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TRAGWEINER
SPIEGEL
Weinreise
03 | SEPTEMBER 2019
Kulturtreff Bad - Tragwein Am Samstag, den
9. November ab 18 Uhr
leitung g e b n i e W k mit Musi
Weine aus Niederรถsterreich, Steiermark und Burgenland Wir freuen uns auf Ihren Besuch
VIZEBÜRGERMEISTER AM WOR T
Wer kann heute noch zwischen richtig und falsch entscheiden? Die Nationalratswahl steht vor der Tür und der Wahlkampf ist schon voll im Gange. Die Parteien richten sich über die Medien Anschuldigungen aus und der Wähler bleibt am Schluss mit offenen Fragen auf der Strecke. Daher wird es immer wichtiger sich selbst Gedanken zu machen für welche Werte ich eigentlich stehe? Sei es Fernsehen, Radio, Internet oder Zeitung, es wird immer schwieriger sich zu orientieren und die Wahrheit herauszufinden. Ja es ist beinahe schon Unmöglich. Durch Panikmache und Hetze wird versucht einen Keil in die Gesellschaft zu treiben. Was auch leider ganz gut gelingt. Es werden bestimmte Themen in den Vordergrund gestellt um die Leute zu verunsichern, und um im Hintergrund den wahren Plan zu vollziehen. Sozialabbau, Zerschlagung der Sozialpartnerschaft und Aushöhlung der Arbeiterrechte sind die wahren Ziele der konservativen Kräfte. All das sind Errungenschaften, die in den letzten hundert Jahren von unseren Vätern erkämpft wurden und Österreich nach vorne gebracht haben. Es ist nicht das Sozialsystem das Österreich gefährdet. Gerade dieses hat uns zur Weltspitze gebracht. Das Problem ist nicht das Sozialsystem selber, sondern die ungleiche Finanzierung. Die Reichen zahlen immer weniger Steuern und die ArbeitnehmerInnen können nicht noch mehr belastet werden. Das schürt die Unzufriedenheit und führt dazu, dass wir zulassen, dass die Blender ihre Arbeit vollziehen können. Die Grundlagen für den idealen Nährboden zur Teilung unserer Gesellschaft sind Neid, Hass und Gier. Mit diesen drei Eigenschaften ist der Mensch leicht lenkbar und gibt anderen die Macht, sie zu manipulieren. Darum ist
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nun der Hausverstand gefragt und es ist Zeit, einmal über sich selbst nachzudenken ohne gleich immer die Schuld bei anderen zu suchen und ohne immer Ausländer oder das Sozialsystem für das eigene Scheitern verantwortlich zu machen. Vieleicht ist es ja doch so, dass wir nicht alle gleich sind und jeder eine gewisse Eigenverantwortung für seine Lebenssituation hat? Selbstverständlich hat nicht jeder den idealen Start und nicht die gleichen Voraussetzungen. Aber genau deshalb brauchen wir ein gutes Auffangnetz und Sozialsystem. Damit wir alle die Chance haben, dabei zu sein. Daher sind Sozialkürzungen der falsche Weg. Keiner von uns kommt auf den Gedanken, sich, ohne krank zu sein und ohne Beschwerden ins Krankenhaus zu legen und auch keiner stellt die Sinnhaftigkeit von Krankenhäusern in Frage. Wie ist es dann mit unserem Sozialsystem? Haben wir hier die Sicherheit, dass wir es nie brauchen? Stellen Sie sich diese Fragen und machen Sie sich selbst ein Bild. Was bekommt jeder von uns mehr, wenn wir jemanden anderen etwas nehmen? Oder wird das Geld nicht ohnehin in den obersten Etagen verteilt? Genau von denen und zu denen die es angeblich gut mit uns meinen, aber in Wahrheit Interesse haben, dass wir unzufrieden sind. Wählen sie daher für eine soziale Zukunft, die uns allen etwas bringt! Denn sonst wird das Geld für sonst was verwendet und am Ende des Tages wird nichts mehr davon für die, die es brauchen übrig sein. Es lässt sich alles teilen, bis hin zum kleinsten Atom, außer der Wohlstand, denn hier fehlt das Verständnis der Wohlhabenden. Helmut Augl
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Impressum: Medieninhaber: SPÖ-Tragwein Herausgeber: Helmut Augl, Ortsparteivorsitzender SPÖ-Tragwein, Haarland 7, 4284 Tragwein Zeitungsverantwortlicher: SPÖ-Tragwein, Hohensteg 19, 4284 Tragwein Druck: color4life, Inh. Rudolf Tweraser, Mauthausner Straße 1, 4470 Enns Fotos: Wenn nicht anders angegeben SPÖ-Tragwein, oder gemäß Quellenangabe Homepage: tragwein.spooe.at Mail: tragwein.spoe@gmail.com 2
SOZIALAUSSCHUSS
Ein barrierefreies Tragwein! Im Sozialausschuss haben wir Tragwein unter die Lupe genommen, um festzustellen wo wir etwas unternehmen können, um den Beginn zu einem barrierefreien Tragwein zu starten. Wie schon einmal berichtet, wurden Ausbesserungsarbeiten am Gehsteig auf Höhe Kern vorgenommen. Der Baumpflanzring beim ehemaligen Bienenstich wurde so gestaltet das er auch mit einem Kinderwagen zu befahren ist. Der Unterlaufschutz beim Postkasten am Amtsgebäude wird im Herbst errichtet um auch hier eine Gefahrenquelle zu entschärfen. Im Zuge des Beschlusses einer neuen Plakatierzone die entlang der B124 festgelegt wurde, dürfen nur mehr Tragweiner Vereine und Parteien im Ortszentrum Werbung machen. Auch hier wurde an die Barrierefreiheit gedacht. Wie soll diese nun aussehen? Beim sogenannten Maibaumplatz gibt es ja die größte Ansammlung von Plakatständern, die oft ein Durchgehen zum Spießrutenlauf macht. Hier sollte unserer Meinung nach eine Abgrenzung durch eine Linie zur Freihaltung des Gehweges sorgen. Es dürfen auch keine Plakate an Laternen montiert werden, da diese sonst in den Gehsteig ragen. Auch A-Ständer die oft auf Höhe Parkplatz Volksschulturnplatz stehen, dürfen nicht in den Gehsteig ragen. Das alles sind Beiträge die dazu führen, dass man sich besser bewegen kann und sich Ärger erspart. Sehr erfreulich ist, dass nun auch die Praxis von Dr. Dückelmann, beim Mistlbachner barrierefrei sein wird. An dieser Stelle ein herzliches „Danke“ zu dieser Entscheidung die Praxis im Ortskern zu machen. Selbstverständlich ist mir bewusst, dass die wirklich großen Dinge noch anstehen. Wie z.B. ein barrierefreies Bürgerservice, Standesamt und das Gemeinde-WC. Alle diese Forderungen wurden von uns schon mehrmals angegangen und auch mit Vorschlägen untermauert. Es gibt aber immer wieder Gründe wie man diese Notwendigkeiten nach hinten verschieben kann. Wir bleiben aber trotzdem dran, damit es auch hier zu einer Lösung kommt. Und sei es kurz vor der Wahl, denn ich bin sicher, es gibt schon Konzepte die in der Schublade schlummern. Der erste Tag wird der Beste sein wenn es zur Umsetzung kommt! ichbindabei!
Ein Unterlaufschutz beim Postkasten ist das nächste Projekt das für ein barrierefreies Tragwein umgesetzt wird.
Helmut Augl Obmann Sozialaussschuss
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Es kann nur einen geben! Mit der Haarlander-Meisterschaft hätte die SPÖ ein neues Veranstaltungsformat in Tragwein geschaffen. Hätte! Wenn die Wetterprognose nicht Wind und viel Regen vorhergesagt hätte! Aber das Team rund um Heli Augl hat das Beste daraus gemacht und die Veranstaltung in abgespeckter Form in das Kulturtreff Bad verlegt. Die Haarlander-Meisterschaft hätte eine Veranstaltung werden sollen, bei der alle TragweinerInnen aktiv teilnehmen können. In wochenlanger Arbeit wurden zehn Stationen vorbereitet, bei denen Teams bestehend aus vier Personen um den Titel Haarlander-Meister kämpfen können. Dabei ging es vor allem um Geschicklichkeit und Teamgeist und weniger um sportliche Höchstleistungen. So wurden unter anderem Dosenschießen, Zielschießen mit einer Schleuder, ein Balancebrett, Team-Skifahren und der heiße Draht vorbereitet. Es wäre sicher für alle Teams ein Riesenspaß gewesen. Aber wie gesagt, das Wetter wollte nicht. Daher konnten nur die drei Feuerwehren mit einigen Spielen gegeneinander antreten. Die Bewerbe der heiße Draht, das Dosenschießen, Dinge am Geräusch erkennen und das Balancebrett konnten im Kulturtreff durchgeführt werden. Als Ersatz für die nicht durchführbaren Spiele gab es ein, von Manfred Hofreiter vorbereitetes und unterhaltsam moderiertes, Quiz. Und am Ende stand er fest. Der Haarlander-Meister. Denn es kann nur einen geben! Und das ist die FF Mistlberg!! Die Kameraden waren natürlich hocherfreut den Hauptpreis in der Höhe von 500 Euro für ihre Feuerwehr erkämpft zu haben. Nachdem der Sieger unter den drei Feuerwehren feststand konnte auch die Verlosung durchgeführt werden. Vielen Dank an alle die mit ihrem Tipp eine Feuerwehr zusätzlich unterstützt haben, und die Veranstaltung damit noch spannender gemacht haben. Den Hauptpreis, einen ziemlich großen Fernseher, gewann David Hofreiter. Passender Weise ist er gerade beim Hausbau und kann den Fernseher natürlich gut brauchen. Vielen Dank an Elektro Karlinger und alle anderen Spender für die großzügige Unterstützung. Umrahmt wurden die Spiele, die Siegerehrung und die Verlosung von der Knappenkapelle Kamig. Die „Kamig-Musik“ gestaltete auch den abschließenden Dämmerschoppen mit vielen beschwingten Liedern. Denn was wäre ein Fest ohne gute Musik. Vielen Dank dafür! Am Ende waren sich TeilnehmerInnen, BesucherInnen und HelferInnen einig darin, dass es sehr schade war, dass die Haarlander-Meisterschaft nicht wie geplant in großem Stil im Obstgarten beim Augl stattfinden konnte. Und alle waren der Meinung, dass diese Veranstaltung nächstes Jahr noch einmal gemacht werden soll. Dann aber mit besserem Wetter.
Beim heißen Draht waren Konzentration und ruhige Hände gefragt.
A w
Die Mannschaftsführer unserer drei Feuerwehren waren zu Beginn der Meisterschaft noch allesamt siegessicher.
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David Hofreiter gewann den Hauptpreis des Tipp-Spiels. Papa Manfred brachte den Fernseher gut nach Hause.
Abschließend danken wir noch allen HelferInnen für die vielen Stunden der Vorbereitung und der Mithilfe beim Fest selber. Und natürlich danken wir auch denen, die sich bereit erklärt haben zu helfen, aber auf Grund der eingeschränkten Version nicht zum Einsatz kamen. Heli Augl & Heli Brandstetter D 4
D I E T R AG W E I N PAR T E I
Volltreffer! Die BesucherInnen verfolgten gespannt die Spiele.
Anhand des Geräusches beim Schütteln musste erraten werden was sich im Packerl befindet.
Es kann nur einen geben – die FF-Mistlberg kürte sich zum Haarlander-Meister!
zu
Die Kugel rollt am Balancebrett – leider nicht immer dorthin wo sich die Mannschaften es wünschte.
Die Knappenkapelle Kamig umrahmte die Spiele und sorgte beim anschließenden Dämmerschoppen für gute Stimmung.
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I C H B I N DA B E I! D I E Tsich R AGden WEIN - PA R T EPlatz. I. Die FF-Tragwein erkämpfte zweiten
Trotz toller Leistungen musste sich die FF-Hinterberg mit dem dritten Platz zufriedengeben.
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Durch´s Reden kommen d´ Leut zam! Unter diesem Motto touren die LandespolitikerInnen der SPÖ quer durch´s Land, diskutieren mit allen Interessierten, die aktuellen und brennenden Themen der Landespolitik. Während andere PolitikerInnen nur vor den Wahlen Sonntagsreden schwingen, nimmt sich die SPÖ immer um die Sorgen und Ängste der Menschen an und will ihre Meinung hören. So besuchte Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer am 6. September Tragwein, um über die Zukunft der Pflege Klartext zu reden. 50 Interessierte aus Tragwein und Umgebung waren gekommen, um die Pläne des Sozialressorts zu hören und darüber zu diskutieren. Birgit gab zu Beginn eine kurze Übersicht über die Entwicklung der Verantwortlichkeiten im Sozialbereich und über den derzeitigen Stand. Dabei wurde klar, dass die historisch bedingte Zuständigkeit der Gemeinde und ihrer Sozialhilfeverbände im Bereich der heute geforderten modernen Pflege an ihre Grenzen stößt. In Zukunft wird eine landesweite Koordination und Finanzierung notwendig sein. Auch der Bund wird seinen Beitrag leisten müssen. Finanzierung der Pflege Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den nächsten Jahren stark ansteigen, während sowohl die Zahl der Personen, die Angehörige pflegen können, aber auch jener, die in das System einzahlen, geringer wird. Bedingt ist dies zum einen durch die demografische Entwicklung und zum anderen verändern Industrialisierung und Digitalisierung die Arbeitswelt dahin, dass alle Angehörigen arbeiten müssen. Gleichzeitig wird durch die Arbeit von weniger Menschen immer mehr Gewinn erwirtschaftet. Daher ist es ein Gebot der Stunde, dass auch Reiche ihren Beitrag zur Solidargesellschaft leisten sollen und durch Maschineneinsatz erwirtschaftete Gewinne stärker besteuert werden müssen. Attraktivität der Pflegearbeit In letzter Zeit haben sich immer weniger Menschen dafür entschieden in der Pflege zu arbeiten. Glücklicher Weise ist Birgit Gerstorfer durch eine Vielzahl von Maßnahmen hier eine Trendumkehr gelungen. Aber es gibt noch viel zu tun. Die Bewertung der Pflegestufen gehört überarbeitet und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Mehr Personal ist notwendig, um auf die Bedürfnisse der Menschen besser eingehen zu können. Hier brachten vor allem die anwesenden Mitarbeiterinnen aus Pflegeheimen wertvolle Diskussionsbeiträge ein. Neue Wege Auf Grund der Probleme beim Personal gibt es in Oberösterreich Pflegeheime, die nicht einmal zur Hälfte belegt werden können. Auch macht es wenig Sinn ein typisches Pfle-
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geheim zu errichten und dann Menschen aufzunehmen, die eigentlich noch keine Vollzeitpflege brauchen, sondern nur Unterstützung im Alltag benötigen. Daher werden in Zukunft kombinierte Pflegeheime errichtet. Das bedeutet, dass ein Teil des Hauses ein traditionelles Pflegeheim ist, in dem Menschen ab der Pflegestufe vier untergebracht werden. Im zweiten Teil des Hauses werden betreute Wohnungen errichtet. Betreutes Wohnen bedeutet, dass hier Menschen in den Pflegestufen eins bis drei untergebracht werden. Zusätzlich zum Wohnraum gibt es ein auf die Bedürfnisse der BewohnerInnen angepasstes Pflegepaket. Wie geht es in Tragwein weiter In Oberösterreich werden Pilotprojekte mit den neuen Pflege- und Wohnformen errichtet. Und Tragwein steht auf der Liste dieser Pilotprojekte! Dass heißt, wir werden eine neuartige und den heutigen Anforderungen gerechte Betreuungseinrichtung bekommen. Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer versicherte, dass Tragwein auf keinen Fall von dieser Liste gestrichen wird. An der Umsetzung der Pilotprojekte wird am Land bereits eifrig gearbeitet. Damit wird der jahrzehntelange Einsatz der SPÖ für eine Altenpflegeeinrichtung in Tragwein endlich von Erfolg gekrönt. Alles in allem ist die Idee, mit den Menschen direkt zu sprechen und zu diskutieren sehr gut angekommen. Ich hoffe, die SPÖ-OÖ behält diese Idee bei und wir werden noch zu manch anderen heißen Themen mit SpitzenpolitikerInnen diskutieren können. Helmut Brandstetter Fraktionsvorsitzender Alle Generationen waren vertreten um mehr über die Zukunft der Pflege in OÖ zu erfahren.
ZUKUNFT DER PFLEGE IN OÖ
Unser Landtagsabgeordneter Michael Lindner betonte die Wichtigkeit einer modernen Pflege für unsere ältere Generation.
Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer führte mit verständlich und mit anschaulichen Beispielen aus, wie eine zeitgerechte Pflege aussehen soll.
Keine Pflege ohne Finanzierung. Genau wie in der Betreuung muss es auch in der Finanzierung neue Wege geben.
Neben Informationen gab es auch rege Diskussionen.
Die SPÖ-VertreterInnen im Gemeinderat ermahnten Birgit Gerstorfer zu einer raschen Umsetzung des Pilotprojektes Tragwein.
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K U LT U R AU S S C H U S S
Kultur beginnt im Herzen jedes einzelnen. Johann Nepomuk Nestroy (1801-1862) Der Kulturausschuss der Gemeinde Tragwein möchte Kultur nicht nur verwalten sondern aktiv unterstützen und mitwirken. Daher wurden auch heuer wieder die „Tragweiner Kulturtage“ ausgerufen. Im Rahmen der Kulturtage fanden sechs Veranstaltungen statt. Fotowettbewerb Der Kulturausschuss veranstaltete erstmals einen Fotowettbewerb. Da wir noch keine Erfahrung mit einem Fotowettbewerb hatten, holten wir uns Unterstützung von einigen Profis. Mein besonderer Dank gilt Manfred Astleitner vom Fotoclub Schwertberg, der uns von Anfang an mit seinem Wissen unterstützt hat. Alle TragweinerInnen waren aufgerufen ihre Bilder zum Motto „Lieblingsplatzl in Tragwein“ einzusenden. 22 TeilnehmerInnen nahmen die Gelegenheit war und sandten 60 Bilder ein. Eine unabhängige Jury bewertete die Bilder nach strengen Kriterien. Und es war nicht leicht, denn es waren viele ganz tolle Fotos dabei. Am 30. April wurden die Fotos der Allgemeinheit im Kulturtreff Bad vorgestellt und die Sieger bekannt gegeben. Die dreizehn erstgereihten Fotos werden den 2020-er Kalender des Verschönerungsvereines schmücken. Der dritte Platz ging an Johannes Mair mit seinem Foto „Abendliche Lesestunde“. Zweite wurde Erika Ittensamer mit „Lichtblick“, einem Bild vom weihnachtlichen Marktplatz. Den Sieg errang „Frühlingserwachen in Schedlberg“ von Rudi Kitzmüller. Der Kulturausschuss gratuliert den Gewinnern recht herzlich und dankt allen für die Teilnahme! Lesung Pepi Tichler Am 4. Mai las der Linzer Autor Pepi Tichler aus seinem „Wasserwaldkrimi“ und gab auch einige Kostproben aus seinem Werk mit Kindheitserinnerungen zum Besten. Durchgeführt wurde die Lesung in enger Zusammenarbeit mit der Bücherei. Ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiterinnen der Bücherei für die großartige Unterstützung! Der „Wasserwaldkrimi“ beindruckte nicht nur mit dem Schreibstil und den meist wohlbekannten Schauplätzen in Linz, sondern auch durch die Vortragsweise von Pepi Tichler. Musikalisch begleitet wurde der Autor von der jungen Büchereimitarbeiterin Sara Schaumlechner auf der Geige. Natürlich kann man den Krimi in der bestens sortierten Tragweiner Bücherei ausleihen. Aktives Kulturleben In Tragwein gibt es ein attraktives Kulturangebot, da sich viele aktiv einbringen. So gab es alleine während der Kulturtage ein Konzert der „Sing GesmbH“, das Maibaumaufstellen der FF-Tragwein, das Gstanzl-Singa der ÖVP und Mario Sachers neues Kabarettprogramm, organisiert von der SPÖ. Und wenn Sie einen Blick in den Tragweiner Veranstaltungskalender werfen, sehen sie, dass das Kulturangebot nicht nur auf wenige Tage im Jahr beschränkt ist. Das ganze Jahr über 8
gibt es ein reichhaltiges Kulturangebot, dass viele einer relativ kleinen Gemeinde nicht zutrauen würden. Daher spreche ich als Gemeindepolitiker an dieser Stelle ein ganz großes DANKE an alle aus, die viel Zeit und Energie dafür aufwenden, dass Tragwein auch kulturell gesehen, ein aktiver und attraktiver Ort ist und bleibt. Helmut Brandstetter Obfrau-Stv. Kulturausschuss
Rudi Kitzmüller siegte mit seinem Foto vom Badebiotop am Rechbergerhof beim Fotowettbewerb.
Gemeindevertretung und Kulturausschuss gratulierten den drei Bestplatzierten des Fotowettbewerbs.
Der Linzer Autor Pepi Tichler zog mit seinem „Wasserwaldkrimi“ die ZuhörerInnen in seinen Bann.
SPÖ-BAUERN
Warum sollte ein Bauer Schwarz-Türkis wählen? Das ist eine Frage die mich beschäftigt, weil es auch mich als Nebenerwerbslandwirt betrifft. Es wird ja oftmals auf die schwierige Situation in der Landwirtschaft hingewiesen. Für die KonsumentInnen darf es nicht viel kosten, aber die Qualität muss top sein. Die Auflagen werden für die Landwirtschaft immer größer. Wer ist aber dafür verantwortlich? Wer macht die Auflagen? Fangen wir von oben nach unten an. Die EU und die Konzerne sind die ersten die sich Vorschriften einfallen lassen um die Landwirtschaft mit Förderungen lenkbar zu machen. Denn nur durch Abhängigkeit ist man lenkbar. Genau diese Macht wird von einem Großteil der Landwirte durch ihre Stimme an Türkis-Schwarz gestärkt. Dem aber nicht genug gibt es noch eine weitere Ebene die die Landwirte unter Druck setzt. Es ist der Handel, der den Bauern Lieferbedienungen auferlegt. Spaltenhaltung, Auslauftage, Weidehaltung, Siloverbot und so weiter, um damit Werbung machen zu können. Somit dreht sich die Spirale der Investitionen bei den Bauern weiter. Aber auch der Handel sitzt im Boot der Türkis-Schwarzen Riege. Wenn man nun die Beratung und Unterstützung durch Landwirtschaftsministerium und Bauernkammer einrechnet, dann wird’s eng um noch etwas Positives zu finden. Wenn man die Geschichte betrachtet, sieht man welche Rolle die Bauern spielten um das Volk von der Unterdrückung zu befreien! Es ist beschämend wie in unserer Zeit die Unterdrückung hingenommen wird. Durch die eigene Unterstützung bei der Wahl derjenigen die das verursachen, und wie das geduldet wird. Was ist aber nun die Lösung um etwas zu ändern? Weiterhin diese Partei wählen und jammern? Davon halte ich eher nichts, weil es keiner mehr ernst nimmt. (Ich als Partei würde mir sagen: „Sie Jammern zwar und wählen uns aber trotzdem, also kann es nicht so schlimm sein.) Also eine andere Partei wählen – aber welche? Diese Frage ist nicht mit einem Satz zu beantworten. Um die Missstände, die derzeit herrschen, zu ändern, wird für eine Lösung dieses Problems nur eine Alternative übrigbleiben. So wie oftmals auf die ArbeitnehmerInnen vergessen wurde, läuft es bei Türkis-Schwarz mit den Bauern. Denn auch sie sind ein arbeitendes und produktives Volk. Da heißt es sich wieder besinnen zu den Menschen und ihren Werten, und diese mit der Politik mitnehmen. Die Frage ist für mich nicht wen ich wähle, sondern was ist am Ende mein Vorteil, bei dem was ich gewählt habe. Wenn ich mit etwas nicht zufrieden bin und es ändern möchte, genügt es nicht, nichts zu ändern damit es anders wird. Manche sagen die SPÖ kann ich als Bauer nicht wählen, denn dann wird alles noch
schlimmer! So gesehen wäre die Ära Kreisky in den 70er Jahren die schlimmste Zeit für die Landwirtschaft gewesen. Die Schaffung der Bauernpensionen, Kinderbeihilfe, kostenlose Schulbücher, Schülerfreifahrt, usw. waren also im Gesamten gesehen eine ziemlich schlimme Zeit? Dann kommen noch die Schulden dazu, die damals gemacht wurden. Mit dem einen großen Unterschied zu heute, was der Großteil nicht weiß oder verschweigt. Bei dieser sogenannten Schuldenpolitik damals wurde nicht mit Angst und Kürzungen bei den schwachen in der Gesellschaft gespart um die Wohlhabenden zu bedienen. Jeder von uns, der nach 1970 geboren ist hat einen Vorteil aus dieser sogenannten Schuldenpolitik gezogen. Wenn man die Zeit betrachtet wie lange wir nun schon einen türkisen, bzw. schwarzen Landwirtschaftsminister hatten, ist trotz allem eine Unzufriedenheit da. Ist es das was alle wollen und uns hilft? Das kommt genau davon, wenn der Chef auch gleichzeitig der Betriebsrat sein möchte. Dann wird’s schwierig für die Belegschaft. Daher liebe Bauernkollegen, habt Mut zur Veränderung! Erst wenn der Wähler mit seiner Stimme spürbar macht, dass er unzufrieden ist und die Macht keine Selbstverständlichkeit mehr ist, dann hat sich für beide etwas verändert. Die Politik muss wieder auf die Wünsche der WählerInnen reagieren um vorne dabei zu sein, und der Wähler hat seinen Beitrag zur Veränderung geleistet. Helmut Augl Vizebürgermeister, Vertreter der SPÖ-Bauern und Nebenerwerbslandwirt
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JUBILARE
Wir gratulieren sehr herzlich:
zum
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er Rosa Praher, Stranzberg 5
Frieda Gusenbauer, Neumühlstraße 23
Anna Baumgartner, Markt 14/15
Regina Nötstaller, Reitgraben 3
Theresia Plöchl, Stieglweg 17
Anna Lebitsch, Mistlberg 12
Franz Kriechbaum, Birkenweg 3
Anna Bindreiter, Stieglweg 20
Theresia Mayrhofer, Stranzberg 1
Ludwig Blasl, Neumühlstraße 38
Maria Eder, Zudersdorf 7
Walter Aumayr, Lugendorf 26 10
JUBILARE
zum
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er Franz Bauernfeind, Markt 14/3
Margareta Derntl, Stranzberg 6
Theresia & Johann Traxler, Mistlberg 62
Helga & Otto Brunner, Am Vogeltenn 10
Veronika & Hubert Wurmsdobler, Lärchenweg 7
Hermine & Ernst Kiesenhofer, Lugendorf 30
zur Goldenen Hochzeit
zur Diamantenen Hochzeit Leopoldine & Josef Hinterdorfer, Knollnhof 19
Industriezeile 36a 4020 Linz linz@geounit.at Tel.: +43 (0)732/66 24 20
DI Fuchsberger DI Stöger Ingenieurkonsulenten für Geomatics Science-Vermessungswesen und Vermessungswesen I C H B I N DA B E I! D I E T R AG W E I N - PA R T E I.
Filiale: Bahnhofstraße 43 4230 Pregarten pregarten@geounit.at Tel.: +43 (0)7236/70 72-0
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P E N S I O N I S T E N V E R B A N D O R TS G R U P P E T R AG W E I N
Beim Pensionistenverband zu sein heißt ... Gemeinsam sportlich aktiv sein Wir wandern wöchentlich: jeden Mittwoch um 13 Uhr ist Treffpunkt beim Grünhildeparkplatz. Wir haben viele Tanzveranstaltungen: das Programm ist im Schaukasten ersichtlich. Wöchentliches Gymnastikangebot: jeden Donnerstag von 9-10 Uhr im alten Musikprobenraum mit Christine Wurm. Gesundheit und Fitness ist uns wichtig. Jeden Freitagnachmittag geht’s auf zum Kegeln. Und noch so einiges mehr
Nette Stunden miteinander verbringen und füreinander da zu sein Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen wir uns im „Klub“ – ab 14 Uhr im Jugendraum. Die kostenlosen und kompetenten Beratungen in Anspruch nehmen Direkt bei uns in Tragwein im Jugendraum. Es gibt verschiedene Termine in unserem Jahresprogramm. Neugierig sein und bleiben Kunst und Kultur gemeinsam erleben, mit Ausflügen und Konzertbesuchen, mehrmals im Jahr.
Ein kleiner Einblick in unsere letzten Veranstaltungen Reise nach Berlin von 30. Mai bis 3. Juni Unter der Reiseleitung von Raimund Pilz und dem Reiseunternehmen Sunzenauer mit dem super Chauffeur Josef Bindreiter wurde es ein besonderes Erlebnis. Besichtigt wurden: die historische Altstadt Bautzen, der Spreewald, Berlin mit dem Höhepunkt - Schloss Sanssouci in Potsdam. Im Zuge der Heimfahrt noch Leipzig und die Domstadt Merseburg. Überall gab es kompetente Reiseführer. Nochmals ein herzliches Danke an Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Schön wars!!! Fahrt mit der „Kaiserin Elisabeth“ Weiters gab es eine schöne DonauSchifffahrt mit der MS Kaiserin Elisabeth. Die Fahrt ging von Linz nach Grein, mit einem tollen Konzert auf der Greinburg. Wandern und Wanderabschluss Wir wandern regelmäßig auf verschiedenen Routen in der Umgebung. Dabei gibt es oftmals neues zu entdecken. Am Ende der Saison hatten wir den Wanderabschluss bei der Stiegenwirtin.
Jede/r ist bei uns herzlich Willkommen, wir freuen uns auf dich Anna Pilz Vorsitzende PV-Tragwein 12
Der Tragweiner Pensionistenverband völlig sorgenfrei vor Schloss Sanssouci, der Sommerresidenz von Friedrich dem Großen, dem ehemaligen preußischen König. Sans Souci bedeutet übersetzt „ohne Sorgen“. Mit der „Kaiserin Elisabeth“ fuhren wir von Linz bis Grein.
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Die TragweinerInnen nahmen sehr erfolgreich an der Sportveranstaltung des Pensionistenverbandes Wartberg teil.
Unsere Wandergruppe bei einer Wanderung in Allerheiligen.
Abschlussfeier der Gymnastikgruppe vor der Sommerpause.
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B Ü C H E R E I T R AG W E I N
Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele. Marcus Tullius Cicero Vor zehn Jahren wurde die Idee geboren, die alten Räumlichkeiten der Post für den Neustart der Gemeinde- und Pfarrbücherei zu nutzen. Viele Jahre wurde die Bücherei von OSR Josef Enzendorfer mit viel Freude und Herzblut geführt. Ein ehrenamtliches Bücherei-Team, bestehend aus 20 MitarbeiterInnen, übernahm die Aufgabe den alten Bücherbestand zu durchforsten, sehr abgegriffene Bücher auszusortieren und den intakten Lesestoff mit dem Computer zu erfassen. In den ersten Jahren übernahm Sabine Haunschmid die Leitung der Bücherei, danach wurde die Leitung in die Hände von Judith Miesenberger gelegt. Vor eineinhalb Jahren übernahmen Marianne Nötstaller und Petra Langwiesner diese Aufgabe. Die neu eingerichtete Bücherei wurde von den TragweinerInnen von Anfang an sehr gut angenommen. Der Bestand der Bücher reicht von Romanen, Krimis, Jugendbücher, Bilderbücher, literarischen Werken, Zeitschriften, Spielen und DVD´s bis hin zu Biographien und Naturwissenschaftsbücher. Da für jede Altersgruppe etwas dabei ist, steigen die Entlehnungen ständig, wie die Statistik zeigt. Es sind mittlerweile 13.000 Entlehnungen im Jahr.
Am Sonntag, den 30. Juni feierte unsere Bücherei ihren zehnten Geburtstag. Im Jugendraum gab es Getränke, Kaffee und Kuchen für die Besucher und Luftballons für die Kinder. Eine Lesung mit dem Linzer Autor Pepi Tichler wurde im Rahmen der Tragweiner Kulturtage vom Kulturausschuss organisiert. Tichler las aus seiner „Familiensaga“ amüsante Geschichten und gab noch spannende Einblicke in seinen Krimi „Wasserwald. Sara Schaumlechner, eine Mitarbeiterin der Bücherei, unterstütze den Autor musikalisch mit der Geige. Das Team der Bücherei würde sich freuen auch Sie einmal begrüßen zu dürfen. Ein großes Danke an alle, die jetzt schon das sich ständig erweiternde Angebot der Bücherei nutzen. Sabine Brandstetter Mitarbeiterin der Bücherei
Ein Teil der fleißigen Büchereimitarbeiterinnen mit der Geburtstagstorte.
Das Angebot an Spielen wird von Jung und Alt geschätzt.
Auch unter den Jüngsten gibt es schon sehr fleißige Leser. 14
Die BesucherInnen am Geburtstag der Bücherei wurden von den Mitarbeiterinnen im Jugendraum mit Kaffee und Kuchen verwöhnt.
VOLKSSCHULE REICHENSTEIN
Linztage der VS Reichenstein Die Klasse 2 (3. und 4. Schulstufe) der VS Reichenstein erkundete unsere Landeshauptstadt. In Linz gab es viel zu entdecken und zu besichtigen, zum Beispiel das Schlossmuseum, den Botanischen Garten, den Pöstlingberg, den Hauptplatz, … Besonders beeindruckt waren wir vom neuen Musiktheater, wo wir hinter die Kulissen in die Werkstätten blicken durften. Das Bild zeigt uns im Landhaus. Wer weiß? Vielleicht sind Politiker/innen von morgen unter unseren Schüler/innen! Weitere Bilder von unserem Schulleben findet ihr auf www.vsreichenstein.at Maria Schinnerl - Volksschule Reichenstein
Die SchülerInnen der Volksschule Reichenstein besuchten auch das Landhaus, den Sitz der oberösterreichischen Landesregierung.
Im Botanischen Garten gab es viele exotische Pflanzen zu bestaunen.
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V E R S C H Ö N E R U N G S V E R E I N T R AG W E I N
Burgen- und Schlösserweg Der Weitwanderweg von Südböhmen bis Grein führt über das Gemeindegebiet von Tragwein Mit Unterstützung vom Verschönerungsverein Tragwein, im Besonderen von Herrn Rumer Josef, wurde bei der Streckenführung für diesen länderübergreifenden Weitwanderweg Tragwein und Reichenstein berücksichtigt. Herzlichen Dank an Herrn Rumer Josef für die tatkräftige Unterstützung. Der Burgen- und Schlösserweg führt auf mehr als 130 km von der Maltsch zur Donau. Der Weitwanderweg reicht von Südböhmen über die Bezirke Freistadt und Perg bis nach Grein und entlang dieses Weges können imposante Burgen und herrschaftliche Schlösser besucht werden. Kürzlich ist der neue Wanderführer des Burgen- und Schlösserweges von Andreas Hunger erschienen. In die Wegeführung wurde auch der Wanderweg auf Tragweiner Gemeindegebiet nach Reichenstein integriert. Beim Streckenabschnitt zwischen St. Thomas am Blasenstein und Gutau kann zwischen zwei Varianten (Süd-/Nordroute) gewählt werden. Die Südroute führt über Windhaag/Perg, Rechberg, Bad Zell, Tragwein und Reichenstein nach Gutau. In Kombination mit der Nordroute kann dieser Teil des Wanderweges auch als Rundkurs, in mehreren Tagesetappen, absolviert werden. Informationen und Kartenmaterial können gegen einen Unkostenbeitrag angefordert werden; weiterführende Informationen: www.buschweg.at www.muehlviertleralm.at email: office@muehlviertleralm.at Telefon: 07956 7304
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GESELLSCHAFT
Pfarrflohmarkt Beim Pfarrflohmarkt am 8. September war wieder ganz Tragwein auf den Beinen. Schon in den Wochen davor wurde gesammelt, sortiert und eingelagert. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele tolle Sachen dabei zusammenkommen. Auch am achten Tage im September waren wieder sehr viele HelferInnen fleißig beim Verkauf der gespendeten Sachen. Von Geschirr über Bekleidung und Möbel bis zu Büchern konnte alles begutachtet und erworben werden. Natürlich wurde dabei um den Preis gefeilscht, wie auf einem Basar. Zur Stärkung für den Handel gab es natürlich auch viele Standeln mit Essen und Trinken. So unterstützte auch die SPÖ-Tragwein den Pfarrflohmarkt mit einem Weinstand.
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SPOR T
Matchball für Tragweiner Kicker Vizebürgermeister Helmut Augl sponserte der Kampfmannschaft des SCTK einen Matchball beim Spiel der Tragweiner gegen St. Pantaleon. Dafür durfte er auch den Ehrenanstoß machen. Der Anstoß hat den Tragweinern offenbar Glück gebracht, denn sie konnten das Spiel 2:0 für sich entscheiden. Wir gratulieren zum verdienten Sieg!
Vizebürgermeister Helmut Augl beim Ehrenanstoß gegen St. Pantaleon.
Johann Stöger gewinnt 3-Länder Kickboxturnier in Bayern Der Tragweiner Kampfsportler Johann Stöger gewann die Klasse +35 Jahre in der Klasse Freestyle-Technik beim Kickboxturnier in Hauzenberg (Bayern) am 27. Juli. „Vom Stockerl hinunterzuschauen ist immer schöner als hinaufzuschauen“ – lautet ein Zitat von Johann Stöger. Er muss es wissen, denn er hat schon unzählige Turniere gewonnen. Sein Lieblingsturnier, in dem er schon etliche Male auf dem Siegerpodest stand, sollte eigentlich nur als Vorbereitung auf die im Herbst wartenden größeren Aufgaben wie das anstehende Weltcupturnier in Varazdin (Kroatien) und vor allem auf die heimische Kickbox-Weltmeisterschaft in Bregenz dienen. Umso mehr freute er sich über diesen Erfolg. Beim 3-Länder Kickboxturnier in Bayern konnte Johann Stöger zum wiederholten Male den Sieg in seiner Altersklasse erringen. Er freut sich darüber aber, als ob es der erste Sieg wäre.
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Foto: Astrid Knie
„Wir haben klare Vorstellungen, wie wir Österreich gestalten wollen.“
INTERVIEW DER SPÖ-BUNDESPARTEIVORSITZENDEN PAMELA RENDI-WAGNER
„Als Bundeskanzlerin will ich das Leben der Menschen spürbar verbessern!“ SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner über die Nationalratswahl am 29. September, die Ibiza-Koalition, Klimapolitik mit sozialer Handschrift und die wichtigsten Vorhaben, wenn die Sozialdemokratie wieder Regierungsverantwortung übernimmt. WAS BEDEUTET FÜR DICH SOZIALDEMOKRATISCHE POLITIK? Wir wollen die Menschen unterstützen und ihr Leben besser machen. Sozialdemokratische Politik heißt für mich, den Menschen Chancen zu geben, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es möchten. Was unsere Bewegung immer stark gemacht hat, sind Mut und Verantwortung. Das unterscheidet uns auch von der türkis-blauen Ibiza-Koalition. Denn es gehören Mut und Verantwortung dazu, gegen Armut anzukämpfen und gegen Rechtsextremismus. Sich für ein gerechtes Gesundheitssystem für alle einzusetzen, für ArbeitnehmerInnenrechte, für sichere Pensionen, für ältere Menschen, die Pflege brauchen oder für junge, die eine Wohnung suchen. WIE IST DER ZUSPRUCH AUS DER BEVÖLKERUNG? Ich toure gerade durch alle Bundesländer. Aus diesen Gesprächen nehme ich sehr viel Zuspruch und Unterstützung mit, was zeigt, dass wir mit unseren Themen und Positionen richtig liegen. Wir stellen der sozialen Kälte und politischen Verwahrlo-
I C H B I N DA B E I! D I E T R AG W E I N - PA R T E I.
sung eine Politik der Chancen und der Zuversicht, der Sicherheit, der Gerechtigkeit, der Hoffnung und des Muts entgegen. WELCHE PROJEKTE WÜRDE DIE SPÖ IN REGIERUNGSVERANTWORTUNG ALS ERSTES UMSETZEN? Wir haben sehr klare Vorstellungen, wie wir Österreich gestalten wollen. Konkret ist es mir als Ärztin besonders wichtig, dass Gesundheit nicht zur Einkommensfrage werden darf. Unser Land muss allen die beste Gesundheitsversorgung garantieren. Pflege wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ein immer dringlicheres Thema. Wir wollen die Menschen damit nicht allein lassen, sondern eine staatlich finanzierte, also kostenfreie Pflegegarantie einführen. Leistbares Wohnen sehen wir als Grundrecht, daher wollen wir die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Mieten, eine Mietpreisobergrenze und einen Bonus für jene, die sich ihr Eigenheim bauen. Das Herz der Sozialdemokratie schlägt für die ArbeitnehmerInnen und die Kleinunternehmen. Auch werden wir die Pensionen absichern, weil wir nicht wollen, dass der verdiente
Ruhestand zur Armutsfalle wird. WIE STEHT ES MIT DEM KLIMASCHUTZ? Der steht für uns natürlich ganz oben auf der To-Do-Liste. Wichtig ist uns die Einführung eines im ganzen Land gültigen Klimatickets für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Konkret bedeutet unser 1-2-3-Klimaticket: 1 Euro pro Tag für 1 Bundesland, 2 Euro für 3 Bundesländer und für nur 3 Euro kann man durch ganz Österreich fahren. Mit unserem Ticket zeigen wir vor, wie Klimapolitik mit sozialer Handschrift geht. Denn unser 1-2-3-Klimaticket schont das Klima und die Geldbörse der PendlerInnen. WAS IST DAS ZIEL FÜR DIE NATIONALRATSWAHL? Ich möchte erste gewählte Bundeskanzlerin Österreichs werden – weil es mir um die Menschen und um die spürbare Verbesserung ihres Lebens geht. Klar ist auch: Nur eine starke SPÖ kann die Neuauflage der Ibiza-Koalition aus ÖVP und FPÖ verhindern!.
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NaƟonalratswahl:
„Triple A“ triƩ für die SPÖ im Bezirk Freistadt an Alexander, Alexandra & Astrid – „Triple A“ der Menschlichkeit
Bei einer außerordentlichen Bezirkskonferenz im Gasthaus Postl/Selker legte die SPÖ im Bezirk Freistadt ihre drei KandidatInnen für die NaƟonalratswahl am 29. September fest und stellt eine gänzlich neue KandidatInnenliste vor: Alexander Skrzipek – Vizebürgermeister in Pregarten, Bundesheeroffizier, 46 Jahre Alexandra Röhrenbacher – geschä sführende SPÖ-Stadtparteivorsitzende in Freistadt, gelernte Tischlereitechnikerin, derzeit Studen n, 22 Jahre Astrid SƟtz – SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende, Angestellte, 47 Jahre SPÖ-Bezirksvorsitzender LAbg. Michael Lindner ist stolz auf das neue SPÖ-KandidatInnenteam: „Wir wollen wieder eine Poli k, die ein gutes Leben für alle ermöglicht. Mit unseren 3 KandidatInnen schicken wir ein ´Triple A der Menschlichkeit´ in diese Wahl. Alle drei haben sich schon bisher stark für die Menschen in der Region eingesetzt. Wir werden in den nächsten Monaten deutlich machen, dass wir eine Poli k wollen, die den sozialen Zusammenhalt stärkt, den Klimaschutz sozial gerecht vorantreibt und den jungen Menschen Platz und Mitbes mmung gibt! Die Au oljagd beginnt jetzt!“ Charmant und poliƟsch top moƟviert präsenƟeren sich die drei neu gewählten KandidatInnen: Alexander Skrzipek: „Österreich ist Dank der SozialdemokraƟe ein Musterbeispiel für einen funkƟonierenden Sozialstaat, in dem Grundbedürfnisse wie Gesundheit, Arbeit, Bildung etc. gut abgesichert sind. Das muss auch in ZukunŌ so bleiben und daher engagiere ich mich poliƟsch in der SPÖ.“ Alexandra Röhrenbacher: „Mir macht es Freude, mich vor allem für die Anliegen junger Menschen zu engagieren. Dabei kann ich auch selbst immer wieder viel dazu lernen. Gleiche Chancen in Schule und Job und der Einsatz für die Umwelt und den Klimaschutz sind mir besonders wichƟg.“ Astrid SƟtz: „Frauen müssen endlich genauso viel für ihre Arbeit bezahlt bekommen, wie die Männer. Eine Frauenministerin, die nicht mit vollstem Einsatz dafür kämpŌ, ist fehl an ihrem Platz!“
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