AKTUELL MUSIK ÖSTERREICHISCHE POST AG | INFO. MAIL ENTGELT BEZAHLT
Das Magazin der Trachtenmusikkapelle Gollling
NR. 7| 2014 - 7. JAHRGANG
ERFOLGE UNSERER JUNGMUSIKER VON BUNDESSIEGER BIS EUROPAMEISTER
www.tmk-golling.at
AUSRÜCKUNGEN, FEIERN, JUGEND, HOCHZEIT & VIELES MEHR
T M K - N ew s
EDITORIAL IMPRESSUM
MUSIK | MAGAZin 2014
In diesem MUSIK | MAGAZIN lesen Sie: MUSIK INTERN Neuwahlen 3 Wechsel in der ersten Reihe 3 DER VEREIN Und nominiert ist ... 4 Ausrückungen in Bildern 5 Die erste Saison als musikalischer Leiter 6-7 Obmannwechsel in der TMK Golling 7 Zum Stelldichein nach Oberkrain 8 - 9 Geburtstage 2014 12 - 13 Sponsoren 2014 13 Vereineturnier des EV Raika Golling 13 Cäciliakonzert 2014 14 Storchenparty bei der TMK 14 Musikerhochzeit 2013 15 JUGEND Die nächste Generation 10 - 11 Europameisterschaft der Schlagzeuger 11 Kapellmeisterschnupperkurs 15
L E
iebe Freunde der Trachtenmusikkapelle Golling!
he man sichs versieht, ist schon wieder ein Jahr vergangen. So steht in einem ereignisreichen Musikjahr, geprägt von zahlreichen Proben und Ausrückungen, bereits das Cäciliakonzert vor der Tür. egonnen hat das Jahr leider mit einem traurigen Ereignis, nämlich mit dem Begräbnis unseres allseits geschätzten Pfarrers, Herrn Josef Resch. Neben der musikalischen Begleitung von Begräbnissen haben wir aber auch kirchliche Anlässe und weltliche Veranstaltungen umrahmt. öhepunkte waren dabei das Kirchenkonzert in der Pfarrkirche zusammen mit dem Kirchenchor Golling und das Konzert auf der Burg, das heuer im Einklang mit dem Tourismusverband Golling an einem Donnerstag stattgefunden hat. Beide Konzerte waren ein großer Erfolg. eben der Kameradschaft Golling, die heuer ihr 150-jähriges Bestehen mit einem großen Fest feierte und bei dem wir am Sonntag im Bierzelt den Frühschoppen gestalteten, hatten wir auch schöne kameradschaftliche Momente beim Musikfest „25 Jahre Trachtenmusikkapelle Scheffau“ und beim großen Gaufest in Oberalm. in weiterer kameradschaftlicher Höhepunkt war wiederum der „Prongnumittag“ im Bau-
B
H
N E
Herausgeber & Medieninhaber:
e-mail:
Internet:
Richtung:
Layout & Design: Fotos: Redaktionsteam: Jahrgang:
Trachtenmusikkapelle Golling A-5440 Golling | Markt 106 (0043) 6244 - 7814 office@tmk-golling.at http://www.tmk-golling.at Informationsmagazin über das Musikerjahr der Trachtenmusikkapelle Golling Josef Krallinger Josef Krallinger Josef Krallinger, Josef Sandtner, Lorenz Gerl, Gerald Hafner 7. Jahrgang | 2014 Erscheint jährlich im November
Obmann Josef Sandtner
hof unseres Baumeisters und Musikkameraden Hannes Rettenbacher. An dieser Stelle darf auch die Erwähnung der 40-Jahr Feier mit unserer Patenkapelle Unternbibert, die uns zu diesem Anlass besucht hat, nicht fehlen. n diesem Jahr durften wir auch wieder zu zwei Musikerhochzeiten ausrücken. Zum einen nach Krispl zu Michaela und Herbert und zum anderen nach Bad Vigaun zu Katharina und Peter. uch beim Nachwuchs müssen wir uns keine Sorgen machen, haben doch unsere Musikerinnen Ricarda Wohlfahrter und Elisabeth Rettenegger mit ihren Babys dafür bestens vorgesorgt. udem haben heuer 6 Jungmusiker/innen die Prüfung für das bronzene Leistungsabzeichen und 4 Musiker/innen, die bereits aktiv in der Musikkapelle mitwirken, die Prüfung für das silberne Leistungsabzeichen abgelegt. en drei scheidenden Marketenderinnen Barbara, Theresa und Veronika möchten wir für ihre „Dienste“ recht herzlich danken und den beiden Nachfolgerinnen Anna-Lena Pichler und Theresa Aigner eine schöne und kameradschaftliche Zeit in der Musikkapelle wünschen. er aktuelle Mitgliederstand beträgt zurzeit 17 Musikerinnen und 49 Musiker, insgesamt 66 Musiker/innen, wobei 19 Musiker/innen unter zwanzig Jahre sind, und 4 Marketenderinnen. u feiern gab es in unserer Musikkapelle auch noch runde Geburtstage. Neben drei 20-igern, zwei 30-igern und einem 50-iger durften wir auch einem 60-iger gratulieren. Auch
I
A Z
D D Z
Wir möchten uns bei folgenden Firmen über die großzügigen Spenden herzlichst bedanken:
zwei Altmusikanten durften wir zu ihren runden Geburtstagen beglückwünschen. er Einladung des EV Golling zum VereineTurnier sind wir ebenfalls gefolgt und haben uns dabei wacker geschlagen. it dem Autobus- und Reisebürounternehmen Sunkler haben wir im Oktober mit unseren Partner/innen noch einen Ausflug zum „Großen Oberkrainerfest“ nach Kranjska Gora unternommen und dabei einige schöne Stunden verbracht. nser alljährlicher musikalischer Höhepunkt, das Cäciliakonzert, steht uns aber noch bevor. Am 29. November ist es wieder soweit. Wir freuen uns darauf, Sie an diesem Abend begrüßen und mit Musik quer durch Europa unterhalten zu dürfen. Bei diesem Konzert wird auch unsere Jugendkapelle unter der Leitung von Robert Steiner ihr Können unter Beweis stellen. ei Allen, die uns dabei mit dem Kauf von Eintrittskarten oder durch Spenden unterstützen, sei an dieser Stelle bereits herzlichst gedankt. Der Erlös wird unter anderem zur Anschaffung von Instrumenten bzw. Trachten verwendet. in besonderer Dank für die alljährlich wiederkehrende Unterstützung des Vereines gilt der Gemeinde mit unserem Bürgermeister Anton Kaufmann, dem Vizebürgermeister Josef Hettegger sowie der gesamten Gemeindevertretung. llen privaten Gönnern, Firmen-Sponsoren und nicht zuletzt den Eltern der Musikschüler dürfen wir an dieser Stelle für die finanzielle und ideelle Mithilfe bei der Aufrechterhaltung des Betriebes herzlichst danken. Ohne sie wäre Vieles nicht möglich. usik ist ein Geschenk für Geist, Gemüt und Herz. In diesem Sinne freuen wir uns auf unsere nächsten musikalischen Aufgaben und wünschen Allen ein kleines Stück Musik in den Herzen.
D M U B E
A
M
5440 Golling | Möslstrasse 401 | 0664 / 432 99 94 | E-Mail: rettenbacher.bau@gmail.com
2
MUSIK| MAGAZIN 2014
Obmann Josef Sandtner
AUSGABE NR. 07| 2014
T M K - N ew s
MUSIK INTERN
neuwahlen
Neuer Vorstand in der TMK Golling Bei der Jahreshauptversammlung im Dezember wurde der Vorstand in den Schlüsselpositionen neu gewählt. Text: Josef Krallinger
Lenken die organisatorischen und musikalischen Geschicke der Trachtenmusikkapelle Golling: der neu gewählte Vorstand.
D
as Musikerjahr 2013 war ein Jahr voller Neuerungen. Neben der Fertigstellung und Einweihung unseres neuen Probelokales gab es auch eine Reihe personeller Änderungen im Vorstand der Trachtenmusikkapelle Golling. Im Sommer legten unser langjähriger Kapellmeister Mag. Matthias Gerl und im Dezember unser Obmann Gerhard Malter ihre Ämter zurück. ach einer längeren intensiven Suche konnte mit Hermann Holl ein neuer Kapellmeister gefunden werden und Josef Sandtner, langjähriger Schriftführer der Musikkapelle, übernahm für die nächsten drei Jahre das Amt des Obman-
N
nes. Aber auch Gerhard Malter findet sich im neu gewählten Vorstand als Schriftführer wieder. er eingebrachte Wahlvorschlag für die restlichen Mitglieder des Vorstandes und Funktionäre wurde bei der Jahreshauptversammlung einstimmig angenommen und setzt sich aus folgenden MusikerInnen zusammen: Obmann: Josef Sandtner Obmann Stv.: Georg Ramsauer, Anton Wieser Kapellmeister: Hermann Holl Kapellmeister Stv.: Bernhard Wenger, Mag. Matthias Gerl Kassier: Johann Unterwurzacher
D
Kassier Stv.: Peter Schmitzberger Schriftführer: Gerhard Malter Schriftführer Stv.: Magdalena Gerl Jugendreferent: Christian Mitterlechner Jugendreferent Stv.: Gerald Hafner Jugendkapellmeister: Robert Steiner Jugendkapellmeister Stv.: Mag. Matthias Gerl Bekleidung: Johanna Winkler, Sylvia Waschl Instrumenten - und Zeugwart: Matthias Lienbacher, Helmut Mitterlechner Notenwarte: Christian Seidl, Mag. Matthias Gerl Geburtstagsliste: Anton Schmitzberger Kassaprüfer: DI Herwig Struber, Josef Krallinger Wir möchten uns bei den Mitgliedern des neugewählten Vorstandes für die Bereitschaft der ehrenamtlichen Arbeit neben der musikalischen Tätigkeit bedanken und wünschen alles Gute für die nächsten Jahre!
abschied
Wechsel in der ersten Reihe
Mit Ende des heurigen Musikerjahres verlassen drei Marketenderinnen nach langen Jahren die Musikkapelle. Text: Josef Krallinger
Übergaben das Schnapsfass an die Nachfolgerinnen Theresa Aigner (Mitte links) und Anna-Lena Pichler (Mitte rechts).
N
ach langen gemeinsamen Jahren verlassen mit Ende des Jahres Theresa Ramsauer, Barbara Höller und Veronika Rettenbacher gleich drei Marketenderinnen die Trachtenmusikkapelle Golling. Theresa trat bereits 2009 in die Trachtenmusikkapelle Golling ein, im darauf folgenden Jahr folgten ihr Barbara und Veronika. AUSGABE NR. 07| 2014
M
it ihrem Charme und ihrer Freundlichkeit haben sie in all diesen Jahren sehr viele Stamperl an Edelbränden ausgeschenkt und mit ihren Einnahmen das Buget der Musikkapelle etwas entlastet. Sehr erfreulich war auch ihre Bereitschaft, jedes Jahr im November den Ausschank und die Jause nach den Musikproben
zu übernehmen. Zum Abschied möchten wir uns auf diesem Wege noch einmal für euer enormes Engagement und für die gemeinsamen Stunden herzlichst bedanken. lücklicherweise hat die Suche nach neuen Marketenderinnen nicht lange gedauert. Neben Anna Rettenegger, die im letzten Jahr zur Musikkapelle kam, wird die erste Reihe mit Anna-Lena Pichler und Theresa Aigner wieder neu besetzt. ir dürfen unsere neuen „Mädls“ herzlichst willkommen heißen und freuen uns auf eine kameradschaftliche Zeit!
G
W
MUSIK| MAGAZIN 2014
3
T M K - N ew s
AUSRÜCKUNG
SPASSAUSRÜCKUNG
Und nominiert ist ...
Wie eine Seuche verbreitete sich die „Cold-Water-Challenge“ durch das Land. Auch die Trachtenmusikkapelle Golling war betroffen! Text: Josef Krallinger
W
ir sind nominiert! Dieser Ausspruch hat den jungen Musikern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, so manchem Alt-Musiker hingegen Sorgenfalten. Gerade hat sich die Musikkapelle nach dem Burgkonzert in den wohlverdienten Sommerurlaub verabschiedet, musste noch kurzfristig über eine nicht eingeplante Ausrückung nachgedacht werden. reundlicherweise wurden wir von der Bürgerkorpskapelle Hallein und der Werkskapelle HITIAG aus Golling an der Erlauf für die „ColdWater-Challenge“ nominiert. Die Aufgabe war, ein Ständchen im beziehungsweise beim Wasser zu spielen und davon ein Video ins Internet zu stellen. Wird diese Aufgabe nicht innerhalb von 48 Stunden erfüllt, muss der Nominierte jedem Musikverein, von dem er nominiert wurde, eine Jause inklusive edlem Gerstensaft spendieren.
F
Aufstellung zur Nominierung der nächsten Musikkapellen: die Trachtenmusikkapelle Golling bei der„Cold-Water Challenge“.
zum Marsch mit dem passenden Titel „Frisch auf“ (das Wasser der Bluntau hatte gerade einmal 6.8°) in umgekehrter Reihenfolge über die sehr wackelige Brücke. Kalte Füße holten sich anschließend alle Register, denn jeder Teil des Musikstückes wurde an einer anderen Stelle im Bachbett gefilmt.
unsere Partnerkapelle aus Unternbibert. Nur unsere Musikfreunde aus Deutschland haben die gestellte Aufgabe nicht erfüllt, und bei ihrem Besuch die Spielschulden mit einem Fass Bier beglichen. er das Video noch nicht gesehen hat, kann sich diesen Spaß jederzeit auf YouTube ansehen. Mehr als 3.000 Besucher haben hineingeklickt und sich diesen Kurzfilm bereits angesehen.
W
Sowohl das tiefe ...
„Der wilde Ritt übers Wasser“: am Anfang war alles unter Kontrolle.
Stellten mit einer Bläserweise den hintersten Teil des Bluntautales vor.
S
o trafen wir uns nach einer kurzen, intensiven Denkpause am letzten Ende des Bluntautales. Nach einem kurzen „Trockentraining“ im und am Wasser wurde das Video gedreht. Mit einer Bläserweise wurde der Drehort vorgestellt. Danach marschierten die MusikerInnen
Marschaufstellung einmal anders: in umgekehrter Reihenfolge über die Brücke.
4
MUSIK| MAGAZIN 2014
... als auch das hohe Register holten sich kaltnasse Füße.
D
er Höhepunkt dieser Performance war jedoch der „Ritt übers wilde Wasser“ von unserem Stabführer Peter Schmitzberger. Auf einem großen Schwimmreifen ließ er sich von den reißenden Wellen treiben. Dabei gab er mit seinem Tambourstab noch den richtigen Takt an, solange, bis er den Schwimmreifen verlor und im kalten Wasser landete. Völlig durchnässt stieg er unter tosendem Beifall aus der eiskalten Bluntau. Nachdem wir unsere Aufgabe erfüllt hatten, wurden von uns noch die nächsten drei Musikkapellen zu dieser Spaßveranstaltung nominiert. Aufgestellt wurden die Feuerwehrmusikkapelle Königssee, die Ortsmusikkapelle Elixhausen und
Dann war es Peter wohl zu heiß an diesem Sommertag!
Diese Abkühlung tat gut!
AUSGABE NR. 07| 2014
AUSRÜCKUNG
T M K - N ew s
einige Höhepunkte des Musikerjahres in Bildern: In jedem Musikerjahr gibt es eine Vielzahl von Ausrückungen. Viele von ihnen bleiben in Erinnerung, aber einige geraten am Ende des Jahres wieder in Vergessenheit. Wir haben einige Höhepunkte unserer Ausrückungen von 2014 in Bildern zusammen gefasst.
So wie jedes Jahr lud die „Bierkasse“ einen Tag zum Schifahren ein. Am 15. Februar war es wieder so weit. Bei prächtigen Wetter wurden etliche Schwünge in den Schnee gesetzt!
Am 6. April war der erste große Auftritt unseres neuen Kapellmeisters Hermann Holl. Gemeinsam mit dem Kirchenchor gestalteten wir in der Pfarrkirche Golling, passend zur Passionszeit, ein Kirchenkonzert.
Musikalisch umrahmt wurde der Live-Frühschoppen, zu dem „ORF Salzburg“ auf die Burg Golling am 4. Mai geladen hatte, von der„Gollinger Böhmischen“, einem kleinen Teil der Musikkapelle, die sich der böhmischen Musik verschrieben hat.
Festwochenende in Golling: bei prachtvollem Wetter feierte der Kameradschaftsbund Golling vom 24. - 25. Mai sein 150-jähriges Bestehen. Die Musikkapelle umrahmte die Festmesse und spielte anschließenden den Frühschoppen im Festzelt.
Parallel zum 50-jährigen Bestandsjubiläum der Trachtenmusikkapelle wurde am 7. September das Gaufest in Oberalm veranstaltet. Bei wunderbarem Herbstwetter nahmen alle Tennengauer Heimatvereine im herrlichen Park von Schloss Kahlsperg Aufstellung.
Zum Erntedankfest, am 28. September, besuchten uns die Musikfreunde aus Unternbibert/Deutschland. Mit dieser Musikkapelle besteht bereits seit 40 Jahren eine musikalische und freundschafliche Verbindung. Anlass genug, um Aufstellung für ein gemeinsames Foto zu nehmen.
AUSGABE NR. 07| 2014
MUSIK| MAGAZIN 2014
5
T M K - N ew s
DAS INTERVIEW
VORGESTELLT
Die erste Saison als musikalischer Leiter Hermann Holl übernahm im Jänner die musikalische Leitung der Trachtenmusikkapelle Golling. Wir trafen ihn zum Interview. Text: Josef Krallinger
Hermann, du hast nun bereits seit knapp einem Jahr die musikalische Leitung der Trachtenmusikkapelle Golling inne. Die MusikerInnen arbeiten und musizieren sehr gerne mit dir. Wie hast du dich in deiner neuen Rolle eingelebt? Ich fühle mich sehr wohl in Golling und schätze die angenehme Atmosphäre im Verein. Viele MusikerInnen setzen meine Art zu musizieren bereits um. Es ist jede Woche eine Herausforderung aufs Neue, MusikerInnen unterschiedlichen Alters und Charaktere zu fordern und zu fördern. Wie war deine Reaktion, als du gefragt wurdest, ob du das Amt des musikalischen Leiters übernehmen möchtest? Zur Überraschung des Fragenden habe ich mich über die vorsichtige Einladung sehr gefreut. Wie würdest du deine musikalische Heimat sehen, bist du ein Verfechter der traditionellen oder der modernen Blasmusik? Im Progammverlauf des heurigen Jahres haben die MusikerInnen und Zuhörer ersehen können,
Erstes Dirigat: das heurige Kirchenkonzert.
6
MUSIK| MAGAZIN 2014
Bereitet das Cäciliakonzert vor: Hermann Holl ist seit Jänner dieses Jahres musikalischer Leiter der Musikkapelle Golling.
dass nur beides gemeinsam funktionieren kann. Die Herausforderung liegt darin, den Spagat zwischen der Spielweise und der Besetzung in der traditionellen Blasmusik im Gegensatz zu jener im modernen Blasorchester zu meistern. Welchen Stellenwert hat die symphonische oder auch die zeitgenössische Literatur für dich? Solange die Musik für die MusikerInnen und für mich noch verstehbar ist, ist jede Art von Musik von Bedeutung. Bei der Auswahl der Stücke achte ich darauf, ob das Stück mein Interesse weckt und eine gewisse Spannung hat. Danach projiziere ich das Können der MusikerInnen dazu. Mein Zugang zu jeglichen Musikrichtungen ist eine gewisse Frische im Klang, allzu ernste Musik liegt mir noch nicht. Wie wichtig ist das Spiel in kleinen Gruppen für dich? Diejenigen MusikerInnen, die dies schon praktiziert haben, merken die Wichtigkeit bereits selber. Der Klang eines Blasorchesters kann nur vom Kleinen zum Großen verändert werden. Die Klangverbesserung eines Blasorchesters endet nie, da die Zuhörer immer bessere Musik täglich zu hören bekommen und dadurch folglich kritischer werden. In den letzten Jahren wurde in der Trachtenmusikkapelle Golling ausgezeichnete Jugendarbeit geleistet. Wirst du diesen Weg auch weiterführen? Die Jugendarbeit im Vereinsleben ist auf mehrere Personen aufgeteilt. Die Ausbildung der JungmusikerInnen erfolgt durch Lehrer des Musikum Salzburg, aber auch die Eltern tragen maßgeblich zur Entwicklung von jungen Musikern bei. Einmal in der Musikkapelle angelangt, sehe ich persönlich neben mir - als Kapellmeister und dem Vereinsobmann - besonders auch die Jugendvertreter als Verbindung zu den Jugendlichen gefordert. Eine besondere Herausforderung wird künftig auch der „richtige“ Zeitpunkt zum Eintritt von Jungmusikern in die Kapelle sein. Richtungsweisend wird dafür das Projekt von Bezirkskapellmeister Mag. Hermann Sei-
wald und Landeskapellmeister Mag. Christian Hörbiger sein, wo unterschiedliche Werke zusammengefasst werden, welche ein Musiker auf seinem Instrument spielen können soll, bevor er in ein Blasorchester eintritt. Die Trachtenmusikkapelle Golling ist, so glaube ich, in den einzelnen Registern sehr gut aufgestellt. Gibt es noch Instrumente, die dir fehlen? Die Trachtenmusikkapelle unterstützt das Musikum bei der Präsentation in den örtlichen Schulen bei jenen Instrumenten, welche im Blasorchester aufgrund der internationalen Besetzungsliste vermehrt benötigt werden. Beim Schlagzeugregister hat dies heuer bereits gut funktioniert, es sind drei Schüler in Ausbildung. Die tiefen Blasinstrumente beeinflussen maßgeblich den Klang eines Blasorchesters, welcher dadurch mehr Fundament bekommt. Wir benötigen noch Verstärkungen auf der Basstuba, am Fagott, auf dem Baritonsaxophon und für alle Klarinetten inkl. Alt- und Bassklarinette. Eines deiner ersten Projekte im diesem Jahr war das Kirchenkonzert. Dabei hattest du relativ wenig Zeit für die musikalische Vorbereitung. Wie ist es dir dabei ergangen? Das Kirchenkonzert liegt aufgrund des intensiven heurigen Jahres schon wie eine Ewigkeit zurück. Aufgrund der gemeinsamen Gestaltung mit dem Kirchenchor war die Zeit für die Vorbereitung ausreichend. Früher als Bläser hatte ich nur zu achten, dass ich selber für ein Konzert vorbereitet bin. Beim Kirchenkonzert war die Situation erstmals so, den Überblick über das gesamte Orchester zu behalten. Die MusikerInnen haben mir dabei sehr geholfen und sind sehr diszipliniert aufgetreten. Dieses Konzert war dein erstes, wo du als Dirigent für die musikalische Leistung verantwortlich gewesen bist. Viele Kapellmeister und Funktionäre waren bei diesem Konzert anwesend. Gab es vor diesem Auftritt auch so etwas wie „Lampenfieber“ für dich? Eine gewisse Grundanspannung vor einem KonAUSGABE NR. 07| 2014
T M K - N ew s
MUSIK INTERN zert ist der Konzentration zuträglich. In diesem Augenblick denkt man weniger an die Zuhörer, sondern ans eigene Dirigieren und auf die richtige Klangbalance in der Kirche. In einer Musikkapelle steht die musikalische Leistung im Vordergrund. Wie wichtig ist für dich dabei auch die Kameradschaft? Mit dem Begriff„Leistung“ bin ich sehr vorsichtig. Dieser Begriff wird im Berufsleben schon zu sehr ausgereizt. Mein Ziel für die musikalische Gestaltung ist, dass jede/r MusikerIn mit Leidenschaft bei der Sache ist und die gemeinsame Zeit des Musizierens schätzt. Dabei ist es als Musiker auch wichtig, sich dem Instrument und dem Notenmaterial auch außerhalb der Probenzeit zu widmen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wird meiner Meinung nach dadurch gestärkt, wenn die Musiker während des Spiels spüren, dass„es“ läuft und mit „Schmiss“ musiziert wird. Die posi-
tive Resonanz des Publikums gibt sein Übriges dazu. Die ganze Nachbesprechung kann dann schon aufgrund der Geselligkeit von Musikern etwas länger dauern … Meine musikalischen Ziele für die Trachtenmusikkapelle Golling sind sehr schnell umrissen: 1) Stilsicherheit bei der Interpretation der unterschiedlichen Musikrichtungen 2) Konzentration auf Atmung und Luftführung für optimalen Klang 3) Präzision im Rhythmus 4) Freude am Musizieren. Du bist selbst ein „Erzmusiker“ und musizierst nebenbei auch noch in so manchen Ensembles. Hast du dafür noch genügend Zeit? Das Leben hat seine einzelnen Abschnitte – alles zu seiner Zeit. Wenn ich ein Instrument in die Finger bekomme, merkt man mir die Freude beim Musizieren an. Ich komme nach wie vor
genügend dazu, selber zu musizieren. Die jetzige Aufgabe als Kapellmeister fordert mich und macht mir Freude. In Kürze findet der Höhepunkt des Musikerjahres, das Cäciliakonzert statt. Nach welchen Kriterien wurde das Programm ausgewählt? Vor genau einhundert Jahren (1914) war ein großer Einschnitt in der Entwicklung der Welt und jener der Blasmusik. Aufgrund der turbulenten Zeit danach wurde die internationale Vormachtstellung der Musik in der Donaumonarchie stark geschwächt. Mein Wunsch war es, Musik aus dem gesamten Gebiet der Donaumonarchie von einst bis jetzt zu spielen. Die Zuhörer können sich schon darauf freuen, und wir freuen uns auf zahlreichen Besuch! Hermann, vielen Dank für das Gespräch und wir wünschen dir alles Gute und uns allen ein tolles Konzert!
führungswechsel
Obmannwechsel in der TMK Golling Nach drei intensiven „Baujahren“ stellte unser Obmann Gerhard Malter sein Amt im Dezember zur Verfügung. Text: Josef Krallinger
Seit Dezember neuer Obmann der TMK Golling: Josef Sandtner (li) übernahm das Amt von Gerhard Malter (re).
D
rei Jahre als Obmann der Trachtenmusikkapelle Golling vorzustehen, ist eine besondere Aufgabe. Neben den jährlichen Ausrückungen und der einen oder anderen Vorstandssitzungen gibt es noch Vieles zum Organisieren. Und wenn zusätzlich in diesen Jahren noch dazu ein neues Probelokal gebaut wird, wird das Wort „Freizeit“ ein Fremdwort. n diesen drei harten Jahren war Gerhard Malter Obmann der Trachtenmusikkapelle. Mit seinen 700 Arbeitsstunden war er „Herr der Baustelle“, dazu kamen noch viele weitere Stunden für Besprechungen. Durch seine überaus verdienstvolle Arbeit während der gesamten Bauphase ist es ihm zu verdanken, dass dieses Projekt problemlos über die Bühne gegangen ist. eben dem Neubau gab es auch noch andere Themen, die im Vorhinein erledigt
I
N
AUSGABE NR. 07| 2014
werden mussten. Zu erwähnen seien nur die kirchlichen und weltlichen Ausrückungen im Ort, der Besuch auswärtiger Veranstaltungen und die Organisation des Cäciliakonzertes. Viele Telefonate und Besuche bei Behörden nahmen enorme Zeit in Anspruch. Für jeden Musiker ist es selbstverständlich, dass für ein Konzert eine Bühne aufgebaut ist, dass eine Mitfahrgelegenheit für Auswärtsveranstaltungen besteht oder dass nach einer Ausrückung für jeden einzelnen eine Jause und ein Getränk bereit steht. Gerhard hat seine Arbeit immer mit sehr viel Engagement während seiner Zeit als Obmann geleistet. Daher ist es gut zu verstehen, dass er nach diesen drei intensiven Jahren bei der letzten Jahreshauptversammlung im Dezember sein Amt zur Verfügung gestellt hat.
L
ieber Gerhard, die MusikerInnen möchten dir auf diesem Wege noch einmal für deine aufopfernde Arbeit während deiner Zeit als Obmann danken. o stand eine Neuwahl auf dem Programm. Bei der Wahl wurde einstimmig unser Posaunist Josef Sandtner zum Obmann für die nächste Periode gewählt. Sepp ist bereit seit 35 Jahren Mitglied der Trachtenmusikkapelle Golling. Er ist verheiratet, Vater von drei Kindern und arbeitet am Straftamt beim Magistrat der Stadt Salzburg. So wie schon viele Mitglieder der Trachtenmusikkapelle Golling wohnt Sepp im Gemeindegebiet von Kuchl. ir wünschen unserem neuen Obmann viel Freude und viel Erfolg für die nächsten Projekte, mögen es drei„ruhigere“ und vor allem nicht so„intensive Jahre“ werden!
S
W
MUSIK| MAGAZIN 2014
7
T M K - N ew s
AUSFLUG
MUSIKAUSFLUG
Zum Stelldichein nach Oberkrain Der „Musikantenherbst“ in Kranjska Gora war Ziel des heurigen Ausfluges. Text: Josef Krallinger
I
n den letzten drei Jahren hatte die Trachtenmusikkapelle Golling durch den Neubau des Probelokales keinen finanziellen Spielraum für gesellige Veranstaltungen. Daher wurden auch die so beliebten Musikausflüge in dieser Zeit ersatzlos gestrichen. icht so in diesem Jahr. Bevor im idyllischen Wintersportort Kranjska Gora der Skiweltcup wieder Station macht, kommen die Freunde der volkstümlichen Unterhaltungsmusik voll auf ihre Rechnung. Zum Musikspektakel „Auf nach Kranjska Gora“ laden jedes Jahr die „Alpenoberkrainer“, eine der bekanntesten Oberkrainergruppen im Alpenland, zu einem großen Oberkrainer-Abend ein. ieses Konzert war auch Ziel unserers heurigen Musikausfluges. So fuhren wir in der dritten Oktoberwoche bei herrlichem Herbstwetter nach Slowenien. Die Route führte uns von zuhause weg in Richtung Süden. Nach einer kurzweiligen Fahrt war unsere erste Stadion Villach, wo wir im „Braugasthof“ bei Gulasch und einem Seiterl Gerhards„großes“ Vorbild in Villach. Bier ein zweites Frühstück genossen. risch gestärkt setzten wir unsere Reise durch den Karawankentunnel nach Begunje zum „Gasthaus Avsenik“ fort. Dieses Gasthaus ist die Heimat von Slavko Avsenik, dem Gründer der „Original Oberkrainer“. Im ersten Stock dieses Hauses ist die „Galerie Avsenik“ eingerichtet. Diese Galerie ist ein Museum, in dem wir alles Interessante vom Gründer dieses erfolgreichen Ensembles erfuhren. Beeindruckend waren neben den Wänden, an denen alle Tonträger und goldenen Schallplatten ausgestellt sind, auch
N
D
F
8
MUSIK| MAGAZIN 2014
Luden zum Musikerherbst nach Kranjska Gora: die„Alpenoberkrainer“.
angeblich in Bled die Cremeschnitte erfunden. Nach einem kleinen Spaziergang entlang dem Seeufer hatten wir schon wieder etwas Platz für diese köstliche 7x7cm große Nachspeise. Natürlich durfte eine Schale Kaffee mit einer ordentlichen Portion Schlagobers nicht fehlen! nschließend ging es nach einer auffällig ruhigen Busfahrt entgültig nach Kranjska Gora. Nach der Zimmereinteilung und dem Abendessen (fast unvorstellbar, wie viel so mancher an einem Tag essen und trinken kann), besuchten Der Gasthof„Avsenik“, das Heimathaus von Slavko Avsenik. die Glasvitrinen. In diesen sind zahlreiche nati- wir die Sporthalle Vitranc, wo das Oberkraineronale und internationale Auszeichnungen zu konzert stattfand. n diesem Abend standen neben den „Albestaunen. penoberkrainern“ noch weitere sieben ie Zeit in diesem Museum verging viel zu schnell und bei so manchem begann sich Musikgruppen auf der Bühne (darunter eine der Magen zu melden – es war Mittagszeit! So Gruppe aus Italien, eine aus Kärnten und aus besuchten wir nach einer kurzen Busfahrt ein Slowenien). Restaurant, in dem die Essensportionen noch größer als die ohnedies sehr großen Teller waren.
A
D
A
Fast alle Tonträger wurden mit Silber, Gold oder Platin ausgezeichnet.
U
rsprünglich wollten wir nach dem Mittagsessen die Altstadt von Ljubljana, besser bekannt als Laibach, anschauen. Da wir jedoch vor dem Karawankentunnel wegen einer Baustelle sehr lange warten mussten, konnten wir dieses geplante Ziel nicht mehr besuchen. Kurzerhand beschlossen wir eine Änderung unserer Reiseroute und fuhren weiter Richtung Bled am See. ieser Ort ist einerseits durch seinen wunderbaren See bekannt, andererseits wurde
D
Idyllischer Blick über den See von Bled.
AUSGABE NR. 07| 2014
T M K - N ew s
AUSFLUG
G
egen Mitternacht war das Konzert beendet und da im Saal kein Ausschank mehr stattfand, mussten wir unseren Standort an die Bar außerhalb der Halle verlegen. Dort befand sich auch die Musikgruppe aus Italien, mit dem Namen „Doganirs“. Mit ihrem flotten Spiel sorgten sie für eine ausgelassene Stimmung. Weit nach Mitternacht formierte sich ein „Hochzeitszug“ und wir verlegten unseren Standort in ein kleines Pub. Als sich die Tür dieses Lokals öffnete, räumte der verdutzte Wirt sofort alle Tische auf Nicht nur der„Obmanntisch“ ließ sich die Cremeschnitte schmecken... die Seite und füllte den Tresen mit Bier und Sliwowitz. Auch unser Schlagzeuger Josef Seiwald war in seinem Element. In der Ecke hing eine Gitarre, und da in der Kapelle kein Gitarrist anwesend war, nahm er sie kurzentschlossen von der Wand und begleitete stundenlang die italienische Gruppe. m drei Uhr morgens war endgültig Sperrstunde. Auf dem Weg zurück ins Hotel machten wir noch einen letzten Einkehrschwung in ein türkisches Lokal, wo wir das ... auch am Nachbartisch war die Süßspeise sehr begehrt! letzte Kebab erstanden. Leider gab es nur noch ährend in der Halle der Großteil der Be- eines, so mussten wir es zu zehnt redlich teilen. sucher „andächtig“ der Musik lauschten, Danach war Bettruhe angesagt. ach einer für viele zu kurzen Nacht und dem wurde es in unserem Viertel immer lustiger. Da Frühstück setzten wir unsere Reise über den wurde fröhlich auf selbstgebastelten Papierins- trumenten mitgespielt, oder es flogen Papier- Wurzenpass in Richtung Wörthersee fort. Bevor wir Klagenfurt erreichten, folgte ein kurzer Zwiflieger planlos herum. schenstopp in Maria Wörth. Es war ein wunderbarer Ausblick, ausgehend vom Friedhof hinunter auf den See. as Mittagessen genossen wir in einem Restaurant am Seeufer in Klagenfurt. Bei perfektem Herbstwetter war der Ausblick über das Wasser einzigartig. Den obligatorischen Kaffee und die passende Süßspeise dazu nahmen wir in Spittal an der Drau ein. Am späteren Nachmittag endete langsam unser Ausflug und es ging wieder Richtung Junger, frischer dynamischer Oberkrainersound: Veseli Svatje begeisterte das Publikum. Heimat. s war ein wunderbarer Musikausflug und wir uch der Geburtstag unserer Flötistin Jomöchten uns allen bei den Organisatoren hanna wurde lautstark gefeiert. Bis zum Ende des Konzertes kam auch bei den übrigen dafür bedanken. Eine Frage bleibt am Schluss Besuchern mehr Stimmung auf, und nach vor- noch offen: Wann wird die „Probehochzeit“, die sichtigen Anfängen unsererseits füllte sich der wir im kleinen Pub in Kranjska Gora gefeiert haben, Wirklichkeit? Wir hoffen auf eine baldige Tanzboden. Antwort!
Kranjska Gora im Spätherbst.
U
W
N
Während viele die Wallfahrtskirche Maria Wörth und die Friedensglocke besuchten ...
D
... holten andere noch etwas Schlaf nach!
E
A
Feierte ausgelassen ihren Geburtstag: Johanna Winkler.
AUSGABE NR. 07| 2014
Auch am Tisch Nr. 12 herrschte tolle Stimmung.
Herrliche Herbstidylle beim Strandbad am Wörthersee.
So, wie habt ihr euch entschieden?
MUSIK| MAGAZIN 2014
9
T M K - N ew s
JUGENDMUSIK
jugendblasorchester
Die nächste Generation Viele unserer JungmusikerInnen nehmen neben der Ausbildung am Instrument noch an Seminaren, Wettbewerben und Prüfungen erfolgreich teil. Text: Gerald Hafner
U
nter dem neuen Jugendreferenten Christian Mitterlechner und der musikalischen Leitung von Robert Steiner „reift“ die nächste Generation heran! eit nun schon einigen Jahren ist das Jugendblasorchester der TMK Golling ein fixer Bestandteil des jährlichen Cäciliakonzertes und ist auch bei diversen Veranstaltungen in Golling vertreten. Die Anzahl der Musiker/innen bleibt durchwegs unverändert und so freuen wir uns auch heuer über ca. 25 motivierte Jungmusikerinnen und Jungmusiker in unserer Nachwuchsschmiede. iel des Orchesters ist es, einen Einblick in den Probenablauf bei der TMK zu ermöglichen. Dies geschieht mit gezielten Proben für diverse Auftritte beim Cäcilia- oder Burgkonzert. Bei den Proben wird, wie auch bei den „Großen“, viel Wert auf Klang, Stimmung, Dynamik und das gemeinsame Spiel gelegt. Die JungmusikerInnen, welche bereits bei der TMK aktiv im Einsatz sind, gelten als Vorbild und übernehmen in den Reihen des Jugendorchesters eine Art Führungsrolle. Denn aller Anfang ist schwer und Erfahrung durch nichts zu ersetzen. ls Übertritt in die Musikkapelle werden Leistungsabzeichen gefordert. Diese wurden heuer wieder von einigen Musikerinnen und Musikern mit teils großem Erfolg absolviert. Die Prüfung, welche aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht, absolvierten in Bronze: Klara Weber (Oboe), Anna Seiwald (Saxophon), Bernhard Steiner (Saxophon), Stephan Oberkofler (Horn), Leonhard Pilz (Tenorhorn) und Valentin Steiner (Tenorhorn). Die Prüfung in Silber absolvierten: Kathrin Malter (Klarinette), Julia Schwarzenbacher (Klarinette), Wolfgang Seiwald (Klarinette) und Paul Klieber (Trompete). Wir gratulieren den Ausgezeichneten ganz herzlich zu diesem Erfolg! esonders hervorzuheben ist die Leistung unseres Posaunisten Peter Schranz. Er gewann mit dem Brass-Quartett „Sine Nomine“ nicht nur auf Landes- und Bundesebene bei„Prima la Musica“ erste Preise, sondern überzeugte
Proben bereits für das Cäciliakonzert 2014: das Jugendblasorchester der TMK Golling unter der Leitung von Robert Steiner.
auch beim Bundeswettbewerb„Musik in kleinen Gruppen“ in Toblach in Südtirol.
S
Z
A
B
10
MUSIK| MAGAZIN 2014
organisiert. Zwei unserer Jugendorchestermitglieder nahmen am Kurs 2 in Elixhausen teil. Stephan Oberkofler am Horn und Leonhard Pilz am Tenorhorn verbrachten eine gute Woche mit anderen jungen, engagierten Musikern und bil-
Spielten sich ins Bundesfinale: das Brassensemble„Sine Nomine“. (Foto: ÖBJ)
B
eim größten österreichischen Jugendmusikwettbewerb „Prima la Musica“ waren zwei weitere Jungmusiker erfolgreich vertreten. Michael Czak und Stephan Oberkofler (Horn) erspielten mit dem Ensemble „Tennihorns“ in der Kategorie Blechbläser Kammermusik den ausgezeichneten 1. Platz. Auf diese Erfolge ist die gesamte TMK stolz, und es ist ein Zeichen dafür, dass in den Reihen der Musik und durch die einzelnen Musiklehrer gute Arbeit geleistet wird.
Besuchten das Jungmusikerseminar in Elixhausen: Leonhard Pilz (li) und Stephan Oberkofler (re).
deten sich fort. Ziel des Seminars ist es, neben Gehörbildung, Musikkunde und dem Spiel in kleinen Gruppen auch schon im großen Kursorchester (mit ca. 100 MusikerInnen) zu proben. eiters fand auch heuer wieder der Bläserurlaub in Bad Goisern statt. An der größten Weiter- und Fortbildung Österreichs für Blasmusiker und Schlagzeuger nahmen heuer aus den Reihen der Jugend Barbara Schönleitner und Lorenz Gerl teil. Dank der Arbeit vieler renommierter Lehrer erfreut sich diese Fortbildung großer Beliebtheit. us terminlichen Gründen gab es heuer leider keinen Ausflug mit dem Jugendorchester. Um unsere jungen Musikerinnen und Musiker für ihre fleißige und auch zeitintensive Probenarbeit zu belohnen, die Gemeinschaft und Kameradschaft zu stärken, und für die weitere Arbeit zu motivieren, wird sich das aber im nächsten Jahr sicher wieder ändern. n der heutigen Zeit mit den verschiedensten Freizeitangeboten ist es nicht mehr selbstverständlich, einen motivierten Nachwuchs zu haben, den man im Jugendorchester an die Aufgaben des„großen“ Orchesters heranführen kann.
W A I
1. Preis bei„Prima la Musica“: Michael Czak (rechts hinten) und Stephan Oberkofler (rechts vorne) mit dem Ensemble„Tennihorns“ (Foto: Andreas Schlager).
J
edes Jahr werden vom Salzburger Blasmusikverband spezielle Seminare für Jungmusiker
AUSGABE NR. 07| 2014
T M K - N ew s
JUGENDMUSIK
Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze:
Klara Weber Oboe
Stephan Oberkofler Horn
Jungmusikerleistungsabzeichen in Silber:
Anna Seiwald
Bernhard Steiner
Valentin Steiner
Leonhard Pilz
Alt-Saxophon
Alt-Saxophon
Tenorhorn
Paul Klieber
Kathrin Malter
Trompete
Klarinette
Wolfgang Seiwald
Tenorhorn
Klarinette
wettbewerb
Europameisterschaft der Schlagzeuger
Die MDC-Drumline mit Lorenz Gerl stellt den aktuellen Europameister der Schlagwerkformationen. Text: Lorenz Gerl
Ü N
„Bowl with the right club“ war die beste Performance in Belgien: Europameister MDC-Drumline.
N D
ach zweieinhalb Jahren intensiver Vorbereitung, hunderten Stunden Proben und vielen Litern Schweiß war es im April 2014 soweit. ie 16 Mann starke MDC-Drumline, welche sich aus Musikern des Musikum Hallein zusammensetzt, machte sich auf die gut 1000 Kilometer lange Reise nach Wevelgem (Belgien) zu den IPE-Championships (Indoor Percussion Europe) auf. ieser Wettbewerb stellt die Europameisterschaft für Schlagwerkformationen, die sich der amerikanischen Trommelkultur verschrieben haben, dar. Mit unserer Show „Bowl with
D
AUSGABE NR. 07| 2014
the right club“ konnten wir die Jury überzeugen und bereits im ersten von zwei Durchgängen die starke Konkurrenz aus Irland, England, den Niederlanden, Frankreich und Italien hinter uns lassen. Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. eflügelt, aber doch hoch konzentriert spielten wir uns im zweiten Durchgang die Seele aus dem Leib und gaben alles! ergessen waren alle Strapazen und Anstrengungen der vergangenen zweieinhalb Jahre, als es hieß: „MDC-Drumline ist neuer Europameister 2014“.
B V
berwältigt nahmen wir die Trophäe entgegen, und als die Siegerzeremonie vorüber war, brachen wir in Jubel aus. eben dem Wettbewerb mit der Drumline nahm ich auch am Solowettbewerb teil und konnte auch hier mit meinem eigenen Stück „Q-Madness“ auf der Tenor Drum den Sieg erlangen. ie lange Heimfahrt über war natürlich der für uns unfassbare Erfolg Gesprächsthema Nr. 1, doch bis wir unseren Europameistertitel tatsächlich realisieren konnten, sollten noch einige Tage vergehen. ur durch die perfekte Vorbereitung durch unsere drei Lehrer Robert Fuschlberger, Henry Chou und Henning Homeier konnten wir die hohen Anforderungen an Trommeltechnik, Choreographie und das exakte Zusammenspielen souverän erfüllen.
D N
MUSIK| MAGAZIN 2014
11
T M K - N ew s
GEBURTSTAGE
geburtstage
Happy Birthday an Jung und Alt! So wie im letzten Jahr wurden auch heuer wieder viele runde Geburtstage bei Alt und Jung gefeiert. Text: Josef Krallinger
G
eburtstagsfeiern von Alt und Jung gehören bereits seit Jahren zum Fixpunkt in unserem Musikerjahr. So konnten wir im heurigen Jahr wiederum eine Reihe „runder“ Geburtstage von aktiven und ehemaligen MusikerInnen feiern. egonnen haben die Feiern anfangs April. Im Ortsteil Torren trat am 11. April unser Flügelhornist Matthias Lienbacher (vlg. Arler) in den Klub der „50er“ ein. Mit „Taferlbub“ Anton und
Auswärtsausrückung der Trachtenmusikkapelle Golling in Torren zur Geburtstagsfeier von Matthias Lienbacher.
B
Lisa hatte mit dem„47-Regimentsmarsch“ viel Freude beim Dirigieren.
20 Jahre jung ist unser Hornist Florian Czak.
K
urz vor unserem Jahreshöhepunkt, dem Cäciliakonzert, galt es noch einmal einen runden Geburtstag zu feiern. Unsere Marketenderin Anna Rettenegger feierte am 4. November ebenfalls ihren 20. Geburtstag.
Glückwünsche zum 50er an Matthias Lienbacher.
in Tracht angetreten, besuchte ihn die Trachtenmusikkapelle Golling bei sich zu Hause und überreichte die musikalischen Geburtstagswünsche. Der kulinarische Teil des Festes fand im Anschluss im Vereinsheim statt. Es darf ein bisschen lauter sein: Franz Stockl zu seinem 30. Geburtstag.
D Dirigierte zu seinem 60er: Helmut Mitterlechner
E
inige Jahre mehr stehen auf der Geburtsurkunde unseres Hornisten Helmut Mitterlechner. Zu seinem 60. Ehrentag dirigierte „Heli“ am 4. September seinen Lieblingsmarsch. Das anschließende Geburtstagsmenü ließen sich die MusikerInnen bis in die frühen Morgenstunden schmecken! ie Jahre für unsere jüngeren MusikerInnen bleiben auch nicht stehen. Bereits kurz nach unserer Winterpause feierte anfangs Februar unsere Flötistin Lisa Radacher ihren 20. Geburtstag und eine Woche später lud unser Tubist Franz Stockl zu seinem 30. Ehrentag ein.
ie nächsten runden Geburtstage gab es erst wieder im Sommer zu feiern. Ihre jungen 30 Jahre feierte Kathrin Brunauer (geb. Gsenger) Ende Juni dieses Jahres, und obwohl Kathrin bereits seit einiger Zeit in Oberalm zu Hause ist, ist sie im Klarinettenregister immer eine große und willkommene Stütze. itte Juli wurde auch im Hornregister ordentlich gefeiert, denn Florian Czak vollendete sein 20. Lebensjahr.
M
D
12
MUSIK| MAGAZIN 2014
Vertauschte Schnapsstamperl mit Dirigentenstab: Anna Rettenegger.
N
eben den aktiven Mitgliedern der Trachtenmusikkapelle Golling gab es in diesem Jahr natürlich wieder auch einige runde Geburtstage unserer „Musikerpensionisten“ zu feiern. ereits am 19. Jänner dieses Jahres trafen sich einige Musikerkollegen bei unserem ehemaligen Musiker Hermann Pisetta, um ihm zum 80. Geburtstag zu gratulieren. Hermann war in den Jahren 1951 bis 1973 aktiver Musikant und spielte neben der Es-Trompete auch Horn. m 10. August beging unser ehemaliger Trompeter Franz Huber seinen 60. Ehrentag. Franz trat der Trachtenmusikkapelle 1967 bei und schlug anfangs die kleine Trommel, ehe er später zur B-Trompete wechselte.
B
A
Kathrin Brunauer schwang im Juni den Dirigentenstab.
AUSGABE NR. 07| 2014
T M K - N ew s
DIVERSES Nach 18 Jahren, im Jahr 1985, beendete er seine aktive Zeit bei der Musikkapelle. ir möchten uns bei allen Jubilaren für die ausgezeichnete Bewirtung bedanken und wünschen noch viele gesunde und erfolgreiche Jahre, mögen in Zukunft noch viele Kerzen auf den Geburtstagstorten brennen!
W
Franz Huber
Kleine Trommel, B-Trompete geboren am: 10. August 1954 Mitgliedschaft von: 1967 - 1985
60 Jahre
Hermann Pisetta
Es-Trompete, Horn geboren am: 19. Jänner 1934 Mitgliedschaft von: 1951 - 1973
80 Jahre
sponsoring
Neue Kesselpauke gesponsert Das Bauunternehmen Rettenbacher GmbH griff für eine neue Kesselpauke tief in die Tasche.
80 Jahre
Text: Josef Krallinger
W
Übergabe einer neuen Kesselpauke: Josef Seiwald und Hannes Rettenbacher.
V
iele Wirtschaftstreibende kämpfen zur Zeit ums Überleben. Jeden Tag wird in den Medien über schlechte Prognosen und steigende Arbeitslosigkeit berichtet. In dieser Situation wird es auch für die Verantwortlichen der Trachtenmusikkapelle immer schwieriger, Sponsoren für Instrumente zu finden. n diesem Jahr stand eine größere Investition im Rhythmusregister an. Da die Literatur für das Schlagwerk immer aufwändiger wird, be-
I
steht oft keine Zeit mehr, unsere zwei Pauken während eines Stückes auf die entsprechende Tonart rechtzeitig umzustimmen. So wurde der Ruf nach einer dritten Kesselpauke immer lauter. Hannes Rettenbacher, selbst aktiver Flügelhornist bei der Musikkapelle Golling und Chef des gleichnamigen Bauunternehmens, sponserte uns nach einem kurzen Gespräch dieses sehr kostenintensive Schlaginstrument.
N
Preisübergabe: Markus Seidl (Sektionsleiter„Pinzgauerisch“) übergibt das Jausenbrett an seinen Vater Christan Seidl.
AUSGABE NR. 07| 2014
ach einem Jahr Pause war es wieder soweit. Die Trachtenmusikkapelle Golling nahm unter der sportlichen Leitung von Christian Seidl am 11. Oktober beim Vereineturnier des Eisschützenvereines EV Raika Golling teil. Bei prächtigem Wetter nahmen die Schützen Andreas Steiner sen. (Moar), Christian Seidl und Robert Steiner (Hagl), Gerhard Anderle, Marianne Hafner, Othmar Tschuschnigg, Valentin Siller und Josef Sandtner das Turnier in Angriff. Gespielt wurde „Pinzgauerisch“. Nach „harten Kämpfen“ erreichten wir unter 10 Mannschaften hinter dem Tennisclub Golling und der Mannschaft Brennerwirt den 3. Platz, wobei wir im kleinen Finale die Struberschützen besiegen konnten.
ir dürfen uns bei Hannes auf diesem Wege recht herzlich für diese großzügige Spende bedanken – wir (und vor allem unser Kassier) wissen dies sehr zu schätzen. Nun hat unser Schlagzeuger Josef Seiwald in Zukunft weniger Stress beim Umstellen der Tonarten auf den Pauken! benfalls ein herzliches Dankeschön gilt dem Telefonanbieter A1-Telekom. Damit unser Obmann immer erreichbar ist, wurde ein Smartphone gesponsert. ereits im letzten Jahr bekam das Bild unserer Schutzpatronin, der Hl. Cäcilia, einen neuen Holzrahmen. Dieser wurde liebevoll von Jakob Schiffer (Unikatrahmen) angefertigt. Auch ihm gilt ein herzliches Dankeschön!
E
B
Vereinssport
Vereineturnier
Beim heurigen Eisschützenturnier des EV Raika Golling konnten die „Profis“ der Trachtenmusikkapelle den dritten Rang erkämpfen. Text: Josef Sandtner
MUSIK| MAGAZIN 2014
13
T M K - N ew s
MUSIK INTERN
JAHRESHÖHEPUNKT
Cäciliakonzert Das Jahr 1914 bedeutete das Ende der Donaumonarchie. Wir besuchen im heurigen Cäciliakonzert einen Großteil der damaligen Ländereien. Text: Josef Krallinger
A
n meine Völker! – mit diesem Manifest hatte der damalige Herrscher der Österreichisch – Ungarischen Monarchie, Kaiser Franz Joseph, die Kampfhandlungen an das Königreich Serbien angekündigt. Der Beginn des ersten Weltkrieges leitete den Zerfall der Donaumonarchie ein. Jahrhunderte lang lebten in diesem Gesamtstaat des Habsburgerreiches viele Volksgruppen nebeneinander, unter ihnen auch viele berühmte Musiker und Komponisten. Ihnen und ihrer Musik ist das heurige Cäciliakonzert gewidmet. ie musikalische Reise beginnt in Prag mit dem „Danubia“-Marsch, einer Komposition von Julius Fucik. Franz von Suppè wurde in Split, im heutigen Kroatien geboren. Mit der Ouvertüre aus seiner Opertette „Das Modell“ besuchen wir den südlichen Teil des damaligen Staates. ngarn galt als eines der größten Ländereien innerhalb der Monarchie. Mit der „Kleinen Ungarischen Rhapsodie“, einer Komposition von
D U
Bereit für das heurige Cäciliakonzert - die MusikerInnen der Trachtenmusikkapelle Golling.
Alfred Bösendorfer, wollen wir Ihnen die Musik aus diesem Land näher bringen. rantisek Manas erblickte in Mähren das Licht der Welt. In seinem „Mährischen Tanz Nr. 7“ hat Manas Volkslieder aus seiner Heimat verarbeitet. ngekommen in der Gegenwart hören Sie nach unserem Jugendorchester eine Komposition von Johann Hausl mit dem Titel „Marimba Duritebe“, einen Ohrenschmaus für Marimbaphon und Orchester. ie nächste Komposition stammt aus der Feder des Salzburgers Jakob Gruchmann und
F
A
D
geburten
trägt den Titel „Zug um Zug“. Dabei wird die Geschichte der Eisenbahn erzählt. Zum Abschluss unseres heurigen Cäciliakonzertes kehren wir nach Serbien zurück. Mit dem „Drina-Marsch“, einer Komposition von Stanislav Binicki, besuchen wir jenen Teil der Monarchie, in dem die Ermordung des damaligen Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Gemahlin Sophie stattgefunden hat. ie MusikerInnen der Trachtenmusikkapelle würden sich über Ihren zahlreichen Besuch freuen!
D
Wir wünschen den neuen Erdenbürgern viel Glück, Gesundheit und Liebe für ihre Zukunft und den Eltern alles Gute!
Storchenparty bei der TMK Golling
5. Mai 2014
20. April 2014
Text: Josef Krallinger
Herzlichste Gratulation an Elisabeth und Hansjörg Rettenegger zur Geburt eures Sohnes Jakob.
14
MUSIK| MAGAZIN 2014
Herzlichste Gratulation an Ricarda Wohlfahrter und Hannes Seidl zur Geburt eures Sohnes Niklas.
AUSGABE NR. 07| 2014
15
T M K - N ew s
MUSIK INTERN
MUSIKERHOCHZEITen
„Bis in alle Ewigkeit!“ Die Pfarrkirchen Krispl und Bad Vigaun waren Schauplatz unserer heurigen Musikerhochzeiten. Text: Josef Krallinger
Luden zur Hochzeit nach Krispl: Herbert, Michaela und Julia.
S
o wie in den vergangenen Jahren haben sich auch heuer wieder zwei unserer Mitglieder das „Ja“-Wort vor dem Traualtar gegeben. ie erste Hochzeit fand in Krispl statt. Dort schlossen unsere Flötistin Michaela Wenger und Herbert Putz am 20. September den Bund fürs Leben. Nach der Brautmesse, die erstmalig durch ein großes Brass-Ensemble musikalisch umrahmt wurde, fand die anschließende Hochzeitsfeier beim„Krisplerwirt“ statt. wei Wochen später fand bereits die nächste Trauung statt. Am 4. Oktober trat unser Flügelhornist Peter Siller und
D
Z
seine Katharina in der Pfarrkirche von Bad Vigaun vor den Traualtar. Da Peter auch ein Mitglied der „Gollinger Böhmischen“ ist, spielten seine restlichen Kameraden beim Brautmahl im Gasthof „Neuwirt“ zünftig auf. ir möchten uns auf diesem Wege noch einmal für die Einladung zum Poltern und zur Hochzeit herzlichst bedanken und wünschen beiden frisch vermählten Paaren viel Gesundheit, Glück und einen langen gemeinsamen Lebensweg!
W
Gaben sich in Bad Vigaun das„Ja“-Wort: Katharina und Peter.
schnupperkurs
Kapellmeisterschnupperkurs
Im Februar traf sich der KapellmeisterNachwuchs zum Einstiegsseminar in Zederhaus. Text: Lorenz Gerl
Schnupperten in die Partituren: Florian Bernhofer, Peter Schranz, Paul Klieber und Lorenz Gerl (nicht im Bild: Julia Wenger).
I
m heurigen Februar haben fünf Jungmusiker am Kapellmeisterschnupperkurs in Zederhaus teilgenommen. Der Salzburger Blasmusikverband bietet diesen an, um interessierten und engagierten Musikern, ob jung oder alt, die Möglichkeit zu geben, sich ein Bild von der Tätigkeit des Kapellmeisters in seiner Vielseitigkeit machen zu können. Julia Wenger, Florian Bernhofer, Peter Schranz, Paul Klieber und Lorenz Gerl nahmen mit großem Interesse an dem zweitägigen AUSGABE NR. 07| 2014
Kurs teil und waren überrascht, wie umfangreich diese Leitungsfunktion in der Musikkapelle ist. nterrichtet wurden die Kursteilnehmer aus dem ganzen Land Salzburg von Landeskapellmeister Christian Hörbiger und dem ehemaligen Landeskapellmeister Hans Ebner. Die Schnupperschüler wurden von ihnen in zwei Gruppen geteilt. Christian Hörbiger befasste sich mit den erforderlichen musiktheoretischen Kenntnissen, die einem Kapellmeister abver-
U
langt werden. Dreiklänge, Tonleitern, Rhythmusübungen sowie Gehörbildung waren Themen in seinem Teil des Kurses. Die Grundlagen des Dirigierens übernahm Hans Ebner. Wie dirigiere ich richtig?, wie stimme ich das Orchester ein?, wie leite ich eine Probe? waren nur ein paar der zahlreichen Punkte, die uns in Grundzügen vermittelt wurden. Bei diesen „praktischen“ Übungen dirigierte jeder Kursteilnehmer seine Kollegen, die das„Kursorchester“ bildeten. icht zu kurz kam auch der abendliche Gedankenaustausch zwischen den Kursteilnehmern und den Kursleitern. Bis spät in die Nacht wurde in entspannter Atmosphäre über das Neugelernte diskutiert. ir fünf Gollinger Kursteilnehmer konnten durch den Kurs in viele Bereiche der Kapellmeisterarbeit hineinschnuppern. Vielleicht findet sich aus diesem Kreis ein zukünftiger Kapellmeisterschüler und späterer Kapellmeister.
N
W
MUSIK| MAGAZIN 2014
15
EINLADUNG ZUM
CÄCILIAKONZERT
SAMSTAG, 29. NOVEMBER 2014 | TURNHALLE Neue mittelschule GOLLING | BEGINN: 19.30 UHR EINTRITT: VORVERKAUF € 7.- | ABENDKASSE € 8.- | JUGENDLICHE UNTER 15 JAHREN FREI
PROGRAMM
MUSIK DER DONAUMONARCHIE DANUBIA
JULIUS FUČIK MARSCH ARR.: SIEGFRIED RUNDEL
DAS MODELL
FRANZ VON SUPPÉ ARR.: OTTO SCHWARZBAUER OUVERTÜRE ZUR OPERETTE
KLEINE UNGARISCHE RHAPSODIE FRANTISEK MANAS MÄHRISCHER TANZ NR. 7 GOLLINGER JUGENDMUSIK ALFRED BÖSENDORFER
ANNA KENDRICK /ARR.: J. VINSON CUPS PH. WILLIAMS /ARR.: M. BROWN HAPPY
MARIMBA DURITEBE KONZERT FÜR MARIMBA & BLASORCHESTER SOLIST: LORENZ GERL JOHANN HAUSL
JAKOB GRUCHMANN ZUG UM ZUG GESCHICHTE DER EISENBAHN STANISLAV BINICKI DRINA-MARSCH MUSIKALISCHE LEITUNG: MODERATION:
HERMANN HOLL MUSIKER/INNEN AUS UNSEREN REIHEN
DIE MUSIKER/INNEN DER TRACHTENMUSIKKAPELLE GOLLING FREUEN SICH AUF IHREN BESUCH!