12. Januar 2012 touring 1 www.touring.ch AZA 1214 Vernier
Die Zeitung für Mobilität
Leserreise Alaska
Landschaften zum Verlieben 36
Was den TCS 2012 erwartet
Blick in die Kristallkugel
Interview mit Niklaus Boss 6
Weshalb es noch lange Öl braucht 12
Wettbewerb: Verzauberndes Kosmetik-Set Range Rover Evoque Der schicke Brite vereint Hightech und Luxus 22
Schneespass im Muotathal Unterwegs mit Tourenskis und Schlittenhunden 41
59 Gerüstet für die Zukunft Patrouille TCS kann auch Elektroautos entpannen 50
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toyota.ch
NICHTS IST UNMĂ–GLICH
12. Januar 2012 | touring 1 | Editorial und Inhalt
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Inhalt Fokus 6 Wichtige Schritte des TCS
Verantwortliche von wichtigen TCSBereichen zu neuen Projekten.
Mensch und Mobilität 11 Abstandskontrollen der Polizei
Genügend Abstand zahlt sich auch im Stossverkehr aus.
Helle und dunkle Prognosen für das 2012
12 So schnell kommt man vom Öl nicht los
Über das noch junge Jahr 2012 ist bereits viel diskutiert und geschrieben worden. Wie wird es sich entwickeln, was kommt in Bezug auf Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt, Wissenschaft, Technik auf uns zu? Die Bandbreite der Prognosen reicht von düster bis heiter. Gemäss Seco (Staatssekretariat für Wirtschaft) wird sich die Schweizer Wirtschaft wegen dem verschlechterten Konjunkturumfeld in der EU sowie dem hoch bewerteten Franken stark abkühlen. Kann eine weitere Eskalation der EU-Schuldenkrise vermieden werden, rechnet das Seco mit einer kurzen Dauer der Konjunkturschwäche – immerhin ein Lichtblick. Auch der «Touring» wollte wissen, was im 2012 auf den TCS zukommt. So zeigt der Fokus in der aktuellen Ausgabe auf, was in den wichtigsten Bereichen des TCS und der Mobilität im laufenden Jahr alles ansteht. Das Spektrum reicht vom Seilziehen um Strassengelder bis zu neusten Autotechnologien. Eines ist schon heute fürs 2012 gewiss: Der «Touring» wird Sie als Leserinnen und Leser 20 Mal mit spannenden, interessanten und kontroversen Reportagen, Berichten, Interviews und Tipps unterhalten. Die Redaktion wünscht Ihnen ein erfreuliches und erlebnisreiches Jahr. Felix Maurhofer, Chefredaktor
17 Stelldichein in Luzern
Niklaus Boss von der Erdöl-Vereinigung zu heissen Eisen, welche aktuell sind. 15 Via Sicura ist ein gerupftes Huhn
Das Verkehrssicherheitsprogramm des Bundes wurde massiv entschlackt. Der dritte Elektromobilitätskongress wartet mit Leckerbissen auf.
Test und Technik
Freizeit und Reisen 36 Alaskas Naturschönheiten entdecken
Diese «Touring»-Leserreise, teils per Schiff, ist ein heisser Jahresauftakt. 41 Hinter hechelnden Huskys
Durchs tiefverschneite Muotathal. 43 Spiezer Leckereien
Filigrane Weine, hervorragende Küche.
Club und Mitglied 50 Elektrofahrzeuge flott machen
TCS-Patrouilleure bereiten sich auf neue Arten von Pannen vor. 53 Verbrauchskatalog mit Neuerungen
Der Verbrauchskatalog des TCS wartet mit zahlreichen Neuerungen auf. 60 Nachgefragt
Philipp Rhomberg, CEO von Toyota Schweiz.
22 Range Rover Evoque
Der britische Crossover hat alles, um einen Volltreffer zu landen. 27 Sparsame Antriebe
Honda konzentriert sich auf die Optimierung konventioneller Triebwerke. 29 BMW 120d
Das letzte Kompaktauto mit Hinterradantrieb bietet viel Fahrspass. Fahrberichte und Neuheiten 29 Fiat Panda 29 Subaru XV 31 Jeep Grand Cherokee
55 TCS-Dienstleistungen 59 Leserbriefe, Wettbewerb, Impressum
zvg
Die Tankstelle, die Sonnenenergie speichert
Titelbild Fotografin: Pia Neuenschwander
Diese Tankstelle, wo Sonnenenergie gesammelt wird, befindet sich im Forschungszentrum von Honda im japanischen Wako. Die Energie wird von drei Sonnenkollektoren aufgefangen. Die vier Einspeisestationen, davon eine für Schnellladungen, können vier Autos pro Tag versorgen. Die traditionellen Tankstellen haben also noch Entwicklungsmöglichkeiten.
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Fokus | touring 1 | 12. Januar 2012
Viele Innovationen und Ideen im Das soeben eingeläutete Jahr 2012 steht beim TCS ganz im Zeichen zahlreicher Verbesserungen. Nachfolgend erläutern TCS-Verantwortliche, was in ihrem Bereich ansteht und was sie im neuen Jahr realisieren möchten. Ob direkt oder indirekt: Immer steht das Interesse der Mitglieder als Mobilitätsteilnehmer im Vordergrund.
Strassenkasse darf nicht geplündert werden » Welches verkehrspolitische Ereignis wird im neuen Jahr
die Agenda dominieren? Gérard Métrailler*: Es werden deren zwei sein: Erstens die Finanzierung der Verkehrsinfrastrukturen mit der Veröffentlichung der Botschaft zur Finanzierung und zum Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi) Anfang des Jahres. Das Geschäft kommt dann ins Parlament. Damit verbunden ist natürlich die VCS-Initiative mit der Fabi-Vorlage als Gegenvorschlag. Eine Initiative, die für uns keine brauchbare Diskussionsgrundlage bildet und deshalb unserer Ansicht nach separat und vorgezogen dem Volk unterbreitet werden sollte. Zu Fabi für uns zwei sehr wichtige Punkte: Der TCS wehrt sich dagegen, dass die für die Strasse zweckgebundenen Mittel aus der Mineralölsteuer auf Ewigkeit für die Bahn abgezweigt werden sollen. Zweiter Streitpunkt: die Reduzierung des Pendlerabzugs, was die Aktiven, die von ihrem Auto abhängig sind und vor allem in Randregionen leben, hart betreffen wird. Und der zweite Punkt? Ein weiteres wichtiges Dossier wird die Energiestrategie des Bundes sein. Dieses Geschäft wird wahrscheinlich Gegenstand einer grossen Vernehmlassung im Juli sein und kommt Anfang 2013 ins Parlament. Hier werden wir mit den bekannten Verkehrsverlagerungs- und Verhinderungsmassnahmen konfrontiert sein. Stichworte: Verknappung des Parkplatzangebotes, Verlagerung des Agglomerationsverkehrs von der Strasse auf den Langsamverkehr (Fussgänger/Velo), Abbau der Fahrkostenabzüge bei den Steuern und so weiter. Mit dem Risikko, dass durch die Hintertür eine Lenkungsabgabe auf Treibstoffen, etwa 30 Rp. pro Liter, wieder aufs Tapet kommt. Denkbar ist, dass auch wieder von Mobility-Pricing und
der Internalisierung der externen Verkehrskosten die Rede sein wird, die mit einer erheblichen Mehrbelastung für die Konsumenten verbunden wäre. Wie macht eigentlich der TCS seinen politischen Einfluss im Bundeshaus geltend? Der TCS pflegt nicht nur Kontakte mit der Verwaltung, die mit Gesetzesvorschlägen und Vorlagen aufwartet, sondern auch mit verschiedenen Partnern und vor allem mit Mitgliedern des eidgenössischen Parlaments. Hier wird es auch eine Herausforderung sein, ausgewogene Kontakte mit dem neu gewählten Parlament aufzubauen. Ihr persönlicher Wunsch fürs neue Jahr in Sachen Verkehrspolitik? Der ist politischer Natur und betrifft die Finanzierung der Infrastrukturen. Die grösste Herausforderung wird sein, dass auf der Zweckbindung der Gelder aus der Mineralölsteuer und der Vignette beharrt wird, weil sonst die Zukunft der Infrastruktur Strasse in grösste Gefahr geraten könnte. Das Bundesamt für Strassen hat schon klar aufgezeigt, dass 2016 diese Kasse in die roten Zahlen geraten wird. Was war 2011 ihr Erfolgserlebnis? Der grösste Erfolg war klar, dass wir in der Diskussion mit dem Parlament die CO2-Abgabe auf Treibstoffen aus dem Gesetz kippen und wir eine klare Abgrenzung bei der Kompensationsmassnahmen auf Treibstoffen erlangen konnten. hwm
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* Gérard Métrailler (47), Leiter Politik.
Die Sicherheit hängt von der Infrastruktur ab » Was hat die Verkehrssicherheit 2011 alles geleistet?
Jean-Marc Thévenaz*: Zum Beispiel der Fussgängerstreifen-Test, der im Dezember veröffentlicht wurde. Als Ergänzung möchten wir nun eine Präventionskampagne starten, um die Defizite der Infrastruktur kurzfristig zu korrigieren und Fussgänger und Automobilisten zu sensibilisieren. Leider hat der Fonds für Verkehrssicherheit noch nicht entschieden, wer diese Kampagne leiten wird. Weiter war die Verkehrssicherheit 2011 zusammen mit den Sektionen bei den Slow Down-Events engagiert. Auch leisten wir Präventionsarbeit, indem wir unsere Inforadars, mobilen Geschwindigkeitsanzeigen, an Gemeinden ausleihen. Zudem haben wir eine ImageUmfrage gemacht, um zu erfahren, wie die Verkehrssicherheit intern und
extern wahrgenommen wird. Nicht zu vergessen ist auch die Verkehrserziehung mit Infomaterial für Schulen, Behörden und Polizeien. Das ist eine permanente Aufgabe der Verkehrssicherheit TCS. Welches sind die Herausforderungen für 2012? Wir werden zusammen mit der Polizei und der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) eine neue Kampagne für den Schulanfang lancieren. Der TCS wird dabei weiterhin als Kampagnenführer tätig sein. Weiter geht unser Fussgängerstreifen-Test in die zweite Runde und es werden wieder 100 Fussgängerstreifen in zehn Städten untersucht. Ausserdem startet unser Tunneltest: Drei Tunnel werden nächstes Jahr auf ihre Sicherheit,
12. Januar 2012 | touring 1 | Fokus
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neuen Jahr des TCS ihre Beleuchtung, ihre technische Ausrüstung und ihre Rettungszugänge geprüft. Zudem plant die Verkehrssicherheit 2012 ein Konzept für einen neuen Event für das Zielpublikum 16+ sowie die Einführung eines Logos, welches für einen einheitlicheren Auftritt der Verkehrssicherheit sorgen sowie den Wiedererkennungswert erhöhen soll. Wo setzt die Verkehrssicherheit die Schwerpunkte für das 2012? Das neue Logo wird ein Schwerpunkt sein. Es soll die Sichtbarkeit der Abteilung erhöhen und als Marketinginstrument dienen. Ausserdem werden für die Verkehrssicherheit relevante Produkte und Dienstleistungen des TCS mit dem Logo gekennzeichnet. Jede Division wird selber entscheiden, welche ihrer Produkte und Dienstleistungen der Verkehrssicherheit dienen. So werden zum Beispiel Fahrsicherheitstrainings mit dem Logo gekennzeichnet, während Fahrkurse wie «Sportliches Fahren» das Logo wohl eher nicht erhalten werden. Weiter wird die Verkehrssicherheit ihr Augenmerk auch auf
die Umsetzung der Massnahmen von Via Sicura setzen. Die Verkehrssicherheit hängt von der Ausbildung und von der Qualität der Infrastruktur ab. Sie kann aber nicht vorgeschoben werden, um die Mobilität einzuschränken. Welchen Stellenwert nimmt die Verkehrssicherheit im TCS ein? Die Verkehrssicherheit ist in den Statuten des TCS verankert und eine wichtige Mission des Clubs seit seiner Gründung. Sie richtet sich natürlich nicht nur an Automobilisten, sondern an alle Verkehrsteilnehmer, vom Kindergarten bis ins Seniorenalter. Wir sind die einzige Organisation in der Schweiz, die eine so umfassende Verkehrssicherheit bieten kann. Eine erste Auswertung unserer Image-Umfrage hat zudem gezeigt, dass die Verkehrssicherheit in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und eine hohe Glaubwürdigkeit geniesst. nr
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* Jean-Marc Thévenaz (55), Leiter Verkehrssicherheit.
Elektroautos: Bald für jedermann zu haben » Erste Schritte im Bereich elektrische Mobilität haben wir bereits
erlebt. Wird nun eine konkretere Phase folgen? Jörg Beckmann*: Die ersten Grossserienmodelle, die letztes Jahr auf den Markt gekommen sind, sowie die von grossen Herstellern gerührte Marketing-Trommel haben das Publikum sensibilisiert. Ein zunehmendes Interesse für die Elektromobilität ist deutlich zu spüren. Das ist auch auf das steigende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft zurückzuführen. Die Bewegung dürfte also erst richtig im Aufwind sein? Dieses Jahr werden neue Autos von grossen Herstellern wie Renault auf den Markt kommen, aber auch Modelle wie der Nissan Leaf werden vermehrt vertrieben, so dass elektrische Mobilität immer mehr Anhänger finden wird. Jeder wird Elektroautos fahren und auch täglich einsetzen können. Zudem werden die Elektrizitätsunternehmen Geschäftsmodelle lancieren, welche Brücken zwischen Energielieferanten und Automobilisten schlagen und Fragen rund um Ladestationen und Abonnemente für umweltfreundlichen Strom mit einbeziehen. 2012 wird also das Jahr der erreichbaren elektrischen Mobilität, und all dies auf Initiative von Herstellern und von Elektrizitätsunternehmen. Was ist mit dem Ladestationennetz? In der Schweiz gibt es rund 890 Ladestationen. Und täglich werden durch die Elektrizitätsunternehmen weitere eingerichtet. Der Ausbau des Ladestationennetzes ist zwingend notwendig, um den Benutzern Sicherheit zu geben, auch wenn sie die Fahrzeuge vor allem zuhause aufladen. Und die Problematik der Reichweite? Im Grunde ist dies eine kulturelle Frage, die daher rührt, dass das thermische Auto von
einer unbegrenzten Reichweite ausgeht, obwohl die durchschnittliche Pendelstrecke in der Schweiz nur gerade 38 Kilometer pro Tag beträgt. Die Frage ist also übertrieben und kann mit einer grösseren Dichte des Ladestationennetzes gelöst werden. Das Elektroauto an sich impliziert keine Veränderung in der Mobilität, aber sie wird anders wahrgenommen. Und dieses Umdenken ist in der städtischen Mobilität bereits zu spüren. Welche Bedeutung haben Hybriden mit grösserer Reichweite? Eine entscheidende, denn diese Technologie wird genau jene Automobilisten für sich gewinnen, die von der elektrischen Reichweite nicht überzeugt sind oder grössere Strecken zurücklegen müssen. Es wird nun möglich, die Art des Antriebs zu wählen: Elektroauto in der Stadt, Hilfsmotor auf der Autobahn. Wie kommt es den Elektroautos zugute, dass eine Reduktion der CO2-Emissionen auf 130 g/km angestrebt wird? In den nächsten zwei Jahren werden Elektroautos bei den Immatrikulationen mit dem Faktor 3,5 gerechnet. Das schafft bei den Importeuren den Anreiz, mehr Elektromodelle zu verkaufen, weil sie dadurch Platz für thermische Autos mit hohem CO2-Ausstoss schaffen. Aber der Erfolg des Elektroautos wird von verschiedensten Faktoren makroökonomischer Natur oder der Standardisierung der Ladestationen abhängen. Was den Preis angeht, so ist dieser bei den Batterien bereits am Sinken. Und das ist vermutlich erst der Anfang. MOH
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* Jörg Beckmann (45), Direktor der Mobilitätsakademie (www.mobilityacademy.ch).
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Fokus | touring 1 | 12. Januar 2012
Mehr Freizeitangebote bieten mehr Wert » Welche sportlichen Herausforderungen warten im neuen Jahr
auf die Reisebranche weltweit? Oliver Grützner*: Der Markt spielt weiterhin verrückt, die Reisebranche ist enormen äusseren Einflüssen unterworfen. Die Opfer fordernde Finanzkrise, Naturkatastrophen, politische Unruhen und ein permanenter Preisdruck verlangen hohe Flexibilität und innovative neue Produkte. Online-Kanäle werden immer stärker genutzt, denn sie generieren willkommenen Mehrumsatz und werden bei allen grossen Reiseanbietern entsprechend gefördert. Wohin führt die Reise von TCS Reisen 2012? Wir werden uns angebotsmässig künftig wesentlich breiter aufstellen. Stärker ins Zentrum rücken die Schweiz und das angrenzende Ausland. Von dieser Ausrichtung sollen preislich auch Familien profitieren, denen wir im mittleren Preissegment eine breite Palette von neuen Angeboten anbieten werden. Was ist in Sachen TCS Camping angesagt? Neu im Angebot von TCS Camping sind die «Pods». Das sind originelle halbrunde Holzhäuschen für maximal vier Personen, die für Reisende gedacht sind, die mit wenig Gepäck unterwegs sind (Biker, Wanderer etc.) und eine preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit suchen. Grundsätzlich richten wir
das Augenmerk stark auf die Qualitätssicherung und -steigerung. Damit wollen wir auch neue Zielgruppen wie junge Familien ansprechen, die sich bei der Wahl zwischen einem Hotel oder Campingplatz vermehrt für den Campingplatz entscheiden. Unter dem Motto «Zurück zur Natur» liegen Ferien auf dem Campingplatz seit einigen Jahren bei allen Alterssegmenten wieder stark im Trend. Welche Ziele verfolgen die Hoteliers der beiden TCS Häuser? Das Hotel Bellavista in Vira Gambarogno am Lago Maggiore wie das Hotel Schloss Ragaz in Bad Ragaz erfreuen sich grosser Beliebtheit, was sich an den erfreulich hohen Auslastungszahlen und den immer wiederkehrenden Clubmitgliedern widerspiegelt. Was können die Mitglieder unter dem Stichwort Mehrwert von Tourismus und Freizeit erwarten? Weiterhin die beliebten Gruppenreisen, die bezüglich Qualität und Sicherheit höchsten Ansprüchen genügen. Wir werden mit ausgewählten Partnern einen Strauss an spannenden, möglichst alle Altersgruppen ansprechende attraktive Freizeitangebote anbieten. Bü
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* Oliver Grützner (39), Leiter Tourismus und Freizeit.
Offene Ohren für die Club-Mitglieder » Welches sind die wichtigsten Projekte, welche der TCS
in diesem Jahr verwirklicht? Bruno Ehrler*: Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt. So werden wir im Frühjahr eine neue benutzerfreundlichere Website aufschalten. Diese ist übersichtlich gestaltet und erlaubt den rascheren Zugriff zu Informationen, als dies bisher der Fall war. Weiter arbeiten wir mit Hochdruck an der Einführung eines neuen Kundenbeziehungssystems. Dieses versetzt uns in die Lage, noch besser auf die Wünsche unserer Mitglieder einzugehen und ihnen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Leistungen anzubieten. Unsere Mitarbeitenden werden bei einem Anruf eines Mitglieds in der Lage sein, auf ein vollständiges elektronisches Kundendossier zurückgreifen zu können, was ihre Arbeit wesentlich erleichtert und die Zufriedenheit unserer Mitglieder steigert. Gibt es im Bereich der Dienstleistungen Neuerungen? Wir arbeiten ständig am Ausbau unserer Leistungen. So haben wir zum Beispiel im Laufe des letzten Jahres ein eigenes Ärzteteam aufgebaut, welches Mitglieder im Ausland medizinisch betreut. Auch haben wir vor kurzem eine neue Kreditkarte lanciert, die bereits einen internationalen Preis gewonnen hat. Ausserdem haben wir unsere Prozesse in der Schadenerledigung im Bereich Rechtsschutz und ETI modernisiert. Unser Erfolgsrezept: Gute Betreuung, ra-
sche Erledigung der Schadenfälle- rund um die Uhr für die Mitglieder erreichbar. Unser Credo: Qualität verpflichtet. Inwiefern bereitet Ihnen die rückläufige wirtschaftliche Entwicklung Sorgen? Der TCS sorgt für eine sichere Mobilität. Gerade in Krisenzeiten setzen die Menschen gerne auf Bewährtes und wissen unsere Leistungen zu schätzen. Entgegen des momentanen Trends schafft der TCS derzeit in der Schweiz neue Stellen, um die erwähnten Projekte zu verwirklichen. Das heisst, der TCS ist nur in der Schweiz aktiv? Unsere Mitarbeitenden arbeiten alle in der Schweiz. Wir sind aber mit unseren Partnerclubs auf der ganzen Welt vernetzt und arbeiten eng zusammen. Deshalb kann sich ein Mitglied des TCS auch im Ausland zu Hause fühlen und profitiert beispielsweise auf einer USA-Reise von den Mitgliedschaftsleistungen der American Automobile Association. hwm
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* Bruno Ehrler (43), Generaldirektor.
12. Januar 2012 | touring 1 | Mensch und Mobilität
Abstand auch bei dichtem Verkehr
Ratgeber Verkehr Urs-Peter Inderbitzin
Die Polizei macht Jagd auf Abstands-Delinquenten, während den Stosszeiten lässt sie aber Milde walten. Trotzdem: Wenn möglich immer genügend Abstand halten.
› Wenn
Herr und Frau Schweizer Feierabend machen geht dies meistens mit einem hohen Verkehrsaufkommen einher. Auf den Autobahnen rollen ihre Fahrzeuge dicht gedrängt. Wer zum Vordermann eine grössere Lücke lässt, der riskiert dass ihm jemand vor die Nase fährt. Bei dichtem Verkehr ist es ein schwieriges Unterfangen, genügend Abstand einzuhalten. Doch laut Verkehrsverordnung (VRV) muss stets ein genügend grosser Abstand eingehalten werden. Das Bundesgericht verweist bezüglich Abstand auf die Faustregel «halber Tacho in Metern» (entspricht 1,8 s) und auf die «Zwei-Sekunden-Regel». Auf Schweizer Autobahnen werden durch die Kantonspolizeien Abstandskontrollen durchgeführt. Wie sieht es während den Stosszeiten aus?
Kulanz oder Inkonsequenz? | Die Ber-
geblich verbessern», begründet Nick Gast diesen Umstand. Diese Vorgehensweise ist zwar kulant, schafft aber auch Unsicherheit. Einerseits werden Abstandsvergehen in Stausituationen toleriert, andererseits bei flüssigem Verkehr mit Bussen geahndet. Man könnte meinen, eine Verkehrsvorschrift sollte doch immer einzuhalten sein? Dieser Meinung ist auch die Kantonspolizei Zürich. «Auch zu Stosszeiten ist ein genügender Abstand wichtig», begründet Esther Surber die Kontrollen. Diese werden im Rahmen der täglichen Patrouillentätigkeit vorgenommen. Man kontrolliere während den Stosszeiten zwar nicht gezielt, wer aber durch Drängeln auffalle, werde angehalten und verzeigt. Eine weitere Unsicherheit betreffend Abstand ist die Tatsache, dass Automobilisten im Gegensatz zur Geschwindigkeitsanzeige kein Instrument zur Verfügung steht, das ihm seinen genauen Abstand zum Vordermann erkennen lässt. Diesem Umstand wird in neusten Fahrzeuggenerationen mit Abstandswarner Rechnung getragen. nr
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Touring-Info Was halten Sie von Abstandskontrollen? Schreiben Sie uns kurz und bündig an: touring@tcs.ch oder Redaktion Touring, Maulbeerstr. 10, 3001 Bern.
Ex-Press
ner Kantonspolizei kontrolliert die Abstände auf Autobahnen und Autostrassen seit einem Jahr mit dem Verkehrskontrollsystem VKS 3.1. Laut Nick Gast, Chef Dienstleistungen der Kantonspolizei Bern, führen die Polizisten bei stockendem Verkehr keine Abstandsmessungen durch. «Dies wäre nicht zielführend. Solche Kontrollen würden die Verkehrssicherheit nicht mass-
Wer durch Drängeln auffällt, wird in Zürich auch während den Stosszeiten verzeigt.
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Bundesamt für Strasse vollzieht Kehrtwende Vor drei Monaten wurde an dieser Stelle davor gewarnt, an der Bahnschranke loszufahren, solange das Rotlicht noch blinkt und sich die Barriere noch hebt. Wer trotz blinkendem Rotlicht losfahre, müsse mit einer Ordnungsbusse von 250 Fr. rechnen. Diese Aussage stützte sich auf eine Erläuterung des Bundesamtes für Strassen (Astra) vom April 2011. In einem Schreiben an die kantonalen Polizeidirektoren schrieb damals der Direktor des Astra zu Ziffer 309.2 der Ordnungsbussenliste (Missachten des Rotlichts bei sich öffnenden Bahnschranken): «Das rote Blinklicht bedeutet ‹Halt›. Dabei spielt es keine Rolle, ob es einhergeht mit sich schliessender, geschlossener oder sich öffnender Schranke. In all diesen Fällen darf der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin die Fahrt erst dann wieder fortsetzen, wenn das rote Blinklicht nicht mehr in Betrieb ist.» Die meisten Autofahrer schüttelten nur den Kopf ob dieser strikten Regelung, nicht zuletzt, weil das Warten bis die Barriere senkrecht ist und das Rotlicht nicht mehr blinkt, für den Verkehrsfluss alles andere als förderlich ist. Offenbar hat jetzt auch das Astra ein Einsehen. Ob der Artikel im «Touring» aufgerüttelt oder der Protest zahlreicher Autofahrer gefruchtet hat, ist nicht bekannt. Jedenfalls hat AstraVizedirektor Werner Jeger an einem Vortrag am schweizerischen Polizeiinstitut dafür plädiert, keine Bussen mehr auszusprechen. Angesichts des kaum vorhandenen Gefahrenpotenzials bei Missachtung des Blinklichts bei sich wieder öffnender Schranken sei es gerechtfertigt, auf eine Ahndung zu verzichten, lautet die neue Interpretation. Rechtlich stützt sich der Verzicht auf eine Ahndung auf Artikel 100 Ziffer 1 Satz 2 des Strassenverkehrsgesetzes. Danach kann in besonders leichten Fällen von einer Strafe abgesehen werden.
Der Autor ist Jurist und Bundesgerichtskorrespondent.
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Mensch und Mobilität | touring 1 | 12. Januar 2012
«Die Menschheit schreit nach Öl» Zukunft des Erdöls, kränkelnde Raffinerien, alternative Motoren, Öffnungszeiten der Tankstellenshops, «Mödeli» der Schweizer Autofahrer: Niklaus Boss, neuer Geschäftsführer der Erdöl-Vereinigung, bekennt im «Touring»-Interview Farbe.
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Wann stehen die Autos still, weil es kein Erdöl mehr gibt?
Niklaus Boss*: Nie. Aber andere Kreise behaupten, die ErdölQuellen würden bald einmal versiegen…
Das ist eine lange Diskussion. Die Frage lautet, von welchem Erdöl man spricht. Die aktuellen Berechnungen gehen davon aus, dass die Reserven von bekannten und leicht förderbaren Erdölvorkommen für 45 Jahre ausreichen. In der Erdkruste gibt es sechs Billionen Tonnen Erdöl, gefördert hat man erst eine Billion. Natürlich wird es immer schwieriger und teurer, dieses Erdöl an die Oberfläche zu holen.
Geht der Erdölverbrauch insgesamt zurück?
Ja, leicht. Wenn man die Periode 1990 bis heute analysiert, dann brauchen wir etwa gleichviel Erdöl in der Schweiz, nämlich zwölf Millionen Tonnen pro Jahr. Seit 1990 haben wir eine Million mehr Einwohner und 42 Prozent mehr Motorfahrzeuge und wir brauchen fast gleich viel Erdölprodukte. Das zeigt, dass Energieeffizienz der richtige Weg ist.
Ja, das kann zutreffen. Aber die Menschheit schreit nach Öl beziehungsweise man setzt immer noch voll aufs Öl. Die Nachfrage gilt es zu befriedigen, dies natürlich so umweltschonend wie möglich. Da kommen alternative Antriebsmotoren, wie Hybrid und Elektro, doch gelegen. Einverstanden mit dieser Aussage?
Insofern, als wir mit dem Erdöl sparsamer umgehen müssen. Das Zauberwort heisst Energieeffizienz. Aber der Hybridmotor braucht zum Teil Treibstoff auf fossiler Basis. Brückentechnologie wird noch lange das Mass sein. Öl hat den Vorteil, dass es eine unheimliche Energiedichte hat. Auf kleinem Raum kann man einen grossen Vorrat mitführen, der lange ausreicht. Der Mensch ist bequem – er will ein Auto, das er nur alle 600 bis 800 km auftanken muss und nicht schon nach 200 km oder weniger. Zum Strom: Vergessen wird oft, dass heute immer noch 50% der Elektrizität mit fossilen Energieträgern hergestellt wird. Ein Dreiliter-Diesel ist sauberer als ein Vollstrom-Auto. Wenn wir an den Verbrennungsmotoren noch etwas arbeiten, ist das eine sinnvolle Alternative.
«Das Klima macht bekanntlich nicht Halt vor den Grenzen.» Die Erdöl-Vereinigung wirkt bei der Stiftung Klimarappen mit. Wohin geht die Reise im Zusammenhang mit dem CO2-Gesetz?
Die Stiftung Klimarappen wurde von der Erdöl-Vereinigung mitbegründet. Unserer Ansicht nach gehts insofern in eine falsche Richtung, als die reinen Inlandmassnahmen unrealistisch sind. CO2 ist ein globales Problem. Wenn man in der Schweiz für 200 Fr. eine Tonne CO2 kompensieren kann, und das in China 20 Fr. kostet, dann kann also für den gleichen Betrag zehnmal mehr kompensiert werden. Das Klima macht bekanntlich nicht Halt vor den Grenzen. Damit man mich richtig versteht: Hinter dem CO2-Reduktionsziel von 20% stehen wir voll und ganz, nur mit dem Weg sind wir nicht einverstanden. Wie lange gibt es in der Schweiz noch Raffinerien – Cressier ist ja am Schleudern?
Bilder Hansueli Trachsel
Ist dies nicht mit Problemen des Umweltund Landschaftsschutzes verbunden?
Collombey und Cressier haben ihre Probleme. Sie sind sehr klein und das bei einer Raffinerie-Überkapazität. Beide Anlagen haben einen Nachholbedarf. Wegen Problemen von Petroplus stellt Cressier den Betrieb momentan ein. Prekär ist die Situation auch bei Tamoil im Wallis. Der Kanton hat ein Ultimatum zur Sanierung gestellt. Und wenn beide Anlagen schliessen?
Dann würde dies für die Schweiz eine Herausforderung bedeuten, weil unsere Bahninfrastruktur überlastet wäre, den Zusatzbedarf zu befördern. Autofahrende reagieren verärgert, wenn trotz des tiefen Dollarkurses die Treibstoffpreise in der Schweiz spät angepasst werden. Wer steckt dieses Geld in seinen Sack?
Niemand. Und die Aussage stimmt so nicht. Für den Kunden ist es aber schwierig, das
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«Energieeffizienz ist der richtige Weg»: Niklaus Boss, Geschäftsführer der Erdöl-Vereinigung, mit einer Zapfsäule von früher.
zu verstehen. Drei Faktoren sind bestimmend: Der Börsenpreis, der Dollarkurs und die Transportkosten. Wir hatten jetzt eine Periode, da war der Dollarkurs tief, aber das Rohöl stieg von 80 auf 120 Dollar pro Fass. Damit wurde der Effekt des tiefen Dollars neutralisiert. Als im August beide Parameter nach unten rutschten, wurden die Preise sofort korrigiert. Im Moment, wo die Börse und der Dollar anziehen, wird der Treibstoff wieder teurer. Die Marge der Tankstellen in der Schweiz bleibt unverändert oder hat sich gar eher verschlechtert. Stichwort Tankstellen: Ein Dauerbrenner ist die hitzige Diskussion über die Öffnungszeiten besagter Shops, wo man sich mit Gütern des Alltags eindeckt. Wo steht man da?
Die parlamentarische Initiative Christian Lüscher bezweckt, dass Tankstellenshops
«Die Marge der Tankstellen hat sich gar eher verschlechtert.» auf Autobahnen und an Hauptstrassen auch nachts geöffnet bleiben dürfen. Ein gesetzgeberisches Versehen führte dazu, dass der Gastgewerbeteil im Shop 24 Stunden geöffnet bleiben darf, der andere Ladenteil mit Artikeln für den täglichen Bedarf aber nicht. Das Geschäft wird vermutlich in der Frühjahrsession behandelt. Die Gewerkschaften drohen wegen Ausweitung der Nachtarbeit mit dem Referendum, aber wir sind überzeugt, dass ein solches Angebot dem Wunsch der Kunden entspricht. Wie lautet Ihre politische Message in der Energiediskussion, vorab punkto Auto?
Wenn sich die Schweizer Wirtschaft zu 54% auf Erdöl abstützt, dann kann man das nicht in zwei, drei Jahren korrigieren. Weltweit stützt man sich übrigens zu 82% auf fossile Energieträger, also Kohle, Gas, Erdöl. Beim Auto bleibt das Problem des CO2. Das ist verringerbar, da die künftigen Autos nur noch zwei, drei, vier Liter verbrauchen. Vielleicht wird der Schweizer dann nicht mehr mit 250 PS durchs Land fahren, sondern mit 100 PS. Es ist interessant, dass die Autos bei uns durchschnittlich 15% mehr Treibstoff verbrauchen als in der EU. Der Schweizer will den stärksten Motor, um vielleicht einmal am Berg beim Überholen beschleunigen zu können.
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Interview: Heinz W. Müller * Niklaus Boss (47) ist seit Mitte 2011 Geschäftsführer der Erdöl-Vereinigung. Die zurzeit 28 Mitglieder tätigen 95% der schweizerischen Importe von Rohöl und Erdölprodukten.
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Kein Pardon für die Raser Das Verkehrssicherheitspaket «Via Sicura» wurde nun auch vom Nationalrat behandelt; er legte einen Zacken zu: Definitiv entschieden wird im Frühjahr.
› Strengere
Strafen für Autoraser, kein Velohelm-Obligatorium, Alkoholverbot für Neulenker, kein Direktgeld für die Sanierung von gefährlichen Fussgängerstreifen, keine Restriktionen für ältere Fahrzeuglenker und keine Radarwarnungen: Dies sind die wichtigsten Massnahmen, die der Nationalrat im Zusammenhang mit dem Massnahmenpaket «Via Sicura» beschloss. Die Differenzbereinigung zwischen Ständerat und Nationalrat erfolgt im Frühjahr.
Senioren geschont | Definitiv vom Tisch sind die in «Via Sicura» eigentlich vorgesehenen Massnahmen für die älteren Fahrzeuglenker: Die Idee etwa, dass Fahrzeuglenker mit 50 und 60 Jahren einen Sehtest absolvieren müssen, damit der Führerausweis wieder gültig ist, wurde auch vom Nationalrat verworfen. Weiterhin bestehen bleibt die Regelung, wonach ab 70 Jahren alle zwei Jahre eine Kontrolle angesagt ist.
Kein Velohelm-Obligatorium | Die grosse Kammer konnte sich für ein mögliches Velohelm-Obligatorium nicht erwärmen; hier gibt es eine Differenz zum Ständerat. Im Nationalrat obsiegten die Kreise, welche bei der Strassenverkehrs-Sicherheitspolitik auf mehr Eigenverantwortung setzen. Deshalb wurde der Vorschlag, dass zumindest Kinder und Jugendliche beim Velofahren einen Helm tragen müssen, abgelehnt. Ebenfalls wird auf ein Mindestalter für das Fahren eines Velos verzichtet. Fussgängerstreifen | Keine Chance hatte ein Antrag, wonach Teile der Erträge von Bussengeldern für die Sanierung von unzu-
Keystone
Antwort auf Initiative | Das schärfere Ahnden von Vergehen der Raser ist damit zu erklären, dass die Volkskammer diesen Teil von «Via Sicura» als indirekten Gegenvorschlag zur Raser-Initiative versteht. Der Nationalrat definierte auch, ab wann Geschwindigkeitsexzesse geahndet werden sollen: In Tempo-50-Zonen sollen es 100 km/h und mehr sein, auf Autobahnen 200 km/h und mehr. Raser sollen mit bis zu vier Jahren Freiheitsstrafe belegt werden können. Dies etwa auch für den Fall, dass sie mit hohem Tempo, waghalsigem Überholen oder einem Rennen das Risiko von Schwerverletzten oder gar Toten eingehen. Vorgesehen ist je nach dem auch die Beschlagnahmung des Fahrzeugs. Grünes Licht gab der Nationalrat für den Einbau von Datenaufzeichnungsgeräten bei Fahrzeuglenkern, die den Ausweis für längere Zeit abgeben mussten oder für Alkohol-Wegfahrsperren
bei Wiederholungstätern. Ebenso gutgeheissen wurde das Obligatorium für Licht am Tag. Festgehalten wird an Blutproben; die Rede war von Atemluftkontrollen, die aber umstritten sind.
Parlament schaltete einen Gang höher: Schlimme Raser riskieren, hinter Gittern zu landen.
länglichen Fussgängerstreifen verwendet werden sollen. Das sei Sache der Kantone und Gemeinden, meinte Verkehrsministerin Doris Leuthard.
Zangengeburt | Mehr als ein Jahrzehnt benötigte die Formulierung der Strassenverkehrs-Sicherheitspolitik des Bundes. Ursprünglich hiess das aus dem Norden stammende Leitmotiv «Vision Zero». Dieses hatte null Tote im Strassenverkehr zum Ziel. Die vielen Massnahmen, um zum Ziel zu kommen, schossen indessen zum Teil übers Ziel hinaus und riefen zahlreiche Kreise auf den Plan. So die Motorradfahrer, welche mit Erfolg eine Plombierung ihrer heissen Stühle verhinderten. Auch der TCS setzte sich generell für ein pragmatischeres Vorgehen ein. Viele der ursprünglich 77 vorgesehenen Massnahmen wurden aus «Via Sicura» gekippt. hwm
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Kommentar Heinz W. Müller
Das Paket «Via Sicura» war überladen und der Berg hat eine Maus geboren. Dennoch ist es meines Erachtens richtig, dass unter dem Eindruck der AntiRaser-Initiative Tempobolzer allenfalls nun doch härter bestraft werden sollen. Viele andere Vorschläge schickten hingegen die Räte mit dem Argument der Eigenverantwortung bachab. Das ist aber gerade auch für Autofahrende kein Freibrief: Wer sich ins Auto setzt, trägt eine riesengrosse Verantwortung, denn es ist nun einmal ein Fakt, dass das Auto ein schweres Gefährt ist und die anderen Verkehrsteilnehmer exponiert sind. Sie müss(t)en sich zwar auch an die Verkehrsregeln halten. Dass Politiker bei der aktuellen Diskussion über die Gefahren am Zebrastreifen wieder dem Handzeichen das Wort redeten, ist erstaunlich: Es ist nämlich erwiesen, dass die jüngsten Verkehrsteilnehmer gar nicht fähig sind, damit umzugehen. Sie müssen absoluten Vortritt haben. «Weg vom Gas und Bremsbereitschaft» heisst deshalb die Devise.
Zu testen gibts im Verkehrshaus wieder neue Elektroautos.
Luzern ruft wieder Der dritte Kongress des «Schweizer Forum Elektromobilität» in Luzern wartet mit zahlreichen Leckerbissen auf.
› Unter der Trägerschaft des Bundesamtes
für Strassen und in Hauptpartnerschaft mit dem TCS, den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich sowie Opel Suisse lädt die Mobilitätsakademie am 7. und 8. Februar ins Verkehrshaus in Luzern. Die dritte Ausgabe des Kongresses des «Schweizer Forum Elektromobilität» steht ganz im Zeichen der nachfrageseitigen Herausforderungen und künftigen Nutzerbedürfnisse. In der Schweiz hat der Roll-Out der ersten serienmässigen Elektroautos begonnen. Doch wie passt es zusammen, die Mobilität auf der Strasse zu elektrifizieren
und gleichzeitig den Ausstieg aus der Atomenergie zu planen? Walter Turnherr, Generalsekretär des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, wird dazu die Sicht des Bundes präsentieren. 40 hochkarätige Redner aus dem In- und Ausland, zwei Podiumsdiskussionen mit Top-Entscheidungsträgern aus dem Energie- und Verkehrssektor, über 20 Fachausstellungen mit diversen Fahrzeugen, Probefahrten mit Elektrofahrzeugen ergänzen das zweitägige Programm. Auskünfte: www.forum-elektromobilitaet.ch. Tel. 031 380 12 09. tg
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Swissair-Manager erinnern sich
40 Jahre Frauenstimmrecht – ein Buch
Reminiszenzen von den Aussenposten
Zum Beispiel eine Frau in der Garage
Die Ausland-Vertretungen der einstigen Swissair waren nicht nur die Visitenkarten unseres Landes. Vor Ort ereigneten sich auch viele mehr oder weniger weltbewegende Ereignisse. Davon zeugt das unterhaltende Buch «Als Muhamad Ali Swissair-Präsident werden wollte» (Buchverlag NZZ). Die ehemaligen Kadermitarbeiter Urs von Schroeder und Hans Kissenpfenning lassen 49 Swissair-Mitarbeiter, die zusammengezählt über 1000 Jahre im Ausland wirkten, 50 Geschichten von den Brennpunkten der Welt erzählen. tg
Ein weibliches Autorennteam hat in der ganzen Schweiz Frauen besucht, die am 7. Februar 1971 geboren wurden. Damals wurde die Vorlage über die Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz angenommen. Das Team (Herausgeberin: Barbara Ritschard) hat das Thema aufgearbeitet und dabei auch eine Frau porträtiert, welche in der Welt der Autos daheim ist. «Die Mütter und Töchter des Frauenstimmrechts» (hep-Verlag) ist ein Werk mit einem Ansatz, der Anlass zum Nachdenken gibt. tg
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Mathias Wyssenbach
12. Januar 2012 | touring 1 | Mensch und Mobilität
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Test und Technik | touring 1 | 12. Januar 2012
Mit seinen martialischen Zügen bleibt der Range Rover Evoque nicht unbemerkt. Die Coupé-Version mit abgesenktem Dach wirkt noch dynamischer.
TCS-Vergleich Preis (Fr.) Hubraum (cm3) Leistung (kW/PS) Max. Drehmoment (Nm/min) Verbrauch (l/100 km) Innenlärm bei 120 km/h (dBA) Betriebskosten (Fr./km)3 Wartungskosten4 Test «Touring» 1
Gut gestalteter Fahrerplatz und Bedienzentrale mit Touchscreen.
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12. Januar 2012 | touring 1 | Text und Technik
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Für einen Auftritt mit Showeffekt Der «Baby» Range Rover Evoque ist trendig und gibt sich «very british». Er vereint Kompaktheit mit Hightech und Luxus. Test des Coupés 2.2 SD4 Prestige Automat.
Bilder Fabian Unternährer
› Für einmal haben sich die Versprechen ei-
nes Concept Cars, in diesem Fall des LRX, beim fertigen Modell weitgehend erfüllt. Mit seiner kompromisslos aggressiven Front und seiner steil ansteigenden Gürtellinie scheint der Range Rover Evoque direkt vom Podium eines Autosalons gestiegen zu sein. Und die 3-türige Coupé-Version mit um drei cm abgesenkter Höhe legt noch eins drauf. Die verblüfften und neidischen Blicke der Zuschauer bestätigen, dass dieser britische Crossover reinsten Wassers alles hat, um einen Volltreffer zu landen. Das fängt bei den Fans des guten alten Range Rovers an, die auf ein kleineres Modell absteigen wollen, wie es heute zum guten Ton gehört. Sie werden nicht enttäuscht sein, denn der Evoque spart weder beim Leder noch beim Echtholz. Bedingungslose Anhänger von kompakten SUVs, welche die geringe Länge (4,36 m) verführt hat, werden einen Kulturschock erleben, wenn sie sich in den Stadtverkehr wagen. Der Evoque ist zwar sehr kurz, aber genau so breit wie ein grosser SUV (1,90 m). Bleibt der Showeffekt, den der Crossover mit grossspurigem Auftritt garantiert und der von den anspre-
+ –
Kurzbilanz Starkes Design, raffiniertes Interieur und noble Materialien, ergonomische und komfortable Sitze, Geräuschpegel, leistungsfähiger Diesel, sehr gut abgestimmtes Fahrwerk, Geländetauglichkeit, Garantien und Unterhalt. Fahrzeug- und Optionenpreise, 3-Türer nur durchschnittlich praktisch, sehr eingeschränkte Sicht zur Seite und nach hinten, übermässige Breite und riesige Rückspiegel, relativ hohes Gewicht, Verbrauch zufriedenstellend.
Der Kofferraum hat eine angemessene Grösse.
chenden LEDs noch unterstrichen wird. Als Spitze des neuen Stils von Range Rover verfügt der Evoque auch über ein hübsches Technikpaket. So beherbergt das mit zweifarbigem Leder verzierte Armaturenbrett eine Bedienzentrale mit Touchscreen. Diese Vorrichtung ist perfekt intuitiv und sorgt sowohl für die Bedienung der Audioanlage – 380 W stark und in der Version Prestige mit zehn Lautsprechern – als auch der Ambiente-Beleuchtung. Die Insassen haben die Wahl zwischen drei Farben, darunter ein beruhigendes Blau. Eine Stufe weiter unten lässt die frei schwebende Mittelkonsole, wie durch Zauberei, den Drehregler der Automatik erscheinen, sobald man den Startknopf drückt. Man glaubt sich an Bord eines Jaguars.
Mehr als Angeberei | Aber dieser äusserst gemütliche Crossover ist nicht nur ein Salonlöwe. In der Mittelkonsole sitzt die Regelung der vier Antriebsmodi, die dieser Geländewagen bietet. Wie andere Land Rover verfügt er über spezifische Abstimmungen für rutschige Böden oder Schlamm. Und in Anbetracht der Bodenfreiheit von fast 22 cm und einer Wattiefe von 50 cm fehlt es diesem 4�4 nicht an Argumenten. Die meisten Fahrer werden sich natürlich für den Modus «Strasse und leichtes Gelände» entscheiden. Mit seinen grossen 19-Zoll-Reifen macht der Evoque auf Langstreckenfahrzeug, trotz einer gewissen Härte. Das ist der nicht zu unterdrückende SUV-Touch. Der 2,2-l-Diesel läuft sehr diskret. Die in gut geformten Ledersessel mit Memoryfunktion sitzenden vorderen Insassen freuen sich. Das hintere Abteil ist etwas eng – die festen Fenster sind sehr klein – aber zwei Passagiere reisen angenehm. Allerdings ist der Zugang zu den hinteren Plätzen etwas mühsam. Aber man kann sich immer noch für die 5-türige Version Fortsetzung auf Seite 25
Freddy Burger Management und Semmel Concerts präsentieren eine Produktion der La Belle Tournee GmbH
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12. Januar 2012 | touring 1 | Text und Technik
Fortsetzung von Seite 23
Technische Daten 97 cm
160 cm
m 2c –8 59
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Radstand 266 cm
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cm 13 –1 92
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103 cm
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Länge 436 cm (Breite 190 cm)
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Innenbreite: vorne 152 cm, hinten 147 cm Kofferraum: 550 (bis zum Dach)–1350 Liter Reifen: 235/55 R 19, min. 225/65 R 17
TESTFAHRZEUG Range Rover Evoque Coupé 2.2 SD4 Prestige Automat; 3 Türen, 5 Plätze; Fr. 62 500.– (wie getestet: Fr. 73 000.–) Varianten: 2.2 eD4 Pure 5 Türen, 150 PS (Fr. 42 900.–) bis 2.0 Si4 Coupé Pr., 240 PS (Fr. 62 100.–) Optionen: Metallic-Lackierung (Fr. 880.–), Winterpaket mit u.a. beheizbarer Frontscheibe und Vordersitze (Fr. 1000.–), Surround-Kamerasystem (Fr. 1720.–) Garantien: 3 Jahre/100 000 km, 3 Jahre Mobilitätsgarantie; 6 Jahre Rostschutz Importeur: Jaguar Land Rover Schweiz, 5745 Safenwil, www.landrover.ch
entscheiden, die auch den Vorteil eines etwas grösseren Kofferraums (+25 l) hat.
Masse und Kraft | Trotz offensichtlichen Bemühungen zum Leichtbau (Alu- und Kunststoffelement) wiegt dieser stämmige Crossover doch 1,9 Tonnen. Daran soll es aber nicht liegen. Das Fahrwerk erweist sich als sehr sicher. So sehr, dass das Auto kaum Seitenneigung zeigt und über der Fahrbahn zu fliegen scheint. Daher werden Kurven leicht und lebhaft umrundet. Wie bei der Lenkung mit etwas synthetischem Fahrgefühl hat der Fahrer aber dennoch das Gefühl, von der Technik bevormundet zu werden. Nur durchschnittlich aufregend, aber effizient. Dies umso mehr als der 2,2 Liter mit 190 PS ebenso progressive wie
nachdrückliche Beschleunigung liefert. So werden die 0 bis 100 in 8,5 s zurückgelegt. Über die Arbeit der ausgesprochen sanften 6-Stufenautomatik muss keine Rechenschaft abgelegt werden. Beim Parkieren sieht es etwas anders aus. Zusätzlich zur übertriebenen Breite gibt sich das durchgestylte Coupé mit einem Sehschlitz als Heckfenster zufrieden. Und zudem sind die Aussenspiegel enorm. Man wird entgegnen, dass Rückfahrsensoren serienmässig sind und dass es auf Wunsch Kameras gibt. Für ein als kompakt eingestuftes Fahrzeug dennoch fast ein wenig unverschämt. Der Range Rover Evoque ist angemessen ausgestattet, um ein echter Vertreter der Oberklasse zu sein. Da überrascht es nicht, dass die Optionen nicht geschenkt sind. Genau wie der Preis dieses Crossovers. Der Preis der Exklusivität. Marc-Olivier Herren
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Der Drehregler für die Getriebebedienung ist ausfahrbar. Darunter kann der Fahrer vier unterschiedliche Antriebsmodi wählen. Der Platz hinten ist etwas beengt, aber angemessen.
TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN Motor: 4 Zylinder Turbodiesel, 190 PS; Allradantrieb, 6-Stufen-Automatik Gewichte: 1875 kg (wie getestet), zulässiges Gesamtgewicht 2350 kg, Anhängelast 1800 kg
TCS-Exklusiv FAHRDYNAMIK Beschleunigung (0–100 km/h): Elastizität: 60–100 km/h (Fahrstufe D) 80–120 km/h (Fahrstufe D) Wendekreis: Innengeräusch: 60 km/h: 60 dB (A) 120 km/h: 69 dB (A)
11113 11113
SICHERHEIT Bremsweg (100–0 km/h): 37,8 m Übersicht Ausstattung
11111 11333 11113
8,5 s 4,9 s 6,6 s 11,6 m
KOSTEN SERVICE Gratis-Service 3 Jahre/100 000 km, anschl. Wartung (km/Mte)
15 000/12 30 000/24 Gesamtkosten für 15 000 km/Jahr
Stunden
Arbeitskosten (Fr.)
1,5 2,0 Wartung 20,4
218.– 290.– auf 180 000 km: 6211.–
Range Rover Evoque Coupé 2.2 SD4: Detailübersicht
BETRIEBSKOSTEN km/Jahr
Rp./km
Fr./Monat feste variable
15 000 30 000
107 73
849.– 849.–
486.– 972.–
Stundenansatz für TCS-Berechnungen: Fr. 145.– (BFS), Land Rover-Händler von Fr. 140.– bis Fr. 202.–
NORMVERBRAUCH AUF PRÜFSTAND (80/1268/EWG) Städtisch
Ausserstädt. Gesamt
Werk 7,8 5,7 CO2-Emissionen: CO2-Durchschnitt CH 2008: EnergieEtikette (A–G): TESTVERBRAUCH 7,6 l/100 km
6,4 169 g/km 159 g/km B
Reichweite 790 km
Tankinhalt: 60 Liter
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11133
TCS TUW: Robert Emmenegger
INNENRAUM 11113 Wertige Materialien, gepflegte Verarbeitung, schöne Lederpolster: Die Ausführung Prestige macht auf Oberklasse. Der Zugang nach hinten ist mühsam, aber das Platzangebot ist für 2 Passagiere mehr als angemessen. Der Kofferraum ist ausreichend, bei umgelegter Sitzbank ist die Ladefläche nicht eben. KOMFORT 11113 Angenehme Sitze, tiefer Geräuschpegel, gelungener Kompromiss beim Federungskomfort, ist gut für lange Strecken. Bei tiefer Geschwindigkeit ist die Federung straff. Schickes Detail: Die Ambiente-Beleuchtungen. AUSSTATTUNG 11113 Die Basisversion ist gut ausgestattet (Zweizonenklimaanlage, Tempomat, Teillederaustattung, Rückfahrsensoren
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usw.). Bei Prestige kommen noch Touchscreen, Top-Audioanlage usw. hinzu. Teure Optionen. Intuitive Touchscreen-Bedienzentrale. FAHRLEISTUNG 11113 Der Drehmoment starke 2,2-l-Diesel liefert spontane Beschleunigung, trotz einem Gewicht von 1,9 t. AutomatikGetriebe mit sanften Gangwechseln. Mit 7,6 l ist der Durchschnittsverbrauch nicht spektakulär. FAHREIGENSCHAFTEN 11113 Liegt gut auf der Strasse, zeigt kaum Seitenneigung und wirkt auf kurvenreichen Strecken spielerisch. Die präzise Lenkung dürfte mehr Fahrgefühl vermitteln. Dank 4�4 Technik gute Geländeeigenschaften. SICHERHEIT 11113 Komplette Ausstattung. Sicht nach hinten und zur Seite eingeschränkt.
12. Januar 2012 | touring 1 | Text und Technik
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Hondas schillernde Zukunft In den nächsten drei Jahren will sich der japanische Hersteller als Leader in Sachen Treibstoffersparnis etablieren, ohne dass Fahrspass oder Design darunter leiden.
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denen Motoren kommen auch in Genuss einer neuen Generation von effizienteren stufenlosen CVT-Getrieben. Ein anderer Schwerpunkt sind alternative Antriebe. So ist die Struktur der Limousine AC-X sowohl für künftige Hybridsysteme als auch für Elektromotoren ausgelegt. Als nächster Schritt ist die Einführung eines Plug-in-Hybridmodells mit 2-l-Benziner und zwei Elektroaggregaten geplant. In die Akkord-Limousine eingebaut, verspricht diese Technologie eine Reichweite von 800 km, davon 24 km rein elektrisch. Ein Verkauf in der Schweiz ist nicht ausgeschlossen. Weiter hat Honda das Hybridsystem SH-AWD für die Oberklasse entwickelt: Der 3,5-Liter-V6 wird vorne mit einem Elektromotor ergänzt, dazu kommen zwei unabhängige Motoren hinten. Sie sorgen bei diesem Allradauto mit Fahrleistungen eines V8 für eine varia-
ble Kraftverteilung und somit sportliches Handling. Für die rein elektrische Ausrichtung steht der Stadtflitzer Fit EV (Basis Jazz) mit 210 km Reichweite und Ladezeiten von weniger als drei Stunden. Ein neues Modell mit Brennstoffzellen-Technologie ist für 2015 im Gespräch. MOH
Vierte Auflage für den Dauerbrenner CR-V
ziert – dürfte vielleicht etwas gediegener ausfallen. Zumindest das mit einer geschwungenen Leiste verzierte Armaturenbrett harmoniert
Der im November am Salon von Los Angeles vorgestellte wichtigste SUV von Honda ist eleganter geworden. War die dritte Auflage des CR-V eher kantig gestylt, besitzt der Nachfolger fliessende Linien und einen edlen Touch. Während die seitlichen Glasflächen praktisch unverändert bleiben, erinnern die Rückleuchten an einen Volvo, wirken jedoch etwas braver. Beim Interieur der Version, die wir einem kurzen Probegalopp unterziehen konnten, vermochten die verwendeten Materialien nicht sonderlich zu überzeugen. Die europäische Version – sie wird im englischen Swindon produ-
mit der attraktiven äusseren Erscheinung. Deutlich mehr zu überzeugen vermag der CR-X punkto Variabilität. Dank zwei im geräumigen Kofferraum angebrachten Hebeln genügt ein Handgriff, um die Sitzkissen automatisch anzuheben und die Kopfstützen sowie die Rückbank abzuklappen. Alles fügt sich perfekt zusammen und ergibt eine völlig ebene Ladefläche. Der neue CR-V mit unveränderten Aussenmassen dürfte zu Beginn als 2-l-Benziner und als 2,2-l-Diesel angeboten werden. Der permanente Allradantrieb verfügt über eine Regelelektronik, welche das Antriebsmoment rascher auf die beiden Achsen verteilen soll. MOH
Bei der vierten Generation des Honda CR-V wirkt die Frontpartie gediegener als bisher.
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Wo bleibt das Lenkrad? Das Lenkrad macht zwei Lenkhebeln Platz: Die von Honda in Tokio ausgestellten Concept Cars propagieren eine im Automobilsektor unübliche Art der Lenkung. Laut den Ingenieuren dirigiert man ein Fahrzeug mit den Hebeln müheloser und präziser. Vor allem sollen sie den von Bordinformationen überhäuften Fahrern künftiger Autos mehr Bewegungsfreiheit bieten. Es mache auch mehr Spass, denn bei sportlicher Fahrweise würden die Reaktionen spontaner ausfallen als mit einem Lenkrad. Man wird sehen. MOH
Bilder zvg
Die am Salon Tokio vorgestellte Studie des elektrischen Roadsters EV-Ster (Bild) verkörpert auf ideale Weise die neue Strategie von Honda: Sparsame Antriebe in attraktiver Verpackung. Bis 2020 will der Hersteller die CO2-Emissionen seiner Produkte um 30% verringern. Grundlagen für diese Zielsetzung sind die Optimierung konventioneller Triebwerke sowie die Einführung neuer Hybrid- und Elektroantriebe. Im Fall der Verbrennungsmotoren wird Honda zahlreiche Massnahmen bei der gesamten Palette von 660 bis 3500 cm3 umsetzen. Dazu gehören beispielsweise die Reduktion von Gewicht und Reibung sowie bei mittleren Hubräumen die Kombination des Atkinson-Zyklus mit variablen Ventilsteuerzeiten. Im Diesel-Sektor bringt die Firma Ende Jahr eine auf 1,6 l verkleinerte Version des 2,2-l-Aggregats mit 120 PS auf den Markt. Diese verschie-
Technik: SUV; 5 Plätze; Länge: ca. 4,54 m; Radstand: 2,62 m Motorisierungen: Vierzylinder Benziner 2 l und Diesel 2,2 l Einführung: Herbst 2012.
Leinen los für die Gesundheit Im Frühling 2012 sticht das Gesundheitsschiff nach vierjähriger Pause wieder in See. Während einer Woche können sich die Passagiere in 22 verschiedenen Gesundheitszentren von Schweizer Fachärzten und Therapeuten durchchecken lassen. Die «Grand Holiday», ein modernes schwimmendes Hotel, sticht nach vierjähriger Pause neu unter dem Patronat des TCS wieder in See und kreuzt vom 29. April bis zum 6. Mai 2012 in westlichem Mittelmeer und Atlantik. Für eine Woche wird es zum beliebten Gesundheitsschiff umgebaut, einer Kreuzfahrt nur fürs Schweizer Publikum. Sich verwöhnen lassen und gleichzeitig einen RundumCheck bei den besten Ärzten machen lassen: das alles ist auf dem Schiff mit seinen 22 Gesundheitszentren möglich. Zur Unterhaltung präsentiert TV-Moderator Kurt Aeschbacher seine «etwas andere Sprechstunde».
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22 Gesundheitszentren während der ganzen Reise • Fundierte, individuelle Gesundheitschecks in den einzelnen Gesundheitszentren • Spannende Vorträge und Workshops zu den Themen der Gesundheitszentren • «Aeschbacher – die etwas andere Sprechstunde» von und mit Kurt Aeschbacher live an Bord • TCS-Workshops und -Fachvorträge zum Thema «sicher und mobil in die Zukunft» • Gymnastik-Entspannungsprogramm an Bord • Notfall-Desk für akut-medizinische Probleme • Deutsch sprechendes Schweizer Ärzteteam • TCS-Reisebegleitung und Schweizer Reiseleitung durch Kuoni •
Für Claude Z. (62) ist das Gesundheitsschiff ein willkommenes Angebot. Er ist im Moment nicht in der Form seines Lebens. Das Aufstehen ist eine Qual, Antriebslosigkeit prägt seinen Alltag. «Eine kleine Verstimmung», winkt er ab und macht weiter mit seinem ausgefüllten Leben zwischen Job, Familie und freiwilligem Engagement im Fussball. «Hab ich nicht zum ersten Mal. Kommt wohl vom Winter.» Wird irgendwie auch diesmal wieder werden, denkt er. Nur: Was, wenn nicht? Die «Verstimmung» könnte sich auch zur Depression auswachsen. Oder ihn als Burnout unvermittelt aus dem wohlgeordneten Leben werfen. Für ihn heisst es: Zeichen erkennen und Gegensteuer geben. Claude Z. wird die Woche auf dem Gesundheitsschiff nutzen, um eine Weile abzutauchen und den Kopf zu leeren. Für ihn ist die Möglichkeit ideal, sich mit Fachleuten aus unterschiedlichen Spezialgebieten zu unterhalten und Strategien zu lernen, um mit seinen «Verstimmungen» im Alltag besser umzugehen. Und bei dieser Gelegenheit möchte er auch einige der anderen Themen wie Herz, Gefässe, Augen, Gelenke, Diabetes und Männerfragen bis hin zu Magen/Darm-Problemen abklären lassen. Ärzte und medizinisches Fachpersonal ermöglichen
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alle Termine in nur einer Woche. Gymnastik- und Entspannungsprogramme runden das Angebot ab. Besuche in bis zu fünf Gesundheitszentren können bereits bei der Buchung ausgewählt werden, weitere sind an Bord direkt buchbar. Und: Alle medizinischen Check-ups und Beratungen sind im Reisepreis schon inbegriffen. Entspannen und die Mittelmeerlandschaft geniessen Auf die Passagiere warten zudem interessante TCSWorkshops unter dem Motto «Sicher und mobil in die Zukunft». Wie gut bin ich noch fahrtüchtig? In Mobilitätstests und Workshops wird das Bewusstsein geschärft und es werden Fragen beantwortet. Die Kreuzfahrt wird von TCS Reisen zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit Kuoni realisiert. Die Passagiere steigen in der französischen Ortschaft Sète an Bord. Die «Grand Holiday» kreuzt anschliessend im Mittelmeer, fährt durch die Strasse von Gibraltar bis nach Lissabon, ins ehemalige Fischerdorf Portimão an der Küste der Algarve und nach Menorca.
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Preise gelten pro Person bei Doppelbelegung zuzüglich evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Wir empfehlen den Abschluss einer Annullationskostenversicherung. Es gelten die Reisebedingungen der Reederei sowie die «Allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Kuoni Reisen AG». Währungsrabatt bereits berücksichtigt.
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Busfahrt Schweiz–Sète–Schweiz • 7 Übernachtungen (Grand Holiday, gebuchte Kabinenkategorie) • Freie Benutzung der Schiffseinrichtungen • Besuch der Gesundheitszentren • Vollpension an Bord • Willkommens- und Abschieds-Cocktail • Galadinner, abwechslungsreiches Unterhaltungsangebot an Bord • Trinkgelder an Bord • TCS Reisebegleitung • Schweizer Reiseleitung
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12. Januar 2012 | touring 1 | Text und Technik
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Praktischer USB-Stick
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Kilometerkosten 2012 Um die mühsame Abrechnung der mit Geschäftswagen gefahrenen Privatkilometer für die Steuerbehörde zu vereinfachen, gibt der TCS den USB-Stick «Kilometerkosten 2012» heraus. Dieses Instrument hat nun eine attraktive Form (siehe Bild). Es dient insbesondere den Firmenbuchhaltungen und Personalabteilungen. Dank dem gesunkenen Landesindex der Konsumentenpreise gingen die Kilometerkosten für ein 35 000 Fr. teures Auto bei 15 000 km Jahreslaufleistung um 1 Rp. auf 75 Rp./km zurück. Der Stick «Kilometerkosten 2012» kann unter www.infotechtcs.ch bestellt werden. Preis: 19 Fr. (TCS-Mitglieder) bzw. 29 Fr. (Nichtmitglieder) + 5 Fr. Versandkosten.
Das zahmere, aber hübsche Design des BMW 1 verzichtet auf die Kanten des Vorgängers.
Ein Hecktriebler leistet Widerstand
TCS-Bordbuch Spesenberechnung Das TCS-Bordbuch 2012 ist ein weiteres praktisches Werkzeug, um die mit einem Geschäftswagen zurückgelegten Privatkilometer zu erfassen. Die jüngste Ausgabe enthält Angaben, wie sich der Verbrauch von Fahrzeugen mit Alternativantrieb (Elektrizität, Erdgas, LPG, E85) umrechnen lässt. Das Bordbuch wird unter www.infotechtcs.ch für 10 Fr. (TCS-Mitglieder) bzw. 15 Fr. (Nichtmitglieder) verkauft.
Als letztes Kompaktauto mit Hinterradantrieb bietet der 1er-BMW ein einzigartiges Fahrgefühl, allerdings zu einem stolzen Preis. Test der Version 120d Aut.
› Die zweite Auflage des 1er-BMW ist genau-
so dynamisch und liegt noch besser auf der Strasse, denn die Spurweiten haben fast soviel zugelegt wie seine Länge (+8 cm). Die geschwungenen Kanten auf den Karosserieflanken des Vorgängers sind einvernehmlicheren Linien gewichen, die bestens zu diesem Kompaktauto mit Premium-Anspruch passen. Um sich von Letzterem zu überzeugen, braucht man bloss den respektablen Preis der mageren Serienausstattung gegenüberzustellen. Wenigstens ist der Unterhalt zehn Jahre lang gratis. Doch was soll’s, dafür geizt der BMW 120d nicht mit Fahrvergnügen und noch weniger mit Technologie. Der Zweiliter-Diesel ist zugleich temperamentvoll – er dreht locker auf 5000 U/min – und sparsam. Dank dem bulligen Drehmoment hat er stets Reserven, reagiert aber auch sehr progressiv und ist drehfreudig. Das vorbildlich weich und spontan schaltende Achtstufen-Automatikgetriebe harmoniert bestens, sodass man fast unbemerkt in hohe Geschwindigkeitsbereiche vorstösst. Wer verbrauchsbewusst fahren will, wählt den ökonomischen «Eco Pro»-Modus, der das Ansprechen des Motors dämpft und den Appetit von Verbrauchern wie Heizund Klimaanlage zügelt. Überdies kann man auf der Autobahn dank dem sehr langen ach-
ten Gang mit Drehzahlen unter 2000 U/min dahinrollen, was sich in geringem Verbrauch und bescheidener Geräuschkulisse auszahlt. Auf kurvenreichen Strassen ist der vielseitige BMW 120d König. Dank seiner ausgewogenen Gewichtsverteilung und dem Fehlen jeglicher Antriebseinflüsse am Lenkrad vermittelt er ein hohes Mass an Fahrspass. Und für alle, die sich am Übersteuern beim starken Gasgeben stören, ist das ESP zur Stelle. Eine beruhigende Wirkung beim Fahren haben hingegen die gepflegten Materialien im Interieur oder die bläuliche LED-Ambientebeleuchtung. Man schätzt auch das progressiv ansprechende Mehrlenker-Fahrwerk, das Platzangebot im Fond bleibt allerdings eher knapp, obschon es wie das leicht variierbare Kofferraumvolumen zugenommen hat. MOH
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Vorteile: Verfeinertes Design, sportlicher, sparsamer Diesel, vorbildliche Automatik, ausgewogenes Fahrverhalten, Kofferraumvolumen, Serviceleistungen Nachteile: Premium-Preis und teure Optionen, dürftige Serienausstattung, mässiges Platzangebot hinten. Technik: Kompaktlimousine; 5 Türen; Länge: 4,33 m; Kofferraum: 360 l; 4-Zylinder-Turbodiesel 2 l, 184 PS, 380 Nm bei 1750 U/min; 8-Stufen-Automatik; 0 bis 100 km/h in 7,3 s Testverbrauch: 6,3 l/100 km, Reichweite 825 km Preis: 46 800 Fr. (120d Aut.).
Crossover Subaru XV Auf www.touring.ch Subarus erster Crossover auf Impreza-Basis spricht die StadtKundschaft an. Seine Kompaktheit (4,45 m) und sein Kofferraum (380 l) sind vielversprechend. Der Subaru XV mit markentypischem Boxermotor und Allradantrieb ist auch geländetauglich (22 cm Bodenfreiheit). Einführung im Februar zu Preisen ab 30 000 Fr. Erste Eindrücke auf www.touring.ch.
Der Panda zum Dritten Auf www.touring.ch Die dritte Auflage tritt die stolze Nachfolge der insgesamt 6,4 Mio. Fiat Pandas an, die seit 1980 produziert wurden. Der rundliche Kleinwagen bietet ein originell gestaltetes Interieur und eine wie bis anhin hohe Funktionalität. Er ist etwas geräumiger geworden und wirkt ausgereifter. Einführung Ende Februar ab etwa 16 100 Fr. plus 3000 Fr. Euro-Bonus. Erste Eindrücke sind auf www.touring.ch zu entdecken.
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12. Januar 2012 | touring 1 | Test und Technik
Aussen viel glänzendes Chrom, Innen ein hochwertiges Ambiente aus Holz und Leder: Der Grand Cherokee ist ein luxuriöser Geländewagen.
Echte OffroadHandwerkskunst Der Jeep Grand Cherokee wirkt schwer und respekteinflössend, fährt sich aber sehr sanft. Test der Version 3.0 l V6-CRD DPF Overland.
› Der gewaltige Kühlergrill zeigt seine Wirkung: Am Steuer eines
Jeep Grand Cherokee ist man immer am längeren Hebel, der grosse Häuptling lehrt allen das Fürchten. Doch der Riese lässt sich sanft und beherrscht durch städtisches Gebiet lenken und gibt sich auch auf der Autobahn sehr kultiviert. Im holprigen Gelände ist er aber definitiv in seinem liebsten Element. Gewandt lässt er sich auf schmalen, kurvenreichen Strassen in steile und raue Gegenden lenken und belohnt den Fahrer mit einem etwas schaukelnden, aber durchaus wohligen Fahrerlebnis. An Bord des US-SUV-Klassikers, hoch erhaben auf grossen 20-Zoll-Rädern, fühlt man sich so sicher wie auf Mamas Schoss. Das Allradsystem leitet die Kräfte über elektronisch geregelte Differenziale an jedes einzelne Rad weiter. Dazu kann zwischen fünf Bodeneinstellungen Auto, Sand/Schlamm, Sport, Schnee und Gebirge ausgewählt werden. Zum Rein- und Rausklettern senkt sich der Grand Cherokee sanft ab. Der Innenraum bietet den Insassen hinten wie vorne sehr viel Platz und Komfort, der Kofferraum ist mit 782 l der mit Abstand grösste seiner Klasse. Die grossen Abmessungen des Jeep vermitteln dem Fahrer eine gewisse Behäbigkeit, die aber täuscht. Die im 3.0 CRD serienmässig verbaute 5-Gang-Automatik macht ihre Arbeit gut und das Diesel-Aggregat verhilft zu guten Fahrleistungen. Die Gänge sind lang übersetzt, was auch zum moderaten Testverbrauch von 10 l pro 100 km führte. nr
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Vorteile: Ausstattung, Design und Verarbeitung, Offroad-Eigenschaften, Fahrleistungen, Platzverhältnisse, Anhängelast, Kofferraum, Verbrauch. Nachteile: Grosse Aussenabmessungen, weiche Federung, Schaukeln in Kurven, Übersicht. Technik: 5 Plätze; Länge: 4,82 m; Kofferraum: 782 l; Motoren: Turbodiesel 3 l, 241 PS, 550 Nm bei 2800 U/min; permanenter Allradantrieb, automatisches 5-Gang-Getriebe; 0 bis 100 km/h in 8,2 s; Anhängelast 3500 kg Testverbrauch: 10 l/100 km, Reichweite 885 km Preis: Fr. 80 850.– (3.0 l V6-CRD DPF Overland).
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Vom stiebenden Wasserfall zur Donaumetropole Wien
REISEDATUM SA., 12.– SA., 19. MAI 2012 PROGRAMM 1. Tag: Schweiz–Jenbach–Wörgl– Zell am See. Im komfortablen Bistrobus Fahrt ab den Einsteigeorten in der Schweiz über Innsbruck bis Jenbach. Start zu der Auflockerungs- und Einfahrtour Richtung Wörgl. Danach Busfahrt zum Hotel in Zell am See. Velostrecke ca. 26 km. 2. Tag: Zell am See–Krimmlerfälle–Zell am See. Busfahrt zu den Krimmler Wasserfällen und weiter zum Startort der heutigen Rade-
tappe. Auf Naturstrassen werden längere Velostrecken der Salzach entlang gefahren. Velostrecke ca. 38 resp. 66 km. 3. Tag: Zell am See–Möllbrücke– Spittal an der Drau–Villach. Busfahrt über Bischofshofen-Altenmarkt, Richtung Spittal an der Drau nach Möllbrücke. Weiterfahrt per Velo über Nebenstrassen nach Spittal an der Drau und weiter nach Paternion. Unbehelligt von starkem Verkehr Velofahrt entlang der Drau nach Villach. Nach Ankunft, kurze Stadtführung. Velostrecke ca. 29 resp. 54 km. 4. Tag: Villach–Feistritz im Rosental–Seidendorf–Wiener Neustadt. Velofahrt direkt ab Hotel über Naturstrassen entlang der Drau. Umsteigemöglichkeit auf den Bus nach ca. 49 km in Kirschentheuer. Die Radstrecke folgt mit einigen Seitenwechseln weiter dem Flussufer nach Seidenberg. Weiterfahrt per Bus, vorbei an Völkermarkt, Graz nach Wiener Neustadt. Velostrecke ca. 49 resp. 77 km. 5. Tag: Wiener NeustadtSollenau–Schwechat–Wien. Bus-
Zell am See
Krimmlerfälle
VELO-PANORAMATOUR DURCH GANZ ÖSTERREICH
MIT NOCH MEHR LEISTUNGEN � Fahrt im 5*-Luxus-EdellineBistrobus � Mitnahme der eigenen Fahrräder � Wien mit Stadtführung und Nachtessen in einem Heurigenlokal � Übernachtung in landestypischen Hotels � TCS-Velotrikot pro Person
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In abwechslungsreichen Veloetappen folgen Sie den Flusstälern von Inn, Salzach, Drau und Donau quer durch Österreich und geniessen dabei die raue Berglandschaft auf der talwärts führenden Tour. Diese Veloreise ist auch eine kulinarische Reise, auf der die abwechslungsreiche und hervorragende österreichische Küche entdeckt wird. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten lernen Sie auf dieser eindrucksvollen Reise besser kennen. Fahren Sie doch einfach mit!
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Leopoldsberg
fahrt nach Sollenau, Startort der heutigen Velotour. Radelnd erreichen Sie Schwechat und Simmering, Vororte von Wien. Einsteigemöglichkeit in Schwechat nach ca. 36 km. Sie überqueren den Donaukanal, wechseln auf die Donauinsel und fahren über die Reichsbrücke zu Ihrem Hotel. Nachmittag zur freien Verfügung. Abends, fakultativer Ausflug (per Bus) zum Heurigenlokal in Grinzing. Velostrecke ca. 36 resp. 58 km. 6. Tag: Wien–Leopoldsberg–Wien. Am Morgen geführte Stadtbesichtigung der Stadt (Bus und zu Fuss). Rest des Tages zur freien Verfügung oder Velotour zum Kahlenberg und den Weinbergen. Velostrecke 15 km. 7. Tag: Wien–Wilhering–Schlögen. Abfahrt per Bus nach Wilhering welches nach ca. 2 1⁄2-stündiger Busfahrt erreicht wird. Velofahrt auf dem Donauradweg nach Aschach. Weiterfahrt entlang der kurvenreichen Donau mit vielen Weilern und Schlossruinen zur Schlögenerschlinge. In Schlögen verbringen Sie die letzte Nacht Ihrer Reise. Velostrecke ca. 45 km. 8. Tag: Schlögen–Schweiz. Die Heimreise führt über Passau, München und Bregenz zu Ihren Aussteigeorten.
Zu beachten Einzelheiten der Veloreise siehe Reiseprogramm auf www.reisen-tcs.ch/velo
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Preis pro Person Pauschalpreis pro Person im Doppelzimmer: CHF 1975.–* Zuschlag Einzelzimmer: CHF 215.– *Reduktion bei Buchungen bis zum 29. Februar 2012: CHF 100.– Inbegriffen: � Fahrt im Edelliner-Luxusbus mit deutschsprechendem Chauffeur/Reiseleiter � Kleine Velogruppen (max. 12 Personen) mit eigenem Veloleiter � 2�� Übern./HB Sporthotel**** in Zell am See � 1�Übern./HB Hotel Holiday Inn Villach**** in Villach � 1�Übern./HB Hotel Corvinus**** in Wiener Neustadt � 2� Übern./BB Hotel Arcotel**** in Wien � 1�Übern./HB Hotel Donauschlinge**** in Schlögen � Ausflüge gem. Prog. � Ausführliche Reisedokumentation BB=Frühstück/ HB=Halbpension Einsteigeorte Kerzers, Industriestrasse 13 Bern, Schützenmatte Aarburg, Bahnhof Zürich, Flughafen (Bus-Terminal) St. Gallen, Bahnhof Unser Partner edelline AG Christoph Bührer Industriestrasse 13 CH-3210 Kerzers www.edelline.ch info@edelline.ch
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Ruhe als Erlebnis
Art Furrer Resort Royal, Riederalp! Für Winter-Geniesser: Sprichwörtlich vor der Haustür des Art Furrer Resort Royal beginnt das Wintersport-Vergnügen: Die Riederalp bietet für Ski-, Snowboard-, Schneeschuh- und Langlaufbegeisterte, sowie alle anderen Schneesportfreunde ein weisses Mekka. Ob mit sicherem Pflugbogen oder rassigen Schwüngen, ob noch mit der Balance kämpfend oder mit gekonntem Front-Flip: Die Sonnenterasse Aletsch Arena bietet mit 104 km hervorragend präparierten Alpin-Ski-Pisten Schneevergnügen auf hohem Niveau – für jedes Niveau. Und auch für die Nordischen Wintersportler ist gesorgt: Direkt vor dem Hotel befindet sich eine Langlaufloipe. Beim schönsten Wetter der Schweiz drehen Sie Ihre Runden klassisch oder im Skating-Stil. Ein wirklich einzigartiges Erlebnis bietet das Schneeschuhlaufen in der Aletsch-Arena! Schliessen Sie sich unseren Führern an – und…: Wenn das Knirschen des Schnees unter Ihren Schuhen das einzige Geräusch ist; Sie unter stahlblauem Himmel den Ausblick auf die schönsten Gipfel des Wallis geniessen und Sie sich in den Weiten der glitzernden Schneefelder verlieren – dann ist Erholung garantiert.
Erholung garantiert auch das neue, im Juli 2010 eröffnete Art Furrer Resort Royal: Auf der Riederalp, in Art Furrers Reich auf 1950m, ist mit dem Suitenhotel eine ganz neue Dimension im Aletschgebiet entstanden: Grosse Räume mit überwältigenden Fensterfronten verbinden die gefühlvollen Lebensräume mit dem Panorama und geben die Sicht frei bis zum Matterhorn. Die kleinste Junior-Suite misst 45m2, die Präsidenten-Suite 180m2. In allen Suiten ist über 200 jähriges Fichten-Altholz eingesetzt – Balkenstücke, die das Resort mit Geschichte füllen. Der Wellness-Bereich ist einem alten Walliser Dorf nachempfunden. Das Herzstück – Réception mit Frühstücks- und à la Carte-Restaurant – ist ein Panorama-Glasrundbau, der von jedem Tisch den Blick auf die Walliser Welt der 4000er erlaubt. Grosszügigkeit und Luxus dominieren das neue Resort Royal. Ruhe als Erlebnis garantiert dazu die autofreie Riederalp am Rande des längsten Gletschers der Alpen – dem UNESCO Welterbe Aletschgletscher.
Das exklusive TCS-Leserangebot enthält: – 3 Übernachtungen in einer Suite – 1 Champagner-Apéritif – Reichhaltiges Frühstücksbuffet – 4-Gang Gourmet-Halbpension – Wellnessbereich und Hallenbad – 1 Walliser Spezialität im Bergrestaurant «Riederfurka» In der Junior-Suite «Jungfrau», 45m2 gegen Norden, zum Preis von CHF 575.– pro Pers. (bei Doppelbelegung; statt bis zu CHF 905.–). Zusatznächte inkl. Frühstück zum Preis von CHF 145.– pro Pers./Nacht (statt bis zu CHF 250.– pro Pers.) In der Süd-Suite (60m2) mit atemberaubender Weitsicht, zum Preis von CHF 740.– pro Pers. (bei Doppelbelegung; statt bis zu CHF 1035.— pro Pers.). Zusatznächte inkl. Frühstück zum Preis von CHF 200.– pro Pers./ Nacht (statt bis zu CHF 300.– pro Pers.) Gültig vom 7. Januar bis 9. April 2012 Buchung nur bei: Private Selection Hotels, Tel.: 041 368 10 05 – info@privateselection.ch (Montag bis Samstag).
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«Touring»-Leserreise | touring 1 | 12. Januar 2012
Der Herbst im Denali Nationalpark bietet ein buntes Farbenspiel und weite Wildnis ohne Vergleich.
Alaskas Wildnis wie im Theater erleben Mit Bus, Zug, Schiff und auch zu Fuss von Anchorage zum Denali Nationalpark und durch die Inside Passage nach Vancouver. Eine faszinierende Leserreise durch die Wildnis Alaskas.
› Gemächlich rattert der Panoramazug aus
dem Bahnhof im Denali Nationalpark in Richtung Whittier. Auf der neunstündigen Zugfahrt gleitet die faszinierende Landschaft dieses wilden Landes an den Passagieren vorbei. Oben im Denali dominieren bereits die Herbstfarben Gelb, Rot und Braun, in der Region von Anchorage ist das Laub noch grün. Hier in dieser modernen Stadt begann vor einigen Tagen die Touring Leserreise quer durch Alaska und Westkanada. Die Stadt bietet nebst der Küsten-
Via Zug gehts von Denali hinunter nach Whittier. Der Hubbard Gletscher ist bizarr und kalbert oft.
12. Januar 2012 | touring 1 | «Touring»-Leserreise
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Iditarod-MusherJerry Sousa aus Talkeetna. In Vancouver lohnt sich ein Sightseeing-Flug.
und obwohl der Schnee und die Kälte fehlen, kommt bei der Fahrt auf einer Schotterstrasse ein Hauch von Schlittenhundegefühl auf. Wieder zurück in der grosszügigen Lodge kann auf den markierten Wegen auf eine Begegnung mit einem Elch gehofft oder das Lodgeleben genossen werden.
sprächigen Chauffeuren gehts von Anchorage hinauf über den George Parks Highway, der einzigen Strasse in den Denali Nationalpark, zur Mt. Mc Kinley Lodge. Die grosse Lodge ist im Wald eingebettet und bietet bei schönem Wetter einen berauschenden Ausblick auf den höchsten Berg Nordamerikas, den Mount McKinley mit einer Höhe von 6194 Metern. Von hier aus können diverse Ausflüge gebucht werden. Empfehlenswert ist ein Besuch des Iditarod-Mushers Jerry Sousa in Talkeetna. Er ist Herr über 70 Huskys und erzählt spannende Geschichten über das härteste Schlittenhunderennen der Welt. Für die Besucher spannt er ein paar Huskys vor einen Buggy
Tuchfühlung mit Gletschern | Whittier scheint nur aus einem Hafen zu bestehen, wo das 294 Meter lange Kreuzfahrtschiff Coral Princess angedockt ist. Kaum haben die Passagiere eingeschifft, legt das Schiff ab und steuert den Prince William Sound an. Bei dieser Kreuzfahrt durch die Inside Passage hinunter nach Vancouver löst ein Naturspektakel das andere ab. Das Schiff ist ein fahrendes Theater von dem aus der ins Meer reichende Hubbard Gletscher beim Kalbern beobachtet werden kann oder dem putzigen Spiel der Seeotter oder Robben in der Glacier Bay zugeschaut werden kann. Auf der Reise hinunter nach Kanada
Bilder Felix Maurhofer
Unter dem Denali | Mit Bussen und ge-
Wildnis pur | Besonders im Herbst ist die Weiterfahrt hinauf in die Denali Lodge ein Farbenspiel ohne Vergleich. Lichte Wälder, Seen, Flüsse und Tundra wechseln sich ab, während über allem der weisse Riese Denali thront. Der über 24 000 Quadratkilometer grosse Park bietet sich für diverse Abenteuer wie Wildbeobachtung, Wanderungen, Riverrafting, Rundflüge oder Fischen an. In der Region hat es viele Bären, Wölfe, Elche, Karibus und Weisskopfadler, deshalb ist eine Wanderung mit einem lokalen Führer wärmstens zu empfehlen. In der Lodge mit 656 Zimmer gibts diverse Restaurants sowie das berühmte Music of Denali Dinner Theater mit Liveshow. Zum Abendessen sehr zu empfehlen die leckeren Krabbenbeine aus der Beringsee. Im Denali möchte man noch länger verweilen, doch das Programm, beziehungsweise der Zug, drängt zum Aufbruch. Die rund neunstündige Zugfahrt hinunter nach Whittier lässt die grossartige Landschaft nochmals wie in einem Film vorbeigleiten.
wanderung über den Tony Knowles Coastal Trail mit Lagunen und Flüssen, wo im Herbst die Lachse aufsteigen, zwei hervorragende Museen über die Ureinwohner des Landes: Einerseits das Anchorage Museum of History an Arts und das Alaska Native Heritage Center. Der Besuch der Museen ist eine gute Basis, um Land und Leute Alaskas besser zu verstehen. Eines wird klar, die Lebensbedingungen sind hart und die Wildnis ist gross, sehr gross.
legt das Schiff in den Städtchen Skagway, Juneau und Ketchikan. Besonders Skagway hat ein wenig von der Goldgräberzeiten am Yukon konservieren können. Vancouver ist Kanadas Tor zum Pazifik und darüber hinaus eine reizvolle Stadt. Vom Sheraton Wall Centre Hotel ist die Innenstadt bequem zu Fuss erreichbar. Nebst den diversen Museen ist ein Besuch des Stanley-Parks mit dem Vancouver Aquarium, welches 15 000 Tiere beheimatet, ein Muss. Bei schönem Wetter starten am Floutplain Harbour regelmässig Wasserflugzeuge. Ein Rundflug um die Stadt und in die angrenzenden Fjordlandschaften ist ein Leckerbissen. Vancouver ist nach der Wildnis Alaskas und der Inside Passage mit den gewaltigen Gletschern ein würdiger Abschluss. Felix Maurhofer
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Touring-Info www.alaska-info.de oder www.kanada.com
Gut zu wissen Einreisebestimmungen: US-Visa für Alaska, für Kanada brauchts kein Visum, hingegen für beide Länder einen mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Währungen: In Alaska US-Dollars, in Kanada kanadischer Dollar, es empfiehlt sich , fürs Trinkgeld genügend 1Dollarscheine vorrätig zu haben. Mit Kreditkarten kann beinahe überall bezahlt werden. Trinkgeld: Es ist üblich, ca. 15% des Betrages an Trinkgeld zu geben. Bekleidung: Die Temperaturen können stark schwanken und es kann auch regnen: Warme sowie wind- und regendichte Outdoorbekleidung, elegante Kleider fürs Kreuzfahrtschiff. Essen: Es sind alle Arten von Gerichten erhältlich, besonders empfehlenswert sind Meeresfrüchte. Reisezeit: Mai bis September. Infos und Buchungen: www.reisen-tcs.ch, weitere Infos auf der Seite 39. fm
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Alaska und Inside Passage Entdecken Sie das Naturparadies Alaska in seinem schönsten Herbstkleid. Die Reise führt von der charmanten Metropole Vancouver hinauf in die Wildnis von Alaska, die mit gewaltigen Gebirgsketten und einer vielfältigen Tierwelt aufwartet. Die anschliessende einwöchige Schiffsreise berührt mit einer beeindruckenden Szenerie aus tiefen Fjorden, imposanten Gletschern und grünen Inseln der Inside Passage. VORTEILE DIESER REISE � Direktflug mit Edelweiss Air ab Zürich nach Vancouver und zurück � Besuch vom Naturhistorischen Museum in Anchorage � Exklusiv für TCS Gäste: USD 100.– Bordkredit pro Kabine � Deutsch- und französischsprachige TCS-Reisebegleitung 15. BIS 30. AUGUST 2012 PROGRAMM Tag 1: Schweiz–Vancouver, Kanada. Direktflug mit Edelweiss Air. Am Abend Welcome-Cocktail. Tag 2: Vancouver, Kanada. Halbtägige Stadtrundfahrt mit Besuch des Stanley Parks, China Town und Harbour Center Tower. Rest des Tages zur freien Verfügung. Tag 3: Flug nach Anchorage, Alaska. Am Nachmittag Besuch des Naturhistorischen Museums. Tag 4: Busfahrt zur Lodge im Denali Nationalpark. Nachmittags fakultative Ausflüge; Abendessen im «Music of Denali Dinner Theater». Tag 5: Ganztägiger Ausflug in den Nationalpark; die Heimat der Grizzlybären, Elche, Karibus, Wölfe und Dall-Schafe. Tag 6: Denali–Mt. McKinley: Fahrt mit dem Panoramazug nach Talkeetna; Weiterfahrt mit dem Bus
zur Mt. McKinley Princess Wilderness Lodge. Tag 7: Mt. McKinley: Nutzen Sie die lokalen Ausflugsmöglichkeiten oder geniessen Sie die Lodge. Tag 8: Mt. McKinley–Whittier: Panorama-Bahnfahrt mit Mittagessen zum Hafen; abends Einschiffung. Tag 9: Hubbard-Gletscher: Kreuzen vor dem Hubbard Gletscher. Tag 10: Glacier Bay: Geniessen Sie die imposante Fjord- und Gletscherwelt. Tag 11: Skagway: Einstiges Goldgräberzentrum; Ausgangspunkt für eine fakultative Bahnfahrt auf den White Pass. Tag 12: Juneau: Fakultative Ausflüge zum Mendenhall-Gletscher oder Walbeobachtungstour. Tag 13: Ketchikan: kultureller Mittelpunkt von Alaska. Besuchen Sie die grösste Totempfahl-Sammlung. Tag 14: Auf See: Lassen Sie sich von der Inside Passage verzaubern. Tag 15: Vancouver–Zürich. Morgens Ankunft in Vancouver. Ausflug Grandville Island mit Mittagessen, Flughafentransfer und Rückflug. Tag 16: Ankunft in Zürich-Kloten und individuelle Heimreise. Wichtige Hinweise Bitte beachten Sie die Pass- und Einreiseformalitäten für die USA
Ihr Schiff: Island Princess**** Infrastruktur: Buffet-, 2 Hauptund 3 Spezialitäten-Restaurants; Pizzeria, Grill, 4 Bars und Lounges (davon 1 Zigarrenlounge), Theater, Casino, Bibliothek, Einkaufspassage + Kunstgalerie. Sport + Wellness: 2 Pools, Planschbecken, 2 Whirlpools, Sportplatz, Shuffleboard, Putting Green, Golf Simulator, Fitnesscenter, Wellness, Kosmetiksalon. Kabinen: Modern + geräumig mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, TV, Kühlschrank + Safe. Suiten und
Mini Suiten: Grösser, zusätzlich mit Badewanne, begehbarem Kleiderschrank. Unterhaltung: Landausflüge, verschiedene Aktivitäten, Abendprogramm mit Shows, Musicals + Livemusik. Kinderclub + Jugendcenter. Allgemeines: Bordsprache: Englisch, Bordwährung: US-Dollar, Kreditkarten: MC, Visa, Amexco, Diners Club. Technische Daten: Länge 294 m, Breite 32,2 m, BRZ 92000, Passagiere (Doppelbel.): 1970, Passagierdecks: 11, 110/220 Volt, Baujahr: 2003.
sowie die Reisebedingungen im Detailprogramm! Diese Reise wird von Kuoni Reisen AG im Auftrag von TCS Reisen organisiert und durchgeführt. Wir empfehlen den ETI Schutzbrief Weltweit. Im Preis inbegriffen Flüge: Edelweiss Air ab/bis Vancouver, Air Canada nach Anchorage in Economy Class, inkl. Flughafentaxen � sämtliche Transfers � Vancouver: 2 Nächte im Erstklasshotel in Vancouver inkl. Frühstück, Stadtrundfahrt, Ausflug Grandville
Island inkl. Mittagessen � Alaska: 5 Nächte in Erstklasshotels/Lodges inkl. Halbpension, Wilderness Tour mit Lunchbox, Zugsfahrt nach Whittier mit Mittagessen � Kreuzfahrt: 7 Nächte inkl. Vollpension, Hafentaxen, USD 100.– Bordguthaben pro Kabine � TCS Reisebegleitung ab/bis Schweiz.
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Preise pro Person 16 Tage ab/bis Schweiz in CHF Doppelbelegung Kat. I Garantiekabine Innen 5790.– Kat. I Innenkabine 5990.– Kat. D Aussenkabine 7290.– Kat. BC Balkonkabine 7490.– Kat. BA Balkonkabine 7590.– Kat. AB Mini Suite mit Balkon 7790.– Zuschläge Flüge in Business Class, pro Weg Anschlussflug Genf–Zürich–Genf (K-Klasse) Buchungscode: 1IS SHPTCS
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Einzelbelegung – 7990.– 9590.– 10 790.– 10 990.– 11 290.– 895.– inbegr.
Ferien in Italien
Italienische Riviera
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Bilder sme
12. Januar 2012 | touring 1 | Freizeit und Reisen
Einen Tag lang mit Huskys unterwegs sein, ist ein nachhaltiges Erlebnis. Skitouren sind für einige schöner als alles andere auf der Welt.
Mit Huskys durchs Muotathal Das wildromantische Muotathal ist auch im Winter eine Natur-Idylle. Die urwüchsige Landschaft lockt zu Ski, Schneeschuh- und Schlittenhunde-Touren.
› «Wir bieten den Gästen ein echtes Natur-
erlebnis», erklärt Beat Heinzer, Geschäftsführer der Erlebniswelt Muotathal. «Dabei bedeutet uns ein gutes Einvernehmen mit Wildhütern, Jägern und Einheimischen viel». Die 1998 unter Kollegen gegründete Firma hat sich zum Unternehmen mit jährlich 10 000 Besuchern entwickelt. Bodenständig, ehrlich und mitunter spannend kann man das Naturerlebnis zusammenfassen. Beispiele: Ein Ausflug mit den Muotathaler Wetterschmöcker zum kältesten Punkt der Schweiz. Geologische Exkursionen zur Karsthochebene oder Canyoning im Winter – was übersetzt etwa «den vereisten Bergbach hochwandern» heisst. Ziel der Urschwyzer Erlebnisanbieter ist es, im harmonischen Einklang mit der Natur spannende Erlebnisse zu schaffen, um so die Wertschöpfung im eigenen Tal zu behalten. Dazu passt auch, dass die Älpler ihre gemütlichen Hütten auch im Winter für einen Fondueplausch öffnen.
Skitouren und echte Geheimtipps | Mit Fellen an den Skis geht es Schritt für Schritt zum Gipfel. Ziel sind heute die Pragel-
hörner. Eine Skitour für quasi jedermann. Heinz Tschümperlin, der Schwyzer Bergführer kennt das Gebiet wie seine Hosentasche. «Unser Angebot umfasst rund 30 bis 35 verschiedene und schneesichere Routen.» Neben den Bekannten wie Glatten, Silbernern, Pfannenstock und Bluemberg gibt es auch noch echte Geheimtipps, die der passionierte Führer gerne preisgibt. Oben auf den Pragelhörnern angekommen, öffnet sich einer der schönsten Ausblicke auf dem Bödmeren-Wald – ebenfalls eine Besonderheit im Muotathal. Der rund 150 Hektaren grosse und unberührte Fichten-Urwald ist einzigartig in der Schweiz.
Mit Huskys auf du und du | Einzigartig auch das Angebot der Huskytouren. In kleinen Gruppen zieht man den ganzen Tag mit den Huskys umher. Dabei lernt man die gutmütigen und äusserst charmanten nordischen Schlittenhunde kennen, füttert sie und lässt sich mit einem eigenen Hundegespann durch das unberührte und mitunter tief verschneite Muotathal gleiten. Eingebettet zwischen bizarren Kalkfelsen und mystischem Fichtenwald liegt die
Husky-Lodge. Dort werden die Gäste der Erlebniswelt untergebracht. In heimeligen vier- bis sechs Personen «Gästehüttli». Einfach, gemütlich und zweckmässig. Für eine geruhsame Nacht ist gesorgt, es sei denn man wird vom Geräusch eines Husky geweckt, die haben ihre Schlafstätte ebenfalls innerhalb der Lodge. Im «Thal» ist man halt der Natur sehr nahe. Silvia Mettler
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Skitourentage Im schneesicheren Muotathal finden bis Ende März laufend Skitourentage statt. Bergführer Heinz Tschümperlin führt die Gäste von Sonntag bis Mittwoch auf die schönsten Gipfel des Muotathales. Im Preis von 860 Fr. sind drei Übernachtungen in der Husky-Lodge inklusive Halbpension inbegriffen. Weitere Infos zu Aktivitäten wie Schneeschuhwandern, Husky-Erlebnis und Alphüttenbesuche: Erlebniswelt Muotathal, Balm, 6436 Muotathal, www.erlebniswelt.ch, Telefon 041 830 28 45. sme
Freizeit und Reisen | touring 1 | 12. Januar 2012
Christian Bützberger
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Karin Burkhalter, Martin Schild und Jrène Stähli nach dem Aufstieg auf den Pass in flottem Tritt entlang dem gestauten Grimselsee.
Grimsel, Furka, Susten… Tritt um Tritt, Meter um Meter, Pass um Pass: Im Sattel eines Elektrovelos sind Bergfahrten auch für weniger gut trainierte Radfahrer ein besonderes Aktiverlebnis.
› In Innertkirchen beginnt der Spass auf
dem Zweirad. Den Rahmen bildet die herrliche Landschaft der Grimselwelt. Leicht ansteigend zuerst, ab Guttannen bis zum ersten Ziel Handegg wird es dann rasch ruppiger, die Kurven enger, auf der Stirn bilden sich die ersten Schweisstropfen. Die Vierergruppe mit Jrène Stähli, Inhaberin von Alpavia, der Maturandin Karin Burkhalter, Martin Schild vom 2-Rad-Center in Innertkirchen und dem Schreibenden harmonieren gut, wechseln beim Hotel Handegg die Akkus und erholen sich bei einer kurzen Pause.
Eigenen Rhythmus fahren | Eine gute Stunde später bereits die mächtige Staumauer im Blickfeld. Noch einmal ein Effort und die Grimselpasshöhe auf 2165 Metern ist erreicht. Mit Spaghettis werden die eigenen Akkus aufgeladen, bevor die Talfahrt nach Gletsch unter die Räder genommen wird. Der anschliessende Anstieg die Furka rauf am Rhonegletscher vorbei zieht sich hin. Aber der Blick auf den Gletscher entschädigt wie die Talfahrt runter nach An-
dermatt. Abends werden bei einem feinen Abendessen die tagsüber gemachten Erfahrungen ausgetauscht. Viel Schlaf gehört zur Vorbereitung auf den kommenden Tag. Freudig nehmen wir die Abfahrt durch die Schöllenenschlucht bis nach Wassen runter in Angriff. Das sich lang hinziehende Meiental ist eine letzte Herausforderung an den Willen, aber mach- bzw. «tretbar». Die letzte Passhöhe auf dem Susten ist nach
zweieinhalb Stunden auch geschafft und es macht sich ein wohliges Gefühl der Freude bemerkbar. Fazit: Auch Endfünfziger, die sich sportlich halbwegs in Schuss halten, kommen mit einem E-Bike noch «über alle Berge». Christian Bützberger
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Touring-Info Wander- und E-Bike-Touren: Alpavia, Bahnhofstrasse 35, 3700 Spiez, Telefon 033 650 16 02, Fax 033 650 17 02, E-Mail: info@alpavia.ch, www.alpavia.ch.
«E-Bike fahren ist keine Hexerei» Wie geht das mit dem Schalten? Schaffe ich das überhaupt hinauf auf den Berg? Wie lange reicht der Akku? Martin Schild, Inhaber des 2-RadCenter in Innertkirchen, beruhigt alle, auch solche die das erste Mal mit einem E-Bike auf grosse Fahrt gehen. Also, die Gangschaltung funktioniert wie bei einem «normalen» Velo. Ein Akku reicht nach ihm zwischen 20 und 80 Kilometer; je nach Gewicht und Fahrweise halt und wie stark ein Pneu gepumpt ist. «Wichtig ist, dass der Fahrer immer zuerst den Akku einschaltet, bevor er auf die Pedale tritt», gibt Schild den wichtigsten Tipp. Sonst passiert dasselbe wie jener deutschen Touristin, die sich auf das Elektrovelo schwang, Gas geben wollte wie bei einem Velosolex und es geschah gar nichts… Bü
12. Januar 2012 | touring 1 | Freizeit und Reisen
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Pure Spiezer Lebensfreude Die herrliche Bucht mit imposantem Schloss, die Weine von den langgezogenen Hängen und eigenwillige gastronomische Höhenflüge lohnen mehr als einen Halt in Spiez.
› Wein wird seit zirka 8000 Jahren ange-
baut. Dementsprechend viele Meinungen gibt es zur Frage, was denn einen guten Wein ausmacht. «Ehrliche gute Weine sollten immer ein Spiegelbild der Landschaft sein», unterstreicht Ursula Irion, Kellermeisterin der Genossenschaft Rebbau Spiez. Ein Weisswein muss nach ihr keine «Alkoholbombe» sein, er sollte eher frisch, knackig rüberkommen. «Wir suchen die Eleganz, das Leichte herauszuschälen ist die Kunst, erzählt die zierliche, selbstbewusste Frau. Dass die Spiezer Weine heute wieder als Rarität gesucht sind, ist ein starkes Verdienst der innovativen Kellermeisterin Ursula Irion. An der letzten Staatsweindegustation des Kantons Bern haben die vier von ihr angemeldeten Weine zweimal die Gold- und zweimal die Silbermedaille gewonnen.
Eigenwilliger Kochkünstler | Auch gas-
Walter Maurers Eigenkomposition: ein Schlüsselblumenschnaps. Christian Bützberger
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Touring-Info Hotel Bellevue, 3700 Spiez, Telefon 033 654 84 64, Fax 033 654 84 48, www.bellevue-spiez.ch.
80 000 Flaschen Auf sieben verschiedenen Parzellen von total 11,5 Hektaren Fläche bewirtschaftet die Rebbau-Genossenschaft Spiez ihre Reben. Der Ertrag daraus zeigt sich in 80 000 Flaschen Wein. 50 000 Flaschen davon sind Weissweine, vorwiegend der Sorte RieslingSylvaner. Die 20 000 Flaschen Rotwein stammen von Blauburgunder-Rebstöcken. Etwa 5000 Flaschen sind Roséweine und weitere 5000 Spezialitäten wie Muscat oder Gewürztraminer. Beliebt sind auch die Brände der Genossen: Rebbau Spiez, Telefon 033 654 63 94, www.rebbau-spiez.ch. Bü
Bilder Christian Bützberger
tronomisch ist in Spiez Wohltuendes angesagt. Walter Maurer, der mit seiner Frau Veronika das Hotel «Bellevue» in dritter Generation führt, ist für sein Schaffen von
GaultMillau mit 14 Punkten ausgezeichnet worden. Auf der Suche nach Pilzen im Diemtigtal erzählt der Kochkünstler von seiner Philosophie. «Vom Fonds bis zum Praliné alles selber machen.» Maurers Alpschweinchen stammen aus dem Diemtig-, das Kalbfleisch aus dem Emmental. Zum kreativen Koch gesellt sich Maurers Sammlerleidenschaft: auf seinen Wanderungen hält er seine Augen nach Wildpflanzen, Wildkräutern und Pilzen offen. Diese verwendet Maurer nicht als Zierde der Teller, sondern als beliebte Geschmacksveredler. Dank seiner Kreativität und Kombinationsgeschick entstehen immer wieder reizvolle Gerichte. Etwa eine Suppe oder eine Pannacotta aus Kohldisteln. Ein Salat, durchsetzt mit wilden Stiefmütterchen und Bärenklaublättern, schmeckt einfach besser. Aus den Vogelbeeren der Eberesche macht er einen herrlichen Gelee; zusammen mit einem Schnitzel vom Reh oder Gemse ein Gedicht. Ein Traum ist auch das eine Nacht lang mit jungen Tannenschösslingen marinierte Kalbsfilet. Als Digestif empfiehlt sich
Die Kellermeisterin Ursula Irion vom Rebbau Spiez sowie Veronika und Walter Maurer garantieren lukullische Wohlgenüsse in Spiez.
SCHWARZWALD
12. Januar 2012 | touring 1 | Freizeit und Reisen
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Ratgeber Reisen Urs-Peter Inderbitzin
Oberstaufen Tourismus
Wenn die Kreuzfahrt plötzlich viel billiger ist
Bayern ist beliebt An einem Sommertag in einem Münchener Biergarten unter den Bäumen ein kühles Weizenbier trinken, mögen Schweizer Touristen ebenso wie nach einem herbstlichen Wandertag in den Allgäuer Alpen abends eine deftige Schweinshaxe geniessen. Das Bundesland Bayern ist ein beliebtes Reiseziel, wie auch die mehr als eine Million Übernachtungen von Schweizer Gästen fürs vergangene Jahr zeigen. «Und gut 10% davon kommen nach Oberstaufen», sagte Bianca Keybach, Geschäftsführerin von Oberstaufen Tourismus Marketing, stolz. Heile Natur, fröhliche Geselligkeit und entspannende Ruhe sind laut der feschen Tourismuspromotorin die Ingredienzien, die Gäste zur Erholung kommen lassen. Und das während allen vier Jahreszeiten. Ob eine Runde Golf im Sommer, gemütliches Wellnessen im Frühling oder ausgiebiges Skifahren im Winter, Oberstaufen bietet seinen Gästen eine breite Palette an Freizeitaktivitäten. Und das bekannteste Heilmittel bitte nicht vergessen: Die Schroth-Kur – www.oberstaufen.de, www.bayern.by. Bü
Reisen TCS News
Zürichs neuer Treffpunkt
Mietwagen 10% günstiger
Dolce far niente im 35. Stockwerk
Wer seine Ferien frühzeitig plant, profitiert: TCSMitglieder erhalten vom 12. Januar bis 29. Februar eine Spezialreduktion von 10% auf alle Automieten weltweit (ausgenommen USA und Kanada). Das Angebot in Zusammenarbeit mit Sunny Cars ist gültig für eine Fahrzeugübernahme bis zum 31. Oktober. Neu: Mitglieder profitieren von einem permanenten Rabatt von 5% (nicht kumulierbar mit dem Spezialrabatt von 10%). Diese exklusiven Vorteile für Mitglieder werden ausschliesslich auf Buchungen über www.reisen-tcs.ch/sunnycars gewährt.
Ob zur jüngeren Generation zählend, ob schon leicht angegraut, ob Einheimischer oder Auswärtiger: Zürichs neuster und auch luftigster Treffpunkt ist der schlank-elegante gläserne Prime Tower. Exakt das 35. Stockwerk. Im Clouds Gastro-Betrieb mit dem Fine Dining-Restaurant, der Bistro-Bar, einer Lounge und zwei Patios führt Magnasch Joos umsichtig Regie. Die beiden mehrfach dekorierten Spitzenköche Antonio Colaianni und David Salvany stehen für eine mediterrane Küche. Ob zu einem Kaffee mit der Freundin in der Lounge, ob zu einem Drink an der Bar nach dem Kino, das Ausgehziel in Zürichs neuem Trendquartier heisst Clouds im Prime Tower, Telefon 044 404 30 00, www.clouds.ch. Bü
Kreuzfahrten werden immer erschwinglicher. Dies hat nicht zuletzt damit zu tun, dass alle Jahre neue und noch komfortablere Schiffe vom Stapel laufen. Vor allem zu Saisonbeginn und Saisonende, wenn es im Mittelmeerraum kühler ist, gibt es vermehrt Überkapazitäten. Auch Transatlantikfahrten werden preiswert angeboten, weil viele Schiffe im Winterhalbjahr in der Karibik oder in andern wärmeren Gefielden unterwegs sind und Passagiere für die vielen Überfahrten nicht leicht zu finden sind. Überkapazitäten haben auch ihre Schattenseiten. Vor allem für Konsumenten. Bei Erscheinen der neuen Kreuzfahrt-Kataloge werden Kreuzfahrten zu stolzen Preisen angeboten. Füllen sich die Schiffe nicht wie gewünscht, locken die Veranstalter mit Rabatten oder andern Aktionen. Neuerdings werden Kreuzfahrten etwa zu «Euro-Aktion 1:1» angeboten, will heissen, dass der in Euro ausgeschriebene Preis einer Kreuzfahrt zum Umrechnungskurs eins zu eins mit Franken bezahlt werden kann. Gelegentlich gibt es auch «2 für 1-Aktionen», ein Passagier bezahlt, der zweite reist gratis mit. Ärgerlich ist dies für jene Passagiere, die früh gebucht und den vollen Preis bezahlt haben. Es kommt vor, dass Frühbucher deshalb oft das Doppelte oder noch mehr zu bezahlen haben als jene Passagiere, die sich kurzfristig für die Kreuzfahrt entschieden haben. Juristisch kann man sich dagegen nicht wehren; eine Auflösung des Vertrages ist nicht möglich, selbst wenn die Reise inzwischen massiv billiger angeboten wird. Gelegentlich zeigen sich Kreuzfahrtunternehmen allerdings kulant und geben den gelackmeierten Kunden eine teurere Kabine. Wer in Randzeiten auf die hohe See will, kann durch Zuwarten oft viel Geld sparen, riskiert allerdings auch, dass die Reise ausgebucht oder die gewünschte Kabine bereits vergeben ist.
Der Autor ist Jurist und Bundesgerichtskorrespondent.
12. Januar 2012 | touring 1 | Publireportage
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Club und Mitglied | touring 1 | 12. Januar 2012
Pannenhilfe für Elektrofahrzeuge Dank entsprechender Fortbildungskurse sind die TCSPatrouilleure nun auch in der Lage, Club-Mitgliedern, die mit einem Elektrofahrzeug unterwegs sind, bei einer Panne zu helfen. Ein Ausbildungstag in Auvernier.
› Wenn man als TCS-Patrouilleur arbeitet,
ist es wichtig, sich über die neuesten technischen Entwicklungen im Automobilwesen auf dem Laufenden zu halten. Nur wer sich kontinuierlich weiterbildet, kann auf die Dauer bei allen Modellen und Marken die nötigen Leistungen erbringen. Zu diesem Zweck finden regelmässig Ausbildungstage statt, an denen die neuesten Innovationen sowohl theoretisch als auch praktisch vorgestellt werden. So nahmen die 220 TCS-Patrouilleure kürzlich an einem Kurs teil, der sich mit der Pannenhilfe bei Elektroautos und -scootern befasste. In der Westschweiz fand der Kurs in Auvernier (NE) statt.
Hochspannung | Mit einem einleitenden
Ungenügend informiert | Diese heikle Prozedur ist zum Glück nichts, das alle Tage vorkommt. Im Wesentlichen werden die Patrouilleure mit Routineproblemen kon-
Die Patrouilleure untersuchen die Funktionsweise eines Citroëns C-Zero aus der Nähe.
Bilder Christian Bonzon
geschichtlichen Exkurs erinnern die beiden Instruktoren Steve Voisard und Yannick Robert daran, dass Elektrofahrzeuge keineswegs eine moderne Erfindung sind, sondern bereits seit 1890 existieren. Damals wurden sie hauptsächlich in den USA als Lieferfahrzeuge eingesetzt. Danach konzentrieren sich die Instruktoren auf die Konstruktion der Fahrzeuge. Sie erläutern, dass die Komfort- und Sicherheitselektronik – Scheinwerfer, ABS, Radio, Innenlicht usw. – durch eine 12-Volt-Batterie gespeist wird, die in allen Punkten mit einer Batterie
für Benzin- oder Dieselfahrzeuge vergleichbar ist. Hingegen sind Batterie, Motor und DC/AC-Konverter – nebst anderem – mit einem bis zu 500 Volt starken Hochspannungssystem verbunden. Es ist also Vorsicht geboten. Die Kabel des Hochspannungssystems sind an ihrer orangen Farbe erkennbar: «Ein Patrouilleur wird niemals selbst eine Reparatur am Hochspannungssystem vornehmen», betont Yannick Robert. «Nur ein Spezialist ist dazu befugt.» Es kommt jedoch vor, dass Patrouilleure das Hochspannungssystem mittels eines Schalters, der sich gewöhnlich unter den Fahrzeugsitzen befindet, unterbrechen muss. Diese Massnahme erfordert viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit. Sie findet unter Anleitung des Helpdesks statt, welcher dem Patrouilleur jeden Handgriff am Telefon erklärt. Als weitere Vorsichtsmassnahme trägt der Patrouilleur während der Ausführung Isolierhandschuhe, die bis zu 1000 Volt aushalten. Hat er den Trennschalter gefunden und diesen betätigt, muss er mehrere Minuten warten, bis die Kondensatoren komplett entladen sind.
Der Kurs beinhaltete auch Pannenhilfe für Elektroscooter.
Die orangefarbenen Kabel signalisieren die vorhandene Hochspannung.
12. Januar 2012 | touring 1 | Club und Mitglied
frontiert sein, wie zum Beispiel die Gangschaltung zum Losfahren auf «P» zu stellen, einen über Nacht unterbrochenen Aufladevorgang wieder in Gang zu setzen oder eine verbrauchte 12-Volt-Batterie auszuwechseln: «Zum jetzigen Zeitpunkt gehören viele Elektrofahrzeuge nicht Privatpersonen, sondern Vermietungsfirmen, oder gehören zur Fahrzeugsflotte eines Unternehmens», führt TCS-Instruktor Yannick Robert weiter aus. «Die Lenker sind also Gelegenheitsnutzer, denen es an Routine und Informationen mangelt. Daher die kleinen Fehler, mit denen es die Patrouilleure zu tun haben.» Wenn alles nichts nützt, ist es wie bei einem klassischen Auto unvermeidlich, das Fahrzeug in eine Garage oder zur nächsten Aufladestation abzuschleppen.
Guillaume Blanc, Patrouilleur in der Region Genf
«Eine Panne bei einem Elektrofahrzeug zu beheben ist nicht komplizierter. Aber man muss Vorsichtsmassnahmen treffen und die Betriebsanleitung mehrmals lesen.»
Praktische Arbeiten | Nach dem theoretischen Teil des Kurses beginnen die Patrouilleure mit den praktischen Arbeiten an einem Citroën C-Zero, einem Think City und einem IO-Scooter. Bei jedem Fahrzeug müssen sie eine Reihe von Fragen beantworten: Wann muss der Stromzufuhrschalter betätigt werden? Was passiert, wenn man mit angeschlossener Steckdose losfahren will? Wie hoch ist die Spannung des Bordnetzes? In Dreiergruppen inspizieren die Patrouilleure die verschiedenen Komponenten unter der Motorhaube und studieren die technischen Daten des Herstellers. Keiner von ihnen scheint angesichts der Neuheiten verunsichert. Dank der Kurse, die sie in den letzten Jahren über Hybridautos besucht haben, verfügen die Patrouilleure über eine solide Basis und fürchten sich nicht vor dem Umgang mit Elektrofahrzeugen. Am Ende des Kurses sind sie bereit, den Elektromobilität-Fans unter den ClubMitgliedern zu Hilfe zu eilen. Egal ob Zweioder Vierräder – die Patrouilleure beheben jede Panne effizient!
Fabien Vuillamoz, Patrouilleur im Kanton Waadt
«Sollte ich mal das Hochspannungssystem abschalten müssen, werde ich eine gewisse Angst verspüren. Zum Glück werden wir direkt durch den Helpdesk geleitet.»
Giancarlo Perrone, Patrouilleur im Kanton Waadt
«Die Komponenten eines Elektroautos sind einfacher als bei einem klassischen Auto, aber auch gefährlicher. Die Sicherheitsvorkehrungen müssen befolgt werden.»
‹
Jacques-Olivier Pidoux
Isolierhandschuhe, um den Strom abzuschalten » Bedeutet das Aufkommen von Elektroautos eine grund-
legende Veränderung für die Arbeit der Patrouilleure? Steve Voisard: Nein. Die Vorgehensweise ist genau die gleiche wie bei einem klassischen Fahrzeug. Sie fragen den Kunden zuerst, ob er ein Geräusch oder einen verdächtigen Geruch wahrgenommen hat. Dann überprüfen sie, ob ein Warnsignal auf dem Armaturenbrett aufleuchtet und gehen schliesslich systematisch die häufigsten Pannenursachen durch. Welches sind die häufigsten Pannenursachen? Im Auto vergessene Schlüssel, ein defekter Reifen, eine entladene 12-Volt-Batterie oder ein Schalthebel in der falschen Position. Dieser muss auf «P» gestellt sein, damit man losfahren kann. Und wenn das Auto immer noch nicht läuft? In diesem Fall muss es in die Garage abgeschleppt werden, wo sich Spezialisten um das Fahrzeug kümmern. Im Bedarfsfall unter-
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bricht der Patrouilleur das Hochspannungssystem, indem er den Trennschalter betätigt. Gibt es dabei Sicherheitsvorschriften zu beachten? Ja. Die Aktion findet unter der Überwachung des Helpdesks statt. Der Patrouilleur setzt sich mit der Zentrale in Verbindung, die ihm Schritt für Schritt angibt, was er tun muss, um an den Schalter zu kommen und ihn zu betätigen. Ausserdem tragen die Patrouilleure Isolierhandschuhe. Interview: jop
«
Steve Voisard, TCS-Instruktor
N채chste Ausgabe 26.01.2012 16.02.2012 08.03.2012
Inseratenschluss 16.01.2012 06.02.2012 27.02.2012
12. Januar 2012 | touring 1 | Club und Mitglied
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Immer sparsamere Autos Der neue Verbrauchskatalog 2012 ist da. TCS-Spezialist Sascha Grunder hat ihn zusammengestellt und erklärt Wesen und wichtige neue Details. Der Verbrauchskatalog 2012, der auch diesmal vom TCS im Auftrag des Bundes zusammengestellt wurde, zeigt dem Käufer auf einen Blick den energieeffizientesten Neuwagen in der gewünschten Fahrzeugklasse. Für jedes der 4980 aufgeführten Fahrzeugmodelle werden der Treibstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und die Effizienzkategorie aufgeführt.
» Weshalb ist eigentlich der Verbrauchskatalog so wichtig?
Sascha Grunder*: Ein wichtiges Entscheidungskriterium für den Fahrzeugkauf ist der Treibstoffverbrauch und angesichts der gegenwärtigen Umweltdebatte auch der CO2-Ausstoss. Kohlendioxid CO2 entsteht u.a. auch bei der Verbrennung von fossilen Brenn- und Treibstoffen. Treibstoffsparen heisst demnach auch weniger CO2 ausstossen. Die Energieetikette für Personenwagen wurde auf den Sommer 2011 hin revidiert und tritt per 1. Januar 2012 in Kraft. Was ist neu?
Die bisherige Energieetikette war auf fossil betriebene Autos ausgerichtet. Neu deckt die Etikette dank klar definierter Umrechnungsfaktoren auch alternative Antriebsformen wie Elektrofahrzeuge ab. Um die unterschiedlichen Antriebe und Treibstoffe miteinander vergleichen zu können, wird für die Bewertung der Energieverbrauch
von der Energiequelle bis zum Rad (well-towheel) statt wie bisher nur vom Tank zum Rad (tank-to-wheel) berücksichtigt. An der relativen Bewertung bezogen auf einen Nutzwert (Leergewicht) wurde festgehalten. Neu wird die Energieetikette jährlich per 31. Mai an den Stand der Technik angepasst. Die angepassten Werte gelten jeweils ab 1. Januar des Folgejahres als verbindlich. Die Energieeffizienz der einzelnen Modelle wurde im Verbrauchskatalog 2012 mit diesen neuen Kriterien berechnet.
«Ein Sechstel der Modelle verbrauchen 5 Liter oder weniger.» Und was ist darüber hinaus neu im Verbrauchskatalog?
In der neuen Ausgabe sind zahlreiche Informationen zu Klimapolitik, Energieetikette, Treibstoffen und Treibstoffverbrauch sowie auch nützliche Tipps überarbeitet worden. 43% der insgesamt 4980 aufgelisteten Modellvarianten sind Dieselversionen. Besonders erfreulich ist dabei, dass fast alle davon mit einem Partikelfilter ausgerüstet sind. Die Hybrid-Technologie beginnt immer mehr Fuss zu fassen. Zurzeit sind 20
Modelle von 12 verschiedenen Herstellern erhältlich. Zudem sind mehrere Fahrzeuge, die rein elektrisch betrieben werden, auf dem Markt erhältlich. Neu wurde auch für diese Fahrzeugkategorie eine Top TenListe erstellt. Haben Sie Grund zur Freude?
Ja, 118 Modelle im Verbrauchskatalog verbrauchen vier Liter oder weniger auf 100 km. 852 Modelle, also gut ein Sechstel aller angebotenen Modelle, verbrauchen 5 l/100 km oder weniger. Das ist sicher eine gute Botschaft. Können Sie noch eine weitere positive Beobachtung machen?
Der spezifische Treibstoffverbrauch neuer Personenwagen konnte vom Jahr 2000 bis 2010 um 21,2% gesenkt werden. Durchschnittlich beträgt der Verbrauch für 2010 noch 6,62 l/100 km. Das ist doch eine erfreuliche Entwicklung. Interview: Heinz W. Müller
«
* Sascha Grunder ist Leiter der Abteilung Umwelt & Mobilität des TCS in Emmen. Der Verbrauchskatalog 2012 ist über www.ratgeber.tcs.ch oder www.energieetikette.ch abrufbar. Gedruckte Exemplare liegen bei den Garagen auf und können dort gratis bezogen werden. Oder telefonisch über die Nummer 0844 888 111.
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Nun kommen Elektroautos reihenweise auf den Markt, obs zum Durchbruch reicht?
Die Bewertung der Energieeffizienz der verschiedenen Modelle erfolgt mittels der Energieetikette der Eidgenossenschaft mit den Buchstaben A für sehr energieeffizient bis G für wenig effizient. Dabei ist der absolute Energieverbrauch zu 70% massgebend. Die restlichen 30% werden relativ zum Fahrzeuggewicht gestellt. Diese Methode hat den grossen Vorteil, dass die Autokäuferin oder der Autokäufer das energieeffizienteste Modell seinen Bedürfnissen entsprechend innerhalb der gewünschten Fahrzeugklasse finden kann. Bei einer Bewertung, die sich nur auf die Absolutwerte abstützt, bleiben die Bestwerte den Kleinwagen vorbehalten, was den Nutzen einer solchen Bewertung massiv schmälert. tg
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12. Januar 2012 | touring 1 | Club und Mitglied
TCS-Dienstleistungen Telefon 0844 888 111 oder www.tcs.ch Mitgliedschaft www.tcs.ch Motorisiert (Automobilisten je nach Sektion und Motorradfahrer) und pro rata Partner-/Jugendkarte Fr. 44.– Nicht-motorisiert Fr. 32.– COOLDOWN CLUB MEMBERCARD Fr. 66.– Velofahrer (mit Velo-Assistance und Haftpflicht) Fr. 37.– Junioren (mit Velo-Assistance und Haftpflicht) je nach Sektion Camper (Nur für motorisierte oder nicht-motorisierte TCS-Mitglieder) Fr. 55.– (Camping-Club AG: + Fr. 7.–; ZH: + Fr. 5.–) ETI TCS www.eti.ch Europa motorisiert «Familie» Fr. 103.– Europa motorisiert «Einzelperson» Fr. 75.– Europa nicht-motorisiert «Familie» Fr. 77.– Europa nicht-motorisiert «Einzelp.» Fr. 65.– Erweiterung Welt «Familie» Fr. 88.– Erweiterung Welt «Einzelperson» Fr. 70.– Heilungskosten Europa Fr. 32.– Heilungskosten ausserhalb Europa Fr. 45.–
Card Assistance www.cardassistance.tcs.ch für die ganze Familie Fr. 28.– 20% Rabatt für Inhaber des ETI TCS ASSISTA TCS www.assista.ch Rechtsschutzversicherung Verkehr «Einzelp.» Fr. 66.–/«Familie» Fr. 96.– Privat (für Mitglieder ohne Verkehrs-Rechtsschutz) «Familie» Fr. 245.–/«Einzelp.» Fr. 225.– Privat (für Mitglieder mit Verkehrs-Rechtsschutz) «Familie» Fr. 215.–/«Einzelp.» Fr. 192.– Gebäude Fr. 60.– Auto TCS www.autotcs.ch Haftpflicht, Teilkasko, Kollisionskasko, Unfallversicherung, Bonusschutz, Parkschadenversicherung. 0800 801 000 Zweirad www.versicherungentcs.ch Velo-Assistance mit Rechtsschutz, Beistandsleistungen und KaskoDeckungs-Variante bis Fr. 2000.– Fr. 25.–* od. Kasko-Deckungs-Variante bis Fr. 5000.– Fr. 80.–* Moto-Assistance (Pannenhilfe und Beistandsleistungen) Fr. 41.–* Für Motorräder in der Schweiz und im Ausland * Preis für TCS-Mitglied TCS Kreditkarten TCS MasterCard Gold TCS MasterCard TCS MasterCard Load&Go TCS MasterCard COOLDOWN CLUB TCS MasterCard drive TCS American Express drive Gold
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Infotech www.infotechtcs.ch Der TCS testet Fahrzeuge und Zubehör und stellt die kompetent und neutral erarbeiteten Informationen den TCS-Mitgliedern zur Verfügung. Test&Training www.test-und-trainingtcs.ch Preisermässigung auf das Kursangebot in den Verkehrssicherheitszentren Betzholz (ZH) und Stockental (BE) und Fahrtrainingszentren Lignières (NE), Plantin (GE) und Emmen (LU). Zweiphasenausbildung www.2phasen.tcs.ch Obligatorische Weiterbildungskurse zum definitiven Führerausweis. Reisen und Freizeit www.reisen-tcs.ch Reisen 0844 888 333 Camping www.campingtcs.ch 022 417 25 20 Hotels Schloss Ragaz, www.hotelschlossragaz.ch 081 303 77 77 Bellavista, www.hotelbellavista.ch 091 795 11 15 Velo und Freizeit www.rad.tcs.ch
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Firmenkarte TCS www.tcs.ch/firmen Für Firmenwagen, Pannenhilfe ab Fr. 134.– Verkehrs-Rechtsschutz ab Fr. 111.–
Auszeichnung für TCS MasterCard Die TCS MasterCard wurde mit der «Trophée Publi-News 2011 des Cartes Innovantes» ausgezeichnet, was eine wichtige Anerkennung durch das im Banken- und Versicherungswesen tätige französische Internetportal «Publi-News» ist. Die TCS MasterCard zeichnete sich als «innovativste Kreditkarte» Europas in der Kategorie «Zone International» aus. Es ist das erste Mal, das eine Kreditkarte aus der Schweiz eine solch bedeutende Auszeichnung erhält und sie gilt als Qualitätsbeweis für die vier Kreditkarten, die vom TCS zusammen mit der GE Money Bank herausgegeben werden. Unser Bild zeigt Béatrice Choisy (GE Money Bank) und Pascal Follonier, (TCS) bei der Übergabe der Auszeichnung. tg
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12. Januar 2012 | touring 1 | Leserseite
Leserbriefe
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Wettbewerb fen und nachts hell gekleidet die Fussgängerstreifen überqueren? Max Rütti, Balsthal
Handy am Ohr oder mit SMS beschäftigt, latschen viele hirnlos über die Fussgängerstreifen, oft provozierend langsam. Ruth Jeker (@) Zebrastreifen-Alternative «Touring» 20/2011
Gefahrenzone Fussgängerstreifen «Touring» 20/2011
Der Fussgängerstreifen ist das Wichtigste im Strassenverkehr. Der Fussgänger ist ja das schwächste Glied auf der Strasse. Mein Vorschlag ist, auf beiden Seiten des Fussgängerstreifens in der richtigen Distanz zwei erhöhte Wellen anbringen, wie teilweise in den 30er-Zonen. Elisabeth Bader, Mümliswil
Die vielen tragischen und teils leider tödlichen Fussgängerunfälle schockieren mich, eine Mutter zweier Kleinkinder und Fussgängerin, sehr. Es muss endlich gehandelt werden, bevor noch weitere schlimme Unglücke geschehen. Andrea Mordasini (@) Viele Fussgänger begeben sich ohne Beleuchtung, mit schwarzer Kleidung und unvorhergesehen auf den Zebrastreifen. Da fragt man sich, weshalb es so viele Verletzte und Tote an den Übergängen gibt.
Ich finde den Versuch in der Thuner Innenstadt mit blauer Wellenlinie statt Zebrastreifen genial. Dem Fussgänger muss auch Verantwortung beim Queren der Strasse übertragen werden. Ich bin davon überzeugt, dass eben diese Verantwortung die Unfallzahlen erheblich senken wird.
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Hans Rüegg (@)
Der Thuner Verkehrsversuch weist für ältere und gebrechliche Personen, namentlich für Sehbehinderte, wesentliche Nachteile auf, da sie die Strasse nicht in einem geschützten Bereich überqueren können. Ulrich Spring (@)
Ich und andere schwache Fussgänger wären froh, wenn dieser Versuch sofort abgebrochen und keine weiteren gestartet werden. Sonst wird bald jede Stadt eine neue Variante ausdenken! Vielleicht ists farbenfroh und lustig, aber gefährlich und chaotisch! Lebius Matthews (@)
Preissponsor: Artdeco, www.dekora.ch
Ernst Rümmeli (@)
Was aus meiner Sicht eine wesentliche Verbesserung bei allen Fussgängerstreifen bringen würde, wäre eine punktuelle, messerscharfe Ausleuchtung eines jeden Streifens mit hellem Licht (LED Lampe).
Wie wäre es mit baulichen Massnahmen, etwas mehr Licht, wo doch die Städte hell beleuchtet sind und besserer Rücksichtnahme? Konrad Bodenmann (@) Was, wenn nun die Fussgänger freiwillig wieder Zeichen geben, Augenkontakt schaf-
Bilder zvg, fm
Hans Laubscher (@)
In dieser Rubrik gilt: Je kürzer der Leserbrief, desto grösser die Chance für den Abdruck. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor und führt keine Korrespondenz. Zuschriften sind auch via E-Mail (touring @tcs.ch) möglich. Leserbriefe erscheinen ebenfalls in der Online-Ausgabe des Touring (www.touring.ch).
Impressum touring Zeitung des Touring Club Schweiz (TCS). Redaktion: Felix Maurhofer (fm, Chefredaktor); Heinz W. Müller (hwm, stv. Chefredaktor); Marc-Olivier Herren (MOH, stv. Chefredaktor); Christian Bützberger (Bü), Antonio Campagnuolo (ac), JacquesOlivier Pidoux (jop), Nadia Rambaldi (nr), Peter Widmer (wi). Layout: Andreas Waber (Leitung), Stephan Kneubühl, Mathias Wyssenbach (mw). Redaktionsassistentinnen: Karin Graniello (D), Michela Ferrari (I), Sylvie Fallot (F), Irene Mikovcic-Christen (Chefredaktion). Korrespondenzadresse: Redaktion Touring, Maulbeerstrasse 10, 3001 Bern, Tel. 031 380 50 00, Fax 031 380 50 06. E-Mail: touring@tcs.ch. Herausgeber: Touring Club Schweiz, Postfach 820, 1214 Vernier (GE). Auflage: Deutsche Ausgabe: 828 010, Totalauflage: 1325 035. Verlag/Medienmarketing: Reto Kammermann (Leitung), Gabriela Amgarten. Inserate: Publicitas Publimag AG, Seilerstrasse 8, 3011 Bern, Tel. 031 387 2116, Fax 031387 21 00. Herstellung: St. Galler Tagblatt AG, Basler Zeitung AG, CIE Centre d’impression Edipresse Lausanne S.A. Adressänderungen: Unter Angabe der Mitgliedernummer direkt an: TCS-Zentralsitz, Postfach 820, 1214 Vernier, Tel. 0844 888 111, E-Mail: service@tcs.ch. Abonnement: Für Mitglieder im Jahresbeitrag inbegriffen. Der «Touring» erscheint 20-mal jährlich. Für unverlangte Manuskripte wird jede Haftung abgelehnt.
Die Fragen: 1. Wie heisst der neue Geschäftsführer der Erdöl-Vereinigung? 2. Welches schwyzerische «Thal» präsentiert sich in dieser Ausgabe? 3. Philipp Rhomberg ist CEO von welcher Automarke? Antworten können per Post, SMS und im Internet www.touring.ch abgegeben werden (Absender nicht vergessen). Wettbewerb 19/2011: Die Wenger Uhr und das Taschenmesser Nail Clip gewann Alida Bognuda, S. Antonino. Teilnahmebedingungen: Zur Teilnahme am «Touring»-Wettbewerb ist jedermann zugelassen. Ausgenommen sind alle TCS-Mitarbeiter und deren Familienangehörige. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preise werden nicht bar ausbezahlt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Redaktion Touring, Leserwettbewerb, Postfach, 3024 Bern, SMS «Touring» plus Antworten an 9988 (1.–/SMS) oder www.touring.ch Einsendeschluss: 22. Januar 2012
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Nachgefragt | touring 1 | 12. Januar 2012
Wir setzen auf Voll-Hybride Philipp Rhomberg, CEO von Toyota Schweiz, ist überzeugt, dass der Plug-in Hybrid eine der Zukunftstechnologien ist. Zu den CO2-Limiten hat er ein gespaltenes Verhältnis.
» Toyota hatte 2011 ein schwieriges Jahr, was waren die Gründe?
Philipp Rhomberg: Durch das schreckliche Erdbeben in Japan hatten wir Lieferengpässe. Zudem konnten wir zu keiner Zeit vom Währungsausgleich profitieren, da wir in Schweizer Franken die Autos einkaufen und 50% unserer Modellpalette in Japan produziert wird. Die Berechnungsgrundlage für diese Fahrzeugpreise ist der Yen und
nicht der Euro. Dadurch konnten wir bei in Japan produzierten Modellen zu keinem Zeitpunkt von Währungsgewinnen zwischen Schweizer Franken und Euro profitieren und konnten folglich lange Zeit weniger Prämien gewähren als unsere Mitbewerber. Was halten Sie von der hohen Rabattierung?
In den letzten Monaten wurde der Währungsausgleich über hohe Prämien dem
Kunden weitergegeben. Dies ist auch gut so, denn wir dürfen die Katalogpreise nicht in einer so volatilen Währungssituation senken. Erst wenn sich der Eurokurs über längere Zeit stabilisiert hat, werden die Preise möglicherweise angepasst. Momentan stehen beim Autokauf oft die Prämien im Vordergrund. Dies ist für den Markt und das Produkt nicht nur gut. Planen Sie im laufenden Jahr mit neuen Produkten die Verkäufe von Toyota zu steigern?
Das 2012 wird für Toyota ein Jahr mit vielen interessanten Produktelancierungen. Unter anderem lancieren wir den Yaris Vollhybridantrieb, hinzu kommt der siebenplätzige Prius+ Stationswagen sowie der Prius Plug-In. Als weiteres Highlight führen wir die langjährige Sportwagengeschichte von Toyota mit dem neuen GT 86 weiter. Die Autoindustrie verlangt eine hohe Kadenz an Innovationen, auf welche setzen Sie?
Für uns ist der Plug-in Vollhybrid die Technologie der Zukunft. Jedoch setzen wir nicht nur auf eine Technologie. Denn je nach Einsatz des Fahrzeuges werden weiterhin kleinere aber hocheffiziente Verbrennungsmotoren wie auch in Zukunft vermehrt Hybridantriebe und rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge ihren Markt finden. Für Kurzstrecken wird mittelfristig die Elektromobilität wichtig sein. Können sie mit den CO2-Limiten leben?
Die CO2-Limiten wurden auf Europäischer und Schweizer Ebene festgelegt, somit steht die Reduktion des CO2-Ausstosses für die gesamte Branche ausser Frage. Im Raum steht nur, wie gerecht und sinnvoll wird die CO2-Limite von 130 g/km in der Schweiz umgesetzt? Wenn durch ein Gesetz ökologische Ziele erreicht werden sollen, dann müssen die gleichen Regelungen für alle, die Fahrzeuge in die Schweiz importieren gelten. Da am Schluss der Kunde die Rechnung bezahlt, muss er Anrecht auf volle Transparenz haben und auch demokratisch mitbestimmen können. Das ist heute nicht der Fall. Wie lauten Ihre Prognosen für dieses Jahr?
Dieses Jahr wollen wir 15 000 Toyota verkaufen und unseren Marktanteil dieses und in den kommenden Jahren deutlich steigern. Interview: Felix Maurhofer
Felix Maurhofer
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Toyota-CEO Philipp Rhomberg strebt mit der Marke hohe Ziele an.
Zur Person Philipp Rhomberg wohnt im Kanton Zürich. Der 42-jährige ist verheiratet und Vater von einem Sohn und einer Tochter. Nach der Matura studierte er Betriebswirtschaftslehre und stieg 1991 bei der Emil Frey AG als Autoverkäufer ein. Seit 2006 ist er CEO der Toyota AG. Sein Hobby ist die Hochwildjagd im Vorarlberg.
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