 kWh produziert. Dieser Strom reicht für ca. 60 „Normalhaushalte” oder knapp 200 Stromsparhaushalte. Im stillen Tennenbachtal erinnert eine kleine Kapelle an das nach der Säkularisation abgetragene Zisterzienserkloster von Tennenbach, das um 1160 gegründet wurde und einst ein prägender Faktor der regionalen Geschichte war. Wer sich für weltliche Genüsse interessiert, sollte sich keinesfalls das Breisgauer Weinfest entgehen lassen, das im August tausende Besucher anzieht. Flohmärkte, Wein- und Waldfeste, der farbenfrohe Wochenmarkt sowie die berühmten Künstlermärkte haben in Emmendingen Tradition. Die Stadt bietet ein reges Kulturleben und eine nicht minder rege Gastronomie, die von der urigen Beiz bis zum Feinschmeckerrestaurant reicht. Empfehlenswert sind auch kulinarische Abstecher in die Stadtteile, sei es eine Weinprobe in Mundingen, der Genuss frischen Apfelsaftes auf der nahe gelegenen Hochburg, oder Gourmetfreuden in Maleck oder Windenreute – Emmendingen bietet für jeden Geschmack etwas und viel Gastlichkeit in entspannter Atmosphäre. Ähnlich breit gefächert ist das Angebot der Übernachtungsmöglichkeiten: Vom Vier-SterneHotel über gemütliche Gasthäuser und familienfreundliche Ferienwohnungen finden Urlauber hier alles, was einen Ferienaufenthalt angenehm, erholsam und Brunnen auf dem Marktplatz interessant macht. Wie gesagt: leben und (Foto: © Ingo Laue) leben lassen!

Sehenswürdigkeiten Dass angesichts dieser reichhaltigen Geschichte Emmendingen mit etlichen Sehenswürdigkeiten aufwartet, kann kaum verwundern. Herz der Großen Kreisstadt ist der Marktplatz mit Brunnen, der 1997 nach historischem Vorbild neu gestaltet wurde, und einigen schönen Bürgerhäusern. Nicht entgehen lassen sollte man sich das Markgrafenschloss mit dem wohlbestückten Stadtmuseum und einem Fotomuseum, sowie das Schlosserhaus in der Landvogtei. 1774-1787 lebte hier Goethes Schwager Johann Georg Schlosser. 1777 verstarb in diesem Haus Schlossers erste Frau Cornelia, geborene Goethe, kurz nach der Geburt ihrer zweiten Tochter. Von malerischem Charme ist das zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaute markante Stadttor, das als Wahrzeichen der Kreisstadt gilt. Einen neugierigen Blick lohnen auch das im modernen Stil erbaute Neue Rathaus, die evangelische Stadtkirche und die katholische Pfarrkirche, das neue Schloss (Amtsgericht), die Lammstraße sowie der alte Friedhof mit dem Grab von Cornelia

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Einkaufen auf dem Markt (Foto: Martin Ziaja)

Einkaufsstadt Emmendingen bummeln - einkaufen - wohlfühlen

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ie Markgrafenstadt Emmendingen hat für jeden etwas zu bieten. Zahlreiche Geschäfte laden mit ihren Schaufenstern zum Bummeln und Flanieren ein. Unterschiedlichste Restaurants und Cafés vervollständigen das vielfältige Angebot in der Emmendinger Altstadt, rund um den Marktplatz und der angrenzenden Fußgängerzone. In unmittelbarer Nähe befindet sich das innerstädtische Einkaufszentrum Galerie Merk, in welchem auf 8.000qm Verkaufsfläche sowohl namhafte Filialisten als auch Gastronomie beheimatet sind. Durch kurze Wege und persönliche Beratung bleiben in Emmendingen keine Wünsche offen. Mit dem so genannten „Emmendinger Taler“ bieten die Einzelhändler allen Kunden ein ganz besonderes Zahlungsmittel, mit

welchem in über 100 Geschäften eingekauft werden kann. Den Taler erhält man in allen teilnehmenden Geschäften. Nach einem ausgedehnten Einkauf kann man sich in einem der vielen Straßencafés eine Auszeit gönnen und dem bunten Treiben auf der Straße zusehen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man die Innenstadt schnell über den Bahnhof Emmendingen oder den Zentralen Busbahnhof, welche nur 100 m vom Stadtzentrum entfernt liegen. Für Autofahrer stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Das Parkleitsystem weist aus jeder Richtung kommend den Weg zur nächstmöglichen Parkmöglichkeit. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Einkaufen in Emmendingen!

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Führungen in Emmendingen Auf Erkundungstour durch Emmendingen…

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ei einer Offenen Stadtführung immer am zweiten Sonntag im Monat um 11 Uhr vor der Tourist-Information für Jedermann oder einer gebuchten Gruppenführung quer durch die Stadt. Außerdem gibt es Museumsführungen: Entdecken Sie Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens, stöbern Sie durch Tagebücher, Erinnerungen und Briefe im Deutschen Tagebuchmuseum oder lernen Sie etwas über die Geschichte Emmendingens in der stadtgeschichtlichen Sammlung. Entdecken Sie den Stadtgarten, den Emmendinger Wald und lauschen Sie spannenden Geschichten am Lagerfeuer über Hexen, Heilige, Legenden und Meuchelmörder bei Führungen in der freien Natur. Sie mögen Wein und traditionelles Vesper? Dann buchen Sie eine Weinbergführung bei örtlichen Winzern. Erforschen Sie den Wöpplinsberg oder die Hochburg, die zweitgrößte Burganlage in Baden und erfahren wie die Burgbewohner hier gelebt haben. Toll! Gewandete Burgführungen in und um Emmendingen: auf der mächtigen Ruine Hochburg, der Burg Lichteneck, der Kastelburg und der Burgruine Landeck.

Magd Grete Krayer (Foto: © Tourist-Info Emmendingen)

Seit 2016 wird zudem die Führung "Goethe in Emmendingen" angeboten. Wandeln Sie bei einem weinseligen Rundgang mit Grete Krayer, der Magd von Goethes Schwester Cornelia Schlosser, durch die Emmendinger Altstadt auf den Spuren von Johann Wolfgang von Goethe. Für weitere Informationen sowie unseren Führungsflyer können Sie sich gerne an das Team der Tourist-Information wenden. Wir freuen uns auf Ihren Anruf und organisieren gerne Gruppenführungen für Sie – zu jedem Anlass!

Stadtführungen (Foto: © Martin Ziaja)

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Tourist-Information Bahnhofstr. 8 79312 Emmendingen Tel. 0 76 41 / 1 94 33 Fax 0 76 41 / 452-575 touristinfo@emmendingen.de www.emmendingen.de Führungsflyer auch online!


Der Eichbergturm

Eichbergturm (Foto: © Verein Eichbergturm)

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wei Kilometer nördlich von Emmendingen auf dem Fußweg nach Tennenbach und an der Straße K5100 nach Freiamt liegt der Eichberg, eine flache Kuppe mit 369 Meter Höhe. Dort steht der Eichbergturm, eine Konstruktion des Emmendinger Statikers Peter Lenz, aus 40 m langen Douglasienstämmen, die in der Nähe vor 105 Jahren gepflanzt worden waren. Der Turm wurde am 17. September 2005 eingeweiht und der Öffentlichkeit übergeben. Er ist mit 43,20 m Plattformhöhe der höchste frei begehbare Aussichtsturm Deutschlands und bietet einen großartigen Rundblick über Freiamt, den Schwarzwaldkamm vom Rohrhardsberg bis zum Hochblauen, den Schweizer Jura und zurück über den Grand Ballon bis zur Hochkönigsburg. Natürlich liegt dem Betrachter auch die Freiburger Bucht, Tuniberg, Kaiserstuhl und die Stadt Emmendingen mit ihren Ortschaften zu Füßen. Vom Emmendinger Stadtgarten aus wandert man auf dem mit der blauen Raute ausgeschilderten Weg bergan bis dieser am Grenzstein den Breisgauer Weinweg kreuzt, von dort an hält man sich rechts und folgt der grünen Traube auf rotem

Grund. Bald schon sieht man die Konstruktion des Turms durch die Bäume schimmern. Es ist eine leichte Wanderung von ca. einer Stunde. Auch für den Wanderer auf dem beliebten Vier-Burgen-Weg und dem dort gleichlaufenden Breisgauer Weinweg wird der Eichbergturm ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes sein. Weitere Infos und Tipps für abwechslungsreiche Wanderungen finden Sie unter: www.eichbergturm.de, E-Mail: info@eichbergturm.de

Eichbergturm (Foto: © Lothar Fritsch)

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Museen und Ausstellungen in Emmendingen und Sexau Deutsches Tagebucharchiv und Museum im Deutschen Tagebucharchiv Das 1997 als privater Verein gegründete Deutsche Tagebucharchiv sammelt und archiviert Tagebücher, Briefe und Memoiren. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art in Deutschland und bewahrt mittlerweile über 16.000 Dokumente auf. Jeder Interessierte kann dort Tagebücher einsehen, recherchieren und in Lesegruppen mitarbeiten oder seine eigenen Aufzeichnungen oder die seiner Vorfahren hinterlegen. Führungen nach Vereinbarung. Im Museum im Deutschen Tagebucharchiv können wechselnde Ausstellungen mit Originaltagebüchern zu verschiedenen Themen angeschaut werden. Öffnungszeiten Museum: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 14-16 Uhr Altes Rathaus, Marktplatz 1, Telefon 07641/574659, Fax 07641/931928, E-Mail: dta@tagebucharchiv.de, Internet: www.tagebucharchiv.de

Galerie im Tor Wechselausstellungen junger zeitgenössischer Kunst in den Bereichen Malerei, Zeichnungen, Video, Fotografien und Bildhauerei.

Samstag 11-14 Uhr, Sonntag 11-17 Uhr und nach Vereinbarung Hochburg-Museum Archäologisch geschichtliche Ausstellung über die Festung Hochburg. Hochburg, Telefon 07641/452217, E-Mail: info@hochburg.de, Internet: www.hochburg.de Öffnungszeiten: April bis Ende Oktober, Sonn- und Feiertag 13-17 Uhr Jüdisches Museum, Mikwe Am 13. April 1997 wird das Jüdische Museum Emmendingen eröffnet. Im Keller des kleinen Fachwerkgebäudes in unmittelbarer Nähe der 1938 zerstörten Synagoge ist die restaurierte, denkmalgeschützte Mikwe aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zu besichtigen. Im Erdgeschoss befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte der Israelitischen Gemeinde Emmendingen 17161940. Das Schicksal der Emmendinger Juden während der Nazi-Diktatur wird anschaulich dokumentiert. Ferner zeigt das Museum Exponate zum jüdischen Kultus- und Alltagsleben. Die jüdischen Feste im Jahreslauf werden ausführlich erläutert. Im Obergeschoss steht den Besuchern ein Lese- und Seminarraum mit Literatur und Videos zum Judentum und zur jüdischen Geschichte zur Verfügung. Träger des Museums ist der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. Das Jüdische Museum Emmendingen versteht sich als Ort des Erinnerns, Gedenkens, Lernens und der Begegnung mit jüdischem Leben in der heutigen Zeit.

Lammstraße 30, Telefon 07641/9679705, Fax 07641/933687, E-Mail: paula-seeger@ gmx.net, Internet: www.galerie-im-tor.de Schlossplatz 7, Tel. 07641/574444, E-Mail: Öffnungszeiten: Mittwoch 14-17 Uhr, info@juedisches-museum-emmendingen.de,

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Jüdisches Museum (Foto: © P. Thomann)

www.juedisches-museum-emmendingen.de des Fotohauses Hirsmüller in EmmenÖffnungszeiten: Mittwoch und Sonntag dingen (1861-1993). In Einrichtungen wie 14-17 Uhr und nach Vereinbarung Ladengeschäft, Empfangssalon, Aufnahmeatelier, Labor- und Arbeitsräumen wird die Firmen- und Familiengeschichte präsentiert; die Arbeitsweise der Fotografen im 19. und 20. Jahrhundert wird in einer Vielzahl von Exponaten wie Kameras, Studio- und Laborgeräten sowie historischen Bildern dargestellt: Eine spannende Mischung von Familien-, Lokal-, Regionalund Technikgeschichte. In den zwei Galerieräumen werden in Museum im Markgrafenschloss Wechselausstellungen Arbeiten zeitgeStadtgeschichtliches Museum Das Museum wurde 1995 in der ersten nössischer Fotografinnen und Fotografen, Etage des Markgrafenschlosses einge- sowie Bilder aus dem Bestand des Hirsrichtet. Die Dauerausstellung zur Stadt- müller-Archivs gezeigt. geschichte spannt einen zeitlichen Bogen Schlossplatz 1, Telefon 07641/452324, von der ersten urkundlichen Erwähnung Fax 07641/452396, im Jahr 1091 bis in die Gegenwart mit den E-Mail: museum@emmendingen.de Themen Handwerk, Zunftwesen, Industri- Öffnungszeiten: Mittwoch und Sonntag alisierung. Im Literatensalon wird an die 14-17 Uhr und nach Vereinbarung Zeit des Oberamtmanns Schlosser in Emmendingen erinnert (1774-1787), der mit Skulpturenweg Goethes Schwester Cornelia verheiratet Ständige Freilichtausstellung von Bildwar. Schlossers Amts- und Wohnhaus war hauerarbeiten aus der Region im Mühlin dieser Zeit Treffpunkt vieler Schriftstel- bachpark zwischen Schiller- und Martinler des Sturm und Drang wie Johann Wolf- Luther-Straße im Stadtteil Bürkle-Bleiche. gang von Goethe, Jakob Michael Reinhold Lenz, Kaufmann und Wagner. Besondere Silberbergwerk Grube „Caroline“ Beachtung findet auch die Geschichte des Eberbächle Flugpioniers Carl Friedrich Meerwein Silberbergwerk aus dem 17. Jahrhundert, (1737-1810). das von einer Initiative von Bürgern wieder begehbar gemacht wurde. (s. S. 16) Fotomuseum Hirsmüller Öffnungszeiten: Das Museum im zweiten Obergeschoss ist April bis Anfang November. Termine zu eine Rekonstruktion der Betriebsräume erfragen: Tel. 07641/9391-0

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Sexau mit Hochburg

Sexau

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Wo der Schwarzwald in die Rheinebene übergeht, nur 15 Autominuten von Freiburg entfernt, erwartet Sie ein gemütliches und gastfreundliches Dorf, eingebettet in Weinberge und Obstwiesen, gekrönt von der imposanten Ruine Hochburg und umsäumt von bewaldeten Bergen. Die Siedlung wurde erstmals in einer Schenkungsurkunde im Jahre 862 mit dem Namen „Secchosouua“ erwähnt. Es wird vermutet, dass sich dieser Name aus ouua, Wasser oder Aue, und Secchos bzw. Seccho zusammensetzt und somit „Aue des Seccho“ bedeuten könnte. Im Mittelalter wurde in Sexau in der „Grube Caroline“ Silbererz abgebaut (siehe „Der Schwarzwald unter Tage“ S.16). Das Dorf blieb unterdessen weiterhin von der Landwirtschaft geprägt. Das milde Klima begünstigte den Obst- und Weinbau, der

auch heute noch zu den wichtigen Erwerbszweigen der Gemeinde zählt. Gäste, die in Sexau ihre Ferien verbringen, sind hier im Breisgau in der sonnigsten Gegend Deutschlands; hier beginnen Frühling und Sommer früher als anderswo, und auch im Herbst erleben sie noch milde und sonnige Tage. Seit 1982 sind die beiden Gemeinden Sexau und Andlau im Elsass Partnergemeinden. Sexau bietet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und größere Ausflüge an. Der Schwarzwald mit seinen Seen und Wäldern; das Elsass, der Europa-Park, die Großstädte Freiburg und Basel, alles liegt sozusagen vor der Haustür. Als Ferienort im Naturpark Südschwarzwald bietet Sexau für Erholungssuchende genau die richtige Mischung. Der Ort selbst verwöhnt den Feriengast

Foto: © Jürgen Beck

Foto: © Klaus Niemeyer


Foto: © Frank Erny

mit seiner regionalen Küche, die ihre Produkte „frisch aus der Region“ bezieht. Es ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei, ob rustikales Vesper, herzhafte Hausmannskost oder ein gepflegtes Feinschmeckermenü. Dazu passt ein Gläschen Sexauer Wein, „von der Sonne verwöhnt“ und freundlich eingeschenkt. Ein hausgebranntes „Schnäppsle“ rundet den Genuss harmonisch ab. Sexau bietet dem Feriengast ein breites Angebot an Unterkunftsmöglichkeiten. Vom Hotelzimmer für den anspruchsvollen Gast über eine große Anzahl von Ferienwohnungen bis hin zu gemütlichen „Ferien auf dem Bauernhof“ ist alles möglich. Wer seine Ferien aktiv verbringen möchte, der findet in und um Sexau ein gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz

Barfußpfad

sowie Nordic-Walking-Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden (siehe „Wandertipps“ S. 48, „MühlbachRadrundweg S. 20, „Radwanderwege“ S. 37). Eine Besonderheit sind die beiden „Seniorenwege“ rund ums Dorf mit nur leichten Steigungen und vielen Ruhebänken (siehe S. 17). Für Entspannung und Erholung bietet sich die Naturerlebnisanlage mit Wassertretbecken, Barfußpfad und Sinnesgarten an. Auch für die kleinen Gäste ist gesorgt. So befindet sich bei der Naturerlebnisanlage ein Abenteuerspielplatz und beim Sportplatz ein Waldspielplatz (siehe „Tipps für Kids“ S. 34). Als Ferienort im Naturpark Südschwarzwald bietet Sexau für Erholungssuchende genau die richtige Mischung. Erleben Sie bei uns schöne, interessante und erholsame Urlaubstage.

Wassertretbecken

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Der Schwarzwald unter Tage – das Mittelalter zum Anfassen „Grube Caroline“ in Sexau

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as mittelalterliche Silberbergwerk und heutige Besucherbergwerk „Grube Caroline“ liegt in Sexau im Ortsteil Eberbächle. An der Straße von Sexau in Richtung Freiamt weist östlich der Ruine Hochburg ein Hinweisschild den Weg. In dieser alten Grube erleben Sie Geschichte zum Anfassen: schmale Stollen, mit Schlägel und Bergeisen in den harten Fels des Schwarzwalds getrieben, Schächte und Abbaue auf sechs Sohlen, verschiedene Gesteine und Minerale. Auch die Entstehung der rund 17 Millionen Jahre alten Erz- und Mineralgänge, deren Silbergehalt einst so begehrt war, sowie die Gewinnung des Silbers aus diesen Erzen werden hier anschaulich erklärt. Hier sind Abenteuer, Geschichte und Wissenschaft „hautnah“ zu erleben! Im Zuge von Bauarbeiten an einer Forststraße bei den „Erzlöchern“ stieß man 1985 auf verbrochene Stollen. Rasch zeigte sich, dass es sich bei der Grube Caroline um eine besondere bergbaugeschichtliche

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Perle handelt. Geologen, Mineralogen und Archäologen haben hier seitdem viele „Schätze“ gehoben. In einem der Schächte wurden bspw. zahlreiche bergmännische Werkzeuge aus der Zeit um 1530 gefunden. Erzbergbau wurde im Revier Sexau - Freiamt wahrscheinlich schon zu römischer und alemannischer Zeit betrieben. Erste urkundliche Hinweise gibt es aus der Zeit zwischen 1234 und dem frühen 14. Jahrhundert. Die ältesten angetroffenen Stollen stammen wahrscheinlich aus dem 11. bis 13. Jahrhundert. Altersdatierungen von Hölzern in den Förderschächten lieferten den eindeutigen Nachweis, dass der Holzausbau zur Sicherung der Schächte auf der 6. Sohle zwischen 1528 und 1530 eingebracht worden war. Seit der Gründung der Bergbaugruppe „Buddel und Bruch“ im Sommer 1987 wurde die alte Silbergrube in mehr als 40.000 Stunden ehrenamtlicher Untertagearbeit ausgegraben und gesichert. Mit einem Grubenführer gelangen die Besu-


cher in Gruppen von maximal fünf Personen durch den Hauptschacht, in den schon vor 500 Jahren täglich eingefahren wurde, über Leitern und Bühnen in 30 m Tiefe. Unter Tage ist die Zeit stehen geblieben – hier ist noch alles wie im ausgehenden Mittelalter. Im Schein der Grubenlampe vergeht die Zeit wie im Flug. Gerne laden die Bergleute der Grube Caroline anschließend in die Bergwerkshütte ein. Von hier aus kann man auch schöne Wanderungen unternehmen – z.B. zur Hochburg, an deren östlichem Hang

die alte Schmelzhütte stand, in der das Erz der Grube zur Gewinnung von Blei und Silber verhüttet wurde. Die Grube ist in den Sommermonaten zur Besichtigung geöffnet – Termine zu erfragen: Tel. 07641/9391-0 Weitere Informationen erhalten Sie beim Förderverein Caroline Denzlinger Str. 33/1 79350 Sexau Mail: info@carolinengrube.de, Web: www.carolinengrube.de

Sexauer Seniorenwege Ausgangs- und Endpunkt für beide Rundwanderungen ist der Wanderparkplatz an der Hochburghalle. Auf den breiten, bequemen Wegen findet der Wanderer besonders viele Ruhebänke, um die Aussicht zu genießen und neue Kraft zu schöpfen. Markierung: gelbe Raute mit Zusatzschild „Seniorenweg 1“ bzw. „Seniorenweg 2“. SENIORENWEG 1 (Rundweg zum Oertelweiher): Länge 2,9 km, Gehzeit ca. 50 Min. SENIORENWEG 2 (Rundweg zur Hochburg, mit etwas Steigung): Länge 4,1 km, Gehzeit ca. 90 Min.

Sexauer Nordic Walking – Strecken Drei klassifizierte Strecken rund um Sexau mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Start bei der Hochburghalle. Längen: 3,3 km, 5,4 km und 14,1 km Foto: © Dr. Peter Petersen

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Grab Cornelia (Foto: © Peter Thoman)

Goethe und Cornelia

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ie zwischen der Elz und den Schwarzwald-Vorbergen gelegene Stadt Emmendingen hat im Leben des Schriftstellers Johann Wolfgang von Goethe eine Rolle gespielt. Seine 15 Monate jüngere Schwester Cornelia (1750 -1777) lebte hier, nach der Hochzeit im Jahre 1773, gemeinsam mit ihrem Mann Johann Georg Schlosser. Dieser war in Emmendingen als markgräflicher Oberamtmann tätig. Cornelia vermutete in ihm den gleichen Geist wie in ihrem Bruder. Schlosser, der auch literarisch tätig war, machte sein Haus zum Treffpunkt von Persönlichkeiten der Aufklärung. Durch die Begegnung mit ihnen fand auch die

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immer mehr vereinsamte, in ihrer Ehe unglückliche Cornelia Abwechslung. Ein besonders inniges Verhältnis hatte sie zu Jakob Michael Reinhold Lenz, der ihr und Schlosser von Goethe „in Pflege gegeben“ worden war. Goethe selbst besuchte Emmendingen zweimal in seinem Leben. Das erste Mal im Jahre 1775, um seine Schwester und ihren Ehemann zu besuchen und das zweite Mal 1779. Dies war allerdings kein schöner Anlass, denn er besuchte das Grab Cornelias, die am 8. Juni 1777 nach der Geburt ihrer zweiten Tochter starb. Ihr Grab befindet sich heute auf dem Alten Friedhof in Emmendingen.


Breisgauer Weinfest in der Innenstadt von Emmendingen Jährlich am dritten August-Wochenende Altstadt überraschen von der Qualität und der Vielfalt unserer heimischen Weine und Sekte. Freuen Sie sich auf ein attraktives Programm während der Festtage, unter anderem die geführten Weinproben am Samstag und Sonntag, das Feuerwerk am Montagabend und natürlich auch die verschiedenen Musikgruppen, die an allen Abenden auf den beiden Bühnen für Stimmung sorgen. Am Sonntagmorgen findet der Weinfestgottesdienst statt. Lassen Sie sich auch von den angebotenen Speisen Foto: © Martin Ziaja unserer einheimischen Gastronomie veras Breisgauer Weinfest findet all- wöhnen und gehen Sie mit uns auf Entdejährlich am dritten Augustwochen- ckungsreise in Sachen Genuss. ende zwischen dem Marktplatz und der Landvogtei in der Emmendinger Weitere Infos: Innenstadt statt. Die Breisgauer Winzer Breisgauer Wein GmbH möchten den vielen Gästen präsentieren, Landvogtei 10 was sie während des letzten Jahres mit 79312 Emmendingen viel Liebe, Fleiß und Können, in die Fla- Telefon 0170 / 5838364 schen gezaubert haben. Lassen Sie sich im Mail: weinfest@emmendingen.de gemütlichen Ambiente der Emmendinger www.weinlandbreisgau.de

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Bianka Herbstritt Breisgauer Weinprinzessin 2016/17 www.weinlandbreisgau.de

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Mühlbach-Radrundweg

Länge: ca. 30 km Beschilderung: gelbe Schilder mit blauer Beschriftung Verbindungen: Bahnverbindungen mit Fahrradtransport von den Bahnhöfen Kollmarsreute, Emmendingen, TeningenMundingen, Köndringen und Riegel Pkw-Parkplätze: Beim Übungsplatz des Hundesportvereins Kollmarsreute und bei der Altdorfhalle Kollmarsreute 2002 wurde von der Stadt Emmendingen der Mühlbach-Rundweg für Radfahrer ausgeschildert, ein überwiegend gut befestigter Weg mit nur wenigen kurzen Anstiegen/Abfahrten. Der Weg orientiert sich am 14,71 km langen Mühlbach von seiner

An der Mundinger Mühle (Foto: © Martin Ziaja)

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Abzweigung am Kollmarsreuter Wehr bis zu seiner Wiedereinführung in die Elz bei Riegel. Mit diesem Radweg wird den Radund Geschichtsfreunden die Möglichkeit gegeben, die Bedeutung des 800 Jahre alten Mühlbachs für Emmendingen und seine Umgebung nachzuvollziehen. An allen Mühlenstandorten finden Sie ausführliche Informationstafeln, die die Geschichte begreifbar machen. Seit dem 12. Jahrhundert wird das Wasser der Elz in ein künstlich geschaffenes System von Gräben und Kanälen einbezogen, das einerseits eine gleichmäßige Wassermenge zum Betreiben von Wasserrädern gewährleistet, andererseits Gefahren durch Hochwasser verringert. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts sorgte es auch für ein weiträumiges und dosiertes Bewässern der Wiesen rechts und links der Elz. Insbesondere jedoch war der Mühlbach die Lebensader für die Wirtschaft, die mittels Mühlen und Turbinen die Energie für ihre Betriebe aus der Wasserkraft gewann und die sein Wasser für industrielle Verfahren wie zum Beispiel Gerben von Leder benötigte. Der Radweg entlang des Mühlbachs ist als Rundweg angelegt, so dass man an jeder beliebigen Stelle einsteigen kann. Wer ihn jedoch von der Entstehung bis zu seinem


Auf dem Mühlbachradweg (Foto: ©Martin Ziaja)

Ende „erfahren” möchte, beginnt die Tour am Kollmarsreuter Wehr (Infotafel), das bereits im 18. Jh. mit der Regulierung der Elz entstanden ist. Der Weg führt zunächst rechts des Mühlbachs in den Ortsteil Kollmarsreute zurück und von dort in den Emmendinger Stadtteil Bürkle-Bleiche. Auf dem Weg in die Innenstadt liegen eine Turbine und ein Elektrizitätswerk (Infotafeln) und im Vollrath’schen Park eine in dieser Art seltene Wasserkreuzung (Infotafel). Hier trifft der aus Freiamt ins Tal fließende Brettenbach auf den Mühlbach, und beide verteilen sich gleich wieder in einen neuen Mühl- und Brettenbach, die die Innenstadt von Emmendingen “umarmen”. Am Ausgang des Parks befindet sich an der Stelle der alten Vollrath’schen Mühle ein neu errichtetes markantes Wasserrad (Infotafel). Nehmen Sie sich in der malerischen Altstadt ein wenig Zeit, gönnen Sie Ihren Kindern ein Eis und sich selbst ein erfrischendes Getränk. Vielleicht können Sie auch das kleine jüdische Museum am Schlossplatz mit dem vom Grundwasser unter dem Mühlbach gespeisten Ritualbad (Mikwe) besuchen (mittwochs und sonntags von 14-17 Uhr geöffnet). Linksseitig des Mühlbachs radeln wir weiter durch den Goethe-Park und durch Niederemmendingen Richtung Mundingen. Weithin sichtbar das hohe, gelb verputzte Gebäude

der Mundinger Mühle, in der sich heute eine Gaststätte mit Biergarten befindet. Direkt daneben wurde das Wasserkraftwerk Mundinger Mühle (Infotafel) in Betrieb genommen und unmittelbar dahinter sind die freigelegten und restaurierten Anlagen der historischen Mundinger Mühle zu besichtigen. Der flachgelegte Mühlenstein eignet sich übrigens gut als Tisch für ein zünftiges Vesper. Der Weg führt weiter nach Köndringen, vorbei an der Hammerschmiede des Eisen- und Hammerwerks Teningen (Infotafel). Auf Feldwegen geht es weiter Richtung Riegel. Durch das Riegeler Industriegebiet führt der Weg entlang der Bahnhofstraße bis nach Riegel, wo Elz, Glotter und Dreisam zusammenfließen und bis auf die Alte Elz im Leopoldskanal gebündelt werden. Eine Rast im historischen Riegel sollte man sich gönnen, eventuell auch einen Blick auf die Reste des Mithras-Tempels oder einen Besuch der Kunsthalle Messmer, bevor der Rückweg auf dem in Fließrichtung linksseitigen Elzdamm begonnen wird. Dieser Weg ist auch als ElzdammRadweg oder, bis Emmendingen, als Fernweg Elzach-Villé ausgeschildert. Im Emmendinger Stadtteil Wasser wechseln wir die Elzseite und gelangen so zu unserem Ausgangspunkt im Stadtteil Kollmarsreute zurück.

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Historische Ansicht der Abtei Tennenbach im 18. Jahrhundert.

Das Zisterzienserkloster Tennenbach -

einst geistiges und geistliches Zentrum der Region

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ine kleine Klosterkapelle aus dem frühen 14. Jahrhundert ist das einzige Zeugnis einer bedeutenden Geschichte in diesem heute so romantischen und ruhigen Tennenbachtal. Ein historischer Rückblick: Im Jahr 1161 kam Abt Hesso vom burgundischen Zisterzienserkloster Frienisberg im Kanton Bern auf die Hochburg, um einen Platz zum Neubau eines Klosters samt einiger dazugehöriger Güter zu erwerben. Herzog Berthold IV begrüßte die Ansiedelung der Zisterzienser, hatte er doch in seinen burgundischen Landesteilen die erfolgreiche Tätigkeit des Ordens kennengelernt. Er erhoffte sich auch hier eine Besiedelung und Urbarmachung der damals noch wenig erschlossenen Waldgebiete. 1210 wurde unter Abt Bertold die Klosterkirche vollendet, das Kloster trug den

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Namen „Porta Coeli” (Himmelspforte). Die heute noch vorhandene Kapelle wurde 1310 von dem Ritter Bruno von Hornberg gestiftet. Der Abt Johannes Zenlin ließ 1341 das Tennenbacher Güterbuch anlegen, das für die Geschichtsforschung unentbehrliche Daten enthält. 1438 verlieh das „Basler Konzil” dem Abt Martin I. und seinen Nachfolgern das Recht, Mitra und Stab zu tragen. Durch eine erfolgreiche Besiedelung der Waldgebiete, Siedler wurden aus dem Altsiedeland der Rheinebene, aus der Schweiz und aus dem Elsass durch günstige Ansiedlungsbedingungen geworben, sowie durch zahlreiche Schenkungen umliegender Landbesitzer und eine geschickte Wirtschaftspolitik erlangte das Kloster eine bedeutende wirtschaftliche und politische Machtstellung und war als Geldgeber


gesucht. Die ersten 300 Jahre können als feld. Die neuerliche Blütezeit des Klosters Blütezeit des Klosters betrachtet werden. währte jedoch nicht lange. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Anlage immer wieder von durchziehenden Heeren verwüstet. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie dann völlig zerstört und der Konvent zerstreute sich in alle Winde. Der Abt wurde nach Breisach entführt und musste für 1000 Gulden wieder ausgelöst werden. Ein mutiger Geistlicher, Conrad Burger, erreichte, dass das Kloster wieder zurückgegeben und aufgebaut wurde, auch die Mönche kehrten zurück. 1723 brannte das Kloster jedoch völlig ab. Abt Münzer ließ daraufhin nach den Plänen von Peter Thumb eine beeindruckende Klosteranlage bauen. Die Abbildung zeigt diese barocke Klosteranlage aus dem 18. Jahrhundert. Damals lebten bis zu 100 Konventualen im Kloster, 24 verschiedene Handwerkszweige waren vertreten, weiterhin eine lateinische und eine deutsche Schule, eine Schreibschule, eine Buchdruckerei und eine Vielzahl Gelehrter und Künstler fanden dort ein Betätigungs-

Im Zuge der Säkularisierung 1806 wurden die Klostergemeinschaft und die Schulen aufgelöst, der Chorgottesdienst eingestellt, Gebäude, Ländereien, Rechte, Altäre, Kirchengeräte enteignet und die Bibliothek abgefahren. Die Mönche zogen in andere Klöster außerhalb des Landes oder blieben bei einer kärglichen Pension im Kloster Tennenbach. Zur Zeit der Befreiungskriege diente das Kloster als Lazarett für 1500 österreichische und bayrische Soldaten, die dort auch starben und oberhalb des Klosters ihre letzte Ruhestätte fanden. Die verwahrlosten Klostergebäude fielen bis auf die Klosterkapelle und die in Freiburg wieder aufgebaute Abteikirche restlos der Spitzhacke zum Opfer. Heute ist es still geworden im Tennenbachtal und über 600 Jahre Klosterleben, Wissenschaft und Kunst ist im wahrsten Sinne „Gras gewachsen”.

Seele baumeln lassen beim Kloster Tennenbach (Foto: © Martin Ziaja)

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Burgruine Hochburg-Hachberg (Foto: © A. Brinkmann)

Die Burgruine Hochburg

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irgends habe ich die Wahrheit, … lebhafter empfunden, dass alle Kunst ewig ist, als in den Gemäuern von Hochburg. Ich weiß nicht, durch was für unbekannte Gesetze der Seele mir, wenn ich auf auf diesen nackten Felsen herumhüpfe, Shakespeare so gern einfällt,- wenn ich jene abgerissene Säule wie eine Insel ihr buschiges Haupt dem Regen und Ungewitter darbieten sehe . . .“ Jacob Michael Reinhold Lenz, Dichter des Sturm und Drang, der sich zwischen 1775 und 1778 als Seelenfreund Cornelia Schlossers, der Schwester Goethes in Emmendingen aufhielt, schrieb diese Zeilen in seiner Abhandlung über ,,Das Hochburger Schloss“. Ihm bot die Burgruine einen ähnlichen Anblick wie uns heute. Grund genug, einen Blick auf die wechselvolle Geschichte dieser bedeutenden Burganlage zu werfen. Auf einem Felsrücken gelegen erhebt sich die mächtige Burgruine Hochburg, ehemals Hachberg, weithin sichtbar über die Emmendinger Vorbergzone. Man nimmt

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an, dass eine kleine Burg bereits im 11. Jhd. an dieser Stelle stand. 1161 fanden dort auf dem ,,Castro Hahberc“ die Gründungsverhandlungen für das Kloster Tennenbach statt. Anfang des 13. Jahrhunderts ging die Burg an eine Nebenlinie des Hauses Baden und wurde weiter ausgebaut um den repräsentativen Ansprüchen der neuen Burgherren zu genügen. Im 15. und 16. Jahrhundert war die Burganlage das wirtschaftliche und militärische Verwaltungszentrum der Markgrafschaft Hachberg, die noch keine Städte in ihrem Gebiet hatte. Sie übertraf inzwischen alle Burgen im Breisgau an Größe und Bedeutung. Im 16. Jhd. wurde sie unter Markgraf Karl II von der mittelalterlichen Adelsburg zu renaissancezeitlichen Schloss- und Festungsanlage um- und ausgebaut. Nach dem Tode Karls II. wurde die Markgrafschaft Baden-Durlach dreigeteilt, sein zweiter Sohn Jacob III. erhielt den Mittelteil mit dem Amt Hachberg und zog 1584 in den zum Schloss umgebauten Wirtschaftshof des Tennenbacher Klosters in Emmendin-


gen. 1590 erwirkte er die Stadtrechte für Emmendingen und machte den Ort zum Zentrum der Markgrafschaft Hachberg. Der jüngere Bruder des Markgrafen Jacob III., Markgraf Georg Friedrich, folgte ab 1595 in der Herrschaft. Er schuf ein einheitliches Verteidigungssystem in der Markgrafschaft und ließ für 28.046 Gulden eine Festung nach modernsten Erkenntnissen der Festungsbaukunst um die renaissancezeitliche Schlossanlage errichten. Im Mai 1636, während des 30-jährigen Krieges, wurde diese Festung nach zweijähriger Belagerung von den kaiserlichen Truppen eingenommen und anschließend zerstört. Markgraf Friedrich VI. ließ die Burg ab 1660 wieder aufbauen. Aber sie sollte nicht mehr lange stehen bleiben. Bereits 1684 wütete ein Brand auf der Burg und 1689 wurde sie in den pfälzischen Erbfolgekriegen von den Franzosen eingenommen und endgültig zerstört. In den nächsten Jahrhunderten übernahm die Natur die Herrschaft über die zweitgrößte Burgruine Badens. Sie zerfiel langsam, bis der Verein zur Erhaltung der Ruine Hochburg e. V.,

dem Zerfall ein Ende setzte und seither in vielen ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen unter Mithilfe von zahlreichen Vereinen aus dem Landkreis den Bestand der Ruine sicherte. Im Zuge der Restaurierungsarbeiten kam schon früh die Idee auf, den Besuchern der Burg die zahlreichen Fundstücke der Freilegungsarbeiten zugänglich zu machen und konnte 1990 im Gewölbekeller der Oberburg, dem ehemaligen Wein- und Vorratskeller, das Hochburg-Museum eröffnet werden. Dort können Besucher Fundstücke, Illustrationen, Modelle und Nachbildungen zum Leben auf der Burg und ihrer baugeschichtlichen Entwicklung bewundern. Das Museum wird von Mitgliedern des Vereins betreut und ist von April bis einschließlich Oktober an Sonn- u. Feiertagen von 13-17 Uhr geöffnet. Ein ganz besonderes Ereignis ist sicherlich das jährlich am ersten Septembersonntag stattfindende Hochburgfest. An diesem Tag wird die Geschichte lebendig, Marketenderinnen und Handwerker in Originalkleidung präsentieren ihre Arbeit und die Gäste werden mit heimischen Spezialitäten bewirtet.

Hochburgfest (Foto: © Axel Brinkmann)

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Der Vierburgenweg im Naturpark Südschwarzwald

Kastelburg

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arkierung: gelbe Raute und Namensschilder „Vierburgenweg“, Länge: 31,5 km. Vom Bahnhof Waldkirch aus folgt man dem Zeichen des Kandelhöhenweges „weißes K in roter Raute“, der wie der Zweitälersteig bis zum Wegweiserstandort „Sexauer Haseneckle“ identisch ist mit dem Verlauf des Vierburgenweges, hinauf zur Kastelburg. Diese wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Schnabelberg-Eschenbach erbaut, und 1634 von den kaiserlichen Truppen zerstört. Von der Kastelburg steigt man leicht aufwärts und nach etwa 40 Minuten ist das Waldkircher „Haseneckle“ erreicht. Man hält sich halb

links und wandert über die „Tannenwiese“ in Richtung des Sexauer Ortsteils Reichenbächle. Vom Waldparkplatz „Eulental“ aus geht es weiter in Richtung Sexau. Wer jetzt schon müde ist, kann die Wanderung hier unterbrechen; ein freundliches Dorf lädt zum Verweilen ein (vgl. Kapitel „Sexau“). Kurz vor der Sexauer Kirche folgt man dem Wassergässle und hat einen Blick auf das nächste Etappenziel, die Hochburg. Man überquert den Brettenbach und steigt jetzt bergan bis zur Ruine der Hochburg, die einst, neben der Burg von Heidelberg, die mächtigste Burg in Baden war. Hier eröffnet sich ein herrlicher Ausblick auf den Kaiserstuhl, das Rheintal und bei klarer Sicht bis zu den Vogesen. Von der Burg führt der Weg zunächst bergab zur Landwirtschaftsschule, Domäne Hochburg, und von dort durch den Wald von Windenreute fast eben weiter. Der Vierburgenweg führt direkt zum Eichbergturm und dann weiter zur „gebrannten Eiche“. Auf zwei kurzen Teilstrecken zwischen der Hochburg und dem Eichbergturm ist der Verlauf des Vierburgenweges zudem identisch mit dem Breisgauer Weinweg und zusätzlich

Hochburg (Foto: © Tourist-Info Emmendingen)

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Burgruine Lichteneck bei Hecklingen

mit dem Zeichen „grüne Traube in roter Raute“ markiert. Der Eichbergturm ist mit 43 m der höchste frei begehbare Aussichtsturm in Deutschland (siehe Kapitel „Eichbergturm“). Wer die Wanderung jetzt unterbrechen will, findet markierte Wege in die Markgrafenstadt Emmendingen. Hier stehen vom einfachen Gasthof bis zum Viersterne-Hotel alle Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung, ein Bummel durch die Altstadt und ein leckeres badisches Menü können Ihren Tag angemessen abrunden (siehe Kapitel „Emmendingen“). Am nächsten Tag startet man die Wanderung im Stadtgarten von Emmendingen und folgt dem mit der blauen Raute markierten Wanderweg bis zur Wegekreuzung „Gebrannte Eiche“, wo man auf den Vierburgenweg trifft. Von dort geht es weiter zum nächsten Etappenziel, der

Burgruine Landeck. Diese Burg, deren Bau 1260 begonnen wurde, ist ein besonders schönes Beispiel des Burgenbaus im Breisgau. Von der Landeck aus folgt man 100 Meter der Fahrstraße in Richtung Freiamt, biegt dann erst rechts, anschließend links ab, verlässt den Ort und steigt hinauf in den Vierdörferwald. Oberhalb von Bombach wandert man durch die Weinberge, vorbei an der „Hasenbank“ und erreicht nun bald die Burgruine Lichteneck, die hoch über der Riegeler Pforte thront. Vom Wegweiser „Burgacker“ führt der Vierburgenweg dann hinunter in das mittelalterliche Städtchen Kenzingen.“ Dort hat man sowohl Bahn-als auch Busanschluss in Richtung Freiburg und Offenburg. Ein Faltblatt mit allen Informationen zum Vierburgenweg finden Sie in der TouristInformation.

Ortsteil Landeck mit Burgruine

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Märkte und Feste 2017/2018 Großer Internationaler Fasnachtsumzug Fasnachtssonntag | ab 14.01 Uhr | Emmendingen Künstler- und Kunsthandwerkermarkt auf dem Schlossplatz 8. bis 9. April & 16. bis 17. September 2017 / 24. bis 25. März & 15. bis 16. September 2018 | Sa. 10 bis 18 Uhr und So. 11 bis 18 Uhr | Emmendingen Radmarkt auf dem Marktplatz mit verkaufsoffenem Sonntag letzter April-Sonntag | 11 bis 18 Uhr Läden geöffnet von 13 bis 18 Uhr | Emmendingen Größter Fahrradmarkt im Dreiländereck Deutschland/ Frankreich/ Schweiz Emmendinger Musiknacht 28. April 2017 | ab 20 Uhr Livemusik in zahlreichen Gastronomiebetrieben Emmendinger Nacht 19. Mai 2017 | Einkaufen bis 24 Uhr Bewirtung, Musik und Unterhaltung in der gesamten Innenstadt Flohmarkt in der Lammstraße 6. Mai & 5. August 2017, 5. Mai & 4. August 2018 | 8 bis 16 Uhr | Emmendingen Goethe-Spiele Emmendingen 23. Juni bis 16. Juli 2017 | jedes Wochenende ab 20 Uhr Stationentheater in der Innenstadt Emmendinger Wohlfühltag 24. Juni 2017 | 10 - 15 Uhr Markt für Entspannung, Schönheit und Genuss Emmendinger Stadtlauf 30. Juni 2017 / 29. Juni 2018 | ab 17 Uhr I EM Music Schlossplatz-Open-Air 3. Juli-Wochenende | Open-Air-Konzert mit internationalen Künstlern | Emmendingen African Music Festival mit afrikanischem Bazar auf dem Schlossplatz 1. August-Wochenende | Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 9 bis 17 Uhr | Emmendingen

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Breisgauer Weinfest 3. August-Wochenende „DAS“ Weinfest in der Emmendinger Altstadt, eines der größten Weinfeste in Südbaden: Über 300 Sekte und Weine werden gereicht. Buckfest Musikverein Sexau 16. bis 18. September 2017 Hochburgfest: Burgruine Hochburg 1. September-Sonntag | ab 11 Uhr Die Ruine erwacht zu neuem Leben. Marketenderinnen, Falkner, Handwerker, demonstrieren ihre Kunst. Herbstwochenende und Härdepfleschd auf dem Marktplatz 1. Oktober-Wochenende | Emmendingen Ein traditionelles Fest rund um die Kartoffel. Brettlimärkt und verkaufsoffener Sonntag auf dem Marktplatz letzter Oktober-Sonntag | 11 bis 18 Uhr | Emmendingen Markt rund um den Wintersport Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz Donnerstag vor dem 1. Advent bis 23. Dezember | von 11 bis 20 Uhr Emmendinger Weihnachtsdorf Weihnachtsmarkt in der Lammstraße: 2. bis 3. Dezember 2017 | Sa 10 bis 18 Uhr und So 11 bis 18 Uhr | Emmendingen Weihnachtsmarkt Sexau Rathausplatz 16. Dezember 2017 | 15. Dezember 2018 Wochenmärkte in Emmendingen • Marktplatz Jeden Dienstag und Freitag (außer Feiertage) von 8 bis 13 Uhr • Lessingstraße beim großen Einkaufszentrum Jeden Samstag 9 bis 11 (außer Feiertage), • Rathausplatz Mundingen Jeden Mittwoch Marktstand 12.30 bis 15.30 Uhr + Jeden Samstag 9 bis 11 Uhr (außer Feiertage) Informationen über weitere Veranstaltungen in Sexau und Emmendingen erhalten Sie bei der jeweiligen Tourist-Information.


African Music Festival

Künstler- und Kunsthandwerkermarkt

Breisgauer Weinfest Foto: © Andrea Schlenk

Hochburgfest Foto: © Martin Ziaja

Weihnachtsmarkt Emmendingen

Buckfest Musikverein

Foto: © Martin Ziaja

Foto: © Larissa Blust

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Emmendinger Stadtlauf (Foto: © Daniel Thoma)

Sport und Freizeit in Emmendingen

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gal ob jung oder alt. In Emmendingen ist für jeden etwas an Sportund Freizeitmöglichkeiten geboten. Angefangen vom Walderlebnispfad Wieselweg, der besonders für die Kleinen Spaß am Entdecken und Lernen bietet, bis hin zum 2015 neu eröffneten Bewegungspark im Stadtgarten, der sich vor allem bei den Senioren großer Beliebtheit erfreut, ist alles dabei. Besonders Radfahrer freuen sich hier über das vielfältige Angebot an Radwegen. Sie haben direkt Anschluss an den Breisgau-Radwanderweg, den ElztalRadwanderweg oder den französischen Radweg Villé-Elzach. Wer zusätzlich zum Radfahren etwas lernen will, fährt den

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Mühlbach-Radweg. Durch Informationstafeln entlang des Weges erfahren die Radfahrer alles über die Geschichte der Wasserwirtschaft in dieser Gegend. Mountainbiker haben von Emmendingen aus Anschluss an das Mountainbike-Paradies ZweiTälerland und von dort in das Obere Kinzigtal, den Naturpark Südschwarzwald und das Dreisamtal. Wer gerne wandert, dem bieten die gut beschilderten Wanderwege (78 km) direkt um Emmendingen herrliche Ausblicke auf südliche Schwarzwaldhöhen, den Kaiserstuhl, die Rheinebene und auf die Vogesen. Falls Sie nicht gerne alleine wandern, finden Sie Anschluss durch Wandergruppen des Schwarzwaldvereins


Bewegungspark Stadtgarten (Foto: © Stadt Emmendingen)

oder der Naturfreunde Emmendingen. Für alle, die höher hinaus wollen, bietet der Schwarzwald vom bequemen, ausgebauten Rundweg bis zur abenteuerlichen Kletterpartie alles, was das Herz begehrt. Karten, Programme und Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information oder im örtlichen Buchhandel.

erwerben. Hierzu ist ein gültiger JahresFischereischein notwendig. Wassersportler können auf kleinen Flüssen und auf den Altrheinarmen im Naturgebiet Taubergießen herrliche Bootstouren machen.

Nordic Walking: Der Skiclub Emmendingen bietet Schnupperkurse aber auch Angler können für den Baggersee Koll- Touren für fortgeschrittene Walker an. marsreute Tageskarten beim Angelzen- Info-Telefon: 07641/55656 oder www. trum Freiburg (Telefon: 0761/ 1517936) skiclub-emmendingen.de.

Wandern in Emmendingen (Foto: © Martin Ziaja)

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Kollmarsreuter Baggersee (Foto: © Martin Ziaja)

Bäder & Badeseen EMMENDINGEN ca. 0,5 km entfernt vom Bahnhof EM

• BEHEIZTES FREIBAD • Schwimmer-/Nichtschwimmerbecken • Riesenrutsche, Kindererlebnisbecken, 5 Meter Sprungturm • Große Liegewiese mit altem Baumbestand • Sportspielwiese, Spielplatz • Kiosk, Wickelraum, gebührenfreier Parkplatz

• Superrutsche, Sprungturm, Beach-Volleyball • Große Liegewiese • DLRG/Bademeister • Kiosk, gebührenfreier Parkplatz Saison: Mai - September 8 - 20 Uhr Adresse: Badstraße, Telefon: 0 76 41 / 24 04 TENINGEN - NIMBURG ca. 5,0 km entfernt vom Bahnhof EM

• BADESEE (zum Teil FKK) Saison: Mitte Mai - Mitte September 8-20 Uhr • DLRG/Bademeister Adresse: Am Sportfeld 6, über der Elz, bei den • Kiosk und sanitäre Einrichtungen Sportanlagen, Telefon: 0 76 41 / 91 33 75 • Hundeverbot Über die Autobahnbrücke, Anschlussstelle EMMENDINGEN-KOLLMARSREUTE 60, Autobahn A5, erste Kreuzung rechts und ca. 3,5 km entfernt vom Bahnhof EM gleich wieder rechts. Adresse: Gewerbegebiet • BADESEE Kaibenlache-Fületin, Otto-Lilienthal-Straße • Parkmöglichkeit am Tennisplatz oder Altdorfhalle Kollmarsreute. • Kein Hundeverbot aber Leinenzwang Der See liegt zwischen der Elz und den Sportanlagen des SV Kollmarsreute TENINGEN ca. 4,5 km entfernt vom Bahnhof EM

• BEHEIZTES FREIBAD • Schwimmer-/Nichtschwimmerbecken

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Öffnungszeiten: Mo. 20 – 22 Uhr Di., Mi. 14 – 22 Uhr Do. 08 – 22 Uhr • FREIZEITSEE Fr. 14 – 19 Uhr • Hundeverbot Sa. geschlossen • Parkplatz mit Gebühr So./Feiertage 09 – 17 Uhr Adresse: Zufahrt über Elzstraße (Brücke am Sportfeld), entlang asphaltiertem Land- Kurhaus Freiamt, Badstraße 1, 79348 Freiamt Telefon Tourist-Information: 07645 / 91 03 0 schaftsweg Telefon Hallenbad: 07645 / 91 03 91 E-Mail: info@freiamt.de TENINGEN - KÖNDRINGEN ca. 4,0 km entfernt vom Bahnhof EM

DENZLINGEN ca. 7,0 km entfernt vom Bahnhof EM

MACH‘ BLAU - Sport- & Familienbad

MALTERDINGEN ca. 8,0 km entfernt vom Bahnhof EM

• BADESEE • Beschränkte Parkmöglichkeiten An der Zufahrt Autobahn A5 (Anschlussstelle 59) von Malterdingen, rechts parallel zur Straße ein Landwirtschaftsweg FREIAMT ca. 9,0 km entfernt vom Bahnhof EM

HALLENBAD im Kurhaus Freiamt Spaß und Wohlfühloase für Jedermann. • Warmbadetage (Wassertemperatur Do, 32°C / Fr, 31°C) • Kinderbadespaß (Di, 15.00 - 18.00 Uhr) • „Saunalandschaft“ - klein aber fein • Liegewiese • AquaCycling Kurse • Parkplatz

Die Kombination zwischen Hallenund Freibad mit dem Ganzjahresbecken im Außenbereich sowie die großzügige Saunalandschaft bieten ein besonders attraktives Angebot für Jung und Alt. Winteröffnungszeiten (Oktober bis April) bitte direkt erfragen! Sommeröffnungszeiten (Mai bis September) Hallenbad und Freibad: Mo. - So. 9 – 21 Uhr, (Do. ab 6.15 Uhr, bei Tageslicht) Ganzjährig Sauna: Mo. - Sa.: 13-22 Uhr, sonntags: 10-22 Uhr, Montag = Damensaunatag, mittwochs ist die Sauna geschlossen MACH` BLAU – Sport- & Familienbad Denzlingen, Berliner Straße 53, 79211 Denzlingen, Tel. 0 76 66 / 937 935 10, www.mach-blau-denzlingen.de

(Foto: © Peter Klüber)

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Tipps für Kids

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ür einen Urlaub voller spannender Erlebnisse wollen wir euch hier einige Tipps geben. Bei schönem Wetter fällt es leicht, sich hier zu amüsieren. Ein schönes Freibad mit Beachvolleyball-Anlage für die heißen Tage oder der herrliche Emmendinger Stadtwald, dem Eichbergturm und vielen kleinen Bachläufen, an denen es sich herrlich spielen lässt. Am schönen Waldspielplatz Vogelsang beginnt der neue Walderlebnispfad. Auf der 1,5 km langen Strecke gibt es für Jung und Alt viel zu entdecken. Unter anderem einen Barfußpfad, den Tierweitsprung, einen Blinden- und einen Balancierpfad. Oder lasst euch von euren Eltern in der Märchenhütte eine Geschichte vorlesen. Ein Spaziergang könnte euch zur Hochburg führen, wo ihr sehen könnt, wie die Ritter früher gelebt haben und über die Burgzinnen könnt ihr nach den feindlichen Heeren Ausschau halten. Bänke und Grillplätze sind dort vorhanden. Sollte es wirklich einmal regnen, lohnt sich ein Besuch im Stadtmuseum, dort

Drehwürfel auf dem Walderlebnispfad

erfahrt ihr, mit welchem Gerät Carl Friedrich Meerwein 1784 versucht hat, zu fliegen. Im Sportcenter beim Freibad erwartet euch ein Abenteuer- und Klettergarten und das Impulsiv-Kinderland mit vielen Überraschungen. In den Sommerferien werden dort für Kinder auch angeleitete

Foto: © Martin Ziaja

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Waldspielplatz am Horneck in Sexau (Foto: © Niemeyer)

Sportprogramme angeboten (siehe S. 42). Auf den vielen Festen und Märkten hier in Emmendingen gibt’s immer wieder Interessantes zu entdecken: kleine Schätze auf den Kinderspielzeugflohmärkten, Schmiede und Glasbläser bei der Arbeit auf dem Kunsthandwerkermarkt, afrikanische Trommeln und Musik auf dem großen Musikfestival Anfang August, Ritter und riesige Kanonen auf dem Hochburgfest. Außerdem führt die Freilichtbühne in jedem Sommer ein Kinderstück auf. Überredet eure Eltern, mit euch die nähere Umgebung zu erkunden. Kleine Städtchen um Emmendingen herum bieten auch Spannendes, z. B. das Fasnachtsmuseum in Kenzingen, dort wird das ganze Jahr über die alemannische Fasnacht mit traditionellen Masken und Kostümen informiert; in Endingen findet ihr ein Käsemuseum, in dem gezeigt wird wie früher Käse hergestellt wurde; in Waldkirch gibt es den Baumkronenpfad und einen kleinen Zoo. Wenn ihr Freitag nachmittags nach Freiamt, einem kleinen Schwarzwalddorf ganz in der Nähe, zum Freihof fahrt, findet ihr dort einen kleinen Bauernmarkt, da könnt ihr eure Eltern zu Kaffee und Kuchen oder einem heimischen Schnaps oder Likör abgeben und dann allein durch das Heimatmuseum stöbern, wo ihr altes Spielzeug findet oder alte Handwerksgeräte manchmal auch in Aktion gezeigt werden. Für die Abenteuerlustigen unter euch

gibt’s in Kenzingen/Bombach einen Waldklettergarten, in luftiger Höhe, 10 m über dem Boden könnt ihr dort euer Können und euren Mut an Schwingseilen, Hängebrücken, Seilbahnen usw. erproben. Wer lieber das Element Wasser mag, kann im Naturschutzgebiet Taubergießen Ausflüge mit Kähnen durch einen richtigen Urwald machen. Für den kleinen, kostenlosen Spaß zwischendurch gibt es in Sexau den Waldspielplatz „Am Horneck“. Dieser befindet sich neben dem Sexauer Sportplatz und ist über die Straße „Burgweg“ zu erreichen. Ein Abenteuerspielplatz mit Naturerlebnisanlage befindet sich bei der Hochburghalle und ist über die Straße Wassergäßle zu erreichen. Austoben könnt ihr euch auf dem Spielplatz und wenn ihr wollt, auch das Wassertretbecken und den Barfußpfad ausprobieren oder ihr versucht euch am Sinnesgarten. Direkt neben der Anlage habt ihr die Möglichkeit euch auf dem Boulplatz und dem Beachvolleyball-Feld richtig auszupowern. Wen das Thema Bergbau interessiert und wer etwas Zeit und Lust mitbringt, für den besteht die Möglichkeit die mittelalterliche Silbergrube „Caroline“ zu besuchen (Öffnungszeiten siehe Veranstaltungen). Kommt mit Euren Eltern in die TouristInformation, wir geben euch gerne weitere Tipps und sagen euch, wie ihr dorthin kommt.

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Radfahren an der Elz (Foto: © Martin Ziaja)

Radwanderwege Emmendingen-Waldkirch-Radwanderweg Die nördliche Breisgauer Bucht eignet sich hervorragend für Radtouren, die wegen der ebenen Streckenführung für die ganze Familie geeignet sind. Empfehlenswert ist der 11 Kilometer lange Radwanderweg von Emmendingen nach Waldkirch, der am Rand der Schwarzwaldvorberge verläuft. Nur am Buchholzer Rebberg ist er leicht gewellt und bis auf zwei Kilometer gute Schotterstrecke vollständig geteert. Markierung: quadratisches weißes Schild mit grüner Aufschrift und stilisiertem Fahrrad. Ausgangspunkt: Bahnhof Emmendingen. Von dort entlang der Bahn, vorbei am Alten Friedhof zur Neubronnstraße, weiter bis zur Markgrafenschule. Dann links ab durch die Grünanlage entlang des Brettenbachs zur Weinstockstraße. Von dort am Brettenbach entlang bis zur Windenreuter Brücke (Kreisstraße 5102). Kurz vor ihr aus Sicherheitsgründen rechts ab und im Bogen bis zur Feldunterführung an der Bahn. Auf dem Wirtschaftsweg weiter bis zur Abzweigung Kollmarsreute. Am

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Brettenbach entlang bis Ortsrand Sexau. Rechts in den Burgweg, dann links in die Andlaustraße, über die Breite Straße, Brettenbachweg bis zum Parkplatz an der Dorfstraße. Die Dorfstraße von Sexau kreuzen und auf dem Moosweg das Dorf verlassen. Bei der Wegverzweigung links und nach 150 Metern rechts ab auf dem geteerten Wirtschaftsweg entlang des Rebberges. Wegverzweigung Buchholzer Rebberg: hier Einmündung in den ElztalRadwanderweg Gundelfinden-Elzach. Die Markierung nun mit Bezeichnung ElztalRadwanderweg. Vorbei am Buchholzer Schützenhaus, Kinderspielplatz und den Tennisplätzen zum Ortsrand von Batzenhäusle. Links abbiegen in die Straße „An der Halde”. Beim Gasthaus „Sonne” links in Emmendinger Straße. Vorsicht, der Verkehr nimmt zu! An der Kirche geradeaus in die Straße „Unteres Amtsfeld”. Der Straße folgen bis zum Heitereweg, dann rechts ab bis zum Bahnhof und Stadtmitte von Waldkirch.


Elztal-Radwanderweg Mit fast 30 Kilometer Länge und einer Gesamtsteigung von 160 Metern ist der Elztal-Radwanderweg für geübte Radfahrer geeignet. Mit ganz wenigen Ausnahmen verläuft er auf geteerten Wegen. Er ist durch ein weißes quadratisches Schild mit grüner Aufschrift und stilisiertem Fahrrad ausgewiesen und bietet zahlreiche Rastund Einkehrmöglichkeiten. Die Beschreibung von Emmendingen bis zum Bahnhof in Waldkirch entnehmen Sie bitte aus dem vorhergehenden Text Emmendingen-Waldkirch-Randwanderweg. An der Rückseite des Bahnhofs weiter auf Max-Barth-Weg bis Gewerbe gebiet Kollnau, rechts ab in Grünstrasse, am Flussufer entlang bis Elzbrücke in Kollnau. Unter der Brücke bis Sträßchen „Am Elzufer”. Geradeaus weiter, dann links in Kreuzstraße, sofort rechts in Stadionweg bis alte Bundesstraße. Rechts auf Geh- und Radweg, vorbei an Firma Gütermann, bei Eisenbahnbrücke über Elz auf andere Flussseite. Auf Elzstraße durch Gutach, ansteigend über Elztalbahn zum Friedhof, links ab, entlang Sportplätzen bis zum Ottensteg. Hier Abzweigung nach Simonswald/Furtwangen. Den Elztal-Rad-

wanderweg weiter über Brücke zur L 173 in Bleibach. Rechts ab, sofort links in St. Georgstraße. Geradeaus bis Dorfstraße, dort links bis Ortsmitte Bleibach. Dorfstraße rechts ab in Silberwandstraße, ansteigend aus Dorf hinaus, über die Bahn, vorbei am Hotel Silberkönig zur Waldecke. Links ab zur Elztalbahn, nach Unterführung erst rechts, 250 Meter weiter links nach Niederwinden. Auf Bundesstraße durch den Ort, dann auf neuem Radweg nach Oberwinden. Bis Rathaus auf Hauptstraße, rechts ab, über Elzbrücke, ansteigend links an Kirche vorbei. Aus dem Ort hinaus, nach Unterführung gleich links ansteigend zum Weiler Staudenhöfe. Abwärts zur Bahnlinie Richtung Elzach. Beim Sportplatz an der großen Fichte halb rechts weiter, links über die Brücke und Anstieg bis Neubaugebiet von Elzach. Hansjakobstraße, Wittenbacher Straße und Kreisstraße bis Bahnhof Elzach. Hinunter in die Stadt. Nach Elzbrücke sofort rechts in Gerbergasse. Gasthaus Rössle halbrechts in Wörthstraße. Dann links in Friedhofstraße, weiter bis Hauptstraße. Hier rechts Richtung Prechtal. Ab Gasthaus Ladhof auf Seitenweg neben B 294 zum Endpunkt im Ortsteil Prechtal.

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Tagesausflüge in die Umgebung Freiburg Die schöne Münsterstadt im Breisgau lädt zu einem Tagesausflug ein. Machen Sie einen Rundgang durch die Altstadt und besuchen Sie das Münster und den umliegenden Platz mit historischen Gebäuden und dem täglich stattfindenden Markt. Zwischen dem Schwabentor und Martinstor liegen die einstigen Handwerkerviertel Fischerau und Gerberau mit ihren schmalen Häusern und dem Gewerbebach. Auch einige Museen und Sammlungen gibt es in der Stadt. Zum Bummeln empfiehlt sich die Kaiser-Joseph-Straße mit zahlreichen Geschäften. Kaiserstuhl Die sonnenverwöhnte Landschaft des ehemaligen Vulkans ist vorwiegend Weinund Obstanbaugebiet. Hier kann man malerische Orte besuchen oder in schöner Landschaft Wandern und Radfahren. Besonders hervorzuheben sind: Die ehemalige Römerstadt Riegel, Endingen mit altem Ortskern, die Burgruinen in Jechtingen und Sasbach, Burkheim mit dem

Wahrzeichen der Schlossruine und alten Bürgerhäusern und Breisach mit dem bekannten Münster und dem berühmten Schnitzaltar. Europapark Der größte Freizeitpark Deutschlands verzaubert zu jeder Jahreszeit mit zahlreichen Attraktionen, Shows und Highlights. Die einzelnen Attraktionen befinden sich in einzelnen, original nachgebauten Ländern Europas. In unmittelbarer Umgebung befindet sich die Fluss- und Urwaldlandschaft Taubergiesen, Baden-Württembergs zweitgrößtes Naturschutzgebiet. Hier bietet sich eine Kahnfahrt oder eine Wanderung an. Mittlerer- und Hochschwarzwald Hinter Freiburg erreicht man durch das Höllental mit dem sagenumwobenen Hirschsprung bald die Doppelstadt TitiseeNeustadt. Der Titisee ist eines der meist frequentierten Tourismus-Zentren im Schwarzwald. Hier warten zahlreiche Attraktionen und Sehenswürdigkeiten auf die Besucher.

Tagesausflug in den Kaiserstuhl - Vogtsburg-Oberbergen

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Simonswäldertal

Der Feldberg ist mit 1493 Meter der höchste Berg des Schwarzwaldes. Im Winter findet man hervorragende Schneeverhältnisse, die zu Skilanglauf und Abfahrt einladen, im Sommer ist das Feldbergmassiv ein Wanderparadies mit vielen naturkundlich interessanten Höhepunkten. Als eines der beeindrucktesten Naturwunder Deutschlands gelten die Triberger Wasserfälle. Über sieben Kaskaden stürzt die Gutach über 162 Meter in die Tiefe. Neben den Wasserfällen kann man in Triberg auch dem Schwarzwaldmuseum einen Besuch abstatten. In Gutach an der Schwarzwaldbahn befindet sich das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof. Hier sind alte Schwarzwaldhäuser und Bauernhöfe zu sehen. Elz- und Simonswäldertal Im sogenannten ZweiTälerLand warten viele Entdeckungen auf den Besucher: Hier hat man auf vielen Wegen, wie z.B. dem

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ausgezeichnete Qualitätswanderweg „Zweitälersteig“, dem Brotweg in Elzach, oder dem Walderlebnispfad am Hörnleberg die Möglichkeit die Täler zu Fuß zu erkunden. In Waldkirch kann man dem Naturerlebnispark oder dem Elztalmuseum einen Besuch abstatten oder eine Edelsteinschleiferei besichtigen. Der mystische Gipfel des Kandels bietet eine beeindruckende Aussicht. Auf dem Hörnleberg befindet sich ein bekannter Wallfahrtsort. In Simonswald können Sie außerdem die kulturhistorische Ölmühle besuchen. Südliche Ortenau Die Ortenau beginnt am nördlichen Rand des Breisgaus. Ihr Kernbereich ist die Vorbergzone des Schwarzwaldes. Hier befinden sich alte Weindörfer und malerische Kleinstädte. Besuchen Sie Mahlberg mit dem alten Schloss; Ettenheim, eine der schönsten Kleinstädte der Region oder Ettenheimmünster mit der Wallfahrtskirche St. Landolin und den Resten eines alten Benediktinerklosters.


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Ausflugsfahrten OVS Omnibusverkehr Schumacher GmbH & Co., Pfarrgässle 12/1, Tel. 8659

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Beachvolleyball Beachvolleyball-Platz neben der Hochburghalle steht Gästen außerhalb der Trainingszeiten des TV Sexau zur Verfügung.

Bogenparcours Sexau – Bogenschießen mit allen Sinnen Gehen Sie in Sexau auf die Pirsch mit Pfeil und Bogen! Bei den Staudenhöfen in Sexau wurde im Juni 2015, der erste öffentliche Bogenparcours mit Trainingsplatz, im Landkreis Emmendingen eröffnet. Das Parcoursgelände ist ca. 1 km von der Burgruine Hochburg entfernt und liebevoll in die Natur integriert. Er ist für alle Bogenschützen mit eigener Ausrüstung eingerichtet, interessant und abwechslungsreich gestaltet. Der Parcours eignet sich durch seine Mischung aus leichten und anspruchsvollen Schüssen auf unterschiedliche Distanzen ebenso für Einsteiger, Jugendliche und Kinder wie für versierte Bogenschützen. Er bietet mit seinen 28 - 3D Tierfiguren welche in der idyllischen, abwechslungsreichen Landschaft integriert sind, Erholung und spannende Stunden allein und mit der ganzen Familie. Trainieren kann man auf dem Einschießplatz auf Scheiben in unterschiedlichen Entfernungen. Detaillierte weitere Informationen, Öffnungszeiten und Ansprechpartner finden sie auf unserer Homepage www.bogenparcours-sexau.de

Boule Bouleplatz bei der Hochburghalle

City App Die CityHub ist eine kommunale App welche auch von der Gemeinde Sexau betrieben wird. Die mobile Applikation unterstützt unter anderem Themen wie den Schadensmelder, touristische Informationen und wichtige Meldungen für die Bürger. Die CityHub Anwendung kann im „Google Play Store“ und „Apple App Store“ herunterladen werden. Auf www.mycity-hub.com/ sind die direkten Verlinkungen zu finden.

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Erlebnisanlage mit Barfußpfad und Wassertretbecken, Wassergässle (bei der Hochburghalle).

Fahrradverleih und Reparatur Ilse Wolfsperger, Dorfstr. 28, Tel. 8305

Fahrradladen, Verkauf, Beratung, Reparaturen Fahrrad-Eckle, Denzlinger Str. 2, Tel. 9369606

Freizeitpark EUROPAPARK Rust, ca. 30 km entfernt, Deutschlands größter Freizeit- und Familienpark (Eintrittskarten sind im Rathaus, Zimmer 5 erhältlich).

Friseur • „Finesse“, Lörchstr. 4/1, Tel. 574802 • „Scheren Zauber“, Emmendinger Str. 1, Tel. 8364

Gästekarte Mit Ihrer Anmeldung bei Ihrem Gastgeber in Sexau erhalten Sie für den Zeitraum Ihres Aufenthaltes die KONUS-Gästekarte. Neben vielen Vergünstigungen in Einrichtungen des gesamten Schwarzwaldes können Sie damit Busse und Bahnen im definierten KONUS-Gebiet kostenfrei nutzen.

Gasthäuser • Cafe Hochburg, Breitestr. 12, Tel. 9336423 | Ruhetag: Mo & Di • Diskothek „Wagenrad“, Emmendinger Str. 2 | Geöffnet: Fr & Sa

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SEXAU VON A-Z • „Ebles Vesperstube“, Buchholzer Weg 3, Tel. 54112 | Ruhetag: Mo | einfache ländliche Küche, rustikale Atmosphäre. • Gasthaus Bergmattenhof, Lörchstr. 21, Tel. 9540377 | Kein Ruhetag! | Durchgehend warme Küche! • Gasthaus „Linde“, Obersexau 26, Tel. 07645/337 | Ruhetag: Di | Berggasthof in ruhiger Waldrandlage mit gemütlicher Atmosphäre. • Gasthaus „Löwen“, Dorfstr. 72, Tel. 42975 | Ruhetag: Di • Gasthaus-Pension Reichenbächler Hof, Am Reichenbächle 48, Tel. 933317-3 | Ruhetag: Mo • Gasthaus „Staude“, Staudenhöfe 17, Tel. 7343 | Ruhetag: Di & Mi • Gasthaus „Waldhorn“, Emmendinger Str. 2, Tel. 2691 | Ruhetag: Mo | Pizzeria, italienische und deutsche Spezialitäten • Georg-Stüble, Speisenwirtschaft, Vordersexauer Weg 9, Tel. 9334678 • Mocca Café & Pizza, beim Rathaus, Dorfstr. 65, Tel. 9626523 | Ruhetag: Mo • Oma Luises Küche, Vordersexauer Weg 1, Tel. 5918 | Ruhetag: Mo • Rädli-Garten (Biergarten), Emmendinger Str. 2 | tägl. geöffnet (bei schönem Wetter) ab 18.00 Uhr • Tonis Eisdiele, Lörchstr. 5, Tel. 48433

Gärtnereien Gärtnerei Pohl, Pfarrgäßle 3, Tel. 51881

Grillplätze Auf dem Kinderspielplatz hinter den Sportplätzen am Waldrand. Bei der Dunkelehütte, von den Waldparkplätzen im „Eberbächle“ (1,5 km) oder im Reichenbächle“ (2 km) zu Fuß zu erreichen.

Kinderspielplätze • Abenteuerspielplatz bei der Hochburghalle. • Waldspielplatz „Am Horneck“ (neben dem Sportplatz). • Spielplatz für Kleinkinder bis zu 8 Jahren, im Bereich der Straßen Moosweg/Im Zehnerhaag

Kirchen • Die Sexauer Dorfkirche ist im Sommer immer geöffnet und im Winter kann der Schlüssel im Pfarramt abgeholt werden. • Evangelischer Gottesdienst an Sonn - und Feiertagen 10.00 Uhr • Katholische Gottesdienste bitte aus dem Amtsblatt entnehmen

Kosmetik Britta Schrodi, Feldbergstr. 13, Tel. 571616

Kfz-Werkstätten • Frank Ketterer, Im Grün 1, Tel. 1531 • Autoservice Ketterer, Daniel Vogel, Emmendinger Str. 8, Tel. 47363 • Autohaus Thoma (BMW), Untere Ziel 3, Tel. 933580

Lebensmittel/Metzgerei/Bäckereien/Selbstvermarkter • Bäckerei Martin Haberstroh, beim Rathaus, Dorfstr. 63 • Bäckerei Martin Haberstroh, Denzlinger Str. 7 | Geöffnet: Mo-Sa 5.30 - 10.00 Uhr, So 7.30 - 11.00 Uhr

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SEXAU VON A-Z • Bäckerei Martin Haberstroh, Obere Ziel 2 bei Penny-Markt • Kaiser’s Gute Backstube, Emmendinger Str. 6 • Metzgerei Reichenbach, beim Rathaus, Dorfstr. 65, Tel. 913595 • Metzgerei Winterhalter, Tannenweg 1, Tel. 3481 • Penny-Markt, Obere Ziel 2 | Geöffnet: Mo-Sa 7.30 Uhr - 21.00 Uhr

Öffentlicher Personennahverkehr Es fahren stündlich Busse nach Denzlingen Bahnhof und mehrmals täglich nach Emmendingen Bahnhof und Waldkirch.

Öffentliche WC Gemeinschaftshaus im Wassergässle (Feuerwehrhaus) und am Friedhof

Post Partnerfiliale der Deutschen Post AG im Haushaltswarengeschäft Wolfsperger, Inh. Renate Hess, Lörchstr. 6

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SEXAU VON A-Z Tankstelle Nächste Tankstelle in Kollmarsreute (Richtung Emmendingen)

Tennis Auf den Plätzen des Tennisclub möglich. Gastspieler/innen wenden sich bitte an Erhard Kuder, Tel.: 52099

Tierärzte • Dr. Anke Brodauf, Gottfried-Keller-Weg 4, 79312 Emmendingen, Tel. 54636 • Dr. Jörg Bretzinger, Winterbachstr. 13, 79286 Glottertal, Tel. 07684/9089-0 • Mobile Kleintierpraxis, Simone Leenen, Elzstr. 11/1, 79350 Sexau, Tel. 9542097

Tourist-Information Rathaus Sexau, Zimmer 3, Tel. 9268-18 Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.00 - 12.00 Uhr, Mi Nachmittag 15.30 - 18.00 Uhr

Verkauf ab Hof / Direktvermarktung • Rehm, Fritz Sexau, Am Horn 1, Tel.: 41544 (Hauptstr. bis zur S-Kurve, beim Schild Hochburghalle abbiegen, über den Bach am Wald hochfahren). Verkauf: ganzjährig nach Absprache. Lammfleisch und Schaffelle aus eigener Tierhaltung

Hausgemachte Backwaren | verschiedene Körnerbrote, Hefezöpfe | Spezialität des Hofes: Holzofenbrot Wurstwaren selbstgebrante Schnäpse/Liköre Vordersexauer Weg 23 79350 Sexau Tel.: 07641 - 57 30 28

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Wanderungen • Drei klassifizierte Nordic-Walking-Strecken rund um Sexau mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden (siehe Seite 17). • Seniorenwege (siehe Seite 17). • Ein gut markiertes Wanderwegenetz lädt zu bequemen Wanderungen im Sexauer Tal und in der Vorbergzone des Schwarzwaldes ein. Von 5 Waldparkplätzen aus können Rundwan-

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SEXAU VON A-Z

derungen unternommen werden. Eine örtliche Wanderkarte ist bei der Tourist-Information Sexau erhältlich. Zu den Freitags- und Sonntagswanderungen sind Gäste herzlich willkommen. Auskünfte erhalten Sie bei der Tourist-Information Sexau.

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Sexauer Gastronomie - Genuss mit regionalen Produkten Breite Str. 12 79350 Sexau Tel.: 0 76 41/93 36 423 Handy: 0160/96218784 Ruhetag: Montag/Dienstag

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