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TRAGWEINER
SPIEGEL 01 | APRIL 2017
Ostereiersuchen 6.Tragweiner Kinderolympiade
Ich bin dabei! SPÖ Tragwein SPÖ Frauen Die Kinderfreunde 15. April 2017 14 Uhr Schulsportplatz Riesenhüpfmatte Tolle Preise Kaffee- & Kuchenecke Kinderolympiade mit: Gummistiefelweitwurf Sackhüpfen u.v.m.!
DA H E I M I N T R AG W E I N
Tragwein ist im Umbruch Liebe Tragweinerinnen und Tragweiner! Im Jahr 2017 wird sich das Ortsbild von Tragwein wesentlich ändern. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten wird vieles moderner wirken, wenn man nach Tragwein kommt oder durchfährt. Mit dem Bau des „Areal Kornbichl“ in eine Wohnmeile mit über 50 Wohnungen und einem großen modernen Sparmarkt entsteht hier ein kompaktes Angebot für Wohnen und Nahversorgung. Auch für das Rundherum im Alltag wird gesorgt. Eine Blumenstube und ein Kaffeehaus runden das Angebot ab. Aber das ist noch nicht alles was sich in Tragwein tut. Das „Quellstüberl“ bekommt ein neues Konzept und wird teilweise neu gestaltet. Durch die Öffnung der Mauer, die bisher den Barbereich und den Bauernladen getrennt hat, entsteht nun ein neues Flair. Mit der Einsicht in die Küche kann man die Köche bei der Arbeit beobachten und sich schon im Vorfeld auf ein kulinarisches Schmankerl mit regionalen Produkten aus dem Bauernladen freuen. Die Öffnungszeiten und eine genaue Vorstellung gab es ja schon in mehreren Zeitungen. Ein wichtiger Punkt und guter Ansatz ist die Tatsache, dass hier regionale Produkte, aus einem Radius von maximal 30 Kilometern, gekauft und verarbeitet werden. Für das öffentliche WC sowie den barrierefreien Umbau des alten Musikprobenraums als Sitzungs- und Trauungszimmer inklusive einer Bürgerservicestelle gibt es bereits Pläne und Kostenvoranschläge, damit die Finanzierung fixiert werden kann. Mit diesem Projekt wird endlich eine langjährige Forderung der SPÖ umgesetzt und das öffentliche WC barrierefrei gestaltet. Beim Quellparkplatz wird eine E-Tankstelle für Elektroautos errichtet. Also ein Gesamtpaket das Tragwein durchaus vorwärts bringt.
Wie geht´s weiter mit dem Altenpflegeheim Schade ist nur, dass das Altenpflegeheim zwar schon seinen Platz gefunden hat, aber immer noch kein Termin für den Baubeginn fest steht. Seit der Entscheidung, dass sich Tragwein als Standort für ein Altenpflegeheim bewirbt, sind schon einige Jahre vergangen. Ernestine Mayerhofer hat sich vehement dafür eingesetzt und wesentlich zur Standortauswahl Tragwein beigetragen. 2
Die aktuellen Fakten zum Altenpflegeheim Tragwein Vizebürgermeister Helmut Augl, Fraktionsobmann Jürgen Friedinger und Gemeinderat Helmut Brandstetter sprachen im Sozialressort von Landesrätin Birgit Gerstorfer vor, um Klarheit über die Entwicklung des Altenpflegeheimes in Tragwein zu bekommen. Da derzeit im Rahmen des Projekts „Sozialressort 2021+“ alle sozialen Angebote in Oberösterreich genau evaluiert werden, waren viele Gerüchte im Umlauf, wie es denn nun konkret in Tragwein weitergeht. Bis zum Herbst 2017 wird für jeden Bereich des Sozialressorts ein Maßnahmenplan entwickelt, wie die einzelnen Angebote zukunftstauglich gemacht werden. Auch im Bereich der Altenpflege tut sich einiges: Bundesgesetze sehen vor, dass künftig vorrangig Personen mit höheren Pflegestufen in Altenheimen betreut werden sollen. Das Sozialressort des Landes prüft daher die Entwicklung von alternativen Wohnformen. Das wird sicherstellen, dass auch weiterhin Personen mit geringerem Pflegebedarf, eventuell gemeinsam mit älteren Menschen mit Beeinträchtigung, stationär betreut werden können. Dafür gibt es bereits zwei Pilotprojekte in Oberösterreich. Ob es dadurch auch in Tragwein zu einer Änderung der bisherigen Pläne kommt, wird im Herbst feststehen, wenn das Projekt „Sozialressort 2021+“ abgeschlossen ist. Auf jeden Fall steht außer Diskussion, dass im Bezirk Freistadt der Bedarf für eine weitere Pflegeeinrichtung besteht. Seitens des Sozialhilfeverbandes (SHV) Freistadt wurde Tragwein als nächster Neubau im Bezirk vorgeschlagen. Wir haben im Sozialressort nochmals mit Nachdruck deponiert, dass die SPÖ-Tragwein nach wie vor auf einen schnellstmöglichen Baubeginn pocht. Wenn sich der SHV nicht noch anders entscheidet, ist für das Sozialressort auf jeden Fall das nächste Projekt Tragwein. Viele werden sich fragen, warum die Planung in Tragwein schon so lange läuft, aber das Heim in Bad Zell bereits fertig ist und in Freistadt ein Ersatzbau für das renovierungsbedürftige Altenpflegeheim in Bau ist. All das waren Vorschläge des SHV Freistadt und nicht des Sozialressorts. Da darf man nicht vergessen, dass unser Bürgermeister Vorstandsmitglied des SHV ist. Da kommt schon der Verdacht auf, dass sich andere Bürgermeister stärker für ein Altenpflegeheim in ihrer Gemeinde eingesetzt haben. Helmut Augl Vizebürgermeister
D I E T R AG W E I N PAR T E I
Aus dem Briefkasten Auch in dieser Ausgabe des Tragweiner Spiegel geben wir Ihnen wieder Rückmeldungen zu den Anfragen in unseren Briefkästen. Wir freuen uns, dass Sie diese Möglichkeit der Kommunikation nutzen! Wir geben die Anfragen natürlich so wider, wie wir sie erhalten haben. Anfrage: Im Winter beobachte ich immer wieder, wie die Schneepflüge alle Zufahrten zu den Bauernhäusern räumen. Da liegt oft nicht viel Schnee und sie brettern neben den Güterwegen und zu allen Zufahrten durch. Bei einigen Zentimetern Neuschnee ist das überhaupt nicht notwendig! So könnte sich die Gemeinde viel Geld und Sprit sparen, wenn sich jeder Landwirt selber die Hofzufahrt räumt. Früher war das ja auch der Fall. Antwort: Da ist sicherlich einiges an Sparpotential drinnen, aber wo fängt man an und wo hört man auf? Seit dem der Großteil der Zufahrten asphaltiert wurde, werden diese nun auch von der Gemeinde geräumt. Was die Häufigkeit betrifft, liegt diese Entscheidung bei den Schneepflugfahrern. Nachdem das Räumungsgebiet in mehrere Bereiche unterteilt ist, kann nicht jeder Schneepflugfahrer immer am richtigen Ort sein. Das heißt, wenn er schon mit dem Pflug durchfährt wird er auch die Zufahrten miträumen um nicht noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt extra räumen zu müssen. Es gab auch früher einmal die Regelung, dass jeder im Marktbereich seinen Gehsteig selbst räumen muss, auch hier unterstützt die Gemeinde.
Anfrage: Wann kommt endlich der Gehsteig Wolfihofer Richtung Pilz? Viele Tragweiner nutzen bei Schönwetter die Gelegenheit, um in Richtung Norden spazieren zu gehen! Warum wird hier nichts gemacht? Antwort: Dieses Thema wurde schon mehrere Male bei den Gemeinderatssitzungen und im Bauausschuss angesprochen, aber bis dato immer wieder nur zur Kenntnis genommen. Es gab zwar schon einige Prüfungen und Nachfragen bei der Straßenmeisterei, aber noch nicht mit dem gewünschten Ergebnis. Wir werden das Anliegen weitertransportieren, da auch wir von der Wichtigkeit und der Notwendigkeit eines Gehsteiges in diese Richtung überzeugt sind. Daher freut es uns, dass es zu diesem Anliegen eine Anfrage und Zustimmung gibt. Anfrage: Wann wird endlich ein zusätzlicher Tag die ASI geöffnet? Antwort: Diese Frage hat sich bereits erledigt. Hier die neuen Öffnungszeiten: Freitag: 9 – 18 Uhr Samstag: 8 – 12 Uhr jeden 1. und 3. Donnerstag: 17 – 19 Uhr
Impressum: Medieninhaber: Helmut Brandstetter, Zeitungsverantwortlicher SPÖ Tragwein, Hohensteg 19, 4284 Tragwein Herausgeber: Helmut Augl, Ortsparteivorsitzender SPÖ Tragwein, Haarland 7, 4284 Tragwein Druck: color4life, Inh. Rudolf Tweraser, Mauthausner Straße 1, 4470 Enns Fotos: Wenn nicht anders angegeben SPÖ Tragwein, oder gemäß Quellenangabe I C H B I N DA B E I! D I E T R AG W E I N - PA R T E I. 3
D I E T R AG W E I N PAR T E I
Entenrennen in der Aist und ich bin dabei! P R Ä S E N TAT I O N S T E C H N I K Am Betriebsgelände Merckens! Wie schon unserer Plakatwand zu entnehmen war ist für den 10. September 2017 ein Entenrennen auf dem Firmengelände der Fa. Merckens Präsentationstechnik geplant. Wann geht´s los? Starten möchten wir mit der Aktion, die uns das ganze Jahr begleiten wird, ab Anfang Mai. Da wollen wir mit dem Verkauf der Entenlose beginnen. Mit einer Stofftasche ausgerüstet, womit wir ein Zeichen für die Mehrfachverwendung von Stofftaschen und den Verzicht von Plastiksackerl setzen möchten, werden wir bei ihnen vorstellig. Stofftaschen deshalb, weil sie umweltschonender sind und unsere Umwelt somit entlasten. Bei unserer Vorverkaufstour werden die genauen Spielregeln, die in Form eines Folders in der Tasche sind, erklärt. Am 10. September wird das Entenrennen stattfinden. Beginnend mit einer heiligen Messe und einem anschließenden Frühschoppen auf dem Firmengelände der Firma Merckens. Der Massenstart der Rennenten wird um zirka 13 Uhr sein. Dann beginnt ein spannender Wettkampf auf der Aist. Je mehr Enten starten umso spannender wird natürlich das Rennen. Daher hoffen wir auf einen regen Losverkauf, um möglichst viele Rennenten an den Start zu bringen. Was soll nun so eine Rennbeteiligung (Ente) kosten? Um mit einer Rennente bei dem Ereignis dabei zu sein bezahlt man 6 Euro. Möchte man seine Chance erhöhen gibt es die Möglichkeit 3 Enten um 15 Euro zu kaufen. Wie kann ich nun gewinnen? Mit dem Erwerb einer Rennbeteiligung werden die Daten der TeilnehmerInnen erfasst und eine Losnummer übergeben. Jede Rennente hat eine aufgedruckte Nummer die einer Losnummer zugeordnet ist. Jene Ente, welche als Erste die Ziellinie überschwimmt, bringt ihrem Losbesitzer, dessen Nummer dieser Ente zugeordnet ist, somit den Sieg und den Hauptpreis. Linz-Strom hat sich Dankens werter Weise bereiterklärt den Hauptpreis zu sponsern, einen Jahresstromverbrauch für einen durchschnittlichen Einfamilienhaushalt im Wert von ca. 1000 Euro. Die weiteren Sachpreise werden in einer Liste angeführt, die der oben erwähnten Tasche beigelegt ist. Im Rahmen des Entenrennens darf auch die Unterhaltung und Bewirtung nicht zu kurz kommen. Mit Musik, Bier und Hendl ist für einen gemütlichen Vormittag alles geschaffen um sich wohl zu fühlen.
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Warum das Ganze bei Merckens ? Die Firma Merckens ist ein Recyclingbetrieb von Altpapier und schließt somit den Kreislauf zur Wiederverwertung. Altpapier, das wir in Tragwein im Altstoffsammelzentrum abgeben, landet bei Merckens. Was nun aus dem Altpapier entsteht, können Sie am 10. September bei einer Produktausstellung sehen. Symbolisch dafür werden die Plastikenten (da ja Pappe bekanntlich schlecht schwimmt) von uns in die Aist geworfen und am Ende des Wettkampfes wieder eingesammelt und für andere Renne verwendet, damit der Umwelt kein Schaden entsteht. Schade, dass nicht alle den Umweltschutz so ernst nehmen und die Umwelt vor Plastikabfällen schützen und zu biologisch abbaubaren Ersatzprodukten greifen. Weitere Infos folgen. Da bleibt mir nur mehr zu sagen: „Ente gut-alles gut!“
Umwelt schützen - weil wegen Baum und so!
Helmut Augl Vizebürgermeister
D I E T R AG W E I N PAR T E I
Ehrung langjähriger Mitglieder! Langjährige Mitglieder tragen und prägen einen Verein, eine Gesinnung. Sie geben der SPÖ ein Gesicht und eine Stimme. Nur auf der Basis zahlreicher Mitglieder kann die SPÖ seine vielfältige Arbeit leisten. Dies gilt für das Engagement vor Ort ebenso, wie für die Aufgaben im Land und Bund. Viele gesteckte Ziele können aber nur wirkungsvoll verfolgt werden, wenn die Vertreter unserer SPÖ bei ihren Forderungen auf eine möglichst große Anzahl an Mitgliedern verweisen können. Mitglieder, welche unserer Gesinnung schon seit vielen Jahren die Treue halten, machen uns stark und verleihen unseren Forderungen Nachdruck! Es ist in der heutigen, schnelllebigen Zeit nicht immer selbstverständlich, dass man über Jahrzehnte hinweg ein und derselben Gesinnung ihre Treue schenkt. Vielen Dank für Eure Treue!
Die SPÖ-Tragwein ehrte ihre langjährigen Mitglieder für ihre Treue zur SPÖ im Rahmen einer kleinen Feier.
E I N E W E LT - G R U P P E T R AG W E I N
Greenpeace: Nutella ist „schmutzige Schokolade“ Kinder lieben Nutella. Doch für die Kinderarbeiter, die auf Kakaoplantagen für den Hersteller Ferrero schuften, ist der süße Aufstrich ein Albtraum. Tag für Tag müssen sie mit Macheten und gefährlicher Chemie hantieren - im schlimmsten Fall wurden sie ihren Familien entrissen und von Menschenhändlern verkauft. Kinderarbeit ist wohl die dunkelste Seite des Kakaohandels. Allein in Westafrika werden 2,1 Millionen Kinder für unsere Süßigkeiten ausgebeutet und trotz anderslautender Versprechungen der Schokoladen-Industrie noch immer unter sklavereiähnlichen Bedingungen für die Ernte von Kakao eingesetzt“. Ferrero gehört zu den Top-Fünf im Geschäft mit Kakao. Der Konzern macht bis zu zehn Milliarden Dollar Umsatz im Jahr. Mit dem Geld könnte Ferrero die lokalen Produzenten fair bezahlen und die Kinderarbeit eindämmen. Greenpeace sagt: Wer sich Nutella aufs Brot schmiert, unterstützt ahnungslos Kinderarbeit und Menschenhandel. Greenpeace wirft Ferrero Kinderarbeit bei der Haselnuss- und Kakaoernte vor und kritisiert die Palmöl-Monokulturen im Urwald. Die faire Alternative: Equita Schokoaufstrich (EZA) Equita gibt es bei uns in Tragwein, beim Verkauf im Pfarrheim, immer am 1. Sonntag im Monat nach der Messe und natürlich auch andere beste Schokolade. Sowie im Sparmarkt. I C H B I N DA B E I! D I E T R AG W E I N - PA R T E I. 5
D I E T R AG W E I N PAR T E I
„Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken.“ Dante Alighieri Die nahe Zukunft hält viele Herausforderungen für die SPÖTragwein bereit. Große Veränderungen im Marktbereich oder Barrierefreiheit am Gemeindeamt, Südspange, Altenpflegeheim und noch viele andere Themen bestimmen die Gemeindearbeit in den nächsten anderthalb Jahren. Aber auch gesellschaftlich tut sich viel bei der SPÖ. Im September wird erstmals ein Entenrennen stattfinden. Und nächstes Jahr feiern wir 100 Jahre SPÖ-Tragwein mit der Bezirksmaifeier in Tragwein. Daneben gibt es natürlich wieder unsere alljährlichen Veranstaltungen von der Winterwanderung über Kabarett bis zum Weihnachtsmarkt. Um sich in Ruhe Gedanken über die vielen Themen machen zu können und um einiges schon zu planen gingen wir Freitag und Samstag in Klausur. Im Hotel Fürst in Unterweißenbach diskutierten wir, dachten nach und planten für
die nächsten Jahre in Tragwein. Zweiundzwanzig FunktionärInnen der SPÖ-Tragwein brachten mit sehr konstruktiver Arbeit viel weiter. Und die Gemütlichkeit kam beim Zusammensitzen am Abend auch nicht zu kurz. Ein herzliches Dankeschön an alle, die ihre Zeit für ein gutes Vorankommen in der Gemeinde- und Parteiarbeit eingebracht haben! Wir haben an diesem Wochenende viele Funken entzündet, aus denen mächtige Flammen werden sollen. Heli Brandstetter
Alle, die bis ganz zum Schluss ausgehalten haben, kamen auch auf´s Gruppenfoto. Aber auch die, die etwas früher weg mussten, haben sehr fleißig gearbeitet. 6
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In den verschiedenen Arbeitsgruppen wurde diskutiert, …
… witzige Ideen geboren, …
… Informationen gesammelt, …
… und alles notiert.
Bei den Präsentationen der Ergebnisse lauschten alle aufmerksam, um an der anschließenden Diskussion noch einiges Ieinbringen C H B I N DA Bzu E I!können. D I E T R AG W E I N - PA R T E I. 7
KULTUR
Tragweiner Kulturtage 23. bis 25. Juni auf der Burg Reichenstein Der Kulturausschuss der Gemeinde Tragwein, der Burgverein Reichenstein und die Theatergruppe Tragwein veranstalten gemeinsam die Tragweiner Kulturtage auf der Burg Reichenstein. Das abwechslungsreiche Programm im Überblick: Freitag, 23. Juni „Geh weida kim“ Ein humorvoller Abend mit Joschi Anzinger und der Mühlviertler Okarinamusi. Literatur und Musik für Leib und Seele! Beginn: 20 Uhr Samstag, 24. Juni Die Theatergruppe Tragwein spielt „Robin Hood“ Beginn: 20:30 Uhr Sonntag, 25. Juni • Ab 10 Uhr Frühschoppen des Burgvereines • Nachmittag verzaubert der Märchenerzähler Helmut Wittmann mit pfiffigen Überlieferungen aus dem Mühlviertel Jung und Alt bei der Sagenwanderung unter dem Titel „Räuberlist und Brunnenmandl“ • Die Theatergruppe Tragwein spielt „Robin Hood“ Beginn: 20:30 Uhr
Nähere Infos erhalten Sie bei: Burgverein Reichenstein – Horst Schinnerl, Tel 0664-73587447
(Nicht nur) Für Mama Dem Mutter-Sein mit seinen Facetten widmet sich die Sing GesmbH Tragwein bei ihrem kommenden Konzert. So wird am Samstag, den 13. Mai 2017 um 20 Uhr im Kulturtreff-Bad schon am Vorabend musikalisch Muttertag gefeiert. Der Chor unter der Leitung von Birgit Hinterholzer lädt dazu nicht nur alle Frauen, Mütter und Omas recht herzlich ein, sondern auch die Männerwelt, die ja der Muttertag zweifellos auch betrifft. Ein unterhaltsames Programm mit einem bunten Repertoire an Liedern erwartet sie. Mama-Songs gibt es jede Menge. Zu den bekanntesten zählen sicherlich „Mamma Mia“ von ABBA, „Mama“ von den Spice Girls oder – für die etwas älteren Semester – „Mama“, das den niederländischen Schlagerstar Heintje in den 60er Jahren zum Kinderstar machte. Zudem werden aber auch noch andere Themen rund um das Mutter- bzw. Frau-Sein angesprochen, wie zum Beispiel „I feel pretty“ aus dem Musical West Side Story oder „Little People“ aus Lés Miserables. Auch weiß jede Frau, dass sich „Liebeskummer nicht lohnt“ und dass trotz allem (oder gerade deshalb) „Immer wieder die Sonne aufgeht“. In bekannter Manier wird das Programm abwechslungsreich gestaltet. Neben den Chorbeiträgen werden auch einige Solonummern dargeboten, auch ein Kinderensemble der LMS Perg wird mitwirken. Ein kurzweiliger Abend ist garantiert!
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Vorverkaufskarten sind zum Preis von 12 € bei allen Chormitgliedern sowie unter singgesmbh@gmail.com erhältlich.
JUBILARE
Wir gratulieren sehr herzlich:
zum
80
er Pauline Hofreiter, Schedlberg 17
Johann Inreiter, Schmierreith 20
Hermine Latzelsperger, Zeller StraĂ&#x;e 31
Rosina Schwab, Knollnhof 6
Scherrer Maria, Schulstr. 6
Heinrich Brandstetter, Reichenstein 22
Karl & Elfriede Peneder, Schmierreith 11
zum
90 90
er
zum
er und zur Eisernen Hochzeit Franziska und Josef Hildner zur Eisernen Hochzeit, und Franziska Hildner zum 90er, Lugendorf 33
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P E N S I O N I S T E N V E R B A N D O R TS G R U P P E T R AG W E I N
Funktionärssitzung am 19. Jänner 2017 Es ist in unserer Ortsgruppe Tradition, dass wir uns zweimal im Jahr zu einer Funktionärssitzung treffen. Wichtig dabei ist nicht nur der Dialog, der eine gute Zusammenarbeit gewährleistet, ein reichhaltiges Angebot, bei dem für jedes Mitglied etwas Interessantes dabei sein sollte, ist unser besonderes Anliegen. Vorsitzende Anna Pilz bedankte sich bei allen für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit. Gut gestärkt und mit neuem Elan will das gesamte Team weiterhin Ihre Arbeit ausüben.
Fitness, Spaß und Geselligkeit Unter diesem Motto werden gerne die wöchentlichen Wanderungen angenommen. Ein herzliches Danke allen Wanderführern, die immer die besten Touren aussuchen.
Die Tragweiner TeilnehmerInnen beim Bezirkssporttag in Mitterbach.
Die Wandergruppe zu Besuch bei der Krapfenbäuerin
Die Wandergruppe war heuer schon in Naarn unterwegs. 10
PENSIONISTENVERBAND
„Auf zu neuen Ufern“ Hans Affenzeller neuer Vorsitzender des Pensionistenverbandes Bezirk Freistadt Aufbruchsstimmung herrschte bei der Bezirkskonferenz in Pierbach, wo auch ein Generationenwechsel stattfand. Erich Rammer aus Pregarten war 14 Jahre lang Bezirksvorsitzender, in seiner Zeit konnte die Mitgliederzahl deutlich erhöht werden. Im Bezirk Freistadt haben wir derzeit 3300 Mitglieder zu vertreten. Als neuer Vorsitzender wurde mit 100% Zustimmung LAbg.a.D. Hans Affenzeller gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurde Bgm.a.D. Ludwig Kürnsteiner und Vizebgm.a.D. Monika Hofer ebenfalls einstimmig gewählt.
Hans Affenzeller bei seiner Antrittsrede
Teamarbeit steht für den neuen Vorsitzenden im Vordergrund: „Ich bin stolz darauf mit einem guten Team und den 22 Ortsgruppen diese verantwortungsvolle Aufgabe anzugehen. Ich werde alles tun, um eine starke Stimme für die Interessen der älteren Generation in unserem Bezirk zu sein.“, sagte Hans Affenzeller bei seiner Antrittsrede. Erich Rammer wurde von den Delegierten zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
Erich Rammer ist neuer Ehrenvorsitzender. Erste Gratulanten waren Bundesrat Michael Lindner und PVOÖ-Präsident Heinz Hillinger.
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JUGENDZENTRUM
Was war los im Malaria Generationenwechsel im JUZ abgeschlossen! Mit Anfang 2017 hat das Jugend- und Kulturzentrum Malaria einen langen, aber erfolgreichen Generationenwechsel vollzogen. Neben dem neuen und verjüngten ehrenamtlichen Vorstand, der bereits Anfang letzten Jahres neu gewählt wurde, hat das Jugendzentrum nun auch eine neu organisierte Struktur in punkto Jugendzentrumsbetreuer. Anstelle von zwei geringfügigen Anstellungen (Fabian Irrer und Matthias Aistleitner) übernimmt nun Fabian Irrer im Zuge einer Teilzeitstelle die hauptamtliche Leitung des Jugendzentrums. Fabian, 24 Jahre alt und gebürtiger Tragweiner, ist bereits seit mehreren Jahren als Freiwilliger im Malaria engagiert und kennzeichnet sich insbesondere durch sein hohes soziales Engagement aus: Neben seiner Tätigkeit im JUZ, arbeitet er auch als Altenfachbetreuer bei der Diakonie. Fabian und sein neues 8-köpfiges Team freuen sich auf deinen Besuch im Malaria!
Fabian Irrer (Mitte) hat mit Anfang 2017 die hauptamtliche Leitung des Jugendzentrums übernommen.
19.01.2017: Bildervortrag und Zeitzeugengespräch zur „Mühlviertler Hasenjagd“ Anna Hackl aus Schwertberg erlebte als Kind jene dramatischen Ereignisse, die später als „Mühlviertler Hasenjagd“ bekannt werden sollten: Im Februar 1945 kam es im KZ Mauthausen zu einem Ausbruch, bei dem etwa 500 sowjetische Kriegsgefangene entkommen konnten. Nur Wenige haben die eisige Flucht und die darauf folgende gnadenlose Jagd durch SS-Truppen und Volkssturm überlebt. Anna Hackls Familie (geb. Langthaler) versteckte damals zwei Kriegsgefangene – unter Gefahr für das eigene Leben – auf ihrem Bauernhof in Winden (Gemeinde Schwertberg). Bis heute geht die 1931 geborene Anna Hackl an Schulen, um vor allem jungen Menschen über die damaligen Schrecken und Schwierigkeiten dieser Zeit zu berichten. Diese Gelegenheit konnte nun auch am 19. Jänner im „Malaria“ in Tragwein wahrgenommen werden, wo Frau Hackl interessante und bewegende Geschichte vermittelte. Geschichte, die heute mehr denn je aktuell ist. Umso erfreulicher war es, dass diese Veranstaltung großen Anklang fand, sowohl bei der älteren als auch der jüngeren Generation. Das JUZ war bis auf den letzten Platz gefüllt und doch war es so leise, man konnte die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören. An dieser Stelle auch nochmals ein herzliches Dankeschön an Inge Brunhofer sowie Anna Pilz vom Pensionistenverband für ihre Mithilfe bei der Organisation dieser gelungenen und vor allem wichtigen Veranstaltung!
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JUGENDZENTRUM
04.02.2017: Vermietung der Räumlichkeiten an Kulturverein Frei Gaist (Aist It Up!)
18.02.2017: Free Session: HipHop
17.03.2017: Underpass (Drum & Bass)
Save the date! 28. April 2017 ab 21.00 JUZ Malaria proudly presents: Reggae Club with DreadLions & Good Vibration Am 28. April haben wir etwas ganz Besonderes für Euch. Gemeinsam mit den im Malaria oft und gern gehörten Good Vibration werden DreadLions mit ihrem neuen Soundsystem unsere Ohren verwöhnen. Wir starten wie üblich um 21.00 Uhr. Freut euch auf Reggae-Rythmen und mit Liebe zubereitetes Essen. Dreadlions Maddin and Fawi: Der neue Nachwuchs-Sound aus Tragwein
Good Vibes: Das Urgestein Good Vibration am Start I C H B I N DA B E I! D I E T R AG W E I N - PA R T E I. 13
R OT E S K R E U Z
Tragweiner Retter ziehen Bilanz „13.900 Stunden haben die freiwilligen Sanis für das Rote Kreuz Tragwein im Jahr 2016 geleistet. Das sind etwa 350 40-Wochen-Stunden oder - anders gesagt - im Schnitt eine Stunde freiwilliger Dienst pro Tag für jeden der 40 Mitarbeiter. Diese beachtlichen Zahlen wurden im Rahmen der jährlichen Ortsstellenversammlung des Roten Kreuzes Tragwein präsentiert. Zu den anwesenden Ehrengästen im Gasthaus Hoftaverne in Reichenstein zählten neben Bezirkshauptmann Mag. Alois Hochedlinger, Bgm. Josef Naderer, Landtagsabgeordneter Peter Handlos, Vizebürgermeister Ernst Brandstetter, Vizebürgermeister Helmut Augl auch Karl Haslinger, der kürzlich seine Funktion im Bezirk Freistadt
nach vielen Jahren zurücklegte und Ehrenobmann Hubert Wurmsdobler. Ortsstellenleiter Christoph Aumayr dankte allen Mitarbeitern für die großartigen Leistungen. 1081-mal ist der Tragweiner Rettungswagen im Vorjahr ausgerückt - ein Plus von über 8% gegenüber 2015. 211 Einsätze mit Blaulicht bedeuten ebenfalls eine Steigerung von 13% gegenüber 2015. Neben den 40 Freiwilligen hat unsere Ortsstelle mit dem Tragweiner Dipl.Ing. Kurt Philipp einen hauptberuflichen Mitarbeiter sowie derzeit einen Zivildiener, der ebenfalls aus Tragwein kommt. Die beeindruckenden Leistungsbilanzen der Rotkreuzjugend rundeten die Ortsstellenversammlung ab.
Auch heuer sind wieder viele zur Ortsstellenversammlung des Tragweiner Roten Kreuzes gekommen.
Das silberne Dienstjahresabzeichen für 15 Jahre aktiven Dienst erhielten Klaus Jank, Kurt Philipp und Michael Schmalzer (Mitte). Bezirkshauptmann Mag. Hochedlinger, Ortsstellenleiter Aumayr, Ortssellenleiter-Stellvertreterin Fragner sowie Bgm. Naderer überreichten die Auszeichnungen
Retten wir die Rettung! Das Rote Kreuz ist 24 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr für Sie da! Egal ob Weihnachten, Silvester, egal ob Schnee oder Sturm, Sie können sich auf uns verlassen. Ein neues Gesetz könnte das österreichische Rettungswesen, wie wir es kennen und schätzen, zerschlagen. Das bedeutet abnehmende Qualität, höhere Kosten und viele Freiwillige aus dem Rettungsdienst werden in der Katastrophenhilfe wegfallen. Das Rote Kreuz will das verhindern. Dazu braucht es Ihre Hilfe! Das Rotes Kreuz betreibt in Österreich ein System, um das uns andere Länder zurecht beneiden: Ein Verbund aus den Komponenten Rettungseinsatz mit Notarzt, Rettungseinsatz ohne Notarzt, Sanitätseinsätze und Ambulanztransporte. Diese 4 Teile binden das bekannte Verbundsystem, von dem Sie als Patient oder Betroffener nichts merken. Um das sehr gut ausgebaute österreichische Rettungsverbundsystem zu erhalten, braucht es eine Änderung im Anhang des neuen Vergabegesetzes. Ansonsten könnte es sein, dass einzelne Teile davon nicht mehr das Rote Kreuz durchführen wird, sondern die Leistung durch private Anbieter erbracht werden, die auf Gewinn arbeiten. 14
Unterstützen Sie unsere Forderungen und setzen Sie ein Zeichen für die Rettung: Online im Internet auf www.unsererettung.at Dort erhalten Sie auch mehr Informationen zum geplanten Entwurf des Gesetzes. Christoph Aumayr Ortsstellenleiter
GESELLSCHAFT
Obfrauwechsel bei der Goldhauben-, Kopftuch- und Hutgruppe Obfrau Erika Handlos hat ihr Amt mit Februar 2017 zurückgelegt. Sie hat die Gruppe vom 29. April 2008 bis 07. Februar 2017 geleitet und durch ihren Fleiß und ihr Engagement konnten viele soziale Projekte unterstützt werden. Höhepunkt ihrer Amtszeit war die 40-Jahr-Feier der Gruppe mit der Herausgabe des Buches „Zeitroas“. Auch die im gleichen Zeitraum aktive Schriftführerin Sylvia Hintersteininger hat ihr Amt zur Verfügung gestellt. Beiden wurde ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und ihren Einsatz gedankt. Im Anschluss wurde das Team mit Marianne Schützenhofer, Martha Hinterdorfer, Notburga Krapf, Theresia Irrendorfer, Rosa Hintersteiner und Eva Haider bestellt. Wir gratulieren und wünschen ihnen eine erfolgreiche Zeit. Theresia Irrendorfer
Industriezeile 36a 4020 Linz linz@geounit.at Tel.: +43 (0)732/66 24 20
DI Fuchsberger DI Stöger Ingenieurkonsulenten für Geomatics Science-Vermessungswesen und Vermessungswesen
Filiale: Bahnhofstraße 43 4230 Pregarten pregarten@geounit.at Tel.: +43 (0)7236/70 72-0
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POLITIK
Wie sozial ist die FPÖ? Ein Faktencheck Die FPÖ gibt sich gerne als „soziale Heimatpartei“, als Partei der kleinen Leute. Welche Taten diesen Worten folgen und was die FPÖ bei sozialen Themen tatsächlich zu bieten hat, haben wir uns angesehen. Im Parlament: Stimmen gegen den Sozialstaat Wirft man einen Blick auf das Stimmverhalten der FPÖ im Parlament, findet sich eine beachtliche Liste sozialpolitischer Maßnahmen, die gegen die Stimmen der FPÖ beschlossen wurden. Zuletzt war es die Abschaffung der Spitals-Selbstbehalte für Kinder, der die FPÖ ihre Zustimmung verweigerte. Das, obwohl ein mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt eines Kindes bis zu 560 Euro kosten kann. Auch das Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumping musste gegen die Stimmen der FPÖ beschlossen werden. Das Gesetz wendet sich gegen den Missstand, dass etwa jede vierte ausländische Baufirma ihren Arbeitern in Österreich zu wenig Lohn bezahlt. Und dennoch: Sowohl beim ersten Paket gegen Lohn- und Sozialdumping 2014 als auch bei der weiteren Verschärfung im Mai 2016 stimmte die FPÖ dagegen. Auch der Erhöhung des Pflegegeldes und dem Ausbau des Pflegefonds hat die FPÖ nicht zugestimmt. Sie hat die bedarfsorientierte Mindestsicherung ebenso abgelehnt wie die Einführung der Bankenabgabe. „Ich kann mich an kein einziges Sozialgesetz erinnern, bei dem die FPÖ im Sinne des sogenannten kleinen Mannes agiert hätte“, so der Sozialstaatsexperte Emmerich Talos im Profil. Viel größer ist das Engagement der FPÖ dagegen, wenn es um die Interessen der Immobilienmakler geht. Gegen die Begrenzung von Maklergebühren auf zwei Monatsmieten ging die FPÖ sogar mit einer Petition vor, weil diese zu „erheblichen Umsatzeinbußen in der Branche geführt“ habe. In der Regierung: Konsequent gegen den Mittelstand Was von der FPÖ als Regierungspartei zu erwarten ist, hat man während der schwarz-blauen Regierungsperiode gesehen. Damals hat die FPÖ-Maßnahmen gesetzt, die Menschen mit kleinen oder mittleren Einkommen besonders hart getroffen haben: Am schlimmsten waren die massiven Pensionskürzungen und rücksichtslose Einsparungen im Gesundheitsbereich. Im Gegenzug gab es mit der Gruppenbesteuerung ordentliche Steuergeschenke für multinationale Konzerne. Heute zeigen die FPÖ in Oberösterreich und der FPÖ-Bürgermeister der Stadt Wels, Andreas Rabl, wo die FPÖ steht, sobald sie in der Regierung ist. Da werden Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe deutlich gekürzt, Förderungen für die mobile Altenhilfe und soziale Betreuungsdienste gestrichen sowie die Hilfe bei Wohnungskosten für Jugendliche, Fami16
lien und Alleinerzieherinnen eingestellt. „Die Leute wollten Veränderung, jetzt bekommen sie sie“, sagt der FP-Bürgermeister dazu. „Die Leute wollten Veränderung, jetzt bekommen sie sie“, sagt der Welser FP-Bürgermeister Andreas Rabl. In Wels werden Förderungen für die mobile Altenpflege und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe gestrichen. Im Programm: Sozialabbau als Ideologie All diese Dinge passen in das Programm der FPÖ. In der Partei gibt es einen großen neoliberalen Flügel, zu dem etwa der oberösterreichische FPÖ-Chef und Strache-Stellvertreter Manfred Haimbuchner zählt. Unter dem Titel „Mut zur Wahrheit“ hat er ein Buch herausgegeben, in dem Kürzungen bei Mindestpension von 870 auf 650 Euro, hohe Selbstgehalte in der Gesundheitsversorgung und das Einfrieren der Familienbeihilfe gefordert werden. Außerdem sollen Krankenstandstage als Urlaub gewertet werden und so die Urlaubsansprüche reduzieren. Geht es nach dem Strache-Stellvertreter Haimbuchner sollen Mindestpensionen gekürzt, die Familienbeihilfe eingefroren und Krankenstandstage als Urlaub gewertet werden. Ähnliche Positionen vertritt auch die wichtigste wirtschaftspolitische Beraterin der Partei, Barbara Kolm, die von der FPÖ zuletzt für das Amt der Rechnungshofpräsidentin nominiert wurde. Kolm ist Leiterin des Friedrich-Hayek Instituts und eine erklärte Gegnerin des Sozialstaats. Im Sinne des Gründers des von ihr geleiteten Instituts will sie den Kräften des Marktes freien Lauf lassen. Sie tritt gegen die Besteuerung von Vermögen und hohen Einkommen ein und ist dezidiert gegen die Schließung von Steueroasen. Dementsprechend hat die FPÖ ausnahmslos gegen alle Maßnahmen im Kampf gegen Steuerbetrug und Steuervermeidung gestimmt. Ein paar Beispiele Kinder-Selbstbehalt in Spitälern Die FPÖ stimmte am 14. Dezember 2016 gegen die Abschaffung der Selbstbehalte für Kinder, die stationär in einem Krankenhaus versorgt werden. Eine Entlastung, die v.a. für Alleinerziehende und Eltern von chronisch kranken Kindern wichtig ist. Bisher konnte ein mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt des Kindes bis zu 560 Euro kosten. Norbert Hofers lohndrückender Berater Hundt Arbeiter und Angestellte verdienen laut Hundt einfach zu viel. Mindestlöhne lehnt Hundt „in jeder Form“ ab. Arbeiter und Angestellte verdienen nicht nur zu viel, sie arbeiten auch zu wenig. Schlechte Arbeit gibt es nicht, nur schlechte Freizeit.
POLITIK
Kollektivverträge Bernhard Themessl, seit 2006 Wirtschaftssprecher der FPÖ, stellt im August 2016 Kollektivverträge infrage. Pflegegeld/Pflegefonds Die FPÖ stimmte schon bei der Einführung des Pflegegeldes am 8. Juli 2011 dagegen. 2013 verweigerte sie dann auch als einzige Partei dem Ausbau der mobilen, stationären und teilstationären Dienste ihre Zustimmung und im Dezember 2014 war sie gegen die Erhöhung des Pflegegeldes. Mindestsicherung Die Einführung der bedarfsorientierten Mindestsicherung zur Armutsbekämpfung war ein sozialpolitischer Meilenstein. Die FPÖ stimmte dagegen. (7. Juli 2010) Unterstützung beim Job-Wiedereinstieg Gegen eine Erhöhung der Mittel zur Unterstützung für den Wiedereinstieg älterer arbeitsuchender Menschen in der Höhe von 350 Millionen Euro bis zum Jahr 2016 votierte die FPÖ am 27. März 2014. Bekämpfung von Lohn- und Sozialdumping Österreich bekam 2014 eines der schärfsten Anti-Lohndumping-Gesetze Europas. Die FPÖ stimmte sowohl gegen die Einführung, die etwa härtere Strafen bei Unterentlohnung vorsieht, als auch gegen die Verschärfung des Gesetzes im Mai 2016. Die Verschärfung sorgt dafür, dass die Entsendung ausländischer Arbeitskräfte nach Österreich gemeldet und die ausbezahlten Löhne behördlich kontrolliert werden müssen. Außerdem haftet jetzt der Auftraggeber im Baubereich dafür, dass österreichische Mindestlöhne und vorgeschriebene Abgaben tatsächlich bezahlt werden. Überbrückungsgeld für Bauarbeiter Gegen die Möglichkeit für Bauarbeiter, vor Antritt einer Pension Überbrückungsgeld zu beziehen, um eine Schwerarbeitspension zu erhalten, stellte sich die FPÖ am 10. Juli 2014. Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit Auch dazu sagt die FPÖ Nein. Das EU-Parlament beschloss am 29. April 2015 ein rascheres Ausbezahlen der Mittel für die europäische Jugendbeschäftigungsgarantie, um die hohe Jugendarbeitslosigkeit in einigen Mitgliedstaaten schneller zu bekämpfen. Weder dieser Beschluss noch die Schaffung der Jugendgarantie insgesamt fanden die Zustimmung der FPÖ. Der Wiener Gemeinderat beschließt 5,5 Mio. mehr für den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit. Wer stimmt am 24. Mai 2016 gegen Arbeitsmarktförderung für Jugendliche? Die FPÖ!
ser fordert unter anderem die Verringerung des Lohngefälles zwischen Frau und Mann. Abschaffung der Arbeiterkammer Die FPÖ ist gegen eine starke ArbeitnehmerInnenvertretung – und das als angebliche „Sozialpartei“: Gemeinsam mit den Neos und dem Team Stronach machte sich die FPÖ am 23. April 2015 für die Abschaffung der Arbeiterkammer und damit gegen eine starke Vertretung der ArbeitnehmerInnen stark. Der Antrag fand keine Mehrheit. FPÖ gegen Senkung der Maklergebühren Mit einer Petition (eingebracht am 21.10.2010) wollte die FPÖ 2011 erreichen, dass die seit 2010 geltende Beschränkung der Maklergebühren auf höchstens zwei Monatsmieten wieder zurückgenommen wird. Begründung: „Die Änderungen sind für viele Immobilienmakler existenzbedrohend und haben mittlerweile auch zu erheblichen Umsatzeinbußen in der Branche geführt.“ FPÖ-Linz will kommunalen Wohnbau privatisieren FP-Fraktionschef Stadtrat Markus Hein will die Gemeinnützigkeit der städtischen Wohnbaugesellschaft GWG aufheben. Das hieße vor allem Neubauten nicht mehr an den MieterInnen, sondern an den Interessen der Anleger auszurichten. Außerdem würden Marktpreise auch in den sozialen Wohnbau einkehren, was die Mietpreise insgesamt in die Höhe treiben würde. Wels: Der FPÖ-Bürgermeister verordnet Kahlschlag im Sozialbereich Der FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl präsentiert unter dem Titel „Top 50 Einsparungsmöglichkeiten“ einen Kahlschlag von sozialen Dienstleistungen der Stadt Wels. So werden Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe gekürzt, Förderungen für mobile Altenhilfe und soziale Betreuungsdienste gestrichen, Hilfe für Wohnungskosten für Jugendliche, Alleinerziehende, sowie Familien eingestellt. Rund 22 strittige Kürzungsvorschläge stehen momentan noch im Raum. „Die Leute wollten Veränderung, jetzt bekommen sie sie“, sagt der im Herbst 2015 ins Bürgermeisteramt gewählte FP-Mann. Kampagne gegen Frauendiskriminierung Die FPÖ befindet es nicht für wert, die Kampagne „He for She“ der UNO zu unterstützen, die Männer dazu auffordert, gemeinsam aktiv für Gleichberechtigung zu kämpfen. Einem dementsprechenden Entschließungsantrag am 21. Mai 2015 unterstützte die FPÖ nicht. Ouelle: www.kontrast-blog.at
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit Die FPÖ stimmte am 9. Juni 2015 im EU-Parlament gegen den Bericht über die EU-Gleichstellungsstrategie 2016-2020. DieI C H B I N DA B E I! D I E T R AG W E I N - PA R T E I. 17
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Wechsel an der Spitze des Taekwondo Vereines Tragwein Nach nunmehr fast 40-jährigem Einsatz als Vereinsobmann, Trainer, Spitzensportler und Vertreter in verschiedensten Sportorganisationen, bzw -verbänden wird es leise um Rudi Schwaiger. Er verabschiedete sich mit Ende 2016 aus dem Vorstand des Tragweiner Vereins und als Kindertrainer. Was bleibt: der Spitzensportler.
In diesen vielen Jahren nahm er an unzähligen Meisterschaften teil, fuhr, um Neues zu lernen und seine Technik zu präzisieren, tausende von Kilometer um an Lehrgängen mit koreanischen Trainern teilzunehmen. Abgesehen davon lehrte er hochgerechnet mehr als 2.000 Kinder die Grundsätze von Taekwondo. Man kann behaupten Rudi Schwaiger ist Taekwondo.
Noch im September des Vorjahres war Rudi Schwaiger in Peru bei der WM wo er trotz seines schmerzenden Hüftgelenkes den hervorragenden 5. Platz erreichen konnte. Derzeit ist er nach seiner Hüftoperation auf dem Weg der Genesung – wir wünschen ihm dafür alles Gute und hoffen, dass wir ihn bald wieder im Turnsaal antreffen können. Als Vereinsobmann und Trainer war auf Rudi in den letzten 40 Jahren Verlass. Unermüdlich kämpft er dafür, dass Taekwondo bekannt wird und als Breitensport in Österreich überall ansässig wird.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge übergab er bei der Generalversammlung im Dezember das Zepter an den einstimmig neu gewählten Vorstand. Als neuer Obmann trat Andreas Dreiling, der schon lange an der Seite von Rudi Schwaiger als Obmann-Stellvertreter im Vorstand mitwirkte, in die großen Fußstapfen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Vorstand und sind uns sicher, dass die nächsten Jahre mit frischem Wind Taekwondo nicht in Vergessenheit geraten lässt und weiter auf dem Vormarsch ist.
Am 28. März 1978 fand in Tragwein das erste Anfängertraining statt. Franz Sachsenhofer aus Linz kam zu dieser Zeit als Trainer nach Tragwein. Seit 1982 gibt es den eigenständigen Verein Taekwondo Tragwein. In diesem Jahr bringt der Verein bereits 2 Staatsmeister hervor und das erste Kindertraining wurde gestartet. Rudi Schwaiger ist seit 1978 aktiv, als Sportler, Trainer und im Ehrenamt als Vorstandsmitglied, im Bezirkssportausschuss, im ASVÖ als Landesfachwart, im OÖ Taekwodoverband und 2001 hatte er die Leitung im österreichischen Taekwondoverband für einige Jahre übernommen.
Wir, der gesamte Verein, sagen „DANKE RUDI“, ohne dich und deinem unentwegten Einsatz würden heute nicht annähernd so viele Taekwondo´ler dem Tragweiner Verein angehören und mit Freude und Einsatz diesen tollen Sport ausüben können. Romana Walch Pressereferentin
Andreas Dreiling (Mitte) übernahm im Dezember von Rudi Schwaiger den TaeKwonDo-Verein als neuer Obmann. Damit hat einer der erfolgreichsten Tragweiner Vereine einen neuen Vorstand bekommen.
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SPOR T
2. Tragweiner SKULT-Lauf 2017 Am 22. April wird die zweite Auflage des SKULTLaufs in Tragwein über die Bühne gehen. Jeder ist teilnahmeberechtigt, wobei es eigene Wertungen für Firmen und Vereine gibt, sowie eine Ortsmeisterwertung. Firmen- und Vereinsteams bestehen immer aus drei Personen. Der Start erfolgt vor dem Kulturtreff Bad, die Zeitnehmung erfolgt elektronisch. Ziel ist ebenfalls beim Kulturtreff Bad. Die Strecke besteht zu gleichen Teilen aus Asphalt und Waldwegen und ist zirka fünf Kilometer lang. Anmeldeschluss ist der 15. April 2017, die Anmeldung ist online oder telefonisch möglich. Wir halten euch natürlich unter www.skult-tragwein.at und auf unserer Facebook Seite auf dem Laufenden. Wir freuen uns auf eure zahlreiche Teilnahme – ob sportlich oder als Zuseher!
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Kabarett für alle Jahreszeiten mit Günther Lainer & Ernst Aigner
12. Mai 2017 Kulturtreff Bad Beginn: 19:30 Uhr VVK: € 20,mit Paus´n Jaus´n Kartenreservierungen unter 0650-4284111
Günther Lainer und Ernst Aigner können auf zwei sehr erfolgreiche Programme zurückblicken, geben aber zu: Über etwas so Lustiges wie die katholischen Kirche Kabarett zu machen, ist keine große Kunst. Sondern Kleinkunst. Nun aber wagen sie sich an ein wirklich ernstes Thema heran: Den Humor. Und schrecken dabei vor den ganz großen Welträtseln nicht zurück! Stimmt es, dass Günther privat oft ernst, Ernst aber praktisch nie Günther ist? Haben sie sich wirklich eine Auszeit genommen, ein Lern- und Wanderjahr inklusive Humordiät und Kabarettentzug? Was wurde aus dem Schulversuch „gsunde Watschn“? Ist die Natur deswegen so gut erholt, weil sie ständig im Freien ist? Wer solche Fragen stellen kann, den wirft so leicht nichts mehr um. Das Spielen und Singen der beiden erfahrenen Kabarettisten erlaubt tiefe Einblicke in die Abgründe der Seele, weil die Sonne ihres Humors wahrlich hoch steht. Das blödelnde Plaudern wird zur vergnüglichen Schule des Lebens, eines Lebens, das der wirklich ernst nimmt, der auf den Humor nicht vergisst. „Wer keinen Spaß versteht, versteht auch keinen Ernst.“ Sagte einst Jean Paul. Und Günther Lainer gibt dem Kollegen absolut recht. So viel Spaß muss sein! 20