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TRAGWEINER
SPIEGEL 01 | OKTOBER 2020
Genießen Sie den Herbst!
, ugenblick Leben. A n e d je dein Genieße nblick ist e g u A r e denn d
s lassen un n e e it e Z e r ere Stärk n in Schwe d n u senheit Entschlos ln. entwicke ama © Dalai L
DAHE IM IN TRAGWE I N - VI ZE B Ü RGE RM E ISTE R AM WOR T
„Die Welt steht vor einer noch nie da gewesenen Prüfung. Und jetzt ist der Moment der Wahrheit.“
UN-Generalsekretär Antonio Guterres
Das heurige Jahr wird uns allen sehr lange in Erinnerung bleiben. Das Corona-Virus lähmte die Welt. Was in China als lokales Ereignis begann, hat sich zu einer weltweiten Pandemie ausgewachsen. Alle Bereiche unseres Lebens sind davon betroffen. Ich kenne niemanden den das Thema kalt lässt. Aber nicht nur im persönlichen Umfeld und im Privatbereich sind die Maßnahmen spürbar. Der Lockdown zu Beginn der Pandemie in Österreich war sicher richtig und gerechtfertigt. Und ich glaube, dass sich die Regierung bewusst war, welche Auswirkungen das totale Herunterfahren hatte. Trotzdem war es notwendig. Allerdings habe ich den Eindruck, dass sich die Regierung zu wenig überlegt hat, wie wir unser Land wieder hochfahren sollen. Am meisten schockiert hat mich aber die Ungerechtigkeit bei der Corona-Hilfe. Große Firmen und vor allem jene die brav an die ÖVP gespendet haben, bekamen rasch viel Geld. Die kleinen Firmen viel weniger. Ganz kleine Firmen wie Einpersonenunternehmen und vor allem die Arbeiter und Angestellten bekamen nichts. Die HeldInnen der Krise zu beklatschen ist zu wenig. Ihnen einen „Corona-Tausender“ zu versprechen und dann nicht zahlen wollen, ist zynisch und verachtend. Das gleiche gilt für die Weigerung das Arbeitslosengeld zu erhöhen. Bei der höchsten Arbeitslosigkeit, mit über 570.000 Arbeitslosen, seit dem zweiten Weltkrieg, davon zu sprechen, dass sich arbeitslose Menschen dann keinen Job suchen würden, ist schon Verleumdung. So gewinne ich immer mehr den Eindruck, dass die türkise Regierungsmehrheit nichts für ArbeitnehmerInnen übrig hat, ja manchmal denken, dass sie diese hassen. Gemeinden von Corona extrem hart betroffen Noch mehr Sorgen machen mir die langfristigen Auswirkungen. Bald wird jeder in unserer Gemeinde spüren, dass den Gemeinden viel Geld fehlt. Die Gemeinden sind nicht nur für die unmittelbare Daseinsvorsorge wie Wasserversorgung, Abwasser- und Müllentsorgung, Kindergärten und Schulen, Gemeindestraßen, usw. direkt zuständig. Die Gemeindebeiträge für Spitäler, Sozialhilfe, Pflege und Altenbetreuung sind ausschlaggebend um das System erhalten zu können.
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Wie funktioniert die Gemeindefinanzierung? Die Gemeinden haben nur wenige direkte Einnahmen wie z.B. die Kommunalsteuer von Firmen. Durch Kündigungen und Kurzarbeit sinkt die Kommunalsteuer, da sie von der Zahl der ArbeitnehmerInnen abhängig ist. Den größten Teil bekommen die Gemeinden durch den sogenannten Finanzausgleich. Über diesen bekommen Bund, Länder und Gemeinden ihre finanziellen Mittel zugeteilt, da die meisten Steuern der Bund einhebt. Die Geldströme bei Einnahmen und Ausgaben sind durch die verschiedenen und meist von allen drei Ebenen finanzierten Aufgaben sehr kompliziert. Warum trifft es die oberösterreichischen Gemeinden doppelt hart? Erstens müssen die Gemeinden wieder viel Geld aufwenden um die Corona-Hilfsmaßnahmen mitzufinanzieren. Zweitens sinken die Einnahmen der Gemeinden aus dem Finanzausgleich durch die sinkenden Steuereinahmen des Staates. Ein großer Brocken sind dabei die sogenannten Ertragsanteile. Diese werden monatlich aus den laufenden Steuereinnahmen des Bundes nach einem festgelegten Schlüssel an die Gemeinden überwiesen. Tragwein bekam beispielsweise im Juni nur 70.000 Euro anstatt der prognostizierten 220.000 Euro. Das ist nur ein Drittel! Wie weit diese noch sinken traut sich niemand zu schätzen. Drittens zahlen die Gemeinden in Oberösterreich die höchste Landesumlage in Österreich. Landesumlage bedeutet, dass die Gemeinden von dem Geld welches sie von Bund und Land bekommen wieder einen Teil an das Land abliefern müssen. Da Landeshauptmann Stelzer unbedingt ein gutes Landesbudget vorweisen will, werden eben die Gemeinden bei uns kräftig zur Kasse gebeten. Wie geht es nun mit den Gemeinden weiter? Alle Gemeinden in OÖ müssen einen Nachtragsvoranschlag machen, in dem mit viel geringeren Einnahmen als zu Jahresanfang kalkuliert, ein Budget erstellt werden muss. Die Ausgaben bleiben aber gleich oder steigen sogar. Daher werden schätzungsweise 95 Prozent der Gemeinde Abgangsgemeinden, weil sie ihr Budget einfach nicht mehr ausgleichen können. Aber der Herr Landeshauptmann hat schon eine Lösung parat: sparen, sparen, sparen! Alle Investitionen und Ausgaben müssen auf das notwendigste reduziert werden. Damit beginnt aber der Teufelskreis. Keine Investitionen bedeutet keine Aufträge für Unternehmen, was wiederum Entlassungen bedeutet. Arbeitslosigkeit bedeutet aber einen enormen Kauf-
DA HE IM IN TRAGWE I N - VI ZE B Ü RGE RM E ISTE R AM WO R T
kraftverlust in unserem Land. Wird nicht mehr so viel gekauft, kommen weiter Branchen in Bedrängnis und es wird noch mehr Arbeitslose geben. Ruinierte Firmen und Arbeitslose zahlen aber keine Steuern. Daher muss noch mehr gespart werden. So bringen wir unsere Wirtschaft und Gesellschaft sicher um. Was ist der richtige Weg? Der richtige Weg ist den Gemeinden kräftig unter die Arme zu greifen. Nur ein starker Staat mit starken Gemeinden kann jetzt für einen Aufwärtstrend sorgen. Wie wir sehen regelt der freie Markt hier gar nichts mehr. Der Bund muss ein echtes Hilfspaket für die Gemeinden aufstellen. Das von der Bundesregierung beschlossene Gemeindepaket greift zu kurz. Auch wenn der ÖVP-Gemeindebund und die ÖVP-Bürgermeister dieses Paket bejubeln bringt es kein echtes Geld in die Gemeinden. Somit wird auch bei uns in Tragwein der Sparstift angesetzt werden wo es nur geht. Ich wundere mich nur mehr über den blinden Gehorsam der ÖVP-Bürgermeister. Während die SPÖ-Bürgermeister schon längst vor einem Kollaps warnen kommt von ÖVP-Seite nicht die geringste Kritik. Mit einem Drittel der Einnahmen können wir in Tragwein lange nichts neues mehr machen. Es wird wahrscheinlich nicht einmal reichen das Vorhandene langfristig zu erhalten. Wenn weite Teile der ÖVP weiterhin ihrem Messias blind vertrauen sehe ich schwarz für viele oberösterreichische Gemeinden und auch für Tragwein. Nur wenn die Gemeinden wieder Handlungsspielraum haben, können unsere sozialen Standards und lebenswerte Einrichtungen erhalten und ausgebaut werden. Mit Mut zu neuen Ansätzen in der Politik und wenn alle an einem Strang ziehen werden wir auch diese Krise meistern.
Wenn alle an einem Strang ziehen werden wir Österreich auch durch die Corona-Krise bringen.
Ein Virus mit einer Größe von ca. 0,00014mm bringt die ganze Welt zum Erliegen
Ihr Vizebürgermeister Helmut Augl
Impressum: Medieninhaber: Helmut Brandstetter, Zeitungsverantwortlicher SPÖ Tragwein, Hohensteg 19, 4284 Tragwein Herausgeber: Helmut Augl, Ortsparteivorsitzender SPÖ Tragwein, Haarland 7, 4284 Tragwein Druck: BTS Druckkompetenz GmbH, Holthausstraße 2, 4209 Engerwitzdorf Fotos: Wenn nicht anders angegeben SPÖ Tragwein, oder gemäß Quellenangabe Homepage: tragwein.spoe.at Mail: tragwein.spoe@gmail.com I C H B I N DA B E I! D I E T R AG W E I N - PA R T E I. 3
DA H E I M I N T R AG W E I N - F R A K T I O N S O B MA N N A M W O R T
Mit Mut und Kraft in den Herbst! „Genießen Sie den Herbst!“ ist am Titelblatt zu lesen. Der Sommer war ja heuer ziemlich ruhig. Das Jahr 2020 war das Jahr der Absagen. Fast alle Veranstaltungen sind der CoronaPandemie zum Opfer gefallen. Viele im Frühling und Sommer geplanten Veranstaltungen wurden auf den Herbst verschoben. Leider mussten die meisten davon auf Grund der Verschärfungen durch die Regierungen jetzt noch einmal verschoben oder ganz abgesagt werden. Auch wir mussten unser Kabarett mit Kammerhofer nun noch einmal auf den kommenden April verschieben. Das Weinfest wurde abgesagt. Der Tragweiner Advent wird heuer nicht stattfinden. Bei den geltenden Bestimmungen ist es fast unmöglich, die geforderten Mindestabstände gesichert einzuhalten. Auch wenn es bei manchen stattgefundenen Veranstaltungen nicht so genau genommen wurde. Als Partei oder Gemeinde sollte man Vorbild sein und geltende Gesetze beachten (zumindest auf Gemeindeebene sehen wir das so). Und ich bin mir sicher, dass, wenn etwas passiert wäre, alle mit dem Finger auf uns zeigen würden. Daher haben wir in Tragwein eine sehr ruhige Zeit hinter uns. Durch die fehlenden Veranstaltungen besannen sich jedoch viele Menschen wieder auf andere Dinge. Wandern und Radfahren war noch nie so in. Genau so wie Regionalität. Sei es beim Urlaub machen oder beim Einkaufen. Wenn man merkt, dass Waren, die am anderen Ende der Welt produziert wer-
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den, plötzlich nicht mehr zu uns kommen, lernt man es wieder zu schätzen dass der Handwerker im Ort trotzdem helfen kann oder dass uns auch unsere Bauern mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln versorgen können. Ich bin gespannt, wie lange diese Einstellung anhalten wird. Bei so manchen Konzernen haben wir ja schon gesehen, wie weit es mit der Lernfähigkeit ist. Lieber verlagern sie Produktionsteile in Billiglohnländer anstatt die Wertschöpfung in unserem Land zu lassen. Hier kassieren sie Unterstützungen und kündigen dann trotzdem die ArbeiterInnen. Dabei denken sie nicht daran, dass arbeitslose Menschen die Waren dann nicht mehr kaufen können. Leider ist unsere Regierung nicht bereit dieser kurzfristigen Profitgier einen Riegel vorzuschieben. Wie sich Corona weiter entwickeln wird kann ich Ihnen nicht sagen. Aber die Menschen werden sich nicht ewig Beschränkungen gefallen lassen. Daher müssen wir lernen mit dieser neuen Krankheit vernünftig umzugehen. Denn unser aller Lebensqualität hat einen hohen Wert. Daher genießen Sie den heimischen Herbst mit all seiner Buntheit. Nicht nur die Bäume zeigen jetzt ihre ganze Pracht. Kulinarisch ist der Herbst ja etwas Besonderes. Wild, Wein, Kürbis und noch viele Leckereien gibt es jetzt zu genießen. Und für Wander- und Radtouren ist jetzt eine tolle Zeit. Aber nehmen Sie sich auch wieder einmal Zeit, mit ihrer Familie oder ihren Freunden die Herbstsonne bei einem gemeinsamen Tratscherl zu genießen. Auch wenn wir hart daran arbeiten müssen, unsere Wirtschaft und den Arbeitsmarkt wieder auf das Niveau vor Corona zu bringen, lassen Sie sich die Lebensfreude nicht nehmen. Mit Mut und gemeinsamer Kraft schaffen wir das! Ihr Fraktionsobmann und Zeitungsmacher, Heli Brandstetter
SO ZI ALE S
Tragwein bekommt zwei Krabbelstuben Tragwein wächst und gedeiht im wahrsten Sinne des Wortes. Viele Jungfamilien wählen Tragwein als ihren Lebensmittelpunkt. Dadurch steigt erfreulicher Weise auch die Anzahl an Kindern. Viele Eltern möchten, dass ihre Kinder die Krabbelstube besuchen können. Dafür müssen natürlich genug Plätze vorhanden sein. Das wir in Tragwein mit einer Krabbelstube nicht das Auslangen finden werden zeichnet sich schon längere Zeit ab. Dennoch wartete das Land vor zwei Jahren mit einer anderen Lösung auf. In Tragwein und in Bad Zell sollte jeweils eine Krabbelstube errichtet werden, und zusätzlich eine gemeinsame Gruppe. In Tragwein wurde ein Gruppenraum des Kindergartens für die Krabbelstube adaptiert, wodurch sich die Anzahl der Kindergartengruppen auf vier reduziert hat. Nun hat sich aber ergeben, dass sowohl Tragwein als auch Bad Zell jeweils zwei Gruppen brauchen. Da wir nicht die Kindergartengruppen unendlich reduzieren können mussten neue Lösungen her. Wir können nun in Tragwein zwei Gruppenräume bauen. Dadurch stehen nach Fertigstellung im Kindergarten wieder fünf Gruppen zur Verfügung. Dies ist vernünftig, da ja auch mehr Kinder den Kindergarten besuchen. Geplant ist der Anbau der Krabbelstuben-Gruppen an den Kindergarten. Bis die Arbeiten abgeschlossen sind brauchen wir aber eine Übergangslösung. Viele Vorschläge wurden diskutiert. Dabei stellte sich eine Lösung durch Container als beste Möglichkeit heraus. Allerdings auch eine sehr teure. Dann ergab es sich jedoch, dass Freistadt vollständig eingerichtete Container für eine Krabbelstube hat, da Freistadt vor kurzem vor demselben Problem stand. Freistadt wird uns die Container für einen sehr guten Preis vermieten. Innerhalb kürzester Zeit machte sich eine Gruppe bestehend aus Vertretern der Gemeinde, Pfarre und Krabbelstubenbetreiber auf den Weg
Die Tragweiner Delegation konnte sich davon überzeugen, dass die Containerlösung für die Krabbelstube kaum von einem herkömmlichen Bau zu unterscheiden ist.
nach Freistadt um die Container zu begutachten. Die Delegation war begeistert von den Containern. Nun läuft die Planung für die Aufstellung der Container am Kindergartengelände. Unser oberstes Ziel bleibt der Ausbau des Kindergartens um zwei Krabbelstuben. Ortsplaner Architekt Haderer erstellt nun die Pläne für den Zubau. Ich bin mir sicher damit das Angebot für Familien erheblich zu verbessern. Wir hoffen diese Investition trotz der Corona-Krise stemmen zu können. Helmut Augl Obmann Sozialausschuss
Die Container sind die beste Übergangslösung für die Krabbelstube bis zur Errichtung eines Zubaus beim Kindergarten.
Die Einrichtung ist wirklich vollständig.
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VE RK E HRSSICHE RHE I T
Schnellfahren ist kein Kavaliersdelikt! Jedem von uns ist es schon einmal passiert, dass er oder sie zu schnell unterwegs war. Oft passiert das ganz unbewusst und dann ärgert man sich, wenn ein Strafzettel im Postkasten liegt. Doch Schnellfahren ist kein Kavaliersdelikt. Schnellfahren ist schlicht und einfach die Hauptursache vieler schwerer Verkehrsunfälle. Deshalb braucht es immer wieder Maßnahmen, die einem das eigene Verhalten bewusst machen. Aufgrund der ständigen Geschwindigkeitsübertretungen in der Schulstraße wurde eine Geschwindigkeitsanzeige vor der Volksschule aufgestellt. Es hat schließlich mehrere gute Gründe, warum in diesem Bereich eine 30er Beschränkung gilt: zwei Zebrastreifen, zwei Schulen und der angrenzende Kindergarten. Hunderte Kinder und Jugendliche müssen in der Schulzeit jeden Tag diesen Bereich passieren. Und nicht nur während der Schulzeit, auch am Abend steigt aufgrund der intensiven Nutzung aller Turnsäle (SCTK, Taekwondo, uvm.) das Verkehrsaufkommen in diesem Bereich massiv an. Es kann deshalb nur im Interesse der Allgemeinheit sein, dass hier eingehalten wird, was eigentlich ohnehin selbstverständlich sein sollte! Nun sind die ersten Messergebnisse der Anzeigetafel verfügbar (siehe Abbildung). Erfreulich ist, dass die Anzeige eine Wirkung auf das Fahrverhalten hat (linke Abbildung). Aber ist das Ergebnis auch zufriedenstellend? Trotz Anzeige (!!) 148 deutliche Überschreitungen. Ganz zu schweigen von den weniger erfreulichen Messergebnissen auf der Gegenfahrbahn (siehe rechte Abbildung): Fast jede/r fünfte Autofahrer/in ist hier deutlich zu schnell unterwegs. Es hat (leider) mehrere Warnungen von Seiten der Bevölkerung sowie eine Anfrage im Zuge einer Gemeinderatssitzung gebraucht, damit die Gemeinde endlich tätig wurde. Die Geschwindigkeitsanzeige ist ein Schritt in die richtige Richtung,
doch bei Weitem nicht genug. Nach den bisherigen Taten gemessen, könnte man den Eindruck gewinnen, die Gemeinde ist nur halbherzig an der Lösung des Problems interessiert (aus welchem Grund auch immer). Sich auf die Betonung der individuellen Verantwortung bei der Einhaltung der Verkehrsregeln zu beschränken ist jedenfalls zu wenig. Noch dazu, wenn bei Nichteinhaltung keinerlei Konsequenzen zu befürchten sind. Angesichts dieser Ergebnisse muss klar sein: Wenn man es sich so einfach macht, muss sich die Gemeindevertretung im Klaren sein, dass sie die Mitverantwortung trägt, wenn etwas passiert! Wir fordern daher, dass die Gemeinde endlich eine aktivere Rolle einnimmt, um diese gefährliche Situation zu entschärfen! Zudem beschränkt sich das Problem nicht nur auf den Abschnitt in der Schulstraße. Nur ein Beispiel: im Straßenbereich zwischen Marktplatz und Spitzl-Kreuzung kommt es ebenfalls immer wieder vor, dass Autos viel zu schnell (geschätzt wesentlich mehr als 70 km/h) unterwegs sind. Außerdem kommt es hier nicht selten zu „Kavallierstarts“ – vor allem von Autos die vor der Raiba stehenbleiben. Auch hier muss bedacht werden, dass sich die Situation mit künftigen Bauvorhaben (Wohnungen) verschärfen wird. Die Entwicklungen der letzten 10-20 Jahre haben sowohl allgemein als auch speziell in Tragwein zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen geführt. Damit verbunden ist nicht nur ein stärkerer Durchzugsverkehr im Ortskern. Auch in den Siedlungen ist bereits eine Erhöhung der Verkehrsbelastung spürbar. Es ist klar, dass es hier ganz grundlegende Änderungen braucht, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Änderungen, die die Gemeinde wohl kaum alleine umsetzen kann. Für uns ist aber auch völlig klar, dass alle verfügbaren Mittel ausgeschöpft werden müssen, die der Gemeinde zur Verfügung stehen. Und dazu gehört auch, beim Land OÖ dementsprechend zu intervenieren. (Hintergrund: für die Straße bei der Volksschule ist das Land zuständig und nicht die Gemeinde). Und dazu gehört auch (gemeinsam mit dem Land) die Option baulicher Maßnahmen zu prüfen. Es geht hier schließlich nicht um utopische Träumereien, sondern um die Einhaltung geltender Gesetze und somit die Gewährleistung der Sicherheit der Tragweiner Bevölkerung! Matthias Aistleitner Otto Brandstätter
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VE RK E HRSSICHE RHE I T
Freilandstraßen sind keine Rennstrecken! Nicht nur im Marktgebiet ist zu schnelles Fahren ein großes Problem. Auch auf Bundes- Landes- und Gemeindestraßen wird manchmal gefahren was das Zeug hält. So auch auf der Strecke von der B124 nach Reichenstein. Da sich die Situation durch gutes Zureden anscheinend nicht verbessern lässt müssen Maßnahmen gesetzt werden. Wir wollen es nicht mehr länger dulden, dass viele fahren wie auf der Autobahn. Besonders viele Motorradfahrer bolzen als ob es eine Rennstrecke wäre. Wir hören oft nicht mehr das eigene Wort, weil manche ihre Maschinen so „aufdrehen“. Besonders schlimm ist es am Wochenende. Vor kurzen haben wir den Fall gehabt, dass ein Kind vor unserem Haus gestürzt ist. Es hätte weder ein Auto noch ein Motorrad bremsen können. Vor allem nicht bei der Geschwindigkeit die viele drauf haben. Es heißt man 100 km/h auf Freilandstraßen fahren. Aber nur auf Sicht! Bei den Kurven auf der Strecke ist es Wahnsinn 100 oder mehr zu fahren und außerdem verboten. Es muss etwas geschehen! Wir bitte um mehr Kontrollen und um eine beidseitige Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Reichenstein-Strecke. Es darf nicht gewartet werden bis einmal etwas passiert! Karin & Karl Wahl
Allen, die nicht mehr genau wissen wie das mit halber und ganzer Sicht ist, empfehlen wir wieder einmal in ihren Fahrschulunterlagen nachzusehen. Auf unseren Freilandstraßen sind maximal 100 km/h erlaubt. Aber nur wenn die Sicht ausreichend ist.
Industriezeile 36a 4020 Linz linz@geounit.at Tel.: +43 (0)732/66 24 20
DI Fuchsberger DI Stöger Ingenieurkonsulenten für Geomatics Science-Vermessungswesen und Vermessungswesen
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Gemeinsam arbeiten – gemeinsam feiern! Neues auszuprobieren ist in der SPÖ-Tragwein schon Tradition. Daher legten wir heuer die Jahreshauptversammlung und die Dankefeier für unsere fleißigen HelferInnen zusammen. Und machten daraus ein Fest für Mitglieder und Freunde der SPÖ-Tragwein. Am Samstag, den 29. Februar versammelten sich 70 TragweinerInnen im Kulturtreff Bad. Und einige wurden von unserem Ehrengast Doris Margreiter überrascht. Dass sie die Präsidentin des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes OÖ und Geschäftsführerin der Kinderfreunde OÖ ist, wussten ja die meisten. Aber dass sie einige Jahre in Tragwein gelebt und zur Volksschule gegangen ist hatten die wenigsten in Erinnerung. Besonders gefreut hat uns, dass sich unser Bezirksgeschäftsführer Siegfried Lehner Zeit genommen um bei uns zu sein. Neben den Berichten über die Arbeit der letzten Jahre standen auch Neuwahlen auf dem Programm. Es war zwar ein dichtes Programm, aber dank der guten Vorbereitung durch die Verantwortlichen war alles gut aufbereitet und die Daten mit Bildern und Diagrammen hinterlegt, so dass trotzdem keine Langeweile bei den BesucherInnen aufkam. Nach der Begrüßung durch unseren „alten“ Parteiobmann (es gab ja Neuwahlen) gedachten wir unserer Toten. Stellvertretend für alle Verstorbenen berichtete Heli Augl vom Leben und Wirken unseres ehemaligen Bürgermeisters Josef Heßl. Berichte über unsere gemeinsame Arbeit Dann wandten wir uns einem erfreulicheren Thema zu. Den Finanzen. Ramona Undesser berichtete von einer sehr positiven Entwicklung unseres Kassastandes. Durch viele Veranstaltungen, die durch die Unterstützung unserer vielen fleißigen FreundInnen immer sehr erfolgreich waren, konnten wir auch etwas Geld verdienen. Stellvertretend für den Schriftführer Rudi Riegler, der im Urlaub weilte, berichtete Heli Brandstetter über die Aktivitäten der letzten vier Jahre. Neben der Gemeindearbeit der Fraktionsmitglieder mit ihren regelmäßigen Gemeinderats- Fraktions- und Ausschuss-Sitzungen organisierte die Partei eine Menge größerer und kleinerer Veranstaltungen. Es waren 40! Und das in vier Jahren. Neben unseren regelmäßigen Terminen wie Winterwanderung, Ostereiersuchen, Adventmarkt-Stand, Weinfest und Kabaretts mit verschiedenen Bühnenstars waren auch einige ungewöhnliche Feste dabei. Ungewöhnlich, weil es sich um neue Ideen handelte, und weil es ganz schön große Events waren. 2015 lockte das Hoffest bei der Familie Augl viele Besucher an. Manche kamen sogar auf Traktoranhängern. Da wurden Hof und Garten der Augls beinahe zu klein. Mit dem Entenrennen bei der Firma Merckens verwirklichten wir 2017 eine weitere geniale Idee von Heli Augl. Um die 600 Menschen verfolgten das Wettrennen von mehr als 2.000 Enten auf der Aist. Die Stimmung war riesig und alle 8
Beteiligten, ob Besucher, Veranstalter oder Ehrengäste, waren begeistert. Im Jahr 2018 feierten wir das 100jährige Bestehen unserer Ortsorganisation. Klar, dass da wieder ein Fest sein musste. Und weil wir gerne Freunde einladen, machten wir eben mal schnell die Bezirksmaifeier in Tragwein. Wie man mehr als 500 Gäste in kürzester Zeit mit Essen und Trinken versorgt haben wir davor ja schon ein paar Mal geübt. Also wurde die NorbertEder-Halle in einen Festsaal umgebaut, der Schulsportplatz zum Sammelplatz gemacht und sonst noch ein paar Kleinigkeiten erledigt. Mit Alois Stöger konnten wir einen gestandenen Politiker mit bestem Bezug zu Tragwein als Festredner gewinnen. Die Knappenkapelle Kamig spielte in Hochform den Frühschoppen. Und am Schluss sogar die „Internationale“, da haben sie geschaut die Freunde aus dem Bezirk. Wie bei allen Veranstaltungen gab es natürlich auch für die Kinder immer ein spannendes Programm. Ja, auch 2019 hätte es wieder ein großes Fest werden sollen. Die Haarlander-Meisterschaft stand mit „sportlichen“ Wettkämpfen auf dem Programm. Viele Gruppen und Vereine wollten teilnehmen. Der Höhepunkt war das gegenseitige Antreten unserer drei Feuerwehren Tragwein, Mistlberg und Hinterberg. Leider erwischte uns eine längere Schlechtwetterperiode, so dass wir von Haarland in das Kulturtreff Bad ausweichen mussten. Ein großes Dankeschön an die Kämpfer der Feuerwehren, die trotzdem antraten und hart um jeden Punkt kämpften. Schlussendlich konnte sich die FF Mistlberg durchsetzen und den Hauptpreis gewinnen. Nochmals danke liebe Feuerwehren! Ihr seid nicht nur im Einsatz, sondern auch bei Gemeinschaft und Geselligkeit Spitze. Im Herbst besuchten die SPÖ-Frauen die Landesgartenschau in Aigen-Schlägl und anschließend das dortige Stift. Und weil sie uns Männern in nichts nachstehen war der Abschluss in der Stiftsbrauerei Schlägl. Im heurigen Jahr war glücklicherweise keine Großveranstaltung geplant. Diese wäre sicher der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Ortsparteiobmann Heli Augl und Fraktionsobmann Heli Brandstetter dankten nochmals den vielen freiwilligen HelferInnen, ohne deren unermüdlichen Einsatz solche Veranstaltungen einfach nicht möglich wären. Es ist schön zu sehen, dass bei uns die Zusammenarbeit zwischen SPÖ, Pensionistenverband, SJ und Kinderfreunde so gut funktioniert. Anschließend präsentierte der Zeitungsverantwortliche einige Zahlen zur Entwicklung des Tragweiner Spiegel. In den letzten vier Jahren haben wir 29-mal den Tragweiner Spiegel herausgegeben. Auf 538 Seiten wurden über das Geschehen in Tragwein berichtet. Zudem berichtete er über die Entwicklung des Layouts von 1984 bis heute. Dabei konnte man sehen, dass wir ständig daran gearbeitet haben den Spiegel zu verbessern. Wussten sie übrigens, dass der Spiegel jetzt schon seit 15 Jahren in Farbe zu ihnen kommt?
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Neuwahlen Nach den ausführlichen Berichten wurde es spannend für alle die in Zukunft eine Funktion in der SPÖ-Tragwein übernehmen möchten. Aber anscheinend haben sich die richtigen Menschen dazu bereit erklärt Verantwortung zu übernehmen. Alle FunktionärInnen wurden mit 100% Zustimmung gewählt. Als Parteivorsitzender wird weiterhin Helmut Augl dafür sorgen, dass es in Tragwein weder gesellschaftlich noch politisch langweilig wird. Thomas Schinnerl wird künftig als Schriftführer für die Protokollierung unserer Ideen, Diskussionen und Arbeitsaufträge sorgen. Die Finanzen werden ab nun von David Augl organisiert. Die gesamte Zusammensetzung des Ortsparteiausschusses sehen sie im Organigramm. Der neue Ortsparteiausschuss und der Parteivorstand werden sicher mit dem gleichen Eifer und Einsatz wie bisher arbeiten. Der „neue“ Parteivorsitzende dankte allen die bisher eine Funktion ausgeübt haben für ihre Arbeit, und allen die ab nun eine Funktion ausüben für ihre Bereitschaft zur Arbeit in der Gemeinschaft.
Unser Ehrengast Doris Margreiter hat nicht nur einige Jahre ihrer Kindheit in Tragwein verbracht. Nun ist sie Präsidentin des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes OÖ und Geschäftsführerin der Kinderfreunde OÖ. (V.l.n.r: Ortsparteiobmann-Stv. Gerald Kranewitter, Fraktionsvorsitzender Helmut Brandstetter, Doris Margreiter, Vizebürgermeister Helmut Augl, Bezirksgeschäftsführer Siegfried Lehner)
Jung und Alt waren gekommen um an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen und anschließend gemeinsam die erfolgreichen Veranstaltungen der letzten Jahre zu feiern.
Nicht nur dem Parteiobmann, sondern dem gesamten Team der FunktionärInnen wurde einstimmig von den Parteimitgliedern Vertrauen I C H Bdas I N DA B E I! D I E geschenkt. T R AG W E I N - PA R T E I.
Heli Brandstetter hatte viel zu tun. Als Stellvertreter des Schriftführers durfte er über viele tolle Veranstaltungen berichten, als Zeitungsverantwortlicher präsentierte er die erfolgreiche Entwicklung des Tragweiner Spiegel und als Fraktionsobmann wies er auf die wichtige Arbeit im Gemeinderat hin. All das wäre ohne den wunderbaren Zusammenhalt in der SPÖ-Tragwein und den vielen HelferInnen nicht möglich.
Parteiobmann Heli Augl dankte allen für die großartige Unterstützung das ganze Jahr über, und besonders bei unseren ichbindabei!-Veranstaltungen, die immer wieder zu Highlights wurden. Dass Heli eine Führungskraft ist, die es versteht die Menschen zu motivieren bewiesen die Parteimitglieder in dem sie ihn einstimmig wieder zum Parteiobmann wählten.
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Ehrungen Ein besonders erfreulicher Tagesordnungspunkt waren die Ehrungen. Viele Parteimitglieder wurden für ihre langjährige Treue zu unserer Partei ausgezeichnet. Rudolf Teichmann ist seit 25 Jahren dabei. Seit 40 Jahren unterstützen uns Rudolf Kotieschowetz, Johann Moser, Karl Prinz, Karl Wahl. Ein halbes Jahrhundert, also 50 Jahre lang sind Josef Aigenbauer, Otto Augl sen., Franz Etzlsdorfer, Friedrich Hofko, Raimund Pilz, Johann Schützenhofer, Rudolf Wolfinger Parteimitglieder. Für stolze 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Karl Hochreiter und Gertraud Schartmüller ausgezeichnet. Auch Ottilie Etzlsdorfer hätte eine Ehrung erhalten, leider ist sie vor kurzem verstorben.
60 Jahre Treue zur SPÖ! Dafür wurden Karl Hochreiter und Gertraud Schartmüller, die leider nicht teilnehmen konnte, mit dem goldenen Jubiläumsabzeichen geehrt.
Unser Ehrengast am Wort Spannende Einblicke in die Welt der Wirtschaft, oder besser in die Vertretung der Wirtschaftstreibenden gab unser Ehrengast Doris Margreiter. Sie bestätigte was viele schon lange vermuteten. Der ÖVP-Wirtschaftsbund setzt sich nur für die großen Unternehmer ein. Kleinbetriebe und für allem die vielen Ein-Personen-Unternehmen bleiben dabei auf der Strecke. Doris hat daher mit dem sozialdemokratischen Wirtschaftsverband (SWV) ein Programm erarbeitet, dass den kleinen Unternehmen faire Chancen und soziale Absicherung bringen würde. Wir wünschen Doris viel Erfolg bei ihrer Arbeit im SWV und hoffen, dass auch in der Welt der Wirtschaft endlich mehr Gerechtigkeit einzieht. Dankefeier Nachdem eine spannende und informative Jahreshauptversammlung zu Ende gegangen ist kam der Höhepunkt des Abends. Die Fleischhauerei Fürst sorgte mit ihren legendären Ripperln für ein ausgezeichnetes Essen. Zum Trinken war ebenfalls genug da. Und die Gäste waren sowieso die Besten die es gibt! So stand einem gemütlichen Abend mit Freunden nichts im Weg. Bei der Bilderpräsentation von unseren Veranstaltungen wurden wieder Erinnerungen wach und so manche Anekdote wurde erzählt. Heli Augl dankte nochmals allen für ihre großartige Unterstützung über viele Jahre hinweg. Ohne euch wäre alles nichts! Und gemeinsam mit euch packen wir auch die zukünftigen H e r a u s fo r derungen!
Ein großes und herzliches Dankeschön! an Ramona Undesser, die sich in den vergangenen Jahren perfekt um die Finanzen der SPÖ-Tragwein gekümmert hat. 10
Josef Aigenbauer, Friedrich Hofko, Otto Augl, Franz Etzlsdorfer, Raimund Pilz, Johann Schützenhofer und Rudolf Wolfinger wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Dabei sehen alle aus als wäre es der 50ste Geburtstag. SPÖ hält eben jung!
Für 40 Jahre in der Partei wurden Karl Wahl, Johann Moser, Rudolf Kotieschowetz und Karl Prinz ausgezeichnet. Rudolf Teichmann erhielt eine Auszeichnung für 25 Jahre Mitgliedschaft, leider konnte er nicht an der Jahreshauptversammlung teilnehmen.
JUB IL ARE
Wir gratulieren sehr herzlich:
zum
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Franz Nötstaller, Reitgraben 3
Josef Gratzl Josef, Stieglweg 16
Josef Mittmannsgruber, Stieglweg 21
Maria Mayrwöger, Schmierreith 5
er
Weiters gratulieren wir Allen, die seit Ausbruch der Corona-Krise ein Jubiläum gefeiert haben, aber noch nicht geehrt werden konnten.
zur Diamantenen Hochzeit Friederike & Karl Hochreiter, Schedlberg 41
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Der Pensionistenverband startet wieder dur Leider mussten Corona-bedingt, so wie bei anderen Vereinen, viele Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden. Besonders für uns, als ältere Generation, waren die Einschränkungen oft sehr belastend. Wir ließen uns den Mut nicht nehmen. Der Pensionistenverband startet wieder durch! Und zwar mit Vorsicht, Vernunft und Verantwortung, denn er ist und bleibt RICHTIG. WICHTIG. STARK. So fingen wir im Juni an unser vielfältiges Angebot nach der Zwangspause wieder hochzufahren. Erste Vorstandssitzung nach der Corona-Pause Mitte Juni gab es eine Vorstandssitzung mit guter Planung, um unter dem Motto „Was können wir machen“ das Sommerprogramm abzustimmen. Abschluss der Sommer-Wandersaison Am 1. Juli gab es den geplanten Wanderabschluss. Natürlich auch mit einer Wanderung und ein paar gemütlichen Stunden in der Krapfenschleiferei, bei gutem Essen und Spezialitäten vom Haus.
Bei guter Stimmung und mit vielen Ideen wurde in der Vorstandssitzung das Programm für den Sommer und Herbst erarbeitet.
Smartphone- Kurs Mitte Juli Helga Hofstadler erklärte uns bei dem schon zum zweiten Mal stattfindenden Kurs in bewährter Weise wie so ein Smartphone funktioniert. Viele waren erstaunt, welche hilfreiche Funktionen in diesen Geräten verborgen sind. Klubbeginn und die erste Wanderung in Tragwein Viele unserer Mitglieder freute sich, dass es wieder losgeht. Sich in der frischen Luft bewegen und dabei gemeinsam etwas plaudern lässt die Zeit wie im Flug vergehen. Und als wir uns dann im Klub von Christa Thurnn kulinarisch verwöhnen ließen merkten wir, was uns fehlte.
Der Abschluss der heurigen Wandersaison in der Krapfenschleiferei war sehr gemütlich.
Wanderausflug nach Spitz Ein herzliches Danke an Gottfried und Greti Kitzmüller die uns am 9. September die Spitzer Gegend, mit seinen wunderschönen Weinbergen und Ausblicken, bei himmlischen Wetter zeigten. Als Abschluss machten wir eine Einkehr in die Heurigenschenke beim Thomas Gritsch. Dort genossen wir in seinem schönen Gastgarten die Sonnenstrahlen bei bester Kulinarik. Anna Pilz Obfrau Pensionistenverband Die Wanderung in Spitz bot herrliche Ausblicke auf die Wachau. 12
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urch!
Am Wanderabschluss nahmen viele unserer Mitglieder teil. Alle freuten sich darüber sich wieder einmal zu treffen.
Glückspilz Rudi Riegler fand bei der ersten Wanderung gleich einige Pilze.
Auch die ältere Generation will fit am Smartphone sein.
Bei der ersten Herbstwanderung nahmen, obwohl die Sommersaison heuer spät beendet wurde, wieder viele PensionistInnen teil.
Wanderführer Gottfried gönnte sich mitten I C H B I N DA B E I! D I E T R AG W E I N - PAKitzmüller R T E I. in der Weingegend ein Bierchen. Weil Durst ist Durst.
Inmitten der Weinreben fühlte sich Alois Bindreiter sichtlich wohl. Ob er da wohl daran dachte was für ein guter Wein das werden wird? 13
PE N SION ISTEN VE RB AN D
Ehrungen im Pensionistenverband Durch die Gemeinde hat es seit Ausbruch von Corona keine Ehrungen mehr gegeben. Wir vom Pensionistenverband haben die JubliarInnen unter unseren Mitgliedern zu einer kleinen Feier in die Krapfenschleiferei eingeladen. Es war ein sehr gemütlicher und feierlicher Nachmittag. Dabei konnten wir den Gästen nicht nur zu ihren Jubiläen gratulieren, sie konnten auch ein paar Stunden unter Freunden verbringen. Die ausgewählten Bilder stehen stellvertretend für alle Jubilare.
90 Jahre Frau Rosa Undesser feierte am 20. Mai ihren 90. Geburtstag. Leider konnten wir erst im Sommer ihren Ehrentag würdigen. Wir luden sie zum Thurner ein und konnten mit einigen bekannten Gesichtern den Geburtstag feiern.
Frau Rosa Undesser feierte heuer ihren neunzigsten Geburtstag.
80 Jahre Anna Hochstöger, Helmut Killinger, Elfriede Fragner, Franz Leibetseder, Leopold Walch
Diamantene Hochzeit Johanna und Konrad Brandstetter, Gabriele und Karl Friedinger
Goldene Hochzeit Anna und Josef Gral, Marianne und Anton Nötztaler, Maria und Werner Trchlin, Angela und Ludwig Mühlbachler, Anna und Josef Schinnerl
Eine Anregung an die Gemeinde Leider werden Tragweiner, die aus gesundheitlichen Gründen auswärts in einem Seniorenheim wohnen müssen, von den Tragweiner Gemeindevertretern, sprich Bürgermeister nicht mehr geehrt. Obwohl sie, so wie Frau Rosa Undesser, 89 Jahre in Tragwein verbrachten. Wenn es sich zeitlich gar nicht ausgeht, wäre meiner Meinung nach zumindest ein Gratulationsschreiben schon ganz nett. Auch wenn sie vom Bad Zeller Bürgermeister beehrt werden, ist und bleibt Tragwein der „Heimatort“
Ebenfalls ihr diamantenes Hochzeitsjubiläum feierten Gabriele & Karl Friedinger. 14
Johanna & Konrad Brandstetter hatten heuer ihre diamantene Hochzeit.
PE N SI ON ISTE N VE RB AN D
Die goldene Hochzeit feierten Angela & Ludwig MĂźhlbachler.
Frau Anna HochstĂśger feierte heuer ihren 80er.
t.
Der PV gratulierte Frau Elfriede Fragner zu ihrem 80. Geburtstag.
Le Leopold Walch ist heuer ebenfalls in den Club der eb 80er aufgestiegen. 80
Seit S 50 Jahren verheiratet h sind Anna & Josef Schinnerl. J I C H B I N DA B E I! D I E T R AG W E I N - PA R T EEI. I. 15
FREIWILLIGE FEUERWEHR HINTERBERG
Führungswechsel in Hinterberg 95 Kameraden und Jugendfeuerwehrmitglieder der FF Hinterberg sowie viele Ehrengäste, darunter Bürgermeister Josef Naderer, Abgeordneter zum Landtag Peter Handlos, die Bürgermeisterin der Gemeinde Ohlsdorf Christine Eisner, Brandrat Harald Dobusch, HBI Daniel Schützenhofer von der FF Tragwein, HBI Martin Riepl der FF Mistlberg, Michael Schwab vom RK Tragwein und eine Abordnung der FF Ohlsdorf an der Spitze mit HBI Ernst Pesendorfer konnte HBI Josef Voggeneder am Samstag, den 29. Februar im Gasthaus Ratzenböck in Erdleiten begrüßen! Sehr interessiert verfolgt wurden die Berichte über das vergangene Jahr 2019. Diese wurden von einigen Kameraden vorgetragen und mit einer Powerpoint-Präsentation unterstützt, die mit vielen Bildern über die Bewerbsgruppe, die Jugendgruppe, die Übungen und Einsätze sehr interessant gestaltet war. Elf Brandeinsätze und 57 technische Einsätze gab es 2019 zu bewältigen. Die Einsätze haben die Kameraden der FF Hinterberg in rund 761 Stunden abgearbeitet, dabei wurden 2592 km gefahren. Sehr interessant war auch der Bericht über die Bewerbs- und Jugendgruppen. Sie konnten 2019 bei vielen Bewerben Stockerlplätze erreichen. Auch dankte HBI Josef Voggeneder allen Kameraden die bei diversen Veranstaltungen wie Tarocktunier, Rehschmaus, Feuerwehrball und dem legendären Zeltfest Reichenstein unermüdlich geholfen haben! Ohne diese Hilfe wären diese großen Erfolge nicht möglich!
Josef Voggeneder übergab bei der heurigen Jahreshauptversammlung das Kommando an Severin Stockinger. Der Tragweiner Spiegel wünscht Severin alles Gute für seine neue Aufgabe und den KameradInnen der FF Hinterberg ein unfallfreies Jahr. 16
Drei Kameraden wurden für 25 Jahre und vier Kameraden für 40 Jahre Treue zur FF Hinterberg ausgezeichnet. Ebenso konnte HBI Josef Voggeneder vier Kameraden mit der Verdienstmedaille des Bezirkes in Bronze, einen Kameraden in Silber und drei verdiente Kameraden in Gold auszeichnen. Ein Kamerad konnte bei dieser Jahreshauptversammlung wieder angelobt werden. Höhepunkt war bestimmt die Wahl des neuen Kommandanten. Severin Stockinger und Markus Wurm wurden mit 79 von 80 Stimmen zum Kommandanten, beziehungsweise zu dessen Stellvertreter gewählt. „Nicht ich, nicht das Kommando, sondern wir alle sind die Freiwillige Feuerwehr Hinterberg. Und nur gemeinsam können wir alles bewältigen und können alles schaffen.“ begann der neue Kommandant der FF Hinterberg Severin Stockinger seine Rede. Ja, die Feuerwehr sind wir alle! Josef Voggeneder
GE SE L L SCHAFT UN D V E RE IN E
Verschönerungsverein Tragwein erneuert Bankerl Der Verschönerungsverein und viele freiwillige Helfer erneuern die Ruhebänke in Tragwein Die Ruhebänke in der Gartenstraße wurden bereits rundum erneuert. Rudi Fuckerieder und seine Helfer aus der Gartenstraße haben die beiden Ruhebänke in der Gartenstraße erneuert. Ein erstes Probesitzen auf den „neuen“ Bänken hat alle Beteiligten restlos überzeugt. Holz für die Bänke wurde von der Firma HAHOLZ Herbert Handlos GmbH gespendet; mit dieser großzügigen Spende können nun auch nach und nach die 32 Ruhebänke in Tragwein renoviert werden. Begonnen wurde bereits bei einigen Ruhebänke entlang der Wanderwege im Gemeindegebiet, ein besonderer Dank an alle die uns dabei unterstützen. Der Verschönerungsverein sucht noch immer Helfer die sich hier engagieren wollen, Material wird gerne beigestellt. Stephan Gusenbauer Obmann Verschönerungsverein
Die „Gartenstraßler“ sanierten die Bänke in ihrer Straße. Zum ersten Probesitzen kamen auch Stephan Gusenbauer als Obmann des Verschönerungsvereines, und Peter Handlos, der das Holz für diese und noch viele weitere Bänke organisierte.
Einige Bankerl entlang von Wanderwegen wurden bereits vom Verschönerungsverein wieder in Schuss gebracht.
I C H B I N DA B E I! D I E T R AG W E I N - PA R T E I. 17
GE SE L LSC HAFT
5 Jahre ZEITBANK TRAGWEIN Rückblick, Einblick, Ausblick Der Verein Zeitbank Tragwein wurde am 26. Jänner 2015 gegründet. Aus Anlass des fünfjährigen Bestehens gibt der Obmann einen Einblick was die Zeitbank ist, was sie schon alles gemacht hat und was sie in Zukunft plant. Was ist die Zeitbank? Die Zeitbank ist überparteilich und überkonfessionell und betreibt ein geldloses Tauschsystem - ein gegenseitiges Geben und Nehmen von Leistungen. Jedes Mitglied bietet an, was es gut kann, bringt also seine Talente und Fähigkeiten ein. Für diese Hilfestellungen erfolgt keine Bezahlung, sondern die erbrachten Leistungen werden untereinander ausgetauscht. Dabei zählt jede Leistung gleich viel, die Stunden werden als Zeitguthaben gutgeschrieben. Es gibt Leistungen unterschiedlichster Art, wie Hilfe in Haushalt und Garten, Begleitung zu Behörden, Ärzten oder Apotheken, Unterstützung durch Mitfahrdienste oder Internetschulungen, um nur einige zu nennen. Die Tätigkeit unseres Vereins ist nicht auf Gewinn ausgerichtet, sie bezweckt die Förderung von Nachbarschaftshilfe und die Hilfe zur Selbsthilfe. Ziel und Zweck des Vereines Ältere Menschen sollen mit gutem Gefühl Hilfe in Anspruch nehmen können, vor allem, wenn man keine Angehörigen hat oder diese nicht belasten möchte. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, länger ein selbstständiges Leben zu führen. Das soziale Miteinander im Ort soll gefördert werden, wie etwa durch monatliche Treffen (Zaumsitzn, Mittagstisch) und sonstige Aktivitäten wie Kino- und Theaterfahrten, Ausflüge, Vorträge, Kurse, usw. Ein weiteres Ziel ist, dass man gut in der Ortsgemeinschaft integriert bleibt oder auch wird. All diese Faktoren sollen die Lebensqualität von uns allen steigern. Wie wir uns sehen In den letzten Jahrzehnten hat sich das gesellschaftliche Leben grundlegend verändert. Besonders ältere, alleinstehende Menschen stehen vor immer größeren Herausforderungen, um ihr Leben zu bewältigen. Einerseits brechen oft familiäre Bindungen weg, andererseits ist man durch frühere Selbstständigkeit nicht gewöhnt, jemand anderen um Hilfe zu bitten. Die Zeitbank hat sich die Aufgabe gestellt, eine vertrauensvolle Basis zu schaffen, damit dies gelingt. Wir sehen uns dabei aber nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu bestehenden Einrichtungen, wie Rotes Kreuz, 18
SMB, Volkshilfe oder Samariterbund, um nur einige zu nennen. Wir möchten Kontakte pflegen und kurzfristig unterstützend eingreifen, falls Hilfe benötigt wird. Ausblick In Zukunft würden wir unseren Verein nicht nur für ältere, sondern auch gerne für jüngere Menschen öffnen, die Zeit geben und nehmen möchten. Im Alltags- und Arbeitsstress könnten viele Menschen hilfreiche Hände und Nachbarschaftshilfe gut gebrauchen (Kindertransporte zur Musikschule, Sportveranstaltungen, Besorgungen, usw.). Gerne möchten wir Sie vermehrt zum monatlichen gemeinsamen Mittagstisch einladen und an die Fahrmöglichkeiten hinweisen. Wir von der „Tragweiner Zeitbank“ laden herzlich zum Mitmachen und Dabeisein ein. Nähere Informationen gibt es bei Obmann Johann Schinnerl (0664/9168188 oder tragwein@zeitbank.at).
LAN D E SP OLI TIK
Birgit Gerstorfer fordert sofortigen Industriegipfel Ein Novum in der Geschichte des VW-Konzerns ist die einseitige Kündigung eines Standortvertrages. SPÖ-Chefin Birgit Gerstorfer fordert daher sowohl Bundeskanzler Kurz als auch Landeshauptmann Stelzer erneut auf, aktiv zu werden. „Seit Wochen zeichnet sich eine Tragödie für die Region Steyr, für das gesamte Industriebundesland Oberösterreich ab. Wir brauchen endlich einen überparteilichen Gipfel, um die heimische Industrie nachhaltig zu stabilisieren!“. Industriegipfel längst notwendig Bereits Ende September hat die SPÖ daher einen Antrag auf einen Industriegipfel in den Landtag eingebracht. Auf diesem Gipfel sollen Strategien erarbeitet werden, wie gemeinsam der heimische Standort gesichert werden kann. „Die Industrie ist im Wandel. Jetzt gilt es diesen gemeinsam zu gestalten, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.“, so Gerstorfer. Der Antrag wurde von ÖVP und FPÖ allerdings schubladisiert. „Jetzt ist keine Zeit mehr für Parteitaktik. Es gilt jetzt tausende Arbeitsplätze zu sichern“, appelliert Gerstorfer abschließend an die Verantwortlichen auf Landes- und Bundesebene. Klubvorsitzender Makor: „Arbeitsplätze retten ist die politische Aufgabe Nr. 1!“ Täglich vermelden derzeit Großbetriebe anstehende Massenkündigungen. Dagegen ist der SPÖ-Landtagsklub am 24. September im OÖ Landtag mit der Forderung nach einem Industrie- und Arbeitsmarktgipfel angetreten – von VP/FP wurde dieser Arbeitsmarktoffensive aber keine Dringlichkeit gegeben. „Arbeitsplätze zählen zum Fundament unserer Gesellschaft. Deshalb müssen alle verantwortlichen Kräfte – von Kanzler Kurz bis zu den Gewerkschaften – an einen Tisch und gemeinsam ein Rettungspaket für den Arbeitsmarkt entwickeln. Oberösterreich ist mit 3.000 gefährdeten Arbeitsplätzen bei FACC und MAN derzeit am schwersten betroffen und braucht deshalb auch die volle Unterstützung des Bundes“, so
I C H B I N DA B E I! D I E T R AG W E I N - PA R T E I.
SPÖ-Klubvorsitzender Makor. Rettungspakete müssen auch wirken „Wenn die Schwarzblaue Koalition ohne Mitwirkung von Praktikern und Betroffenen ein Paket schnürt, dann bleibt am Ende nur eine PR-Luftblase übrig. Das haben Stelzer, Haimbuchner und Achleitner bereits mit ihrem jüngsten Paket bewiesen, bei dem von 580 Millionen Euro nicht einmal ein Zehntel bei den Betroffenen angekommen ist“, macht Makor deutlich. Deshalb braucht Oberösterreich jetzt einen Industrie- und Arbeitsmarktgipfel, bei dem offen über alle Möglichkeiten zum Sichern und Retten der bedrohten Arbeitsplätze im Industriebundesland Oberösterreich verhandelt wird. Die Zeit drängt: Winter mit Rekordarbeitslosigkeit droht Ein starkes Steigen der Arbeitslosenzahlen kündigte vor wenigen Tagen Arbeitsministerin Aschbacher an. „Diese negative Prophezeiung ist für eine Ministerin ungenügend. Von ihr erwarte ich mir Antworten und Lösungsstrategien. Dazu haben wir bereits erste Vorschläge gemacht – von der Neuauflage des Handwerkerbonus über eine gerechtere Verteilung der Arbeitszeit bis zum Schutz der heimischen Arbeitsplätze gegen Lohndumping aus dem Ausland“, macht Makor deutlich. Auch für die bessere Abstimmung von Bundes- und Landespaketen zur Rettung der Arbeitsplätze ist ein rascher Arbeitsmarktgipfel nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Ihre SPÖ-OÖ
Birgit Gerstorfer, hier im Kreis Tragweiner SPÖ-FunktionärInnen, setzt sich vehement für die Sicherung von Arbeitsplätzen ein. 19
SPOR T
International Virtuell Pandemie Games 2020 Der Tragweiner Kampfsport-Oldie Johann Stöger ist auch durch Corona nicht zu bremsen. Johann Stöger gewann bei den International Virtuell Pandemie Games 2020 seine Paradeklasse „Chinesiches Schwert“ und erreichte Platz zwei in der Klasse „Freestyle-Show“. hinter einem Teilnehmer aus Nepal. An diesem Video – Event beteiligten sich 233 Starter aus 12 Nationen und 4 Kontinenten, darunter starke Leute aus den USA, Russland, Indien, Nepal und weiteren Ländern. Es hat Spaß gemacht und es war eine Herausforderung, die Kampfkunsttechnik in der Garage zu Hause richtig auf die Videos zu bringen. Auch die Tontechnik hatte für mich als „Video-Amateur“ ihre Tücken. Ein internationales Kampfgericht bewertete ebenfalls virtuell von zu Hause aus die nach den Wettbewerbsregeln erstellten Videos.
den Sportkollegen, aber deswegen haben die Platzierungen den gleichen Wert. Fast noch besser als bei den ersten Games lief es bei den zweiten Internationalen Virtual Pandemie Games des Kickboxverbandes WMAC. Es waren über 400 Videos aus 11 Ländern eingeschickt worden. Hans gewann alle Klassen über 45 Jahre in denen er gestartet ist. Besondere Konkurrenz gabs in der „Freestyle - Klasse“ die er als Draufgabe auf Platz zwei hinter einem Chinesen und vor einem Spanier beendete.
Nachdem die Regierung nicht unbedingt an der Seite der Kampfsportler steht – auch bei den kontaktlosen Schattenkampf Varianten – war dieses Event ein starkes internationales sportliches Statement für den Zusammenhalt der Sportler in der Problemzeit. Man gratuliert sich eben über WhatsApp oder Facebook gegenseitig zu den „theoretischen“ Stockerlplätzen, die Medaillen dazu gibt es per Post. Es fehlt natürlich der persönliche Kontakt zu Äußerst erfolgreich verliefen die ersten virtuellen Kick-Games für Johann Stöger in gleich zwei Disziplinen.
Egal ob traditioneller Wettkampf oder über Video – Johann Stöger ist mit dem chinesischen Schwert nicht zu schlagen.
Johann Stöger ist Doppelmeister Bei den Internationalen Österreichischen Meisterschaften der Kickbox-Amateure in Wels dominierte der Tragweiner Kampfsportler Johann Stöger die Technikklassen „+ 45 Jahre“. Mit 2 Goldenen, geholt unter strengsten Covid-Auflagen, wurde er Österreichischer Doppelmeister und bester Österreicher bei dieser internationalen Meisterschaft, zu der auch Teilnehmer aus der Slowakei, Schweiz, BRD, Italien und aus Tschechien angereist waren. Soweit es die geltenden Corona-Regeln für den Wettbewerb eben zugelassen haben. Respekt vor allen, die die Maske den ganzen Tag tragen müssen, hat sich in der heißen Sporthalle unter den Sportlern breitgemacht.
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Gleich zwei Goldmedaillen erkämpfte Johann Stöger bei den internationalen Meisterschaften der Kickbox-Amateure.