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Tragweiner Spiegel - Ausgabe 01 2021

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TRAGWEINER

SPIEGEL 01 | APRIL 2021

Die SPÖ wünscht allen Tragweinerinnen und Tragweinern ein frohes Osterfest. Besonders den Kindern wünschen wir einen fleißigen Osterhasen und viele bunte Ostereier! Auf Grund der anhaltenden CoronaPandemie kann leider auch heuer das traditionelle Ostereiersuchen am Karsamstag nicht durchgeführt werden!


POLITIK

Corona-Ostern 2.0 Nun haben wir das zweite Osterfest, welches von Corona überschattet wird. Dachten wir vor einem Jahr noch, dass die Epidemie im Jahr 2021 kein Thema mehr ist, so wurden wir eines Besseren belehrt. Nun warten schon alle sehnsüchtig auf ein bisschen mehr Normalisierung. Und weil es schon so lange dauert und keine wirklichen Fortschritte erkennbar sind ist es kein Wunder, dass wir alle eine Corona-Müdigkeit entwickelt haben. Aber Corona zeigt eines immer mehr: nicht nur die Krankheit Corona setzt dem System zu, das System selber ist schon lange krank! Das von Türkis/Schwarz über Jahre propagierte neoliberalistische System, in dem der oberste Leitspruch „Mehr privat, weniger Staat“ ist, konnte der Epidemie-Krise nichts entgegensetzten. In den Ländern, die im neoliberalen Sinne Sozialversicherungen zerschlagen haben und bei den Gesundheitseinrichtungen, und besonders bei den Spitälern eingespart haben, ist eine verheerende Gesundheits- und Wirtschaftskrise zu beobachten. Österreich ist davon nicht ausgenommen. Ein nicht ernstgemeintes Dankeschön an die ÖVP für ihre jahrzehntelange Regierungsarbeit, in der nur für die wenigen Reichen Politik gemacht wurde und für die vielen Arbeitnehmer und Kleinunternehmer kaum etwas Positives umzusetzen war. Neoliberalismus ist nicht krisenfest Der österreichische Bundeskanzler mit seiner türkisen Truppe hat die Coronakrise vor allem dafür genutzt, die Politik für die Wenigen fortzusetzen. Fast wöchentlich poppt ein neuer Skandal auf. Novomatic, Parteispenden, Postenschacher, Ibiza und Festplatten schreddern um die Aktuellen zu nennen. Und ihr ehemaliger Koalitionspartner FPÖ hat fleißig mitgetan. Wenn Herr Kickl jetzt „Kurz muss weg“ schreit, darf man nicht vergessen, dass er Teil dieses Systems war. Er hat wohl Herrn Kurz nicht verziehen, dass er dieses System verlassen musste. Und die Grünen, der aktuelle Koalitionspartner des Herrn Kurz, haben anscheinend ihre gesamte Ideologie über Bord geworfen. Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Grünen so verbiegen um endlich einmal in der Regierung sitzen zu dürfen. Die ÖVP kann so munter damit weitermachen den ArbeitnehmerInnen noch mehr wegzunehmen und ihren Einfluss in der Gesellschaft zu schwächen. Oder was denken Sie, wofür war die Zerschlagung der Gebietskrankenkassen gut war? Jetzt haben die Arbeitgebervertreter und nicht mehr 2

die Arbeitnehmer dort die Mehrheit. Mitten in der größten Gesundheitskrise seit Jahrzehnten vorzuschlagen die Spitalskapazitäten zu verringern und gleichzeitig keine ordentliche Gehaltserhöhung für Pflegeberufe zu genehmigen ist Zynismus und zeigt von der Gleichgültig den Menschen gegenüber. Ja der Herr Bundeskanzler zeigt seine Gleichgültigkeit dem arbeitenden Volk gegenüber ganz offen. Bei Parlamentsdebatten, bei denen es nicht um Reichtumsvermehrung für bereits Reiche handelt, widmet er sich lieber seinem Handy. Und der von Kurz bestellte neue Arbeitsminister vertritt voll und ganz die türkise Meinung, dass die längst notwendige Erhöhung des Arbeitslosengeldes dazu führen würde, dass die Menschen gar nicht mehr arbeiten wollen. Für 437.000 Arbeitslose gibt es 65.400 offene Stellen. Wenn alle zurzeit verfügbaren Stellen angenommen werden bleiben immer noch 371.600 Arbeitslose über. Diese Regierung unterstellt also fast 400.000 ÖsterreicherInnen, dass sie zu faul zum Arbeiten sind. Wie diese Menschen ihre Miete, die Kredite für ihr Haus oder das tägliche Leben finanzieren sollen ist dieser Regierung egal. Das ist eben so im kapitalistischen / neoliberalen System. Soziale Verantwortung und Solidarität haben da keinen Platz. Da wundert es nicht, dass Viele denken, einige der undurchdachten Corona-Maßnahmen sind dazu da um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Solidarität zu zerstören. Es lebe die Show Das Geld für die vielen Pressekonferenzen und Werbungen könnte besser genutzt werden. Millionen für eine Impfkampagne auszugeben, obwohl zu wenig Impfstoff vorhanden ist macht keinen Sinn. Sinn würde es machen das Geld für die Mehrheit der ÖsterreicherInnen auszugeben. Jeder Arbeitslose, jeder Arbeitnehmer, jeder Kleinunternehmer würde das Geld sofort wieder ausgeben und damit die Wirtschaft ankurbeln. Stattdessen wird eine Besteuerung von Online-Riesen verhindert. Beim Ankauf der Impfstoffe wird darauf geachtet, möglichst viel preiswerten Impfstoff zu bekommen. Es wird nicht berücksichtigt, dass selbst der teuerste Impfstoff billiger wäre als die Zerstörung der Wirtschaft. Das alles kratzt die türkis-grüne Showtruppe nicht. Hauptsache man kann sich präsentieren und ist mehrmals in der Woche in den Medien. Aber die ÖsterreicherInnen haben längst durchschaut, dass die PR-Shows nichts bringen. Solange wir von einem Lockdown in den nächsten torkeln wird diese Regierung kein Vertrauen bekommen. Wir brauchen vernünftiges Handeln anstatt sich ständig wiederholenden Shows. Es hilft nichts, wenn dauernd vom Licht am Ende des Tunnels und einer Normalisierung durch die Impfungen gesprochen wird, wenn nicht genügend Impfstoff und die notwendige Impfinfrastruktur vorhanden sind. Der Höhepunkt dieser Regierungsshow ist für mich aber, dass alle Vorschläge der SPÖ kategorisch abgelehnt werden um sie


POLITIK

dann Wochen oder gar Monate später als eigenen Vorschlag zu präsentieren. Dass die SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner mehr von der Sache versteht als die Regierungsmitglieder wird wohl eher als Bedrohung empfunden als eine Chance die Pandemie gemeinsam möglichst schnell in den Griff zu bekommen. Ja, und so verbringen wir das zweite Osterfest im Schatten von Corona. Hoffen wir, dass es das Letzte ist. Während ich diese Zeilen schreibe ist es noch ungewiss, ob uns die Regierung erlaubt Ostern gemeinsam mit unserer Familie zu feiern. Ich hoffe es für uns Alle, denn es ist wichtig seine Lieben treffen zu können. Ich wünsche ihnen aber dennoch ein frohes Osterfest! Möge uns der Osterhase ein wenig Normalität bringen. Heli Brandstetter SPÖ-Fraktionsvorsitzender

Das zweite Ostern im Corona-Modus ist auch ein Zeichen für das Systemversagen

Impressum: Medieninhaber: Helmut Brandstetter, Zeitungsverantwortlicher SPÖ Tragwein, Hohensteg 19, 4284 Tragwein Herausgeber: Helmut Augl, Ortsparteivorsitzender SPÖ Tragwein, Haarland 7, 4284 Tragwein Druck: BTS Druckkompetenz GmbH, Holthausstraße 2, 4209 Engerwitzdorf. Fotos: Wenn nicht anders angegeben SPÖ Tragwein, oder gemäß Quellenangabe Homepage: tragwein.spoe.at, Mail: tragwein.spoe@gmail.com

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GESELLSCHAFT

Tragwein trauert um den ehemaligen Amtsleiter Johann Ruscha In einem Zitat von Gotthold Ephraim Lessing heißt es: „Zu einem großen Mann gehört beides: Kleinigkeiten als Kleinigkeiten und wichtige Dinge als wichtige Dinge behandeln.“ Johann Ruscha war so ein großer Mann. In seiner Zeit als Amtsleiter sind viele wichtige und große Dinge in Tragwein umgesetzt worden. Angefangen vom Wiederaufbau nach dem Krieg bis zum Bau der Ortskanalisation und vieler Straßen. Johann Ruscha war als Mitarbeiter der Gemeinde immer dabei, bei vielen wichtigen Vorhaben auch als Amtsleiter. Und trotz der vielen großen Dinge hat er nie die noch zahlreicheren kleinen Dinge aus den Augen verloren, die für die GemeindebürgerInnen wichtig waren. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ihm von vielen TragweinerInnen eine sehr hohe Wertschätzung entgegengebracht wurde. In tiefer Trauer mussten wir vor kurzem für immer von ihm Abschied nehmen. Unser aufrichtiges Beileid gilt seiner gesamten Familie und allen, die ihm Nahe gestanden sind. Wir danken seinen Kindern Sonja Berkovits und Egon Ruscha dafür, dass sie uns den folgenden Text über das Leben von Johann Ruscha zur Verfügung gestellt haben. Das Leben von Johann Ruscha Johann Ruscha ist am 27. März 1927 als erstes von 5 Kindern in Hohensteg geboren worden. Nach dem Besuch der Volksschule in Tragwein, meldete er sich 1938 selbst, gemeinsam mit zwei Schulfreunden, als einer von den ersten Tragweinern, an der neu errichteten Hauptschule in Pregarten an. Danach ist er beim Marktgemeindeamt Tragwein als Verwaltungslehrling aufgenommen worden. Im Juli 1944 wurde er mit 17 Jahren bereits zum Reichsarbeitsdienst und ab Oktober 1944 zum Kriegsdienst einberufen. Zuletzt war er als Gebirgsjäger, 4 Monate an vorderster Front in Italien in den Apenninen, eingesetzt. Am 17. April 1945 geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft: 3 Monate in Pisa und 8 Monate in Neapel. Mit 19 Jahren kam er am 16. März 1946 in die Heimat zurück. Diese Zeit hat ihn sehr geprägt und er erzählte immer wieder davon. Daher war es ihm auch bis ins hohe Alter ein besonderes Anliegen, jährlich am Allerheiligen Tag für die Kriegsgräberfürsorge des Schwarzen Kreuzes zu sammeln. Dafür bekam er mehrere Auszeichnungen.

prüfung wurde er Beamter. Im Alter von 35 Jahren legte er zusätzlich die Beamtenprüfung für den gehobenen Dienst, sowie die Beamtenmatura ab. Am 1. Jänner 1974 wurde er zum Amtsleiter bestellt. 1987 ging er als Wirklicher Oberamtsrat in Pension. Im Jahr 1988 wurde ihm vom Bundespräsidenten das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen. Der private Johann Ruscha: Am 25. Juli 1949 heiratete er die Kaufmanntochter Mathilde Haslinger. 1953 wurde Tochter Sonja, 1956 Sohn Egon geboren. Johann hatte drei große Hobbies. Nach Einschulung in einer Großgärtnerei wurde die Gärtnerei sein größtes Hobby. Er legte von 1969 bis 1999 in seiner Freizeit sowie im Urlaub in 56 Gemeinden rund 1000 Gärten an. Ein weiteres Hobby war das Radfahren. Von 1996 bis 2003 legte er mit dem Rennrad ca. 20.000 Kilometer zurück. Von 1978 bis 2003 knüpfte er rund 40 große und kleine Teppiche und stickte zirka 90 Gobelinbilder. Das Radfahren und das Handarbeiten musste er aufgrund einer Makuladegeneration und des damit verbundenen Sehverlustes im Jahre 2003 leider aufgeben. Am 20. Februar 2004 verstarb seine Frau Mathilde. Anschließend lebte er allein in seinem Haus. Seine große Liebe galt weiterhin seinem Garten und seinen Katzen. Aufgrund einer Lungenembolie im Juli 2017 wurde er bettlägerig und von slowakischen 24-Stunden-Pflegekräften und Dr. Dückelmann bestens betreut. Er hörte fast nichts, sah fast nichts und konnte daher weder lesen noch fernsehen. Aber er lag glücklich und zufrieden in seinem Bett, freute sich über kleine Ausfahrten mit dem Rollstuhl, bei denen er immer warm angezogen war, und wollte 100 Jahre alt werden. Er war bis zuletzt geistig völlig fit und interessierte sich für alles was rund um ihn geschah und er liebte seine zahlreichen Orchideen über alles. In den letzten Wochen wurde er immer schwächer und müder. Trotzdem verstarb er dann doch für uns völlig unerwartet. Er ist am 1. Februar 2021 um 18.25 Uhr ganz friedlich eingeschlafen. Ein langes und erfülltes Leben ist vollendet worden.

Berufslaufbahn: Am 1. April 1946 wurde er als Verwaltungsangestellter beim Marktgemeindeamt Tragwein aufgenommen. Nach Ablegung der Fachprüfung C und der StandesbeamtenJohann Ruscha, der ehemalige Amtsleiter von Tragwein, verstarb im 94. Lebensjahr. 4


EIN BLICK ZURÜCK

Im Tragweiner Spiegel vor 10 Jahren

Im Tragweiner Spiegel vor 20 Jahren I C H BI BIN B I N DA B E I! D I E T R AG W E I N - PAR PA R T E II. 5


Tragweiner Pumptrack Für die Lebensqualität unserer Tragweiner Kinder, Jugendlichen und Familien könnte ein Pumptrack eine großartige Sache und ein sportlicher Freizeitvertreib sein, den wir in Zeiten wie diesen fördern sollten und auch müssen. Ein Pumptrack ist eine zum Teil asphaltierte Fläche mit Hügeln und Steilkurven. Um sich eine Vorstellung machen zu können was ein Pumptrack genau ist, haben wir auf dieser Seite ein paar Bilder eingefügt, um zu sehen welche großartigen Möglichkeiten sich für die Kinder ergeben, sich zu bewegen. So eine Strecke ist eine gute Möglichkeit um den Gleichgewichtssinn und die Geschicklichkeit spielend zu erlernen und zu trainieren. Mit einem Pumptrack würde man sehr viele Kinder und Jugendliche erreichen, da die meisten von ihnen ein Laufrad, Fahrrad, Scooter, Skateboard und sonstige Fahrzeuge besitzen. Mit einem Pumptrack würden wir den Kindern die Fläche zur Verfügung stellen, die sie benötigen, ihr Erlerntes zu vertiefen und sich mit jedem Sprung zu verbessern, ohne auf den Verkehr wie Autos und landwirtschaftliche Maschinen achten zu müssen. Auf dem Pumptrack können schon mit dem Laufrad erste Erfahrungen gesammelt werden. Später kann geübt werden mit dem Fahrrad oder BMX Sprünge und Steilkurven fahren. Was auf jeden Fall positiv zu erwähnen ist, und das ist für mich persönlich das Wichtigste, dass sich die Kinder später im öffentlichen Verkehr durch das Training sicherer bewegen können. Daher werde ich mich, gemeinsam mit dem SPÖ-Team, dafür stark machen, dass die Gemeinde die Errichtung einer solchen Anlage unterstützt. Und das Beste für die Kinder ist der Spaß an der ganzen Sache! David Augl

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I D E E N F Ü R T R AG W E I N

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PENSIONISTENVERBAND

Ehrungen Leider ist es wegen der anhaltenden Corona-Pandemie noch immer nicht möglich, eine größere Feier für eine besonderen Ehrung durchzuführen. Mit Abstand oder vor der Haustüre sind mir ein paar Fotos gelungen, diese möchte ich, stellvertretend für alle, präsentieren und allen ganz herzlich zum besonderen Geburtstag oder Ehejubiläum gratulieren. Gratulation zum 80. Geburtstag Gertrude Plöchl Luftensteiner Franz Latzel Manfred Haunschmid Berta Irrer Hildegard 50 Jahre – Goldene Hochzeit Stundner Margarete und Georg Sacher Anna Maria und Ernst 60 Jahre – Diamantene Hochzeit Voglhofer Hermine und Engelbert Gratzl Monika und Josef Franz Luftensteiner feierte heuer Gratulation an der Haustür zum 80er von Manfred Latzel. seinen 80er.

Gertrude Plöchl feierte bereits im November ihren achtzigsten Geburtstag. Berta Haunschmid freute sich sehr, dass ihr der Pensionistenverband zu ihrem achtzigsten Geburtstag gratulierte.

Was uns fehlt und worauf wir uns freuen Das sind in erster Linie unsere gemeinsamen Aktivitäten: die Geselligkeit, die Wanderungen, die Tanzveranstaltungen, das Kegeln, Fit bleiben durch Gymnastik, Treffen im Klub, die wunderschönen gemeinsamen Ausflüge, kulturelle Veranstaltungen und nicht zu vergessen, das gemeinsame Lachen. Aber ich verspreche, sobald es wieder möglich wird, starten wir durch. Bis dahin, alles Gute, bleibt gesund und ich freue mich auf euch. Eure Anna Pilz 8

Hildegard Irrer feierte im März ihren 80er mit den Vertreterinnen des Pensionistenverbandes.


FA I R T R A D E - G E M E I N D E

Manner mag FAIRTRADE eben Schon seit Jahren gibt es eine enge Zusammenarbeit von Fairtrade mit der Wiener Traditionsfirma. 2021 folgt der nächste, wichtige Schritt in Sachen Nachhaltigkeit. Die Mannerschnitte sowie alle anderen Schnittenprodukte von Manner erhalten ab sofort bei jeder Umstellung des Verpackungsmaterials das FAIRTRADE-Siegel. Bis Ende 2021 sollen alle das FAIRTRADE-Siegel tragen. Das bedeutet für zahlreiche Kakaobauernfamilien in Westafrika bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. „Die Umstellung der bekannten Mannerschnitte auf FAIRTRADE-Kakao zeigt, dass sich regionale Wertschöpfung und internationaler fairer Handel wunderbar ergänzen“, so FAIRTRADE Österreich-Geschäftsführer Hartwig Kirner.

Der Traditionsbetrieb Manner setzt auf fairen Genuss – das Schnitten-Sortiment wird FAIRTRADE zertifiziert!

SPOR T

Mit dem Schwert zu Gold Zweite Staffel der Internationalen Virtuellen Pandemie Games 2021 des Amateur Kickboxverbandes

Johann Stöger ist auch 2021 nicht zu stoppen. Bei zweiten Pandemie-Games holte er sich Gold im Schwertkampf.

www.geounit.at

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Der Tragweiner Kampfsportler Johann Stöger gewann das erste Turnier der zweiten Staffel der internationalen „Pandemie Games“ in seiner Technik-Lieblingsklasse „Traditionelles Schwert“ über 45 Jahre. Er platzierte sich als Sieger vor einem starken Ägypter der ihm fairerweise per Facebook gratulierte. Leider musste notgedrungen 2021 eine neue Auflage der virtuellen Pandemie Games gestartet werden, da dieser Einzelsport noch immer nicht erlaubt ist und trotzdem die Athleten ihren Sport ausüben wollen. Die Techniken werden zu Hause per Video aufgenommen. Sagenhafte 332 KickboxTechnikvideos aus 11 Nationen - darunter Libanon, Iran, die Emirate, VAR – langten beim Internationalen Kickboxverband ein. Die Sportler nützten diese Chance, sich von den Kampfrichtern virtuell bewerten zu lassen und jeder wartet darauf, sich wieder auf einem Turnier persönlich präsentieren zu können.

Industriezeile 36a 4020 Linz linz@geounit.at Tel.: +43 (0)732/66 24 20

DI Fuchsberger DI Stöger Ingenieurkonsulenten für Geomatics Science-Vermessungswesen und Vermessungswesen

Filiale: Bahnhofstraße 43 4230 Pregarten pregarten@geounit.at Tel.: +43 (0)7236/70 72-0

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SOZIALES

Zahlen & Daten für PensionistInnen Pensionsanpassung 2021 Für 2021 erfolgte eine sozial gestaffelte Anpassung. Sie beträgt bei einem Gesamt-Pensionseinkommen: Bis € 1.000,- brutto: ……………............. plus 3,5% Von € 1.000.01 bis € 1.400,- brutto: …… linear absinkend von plus 3,5% bis plus 1,5% Von € 1.400,01 bis € 2.333,- brutto: …… plus 1,5% Ab € 2.333,01 brutto gibt es einen Fixbetrag von € 35,Sonderzahlungen gebühren zur April- und Oktober-Pension. Vom PVÖ erreicht: Keine Wartezeit auf die erste Pensionsanpassung für alle mit Pensionsantritt 2020! Leider wurde diese Verbesserung von der ÖVP/Grüne-Regierung wieder gekippt und somit erfolgt für alte, die 2021 in Pension gehen die erste Pensionsanpassung 2022 nur noch aliquotiert.

Ausgleichszulage 2021 Erreichen Pension und anrechenbare Einkünfte nicht den Richtsatz, so gebührt die Differenz als Ausgleichszulage. Vom Pensionistenverband erreicht: Der Richtsatz für Alleinstehende wird 2021 auf über € 1.000,- angehoben. Richtsatz für alleinstehende PensionistInnen: € 1.000,48 Richtsatz für Ehepaare und eingetragene Partnerschaften im gemeinsamen Haushalt: € 1.578,36 Ausgleichszulagenbonus/Pensionsbonus Unter bestimmten Voraussetzungen gebührt Personen, solange sie ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben und das Gesamteinkommen den jeweiligen Grenzwert nicht übersteigt, ein Bonus. Bis zu 12 Monate Präsenz-, Zivildienst- und bis zu 60 Monate Kindererziehungszeiten werden dabei angerechnet. Der Bonus beträgt: Bei 30 Beitragsjahren bei einem Gesamteinkommen unter € 1.113,48 von Einzelpersonen maximal € 151,50 Bei 40 Beitragsjahren bei einem Gesamteinkommen unter € 1.339,99 von Einzelpersonen maximal € 389,20 Bei 40 Beitragsjahren bei einem Gesamteinkommen unter € 1.808,23 von (Ehe-)paaren maximal € 388,78

Pflegegeld 2021 Vom PVÖ erreicht: Seit 2020 wird das Pflegegeld in allen Stufen jährlich angehoben. Es beträgt monatlich: Stufe 1 mehr als 65 Stunden Pflegebedarf ....... € 162,50 Stufe 2: mehr als 95 Stunden ………………… € 299,60 Stufe 3: mehr als 120 Stunden ……………….. € 466,80 Stufe 4: mehr als 160 Stunden ……………….. € 700,10 Stufe 5: mehr als 180 Stunden ……………….. € 951,00 Stufe 6: mehr als 180 + zusätzl. Betreuung …...€ 1.327,90 Stufe 7: mehr als 180 + keine zielgerichtete Bewegung der vier Extremitäten ……………. € 1.745,10 KEIN Pflege-Eigenregress mehr seit 1.1.2018

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24-Stunden-Pflege Die Förderung beträgt pro Monat (min. Pflegestufe 3) Selbstständige max.: ............€ 550,Unselbstständige max.: …... € 1.100,- (entspricht zwei Betreuungskräften) Eine Förderung kann nur gewährt werden, wenn das monatliche Nettoeinkommen der betreuten Person € 2.500,- nicht übersteigt. Nicht zum Einkommen zählen: Pflegegeld, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Wohnbeihilfen.

Grenzwerte Zuverdienstgrenze bei Frühpensionen / Geringfügigkeitsgrenze: Das Entgelt darf monatlich € 475,86 nicht übersteigen. Eine tägliche Geringfügigkeitsgrenze gibt es seit 2017 nicht mehr. Einkommenssteuergrenze für PensionistInnen (Lohnsteuergrenze): Diese beträgt 2021 € 1.229,36 brutto/Monat. Besteht Anspruch auf den erhöhten Pensionistenabsetzbetrag, liegt sie bei monatlich € 1.389,18 brutto. Zuschussleistung zu Fernsprechentgelten (ehemals Telefonbefreiung) Abhängig vom Anbieter gibt es einen Zuschuss oder z.B. Freitelefonie-Minuten.


SOZIALES

Rezeptgebühr Pro Medikament € 6,50 Rezeptgebührenbefreiung Das Nettoeinkommen darf folgenden Wert nicht übersteigen (Ausgleichszulagen-Richtsätze): Alleinstehende Personen: monatlich € 1.000,48 Zweipersonenhaushalt: monatlich € 1.578,36 Pro mitversichertem Kind zusätzlich € 154,37 Rezeptgebührenbefreiung für chronisch Kranke Das monatliche Nettoeinkommen darf folgenden Wert nicht übersteigen: Alleinstehende Personen: € 1.150,55 Zweipersonenhaushalt: € 1.815,11 Pro mitversichertem Kind zusätzlich € 154,37 Verpflegungskostenbeitrag Krankenhaus Der Spitals-Verpflegungskostenbeitrag beträgt abhängig vom Bundesland rund € 13,-/Tag - maximal 28 Tage pro Kalenderjahr. Ab dem 29. Tag trägt die Sozialversicherung die Kosten zur Gänze. Bei Rezeptgebühren-Befreiung entfällt diese Kostenbeteiligung. Dies gilt aber nicht für mitversicherte Angehörige. Heilbehelfe - Kostenanteil Pro Hilfsmittel bzw. Heilbehelf werden die Kosten bis zu € 1.480,- übernommen. Für Prothesen beträgt dieser Betrag € 3.580,-. Es gilt ein Selbstbehalt von 10%, mindestens aber € 37,-. Negativsteuer (Gutschrift) Pensionistlnnen, die im Jahr 2020 Pensionen unterhalb der Einkommenssteuer-Grenze (€ 1.229,36 brutto/Monat, bzw. monatlich € 1.389,18 brutto bei Anspruch auf den Erhöhten Pensionistenabsetzbetrag) hatten, aber keine weiteren Einkünfte und keine Ausgleichszulage bezogen haben, haben Anspruch auf eine Gutschrift auf bezahlte Krankenversicherungsbeiträge (sogenannte „Negativsteuer“). Das sind (bezogen auf das Jahr 2020) im Jahr 2021 bis zu € 300,-. Diese Gutschrift kann ab Anfang 2021 beim Finanzamt mittels dem Formular L1 beantragt werden. Erfolgt bis Juni 2021 kein Antrag, so wird vom Finanzamt ein automatischer Steuerbescheid ausgestellt - die Auszahlung erfolgt dann im Herbst 2021 automatisch. NEU und vom Pensionistenverband erreicht: seit 2020 haben auch Ausgleichszulagenbezieher Anspruch auf die „Negativsteuer“ und die Steuergutschrift wird auf bis zu € 300,- erhöht.

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Erhöhter Pensionistenabsetzbetrag Der erhöhte Pensionistenabsetzbetrag beträgt € 964,- jährlich, wenn die jährlichen Brutto-Pensionseinkünfte zwischen € 19.930,- und € 25.000,- liegen und folgende weitere Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind: Eine Ehe oder eingetragene Partnerschaft, die mehr als 6 Monate besteht, und die Ehepartner bzw. eingetragenen Partner nicht dauernd getrennt leben. Der Ehepartner/Partner Einkünfte von höchstens € 2.200,- jährlich erzielt und kein Anspruch auf den Alleinverdienerabsetzbetrag besteht. Hinweis: Der erhöhte Pensionistenabsetzbetrag kann im monatlichen Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden (Formblatt E30 bei der PVA abgeben) oder in der Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt (Formular L1). Liegen die Voraussetzungen für einen erhöhten Pensionistenabsetzbetrag nicht vor, ist unter Umständen der Anspruch auf den Pensionistenabsetzbetrag gegeben. Dieser beträgt € 600,jährlich. Dieser Absetzbetrag vermindert sich gleichmäßig einschleifend bei laufenden jährlichen Brutto-Pensionseinkünften von € 17.000,- bis € 25.000,- auf null Euro. Sind die Voraussetzungen gegeben, erfolgt die Auszahlung automatisch.

Gebührenbefreiung Rundfunkgebühr (GIS) Das Haushalts-Nettoeinkommen darf nach Abzug des Mietzinses (bei Eigenheim: pauschal € 140,-) bei alleinstehenden Personen monatlich € 1.120,54, bei einem ZweipersonenHaushalt monatlich € 1.767,76 nicht übersteigen. Es sind die Einkünfte aller Mitbewohner zusammenzuzählen. Pro weiterer Person im Haushalt zusätzlich € 172,89. Unfallrenten, Pflegegeld, etc. sind nicht anzurechnen. Übersteigt das Haushalts-Nettoeinkommen die Betragsgrenzen, können Kosten für 24Stunden-Betreuung, anerkannte außergewöhnliche Belastungen als Abzugsposten geltend gemacht werden. Telefonische Information bei GIS (Gebühren Info Service): 0810/00 10 80

Quelle: Alle Infos stammen aus der Zeitschrift „Unsere Generation“ des Pensionistenverband Österreichs. Wir danken für die zur Verfügungstellung des Beitrages. 11


;enn wir das Stau-ProFlem nachhaltig l¹sen wollen und den /limaschutz wirklich ernst nehmen müssen wir %utos von der Stra¢e Fringen. (afür Fraucht es den raschen %usFau des ¹ĕentlichen :erkehrs. (v.l.) Bundesrat Dominik Reisinger (Spitzenkandidat Bezirk Rohrbach), Bgm. Erich Wahl (Spitzenkandidat Bezirk Perg), Beverley Allen Stingeder (Spitzenkandidatin Bezirk Urfahr-Umgebung), Klubvorsitzender Michael Lindner, Spitzenkandidat Bezirk Freistadt (v.l.)

Foto: Erwin Pils

Mühlviertler SPÖ-:ertreterInnen fordern:

â;-6 &6%9',)2 **-ğ OFFENSIVE IM MÜHLVIERTEL!“ Drei Milliarden liegen für Österreich bereit Gemeinsam pochen die Landtags-SpitzenkandidatInnen der vier Mühlviertler SPÖBezirksorganisationen auf eine dringend notwendige 3ĕensive zum %usFau des âÖĕentlichen :erkehrsà hin: âMit dem E9%ufFaufonds liegen heuer Milliarden Euro für Österreich am 8isch (a muss 3Fer¹sterreich jetzt ordentlich zugreifen und dieses F¹rdergeld für den %usFau des ¹ĕentlichen :erkehrs im Mühlviertel nutzen (a giFt es Baustellen genug à Damit wir uns das Zweit- oder Drittauto zukünftig ersparen können :on der ElektriĖzierung und (urchFindung der MühlkreisFahn üFer die StadtFahn Pregarten-Gallneukirchen und die S-Bahn von Linz nach Summerau Fis hin zum %usFau der Buslinien in alle Mühlviertler Gemeinden liegen ausreichend Projekte am Tisch. 12

Kimaschutz ernst nehmen â;enn wir das Stau-ProFlem nachhaltig l¹sen wollen und den /limaschutz wirklich ernst nehmen müssen wir %utos von der Stra¢e Fringen. (afür Fraucht es den raschen %usFau des ¹ĕentlichen :erkehrs. ;enn es gelingt zumindest auf das >weitoder (rittauto zu verzichten haFen wir in der :erkehrswende schon viel geschaĕt %Fer dafür müssen jetzt die :erFindungen geschaĕen werdenà fordern die SPÖ-:ertreterInnen gemeinsam Landeshauptmann Stelzer und :erkehrslandesrat Steinkellner zum raschen Handeln auf. S 6 und S 7 - eine Übersicht (ie S ist die direkte :erFindung der MühlkreisFahn mit dem Linzer HauptFahnhof die aktuelle (iskussion geht in die 6ichtung dass nun im ;esentlichen jene :ariante Trassenführung verwirklicht wird die früher unter â'it]-S-Bahnà Fekannt war: vom MühlkreisFahnhof üFer die neue (onauFrücke durch das Indust-

riegeFiet und üFer den Europaplatz zum HauptFahnhof. (ie S 6egiotram kommt aus Pregarten und Gallneukirchen vorFei an der 9ni 6ichtung >entrum von Linz und verFindet sich vor der neuen (onauFrücke S-Bahnhof Feim âLindFauerà mit der S . Mit der m¹glichst raschen 9msetzung dieses /onzeptes k¹nnten tausende Pendler innen zum 9msteigen auf die Bahn und somit tausende %utos weg von der Stra¢e geFracht werden. :or allem Fei der S w§re ein relativ rascher BauFeginn Fei gutem ;illen auch m¹glich was auch ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Folgen der 'orona-/rise wäre und zum %FFau der %rFeitslosigkeit Feitragen würde. Im Hafen führt die S-Bahn in Hochlage üFer die Stra¢e um den :erkehrsėuss in der Hafenstra¢e nicht zu Fehindern dann gehtÞs unterirdisch zu den Spitälern mit eigener Station und zum Europaplatz.


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