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Talent Career Nr. 9 - 2017 // Deutsch

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Das Karriere-Magazin für Studium und Berufseinstieg N° 9 | 2017

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Impressum Talent Career Ausgabe 9, 2017

Leben wie Pippi Langstrumpf?

Auflage 2 x 25'000 Ex., Deutsch und Französisch Verantwortlicher Herausgeber (V.i.S.d.P.) Dr. Rolf Sonderegger, Dr. Adrian Fischer Art Direction Louise Bastin Illustrationen Shutterstock.com Arbeitgeberprofile Dr. Adrian Fischer, Doris Sultan, Thomas Wegmann

Liebe Studierende,

Druck Ströbele AG, Romanshorn Verlag together ag, St. Gallen Übersetzung und Überarbeitung Versions Originales Sàrl, Karla Opelik

Leben Sie wie Pippi Langstrumpf: «Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.»? Nein – ich leider auch nicht. Ist aber vermutlich sehr schade. Denn dadurch verpassen wir alle wohl so einiges.

Verteilung Persönliche Hand-zu-Hand Verteilung an allen Fachhochschulen und universitären Hochschulen (inkl. ETH Zürich und EPF Lausanne) durch geschulte Promotoren. Für die Artikel und Anzeigen im aktuellen Magazin haften deren Autoren. Eine Reproduktion oder Teilreproduktion dieses Werkes ist ohne schriftliche

Wir sollten uns daher alle stärker von unseren Träumen und Sehnsüchten leiten lassen. Stärker tun und lassen, was wir persönlich wollen – und nicht, was unsere Familie, Freunde, StudienkollegInnen oder ProfessorInnen von uns erwarten. Seien wir alle also etwas mehr Pippi – und weniger Annika oder Tommy.

Einwilligung der Herausgeberin strengstens verboten. Jegliche kommerzielle Verwendung der Artikel, welche diesem Magazin entnommen sind, ist verboten. © 2017 Success & Career SA,

Herzliche Grüsse

a together ag company – Alle Rechte vorbehalten. ISSN 2297-2226

Poststrasse 18 Postfach 2150 9001 St. Gallen Tel.: +41 (0)71 222 28 18 info@together.ch 

www.together.ch

Success & Career SA Chemin de la Tour-de-Champel 6 1206 Genf info@s-and-c.ch 

www.success-and-career.ch

Dr. Rolf Sonderegger Geschäftsführer / Inhaber, together ag together ag – Ihr Partner für Studium und Berufseinstieg

Editorial

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Ein Business Sprachtraining im Ausland – der Kickstart für die Karriere BUSINESS SPRACHTRAININGS PRÜFUNGSVORBEREITUNGSKURSE LANGZEITKURSE KOMBI-KURSE

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Inhalt Studium Austauschsemester in Australien – The best time of my life!

8

Kaufleute mit Studium verdienen CHF 1,4 Millionen mehr

12

Schweizer Hochschulkompass › Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) › Universität Luzern

14 16 18

Master-Studiengänge unter der Lupe › Hochschule Luzern › ZHAW Departement Angewandte Linguistik

21 22 23

Berufseinstieg Dem Zufall auf die Sprünge helfen

26

Flexible Workforce – Die Zukunft der Arbeit

30

Special Absolventenmessen: Richtige berufliche Entscheidungen fällen! › EY › Losinger Marazzi › Zühlke Engineering AG

35 36 39 41

Sinnstiftende Arbeit als Karriereziel – Der Berufseinstieg bei einer NGO / NPO / IO

42

Faszination Retail

44

Berufe unter der Lupe › ALDI SUISSE › Helvetia Versicherungen › Deloitte

47 48 49 50

Traineeprogramm oder Direkteinstieg? › Finden Sie Ihr Traineeprogramm › Zürcher Kantonalbank – Traineeprogramm Private Banking

52 53 60

Handling Job Interviews in English

62

Horizonterweiterung – Praktika im Ausland

64

Wie funktioniert eigentlich ...

66

Inhalt

Equal Pay – Was Absolventinnen zu Lohnverhandlungen beim Berufseinstieg wissen sollten! 32


Campus Lugano

Campus Mendrisio

Master your future.

UniversitĂ della Svizzera italiana

Master programmes in the areas:

Humanities Finance Tourism Political economy Management and marketing Health studies Media Informatics Computational science

Discover the full list of programmes: www. master.usi.ch


Studium

ÂŤDank dem Masterabschluss an der ZHAW School of Management and Law gelang mir der optimale Einstieg ins Marketing bei einem der attraktivsten Arbeitgeber der Schweiz.Âť Miriam Benz Leiterin Kochclub Migusto

Studium

Migros-Genossenschafts-Bund


n i r e t semes

n e i l a r t s

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m rend de h ä w t o ha mester n e r s Z h c a s n i u a Mar in Aust e m u i n der ud o t V S . r t o h l c ma Bache ählt sie z lien ge r a e r t s s n u be in A hres Le i g n u r w. Erfah ntervie I m i besten n uns nu

Name Marina Zrno Hochschule HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich Fachrichtung Banking & Finance Abschluss Bachelor, Juli 2017

Interview: Dr. Rolf Sonderegger, Geschäftsführer / Inhaber, together ag

A

ustralien ist für viele Menschen das Traumland schlechthin. Aber der fünfte Kontinent bietet mehr als ein herrliches Klima, faszinierende Strände und eine sportliche Outdoor-Kultur. Die Universitäten in Australien zählen zu den besten der Welt und bieten Studierenden eine exzellente Ausbildung mit international anerkanntem Ruf. Marina, wieso haben Sie ein Austauschsemester gemacht? Ich habe schon immer davon geträumt, einmal für längere Zeit im Ausland zu leben. Nun wollte ich Nägel mit Köpfen machen. Vor diesem Hintergrund habe ich die Chance eines Austauschsemesters nutzen wollen. Wie sind Sie bei der Auswahl des Landes vorgegangen? Von Anfang an wusste ich, dass ich mein Austauschsemester in einem englischsprachigen Land mit viel

8 TALENT CAREER 2017


6   

Gründe

für ein Austauschsemester

1.

Komfortzone verlassen Es braucht Mut, das eigene Land und die Familie für eine längere Zeit zu verlassen. Doch wer die engen Grenze n seines bisherigen Lebens übersc hreitet, erweitert seinen persönlichen Horizont und verschafft sich eine andere Sicht auf sein Heimatland. In einem fremde n Land steht man vor neuen und oft herausfordernden Situationen, die man eigens tändig meistern muss. Man lernt seine Stärke n und Schwä chen besser kennen und muss Entsch eidung en treffen . Daran wächst man, gewinnt an Selbstä ndigkeit und bekommt ein neues Selbstbewusstsein.

2.

Kontakte knüpfen für ein globa les Netzwerk Während dem Austauschsemester wird man Kontak te zu Einheimischen und Mitstudieren den aus aller Welt knüpfe n. Diese neuen Freundschaften geben ein Insider-Wisse n über das Leben in diesem Land und vielleicht sind diese Kontak te in der Zukun ft einmal hilfreich.

3.

Spra chke nntn isse BewerberInn en für ein Austauschsem ester müsse n zwar bereits ein fortgeschrittenes Sprach niveau haben , doch ein mehrmonatig er Auslan daufenthalt perfek tionier t die Kenntnisse weiter.

4.

Wie lief der Bewerbungsprozess ab? Zuerst musste ich einen Antrag für ein Austauschsemester bei der HWZ einreichen. Nach dem positiven Bescheid habe ich mein Bewerbungsdossier an StudySmart weitergeleitet, die für mich die Bewer≥

5.

Ein Lebe nslauf, der hera ussti cht Gute Sprachkenntnisse und Auslan dserfahrung machen AbsolventInn en attraktiv für viele Arbeit geber. Vor allem international tätige Firmen mit interna tionale n Teams suchen Mitarb eitend e, die mit andere n Kulture n und Mentalitäten gut umgeh en können . Mit einem Studium im Auslan d sticht der Lebenslauf aus der Flut der Bewerbunge n heraus .

6. Eine Zeit, die du nie vergisst

Ein Austauschsemester wird ein unverg esslich es Erlebnis, an das du dich dein ganzes Leben lang zurückerinne rn wirst. Das Campus-Lebe n ist viel intensiver. Die grosszügigen Anlagen mit PicknickWiese n, Swimmingpool, Fitnesscenter 9 , etc. findet TALENT CAREER 2017 man an Schweizer Hochschulen selten.

Studium

Sonne machen will. Da ich bei meiner Recherche herausgefunden habe, dass der Bewerbungsprozess für amerikanische Universitäten komplizierter ist, fiel meine Wahl schnell auf Australien. Zudem ist Australien so weit weg, dass man nicht einfach für eine Woche dahinfliegt. Ich wollte die Gelegenheit nutzen und ein Land besser kennen lernen, dass ich in den nächsten Jahren vermutlich nicht so schnell wieder bereisen kann.

Ande re Kultu ren kenn en lerne n Währe nd eines Auslan dssemesters lernt man nicht nur die Kultur des Ziellan des, sondern aufgrund der Kontak te zu andere n Austauschstudieren den auch weitere Kulture n kennen . Weltof fenhei t und Tolera nz sind in einer globalisierte n Welt unverz ichtba re Eigenschafte n – und werde n auch von Arbeitgebern sehr geschätzt.


MASTER OF SCIENCE IN BERUFSBILDUNG • wissenschaftsbasiert und praxisorientiert • interdisziplinär: Ökonomie, Psychologie, Soziologie und Erziehungswissenschaften • mehrsprachig (d/f/e) • 120 ECTS, 6 Semester (Teilzeitstudium) Beratung und Anmeldung: +41 58 458 27 38, msc@ehb.swiss www.ehb.swiss/MSc, www.iffp.swiss/MSc, www.iuffp.swiss/MSc

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Zeit- und ortsunabhängig studieren an der Fernfachhochschule Schweiz

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MSc Business Administration

Executive MBA

MAS Business- & IT-Consulting

MAS Web4Business

MAS Wirtschaftspsychologie

MAS Industrie 4.0

MAS Business Law

MAS Gesundheitsförderung

Kombination E-Learning & Face-to-Face-Unterricht Grösste zeitliche Flexibilität ohne Karriereunterbruch

10 TALENT CAREER 2017

Zürich | Basel | Bern | Brig


10

bung an der Bond University eingereicht haben. Für die Bewerbung musste ich verschiedene Formulare ausfüllen und ein Empfehlungsschreiben von meinem Englisch-Dozenten beilegen. Das erforderliche Englisch Niveau musste vorhanden sein.

Welche Kosten entstanden bei Ihrem Austauschsemester in Australien? Die Kosten für ein Semester in Australien waren sehr hoch. Für die Semestergebühr musste ich AUD 11'000.– (ca. CHF 8'220.–) bezahlen. Für die Wohnung habe ich pro Monat AUD 1'500.– bezahlt. Zudem musste ich die Administrationskosten der HWZ sowie das Studentenvisum von CHF 500.– begleichen. Und nicht zu vergessen sind natürlich auch die Kosten für das tägliche Leben, welche aber vergleichbar mit den Ausgaben in der Schweiz sind. Was haben Sie in der Freizeit unternommen? An den Wochenenden wollte ich mit meinen Studienkollegen die Gold Coast kennenlernen, weshalb wir Ausflüge auf Fraser Island oder nach Brisbane unternahmen. Oft sind wir auch nur ans Meer gefahren, um zu surfen. Welche Vorteile erhoffen Sie sich aus Ihrem Austauschsemester? In Australien konnte ich mein Englisch weiter verbessern. Ausserdem wurde ich bis heute in jedem Vorstellungsgespräch auf den Aufenthalt angesprochen. Die Unternehmen finden das Austauschsemester eine hervorragende Idee, um den persönlichen Horizont zu erweitern und erste internationale Erfahrungen zu sammeln. 

Vortrag zum Thema

Master-Messe 22. November 2017, StageOne, Zürich-Oerlikon 19.15 – 19.45 Uhr, Patricia Perrot, CEO, StudySmart

«Studium in Australien – Die beste Erfahrung deines Lebens!» Jetzt kostenlos registrieren:  www.master-messe.ch

Schritte

zum Austauschsemester in Australien Für den ganze n Bewerbungs prozess eines Austau schsem esters inkl. Visum santra g sollte mindestens vier Monate einpla nen:

1.

Wunschland und Hochschule evaluie ren, Erfahrungsb erichte lesen, mit Freund en diskuti eren oder sich von einer Vermit tlungsagentu r berate n lassen . Für ein Auslan dssemester abklär en, ob die Heim-H ochsch ule kostenlose Exchange-Plä tze an einer Partne r-Hochschule anbietet. Falls nicht, kann man als sogena nnter FreeM over ein kosten pflichtiges «Study Abroa d»-Semester absolvieren.

2. 3.

6. 7. 8. 9. 10.

Aufnahmebedingungen wie Englisc htest, Höhe der Studie ngebühren, Semesterdate n und Bewerbungstermin e abklären. Für Master-Studie ngäng e kann man sich auch bereits ohne Bachelor-Dip lom bewerben und dann kurz vor Studie nbeginn nachreichen.

Englischtest wie TOEFL , IELTS oder Cambridge absolvieren (gültig für zwei

4.

5.

man

Jahre).

Bewerbungsunterlagen übersetzen und notariell beglaubigen lassen , Bewerbung einreic hen oder dies von einer Vermittlungsagentur erledig en lassen. Vermit tlungsagenturen sind meist völlig kostenlos und bieten wertvolle Tipps, denn sie werde n von den australischen Universitäten dafür beauftragt und auch entschädigt. Win-Win für alle drei Beteiligten – Studie rende, Hochschule und Agentur. Die australische Hochschule sendet ein unverbindlich es Studie nange bot mit allen Details wie Daten und Studie ngebühren. Wenn eine Aufnah mebedingung (noch) nicht erfüllt ist, wird ein «Conditional Offer» ausgestellt. Studienplatz-Annahme und gleichzeitige Bezahlung der Studie ngebühren sowie obligatorisch e OSHC- Kranke n- / Unfallversicherung. Erst dann wird die offizielle «Confi rmation of Enrolm ent» ausgestellt, die nötig ist für den Antrag eines Studentenvisums (inkl. Arbeit serlaubnis).

Studentenvisum online beantragen auf www.border.gov.au oder die Hilfe einer Vermit tlungsagentur beanspruchen .

Studium

Wie verlief die Auswahl der Kurse? Ich musste mit der HWZ absprechen, in welchen Kursen ich im 7. Semester fehlen werde und mit welchen Vorlesungen ich diese in Australien kompensieren kann. Meine besuchten Kurse in Australien hatten alle einen Bezug zu «Banking and Finance». So wurden mir alle gesammelten ECTS-Punkte an mein Studium angerechnet.

  

Flug buche n. Bitte daran denken , dass Studie rende 30 Tage vor Semesterbeginn einreisen können und innert 30 Tagen nach Semesterend e wieder ausreisen müsse n. Unterkunft wie WG-Zimmer, Homes tay bei einer Familie oder On-Ca mpus- Unterk unft inkl. Mahlzeiten buche n. Abschiedspa rty organisieren!

11 TALENT CAREER 2017


Kaufleute mit Studium verdienen

CHF 1,4 Millionen

mehr

Urs Dürsteler, Prof. Dr. oec. HSG, a. Prorektor, HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich / ZFH, Visiting senior Research Scholar University of California San Diego (UCSD)

Bildung ist ein wertvolles Gut und gilt als Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand einer Volkswirtschaft und somit auch jeden Individuums. Es gibt viele Beweggründe sich weiterzubilden und ein Studium zu absolvieren. Einer der wohl am häufigsten genannten Gründe ist, dass man sich durch den Abschluss eines Studiums ein höheres Erwerbseinkommen und somit einen gewissen Wohlstand erhofft. Eine neue Studie beantwortet nun anhand einer umfassenden Datenbasis erstmalig die Frage, wie hoch die individuelle Bildungsrendite zwischen einem kaufmännischen Mitarbeiter und dem «Bachelor of Science FH in Betriebsökonomie» sowie zwischen dem «Bachelor of Science FH in Betriebsökonomie» und dem «Master of Science FH in Wirtschaft und Dienstleistungen» ist.

12 TALENT CAREER 2017


KV

+ 47 %

vs.

Master of Science FH

CHF 1'204’000.–

Bachelor of Master of Science FH Science FH

KV

+ 6 %

+ 55 %

CHF 215’000.–

CHF 1'419’000.–

vs.

vs.

Nieberle Sarah / Dürsteler Urs / Schmid Toni, Bildungsrenditen von schweizerischen Fachhochschulabschlüssen – Eine empirische Analyse der Studiengänge Wirtschaft und Dienstleistungen, Haupt Verlag Bern 2017, ISBN 978-3-258-08012-3

B

ei der Berufswahl und bei Studienüberlegungen spielen immaterielle und materielle Faktoren eine Rolle. Immaterielle Faktoren sind beispielsweise der soziale Status, die Karriere, die Zufriedenheit, die Anerkennung, bessere Berufschancen, höherer Schutz vor Arbeitslosigkeit oder auch die Förderung von persönlichen Interessen. Bei den materiellen Faktoren steht die Frage im Vordergrund, welches Lebenszeiteinkommen mit einer höheren Ausbildung erzielt werden kann. Diese materiellen Faktoren gilt es bei der Entscheidung, ob und welches Studium absolviert wird, nicht zu unterschätzen. Gerade das Studium der Betriebswirtschaft wird vielfach gewählt, um eine gewisse soziale Mobilität anzustreben. Bachelor-Abschluss bringt CHF 1,2 Millionen Ein Fachhochschulabsolvent mit einem «Bachelor of Science FH in Betriebsökonomie» generiert gegenüber einem KV-Absolventen im Durchschnitt ein um rund CHF 1,2 Millionen höheres kumuliertes Bruttolebenszeiteinkommen, als wenn jemand keine Fachhochschule besucht hätte. Bei der Anwendung der Daten für Frauen lässt sich jedoch feststellen, dass die Bildungsrenditen im Vergleich zu den Männern einiges niedriger sind. Während bei männlichen Fachhochschulabsolventen die individuelle Bildungsrendite fast CHF 1,29 Millionen ausmacht, beträgt diese bei Frauen CHF 1,12 Millionen. Diese Differenz beim Lebensarbeitseinkommen beträgt somit auf Bachelor-Stufe rund CHF 172'000.– und bestätigt einmal mehr den geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt auch auf Stufe Fachhochschule. Im Weiteren generiert ein Bachelor FH-Absolvent im Median ein Lebensarbeitszeitsparvermögen von rund CHF 950'000.–. Die Bildungsrendite über die Lebensarbeitszeit unter Berücksichtigung der Zinseszinsformel auf dem durchschnittlichen Sparanteil beträgt CHF 300'000.– respektive 46,5 Prozent zugunsten des BachelorAbsolventen. Das Lebensarbeitszeitsparvermögen eines weiblichen Bachelor-Absolventen ist auch bei dieser Berechnung rund CHF 40'000 geringer als bei ihren männlichen Studienkollegen.

Bedeutend geringerer Anstieg der Bildungsrendite bei Master-Abschlüssen Mit dem zusätzlichen Abschluss eines konsekutiven Masters im Bereich Wirtschaft und Dienstleistungen verdient ein Absolvent über seine Lebensarbeitszeit im Durchschnitt CHF 215'000.– mehr als der Bachelor FH in Betriebsökonomie. Offensichtlich wird eine zusätzliche Masterausbildung monetär nicht mehr im gleichen Ausmass abgegolten wie ein Bachelor-Abschluss. Diese Erkenntnis könnte aber auch Bestätigung sein, dass ein FH BachelorAbschluss in Betriebsökonomie durchwegs arbeitsmarktfähig und somit eine Weiterbildung auf Masterstufe nicht immer zwingend ist. Augenfällig in diesem Zusammenhang ist einmal mehr, dass die Bildungsrenditen der Master-Absolventinnen im Bereich Wirtschaft und Dienstleistungen im Vergleich zu den Bachelor-Absolventen in Betriebsökonomie bei verschiedenen Berechnungsmodellen gering negativ sind. Die zum Teil negativen Bildungsrenditen von weiblichen Bachelor und Master Absolventen im Vergleich überraschen grundsätzlich und in ihrem Ausmass. Dabei sind verschiedene Einflussfaktoren wie Mutterschaft, Familie, Netzwerke, Erwerbs- und Arbeitszeitmuster auf dem Arbeitsmarkt und andere Faktoren als mögliche Begründung zu erwähnen. Eine polit- und bildungsökonomische Diskussion zu diesen Erkenntnissen müsste konsequenterweise einmal geführt werden. 

Vortrag zum Thema

Studium

Quelle: Berechnungen auf der Basis von Daten des BFS (www.bfs.admin.ch 2012); FH SCHWEIZ (www.fhlohn.ch 2013)

Bachelor of Science FH

Master-Messe 22. November 2017, StageOne, Zürich-Oerlikon 17.00 – 17.30 Uhr, Sarah Nieberle, HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich

«Bildungsrenditen von schweizerischen Fachhochschulabschlüssen» Jetzt kostenlos registrieren:  www.master-messe.ch

13 TALENT CAREER 2017


Schweizer

Hochschulkompass

Fakultäten: › Mathematik & Naturwissenschaften › Philosophie › Rechtswissenschaften › Theologie › Wirtschafts- & Sozialwissenschaften Anzahl Studierende:

10'509

Ausländische Studierende: 20 % Semestergebühren:

CHF 655.–

Fakultäten: › Architektur, Holz & Bau › Hochschule für Agrar-, Forst- & Lebensmittelwissenschaften › Hochschule der Künste Bern › Technik & Informatik › Wirtschaft, Gesundheit & Soziale Arbeit › Eidg. Hochschule für Sport Magglingen Anzahl Studierende:

Ausländische Studierende: 13 % Semestergebühren:

D

ie Auswahl an (Master-)Studiengängen ist riesig. Vor diesem Hintergrund können Sie nicht alle Angebote im Detail studieren. Auf Ihrem Weg zum passenden Studiengang sollten Sie sich daher zuerst eine Übersicht über die verschiedenen Hochschulen verschaffen. In der Schweiz gibt es acht Fachhochschulen – davon eine mit privater Trägerschaft – und zwölf universitäre Hochschulen. All diese Hochschulen weisen im globalen Vergleich ein sehr hohes Bildungsniveau aus. Nun liegt es an Ihnen, diese hervorragenden Rahmenbedingungen auch zum persönlichen Vorteil zu nutzen. Wir empfehlen Ihnen, bei der Suche nach der passenden Hochschule neugierig zu sein und sich über alle Fachhochschulen und universitären Hochschulen zu informieren. Berücksichtigen Sie in Ihren Überlegungen die grosse Vielfalt an Studienangeboten, die von den verschiedenen Hochschultypen in unterschiedlichen Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch) angeboten werden. Und nutzen Sie auch die Durchlässigkeit zwischen den praxisbezogenen Fachhochschulen und den auf Grundlagenforschung ausgerichteten universitären Hochschulen. Sie werden überrascht sein, von der Vielfalt an Möglichkeiten die Ihnen die Schweizer Hochschullandschaft bietet. 

Fakultäten: › Geistes- & Humanwissenschaften › Naturwissenschaften › Rechtswissenschaften › Wirtschaftswissenschaften Anzahl Studierende:

Ausländische Studierende: 24 % Semestergebühren:

– Studienort – Spezialisierungsmöglichkeiten – Internationalität – Berufsaussichten – Career Services – Reputation – Semestergebühren

– Infrastruktur – Betreuungsverhältnis – Praxisbezug – Alumni-Netzwerk – Akkreditierungen – Rankings

Anschliessend müssen die ausgewählten Kriterien gewichtet und die relevanten Informationen über die einzelnen Hochschulen gesammelt werden. Am Schluss hat man eine persönliche Gesamtbeurteilung und kann die Anzahl passender Hochschulen weiter einschränken.

Treffen Sie die Hochschulen persönlich!

Master-Messe

meet

up 14 TALENT CAREER 2017

22. November 2017, StageOne, Zürich-Oerlikon Jetzt kostenlos registrieren:  www.master-messe.ch

CHF 515.–

CHF 750.–

Fakultäten: › Medizin › Philosophisch-histo‌r isch › Philosophisch-humanwissenschaftlich › Philosophisch-naturwissenschaftlich › Rechtswissenschaften › Theologie › Vetsuisse (Veterinärmedizin) › Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Anzahl Studierende:

16'662

Ausländische Studierende: 19 % Semestergebühren:

CHF 748.–

Fakultäten: › Design & Bildende Kunst › Gesundheit › Ingenieurwissenschaften & Architektur › Musik & Darstellende Künste › Soziale Arbeit › Wirtschaftswissenschaften & Dienstleistungen Anzahl Studierende:

Als Hilfestellung zur Eingrenzung der Suche nach der passenden Hochschule sollten Sie Kriterien festlegen, die für Sie persönlich wichtig sind:

4'324

7'049

20'097

Ausländische Studierende: 27 % Semestergebühren:

CHF 500.–

Fakultäten: › Geisteswissenschaften › Gesellschaftswissenschaften › Medizin › Naturwissenschaften › Protestantische Theologie › Psychologie und Lehre › Rechtswissenschaften › Übersetzungswissenschaften › Wirtschaftswissenschaften Anzahl Studierende:

16'908

Ausländische Studierende: 40 % Semestergebühren:

CHF 500.–

Fakultäten: › Architektur, Bau- und Umweltwissenschaften › Informatik und Kommunikationssysteme › Life Sciences / Biowissenschaften › Managementwissenschaften › Maschinenbau, Elektro- und Mikrotechnik, Materialwissenschaften › Mathematik, Physik und Chemie › Sozialwissenschaften Anzahl Studierende:

9'908

Ausländische Studierende: 54 % Semestergebühren:

CHF 633.–


Fakultäten: › Angewandte Psychologie › Architektur, Bau und Geomatik › Gestaltung & Kunst › Life Sciences › Musik › Pädagogik › Soziale Arbeit › Technik › Wirtschaftswissenschaften Anzahl Studierende:

11'262

Ausländische Studierende: 9 % Semestergebühren:

Fakultäten: › Medizin › Philosophisch-historisch › Philosophisch-naturwissenschaftlich › Psychologie › Rechtswissenschaften › Theologie › Wirtschaftswissenschaften Anzahl Studierende:

Fakultäten: › Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ › Pädagogische Hochschule Zürich PHZH › Zürcher Hochschule der Künste ZHdK › Z ürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW Anzahl Studierende:

13'430

Ausländische Studierende: 12 %

Ausländische Studierende: 27 % Semestergebühren:

20'591

Semestergebühren:

CHF 720.–

CHF 850.–

Fakultäten: › Architektur & Bauwissenschaften › Ingenieurwissenschaften › Naturwissenschaften & Mathematik › Systemorientierte Naturwissenschaften › Management- & Sozialwissenschaften

Fakultäten: › Mathematik & Naturwissenschaften › Medizin › Philosphie › Rechtswissenschaften › Theologie › Vetsuisse (Veterinärmedizin) › Wirtschaftswissenschaften Anzahl Studierende:

Ausländische Studierende: 36 %

25'358

CHF 644.–

Semestergebühren:

Ausländische Studierende: 19 % Semestergebühren:

18'744

Anzahl Studierende:

CHF 769.–

CHF 700.– bis 800.–

Fakultäten: › Architektur, Bau & Planung › Gesundheit › Soziale Arbeit › Technik & Informatik › Wirtschaft & Tourismus

Fakultäten: › Economics and Political Science › Finance › Humanities and Social Sciences › Law › Management Anzahl Studierende:

Ausländische Studierende: 12 %

Ausländische Studierende: 34 % Semestergebühren:

5'610

Anzahl Studierende:

8'232

CHF 1'226.–

CHF 960.– bis 1'000.–

Semestergebühren:

Fakultäten: › Gesundheit › Law School › Musik › Wirtschaftswissenschaften Anzahl Studierende:

1'917

Ausländische Studierende: 14 % Semestergebühren:

Faculté des géosciences et de l'environnement

Fakultäten: › Biologie & Medizin › Geo- & Umweltwissenschaften › Philosophie › Rechts- & Kriminalwissenschaften › Sozial- & Politikwissenschaften › Theologie & Religionswissenschaften › Wirtschaftswissenschaften

Fakultäten: › Kultur- & Sozialwissenschaften › Rechtswissenschaften › Theologie › Wirtschaftswissenschaften Anzahl Studierende:

2'845

Ausländische Studierende: 15 % Anzahl Studierende:

Fakultäten: › Design & Kunst › Informatik › Musik › Soziale Arbeit › Technik & Architektur › Wirtschaftswissenschaften Anzahl Studierende:

Anzahl Studierende:

Ausländische Studierende: 70 % Semestergebühren:

CHF 2'000.–

Anzahl Studierende:

2'963

Ausländische Studierende: 70 % Semestergebühren:

CHF 800.– bis CHF 2'000.–

6'044

14'103 Semestergebühren:

CHF 810.–

Ausländische Studierende: 5 %

Ausländische Studierende: 27 % Semestergebühren: Semestergebühren:

2'963

Fakultäten: › B etriebsökonomie, Gesundheit & Soziale Arbeit › Bildung & Lehre › Innovative Technologien › Umwelt, Bau & Design › Accademia Teatro Dimitri › Conservatorio della Svizzera Italiana

CHF 580.–

Quelle: swissuniversities, Studying in Switzerland 2016/2017

CHF 800.–

Hochschulen ste

llen sich vor ≥

Studium

Fakultäten: › Architektur › Biomedizin › Informatik › Italienisch › Kommunikationswissenschaften › Wirtschaftswissenschaften

CHF 3'600.– bis 10'270.–


Lernen Sie die fachhochschule südschweiz kennen

Anzahl Studierende Stand 2016/2017

SUPSI Bachelor und Master (inkl. Teilschulen):

Master-Messe 22. November 2017 StageOne, Zürich-Oerlikon

4'686 Master-Studiengänge an der Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) Departement Innovative Technologien › Engineering with Specialization in: Business Engineering and Production Energy and Environment Industrial Technologies Information and Communication Technologies

∙ ∙ ∙ ∙

Jetzt kostenlos registrieren:  www.master-messe.ch

SUPSI Master (inkl. Teilschulen):

737



Departement Betriebsökonomie, Gesundheit und Soziale Arbeit › Business Administration with Major in Innovation Management › Travail Social (HES-SO in Zusammenarbeit mit SUPSI)

Departement Bildung und Lehre › Lehramt an Mittelschulen › Lehramt für Mathematik an Mittelschulen (für FH-Ingenieure) Departement Umwelt, Bau und Design › Konservierung-Restaurierung

Gebühren BildungsausländerInnen CHF 1'600 – CHF 3'200

Scuola universitaria di Musica del Conservatorio della Svizzera italiana › Artistic Research › Music Composition and Theory › Music Pedagogy › Music Performance › Specialized Music Performance

800.– 2'000.– CHF

bis

CHF

Accademia Teatro Dimitri › Theatre / Physical Theatre

Weitere Informationen zu unseren Master-Studiengängen finden Sie unter:  www.supsi.ch/go/beratung

Standorte in der Schweiz Kontakt

 Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) Studienberatung Daniela Bruderer Le Gerre 6928 Manno Tel.: +41 (0)58 666 60 25

orientamento@supsi.ch www.supsi.ch/go/beratung

16 TALENT CAREER 2017

Manno, Lugano, Locarno, Verscio, Brig

Studierende

Infoveranstaltungen Master-Studiengänge Alle Departemente

Februar 2018 Weitere Infos:

 www.supsi.ch/go/beratung

Besuchstag

jederzeit Weitere Infos und Anmeldung:  www.supsi.ch/go/beratung


2016

Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) Shine bright in Arts & Science

Die SUPSI bietet Master-Studiengänge in sieben verschiedenen Bereichen in Englisch und Landessprachen an. Dank der Verbindung von Kunst und Wissenschaft, haben die Studierenden die Möglichkeit ihr Talent in einem interdisziplinären und internationalen Umfeld weiter zu entwickeln. Die Master-Studiengänge haben eine Dauer von drei bis vier Semestern und der Studientitel ist international anerkannt. Die meisten Master-Studiengänge kann man Vollzeit oder auch berufsbegleitend besuchen. In den letzten Jahren hat sich die SUPSI stark weiterentwickelt und arbeitet mit über 200 Partnern auf nationaler und internationaler Ebene eng zusammen. Dank den zahlreichen Partnerschaftsabkommen, kann das Studienangebot dem Arbeitsmarkt angepasst werden und die AbsolventInnen profitieren von einem erleichterten Einstieg ins Berufsleben. SUPSI-MasterabsolventInnen fügen sich problemlos in eine höhere Managementfunktion ein oder gründen ein eigenes Unternehmen. Leben in der italienischen Schweiz Die SUPSI ist besonders attraktiv gelegen: In der italienischen Schweiz, mitten im Herzen Europas und in einer der höchstentwickelten Regionen, was Technologie, Forschung und Finanzdienstleistungen betrifft. Auch die landschaftliche Umgebung begünstigt ein mediterranes Klima und eine optimale Lebensqualität. Die italienische Schweiz, wo sich das kulturelle Leben zweier Metropolen wie Mailand und Zürich kreuzt, ist ein beliebter Ort für Künstler und für renommierte Kulturveranstaltungen.

Erfahrungsbericht Marco Dal Lago Student MSE with Specialization in Business Engineering and Production; CEO & Co-Founder of CLARA Swiss Tech Sagl; Researcher SUPSI DTI – ISTEPS (Institute of Systems and Technologies for Sustainable Production)

Ich erinnere mich noch an meinen ersten Tag an der SUPSI, als wäre es gestern gewesen: Am 16. März 2010 ging ich mit einigen Freunden zum Open Day und wir waren neugierig auf diese neue, faszinierende Welt, die für uns noch voller Rätsel war. Nach meiner Informatikausbildung war mir eines schon klar: Wenn ich einmal etwas Neues erfinden will, muss ich mich mit den Themen des Marktes, auf denen die Unternehmen täglich miteinander in hartem Wettbewerb stehen, beschäftigen. Aus diesem Grund fing ich mit dem Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen an. Anschliessend entschied ich mich für den Master of Science in Engineering SUPSI, wobei ich mich auf Business Engineering and Production spezialisierte. Das an der SUPSI erworbene Wissen ermöglichte es mir, in einem multinationalen Unternehmen zu arbeiten und gleichzeitig meine Forschungskompetenzen am System- und Technologieinstitut für nachhaltige Produktion zu verbessern. 2015 entschied ich mich dazu, den unternehmerischen Weg einzuschlagen, indem ich die CLARA Swiss Tech Sagl gründete, welche in kurzer Zeit ein international erfolgreiches Start-up in der Welt der wearable technology wurde. Das Team von CLARA hat den Prototyp einer smart jacket entwickelt, ein Patent dafür angemeldet und sie schliesslich in die Produktion geschickt – sie erhöht die Sichtbarkeit von FahrradfahrerInnen und FussgängerInnen und senkt somit das hohe Risiko von Verkehrsunfällen, welchem diese im Strassenverkehr ausgesetzt sind.

Studium

Die SUPSI im Überblick Die Fachhochschule Südschweiz ist eine der acht Schweizer Fachhochschulen. Ihr Schwerpunkt liegt auf berufsorientierter Ausbildung und angewandter Forschung.

17 TALENT CAREER 2017


Master-Studiengänge der Universität Luzern Master-Studiengänge Kulturund Sozialwissenschaftliche Fakultät › Ethnologie › Geschichte, Geschichte bilingue › Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften › Health Sciences › Judaistik › Kulturwissenschaften › Medizin (ab 2020) › Philosophie › Politikwissenschaft › Public Opinion and Survey Methodology › Religion – Wirtschaft – Politik › Religionswissenschaft › Soziologie › Weltgesellschaft und Weltpolitik › Wissenschaftsforschung

Anzahl Studierende

2'839 Stand Herbst 2016



 Infoveranstaltungen Master-Studiengänge Gebühren

Master-Studiengänge Rechtswissenschaftliche Fakultät › Rechtswissenschaft › Doppelmaster Recht Luzern / Neuchâtel

(BildungsausländerInnen CHF 1'110)

CHF

Master-Studiengänge Theologische Fakultät › Theologie › Religionslehre mit Lehrdiplom › Kirchenmusik › Religion – Wirtschaft – Politik

810.– 

Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Montag, 23. Oktober bis Freitag, 27. Oktober 2017 Weitere Infos und Anmeldung:  www.unilu.ch/master-ksf Rechtswissenschaftliche Fakultät

Montag, 23. Oktober 2017 Weitere Infos und Anmeldung:  www.unilu.ch/master-rf

Master-Studiengänge Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät › Politische Ökonomie › Wirtschaftswissenschaften (ab 2019)

Theologische Fakultät

Montag, 23. Oktober 2017 Weitere Informationen zu unseren Master-Studiengängen finden Sie unter:  www.unilu.ch/master

Weitere Infos und Anmeldung:  www.unilu.ch/master-tf

Kontakt

 Universität Luzern Frohburgstrasse 3 Postfach 4466 6002 Luzern Tel.: +41 (0)41 229 50 00

Standort in der Schweiz

Luzern Studierende

info@unilu.ch www.unilu.ch

Frohburgstrasse 3, Luzern (beim Bahnhof / See)

18 TALENT CAREER 2017


Universität Luzern Attraktive Master-Studiengänge und optimales Umfeld Dank der persönlichen Atmosphäre und direktem Kontakt zu den Dozierenden bietet die Universität Luzern ihren rund 2'800 Studierenden optimale Lern- und Arbeitsmöglichkeiten. Im Jahr 2000 gegründet, ist sie die jüngste und kleinste Universität der Schweiz. Die Studiengänge sind seit der Gründung kontinuierlich aufgebaut und vernetzt worden.

betrieb mit einem Bachelor-Studiengang Wirtschaftswissenschaften aufgenommen. Auf der Master-Stufe bietet sie derzeit den Studiengang Politische Ökonomie an. Ab 2019 folgt ein Master Wirtschaftswissenschaften mit den Vertiefungsrichtungen Politische Ökonomie, Unternehmerische Führung sowie Integriertes Gesundheitsmanagement und Gesundheitsökonomie.

Kultur- und Sozialwissenschaften Aktuelle Fragen zu Kultur und Gesellschaft stehen an der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät im Zentrum der Forschung wie auch des Studiums. Die Fakultät bietet ihren Studierenden innovative Studiengänge, persönliche Betreuung und individuellen Gestaltungsspielraum. Bewusst lädt das Studienangebot dazu ein, eigene Fachgrenzen und gewohnte Interessen zu überschreiten.

Persönliche Atmosphäre An der Universität Luzern sind die Studierenden mehr als eine Nummer. Sie haben einen Namen, weil hier nicht 10'000 und mehr Studierende eingeschrieben sind, sondern weniger als 3'000. Dadurch entsteht eine persönliche Atmosphäre, die das Lernen und Arbeiten erleichtert.

Theologie Die Theologische Fakultät verfügt über ein vielseitiges und interdisziplinäres Studienangebot auf der Masterstufe. Die Zusammenarbeit mit anderen Fächern eröffnet neue Perspektiven. Auch für Studierende mit einem Bachelorabschluss in Kirchenmusik, Religionswissenschaft oder Wirtschaftswissenschaften bestehen attraktive Studienangebote. Wirtschaftswissenschaften Die neue Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät hat im Herbstsemester 2016 den Studien-

Qualitativ hochstehende Lehrveranstaltungen Die Professorinnen und Professoren der Universität Luzern haben den Ehrgeiz, den Studierenden qualitativ hochstehende Lehrveranstaltungen zu bieten. Statt in überfüllten Hörsälen wird in Luzern in kleinen Seminarräumen unterrichtet, so dass ein direkter Kontakt mit den Dozierenden möglich ist. Die Professorinnen und Professoren erbringen hervorragende Leistungen in der Forschung, die den Studierenden neue Impulse verleihen.

Studium

Rechtswissenschaft An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät stellen die Studierenden ihr individuelles Masterprogramm aus über 100 Vorlesungen frei zusammen oder sie wählen eine Vertiefungsrichtung und orientieren sich an einem von sieben Masterprofilen. Zudem besteht neu die Möglichkeit, in einem zusätzlichen Semester einen interdisziplinären «Master Plus» zu erwerben.

Attraktiver Standort Alle Lehrveranstaltungen finden im Universitätsgebäude direkt an der Luzerner Seebucht statt. Dieses steht unmittelbar neben dem Bahnhof und hinter dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL). Die berühmte Luzerner Altstadt erreicht man innert weniger Minuten.

Über 100 Partnerunis im Ausland Zu den Merkmalen der Universität Luzern gehört auch ihre internationale Vernetzung. Über das Swiss-European Mobility Programme ist sie mit rund 70 europäischen Universitäten verbunden. Mit rund 30 Universitäten ausserhalb Europas bestehen Partnerschaftsabkommen, die Auslandsemester ermöglichen.

19 TALENT CAREER 2017


The ideal preparation for an exciting career in health…

Master in Health Sciences

– In-depth knowledge of health, functioning and disability – Approach to health from a comprehensive and interdisciplinary perspective – A new dimension for research, health service provision and healthcare management – Internship in a research environment You can focus on an area of your interest: • Health Communication • Health Behavior and Management • Health Economics and Health Policy • Health Services Research on Friday, y a D n pe Join our O • Research Methods 017. LOOK FOR US AT:

r2 e b o t c O 7 2

www.master-healthsciences.ch


MasterStudiengänge unter der Lupe

 I

n der Schweiz gibt es gemäss www.uni-programme.ch mehr als 1'100 Master-Studiengänge. Jeder dieser Studiengänge hat andere Zulassungsvoraussetzungen und andere fachliche Schwerpunkte. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Studiengänge in Vollzeit, berufsbegleitend oder sogar im Fernstudium zu absolvieren. Aufgrund dieser grossen Vielfalt sollte es für jedes Bedürfnis den passgenauen Studiengang geben – man muss ihn nur finden.

Nachgefragt Auf den folgenden Seiten haben wir verschiedene Master-Studiengänge der Hochschule Luzern und der ZHAW Departement Angewandte Linguistik unter die Lupe genommen. Wir haben Gespräche mit Studierenden geführt, um mehr über den Inhalt des Studiengangs und ihre beruflichen Ziele zu erfahren.

Da der Studienerfolg nicht nur von Ihrem Können und Wollen abhängt, sondern eben genau von dieser Passgenauigkeit des Studieninhalts mit Ihren persönlichen Bedürfnissen und Interessen, sollten Sie sich in aller Ruhe einen Überblick über Ihre vielfältigen Möglichkeiten verschaffen. Geben Sie sich nicht mit dem nächstbesten Master-Studiengang an Ihrer Heimhochschule zufrieden. Investieren Sie die notwendige Zeit und setzen Sie sich mit verschiedenen Möglichkeiten auseinander. 

Als Hilfestellung zur Eingrenzung der Suche nach dem passenden Studiengang werden folgende Kriterien eine Rolle spielen:

Lernen Sie alle Master-Studiengänge kennen!

Master-Messe

22. November 2017, StageOne, Zürich-Oerlikon Jetzt kostenlos registrieren:  www.master-messe.ch

21 TALENT CAREER 2017

Studium

– Curriculum (Pflichtmodule, Wahlmöglichkeiten, etc.) – Professoren (Forschungsschwerpunkte, Reputation, etc.) – Infrastruktur – Teilnehmerzahl – Regelstudienzeit – Austauschsemester – Praxisbezug – Berufsaussichten


 Wieso haben Sie sich für den Master of Science in Engineering (MSE) an der Hochschule Luzern entschieden? Mich interessieren die Gebiete Machine Learning und künstliche Intelligenz. Ich arbeitete in einem Unternehmen, welches Fallverwaltungen und CRM entwickelte. Ich fragte mich, weshalb die Software, die ich dort zu entwickeln half, nicht mehr lernfähige Algorithmen einsetzte. Meiner Meinung nach kam künstliche Intelligenz und / oder Machine Learning fast ausschliesslich bei den «Grossen» zum Einsatz. Da mich das Thema interessiert, suchte ich einen MSE Studiengang, in welchem ich mich in diese Gebiete vertiefen konnte. Die Suche führte zu Marc Pouly von der Hochschule Luzern – Informatik, wo ich mich schlussendlich bewarb.

Hochschule Hochschule Luzern

Standort(e) Luzern, Zug, Rotkreuz, Horw, Emmenbrücke

Anzahl Studierende 1'100 Master-Studierende (Stichtag 15.10.2016)

Anzahl Master-Studiengänge 14 (Stand 1. Januar 2017) Semestergebühren CHF 800.–

Weitere Informationen zu den Master-Studiengängen www.hslu.ch

Master of Science in Banking and Finance Phil Lojacono Founder & CEO, Advanon AG

Wieso haben Sie sich für den Master of Science in Banking and Finance an der Hochschule Luzern entschieden? Da ich bereits den Bachelor an der Hochschule Luzern absolvierte, war ich von der Qualität der Studiengänge überzeugt. Schlussendlich hat mich das Angebot an verschiedenen Modulen und die Nähe zur Praxis überzeugt.

Was zeichnet Ihr Masterprogramm aus? Durch die Zusammenarbeit verschiedener Hochschulen bietet der MSE eine grosse Vielfalt an Modulen. Zusammen mit meinem Advisor kann ich das Studium individuell auf meine Wünsche abstimmen. Natürlich müssen die Vorgaben des Advisors eingehalten werden. Den grössten Vorteil sehe ich in den zwei Vertiefungsarbeiten, welche vom Umfang her sehr gross gewählt sind und jeweils eine wissenschaftliche Fragestellung beinhalten. Dadurch erhalte ich Einblick in die angewandte Forschung an der Hochschule Luzern und habe die Möglichkeit selbstständig Forschung zu betreiben. Was sind Ihre beruflichen Wünsche? Ich möchte mein Erlerntes anwenden können. Das heisst, ich möchte mit Lern-Algorithmen arbeiten, um Herausforderungen der Arbeitswelt zu meistern, und nach Möglichkeit ebenfalls im Gebiet der künstlichen Intelligenz Fuss fassen zu können.

Was zeichnet Ihr Masterprogramm aus? Mich haben insbesondere die vielen Praxisvorträge fasziniert. Man lernt schlussendlich am meisten von den Erfahrungen aus dem Markt. Die Vorträge reichten von Unternehmern, über Hedge Fund Manager bis hin zu Experten aus Banken. Es war sehr lehrreich, die verschiedenen Facetten der Industrie direkt zu sehen. Was sind Ihre beruflichen Wünsche? Nun ich lebe meinen Traumberuf. Nach dem Praktikum bei Google habe ich mich mit zwei Arbeitskollegen entschieden, ein eigenes Start-Up zu gründen. Das ist zwar sehr herausfordernd, aber ich liebe meine Arbeit und möchte keine Sekunde etwas anderes tun.

Master of Science in Engineering Daniel Pfäffli Wissenschaftlicher Assistent, Hochschule Luzern – Informatik

22 TALENT CAREER 2017

Master of Science in Engineering

Stefan Frehner Wissenschaftlicher Assistent, Hochschule Luzern – Technik & Architektur

Wieso haben Sie sich für den Master of Science in Engineering (MSE) an der Hochschule Luzern entschieden? Weil ich innerhalb des Kompetenzzentrums für Thermische Energiespeicher der Hochschule Luzern genau die Forschungsfragen untersuchen kann, welche mich spezifisch interessieren. Ausserdem habe ich schon meinen Bachelor an der Hochschule Luzern absolviert und wusste daher, welches Umfeld mich erwarten wird.

Was zeichnet ihr Masterprogramm aus? Der MSE bietet mir als Student eine sehr grosse Auswahl an Vorlesungsmodulen und ergänzenden Veranstaltungen zu verschiedensten Themen. Dabei kommt mir die Hochschule Luzern sehr entgegen, indem sie möglichst viel Freiheit bei der Modulauswahl und der Gestaltung des Schwerpunktes meines Studiums gewährt. Des Weiteren ist die Ausbildung auf Masterstufe an der Hochschule Luzern sehr eng mit der Forschung verknüpft. Was sind ihre beruflichen Wünsche? Ich könnte mir gut vorstellen, nach dem Master noch eine Weile in der Forschung tätig zu bleiben. Über die langfristige Zukunft habe ich mir noch keine grossen Gedanken gemacht. Ich möchte gerne in der Energiebranche bleiben und denke, dass ich mit dieser Ausbildung ein sehr gutes Fundament dafür habe.


Ich habe mich für den Master in Konferenzdolmetschen entschieden, weil mich dieser Beruf zwingt, immer wieder Neues zu lernen. Für mich als wissbegierige Person ist es ideal, dass ich mich aus beruflichen Gründen mit den verschiedensten Themen auseinandersetzen muss. Ausserdem liebe ich Sprachen und schätze es, täglich damit zu arbeiten. Meine Sprachen sind Italienisch, Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.

 (Master of Arts in Angewandter Linguistik) Mélanie Baumgartner

Für mich war bereits vor meinem Bachelor in Angewandten Sprachen klar, dass ich Übersetzerin werden wollte. Da dafür ein Master Pflicht ist und dieser in der Deutschschweiz nur an der ZHAW angeboten wird, fiel mir die Wahl nicht schwer. Auch hatte ich gute Erfahrungen in meinem Bachelor-Studium an der ZHAW gemacht und schätzte die familiäre Atmosphäre am Departement.

Was zeichnet den Master in Fachübersetzen aus? Der Master in Fachübersetzen ist sehr an der Praxis orientiert. Wir besuchen Kurse in Fachübersetzen in allen belegten Studiensprachen (bei mir Deutsch, Spanisch und Englisch), worin wir wöchentlich einen Text übersetzen und diesen im Unterricht besprechen. Dabei werden nicht nur sprachliche Feinheiten behandelt, sondern auch kulturelle und kontextuelle Besonderheiten. Des Weiteren erarbeiten wir uns praktische Kenntnisse in verschiedenen CAT-Tools, mit denen auf dem Markt gearbeitet wird. Zudem haben wir theoretisch orientierte Fächer wie Theorie und Praxis des Übersetzens. Hier erwerben wir fachspezifisches Grundlagenwissen, das wiederum hilft, die praktisch erlernten Kompetenzen in den wissenschaftlichen Kontext einzubetten. Der Fokus auf das Praktische in Kombination mit der Theorie stellt für mich das Wesentliche an unserem Masterprogramm dar. Was sind Ihre beruflichen Wünsche? Mein beruflicher Wunsch ist, selbstständig als Übersetzerin tätig zu sein. Ich kann mir gut vorstellen, dies mit meinem vorgängig erlernten Beruf im Human Resource zu verbinden oder in beiden Bereichen tätig zu sein.

Was zeichnet den Master in Konferenzdolmetschen aus? Ich studiere an der ZHAW, weil die Ausbildung hier sehr praxisnah ist. Es gibt ein aussergewöhnlich direktes Verhältnis zu den Dozierenden. Da die Gruppen sehr klein sind, werden wir Studierenden einzeln gefördert. Es wird viel verlangt, aber wenn die Motivation da ist, hat man die Möglichkeit, sehr schnell und sehr viel zu lernen. Was ich besonders schätze ist, dass alle Dozierenden auch selbst als Dolmetscher beruflich tätig sind. Dadurch bringen sie nicht nur Unterrichtsmaterial, sondern auch Ratschläge direkt aus dem Berufsalltag mit. Was sind Ihre beruflichen Wünsche? Nach dem Studium würde ich natürlich gerne als Konferenzdolmetscherin arbeiten und hoffe, nebenbei regelmässig Übersetzungen anfertigen zu können. Das würde mir die Möglichkeit bieten, von Zeit zu Zeit auch meinem Wunsch nach Perfektion nachzugeben, etwas länger über Lösungen zu brüten und nicht immer gleich Lösungen bereit haben zu müssen, wie das Dolmetschen es verlangt. Toll wäre es, wenn ich irgendwann, wenn ich genügend Erfahrung gesammelt habe, an die ZHAW zurückkehren könnte, und zwar als Dozentin.

Master in Konferenzdolmetschen (Master of Arts in Angewandter Linguistik) Luisa Zemp

Dauer 3 Semester

Master in Organisationskommunikation (Master of Arts in Angewandter Linguistik)

Semestergebühren CHF 720.–

Weitere Informationen zum Master-Studiengang www.zhaw.ch/linguistik/master

David Egg

Mein Publizistik-Bachelor an der Universität Zürich hat mich nur bedingt auf das Berufsleben vorbereitet. Ich konnte danach zwar vielseitige Praxiserfahrungen sammeln; aber erst der Master an der ZHAW ermöglicht mir eine gezielte Qualifikation für ein spezifisches Berufsfeld. Insofern ist dieses Studium eine ideale Fortsetzung und Vertiefung meiner Kenntnisse, die ich im Bachelor und in der Arbeitswelt erworben habe. Was zeichnet den Master in Organisationskommunikation aus? Die Kombination aus Theorie und Praxis. Wir lernen im Studium, wie Organisationskommunikation strategisch geplant, umgesetzt und evaluiert wird. Wir befassen uns mit aktuellen Herausforderungen in der Kommunikation, arbeiten mit Beispielen aus der Praxis, analysieren Cases oder entwickeln zusammen Lösungen für Praxispartner. Bei der Bearbeitung realer Projekte geht es darum, die Theorie mit der Praxis zu verbinden. Sehr positiv bewerte ich auch, dass wir eine überschaubare «Klassengrösse» haben.

Was sind Ihre beruflichen Wünsche? Das Schöne an unserem Berufsfeld ist, dass Kommunikation in jeder Branche und in verschiedenen Kontexten gebraucht wird. Sie ist das Bindeglied zwischen Management und Stakeholdern. Zudem wandelt sich Kommunikation schnell und gewinnt für Organisationen immer mehr an Bedeutung. Diese Herausforderungen finde ich sehr reizvoll – ob ich sie dann im kulturellen, sozialen oder einem anderen Bereich annehmen werde, halte ich mir noch offen.

23 TALENT CAREER 2017

Studium

Master in Fachübersetzen

Hochschule ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Departement Angewandte Linguistik Theaterstrasse 15c 8400 Winterthur


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Berufseinstieg

«Als Berufseinsteiger sollte man neugierig, offen und zielstrebig sein. Ein gutes Netzwerk, das man schon während des Studiums aufbaut, kann eine grosse Hilfe sein. Es ist wichtig, die Augen offen zu halten und im richtigen Moment Initiative zu zeigen – so wird der Einstieg gelingen.» Frank Behrendt Projekt Ingenieur F&E Team

Berufseinstieg

GF Piping Systems


Dem Zufall auf  die

        

Sprünge 

helfen

 

Anita Glenck, Beraterin & Dozentin IAP Institut für angewandte Psychologie, ZHAW

26 TALENT CAREER 2017


W 

 

Diese Erkenntnis wurde selbst von der Wissenschaft aufgenommen und empirisch in Studien untersucht. Die Happenstance Theorie von Krumboltz (2009) greift diesen Umstand auf und verdeutlicht die Wichtigkeit von Zufällen in beruflichen Karrieren. Diese Theorie zeigt auf, dass vieles im beruflichen Werdegang nicht planbar ist und dem Zufall oder Glück attestiert werden muss. Macht also ein Plan oder ein Ziel überhaupt Sinn? Unbestritten: Ziele geben uns eine Richtung an und motivieren uns zum Einsatz – zu Praktika, Arbeiten, Nachweisen, Prüfungen und wichtigen Abschlüssen. Sie sind somit wertvolle Motivatoren. Zu eng gesetzt, besteht allerdings die Gefahr, dass wir uns in unseren Möglichkeiten eingrenzen.

 Zur richtigen Zeitam

richtigen Ort

Krumboltz zeigt auf, dass wir nicht allein Opfer des Zufalls sind, sondern dass wir aktiv etwas dazu beitragen können, ob Zufälle eintreffen und wie oft. Wer erfolgreich sein will, muss lernen, die glücklichen Zufälle selber

zu schaffen oder anders gesagt: zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Eine zentrale Bedeutung nimmt dabei die planvolle Offenheit ein. Ein Ausdruck, der mir gut gefällt und so viel bedeutet wie: Ich weiss, wie mein Kompass gestellt ist und in welche Richtung ich ungefähr

 

reisen möchte. Auf dem Weg dorthin lasse ich mich aber überraschen,

suche Gespräche und habe Augen und Ohren für spannende Hinweise und Empfehlungen offen. So kann ich flexibel agieren und erhöhe damit die Chance, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Wie aber werde ich planvoll offen? Ein zentraler Schritt hin zur planvollen

Offenheit ist die Einstellung des persönlichen Kompasses: Dabei steht die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten, Interessen, Kompetenzen und Ressourcen an. Bereits die Auseinandersetzung mit diesen Themen,

Berufseinstieg

ie sieht die berufliche Zukunft aus? Eine Frage, mit der sich Studierende laufend auseinandersetzen, die aber auch vor und nach einem Studium die Gemüter bewegt. Eine Frage, die inspiriert, neugierig macht aber auch verunsichert. Ganz unterschiedlich wird diese Herausforderung angegangen. Einen Plan für die Zukunft zu haben, ist in unserer Gesellschaft von grosser Bedeutung – man denke allein schon an den vielerwähnten roten Faden im Lebenslauf. Wer erfolgreich sein will, muss ein Ziel vor Augen haben. Der Umkehrschluss ist einfach gemacht – kein Ziel, kein Erfolg. Oder doch? Betrachten wir Lebensläufe in der Retrospektive, fällt meistens das Wort «zufällig». Zufällige Ereignisse, Bekanntschaften oder Begegnungen haben in den Laufbahnen vieler Menschen entscheidende Auswirkungen.

kann Zufälle aktivieren. In Gesprächen mit KollegenInnen, Vorgesetzten,

MentorInnen oder auch ProfessorInnen über die persönlichen Überlegungen,

können sich bereits wertvolle Inputs oder Möglichkeiten eröffnen. Ein zentraler Aspekt der planvollen Offenheit ist es, über die eigenen Ideen zu sprechen – auch wenn sie nicht fertig ausgereift sind! Durch diesen

Austausch erhalte ich neue Ideen, stosse zufällig auf spannende Themen –

oder gar Jobangebote.

≥ 27 TALENT CAREER 2017


UNILEVER FUTURE LEADERS PROGRAMME

“Ich habe ein Handelskonzept für Knorr in Europa erstellt.” Iro, UFL Marketing

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Bewirb Dich für die folgenden Unilever Future Leaders Programme:

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Bei Unilever kannst Du Deiner Leidenschaft nachgehen, an einer besseren Zukunft zu arbeiten, für Dich und für andere. Du arbeitest mit starken Marken und interessanten Menschen und förderst damit nachhaltig das Geschäftswachstum. Gemeinsam werden wir unsere Vision erreichen, profitabel zu wachsen und dabei unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren sowie unseren positiven sozialen Einfluss verstärken. Werde Teil von etwas Großem!

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2016

Bewerbungsstart: September 2017 UFLP-Start: März 2018 Übrigens: Wir bringen Dich gerne mit einem Praktikum auf den Geschmack! Überzeuge Dich selbst, wie viele Möglichkeiten Dir bei uns offenstehen! Mehr Informationen zu den Programmen und zum Bewerbungsverfahren findest Du auf www.unilever.ch/karriere facebook.com/UnileverCareersDACH www.instagram.com/unilevercareersdach

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Werde dipl. Flugverkehrsleiter(in) HF, z.B. Tactical Fighter Controller Bewirb Dich jetzt für die Ausbildung! Es finden jährlich mehrere Kurse statt. Bewerbungen können laufend eingereicht werden. Weitere Informationen: skyguide.ch/career – recruitment@skyguide.ch Nach erfolgreichem Abschluss garantieren wir Dir einen Arbeitsplatz an einem unserer 14 Standorte in der ganzen Schweiz.

with you, all the way.


 

 Von nichts kommt nichts

 

Eigene Hürden überwinden

Um mehr glückliche Zufälle zu schaffen, muss ich aktiv

Das Vorgehen ist eigentlich einfach. Dennoch gelingt vielen

werden. Krumboltz propagiert Eigeninitiative. Zu Hause in

dieser offene Umgang mit Zukunftsplänen nicht.

den eigenen vier Wänden wird mich kaum ein glücklicher

Häufig stehen zu hohe Erwartungen dahinter. Der Anspruch

Zufall treffen. Ich muss lernen, hinaus zu gehen und gezielt

mit einer völlig ausgereiften Idee und einem konkreten

Plan daher kommen zu müssen oder bei Bewerbungen allen

über berufliche Laufbahnen kann schon inspirierend sein.

Kriterien entsprechen zu müssen, bremst viele aus.

Es bietet sich an, gezielt Personen anzugehen,

Studienabsolventinnen und -absolventen ist, noch viel-

deren aktueller Beruf oder deren Laufbahn fasziniert.

seitig zu sein und in unterschiedliche Funktionen hinein-

Das kann an Veranstaltungen wie Referaten,

Ressource genutzt werden, denn sie ist für Unternehmen

direktem Anruf geschehen. Die meisten berichten gerne

interessant! Trainee- oder Young-Talent-Programme werden

über ihren Werdegang und geben spannende Anregungen

diesem Umstand gerecht – junge BerufseinsteigerInnen

oder auch nützliche Tipps. Solche Gespräche haben auch

erhalten verschiedene Einblicke und werden entsprechend

schon zu Praktika oder gar Stellenangeboten geführt.

ihrer Stärken, die sich in der Praxis zeigen, gefördert.

Des Weiteren kann auch das Interesse an einem

Ebenso können Hemmungen daran hindern,

Unternehmen zu neuen Optionen führen. So bietet sich

aktiv zu werden und auf neue Menschen zuzugehen.

im Rahmen des Studiums die Möglichkeit, eine Arbeit

Auch hier sollte man die Erwartungen an sich selber

zu schreiben, die für ein Unternehmen spannend

Ziel sein, am nächsten Event vorerst einer Person

die Möglichkeit für einen glücklichen Zufall erhöht.

konkrete Fragen zu Beruf oder Laufbahn zu stellen?

Möglichkeit, dem Zufall auf die Sprünge zu helfen.

In Stellenausschreibungen wird oft die sogenannte

«Eierlegende Wollmilchsau» gesucht. Das schreckt ab. Dabei weiss ich als BewerberIn meist nicht, ob nun

braucht im ersten Schritt Überwindung. Ist diese

Erfahrungen, die spätestens in Vorstellungsgesprächen von Nutzen sein werden.

Scheinen die Hindernisse zu gross oder das Aufschiebeverhalten zu stark, empfiehlt es sich, mit einer

Nur wenn ich mich bewerbe, kann ich meine Chance auf

Beratungsperson individuelle Strategien zu entwerfen und

glückliche Zufälle erhöhen. Denn von nichts kommt nichts.

diese mit professioneller Unterstützung anzugehen.

 

Viele Lose erhöhen die Gewinnchance

Und wenn der Zufall nicht will? Ganz einfach –

dann geht es weiter. It’s part of the game!

gekauft werden, um die persönliche Gewinnchance zu erhöhen. Jeder neue Kontakt, jeder persönliche

Austausch über Ideen und Wünsche, jede Bewerbung oder jede Teilnahme an einem Event kann als neues Los betrachtet werden. Der Fantasie und dem

Engagement sind keine Grenzen gesetzt.

Vortrag zum Thema

Absolventenmesse Schweiz 2. November 2017, StageOne, Zürich-Oerlikon

Wie eine Tombola, bei der möglichst viele Lose

Schwelle einmal überwunden, bleiben stärkende

sind – also überlasse ich diese Selektion dem Arbeitgeber.

Oder einen ersten Anruf zu tätigen? Dieses Vorgehen

die Eier, die Milch oder die Wolle zentral für die Position

anpassen – vielleicht könnte ein erstes kleines

sein könnte. Schon sind weitere Kontakte geknüpft und

Selbstredend sind auch Bewerbungen aller Art eine

wachsen zu können. Genau diese Offenheit soll als

Networking-Anlässen, Messen oder auch einfach per

Dabei wird oft vergessen, dass es das grosse Potenzial von

Berufseinstieg

AnsprechpartnerInnen zu suchen. Allein der Austausch

13.00 – 13.30 Uhr, Anita Glenck, Beraterin & Dozentin IAP Institut für angewandte Psychologie, ZHAW

«Dem Zufall auf die Sprünge helfen» Jetzt kostenlos registrieren:  www.absolventenmesse-schweiz.ch

 29 TALENT CAREER 2017


Flexible Workforce Die Zukunft der Arbeit Ein neues Lebenskonzept verändert die Arbeitswelt. Immer mehr Menschen wollen nicht mehr in traditionellen Arbeitsmodellen tätig sein. Und immer mehr Menschen wollen nicht ihr Leben der Arbeit, sondern die Arbeit ihrem Leben anpassen. Diese Entwicklung wird den Arbeitsmarkt der Zukunft entscheidend verändern – am Begriff «Flexible Workforce» führt in diesem Zusammenhang kein Weg mehr vorbei; das beginnt bereits im Studium. Viktor Calabrò, CEO, Coople (vormals Staff Finder AG)

30 TALENT CAREER 2017


60 %

Auslaufmodell Vollzeitstelle Fest steht: der Mitarbeitertypus, der lange Zeit für ein einziges Unternehmen arbeitet, wird mehr und mehr zum Auslaufmodell. An dessen Stelle treten flexible Arbeitsformen, welche die Arbeitswelt, wie wir sie kennen, grundlegend verändern werden. Wer sich dessen heute schon bewusst ist, hat einen entscheidenden Vorteil im späteren Berufsleben. Die Anzahl der Menschen, die sich flexible Arbeitsverhältnisse wünschen, ist heute grösser denn je und über alle Alters- und Gesellschaftsschichten verteilt: Studierende, die sich ihre Ausbildung finanzieren möchten. Arbeitskräfte, die sich in Weiterbildungsphasen befinden. Selbstständige, die sich während des Aufbaus einer beruflichen Unabhängigkeit ein zweites Standbein zur finanziellen Absicherung wünschen. Dazu gibt es immer mehr Mütter und Väter, die sich neben der Arbeit mehr Familienzeit wünschen. Und nicht zuletzt Pensionierte, die ihre Erfahrung weiterhin der Arbeitswelt zur Verfügung stellen möchten. Der individualisierte Mensch Ursprung des Wunsches nach flexiblen Arbeitsmodellen ist derweil nicht nur die Notwendigkeit. Im fortgeschrittenen Prozess der Individualisierung stellt sich der Mensch selber in den Mittelpunkt und will ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen. Und so gibt es immer mehr Menschen, welche die Arbeit an ihr Leben anpassen wollen und nicht umgekehrt. Dadurch verändert sich auch die

Vortrag zum Thema

Absolventenmesse Schweiz 2. November 2017, StageOne, Zürich-Oerlikon 14.30 – 15.00 Uhr, Viktor Calabrò, CEO, Coople

«Flexible Workforce» Jetzt kostenlos registrieren:  www.absolventenmesse-schweiz.ch

Weise, wie Menschen ihren Platz in der Arbeitswelt sehen: Sie sehen sich selbst und ihre Kompetenzen weniger als Teil der Gemeinschaft eines Unternehmens, sondern stellen ihr Wissen und ihre Erfahrung selbstbestimmt zur Verfügung. Der Entscheid, ob, in welchem Ausmass und in welcher Lebensphase sie ihre Kompetenzen mehr für den Beruf oder mehr für ihr Privatleben einsetzen wollen, bildet ein neues Lebenskonzept. Und immer mehr Menschen wählen diese neue Lebensart und setzen auf flexible Arbeitseinsätze. Dies belegen Online-Plattformen wie zum Beispiel Coople, auf welcher schon über 130'000 Arbeitnehmende eingeschrieben sind. Tendenz stark steigend. Arbeitnehmer und Arbeitgeber profitieren Die Zeichen der Zeit sind klar, die Mitarbeitenden sind bereit – und die Unternehmen? Sind die Arbeitgeber gewillt, Menschen mit diesen neuen Lebenskonzepten den dafür benötigten Freiraum zu geben? Wissen sie schon, wie solche Mitarbeitenden zu führen sind? Können sie das nötige Vertrauen gewähren und die richtigen Ziele für solche Arbeitsformen vorgeben? Wissen sie, wie dieser neue Trend zum Vorteil genutzt werden kann? Dazu ist die Thematik gesamtheitlich zu betrachten: Die flexiblen Arbeitskräfte sind für Unternehmen nicht nur wegen ihrer Kompetenzen eine wertvolle Ressource. Sie arbeiten in der Regel auch besonders effizient, motiviert und pflichtbewusst, da sie ihre Aufgaben in der begrenzen Zeit, in der sie tätig sind, erledigen müssen. Es geht folglich darum, die richtigen Mitarbeitenden zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben. So werden Kern-Teams bei Bedarf durch externe flexible Arbeitskräfte um Kompetenzen oder Kapazitäten ergänzt. Dieses Kompetenz-Management gilt es mit der Organisation der Arbeitsplätze zu kombinieren: Ein Festangestellter kann für ein Projekt von zuhause aus arbeiten, während ein Externer für ein Projekt, das häufige Interaktion benötigt, im Büro vor Ort ist. Berücksichtigen Unternehmen all diese Dimensionen der Flexibilität, resultiert daraus ein optimaler Mitarbeiter-Einsatz.

Berufseinstieg

I

m Laufe eines jeden Studiums warten zahlreiche Fragen darauf, beantwortet zu werden. Auch solche, die weit über die Studienzeit hinausgehen: Was mache ich später? Werde ich eine Balance zwischen Berufs- und Privatleben halten können? Wo will ich hin? Und vielleicht auch: Wo werde ich in einigen Jahrzehnten sein? Gibt es den Beruf, den ich gerade studiere, auch in Zukunft noch? In wie vielen verschiedenen Berufen werde ich während meines Lebens arbeiten?

Bereit für die Zukunft Unabhängig davon, welche Bahnen oder welche Wende das berufliche Leben nehmen wird, der selbstbestimmte und flexible Einsatz der eigenen Kompetenzen ist eine Konstante im Arbeitsleben der Zukunft, in allen Bereichen einer Unternehmung. Wer dies bereits im Studium realisiert, ist im Vorteil. Denn wer während der Studienzeit flexibel arbeitet, sammelt wichtige Erfahrungen mit diesem Arbeitsmodell, die später im Arbeitsleben und in Führungspositionen eingesetzt werden können.  31 TALENT CAREER 2017


Equal P ay Annette Nimzik, BPW Switzerland

Was Absolventinnen zu Lohnverhandlungen beim Berufseinstieg wissen sollten! 32 TALENT CAREER 2017


W

irtschaftliche Unabhängigkeit ist die wichtigste Bedingung für ein selbstbestimmtes Leben. Doch junge Frauen erhalten schon beim Berufseinstieg für die gleiche Arbeit weniger Lohn als junge Männer – gemäss Studie des Nationalen Forschungsprogramms «Gleichstellung der Geschlechter» (NFP 60). Eine Reihe von weiteren Studien belegen zudem, dass Hochschulabsolventinnen tendenziell tiefere Gehaltsvorstellungen haben als ihre männlichen Pendants. Dabei ist der Lohn von grosser Bedeutung, wenn es um die erste Stelle geht. Er ist die Basis für jede weitere Lohnerhöhung im Verlauf des Erwerbslebens. Grosse, international agierende Konzerne haben meist standardisierte Einstiegslöhne für HochschulabsolventInnen, unabhängig vom Geschlecht. In der Regel ist in diesen Unternehmen auch die Chance grösser mehr zu verdienen als in kleineren Firmen. Jedoch gibt es auch viele, vor allem kleine, nationale und ländliche Unternehmen, die keine Policy bezüglich Gehälter und kein Lohnsystem haben. Hier ist es wichtig, den Einstiegslohn gut zu verhandeln. Und dafür sollte Frau sich sorgfältig vorbereiten. Wohl begonnen ist halb gewonnen Unternehmen haben ein grosses Interesse daran, junge Talente zu gewinnen. Da Sie als Hochschulabsolventin meist wenig Berufserfahrung haben, ist es umso wichtiger, sich bewusst zu machen, welche Qualifikationen, Stärken und Netzwerke Sie haben, welche Werte Ihnen wichtig sind und wie Sie das alles belegen können. Zudem sollten Sie wissen, was branchenüblich gezahlt wird. Einstiegsgehälter im öffentlichen Sektor sind z.B. ziemlich tief. Bei Banken und Versicherungen sowie in der Pharmaindustrie erhalten AbsolventInnen die höchsten Einstiegsgehälter. Eine gute Infor-

mationsquelle zur Einschätzung des Lohns ist der Lohnrechner des Bundesamtes für Statistik www.lohnrechner.ch. Er berücksichtigt bei der Berechnung auch die Region, in der das Unternehmen lokalisiert ist. So sind die Einstiegslöhne in Bern oder St. Gallen niedriger als in Zürich. Daneben variieren die Einstiegslöhne auch je nach Studienrichtung, Wettbewerb und Wirtschaftslage. Sollten Sie Ihre Vorstellung von der Höhe Ihres Einstiegslohns nicht durchsetzen können, ist vielleicht der Vorschlag einer Staffelung hilfreich: Nach der Probezeit und / oder nach einem halben Jahr setzt man sich zusammen, um über eine Erhöhung zu sprechen. Und bereits als Absolventin sollten Sie an Ihre weitere berufliche Entwicklung denken. Diesbezüglich ist die Finanzierung einer Weiterbildung oder eine finanzielle Beteiligung von Seiten des Unternehmens ein interessanter Aspekt, der sich später umso lohnender auswirken kann. Weitere Benefits wie z.B. Versicherungen, Halbtax, Fitnessabo, etc. sollten als «Lohnersatz» dagegen erst später für Sie interessant werden, zumeist als Alternative zum Unternehmenswechsel wenn sich Lohnanpassungen nicht durchsetzen lassen. 

Vortrag zum Thema

Women's Contact-Day

27. November 2017, StageOne, Zürich-Oerlikon 15.00 – 15.30 Uhr, Annette Nimzik, BPW Switzerland

«Was Absolventinnen zu Lohnverhandlungen beim Berufseinstieg wissen sollten!» Jetzt kostenlos anmelden:  www.womens-contact-day.ch

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Berufseinstieg

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33 TALENT CAREER 2017


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... von jungen BerufseinsteigerInnen erfahren, wie deren beruflicher Alltag aussieht.

... von Linienverantwortlichen erfahren, wie typische Karrierewege aussehen, welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen und ob auch im Ausland gearbeitet werden kann.

... von Personalverantwortlichen Hintergrundinformationen zum Ablauf des Rekrutierungsprozesses, den relevanten Daten und der gewünschten Vorbereitung erhalten.

... im Gespräch mit den UnternehmensvertreterInnen erleben, ob Ihre Person zur Unternehmenskultur passt (Cultural Fit).

... potentielle ArbeitskollegInnen kennen lernen und aufgrund dieser Gespräche interessante Hintergrundinformationen erfahren, die für ein Vorstellungsgespräch hilfreich sind.

... Ihren Lebenslauf im Talent-Pool der passenden Unternehmen eintragen, um auf offene Stellen aktiv hingewiesen zu werden.

I

n der Schweiz suchen jährlich rund 800 Unternehmen nach geeigneten AbsolventInnen von Fachhochschulen und universitären Hochschulen. Jedes dieser Unternehmen hat eine andere Geschichte, eine andere Vision und vor allem auch eine andere Kultur. Aufgrund dieser grossen Vielfalt sollte es für jedes Bedürfnis den passgenauen Arbeitgeber geben – man muss ihn nur finden. Da der berufliche Erfolg nicht nur vom Können und Wollen abhängt, sondern eben genau von dieser Passgenauigkeit des Arbeitgebers mit den persönlichen Bedürfnissen und Interessen, sollte man sich in aller Ruhe einen Überblick über seine vielfältigen Möglichkeiten verschaffen. Geben Sie sich nicht mit dem erstbesten Arbeitgeber zufrieden. Investieren Sie die notwendige Zeit und setzen Sie sich mit verschiedenen Unternehmen auseinander. Genau diese Möglichkeit haben Sie an Absolventenmessen. An diesen Messen lernen Studierende und AbsolventInnen die Top-Arbeitgeber der Schweizer Wirtschaft kennen. An Ausstellungsständen werden die UnternehmensvertreterInnen alle Fragen rund um den Berufseinstieg beantworten. Daneben warten spannende Fachvorträge, an denen ExpertInnen wertvolle Tipps für einen optimalen Karrierestart geben. Ausserdem erfährt man während den Unternehmenspräsentationen von hochkarätigen ManagerInnen, was die Unternehmen beschäftigt und welche Einstiegsmöglichkeiten sie bieten. Zudem wartet oftmals noch ein grosses Rahmenprogramm mit Hilfestellungen rund um die Themen Bewerbung und Berufseinstieg.  Treffen Sie die Top-Arbeitgeber der Schweiz!

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Besuchen Sie Absolventenmessen und sichern Sie sich so einen Vorsprung gegenüber anderen BewerberInnen, indem Sie:

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... oder erfahren, an welchen Kompetenzen Sie noch arbeiten müssen, um die Anforderungen des Traumarbeitgebers erfüllen zu können.

Teilnehmende Unternehmen der Absolventenmes

se Schweiz stellen sich vor ≥

35 TALENT CAREER 2017


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Gesuchte Fachrichtungen: Wirtschafts-, Rechts-, Natur-, Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Informatik, Mathematik

Einstiegsmöglichkeiten: › Praktikum › Direkteinstieg › Traineeprogramm

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Durchschnittsalter: 33.6 Jahre

EY (Ernst & Young AG) Yvonne Ackermann Head Employer Branding & Recruiting Maagplatz 1, 8005 Zürich Tel.: +41 (0)58 286 33 66 careers@ch.ey.com  www.ey.com/careers

EY Building a better working world

Was machen wir? Unsere Mitarbeiter stehen für herausragenden Kundenservice. Wir hören unseren Kunden genau zu und denken uns in ihre Branche, ihr Geschäftsmodell und ihre Herausforderungen hinein. Wir arbeiten kooperativ mit ihnen zusammen und liefern Lösungen, die innovativ sind, ihre Potenziale erschliessen und sie wirklich nach vorne bringen. Wir wollen ihre Erwartungen immer wieder übertreffen, indem wir den entscheidenden Schritt weiter gehen, die richtigen Fragen stellen und somit einen echten Mehrwert bieten. Deshalb suchen,

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fördern und entwickeln wir unsere Mitarbeitenden und fördern ihre unterschiedlichsten Stärken, Fähigkeiten und Denkweisen. In unserer besonderen, multikulturellen und wertorientierten Unternehmenskultur finden diese Menschen zusammen – und ergänzen sich zu starken und leistungsfähigen Teams. Das zeichnet uns aus. Wen suchen wir? Wir suchen Persönlichkeiten, die etwas bewegen wollen und mehr als eine Karriere suchen. Als Teamplayer stellen Sie Ihre soziale Kompetenz unter Beweis. Ob als Berufseinsteiger/in oder mit einigen Jahren Erfahrung – wir bieten Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, gemeinsam mit uns Ihren individuellen Karriereweg zu gehen. Lösen Sie Ihren hohen Anspruch an Karriere bei EY ein. Wenn Sie Teamarbeit lieben, kommunikativ und leistungsbereit sind und mit analytischer Denkschärfe und kreativen Ideen neue Impulse geben, dann möchten wir gerne auf Sie setzen. Heute und in Zukunft. Das macht Sie aus? Willkommen im Team!

Berufseinstieg

Wer sind wir? Die globale EY-Organisation ist eine Marktführerin in der Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Transaktionsberatung und Managementberatung. Wir fördern mit unserer Erfahrung, unserem Wissen und unseren Dienstleistungen weltweit die Zuversicht und die Vertrauensbildung in die Finanzmärkte und die Volkswirtschaften. Für diese Herausforderung sind wir dank gut ausgebildeter Mitarbeitenden, starker Teams sowie ausgezeichneter Services und Kundenbeziehungen bestens gerüstet. «Building a better working world»: Unser globales Versprechen ist es, gewinnbringend den Fortschritt voranzutreiben – für unsere Mitarbeitenden, unsere Kunden und die Gesellschaft.

ST. GALLEN ZÜRICH

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Lernen Sie uns an folgender Karriereveranstaltung kennen:

Absolventenmesse Schweiz StageOne, Zürich-Oerlikon  www.absolventenmesse-schweiz.ch

Absolventenmesse Basel Messe Basel, Basel  www.absolventenmesse-basel.ch

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LAURENT, REGIONALLEITER

ICH FINDE, LEISTUNG SOLLTE SICH LOHNEN. WIR KÖNNEN UNS DARAUF VERLASSEN. Lidl lohnt sich – auch für unsere Mitarbeitenden: angefangen bei einem tollen Team und viel Raum für Ideen bis hin zu einmaligen Weiterbildungsangeboten und besten Aufstiegsmöglichkeiten bietet Lidl vielfältige Möglichkeiten für gemeinsames Wachstum.

Karrierechancen auf karriere.lidl.ch


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Facts

Gesuchte Fachrichtungen: Bau- und Umweltingenieurwesen, Architektur, Energieeffizienz, Raumund Stadtplanung, Gebäudetechnik

Einstiegsmöglichkeiten: › Praktikum › Direkteinstieg

Losinger Marazzi AG Human Resources Wankdorfalle 5 3014 Bern University-relations@losinger-marazzi.ch  losinger-marazzi.ch/de/

Losinger Marazzi Shared innovation

Formen wir die Zukunft: Als Schrittmacher unserer Branche passen wir unser Angebot laufend an die sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden an. Unser Ziel ist es, eine lebenswerte Zukunft mitzugestalten. Formen wir Lebenswandel – Stadterneuerung: Wir optimieren die Nutzung verfügbarer Flächen und realisieren Umnutzungs- und Verdichtungsprojekte, indem wir Gebäude aufstocken oder neu denken und bauen. Zudem werten wir bereits vorhandene innerstädtische Quartiere auf.

Standorte in der Schweiz:

BASEL

ZÜRICH

Formen wir Lebenswelten – Smart Cities: Wir schaffen Quartiere, die vielfältiger und nachhaltiger sind. Wir vernetzen Infrastruktursysteme wie Transport, Energie und Daten intelligent, um breit gefächerte Leistungen zu bieten. Und wir erhöhen die Lebensqualität bei minimalem Ressourcenverbrauch. Formen wir Lebenszyklen – Gesamtangebot: Wir bieten alles aus einer Hand, von der Grundstücksuche und Entwicklung über die Realisierung bis zum nachhaltigen Betrieb und Unterhalt. Wir garantieren Energie- und Kosteneffizienz sowie einen nachhaltigen Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Bauwerks. Formen wir Ihre Karriere bei uns: Es gibt viele Gründe, bei uns zu arbeiten. Ambition und Vorbildlichkeit sind Leitsätze, die uns antreiben und weiterbringen. Der Anspruch, zu den führenden Arbeitgebern zu gehören leitet sich aus unserer Unternehmensstrategie ab und konkretisiert sich im Rahmen unserer Projekte und auf unseren Baustellen. Es ist uns ein Anliegen, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, einen ersten Einblick in die Berufswelt zu erlangen und gleichzeitig die Vielfalt unserer Berufsfelder zu entdecken. Denn wir sind davon überzeugt, dass die Mitarbeitenden von heute das Unternehmen von morgen prägen. losinger-marazzi.ch/careers

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Kalender

Berufseinstieg

Losinger Marazzi ist das führende Schweizer Unternehmen für intelligentes Bauen. Zusammen mit unseren Kunden gestalten wir Lebenswelten, die den Anforderungen einer komplexer werdenden, vernetzten und mobilen Gesellschaft entsprechen. Als Vordenker setzen wir unsere Innovationskraft, unsere Kompetenz und unser breit gefächertes Angebot ein, um bebaute Areale künftigen Bedürfnissen anzupassen und die Lebensräume von morgen neu zu entwickeln, zu gestalten und zu realisieren. Als Tochterunternehmen von Bouygues Construction vereint Losinger Marazzi die Flexibilität eines lokal verankerten Unternehmens mit der Stärke und Erfahrung eines internationalen Grosskonzerns.

Lernen Sie uns an folgender Karriereveranstaltung kennen:

Absolventenmesse Schweiz StageOne, Zürich-Oerlikon  www.absolventenmesse-schweiz.ch

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G N I N E OP E H T N I N E E R G

ENTFALTEN UND WEITERENTWICKELN Die KMS AG investiert viel in das Wohl und die Bindung ihrer Mitarbeitenden. Die Förderung jedes Einzelnen, attraktive Anstellungsbedingungen, ein eigener Koch und jetzt noch ein eindrückliches Firmengebäude an ländlicher Lage gehören mit dazu. Die Türen stehen bei der KMS offen für IT-Talente.

9. Wir öffnen am 30.0 Uhr von 9.00 bis 12.30 r Sie! unseren Neubau fü Kommen Sie vorbei und schnuppern Sie e unverbindlich frisch KMS-Luft! www.kms-ag.ch/ opening

Neubau für die besten Talente Eindrücklich schmiegt sich das neue Firmengebäude der KMS in die ländliche Umgebung von Matzingen ein. 7.5 Millionen hat die KMS in den Bau und ihre Zukunft investiert. Hinter der ästhetischen Fassade verbergen sich top moderne Arbeitsplätze. «Dieser Neubau ist ein zusätzliches Dankeschön an unsere Mitarbeitenden», sagt CEO Erich Kleinhans. Ihm ist es ein Anliegen, dass sich die Mitarbeitenden bei der Arbeit wohlfühlen und ihr Potenzial gänzlich entfalten können. Deshalb hat er sich beim Innenausbau an Materialien aus dem Wohnbereich angelehnt. Die Mitarbeitenden pendeln zwischen dem eigenen Arbeitsplatz und diversen Sonderzonen, welche die Teamarbeit fördern und kreative Denkprozesse anstossen. Förderungsprogramm «Young Leaders» Die KMS tut alles für die besten Talente. So fördert sie das Potenzial jedes Einzelnen und investiert grosszügig in externe Weiterbildung. Zur Förderung des internen Führungsnachwuchses hat die KMS erst kürzlich das Programm «Young Leaders» eingeführt. Andreas Bosshard ist der youngste Leader und hat die Chance gepackt. «Ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch und will Neues entdecken. Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln und besser kennenlernen», sagt er. Ein Koch für das leibliche Wohl Attraktive Anstellungsbedingungen gehören schon längst zum Standard der KMS. Die Mitarbeitenden geniessen die grosszügige Ferienregelung, die verschiedensten Goodies und seit einiger Zeit sogar täglich ein frisches Mittagessen. Der eigene Koch zaubert jeden Tag ein echt leckeres Menü auf den Tisch. Motivation geht schliesslich durch den Magen.

Rund 120 kluge Köpfe tüfteln und planen, entwickeln und beraten bei uns. Fertig ist eine clevere Software, nest Steuern, für die öffentliche Hand. Wir haben unser Herzblut im so beliebten Thema «Steuern». Sie finden das öde? Wir sind begeistert. Denn wir erleichtern den Steuerämtern der Kantone, Städte und Gemeinden die tägliche Büez. www.kms-ag.ch


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Facts

Gesuchte Fachrichtungen: Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften

Einstiegsmöglichkeiten: › Praktikum › Bachelor- und Masterabeit › Direkteinstieg › Semester- und Diplomarbeiten

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Durchschnittsalter: 36,7

Zühlke Engineering AG Sabrina Stefanelli, Talent Relation & Employer Branding Specialist Wiesenstrasse 10a, 8952 Schlieren Tel. +41 (0)44 733 66 11 jobs@zuehlke.com  www.zuehlke.com

Zühlke Engineering AG Vielfalt und Dynamik in der ICT-Welt

Als Teil der 1968 gegründeten Zühlke Gruppe sind wir heute mit lokalen Teams in Deutschland, Grossbritannien, Österreich, Serbien, Singapur und der Schweiz präsent. Projektgeschäft Je komplexer das Problem, desto spannender der Lösungsweg. Wir bearbeiten anspruchsvolle und vielseitige Projekte für bedeutende Unternehmen aus allen Branchen. Dazu brauchen wir einen Wissens- und Erfahrungsvorsprung, kompetente Mitarbeitende und Spitzenleistungen. Unser Portfolio ist sehr breit. Dazu zählen Projekte wie der Milchaufschäumer für Nespresso, die Weiterentwicklung eines Lawinenrucksacks von Mammut,

ZÜRICH

Standorte in der Schweiz:

ein vernetztes Schliesssystem von dormakaba oder eine App für das mobile Kundencenter von Swisscom. Zühlke – empowering talents Wir suchen hochqualifizierte Mitarbeitende aus den Bereichen Informatik und Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik, Maschinenbau und verwandten Fachrichtungen. Neben gutem Fachwissen sind Begeisterung, natürlicher Ehrgeiz, Kommunikations- und Teamfähigkeit entscheidend. Zühlke zeichnet sich durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Teams aus. Ihr theoretisches Wissen wenden Absolventen rasch in verschiedenen Praxisbereichen und spannenden Projekten an. Unsere Mitarbeitenden nutzen die Technologie, um die aus Kundensicht beste Lösung zu entwickeln. Sie handeln unternehmerisch. Weiterbildung ist uns wichtig: Deshalb investieren wir über zwölf Prozent des Umsatzes in die Ausbildung unserer Mitarbeitenden. Wir unterstützen den Know-how-Aufbau mit Schulungen, Seminaren und Ausbildungscamps. Weitere Informationen zu unseren Einstiegsmöglichkeiten findest du auf unserer Homepage: www.zuehlke.com

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Lernen Sie uns an folgenden Karriereveranstaltungen kennen:

Absolventenmesse Schweiz StageOne, Zürich-Oerlikon  www.absolventenmesse-schweiz.ch

IT-Day Priora Center, Zürich-Kloten  www.it-day.ch

BERN

Berufseinstieg

Über uns Innovation braucht unternehmerische Weitsicht und den Mut, Grenzen zu verschieben und Neuland zu betreten. Davon sind wir überzeugt. Zühlke begleitet Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Vision – von der cleveren Idee bis zum durchschlagenden Markterfolg. Mit erprobten Business- und Technologie-Konzepten sowie interdisziplinären Teams setzt Zühlke Ideen ihrer Kunden in nachhaltige Markterfolge um. Mehr als 800 Experten mit der Erfahrung aus über 8'000 Projekten entwickeln wegweisende Produkte, massgefertigte Software und Lösungen aus der intelligenten Kombination von beiden.

Women's Contact Day StageOne, Zürich-Oerlikon  www.womens-contact-day.ch

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TALENT CAREER 2017


s l a t i e b r A e d n e t f i t s n n Si

l e i z e r e i r Kar inst

e Der Berufs

Jeder kennt die Namen der grossen, international tätigen NGO / NPO / IO wie Amnesty International, IKRK, IFRC, Médecins Sans Frontières, Helvetas oder Caritas. Doch die wenigsten HochschulabsolventInnen denken

über einen Karrierestart in der internationalen Zusammenarbeit nach. Dies überrascht, da viele Studierende sagen, dass sie einer Arbeit nachgehen wollen, die nicht nur für Einkommen sorgt, sondern auch Sinn stiftet.

Dr. Rolf Sonderegger, Geschäftsführer / Inhaber, together ag

N

GOs / NPOs / IOs haftet der Ruf an, Idealisten einzustellen, die sich mit viel Herzblut für eine gute Sache einsetzen. Doch dieses Image ist mehr als überholt. Diese sind heute effiziente Organisationen mit professionellen Strukturen, die qualifizierte Fach- und Führungskräfte suchen. Lediglich Interesse für das Thema reicht schon lange nicht mehr aus, um für eine Stelle in der internationalen Zusammenarbeit in Frage zu kommen. Moderne Arbeitgeber Während der letzten Jahre haben zahlreiche NGOs / NPOs / IOs spannende Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten für Studierende und AbsolventInnen von Fachhochschulen und universitären Hochschulen geschaffen. Gesucht werden heute Personen fast aller Fachrichtungen – von Wirtschafts-, Rechts-,

42 TALENT CAREER 2017

O / IO

O / NP G N r e n i e i ieg be


Kurz erklärt

ist die englische Abkürzung für «Non-Governmental Organisation». Üblicherweise versteht man darunter private Organisationen, die weder finanzielle Gewinne erzielen wollen, noch einem Staat unterstellt sind, sich aber trotzdem für gesellschaftliche Interessen (Umweltschutz, Flüchtlingshilfe, Menschenrechte, Berufsbildung, Armutsbekämpfung, etc.) einsetzen.

NPO

ist die englische Abkürzung für «Non-Profit Organisation». Üblicherweise versteht man darunter Organisationen, die soziale, kulturelle oder wissenschaftliche Ziele verfolgt, ohne finanzielle Gewinne erzielen zu wollen.

IO

ist eine Internationale Organisation, die der gemeinschaftlichen Regelung oder Abwicklung von politischen, wirtschaftlichen, militärischen und kulturellen Angelegenheiten auf Ebene der Staaten dient. Zu ihnen gehören die UN und internationale Finanzinstitutionen.

Sozial- und Naturwissenschaftlern über Ärzte, Ingenieure und IT-Spezialisten bis hin zu Lehrpersonen. Wie bei allen Arbeitgebern sind gute Noten zwar erwünscht, allerdings überwiegen andere Kompetenzen. So sind neben den Fachkompetenzen vor allem die Soft Skills wichtig: Sozialkompetenz, Flexibilität, Kommunikationsgeschick, Ambiguitätstoleranz und mentale Stärke sind von grösster Bedeutung. Zudem sind Offenheit gegenüber Neuem und sehr gute Englischkenntnisse eine Grundvoraussetzung. Je nach Einsatzort und Tätigkeit sind weitere Sprachkenntnisse erwünscht, manchmal sogar zwingende Voraussetzung. Berufseinstieg Arbeiten bei einer NGO / NPO / IO kann sowohl körperlich als auch mental sehr herausfordernd sein. Es ist deshalb besonders wichtig, dass interessierte Personen der Realität entsprechende Erwartungen an die Arbeit haben. Vor diesem Hintergrund empfehlen viele Organisationen einen Einstieg über ein Praktikum. So gewinnen die Studierenden sehr genaue Einblicke in die tägliche Arbeit, die Herausforderungen und Belastungen. Da sich NGOs / NPOs / IOs hauptsächlich über freiwillige Beiträge von Stiftungen, Privatpersonen, Unternehmen oder Regierungen finanzieren, sind die finanziellen Ressourcen oft beschränkt und die finanzielle Entschädigung im Vergleich mit der Privatwirtschaft tendenziell tiefer. Dafür gibt es aber andere Vorteile. So können qualifizierte Mitarbeitende oftmals schnell viel Verantwortung übernehmen und prägende Erfahrungen im Ausland sammeln. Kurzum: Wer sich seinen Lebensunterhalt mit einer sinnstiftenden Arbeit verdienen will, sollte sich über seine beruflichen Möglichkeiten bei NGOs / NPOs / IOs informieren. 

cinfo

IKRK und IFRC

Die erste Anlaufstelle für den Berufseinstieg in der internationalen Zusammenarbeit

NGOs / NPOs / IOs, die aktiv rekrutieren

Studierende, die ihre Laufbahn in den

können interessierte Studierende und

Bereichen Entwicklungszusammenarbeit,

AbsolventInnen persönliche Gespräche

Humanitäre Hilfe, Wirtschaftliche Zusam-

mit VertreterInnen vom IKRK und IFRC

menarbeit oder Friedensförderung starten

führen. Gerne stehen Ihnen die verant-

möchten, erhalten an der Absolventenmesse

wortlichen Personen für alle Fragen rund

Schweiz 2017 weiterführende Informationen

um Praktika oder Direkteinstieg zur Ver-

von den cinfo-BeraterInnen.

fügung.

An der Absolventenmesse Schweiz 2017

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NGO

Treffen Sie NGO / NPO / IO persönlich!

Absolventenmesse Schweiz 2. November 2017, StageOne, Zürich-Oerlikon Jetzt kostenlos registrieren:  www.absolventenmesse-schweiz.ch

43 TALENT CAREER 2017


Vom Regionalverkaufsleiter zum Director Human Resources – ein spannendes Interview. Interview: Dr. Rolf Sonderegger, Geschäftsführer / Inhaber, together ag

44 TALENT CAREER 2017


Auffällig war, dass meine Einstiegsstelle viel mehr Reaktionen ausgelöst hatte, als die Stellen von KollegInnen bei Banken, Versicherungen oder in der Beratung. Meine Einstiegsstelle war einfach die spannendste von allen. Wieso haben Sie sich durch diese kritischen Fragen nicht beirren lassen?

Name

Funktion

Für viele Studierende ist das Image des ersten Arbeitgebers wichtiger als der Inhalt der täglichen Arbeit. Bei Ihnen war es genau umgekehrt? Ja, für mich war der Inhalt der Stelle das entscheidende Kriterium. Ich wollte damals und will auch heute noch etwas bewegen können. Das ist für mich das Entscheidende. Und auch die vorher erwähnte negative Medienberichterstattung hat Sie nicht gestört? Nein, aber erstaunt, da viel Falsches berichtet wurde über ALDI SUISSE als Arbeitgeberin. Beeindruckt und fasziniert hat mich, dass ein Unternehmen bereits vor Eröffnung der ersten Läden, einen so grossen Wirbel in der Branche auslösen konnte. Zweieinhalb Jahre nach Ihrem Eintritt als Regionalverkaufsleiter sind Sie befördert worden zum Director Finance & Administration. Seit ca. 5 Jahren sind Sie Director Human Resources. Werden Sie heute von Ihren damaligen StudienkollegInnen um Ihre Karriere beneidet? Es ist eine sehr grosse Anerkennung für meine Position zu spüren. Sowohl meine StudienkollegInnen als auch mein privates Umfeld gönnen es mir, dass ich diesen Weg

Roland Keller

Director Human Resources

Arbeitgeber

ALDI SUISSE

Hochschule

Universität Zürich

Fachrichtung

Management and Economics

Abschlussjahr

2005

In der Stellenanzeige als Regionalverkaufsleiter wurden unternehmerisch denkende AbsolventInnen gesucht, welche viel Verantwortung übernehmen wollen, gerne Mitarbeitende führen und beim Aufbau einer neuen Marke mitwirken möchten. Diese Herausforderungen haben mich angesprochen – unabhängig vom Ruf des Arbeitgebers. Als ich in den Vorstellungsgesprächen glaubhaft mitbekommen habe, dass der Job genau das verspricht, was in der Stellenanzeige zu lesen war, ist mir die Entscheidung trotz kritischer Kommentare von StudienkollegInnen und dem privaten Umfeld, einfach gefallen.

so erfolgreich gehen durfte. Verstärkend kommt natürlich noch dazu, dass sich in den vergangenen Jahren die allgemeine Wahrnehmung von ALDI SUISSE sehr zum Positiven entwickelt hat. Wie wichtig war es für Ihre Karriere, dass Sie als Regionalverkaufsleiter gestartet sind? Für uns ist es sehr wichtig, dass die Mitarbeitenden, die in einer leitenden Position tätig sind, unser Geschäftsmodell von Grund auf verstanden haben. Nur wenn man den Alltag in der Filiale kennt, kann man die täglichen Herausforderungen und

Kurz nachgefragt

Arbeitstagen inklusive Retail tönt nach langen auch für Regionalver das Gilt eit. Sam stagsarb kaufsleiterInnen? t raft bei ALDI SUISSE träg Als Nachwuchsf ührungsk hend prec Ents ng. ortu ntw man sehr schnell grosse Vera agement gefragt. Dafür ist zu Beg inn ein hohes Eng en eine hohe Autonomie rInn haben Regionalverkaufsleite ltages. Die Lage der itsal Arbe des ng altu in der Gest der nach den Öffnungszeiten Arbeitszeiten richtet sich Samstag ein der auch ist hend prec ents Filialen – r der Woche ist fix gegeben. Arbeitstag. Ein freier Tag unte fsleiterInnen zu Beginn Müssen Regionalverkau Regale einräumen? und en epp schl en auch Kist ung. Alle Reg ionalbild Aus Ja, auch das gehört zur ein paar Wochen für en nehm en rInn verkaufsleite um das operative ein, ung die Position der Filialleit en. lern zu en kenn Geschäft solventInnen bei Verdienen Hochschulab ail- Branche weniger Ret einem Einstieg in der en? nch Bra eren als in and anstrebt und sehr schnell Wer eine Führungskarriere , ist bei ALDI SUISSE will en trag ng ortu ntw viel Vera dem notwendigen und ng richtig. Der Verantwortu die Anstellungssind hend prec ents ent Engagem verkaufsleiterInnen bedingungen von Regional hervorragend.

die zugrundeliegenden Prozesse einordnen und verstehen. Zudem entwickelt man so eine hohe Wertschätzung gegenüber der Leistung der Mitarbeitenden in den Filialen. Dieses Verständnis hat sich bewährt. Deshalb besetzen wir weiterführende Leitungspositionen ausschliesslich aus dem Pool von Regionalverkaufsleitern und Managern. Unser Talent Management bietet daher hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten. 

meet

up

Roland Keller

Berufseinstieg

Roland Keller, was haben Ihre StudienkollegInnen gesagt, als sie erfahren haben, dass Sie Ihre berufliche Laufbahn in der Retail-Branche bei der ALDI SUISSE starten? Ich habe 2006 bei ALDI SUISSE angefangen. Zu diesem Zeitpunkt war der Discounter erst mit ganz wenigen Filialen in der Schweiz aktiv. Nichtsdestotrotz war ALDI SUISSE medial sehr präsent – aber eher im negativen Sinne. Vor diesem Hintergrund konnten sowohl meine StudienkollegInnen als auch mein privates Umfeld meine Absicht überhaupt nicht einordnen. Dementsprechend wurde ich mit kritischen Fragen konfrontiert, wie «Wieso willst du bei ALDI SUISSE arbeiten?», «Was gefällt dir an der Stelle als Regionalverkaufsleiter?», oder «Ist das nicht eine Sackgasse?». Ich habe mich dadurch aber nicht beirren lassen.

Retail-Day 30. November 2017, Priora Center, Zürich-Kloten 13.00 – 13.20 Uhr, Roland Keller, Director Human Resources, ALDI SUISSE

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45 TALENT CAREER 2017


Fragen zu Studium und Karriere? Wir helfen uns gegenseitig!


Berufe unter der Lupe

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a die Einstiegsstelle die Richtung der Karriere sehr stark beeinflusst, sollten Sie sich über die konkreten Inhalte und Verantwortlichkeiten der verschiedenen Stellenprofile sehr gut informieren. Dabei werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Stellenprofile stossen, die Sie noch nicht kennen.

Nachgefragt Auf den folgenden Seiten haben wir typische Einstiegsstellen bei ALDI SUISSE, Deloitte und Helvetia Versicherungen unter die Lupe genommen. Wir haben Gespräche mit Personen geführt, die vor kurzem ihr Studium beendet haben und nun von ihrem beruflichen Alltag, ihrem Karriereweg und ihren weiteren Perspektiven berichten. Zudem erhalten Sie konkrete Ratschläge für einen erfolgreichen Berufseinstieg!

Bleiben Sie bei der Suche nach potentiellen Stellenprofilen neugierig, denn es gibt nichts Schlimmeres, als wenn Sie Ihre Kompetenzen in Ihrem Beruf nicht anwenden können oder von Ihnen Leistungen erwartet werden, die Sie nicht interessieren. Nur wenn die persönlichen Fähigkeiten und beruflichen Anforderungen übereinstimmen, werden Sie eine Leidenschaft für Ihre Arbeit entwickeln, die Ihnen die notwendige Kraft und Energie für eine steile Karriere gibt. 

Als Hilfestellung zur Eingrenzung der Suche nach der passenden Einstiegsstelle werden folgende Kriterien eine Rolle spielen:

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47 TALENT CAREER 2017

Berufseinstieg

– Region – Branche – Grossunternehmen oder KMU – Traineeprogramm oder Direkteinstieg – Aufgaben – Verantwortlichkeiten – Unternehmenskultur – Entwicklungsmöglichkeiten


 Nach über 10 Jahren Berufserfahrung in der Finanzbranche suchte ich eine neue Herausforderung im Bereich Marketing . Nach meinem Bachelorstudium durfte ich bei ALDI SUISSE direkt diverse spannende Projekte im Bereich Konzeption, Planung und Umsetzung von Events übernehmen. Nach kurzer Zeit konnte ich dann eine Teamleitungsposition antreten . Heute bin ich mit meinem Team für den Online-Auftritt von ALDI SUISSE sowie für Messen und Events verantwortlich.

Weitere Informationen  www.jobs.aldi.ch

Einstiegsmöglichkeiten › Praktikum › Direkteinstieg

Gesuchte Fachrichtungen › Wirtschaftswissenschaften Weitere Informationen zum Unternehmen auf Seite:

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Leiter Verkauf

Claude Flückiger Sponsion Lizentiat (lic. rer. pol.) Betriebswirtschaftslehre, Universität Bern

Ich bin direkt nach meinem Studium als Regionalverkaufsleiter bei ALDI SUISSE eingestiegen . In dieser abwechslungsreichen Position konnte ich mich zu einer erfahrenen Führungskraft entwickeln . Heute bin ich als Leiter Verkauf der Zweigniederlassung Domdidier für zehn Regionalverkaufsleiter und ein Team von über 300 Mitarbeitern verantwortlich .

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit bei ALDI SUISSE?

Seit unserem Markteintritt in der Schweiz sind wir stetig gewachsen. Wir haben für einen Preiswettbewerb gesorgt. Das hat man von uns erwartet. Gleichermassen haben wir auch für einen Qualitätswettbewerb gesorgt, den man uns anfangs nicht zugetraut hat. Nur mit vereinten Kräften konnte das Unternehmen wachsen und sich im Markt etablieren. Der Austausch mit anderen ist sehr wichtig, denn man profitiert von den Erfahrungen jedes Einzelnen. Das Fördern von Vielfalt, die daraus resultierenden Innovationen und das Engagement jedes Einzelnen sind dabei die Erfolgsgaranten der Zukunft.

Weite re Info Unte rnehm rmation en en im Caree zum r Sta rter: Seit e

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TALENT CAREER 2017

Wie wurden Sie persönlich gefördert? In erster Linie bildet ALDI SUISSE «on the job» aus, egal in welcher Position. Man begleitet erfahrene KollegInnen und lernt von ihnen. Mir wurde sowohl als Regionalverkaufsleiter als auch als Leiter Verkauf die Gelegenheit geboten im In- und Ausland Erfahrungen zu sammeln. Doch auch schon der interkulturelle Austausch zwischen den Schweizer Sprachregionen fordert eine stetige Weiterentwicklung. Hierzu bot ALDI SUISSE mir von Anfang an ein Entwicklungsprogramm, das sich an meinen individuellen Bedürfnissen orientiert.

Was zeichnet Ihre Arbeit bei ALDI SUISSE aus? Ein Teil von ALDI SUISSE zu sein – einem enorm wachsenden Unternehmen – bereitet mir Freude. Die flachen Hierarchien und klar aufgeteilten Verantwortlichkeiten helfen dabei, Projekte effizient und unkompliziert abzuwickeln. Zudem kann ich in vielen Bereichen mitentscheiden und meine Ideen miteinbringen. So entstanden unterschiedliche, spannende und erfolgreiche Projekte auf die ich stolz zurückblicke. Welche Entwicklungsmöglichkeiten bietet ALDI SUISSE? In den 3,5 Jahren bei ALDI SUISSE habe ich viele Erfahrungen gesammelt. Durch die stetige Weiterentwicklung des Unternehmens – unter anderem im Bereich Marketing – gestalteten sich die Aufgaben auch für mich facettenreich. Aus meiner Position heraus wird mir die Möglichkeit geboten, in den Verkauf zu wechseln und als Regionalverkaufsleiterin zu arbeiten. Schweizweit oder im Ausland. Zudem kann ich mich in verschiedenen Geschäftsbereichen zu einer Leitungsposition hier im Hauptsitz von ALDI SUISSE entwickeln.

Managerin Werbung Erika Arnold Bachelor of Science in Business Administration Fachhochschule St. Gallen

Regionalverkaufsleiter

Mathias Studer Bachelor of Science in Betriebsökonomie Fachhochschule Nordwestschweiz, Olten SO und Haaga-Helia University of Applied Sciences, Helsinki

Im Anschluss an meine kaufmännische Lehre konnte ich bereits erste Berufserfahrung sammeln . Nach dem Studium wollte ich dann einen abwechslungsreichen Job, bei dem ich mich selbstständig organisieren und schnell Personal- und Führungsverantwortung übernehmen kann . Diese Möglichkeiten bietet mir ALDI SUISSE in der Position als Regionalverkaufsleiter .

Sie sind direkt nach Ihrem Abschluss an der Fachhochschule bei ALDI SUISSE eingestiegen. Welche Herausforderungen bringt das mit sich? Der direkte Einstieg als RVL ist für einen jungen Absolventen sehr abwechslungsreich – aber auch durchaus herausfordernd. Bereits nach 6 bis 8 Monaten übernimmt man ein Team von ca. 60 Mitarbeitenden. Vom ersten Tag an trägt ein Regionalverkaufsleiter grosse Verantwortung und hat einen eigenen Handlungsspielraum. Unser Arbeitsalltag ist sehr vielseitig, weshalb man in dieser Position auch ein Allrounder sein muss. Gefragt ist auch Flexibilität, denn kein Tag ist wie der Andere.

Wie werden Sie von ALDI SUISSE optimal auf Ihre neue Position als Regionalverkaufsleiter vorbereitet? Während der ersten 8 Monate ist man in der Einarbeitung. Diese wird teilweise auch in der Filiale absolviert, was dabei hilft, die Tätigkeiten der Filialmitarbeitenden kennenzulernen. Ich durfte in diesem Zeitraum auch selbst eine Filiale führen. Zudem standen intensive Schulungen in den verschiedenen Geschäftsbereichen in der Schweiz und auch in Österreich auf dem Programm. Mitfahrten mit anderen Regionalverkaufsleitern und eine intensive praktische Einführung rundeten die Traineezeit erfolgreich ab. Bereits nach 6 Monaten durfte ich meine ersten eigenen Filialen übernehmen.


Schon nach der Schulzeit bin ich mit einer KV-Lehre in die Versicherungsbranche eingestiegen . Nach einem Studium in Wirtschaftsinformatik fand ich vor zwei Jahren zurück – nur diesmal in einen anderen Bereich : in die IT von Helvetia hier habe ich das Traineeprogramm absolviert .

 Anja Zimmermann Master in Business Innovation Universität St. Gallen

Im Herbst 2016 habe ich meinen Master in Business Innovation an der Universität St . Gallen abgeschlossen . Helvetia habe ich während des Studiums als Partner eines Design Thinking Kurses kennengelernt . Mich faszinierte, wie innovativ man bei Helvetia als Teil einer traditionellen Branche sein kann . Direkt nach dem Studium stieg ich als Hochschulpraktikantin im Bereich Strategie & Innovation ein .

Seit Mai 2017 bin ich als Innovation Managerin im Team Corporate Incubation fest angestellt. Unsere Aufgabe ist es, Helvetia unter anderem durch die Entwicklung von internen Start-ups, bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Mein Arbeitsalltag ist extrem abwechslungsreich und herausfordernd. Mir gefällt, dass ich sehr schnell viel Verantwortung übernehmen konnte. Aktuell leite ich beispielsweise ein Pilot-Projekt zur Verbreitung des innovativen Spirits innerhalb Helvetia. Dabei soll die sogenannte Kickbox den Mitarbeitenden ermöglichen, ihre eigenen Geschäftsideen Realität werden zu lassen und selbst Unternehmer zu werden. In unserem Bereich wird oft das Prinzip «learning by doing» verfolgt: Mit jedem Projekt machen wir neue Erfahrungen, entwickeln unser Vorgehen weiter und werden besser in dem was wir tun. In Zukunft könnte ich mir vorstellen, eines der internen Start-ups als CEO zu übernehmen. Auf einen Schlag wäre ich dann ganz anderen Fragestellungen gegenübergestellt. Das stelle ich mir extrem spannend vor.

Im Informatikbereich von Helvetia herrscht eine sehr offene und herzliche Kultur. Ich fühlte mich von Beginn an sehr gut aufgenommen und integriert. Mir gefällt es, dass ich bereits von Anfang an Verantwortung übernehmen konnte und stets einen Handlungsspielraum für die Umsetzung meiner Projekte habe. Seit September 2016 absolviere ich einen berufsbegleitenden Master in Wirtschaftsinformatik. Das Studium und meine Projekte bei Helvetia unter einen Hut zu bringen ist herausfordernd, macht aber gleichzeitig auch Spass. Das flexible Arbeitszeitmodell von Helvetia, bei dem ich weder örtlich noch zeitlich an fixe Vorgaben gebunden bin, kommt mir in dieser Situation sehr entgegen. Mit der Kombination aus Ausbildung und Arbeit kann ich viel Neues lernen und gleich anwenden.

Business Analyst

Christoph Fritschi Bachelor in Wirtschaftsinformatik Fachhochschule St. Gallen

Einstiegsmöglichkeiten › Hochschulpraktikum › Traineeprogramm › Direkteinstieg

Product Managerin

Andrea Steinmann Bachelor in Betriebswirtschaftslehre Universität St. Gallen

Gesuchte Fachrichtungen › Wirtschaftswissenschaften › Mathematik › Informatik › Naturwissenschaften › Rechtswissenschaften

Nach meinem Bachelor Abschluss in BWL an der Universität St . Gallen bin ich im Herbst 2014 mit dem 12-monatigen Insurance Traineeprogramm bei Helvetia eingestiegen . Am Traineeprogramm von Helvetia reizte mich insbesondere die Möglichkeit, meine Module individuell und passend zu meinen Interessen mitbestimmen zu können . Als Product Managerin Spezialgeschäft / Innovation bin ich heute für alle Herausforderungen entlang des Produktlebenszyklus unserer Speziallösungen verantwortlich. Dazu gehören beispielsweise die 3DDrucker – oder die E-Bikeversicherung. Die Vielseitigkeit von Produktentwicklung, Marktaufbau / Vertrieb bis hin zur Begleitung im Schadenfall gefällt mir dabei sehr. Zudem bietet mir meine Funktion die Möglichkeit, gemeinsam mit InsurTechs an innovativen Lösungen für unsere Kunden zu arbeiten und somit einen Beitrag zur erfolgreichen Digitalisierung von Helvetia zu leisten.

Bei Helvetia wurde ich herzlich aufgenommen und ich konnte mir innert kurzer Zeit ein grosses Netzwerk aufbauen. Von Anfang an wurde mir viel Verantwortung übertragen, was zu herausfordernden Aufgaben führt und mir die Möglichkeit gibt, mich on-the-Job weiter zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit internen und externen Anspruchsgruppen, die insgesamt einen sehr interessanten Mix aus betriebswirtschaftlichen und technischen Backgrounds mitbringen, ist sehr bereichernd für mich und führt zu innovativen neuen Ansätzen.

49 TALENT CAREER 2017

Berufseinstieg

Innovation Managerin

Heute bin ich als Business Analyst für die fachlichen Aspekte in den IT-Projekten zuständig. Ich agiere als Vermittler zwischen dem Kerngeschäft und der Informatik und setze mich dafür ein, dass wir von der Informatik die Bedürfnisse unserer internen Kunden aus den Fachabteilungen erkennen und umsetzen. Spannend ist, dass ich so mit vielen unterschiedlichen Ansprechpartnern im Austausch stehe.

Weitere Informationen  www.helvetia.ch/jobs


Headline here We’re always looking for people with the relentless energy to drive and push themselves further. To find new avenues and unique ways to reach our shared goals. At Deloitte, we know that being the undisputed leader means empowering our people to be the very best they can be – so they can make an impact that matters for our clients. Join us at one of our campus events to learn more and see what you can achieve.

Event Title Goes Here Campus Interviews: Date & Time

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Information Session: Date & Time

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Bring your talents to Deloitte, and you’ll find a global network [Insert the Standard legal description] of support, leadership opportunities and diverse thinking. Caption vel doloreet wisit acincil iquatem dio odigna feugiamcommy nim vulput adip exerosto essi. Rud min ver sed magna ate tat, vendigna conulputat. Ulput pratie ming et, commy nos et nim il et at. Ut aliquipit nullaore There’s no limit to what you can achieve. endrem er incilla conse feu facin venisi. © [Year] [Legal entity name].

What impact will you make? deloitte.com/ch/careers What impact will you make? careers.deloitte.com


Angesichts meines akademischen Hintergrunds und meiner Interessen suchte ich einen Arbeitgeber, bei dem ich meine quantitativen und unternehmerischen Fähigkeiten umfassend einbringen kann . Nach einem Praktikum entschied ich mich für Deloitte, da mir die offene Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien sehr zugesagt hat.

 Ida Weber Master in Economics and Business Administration, Universität Zürich

Ich bin vor drei Jahren von Stockholm in die Schweiz gezogen und habe letztes Jahr den Master in Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Banking & Finance an der Universität Zürich abgeschlossen .

Es war mir wichtig, mich in einer dynamischen Unternehmenskultur entwickeln zu können, in der Inklusion, Zusammenarbeit und Leistung eine grosse Rolle spielen. Bei einer meiner Vorlesungen an der Universität habe ich die Leiterin des Bereichs Tax von Deloitte kennengelernt und fand ihre Erfahrungen und, was sie alles erreicht hat, sehr inspirierend. Sie ist einer der Gründe, warum ich bei Deloitte arbeiten wollte.

Ich habe schnell festgestellt, dass Deloitte talentierten Mitarbeitenden eine Plattform bietet und sie anleitet, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Wir ermutigen Menschen dazu, auf jeder Etappe ihrer Laufbahn ihr Bestes zu geben, lassen sie an entscheidenden Themen arbeiten und bieten ihnen neben beruflicher Weiterbildung auch Führungsmöglichkeiten an. Ich habe schon früh gespürt, dass ich ein Teil dieser Kultur werden wollte. Es beeindruckt mich, mit welchem Engagement Deloitte komplexe Sachverhalte löst und was Teamarbeit alles bewirken kann. Zusätzlich zu den spannenden Kundenaufträgen, an denen ich arbeite, habe ich das Gefühl, dass meine Lernmöglichkeiten unendlich sind: durch Training-on-the-Job, Kontakt zu Kollegen oder die Teilnahme an Schulungen. Deloitte gibt mir die Möglichkeit, Tag für Tag ein Stück zu wachsen.

Deloitte erwartet von seinen Mitarbeitenden, dass sie rasch lernen und sich weiterentwickeln. Beispielsweise treffe ich mich monatlich mit meinem Coach zu einem Gespräch, bei dem wir uns über die Projektarbeit, Karriereziele und Entwicklungsmöglichkeiten unterhalten. Diese Gespräche und die dargebotene Unterstützung haben mir sehr geholfen, als ich mich intern umorientiert habe, um mich spezifisch dem Thema M&A widmen zu können. Dies hat mir gezeigt, dass Deloitte viel daran setzt, dass die Mitarbeitenden ihre Karriere nach ihren Interessen und Stärken gestalten können.

Senior Consultant, Financial Advisory, Integration and Separation Advisory

Joel Weber Master in Quantitative Economics and Finance / CEMS, Master in International Management, Universität St. Gallen

Einstiegsmöglichkeiten › Praktikum › Direkteinstieg

Senior Consultant, Consulting, Technology Strategy and Architecture

Gesuchte Fachrichtungen › Wirtschaftswissenschaften › Rechtswissenschaften › Naturwissenschaften › Ingenieurwissenschaften

Tatiana Scheremet Master in International Business Economics, Universität Konstanz

Ich stamme aus Weissrussland mit ukrainischen Wurzeln und deutschem Pass, lebe in der Schweiz und arbeite seit über zehn Jahren in verschiedenen Ländern – u.a. in Deutschland und der Schweiz . Für Deloitte ist das aber nicht untypisch. Mein Team aus 29 Mitarbeitenden repräsentiert 15 Nationalitäten und wir sprechen 17 verschiedene Sprachen . Was die Arbeit bei Deloitte so attraktiv macht, ist, dass es keine physischen Grenzen gibt. Als Mitglied des Consulting Teams habe ich die Gelegenheit, Teil einer internationalen Community zu sein und im Ausland an spannenden Projekten mitzuwirken.

Jedes Land und jede Kultur beeinflussen die Arbeitsweise der Menschen auf dem Mandat, was zum Teil sehr herausfordernd sein kann. Ich glaube aber, dass die Persönlichkeit, die Ziele und Träume jedes einzelnen mir die Chance bietet, über den eigenen Tellerrand hinauszusehen und neuen Herausforderungen in der Zukunft offen gegenüberzustehen. So gehe ich zum Beispiel in der Freizeit meinem Hobby «Raumausstattung und Innenarchitektur» nach und bilde mich nebenbei in diesem Bereich weiter. Die verschiedenen Kulturen unserer Mitarbeitenden inspirieren mich dabei.

Weite re Info Unte rnehm rmation en en im Caree zum r Sta rter:

Seit e

86

51 TALENT CAREER 2017

Berufseinstieg

Consultant, Tax & Legal, Corporate Tax

Meine Projekte bei Deloitte sind meist komplexe Integrations- oder Ausgliederungsprojekte im Rahmen eines Unternehmenskaufs oder -verkaufs. Solche Projekte stellen in den meisten Fällen eine Ausnahmesituation für unsere Kunden dar, da die daraus entstehenden Veränderungen oft tiefgreifend sind. Dies erfordert von uns als Beraterinnen und Berater kreative, angepasste Lösungen, aber auch ein tiefes Verständnis für die Unternehmenskultur und -situation.

Weitere Informationen  www.deloitte.com/ch/careers


oder

Traineeprogramm Direkteinstieg? Soll die berufliche Laufbahn mit einem Traineeprogramm oder Direkteinstieg gestartet werden? Diese Frage stellen sich sehr viele Studierende. Doch leider gibt es keine allgemeingültige Antwort.

Dr. Rolf Sonderegger, Geschäftsführer / Inhaber, together ag

W

as für den einen ein grosser Vorteil ist, ist für den anderen ein gewichtiger Nachteil. Zudem gilt es zu berücksichtigen, dass in einigen Branchen der Einstieg über ein Traineeprogramm der Regelfall ist, während andere Branchen lediglich einen Direkteinstieg anbieten. Vor diesem Hintergrund können nur Sie selber die richtige Entscheidung fällen – in Abhängigkeit von Ihren persönlichen Zielen, favorisierten Branchen und bevorzugten Arbeitgebern. Die Art des Berufseinstiegs ist für die weitere Karriere nicht entscheidend. Viel wichtiger ist die Qualität der täglichen Arbeit. Nur wenn Sie kreative und qualitativ hochstehende Ergebnisse liefern, werden Sie eine steile Karriere haben – egal, ob Sie als Trainee oder DirekteinsteigerIn gestartet sind. Es können zwei Arten von Traineeprogrammen unterschieden werden: Management-Traineeprogramme und Fach-Traineeprogramme. Management-Traineeprogramm Beim Management-Traineeprogramm ist das Ziel die Nachwuchsförderung für eine zukünftige Führungsfunktion. Der Trainee wird während der Laufzeit des Programms in verschiedenen Abteilungen eingesetzt, damit er einen Überblick über das Unternehmen erhält und sich ein grosses internes Netzwerk aufbauen kann. Zudem besucht er Seminare, die den Fokus auf die Soft Skills legen. Fach-Traineeprogramm Beim Fach-Traineeprogramm ist das Ziel die Nachwuchsförderung für eine zukünftige Fachfunktion. Dazu wird bereits bei der Einstellung das zukünftige Stellenprofil fixiert. Der Trainee nutzt die gesamte Laufzeit des Programms, um seine Zielfunktion umfassend kennen zu lernen. Dazu arbeitet er in den relevanten Abteilungen und besucht Seminare, die für die spätere Fachfunktion nutzbringend eingesetzt werden können. 

52 TALENT CAREER 2017


Finden Sie Ihr Traineeprogramm 128 Traineeprogramme im Überblick!

Arbeitgeber

Traineeprogramm

1

2

3

Explorer Trainee Program Global Trainee Program

4

5

6

7

8

Art

9 10 11 12 13 14

 

General Management

Start

Dauer

01. Oktober 2017, 01. April 2018

18 Monate

01. Oktober 2017, 01. April 2018

18 – 24 Monate

 

01. Oktober 2018

18 Monate

November 2018

18 Monate

 

01. Oktober 2018

18 Monate

Corporate Graduate Program

  

Career Start Program

  

Trainee Trading

  

01. September 2018

18 Monate

Trainee Power

  

01. September 2018

18 Monate

01. September 2018

18 Monate

Trainee Finance

General Traineeprogramm

 

 

fortlaufend

16 Monate

Insurance Traineeprogramm

 

 

fortlaufend

16 Monate

General Banking Trainee Program

fortlaufend

18 Monate

Specific Banking Trainee Program

fortlaufend

18 Monate

Berufseinstieg

Gesuchte Fachrichtungen

1 Architektur, Bau- und Planungswesen   6 Historische Wissenschaften, Kulturwissenschaften, Musik und Theater

11 Sport- und Bewegungswissenschaften

 Management-Traineeprogramm

2 Design   7 Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaften

12 T heologie, Religionswissenschaften

3 Informatik   8 M edizin, Pharmazeutische Wissenschaften, Gesundheit

13 Rechtswissenschaften, Kriminologie

4 Ingenieurwissenschaften   9 Sprach- und Literaturwissenschaften, Kommunikation

14 W irtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft

Fach-Traineeprogramm

5 Mathematik, Naturwissenschaften   10 Sozialwissenschaften, Soziale Arbeit, Psychologie

53 TALENT CAREER 2017


Trainee-Programm Financial Consulting Studieren Sie berufsbegleitend an einer Fach-/Hochschule (idealerweise im Bereich BWL) oder haben Sie Ihr Studium bereits erfolgreich abgeschlossen? Haben Sie eine gesunde Portion Ehrgeiz und wollen Sie Verantwortung übernehmen? Und möchten Sie dazu beitragen, unsere Visionen zu verwirklichen? Dann sollten wir uns kennenlernen. Ihre Aufgaben • Beim VZ sind Sie von Anfang an mitten drin: Sie begleiten einen fachlich versierten Senior Consultant bei Kundenprojekten und Beratungsgesprächen. • Sie entwickeln anspruchsvolle Konzepte, die in die Tiefe gehen. Die Themen: Vermögensmanagement, Anlageanalyse, Steuerplanung, Nachlassregelung und Liegenschaftenfinanzierung. Das Ziel: Die Optimierung von Vermögen, Vorsorge, Steuern und Einkommen unserer anspruchsvollen Kunden. Ihre Perspektiven • Das einjährige Trainee-Programm (eduQua-zertifiziert) bereitet Sie fachlich auf Ihre Verantwortung als Consultant vor. Parallel dazu unterstützt Sie Ihr/e Mentor/-in in Ihrer persönlichen Entwicklung. • Ihre Weiterentwicklung fördern wir individuell. Sie können in der Beratung mehr Verantwortung übernehmen, sich in Richtung Vermögensverwaltung entwickeln, ein eigenes Team führen. • Im VZ bleiben Sie nicht stehen, denn wir sehen die Förderung junger Nachwuchskräfte als Investition in die Zukunft. Daher profitieren Sie auch nach dem Abschluss des Trainee-Programms von weiteren internen und externen Weiterbildungen im Rahmen des VZ CareerProgramms.

Das VZ VermögensZentrum ist der führende unabhängige Finanzdienstleister der Schweiz und die Benchmark in Financial Consulting. Damit sind wir erfolgreich. Auf unserem Expansionskurs möchten wir unsere unkomplizierte, offene Kultur beibehalten. Das bedeutet für Sie die Chance, ein einzigartiges Unternehmen zu prägen und weiterzuentwickeln.

VZ VermögensZentrum AG Human Resources Beethovenstrasse 24, 8002 Zürich recruiting@vzch.com

VZ VermögensZentrum


Arbeitgeber

Traineeprogramm

1

2

3

4

5

6

7

8

Art

9 10 11 12 13 14

Start

Dauer

General Banking Trainee Program

fortlaufend

18 Monate

Specific Banking Trainee Program

fortlaufend

18 Monate

fortlaufend

12 Monate

Graduate program in Compliance / Legal

 

fortlaufend

12 Monate

Graduate program in Corporate Banking

fortlaufend

12 Monate

Graduate program in Credits

fortlaufend

12 Monate

Graduate program in Internal Audit

 

fortlaufend

12 Monate

Graduate program in Private Banking

fortlaufend

12 Monate

fortlaufend

12 Monate

fortlaufend

12 Monate

fortlaufend

12 Monate

fortlaufend

24 Monate

Graduate program in Asset Management / Trading

Graduate program in Projects

  

Graduate program in Risk management

  

Graduate program in Security / IT

 

Traineeprogramm Engineering

 

Traineeprogramm Commercial

fortlaufend

24 Monate

Global Graduate Programme

fortlaufend

12 Monate

Internships

fortlaufend

6 – 9 Monate

Traineeprogramm Marketing Food

01. Oktober 2018

12 Monate

Traineeprogramm Marketing Non Food

01. Oktober 2018

12 Monate

Traineeprogramm Marketing / Digitale Services

01. Oktober 2018

12 Monate

 

fortlaufend

12 – 18 Monate

fortlaufend

24 Monate

Career Start Program

Career Start Program Technology (IT)

 

Internship

Summer Internship

 

fortlaufend

4 – 6 Monate

 

1. Juli 2018

10 – 12 Wochen

01. Juli 2018

13 Monate

Graduate Programme – Caterpillar Graduate Internship Program

Berufseinstieg

Gesuchte Fachrichtungen

1 Architektur, Bau- und Planungswesen   6 Historische Wissenschaften, Kulturwissenschaften, Musik und Theater

11 Sport- und Bewegungswissenschaften

 Management-Traineeprogramm

2 Design   7 Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaften

12 T heologie, Religionswissenschaften

3 Informatik   8 M edizin, Pharmazeutische Wissenschaften, Gesundheit

13 Rechtswissenschaften, Kriminologie

4 Ingenieurwissenschaften   9 Sprach- und Literaturwissenschaften, Kommunikation

14 W irtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft

Fach-Traineeprogramm

5 Mathematik, Naturwissenschaften   10 Sozialwissenschaften, Soziale Arbeit, Psychologie

55 TALENT CAREER 2017


JOHNSON & JOHNSON ARE...

17 LOCATIONS IN SWITZERLAND

– The world’s sixth-largest consumer health company – The world’s largest and most diverse medical devices company – The world’s sixth-largest biologics company – And the world’s sixth-largest pharmaceuticals company

JOHNSON & JOHNSON IN SWITZERLAND

BE VITAL

Currently Johnson & Johnson Switzerland has nearly 6’500 employees in engineering, research & development, manufacturing finance, marketing, sales, and many other fields. In Switzerland, Johnson & Johnson is located in several cantons (SO-TI-VS-BL-NE-ZG-BE-SH). With the company’s acquisition of Cilag AG, Johnson & Johnson has been a presence in Switzerland since 1959.

Be part of something much bigger. Be valued for who you are. Be everything you want to be and more. And help us to make a real difference to millions of lives around the world. With a team of 127,000 people at 265 operating companies in more than 60 countries, we can offer you unparalleled opportunities across a variety of specialist teams and business areas.

From this time, Schaffhausen has been an important location for the development and production of Johnson & Johnson pharmaceutical products. The company’s business units are also represented at more than a dozen additional locations: Crucell Switzerland AG, whose activities include the development and production of an Ebola vaccine, is located in Berne. Around 1,000 employees are responsible for the development and manufacture of innovative implants and other technologies for the Medical segment in Le Locle, Neuchâtel. DePuy Synthes is also active in the Medical segment. It operates several production plants in Switzerland and has its EMEA headquarters in Solothurn. And an important strategic hub for Johnson & Johnson is Zug, home to one of the company’s most important global financial and logistics centers – 100 markets are supplied from Zug.

THE GRADUATE OPPORTUNITIES WE HAVE AVAILABLE INCLUDE: – Internships, traineeships and entry level positions – Supply Chain Leadership Development Programs (GOLD, Step In) PHARMACEUTICALS

– Finance Leadership Development Programs

Whether you take part in our graduate scheme or on a student placement, you’ll develop your skills, discover that special role for you and help us to care for the world – one person at a time. This is what unites and inspires us all, as we innovate, research and make breakthroughs at the cutting-edge of science. People are our greatest asset. We know that every invention and every breakthrough we’ve brought to human health and well-being has been powered by our people. Are you ready to be vital? Please visit www.jnj.ch if you want to learn more about our business and check our new career channel on YouTube www.youtube.com/user/CareersAtJNJ to understand our working culture!

– Procurement Leadership Development Programs

MEDICAL DEVICES

Looking for a graduate role where you’ll be recognized for the value you bring to your work? A place where you can drive your career in a range of flexible directions? Where co-workers share your passion for helping others? Johnson & Johnson are looking for talented graduates to take on fulltime roles after graduation. We offer structured on-the-job learning, leadership development opportunities, and managers who are committed to developing the next generation of leaders within our global organization. We believe in recognizing and rewarding excellence. Our Total Reward package is made up of five main elements – salary, benefits, work/life balance, recognition and learning development.

CONSUMER

WHAT WE OFFER – Jobs in 60 countries worldwide – Leadership Development Programs – Flexible career paths worldwide – Workforce Diversity – Attractive terms – Flexible working hours – Work Life Balance – International work environment

Johnson & Johnson Family of Companies is an equal opportunity employer which promotes Diversity and Inclusion, if you want to know more:  www.jnj.com/about-jnj/diversity


Arbeitgeber

Traineeprogramm

1

2

3

4

5

6

7

8

Art

9 10 11 12 13 14

Traineeprogramm

Traineeprogramm

Graduate Program GPS

             

Insurance Trainee Program (ITP)

Graduate Programme

Technical Career Start

Dauer

Oktober 2018

24 Monate

fortlaufend

3 – 12 Monate

November 2018

18 Monate

01. September 2018

12 Monate

01. September 2018

18 Monate

fortlaufend

24 Monate

  

fortlaufend

24 Monate

fortlaufend

24 Monate

01. März 2018

12 Monate

fortlaufend

12 Monate

Juli 2018

30 Monate

Team Leader Trainee Program

Traineeprogramm

Start

 

Global Trainee Programm Marketing & Sales Career Start

GOLD (Global Operations Leadership Development)

 

FLDP (Finance Leadership Development Program)

Juli 2018

24 Monate

PLDP (Procurement Leadership Development Program)

2018

24 Monate

Graduate Program

 

fortlaufend

12 Monate

Internship Program

 

fortlaufend

6 – 12 Monate

fortlaufend

18 Monate

fortlaufend

18 Monate

Trainee Human Resources Trainee Immobilien und Supply Chain Management

Trainee Finanzen, Rechnungswesen, Controlling Junior Project Manager IT und Systeme

fortlaufend

18 Monate

fortlaufend

18 Monate

fortlaufend

24 Monate

fortlaufend

10 Monate

Trainee Warenmanagement

Trainee zum Regionalleiter

Berufseinstieg

Gesuchte Fachrichtungen

1 Architektur, Bau- und Planungswesen   6 Historische Wissenschaften, Kulturwissenschaften, Musik und Theater

11 Sport- und Bewegungswissenschaften

 Management-Traineeprogramm

2 Design   7 Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaften

12 T heologie, Religionswissenschaften

3 Informatik   8 M edizin, Pharmazeutische Wissenschaften, Gesundheit

13 Rechtswissenschaften, Kriminologie

4 Ingenieurwissenschaften   9 Sprach- und Literaturwissenschaften, Kommunikation

14 W irtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft

Fach-Traineeprogramm

5 Mathematik, Naturwissenschaften   10 Sozialwissenschaften, Soziale Arbeit, Psychologie

57 TALENT CAREER 2017


Gesuchte Fachrichtungen Arbeitgeber

Start

Dauer

Frühling / Herbst 2018

48 Monate

 

Herbst 2018

24 Monate

Graduate Program Consulting

Herbst 2018

12 Monate

Karrierestart Steuerberatung

 

Herbst 2018

48 Monate

Herbst 2018

36 – 48 Monate

fortlaufend

18 Monate

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14

Graduate Program Audit & Advisory Graduate Program Global Mobility Services

Karrierestart Wirtschaftsprüfung

start @ loro

Category Management Trainee-Programm

01. April 2018

24 Monate

01. Oktober 2018

24 Monate

Finanz Trainee-Programm

fortlaufend

12 Monate

Handelsmanagement Trainee-Programm

01. Oktober 2018

24 Monate

01. April 2018

18 Monate

01. Oktober 2018

24 Monate

01. Oktober 2018

18 Monate

 

Human Resources Trainee-Programm

Industriemanagement Trainee-Programm IT Trainee-Programm

 

 

Marketing-Kommunikation Trainee-Programm

01. April 2018

24 Monate

Projektmanagement und Controlling Trainee-Programm

01. Oktober 2018

24 Monate

01. Oktober 2018

24 Monate

Supply Chain Management Trainee-Programm

Graduates Program in Supply Chain

01. Dezember 2018

18 Monate

Graduates Program in Finance

01. November 2018

18 Monate

Graduates Program in Human Resources

01. April 2018

18 Monate

Graduates Program in Marketing & Sales

01. Juli 2018

24 Monate

01. März 2018

18 Monate

 

fortlaufend

12 – 18 Monate

Herbst 2017

12 Monate

Frühling 2018

15 Monate

01. Mai 2018, 01. November 2018

18 Monate

01. Mai 2018, 01. November 2018

18 Monate

Graduates Program in Technical & Production

Career Start Programm

Accounting / ControllingTraineeprogramm Engineering-Traineeprogramm

 

Konzernweites Traineeprogramm IT Traineeprogramm

TALENT CAREER 2017

Einkauf Trainee-Programm

58

Art

Traineeprogramm

1

 


Arbeitgeber

Traineeprogramm Master-Traineeprogramm

2

3

4

6

7

8

Art

9 10 11 12 13 14

Advisory Graduate Programme Deals Graduate Programme

5

 

Start

Dauer

01. November 2018

12 Monate

01. Oktober 2018

24 Monate

 

01. September 2018

36 Monate

01. Oktober 2018

18 Monate

01. Oktober 2018

18 Monate

Bei einer Raiffeisenbank

 

Bei Raiffeisen Schweiz

 

Corporate Graduate Program

fortlaufend

18 Monate

fortlaufend

8 – 12 Monate

fortlaufend

18 Monate

fortlaufend

24 Monate

  

Herbst 2018

24 Monate

Einstiegsprogramm Projektleiter/in Gebäudetechnik bei Building Technologies

fortlaufend

24 Monate

Siemens Graduate Program

fortlaufend

24 Monate

01. September 2018

18 Monate

01. September 2018

18 Monate

01. September 2018

18 Monate

1. Oktober 2017 / 1. November 2017 und Frühjahr 2018

12 Monate

fortlaufend

12 Monate, projektbezogen

fortlaufend

12 Monate

fortlaufend

12 Monate

Januar / April /  August

30 Monate

fortlaufend

projektbezogen

Oktober 2018

12 Monate

 

Internships

Traineeprogramm Marketing / Verkauf

Traineeprogramm Digital Factory & Process Industries and Drives

Traineeprogramm Bahntechnik bei Mobility

Business Trainee

 

IT Trainee Technical Trainee

 

Software Engineering Academy

Undergraduate & Graduate Trainee Program

 

Business Trainee

IT and Technical Trainee

  

Flugverkehrsleiter(in) HF

  

Traineeprogramm

Swisscom Traineeprogramm

 

  

 

 

Berufseinstieg

Gesuchte Fachrichtungen 1

1 Architektur, Bau- und Planungswesen   6 Historische Wissenschaften, Kulturwissenschaften, Musik und Theater

11 Sport- und Bewegungswissenschaften

 Management-Traineeprogramm

2 Design   7 Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaften

12 T heologie, Religionswissenschaften

3 Informatik   8 M edizin, Pharmazeutische Wissenschaften, Gesundheit

13 Rechtswissenschaften, Kriminologie

4 Ingenieurwissenschaften   9 Sprach- und Literaturwissenschaften, Kommunikation

14 W irtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft

Fach-Traineeprogramm

5 Mathematik, Naturwissenschaften   10 Sozialwissenschaften, Soziale Arbeit, Psychologie

59 TALENT CAREER 2017


Lernen Sie uns an folgenden Karriereveranstaltungen kennen:

Absolventenmesse Schweiz StageOne, Zürich-Oerlikon  www.absolventenmesse-schweiz.ch

‹ Michel Weber Trainee Private Banking

Start: fortlaufend

Ort: verschiedene Marktgebiete innerhalb des Kantons Zürich

Gesuchte Fachrichtungen: › v.a. Wirtschaftswissenschaften

Aufgabenbereiche: › Unterstützung der Kundenbetreuer bei der Akquisition und der ganzheitlichen Betreuung von Private Banking-Kunden inklusive Teilnahme an Kundengesprächen bzw. Führung solcher › Erkennen der Kundenbedürfnisse und Unterstützung in der aktiven Lösungsanbietung, insbesondere im Anlage-, Finanzierungs- und Vorsorgegeschäft › Vorbereitung der Kundenkontakte durch Zusammenstellung aller für einen effizienten und erfolgreichen Kundenkontakt erforderlichen Informationen (Vermögens- und Depotübersicht) › Nachbearbeitung von Kundenkontakten wie z.B. Überwachung der Kundenaufträge, Pendenzenbewirtschaftung, Connect-Erfassung › Unterstützung bei der Abwicklung von Kundenaufträgen

Auslandsaufenthalt: möglich bei sehr guten Leistungen (max. 3 Monate)

Dauer: 24 Monate

Kontakt: Myriam Maurer, VPKN Tel.: +41 (0)44 292 25 09  www.zkb.ch/trainee

Social Media:

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Kalender

Nov

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Traineeprogramm Private Banking Zürcher Kantonalbank « Die Zürcher Kantonalbank überzeugt mich mit Kundennähe, vielseitigem Engagement, Humanität und den speziell auf die Zielfunktion ausgerichteten Traineeprogrammen». Michel Weber Sie sind bei der Zürcher Kantonalbank als Trainee im Private Banking eingestiegen. Was war Ihre Motivation für diese Wahl? Ich habe gezielt nach einer Stelle gesucht, in der Kundenberatung ein fester Bestandteil des Daily Business ist. Das Traineeprogramm der Zürcher Kantonalbank hat mich fachlich wie auch menschlich angesprochen. Erste Erfahrungen als Relationship Manager sammeln und im Anschluss an die zweijährige Ausbildung ein Kundenbuch zu übernehmen, erachtete ich als optimale Einstiegsmöglichkeit. Die Nähe zum Kunden, das vielseitige Engagement im Kanton Zürich und der starke Fokus auf Nachhaltigkeit sind nur einige von vielen Eigenschaften der Zürcher Kantonalbank, die mich persönlich überzeugt haben. Das Programm bietet mir, nebst dem Arbeitsalltag im Private Banking, die Gelegenheit, viele mit dem Private Banking vernetzte Abteilungen kennenzulernen. Dies stärkt das Verständnis für die Zusammenarbeit und hilft, sich innerhalb des Unternehmens ein Netzwerk aufzubauen. Was schätzen Sie an Ihrem Arbeitsumfeld bei der Zürcher Kantonalbank besonders? Den menschlichen Umgang bei der Zürcher Kantonalbank erachte ich als grossen Pluspunkt. Die Arbeitskolleginnen und -kollegen haben mich von Beginn an in jeglicher Hinsicht unterstützt und in die Arbeitsprozesse miteinbezogen, um mir den Einstieg so angenehm wie möglich zu gestalten und mein Wissen schnellstmöglich zu erweitern. Früh wurde mir als Trainee Verantwortung übertragen und ich durfte spannende Aufgaben, wie zum Beispiel die Übernahme einer aktiven Rolle in Kundengesprächen, übernehmen. In allen Abteilungen wurde ich umgehend ins Team integriert und arbeitete von Anfang an im Daily Business mit. Zudem gefällt mir, dass verschiedene interne Weiterbildungen

angeboten und auch externe Ausbildungen gefördert werden. Allgemein schätze ich die sehr gute Work-Life-Balance und den regelmässigen Austausch mit anderen Trainees innerhalb der Bank, was einem Einblicke in andere Abteilungen erlaubt. Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus und welche Karrieremöglichkeiten bietet Ihnen dafür die Zürcher Kantonalbank? Ziel des zweijährigen Traineeprogramms im Private Banking ist, mich soweit auszubilden, dass ich für die Funktion des Relationship Managers gewappnet bin und ein eigenes Kundenbuch übernehmen kann. Das Durchlaufen verschiedener Abteilungen ermöglicht mir, das Zusammenspiel zwischen Front und Backoffice zu verstehen und mein Netzwerk innerhalb der Zürcher Kantonalbank auszubauen. Da mir der Arbeitsalltag im Private Banking sehr gut gefällt, steht eine Stelle als Relationship Manager klar im Fokus meiner Zukunftspläne. Welche Tipps können Sie BerufseinsteigerInnen mit auf den Weg geben? Meiner Ansicht nach ist es empfehlenswert, bereits während des Studiums reichlich Berufserfahrung zu sammeln. Man erhält erste Einblicke in verschiedene Geschäftsfelder und kann herausfinden, welche Tätigkeitsbereiche interessant und welche weniger interessant sind. Dies erleichtert die Entscheidungsfindung bei der Jobsuche. Zudem ist die entsprechende Berufserfahrung für viele Arbeitgeber ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Auswahl geeigneter Kandidaten. Ein Traineeprogramm ist die optimale Gelegenheit, das Unternehmen, verschiedene Abteilungen und den Arbeitsalltag der Zielfunktion näher kennenzulernen. Wichtig ist, möglichst viel Wissen aus den verschiedenen Tätigkeitsbereichen mitzunehmen und die Kontakte zu pflegen.


Arbeitgeber

Traineeprogramm graduates @ swissre programme

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Art

9 10 11 12 13 14

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Steer your Career Traineeprogramm

ab

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Take off! International Trainee Program

Graduate Talent Program

Start

Dauer

September 2018

18 Monate

fortlaufend

15 Monate

Frühling oder   Herbst 2019

18 Monate

fortlaufend

18 – 24 Monate

01. März 2018, 01. September 2018

24 – 36 Monate

01. September 2018

12 Monate

Unilever Future Leaders' Programme

Management Trainee Programm

Traineeprogramm Financial Consulting

fortlaufend

12 Monate

Traineeprogramm Asset Management

fortlaufend

18 – 24 Monate

fortlaufend

18 – 24 Monate

Traineeprogramm Bauprojektmanagement

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Traineeprogramm Engineering im Produktmanagement

fortlaufend

18 – 24 Monate

Traineeprogramm Financial Information Services

fortlaufend

18 – 24 Monate

Traineeprogramm Finanzdienstleister Schweiz

fortlaufend

18 – 24 Monate

Traineeprogramm Firmenkunden

fortlaufend

18 – 24 Monate

fortlaufend

18 – 24 Monate

Traineeprogramm Informatik

Traineeprogramm Investment Solutions

fortlaufend

18 – 24 Monate

Traineeprogramm Key Account Management Multinationals

fortlaufend

18 – 24 Monate

Traineeprogramm Market Operations

fortlaufend

18 – 24 Monate

fortlaufend

18 – 24 Monate

fortlaufend

18 – 24 Monate

fortlaufend

18 – 24 Monate

fortlaufend

18 – 24 Monate

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fortlaufend

18 – 24 Monate

fortlaufend

18 – 24 Monate

01. September 2018

18 Monate

Traineeprogramm Multichannel Management

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Traineeprogramm Private Banking Traineeprogramm Projekt Management Traineeprogramm Research

Traineeprogramm Risikomanagement  / Compliance Anlagegeschäft Traineeprogramm Trading & Sales Zurich Trainee Program

(14 Stellen in Bereichen wie UWR, HR, Finance, Risk Management, Strategy, etc.)

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Berufseinstieg

Gesuchte Fachrichtungen 1

61 TALENT CAREER 2017


g n i l d n Ha s w e i v   r Job Inte ..

In vielen Unternehmen, besonders in international tatigen, ist die Unternehmenssprache Englisch. Daher erstaunt es nicht, dass die Englischkenntnisse .. .. eines potentiellen Mitarbeitenden beim Vorstellungsgesprach gepruft werden. .. Mit der richtigen Vorbereitung ist dies jedoch kein Grund zu Nervositat. Max Wey, Geschäftsführer, Boa Lingua Business Class

B

eim genauen Studieren einer Stellenausschreibung kann meist antizipiert werden, ob ein möglicher Sprachwechsel während des Bewerbungsgesprächs eintreten könnte. Anzeichen hierfür können beispielsweise die Angabe von «sehr guten» oder «verhandlungssicheren» Englischkenntnissen sein, wenn auf die Internationalität des Teams hingewiesen wird oder das Unternehmen international tätig ist. Wer sein Englisch nicht tagtäglich braucht, fühlt sich unter Umständen unsicher und tut deshalb gut daran, sich auf einen möglichen Sprachwechsel vorzubereiten. Auch wenn das eigene Sprachlevel nicht über Nacht gesteigert werden kann, gibt es einige hilfreiche Tipps zur Vorbereitung:

BUNG MACHT DEN MEISTER: Das Vorbereiten des Lebenslaufs Ü in Englisch zeigt auf, welche Ausdrücke und Schlüsselwörter im Vokabular noch fehlen. Am besten bittet man jemanden mit sehr guten Englischkenntnisse darum zu zuhören. AKTEN LERNEN: Welche Fragen könnte der Interviewer beim F Bewerbungsgespräch stellen? Bin ich ausreichend über das Unternehmen informiert? Werden die Unternehmensinformationen auf

62 TALENT CAREER 2017

Deutsch recherchiert, kann es vorkommen, dass man sich während des Gesprächs dann nicht an die englischen Begriffe erinnert. Deshalb hilft es, die Unternehmensfakten bereits auf Englisch zu lesen. Übrigens: Wie werden Daten und Zahlen auf Englisch ausgesprochen? Besonders grosse Zahlen, können im Affekt eine Herausforderung darstellen. 

RAGEN VORBEREITEN: Bei der Vorbereitung eines VorstellungsF gesprächs kommen bestimmt einige Fragen auf. Diese auch auf Englisch zu notieren, hilft, die Fragen in Erinnerung zu behalten, was zusätzliches Vertrauen in die eigenen Fremdsprachenkenntnisse gibt.

ICH ZEIT VERSCHAFFEN: Fühlt man sich in Englisch nicht besonS ders sicher, hilft es, einige Standardsätze einzustudieren, um das Gespräch bei einem Sprachenwechsel einzuleiten. Durch Sätze wie «My English is a little rusty at the moment, as I haven't used it in a while» gewinnt man das Sprachengefühl und gewinnt Zeit, sich eine Antwort auf die gestellte Frage zu überlegen.


.. Typische Einleitungssatze 3. Stufe 2. Stufe 1. Stufe 3. S tufe: Cultural, Skills & Management Trainings – Erfolgreiche Kommunikation mit Stakeholdern anderer Nationalitäten – Erfolgreiche interkulturelle Kommunikation 2. Stufe: Kommunikation im Beruf – I n schnellstmöglicher Zeit Sprachfertigkeiten für den Job verbessern – Branchen- und berufsbezogene Kurse 1. Stufe: Sprache – Praktische und globale Sprachfertigkeiten für den täglichen Gebrauch – Gute Grundlage für eine Diplomprüfung

Am richtigen Punkt ansetzen Oftmals genügen im Berufsumfeld Standardkenntnisse in einer Fremdsprache nicht. Die Kommunikation im Beruf weicht stark von herkömmlichen Fremdsprachenkenntnissen ab und die kulturellen Unterschiede verlangen ein noch tieferes Verständnis einer Fremdsprache. Der effizienteste Weg sich Fremdsprachenkenntnisse anzueignen ist ein Sprachtraining im Ausland – in nur drei Wochen kann das Sprachniveau bei elementaren Kenntnissen um ein ganzes Level verbessert werden, bei mittleren Kenntnissen um ein halbes Level. Dazu braucht es bei einem typischen Sprachkurs in der Schweiz ein ganzes Jahr. Das dreistufige MatterhornModell zeigt auf einen Blick, welche Kurse den eigenen Bedürfnissen und Anforderungen am besten entsprechen.  Kostenlose Job-Interviews in English! Absolventenmesse Schweiz 2. November 2017, StageOne, Zürich-Oerlikon

Absolventenmesse Basel 9. November 2017, Messe Basel, Basel Women's Contact-Day 27. November 2017, StageOne, Zürich-Oerlikon

– What I'd say about that is ... – Something I remember is ... – What springs to mind is ... – If I were ..., I would ...

... and giving your opinion – Well, it seems to me that ... – I would say that ... – As far as I'm able to judge ...

– I think it would be fair to say that ...

Neutral – I think that ... – To my mind ... – In my view ...

Buying time to think about a response – That's an interesting question ... – Just give me a second to think that over ...

Making a point – T here are two points I would like to make. First, ...

Commenting – I wonder if I could comment on that. – I'd like to add something, if I may. – I've noticed from your website that ...

Coming back to an earlier question – As I was saying earlier ... – Coming back to what I was saying earlier about ... – This question leads me back to ... – You mentioned that ...

Asking for clarification or confirmation – I 'm afraid I'm not quite clear about what you mean by ... – I'm sorry, I didn't quite follow what you said about ...

– If I've understood you correctly, you're asking ... – When you say ..., do you mean ...?

Asking for repetition – I 'm sorry, I didn't quite catch that. Would you mind repeating the question? – I'm afraid I didn't quite get your last question. Would you mind repeating it?

Correcting misunderstandings – Perhaps I haven't made myself clear. Basically what I'm trying to say is ... – Sorry, I'm probably not making myself clear. Let me put it another way. – That isn't quite what I meant ...

Introducing a question – Could I just ask ...? – Could you possibly tell me ...? – Would you mind describing ...?

– I wonder if you'd mind explaining ... – I was wondering in what way ... – I'd be very interested to hear ... – I'm keen to understand ... – To what extent ...

Thanking – T hanks for inviting me / giving me this opportunity etc. – T hank you very much. I enjoyed our discussion.

Berufseinstieg

Responding to a question ...

Clarifying – Basically what I'm trying to say is ... – What I was trying to say was ... – What I mean is ...

Jetzt kostenlos registrieren:  www.together.ch

63 TALENT CAREER 2017


H

r iz ont-

er weiter ung

Pr akt ik a im Ausland

Barbara Lingel, Verantwortliche für die Romandie, IAESTE

D

r. Monika Büchel-Marxer hat gleich drei Abschlüsse von renommierten Schweizer Hochschulen: einen Bachelor in Biologie (UZH), einen Master in Infektionsbiologie und Epidemiologie (UNIBAS in Kollaboration mit dem Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut) und einen Doktortitel in Parasitologie (ETH). Zudem absolvierte sie vor ihrem gelungenen Berufseinstieg auch drei längere Auslandsaufenthalte. Das erste Auslandspraktikum wurde von der internationalen Austauschorganisation IAESTE angeboten und organisiert. Dies war eine so positive und motivierende Erfahrung, dass es sie ermutigt hat, auch im Anschluss daran den Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen. Hiervon und von ihrem erfolgreichen –

nicht immer stromlinienförmigen – Weg ins Berufsleben berichtet sie im Interview.

Vortrag zum Thema

Absolventenmesse Schweiz 2. November 2017, StageOne, Zürich-Oerlikon 15.15 – 15.45 Uhr, Victor Varga, Outgoing Exchange Coordinator, IAESTE Switzerland

«Praktikum im Ausland» Jetzt kostenlos registrieren:  www.absolventenmesse-schweiz.ch

IAESTE-Praktikum Biomedical Laboratory Start Studium Universität Zürich l-Marxer Dr. Monik a Büche or ikum in einem Lab akt -Pr ein IAE STE hat im Jahr 2008 enia Arm in io ind Qu der Universität für Biomedizin an liche sie wissenschaft solviert. Heute ist ab n) bie lum (Ko Affairs» ory lat egu «R der Abteilung für Mitarbeiterin in adent AG . bei der Ivoclar Viv 64 TALENT CAREER 2017

2006

Kolumbien 2008

Botanisches Institut Zürich 2009

BSc in Biologie Universität Zürich 2009


Warum haben Sie sich speziell für dieses Praktikum entschieden? Die angebotene Stelle hat mich inhaltlich sehr interessiert. Zudem wollte ich unbedingt ein Praktikum ausserhalb Europas machen und fand die Vorstellung sehr spannend, eine Zeit lang in Kolumbien zu leben und zu arbeiten. Wie ist Ihr Praktikum gelaufen? Sehr gut! Natürlich war es zu Beginn eine sehr grosse Herausforderung: sich plötzlich so weit weg von zuhause wiederzufinden, die fremde Sprache … so waren die ersten drei Wochen durchaus hart, dann ist es immer besser gelaufen und letztendlich habe ich mich so gut eingewöhnt, dass das Praktikum zu einem unvergesslichen positiven Erlebnis wurde. Ich habe Menschen getroffen, die sehr freundlich waren und mir viel geholfen haben. Was hat Sie während Ihres Praktikums am meisten überrascht? Am meisten hat mich überrascht, wie viel man von anderen Menschen und Kulturen lernen kann und wie liebevoll und offen Menschen in fremden Ländern sind. Ich war erst wenige Wochen dort, als ich Geburtstag hatte. Das ganze Labor hat eine Überraschungsgeburtstagsfeier mit Geschenken für mich organisiert, was sehr herzlich und schön war. Was haben Sie aus diesem Praktikum mitgenommen, inwieweit hat es Ihren weiteren Weg beeinflusst? Das Praktikum hat nicht «nur» meine weitere Karriere entscheidend

beeinflusst, sondern auch die Entwicklung meines Charakters und meiner Persönlichkeit. Aus meiner Sicht sind Auslandserfahrungen sehr wertvoll und unersetzlich. Es gibt so vieles zu entdecken auf dieser Welt! Welche weiteren Auslandserfahrungen haben Sie während Ihres Studiums gesammelt? Im Jahr 2010 war ich für ein Praktikum an einem Forschungsinstitut in Ägypten. Auch dies war eine sehr positive Erfahrung: ich habe sehr sympathische Menschen getroffen, die meine Arbeit geschätzt und mich sehr respektiert haben. Drei Jahre später habe ich in Kenia Feldarbeit geleistet und hier zu Parasiten in afrikanischen Säugetieren geforscht. Mensch, Natur und Tier so nahe zu erleben, war eine unglaublich intensive Erfahrung. Gemeinsam an allen drei Auslandsaufenthalten ist, dass ich auf Menschen getroffen bin, die trotz vielfältiger Probleme vor Ort ausgesprochen nett und hilfsbereit waren. Zudem habe ich erfahren, dass man auch mit sehr einfachen Möglichkeiten und Ausstattungen sehr viel lernen kann. Sie sind nicht in Ihrem eigentlichen Studiengebiet in den Beruf eingestiegen. Wie kam es dazu? Was hat Sie daran gereizt? Nach fünf Jahren Studium und drei Jahren Doktorarbeit hatte ich Lust, mich auf ein neues Gebiet vorzuwagen, meinen Horizont über mein Studiengebiet hinaus zu erweitern. Gleichzeitig haben auch private Gründe eine Rolle gespielt. Ich habe mich der Herausforderung gestellt und bereue dies gar nicht, ganz im Gegenteil: heute habe ich jeden Tag im Beruf die Gelegenheit, meinen wissenschaftlichen Hintergrund mit meinen Sprachkenntnissen und meinen Auslandserfahrungen zu kombinieren. Welches Fazit ziehen Sie? Aller Anfang ist immer schwer – aber: wenn man genug Wille, Vertrauen und Motivation im Gepäck hat, ist alles machbar. Ich empfehle jedem rauszugehen, sich in die Welt zu trauen – ich wäre ohne meine Auslandserfahrungen nicht da, wo ich jetzt stehe und sicher nicht die Frau, die ich heute bin. 

Praktikum

Feldarbeit

Medical Research Center

Kenia

Ägypten

2013

2010

MSc in Infektionsbiologie

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Ivoclar Vivadent AG 2015

und Epidemiologie

PhD in Parasitologie

Universität Basel

ETH Zürich

2012

2015

65 TALENT CAREER 2017

Berufseinstieg

Wie sind Sie damals auf IAESTE aufmerksam geworden und welches sind aus Ihrer Sicht die Vorteile eines IAESTE-Praktikums? Ich habe ein Auslandspraktikum in meinem Fachbereich gesucht und bin bei meiner Recherche im Internet zufällig auf IAESTE gestossen. Mich hat überzeugt, dass das komplette Praktikum organisiert wird und es sogar bezahlt ist: der Lohn deckt die Lebenshaltungskosten vor Ort. Es hat mir ausserdem sehr geholfen, in der Schweiz und auch vor Ort Kontaktpersonen zu haben, auf deren Unterstützung ich mich verlassen konnte. Diese Sicherheit erleichtert den Schritt ins Unbekannte ungemein.


Wie

funktioniert eigentlich..

... der Berufseinstieg – In der Bilderserie «Wie funktioniert eigentlich ...?», werden alltägliche Dinge in einer leicht verständlichen Art erklärt. In diesem Fall, wird illustriert, wie ein erfolgreicher Berufseinstieg gelingt. Um den perfekten Job zu finden, kommt man nicht daran vorbei, sich selber genauer anzuschauen. Sobald man seine eigenen Wünsche sortiert hat, geht es darum sich zu fragen, wo der perfekte Ort für die gewünschte Berufsrichtung liegt. Zur Entscheidung sollen 66 TALENT CAREER 2017

nicht nur die Fakten sondern auch Ihr Herz ja sagen. Neben einer überzeugenden Bewerbung müssen Sie gut vorbereitet in den Selektionsprozess gehen damit Sie am Schluss den Vertrag zu Ihrem Traumjob in den Händen halten. Viele andere Bilder zum stöbern und staunen gibt es auf: www.sirart.ch. Nichts verpassen:  www.facebook.com/sirart.ch


Einfach erfolgreich. FABIENNE SCHÜRMANN, Regionalverkaufsleiterin & Taucherin

Tauchen Sie in die Welt von ALDI SUISSE ein. «Tägliche Filialbesuche, der Austausch mit der Filialleitung und die Überprüfung der Kennzahlen sind Bestandteile eines typischen Arbeitsalltages. Nebst diesen Tätigkeiten führe ich Vorstellungs- sowie Personalentwicklungsgespräche und bringe mein Wissen in diversen Projekten ein. Die täglichen Herausforderungen, denen ich mich als Regionalverkaufsleiterin stelle, sind spannend. Es freut mich, dass ich jeden Tag dazu lernen darf.»

Machen Sie Karriere bei uns. Weitere Informationen zum Direkteinstieg als Regionalverkaufsleiter finden Sie unter

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Einfach ALDI.


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