Oktober 2026 - Jahrgang 45 - Nr. 10
OKTOBER
INDUSTRIAL ENGINEERING NEWS
12 Automatisch fest im Griff:
SchraubstockAutomation senkt die Einstiegshürde bei der automatisierten Be- und Entladung von Maschinen.
14 Nicht-isolierte Dreiphasen-
Stromversorgungen für dezentrale Stromversorgungsarchitekturen
Gas15 Zuverlässige Durchflussdaten
für die Systemüberwachung und Energieerfassung
Wenn’s eng wird an der Maschine: Sicherer Schutz für kleine Bauräume Seite 10
@ien-dach ISSN : 2031-9193
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der Elektrifizierungsgrad 08 Warum eines Unternehmens über seine Zukunft entscheidet
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Liebe Leserinnen und Leser, die Zeiten ändern sich rasant und die Herausforderungen sind zugegeben nicht gering und kommen gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen. Manchen macht das anfällig für den Wunsch zur Rückkehr in die „gute, alte Zeit“, die es so nie gegeben hat. Selbstverständlich ist Cybersicherheit in der Produktion heute ein deutlich komplexeres Thema als noch vor 20 oder 25 Jahren. Die Antwort, die ich damals hin und wieder von Gesprächspartnern erhalten habe – sie bräuchten sich keine Gedanken zu machen, da sie nicht im Internet seien – war jedoch schon unter damaligen Bedingungen etwas zu kurz gedacht. Auch bei der Energieversorgung hat sich auf dem Weg in die All Electric Society einiges geändert. Der Strom kommt zwar immer noch aus der Leitung. Damit dies auch zukünftig in ausreichender Menge und zu einem annehmbaren Preis geschieht und eine Produktionsstätte nicht vor Probleme gestellt oder schlimmstenfalls heruntergefahren wird, ist der Aufwand gewachsen. Deshalb wird die Planung der Energieversorgung auch immer mehr ein Thema für das Management. Wie die Herausforderungen aussehen und angegangen werden können, zeigt der Beitrag auf Seite 8. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre!
Kay Petermann Redakteur IEN D-A-CH
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4 Nächste Ausgabe November: Spezial SPS Intelligente Automation: Hardware & Software Dezentrale und flexible Antriebstechnik
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Nachrichten aus der Industrie
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Neue Produkte
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Energieeffiziente Produktion: Warum der Elektrifizierungsgrad eines Unternehmens über seine Zukunft entscheidet Energie war lange eine Randgröße der Unternehmensstrategie. Heute entwickelt sie sich zum entscheidenden Hebel für Kostenstruktur, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.
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Sichere Maschinen: Wenn’s eng wird an der Maschine: Sicherer Schutz für kleine Bauräume Faltenbälge sind der Klassiker im Maschinenschutz. Doch was, wenn in der Anlage nur ein kleiner Bauraum verfügbar oder zu schützen ist?
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Automatisierungstechnik: Automatisch fest im Griff Schraubstock-Automation senkt die Einstiegshürde bei der automatisierten Be- und Entladung von Maschinen. Präzises Positionieren und Spannen und einfache Roboterprogrammierung und sorgen für sichere Prozesse und längere Maschinenlaufzeiten mit einem überschaubaren Investitionsaufwand.
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Neue Produkte: - Nicht-isolierte Dreiphasen-Stromversorgungen für dezentrale Stromversorgungsarchitekturen - Zuverlässige Gas-Durchflussdaten für die Systemüberwachung und Energieerfassung - Membranpumpen im Dauertest
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Index und Veranstaltungen
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5 Zugang zu zuverlässig aufgearbeiteten Automatisierungsprodukten Siemens ist eine Partnerschaft mit der B2B-Plattform Sparepartsnow eingegangen, um Industriekunden den Zugang zu aufgearbeiteten Automatisierungsprodukten von Siemens zu erleichtern. Über den digitalen Marktplatz von Sparepartsnow können Kunden ab sofort Produkte erwerben, die Siemens selbst aufgearbeitet hat. So entsteht eine verlässliche Bezugsquelle für aufgearbeitete Antriebe, Steuerungen und HMI-Panels. Durch die Verlängerung der Produktlebenszyklen wertvoller Geräte unterstützt die Partnerschaft die Betriebskontinuität der Kunden und trägt gleichzeitig zu einer stärkeren Kreislaufwirtschaft bei. Kunden profitieren von hochwertigen, aufgearbeiteten Produkten, die den technischen Spezifikationen und Leistungsmerkmalen des Originalherstellers entsprechen. „Diese Partnerschaft unterstreicht unser Engagement, Kunden Kreislauflösungen für den Produktlebenszyklus anzubieten – ohne Abstriche bei der Qualität oder Leistung“, sagt Stefan Jäger, Head of Circular Product Services bei Siemens. „Jedes Gerät durchläuft einen standardisierten Aufarbeitungs- und umfassenden Testprozess zur Bestätigung, dass es seinen ursprünglichen technischen Spezifikationen und Merkmalen entspricht und die geltenden Standards erfüllt.“
SPE-Netzwerke unter einem gemeinsamen Dach
Recycling und Reuse für die nachhaltigere Halbleiter-Fertigung
Die Industrienetzwerke Single Pair Ethernet System Alliance e.V. und das SPE Industrial Partner Network e.V. haben sich zu einem gemeinsamen Verein zusammengeschlossen. Der Zusammenschluss bzw. die Gründung des neuen Vereins wurde am 2. und 3. Juni 2026 im Rahmen außerordentlicher Mitgliederversammlungen offiziell beschlossen und notariell festgeschrieben. Der neue Verein wurde konstitutiv am 20.08.2026 registriert und trägt den Namen Single Pair Ethernet Association e.V. Mit diesem Schritt vereinen die beiden bislang eigenständigen Netzwerke ihre Kompetenzen, Aktivitäten und Mitglieder unter einem gemeinsamen Dach. Ziel ist es, die Weiterentwicklung, Standardisierung und weltweite Verbreitung von Single Pair Ethernet (SPE) noch gezielter und wirkungsvoller voranzutreiben. Der Zusammenschluss bündelt Expertise, stärkt die internationale Sichtbarkeit und schafft eine starke gemeinsame Plattform für Industrie, Anwender und Forschung. Die vereinte Stärke ermöglicht eine engere Verzahnung technischer Inhalte, von Marktaktivitäten und internationalen Initiativen sowie deren schnellere und effizientere Umsetzung. Gemeinsam werden die Mitglieder SPE künftig noch konsequenter als Schlüsseltechnologie für industrielle Kommunikation, Automatisierung und IIoT vorantreiben – schneller, internationaler und mit klarer gemeinsamer Stimme.
Im EU-Projekt GENESIS entwickelt das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS gemeinsam mit Partnern Technologien, die die Fertigung der unverzichtbaren Chips nachhaltiger macht und damit einen Ausgleich for die immer weiter steigenden Produktionszahlen liefert. GENESIS, kurz für „GENerate in Europe a Sustainable Industry for Semiconductors“, vereint über 50 Partner aus Industrie, Forschung und Wissenschaft entlang der europäischen Halbleiter-Wertschöpfungskette. Bis 2028 sollen neue Technologien entstehen, die die Nachhaltigkeit im gesamten Lebenszyklus von Mikrochips steigern – unter anderem durch geringere Emissionen, den Ersatz kritischer Materialien und neue Recyclingkonzepte. Das Fraunhofer IPMS leitet das Arbeitspaket „Minimization of Waste and Emissions“ und bringt seine Expertise in zahlreiche weitere Projektpakete ein. Ein Schwerpunkt der Forschung des Fraunhofer IPMS im Projekt liegt auf der Reduktion von Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) und Treibhausgasen. Ein weiterer Fokus der Forschenden liegt auf der Wiederverwendbarkeit von Materialien. Gemeinsam mit Industriepartnern untersucht das Fraunhofer IPMS beispielsweise, wie sich sogenannte „CMP-Slurries“ für das Schleifen von Wafern benötigt werden, aufbereiten und erneut nutzen lassen. https://www.genesiseu.eu/
© GenesisEU
Implementierung zukunftsweisender Technologien für die industrielle Produktion Vom 24. – 26.11.2026 treffen sich die internationalen Automatisierer in Nürnberg zur SPS – Smart Production Solutions. Erwartet werden rund 1.175 Aussteller aus 40 Ländern, um Neuheiten, Produkte und Lösungen auf dem Nürnberger Messegelände präsentieren. In 15 Hallen erhalten die Besucher einen umfassenden Einblick in die gesamte Bandbreite der industriellen Automation: Ein zentrales Leitthema der SPS 2026 ist die fortschreitende Integration von künstlicher Intelligenz in industrielle Prozesse. AI-Anwendungen entwickeln sich zunehmend von einzelnen Pilotprojekten zu produktiven Bestandteilen moderner Automatisierungslösungen. Ob im Engineering, bei der Analyse von Produktionsdaten, in der Qualitätssicherung oder zur Optimierung von Maschinen und Anlagen – Industrial AI eröffnet neue Möglichkeiten für Effizienz, Flexibilität und Resilienz in der Produktion. Auf der SPS zeigen Aussteller anhand konkreter Anwendungen, wie Unternehmen den Mehrwert künstlicher Intelligenz bereits heute nutzen können. Die SPS bietet auch 2026 wieder ein umfangreiches Vortragsprogramm mit unterschiedlichen Bühnen in den Messehallen. Kostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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© Mesago Messe Frankfurt GmbH / Arturo Rivas Gonzalez
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6 ENCODER MIT SELBSTOPTIMIERUNG
MODULARE GPU-ERWEITERUNG
Optimierung der Winkelgenauigkeit im Betrieb
Skalierbare Leistung für die industrielle Bildverarbeitung
MEGATRON Hall-Drehgeber mit Inkremental- oder SSI-Ausgang erfassen Drehbewegungen, Winkelpositionen und Drehzahlen präzise. Eine Besonderheit der Serien ETI/ETS und HTI/HTS ist die integrierte Selbstoptimie- rung: Mit jeder vollständigen Umdrehung wird die Winkelmessung weiter optimiert, wodurch sich die Genauigkeit schrittweise erhöht. Bei Raumtemperatur sind Winkelgenauigkeiten von bis zu ±0,1° möglich. Die Selbstoptimierung bietet damit einen zusätzlichen Genauigkeitsvorteil gegenüber herkömmlichen Hall-Drehgebern. Sie wird erst bei vollständigen Umdrehungen wirksam: Bei Anwendungen innerhalb eines Winkelbereichs von weniger als 360° arbeitet der Drehgeber mit seiner regulären Messgenauigkeit. Besonders vorteilhaft ist die Selbstoptimierungsfunktion bei den Kit-Varianten der ETx25- und HTx25Serien, denn dort montiert und positioniert der Anwender den Magneten selbst relativ zum Sensor. Dabei können mechanische Einbautoleranzen die Winkelmessung beeinflussen. Die Selbstoptimierung reduziert diesen Einfluss während des Betriebs und gewährleistet somit auch bei montagebedingten Abweichungen eine hohe Winkelgenauigkeit.
IMAGO Technologies erweitert sein Portfolio um Vision AI Xcelerix, eine neue industrielle GPU-Erweiterung, die zusätzliche Rechenleistung für KI-intensive Bildverarbeitungsanwendungen bereitstellt. Vision AI Xcelerix basiert auf MXM-GPU-Technologie und wurde speziell für den Einsatz in industriellen Maschinen und Anlagen entwickelt und bietet deshalb 24-V-Spannungsversorgung, Schaltschrankintegration und langfristig verfügbare Hardware. Die Anbindung an den Bildverarbeitungsrechner erfolgt über USB4. Damit lässt sich zusätzliche GPU-Rechenleistung extern bereitstellen, ohne die grundlegende Rechnerarchitektur einer Maschine verändern zu müssen. Anwendungen wie Deep Learning, KI-basierte Inspektion oder die parallele Verarbeitung großer Bilddatenmengen können so mit zusätzlicher Rechenleistung beschleunigt werden. Besonders flexibel wird die Lösung in Kombination mit der Vision Box AGE-X6 von IMAGO Technologies. Der kompakte Industrie-PC ist als skalierbare Plattform ausgelegt. Über USB4 kann Vision AI Xcelerix bei Bedarf ergänzt werden. Maschinenbauer können damit zunächst eine leistungsfähige CPU-basierte Plattform einsetzen und zusätzliche GPU-Leistung dann integrieren, wenn die Anwendung sie tatsächlich benötigt. Dieser Ansatz bietet insbesondere bei Maschinen mit langen Produktlebenszyklen Vorteile.
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MULTIPROTOKOLL-SCHALTSCHRANKWÄCHTER
KOMPAKTER LIDAR-TIEFENSENSOR
Monitoringlösung mit integrierter Mehrfachsensorik
Bis zu 40 m Messbereich bei maximal 31 mm Kantenlänge
TURCK erweitert sein Condition-Monitoring-Angebot um den Schaltschrankwächter IM18-CCM45 mit integrierten Sensoren und direkter Multiprotokoll-Ethernet-Anbindung. Anders als bisherige Lösungen, die diskrete Einzelsensoren oder komplexe, linuxbasierte Monitoring-Systeme mit zusätzlichen Remote-I/O-Modulen benötigten, überträgt der IM18-CCM45 Messwerte direkt und zyklisch an SPS- und IT-Systeme. Anwender sparen so zusätzliche Hardware und Engineering-Aufwand bei der Anbindung an die Steuerung. Das Gerät misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit und den Abstand zur Schaltschranktür und stellt die Werte über PROFINET, EtherNet/IP oder Modbus TCP bereit. Der IM18-CCM45 benötigt lediglich 18 Millimeter Einbauraum im Schaltschrank. Parametrierung, Diagnose und Firmware-Updates laufen über die TURCK Automation Suite (TAS) und einen integrierten Webserver, ohne zusätzliche Software. Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ist das Gerät nach Zone 2 gemäß IECEx und ATEX zugelassen. Der Wächter eignet sich für die Zustandsüberwachung von Schaltschränken in Maschinenbau, Anlagenbau und Intralogistik. Typische Anwendungen sind die Nachrüstung bestehender Anlagen sowie der Einsatz bei OEM- und Maschinenbauern, die Condition Monitoring ohne zusätzliches Edge-System benötigen.
MaxxVision hat ab sofort den Sony AS-DT1 im Programm. Der kompakte Lidar-Sensor kombiniert Direct-Timeof-Flight-Technologie mit SPAD-Sensorik und liefert dreidimensionale Tiefendaten für Robotik, Drohnen, Machine Vision und industrielle Automatisierung. Als Empfangselement kommt ein SPAD-Sensor (SinglePhoton Avalanche Diode) zum Einsatz. Je nach Messmodus erfasst der Sensor bis zu 576 Messpunkte (24 × 24) innerhalb eines horizontalen Sichtfeldes von 35,5° ±2° und eines vertikalen Sichtfeldes von 28,2° ±2°. Die Distanzauflösung beträgt 0,25 mm. Die Tiefeninformationen können als Point Cloud oder Z-Achsen-Daten ausgegeben werden. Zusätzlich steht ein Intensitätsbild im UVCYUV2-Format zur Verfügung. Der Messbereich reicht von 0,3 m bis 40 m im Innenbereich. Unter den von Sony definierten Messbedingungen sind im Außenbereich Reichweiten von bis zu 20 m bei einer Lichteinstrahlung von bis zu 100.000 Lux möglich. Je nach Betriebsmodus erreicht der Sensor Bildraten von bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Mit Abmessungen von 29 × 29 × 31 mm und einem Gewicht von rund 46 g lässt sich der AS-DT1 in Systeme mit begrenztem Bauraum integrieren. Die Stromversorgung erfolgt über USB-C mit 5 V oder über einen 8-poligen JST-GH-Anschluss mit 12 bis 24 V. Die maximale Leistungsaufnahme beträgt 2,5 W.
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7 HOCHPRÄZISER POSITIONSSENSOR
SMARTER IO-LINK-LASERDISTANZSENSOR
Analog- und Digitalausgang für die Spindelüberwachung
Mit neuen Funktionen für noch stabilere Messwerte
Contrinex hat speziell für die Überwachung der ZugstangenPosition von Werkzeugmaschinen-Spindeln einen Travel-Sensor entwickelt: Er ist sowohl mit analogem als auch digitalem Ausgang erhältlich und bietet einen Messbereich von 0 bis 20 mm, eine Auflösung von ±25 µm sowie eine Wiederholgenauigkeit von ±75 µm. Die Ausführung mit digitalem Ausgang liefert eine dynamische Auflösung von ±5,5 µm und ermöglicht eine EchtzeitÜberwachung der Zugstangenposition während des Bearbeitungsvorgangs. Auch bei einem Werkzeugwechsel überwacht der Travel Sensor kontinuierlich die Position der Zugstange. Der neue induktive Smart-Measurement-Sensor ist eine intelligente Alternative zu herkömmlichen Multi-Sensor-Lösungen. Er bietet drei werksseitig eingestellte Schaltpunkte (5, 10, 15 mm) im Single Point Mode sowie im Windows Mode, die sich je nach Bedarf frei programmieren lassen. Sie sind in den Prozessdaten enthalten. Für die analoge Ausgangsspannungskurve können über die ACS-Funktion des Sensors fünf Orts- und Spannungspunkte programmiert werden. Mit dem Handheld-IO-Link-Konfigurator PocketCodr von Contrinex lässt sich der Travel Sensor einfach und schnell konfigurieren. Der Sensor besitzt die Schutzart IP67 und kann in Umgebungstemperaturen von -25 °C bis +90 °C eingesetzt werden.
Mit seiner kompakten Bauform, hohen Präzision und robusten Ausführung hat sich der leistungsstarke Micro Epsilon Laser-Distanzsensor optoNCDT ILR3800-100 für anspruchsvolle Messaufgaben bewährt. Ab sofort steht auch eine Variante mit IO-Link-Schnittstelle zur Verfügung. Dadurch lässt sich der Sensor schnell und unkompliziert in bestehende Anlagen integrieren und die Inbetriebnahme wird deutlich vereinfacht. Ein weiterer Vorteil zeigt sich im laufenden Betrieb: Muss ein Sensor ausgetauscht werden, kann die Nachparametrierung automatisiert erfolgen. Das reduziert Stillstandzeiten und vereinfacht Wartungsprozesse erheblich. Zusätzliche Leistungsfähigkeit bietet ein aktuelles Firmware-Update für den ILR3800. Die integrierte Auto-Korrektur filtert Extremwerte automatisch heraus und sorgt für stabile und präzise Messwerte. Das Preset DYNAMIC ist speziell für dynamische Messungen entwickelt und reagiert besonders schnell auf plötzliche Distanzänderungen, um schnelle Bewegungen präzise zu erfassen. Damit ist der optoNCDT ILR3800-100-IO ideal für zahlreiche Anwendungen in der industriellen Automatisierung geeignet und bietet weiter die Vorteile des Standardmodells: kompakte Bauform, geringes Gewicht, hohe Signalstabilität, Schutzart IP67 und einen großen Messbereich bis 100 m ohne Reflektor.
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IO-LINK-MODUL FÜR DREHZAHLSTARTER
ANTRIEBSINTEGRIERTE STEUERUNG
Für die schnelle Parametrierung und Diagnose
Für hochsynchrone Motion Control & modulare Konzepte
Mit dem neuem steckbaren IO-LinkNetzwerkmodul für den Contactron Drehzahlstarter von Phoenix Contact steht Anwendenden ab sofort eine noch flexiblere Lösung für einfache und effiziente Motorsteuerung von Motoren bis 7,5 kW zur Verfügung. Das IO-Link-Netzwerkmodul ermöglicht den direkten Zugriff auf Betriebs-, Diagnose- und Zustandsdaten. Es schafft damit die Grundlage für eine höhere Anlagenverfügbarkeit und effizientere Wartungsprozesse. Die Plug-and-Play-Installation reduziert den Verdrahtungsaufwand erheblich und vereinfacht die Einbindung in bestehende Automatisierungslösungen. Gleichzeitig profitieren die Anwendenden von einer durchgängigen Datenübertragung bis in die Feldebene und einer transparenten Datenverfügbarkeit. Zusätzliche Unterstützung bieten vorkonfigurierte Funktionsbausteine für das TIA Portal, Studio 5000 und die Automatisierungsplattform PLCnext Technology. Sie erleichtern die Integration in gängige Engineering-Umgebungen und verringern den Aufwand bei der Inbetriebnahme und Programmierung. Für die sichere Maschineneinbindung umfasst das Grundgerät bereits die Safe-Torque-OffFunktionalität (STO). Die Parametrierung erfolgt einfach über die im Netzwerkmodul vorhandene USI-Schnittstelle mit einem handelsüblichen USB-C-Kabel.
Die b maXX drivePLC von Baumüller vereint die langjährige Erfahrung mit antriebsintegrierten Steuerungen und ermöglicht Steuerungs-, Motion-Control- und Technologiefunktionen mit bei Zykluszeiten bis 250 µs im Reglertakt direkt im Servoantrieb ausgeführt. Dadurch entstehen hochsynchrone Prozesse mit kurzen Reaktionszeiten und hoher Regelgüte. Die direkte Ausführung der Applikation im Antrieb reduziert Kommunikationsaufwand und entlastet den Feldbus. In modernen Maschinen- und Anlagenkonzepten können einzelne Maschinenmodule als eigenständige, intelligente Sub-Module realisiert werden. Darüber hinaus ermöglicht die Plattform die Realisierung leistungsfähiger Cluster-Lösungen. Als EtherCAT Main Device kann die b maXX drivePLC weitere Antriebe und Automatisierungskomponenten koordinieren und zu intelligenten Antriebs- und Maschinenclustern zusammenfassen. Funktionen werden dabei gezielt dort ausgeführt, wo sie benötigt werden, direkt im jeweiligen Maschinenmodul. Durch verschiedene Feldbusschnittstellen und die jeweiligen Protokolle kann die Steuerung flexibel mit Controllern anderer Hersteller eingesetzt werden. Mit ihrer offenen Architektur und Unterstützung offener Standards wie OPC UA und MQTT ist die b maXX drivePLC auf zukünftige Anforderungen vorbereitet.
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energieeffiziente produktion
Warum der Elektrifizierungsgrad eines Unternehmens über seine Zukunft entscheidet Energie war lange eine Randgröße der Unternehmensstrategie. Heute entwickelt sie sich zum entscheidenden Hebel für Kostenstruktur, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit. Die Elektrifizierung der Industrie markiert dabei einen ökonomischen Wendepunkt. Ganzheitliche intelligente Energiesysteme übernehmen eine Schlüsselrolle. Autor: Johann Böker, Gründer und CEO der Greenflash GmbH Energie hatte in der Industrie über Jahrzehnte eine klare Rolle. Sie war verfügbar, kalkulierbar und wurde eingekauft. Entscheidungen über Energieversorgung gehörten in die operative Ebene, nicht in die strategische. Diese Ordnung löst sich gerade auf. Mit der zunehmenden Volatilität der Märkte, steigenden Netzkosten und technologischen Fortschritten verschiebt sich die Bedeutung von Energie grundlegend. Sie wird zu einem Faktor, der direkt über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet. Diese Entwicklung markiert einen strukturellen Umbruch. Unternehmen, die Energie weiterhin nur als Kostenposition behandeln, unterschätzen ihre strategische Relevanz. Der erste Schritt liegt deshalb nicht in der Technologie, sondern in der Transparenz, denn wer seine ei-
genen Lastprofile, Verbrauchsmuster und Kostentreiber nicht kennt, kann keine fundierten Entscheidungen treffen. Erst auf dieser Grundlage entsteht ein belastbares Zielbild für die zukünftige Energieversorgung. Vom Konsumenten zum Energie-Manager Dieses Zielbild unterscheidet sich deutlich von klassischen Versorgungsmodellen. Es basiert auf einem integrierten System aus eigener Stromversorgung, Speichern, steuerbaren Verbrauchern und einer übergeordneten Steuerung. Die Idee dahinter ist einfach, ihre Umsetzung anspruchsvoll: Energie wird nicht mehr nur bezogen, sondern aktiv gestaltet. Unternehmen entwickeln sich vom reinen Konsumenten zum Manager eines komplexen Energiesystems.
Greenflash-CEO Johann Böker Bild: Greenflash Die wirtschaftlichen Gründe für diesen Wandel sind eindeutig. Strompreise unterliegen heute erheblichen Schwankungen und reagieren sensibel auf geopolitische und marktseitige Impulse. Damit verlieren sie ihre Funktion als stabile Planungsgröße. Gleichzeitig steigen die Kosten für Netznutzung und Leistung, insbesondere durch Lastspitzen, die zunehmend ins Gewicht fallen. Auf der anderen Seite sind die Investitionskosten für Photovoltaik und Batteriespeicher deutlich gesunken. Eigene Stromerzeugung ist wirtschaftlich geworden und verschiebt die Kalkulation zugunsten dezentraler Lösungen.
Kostenvorteil durch Elektrifizierung: Wer heute in eigene Stromerzeugung investiert, senkt dauerhaft Energiekosten, reduziert Abhängigkeiten und verschafft sich einen strukturellen Wettbewerbsvorteil über Jahrzehnte. Bild: Greenflash N° 10 - OKTOBER 2026
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Elektrifizierung wird zur betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit In dieser neuen Realität wird Elektrifizierung zur betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit. Sie ermöglicht es, Energie aus einem System Kostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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9 Ein weiterer Schritt in dieser Entwicklung ist die direkte Anbindung an den Strommarkt. Industrielle Energiesysteme werden damit nicht nur intern optimiert, sondern in externe Marktmechanismen integriert. Preisvolatilitäten verlieren ihren Charakter als Risiko und werden zu einer steuerbaren Größe. Flexibilitäten im System können gezielt eingesetzt werden, um wirtschaftliche Vorteile zu realisieren.
Elektrifizierung wird zur betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit. Sie ermöglicht es, Energie aus einem System zu beziehen, das sich besser steuern, prognostizieren und optimieren lässt als fossile Alternativen. Bild: Greenflash zu beziehen, das sich besser steuern, prognostizieren und optimieren lässt als fossile Alternativen. Der steigende Strombedarf, der häufig als Gegenargument angeführt wird, verliert dabei an Schärfe. Entscheidend ist nicht die absolute Menge an Energie, sondern die Kontrolle über ihre Erzeugung und Nutzung. Genau hier liegt der zentrale Vorteil der Elektrifizierung. In Kombination mit eigener Erzeugung und Speichern entsteht ein hohes Maß an Unabhängigkeit von externen Preisschwankungen. Unternehmen gewinnen Planungssicherheit zurück und reduzieren ihre Anfälligkeit gegenüber Marktrisiken. Energie wird berechenbarer, weil sie in zunehmendem Maße innerhalb des eigenen Systems erzeugt und gesteuert wird. Systematische Integration statt Insellösungen Allerdings zeigt sich in der Praxis, dass viele Unternehmen diesen Schritt nur unvollständig gehen. Investitionen erfolgen häufig punktuell. Eine Photovoltaikanlage wird installiert, ein Batteriespeicher ergänzt oder Ladeinfrastruktur aufgebaut. Was fehlt, ist die systemische Integration dieser Komponenten. Ohne abgestimmte Steuerung entstehen neue Ineffizienzen. Lastspitzen werden verstärkt, Eigenverbrauchspotenziale bleiben ungenutzt, zusätzliche Kosten entstehen. Der ökonomische Hebel liegt deshalb nicht in der Einzelmaßnahme, sondern im Zusammenspiel. Erst wenn Erzeugung, Speicherung und Verbrauch miteinander verknüpft werden, entKostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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faltet sich das wirtschaftliche Potenzial. Diese Integration erfordert eine neue Qualität der Steuerung. Daten werden zum zentralen Rohstoff, aus dem operative Entscheidungen abgeleitet werden. Energieflüsse in Echtzeit optimieren Greenflash setzt genau an diesem Punkt an. Unser Unternehmen entwickelt ganzheitliche Energiesysteme, die alle relevanten Komponenten in einer Plattform zusammenführen. Im Zentrum steht eine KI-basierte Software, die kontinuierlich Daten auswertet, Prognosen erstellt und die Energieflüsse in Echtzeit optimiert. Damit verschiebt sich die Logik der Energieversorgung von einer reaktiven zu einer proaktiven Steuerung.
Energie wird zur Managementdisziplin Diese Perspektive verändert die Rolle des Industriestandorts. Energie wird zu einer Managementdisziplin, die aktiv gestaltet werden muss. Unternehmen, die ihre Energieversorgung selbst organisieren, verschieben die Grenzen zwischen Produktion und Infrastruktur. Sie entwickeln Kompetenzen, die bislang außerhalb ihres Kerngeschäfts lagen, und sichern sich damit einen strategischen Vorteil. Im Ergebnis entsteht ein neues Verständnis von Energie in der Industrie. Sie ist nicht länger eine externe Größe, die eingekauft wird, sondern ein integraler Bestandteil der Wertschöpfung. Elektrifizierung ist dabei der Schlüssel, weil sie die technische Voraussetzung für Steuerbarkeit und Integration schafft. Die Frage ist nicht mehr, ob Unternehmen diesen Weg gehen, sondern wann. Wer früh beginnt, kann seine Kostenstruktur nachhaltig verändern und sich gegen externe Schocks absichern. Wer zögert, wird mit steigenden Preisen und wachsender Unsicherheit konfrontiert sein. Die Elektrifizierung der Industrie ist damit weniger eine Option als eine ökonomische Konsequenz. 36471 unter www.ien-dach.de
INFO-BOX GREENFLASH Johann Böker ist Gründer und CEO der Greenflash GmbH mit Hauptsitz in Essen. Mit seinem Unternehmen verfolgt der gelernte Elektroniker das Ziel, die Energiewende wirtschaftlich umzusetzen und Unternehmen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Energieversorgung zu begleiten. Als Full-Service-Anbieter und Energieversorger entwickelt und installiert Greenflash ganzheitliche, KI-gestützte Energiesysteme für Industriekunden. Ziel ist es, Energiekosten und CO2-Emissionen zu senken, um maximale Wirtschaftlichkeit in Einklang mit steigender Nachhaltigkeit zu erreichen. Darüber hinaus agiert Greenflash seit Neuestem auch als Energieversorger und verknüpft in dieser Rolle die intelligenten Energiesysteme seiner Kunden direkt und maximal wirtschaftlich mit dem Strommarkt. An den vier Standorten im Bundesgebiet in Lingen, Essen, München und Hamburg sind aktuell rund 100 Mitarbeitende aktiv.
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10 sichere maschinen Wenn’s eng wird an der Maschine: Sicherer Schutz für kleine Bauräume Faltenbälge sind der Klassiker im Maschinenschutz. Doch was, wenn in der Anlage nur ein kleiner Bauraum verfügbar oder zu schützen ist? Für diese Fälle bietet Hema mit Rollbandabdeckungen und Gliederschürzen platzsparende wie flexible Alternativen. Ein passgenauer Maschinenschutz ist unabdingbar. Er hält Staub, Verschmutzungen, Späne und Funken vom Inneren der Anlage ab, die dadurch lange funktionsfähig bleibt. Zugleich sorgen Schutzsysteme für eine erhöhte Arbeitssicherheit, indem sie ein unbeabsichtigtes Eingreifen in die Anlage verhindern. Hema ist spezialisiert auf das Entwickeln und Fertigen von Schutzsystemen rund um die Produktionsmaschine. Das Kerngeschäft sind Faltenbälge, mit denen der Hersteller Ende der 1970er-Jahre startete. Geringer Platzbedarf Hema kennt die Anforderungen in der zerspanenden Bearbeitung. Denn obwohl Faltenbälge in Konstruktion und Material immer individuell auf den jeweiligen Bedarf ausgelegt werden, gibt es zwei Applikationen, für die sie
nicht das geeignete Schutzsystem sind: Bereiche, in denen der kostbare Bauraum knapp ist, oder Anwendungen, die nicht vollständig abgedeckt werden müssen. Ein Beispiel sind CNC-Bearbeitungsmaschinen, wo nur wenig Platz verfügbar ist, um die Werkzeugwechselstation vor dem Späneaufkommen des Arbeitsraums zu schützen. Dann kommen bei Hema Rollbandabdeckungen oder Gliederschürzen zum Einsatz. Das Prinzip ist das gleiche wie das eines Rollos oder Rolladens vor einem Fenster: Rollbandabdeckungen oder Gliederschürzen schließen und öffnen sich durch Aufrollen. Sie bleiben daher eng an der Maschine und beanspruchen kaum Platz in der Fläche, wie ihn beispielsweise der Schwenkradius einer Tür erfordert. Damit tragen sie auch zur geringen Stellfläche einer Maschine bei. Hema hat
Rollbandabdeckungen und Gliederschürzen bleiben eng an der Maschine und beanspruchen wenig Platz in der Fläche. Bild: HEMA Maschinen- und Apparateschutz GmbH
Die flexible Variante Rollbandabdeckungen sind die Variante, die ein hohes Maß an Flexibilität bietet. Sie lassen sich in praktisch jeder Betriebsposition einbauen und damit wahlweise von oben, unten sowie von rechts oder links bedienen. Zudem ermöglichen sie eine feste oder eine bewegliche Nutzung. Bei einer festen Montage funktionieren sie genau wie ein Faltenbalg: Sie sind fest mit der zu schützenden Maschinenkomponente verbunden und bewegen sich während des Betriebs mit dieser mit. Bei einer Montage für den flexiblen Zugriff können sie jederzeit geöffnet werden, um beispielsweise das Beladen einer Maschine
Elektrifizierung zur betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit. Sie ermöglicht es, Energie aus einem System zu beziehen, das sich besser steuern, prognostizieren und optimieren lässt als fossile Alternativen. Bild: Greenflash
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beide Varianten im Portfolio und kann mit ihnen eine Schutzlösung auf den individuellen Maschinenbedarf auslegen.
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geringen Spänebefall geht, kommen Gliederschürzen zum Einsatz. Sie bestehen meistens aus Aluminiumhohlprofilen, die mittels eines Polyurethan-Kederprofils verbunden werden. Damit bieten sie einen noch höheren Schutz als Rollbandabdeckungen. Anders als Rollbandabdeckungen lassen sie sich mit transparenten Elementen ausstatten und gewähren damit bei geschlossener Gliederschürze Einblick in das Innere des geschützten Bereichs. Auch die Gliederschürzen können flexibel geöffnet werden und bieten auf diese Weise im Bedarfsfall einen schnellen Zugang. In vielen Fällen werden sie als hängender Schutzvorhang oder für besonders leichtgängigen Lauf über eine Umlenkrolle betrieben.
Mit entsprechenden Führungsschienen lassen sich Gliederschürzen entlang des zu schützenden Bereichs lenken Bild: HEMA Maschinen- und Apparateschutz GmbH
zu ermöglichen. Auch an den Platzbedarf lassen sich die Rollbandabdeckungen variabel anpassen: Bei besonders kleinen Bauräumen oder kurzen Auszügen empfiehlt sich der Einbau von Rollos ohne Gehäuse. Bei Anwendungen mit längeren Auszügen bietet ein Gehäuse dem aufgerollten Teil der Abdeckung besseren Schutz. Rollbandabdeckungen werden in der Regel aus technischem Gewebe oder Stahlband gefertigt. Die Grundfaser der Gewebe ist meist Polyester, das je nach Anforderung mit verschiedenen Werkstoffen beschichtet wird; dazu zählen Glasfaser, thermoplastische Werkstoffe oder Neopren, das eine große Beständigkeit gegen Öl aufweist. Die wirtschaftliche Variante Wo es um einen Frontalschutz gegen einen Kostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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Der passende Antrieb Hema stattet seine Rollbandabdeckungen und Gliederschürzen mit Antrieben aus, die ein reibungsloses Öffnen/Schließen ohne Verhaken oder Verschieben ermöglichen. Ideal für kleinere Rollokonzepte sind Federantriebe. Sie eignen sich für hohe Laufleistungen bei geringer Beanspruchung und für Kunststoffbänder. Bei Rollos von Hema werden die Federn aus einem hochwertigen Spezialdraht gefertigt. Schutzabdeckungen mit größeren Abmessungen wie zum Beispiel Rolltore erfordern ein weiterreichendes System. Da sie eine höhere Zugkraft benötigen, werden sie mit Elektromotoren angetrieben. Hema legt diese entsprechend der zu bewegenden Masse und der applikationsspezifischen Verfahrgeschwindigkeiten aus und installiert sie in das jeweilige Rollokonzept. Speziell bei Gliederschürzen entstehen hier höhere Massen und Geschwindigkeiten. Um sie ruhig zu bewegen, werden sie beidseitig geführt. Positionsschalter und Kontaktleisten sorgen zusätzlich für einen sicheren Betrieb, der beim Passieren eines Mitarbeiters kein ungewolltes Öffnen und Schließen auslöst.
Faktor Zuverlässigkeit Für die Zuverlässigkeit der Rollbandabdeckungen und Gliederschürzen sind zwei Punkte entscheidend, wie sie für alle Maschinenschutzsysteme gelten: Langlebigkeit und Passgenauigkeit. Für ersteres führt Hema vor dem Serienstart seiner Systeme Langzeittests durch, in denen der Hersteller sie einer Dauerbelastung unterzieht. Hema verfügt dafür über einen eigenen Teststand. So konnten Ingenieure des Unternehmens beispielsweise mit einem Dauerbetrieb von über 1,25 Millionen Zyklen bei 80 m/min und einer Beschleunigung von 1g die Zuverlässigkeit der Rollbandabdeckungen mit Federantrieb belegen. Der zweite Aspekt ist die passgenaue Auslegung der Rollbandabdeckungen und Gliederschürzen auf die jeweilige Anwendung. Dies führt Hema in enger Zusammenarbeit mit den Kunden durch. Gerade bei beengten Bauräumen und speziellen räumlichen Anforderungen ist die individuelle Auslegung maßgeblich für die zuverlässige Funktion der Schutzsysteme. Das zeigt sich beispielhaft bei Gliederschürzen-Anwendungen, bei denen der Roll-Lauf umgelenkt werden muss. Möglich wird das mit der seitlichen Führung der motorisierten Abdeckung. Sie lenkt die Gliederschürze von einem schrägen in einen vertikalen Lauf um. Hier gilt es, den Antrieb genau auf die Führung abzustimmen, damit die Gliederschürze in den Schienen nicht verhakt und sich gleichmäßig öffnet und schließt. Mit Rollbandabdeckungen und Gliederschürzen müssen Maschinenbetreiber auch bei beengten Bauräumen nicht auf Maschinenschutz verzichten oder dafür aufwändige Sonderlösungen nutzen. Die Rollos gibt es in Standardkonzepten, die Hema an die jeweilige Maschine anpasst. Sie lassen sich dabei nicht nur in der Erstausstattung, sondern auch im Rahmen eines Retrofits der Maschine einbauen. 36472 unter www.ien-dach.de
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Automatisch fest im Griff Schraubstock-Automation senkt die Einstiegshürde bei der automatisierten Be- und Entladung von Maschinen. Präzises Positionieren und Spannen und einfache Roboterprogrammierung und sorgen für sichere Prozesse und längere Maschinenlaufzeiten mit einem überschaubaren Investitionsaufwand. Die Anforderungen an die Maschinenautomation variieren je nach Werkstück, Losgröße, Fertigungsprozess und gewünschter Flexibilität. SCHUNK verfolgt deshalb keinen universellen Lösungsansatz, sondern bietet ein abgestuftes Portfolio unterschiedlicher Automationsarten: von der einfachen Einstiegs- bis zur High-End-Lösung. Auf Basis umfassender Applikationserfahrung und eines breiten Portfolios an Spann- und Automatisierungskomponenten ermöglicht SCHUNK passgenaue, prozessorientierte Automationskonzepte. Die neue Schraubstock-Automation erweitert dieses Spektrum um eine besonders einfache Einstiegsvariante: Sie eröffnet Unternehmen einen
unkomplizierten und risikoarmen Weg, Beladungsprozesse schnell, wirtschaftlich und mit geringem Integrationsaufwand zu automatisieren. Positionieren und Spannen in einem Arbeitsgang Die Schraubstock-Automation basiert auf einem bewusst einfachen Konzept: Werkstücke werden außerhalb der Maschine manuell in speziell vorbereitete Schraubstöcke gespannt und anschließend in einem Magazin bereitgestellt. Ein mit speziellen Greiffingern ausgestatteter Roboter entnimmt die bestückten Schraubstöcke und positioniert sie präzise auf einer erhöhten VERO-S
Die VERO-S 1-fach-Spannstation in Konsolausführung ermöglicht das hochpräzise Positionieren und Spannen der Schraubstöcke in nur einem Arbeitsgang. Bild: SCHUNK SE & Co. KG
Mit speziellen Greiferfingern entnimmt der Roboter die bestückten Schraubstöcke aus dem Magazin und legt sie nach der Bearbeitung dort wieder ab. Bild: SCHUNK SE & Co. KG
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1-fach-Spannstation auf dem Maschinentisch der Werkzeugmaschine. Nach der Bearbeitung legt er sie samt Werkstück wieder im Magazin ab. Das Umspannen zur Bearbeitung der unteren Seite des Werkstücks kann sowohl außerhalb als auch innerhalb des Magazins erfolgen. Herzstück der Schraubstock-Automation ist die VERO-S Spannstation in Konsolausführung. Sie bildet die Schnittstelle zwischen Roboter und Werkzeugmaschine und ermöglicht das hochpräzise Positionieren und Spannen der Schraubstöcke in nur einem Arbeitsgang. Dank der hohen Einzugskräfte und der µ-genauen Nullpunktschnittstelle nimmt der Roboter die Spannmittel jederzeit wieder-
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holgenau auf und wechselt sie. Die erhöhte Konsolenausführung schafft eine optimale Zugänglichkeit für die Bearbeitung von fünf Werkstückseiten. Gleichzeitig wird das Nullpunktspannmodul vollständig vom Spannmittel überdeckt. Das vermeidet Spänenester und gewährleistet eine dauerhaft hohe Prozesssicherheit. Je nach Maschinentyp kann die Konsolausführung über die Maschine oder über den Roboter betätigt werden. Der kritische Spannprozess bleibt weiterhin in der Hand des Bedieners. Der Roboter übernimmt ausschließlich das zuverlässige Handling des kompletten Schraubstocks. Da er stets dieselbe definierte Schnittstelle greift und feste Positionen anfährt, redu-
ziert sich die Programmierung auf einfache Punkt-zu-Punkt-Bewegungen. Dies senkt die Komplexität der Automatisierung erheblich und erleichtert die Integration in bestehende Fertigungen. Da keine maschinenseitige Medienzuführung erforderlich ist, lässt sich die Automation flexibel an nahezu jedem Maschinentyp einsetzen. Längere Maschinenlaufzeit, geringer Invest Mit der Schraubstock-Automation lassen sich Maschinenlaufzeiten deutlich verlängern. Vor Schichtende können Maschinenbediener mehrere bestückte Schraubstöcke im Magazin vorbereiten. Die Maschine arbeitet anschließend auch nach Feierabend auto-
nom weiter. Unternehmen steigern so ihre Produktivität, ohne zusätzliches Personal einsetzen zu müssen. Gleichzeitig profitieren sie von einem vergleichsweise geringen Investitionsaufwand. Das Gesamtsystem besteht aus standardisierten Komponenten und lässt sich aufgrund der klar definierten Schnittstellen einfach programmieren und zuverlässig betreiben. Die Kombination aus niedriger Komplexität, hoher Prozesssicherheit und wirtschaftlicher Umsetzung macht die Schraubstock-Automation zu einem attraktiven Einstieg in die automatisierte Maschinenbeladung. 36476 unter www.ien-dach.de
IIOT-DATENLOGGER MIT 16 MESSKANÄLEN
IO-LINK-LUFTSTROMSENSOR
Für den flexiblen Messeinsatz mit 24-V-Sensorspeisung
Mit Smart Sensor Profile für eine leichtere Integration
BMC Solutions erweitert sein Portfolio um die neue Generation des dydaqlog-Datenloggers seines Herstellerpartners gbm. Mit 16 Analogeingängen, 24-VSensorversorgung, Drahtbrucherkennung für Thermoelemente und Modbus RTU Schnittstelle bietet er erweiterte Möglichkeiten für industrielle Mess- und Überwachungsaufgaben. Die 16 unabhängig konfigurierbaren Analogeingänge mit 24-Bit-Auflösung ermöglichen unter anderem den direkten Anschluss von Thermoelementen, PT50-, PT100-, PT500und PT1000-Widerstandsthermometern sowie Dehnmessstreifen. Durch die integrierte 24-V-Versorgung können geeignete externe Sensoren direkt versorgt werden. Neben Modbus RTU lassen sich externe Geräte je nach Konfiguration auch über MQTT oder Modbus TCP integrieren. Für die sichere Verbindung mit den Sensoren ist der Datenlogger mit Schraubklemmen ausgerüstet. Ein leistungsfähiger ARM-Prozessor ermöglicht auch die direkte Verarbeitung der Messdaten. Messkanäle können miteinander verrechnet und auf definierte Grenzwerte überwacht werden. Bei entsprechenden Ereignissen können beispielsweise Alarme ausgelöst oder digitale Ausgänge geschaltet werden. Für Konfiguration und Datenübertragung stehen WLAN und Gigabit-LAN zur Verfügung. Optional ist zudem eine 4G/LTE-Erweiterung erhältlich.
EGE-Elektronik präsentiert einen neuen IO-Link-Luftstromsensor mit Smart Sensor Profile zur einfachen Integration in moderne vernetzte Industrieanlagen. Der kompakte, reaktionsschnelle Sensor misst die Strömungsgeschwindigkeit im Bereich von 0,5 bis 15 m/s und Temperaturen von -20 bis 70 °C von gasförmigen nichtexplosiven Medien. Der mehrfarbig beleuchtete Kabelaustritt signalisiert den Strömungs- und Sensorstatus. Für die Weiterverarbeitung stehen im SIO-Modus der PNP-Schaltausgang oder im IO-Link-Betrieb die Prozessdaten zur Verfügung. Der Sensor speichert Min./Max.-Werte und bietet zudem umfassende Programmierfunktionen wie Hysterese (Grenzwertüberwachung), Ein- und Ausschaltverzögerung und Locator-Funktion zur Sensorverortung in der Anlage mittels Leuchtsignal. Die IO-Link-Schnittstelle ermöglicht eine einfache Einrichtung und Überwachung aus der Ferne. Das IO-Link Smart Sensor Profile gewährleistet herstellerunabhängig die standardisierte Beschreibung der Sensorparameter und Messwerte und erleichtert Anwendern so die Anlageneinbindung und SPS-Programmierung. Den neuen Sensor gibt es in zwei Bauformen: LG 518 GPLS mit M18x1-Gewindehülse und LN 520 GPLS mit 20-mm-Glatthülse. Die Montage erfolgt direkt in der Wandung des Strömungskanals.
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14 neue produkte Nicht-isolierte DreiphasenStromversorgungen für dezentrale Stromversorgungsarchitekturen Mit einer geregelten Ausgangsspannung von 385 VDC und einem Wirkungsgrad von 97,5 % ist die Serie so ausgelegt, dass Distributed Power Architectures (DPA) versorgt werden können. Geringe interne Verluste ermöglichen die Kühlung durch zwei interne Lüfter und bieten so eine kompakte und effiziente Lösung für das Wärmemanagement. Die TDK-Lambda TPF12500-385 Serie besteht aus einer Reihe nicht isolierter dreiphasiger Stromversorgungen mit einer Nennleistung von 12,5 kW und einer Ausgangsleistung von bis zu 13,1 kW. Die Modelle arbeiten mit breitbandigen dreiphasigen Dreieck- oder Stern-Eingängen von 360 bis 528 VAC. Dies ermöglicht den weltweiten Einsatz, macht kostspielige Abwärtstransformatoren überflüssig und hilft Ingenieuren, eine ausgeglichene Phasenbelastung aufrechtzuerhalten, was die Systemzuverlässigkeit verbessert. Um höheren Leistungsanforderungen gerecht zu werden, können bis zu zwei Netzteile über eine Stromverteilung im DroopModus parallel geschaltet werden, wodurch Ingenieure die Ausgangskapazität erhöhen können, ohne das System neu zu konzipieren.
Dank Board-to-Board-Steckverbindern und reduziertem Verdrahtungsaufwand verbessert die TPF12500 die Systemeffizienz und senkt die elektrischen Verluste für Entwicklungsingenieure, was eine bessere thermische Leistung ermöglicht. Die reduzierten Kabel- und mechanischen Schnittstellen schaffen mehr Platz und höhere Zuverlässigkeit und verringern potenzielle Ausfallstellen durch Kabelermüdung, lose Verbindungen und vibrationsbedingte Ausfälle. Die Modelle sind für eine Vielzahl von Anwendungen konzipiert, darunter Anlagen zur Halbleiterfertigung, Rechenzentren, HF-Leistungsverstärker in Radarsystemen, industrielle Automatisierung sowie Burn-in- und andere Testsysteme.
Umfangreiche Fernüberwachungsfunktionen Die TPF12500-Serie ist mit isoliertem DC-OK-Signal, Ausfallsignalen für einzelne Phasen, Remote On/Off, Übertemperaturwarnung und einer Standby-Stromversorgung mit 13 V und 0,2 A erhältlich. Die RS-485-Kommunikationsschnittstelle ermöglicht eine umfassende Fernüberwachung für Echtzeit-Einblick in wichtige Parameter wie Eingangsspannung, Ausgangsstrom, Innentemperatur, Lüfterausfall und Statussignale. Das Netzteil kann bei -20 °C kalt starten und bei Umgebungstemperaturen von -10 bis +40 °C betrieben werden. Das Gehäuse der TPF12500-Serie misst 202,6 x 111,1 x 711,2 mm (B x H x T) und kann in 3U-hohen Rack-Systemen eingesetzt werden. Zu den Sicherheitszertifizierungen gehören IEC/UL/CSA/EN 62368-1 sowie die CE- und UKCA-Kennzeichnung gemäß den Niederspannungs-, EMV- und RoHS-Richtlinien. Die Geräte entsprechen zudem den Normen EN 55032-A für leitungsgebundene und abgestrahlte Emissionen im Endsystem, erfüllen die Störfestigkeitsnormen nach IEC 61000-4 sowie SEMI F47-0706 bei 480 VAC Nennspannung (Kriterium C). Das Netzteil verfügt über eine Isolation von 2 kVAC zwischen Eingang und Erde sowie 2 kVAC zwischen Ausgang und Erde. Die TPF12500-Serie ist für hohe Stoß- und Vibrationsbelastungen ausgelegt und gewährleistet so eine außergewöhnliche Langlebigkeit und einen zuverlässigen Betrieb in anspruchsvollen industriellen Umgebungen. 36479 unter www.ien-dach.de
N° 10 - OKTOBER 2026
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15 Zuverlässige Gas-Durchflussdaten für die Systemüberwachung und Energieerfassung Höhere Genauigkeit und mehr Flexibilität bei der Messung von Gasen und Druckluft VPInstruments hat ein leistungsstarkes neues Firmware-Upgrade für den All-in-One Durchflussmesser VPFlowScope M vorgestellt. Die neueste Version verbessert die Messgenauigkeit erheblich, erweitert die Multigas-Fähigkeiten und bietet neue Funktionalität für noch mehr Flexibilität im Einsatz. Gleichzeitig bringt der Hersteller die Software VPStudio 4.1 mit verbesserten Tools für die Konfiguration und das Auslesen von Daten auf den Markt. Für Werksleiter, Energiemanager und Druckluftspezialisten sind genaue Durchflussdaten die Grundlage für das Senken von Energiekosten und die richtigen Investitionsentscheidungen. Mit diesem Upgrade bietet der VPFlowScope M noch mehr Sicherheit bei der Messung von Druckluft und Industriegasen. Ein Sensor, vollständiger Systemüberblick Der VPFlowScope M ist für die Messung des gesamten Druckluftsystems ausgelegt, vom Kompressorraum bis zur Maschinenebene. Der Sensor misst gleichzeitig bidirektionalen Durchfluss, Druck, Temperatur und Gesamtdurchfluss und bietet Anwendern so Echtzeit-Einblick in die Systemleistung und den Energieverbrauch. Mit dem optionalen integrierten Datenlogger eignet sich der VPFlowScope M ideal sowohl für die permanente Überwachung als auch für temporäre Luft-Audits. Was ist neu? Die neueste Firmware und VPStudio 4.1 bieten mehrere wesentliche Verbesserungen: • Höhere Messgenauigkeit über den gesamten Betriebsbereich Verbesserte Signalverarbeitung und optimierte Kalibrierungsmethoden im firmenKostenfrei die Digitalausgabe abonnieren
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eigenen Kalibrierlabor von VPInstruments. Dies liefert noch zuverlässigere Messdaten für Audits, Überwachungen und Energiesparprojekte. • Flexibilität für mehrere Gase in einem Gerät Nutzer können bis zu 3 Gaskorrekturfaktoren in einem einzigen Gerät konfigurieren. Ein Gerät kann so nun Anwendungen mit Druckluft, CO2, Argon und anderen technischen Gasen unterstützen. • Mehr Einblick über den kalibrierten Bereich hinaus Die neue wählbare Durchflussabschaltung und der erweiterte Anzeigebereich helfen Anwendern, abnormale oder vorübergehende Zustände zu erkennen, die andernfalls unbemerkt bleiben würden. • Bidirektionaler Kalibrierbericht Bidirektionale VPFlowScope M-Geräte werden nun mit einem speziellen bidirek-
tionalen Kalibrierbericht geliefert. Dies gewährleistet die Messgenauigkeit über den gesamten Betriebsbereich in beiden Durchflussrichtungen. Upgrade beim nächsten Wartungstermin Durch das VPSensorCartridge-Konzept des Durchflussmessgeräts muss nicht das gesamte Gerät zur Neukalibrierung ausgebaut und verschickt werden. Der Anwender tauscht einfach die Sensorkartusche aus. Das bedeutet schnellere Wartung, minimale Ausfallzeiten und eine einfache Möglichkeit, beim nächsten Wartungszyklus von den neuesten Firmware-Verbesserungen zu profitieren. Darüber hinaus wird das Gerät dank Funktionsupdates und Hardware-Verbesserungen über seine gesamte Lebensdauer hinweg immer besser. 36480 unter www.ien-dach.de
N° 10 - OKTOBER 2026
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16 neue produkte 100.000 Stunden Dauertest: Membranpumpen erreichen außergewöhnliche Lebensdauer Eine außergewöhnlich lange Lebensdauer von Membranpumpen ist kein Zufall, bei KNF wird sie gezielt entwickelt. Wenn eine Pumpe unter definierten Testbedingungen mehr als 11 Jahre läuft, profitieren auch Anwender von weniger Ausfällen, geringeren Kosten und höherer Sicherheit in kritischen Anwendungen. Ein Jahrzehnt ist nicht genug: Mit einem Testergebnis von 100.000 Betriebsstunden unter definierten Bedingungen setzt die KNF NMP 850.1.2 einen neuen Maßstab für die Lebensdauer von Membranpumpen. Dieser Meilenstein spiegelt den technischen Standard der auf Zuverlässigkeit ausgerichteten Produktenwicklung wider. Eine strenge Testphilosophie stellt sicher, dass jedes Produkt höchsten Anforderungen entspricht. Das Ergebnis ist eine Pumpe, die OEMs dabei unterstützt, sicherere, effizientere und langlebigere Systeme zu entwickeln. „Dieses Ergebnis ist kein Einzelfall, sondern spiegelt die hohen Qualitäts- und En-
gineering-Standards wider, die wir auf jedes Produkt anwenden“, sagt Fabian Hofstetter, Head of Product Management bei KNF Micro AG. Zuverlässigkeit im Test KNF führt routinemäßig Langzeittests an Membranpumpen unter anspruchsvollen Bedingungen durch. So gewinnt das Unternehmen Erkenntnisse zur Zuverlässigkeit unter realen Einsatzbedingungen und stellt Kunden verlässliche Informationen zur Lebensdauer bereit. Das Ziel dieses Tests war simpel: Wie lange bleibt die Membrangaspumpe NMP 850.1.2 an einem definier-
ten Betriebspunkt funktionstüchtig? Zwei Gruppen mit jeweils fünf Pumpen wurden in einem KNF-Testlabor installiert und kontinuierlich betrieben. Um eine möglichst anspruchsvolle Umgebung zu schaffen, wurden die Pumpen bei 40°C Umgebungstemperatur (höchstzulässiger Wert für diesen Pumpentyp), 40-60% Luftfeuchtigkeit mit 0,5 bar Überdruck getestet. Hinzu kamen die Vibrationen durch andere im Testaufbau installierte Pumpen. Trotz dieser erhöhten Belastungen liefen die Pumpen auch nach Überschreiten von 100.000 Stunden weiterhin zuverlässig, ganz ohne Wartung oder Austausch von Bauteilen. Dieses Ergebnis liefert wertvolle Erkenntnisse zur Langzeitbeständigkeit unter definierten Betriebsbedingungen. Langlebige Leistung zur Minimierung von Ausfallzeiten Robustes Design und außergewöhnliche Haltbarkeit reduzieren das Risiko unerwarteter Stillstände erheblich, insbesondere in Branchen, in denen eine kontinuierliche Verfügbarkeit entscheidend ist. Dazu gehören unter anderem die Medizintechnik, mobile und stationäre Emissionsmessung, analytische und Laborgeräte sowie sicherheitskritische Systeme zur Gaserkennung. Eine Pumpe, die für den Langzeitbetrieb ausgelegt ist, unterstützt eine stabile Geräteperformance, verringert den Wartungsbedarf und hilft Kunden, die Gesamtbetriebskosten zu senken. Diese nachgewiesene Langlebigkeit gibt OEMs und Systemintegratoren zusätzliche Sicherheit für den Einsatz von Pumpen. 36469 unter www.ien-dach.de
N° 10 - OKTOBER 2026
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17 DESIGNGEHÄUSE MIT ACRYLGLAS-FRONT
ISOLIERTE 80-WATT-DC/DC-WANDLER
Aluminiumdekorgehäuse mit hochwertiger Oberfläche
Effiziente Wandler ohne Leistungsreduzierung bis 60 °C
Bei der Entwicklung des Aluminium-Dekorgehäuses ADG hat Fischer Elektronik besonderen Wert auf eine ansprechende Optik gelegt. Zur weiteren Aufwertung der Serie ist eine optionale Frontplatte aus schwarzgetöntem und infrarotdurchlässigem Acrylglas erhältlich. Die Gehäuse der ADG-Serie setzen sich aus zwei robusten, gegeneinander gesteckten und glasperlengestrahlten Profilhalbschalen mit integrierten Führungsnuten zur Aufnahme von genormten 100 mm oder 160 mm Europakarten zusammen. Fixiert werden die Profilhalbschalen standardmäßig mittels einer 2 mm starken, glasperlengestrahlten Rückwand sowie einer 6, 8, oder 10 mm starken und dekorativ geschliffenen Frontplatte. Die neue optional erhältliche 8 mm starke Acryl-Frontplatte zeichnet sich durch ihre glatte, hochglänzende Oberfläche aus und erfüllt damit ebenfalls höchste dekorative Anforderungen. Die beiden Größenvarianten des Aluminiumdekorgehäuses sind standardmäßig in drei verschiedenen Oberflächenausführungen (naturfarben eloxiert, schwarz eloxiert oder deren Kombination) sowie in sechs unterschiedlichen Längen (100, 120, 160, 200, 220, 234 mm) erhältlich. Andere Gehäusegrößen, Oberflächen, Bedruckungen oder zusätzliche Bearbeitungen werden nach Kundenangaben realisiert. Die Gehäuse ADG werden als zerlegt, inkusive Montagematerial und Gehäusefüßen geliefert.
Traco Power erweitert sein DC/DC-Wandler-Portfolio um die TEN 80WI-Serie. Die isolierten Hochleistungswandler liefern 80 Watt Leistung auf einer Grundfläche von 2"×1". Die Serie ist eine ideale Lösung für ein weites Anwendungsspektrum konzipiert um Kosteneffizienz mit bewährten Qualitätsstandards zu vereinen. Der TEN 80WI ist in einem gekapselten, abgeschirmten Metallgehäuse mit den Maßen von nur 2" × 1" × 0,43" untergebracht und verfügt über integrierte Fern-Ein-/Aus- sowie Ausgangstrimmfunktionen. Die Wandler arbeiten mit Wirkungsgraden von bis zu 92 % zuverlässig in einem Temperaturbereich von -40 °C bis +60 °C ohne Leistungsreduzierung. Für eine erhöhte Temperaturbestndigkeit ist die Anbringung eines optionalen Kühlkörpers möglich. Alle Modelle verfügen über einen breiten Eingangsspannungsbereich von 4:1 und liefern präzise geregelte, vollständig isolierte Ausgänge. Die Serie ist nach der neuesten IT-Sicherheitsnorm (IEC/EN/UL 62368-1) zertifiziert und eignet sich daher hervorragend für mobile Geräte, Messtechnik sowie dezentrale Stromversorgungsarchitekturen in der Kommunikations- und Industrieelektronik und anderen Bereichen, wo Wirtschaftlichkeit und Qualität entscheidende Auswahlkriterien sind.
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ROBUSTE M12-RUNDSTECKVERBINDER
METALLISCHE 90°-PCB-LEITERPLATTENBUCHSE
Stromversorgung für industrielle Anwendungen in IP65
Steckverbinder mit hoher Flexibilität und IP68-Schutz
LÜTZE bietet eine neue Serie robuster M12 Power Rundsteckverbinder für Handkonfektionen an. Die Steckverbinder wurden für anspruchsvolle Industrieanwendungen entwickelt und bieten hohe Effizienz, Zuverlässigkeit und einfache Montage - ideal für den Einsatz in der Automatisierungs- und Steuerungstechnik sowie im Maschinenbau. Sie überzeugen durch ein stabiles Gehäusematerial aus vernickeltem Messing und bieten Schutz gegen Staub, Feuchtigkeit und mechanische Belastungen. Mit Schutzart IP65 und einem Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C sind sie auch für den Einsatz unter extremen Umweltbedingungen geeignet. Die Push-Lock-Federanschlusstechnik ermöglicht eine einfache, werkzeuglose und intuitive Montage mit der sich Installationszeiten um bis zu 30 % reduzieren lassen. Die Steckverbinder sind für Querschnitte bis 2,5 mm² und Leitungsdurchmesser bis 13 mm ausgelegt. Sie gewährleisten eine sichere und vibrationsfeste Verbindung mit 360°-Schirmung für zuverlässigen EMV-Schutz. Erhältlich sind Varianten in den Codierungen L, T, K und S - jeweils als gerade Buchsen- und Steckerausführungen für Anwendungen mit DC 63 V / 12-16 A oder AC 690 V / 12-16 A. Alle Ausführungen sind für Aderendhülsen oder blanke Litzen verfügbar und haben farblich kodierte Anschlussklemmen, entsprechend der Aderfarben.
Yamaichi erweitert sein Portfolio der bewährten metallischen Push-Pull Rundsteckverbinder T-Serie um eine neue 90°-PCBBuchse (WE). Die rechtwinklige Leiterplattenlösung wurde speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen eine platzsparende Bauweise, hohe Zuverlässigkeit und einfache Leiterplattenintegration gefragt sind. Die neue Buchse ist für sämtliche Größen der T-Serie - Size 09, 12, 15 und 18 - verfügbar und ermöglicht die direkte 90°-Montage auf der Leiterplatte. Dadurch lassen sich kompakte Geräte einfacher konstruieren, ohne Kompromisse bei der elektrischen oder mechanischen Performance einzugehen. Die neue Buchse verfügt über Printkontakte und erreicht im gesteckten Zustand die Schutzart IP68. Eine fest integrierte Flanschkonstruktion mit O-Ring-Dichtung sorgt für eine zuverlässige Abdichtung gegen Staub und Wasser und macht die Steckverbinderlösung ideal für industrielle Anwendungen, Automatisierungstechnik sowie Mess- und Prüfsysteme. Um unterschiedlichste Designanforderungen abzudecken, bietet Yamaichi verschiedene Anschluss- und Befestigungsoptionen an. Kunden können zwischen Harpoon Pins, Schraubbefestigung oder Lötpins wählen. Darüber hinaus steht die neue Buchse in unterschiedlichen Baugrößen sowie mit verschiedenen Polzahlen zur Verfügung.
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18 Firmen in dieser Ausgabe BAUMÜLLER
7
K
KNF
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BMC SOLUTIONS
13
M
MAXXVISION
6
C
CONTRINEX
7
MEGATRON ELEKTRONIK
6
E
EGE
13
MICRO-EPSILON MESSTECHNIK
7
F
FISCHER ELEKTRONIK
17
P
PHOENIX CONTACT
7
FRIEDRICH LÜTZE
17
S
SCHUNK
12
G
GREENFLASH
8
T
TDK-LAMBDA
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H
HANS TURCK
6
TRACO ELECTRONIC
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HEMA
10
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VPINSTRUMENTS
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IMAGO TECHNOLOGIES
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YAMAICHI ELECTRONICS
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NOVEMBER electronica 10 – 13
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