Skip to main content

Gestaltungsgrundlagen Part II

Page 1

VON MATTHIAS GUNTRUM IMD WS09_10


Dieses Werk widme ich Form von Trapcode


WORUM ES GEHT. Das ist meine persönliche Dokumentation zu der Plakataktion im 1.Semester in dem Kurs Gestaltungsgrundlagen.

AUFGABEN. 1. Mach ein Statement 2. Gestalte ein typografisches Plakat 3. Finde einen Ort für dein Statement 4. Hänge es dort auf. 5. Dokumentiere den Prozess.

VORGABEN. - Format: DIN A0 - schwarz/weiß - Absender nicht vergessen

7


AUFRÄUMAKTION* *das schlechteste design wird überarbeitet. Stimme mit ab!

www.trier_makeover.de


AUFRÄUM AKTION Paul hatte während einer unsere Sessions mal Fotos von verkorkstem Design mitgebracht. Unser Thema war gerade die Gestaltung von Lesetypo und Layout oder vielmehr das Aneignen der Grundregeln von Typogott Jan Tschichold. Zufälligerweise ist der Laden über den in der Stunde hergezogen wurde an einer Straße an der ich täglich vorbeigehe. Ich begutachtete also mal wieder voller Verwunderung diese ****gelbe Leuchtreklame von “Elektro Bonerz“, als mir die Idee zu einem Community-Contest kam. Man könnte eine kleine Webpage aufbauen auf der jeder selbstgeknipste Fotos von verkorkstem Design in Trier hochladen kann. In bestimmten Etappen wird dann über das schlechteste Design abgestimmt. Der Betroffene erhält einen Flyer, Tags, Aufkleber etc. mit einem Angebot zu Sonderkonditionen, sein CI umarbeiten zu lassen. Das Design könnte dann bei Zustimmung entweder von der Community selbst, oder bestimmten Leuten (IMD Studies) überarbeitet werden. Profitabel wären dabei weniger die Einnahmen von dem Projekt, sondern ein Grad an Publicity und eine Erweiterung des Kundenkreises. Um die Aktion zu starten dachte ich an Plakate, die neben schlechtem CI platziert werden. Diese würden einen Hinweis auf die Aktion und einen Link auf die Webpage kommunizieren. Ein erster Entwurf findet sich auf der linken Seite. Die Idee wurde für dieses Projekt verworfen, weil sie in ihrer Umsetzung schlichtweg zu umfangreich ist. Der Plakatentwurf ist in seiner jetzigen Form zu blass. Der zur Verfügung stehende Raum wird nicht ausreichend genutzt. Es fehlt an Symbolik, um dem Betrachter die Idee näher zu bringen.

9


Ahhh! It

hurts my eyes! “Die Stellung des Textes sollte wohl überlegt sein.”

Jan Tschichold


IT HURTS MY EYES! Die herrliche Szene noch im Kopf als Paul mit erhobener Stimme versuchte Tschicholds Aggressionen über schlechtes Design einzufangen, kam mir die Idee ein Plakat zu erstellen, dass die Thesen von Tschichold auch “Unwissenden“ beibringen soll. Tschicholds Buch “Erfreuliche Drucksachen durch gute Typografie“ richtet sich in erster Linie an alle. Ohne Kontext ist es allerdings schwer ein Buch zu zitieren das 1960 geschrieben worden ist und sich auch demnach anhört. Gebraucht wurde also irgendeine Szenerie, mit der man in der heutigen Zeit etwas anfangen kann. Mir viel spontan “Ahhh! It hurts my eyes!” ein, was in einer Weise auch Tschicholds aufgebrachten Schreibtstil umschreiben würde. Für den Entwurf habe ich das Kerning verhauen, lass die Buchstaben ineinander verlaufen und nutze verschiedene Schriftgrößen. Als Orte wären, wie bei der Aufräumaktion, schlechte Designs in Frage gekommen. Der Plakatentwurf ist rausgeflogen, weil er für Augenkrebs noch viel zu schön ist. Das Zusammenlaufen der Buchstaben ist eher harmonisch als abschreckend. Das Zitat ist lieblos gesetzt und auch sonst haben die einzelnen Elemente nur wenig Daseinsberechtigung.

11


¤™#uUµÑhü÷©ñ©ýX¥fÐ?Wã!ôÆãØö¦*¤ y HB Áƒ üÄuúqBÊ¿ªË5¯’çöÉæà×¹ ñÅ]på%uT 4“öº I¥1U!q Çû èÂ3ÏozŒRªom›…§«Zòw÷¦(S §s¶ˆ þ) oolU^Ým˜È 9`jhh|qU,

âƒÕcö–¬ ”#ÄâªâãÑàìCF¬

B M ßßYsªKs+µBÄìX

ãJè侂“\¿¼e?µ{âªF{§*@T—¨œÉ ÷ÅW£\#€dd%¸¹­W †)F]ÌÞ‰‘ÕñR¨ßcOž* h&1z²HJ’ÀüNüj:âªK<>Û)ö<?>¡’çŠ

[šVjR˜U\é jí”–}×ã ž¸Q,%

W J’߈ÛECq ²»sôøñ“ iCÔ7#Zâ•Í 3±…Ì1H> ¥>*‘

Áœ˜V„ ºŸUU.BÅÉÑKWáªò#ä|qJâÈcç àϳG(­kïM±BV1IÉT¸ oÄÔ ^´ÅQr #›Ó6Qsp ¨ƒe ÄUÉy A©®Ì| †Y”12YA‰K èA• bˆ«¨ ’Iãâ>œUMO ÂXäM½\U Ä:Šf<?>!õ9<}wÜS¦ø¥V7¸–’ ë×qክ ÍÁ

Ø×qà|qU9‡ÆÌÈ §ûª<MI§CŠ«Y´jÄ0> QðÉ±Û ¨12ìËÌ™x¼¤R>€

i”“ Y6!ÕGŽÛm…T ¿¥Fý +F‰â;â­,Y*-Úœ‹’ #â:⪤4`*1 %·ð8ª­²«3Ö%W`*Ï’¥ >Çìý ^Â育 æiVBµ¢÷

%‡êÛ)rD ±aã°Û^Žfªú¤³ xb«#… P¿)~&Ûâ®ÃâñÅVI‚¨Ã ñ®ÛWé8ª±ô㣠,‹DZSj ;b”DŸSx¡’s# õð#·†P-<?>œ¨…”*éZ n7ü0¡¤f½ã`™ÀŠø”zâªñÃo/ª °©vU¯ éÅV4b#ûàd … ‘zxƒLUI‚pBa’«ökV©û… ÈâªÀ[“rwhÙÍZ5] ;×øb¨r”–¾™f «ÜŸ¸ÛDýPÛª² ]Gï ä 8Ö› ¸À–¢ŠÝ‘Á…¨ ߥk\*ªÐY²´ 12t ‹4SSj )ÞžøÉ-

’í>ÛR ;+<?>’áÐ Ç$â ‘Ò‚´;â…òK ©ôår

á TZæIe%3.å &­ÜÐ ‰Â•Ź=’Uõ†À¨=ÆßF(T”ìÆ¯ ¢7Å)4Uð{àUU’éPÜi&À”<

N˜ª×‚âP” : °^«í½ÝŠU½H^/M ‘ Ž»’<çç\UU…¢)I[Œ… GWW ½E) W$÷Qú‰¿ E9¡ $b…N)úQú² Bh¥;“^¸R°D‘H ¢©é¿Ùùü”Ÿ~*¬ß<”©ãS»} ‘§lU

ë²®ý{â¨W¹”Éû‡ªW¢£‚„…+½IÏÄ£R@Œ‚µÛ¯Ã¶Ø¡lÒJ£õ^

]¥B*²( š(íP6ÅZ”h L¿ !ð² zûƒR1URÐ

NINE INCH NAILS THE SLIP HEAD DOWN

+Û©®*±SŸ ¬±…Z­ „Ÿ >å)vˆ½ Ä¥È Ž»°ß*ÄZ¯$Aâzr ššxâªÒ!—y]™ÝET.¿I$`T1ke‰ ¬Ç—Ú,I ª’Ë ì‡• àAÅV4á•yB8~É­ û»â­“õGN•å^øª¬±Ã , ð6Ê>#Aò늩¬ˆ 4 N ë\U³Ê Pòzk±â* =«\U±KJ³1¥x0 ¾ÃVX )/«éÂvøXì~b˜¥GÑœ± 9HÇ¡BHù Ý~ë‘2WâB*>šâ­K,ÅYH +é°è ð ÅW%Áhý&•¹ P­ÊáÔFx A qÅ]$wH«ªñ ’0ÜSç±ëŠUf¾’ «l}’ J·Æz“M ¾*¥%ÍûΗ—ý7£( x¸¡Å.nd\ÄÁOÙ(@ùn*Ó3@J·>$ ݵT€?YÅ*ñÞªC$dpŠZ(O„Ôƒ^G¸ð¦(Yo Y\¢ T{M1K^¤\HÞ­8Ÿ†• cá¿o–(U’Ý&VutŽRAf4±§c Tž ¿‡Ž¨˜¤ªËRñ Ь*AïöwÛ/…ÝË7 À

CREATIVE COMMONS

åRY‰Ø·õÅW}RáÊ–asì¯SN½*)Š«Û˜£D12³1¬*…kNÜé¸ö12¥Y£‚#é\)µVZˆœP+·p< 1•YQ£ ŠŽ Žã7-Ëܪ°ÝŽÕaJ ;ö8ªÈ¬… JÄhÇr:TUшøz‘»,õþéTNÿ ?Ã]k+«0R梧 w¡Ø <1Uo®(?¾bÔA{õ®Øªœ žÃ®(Uuúʨ{eX p^ŠKSrI5©Å(!nO# ± Š‘Nûb‡ÿÖó}ÄÈŠ7f4<?> 1212­…ccÅ›ƒƒV ©# §%¦õ-éSü»|712Rß9¡+-Q¤axî>UÛ* å+ê;qæjÎzT{UM_Ö;…rOÚîiжéj8ÄX‚M\­ ÕÅW»[ÁT·g¨Ú†«Þ´ÛQ+²‰]¸

mÀQ

ñÀ¨y¡¶ CZÜ£!Féó +Q¾ÝëŠTZåš #…G +K12m‰ŒP Õ­1J+Ô–àà ¶d Yõ©¡¨¥6ÅTÙe†_HÍéïU ­O¾ø¡ZFÔ„€Æëè 8ºA^¤õ¯ÏPa¨}d¨î¸jyuïØR´™K<¤H

ôŒUi…¡«©øz2°¡#é;⫚v!bŠ6 2ª¬H„‡’N Ç”{{•©®)Sx£d~-^ÜKÍ}÷8«ŠªÂ‹U›‰sJ©êzþ¼UPEªÇW+Pì’i·Â½~g-ŠÜ¡õÝøÐÐ 4­<GŽ)E$qú_YŽ~D ;È*ÿÃC\

éŠ

S Ô” HîTŽ(¯!óë÷

ë„ZÔ*”aÌ üÄR¸«PNìŒ8ñ]ÂÈ¿²{Ò¤R¸«–â9)é§6QF.+¿o »DÄDј§¦ÎÆ “¿@1U»–”³úQ|$ªVñ<A§áŠV=Û‰=B<?>MN\c¨

ñ4²B’!;³Æ\ŠxµiŠ¡%–9Ô¿†€-‹ÜPmй}2µ*T Är$ølqUt†ÖHIF‘^»¨N¿@íŠU~ªïnÊHw_‰¶â øª œ€D VåYb™æf£4gáACÔ×øb†ý!&8ÔL)@ x )Z

…ØŸŽ„w 8¡ÅÖLÎC’iÀSÛÛUK[ ¤†’5]ËP’ €HöÅ-Ϫ….…€¹€h<zuÅ Ñ¡’(Ã12È ?>V´‡¹®„¨ ±•j 7#ï¾Ç7õe©k„ >*3* `¸¥cÅ Ù

+AÄŠ|…OÓŠ12|f9܉¾Ð ò¡íSý1UPê_P¹=HPX

SHARE YOUR MUSIC AND GET FAMOUS.

u¨e ÐTüÍOËV-X ŠG&

„jªº³†øMxîz Ó J„h@¦ììßµz⪶Ðúr ‘Váz7

Û}12o †v>¢G‡à¨½…+_§ åc–ŠTS`12 mñxqŠT£™£¸<?>HX-±ïìqToï f༑—ì >Ï·S PÍDYdŠA^†´ øÐvÂ…’Ž( vv®à†Z ¾Ð늬I ŒˆãYÜßá_ *´CqTi˪ÈHŠjÕ£ Ul­

¼èL~¥12mà1UöÍñ“ˆe+¹ý𠩏ñÅVHäÌ’Mr²o” b:ûb• Ä­“Öc¼JÄࢻ⨠5· 9˜€ä6û¶8ªš¡wô«³ñ;PŸíÅW ‚ ò”bvn{ qÒ‡R DC¸

·õÅ ugà»±_³¶ûŒR¦ñÇ-epÜÈäkZøì(RTð•(¤Š*ü_zõÅW5¬@·¯¨ ŒÅÄ F2 ^A‹íN˜ª¯¢²H1ôúüEvü±BöޝÕù;¨’‚ÑFÇ©þÌ úJŒ´@À’w$Ü{â¨?A`àÆ^qµ@¥ ùÓc…UWë~ øn;øb•öµåÇë ZžäÓðÅUU’”Ñ:4‚2~ÕE~ƒR0+kw-dŽ( r³ñ§¾ô12¡Ü^-”9 2†åxÔáKƒÙEÌDÅê>Øä vùb…„j\a”12ÞSƒ‡¨ËÞ§úŒ —8ã N´ÅIcãJaUÑØ4èò^4.±ü ›âª“@Kže! ³Õåí T}41²Æ>5©%Û“3x(¯Ó…-Ãh³< é VÝÕA7ð”‡4Е’E•`Ä

AND RICH.

ì

8ªÖYHýÐ~+öø¾Å‡·\UT©`$`¸ ЦB ÷ø«¾)D›¹ÂzWœÅºü+Ä‚ü

ƒ

A,+#D ëû&›øáV㯬’pqÜÔPž½qUÁ-ÝÈ^E

¥– 4Š$~Å¿ ‡Óжn¹²óÞ»ì@ú((qJ¸[FûqzL>ÌÏB¦›P©þ12ª…#’žå¥ KM=!!0<?>˜èµÛÛlULÛ·?…”޵­|MFø¥

Ujuùb†ær&våÂ6P=5<·§N qJø‘¡æŒ‘*‚܉¡Ô­iïŠ$‰”HÙG

= <?>P¦ ×ðÅPòzâ@ªEh*IR>ã¿ÓŠ®‰åŠTýï¦R ®*©%ãÜÖI.9Êvä §ÒiÌ2¢,— էƪ P„C&ü%ôÑk]Í|6 ¨ÅUÑ[œA$–”pÊ[¯í[b• êä,€ÈÇhéZïÐ{b«¦Šæv‰–2 ѶÌGívÅ[ôÌ’™t‘¿iâØøïŠ©Ç^S¼qC ýäª7¡éТ¸¡·Ži)õSKxöJü$ ûL:“ôb•‘ª´e¤`Ì»ñðùŠWñÅU# î$ôáhà ‰‘•V ˆ®*«$

B¹JUÒJ žØ«£ŽÈq

HBL›m¹§LUZoÑ¥–8l tøÂz„±Nð’¹À„±Û( R©¨5, OˆDÖ㱑$! ðà7Å ÓÓ^ ×ã¼|qUÏp¾“ ‚uPX·Ž)R ›ÔŽU‰<?>Óß Å Òï ˆÓ 4&§­6®*é‹“*ÈTÔWcȶýqUT1Cr’Ž3‚:P0åM”‚ Zy&iÖ5.&E8×z +亻1(gýÚòØŠü” ñU12d–U zÌ”=T ÿ Z„b…²©‰Ê …

> Œ*¹í¬ø©{¦Tfû<A 7¸?ìEIŒõV 4

¨Z€Híß®)DF·¦”€ÕåÅ

኷JœÑÜQ¢SÄí]±B´wîx¤ ™ ]ƒJX„nõ÷÷¦)Yqy*”1Â’5K’=F>5­kŠbšxXH HOTß

w § ×®*¯kr~¤ªŠTø

b=±J³Œ† *

CREATIVECOMMONS.ORG


SHARE YOUR MUSIC Wie viele meiner Kommilitonen und als Mitglied der “Generation Internet” gehen mir die alten Rechtsschutzsysteme und die Angstmache der alten Industrie vor Raubkopien, gehörig auf den Zeiger. In der heutigen Zeit möchte man sich den Menschen mitteilen und sein Wissen nicht bunkern. Seit 2002 gibt es in rechtlicher Sicht Fortschritte. Mit der creativecommons Organisation ist es möglich geworden eigene Werke anderen zugänglich zu machen und gleichzeitig auf einen Pool an freien Werken zugreifen zu können. Über Flicker lassen sich beispielsweise Millionen frei nutzbarer Bilder finden. Selbst als Marketingstrategie können frei zugängliche Werke funktionieren. Trent Reznor hat die 2 letzten Alben seiner Band, Nine Inch Nails, kostenlos online gestellt. Als Folge waren die Tourkarten innerhalb weniger Tage ausverkauft und die Community um Millionen loyaler Fans ergänzt worden. Doch viele schrecken immernoch zurück. Sind geblendet von der Panikmache der Musikindustrie, oder Anti-Raubkopie-Spots, oder wissen gar nicht, dass es noch alternative Lizenzen zum Copyright gibt. Und genau solche wollte ich mit einem Plakat-Event ansprechen. Bei dem ersten Entwurf (links) habe ich direkten Bezug auf das letzte NIN Album “TheSlip“ genommen. Die Codefetzen sind Schnipsel aus einer .mp3 Datei des Albums. Für den Laien ist das allerdings eher unverständlich. Außerdem diente der Code nur als grafisches Element. Was also, wenn man die ganze Sache etwas aktiver darstellen könnte? Eine Audiospur mit einem kompletten NIN Track fand ich interessant. Das wäre eventuell auch besser verständlich, als Code Schnipsel. Mit dem Dozenten zusammen hatte ich alternativ die Idee die Code-Schnipsel so zu gestalten das sie theoretisch jemand abtippen und als audio-Datei speichern und wiedergeben konnte.

13


SHARE AND GET FAMOUS AND RICH


SHARE AND GET FAMOUS Für den zweiten Entwurf öffnete ich in Audacity ein Audiofile des NIN Albums und machte einen Screenshot, den ich letztendlich vektorisierte. Das Statement wurde nochmal umgearbeitet und gekürzt. Der Betrachter sollte nicht mit Text übermannt werden, sondern sich auf wenige Elemente konzentrieren können. Am Ende evaluierte ich wie wichtig mir NIN in der ganzen Sache war und entschloss mich beim nächsten Entwurf, die Band mehr in den Hintergrund zu rücken und vielmehr die eigentliche Aussage “share” hervorzuheben.

15


*

NINE INCH NAILS “HEAD DOWN” THE SLIP NINE INCH NAILS “HEAD DOWN” THE SLIP FREE DOWNLOAD HTTP://THESLIP.NIN.COM/

FREE DOWNLOAD HTTP://THESLIP.NIN.COM/

*CREATIVECOMMONS.ORG


SHARE AND GET FAMOUS Hier hatte ich aus 18 Einzelbildern die komplette Waveform von einem NIN Lied nachgebaut und vektorisiert. Das Problem bei diesem Entwurf war, dass er schlichtweg überladen ist. Der Betrachter hat nichts an demer sich genau konzentrieren kann. Außerdem war ich mit der Interaktivität durch den Link nicht zufrieden. Ich musste das Ganze entscheidend reduzieren, am besten auf ein Wort.

17


SHARE Hier ist die Message auf ein Wort gekürzt. Die Typo besteht aus einem in Audio synthetisiertem Bild, das Mittels eines Spektrographen aus der Tonspur wieder ausgelesen wurde. Ich entschied mich hier endgültig als interaktives Element einen Stick zu nehmen, der das NIN Album und Tools zum Remixen enthält. Die Typo enthält an 2 Stellen jeweils eine Erweiterung. Eine Textergänzung “or be shared“ und einen Link auf die creativecommons Seite. Diese Ergänzungen wurden soweit verkleinert, dass sie den Betrachter nicht zu sehr ablenken.

19


SHARE Die Ergänzungen wurden noch mehr mit dem Hintergrund verbunden, damit sie noch weniger deutlich sind. Aus dem Stickplatzhalter wurde ein Symbol. Die Anleitung zum Nutzen des Sticks wurde auf das Wichtigste gekürzt. Zum Einsatz kommt ein uralter 128MB Stick um den Anreiz zu mindern, dass er in den ersten Minuten schon geklaut wird. Um den Stick am Plakat zu befestigen verwende ich einen JOJO- Clip, an dem normalerweise Visitenkarten etc. befestigt werden. Damit kann jeder, der einen Labtop oder ähnliches dabei hat, die Daten auf sein Gerät ziehen. Als Ort denke ich entweder über einen Elektrogroßhandelsgeschäft nach (MediaMarkt/ Saturn), oder an Orten wo die Menschen Musik hören. Das könnte ein Club, oder eine einfache Bushaltestelle sein.

21


DER ORT Bei der Fotosession stellte sich heraus, das sich das Exhaus als beste Plakatst채tte eignet. Gr체nde: 1. Musik geht in die Richtung von NIN 2. Altersgruppe 18-30 3. Junge, neue Bands 4. belebte Location 5. Trashiger, abgenutzter Look Da die W채nde bereits mit Grafitti und anderen Plakaten beklebt sind und die Besuchszeiten eher am Wochenende bzw. Abends sind, kam mir die Idee das Plakat und den Stick mit Nachtleuchtfarbe zu bestreichen. Auserdem fand ich es interessant, Ecken bzw. Streifen aus dem Plakat zu schneiden und versetzt wieder aufzukleben. Dadurch entsteht der Eindruck eines fragmentierten Videosignals.

23


ENDE. Hier zum Herausnehmen, Fotos der Aktion.

24


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Gestaltungsgrundlagen Part II by Matthias Guntrum - Issuu